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Presserecht 
Prof. Freys  18.04.2008  www.freys.de  9.5. / 23.5. / 6.6.  / 20.6 / 4.7. / 18.7.(Klausur)    3 große Gebiete: öffentliches Recht, Zivilrecht(Presserecht) und Strafrecht  Wer steht wem gegenüber?  Wenn kein Gesetz für einen Rechtsstreit verfügbar ist, wird nach den Rechtsprinzipien geurteilt.   Recht (Naturrecht) kommt vor dem Gesetz. GG „Richter sind an Recht und Gesetz gebunden.“  Gerichtsorganisation  Bsp.: Zivilrecht: Eingangsgericht (Amts‐ und Landgerichte[ab 5000€]) ‐> Berufungsgericht  (Oberlandesgericht) ‐> Revisionsgericht (BGH, nur noch auf Rechtsfehler wird geprüft).  Amtsgericht ‐> Landgericht ‐> fertig  Bundes‐ und Landesgesetze  Bund & Land als Gesetzgeber  Verhältnis GG zu sonstigen Gesetzen  GG = zuerst Grundrechte, nach denen sich alle anderen folgenden Gesetze richten muss.     Presserecht  Engere Sinne: nur die Gesetze die Presse spezifische Normen enthalten, wo die Presse das Subjekt ist  (Landespressegesetze)  Weitere Sinne:   Urheberrecht, Verlagsrecht, Zivilrecht(Schutz der Persönlichkeit), Strafrecht(Verbreiten von Schriften  = Verbreitensdelikten), Wettbewerbersrecht (Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb), Kartellrecht,  Datenschutzrecht, Postrecht.    Wesen des Presserechts  „Was nicht verboten ist, ist erlaubt“ d.h. nur wenn ein Zweck vorhanden ist, kann auch ein Gesetz  erlassen werden. Geht zurück auf Gutenberg. Zuerst hatten die Pressegesetze einen  Verbotscharakter (gefährliche Schriften). Ab der Epoche der Aufklärung wurden Gesetze zum Schutz  der Presse erlassen. Impressumspflicht ist uralt, um einen Herausgeber haftbar zu machen.  „verantwortlicher Redakteur“. Um die Tendenzen gleich zu erkennen, wird PRO Impressum  argumentiert(Meinungsfreiheit).    Rechtsquellen des Presserechts  Wichtigste Norm, Art. 5 GG; wer hat die Kompetenz Gesetze zu erlassen; Bund für allg.  Entscheidungen, aber grundsätzlich sind zuerst die Länder in der Pflicht. 

 

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  Verteilung der Gesetzgebungskompetenz zwischen Bund und Ländern  Ausschließliche Gesetzgebungskompetenz beim Bund: große Steuergesetze, Strafgesetze,…  Ausschließliche Gesetzgebungskompetenz der Länder: hauptsächlich Kultur, …  Konkurrierende Gesetzgebung: Länder dürfen solange Gesetze erlassen, wie der Bund keine Gesetze  erlassen hat.   Rahmengesetzgebungskompetenz: Bund darf nur einen Rahmen vorgeben, die Länder müssen dies  dann ausfüllen. Bsp. Hochschulrechtsrahmengesetz ‐> sächsisches Hochschulgesetz  Ist aber nie zustande gekommen.  Landespressegesetze sind im Wesentlichen überall identisch, bis auf gewisse Feinheiten.    Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte: Art. 10 // EU‐Gerichtshof Straßburg  Vereinte Nationen: Menschenrechts Charta: §19    Presserechtliche Grundbegriffe  Massenmedien (Presse, Film, Hörfunk, Fernsehen, Internet) Empfängerkreis unbestimmt  Verkörperte: Druckwerke (Zeitung, CD, Vinyl, Videokassette, Bücher)  Körperlose: ???    Druckwerke (presserechtliche Sicht)  Zeitungen, Zeitschriften, Plakate,…  Nach der Art der Erscheinungsweise: nichtperiodische Werke = Buch / periodisch: Zeitungen (nur hier  Impressum);   Periodizität = nicht mehr als 6 Monate zwischen den Erscheinungen / egal ob regelmäßig oder  unregelmäßig, Pflicht zur Gegendarstellung, Impressumszwang,   Unterscheidung zwischen Zeitungen und Zeitschriften: Tagebuchartigen Charakter mit der das  Zeitgeschehen abgebildet wird. Alles andere sind Zeitschriften.    Urheberrechtlich geschütztes Werk: (aus dem Schutz des geistigen Eigentums entstanden)  Fließender Übergang zwischen Druckwerk und urheberrechtlich geschütztem Werk.    Pressefreiheit und Zensurverbot  Äußerungsverbreitung, Informationsfreiheit, Unterrichtungsfreiheit, Verbreitungsfreiheit, keine  Zensur  Art.5 GG, §1 Landespressegesetze  Aber keine Definition auffindbar, ist aber schlau, da sich Presse wandelt. Gerichte definieren den  Begriff über die Historie und nimmt neue Eindrücke mit hinzu. Ist nicht nur reines Abwehrrecht  gegenüber dem Staat, allerdings wurden auch alle Inhaltlichen Dinge der Presse mit einbezogen, alles  gehört in den Bereich des Presserechts. Recht auf Aktive Pressefreiheit, aktive Teilnahme an der  Bildung einer öffentlichen Meinung.    

 

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  Einzelne Freiheiten  Informationsfreiheit  Informationsbeschaffungsfreiheit, sowohl das rein passive empfangen, als auch aktives Sammeln von  Infos. Recherche! // aus allgemein zugänglichen Quellen, nicht aus jeden Quellen. Z.B. Medien  Positiver und negativer Inf.fr.: Schutz vor aufgedrängter Information  Bei Exklusiv‐Verträgen, die gesellschaftlich akut relevant sind, und eine Informationsquelle komplett  verschlossen wird, wäre dieser Vertrag ungültig.  Presserechtliche Auskunftsanspruch gegenüber einer Behörde. Schranken: Geheimhaltung, Personen  bezogene Daten, Wenn die sachgemäße Durchführung eines schwebenden Verfahrens gefährdet  wird.  §4 Landespressegesetz  Versammlungsgerecht §6 Zutritt zu öffentlichen Versammlungen sowie Demonstrationen  Kurzberichterstattungsrecht (90sec)   Einsicht in öffentliche Register Handelsregister, Grundbuch, …  Besuch einer Gerichtsverhandlung Unterschied zwischen öffentlich und nicht‐öffentlich(hier nicht)    „Ich bin die Öffentlichkeit!“  Schutz der Verbreitungsfreiheit  „sich hören lassens“ aber nicht „auf gehört werden“ // keinen Anspruch der Bürgen, gegenüber den  Medien/Presse auf Publikation;   Zensurverbot  Vorzensur(verboten) vs. Nachzensur(ist von grundrechtlichen Freiheit nicht direkt erfasst)           staatliche Beeinflussung vor der Veröffentlichung  Keine Zensur: alles was nicht von Staatsseite kommt, sowie Nachzensur.  Schrankenvorbehalt  Kann eingeschränkt werden, zum Schutz der Jugend, Schutz der persönlichen Ehre, ?allg. Gesetze?   „Redaktionsversehens des Gesetzgebers“  Müssen ausgelegt werden im Lichte des GG „Schranken‐Schranke Ausgelegt werden“ ‐>  Güterabwägung folgt: nach dem wichtigsten Rechtsgut (Pressefreiheit vs. XXXXXX)       

   

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Presserecht 
09.05.2008  VL2 

