Aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen

Das neueste Eslarner "Ärztehaus-Projekt"

Für das "Eslarner Ärztehaus" liegt Alles noch im Dunkeln. Tillyplatz 5 oder Tillyplatz 9? Vielleicht aber auch beide Grundstücke zusammen mit Verlegung der ehem. "Kühgasse" ans Anwesen "Tillyplatz 1"?

vom Dienstag, 07. Dez. 2010

Sitzung

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Aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen
Vorwort - Sitzung vom Dienstag, 07. Dezember 2010

"Ihr seid ja wie die 'Bild­Zeitung'"!
Liebe Leserinnen und Leser, es ist schön, von Ihnen zu hören! Mittlerweile geschieht dies ­ wie am gestrigen, frühen Abend sogar per Telefon. Von wirklich berufener Seite meldete

Leserinnen und Leser meldeten sich zu Wort. Wir sind so ehrlich und bringen dies auf den Punkt.

So fand man mit dem Suchbegriff "Eslarn" die Pfarrei Eslarn auch am 06.12.2010, dem "Nikolaus­Tag".

sich jemand, der ein klein wenig Anstoss an einer Portalveröffent­ lichung genommen hat. Auf ein Google®­Suchergebnis zum Stichwort "Eslarn" wussten wir nur eine Meldung mit der Überschrift "Zum Schmunzeln: Gebraucht­ wagenmärkte" zu fertigen, das Suchergebnis als Bild abzudrucken, und natürlich darauf hinzuweisen dass solche Suchergebnisse keines­ wegs den Inhalt der Homepage ­ hier der "Kath. Pfarrei Eslarn" ­ sondern nur einen Werbelink derjenigen Firma wiedergeben, die kostenlos den sog. "Besucherzähler" gesponsored hat. Hier macht keinesfalls die Kath. Kirche Werbung für Gebraucht­ wägen, noch verkauft der Eslarner Pfarrer solche Produkte. Nur damit dies einmal klargestellt ist! Man darf sich aber als Leserin/ Leser unseres Portal durchaus da­ rüber aufregen, dass wir hier vielleicht die ehrenamtliche Arbeit eines "Webmaster" runtermachen wollten. Aber so einfach ist die Sache auch wieder nicht, denn Webseiten die ehrenamtlich gemacht werden sollen, dürften gemeinhin weder bei der Erstellung, noch im

Betrieb etwas kosten. Alles kostet aber irgendwie Geld, und so wissen dies Werbefachleute gut zu nutzen,

raten Firmen zu kostenlosen Ange­ boten, leicht einzubindender Hom­ page­Tools, um damit Geld ver­ dienen zu können. Wer diese Dinge auf eine Homepage einbindet ­ und nur dies sollte hier so nebenbei zum Ausdruck kommen ­ veröffentlicht auch Links, zu denen er ggf. stehen muss. Es soll auch schon vorgekommen sein, dass solche Links über einen sog. "Link­Rotator" regelmässig wechseln, als dann eben verschie­ denste ­ manchmal vielleicht höchst unpassende ­ Werbung auf einer derart mit Besucherzähler, Gäste­ buch etc. verlinkten Seite angeboten wird. Während es wohl die Vielzahl derart Kosten sparender Homepage­ betreiber kaum stören würde, auch einmal Erotikwerbung eingeblendet zu erhalten, könnte dies für andere Organisationen, Institutionen etc. höchst peinlich sein. UNSER TIPP: Wer sich ehrenamtlich eine Home­ page erstellen lässt, also dem Ersteller und ggf. gleichzeitig als Verwalter agierenden Personen nichts, oder fast nichts zahlen will,

der sollte wenigstens ein paar Euro für die Werbefreiheit mitunter not­ wendiger Erweiterungen wie Be­

sucherzähler, Gästebuch etc. ausgeben. Denn "umsonst" gibt es nirgends etwas, schon gar nicht im/ über das Internet. Wer in diesem "modernen" Medium vertreten sein will, der muss als Homepagebetreiber/in schon beach­ ten, dass ihr/ sein Auftritt nicht kostenlos sein kann, wenn sie/ er sich damit werbewirksam präsen­ tieren will. Im Internet vertreten zu sein ist für Jede/n letztlich sogar ein finanzieller Wert. Dafür müsste man als Homepagebetreiber/in schon auch ein paar Euro übrig haben. "Günstigst" zu Webseiten zu kommen, hierfür nur "Ehrenamt­ liche" zu verwenden, könnte letztlich zum Schaden Vieler sein, denn "Ehrenamtliche" verhindern gerade in diesem Bereich, dass (neue) Arbeitsplätze geschaffen, be­ stehende Arbeitsplätze erhalten werden können. Wem dies dennoch egal ist, der sollte sich als Home­ page­betreiber/in aber wohl kaum "soziales Handeln" auf irgendwelche "Fahnen" schreiben. Übrigens:
Nachdem die "Bild" schon lange "kir­ durch einen solchen Vergleich nahezu "geehrt".. chenkonform" berichtet, fühlen wir uns

