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Sparpotenziale im Kommunalhaushalt Tipps zum Sparen

Bund der Steuerzahler Hessen e.V.

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Vorbemerkung Die Erfahrung lehrt, dass Bemühungen zur Haushaltskonsolidierung umso erfolgreicher sind, je konkreter die Sparvorgaben von der Politik bzw. der Verwaltung formuliert und festgesetzt werden. Allgemein gehaltene Aufforderungen zum Sparen, wie wir sie in Sonntagsreden immer wieder hören, bringen die öffentlichen Finanzen nicht ins Gleichgewicht. Im Folgenden sind deshalb kurz gefasste, konkrete Anregungen, Hinweise und Empfehlungen zum Sparen in Gemeinde, Stadt oder Kreis aufgeführt. Die Sparvorschläge des Bundes der Steuerzahler beziehen sich auf alle kommunalen Leistungsbereiche.

Beachten Sie bitte, dass Kommunalpolitikern nicht nur das Recht zusteht, alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der Gesetze in eigener Verantwortung zu regeln (sogenanntes Recht zur Selbstverwaltung), sondern dass sie auch die Pflicht haben, für dauerhaft gesunde Finanzen in ihrer Kommune zu sorgen.

Es ist mittlerweile unumstritten, dass der Haushaltsausgleich über Steuererhöhungen, neue Abgaben oder gar über weitere Verschuldung dauerhaft nicht möglich ist. Der Schlüssel zur Überwindung der Finanzkrise, wie wir sie in vielen Kommunen feststellen müssen, liegt deshalb auf der Ausgabenseite des Etats.

Die nachfolgenden Spartipps entstammen teilweise gemeindlichen Konsolidierungsprogrammen. Sie sind nach Aufgabenbereichen gegliedert, ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben. Auch können nicht alle „Spartipps” auf alle Städte, Gemeinden und Kreise angewandt werden. Dafür sind die jeweiligen kommunalen Strukturen zu unterschiedlich. Prüfen Sie deshalb, welche Sparvorschläge in Ihrer Gemeinde umgesetzt werden sollten. Fragen Sie die Verwaltung, welcher konkrete Entlastungsbetrag mit der von Ihnen beantragten Sparmaßnahme erreicht werden kann.

3 Formulieren Sie Ihre Anträge bzw. . die Anträge Ihrer Fraktion so. wenn Ihnen die Argumente der Verwaltung gegen einzelne Sparvorschläge nicht einleuchten. Fragen Sie nach. dass sie immer auch konkrete Sparempfehlungen enthalten.

gegebenenfalls mit Nachbargemeinden kooperieren. Straßenausbauprogramme unter Berücksichtigung der Bevölkerungsentwicklung sowie von Entwicklungen örtlicher oder regionaler Art kritisch überprüfen und regelmäßig aktualisieren. Bauhöfe und Fuhrparks sollten nur den Umfang von Hilfsbetrieben haben. .B. Bei Ausstellungen. z.und Tiefbauverwaltung an rückläufigen Auftragsbestand Verwaltungskosten zurückführen. durch Einbeziehung neuer Dienstleister im Ausschreibungsverfahren. Bei Straßenbaumaßnahmen private Ingenieurbüros in Bau. Nebentätigkeiten kommunaler Bediensteter im Bereich des Bau. Bau. Private Erschließungsträger bei der Erschließung neuer Baugebiete vermehrt einschalten. von Modellen und bildnerischen Darstellungen Kostensenkungen durch bescheidenere Ausführungen erzielen. Gesellschaften beauftragen. senken. Straßenunterhaltungsarbeiten generell privaten Unternehmen übertragen. Angebote von Privaten nutzen. wenn es sich „rechnet“. Straßenbeleuchtung einschränken und Wartungskosten.und Ausstattungsstandards der Straßen verringern. Bau. Auf konsequente Abführung von Entgelten für die Nutzung kommunaler Ausstattungen dringen. Planentwürfe und Wettbewerbe kritisch überprüfen und auf das unumgängliche Mindestmaß zurückführen. Mit der Durchführung freiwilliger Umlegungen gezielt private Fachleute bzw.4 1.und Verkehrswesen Auf Straßenrückbau verzichten. Durch Neuordnung und Anpassung der Hoch.und Verkehrswesens nur in Ausnahmefällen genehmigen. Anzahl der Gutachten.und Erschließungsplanung einbeziehen. Fuhrpark verringern. der Anfertigung von Vervielfältigungen von Plänen.

Auf private Vermessungsingenieure oder gegebenenfalls auf staatliche Vermessungsämter zurückgreifen. sondern auch die Gemeindekasse geschont. weil daraus ein Teil der Kosten (öffentlicher Anteil) finanziert wird. Vor der Aufstellung von Parkuhren Notwendigkeit und Wirksamkeit genau überprüfen. Parkhäuser und Tiefgaragen möglichst in private Hände übergeben. Kommunale Zuschüsse zum Bau von Sozialwohnungen. Dies gilt insbesondere im Zuge von Beitragsfinanzierungen der Baumaßnahmen durch die Anlieger. Kostenaufwendiger. Notwendigkeit der kommunalen Mehrheitsbeteiligung an ParkhausGesellschaften prüfen. Bürger im Rahmen von Stadtteilgesprächen und Bürgerversammlungen rechtzeitig in kommunale Bau.5 Die Vorhaltung eines eigenen städtischen Vermessungsamtes überprüfen. Gegebenenfalls Zug um Zug auf private Anbieter übertragen. durch kommunale Wohnungsbaugesellschaften. Angestrebte Mietenverbilligung für einkommensschwache Haushalte wird oft teuer erkauft. ggf.und Verkehrsprojekte einbeziehen. . Rechtsbehelfsverfahren können dadurch in der Regel vermieden oder wesentlich verringert werden. aufklärender Schriftwechsel oder Einzelgespräche bzw. Einsatz von Streu. Örtlichen Landwirten oder geeigneten Gewerbebetrieben ggf. Teilaufgaben des Winterdienstes übertragen. kritisch hinterfragen.oder Auftausalz auf Gefahrenpunkte beschränken. Leistungen für den Winterdienst öffentlich ausschreiben. Straßenreinigung auf Rationalisierungsmöglichkeiten überprüfen. Anteile veräußern und Veräußerungserlöse zur Schuldentilgung einsetzen. ggf. Kosten der Straßenreinigung in kommunaler Regie regelmäßig mit Angeboten privater Unternehmen vergleichen. Winterdienst nach Dringlichkeitsplan durchführen. Damit werden nicht nur die Gebühren in Schach gehalten.

