FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management Essen

Berufsbegleitender Studiengang zum Bachelor of Science B.Sc. - Wirtschaftsinformatik 5. Semester

Seminararbeit im Pflichtfach Content Management Systeme über das Thema Barrierefreies Web für Menschen mit eingeschränkten Möglichkeiten

Name:

Grit Pianka

Matrikelnummer:

182319

Eingereicht bei: Abgabedatum:

Dipl.-Wirt.-Inf. Bernhard Zoch 21.11.2009

München, den 17.11.09

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Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis 1. Barrierefreies Web 1.1 Begriffsdefinitionen zur Barrierefreiheit 1.1.1 www- das Web 1.1.2 Barrierefreiheit im Web 1.1.3 Web-Ergonomie 1.2 Warum ist das Web nicht barrierfrei? 2.Gesetzliche Regelungen zur Barrierefreiheit 2.1 EU Normen 2.2 W3C Norm – WCAC2.0 2.3 DIN EN ISO 9241 2.4 BITV 3. BITV in der Awendung 3.1 BITV Testverfahren 3.2 Inhalt des BITV Tests 3.3 Anwendung des BITV Tests 4.Barrierefreies Web in der Paxis 4.1 Vorteile der Barrierefreieit 4.1.1 Geringere Abhängigkeit von Techniken 4.1.2. Gute Nutzbarkeit 4.1.3 Verständliche und strukturierte Textgestaltung 4.1.4 Erweiterung der Nutzerkreise 4.1.5 Kosteneinsparungen/ Gewinn 4.2 Nachteile der Barrierefreiheit 4 5 6 6 6 6 6 7 8 8 9 9 10 12 12 12 14 14 14 15 15 15 15 16 17

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2. Neukauf oder Erweiterung des Redaktionssystems 4.2 Entwicklungskosten bei der Layout-Gestaltung 4.4.2.3 Barrierefreie Pflege der Texte und Multimedia-Inhalte 4.2.1 Recherchezeit nach einer geeigneten Agentur.4.5 Schulung Barrierefreiheit/ Software 5. Bezahlung des Know-Hows 4.2. Fazit Literaturverzeichnis Anhang 16 17 17 17 17 17 19 20 3 .2.

und Mittelständische Unternehmen World Wide Web Consortium Web Content Accessibility Guidelines 4 .Abkürzungsverzeichnis BIK BITV CEN CERN barrierefrei informieren und kommunizieren barrierefreien IT-Verordnung Comité Européen de Normalisation Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire (Europäische Organisation für Kernforschung) CIP DIN IKT ISO KMU W3C WCAG Competitiveness and Innovation Framework Programme Deutsches Institut zur Normung Informations.und Kommunikationstechnologie ISO International Standards Organisation Klein.

1 http://www.pdf. Seite 765. Stand 15.destatis.property=file.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/ Internet/DE/Content/Publikationen/Querschnittsveroeffentlich ungen/WirtschaftStatistik/Informationsgesellschaft/IKTPrivha ushalte2007.11. Tabelle 1.2009 5 .Abbildungsverzeichnis Abb.

und Webrecherche zusammengestellt.das Web Das Web.3 Web-Ergonomie Die Funktion und Funktionalität einer Website ist der Ausgangspunkt aller Überlegungen..10.1. DVDs. 3 Vgl.de/zitat_autor_helmut_kohl_thema_Behinderter_zitat_23864. 1.gutzitiert. Diese Forderung.“2 1. wie das barrierefreie Web die Darstellung von Informationen im Internet optimiert und welche Nachteile Barrierefreiheit hat.Die Menschlichkeit einer Gesellschaft zeigt sich nicht zuletzt daran. Die Informationen wurden mit Hilfe von Literatur. Erläutert wird die BITV und das dazugehörige Testverfahren. bekannt.1 www. Quelle: Balzert 2004 Seite 2f. Begriffsdefinitionen zur Barrierefreiheit 1. 2 Quelle: Hellbusch (2005) Seite 5. 3 „ Web-Ergonomie befasst sich mit der 1 Quelle: http://www.1.und Software wie Screenreader oder Brailezeilen. Barrierefreies Web 1. In Wahrheit bedeutet Barrierefreiheit in Webauftritten.1.in Software. dass kein Nutzer von der Nutzung ausgeschlossen wird.. „Wenn über Barrierefreiheit in der Informationstechnik gesprochen wird. auf CD-ROMs. jedoch profitieren weitaus mehr Nutzer davon. ist eine ergonomische Bedienbarkeit nötig. Es wurde 1989 am Schweizer Forschungszentrum CERN von Tim Berners-Lee und Robert Cailliau als Dokumentationssystem für Hochenergiephysik entwickelt. oder. wie sie mit den schwächsten Mitgliedern umgeht.2 Barrierefreiheit im Web Barrierefreiheit beschreibt den ungehinderten Zugang zu Informationen im Internet.wird vor allem von den Behindertenverbänden gestellt.. in erster Linie für behinderte Internetnutzer.html Stand 22. 6 . werden oft nur Teilaspekte behandelt. Das Internet ermöglicht die Bereitstellung von Informationen über Monitor oder entsprechende Hard. Um die Funktionalität für den Nutzer erreichbar zu machen.1 1..2009. Zusammenfassend wird betrachtet.ist eine weltweite Verknüpfung von Hypertextdokumenten auf Basis des Internets. Diese Seminararbeit stellt den Begriffsdefinitionen des barrierefreien Webs die gesetzlichen Regelungen für Barrierefreiheit im Web in der EU und Deutschland zur Seite.1. auch unter der Abkürzung WWW für World Wide Web.