[mwz]

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Vorwort - Sitzung vom Dienstag, 07. Dezember 2010

"Alle haben zwei Ärzte, nur Eslarn nicht"!
Leserinnen und Leser meldeten sich zu Wort. Wir sind so ehrlich und bringen dies auf den Punkt.
Jetzt scheint es "raus" zu sein: Deshalb "Betreuten Wohnen", sinniert seit Jahren also hat Eslarn solche Probleme mit dem darüber, ob man ­ wie scheinbar bereits seit Jahrzehnten ­ wieder einmal einem meindekosten zur Verfügung stellen soll. Ärzte haben, nur Eslarn nicht!". Arzt Praxisräume/ ein Haus auf Ge­ Weil "alle Orte rund um Eslarn zwei So jedenfalls die tagesaktuelle Aussage ging und geht also scheinbar nur in ärztlichen Versorgung. Vielmehr hat man in Eslarn Probleme mit dem eigenen Selbstbewusstsein, weil andere Orte haben, wovon Eslarn bislang nur kommen. Die Marktgemeinde Eslarn hin­ gegen hat hier aktuell nicht viel zu man über wissenschaftliche Erhebungen sanierung überhaupt einmal, was Eslarn bieten, und erst in 10 Monaten weiss zum Zwecke einer künftigen Städtebau­ vielleicht einmal nach Abschluss des gesamten, Jahre dauernden Sanierungs­ vorhabens "zu bieten haben könnte". In etwas über 10 Monaten wissen wir in Eslarn also überhaupt einmal, wie Eslarn aussehen könnte, wenn die Fördergelder überhaupt fliessen, die Städtebausa­ nierung überhaupt schnell genug vor­ angetrieben Nun ja, zu viele Unwägbarkeiten für eine Gegend, welcher schon bald an diversen tionenwechsel drohen könnte. höheren Stellen ein politischer Genera­ werden kann, und ... Als "regionale Spezialität" wäre dieses Bier durchaus zu vermarkten, aber eben nur, wenn genügend Touristen in die Ge­ gend kommen, denen man dieses Bier nicht nur vor Ort ausschenken, sondern Werbeträger mitgeben könnte. es diesen ­ dazu noch gegen Geld ­ als Letztlich aber dürfte dies Alles unbe­ achtlich sein, wenn es darum geht, tungsgemeinschaft die welche Gemeinde bei einer Verwal­ übernimmt, und damit den Grossteil des Personals stellt. Da geht es wohl um die Bekanntheit, die "Schuldenfreiheit", und die "zentrale Erreichbarkeit". Marktgemeinde Waidhaus Alles Punkte, die bislang nur für die Nehmen wir die letztmalige Aussage ten in Amberg wörtlich, dann wird zukünftig nur noch gefördert werden können, was Zukunft hat. Für die Zukunft Eslarns wurde noch nicht viel Tiefbrunnen und das Kommunbier® wird getan, ausser dass man sich um die kümmerte. Für den möglichen Sitz einer Verwaltungsgemeinschaft kaum reichen, zumal sich keine der wohl schon gar nicht ­ mit einer solchen Entscheidung zufrieden geben würde. [mwz]. sprechen. Verwaltung

eines Eslarners, der es wissen muss. Es zweiter Linie um die Sicherstellung der

träumen konnte. Dabei hatte Eslarn bis vor einigen Jahren durchaus zwei Arzt­ praxen, aber man hat hier auch ge­ waltiges "verschlissen". Nun da alle ­ aber vor allem auch die ehemaligen Entscheider ­ älter werden, besteht natürlich berech­ tigte Angst nicht mehr umfassend ärztlich versorgt werden zu können, und den als selbst geplant abgeben zu müssen. Akademiker­/ Ärztepotential

unseres Bayerischen Ministerpräsiden­

sprichwörtlichen "Löffel der Macht" früher Ausserdem dürfte dem Markt Eslarn nicht genügen, weil es demnächst wohl

