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Zur Problematik des Alters und Alterns Bemerkungen iiber Einsamkeit und Selbstmord dlterer Mitmenschen* Von Dipl.-Psych. U. Kobbé Klinik far med. Rehabilitation und Geriatrie im Krankenhaus der Henriettenstittung Hannover Einsamkeit und Suizid im Alter 1. Die zentrale Quelle unseres Fiihlens und Denkens ist die Wahrnehmung von uns selbst und der anderen. Auch Gefllhle der Einsam- keit bezichen sich auf unsere Wahrneh- mung und unsere Interpretation der Wirk- lichkeit. Einsamkeit hat otwas mit anderen Menschen und mit ganz bestimmten Formen menschiicher Beziehungen zu tun. Sie selbst kann sehr unterschiedlicho Bedeutung und verschiedene Ausdrucksformen haben: @ io kann im positiven Sinno als erwtinscht ‘empfunden werden etwa im Sinne eines Auf-sich-Zurlckziehens, einer Selbstbe- ssinnung — @ ebenso kann sie in ihrem negativen Aspekt Gefiinle das Alleingaiassen-Seins, der Entferung oder Entfremdung von anderen hervorufen - @auch in Gesolischaft anderer kann man einsam sein (Unterscheidung von Isolation und Einsamkeit) 1.1. Diese letzten beiden Punkte beziehen sich auf eine Angst, die jeder hat: die Angst, allein gelassen zu werden. Wir kénnen solche Angste belspielswoise durch Aktvitéten unterdrlicken, die Ablen- kung verschatfen: @ dies ist im Krankenhaus flr Patienten wie tur das Personal wegen ‘ehlender Gele- genheiten und fest eingeteiltem Tagesab- lauf nicht mogiich; @ Ablenkungen in Form von Besuchen von Veranstaltungen (Vereine/Kino/Theater/ Kneipe) fallen weg; @ andere Ableniungen wie Femsehen und Musikhdren sind nur zeitwelse und unter besonderer Serlicksichtigung andorer mégiich, @ Leson, Malan, selbst Musiziron und ande- rer akiiver Zeitvertreib sind oft aufgrund vyon krankhelis- oder altersbedingten Be- hinderungen nicht méglich; * Disor Botag it eine dberrbeitete Zusammenfassung aon wren aul einem Forts ‘iar Reterata, Se Gungsteg ras Pte Honiaterstitung un wahvond des Fortbicungesem- ‘ar ir Snwocter dee Kalsomierino Veroandes Dau ‘Serieone Ranabinston und Gevate dar Henvitlons- ‘un. @solost die gewohnte Umgebung, die ver- ‘raute Dinge beinhatet und Vertrauen ‘chaff, ist nicht mehr vorhanden: der Ei zelne wird zum anonymen Patienten. Hiormit befindet sich der Patient in einer Umgebung, die von dem Soziclogen GOFF- MANN als , totale Institution” bezeichnet wo den ist; danach haben ,,totale Institutionen’ folgende Merkmale: a)Alle Angelegenheiten des Lebens finden an einer Stelle unter einer Autortat stat, b)Allen Betroffenen wird mehr oder weniger die gleiche Behandlung zuteil. ©)Alle Phasen des Tages sind exakt gepiant, gehen ineinander Uber, sie sind durch ein Netz von Regeln von oben her bestimmt. )Alles Tun cient angebiich dazu, die offiziel- len Ziele der Institution zu erreichen. 1.2. Unsicherhelt, Angst und Einsamkett haben zum Tell fehlendes Vertrauen zu anderen und in sich selbst als Ursache: Verirauen enistoht durch sogenannte ,gu- te Bezishungen’ zu Orien, Gegenstéinden und natirlch besonders Personen. ‘© Fur Patienten brinat das Gespraichsthema Nummer eins (Ihre Krankhelt) keine gute Beziehung" mit sich, da sie hierbei auf sich selbst Konzentriert und nur mit sich selbst beschatigt sind. © Die hierbel entstehende Krankheitshiorer- chie nach dem Motto Ich bin aber noch viel schlochter dran als Sie...!