etc. Im Falle der Veräußerung von Abwasseranlagen die Erlöse unbedingt zur Schuldentilgung einsetzen. Planungs-.B.B. wenn der ursprüngliche Bedarf nicht mehr gegeben ist. die Gründung eines Abwasserzweckverbandes. Dezentrale Abwasserkläranlagen dem Anschluss von Streusiedlungen oder kleinen Ortsteilen an die zentrale Kläranlage vorziehen. z.oder Energiekosten je abgerechneten Kubikmeter) auf Schwachstellen überprüfen. wenn eine hinreichende Zahl von künftigen Nutzern sowie deren Ansprüche feststehen. gemeinsame Ausschreibungen.und Bebauungspläne) angebotsorientiert konzipieren. Betriebskosten der Abwasserbeseitigung durch Vergleich relevanter Kostenkennziffern (z. Personal. Die Bauleitplanung (z. Tiefbau-.6 Bebauungspläne unter Vermeidung von Planungsschäden ändern. Privatisierung des Betriebs der Abwasserklärung und der Unterhaltung des Kanalnetzes prüfen. . Die Organisationsform „Eigenbetrieb” bei der Abwasserbeseitigung bedeutet für sich gesehen noch keine verbesserte Wirtschaftlichkeit. durch gemeinsamen Bereitschaftsdienst. oder sich die Rahmenbedingungen grundlegend geändert haben.B. in Eigenbetrieben) berücksichtigen. 2. prüfen. um über die Verringerung der Zinsbelastung eine dauerhafte Haushaltsentlastung zu erreichen. Weitergehende Kooperation wie z.B. Kanalreinigung und Schlammabfuhr privatisieren. Dagegen sollte die Erschließung erst dann erfolgen. Entsorgung und Umweltschutz Auf Umweltbürokratie verzichten. Grünflächenämter bzw.B. Wirtschaftspläne der Eigenbetriebe deshalb stets kritisch prüfen. Flächennutzungs. Zusammenarbeit mit anderen Kommunen im Bereich der Abwasserbeseitigung anstreben. da sehr lange Vorlaufzeiten benötigt werden. Umweltschutzbelange in den Fachämtern (z. zentrale Überwachung.

gebührenentlastend gestalten. In den Abfallgebührensatzungen der Abfallvermeidung und Eigenkompostierung durch entsprechende Gebührenstaffelungen bzw. Abfallwirtschaftskonzepte den sinkenden Abfallmengen anpassen. Überkapazitäten durch realistische sowie Stadt. Betriebskostenkennziffern der kommunalen Abfallwirtschaft ermitteln und mit privaten Entsorgungskonzepten und -angeboten sowie mit anderen kommunalen Betrieben vergleichen. 3. „Kompost-Kontrolleure” zur Überwachung der ordnungsgemäßen Kompostierung von Bioabfällen auf den Grundstücken verzichten. Quersubventionierungen zwischen verschiedenen Sparten (Rest-. Im Abfallbereich auf sog. . bzw. etc.) unterbinden. Altpapier.7 Beim Bau von Abwasser-Reinigungsanlagen zumindest die Planung von einem unabhängigen Sachkundigen überprüfen lassen. Die Feuerwehrorganisation im Hinblick auf die bestmögliche Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben überprüfen. Privatwirtschaftliche Lösungen im Abfallbereich anstreben. Selbstanlieferung von Sperrmüll durch die Haushalte ermöglichen. wenn sie sich nach einem wettbewerblichen Verfahren als wirtschaftlichste und zweckmäßigste Organisationsform erweist. Gegebenenfalls auch über die Landesgrenze hinaus. Im Stadium der Planung sind die Chancen der Kosteneinsparung am höchsten.und Kreisgrenzen überschreitende Planung vermeiden. was zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben erforderlich ist. Bioabfall. Feuerwehr Die Ausstattung und Ausrüstung der Feuerwehr sollte nicht darüber hinausgehen. Größe der Müllgefäße entsprechende Anreize geben.

Beim interkommunalen Vergleich Kosten des Feuerschutzes ggf. mit vorangegangenen Zeiträumen und den Werten aus anderen. zusätzlich auf die Gemeindefläche beziehen.B. Bei der Anschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und Ausrüstung Preisnachlässe durch gemeinschaftlichen Einkauf realisieren. Garten-. Eigenleistungen. . ähnlichen Gemeinden vergleichen. 4. sollte der Pflegeaufwand durch sogenannte „naturnahe Begrünung” begrenzt werden. um unterschiedliche flächenmäßige Ausdehnungen des Gemeindegebietes entsprechend zu berücksichtigen. Zentrale Wartung der Einrichtungen des Brandschutzes nutzen oder schaffen. Auf Sonderanfertigungen bei der Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen der Feuerwehren verzichten. die über die gesetzlich vorgeschriebenen Aufgabenbereiche hinausgehen. Vor Errichtung von Schulungsräumen der Freiwilligen Feuerwehr Mitbenutzung bereits bestehender Räumlichkeiten der Gemeinde prüfen. bei Umbaumaßnahmen an Feuerwehrgerätehäusern.8 Generell Ersatz der Kosten für Feuerwehreinsätze im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten verlangen. z.und Ersatzinvestitionen am unbedingt notwendigen Bedarf orientieren. Nicht jeder Ortsteil braucht beispielsweise ein eigenes Feuerwehrgerätehaus. Zweckverbandslösungen). Laufende Kosten des Feuerschutzes bezogen auf die Einwohnerzahl der Gemeinde ermitteln.und Wegebetrieb Obwohl Friedhöfe insbesondere in den Städten als Ort der Ruhe und Besinnung einen beachtlichen Erholungswert haben. Friedhofs.B. Neu. einfordern. Kooperationen im Feuerlöschwesen mit benachbarten Gemeinden anstreben (z. sollten kostendeckend erbracht werden. Weitergehende Leistungen der Freiwilligen Feuerwehren. Prestigedenken abbauen.