Es existieren allerdings Gremien..de/blog/tags/bitv/ Stand 8.... die Benutzer zur Erreichung ihrer Arbeitsergebnisse befähigen und .. Lediglich öffentliche Anbieter sind vom Gesetzgeber aus verpflichtet. die Inhalte barrierefrei zu gestalten.. 6 Vgl.0) als Aktualisierung der WCAG1 am 11.11. ..menschengerechten Gestaltung von Websites.2 Warum ist das Web nicht barrierfrei? „Jeder hat das Recht.. Die Grenzen und Bedürfnisse von Menschen mit eingeschränkten Möglichkeiten – sei es im körperlichen oder technologischem Sinne . Ziel ist die Entwicklung und Evaluierung gebrauchstauglicher Websites.“Barrierefreiheit“ als Sonderposten in ihren Angeboten aus. die länderübergreifende Empfehlungen und Richtlinien zur Webseitenerstellung herausgeben.2009..Barrierefreiheit kostet nicht viel – weder bei der Erstellung noch bei der Pflege von Webauftritten.einfach-fuer-alle.. 7 . die die Erfindung des Webs erst ermöglichte. Verständlichkeit und Robustheit der Technik.die in einem Browser dargestellt werden. 6 Inhalt der Richtlinie sind Empfehlungen für Web-Entwickler... 8 Vgl. seine Meinung in Wort. Was jedoch eine Investition erfordert.org/WAI/GL/ Stand 8. werden die Richtlinien nicht von allen kommerziellen Webseitenerstellern angewendet. Bedienbarkeit. Quelle: Hellbusch 2005 Seite 3. Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten“ 5 Die Freiheit der Gestaltung des Internets führt dazu.“ 4 1. Quelle: http://www. Quelle: Hellbusch 2005 Seite 32f. 9 Quelle: Hellbusch 2005 Seite 352.11. das eine Normung der Internetportale im Sinne der Industriestandards nicht stattfindet.“9 4 5 Quelle: Balzert 2004. -Entscheider und -Verantwortliche.werden nicht zwingend bei der Erstellung von Webauftritten berücksichtigt.Einige Internetagenturen weisen..8 Obwohl die Techniken zur barrierefreien Gestaltung von websites nicht teurer sind als nicht-barrierefreie Techniken. Das W3C (World Wide Web Consortium) gab die Richtlinie WCAG2 (WebContent Accessibility Guidelines 2. Die Guidelines bestehen derzeit aus vier Prinzipien: Wahrnehmbarkeit. Quelle: http://www.2009. 7 Eine Arbeitsgruppe der Aktion Mensch hat diese Richtlinie ins Deutsch übersetzt und arbeitet nun bereits an der BITV2 (barrierefreien IT-Verordnung) und der EU weiten Harmonisierung. ihre Belange im jeweiligen Nutzungskontext beachten. 7 Vgl. „Barrierefreiheit ist keine geheime Kunst.Seite 4.w3. ist die Aneignung von Wissen.. .Dezember 2008 heraus.. sondern die Motivation.

