Tunesien

Tunesien 2001

Mit Bus, Bahn und Sammeltaxi von den Stränden des Mittelmeers zu den Felsschluchten an der algerischen Grenze
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Anreise nach Afrika
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Monastir

Die Tunis Air brachte mich von München nach Monastir in Tunesien.
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Sousse: Hafenstadt, 20 km nördlich von Monastir
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Blick vom Ribat, der alten Festung, zur Großen Moschee
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Ribat aus dem 9. Jahrhundert: Teil einer arabischen Festungskette im Mittelmeer
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In einer Nacht konnten Leuchtsignale von Ägypten im Osten bis Marokko im Westen übermittelt werden.
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Sousse: Place des Martyrs in der Altstadt
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Unterwegs in der Medina ...
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Sousse Ende Oktober: Lufttemperatur 25°, Wassertemperatur 20°
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In der Nebensaison läßt es sich selbst am Hauptstrand der Stadt ungestört baden
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El Jem: 60 km südlich von Sousse
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Das drittgrößte Amphitheater des römischen Imperiums
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Das im 3. Jahrhundert erbaute Amphitheater erreicht eine Höhe von 36 m ...
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Auf dem Weg zu den oberen Rängen
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... und bietet Platz für 30.000 Besucher.
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Brot und Spiele waren das Opium für die römischen Massen
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Mosaike zeigen das Treiben in der Arena
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Die Spirale der Sensationslust drehte sich bald immer grausamer.
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Tunis: Die Hauptstadt des Landes
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Mit der SCNFT, der tunesischen Staatsbahn, fahre ich 140 km in den Norden
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Rue de la Kasbah: westlicher Eingang zur Medina
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Unterwegs in der Altstadt mit ihrem unendlichen Gewirr an kleinen Gassen und Geschäften
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Tunis: Gasse in der Medina
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Wer genügend Zeit hat, kann sich orientierungslos treiben lassen und so manch stille Ecke entdecken.
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Tunis: Museum Dar Ben Abdallah
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Der Innenhof des Palasts aus dem 18. Jahrhundert
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Tunis: Museum Dar Ben Abdallah
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In den Räumen werden Szenen aus der Zeit der türkischen Herrschaft nachgebildet.
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Tunis: Unterwegs in der Medina
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Auch die Jugendherberge ist in einem Altstadtpalast untergebracht.
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Jemaa Zitouna – Große Moschee
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Der mamorne Innenhof ist von schönen Arkaden eingefaßt.
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Jemaa Zitouna – Große Moschee
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Vom Dach des nahegelegenen Musée du Bonheur hat man einen schönen Blick über die Altstadt.
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Avenue Bourguiba – Das Zentrum der Neustadt
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Die "modernen" Neubauviertel sind das eigentlich typische Gesicht von Tunis.
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Tunis: Avenue Bourguiba
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Cafés laden zum Verweilen ein ...
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Tunis: Französische Kathedrale
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Ende des 19. Jahrhunderts lösten die Franzosen die Türken als Herrscher über Tunesien ab.
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Tunis: Avenue Habib Bourguiba
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Das Tunesien des 21. Jahrhunderts?
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Tunis: Bardo Museum
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Das in einem Palast gelegene Nationalmuseum ist bereits ein Kunstwerk für sich.
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Tunis: Bardo Museum
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Schmuckstücke aus einem vor der Küste bei Mahdia gesunkenem Schiff
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Tunis: Bardo Museum
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Unzählige Mosaike hängen an den Wänden des Museums.
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Tunis: Bardo Museum
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Im Saal IX befinden sich Stücke von den Ausgrabungen aus Karthago.
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Tunis: Bardo Museum
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Götterstatue aus Karthago
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Karthago: Antoninus-Pius-Thermen
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Mit der TGM, der Schnellbahn, geht es ins 20 km entfernte "Carthage"
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Karthago: Punisches Wohnviertel am Byrsa-Hügel
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Gemessen an der historischen Bedeutung, ist von der Stadt nur mehr wenig zu sehen.
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Sidi Bou Said: 5 km nördlich von Karthago
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Yachthafen am Cap Carthage
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Sidi Bou Said: Café des Nattes
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Das tunesiche "Musterdörfle" wird jeden Tag von Heerscharen von Touristen gestürmt.
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Sidi Bou Said: Lieblingsrefugium für alle, die es sich leisten können
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Schon 1915 wurde die Künstlerkolonie unter Denkmalschutz gestellt.
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Sidi Bou Said
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Ein Schläfchen in Ehren ...
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Dougga: Römische Ausgrabung im Tell-Gebirge
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Mit der SNTRI, der staatlichen Busgesellschaft, geht es von Tunis 110 km Richtung Südwesten.
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Dougga: Blick auf das Kapitol
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1997 erklärte die UNESCO die Stadt zum Weltkulturerbe.
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Dougga: Caelestis-Tempel
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Anfang November bin ich fast der einzige Besucher in der am besten erhaltenen Ausgrabung Tunesiens.
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Dougga
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Trotz Geldmangels geht die Ausgrabung der 25.000 Einwohner zählenden Stadt weiter.
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Le Kef: 70.000 Einwohner zählende Provinzhauptstadt
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Von hier aus besuchte ich das 60 km nordöstlich gelegene Dougga.
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Le Kef: Place de la Source
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Die Stadt ist nur 40 km von der algerischen Grenze entfernt.
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Le Kef: Unterwegs in der Altstadt
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Arbeitslosigkeit ist ein großes Problem in der wirtschaftlich im Abseits gelegenen Stadt.
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Le Kef: Kasbah
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Im 17. Jahrhundert erbauten die Türken eine Festung auf dem Jebel Dyr.
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Le Kef: Blick von der Kasbah auf die neuen Stadtviertel
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Bis 1962 war die Stadt Zentrum der FLN, des bewaffneten algerischen Widerstands.
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Maktar: Trajansbogen des römischen Mactaris
