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Leibniz

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System

in seinen wissenschaftlichen Grundlagen.

LEIBNIZ SYSTEM
in

seinen wissenschaftlichen Grundlagen.

Von

Dr. Ernst Oassirer.

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Marburg.
N. G. Elwert'sche Verlagsbuchhandlung.

1902.

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AUG

4 1961

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Meinem Lehrer

PROFESSOR HERMANN COHEN
in

herzlicher Verehrung und Dankbarkeit.

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Die vorliegende Schrift versucht, die Gesamtheit von Leibniz' Philosophie aus den Grundbedingungen, die in Leibniz' wissenschaftlichen Forschungen und Leistungen enthalten sind, zu verAuf diese Fassung der Frage wurde ich stehen und abzuleiten. zunächst durch die sachlichen Interessen hingewiesen, die mich

zum Studium

des Leibnizischen Systems hinführten.

Die Frage

nach den logischen Grundlagen der Mathematik und Mechanik bot die erste Veranlassung, auf den philosophischen Ursprung dieser Wissenschaften bei Descartes und Leibniz zurückzugehen. Im
schluss

allmählichen Fortschritt dieser Studien, die ihren vorläufigen Abin der Bearbeitung einer Preisaufgabe der Marburger

Philosophischen Fakultät

vom

Jahre 1898

fanden,

erwuchs mir

sodann die Ueberzeugung, dass Lehren dieser Männer mit ihrer Begründung der modernen Wissenin der analytischen Geometrie, wie in der Analysis schaft hotwendig zusammenhängt. des Unendlichen und der Dynamik einer Gesamtdarstellung des Leibnizischen Systems, Die Aufgabe die die Berliner Kgl. Akademie der Wissenschaften inzwischen

das Ganze der philosophischen

wurde mir zur Aufforderung, diese Ansicht eingehender darzulegen und zu begründen. Die Akademie erteilte
gestellt

hatte,

in ihrer Leibniz-Sitzung des Jahres

1901 der Arbeit den zweiten

Preis,

während der
der

erste für das

Ende des Jahres 1904 nochmals
das
Urteil

ausgeschrieben wurde.

Gegenüber

Kritik,

die

der

Akademie

an der Forschungs-

und Darstellungsmethode

im Allgemeinen

dass alle Aehnlichkeit in besonderen. bei Anschauungen der Kantischen Ihr steht vielmehr im Voraus Erkenntniskritik nachzuweisen.Wolffischen Philosophie: er gewinnt erst allmählich die klare und entschiedene Loslösung des Eigengehaltes der ursprünglichen Conception von der besonderen NunGestalt. Nur auf einen Punkt möchte ich hinweisen. Er betrifft das geschichtliche die zwischen Leibniz' Philosophie und dem kritischen System Kants anzunehmen ist. all zum unzweideutigen Ausdruck gekommen Verhältnis und die Verbindung. ) zu Berlin vom 1. die Sitzungsberichte der Kgl. Zusammenhang im Einzelnen zu ver- dennoch nicht von der Absicht geleitet. die sie bei den Nachfolgern angenommen hatte. heit und die ausschliessende sondern der Denkart. allein in ihrer Form und Methode zu suchen ist: nicht in einer Revolution der Denkergebnisse. Dass die wesentliche Absicht der Vernunftkritik auf eine Erneuerung uud Vertiefung der rationalistischen Grundlegung der Erkenntnis geht. den die einnimmt. aber über die Art und die nähere Vermittlung dieses Zusammenhangs ist eine Einigung nirgends erreicht. übt 1 ). abgeleiteten Resultaten eigentliche Originalität die der kritischen Grundanschauung un- Die Einsicht in die materiellen Voraussetzungen und Vorbereitungen der Vernunflkritik sollte umgekehrt der Erkenntnis dienen. . den zu Standpunkt der Arbeit historischen und an systematischen dieser Stelle Beurteilung. versuche ich nicht. folgen. Kant selbst kennt das System der Monadologie zunächst nur unter dem Gattungsnamen der Leibniz . dass ihr Wesen und auszeichnender Charakter angetastet lässt. da in ihm der Plan und die Tendenz des Ganzen innerhalb der Darstellung selbst nicht überzu sein scheint. vorgreifend rechtfertigen. Die EinEinschränkung der transscendentalen Akademie der Wissenschaften v S. ist sie dabei bereits Leibniz die wesentlichen fest. Juli 1901. mehr hebt er selbst die Uebereinstimmung in wichtigen Einzelvor allem in der Lehre von der Idealität des Raumes lehren hervor.VIII Vo7'rede. Durch die fortschreitende Erschliessung und der Zeit r — — der wichtigsten Quellen der Leibnizischen Philosophie dieses Urteil ist seither von neuem bestätigt und erwiesen diesen seine Geltung für immer weitere stellung Problemkreise versucht. Preuss. Indem unsere Darworden. pflegt zwar zugestanden zu w erden.

Zu den wesentlichen Hauptsätzen des Systems gehört in es. Aus der allgemeinen Ansicht über das Verhältnis von Philosophie und Wissenschaft. deren tritt volles Verständnis dem System in der mathematischen Prinzipien zu gewinnen Deutlicher noch und unverkennbar dieser Zusammenhang ferner den Be- . In einer Studie über die Vorgeschichte der Vernunftkritik hoffe ich demnächst. Bei dieser Bestimmung des Zieles musste das mathematische Motiv der Systembildung.Vorrede. wenn man sie in den starren dogmatischen Einzelsätzen der MonadoDie letzten abgeschloslogie beschlossen und beschränkt glaubt. sich wechselseitig zu bestätigen Als die zwei Pole seiner Philosophie hat er erhellen. Gedankenreihen. senen Fixierungen bilden nur den Niederschlag eines gedankdessen eigentliche Triebkräfte es erst zu entihrem Gegeneinanderwirken aufzufassen gilt. decken und in und zu Gebieten die Aufgabe zugewiesen. der bei Leibniz eine neue Auffassung und Schätzung der Geschichte ermöglicht hat. die philosophischen Motive nicht in ihrer fertigen Ausbildung. auf das sich der Frage richtet. 1 X Fragestellung als ist bei Leibniz nirgends erreicht. die in lückenloser zu Kant hinüberführt. weiterhin die Begriffe der bezeichnet (Gerh. notwendig an die erste Stelle treten. die den Ausgangspunkt bildete. sich erst der Thätigkeit enthüllt und offenbart. Man be- den Inhalt und die Fruchtbarkeit dieser Lehre nicht. sondern ursprünglich in ihrer Wirksamkeit im Ganzen der wissenschaftlichen Arbeit aufzufassen und festzuhalten. VII. Wir dürfen diesen Gedanken. 542): Einheit und der Unendlichkeit beide aber bilden den Abschluss von nur aus ist. vor allem das geistige Sein. ergab Die Grundsich die notwendige Ordnung der einzelnen Teile. Leibniz selbst hat es ausgesprochen. dass die neue Analysis aus dem innersten Quell der Philosophie geflossen ist und beiden lichen Prozesses. legung musste versuchen. — und stetiger Folge von Leibniz dass das Sein. wenngleich er Mitbegründer der Bildung an die neuen Mathematik' und Naturwissenschaft und Ausgestaltung des Materials. wesentlichen Anteil hat. in der mathematischen Naturwissenschaft des achtzehnten Jahrhunderts und ihren klassischen Hauptwerken die Entwicklung darzustellen. vor allem in der historischen Würdigung greift seiner eigenen Lehre zur Geltung bringen. das in den bisherigen Darstellungen vollständig zurückgedrängt war.

gesondert erschien. Ausführung und bestimmtere Gestaltung des Differentialbegriffs. Hierbei war nicht allein die eigene systematische Ansicht über ihre Bedeutung und — — ihr relatives wissenschaftliches Recht. Die ausführliche Eindie als Dissertation über Descartes.X Ziehungen der Mathematik Kraftbegriff ist Vorrede. in der sie den idealistischen Grundgedanken ursprünglich zur Geltung bringt. der fruchtbaren Motive. Auf der anderen Seite vermittelt er den Uebergang zu den eigentlich metaphysischen Hauptfragen. der Geschichte erst und brauchte nicht in nachträglicher. mit dem ursprünglichen Plane nach in notwendiger Verknüpfung dem Ganzen der Arbeit. Leibniz' Stellung in der Gesamtentwicklung aus des Idealismus zu charakterisieren. sondern zugleich ein ge- schichtliches Interesse massgebend. suchte sie daher zugleich ihre historische Realität. weil ihre historische Wirksamkeit darin wiederzugeben. zuletzt doch wiederum auf Prinzipien hingewiesen. Die Metaphysik selbst wurde schliesslich im Wesentlichen nach dem Ertrage dargestellt und beurteilt. abstrakter Reflexion ge- wonnen zu werden. die im Monadenbegriff für die Probleme der Ethik. Die gesonderte Heraushebung der Aesthetik enthalten sind. Hier- ergab sich namentlich die Notwendigkeit der beständigen Vergleichung der Leibnizischen thodenlehre leitung steht Piatons Grundlegung mit der Meund Descartes'. — Innerhalb des Ganzen der Geschichte der Philosophie erschien es vor allem als die eigentliche Aufgabe. gedanken in in Lessing Die Portbildung der Leibnizischen Grund- den Klassikern der deutschen Aufklärung besonders und Herder hat die Scheidung des bleibenden geisteswissenschaftlichen Gehalts der Monadologie von ihrer besonderen und vergänglichen Form bereits vollzogen. zum Realitätsproblem hervor: Leibniz' als eine seiner Definition nach nichts anderes. Descartes' Lösung des Erkenntnis- problems sah sich bei aller Schärfe. die Bewegungsgesetze bilden wie in einem Brief an Christian Wolff ausgesprochen wird den eigentlichen Kern und den sachlichen Grund für den Gedanken der prästabilierten Harmonie. der sich in ihr für die Entwicklung des Systems der Geisteswissenschaften erkennen liess. die einen stofflichen und dualistischen Gegensatz gegen das reine Denken enthalten: der Fortschritt der Leibnizischen Lehre liess sich am deutlichsten . Indem unsere systematische Beurteilung Leibniz' Lehre unter diesem doppelten — — Interesse betrachtete.

. die bisher ein Werkzeug der Indem ich Cohen widme. Berlin. die ich ich meinem Lehrer Professor Paul Natorp für die stete Förderung. in — sich Hemmnis und eine Schranke aufnahm und zum methodischen Mittel und . zu dauerndem Danke verpflichtet. XI darin bezeichnen. und die später durch seine Ebenso bin persönliche Lehre erneuert und gefestigt wurde. durch ihn am 12. dass sie Begriffe — wie die des Unendlichen und der Erfahrung bildeten. die meine Studien und insbesondere diese Arbeit empfangen haben. dieses Buch meinem Lehrer.Vorrede. idealistischen Denkart selbst fortbildete. ich Professor Hermann dankbar die Erinnerung an die im Studium der Philosophie durch seine Werke erfuhr. November 1901. halte darin erste entscheidende Anregung fest. Der Verfasser.

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Erster Teil: Die Grundbegriffe der Mathematik. Kontinuität und Grösse 165 2. Das Prinzip der Kontinuität und das System der Begriffe . \TE. . 19 III. Die erkenntniskritische Begründung der Mathematik Die erkenntniskritische Begründung der Naturwissenschaft 3 II.. 68 77 Das Problem des Unendlichen Der Begriff der Zeit 90 Leibniz" System in seinen wissenschaftlichen Grundlagen.Inhalt. Der Begriff der Erfahrung VI.. Der Begriff der Substanz und die Substanzialisierung des Raumes 31 51 IV. Erstes Kapitel: Verhältnis von Mathematik und Logik .. Substanz und Veränderung V. Seite I.. 219 . Der Begriff des Unendlichen 200 3.. 105 Zweites Kapitel: Die Grundbegriffe der der Quantität die Analysis 121 Drittes Kapitel: Das geometrische Baumproblem und Lage 142 165 Viertes Kapitel: Das Problem der Kontinuität 1. Einleitung: Descartes' Kritik der mathematischen und natur- wissenschaftlichen Erkenntnis.

Die Jugendwerke bis zur Zeit des Pariser Aufenhaltes. Zeit 245 Sechstes Kapitel: Der Begriff der Kraft Der Kraftbegriff und das Problem der Realität sein Verhältnis . Fünftes Kapitel: Raum und 1. Der Begriff des Individuums im System der Geisteswissenschaften 423 Das Subjekt der Ethik und der Begriff der Geschichte Recht und Gesellschaft Verhältnis zur Aesthetik 425 449 458 473 4. zum Kausal302 — Der Begriff der Materie Dritter Teil: Die Metaphysik. I. 2. 2. Der Pariser Aufenthalt (1673—76). TTT. (1676-86. . Seite Zweiter Teil: Die dirundbegriffe der Mechauik. 283 283 2.) 514 521 Kritischer Nachtrag 532 . (1663— 73. 3. . Die Grundlegung der Dynamik und des Substanzbegriffs Von der Rückkehr nach Deutschland bis zur Abfassung des metaphysischen Diskurses. 487 487 Logik und Arithmetik Geometrie und Bewegungslehre.) 1. Siebentes Kapitel: Das Problem des Bewusstseins 355 384 in der Biologie. Die Theodicee Vierter Teil: Die Entstehung des Leibnizischeu Systems. physica nova) — (Die Hypothesis 496 504 3. Die Theologie II. Achtes Kapitel: NeuntesKapitel: Das Problem des Individuums Das Problem des Individuums Der Organismus 401 Zehntes Kapitel: 1.XIV Inhalt. Das Erhaltungsgesetz und problem.

Einleitung: Descartes' Kritik der mathematischen und naturwissenschaft- lichen Erkenntnis. .

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und den Gesamtentwurf einer neuen Das Neue und Eigenartige dieser Erklärung liegt in der Stellung. die in der Infinitesimalrechnung Die Erneuerung der Reflexion über ihren reifen Ausdruck findet. Entdeckung der analytischen Geometrie begründet Descartes die moderne wissenschaftliche Denkart. dass sie zwar in schafft. Descartes Kritik. Sie ergiebt sich erst aus der anderen Grundleistung Descartes". das Erkenntnisproblem Objekt. sprung stellt es den Beginn ihrer Renaissance dar. indem es sich zum doppelter Beziehung ersten Male von der Befangenheit in der scholastischen alterlichen Tradition loslöst und mittel- Welterklärung wagt. in der Durch die er die Wissenschaft der neueren Zeit vorbereitet. Das System geht hierin auf die Vollendung der antiken Philosophie zurück: es ist die Grundfrage des Platonischen Idealismus.. andererseits jedoch für diese Motive eigene und selbständige Gebiete von Problemen erechter Renaissance. die sie dem Erkenntnisproblem im Ganzen der philosophischen Probleme zuweist. die in ihm lebendig wird. ristik trifft also jetzt zugleich auf ein neues Erst dadurch erhält Descartes' Philosophie die Charakte- den gedanklichen Motiven auf das Altertum zurückgeht. . — Die eigentliche Originalität der Descartesschen Lehre ist jedoch hierdurch noch nicht genügend bestimmt und umschrieben.Das System Descartes modernen Geistes in 1 bedeutet tür die Geschichte des den Anfang und UrFür die Philosophie einer eigentümlichen Entwicklung. — Cassirer.

der zwischen der Begründung lage des erkenntniskritischen Idealismus in Descartes und seiner Fortführung und Durchbildung in Leibniz und Kant besteht. indem sie zur Betrachtung des Zusammenhangs führt.Die Verbindung ist. die Gedanken. die Nebeneinander hier Es muss versucht werden. — . Zugleich bildet sie die Voraussetzung iür die Erkenntnis der tieferen geschichtlichen Funktion des Systems. zugleich in einer gemeinsamen sachlichen Grundvollzogen ein blosses zu erkennen. hier geschichtlich in der persönlichen Einheit des Genies zusammengefasst sind. von darf Philosophie nicht als und Wissenschaft. die aufgefasst werden. Die Ableitung aus dieser Grundlage entscheidet über den systematischen Wert der einzelnen Gedanken.

als die menschliche Erkenntnis. das aus der Vielheit der Dinge Zugewinnen ist. „Die Wissenschaften in ihrer Gesamtheit sind nichts anderes. eine Umgestaltung des Problems der Philo- Wenn von der vorausgesetzten Mannichfaltigkeit der Erscheinungen ausgegangen wird. so wie das Licht der Sonne Eins ist in aller Mannich- — — faltigkeit der Gegenstände. die immer Eine und dieselbe bleibt. indem er den Gedanken ausspricht. Die Einheit der Erkenntnis gilt nicht als das Endergebnis. Der innere Zusammenhang und die unlösliche gegenseitige Beziehung philosophischen und wissenschaftlichen Denkens in Descartes werk. Der Beginn des Werks enthüllt sogleich das Grundmotiv des Systems. auf wie verschiedene Objekte sie angewandt werde.I. das zum ersten Male die Grundzüge der fundamentalen wissenschaftlichen Entdeckung Descartes' der universalen Mathematik — darlegt. sondern als die ursprüngliche l* eines Weltbildes ." sonst In diesen ersten Sätzen schon liegt sophie. die es erleuchtet. dass alles Wissen sich zu der Einheit einer Grundwissenschaft zusammenschliessen muss. zur nachträglichen Einheit um sie in der Erkenntnis zusammenzufassen. so ändert sich jetzt die Richtung der Betrachtung. In diesem Werk. Die erkenntniskritische Begründung der Mathematik. ist auch die philosophische und kritische Selbstbesinnung über die Grundlagen der eigenen Forschung zur höchsten Klarheit gelangt. ist am reinsten in seinem erkenntniskritischen Grundden „Regulae ad directionem ingenii" dargestellt.

Es dies ist methodische Sinn zu Descartes'schen zum klaren Bewusstsein bringen: Erkenntnis. die zugleich notwendig eine neue Auffassung gegenständlicher Erkenntnis von der Möglichkeit und — dem Wert nicht ihr Die Möglichkeit gegenständlicher Erkenntnis kann vor allem mehr in dem Sinne gedacht werden. die wir selbst stellen. sondern bereits in der Frage. 39. Jetzt zeigt sich — wenigstens im allgemeinsten Umrisse kenntnis !) : — neue Art der Möglichkeit gegenständlicher Erwenn nämlich der Gegenstand. noch selbst in gegebenen festen Resultaten des Erkennens. S. die wir in den Grundproblemen. die weder in den Dingen begründet ist. Cousin VIII. sein neues und positives Erkenntnisideal zu entwickeln. Regulae XII Oeuvres ed. ist der „Archimedische Punkt" für unsere Erkenntnis. — „Meditationen und „Responsionen" nach einer lateinischen ElzevirAusgabe vom Jahre 1670. dass der Zweifel selbst der Ausdruck einer Gewissheit ist. enthält bereits eine Voraussetzung. dass es notwendig Wahrheit giebt. 1 ) In dieser Voraussetzung nun. die Wert an einer vorausgesetzten äusseren Existenz misst. Aber dieser negative Nachweis ist für Descartes nur ein äusseres Mittel. die „Prinzipien* nach Buch und Paragraphenzahl citiert. Die übrigen Citate beziehen sich auf Cousins Ausgabe der Werke. 1701).4 Die erkenntniskritische Begründung der Mathematik. aus der die Vielheit des Wissens und Seins sich erst Hier zeigt sich eine neue Art der Beziehung zwischen Sein. eine S. eigenartige Gewissheit. Daher hebt er hervor. . Die Sicherheit der äusseren Gegenstände wird aufgehoben aber eben darin eröffnet sich dem Denken eine ursprünglichere Art der Gewissheit. ist zuDiese gleich die allgemeine Bedingung der Lösung gegeben. 11 Die „RegelnAmstelod. 168. Denken und bedingt. Grundlage. bereits zu Grunde liegt. sofern ihm das Bewusstsein. besitzen. Zweifels. als handele es sich in dies die darum. sind nach die dem lateinischen Original (Opuscula posthuma. die die Erkenntnis stellt. die in der Frage liegt. Wenn Aufgabe der ihren sein sollte. Jedes Problem der Erkenntnis . gestaltet. so wäre des die Lösung undass jede möglich. selbst verständlich zu sein — sofern es — um nur sich eine bestimmte Gesetzlichkeit des Erkennens überhaupt zu Grunde legen muss. eine vorhandene Wirklichkeit im Denken abzubilden. sich an diesem Maasse als haltlos und nichtig er- weisen muss. nach dem wir forschen.

was ihm als spezielles Mittel der Mathematik überliefert war. Es zeigt sich hier vor allem. Diese Analysis war von Piaton — als Methode der ÜTOdeciq entdeckt worden und hatte sich seither zum eigentlichen Instrument mathematischer Forschung entwickelt. wie das neue Ideal der Erkenntnis überall auch die Schätzung der einzelnen Wissenschaften bedingt. 2 } R eg II. was Aufgabe des Wissens werden kann. gegebene Wissen. für Zur Geschichte der Mathematik im Altertum . Jedes Wissen. Sie bedeutet die Voraussetzung eines Systems.Die erkenntniskritische Begründung der Mathematik. Leipzig 1874. sondern in demjenigen eigenen das in jeder Frage des Erkennens stillschweigend anerkannt wird. VIII. Reg. zwischen Methode und ObDas Verfahren der Mathematik wie Descartes es hier schildert stimmt nun in seinen Grundzügen zunächst mit dem antiken Verfahren der „problematischen Analysis" überein 3 ). das sich an eine Besonderheit von Objekten hingiebt und sich rezeptiv an sie verliert. Die Grundtendenz des Gedankens. ihnen jekt der Untersuchung besteht. Deshalb werden sogleich im Beginn der Regeln Arithmetik und Geometrie als der Maassstab für die Sicherheit alles Wissens bezeichnet"- . 137 ff. in dem Fragen und Lösungen sich wechselseitig gesetzlich bedingen. wo der Gegenstand selbst aus einer ursprünglichen Einheit der Methode abgeleitet wird. 1 ) Dieser allgemeinste idealistische Grundgedanke ist nun von Descartes nicht so sehr ausdrücklich in abstrakter Untersuchung ausgeführt worden. I. bes. die ~ — — i) Vgl. I das antike Verfahren Hanke . 3 XIV. Diese Einheit umfasst nicht nur alles positiv Gesetz des Denkens gesucht wird. XIII. ff'. erhält daher erst in Descartes' Systematik der Wissenschaften ihre Bestätigung und genaue Bestimmung. S 3 Vgl. nicht iu einer äusseren Existenz. als er in der Auffassung und Gestaltung der wissenschaftlichen Methoden und Grundbegriffe gewirkt hat. } und Mittelalter. die im Zusammenhang der ('artesischen Metaphysik häufig verdunkelt ist. dass Descartes in dem. . Auch der Gedanke der Einheit der Erkenntniss erhält unter diesem Gesichtspunkt prügnantere Bedeutung. Wissenschaft im strengen Sinne ist nur dort vorhanden. sondern auch alles. erscheint unter dem neuen Gesichtspunkt als wertlos. Sie verdanken diesen Charakter das in der Gewissheit dem eigen- tümlichen Verhältnis. Es ist nun wichtig und charakteristisch. S.

setzt das Grundgesetz des Raumes voraus.fi Die erkenntniskritisc/ie Begründung der Mathematik. sondern durch den Gesichtspunkt der Betrachtungbestimmt ist. die irgendwie äusserlich griffen von Anfang an als bedingt durch ursprüngliche Voraussetzungen. sofern es nämlich durch die Voraussetzungen. Ebenso hat er- das Gesuchte der analytischen Methode nicht den Sinn einer absoluten unabhängigen Wirklichkeit. ut plane ab illissint deter. sondern . bestimmt ist: andrerseits erscheint das Bekannte als unbekannt. sondern Totum hujus . Das Gegebene tritt also dem Denken nicht wie etwas Fremdes gegenüber. Bekanntes und Unbekanntes treten hier in dasjenige Verhältnis. quae in quaestione sunt ignota ralem esse dependentiam a cognitis. cum supposueiimns nos agnoscere eoruni. Die Methode der Analysis wird für ihn Grundgedanken. . Problem und Lösung. was als „gegeben" zu gelten habe. aus denen es streng methodisch ableitbar ist 1 ). das nun fertig und abgeschlossen hingenommen werden muss. . die in der Aufgabe liegen. loci artificium consistet et in eo. weil es. . B. quominus id seinper fiat. das prinzipiell für die Möglichkeit der Erkenntnis gefordert ist. . die die Geometrie verschaffen kann. In ihm wird deutlich. als die Gesetzlichkeit des Raumes. In der analytischen Methode erscheint das Unbekannte wie ein Bekanntes. dass jedes vollständig bestimmte mathematische Problem die Bedingungen seiner Lösung in sich tragen muss. possimus facilern directam quaerendi viam nobis neque quicquam impedit. die das Denken zum Zweck der Anknüpfung neuer Probleme macht. quod ignota pro cognitis proponere supponendo . solange seine Beziehung zum Gesuchten nicht ermittelt ist. Sie ist dabei von dem Grundgedanken geleitet. philosophische Grundbedeutung wiedererkennt. dass es nicht an sich. Sie gehören einem allgemeinem systematischen Zusammenhang an. Descartes hat diese Gedanken in einem es gilt M werden müsste. das Gesuchte j s erscheint als eine hypothetische Setzung. von dem aus sich ihre gegenseitige Abhängigkeit in eindeutiger Weise regelt. Dieses Verhältnis spiegelt die eigenartige Beziehung wieder. < zum Ausdruck seiner erkenntniskritischeu Denn die Analysis geht davon aus. andrerseits führt jede Antwort. systematisch nicht vollkommen determiniert ist. die nach idealistischer Auffassung allgemein zwischen Gegebenem und Gesuchtem besteht. auf keine andere Realität. Jede Frage der Geometrie z. als gegeben zu betrachten sie entwickelt aus den Bedingungen der Aufgabe die Mittel zu ihrer Lösung.

XIII.' in denen der kritische Grundgedanke am reinsten zum Ausdruck kommt. das bereits den ursprünglichen Problemen der Wissenschaft zu Grunde liegt. quia sola ratio nis luce n a s c i t u r. ita etiam nos hie praerequirimus Reg. XIV u. J ) Reg. dum determinationem agnoscimus. 2 ) quaestionem esse perfecte Reg. III et u. . Geometrie Buch I. 327. in denen Descartes die mathematische Evidenz zu charakterisieren sucht. et eadem licet ignota inter cognita numeremus. Die Gewissheit der Grundlagen wird durch den Ausdruck der „Intuition" bezeichnet. adeo illam ut si reflectamus ad illa ipsa. XII. die als Ergebnis der Wissenschaft gewonnen wird. etiam cognita. 6: Per intuitum intelligo . Wenn die „Dialektiker" für die Lehre von den Schlüssen verlangen. . eorundem terminos sive materiam cognitam esse morum formas illi intellectam. quasi essent ignota. 44. ut ex Ulis gradatim et per veros discursus caetera omnia (Reg. XV11. sicut 31ti.Die er kenntnis kritische Begründung der Mathematik. quae primum occurrunt. Man erkennt den gleichen erkenntniskritischen Grundgedanken in den Ausdrücken wieder. nichts anderes bedeutet. XIII. in dem er das Verhältnis der analytischen Methode zu dem gewöhnlichen Verfahren der Logik bezeichnet. mentis purae attentae non dubium coneeptum. als das immanente Sein des Gesetzes.) ad syllogisAtque in hoc uno Dialecticos imitamur. S. Reg. III S. Gif. Die Methode der Mathematik weist also allgemein darauf hin. ~ supponunt. wenigstens an denjenigen Stellen der „Regeln". den gleichen Sinn. V. . zusammengefasst. Das Objekt der Mathematik ist „klar und deutlich" weil es der Erkenntnis nicht von aussen her irgendwie durch „Erfahrung" gegeben. quod tradendas. dass die Realität. vgl. sondern durch sie reinen Gesetze des Verstandes und Deutlichen" vertritt selbt definiert ist. so giebt ihnen Descartes die als Forderung lrypothetischer Voraussetzungen Bedingung jeder wissenschaftlichen Untersuchung durchaus zu: nur beschränkt er diese Voraussetzungen auf die logischen Bedingungen der Fragestellung 1 ). Inim Gegensatz zur sinnlichen Auffassung tuition aber bedeutet — eines Gegebenen — die freie Gestaltung 2 des Objekts aus dem Auch das Kriterium des „Klaren ). Einzig und allein das Problem ist die „gegebene Materie". . S. deducamus . ihr et also muss. . Oeuv. dass die einzelnen Termini charakteristischen Ausdruck als die Materie bekannt seien. „Arithmetica auch vollkommen durchsichtig sein Geometria caeteris disciplinis longe minata.

XIV. weil Platonische Gedanke des 1 „Diese Wissenschaft enthält die ersten erstreckt sich auf alle sie überragt alles Wissen. Sunt igitur omnium maxime faciles perspicuae habentque objectum quäle requirimus. von der „Arithmetik und Geometrie mehr die — . 114 1. ) Reg. S. noch nicht genügt. Hankel. quod ex- perientia reddiderit incertum. Mathematik S. da sie sich auf die mathematischen Objekte besonders bezieht. im Altertum und Mittelalter. die also in der äusseren Anpassung an ihre Objekte gedacht werden. S." Hülle als die Teile sind. certiores exsistunt. von Menschen überliefert ist. 2 ) vgl. Zahl und Raum als zwei heterogene Arten des „Seins" und diese Scheidung im Objekt wird durch die vollständige Trennung der Erkenntnisse. treibt uns weiter: die Verschiedenheit der mathematischen Objekte ist aufzuheben in eine grundgegenüber. wie wir 1 et es wie wir es nach allgemeinen erkenntniskritischen Bedingungen fordern müssen. beweist sogleich Der griechischen Mathematik gelten die Art ihrer Einführung.. Wie sehr diese Entdeckung dem Zusammenhang seiner philosophischen Grundgedanken angehört. der IV. 9 u. Dinge - Die Frage nach einer letzten Einheit des Wissens." ) Arithmetik und Geometrie haben ein Objekt. das Wissens Quelle ist. zum Ausdruck gebracht 2 ). 50/51. quia scilieet hae solae circa objectum ita purum et simplex versantur. von der Descartes Noch immer nämlich sehen wir uns der arithmetischen und geometrischen ." Keime der menschlichen Vernunft und Wahrheiten in gleichem Maasse. diese aber ist in einer Wissenschaft begründet. Und wenn Geschichte 3) Piaton lehrte." 3 In diesen Sätzen klingt ein idealistisches Grundmotiv: der sie dieses ~apoßs»7|j. II. 889.« an. Die Frage nach dem Gegenstand der Erkenntnis hat nun. 158. Für Descartes hingegen sind nun die besonderen Gegenstände der Mathematik nur evidente und sichere „Beispiele wie Figuren und Zahlen der einen Methode der Grösse.8 Die er kenntniskritische Begründung der Mathematik. Zur S. . 10. Vgl. sed totae insistunt in consequentiis rationabiliter deducendis. einen bestimmteren Ausdruck erhalten. — Aus diesem kritischen Motiv heraus entdeckt Descartes den allgemeinen Begriff der Grösse und in ihm die analytische Geometrie. 4. Insuchen. — dessen einer ist ausging. R e g. ut nihil plane supponant. legende Einheit der mathematischen Methode. die von Beginn an gestellt war. Vielheit damit der ursprünglichen Forderung. Reg.

so bleibt sie auch für seine Entwicklung maassgebend. die Grundmethode der Mathematik auch die Methode alles Wissens überhaupt: es wird gefordert. . [) Betrachtungen anzusehen. XIV. . Wir erkennen somit in ihr eine all gemeinste Voraussetzung jeder Grössensetzung eine Voraussetzung. quae non habetur Reg. . S. das die Zugehörigkeit der Elemente durch ihre gemeinsame. Beziehung auf eine bestimmte begriffliche Grundlage regelt.Die erkenntniskritische Begründung der Mathematik. clare videatur. ut aequalitas inter quaesitum et aliquid quod sit cognitun. . adeo ut non solum longitudo. da der Gegenstand der Erkenntnis sich bereits auf den Gegendie Sterne als Beispiele mathematischer stand der Mathematik reduziert hatte. das der Grösse in logischer Analyse in seine Grundmomente zu entwickeln. . . Andrerseits ist. nisi quod recipit majus et minus atque illud omne hie tantum per magnitudinis vocabulum comprehendi. „Per dimensionem nihil aliud mtelligimus. quam in proportionibus istis eo . . quam modum et rationem. dass Elemente. : . einzelnen allgemeine Verfahren In ihr entsteht zunächst die weitere Aufgabe. Diese prinzipiell»- durch den Begriff der Dimension aus. adeo ut deineeps circa magnitudines in genere intelligaraus nos versari. . dass alle Beziehung von Denkinhalten sich auf eine 1 einzige: auf die Verknüpfung von Grössen zurückführen lasse. omnem omnino Cognitionen}. . quoties quaesitum et da tum comparationes dici tantum et praecipuam partern aequaliter participant quandam naturam humanae industriae non in alio collocari. ) allgemeinen Wie nun die Erkenntniskritik die Entstehung des Grössenbegriffes bestimmt. industria in hac operatione praeparanda consistit simplices. Wissenschaften selbst Beispiel so sind hier die mathematischen geworden für die Grundwissenschaft der Erkenntnis. diese ist der Gesichtspunkt und das Prinzip. reducendis. unter der Einheit eines gemeinsamen Gesichtspunkt»^ befasst werden müssen. . Die Reflexion beginnt hier mit dem Gedanken. Notandum est deinde nihil ad istam aequalitatem reduci posse. 49 per simplicem et purum unin rei solitariae intuitum haberi per comparationem duorum aut pluriura inter se. consideratur i) esse mensurabile. um als Grössen bestimmbar zu sein. Et quidem tota fere rationis humanae Notandumque est. Es muss ein Prinzip geben. Das der Grösse nach Verglichene muss vor allem nach einer bestimmten Dimension verglichen werden. . deren Erkenntniswert sich nicht in der Anwendung auf die Ausdehnung erschöpft. secundum quam aliquod subjectum . nach welchem ein Objekt als Forderung drückt Descartes messbar gedacht wird.

. gelegte die wir Einheit. sondern eine reine indie um Verschiedenheit — !) Reg. nicht Wir verstehen Möglichkeit dass es sich in der Verschiedenheit der Dimensionen Die von Dingen handelt. Die Beziehung auf dieselbe Dimension tas sit dimensio bedeutet nichts anderes. 55. 2) — — In der Möglichkeit dieser gegenseitigen Repräsentation von Dimensionen ist der eigentliche universelle Erkenntniswert stellen. S. die innerhalb der einen Dimension gelten. XIV. nach denen die Vergleichung vollzogen werden kann. 1 ) Hier löst sich. denn dieser beruht auf der einzigen Dimen- der Voraussetzung. der Dimensionsbegriff von allem besonderen Inhalt: in dieser idealen Loslösung führt er zu einem anderen Grundbegriff der Grösse überhaupt: zum Begriff der Gleichartigkeit. S. Dieser einheitliche gedankliche Zusammenhang nun gestattet es. . solcher systematischer hier gefordert. sed etiam graceleri- latitudo et profimditas sint diniensiones corporis. Alle inhaltlichen Einzelbestimmungen. Dimension fügt den Dingen.gemeinsame gleichbarkeit zu Grunde legen müssen. jene Denkvoraussetzung der VerIndessen wird die Vergleichbarkeit nicht nur für Elemente derselben Dimension gefordert: sie bezieht sich als Problem auch auf das Verhältnis der verschiedenen Dimensionen selbst. daraus.1 ( Die er kenntniskritische Begründung der Mathematik. secimdum quam subjecta ponderantur. 54. als das Postulat der Gleichartigkeit für die zu bestimmenden Elemente. nichts hinzu sie bedeutet keine neue Art von Sein. auf eine andere zu übertragen und in ihr exakt darzu. die Verschiedenheit der Dimensionen gedanklich wiederum in einer neuen Setzung aufzuheben. XIV. wie man sieht. 2) R e g. dass alle Beziehungen von Grössen überhaupt räumliche Beziehungen innerhalb sionen der Länge und Breite zurückführen lassen. quae inter se comparantur. möglich ist Dass aber ein er Zusammenhang der Dimensionen. Verhältnisse. die sie bestimmt. Es muss möglich sein. Unitas est natura illa communis. wie — : dies beruht wiederum auf einem diese erkenntniskritischen Grunde. vitas sit dimensio. Ihren in der methodischen Ausdruck findet die Gleichartigkeit wiederum als gemeinsamen Beziehung Die Einheit ist auf die zu Grunde Natur". motus et alia ejusmodi infinita". der analytischen Geometrie begründet sich auf . quam supra diximus debere aequaliter participari ab illis omnibus. müssen sich selbst wiederum zu einer Einheit zusammen schliessen.

Es ist eine nachträgliche Frage. Die Kurve wird vielmehr aus Bewegungen erzeugt die begriffliche Bestimmtheit dieser Erzeugung aber ergiebt sich durch die exakte Maassbestimmung der Bewegungen. um die Mathematik nicht zu kümmern hat. es Hier vertieft sich sein Begriff': Mittel. „ . XIV rebus 50. dimensiones hie nullius II. 54." etc. bedeutet nicht mehr nur das liche Gestalten zu berechnen. immer die Gebilde des Raumes wie ein Ge- gebenes vor das erkennende Bewusstsein hin. .Die erkenntmskriiische Begründung der Mathematik. Das Maass wird in seiner eigentümlichen logischen Doppelnatur.". ob dieser Setzung irgend welche physische Realität zukommt. auf rein methodische metrie festgestellt als werden. 1 xellektuelle Setzung. Reg. nihil prorsus superaddere dimensis . 56. Das Maass ist also das gedankliche Mittel. sondern es vorhandene räumwird ein Prinzip der So wird jetzt nicht mehr vom fertigen sinnKurve ausgegangen. . die zunächst blos sinnlich erscheinen. wie zum Sinnlichen in Beziehung steht. S34 f. die Bestimmtheiten des Raumes. was man in der Figur sieht. Maasses der Vermittlung Bestimmtheiten zurückzuführen. . deren Erfüllung nach Kant den logischen Wert des geometrischen Verfahrens überhaupt begründet: dass man nicht dem. nach der es sowohl zum reinen Denken. 1 ) der Grösse über- Dimension und Einheit sind als Prinzipien haupt bezeichnet: es muss nun in einem neuen Begriff die Möglichkeit der Anwendung dieser Prinzipien auf das Objekt der Geo- So entsteht der Begriff des zwischen den allgemeinen Bedingungen der Grössensetzung und den besonderen Bestimmungen des Raumes. die Kurve in ihrem Bildungsgesetz zu fixieren 2).1 sich ) in Die Erkenntnis verihr nicht mehr in die Mannichfaltigkeit räumlicher bes. dagegen verwirklicht sich zum ersten Male in aller Strenge die Forderung. lichen Bilde der : In dieser treten noch scheidende Fortschritt gegen die synthetische Geometrie der Alten. . . So erklärt sich die mögliche Einheit der Dimensionen: es ist die Einheit eines sich die ideellen Verfahrens in aller Verschiedenheit der Anwendungen. cognitionem expectemus . Buch entis Oeuvres V. immer wieder muss sich daher auch das Verfahren der Lösung dem besonderen GegenIn der analytischen Geometrie stand der Aufgabe anbequemen. das Mittel. S. sondern diese durch das ursprüngliche Gesetz der Konstruktion selbst hervorbringe. . nachspüre und gleichsam davon ihre Eigenschaften ablerne. Dies ist der entGestaltung selbst. novi . 2 ) „cum enim Geometrie. liert .

2 So wird sie gelegentlich selbst den Begriffen der einfachsten 3 räumlichen Gebilde als deren logische Grundlage vorangestellt. das originale logische Motiv zu erkennen. monde Oeuvr. wie als rationaler Grundbegriff eingeführt. facile parier est 3 Le Oeuvres VII. für den allgemeinen Begriff der Veränderung ist Wie selbster- dieser Begriff. Die Bewegung gehört für ihn. 191. l'ont jugöe plus simple et plus intelligible. Gestalten: sie richtet sich auf lichen den ursprünglichen und einheit- Akt ihrer Setzung im Bewusstsein. Hankel.12 Die erkenntniskritische Begründung der Mathematik. La nature du mouvement duquel j'entends que les geometres meines qui. dass die Bewegung. wenn man in sich vergegenwärtigt. ) Vgl. et la superficie par celui d'une ligne. Der Gedanke des hier zum ersten Mal mit dem Anspruch eines rationalen Grundprinzips auf. bedarf keines des es. 0. wie er ausdrücklich hervorhebt. que celle de leurs superiicies et de leurs lignes. das philosophischen Idealismus tritt ihm für die Weiterbildung Werdens reinen gegeben ist. zur reinen Mathematik und bildet deren wichtigsten Gegenstand. wie keine Descartes seiner Geometrie voraussetzt. irgendwie empirisch bestimmte Wirklichkeit bedeutet. der in der nnatytischen Geometrie zuerst und im Bewustsein seines eigentümlichen Wertes die Entwicklung der Mathematik seither beherrscht Beweises: wichtig jedoch in ist hat. Dem griechischen Idealis- i) Vgl. zur Erzeugung und Bezugleich ein neuer Mit der Anwendung der Bewegung ist und wichtiger Beaufgenommen. die der Begriff hier erhält. entre tous les hommes. wie stimmung von Kurven in griff prinzipiell die Geometrie ihn die griechische Philosophie in der Dialektik der Eleaten verwirft. Bewegung später auch in der antiken Geometrie von der einem Mittel zur Konstruktion von Problemen Gebrauch gemacht wird. ainsi qu'il paroit eu ce qu'ils ont explique la ligne par le mouvement d'un point. Gegenüber den Begriffen von Zahl und Maass. Die Massische griechische Mathematik verwirft den Begriff der Bewegung. behält sie den Charakter des Sinnlichen und Bei Descartes ist dieser Gegensatz aufgehoben. . 12v. IV. a. so erscheint sie damit doch mehr als 1 ) Wenn als Hülfsbegrifl geduldet. ici 255. 2. S. die aus dem reinen Denken stammen. se sont le plus etudies ä concevoir bien distinc- tement les choses qu'ils ont considerees. ) » Man sie versteht die fundamentale Bedeutung. Empirischen. si a. a connoitre. sondern nur der Aus- druck ständig scheint.

aber in der Begründung zeigt sich ein entschiedener Fortschritt: denn nur insofern bleibt für Descartes die geometrische Figur das Vorbild für alles Erkennbare. wird er innerhalb ihrer selbst der Urheber einer Reform. lässt sich im Einzelnen namentlich in der Behandlung desjenigen Grundproblems wiedererkennen. Es handelt sich um das allgemeine Tangentenproblem. neueren Zeit wird die Alleinherrschaft dieses starr-geometrischen Gesichtspunktes für die Gestaltung von Philosophie und Wissenschaft von vervor allem durch die Entwicklung der schiedenen Seiten her der — Mechanik — bestritten. Werken von der Befangenheit in diesen Gegensatz und der dadurch bereits ein eigentümliches Prinzip der modernen Wissenschaft vorwegnimmt: selbst bei ihm bildet noch dz». Von ihr also geht er aus. der sich in seinen tiefsten und losringt. die Descartes in diesem ge- ist in doppeltem Sinne eigentümlich. 13 mus als gilt im allgemeinen das Werden Selbst bei Piaton. an dem man in Leibniz die philosophische Er- schichtlichen Prozess zufällt. die ihr und ihrer Stellung im System der Wissenschaft eine andere Bedeutung giebt. licher Arbeit bereits w as T implicit in Descartes' ist. Die Rolle. Einmal nämlich charakterisiert ihn das Festhalten an der platonischen Schätzung der Geometrie als der wissenschaftlichen Grundlage des Idealismus. füllung dessen erkennt. wissenschaft- vorhanden Der neue logische Gesichtspunkt. auf . sondern nach der Methode der neuen Analysis im quantitativen Denkgesetz ihrer Entstehung aufgefasst wird. Im Ergebnis trifft er so zwar mit Piaton zusammen. das geschichtlich den unmittelbaren Uebergang zur Differentialrechnung bildet. aber er ist einer der wichtigsten Keime für die Fortentwickelung von der analytischen Geometrie zur Infinitesimalmethode geworden. als sie nicht mehr in starrer Gegebenheit. das Descartes selbst als die wichtigste und universellste Frage.Die erkenntniskritische Begründung der Mathematik. Zur vollen Durchführung und Entwickelung ist allerdings dieser Gedanke in Descartes' ausgeführtem System nicht mehr gelangt. als täuschender Schein und identischen unversöhnlicher Widerspruch reifsten zum beharrenden Sein des Begriffs. den Descartes in die Geo- metrie einführt. Es ist dies einer der Punkte. 6'v das der absolut unveränderlichen In geometrischen Gestalt das eigentliche Erkenntnisideal. — aber indem er die Geometrie auf den Begriff der Veränderung gründet.

) 3 ) Rg. sed.14 Die erkenntniskritische Begründung der Mathematik. Bedingung der Lösung: in ihr bereitet sich allgemeiner eine neue Ansicht von den Bedingungen des Erkennens überhaupt vor. 358). Die Analyse in die „einfachen" Elemente bedeutet also die Reduktion eines komplexen Problems auf die allgemeinen und notwendigen Erkenntnisvoraussetzungen. Buch II (Oe. sicut illas Philosophi in categorias quantum unae ex aliis cognosci possunt. die Klarer noch wird der Wert des neuen methodischen Mittels an einer allgemeineren logischen Konsequenz. Oeuvres VII. das Ganze aller räumlichen Gebilde überhaupt aus hervorgehen zu lassen. sondern als Glied innerhalb Prozesses erfasst. die seine . V. wie dies der traditionellen Philosophie entsprechen würde: er wird im vollen Bewusstsein des neuen Standpunktes auf die Frage der Erkenntnis und ihrer Begründung gerichtet 3). anerkennt und hervorhebt 1 ). . Die Methode der Lösung geht hier von der Betrachtung der Sekante aus. „ Zusammengesetzten in Dieser Begriffsgegensatz. non quidem in !) Geometrie.Geometrie'" führt. 2) handlung des Problems in der „Geometrie" quautum ad aliquod genus suas diviserunt. sondern fall. den Descartes den Regeln einführt.. Die „Methode" fordert die Zurückführung des auf das „Einfache". nicht auf eine Art des Seins. (Die Beweicht im Einzelnen ab. um das es sich hier handelt. Es liegt in der Richtung dieser Analysis. 14 res omnes per quasdam series posse disponi. für deren Schnittpunkt mit der Kurve sie zunächst in Gleichungen das allgemeine Gesetz feststellt. dass die beiden Schnittpunkte in unbegrenzter Annäherung gegen einander und schliesslich in einem einzigen Punkte zusammenfallend gedacht werden 2 ). die es konstituieren. die sich aus der geometrischen Bedeutung des Bewegungsbegriffs ableitet. wenn Descartes die Betrachtung einer beliebigen gegebenen Gestaltuiu: auf die Betrachtung des räumlichen Elementes. bezieht sich. der in seiner Bewegung sich genügt. des Punktes. 62ff". Werdens Das einzelne „Sein" wird nicht für sich. wie dort hervorgehoben wird. den der Begriff in einer Reihe des eines stetigen gedanklichen ist sie gilt als der Grenzsetzt. Die Tangente wird also nicht anschaulich als ein ruhendes und isoliertes räumliches Gebilde aufgefasst und bestimmt. VI S. zurückführt. Diese Auffassuim für das geometrische Einzelproblem. Der Uebergaug wird dann dadurch vermittelt. in entis referuntur. der logische Sinn des allgemeinen Gedankens wird jedoch dadurch nicht berührt.

aus denen sich Gesamtgebiete wissenschaftlicher Objekte und ihre Gesetzlichkeit konstruktiv aufbauen lassen.Die erkenntniskritische Begründung der Mathematik. als die spezielle Leistung. Das konkrete geometrische Beispiel zeigt. aufzuheben: er erhält auch umgekehrt für alle Funktionen dee . Dem begrifflichen Erkennen würde dadurch gegliedert und aufgelöst wird. Das Einfache tritt in das Verhältnis einer erzeugenden Nicht darum also handelt es sich in der Reduktion auf die einfachen Voraussetzungen. dienen. Der Grundgedanke der analytischen Geometrie ist nun in doppelter Beziehung wichtig. am vorhandenen sinnlichen Material durch Einschnitte. Wichtiger jedoch. Wirklich ist das Verfahren Descartes' bisweilen in diesem Sinne aufgefasst. einer derartigen Gliederung vollziehen würde. die die Abstraktion setzt. dass es in dem Postulat der Fixierung „einfacher" Elemente nicht darauf ankommt. die Lage ihres Erzeugungspunktes in der Gesetzlichkeit ihrer Veränderung allgemein zu bestimmen. sondern erkenntniskritisches in der synthetischen Moment und Fundament In dieser Erzeugung für einen der eigenAuffassung liegt wiederum die Vorbereitung tümlichsten Grundgedanken der Leibnizschen Erkenntniskritik. dass ein vorhandener Komplex für die Erkenntnis in ein Nebeneinander begrifflicher Bestandteile Die Leistung. eine klare Sonderung zu erreichen. nur die Aufgabe zufallen. in ihrer Ordnung klarer hervortreten zu lassen und in schärferer gegenseitiger Begrenzung aufzufassen. sondern solche Grundlagen der Erkenntnis erst zu finden. Er beschränkt sich nicht darauf. Analysis — ist also synthetisch. Die Leistuug und der Sinn der Descartesschen durchaus in Kants Sprache ausgedrückt Das „Einfache" ist nicht formal logisches Be- — — standstück. 1 o Das Problem. reduziert sich jetzt auf das fundamentalere. räumliche Verhältnisse in die Rechnung und damit in das Denken eines Begriffsinhalts. Gegebenheiten in ihre Merkmale aufzulösen. die das Denken bei wäre in Bezug auf Sie würde nur dazu das Gegebene immer nur nachträglich. die sich an diesem Punkte eröffnet. die in dem Ganzen bereits vorausgesetzt. danken. die Lage einer Kurve durch ein bestimmtes Gesetz zu determinieren. die Elemente. wenn auch nicht einzeln erkannt sind. die die „Methode" hier an einem geometrischen Problem vollbringt. damit aber sein ganzer positiver und gegenständlicher Erkenntniswert verkannt worden. ist die Aussicht auf einen allgemeineren Ge- zum Zusammengesetzten Bedingung.

Er ist aus der „universellen Mathematik'' hervorgegangen. die neben Arithmetik und Geometrie das gesamte Gebiet der Erkenntnis des Wirkumlichen vor allem Mechanik. ein logisch-exaktes Die Mathematik Instrument zur mehr als gedanklichen Beherrschung i) Reg. dass bei Euclid irrationale Verder der nicht Zahlenverhältnisse bereitet in gelten. 9 Anm. dass seine Bedeutung nicht darin erschöpft ist. XIV. der allgemein in den Regeln ausgesprochen wird. 2 ) Im allgemeinen eigentlichen peziellen Begriff der Grösse erkennen wir also den alle Systembegriff der Mathematik. dass diskrete Vielheit (multitudo) und stetige Grösse (magnitudo) unterschieden. 1). was sich am deutlichsten hältnisse darin als zeigt. 56 u. S. Im Altertum bleibt die Zahl Ausdruck der diskreten Vielheit. Dieser Gedanke. dass sie sich. R egt iv. 2) Re g. Naturvorgänge. Astronomie und Physik 3 fasst. — — gestaltet sich Descartes' Physik. Vielheit der er aus dem Ausdruck zum Ausdruck der Grösse wird. Erst in analytischen Geometrie sich die Erweiterung und Verist tiefung des Zahlbegriffs vor. . die er innerhalb des Descartesschen Sjstems der Physik erfährt. auf den Raum zurückbeziehen müssen. In den Regeln diese Entwickelung dadurch angedeutet. ) Der Systembegriff der Mathematik ist also eben damit Unter diesem Gedanken Systembegriff der Naturwissenschaft. S. Schon dies Besinnung auf den Ursprung des Begriffs zeigt jedoch. 1 ) erhält seine eigentliche Bedeutung erst durch die Anwendung. zu ordnen für Descartes und zu erkennen. XIV. Denkens die Anweisung. um Erkenntnis zu geben. eine Einheit rein mathematischer Betrachtungsweisen darzustellen. 50 u. die als wirklich vorausgesetzt werden. 54. 49 f. Aber auch im rein mathematischen Gebiete ist er für die Gestaltung der GrundbeVor allem ist der Zahlbegriff selbst griffe wichtig geworden. 3) S. S. beide aber dennoch dem allgemeinen Begriff der Grösse (magnitudo in genere) untergeordnet gedacht werden. S. dem sich Probleme als besondere Momente einfügen. 11/12. ob.16 -Die erkenntniskritische Begründung der Mathematik. durch den Gedanken der systematischen Verbindung von Zahl und Raum fortentwickelt und umgestaltet worden. dass sie die Mathematik ist Mittel braucht. (S. liegt nicht Ihr entscheidender Fortschritt als darin.

Die „Natur" ist Wirklichkeit überhaupt erst zu kein Sein. „Haec est objectio objectionum — heisst es in einem Briefe an Clerselier 1 ) et compendium universae doctrinae eximiorum. quam ut iis simillima sit exoptem. Oeuvr. VI. cum nihil magis. i) der mathematischen Ideen zur „Erfahrung" beDie Begriffe der Mathematik sind Grundlagen der ErDer Brief bei Meditationes (Amstd. 348. ist die wir zu Grunde legen müssen. qui hie citantur Philosophorum. debere admittere. wie sehr ihm das Problem. . In der gleichen Tendenz. quod Physica mea cum puris Mathematicis confertur. quae nullam subals das zentrale er seinen — sistentiam habere queant. nisi merae animi nostri imaginationes et figmenta. exakt Denkmittel. zeigt. Dieser Gedanke wird besonders in Descartes' Polemik gegen Gassendi deutlich. quae coneipi possunt ea solum intelligere. Die Schärfe. mit der Descartes diesen Einwand zurückweist. definieren. nisi pro falsis sunt habenda. philo- Durchtührung ihr. 17 der vorhandenen Wirklichkeit. quod neque de causa. Cassirer. quid quod non intelligimus pro vero amplectamur et inde nostrae doctrinae systema componamus. die wir hier erkennen. quia possunt coneipi. der eingewandt hatte. S." aliud restat. Selten hat Grundgedanken mit solcher Klarheit ausgesprochen. dieses Gedankens liegt nach erkennbar zu sein. . Ü02 ff (vgl. unde me eximie consoler. J47).) Kritik. 1670. ex illorum sententia. nisi id Unde sequitur nos pro vero nihil neque coneipere. Wirklich was der Bedingung genügt. was als Grösse darstellbar ist. Erkenntnis aber giebt es nur von Grössen: so kann als wirklich nur gelten. wie hier. wird weiter das Verhältnis stimmt. Problem seines Systems erscheint. um das es sich hier handelt. . das wir Natur nennen. Die Grösse ist das ist sophische Originalität von Descartes' Physik. Sed hie sane habeo. Descartes 2 . das der Erkenntnis unab- um hängig vorausgeht: sie ist ein Begriff.Die erkenntniskritische Begründung der Mathematik. Sie die Voraussetzung. der Erkenntnis erst festgestellt werden der aus den Bedingungen muss. ut id solum . neque imaginari possimus. In der radikalen die eigentliche. Omnia quae intelligere et concipere possumus. die Begriffe der Mathe- matik könnten als reine Denkgebilde keine Realität beanspruchen. durch welches wir aus der Unendlichkeit möglicher Bewusstseinsinhalte dasjenige Problemgebiet herausheben und abgrenzen. Nam si illa. Cousin II. hoc est ostium plane rationi esse oecludendum. nihil aliud sunt.

unde sequitur fahrung. quin de ipsis multae veritates demonstrentur. quam tu supponis. ipsis denominatio extrinseca. et nihilominus rerum naturae. quae a vero Deo condita est. das den Bedingungen streng wissenschaftlicher Anwendung betrifft Erkenntnis entspricht. unquam exstitisse ac proinde istas essentias non esse ab ullis rebus existentibus desumptas. . bestimmt sich Die Realität wie Desder mathematischen Begriffe leugnen. opinione tua scilicet. Die Idee des Dreiecks muss ursprünglich zu Grunde liegen.) In der Fortführung dieses Gedankens wird das Verhältnis von mathematischer Idee und Erfahrung im streng Platonischen Sinne erfasst. haucl dubie sunt conformes verae doppelten Beziehung zur Natur. quia naturam reruni talem esse supponis. ut nee etiam Uli conformes ei rerum quam Democritus et Epicurus ex atomis effinxerunt. wenn wir ein sinnlich Gegebenes So steht die Mathematik in einer als Dreieck erkennen sollen. negare non potes." (Respons. „Ais objectum purae Matheseos nulluni triangulum existere reipsa non posse. Von ihnen aus erst. sunt falsae. quoque esse contendas. Dabei muss die Kritik. — — . est tantum dicuntur immutabiles et aeternae. At. merito Quod autem forte non sint naturae. die sich ebenfalls aus diesem Gesichtspunkt ergiebt. quae illi nihil mutat. was als Erfahrung.18 Die erkenntniskritische Begründung der Mathetnatik. heisst daher einen falschen cartes wiederum gegen Gassendi ausführt Begriff der Natur voraussetzen. nicht Sie braucht sich nicht um die Naturwirklichkeit ihrer Gebilde zu kümmern: diese Frage der den objektiven Sinn ihrer Geltung. Andererseits erfüllt sich die Mathematik allerdings erst in der Naturerkenntnis: die Natur liegt in ihr als das Problem desjenigen Seins. quae cum eaedem semper sint. . inquis. Der Maassstab für die Beurteilung der Grundbegriffe der Cartesischen Mechanik und Physik liegt in dem Urteil darüber. V. den positiven Wert der speziellen Grundbegriffe für die Lösung der allgemeinen Frage festzustellen. nihilque omnino ex iis quae ad ipsius aliarumve figurarum Geometricarum essentias pertinere intelliguntur. wie weit in ihnen dieses Problem klar erfasst worden ist. als Natur zu gelten hat. nicht deren Produkte. zunächst noch zurücktreten und zuerst versucht werden. — . ut eae non Sed nisi omnem Geometriam falsam sint ipsi conformes.

Die Gleichsetzung von Körper und Ausdehnung enthält die prinzipielle Forderung in sich. als die Ausdehnung. Das Ergebnis. 4 ff. ö. die sinnin ihr enthalten ausgeht. Mit anderen Worten: der Gegenstand der Natur ist vollständig definiert durch die Merkmale. analytische Geometrie des Raumes ihr Objekt konstituiert. die Descartes vom Naturkörper giebt. führt fast ohne weitere Vermittelung zu der be- kannten Definition. der ist. in dem die Untersuchung der mathematischen Begriffe endete. 2* . u. M Principia philosophiae II. als es sich auf Bestimmungen der Ausdehnung zurückführen lässt. weil sich die Zugehörigkeit zur Natur erst aus den Bedingungen der 1 — — Erkenntnis ergiebt. Dies ist die einfache Konsequenz von Descartes' Ausgangspunkt: zur „Natur" des Körpers kann nichts gehören. zunächst nur das erkenntniskritisch Wertvolle in Des- cartes' Definition betrachtet werden soll. wie etwa Schwere und Unwas sonst als wirklich gilt durchdringlichkeit hat nur insoweit Anteil am Sein. — Wenn Tage. in denen die Alles. In diesem Gedanken die Grösse und die ursprüngliche Schranke von Descartes' Physik.IL Die erkenntniskritische Begründung der Naturwissenschaft. in extensiven Grössenverhältnissen aber der Inbegriff alles liegt Erkennbaren sich erschöpft. so tritt dies klarer zu wenn man von dem methodischen Korrelatgedanken. Breite und Tiefe ). Die Natur des Körpers besteht in seiner Ausdehnung in Länge.

Die „Subjektivität". quod ad corporis naturam non requiri cognoseimus: rejiciamus etiam colorem. pouvant exister quand il n'y auroit . tactile. Naturwissenschaft mathematischen der Gegenstand der — dem vorund Psychologie Physiologie der Gegenstand Es ist diese philosophische Einheit. von der Descartes ausgeht. aus der Konstituierung des objektiven NaturDie positive Bestimmung wird fast regelmässig in der Darstellung Descartes' durch diese Verwerfung der Empfindung als eines Faktors zur Feststellung des Wirklichen eingeleitet 1 ). . *) Vgl. scheidende prinzipielle Absicht des Gedankens kommt dann die entzum klaren Aus- „Votre premiere difficulte est sur la definition du corps. Empfindung Zusammenhangs auszuschalten. könnte bei äusserlicher Betrachtung als ein Widerspruch gegen den Idealismus des „cogito ergo sum" erscheinen: in Wahrnotwendige Ergänzung und Vertiefung. den Hinweis.20 liehe Die erke?intniskritische Begründung der Naturwissenschaft. r Et quidem facile agnoscemus. ou impenetrable. selbst w^enn es keine empfindenden Subjekte werden gäbe. . . que j'appelle une substance etendue. der Descartes' Prinzi- pien an diesem Punkte angegriffen hatte. druck. 11. erkenntniskritisch gewandt Denn sie erhält heit bildet sie jedoch seine — — dass die biologische und anthropologische Erfahrung sich erst auf dem Grunde der mathematischen und mechanischen dass in diesem Sinne der Priorität der Geltung aufbaut. qu'en disant une substance sensible. . nicht die des empfindenden Individuums. attendentes ad ideam quam habemus alieujus corporis. In der Diskussion mit Monis. la definissez que par le rapport qu'elle a ä nos sens. nempe rejiciamus primo duritiem. Princ. II. müssten. exempli causa lapidis. . si quae naturam corporis et naturam spatii constituit. ist die der Geometrie und der MeDie Fortsetzung thode. angeht. rejiciamus ab illa id omne." Diese Stelle ist 2 ) besonders für die nähere Charakteristik des bekannten „subjektiven" Ausgangspunktes der Descartesschen PhiloDie Behauptung. ce qui n'en explique qivune propriete au lieu de comprendre l'essence entiere des corps qui. B. eandem esse . ne depend pas par consequent de nos sens. durch die Descartes der Begründer der neueren Physiologie wird. u 2 Oeuvr. dass Körper angenommen sophie wichtig. vous mais prenez garde. rejiciamus gravitatem ) extensionem. et que vous aimeriez mieux nommer une substance sensible. indem er zum ersten Male den Gedanken der Erklärung der Lebenserscheinungen nach Prinzipien der Mechanik durchführt. ne point d'hommes. 193 f. z. . X.

während die Wahrnehmung in ihrer — grenzenlosen Relativität und Veränderlichkeit notwendig ungenau und willkürlich bleibt. Die besondere Wirklichkeit im J ) s. auf die sie Naturerscheinungen zurückführen. alle Bestimmungen des Seins in sich schliesst." Hier stützt sich Descartes in der Bekämpfung der objektiven Geltung der sinnlichen Wahrnehmung auf diejenigen Thatsachen. pourquoi vous necessaire que toute matiere soit en a point. So gelangen sie zum Begriff des absoluten und reinen Raumes. der häufig aus alle ihnen herausgelesen worden ist: die ist Materie. au contraire. weil er die Bedingung alles Wissens enthält. . die sinnlichen Phänomene. sondern ein reiner Begriff der Mathematik. dass einzig in der Geometrie das Ideal exakter Erkenntnis verwirklicht ist. sondern sie Zusammenhang. aus einem rationalen Prinzip abzuleiten und auf diese Weise zum ist Uebereinstimmung auf nicht äusserlich beruht dem sachlichen „Sein" des reinen Begriffs zu bringen: beide gehen von der Voraussetzung aus. Mullach (Paris 1883 1. 357). 21 für des Briefes an Monis bringt eine weitere interessante Begründung diese Leugnung der Empfindung als einer konstitutiven ihres dites. vois Bedingung der Erfahrung und donc pas. mit Der Naturkörper gesetzt. eile est divisee elles ont d'ailleurs en parties beaucoup plus petites que Celles de nos nerfs. die sie als Erscheinungen anerkennen. der. das bereits dem ältesten Versuche einer philosophischen Begründung der mechanischen Naturerklärung angehört und sich ganz ähnlich in einem Demokriteischen Fragment ausgesprochen findet 1 ). qu'il est „Je ne absolument il sensible. Reine Geometrie giebt die allgemeinen Bedingungen der Möglichkeit räumlicher Gestaltung. die man im modernen Ausdruck unter der Bezeichnung des „ Schwellengesetzes" zusammenzufassen pflegt: ein Motiv. Diese und zufällig. Descartes sowohl wie Demokrit stehen also in direktem Gegensatz zu dem populären „Materialismus". si n'y entierement insensible. qui ne soit Gegenstandes. ed. Beide Systeme haben das gemeinsame Ziel. nicht das hypostasierte sinnliche Sein der naiven Auffassung. chaeune en particulier un mouvement et si assez rapide.Fragmenta Philosophorum Graecorum.Die erkermtniskritische Begründung der Naturwissenschaft. ist also dem geometrischen identisch Hier aber entsteht ein neues und schwieriges Problem. der zwischen der Grundtendenz des Descartesschen Systems und der antiken Atomistik besteht.

In der der Erkenntnis zu fixieren. Wie die Ausdehnung die zu Grunde liegende Konstanz der räumlichen Gesetzlichkeit bezeichnet. in die veränderlichen Bestimmungen der Aus- dehnung die Diese Fixierung aber ist notwendige Voraussetzung für die Determination eines Körpers „Einzelnen". quae in ea clare reducuntur. 23 vgl. Sie erscheint somit als das reine Erkenntnismittel der Sonderung. zu lösen. ad hoc unum . Denn zur Naturwirklichkeit wird der Körper erst. liegt die Möglichkeit dieser Bestimmung aber über die Mathematik hinaus. existit. gewinnen wir die MöglichRaumes relative räumliche Einheiten herauszuheben und als Individuen gegen einander abzugrenzen. sive omnium ejus formarum diversitas. als . quae fit sola cogitatione nihil mutat. Alle Besonderheit der Dinge muss sich für die Erkenntnis in den Methodenbegriff der Sonderung auflösen lassen: alle sinnliche Verschiedenheit wird sich also in ihrem rein oberst keit. pendet a motu 1 ). II. trat nun bereits im Zusammenhange der rein mathematischen Grundgedanken auf und erhielt schon im Aufbau der analytischen Geometrie eine wichtige *) Der Begriff der Bewegung Principia II. Partitio enim. Verschiedenheit in toto der „Materia universo una Bewegung et eadem utpote quae omnis quod bilia sit extensa. . so bedeutet die Bewegung innerhalb des Systems der Grundbegriffe das logische Mittel. das hier gestellt ein Begriff der Ausdehnung ist. Das Problem des „Wirklichen" ist mit den Mitteln der reinen Mathematik nicht zu lösen. Hierin liegt ihr prinzipieller aber zugleich müssen wir hier ihre prinzipielle Grenze erkennen. Räume Vorzug.22 Die erkenntniskritische Begründung der Naturwissenschaft. tritt zum neuer Grundbegriff: der Begriff der Bewegung hinzu. gehört nicht zu ihrer Frage. secundum partes et proinde quod sit partibilis et mocapax illorum omnium affectionum. hieraus aber ergiebt sich im Zusammenhang mit dem Grundgedanken wiederum eine wichtige Konsequenz. . 64. indem er als einzelner bestimmt und unterschieden wird. Omnesque proprietates. sed omnis materiae variatio. zum Bewegung aus dem gleichförmigen Ganzen des — — jektiven Erkenntnisausdruck darstellen müssen. — Um das Problem. per hoc unum tantum agnoscitur. percipimus. quas ex ejus partium motu sequi posse percipimus.

nee ideo etiam .) localis. que les corps passent d'un lieu en un autre et occupent successivement — — . et moi je n'en connois aucun (que celui qui est) plus aise ä concevoir que les lignes des geometres (et) qui fait. Denn jetzt es für Descartes möglich. die er in der Logik der Geometrie gewonnen. 2 ) Princ. Logische und geometrische Gesichtspunkte sind es vor allem. qui sont entre deux. wird die Betrachtung jedes Bewegungsbegriffes ausgeschlossen.Die erkenntniskritische Begründimg der Naturwissenschaft. ehe er wie an dieser Stelle als physikalische Realität in Frage kommt. eadit. 255. Die Bedingtheit des Begriffs durch die Geometrie zeigt sich zunächst darin. dessen Erkenntnis nicht an die Gewissheit der Grundlagen der Geometrie heranreicht: die „Prinzipien" fügen ausdrücklich — hinzu. Oeuvres IV. selbst in seinen speziellen Ent- — wickelungen und Anwendungen. Dies wird von entscheidender Bedeutung für seine Behandlung: es ergiebt sich daraus. die der Abhandlung „Le monde" angehört. qu'ils r Les pensent pouvoir etre faits sans qu'aucun corps change de place. die ihn die Relativität der Beziehung auf Bewegung mit voller ist Entschiedenheit und Klarheit aussprechen lassen. all die Einsichten. indem er die allgemeine Kategorie ist auf die Logik zurück. Er wies hier wiederum. 23 Funktion. *) Le monde.. tous les espaces. dass dieser reine Denkbegriff auch der einzige sei. Bewegung nur bestimmbar in glauben wir zunächst - in wirklicher Solche ruhende Objekte. . So der Begriff im System bereits als logisch-geometrisches Prin- zip vorhanden. dass der Bewegungsbegriff der Physik. für die Mechanik fruchtbar zu machen." 1 ) In dieser Stelle. dass er gegen Aristoteles und die traditionelle Lehre prinzipiell auf die Veränderung cies Ortes eingeschränkt wird. der in der Natur als verwirklicht Begriff durch seine anzunehmen sei. . 2) Wenn nun der Beschränkung auf den Stellenwechsel im Räume an Umfang ist verloren hat. comme ceux qu'ils appellent motus ad formam. von den allgemeinen Gesichtspunkten der Logik und Geometrie abhängig bleibt. so hat er dadurch andererseits an Schärfe und Genauigkeit seines Inhalts gewonnen. der Veränderung vertrat. 24: Motus autem (scilicett neque enitn ullus alius sub cogitationem mearn ullum alium in rerum natura fingendum puto . philosophes supposent plusieurs mouvements. et mille autres. Erfahrung zu finden: was IT. motus ad quantitatem. . motus ad calorem.. .

. es muss ein System angenommen werden. dass wir ihn in seinem Bewegungszustande als eindeutig bestimmt und die ursprüngliche systematische unterschieden der Relativität dachten. Eindeutigkeit. dass wir die mittelbar Bewegung eines Raumteils auf die un benachbarten Teile des Raumes beziehen: diese Art der Beziehung wird daher für Descartes zu einem notwendigen Bestandteile in der Definition der Bewegung. inde concludimus. consideremus. nullum esse permanentem ullius rei locum. 13. dass das Prinzip der Ortsbestimmung nicht in der Beziehung auf irgend eine empirische Wirklichkeit gegründet werden kann: die Realität dieses Prinzips liegt allein im Denken. dicere ) Pnnc. II. den wir für die Bewegung brauchen. erscheint So lehrt uns der Fortschritt der Erkenntnis. für welches die Bewegung eines Raumteils zu einer gegebenen Zeit eindeutig bestimmt ist. sondern im denkenden Geiste selbst festzustellen: „Si tandem cogitemus. ut aliqua ei deterx 2 Princ. quam ex rei veritate. wenn man an Aufgabe des Bewegungsbegriffes zurückdenkt. vere immota in universo reperiri.24 Die erkenntniskritische Begründung der Naturwissenschaft. 2 ) Durch caites zu die Schwierigkeit. 1 — In der Erkenntnis der Relativität der neue Probleme: — Probleme. II. hier auftritt. ist nicht im Universum. Die Willkür möglicher Bezugssj^steme muss aufgehoben werden. ) }H>ssumus eandem rem eodem tempore locuru mutare ac non mutare. 13: prout ad diversa respicimus.Si non tarn ex vulgi usu. . nulla ejusmodi puncta Erfahrung als als in sich jedoch in der einen einer anderen wiederum bewegt. ruhend darstellt. wie sie verlangt auszuschliessen. . den individuellen Körper zu bestimmen: der Körper wurde erst dadurch zum Individuum. die Nun aber scheint gerade hier das Prinzip wird. Dies lässt sich nur dadurch wie es scheint einer — erreichen. nisi quatenus a cogitatione nostra determinatus" ) Diese Bestimmung des Ortes im Denken ist der reine Ausdruck des logischen Grundgedankens der analytischen Geometrie. . neuen prinzipiellen Aufstellung gedrängt. quid per motum debeat intelligi. die willkürlich jekt gleichzeitig — einem und demselben Ob- Ruhe oder jede die beliebige Form der Bewegung sieht sich Des- zuschreiben können. da wir nach ihm ist — je nach der Wahl des Bezugssystems. . die sich Bewegung liegen jedoch ergeben. Sie bestand darin. Der „unbewegliche Punkt".

intelligo id omne quod simul transfertur. ex multis partibus. den Körper als Subjekt der Bewegung nicht vorauszusetzen. Der Fortschritt von Descartes' die deutlicher die Tendenz. sive dicere possumus esse translationem imius corporis ex vicinia eorum corporum. Man erkennt hierin das Streben. ergiebt. II. temporis momento ejusdem mobilis contigua esse possunt. Diese Begriffsverbindung ist für die spätere Entwicklung des Problems von besonderem Interesse. loci acceptio varia est ac pendet a nostra cogitatione: sed cum per motum intelligimus eam translationem. 28: vgl. 62 vgl. quae fit ex vicinia corporum contiguorum. dem Bew egungsbegriff eine konstitutive Bedeutung für das Sein des theoretische Funktion des Bewegungsbegriffes T Naturkörpers zu geben: ein Streben. weil sie nach Descartes' Ansicht allein eindeutig bezuweisen. die Bewegung als Grundlage der besonderen Abgrenzungen und Gestaltungen innerhalb der Körperwelt nachnachdem der allgemeine Begriff des Gegenstandes schon durch die geometrischen Bestimmungen erschöpft ist. Ueber die gedanklichen Motive. das sich freilich darauf beschränken muss. ut supra exposui. die die alios in se habeant motus. ) . . quae illud immediate contingunt. 45.Die erkenntniskritische Begründung der Naturwissenschaft. einschränkt. die zu dieser Definition Addidi praeterea translationem fieri ex vicinia corporum contiguorum in viciniam aliorum.32. 2) Principia. II. II." . ') Diese Entfernung „wahre" Bewegung eines Körpers auf die von seiner unmittelbaren Nachbarschaft werden soll. 11. non autem ex uno loco in alium: quia. quae Erklärung. sed unum tantum. weiter unten S. Denn es liegt hier der Versuch vor. *) Physik zeigt nun immer Bedeutung der Bewegung als eines geführt haben. sondern ihn durch die Bewegung selbst erst als eine Einheit zu definiren. stimmt ist. sive unam partem materiae. 25 minata natura unius partis tribuatur. Ubi per unum corpus. Princ. 2 Vgl. Uebrigens wird die Lageänderung eines Körpers gegen seine unmittelbare Nachbarschaft auch als seine „wahre und absolute'' Bewegung bezeichnet 2 ): als „absolut" wohl hauptsächlich deshalb. wie später betrachtet in empi- rischer wie systematischer Hinsicht mannigfache Schwierigkeiten. etsi rursus hoc ipsum constare possit materiae. quoniam una tantum corpora eodem Princ. 25. et tauquam quiescentia spectantur iu viciniam aliorum. Dennoch für die ist sie — besonders in ihrem letzten Teil — zugleich im System Descartes' aufklärend. non possumus isti mobili plures motus eodem tempore tribuere.

36. gilt zunächst. dass die Erkenntnis einer Grössen-Gesetzlichkeit in Veränderungen die Es Fixierung quantitativer Konstanten zur Voraussetzung hat. dem Grundgesetz der Erhaltung entgegen scheint: man ist gezwungen. dies darf jedoch nicht hindern. Er selbst spricht es aus: wenn auch alles. der Physik entscheidend. denen gegenüber die wirkliche als spezieller Fall gilt. der nach dem Grundgedanken des Systems der metlm dische Ausdruck der Realität ist: die Bewegung muss als Grösse bestimmbar werden. 263. was Sinne und Erfahrung in der wirklichen Welt uns lehren. *) ^Le monde ' Oeuvr. auch Leibniz ist von ihr. das Gesetz zu Grunde zu legen.26 Die erkenntniskritische Begründung der Naturwissenschaft. da es sich in ihr zum ersten Male darum handelt. hervorzuheben. 259 u. Aber indem das mathematisch-naturwissenschaftliche *) Princ. Diese Aufgabe verlangt neue logische Mittel. den allgemeinen Grössenbegriff tür das empirische Problem der Veränderung anwendbar zu machen. die sich in ihrer erhält. Diesen Wert kann aber die Bewegung nur durch die Vermittlung des Begriffs erhalten. dass ihm der Wert seines Gedankens nicht in der Wiedergabe bestimmter Xaturthatsachen. Grundtendenz blieb gerade hier für den Fortschritt. . Bei Descartes selbst zeigt sich übrigens deutlich. 2 ) In diesem metaphysischen Ausdruck wird dennoch der erkenntniskritische Grundgedanke deutlich. gehört noch dem ontologischen Motiv in Descartes" Philosophie an. festzustellen in dem hat der Bewegung sucht. das realisierenden Grundbegriffs — selbst nicht wiederum veränderlich So — ist die Substanz der Ver- änderung ausdrückt. sich uns Veränderung der Natur räumlichen Verteilung Descartes sich als nur Veränderung der der Bewegungsgrösse. als eines in entsteht die Auffassung der Beals wegung konstanten Quantums: was darstellt. U. IV. die Gott erschaffen könne. 1 ) Gesamtheit im Universum die Quantität Das empirische Maass. ein ursprüngliches Grundmaass zu erschaffen. die er logisch vertieft und für die Erfahrung fruchtbar macht. So gilt das Gesetz für alle „möglichen Welten". Die Konstruktion möglicher Welten zwar. mangelhaft erwiesen. Vor allem tritt hier der Gedanke ein. wenn man gedanklich eine neue Welt entstehen lässt. sondern in seiner Bedeutung als Prinzip liegt. in seiner ganzen Entwicklung bestimmt. den logischen grundlegenden Descartes' Wert des Gedankens zu erkennen.

pourront avoir des de- nouveau monde. 263. a priori in Interessant beginnt.Je nie contenterai de vous avertir heisst es in der Abhandlung „Le nionde". wie hier spezifisch der Aristotelische des die moderne Bedeutung anzunehmen. . Vgl. et dont il a imprime de telles notions en nos ämes. IV. ebenso: Discours de la methode V: Cous. I. ist. sondern die Bedingungen und Grundlagen als denen sich die Erfahrung Konsequenz ergiebt. et. auftritt: der er schliesslich bei Kant das a priori bezeichnet nicht mehr die Ursache im Sein.Die erkenntniskritische Begründung der Naturwissenschaft. suivant lesquelles Dieu meine nous a enseigne qu'il avoit dispose toutes choses en nombre. qu'outre les trois lois que j'ai expliquees. a. Bedingungen der möglichen Erfahrung bezieht. Beide Richtungen des Gedankens lassen sich bei Descartes selbst in ihrem Ausdruck deutlich unterscheiden. ne fussent en tous De sorte que ceux qui par leurs causes. Discours VI. remarque certaines lois que Dieu a tell^ment etablies en la nature. dis-je. unmittel- Schöpfung der Existenzen durch Gott gesichert Erkenntnis im bar darauf aber wird der Grund dieser Geltung in der Art ihrer Bewusstsein Begriff gesucht. heraus die möglichen zu begrenzen und auf Bedingungen einzuschränken. sauront suffisament examiner les consequences de ces verites et de nos regles pourront connoitre pour rnexpliquer en termes de monstrations a priori les effets l'ecole." 1 ) de tout ce qui peut etre produit en ce Die Geltung der „ewigen Wahrheiten" soll hier auf der einen Seite zwar durch ihre Verwirklichung in ihrer sein. elles aussi veritables ni douter que si Dieu qu'en celui-ci. Das Verhältnis des Erhaltungsprinzips zum Universum lässt sich ebenfalls in der x 168 j'ai ) Oeuvr. aus Cous. qu'apres y avoir fait assez de reflexion nous ne saurions douter qu'elles ne soient exactement observees en tout ce qui est ou qui se fait dans le monde. . aus sich 27 Erkennen Existenzen es unternimmt. avoit cree plusieurs mondes.. — des Wissens. en poids et en mesure. I. 194/5. klärt sich der Gedanke und wird zur Vorbereitung der Frage. je n'en veux point die sich auf die — — supposer d'autres que Celles qui suivent infailliblement de ces verites eternelles sur lesquelles les mathematiciens ont accoutume d'appuyer leurs plus certaines et plus evidentes demonstrations: ces verites. et dont la connoissance est si naturelle ä nos ämes que nous ne saurions ne les pas juger infaillibles lorsque nous les concevons distinctement.

sondern er wird weil sie der Typus der Naturgesetze überhaupt. der zwischen dem empirischen Vorgang des Stosses und dem rationalen Prinzip der Erhaltung der Bewegungsquantität besteht. Mit dem Prinzip der Erhaltung der Bewegungsquantität hat nun Descartes die theoretische Grundlage für seine gesamte Physik gewonnen. Die bekannte Eigenart dieser Physik besteht Voraussetzung. die irgendwie nach der Analogie des sinnlichen Wirkens verständlich gemacht werden könnte. zu verstehen. als aber die Aufgabe. dass es möglich sein muss. alle eränderung blossen Stellenwechsel des Realen im Räume. wenn man den Zusammen- hang betrachtet. Damit hat Descartes ein theoretisches für die Programm aufgestellt. aus Gründen. wie immer dies bestimmt werden möge. die später zu — erörtern sind \ mangelhaft geblieben. dieser erst ermöglicht es. Das Universum selbst wird erst im Begriff der Erhaltung definiert. Allerdings ist gerade in diesem Punkte die empirische Durchführung in Descartes' Physik. Naturerscheinungen auf Druck. Eine wesentlich andere Auf- fassung von dem wahren Sinn und der prinzipiellen Absicht dieser Art Naturerklärung ergiebt sich jedoch. dass die qualitative Verschiedenheit dieser Vor- gänge zurückgeführt werden muss auf den einen Prozess der quantitativen Vertheilung der Bewegungsgrösse im Räume. das Entwicklung der Mechanik von ihren Anfängen bis zu ihrer modernsten Fassung als Energetik hin maassgebend blieb. Die gemeinsame Reduktion der physikalischen Vorgänge auf Stossvorgänge bedeutet also.und Stossvorgänge zurückzuführen und in ihnen erschöpfend zu erklären. Diese Vorausalle in der hypothetischen setzung giebt Descartes' System der Natur das äussere Gepräge des Materialismus: des zunächst alle wiederum Mannigfaltigkeit Geschehens löst sich auf in das Schieben und Stossen materieller Teilchen gegen einander. Richtung dieser Frage auffassen. geometrischen rein begrifflich als der Ausgleich zwischen den Bewegungsgrössen benachbarter Raumstellen aufgefasst. als Die Gesetze des Stosses gelten nur deshalb sich jede spezielle Voraussetzung aus den ersten ohne und phoronomischen Grundbegriffen im Verein mit dem Satz von der Unveränderlichkeit der Bewegungsgrösse ableiten lassen. vereinzelte Naturthatsachen zur Einheit eines Universums zusammenzufassen. Der Stoss selbst wird also von Descartes nicht als eine Thatsache gedacht.28 Die er kemitniskritische Begründung der Naturwissenschaft. .

dass die Geltung allgemeiner Gesetzlichkeiten das Problem als er- Bewegung von Descartes nicht geahnt. sinnliche Darstellungsweise. dass der Begriff des Wirkens sich rein in den Gedanken einer exakten quantitativen Gesetzlichkeit auflöst: die Kausalität der Natur. nicht einem Zugeständnis an eine unmittelbare Daher ist unter einem allgemeinen philosophischen Gesichtspunkt der Vorwurf hinfällig. der seit der Herrschaft der Newtonschen Physik gegen Descartes erhoben zu werden pflegt: dass er nämlich die Causalität nur in unmittelbarer Berührung materieller Teile verständlich findet und die Pernwirkung prinzipiell leugnet. konstituiert auch die Begriffe der Materie und der Kraft. sondern und begründet worden ist.Die erkenntniskritische Begründung der Naturwissenschaft 2 ! I ist in prinzipieller Klarheit erfasst. d'Alemberts besteht — Nach einem Ausspruch trotz allen Irrtümern in den besonderen Festsetzungen Descartes' Grösse darin. Die hier zeigt sich die spezifische Beziehung auf die Mathematik als die eigentliche Differenz. dass er als erster die Notwendigkeit allgemeiner Gesetze der Bewegung geahnt hat. Denn diese Auffassung Descartes' ist keineswegs in naiver Gebundenheit an populäre Anschauungen begründet. dass der Faktor der sinn- lichen Empfindung. sondern geht auf die reinen begriffliehen Grundsätze seiner Physik . der für die Definition des Naturkörpers ver- worfen wurde. Der Begriff dem Grunde des Descartesschen Idealismus erwachsen ist. dass er somit aus der objektiv wissenschaftlichen Konstruktion Wechselwirkung zwischen den verschiedenen Teilen der Materie wird nicht durch Hineinverlegung der sinnlichen Empfindung in die Dinge erklärt. also den Begriffen der Mathematik unterkenntniskritische begriffen Notwendigkeit geordnet wird. auch für die Auffassung der wechselseitigen Beziehungen der Körper unter einander keine Geltung hat. der Grösse. Wiederum zeigt sich. Auch der Natur überhaupt ausscheidet. die er eben damit idealisiert. der auf — Die Cartesische Reduktion alles Naturgeschehens auf Vorgänge des Druckes und Stosses entspringt also den Motiven des Rationalismus. die Descartes' System vom Materialismus auch bei scheinbarer äusserer Annäherung scheidet. Eine der wichtigsten Konsequenzen dieser Einsicht liegt darin. sondern in reiner geometrischer Anschauung konstruiert. — Damit ist der richtige Standpunkt für die historische Würdigung der Cartesianischen Physik bezeichnet: der — hinzuzufügen für ist nur.

die verschiedenen Gesichtspunkte. ohne ihren Zwischenraum in das angebbarer Weise mitzubestimmen. zwischen Raumstellen besteht. genügt es nicht. Also handelt es sich in Descartes' Polemik um das Postulat.30 Die erkenntniskritische Begründung der Naturwissenschaft. zu der im übrigen die Entwicklung der neueren Physik seit Faraday auch empirisch immer energischer hinstrebt. die Fixierung . nicht „begreiflich" gefunden. erkennt man nun überall. dass zur Herstellung eines streng eindeutigen Zusammenhangs der räumliche Wechsel des Realen stetig auf die stetig einander folgenden Zeitstellen zu beziehen ist. Er bedeutet für das vorliegende Problem das die Verteilung der Bewegungsgrösse im — die Forderung. sondern die rationale Forderung der Continuität ist für Descartes sowohl. Die „Causalität" sollte danach das Gesetz bedeuten. Das Problem der Wirkung hat sich für Descartes bereits in eine Frage der gedanklichen Bestimmung aufgelöst. Räume in jedem gegebenen Zeitpunkt darstellt. Unter diesem Gesichtspunkt aber erscheint ihr Widerspruch als der Ausdruck einer berechtigten systematischen Ansicht. Bewegungen der Grösse nach vergleichbar in ihrer Bedeutung zu bestimmen. wie iür Leibniz in der Ablehnung der Fernkräfte wirksam. Daher wird ein Verhältnis. dass die Behandlung des besonderen Problems der Bewegungsgrösse von der Einsicht in die allgemeinen Voraussetzungen der Grössensetzung geleitet ist. die in ihrer Vereinigung die Grösse der Bewegung eindeutig und erschöpfend definieren. zu sondern und In dieser Aufgabe entsteht unter zweier Grundbegriffe der Bewegung: der Geschwindigkeit und der Richtung. denen sind. sondern in stetigem Uebergang zu vollziehen. Mit der Leugnung der Fernwirkung soll also der Begriff der Naturcausalität nicht in der sinnlichen Erfahrung der Berührung beschränkt werden. Die Causalität dient hier als ein rein begriffliches Moment zur Herstellung der Continuität in den beiden einheitlichen Grundreihen des Geschehens. beliebig herausgegriffene Raumstellen nach ihren wechselseitigen Beziehungen und Verhältnissen zu bestimmen. In der Ausiührung. Um diese Aufgabe vollständig zu lösen. Die allgemeine Aufgabe fordert die Ergänzung. die gegenseitige Bestimmung von Raumpunkten nicht sprungweise. selbst zurück. Nicht die Forderung einer irgendwie sinnlichen Unmittelbarkeit. Als eine solche Voraussetzung war zunächst der Begriff der „Dimension" bezeichnet. die das Erhaltungsprinzip im einzelnen erfährt.