11. 8 .2009.2006 die Einrichtung des CIP (Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation) beschlossen. sowie diese über geltende und zukünftige gemeinschaftliche Rechtsvorschriften informiert sind. Dieses Programm ist Teil der neuen Strategie •Programm „Intelligente Energie – Europa": Dieses Programm hat das Ziel.„10 Das Europäische Parlament hat deshalb am 24. Darin soll durch Wettbewerbsfähigkeit und Innovation das Wirtschaftswachstum nachhaltig gefördert und Arbeitsplätze geschaffen werden. ein gemeinsames Herangehen an die Barrierefreiheit und Barrierefreiheit im Web zu fördern.und ihrer Expansionsphase den Zugang zu Finanzmitteln. das vorbildliche Lösungen zwischen den Mitgliedsstaaten ausgetauscht werden und den KMU in ihrer Start. deren nachhaltige Entwicklung auf einem ausgewogenen Wirtschaftswachstum fußt. Beratung und Information erleichtern. 2. •Programm zur Unterstützung der IKT-Politik: Hier soll die Einführung und Nutzung der IKT im privaten und gewerblichen Kontext gefördert werden. Allerdings sind bestimmte Teile der Bevölkerung wie Menschen mit Behinderungen und/oder ältere Menschen noch immer ausgeschlossen. Die Maßnahmen des Rahmenprogramms zielt auf die Entwicklung einer wissensbasierten Gesellschaft. Das Rahmenprogramm (CIP) umfasst drei spezifische Unterprogramme.10.1 EU Normen „In der europäischen Gesellschaft entstehen immer mehr technologiegestützte Produkte und Dienste. die Energieeffizienz. Die Unterprogramme sind das •Programm für unternehmerische Initiative und Innovation: Dieses Programm sieht vor.eu/legislation_summaries/information_society/si0004_de. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die Europäische Kommission. mit Schwerpunkt im Verkehrssektor. die als Schwerpunkt die Interessen der KMU (kleinen und mittleren Unternehmen ) sowie die die Öko-Innovation haben.htm Stand 8. die Verwendung erneuerbarer Energie und Erhöhung deren Marktanteils sowie die Senkung des Endenergieverbrauchs. • 10 Quelle: http://europa. Gesetzliche Regelungen zur Barrierefreiheit 2.Im folgenden Kapiteln 2 und 3 werden die Richtlinien in Europa und Deutschland zur barrierefreien Webseitenerstellung gezeigt.

0 Bezug nehmen.0 sind der Nachfolger der Web Content Accessibility Guidelines 1. sogenannte Statements.2009. Quelle: http://europa. mit dem die großen politischen Leitlinien für die Informationsgesellschaft und die Medien definiert werden. 9 . 13 2. Das W3C empfiehlt. Quelle: Heinsen.eu/legislation_summaries/information_society/n26104_de. 14 Vgl.“ Die Prioritäten dieser Strategie sind : 12 •ein einheitlicher europöischer Informationsraum und Investitionen in die Forschung bessere öffentliche Dienste und Lebensqualität •Innovation •Integration. Die Politik ist Teil der überarbeiteten Lissabon-Strategie.14 Das Deutsche Institut für Normung (DIN) hat zusammen mit dem Comité Européen de Normalisation (CEN) und der International Standards Organisation (ISO) die DIN EN ISO 9421 herausgebracht. Seine Mittelausstattung für die gesamte Laufzeit beträgt 3.2009. EUR. Dezember 2013). Quelle: http://europa.2 W3C Norm – WCAC2. Januar 2007 bis 31. 15 Vgl. Vogt 2003 Seite 80. Diese neue integrierte Politik zielt in erster Linie darauf ab.eu/legislation_summaries/information_society/c11328_de. 2. dass Regelwerke zur Barrierefreiheit im Web auf die WCAG 2. um das Wachstum und die Schaffung von mehr und besseren Arbeitsplätzen voranzutreiben.0-Erfolgskriterien wurden als testbare Aussagen formuliert.„Das Rahmenprogramm hat eine Laufzeit von sieben Jahren (1.htm Stand 8.0 Die WCAG 2.org/Translations/WCAG20-de/WCAG20-de-20091029/ Stand 9.“11 Das im CIP genannte „i2010" ist der neue strategische Rahmen der Europäischen Kommission.htm Stand 9. Teil 3 bis 9 widmen sich Festlegungen zur 11 Vgl. denn diese Richtlinien geben umfangreiche Empfehlungen. Wissen und Innovation zu fördern.621 Mrd. http://www.2009.11. 15 Teil 2 dieser Norm enthält elementare arbeitspsychologische Anforderungen an die Arbeitsaufgabe am Bildschirmarbeitsplatz. Sie beschriebt in 17 Teilen ergonomische Anforderungen compunterunterstützter Büroarbeit.0 die im Mai 1999 als W3C-Empfehlung veröffentlicht wurden.w3. 13 Vgl. 12 Vgl. um Webinhalte barrierefreier zu gestalten. Diese sind nicht technikspezifisch.11. Heinsen.11. Vogt 2003 Seite 81.3 DIN EN ISO 9241 Die bekannteste Norm für Usability von Software und damit auch dem Web ist die DIN EN ISO 9241 (kurz ISO 9241). Die WCAG 2.

