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3/ 2009 | 4.

Jahrgang

Etikettenschwindel?

Der Einkaufscoach hilft
Eiweiß
CC-Intensivprogramm

Baustein des Lebens

Die Spitzenreiter

Powerfrauen:

leichter

Um

81 Kilo

Wellnesstage im Vier-Sterne-Hotel zu gewinnen

CaloryCoach im Überblick

Was ist CaloryCoach ?
CaloryCoach, die Abnehminstitute speziell für Frauen, gibt es bereits über 140-mal in Deutschland, Schweiz und Österreich. Unser Motto lautet: mit Bewegung und Ernährung zum Wunschgewicht ! Wir aktivieren den Stoffwechsel und verbrennen Kalorien und Fette durch gezielte Bewegung.

Ziele, die Sie im CaloryCoach-Institut erreichen können:
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Das Kursprogramm:
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Sie trainieren zwei- bis dreimal wöchentlich eine halbe Stunde mit einem gezielten Bewegungsprogramm und stärken Ihre Kraft und Ausdauer. Sie erhalten in unseren wöchentlichen Gruppenernährungstreffen wichtige Tipps und Rezepte für eine ausgewogene Ernährung ohne Diät. Sie werden kontinuierlich von einem kompetenten Personal begleitet. Das Training unter Gleichgesinnten motiviert.

Gewichtsreduktion ohne Jo-Jo-Effekt. Halten des erreichten Gewichts. Der Körper soll einfach wieder straffer werden. Sie wollen in Form bleiben und sich leistungsfähig fühlen. Prävention bei Rücken- und Gelenkbeschwerden (z.B. Knie). Besser durch die Wechseljahre. Figurstraffung nach der Schwangerschaft. Einer Gewichtszunahme entgegenwirken, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören wollen.

. . . oder wenn Sie einfach mal wieder Spaß
haben und an sich denken wollen.

Testen Sie uns !

GäSTEPASS
Nutzen Sie eine Woche lang GRATIS das Bewegungsprogramm und die Ernährungstreffen eines CaloryCoach-Institutes Ihrer Wahl. Sie trainieren nur zwei- bis dreimal pro Woche für 30 Minuten und lernen in unseren wöchentlichen Gruppentreffen die theoretischen Grundlagen unseres erfolgreichen Ernährungsprogramms kennen. Sie trainieren an speziellen Geräten für Frauen und in der Gruppe, um mit Gleichgesinnten Ihre Ziele zu erreichen.

Informieren Sie sich unter Telefon 06042/956180 oder www.calorycoach.de

Editorial

Gesunde Zweifel
Was erwarten Sie von Ihrem Arzt? Medizinische Qualität, die seinen Spezialisierungen und dem Titel auf den Schildern an der Praxiswand entspricht, eine schnelle, kompetente Behandlung und vor allem, dass Sie ihm Vertrauen können ? Doch der Mythos von den Halbgöttern in Weiß, bröckelt, begünstigt von der Gier mancher Zunftvertreter. Aber auch solche, die aufopferungsvoll für ihre Patienten da sind, werden behindert von den Sparzwängen unseres Gesundheitssystems. Ist Ihnen dieses Gefühl bekannt: Sie kommen aus dem Arztzimmer und haben das ungute Gefühl nach zäher Wartezeit nur abgefertigt worden zu sein ? Und Sie fragen sich: „Hat er denn alles für meine Gesundheit getan?“ Am nächsten Tag erhalten Sie einen Brief Ihrer Krankenkasse, der Leistungen auflistet, die selbstverständlich sein sollten, aber nun kostenpflichtig sind. Sie zweifeln und überlegen, sich vielleicht nach einer anderen Krankenkasse umzusehen. „Das Gefühl der Gesundheit erwirbt man durch Krankheit“, schrieb einst der deutsche Aphoristiker und Physiker Georg Christoph Lichtenberg. Kommt die Gesundheit ins Wanken, fühlt man sich oft allein gelassen, muss sich Behandlungen erkämpfen, Kuren ertrotzen und ist dabei manchmal schlecht beraten. Eine gesunde Portion Skepsis ist angesagt. Nicht nur was die medizinischen Behandlungen angeht, sondern auch bei der Auswahl der Lebensmittel. Ein Skandal nach dem anderen zeigt uns, wie Lebensmittelhersteller uns Konsumenten einschätzen: unkritisch und unwissend. Aufklärung ist heute mehr denn je angesagt: Aus diesem Grund zeigen wir Ihnen mit dem Einkaufscoach ab Seite 4, wie Sie die Strategien der Lebensmittelindustrie erkennen. Verlassen Sie sich auf sich selbst. Nehmen Sie Ihr Schicksal in die Hand. Denn mit bewusster Ernährung und gezielter Bewegung haben Sie zwei effektive Möglichkeiten, Besuche im Wartezimmer zu vermeiden und das Wichtigste, neben unseren Familien, zu bewahren: Ihre Gesundheit. Tun Sie den ersten Schritt. CaloryCoach hilft Ihnen dabei.