Das Kommunbier® wirds schon richten! Ob es das Kommunbier®, jenes bereits 2004 als Wortmarke angemeldete, aber Eslarn "richten" wird, steht wohl in besonderer Weise "in den Sternen". Personen sehen/ bereits Letztere dürften bestenfalls diejenigen haben, die dem "Zoigl"/ Kommunbier® gesehen immer noch "streng geheime" Bier aus

bereits deswegen eine einzige Arztpraxis sehr schnell zu Überlegungen hinsicht­ lich einer Zusammenlegung mehrerer eigenständiger könnte. "Verwaltungsgemeinschaft" Ortschaften zu kommen einer

dies

umliegenden Gemeinden ­ Waidhaus

Die Marktgemeinde Waidhaus, ehedem wie heute das "Tor in den Osten", dürfte einer künftigen Verwaltungsgemeinschaft hier in den engeren Kreis für den Sitz

einmal zu sehr zugesagt hatten. Mehr aber auch nicht! Denn die Millionen Euro, welche die Vermarktung dieses Bieres kosten wird, die wird Eslarn kaum mehr haben (können).

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Sitzung vom Dienstag, 07. Dezember 2010

Kommentierte Mitschrift
Sitzung vom 07. Dezember 2010
Es begann, ... natürlich wie immer mit der durch den Ersten Bürgermeister Gäbl vor­ getragenen Begrüssung aller Anwe­ senden. Im Zuhörerraum waren diesmal jede Menge Plätze frei, und dies sollte auch so bleiben. Der Zweite Bürgermeister Zierer (SPD) liess sich krankheitsbedingt entschuldigen, wie auch der Ge­ meindebeamte, Herr VAR Georg Würfl derzeit krankheitsbedingt nicht dienstfähig ist. Wir wünschen von dieser Seite von Herzen "Gute Besserung"! Übrigens: Heute kam auch jemand neu mit einem Spiralblock in den öffentlichen Teil der Sitzung. Viel­ leicht haben unsere Bitten gewirkt, und es schreibt ab jetzt noch jemand die öffentlichen Teile der Sitzungen mit. 1. Bauanträge Wie immer waren auch wieder einige Bauanträge abzuarbeiten. Gute Nachricht für alle Antragsteller rund um Einfamilienhäuser: Die Anträge fanden alle einstimmige Zu­ stimmung. Genaueres lesen Sie in Kürze im Bericht der Regio­ nalzeitung "Der neue Tag". Bei dem Bautrag auf Erstellung einer Arzt­ praxis mit Beratungs­ und Schu­ lungsräumen, auf dem FlStNr. 272, also auf dem Gelände des früheren Anwesens "Tillyplatz 9" waren einige grds. Erläuterungen durch den Ersten Bürgermeister not­ wendig. Dieses Bauvorhaben soll gem. Antrag nicht als "Sonderbau" behandelt werden. Da jedoch weder die gesetzlichen Regelungen betr. der Abstandsflächen, noch bzgl. des Stellplatznachweises eingehalten werden können, wurde der Bauan­ trag trotz einstimmigen Einver­

nehmens mit diesen Hin­weisen an das zuständige Referat beim Land­ ratsamt Neustadt/ Wn. weitergeleitet. Es war weiter zu hören, dass auf dem Nachbargrundstück FlStNr. 273 ein Teil der Parkplätze geschaffen werden könnte, wenn die Zufahrt von der Staatsstrasse 2154 (Orts­ durchfahrtsstrasse) zur Heubach­ gasse (Anm.: frühere Kühgasse) neu gestaltet und nach Norden verlegt wird. Der Erste Bürgermeister wies darauf hin, dass in diesem Fall auch Veränderungen an der Wasserlei­ tung und der Kanalisation nötig sind. 2. Windkraftanlagen, Mitteilung des Regionalen Planungsverbandes "Oberpfalz­Nord" Der Erste Bürgermeister wies hier darauf hin, dass e sich bei Wind­ kraftanlagen im Gegensatz zu Photovoltaik­Anlagen um sog. "privi­ legierte Vorhaben" handelt. Insofern könnte hier die Planungsfreiheit der Kommunen eingeschränkt sein, weshalb sich der Regionale Pla­ nungsverband "Oberpfalz­Nord" mit deren Vorsitzenden, dem Neustädter Landrat daran gemacht hatte auf der Grundlage des sog. "Regionalen Windatlas" das entsprechende Pla­ nungsgebiet nach geeigneten Flächen zu sondieren. Für die Markt­ gemeinde Eslarn sei hier kein geeigneter Standort festgestellt worden. Letztlich ­ so der Erste Bürgermeister ­ habe aber jede Ge­ meinde eigenständig zu entscheiden, ob man Windkraft­ anlagen auf dem eigenen Gemein­ degebiet haben wolle. Zudem sei ­ wie ein früherer Rechtsfall aus der Gemeinde "Rackental" (Landkreis SAD) zeigte ­ noch nicht sicher, dass eine derartige Regionalplanung ohne Rechtsstreit bleiben, d. h. ent­ sprechende Vorfestlegungen auf Flächen letztlich beachtet werden müssen.