4 BITV Das am 1. sind 16 17 Vgl.Hardware von Bildschirmen und Eingabegeräten. 1 . 4) Sprachliche Besonderheiten. Vgl. 2. die „Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung .17 1)Für jeden Audio. wenn sie ohne Farbe betrachtet werden. wie Wechsel der Sprache oder Abkürzungen. Mai 2002 in Kraft getretene Bundesbehindertengleichstellungsgesetz machte in Bezug auf barrierefreie Informationstechnik eine Rechtsverordnung des Bundes erforderlich. Quelle: Heinsen.0 wurde am 17. 3) Mark-up-Sprachen (insbesondere HTML) und Stylesheets sind entsprechend ihrer Spezifikationen und formalen Definitionen zu verwenden. welche Maßnahmen zur Umsetzung des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes unter anderem für Internetseiten des Bundes notwendig sind. Teil 10 enthält die sieben Gestaltungsgrundsätze: 16 •Aufgabenangemessenheit •Selbstbeschreibungsfähigkeit •Steuerbarkeit •Erwartungskonformität •Fehlertoleranz •Individualisierbarkeit •Lernförderlichkeit Teil 11 beschreibt den Nutzungskontext und die Gebrauchstauglichkeit.BITV)”. 2) Texte und Grafiken müssen auch verständlich sein. Quelle: Hellbusch 2005 Seite 361 ff. Folgende 14 Anforderungen werden gestellt.oder visuellen Inhalt sind geeignete äquivalente Inhalte bereitzustellen. besteht aus mehreren Teilen.7. Vogt 2003 Seite 82f. Teil 12-17 die Informationsdarstellung. Diese Rechtsverordnung. Benutzerführung und Dialogtechniken. die den gleichen Zweck oder die gleiche Funktion wie der originäre Inhalt erfüllen. Die derzeit gültige Version BITV 1. die im Detail regeln soll.2002 vom Bundesministerium des Innern im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung verordnet.

Das Anliegen der BITV besteht darin.zabdesign.erkennbar zu machen. wie z. behinderten Menschen im Sinne des § 3 (siehe Anlage 1) des Behindertengleichstellungsgesetzes. Die technischen Inhalte der BITV wurden grundsätzlich WCAG1. so weit der hiermit verbundene Aufwand nicht unverhältnismäßig ist.11. die vom W3C entwickelten Technologien. 6) Internetangebote müssen auch dann nutzbar sein.0 des W3C vom 5.html#theme-b Stand 9. 9) Internetangebote sind so zu gestalten.2009 11 . oder diese deaktiviert sind.de/bremen-barrierefreiheit-bremen. assistiven Technologien und Browsern ist sicherzustellen. das Funktionen unabhängig vom Eingabegerät oder Ausgabegerät nutzbar sind. Mai 1999 entnommen. http://www. 7) Zeitgesteuerte Änderungen des Inhalts müssen durch den Nutzer kontrollierbar sein. 10) Die Verwendbarkeit von nicht mehr dem jeweils aktuellen Stand der Technik entsprechenden. 13) Navigationsmechanismen sind übersichtlich und schlüssig zu gestalten 14) Das allgemeine Verständnis der angebotenen Inhalte ist durch angemessene Maßnahmen zu fördern. 12) Dem Nutzer sind Informationen zum Kontext und zur Orientierung bereitzustellen. B.18 18 Vgl. 5) Tabellen sind mittels der vorgesehenen Elemente der verwendeten Mark-up-Sprache zu beschreiben und in der Regel nur zur Darstellung tabellarischer Daten zu verwenden. 8) Die direkte Zugänglichkeit der in Internetangeboten eingebetteten Benutzerschnittstellen ist sicherzustellen. den Zugang zu ermöglichen. wen der verwendete Benutzeragent neuere Technologien nicht unterstützt. denen ohne die Erfüllung zusätzlicher Bedingungen die Nutzung der Informationstechnik nur eingeschränkt möglich ist. 11) Die zur Erstellung des Internetangebots verwendeten Technologien sollen öffentlich zugänglich und vollständig dokumentiert sein.