Foto: Martin Manolito Maiwald

Myriam Lenz, Chefredakteurin

4 Ernährung Einkaufscoach gegen Etikettenschwindel 8 Marktplatz Alles für Ihre Schönheit 10 Die Powerfrauen Zu viert um 81 Kilo leichter 16 Ernährung Eiweiß – Baustein des Lebens 19 Rezepte Erfrischungen für die Gartenparty
Foto: Martin Manolito Maiwald

20 Franchising Sabine Marie Westphals CaloryCoach-Institut ist in Rendsburg Stadtgespräch 22 Bewegung Der CaloryCoach-Zirkel: Keine Zeit verschwenden 16 32 CaloryCoach international Neues aus der Schweiz 33 Gewinnspiel Wellness-Schnuppertage im Vier-Sterne-Hotel Auerhahn zu gewinnen 34 Service CaloryCoach-Institute in Ihrer Nähe 36 Impressum 19

24 Intensivprogramm Gemeinsames Ziel: In zehn Wochen fünf Kilogramm abnehmen 26 Aus den Instituten Aktionen und Impressionen 30 Ursels Welt Spionin im CaloryCoachInstitut

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Ernährung

Einkaufscoach gegen Etikettenschwindel
Wer sich heutzutage im Supermarkt die Mühe macht, die Zutatenliste zu lesen und zu verstehen, ist klar im Vorteil. Schummelkäse und Schinkenimitate sind nur einige Beispiele, die den Verbraucher aufgeschreckt haben und herausfordern.
Wer echte, jenseits von Laboren hergestellte Nahrungsmittel auf dem Teller haben will, sollte über eine gesunde Portion Skepsis verfügen. Die Verbraucherzentrale Hamburg veröffentlichte jüngst eine ganze Palette von künstlich im Labor hergestellten Nahrungsmitteln. Da gibt es Vanilleeis ohne Vanille. Schokokekse mit billigem Kakaomix statt echter Schokolade. Besonders pikant: Surimi-Garnelen, die angeblich im Indischen Ozean gefangen wurden. Ein Unikum, handelt es sich dabei doch um in Garnelenform gepresstes Fischeiweiß. Oder Analogkäse: Der hat mit Käse nicht viel gemeinsam: Statt mit Milch wird er mit Pflanzenfett, Wasser und Eiweißpulver hergestellt, was in der Herstellung deutlich billiger ist. Rund 100.000 Tonnen Analogkäse werden jährlich produziert und landen auf Pizzen und in Kühlregalen. „Es gibt keine effektive Nährwertkennzeichnung“. Der Kunde werde mit den kryptischen Inschriften auf Packungen alleine gelassen, die wirklich wichtigen Informationen fehlten oft. Ändern könne das nur einer, sagt Anne Markwardt, Kampagnenleiterin der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch in der Frankfurter Rundschau: Der Kunde habe es in der Hand. Aufklärung ist angesagt. Wer bereits einigen Ernährungstreffen von CaloryCoach beigewohnt hat, weiß zum Beispiel, dass die Bezeichnung „fettarm“ auf der Packung eines Joghurts die Kalorien nicht verbannt. Wie kann ein 0,1 %iger Joghurt denn 150 Kalorien 4 haben? Das liegt meist an den Kohlenhydraten, in der Regel in Zuckerform. Denn die Angabe „fettarm“ bezieht sich nur auf das Fett im Joghurt, nicht auf den zugesetzten Zucker.