Urheberrecht(UHR) 
eigentumsähnliches Recht, das dem Schöpfer (Urheber) eines individuellen geistigen Werkes  automatisch zusteht. Zu den geschützten geistigen Leistungen gehören u. a. musikalische  Kompositionen, Choreographien, Dramen, Romane, Gemälde sowie Tonaufnahmen, Filme,  Photographien, Rundfunksendungen, wissenschaftliche Werke, Reden, Übersetzungen etc.  ‐ Urheberrechte müssen nicht angemeldet werden und gelten absolut gegen jedermann.  Sobald ein Werk einmal in seiner physischen Form geschaffen worden ist, können die  Urheber das ausschließliche Recht an der Vervielfältigung, Veröffentlichung, Aufführung,  Sendung oder Bearbeitung für sich beanspruchen. Dieses Recht ist als solches nicht auf  andere übertragbar, solange der Urheber lebt; dieser kann aber Nutzungsrechte (sog.  Lizenzen) an seinem Werk vergeben. Das Urheberrecht erlischt 70 Jahre nach dem Tod des  Urhebers. Es ist allerdings auch vererbbar und verschafft den Rechtsnachfolgern die gleichen  Rechte wie dem Urheber selbst. Wer das Urheberrecht an einem Werk verletzt, wird nicht  nur strafrechtlich belangt, sondern kann gerichtlich zu Schadenersatz (auch für immateriellen  Schaden), Beseitigung der Beeinträchtigung und zukünftiger Unterlassung verpflichtet  werden. (Microsoft Encarta 2007)  ‐ Sacheigentum ist per GG geschützt  o Geistiges Eigentum benötigt ein extra Gesetz  o Festlegen der Tatbestandsseite und der Rechtsfolge  o Die kleinste Einheit beim Urheberrecht ist das „Werk“  o Geschützt sind: Literatur, Wissenschaft und Kunst  o Werk – persönliche geistige Schöpfung  ‐ © ‐ in Deutschland zur freien Verwendung, muss aber von dem Autor stammen, sonst  Betrugsversuch  ‐ Beweiserleichterung, wenn es gekennzeichnet ist, muss aber nicht vorhanden sein.  ‐ Ideen sind nicht geschützt, nur die konkrete Ausgestaltung  ‐ Nicht der Aufwand ist entscheidend sondern die individuelle persönliche Leistung  ‐ Auch theoretische Möglichkeit einer Doppelschöpfung  Sprachwerke  ‐ Reden, Schriften, Vorträge, …  ‐ Länge als Indiz aber kein Kriterium  Fotographien   ‐ Lichtbildwerken(echter UHRsSchutz) z.B. wissenschaftliche technische Darstellung, wie eine  Landkarte vs. Lichtbilder muss aber vom Menschen geschaffen sein(nur Leistungsschutz,  eingeschränkter Schutz von 50 Jahren ab erscheinen) z.B. Pressefotographie und Handybilder  Unterscheidung zwischen Alleinurheberschaft und Mitturheberschaft, wenn einzelne Werke  wirtschaftlich verwertbar wäre, dann ist man Alleinurheber, wenn es anders ist dann nicht.  Interview: Beide Partner sind Mitturheber, da einzeln nicht verwertbar  ‐

 

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  Wenn die Bearbeitung nicht nebeneinander sondern nacheinander erfolgen, dann muss zuerst die  Zustimmung des Autors erfolgen. Allerdings hat der Bearbeiter dann ein Urheberrecht von der  anderen Fassung. Bearbeiterurheberrecht.  Freie Benutzung dann, wenn man sich weit genug vom Ursprungswerk soweit entfernt, dass die  Ursprungszüge verblassen.(ohne den Urheber zu fragen) z.B. Satire    Ideelle     und   Materielle Interessen  ‐ Veröffentlichungsrecht (Erstveröffentlichung)  ‐ Recht auf Anerkennung der Urheberschaft (ob und unter welchem Namen das Werk  erscheint)  ‐ Entstellungsschutz (Urheber kann nicht erlauben, das das Werk entstellt wird)     Vervielfältigungsrecht  Verbreitungsrecht  Vortrags‐, Aufführungs‐ (Bühnenwerk) und Vorführungsrecht (Musik)  Senderecht (über elektromagnetische Art der Übertragung an die  Öffentlichkeit)  Recht der öffentlichen Zugänglichmachung (Internet) §19a UrhG    ‐ Handelbares Recht, Lizenzen etc., Exklusivrechte vs. Einfache Rechte,  Übertragbar(Unterlizenzen) oder Nicht übertragbar, Dauer der Vervielfältigung ist festlegbar,  Territoriale Einschränkungen, inhaltliche Vorgaben z.B. unterschiedliche Qualitäten von  Druckwerken,  bei unklaren Verträgen ‐> Zweckübertragungstheorie (das Minimum an  Rechten wird übertragen, sofern es zur Erfüllung des Vertrags notwendig ist), sowie Verträge  mit noch ungekannten Nutzungsarten ‐> Unwirksam da er seine Rechte noch nicht kennt ‐>  heute aber möglich, wegen der EU  , Bestsellerparagraph: Ausbezahlte Leistung passt nicht  zu dem späteren Erfolg aus dem Grund kann der Urheber eine Nachvergütung fordern, Recht  auf angemessene Vergütung: der Urheber bekommt immer eine faire Vergütung,  Rückrufrecht: 1. Bei Nichtausübung(Voraussetzung: Exklusiv, 2Jahre nicht veröffentlicht, +  angemessene Frist) & 2. Wegen gewandelter Überzeugung (politisch, auch jede  weltanschauliche andere Überzeugung ‐> Entschädigung gegenüber dem Verlag)  ‐ Schranken des Urheberrechts:  o Währt nicht ewig, ist vererblich und endet 70 Jahre(Beginn ab 31.12.) nach dem Tod  des Urhebers   o Zu Gunsten der Presse, bei öffentlichen Reden und Vorträgen (Parlamente,  Gerichte), Bild‐ und Tonberichterstattung über Tagesereignisse, bei der  Berichterstattung über ein Tagesereignis, kann man urheberrechtlich geschützte  Dinge gezeigt werden. Werke an öffentlichen Plätzen von öffentlichem Grund aus.  o Vervielfältigung zum eigenem Gebrauch: Recht auf Privatkopie, §53 UrhG, für Private  Zwecke frei vervielfältigen, außer Software und Datenbanken, nicht mehr als 7  Kopien, wissenschaftliche und Archivzwecke, zur Aufnahme in ein eigenes Archiv,  nicht in der Verkehr ziehen und nicht Verkaufen, Download von einer rechtswidrig  erzeugten oder vertriebenen Quelle erfolgte ist strafbar,  

   

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Presserecht 
VL3  23.05.2008    Zitatrecht:  Schranke, darf vermarktet werden  1. Großzitat = komplettes Werk wiedergeben [nur wissenschaftliche Arbeiten]  2. Kleinzitat = nur Ausschnitte  ‐ Rechtfertigt sich an Meinungsbildung, wissenschaftlichem Diskurs,…  ‐ Zitat setzt Zitatzweck voraus ‐> Erläuterung, Kritik oder geistige Auseinandersetzung  ‐ Kleinzitat:  1. Zweck muss vorhanden sein, nur soviel übernehmen, wie erforderlich ist  2. Zitat nicht überschreiben so das Werk unwichtig wird  Also das Quelle nicht mehr gekauft wird  3. Wenn Quelle erforderlich ist, dann kein Zitat    Folgen von Urheberrechtsverletzung    Zivilrecht    ‐ Möglich: ‐> Unterlassungsanspruch, aber wenn keine Reaktion erfolgt ist es vor Gericht  einklagbar, Unterlassungsurteil  ‐  kann bis zu 250.000€ Bußgeld betragen (Standartklausel), vor Gericht  ‐ Auskunftserteilung bei evtl. andern Verstößen  ‐  Auskunftsanspruch  ‐  Schadenersatzanspruch  ‐  Alternative Berechnung:  1. tatsächlicher Schaden (z.B. Folgeschäden, Anwaltskosten, Delikte)  2. Fiktive Lizenzgebühr (kann man sich überlegen)  3. Verletzungsgewinn (Nettogewinn)    Vernichtung (des Plagiates)  Herausgabe (Eigenkosten des Plagiators sind zu berücksichtigen)  Vervielfältigungseinrichtungen einziehbar    Strafrechtliche Folgen  Unter Vorsatz (bis zu 3 Jahren, bei schweren Fällen)    Schadensersatz: Lizenzgebühr + fehlende Namensnennung     