Informationen sollen unabhängig von Farben verfügbar sein.php Stand 9.19 Entwickelt wurde der Test vom Projekt BIK in enger Abstimmung mit Behindertenverbänden. Webdienstleistern und Experten für Barrierefreiheit. Bei veröffentlichten Tests sind auch sämtliche Einzelbewertungen zugänglich und können auf der homepage des BIK http://www.1 BITV Testverfahren Anfang 2004 wurde der BITV Test für die Prüfung auf Barrierefreiheit informationsorientierter Webangebote durch das Projekt BIK veröffentlicht. 3.2009.bikonline. dass Webangebote vollständig mit der Tastatur bedienbar sind. in der die Umsetzung der Barrierefreiheit in Betrieben und Verwaltungen im Mittelpunkt steht.2 Inhalt des BITV Tests Geprüft werden alle in der BITV abgedeckten Anforderungen an Barrierefreiheit: •„Damit blinde Benutzer Zugang haben. Das Testverfahren ist vollständig offen gelegt. insbesondere die Schriftgröße. die mindestens 90 Punkte erreichen. dass die Darstellung auf dem Bildschirm deutlich und flexibel ist. Linearisierbarkeit.bik-online. werden als "gut zugänglich" bewertet. Der Test umfasst insgesamt 52 Prüfschritte. müssen die Seiten vorlesbar sein. soll variabel sein. BIK existiert seit 2002 und befindet sich aktuell in der dritten Projektphase. die auf mindestens 3 repräsentativen Seiten der zu prüfenden website angewendet werden. Das Layout.11. Die Prüfschritte sind gewichtet. Das BIKProjekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. 1 . Webauftritte. •Eine Grundbedingung der allgemeinen Zugänglichkeit von Webangeboten ist die 19 Quelle: http://www. Wichtige Bedingungen dafür: brauchbare Textalternativen für Bilder. BITV in der Anwendung 3. 11 Prüfschritte zielen auf Vorlesbarkeit. 8 Prüfschritte zielen auf deutliche und flexible Darstellung. Webauftritte mit 95 oder mehr Punkten sind "sehr gut zugänglich". sie tragen mit 1 bis 3 Punkten zum Gesamtergebnis von maximal 100 Punkten bei.info/bik/index.3. •Für sehbehinderte Benutzer ist es wichtig. Für motorisch behinderte Benutzer kommt es darauf an. •Die Mausbedienung stellt hohe Anforderungen an Feinmotorik und Hand-Auge- Koordination. 3 Prüfschritte zielen darauf. Grundlage des Tests sind die Anforderungen und Bedingungen der BITV. Sprachauszeichnung.info aufgerufen werden.

1 . Webangebote sollen ihn darin unterstützen. Fachwörter sollen erklärt werden. was er gerade ausgewählt hat. die vorgesehenen Elemente für die Auszeichnung von Überschriften und Listen müssen eingesetzt werden. Der Aufbau von Webseiten muss unabhängig von der Darstellung verfügbar sein. 8 Prüfschritte zielen auf die einfache Nutzbarkeit. Auch mit älteren Technologien soll man sie nutzen können. Denn Geräte und Programme für Benutzer mit speziellen Anforderungen sind nicht in der Lage.11.2009.de/bitv-test. 6 Prüfschritte zielen auf diese Anforderungen. •Webangebote sollen keine unnötigen Voraussetzungen an Geräte oder an Vorkenntnisse der Benutzer stellen. eine Vielzahl konkurrierender Formate zu unterstützen . Der Benutzer wählt aus.“20 20 Quelle: http://testen. Sie sollen übersichtlich sein und dem Benutzer zeigen. Ein Prüfschritt zielt auf Verständlichkeit. 5 Prüfschritte zielen auf die Unterstützung von Standards.php Stand 15.Verständigung auf einfache. allgemein gültige Standards. •Und schließlich ist Barrierefreiheit auch eine Sache der Verständlichkeit. Texte sollen einfach geschrieben und klar gegliedert sein.bitv-test. •Das Web ist ein interaktives Medium. 9 Prüfschritte zielen auf die Trennung von Inhalt und Darstellung. Nicht angemessen sind spezielle Textversionen für blinde Benutzer. •Ebenfalls eine allgemeine Bedingung der Zugänglichkeit von Webangeboten ist die Trennung von Inhalt und Darstellung.dafür ist der Markt zu klein. Inhalte sollen nicht ohne Zutun des Nutzers wechseln oder sich bewegen.