und Pachtpreise sowie Erbbauzinsen des gemeindlichen Grundvermögens überprüfen. Herrichten des Grabes oder Leichenbeförderungen innerhalb des Friedhofs ggf. Bei Gehölzflächen radikalen Winterschnitt durchführen. Maschinen) bei nur geringer Auslastung erfordern (z.und Parkanlagen umgestalten (extensivieren). Schritt für Schritt auf Betriebe des Gartenund Landschaftsbaus übertragen. Pflegeintensive Grün. Städtische Gärtnereien auf ihre Wirtschaftlichkeit hin prüfen. privaten Bestattungsunternehmen übertragen. weil diese in der Regel nicht kostendeckend arbeiten können. Gemeindliches Grund.und Sondervermögen Miet. Vor Erweiterung des Friedhofs prüfen. Auf kommunale Friedhofsgärtnereien. insbesondere in Städten verzichten. Pflege von kleineren Grünflächen (Straßengrün oder von Pflanzkübeln) auf Anlieger in Form von Patenschaften übertragen. auf Private übertragen. die eine kontinuierliche Kapazität (Mitarbeiter. Grabpflegearbeiten generell auf private Anbieter übertragen. Aufgaben bzw. . Baumpflege mit Hubsteigern). ob sich Rahmenanlagen und Wegeflächen zu Gunsten von Grabflächen verwenden lassen und ungepflegte Wahlgrabstätten konsequent eingezogen und deren bald mögliche Wiedernutzung nach Ablauf der Ruhefrist erreicht werden kann.9 Grünflächenpflege anhand eines Kostenvergleichs mit Privatanbietern auf Wirtschaftlichkeit überprüfen und ggf. Wirtschaftlichkeit der Bestattungsaufgaben innerhalb des Friedhofs ständig überprüfen. Wegenetzvermessung im Außenbereich zum Praxisprojekt der Fachhochschule machen.B. Arbeitsvorgänge. 5.

anheben.oder Mehrzweckhallen vermieten. Ggf. Vorhandenen Wohnungsbestand im Eigentum der Gemeinde auflisten und auf Veräußerungsmöglichkeiten überprüfen. Veranstaltungssälen oder Turnhallen. anstreben.B. insbesondere in großflächigen Räumen wie z. Leistungsvorgaben für eigene Reinigungskräfte überprüfen. Reinigungsstandards und -rhythmen überprüfen. Bei Vermietung an kommunale Bedienstete ortsübliche Mieten einfordern. Schul. unter mehreren Interessenten versteigern. .und Bürogebäude höchstens alle zwei Tage. um über ein effektives Energiecontrolling Energiekosten nachhaltig zu senken. Liegenschaften veräußern. Privatisierung der Gebäudereinigung. Energierelevante Daten über die gemeindlichen Gebäude an einer zentralen Stelle innerhalb der Verwaltung erheben und führen. das die bislang oft über mehrere Ämter verstreuten Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten für die gemeindlichen Gebäude zusammenfasst und die ökonomische Nutzung des Immobilienbesitzes in den Vordergrund rückt. Veräußerung und Verpachtung von Grundstücken grundsätzlich öffentlich ausschreiben.10 Werbeflächen in Sport. Veräußerungserlöse zur Schuldentilgung einsetzen. anstreben. um dauerhafte Entlastungen durch geringere Zinsaufwendungen zu realisieren. „Sale-and-lease-back-Verfahren” kritisch hinterfragen. Aktives Gebäudemanagement anstreben. Pachtzinsen für Kleingärten und Grabeland überprüfen. Glasflächen höchstens halbjährlich reinigen. wenn sie nicht aktuell oder nicht in naher Zukunft zur Erfüllung der gemeindlichen Aufgaben benötigt werden. Ggf. wenn Haushaltsentlastungen dadurch erreicht werden können. Zug um Zug. ggf. inwieweit Belastungen lediglich in die Zukunft verschoben werden und über diesen Weg quasi durch die Hintertür die Verschuldung der Gemeinde geschönt wird. Kostensenkungen durch Einsatz von leistungsfähigen Reinigungsmaschinen.

und Altenpflegedienste vorrangig privaten Anbietern überlassen. Mitgliederstruktur und finanzieller Leistungsfähigkeit abhängig machen. die nicht von Gesetzes wegen vorgeschrieben sind und die auch in gleicher Weise von Ärzten und Krankenhäusern erbracht werden können. Bagatellzuschüsse vermeiden. Rücklagen der eigenen Gesellschaften überprüfen. Darlehen den sog. ggf. . Weitsprunggruben und dergleichen auf sporttreibende Vereine und Organisationen übertragen. „verlorenen” Zuschüssen vorziehen. Holzeinschlag im gemeindlichen/städtischen Forst verstärkt an Dritte vergeben. Ursprünglich geplante Anschubfinanzierung sollte nicht zur Dauerförderung werden. Aschenbahnen. Zuschüsse an Sportvereine stärker von deren Sportangebot. Bedarf und Ausstattung von Sportstätten und Sportanlagen sowie dazugehörige Sportgeräte kritisch überprüfen. Unterhaltung von Sportplatzgrün. Leistungen einstellen.und Mütterberatungsstellen überprüfen. Verwendungsnachweise bei Zuschussgewährung konsequent und unnachgiebig prüfen. Gesundheit und Sport Auslastung von Bezirksarzt. Kranken. Verkauf von Anteilen wirtschaftlicher Unternehmen.11 Deckelung der von der Gemeinde abzudeckenden Betriebsverluste wirtschaftlicher Unternehmen. Auf optimale Ausnutzung kommunaler Sportstätten durch Mehrfachnutzung achten. 6. Umwandlung in verzinsliches Eigenkapital erwägen. um durch die Verwendung der Veräußerungserlöse zur Schuldentilgung die laufenden Zinsbelastungen zu verringern. Freiwillige Leistungen der kommunalen Gesundheitsämter überprüfen.