 

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  Allgemeines Persönlichkeitsrecht, Bildnis & Namensrecht    Zivilrecht – im BGB geregelt (90%) – kein § zum Persönlichkeitsrecht – im GG steht „Gerichte sind an  Recht und Gesetz gebunden“ –   ‐ Verletzen bei Körper, Leben, Eigentum, Freiheit … ist man zu Schadensersatz verpflichtet  §823  ‐ Vorsätzliche sittenwidrige Beschädigung – nur bei schweren Fällen  ‐ Recht auf Menschenwürde  ‐ Freie Entfaltung der Persönlichkeit  ‐ Richterrecht, als eigene Rechtsquelle, ‐> allg. Persönlichkeitsrecht, ist nicht im BGB geregelt,  weil es um 1900 entstanden ist und damals die Notwendigkeit nicht bestand.  ‐ Persönlichkeitsrecht: Rahmenrecht – Gehalt und Grenzen sind nicht so klar erkennbar, ist  erst dann rechtswidrig wenn es festgestellt wurde, welche Absicht wird vom Verletzter und  welche Beeinträchtigung der Verletzte hat.   ‐ Fallgruppen wurden gebildet, um es besser abschätzen zu können:  o Informationelle Selbstbestimmungsrecht (Verfügungsrecht über die eigenen Daten)  o Recht zum Schutz vor Ausbeutung von Persönlichkeitsgütern (das die Persönlichkeit  nicht kommerzialisiert werden darf, ohne die Zustimmung der Person)  o Schutz vor Indiskretion!!!!!!!!!!  Wann ist eine wahrheitsgemäße Berichterstattung zulässig und wann nicht?  • Güterabwägung – eignen Raum der Person, Sphäre, engere und  weitere Bereiche, 1. Intim/Geheim 2. Privat 3. Sozial (v.l.n.r. steigend  im Schutz)  • Intims.: innere Gedanken und Gefühlswelt, sowie ihren  Auswirkungen: vertrauliche Briefe, Sexualleben, Krankheit, Tod  grundsätzlich (≠absolut) Geschützt, soweit ein erkennbarer  Geheimhaltungswille vorhanden ist.  Außer! Bei überragendem öffentlichem Interesse möglich.  • Privats.: zu dem Andere nur Zugang haben, wenn man ihnen diesen  gewährt; jeder Bereich, wo man jemanden anderen ausschließen  kann, familiäre häusliche Bereich, kein absoluter Schutz sondern es  braucht ein überwiegendes öffentliches Interesse zur  Berichterstattung, bei Person der Zeitgeschichte, wie Promi ist das  üblich, Normalbürger sind gänzlich geschützt.  Auch Privatsphäre in der Öffentlichkeit möglich, wenn die  Abgrenzung vorhanden ist  • Sozials.: Wo man sich allen anderen präsentiert, ohne das man sich  direkt an die Öffentlichkeit wendet.   Notwendig: berichterstattenswerter Anlass  Wie ist entscheidend!  • Größtmöglichen privaten Schonung, nur den Namen einer indirekt  betroffenen Person nennen, wenn es wirklich notwendig ist.  Tatsache ja, aber Namen nicht, oder bei einem Foto  Unkenntlichmachung.     

 

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  Schutz vor Unwahrheit    ‐ Pressefreiheit schützt nur die Wahrheit  ‐ Keine absolute Wahrheit möglich, Vorkonditionierung, persönliche Anschauung ‐> subjektive  Wahrheit, wobei Gesehen und Berichterstattung führt zu einer weitgehenden objektiven W.  ‐ Alles führt zur journalistischen Sorgfaltspflicht:   ‐ Zwang zur Verkürzung und Vergröberung, führt zu einer teilweisen Unwahrheit, sind nicht  angreifbar, muss im Kern, im Wesentlichen wahr sein.  ‐ Wertungen der Personen, je höher der Grad der Person, umso eher neigt man zu einer  Persönlichkeitsrechte zu drücken, es ist aber vor dem Gesetz aber so, dass diese nicht minder  zu Beurteilen ist.  Tatsachenbehauptungen vs. Meinungsäußerungen(sind prinzipiell zulässig)    ‐ Nicht beweisbar, sehr weiter Umfang zulässig, Grenzen liegen im Strafrecht  ‐ Z.B. Beleidigung & Verleumdung & Üble Nachrede  ‐ Kritik schonungslos, scharf, unsachlich möglich aber im Bezug auf die Sache  ‐ Bsp.: Schimpfworte, Herabwürdigung zum Tier, Fingerzeichen,…    ‐ Träger des allg. Persönlichkeitsrechts, natürliche Personen, Kleinstkindern oder Dementen  oder Kranken Personen, nicht notwendig über ein Bewusstsein zu verfügen, bei Toten ist es  dann ein Fortdauerndes Recht, solange es keine grobe Endstellungen des Lebensbildes gibt  (min 30j), es sei denn es werden Rechte mittelbarer Nachkommen gefährdet.    Recht am eigenen Bild    ‐ Recht der Person, dass Bilder von ihr verbreitet werden.  ‐ Geregelt im Kunsturheberrechtsgesetz §22, obwohl es nichts mit Urheberrecht zu tun hat.  ‐ Nur mit Einwilligung verbreitet  ‐ Im Zweifel gilt die Einwilligung bei Entlohnung  ‐ Bei einem Versterben gilt der Schutz noch 10j, und geht auf die Erben über.  ‐ Darstellung der äußeren Erscheinung, die für Dritte erkennbar ist. Nicht erfasst wie es  zustande gekommen ist, ‐> alles ist Bildnis  ‐ Wenn es nicht erkennbar ist, gilt es nicht als persönliches Bildnis  ‐ Erkennbarkeit: im Näheren Bekanntenkreis, auch wenn man ein Look‐A‐Like fotografiert  wird,  wie ein Double,      Karikatur: Kunstform, soll nicht vom Recht auf eigenem Bild eingeschränkt werden,  ‐ Erkennbarkeit, ist notwendig, sonst ist das Medium nicht treffend.    ‐ Einwilligung ist notwendig für die Verbreitung (formlos möglich)  o Ausdrücklich z.B. Vertrag  o Stillschweigend z.B. wenn es ersichtlich ist, dass man zu einem bestimmten Zweck ist  Fußgängerzone .. Kamera .. MDR .. – alle haben eingewilligt  o Minderjährige können diese Einwilligung nicht erteilen, wobei bei 16‐18jährigen  darüber zu diskutieren ist. 

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Bewusstlose und Betrunkene haben keine Geschäftsfähigkeit mehr und können  nicht einwilligen, auch andere Gruppen, wie Krankheit.  o Sonderfall: Nacktaufnahmen: Erkennbarkeit ohne Gesicht gewährleistet,  Begründung: Anonymität könnte später gelüftet werden.  o Ausnahmen:   Bildnisse aus dem Bereich der Zeitgeschichte, ohne deren Zustimmung,  • Absolute: Geburt, Leistung, Position ‐> dauerhaftes Info‐Interesse  • Relative: nur im Zusammenhang mit einem bestimmten Ereignis,  einmaliges Ereignis,   Familienangehörige sind höchstens bei absoluten Personen diese  Ausnahmen berechtigt, nicht aber bei Relativen.  Beiwerk neben einer Landschaftsaufnahme (alles was Außen ist)  Beiwerk, wenn eine Person ausgetauscht werden könnte, ohne das sich die  Bildaussage ändert.  Bildausschnittvergrößerung? Austauschbar oder nicht  Demonstrationen, Aufzüge, Veranstaltungen, Versammlungen: wenn  Menschen einem gemeinsamen Zweck folgen, untereinander oder eine  Beziehung zum Veranstalter, wenn man von der Öffentlichkeit  wahrgenommen werden kann. Einzelbildvergrößerung nur dann, wenn  dieses Bild diese Veranstaltung charakterisiert.  höherer Zweck der Kunst  Fotografierverbote  ‐ Gerichtsverhandlungen (Aufgrund des Hausrechts verbietbar)  ‐ Früher: Außerhalb des normalen Linienverkehrs (ist gefallen)  ‐ Schutzbereichsgesetz: als sicherheitsgefährdendes Abbilden vom militärischen Anlagen,  strafbar möglich  ‐ Häuser und Gebäude, sowie Innenräume ‐‐‐ von öffentlichen Grund (Boden, nicht auf  Privatgrund)    Namensrecht  ‐ §12 BGB, Gewährt ein Recht gegen Namensleugnung und Namensanmaßung  ‐ Namensnennung spielt keine Rolle  ‐ Praktische Bedeutung: Internet – Domains – Bezeichnungen die mit Namen identisch sind –  fremde Marken Firmen oder Namen verletzen     