„Light“ und „Diät“ beruhigen unser Gewissen
Werbewirksame Aufdrucke wie „light“, „Wellness“, „gesund“ oder „Diät“ taugen allenfalls dazu unser Gewissen zu beruhigen. Eine Versicherung, damit das Abnehmziel zu erreichen, ist es nicht. Die Lebensmittelindustrie gibt sich alle Mühe, die Produkte durch eine ansprechende Aufmachung möglichst gut zu vermarkten. Es werden dazu Lebensmittel-Designer beschäftigt, die mit der Beschaffenheit und dem Genusserlebnis eines Produktes genau den Geschmack der Verbraucher zu treffen versuchen. Dagegen wäre auch gar nichts einzuwenden, wenn es nicht dazu führen würde, dass wir Verbraucher dabei auch hinters Licht geführt werden. Die Nährwertangabe auf Lebensmitteln ist leider immer noch freiwillig. Es besteht ein Interessenkonflikt zwischen den Verbraucherschutzverbänden und der Lebensmittelwirtschaft. Eine endgültige Entscheidung, auf welche Weise zukünftig Lebensmittel deklariert werden, ist noch nicht in Sicht. Für den Verbraucher ist Folgendes wichtig: Die Lebensmittelhersteller entscheiden selbst, ob und wie sie ihre Produkte kennzeichnen. Auf der Vorderseite sind entweder die Nähr-

wertangaben über Ampelkennzeichnung oder die GDA (Guidline Daily Amounts) möglich. Es ist eine Richtlinie, welche und wie viele Nährstoffe und Kalorien man zu sich nimmt. Die Ampelkennzeichnung ist die favorisierte Version der Bundesregierung und arbeitet mit den Farben Rot, Gelb und Grün. Hierüber soll dem Verbraucher auf schnelle Weise eine Beurteilung der Lebensmittel ermöglicht werden. Die Mengenangabe bezieht sich immer auf 100 g. Lebensmittel sind somit direkt vergleichbar. Da nicht nach Nahrungsmittelgruppen unterschieden wird, ergibt sich daraus ein Nachteil: Bei einzelnen Nahrungsmittelgruppen (z.B. Mehl, Butter) führt dies zu einer schlechten Bewertung, da hier die Ampel bei den entsprechenden Nährstoffen auf „Rot“ steht. So würde Butter oder Margarine immer aufgrund des Fettgehalts als „nicht empfehlenswert“ dargestellt.

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Dies ist der Lebensmittelindustrie natürlich ein Dorn im Auge. Aus diesem Grunde wurde von der Lebensmittelwirtschaft als Gegenvorschlag die GDA entwickelt. Hier sind die Angaben immer auf eine Portion bezogen. Darüber hinaus wird für die einzelnen Nährstoffe der prozentuale Anteil an der empfohlenen Tagesmenge eines Erwachsenen angegeben. Eigentlich keine schlechte Sache, könnte man meinen. Allerdings liegen die Portionsgrößen im Ermessen des Herstellers. So macht beispielsweise eine 30g-Portion bei Müsli nicht unbedingt satt. Außerdem sind die empfohlenen Tagesmengen auf einen Durchschnitts-Erwachsenen bezogen und passen somit nur bedingt. Bei genauerer Betrachtung stellt man also ganz schnell fest, dass hierüber die Angaben schöngerechnet werden. Darüber hinaus gibt es noch die „Big 4“- oder „Big 8“-Regelung. Diese Angaben werden auf der Rückseite der Verpackung zusätzlich zur Ampelkennzeichnung oder GDA empfohlen.

