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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel – Wintersemester 2007/08 – 22.01.

2008
Institut für Klassische Altertumskunde
Proseminar Alte Geschichte: Die Tetrachie (051031)
Veranstalter: Dr. Martin Fell
Arbeitsgruppe: Andree Breiholz, Nadine Sprenger

Konstantin der Große

Herkunft:
° * 27. Februar zwischen 272 und 285 in Naissus † 22. Mai 337 bei Nikomedia

° Vater Constantius Chlorus ( röm. Kaiser 305/306 ), Mutter Helena

Karriere:

° 306 nach Tod seines Vaters von dessen Heer zum Augustus ausgerufen wurde.

° Integration in die tetrachische Ordnung

° Alleinherrschaft ab 324

Thesen:

° nach anfänglicher Zurückhaltung ist ab 310 Konstantins Wille zur Alleinherrschaft erkennbar

° Konstantins Hinwendung zum Christum geschah auch aus politischen Gründen

° Konstantinopel – Das neue Rom

Weiterführende Literatur und Quellen:

° Brandt, Hartwin: Konstantin der Große. München 2006

° Krause, Jens Uwe, Die Spätantike (284-565 n. Chr.), in: Hans Joachim Gehrke, Helmuth
Schneider (Hgg.), Geschichte der Antike. Ein Studienbuch, Stuttgart 2006²,409-477,
insbes. 413f.462ff.
Quellenlektüre:

Aur. Vict. De Caesaribus. 40,2


Iam tum a puero ingens potensque ardore imperitandi agitatur Constantinus.
Schon von Kindheit an glühte sein hoher, gewaltiger Geist von Herrschsucht.

Eutr. 10,2ff.
Vir egregius et praestantissimae civilitatis, divitiis provinciarum ac privatorum studens, fisci
commoda non admodum ..cultus modici...non modo amabilis, sed etiam venerabilis.
Ein ausgezeichneter Mann von außerordentlicher Leutseligkeit, besorgt um das Wohlergehen der
ihm unterstellten Länder und Menschen, nicht bloß um die Interessen des Staatsschatzes ... be-
scheiden in seiner Lebensführung...der allgemeinen Liebe und Verehrung wert.

Eutr. 10,5
Constantianus, vir ingens et omnia efficere nitens, quae animo praeparasset...principatum totius
orbis adfectans
Konstantin, ein Mann von gewaltiger Größe und gewillt alles auszuführen, was er sich
vorgenommen, strebte nach der Herrschaft über die Welt.

Euseb. vita Constantini 1,38,3


Doch diesem stand sein Gott hilfreich zur Seite, während der feige Maxentius die geheimen
Mechanismen der Brücke gegen sich selbst austüftelte. Über ihn hätte man auch sagen können:
Er grub ein Loch und machte es tief und fiel selbst in die Grube, die er gemacht hatte.

Euseb. vita Constantini 1, 27 ff.


Er sagte mir, er habe um die Mittagszeit, da sich der Tag schon neigte, mit eigenen Augen ein
Kreuz am Himmel gesehen, das über der Sonne stand und die Inschrift ''Durch dieses siege!''
trug. Dieser Anblick erfüllte ihn mit großem Staunen, ebenso wie das gesamte Heer, das ihn auf
diesem Feldzug begleitete und das Wunder miterlebte. Ferner gestand er, selbst im Zweifel
gewesen zu sein, welche Bedeutung er dieser Erscheinung beimessen sollte. Und während er
noch nachdachte und die mysteriöse Botschaft erwog, wurde es mit einem Mal Nacht und im
Schlaf erschien ihm Christus der Herr mit demselben Symbol, das er am Himmel gesehen hatte,
und befahl ihm ein ähnliches Feldzeichen herzustellen wie jenes, das er am Himmel gesehen
hatte, und es in allen Schlachten mit seinen Feinden zu benutzen.
Inschrift des Konstantinbogens:

IMP CAES FL CONSTANTINO MAXIMO


P F AUGUSTO S P Q R
QUOD INSTINCTU DIVINITATIS MENTIS
MAGNITUDINE CUM EXERCITU SUO
TAM DE TYRANNO QUAM DE OMNI EIUS
FACTIONE UNO TEMPORE IUSTIS
REM PUBLICAM ULTUS EST ARMIS
ARCUM TRIUMPHIS INSIGNEM DICAVIT

Goldmutiplum von 313 Aes (Rückseite)

INVICTUS CONSTANTINUS MAX AUG SPES PUBLICA CONS

Silbermedaillon von Ticinum Vorderseite Rückseite

IMP CONSTANT-INUS P F AUG SALUS REI PUBLICAE