   

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Presserecht 
VL4  06.06.2008   

Strafrecht 
Strafe & Ordnungswidrigkeit (Regelverstöße einfacher Art; Verwaltungsakt[Behörde] nicht das Gericht)   Vorstrafen werden im Zentralregister festgehalten; bei allen Laufbahnen die mit dem Staat zu tun haben,  kann eine Auskunft eingeholt werden.    Strafzwecke:  ‐ Normen durchsetzen  ‐ Sühne/Busse (in altem Sinne)  ‐ Prävention (General‐[Abschreckung]/Spezial‐[Täter betreffend])  ‐ Resozialisierung    Strafen:  ‐ Freiheitsstrafe (in Jahren angegeben, Kataloge für Vergleichsdelikte)  ‐ Geldstrafe (orientiert sich an dem Einkommen, der Regelmäßigkeit der Tat, dem Gegenstand des  Schadens)  Tagessatz (Jahreseinkommen/365)    Maßregeln der Besserung und Sicherung  ‐ Unterbringung in Psychiatrischer Anstalt  ‐ Diverse Andere Dinge möglich, wie Führerscheinentzug oder Berufsausübung  ‐ Sicherheitsverwahrung     Verlauf des Verfahrens  ‐ Staatsanwaltschaft ermittelt, und bringt dies dann zur Anklage  ‐ Polizei: Polizeiaufgabengesetze: für Sicherheit und Ordnung zu suchen ABER Hilfsbeamte der  Staatsanwaltschaft,   ‐ Verdächtiger: Behörde verdächtigt jemanden  ‐ Aktenzeichen ‐> Ermittlungsverfahren hat begonnen ‐> Beschuldigter  ‐ Behörde erhebt eine öffentliche Anklage (Strafklage)‐> Angeschuldigte [Gericht bisher nicht tätig]  ‐ Gericht entscheidet dann, ob das Hauptverfahren eröffnet wird ‐> Angeklagter  ‐ Nach Verurteilung ‐> verurteilter Straftäter    Verbrechen vs. Vergehen  ‐ Verbrecher – schlimm – mind. mit Freiheitsstrafe von 1 Jahr bedroht, (Mindestmaß, nicht die  bekommen Strafe interessant)    Kein besonderes Presseprivileg was Straftaten anbelangt:  ‐ Sozialadäquanz 

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Mit freundlicher Unterstützung von Roger V. 
„Wer öffentliche, oder durch Verbreitung von Druckschriften …“ + evtl. Pornographie, typischer  Weise von der Presse erfüllt,   Unterscheidung zwischen Absicht(vorsätzlich) und Versehentlich(fahrlässig, führt zur  Schuldminderung)  Taterfolg eingetreten oder nicht, vollendete vs. versuchte(gar nicht oder schwächer bestraft) Tat  Vorbereitungen für Straftaten sind normalerweise Straflos, erst wenn man in die Tatausführung  übergeht, ist es ein „Versuch“, es sei denn es wird explizit unter Strafe gestellt.  Einzeltäterschaft & Mittäterschaft(Arbeitsteilung)  Anstiftung (Anstifter & Täter bekommen gleiche Strafe) & Beihilfe (in schwächerer Form bestraft)     Nazi‐Propaganda: Redakteur(Täter), Verleger(Gehilfe), …  Verantwortlicher Redakteur: 1) Abdruck Gegendarstellungen 2) Presseprodukt von strafbarem  Inhalt frei bleibt  // in Strafrechtlicher Hinsicht, Landespressegesetzte  Freihaltung des Presseerzeugnisses von strafbarem Inhalt 

  Spezielles Strafrecht  ‐ Verbreitensdelikte: Propagandamittel von verfassungswidrige Partei verbreitet; Presseprivileg,  wenn das zur Aufklärung/Berichterstattung über Geschichte oder ähnliche Zwecke.  (Sozialadäquanz) nicht Werbung, sondern Berichterstattung  ‐ Verwendung von Kennzeichen von verfassungswidriger Organisation, in Schrift, etc.  (Berichterstattung okay, aber nicht zur Werbung)  ‐ Bildung einer kriminellen Vereinigung: unterstützen und werben ist strafbar  ‐ Verunglimpfung(besonders schwere Beleidigung) unserer staatlichen Personen oder Symbolen  ‐ Beleidigung von Staatsoberhäuptern, Organ das sich im Inland aufhält  ‐ Sicherheitsgefährdendes Abbilden von militärischen Anlagen und Bewegungen  ‐ Öffentliche Aufforderung zur Straftat  ‐ Anleitung zu Straftaten, und Berichterstattung darüber, Handlungsrezepte, erlaubt ist aber die rein  wissenschaftliche oder technische Darstellung eines Sachverhalts,   ‐ Volksverhetzung: zum gegen Teile der Bevölkerung, Beschimpfung, zum Hass aufrufen  ‐ Gewaltdarstellung: Verherrlichung oder Verharmlosenden Art und Weise verbreitet, grausame und  Gewalttätigkeit.  ‐ Falschverdächtigung: wer öffentlich einen anderen, wieder besseren Wissens, falsch verdächtig.  ‐ Beschimpfung von Religionsgemeinschaften zur Gefährdung der öffentlichen Ordnung  ‐ Ehrschutzdelikte:  o Beleidigung: negatives Werturteil, vorsätzliche Missachtung einer Person   o Üble Nachrede: herabsetzende Tatsachenbehauptung, ehrenrührig ohne Beweis,  nicht  strafbar, wenn sie in Wahrnehmung berechtigter Interessen. !!!Sorgfaltspflicht!!!  o Verleumdung: Tatsachenbehaupten die negativ ist, wieder besseren Wissens  ‐ Privat: Verletzung des Geheimbereichs  o Vertraulichkeit des Wortes, Aufnehmen, Verbreiten ist strafbar (nicht öffentlich  gesprochene Wort)  o Verletzung des Briefgeheimnis  o Ausspähung von Daten (Bsp. email)  o Paparazzo‐Paragraph: Bilder aufnehmen, aus dem Inneren eines Raumes, oder gegen  Einblick besonders geschützt ist, Bereich. Sowie den höchstpersönlichen Lebensbereich  verletzt. ≈ Intimsphäre 

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o Nicht anzeige geplanter Straftaten, ist strafbar (bei begangen Straftaten gilt das nicht)  Pornographie:  o Harter(in jeder Form verboten) und einfacher P.(Vertriebsbeschränkungen, damit  Jugendliche nicht damit in Berührung kommen, oder Erwachsene diese nicht unwillkürlich  in Berührung kommen)  o Einfache: Darstellung unter Missachtung aller Menschlichen Bezüge, Lieb, Freundschaft …,  grob aufdringlich, nur auf sexuelle Reize abzielend  o Harte: einfache P. + Gewalt oder Kinder oder Tiere  Jugendschutz – Index – Schriften mit diversen Inhalten 

  Zeugnisverweigerungsrecht  ‐ Das man einen Bürger vor ein Gericht lädt, bei nicht Beachtung folgt ein Ordnungsgelt  ‐ Gilt nicht: Verwandter vs. Verwandte, Ärzte, Notar, (besondere Vertrauenspersonen),   ‐ Aussagen müssen dann geleistet werden, wenn man diesen explizit entbindet  ‐ Bei Presse ist das ebenso, über alle Personen, Informanten, und Infos von Informanten, sowie  selbst recherchiertes Material  ‐ Presse ist nicht vom Willen der Informanten abhängig, muss also nicht zwingend aussagen,   ‐ Kann aber auch gegen den Willen des Informanten aussagen, wenn es notwendig ist.  Durchsuchungs‐ und Beschlagnahmeverbot, das dem Zeugnisverweigerungsrecht unterliegt, sowie einem  Beweisverwertungsverbot.   