* entiemt nicht nur den Einzelnen von seinen Mitpa- tienten, sondern schaftt zusétzich eine Distanz zur eigenen Krankheit = zur Wahr- niehmung von sich selbst Die Bezichungen zu Verwandten und Be- kannten werden bei Besuchen auf cie Probe gestelt ofthat man sich nach dem ersten Besuch nichts mehr zu sagen, das Verhilris zueinander erweist sich als Zweckblindnis zur Erreichung eines Zieles im Altag oder tediglch als Gemeinsamkeit in Alter/Geschlecht/Beruf ~ wirklich per- sbnlche Bezishungen oxstioren nur sel ‘© Ubrigens: auch Schwestorn oder Prlegern konnen derartige Beziehungen zu anderen fehlen; etwa ein Dritel des Tages verbrin- ge ich mit ciesen anderen’, doch was fir @in Verhalnis habe ich zu den Kollegen der Station?, zu den anderen Therapeuten?, zu den ‘Angestelten in dor Verwaltung? und nicht zuletzt zu den Patienten? Zusammentassend ist eine Person von der Wahrnehmung, der Erfahrung her ein Orientierungszentrum, vom Verhalten her eine Aktionsquelle: 4. . ich erfahre mich durch die Reaktion der anderen als der, der ich bin, und ich verhalte mich in bezug auf andere; 4, h, personlichas Handein kann Méglichker ten der Erfahrungsbereicherung erétinen und erschiieBen — andererseits entsoricht dieses Handeln aber auch unserer Sicht der Dinge/ der Situationen/der anderen: Lh. hinsichtich des Krankenhauses, de® sowohl fir den Kranken als auch fOr den dort arbeitonden Einzelnen die Sicht der Dinge in ines Erfahrung des Abhéingig-Seins und der Einschrankung der Hanclungsmégiichkeiten bestent. 1.3. Wie nehme ich diese Abhangigkeit und Einschrinkung meines Handelns wahr? Viele reagieren mit dem Gefiihl der Hilflo- sigkeit®. Eine solche Empfindung kann fOr uns zugleich wieder (Warn-)Signal sein, aut as wir reagieren mUssen, Allgemein nimmt man beim Menschen und beim Tier das Vorhandensein eines aktiven Kampf-Flucht-Mechanismus und ines passiven Stillhalte-Selbstaufgabe-Mecha- nnismus an, die sich in einem Gleichgewicht bbefinden. Eine Stérung dieses ausbalancier- ten Zustandes durch extreme Einfilisse wie 2B. psychisch belastende UngewiBheit, Schmerzen oder Hilfosigkei” fUhrt zu einer Stérung dieses Gleichgewichts mit 2wei Mog- lichkeiten: @Einmal kann es zu einem Andauern des Selbstautgabe-Mechanismus kommen, £0 2B ich nur noch wenig auf Reize oder Personen reagiere und sich letztendlich mein Geflnl der Einsamkeit weiter ver- start, ich darum noch mehr in dieser meiner Passivitit vernarre ete. © Die zweite Méglichkeit ist ein rascher ‘Wechsel zwischen beiden Vernaltensmég- lichkeiten mit nach einiger Zeit besonders bei alten Menschen auttretenden Herz- Von aatchar eder psychologischor Soke wid dese Hisigkt of mil dom slagnostaanen kat Depo ion oder ,deproeaive Veretinmung” belt Hikes Ist ot, wae ar lo egorawam selbst emplnson, ;Depressonen’ dagogan werden ce mesien von one ‘eh ba sie Tetseien wollen ~ dannoch ft bees of loersch, rhythmusstérungen, die bei Andauemn dio- ser Situation zum Tode fllhren kénnen, 1.4. Wodurch kénnen wir diose Hilflosigksit, Gieses Alcinsein bei Pationien wahmeh- men? Welche Signale fhren uns zur Wahrehmung von Einsamkoit? 