4 ) vgl. Namentlich dieser zweite Teil des Gesetzes ist mit grosser Klarheit ausgesprochen: er ist besonders dadurch ausformuliert: als gezeichnet. II. 106 vgl. dans lequel il n'y a que deux proprietes ä considerer: l'une qu'il se peut faire plus ou moins vite. Princ. 37—39. So wird das Beharrungsgesetz ausdrücklich in doppelter Weise Beharrung der Geschwindigkeit und als Erhaltung des Bestrebens eines Körpers. insbesondere des Parallelogramms der Bewegungen. Er hat — vereint mit der Erkenntnis der Relativität der klaren zu einem Ausdruck des Prinzips der Zusammensetzung von Be- Bewegung — wegungen zu einer Resultante. 260: leur action. 3 ) Princ. Die qualitative Verschiedenheit der i) Oeuvr. 32. • 31 _0n ne peut coucevoir que le (le mouvement) soit autre chose que changement. manifestum tarnen est omne id quod movetur. selbst als extensiver die Grösse deutlich unterschieden). . fiat in instanti. est difierente de leur mouvement. Vgl. 2) pr i nc n. Princ. determinatum esse ad motum suum conti- — — nuandum versus aliquam partem secundum lineam rectum. Die Richtung wird im Zeitmoment bestimmt gedacht.Die erkenutniskritische Begründung der Naturwissenschaft. in der einmal angenommenen Richtung gradlinig fortzugehen 2 ). et rendant egalement vite donnent aucune diversite de nature. par lequel im corps s'eloigne de quelques autres. l'autre qu'il se peut faire et vers divers cotes. ) In Rücksicht auf die beiden hier bezeichneten Gesichtspunkte muss der allgemeine Gedanke der Erhaltung durchgeführt werden. quae possunt designari. sehen wir infinitesimale gradlinige Bewegung als ein- Erkenntnisgrund für die Bestimmung der krummlinigen Bahn und Krumm. in singulis instantibus. 44. hat sich für Descartes anderen Problemen fruchtbar gezeigt. dum movetur. IX. ). II. c'est ä dire l'inclination bu'elles 5 ) ont ä se mouvoir. „Le monde" Oe. auch in Der Gedanke der methodischen Einheit von Gerade der hier zu Grunde liegt. geführt 5 ). sie erscheint so unabhängig von der wirklich erin jedem unausgedehnten Punkte folgenden Ortsveränderung „Quamvis nullus motus der Bahn gedanklich determiniert. dass in ihm der Begriff des Infinitesimalen ent- schieden hervorgehoben wird. IV. . Hier ist non autem unquam secundum ullam lineam curvam 3 Bewegung von der Bealso die infinitesimale Bestimmung zur wegung Zugleich geführt. II. il est toutefois impossible le 1 que ces causes le lui determinant vers un meine cöte. et bien que ce changement puisse proceder de diverses causes. 39.

'A2 Die erkenntniskritische Begründung der Naturwissenschaft. er hat diesem Ausdruck ein Problem dem Leibniz in der ganzen Entwickelung seiner Philosophie hat. So stehen wir hier vor einer Paradoxie — . die wichtigsten — Vielmehr lassen sich gerade Mängel der empirischen Aufstellungen Descartes' - besonders die Irrtümer seiner Stossgesetze auf Unbestimmt- heiten im Begriff der Richtung zurückführen. gesehen 2 ). sondern von Erkenntnismethoden. die Descartes für das Problem der Richtung entwickelt. z. über den mechanischen Grundbegriffen Descartes' Wir sahen. 80 f. die Stelle über Archimedes: Responsiones IV [S. nach welchem die Gerade das Grundmittel für die Erkenntnis der Kurve ist 1 ). . ö. in Descartes selbst hat in dieser mit ge- Einheit einen Hinweis auf eine „Metaphysik der Geometrie" gestellt. in welcher erkenntniskritischen Tiefe und Sicherheit für die Möglichkeit einer wissenerfasst die wichtigsten Gesichtspunkte wurden. . nicht schliessen. qui est une science dont je n'aipoint remarque «ju'aucun autre se soit jamais servi. Dennoch Ausgangspunkt der mathematischen Naturwissenschaft geworden. zu reiner Durchführung gelangt. de ce . V. (vgl. wird von Descartes ausdrücklich Es handelt sich in beiden um die Verschiedenheit von Dingen. was keineswegs logisch für das Richtungsproblem festgestellt wurde. en l'appliquant tout ensenible aux lignes droites et aux schaftlichen Mechanik von Descartes courbes. VIII. Oe. Geometrie Oe. die sich wiederum zur Einheit eines Erkenntnis-Resultates zusammenaufgehoben. die den Charakter der Aristotelischen Physik bestimmt. et semble etre prise que j'ai coutume de nommer la Metaphysique de la geometrie. Pour moi. sinon Archimede. und Newtons Grundwerk ist in wesentlichen Punkten in der Bekämpfung Descartes' entsind Descartes' „Prinzipien" nicht der l 2 ) Vgl. je men sers toujours etc. ) An Mersenne schreibt Descartes über eine Methode Desargues': „La facon dont il commence son raisonnement. wenn wir sie der Mechanik betrachten. B. Diese phoronomischen Einsichten Descartes' weisen wiederum auf das Grundprinzip der analytischen Geometrie zurück. im Zusammenhange des ausgeführten Systems In diesem System nämlich ist. stellen uns allerdings vor eine schwierige Frage. 337 u. Gerade und Krumm also in durchgehender begrifflicher Einheit gedacht werden. die sich übrigens allgemein gegenaufdrängt. est d'autant plus belle qu'elle est plus generale. . 313. gradlinigen und der Kreisbewegung. 132]). rungen — Die wichtigen Gedanken.

die ihre Entfaltung zur physikalischen Einzelerfahrung verhindert haben. werden. nach Descartes* Verhältnis zu Galilei und Newton: zugleich müssen wir suchen. diese auffallende Discrepanz zu begreifen. Descartes Kritik. . in ihr bereits die Motive anzudeuten. 33 standen. die für den philosophischen Fortschritt in Leibniz entscheidend geworden sind. Indem wir versuchen.Die erkenntniskritische Begründung der Naturwissenschaft. Ca? sirer. sehen wir uns hier von der Darstellung der Descartes- schen Grundbegriffe zu ihrer Kritik gedrängt. in Es muss versucht den Grundbegriffen selbst die ursprünglichen Schranken Historisch betrifft diese Untersuchung die Frage aufzuzeigen.

Es wäre zugleich sachlich unfruchtbar. In den Grundsätzen des Systems selbst liegt der gültige Maassstab für seine Kritik. So wird er zur Kritik des Sinnlich-Gegebenen. ist der Begriff der Substanz. Der Begriff der Substanz und die Substanzialisierung des Raumes. in in dem sich seine dem aber zugleich die Grenzen seiner Philosophie sich am klarsten ergeben. Dies ist für die metaphysischen Probleme ohne weiteres deutlich und durch die historische Fortentwicklung des Cartesianismus bestätigt: es lässt sich in gleicher Weise für die Erkenntniskritik Descartes' und ihre Ausführung in Mathematik und Naturwissenschaft nachweisen. wichtigsten Gedanken konzentrieren. Die Tiefe dieser ursprünglichen Grundsätze erkennen wir gerade darin. hier an dieser Stelle treten zudes Gedankens am reinsten hervor. gleich die logischen Motive nicht umgekehrt. die dem System selbst fremd sind. In — der zweiten Meditation sehen wir den Gedanken der Substanz in Descartes entstehen. Es wäre einem Denker wie Descartes gegenüber unbillig. Der Substanzbegriff entwickelt sich am Problem des Körpers: er hat die bewusste Tendenz nachzuweisen. dass sie über die besondere Gestaltung. dass die Realität des Körpers im Denken ihren Grund und ihre letzte Wurzel hat. . — Der Grundbegriff von Descartes' System.III. dass man ihm empirische Forschungsergebnisse der späteren Physik entgegenhält. hinausweisen. die Ausrührung seines Systems an Voraussetzungen zu messen. die sie bei Descartes im — — einzelnen erfahren. Descartes wie es häufig geschehen ist dadurch zu widerlegen.

Dieses Sein kann nur in der Voraussetzung des Denkens liegen. in sie ist jedoch dehnung schon gegeben. Wie Descartes in Wechsel sinnlicher Merkmale wird doch das identische Sein des Wachses. Auch diese Konstanz von Merkmalen würde vielmehr bestimmt bleiben. die Identität des Wachses kann nicht in irgend einer identischen des ausführt: Wachses allem Existenz begründet werden. sondern nur in dem reinen Gesetz. 35 zum Nachweis. ihrer wesentlichen durch die AusFunktion erschöpft und nicht Wenn es dennoch gerechtfertigt ist. Diese Unendlichkeit des Wechsels gerade führt uns zu der Einsicht. Bieg- samkeit Freilich von den sinnlichen streng unterschieden werden. Substanz und Raum 3* . in dem selbst die Rücksicht auf den Raum zunächst und ursprünglich noch nicht gegeben ist. es liegt daher listischer noch durchaus innerhalb Descartes' idea- Tendenz. sondern nur in dem reinen Gesetz Der Körper bedeutet nur die Forderung aber eines Beharrlichen für alle Veränderung. festgehalten. sinnlich ist immer nur dies in der Setzung der Ausdehnung. — nicht gerechtfertigt. wenn sie dass in der relativen Konstanz der bestimmten räumlichen Merkmale die Substanz des Körpers gegründet werden könne. wenn sogleich im Beginn der Untersuchung die räumlichen Bestimmungen — Ausdehnung. Beweglichkeit. dass. des Denkens selbst. ist diese Forderung im Denken zu erfüllen: so ist alles „Dasein" des Körpers in das reine Denken zurückgenommen.Der Begriff der Substanz und die Substanzialisierung des Raumes. wäre diese Unterscheidung gemessen an der reinen — Aufgabe des Substanzbegriffs bedeuten sollte. nicht in der Vergegenwärtigung der einzelnen möglichen Gestalten zu finden ist. das also im Sinnlichen nicht gegründet sein kann. Dies ist der reine logische Grundgedanke der Substanz. Allerdings muss diese Rücksicht zur näheren Bestimmung und Ausführung des Gedankens hinzuallein — — treten. Beispiel dass in keiner sinnlichen Bestimmung das Sein es für das besondere des Körpers sich erschöpft. das das Unendliche zuerst zu einer gedanklichen Einheit zusammenfasst: eben im Gesetz der SubDie Substanz ist also die allgemeine logische Voraus stanz. In der zweiten Meditation That klar ausgesprochen: auch die räumlichen Merkmale müssen wir von Anfang an der Unbestimmtheit unendlicher Veränderung preisgeben. was wir als Voraussetzung des Körpers denken.

Der geometrische Raum wird also innerhalb der Mathematik nicht mehr als universelle Grundmethode anerkannt. nee intellectu puro . des Naturkörpers mit Es ergiebt sich die Inkongruenz. handelt es sich von Anfang an darum. der für den Mathematiker nur noch ein besonderes Gebiet von Objekten bezeichnet. das konkrete Sein der Ausdehnung durch den allgemeinen Begriff der Grösse zu ersetzen. in einer besonderen Beziehung zu einander zu denken. der in seiner Ab-. Geometrie aber finden. als durch das Schema der räumlichen Gestalt aufzufassen. Schon innerhalb der reinen Mathematik finden sich nun bei Descartes Motive. ihren letzten Grund in den Methoden des reinen Denkens. Alle Mannichfaltigkeit der Natur muss noch zu ihrer Objektivierung zunächst auf die einzige Mannichfaltigkeit räumlicher Gestaltung zurückgetührt werden. Dies ist die klare Auffassung des Verhältnisses der Begriffe „Substanz" und „Ausdehnung". vero aliquid etiam tunc imaginemur. so wäre analog der Versuch zu erwarten gewiesen.36 Der Begriff der Substatiz und die Substanzialisierung des Raumes. sogleich leitung auf allgemeine logische der Ausdehnung Erwägungen zurückgeht. vorbereiten. Die Gestalten der wie wir sahen. in seiner Anwendung l't auf das Objekt der Geometrie beschränkt. die Realität eher durch den Begriff von Grösse und Zahl zu bestimmen. dass die allgemeinste Grundlage des physikalischen Seins. in allen Naturveränderungen die Identität des Gesetzes zu erkennen. so kann dies nur den Sinn haben. Gerade von dem Grundgedanken der analytischen Geometrie sich nun aber gegenüber Descartes' SubstanzialiDenn nach ihm sierung des Raumes Fragen und Bedenken. wie sie vor allem in der analytischen Geometrie verwirklicht ist. sondern zu einem speziellen Moment herabgedrückt. aus einem Begriffe gewonnen wird. die das allgemeine Prinzip später erfährt. die Descartes kennt. die die Besonderung. Wenn man diese wenn man sie mit Tendenz erkenntniskritisch weiterverfolgt dem Gedanken verbindet. In den Regeln wird gleich bei der ersten Einführung der Grössenbegriff. Wie die Kurve auf die Gleichung reduziert wird. „Hie tantum circa magnitudines in genere intelligimus nos versari. dass allerdings die Geometrie die notwendige Voraussetzung für die Aufgabe der Substanz bildet: für die Aufgabe. dass der Gegenstand der Natur der Mathematik zu nach den allgemeinen Grundprinzipien aus ergeben — definieren ist: so wird die Gleichsetzung fraglich.

. 10. IV. Ex quibus transferamus illa. S.. die Anschaulichmetho- des Geometrischen auf einen fundamentalen Vorzug zurückgeht. S. . sequitur ex dictis ad regulam jecto distinctius duodecimam . S.. 2) R e g. also " M in gleich zum geometrischen ist in Räume keit gesetzt. auf das sich die Reform in erster Linie beziehen soll. ad illam magnitudinis speciem. quam quod sit figurata. Wichtiger noch als als diese Thatsache auf die logischer Hinsicht die Art ihrer Begründung. auf die schien in den Grundlagen der hier beruft. [. . . 50. Hanc vero esse extensionem realem corporis abstractam ab omni alio. b'.. si adjuto. sich Descartes nun durch das als Ziel und die prinzipiellen Mittel beseitigt. Reg. das wiederum nur in einem weiteren Zusammenhange von Fragen zu verstehen ist. Die Frage nach dem Verhältnis des allgemeinen dischen Grössenbegriffs zum Raumbegriff hat jetzt einen allgemeineren Ausdruck erhalten: es handelt sich in ihr um das Verhältnis von Denken und Sinnlichkeit Mathematik. non parum profuturum. ) — !) Reg. II. quod facile non etiam ad quamlibet in specie possit eoncluditur. 140. cum in omnes proportionum differentiae Der algebraische Begriff des Verhältnisses wird seiner ursprünglichen Konzeption in Beziehung nullo alio subexliibeantur. 2 sie wurde ferner als das eigentliche Gebrechen in der traditionellen Behandlung der geometrischen Probleme bezeichnet. vgl.'>7 utamur. das dem Objekt der Mathematik eigentümlich ist. in. XiV. . quae de magnitudinibus in genere dici intelligemus. . seiner Geometrie für die selbständige Erkenntnisart Sie wurde Begründung der mathematischen Axiome als trügerisch verworfen. Die „Imagination".. Pcmr l'analvse des anciens et l'algebre des modernes la premiere est toujours si astreinte a la consideration des tigures. nihil diei de magnitudinibus in genere. qu'elle ne peut exercer l'entendement saus fatiguer beaueoup l'imagination Ce qui fut cause que je ponsai qu'il falloit chercher quelque autre methode etc. dass das sinnliche Moment.Der Begriff der Substanz und die Substanzialisierung des Raumes. . Oeuvr. Mit diesem neuen erkenntniskritischen Terminus stehen wir vor einem neuen Problem. 3) Descartes spricht es klar und entschieden aus. t) Discours db la raethode part. notandum sed est speciebus in phantasia depictis referri. (et) per se est evidens. quae oranium facillime et distinctissime in imaginatione nostra pingetur..

grösse mit der Zahlgrösse wird in für alle !) Sinne durchgerührt. a cause ne trouvois r.." ce 1 ) " sur les notions claires et distinctes que savent assez des ceux qui l'ont tant soit Gegen zielt. dass algebraischen Operationen ein entsprechender geometrischer VIII. die plizierten algebraischen Verhältnisse zu entwirren und ihnen eine und übersichtliche Darstellung zu geben. 529. ni que je pusse plus distinctement representer ä mon imagination etä mes sens. den Interessen. et que. parce moyen j'emprunterois toiit le meilleur de l'analyse geoixetrique et de Palgebre. — Algebra und geht von einer Kritik ihres wissenschaftlichen ZuUnter dem Gesichtspunkt der Methode erscheint standes aus. les plus courts. diese Grundrichtung Descartesschen Denkens. les tigures et les mouvements.en de plus simple. die Algebra in ihrer traditionellen Verfassung als eine unklare und dunkle Kunst. il r'alloit que je les explicasse par quelques chiifres. 2 ) An ein dieser Stelle nun tritt die räumkom- liche klare Anschauung als methodisches Mittel ein. 3 ) Discours II. nicht als eine Wissenschaft. Raum durch die Zahl. mais seulement de notre esprit. . 3 ) Nun entsteht innerhalb der Gesamttendenz der analytischen Geometrie ein Die Verbindung der Ausdehnungsneues und wichtiges Motiv. peu approfondie. Das Ziel der allgemeinen Mathematik nämlich liegt nicht. <)ue je 143: Je pensai que. . 8 Der Begriff der Substanz und die Substanzialisierung des Raumes. n'est nullement fondee sur ses dem Charakter der fantömes. einzig darin. pour particulier. 2 ) dem II. et rnrrigerois tous les defauts de l'une par l'autre. die auf die Ausschliessung der Imagination und ihrer Phantome wirken jedoch von Anfang an widerstreitende systematische Sie gehören zunächst noch dem mathematischen Gedankenkreise selbst an. mais que pour les retenir ou les comprendre plusieuts ensemble. parce qu'elle ne considere que les grandeurs. Geometrisches durch Algebraisches zu Die Universalität des neuen Gedankens lässt sich nicht in die Grenzen einer besonderen mathematischen Disziplin einschliessen. Oeuvr. wie es zunächst scheint. considerer proportions en general) mieux en je les devois supposer en des lignes. Oeuvr. mit mathematischen Erkenntnis und der Begründung ihrer Gewissheit nichts zu thun habe. Discours Oeuvr. die den Geist verwirrt. die ihn bildet. „Toute cette science que Ton pourroit peut-etre croire la plus soumise ä notre Imagination. 141. qu'il seroit possible. I. (les I. Die Reform Descartes" bezieht sich daher ursprüngauf die lich — in gleichem Maasse wie auf die Geometrie verdrängen.

Geschichtlich liegt hierin die Weiterführung — — eines Gedankens. Reg. (Lpz. Zum Ganzen s. dass es die Allgemeinheit des Grundbegriffes der universellen Mathematik aufzuheben droht. allgemeine Zahlenverhältnisse an konkreten und anheutigen schaulichen Objekten darzulegen. Die exacte Feststellung einer numerischen Proportion soll nur im Räumlichen oder doch nach Analogie des Räumlichen möglich sein. die den Begriff der Grösse zunächst in reiner Loslösung von jedem besondern Inhalte durchzuführen suchen. sondern mit einer geometrischen Darstellung und Deutung der elementaren Rechnungsarten. 39 Ausdruck gefordert wird. Dieser Zug ist ist.Der Begriff der Substanz und die Substanzialisierung des Raumes. enden damit. M Vgl. (1880. die bisher rein als geometrisch-methodische charakterisiert ist. S. der bereits der Einführung liegt. S. dass die Buchstaben zunächst die Bezeichnung beweist jedoch der Ausdruck und In den speziellen diesem Motiv noch schliesslich räumlicher Gebilde finden sich setzt sind. der Buchstabenin dieser rechnung durch Vieta zu Grunde handelt es sich nicht allein Auch nämlich um einen Fortschritt zu einer höheren stellt sie Abstraktion. Descartes' Erkenntnistheorie. *) Reg. •') 1 Marburg 1882. 3) Eeg 2IV. Hierin brauchte kritischen zunächst also keine Abweichung der Begriff vom der erkenntnis- Wege zu liegen: distincten 6 ) Imagination. XIV. Liard. Vorlesungen über Geschichte der Mathematik. Eine Studie zur Vorgeschichte des Kriticismus. 50. scheint sogar unmittelbar den kritischen Begriff der „reinen Sinnlichkeit" vorzubereiten.) — ) . Revue philosophique X. XVI. Can tor. 578. Ueber das Verhältnis Descartes' zum Begriff der . 1 ) Ausführungen Descartes' deutliche von sich Spuren. eine Bedeutung jedoch.reinen Anschauung' Natorp s. 2 ) Im ganzen dieses Postulat der Schematisierung aller quantitativen Beziehungen in der Ausdehnung so entschieden durch. die Unterscheidung von Quantität und Ausdehnung als leere philosophische Subtilität abzuweisen. 150 ff. als „Logistice speciosa" sich vielmehr die Aufgabe. La methode de Descartes et Ia Mathematique universelle. dass er ihrem Ursprung eigen die Thatsache. der hier eingeführt wird. 1892. 4 ) Der Begriff der „Imagination-' hat jetzt eine positive Bedeutung tür das System erlangt. 3 ) Selbst die Regeln. der Algebra fremd. .) 2 Vgl. So beginnt Descartes" „Geometrie" wie zunächst zu erwarten wäre nicht mit dem Gedanken der Zurückführung räumlicher Gebilde auf Gleichungen. 59. II. S. S. 54.

40 Der Begriff der Substanz und die ist Substanzialisienmg des Raumes. Sätzen festgestellt werden soll. Discours IV. 1. des sinnlichen Faktors & der Mathematik nicht stehen geblieben. p. Aber schon diese ursprüngliche Fragestellung bedarf Gesichtspunkt des Systems der Gruudbegriffe zwar. diesen wiederum zum Gegenstand der Physik und in fortschreitender Besonderung zum liegt eine wertvolle sich gerade die Gegenstand der beschreibenden Naturwissenschaft zu !) gestalten. V. Begründung des erkenntniskritischen Idealismus niemals entziehen kann. „La faculte d'imaginer qui est en moi. aber keine Gewähr für ein äusseres Sein ihrer Objekte enthalten. wie es scheint. dass neue methodische und wissenschaftliche Mittel gesucht würden. mit den Mitteln des reinen Denkens nicht zu gelangen. Dies würde dahin führen. Oeuv. p. est capable de me persuader leur existence: car quand je considere attentivement ce que c'est que 1'imagination. 31. Meditat. tritt es in einen andersartigen Zusammenhang von Fragen und erhält dadurch eine andere Beleuchtung. Doch als eines Mittels Descartes bei dieser Schätzuno. Problem der Existenz gestellt und dass die Un- möglichkeit seiner Lösung in den Grenzen blosser Mathematik er- kannt wird. dass das — unter dem Darin — der Kritik. Noch einmal stellt sich ihm das Problem Hier ein in dem Versuche seiner Grund- legung der Metaphysik dar. et de laquelle je vois par experience que je me sers lorsque je m'applique ä la consideration des choses materielles. je trouve qu'elle n'est autre chose qu'une certaine application de la faculte qui connoit au corps qui 2 ) lui est intimement present. 7." Es ist nur der Ausgangspunkt einer Untersuchung. in stetigem begrifflichen Fortschritte den Gegenstand der Mathematik zum Gegenstand der Mechanik zu determinieren. VI. et partant qui existe. 1 ) Zur „Wirklichkeit" ist also. dass sie zwar notwendige Wahrheit. um die Abstraktionen der Mathematik schritt weise durch immer genauere Bestimmungen den Forderungen der „Wirklichkeit" anzunähern. Von den reinen Verstandesbegriffen der Mathematik ist erkannt worden. denen Hinweisung auf Untersuchungen. Die Meditationen erörtern den Begriff der Imagination im Zusammenhang mit dem Problem der Existenz. 2 ) . nicht ein enddas in diesen gültiges Ergebnis. 162. Für dies Problem wird nun im Begriff der Sinnlichkeit eine neue Anknüpfung gesucht. I. Meditat. Nur wäre nunmehr zu erwarten.

Gerade dies aber wird in der versuchten Begründung der Wirklichkeit durch die Imagination" verkannt. Prozess. nicht aber von beiden unabhängig . Meditat. 36-37: Respons. XII. Hier sich besonders ideelles dass statt die Existenz als sinnliche Position vorweggenommen Ziel wird. so entsteht hier innerhalb des Systems eine merkwürdige Anomalie. . S. Hier wird ein absolutes Sein gesetzt. den Meditationen. d. den sie in Descartes' Mathematik zunächst noch zu besitzen schien. wichtige Ansätze zu einer derartigen Eni Wickelung: aber der selbständige philosophische Ausdruck dafür wird nicht gewonnen. Wenn sie dennoch als eine Bürgschaft für die Existenz gelten soll. wie die Imagination hier den freien und produktiven Charakter verloren hat. den Erkenntniswert nicht bedingt. S. sich. Auch innerhalb der Geometrie Wert. der der sinnliche Faktor äusserlich deutlich. VI. 2) Die Entwicklung s. Sein der Mathematik zu unterscheiden. V. das Sein der Physik vom gestellt. Descartes' von den Regeln Philosophie 1897.Der Begriff der Substanz und die Substanzialisierung des Raumes. dass die Existenz die unendliche Aufgabe der Erfahrung und der Wissenschaft ist. Die „Meditationen" führen dann die Sinnlichkeit Prinzip ein. das sich nachträglich und Selbst die durch äussere Einwirkung im Erkennen abbildet. alle Bestimmung zeigt ihres Inhalts nur allein in der reinen zugehört. soll Die die Thjjtsache Imagination einer äusseren sein. gesucht wird. in krass materieller aus- Weise 1 *... Es handelt sich in ihr nicht mehr um drücklich als ein dem Geiste fremdes von aus auf ein unabhängiges Dasein das konstruktive Gestalten des Objekts.an sich'' gegeben weiden kann. um von hier Körpern zu schliessen. aus zu Erkenntnisbedingungen werden. der vom Sein zur Vorstellung führt. 76. sondern um die rezeptive Aufnahme eines Gegebenen. keinen konstitutiven nur eine zufällige psychologische Nebenerscheinung. Natorp. da sie für jedes kompliziertere räumliche Ge- bilde versagt. Die Forderung. S.-) Man sieht.1) ohne dass Reg. — Zum bis Ganzen zu . Archiv f. 33. sondern die ist hat die Imagination.. aber eben dieser scheinbare Mangel müsste schliesslich zu der Erkenntnis fuhren.Regeln" zeigen bereits diese Auffassung und schildern den . Wirklichkeit nämlich durch gegeben während doch Mathematik. wird . Gesch. 4 1 Hier würde allerdings die Frage sogleich von neuem entstehen und über das erreichte Ziel hinausdrängen. als deren entwickelt In Descartes' wissenschaftlichem Schaffen zwar finden wie sich zeigte.

En effet.. zugleich mit Grundbegriff der Ausdehnung. Der Begriff der Imagination.. les dans des choses parties (et) il xiy a d'etendue que tombent sous rimagination. Dem reinen in Der Unterschied Denken bleiben bei dieser Trennung allein die „innere" psycho- logische Erfahrung und die metaphysischen Probleme überlassen. et qui sont d'une . . comrae ayant distinctes les unes des autres. sich am deutlichsten in der Kontro- verse Descartes' mit Monis verfolgen. 1. dem während das gesamte Gebiet der Naturwirklichkeit. sie endet damit. . . Ich und einander. indem er den äusseren Gegenstand als Existenzproblem jekt" Produkt der Einheitsfunktion des Bewusstseins nachweist. während doch ein unlöslicher Widerspruch eine metaphysische Differenz in 1 — der „Seinsart" beider behauptet wird. 121. den Erkenntnisprinzipien der Physik ein Unterschied von den Prinzipien der Geometrie erkannt würde.42 in Der Begriff der Substa?iz und die Substatizialisierung des Raumes. ) ) 2 ) . est en meine temps imaginable. heisst es hier — on entend „Par un etre etendu communement quelque chose qui — tombe sous l'imagination. . üeuvr. die Wirklichkeit der Natur in ursprünglicher Unabhängigkeit vom „Ich" zu behaupten.. Die Imagination Natur zwei völlig getrennte Realitäten auseinander zu reissen. cela vient du prejuge ou ils sont que tout ce qui existe ou est intelligible.. „Subund „Objekt" treten hier erst innerhalb der umschliessenden Einheit der Erfahrung und auf Grund ihrer Gesetzlichkeit ausgeht im Gegenteil von Anfang an darauf aus. car ni l'autre est l'imagination mais simplement de l'intellection. qui grandeur 1 et d'une figure determinees . Oeuvres. vgl. der aus dem Interesse am in das System eingeführt wird. Si quel- ques uns confondent l'idee de la substance avec la chose etendu e. Discours IV. 196 f. du ressort de . ) So ist auch schliesslich der wissenschaftlichen Definition nach der Naturkörper mit dem geometrischen Gegenstand identisch. der „Imagination" anheimDieser Prozess lässt fällt. Oeuv. 163. ni On Tun n'en sauroit dire autant de Dieu ni de notre äme. in den Erkenntnisarten wird zur wirklichen Untersehiedenheit zweier Objektwelten hypostasiert." 2 . X. VII. Der Substanzbegriff vertritt de Monismus der Erfahrung. rien ne tombe sous l'imagination. ist nun seiner ursprünglichen Richtung nach der Tendenz des Substanzgedankens entgegengesetzt. . ./loute ma physique n'est autre chose que geometrie".. qui ne soit en quelque maniere etendu.

sondern verweise für seine Ableitung und seinen Wert auf die eingehende Darstellung von II). durch fremde Interessen und Probleme zuiückgedrängt wird. In der That enthält die einleitende Untersuchung der Regeln.Der Begriff der Substanz und die Substanzialisierung des Raumes. um von ihr — — die Besonderheit der Objekte erst abzuleiten.' Diese Sätze sind wichtig. als die ursprünglichen Grenzen Der allgemeine Begriff der ihrer Wirksamkeit erkennen lassen. die sonst als notwendig galt. Natorp (Descartes' Erkenntnistheorie. wiederum gelöst. weil sie eben so sehr positiv die Grundgedanken des Systems. dass die logische Vertiefung des Substanzgedankens für die eigentlichen Probleme des Naturerkennens nicht wirksam wird. Kap. . Der kritische Wert des Gedankens tritt . objektivierenden des Gegenstandes der Diese Doppelheit des Begriffs zeigt sich vor allem in den Schwierigkeiten und Zweideutigkeiten. Andererseits jedoch zeigt sich hier.Denkens" selbst verliert hier mit dem wichtigsten Gebiete seiner . los ist dieser 1 Satz ursprünglich von erkenntnistheoretischer die jedoch schon in der Darstellung der Meditationen Bedeutung ).. In dieser Hinsicht erinnert die Stelle unmittelbar an Leibniz und seine Kritik des Descartesschen Systems. Anwendung aus der seinen eigentlichen erkenntniskritischen Sinn Bedingung Physik zum Ausgangspunkt der Ontologie. Das Grundgesetz dieser Funktion wird jedoch nicht aus psychologischer Beobachtung bestimmt: befreit Bedeutung ist jedoch der Satz für die Prinzipienlehre der Mathematik und Mechanik nicht unmittelbar wichtig. 4 . aller Denn hier wird die Reflexion von Befangenheit in einzelnen In- halten und auf die grundlegende Funktion des Erkennens selbst zurückgelenkt. mit denen der erste GrundZweifelsatz des Systems: das „cogito ergo sum" behaftet ist. den wesentlichen Er- trag des „cogito ergo sum" für das reine Erkenntnisproblem. Der Begriff des er wird . die von der Einheit des Intellekts ausgeht.so paradox dies eram klarsten in den Regeln hervor: in demjenigen scheinen mag Werke also. wird von der Beschränkung auf die Sinnlichkeit befreit Substanz und damit von seiner Bindung im Räume. dem der Satz selbst in seiner bekannten Formulierung fremd ist..Imagination". Die Bestimmung der Materie erfolgt dennoch einzig und allein durch den Faktor der . während sich das reine Denken der Substanz auf Gott und die Seele als seine Objekte bezieht. M Auch innerhalb dieser Ich tühre ihn daher nicht näher aus.

dass die Existenz sondern einzig die Möglichkeit von Existenzialur teilen ein Problem der Philosophie bilden kann. so Gewissheit hieraus abgeleitet. sind. nicht stehen. Das Problem der Erkenntnis wird von dem die metaphysischen Problem der Seele abgelöst: und auch für dies muss das . wird.cogito" einstehen. Die Zurückführung dieser soll Realität auf einen Akt des Verstandes an sich..menschliche Intelligenz" wird vielmehr an dieser Stelle dem Ganzen der Wissenschaften unmittelbar gleichgesetzt. braucht hier nicht eingegangen zu werden. dass Descartes der Begründer der neueren Philosophie nicht durch die Erneuerung des Augustinischen Satzes von der Selbstgewissheit des denkenden Ich geworden ist. Es genügt. die das Prinzip durch diese Ablenkung von seinem Ursprünge erfährt. das für alle Gewissheit von Grundlage bildet. Innerhalb der wissenschaftlichen Grundbegriffe hat nun die veränderte Tendenz in der Fassung des Substanzbegriffs auf die Auffassung des Raumes selbst zurückgewirkt. alles räumliche Sein in räumliche Relationen aufzulösen in Ordnung und Maass und in ihnen erkennbar zu machen. die durch ihre ein ursprüngliches. nach welcher es der Inbegriff der objektiv gültigeiiErkenntnisprinzipien ist. einschärfen. gemeinsame Beziehung auf gesetzlichen System zu war einer der Grundzüge Descartesschen Denkens. das sich auf dem Grunde der Mathematik dasjenige „Subjekt". Das System der Wissenschaften. Objekten die Bewusstseins bewahrt. wie bekannt. bleibt indess Descartes. er schaff und ihren Prinzipien — deutet für Descartes — in seinen wissenschaftlichen Ausgangs- punkten einer einen Inbegriff von Lagebeziehungen.I I Der Begriff der Substanz und die wenig wie ihre Substanzialisierung des Raumes. Im Begriff der ausgedehnten festes Einheit verbunden Es . erst Descartes diesen ist zu konstituieren.. Auf Entwicklung. So dürfen wir hier den Zusammenhang von Denken und Sein im Sinne der reinen Forderung verstehen: den Gegenstand der Erfahrung nicht vorauszusetzen. sondern der mathematischen Naturwissen* und Methoden gegeben hat. sondern ihn aus den Elementen des wissenschaftlichen gilt als aufbaut.. sich gegenwärtig zu halten.Ich": seine Leistung vielmehr der der Realität der Objekte. Die . Solange das Denken tür Zusammenhang mit der objektiven Wissenschaft eigentliche seine Aufgabe nur scheinbar besteht die Bein gründung des Sicherung nicht . Bei dieserBedeutung des Bewusstseins. Der Raum bedie durch die Vertiefung.

matheals als matische Sein nachträglich enährt. zu einer absoluten Wirklichkeit.Dinges. die Bewegung als konstitutiven Faktor in der Definition der Realität zu verstehen. die eines . dass es keines anderen Dinges zu seiner Existenz bedarf. nihil aliud est in materia mota. 4 die ursprüngliche Schwäche im Prinzip der Ableitung wird jedoch durch die nachträgliche Ergänzung und Vertiefung keit ) dem Bewegungsbegriffe des Begriffs nicht ausgeglichen. y) hier. ein Faktor. z. 1. S. Priuc." das derart existiert. 3 ) Princ. Die „Ausdehnung". quam ejus modus.. II. die dieses fertige ist 3 ). I. Das „Sein" bleibt der Mechanik also durch die Mathematik erschöpfend bestimmt. ist nicht mehr als reines Form Gesetz der Ordnung. Die Bewegung konstituiert. Allerdings finden sich bei Descartes in der speziellen Durchführung wichtige Versuche. Wieder was ursprünglich ein reines Prinzip von Denk- relationen war. x ) oben S. die Descartes seiner Physik zu Grunde legt. Es zeigt sich dies Schon gegen die erste Einsogleich am Problem der Bewegung. ö. nun wird diese Begründung in dem Dasein erst des Raumes der als Materie gesucht.Zustand" an einem gegebenen Wirklichen gedacht der das Wirkliche erst Damit bleibt die Deduktion seiner objektiven Gültigim Grunde versagt. die Bewegung tritt an ihr nur als äussere . Die Verbindung von Substanz und Raum sollte ursprünglich dasSein desRaumes in der Idealität des Koordinatenbegriffs begründen.. 45 Substanz wird dieses Motiv verlassen: der Seine Substanzialität gelangt ist Raum wird zur Sache. II. 51 u. 36: uiotus 2">. — — — bleiben nur die Bestimmungen übrig. somit nicht . B. 2 ) Die Einwirkung der Metaphysik hat nun auch den Schwerpunkt der wissenschaftlichen Erörterung des Raumbegriffs verschoben. — Allerdings erscheint jetzt der als Raum vielleicht unmittelbarer Ausdruck der Wirklichkeit. führung des Bewegungsbegriffs lassen sich vom Ganzen des Systems aus Einwände erheben. ~1) Princ.Modifikation" auf. 2) vgl. Ausdehnung und Bewegung verhalten sich wie Ding und Eigenschaft. Die Materie ist durch die Ausdehnung definiert und erschöpft. sondern bereits in der Art stofflicher Existenz gedacht.Der Begriff der Substanz und die Substanzialisierung des Baumes. . die nachträglich in durch metaphysische Vermittelungen mit dem Denken wieder Beziehung treten kann.. aber seine eigentliche methodische Kraft hat dadurch verloren.

so musste jetzt die Veränderung für ihre begriffliche Fixierung untauglich erscheinen.46 Der Begriff der Substanz und die Allgemein ist Substanzialisierung des Raumes. die sich als notwendige Konsequenz aus den Grund bedingungen des Wissens selbst ergiebt. lich muss in wirken. dass allein das Interesse an der Wissenschaft und ihrem Objekt maassgebend blieb. für alle Hier bedeutete das Prinzip der Er- der Relativität kenntnis. Wenn daher dieser reine Wissenschaftswert . Der Gegenstand. Am Problem der Bewegung lässt sich dies im einzelnen zeigen. Dafür bot sich ihm der geometrische Raum in sich und dar. Relativität. bei Die alles Klarheit die er über die durchgängige Relativität Wechsels erlangt hatte. positive Voraussetzung fehlt zu brauchen. Man erkennt dies. wie ein starres in seiner Ge Der Gedanke. die Verzur Feststellung Descartes. dieser Voraussetzung die Bewegung eindeutig bestimmbar wird: ein Problem. den die Erkenntnis in ihrer fortschreitenden Selbstentwicklung konstruiert. wie dass der Gedanke von hier aus fortschreiten musste: unter der Voraussetzung. das ebenfalls noch in der Richtung von Descartes' methodischer Fragestellung liegt. dem selbst die begriffliche Beziehung auf die Veränderung fremd ist. wie auf Grund ist. dass er einen Abschluss innerhalb des Erkennens und eine Schranke für künftige wissenschaftliche Bestimmungen bedeutet. die somit in jedem muss jede erreichte der unserer Erkenntnis erreichbaren Sinne positive und objektive Bedeutung besitzt. die In der Unendlichkeit des möglichen Fortschrittes liegt Art seiner Realität. den er als absoluten als Raum samtheit unbewegliches Ganzes auffasst. gewinnen. ist niemals in dem Sinne gegeben. Die Art der Lösung aber ist den ursprünglichen Motiven der Frage nicht treu geblieben. Descartes' Definition der Substanz ein festes durch das ruhendes Sein zu Streben charakterisiert. Denn wenn einmal diesem Punkte eher hemmend als förderdie Substanz als ein Absolutes gesucht wurde. Dieser Aufgabe Stufe des Naturgegenstands Objektivierung als gegenüber Dies jedoch ist eine Art der relativ und bedingt erscheinen. änderung selbst der Substanz selbst. Wiederum muss hierbei auf die allgemeinen Entwickelungen über das Verhältnis des Substanz begriffs zum kritischen Begriff des Gegenstandes zurückgegangen werden. wenn man sich sachlich vergegenwärtigt. Descartes zunächst den Ausdruck Ortsbestimmung Bestimmung des Denkens Allerdings drängte sich nun das Problem auf.

das nicht aus der Erkenntnis selbst hervorgegangen ist. Für die Mechanik wäre in diesem Gedankenfortschritte ein Begriff des absoluten absoluten Raumes und der Bewegung zu gewinnen gewesen. Hier lag der Weg offen. alle zu betrachten. Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft: Anmerkung zur Phaenornenologie Weike ed. 521-26. Aufl. Die Einheit und Einzigkeit des Raumes. i Hartenstein. 454ff. S. die Probleme und Schwierigkeiten.der Ethik (1877) 18 ff. damit aber dem 1 ) l ) Vgl. die Möglichkeit eindeutiger Bestimmung einer Bewegungserscheinung musste gegenüber dem phoronomischen ReJativitätsprinzip durch eine neue begriffliche Methode gesichert werden. IV. statt als Idee im Fortschritt der wissenschaftlichen Beziehungsbegriffe zu resultieren.) 456 . nachdem einmal die metaphysische Gedankenrichtung bei ihm herrschend geworden ist. Auch hier eines Denkprinzips des absoluten hätte die Er- der Relativität als der Bewegung dahin führen sollen. um Auf gäbe des Naturgegenstandes zu genügen. der nicht die Be- schränkung und Verstümmelung des Relativitätsprinzips. Hauptstück: Allgemeine Kant. sondern innerhalb der Grenzen jeder möglichen Erfahrung seine positive Sicherung und Notwendigkeit das Absolute in bedeutet. 2. der Standpunkt Descartes'. . . der kon- — sequent zu Ende verfolgt zu den Grundprinzipien der hätte führen müssen. Raum als ist also nicht als eine Idee.Der Begriff der Substanz und die Substanzialisierung des Raumes. Voraussetzungen wie solute" vorweg gesetzt. Dynamik ihrer Von hier aus hätte sich weiter die philo- sophische Einsicht ergeben. wählend es als Ding allerdings der Relativität. Eben schon hervorgehoben.Der absolute ein Begriff von einem wirklichen Objekt. sondern bes. Genau das Gleiche zeigt sich im engeren Raumes und der absoluten kenntnis Rahmen am Problem Bewegung. 47 geleugnet und die Relativität als Mangel und Beschränkung aufgefasst wird. Kant's Begründung. dass die „Substanz". S. welche zur Regel dienen soll. nothwendig s. IV. ein dynamisches Moment in sich aufnehmen muss. Cohen. Jetzt wird allgemein das „Abdies ist und ihren nun. durch die Einführung neuer gedanklicher Mittel zu bewältigen. so ist dies ein Symptom dalür. Bewegung in ihm bloss als relativ Zum kritischen Begriff' des Absoluten . (1885) bes. dass von einem Ideal objektiven Seins ausgegangen wird. Kant's Theorie der Erfahrung. Denn als Idee vertritt Raum und Bewegung die Forderung der niemals zu beendenden Durchführung des Relativitätsgedankens. S. . die sich aus dieser positiven Einsicht doch wiederum ergaben.

Wenn Bewegung durch die Beziehung auf die „absolute" die nächstbenaehbarten discher Körper erklärt wird. Nachbarschaft statt als am ergriffen Grenzwert der am Ende eines begrifflichen Prozesses zu stehen. räumlichen Verhältnisbestimmungen Aussie durch die geschichtliche Entwickelung III. 2 ) ) Lange. . als Körper vorhanden einer letzten 1 und es gelingt Descartes' Physik selbst ist nicht. sinnlichen Auffassung. Die des BewegungsS. schafft auf der anderen Seite ebenso viele Bezugssysteme. Seine Philosophie sie sich die Wissenschaft Seine Physik allerdings von der Bewegung. nicht umEs sind genau diese beiden Grundmängel der Descartesgekehrt. bewegt. Erkenntnisfortschritt selbst in seinem Grundcharakter. diese Unendlichkeit materieller Beziehungspunkte wieder zu Einheit zu verbinden. Beziehung auf die natürlichsten materielle werden soll. der Bestimmung der Bewegung für den fraglich. allgemeinen Fassung des Problems Durch die Beziehung auf die vorferner in die Definition handene Materie kommt der „wahren" die das Begriffs hinein. gegen die sich Newton in den fundamentalen Bestimmungen seiner Lehre wendet.1 3 -Der Begriff der Substanz und du Substanzialisierung des Raumes. wie Vgl. weil ferner tin. einen Begriff der Bewegung er wird jedoch mehr durch einen Gewaltakt der Definition postuliert. 372). von der Bestimmung führt notwendig der Substanz absoluten in lauter Relationen aus. 1 ) Auch hier wiederum merkwürdig. werden wieder die Bewegung. Ö1 der die wie das Absolute in der ersten unmittelbare ist. als er aus den Problemen selbst hervorwächst. Bewegung fremd eine empirische Gebundenheit der ursprünglichen reinen Konzeption des allgemeinen Beist. schen Definition. sprünglichen Mangel Diese Auffassung erklärt sich aus in dem ur- und ist ihm ganz analog 2 ). begriffs (Wundts Philosophische Studien S. oben 40 ff. x aller Die einzelnen konstruierten „Räume". wie es hier als Endglied einer kritischen Fortentwickelung seiner Grundgedanken zu konstruieren schliesst versucht wurde. die Einzel- körper sichert. sind. als Hemmnis und Widerspruch entgegentritt. Sein Begriff des „absoluten Raumes" giebt zunächst dem Postulat der Einheit und des Zuwegungsbegriffs Die „Dinge" Voraussetzung für die Begreiflichkeit der sammenschlusses druck. so wird ihr methodie Wert sogleich Eindeutigkeit Denn diese Definition. Weder in der philosophischen noch in den speziahvissenschaftlichen Problemen ist Descartes zu einem Ergebnis gelangt.

wie es zugleich die Verwerfung seiner speziellen Ausführung ist. muss er andererseits erkennen. dass sie in keiner einzelnen Erfahrung jemals verwirklicht werden kann. dennoch empirische Gegebenheit beanBedeutung zukommt. S. l Descartes aber principia — um die in der T. 1 ) schen Definition Von besonderem dabei Newtons Interesse für das Verhältnis beider Lehren ist prinzipielle Be- gründung seiner Forderung. In der That liegt hier ein innerer Widerspruch der Descartesschen Naturphilosophie vor. zur 8. Berlin 1872 S. Leipzig 1883. und dass insbesondere kein Bezugssystem. Daher wird jetzt mit besonderem Nachdruck aus der Definition des „absoluten Raumes" die Beziehung auf einen äusseren Gegenstand — damit also das eigentlich konstitutive Moment der Descartesbeseitigt. Descartes Kritik. dass in philosophischen Bestimmungen von den Sinnen zu abstrahieren 2 ist Hier ergiebt sich in den Beziehungen von Descartes und Newton eine eigentümliche Paradoxie. 2 ) ) Newton. hat kritische Position zu erreichen. I. Indem Newton diese Forderimg des Einen Raumes stellt.Der Begriff der Substanz und die Substanzialisiericng des Raumes. der Bestimmung des Naturgegenstandes ausschliesst. sie aus der Vei dinglichung. Kants Theorie der Materie. Weg jedoch zur Auflösung des Problems lag in der Richtung von Newtons Begriffen: es war nur notwendig. ihr genügt. Stadler. Dies ist die Anerkennung und der Triumph von Descartes' philosophischem Grundgedanken. Scholion Definition (Ausg. die in dem Satze gipfelt. inwiefern den Begriffen vom Der Absoluten. das empirisch und materiell gegeben ist.) Sic motuum absolutorum relativis utimur. 29 f.die Forderung streng begrifflicher Grundlagen der Mechanik und Physik. 49 Beziehung auf mannigfach verschiedene Koordinatensysteme gewonnen werden. Philosophiae naturalis v. Wolters. zu lösen. die keine empirische spruchen können. nee incommode in rebus bumanis: in Philosophicis autem abstrahendum est a sensibus. und in rein den Ausdruck von Prinzipien 3 ) umzugestalten. 3 ) Vgl. dürfen nicht isoliert neben einander stehen bleiben. Der „Experimentalphilosoph" vertritt gegen den „Rationalisten'. ihn aber in ihren späteren Festsetzungen über Veränderung und Bewegung nicht entbehren kann. 25 ff. mathematica. sondern müssen selbst wieder als Glieder innerhalb eines umfassenden Systems begriffen werden. sofern sie in ihren Anfängen den Faktor der empirischen Sinnlichkeit von ). vice locorum et Cassirer. in der sie hier noch auftreten. In Newtons Lehre nun kommt es aller- dings nicht zur letzten Klarheit darüber. 4 .

wenn Descartes die moderne Auffassung hier nicht erreicht. und auch äusserlich es ist vielleicht mehr in als ein Zufall. Tendenz. dass erst der Koordinatengedanke die Mechanik von Maclaurin. die Mängel von Descartes* Physik: man behauptet hat diese stammen vielmehr daher. sie setzen an ihre Stelle die Auffassung des Ortes als Relation innerhalb 1 des reinen Raumes selbst. dies in der Abweichung von seinem philosophischen Grundgedanken ) — über Aristoteles hinaus- begründet ist. 46. 2 Die ganze Ent Wickelung zeigt jedoch deutlich. Nicht das Uebergreifen der Philosophie erklärt. ) Dennoch ist Descartes' Physik in ihrem Begriff des „locus externus" trotz einzelnen nicht Ver- besserungen im wesentlichen gekommen. 2 ) Princ. Er hat damit gerade das logische Grundmotiv der neuen Geometrie in seiner Mechanik nicht zum reinen Ausdruck gebracht. Bei Descartes frucht- Raum nicht als reines Prinzip der Bestimmung bar werden. Newtons konnte der in dingliche Schüler. . weil er sich ihm in der Ausführung des Systems Bestimmtheit verwandelt. Die Regeln bekämpfen die Aristotelische Definition. Historisch drückt sich die Doppelheit der Gedankenrichtung am deutlichsten in der Beziehung zur Aristotelischen Raumlehre aus. in der „der Ort" dinglich als die Oberfläche des umgebenden Körpers bezeichnet wird. die Willkür der Beziehung einzuschränken — auch ihre ideelle Freiheit geopfert. 15. da>>.50 Der Begriff der Substanz und die Substanzialisierung des Raumes. i) Reg. XIII. II. S. eingerührt wird. dass die philosophischen Grundtendenzen in der Gestaltung der Physik nicht durchgreifend genug — wie — zur Geltung gekommen sind.

die ihrerseits die Durchdringung der Begriffe der Substanz und der Veränderung Indessen handelt zur notwendigen logischen Voraussetzung hat. Substanz und Veränderung. in zwei heterogene Reihen aus einander. Dass Descartes sich diesen Problemen grundsätzlich verschliessen sollte. Beide Prinzipien stehen in unversöhnter Gegensätzlichkeit einander die gegenüber. keines wegs zu umgehen sucht. dieses Zwiespalts hat sich bereits ergeben: dass die Substanz von einer begrifflichen durchweg in der Reinheit Funktion und Relation. andererseits spezielle Probleme und Fragen dynamischen Charakters. ist um so weniger 4* zu . dass der Substanz- gedanke mit dem Prinzip der Relativität aller Veränderung nicht in klare. Ausgestaltung er betreffen. die sieb ihm im Aufbau seiner Physik aufdrängen. sondern daneben in dualistischer Tendenz als ein losgelöstes Dasein gefasst wurde. die das der Descartesschen Philosophie bilden allein ihre spezielle Fundament vor und diejenigen. — Für das System der Wissenschaften ergab sich als Konsequenz hieraus das Verfehlen der Dynamik. es sich in der Abweisung der Dynamik für Descartes nur um die erkenntniskritische Grundlegung während er der Prinzipien. damit aber treten die Gedanken.IV. Descartes nicht Der allgemeinere Grund liegt darin. Das wesentliche erkenntniskritische Ergebnis der bis- herigen Entwicklung liegt in dem Nachweis. systematische Verbindung gesetzt ist.

97. übrig. ohne deren Charakter zu ändern und in der Anpassung an ein fremdes Problemgebiet zu gefährden.52 erwarten. Die neuen ein eigentümliches Verhältnis ein. für die eigene gedankliche Mittel nicht vorhanden sind. d. est concludere velle. wissenschaftlichen Umkreis notwendig gebunden. 132 die Lehren von i) s. Historisch betrachtet liegt also in dem Aufnehmen dieser Fragen zunächst reitet ein wissenschaftlicher Vorzug. 1890. Gesch. in ihnen gerade die individuellste Eigentümlich- modernen wissenschaftlichen Bewusstseins sich ausspricht. II. 2 VgLPrinc. ideo duo apud se quiescentia sibi mutuo adhaerere et ex nuda . perseverat. Der Begriff der Ruhe übernimmt die Funktion. den ein Körper gegen jede äussere hier Einwirkung leistet. Oeuvres VIII. Berlin 1BG8. weil sie auf unzulängliche Mittel der reinen Begriffs- der Lösung trifft. die ganz im Sinne einer Kraft beschrieben und verrechnet wird. für sie Da jedoch auf der Jetzt andern Seite der prinzipielle Boden so enthalten sie dennoch ist. keit des als Substanz und Veränderung. Leibniz. 43. 195. nämlich tritt im System nicht beinnere eine Gefahr. 54. Aber sie können sich auf diese Begriffe nicht beziehen. Atomistik. sondern Unbestimmtheit als Resultat zurück. Animad. einen Abweg von entwicklung. 231. IX. Leipz. versiones in partem generalem Principiorum Cartesianorum: „Sophisma potest. Das blosse räumliche Zusammen von Teilen soll jetzt zugleich eine Tendenz zur Er- haltung des Zusammenhangs bedeuten. — Diese allgemeine Bemerkung drängt sich besonders gegenüber Descartes' Versuch auf. Die Klarheit und Schärfe der Begriffe ist an ihre Beschränkung auf einen bestimmten. ) Raum. u. statt nur als Grundlage und Ausgangspunkt für die 2 Anknüpfung weiterer Begriffsmittel der Realität zu dienen ). das Problem der Undurchdringlichkeit ohne die Einführung eines eigenen Prinzips allein aus der Ausdehnung selbst zu entwickeln. zu erklären 1 ). I. quia unum quodque in statu suo quantum . Wiederum werden begriffe logische und geometrische Verhältnisphysikalischen Realitäten unmittelbar zu objektiven hypostasiert. die sie demnach für sich in Anspruch nehmen. die Aufhebung der Grenzen lässt hier wenn sie nicht erfolgt positiv in der Entdeckung einer neuen Grund- methode — nicht Allgemeinheit. II. Probleme. zugleich den Widerstand. So bedeutet hier selbst die berechtigte Frage. 55 u. Baumann. sind notwendig auf die allein gegebenen Grundbegriffe der Geometrie und Phoronomie angewiesen. ff Vgl. . Zeit und Mathematik. Lasswitz.

sie wird wie ein absolut realer Diese Hypoeinem gegebenen Körper gedacht. Die Ruhe Zugleich sieht man. parique jure concluderes etiam. Schritt. . a sese absint. ou tardivete naturelle dans les que les plus corps Mais je ne laisse pas d'accorder . von Gerhardt IV. Leibniz. . wie die erscheint hier nicht sie mehr als der reine Beziehungsbegriff des Denkens. . (Mathemat. Schriften hg. atque id agere conari ut semper decem pedibus 38fi.) II. während die konsequenten und empirisch zuIn ihnen wird zutreffenden Behandlung des Problems zeigen. grands corps etant pousses par une meme force .. In den Grundprinzipien ist dadurch der Satz der Gleichheit von Wirkung und Gegenwirkung verfehlt worden. dass ihnen spezifisch dynamische Leistungen zugemutet werden. suae definitionis. hg. stasierung zu einer dynamischen Wirksamkeit hat im Gebiete der empirischen Forschung znr Aufstellung falscher Stossgesetze geführt. pars f. Uebrigens in zeigt an ein diesem Punkte auch die äussere Entstreng prinzipiellen wickelungsgeschichte der Descartesschen Gedanken. dass es sich ihren Mängeln nicht um ein Abweichen vom Wege. 247 consequitur in . der sich bei strenger Festhaltung des Relativitätsgedankens notwendig ergeben an hätte 1 ).Je ne reconnois aucune inertie. die auch im Einzelnen überall das ursprünglich klar erkannte Prinzip der Relativität der Bewegung verletzen. . 247: . dynamicum. quae decem pe litras a se absunt sibi connecti. . ihrer um ursprüngliches Verfehlen handelt. regulasque motus et absolutum u . die als Trägheit bezeichnet zu werden pflegt.Hinc von Gerhardt.. 516. selbst ihre ursprüngliche Reinheit verlieren. se meuvent toujours plus lentement que les autres.. Vgl. quod agnovit." x ) Philosoph. cum motum translationem ex vicinia unius corporis Sed in consequentiis deducendis oblitus est constituit. der Zustand anfänglich war. . III. nächst die Auffassung der Trägheit als besonderer Kraft oder absoluter Qualität der Körper bekämpft und die Thatsache. motuum quiddam esset . . . 53 phoronomischen Begriffe dadurch. VI. als der begriffliche Ausletzten Fixierung in Briefe wichtige Ansätze zur druck einer reinen Konsequenz des Erhaltungsprinzips abgeleitet. . etiam Cartesius viciniam motum quoad pbaenomena in mero respectu consistere. Specimen ff. das Urteil VI. 251 bes. quasi reale alterius definivit. Die empirischen nnd begrifflichen Irrtümer der Stossgesetze sind nur den „Prinzipien" eigen. vg. jam . ce qui seroit peur etre quiete habere rirmitatem.Substanz und Veränderung.

Uec. geleistet werden. auf eine grössere Gesamtmasse wodurch eine Aenderung der Geschwindigkeit bedingt formuliert in diesem Zusammenhang das allgemeine Prinzip. bes. 123 Aufl. ist. erhalten dass durch die Bewegungsquantität. wie die Stelle ebenfalls unmittelbar der Entdeckung des modernen Massenbegriffs. ecrit Dec. (30. Es zeigt sich jedoch J ) Oeuvres Krit. absoluten Sein zu einem Prinzip. assez pour etablir ces raisons. sich werden die Vorausihrer die in Summe verteilt. Damit vor soweit steht Descartes. das später von Wallis zur Entdeckung der GeAuch für die setze des unelastischen Stosses benutzt wurde. il lui coramuniquera la moitie du sien. bei Dühring. 3. reiner Corollarbegriff zum Erhaltungsgedanken: als der rationale und mathematische Ausdruck der empirischen Die Stossgesetze Verschiedenheit im Verhältnis von Bewegungsquantität und Geschwindigkeit. die der allgemeine Begriff der Ausdehnung im Bewegungsbegriff erfährt. S. giebt er hier das empirisch richtige Resultat. 178 (25. das allerdings den Stossregeln der „Prinzipien" widerspricht 2 ). abgesehen von Einzelheiten der Formulierung. 1639) 1887. VIII. 2 ) Wallis' Prinzip. April (wiederholt X. setzung gewonnen. — wenigstens nur die Auffassung der logischen Motive des Begriffs. die er betrachtet. Oeuvres VIII. Descartes. dass die ursprüngliche systedem Grundbegriff der Phorogestellt hatte. sie sollte durch die Besonderung. Prinzipien der Mechanik. et ainsi ils ne feront tous deux ensernble pas plus de chemin en trois moments que le premier l'aisoit en un moment: et generale- . 1639): n'est Pour point Tinertie. (15. 1038). il lui communiquera les deux tiers de son mouvement. nomie innerhalb der Grenzen dieser Wissenschaft nicht zu lösen Gefordert war die Determination des geo- metrischen Raums zum individuellen Körper. Descartes Einzelfälle. 161/62. Oeuvres VIII. bleibt. die Descartes Allgemein ergiebt sich ferner. n'ait point un corps certaine vitesse en rencontre un autre qui de certaine grandeur qui se meut de lui soit egal en grandeur et qui de mouvement. der allgem. pense avoir si dejä qu'en un espace qui du tout empechant. Hier wird die Trägheit Eigenschaft der Körper und einem begrifflichen zeigt. Gesch. s. matische Aufgabe. je 129) u. Lpz.54 Substanz und Veränderung. 37 vgl. en sorte qu'ils iront tous deux ensernble de la moitie aussiviteque r'aisoit le premier: mais s'il en rencontre un qut lui soit double en grandeur. wird. Bans avoir recours ä cette inertie naturelle qui ne aus peut einer aucunement rein etre prouvee" 1 ). Die Masse gilt als in Betracht kommt.

das für Descartes in enger Verbindung mit den Bewegungsgesetzen steht. Gerhardt. Briefw. dass Descartes' Physik kein Prinzip darbietet. Hier ist ein neues Prinzip und ein neues mathematisches verfahren notwendig: das Prinzip der Continuität und die GrundMe- thode der Infinitesimalrechnung. m. II. schienen 1644. Beides bleibt Descartes — aus Gründen. Wolff. unbestimmt. wenn er die richtigen Anschauungen über die Mittbeilung der Bewegung besessen hätte. wie die immanente wissenschaftliche EntPhilosophie Descartes' dieser Mangel selbst wicklung mit Notwendigkeit wieder den Begriffen anstrebt.Substanz und Veränderung. Denn hierfür besitzen Geometrie vermögen Sie und geometrische Bewegungslehre zwar das Sein des Körpers in einem bestimmten kein Mittel. 51). 49 u. 1640). 61 vgl.) . eingewirkt. hg. . Dennoch gilt im strengen und ausschliesslichen Sinne nur von dem systematischen Ausdruck der Begriffe. es ist eine wichtige Frage der Entwicklungsgeschichte des Systems. S. Es lässt sich nämlich beobachten. Wiederum zeigt sich diese Unbestimmtheit als Folge des Grundmangels. d. ils sont pousses par une meme force. . wodurch in der kurzen Zwischenzeit die Aenderung in Descartes' Anles corps sont grands. die noch in anderem Zusammenhange zu erörtern sind die Individualität der Einzelsubstanz. 382 (28. 55 jetzt. Halle 1860. ils Den Ergebnissen. sondern erst aus einer Identität innerhalb des zeitlichen Geschehens ergiebt. (Theodicee I. beweist Leibniz' Urteil: Descartes wäre zur prästabilierten Harmonie gekommen. — sicht veranlasst wurde. Bewegung : — ment plus doivent aller lentement lorsqu' Oeuvres VIII. widerspricht die sechste und Die Principien ervierte Stossregel der Principien (Princ. 51. 43 ff. Dass die Frage jedenfalls von allgemeinem philosophischen Interesse ist. plus . den Bewegungszustand eines Körpers in seinem ganzen Verlauf von Zeitmoment zu Zeitmoment zu verfolgen und in einer gesetz- lichen Einheit im Denken festzuhalten. aber die Gesetzlichkeit des zeitlichen Uebergangs in den Zuständen des Körpers ist ihnen verschlossen. v. Moment zu fixieren. — versagt. die hier gewonnen werden. vgl. Damit bleibt deren Begriff sich nicht aus dem starr-identischen Sein im Räume. u. wonach Substanz und Veränderung innerhalb der getrennte Motive bleiben. Vielleicht hat hier das metaphysische Problena des Verhältnisses von Seele und Körper. Oct. kenntniskritisch die eine Vermittelung zwischen die in ihrer logischen Formulierung zu- So konstituiert zwar für Descartes ernicht die Substanz aber in der gesamten wissenschaftlichen Durchbildung des Bewegungsproblems die Funktion und obwohl unausgesprochen dennoch tritt nächst auseinander treten.

darin. eben dadurch dem Gedanken der Erhaltuno. 174 . In den systematischen Beziehungen der Begriffe ergiebt sich — hier zunächst Verhältnis. dass die Erhaltung der lehrt. 2 ) s. allerdings nicht haltbar. In der Weiterentwickelung der griechischen Philosophie gestaltet sich diese Zugehörigkeit noch enger. Operation des allgemeinen Substanzgedankens Man erkennt die Wirksamkeit dieses Gedankens deutlich hervor. Man sieht. wechselseitig der Materie. und demselben logischen Grundprozess sondern sie treten als gesonderte Motive auseinander. die hier eintritt. von denen jedes seine eigene und unabhängige Entwicklung erfährt. Descartes — quam facile intelligimus eandem semper in tota rerum universitate esse posse. II. Vom prinzipiellen erkenntniskritischen Standpunkt aus ist die Sonderung. Ursprung eigentümliches und befremdliches Substanz und Erhaltung gehören ihrem historischen im Eleatismus nach notwendig zusammen und sind allerdings ein auf einander bezogen und angewiesen. dass die Bewegungsgesetze vod Descartes durchweg durch den logischen Gesichtspunkt der Erhaltung gewonnen werden. dass Substanz und Erhaltung gegenseitig durch- einander definiert und in eindeutige systematische Beziehung zu — so dass die Beharrlichkeit als gesetzt werden: notwendiges und hinreichendes empirisches Kriterium der Substanz einander 2 ). In der Atomistik dient die Substanz. ! relativer Selbständigkeit vom Substanzbegriff loslöst.) Princ.56 Substanz und Veränderung. haltungsbegriff sind nicht Substanzbegriff und Er- mehr als verschiedene Momente in ein gedacht. so hat sie trotzdem unter den einmal gegebenen Bedingungen des Systems positiv wichtige Resultate ergeben. quam vis in singulis ejus partibus mutetur" ). !) — auch Denn die Loslösimg des Erff. wie sich hier der Erhaltungsgedanke in quantitatem. Es ist danach vielmehr zu fordern. von ihm notwendig als Erhaltung eines „Modus" aufgefasst werden muss: ein Verhältnis. certam tarnen et determinatam habet äusserlich am klarsten dadurch. die das Atom setzt. das Descartes selbst als paradox zu empfinden scheint und mit einem „Obwohl" einrührt: „quam vis niotus nihil aliud sit in materia mota quam ejus modus. Kritik der reinen Vernunft (Kehrbach S. Dieses korrelative Verhältnis beider Begriffe ist nun im System Descartes' aufgehoben. 36. Dies bekundet sich die Bewegung. gilt Obwohl nun aber hier in Descartes' Auffassung nach der einen Seite hin ein Mangel zurückbleibt.

nicht Prozesses auf. 57 zugleich seine haltimgsgedaukens vom Substanzbegriff bedeutet in die die Befreiung von den Schranken. — der logisch bereits feststand. sondern es musste erkannt werden.Substafiz und Veränderung. Die Natur und ihr Objekt löst sich im Erhaltungsprinzip aus einem Dasein in die Gesetzlichkeit eines liegt. die in konsequenter Durchführung dahin führen musste. sie fordert ihn vielmehr als notwendiges logisches Korrelat. spricht sich zugleich die veränderte Erhaltung ist nicht mehr Konstanz im Sinne eines unveränderlichen Fortbestehens gleichartiger Zustände des Seins. in der Fragestellung. ist nicht der Gegensatz gegen den Wechsel. die Konstanz. dass der Begriff hier des Seins selbst erst aus der Erhaltung resultiert. die er bedeutet. In dieser eigentümlich modernen Richtung der Frage logische Grundauffassung aus. die sich selbst darstellt. Substanz in Descartes' Formulierung noch eingeschlossen ist. Die Beharrung. als Die Erhaltung durfte nicht mehr Begriff des Seins. den eigentlichen Gegenstand der Natur zu konstituieren. keine blos hypothetische Konstruktion. bereits Dies zeigt sich charakteristisch darin. dass das Prinzip von Descartes niemals für die Konstanz der Materie. Geschehens die in — dass der Aus- dehnung genügen wird. konstante Gesetz des ungleichförmigen so lässt sich voraussehen. sondern auf das bezieht. ist dem Die erkenntniskritisch fundamentaleren Entwickelung. Denn da die Erhaltung sich jetzt nicht mehr auf ein ruhendes räumliches Sein. die ursprüngliche nimmt Auffassung und Fundamentierung des Substanzbegriffes bei Descartes in Frage zu stellen. die sich auf das Sein bezieht. Während die Substanz an den Raum und damit an die Geometrie gebunden bleibt. da sie nur an und mit ihm überhaupt aufzeigbar ist. sekundäres Moment hinzu- zu dem treten. Darin liegt der Beginn einer logischen Entwickelung. sondern der sie bedeutet eine Identität. im Werden und Descartes' haltungsbegriff: er Veränderung nicht die Was sein also Substanzbegriff gelang. das leistet Er- Veränderung selbst als positives Moment und notwendige Ergänzung in sich auf. . wie sie ansie gedeutet wird. Ehe das Prinzip in dieser philosophischen Beeine wusstheit sich aussprach. sondern stets sogleich für die Bewegung gebraucht wird. musste allerdings grundsätzliche Umkehrung erfolgen. ver- mag das Prinzip der Erhaltung jetzt selbständig neue Gebiete von Problemen zu erschliessen und zu gestalten.

die wir von ihm prädizieren. Bei ihm die Erhaltung kein des schon vorhandenen sondern dass sich durch den Gesichtspunkt der Erergiebt. die Materie also nicht als ein spezielles Ergebnis begriffen das unter Hinzu- nahme besonderer Erkenntnisbedingungen aus dem allgemeinen Prinzip der Erhaltung hervorgeht. aber diese speziellen Mängel selbst weisen auf den allgemein logischen Zusammenhang des Substanzproblems und müssen aus ihm verstanden werden.verhindert worden. Von hier aus wäre bis eine Fortführung zu erwarten gewesen. in denen allgemein Richtungsänderungen ohne zugehörige Grössenänderungen zu rück . Es ist ein Beweis der Lebendigkeit und innern Entwickelungsfähigkeit der Descartesschen Probleme. Es zeigt sich dies besonders in den Stossgesetzen. vorgedrungen wäre. und die danach auch notwendig wichtige Konsequenzen für das philosophische System ergeben hätte. ist in Leibniz zur historischen Wirklichkeit kommt Realen haltung es zu voller Klarheit darüber. die dem Satz der Erhaltung der Kraft zu Grunde liegen. dass sie über die ersten Fixierungen die des Systems hinauswachsen und gelegentlich selbst logische Systemform zu sprengen äussere drohen. — Immerhin zeigt die Bedeutung' zu der der Satz der kon- stanten Bewegungsquantität innerhalb der Physik Descartes' gelangt. Bei Descartes ist das Sein noch ursprüngliche Setzung: das Geschehen und die Erhaltung innerhalb des Geschehens spätere Eigenschaften. dass Merkmal ist: und keine Eigenschaft geworden. Diese liegen zunächst zwar in den Mängeln bestimmter bloss empirischer Aufstellungen. die selbst Mängel der logischen Grundlegung im Einzelnen auszugleichen streben. Die Weiterbildung des Gedankens bei Descartes ist jedoch durch besondere Gründe . dass die wissenschaftlichen Einzelprobleme hier eine eigene und freie Ausbildung erfahren. die wissenschaftlich unmittelbar zu den Prinzipien. Im konkreteren wissenschaftlichen Ausdruck zeigt sich diese logische Richtung darin. — Der Grundfehler in Descartes' Begriff der „Bewegungsquantität" besteht darin. dass das Erhaltungsproblem dem Stofferst kenntnis wir problem systematisch untergeordnet bleibt: ist.58 Substanz und Veränderung. dass in ihm die Richtung der Bewegung für die Bestimmung ihrer Grösse nicht in Betracht gezogen wird. welchen Elementen im Prozess der Erden Wert und die Geltung von Realitäten zu geben haben.

Aenderungen der Bewegungsrichtung. dass hier ein wichtiger empirischer Faktor für : die der Bewegungserscheinungen übersehen wurde der eigentliche Mangel. zu nichte. 59 in der Bewegungsinenge angenommen werden 1 ). Hier kommt in die Betrachtung der Natur fälligkeit.Substanz und Veränderung. . Die Bew-egung selbst ist jetzt nicht mehr eine Wirklichkeit im strengen !) Sinne der Erkenntnisgrundsätze. der zwischen dem allgemeinen Prinzip der Erhaltung der lebendigen Kraft und dem Prinzip der Erhaltung der algebraischen Summe der Bewegungsgrösse besteht. er nicht nun der Begriff der Richtung heraus." der durch den Begriff der Erhaltung fällt geschlossen wird. Denn Wirklichkeit Vgl. Aus diesem Umkreis des — „Seins. gewonnen wird. die Descartes hier begeht. unterschon in quenzen liegen keiner quantitativen Gesetzlichkeit. in ihm wurde daher erst die Veränderung aus einem subjektiven psychologischen Geschehen zu einem Gegenstand der Natur bestimmt. sondern es wird auch der Grundgedanke des Einen Seins. wie er schon in den An fangen des griechischen Idealismus formuliert ist. Dieser Punkt ist namentlich geschichtlich von Wichtigkeit. die in der Natur erfolgen. auf. II. sondern erst durch den exakten Grössenbegriff. VIII. früher als — vielmehr Bestimmung ist hier in den empirischen Konse- den ursprünglichen logischen Grundlagen zu erkennen. Systematisch jedoch liegen die Mängel. Princip. 41 und Oeuvr. liegt der oft verkannte — — sachliche Grund für Leibniz' Bekämpfung des Cartesianischen Kraftmaasses. den strengen Begriff des „Seins" selbst aufzuheben. als dass ihm die Objektivierung zur Grösse überhaupt versagt bleibt. Denn als die Grundlage der reinen Erkenntniskritik Descartes' war erkannt dass das „Sein" nicht selbstverständlich gegeben ist. denn in der Verwechslung. ein Moment der Willkür und der Zu- das in seiner letzten Konsequenz dahin führen muss. der Richtimg Durch diese mangelhafte Berücksichtigimg übersieht Descartes den Unterschied. Indem nämlich der Faktor der Richtung aus dem Prinzip der Erhaltung der Bewegungsquantität ausgeschlossen wird. nicht so sehr darin. bedeutet dies für ihn selbst nichts geringeres. Die Darstellung der Veränderung als Grösse aber war erst auf Grund des Erhaltungsprinzips möglich. Damit hört nur selbst exakt erkennbar zu sein. bes. 231. der alle Grundmittel des — Erkennens in sich fasst. die aus der Vernachlässigung der Richtung sich ergeben.