   

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Arbeitsrecht 
Arbeitsvertrag, privatrechtlicher Vertrag zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Er bildet die rechtliche Grundlage  eines Arbeitsverhältnisses und bestimmt dessen Inhalt, indem er die gegenseitigen Rechte und Pflichten der  Vertragsparteien festlegt. Der Arbeitnehmer verpflichtet sich durch den Arbeitsvertrag zur Erbringung einer  bestimmten Leistung, während der Arbeitgeber zu einer entsprechenden Vergütung verpflichtet ist. Neben diesen  Hauptpflichten enthält der Arbeitsvertrag noch eine Reihe von Nebenpflichten, darunter die Treuepflicht des  Arbeitnehmers und die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers.  Der Arbeitsvertrag ist eine besondere Art des im BGB aufgeführten Dienstvertrages, unterscheidet sich von diesem aber  durch die persönliche Abhängigkeit des Arbeitnehmers, der im Hinblick auf Art, Ort und Zeit in der Ausführung seiner  Arbeit weisungsgebunden ist.  Zum Abschluss eines Arbeitsvertrages bedarf es in der Regel keiner bestimmten Form. Allerdings kann tarifvertraglich  oder durch Dienstordnung die Schriftform vorgeschrieben sein. Hinsichtlich der Abschluss‐ und Inhaltsfreiheit ist die  Vertragsfreiheit dagegen durch rechtliche Vorgaben, beispielsweise durch das Betriebsverfassungsgesetz oder durch  Bestimmungen des Arbeitsschutzes, stark eingeschränkt. 

Notar, Anwalt = freier Beruf  Selbstständiger ‐> kein Gehalt, Einzelauftrag, Rechnung  Anstellungsverhältnis ‐> festes Gehalt ‐> Arbeitsrecht  ‐ Abhängigkeitsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer  ‐ Beschränkungen des Arbeitgebers (Kündigungsschutzgesetz)  o Ab gewisser Größenordnung (mehr als 10 Mitarbeiter)    Definition: Ist die Summe der Rechtsregeln, die sich mit der von Arbeitnehmern in abhängiger Tätigkeit  geleisteten Arbeit beschäftigen.  Schutz für Arbeitnehmer    ‐ Pressefreiheit erzeugt neues Spannungsfeld diesbezüglich in den Medien  o Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben das beide  Kann sich deshalb sogar gegen den eigenen Arbeitgeber durchsetzen (innere  Pressefreiheit)  o Ohne Pressefreiheit gäbe es keinen demokratischen Staat  o ‐> Tendenzschutz(Unternehmen, die Meinungsäußerungen und Berichterstattung  betreiben, haben Schutz gegen den Arbeitnehmerschutz ‐> es gelten dort nicht alle Regeln)  o (Bedeutung des Arbeitsrechts für die Presse 

  Das individual Arbeitsverhältnis 
Formen der Leistungserbringung gegen Geld:  ‐ Arbeitnehmer für den Arbeitgeber im Angestelltenverhältnis (fest)  o Anstellungsvertrag  ‐ Selbständiger für Auftrag schreibt er eine Rechnung  o Frei, Einzelauftrag  ‐ Angestellte lassen sich nicht so einfach kündigen, nur unter bestimmten Voraussetzungen (bei  Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern, Kündigungsschutz in den ersten 6 Monaten, Probezeit)  ‐ Auch Schutz bei Behinderung oder Schwangerschaft 

 

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  Arbeitsvertrag 
Arbeitsvertrag, privatrechtlicher, schuldrechtlicher Vertrag, durch den sich ein Arbeitnehmer zur Leistung abhängiger  Arbeit und der Arbeitgeber zur Zahlung der Arbeitsvergütung und anderer Leistungen verpflichtet; Schriftform ist nicht  erforderlich. Der Arbeitsvertrag ist eine Unterart des Dienstvertrags (§§ 611 folgende BGB). Sonderbestimmungen  enthält das HGB für kaufmännische Angestellte, die GewO für gewerbliche Arbeitnehmer, das Teilzeit‐ und  Befristungsgesetz für befristete Arbeitsverhältnisse. Ergänzend gelten Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen. Wird  der Arbeitsvertrag nicht schriftlich abgeschlossen, hat der Arbeitgeber die wesentlichen Arbeitsbedingungen schriftlich  zu fixieren und die Niederschrift dem Arbeitnehmer auszuhändigen, soweit nicht nur eine vorübergehende  Beschäftigung vorliegt. Der Arbeitsvertrag endet durch Zeitablauf, Kündigung, Aufhebungsvertrag oder Tod des  Arbeitnehmers, nicht aber durch Betriebsübergang. (http://lexikon.meyers.de/meyers/Arbeitsvertrag) 

Durch beiderseitige Willenserklärung  Austauschvertrag(Kauf, Miete, Arbeit)  Kennzeichnend: persönliche, nicht übertragbare Dienstleitung, gegen Entgelt, die im Hinblick auf  Ort Zeit und Art, dem Arbeitgeber folgen muss(Weisung).  ‐ Kann nicht konkretisierbar sein, da es so vielfältig ist, aus dem Grund gibt es eine Weisung vom  Arbeitgeber, die den Vertrag konkretisieren.(Gehorsam des Arbeitnehmers)  ‐ Feste Frei/Arbeitnehmerähnliche Personen  Arbeitet überwiegend für einen Auftraggeber, über die Hälfte des Einkommens, bezieht  dieser von einem Auftraggeber, Schutz höher: Urlaub, Arbeitszeugnis, Krankheitsfall  Lohnfortzahlung.  In den Medien reicht es, wenn man nur 1/3 seines Einkommens von einem Arbeitgeber  bezieht.  Schon oder Auslaufpflicht, bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses  ‐ Freie Mitarbeiter  Nicht angestellt, gilt kein Arbeitsrecht, sondern nur Vertragsrecht, Interessensabhängig,  Spezialisierung, andere Besteuerung, am Ende des Jahres ist über die Steuererklärung die  Steuer(Einkommenssteuer) zu leisten, ¼ jährlich zu zahlen  Ist Unternehmer, muss MwST ausweisen und Vorsteuer abführen.(Rechnungen)   Nicht weisungsabhängig  FALLE:  Kommt nicht auf die Bezeichnung an, sondern nach materiellen Kriterien, ob Weisungsabhängigkeit  besteht, ist es ein Anstellungsverhältnis, 3 Beziehungen: fachlich(präzise Arbeitsanweisung, Vorgaben),  örtlich(Platz zugewiesen), zeitlich(von 9‐17h in der Firma).  Wechselspiel der Attribute ist möglich. Übergang ist fließend; Statusklage, wenn man feststellen lassen  möchte(Arbeitsgericht), ob man ein Angestellter ist. Rückwirkende Anerkennung möglich. Wenn man dann  den Kündigungsschutz besitzt (ab 6 Monate Arbeitszeit), geht man in ein festes Arbeitsverhältnis über.  Leitenden Angestellte  Arbeitgeber im Ressort, aber angestellt gegenüber dem Unternehmen  Sind Vorgesetzte gegenüber den Angestellten des jeweiligen Ressort  Sonderstellung: (nicht mehr anwendbar) Arbeitszeitordnung,   Bewerbung:  ‐ Allgemeine Formvorschriften beachten  ‐ Über Unternehmen informieren  ‐ Sich selbst zu präsentieren, Qualitäten abschätzen  ‐ Verbotene Fragen:  Arbeitnehmer darf straflos lügen  Private Frage  ‐

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Eheschließung  Gewerkschaft, Religion, Partei  Schwangerschaft  Vermögensverhältnisse bei besonderem Vertrauensverhältnis  Einschlägige Vorstrafen 

Wird überlagert vom Tarifvertragsrecht   
Tarifvertrag, Vertrag zwischen Arbeitgebern bzw. Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften, der die Rechte und  Pflichten der Tarifvertragsparteien regelt und zusätzlich Rechtsnormen über den Inhalt, den Abschluss sowie die  Beendigung von Arbeitsverhältnissen sowie zu betriebsverfassungsrechtlichen Fragen enthält.  Ein Tarifvertrag gilt nur zwischen den einzelnen Mitgliedern der Tarifvertragsparteien. Der Bundesminister für Arbeit  und Soziales kann aber nach § 5 Tarifvertragsgesetz einen Tarifvertrag für allgemeinverbindlich erklären.  Die Tarifverträge sind Ausdruck der Tarifautonomie, also des Rechts der Tarifpartner, unabhängig von staatlichen  Reglementierungen Tarifverträge frei auszuhandeln, abzuschließen und wieder zu beenden.  