2.8. Wlingelt ein Patient ancauernd und im- mer wieder wegen ..Kiiniakeiton’ (Bedrfnis nach dauerndem "Umsorgt- und Betreut- werden) 2.8, fot in Patient unter enormen Anstren- fgungen unermidlich krankengymnastische Obungen durch und weist jeden derauf hin (Bedirinis nach standiger Anetkennung) 2.8. stolen Pationten Forderungen, die we- {987 personeller oder ériicher Gegebenheiten nicht zu erfllan sind und von uns als ziemilich uunverschmt oder querulant. wahygenom- men/empfunden werden (Bediirtris, ber an- ore Personen Kontrol auszutben); 2.8, Kimmert sich ein Patient ohne darum gebsten zu sein und deutch siohtbar (,.do- monstrativ") um andere, obwohl er gar nicht sonst so hilsbereit wirkt (Sedurinis mach Kontrolle ber andere und Anerkennung durch andere); 2.8, spricht ein Patient nicht mehr spontan von sich aus, antwortet vielieicht nur noch einsibig oder gar nicht mehr auf Fragen, hat kKeinen Appetit mehr, méchte im Bett ble ben... (Einsetzen des. Silhate-Selbsia gabe-Mechanismus). 1.8. Wie Signale? Bel einem groBen Teil der zuvor beispielhatt cerwahnten Verhaltensweissn von Patienten fldchtan wir uns — ganz gleich welche Ausbil- ‘dung oder welchen Beruf wir haben — in ‘organisatorisch-technische MaBnahmen wie beispieisweise Verlegung des Patienton von einem Einzel- in ein Vierbettzimmer oder umgekeht; beispiclsweise Weitergabe dieser Wahmeh- mung vom Patienten. an Angehérige einer Berufsaruppe, cle hierfir besser" ausgebi det zu sein scheint, ,,Spezialisten" sczusa- gen (Psychiater, Psychologen, Ergothera- peuten, Soolsorger...) Diese Reaktionen sind sicherlich auch sinn- voll, dech werden sie allein nicht zur Verain- derung des Gefidhis der Einsamkeit beitra- ‘gen; entscheldend ist unter anderem, daB ich dem Patienton persénlich entgegen- komme und nicht nur in meiner berufli- chen Funktion als Schwester/Pfleger/ Arzt/Pastor/Psychologe und andere. Ist dies nicht der Fall, so spiegeln die ganann- ten organisatorischen oder technischen Ver- Anderungen nur unsere eigene Hilflosigkelt im Umgang mit der Hiflosigkeit und Einsam- keit anderer wider (SCHMIDBAUER spricht von den , hiflosen Helfem'), reagieren wir auf derartige 2. Das Empfinden von Alleinsein oder Einsamkeit tritt bei alten Menschen be- sonders deutlich in den Vordergrund ihres Fiihlens und Denkens. Aitere Personen nehmen die Situation oft als Stilstand waht, das Gefiinl .,es geht nicht Voran' \aBt sie allo Aktionen einstellen Be diteren Patienten treton haufig zusaitzlich ceadanisnniananiiaatlisisanan ‘Seh- odor HOrachwachen auf, so daB ein Teil des Gesprochenen oder Sichtbaren von i ‘nen nicht mehr wahrgenommen wird. 2u_ diesem Mangel an Information koramt weltethin eine teliveise Unfahigkeit zur Aut nahme und Verarbettung des Wahraenom- menen; in der Folge wird die Auirechterhal- tung sozialer Kontakte als beschwerlich und ‘mahsam erlebl. Altersbedingte _Korperliche Beschwerden gronzen den Altionsradius mit zunehmon- dom Alter ein, fuhren zu einer fortschreiten- den Isolierung des Einzeinen, Solbst kleine allagliche Vertichtungen, die z. B. die Zube~ reltung des Essens, wie Reinigung der Woh- nung u. . betretfen, werden zur Anstren- gung/zur Last Von einem GroBteil alterer Personen wird die soziale Umgebung so als unfreundlich eriebt: sie entwickein daher um so weniger eigene Aktivititen und begeben sich immer ‘mehr in die Abhéingigkelt von anderen. Sie werden hilisbedirftig