es wird auf grafische Navigationselemente und Überschriften verzichtet. nutzen barrierefreie Webseiten üblicherweise moderne und standardkonforme Techniken. Weiterhin besteht das Angebot.php Stand 15. Quelle: http://testen.bitv-test. geringerer TrafficKosten und optimierter Druckausgabe . Barrierefreies Web in der Paxis Eine barrierefreie website zeichnet sich durch die Einhaltung aktueller Web-Standards und saubere Programmierung aus. Somit haben diese Webseiten bereits dadurch den Vorteil schnellerer Ladezeiten. Kopf. skalierbaren Schriftgrößen gestaltet.php Stand 15.2009. Dieser Selbsttest kann genutzt werden.2009. Es wird vom BIK kostenlos zur Verfügung gestellt. eine Anzeige zu ermöglichen. Allerdings kann jede standardkonforme Webseite diese Vorteile für sich beanspruchen.und Vorspalten ausgezeichnet.3. websites auf Antrag durch das BIK testen zu lassen. geringerer Folgekosten bei Überarbeitungen. Vgl. Bei Tabellen werden die Überschriften.1 Vorteile der Barrierefreiheit Wie eben benannt. die nachweislich barrierefreie Webangebote entwickeln können. 90plus.bik-online.ohne besonderen Zusatzaufwand. wie dem Sreenreader. wenn die Vergleichbarkeit der Bewertungen nicht im Vordergrund steht.de/selbstbewertung/index.. Inhalt und Design sind strikt getrennt. Es erfolgen mittlerweile wöchentliche Tests von wichtigen Webangeboten und vergleichende Tests von beispielsweise Webangeboten von Zeitungen. Nach Angaben des BIK wurden seit der Veröffentlichung des Werkzeugs knapp 500 Selbstbewertungen durchgeführt. 1 . Der gesamte Internetauftritt wird mit relativen. Diese Liste erfasst Dienstleister. 21 22 Vgl. Quelle: http://www.22 4.info/95plus/index. um Ausgabesoftware. Seit Juli 2005 steht den Agenturen die BITV Selbstbewertung zur Verfügung.11.11.3 Anwendung des BITV Tests Erstmals angewendet wurde der BITV-Test für die Ermittlung des Sonderpreises Barrierefreiheit des Deutschen Multimedia Awards 2004 und 2005. Der BITVTest ist ebenfalls Basis für die Zulassung in die Agenturliste 95plus bzw. Die Entscheidung zur Erstellung einer barrierefreien Webseite birgt zusätzlich völlig eigenständige Vorteile. Fluglinien und Ministerien. 4.21 Webanbieter und Entwickler können sich an den Anforderungen des BITV-Tests orientieren.

die Nutzung einer leicht verständlichen Navigationstechnik.4. Die Texte sind klar zu gliedern. und auf unnötige Fachbegriffe. die klare Erkennbarkeit von Links und den dort hinterlegten Zielseiten. wird die Information trotzdem übermittelt. sowie der Verzicht auf ungewöhnliche. sondern auch Personen mit speziellen Sehschwächen.3 Verständliche und strukturierte Textgestaltung Die Texte einer barriefreien website sollten einfach und eindeutig formuliert sein. wie eingeschränkter Farbwahrnehmung.1 Geringere Abhängigkeit von Techniken Eine barrierefreie website stellt die geringstmöglichen technischen Anforderungen an den Besucher. Screanreader können die Inhalte ebenso auslesen und stellen damit die Informationen Blinden oder stark sehbehinderten Nutzern zur Verfügung. So profitieren durch die Möglichkeit der Schriftgrößeanpassung und gut gestalteter Kontraste nicht nur ältere Nutzer. B. Abkürzungen und Fremdwörter verzichten 4. Gute Nutzbarkeit Die unter 4. B.4 Erweiterung der Nutzerkreise Durch die Skalierbarkeit eines Webauftrittes können Schranken aufgehoben werden. durch Optimierungen auf bestimmte Browserversionen oder die neueste Flash Version.1. Die gute Strukturierung des Webauftrittes ermöglicht motorisch behinderten Menschen 1 . die ansonsten behinderte Menschen vom angebotenen Inhalt ausschließen. das Marketing sollte bei der redaktionellen Textgestaltung im Hintergrund bleiben. Sollte es bei veralteten Systemen zu Einbußen in der grafischen Darstellung kommen. eine übersichtliche und schnell durchschaubare Seitenstruktur. Barrierefreie websites müssen sich daher an die Grundlagen der guten Textgestaltung halten. die zur Bedienung nötig ist. die den Nutzer verwirren könnten.1.1.2. Es erfolgt kein Ausschluss z. Auch unerfahrenen Besuchern muss sich die barrierefreie website erschließen. z. Hierzu werden die Prinzipien der Usability berücksichtigt. Akronyme. Im Vordergrund steht die Information. Die website muss unabhängig sein vom genutzten Betriebssystem sowie dem Browser oder der Ausgabehardware. Damit wird die Nutzergruppe erweitert.1. 4. 4.1. kreative Elemente.1 erwähnte geringstmöglichen technischen Anforderungen an den Besucher gilt ebenfalls für die Erfahrung des Nutzers. Die Satzstruktur hat kurz und schnell begreifbar zu sein.