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Vereinbarung von Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften  Festlegungen werden automatisch Inhalt der Arbeitsverhältnisse die davon betroffen werden.  Sinn?  Funktionen:  1. Schutzfunktion Arbeitnehmer  2. Friedensfunktion(während der Laufzeit des Tarifvertrags darf nicht gestreikt werden)  3. Ordnungsfunktion (Welche Arbeit ist von welcher Person zu fordern ist)  4. Verteilung von Arbeitnehmereinkommen(Mindestlöhne die für alle gelten) 

Haustarifvertrag:  ‐ Innerhalb eines Bestimmten Betriebs, beispielsweise VW, Audi, BMW,…  Zwang zur Typisierten Angestelltenverhältnis  ‐ Durch Tarifvertrag explizit geregelt  ‐ Form  ‐ Inhalt  ‐ Regelarbeitszeit  ‐ Urlaubsanspruch  ‐ Urlaubsgeld  ‐ Grundgehalt – Günstigkeitsprinzip, die nie unterschritten, aber ohne Probleme überschritten  werden dürfen.  Redakteur muss auf die Richtung der Zeitung zu verpflichtet werden. Tendenzschutz!   Nebentätigkeit darf seine Arbeitskraft nicht beeinträchtigen. Es sei denn es wird über einen längeren  Zeitraum ausgeführt, dann muss die Erlaubnis eingeholt werden.  Weisungsrecht vom Vorgesetzten/Chef. Muss aber noch ein gewisser Gestaltender Spielraum gelassen  werden. Treuepflicht, nicht nur Arbeit gegen Geld, sondern auch wechselseitiges Obhuts‐ und  Fürsorgepflicht, sowie der Angestellte die Treuepflicht.   Presse stellt Öffentlichkeit her, da ist die Glaubwürdigkeit wichtig, so darf man nicht außerdienstlich nicht  gegen den eigenen Pressebetrieb stellen.   Je wichtiger die Position desto höher die Pflichten, Loyalitätspflicht.  Ende des Arbeitsvertrags, durch Kündigung oder Aufhebung des Arbeitsvertrags. 
Kündigung, die empfangsbedürftige Willenserklärung eines Vertragspartners, die dazu bestimmt ist, ein  Dauerschuldverhältnis (Mietvertrag, Dienstvertrag, Gesellschaftsvertrag oder Arbeitsverhältnis) zu beenden. 

   

Mit freundlicher Unterstützung von Roger V. 

Die ordentliche Kündigung ist regelmäßig an eine bestimmte Frist sowie gesetzliche oder vertraglich vereinbarte  Voraussetzungen gebunden. Sie kann auch für eine bestimmte Zeit vertraglich ganz ausgeschlossen werden. Für  Arbeitnehmer besteht nach dem Kündigungsschutzgesetz (KSchG) ein besonderer Kündigungsschutz, der die  ordentliche Kündigung unter bestimmten Bedingungen erschwert bzw. an die Beachtung sozialer Gesichtspunkte  bindet, soweit der Arbeitnehmer fristgemäß (binnen drei Wochen) Kündigungsschutzklage erhoben hat.  Die außerordentliche Kündigung löst das Vertragsverhältnis in der Regel ohne Einhaltung einer Frist (fristlose  Kündigung) auf. Die Voraussetzungen hierzu richten sich nach dem jeweiligen Vertrag; allgemein muss jedoch ein  besonders schwerwiegender Grund vorliegen, der die Fortsetzung des Dauerschuldverhältnisses bis zum nächsten  ordentlichen Kündigungstermin nicht mehr zulässt. Die Möglichkeit zur außerordentlichen Kündigung kann vertraglich  nicht ausgeschlossen werden.  Bei der Änderungskündigung wird dem Vertragspartner ein Vertragsverhältnis mit geänderten Bedingungen  angeboten. 

Kündigungsschutzgesetz:  ‐ Mind. 10Mitarbeiter  ‐ Mind. 6 Monate  ‐ Kündigungsgrund: Person, Verhalten, Betrieb  Personenbedingte:  In den Eigenschaften der Person (meist Krankheit, die über einen  längeren Zeitraum anhält.)  Verhaltensbedingte:  Fehlverhalten, Pflichtverstöße, dauernde leichte Pflichtverletzung,  mind. 1 Abmahnung für den gleichen Verstoß  Betriebsbedingte:  durch Veränderung des Unternehmens, werden von Gerichten  scharf kontrolliert, muss sozial Gerecht sein, also dem mit dem am wenigsten sozialen  Schutz.  ‐ Wird dann wirksam, wenn der Arbeitnehmer nicht innerhalb von 3 Wochen klagt.  Regelung zum Urheberrecht  ‐ Alles was der Redakteur im Rahmen der Anstellung geschaffen hat, lizensiert er auf unbestimmte  Zeit, dem Arbeitgeber. Nur Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten.  ‐ Gilt nicht, wenn dieser im privaten Umfeld aktiv wird.  Mitbestimmung 
Mitbestimmung, im Allgemeinen Bezeichnung für die institutionalisierte Beteiligung bestimmter Personenkreise an  Entschlüssen, die in verschiedenen Lebensbereichen (z. B. Politik, Sozialwesen, Wirtschaft, Kultur) anstehen. Im  Besonderen bezieht sich der Begriff darauf, die Arbeitnehmer in Entscheidungsprozesse der Betriebs‐ und  Unternehmensleitung einzubeziehen. Der Anspruch eines solchen Mitspracherechts wurde und wird noch heute vor  allem von der Arbeiterschaft und von den Gewerkschaften formuliert. Als grundsätzlicher Gedanke tauchte die  Forderung bereits 1848 bei der in der Frankfurter Paulskirche tagenden Nationalversammlung auf. Die Mitbestimmung  ging in das Betriebsrätegesetz von 1920 ein und fand als feststehende Bezeichnung erstmals 1925 auf dem Breslauer  Kongress des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes Verwendung.  Betriebsrat, gesetzlich berufenes Organ zur Vertretung der Arbeitnehmerinteressen in Betrieben der privaten  Wirtschaft. Der von der Belegschaft, von Arbeitern und Angestellten, gewählte Betriebsrat (in kleineren Betrieben  Betriebsobmann) überwacht die Einhaltung der einschlägigen Vorschriften (z. B. zum Arbeitsschutz) und  Kollektivverträge (tarifvertragliche Bestimmungen und interne Betriebsvereinbarungen) und versucht bei Beschwerden  von Mitarbeitern, mit der Betriebsleitung eine einvernehmliche Lösung zu finden. Er hat Mitwirkungsrechte im Bereich  der Personalwirtschaft (Personalplanung, Auswahlkriterien) und bei der Regelung wirtschaftlicher Angelegenheiten des  Unternehmens (Betriebsstilllegungen etc.). Der Betriebsrat wacht über die Einhaltung von Tarifverträgen,  Verordnungen, Unfallverhütungsvorschriften und Ähnlichem durch den Arbeitgeber. Er beantragt Maßnahmen, die  dem Betrieb und der Belegschaft dienen, bei der Betriebsleitung, fördert die Integration von ausländischen  Arbeitnehmern, Behinderten und anderen Schutzbedürftigen. 