Die strenge Natureinheit ist hier durchbrochen. — Dies zeigt sich nun weiter in der Durchführung. das in der AnFaktor der wendung weiterhin durch den wird. dass Des- cartes Einwirkung sondern zu der Seele den Körper von den theoretischen Grundlagen seines Naturbegriffs aus nicht verständlich findet. indem in der derart erklärt. ne doutent point que rärne ne meuve le corps. das schwierige Problem. „Erfahrung" sich berufen muss. der tativen — selbst keiner quanti- Bestimmung zugänglich die — Natur hervorbringt. der darin besteht. während hier ein notwendiges unbestimmt bleiben tiefste Sinn des Substanzgedankens.60 verlangt eindeutige Substanz und Veränderung. worden ist. von Descartea dass in ihr keine Bewegungsquantität erschaffen. in denen er es der Sprache seiner eigenen Methodik klar ausspricht. c'est ä clire ils concoivent leur . „Seele" ein Faktor eingeführt wird. in welcher der Begriff der Richtung in ein eigentümliches Verhältnis zur Lehre von dem Dualismus der Substanzen tritt. gehört für Descartes ergänzt dem Die Gesetzlichkeit der Grösse reinen Denken an. geometrischen An- schauung Diese beiden Methoden konstituieren rein aus sich heraus den Begriff der objektiven Natur und ihres Gegenstandes. — mais elles se connoissent tres clairement par les sens: d'oü vient que ceux qui ne philosophent jamais. während die sinnliche piell Empfindung auf hiervon prinzi- ausgeschlossen bleibt. mais ils considerent Tun et Tautre comme une seule chose. und durchgehende Bestimmtheit. Die Einwirkung der Seele auf den Körper wird. die durchgehende Einheit der Erkenntnis als Bedingung des „Gegenstandes" zu fordern. das hierin es nicht verborgen.ni memepar Tentendement aide de Pimagination. dass der soll. wie bekannt. die objektivierte Grössenerkenntnis bedeutet. in — ja finden sich Stellen. et que le corps n'agisse sur Tarne. von Descartes nicht durchweg festgehalten Moment des Bewegungsbegriffs grundsätzlich Wiederum zeigt sich hier. et qui ne se servent que de leurs sens. doch in dennoch Aenderungen in der ihrem reinen Sinne nichts als Descartes hat sich liegt. wohl aber die vorhandene in ihrer Richtung verändert wird. ihrer Erläuterung auf die populäre und sinnliche „Les choses qui apparschreibt er an die tiennent ä l'union de Tarne et du corps Pfalzgräfin Elisabeth ne se connoissent que obscurement par l'entendement seul. die Nun ist es bemerkenswert.

sondern die Metades „ Klaren" ist physik selbst kein Prinzip der Begreiflichkeit darbietet: das reine Denken. qui exercent Pimagination qu'on apprend ä con1 Hier tritt also zur 'Ercevoir l'union de l'äme et du corps" ). car concevoir l'union qui est entre deux choses. klärung des Problems unverhüllt die berüchtigte . Et enfin. ff. Oeuvr. qui exerce principalement l'imagination en la consideration des figures et des mouvenients nous accoutume ä former des notions du corps bien distinctes. indem er mathematischen Gewissheit. während die Unmöglichkeit der Lösung aus den Grundprinzipien der Erkenntnis zugestanden Objektiv gewandt bedeutet dies. Et les pensees metaphysiques. f. IX. aufbauen. die sich jedoch rein auf die erkenntniskritische Seite der Frage be- schränken muss.Berufung auf den gesunden Menschenverstand" ein. die sich aus reinen Prinzipien in deren Vermittelung aber reiner Theorie nicht zu Die des „Einheit" lehrt. die historische insbesondere seine da- Kritik durch Leibniz. Prinzips. vgl. sondern von der unmittelbaren sinnFerner wird hier ausgesprochen. c'est les concevoir comme une Beule. So existieren für Descartes' eigenes Bewusstsein in Metaphysik und Naturerkenntnis zwei Gebiete. nicht die Descartes dennoch auf hat nur den Wert einer Versicherung eines Grund Es ist unmittelbaren Sinnenzeugnisses. bekannt..Substanz und Veränderung. leisten ist. hierzu bes. i) Nach 130. eingesetzt hat. (unio) der beiden Substanzen. in Selbst der reine Kriterium- diesem Zusammenhange zweideutig nicht mehr von den Grundprinzipien der geworden. serveut ä nous rendre la uotion de Tarne familiere. das sich auf die Probleme von Seele und Gott bezieht. 132 . IX. Oeuvr. dass das Eingreifen der wird. dass an diesem Punkte vor allem Fortbildung des Cartesianismus. lichen Erfahrung gebraucht wird. qui exercent l'entendement pur. 61 union. in dem sie dargestellt und begründet wäre 2). vermag die Gemeinschaft von Seele und Körper nicht zu fassen. Das Problem verlangt her schon an dieser Stelle eine vorläufige Erörterung. et l'etude des mathematiques. Seele in das materielle Geschehen den methodisch gewonnenen ordinaires et Begriff der Natur selbst begriff aufhebt. c'est en usant seulement de la vie et des conversations en s'abstenant de mediter et d'etudier aux choses. dass nicht nur die reine Naturwissenschaft. dieser Richtung 2 ) ist nun eine Erklärung den Schluss des Briefes.

zu einer mythischen Personifikation Von dem sinnlichen Bewusstsein des „Wirkens" ist wie Descartes ausdrücklich gelehrt hat für die objektive Konstruktion der Natur abzusehen.62 Substanz und Veränderung. X. der missbraucht den Begriff. et par consequent qu'il ne peut pas y avoir d"elle aucune vraie idee dans l'entendenient humain. wie Descartes ausführt. Prinzipiell musste. um die Wirksamkeit der Seele deutlich zu machen. die interessant Verhältnis ist. Wer die Beschleunigung der Schwere in einer „Schwerkraft" zu 1 ). j'estime qu'ils se servent de lidee qu'ils ont en eux— niemes de la substance incorporelle pour se representer cette pesanteur. das ist die klare Ablehnung des anthropomorphen Kraftbegriffs. die die Frage nach der Geraeinschaft von Seele und Körper in einen neuen systematischen stellt. Die Mehrzahl der Philosophen sieht. einer „realen Qualität" hypostasiert. unten Abschnitt VII. der er eine concevoir comment l'ame meut le corps. den er vom Bewusstsein hat. Er versucht weiter das Analogie zu erläutern. an seine Stelle tritt der reine Begriff einer quantitativen Gesetzlichkeit im wechselseitigen Austausch der Bewegungsgrösse. Wieder beginnt Descartes mit der Berufung auf die unmittelbare Erfahrung.allgemein anbahnt. 2) S. en sorte qu'il ne nous est pas plus difficile de scheinliche Erfahrung davon zu in besitzen. in der Schwere eines Körpers eine . ein ) Üeuvr. „Pour moi qui me persuade qu'il n'y a point de teile qualite dans la nature. Descartes verwirft diese Autfassung. Wenn dennoch. dass der logische Prozess. Descartes' gegen Arnauld wichtig. reale Qualität": sie glaubt die Wirkung dieser Qualität auf den Körper klar zu verstehen und eine augenselbst nun Uebertragung des seelischen Prinzips auf die äussere Natur erblickt. an diesem Problem nicht zur Durchführung gelangt ist. 161 f. den Descart. gegen welche prinzipielle Zweifel und Bedenken nicht in Betracht kommen Zusammenhang von Problemen sollen. wenn einmal ein ursächlich es so beweist sich darin. qu'ä eux de concevoir comment une teile qualite fait aller la pierre en bas" Was hier vou positiver Bedeutung ist. Verhältnis zwischen Seele und Körper l angenommen wurde. wieder auf jene sinnlich). . der Natur 2 mythische Form des Causalitätsgedankens zurückgegangen wird. durch eine weil sie auf eine all- gemeine Erörterung des Kraftbegriffs hinführt.

ohne damit die innere Systematik der Descartesschen Gedanken zu gefährden. Wird jetzt alt- dennoch der Versuch gemacht. in die Causalität erst sie als ab- strakt logisches Verhältnis zu betrachten. besonders. stechendes. ehe man spezieller durch ihre Funktion charakterisiert. Sinne. Diese Auffassung hat nun zunächst wegen der Allgemeinheit in der sie den Begriff der Ursache fasst. aber aus ihre eigentümliche Leistung lür den Erkenntnisprozess geht verloren. der Erschaffung des Xaturgegenstandr> gilt hier Dennoch für hat. das Sein dem Denken . treffen beider Gedanken in einem Einzelgebiete der Anwendung. hier in kommt. (». Denn es giebt jetzt in der Beziehung der Seele zum Körper eine Art WirksamAlso erkeit. die die Descartes Betracht für die Ursächlichkeit innerhalb der Körper weit verwarf. als Für die die Ursächlichkeit. sondern Vertiefung ihres Inhaltes. der allgemeinere und logisch übergeordnete der sich durch das spezielle Moment der quantitativen Erhaltung Xaturcausalität determiniert. die dem Gedanken der Erhaltung nicht untersteht. sinnliche Erfahrung. Kriterium beibehalten werden. Die der die Objektivierung dieses Verhältnisses leistete. Das Verhältnis fordert Descartes die Erklärung der Erkenntnis-Gesetzlichkeit. die die Natur Körperwelt im engern beherrscht. dass der Causalbegriff ist. und Ableitung des Wirkens aus im Begriff der Erhaltung bewie ein zufälliges ZusammenAber dies ist nur zeichnet wird. Namentlich ist die Einsicht in das systematische Verhältnis des Erhaltungsbegriffs zum Causalbegriff durch Descartes' Behandlung des Seelenproblems erschwert worden.Substanz und Veränderung. da erhalten die Begriffe zwar im Sinne der formalen Logik grössere Universalität. etwas Be- Es scheint berechtigt. die bleibt derart bestimmt. scheint allgemein das Erhaltungsprinzip nicht als eine notwendige Bedingung für das Causalprinzip. konnte nicht eigens als für die besondere Frage. — zum Begriff der konkreten und Weite. Beziehung fehlt. Eine notwendige und wechselseitige Bedingtheit beider Prinzipien durch einander wird dadurch nicht hergestellt. „klassischen" Unterscheidung analytischer teile was Kant in der und synthetischer Ur- — allgemein die logischen Kategorien ausgesprochen und durchgeführt Die ausschliessliche Beziehung der Verstandesbegriffe auf die Wissenschaft und ihren Gegenstand ist Wo diese nicht Beschränkung.'! reiner Begriff gefunden werden.

Im Ganzen aber zeigt sich wiederum der kritische i) S. das somit als die Bedingung zur Herstellung einer ursächlichen Verknüpfung dargestellt ist. die durch die Causalität nach ihrer Stellung innerhalb der Reihe der empirischen VerDiese Bestimmung ist. die zwischen der ursprünglichen Geschwindigkeit der beiden Körper (v u. Die Gleichung ferner. konkret durch die Grundgleichung: bezeichnet wird. die Descartes erkannt hat. wie sie der mathematischen Gleichung. den Uebergang von den Ideen der Erkenntnis zur absoluten metaphysischen Existenz zu vermitteln ). Selbst abgesehen von der metaphysischen Verwendung des Prinzips ist 1 schon innerhalb des Systems der Physik die Be- deutung der Causalität nicht eindeutig bestimmt. v') und der resultierenden Geschwindigkeit ihrer Gesamtmasse (V) besteht. dass die Elemente. unt. hier alle logischen mv + mV = (m + m V In dem mathematischen Ausdruck fassen sich Einzelmomente des Vorgangs zusammen. Die beiden korrelativen Glieder dieses Verhältnisses sind Gegebenheiten innerhalb der Erfahrung. gebunden. die sie als ein Moment der quantitativen Bestimmung vollzieht. Die Causalität ist durch die Beziehung wiedergegeben.64 zuleiten. daran auf einander bezogen werden. nichts Der Gedanke Denn auf der als die Ursächlichkeit anderes. griff So bedeutet die „Ursächlichkeit" derStossvorgänge nichts anderes. Der Causalbegriff wird hier durch die Aufhebung seiner Begrenzung in der „möglichen Erfahrung" der Ausgangspunkt der dogmatischen Metaphysik: er dient dazu. übernimmt hier einen Seite hältnis. Substanz und Veränderung so ist dies nicht mehr des Erkenntniskritik. ein Ver- das der Darstellung der immanenten Gesetzlichkeit innerhalb der Bewegungserscheinungen selbst dient. Die eine Behandlung eigenartige Causalproblems sondern Ontodurch Descartes dieser syste- bietet geschichtliche Illustration matischen Ansicht. drückt das Grundgesetz der Erhaltung aus. einem System von Grössen ein- geordnet und als Grössen in ein Verhältnis zu einander gesetzt Die Bedeutung der Causalität wird einzig in der Leistung gesucht. wie änderungen zu bestimmen sind. Der Begriff der Ursache fordert zu seiner Definition den Be- werden. ist bereits eine doppelte Funktion.: VII. togie. als eine eindeutige Beziehung zwischen konstanten und veränderlichen Grössenwerten. die zwischen den beiden verschiedenartigen Bewegungszuständen vor und nach dem Stoss besteht. .

leitung Zweideutigkeit. überwunden. dass damit ihre eigene innere Gesetzlichkeit bezeichnet werden soll. Dieses Sein gilt jetzt als die „primäre Ursache" der Bewegung 1). stituieren. Der Bewegung in xtvTjaeax. Formulierung der „Prinzipien" aber bringt das Neue und Entscheidende des Gedankens nicht genügend zum Ausdruck. das der „Welt" als dem Inbegriff Bewegungserscheinungen ursächlich vorausgesetzt Begriff der Hier hat Descartes den Aristotelischen wird. wie Substanz und Causalität. T7 . dinglichen Daseins. Hier i) Vgl. 36. Unmittelbar neben dem kritischen Begriff spricht sich also noch die theologische In die AbAuffassung der Causalität als Schöpfung aus. II. Princ. IX. Der kon- Gegenstand. Diese Beschränkung indessen ist in Descartes' Physik für den Causalgedanken nicht streng festgehalten und durchgeführt. beiderseits als Vorgänge und Prozesse charakterisiert waren. s. Cassirer. kommt hier eine störende Bewegungsgesetze indem zur Begründung reiner Grundgesetze des Denkens und der Erfahrung auf das überempirische Sein Gottes zurückgegangen wird. Oeuvr. 340 u. Beder Grundgesetze drei der durch die Aufstellung der wegung den modernen Begriff des Naturgesetzes zum ersten Die Male nach seiner philosophischen Bedeutung bestimmt. De3cartes Kritik. die in das Causal- verhältnis eingingen. Die Frage greift über die Grenzen der Erfahrung und ihrer wissenschaftlichen Mittel hinaus: sie fordert ein transscendentes Sein. Während bisher die Elemente. Denn die Bindung an Grösse und Zahl bedeutet hier für die Begriffe des reinen Verstandes. dem die Bewegungsgesetze unterIm Allgemeinen zwar hat Descartes geordnet bleiben. Nach dem „Ursprung" der Bewegung wird nicht einzig in dem Sinne gefragt. das die Veränderung erst sekundär aus sich hervorgehen lässt. nicht <xpyr ihrer Gesamtheit wird wiederum ein Begriff und im Sein Gottes eine ruhende und feste Existenz als Ursache voranempirischer ( ( gestellt. den wir durch die die reinen Relationsbegriffe wird durch Hinweisung dieser Begriffe auf die Mathematik zum Gegenstand der wissenschaftlichen Erfahrung determiniert und eingeschränkt. ihre immanente Begrenzung in der Objektivierung empirischer Beziehungen und Verhältnisse. steht hier wiederum die Auffassung der Ursache als eines stabilen. 5 .Substanz und Veränderung üö Wert des Grundbegriffs der Grösse.

Gesetzlichkeit der Natur doch wiederum als der Hinweis soll. der sich in Descartes' Mechanik ausbildet. der von aussen an sie ergeht. hat nicht lediglich in der „Erfahrung" im gewöhnlichen Sinne ihren Ursprung. um ein Zugeständnis an traditionelle Lehren. Formulierung des Beharrungsgesetzes so energisch vorEs ist ein wesentlicher Zug der neueren Auffassung der Beharrung. dass der neue Begriff der Causalität.66 gilt die Substanz und Veränderung. nicht ein Begriff. um eine systematische in der Descartes selbst befangen — die Möglichkeit eines solchen Zugeständnisses beweist jedoch. Nicht sondern erklärt sich aus prinzipiellen Ueberzeugungen. salität darauf gerichtet. In diesem Einzelpunkte bleibt Descartes im Gegensatz zur modernen wissenschaftlichen Mechanik.Was" wird im Gesetz festzustellen gesucht. der Cau- der Schöpfung entgegenzutreten. der sie So bleibt die konstituiert. Die Gedanken der Erhaltung und der Schöpfung stehen also widerspruchslos und selbst wie in notwendiger gegenseitiger Ergänzung neben einander. sondern Für die BeGanzes wird ein „Warum" nicht gefordert. wie hier der Causalgedanke konkret gebraucht wird. zeigt sich dies besonders deutlich an einer logischen und Erhaltungsnach Descartes ursprünglich von Gott in bestimmter Menge erschaffen. die er im übrigen durch soweit das allgemeine Problem in Betracht kommt absoluten — — die klare bereitet. dass die Frage nach der Existenz einer bewegenden Ursache sich nicht mehr auf die Bewegung als solche. ihre Erhaltung wird erst als ein zweites Moment durch einen sekundären Akt der göttlichen Wirksamkeit bedingt. Allerdings handelt es sich als hier mehr blieb . Ansicht . wegung als . Die Art. zu seiner bewussten logischen Reife nicht entwickelt wird. der sich in ihr enthüllen Natur das Sein der Schöpfung und das Gesetz ein Befehl. nur ihr . — Wieder Inkongruenz begriff. das Prinzip Seins. Bei Descartes dagegen die beherrscht zwar thatsächlich das Gesamtgebiet des aber es entstandenen hat nicht logische Kraft überhaupt aufEntstehung Begriff einer den zuheben. auf den verborgenen Gesetzgeber. denn der eigentliche Erkenntnissinn der ist Erhaltung. auf die Aenderung in der Geschwindigkeit bezieht.. der schon in der ursprünglichen Konzeption des Prinzips durch Parmenides deutlich wird. Dies im Verhältnis von Causalbegriff ist Die Materie und ihre Bewegung Verhältnis ist auffallend.

Diese Möglichkeit ergiebt sich den die modernen mythisch hältnis Begriff «py/i der ~'qz Beschleunigung.. das Kausalprinzip in seiner synthetischen Funktion allgemeinen für Einzelmoment aufzufassen. zeigen sein. wie Leibniz' Es wird zu System diese Doppel-Aufgabe löst. ist Fortbildung Grundbegriffe derjenigen analog. nicht aber letzten Aristotelische die daher im Grunde bleibt. des logischen Allgemeinbegriffs der Ursache nebenher nur hier als Die kritische Auffassung drängt im der Durchführung des Gegenteil dazu. Allgemein konnte sich die von dass Causalität im Fortschritt der Philosophie das Verund Erhaltung nicht derart bestimmt Erhaltung als bleiben. sondern nur für diejenigen Probleme. Durchdringung von Gedanken.Substanz und Veränderung. der Untersuchung des Substanzbegriffs entgegentrat. das Erhaltungsgedankens dient. Ansatz für für die Möglichkeit exakter quantitativer Vergleichung in sich tragen. der speziellere Begriff bei Gelegenheit der Anwendung ergiebt. in- dem mit es einen Begriff der Erhaltung ausbildet. die Die Aufgabe. xivtjgswc. die schon in ihrem ursprünglichen steht das Prinzip ein. die sich der wissenschaftlichen die uns schon in philosophische ergiebt. wird auch das allgemeine Problem des Verhältnisses von Substanz und Veränderung seine Lösung finden. die bei Descartes noch auseinanderfallen. grifflichen . der die Motive der Substanz und der Causalität gleichmässig in sich einander in aufnimmt und In dieser be- systematische Verbindung setzt. 67 jede beliebige Frage nach einem „Warum ' kann sich zu ihrer Rechtfertigung auf das Causalprinzip berufen.

die Ausdehnung zu idealisieren. indem jedoch in der Ausführung die Existenz das herrschende Problem wurde. ist gleichsam in subjektiver Wendung in Descartes' Methodenlehre wieder zu Die erkennen. dass die reinen Begriffe der Quantität gleichsam Es zeigt sich dies vor allem an der Bematerialisiert werden. die sich halten gesucht. Verdinglichung des Raumes bedingte Sein allgemein eine Umdeutung des Verhältnisses von gegen die ursprüngliche idealistische Auffassung wendet. die der Typus aller Quantitätsbegriffe: der Begriff der im ersten Zahl in den „Prinzipien" erfährt. Der Begriff der Erfahrung. Hier weiden Wahrheiten" vom Sein und dessen die „ewigen Buche — — 1 ) Princ. Die 1 Gleichsetzimg von „Quantität" und „ausgedehnter Substanz" hatte zunächst noch die Tendenz.V. 8: Quantitas a substantia extensa in re non differt. handlung. Was sich bisher an dem Objekt der wissenschaftlichen Einzelbegriffe zeigte. . II. verändert sich die Richtung des Gedankens und die ursprüngliche Gleichsetzung wird jetzt dadurch festzu) und Denken. Die Beschränkung des Substanzbegriffes in der Ausdehnung die volle gedankliche Entwicklung wie sich zeigte hat des Begriffs innerhalb des Systems gehemmt. Grund- — — begriffe klar. Dies wurde an Descartes' Auffassung der einzelnen wissenschaftlichen. es ergiebt sich weiter in grösserer Allgemeinheit an der Gesamtanschauung. die Descartes vom wissenschaftlichen Verfahren und seiner Beziehung zur Wirklichkeit entwickelt.

In dieser Theorie des „Begriffs" liegt eine Zweideutigkeit. wie überhaupt die mathematischen Begriffe an diesem Unterschied nur als Prinzipien und Wahrheiten und damit als primäre Voraussetzungen des Seins erscheinen könnten. In den Prinzipien jedoch durch die Gleichsetzung der Zahl mit den gezählten Dingen diese Anschauung verdunkelt worden. IX. sed ut veritas quaedam aeterna. ut ex rtihilo aliquid fiat. Diese sind die „Originale". aus ihr bildet der Geist die Idee der Zweiheit als einen „allgemeinen Namen" 4). 59. 125. nach deren Muster wir alle unsere Erkenntnisse bilden und die somit für alle Denkinhalte überhaupt bestimmend sind. als sie wird ihnen als abstrakter Universale. Das Denken ist nicht mehr das Urbild und Original des Seins. Die Dinge geht voraus. 69 ursprüng- Beschaffenheiten lichen klar geschieden 1 ). Vgl. es scheint — — also. I. Ex nihilo nihil fit. Allerdings ist sie noch immer als „modus cogitandi" bezeichnet. Man müsste vom Grundgedanken Descartes' aus erwarten. non tanquam res aliqua existens neque etiam ut rei modus consideratur. die für Leibniz' Kritik einen wichtigen Anstoss gegeben hat. Aber die Ausführung zeigt. Die Zahl wird zugleich mit Dauer und Ordnung zu einem „Modus" des Dinges herabgedrückt 3 ). tunc propositio haec. Der Begriff des Körpers wird aus diesen allgemeinsten Grundbedingungen erst durch die Hinzufügung einer besonderen Bestimmung im Begriff der Ausdehnung gewonnen 2). dass die Zahl — gemessen. quae in mente nostra sedem habet vocaturque communis notio sive axioma. den Descartes selbst so klar ausgesprochen hatte. Eine Briefstelle führt den Gedanken speziell für die Begriffe von Zahl und Zeit durch. die sie ist sich fassen. — Abhängigkeitsverhältnisses zwischen Wahrheit u nd Wirklichkeit hat nun auch allgemein zu einer *) Princ. Begriff. 58. hier als Die reinen Begriffe der Quantität iii gelten das Apriori gegenüber den Inhalten.-' *) Die Umkehrung des Oeuvr. entgegengestellt.Der Begriff der Erfahrung. Medit. es bedeutet jetzt das Verfahren der Abstraktion Zweiheit der an einer schon vorhandenen Wirklichkeit. . 3) Princ I( 55 4 ) p r inc. Dies ist die Abwendung vom Platonischen Gedanken. 1. III. dass auch der strenge Begriff des Denkens hier verlassen ist. Die Zahl ist hier von den apriorischen Grundsätzen und Urteilen getrennt. 49: „Cum autem agnoscimus fieri non posse. Descartes selbst hat in seinen Ausführungen gegen Gassendi das Verhältnis von Mathematik und Sein allgemein in diesem Sinne bestimmt. als sei sie dennoch als Erkenntnisprinzip festgehalten.

so wird hier gelehrt -. dass das Verhältnis des Einfallswinkels angestelltes zum Reflexionswinkel nicht durch wahllos Experiment ohne vorhergehende logische Analyse des Problems ermittelt werden kann. noch aus der Erfahrung entlehnt Bestimmung muss bei werden 1 . Bei diesem Gange der Untersuchung war es notwendig. von dem Gedanken ausgegangen. Descartes war. muss erst in seine „einfachen" und konDies geschieht Bedingungen aufgelöst werden. und seine wiederum in — „Philosophen" erlernt. 22. dass für jegliche inhaltliche Feststellung von Existenz die reine Mathematik die Grundlage bilden müsse. — — Diese . Voraussetzung erscheinungen der konkreten Wirklichkeit bestimmen müssen. veränderten Ansicht über die wissenschaftliche Methodik geführt. hängt wiederum von den allgemeinen Gesetzen über die Wirksamkeit von „Naturkräften" i) Re*. .70 Der Begriff der Erfahrung. stitutiven durch die Erkenntnis. der hier vorliegt. hängt in ihrer logischen Wurzel mit dem Verfahren. dass Galilei mit dem Fall im luftleeren Räume begann und in ihm die Erkenntnisdie nach der sich Bewegungsdarstellte. um das es sich dabei vor betrifft das Verhältnis der mathematischen GrundPhysik zu Erfahrung und Beobachtung.kann weder von den Dieses Gesetz zusammen. Der komplexe wirkliche Fall. sie berechtigt. abhängig ist.resolutive Methode". Das zentrale methodologische Problem. um mit ihr erst an die Erfahrung heranzutreten.. Die Art schliesslich. wie Galilei sie nennt. In diesem Gedanken liegt allem handelt. in erster Linie der Dichtigkeit der Medien. der lagen Auch in Galileis seine tiefe innere Verwandtschaft mit Galilei. im Sinne Entdeckung der Fallgesetze steht die „Erfahrung" nicht am Anfange der Untersuchung. dass die Aenderung des gesuchten Verhältnisses von der Aenderung verschiedener empirischer Umstände. sofern sie dennoch den Gedanken enthält. iii der die Fortpflanzung des Lichts in einem widerstehenden Mittel zu denken ist. das Descartes als Analysis formuliert und zur Anwendung bringt. VIII.) Die letztere einer Spezialist frage der empirischen Physik auffällig erscheinen. S. aufs Engste Am klarsten wird das analytische Verfahren Descartes' Geltung für die Physik in den „Regeln" und hier dem besonderen Beispiel des Gesetzes der Lichtbrechung. wie wir sahen. Es des Experiments wird vielmehr mit einer mathematischen Voraussetzung begonnen.

ac praeterea haec propositio adhuc est et respectiva: atqui de rebus tantum pure simplicibus et absolutis experientiam certam haberi posse dicetur suo loco". Erst nach dieser Zerlegung in die grundlegenden und eindeutig bestimmenden Bedingungen tritt das Experiment in seine Rechte *).Allgemeinen zum !) Physikalisch. die Methode fordert. die hier gegeben wird. Der konkrete Vorgang der Physik wird also hier als ein Ineinander allgemeiner. Oeuv.Wirklichen. das nun erst kein blindes Erraten mehr. die Descartes im Discours giebt. bes.Der Begriff der Erfahrung. vgl. die sie in dieser Fülle möglicher Hypothesen vollzieht: in der Deter- mination des Logisch. in der That nichts anderes als die Forderung. sondern eine setzungen darzustellen. fahrungswissens. I. mathematisch darstellbarer Bedingungen aufgefasst. den betrachteten Fall vorerst als die begriff der Funktion wirksam. 4. Recht. vel ab experientia velit mutuari: peccaret enim in regulam tertiam. wird hier nicht besonders hervorgehoben. si hanc cognitionem vel a Philosophis audire. Princ. 2 ) Discours VI. abhängige Variable einer Reihe relativ einfacherer Voraus- wiederum als Funktionen von weiter zurückliegenden begrifflichen Argumenten zu verstehen sind. dass die Isolierung und gesonderte Behandlung dieser „abstrakten" Bedingungen der Betrachtung der empirischen Wirklichkeit voranSo behalten zwar Experiment und Einzelbeobachtung ihr gehe. tritt aber durch die systematischen Beziehungen des Gedankens und seine wissenschaftliche Durchführung deutlich zu Tage. Der Wert der Erfahrung besteht in der Auswahl. sondern als Endinstanz der Bestätigung oder Verwerfung einer mathematischen tTypothese. 71 ab und ist auf diese zurückzuführen. III. Reg. jedoch — immer nur begriffliche „Möglichkeiten" darwie erkannt wird stellen und an die Forderung der „Thatsächlichkeit" nicht heranreichen. In der methodischen Behandlung dieses Sonderproblems zeigt sich der prinzipielle Grund- modernen Naturwissenschaft: der Begriff der Auf ihren allgemeinen Ausdruck gebracht. composita . VIII. Auffassung Hier wird bestätigt und Ausgehen von das die generellen Grundlagen und Prinzipien - gefordert. bedeutet die Vorschrift. die selbst klare methodische Frage bedeutet. 195—96. aber nicht mehr als gültiger Anfang der Untersuchung. Dass es sich in der ver- langten Bestimmung funktionaler Abhängigkeiten um die exakte Zurückführung auf quantitative Verhältnisse handelt. 22 „Neque So erklärt sich wohl die schwierige Stelle: aliquid aget. entwickelt diese Die philosophische Theorie des Er2 ).

185. oft ohne weiteres willkürlich Erfahrung hineingedeutet. theorie ) 9 ff. statt an ihr geprüft und im einzelnen bestimmt zu was Umgekehrt jedoch findet sich bei Descartes — gewöhnlich nicht beachtet wird methodische Voraussetzungen nur als ihr Inhalt sich in — auch die Anschauung. Auch dass in bereits eine sie zeigt Abnur der — anderer Richtung — dass Descartes das Verhältnis der rationalen in der Klarheit Grundlagen zur Erfahrung nicht durchweg Denn jetzt wird gegen ersten prinzipiellen Festsetzungen denkt. unmittelbarer Wirklichkeit darstellen Hier scheint in nun zunächst der energische Hinweis auf „wirklicher die Be- währung Ansatzes erkennen.) bei Natorp. Das Fundament der mathematischen wird also vorgang wird wieder in gangspunkt der Forschung. 110 u. Beurteilung des Wertes der Erfahrung besteht also zwischen In die Descartes und Galilei prinzipielle Uebereinstimmung 1 ). vgl. VI. 216. 1882. 439. Erfahrung" eine Korrektur des lässt ersten zu bedeuten. VII. weil die Bedingungen. Die Erklärung endet hier durchweg in dem Ansatz komplexer physikalischer Realitäten und Prozesse sie führt nicht zu mathematischen Gesetzlichkeiten . Monatsh. Vgl.72 In Der der Begriff der Erfahrung. Lasswitz 118. oft hervorgehobener Zug in Descartes' Physik ein bekannter und Galilei zur — — wird die Bedeutung der Erfahrung als der notwendigen Kontrolle abstrakter Voraussetzungen unterschätzt. empirisch nirgend verwirklicht sind 2 ). dass sie ohne Fundament Abstraktion sei. Der Mangel der Durchführung lässt sich hier in zwei verschiedenen und scheinbar gegensätzund dies ist Einmal nämlich lichen Beziehungen erkennen. 248. Die genaue Untersuchung jedoch auch diese zweite Bestimmung weichung vom methodischen Wege ist. .) Oeuvr. und sich a ihrer exakten Hier ergiebt numerischen Formulierung 8 ). Strenge der Ausführung der speziellen Physik hat jedoch Descartes Grundansicht nicht in theoretische gleicher wie Geltung gebracht. hierfür siehe ff. 1 ' Descartes' ErkenntnisII. lässt. Die einfachen Grand in die annahmen werden werden. Galileis Untersuchung des freien Falles eingewendet. die sie voraussetzt. verworfen und der physikalische Einzelseiner ganzen Kompliziertheit zum AusDie „Prinzipien" lassen in ihrer Entwicklung des speziellen Systems der Physik diese Auffassung und ihre Mängel deutlich erkennen. „Galilei als Philosoph 3) (Philos. dass so weit Berechtigung haben. zwischen dem Objekt der ein eigentümlicher Widersprach ) Den Beweis (S.

Der Begriff der Erfahrung. Descartes selbst vertritt diese Auffassung von. Die „Hypothese" bedeutet hier überall eine mathematische Antizipation. die sie voraussetzt. den Bedingungen der wissenschaftlichen Problemstellung in den wichtigen und grundlegenden Untersuchungen der Kegeln. Der echten idealistischen Hypothese ist die bekonstituiert. die ihre Bestätigung durch die Beobachtung verlangt. stimmte Wirklichkeit. dass Descartes trachtung. 73 Untersuchung und ihrem Verfahren. dass diese Auffassung bei Descartes trotz des rein mathematischen Grundgedankens zurückgedrängt ist. Hier wird . — Analysis lassen an auch die prinzipielle Klarheit einem optischen Problem gewinnt und die beiden verschiedenen — Allgemein Begriffs sich Tendenzen in Descartes' Auffassung gemeinsam in der Kritik eines einzigen darstellen. Die Astronomie der den Begriff wieder namentlich in Kepler neueren Zeit nimmt in diesem reinen und ursprünglichen Sinne als Grundlage der wissenschaftlichen wiederum besonders der — — Gewissheit ideelle auf. die Descartes im einzelnen an- wendet. Der wissenschaftliche Begriff der Hypothese entsteht im Platonischen Idealismus und bedeutet hier die rationale Grundlage für die gesetzliche Auffassung und Erkenntnis der Beziehung zum Phänomene. während die Hypothesen und Mittel der Naturerklärimg. — — spiel der „ligne anaclastique" über seine entwickelt. Es ist nun merkwürdig. immer nur gleichsam und Berechnungen. Die Erscheinungen werden hier aus der Annahme sie physikalischer Wirklichkeiten als ihrer Ursachen werden nicht mathematisch aus Bedingungen abgeleitet. in denen er den allgemeinen Begriff der Grösse gewinnt. die aber selbst wiederum der Beobachtung zum Regulativ dient. In der Optik allein gelingt die Einführung der mathematischen Beim Beies ist charakteristisch. hier das anschauliche Substrat für die Möglichkeit quantitativer Ansätze Die Willkür der Hypothesenbildung wird durch die Forderung der Beziehung auf die mathematische Theorie beschränkt. in Geschichtlich setzt sich diese hier Auffassung in der Schule Piatons und Begründung der Astronomie fort. In beiden Fällen handelt es sich um die Bedeutung des Begriffs der Hypothese in seiner Begriff der Erfahrung. einer genauen quantitativen Fixierung widerstreben. Der Gegenstand der Natur Grundannahme in allgemeine mathesoll sich nach Descartes' matische Bestimmungen auflösen lassen.

der gegen Galileis Prinzip der Continuität erhoben wird : dass nämlich seine Berechtigung sich nur feststellen lasse. was die Man erkennt hier an einem Beispiel von „Schwere" sei 2 grösster historischer Bedeutung zwischen Descartes und Galilei ). Abschn. Damit aber verliert die Hypothese ihren ursprünglichen Charakter der Gewissheit und ein i) Reg. Empirische Fragen. sie gelten jedoch als nicht einals deutig determiniert und daher ihre „unvollkommen". . unter welchen Voraussetzungen ein Problem der Erkenntnis allein als vollständig und in einziger Weise bestimmt gelten kann. Charakteristisch besonders der Einwand. Die Theorie ein der steht erst innerhalb dieser Physik und auf die Grund ihrer Prinzipien „Schwere" konkretes hat also erst abgeleitetes Sein. werden nicht prinzipiell ausgeschlossen. VIII. Stetigkeit Bei Galilei ist in dem Gedanken Gravitation der der Grund zur Infinitesimalrechnung und damit zur ent- theoretischen Physik gelegt. *) Oeuvr. XIII und XIV. wie sie hier verlangt wird. dass das Mathematische nicht als Ergebnis und lezte Formulierung. die in algebraischen Gleichungen darstellbar sind. Wieder zeigt sich hier der bedeutsame Gesichtspunkt. in denen diese Reduktion nicht oder nicht vollständig durchführbar ist. *) Vgl. Es wird geantwortet. auf Grund deren er nun wieder die Voraussetzung des continuier3 An die lichen Anwachsens der Geschwindigkeiten kritisiert ). hier die tritt der Hypothesis eines reinen Prinzips Stelle Hypostase einer materiellen Existenz. er gewinnt auf diese Weise eine sinnliche Konstruktion vom Vorgang des Falles. dass die Bestimmtheit. sondern bereits als Bedingung der Fragestellung gefordert wird. das Gesuchte in ein numerisches Verhältnis zu gewissen Gegebenheiten zu setzen 1 ). Zu diesem Postulat der reinen Erkenntniskritik Descartes' steht jedoch die Anlage der Physik Hier findet sich in der Problemin merkwürdigem Widerspruch. 194. VII. stellung eher die umgekehrte Tendenz einer Bindung der mathematischen Spekulation hierfür in ist Bestimmung innerhalb gewisser der Lösung aber liegt dauernd in bestimmten physischen Realitäten.7 1 Der Begriff der Erfahrung. von der Möglichkeit abhängt. von der Frage ausgegangen. Descartes dagegen setzt sogleich und vermitteltes im Beginn der Erklärung stoffliches Agens voraus. wenn man wisse. einen schroffen Gegensatz. Fort- schreitende Erfahrung mag Grenzen versuchen. das Ideal der Zurückführimg auf Grössenverhältnisse.

als Descartes. — — — Bei Descartes lässt sich allerdings noch in anderer Beziehung dass das Verhältnis der Erfahrung zu den reinen Bedingungen der Erkenntnis nicht unzweideutig bestimmt ist. der das Seiende unmittelbar zu schauen verlangt. In ihrer Funktion der Auswahl unter den sie selbst ETypothesen und ihrer eindeutigen Determination stellen einen wichtigen Faktor zur Bestimmung die Mittel des Wirklichen das durch des Denkens dar. . dessen Physik Descartes überall dort nicht erreicht. indem das Experiment selbst ein logisches Verfahren aufgefasst wird. klären sind. hieraus wie unzureichend der den man zwischen . erblinden muss und dass allein in den A. dass die empirischen Mängel der Cartesischen Physik nicht aus dem Ueberwiegen der rationalen Faktoren entspringen. in idealistischer i) Phaedon. wo die rationalen Prinzipien verfehlt werden. sachlich falsch gestellt verfehlt. Annahme und Vermutung in herab. in der unmittelbaren Konstruktion der Einzelvorgänge ver- reicht. wo er von seiner Methode der mathematischen Analyse zu frühzeitig abgeht und sich liert. Hier wird also empirische Moment als durchaus doch geschieht dies Tendenz. das durch die eigenen für die Wissenschaft anerkannt. Man wie hier der Wunsch. 99 D ff'. kenntnis selbst auf.Apriorismus" und „Empirismus" zu konstruieren pflegt. denkt hier idealistischer und platonischer von dem Bewusstsein geleitet ist. dass der Geist. 75 nun allerdings zu einer blossen sieht.Der sinkt Begriff der Erfahrung. Ueberall dort. In den methodischen Entwickelungen des Discours treten Experiment nnd Beobachtung als Endmomente im logischen Prozess der Erzeigen.0'70! die älrft&a x&v ovtov Galilei indem er erkannt wird Zugleich 1 ). der Physik den vollen be- und unmittelbaren Ausdruck der konkreten Wirklichkeit zu sitzen. Schon im Verhältnis von Descartes und Newton wurde es klar. Nun zeigt sich das Gleiche für Galilei. p.. Descartes' Blick für die eigentümliche Realität der Grund- lagen getrübt hat. sondern umgekehrt aus der mangelnden prinzipiellen Klarheit über diese Faktoren zu erergiebt sich . schematische Gegensatz ist. da er auch für die Charakteristik der grossen historischen Erscheinungen in Philosophie und Wissenschaft nicht aus. wird damit die „Erfahrung" im Sinne der Wissenschaft Der Gegensatz von Erfahrung und Denken ist.

in dem des Systems durchbrochen wird. In diesem Dualismus Dualismus die ursprünglich einheitliche Konzeption der Substanzen. so ist im Ganzen des Die Erfahrung löst nicht konsequent festgehalten. Wenn jedoch an dieser Steile Erfahrung und Denken unter einem immanenten Gesetz stehen. der Erkenntnisarten entsteht der — . selbständiger Faktor los. Begriffe des Geistes bedingt und gefordert ist.76 Der Begriff der Erfahrimg. der mit dem Hinweis auf gemeinsamen Systems dies sich als ein eine Realität ausserhalb des Bewusstseins dem Denken gegenübertritt.

Das Problem des Unendlichen. nicht aber als Erkenntnis-Grundlage zu prinzipieller Fixierung. Im System der Descartes'schen Grundbegriffe fehlt die — Möglichkeit einer derartigen Vermittelung. die uns allgemein in den Grundlagen der neueren Wissenschaft enthat als sich ausgeprägt. Hier bleibt Descartes bei dem Gedanken stehen. a. Die notwendige Beziehung von Erfahrung und Denken. Denken und Erfahrung verhalten sich demnach wie Ausgangspunkt und Zielpunkt. Denn hier hat all- gemein das Unendliche — einen rein negativen Sinn. dem endlichen menschlichen Geiste eine Erkenntnis des Unendlichen zuzumuten. als wäre es i) Oeuvr. im Gebiet des Naturerkennens In Einzelfragen zwar kommt es als mathematisches Verfahren zu fruchtbarer Anwendung 1 ). VIII. Denn das Un- vertritt die Eigenart der reinen es deren Wert und es Notwendigkeit Einwänden der populären Andrerseits und sinnlichen Denkfunktion gegenüber den Auffassung erweist. in den In- begriff der physikalischen Erfahrung.fernen Punktes"). deren Bestimmung das eigentliche Ziel der Unendlichkeits-Mathematik liegt. 11 f. als aber richtet sich auf die Natur. die erst in ihrer Vereinigung die Richtung der wissenschaftlichen Forschung eindeutig bestimmen. . 443 (vgl.VI. 59. dass sie vom Unendlichen sprächen. und Galileis tiefsinnigen Untersuchungen macht er den Vorwurf. IX. endliche selbst. 69: zum Problem des „unendlich. es sei absurd. in keinem ihrer Begriffe charakteristischer im Begriff des Unendlichen. VI. gegentritt.

hat nur Raum und Zeit „Haecque indefinita dicemus potius quam infinita. ). capi non possunt. dass es im Zählen etwas giebt. In der Unendlichkeit der Zahlenreihe sieht Descartes den Beweis. Positive Bestimmtheit — „Infinites" — die erhält es allein in seiner — Metaph} sik. cogitatione comprehendere nequeamus. dass das Denken seine Objekte selbst hervorbringt. II. ohne dass die Erkenntnis 4 Hier sehen wir Descartes ein Mittel zu ihrer Lösung besitzt ). Vgl. doii ideo tarnen debemus dubitare quin fiat. Nun aber tritt ein so reines Erzeugnis des Denkens wie die Zahl und ihre UnendlichOeuvr. 34. 3) Responsiones II 2 (S. 390. I. 35 : „Quamvis. I. die Erkenntnis in sich selbst und ihren Problemen von Grund aus zu begreifen. Für die Probleme der Bewegung gilt ein Aehnliches: die Fragen des Unendlichen treten uns hier mit Notwendigkeit entgegen. VIII. II.Das Problem möglich. non modo nullos limites agnoscimus. S. quia in eo solo omni ex — — parte. dass eine grösste 3 ). sed negative tantum eorum limites. intelligimus. Resp. T Die Unendlichkeit. nach die skeptische e-oy/j die dem Geiste denen Erkenntnis dadurch möglich wird. das die Kräfte des Geistes übersteigt: man dürfe hieraus weder sie schliessen. Princ. res aliqua anderer Stelle speziell für das Problem der Zahl durchgeführt. cum Schranke. s. 26 u. dass es also auch das Wissen um In den diese Objekte in sich selbst suchen und finden muss. 4 ) Princ. 59. ut nomen Infiniti soli Deo reservemus. noch dass ist einen Widerspruch enthalte hier Es gegenüber dem Problem des Unendlichen zugemutet wird. . inveniri 2 Dieser Gedanke wird an a nobis non posse confitemur" ). i) 2 ) Princ. quia non eodem modo positive ex parte limitibus carere. 27. percipimusque etiam eam esse de genere eorum . alias tum etiam. 438. in Widerspruch mit den Grundgedanken seiner Philosophie. utpote finita. VII. Wieder zeigt sich hier der Gegen- in seiner ganzen Schärfe. das es kein unermessliches Werk sein könne. es zu begreifen satz 1 des Unendlichen. sed etiam positive nullos esse intelligimus. quomodo fiat indefinita ista divisio. znm Erkenntnis-Prinzip der Bestimmung geworden es bei Descartes bezeichnet — im Ausdruck des unsere in „Indefiniten" — eine Un- bestimmtheit als für Erkenntnis. quia clare percipimus illam necessario sequi ex natura materiae nobis evidentissime cognita. quae a mente nostra. .Regeln" ist es ausgesprochen. Zahl existiere. in den Grundbegriffen der Erkenntnis die negative Bedeutung der liegt. I. si quos habeant. Bei Galilei war das Unendliche . 74).. Vgl.

p. aber. wenigstens Das Un- endliche wird dass in einer Art es — problematischer ein Mangel des Erwerden kann. sondern durch die Mittel der Wissenschaft. die uns allein gegeben sind. sondern um sie in konstitutiven wissenschaftlichen Voraussetzungen und Be- dingungen aufzulösen. der von eine transscendente Ursache ihre der Idee ausgeht. wird dieser Schluss sogleich durch die bekannten Instanzen des methodischen Zweifels: den Traum und die Sinnestäuschung prinzipiell entwertet. in deren Zusammenhang der Begriff des Unendlichen entstanden ist. ?!• dem Geiste als unlösliches Problem gegenüber. von ist. dem zurückschliesst. III. Der Weg von den Ideen zum Sein führt. indem sich dem Denken Descartes' in einem neuen Problem eint 1 neue Bestimmung des Zieles der Erkenntnis i) zeigt. Das nach dem bekannten Beispiel der „Objekt" der Sonne wird vielmehr Meditationen 1) Bilde ausgeht — — — nicht dadurch gewonnen. Aber gerade an diesem Punkte. 17. wendet sich die Untersuchung. Verständlich wird er allein durch die Erinnerung an die metaerscheint Existenz gedacht und es wie kennens. an der es sieh für Descartes darum urteilen handelt. also in diesem besonderen Falle der Mathematik und Astronomie. Die folgende Meditat. dass. liegt — wie Descartes ebenfalls ausspricht — nicht in der Richtung des Schlusses von der Wirkung auf die Ursache. ein Prinzip der Begründung von zunächst Existenzial- zu gewinnen. ihre Hier wird in noch davon an aus- gegangen. das Unendliche zuerst an der Stelle ein. dieser Existenz nicht habhaft — physischen Probleme. zu gewinnen jedem Falle nur aus den ist. wie immer man sich die Existenz sich be- stimmt denkt. . Zum und fast unvermittelter Klarheit den erkenntniskritischen Weg der Objektivierung. in dem die kritische Einsicht fast ganz erreicht scheint. dass man vom sinnlichen und von ihm auf es veranlasst die Beschaffenheit des äusseren Gegenstand der Natur gelangt man nicht durch diese populäre Denkgewohnheit. der Erkenntnis „Ideen".Das Problem keit des Unendlichen. deren Inbegriff eben der Gegenstand selbst ist. Descartes bezeichnet hier in einem kurzen Satze mit merkwürdiger Dinges. nicht um sie auf zurückzuführen. In dem gedanklichen Fortschritt der „Meditationen" tritt. Dieser Widerspruch muss unerklärlich scheinen und er ist es innerhalb der Grenzen der reinen wissenschaftlichen Grundbegriffe.

non quidem formaliter. da in sie metaphysischer Wendung genau das wiederholt. die durch den ersten originalen Ansatz der Descartesschen Philosophie in ihrer Unzulänglichkeit erkannt ist. die das Denken unbedingt nötigt. ut solent. hoc est eo modo qui sane essendi modus longe imperfectior est quam ille quo res extra intellectum existunt. Damit aber bleibt ihm die Einsicht in das Unendliche als in ein theoretisches Grundmittel der Erkenntnis verschlossen. Auch hier jedoch besteht noch ein begrifflicher Unterschied zwischen den einzelnen Ideen. quo objecta in intellectu esse . Denn man sieht. sondern müssen umgekehrt dazu l ) Vgl. die. als die Idee selbst an objektiver Es ist unfruchtbar. die wir in ihrer Gesamtheit als Bilder beWährend nämlich die meisten von ihnen nicht nottrachten. durch den Begriff Gottes bezeichnet. 2 Meditat III S. I. giebt es unter ihnen jedenfalls Eine. sed objective. quae possunt quidem facile deficere a perfectione rerum a quibus sunt desumptae. -Dos Proble?n des Unendlichen. im Einzelnen zu erörtern. tritt. aus sich selbst zur transscendenten Existenz hinaus zu gehen.80 Erörterung wird zeichnet. heterogene Ihre Vermittelung kann Arten des Seins auseinander 1 ). an die sich weiter das „Axiom'' schliesst. danach nicht mehr anders gedacht werden als in der alten Bildertheorie 2 ). der uns seine allgemeine mitten in die Probleme der Scholastik zurückführt. dass in der Ursache unserer Ideen mindestens soviel formale ist Es die Realität enthalten sein niuss. wendig ein Sein ausserhalb ihrer selbst verlangen. als ein „anderer Weg" von Descartes selbst be- bekannte Unterscheidung „objektiver' und „formaler" Realität. dass die Fragen des Unendlichen sich für Descartes nicht an der Natur und den Aufgaben ihrer Erforschung ergeben. Die Begriffe des Unendlichen werden nicht als die reinen und ursprünglichen Instrumente des Denkens selbst erkannt. Denn Vorstellung und Existenz treten hier als zwei ursprünglich geschiedene. non autem quicquam majus aut perfectius continere. von nun ab in den Mittelpunkt Diese Einführung des Problems wird Behandlung entscheidend. was der Prüfung der psychologischen Theorien der Entstehung der Erkenntnis soeben noch überwunden schien. bes. in coelo. Es handelt sich der Untersuchung für seine um die Idee des Unendlichen. S. 53: idea solis (est) sol ipse iu intellectu existens. Respons. in Nur Tendenz ist wichtig. besitzt. die Bedeutung dieses Satzes. 19: lumine naturali mihi est perspicuum ideas in ) me esse veluti quasdam imagines.

81 einer ihm fremden Macht zu unterwerfen: Unendlichen begründet für Descartes die Notwendigkeit. Descartes Kritik. zu erstrecken und dem eigenen Gesetz zu unterwerfen. deren unbedingte inhaltliche Geltung sich an keine bestimmte Schranke ihres Umfängs bindet. Vergleicht man diesen Standpunkt mit der so erblickt späteren Bntwickelung des Problems. und Geltung des denen Anschauung sie und keit Sinnlichkeit versagen. n . man Descartes an dieser Stelle in einem merkwürdigen Gegensatz zu den Begründern der neueren Philosophie und Wissenschaft: ihnen nämlich und insbesondere Leibniz wird der Unendlichkeitsgedanke der Ausdruck und der Beweis dafür. das des Unendlichen. dass eine bestimmte Gesetzlichkeit des Erkennens als fortwirkend über jede Anwendung im Gegebenen hinaus vorauszusetzen ist es gilt also als positive — — von Newton in seiner Grenzmethode von Leibniz als Grundprinzip der Gewähr für die Kraft in reinen Denkens. die Einführung des Problems durch Descartes diametral entgegenOassirer. so erkennt man. dass die Realität dem Erkennen immanent ist. der sich vorläufige und einleitende Untersuchung muss sich darauf beschränken. Dieser Auffassung. in Das der allge- Charakteristische der neueren Anschauung. Die spezieller in Der Gegensatz. liesse sich noch den einzelnen Phasen der Entwickelung des Begriffs nachweisen. das Kriterium der Wahrheit ausserhalb der Erkenntnis Denken — die Idee des in Gott zu suchen. — — — — hier ergiebt. implicit das angewandt Conti nuität philosophisch fixiert wird. Betrachtet man nur die eine. uns bei Newton sowohl wie bei Leibniz entgegentritt. Hier müsste jedoch der Kritik Descartes' die positive Entwickelung der erkenntniskritischen Bedeutung des Unendlichen vorausgehen. für die die Unendlichist nur die Continuität des reinen Begriffs selbst bedeutet. sich auch auf Gebiete. die erst in dem weiterem Zusammenhange der Leibnizschen Philosophie versucht werden kann. Descartes' Darstellung nur mit allgemeiner bekannten und zugestandenen Grundzügen der modernen Auffassung des Un- endlichen zu vergleichen und an ihnen zu die messen.Das Problem dienen. Das „Unendliche" resultiert hier überall als der Ausdruck dafür. wie danach das Unendliche durchweg in der Setzung von Begriffen entsteht. im engeren Sinne logische Bedeutung dieses Prinzips. besteht nun Unterordnung des Unendlichkeitsproblems unter ein meineres Prinzip.

erhebt sich in Descartes' System das Problem des Infiniten.z r eis a'Mo fsvcx. die ihn von der gesuchten Erkenntnis der absoluten Existenz aus2 Das echte „Infinite" ist daher nach ihm nicht in der schliesst ). die jetzt stattfindet. ist derart. dem Dort schoerst. S.g2 gesetzt. dass es unter i) S~ob. Folge des absoluten Seins. es nicht selbständig aus sich erzeugt. Das Angeborene wird jetzt so weit dem theologischen Gesichtspunkt der I. so bleibt sie auf die Metaphysik beschränkt und damit für das System der wissenschaftlichen Grundbegriffe unfruchtbar. Axiom Descartes' Philosophie wo der Faden des Denkens zerreisst. wird hier ausdrücklich als relativ und bedingt bezeichnet und von der Begründung des echten. dass der Gedanke das Infinite von aussen rezeptiv empfängt. verdinglicht. sondern unvermittelt lastischen durch die in \s. Daher bleiben Denken und Unendlichkeit getrennt und wenn später auch eine Vermittelung . ö. Oeuv. 55. die mit eintritt. die es wiederum den Grundlagen der Wissenschaft gleichzustellen scheint. sondern ihm in prinzipieller Unbedingtheit vorauszusetzen.zzä pa. S. das sich dem Geist in der Durchführimg und Fortsetzung eines gedanklichen Prinzips ergiebt. absoluten Begriffs ausgeschlossen. — Die Beziehung. 109. damit aber werden sie aus den selbständigen und schöpferischen Faktoren der Objektivität zum nachträglichen Ergebnis und zu einer blossen Geltungswert vom Willen Gottes abhängig sein 3 ). bes. VI. bes. der die Relativität aller Grundbegriffe nicht im Sinne einer positiven und notwendigen Erkenntnisbedingimg fasst ). Aeusserlich zwar wird gewöhnlich vom Erkennen ausgegangen und von hier aus das Infinite als Existenz erschlossen. Auch die Auffassung des Unendlichen als „angeborener Idee". Das Unendliche. Denn das metaphysische Motiv hat selbst die reine Auffassung des „Angeborenen" und seiner Produktivität Die angeborenen ewigen Wahrheiten sollen in ihrem verändert. . bedeutet das Hinausgehen des Intellects über jeden bestimmt gegebenen Ansatz nur seine Un Vollkommenheit. Das Probletn des Unendlichen. Denn 1 für Descartes. ff. 2 ) S. Respous. bietet jetzt in Wahrheit keinen Schutz mehr. 3 ) Vgl. 46 X. Richtung des Fortschritts des Gedankens zu suchen.v. aber dieser Schluss erfolgt nicht im stetigen und methodischen Fortgang. 163 u. zwischen beiden erstrebt wird..

II. B. Aber man erkennt zugleich. z. 3) Vgl. So versteht man es. V: „la verite etant une meme chose 4 Oeuv. Oe. Doch bedeutet diese Bestimmung nur äusserlich eine Annäherung an eine erkenntniskritische l Würdigung und Begründung des Begriffs. das Unendliche als unerreichbares Ziel weil es noch nicht in den ist. um sich ihm zu unterwerfen. Erkennen Fundamenten der Erkenntnis selbst entdeckt Die Wissenschaft der neueren Zeit die mit dieser Entdeckung beginnt. Princ. wenn Descartes von sich sagt. 492. VI. 307. Meditat. 83 Schöpfung gedacht wird 1 ). III: „Dieu en me creant (a) mis cette idee (de l'iniini) en moi pour etre comme la marque de l'ouvrier empreinte sur son ouvrage. S. Die Umdeutung des Unendlichen aus einer Methode in eine Existenz hat hier ihren Höhepunkt erreicht. 35.und endlichen gegenüber nur den Standpunkt der Resignation diese Resignation. VI. dass die Idee des Infiniten keiner blossen Negation sondern eine reale und positive Erkenntnis bedeutet. 2 ) Medit. stimmen. 160 u. die aus religiösen Motiven entsprang. sondern wie dessen eigene That aufgefasst zu werden. blieb : allgemeiner in dem Denken für das einer Zeit. : — mittelalterlichen Denken befangen der gilt. Nun giebt es für das Denken dem Un. et que ces verites ) sont quelque chose. Vgl. 111. VIII. „Je sais.Das Problem des Unendlichen. avec l'etre. indem das Denken der Wahrheit zu einem blossen Modus des allumfassenden Descartes' Philosophie göttlichen Seins wird. Gegen Auffassung endlichkeitslehre liegt und Kritik von Descartes' UnAn mehreren ein Einwand allerdings nahe. et par consequent qu'il en est auteur-*. Es ist der Punkt. VI. Stellen hebt Descartes selbst hervor. er habe stets vom Unendlichen nur genicht um zu besprochen. que Dieu est auteur de toutes choses. An verite 2 ) Stelle tritt der erkenntniskritischen und Damit bleibt die Frage des Unendlichen für Descartes in dem Umkreis der theologischen Probleme beschlossen. muss sich jetzt selbst gegenüber den Fragen der reinen Mathematik und Naturwissenschaft geltend machen 3). an dem sich in den Spinozismus verliert. ) 6* . 308. Hier scheint also der Begriff des Unendlichen nicht mehr wie eine Beschränkung des Denkens. ging in der Auffassung des allgemeinen theoretischen Problems den entgegengesetzten diese Weg. was es sei oder nicht sei 4 ). auch Resp. dass in dieser Unterwerfung unter das Unendliche Descartes im jetzt die ontologische Grundgleichung etre metaphysische: realitas = = perfectio. VI. entstammt. S. Oeuv. Oeuvr.

du nombre. „Encore qu'il puisse arriver qu'une idee donne naissance ä une autre idee. leur union etc. Die positive Schätzung des Unendlichen nämlich betrifft immer nur den existenziellen Inhalt. qui se ren. l'extension. Die Meditationen benutzen in der Einführung des Unendlichkeitsproblems den gleichen Ausdruck. . Cohn. Hier tritt uns in dem bekannten typischen Vergleich des Urbildes und Nachbildes der Grundgedanke des Idealismus entgegen. der jedoch hier in charakteristisch anderer Wendung erscheint. an er- der die Unzulänglichkeit der Autonomie weist. nous n'avons que celle de la pensee enfin pour l'äme et le corps ensemble nous n'avons que celle de le n'avons pour corps en particulier que la notion . Unendlichkeitsproblems im abendländ. dans lequel toute la realite ou perfection soit contenue formellement et en effet. auf den der Begriff sich bezieht.84 Das Problem des Unendlichen. Denken Kant. qui sont comme des originaux sur le patron desquels nous formons toutes nos autres connoissances. apres les plus generales de l'etre. „adaequate" Erkenntnis Wie sehr mit der Einführung der Unendlichkeitsfragen das theoretische Grundinteresse Descartes' verändert wurde. 125. der an dieser Stelle durchaus innerhalb des Systems der Begriffe selbst durchgeführt wird: die abgeleiteten Erkenntnisse sind nach dem Muster der ursprünglichen gebildet. je considere qu'il y a en nous certaines notions primitives. 2) Oeuvres IX. Gesch. kann man im Besonderen an dem Gegensatz zweier Aeusserungen entwickeln. de la duree nous qui conviennent ä tout ce qui nous pouvons concevoir. Leipz. . — nicht das ideelle Verfahren. Die eine. S. x ) Vgl. dass sie als positivste vom Infiniten. des Denkens sich Die Terminologie Descartes' drückt die diese eigentümliche Doppelstellung darin aus. cela ne peut toutesfois etre ä l'infini mais il faut ä la fin parvenir ä une p rentiere idee dont la cause soit comme un patron ou un original. bis 1. d. . et il n'y a que fort peu de telles notions: car. dessen Existenz leugnet 1 )." 2 ). So bleibt metaphysisch bestimmt und bedeutet für die Erkenntnis gerade umgekehrt eine negative Instanz. — Gewissheit feststeht. 148. findet sich in den Briefen: „Premierement. die bereits erwähnt wurde. also die „Positivität" rein in dem er entsteht. 1896. de de laquelle suivent celles de la figure et du rnouvement et pour l'äme seule. .

Um im die Feststellung des Begriffs des Seins handelt es sich Grunde auch in der Unterscheidung des Infiniten vom Es ist die Beziehung zwischen dem Sein des UnIndefiniten. Es handelt die Frage. 85 contre seulenient objectivenient ou par idees" nicht 1 ). der die logische Geltung des Urteils bezeichnet. von dem Descartes ausging. die im Begriff des „Seins" liegen. die hier in Frage kommt. endlichen und dem ideellen Progress. Marburg 1879 bes. sedipsa essentia substantiae absolute h ab entern. Die Folgen — — Verwechslung Hessen sich bereits an der Behandlung des Substanzproblems erkennen. dass bereits die erste Stelle un- wiederum selbst in höchsten ursächlichen Existenz des Unendlichen mittelbar neben den Grundbegriffen von Zahl und Zeit das „Sein" nennt. 2 ) sunt. s. 12 ff. Das „Ist" der Copula um es in der Analogie des Grammatischen auszudrücken wird mit dem thatsächlichen Dasein eines Subjekts verwechselt. in deren Beantwortung sich das Schick- des Idealismus überhaupt entscheidet: um das Verhältnis zwischen dem ovtojc ov der Idee und dem cW der öVca. qui defectus ratione substantiae accidentia III. nullisque defectibus terminatae. Der kritische Piatonismus. Nun soll also representation dans ces das Urbild der Idee und ihrer Wahrheit einer Idee. idealistischen um mit denen allgemein jedes der grossen Systeme von Anfang an zu ringen hat. sichtlich Aber hier und in diesem Zusammenhang kann es er- nur den reinen Beziehungsbegriff bedeuten. .Das Problem des Unendlichen. dieser dass die Abweichungen vom ursprünglichen Grundgedanken als sie sich bei Descartes nicht so sehr individuell bedingt sind. sie zeigen sich jetzt in den Fragen des Unendlichen von einer neuen Seite. S. Cohen. Dieser Uebergang wird vermittelt durch die Schwierigkeiten. ist zur Neuplatonischen Metaphysik geworden. sondern in der gefunden werden. intelligo heisst et hier subet perfectiones veras reales actu infinitas immensas sumptae a ) Quod non est accidens notioni subsuperadditum. aus Problemen sich hier sal erklären. Es ist eigentümlich. Meditat. non autem infinitas vel infinitudo. Piatons Ideenlehre und die Mathematik. Man erkennt indessen. In der Fortsetzung jedoch wird dieser reine Begriffswert des Seins zur isolierten Existenz eines Dinges. letzten Ein Brief an Clerselier lässt diesen „Per infinitam stantiam stantiae substantiam — Zusammenhang es klar erkennen. 2).

wird wird an Der Ursprung die Unendlichkeitsidee im Progress selbst zugestanden. das Infinite als Sache zu denken dem 2 . sans il faut remarquer. Et pour signifier seulement n'avoir point de du mot infini ce qui est negatif. das sondern das Indefinite selbst. ) „Toute l'infini differe noch Oeuvres VIII. — die so liegt wie es die richtige Einsicht in die konstitutive Apriorität der Erkenntnisfunktion des In Unendlichen. et a quoi j'ai applique le mot d'indefini: mais pour signifier une chose reelle qui est incomparablement plus grande que Or. que je ne me sers jamais fin. sed e contra est eius non esse". jedem der konkreten Einzeldasein vorausgeht. endliche als der frühere Begriff gesetzt wird. dem die Einzelwesen als besondere Accidentien und Determinationen inhärieren. ist doch : wieder der Begriff des Unendlichen als eines Seins das Infinite geht als „reelles Ding" voran. der ihn philosophisch vertieft verwirklicht. r^el et positif. „Determinatio ad rem juxta suum esse pertinet. diesem Sinne hat Gedanke — in insbesondere durch die Vermittelung von Malebranche — auf Leibniz gewirkt. que il je concois. In diesen durchdringen sich wiederum in merkwürdiger Weise die erkenntnistheoretischen und metaphysischen Gedanken.1 Möglichkeit lichkeit 1) dieser Bedeutung.86 Das Problem des Unendlichen. Damit bereitet sich mit Satze „omnis determinatio est negatio" der Spinozismus vor ). 273: „ce par quoi et au contraire la liraitation par un non etre ou une negation d'etre" laquelle le fini differe de l'infini est non mit: Spinoza. des Progresses Thatsächla des Unendlichen f. : penser s'il est fini ou infini. 341 du fini est 2 Vgl. mais afin que je puisse concevoir un etre faut que je retranche quelque chose de cette notion generale de l'etre laquelle par consequent doit preceder" *). erst durch Einschränkung scheint. . Descartes den Ursprung einer anderen Richtung der Denn der Punkt. Epist. aus dem das Endliche darin. Und nun bleibt Descartes nicht dabei stehen. je dis que la notion toutes Celles qui out quelque flu. ursprünglich der reine Ausdruck eines gedanklichen nähert sich Prozesses aber force zu sein schien. 50. und wissen- schaftlich Zugleich jedoch erkennt man hier wiederum Philosophie. Sätzen . der die . gebunden gedacht. resultieren soll. (Test l'etre infini fini. Oeuvres X. que j'ai de l'infini est eu moi avant celle du fini pour ce que de cela seul que je concois l'etre ou ce qui est. die sich Wenn das Unin Descartes' Begriff des Seins zusammenfassen. von dem er ausgeht.

. qui sont tres petites en moi. ist in der Rolle. n'etoit grandeur du monde endlichkeit der ou ne pouvoit etre indefinie" ').Das Proble?n des Unendliche?!. 87 de pourroit preuve cousiste en ce que je pretends que ma nature ne etre teile. in denen die die idee" die Möglichkeit und Forderung zu Fortschritts innerhalb der Erfahrung Erfahrung entsteht. darüber fehlt es an systematischer Klarheit. im Progress eine Analogie gefunden hat 2). I. que je pusse augnienter ä l'infini par un effort de ma pensee ces perfections. der allerdings für — die tiefere Charakteristik der gegensätzlichen philosophischen Standpunkte gegenüber dem Unendlichkeitsproblem durchaus unzureichend ist. 71. gefordert. pussent etre en tiroit l'esprit meme la meme ne S. Während also die UnWelt zunächst im Sinne der Kantischen „Welt- des unbeschränkten bedeuten schien. si et faculte de les agrandir de la sorte. die noch in der modernsten mathematischen Spekulation merkwürdige Dass jedoch die Doppelheit im lich. In dem bekannten Aristotelischen Begriffsgegensatz. 8) Vgl. Halle 1890 bes. 220. dass das „Aktuell-Unendliche" als die Vorbedingung — des . Das Unendliche im Sein ist wieder die Ursache des Unendlichen im Denken geworden. . wie die Berufung auf den Ursprung des Möglichen im metaphysisch Wirklichen beweist 3). wird jetzt das wirkliche und sachliche Vorhandensein der indefiniten Welt als Voraussetzung der gedanklichen Prozesse. Zur Lehre vom Trans finiten.Potentiell-Unendlichen" gedacht wird. mais je nie que ces idees ainsi agrandies. si noiis ne tirions origine de cet etre en qui ces perfections se infinies. Es ist dies eine An- schauung. S. die er der „MöglichS6va|itc über die Aristotelische Auffassung der nicht hinausgekommen. x ) Die Aufstellung des potentiell Unendlichen dient 2 ) Oeuvres VIII. zeigt bereits Ausdruck des Gedankens. ma trouvent actuellement sideration De meine que si par la seule confini. auch Respons. oder — sein „Können" und diese „Möglichkeit" bedeutet. VIII. Georg Cantor. les perfections oü cette amII. dans lequel toutes S. 7 u. dieses Was Descartes' Begriff des Indefiniten keit" zuweist. nicht die Grösse der Welt indefinit w äre. Vgl. pliation peut atteindre existent veritablement. dune quantite fort petite ou du corps la je nepourrois Jamals concevoir un quantite indefinie. 274: „Je demeure bien d'accord que notre esprit a la faculte" d'agrandir et d'amplifier les idees des choses. hier ein Problem zurückbleibt. son origine de Dieu. wenn könnte. 31. noch Oeuvr. lui. Es wäre unmög- eine indefinit grosse Quantität 7 zu erreichen. lässt sich hier Descartes' Auffassung dadurch wiedergeben.

für die konstitutive Bedeutung der Verstandesbegriffe. sie bezieht sich nicht auf die Frage 1 ). sondern wird ihm umgekehrt zum Ausdruck dafür. die in keiner gegebenen Erfahrung beschränkt werden darf. . Was unter dieser Realität sich — — verbirgt. in welcher Art denn die „Wahrheit der Dinge" zu denken sein soll. 3) Oeuv. im übrigen inedites Aristotelische Mathematik. die tritt all- Dies erkennt auch 1899. Lehre der S. 240.88 Das Problem des Unendlichen. womit jedoch die thatsächliche Existenz von Grenzen. dass Möglichkeit des Fortgangs bedeutet der psychische Prozess in seiner Bethätigung keine Schranken Sie wird nicht positiv als methodische Möglichkeit vorfindet. (Foucher Careil) 66. einer „Nullam inveniemus difficultatem Prinzipien 2 ) — heisst es in Anmerkung zu den si — in extensione mundi indefinita. tantum consideremus dicendo eum esse indefinitum nos non negare. zeigt eine andere Stelle. um in seiner beschränkten Sphäre der „Erfahrung" die Grenzen des Gegenstands. 4 Indem hier die Frage an einen nicht bestritten werden soll ). werden. *) Oeuv. die. weil für die Annahme ihrer Begrenztheit kein Grund und selbst keine begriffliche Möglichkeit besteht. 2 Oeuvres Kantischen annähert. X. dass der menschliche Intellekt zu schwach ist. S. Görland an der (Aristoteles die und de Marburg 159). die zugleich das stimmung des Gegenstands sächlichen Gegebenheit lässt sich bei methodische Postulat ist: bei keiner empirischen zu bleiben. die „an sich" existieren mögen. aufzufassen. die dort Grenzen zu setzen vermag. dem menschlichen Geiste unfassbar. wo die nach Descartes' klaren und deutlichen Verstandesbegriffe 3 eigenem Ausspruch die einzige Regel jedes möglichen Urteils ) den Fortschritt verlangen. bei Aristoteles hauptsächlich der Charakteristik eines subjektiven psychologischen Geschehens . quin forte in rei veritate sit finitus. Die des Gegenstandes und seiner Erkenntnisbedingungen hier nur die Thatsache. in der Bethat- und stehen Im gleichen Sinne Descartes zeigen. 47. in der die Welt als indefinit bezeichnet wird. sed tantum negare ullos aliquos ejus fines sive extremitates ab Hier muss gefragt intellectu nostro posse comprehendi". hypostasierten a ) „absoluten" Verstand verwiesen wird. dass ihm das Indefinite nicht als die Bedingung und objektive Charakteristik des Gegenstands Denn es ist ihm nicht der Beweis in der Erfahrung dient. dennoch von Gott erkannt würden. ) X. gefasst.

89 der un- dem Umkreis und gilt der Bedingungen ihren Mitteln als möglichen erreichbar. . eben damit den eigentümlichen Wert und die Be- deutung. Erfahrung — heraus Widerspruch erscheinen. die thatsächlich beide durch eine einheitliche begriffliche Notwendigkeit bedingt sind und sich aus ihr erklären. Es handelt sich jedoch dabei um einen nur äusserlichen Gegensatz von Momenten.Das Problem gemein das Problem aus des Unendlichen. die sich Dies war die allgemeinste Lehre. dinglichung des Substanzbegriffs ergab und die jetzt an Descartes' Verin einem anderen Zusammenhang von Problemen bestätigt wird. die sie als die Begriffsgrundlagen der Objekte besitzen. dass und psychologische Bedeutung des Indefiniten bei Descartes hervorgehoben wird. während andereres als ein Uebrigens könnte hier die bloss subjektive seits die unberechtigte Verdinglichung des Begriffs betrachtet wurde. Indem verlieren sie die Prinzipien zu Obj ekten gemacht werden.

in der Tendenz. quoique Galilee et quel- Uebrigens kann Descartes nur allmählich die genauere Kenntnis von Galileis Lehre gewonnen haben: so schreibt er einmal auffallender Weise Galilei die Ansicht zu. 140). Kein anderer Begriff bezeichnet so klar wie dieser die ursprünglichen Schranken des Cartesischen Systems der Mechanik. weil er schliesslich in der — alle Grundbegriffe auf räumliche Verhältnisse zu reduzieren und den Grundlage der modernen Dynamik Begriff der Zeit verfehlt. Was in den Einzelbegriffen und Problemen einzuschränken die : — unklar und mangelhaft geblieben ist. Inhalt erfüllt. Der Begriff der Zeit. „II faut savoir. VII. die kontinuierliche Gerade gegen Galileis tiefsten Gedanken richtet sich der Geschwindigkeitsgrösse in der Zeit Erzeugung hat sich — — Descartes' Einspruch !) 1 ). zum Zeitbegriff gedacht ist. i. — welcher ihr Verhältnis Vor allem ist die Grösse sie bei Descartes wesentlich Aus- dehnungsgrösse geblieben. die Mängel der empirischen Prinzipien Einzelausführung bis zu ihrem Ursprung Diese in den sich selbst zurückzuverfolgen. Aufgabe lässt Betrachtung und Kritik eines einzigen GrundEs gelingt Descartes nicht. . lässt sich in zum grössten Teil auf die Unbestimmtheit zurückführen. Als das allgemeine philosophische Interesse an der Prüfung der Cartesischen Physik ergab sich die Aufgabe. das System begriffs konzentrieren. 434). 1638 kennen (Oeuvr. dass die Geschwindigkeiten den Fallräumen proDie „Discorsi" lernt Descartes portional zunehmen (Oeuvr. J. der Naturerkenntnis zu begründen. V11I.VII. der nicht mit dem neuen im Begriff der Zeit von Galilei entdeckt war.

ne passent point par tous les degres de tardivete. stufen verlangt. 205 vgl. mit dem er die Fluxionsrechnung be- gründet. 185. sont des especes de quantite 5 ). la percussion etc. le mouvement. qui s'augmente contraire. der Newton in seinem Begriff der „quantitas indeterminata et instabilis" entgegentritt. VIII. 3 ). geht aus der Art der Begründung deutlich hervor. VIII. que ce que j'accorde. — Dass aber Descartes' Bekämpfung des Infinitesimalen Hier beruft sich Des- auf einer Verkennung des modernen Zeitbegriffs beruht. noch Oeuvr. dass Descartes' Mathematik das eigentliche — — 7 : i) Oeuvr. Dioptrik . termes on peut dire que acquiritur in tempore inadaequate sumpto" Mit der neuen Auffassung der Zeit bleibt auch allgemein die neue Auffassung der Stetigkeit für Descartes verschlossen. toute lorsqu' 5 ) Oeuvr. mais non pas que il un corps commence ä descendre. 2. Dass es unter dieser logischen Voraussetzung nicht möglich war. 73. les que corps. Diese ist ihm die hinreichende Bedingung für die Objektivierung zum Gegenstand durch die Grösse. 2 } Vg l.Der ques autres disent le Begriff der Zeit. noch in einer bestimmten Zeit „en d'ecole. 3 ) 181 vgl. Z' 1 ). VII. 194: vous prouvez. divisible vitesse est a l'infini. 77. mais que des le premier moment ils ont certaine vitesse. VI. 454. IX. Oeuvr. 91 qui commeucent soit. ä descendre ou ä se mouvoir en quelque facon que ce apres de beaucoup . 4 ) IX. VIII. So klar in diesen Worten wiederum der allgemeine Gedanke der mathematischen Definition der Natur hervortritt man erkennt dennoch. Galileis Grundgedanken der Mechanik systematisch auszuführen. Der Körper erhalte seine Geschwindigkeit weder im ersten Moment. II. Oeuvr. . die Descartes für die einzelnen Geschwindigkeits- Diese Bestimmtheit ist die der diskreten er sich Quantität: die Unterschiede der Geschwindigkeit kann fixiert nur in konstanten endlichen Grössenwerten denken. Der Forderung der Stetigkeit glaubt er ganz im Sinne der griechischen Mathematik mit der unendlichen Teilbarkeit genügen zu können 4 ). 71 ff. 349. „Apud nie omnia fiunt mathematice in natura et il n'3 a point de quantite qui ne soit divisible en une infinite de parties or la force. passe par toutes ces divisions. Charakteristisch ist hier die Art der Bestimmtheit. cartes bezeichnender Weise auf die Scholastik. die er sonst so entschieden abwehrt. lehrt auch die weitere historische Entwicklung besonders deutlich es ist gerade die Descartessche Forderung des „certain" 2 ).

dass der Gedanke mehr räumlich als So im zeitlich. gedrängt die Stetigkeit des 2 lagerung selbständiger und fertiger Corpusceln zu erklären ). Paris 1838 IV. Bei Desist. si eile ne lui il est ötee par le rencontre de quelque autre 4 a quelque mouvement. die in dem modernen mechanischen Begriff der Gleichförmigkeit zum Ausdruck kommt. dem diese Beziehung des Raumes auf die Zeit fremd hat der Raum noch vielfach so den Charakter er sich z. zuerst in Galileis Begriff des Zeitmoments und wird von hier aus erst mittelbar auch für den Raum gewonnen: Cavalieri. 2 ) matiques en 3) S. das zwar das Moment der Veränderung in sich aufgenommen hat 3 ). cf. II. dass er bei Descartes zwar systematisch gebraucht. corps qui a quelque figure ne la perd jamais. u. 101. *) Vgl. Der positive Sinn der Stetigkeit entsteht historisch scheinen. das aber dennoch stets noch nach der „Ccmme im Analogie des Räumlichen ausgesprochen wird. Hist. Cantor. il le doit toujours retenir" ). dennoch aber nach seinen tiefsten logischen und empirischen Leistungen nicht erSelbst in den Einzelanwendungen des Erschöpft worden ist. den früheren Erörterungen bereits implicit Denn der Substanzbegriff ergiebt. Italie. Mittel der Objektivierung noch nicht enthält. wenn er aus der Enge des räumlichen Daseins gelöst und auf das Zeitproblem bezogen wird. 751) (774 f. Beharrungsgesetz. mehr geometrisch als dynamisch gewandt wird. „Le monde" . In der That konnte Raumes. des sciences mathe288. Libri. 254. von denen Descartes überall für die Probleme des Methode der" unendlichen Teilung zu genügen die ausging. IV. ainsi quand Ferner lässt dass die charakteristische Verbindung von Substanz und Zeit. 105 ebenso Princ. den Begriff der Erhaltung. haltungsprinzips zeigt sich. eines starren die Aggregats von Teilen: sieht B. Oe.92 Der Begriff der Zeit. II. 37 u. Auch die reinen Relationsbegriffe des Denkens haben durch die mangelnde Verbindung mit dem Zeitbegriff einen grossen physikalischen Raumes durch Aneinander- — Teil ihrer Fruchtbarkeit für die fahrung verloren. cartes. 4 ) Oeuvres IX. von eben diesem zeigte sich aber.. oben S. 57. Probleme der physikalischen ErFür den Substanzbegriff hat sich dies in ergeben. f. II.) ff. corps. geht dabei direkt auf Galilei zurück j. der die räumlichen Gebilde aus dem „kontinuierlichen Fluss" der Zeit ent1 stehen lässt. Lasswitz. bei Descartes noch nicht vollsich zeigen.

quamdiu producit effectum nee proinde est prior" vgl. 57. : von vornherein ausgeschaltet Ursache und Wirkung stehen in einem unzeitlichen. das in der Bewegung liegt. Ontologie gehindert hat. wie der des absoluten Raumes Raum und Zeit hier noch nicht in methodischer Reinheit von den haben sich anni et ). die der Gestaltung der „Ideen" zum immanenten aus der Ordnung „Gegenstand" der Erkenntnis a ) dient. „Ut rerum omnium durationem metiamur. dass die abstrakte Fassung des Begriffs. seine bestimmte und eindeutige Beziehung auf das Gebiet des Naturerkennens und damit seine Loslösung von der hältnisse der Succession besteht. Durch diese Abtrennung aber wird der Kausalbegriff seiner eigentlichen ErHier ist die Zeitbeziehung kenntnisfunktion entzogen. die von jeder besonderen Bedingung seiner Anwendung in der Erfahrung absieht. unterschieden. maximorum et maxime aequabilium. a quibus dies. Der eigentliche Sinn des Begriffs der „absoluten Zeit" wird von Descartes so wenig erreicht. comparamus illam cum duratione motuum illorum Der Begriff der Dauer wird hier noch nicht von ihrem sinnlich wahrnehmbaren Mass. Respons. . 131). Inhalten. I. nam contra non nisi proprie habet rationem causae. der Bestimmung des Ungleichförmigen ein streng Gleichförmiges zu Grunde zu legen sie bezeichnet nur ein empirisch und relativ Gleichförmiges. (S.allgemeinen Verhältnisses. Grundlage der „reinen Anschauung" der Zeit Die Ursächlichkeit bedeutet jetzt nicht mehr eine reine Gesetzlichkeit. „Lumen naturale non dictat tempore prior sit suo effectu. Sie tritt Princ. hancque durationem tempus vocamus" 1 fiunt reine . die sich in ihnen darstellen. 93 zogen ist. 56). Hier behält zeigt sich dafür des ? der allgemeine die Grund: die Causalität innerhalb Sj stems Un- fruchtbarkeit eines analytisch. Verhältnis 2 ). ut Responsiones I. IV. die in der Erfahrung gegeben sind. Die Zeit wird nicht als der Ausdruck der reinen Erkenntnisvoraussetzung gedacht. die in der Objektivierung der Ver- Es zeigte sich bereits in anderem Zusammenhange. Wieder zeigt sich Descartes an diesem Punkte im Gegensatz zu Newton und in der Abhängigkeit von der Aristotelischen Tradition. gelöst. 2 ) ad rationem illo efficientis requiri. abgeleitet. der logischen Konsequenz analogen.Der Begriff der Zeit. (S. Der Begriff der Zeit wird aus Bewegungen. weil sie sich nicht auf der aufbaut. . — Deutlicher noch zeigt sich der allgemeine Mangel am Problem der Causalität.

. dass der Begriff der „Ursache".. qui est finitus. Es fällt aber doch auch in die Augen: dass. malui uti pro fundamento meae rationis existentia mei quae a nulla causarum serie dependet . nicht der empirischen Ursächlichkeit. die an die Bedingung der „Per istam causarum Succession geknüpft sei. den Uebergang zu einem transscendenten Sein zu vermitteln Descartes selbst bezeichnet den Punkt des Ueberganges und seine logischen Motive klar und In der Verteidigung seines Gottesbeweises führt er aus. Die „Befreiung" des Causalbegriffs. Hier werden nacheinander all die positiven und konstitutiven Momente des Erfahrungsbegriffs der CausalitäT. einsie doch selbige gleichwohl auch restringiren. die Reihenform und ihre Unendlichkeit ausgeschaltet und allein der Schwäche des menschlichen Intellects zugerechnet. mitbin Bedeutung zu verschaffen und die Kategorien sind daher am Ende von keinem andern als einem möglichen empirischen Gebrauche. 65 f. ut nulla fuerit prima. ut me non tarn quaesivi a quam a qua tempore praesenti essem productus.. et qua causa olim conserver. ihre reale Bedeutung giebt ). i. . ist in der 3 „Also sind die Schemate ~~ i) S. non sequitur sed tantum sequitur intellectum aliquam primam esse debere . I.. überhaupt heraus. ) der reinen Verstandesbegriffe die wahren und einzigen Bedingungen. . wie die Zeitfolge. diesen eine Beziehung auf Objekte. quam ad imperfectionem mei intellectus agnoscendam. quod nempe non possim comprehendere. um l ). von der Descartes spricht. schränken. 80 ff'. . ihnen aber zugleich erst 3 Was für Descartes übrig bleibt. auf Bedingungen sie bloss . d. 148.. oben S. die ausser dem Verstände liegen (nämlich in der Sinnlichkeit). genau. . indem wendigen Einheit dazu dienen. meum. non capere infinitum. obgleich die Schemate der Sinnlichkeit die Kategorien allererst realisiren. Itaque ipsius. welche die Begriffe zwar in ihrem Gebrauch einschränkt. Nam certe ex eo quod istud non possim comprehendere. durch Gründe einer a priori notErscheinungen allgemeinen Regeln der Synthesis zu unterwerfen und sie dadurch zur durchgängigen Verknüpfung in einer Erfahrung schicklich zu machen . 2 ) Resp.) .94 der Der Begriff Ideen der Zeit. aus dem Prozess des zeitlichen Genachdem er die Ursache schehens und seiner Relativität herausgehoben hat. entnommen ist. successionem non videbar alio posse devenire. S 55. den er hier zu Grunde legt. quomodo infinitae tales causae sibi mutuo ab aeterno ita successerint. ab omni causarum successione ita me de liberarem" 2 ). ist also die Lösung von der Bindung in den Bedingungen der Möglichkeit der Erfahrung." (Kritik der reinen Vernunft S.