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Mit einem Louage, einem Sammeltaxi, fahre ich die 70 km von Le Kef in die Berge.
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Maktar: "Quadrilobe" bei der Schola des Juvenes
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Bereits im 2. Jahrhundert vor Christus gründeten Numidier diese Stadt auf 950 m Seehöhe.
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Durch das Tell-Gebirge geht es weiter Richtung Küste
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Karge Landwirtschaft bestimmt das Bild.
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Feigenkakteen säumen die Felder
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Die Früchte sind eßbar, schmecken aber ziemlich langweilig.
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Kairouan - die viertheiligste Stadt des Islam
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Hier, 60 km westlich von Sousse, hat der Massentourismus mich wieder eingeholt.
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Jemaa Sidi Oqba – Große Moschee
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Die arabischen Aghlabiden legten bereits im 7. Jahrhundert den Grundstein für die größte Moschee Tunesiens.
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Große Moschee: Gebetshalle
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"Ungläubige" dürfen in Tunesien im Gegensatz z.B. zum Iran den Gebetsraum nicht betreten.
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Große Moschee: Innenhof
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Eine rafinierte Abflußplatte sammelt und reinigt das kostbare Regenwasser, das auf den Marmorboden fällt.
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Kairouan: Medina
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Westlich gekleidete und tief verschleierte Frauen sind (noch) einträchtig nebeneinander zu sehen.
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Kairouan: Medina
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Köstliche Granatäpfel in kunstvoll verziertem Eingangstor
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Mausoleum des Abou Zammaa el Belaoui / Zaouia Sidi Sahab
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Schattige Arkaden laden zum Verweilen im Innenhof des "Mausoleum cum Moschee" ein.
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Mausoleum des Abou Zammaa el Belaoui / Zaouia Sidi Sahab
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Prächtige Fayencen schmücken die Wände.
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Endlose Olivenhaine säumen den Weg Richtung Süden
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Die Landschaft des Sahel ist abwechslungsreich – wenn man Olivenbäume mag ;-)
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Oliven nehmen eine Spitzenstellung in der Landwirtschaft ein.
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Tunesien ist der zweitgrößte Olivenexporteur der Welt.
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Gafsa: Die größte Stadt im Südwesten von Tunesien
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Über Sidi Bouzid fahre ich mit Louages, Sammeltaxis, von Kairouan 200 km in den Süden.
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Gafsa: Unterwegs in der Medina
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Die Stadt hat eine angenehme Atmosphäre, ist aber für Touristen nur wenig interessant.
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Tamerza: Bergoase an der algerischen Grenze
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Mit Bus und Sammeltaxi geht es von Gafsa 110 km Richtung Westen.
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Tamerza: Vieux Village
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Das alte Dorf wurde Ende der 60er Jahre durch starke Regenfälle zerstört.
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Tamerza: Vieux Village
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Zumindestens die Marabuts, die Grabmäler islamischer Heiliger, werden jedoch wieder renoviert.
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Oued, ein ausgetrocknetes Flußtal, oberhalb von Tamerza
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Wanderung durch das Felslabyrinth Richtung Midès, einer weiteren Bergoase
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Nefta: Die westlichste Oase des Jerid
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Von Tamerza geht es 90 km Richtung Süden an den Salzsee Chott el Jerid.
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Nefta: Ouled ech Cherif
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Oberhalb des Palmengartens gelangt man von einer kleinen Moschee zur nächsten.
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Nefta: El Bayadha
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In den alten Stadtteilen ist die traditionelle Lehmziegelarchitektur noch erhalten.
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Nefta: Corbeille
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Rund 400.000 Dattelpalmen stehen noch im Palmengarten von Nefta.
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Nefta: Corbeille
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Deglet en Nour, Finger des Lichts, heißt die beste Qualität, die großteils exportiert wird.
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Nefta: Corbeille
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Granatäpfel werden auf der Etage unter den Dattelpalmen angebaut.
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Nefta: Ouled ech Cherif
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Blick in der Abendsonne über den Chott el Jerid.
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Sfax: Die zweitgrößte Stadt Tunesiens
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Über Tozeur fahre ich die 300 km zurück an die Küste des Mittelmeers.
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Sfax: Kasbah
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Hinter den gewaltigen Festungsmauern verbirgt sich eine der ursprünglichsten Medinas von Tunesien.
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Mahdia: Die letzte Station meiner Reise
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Mit einem Loauge, einem Sammeltaxi, geht es 110 km in den Norden.
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Mahdia: Alter fatimidischer Hafen
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Mahdia besitzt den größten Fischereihafen Tunesiens.
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Mahdia: Café Sidi Salem
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Neben der Fischerei ist der Tourismus eine der Haupteinnahmequellen der Stadt.
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Mahdia: Cap d'Afrique
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Mitte November bin ich einer der wenigen Touristen in der Stadt.
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Mahdia: Ein letzter Sonnenuntergang
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Nach bangen Minuten ergattere ich den vorletzten Platz im Airbus der Tunis Air nach München.
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Ende
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Auch zu Hause erwartet mich schönes Wetter – nur bei Schnee und -2° :-(
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INFO Tunesien
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Anreise: Am schnellsten und billigsten mit dem Flugzeug. Linienflüge nach Tunis ab 350 €, Charterflüge vor allem nach Monastir und Djerba ca. 250 €, last minute ab 100 €. Stillvoller aber teurer und zeitaufwendig ist die Fährpassage ab Italien oder Frankreich nach Tunis. Einreise: EU-Bürger brauchen kein Visum. Kultur: Tunesien ist ein islamisches und arabisches Land. Auch wenn man das in den Touristenghettos am Mittelmeer nur wenig bemerken wird, ist es sinnvoll sich darauf einzustellen. Das heißt  Frauen spielen im öffentlichen Leben eine untergeordnetere Rolle  dezente Kleidung ist angebracht (auch Männer sollten abseits vom Strand nicht mit kurzen Hosen herumlaufen)  Bettler und Betteln in den verschiedensten Erscheinungsformen haben einen anderen Stellenwert (aber bitte keine Bonbons an Kinder!)  manche Geschichten, die einem erzählt werden, scheinen direkt aus 1001 Nacht zu stammen, wobei man aber deren Wahrheitsgehalt nicht unbedingt anzweifeln sollte  Zeit ist wie in allen von der industriellen Tretmühle noch etwas verschont gebliebenen Ländern ein dehnbarer Begriff  der Gebetsraum von Moscheen darf in Tunesien