 

Mit freundlicher Unterstützung von Roger V. 

  3 Formen:  ‐ Unterrichtungsrecht(schwächste Form), Einstellung und Personellen Veränderungen von leitenden  Angestellten  ‐ Anhörungsrecht, Pflicht des AbGe., den Betriebsrat zu informieren und anzuhören, bei wichtigen  Events.  ‐ Mitbestimmungsrecht, Bereiche von bestimmten Einstellungen, um Lagerungen, von Mitarbeitern,  Veto‐Recht des Betriebsrates.  Presserechtliche Abweichung  ‐ Als die Eigenart des Unternehmens dem Tendenzschutz entgegenwirkt, Pressefreiheit, geht vor der  Unternehmensinternen Mitbestimmungsrechte.  ‐ Sobald sich Betriebsratsmaßnahmen auf Tendenzträger auswirken oder beeinflussen, dann kann  der Betriebsrat nichts einwenden.  Standesrecht der Presse 
Standesrecht, Vorschriften, die die Berufsauffassung und den Berufsethos eines bestimmten Berufsstandes  widerspiegeln.  Das Standesrecht ist in der Regel nicht erschöpfend schriftlich niedergelegt; die meisten Standesorganisationen geben  jedoch Dokumentationen ihres Berufsrechtes heraus (z. B. Genfer „Ärztegelöbnis”, Standesrecht der  Steuerberaterkammern). Der Verstoß eines Berufsangehörigen gegen Standesrecht wird von einem Ehrengericht  geahndet, kann aber auch im Rahmen der allgemeinen Rechtsordnung von Bedeutung sein. Allgemein geltende  standesrechtliche Grundsätze sind etwa das Werbeverbot oder die Schweigepflicht. 

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Im Wesentlichen haben alle Freien Berufe Standesrecht  Menschen können nur dann den Beruf ausüben, wenn man der Betreffenden Kammer beitritt.  Zwangsverkammerung  Kammern sind sachnäher, somit wird das besser geregelt. 

  Jede Zwangsmitgliedschaft, ist in der Presse verboten. Jede andere Standesorganisation ist erlaubt.   Alternative:  Presserat ‐> Pressekodex (http://www.presserat.de/Pressekodex.pressekodex.0.html)   
Deutscher Presserat, paritätisch mit Delegierten der Journalisten‐ und Verlegerverbände besetztes Gremium zur  Interessenwahrung und freiwilligen Selbstkontrolle der deutschen Presse und Publizistik mit Sitz in Bonn‐Bad  Godesberg. Zu den Aufgaben des 1956 gegründeten und 1986 reorganisierten Presserates gehört der Schutz der  Pressefreiheit gegenüber politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Einflussnahme sowie die Beobachtung  struktureller Fehlentwicklungen in der deutschen Presselandschaft. Bei Missbrauch der Pressefreiheit kann ein  Beschwerdeausschuss Rügen erteilen. 

Pressekodex ‐> kann nicht eingeklagt werden, aber der Presserat kann eine Rüge aussprechen.  20 Vertreter: 50/50% Verleger und Journalisten        Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind die Zitate aus Microsoft® Encarta® 2007. © 1993‐2006 Microsoft  Corporation. Alle Rechte vorbehalten.    Viel Spaß dabei ^.^ 

   

Mit freundlicher Unterstützung von Roger V. 

Presserecht 
27.06.2008  VL6  Presse besitzt viele Vorteile aber auch etwaige Nachteile.  Impressumszwang  Gegendarstellungsrecht  ‐ Man kann Ansprüche geltend machen, wenn man durch die Presse geschädigt wird. Bsp.  Schadensersatz und/oder Wiederruf, aber warum noch Gegendarstellung  ‐ Ist keine Wiedergutmachung oder Schadensersatz, sondern, [hat mit etwas falsch machen, nichts  zu tun] ist der Presse ein Gegengewicht entgegen zu stellen.  ‐ Schafft Meinungsvielfalt 
  Gegendarstellungsrecht, Ausführungsbestimmungen des Presserechts zur Gegendarstellung. Die öffentlich publizierte  Gegendarstellung ist für Bürger ebenso wie für Firmen oder Institutionen ein wichtiges Instrument zur Verteidigung  gegen (vermeintlich oder tatsächlich) unwahre Behauptungen oder Anschuldigungen in den Medien. Das Recht auf  Gegendarstellung ist – mit geringen Abweichungen, so vor allem im Saarland – in den Pressegesetzen der Länder (vgl.  Medienrecht) geregelt.  Wer durch eine Tatsachenbehauptung betroffen ist, die in einem periodisch erscheinenden Druckwerk (oder einer  Rundfunksendung) veröffentlicht wurde, hat grundsätzlich das Recht auf eine Gegendarstellung im Sinne einer  Berichtigung aus eigener Sicht. Ob die Pressedarstellung tatsächlich falsch war, ist dabei unerheblich. Die  Gegendarstellung muss die beanstandeten Stellen bezeichnen, sich auf tatsächliche Angaben beschränken und vom  Einsender unterzeichnet sein. Sie darf beim Abdruck (bzw. der Verlesung in Fernsehen oder Radio) weder gekürzt noch  sonstwie abgeändert werden.  Auf Verlangen der unmittelbar betroffenen Person oder Behörde muss die Berichtigung kostenfrei, unverzüglich und im  selben Teil des Druckwerks sowie in derselben Schrift wie die beanstandete Darstellung abgedruckt werden ‐  gegebenenfalls sogar auf der Titelseite der betreffenden Zeitung oder Zeitschrift. Der Abdruck darf nur verweigert  werden, wenn die Gegendarstellung einen strafbaren Inhalt hat, nicht jedoch, wenn sie nicht den Tatsachen entspricht.  Eine Gegendarstellung kann auf zivilrechtlichem Wege erstritten werden. Darüber hinaus kann das beanstandete  Presseorgan allerdings auch zu einer Richtigstellung oder gar einem Widerruf verpflichtet werden. In diesem Fall  werden die aufgestellten Behauptungen öffentlich zurückgenommen und es können überdies Schadensersatzansprüche  geltend gemacht werden.  In Österreich („Entgegnung”) und der Schweiz gelten ähnliche Bestimmungen.   Verfasst von: Gerhard Deutsch Microsoft ® Encarta ® 2008.  

  ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ ‐ Bestimmten Internetangeboten, journalistisch redaktionellen Angebote, in periodischer Folge  verbreitet wird, Newsletter,…, aber keine privaten Homepages  Rundfunk, periodische Presse, bestimmte Form der online Presse, kein: Buch, Plakat, Film  Wer von Erstmitteilung betroffen ist, kann eine Gegendarstellung fordern  Erkennbar sein für den engeren Bekanntenkreis, den man nicht sofort selbst unterrichten kann  Bei Personenmehrheit, evtl. namentlich erwähnt, oder anders erkennbar, oder nicht ausreichend  anonymisiert, dabei kann man unter Umständen mit mehreren Gegendarstellungen rechnen.  Der verantwortliche Redakteur, muss diese abdrucken lassen; kann theoretisch jeder sein, der  diese Tätigkeit begleiten kann, sowie der Verlag (Verleger der die Zeitung physisch in Umlauf  bringt).  Muss in schriftlicher Form erfolgen (eigenhändige Unterschrift muss unter dem Text stehen)  Aufforderung muss mit geliefert werden, kann in jeder Form erfolgen 