Werden bei Lebensmitteln in der Werbung nährwertbezogene Angaben (z.B. „fettreduziert“) verwendet, so sind gemäß der Nährwert-Kennzeichnungsverordnung bestimmte Mindestangaben vorgeschrieben; der als „günstig“ herausgestellte Wert darf nicht isoliert, sondern nur in Verbindung mit bestimmten anderen Werten angegeben werden. Die Angabe des Nährwertes muss entweder die sogenannten „Big 4“ umfassen: den Brennwert, den Gehalt an Eiweiß, Kohlenhydraten und Fett, oder der erweiterten „Big 8“-Regelung. Bei all dem Durcheinander ist es wichtig, genau hinzuschauen. Die Nährwertangaben sind nicht immer auf 100 g bezogen.

Salzarm gefällig?
Salz verbirgt sich hinter dem Begriff „Natrium“. Wenn man Natrium mit 2,5 multipliziert, erhält man den tatsächlichen Salzgehalt. Besonders Fertigprodukte enthalten viel Salz.

Einkaufsstrategie
n Schreiben Sie einen Einkaufszettel n Gehen Sie nur gesättigt einkaufen n Nehmen Sie sich Zeit für das Einkaufen n Wählen Sie eine neue Route durch den Markt n Kaufen Sie bei Leckereien nur Tagesportionen n Bewerten Sie die Nährwertangaben n Probieren Sie neue Produkte
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Der perfekte Einkaufszettel
n Käse mit mehr als 30 % Fett i.Tr. nur in Maßen genießen n Bei Milchprodukten unbedingt auf den versteckten Zucker achten n Magere Wurst- und Fleischsorten bevorzugen (Wild, Pute, Hähnchen,Tatar) n Kaufen Sie viel Obst und Gemüse, gerne auch tiefgekühlt n Bevorzugen Sie Vollkornprodukte n Meiden Sie gehärtete Fette

Bei Konserven entdecken wir auf der Packung die Angaben „Füllgewicht“ und „Abtropfgewicht“. Wird der Saft nicht weiterverwendet, gilt die Kalorienzahl vom Abtropfgewicht. Im Übrigen: Wussten Sie, dass in einer Dose Ananas (500 g) knapp 40 Stücke Würfelzucker stecken können? Nehmen wir das Beispiel von Fitness-Frühstücksflocken. Da wird von leichtem Genuss gesprochen. Mit dem Aufdruck „fettarm“ wird Figurbewussten das Produkt schmackhaft gemacht. Aber Vorsicht: Mit 35 % Zucker ist dieses Müsli trotzdem ein Dickmacher. Wir erinnern uns: Ein Zuviel an Kohlenhydraten wird in Fett umgewandelt. Außerdem wird die Insulinspirale in Gang gesetzt und somit die Fettverbrennung unterdrückt. Die Joghurt-Schokolade ist gerade bei Frauen als leichte Variante der Schokolade sehr beliebt. Auch hier ist das Produktmarketing irreführend. Durch das verwendete Erdbeergranulat sind 100 g der Joghurt-Schokolade (600 kcal/35 g Fett) fett- und kalorienreicher als eine herkömmliche Vollmilchschokolade (550 kcal / 30 g Fett). Wer hätte das gedacht? Gerade bei Dickmacher-Produkten wie Mayonnaise oder Kartoffel-Chips ist selbst die Light-Version nicht wirklich light. Sicherlich ist es besser, die fettärmere Variante zu essen. Ein ungeübter Verbraucher wiegt sich dabei in Sicherheit und genau hier liegt das Problem.

Die Zutatenliste ist Pflicht
Die Zutatenliste ist im Gegensatz zu den Nährwertangaben bei verpackten Produkten Pflicht. Hier gilt eine einfache Regel: Was an erster Stelle steht, ist auch am meisten im Endprodukt vertreten. So können auf einen Blick zwei Produkte miteinander verglichen werden, welches z.B. einen höheren Vollkornanteil (beim Brot) enthält. Die Zutatenliste führt außerdem wichtige Informationen für Allergiker auf, die eine bestimmte Zutat nicht vertragen und informiert Vegetarier oder Veganer über eventuell vorhandene Bestandteile vom Tier. Sie kann bei fehlender Nährwertangabe Aufschluss über den Anteil eines Nährstoffs 5