S. Andrerseits braucht er die Ursächlichkeit zur Er- klärung der Beziehung. u. 71. Axiomata V. existentem . 88) vgl. 95 „absoluten Grunde des That nur der leere Begriff von einem Daseins". Es ist als ob der kritische Zweifel. Respons. Denn eben die vorausgesetzte absolute Gültigkeit des Causalprinzips dient dazu. *) Zugleich ergiebt sich für den Begriff der Ursache innerhalb des Systems eine merkwürdige Ausnahmestellung.) Im Einzelnen zeigen sich jedoch auch hier die Anzeichen für die Abtrennung So des Zeitbegriffs von der Behandlung des Causalproblems. S. — — In dieser Schroffheit freilich gilt dies nur die für diejenigen endgültigen philosophischen Formulierungen.. in die der Zweifel die Erkenntnis eingeschlossen hatte.. ein anderes und reiferes Bewusstsein Descartes' auch von der Bedeutung des Ursachenbegriffs erkennen 3 . Respons. bleibt Descartes durchweg und prinzipiell bei dem Begriff der Momentankraft x ) stehen. Rationes more geometrico dispositae. 29 f. zu So wird das „Axiom" der Kausalität in seiner scholastischen Gestalt von Descartes als die einzige Grundlage aller unserer sinnlichen wie unsinnlichen Erkenntnis bezeichnet 2 )..nisi cum 2 ) nulla alia istius ideae causa reddi potest praeter rem quam repraesentat S. S. und auch die scheinbar kritische Tendenz der Zurückführung aller Erkenntnis auf den Causalbegriff dient jetzt nur ihrer Unterwerfung unter den Dogmatismus der Metaphysik.Ex eo quod aliquid in idea. wie sich zeigte. ihn und seine Geltung nicht — berührt hätte. Damit aber wird ein Kausal Verhältnis zwischen einem „trans- — scendenten aller Objekt" und einem „transscendenten Subjekt" — Erfahrung vorangehend angenommen. oben S. actu 85 (III). ist sie nicht Axiom. . die zwischen den existierenden Dingen und ihren Vorstellungen real bestehendes in uns stattfindet. Die Arbeit an der wissenschaftlichen Mechanik lässt. der sich allgemein gegen die Fundamente der Erkenntnis zu richten schien. non infero idem esse rerum natura. die Schranke des eigenen Bewusstseins. 3 ) S.. II. II. 62.. am weitesten von der ursprünglichen Richtung Descartesscher Philosophie abliegen. durchbrechen. Es wird nach einer Ursache des Ideellen gefragt. Resp. . V.Der Begriff der Zeit. vgl. 67. (Meditat. sondern Dogma. die bei Galilei sit bereits verlassen in ist. Indem aber diese Grundlage nicht als Voraussetzung der Erfahrungs .Realität erwiesen wird. statt dass die Causalität selbst durchweg als rein ideelles Verhältniss. als Methode innerhalb des Systems der Erkenntnis verstanden würde.

wie der der Satz. 331: S. !) Vgl. angewandt wird. ) Oeuvr. 13) cf. que je ne le voulois entrependre. : Für diese hat er das virtuelle Prinzip als das Grundprinzip er hat es zugleich ermit aller Bestimmtheit ausgesprochen kenntniskritisch quantitatives in der Notwendigkeit begründet. 108. ein festes zunehmen 2 ). Diese Naturvorgänge zur Grösse erden dynamischen Problemen gegenüber unmöglich. 310 ff.96 Der sein Kraftmass Begriff der Zeit. libras attollere in unius pedis altitudinem et rursus centum [Opusc. 2 „Machinarum omnium inventio 130. ac 2U0 in pedis unius aut 100 in tollere altitudinem. g. duorum pedum posthuma Amstelod. Daher hat allgemein — schon hervorgehoben — der Begriff der Veränderung. Oeuvr. VII. aliud quoque 200 librarum in unius pedis altitudinem possit elevari. ) unico tantum principio inuititur. 3 *) Cf. quibus pondus v. 330. ist Man sieht hier. weil er das neue Grundmittel der wie Grössenbestimmung nicht besitzt. inquam. impossible de rien dire de bon et de solide touchant la vitesse. cartes' Kraftbegriff dem Gedanken der Zeit — eben wegen der mangelnden Verbindung mit — auf die Statik beschränkt geblieben 1 ). statische Fragen wie algebraische zu behandeln.] modo conproducendum . sie also völlig in das reine Denken aufzulösen. Or ä cause. die mit den reinen Mitteln der Erkenntnis nicht zu lösen reine Objektivierung 4 ). bleibt unrichtig. idem est. . sans il est avoir expliquö ce que c'est que la pesanteur et ensemble tout le Systeme du monde. sideretur. elevare. Atque hoc principium non potest non admitti. es wird unbestimmt und Ueberhaupt ist Desdie in der Zeit erfolgen. VII. den Descartes für die Mathematik entdeckt hat. VII. Auch auf Moraeutaukräfte eingeschränkt sobald es auf Wirkungen. Dühring S. si actionem inter et effectum ab illa semper proportionem quandam intercedere necessario debere Centum enim tantundem 1701. Verhältnis zwischen Ursache und Wirkung anDieses Prinzip wurde ihm zum Mittel. . dass 1 + 1 = 2 ist 3 ). quod nimirum iisdera viribus." (Tractatus de Mechanica. 100 librarum in duorum pedum altitudinem attolli potest. j'ai trouve moyen d'omettre cette considei-ation. die Dynamik bleibt Descartes verschlossen. für sein System der Naturerkenntnis nicht die gleiche prinzipielle Bedeutung erlangt. Die Probleme lassen sich hier sämtlich auf die Methode der diskreten Quantität zurückführen und in ihrer Gewissheit begründen: das Prinzip der Statik hat nach Descartes die gleiche Sicherheit. 109. Die scheint Grössen-Bestimmung der Geschwindigkeiten gilt als empirische Frage. iisdem. dass die Mängel in Descartes' Kraftbegriff auf Mängel seines Grössenbegriffs zurückgehen.

heterogene Begilt stimmungen. . ob. von Gerade und Krumm erkannte: er vermochte diese Einheit nicht in quantitativem Aus- Das Problem der Rectifikation von Kurven ihm als unlösbar: das Verhältnis zwischen Geraden und Kurven sei nicht bekannt und werde auch niemals von Menschen erkannt werden 3). In der Geometrie selbst gelangt Descartes als nicht dazu. 7 . 36: InteLligiraus etiam perfectioneni esse in Deo.Der Begriff Hier scheint es bisweilen. das den Zusammenhang von Geschwindigkeit und Richtung regelt: sie bleiben von einander unabhängige. heit. Oeuvr. Princ. Einheit So bestimmt er die begriffliche druck festzuhalten. S. Der Gedanke der Veränderung konnte nicht zu positiver Geltung für die Natur gelangen. S. sed etiam quod ut iis modo quam maxime . l ) Vgl. aber es nicht gelungen. 357. die als sei der Zeit. hat Descartes dacht. die wie wir sahen die — ist der Begriff der Richtung im System Mit voller Klarheit mechanischen Grundbegriffe infinitesimale einnimmt. V. 59 f. Der allgemeine Begriff der Grösse bleibt auf die Ausdehnung und damit der Begriff des Masses auf extensive zu finden Verhältnisse beschränkt. Richtungsunterschiede Grössenunterschiede darzustellen. Und wie hier Richtung und Länge nicht zu einem gemeinsamen Ausdruck gelangt sind. Der Gedanke des „gemeinsamen Masses" von Gerade und Krumm. H. den Nicolaus Cusanus bereits so tief erfasst hatte. Descartes Kritik. adeo nnitationibus exceptis. eine Einheit der Betrachtung und ihr Verhältnis in einem gemeinsamen Mass festzustellen. für beide Die beiden „Dimensionen" der Bewegung sind klar ist bestimmt. et immutabili operetur. ihm nicht gelungen. nou quas solum quod in constanti se ipso sit immutabilis. evidens experientia vel divina revelatio certas reddit operibus supponere debeamus. . Bestimmung als eines Faktors für die Gesetzlichkeit der Natur 2). als durch Prinzipien der Er- kenntnis selbst positiv gefordert 1 ). die logisch erfasst. — der Dies erklärt schliesslich auch die schwierige Stellung. — Bestimmtheit der Richtung ge- aber es er finden. für diese Bestimmt- Messung zu ihrer das mathematische Instrument der So entzieht sich die Richtung allgemein der Objektivierung durch die Grösse und damit. 97 die Veränderung mehr durch die Erfahrung aufgedrängt. so fehlt es in der Mechanik an einem Gesetz. 3 ) G-eometrie. ist hier bei Descartes also wiederum zurückgedrängt. weil der notwendige Correlatgedanke der Stetigkeit bei Descartes fehlt. 2 ) nullas alias in ejus . wie sich zeigte. Cassirer.

auch die sachlich fruchtbaren Momente des Begriffs auszuschliessen. n'y troubleront en aucune fa<. Die Hineinverlegung des Bewusstseins in die Natur hat sich als naiver Anthropomorphismus Kritik verschwinden muss. IV. dass sich in Descartes' Philosophie ein bestimmtes und gleichsam vorahnendes Bewusstsein der Schwierigkeiten und Komplikationen des Leibnizschen Prinzips des Inextensiven erkennen lässt. und dass dieses Bewusstsein zum Motiv wurde." . ou les ämes raisonnables que nous y pourrons supposer ci-apres. darf nicht durch die Einführung so unkontrollierbarer. bleibt eigentliche Die sachliche Darlegung dieses lassen. das in dieser Auch er jedoch bleibt nicht dabei stehen. Er beginnt mit der mittels des Intensiven. Beschränkung liegt. Dieses Ineinander metaphysischer und erkenntniskritischer Ge- danken ihre in dem Grundbegriff der Leibnizschen Philosophie bildet innere Schwierigkeit. !) Oeuvr.on le cours ordinaire de la nature. wie sie die brochen werden. Paktoren. auf begreifen sucht. Zusammenhangs Hier ist der auf späteren Untersuchung überdie nur noch merkwürdige historische Thatsache hinzuweisen.!)-. der vor der wissenschaftlichen Die Gesetzlichkeit der Natur. et que les intelligences. und das er in seiner Erkenntniskritik prinzipiell zu Von dem Problem. Begriff des „Indivisiblen" ist zugleich die Grundlage. den äusseren Gegenstand rein — als das Objekt der Mathematik zu konstruieren. die als Gesetzlichkeit der Grösse definiert ist. von ihm abzustreifen. Abhandlung „le monde" formuliert») und wie sie — trotz einer empeche. weil quantitativ nicht bestimmbarer. Instrument der Erkenntnis allein für die Wissenschaft neues das Objekt der Natur zu definieren und anzuwenden. 263: „Afin qu'il n'y ait point d'exceptiou qui en nous ajouterons ä nos suppositions que Dieu n'y fera jamais aucmi miracle. was an seinem Begriff der menschlichen und psychologischen Erfahrung im engeren Sinne angehört. wie der „Intelligenzen" und ihrer Wirksamkeit durchDies ist die' klare Forderung. geht Entdeckung des neuen GrössenLeibniz aus. sein und Der der eine neue Metaphysik der Bewusstseinserscheinungen sich erhebt. in der Art wie es im Begriff Das „Indivisible" nämlich steht tür Descartes der Kraft gewöhnlich gedacht wird dem Begriff des Bewusstseins in einem notwendigen Zumit sammenhang. enthüllt. Der Begriff der Zeit. Nun ist aber die Grundtendenz der Descartesschen Naturerklärung dahin gerichtet. das er in Mathematik und Dynamik ausbildet. und alles.

quantum est in ligno decem pedum putabam esse in massa auri. non tarnen ipsi eandem illam extensionem. . tantundem autem gravitatis... dass man zur Erklärung der Wirksamkeit der Schwere notwendig eine Tendenz der Körper annehmen müsse.connoissance" Vgl. - <1<t den spezifisch modernen Begriff des „Bewusstseins" im Ausdruck . hier den französischen Text.. quod grave est. in der man populär das Zusammen von J *) Respons. sondern nur Seele und anthropomorphe Körper denkt. analogisch begreiflich machen. Hier wird also in der Schwere ein „Etwas" gedacht. etsi . alteriusve metalli. der mit dem Begriff der Ausdehnung Die Verbindung von Schwere und identisch bleibt. Die Natur des Begriffs wird ferner dadurch erwiesen. „Nam cum realis. und das selbst bei Aufhebung aller extensiven Grösse und der Reduktion auf den mathematischen Punkt sich Aber eben diese Qualität wird für die reine Konstruktion erhält. so kann der Wert dieser Begriffe für eine objektive Konstruktion der Natur fraglich werden. 99 die Abweichung im Einzelnen Descartes' beherrscht. VI. ut omnera partium penetrabilitatem exeludat. VIII. das in den blossen Bestimmungen der Extension nicht zu fassen ist. . er Descartes selbst führt dies aus. der Schwere wird dies im Einzelnen durchgeführt. des Körperbegriffs. . der seinem ganzen Umfang und seinem Sinne nach allein der „inneren Erfahrung" angehört. putabam esse substantiam .Der Begriff der Zeit. Oe. . coneipiebam gravitatem instar qualitatis cujusdam quae vocarem illam qualitatem revera Et quamvis gravitatem per totum corpus. ihm nichts anderes. Körper Strenge lässt sich nach Descartes nicht in der anschaulichen reiner räumlicher Verhältnisse darstellen. . in der der Zusammenhang von Gegenstand und Qualität gewöhnlich geals die willkürliche dacht wird. Vgl. 165/6. indem — in den sechsten Responsionen Sie bedeutet — die Art kritisiert. characteristischer wiedergiebt. zur Konstituierung der äusseren Welt. sparsam esse imaginärer. S. und unberechtigte Verwendung eines Begriffs. verworfen. crassis corporibus inesset. Am Beispiel . 384. durch die Art. — allgemein Naturbetrachtung Betrachtet man unter diesem Gesichts- punkt den Begriff der Qualität und ihres intensiven Masses. diese aber ohne Bewusstsein Descartes berührt hier ein Problem. tribuebam: vera enim corporis extensio talis est. quae corporis naturam constituit. das sich unerklärlich sei ). unius pedis. quin et illam eandem omnera in punctum Mathematicum contrahi posse judicabam".

et ainsi je n'attribue point plus de realite au mouvement.. Und dieser Zusammenhang tritt äusserlich fast unmittelbar an einer anderen Stelle hervor. Dies ist ist. weil es im Umkreis der Descartesschen Grundbegriffe kein besonderes Mittel ihrer Erkenntnis giebt. Berlin 1883.. nicht durch halbe Anpassungen und Vermittelungen festzuhalten gesucht. — s.100 thatsächlich Der Begriff der Zeit. 2 ) Cohen. et en assurant et ne coneoit pas. de facon qu'en les qu'il y en a. sondern sie wird folgerichtig geleugnet und aufgehoben. das Prinzip der Infinitesimalmethode s eine Geschichte.. der Descartes .Mon opinion seine Ablehnung der Qualitäten rechtfertigt. eine Denkweise. So erkennen wir selbst !) hier. die in ihrem Kraftbegriff das mathematische Moment des Differentials mit dem psychologischen Moment auch in des Strebens vereinigt. wo wir deutlich die immanente und Oe. que communement premier est les philosophes en attribuent ä la tigure . on assure une chose qu'on Wenn die on ne s'entend pas soi-meme" Qualitäten hier aus der Naturbetrachtung verwiesen werden. .. La principale raison. ni ä toutes ces autres va riet es de la substance.. .. S. est que je ne vois pas que l'esprit humain ait en soi aucune notion ou aucune idee particuliere pour les concevoir. qu'on nomme des qualites. die sich in ihr ausspricht. fehlt Nachdem das echte Denkmittel der Qualität einmal verwird die Realität. IX. Le que je ne suppose aucunes qualites reelles en la soient aj oute es ä la substance com nie de nature qui petites ämes ä leurs corps. 104.. . Dieser Standpunkt der zeigt die Strenge idealistischen eben in seiner Beschränkung Konsequenz in Descartes' Ge- danken. depend de deux principes de physique . weil in ihnen im verhüllten Ausdruck wieder die Ansicht von der Beseelung der Natur sich ausspreche. mit der wiederum das Sein der Qualitäten geleugnet wird. so wird man sogleich an nommant. in dem das Problem der Realität des Körpers mit dem Problem des Lebens und des Selbst2 bewusstseins in ungeschiedener Einheit zusammengeht ). Wichtig ist hier zugleich die Entschiedenheit.. . in ganzer Schwierigkeit und Schärfe gegenüber der Leibnizschen Philosophie ergiebt. die in ihrer Grösse und Kühnheit unmittelbar des griechischen an die reinsten systematischen Gestaltungen Idealismus erinnert. qui nie fait rejetter ces qualites reelles. '')• den Begriff der Monade erinnert. 77.

Allgemein erschien nun die Geometrie als die notwendige und hinreichende rationale Instanz gegen die Ansprüche der empirischen Sinnlichkeit. . den es mit der Empfindung hat. all die Qualitäten und „Varietäten" der Naturdinge durch die einzige geometrische Quantität zu ersetzen und sie damit als eigenes Problem aufzuheben. erst vermag. Man kann es verfolgen. beruht auf dem Gedanken. es durfte wenigstens nur insofern anerkannt bleiben. XII. Auch in anderer Beziehung lässt sich dass die Ablehnung eines besonderen Denkmittels für das Problem der Qualität nicht willkürlich ist. Reg. allgemeineren Passung des Grössenbegriffs — selbständige und positive methodische Bedeutung erhalten. rational zu bestimmen. in Descartes noch den konsequenten Denker.Der Schranke zeigen. Die analytische Geometrie ist. 1()1 des Systems vor uns sehen. wie innerhalb des objektiven Erkennens das allgemeine Kriterium des „Klaren und Deutlichen" immer spezieller zu dem Postulat anschaulicher Gewissheit sich gestaltet. sondern mit den eigensten wissenschaftlichen Leistungen Descartes sich ergeben 1 konnte. der allerdings die Aufgabe. entzieht sich prinzipiell der AnDiese aber hat bei Descartes trotz des scheinbaren leisten der Sinnendinge — Gegensatzes zur ursprünglichen. So bedeutet die klare und deutliche Er- kenntnis der Naturcausalität die Ausschaltung des sinnlichen Faktors der Empfindung und die anschauliche Darstellung des Vorganges in Verhältnissen des reinen geometrischen Raumes. Begriff der Zeit. als es sich i) auf das anschauliche Grundmittel der extensiven Grö S. Die unendliche der geometrischen Gestalten genügt wie die „Regeln" es scharf und präzis formulieren um alle Differenzen der Sinnendinge auszudrücken. die „Differenzen" wahrhaft schauung. zurücktreten. 34. Der neue zu Begriff nämlich. räum- dass lichen es möglich Gestalten die die qualitative Verschiedenheit der für die Erkenntnis rein durchaus und vollständig durch Verschiedenheiten quantitativer Beziehungen zwischen Geraden auszudrücken und zu beherrschen. die darauf ausgeht. Dies ist das Grundmotiv auch der Descartesschen Physik geworden. x ) Mannigfaltigkeit — — Wiederum cartes' ergiebt sich hier ein wichtiges Motiv für Des- konsequentes Festhalten am Erkenntnismittel der extensiven Grösse. Auch das Problem der Qualität musste jetzt bei dem deutlichen Zusammenhang.

Auch hier jedoch liegt die Lösung des Problems. Grundin ihr Liegt das Interesse und die Bedeutung von Leibniz" Bemühung um — legung der Philosophie. die die Geschichte an Descartes' Philosophie vollzogen Auch diese historische Kritik musste vor allem hat. er hat dabei die ihrer Tiefe erfasst und seine Lehre. h.102 reduzieren Hess. Allerdings hat Descartes hier in der richtigen Tendenz. auch das eigentümliche Problem. Allgemein zeigte sich. Der Fortschritt über Descartes war durch das Festhalten am idealistischen Gedanken die bedingt. hier als systematisches Ergebnis hervortritt. Unmittelbar nach Descartes hat Hobbes einen mechanischen Begriff zum Fundament eines philosophischen Systems gemacht. die in Descartes' System nicht gegeben ist. bestätigt. im mathematischen werden. Der Begriff der Zeit. dass Descartes' eigene Grundbegriffe die - Mittel zur Kritik der besonderen Ausführungen in sich enthalten. In dieser Verbindung Descartes' und Galileis lag die Richtung des philosophischen Fortschritts bezeichnet. In der Frage nach der „scientia generalis' entdeckt der junge die Leibniz die Infinitesimalrechnung: Fundamente der Logik erschliesst ihm die fundamentale Methode der Mathematik und Naturwissenschaft. die der Entdeckung eigentümlich ist. weil sie das Grundprinzip Descartes' verfehlt. dennoch in der Richtung und der Tendenz seiner ursprünglichen systematischen Frage. die Empfindung nicht als ein eigenes Mittel für die Realität gelten zu lassen. um von ihm aus Zu dieser Umgestaldas System der Grundsätze umzugestalten. von Mathematik und Naturerkenntnis.so hat er zugleich mit der Empfindung auch die begriffliche Methode ihrer Objektivierung verworfen. — Gedanken Galileis in Trotzdem steht selbständig fortgebildet. d. wird durch die Kritik. für das sie steht. tung selbst war vor allem Galileischen Mechanik erforderlich. dass der Grundgedanke der aufgenommen wurde: aber dieser Gedanke musste zuvor eine Bestimmung erfahren. beherrscht auch die systematische Fortbildung der Gedanken. musste Ausdruck fixiert deutlich" erkannt. . Und was den Grundgedanken der Methode festhalten. Diese Durchdringung von Logik und Mathematik. verkannt: . ausserhalb der Entwickelung des eigentlichen centralen Problems der neueren Philosophie. Was in Galilei „klar und als unausgesprochenes Motiv wirksam war. die den strengen Forderungen Descartesscher Methode genügte.

. Erster Teil. Die Grundbegriffe der Mathematik.Leibniz' System.

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zugleich aber ihre traditionelle Gestalt bekämpft wird. indem sie das wissenschaftliche Recht seiner Anwendung durch die Forderung der Vermittlung in der Gross enlehre einschränkt. Descartes' Kritik der mathematischen Grundbegriffe einer Umgestaltung des Verhältnisses von Mathematik geführt. nach der es Funktionsausdruck der Erkenntnis zugleich den objektiven Gehalt der wissenschaftlichen . indem die Logik neben Geometrie und Algebra als selbständige Voraussetzung der neuen Methode anerkannt.Erstes Kapitel.. die sich das reine Denken gegenüber dem Material des Gegebenen erkämpft hat. die Syllogistik als Kampf gegen und ihren Begründer wirkt die Logik der Ideenlehre Motiv. schaft bezeichnet Diese Doppelstellung weist zugleich auf geschichtlichen einen allgemeinen systema- Zusammenhang und auf die in die tieferen tischen Gegensätze zurück. So entsteht hier jene doppelte Beziehung. die im . Sie schafft andererseits für den Begriff des Denkens ein regulatives Kriterium. hat zu und Logik Wissen- Die Thatsache der analytischen Geometrie als auf der einen Seite gegenüber den antiken Methoden die Erweiterung der Befugnisse. das eigentlich bestimmend»' Das Denken vertieft sich wiederum zu seiner ursprünglichen als Platonischen Bedeutung. Verhältnis von Mathematik und Logik. in welcher sich die spezifische Leistung des Denkens in die Allgemeinheiten der Syllogistik verliert.Discours de lamethode" zum deutlichen Ausdruck kommt. bestimmung von Logik In Descartes' dem Problem der Verhältnisund Mathematik zum Ausdruck kommen.

Diese Tendenz musste sich hier um so stärker geltend machen. mein' zusammengesetzte und schwerere Formen die man die alsdann erst brauchen kann. wie es denn andere. methodischen Grundlagen traf hier mit der vorbildlichen BeDie antike tätigung syllogistischer Begriffskunst zusammen. und gleichsam das A B C... Erörterung dieses Zusammenhanges wird für Leibniz zum Andie satzpunkt der Untersuchung. dass „Es ist gewiss in kein Geringes — heisst es in kunst. Form des mathematischen Beweises gilt seitdem als das eigentDie liche Paradigma der logischen Schlusslehre überhaupt. dividendo die Ja selbst Multiplikationen oder .. Additionen. Zwar ist diese Arbeit des Aristoteles nur ein Anfang giebt.. die sie in ihm einnimmt. mithin der Erste in der That gewesen. in inhaltlichen Voraussetzung wird es zur der die Definitionsgrundlagen negativ als „Abstraktionen" vom physisch Gegebenen als positive Leistung charakterisiert sind. componendo. Das Bewusstsein dieser Aufgabe erzeugt den Widerspruch gegen die Aristotelische Auffassung. Grundsätze hervorbringt. Die Verbindung der Platonischen und Aristotelischen Grundgedanken bildet die geschichtliche Tendenz des Systems. dass diese Stellung nicht von Anfang an durch einen der beiden extremen Standpunkte eindeutig bestimmt ist. als an dem Sonderproblem. und nach der Es entspricht Stellung. die gesuchte Einigung bereits durch die konkrete Entwicklung der antiken Mathematik gefordert und nur die Verbindung geleistet schien. der mathematisch ausser der Mathematik <ieschrieben - . während dem Denken bleibt. zu beurteilen. als zum Exempel rationes Euklidischen Schhissformen. die es zwischen im Beweisverfahren vollzieht. da die Verhaltungen (proportiones) versetzt etc.106 Verhältnis von Mathe7>iatik und Logik. wenn man sie mit Hilfe dieser ersten und leichten Formen festgestellt. In der selbstthätigen Erschaffung der Bedingung und Bürgschaft des „wahrhaft Seienden". werden invertendo. festen Ausgangselementen Leibniz' Diskussion des Problems ist innerhalb dieses Gegensatzes systematischer Interessen zu betrachten. dem allgemeinen Charakter von Leibniz' Philosophie. In dem klassischen Grundwerk Euklids erschien Verkörperung der Logik im System der Mathematik bereits Das Interesse des Platonikers an den in doppelter Gestalt. — dem Schreiben an Wagner vom Nutzen Aristoteles die der Vernunft- Formen unfehlbare Gesetze brachte. um welches es sich handelt.

somit der Prinzipien der Mathematik überhaupt hinreicht 3 ). Das Prinzip.es est le principe de la conou de l'identite. Gerh.' -2 So günstig indes diese Anknüpfung für die Möglichkeit der Begründung der formalen mathematischen Sicherheit erscheint: so problematisch muss sie sich sogleich im Zusammenhang der Kritik der wissenschaftlichen GrundDivisionen forma). 422.." 1 Die selbständige Bedeutung des Schlussverfahrens der Mathematik ist damit zu Gunsten der Logik aufgehoben. der für sich allein zum Beweis der gesamten Arithmetik und Geometrie. *) nicht aber als ein Moment begriffen.~ Et ce seul principe sufiit pour demontrev toute L'Arithm£tique et toute la Geometrie. c'est-ä-dire tous les Principes Mathematiques. vgl. teils noch etwas anderes zu Hilfe nehmen..Verhältnis von Mathematik und Logik. zipien der Geometrie und Algebra vorauszusetzen ist. Tis. für den Inhaltswert scheint somit zugleich die Bürgschaft mathematischen Voraussetzungen übernehmen zu sollen. das als 2 ) 3 ) Erdm. Als Fundament der Mathematik gilt der Satz der Identität und des Widerspruchs. falls sich in ihnen ein selbständiger Beitrag zur Methodik gegenständlicher Erkenntnis darstellen soll.. 395. tradiction et vraie fausse en meme Erdm.. das Leibniz als Grundvoraussetzung der mathematischen Urteile aufstellt. so teils aus den Aristotelischen fliessen. \ II. i c'est-a-dire qu'une enonciation ne sauroH temps: et qu'ainsi A es1 A ei ne sauroit etre non A.. ergo. das die Rechtmässigkeit des logischen Ueberganges zwischen Prämissen und Schlussfolge verantwortet. in allen unfehlbaren Wissenschaften sind gleichsam höhere logische Formen einverleibt. Erdm. Erdm. weil sie kraft ihrer Form beweisen . 366 u. . Xouveaux Essais. Le grand fondement des Mathematiqu. dass alle Schlussformen heissen: Omnis.. 54. 107 . Die Beweisarten der Geometer gelten ebenso wie die Operationen der Algebraiker nur als eine „Erweiterung und ein Fortschritt der allgemeinen Logik. IV. '-\\-l: Mathesis universalis: Math. der Zahlen ) ) begriffe erweisen. Die Analogie mit der Syllogistik verhüllt die der für die Prin- charakteristische Eigenart und den Eigenwert. Es ist nicht eben nötig. sind Beweisformen (Argumenta in und man kann sich darauf verlassen. Die mathematische Erkenntnis wäre demnach nur als die tortschreitende analytische Entfaltung eines gegebenen der Materials gedacht. atqui. Dieser Einwand muss sich vor allem gegenüber dem allgemeinen Prinzip erheben.

Man erkennt diese Richtung zunächst in einer veränderten und vertieften Fassung der Fragestellung. ist vollständig erst aus dem Inhalte der neuen Mathematik selbst zu verstehen. vgl. 165. VII. Gerh. von dem hier zunächst noch abzusehen ist. die dieser Zusammenhang für die Gesamt . sondern sie bedarf selbst zu ihrer Beglaubigung der Deduktion aus reinen Denkpriuzipien. bes. darf nicht nur wie ein letzter unauflöslicher Rest dem Denken gegenübertreten. Während die explicite Erörterung des Problems von der fertigen Systemform Euklids ihren Ausgangspunkt nimmt. In der That bedeutet die des Seins auß sich nivellierende Gleichsetzung der Mathematik mit der Logik zugleich eine Lockerung ihres Zusammenhangs mit den Wissenschaften der Erfahrung und Natur. die — Durchführung dieser Auffassung wirken jedoch Gegen von Anfang an die widerstreitenden Tendenzen. Math. lehrt der Fort- der sich bei Leibniz selbst vollzieht. für die Erweiterung der Anwendung und Vertiefung ihrer Ableitung verlangt wird. die im Kriterium des Klaren und Deutlichen zum Mass der Gewissheit geworden war. und zum Kriterium ihrer Im Sinne dieser Aufgabe zieht sich durch Leibniz' Schriften die Forderung eines „Beweises der Axiome". 312. schritt. Die Bedeutung. von Gesetzes -Synthesen den Inhalt hervorgehen lässt. I. Von der äusseren Technik des Beweises wendet sich die Frage zurück zu den inhaltlichen an dem Objekt der Erkenntnisgrundlagen der Mathematik Gewissheit. 321. die sich aus Leibniz' wissenschaftlicher Gesamtarbeit ergeben mussten. die Mathematik vor allem als Instrument der Forschung und als Voraussetzung der Entdeckung eines neuen Naturbegriffs kennen. .Geometrie und -Algebra die Richtung auf die neuen Probleme entdeckt und vorzeichnet. In dieser Deduktion erst erfüllt sich die Aufgabe 1 ) der „wahren Analyse" für notwendige Vorbedingung „Magnum ego usum dedie Grundlegung der Philosophie. und in ihr eine monstrationis i axiomatum esse l"i': scio — heisst es in der Kritik der Gerh. steht Sie ent- in bewusster Anknüptung und Kritik der methodischen Grundgedanken Descartes'.Auffassung der Er- kenntnis gewinnt. III. dass die allgemeine Methodik des mathematischen Denkens bereits Elementar . Die anschauliche Evidenz. für die nunmehr ein anderes Prinzip Grundlage eines Systems eintreten muss. Andererseits muss jedoch erwartet werden./ erhaltnis von Mathematik und Logik.

während die identischen Sätze. le mo yen des Axiomes identiques. vertritt die ihr gleichwertig zur Seite stehen. zum sekundären ) Hülfsmittel der systematischen Verknüpfung herabsinken." ) Als die Fundamentalprinzipien. Damit ist zunächst ein neuer Problemausdruck gegeben. \Q[) (artesischen „Prinzipien" veniendi. Erst in der Gemeinschaft mit den Definitionsgrundlagen. ubi minus necesse est. ad veram analyticen seu artem id in- Itaque si volnisset Cartesius est. werden nun die mathematischen Definitionen bezeichnet.Verhältnis von Mathematik und Logik. 2 Omnium demonstrationum a priori duo sunt prineipia ultima: ) defmitiones et propositiones identicae. \'\v\ alle des Denkens gelegt." Nouv. 1 volebat in Geometria. Von der einen Seite her wird der Ursprung der Definition selbst wieder in die analytische Willkür Entwicklungen der Mathematik erscheinen mit seinen eigenen Bildungen in beliebiger Verknüptung und Trennung. 3 Die Reflexion über die Geltung der mathematischen Erkenntnis konzentriert sich von nun an in der Frage nach der Bedeutung derjenigen „Gegenständlichkeif. Gerh. Ess. I. Erdm. die Identität 2 ' Gewissheit. IV. nur als Spiel des Geistes die Wahrheit *) ihres Gegenstandes würde somit wiederum nichts Animadversioues in partem generalern Principiorum Cartesianorum. Math. dieser Gegenständlichkeit bestimmt sich für Leibniz einem doppelten Gegensatz gegen geschichtlich vorhandene Standpunkte. Bernoulli. 322. nunmehr das Prinzip der mathematischen Auch diese Koordination bildet jedoch nicht den abschliessenden Ausdruck für das Wertverhältnis der Prinzipien. der ergänzend und berichtigend zu der ersten Fassung der Frage hinzutritt. die in dem Der Inhalt der ursprünglichen Definitionen gesetzt logische Sinn in ist. auf welche Ableitung der Axiome zurückweist. den Axiomen an dem neuen Wert- ausdruck gemessen. . exequi. An Joh. 3 ) „Lier les definitions par 381. Die „Freiheit" der Mathematik wird mit dem Verzicht auf ihre Realitätsbedeutung erkauft. V. III. 355. in quod quod die in prae- cepto ejus Optimum scientiarum debuisset elaborare demonstrandis Proclus prineipiis et agere in Philosophia. Die Ausführung des Gedankens lässt die Definition immer deutlicher als die eigentliche Ursprungsstelle alles in dessen er- kennen. 1. Math. 395. vgl. was sich als positiver Erkenntnisgehalt darstellt.

die dem dass Definitionsgegenstande eignet. quae notas tantum rei ab aliis discernendae continent. sondern auf die Verbindung und Verhältnisstellung. bedarf zu seiner Anwendung des sinnlichen Materials bestimmter Charaktere. die in der Unterscheidung von Nominal.und Realdefinition zum Ausdruck kommt. festen Systems von Zeichen angewiesen ist. die ihren systematischen Ausdruck in Hobbes gefunden hatte. ) Dialogus de connexione inter res et verba et veritatis Erdm. Dieser Schwierigkeit ist jedoch zunächst durch eine genauere Bestimmung des Problems Die Frage nach der objektiven Geltung bezieht zu begegnen. an das es daher auch seinem Ursprung und seiner Die Auffassung ist in der Definition vention erster Linie durch Geltung nach gebunden zu sein scheint. in bedeuten. Alles Denken. in so abstrakter Reinheit es sich auch darstellen mag. non considerans realitatem realitate. quia ex definitionibus l nominalibus penderent. Die Abwehr dieser Ansicht. sich nicht auf die Elemente selbst als materiale Voraussetzungen. von welcher Bedeutung dieser Gedanke in dem Entwurf der allgemeinen Charakteristik für Leibniz geworden ist. zieht sich daher in einer zwiefachen Richtung: in der Kritik des Xominalismus und der Ontologie. .HO anderes Verhältnis von Mathematik und Logik. die Realität. et reales. et hac latione satisfit Hobbio qui veritates volebat esse arbitrarias. heit liegt in der Verknüpfung" auf deren Ursprung die Reflexion daher zuletzt zu richten ist. dass insbesondere die mathematische Erkenntnis für den exakten Ausdruck der Theoreme und Beweise auf die Entwicklung eines Es ist bekannt. ex quibus constat rem esse possibilem. das Missverständnis einer unmittelbaren Hypostasierung des gedanklichen Inhalts der Definition zur Existenz Die kritische Erörterung des Problems vollbeseitigt wurde. Für die Realitätsbedeutung der Synthese ergiebt sich nun ) : zunächst eine allgemeine einschränkende Bedingung. als bloss sprachlicher Konden Gedanken nahegelegt. „Habemus quoque discrimen inter definitiones nominales. die der Gedanke zwischen ihnen vollzieht. „Das Fundament der Wahrx in dem Gehalt der Synthese. als die Widerspruchslosigkeit den Grenzen bestimmter konventioneller Regeln. derart be- stimmt werden. 76 f. war die erste negative Vorbedingung für die Feststellung Andererseits musste eines objektiven Sinnes der Grundlagen.

. ist die sie — in dem tieferen Sinne. Die beiden Momente werden in naiver Weist verbunden. 337. 482. quand eile n'exprime point en meme temps la possibilite. 293 f. Die Ontologie die Realität des Gegenstandes aus seiner „Denkmöglichkeit". zugleich den Beweis der se posse conjungi" lichkeit sich Mög- für den erzeugten Inhalt erbringen muss. car alors on peut douter. 213. 462.Verhältnis von Mathematik und Logik. Gerh. vgl. IV. während doch ihre Zusammengehörigkeit und ihre etwaige gegenseitige Abhängigkeit ein schwieriges Problem der Erkenntnislehre bildet. 1. I. Erdm. Es muss gegenüber einer Bezeichnung. VII. si cette definition exprime quelque chose de reel. den die Defi- erhebt 3 ). nunmehr Frage mathematischen Grundbegriffe nach dem Kriterium ihrer Mögdie Kritik An dieser Frage folgert nun setzt der Ontologie ein. 305: nition: mais cette definition n'est que nominale. vgl.s.Vorstellung" zu entziehen. So lange diese Scheidung nicht erfolgt Möglichkeit eines Begriffs hier ist. die jedes beliebige psychologische Geschehen in gleicher Weise umfasst.Möglichkeit des Gegenstandes" der Anspruch. Erdm. der sich in den wird Erdm. 51. Dieser letzte Begriff vor allem enthüllt die und Zweideutigkeit des Schlussverfahrens. die zwischen den Elementen vollzieht. Sofern dem Denken objektivierende Kraft zugesprochen werden soll. Die Willkür der Verknüpfung wird durch die Forderung beschränkt. Der Zusammenhang. 69. Math. ist es der nivellierenden Gleichsetzung mit der . ist sondern allein die .. 294 u. IV. ) Non omnia ) 2) Gerh. in dem gesucht grenzt J und durch sein Denken nicht hinreichend umbestimmt 4 ). 3 Ce qu'on suppose possible est exprime par la defi) Vgl. Math. der bedeutet lichkeit. Nicht hier zu einer ersten Verkörperung des definitori- bchen nition Inhalts in gegebener Die Kritik die Wirklichkeit. Die Untersuchung muss sich vor allem auf eine Unterscheidung und schärfere Bestimmung des Begriffs des Denkens selbst richten.. dass die Synthesis. II. Gerh. In der Er- füllung dieser Forderung erst erhält die Definition den Realität 2 ). IV. Wert der Die Bestimmungen des Verhältnisses gelangt die der mathema- tischen Wahrheiten zum „Sein" eigenartigen Fixierung.80. 4 de quibus cogitamus sunt possibilia. 305. c'est a dire de possible. zum prägnanten erkenntniskritischen WertausUnbestimmtheit druck werden. Hl inter also definitionis in arbitrio non esse me quaslibet notiones '). Erdm.

Wissenschaften sie und So eigentümlichen Grundlagen dieser ist die grösste Zahl ein „unmög- licher" Begriff nicht im formal. — 3 — einem Grund- was die Frage seiner Mög- den eben genannten Begriffen auf eine Stufe Hier liegt das vorausgesetzte Kriterium geradezu in der Gesamtheit der Grundergebnisse von Leibniz' erkenntniskritischer Bewegung als ein notwendiges Element Allgemein zur Konstituierung der Ausdehnung erkannt wird. ist von demjenigen. Der Gegensatz beider zeigt sich am klarsten dass das Raisonnement Begriffe hervorbringt. qui ne laisse pas d'impliquer contradiction aussi bien que la plus grand e de toutes les velocites 1 ). damit aber der Erkenntnismethode der QuanGleiches gilt von dem geometrischen Begriff tität widerspricht..1 1 2 Verhältnis von Mathematik und Logik. 149. sondern durch die Grundprinzipien wissenschaftlicher Erfahrung verbürgt gilt. darin. 574: (vgl. 331. an dem die Gegenständlichkeit dieser Begriffe gemessen wird. dem mechanischen der grössten Geschwindigkeit 5 ). 225: Math. spruchslosigkeit eines Begriffs keineswegs mehr durch die for- Indem die Begriffe. . der Massstab. die wissen- . wird demgemäss einzig in den positiven gesucht. Besonders charakteristisch ist ferner. blossen Willkürverbindungen des . I.On peut schaftlich unfruchtbar und selbst widersinnig sind: raisonner aussi du plus grand de tous les nombres. Umgestaltung des ProSatz der Identität scheint also trotz der blems noch immer das massgebende und hinreichende WertSchon hier jedoch ist zu beachten. IV. in. lassen dies deutlich erkennen. 275. 3 ) 2) Math. . non implicant contradictionem. IV. dass auch die Widerprinzip. lichkeit betrifft. die Leibniz anführt. der sich nach Prinzipien der Wissenschaft er- giebt. Possibilia sunt quae lirz. Die Beispiele. Analyse. 111.analytischen Sinne. Gerh. bleibt damit das Mögliche der äusseren Bezeichnung nach noch durch Der den Begriff des „Widerspruchsfreien" charakterisiert 2 ). 2). Gerh. I. sondern weil wie Leibniz dies ausführlich entwickelt ) axiom der Zahl. *) 85. hier zugleich als „widersprechend" bezeichnet werden. mit stellt 6 ). 1.Raisonnements" darstellt. vgl. male Logik. denen die Realität abgesprochen wird. zu trennen. Sie beziehen sich sämtlich auf Begriffe der Mathematik und Mechanik. des grössten Kreises 4 ).. dass Leibniz den Begriff der „ruhenden Ausdehnung". 294. IV. IL 184. in der erst die i) Gerh. I. 213: 338 Cap. Gerh.. ) Gerh. 5 ) Gerh.

113 die Entscheidung über die Möglichkeit eines Inhalts einem Zusammenhang von Problemen an. sie ergiebt sich erst aus der konstruktiven Regel. der Realität Inhalts wird dass in der Detinition eine Methode enthalten bei seiner genetischen Auch Aristoteles kennt diese Fordeals die jedoch x-q ihm auf nicht die metaphysische „Ursache" in das jcpdrepov cpüost. VII. dass für die Gültigkeit der Beweise. Cassirer. solange er nur in Die Realdefinition Denken als bestimmt gedacht wird. 306: zum Begriff der Math. Die Geometer. 8 Zur defhiitio causalis vgl. — diese wird erst „sobald ein 1 ). sofern sich in ihnen ein ursprüngliches Gesetz der Konstruktion von Inhalten darstellt. IV. die unter dem Gesichtspunkt des Identitätssatzes nur als ein Sonderfall und als Anseinen Eigenschaften als fertig wendung der allgemeinen Logik 1 erschien. nicht ihrer Realität erkannt. 2 ) Die Willkür der Spekulation ist jetzt durch den Hinweis auf die prägnante Bedeutung des Denkens in der Mathematik eingeschränkt. Entstehung rung. Zu fordert. Zum Beweis ist. die Möglichkeit i) der Begriffe vorausgesetzt wird. „Euklid hat deshalb G-erh. 294: vgl. kenntnisbedingungen wird gerichtet den ErInnerhalb der Mathematik der genetischen sie daher bei ihm die echte Grundmethode Konstruktion verdrängt. I. 2) Gerh. Erdin. 213. Parallelen. haben gesehen. wird zu ihrem typischen Vorbild. auf eine Unterscheidung ist. dieser Vertiefung gelangt der Gedanke des in einer neuen er- Bestimmung. 80. Am Beispiel des Kreises wird dies ausgeführt: die Möglichkeit des Kreises bleibt zweifelhaft. Leibniz' System. 401. die „die wahren Meister in der Kunst zu denken' sind. Erdm. die aus den Definitionen gewonnen werden. der über die Logik im gewöhnlichen Sinne hinaus die Frage nach deu Grundlagen wissenschaftlicher Erkenntnis einschliesst und vor- gehört also für Leibniz aussetzt. Die Geometrie. Modus ihrer Erzeugung oder Erschaffung ist angegeben wird" Definition'. . matischen Begriffe durch die in blosse Daher sind die matheAngabe bestimmter Merk- male noch bewiesen. in der sich das daher immer „causale Ursache des Denkinhalts erweist. durch welche er entsteht. 482. — 385. Für Leibniz wird wiederum zum damit bezeichnendsten Ausdruck der Produktivität des Denkens. aber zu einer allgemeinen Bedingung der Begriffsbildung: Begriffe sind nur gültig.Verhältnis von Mathematik und Logik. IV. I.

de la difference la especes des definitions reelles. II. in der die Idee Gottes noch unmittel- bar der Idee des Dreiecks koordiniert wird. 450. Begriffe dass apriorische „ Synthesis der zugleich der Beweis der Möglichkeit des Gegenstands ist. Dieselbe Vorsicht möglich in gegebenem ist jeder Art des Schlussverfahrens. indem er in der schärferen Charakteristik des Apriori den Bezu allgemeinerer Bedeutung erhebt. die uns die empirische Wirklichkeit des Objekts verbürgt. entwie Leibniz lehrt. vgl.. weder durch die Erfahrung. das von Descartes eine dem dem erneuert worden ist. 225." 1 ) In dieser präcisen Fassung des Problems liegt ein entscheidender Fortschritt gegen Form des Zugleich Idealismus. ist hier. IV. dass man ihn bei ist. Für die ältere Auffassung bedeutet die apriorische Erkenntnis nicht mehr. la prouve que par experieuce. sondern ~i) Gerh. vor allem aber in Beweis Anselms von Canterbury für das Sein Gottes aus Begriff des allervollkommensten Wesens erfordert: ein Argument. auf die das Apriori bezogen wird. Centrum und Radius beschreiben kann. erreicht. wie man sieht. In diesem zweiten Fall. oder durch die Angabe einer reinen Denkmethode der möglichen Erzeugung des Inhalts. zunächst festhält. 305.. definition est seulement reelle et rien d'avantage. dass seine Postulate den Satz aufgenommen. entre les „II y a encore bien car . la definition quand possibilite ne se est la encore reelle et causale. Gerh. die in den mathematischen Be- auf Verhältnisse des physischen Geschehens. mais lorsque la preuve de la possibilite se fait a priori. . Die griff der „Ursache" „Causalität". 401 f. IV. bereitet die Umgestaltung des Begriffs vor. 63. . Die Möglichkeit eines Begriffs kann. 2 ) Gerh.connaitre par les causes" sind noch bei Leibniz. chose" 2 ). ertährt — der Begriff des Apriori an dieser Stelle eine wichtige Wandlung.114 unter Verhältnis von Mathematik und Logik. generation possible de die comme la " lorsqu'elle contient Der Gedanke. der an diesem Gebrauch Descartes gleichbedeutend. richtet sich nicht ist im BeAusdruck für eine fundamentale griff der causalen Definition der methodische Gesetzlichkeit. als die Erkenntnis aus den Ursachen: .connaitre apriori" und . der Zirkel indem er verlangt. Erdm. in welchem die Definition sich causal bewährt. wird ihr auf zweierlei Weise gesichert werden: zugleich der Wert des Apriori zugesprochen. .

mais on n'en auroit point pour apprendre ce que c'es que la verite. der blossen Umfangs - Verhältnisse der Begriffe zu- während sie für eine Betrachtung. Oeuvr. In der That konnte diese Auffassung nur für die traditionelle Subsumptionstechnik mit Be- trachtung reichen. dass jede logische Technik der der Wissenschaft Zerlegung ihre ursprüngliche „transscendentale" Sicherheit ver2 ). . Vgl. Die einfachen Grundbegriffe und Grundsätze sind in einer so unmittelbaren Art der Gewissheit gegeben. die Logik sind dann als Grundbestand anzuerkennen. si l'on ne la connoissoit de nature. Gegen Bestimmung des logischen Zieles durch die Aufgabe der fortgesetzten Analysis der Merkmale an einem fertigen Begriffsmaterial wendet sich Descartes in der polemischen Behauptung schaftlichen Inhalt abzielte. et pour moi je n'en ai jamais doute. sich nicht sondern aus dem Bewusstsein bereitet sich herleitet. die auf ihren wissen- unfruchtbar bleiben musste. aus deu Dingen. was wir selbst in sie legen". 168: (L'auteur. die des „Einfachen". Die neue logische Lehre der Definition. : Recherche de la verite par la lumiere naturelle. - que de s'en servir. die Gesamtheit der Die Wertbezeichnung des Einfachen umfasst notwendigen Voraussetzungen des objektiven die dieser Gesamtheit angehören. priori „dass wir nämlich nur das von den Dingen a erkennen. Ainsi on peut bien exmais on pliquer quid nominis ä ceux qui n'entendent pas la langue . In dieser Auffassung in des Verhältnisses die Einsicht jene veränderte Methode der Denkungsart vor. die bei Leibniz ge- wonnen tungen wird. ist übrigens geschichtlich von verschiedenen Rich- her vorbereitet. me semblant que c'est une notion si transcendantalement claire qu'il est impossible de En effet on a bien des moyens pour exarniner une balance avant l'ignorer. selbst Erkennens. bes. l ) Vgl. dunkeln Prinzip würde Die ruhende anschauliche Evidenz wird im des „Klaren und Deutlichen" zum abschliessenden Kri- terium der Gewissheit. VIII. 8* . auch das Apriori zum Ausdruck eines Gesetzes. daher für die Begriffe.Verhältnis vou Mathematik und Logik. wenn ihre Auflösung im Sinne der gewöhnlichen Merkmalsubsumption gelingen sollte. 115 griffen als Somit das wird Bedingung ihrer Gegenständlichkeit entdeckt wird. Descartes. . Bei Descartes bereits begann die Pole- mik gegen die gewöhnliche Erklärung. examiiie ce que c'est que la verite. die die Begriffs durch die nächsthöhere Gattung Bestimmung jedes und die speeifische Difihrer einseitigen ferenz verlangt l ).

car. (De corpore 1. le lieu. und somit diesen mehrdeutigen einer reinen Prinzipienlehre 1. sich hier er wird selbst von dem Gegensatz im Ausdruck der konstruk- In tiven „Erzeugung" zu einem Mittel rationalistischer Methodik. par exemple. 2. die sich in Hobbes' System vollHier tritt wiederum der Gedanke der genetischen Definition zieht. 5. matische Einzelausführung im schroffen Gegensatz zu der methodischen Tendenz der Grundlegung. je crois le meme celui qni le se promene dans une salle fait bien mieux entendre ce que c'est mouvement que ne fait celui qui dit. est actus entis in potent ia prout in potentia et ainsi des autres. Indessen ist die neue Be- Wie Hobbes steht auch hier die systeüberall bei diesem paradoxen Denker.) . hervor.— Ihre unmittelbare geschichtliche que Fortsetzung hat diese interessante Stelle in Pasc als Lehre TOn der Definition gefunden. befreit 1.) Begriffe der „ersten Philosophie" ausschließet aristotelischen Begriff fortbildet. Die Philosophie gilt als die rationale Erkenntnis der Wirkungen oder oder „Erzeugungen".. verstimmung bei selbst nicht zu voller Reife gelangt. ne peut donner aucune deiinition de logique qui aide ä connoitre sa nature. In ihnen liegt der Anlass zu derjenigen Umgestaltung der Lehre von der Detinition. der sogleich von centraler Bedeutung für das Gesamtproblem der Philosophie und ihrer Begriffsbestimmung wird. eil sorte que lorsqu'on veut definir ces choses on les obscurcit et 011 s'embarasse. Et connoissent naturellement. die Abhandl. vgl. le temps etc.: De l'esprit geometrique. Dies Prinzip bleibt jedoch in seiner unterschiedslosen Verwendung für die geometrischen und metaphysischen Probleme bei Descartes selbst mit Schwierigkeiten und Zweideutigkeiten behaftet. ihren Ursachen I. 8. indem er die diesem Sinne bewährt er seine Theologie als Lehre vom „Ungewordenen" vom zum Ausdruck 11. kritisierende Kraft. von der er Physik übertragen wird.HQ Verhältnis von Mathematik and Logik. und umist der Begriff der Ursache die Phänomene aus gekehrt. de plusieurs autres choses qui sont fort simples et se comme sont la figure. I. I. la grandeur. liert die Idealität charakter und der Definition ihren ursprünglichen Bedingungsmuss jetzt zum Werte einer blossen Konvention herabsinken.) Dabei unabhängig von allem thatsächlichen. (S. physischen Geschehen konzipiert: seine logische Ursprungsstelle erst auf die ist reine Geometrie. (I.) Der Gedanke des Werdens o-esen die reine Idee. 6. 5. Indem das Reale im Begriff des Körpers vorweg als fertig gegeben angenommen wird. le mouvement. (I. 6.

solange sie selbst nicht tiefer in den Konstruktionsbedingungen gesichert ist. einend. 385: das Beispiel des den Schlusssatz: C'est pourquoi nos idees enferment un jugement. 3 ) Auch in dieser x ) Si res sit creata — heisst es in Spinozas Tractatns de intellectus einenda. 113 f. dass er den neuen 1 ) sich die Ansicht über das Kriterium der Evidenz. ä moins qu'on donne les mavques de cette clarte. in dem er entsteht und aus dem seine Merkmale deduktiv abzuleiten sind. la verite de son idee se prouve a priori par la la La possibilite de ebose est la veritable avoir une idee claire et distinete. Autrement ce qui paroist clair ä Tun.. Der Begriff wird nicht mehr als eine Summe fertig gegebener Merkmale gedacht. De corpore I. vgl. 37. Spinoza.) 2 ) int. Die Behauptung unerweislicher Gegebenheiten wird durch den Hinweis auf fundamentale Synthesen ersetzt. 1. 117 Der Begriff der causalen Definition. 5 u. Bruder.) Zu sit Worten bat Leibniz bemerkt: „ut data quaestioni definitione nullus an sit possibilis" etc. gehört jedoch seither zu dem Grundbestand der Probleme der Methodenlehre und wird sowohl von Spinoza wie von Leibniz in den Schriften zur logischen Grundlegung aufgenommen und Hierbei liegt Leibniz' weitergebildet. II. ob. I. Damit verändert hauptsächlich darin. La possibilite d'une ebose. ne le paroist pas ä lautre. (xerh. marque qu'on en peut pourquoy je ne me fie pas ä la jnt'tendue clarte des idees et ce n'est pas la le vrai principe. S. 320. der hier gewonnen wurde. bes. 449. C'est raison et cela la rend claire et distinete. Die Klarheit und Deutlichkeit der Ideen kann nicht als ursprüngliches Prinzip gelten. sondern die Reflexion richtet sich auf den ursprünglichen Urteilsakt. . III. S. S. causam proximam. 384. charakteristische Leistung Gedanken für das Problem der „Möglichkeit" fruchtbar macht. cujus alia extremitas est alia mobilis. Kreises. comprehendere causam proximam. circulus secundnm hanc legem sie esset eum esse figuram. quae descrifixa. zum Traktat de gedruckt bei Stein. Hobbes. Gerb. ou ce qui est la meme chose. Leibniz u. Diese Auffassung führt weiter zu einer Umgestaltung der allgemeinen logischen Theorie des Begriffs. tione — defmitio debebit . quae diesen locus defmitio clare comprebendit vgl. Leibniz rei (s. (Bemerk. I. da sie nur den Wert einer subjektiven Versicherung hat. (Op.Verhältnis von Mathematik und Logik. Das Urteil wird als Voraussetzung des Begriffs zum primären und ursprünglichen Problem. S. indem er für diese die konstruktive Synthese als Bedingung nachweist. ed. 3 ) Gerb. 2 ) An die Stelle von Descartes' starrem Ganzen von Grundbegriffen tritt ein System von Verfahrungs weisen des Bewusstseins. bitur a linea quacumque. defmiendus: Ex gr.

so beruht dies auf seinem sensualistischen Tausendecks „Die ErGrundirrtum der Verwechslung von Idee und Bild.. . bes. Locke die Existenz einer präzisen Idee des bestreitet. 355. an. vgl. in dass Leibniz das Kriterium die Geltung der Idee tieferes Fundament zurückverlegt. Oeuvr.II. Erdm. in der der Gegenstand : ist die Setzung entsteht. Ess. 29.) Daneben aber ergab sich unter der Vorherrschaft des Existenzproblems jene andere Auffassung. 13. indem sie System in behält. Leibniz. „die die Möglichkeit des Gegenstandes der Idee behaupten". fabriquer". B26. sofern sie zugleich als Bedingung jedoch nicht zur der Einheit des Gegenstandes aufgefasst wird es derjenigen Identität. III. 1 ) stellungsinhalt ein eintrat. Descartes. IV. 295. 5. Gegen ein diese Ansicht ist zunächst für entscheidender Fortschritt. „Wahrheit" kann den Ideen nur in dem übertragenen Sinne beigelegt werden. der Bestimmung knüpft Leibniz an einen Gedanken Descartes' deutlich vorgebildet. Erdm. unterschiedslos für die Urbilder des Seins in der Erkenntnis.113 Verhältnis von Mathematik und Logik. ia der nicht mehr ein Verknüpfen. Gerb. Einl. Das Urteil ist hier bereits der AusDurchführung gelangt druck der reinen Denkfanktion. Nouv. 32. 2) 3) Nouv. sondern ein spontanes Entwerfen von Inhalten bezeichnet. Ess. obwohl diese als Mittel und Hilfe in ihr wirksam daher ist: ein Mathematiker sofern besitzt daher selbst die exakte Einsicht in 3 ) seine !) Gestalten. .parce qu'il a le mqyen «le les Erdni. 449. dass darunter die „Wahrheit der Urteilsakte" verstanden wird. dass sprachlich fixierten Vores gleichmässig für jeden beliebigen. im System konsequenten war. Ess. II. der Sinnlichkeit kenntnis der Figuren und Zahlen ist nicht von abhängig. dageg. vermag. 3. wie für die Abbilder der Wirklichkeit der Vorstellung gebraucht wird.tieferen Bedeutung. sie In diesem letzten Gebrauch entfernte sie sich so völlig von ihrer Ursprungsbedeutung. 2 ) In diesem Kriterien wert es gelangt das Urteil zu dar . er sie herzustellen z. erst (s. Erst in dieser Spontaneität scheidet sich die echte Idee von der Vorstellung Wenn und wird zum Ausdruck des „Exakten" der Erkenntnis. 291. deutlichsten Den Zwiespalt beider Auffassungen erkennt man am den die „Idee" für Descartes' 911 dem Doppelsinn. VIII. die Begriffe selbst aber als Abstraktionen vorhandener Wirklichkeiten galten." B. Vgl. Nouv. IV. in der die wissenschaftlichen Wahrheiten zu universalen Begriffen wurden.

lorsque leur possi- d'abord. quam paroit Erdm. nisi quatenus earum possibilitatem intuemur" 3 ). Vgl. et uua reperta hypothesi seu modo generandi habetur aliqua definitio realis.. unde etiarn aliae duci possunt.Verhältnis von Mathematik und Logik. des connnis- . „Definitiones causales. quae rei munes sunt causamque proximam possibilitas J omnibus hypothesibus seu generandi modis coniinvolvunt. dass die . Ess. - . Im Ausdruck des methodischen „Schauens" erst bestimmt sich deutung. Erdm. 310. Diese Einsicht beweist sich ferner in der Art. „Definition" findet sich bei Leibniz selbst: Mollat S. 20. 3) 4 ) gnitio. dem so schöpferischen Grundwert der Definition selbst in Und wie hierin allgemein ihr originaler platonischer Sinn zurückgewonnen wird kehren jetzt die Eigenart ihrer Geltung Die Idee wird wiederum mit dem töeiv in Zusammenhang gesetzt. als Quell der wissenschaftlichen Wahrheit gedacht als tiefere Prinzipien bloss „diskursiven" Identitätssatzes bedarf. 234: definitiones seu ideae. 119 mit 2 ). IV. 22. 340 (Nouv. Hypothese erfasst tissimae. ideas quoque reruni stimmungen wieder. In diesem Zusammenhang wird die Idee gleichbedeutend *).Vernunft". : connoissance intuitive est comprise dans bilite les definitions. VII. 2. ferner Math. zu im Einzelnen denen Piaton die charakteristischen Be- bezeichnen sucht. quae generationem rei continent reales quoque sunt. Die Gleichsetzung der Platonischen Idee mit seinem Begriffe der Gerh. 80: Notionis distinctae primitivae non alia datur cointuitiva Erdm.. I. Et de cette maniere toutes les definitions adequates coiisri|iiL'iit contiennent des verites primitives de raison et par sances intuitives. Alle adaequaten Definitionen „enthalten daher primitive In dieser Vernunft Wahrheiten und somit intuitive Erkenntnisse" Bestimmung fern sie zeigt sich am des deutlichsten.. III.. Porro ex definitionibus realibus illae sunt perfec- den als tiefsten wissenschaftlichen Sinn hat. denique ex quibus immediate patet nullo scilicet praesupposito exals ) Gerli. 1) On peut dire qu'une . 2 ) Gert. 205 (definitiones idearuin expressiones) . quam demonstrare rei possibilitatem . also das Denken zu seiner objektivierenden Be4 ).Hypothesin condere seu modum producendi explicare nihil aliud est. VII. So entsteht die Fortbildung des Begriffs des „Intuitus dessen allgemeine Bedeutung schon in Descartes' Prinzipienlehre erkannt war. non cogitamus. in der Leibniz der Idee: ihre Bedeutung . 259. soist.

>:>. 147 ff. das hier gefordert wird.. wird sie wiederum zu überein ). 3 ) 380: Ficinus se et Patritius ont ensuivi Piaton. per se intellectas. au lien de poursuivre les exactes definitions que Piaton tache de donner des notions. 510 B. de nombres mystiques et choses semblables. VII. Die Hypothese erscheint vor heit. d"ames du monde. Die kritische Ausführung des Hypothesenbegriffs findet sich zunächst im Briefwechsel mit Poucher. 2 ) Phaedon Gerh. 100. die Dieses nicht der Anspruch. 107 B. vel etiam nulla supposita demonstratione possibilitatis hoc est cum res resolvitur in meras notiones primitivas. zugleich als . beruht also auf einer eigentümlichen Problemstellung. VII. Sie will Verkennung der *) „De Synthesi 2'. seifen den der Skepsis ihr Hypothese erhebt. die die Gewähr der Gewissheit für das Denken ist.modus generandi" die Möglichkeit des Gegenstandes verbürgt.. Die „primitiven Grundbegriffe" insbesondere stimmen nach ihrer doppelten Bedeutung als letzte Ziel. allem als Die skeptischen Einwände v erden sie als dogmatische erkannt. was gegen sie von eingewendet wird. Ex ideis porro istis sive definitionibus omnes veritates demonstrari possunt 1 ). et Analysi universali seu arte inveniendi et judicandi". I. bes.apriorischen Synthesis". 511 B. entspricht durchweg den Bestimmungen der platonischen Methodenlehre und der Ausführung ihrer Grundgedanken bei Aristoteles. 101. qualera cognitionem soleo appellare alterius rei. Gerh. Das Verfahren..120 perimento Verhältnis von Mathe7>iaük und Logik. adaequatam seu intuitivam. 2 einer anderen Bezeichnung Leibniz' der .. Vgl.: Republ. sodass System an dieser Stelle deutlich als die ideelle Vermittlung zwischen Piaton und Kant erscheint. 533 C/D. das Grundmittel wissenschaftlicher Wahrdurch welches der Skeptizismus kritisch überwunden wird. . Ficinus ne parle partout que d'id^es. ai icp&xai und der dpyyj dvüTcö&Exo? Indem ferner die Hypothesis. Leibniz selbst hat in diesem Briefwechsel auf Piaton zurückgewiesen und gegenüber mystischen und metaphysischen Umdeutungen die Erkenntnislehre als die eigentliche Grundlage des Systems hervorgehoben 3 ). parce qu'ils sont jettes sur les pensees hyperboliques et ont abandonne" ce qui estoit plus simple et en meine temps plus solide. sofern eine absolute Realität implicit als Ziel und Forderung für absolute Sein die Erist kenntnis voraussetzen. Gerh.und Grenzpunkte der Analyse und als Ansatzpunkte für die deduktiv-synthetische Ableitung mit den platonischen Begriffen der uTO#eaei<. mais mal ä rnon avis.

Die hypothetischen Sätze sollen „etwas ausser uns. die dennoch objektiven Wert beanspruchen. 381.Methode der Geometer". dass die Grade durch das Centrum mit der Peripherie zwei Punkte gemein hat. So ist die Natur des Kreises etwas Existierendes und Ewiges: das heisst es giebt eine „äussere Ursache". Er fordert einen Beweis für die anschaulich gewisse Thatsachc-.Verhältnis von Mathematik und Logik. der logische Wert der Bedingung wird noch in einer äusseren Ursache zu begründen versucht. Hier sind erkenntniskritische Geltung und äusseres Sein noch nicht zu völlig klarer Trennung gelangt. I. Die Bewährung eines Begriffs durch die sinnlichen AnSo bestreitet Leibniz beispielsweise die Euklidische Definition des Durchmessers eines Kreises er sei die Grade. gilt ihm die „Existenz" des Durchmessers als gesichert. Daher ist sie vor allem im sie prägnanten Sinne das Prinzip mathematischer Erkenntnis: die bedeutet wie bei Piaton . 3 ) Für jeden Einzelbegriff wird die Zurückführung auf diesen Ursprung gefordert. 319. vgl. 1 ) reinste Arithmetik und Geometrie geben sie von äusseren Dingen. unmittelbare Gegebenheit der schauung wird daher verworfen. von den „willkürlichen Definitionen" des Denkens abhängig sind. 2) Gerh. VIT. die durch den Mittelpunkt geht und den Kreis zweimal schneidet. 3) Vgl. 165. Erdm. Erst nachdem er diesen Beweis aus den Begriffen der Graden und des Kontinuums geführt. So ist innerhalb von Geometrie und Physik die wissenschaftliche Begriffsbildung bedingt durch die ursprüngliche Gesetzlichkeit der Voraussetzungen. von der sich die Einheit der Urteile aller denkenden Subjekte uud die Uebereinstimmung der mathematischen Wahrheiten mit der Erfahrung herleitet. In der reifen Ausführung des Systems ist auch diese Unklarheit geschwunden. 2 ) In dem ersten Briefe an Foucher aus dem Jahre 1676 sehen wir Leibniz noch mit dieser objektiven Fixierung ringen. Der gegenständliche Sinn der Grundlage wird hier zunächst für ihre Gestaltung. i) Gerh. bezeichnen. in dieser Bedingtheit wird sie der kombinatorischen Willkür entzogen und auf feste methodische Regeln eingeschränkt. . das von uns nicht abhängt". 369f. 121 der Ausdruck sein für die immanente Gesetzlichkeit des Denkens selbst. weil nicht sondern allein — dasjenige Gebiet ihr wissenschaftlicher Objekte erst festgestellt. das in selbst überhaupt definiert ist. I. In der Freiheit der Hypothese entsteht die Gesetzlichkeit eines bestimmten Problemgebiets.

indem Math.. Datur. les choses ne sauroient etre rendues intelligibles que par ces regles Ainsi quoique les meditations Mathematiques soient ideales. ä la rigueur. V. . vel quod eodem notio vera est. 195f. den reichen Inhalt der Mathematik für die Gedanke Grundbegriffe ausgesprochen. „Je reconnois que temps. que c'est en cela que consiste la realite des phenomenes. q u M i ne se rencontre jamais rien. 189 f. . in die Form der Math. nou plus que des tigures actuelles. qui les distingue des songes. Tetendue. parce que cornme fönt . wenn wir es aus den ersten synthetischen Setzungen begrifflich abgeleitet haben. „Atque adeo diameter aeternarum veritatum redit diametri circuli datur. mouvement.122 Verhältnis von Mathematik und Logik. oü les regles les plus exactes des Mathematiques soient violees. Et bien loin de cela. 2 In dieser Bedingtheit leitende ) des Realen durch das Ideale ist der Untersuchung der wissenschaftlichen Von diesem Gedanken aus können wir nunmehr Leibniz' Tendenz der Gleichsetzung von Logik und Mathematik in ihrem eigentlichen Werte verstehen." Erdm. in regione seu possibilitatum. neanmoins les phenomenes actuels de la nature sont menages et doivent l'etre de teile sorte. prend qui et le continu en general de la maniere qu'on les les en Mathematique. . sondern nur in dem Zusammenhang. . Diese Gleichsetzung zielt nicht dahin. inquam. für die Logik. .. tels que demande Tidee que les Mathematiques nous donnent du mouvement. traditionellen Logik einzuschnüren. et on peut dire en effet. l>oo/201 zur Definition der „Parallelen. expriment les possibilites. V. Sie be- deutet !) '-) umgekehrt einen Reformsedanken vgl. . cela ne diminue rien de leur utilite. nombres . den sie mit dem immanenten Objekt der Erkenntnis haben. ne sont que des tout choses ideales: c'est-ä-dire. Et quoique dans la uature il ne se trouve jamais de changements parfaitement uniformes.. Die echte Möglichkeit seine le des Begriffs verbürgt zugleich dem Begriffsinhalt Anwendung auf le das Objekt der Natur. de la nature de celles que la Geometrie nous enseigne. les choses actuelles ne sauroient s'ecarter de leurs regles." Erst dann also dürfen wir einem bestimmten Einzelgebilde der Anschauung ein wahrhaftes „Sein" zuschreiben. 3 ) Diese selbst aber werden jetzt nicht mehr in einer absoluten Wirklichkeit begründet.

Realität der Natur. Diese Umwandlung ist wesentlich bedingt durch die Beziehung auf die Mathematik: die Mathematik ist die notwendige Vermittlung zwischen den idealen logischen Prinzipien und der sie diese anweist.Verhältnis von Mathematik und Logik. sich mit zu erfüllen. 123 dem reellen Inhalt der Wissenschaften Die Logik soll aus einer Wissenschaft der „Denkformen" zur Wissenschaft gegenständlicher Erkenntnis werden. wie weit in mathematischen Grundihnen diese Vermittlung . die einzelnen begriffe daraufhin zu prüfen. Wir haben nunmehr sich darstellt.

Es nächst ist daher der Begriff der Zahl. Hierin schon liegt ein wichtiger Gesichtspunkt für die Entwicklung der Prinzipien. Die Grundbegriffe der Quantität bilden historisch und sachlich den Anfang von Leibniz' Untersuchungen der logischen Grundlagen der Mathematik. Der Fortschritt der philosophischen Entwicklung forderte hier zunächst die methodische Befreiung der Quantit itsbegriffe in ihrer Loslösung von allgemein gefasst. von dem Leibniz zufür Descartes ausgeht. Der Gedanke der Identität der Quantität sein. Aber dies Problem Die Methode in sich der Ausführung sogleich in bestimmter Konkretion als das Problem der Ausdehnung dar. um die neue Aufgabe. ihrer . ursprünglich und vor allem Logik Philosophie. er führt in schärferer Bestimmung zu der Forderung der logischen Ableitung des Grundverfahrens der Mathematik. wiewohl Wirksamkeit in dem besonderen Objekt der Extension gebunden. Im Problem der Quantität konzentriert sich das systematische Interesse der ersten philosophischen Versuche Leibnizens.Zweites Kapitel. Auch war ihm — in im allgemeinen Grössenbegriff — die Quantität das ursprüngliche stellte philosophische Problem. Die Grundbegriffe der Quantität. Die Logik muss. zu erfüllen. gestaltet in der Entwicklung und auch Vertiefung Fortschritt dieses Problems sich im weiteren seine von Mathematik und Logik bezeichnet ursprünglich Richtung und Interesse der systematischen Untersuchung. der Quantität blieb daher. die ihr angewiesen ist.

nach der die fortschreitende Zerlegung in elementare Konstituentien eine Bedingung der Erkenntnis des Naturgegenstands ist. Teil gilt als der Grundtypus des Denkens überhaupt: „omnia. 13. dass das Grosse sich man es nun Atom oder Molekül nennen. Math. als In idealistischer Konsequenz wird ferner der sich das Denken eindeutig der zureichende Ausdruck der Gegenständlichkeit angesehen. Math. Kleinen." 2 ) Selbst Begriffe wie „Lage" und „Komplexion" erscheinen erschöpfend definiert. 66/67. die zerlegende in die aus dem mag zusammensetzt. 3) die Relation. die methodische Tendenz aber. 162: nihil est." 1 ) Die weitere Ausführung der Schrift lässt deutlich den Gedanken hervortreten. dass alle logischen Beziehungen von Begriffen sich in quantitative Die Beziehung des Ganzen zum auflösen lassen müssen. . quaedam . der eben in Daher stellt sich noch später Bedeutung dar. in- Cum igitur quiddam universalissimum merito ad Metaphysicam Metaphysicam accipias pro doctrina eorum. quae omni entium generi sunt communia. vgl. quod Math. V. 4 ) Erdm. 21. 125 diesem bestimmten Sonderinhalte.. quae sunt aut cogitari possunt fere componuntur ex partibus numerus pertinet.Die Grundbegriffe der Quantität. wird als eine solche Voraussetzung der Metaph3 sik sie T zugewiesen. ist in ihr bewahrt und verwirklicht worden. „Wenn es wahr ist. da unsere Erkenntnis um so vollkommener sein wird. in in dieser Grundbeziehung bestimmt. 12f. Kritik — — die i) Math. so ist und kombinatorische Kunst zugleich der einzige Weg. vgl. V. je mehr wir die Teile eines Gegenstandes die Teile der und Teile in ihrer Gestalt und Lage begreifen.4 ) Die reife Ausführung des Systems hat die Ansichten des Jugendwerkes über die Art und das Ergebnis der Analyse berichtigt. 2) 3 j numeram non patiatur. V. Noch in den reifsten und tiefsten Leistungen Leibnizens erkennt man die Nachwirkung seines ursprünglichen Ausgehens von der Arithmetik als der elementaren GrundSchon hier in der anfänglichen Fragestellung wissenschaft. orta ex unione entium numerus quasi figura quorumcunque . V. V. . die die Quantität für das System besitzt. „Est enim corporea. Geheimnisse der Natur einzudringen. 34. Schon in Leibniz" frühester mathematischer Schrift „De arte combinatoria" bereitet sich diese Wendung vor. sit si aut realibus aut saltem conceptionalibus. Die Zahl wird hier in grösster Allgemeinheit als Voraussetzung für jeden Denkinhalt überhaupt bezeichnet.

sumtae cum unione Totuni. das Mehrere selbst wiederum als eine Einheit begreifen. wie man sieht. 12. . inwieweit ihre Gestaltung den Bedingungen entspricht. Die begriffliche Korrelation des Ganzen zum Teil bildet nunmehr das Problem.126 scheidet Die Grundbegriffe der Quantität. die sich allgemein für die logische Begründung mathematischer Wahrheiten ergeben haben. Es muss geprüft werden. quicquid uno actu intellectus seu simul cogitamus. Hier ist vor allem eine Erklärung wichtig. indem wir im Begriff der Allheit oder des Ganzen. In unione autem Res. quoties plura simul tanquam Unum supponimus. Fassen wir diese Bedingungen zusammen. V. in welcher wir die Mehrheit erschaffen — endlich der Abschluss dieses Verfahrens. so ergiebt sich für die kritische Deduktion der Arithmetik die Forderung: das Grund- verfahren der quantitativen Synthesis zunächst in „Definitionen" und „Hypothesen" zu entwickeln und aus diesen sodann die Axiome als Folgerungen nach dem Satz der Identität zu gewinnen. dessen Philosophie aus dem Problem der Geometrie erwachsen war. in prägnantester Kürze die wesentlichen Momente der Quantität hervorgehoben. ferner die Wiederholung dieser Setzung. in dessen Charakteristik die Eigenart der quantitativen Methode sich bestimmt." 1 Hier sind. Uftum autem esse intelligitur. inter quas haec relatio est. gelegentlichen und vereinzelten Aeusserungen gesucht. dicuntur partes. zu „De arte combinatoria': enthält jedoch in derartigen Andeutungen wichtige und fundamentale Gedanken. Das in quantitative Verfahren wird nun allerdings von Leibniz sondern nur charakteri- nicht in systematischem Zusammenhang die Schrift entwickelt. er sich von Descartes. die den Teil als ein unmittelbares und.gleichsieren Schon — — ) i) Math. Hoc contingit. wie als Paradigma der logischen Grundeinsichten zu betrachten. So die Setzung der Einheit als erste Grundlage und ursprüngliche Leistung des Denkens. Hier an dieser Stelle haben wir die Arithmetik nicht so sehr als Ursprung. Der innerliche Zusammenhang der arithmetischen Gedanken mit der Gesamtheit des Systems lässt sich jedoch erst auf der Höhe dieses Systems selbst vollständig übersehen. „Omnis relatio heisst es hier aut est Unio aut Convenientia.

Die Zurückführung der Merkmal-Bestimmtheiten von Teil und Ganzem auf die ursprüngliche Setzung. 127 et artiges Requisit des Ganzen (im J ) requisit immediat du tout en quelque facon homogene) gehen. wenn wir den Gegensatz wenn zu dieser Art des quantitativen Ganzen kennen lernen: das Ganze der wir um es sogleich vorwegzunehmen Kontinuität. vom Ganzen der Diskretion unterscheiden. Der Gedanke des Ganzen Der Teil ist schliesst also hier das Durchlaufen der Teile ein. . 274. Die einzelnen Momente dieses Verfahrens fordern sich unmittelbar gegenseitig: ihre begrifflichen Ausdrücke müssen daher dieses ursprüngliche Verhältnis in sich wiederspiegeln. das auf das Requisit der Teile nicht angewiesen bleibt. wie der Durchmesser im Zirkel: darin liegt zunächst die Loslösung von der Analogie mit dem homogenea toti 2 . V. diameter qui sumi potest in circulo .Die Grundbegriffe der Quantität. Math." sitione sumtae tantum nomine tenus a toto differant puneta Sunt tarnen et aliquae quae insunt. in der beide Begriffe erzeugt werden. . „Hie jani opus ut nonnihil explicemus quid totum et pars. . dass er durch successive Setzung unterschiedener Inhalte entstanden ist. seu parte posita cum quibusdam aliis partibus eo ipso totum poni ita ut partes una cum sua po. II. deren ganze Bedeutung sich allerdings erst dann ergiebt. der Definition ergeben sit hatte. VII. Equidem manifestum est partem toti inesse seu toto posito eo ipso partem immediate poni. Man muss zum zur Erläute- rung dieser Bezeichnung auf das synthetische Verfahren zurück- dem das Verhältnis des Ganzen Teil sich bildet. Es ist also für das quantitative Ganze wesentlich. *) Math. itaque pars debet" esse nicht Der Teil ist also ) im Ganzen enthalten. 120. in bezeichnet. etsi non sint partes ut quae sumi possunt in reeta. So lässt sich diese Bestimmung vorläufig verstehen.' dass seine Konzeption sich in eine Reihe von Setzungen auflösen lässt. somit das logisch Erste und Bedingende: in Leibniz' Ausdruck das unmittelbare gedankliche „Requisit" des Ganzen. die sich sämtlich der Möglichkeit nach auch zu gesondertem Einzelbewusstsein bringen lassen müssen. Als „Ganzes" betrachten wir einen Denkinhalt nur. Es zeigt sich hierin das Bewusstsein der allgemeinen Forderung wirksam^ die sich in der — — logischen Kritik est. bildet weiterhin die eigentliche Tendenz der Leibnizischen Definitionsversuche. sofern wir uns bewusst sind. . — *) Gerh. 151.

totins. V. ex hj'pothesi assumti - Math. tjo-ffsvyj?: Math..128 Die Grundbegriffe der Quantität. Aussen a und die Erhebung des Verhältnisses ist zum reinen Wert des Begriffs. 2) AB sed et BC per pendet se a quadani consequentia sive ipsa patet. Grösse der durch Wiederholung und Zusammenfassung von Teil-Einheiten entsteht. da das Grundverhältnis fixiert ist. 151: Pars immediatum est rciuisitum neque enim connexio inter connexione causarum. V. noch Math. sondern sich aus dem Inhalte der Synthese sich herleitet. wohl aber systematische Gemeinschaft in einem aligemeinen Methodenausdruck behauptet: ein Gedanke. - dagegen Math. VII. Andererseits deutlich. 287.oder Artmerkmal. obwohl beide dem gemeinsamen denn Oberbegriff des „Raumes" angehören. nicht . Die erhält also hier den streng begrenzten Sinn eines Inhalts. beider Gebilde wird die Funktion der „Einheit" und des „Masses". die daher ebenfalls daran gebunden bleibt. eine aggregative Verhältnisses 1 ) Vgl. 20. die dem Begriff vorausliegt. Wir können diese Bezeichnung schon jetzt dahin deuten. sondern sie verlangt die 1 Die Einheit des Genus Einheit. artigkeit bezeichnet nicht die Uebereinstimmung in einem abstrakten Gattungs.. Der begriffliche Ausdruck dieses Verhältnisses ist die Zahl. VIT. . in der logischen Erzeugung ). Damit ergiebt Die Gleich- zugleich die tiefere Bedeutung der „Homogeneität". 152: „homogeneum" noch unterschiedslos gebraucht. die für die beiden Glieder des Verhältnisses verlangt wird. aus diesem abzuDer „Teil" übernimmt zunächst dem Ganzen gegenüber leiten. der erst in einem weiteren Zusammenhang zur Ausführung gelangt. Das Ver- hältnis von Leibniz durch den Ausdruck des „Homogonon" bestimmt. den er als Gegensatz zum „Homogeneum" prägt 2 ). Innerhalb dieses bestimmt sich das „Ganze" zur „Grösse". dass das „lnnesein" nicht im Sinne formal-analyti- scher Einschliessung des Prädikats durch den Begriffsumfang des Subjekts gebraucht wird. Die speziellen quantitativen Begriffe und Bezeichnungen sind nunmehr. Deshalb sind Punkt und Gerade.homogen" wie noch zu zeigen für die Erschaffung des Punktes wird — ist — ein eigenes und neues Methodenmittel erfordert. sinnlich-räumlichen „Innen" und . bestimmt sich in der Identität des methodischen Ursprungs. dass sie für die Erzeugungsmittel des Punktes und der Geraden zwar nicht Einerleiheit.

stellt BuchstabenVerschieden- grösse heit. . Dabei ist." 2 Masseinheit eine willkürliche Konvention ist und daher beliebig gesetzt und wieder aufgehoben werden kann. . Algebram autem de numeris indefinitis agere jam ostendimus. quia revera omnis quantitas seu magnitudo exprimitur numero partium rei Quoniam vero numerus partium rei quantitatem exprimens variat. 30 f. Vgl. das die Veränderung aus sich heraus fordert und hervorbringt.Alle Quantität ist Verbindung von Einheiten darzustellen. ergo et de rerum quantitatibus in Universum.Die Grundbegriffe der Quantität. J. Math.! ) Diese Ableitung ist besonders deshalb interessant. . cur Algebra seu Scientia numerorum generalium tractat de quantitate in Universum. () Cassirei.•">.. prout alia atque alia unitas seu mensura assumitur. da sich in ihnen seine Lehre von der diskreten Quantität noch in voller Reinheit und Ein- auf Leibniz' seitigkeit darstellt. so ergiebt sieh hieraus.. . et natura algehrae. eine gegebene konstante Quantität dar: die in ihr mitgedacht bezieht sich nur auf den Wechsel der willkürlichen Vergleichseinheit. . Math. sondern nur einen äusseren Beziehungspunkt: während die Zahl der Analysis dadurch zu charakterisieren sein wird. weil sie in bestimmter Weise den Unterschied zwischen der Zahl der Algebra und der variablen Zahl der höheren Analysis hervortreten lägst Beide Zahlarten stimmen zunächst darin überein. *) „Numerum defmio unum et unum etc. progressu :. dass der Zahlenausdruck für eine und dieselbe gegebene (J rosse je nach der Wahl der Grundeinheit unbeschränkter VerAus diesem Verhältnis erklärt sich die schiedenheit fähig ist. VII. L29 . beliebige dass sie eine Mannigfaltigkeit bestimmter numerischer jedoch die die Werte zu repräsentieren vermögen. hinc numerus quantitatem rei exprimens est indefinitus. 205: De ortu.' ) . VH. Möglichkeit und Notwendigkeit einer Wissenschaft der unbestimmten Zahl als allgemeiner Wissenschaft der Quantität. Id enim ideo accidit. — Es wird hier absichtlich früheste Schriften zurückgegangen. seu unitates". . 2) 3 ) Math. VII. 1) bestimmbar als eine Zahl kongruenter Teile oder als WiederDa hierbei die bestimmte holung eines gegebenen Masses. dass in ihr selbst ein Motiv wirksam zu denken ist. vgl. . 24. vn. Gerh.Hinc autem causa apparet. . Die Variabilität betrifft also im elementaren algebraischen Gebiet nicht die Zahl selbst. Brief an Thomasius aus dem Jahre 1669. 53. Leibniz' System.