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Mit freundlicher Unterstützung von Roger V. 
Wann gegeben:   o wenn Erstmitteilung falsch ist  o entgegen gesetzte Darstellung  o fehlende Information in der Erstdarstellung, die Ergänzende Entgegenstellung  o wenn etwas „zwischen den Zeilen steht“ das korrigiert werden soll  Eindrucksgegendarstellung  Stellenbezeichnung (Bezeichnet die Ausgabe, Seite, Überschrift, …), „was nicht gewünscht ist“, ich  stelle es wie folgt richtig,… impliziert nicht die ICH‐Form  Länge: Ausgangsbasis der betreffend machende Passage ist die adäquate Länge, es sei denn, es ist  zur konzentrierten Erwiderung nicht möglich, dann darf es auch darüber hinaus gehen.  Zu lange Gegendarstellung: geschwätzige Gegendarstellung  Wenn ein gravierender Fehler gemacht wird, dann ist das Recht verloren gegangen. Überschreitet  die Frist, hat nicht richtig unterschrieben, (Zeitung hat keine juristische Antwortpflicht auch keine  Mitwirkungspflicht),   Frist: unverzüglich nach Kenntniserlangung, aber spätestens 3 Monate nach Veröffentlichung  Unverzüglich = ohne schuldhaftes zögern, etwa 14Tage, Ausnahme bei z.B. Krankheit, wenn keine  Möglichkeit bestand zu reagieren  Ausschlussgründe:  o Umfang  o Keine Strafbaren Inhalte  o Sowie sonstige Rechtsverletzung  o Wiedersinnige Dinge, logische Fehler  o Belanglosigkeit  o Altersangabe (eigentlich nicht relevant, es sei denn es kommt auf das Alter wesentlich an)  o Richtigstellung durch das Medium selbst (Zitat, oder Möglichkeit schon mit vorhanden)  o Erstmitteilung falsch wieder gegeben    Gegendarstellung zur Gegendarstellung, Person die erstmalig in der Gegendarstellung erwähnt  wird, hat auch ein Recht auf diese.  Nur gegen Tatsachenbehauptungen nicht etwa Meinungsbehauptungen, dabei ist die  Gegendarstellung auch verpflichtet auch Tatsachen zu behaupten, ohne Meinungen.  Es kann in der kurzen Frist keine Wahrheitsprüfung erfolgen, darauf verzichtet das Gesetz, außer es  ist offensichtlich ist, dass es unwahr ist, Allgemeinwissen vorausgesetzt.  Wo und Wie die Gegendarstellung zu bringen ist, in der Presse:  o Nach Empfang nächst folgende noch nicht für den Druck abgeschlossen Ausgabe  o Im gleichen Teil des Druckwerks, also nur auf den inhaltlich gleichen Teil  o In gleicher Schrift  o Wenn die Erstmitteilung im Inhaltsverzeichnis erwähnt, dann auch Gegendarstellung  o Ohne Einschaltung und Weglassung  o Auf Tatsachen beschränken, keine zusätzlich Bemerkungen in der Zeitung selber Ausgabe  Aber der Redaktionsschwanz ist zulässig, „Redaktion …….“  o Keine Werbung zum einschachteln verwenden   

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Mit freundlicher Unterstützung von Roger V. 

  Abgrenzung Tatsachenbehauptung vs. Meinungsäußerung  ‐ Theoretische Beweiszugänglichkeit (nicht was bewiesen ist), wenn nicht, dann Meinungsäußerung  ‐ Wenn man es nicht absolut rausbekommt, dann muss man den Kern untersuchen.  (Befreundet, liiert, abhängig sein, geschäftliche Beziehung)  ‐ Bilder (eher) Skizzen, Karikaturen (Meinungsäußerung)    ‐ Kreisrund (Tatsache), rundlich (Meinung)  ‐ Absichten & Motive (Meinung)  ‐ Auch Verhandlung, wenn man keine Gegendarstellung drucken möchte, wie z.B. Leserbrief  Ist nicht rechtlich so vorgesehen, sondern eine Kompromisslösung    Internetrecht  ‐ eMail ist gut belegbar  ‐ kaum eigenständiges Internetrecht  ‐ heute rechtlich durchdrungen  ‐ Vertrag: Angebot und Annahme  ‐ Besondere Form: Schenkungsversprechen, Bürgschaft  ‐ Was ist mit Computergenerierten Erklärungen? Auch gültig, wenn erkennbar und sinnhaft ist.  ‐ Fristen wichtig, analog bsp.weise Quartalsende, zugegangen ist, wenn die Schnittstelle zum  Empfänger‐PC überschritten ist, oder Abrufbarkeit auf Mailbox, Zumutbare Erkenntniserlangung.  ‐ Bis zur Mailbox trägt der Sender, danach trägt das Risiko durch Verfälschung und Verlust der  Empfänger.  ‐ Welches Recht gilt International?  o Vereinbarung welches Recht gilt, wenn nicht getroffen, dann orientiert sich das an dem  desjenigen der die Leistung typischerweise Erbringt  o Indizien: Sprache des Vertrags, Sprache der Internetseite, kommt es auf eine  charakteristische Leistung an  ‐ Vertraulichkeit & Anonymität  o Geheimhaltungsinteresse   o eMail hat die Vertraulichkeit einer Postkarte  o Strafrechtlich ist es kaum bedenklich was das mitlesen anbelangt  o eMail wird nicht vor Gericht anerkannt, nicht körperlich  o von wem und Inhalt nicht beweisbar (Authentizität und Integrität)  ‐ qualifizierte Elektronische Signatur  o gilt bis zum Gegenbeweis, als sicher  o nur von bestimmten Stellen sind solche Signaturen zugänglich  ‐ IP  o ‐> Domains, virtuelle Namen, sind rar, Streit ist vorprogrammiert, ICAM hat eine Regelung  geschaffen, Top‐Level: .com /…; Second‐Level: google;   o Rechte: Namensrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht, …  o Genau recherchieren ob man nicht andere Rechte verletzt ®, oder Verkehrsbekanntheit,…  o Kanalisierung von Besucherströmen ist hinnehmbar ohne das ein Name verletzt wird  o Nicht irreführend sein  o Geschäftliche Bezeichnung, Marke, Name, Tippfehler = unzulässig  o Wenn ich meine Domain nicht bekommen habe, kann ich mich vormerken lassen und  bekomme sie bei nächster Gelegenheit   

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Mit freundlicher Unterstützung von Roger V. 
Impressum: Für alle geschäftsmäßig betriebene Websites  o Schon bei Werbung  Kann verfolgt werden, und ist eine Ordnungswidrigkeit   1‐Klick weit entfernt, ist in Ordnung, leicht aufzufinden  Gestaltung: geschützt?  o Design, besonderer Aufwand  o HTML – kein Softwareschutz  o Datenbanken, Datenbankwerke: Investition, elekt. Zugriff, geordnete Daten  o Foto & Grafik  o Musik  Fremde: Rechte Besorgen, Komposition, Liedtext & Artist  Illegale Methoden, wie man seine Seite auffindbar macht  o Erst Crawlen dann wird ausgewertet, kann getäuscht werden  o Ist Wettbewerbswidrig, Unterlassung und Schadensersatz, aber nicht strafbar  Haftungsfragen  o Für eigene Inhalte immer  o Fremde Inhalte: Link, Forum, Blog, Provider, Webhoster, Mittler – intermediäre  Bei Kenntnis‐ und Einflussnahmemöglichkeit, sonst nicht  Zugangsprovider & Google (vgl. Suchmaschinen): keine Haftung  Webhoster: haftet für meine Inhalte, wenn er die Kenntnis erlangt  Foren, Blog: Beobachtungszwang (3‐4Tage)   Linklisten: Aussagelos (keine Haftung), aber auch explizit (da Haftung),  Presseartikel‐Links: wenn man darauf hinweist, dann Haftung  Verlinkung nicht abwehrbar (Startseite, Unterseite = zulässig), inline frame‐Link ist  möglicherweise unzulässig, Pop‐ups zulässig, Exit Pop‐ups unzulässig  o Werbung abblocken:  Web‐washer, zulässig  o Altersverifikation  Zivil‐ und strafrechtlich sicherstellen das nur die bestimmte Zielgruppe zu einem  gelangt  Post‐Ident‐Verfahren: einzig zulässige Straffreiheit