Bei der Stiftung von Preisen und Pokalen für sportliche Wettbewerbe äußerste Zurückhaltung üben. Geldwerte Sachleistungen an Sportvereine überprüfen. Bei Sportleitplänen an der unteren Bedarfsgrenze ansetzen. erhöhen. Einsatz der kommunalen Platz.und Hallenwarte kritisch überprüfen.und Ausstattungsstandards bei eigenen Sportstätten bereits in der Planphase überprüfen. Durch bessere Vermarktung von Sportanlagen Einnahmen für den Kommunalhaushalt realisieren. Unvermutete Überprüfungen vornehmen. Kosten bzw. ggf. Bau. anheben.12 Sportstätten an Sportvereine verpachten. Finanzielle Förderungen von Baumaßnahmen auf vereinseigenen Grundstücken zu Gunsten der Kommune dinglich absichern lassen.B. Schlüsselgewalt so weit wie möglich auf Sportvereine übertragen. durch Absenkung der Wassertemperatur) anstreben. Benutzungsentgelte erheben und ggf.und Hallenbäder ermitteln. Betrieb von . Mieten bei zurzeit noch kostenloser oder verbilligter Nutzung kommunaler Sportstätten einführen bzw. im Zeitablauf beobachten und Werte mit denen anderer Gemeinden vergleichen. Zuschussbedarf der kommunalen Frei. Benutzungsgebühren bzw. Öffnungszeiten der Bäder dem Bedarf anpassen. Betriebskosten und Folgelasten im Vorfeld der Entscheidung über Sportstättenbauförderung ermitteln und analysieren. Mindestzahl von Sportlern für den Betrieb von Flutlichtanlagen festlegen bzw. Energieeinsparung in den Bädern (z. Schuldendiensthilfen an Vereine sind unter Umständen effektiver als die Schaffung von Sporteinrichtungen durch die Kommune. mit Sportförderungsmitteln verrechnen. Für Bau und Betrieb von Sportanlagen und -einrichtungen grundsätzlich Initiative von Vereinen wecken und fördern. zwecks Einsparungen reduzieren.

Privatinitiativen übertragen. Sauna. 7.oder Hallenbades auf gemeinnützige oder sonstige private Gesellschaften prüfen. Kulturwesen Gemeindliche Trägerschaften im Bereich des Kulturwesens grundsätzlich auf den Prüfstand stellen. um Kosten zu senken.Ä. Über. Hallenbäder in den Sommermonaten zeitweise für den Badebetrieb schließen.13 Solarien. Veränderungen in der Sportentwicklung. Übertragung des Frei.und Bäderamt verringern. . Kooperationen mit anderen Gemeinden sowie öffentlich-private Zusammenarbeit („Private-Public-Partnership”) anstreben. Fußpflegeeinrichtungen u. Freikartenregelungen bei kulturellen Veranstaltungen generell abschaffen. Vergabe medizinischer und sonstiger Einrichtungen in den Bädern an Dritte überprüfen.und Unterbelegungen von Sporteinrichtungen erfassen und bei der Sportentwicklungsplanung berücksichtigen. Höhere Eintrittspreise sowie Verringerung von Eintrittsermäßigungen prüfen. Personalausstattung im Sport. Transparenz der Kostenentwicklung bei Übertragung der Bäder auf kommunale Stadtwerke in privater Rechtsform sicherstellen. Die Gemeinde sollte sich auf ihre Rolle als Moderator. Anschubfinanzier oder Zuschussgeber beschränken. Kultursponsoring anstreben. an private Unternehmen verpachten.und Hallenbäder integrieren. Engagierte Bürger und Schwimmvereine an passender Stelle in den Betrieb der Frei. Statt kommunaler „Eigenproduktion” von kulturellen Angeboten die Leistungserstellung auf private Träger bzw.

„Ausgaben pro Entleihung” oder „Personalausgaben pro Entleihung” ermitteln. Leserausweis) eingeführt bzw. Kirchen.und Säumnisgebühren konsequent erheben. wie sich der bibliotheksinterne Verwaltungsablauf (z. ob kommunale Titelbestände von kirchlichen oder privaten Bibliotheksträgern (ggf.B. durch EDVEinsatz) straffen lässt und damit Personalkosten eingespart werden können. Bei Museen Zuschussbedarf je Besucher ermitteln. im Zeitablauf überprüfen und mit entsprechenden Werten aus anderen Gemeinden vergleichen.14 Prüfen. Auslastung von Zweigstellen überprüfen. Öffnungszeiten der Museen an die Besucherintensität anpassen. Einspareffekt bei sächlichen und personellen Ausgaben bei tageweiser Schließung ermitteln. Schulen) suchen. Prüfen. Zusammenarbeit mit anderen am Ort bestehenden Büchereien (z. Prüfen. Fahrbüchereien in Frage stellen. Mahn. Konzentration der Heimatmuseen anstreben. Öffnungszeiten der kommunalen Büchereien stärker an der Nachfrage ausrichten. Kostendeckungsgrad der gemeindlichen Bücherei(en) durch geänderte Gebührenpolitik verbessern. angehoben werden kann. mit deutlich niedrigerem Zuschuss) betreut werden können.B. Stellen benachbarte Gemeinden fast gleiche Gegenstände im Nachbarmuseum aus? Heimatmuseen auf öffentlichen Kultur.und Heimatverein übertragen. Beschaffungsetats verringern durch Verzicht auf Mehrfachbeschaffungen und Verringerung der Titelvielfalt. Entwicklung über mehrere Jahre beobachten und Zuschussbedarf mit Werten aus anderen Gemeinden vergleichen. ob eine jährliche Pauschalgebühr (z. .B. Anschaffungsetats der Museen und Sammlungen überprüfen.

Ermäßigungen und Gebührenfreistellungen ggf.15 Ehrenamtliche Mitarbeiter für die Aufsicht in den Museen gewinnen. Tanz. Trägerschaft von Musikschulen vorrangig auf Private übertragen. Lehrangebot der Volkshochschulen durchforsten. im Zeitablauf beobachten und mit Werten aus anderen Gemeinden vergleichen. Ausstellungen möglichst den Eigeninitiativen der Künstler überlassen. ob höhere Entgelte dem Benutzer zumutbar sind.und Lernmitteln überprüfen. . Kosten für Werbung und sonstige Informationen der Volkshochschulen verringern. im Zeitablauf beobachten und mit den Werten aus anderen Gemeinden vergleichen. heraufsetzen. Sonstige Bewachungskosten verringern. privaten Anbietern überlassen. Prüfen. Prüfen. Kommunale Zuschüsse an Musikschulen abhängig machen vom Lehrangebot und der Nachfrage. zumal in ferne Länder. Zuschussbedarf der Volkshochschule je Studierender ermitteln. ob bei allen angebotenen Kursen ein dringender öffentlicher Zweck besteht. Gewerbebetriebe und deren Vereinigungen sowie Banken können Träger von Ausstellungen sein. überprüfen. Studienfahrten. Ein Beitrag der Gemeinde kann in der Bereitstellung von Räumlichkeiten (Rathaus-Foyer. Außenstellen der Volkshochschulen in Stadtteilen oder Stadtbezirken auf ihre Auslastung hin überprüfen Zuschussbedarf der Musikschule je Schüler ermitteln. Lehr.oder Kochkurse. Geeignete Differenzierungen vornehmen. Kurse zusammenlegen. Ausstattung mit Instrumenten. Mindestteilnehmerzahl für das Kursangebot der Volkshochschule ggf. Aufgaben und Tätigkeiten der Museumspädagogik kritisch hinterfragen. sind im Interesse einer Grundversorgung der Gemeinde nicht zwingend erforderlich. Positive Erfahrungen anderer Volkshochschulträger nutzen. Foyer einer Schule oder ähnliches) liegen. die vorrangig der persönlichen Lebensgestaltung dienen.