. in dem der Raum Die Ausdehnung nur die Bedeutung bildet daher nur eine bestimmt charakteristische * Anwendung der allgemeinen Me- i) Matt. in war. daher das Ziel der exakten ErFür Leibniz dagegen ist das — im allgemeinen wie die Berufung auf die Qualitäten und Kräfte durch einen Inbegriff erkennen lässt — von Relationen einer Einzelbedingung behält. insbesondere auch frei von der unmittelbaren Bindung Diese methodiin räumlichen Verhältnissen konzipiert worden. definiert. sondern auch seine Geschwindigkeit und alle anderen „Qualitäten" und „Kräfte". die ist. für sich betrachtet. dass positiven Wahl als der Einheit an diejenigen. sche Unabhängigkeit lichsten in Leibniz' des Grössenbegriffs erweist sich am deutGestaltung des Dimensionsbegriffs. Quantität selbst herleiten. die sich zunächst als „ Unbestimmtheit" im Ergebnis der Messung ausdrückt. nur drei Dimensionen giebt. Die „Willkür" des Masses. VII. Denn in ihr Gewinn für seine logische gelangt der Gedanke zum Ausdruck. wendung Die Umsetzung kenntnis auf das in räumliche Schema blieb angewiesen 38 f. die er in der Mechanik empfängt: sie alle sind demnach als Dimensionen zu benicht nur gehört das spezifische eines zeichnen bereits x ). Körperliche hinausgehen kann. fünf oder mehreren DimenDenn sionen nichts Imaginäres. 62. bedeutet jedoch auf der anderen Seite einen Punktion.. so sind doch die höheren das Potenzen und Gegenstände von vier. der erst Gedanken an. der der AnS. an keine anderen Bedingungen gebunden die sich aus dem ideellen Verfahren der Dieses Verfahren aber war in irgend frei von einem besonderen aller vorhergehenden Einschränkung Material.1 . Die gilt Natur der Dimensionen begriffen: ihm in den bisherigen Lehren nicht genügend „denn obgleich es im Räume.Wirkliche" bereits des physisch Wirklichen. so giebt es doch im Körper Und wenn man auch im Geometrischen nicht über weit mehr. Leibniz knüpft in von Descartes aber jetzt gelangt. 87. der seiner allgemeinen Bedeutung erkannt zu reiner und konsequenter Durchhier an einen führung Descartes' Grössenbegriff bleibt trotz der Aller ursprünglich konzipiert war.) geometrische Bestimmungen innerhalb der drei Dimensionen des Raumes .-{i i Die Grundbegriffe der Quantität. wie man gewöhnlich annimmt. geraeinheit. Gewicht zur Grössenbestimmung gegebenen Körpers. V IL M. in (vgl.

2 ) ihre gegenseitige als Ersetzbarkeit in allen wahren Urteilen. ingrediatur aliquo Loco ipsius A pro ipso aliquam propositionem veram. Grassmanns Ausdehnungslehre. in Subjekte ein Es ist wichtig. Definition und Interesse dieser DeBeziehung der Gleichheit Die Identität von Begriffen vollständige die sie bedeutet nach Leibniz eingehen. der um so ist. VII. sondern ist. die zu ihrem logischen Verständnis wiederum rückwärts der Zerlegung in die Erkenntnisprozesse als Komponenten verlangt. In ihm im Portschritt der der Entwicklung der wissenvon Vgl. Ausdehnungslekre von 1844. Gesammelte math. seu *). 34. 131 thode der Grösse. die. Math.) Aus muss ihrer der ursprünglichen der die Relation ergeben sich ferner die Grundbegriffe quantitativen Vergleichung. als wird vorläufige Fixierung Hierin schon nicht liegt ein Hinweis. oder allgemeiner. und physikalische Werke. s. Eadem Si sint in sunt et quorum A nimm potest substitui alteri salva veritate. was in jedem Urteil sich gegenseitig substituirt werden kann". von dem man stets dasselbe — auch mit in ihrer Leibniz' erkenntniskritischen Grundlegung im engen ZusammenL System der Grundbegriffe: ein Zusammenhang. die im Dimensionsbegriff fixiert ist. sie wird zu einer besonderen Unterart innerhalb des umfassenden Begriffs der „Mannigfaltigkeit". dass die Identität vom Denken vorgefunden zu wird. sondern auf einer ursprünglichen CTebereinstimmung der Logischen Tendenz beruht: vgl. dass hier bereits für die Peststellung ihre der Identität der Begriffe vorhergehende Auflösung in System von Urteilen gefordert wird. VII. Erkenntnis ! erschaffen 274. Lpz. 1. 9* (/ . sondern und Erstarrung einer Gesamtheit von Relationen bestimmt. et ibi substituendo B fiat nova propositio in <-a*[ue itidem vera idque semper succedat dicuntur esse eadem.Die Grundbegriffe der Quantität. A et E. Definition ss gleich dasjenige sei. III. L894. (S. 94. quacunque tali propositione. S. steht 77 u. be- deutungsvoller als er nicht auf direkter geschichtlicher Vermittlung. A et B (Erdm. So bedeutet er eine ideelle Resultante. „Aequalia sibi sunt pos- magnitudine sunt finition e ad ein quae mutuo substitui magnitudine" vor allem : Wert in liegt der auf den Grundbegriff der Identität. Vor quae allem in hier Voraussetzung fixiert der Gleichheit sunt. als solcher nicht mehr wie ein festes Damit erscheint der Begriff und fertiges „Sein". im Verein mit seine: geometrischen Analyse die moderne Entwicklung und Fortbildung von einem wichtigen mathematischen Gedanken Leibnizens darstellt. selbst Bedeutung salva werden. aussagen kann. die Grassmanns. Kap.I. s. Kap. V.

In der That ist die Entwicklung des quantitativen Verfahrens in Definitions-Voraussetzungen. dass in diese Leibniz 1 Definition. ö. die die gegenseitige Ersetzbarkeit logisch bereits ent"' der als gleich bezeichneten Glieder fordert. Von zwei Elementen a und b nennen wir a das kleinere. für sie in Die Begriffe des „Grösser" und . wenn wir Relation 1 ) : des Ganzen zum sehen. Diese Bestimmung ist ebenso wie die vorhergehenden durchaus elementar und scheint daher auch logisch zunächst von geringer Bedeutung zu sein das erkenntniskritische Interesse an diesen einfachsten Festsetzungen beginnt jedoch. von Grössen-Elementen drückt Sie bringt eine nicht etwas Analytisch-Selbstverständliches aus. Math. Es bleibt jetzt noch die Forderung der Ableitung der „Axiome" aus den ursprünglichen Setzungen der Definitionen zu erfüllen. wenn a einem Teile von b gleich ist. Btimmungsmittel zunächst möglich die sein daher nacheinander die BeDie Gleichheit bedeutet hier es Forderung. anderen Worten — nicht einen die Bestand des Bewusstseins.Kleiner' setzen als ihre Definition keine anderen logischen Mittel voraus. heit die Zunächst handelt es sich darum. für die Relation der GleichUmkehrbarkeit zu beweisen: man erkennt sofort. 1 Math. Identitäten zu einer gegenseitigen Ersetzbarkeit im Gebiete der Quantität Diese Fordern im setzen. Ui. 321 u. Teil der und in der Gleichheit bereits gewonnen sind. 2731. sondern sie postuliert der Aufstellung und Gewinnung von Gleichungen die Grund-Erkenntnismittels der Arithmetik. der dass sich in ihnen für Leibniz bereits der ganze Inhalt gewöhnlichen Arithmetik erschöpft. In der weitere Beweiskraft für die Axiome liegt die Probe für den Erkenntniswert und die wissenschaftliche Gültigkeit der Definitionen.. dass muss. Math. Erkenntnis Voraussetzung der Mathematik zum Bewusstsein und Die Definition bewährt fertigen darin den echten Sinn des Gleichen Möglichkeit als eines formuliert — mit der Hypothese.132 Die Grundbegriffe der Quantität. Die sind Bedingungen in für Vergleichbarkeit bereits diesen ersten Begriffen bestimmt - von Grössen umschrieben. VII. . vgl. bereits mit der Fixierung dieser elementaren Grundgedanken abgeschlossen. Vir. b das grössere. 20. die wir als erste Bedingung einer Deduktion der Arithmetik erkannten. Bchaftlichen Methodik der entstehen Identität..

führt. Um den Beweis kurz zu wieder. <|u"il definition de deux..u. der Teil b. 361. Vgl.'540: . Satz 2-4-2 1 für die er als einfachstes Beispiel hier den =4 wählt. 395 u.. 27:. V. in welchem Sinne Leibuiz den Satz der Identität als das Fundament der Mathematik bezeichnen konnte: er ist in der That das hinreichende Prinzip für den Beweis der Axiome aus denjenigen Erkenntniswerten. s. VII. gleich sind. Nominalismus jedoch. da das Verhältnis des Grösser ursprünglichen synthetischen Definitionen geschaffen sind. den Die einfachsten arithmetischen Sätze Zahl ist ihrer ursprünglichen wiederholter successiver „2" nichts Bedeutung nach als das Ergebnis Setzungen der Einheit erklärt. Erkenntnis der Möglichkeit der Zahlen. 3 nichts anderes in r 1. bes. b = c. Ebenso ergiebt Ist sich das Axiom. erste Math. Teil. 20: Heisse das (iauzc a. Math. Math. 321f. dass zwei Grössen. Vgl. V. der den wird dabei der charakteristische Begriff .. 4 Nmuv. Dies Leibniz ergiebt für die sich auch aus der Art des Beweises. . die einer dritten gleich. I\. untereinander unmittelbar in aus der Definition. wodurch wir ersten sieben herleiten. Ess. 4 ) Von diesen Grundlagen aus bezeichnet nun Leibniz das Verfahren des Beweises arithv ait cela metischer Wahrheiten. ist 2 ) =c erhalten. f.intuitive- durch den Möglichkeit sbegriff: Grerh. ü. so ist b einem Teile von a. ) wenn (a) (b) a Der mathematische Ausdruck hierfür findet sich Math. die in den gelegt. ce n'est pas une verite proprement. also nach der Definition b <^ a. „Qu'un raais c'est et la im fönt deux. f. r ) 13 o halten ist. Erdm. (^uoi- de vrai et d'evident. 3 ) Man versteht aus diesen Beispielen. V1J so kann man in der identischen Gleichung a = a für das einsetzen und erhält: b = a. . der nämlich a (nach = b. Auf dieselbe Weise lassen sich die Axiome des Der Satz bereits ersten Buches von Euklids Elementen endlich. III. der die Zahl als Produkt einer Synthesis kennzeichnet. So anderes als bedeutet als also 1+1. so können wir ersten Gleichung a der Definition) b durch c ersetzen. dass das Ganze grösser in als sein ebenfalls ursprünglich die Definition hinein- und Kleiner durch das Verhältnis des Ganzen zum Teil erklärt wurde. Zahlen nur Zeichen «les 2 Dem sieht. nämlich sich selbst gleich. 206f. die Abgrenzung der algebraischen 2) 3 ) — Urteile gegen die ontologischen 403: feiner Erdm. que c'est la definition dune eh ose possible".Die Grundbegriffe der Quantität.. 77: = b. VIT.Möglichen - ' entgegengesetzt.

Hier erkennen wir also in der Algebra das Paradigma der ) — reinen Logik und es erschliesst sich die Möglichkeit. für das System in als eine Vorstufe gelten. «3 ff. das neue Problem. Fortschritt sieht. die Logik der Quantität wäre in sich vollendet: das tiefere Problem der Logik gegenständlicher Erkenntnis.. den allgemeinen Grundsätzen ihre ausreichende Begründung finden. so 2 Die Grundbegriffe der Quantität. 449.. Angenommen selbst. 77 Gerh. 2 Man kann hieraus weiter schliessen und Leihniz selbst führt es aus 3 dass auch die komplizierteren arithmetischen Methoden in ). Die Frage des Zusammenhangs von Mathematik und Logik muss jetzt eine andere Richtung nehmen und unter einem neuen Gesichtspunkt erscheinen. \TI. all Indessen können doch tet die Entwicklungen. Begriffe das die Quantität innerhalb der quantitativen selbst entstehen zu sehen. die Wissenschaft der Zahl aus Elementen des reinen Denkens aufzubauen. Diese Tendenz ist es. Es ablöst. Teiles. das wiederum auf das allgemeine Gesetz der Erschaffung dei Zahl durch Hinzufügung der Einheit zurückweist. ff. die ihn immer wieder zu den elementaren Gedanken der Algebra zurückkehren lässt. Die Einschränkung der Denkfunktion auf die Setzung des Ganzen und des wird u. auf das Leihniz im schon sich selbst als erscheinen muss. hierbei in ausser -f 1) . . VII. seiner Gedanken sich immer deutlicher hingewiesen wäre damit nicht gelöst.1 4= 3 -f 1 =4. wie sie sich in den ersten Jügend- werken *) findet. Aller- Gleichheit der That nichts wird was Leihniz hier nicht besonders Addition hervor- hebt — von dem aber aus associativen Gesetz der der Gebrauch Stelle gemacht: unmittelbar selbst auch dieses Gesetz wird an anderer dem Verfahren Addition abgeleitet. TTT. ist —2 =2+ ist (1 -f 1) = -- (2 Wie man und der dings sieht. 78 Anlangen des Erdm. ist interessant. zugleich mit *) den Math eisten VII. als an ihrer erkenntniskritischen Ergänzung und Berichtigung. es haftet überhaupt nicht so sehr an der positiven Entwicklung der Grundbegriffe der Quantität. ') den Definitionen der Zahl vorausgesetzt. 363 8) Math. die bisher betrach- wurden und die als Beispiele allgemeiner logischer Verhältder Grundbegriffe nur nisse interessant sind. die ungenügend So wird auch Leihniz' Interesse im Grunde nicht durch jene Analogien zwischen Algebra und Logik und ihre Ausführung bestimmt.134 holen.

3. L59 60 . „Hinc pro- ignorata hactenus vel neglecta subordinatio Algebrae ad artem Combinatoriam. Math. der Quantität weist auf das Problem der Qualität zurück. .. .. Die Forderung. f. seu Algebrae Speciosae ad Speciosam generalem. seu seien tiae de formulis quantitatem sionificantibus ad doctrinam de formulis. in einem eigentümlichen Zusammenhange darProblem der Qualität der Wissenschaft der „Combinatorik" oder der . dit unterordnet. seu ordinis. schaft von Charakteren oder Zeichen erstrebt. seien tiae generalis de *). 14L: vgl VII. so muss man von vornherein annehmen. als sie wissenschaftliche Methoden und damit gegenständliche Beziehungen darstellen. scheint darin gerade ihre verkannt Man muss den Nominalismus bereits Wenn er also eine Grundwissenprinzipiell überwunden hat. Diese Frage nötigt uns. weiter zurückzugehen. Math. sie nicht vorauszusetzen. . VII. der Mathematik.allgemeinen Charakteristik" zugewiesen wird. {\ev allgemeinen 160. quantitate ad scientiam generalem de qualitate Hier ist der neue Gesichtspunkt bezeichnet: die Begründung Universum. n. vgl. IV. Damit der stellt.Die Grundbegriffe der Quantität. VII. aus 211. Versuch einer die allgemeinen aber wird. similitudinis. werden wir vor die Frage nach dem Sinne und der Bedeutung dieser Wissenschaft gestellt. Wenn Qualität auf so eine und Zeichensprache derartige Zeichen- Wissenschaft eigentümliche sich zurückgeführt erinnern. Math. Auf den sich jedoch Indem das — ersten Blick nämlich stellt sich die allgemeine Charakteristik als Begriffs- der dar. der unmittelbare logischen Methodik: Die Algebra gilt nun Dicht mehr mathematische Ausdruck der allgemeinen sie bedarf vielmehr nach der neuen Auf- fassung zu ihrer logischen Begründung der Vermittlung durch der sie sich eine höhere Wissenschaft. 297 2 ) etc. relationis expressionibus in etc. L59. 135 eigenen Systems als verlassen. Vn. vel . ist ein wichtiger vorbereitender Gedanke ausgesprochen. 61.Jeder Operation in den Charakgegenständliche Bedeutung dass Leibniz jedoch teren entspricht eine bestimmte Aussage in den Gegenständen" 2 ). V. dass ihm diese nur insoweit Bedeutung haben. Die Charaktere sollen wesentlich die Ausdrücke der möglichen vor allein die Be- gedanklichen Relationen der Grund -Relationen griffe i) zwischen Inhalten sein: sondern 24. G-erh. Math.

Charakteristik abzuleiten. enthalten andererseits die allgemeine Möglichkeit seiner selbständigen Erzeugung 2 ). ne ab angelo quidenr. per ikis ipsos ope hüjus scientiae generalis quod de re aliqua niliil uobis demonstrari potest. . . in dem wir die Möglichkeit logischer Relationen antizipieren. die Erkenntnis. Erdin. sondern nur ein Ausdruck. in welchem Erfahrung Umfange als jeder künftigen i gegeben gelten dürfen. 24.Requisite" Fiage. die uns gleichsam zufällig und von Aussen her gegeben werden. die schon für die Reception des Wissens zu fordern sind. Worte der Versuch eines Kategorien- — systems rien. Während der Begriff für die ge- wöhnliche Auffassung eine Art abgeschlossener logischer Existenz besitzt. VII.tiam.136 Die Grundbegriffe der Quantität. ristica in Universum ei ad Metaphysicam pertinet. zu isolieren und systematisch darzustellen: dies ist die Beziehungen geworden. die nicht die Erkenntnis erst zu gewinnen sind. so methodische Hauptproblem. strari ex illis solis principiis . -| etiam ab angelo aobis possit deöionDicö igitur si qua veritas Sie gehört daher in Leibniz' <-st e. die bereits in Sie bezeichnet anderem Zusammenhange gewonnen wurde: dass nämlich der Begriff' nicht etwas Absolutes für sich ist. dass in der Gesamt- heit der reinen Beziehungsfunktionen des Erkennens zugleich der Inhalt der Wissenschaft vorgebildet sein muss. sondern die jene ideellen . . vor allem eines Systems der mathematischen Kategovertritt Sie zugleich den Gedanken. nach einer bestimmten wird die logischen Methodik lehre In diesem Gedanken Formender Er- zum Ausdruck des allgemeinen idealistischen Satzes Immanenz des Gegenstandes in den Voraussetzungen des kennens. vermögen wir nur deshalb zu verstehen und anzuerkennen. uisi quatenus requisita ejus rei intelligimus etc. aus denen die Begriffe erschaffen weiden. Auch diejenigen Erkenntnisse. wird damit verständlich. : Ausdruck zur „Metaphysik" Notandum totam doctrinam Algebraicam esse applicationem ad quantitates Ärtis Combinatoriae sei] doctrinae de Pormis abstractäe. gegeben. sachlogische Diese ist ').. Der Gedanke. — mit einem Autgabe der allgemeinen Charakteristik. . ist er für Leibniz zum Inbegriff möglicher von Beziehungen übrigens. . sondern durch eigentliche. idem Lnvenire nos potuisse Cujus rei ratio brevis est. . quae jam habemus. quae est CharacteMath. Die Grundrelationen nun. zu dem die Relation nachträglich als etwas Aeusserliches hinzutritt. weil ihre Bedingungen im Denken selbst liegen: diese Bedingungen aber. betrifft Wenn sie in ihr nicht das dennoch eine Unklarheit zurückbleibt. 87.

42. 83ff nnJ Dutens l\ \ IT:. s. den man satz „De ortu. obwohl es hier mit dem Interesse an der Bezeichnung der Kategorien in eine eigentümliche Ge- dass meinschaft tritt: eine Gemeinschaft übrigens. I. V.. Die rationalistische Tendenz. a. den Begriff des Denkens an der Mathematik zu bestimmen. Gerb. 2 IL' vgl.die wahrhaft reellen und philosophischen" Charaktere der Analyse des Denkens entsprechen müssen und dass sie damit die* wahre Philosophie voraussetzen *). das Rechnen aber den elementarsten Grundoperationen der Arithmetik: in Addition und Subtraktion. erklärt Leibniz unzweideutig. 23. Die sachliche Kritik hat auch an ) diesem Punkte zugleich historisches Interesse man erkennt in ihr den entschiedeneu Fortschritt. L81. von dem sie in ihren Anfängen noch abhängig blieb logische Hauptinteresse von Hobbes" System bezieht sich auf die : . : . Nun versteht man die Unterordnung der Algebra unter die allgemeine Charakteristik.i ).it relationibus unmerorum La genere et aliarum rerum. scheitert hier an der Einseitigkeit.Die Grundbegriffe der Quantität. die ihre originale und schöpferische Bedeutung in der Gestaltung der Infinitesimalrechnung bewiesen hat. Math.. 180. Denken Rechnen. als — in ihrer Bedingtheit vor allem durch tischer die Qualität Grundlage und Voraussetzung mathema- Bestimmung. dass . I. 216. Die Methode der Quantität wird damit in ihrer Bedingtheit durch das System mathematischer Relationen überhaupt erkannt. den Leibniz' Logik gegen Hobbes Das gewinnt. quasi scilicet omues relationes rerum per Algebram exprimi possint. VH. Das sachlogische Interesse behauptet also auch in der allgemeinen Charakteristik den Vorrang. die darin liegt. quae tarnen de solis ^. 131 sie erst im Fortsehritt der Wissenschaft zu entdecken sind und dass dieser Fortschritt ein unabschliessbarer Prozess ist. progressu et natura Algebrse" als eine Kritik der Algebra vom Standpunkt der neuen Probleme der Qualität bezeichnen kann. Dies tritt besonders in dem wichtigen Auf2 hervor. mit Begriffe der Quantität.: „aberrant. qui Algebram pro arte inveniendi habent tamquam omniuro snientiarum principem venerantur. Verweisungen auf Bobbes finden sich in den Jugendwerken häufig: Math.« «(iiateiins :l numeri in iis considerantur". 203 ff. et . Ihm ist : erschöpft sich wesentlich in h -) G-erh. ist Immerhin nirgends bestimmt genug zum Ausdruck gekommen. III.

die bereits einem weiteren systematischen Zusammenhang angehören und aus ihm abzuleiten sind. und sprünglich als ein äusseres Bei- die Synthese. da sie an kein festes Gesetz beliebig wechseln kann. Damit jedoch — allgemeinen Bedeutung Teil der Kombinatorik bringt gegenui>tr dem Verfahren von und Ganzem einen neuen Gesichtspunkt. sondern Bewusstsein: die Ordnung. Diese Scheidung der Faktoren ist insbesondere für das Raumproblem und seine Beziehungen zum Grössenproblem wichtig gewesen. Wie er hier auf der einen Seite über die bloss geometrische Auffassung Descartes' hinauswächst. Leibniz mus diesen Mangel zugleich mit der Vertiefung seiner mathematischen unter dem Gesichtspunkt der Erkenntnis überwinden. obwohl ganz dem Gebiet des Diskreten angehörig. wie die sie Grunde legt. das über die bisherige arithmetische Definition der Zahl hinausreicht. es wird sich zeigen.138 Die Grundbegriffe der Quantität. additiven Bei der einfachen die Arithmetik zu Verknüpfung der Einheiten. Operation ist hier gleichsam im Ergebnis Demgegenüber bedeutet die Kombinationslehre Indem sie die Anordnung der Glieder als selbständige Hauptfrage heraushellt. Die Mathematik irgend einer Sonderdisziplin sich verkörpert. überhaupt erweist. sammen von Merkmalen verstanden. den in sie Beschränkung in den Methobleibt ihm der reine Aufdruck und das klassische Beispiel des Denkens: nicht sofern sie so befreit er sich zugleich von der *&* der Algebra. dass sie. als er sich bereits in einer Umgestaltung Schon die Hervorhebung der der Quantitätsbegriffe ankündigt. nicht zu gesondertem untergegangen. der Sinn des Mathematischen aufgefasst Der Begriff wird quantitativ als Aggregat. . wie die methodische einen Portschritt methodischer Abstraktion. bildet sie den ersten wichtigen Schritt zur Isolierung der formalen Relationen des Denkens von dem materialen Gehalt der Elemente. somit zur blossen Verbindung entwertet. sondern sofern sich im Problem der Qualität einen Gedanken vorbereitet. der als die Verknüpfung zur eigentliche Summe und die Trennung in Teile wird. Die Kombination hat den eigentümlichen Vorzug. dennoch hier bereits ein Problem bezeichnet. der als die Grundlage eines System? wissenschaftlicher Erkenntnis stehen wir vor neuen Fragen. Hier ist dieser Zusammenhang nur insoweit zu betrachten. die ur- Erzeugung begriffen wurde. kommt gebunden ist.

universalis. wird nunmehr zum Ausdruck des Verhältnisses. 4 Man vgl. 4 ) zu den bereits festgestellten Gliedern des . des Grösser und Kleiner zur spezifischen Charakteristik. entiers. major Math. I. 139 Selbständigkeit. Gerh. :!•>. 1 — .Zahl" die das Gebilde. abstrakt betrachtet.iber fordert das Irrationale. -) Erdm. 24 .. der um die als Zahl gelten zu können. die Umbildung und den id Fortschritt innerhalb der folgenden Erklärung: Quantitas est sive <iiei partes.Die Grundbegriffe der Quatitität. eingeht. die die Raumbegriif's aus seiner „Ordnung" hier gewinnt. y Math. Die Bestimmtheit sondern sie geht also nicht mehr aus der sich Addition ergiebt allgemein aus den als möglichen Relationen. Das Irrationale kann durch die Anwendung einer unendlichen Ueihe in einer r ) Per nuiiiermii non • tarn multitudineni unitatum (Arithmetica 411:1111 quantitativ tate •ujusdarn ad aliam ejusdem generis quantitatem abstractam quae pro ImiSect. die Erweiterung aus unter ersten Erklärung. . eine durchaus einfache Beziehung (rapport). sive comparari potest. quatenus habel omnes suas ob qnod alteri (homogeneae cuicnnqne) aequalis." 3) Besonders hat. — aut minor quod rei competit. Systems Analogie strakten Das das durch die der geometrischen erklärt wurde.Verhältnis". Es ist interessant. Cette definitiou I«-- que le Qombre es1 une multitude d'unites na lieu que dans 191."') Proportion Strecke zum ab- Einheitsmass wird hier allgemeiner zum Systems Ausdruck der Vergleichbarkeit von Gliedern eines bestimmt definierten begrifflichen Hinsicht. IV. Die Zahl. rationem j!4o: intelligimus. An Stelle der Komposition den Teilen wird hier Möglichkeit der Vergleichung dem Gesichtspunkt hervor. habetur. dessen Fixierung zunächst einer verlangt wird. die Lösung des stofflichen Verdinglichung im Systeme Descartes" ermöglicht hat.. II.. cap. Zugleich löst sich der Zahlbegriff selbst in seiner Weiterentwicklung immer deutlicher von seinem ersten Ursprünge los. VII. . die zunächst als Aggregat von Einheiten gilt. dass sich diese Umgestaltung gleichzeitig in Newtons Arithmetik vollzogen und hier wohl aus ähnlichen logischen Motiven Nur für die ganze Zahl hält Leibniz die Erklärung als aggregative Vielheit fest. die sich nicht aus der Zusammensetzung herleiten lässt. VII.bedeutet. 2 ) Schon der Bruch .

206. et sinum 2 versum. Variable. dass die neue Zahl eine eindeutige Bestimmtheit nicht in einem quantitativen „Ganzen". sinum. Yll. zwischen überhaupt Die Proportion es in begriffs der heisst dem gilt nur als ein Sonderfall des Allgemein„Praeter notationem proportionis et rationis adhibeo Entwurf der „Mathesis universalis" — etiam interdum notamRelationis in genere.) = j0 verstanden als tritt. 57. s. p) id mihi significaret etiam p se habere ut radium. Werten 1 als ein „Verhältnis zwischen Zahlen u definiert werden.): Math. welche durch eine bestimmte analytische Vorschrift. spezieller dass Ausdruck für Inhalten die gegenseitige aufgefasst. - — anderer Ausdruck der des Punktionsgedankens. der von den bisher entwickelten Methoden abliegt. ) In Relation stehen danach Grössen. Indem in durch ihre Bezeichnung Umkreis des Funktionsbegriffs giltig Verhältnis den logischen entzieht sie sich damit end- ihrer ursprünglichen Definition.140 von Die Grundbegriffe der Quantität. darauf hin. 295. radius. n. Sed relationes adhuc variari possunt sinu inter (r. VII. Math. gr. derart verknüpft sind. dato sinu recto et verso detur potest relatio quaedam designo: radium v). s. nach dem eine Quantität aus Stelle erklärt wird 3 Sie ist somit nur ein der anderen gefunden vverden kann. die jedoch nicht auf die m. einzelne wenn also der irhter Funktion <\ nicht die abhängige wird. VN. ) Hier weist schon der Begriff des Unendlichen. eadem cum n. sondern in einem systematischen „Inbegriff" zu vertreten hat. dass den Werten der einen bestimmte Werte der anderen wie an änderet Die Relation ist der „Modus. s. algebraischen Operationen eingeschränkt zu denken ist. intelligi cum v. I." ) entsprechen. r. . 15 u. sie s: et si (r. . . sinum esset sinum versum v) quam (m. - Math. 135 :! (12. des i) Gerli. darin vor. hinc et ex. Est enim proportio tantum relationis species eaque simplicissima. Abhängigkeit Relation. Diese neue Bedeutung bereitet sich ferner das Verhältnis nur als logische wird. sondern die Gleichung selbst als Form der Bestimmung: Gesamt nun die ausdruck F Zahl y . VI. modis iunumerabilibus. Es bereitet sich im allgemeinen die Möglichkeit zahlenmässigen Ausdrucks von successiven Setzung von extensiven „Qualitäten" vor. vgl Math. die in der Das Verhältnis bezeichnet eine Teilen nicht zu begreifen sind.

141 Gesetzlichkeit. die sich vollzieht. An die Stelle des Problems der Teileinheit tritt jetzt allgemein die Frage nach der Einheit des Gesetzes. .Die Grundbegriffe der Quantität. sie zu ermitteln und zu begründen wird von nun ab die eigentliche logische Aufgabe. aus welcher die Grösse hervorgeht. die aber selbst kein zwar zwischen quantitativen Elementen „Quantum" ist.

suchung lichtet sich von Anfang an auf die prägnante Gestalt und Ausprägung. liegt in dem uns hier das Raumproblem methodische VorausFür die Lösung des Problems weiden wir nicht auf die Dinge.Drittes Kapitel. war innerhalb der arithmetischen Pronur in bleme tung- seinen ersten Ansätzen erkennbar. dem Zusammenhang. Seine Entfal- und Durchbildung gehört der Entwicklung der InfinitesimalFür diese neue Analysis der Grösse liegen die Analysis an. die philoso- sondern ihre ursprüngliche logische Aulfassung umgestaltet. Das geometrische Raumproblem und die Analysis der Lage. bestimmten Die konkreten Ausdruck <\e^ der nicht nur ihre Anwendung. in dev der Raum für die Wissenschaft gegeben entgegentritt. das ruf die ursprüngliche . bereits eine wichtige setzung seiner Behandlung. ebensowenig aber auf die psychoDie Unterlogische Entstehung der Vorstellungen hingewiesen. Voraussetzungen jedoch nicht mehr ausschliesslich in der Lehre von der abstrakten algebraischen Zahl. Die allgemeine Methode der Grösse hat in der Geometrie Descartes' einen erhalten. begriffe Das neue Motiv. ist: die Kritik des Raumbegriffs vollzieht sich an der Kritik der analytischen Geometrie. Entwicklung In Grössenbegriffs ist nunmehr durch phische und mathematische Entwicklung des Raumbegriffs bedingt. Tendenz der Cartesischen Lehre geht im reinen Denken ein Prinzip zu entdecken. — Die dahin. das zur tieferen Begründung der Quantitätshinführen soll.

Erkenntnismittel Zurückführung der anschaulichen räumlichen algebraische Verhältnisse/ auf Zahlenverhältnisse vollendete sich der Kaum zu einem reinen. Für Descartes aber bedeutet er nicht nur das Verfahren. — Begründung dieser Möglichkeit die einem Prinzip Der Gedanke nun. V. Das Mass vermag die Ausdehnung nicht im Denken zu begründen. Diese Zurückführung geschieht im Denkmittel des Masses: der Kaum ist somit in seiner reinen Gestalt ein Inbegriff metrischer Beziehungen. die in ihr festgestellt werden. in sondern gedanklich zu erzeugen bedeutet ein Grundmotiv Es I. Eine interessante Ausführung (vgl. nicht vorauszusetzen. rückgehen: es handelt sich selbst. 143 geometrische Ausdehnimg und damit für den Inbegriff der GegenDas Denken aber ist in seiner ständlichkeit einzustehen vermag. dass Leibniz' System. Denn in der Einheitsstrecke der analytischen Geometrie wird die räumliche Ausdehnung als gegeben voraus- — Ausdruck des quantitativen Denk-Verfahrens verstehen. Die Verhältnisse. rationalen Gebilde. wissenschaftlichen Punktion die Fixierung quantitativer Verhält- Die Ausdehnung musste daher. ob. Gedankens findet sich M. es ist in anderer Fassung in ebendiesem Begriff wiederum von neuem aufgegeben. 180 Math. S. sofern sie als objektives im Gegensatz zur sinnlichen Gegebenheit beErst in der trachtet wurde.Das geometrische Rawnproblem und die Analysis der Lage. strat voraussetzt. Solange wir den Massbegriff als die die Bedeutung des reinen Begriffs sich all — aber die Grundlage. ist bekannt. Das aber Raumproblem wird durch den Begriff des Masses gelöst. nur. IV. auf diese Verhältnisse zurüekbeziehen. erkennen wir ihn in seiner produktiven gestaltenden Bedeutung (s. in die Grösse aufgehoben werden. *) Ausdehnung ist. nisse. haben allerdings gesetzt. Die erkenntniskritische Frage muss weiter zuin ihr um die Möglichkeit des Masses in um die des Denkens. . solange seine Definition den Kaum schon wie ein sinnliches Subsinnlich bestimmt ). 180) s. sondern auch die dingliche Voraussetzung einer fertig gegebenen räumlichen Durch diesen Zusammenhang mit dem Gegebenen wird Einheit. a wird selbst nur Hiergegen richtet sich Leibniz" Kritik. 11). der Begriffs wert der analytischen Geometrie überhaupt fraglich. Kap. wie dieses Motiv der Ausgangs dieses 1. — Von bleibt in so grosser Wichtigkeit dieser Gedanke auch ist: — es ihm erkenntniskritisch eine Zweideutigkeit zurück.

zugleich die neue Gestaltung der Geometrie vollzieht. dass hierin der Kest in sie hinübergenommen. dass sie Das Hauptinteresse an dieser neuen Lehre in den Grenzen der Geometrie selbst einen der in Gedanken wicklung durchführt. ist es bezeichnend. in Frage gestellt wird.Moment. punkT der Infinitesimalrechnung und von hier aus die Grundlage der Mechanik geworden ist.. V. eine algebraische Analyse r ). Von der Bedeutung der geometrischen zurückzugehen auf Figuren . in ihrer Bedeutung als wissenschaftliche Prinzipien Im konkreten geometrischen Ausdruck bedeutet die sie die Forderung. völlig zu autonomer Geltung gelangt. 2 reine Denkwert der Methode. sondern in naiver Weise von Anfang an als anschaulicher Man sieht. . setzt die elementaren Theoreme und ihre Beweise nach dem algebraische antiken.Metaphysik'lehre. Math. auf dem sich Leibniz' Systematik der mathematischen Wissenschaften aufbaut. Für die Einheit des philosophischen Fundaments. sondern findet eine Schranke ) i) 2) Math. 179. des indem heraus es eine neue Grundwissenschaft Raumes aus sich verlangt und erzeugt. eigene Analysis der Kaumgestalten durch der Lagenverhältnisse zu ergänzen allgemeines logisches Prinzip erweist und zu vertiefen sich Ein hier in unmittelbarer mathematischer Produktivität. der analytische Ausdruck der Entfernung den Pythagoräischen Lehrsatz zu seiner Ableitung. Vgl. die kritische lässt. . als Grössen sich ist das qualitative Diese Zurückführung des auf das Quäle bezeichnet eine wesentliche Aufgabe der Quantum das in ihnen darstellt. welcher die Fortführung der elementaren Grössenlehre zur höheren Analysis entscheidet. V. in dem ihr philosophisches Interesse Das Denken ist noch nicht wurzelt. besteht darin. lytische synthetischen Verfahren voraus. So fordert der ana- Ausdruck der Geraden das Aehnlichkeitstheorem.144 Das geometrische Raumproblem und die Analysis der Lage. seiner systematischen aus Fortentsich Ergänzung der Geometrie her- vorgehen Die Behandlung zeigt zunächst den Mangel dass sie das Gebiet der Geometrie niemals selbständig und aus den ihm eigentümlichen Prinzipien heraus abzugrenzen und zu Die Grundlegung der analytischen Geometrie gestalten vermag. dass derselbe Begriff. 143. Der Gehalt der Euklideischen Geometrie wird also von der neuen Methode nicht deduktiv erzeugt.

muss in seiner eigentumlichen Funktion der Erschaffung der Elemente heisst . für „Ich bin bedacht den Frhrn. die die logische Vollendung der Analyse bezweckt.Das in einer geometrische Raumproblem und die Analysis der Lage. sondern ursprünglicher noch selbst. wie die Richtung Koordinatenachsen zu definieren. L'autre par la 2) circonferauce de la figure. i. Bodenhausen weilen wir bisher nur calculum magnitudinis gehabt und daher unsere Analysis nicht perfecta. Ohne wäre es so wenig möglich. 30: „Je puis exprinier par ce calcul toute la nature la figure ce que l'algebre ne fait jamais. il laut expliquer par la figure ce que c'est que ce x et y. also einem fremden Prinzip angehören. diese Gesetzlichkeit der Gesetz- lichkeit der Lage. 26. Leibniz geht für die Entwicklung der Grundgebilde des Raumes zunächst vom Begriff des Punktes Der Punkt in enthält in sich sofort das ganze Problem des er Raumes bedeutet *) seiner neuen charakteristischen der Gestalt. wiederhergestellt werden. den ursprüng- lichen Ausgangspunkt des Koordinatensystems. que ce sont des lignes droites. c'est-ä-dire. das in der analytischen Geometrie nur als deduktive Ableitung aus gegebenem Inhalt verstanden war. Leibniz' System. Mir aber müssen die Elementa selbst es in — dem Manuskript per calculum herauskommen Die logische "-> Tendenz wird. II. von meinen calculum situs in Form zu bringen. 21. dass dieses Prinzip dazu hinreicht. Math. das den gesamten Inbegriff der Vorausumfasst und erschöpfend definiert: es muss ferner elementaren Grundgebilde gezeigt werden. 172. VII. den Grundmitteln Auch in ihnen muss die Geometrie die der extensiven Grösse Begriffe vorwegnehmen. Denn die die Negation Ausdehnung. ebenso Math. Das Denken. 142. Diese Bedingtheit zeigt den Einzelsätzen. während ou definition de Vgl. sed ab Elementis Geometriae dependens gewesen. 1 4"> sich nicht nur in in fremden. methodischen Instanz. V. dont l'une est perpendiculaire ä l'autre et l'uue commence par le centre. der Analysis der Lage sie ist damit ausgesprochen: es fragt sich nun weiter. 1 ) Angesichts dieser geschichtlichen Stellung des Problems entsteht für eine geometrische Charakteristik. Es muss ein einheitliches Prinzip zu eine doppelte Aufgabe. car disant que x 2 -f-y2 = a2 est l'equation d'un cercle.j Cassirer. II. die bekannten und Grundsätze der Geometrie aus sich hervorgehen zu lassen. 355. der setzungen Grunde gelegt werden. Math. wie weit durch die Ausführung erreicht aus. .

für welche der tiefere nur negativ seinen Unterschied gegen die Ergebnisse der quantitativen Methode. eile n'y suffit pas: car le nombre. ist Cartesischen Gleichsetzung von Grösse heit des Grössenbegriffs. 691. auquel l'etendue ou diffusion (notion relative) se rapporte." zipien ') Hier scheiden sich in voller Klarheit die gestaltenden Prin- Die Ausdehnung wird als ein sekundäres Ursprung in der „Örtist. Raum durch die Extension nicht erschöpfend definiert dass der ist: die extensive Grösse kann untergehen. . 693. . nicht die spezifische Charakteristik des Raumes. Diese findet ihren reinen Ausdruck im lichkeit" zu suchen Die Euklideische Definition des Punktes. und Raum nicht nur die Allgemein- sondern zugleich die Individualität des „Je distinguerois toujours entre l'etendue Raumbegriffs verkannt. fruchtbare Bestimmtheit muss also ihren Grund in einem eigenen Prinzip „La grandeur entre dans l'essence de l'etendue. Charakteristik als Darin liegt in ihm erhalten gedacht wird. . dans (ar et par consequent le lieu est point aussi bien que dans l'espace lieu peut etre sans etendue ou diffusion.14<i Das geometrische Raumproblem und die Analysis der Lage. Ergebnis erkannt. comme l'etendue du corps le le est la diffusion de la materialite. le mouvement ont aussi de la grandeur. nicht eigentümliches dass In Gesetz. das in der „Lage" enthalten ist. Leibniz deckt hier die Paradoxie der der philosophische Systematiker des Prinzip nicht Raumes gerade dessen Geltung eigenstes. et cependant ils sont differents de l'etendue. zu ihrer Ergänzung bedarf sie der Hinzufügung des positiven Prinzips. doppelter Rücksicht der Hinweis auf wichtige und in Kaumelement Untersuchungen. ohne dass die räumDiese liche Bestimmtheit überhaupt damit aufgegeben wird. mais haben. Ainsi l'etendue. Begriff des Punktes. le temps. quand eile est l'attribut de l'espace est la diffusion ou la continuation de la Situation ou de la localite. Ainsi la diffusion du Heu tormera l'espace . vgl. qui seroit la Situation ou la localite. unterscheidendes zur gebracht hat. ou l'extension et entre cet attribut. bestimmt daher des Raumes. das keine Teile besitzt. Erdm." So giebt also die Grösse sein auf. 172. „Punctu m de Slalebranche. dass er ein Gebilde sei. i) Examen <les principes Math. Zunächst nämlich wird hier klar.

A. in Für der der Punkt das Endglied der aus fortschreitenden nicht Reihe der „Abstraktionen'- vom physisch Wirklichen. nempe Unde sequitur punctum esse mini ra um l \ partibus carere. Euclidis Ilpcü-a. 183: In (s. erzeugt. 16 ff. I. ihn nicht schlechthin als Negation der Ausdehnung. Gern." des Die Zu- Extension lichen aus dem für Inextensiven der Lage. 339. ut possunt consideräri quam a 1 i < j u i <1 absolutum. quoniam 3 ) hoc puncti vestigio diversae entsteht hier positiones conjunguntur. quod ipsum opus erit concipere tai - An des Bosses. Math. 147 < xprimit id.Das geometrische Raumproblem und die Analysis der Lage. Ausgang für die methodischen Operationen. sondern als ihr erzeugendes Prinzip zu verstehen. et extensione maxime limitatum est. 136: Puncta accidenprimarium accidens. mittlung des Bewegungsbegriffs ausdrücklich verworfen: tm(iefefroq Für Leibniz dagegen ist das systematische Interesse am Begriff des Punktes von Anfang an darauf gerichtet. cum extensio positionis simultanea continua. In xa< cuva/e«. quod sit caeteroruni bas'is ei quodammodo non modale. Ipsum autem formale. Aristoteles und die Mathematik. vgl. Vgl. V. sich gleich wird eine Voraussetzung das Verständnis räumaus Kontinuums eines berührt: das Kontinuum versteht '.? 2) dieser Vertiefung des Problems wird der fundamentale Gedanke repetitio des Raum - Differentials vorbereitet. V. Gerh. eyooaa erinnert werden. II. ursprünglichen und einheitlichen logischen Die Analyse der Lage weist hier seine reife auf einen universalen Gedanken des Systems und auf staltung voraus. ut lineam fluxu puncti fleri dicimus." Wenn fteotv wir hier an die Aristotelische Erklärung der aovoi. quod in simplicem situm. der gedanklichen „Kontinuation aus der Fortsetzung und Fort- entwicklung Prinzips. 10* . 144. Die i) -i IS. so ergiebt sich doch von einer anderen Seite Aristoteles ist her sogleich ein bezeichnender Gegensatz. denen sich die kontinuierliche Ausdehnung Ableitung der Linien und Flächen e£ ä|.u. quod diffund rit localitas seil >piod facit situm. 10 Grörland.£f)-(ov ( aus Daher wird die Platonische dem Punkte durch Verioxa». Metäphys.) 8 ) talia i II. Die Lage sit ist das „funda- mentum in extensionis. mathematische in Ge- Der Grundbegriff der Lage bewahrt somit seiner ersten Fixierung die Beziehung auf die Probleme der Kontinuität.

als sofern Bestimmungen.Bewegung" umfasst. logische Abhängigkeit von Denkinhalten unteieinander. der neben der „Kongruenz" die Begriffe der „Aehnlichkeit" und der . wie das Denken. des indem die Operationen der Algebra sich von Anfang an einem System von Beziehungen überhaupt einordnen. Diese in welchem erst ihre bedingte Bedeutung sich feststellt. der hier als notwendige Vermittlung vorauszusetzen ist. Erweiterung des logischen Gesichtskreises durch den Gedanken Begriffs. auf die algebraische Quan- eingeschränkt. nicht aber im Einzelnen entwickeln. darzustellen vermag.1 |s Das geometrische Raumprobletn und die Analysis der Lage. deren Begründung auf ein allgemeines Problem zurückweist. .. Sie bedeutet die gegenseitige Abhängigkeit von Grössen. und aus dieser Frage heraus entsteht bei Leibniz eine veränderte kritische Tendenz. V. da der Begriff der Bewegung. eine wesent- schöpferisch aus sich hervorgehen Schranke der Cartesischeu Auffassung überwunden. sofern diese durch eine algebraische Gleichung darBei Leibniz ändert sich die Bedeutung stellbar gedacht wird. Damit nun ist die die Aus- dehnung nur liche sinnliche Gegebenheiten lässt. 172. nicht von ihrem ursprünglichen Plan. sich ihren Mitteln entzieht. gemeinerung Der Funktionsbegriff ist allerdings schon in der analytischen Geometrie Descartes' der eigentliche Grundgedanke. Nachdem der Punkt als die „Basis" des Raumes erkannt ist. Das Denken fordert nunmehr einen allgemeineren Ausdruck. nach welcher ein gegenseitige Inhalt Er bezeichnet nunmehr allgemein des Denkens einen anderen gesetzlich und in eindeutiger ') Streng genommen. Aber die Funktion tität ist hier. S. 1 » Die Untersuchung nimmt daher zunächst eine andere Richtung. geometrische Charakteristik kann jedoch diesen Zusammenhang nur im Allgemeinen hervorheben. genauer eine derartige Abhängigkeit. der „Scientia universalis" giebt erst dem Funktionsgedanken seine ganze die methodische Freiheit. Math. die sich vor allem in einer logischen Veralldes Begriffs der Funktion ausspricht. sich bereits als ein reines Prinzip es Das Prinzip der Lage hat des Denkens erwiesen. gilt dies allerdings nur von Leibniz' Ausführung der geometrischen Analyse. als es in An dieser Stelle bloss quantitativen Beziehungen finden kann. vollzieht sich der Uebergang zu den anderen Gebilden durch die Anwendung einer neuen Methode.

in dem sich sein neuer logischer Sinn konzentriert: dies ist der Begriff der .. . quod his conditionibus satis- die gewöhnliche geometrische Betrachtung anschauliche Gesamtheiten von Lagebestimmungen zum un. Die Analysis der Lage ist nun der Versuch. ohne zu reduzieren. Die Analysis räumlicher Gebilde besteht in ihrer Rückführung auf diejenigen Lagebestimmungen. — die ganze Mannigfaltig- Diese Gedankenreihe in völlig abgeschlossene]' die implizit stik durch zwar in Leibniz' Erklärungen nicht Ausbildung vor. quando scilicet quaesitum unicum reperiri datis ita circumscriptum est. sie wird jedoch Entwicklung der geometrischen Charakteriliegt überall vorausgesetzt. ut duo extreina \. hat. quae simul soli competiint. Math. . Sie sucht Lagebeziehungen — in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit darzustellen. die sie begrifflich voll- ständig und in eindeutiger Weise determinieren. faciat . 29: Determinäntia sunt. Es giebt innerhalb der Analysis der Lage einen Begriff.' reduziert die neue Charakteristik hinreicht. 261. Die Unter- suchung dieser Verhältnisse bildet eine eigene neue Wissenschaft ex quibusdaiu „de determinato et indeterminato. non nisi ani com\'< petunt rectae.Das geometrische Rau?nßroblem und die Analyst* der Lage. seine schöpferische Thätigkeit nicht mehr. In sie vorher auf der Grössenbeziehungen diesem Gedanken unmittelbaren funktionellen Bestimmtheit räumlicher Gebilde sieht sie das Mittel. den allgemeinen Gedanken der Funktion ohne algebraische Vermittlung für das Raumproblem fruchtbar zu machen. zunächst auf dasjenige Mi- nimum einfachster Bedingungen. Nun bedarf wie bisher. die sie untersucht. VII. ut non nisi possit. VII. in auch nicht in letzter Linie also auf diejenigen Punkte." *) W ährend r mittelbaren Gegenstande die Einzelgebilde. vgl. in denen überhaupt eine strenge Gesetzlichkeit des Denkens erreichbar ist. wenn durchweg fertiger begrifflicher Formulierung aufzeigen. in Der beherrschende Begriff der Funktion lässt sich seiner wissenschaftlichen Entstehung.Determination". 149 er für Bestimmtheit aus sich hervorgehen lässt. der Be- stimmung durch die Quantität: er kann sich für alle Inhalte bethätigen. durch einander aus den einfachsten Grund- gebilden und schliesslich aus dem Punkt keit räumlicher Gestalten aufzubauen. welches um das !) non nisi nni Math.

150 Das geometrische Raumproble?n und die Analysis der Lage.. Gebilde in einzigartiger Bestimmtheit zu umschreiben. . id est omnia ejus puncta consideranda seu percurrenda ex sola duorum punctorum consideratione offeruntur.Utrum putem conditiones datae sint determinantes. der Reduktion auf eine reine BegriftV nicht bloss — die jedoch hier der Grösse überhaupt. sich. selbst angehört. Math. wie die vollen in Auch geometrische Charakteristik betrachtet somit. auf das sie sieh bezieht. Es handelt sich in ihr nicht so sehr darum.. Bestimmung kann daher zunächst Die Möglichkeit die einer derartigen Repräsentation des Denkbedingungen weist jedoch zugleich auf einen tieferen Ursprung und damit auf eine neue Bedeutung der „Determination zurück. V. ex ipsismet quando tales sunt. als sie konstruktiv aus sich hervorgehen zu lassen. 150 (22) 2 ) . cognosci potest. Matli. cum ex determinantibus caetera omnia oriautur" ). und konstruktiven Faktoren ausdrücken „(^uae ex determinantibus J seu datis sufficientibus discerni non possunt. Alle qualitative Mannigfaltigkeit der Formen soll. von der es scheinen könnte. dendo nihilominus ad rei generationem vel i) enim ita proce- possibilitatis ejus de- Math. V. sondern gestalt. die von ihr bewiesen sind. Si vel ita demonut nihil strandum semper procedatur modo uspiam relinquatur arbitrio sive electioni. 14U: „Pars quoque rectae esi recta. sondern Die dem eigenen Gesetze abstrakte des Raumes den bestimmten Einzelgegenstand für das Erkennen vollkommen vertiefen und ausdrücken 2 ). inquam. der an den gegebenen Elementen noch haftet. vgl. So wird der sinnliche Rest. muss einer sofern sie ein Gegenstand der Erkenntnis sein in Verschiedenheit ihrer Definition der begrifflichen lassen. Die Unterscheidung der Formen. V. alle Wahrheiten. per quae sola determiaatur totum: determinatur. die Figur in analytische Geometrie. ut rei quaesitae genera- tionem sive productionem contineant sibilitatem demonstrent et vel sattem ejus pos- inter generandum determinato. vorhandene Abhängigkeiten in einfacher Wiedergabe - Gegebenen durch ' festzuhalten. wird die hier als Leistung des reinen hingenommen werden Denkens erkannt. 181. Vgl. nicht mehr ihrem konkreten Sein. eo omnino discerni non possunt. nam el ipsa determinatur per duo illa puncta sola. abgestreift. gelten eben damit zugleich für das Objekt. dass sie als einfach also sinnliche Thatsache muss.

describendi modum) 4 II taut savoir que cette image qu'on a (de la ligne droite) nVn est ) . qui scilicet sit secundum ipsam rei naturam procedendo per deterId enim nisi esset. 262. Sed hie ordo cum variari possit inhnitis raodis. ob. I. nullus esset minata intermedia ordo.Kürzesten'' tritt hier erst nachträglich auf. UI... S. systematische Beziehung logischen Gestalt nichts zur Definition. . Atque haec est via minima ab uno ad aliud.. das die Bedingung für Die Determination tritt hier in die distinkte Erkenntnis ist 2 ). ..Das geometrische Rawnproblew und die Analysis der Lage. h Math. als die in ihrer reinsten eben diesen methodischen Entwurf des Gegenstandes bedeutete 3 ). Math. :J»J:. sinnlicher ein methodisches Grundmittel: darin — nicht in der Gegebenheit ) der Anschauung Sie definiert — liegt ihre Rechtfertigung und ihre Bedeutung. nulla discernendi ratio in coexistentia rerum.'). sondern aus der nicht aus Möglichkeit räumlicher Bestimmung überhaupt zu deducieren geDie Gerade ist als eine Bedingung dieser Möglichkeit sucht. nachdem zuvor versucht wurde. cogn-oscendi. die Gerade ganz allgemein als qualitatives Prinzip der Ordnung unabhängig von jeder Massbestimmung zu definieren. anderes. 156. weil sie . Durch das gedankliche Mittel der Determination eutsteht nun zunächst der neue Grundbegriff der Geraden: die Gerade ist dasjenige räumliche Gebilde. *). in percipiendi tran- quidam ordo. das durch zwei Punkte eindeutig bestimmt ist. I T» l monstrationeni perveniatur. Dass ein solches Gebilde möglich ist. j<as l'idee distincte et ne suftit pas ä en demontrer les proprio Oerh. Atque hoc via dici potest.. 4 erst den „Uebergang" von Punkt zu Punkt. cujus magnitudo distantia appel5 latur. Nur deshalb. 3 Si qua sint similia ) . situ . VII." ) Die quantitative Bestimmung der . V. Kap. •_'. 8) secundum unum determinandi (distincte etc. cum a dato ad datum per quodvis iri possit.. wird Anschauung behauptet. dum ab uno ad aliud per alia transitur.Est . VII. 5) Math. der sonst unendlich vieldeutig bliebe. certum est problema Inhalts esse peuitus also determinatum'" Die Bestimmung des geschieht durch das Gesetz seiner Hervorbringung. . necesse est unum esse simplicissimum. . sie wird zum Ausdruck für das freie beschreibende Entwerfen.

. eonsiderandum est aeqne brevissimas plures. brz. Gegen die Archimedische Definition der Geraden als des kürzesten Weges wird hervorgehoben. Heimholt/ a. quod in superficie sphaerica possibile est inter <lno puncta. 2 besonders von Helmholtz ) — Huyghens übersendet. Tendenz der Unterscheidung qualitativer und quantitativer Monaente ) ist allgemein der leitende Gedanke der Untersuchung.feste Verbindungen" (lignes inflexibles) erFür die Anticipation metageometrischer setzt denken können. infinitae tales duci possunt. i) -) Vgl.. Math. Math. Aufl. Math. Ursprung und die Bedeutung der geometrischen Axiome (Vorträge u. dass in ihr vorausgesetzt ist. den er eist ermöglichen sollen. (Daten. 23 f.. Ostendendum ergo erat. 20. V. dieser Erklärung hier es genügt. 174. LI. dass jeder Körper im Räume ohne Formzweier Geraden. seu meridianorum quarum quaelibet est via a polo ad polum qua brevior non datur. ihrer Lagedefinition ist.. vgl. quot sunt circumferentiae circulorum magnorum per hos polos toi scilicet. bezeichnet Leibniz es weiter als einen besonderen Vorzug -> seiner Grundlegung. dass ihre fundamentalen Aufstellungen von der Voraussetzung der Geraden unabhängig sind und diese selbst wurf der geometrischen Charakteristik. puncta sit brevissima. sX .. ff. < ». Porro quo magis videas demonstratione opus esse. a. imo infinitas aliquando dari. nempe polos. 199. V. Helmholtz. vehiti in superficie sphaerica. 9. Die unveränderliche Lagebeziehung Punkte kann ohne Rücksicht auf die Gerade zwischen beiden zum Ausdruck gebracht werden.'» Probleme durch Leibniz ist ferner die Formulierung des „Postulateswichtig. definitione rectae. giebt.. nach durch zwei Punkte vollständig gegeben kann sie weiterhin zum Ausdruck der Entfernung als einer Die eindeutigen Relation zwischen zwei Punkten werden. fcransenntium. was 1 zu beweisen wäre: dass die es nämlich auf zwischen zwei Punkten Zur Ver- nur eine Linie oberfläche hin.-. bestimmter ein Zeit Art unendliche viele Darin in ist allgemeiner Gedanke vorweggenommen.152 Das geometrische Raumproblem und die Analysis der Lage. abi Lnter duo quaedam puncta. id ipsum quod assumis dcmonstrari petitur: brevissimam lianc esse unicam . deutlichung weist Leibniz die Verhältnisse der Kugel- auf welcher zwischen je zwei Punkten von . Ueber den Cf. Ex qnod inter cluo 4. a.Kürzeste" giebt.. 29. 146). S. V. 196.sse. 161. u. 24 v«d. sofern wir uns diese durch beliebige . die Definitionen der I. 185. Reden.. id absolute inter duo puncta fieri non po. S.. der neuerer zum Ausgangspunkt metaIn dem Entgeometrischer Spekulationen gemacht worden ist.

Marl. für diesen Zusammenhang mit den ohen angeführten Erklärung die Definition der nihil prorsus de intelligi Kongruenz: „Haec dieuntur congrua. 1 Math. sed per determinationes. seu congruitates et Beals Mittel der tritt zugleich Hier eoineidentias. 263. dennoch bedeutsam: sie zeigen zugleich. 161. Math. was der Begriff der Gleichheit für die tudines. 207. 21. VII. VII. In diesem Zusammenhang weist er auf die gemeinsame logische Wurzel von Gleichheit und Kongruenz in Leibniz" Begriff der Identität zurück. ristischen Ausdruck des Prinzip . A ) Vgl. VII. 2 3) Math.. IL 228 f. als zu denken spezieller ist. bis zu welcher Klarheit die explicite Hervorhebung der Grundeigenschaften des geometrischen Raumes bei Leibniz ge- obwohl sie nicht ausgeführt allgemeine philosophische Motive langt ist. quem non ingrediuntur magni- sed puneta. Math. 168.. Y.prosultare" geprägt 2 ) — befolgt überall also in das gleiche der „Determination".. vgl. ) Quantität bedeutete: die Möglichkeit gegenseitiger Vertretung von Lageverhältnissen. quod non possihile sit etiam circa aliud vgl. die in ihr zum Ausdruck kommt. 153 Veränderung beweglich sind. die den Uebergang des Punktes zur bestimmt weiterhin den Portschritt zur Das successive Hervorgehen zweiten und dritten Dimension.Das geometrische Raumproblem und die Analysis der Lage. Vit. 27") i'. bezeichnet logischer Sprache die Anwendung nasci des Funktionsbegriffs auf den Raum ohne die Auflösung räumlicher Verhältnisse in algebraische. 4 ) Die Kongruenz schiedenen der Ausdruck dafür. 265. 3 stimmung ein neuer Begriff: der Begriff der Kongruenz auf. Geraden vermittelte.. u< uno affirmari possit. Er bedeutet für die Lage. Math. 1 ) Diese Bestimmungen werden. des dass es möglich ist. Leibniz hat dafür den charakteder Gebilde aus einander Dieselbe Methode.Yidemus ex hoc exemplo novum genus calculi hactenus a nemine mortalium usurpati. solo discrimine numeri ><mi individni de. . III. der damit von neuem in seiner wissenschaftlichen ist Fruchtbarkeit erkannt ist. an ver- Stellen Raumes identische Konstruktionen vor- zunehmen und damit identische Bestimmtheiten zu determinieren: es ist also wiederum die synthetische Möglichkeit der Identitätssetzung. et ubi calculus non fit per aequationes. quae talia sunt.. . VII. 20.

beide zum Decken gebracht werden können. i) Grassmaun. ja er ist dadurch in den Stand gesetzt. Diese Bezeichnung wendet er dann in der von ihm mitgeteilten Probe besonders auf die Kongruenz an. erfundene letrische Charakteristik. b und c aber feste Punkte versteht. ohne dass sich einem der beiden Vereine die gegenseitige Lage der in irgend Punkte ändert. die Hauptregeln des Kongruenzcalculs im Unter„Das Wesentliche schiede von Grössen-Calcul zu betrachten. I. Orte'- dass allgemein definiert die besonderen Gebilde als also als „geometrische werden. Für das Verständnis der besonderen Aufgabe. so ist zunächst wichtig. . 828). so nämlich.Begriff in der Analysis der Lage zufällt. wobei er dann stets die entsprechenden Punkte eine von Punkten auf die entsprechenden Stellen setzt. die dein Kongruenz . wenn. H47 geknüpft an die von Leibniz (W. wirklich auch schon au dieser Probe nachzuweisen." *)Suchen wir das philosophisch Wesentliche in diesem Ver- fahren zu bezeichnen. dass a x 8 b c eine Kugel (deren Mittelpunkt a und der That man sogleich. der gleichfalls bezeichnen Punkte. bei ln der Leibnizischen Bezeichnungsart'- — so giebt G rass- an n das Verfahren wieder „ist. räumlichen Beziehungen unterworfen werden können. wie eine rein der als kongruent bezeichneten Diese einfache Betrachtungs. indem er ganz allgemein zwei beliebige Ver- kongruent setzt. Vereine weise wird raschender Resultate. wozu er er dann letzten Algebra eingerührten Sitte gemäss die Buchstaben des Alphabets wählt. Inbegriffe von Punkten. ist es notwendig. oder verändererlaubt. nach veränderlichen Punkt. sieht wenn man mit Leibniz 8 als und unter x einen seiner Lage Zeichen der Kongruenz wählt.und Bezeichnungsihm nun der Keim zu einer Reihe höchst über- geometrische alle welcher In Analyse möglich ist und zwar eine solche. dass welche lich ihrer in Lage der nach zu unbekannt sich sind.154 Das geometrische Kaumproblem und die Analysis der Lage.' § I. unter a. während er die ihrer Lage nach bekannten oder unveränderlichen Punkte durch die übrigen Buchstaben markiert. die einer bestimmten Bedingung H. g< < icoinetrisclie Analyse. deren Halbmesser b c ist) und a x 8 b x eine Ebene (welche ab senkrecht hälftet) als geometrischen Ort des Punktes liefert. Lpz. dass jeder Punkt des einen Vereins den entsprechenden des andern deckt.

Es bezeichsie Verschiedenheit von Lagebestimmungen. geometrische Raumproblew und die Analysis der Lage. zugleich eine neue logische Entwicklung erfahren. Bei Euklid bezeichnet er noch wesentlich die sinnliche Möglichkeit der die die sinnliche Gestalt Deckung. Beide Methoden haben zunächst gegenüber dem anschaulich Gegebenen Darin liegt die gemeinsame logische Aufgabe. es scheinen. welche die Punkte eines Inbegriffs in zur Einheit zusammenschliesst. ohne der Variation Eines jedoch identischen Grundelements hervorgehen zu lassen. — Der Kongruenzbegriff hat nun bei Leibniz durch den neuen Zusammenhang.Beisammen" fremd Dagegen erscheint in der Kongruenzbeziehung der geome- trischen Analyse die Regel. selbst lichen Relation. In dieser Absonderung des räumlichen Faktors im System der Grundbegriffe liegt zugleich der Wert und die Schranke der aus — Analysis der Lage. der Art einer rein räum- Zwar könnte einschliesse. das für die Gesamtheit ihrer Punkte gilt und diese als individuelle Gruppe von dem unterschiedslosen Untergrund des Kontinuums loslöst.. der reinen Charakteristik der Qualität des . das der . 155 Verwandtschaft und der Gegensatz des neuen Verfahrens gegen die analytische Geometrie. die hier zunächst betrachtet wird in der Anschauung des Nebeneinander gebunden.. Wenn die analytische Geometrie dieses Gesetz in der algebraischen Proportion der Entfernungen von festen Geraden fixiert. Die neue Wissenschaft. so führt durch ein sie in dem Begriffe der Zahl ein Moment ein. als ob die Einführung der „Veränderlichen" bereits die Berufung auf eine andersartige Gesetzlichkeit stik.Form" als ist. Somit bleibt das Verfahren wenigstens in derjenigen prägnanten Ausprägung. aus den konstitutiven Bedingungen des . Indessen ist das X der Charakteri- wie eine die genaue Betrachtung sogleich lehrt. der Ausdruck der Mannigfaltigkeit: net nicht der Veränderlichkeit.und Zeitmotiv ausgeführt wird. Die Verschiedenheit der „Form".Das genügen. das in ihm in charakteristischer Abschliessung gegen das Zahl. durch welche sich für die Anschauung bereits die bestimmten Gestalten aus dem Ganzen des Raumes charakteristisch heraussondern und abheben. Die Eigenart der Figur ist gemeinsames Gesetz auszudrücken. in den er eintritt. wie es für den echten Begriff der Veränderung wesentlich ist. soll in ihnen auf einen reinen Beeine griffsausdruck gebracht werden. Es ist das reine Motiv des Beisammen.

ist weder überhaupt. „Je als Ordnungs-Gesetz für Lagebestimmungen hervorgehoben. a materia absolut] id „Sciendum est. puri. Y. was durch dieselben gedanklichen Bestimmungsstücke definiert gedacht wird. noch unmittelbar sinnlich erweisbar. Math. Zurückbeziehung auf den Lagen werden vergleichbar erst durch Einen Raum. . VII. hierin ein erkenntniskritisches Postulat.. autem. ' .Kongruent'. 34. primam esse considerationem ipsius Spatii. kann hierbei nicht stehen bleiben. est Extensi et mutatione. Y. absoluten Raumes.. In anderem Zusammenhang wird daher der Raum in scharfer Unterscheidung nicht selbst als Lagebestimmung. sondern als Prinzip. Auch die Gesamtauffassung des Raumes wird durch Der Raum wird durch die Erihn entscheidend umgestaltet." 1 ) Der Gedanke der Funktion bleibt nun seiner Bedeutung nach nicht auf die Entwicklung der geometrischen Einzelprobleme beschränkt. Die sinnliche Kongruenz der Figuren wird erst als Ergebnis der Denk-Kongruenz ihrer bestimmenden Bedingungen und der Methode dieser Be- stimmung gewonnen. füllung mit dem Funktionsgedanken zum System: er bedeutet den gedachten einheitlichen Inbegriff möglicher Lagebestimmungen Dass eine solche Einheit möglich ist. L72. talia erunt etiam determinata posito scilicet eodem determinandi modo. das Leibniz als Voraussetzung für die Analysis der Lage aufstellt: „Si determinantia sint congrua. •_']. VIT.15(» Das geometrisch' Raumproblem und die Analysis der Lage. Itaque omnia puncta sunt in eodem spatio 2 Der . Es liegt selbstverständlich. Dies ist der Sinn des „Axioms". dem sie als Glieder eines Systems angehören. 141 Math. auf Grund deren Orts- — 4 ' Verschiedene bestimmung im Einzelnen erst erfolgen kann. vgl. das aller Bestimmung von Lageverhältnissen zu Grunde gelegt werden muss. Diese durch den Leibniz bezeichnet Forderung der Erkenntnis Begriff des reinen.ist nunmehr. inquam. 26t •' Math. 'pari absolut!.absolute"" et ad se invicem referri possunt. Denkens entwickelt." ) Raum bedeutet hier die Möglichkeit des Zusammenschlusses aller Relationen zur Einheit des Systems. ' Math. id est illimitati atque omnem extensionem continentis. Er ist der „Ort Lage aller Orte 3 ): die einheitliche Ordnung.

ist in der Gemeinsamkeit ihrer Funktion ein Mittel ihrer Vergleichbarkeit zu entdecken. dieser An i) Erdin. Die verlangte Identität kann nur die qualitative Identität eines Gesetzes sein. 776 (vgl. Somit ist die anfängliche Tendenz auf die Unterscheidung der Stellen gerichtet. Kapitel V). sofern er in der Form ausgesprochen wird. dass alle Punkte einander kongruent oder durch einander ersetzbar sind 2 ). peut toujours mettre a la place de l'autre. mais im ordre des situations. Grundlegung der ihrem Verständnis auf Geometrie zurück." x) Diese Bestimmung. Es hätte keinen verständlichen Sinn. sondern tritt in ihr selbst als abschliessende Einheitssetzung entsteht. e'est-ä-din. eine Einheit von Beweist zu ziehungen. 23 (an Huyghens). H. muss eine Einheit geschaffen werden. Or tous les points du monde sont dans un meme espace. In dieser ist der „absolute Raum" als Ausdruck einer methodischen Forderung anerkannt: während er zugleich streng darauf beschränkt bleibt. dass der Begriff des Abder Immanenz der Erkenntnis nicht entzieht. die diese Möglichkeit der Be- ziehung trachtet verbürgt. ou seloii lequel les situations sout rangees et que Tespaee abstrait est cet ordre des situations coneues comme possibles. in der die Unterschiede der Momente nicht ausgelöscht sind. Aufgabe erweist sich der Begriff der Kongruenz in seiner neuen Bedeutung. eine Ursprung leistet soluten sich Ordnung von „Setzungen" darzustellen. 2 ) Tous l'un se .' Sofern jedoch auf der anderen Seite das Unterschiedene seinen Sinn erst in der Relation £u allen übrigen Gliedern erhält. 157 que im Briefwechsel mit Clarke Tespace est im Ordre ou une Situation. les points du monde ont de la congruite entre eux. Während die Einzelmomente absolut be- den Ausdruck der Verschiedenheit behalten müssen.Das ne dis geometrische Kaumprobletn und die Analysis der Lage. Der Gedanke der Einheit des Raumes rakteristische zugleich in cha- Beziehung zum Begriff der „Kongruenz". Die erste Aufgabe des Raumes besteht in der Erzeugung des „Nebeneinander". Dieser die Gewähr dafür. In dieser Bestimmung vollenden sich erst die konstitutiven Merkmale des Punktes. Math. sondern erhalten bleiben.. die der Diskussion mit Newton point heisst — es über die absolute Realität des physikalischen Raumes die an- gehört. welches zugleich das „Auseinander" der einzelnen Lagebestimmungen verlangt.

Le Pere soutient liche gegen Lockes Psychologie verteidigt.Math. . die für jede Setzung einer Lagebestimmung gelten und die erst mittelbar die Resultate der Setzung einem gemeinsamen gedanklichen Prinzip unterzuordnen gestatten. die Linie und der Punkt „Erit. . : ipsa Sectio det terminos Bestimmung. (Jrenzsetzung die Fläche.] 58 Das geometrische Raumproblem und die Analysis der Lage. Mr. stentium. die das Unendliche zur Voraussetzung hat. que Tldee de Pinfini est anterieure ä celle du tini. Locke objeete. Dieser Sensualismus verwechselt das psychoSo logisch Frühere mit dem erkenntniskritisch Ursprünglichen. et has corporis sectione cognösci. Die Grenze entsteht also erst ut im Verfahren ihrer Setzung. ursprünglichen Begriff ein wie dem des von Dimensionen durch fortgesetztes unbegrenzten Raums Verfahren der sich ergiebt. durch Einschränkung. Das endliche einzelne Raumgebilde ist nicht als Ausgangspunkt ursprünglich für sich vorhanden es entsteht erst in einer ). das als ist. Das Postulat weist auf die Gleichheit der Denkbedingungen hin. vel ita ut termini ejus 1 non considerentur. sie ist nicht an sich gegeben. 199. aus drei aus ihm ergeben sich die besonderen Bestimmungen So entwickelt Leibniz gelegentlich. I. überwungleich wird hier bereits der unkritische Sensualismus den. der vom Einzelnen als einem Selbstverständlichen und Gegebenen ausgeht. das . Zuzu wichtigen systematischen Konsequenzen entwickelt hat.. die Kongruenz von Punkten im Sinne der Möglichkeit ihrer un- mittelbaren. sinnlichen Deckung zu behaupten. II a raison en prenant les idees pour i. Quod initio assumo ita interminatum. ändert sich fer- ner die Auffassung des Verhältnisses. qui arbitretur corporis notionem priorem esse notione supertauquam corporis terminorum nee per se subsificiei et lineae. In dem Axiom der Kongruität der Kaumpunkte konstituiert sich gleichsam das logische „Beisam- men". in dem er als Gesamtheit zu seinen einzelnen Bildungen steht. qu'un enfant a plutöt Tldee d'un nombre ou dun quarre. Unendliche sei früher als das Endwird Malebranche's Satz. Damit der sich in der Fortführung ist wiederum ein Gedanke berührt. que celle de l'infini. zunehmen Indem — Voraussetzung des anschaulich räumliehen an- der- Raum als System gedacht wird. Der systematische Inbegriff geht voran erst .

sich der dis- Charakter des Raumes kursive Analysis als reiner Anschauung ihre Die der Begriffe findet fachen Grundbeziehungen der Lage. dieselbe systematische Tendenz. S. . die Grundlage der besonderen Elemente. son- dern ihn aus Denkbedingungen konstituieren. trouvera que dans est 1 continuum la notion d'un etendu. Sie ist namentlich durch die Fortent- wicklung Schrift des Leibnizischen Gedankens in der Geschichte der Philosophie aufgegeben. vom ersten Auf die Analysis situs hat Kant in der Grunde des Unterschiedes der Gegenden im Räume. die : als eigene. muss erwartet werden. pris absolument. anterieure ä la notion d'un etendu. Es nicht streitet daher auch das Ausgehen Richtung. dass die geometrische Charakteristik. Sie vertritt daher. obwohl unter einem anderen Gesichtspunkt. an denen erweist.Das les geometrische Rautnprobletn und die Analysis der Lage. für die erkenntniskritische Charakteristik der Analysis der Lage entscheidend ist: die Frage nach dem Verhältnis von Sinnlichkeit und Denken innerhalb deine uen Wissenschaft. ). Hier wie eine Frage in der ganzen Durchführung die stellt sich nun noch dar. S. 451. oü la als modification est ajoutee" eines Mit der Auffassung des ist Raumes unendlichen als Inbegriffs zugleich die blosse Quantität für die Lösung des geometrischen Der Raum ist kein Ganzes im Sinne der Quantität. wie Schranke in den einsie in den Problemen Ls : • der Kongruenz und der Symmetrie zum Ausdruck kommen. da sie es vor allem sind. 2) 126 f. in welchem er seine einzelnen Teile als konstitutiv voraussetzen würde 2 ). 15!) images. die die Ableitung aus dem Unendlichen hat. Auch diese nämlich will den Raum nicht aus Teilen komponieren. Auch für das entwickelte kritische System bleiben die reinen Verhältnisse der Lage ein wichtiges Problem. vom unendlichen Raum mit der anderen die ihn aus dem Punkt heraus entstehen lässt. il raais en les prenant pour les le fondements des no- tions. ob. er ist als systematisches Ganze umgekehrt endgültig unzureichend Problems erkannt. also bereits in der ersten vorkritischen Gestaltung seiner Raumlehre zurückgewiesen. philosophische Grundwissenschaft für diese Probleme ) ») Erdm.

