Marianne-Strauss-KlinikBehandlungszentrum

Die im Jahr 1984 gegründete Marianne-Strauss-Klinik am Starnberger See vereint Ambulanz, Tagesklinik, Akutklinik und Pflegeheim unter einem Dach. Darüber hinaus genießt die Einrichtung als Kompetenzzentrum für Multiple Sklerose sowohl bei Patienten, als auch bei Ärzten, Therapeuten und Pflegekräften bundesweit einen hervorragenden Ruf. Durch eine Vielzahl unterschiedlicher und individuell eingesetzter Therapieformen ist es dem medizinischen und pflegerischen Team gelungen, in mehr als 20.000 Fällen den Verlauf der Krankheit so weit wie möglich zu bremsen, die Symptome zu bekämpfen und die Lebensqualität der Patienten dadurch spürbar zu verbessern. Mit der Einführung eines flächendeckenden Wireless Local Area Networks (WLAN) auf dem Klinikgelände können die Ärzte nun bei ihrer Visite direkt am Krankenbett Diagnosen, Anamnesen, Laborbefunde, Anordnungen und Berichte über Behandlungsfortschritte online abrufen und sofort aktualisieren. Aber auch die Patienten haben nun die Möglichkeit, über diese Infrastruktur vom Krankenbett aus drahtlos im Internet zu surfen. Die Aufgabe. Da viele der Patienten in der Marianne-StraussKlinik wesentlich länger verbleiben als durchschnittlich in Akutkrankenhäusern (18–20 Tage) und in dieser Zeit nicht den Kontakt zur Außenwelt verlieren sollten, nur weil sie gerade in der Klinik sind, suchte die Verwaltungsdirektorin Dr. Birgit Sälzer nach einem komfortablen Zugang zum World Wide Web und zur E-Mail-Kommunikation direkt am Krankenbett. Gleichzeitig sollte aber auch das medizinische und therapeutische Personal durch den Zugriff auf die digitale Patientenakte über diese Infrastruktur ihre Kommunikation wesentlich beschleunigen und helfen, Kosten zu sparen. Denn die bisher übliche Methode, bei der täglichen Ärzte-Visite vieles auf einen Zettel zu schreiben und hinterher mühselig in das Klinische Informationssystem zu übertragen, hatte sich längst überlebt. Die dabei nicht zu vermeidenden Wartezeiten für die Patienten – ein immer größer werdendes Problem in Kliniken – sollten mit der neuen Lösung nachhaltig reduziert werden.

Referenzprojekte mit HiPath WLAN-Lösung: Digitale Patientenakte und Internet am Krankenbett

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WLAN-Lösung: Digitale Patientenakte und Internet am Krankenbett
Die Lösung. In enger Zusammenarbeit mit Michael Schulz von der Computer A&O GmbH in Pöcking, die der Klinik als IT-Dienstleistungsunternehmen einen 24Stunden-Vor-ort-Service bietet, führte der Branchenvertrieb Gesundheitswesen der Siemens AG im Marianne-Strauss-Klinikum ein flächendeckendes Wireless Local Area Network (WLAN) ein. Die Strahlenbelastung durch die Funktechnologie liegt dabei weit unter den für eine Klinik zulässigen Grenzwerten. Um zu verhindern, dass die Ärzte während der Visite mit ihrem MiniComputer in ein Funkloch geraten und den Kontakt zum zentralen Server mit den digitalen Patientenakten verlieren, wurde eigens eine völlig neuartige Lösung für Kliniken entwickelt. Diese Funkanlage mit zentraler Steuer-Intelligenz – dem HiPath Wireless Controller – sorgt dafür, dass das so genannte „Handover“ zwischen den einzelnen Funkzellen reibungslos verläuft. Denn im Unterschied zu herkömmlichen WLAN-Access-Points, wo die Übergabe der Verbindung bei einem Standortwechsel mitunter kurz unterbrochen wird, könnte dies im sensiblen Krankenhausumfeld fatale Folgen haben – etwa, wenn wichtige medizinische Daten verloren gehen. Der Nutzen. Neben dem drahtlosen Zugang zum Internet direkt am Krankenbett, der den Patienten ihren Aufenthalt in der Klinik erleichtert und z.B. die Verbindung zum Arbeitgeber nicht abreißen lässt, verkürzt die Einführung der neuen Funktechnologie in der Marianne-Strauss-Klinik auch die Wartezeiten für die Patienten. Denn die Ärzte haben bei ihrer Visite jederzeit den schnellen Zugriff auf die digitale Patientenakte mit allen Diagnosen, Anamnesen, (Labor-)Befunden, Anordnungen und Anmerkungen zum Behandlungsfortschritt. „Die Geschwindigkeit des Informationsaustauschs ist mit dieser Technologie um mehr als 30 Prozent gestiegen – das senkt nicht nur Kosten, sondern hilft letztlich auch dem Patienten, weil niemand mehr warten muss, bis alle am medizinischen Prozess beteiligten Fachärzte und Pflegekräfte auf dem neuesten Stand sind“, betont Dr. Birgit Sälzer. Durch den Aufbau dieser speziellen HiPath Wireless LAN Infrastruktur erfolgt die Übergabe der Verbindung zwischen den einzelnen Funkzellen bei einem Standortwechsel nun reibungslos. Dies erhöht die Sicherheit, und wichtige Daten können nicht verloren gehen. „Dass mit dem Internetangebot an die Patienten auch ein positiver finanzieller Nebeneffekt für die Klinik verbunden ist, rundet die gelungene Investition ab – der Wahlleistungszuschlag kann angehoben werden und verbessert auf diese Weise die Einnahmesituation der Klinik“, so Frau Dr. Sälzer. Unser Angebot • Konzeption und Errichtung eines Wireless Local Area Networks für die Verbesserung von medizinischen Prozessen durch den sicheren Zugriff auf aktuelle Daten aus dem Klinischen Informationssystem und für die Bereitstellung eines Internetzugangs für jeden Patienten • Mobile Echtzeit-Anbindung an die Datenbanken des Klinischen Informationssystems • Mobile Echtzeit-Anbindung an die Datenbanken des Klinischen Informationssystems • Spezielle HiPath Wireless Controller für den Klinikbereich, zur Sicherstellung eines reibungslosen Hand-Overs zwischen den Funkzellen • Spezielle Funkausleuchtungen für die Nutzung der WLAN-Infrastruktur für weitere Anwendungen wie mobile Menübestellung und Sprach-kommunikation

„Dass mit dem Internetangebot an die Patienten auch ein positiver finanzieller Nebeneffekt für die Klinik verbunden ist, rundet die gelungene Investition ab.“
Dr. Birgit Sälzer Verwaltungsdirektorin Marianne-Strauss-Klinik-Behandlungszentrum

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