Erweiterung und Re-launch des Webauftrittes.2 Nachteile der Barrierefreiheit Die Nachteile der Barrierefreiheit sind ausschließlich wirtschaftlicher Natur. Auch die technische Erreichbarkeit ist verbessert. Durch die klare Trennung von Inhalt und Technik ist die barrierefreie website herkömmlich programmierten Internetauftritt überlegen.1 Recherchezeit nach einer geeigneten Agentur. Die bereits vorhandenen Nutzer des Webauftrittes profitieren von der Übersichtlichkeit ebenfalls. 4.2. und damit ein neuer Markt erschlossen. welche Extrakosten für die Barrierefreiheit einer website aufzuwenden sind. beziehungsweise konkrete Gewinne erzielt.1. Immer mehr ältere und in der Informationstechnologie unerfahrene Nutzer entdecken das Internet für sich. Da unsere Gesellschaft immer mehr altert. kann im folgenden ein Überblick über die Kosteneinsparungen und den möglichen Gewinn einer barrierefreien Seite gegeben werden. somit kann der Webauftritt auch mit mobilen Endgeräten wie dem Handy besser genutzt werden. Es werden zusätzlich Kosten entstehen. Wie erwähnt werden neue Nutzergruppen angesprochen. wird die gute Nutzbarkeit von Portalen ein immer stärkerer Wettbewerbsvorteil. das die website Konkurrenzseiten vorgezogen wird. muss die Barrierefreiheit in das Pflichtenheft aufgenommen werden. 1 . Im folgenden Abschnitt wird gezeigt. Geeignete Agenturen werden diese Anforderung gegen Aufpreis erfüllen. was dazu führen kann. wobei eine ergonomische Navigationsmöglichkeit nicht nur von motorisch eingeschränkten Personen bevorzugt wird. 4. Bezahlung des KnowHows Wenn der Auftrag zur Webseitenprogrammierung zu vergeben ist. Ein Kostenfaktor ist eine Programmierung des Webauftrittes als barrierefreie Seite. 4.5 Kosteneinsparung/ Gewinn Auch wenn hier keine genauen Zahlen und Statistiken genannt werden.die Navigation über die Tastatur. Zeitgleich werden an anderer Stelle Kosten eingespart. Durch die Nutzung standardkonformer und zukunftssicherer Techniken spart Barrierefreiheit Zeit und Kosten bei Wartung. da der Programmierer spezielles Wissen benötigt und die Zertifizierung über die BIK ebenfalls Kosten erzeugt.

1 .3 Barrierefreie Pflege der Texte und Multimedia-Inhalte Auch hier gilt. geschult werden.2000 Vgl. Laut einer Studie des Statistischen Bundesamtes Deutschland hatten im Jahr 2002 43 Prozent aller deutschen Haushalte Zugang zum Internet. Die Überarbeitung einer bestehenden website wird hier immer aufwendiger sein ist als das Anlegen einer neuen website. Die Beschränkungen im Design werden durch die bessere Bedienbarkeit und Erreichbarkeit der Website aufgehoben. Akronyme und Abkürzungen speziell ausgezeichnet werden. Die BITV fordert. 4.2. Fazit Im idealen Internet müsste jede Webseite barrierefrei sein. Je nach Inhalt der website schwankt hier der Mehraufwand. 4. das der Überarbeitungsaufwand bei Altdaten höher ist als eine neue Kreation. Für alle Bilder und andere Multimedia-Inhalte sind Zusatzinformationen zu hinterlegen. liegt auch dort Schulungsbedarf für die Redakteure. 23 5. können durch Erweiterungen oder ein völlig neues Redaktionssystem die nötigen Vorraussetzungen geschaffen werden. Neukauf oder Erweiterung des Redaktionssystems Wenn das Redaktionssystem veralteten Quellcode erzeugen oder barrierefreie Anpassungen verhindern.2.pro-barrierefreiheit.11.de/entscheider/kosten/ Stand 15. Der wirtschaftliche Kostenfaktor der Barrierefreiheit verschiebt sich in Zukunft zugunsten der Nutzer. Breitbandanschluss ist gut zu sehen. da die Altlasten zu bereinigen sind. Das kann einen Mehraufwand bei der Entwicklungszeit bedeuteten.2009. 23 24 Quelle: http://www. Sollte das Redakionssystem wechseln. Tendenz steigend Beispiel 24 In Abbildung 1 zeigt das Statistische Bundesamt die in den Jahren Internetund Beitbandanschluss.11. wie stark die Abdeckung anstieg.4. Quelle: http://www. Immer mehr Haushalte erhalten Zugang und Technik für das Internet erhalten. das Fremdwörter.2.de/entscheider/vorteile/ Stand 15. 4.pro-barrierefreiheit.4.2 Entwicklungskosten bei der Layout-Gestaltung Die Vorgaben der BITV sind beim Layout umzusetzen.5 Schulung Barrierefreiheit/ Software Die Online Redakteuere müssen sich mit dem Thema Barrierefreiheit befassen und evtl.2. Besonders beim 2002 bis 2007 angewachsene technische Ausstattung der deutschen Privathaushalte am Computer.