von uns Ungläubigen, im Gegensatz z.B. zum konservativen Iran, meistens nicht betreten werden die linke Hand sollte zurückhaltend verwendet werden, wobei Tunesier aber weit weniger paranoid sind als Länder weiter im Osten.

2001

Anordnung der Ortsbeschreibungen entlang bestimmter Routen), Lonely Planet (englisch, gute praktische Informationen für Rucksackreisende, Kultur und Hintergrund kommen wie immer etwas zu kurz), Rough Guides (englisch, praktische Infos nicht ganz so gut wie Lonely Planet aber mehr Hintergrund). Internet: Die Reiseführer-Verlage sind ein guter Startpunkt. Neben Aktualisierungen bieten die meisten auch eine Linksammlung zu den jeweiligen Ländern. Fotos: Die Fotos wurden mit einer normalen Spiegelreflexkamera auf Diafilm gemacht und dann eingescannt. Reiseroute: Monastir – Tunis – El Kef – Kairouan – Gafsa – Tamerza – Nefta – Tozeur – Sfax – Mahdia – Monastir. Da Tunesien zur Zeit ein bißchen eine Sackgasse ist, gibt es zwar viele Pauschal- aber nur erstaunlich wenige Rucksackreisende.

Sprache: Landessprache ist Arabisch aber, der Kolonialzeit sei Dank, sprechen viele auch etwas Französisch. Nützlichere Fremdsprachen wie Englisch oder gelegentlich auch Deutsch werden vor allem in der Tourismusindustrie gesprochen. Währung: Für 1 Euro bekommt man ca. 1,25 Tunesische Dinar. Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist offiziell verboten. Bankomaten findet man in den meisten Städten. Abhebungen sind mit normalen Bankomat- oder Kreditkarten (teurer) problemlos möglich. Kosten: Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, ab ca. 16 € pro Tag bis unendlich. Einfache Hotels kosten ab 6 €. Öffentliche Verkehrsmittel sind wegen der kurzen Distanzen relativ billig, ca. 3,5 € für 100 km. Reiseführer: z. B. von Marco Polo (kurz, bunt, billig - gut für einen ersten Eindruck vom Land), ReiseKnow-How (sehr ausführlich, für Reisende mit eigenem Fahrzeug unschlagbar, etwas lästig ist die

Der Weg ist das Ziel ... www.geocities.com/gerald_fimberger
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