und erleben sich als hitos, 2.1. Die Tatsache, daB zur taglichen Kér- perpllege und zum morgendlichen Anziehen die Hilfe eines andoron benétigt wird, de8 der Gang zur Toiletle davon abhangig ist, ob jemand Zeit hieriir hat, bedeutet fur cle meisien einen unwirdigen und dematigen- den Zustand. Wir widen es wahrscheinlich ahnlich empfindsn, Zu dieser Wahmehmung des Ausgeliefert- Seins tritt nun noch das Fehien einer Zukunftsperspektive hinzu: @ die Minderung des Selbstwengefahis durch die eriebte Abhangigkeit von anderen; @das Vorhandensein kérperlicher Krank- hetten; @ die Wahmehmung eines Abnehmens der eigenen gaisligen Krafte (Arteriosklerose corebri); @ die Vereinsamung durch die Beschréinkung der Fortbewegungsmoglichkeiten sowie durch das Wegsterben des Verwandton- und Bekanntenkreises 148t bei vielon atton Monschen die Angst vor einer unertraglichen und sinnlosen Zukunft enistehen, 2.2. im Krankenhaus treten diese Angste lund Altersprobleme nicht so deutch 2u- tage: dor Patient ist noch in einen bestimm- ten Stationsrahmen und Tagesabiauf inte- griet’. Wir selbst wollen seine Hitlosigkeit Vielleicht auch gar nicht co bewuBt wahrneh- men und Gberspielen sie durch gutes Zure- den, Von daher ist uns die hone Salbstmord- rate alter Menschen wahrscheinlich auch gar nicht so bekannt. Doutlchertreten dle zuvor genannten Proble- me des Alters und Alterns dann zu Hause (oder im Atersheim) aut: morgens und abends kommt viellecht eine Gemeinde- schwester und hilt bei der Kérperpflege so- ‘wie belm An- und Auszichen, mttags rot das Essen’ auf Radern* vor die Tur. Der alte jensch Ist so gesehen rundum versorgt ~ lund doch allen. Viele haben keinen oder nur selten Besuch, dor sich wirklich fir sie und ihre Probleme interessier Dies wird auch gemeinsam alt gewordenen Enepazren zum Problem; bel innen ttt wei terhin unter Umstinden eine Sexualprobie- matik zutage. Generel 2Bt sich zwar eine alm&hlche (keine abrupte) Abnahme sexuel- ler Leistungsfahigkeit und Bediirtnisse fest- stellen, doch meinen dltere Menschen als Folge eines allgemeinen Vorurteiis selbst, far ihre Ehe sei das Geschlechisleben vorbel, Insofem finden sich auch bel alten Ehepaa~ ren Gefithiszustande der Entfremdung von- einander und der Vereinsamung, 2.3. Betrachten wir die in der Literatur auf- gefihrien Selbstmordmotive bel slten Men- ‘schen: @Abnehmen der kérperlichen und geistigen Kratte; © Angsi vor chronischen Krankheiten; (@ Aulgeben des Berut @ sexuelle Schwierigkeiten; © Verlust vieler Bezugspersonen; @cor Immor einer werdende persénliche » Freiraum" Alle diese Suizidgrinde beinhaten die Funk- tionslose Rolle der Alten, die fehlende Zukunfisperspektive sowle die Vereinsa- ‘mung und Isoiation alter Menschen. ‘Aut cem Hintorgrund zunehmender arterio- sklerotischer Verainderungen ist die gefihhis- maBige Verarbeitung dieser Wahrnahmung ‘der eigenen Person und ihrer Umwelt unter Umstanden deutiich erschwert: die Toleranz ‘gegentiber derartigen Konflktsituationen witd erheblich eingeengt. Der Ausweg kann dem- enisprechend haufig der Selbstmord (-ver- ‘such) sein 2.4, Die prozentuale Selbsimordrate steigt mit hoharem Lebensalter deutlicn an, 1975 nennt BOCKER folgende Zahlen: Alle Manner (Bundesrepublik Deutsch- land) 28,5 pro 100000 Manner alter als 65 Jahre 