16 Angebot der Musikschulen (z. ob hierfür eine Gewährung von kommunalen Zuschüssen unbedingt erforderlich ist. Zahl der ständigen Ausschüsse gering halten. reduzieren. Höhere Kostendeckung anstreben. Ausgaben für kulturelle Sonderveranstaltungen. Private Träger bzw. Zuschüsse für Stadtbild. Eintrittsgelder erhöhen. Private Kinobetriebe dürften überall in zumutbarer Entfernung vorhanden sein. Beleuchtung von öffentlichen Gebäuden nur zeitweise. 8. nie ganztägig durchführen. Sponsoren hierfür ausfindig machen. An die Ausstattung der einzelnen Inszenierungen strenge Maßstäbe anlegen. zurückführen. Den Betrieb von kommunalen Kinos einstellen. Ermäßigungen überprüfen.und Konzertbereich intensive überörtliche Kooperationen anstreben.B. überprüfen und ggf. Prüfen. reduzieren. . Politische Führung Zahl der Gemeindevertreter auf die für die nächst niedrigere Größengruppe maßgebliche Zahl festlegen. Zahl der Neuinszenierungen nach kritischer Überprüfung ggf. Gastspiele unter Umständen über einen zu gründenden Trägerverein abwickeln. Anzahl der Kurse) überprüfen. verringern. Herausgabe von Veranstaltungskalendern eng begrenzen. Im Theater. Kulturwochen der Verantwortung der örtlichen Vereine überlassen.und Denkmalpflege. Brauchtums-. Gruppenunterricht und –größe überprüfen. etc. ggf. Jubiläums.und sonstige Veranstaltungen (auch wie Straßenfeste) vorrangig der Privatinitiative überlassen. etc. Gastspiele fremder Ensembles. Fassadenwettbewerbe.

Personenbezogene Kosten der Rats. An den kostengünstigsten orientieren. Auf Einhaltung der Vorgaben achten. Keine versteckten oder erst nach mehrfachen Rechenschritten deutlich werdenden Entschädigungssätze aufnehmen. Vergleiche mit Nachbargemeinden anstellen. Auf rechtzeitige Vorlage von Sitzungsunterlagen drängen. Sitzungsbegleitende Aufwendungen wie Protokollführung.und Nachbereitung der Sitzungen in regelmäßigen Abständen überprüfen. Satzungsmäßige Bestimmungen über die Aufwandsentschädigungen für die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker übersichtlich und transparent gestalten. Entwicklung der jährlichen Anzahl der Rats-. Vorlagenerstellung und Vor. Ausschuss. Ausschuss. damit Zeit für ausreichende vorherige Befassung mit der Thematik verbleibt und so die Sitzungsdauer verkürzt werden kann.und Fraktionssitzungen beobachten. Verständliche und klar formulierte Verwaltungsvorlagen und Drucksachen können wiederholte Sitzungen zum gleichen Tagungsordnungspunkt vermeiden. Das ”Wie” der Verwaltung weitgehend überlassen. Als Kommunalpolitiker auf strategische Entscheidungen zum Wohle der Gemeinde/Stadt („was muss/soll passieren?”) konzentrieren. Nutzen und Kosten so präzise und objektiv wie möglich zur besseren Entscheidungsfindung der politischen Gremien darlegen.und Ausschusssitzungen unter Einbeziehung der Verwaltungsmitarbeiter ermitteln und Kosten je Einwohner mit denen aus Städten/Gemeinden gleicher Größenordnung vergleichen. Sitzungsintervalle strecken.und Fraktionssitzungen minimieren. Folgekosten immer separat aufführen.und Nachteilen. In Sitzungsvorlagen mögliche Alternativen mit Vor.17 Zahl der Sitzungen auf das unbedingt notwendige Maß beschränken. . Zeitdauer der Rats-.

Zahl der hauptamtlichen Beigeordneten (Dezernenten. Entschädigungspflichtige Fraktionssitzungen in der Satzung in der Anzahl pro Jahr begrenzen. Bescheidenheit anderer ggf. Aufwand für Ehrungen und Repräsentationen u.18 Satzungen über die Entschädigung der ehrenamtlichen Kommunalpolitiker zur Verringerung des Verwaltungsaufwandes mit einfachen Entschädigungsregelungen (vorzugsweise Monatspauschalen) erlassen. Aufwand für Schulsekretariate reduzieren.und Lehrerbücherei ist nicht Aufgabe der Schulsekretariate.Ä. 9. Auch die Verwaltung der Schüler. gemeinsame Sekretariate einrichten. Auslastung der Schulsekretärinnen überprüfen. für Schulzentren und nahegelegene Schulen ggf. schließen. Verwendungskontrolle über die Fraktionszuwendungen durch die Rechnungsprüfungsämter sicherstellen. Interkommunalen Vergleich über Ausstattung der Fraktionen erstellen. . auf das unumgänglich Notwendige beschränken.) über Zusammenlegung von Dezernaten eng begrenzen. Kleinstschulen ggf. übernehmen. deren Stellvertreter und weitere Führungskräfte eng begrenzen. Für Reisekostenabrechnungen sind beispielsweise die Lehrer eigenverantwortlich zuständig. Verdienstausfallsätze für ehrenamtliche Kommunalpolitiker hinsichtlich der Stundensätze und der Zeitdauer eng begrenzen. etc. Gesetzliche Höchstsätze müssen nicht ausgeschöpft werden. Schulen Schulische Einrichtungen an die Entwicklung der Schülerzahlen anpassen. Dienstaufwandsentschädigungen für Bürgermeister.