Das das vom RPV sondierte Gebiet vielfach FFH­Flächen umfasst, aber auch im "Naturpark NOW" liegt, seien letztlich nur 2% der Fläche für Windkraftanlagen geeignet. Dies wurde am 23.11.2010 auf einer Infoveranstaltung des RPV in Theuern vorgestellt, wobei im Januar 2011 eine weitere Beratung stattfinden wird. Jede Gemeinde, und damit auch Eslarn, könne nun von sich aus geeignete Flächen melden, welche der RPV dann hinsichtlich einer Eignung prüfen wird. Dabei ­ so Gäbl auf eine Anfrage von Forster (FWG) ­ ist durchaus mit einer grosszügigen Flächenbemessung zu rechnen, so dass mangels ent­ sprechender kommunaler Fach­ kenntnis keine Quadratmeter genaue Nennung nötig ist. Eine Anfrage durch Marktrat Thomas Kleber (CSU) ergab, dass entsprechende Anfragen einer Firma JuWi (Wir berichteten!), wie auch der Firma Deglmann (Weiden) bislang zurückgestellt wurden. JuWi sah einen Bereich "Am Goldberg" als geeignet an, dort 2­4 Wind­ krafträder aufzustellen. Die Bayerischen Staatsforsten, welcher das Grundstück gehört, ist jedoch aktuell dazu übergegangen, weils die Kommunen an der Entscheidung zu beteiligen. Marktrat Baumann (CSU) regte an, dass man das Gemeindegebiet diesbzgl. durch unabhängige Gut­ achter, und nicht von Inter­ essenvertretern prüfen lassen sollte, um letztlich Gewissheit zu haben Der Erste Bürgermeister wies der Vollständigkeit halber darauf hin, dass bereits damals Franz Rupp­ recht schon einmal das Thema "Windkraftanlagen" angesprochen hatte. Gäbl (SPD) schlug vor, dass man dem RPV den Vorschlag machen, alle Flächen des Gemeindegebiets mit einem Abstand von 800 m von Seite 3

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Sitzung vom Dienstag, 07. Dezember 2010
was vor zwei Jahren zu einer Herabsetzung der Wasserversor­ gungsgebühren, nunmehr aber zu einer Erhöhung sowohl der Wasser­ versorgungs­, wie auch der Ab­ wasserentsorgungsgebühren führen muss. Schliesslich hat Eslarn ­ so der Erste Bürgermeister ­ eine Wasser­ versorgung auf dem aktuellen Stand der Technik, und auch für andere Netzstrukturen wie Telefon, Strom etc. müsse bezahlt werden. Konkret stellte sich in dieser Gemeinde­ ratssitzung die Frage, welchen von beiden Varianten das Marktgemein­ deratsgremium nun zustimmen wollte. Für das Haushaltsjahr 2010/ 11 ist eine Gebührenerhöhung unaus­ weichlich. Von aktuell 2,21 Euro/ Kubikmeter eingeleitetes Abwasser, müsse der Preis bei einer verrechneten Ab­ wassermenge von 97.000 Kubik­ meter künftig auf 2,82 Euro/ Kubik­ meter steigen. Da das bereits vorliegende Kanal­ sanierungskonzept eines Ing.­Büro König für die nächsten Jahre aber mehrere Millionen Euro an Investi­ tionen in die Eslarner Kanalisation erfordert, regte der Kämmerer an, für die nächsten Jahre jeweils 60.000.­­ Euro/ Jahr einzustellen. Der Kalkulationszeitraum für die Berechnung der Abwassergebühren beträgt zwei Jahre, so dass sich bei reiner Gebührenfinanzierung ein Gebührenbedarf von 3,36 Euro/ Kubikmeter Abwasser ergeben würde. Alternativ könnte der Kosten­ aufwand über eine Grundgebühr abgedeckt werden. Der Kämmerer berechnete hier für 930 vorhandene Hausanschlüsse, bei Beibehaltung der aktuellen Abwassergebühr von 2,21 Euro/ Kubikmeter eine jährliche Grundgebühr von **120.­­ Euro/ Hausanschluss, bzw. grundstücks­ bezogene Entnahmestelle. Der Kämmerer betonte, dass es zwar noch andere Varianten gäbe, diese aber nur mit einem noch höheren Kostenaufwand verbunden wäre. Eine sog. "Einzelfallgerechtigkeit" ­ so Gäbl ­ wäre hier kaum her­