59.5 pro 00000 Alle Frauen (Bundesrepublik Deutsch- land) 18,2 pro 100000 Frauen alter als 85 Jahre 26.3 pro 100000 Das heiBt auflerdem auch, daB die Suizidge- fahr bel Mannern deutlich hoher ist als bel Frauen. Andere Befunde zeigen, daB die Anzahl der Solbstmordversuche aut einen Selbstmord mit zunehmendem Alter sinkt. In Zahlen driickt sich das in folgender Tabello ‘aus (nach BOCKER): bis 25 J. Uber 6 J. Auf einen Selbstmord- versuch kommen an Selbsimorden ca. 0,05 20 2.5. In den meisten Aussagen habe ich die Einsamkeit des Einzelnen in den Vordergrund gestalt, Welche Konsequenzen sind dar- aus fiir unsere therapeutischen Interven tionen und unser Verhalten im Umgang mit alten Patienten zu ziehen? Neben einer ,,subtil ausbalancierton, konse- quenten medikamentsen Therapie" soltten . a, folgende Therapieziele verfolgt werden: @Herstellen oiner sogenannten ,,guten Be- Zighung" (emst nehmen der perséniichen Probleme und Sorgen des Patienten und nicht deren Banalisierung und Infantilsio= rung der Alter): @ Aufbau von Motivation zu aktivem Verhal- ten (Durchbrechung des Stihalte-Selbst- augabe-Mechanismus); © Forderung der Selbstanidigkeit in den all ‘aglicnen Verrichtungen (Wasch-, Anzich-, Kilohen- ,,Training", Uben von Be- bzw. Enisteigen von Strafenbahn oder Bus, Einuben von richtigem Verhalten im Stra- Benverkehr beim gemeinsamen Ein kaut...j; @Auizoigen von Mégichkoiten zur Selbst- verwitkichung (z. B. Wiederauinahme von Hodbies); @Beratung in der Wahl des Kinttigen Le- bensraumes (eigene Wohnung, Alters- heim) durch konsequentes Autzsigen der Vor- und Nachteil @Hinwois auf bostehande Altontagesstatten, Altonzentren, Altenklubs und Ermutigung zu deren Benuizung; © Vermitlung von Hilfen nach dem Kranken- hausaufenthalt, Kontakiaufnahme mig- lichst berets in der geschiitzien Umgebung der Klinik (nicht nur Versorgung in bezug auf Essen, Einkaufen und Reinigung der Wohnung, sondem auch so ,exotischo" Hilfen wie zweimal wechentlich Spazioron- gehen mit einem — Ersatzdienstlei- stenden...); @Boreitsteliung von Hiltsmittein zu Hause durch eine Mobile Beschaftigungsthe- rapie". Diese Aufztihlung hat sicherlich nur exempla- rischen Charakter und mu den entsprechen- den Moglichkeiten entsprechend verandart baw. erganzt werden. Aut der anderen Seite ‘enthait sie zentrale Ansatzpunkte zur Verrin- gerung der Einsamkelt von Patienten im Krankenhaus und zur Prévention suizidaler Handlungen ater Menschen, 2.6, Neben diesen auf die Lebensumstaindo auBerhalb des Krankenhauses bezogenen Therapiezielen kann eine Forderung des in- terpersonelien Kontaktes des weiteren durch gruppentherapeutische Interventionen erfol- gen, die sowohl als @Sing-, Male und @Spicigruppen wie auch als @ thorapeutische Gruppen mit dem Ziel der Besprechung gemeinsamer im Alter auttre- tender Probleme eingerichtet werden Kénnen. Vergessen werden sollte hierbei nicht die Unterstitzung von sich spontan bildenden nKlongruppen" auf den Stationen oder die ‘Anregung von Geselischaftsspielen im Mehr- bettzimmer. ‘Auch das gemeinsame Mittagessen auf Sta- tion kann eine Mglichkeit zur Authebung von Einsamkeit im Krankenhaus sein; zugleici ist es unior Umstanden Vorbereitung auf die Lebensumsiénde in manchen Alten- bzw. 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