. Energieverbrauch der Schulen durch regelmäßige Aufzeichnungen kontrollieren.19 Stundenweise Abordnung von Schreibkräften der Verwaltung (Schulamt) an einzelne Schulen an Stelle eines eigenständigen Schulsekretariats prüfen. Energiekosten je Quadratmeter Schulgebäude ermitteln und anhand von Vergleichen mit anderen Gemeinden ggf.oder Fremdreinigung von Zeit zu Zeit überprüfen. Steigerung der Leistungsvorgaben für gemeindliche Reinigungskräfte erwägen.s. deren Honorar in Abhängigkeit der eingesparten Energiekosten festgesetzt wird. Bei der Erstattung der Kosten für Schülerbeförderung an Eltern die zumutbare. Pflege von Schulanlagen notfalls in die Patenschaft von Klassen oder Schülerarbeitsgemeinschaften geben. Reinigungskosten je Quadratmeter Schulfläche ermitteln. Ggf. Im Rahmen des „Energiecontracting” Fachagenturen einsetzen. Vorteilhaftigkeit der Eigen. auswerten und mit geeigneten Nachbargemeinden vergleichen. Großreinigung der Schulgebäude auf Ferienmonate und wirklichen Bedarf beschränken. Reinigungsintensität und Reinigungshäufigkeit in den Klassenräumen überprüfen. stärken. Wärmedämmmaßnahmen. intelligente Haustechnik u. um Kostenvorteile zu realisieren. Erstattung der Kosten der Schülerbeförderung ggf. Schönheitsreparaturen wecken bzw. auf Wirtschaftsunternehmen übertragen. Glasreinigung in den Schulgebäuden privat vergeben. durch Einsparmaßnahmen (Energieverbundsysteme.) senken. neue Heizsysteme. erstattungsfreie Entfernung zwischen Wohnort und Schule ggf.w. Trägereigene Schülerbeförderungen ggf. Trägereigene Schülerbeförderungen innerhalb des Gemeindegebietes auf Grundschüler und wirkliche Problemfälle beschränken. durch finanzielle Anreize fördern. Eigeninitiative der Eltern/Bürger für Zustand der Schuleinrichtungen und -anlagen bzw. generell auf sozial schwache Familien beschränken. anheben. weil in der Regel kostengünstiger als in Eigenregie.

Erhöhung von Entgelten für die Schulraumnutzung durch außerschulische Gruppen. Leder. Umfang und Zeitpunkt verlangen. etc.20 Einführung bzw. Glas. Bei der Verwaltung der Schülerbüchereien gezielt interessierte Eltern/Bürger einbeziehen. Beraterhonorare erfolgsabhängig gestalten. Bei Aufstockung bzw.und Ordnungsdienstes in der Schule den Hausmeistern übertragen. Bei einmaligen Leistungen an nicht laufende Hilfeempfänger strenge Maßstäbe anlegen. 10. etc. Kosten für den Bedarf an Werkmaterial (Holz.) „deckeln”. Sponsoring für das gemeindliche Schulwesen in Erwägung ziehen. Zuschüsse zu Aufenthalten in Schullandheimen oder Jugendherbergen ausschließlich auf soziale Härtefälle beschränken.und Unterrichtsmitteln umfassende Begründung im Hinblick auf Bedarf. . um über gezielte Ausschreibungen kostengünstige Beschaffung zu realisieren. Bei jeglicher Neuanschaffung von Lehr. Werte mit vorangegangenen Zeiträumen und mit größengleichen Gemeinden vergleichen. Gegenseitige Vertretungsregelung der Hausmeister im Falle von Urlaub oder Krankheit einführen. Vereine. durch Kontakte zu örtlichen Gewerbebetrieben kostengünstige Beschaffung realisieren. Durch Eigeninitiative der Schüler und der Lehrer bzw. Stoffe. Papier. Soziales Ausgaben pro Hilfeempfänger ermitteln. Die Erledigung kleinerer Reparaturen sowie die Planung des Reinigungs. Erneuerung der naturwissenschaftlichen Sammlung in den weiterführenden Schulen ggf. Schullandheime auf private Träger übertragen. fachkundige Berater hinzuziehen. Zuschüsse und andere freiwillige Leistungen im Schulbereich überprüfen.

und Jugendhilfe (z. Einrichtungen und Veranstaltungen der Altenhilfe. Ferienfreizeiten und Ähnliches) auf wirklich Bedürftige begrenzen. Jugendhilfe je Sachbearbeiter ermitteln und mit Werten aus anderen Gemeinden vergleichen.21 Sozialleistungen. Kostendeckungsgrade von kommunalen Kindertagesstätten ermitteln. die nicht auf gesetzlichen Verpflichtungen beruhen. Regelmäßige Evaluation aller aus öffentlichen Kassen finanzierter Leistungen freier Träger im Sozialbereich (z. überprüfen. Bei Verdacht auf Leistungsmissbrauch im Bereich der Sozial. Zuschüsse für sonstige freie Leistungen in der Sozial. Verwaltungsabläufe im Bereich der Sozial. etc.bzw.B. Durchschnittlich zu betreuende Fälle im Bereich der Sozial. Familien. Erhöhung der Eigenbeteiligung prüfen. Obdachlosenbetreuung). Private Betreiber oder Wohlfahrtsverbände der eigenen Trägerschaft von Altenund Pflegeheimen ggf. Kommunal initiierte und durchgeführte Ferienfreizeiten. Der Mangel an Kontrolle in Verdachtsfällen fördert geradezu die Diskriminierung der tatsächlich auf Hilfe angewiesenen Personen. Familienerholung. anderer Gemeinden vergleichen.und Pflegeheimen Kostendeckung anstreben. Begleitungspauschalen. vorziehen. Schuldnerberatung.und Jugendhilfe die erforderlichen Kontrollen und Überprüfungen ergreifen.B. wie z. Alle Möglichkeiten der Kostenerstattung durch Dritte und Heranziehung Unterhaltspflichtiger ausschöpfen. mit denen anderer Träger bzw. .und Sozialpässe.und Jugendhilfe straffen. Bei den Pflegesätzen in Alten. Verbänden oder sonstige Institutionen übertragen. Betreutes Wohnen und familienunterstützende (substituierende) Hilfen der Heimunterbringung vorziehen. Förderung von Sozialstationen. Behinderten-Fahrdienste. Generell schärfere Maßstäbe bei der Ermessensausübung im Sozialbereich anlegen.B. wenn ein Betriebskostenvergleich dies nahe legt.