der Wohnbebauung auf eine Eig­ nung für Windkraftanlagen zu prüfen. Auf einen Einwand von Schmid (CSU), dass man hier letztlich wohl entscheiden müsse, ob man auf dem eigenen Gemeindegebiet nun Wind­ kraftanlagen will oder nicht, ergänzte Illing (CSU), dass man die Fest­ stellung des RPV, der für Eslarn bislang keine geeigneten Standorte gefunden hatte, (doch) auch so bestehen lassen könnte. Letztlich kam man überein, dass der Markt Eslarn Windkraftanlagen posi­ tiv gegenüber steht, und so wurde mit zwei Gegenstimmen be­ schlossen, den RPV zu bitten, die gesamte Gemeindefläche der Mark­ tgemeinde Eslarn nochmals einer Prüfung zu unterziehen. 3. Ausbau der Verbindungsstrasse "Pfrentsch ­ Pfrentschweiher"

zustellen, was man daran sehen kann, dass z. B. für eine allein­ stehende Frau mit nur geringem Wasserverbrauch die **120.­­ Euro Jahresgebühr eine harte Belastung darstellen würden, andererseits aber auch Familien mit einem höheren Wasserverbrauch bei Umlegung der Kosten auf den Kubikmeter Ab­ wasser sehr stark belastet würden. Diese Aussagen nahmen die Markträte Wild (SPD) und Kleber (CSU) zum Anlass, um eine Halbierung der Grundgebühr auf **60.­­ Euro/ Jahr, und eine Um­ legung der dann verbleibenden Kosten auf die Abwassergebühr vorzuschlagen. Dabei käme dann zusätzlich ein Kubikmeterpreis von 2,785 Euro zustande, welcher für Alle tragbar wäre. Einstimmig wurde letztlich die Satzungsänderung mit Einführung einer jährlichen Grundgebühr von **60.­­ Euro, wie auch die Erhöhung des Abwasserpreises/ Kubikmeter auf 2,80 Euro beschlossen. Die Satzung wird zum 01.01.2011 in Kraft treten. 5. Änderung der Beitrags­ und Gebührensatzung zur Wasserver­ sorgungssatzung Es war klar, dass auch die Wasser­ versorgungsgebühren steigen wer­ den, schliesslich wurde hier ­ so Gäbl ­ in moderne Technik investiert. Um es für Sie liebe Leserinnen und Leser kurz zu gestalten: Ab 01.01.2011 zahlt man in Eslarn statt der ursprünglichen 1,26 Euro, 1,44 Euro/ Kubikmeter Wasser. Dies aber unabhängig von den im nächsten Jahr durch alle Grund­ stückseigentümerinnen und ­eigentümer aufgrund noch zu erlassender Bescheide (Siehe eine der zurückliegenden Gemeinderats­ sitzungen!) zu zahlenden Sonderbei­ träge für die Verbesserung der Seite 4

Es ging auch wieder um dieses 2,138 km lange Strassenstück, welches mit 700 m auf Eslarner Gemeindegebiet liegt. Eine entsprechende Vereinbarung, nach welcher die Marktgemeinde Waidhaus/ Opf. die Abwicklung dieser 433.000.­­ Euro teuren Mass­ nahme (431.000.­­ Euro sind davon zuwendungsfähig) übernimmt, wurde einstimmig beschlossen. Die ent­ sprechende Planung wurde bereits durch das Strassenbauamt über­ nommen, so dass auch hieraus der Marktgemeinde Eslarn keinerlei Kosten entstehen, wie der Erste Bürgermeister ausdrücklich betonte. 4. Änderung der Beitrags­ und Ge­ bührensatzung zur Entwässe­ rungssatzung Hier wurde durch den Marktkämmerer Herrn Roland Helm betont, dass eine Kommune bei der Wasserver­ und Abwasserent­ sorgung kostendeckend arbeiten müsse. Der Erste Bürgermeister ergänzte, dass hier auch keinerlei Rücklagen gebildet werden dürfen,