Determination ferner. von dem Zwange der sinnlichen EinzelWährend die synthetische Methode für die der Deduktion hier Bewährung an der Figur selbständig und dieser Seite vermag das rechnende Denken nach eigener Methodik fortzuschreiten 2 ). (Brfw. Der Punkt. ne lineas imaginatione persequi necesse sit. V. !) Math. darstellt. zugleich eine Antwort auf die methodische Hauptfrage enthält. 37 Anm. Ejus artis prima lineamenta mihi videor assecutus rationemque qua inventis symbolis aptis constitutisque principüs quibusdam caetera quadam calculi imitatione fieripossint. Leibniz kann rein es daher als die eigentliche Aufgabe des neuen Calculs bezeichnen. VII. quam Et similitudinum seu formarum conmathesis et ex Metaphysica repetitur. Moment des Die Lage vertritt für Leibniz das qualitative Raumes: es handelt sich also in dem neuen des Problem um die Bestimmung Qualität und Sinnlichkeit. sans employer l'imagiuatiou (Math. 173. die in ihnen latent ist. (Math. 33. „die Geometrie auf Logik sich in zurückzuführen" 1 ). als Element der Lage.) reperisse. jeden Einzelschritt verlangt. figurae sine figuris repraesentantur. Zusammenhanges von Allgemein nun kann der logische und rationale Grundcharakter der neuen Wissenschaft nach dem Gesamtergebnis nicht mehr fraglich sein. 207 vgl. soll Die gedankliche Anaiysis. wurde. 179: Figura in Universum praeter quantitatein continet qualitatem seu sideratio latius patet 2 ) formam . Wolff S.. vgl. V. sobald man sie auf einen anderen entdeckt Ausdruck bringt. Diese selbst gewinnt noch allgemeineres Interesse. kann nicht als sinnlich rezipiert gelten.. sondern ist in einer rein In der Entwicklungsmethode der logischen Setzung erschaffen. ö ) Verum quia communis illa methodus attentione ad figuras imagina- tionem fatigat et in implicationibus aegre ad exitum pervenit. ob. (Math. Nach hin bildet die Anaiysis der Lage somit die unmittelbare Fortsetzung der wesentlichen Tendenz der analytischen Geometrie: die logische Kritik des gewöhnlichen geometrischen Verfahrens kann bezeichnender Weise fast in wörtlicher Uebereinstimmung mit den 3 Ausführungen des Discours de la methode erfolgen ). S. . m. VII. 254). 3). sich die die Einzel ausführung leitete. erwies das Denken als das zureichende Mittel der Bestimmung die räumlicher Gebilde.160 Das geometrische Raumproblem und die Anaiysis der Lage. n. die ihm anschauung befreien. lxinc ipsamet quoque sui generis calculo sublevari potest. 26).

wie andererseits jeder Konstruktion ein entsprechender Ausdruck Dieser Zusammenhang wird gegen des Calculs zuzuordnen ist. das in der Ausführung der geometrischen Charakteristik zur Geltung kommt. I. Während für die Analysis der Grösse die Gestalt den Zahlzeichen der Algebin untergeht. in mittelbar geometrische Konstruktion übersetzbar sein. durch den Ausdruck der . na l\>i qjiadan) figurarum inspectione atque Lmaginibus minus dependente. bei der algebraische Lösung in eine und geometrische Konstruktion auseinanderfallen. . \\\\ wird der reinen Raum in der des ist Denkens neuen Geometrie Gegenüber konstruiert. . in dem die Gattungsbegriffe entstehen. mentis intuitu eadeoa praenoseere iiii'iHuli Cassirer. das heisst die Vorzüge einer jeden auf den Boden der anderen zu verpflanzen.i . in dieser schreibendes Entwerfen des Inhalts: sondern beFunktion kann es geradezu den wir kennen lernten. indem simplici . über der analytischen Geometrie.VII. . 282: Per. ist Die Theorie der Begriffsbildung durch Abstraktion bereits durch die allgemeine den Ursprung der mathematischen VorausDas positivste der Kantischen Argusetzungen überwunden." Leibniz' System. wollen die Charaktere der neuen Rechnung eine intimere Beziehung zur räumlichen Jede rechnerische Relation muss unAnschauung festhalten. Leibnizischen Wissenschaft stimmt hier völlig mit derjenigen der modernen Ausdehnungslehre überein.Das Somit bilde geometrische Raumproblem und die Analyst's der La^e. es gilt „die synthetische und analytische Methode zu vereinigen. bereits als (S.considenatioii. die gegen die Auffassung des Raumes als bloss Das „Denken" der Anagerichtet sind. \ \ . Es entfallen daher alle diejenigen Ein wände Kants. dessen Teile nur als Einschränkungen zu denken sind ist vonLeibniz selbst. als ein (Ge- der Kritik Kants jedoch hervorzuheben.i i) Math. die Lehre von dem „einigen allbefassenden mente ferner Kaum".€iD ipsius similitudinis licet. Bezeichnung der synthetischen Konstruktion Kap. als der eigentDie Tendenz der liche technische Hauptvorzug hervorgehoben. wie wir sahen.. dass das Denken hierbei keinestraditionellen Sinn des wegs mehr den „Abstraktionsverfahrens" besitzt.) 1 ) Hier jedoch liegt bereits die Andeutung eines neuen Motivs.Intuition" bestimmt werden. zum Ausgangspunkt seiner Lehre gemacht worden. „ diskursiven " Begriff Auffassung über — lysis der Lage ist nicht diskursives Vergleichen.

im Begriff der Sinnlichkeit die Entwicklung. dieser Begriff innerhalb des Systems der Geometrie erfährt. non tantum Geometriam miriii. tellement qu'il taut de la facon pour raettre le probleme en calcul. est. facon sans So sehen wir hier einen Gegensatz zweier Motive. 3 ) Diese logische Charakteristik wie sich zeigte. die hier entsteht. ebenso Math. der sich zum offenen Widerspruch zu steigern Während es früher als Tendenz der neuen Analyse scheint. in Universum quicquid imaginationi subjectuin Math. 142. au lieu que la traduction des problemes de Geometrie ä l'Algebre.calcul la simple enontiation du probleme seroit son calcul et le dernier calcul seroit l'expression de la construction. jam semel figuras et corpora literis exacte repraesentare poterimus.Les calculs y sont de veritables representations de la figure et donnent directement les constructions. nouveau . Math. die schrittweise Verfolgung der Figuren entbehrlich zu machen.. revocando situm ad magniwird tudinera est souvent quelque chose de force. II. f. sed et opticen et phoronomicam et mechaiiicam. die ist. erschien. 20. [I.162 Das geometrische Raumproblctn und die Analysis der Lage. 300. 26. V. ' in der Methode selbst das Grassmann. halten Die Schwierigkeit. Sinnlichen wird allerdings als der problematische Ausgangspunkt und als das Objekt der geometrischen Analyse bestimmt. der Wissen- Vielmehr dass es das eigentliche Ziel der fortschreitenden ihr die Reinheit Entwicklung. I. V. Die der Ausdruck selbst ent- einer Unbestimmtheit. 3) Si I \'->. schaft. certa jnethodo et veluti analvsi tractabimus. . vermittelt den Ausgleich zwischen Das Gebiet des den beiden widerstreitenden Bezeichnungen. jeder Konstruktion eine einfache analytische Operation zur Seite gestellt und urngekehrt" l). S.. \Y. 228 ebenso Math. 20 u. vgl.ce promovebimus. et encore plus de apres ce Mais le calcul fini pour en tirer une construction. scheint nun umgekehrt der Zusammenhang mit der in einzelnen Bestimmungen sinnlich geometrischen Darstellung ihren logischen ist Wert zu be- gründen. La chose est faisable et serviroit ä soulager merveilleusement rimagination que ce calcul suivroit pas ä pas et ce seroit quelque chose de tres utile pour la mecanique et meme pour la physique pour y raisonner mecaniquement 2 ). . II. nicht das ist Gegenstands methodische Verfahren ihres aber betrifft.

Die Sinnlichkeit wird in ihr distinkt. zunächst erkennen. V. das in der „Qualität" zunächst mitgesetzt ist. bestimmten Anschauung von Leibniz' Metaphysik entnommen sich (\en sind. ist auch für die Gesamtauffassung des Systems von entscheidender Bedeutung. wird durch den Begriff der . des „Reinen" hier zu erheben Ursprung vermag.. Der Begriff des „reinen Raumes" erhält hier zugleich mit seiner terminologischen Bestimmung 3 seinen realen wissenschaftlichen Gehalt. dass der Raum für Leibniz eine „verworrene Er- kenntnisweise" da sie einer bedeute. bezeichnet nur das noch ungelöste Problem und die Aufforderung seiner prinzipiellen Bewältigung in der Entdeckung eigener Denkmethoden. Was in der empirischen Sinnlichkeit (imaginatio empirica) aus den Figuren sicherem hingeführt. Die Gründe dieser Ansicht kommen. Math. Dass diese tiefere Durchdringung von Sinnlichem und Loin ) gischem ihre Möglichkeit am Begriffe des Raumes erweist. 156.distinkten Imagination" bezeichnet. S. sie gelangt zu eigener methodischer Fixierung." Diese ist 1 ) Somit Vertiefung des Begriffs der Imagination ündet schliesslich ihren entscheidenden griff: Ausdruck in einem neuen systematischen Charakteristik Be- der Gegenstand der geometrischen und weiterhin der Mathematik überhaupt. VI. Von dieser Analysi dependieivt alles. was imagi- nationi distinetae anterworffen. '-' Math. ltj. L82f. Gebiet des Ergänzung der Imagination und gleichsam ihre Vollendung in dieser Analysis der Lage enthalten.Das geotnetriscJie Raumproble?>i und die Analysis der Lage. VII. 355: ob s. für das dem ersten Anschein nach die Mittel des leinen Denkens unzulänglich sind. Gerh. 11* .'! ursprünglich loszulösen fremde Material von seinem sinnlichen und zum Wert wird. Die Analysis der Lage ist der Triumph der Logik. 2 Hier ist ) einem Worte der eigentümliche Wert der neuen Wissenschaft ausgesprochen. vgl. sofern sie ihr ein Gebiet unterwirft. erkannt die wird Beweisverfahren über das die abgeleitet durch die Rechnung in und bis zu Folgerungen Sinnlichen hinausliegen. Zugleich ist nunmehr die Antwort auf die allgemeinere Frage gegeben: das sinnliche Moment. in nicht in Frage: nur das Eine lässl schon hier dass diese Deutung der Raumlehre Metaphysiker Leibniz i unversöhnlichen Gegensatz zu eine] Math. VII. 205. 501. Die gewöhnliche Auffassung der Leibnizischen Lehre setzt voraus.

" Die Erkenntnis für der Wichtigkeit Phoronomie als reine Bewegungslehre wird hier vorbereitet. 3) In dieser Beziehung auf die Grundwissenschaften der Natur ordnet sich die Methode des Raumes selbst dem System der allgemeinen Prinzipien und Methoden ein. nicht von Anfang auf an auf die systematische Einheit liegt der verschiedenen Problem-" einer ver- gebiete verzichten will. „Die Bewegung vom und der Kraft abgesehen wird.24 ( 1669). ob. -> Situs als . in der sich hier das geometrische Denken unabhängig von jeder Frage nach der An- wendung vom empirisch Gegebenen gegen das Problem der Erfahrung in seiner wissenschaftlichen Gestalt. Grund der sicheren Ergebnisse der Prinzipienlehre zu änderten Auffassung der Metaphysik fortzuschreiten. daher hier die Autforderung. geometrische sofern Bestimmungen auflösen Begriffe lassen. V. rein geometrisch darstellbar. Ihre Bedeutung liegt in der Reinheit. Dutens V. Math. die den Uebergang von der Mathematik zum Sein vollziehen.). vgl. — Vgl.143. LI. als ') eine Darstellung von Lage- und Bewegungsdes Begriffs verhältnissen. Math. Der Wert der geometrischen Analyse erweist sich in der Mechanik und selbst in der Physik „pour y raisonner mecaniquenient" (s. Problem. der „Konfiguration'- ' Math. sie an der Astronomie dass nichts anderes ist. Die Analysis der Lage gehört nach ihrem Verfahren und ihrem Ergebnis der immanenten mathematischen Spekulation an. 8. 1.. die sich selbst wiederum in ist. von dem sie in ihrer ersten Fragestellung absehen konnte. Die Analysis bedeutet somit die Reduktion des Begriffs der Natur auf einen Inbegriff mechaausprägt. 11!». Die neue Disziplin leitet in ihrer Vollendung selbst wiederum zu dem Problem der Natur hin. Diese Freiheit bedeutet indes keine Abschliessung nischer Verhältnisse.Ilil Das geometrische Raumproblem und die Analysis der Lage. VII. . 2\ u. 51. Für jede Redie konstruktion der Leibnizischen Gedanken.. 162f. die . der Geschwindigkeit und des Weges ist unter Voraussetzung der Ursache des Gesetzes Insbesondere der ist Bewegung es ein bloss geometrisches klar. eigensten und wissenschaftlichen grundlegenden Leistung des Mathematikers und Methodikeis bringen würde. denn die Linien und selbst die Figuren sind nur die „Spuren" der Bewegungen und die Feststellung der Zeit. Gerh.contiguratio plitrium".

ipsis (Leibuiz an Fardella. ut non- nihil in praefatione operis tui attingas de n o s t ra li a c analy s i inf ini ti ex intiino philosophiae fönte derivata.Viertes Kapitel. 1. Die Leistung der wichtigsten Bestimmungsmethoden der Analysis der Lage beschränkt sich wesentlich darauf. Kontinuität und Grösse. Wenn z. trat bereits bei seiner ersten Kon- des räumlichen Grundlage gedacht. Et liaec nova in- mathematica partim lucem accipient a nostris philosoventa phematibus. qua matbesis ipsa ultra attollit. partim rursus autoritatem d abunt. Fortasse non inutile erit. aus dem gemeinsamen Untergründe des absoluten Raumes die besonderen Gebilde herauszuheben und zu umgrenzen.) Das Priuzip der Lage Kontinuums. sondern als gegebene Grundlage der Bestimmung vor- zeption in bestimmte Beziehung zu dem Problem Es wurde als die qualitative ausgesetzt. liac- tenus consuetas notiones. Das Kontinuum wird in diesem Verfahren nicht erzeugt. imaginabilia sese solis id est ultra quibus pene hactenus geometria et änalysis immergebantur. aus der die extensive Grösse des Raumes abzuleiten ist. Das Problem der Kontinuität. die Gerade als das Gebilde definieit . Durch die bisherige Ausführung der geometrischen Charakteristik ist jedoch diese Aufgabe nicht gelöst. B.

bereits an 5 v i) Math. V. eigenen Prinzip hervorgebracht. Und die Ausführung lässt der Grundbegriffe die Tendenz dieses Begriffe wenigstens insoweit erkennen. dass die Möglichkeit eines solchen Gebildes durch die Elemente der Definition allein nicht verbürgt. Damit ist eine Frage gestellt. 2.Ort" tritt hier somit in Beziehung zu zwei wichtigen Motiven die den bisherigen Entwicklungen. vgl.Linienzüge oder „Bahnen" eines Punktes betrachtet (tractus. Der .o . treten bereits in der Ausbildung der geometrischen Charakteristik an einzelnen Stellen deutlich hervor. so ist klar. successive Ort" eines Punktes definiert 1 ). Nebeneinander Begriff bestimmten. in welche die räumlichen Gestalten durch diskrete Fixierungen im sie die . X. wird. Die Erzeugung der Linie erfolgt dadurch.. V. Die Bahn aber wird als der „kontinuierliche. 1 töii II. L45. das durch zwei Punkte eindeutig bestimmt ist. Mit dem der stetigen Folge der Gedanke der Zeit in seiner allgemeinsten Form in die Geometrie eingeführt. — aus einem Die Motive zwar. 2) Math.. sondern durch das allgemeine wird. legen Auch und in der Methode der Kongruen wurde die Beisammen räumliche Mannigfaltigkeit überhaupt im ruhenden nicht angeschaut hingenommen. Genus der Der stetigen Ausdehnung von einer Dimension mitbedingt der Determination erscheint leitende Begriff somit trotz seiner Fruchtbarkeit Bethätigung zu Grunde ein doch insofern negativ.L66 Das Problem der Kontinuität. als Kurven in ihrer Allgemeinheit zunächst als . die sich Quantitätsbegriffe. IS. via). dass wir jedem Momente der Zeit eine Lage des Punktes eindeutig zuordnen 2 ). die über diese Beschränkung hinaus weisen. ausgeschlossen ist blieben. . das über die Grenzen einer blossen Analyse der Lageverhältnisse hinausweist. muss. als er zu seiner von ihm unabhängiges Material bestimmtes. In dieser Entstehung des Beisammen aus dem Nacheinander ist ein Probestimmte blem gegeben. — Zu einem der rakteristik Fortschritt in gleicher Richtung leitet die Kritik Sie wurde in der geometrischen Chaeinem Sonderproblem durchgeführt und richtete sich hier zunächst Ö vv r se^en die Geltung der sinnlich räumliehen Masseinheit. In dem allgemeinen Plane steht neben der Aehnlichkeit und der Kongruenz der Begriff der Bewegung.'?: In Eucüdis U^h-.

Hypothesen'' und Definitionen des Denkens. perissei nobis oranis tnensura. Etsi enim alias possit esse circulus pedalis. quanrum res mutatae sint. strengen Im ( Gebiete der Quantität aber Sie bleibt ist Grundeinheit durchaus im Sinnlichen beschränkt. Gegenwart" Dieser Als „Quantität" bezeichnet. e. Matb.'. der Methode Quantität gedacht wird. Damit aber bleibt der Teileinheit die Abfassung die auf unmittelbare fähig. ejusdem cf.. cum singulatim observantur. . Ex qtribus memoria retineri potest. Talia sunt attributa quae explicantur definitione . tritt als Gegensatz die Qualität gegenüber. quoniam mensura nulla certa materia fieri solent definitione comprehendi adeoque nee reali ejus conservatione. Dieser Grundmangel ist so notwendig mit dem Begriff dieser Art Grösse verknüpft. 276: Siinilia (i.Kontinuität und Gross. qnorum species seu definitio est eadem ut <|uilibet cireuli sunt ejusdem speciei et eadem seu . qnemadmodnm alibi jam dixi. Matb. . unde mensurae rerum ex ilu- At si. neque opus est compraesentia. sondern zu Vergegenwärtigung ihrer an den . Deus oninia mutaret proportione eadem servata. sondern lediglich in direkter. . Quantitas seu Magnitudo est. VIT. VII. die „Wahrnehmung" erkennen sich absoluten den Mitteln des Denkens entzieht und nur in direkter Vergleichung mit vorhandenen festen Gegebenheiten zu fassen ist. vgl. . Das Problem compraesentia . Qualitas autem est quod in rebus cognosei potest. die wiid diejenige „Eigenschaft" von Gegenständen sich allein durch „unmittelbare lässt. sunt. et sgeciem. Die Identität des Masses lässt sich nicht in einer Definitipnsbestimmung zum logischen Ausdruck bringen. materieller Ausprägung festhalten. begrifflichen keiner Auf- Fixierung einem gegebenen Massstab angewiesen.. Die „Realität" eines seiner Teileinheiten extensiven Ganzen beruht ihr Realität und erhält von ihre Wertbezeichnung. dass leitung aus er ihn für Leibniz bezeichnet und umschreibt. seu inter quantitatem I qualitatem elucere . tarnen pedis nulla dari potest definitio. . die allgemein für die mathematischen Begriffe als Bedingung ihrer Geltung verlangt wurde. alius semipedalis etc.. sed et opus e>t typo aliquo fixo rabili permanente. oder gleichzeitige Grösse..Math. quod in rebus sola . VII. 19) qualitatis. 167 allgemein auf die Grösse der überhaupt. nee possemus scire. sed opus est omnibus discrimen inter niagn: • rudinem arbitror. . die hier jede angebbare begriffliche Bestimmtheit überhaupt bedeutet 1 1 ). dennitio cuilibet competit . 18 f. sofern ihre Entstehung übertragen auf der logische die nach lässt. perceptione simultanea cognosei potest... versagt.

substantia extensa . comme duree. des Verhältnisses Quantität neue das prinzipielle Bedeutung. muss ihrem begrifflichen Werte für die deduktive Begründung Diese des Verfahrens der Grösse fruchtbar gemacht weiden. gelten. . Ausdruck bringen. Das Interesse nicht der allgemeinen dieses auf den wicklung eingeht: speziellen Sinn soll Grundlegung bezieht sich zunächst des Subjekts. Der Gegensatz indessen. d'un sujet..- Das Problem von der Kontinuität.. quelque attribut. zunächst nur Verschiedenheit in von der extensiven Grösse bezeichnete. der hier in berechtigter logischer Tendenz eingeführt wird. darf vom allgemeinen Standpunkt der Erkenntniskritik aus nicht selbst als unaufheblicher Widerspruch Die scharfe logische Unterscheidung soll vielmehr die Notwendigkeit der Vermittlung zwischen beiden Problemen zum Es muss ein Verfahren gefunden werden. das die . WVndung vollzieht sich in der Kritik der Oartesianischen Be- hauptung der Identität von Ausdehnung . se continue... Elle suppose quelque chose d'anterieur dans ce quelque qualite. die als gegebenes. die hier Fundament der Ausdehnung gefordert wird. se repande avec le sujet. 1 Erdm. 692: Examen des prineipes <!<• Malebranche. Das eigentliche Problem liegt in An die der methodischen Bedeutung der Entwicklung selbst. Elle 1 ) Die als besondere Eigenart der Qualität oder Natur. die absolutes Quantum dem negativ die Sinnlichen zugehörig bliebe. wie sie in der Entwicklung insbesondere in der Gestaltung der Dynamik — des Systems immer mehr in konkreter Bestimmtheit hervortreten wird. quelque nature dans ce sujet qui s'etende. das in die Enthier nur in der allgemeinen Be^ deutung der „Qualität" als einer Bestimmtheit des Denkens überhaupt betrachtet werden. besoin sujet.Grösse". kommt zunächst nicht in Frage: wir werden sehen. la eile quelque chose de suppose meme relatif a sujet. L'etendue est la diffusion de cette qualite ou nature. Die Qualität.L'etendue ce a und absoluter est Realität. Beispiel und Qualität erhält hier eine indem dies Verhältnis geradezu als Rezeption prägnante der fundamentalen logischen Entgegen- setzung zwischen sinnlicher und methodischer Be- stimmung erscheint. sujet qui tritt das Stelle der Cartesischen . aus einem reinen Prinzip des Denkens ableitbar macht.•i.

Der Bestand des Kontinuums einem tritt Prozess sich abgeleitet. 169 wird aus setende'". der den Uebergang vom Punkt zur Linie.. Die . nur den Wert einer populären Analogie beanspruchen kannvon Leibniz selbst sogleich als inexakt erkannt '). VI. von der Linie zur Fläche u. indem der die Entstehung elementaren endlichen .. der Eleaten bis zu Descartes' Begriff des stetigen Raumes Ueber diese Auffassung schreitet Leibniz hinaus. nicht eines Begriffs.Ausbreitung" und „Wiederholung" auf die Gesamtheit der Indessen wird dieser Vergleich. sondern eines oder „Kontinuation" bedarf nun.. Seine tiefere eines Körpers wissenschaftliche Bedeutung gewinnt das Verfahren erst am Pro- blem der Geometrie.Diffusion -1 .. 100. an keine Besonderheit des Materials gebunden folgt sie zunächst aus der Mannigfaltigkeit. der Probleme. der Ausprägung ihr einem wissenschaftlichen Verfahren. indem sich ihm das Problem des Kontinuums in das Problem der „Kontinuation" auflöst. Als erstes werden hier die sogenannten „Empflndungsqualitäten" an- geführt. . Fragestellung bereits das charakteristisch Neue der Leibnizischen Ansicht hervor. weiterhin aber die Entwicklung h •-' Vgl. an denen Beispiel sich zu bethätigen vermag. In der Philosophie vor Leibniz bedeutete die Stetigkeit im Ganzen fertig sie in eine „Eigenschaft" eines Dings oder ein Merkmal eiues vorhandenen Begriffs: unter dieser Voraussetzung wurde Frage gestellt oder zu beweisen gesucht. vermittelt. f. Erdm. Dass es sich um ein allgemeines Prinzip handelt.Kontinuität und Grösse. indem es hier den Prozess bezeichnet. die anfänglich punktuell bestimmt zu denken sind und erst durch ihre . hin. s. Dies gilt vom soveyä. um in in ihrer allgemeinen in Leistung verstanden zu werden. Analog bedeutet es in der Mechanik die fortschreitende Entwicklung des materiellen Punktes zur materiellen Zur allLinie und zu den Gebilden höherer Dimension ->.Impuls". sondern einer Entwicklung: Verfahrens. in dem eine ursprüngliche begriffliche Setzung In dieser successiv entfaltet. gemeinsten der und der freiesten Bethätigung gelangt es hier es sodann vorerst in Grundlegung der Dynamik. 693. bezogen werden. das ist. Die Stetigkeit wird zur Charakteristik nicht eines Dinges. Mafch.Quantität Bewegung" aus <\e^ dem Ele- .

wie in der Vorbereitung durch die Geometrie. s. et. 364. in. 237 f. gebraucht. S)'>. müsste als ein pa- radoxer Anspruch des Denkens erscheinen. 442.. 363. die Damit ist vorerst eine allgemeine logische These aufgestellt.170 Das Problem der Kontinuität.. IV. „Summierung" infinitesimaler Mo- mente Der logische Grundgedanke ist somit hier durch seine Anknüpfung an ein konkretes wissenschaftliches Probleingebiet Die Grösse. wie man hier erkennt.. soweit die Algebra in Be- Specimen dynamioum. werden die Begriffe der contimia repetitio II. Gerh. die den Begriff des Differentials konstituiert. während das Integral die Grösse bezeichnet. Der bereits die historische Entstehung der erste ') Gedanke des Differentials geht.gegeben" gelten kann. 170. s. Erin. 111. ist. der Prüfung and genaueren Bestimmung an den besonderen Grundlagen der Infinitesimal-Änalysis bedarf. ihre Befreiung vom extensiven Auseinander. Math. sofern sie in kontinuierlicher Entwicklung aus dieser Gesetzes-Grundlage hervorgebracht ist und — nunmehr erst im reinen Sinne als . VI. anschaulichen Sein soll als eine . mit als der methodische Ausdruck Die „Kontinaader Integration 2 ). Diese Konzentration der Grösse. Gleichbedeutend mit continuatio und diffusio Math. Die quantitative Teileinheit weist auf eine begriffliche Identität des Gesetzes. ments der Geschwindigkeit aus der stetigen Wiederholung der Beschleunigungen (als der Elemente zweiten Grades) zum Ausdruck bringt '). das aus seiner Kontinuation entsteht. II. die sich in schärfer bestimmt und umschrieben. 689: VI. Brfw. wenn nicht seine Realität durch die Grundbegriffe der neuen Grössenlehre selbst verbürgt würde. Das Verhältnis des Elements zu dem Gebilde. in wissenschaftlicher Allgemeinheit durch die Beziehung eines Differentials tionist auf sein Integral anderen Worten der stetigen dargestellt. 327. 98. (replicatio. 269. Hier weist nun Rechnung bei Leibniz auf den Zusammenhang mit dem philosophischen Grundgedanken hin und zwar ebensosehr in der Vermittlung durch die algebraischen Probleme. iteratio). Foucher I. 46o u. 352.. 247: Görh. VT. Wolff S. 170. Die qualitative Einheit des Gesetzes ist es.Zerstreuung' von Teilen in einer reinen begrifflichen Einheit konzentriert werden. als ihre Voraussetzung zurück. 140 2) . Math. I.. ihrem unmittelbaren darstellt. in dem die Grösse entsteht.

dem die Aufgabe bei gestellt die Kurve und logische der Eigenart der Tangente Leibniz die Forderung.. als die der algebraischen Quantität und ist durch sin nicht gebunden. Die Exaktheit liegt bei ihm im Gesetz. schon der analytischen hier Geometrie solche Descartes' Doch die in werden einer Bewegungen zugelassen. Y.. Geometrie. die methodische Geltung und Bedeutung des Gesetzes aber reicht weiter. Diese Beschränkung muss bei Leibniz nach i) S. der damit auch innerhalb der rein geometrischen Betrachtung als Grundbegriff anerkannt wird. aus dem führt in Integralrechnung hier hat. aus ihnen sich die Reihe sich ihrer Unendlichkeit besetze die herleitet: Das geometrische herausgebildet einem bestimmten Problem. handelt sich Es in um das .. posse describere curvara . seu generalissima "1111111111 tetragonismorum effectiö per motum: simüiterque multiplex constructio I*i2 ) neae ex data Tangentiuni conditione. Das Mittel für diese Erzeugung der Kurve aus dem Gesetz der Richtung ist hier der Begriff der Bewegung. „Itaque ad omnes quadratutantum opus. zu bestimmen. als die traeht kommt. exakt ist messbaren Beziehung zu Descartes allein das einander stehen Das Quan- Mass aber tität: Einheitsmass der so gilt ihm denn auch als exakt allein das Algebraisch- dem Grundgedanken seiner Kritik der Quantität wegfallen. I. in Die Bewegung nur für ist als methodisches Mittel anerkannt. ist. data relatione laterum trianguli characteristici seu data lege declivitatum curvae. Math. in den er bei Leibniz eintritt. ." -).. 3 ). 171 zurück. Sie bedeutet ihm Kurve aus dem Gesetz der ist Richtung hervorzubringen: dieses Gesetz es. . . Dabei erhält die Möglichkeit seiner Anwendung durch den neuen Zusammenhang von Problemen. . .umgekehrte Tangentenproblenr. Erweiterung. auf die Reihendifferenzen generatrices) 1 Diese weil aber aus gelten als der Ursprung der Reihe selbst. Math. 299 3 Descartes. . Oe. was mathe- matisch durch die Differentialien und ihre Relation im charakte- ausgedrückt ist. seiner Gestaltung durch Leibniz auf das gleiche gedankliche Motiv. V.erzeugenden Erzeugend. So werden auch die Exakte. . 335. . eine charakteristische ristischen Dreieck ras .Kontinuität und Grösse. Ti iL Supplementum (xeometriae Dimensoriae. Quadratur aus Diese Aufgabe nun ihre gewinnt bestimmtere die Formulierung. Differenzen" (differentiae in ).

.. stammt nicht aus der Begriff. Die Evolute Allgemein versteht U ebergriff' Der ist. 281} anguloque contactus vgl. ab unö principio pendente Die kontinuierliche Bewegung .172 Das Problem der Kontinuität. V. ist sie nunmehr auf den geometrischen Inbegriff der Mittelpunkte ihrer Krümmungskreise zurückgeführt." -). durch welche setzt der extensiven Masseinheit ausdrückbar wird. sie in Rektifikation der Kurve. Math. 188 . 264 S. transscendenten Kurven in die als durch ihre Entstehungsregel definiert Geometrie aufgenommen. osculi. voraus. den Aufsatz „(Jeneralia de natura linearum provolutionibös aliisque cognatis". geometricae quidem. vgl. gestaltet sich noch genauer in einer andern Stelle: „Lineae in geometriam recipiendae sunt novae. um den es sich hier handelt. der Einheit für dieses Prinzips einer liegt zureichende Bürgschaft Die Möglichkeit exakten Massbestimmung. Der Gedanke. hactenus tarnen pro raechanicis habitae etiam a novissimis autoribus. 259. 290. 13f. ita nee illorum hodie errori favendum esse. „Ego putem. Algebrae gradariis metiuntur. 1 cum Geometricum potius quicquid motu continuo exacte construi potest" ).V. recte reprehensi sunt. IT. die Neben der Ableitung aus Kurve aus Anschluss an Huyghens Leibniz im die Konstruktion der wird im prägnanten Sinne als „erzeugende Linie" bezeichnet 3). die man nun. ö. possunt tarnen describi transmutatione curvi rectum. qui Geometriam solis aequationibua sit. eingeführt. der hier ausgesprochen wird. Math. bes. in sed quae per naturam rerum sine ulla non et est detiniti gradus. quicquid circulo aut regula eft'ici non posset. Y. ist hier der In Ausdruck die für das einheitliche Prinzip die der Konstruktion. Während bisher die Kurve aus der Regel ihrer Richtungsveränderung hervorgebracht wurde. VII. u. 2941. Math. sunt enim transcendentes et analyticam quidem relationem habent perfecte omnium ])unctorum exacte ha- bitudinem exprimentem. Math. Damit ist bereits ein weiter zurückliegender Ursprung bezeichnet und der notwendige Uebergang zu den Differentialien zweiter Ordnung angedeutet. ' -) 3 <-t Math. warum es kein systematischer Bewegung in die Geometrie aufzunehmen. motu non minus continuo . diese Ursprungseinheit ist der Tangente der insbesondere Evolute interessant. ut veteres quidam quod Geometricum satis esse negarent.

dung liche ausführt. 1) Dieser hyperbolische Ausdruck. Cohen. Prinzip der [nfinitesimal-Methode S.. Sie gehört. sondern aus der Logik: er bezeichnet jene gedankliche Fortsetzung des . wie Leibniz in einer Piatonischen Wendem eigensten Besitze des Geistes.Kontinuität und Grosse. deren Verbe- schiedenheit « aus den immanenten Bedingungen Math.. momentane" der und sie durch die Analogie Geschwindigkeiten Die allgemeine Leistung des Bewegungsbegriffs liegt in der dass Ausprägung vorausliegt.Angeborenen'' behaftet ist. Math. endgültigen wählend Ausdruck der die in Leibniz' Mechanik sich findet. Aufhebung der ihren Diese zweite Richtung der Betrachtung überwiegt innerhalb der mathematischen Ableitung philosophisch frühere. 2) ' Math. 1 T \ Physik. 117: vgl.. die uns zunächst der die Fortsetzung und Entfaltung des der Begriffskeimes der Grösse zu ihrer anschaulichen anderen Seite den Gedanken bei der Form bedeutete. Die Kontinuität. 3 ) — seine Differentiale gelegentlich als wie denn auch Leibniz selbst Inkremente be. der ihm wenn auch alle Erinnerung an bestimmte sinn- Erfahrungen in ihm ausgelöscht würde. in der Leibniz den Methodenbegriff der Bewegung dem Dasein In der der Erfahrungsgegenstände als Bedingung voranstellt.Formen" zugeordnet. bezeichnet andererseits dennoch die erkenntniskritische Reinheit. L05 . das extensive Sein aus einer ursprünglichen Gesetzesbestimmtheit. wegung der Gebundenheit an die empirischen Gegebenheiten entzogen und dem Gebiet der reinen und ewigen . die vom Gegebenen ausgeht. die' als logisches Briua hervorzubringen ist. TT. die im Begriff der Kontirmation ausDurch diesen Zusammenhang wird die Begesprochen war. Differentiale. 64. um es analytisch auf seine konstitutiven Begriffsbedingungen zurückzuführen.. zu erhalten bliebe. des Gedankens. logischen Schätzung dieses Begriffs besteht daher zwischen ihm und Newton kein Gegensatz.Prinzips-. in welchem die Apriorität noch mit dem metaphysischen Charakter des . TV. Beide Methoden jedoch. 324 Vgl. Wertes der Grösse rein erste. vertritt auf Erhaltung des logischen ihres anschaulichen Seins. Neben dieser „synthetischen" Methode der Ableitung giebt jedoch die allgemeine Bedeutung des Grundprinzips einer anderen Darstellung Raum.-) zeichnet erläutert. VII.

ist seinem Begriffe nach durch all die Relationen. Es sich ist entspricht wie sie Begriff als das x definieren. dass sie das Prinzip der Grösse zwar nicht erschafft. ist. wenn er nicht ursprünglich bereits in unsere Auffassung der Grösse hineingelegt worden wäre. eine systematische Einheit von die dies innerhalb deren die Kategorien der diskreten Quantität ein EinzelDie Aufglied von relativ untergeordneter Bedeutung sind. der den Uebergang zur Null überdauert. dem Uebergang zur Grenze feststehen muss. stimmt.2 74 -Das Problem der Kontinuität. den speziellen Fall des Verschwindens einer Grösse — . dass ist. sie in anderen wir quantitativen für die sinn- gegründet Auffassung Die erst verschwinden. So bezeichnet Leibniz das Prinzip der Kontinuität als die Forderung. zwar psychowie es in dieser Art Ableitung logisch sekundär: aber erkenntniskritisch zeigt es sich dennoch Die Kontinuität der Regel Fundamentale. wird erst durch den Gedanken dieser Stetigkeit verbürgt. Die Existenz des Grenzwertes. hebung der Quantität ziehungen fortbestehen. Die schauung hervorhebt. In der Grenze denken wir die Fortdauer der begrifflichen Bestimmtheit: das dx. in Leibniz" . Bestand. sonderen Wissenschaften erklärt. sind aus der gleichen gedankscheinbar nur Selbst dem Wurzel hervorgegangen. Der gestaltete. die Wenn einem Grösse der Uebergang zur quantitanicht aufhebt: als tiven Null Gesetzlichkeit der Grösse niuss so ist damit Prinzip liche erwiesen. aber in methodischer Isolierung und in der Loslösung von dem Gegebenen der Anstimmtheit werden. das seiner extensiven Quantität nach Null ist.Scientia generalisRelationen definiert. die vor versichert uns erst. In diesem Sinne hat die Null als Grenze durchaus positive Bedeutung. wäre unmöglich. vollkommen begenau der Theorie des Begriffs. In der Reduktion das Denken lässt somit den Inbegriff qualitativer Beerweist sich daher des Grenzverfahrens Der dennoch in seinem produktiven Charakter. So erscheint das Gesetz. lichen liegt der positive Sinn des negativen Verfahren der Reduktion Prinzips wiederum zu Grunde.. damit uns ihrer Be Auf- im reinen Begriff bewusst hebung der Extension erweist somit ihren Wert darin. gewonnen wird. als das Erste und dass die negative Aufhebung der Differenz dass sie nicht die logische Unbestimmtheit der nicht sinnlos Grösse zurückiässt.

ist charakteristisch: sowohl positiv für den Grundgedanken. Nehmen wir das Beispiel der Ruhe und Bewegung. et alioqui quod tarnen reduetione ut ad expressiones ordinarias ita facile rectificatur. 2 ) Math. Vir profundissimus. sie quies in motu. tanquam punctum sit linea infinite parva seu evanescens. dass die Gemeinsamkeit der Glieder einer kontinuierlichen Reihe durch ihre gleichmässige Teilnahme an ein und demselben Gesetz konstituiert wird. Näher entwickelt wird Gedanke . unde fit. als auch für die Schwierigkeiten. quae -Joachimus appellasset. . toleranter vera et inveniendi artem. ut in continuis extremum exclusivum tractari possit ut inclusivum. die dieser dennoch für Leibniz selbst noch behält. die sich auf die unmittelbare sinnliche Vergleichung gründet. „Atque hoc consentaneum Legi Continuitatis. et ita ultimus est . Es wird erkannt. . ut casus specialis evanesconf contineatur sub regula generali. V. diversus. das Leibniz hier anführt. 1 Die Wissenschaft regula continuitatis . specialis casus in generali contradistineto comprehensus intelligi possit. ist eben nur Diese Stelle eigentlichen ihre sinnliche Natur. meo judicio quae inserviunt plurimum ad aliquid fictionis et inia - ginarii complectantur. .Kontinuität und Grösse. III. 385. ut dicam. error intervenire non possit: Natura ordinatim semper.t entdeckt nie dieser in Ver- Math. casus. dem Schreiben an Christian Wolff über die Infinitesimalrechnung. Dieser Zusammenhang stützt sich also auf ein Prinzip des Denkens. Aber diese Natur. licet tota lege caeterorum. 1 < 5 nnter der allgemeinen dieser Regel enthalten in zu denken 1 ]. auf die reine Einheit im Begriff. Zunächst sind beide von ihm noch als „ihrer ganzen Natur nach verschieden" gedacht. lateat in generali simulque paradoxa quadam ratione et. was später durch Begriff und Wissenschaft als gesetzliche Einheit erkannt wird. Figura Philosophico rhetorica punctum in linea. legem continuitatis violare nequit 2). aut quies sit motus evanescens. natura — aliaque id genus. quae jubet. non per saltus procedens. in der sie verschieden sind. In dieser ersten sinnlichen Beurteilung nun muss allerdings vieles als Gegensatz erscheinen. etsi -lungius.Neben dieser begrifflichen Auffassung eines Zusammenhangs aber steht eine andere. 8i3(j: aliqnando rei NoveJiis is literariis Baylii proposita.

l(li Das Problem der Kontinuität. Das Kontinuität fordert Prinzip allgemein das unter einem bestimmten Gesichtspunkt übergeordneten wiederum begriffliche Gesichtspunkt als ist einem anderen. Mint. schiedenheit keiten zum Trotz Einheit - im Prinzip der virtuellen Geschwindigder Betrachtung. II. die Leibniz zunächst noch im Ausdruck des Prinzips fand. Das Verhältnis wies schon in seiner ersten Ableitung auf einen weiteren Zusammenhang hin. lex aequalium quasi species legis ur motu existeninaequalium. Der höhere inklusiv zu betrachten. eine aus der sie beide Begriffe. 25.. UM f. Gerh. IV. die vorher nur äusserlich rezipiert waren. Gerh. rectilineorum. 130. Exklusive unter allerdings nicht unmittelbar ge- geben. lex curvilineorum est quasi species legis sitam desiniti). bei dem algebraischen Verhältnis nachweisen. quoties genus in quasi-speciem oppoDie Paradoxie. der wie später gezeigt werden soll — zu wichtigen Konsequenzen für die Reform der Logik gedes — führt hat. nun der erst als erst sie spezielle Fälle ableitet. das Exklusive als Inklusives zu bezeichnen.. quod semper locum habet. 376. In der i) Math. In der Forderung im Fortschritt der Wissenschaft ge- Zusammenschlusses der Begriffe zu einem einheitlichen System stetig ineinander überführbarer Glieder ist daher ein Gedanke ausgesprochen. VII. . qua fit lex quiescentium sit quasi species legis in tiura. indem bereits der Extension im es als Sonderfall den Begriff der Funktion vorbereitete. — Erhaltung lässt Die der sich begrifflichen Eigenart bei Vernichtung bei der ein^ Allgemeinen fachsten Art der Abhängigkeit von Grössen. Aber eben darin stellt das Kontinuitätsprinzip dem Denken eine wichtige Aufgabe und erweist sich als positiv fruchtbar für die Entwicklung der Begriffe und die tiefere Erkenntnis ihres systematischen Zusammenhangs. 154. „Hinc sequitur a — heisst es an anderer — Lex Continuitatis me primura prolata. allerdings Stelle nun ut Eins sind. In dieser Ableitung entsteht in die neue „logische" Natur von Ruhe und Bewegung. sich aus weil die Verschiedenheit des Urteils dem der verschiedenen Prinzip der Beurteilung erklärt. löst sich also von seinem eigenen Grundgedanken aus. sondern muss erst wonnen werden. vgl. II. Es ist nicht paradox. VI.

beizulegen. wie oft das eine Glied in dem anderen enthalten. allerdings Quantitativ betrachtet das Differential aller Strenge Null: seine Deutung als eines noch so kleinen konstanten Grössenwertes eine Deutung. wie es also aus ihm durch successive Setzung von TeilEinheiten zu gewinnen ist. dem Einzelbegriff eine absolute. materiellen Massstabs bestimmbar ist. aufzufassen vermag. Cassirer. als sei sie nur der Ausdruck dafür. dass die „Proportion" ganz auf die Seite der Qualität und damit auf die Seite des reinen Denkens tritt. Der Differentialquotient ist der mathematische Ausdruck für die Selbständigkeit und Ursprünglichkeit der Relation gegenüber dem Einzelgebilde. 180. vgl. aus welchem ist. ihrem Sinne nach unabhängig ist. die er in sich darstellt. nach dem es eine die Kurve in ihrer extensiven Gestalt ableitbar Proportion sich noch an gesetzliche Zuordnung bedeutet. Leibniz' System. so ist auch der Sinn der Einzelgrösse erst durch die Beziehungen definiert. wie man sieht. das aus ihr ihres gewonnen wird. II. da sie nur durch die „Kompraesenz u des willkürlich fixierten. V. Solange bestimmten extensiven Grössen werten ausspricht. die in i) und Math. wird die Proportion. für sich das der bestehende Bedeutung ausserhalb der Relationen. die von dem Material. Die Abstraktion von dem absoluten endlichen Grössenwert der Glieder lässt das Verhältnis erst in seinem reinen logischen Werte hervortreten.Kontinuität und Grösse. in der wir die Abhängigkeit Ursprungs feststellen. besteht der Anschein. 180. Durch den Leitgedanken der Unterscheidung begrifflicher und extensiver Eigenart wird zugleich eine Hauptfrage in der Diskussion der Differentiale: das Problem ihrer ist logischen Be- ziehung zur Null erledigt. V. die der Intellekt an einem räumlichen Gebilde gebenheit Begriff's unabhängig von einer solchen thatsächlichen GeAls Bestimmtheiten des reinen ) werden hier. an Ausdruck gebunden bleibt. 12 . Während den sinnlichen Merkmalen gehört. die Momente herausgehoben. 1 1 die die das „charakteristische Dreieck ' konstituieren. ebenso wie der die absolute Grösse zu Winkel und die Zahl (sofern sie Verhältnisausdruck ist) zu denjenigen Momenten gerechnet. 177 ist Unterscheidung von Quantität und Qualität es sodann be- zeichnend. 153. Wie es nach Leibniz' logischer Theorie eine falsche Hypostasierung ist.

Es ist ) wie eine methodische Operation nicht als Einzelquantum. wird dies an einem Einzelbeispiel ausgeführt. Durch die Voraussetzungen der Aufgabe ist hier zwischen zwei variablen Grössen c und e die Beziehung: e gesetzt. wie immer auch die Antwort ausfallen mag. Der Ausdruck des . die den Anfangspunkt einer Reihe diskreter Setzungen. 218: An Grandi. Calcul thatsächlich auf das Kontinuitätsprinzip gegründet wird. IV. retinentia tarnen characut evanescentia Diese Erhaltung des Betereni ejus quod evanescit". Dieses Gesetz der gegenseitigen Zuordnung'" gilt unc l ) -i — ) < . Problem von seinem eigentlichen Gebiet. 2) griffscharakters ermöglicht es. Das Differential ver- nach der Ableitung. id est sed ut nihila respectiva quidem in nihilum.. eminenten logischen der gegen ihre gleichmässige rung zur algebraischen. das entfernt.. andererseits die Grösse aus dem Gesetze zurückgewinnen. 21G) übernommen. in den Differentialien und durch sie die Grössen selbst in ihren spezifischen Unterschieden das festzustellen. nicht Die Uebereinstimmung das Prinzip ihres Ursprungs bezeichnet des Infinitesimalen mit der Null Merkmal der Unterscheidung positive Charakteristik.178 das -Das Problem der Kontinuität. . betrifft daher das bloss negative gegen die Extension. Unendlich Kleine' bei Anhängern und Gegnern der neuen Analysis fand — beruht auf einer Verkennung seiner eigentümSchon die Frage nach der Grösse des d x lichen Geltung.nihil respectivum" Math. in dem wir einerseits den gesetzlichen Uebergang zur — — J Grenze vollziehen. sondern lediglich in dem Prozess verständlich. Kap. . nicht seine Für diese liegt das Wesentliche darin. 3 ) Die weitere Ausführung und die Belege s. in sich völlig ununterscheidbaren Null. unt. . 1 . die Leibniz als „Rechtfertigung des Inlinitesimalin der aber der calculs durch die gewöhnliche Algebra" überschreibt. Die In Infinitesimalausdrücke bilden metho- dische Fundament der Möglichkeit diesem eigentliche Schutz qualitativer Unterscheidung Geltungswert Nivellie- von liegt Inhalten. 2. die es bisher fand hält sich zur Grösse zu ihrem Ergebnis. ist aus einem Briefe G-randis (IV. simpliciter et begrifflicher Vollständigkeit zu repräsen- „Interea infinite parva concipimus non ut nihil absolute. IV. In dieser Bedeutung aber liegt zugleich implicit seine klare Abgrenzung gegen die Null der Zahlenreihe. dass das Differential die Grösse selbst in allen ihren quanti- tativen Beziehungen in tieren vermag. bes.. 3 In einer Darlegung.

die in der Funktion eine sy- analytische Geometrie. In der Richtung Aufgabe des sich zunächst die Entwicklung. wenn dieser Wert nach konvergiert. die einer bestimmten Bedingung genügen. dans ce calcul reduit au cas de la coYncidence des points comme un rien vaut l'aurre. VII. vollständig den In ihnen erst gelangen auch die ersten Differentiale zur positiven logischen Bestimmtheit. IV. . sofern Werte seiner Koordinaten bestimmt. . stematische Allheit von Punkten. quatenus perficere meutern potest. Leistung Diese des der Infinitesimalen sich und ihr Wert in für das Realitätsproblem Kraftbegriffs. quam ex primis figurae motusque ideis deFilum labyrintho de compositione continui deque maximo et minimo ac indesignabili atque infinito non nisi geometria praebere potest.metaphysischen" Seite — schaffen.Kontinuität und Grösse. nee ante ullum phaenomenon penitus in corintelligimus. bereits innerhalb der Geo- metrie zu die vollständige begriffliche Vorbereitung für die Natur- erkenntnis — nach ihrer physischen. das in sich einer weiund Besonderung nicht mehr fähig ist. die der Begriff geometrischen Punktes innerhalb der Infinitesimal- Analysis erfährt. begrifflicher Bestimmungen erweisen. degeometriam. . qui me sert depuis longtemps de principe d'invention etc. . . . .. „Et c et e ne seront point des riens absolument. ." Math. sinit in „Physica. puisqu'elles gardent ensemble la raison de C X k X Y Car si c et e estoient des riens absolument. ihn durch die vermag dennoch den Einzelpunkt. entwickelt vollständig erst der Logik wissen- Indessen stellt Leibniz selbst der schaftlichen Systematik die Aufgabe. . 325 f. . 179 erst in Die endgültige Trennung höheren Ordnungen zum kommt daher Ausdruck. ij Math. . ad metaphysicam vero solidam nemo veniet. . . nisi qui illac transiverit" 1 ). . Die Probleme des geometrischen Kontinuums sollen somit den Umriss für das poribus rivavimus logische dieser Schema des Realitätsproblems vollzieht zeichnen. . Für die anschauliche Auffassung bedeutet der Punkt teren Selbst ein absolut Letztes Unterscheidung die und Einzelnes. I ! . c et e seroient egales ce qui est une absurdite (Et cela) revient ä ce que j'appelle la loi de continuite. indem sie sich durch das unterscheidende Gesetz ihrer Ableitung als ein streng gegliedertes System mannigfaltiger. 104 f. . . sie betrachtet. bleibt somit auch dann in Kraft. nur als abhängig von dem absoluten Wert der Grössen. . wie .

408 u. sich in der Grund- Frage bestimmt gestellt sowohl im Altertum worden. 326. Lage im Räume zu charakterisieren. wird uns dadurch der Punkt selbst zum Ausdruck der bestimmten individuellen Eigenart des geometrischen Inbegriffs. Vgl. Bestimmungen.Einfache" erhält den logischen Sinn und die Aufgabe der . während vor ihm die Mathematik den wie noch in ihrer modernen Gestaltung durch Descartes Sinn der Stetigkeit wesentlich durch die Möglichkeit der unenderst ist dem Von Leibniz Verhältnis der Kontinuität zur unendlichen Teildiese — — lichen Teilung für erschöpft hielt. auf das sich Leibniz zur Dar- Wertes der höheren Differentiale regelmässig beruft ). Während hier die beiden Kurven anschaulich in allen Fällen nur durch die Gemeinsamkeit eines Punktes bezeichnet sind. s. Math. Das begriffliche Denken vollzieht also an der anschaulichen Einzelbestimmung eine weitergehende dies qualitative Differenzierung. im Punkte zunächst die Richtung der Kurve.. Erst die Infinitesimalmethode ermöglicht es. die eine Abstufung der Ordnung der Berührung begründen 2 ). die auf das Inextensive bezogen sind. simalmethode gegen die Analysis der Lage.: IV. . V. — Der neue Sinn des „Einfachen" bewährt frage nach barkeit. also ein unterscheidendes Moment des Systems festIndem wir sodann die zuhalten. ..180 einzelne Das Problem der Kontinuität. Einzelstelle nicht nur durch den Funktionswert. IL 1!T.Repräsentation des Mannigfaltigen": in diesem Gedanken eröffnet die Geometrie einen Ausblick auf die Dynamik und auf die Gesamtheit des philosophischen Systems. bes. werden also zum Mittel. IL 158: Et meme point contre point et ligne contreplus de connexion que il semble que contactus osculi devroit donner simplex contactus. verstellung des neue Analysis in diesem selbst noch Unterscheidungen zu treffen. 55. Dagegen haben Kontinuität i 2 ) ligne. Das . um Kurven in ihrem gesamten exten- mag die siven Verlauf und ihrem gegenseitigen Zusammenhang darzuHier besonders zeigt sich der Fortschritt der Infinitestellen. dem er angehört. aus dem wir ihn herausheben. sondern zugleich durch die Werte der höheren Ableitungen in ihrer Gesamtheit charakterisiert denken. Besonders deutlich wird 1 am Problem der Berührung. die den Punkt in einem eingeschränkten Sinne als „simplex situs" betrachtete. Vgl.Math.

dazu. aut ad minimas portiones. dass man durch Zerfällung eines Aktuell-Gegebenen. . 524. dass die Frage nach leiten fundamentalen Einheit. quae non acta sit secta. i) Math. imo nee ad infinite parvas. similiter ut ad majores perpetuo in augendo acceditur" 1 ). et tarnen ordinarias. dass wir ursprünglich getrennte Einzelmomente in unbeschränkter räumlicher Annäherung an einander denken. für Begründung Realität ein neues Prinzip zu suchen. Das sogenannte „ Unendlich-Kleine " liegt also ausserhalb der logischen Sphäre der Korrelation vom Teil zum Ganzen: es bedeutet somit ebensowenig eine Schranke. die ebenso willkürlich wieder aufgehoben werden kann. wenig ist das echte Prinzip des Kon- tinuums in der fortschreitenden Zerlegung zu gewinnen. Teile Zusammenhang. aus der die Grösse abzulediglich innerhalb der rein quantitativen Betrachtung nicht zur Ruhe kommen kann. Im Gegensatz zu Joh. den so eigentlichen Sinn der Kontinuität bezeichnet. Bernoulli wird hervorgehoben. Die Teil-Einheit bedeutet eine konventionelle Setzung. Denn gerade treibt unendliche die Teilbarkeit ihrer der extensiven Grösse einer ist. den das Prinzip der Kontinuität fordert. Die Aufhebung der Entfernung vermag nur. so Kleinen gelange. eben weil der Fortschritt ins Unendliche für selbst durchgeführt Dieser Gedanke wenig zu einem kleinsten Teile. Der Gedanke der Kontinuität richtet sich seiner ersten Tendenz nach auf die Ueberwindung dieses logischen Maugels: er setzt der grenzenlosen Relativität und Willkür der Der ihren gesetzlichen Ursprung im Begriff entgegen.Kontinuität und Grosse. wie ein Ergebnis der Teilbarkeit. Sie zeigt. Und so wenig ein räumliches Beieinander. niemals an die Stelle des sinnlichen Auseinander ein sinnliches Beisammen setzen: die Frage der begrifflichen Ursprungseinheit wird durch dieses relative Mehr oder Weniger der sinnlichen Auffassung nicht berührt. Die Exhaustionsmethode vermag das geht. ist von Leibniz den Grundbegriff des Differentials worden. non tarnen ideo devenitur ad elementa insecabilia. zu so eng es immer gedacht werden mag. wie zum Unendlich„Etsi enim concedam. III. kann dadurch konstituiert werden. nullam esse portionem materiae. sed tantum ad minores perpetuo. 181 und Teilbarkeit logische in Leibniz' System von Anfang an gegensätzliche die Funktionen.

. faltigkeit erfüllt. das aus einem anderen Prinzip herstammt. Ausdrücklich und allgemein unterscheidet Leibniz die Einheit. . 4 ff. um das es sich hier handelt. Grundlagen einer allgemeinen Mannigfaltigkeitslehre. 2 ) Cantor. Gr. quoyqu'elles soyent toujours moin1 dres que le tout" ). einer Menge von grossem Interesse ist. da zwischen zwei noch so nahen Punkten sich immer ein dritter angeben liesse. die logisch durch die unendliche Teilbarkeit bezeichnet wird.2. sie würde ferner. 300. eingeführt — Zum wurde. wenn wir auf Grund des Postulats der Kontinuität. S. wenn sich zwischen zwei beliebig nahen Elementen (a und b) immer noch ein Element Eine solche Mannig(c) angeben lässt. die für das erkenntniskritische Problem. denken wir uns alle rationalen so würde die so geschaffene „Punktmannigfaltigkeit" sich von einer stetigen Mannigfaltigkeit sinnlich in keiner Weise unterscheiden. . Cantor Braunschweig. ins Unendliche teilbar sein. . thematique sur le Point et sur TUnite se sont embrouilles.. „L'unite est divisible heisst es in einem Brief anBourguet — mais ties eile n'est pas resoluble. Lehrbuch der Algebra. Bedingung. 2) in ihr Eine Menge heisst „überall dicht". faute de distinguer entre la Resolution en Notions et la Division en parties. der später von Dichtigkeit" Terminus der vgl. II. keit" . qui sont les parde l'unite ont des notions moins simples. Problem. Gerh. Stetig aber wird die Zahlenreihe natürlich erst. 1883. durch Untersuchungen In der modernen Mathematik ist eine Unterscheidung eingeführt Dedekind von G. die sich aus der Auflösung in Teile ergiebt letzte von der Einheit positive als einer ist Diese Einheit das ursprüngliche grundlegenden Position. "Weber. III. parceque les nombres entiers (moins simples que l'unite) entrent toujours dans Plusieurs qui ont philosophe en Ma= les notions des fractions. § 10. wird ihre „Dichtigkeit' Von 1 der „Stetig- unterschieden. 1898. die rationalen Zahlen überall dicht: Zahlen durch Punkte repräsentiert. Aufl. das ihr ebenfalls angehört. Cantor und — — worden. sie genügt jedoch nicht den Forderungen der Kontinuität.182 Differential Das Problem nicht der Kontinuität. Lpz. car les fractions. So ist bereits die Menge der wie man sieht. zu begründen. 583: vgl. die i) Gerh. Les parties ne sont pas toujours plus simples que le tout.

aber ist nicht hinreichende Bedingung der Kontinuität die sich. die jedes unmittelbar gegebene Beisammen von Teilen oder Teilzuständen von dem Zusammenhang trennt. ut caloris.Kontinuität und Grösse. wie wir sahen. dass sie auch ausdrücklich im Zusammenhange mathematischer Untersuchungen von ihm ausgesprochen worden ist. 183 Die logischen und erschaffen. sed necesse est. imo aliarum qualitatum. der nach gesetzerklärt. . Aufl. lucis Veränderung wird hier darauf zurückgeführt. ut tarnen non possit inde conflari ut continuum. Et aliquod tales mutationes intelligi possunt in respectu et loci. ) mathematischen Einzelfragen.. in quibus perpetuo procedit talis interpolatio. Prinzip. phi- losophisch zuerst bei Leibniz vorbereitet. Stetigkeit und irrationale Zahlen. Braunseh weig. die sich an diesem Problem ergeben. S. müssen hier übergangen werden. es ist interessant. der aher seinem logischen Ursprung nach bereits in dem allgemeinen nuität hervorgebracht ist im Sein 1 Vgl. ut causa continua intelligi possit. velocitatis.." Die Kontinuität der non sunt. und also eine licher Einheit wird. dass der Grund der Veränderung in jedem Momente wirksam gedacht werden muss die Einheit des Grundes giebt erst den Zusammenschluss zur Einheit des Kontinuums. quae hujus con- siderationis . Der „Grund" : aber als bedeutet das begriffliche im ganzen Leibnizischen System nichts anderes. ist. magni- tudinis. die durch die blosse Möglichkeit der Zerlegung in unendliche Zwischenstufen nicht verbürgt ist. Die Bestimmung der Kontiwiederum aus der Betrachtung des kontinuierlichen Prozesses hervorgegangen: ein Gedanke. quae quovis momento operetur . . inter Status quoslibet possit reperiri intermedius. speciei. possunt enim progressiones aliquae excogitari. Dedekind. . 14. der zwar auf die Mechanik als Zielpunkt des Stetigkeitsproblems hinweist. aus dem die Veränderung sich Hier ist herleitet Unterscheidung bezeichnet. Für den allgemeinen Zusammenhang ist der Gedanke nur in seinem wichtigsten Ergebnis festzuhalten: dass nämlich die unendliche Teilbarkeit zwar Irrationalzahlen begrifflich 1 notwendige. 18H2. In der Abhandlung „Specimen Geometriae luciferae" heisst es in Betreff des Problems der kontinuierlichen Veränderung: „Exhis etiam mutationis continuae natura intelligitur: neque vero ad eam sufficit. 2. Dies aber eine Einsicht. lirz.

der die VerwandtBegriff des . Die Teilbarkeit verhält sich jetzt zur Stetigkeit. nur das negative Moment des Begriffs hervorgehoben. Wenn dass B. Der fundamentale Unterschied wird von der Einzelausführung nicht z. Kritik der reinen Vernunft. klärung auch die Stetigkeit der Veränderung bestimmt hier. Math. Die klare Scheidung. vgl. so ist wie man sieht. der Bestimmung. um bedeutsamer. die er an diesem Problem einführt. (sed se habet ad eum quodammodo ut angulus ad lineam): neque enim aliqua continua generatio certae legis exeogitari potest. noch nicht in jeder Beziehung zum festen systematischen Besitz geworden.. VII. Mit Hilfe dieses Begriffs bestimmt er in der Fortführung des betrachteten Gedankengangs das „Hinc etiam Angulus contactus Prinzip der Kontinuität genauer. Uebrigens ist auch für Leibniz selbst die genauere Bestimmung. dum iiiiura in alter um conti nua mutatione abire potest" J ). die Kontinuität der Grösse als diejenige Eigenschaft mögliche. 195 (Kehrbach). 20. „nach welcher an ihr kein Teil der kleinsteinfach ist". mathematischen Begriff der Veränderung gegründet wird. 165. durchweg (in in systematischer Strenge festgehalten.184 -Das Proble?n der Kontinuität. ut punctum lineae. Erzeugung der Glieder nach einem bestimmten Gesetz zurück. etsi non sint Homogenea. Leibniz hatte dem Begriff der quantitativen Homogeneität den neuen Homogonon" gegenübergestellt. nullo modo homogeneus est angulo communi. VII. so ist. imo ne ei quidem est gu^sv^«. die dennoch unter einem gemeinsamen begrifflichen Gesichtsartig punkt stehen und daher kontinuierlich in einander übergehend gedacht werden können. kein Teil und wenn er nach dieser Er3 ). einem Schreiben an des Bosses) die Kontinuität wird. der Ausdehnung durch die Bedingung definiert ') 2 ) Math.. wie zip ist die negative Bestimmungsmöglichkeit zum positiven Prindie hier eintritt. quantitativ ungleichvon Elementen bezeichnet. „Tempus et Momentum. Spatium et Punctum. quae aeque transeat per Die Kontinuität angulos contactus et angulos rectilineos" Veränderungsreihe geht also auf die stetige innerhalb einer schaft — — '-). 3 ) . 287. als sie selbst bei Kant noch nicht vor- handen Wenn Kant erklärt. Terminus et Terminatum. sunt tarnen Homogona.

96f. auch Sein erschöpfend zu bestimmen. (S. überwunden (s. die Stetigkeit als Eigenschaft an einem gegebenen hatte.. S. der das Motiv der Veränderung auf der einen Seite die logische Theorie des Begriffs. so hier die Stetigkeit wieder zur unend- lichen Teilbarkeit nivelliert. wenn er für die Definition vom Sein der Ausdehnung ausging. nicht als Prinzip ihrer Entstehung sucht. die reine Auffassung der Konti- nuität. Betrachten wir zunächst die es sich in ihr letztere Entwicklung. dass er die Unmöglichkeit zeigt. Die Einsich der antike Idealismus gegen den Begriff des Werdens abschliesst. wurde hier in der Neubegründung der Mathematik. dass Kant die Kontinuität hier noch als Eigen- schaft der Grösse. Denn gerade dies erwies sich als das Originale von Leibniz' Gedanken. 515. gestaltung nicht unmittelbar auf den Naturbegriff ein. muss es die Auffassung dieses Begriffs selbst von Grund aus umgestalten. zwischen den Bedingungen der mathematischen Erkenntnis und dem Begriff des Seins bestehen blieb. die er zunächst am Problem der Veränderung gewonnen dann festzuhalten. andererseits den prinzipiellen Ausdruck der Gegenständlichkeit umgestaltet. der hier 51 ff.. dass es für Leibniz sein musste. den Begriff des „Seins" i) Gerb.Konthiuität imd Grösse. i2ff. indem Tendenz bereits in seitigkeit. ob. 185 einen mitt- es zwischen je zwei 1 Punkten ist immer wiederum begreift leren Punkt giebt schwierig ). Sie erfolgt in doppelter Richtung. Damit vollendet sich in der Geschichte des Idealismus eine Entwicklung. deren allgemeine im System Descartes' erkennbar war. 45. Erst aus dem Gesetz des Werdens verstehen wir das Kontinuum. Die Unbestimmtheit. die auf der Voraussetzung der Veränderlichen Indessen wirkte diese Umbasiert. erfährt in Leibniz' System seine Ausgleichung. so wird also darum handeln. Die Veränderung wird nun zu einer positiven methodischen Grundlage. Man jedoch. . die wir auch in Kants Definition noch fanden. der vielmehr durch die Konstanz der Ausdehnung erschöpfend Der Widerstreit.). — Indem nun das Prinzip der Kontinuität zu seiner Ergänzung und zu seinem vollen Verständnis den Begriff der Veränderung verlangt. zu einer notwendigen Voraussetzung für den Begriff der Realität. II. lässt sich gleichfalls darauf zurückführen.) definiert blieb.

Unde nee a nee ullum quod nobis et seorsim coneipitur attributum Cartesianos aliter seu praedicatum simplex absolutum. aliarum. Da war die Substanz sie in sich ist und durch sich begriffen Abgeschlossenheit der Ausdruck wird.. sich deutung. . Gestalt seiner seiner bedingenden Substanzgedanke. zu bestimmen. scio . So fremd und entstanden zwei Arten Diese Absonderung bestimmte beziehungslos gegenübertraten. weil wie wir sahen — seiner Auf- fassung des Begriffs widerspricht. posterius Scio quoad prius se'd et Spinozam quoad quoque sensisse. schon in ihrer 1 äusserliche Schätzung der sie Relation widerstreitet Leibniz Auf- fassung des Seins. wie die spezielle Der bezogen sind. gehört seinen ersten Voraussetzungen nach bereits in den Zusammenhang der mathematischen Prinzipien. dass die Momente der Mannigfaltigkeit notwendige konstitutive Be- und der Veränderung an ihm als dingungen hervortreten. der Wirklichkeit.186 derart -Dos Problem der Kontinuität. so der Realität. Jedes „Sein" das wirkliche. nur der Ausdruck für die Realität ist wie das logische Dies wird insbesondere im Briefbestimmter Beziehungen. nicht nur das Verhältnis der Ausdehnung zum denkenden Geiste. Die Relation zu dem Mannigfaltigen und zur Veränderung galt für sie nur als äusserliches Moment. Bei Descartes als war das Substanz. ohne ihren Begriff zu bestimmen. sondern wurde für die Probleme der Körperwelt selbst von Be- zum Dinge gesonderter Existenz besteht. wechsel mit dem Mathematiker de Volder ausgeführt. dass sie die allgemeinsten logischen Hauptbestimmungen die des Begriffs des Seins vorbereiten. bildet insbesondere für Leibniz die centrale Frage des Systems. Korrelatgedanke erstarrt. auf die sowohl die logische Dynamik und Metaphysik Der Wert dieser Prinzipien ist darin zu erkennen. zum Begriff in des obwohl Denkens die sie ursprünglich zuletzt auftrat. An die Stelle der antiken oüoia nun ist Er in der neueren Zeit der Begriff der Substanz getreten. Grundlegung.Ego nullam esse substantiam censeo quae non relatio- — nem sciam involvat ad perfectiones omnes quarumcumque coneipi potest substantia unius attributi. der gegen Leibniz den Cartesianischen Schulbegriff der Substanz vertritt. der in der Gesamtheit Momente allerdings erst als das letzte Ergebnis des Systems zu gewinnen ist. das nachDiese träglich hinzutritt.

wie es die Accidentien sind. sich" gegeben. vorausgesetzt werden. qu'il II n'y a point de terme absolu ou dötache. 3 ) Gerh. das — dem Einfachen wie sahen — nicht den Widerspruch. 226: Mea certe opinione nihil est in universitate creaturarum quod ad perfectum suum conceptum non indigeat alterius cujuscun2 ) que J i 76: rei in rerurn universitate conceptu si . die späteren konkreten Entwicklungen voraussetzt. beide Begriffe 3 ). zu seiner Auffassung vielmehr der Beziehung und Verhältnisbestimmung innerhalb eines systematischen Inbegriffs 2 Zwischen der Grundlage der Substanz und dem Mannigfaltigen der Accidentien besteht eine notwendige und eiudeutige Korrelation.) Gerh. sind nur in gegenseitiger Beziehung auf einander zu definieren Dabei darf der Begriff des Seins nicht in der Allgemeinheit eines ruhenden Substrats. die Fragestellung. Nouv. sufficientis )". zu wir Das „Einfache" ist nach die der Analogie der Mathematik gestaltet. — Vgl. IV. . 444. Die Kritik des weil selbst „Einfachen" noch zur und analy„Absoluten" ist Begriffe bei besonders Leibniz. Gedankens können Gerh. scheinbar absolute Ding bedarf. II. Gerh. die hier dem Substanzbegriff gestellt wird. 249. stanz dass diese der sie Charakteristik der beständig braucht. Essais. si bes. generalem Principorum Cartesianonnn . bereits sondern muss in Fruchtbarkeit ersten Setzung durch sein. . gehört bereits an. Während die Lösung der Aufgabe. Eni m. Die Substanz ist so wenig „an ). Und das einzelne. das Motiv der Sonderung In und Veränderung Problem für das die charakterisiert der der Mannigfaltigkeit liegt der Wert und Natur der Substanz: „generalement la nature de la substance est d'etre feconde et de faire naitre des suites ou Varietes" 4). 230 vgl.Kontinuität und Grösse. n'enferme des relations et dont la parfaite analyse ne mene ä d'autres choses et mSme ä toutes les autres. wie der Leibniz selbst hervorhebt. II. das gegen die Verschiedenheit der Bestim- mungen seiner gleichgiltig ist. *) Animadversiones in partem (Art 51. 364. wie die Einzelgrösse. sondern Tendenz zur Mannigfaltigkeit und ihre Repräsentation besagt. dem Zusammenhang Logik der Infini- tesimalrechnung i) Zur Erläuterung des II. VII. gegenüber Inhalt der traditionellen SubAuf- fassung neuen wissenschaftlichen logisch gewonnen haben. 187 etiam hoc seos 1 provenire wichtig. ex sie clefectu zeigt.

die geschichtlich den Fort- Der Briefhöheren Analysis vermittelt haben. sofortiger Hinwendung zur qu'un etre simple agira tou„Quand il est Erkenntnislehre jours uniformement. Talemque oportet esse totam naturam. continentur. j'avoue que de soi tout etre i) Gerh. quin et futurum omne in prae- Vermittlung senti Inhalt substantiae erfüllt statu praedeterminatur". cunctaque involvit. wie Leibniz' Begriff des Seins sich mit hat. wie es in einem einzigen Punkt ausgedrückt ist. comme dans im certain rang suite de nombres. Wiederum dem logischen der im Begriff des Differentials entdeckt ist. vgl. geben ferner das begriffren Ordnungen des Unendlichkleinen liche Mittel. II. II. ubi in ipso initio sufficiente progressiv omnes alio1 ).188 Das Problet/i der Kontinuität. Neben diesem algebraischen Beispiel steht in der analogen Funktion der eines neuen Naturbegriffs das Problem. er- den eigentlichen geometrischen Sinn des Die höheDifferentials. Diese Vorherbestimmung des ganzen Verlaufs der Kurve durch das Gesetz. „Corpus quodlibet per se intelligitur tendere in recta tangente. 263. sehen wir. 264. die Gesetzlichkeit der Veränderung nicht auf ihre So heisst es in der Gleichförmigkeit eingeschränkt zu denken.Analysis bezeichnet. de Volder führt als Paradigma des allgemeinen Grundverhältnisses von Substanz und Varietät die Beziehung an. etsi impressionibus aliorum continuatis motus in ipsa curva conSed in ipsa substantia. 258. in denen sich der Begriff der Natur konstituiert. aber in dit. die zwischen dem Gesetz einer Reihe und ihren einzelnen Gliedern besteht. quae per se completa est sequatur. insbesondere seiner höheren Ordnungen. ipsius lineae curvae constructio continetur exprimiturque. Erwiderung gegen Bayles Einwürfe zunächst im Zusammenhang kannten wir bereits als metaphysischer : Probleme. das den Uebergang von derGeometrie zur Infinitesimal. il y a quelque distinction ä faire: si agir uniform ement est suivre perpetuellement une meine loi ou d'ordre et de continuation. foret et qui inepta indigna sapiente" Die mathema- tische Gesetzlichkeit der Reihe wird also zum Prototyp derjenigen Gesetze. daher bezeichnenderweise die beiden typischen Probleme in Algebra und Geometrie eintreten. . „Res se habet velut in legibus serierum aut naschritt zur wechsel mit turis linearum.

nach der der Inhalt sich abwandelt. Dieser Gedanke weist bereits auf physikalische Grundanschauungen Leibnizens: vor allem auf seine Bekämpfung der Atomistik voraus. in methodischer Konmatischer Methodik in Beziehung gesetzt. einen neuen Gesichtspunkt für die Deduktion der höheren Differentialien. indem wir die Veränderung als prinzipielles Mittel der Feststellung des Seins erkennen. . l'accorde point" Hier ist die Substanz als „loi d'ordre et de continuation" wieder unmittelbar mit einem Ausdruck mathevolle Bestimmtheit Und zwar fordert die den Zusammenhang mit dieser Methode. die die Grösse als endlich gegeben voraussetzt. diese aber erfolgt in der kontinuierlichen Veränderung. uniformement veut dire semblablement je ne x ). Es war schon früher als der eigentliche Mangel der quantitativen Einheit bezeichnet. „Gegenwart" des Gedass sie die unmittelbare sinnliche Der kritische Wert messenen wie des Massstabes v-oraussetze. Die konstante Einheit der analytischen Geometrie.Kontinuität und Grösse. sondern für den immer genaueren Ausdruck der Gesetzlichkeit des Verschiedenen und Mannigfaltigen die Möglichkeit des Fortschrittes zu höheren Differentiationsstufen darbietet. das folgende Beispiel der Parabel und der Ge- raden). bedeutet nicht mehr die Unwandelbarkeit eines Dinges. Erdm. So muss allgemein alle Bestimmtheit des Inhalts aus seiner ideellen Bestimmbarkeit nach einem Gesetz der Variation verstanden weiden. sofern sie sich nicht im ersten Differential erschöpft. dieses Gedankens wird jetzt erst klar.. sondern die methodische Konstanz der Regel. 189 simple. die im Begriff des Seins vorausgesetzt wird. 263. — Die neue Auffassung der Konstanz bedingt innerhalb der Mathematik vor allem eine Umgestaltung des Begriffs des Masses. So begreift man. *) vgl. des Begriffs tinuität fortwirkend prinzipiell vor keinem Denkinhalt Halt macht. et mais si merne tout etre compose agit uniforniement. Die Konstanz. der das erste Differential erschuf. genügt dem Problem der Veränderung nicht. bes. nachdem erkannt ist. Gerb. a. II. Wir gewinnen hier. 153 s. Er ist als Voraussetzung jedes Objekts durch kein irgendwie vorhandenes Objekt beschränkt. wie der Gedanke. Jede Bestimmtheit im Denken entsteht für das Denken erst im Verfahren der Bestimmung.

Dieses Problem stammt bereits aus der griechischen Mathematik: schon Euklid hatte den Winkel zwischen der Kreislinie und ihrer Tangente für kleiner als jeden Die Schwierigkeit. das Beisammen überhaupt niemals die das entsteht. in denen das moderne Bewusstsein des Infinitesimalen allmählich — — 1 ) heranreift: eine Entwicklung. trifft. den sie selbst erst ermöglichen in wollen. Punctum cf. 70. conatus conatu major concetto Part. während für die des Raumes und der Bewegung ein Verhältnis des Grösser und Kleiner stattfinden soll. Mantova e la sua applicazicnie alla 1894.190 dass die -Das Problem der Kontinuität. d'infinitesinio I. In dieser Auffassung des Masses als einer gleich- massig fliessenden veränderlichen Grösse wird das Prinzip der der Mathematik oder wie hier innerhalb Messung aus dem Raum in die Zeit noch ganz abstrakt gesagt werden muss: aus Schon die verlegt. ist. instans vero instant! aequale. Vivanti. sondern auch Hobbes teilnimmt. . wurde sodann in der neueren Zeit der Ausgangspunkt wichtiger Diskussionen. Gegenwärtigkeit. die die ersten Anfänge der neuen Mathematik enthält. Denken innerhalb der Reihe der Veränderungen Diese Fixierungen können Begriff des Masses ist nun natürlich nicht durch denjenigen erfolgen. sofern wir sie streng gleichförmig denken. Der Gedanke eines neuen Massprinzips tritt seinen allgemeinen logischen Voraussetzungen nach zunächst am Problem des Kontingenzwinkels hervor. an der nicht nur die bedeutendsten Mathematiker die Philosophie in J j wie Vieta. VI. die in dieser Definition geschaffen war. dem sich die beiden Gesichtspunkte Eins zusammenfassen. Der mathematische Ausdruck dieser rationalen Voraussetzung Das dx ist wiederum im Begriff des Differentials gegeben. puncto. 2 ) (Math. und der Veränderung in Das Grundmass wird die kontinuierliche der Konstanz Veränderung selbst. Galilei und Wallis — . matematica. gegeben sondern erst mittelbar durch Fixierungen. Cäp. deutet diesen Gedanken in einem allerdings noch unfertigen Ausdruck an. noch so kleinen spitzen Winkel erklärt.) II 2 ) Indem Euklid eine Grössenest. dem Beisammen in das Nacheinander „Hypothesis physica nova". indem sie für die Momente der Zeit das Postulat der Grössengleichheit aufstellt. an der alles ungleichförmige Wachsen und Abnehmen sich misst. Hier ein neuer Begriff notwendig. 3. bezeichnet die Grundlegung einer gleichförmig veränderlichen Grösse.

er ein Prinzip der Vergleichbarkeit für beide Arten von Er entnimmt diese Voraussetzung einfach der der Kontingenzwinkel heisst ihm kleiner so klein ein spitzer Winkel auch als jeder andere.populäre" Art der Vergleichung wendet sich Leibniz zunächst. quantitatem. begriff (3. in geht nicht mehr als die Materie. bedeutet jetzt logisch nur. Dennoch aber bilden sie in sich selbst ein exakt definiertes System begrifflicher Bestimmtheiten. . „Mass" Operations- von dem dinglichen Substrat nicht klar geschieden war Kap. . Radien gebraucht wird. um das es sich hier handelt: damit ist bewiesen. inquam. 191 setzt beziehung zwischen Kontingenzwinkel und gradlinigem ausspricht. aas der sich die Grösse erzeugt.. dass die Kontingenzwinkel durch das Mass der geradlinigen nicht bestimmbar und das ist der treibende Gedanke sind.Kontinuität und Grösse. dass der Massstab nicht beliebig nach äusseren Gesichtspunkten an das System heranzubringen. innerhalb dessen durch den verschiedenen Grad Grössen voraus. Die Extension. einheit erweist sich wiederum als das logische Prius der Masseinheit. Si non habet. wie sie in der Vergleichung der ob. zeichnet. mittelbar also durch die Grösse der Radien die Möglichkeit ihrer Unterscheidung und Dass die gewöhnliche Grössenstetigen Abstufung gegeben ist schätzung der Frage nicht genügt. Die Gemeinsamkeit von Elementen unter einem höheren Begriff aber wird durch wie dies schon früher ausgeführt wurde allgemein kontinuierlichen Uebergangs ineinander bedie Möglichkeit ihres Diese Möglichkeit fehlt nun gerade bei dem Problem. weil er ganz innerhalb desselben fällt. qua . die ihrerseits erst die materiale Einheit bestimmt. Der Gesichtspunkt der Messung muss durch einen reinen Begriff definiert sein.. In der quantitativen Einheitsstrecke sofern in ihr das fanden als wir eine logische Komplikation. sinnliche und . Jetzt erfolgt die reine begriffliche Loslösung der Funktion des Messens. • — — — — der Krümmung der betrachteten Kreise. sondern in funktionell symbolischer Leibniz selbst hat die erkenntnis1 ) Bedeutung den Prozess ein. sondern nach seiner begrifflichen Die qualitative BegriffsEigenart jedesmal zu erschaffen ist. kritische Unterscheidung der vollkommenen und unvollkommenen gestellt. sinnlichen Anschauung. III). quae per mensuram anguli rectilinei aestimari possit. Messung 1 ) in den Mittelpunkt seiner Erklärung 11011 . Gegen angenommen werde diese ungenügende.Angulu-s contactus quantitatem habet .

Vgl. oritur ex diverso plane principio et ad aliam plane mensuram refertur. 294. cum angulum contactus dixit minorem quovis rectilineo locutus est paulo laxius. einer Grössenbestimmung. '. parva infinite — heisst es Ausdruck eines reinen Ver. zu zu leugnen. . 191. Diesem ist Differentials Mangel gegenüber betont er den Wert „gemeinsamen Masses" aller Quantials Damit tesimale. 2 ) des täten. lehre gerade Linien durch die bestimmen. die Gegensätze des Rationalen und Irrationalen.Methodus quoque per indivisibilia et inlinite seu im Specimen Geometriae luciferae — magna. seine Geometrie andere bleibe „gradlinig". V. .. s. Vll. das die individuelle Abgrenzung eines bestimmten zum Ausdruck bringen soll. S. Wir sahen. 327 i) f. 287. Interim aliqua quantitas ascribi potest curvaturae et licebit eam aestimare ex ipsa magnitudine circumi'erentiarum. V. Si quis vero ex eo saltem angulum contactus concadit tendat esse quantitatem et quidem minorem quovis rectilineo.i7.1Q2 Das Problem der Kontinuität. ob. . Diese Forderung entwickelt sich vor allein in der Polemik gegen Descartes' Geometrie. wie das Fehlen des Kontinuitätsprinzips und seines mathemadie Möglichkeit tischen Ausdrucks Descartes dazu geführt hatte. seu per infinitesima et infinitupla praeclari est usus.17 2 ) Math. enthalte aber kein Massprinzip für Kurve. 277. ( . . is crassius loquitur et recurrit ad quantitatis genus imperfectum. (Schreiben an Honoratius Fabri). bedarf hierzu weiterhin der Möglichkeit seiner gemeinsamen Anwendung auf alle Glieder So darf es insbesondere nicht durch desselben Grössensystems. ferner Math. quam hoc loco secutus est Euclides. per minorem intelligens. das in Schein einer konstanten Gegebenheit als wiederum ein Fortschritt erreicht: das Infiniseiner Bezeichnung als „Grösse" noch den behielt. cum Angulum contactus quovis rectilineo minorem dixit. zum Problem des Kontingenzwinkels vgl. Math. et quod eodem redit radiorum circuli". des Geraden und Krummen beschränkt bleiben. quia intra (angulum quemvis rectilineum). cujus initia intra prioris spatium Itaque valde notandä est liaec distinctio inter quantitatem cadunt vel aestimationem perfectam seu Geometricam et huperfeetam seu populärem. Inbegriffs Das Mass. VI. G-erh. bes. die 1 ) gleichmässig Kurven und Gerade wirft umfasst. 22. . 28G. wird durch seine Beziehung zur Massfunktion fahrens erkannt. quod nullam habet mensuram continuam . Continet enim resolutionem quandam quasi in com- vero est ratio aestimandi angulos contactus comparandique inter se. Math. IV. Leibniz sie ihm daher vor. Euclides.

klar ist bezeichnet. nach der die Festvgl. hoc est ostenditur duo extensa posse comparari resolvendo ipsa in particulas aequales vsl inter se congruas utcunque parvas tanquam in communem mensuram. Denn die Wurzel des neuen Verfahrens soll nach dieser Stelle im Grunde mit dem Prinzip der Exhaustionsmethode Eins sein. VII.neque corpus ex superticiebus. der von der unendlichen Teilbarkeit als dem Ausdruck der Exhaustionsmethode bereits Moment bestimmt zum scharf geschieden so war. duorum quae comparanda munem mensuram. Sciendum est autem non componilineam expuuctis. aus Leibniz eigenen Bestimmungen heraus den ursprünglichen und positiven Grundgedanken genauer nicht festgehalten wird. 273. VII. nonnihil diversa apriore. . Math. l ) . quamquam tandem in radice conveniant. mitwirkendes Ausdruck gekommen. 19i licet data quantitate qua vis minorem seu modum. ) . In Wahrheit jedoch liegt sein Fundament im Begriff der Kontinuität. entwickelt Zusammenhang mit dem Gesetz der Stetigkeit Leibniz seinen neuen Begriff der Gleichheit. Hier dass ist zwar als das Mass nicht das Unendliche Tendenz des neuen Prinzips die Forderung. andrerseits jedoch ein wesentliches. als wonach wird. Es muss versucht werden. Somit ist auch das Differential hier nicht gegen die logische Bezeichnung als „Partikel" geschützt. Math. unum sunt. 1 — — zu umgrenzen. Pertinet etiarn huc Methodus Exhaustionum. . 1 j Cassirer. Wenn diese Unterscheidung wie hier muss das neue Mass logisch inexakt erscheinen und die Möglichkeit seiner Anwendung negativ in der Verringerung des Irrtums begründet werden. in sich aufnehmen muss. sie Den Sinn Gegensatz i) verschwindend kleine Ungleichheit bezeichnet dieser Erklärung versteht man aus ihrem gegen die Definition Euclids. Leibniz' System. sed lineam ex lineolis.Kontinuität und Grösse. in aliud esse transponendo transformabile. — Dieser Versuch In unmittelbarem führt zunächst zu einem neuen Problem. necsuperficiem exlineis. corpus ex corpusculis indefinite parvis. erroremque minorem esse semper una ex talibus particulis ande patet errorem talis comparationis esse quovis dato minorem. quo ostenditur negligendo aliqua quae errorem faciunt minorem quovis dato adeoque nullum. 39. superficies ex superficieculis.

wenn sie ihrem Begriffe nach verglichen werden sollen. Stellung der Gleichheit zweier Grössen durch ihre sinnliche Ver- gleichung und Deckung erfolgen muss. h. dass seien. Math. scheidungsfähigkeit die Exaktheit um eine unendlich kleine die Stelle des Sie würde an strengen mathematischen Begriffs die vage psychologische Unter- zum Kriterium der Messung machen und somit der Rechnung aufheben. . wäre die Erklärung. Der Sinn der Definition ergiebt sich erst in ihrer logischen Tendenz.. so wird bei ihm auch Grössengleichheit nur unter Voraussetzung der Methode der Veränderung bestimmbar. Nach moderner mathematischer Bezeichnung (Gr.Akt" ihrer Bildung in ). „Folge oder durch die Einordnung in diese Mannigfaltig- keit wird der Inhalt erst aus seiner starren sinnlichen Einzelheit herausgehoben und der Bestimmung durch die Einheit des Denkens zugänglich gemacht. qui deviennent egales est dejü rien. IV. und Leibniz hatte dagegen die Grössen ihr Beisammen unmittelbar gegeben gezeigt. unverständlich. Diese Methode enthält die Annahme. Reihe von Werten und deren Gesetz definiert gedacht werden. 1 ' Ungleichheit aufgefasst. mais quelle est dans Tacte d'evanouir. So dürfen also auch die Grössen. l'inegalite . 105: prenant l'egalite* pour im cas particulier de supposant non pas que la difference des grandeurs. die sich Grösse unterscheiden. Nun war bereits allgemein dass ein erster und notwendiger Schritt zur in eine Objektivierung eines Inhalts seine Auflösung Mannigfaltigkeit" ist. Daher hat Leibniz einem wichtigen Aufsatz. die Grössen nicht aufzufassen x in ihrem „Sein". Cantor) heissen 2 Grössen definiert sind: gleich. sondern im . nicht aus der gliedweisen Gegenüberstellung ihrer Einzelglieder. nicht Jede von beiden muss durch eine als einzelne gegeben gelten. Sie wird nicht mehr durch die konkrete Ausmessung der einen Grösse durch die andere festgestellt. Grössen gleich zu setzen sind. die uns anweist. Blieben wir auf die Vergleichuug so ruhender dass zwei Einzelzustände angewiesen. . dass das Sein der Grösse Entstehung fixiert werden könne. durch Fundamentalreihen. aus denen die Grössen sich erst in ihrer als aus ihren Entstehungsprinzipien erkannt.194 Das Problem der Kontinuität. deren Differenz eine gegen Reihe ist. ableiten. sondern durch die Aequivalenz der Begriffe. . Hier wird also in aller Strenge die Gleichheit als verschwindende J ) Vgl. wenn sie durch „aequivalente Fundamentalreihen konvergierende d. Die Feststellung ihrer Gleichheit erfolgt aus der Totalität der definierenden Reihen.