Eigeninitiative der Eltern für den Zustand und die Ausstattung der Kindergärten fördern. Die Förderung eines Unternehmens stellt immer zugleich eine Diskriminierung der nicht geförderten Unternehmen dar.und Jugendeinrichtungen kritisch hinterfragen. sowie maßvolle Gebührensätze im Ver. Versorgungsgrad und Auslastung der Kindergärten regelmäßig überprüfen. insbesondere bei der Gewerbesteuer. Bei Halbtagskindergärten die Einrichtung von Nachmittagsgruppen in Erwägung ziehen. 11. Herrichtung und Betreuung der Außenanlagen des Kindergartens Eltern übertragen. Individuelle. Erhöhung der Gruppenstärke in den Kindergärten erwägen. Verwaltungsarbeiten in Kindergärten von Fachkräften im Rathaus erledigen lassen. Stadt.h. Mit Nachmittagsgruppen ggf.22 Ermäßigungen bei Kita-Beiträgen (Sozialstaffel) überprüfen. Wirtschaftsförderung vorrangig als indirekte. der Kindergartenleitung kritisch hinterfragen.und Gemeindeentwicklung. Bau. .und Ausstattungsstandards bei Sozial. der kommunalen Finanzkraft angepasste Lösungen wählen. in denen die Erfolgsaussichten entsprechend den Ausgangsbedingungen in der Kommune und der Region am größten sind.und Entsorgungsbereich als wichtige Maßnahme der Wirtschaftsförderung betrachten. so weit gesetzliche Freiräume hierfür bestehen. Fremdenverkehr Moderate Steuerpolitik. d. Erzieherinnen ausschließlich zur Betreuung und Erziehung der Kinder einsetzen. Ansiedlungswerbung auf jene Bereiche konzentrieren. prinzipiell vielen oder allen Unternehmen der Kommune offen stehende Maßnahmen begreifen. Verfügungsstunden der Erzieherinnen bzw. Wirtschaftsförderung. zeitweise Spitzennachfragen abfangen.

. Bei Orts. Betrieb und Unterhaltung von Fremdenverkehrseinrichtungen privatisieren. Gewerbebetrieben. Vergabe von externen Gutachten zur Erarbeitung der wirtschaftlichen Stärken und Schwächen der Kommune sorgfältig prüfen. Alternativen. selbst liefern. Gemeinsame Werbestrategien und gegenseitige Abstimmungen dienen der Region mehr als jeweils gemeindeeigene Strategien. Errichtung.B.und Regionalplanung objektbezogen an Dritte vergeben.und Verkauf von Flächen. Verkehrsvereine) übertragen.oder Fremdenverkehrsvereine mit der Beschilderung der Wanderwege beauftragen. grundsätzlich einbeziehen.und Wirtschaftsförderung wie z. übertragen.B. Kriterien zur Bewertung der Kommune als Gewerbestandort können eigene Bedienstete i. wenn Kostenvorteile gegenüber gemeindlicher Trägerschaft bestehen.23 Vorausschauende Liegenschaftspolitik (An. Weihnachtsbeleuchtung. die das Kostenvolumen bei einzelnen Planungsmaßnahmen verringern. Bodenbevorratung in regelmäßigen Abständen kritisch überprüfen. Heimat. Kooperation mit anderen Fremdenverkehrsgemeinden ausbauen. Initiativen zur Gewerbe. Leistungen im Bereich der Orts. Erschließung) betreiben. auf Vorarbeiten anderer Kommunen zurückgreifen. Aufgaben kommunaler Verkehrsämter auf private Träger (z.und Regionalplanung ggf. gewerbliche Ausstellungen und dergleichen dem Einzelhandel. Märkte.d.R. Werbegemeinschaften etc. Fremdenverkehrsrelevante Mitgliedschaften in Verbänden und Organisationen auf unbedingte Notwendigkeit hin überprüfen.

Verfügungs. absenken. Logos und Embleme.00 Uhr gestatten. Dienstbefreiungen für „Geburtstagskinder” streichen. Personal-. Einsparungen sind im Wege der dezentralen Ressourcennutzung und höheren Eigenverantwortlichkeit der Fachämter möglich. Auf weit reichende Selbstdarstellung der Gemeinde/Stadt in der Anzeige verzichten. Betriebsausflug nach Möglichkeit erst in der zweiten Tageshälfte beginnen. Gemeindebediensteten im Wahllokal wegen ungerechtfertigter Bevorzugung gegenüber Wahlhelfern aus der Privatwirtschaft streichen. Kostenentlastung durch Fremdvergabe anstreben. Auf eine ständige Mikroverfilmung verzichten. welche die Größe der Anzeige beeinflussen.und Repräsentationsmittel kritisch überprüfen und ggf. Dienstbefreiungen für den Einsatz von städtischen bzw. Verteiler für Zeitungen/Zeitschriften überprüfen und den Bezug der Printmedien so weit wie möglich beschränken.und Jubilarfeiern zusammenfassen und grundsätzlich erst am Nachmittag beginnen lassen. Zentrale Verwaltung Zusammenfassung von Ämtern und Dienststellen prüfen. Bei Anzeigen oder Ausschreibungen auf Symbole. Notwendigkeit von Arbeitgeberdarlehen an Mitarbeiter überprüfen. Feierlichkeiten bei Mitarbeiter-Geburtstagen generell erst ab 16. Querschnittsämter wie Haupt-. aus Kostengründen verzichten. Betriebsfeiern sowie Pensionärs.24 12. Presseund Kämmereiamt besonders kritisch prüfen. Größe von Stellenanzeigen in örtlichen und überörtlichen Zeitungen der gesuchten Position entsprechend auf das erforderliche Maß beschränken. . Mit Verschlankung der Verwaltung an der Spitze beginnen. andernfalls auf weit gehend arbeitsfreien Samstag ausweichen. Personalausstattung der sog.

Zuschüsse an weitere Sozialeinrichtungen bzw. Das Sortiment der Büroartikel reduzieren und damit die Gesamtlagerhaltung auf ein Minimum begrenzen. Vereinen und Verbänden dauerhaft auch ohne Zuschüsse aus der Gemeinde.und Öffentlichkeitsarbeit in einer Stelle/in einem Amt konzentrieren. Neue Gemeinde. Andernfalls teure ”Alibifunktion” der Gutachten. Stadtkasse möglich ist. Fachliteratur in allen Bereichen der Verwaltung auf tatsächliche Notwendigkeit überprüfen. Verpachtung in Erwägung ziehen.bzw.25 Mit „amtlichen Bekanntmachungen” sparsam umgehen. wo bislang noch nicht geschehen. Auf zusätzliche Pressebeauftragte in einzelnen Dezernaten oder Ämtern verzichten.bzw. Presse. Veröffentlichungen auf das im gesetzlichen Rahmen notwendige Maß begrenzen. . Eventuell Bestand erfassen. Technische Möglichkeiten verwaltungsvereinfachend hierfür nutzen. wenn ein lebhafter Austausch zwischen den jeweiligen Bürgern bzw. die Beschaffungen vereinheitlichen und über Sammelbestellungen Preisnachlässe erwirken. installieren. Wirtschaftlichkeit eigener Kantinen regelmäßig überprüfen und ggf. Städtepartnerschaften nur eingehen. -maßnahmen für Bedienstete durch höhere Eigenbeteiligungen der Nutzer senken. dass der politische Wille zur Umsetzung der Gutachtervorschläge gegeben sein muss. Externe Gutachten nur äußerst zurückhaltend vergeben. Einhaltung der Dienstvereinbarung über die gleitende Arbeitszeit von Zeit zu Zeit überprüfen.und Gemeindepartnerschaften so weit wie möglich in die Obhut von Privatinitiativen und Freundeskreisen übertragen. um ämterübergreifende Nutzung zu ermöglichen. Telefonkosten senken durch die Nutzung der jeweils günstigsten Anbieter. Grundsätzlich bedenken. Städte. Privatveranlasste Telefonate der Mitarbeiter konsequent abrechnen. Wirkungsvolle Zeiterfassungssysteme ggf. Im Beschaffungswesen Organisationsformen anstreben.