In Deutschland leben über 8 Millionen behinderte Menschen.2009. von denen ca. die ihre Informationen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen wollen. Somit gewinnt ein barrierefreier Internetauftritt noch größere Bedeutung. 42% regelmäßig das Internet nutzen. Alle Websitebetreiber.behindertenbeauftragte.html? __nnn=true Stand 15. können mit den Möglichkeiten des barrierefreien Internets die größtmögliche Anzahl Nutzer erreichen.11. ob sich Barrierefreiheit als Standard durchsetzen kann. 2007 war es bereits fast die Hälfte. Eine Umfrage der Aktion Mensch im Jahre 2008 hat ergeben. Allerdings bleibt abzuwarten. Quelle: http://www. bewegungseingeschränkten und chronisch kranken Mitmenschen ist die Nutzung und Akzeptanz dieses Mediums überdurchschnittlich. Die zum Auftakt der "einfach für AlleFachtagung" der Aktion Mensch präsentierte erste deutschsprachigen Studie zur Nutzung des Internets und von Web 2. 25 Vgl.1 Gerade behinderte Personen nutzen das Netz intensiv zur Information. Besonders bei den blinden und sehbehinderten. Abb. 1 . Aufgrund des demographischen Wandels wird diese Personengruppe weiter wachsen.25 Auch immer mehr ältere Menschen nutzen das Internet.0-Angeboten durch Menschen mit Behinderung belegt dies deutlich.de/nn_1039898/DE/Barrierefreiheit/Internet/Internet__node. dass rund 80% dieser Menschen das Internet benutzen. 46 %. im Gegensatz zum Durchschnitt der Bevölkerung.2003 verfügten erst 9 % der bundesdeutschen Haushalte über einen solchen Anschluss.

2004 Heinsen.11.php Stand 15.eu/legislation_summaries/information_society/c11328_de.(2005) Barrierefreies Webdesign.2009 http://www.bik-online.info/95plus/index.11.php Stand 15.2009 1 .11.200911 http://www.10.gutzitiert.2009 http://www.eu/legislation_summaries/information_society/si0004_de.bitv-test.bik-online.11.11. Vogt.Literaturverzeichnis Hellbusch.2009 http://europa. Herdecke u.11.2009 http://testen.behindertenbeauftragte.11.de/blog/tags/bitv/ link Stand 8.w3.de/bitv-test.11.org/WAI/GL/ Stand 8. Helmut.11.11.2009 http://www.2009 http://www.11.pro-barrierefreiheit.2009 http://testen.html Stand 22.php Stand 15.11. Jan Eric. Sven.a.2009 http://europa.info/bik/index.org/Translations/WCAG20-de/WCAG20-de-20091029/ Stand 9.de/selbstbewertung/index.htm Stand 9.de/nn_1039898/DE/Barrierefreiheit/Internet/Internet __node.2009 http://www. München Wien 2003 Internetquellen Kohl.de/entscheider/vorteile/ Stand 15.Heidelberg 2005 Balzert. Heide (2004) Webdesing & Web-Ergonomie.de/entscheider/kosten/ Stand 15.w3. Petra (2003) Usability praktisch umsetzen.de/zitat_autor_helmut_kohl_thema_Behinderter_zitat_23864.pro-barrierefreiheit.zabdesign.htm Stand 9.11.2009 http://europa.php Stand 15.2009 http://www.html#theme-b Stand 9.2009 http://www.htm Stand 9. http://www.de/bremen-barrierefreiheit-bremen.11.2009 http://www.bitv-test.html?__nnn=true Stand 15.einfach-fuer-alle.eu/legislation_summaries/information_society/n26104_de.

) [CELEX-Nr. Quelle: http://www. mit dem ein Bundesgesetz über die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz – BGStG) erlassen wird und das Behinderteneinstellungsgesetz. das Bundesgesetz über die Gleichbehandlungskommission und die Gleichbehandlungsanwaltschaft sowie das Bundes-Gleichbehandlungsgesetz geändert werden (NR: GP XXII RV 836 AB 1028 S.Anhang Anlage 1 Bundesgesetz über die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (BundesBehindertengleichstellungsgesetz – BGStG) Bundesgesetz.ris.at/GeltendeFassung. die geeignet ist.gv. das Bundessozialamtsgesetz. das Bundesbehindertengesetz. 82/2005 § 3. I Nr.wxe? Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20004228 vom 15. das Gleichbehandlungsgesetz. Als nicht nur vorübergehend gilt ein Zeitraum von mehr als voraussichtlich sechs Monaten.2009 2 . geistigen oder psychischen Funktionsbeeinträchtigung oder Beeinträchtigung der Sinnesfunktionen. 32000L0078] StF: BGBl.bka. BR: AB 7341 S. 724. Behinderung im Sinne dieses Bundesgesetzes ist die Auswirkung einer nicht nur vorübergehenden körperlichen. die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu erschweren.11. 115.