Hier hat ein Notbehelf Leibniz die klare Unterscheidung seines Prinzips gegen die Me- thode der Exhaustion wiederum erreicht.Kontinuität und Grösse. Er verzichtet hier auf den Ausdruck des unendlich kleinen Unterschiedes. sie können nur sinnlich durch Verminderung werden. was bisher nur als bestimmter Sonderinhalt hingenommen wurde. Hannover 1846 (S. — setzung der Ungleichheit bezweckt also. habent infinite 2) Gerh. ö. — begrifflichen Zusammenhanges. begrifflich einander heterogen. 13* . von Gerhardt. modo calrulus ponatur fieri generalis. die. die mit einander verglichen wer- den. IV. sed aequalia possc sunii <|uae discrimen habent omnino nulluni. dass die Grössen. Sie er- Die Methode kennt. quo discrimen est aliquod. 195 die Ableitung der fundamentalen Begriffe der Differentialrechnung aus dem Prinzip der Kontinuität durchführt. Gleichheit bestehe auch nach der neuen Auffassung nur zwischen Werten. ihrer quantitativen Differenz einander angenähert kehrt von der Kontinuität geht umgeder logischen Einheit des Verglichenen aus. tarn pro easu. dem es angehört. ) Die Erklärung bezweckt also nicht den quantitativen Unterschied nivellierend zu verwischen. quae discrimen parvum. ut dk-antur aequalia. ab- Die Betrachtung der Gleichheit als „Grenze" ist somit nicht des Denkens. 44): hinc intelligitur in omni nostro calculo "differentiali non esse opus. sondern giebt dem Gedanken Ausdass trotz dieses Unterschiedes eine begriffliche Gemeinsamkeit der Fälle unter einem höheren Prinzip feststellbar sein muss. sondern entspringt der positiven Forderung und dem Bedürfnis des Denkens selbst. dasjenige. seine Erklärung dem Wortsinn nach eingeschränkt. aus der Allgemeinheit des zuleiten. Die „Regel des Gleichen" ist ein spezieller Fall der Regel des Ungleichen 2) seine Definition unter Voraus: druck. In der Exhaustions- methode bleiben fortgesetzte die Grössen. nach dem anschaulichen Einheitsmass immer inkom- 1 S. soweit die Annäherung auch getrie- ben werde. das sich wohl oder übel mit einer Annäherung begnügen muss. sondern einem all1 gemeinen Rechnungsverfahren untergeordnet gedacht wird. quam quo null um. dass isoliert bestimmt. den Anhang der Schrift „Historia et origo calculi differentalis" ) hg. deren Differenz in aller Strenge Null sei: nur dies sei der als das Charakteristische dieser Grenzfall nicht mehr und Entscheidende festzuhalten. 376 u.

196 Das Problem bleiben. III. . . universalis est. die wir an einer Die können. die Grenzen Wert des der Einsicht von den Grenzen der Sinnlichkeit zu unterscheiden l ). vorbereitender Schritt für die Bestimmung zum Denken endlich in der Unbestimmtheit der Teilung wird durch das Setzung der Grenze überwunden. wie man eindeutig zugeordnet ist.. seu de ratione aestimandi . ubi Hier wird das Vorbild der Begriff 'O' der universellen Mathematik definiert. Teilbarkeit -. limites designandi. Duas- infiniti.dies wird besonders aus den eleatischen und skepscheint die endliche Grösse in tischen Einwänden gegen sie klar Gesichtskreis: — ihrer Bestimmtheit zu bedrohen. stellung ihrer dass die Schätzung von Grössen. 357. das nun von Leibniz allgemein als das Grundproblem der Mathematik überhaupt bezeichnet wird: quantitate in „Mathesis universalis est scientia de Universum. . In dieser der Mathematik erweitert ganz allgemein der Leibniz selbst sieht den prinzipiellen Inkommensurablen darin. mensurabel Erweiterung logische kommensurabel sich sind. VII. ist. Durch die unverschiedenartigen Einteilungen. Sie nivelliert durch die gemein- same Auflösung schiede in die unendliche Vielheit scheinbar die Unter- unter einander und hebt damit die Besonderung der Grösse zum Endlichen auf. adeoque . Auch die Beziehung zwischen Stetigkeit und unendlicher Die unendliche Teilbarkeit zeigt sich hier von einer neuen Seite. Math. dass es lehrt. die Fest- innerhalb Gleichheit mit tinem angenommenen Mass nur eines S3'stems von Ungleichungen erfolgen i) Gerh. intra quos aliquid cadat et scientiam que habet partes: scientiam finiti interventu infiniti finitum determinatur" 2). sofern ihnen allen begrifflich eine bestimmte Grenze Es handelt sich hier.Math. begrifflich der Kontinuität. . 53 pars superior revera nihil aliud cf. Grösse treffen wird ihre Individualität als Eine nicht aufgehoben. VII. 69: . 2 ) „Mathesis Universalis".Matlu>seos quam Scientia infiniti. um das Grundproblem der Integralrechnung. sieht. prodest. In dem neuen Verfahren erweist sich dagegen die Auflösung in das Unendliche selbst als der Grössen notwendiger Endlichen. selbst durch die Aufgabe der Grenzbestimmung die damit als exakter Erkenntnis aufgefasst Es wird ferner also ausgesprochen.-r quatenus ad inveniendas finitas quantitafres .

294. die Vollendung und Abgeschlossenheit der ist. Gerh. 197 kann. des Exakten Regel der Entstehung Hier schon wurde als Quell des Begriffs die Unendlichkeit geest infinitudo. Vn. Es ist charakteristisch. . dass hier die neue Anschauuno als spezielle Folgerung aus dem Gesetz der Kontinuität genur idealer wonnen Der ist. sobald . wie sie durch die gesonderte Vorstellung der Einzelteile und ihre nachträgliche Zusammenfassung gegeben Schon am Problem der transscendenten Kurven sahen wir. diskreten Quantität. das auch Newton in seiner . diese nämlich bedeutet ihm sofern sie Voraussetzung nicht nur Der der Mathematik. 104f. IV.gegeben-. progressio talium . . Appropinquationes nisi . quantitatum ut Geometriae transscendentium Scientia Infiniti. Reihe den Kreisumfang aus. . . . Et licet uno numero veritatis. dass Leibniz diese Auffassung aus der „Mathesis universalis" gewinnt. entsteht.Kontinuität und Grösse. einem Prozess der Ausgleichung erkennbar. . V. sondern zugleich des Naturerkennens ist. 37». 130. neue ist nun in der That vor allem für die Probleme der Natur wichtig und stets erhält in ihnen ist erst seine eigentliche Erkenntnis- Bedeutung: sondern hier nämlich als Gleichheit Grenzfall in niemals . 2 ) respondens Analysis sit ipsissima Die unendliche Reihe bietet ein neues Beispiel Insbesondere führt Leibniz an seiner ihr der veränderten Auffassung. dass in Kreises über jede blosse Annäherung hinaus für dargestellt sei. der durch die Grenze definiert wird. die der Glieder 3 ) eine begriff- liche i) Gesamtheit cf. . wie bisher. . quod menti satisfaciat avidae numeroram iu infinitum continuandonuu reperiatur Tota (autem) series continet omnes appropinquationes simul quare tota series exacte exprimit valorem. in der der das gründete. .. 1 ) Begriff der Exaktheit selbst ändert sich jetzt: sie bedeutet nicht mehr. Begriff der Gleichheit. 25. Uebrigens geht Leibniz in diesem Gedanken auf dasselbe logische Prinzip zurück. die Grösse des in logischer Strenge Diese Strenge die Unendlichkeit ist in der analytischen Vorschrift als verbürgt. \ 3 ) Math.. VI. in sich befasst.Math.Methode der ersten und letzten Verhältnisse" auszuprägen sucht: charakteristisch für sein Verhältnis zur Grenzmethode ist dabei aber. Der Irrtum II. die allgemeine Grössenlehre. wie sich Descartes gegenüber ein Kriterium nannt: neuer Begriff geltend machte... nihil exhibent. ita fons transscendentium .

den Briefwechsel mit Herrmann. 3 . den Sinn der Reihe durch das fortgesetzte Durchlaufen der Einzelelemente erschöpfen zu können. das jene begriffReihen hervorhebt ) liche Funktion der Gesamtdarstellung der Reihe zur Voraussetzung Der analoge Gedanke lässt sich an den geometrischen Gehat. sich diesen Prozess an einer eigendie sich artigen Aeusserung Johann Bernoulli im Briefwechsel mit im Zusammenhang allgemeiner Fragen den Begriff des Unendlichen für das sinnliche Material des Erkennens gebraucht. 3 ) Die Einheit des Gesetzes wird hier gegenüber der summa ejus seriei exprimi non possit et series in inlinitum produeatur. 1191. IV. sofern es für keine gegebene Erkenntnisstufe jemals in vollständiger begrifflicher Analyse zu verdeutlichen. Das Problem der Kontinuität. !) Math. quidem. V. Indem das Unendliche sich amGrössenproblem allgemein als ein notwendiges Moment in der Bestimmung des Endlichen darstellt. nicht für den mathematischen Sinn des Problems. Math. vgl. Vgl. Math. der die Totalität der Glieder im Gesetz des sinnlich unabsehliessbaren Fortschritts enthält. „Non mala est comparatio distinctarum et confusarum (perceptionum) cum recta et curva. Es bedeutete hier Erkenntnisbestimmtheit. ist selbst wie Leibniz in der Untersuchung der Konvergenz der ers t — ein abgeleitetes Ergebnis. 3. Math. VII. 190. Diese Gleichsetzung gilt indess. oder einen Gegensatz zur reinen in der Sprache des Systems eine „konfuse" Erkenntnis. 2 vollzieht sich hierin ein Fortschritt. statt ihn in dem einheitlichen 4kte zu suchen. 37 u. Replique aux Reilexions de Bayle. quia haec inüuitos habet Hoc tarnen interest. Man kann findet. dass eine „beliebige" Annäherung möglich ist. bes. 577. 156. der über die Einzel- frage hinaus die Gesamtheit der philosophischen Grundanschau- ungen betrifft. Erdm. Die naive Auffassung verlangt hier gleichin den Abschluss der anschaulichen Grenzlinie als Bedin- gung der „exakten" endlichen Gegebenheit. Leibniz hatte erschöpfen rationellen ist. 1 — stalten falls durchführen. quod curva infinitos habet flexus flexus. quoniam tarnen una lege progressionis constat. III. uni tarnen legi finitae distincte intelligibili submissos". Die Gewissheit darüber. während die neue Mathematik die Denkbegrenzung zur endlichen Grösse auch an bestimmten anschaulich unbegrenzten Gebilden vollziehen lehrt ). 273.198 wir glauben. 281. tota satis mente percipitur. wie Leibniz jetzt hervorhebt.

Grundlagen einer allgemeinen Mannigfaltigkeitslehre. damit selbst ist. Vivanti. Essais Erdm. so erscheinen dennoch die Glieder dieses GegenFür das antike satzes in charakteristisch neuer Korrelation. nicht in allen Einzelphasen seiner Entwicklung in gleicher Klarheit zum Ausdruck gekommen ist. Im Gegensatz hierzu ist in der neuen Methode das Unendliche. 1883. Von Anfang an konnten sich daher die Vertreter entgegengesetzter Ansichten über den Charakter der neuen Rechnung mit scheinbarem Rechte auf Leibniz selbst berufen. nicht in äusseren Erfahrungen ihren Grund haben. hinaus als allgemeines kulturgeschichtliches Symptom Die neue Anschauung tritt jedoch nicht sogleich in festen und abgeschlossenen Formulierungen hervor.-) 1 -) Nouv.Kontinuität und als Grösse. Moderne Mathematiker haben sodann dem Entdecker der Infinitesimalrechnung die Klarheit über ihre logischen Grundlagen überhaupt abgesprochen . . Denken bedeutet das Unendliche nur den Widerstreit gegen die Sinn ist jedoch. a. Wenn wir hier an den alten Pythagoräisch-Platonischen Gegensatz von aitetpov und rcepa<. der hier erst im Werden begriffen ist. und Georg Cantor. des Begrenzens und Bestimmens hat. auf die Seite der „Idee ' hinübergetreten. sofern sie als ein Hemmnis der reinen Ausprägung der Idee in der Erscheinung gedacht wird. cf. O. dass der philosophische Grundgedanke. a. 1 ) Das Ziel der idealistischen Entwicklung einen ist erreicht. 15 f. zu einem ihrer grundlegenden Mittel geworden und reine Form des Begriffs. der zunächst der dualistischen Rest des Stofflichen ipse" darstellte. Sein wie Leibniz gegen Locke betont. die in uns selbst. 244. der gleiche wie Ursprung der der allgemeinen und notwendigen Wahrheiten. Es lässt sich verstehen. S. sondern sie entwickelt sich gleichzeitig mit den Fortschritten der neuen Analysis und im Kampfe um ihre logische Begründung. Die Trennung antiken und modernen Denkens vollzieht sich in wenig Punkten so klar als an diesem Problem. aus eigensten Funktion des „intellectus abgeleitet wird. Lpz. dass das Gesetz Es bezeichnet die „Materie". sofern derjenige Begriff. 199 - unbestimmten Mannigfaltigkeit eigentliche „begrenzt " bezeichnet: der gegenüber der sinnlichen Vielheit die aktive methodische Funktion schrankenlosen. das bisher nur die Schranke der Analysis bedeutete. erinnert werden. das daher über seine mathematische und erkenntniskritische Bedeutung wichtig ist.

kommt dagegen für die solidere Realität des Gegenin der in der Impression bereits gegeben vorliegt. in seiner positiven begrifflichen Leistung verdächtigt werden. die er voraussetzt. in der Einzelausführung gegen logische Tendenzen zu behaupten und zu vertiefen. Die Erörterung des Unendlichkeitsproblems in den „Xouveaux bezeichnet in doppelter Beziehung charakteristisch die Essais neue Richtung der Frage. als er die Auffassung des Unendlichen als eines dinglich Gegebenen verwirft und seine Auflösung in den unendlichen Prozess verlangt. Dieser letzte Begriff selbst gelangt jedoch zu einer neuen erkenntniskritischen Funktion. Wenn man Tendenz von Leibniz' Kritik kann. standes. durch die Rücksicht auf nicht. nicht es allgemein als die Betracht. wie es Leibniz' Zusammenhange schriftstellerischer Eigenart entspricht. die oft sehr verschiedenem angehören und die zudem stets. dass sie . da ihm absolut die Ausprägung in einer einfachen Vorstellung versagt blieb. Für Locke war die „einfache. die neue Problemstellung.nur in einem subjektiven Geistes". fremde — 2. die er am Begriff des Unendlichen entdeckt.200 Das hier zu Proble7n der Kontinuität. Das Unendliche musste daher.-gegen- der Lockeschen Philosophie bezeichnen . tiven Wertes für das Gesamtsystem auf die allgemeine Fragestellung. genügt Aeusserungen. zurückzuführen. Für das philosophische Interesse liegt das Entscheidende darin. Es behielt gegenüber der realen Bedeutung des Ideenmaterials aus Sensation und ReDer Grund flexion den Charakter einer „negativen" Vorstellung. einander gegenüberJeder Einzelsatz ist vor der Beurteilung seines relazustellen.. wie weit es Leibniz gelungen ist.Idee der Typus des Wirklichen und das letzte Kriterium. Um es einem sicheren kritischen Urteil zu gelangen. Der Begriff des Unendlichen. Vermögen des des Unendlichen liegt . beliebige den jedesmaligen Zuhörer mitbedingt sind. an dem jeder begriffliche Anspruch zu messen war. Mit Locke stimmt Leibniz hier insofern überein.

Subund der „Idee" ausbildet. Das Unendliche. sondern und reines Erzeugnis des Geistes selbst abzuaber muss sich zugleich seine objektive und notwendige Geltung für den Inhalt. . so zeigt sich diese Grundrichtung an dieser Stelle aus besonders deutlich.. wissenschaft- lichen Grundbegriffe eingeordnet. muss in seinem objektiven Ideenwerte als „ewige Wahrheit'" wiederhergestellt werden. 201 jektiven" über der sensualistischen Theorie einen tieferen Begriff des . la Or il est que seconde.Der Begriff des Unendlichen. peut doublee de merae. la troisieme. et la nie nie raison ayant toujours lieu ainsi la il n'est jamais possible qu'on soit arrete. de sorte que la vient de celle de la similitude consideration de l'infini ou de la merae raison. In diesem Doppelverhältnis zum Problem des Wirklichen grenzt sich der ist als ein freies leiten. Im Gegensatz zu der psychologischen Ab- schwächung ist die Subjektivität in dem Sinne zu behaupten. in welchem sie den Ausdruck für die exakten methodischen Bedingungen der Erkenntnis darstellt. der in der wissenschaftlichen Erfahrung gewonnen wird. en sorte quelle soit double de la premiere. tout corame les verites ligne peut etre prolongee ä rinfini: necessaires les sens *). Damit ist die Antwort bereits bestimmter Beziehung vorweg genommen. Das Sein des Unendlichen besteht nicht in einer äusseren Gegebenheit. 244. Cela fait voir comment ce qui donue de l'a ccomplissement ä la conception de cette idee se trouve en nous-memes et ne sauroit venir des experiences des sens. Das Unendliche aber der ist allerdings dem Prozess abzuleiten: Prozess selbst ist hierbei als ein Grundmittel des wissenschaftlichen Ver- fahrens und damit als eine Voraussetzung der Geltung des Einzelinhalts zu definieren. das bei Locke ein Willkürprodukt der vorstellenden Phantasie bedeutet.. In dieser Deduktion i) Erdm. et son origine est la nieme avec celle des verites universelles et necessaires. ne sauroient etre prouvees par Finduction ni par Die Frage nach der Realität des Unendlichen ist nunmehr dem in allgemeinen Problem der Realität der ideellen. . la.Prenons une ligne droite et prolon- geons clair. erweisen. qui est encore semblable aux precedentes. etre etant parfaitement semblable pour avoir ä la premiere.

für die Erkenntnis von der Bedingtheit durch irgend ein gegebenes Quantum zu ermöglicht befreien. das seinen Ursprung im seitigen Sinnlichen hat. 276. hrz. wenn man die Bedeutung betrachtet. Math. I. die Fortsetzbarkeit. ) Der Zusammenhang allgemeinen Gedanken der Logik der Kontinuität wird ferner durch den Begriff der Aehnlichkeit vermittelt. Dieser Schein schwindet jedoch. die wir zunächst psychologisch an einer bestimmten Quantität kennen lernten. während im Gebiete des Stetigen das Einzel. Allgemein dient sie das Problem des Unendlichen ideellen dazu. die in Begriff und Definition bestimmbar gedacht wird: „similia -2 So bedeutet sie sunt. selbst erst in der gleichen Synin die die Allheit 1 der Elemente ihrer gegenmit den Verknüpfung erschafft.stetigen I. Die Unendlichkeit ist der Ausdruck der „Kontinuation" des methodischen Gesetzes gegenüber jeder Einzelgegebenheit. . zu gesondertem logischen Bewusstsein x ) Vgl.Element" thesis entsteht. dass in ihr die Einheit als selbständiges Material vor der Operation der Verknüpfung vorausgeht.. — leitung Zunächst ist das Unendliche durch das Prinzip seiner Abin bestimmte Beziehung zum allgemeinen KontinuitätsJenes beständige Fortwirken des gleichen gedanken gesetzt. die jedoch darin unterschieden ist. 179f. der von ihrem absoluten Werte unabhängig ist.202 Begriff Das Proble?n der Kontinuität. I-'orm bei Grassmann.'.' ) denn auch im Beispiel der unendlichen Fortsetzung der Geraden die Uebereinstimmung in dem Begriffsgrunde der Grösse. I . die Unterscheidung der 1 . vgl. sondern auch innerhalb der diskreten Grösse. quorum species seu definitio est eadem. Diese tiefere Gemeinsamkeit es. /g] Math. die dadurch erschaffen wird. der entstehen. das besondere Gebiet seiner Geltung ab und gelangt zu seiner individuellen logischen Bedeutung. da mit ihm ein Moment eingeführt scheint. Sie ist hier gegenüber dem Sinnlichen der Ausdruck der Qualität. Ausdehnunnslehre von 2 1844 (W. VII. und diskreten 24). Die Berufung auf diesen Begriff kann zunächst auffällig erscheinen. an den Begriffen der Quantität das in Moment der Setzung.. die die „Aehnlichkeit" innerhalb des Leibnizschen Systems der mathematischen Grundbegriffe besitzt. VII. Math. gedanklichen Grundes erkannten wir bereits als ein wesentliches Moment in der Erzeugung der stetigen Grösse. Diese Bedeutung hat sie nicht nur für die stetige.

weil es als das Sein des Erkenntnisprinzips das Sein der Dinge begründet.Der zu bringen. II. quam quod inter se pariter et veritatibus aeternis respondent. Wäre Leibniz bei diesem seinem eigensten und reifsten Standpunkt stehen geblieben. Das Unendliche ist ein wahrhaftes Sein. IL 282* . In dieser Bedeutung kann es im prägnanten Sinne dazu dienen. Hora. Als der der idealen Wahrheiten stellt das Mögliche die notwendige Bedingung der wirklichen Erscheinungen und das Kriterium ihrer Realität dar. cum indefinitum sit. cum nihil aliud significent quam illam ipsam meram possibilitatem partes quomodoeunque assignandi". quo in illis modo quis partes assignari velit. Unter dem neuen Gesichtspunkt dagegen stellen kreten darstellbar. 203 selbst Innerhalb in des Endlichen ist das Verfahren seinem Ergebnis verkörpert und an kon- kann hier der Irrtum entstehen. „Scientia continuorum hoc est possibilium continet aeternas veritates. dem selbst ein idealistischer Denker wie Descartes nicht entgangen war. Motus hujusmodi Quanta idealia seu plane Mathematica revera non sunt aggregata ex partibus.. cum differentia semper sit minor quavis assignabili data. die Grundbegriffe der neuen Analysis des Unendlichen zu bezeichnen. quae ab actualibus phaenomenis nunquam violantur. unmittelbar Begriff des Unendlichen. 2 . quod vel ideo sie intelligi necesse est. Der Prinzipienlehre der Mathematik x ) Begriff des Möglichen gehört an nun bereits der allgemeinen und hat in ihr den neuen mit Sinn erhalten. so hätte er damit die kritische Verhältnisbestimmung zwischen Realität und Wissenschaft erreicht. Gegenständen So sich die anscheinend selbständigen begrifflichen Resultate der Quantitätsbetrachtung nur als Einzelausprägung allgemeiner methodischer . Linea. 276. et alia „Numerus. Neque aliam in phaenomenis habemus aut optare debemus notam realitatis. seu entia gradus velocitatis. dass der Ursprung der Zahl sich aus den Dingen herleitet.Möglichkeiten" dar. 2 ) Gerh. Eine höhere Art der Objektivität eines Begriffs aber vermag die erkenntnis- i) Gerh. Inbegriff der ihn von dem Zusammenhang Potenz dem tra- ditionellen Aristotelischen Begriff der scheidet.

) Untersuchung nicht zu verbürgen. in ihrer Fragestellung Vollends bei die Unterscheidung des Infiniten und Indefiniten geht nicht wesentlich über Aristoteles hinaus. immanenten Anwendbarkeit und Fruchtbarkeit. wissenschaftlichen Bewusstsein herrschend: sie wird die insbesondere innerhalb mathematischer Untersuchungen unbefan- und wie denken J ) die Frage. . nee aliud vel postulare debent Sceptici vel dogmatici polliceri. ob das Unendliche als aktuell oder potentiell für Leibniz' System überwunden und veraltet. . die Locke bestimmt trotz Trennung des Aktuellen und kritischen Potentiellen — Untersuchung — der scheinbar Wendung der Trennung gemeinen gen aber zu ganze Behandlung des Problems. des wissenschaftlichen 1 auch der Begriff des Unendlichen die Gewähr seiner unbe- schränkten. Es giebt keine phänoErkennens menale Wirklichkeit jenseits und ausserhalb seiner Bedingungen: schon die blosse Frage nach ihr beruht auf einem Missverständnis des Zieles. quam ut tarn inter se. Gerb. quam cum indubitatis ratioAlia in Ulis veritas aut realitas frustra nibus consentiant experitur.. Von Aristoteles an wird die Frage nach dem Unendlichen durch den Begriffs - Gegensatz des Aktuellen und Potentiellen beherrscht. Die neuere Philosophie in aber bringt Wendung nicht sofort voller Reinheit zum Ausdruck. die Leibniz vorfand. Vgl. dass das Aristotelische Begriffspaar nicht imstande ist. . sei. das sich die In diesem Gedanken erst gewinnt Erkenntnis zu setzen hat. und au die er in seiner eigenen Lösung überall anknüpfen musste. IV.204 kritische Das Problem der Kontinuität. VII. das Problem in seiner Tiefe auszusprechen und zu bestimmen: die In der Reflexionen Galileis schieben daher die übliche Disjunktion mit wenigen Worten diese bei Seite. Nun ist etwas Selbstverständliches angewandt. neueren Zeit ringt sich allerdings in der Grundlegung der modernen Wissenschaft die Erkenntnis durch. so auch im allbleibt. . Wenn zur trotzdem die Frage Wirklichkeit nach dem Verhältnis des Unendlichen innerhalb des Systems nicht zur Ruhe zu kommen vermag. Kap. Nihil aliud de rebus sensibilibus aut scire possumus aut desiderare debemus. 356. quam quae hoc praestat. so erklärt sich dies vor allem aus der geschichtlichen Lage des Problems. den positiv sich Descartes' System hat wissenschaftlichen Sinn gerade wie wir sahen des Unendlichen nicht in aufge- nommen. Und diese wie in der Philosophie.

die er durch die Anpassung an des Aktuellen Gegensatzes — Frage. betrifft die aktuelle Existenz unendlich kleiner Grössen. aus dem das Differential abgeleitet ist. sofern sie noch im Gegensatz des Aktuellen Die bedeutendsten Matheund Potentiellen befangen blieben. IV. fremde Interessen erhält.Der Begriff des Unendlichen. Die erste die in diesem Zusammenhang auftritt. Der allgemeine systematische Grund dieser Verneinung ergiebt sieh als eine notwendige Konsequenz des Gedankens. setzung des objektiven Gegenstandes der Physik. Indem man das d x als aktuell Vivanti i. In ihr ist vielmehr die Art bezeichnet. 91. Man sieht dass ihre Formulierung nicht aus Leibniz' Philosophie hervorgegangen ist. An Varignon (1702). a. matiker der Leibnizischen Zeit und die ersten Anhänger der Johann Bernoulli und de l'Hospital neuen Rechnung haben das Unendlich-Kleine als aktuelles Dasein gedacht x ). Leibniz aber hat hier entweder bereits die Problemstellung abgewiesen — und hier erkennen wir den positiven Wert. 205 Problems. a. in der sich die Grundfrage der Infinitesimalrechnung den Zeitgenossen darstellte. wiederzuerkennen suchen. ö. sogleich. denn das Potentielle bezeichnet nur die Schrankenlosigkeit der Vorstellungsthätigkeit und gilt nicht als eine notwendige VorausRealität besteht nicht Aktualität. An die Stelle und Potentiellen ist die bedes griffliche Korrelation des Idealen und Realen getreten. 190. u. dass die traditionelle Unterscheidung. die im Allgemeinen bereits durch ein tieferes Problem abgelöst ist. 18. Die sachliche Rekonstruktion des Systems muss zur Beurteilung des philosophischen Wertes der Einzelbestimmungen vor allem wiederum auf den eigentlichen Grundgedanken als Kriterium zurückgehen und ihn auch noch in der unbestimmteren Fassung. Die Schwierigkeiten in Leibniz' Darstellung beruhen nun darauf. der in dem Ausschluss „metaphysischer" Fragen von der Mathematik liegt 2 ) — — — oder doch diese Art der Lösung ausdrücklich verneint. Math. Ausdruck des „Potentiellen" nicht genügeud bestimmt. 2) An Bayle (1702) Erdm. die Der neue Begriff steht in ausserhalb seiner dieses Seine doch immer wie ein wirklich vorhandenes und gegebenes Dasein gedacht Seine Idealität als Methode wird ferner durch den wird. Cf. 0. . S. äusserlich dennoch festgehalten wird.

III. niemals aber ihren Charakter als endliche Zahlen verlieren können ). IV. als eine Konstante. 516. dass der Fortschritt der Teilung zu „infinitesimalen Teilen" so wenig wie zu einem Minimum gelange. Dies besonders charakteristisch im Briefwechsel mit in seiner krassesten Fönten eile. Gegen Johann Bernoulli führt Leibniz aus. sondern um eine Veränderliche.: datur Elementuni Numericurnseu minima pars unitatis lineale. 181). die sich zwar beständig vermindern. das Unendlich. der das Aktuell-Unendliche i) und wiederspruchQueinadita nee . um ihm die Geltung einer Erkenntnisbedingung der Physik zu bewahren. nicht für eines seiner einzelnen Stadien gedacht. 92 u. 98. vgl. Das physische Dasein muss von dem Begriff fern gehalten werden. 350. 177 f. einer Einzelgrösse das Prädikat des Unendlichen-Kleinen beizulegen. wie in in der Erläuterung der Stelle hervorgehoben wird. dass die Veränderung ein wesentliches Moment der Bestimmung seiner selbst ist. (Vgl. so klein man es immer annehmen mag. Das Infinitesimale ist also auch hier als Ausdruck für den Gesamtprozess.Math. . modum non 2 )' 3) Math. auch hier dem Umstand. in.*206 Das Problem der Kontinuität. die unter jeden gege- benen Wert sinken kann 3 ). comparationis liegt jedoch. die im Bezug auf einen angenommenen der Maassstab „unvergleichlich" klein sind und daher für die Zwecke Das Tertium Rechnung nicht in Betracht kommen 2 ). Wirklichkeit wenn man in ihm doch wiederum ein Stück Wirklichkeit bereits voraussetzt. ob. . So sehr die Prinzipienlehre der Dynamik und Metaphysik. wie sich später zeigen wird. V. S. 535 f. denkt man es.Kleine Funktion. S. Zwar hatte Leibniz selbst den Sinn des Differentials gelegentlich durch den Hinweis 7 auf Grössen verdeutlicht. . . datur linea minima seu elementum Math. Man beraubt zu schaffen. gegeben ansieht. Math. ob. die Methoden der neuen Mathematik voraussetzt — : die unmittelbare Hypostasierung des ist Diff'erential- begriffs zur ist metaphysischen Wirklichkeit ausgeschlossen. Es ist somit ein Widerspruch in sich. 524 (s. sondern sich durchweg innerhalb gewöhnlicher Grössen bewege. man vernichtet damit die neue logische Graudeinsicht.) Damit ist das Verhältnis klar des Begriffs zur Metaphysik in doppelter Beziehung und eindeutig bestimmt. dass es sich in eine fixe Grösse dem Begriff des unvergleichlich Kleinen nicht um handelt.

bes. sed extensentio. 1 Indessen de l'infmi. sobald die Wirklichkeit der Dinge und die ) Wirklichkeit der Physik als verschieden gedacht werden. 629. S. zum Ausdruck gekommen. verblasst das Differential zur — Fiktion. 110 (an Varignon) Briefwechsel mit Wolff Non probo materiae divisionem infinitum. sionem seniper dividi posse manifestum est. entzogen wird. 207 „La consideextremement dans mon Systeme. Hier entwickelt sich aus der Gesamttendenz der Unterscheidung mathematischlogischer Geltung und metaphysischer Existenz bereits ein neues Motiv. u.Der Begriff vollsten des Unendlichen. 234." Und weiter: „II est vrai que chez moi les infinis ne sont pas des touts et les infiniment petits ne sont pas des grandeurs. cependant ce n'est point par lä que je pretends rendre compte de la nature des choses. Math IV. oü ces Form vertrat *). es hier ration de l'infini — heisst — entre notions ne sont de mise que comme les racines qu'on appelle imaginaires. mais un peu autrement pourtant que de la maniere quon le prend dans les infiniment petits que je considere comme quelque chose de plus ideal. in partes inf initesimas et multo minus in infinities Et ut infiniti sunt numeri fracti assignabiles. „Le calcul infinitesimal la est utile. (1702-1704). II. ut tarnen non Sit necesse venire ad infinite parvos. des Gefahr.1 ) Vgl. Gerh. dass es nicht nur dem Bereich des metaphysischen sondern auch seiner eigentlichen Aufgabe. La part que j'ai eu ä faire valoir le calcul des infinitesimales ne m'en rend pas assez amoureux pour les passer au delä du bon sens" 2 ). (!) Car je considere les quantites infini3 tesimales comme des Fictions utiles. Ideal der Metaphysik gemessen. 141: — Vgl. sein späteres Werk: „Elements de la geometrie Paris 1727. 2 ) Lettres et opuscules S. An des Bosses (1706). 215 u. ) tesimalen als Fiktion vgl. den empiriAn dem schen Xaturgegenstand zu begründen. alii aliis minores. Ma metaphysique les bannit de ses terres. Daseins. Elle ne leur donne retraite que dans les espaces imaginaires du calcul geometrique. — Zur Bezeichnung des InfiniG-erh. VI. ita idem de lineis Greometria non probat dari quantitates infinitesimas. Das Unendlichkleine wird in die „imaginären Räume" Damit aber entsteht allerdings die Kalküls verwiesen. 3 An Masson (1716)." Die reale Bedeutung des Infinitesimalen muss allerdings fraglich werden. . quand il s'agit d'appliquer la Mathematique ä Physique. 305.

Das Problem dass der Kontinuität. ~) h Math. quibus velut legibus res reguntur. Gesichtsfür die punkt der Transscendenz zu bezeichnen immanente Naturforschung vielmehr den Wert Wahrheit besitzt.) Vgl. indem er das Infinitesimale wiederum aus dem Kontinuitätsprinzip als seinem logischen Ursprung und ableitet. Das Unendlichkleine suchen wir vergebens in den Teilen der Materie. fonde en Fortasse infmita 1 . III. also in der Existenz der Dinge: wir spruch ist die müssen es Dinge in als ihren den idealen Vernunftprinzipien Gesetzen untergeordnet entdecken. die von den Grundfragen der Mathematik zum Realitätsproblem der Dynamik und Erkenntniskritik hinüberführt. des Gesetzes muss als das Fundament erkannt denen Die Realität werden. als Fiktion der unter dem ist. il peut s'en servir seurement comme des notions ideales. snr es quell es se reglent les phenomenes de la nature. Leibniz selbst hat die logische Vereinigung der widerstreitenden Momente vollzogen. 499. IV. 491f. während auf der anderen Seite die Hypostase der mathematischen Ideen ausgeschlossen ist. Das Problem des Aktuell . 98. kritische 1 einer — ewigen „fiction bien ) In dieser Paradoxie konzentriert sich die erkenntnis- Entwicklung des Seinsbegriffs: der scheinbare Widervielmehr ein Symptom für die tiefere Vereinigung. der Begriff. Bernoulli 1698.: Cependant le nombre et la ligne ne sont point des choses chimeriques. die das Ideale und Reale in einem neuen Begriff der Wirklichkeit eingehen. sed apta ad det er min an da realia. qui abregent le raisonnement. ut radices quoque imaginariae facere solent. etsi in materiae partibtis non sint. car ce s>mt des rapports qui renferment des verites «ternelles. Das Differential ist daher eine fondee". Sunt ista in rationibus idealibus.Unendlichkleinen hat die Realität der Erscheinungen zu weichem somit trotz aller Schwierigkeiten. 2 ) In diesem Gedanken ist die Vermittlung gewonnen. dem Fundament seines Brief- Geltungsanspruchs wechsel infiniment petites „Si quelqu'un — heisst es im mit Varignon ä la — n'admet point des lignes infinies et rigueur metaphysique et comme des choses reelles.sunt.208 zeigte sich bereits. quae concipimus et infinite parva imaginaria .Math. (ierh. . in seiner tieferen Durchdringung dennoch wieder zu ihr zurückgeführt. sind. in die es die ursprüngliche Fragestellung zunächst verwickelte. IV. aus gewinnen ist. (An Joh. quoyqu'il n'y ait point de teile composition. IV. 110. semblables realite: Math.

que tout se faitdans la Geometrie et meme dans la nature." l'infini 1 — Während jedoch für die philosophische Untersuchung kein Zweifel an dem rein ideellen Gesetzescharakter des Grundbegriffs besteht. mais en recompense le reel ne laisse pas de se gouverner parfaitement par l'ideal et l'abstrait.. IV. Und wenn das Differential Math. comme si c'estoient des parfaites realites. que les infinis infiniment petits sont tellement fondes. mais encore ma loi de et mentum continuite. ^ . le en vertu de laquelle il est permis . . Schon die Bezeichnung des UnendlichKleinen scheint das Infinitesimale wiederum in einer extensiven Einzelgegebenheit i) einzuschränken. . et que la division de la matiere ne parvienne jamais ä des parcelles infiniment petites: c'est parce que tout se gouverne par raison. considerer et la coin- repos cidence la comme un mouvement infiniment petit comme une distance infiniment petite. et prinzips klassisch ist: auf folgt dann die Stelle. est „Cependant on peut dire en general que une chose ideale et qu'il n'y a jamais dans qui ait des parties parfaitement uniformes. et il se trouve que s'il les regles du fini reussissent dans l'infini. temoins non seulement notre Analyse Geometrique des Transscendentes. appliquee autres fois . que j'ai expliquee et dont je remarquai depuis toute la force n'avoit pas ete assez consideree". quoyqu'on n'en ait point besoin. et que vice versa les regles de reussissent dans le fini. ce qui ne seroit point conforme avec la nature du souverain principe ). . die für die Bedeutung des Kontinuitätstoute rien la continuite la nature. comme s'il y avoit des infiniment petits metaphysiques. 209 l'analyse imaginaires dans commune De plus comme les racines imaginaires ont leur funda- in re on peut dire de meme.Der Begriff ä ce qu'on appelle racines des Unendlichen. Leibniz' System. et des inegalites etc. l'egalite comme que Hier- derniere loi. comme y avait des atomes (c'est-ä-dire des elements assignables de etant actuelle- la nature). de . Cassirer. et qu'autrement il n'y auroit point de science ni regle.. quoyqu'il n'y en ait point la matiere ment sousdivisee sans fin. . 92—94 (1702). hat die mathematisch-technische Einführung und Definition ihn nicht durchweg in dieser reinen Bedeutung festzuhalten vermocht.

Diese Erklärung bezeichnet 2 sie entstammt der Beeine „Erbschaft des Zahl-Charakters" ). In dieser Lei- stung aber wird der Vorgang für die reine Erkenntnis vollständig und in aller Exaktheit bestimmt: der Wunsch nach einer anderen. II. S. Cohen. Prinzip d. am Problem der Bewegung „unendlich-benachbarter" hervorgehoben. der unendlichen Mannigfaltigkeit Vgl.Math. . ist Was allein zu leisten ver- durch welche jedem Beweglichen eindeutig Moment der Zeit eine bestimmte Lage des zugeordnet und ferner in dem einzelnen Punkte das Gesamtgesetz mag. allgemein als der Unterschied zwischen zwei einer Veränderlichen „ nächsten" Werten (differentia inter duas x proximas) wird 1 ). in denen die Glieder in disIn der Anwendung auf kreter Einzelbestimmtheit vorliegen. das die Anfänge der neuen Gedruckt bei Gerhardt. 134. sich selbst gleichsam an die Stelle des be- wegten Körpers zu versetzen. non tarnen seinfinite vicina et multo minus dari sibi proxima. VII. so schliesst dies einen unmittelbaren Widerdefiniert sprach gegen das Grundprinzip ein. etsi per quitur duo puncta dari sibi omnia puncta transeatur. vom 11. das Manuskript enthält. ') Rechnung Analysis. da hier nach einem Definitionsmoment der Kontinuität niemals zwei „nächste" Werte angebbar sind. Die Annahme zweier ist Lagen eines Punktes. 536. ferner Halle 1855. trachtung arithmetischer Reihen. 3 ) Similiter in motu. III. Math. derartigen selbst anschaulichen Auffassung des Processes sie als in sich widerspruchsvoll zurück. . Allgemein lehrt also die neue Analysis nicht. Nov. vermeintlich höheren Art der Bestimmtheit ist das Zeichen eines prinzipiellen Missverständnisses des Problems. der Fortsetzung der Bewegung mitgedacht wird. 78. — „differentia minima" 2 ) Math. Es ist naiver Anthropomorphismus. 117. 1673. das bewegliche Subjekt in seinem Uebergang von Punkt zu Punkt anschaulich zu verfolgen: sie weist vielmehr die Forderung einer weilen gestattet sein mag.210 Das Probleyn der Kontinuität. In der philoso- phischen Diskussion Bernoulli des Unendlichen selbst hat Leibniz dies im Briefwechsel mit Joh. stetige Veränderungen erweist sie sich jedoch sogleich als unbrauchbar. ö. wenn man versucht. Infinitesimalmethode S. das sich das Erkennen zu stellen hat. 222 u. s die als mathematischer Hilfsausdruck bis- im strengen logischen Sinne ausgeschlossen ). Die Entdeckung der höheren S. die gedankliche Determination.

dieser es in nicht einem vorliegenden der Synthese . Methoden zu der Punkte struierbar wird. Auch hier handelt es sich um die Entscheidung darüber. Die Frage alität. prorsus quemadmodum datur multitudo seu complexus omnium numerorum. nee aliud significat quam plures esse terminos quam numero designari possint. durch welche im Gesetze der Bewegung begrifflich festgehalten werden kann. vgl.Der der Begriff des Unendlichen. Gerb. nee quantum tali et si analogia quaedam pro a nobis adhibeatur. III. 575. est cum scilicet plura adsunt. IL 304 tribuimus analogice u. sed haec multitudo non est numerus nee unum totum" x ). Math. quem infinitum appellamus. discre- tum proprie nee unum. in einer Verkennung dieses Verhältnisses. nee totuni. sondern um eine successive Reihe von Werten. Zahl beruht auf der Synthesis. Die Unendlichkeit kann der „Menge" zugesprochen werden. zu setzen ist. durch welche somit der anschauliche Gesamtvorgang aus der Einheit des logischen Prinzips rekondie Allheit schaft begnügt sich damit. Nur das der die Zahl überhaupt entsteht. nach der Beziehung bisher von Unendlichkeit und Re- die sich am Begriff des Infinitesimalen darstellte. numero compreliendi possunt. 14* . ut verbo dicani. Vgl. weil es sich in ihr nicht um einen ruhenden gegebeuen Gesamtbestand handelt. numerum tarnen Ulis rebus Erdm. quam ullo modus loquendi. indem sie sich dem Unendlich Grossen Das centrale Problem erscheint hier in einer neuen konkreten Gestalt. die aus der Einheit einer begrifflichen Vorschrift im fortschreitenden Prozess zu entwickeln sind. 211 durchlaufenen Punkte in der Vorstellung nachzugehen und sie sich einzeln zu vergegenwärtigen. einzelnen. sed haec multitudo non facit n um er um seu unum totum. 168. Die analoge Bestimmung wird in den geoder Erschaffung l j Math. „Concedo multitudinem infinitam. 245. VII.. Das Denken der Wissen- erschaffen. eignet Praedikat Prinzip Unendlichkeit sich bezeichnet dass das vorhandenen Zahl-Objekten nicht erschöpfen lässt. neue Wendung. bleibt jedoch in einem wesentlichen systematischen Grundzug unverändert erhalten. der aus ihm resultiert. in welches logische Verhältnis die Idealität des Verfahrens zu dem Ergebnis und Bestand. Die Behauptung eines vorhandenen unendlichen Ganzen und einer unendlichen erhält eine zuwendet. Resultat . V. 389: Innnitum continuum vel est.

metrischen Beispielen durchgeführt. Die Deder Unendlichkeit x ). Vgl. que c'est dejä coni) Erdm. Beisammen aufwerden könnte. B. gische Charakteristik des Progresses ist durch die rationale er- und vertieft 2 ). sondern sie bezeichnet die ideelle Mögüber jede gegebene Strecke hinauszugehen. . der durch die ursprüngliche Verschiedenheit in der Fragestellung gefordert ist. sondern wird von obPrinzipien die zugleich durch wissenschaftliche Die psycholojektiver Bedeutung sind. die vom Standpunkt „L'Auteur der Erkenntnis gefordert und erreicht werden kann. gänzt adjoute — heisst es in der Kritik eines ches Philosophie fini. dass das geometrische Sein das Moment hier - des konstruktiven Werdens in sich aufnimmt Zahl Wenn um den Standpunkt innerhalb des gewöhnlichen Gegensatzes zu bezeichnen — die Unendlichkeit in und Raum wiederum aus dem „potentiellen" Fortschritt resultiert. Damit schwindet zugleich der Schein des „Unbestimmten". wo die Abgeschlossenheit der Existenz noch als Vorbild der Bestimmtheit gilt. mais cet auteur pouvait considerer. das in der Totalität seiner konstitutiven Teile im anschaulichen get'asst lichkeit. duktion verlangt also auch hier. Der Fortschritt leitet sich nicht aus einer blossen psychologischen Möglichkeit ab. gefordert und geleitet. die „un- endliche Gerade" nicht ein konstantes Gebilde. Das Bewusstsein des gleichen rationalen Grundes der Fortsetzung enthält die Idee des Unendlichen bereits in der höchsten positiven Gewissheit. repetees que longueurs mises bout-ä-bout tant qu'on voudra. 14: 2 ) Nouveaux Essais Pliilalethe: En effet l'idee du temps aj outer et celle de l'eternite viennent d'une meme source. notion de l'infini ou de l'indefini dans les progres possibles. . 697. — que et Werkes über Malebrande l'in- dans la pretendue connaissance les l'esprit voit seulement. der dem unendlichen Prozess überall dort anhaftet. die für die Dinge unverbindlich ist. qu'il nous plait. II.212 Das Proble?n der Kontinuität. peuvent etre Fort bien. So bedeutet z. concevoir de plus que la meme raison subsiste toujours pour aller il faiit C'est cette consideration des raisons qui acheve la plus loin.ces nolions. so zeigt dennoch die Bedeutung der Potenz selbst den bezeichnenden Unterschied. car nous pouvons dans notre esprit certaines longueurs de duree les uncs aux autres ainsi souTheopliilo: Mais pour en tirer la notion de l'eternite vent. Ainsi les sens seuls ne sauroient suffire ä faire formt'].

Locke wird das Unendliche. nach Locke zur Unendlichkeit des Raumes. Essay 11. . 17. Locke das sinnlich-Einzelne als das Prototyp des „Positiven" entgegen. die Einzelelemente des Gegenstands in der Vorstellung zu durchlaufen und in einer einheitlichen begrenzten Anschauung zusammenzufassen 3 J. gegebene Strecke: „was jenseits dieser positiven Idee. indem man sich zunächst eine Strecke von 10. wenn der grösste Teil von dem. 658 f. ist das exakte Wissen nicht daran gebunden. trat bereits der Forderung einer der- i) 2) 3 ) Gerh. (Brief an Remond. In der Theorie der Reihen. in der Richtung der Unendlichkeit gelegen ist. Bei Leibniz liegt die Unendlichkeit in der Klarheit und Bestimmtheit des Gesetzes vor uns: umgekehrt fordert das Gesetz selbst zu seinem positiven Verständnis die Entfaltung in die unendliche Mannigfaltigkeit der Einzelfälle. B. unter der unbestimmten Andeutung eines noch Grösseren ausgelassen (!) ist" 2 ). So gelangt man z. que de connattre que cette repetition 1 Bei Descartes sowohl. liegt im Dunkel und hat die unbestimmte Verworrenheit einer negativen Idee. Wie an den mathematischen Beispielen der asymptotischen Annäherung und der unbegrenzten Flächenräume von endlicher Grösse ausgeführt wird. Diese Beschränkung erfolgt in beiden Fällen durch gerade des Prozesses bei entgegengesetzte Wertinstanzen: tritt dem Indefiniten bei Descartes die absolute infinite Existenz. in der ich alles Gewollte weder befasse noch befassen kann. wie bei se peut toujours faire ). So wird die Zweideutigkeit in Lockes Ter- minus des „Begreifens" (comprehend) kritisch beseitigt. sofern es nur im Fortschritt des Denkens aufweisbar ist.Der Begriff des Unendlichen. noch weit von einer vollständigen und jedoch eine Vorstellung positiven Idee entfernt sein. Locke. § 15. dadurch in seinem reinen Erkenntniswerte herabgesetzt. Gerh. Klar und positiv ist im Ganzen dieses Prozesses nur die endliche. 1715). 360: Animadversi-iues in partem generalem Principiorum Cartesianoruiu. IV. was in ihr befasst sein sollte. in. 100 oder 1000 Meilen sinnlich vergegenwärtigt und dann die -unbestimmte Vorstellung eines noch Grösseren" hinzunimmt. 213 naitre Uinfini. auf welche hier ebenfalls verwiesen wird. da es für Es muss ein endliches und beschränktes Vermögen zu gross ist.

geistigen Erfassens' entgegen. Erdm. . 138 On ne forme point l'idee des infinis par la composition des parties. sofern nur auf das „Ganze" der quantitativen Synthese bezieht. 3 ) Erdm. Die erste Erklärung bleibt trotzdem bestehen. der aus einer Mehrheit holungen von Einzelsetzungen zusammengefügt ist. in der der 197 f. 2 welches in der successiven Addition von Einheiten entsteht ). Gerh. 292. dass sie ein Ganzes oder „Eines" bilden. 278. dass das unendliche „Ganze" widersprechend ist. und das Hobbes die Zahl als das Aggregat und Wieder„Ganze. ob. die Unendlichkeit der Glieder in der Regel der Bildung einheitlich Damit werden zugleich Leibniz' eigene ursprüngliche Bestimmungen in gewisser Richtung umgebildet und fortentwickelt. Kein Ganzes. Daher kann vom unbegrenzbaren Raum oder der schrankenlosen Dauer nicht gesagt werden.als einen Inhalt. Vergegenwärtigimg - der Hinweis auf eine Funktion des .. hier die Exaktheit des Grössenausdrucks. Dieser liegt. Nicht in jeder Hinsicht kann es gültig bleiben. verbürgte S. denn weil sie sich aus Teilen nicht zusammensetzen lassen: aus der Einheit ') Vgl. die sich als Konsequenz ergiebt. wie wir sahen. Im Problem der Reihe wurden die Begriffe des Ganzen und der Unendlichkeit bereits in notwendiger Verbindung gedacht: die Momente erst beiden dieser Durchdringung gegenseitige zu übersehen (mente complecti) 1 ). Die spezifische Bedeutung. in Begriff den Elementen der Algebra und in der Gestaltung ihrer logischen Grundbegriffe. Dieses Erzeugungsprinzip verlangt zur Bildung der Zahl den Abschluss in einer letzten Setzung: es giebt kein unendliches Aggregat von Teilen 3 ). infini ne se trouve point dans un tout comu. — Le rentable pose de parties. wie sie besonders von Hobbes vollzogen worden war. die 2 ) Definition . : partium incommunicantium Math.) sie sich des Ganzen bei Leibniz zunächst erscheint und seine Beschränkung auf begrenzte Mengen. welche es gestattet. erklärt sich aus dem historischen Ursprung des Systems der mathematischen Begriffe. Wie seinen frühesten Schriften. IV. Vgl.214 artigen Das Problem sinnlichen de?- Kontinuität. s. VI. 295: Totmn est aequale summae cum numerus ejus colli gatur ex numero partium. (S. sich In der Diskussion der Unendlichkeitsfragen bis ins Einzelne lässt diese Nachwirkung noch überall Leibniz in nacherklärt weisen.

. wie sie sich an „heterogenen" (diskreten) und an . . 211 Anm. ohne An- wendung 1 ). 9. 389 s) ob. V. ex. gewinnen somit ihre Anwendbarkeit auf das Problem in einer veränderten und vertieften Fassung. (s.homogenen" (stetigen) Gedarstellt. Leibniz Der über Fortschritt geht jedoch in diese anfäng- Schranken doppelter Richtung hinaus. im Begriffe des . finitum non negatio inflniti.Der Begriff da in des Unendlichen. 7. aus begriffliche dem Akte der Begrenzung hervorgehen. unendlicher Räume und Zeiten ausgeschlossen in . wenn er als Der Begriff der anderem (nämlich das Element der Mehrheit aufgefasst er ist daher hier. De Gern. Dieser Gegensatz führt dazu.. Nam numerus a aliquis finitus constituitur non absei ndendo eurn toto aggregato in- finitarum unitatum. Allgemein wird jetzt zwischen der Unendlichkeit. nu- meris. B. Die Einheit die Einzel- bezeichnet nicht mehr die quantitative Komponente. 215 sie die ihrer einzelnen Teile endlich sind. finiri sedformando eum ex aggregato unitatum Secus est in spatio seu extensione. est „In heterogeneis. corpore. Math. S. die in ihrem bloss arithmetischen Sinne vom ). Und dieser logische Prozess der sich zunächst an den Fragen des Kontinuums erkennen lässt greift weiterhin auch auf das Gebiet der diskreten Unendlichkeit über. z. x ) Hobbes. nam spatium totum estunumhomogeneumet U2 demonstrari potest ipsum non Die Begriffe. So ging in der Analysis der Lage der absolute Raum als systematische Allheit möglicher Lagebestimmungen den besonderen Gestalten voraus: die unendliche „Einheit" war hier somit als das logische Prius des endlichen Elements erkannt. während das unendliche Ganze als widersprechend bezeichnet war. Unendlichen fernzuhalten waren. Leibniz. 1 . glieder erst durch besondere bilden unterschieden. . aber erhält erst im Vergleich mit erst dann. konstituieren auch „Eins" Gesamtheit eine endliche Grösse. finitarum. Pars II. tischen Wenn beide Begriffe dieser so ist engen ihr arithme- Bedeutung gefasst allerdings werden bei Ausschluss der vom Unendlichen Prinzipienlehre lichen notwendig. Vgl. gr. 215 (1677 . wiid» seinen logischen Sinn: da eine Vielheit ist. I. Schon früher zeigte sich dass der unendliche „Komplex" anerkannt wurde. cap. VII. sondern wird zum Ausdruck des systematischen Inbegriffs. 12. 8.

in seiner - festhalten lässt. reperies esse animal. sensus est illum (Titium) distributivus. Ganzen ziehen. die der Aussagen über das Einzelne hervorgegangen. nicht aber eines kollektiven Ganzen 1 ). „Ultimo loco unabhängig von jeder Angrundlegenden Definition heisst es in der bekannten AbStil handlung über den philosophischen debet des Nizolius gravis aliquis error Nizolii circa universalium . wie Leibniz hervorhebt. . Dieser Einwand verwechselt. Der neue Begriff.-) Aus diesem Zusammenhange erkennt man. die sich. nicht eine zahlenmässige Gesamtheit. die sich rein aus der inhaltlichen Bedeutung eines bestimmten Begriffs Charakteristik seines ergiebt. der hier eingeführt wird. im nicht kollektiv aus der Verbindung bedeutet. eine wichtige logische Unterscheidung zu voll- Es giebt ein Aktual-Unendliches nach der Art eines „distributiven". naturam dissimulari non Persuadere conatur nobis. wie sie im Obersatz vorliegt. 2) Erim. dass das Unendliche durch die Bezeichnung als distributives Ganze universalen Begriffscharakter erhält und wiederum dem Die System der notwendigen Wahrheiten eingeordnet wird. quam omnia singularia collective simul sumta genus praeter collectivum. die Allgemeinheit. II. seu sentire". Quum sive igitur dicimus: omnis homo est animal. quantitative Unabschliessbarkeit der Menge bildet keinen Gegen- i) Gerh. mit derjenigen Allheit. wendung auf besondere Fälle. distributivum. 70. sive seu omnes homines sunt animalia. erst dann gültig ist. . ist von Leibniz an einem logischen Problem von grundlegender Bedeutung gewonnen worden: an der Frage nach dem Wert und dem Recht des allgemeinen Es ist einer Urteils im Obersatze unserer induktiven Schlüsse. nimirum: datur enim aliud totius discreti . . der bekanntesten skeptischen Einwände gegen den syllogistischen Schluss nach der ersten Figur: dass die Aussage über eine Allheit von Subjekten. sumseris.216 Das Problem selbst de?- Kontinuität. Xizoli. 315. sie bezeichnet sondern die Universalität der Geltung eines Begriffs. At erras. die eine Umfangs ist Obersatz behauptet wird. dass daher die versuchte Ableitung des Einzelnen aus dem Allgemeinen erschlichen und illusorisch ist. . nunc (Cajum) etc. wenn die bestimmte Prädikation sich an jedem Einzelsubjekte bereits als wahr erwiesen hat. universale nihil aliud esse. Die Allheit.

das in neuerer Zeit der Ausgangspunkt für derartige Unterscheidungen geworden ist. eindeutig zuordnen. 63f. der seither in den modernen Mannigfaltigkeitsuntersuchungen durchgefühlt worden ist 4 ). nicht in logischer Strenge „gleich" genannt werden. lässt sich wie Leibniz im Anschluss au einen Gedanken Gaausführt (Discorsi. III. dass nämlich das Axiom. 4 Math. als widersprechend bezeichnet. 217 grund zu ihrer Fixierung durch begriffliche Bestimmtheiten und Unterscheidungen. Vgl. si ut unum totum !) Gerh. Trotzdem können beide Mengen. IL 315. Für Leibniz bezeichnete jedoch dieses Axiom. Zwischen der Gesamtheit der geraden und ungeraden Zahlen besteht eine begriffliche Beziehung der Art. ) — Ganze einem seiner Teile ist es auch. 338. nach dem das Ganze grösser ist als sein Teil. S. 2 ) Begriff' Dieser Widerspruch der Anzahl aller Zahlen oder — noch gleichbedeutend ist den Begriff* der grössten Zahl ad absurdum führt.und der „grössten" Zahl selk-t hervorgehoben. der den was für Leibniz zunächst in seiner Allgemeinheit für unendliche Mengen ungültig wird. beide jedoch Gerh. Bernoulli (1698) den Unterschied zwischen den Begriffen der „unendlichen. I. Später hatLeümiz in einem Brief an Joh. Yin- locum Axioma.Der Begriff des Unendlichen. vel infinitum revera non esse unum totum. Sane ante multos annos demonstravi numerum seu multitudinem centio alicubi dixit in infinito non habere omnium numerorum contradictionem implicare. et tarnen non sit majus sua parte esse aliquid absurdum. Element für Element der Menge der geraden Zahlen. also einem ) 2 So — lileis — Teile ihrer selbst. ita olim Gregorius a. wie wir sahen. I. eine analytische Folgerung aus dem angenommenen Begriff des quantitativen Ganzen. 536. vel infinitum. dass jeder geraden Zahl eine ungerade zugeordnet werden kann. si totum sit. Sed mihi videtur alterutrum dicendum. S. 1) denn diese Anwendung eines quantitativen Prinzips würde zu dem Widerspruch führen. 3 Zwar war schon zu Leibniz' Zeit der Satz aufgestellt wordeü. . wie hervorgehoben wird. quod Totum sit majus parte. Yolderus. 338 (An Malebranche 1679). erster Tag) die Menge der rationalen ganzen Zahlen. <.. Cantor. Leibniz selbst berührt hier das Problem der Mächtigkeit einer Menge. 3) G-erh. Zur Lehre vom Transfiniten. seine Aufhebung bedeutet daher umgekehrt eine Bestätigung für die Unverträglichkeit dieses Begriffs mit der Unendlichkeit. dass das gleichzusetzen wäre. „Uta Dn.

wenn sie in Zukunft nicht mehr neueren Entwicklung wahrscheinlich ist ausreichen sollten. III. Diese Abtrennung ist ein entscheidender Fortschritt gegenüber dem System Descartes". die durch die Methodik gezogen. selbst Die Grenzen dieser Entwicklung sind jedoch hier noch unzweideutiger durch den idealistischen Grundgedanken Der Gegenstand der Physik kann in keiner Weise den Bedingungen entzogen werden. die in diesem Punkte im Gegensatz zu Leibniz steht. wie es für das geschichtliche Verständnis und die Beurteilung notwendig ist. -- Das Unendlichkeitsproblem trat uns bisher einzig in seiner mathematischen Gestalt und abgelöst von metaphysischen Voraussetzungen entgegen. die Unendlichkeitserst Nach einer anderen Richtung hin gelangen fragen zu ihrer vollständigen Entwicklung innerhalb der Naturprobleme. durch Erweiterungen und Unterscheidungen in der Definition der wichtigsten Grundbegriffe wie der Zahl. Die mathematische Vor- i Math. die hier hervorgehoben werden. So sehr daher der mathematischen Erkenntnis festgestellt sind. dass für die metaphysischen Grundbestimmungen in ein der selbständigen Logik der vorangehendes Kriterium Mathematik geschaffen ist. den gesamten Umfang der Probleme des Untitativen Principien zu — — endlich. Zwar ist der Zusammenhang des Begriffs mit den metaphysischen und religiösen Grundfragen auch bei Leibniz noch durchaus festgehalten: aber er ist nunmehr derart vermittelt. so zeigt sich überall. des Ganzen und des Teils. materiellen die Daseins abzuweisen war: so sehr setzt andererseits Theorie der Materie die logischen Grundgedanken der Mades Infinitesimalen thematik voraus. . 535 (1698). theologisch-dogmatischen Konzeption abhängigblieb. sumatur" l). Leibniz" eigenes System der quan- Grunde.2 18 Das Problem der Kontinuität. Legt man dagegen. die Auffassung des Infinitesimalen als eines unmittelbaren. Die moderne Theorie des Transfiniten.Grossen zu bestimmen und zu beherrschen. dass die Lehre vom Unendlichen in immanenter logischer Konsequenz aus Die philosophischen diesem System heraus gestaltet worden ist Motive der Leibniz'schen Lehre würden daher ihre hohe relative wie es nach der Bedeutung selbst dann behalten. in welchem es auch im immanenten wissenschaftlichen Gebrauch noch von seiner ursprünglichen. begegnet den Schwierigkeiten und Widersprüchen.

unt. positaque plenitudine mundi. Die Materie ist nicht nur unendlich teilbar. die es als festen und gesicherten Besitz betrachtet. Die Frage. dem Grundgedankens der Erkenntnislehre weiterhin tung der mechanischen Probleme zu verfolgen — der Rich- 3. Auch das Denken der Wissenschaft muss zunächst noch notwendig von begrifflichen Bestimmungen ausgehen. der ein falscher logischer Gegensatz zwischen der physikalischen Verwirklichung und den geometrischen Möglichkeiten zu Grunde liegt. die Theorie der wissenschaftlichen Begriffsbildung überhaupt. und BewegungsVerbindung genannt dass die Ausführung Ideellen die in ist. Das Prinzip der Kontinuität und das System der Begriffe. 2) „Infinitum actu in natura dari non dubito.Das Prinzip aussetzung der der Kontinuität und das System der rauss Begriffe. ' i. sondern aktuell ins Unendliche geteilt (s. die sich zwischen herstellt. et aequabili divisibilitate materiae sequitur ex legibus motibus varii quodvis punctum moveri motu diverso a quo vis alio assignabili puncto" l ). In dieser Tendenz wendet sich Leibniz gegen die Atomistik. VI. dieses weist Leibniz darauf hin. die Grösse aus ihrem Gesetz hinaus. Aktuellen in Leibniz' System gesetze als Indem konkreter Ausdruck selbst dieser werden. Kap. betrifft. IL 300. logische Bedeutung beansprucht. entstehen zu lassen. In die dieser Forderung eine liegt eine Kritik der „Gegebenheit". Das Prinzip der Kontinuität bezeichnete in seiner Anwendung auf die Quantität die Forderung. wie unaller Grundmoment löslich die Korrelation ist. über das besondere Gebiet allgemeine an dem sie sich zunächst darstellte. 219 ein unendlichen Teilbarkeit zugleich als Hypothesen über die Konstitution des PhysischWirklichen anerkannt werden. Vom Standpunkt des Aristotelischen Gegensatzes betrachtet scheinen diese Sätze einen Widerspruch gegen frühere Bestimmungen zu enthalten: uns dürfen sie im Gegenteil als Beweis dafür gelten.erh. . mit welchem Rechte irgend ein Inhalt des Denkens als gegeben angenommen werde. ihrem gesamten Umfange nach.

in Die Begriffe und Erkenntnisse müssen in um ihrem Beisammen verstanden zu werden. sich selbst genügende Daten gelten. in denen sich die Problemgebiete scheiden. Die Bedeutung in neuen Aufgabe historischen ist lässt sieh am klarsten der Betrachtung Der Idealismus der Eleaten Identität charakterisiert und griffe Entwicklung darstellen. bestimmt sich erst im Glied innerhalb . da die . Das System der Begriffe muss den Gedanken der Entwicktinuierlicher sich aufnehmen. Die Begriffe stehen starr und beziehungslos nebeneinander. Das leitende Prinzip dieser Entwicklung ist wiederum der Gedanke der Kontinuität. Zusammenhang des logischen Systems. der somit jetzt eine neue Funktion erhält. Zusammenhang aber ist für das Denken nur dort vorhanden. Das Sein der die Bezur bedeutet daher hier ihre identische Bestimmtheit. vor allem dürfen auch die einzelnen ideellen Voraussetzungen nicht als abgeschlossene. Ableitung der besonderen Hypothesen: die Hypothesen Erkenntnisse aus den grundlegenden selbst aber. werden anfänglich noch im beziehungslosen Nebeneinander hingenommen. hervorbringt. kon- Veränderung nach einem bestimmten Gesetz des Uebergangs auseinander hervorgehend gedacht werden. durch das Prinzip der erschöpft. das ihm zukommt. notwendigen Voraussetzung die absolute Uliveränderlichkeit hat. Problem folgt hieraus. dass der Einzelbegriff. wo es ihn nach eigenem Prinzip also. Das Sein. Die Mannigfaltigkeit der Erkenntnisse und Wahrheiten muss aus einer ursprünglichen Einheit des Gesetzes begriffen und erschaffen ihr sollen nicht nur die Dinge aus werden. — Nun haben setze ergeben. Nach den Ideen abgeleitet werden. sich bereits am Begriff der Grösse die wesent- lichen logischen Mittel der Bestimmung eines Inhalts aus seinem Ge- Als erste und notwendige Bedingung hatte es sich den Inhalt aus seiner Isolierung zu befreien und ihn als Für das allgemeine einer Reihe zu denken. indem er die Forderung eines lung in gesetzlichen Zusammenhangs der Erkenntnisprobleme der der vertritt.220 Die Reflexion Das Problem richtet der Kontinuität. um in seinem vor allem nicht mehr wie Ursprung bestimmt zu werden ein starres und unbewegliches logisches Sein aufgefasst werden darf. gezeigt. Eine derartige Reception aber genügt nicht den Ansprüchen sich auf die und der Tendenz des philosophischen Idealismus.

2.. der zwischen dem philosophischen ihrer Idealismus der Griechen und gesamten wissenschaftlichen Kultur besteht. bes. auch die in Zug des Eleatischen Denkens Auch hier wird der griechischen Mathematik geltend. macht sich dieser Bestimmtheit der Probleme durch ihre schroffe Sonderung die beiden zu erreichen gesucht. Die synthetische Geometrie im Altertum und Strassburg 1886. Bei dem innerlichen Zusammenhang nun. erscheint dem griechischen Mathematiker als eine Verwischung ihrer Eigenart: die Benutzung des Arithmetischen in geometrischen Beweisen ist nach einem bekannten Aristotelischen flexion über die — von einander.. die zwischen ihnen versucht wird. oft sehr zahlreichen Fälle von einander unabhängig und mit gleicher Ausführlichkeit und Genauigkeit zu untersuchen . zu Gunsten einer scheinbaren Einfachheit. S. Reye. so muss der Uebergang der Begriffe in einander als Widerspruch gelten. die wahre Einfachheit auf. 221 Verschiedenheit als Gegensatz aufgefasst wird. . und die grössten Mathematiker des Altertums haben es für notwendig gehalten. welche Einheit der Prinzipien besteht und erreicht eine triviale sinnliche Anschaulichkeit auf Kosten der Erkenntnis vom Zusammenhang geometrischer Gestalten in allem Wechsel und in aller Veränderlichkeit ihrer sinnlich vorstellbaren Lage" )in der 1 !) S. bes. aufrecht In der Geometrie der Griechen erscheint jedes räum- liche Gebilde in starrer Isolierung für sich gegeben. Satze eine jxexdßaotq el? ä'k'ko fsvos. Lpz. der Ueber- gang verschiedener Gestalten wird als unanschaulich verworfen. „So viele in Bezug auf die Lage der gegebenen und gesuchten Linien unterscheidbare Fälle in einer Aufgabe möglich sind. in der Neuzeit. in ihren Schriften die sämtlichen denkbaren. So opfert die antike Geometrie. Aber auch innerhalb der Einzelgebiete wird die scharfe Trennung der Probleme erhalten. Vgl. so viel gesonderte Probleme oder Theoreme sind für den griechischen Geometer vorhanden. 1875.Das Prinzip der Konti?iuität und das System aer Begriffe. 38. Hankel. Die Elemente der projekt irischen Geometrie. nachdem einmal Problemgebiete der Arithmetik und Geometrie ihre erste naive Verbindung im mathematisch-technischen Verfahren überwunden ist und die selbständige philosophische Re- So scheiden sich vor allem — scharf und prinzipiell Grundlagen begonnen hat Jede Vermittlung.

so erscheint der Gedanke.-. da es diesem gemeinsamen Prozess befasst ist und in ihm erst Erwägt Philosophie seine Bestimmtheit als unterschiedenes Einzelne erhält. . Die Leistung. zu dem Piaton im Begriff der xotvama -ü>v ysv&v fortschreitet. C. von Seiten sind. Als die eigentümliche Aufgabe der philosophischen Forschung erscheint es. Begriffe. andererseits wiederum in ihrer Vereinigung und gemeinsamen systematischen Vermittlung autzuweisen. Es ergiebt unter allgemeine Piaton erfolgt Möglichkeit. Diese ») Sophia. die Begriffe dem methodischen Die Selbstkritik. die der Idee übt. an anfänglichen Bedeutung ausdrücklich xivvjotq der Richtung des Erkenntnisproblems: wer die der Begriffe leugnet. zu denen die Entwicklung des hat. man diese Schranke des griechischen Geistes in und Wissenschaft. in dieser doppelten Funktion der äiaipsatc und oo^tKok^ bestimmt sich von nun an der Begriff der Dialektik. Fragen. ist das moderne Denken in seinen entscheidenden Anfängen überall durch die Richtung auf die Gemeinschaft der Probleme ausgezeichnet. In verschiedenen hierbei die Forschungsgebieten erkennt die man gleichzeitig die Tendenz. der griechischen Wissenschaft getrennt über- lietert in einheitlicher Gesetzlichkeit zu begreifen. die nach der einen Rücksicht in ihrer strengen Abgrenzung festzuhalten sind. erfüllt sich — dem Sinne des Begriffs entspricht — wie voll- ständig erst schaftlichen Forschung: Richtung im Zusammenhang mit dem Ganzen der wissenund man könnte umgekehrt die gesamte und Entwicklung des wissenschaftlichen Fortschritts in durch die Art charakterisieren. Erst in ihrer Gemeinschaft und im Prozess ihrer wechselseitigen Durchdringung erzeugen die Ideen den Inhalt der Erkenntnis. Während Besonderung und Abtrennung der Begriffe eigentümlich bleibt. Gesichtspunkt des hier Werdens der in zu verstehen. keit der Einsicht die dies hier der Philosophie zugewiesen Platonischen wird. 249 B.222 Das Proble?n der Kontinuität. der hebt damit die Möglich- und Wissenschaft auf x). Wichtige Motive. nunmehr in seiner ganzen Tiefe und Selbständigkeit. Das Entgegengesetzte kann nun nicht mehr schlechthin als Widerspruch gelten. in der jene beiden verschiedenen logischen Hauptmotive dem Altertum ihm gegeneinander wirken. modernen Denkens geführt sich vor allen die sind hier bereits antizipiert. •.

die die Probleme in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit von einander bestimmen und stetig aus einander hervorgehen lassen soll. ut alia taceam verae ac realis Logicae parum vulgo cognitae arcana *). III 635: 2) Gerh. hoc est generalissima Ars cogitandi. mais encore dans tout ordre des choses. VII. des 51. indem er sein Prinzip gegen Malebranche vertritt und an den Stossgesetzen darthut. 223 methodische Richtungdie begründet Sie in der analytischen Geometrie weiterhin die Anfäuge modernen Naturerkennens. in ihrer der Begriffe nicht — Der Entwurf der „Scientia generalis" ist in seinen wissenschaftlichen Hauptzügen auf eine allgemeine Methodenlehre gerichtet. oder einer gewissen allgemeinen. — ihn wandelt sich die gewöhnliche Logik zur Logik der Erkenntnis- probleme. tum pro nova quadam Analysi gradaria. 207. S. Dieses Urteil ist gegenüber Descartes' Gestaltung der mechanischen Begriffe allerdings berechtigt. Gerh. VII. ubi vulgaris illa per saltum incedens difficultatem habet. ou des verit^s. Das Geheimnis der wahrhaft-realen Logik besteht im Gedanken der Kontinuität: durch ditare debet. ferner Math. in Galilei zur Vernichtung des Unterschiedes natürlicher und gewaltsamer Bewegung hinführt. wenn die Bestimmtheit es ausspricht. in der vielmehr ausdrücklich die allgemeine Forderung i) Math. damit der Naturprobleme um. So bezeichnet Leibniz. die Descartes verschlossen geblieben sei 2 ). Gerh. indem sie in Kopernikus zur Authebung des Gegensatzes der himmlischen uud irdischen Welt. sondern in der Gesetzlichkeit ihres Ueberganges zu suchen ist. dass Trennung. beherrscht des Grundmomente der neueren Wissenschaft. . 349. VII. die Kontinuität ausdrücklich als die Grundlage der Prinzipien der realen Logik. trifft jedoch nicht die philosophische Grundlegung seines >\ stems. I. von der Algebra unabhängigen Analyse. 297. Dieser Gedanke erschafft eine neue Analysis und damit eine neue Auffassung der Aufgabe der Logik.Das Prinzip der Kontinuität und das System der Begriffe. sauts ne sont pas seulement defendus dans les mouvements. Die Durchführung dieses Gedankens bildet zunächst das Hauptziel von Leibniz' allgemeiner logischer Grundwissenschaft. nova nobis subsidia suppe- tum pro inventione universalium ex specialibus et inductione quadam scientifica. vgl. „Ipsa quoque Logica. Leibniz' Prinzip der Kontinuität ist daher nur der klare philosophische Ausdruck für eines der neuere Mathematik.

104 f. der Probleme ist l unter dem Gesichtspunkt der all ). il faut. deren verschiedene Arten sich Leibniz durch wird die centrale Projektion eines Kreises entstanden denkt. um von ihr aus über die Infinitesimalrechnung und Mechanik zur Frage der Realität fortzuschreiten. Man erkennt hier wiederum trotz der Gegensätze der Ausführung den Zusammenhang von die Leibniz und Descartes im Erkenntnisinhalte cartes allerdings idealistischen in die Einheit Hauptmotiv. Das Gesetz wird als Prinzip der „allgemeinen Ordnung" eingeführt. 1291'. so Betrachten wir etwa eine beliebige Sekante dieses Kreises. das man im engeren Sinne als die Methodenlehre seiner analytischen Geometrie bezeichnen kann. Vielheit der der Methode aufzuheben. „Quod est inter primaria Conicorum theoremata. Diese Richtung nimmt die Untersuchung in der grundlegenden und ausführlichen Erörterung des Kontinuitätsgedankens. Im französischen Text ticis ist der Abschnitt. Bewegen wir derart. Erdm. non in Mathema) Math. tantum sed et Physids utile" etc. das im Unendlichen seinen Ursprung hat. nicht vollständig Anwendungen aufgenommen worden. paivourir tous les objets. formuliert ist. sein. Für Leibniz tritt dagegen auch an diesem Punkte die typische Ordnung der Hauptfragen ein: der Weg führt von der Logik zur Geometrie. Diese Abhand hing ist die lateinische Fassung des bekannten Aufsatzes. auf die Leibniz in den speziellen Diskussionen regelmässig zurückweist 8 ). qui se rattaclient ä notre but. VI. der im Jahre 1687 in Bayles Nouvelles de la republique des lettres erschien. Nachdem es in einem allgemeinen Ausdruck. dass ihre Schnittpunkte mit lassen dem Kreise sich einander beständig nähern und wir sie schliesslich in die Tangente übergehen. die die ihre Projektion wiederum Gerade eine Gerade zugehörige Kurve zweiter Ordnung in zwei Punkten jetzt die erste schneidet." 2 „Piincipium quoddam generale. Des- vermochte diesen Gedanken in voller Reinheit nur für die Geometrie durchzuführen: so hat er ihn auch bestimmt nur in dem Werke ausgesprochen. wird es zunächst am Beispiel der Kegelschnitte entwickelt. auf dessen Bedeutung vorerst nicht eingegangen werden soll. et non ') Regles VII : mouvement continu „Pour le complement de la science. der sich auf die geometrischen zips bezieht.IIA einer Entwicklung Stetigkeit gestellt Das Problem der Kontinuität . so wird der analoge Grenzübergang sich auch an der Projektion des Kreises darstellen. par un de la pensee. des Prin- .