Für Druck. Zahl der Verwaltungsstellen verringern. Nebentätigkeiten während der Dienstzeit und mit Einrichtungen und Mitteln der Dienststelle streng untersagen. mindestens gleich hoher Einsparungen an anderer Stelle der Verwaltung.und Vertrieb dieser Mitteilungsblätter Private einschalten.h. Gemeindliche Mitteilungsblätter nicht als Konkurrenz zur Tageszeitung betrachten und entsprechend aufwendig gestalten. Computern oder auch Faxgeräten insbesondere überprüfen. Genehmigte Nebentätigkeiten der Bediensteten auf Ausnahmefälle beschränken. Miete oder Leasing die wirtschaftlichste Vertragsart ist. Auf preiswertere Modelle umsteigen. einrichten. Vor der Beschaffung von Kopiergeräten. wahrgenommen werden. welche die Kosten für Herstellung und Verteilung durch Anzeigen und Inserate hereinspielen. Ausstattung und Größe der Dienstwagen hinterfragen. wenn sie sich als günstig erweisen. . Dienstfahrten mit Privat-Pkw gegen Kostenerstattung den Vorrang vor gemeindlichem Fuhrpark einräumen. der seit Jahren nicht mehr genutzt wird. ob Kauf. Bei längeren Dienstreisen grundsätzlich öffentlichen Verkehrsmitteln den Vorrang einräumen. Bürgerbüros nur bei nachgewiesener Kostenneutralität. Oft können im Rahmen eines Mietvertrages mögliche Kaufoptionen. Ist der alte Anhänger aus dem Bauhof. Sämtliche Wartungsverträge von Zeit zu Zeit hinsichtlich ihrer Notwendigkeit überprüfen. Mitteilungsblätter in Gemeinden oder Stadtteilen ohne kommunale Zuschüsse sicherstellen. d.26 Zahl der Dienstwagen verringern. Rathäuser sollten im übrigen nicht zur Redaktionssälen umfunktioniert werden. nach wie vor vollkaskoversichert? Bei der Anschaffung höherwertiger Wirtschaftsgüter die Prüfung von Alternativen generell vorsehen.

Vorhandene Geldbestände der Kommune nicht längere Zeit zinslos auf dem Girokonto belassen. Festgeld) nutzen. Ortsansässigen Instituten nur bei gleichen oder besseren Zinskonditionen den Vorzug geben. Leasingverträge. Zahlstellen der Stadt. dabei Verzinsung und Möglichkeiten für Geldanlagen am Kreditmarkt vergleichen. Bei Vergabe von Lieferungen und Leistungen.und Nachteile gegenüber dem Kommunalkredit abwägen. Anschlussaufträge. für Leistungen (VOL) sowie für freiberufliche Leistungen (VOF) gewissenhaft anwenden. auch kleineren Umfangs.und Finanzwirtschaft und über den Haushaltsvollzug verlangen. Sich auf die sichere Seite rechnen. Kreditähnliche Rechtsgeschäfte.27 Die Einnahmen in der Haushalts. öffentliche Ausschreibung veranlassen. Kurzfristige Geldanlagen (Tagesgeld. Sachkosten. wie z. Bei Kreditaufnahmen verbindliche Tilgung in festen Sätzen in der Finanzplanung vorsehen.B. mit spitzem Bleistift rechnen. vermeiden. Entscheidungskompetenzen zur Kreditaufnahme intern möglichst zentralisieren (Finanzmanagement in einer Hand).oder Gemeindekassen vor Ort auf ihre Notwendigkeit überprüfen. Vor jeder Kreditaufnahme (auch überörtliche) Angebote von mehreren Kreditinstituten oder Finanzdienstleistern einholen. die einen Anbietervergleich nicht zulassen. Um unverzüglich auf den Markt reagieren zu können. Generell Wirtschaftlichkeitsprüfungen vor der Entscheidung über Ausgaben von erheblicher Bedeutung verlangen. Aussagekräftige Quartalsberichte über den Stand der Haushalts.und Finanzplanung nicht zu optimistisch schätzen. . kalkulatorische Kosten) überprüfen. Berechnung der Folgekostenbelastung (Personal-. Vor. Verdingungsordnungen für Bauleistungen (VOB).

B.oder Kämmereimitarbeiter in anderen Gemeindeoder Stadtverwaltungen hospitieren lassen. in der eigenen Verwaltung umzusetzen. Personalamts. sonstigen gemeindlichen Druckstücken (wie z. Moderne Kommunikationsmittel (Fax. Finanzielle Anreize für umgesetzte Kosteneinsparungen auf Grund von Mitarbeitervorschlägen schaffen. Versand und Verwaltung von Einladungen.28 Postverteilung durch eigenen Botendienst überprüfen. etc. . Berichtswesen innerhalb der Verwaltung auf das unbedingt Notwendige beschränken. Stellenwert des gemeindlichen Mitarbeiter-Vorschlagwesens erhöhen.) konsequent nutzen. Ein aufgeblähtes Berichtswesen von den Fachämtern zur zentralen Verwaltung bindet unnötig Verwaltungskräfte. Vorlagen. Vergabe dieser Dienstleistung an private Kurierdienste. Protokolle. E-Mail. Ggf. Hauptamts-. Internet) bei Erstellung. um neue Verfahrensabläufe oder schlanke Verwaltungsstrukturen kennenzulernen und ggf.

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