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Sitzung vom Dienstag, 07. Dezember 2010
Dies ist u. A. über Jahrzehnte nicht geschehen, so dass sich uns persönlich schon die Frage stellt, ob man hier nicht vielleicht doch Haftungsansprüche geltend machen könnte/ sollte. Schliesslich sollen u. W. bereits vor dem Jahrtausend­ wechsel sog. "Kanalvideos" ange­ fertigt worden sein. Vielleicht ist es der Marktverwaltung ja möglich, diese Videos (von denen nach 2000 noch Weitere angefertigt worden sein sollen), wie auch das in dieser Sitzung genannte Sanierungs­ konzept eines Ingenieurbüros einmal öffentlich auszulegen, um jeder Bürgerin/ jedem Bürger die Einsicht in diese "kostenträchtigen Unter­ lagen" zu ermöglichen. Etwas be­ dauerlich war heute, dass die Ausführungen des Marktkämmerers nicht durch eine Projektion der entsprechenden Rechnungen mittels Beamer begleitet wurden. Die Nennung so vieler Zahlen wird darin ungeübte Zuhörerinnen und Zu­ hörern sicherlich etwas stark beansprucht haben. 6. Jahresrechnung 2009 Die Jahresrechnung 2009 wurde "durchgewunken" und der Erste Bürgermeister erwartungsgemäss entlastet. Der gemeindliche Rech­ nungsprüfungsausschuss konnte keine "Ungereimtheiten" entdecken. 7. Reparatur/ Sanierung der Schulsporthalle Ja, auch die der sog. "Alten Turnhalle" gegenüberliegende Schul­ sporthalle macht "Probleme". Hier zeigten sich Risse, so dass eine Be­ gutachtung durch das Architek­ turbüro Schönberger notwendig war. Von mehreren vorgeschlagenen Sanierungsvarianten hat man heute diejenige mit einem Kostenaufwand von **14.000.­­ Euro gewählt. Nach Aussage des Ersten Bürgermeisters die im Hinblick auf die Dauer­ haftigkeit günstigste Variante.

Wasserversorgung, Bauabschnitt IV. Eslarn hat derzeit eine dem Stand der Technik entsprechende Wasser­ versorgung, was aufgrund des Auftrages der Marktgemeinde Eslarn zur sog. "Daseinsvorsorge" nur dienlich ist. Lassen Sie uns aber gleich dazu "kommentieren", dass die Marktge­ meinde Eslarn seit über 10 Jahren über eine, am wenigsten dem Stand der Technik entsprechende Kanalisation verfügt. Klar, wir haben eine vor einigen Jahren sehr modern gestaltete ­ u. W. gem. Unterlagen der Regierung der Oberpfalz sogar für 10.000 Einwohnerwerte ausgelegte ­ Kläranlage, welche aber nur über eine biologische Klärstufe verfügt. Die Kanalisation ist jedoch in grossen Teilen gerade dort defekt, wo man diese über die letzten Jahrzehnte hinweg, Zug um Zug hätte sanieren können. Sicherlich muss eine Gemeinde im Bereich "Wasser/ Abwasser" kosten­ deckend arbeiten, und darf ande­ rerseits keine Gewinne machen. Dies heisst aber nicht, dass man nicht vielleicht doch versucht, mögliche Überschüsse zu erwirt­ schaften, um damit eine fortlaufende Sanierung der Kanalisation ­ jeweils dem Stand der Technik ent­ sprechend ­ zu gewährleisten. Jedenfalls wäre eine bereits 1985 fortlaufend vollzogene Sanierung der Kanalisation auch dem "Geldbeutel" der Ortsbürgerinnen und ­bürger dienlich gewesen. Während hier aber nicht viel geschehen ist, wurde das örtliche Kommunbrauhaus erhalten, was wiederum nur dem besonderen ehrenamtlichen Engagement von Herrn Georg Zierer sen. zu ver­ danken ist. Hätten sich hier Andere nicht in ebensolcher Weise um "das Andere", will heissen die Beplanung der Kanalsanierung kümmern können? Im Namen der Eslarner Jugend­ lichen und jungen Erwachsenen, bzw. Eslarner "jungen Familie" denken wir schon, dass so etwas durchaus möglich gewesen wäre.

8. Nutzungskonzept für das "Kleine Kongresszentrum" Wir nennen es einmal bissig "Kleines Kongresszentrum", denn mit knapp 400.000.­­ Euro wurde viel Geld in die "Alte Turnhalle" ge­ steckt. Nun wurde zwar schon einmal beschlossen, diese Räumlichkeit allen Interessierten gegen einen Pauschalbetrag von **50.­­ Euro/ Veranstaltung zu überlassen. Leider aber ist die Realität manch­ mal sehr konkret, so dass sich mitt­ lerweile so viele "Interessenten" gemeldet haben, dass man doch eine Benutzerregelung aufstellen muss. Dabei muss es dann auch um Haftungsfragen, die mögliche Ge­ stellung einer Kaution und andere notwendige Dinge gehen. Ein­ stimmung wurde beschlossen, die Angelegenheit noch einmal im Bau­ ausschuss zu behandeln. 9. Sanierung/ Neubau der Aussegnungshalle

Ja, auch dies stand am Ende noch kurz zur Debatte. Der Erste Bürgermeister wies darauf hin, dass man hier bald tätig werden sollte. Er schlug vor, alsbald eine Rundreise zu bereits sanierten Objekten zu machen, an welcher selbstverständlich auch der kath. Ortsgeistliche teilnehmen werde. Anm.: Bitte den Vertreter der Evangelischen Kirche nicht vergessen!
10. Kindergarten ­ Der Haushalt 2010 Sorry, wir konnten am Schluss nicht mehr so ganz folgen, aber dass der Kindergarten knapp 30.000.­­ Euro Verlust machte, braucht eigentlich nicht zu verwundern. Ist aber Seite 5

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Sitzung vom Dienstag, 07. Dezember 2010
gremium. Denn ohne diese könnten wir die "kommentierte Mitschrift" gar nicht herausgeben. Die vollständige, zumindest aber offizielle Version der "Verkündigun­ gen aus dem Eslarner Gemeinderat" lesen Sie in Kürze auch in der Regionalzeitung "Der neue Tag". Diese Meldungen sind dann auch "autorisiert". Zum Abschluss bleibt uns nur, Ihnen als (treuen) Leserinnen und Leser, ein schönes Weihnachtsfest, bzw. "Hochfest der Geburt Jesu Christi" zu wünschen.
Bis zum Neuen Jahr werden wir uns aber noch ein paar Mal mit anderen pdf­ Ausgaben melden!

unseres Erachtens auch nicht weiter schlimm, denn für Kinder sollte uns wirklich nichts zu teuer sein. Ausserdem betragen die Per­ sonalkosten **235.000.­­ Euro (Jahr), so dass etwas über 10% Zusatzzahlungen ­ von denen 80% die Gemeinde, 20% die Kath. Kirchenstiftung tragen ­ nicht zu viel sind. 11. Tourismus ­ Beteiligung der NutzniesserInnen Ja, Sie lesen richtig. Auch dieses Thema wurde noch erwähnt. Der Erste Bürgermeister machte den Vorschlag die Gewerbetreibenden, QuartiergeberInnen, aber auch Gast­ wirte zukünftig an den Ausgaben für den Tourismus zu beteiligen. Der Erste Bürgermeister betonte, dass sich die Marktgemeinde­ver­ waltung Eslarn jedes Jahr erhebliche Mühe gebe, Prospekte zu verwen­ den und andere touristische Werbung zu betreiben. Dies müsse zukünftig auch zu Gegenleistungen von seiten der NutzniesserInnen führen. Kleiner Exkurs: Hoffen wir mal, dass dann auch sog. "Hotellerien" und Gaststätten, welche man seit län­ gerer Zeit nur unter www.gelbex.de findet, zur Kasse gebeten werden. Es wird wohl sehr interessant, wie die Marktgemeindeverwaltung Eslarn in einem, seit Jahren im Ortskern nahezu Touristen leeren Ort von QuartiergeberInnen, Gast­ stätten­BetreiberInnen Geld ver­ langen will, um ­ sagen wir es ehrlich: Touristische Arbeitsplätze in der Gemeindeverwaltung erhalten zu können! Hoffentlich kommt es nicht so weit, dass dann Unternehmen, die mit dem Tourismus überhaupt nichts am Hut haben/ haben dürfen, sich endgültig dazu entschliessen, Eslarn den Rücken zu kehren! So, das war es schon wieder! Hat es Ihnen gefallen, dann bedanken Sie sich bei der Marktgemeinde Eslarn, bzw. dem Marktgemeinderats­

Hinweis:
Seit ca. zwei Wochen finden Sie auf der offiziellen Homepage der Marktge­ meinde Eslarn (www.eslarn.de) einen neuen Menuepunkt "Brueckenland". Darunter wiederum gibt es Informationen zur "LAG­OVIS" (auch zu finden unter www.brueckenland.de). Sie können und dürfen hier natürlich noch mitmachen, und den Fragebogen ausfüllen. Schliesslich kann ohne die Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger nahezu nichts stattfinden. Wir denken mal, dass die zuständige Koordinie­ rungsstelle Ihre Mitarbeit benötigt, denn als im Mai d. J. das Projekt vorgestellt wurde, wurde u. W. niemand in Eslarn davon informiert. Gerne lassen wir uns aber hinsichtlich der u. E. unterbliebenen Information eines Besseren belehren. Vom "geheimen Investor am Tillyplatz", vom geplanten CityCenter, einem Ärztezentrum war heute nichts Neues zu hören.

Noch in der Pipeline! Wir weisen wieder einmal darauf hin, welche Fragestellungen den Bürger­ innen und Bürgern bislang noch nicht be­ antwortet wurden. 1. Erträge/ Verluste aus dem vergan­ genen Heimatfest 2010. (Gesamtabrechnung) 2. Nichtverwendung der Wortmarke "Kommunbier®" seit 01.2005. 3. Termin der Bürgerversammlung 2010. Diese hat gem. BayGO (Bayerische Gemeindeordnung) zumindest einmal pro Kalenderjahr stattzufinden. Bitte beantworten Sie allen Bürgerinnen und Bürger, welche Ihnen anlässlich der letztmaligen Kommunalwahl das Ver­ trauen geschenkt, und Sie gewählt haben, diese vorgenannten Fragen. Sie können sich dazu auch der "Ersten Eslarner Zeitung" bedienen. Wir drucken Ihre entsprechende Zusendung gerne ab.

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Aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen
IMPRESSUM/ IMPRINT

"Aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen" • Ist ein Informationsprodukt im Rahmen des 2003 gegründeten, sozialen Projekts "iSLING™". • Begleitet kritisch die öffentlichen Gemeinderatsitzungen in der Marktgemeinde 92693 Eslarn. • Möchte vor allem Jugendliche dazu motivieren, sich in Eslarn (und auch anderswo) politisch zu betätigen, und sich gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus, für ein offenes, ehrliches, freiheitliches Miteinander einzusetzen. • Wird herausgegeben von: Theresia M. Zach, Ludwig­Müller­Str. 2, D­92693 Eslarn. • V.i.S.d.P.: Michael W. Zach, Ludwig­Müller­Str. 2, D­92693 Eslarn. Weitere Kontaktdaten unter: www.eslarn­net.de

An dieser Ausgabe wirkte mit: ZBE, Dept. OIKOS™ ­ Mediale Dienste Oberpfalz. Soziale Projekte und mehr! Übrigens:
Wir wissen es im Zuge unserer (kostenlosen) Veröffentlichungen für Eslarn natürlich zu schätzen, dass mittler­ weile auch diese mitunter etwas sehr kritische Berichterstattung Akzeptanz findet. Schliesslich geht es darum, den Ort für die Zukunft fit zu machen und voran zu bringen. Es ist natürlich auch klar, dass auf die Bürgermeister und das Gemeinderatsgremium vielfältige Lobbyisten Einfluss nehmen, und es nicht immer leicht ist, hier den sprichwörtlichen "geraden" allen Bürgerinnen und Bürgern dienenden Weg zu gehen. Besonders "schön" wäre es natürlich, wenn sich diese "Berichte aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen" alsbald durch engagierte Jugendliche realisieren liessen. Damit wäre dann das eigentliche Ziel dieser Sache erreicht.

Service­Hinweise finden Sie diese Ausgabe betreffend auch im ZBE I.ID ­ NetBulletin 12.2010

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