O. II. Constat casum vel suppositionem Ellipseos accedere posse casui Parabolae. 21. die das Einzelproblem achtzig etwa nur aus der Einheit eines systematischen Grundprinzips zu entwickeln sucht. Im siebzehnten Jahrhundert die entsteht zuerst bei Desargues der Gedanke.. weil sich hier in einer philosophischen Einzelfrage zugleich die allgemeineren Züge der Entwicklung wiedererkennen lassen. die es sich hier handelt. die allgemeine Gleichung der Kurven zu linden. S. Während man im Altertum nur Kegel mit kreisförmiger Basis betrachtet hatte. um sie zu kritisieren und weiterzul ) Hankel. sed facili nientis intuitu generaliter hoc modo demonstratur.'" . Im Beginn der neueren Zeit macht sich dann die allgemeine Tendenz. 74 ff. Entwicklung der Frage.Das Prinzip der Kontinuität und das System der Begriffe. sie ut discrimen inter Ellipsin et Parabolam tieri possit minus discrimine quovis dato et proinde vi prineipii nostri omnia Theoremata Geometrica de Ellipsi in versum applicari poterunt ad Parabolam. auch hier geltend. die Leibniz seinerseits aufnimmt. ut solet apud alios. Chap. Um um die systematische sich muss man wiederum ist die historische Bedeutung dieser Sätze zu ermessen. des methodes en geometrie. 81. a. Leibniz' System. vergegenwärtigen. aut in unaquaque Conica separatim. Die Kegelschnitte werden in der Platonischen Schule entdeckt und erhalten im ausgehenden Altertum ihre erste systematische Behandlung durch Apollomus. consideretur tanquamEllipsis foci alterius infinite abhinc distantis. 27. wird jetzt ferner die Aufgabe gestellt. § 20. ig . developpeu I'. Hier werden getreu dem Geiste der griechischen Mathematik die sämtlichen verschiedenen Probleme streng gesondert ein betrachtet: durch die und dieselbe Aufgabe wird in 1 Lage verschiedene Fälle zerlegt ). Apercu historique sur L'origine et 1837. verschiedenen Kegel- schnitte als Spezialfälle ein ihre und derselben Kurve aufzufassen und Eigenschaften gemeinsam aus einem allgemeinen Gesichts- punkt abzuleiten. Chasles. Sie wird für Kegel mit parabolischer Basis von Descartes gelöst 2 ): eine Lösung. 225 ambagibus et apparatu figurarum. der eine beliebige Kurve zweiter Ordnung zur Basis hat. quantum quis volet. le -/ Vgl. Cassirer. Sumamus aliud ex Couicis exemplura. Projektive Geometrie Bruxelles a. siqüidem Uni- haec . dieses Problems Die Geschichte auch darum anziehend. die durch den Schnitt eines Kegels entstehen.

die Die der Resultate beziehen sich fast einzig auf den besonderen Fall grade betrachteten Einzel-Sätze. befreit und Als die in einer einheitlichen „Intuition des Geistes*' befasst werden. synthetische liegt Weg nach Poncelet darin.1. so häufen sich während allgemeine denn geometrische Methode und Theorie zurückbleibt. dass der geim Sinnlichen beschränkt bleibt. wie in der projektiven Betrachtungsweise. dass einen die ge- wöhnliche synthetische Behandlung der Geometrie streng die methodischen analytische Weg noch nicht gefunden habe. die wir soeben kennen lernten: die mannigfachen geometrischen Gebilde sollen aus der Besonderung. die sich nicht unmittelbar anschaulich abbilden lassen. aber sind genau diejenigen Hauptgedanken bezeichnet. sobald es sich um Verhältnisse handelt. Figur. VII. Die logische Grundabsicht ist in dieser algebraischen ). sinn sei hier alles ausschliesslich dem Scharf- und der Willkür der einzelnen Forscher überlassen. Mittel hierzu wird des geometrischen Verfahrens Methode der centralen Projektion in Verbindung mit damit dem allgemeinen Kontinuitätsprinzip angesehen. Die geometrischen ( Objekte werden daher 2 ) in diesem Verfahren wie positive und abSeins solute Existenzen. Die Beweisführung haftet durchweg an reellen und existierenden sie versagt. Der Entdecker der Infinitesimalrechnung hat zugleich den logischen Grund zur modernen Gestaltung der Geometrie gelegt. s. Math. Während Geometrie allgemeine und gleichförmige Mittel zur Lösung der Probleme biete und zu Resultaten von unbeschränkter Allgemeinheit gelange. proprietes projectives des rigures. wie eine Art physischen aufgenommen das und behandelt. 1) In dieser Gebundenheit durch 25. Traite des ff. Poncelets „Traite Dieser wichtige des proprietes projectives des rigures" enthält in seiner Einleitung eine klare Darlegung der logischen Motive der neuen Wissenschaft Zunächst wird hier darauf hingewiesen. — — Zusammenhang lässt sich insbesondere in Poncelets Grundwerk noch deutlich erkennen.226 führen 1 Das Problem der Kontinuität. x x i . Behandlung der Frage die gleiche. -) Poncelet. Der Grund hierfür wöhnliche Grössen. die in der Folgezeit zur logischen Erneuerung der Geometrie geführt haben. Paris L822. grade ge- S. sie sich in der der sinnlichen Einzelanschauung innerhalb darstellen.

Math.ement continuelet sans faire de saut. il laut aussi qu'il ne se fasse point de saut dans le passage des affections des polygones 15* ä cel !<• du cercle. . d'ailleurs quelconque.<. Hierzu Leibniz. „Considerons une tigure quelconque dans une position generale et en quelque sorte indeterminee. n'est il pas evident que les proprietes ou les relations trouvees pour premier Systeme demeureront applicables aux etats suc2 ce qui de C'est du moins cessifs de ce Systeme .'? ) le . en conservant ces memes figure. nicht in innerhalb der Eigengesetzlichkeit der Lage er- 1 der Gesetzlichkeit der Zahl zu erfolgen. que si. d'y appliquer le raisonnemenl implicite ordinaire. 227 Problem-Objekt besteht die eigentliche Schwäche der antiken Geometrie und ihr bleibender Mangel gegenüber den neueren algebraischen Methoden. ou qu'on imprime a certaines parties de cette ügure un mouvement continu. rationalen Erkenntnis der geometrischen Gebilde ist das Prinzip der Kontinuität. sondern geht wiederum auf Leibniz' allgegeschaffen haben.Das gebene Prinzip der Kontinuität und das System der Begriffe. vgl. sans ä . .. cet etat de chose n'existerait pas et la Geometrie ponr cela employer les calculs et les signes de l'Algebre se montrerait bien d'egards la rivale 2) de la Geometrie analytique (XXIII). 106: „Autrement la loi de la «ontinuite seroit violee: c'est-a-dire puis([u'on passe des polygones au cercle par un chan. IV. Das Fundament der neuen. la liaison qui subsistent entre les diverses parties du Systeme: d'apres ces donnees on ait trouve une ou plusieurs relations ou proprietes appartenantes ä la Nest il pas evident.. Soll dieser Mangel überwunden werden. meinen philosophischen Hauptsatz zurück. S'il etait possible. so bleibt nur ein Weg übrig: die Geometrie muss sich von der Bedingtheit durch die Sinnlichkeit befreien und die allgemeinen Methoden des Denkens in sich aufnehmen. *) .." . parmi toutes Celles qu'elle peut prendre sans violer les lois. . on vient ä faire varier la figure primitive par degres insensibles. les conditions. . donnees. ) Man kennt sogleich den innerlichen Zusammenhang dieser Gedanken mit den kritischen Motiven. Sie muss jedoch in dieser Zurückbeziehung auf die Denk-Bedingungen andererseits ihre charakteristische Eigenart behaupten: die rationale Begründung hat selbst. die bei Leibniz die Analyse der Lage Die Ausführung der neuen Wissenschaft bei Poncelet knüpft jedoch nicht an die Gestaltung der geometrischen Charakteristik an.

spricht sich bei Poncelet wiederum klar aus. la Theorie des limites. 89. müssen erhalten bleiben. Das all- gemeine Motiv. S. als inexakt aus der Geometrie ausschliessen Ihm nämlich muss das Unendliche als exakt gelten. Diese Unterordnung des Unendlichkeitsbegriffs unter ein allgemeineres Prinzip entspricht wiederum durchaus der Tendenz Leibnizens. la Theorie generale des equations et tous les ecrits de nos jours. le sorte et d'axiome. .. 50. axiome par les plus savants geometres principe regarde comme im peut nommer le principe ou la loi de conest ce qu'on tinuite des relations mathematiques de la grandeur abstraite et figuree. die durch ein ursprüngliches Gesetz definiert sind..fernen Punktes und unendlich-fernen Graden deutlich. l'evidence est manifeste. So wendet er sich auch gegen diejenigen." im Grundprinzip seiner neuen den Zusammenhang mit der InfiniteWissenschaft simalmethode an. n'a d'etre demontree . III. pour etablir les bases de la Geometrie et de la Mecanique: temoins enfiu le Calcul infinitesimal. 2) Leibniz. f. indem wir bestimmte begriffliche Beziehungen. ideell fortbestehend denken. gener alernent admis com nie une incontestable. die die Begriffe des Unendlich-Kleinen und des Unendlich-Grossen wollen (XX11I). das hier zu Grunde liegt und das besonders auch in Leibniz' Beispiel des Uebergangs von der Ellipse zur Parabel deutlich wird. Math. begrifflichen Allgemeinheit des Stetigkeitsprinzips Dies wird besonders an seiner Einführung der der Grundbegriffe des unendlich. tenioin principe des employe par nos plus grands geometres. weil es Hier erkennt also Poncelet ausdrücklich sich bei ihm durchaus aus der ableitet.. ein bestimmter Pa- i Traite s. ou Ton Or ce s'attache a une certaine generalite dans les conceptions. entstehen. auch wenn sie sich der Möglichkeit anschaulicher Darstellung entziehen ] ). Beide beruhen nach ihm sie auf dem Gedanken der Kontinuität.228 nos jours pas besoin est Das assez Proble?n der Kontinuität. dont fonctions. auch wenn gewisse Einzelbedingungen innerhalb des Systems variieren. L31 7:50. Die Relationen. die ein bestimmtes geometrisches System grundlegend definieren. der in der That auch den Begriff des unendlich-fernen Punktes als Korrelatbegriff des Stetigkeitsgesetzes einführt 2 ).

Math.Wesen" einer lichen Fliessen festzuhalten. ins Unendliche wächst oder Hier erhält der Gedanke. zu charakterisieren ist. VII. in dem sie entstehen. Wenden dankens für wir uns wieder zur speziellen Bedeutung des Gezurück. sondern ursprünglicher auf jede begriffliche . 285 f. 1890) weiter entLeibniz ist hier (S. wie Leibniz hervorhebt. Wir bestimmten geometrischen Gestalt die numerischen Konstanten gleichgültig sind. de *) durch B. sondern Zustandsänderung.. durch welche ein logisches Gebilde vermittelst der Variation eines J bestimmten Begriffsparameters ) in neue Ge- staltungen übergeht. 126) als Urheber des Problems genannt. Der Gedanke der „Begriffsvariation Abstufung eines logischen Parameters" ist in neuerer Zeit von — (System einer Theorie der Grenzbegriffe.La loi eine Stelle. Merkmalen. Prinzip der Kontinuität und das System der Begriffe. einen sozusagen sinnfälligen mathedass für das matischen Ausdruck. Lpz. Die Anwendbarkeit des Stetigkeitsprinzips bezieht sich. Wie der Einzelbegriff zu seinem Verständnis der Rückleitung auf die synthetibedarf. Sprache übersetzt. dass der Zusammenhang geometrischer Gebilde einem Verhältnis zwischen diesen. unter sich nicht auf irgend sondern auf der systematischen Einheit im gemeinsamen Gesetz Dies bedeutet in die allgemeine logische dass das Sein der Begriffe nicht nach festen der Erzeugung beruht. die in einem allgemeinen Rückblick noch einmal das Prinzip alle der Kontinuität einem gemeinsamen für Gebiete seiner Anwendung zu bestimmen sucht.Das raraeter z. . so ist die Geometrie sie auch nach der erkenntniskritischen Seite charakterisiert hin worden. nicht nur auf das wirkliche Geschehen in Raum und Zeit. nicht auch das gegenseitige der Vergleichung ruhender sich Eigenschaften einen verlangt die Auflösung in gemeinsamen Prozess in welchem das mannigfache Einzelne durch Abwandlung eines bestimmten logischen Moments entsteht. abnimmt (XXIV). sein Anteil wird jedoch einseitig nach dem blossen Entwurf der allgemeinen Begriffsschrift beurteilt. Kerry (S. im kontinuier. 283. während die entscheidende Leistung in der Kritik der wissenschaftlichen Problemstellung in Geometrie und Mechanik Ü worden. wickelt Vgl. das Folgende. das Sein der Begriffe sehen.. sondern nach dem methodischen Verfahren. Am in wiederum von Poncelet bestimmt Schluss seines Werkes findet sich Ausdruck . 229 B. so lässt in sche Entstehung Verhältnis von Begriffen festhalten.

avec une merveilleuse facilite. In diesen Sätzen begründet Poucelet die allumfassende Bedeutung des Stetigkeitsprinzips in seinem Wert als Grundlage und Voraussetzung der Erkenntnis von Grössen. der Erkenntnis sich oder Extreme für die Elemente.230 la Das Problem continuite. lui doit le qui cherchant dans 1'infiniment de toutes les grandeurs finies erapetit la generation brasse tout et s'applique.. in seiner tieferen Funktion als Postulat Das methodische Denken erhält die Aufgabe. der bisher noch als Beschreibung eines logischen Thatbestandes gelten konnte. et de possible de concevoir les la maniere. disons une simple analogie. der Kontinuität. die in der Art ihrer unmittelbaren ersten Geein- gebenheit heitlichen disparat erscheinen. und Ungleichheit. . dont il nous est La lois generales de la grandeur abstraite et figuree. Parallelismus und Zunoch so verschieden .an sich" sammentreffen Fassung dem eigenen sein: die exakten Erkenntnisregeln. stetig aus einander ableitbaren Fälle so zu i) gestalten. denen sätze nach der populären Auffassung begriffliche GegenHier erweist sich der gegenüberstehen. que la Geometrie considere. Gedanke. sind für alle diese. nous. applications sa une nature loi toujours n'est pas corame il convient et bornee daus ses tout ce qui est essentiellement coutinu de ou dont la generation peut etre coucue par entendue ä la meme . die Vermittlung in einem rationalen Moment zu entdecken. quelque fort quon veuille bien la supconsequence rigoureuse immediate eile est une poser. une simple hypothese.. ni induction. dass beide Glieder des Gegensatzes in einem Tratte p. ä tout ce qui ressort du domaine des sciences physiques et mathemati- calcul infinitesimal ques-' 1 ). meme une loi de continuite est constatee d'ailleurs par toutes les decou011 vertes des modernes dans la science d'etendue. et de la nature des objets. Mögen Ruhe und Bewegung. la loi de continuite. Die Bedeutung der Begriffe tritt des Kontinuitätsprinzips für die Systematik in am reinsten an denjenigen Fällen hervor. deren Gesetz und den prinzipiellen Forderungen der Wissenschaft unterGleichheit zweier Geraden steht.. worin sieb wiederum die innerliche Verwandtschaft seines Denkens mit den Leibnizischen Motiven ausspricht. 415 f.

s. Für diesen Satz werden sodann die typischen wissenschaftlichen Beispiele. Der Gebrauch des Grundannahmen des Calculs aus Unendlichkleinen oder Unendlichgrossen ist hierbei lediglich ein äusseres Hilfsmittel der Bezeichnung: der gesamte Inhaltswert des Infinitesimalen lässt sich unabhängig hiervon in jenem ersten grundlegenden Postulat der Kontinuität festhalten. . 40—45. Die philosophische Begründung kann den Terminus des Unendlichkleinen überall durch die Rückführung auf diesen Gedanken ersetzen 3 ) — Damit doxien die ist der Gesichtspunkt für die Beurteilung der Para- klar bezeichnet. O. hg. et proinde qui regulas motus et quietis dare vulr. unter dass der Grenzfall mit den Reihenelementen der Gesamtheit eines logischen Begriffs und eines analytischen Calculs steht. Die Ausdrucksweise. die Gleichheit eine unendlich kleine Ungleichheit ist. Ziel setzt. vel ut tarditas Et proinde quicquid verum est de celeritate et tarditate in Universum. alle wesentlichen dieser einzigen Voraussetzung Er formuliert hier zunächst in meisterhafter Klarheit das Postulat. ist nur eine Konzentration des entscheidenden Hauptgedankens. eine gemeinsame methodische Betrachtung einzuführen. 130. — : (Histor. et origo calculi different. dass es „bei jedem stetigen Uebergang zu einem Grenzwert möglich sein muss. id verum etiam suo modo esse debet de quiete seu tarditate summa. In einer Abhandlung. autem hoc postulatuin Proposito quocunque transitu con?) Assunio tinuo in aliquem terminum desinente. hat Leibniz versucht. a. I' 1 a. ob. L95. certissimum Signum est regulas esse male constitutum et minime inter se consentientes. der hier zwischen dem psychologischen Prozess der Bildung der Be„Quies considerari potest ur celeritas infinite parva. in welcher sowohl die Reihen-Glieder wie der Grenzbegriff selbst befasst sind" 2 ). Die Schwierigkeiten. angeführt. ut possit intelligi velut corollarium qnoddam sive casus specialis regulae motus. 3) van Gerhardt S. ) l des Unendlichen infinita.Das Prinzip der Kontinuität und das System der Begriffe. liceat ratiocinationem communem instituere qua ultimus terminus compreliendatur. S." Math. dennoch zurückbleiben. die wir bereits kennen lernten. die philosophische Rechtfertigung der Infinitesimal- rechnung zum abzuleiten. 23 allgemeinen Ausdruck vereinigt werden die sich '). Quodsi id non succedat. dass die Ruhe eine unendlich kleine Bewegung. meminisse debet regulam quietis sie oportere concipi. erklären sich aus einem Gegensatze. 8. VI.

232 griffe Das Problem der Kontinuität. die Gleichheit eine Art der — - Ungleichheit. Zahlbegriffs verdeutlichen. deren Endpunkte sie bilden. dass er von der Schranke des Diskreten und Rationalen. Betrachtung Geschichtlich lässt sich das Problem. der Kreis eine Art regelmässigen Polygons sagen. man trotzdem dass die Ruhe.Als zwischen dem ob" der idealen Regel Inhalt der Begriffe: der die wissenschaftliche Begriff' Scheidung an und dem sachlichen hat kein anderes Sein. h. etwa an der Entwicklung des Das Irrationale fällt für die gesamte unter Zeit die oft griechische Mathematik bis nicht Definition der Zahl und und wird in die neuere in nicht im eigentlichen gedacht. befreit und nun erst in seiner allgemeinen wissenvollgültigen ihr Sinne enthalten Erkenntniskritik bedeutet jedoch schaftlichen Bedeutung 10(3. Die Herstellung einer ' Marl. ist. erkannt wird.. so haben sie trotzdem die Eigenschaften dieser Mannigfaltigkeit. der Strenge nach nicht in der Mannigfaltigkeit einbegriffen sind. der Kreis die Grenzen der Bewegung der Ungleichheit. d. so besitzen sie sie thatsächlich Sinne. 1 . die Grenzfälle die sich wissenschaftlich Wenn so betrachten lassen. IV. Und obwohl diese Grenzen exklusiv. jedem nur erreichbaren Die kritische Auffassung . so kann sind. das hier vorliegt. den Gedanken der Zahl derart zu erweitern und zu vertiefen. die ihm von seiner ersten Anwendung her anhaftet. Vom Standpunkt der Reflexion ist jedoch die Beurteilung umzukehren.. Wenn als so ist Durchbildung psychologisch gegeben sind. nach der Sprache des Unendlichen und Unendlichkleinen. Anderenfalls würde das Gesetz der Kontinuität verletzt" abgesprochen wird. in der die Begriffe für die gewöhnliche Auffassung und vor ihrer wissen). des Polygons und vermittelst einer stetigen Aenderung von ihnen erreicht werden. als ihm erkennt keine verleiht. als ob sie Eigenschaften in der Reihenglieder logisch besässen. und der erkenntniskritischen Schätzung ihres Wertes entsteht. die Gleichheit. bemerkt Leibniz . Für die umgekehrt die Thatsache des Irrationalen eine Aufforderung.dass „Obwohl es nicht streng wahr ist die Ruhe eine Art der Bewegung. die den Kreis beispielsweise x als regelmässiges Polygon von un- endlicher Seitenzahl ansieht. als ob sie in ihr einbegriffen wären. schaftlichen hier der Vergleichung die Strenge Massstab die Art gedacht.

Die Bedingungen. -Gerh. 512). Die scharfe Ausprägung der Besonderheit der BegrifMndividuen verlangt von sich selbst aus die Richtung auf immer fortschreitende Verall- gemeinerung. quod appellare soleo Legem Continiiitatis" ferner: Hist. Zunächst muss. S. was zunächst als bloss logische Regel betrachtet wurde. 349. sondern notwendige Bedingung für die Strenge und Exaktheit der Begriffsbildung (s. I. er ist der Ausdruck des Gesetzes der Affinität der Begriffe. Innerhalb der Erfahrung entsteht nun vorerst eine Viel- von einander unabhängiger. die die Problemstellungen der Erkenntnis regeln. 40: „Est mihi praeter calculum mathematicum asurpata etiam in physicis methodiis et utrumque complector Lege «ontinuita. wie Kant im unmittelbaren Anschluss an Leibniz ausspricht. allgemeinen Untersuchungen ergeben wird ursprünglich und notwendig durch zwei gedankliche Momente definiert. Der Begriff der Natur dies hatte aus sich bereits den früheren. criterion generale dabo et velut lapidem Lydium.tequa. was wir als „Natur" bezeichnen. ad quem examinari possint. ob.Das Prinzip der Kontinuität und das System der Begriffe. In diesem Sinne wird. . et orig. Kontinuitätsgedanke verbindet. verlangen nun zugleich die Geltung für die realen Gesetze der Erfahrung. dessen Inhalt weiterhin erst in den Prinzipien der Dynamik zu gewinnen ist. die sich einer Reihe wissenschaftlichen heit von Veränderungen entfaltet. sich dieses Ausspruchs — — begrifflich unter dem Gesichtspunkt der Veränderung dar- stellen in lassen: das Sein bedeutet eine Bestimmtheit. S. isolierter Reihen.l is. 375: „An. Gern. 233 Geraeinschaft mit dem scheinbar „Exklusiven" ist also nicht Einschränkung. in ihrer Gesamtheit genommen. Diese erfüllen auch. dass sie Kontinuität der Begriffe genügen.ni ad speciales motuum regulas examinandas veniam. nicht den Begriff des Math. . sind 1 ') zugleich als das die echte Forschungsprinzip der Physik in Anspruch genommen: Gesetze der der wirklichen Bewegung so zu fassen.l ) 351 1 . das Interesse der Der Homogeneität und der Spezifikation.. 175 f.). (Krit. IV. . 105: principe d'invention en physique (Vgl. IV. 1 . . welches einen kontinuierlichen Uebergang von einer jeden Art zu jeder anderen durch stufenartiges Wachstum der Verschiedenheit gebietet. Die Rechtfertigung kann sich vollständig erst aus der Entwicklung der mechanischen Grundsätze ergeben: an dieser Stelle handelt es sich nur um eine vorläufige methodologische Kritik des Naturbegriffs.

nur in dem Sinne als „gegeben" gelten. sie Es ergiebt sich also die Aufgabe. kann nur derart geschehen. suchen. gabe besteht sodann darin. die durch die erste vollDabei darf jedoch auch die bedingende ständig bedingt ist. so dass gegenseitig einander bestimmen Dies und auf diese Weise aus einander erkennbar werden. wie sich ebenfalls bereits nicht Einzelnes und „Absolutes". denn dieser duldet. des Bedingten. die Einzelreihen in gesetzlichen Relationen zu ein- ander zu begreifen. — Bedingungen nun kann wiederum nicht anders geschehen. von denen wir ausReihe als - gehen. die zunächst unbestimmt erscheint. von der ausgegangen wird. sofern sie von der Wissenschaft selbst definiert ist. nach welchem wir einem bestimmten Glied der einen Reihe ein und nur ein Glied der anderen Reihe begrifflich zuordnen. Reihe. und nur dann gelöst. — teste Formulierung des Stetigkeitsprmzips bezeichnet: Dieser Gedankengang wird zunächst durch Leibniz" bekann„ Datis ordi- natis etiam die die quaesita „quaesita" sunt die ist zeichnen hypothetischen aber beider Die „data' beordinata". Die schen Ansatz die allgemeine Aufgabe. die wir Die Ordnung innerhalb das Gesetz gedacht. stetige Veränderungen des abgeleiteten Systems zu- Die Kontinuität ist eine notwendige Voraussetzung der gegenseitigen eindeutigen Beziehung zweier Veränderungsreihen auf einander. wenn wir stetigen Veränderungen innerhalb des UrspruugsInbegriff den neuen.234 Gegenstandes. zeigte. In diesem Zusammenhang erhält Leibniz Formel. der durch den allgemeinen Grundgedanken festzunächst im hypothetigestellt ist: sie ist gegeben. gesuchten systems ordnen. eine neue zu suchen. als dass wir sie nach einem bestimmten Prinzip in Die Aufstetiger Abwandlung aus einander hervorgehen lassen. das den kontinuierlich 1 Uebergang Reihen regelt. Für die Wissenschaft ergiebt sich aus diesen Erwägungen von einer gegebenen Reihe von Veränderungen aus. -Das Problem der Kontinuität. dass wir ein Gesetz finden. Bedingungen. Dieses Problem der eindeutigen Bestimmung ist nun dann. „Cum differentia duoium casuum infra omnem quantitatem diminui potest in datis/sive . durch jedes Element in dieser stetigen Folge der Bedingungen ein neues Element eindeutig zu bestimmen und auf diese Weise aus dem ursprünglich vorhandenen Definition der hervorgehen zu lassen. einen klaren Sinn.

Erdm. selbst nicht der Forderung. . 1' • Die Gerh. sibi est. bes. in der die Resultate aus den anfänglichen Annahmen gewonnen werden. Quod pendet a principio adhuc generaliore: Datis nimirum ordinatis etiara quaesita esse ordinata. omnin etiam derivata Ordinate progredi. 235 positis. entsprechen diese Annahmen enthält. vgl. 375 u." -i Zum Folgenden vgl. Descartes." Dieser Gedanke nun ist hier nicht so sehr für die Gesetz1 ) lichkeit der Naturdinge als für die der Probleme der Naturerkenntniss hervorzuheben. vorausgehend gedacht werden.Das Prinzip der Kontinuität und das System der Begriffe. oportet in consequentiis sivi eventibus (vel quaesitis) respondentibus idem fieri. von denen ausgegangen dürfen nicht isoliert und gesondert betrachtet werden: müssen von Anfang an nur als gesetzliche Abwandlungen einer gemeinsamen Voraussetzung auftreten. die für das Problem bestimmend sind. im Wesentlichen also die Masse. 240: „Ubicumque principia sunl ordinata.. so dürfen diese Fälle als verschieden nur in der Art gedacht werden. sie Die verschiedenen Hypothesen. VI. „Principium quoddam generale" Math. die das Kontinuitätsprinzip bereits für die ursprüngliche Formulierung der Probleme wird. Die Einheit des Problems muss der Mannigfaltigkeit der besonderen Umstände. dass sie andererseits wieder in sich 129. t . Je nach der Verschiedenheit dieser Bedingungen werden verschiedene Erfolge eintreten: Descartes unterscheidet hier im Ganzen sieben Fälle. Principia I. und die von der Polemik gegen die Cartesischen Ausgang nimmt 2 . Abgesehen selbst von der Art. ita ut tandem alter in alterum abeat. Math. ut simul dimiuuatur infra omnem quantitatem n quaesitis sive cousequentibus quae ex positis resul- Vel ut loquar familiarius: Cum casus [vel data) continuo acceduut. die Geschwindigkeiten und die Bewegungsrichtung der beiden gegen einander anlaufenden Körper gesondert herauszuheben. necesse taut. Wenn etwa in der ersten Regel von gleichen Massen. 16 52. Hier liegt nun bereits im ersten Ansatz und in der Fragestellung ein Mangel. einem gemeinsamen umfassenden Gesetz 1 verbinden. die Leibniz in diesem Zusammenhange regelStossgesetze ihren mässig durchführt. für die er je ein besonderes Gesetz aufstellt. in der zweiten von ungleichen die Rede ist. Descartes beginnt seine Untersuchung damit. VII. die es modifizieren. Hierauf bezieht sich die Betrachtung. IV. die Einzelumstände.

Die erste Regel betrachtet die Gleichheit der bewegten Massen und ihrer Geschwindigkeiten. Die Individualität des Falles kann nicht mehr in seiner Diskretion verbürgt gedacht werden: wenn er dennoch als ein einziger in charakteristischer Unterscheidung von der Allheit möglicher Fälle gedacht werden soll.236 Das Problem der Kontinuität. Diese Voraussetzung nun wird in Descartes' Stossregeln nicht erfüllt. dass die beiden Körper sich gegenseitig zurückwerfen. Gleichheit aber ist nach dem Prinzip der Stetigkeit als Grenze und somit als Spezialfall der Ungleichheit zu denken. dass das Gesetz der Zugehörigkeit erhalten bleibt. also durch ein > . — einem bestimmten einzelnen Umstand eine bew erden soll. der indem nach die. darf durch sie nicht berührt werden. so enge die Leibniz for- Verbindung übrigens vordert. Diese jedoch ihr bestimmt total verschiedenen Erfolg. dass die . dass das logische Individuum selbst erst durch seine Eigenschaft als einzigartige Grenzbestimmtheit. fortsetzt. nicht durch eine noch handener Elemente errüllt wird. den Fall erst zum einzelnen determiniert. Besonderheiten der Umstände dürfen — wie wir in der Erinnein rung an frühere Erwägungen sagen können nur den beder sonderen Konstanten des Problems allgemeine Ausdruck des Gesetzes.. andere seine Bewegung Die eindeutige Gesetzlichkeit. und bestimmt hierfür. dass dieselbe eindeutige Bestimmtheit des Falles als Grenzwert unabhängig von der verschiedenen Art des Grenzübergangs gewahrt bleibt. die für ungleiche Massen gelten soll. Sie bedeutet vielmehr den Gedanken. zum Ausdruck kommen: das die Veränderlichen ver- bindet. eine Bedin- gung und einen Erfolg aus der Gesamtheit herauszuheben und streng gesetzlich auf einander zu beziehen. die hier vorausgesetzt einen wird. wie wir sahen. ist also hier nicht erreicht Man erkennt in diesem Zusammenhange deutlich. also Wenn stimmte Folge zugeordnet T Einzigkeit verlangt. so bedarf Die Fixierung der es hierzu eines neuen gedanklichen Mittels. setzt voraus. Die Möglichkeit. dass sowohl die Bedingung wie das Bedingte als einzelnes nicht an und für sich bestimmt ist.Gemeinschaft der Begriffe". so muss erwogen werden. in welchem Zusammenhang von Problemen immer zu der bestimmten Bedingung übergegangen werde. logisch zugleich unter die zweite Regel Descartes'. nur der eine Körper zurückgeworfen wird. so gehört die Bedingung.

376 ff.li esl 348 (Bemerkung zu Malebranches Stossgesetzen) ipie la premiere regle ne s'accorde point : avec la seconde dans le cas. in der Galilei das Beharrungsgesetz für einen horizontal fortschreitenden Körper Er geht hier von der schiefen Ebene aus und stellt mit der Abnahme der Neigung zugleich die VerzögeKörper beim Aufsteigen erfährt. hieraus schliesst er.. fest. . dass wir durch lich ist fortgesetzte Annäherung thatsächDieser Satz zu Einer Bestimmtheit des Erfolges gelangen. sondern sie wird als ideeller Grenzfall einer konstruiert. Math. ableitet. Das nur ein Einschnitt. 346 ff. K 105: Gerh.. en concevant l'egalite comme un cas particulier de Par cet artifice.Das Prinzip der Kontinuität und das System der Begriffe. Niemals lässt sich die Bedingung. III. mais oü la differeuce est infiniment petite. die ein nimmt.ode dont je me sers . die Abstraktion innerhalb des kontinuierlichen Systems setzt Auffassung kann man sich an Die Bedeutung der ganzen einem klassischen Beispiel ver- gegenwärtigen. Math. 2. in die dem Satz: ist. 237 Merkmal zu ziehung Di&krete ist definieren ist. So wird er von Leibniz als Ordnungsprinzip und Prinzip unserer induktiven Schlüsse bezeichnet." Zum Ganzen vgl. das seinen Sinn erst durch die Be- auf den Gesamtzusammenhang einer Reihe erhält. nach deren bestimmtem Erfolge gefragt ist. .. also nicht aus der Erfahrung gewonnen. in absoluter Einzelgegebenheit herausgreifen und untersuchen. flexion das implicit bereits in der vorwissenschaftlichen Re- wirksam ist. sondern gehört zu den Grundregeln. die die Funktion des wissenschaftlichen Erahrens und Beobachtens selbst regeln.). fais c[ue deu. 2) Wir sehen an dieser Stelle. stetig abrung. I.eth. VI. IV.. dass das physikalische Experi- ment überhaupt auf diese Hypothese angewiesen ist. L30ff. dass beim Uebergang zur Horizonan Geschwindigkeit aufhört. Die ganze talen der Verlust dass Beweiskraft dieses Schlusses beruht auf der Voraussetzung. Hierbei versichert Beobachtungsreihe uns nur die Geltung des Konti- nuitätssatzes. I. 742. Vgl.v regles differentes et qui d'ailleurs parlent des cas differents doivent avoir lieu en meme temps dans ce cas d'intersection ou de croix. je l'inegalite. den '. „datis ordinatis etiam quaesita sunt ordinata" aus- gesprochen Allgemein lässt sich sagen. oü elles doivent concourir selon la rn. wie die Mathematik und die Induktion der Naturforschung auf eine gemein') Gerh. Lmportant surtout de rernar<|uer.. wenn man etwa die Art betrachtet.

Dieser nun ist in der konkreten Gestaltung. 241. Math. indigerent novis adminiculis Erdm. die später die Kritik der Urteilskraft vollzog. Hierbei ist die Scheidung. non ab inchictione. sed pendentium. ohne ein Gegensatz gegen das rationale Motiv einselbst giebt Zeugnis für das Eigene. ergiebt sicli zugleich aus einem anderen Zusammenhange. Erdm. same Einheit zurückweisen. vgl. ) Kant hat bei Leibniz einen Hinweis das aner- auf ein selbständiges Prinzip der blossen Satz synthetischen Urteile. 346.: 71.23S Das Problem der Kontinuität. sondern in der Bedeutung eines „principe d'ordre et de convenance" behauptet 3 ). die hier als eine Vorbedingung der Erfahrung entdeckt wurde. .. 1 geführt die Induktion das wir in die Dinge legen. VI. ratione -sine universali inductionem per se nihil produeere. daher jetzt dass in damit ist: Die Rechte der Erfahrung dürfen ihrem ganzen Umfange anerkannt werden. allerdings die spezifische ist Grundlage. — Dass der Kontinuitätsgedanke im prägnanten Sinne zum Fundament der Naturerkenntnis geworden ist. uam si essent et adminicula ab inductione. '/. hat jedoch reichenden gewinnt. VII. im absoluten logischen Sinne. die die Physik konstituiert. B. Gern. 695 u. Der Grundsatz der Kontinuität ist von Leibniz selbst in seinem charakteristischen Geltungswerte Satz zwei dem des Widerspruchs Seine Notwendigkeit wird nicht bestimmt entgegengestellt worden. VI. 270. indem sie das Recht der Zweckbetrach- Bedeutung für unser Erkenntnisvermögen einschränkte. dieses Urteil nur auf den Satz des zuGrundes bezogen. I. ne certitudinem adminiculo propositionum. aber diese Leistung an seine Verbindung mit dem Stetigkeitsgesetz notwendig geknüpft. über den er der Identität hinzukommen muss. 229. die zunächst 1 methodischer Isolierung patefc. ö. allerdings noch nicht erfolgt: so musste jene rationale Ordnung. Während er anfangs den in Ursprung einer variablen Grösse bezeichnete. die er im Gesetz der Erhaltung der Kraft kannt. 2) . nee haberetur certitudo moralis in infinitum. betrachtet wurde. S. In der Vereinigung dieser „metaphysischen" Grundregeln bestehen die „systematischen Bewegungsgesetze" 2 ). zugleich als Zeuge einer höheren metaphysischen Ordnung der Dinge und einer absoluten Zweckmässigauf die tung regulative keit als des gestaltenden Weltprinzips erscheinen. bezieht Eünc jam quidem moralem.

ist in der That bereits in den vorhergehenden Erörterungen vorausgesetzt: überall iraplicit „data" und .quaesita'* das begriffliche Verhältnis der wird mathematisch vollständig durch den Zusammenhang der unabhängigen Veränderlichen und der Funktion repräsentiert.Das Prinzip der Kontinuität und das System der Begriffe. dass es möglich sein im „Gegebenen" unter jeden beliebigen Wert sinkt. die Gesetzlichkeit und vollständige eindeutige Bestimmtheit des Naturgeschehens aber lässt sich zuletzt stets nur in der Rückführung auf stetige Veränderungs- reihen und ihre gegenseitigen Beziehungen zum Ausdruck bringen.. so erklärt es sich doch aus den erkenntniskritischen Beziehungen. Dies geht auch aus der gewöhnlichen Fassung welche ausspricht. eine Identität des Subjekts in der successiven Mannigfaltigkeit wechselnder Zustände anzunehmen und festzuhalten. Kurve aus der Bewegung Eines Punktes entstehen darin bereits ein Postulat enthalten. wie man sieht. Der einer derartigen Identität aber wird von der Wissenschaft Gedanke schon in den ersten Anfängen vorausgesetzt. dass in dem allgemeinen Ausdruck des Gedankens die Stetigkeit unmittelbar hineingelegt wird. die gewöhnliche analytische Definition der Stetigkeit des Prinzips hervor. muss. ohne deren Erfüllung die Erkenntnis nicht dazu gelangen würde. so ist ersten. 239 er sich jetzt ausdrücklich auf die gegenseitige Abhängigkeit ver- änderlicher Grössen unter einander. wenn die Differenz einer Funktion. nach der für x— x| < s : f (x) — f (x) < wird. in die der Begriff bei Leibniz eintritt. Der Begriff der Funk- tion. sobald der Begriff der Variablen zur Anwendung die gelangt. auch die Differenz im „Resultat" kleiner als jede noch so kleine Grösse zu machen: diese Formel umschreibt. die in die Definition der Die Kontinuität Feststellung eines wird zur Funktion notwendigen Befunktionalen dingung für „geordneten" Zusammenhangs überhaupt. selbst bereitet sich das In der Mathematik Problem vor. Wenn die analytische Geometrie Desdas über die carteslässt. so ergiebt sich der merkwürdige Umstand. der Geometrie bezeichnet lediglich eine vereinzelte absolute Der Punkt Lage . Die einzigartige Bestimmtheit des Zustandes einer veränderlichen Grösse in jedem Momente der Zeit ist hier eine notwendige Bedingung. So auffallend dies vom Standpunkt des modernen Funktionsbegriffs erscheint. Erwägt man diesen Zusammenhang. bloss geometrischen Bedingungen hinausweist. Der Funktionsgedanke wird durchaus als Vor- bereitung des Naturbegriffs gedacht.

da ihre Aussage sich notwendig auf eine endliche Anzahl von Stellen beschränken Ihr ist die Bewegung nur als das successive Auftreten muss. um die Linie als einheitliches Gebilde entstehen zu lassen. Die ver- änderlichen Geschwindigkeits. kens erfordert. die Teilzustände des Prozesses der Bewegung ein und demselben gedacht. zum Sein der Natur umgeschaffen wird.uud Beschleunigungsgrössen könnten nicht aufeinander bezogen und mit einander verrechnet werden. eines bestimmten Merkmal-Komplexes an verschiedenen diskreten Es wird ein eigener Akt des Den Stellen des Raumes gegeben. die Definition einer Funktion derart fassen. Allgemeiner müssen wir hier wiederum auf das Verhältnis zurückgehen. So erweist sich die Kontinuität als einer der gedanklichen Faktoren. nicht zuvor ein wenn wir hypothetisch nigung. ein eigenes Problemgebiet erst zu definieren. die AufeiD anderfolge und Verschiedenheit von Lagehier bestimmungen angenommen wird. Die empirische Beobachtung vermag diese Zuordnung niemals zu rechtfertigen.240 Das Proble?n der Kontinuität im Räume. Immerhin könnte man innerhalb der Grenzen der Mathematik auf dies Prinzip verzichten und seinen Gehalt zu einer blossen Abkürzung der Ausdrucksweise herabsetzen wollen. um für die neue Wissenschaft einen eigenen Gegenstand. das durch die vorhergehende Untersuchung zwischen dem Sein des Einzelnen und seiner Bedeutung als Grenze für eine bestimmte Reihe geschaffen ist. gemeinsames Fundament der Beziehung So entsteht der Begriff des die materiellen Punktes als des einheitlichen „Subjekts" der BeschleuIn in diesem Begriff des Subjekts aber haben wir Veränderung seiner Bestimmungen bereits der mit- Die Kontinuität des Fortschritts ermöglicht es erst. Die mathematische Abstraktion kann. dass sie ihr für einen bestimmten Wert der unabhängigen Variablen einen einzelnen isolierten Wert . in Er kann daher nicht diejenige Einheit vertreten. Beweglichen zuzuordnen. Seine Notwendigkeit erweist sich erst in der Mechanik: denn hier bildet es eine konstitutive Voraussetzung. ohne durch andere Rücksichten gebunden zu sein. • um die unendliche Mannigfaltigkeit möglicher Lagenzur einzigartigen Bahn eines identischen Systemszu bestimmen. durch die die blosse Lagebestimmung der Geometrie zum materiellen Punkte. Aualog ist in der veränderlichen der Grösse der Algebra ein neues Prinzip mehr vorweggenommen als begründet. von der man ausgehen muss. Stetigkeit zu Grunde legten.

müssen die Unstetigkeiten. obwohl nach analytisch-logischen Gesetzen vollkommen zulässig.Das Prinzip der Kontinuität und das System der Begriffe. 1 r> . in denen das w enn man sie als einen der GrundBewusstsein den Gegenstand bedingt. an der betrachteten Stelle ein Grenzwert für die Funktion besteht. oder dass neben ihm ein von ihm verschie- dener ist Funktionswert an der anzunehmen ist: immer das die Eindeutigkeit der Bestimmung nach die die dem Kriterium. die ihm das Bewusstsein verleiht. nicht für gegebener vorliegt. Für wodurch sich die Probleme dass der in Naturerkenntnis ihnen erschien es dagegen als wesentlich. dass sie es als Grenzzustand für eine vorgegebene Reihe von Veränderungen definiert. T Hier eröffnet sich daher der Ausblick auf Fragen. Die Erkenntnis erschafft hier das bestimmte Sein der Stelle erst dadurch. ein fertiges Material beschreibend nachzubilden: die Kontinuität erhält ihren Sinn erst. 184. Dieser Wert kann insbesondere von dem nach welchem die Funktion beim Uebergang zu der betrachteten Stelle konvergiert. verschieden sein. Daher konkrete Beobachtung an vielen Stellen zu ergeben scheint. 1 ). wenn es sich für die Erkenntnis darum handelte.Leibniz System. oder dass er je nach Stelle der Art des Uebergangs verschieden ausfällt. sich als der ein einer gewissen spricht. dass die Annahme von singulären Stellen. in der endgültigen wissenschaftlichen Konstruktion der Natur als eines einheitlichen S3 stems ver- schwinden. die Stelle als Unstetigkeitsstelle charakterisiert. Denn gleichviel dass nicht ob wir die Diskontinuität dadurch bedingt denken. die Natur im letzten Grunde in der Gesetzlichkeit eines Inbegriffs stetiger Funktionen zu begreifen.. akte erkennt. progressiv erzeugten Reihe selbständig setzt: die Zeit ist weil ihre Einzelmomente rational als Grenzpunkte sind. preisgegeben. die allgemeine Untersuchung geliefert hat. die uns in abgeschlossener Form erst in Leibniz' Metaphysik entgegentreten werden. VI. Grenzwert. willkürlich So ist schon für das Grundproblem der Zeit selbst deutlich. 241 willkürlich vorschreibt. Die Forderung. dass als die- ein bestimmter Zeitpunkt keine andere Existenz besitzt. Bedingung entnoch auch festzusetzen ist. 1 Cassirer. !) Vgl. zu Nichte machen würde. jenige. indem es ihn als Grenze einer stetig. wäre allerdings unverständlich. Math. der Einzelerfolg. hervor- gebracht Allgemein sieht man jetzt. die eigenartige Bestimmtheit. die wir als Bedingung des Realen fordern.

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.Zweite^' Teil: Die Grundbegriffe der Mechanik.

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er bedeutet eine eigene und positive Das Einzelne muss in seinem Eigenwert anerkannt werden.Fünftes Kapitel. so kann dennoch die Frage nach der Wirklichkeit in ihr nicht zum Abschluss gelangen. die im Prinzip der Kontinuität wurzelt. nur ein Paradigma des Allgemeinen und hat für sich allein keine selbständige Bedeutung. Diese Methodfii aufzuheben sondern kritische Forderung. Die Mathematik giebt die allgemeinen gedanklichen Methoden der Bestimmung. in dem es als der Grund der ewigen Wahrheiten zugleich den Grund der Wirklichkeiten in sich trägt. dürfen die die noch den Naturproblemen zurückbleiben. Die Schwierigkeiten. Ma- das in der Allgemeinheit der wissenschaftlichen Methoden ist. Das Mögliche war dabei durchaus im schöpferisch synthetischen Sinne gedacht. für welches wissenschaftliche Methoden der Objektivierung gefordert werden. Kaum und Zeit. sie müssen vielSicherung und festeren Begründung ihre Lösung erwarten. An dieser Bestimmung der Naturwirklichkeit durch die ideellen mathematischen Methoden muss als einem wesentlichen Gedanken des Systems vor in allem festgehalten werden. war als die „Wissenschaft des Möglichen" bezeichnet. das einzelne Wirkliche ist ihr dabei. Die Erkenntniskritik kann bei dieser Auffassung nicht stehen bleiben. nicht als Bestand im Sinne des naiven Realismus. dieses mehr in seiner — für sie ist der besondere Einzelinhalt nicht nur negativ das terial. Sicherheit Fundaments nicht mehr in Frage stellen. wohl aber als Problem. Die Wissenschaft. . Wenn aber auf der einen Seite die Mathematik das endgiltige Kriterium bleibt. soweit sie es überhaupt in Betracht zieht.

IL 277 f. vgl. die in den beiden Systemen des Raumes und der Zeit einheitlich zusammengefasst sind. welche ihnen auch an sich zukommen „Was es würden. als könnte der Inhalt als ein absolutes Dasein den funktionalen Zusammenhängen. sie besonders im Briefwechsel mit Clarke Antwort auf diese kritischen Grundfragen zu gewinnen. bes. die sich hier ergiebt. der Doppel-Beziehung. In dieser ursprünglichen Fassung der Frage wird bereits das Missverständnis abgewehrt. „Singularia involvunt infinitum. die über das Gebiet der Mathematik hinausliegen. Gerh. die möglichen Beziehungen innerhalb dieser Systeme jedoch in keiner gegebenen Erkenntnis jemals erschöpft sind. . eine unendliche Aufgabe des wissenschaftlichen Denkens. solche. die die Erkenntnis stiftet. zu- nächst zwar als mathematische Bedingungen erscheinen. vorausgehen.246 müssen. ohne welche diese keinem Dinge beigelegt werden können?" Versuchen wie die wir aus Leibniz' Erörterungen des Problems. Das Einzelne ist das gedankliche Ergebnis inhaltlicher Relationen. ita ut in eo legi — . in universalibus formandis certae tantum circumstantiae animo abstrahuntur. quae a quovis singulari exprimi necesse est.und Zeitreihe. II.. oder sind sie nur an der Form der Anschauung allein haften und Prädikate gar mithin an der subjektiven Beschaffenheit unseres Gemüths. . Der erste Teil der Frage lässt sich nun mit Leibniz sogleich klar und eindeutig beantworten: wie immer Raum und i) Gerh. Raum und nach Zeit. wenn die sie auch nicht angeschaut würden. Die Determination eines Inhalts zum Einzelnen erfolgt nun durch seine Einordnung und seine allseitige Bestimmung innerhalb der Raum. zugleich aber neue und eigne Mittel enthalten. 271." *) — Sind sind nun Raum und Zeit? Sind es wirkliche Wesen? zwar nur Bestimmungen oder auch Verhältnisse der Dinge. . si lector sit infinitae perspicaciae. da sie erst im Ganzen der beiden Grund-Einheitssysteme zu gewinnen ist. enthalten sind. aliis innumerabilibus dissimulatis Singularium essentialis ordinatio seu relatio ad tempus et locum intelligenda est de relatione ad contenta in tempore et loco tarn vicino quam remoto. Seine Bestimmtheit bedeutet. 39. posset Universum. aber doch solche.

die erst nach- — T träglich in sie eintreten. Quaestio XXXI. Dieses Urteil ist — selbst abgesehen von der Frage nach seinem geschichtlichen Recht wegen seiner allgemeinen s} stematischen Tendenz und der klaren methodischen Scheidung der Ausgangspunkte der Fragestellung bedeutsam. die im Widerspruch gegen die sinnliche Auffassung von Raum und Zeit entstanden sind. Die kritische Betrachtung wird allerdings auch in Newtons Begriffen. dass Raum und Zeit als unveränderliche Existenzen den Inhalten. Diese Scheidung. Naturprobleme entsteht hieraus die Auffassung. der Dinge und werden von der enthalten sind. als wirkliche Wesen sind sie nicht Newtons Auffassung des Raumes und der Zeit als nach Leibniz auf einer naiven absoluter Realitäten beruht Hypostasierung des ideellen Gehalts von Erkenntnisbeziehungen denken. die in dieser Annahme eines zwiefachen Seins. 111.). ursprüngInder lich logische Motive entdecken können Cs. Die Antinomien des Schöpfungsbegriffs. Ausführung aber wird eine prinzipielle Scheidung der logischen und metaphysischen Faktoren hier nirgends erreicht. die der typische Ausdruck der falschen Sonderung sind. . vorauszusetzen sind. 247 zu bestimmen sind. Newton. als Problemen aufgedeckt. au bestimmten positiven Ergebnissen. Einleit. III. erweisen sich als Folgen falscher Fragestellung. das sich zwar den Formen von Raum und Zeit sekundär anpasst. also die Frage nach der Weltentstehung zu einem bestimmten Zeitpunkte und an einem gegebenen Orte des Raumes. Beziehungssysteme. durch sie aber seinem ursprünglichen Bestände nach nicht bedingt ist. Daher ist besonders in der endgiltigen Formulierung des Ergebnisses das Problem vollständig von seinem Ursprung in den Grundfragen der Erkenntnis losgelöst und auf das transscendente Sein der Dinge bezogen: Ausdehnung und Dauer sind zu notwendigen Für die und absoluten Prädikaten der Gottheit geworden 1 ).Raum und Zeit auch zu Zeit. Die Schwierigkeiten und Widersprüche. Die Frage Leibniz nicht so sehr bereits an den i) Vgl. den Begriffen schliesst sie die Realität im Sinne des Absoluten sichern aus. Rechtfertigung die soll. jedoch von der einzig giltigen ihrer realen Erkenntnisbedeutung jetzt als Denn die Gegenstände und Ereignisse gelten etwas Selbständiges und Selbst- genügsames. Optik. Lib. zu wirklichem dinglichen Dasein.

. 756. 1 )" In der Entdeckung der Antinomien. sunt ordines. „II en est le temps separe des choses de Tespace comme du temps pour nest pas un etre absolu. nach dem „Wo" und „Wann" der Welt als des Inbegriffs Erscheinungen ist absurd. verbo. Eodem modo si quis fingat. . zurückführt: ." In diesen Sätzen ist vor allem die Art wichtig. 752. Erdm. 964. verlieren somit ihre Bedeutung. II. „Uti in Geometria interdum contingit. b) 2 j Erdm. et nihil ei reale inest. . 17). in der hier die Möglichkeit des Seins durch die Erkenntnis bestimmt gedacht wird. vgl. die durch die Verbindung des Weltbegriffs mit den Begriffen des Raumes und der Zeit entstehen. Erdm. Raum und Zeit haben lediglich Sinn. reperiet non esse factum citius. ex eo ipso quod supponitur aliquid esse diversum.248 Raum und Zeit. 939. die zu Grunde gelegt wird. mais une chose ideale. . An Eourguet 770. das der Gesamtheit Erscheinungen vorausliegt. bereitet sich hier . An Clarke (IV. und Antithesis wird aufgehoben. nihil actum erit.. et la difference ne consiste que dans une fiction mal entendue 3 ). . quia tempus absolutum non datur. No. 1) An des Bosses. mundum creatum diversum consequatur. III. pourquoi Dieu n'a pas cree le Monde mille ans plutötV car le temps n'etant que ce rapport des successions. Die wahre Hypothese. Vgl. . Tales suppositiones oriuntur ex falsis ideis. totum Universum loco moveri servatis omnium rerum inter se distantiis. sobald der den und das der Problem ut zu einem Sein übergreift. . - An Clarke (V 55). IL 515. IH. 595. Math. 3) Gerh. non res. quia spatium absolutum aliquid imaginarium est. zugleich Der Widerstreit von Thesis ihre kritische Lösung vor. laquelle pour cela merae se trouve fausse" 2). Au Clarke (drittes Scli reiben No. 510. Gerh. et cette raison on ne peut pas demander. ist aber auch hier die Auffassung von Raum und Zeit als ideeller Ordnungen der Phänomene. quam distantia corporum. . indem er sich auf einen ursprünglichen Mangel der rfypothese. fuisse citius. Beziehungen innerhalb der Phaenomene auszudrücken zu gestalten. die den Schlüssel zur Auflösung der kosmologischen Dialektik enthält. inde non esse ita si quis fingat.c'est une contradiction: mais eile est dans l'hypothese. sed nihil aliud est quam ordo successionum. ce seroit la meme chose. Gerh. (1716).

schaftliche WissenDar- Annahmen bedürfen illud nicht der unmittelbaren 1 Herculinum An argumentum an non 2) sint a nernine percipi potest. II n'ya quand il qu'il n'est point point de mouvement changement observable." 2 Hier ist das Verhältnis n'y a point de - ) zwischen Hypothese und Beobachtung klar bezeichnet. ist kein Sein. sich eben damit als nichtseiend charakterisieren '). quod ea omnia quae sintne Nouv. es eintreten. que la verite du mouvement independante de le 1' „On Obest servation est et : qu'un vaisseau peut avancer. weil sie kein Sein für uns. der durch Kants Widerlegung nicht geEine Veränderung. ist unwirklich. dass Dinge und Vorgänge. Je reponds. w eil für die Erkenntnis nicht als T solche die unterscheidbar. 171. B. was als objektive Wirk- — — lichkeit zu gelten hat. werde nicht durch ihre könnten somit im Sein der Dinge jeder Feststellung durch entziehen. 770. Somit wird hier das Bewusstsein zur Kriterien-Instanz dessen. In diesem Gedanken liegt der rein logische Sinn des Prinzips der Indiscernibilien. kein Gegenstand möglicher Erfahrung werden kann. die das Universum in Bezug troffen wird. sans que celui. Was wenigstens der Möglichkeit für die Erkenntnis nicht determiniert und bestimmt unterschieden ist. Leibniz selbst formuliert es als eine notwendige Voraussetzung. — antwortet Leibniz darauf mit einer kritischen Unterscheidung am Begriff der Erfahrung selbst. 52) Erdm. über deren Sein oder Nichtsein durch kein Mittel der Erfahrung zu entscheiden ist. ohne dass dadurch inhaltliche Unterschiede in ihm selbst bedingt würden. . lettr. auf den absoluten Raum oder die absolute Zeit erführe. qui dedans s en apercoive.Raum und Zeit. Thatsache der Veränderung die so sich Beobachtung Wandlungen Erfahrung bedingt. das darf nach auch in der Wirklichkeit nicht als verschieden gelten. Et meine quand il n'} a point de changement observable. mais independant de l'observabilite. nihil sunt. eine Veränderung in den Dingen kann nur auf Grund einer „Differenz" erfolgen. S. est replique. Eine Aussage über ein Geschehen. il n'y a point de changement du tout. que mouvement independant de l'Observation. die im erkennenden Bewusstsein gelbst gesetzt ist. Clarke (Y. 249 Die Bewegung des Weltganzen z. Wenn Clarke hiergegen einwendet.

verhältnis zwischen Raum und Zeit und den empirischen Inhalten. der als logische Charakteristik für Raum und Zeit gewonnen wurde.250 Rawn und Zeit. . in die die beiden Glieder des Ver- hältnisses gesetzt sind. handelt." Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft. aber die Beziehung muss in ihnen gewahrt bleiben. indem ihr Sein notwendig an das Sein ihrer Inhalte geknüpft wird. erscheint somit wesentlich als der Ausdruck der immanenten Bedeutung und Bindung dieser Begriffe. i. über den Begriff des absoluten Raumes „Einen absoluten : Raum. beide lassen sich nur in. das weder an sich. der Grundlegung von Leibniz' Geometrie gesichert ist. Zwischen Ordnung und Inhalt besteht eine unaufhebliche Beziehung. überall ge- l ) Kant. die um der Möglichkeit ihn angestelll der Erfahrung willen doch jederzeit ohne werden muss. so liegt dennoch Das Wertin ihm eine noch ungeklärte logische Schwierigkeit. Die Korrelation. die in sie eingehen.und miteinander darstellen. 1 ) Der Begriff der Ordnung. :570. der. einzelner Erfahrung. absoluten Raum) wahrgenommen werden annehmen. (1. Werke Hartenstein) IV. daher unmittelbar wertige logische die Koordination zu bedeuten. auch kein Gegen- stand der Erfahrung sein kann. heisst seinen Folgen ider Bewegung im kann. einen solchen. noch in gegeben annehmen. wird in der Diskussion mit Newton. gebenheiten herabgedrückt. Damit aber wären Ordnungen wiederum zum Range bloss empirischer Einzelge- Die methodische Reinheit von Raum und Zeit scheint aufgehoben. in der es sich um die Gewinnung des physikalischen Raumbegriffs Vgl. So sehr sich jedoch dieser Gedanke gegenüber dem Versuch der Ablösung und Verdinglichung der reinen Formprinzipien erkenntniskritisch fruchtbar erweist. Die Hypothese erlangt erst dadurch wissenschaftliches Recht. als für sich etwas. Nun ist jedoch der Raum bereits in anderem Zusammenhange als reiner Methodenbegriff erkannt werden. dass sie sich wenigstens mittelbar in ihren Folgen im System des ErfahrStellung in wirklicher. ist durch die scheint bisherige Entwicklung nicht ihre gleich- bezeichnet. die in des Gegebenen auszuüben vermag. weil er nicht materiell ist. auf mögliche Erfahrung baren bewährt. der seine Wirksamkeit unabhängig von jeder Gebundenheit im Material Diese Bestimmung.

ria et mutatione. diese Bedeutung aber kann niemals durch irgend eine Theorie des physisch. ist Die Frage.Raum und danklich vorausgesetzt. dass in ihm der Zusammenhang mit der geometrischen Methodik gewahrt bleibt: dass er also vor allem als Funktionsbegriff. V." reinen 1 ) spatium hoc a materia distinctum res quaedam am sit. Wir beanderen Wirklichkeit. id est illimitati atque omnem extensionem sunt in continentis. den er in der Logik der als Logiker der Geometrie geprägt hat. sciendum est primam esse considerationem ipsius Spatii. . — i) Math. vermag die Gestalt. in der auf künftige Probleme hingewiesen wurde. Itaque omnia puncta eodem spatio et ad se invicem referri possunt. Wir sahen. die der Raum hier erhält.und metaphysisch-Realen beeinträchtigt werden. dass durch des Raumbegriffs den imma- nenten Zusammenhang. „Ut omnia ordine tractemus. dass Leibniz den Begriff des absoluten Raumes. absoluti autem. von vom Standpunkt dürfen dem aus der Kampf gegen Newton nunmehr in seinem systematischen Zusammenhang verständlich wird — ist der Begriff des physikalischen Raumes derart zu definieren. an solum apparitio constans seu phaenomenon das die sich nihil refert Das Interesse. keiner der Geometrie unverständlich. vorgreifend zu bestimmen. An autem hoc loco. welche Art Realität diesem System zukommt. die bereits in den Fundamenten der Geometrie gegründet ist. der zwischen Raum und Inhalt vom Stand- punkt der Xaturprobleme verlangt wurde. nicht als Dingbegriff in verstanden wird. Geometrie somit Begriff des Raumes hat. beschränkt auf die einander eines letzten licher identischen Einheitssystems. die Forderung der geometrischen Reinheit nicht verletzt würde. als sie in der reinen Funktionsbedeutung. id est Extensi puri absoluti. Hier bereits war eine wichtige Einschränkung hinzufügt. das die Allheit Forderung mögbeziehbar Stellensetzungen umfasst und auf macht. Umgekehrt vielmehr — und dies ist der Grundgedanke. staltung Zeit. Somit aus vollzieht sich hier bereits dem einheitlichen Produkt Ordnung und Inhalt eine Differenzierung des logischen Wertes der Faktoren: lichkeit die Gesetz- der Ordnung. a mateselbst Physik bekämpft. die der Inhalt anzunehmen hat. puri inquam. 251 Die Analysis der Lage mit ihrer Umgebürgte dafür. gegeben ist. 144.

) Die Verschiedenheit der Inhalte selbst aber ist nicht als sinnlich gegeben hinzunehmen. 247). sondern von der Erkenntnis und mit ihren Mitteln Stellen werden erst unterscheidbar erst zu konstruieren ist. einen Gegenstand als einzelnen zu unterscheiden. 67. Unterschiede dann vorhanden. V. — Vgl. schöpfend begriffen in von Inhalten.252 Indessen ist Raum und damit das Zeit. • . was im blossen Begriffe nicht zu unterscheiden ist. Xouv. Diese Verhältnisbestimmung zwischen M C'est plutot par les choses. 246). die in der Grundlegung der Dynamik zu gewinnen sind. die Beziehung auf die bestimmte Raum. Gerb. 250: Eieri nequit in natura ut duo corpora et siinilia. „Die Verschiedenheit der Oerter macht die Vielheit und Unterscheidung der Gegenstände als Er- scheinungen ohne weitere Bedingungen. 772 u. oportet suum. Denn in der Erschaffung der Ordnung konstitutiv mitzuwirken. car d'eux memes üs sont parfaitement semblables. In dieser Forderung zeigt sich wiederum das Prinzip der Indiscernibilien von Seiten eines rein logischen Gedankens. Erdm. dennoch anschaulich auseinandergehalten werden kann. II. distingui. wie sich zeigte.und Zeitstelle das Mittel. Ess. II. Vgl. (s. Gerh. 11. . An Clarke. 27. II. Gerb. dass sie uns niemals an sich bestehend und fertig gegeben ist. S. Auch für Leibniz ist. Vgl. . ob. temps de l'autre. 277 2 ) f. aber für die Möglichkeit dieser Beziehung selbst wird ein System begrifflicher Methoden verlangt. indem sie gegen Leibniz' Rationalismus betont. gerade der reine erkenntniskritische Sinn der Ordnung enthält die Einsicht. dass dasjenige. . sint per- fecte simul aequalia locum • differunt. Geltungsverhältnis noch nicht er- und ausgedrückt. Kants Polemik trifft daher hier nicht die eigentliche Tendenz. 240. schon für sich nicht allein möglich. sondern auch notwendig" (Krit. 2 ) Die Verschiedenheit der Oerter und allgemein die konkrete räumliche Ordnung der Physik wird in der That wissenschaftlich erst auf Grund der allgemeinen Bewegungsgesetze erzeugt. wenn sie auf Grund funktionaler Abhängigkeiten der Körper und Bewegungen l im Denken gesetzt worden sind. 277. id est ambientia exprimere. auf Grund dynamischer Relationen Raum und Zeit sind erst sondern aus rein begrifflichen Momenten abzuleiten. atque adeo non solum loco Etiam quae loco . qu'il faut discerner un Heu ou un Erdm. bes. Auf der anderen Seite nämlich muss der Inhalt selbst einen Anspruch geltend machen.

dass ein zweites eintritt.Raum und Zeit. also unter der Mitwirkung der reinen Bedingungen des Verstandes Die begriffliche Determination der Raum. Leibniz versucht als hier. die zunächst rein psychologisch erscheint. die sich hier ergiebt. zu bilden vermag. Die Bildung des geht von der Beso wird hier ausgeführt Raumbegriffs Körpern mit ihren gegentrachtung eines beliebigen Systems von Lässt man nun ein Element des seitigen Lagebeziehungen aus. Die Ableitung. wicklung der Lehre im Briefwechsel mit Clarke bezeichnet jedoch genau den Punkt. um sie in ihnen zu verstehen und zu kritisieren. den die Ordnung zunächst behauptete. an dem die kritische Lösung des Widerspruchs einsetzen muss. Der Vorrang. 253 Anschauung und Denken widerspricht übrigens nur scheinbar dem Grundgedanken der Kritik der reinen Vernunft. die Faktoren. pflegt. so sagt man. die Ordnung den Gegenständen vorstelle vollzieht sich als — auszusetzen. scheint jedoch durch die letzten Entwickelungen wiederum preisgegeben. beweist. dass ohne Mitwirkung der Gegenstände Die Dialektik. um den es sich für Leibniz hier überall handelt. in der man den Raum auf Sonderexistenz den Körpern gegenüberzustellen ihre gedanklichen Grundmotive zurückzuführen. Der naive Realismus des populären Denkens aber verwechselt die Wieder- . auch hier in den „Analogien der Erfahrung" den Voraussetzungen der Dynamik. Der physikalische Raum. wird auch bei Kant erst in den synthetischen Grundsätzen. wenn doch auf der anderen sie selbst sich nicht Seite eingesehen werden muss.und Zeitkonstruiert. Glied vor seiner Dieser dass das zweite an die Stelle des ersten getreten ist. die im Uebrigen durch irgend ein Mittel des Denkens als unterschieden bezeichnet sind. Begriff der Stelle (place) ist also lediglich der dass ein und dieselbe Lage-Beziehung successiv von Elementen räumlichen Beziehungen ausgesagt werden kann. variieren und in diejenigen nimmt man an. Es ist ein logischer Zirkel. die in der gewöhnlichen Anschauung ohne bestimmte Gliederung nebeneinanderstehen. — Systems in Bezug auf die übrigen Glieder. hat dennoch die Tendenz. Element durch die das erste Veränderung charakterisiert war. Ausdruck dafür. Abhängigkeit der beiden Grundmomente von einander dass die Die fortschreitende Entbisher nicht eindeutig bestimmt ist. die dingliche Ablösuug. die man als konstant betrachtet. zu gesondertem logischen Bewusstsein zu erheben.

als absolute Realität ausserhalb der Körper gedacht. bes. 2 ) >n . dass also Dinge verwandeln".254 holbarkeit einer Raum und Relation mit der Zeit. des La consistent que dans realite absolue. Erdm. der den Inbegriff der Stellen bezeichnet. dass als jedes Urteils Produkt von Operationen und Relationssetzungen des Denkens entsteht. die das Denken setzt. IV . eine identische Sache. Begriff des Verhältnisses hier An die neue Bedeutung. IT. 768 f.: Pour avoir res l'idee de In place et par consequent de l'espace. - Vgl. Kap. dass alle physikalischen absoluten die sich scheinbar zuletzt über lediglich den auf Raum gefällt werden. dass das Gesetz der Grösse. knüpft Leibniz selbst J ) An Clarke V. 277. 47. II u. an gegebene und fertige Subjekte anknüpfen muss. die Bestimmung des absoluten metrischen die Einzelwertes erst ermöglicht. s'imagine des Places. sich indes vergegenwärtigen. Traces. des Espaces qnoyque ces choses ae vi'-rite des rapports et nullement dans quelque dont on considere la Situation Vgl. 3 ) ob. i. dass dem Räume allein zuzusprechen ist. Man muss Urteile. zwischen der auf Funktionalgleichungen also lassen. in der erkannt war. les regles il suffit de eonsidi'-rer rapports aiicune < et de leur cbangement sans avoir besoin de se bgurer ici realite absolue hors des ohoses. Kap. der Bewegung zurückführen Das Sein. Nicht Beziehung sucht er eine wirkliche Identität... der ein Dasein ausserhalb der Subjekte der Relation zukommt. So wird die Stelle nunmehr als zufrieden mit der übereinstimmenden getrenntes absolutes Sein und der Raum. Das System der Mathematik zeigte sodann.") tiefere Der die Beziehung gegenüber dem ursprünglichen Sein der Einzel- dinge sekundär Vorurteil und von untergeordnetem Werte ist. Gerh. begegnete nun bereits die Gestaltung von das Subjekt Diesem Leibniz* erst Logik. Verhältnisbestimmungen Geschwindigkeit und Richtung bewegter Punkte. die den Grundgedanken des Idealismus verfehlen und 1 die allgemein „die Ideen wie die Zahlen der Pythagoräer in Grund des Missverständnisses liegt in der Ansicht. 8 ) der gewinnt. Identität eines Dinges. u. wie es sich am reinsten in der Differentialgleichung darstellt. Eine höhere Realität der Ordnungen als ihre ideale und prinzipielle Bedeutung können nur diejenigen verlangen. 234 s.. dass jede Relation. bedeutet lediglich die Geltung und die Wahrheit jener funktionalen Abhängigkeiten ).

des Kleineren zum Grösseren. wie er ausführt. die — ursprünglich einheitlicher Akt — erst in der nachträglichen geschieden „Prädikat" logischen Reflexion in . troisieme sens? On ne sauroit dire que tous les deux. - oder endlich als und hierin erst erhält sie ihren reinsten Sinn die nicht ist. 47) De interpret. der Gegenstand erst in der Synthesis gewonnen. . subjektlosen Relation in seiner logischen Formulierung zu ringen hat. eine rein abstrakte Beziehung.Subjekt" und wird. dass die Synthese das o^-/. Unter diesem allgemeinen Gesichtspunkt aber kann keine höhere Wertbezeichnung für einen Begriff gedacht werden. moindre est le sujet de cet accident que les PhiloMais quel en sera le sujet dans le sophes appellent relation ou rapport. völlig ausserhalb der Subjekte 1 ). ne laisse pas d'etre utile. L et soient le sujet d'un tel accident: car ainsi nous aurions un accident <n deux sujets.d\s. sobald man ihn an den Forderungen der Sprache und der an ihr orientierten Logik misst: das naive Denken. cela doit etre une cbose purement ideale. nicht umgekehrt. In der That bleibt er eine Paradoxie. Das Verfahren der Wissenschaft beruht dagegen. le dans la seconde. 255 Motivs seiner Verdeutlichung an. M M substance ni accident. ce qui Done il faut dire que ce rapport dans est contre la notion des accidents. (V.. Das Element setzt die Synthese voraus. ensemble. wie man sich klar machen muss. ausdrücklich 2 ausgesprochen. 3. mais que n'etant ni *) Dans la premiere consideration. Die Relation in dieser Bedeutung liegt als etwas rein Ideales Es ist interessant in dieser Entwicklung zu verfolgen.zw> voraussetzt ). qui auroit une jambe dans Tun et l'autre dans l'autre. auf dreifache Art verstanden werden: als Verhältnis Die Proportion des grösseren Gliedes zum Kleineren. an das „Subjekt" bezeichnet in einer bestimmten Sinne eine völlig Grösse gebunden Sie diesem ein gesetzliche Zuordnung. verlangt für jede Aussage Bei Aristoteles wird es daher fixe gegebene Ausgangspunkte.Raum und zur lehre Zeit. dont 2 j la consideration c. wie es sich in den sprachlichen Kategorien verdichtet. auf dem entgegengesetzten Gedanken: das Sein wird erst im Gesetz. ce troisieme sens est bien bors des sujets. als dass er als ein notwendiges Moment der Gesamtheit jener idealen Grundbeziehungen eingeordnet L le plus grand est le sujet. des idealistischen Raum- von zwei Grössen kann. mit welchen Schwierigkeiten der Gedanke einer reinen.

der Bezeichnung beider als Eigenschaft oder Merkmal erkennt Leibniz die gleiche falsche Verdinglichung. Gerh. 104. Raum und Zeit als Accidentien im logischen Sinne. 195 (s. vgl. Sv der negativen und indiffewie sich zeigte. sofern sie nicht von den Dingen herrührt. mais 1). 41). et par lequel ils ont une Situation entre eux en existant ensemble. An 47 Clarke V. die sich in ihrer Auf2 fassung als Substanz ausspricht ). 8. est cet ordre par rapport ä leur position successive.si Denn das Mögliche ist.). 767 (Erdm. welche Körper in bestimmten Lagebeziehungen erst setzbar macht: die Möglichkeit des Beisammen. nicht aktuelle Inhalte einschränken. griffe Raum und In dieser Hinsicht ist Zeit. Der Raum hängt von gegebenen Lage der Körper ab. -') clioses veritables.256 wird. sondern ist die Ord* nung.). S. 27. V. 3 On dit que l'espace ne depend point de la Situation des corps. comme le temps u. 756). 39-46. nicht. 255. inwiefern die Gebundenheit an den Inhalt mit der methodischen Freiheit der Ordnungen Denn diese Bindung bedeutet widerspruchslos zusammenbesteht. die zu sich ihrer Darstellung und zu die die Erfüllung mit irgendwelchen Bedeutung ihrem Ausdruck zwar Inhalten angewiesen nicht auf sind. . es besonders wichtig. (An Clarke IV. dass die Be- von Raum und Zeit zur Bezeichnung ihres Geltungs- charakters regelmässig mit dem Begriffe der Zahl zusamengestellt werden 1 ): denn die Zahl galt bereits in den Anfängen des Systems als typischer Ausdruck der Idee. obgleich die bestimmte Einzelstelle in ihm erst auf Grund inhaltlicher Erwägungen zu gewinnen ist.u tout sans les corps que la possibilite d'en rnettre. — Nunmehr lässt sich verstehen. nicht das renten Bedingung. vgl. Erdm. Systems geht logisch voran. sondern zu ihnen erst hinleiten soll. II. comme u. Sie sind Funktionsformen. 446. Anm.- L'Espace n'est autre chose que cet ordre ou rapport et n'est rien d. dass In als abhängige Beschaffenheit der Dinge aufgefasst werden. aber ihrer nach auf bestimmte. Clarke V. ideales. s. 5. bes. Vgl. sondern im Platonischen Sinne der Ausdruck i) Ce sollt des Dutens in. (III. que les corps sont situables. einer Der Begriff der Möglichkeit bezeichnet wiederum die Ursprungsstelle des Problems und seinen Zusammenhang mit der idealistischen mathematischen Prinzipienlehre. les nömbres. V. S$uvd. mais il est cet ordre qui fait. wie die Zeit die Mög3 Die allgemeine Definition des lichkeit des Nacheinander ist ). An IT. Je ) reponds qu'il est vrai qu'il ne depend point d'une teile Situation des corps.

bewährt sich weiterhin auch dann. die in der Beziehung der Ordnungen auf die Gegenstände besteht. bes.Raum und der ewigen Wahrheiten lichen. 242. Die bewahren. ist jetzt klar erDinge sind. sondern methodi- scher Natur: Gegenstände sich enthalten nicht Grund. vermögen Raum und Zeit die Gestaltung der Dinge über jede gegebene Erfahrung von Wirklichkeiten hinausgreifend vorweg zu bestimmen. kannt. wenn wir die Räume und Zeiten selbst bereits als bestimmte Grössen betrachten: ein Uebergang von der Qualität zur Quantität. dass der Inhalt beliebig variieren kann. Die Notwendigkeit. vgl. ohne dass dadurch der allgemeine identische Gesetzescharakter der Beziehung berührt würde. methodische Ziel auf das beide notwendig zu richten sie ihrer Erkenntnisfunktion geniigen sollen. in dass sie sofern in der Kritik der Newtonscheu Lehre dennoch ihr positiver i) Nouv. die sich in ihnen verknüpfen. lässt sich nur darin erweisen. 1) Le temps et l'espace sont le de nature des verites eternelles qui regardent egalement et posnicht aible Darum also weil sie Erkenntnisse. 257 „Le teraps et l'espace der Bestimniungsgründe des Wirkmarquent des possibilites au delä de la la supposition des existences. Insbesondere ist die Eigenart der Zeit darin gegenüber jeder Grösse. aus dem Raum und Zeit ableiten. die anfänglich Systeme von Stellen bezeichneten. zur Darstellung bringen. 189. Die Begriffe von Raum und Zeit mussten in der That von Leibniz in ihrer Bedeutung für das allgemeine Massproblem erwogen werden. in Freiheit. sich nicht losgelöst von den inhaltlichen Grössen. Die Abhängigkeit die ist nicht dinglicher. Cas r e iy* Leibniz' . Erdm. — wenn Auch innerhalb der Sprache der Mathematik Art der Abhängigkeit jetzt erst sie lässt sich die schärfer bezeichnen. Diese Forderung. zu der neuen logischen Bedeutung des Masses. Erdni. mit der sie Beziehung tritt. die sie trotzdem der sich zunächst die Unabhängigkeit der Funktionsform von jedem Sonderinhalt ausspricht. s i Essais. der seiner allgemeinen Möglichkeit nach bereits durch die Logik der Infinitesimalrechnung verbürgt ist. System. als Zeit. l'existant". ausgedrückt. In dieser relativen Selbständigkeit gelangen die Ordnungen. den Charakter der unabhängigen Veränderlichen bewahrt. ihren Sinn Da die Relaso tionen lassen in der Funktionsgleichung allerdings erhalten. den physischen wohl aber das sind.

selbst wenn es keinen fixen unbeweg- förmigen Reihe verlangt. c'est-a-dire de l'esprit inome. wie die logischen und mathematischen Begriffe. um gegenüber der sinnlichen Willkür jeder empirischen Messung die Grundmaasse in reinen Begriffen zu definieren Interesse ist (s. wie der Ort nicht aufhörte bestimmt zu sein. 5.258 Raum und Zeit. in solcher Unbekümmertheit um die thatsächliche empirische Existenz der Dinge denkt Leibniz. Denn da man so die Gesetze sie der ungleichin- förmigen Bewegungen kennt. nous sont plutot du sens comnnm. die der Vorstellungen genügend erklärte: Beob- nach ihrer Bedeutung in als Instrumente Dauer. 2 ) So sehen wir Newtons Forderung der absoluten wahren und mathematischen i) Erdm. 48 ist f). der Bewegung: In diesem Sinne ist man da- die Zeit das Maass das das heisst die gleichförmige 1 Bewegung ist Maass der ungleichförmigen. car ce sont des id'ees de 2 ) Nouv. stetigen und streng gleich- Der Wechsel der Wahrnehmungen werden und wir messen sie durch gleichförmige Veränderungen: aber selbst. griffe inhaltlich Selbst wenn diese Ableitung die Entstehung sie bliebe unfähig. „Eine Folge von Wahrsie nehmungen erweckt uns die Idee der konnie- stituiert nicht diese Idee. aber der jektiven Erkenntnis zu charakterisieren. mouvement. comme celle de l'espace. uns der Zeit bewusst zu lichen Körper gäbe. halb der idealen Prinzipien selbst zu befriedigen In dieser systematischen Tendenz wendet sich Leibniz vor allem gegen die psychologische Ableitung der Ordnung aus der gegebenen Folge der Sinneseindrücke. S. die Begriffe von Raum und Zeit. die der Begriff der Zeit als einer einfach gerichteten. der durch die Sinne nur zu ihrer Hervorbringung veranlasst wird. sondern ist. Beide sind reine Erzeugnisse des „intellectus ipse". ob. Erdin. immer auf telligible gleichförmige Bewegungen beziehen und sie kann durch vorausbestimmen. 14. 230: Ces idros qu'on dit venir de plus d'an sens. Die Wahrnehmungen folgen sich mals in derjenigen Konstanz und Regelmässigkeit. figure. und fruchtbarer Ertrag gewahrt bleiben sollte." ) In solcher intelligiblen Reinheit. Essais Nouv. giebt uns Gelgenheit. zugleich aber zu zeigen. II. Dieses Problemdass es allein inner- festzuhalten. Der absolute Raum und die absolute Zeit sind erdacht. Essais II. wenn es nichts Gleichförmiges in der Natur gäbe. nicht in der Ansetzung äusserer Existenzen. . würde die Zeit nicht aufhören bestimmt zu sein. 241.

a l'exterieur nach welcher et l'entendement pur. dass die Ordnung ein Verhältnis bezeichnen träglich von den ursprünglich vorhandenen Dingen durch das bekannte Verfahren der logischen Abstraktion nachsoll.und Zeitlehre lässt sich diese kantische Auffassung bis überall heute welt wiedererkennen. 259 an sich und vermöge ihrer Natur gleichförmig und ohne Beziehung auf irgend einen äusseren Gegenstand verfliegst. zu der charakteristischen Fortsetzung ) de l'entendement divin. aussi sont capables de definitions et de monstrations. dass er seine Begriffe aus dem Ganzen eines Systems der Erkenntnisprinzipien abzuleiten vermag. unt. in der es im Grundprinzip der Kontinuität nunmehr gestaltet vorliegt. L Gerh. „L'un et l'autre de ces fondements heisst es in soit ideal. beweist jedoch. VII. die Zeit. comme le sont toutes les verites ei : eile est l'objet ses rayons . die für das Sein der Prinzipien ein Sein im „göttlichen Verstände" verlangt. 17* . das gewonnen wird. quoyqu'elle de supposition et et ne des que d'abstraction fait la *) base verites eternelles des sciences necessaires. Leibniz' Ueberlegenheit über Newton ist hier deutlich darin gegründet. Die Zeit erlangt diese ihre „Natur" erst in einem rationalen Postulat unserer Erkenntnis. von Anfang an das Verständnis des Leibnizischen Systems erschwert hat.est veritable. angehört. Die kritische Auffassung könnte hier als erreicht gelten.Raum und Zeit. 564. fast echten Sinne. dass die des Erkenntnisproblems die metaphysischen Beziehungen hier noch nicht gegeben Jetzt ist — von zugleich eine Frage beantwortet. S. quoyqu'il La continuite uniformement reglee. ist also und Abstraktion der reinen Zeit und des vielmehr Fundament und Hypothesis in die dem hatte. In der Beurteilung der Leibnizischen Raum." Die scheinbare Supposition reinen Raums (S. s. soit Bezug auf Raum und Zeit . Die Bezeichnung der Ordnungen als abstrakter Begriffe ist von Kant derart gedeutet worden.se repandent aussi sur le notre. die Fortführung. 264. reine Loslösung ist. ob. Logik der Mathematik festgestellt Kap. Die Theorie der Begriffsbildung. den I). Indessen wird hier an Leibnizider einer fremden Begriffs- sche Sätze ein Massstab angelegt. Das Verhältnis von Idealem und Realem wird in der Tiefe festgehalten. mais fönt qui ont rapport elles qiae les sens de- appeivevoir. durch die immanenten Mittel des Denkens selbst erfüllt.

328: . Vgl. II. Spatium satisfaeit. dici debet. sondern aus einem eigentümlichen Prinzip der Vernunft zu erschaffen ist 5). 104. Quid. sed <jui Itaque eorum sententia. Aristotelischen Abstraktion war bereits die Methode der konstruktiven genetischen Definition als Grund der mathematischen und Voraussetzung ihrer Möglichkeit ausgezeichnet. Indem somit derjenige „Realismus". Math. ist bereits in der Prinzipienlehre Im Gegensatz zur der Mathematik als ungenügend erkannt. an Clarke V. dicent esse tempus? An uiotum 2) Sed neutrum mco judicio ö. spatium esse corpus in genere mihi non in genere? quaeso. 7m f. dass die Abstrakta der Ordnungen nicht als allgemeine Gattungsbegriffe gelten dürfen. lettr. . 605. was niemals von den Sinnen und der Erfahrung „abstrahiert" werden kann. der Bestimmung zum diesem Sinne gilt der Ausdruck für Raum und Zeit: nicht weil von vorhandenen Wirklichkeiten abgezogen sind. HI. denen sie daher auch beständig zugeordnet wird 3 ). relationes reales ) S.260 Raum und sinnlich Zeit. der für sich selbst keine individuelle Individuellen BestimmtIn heit ausdrückt. Sie steht für die „allgemeinen Wahrheiten". dicunt. et tempus non sunt substantiae. *) 4 j Vgl. 209 ) u. wie die Begriffe des Ideellen und Möglichen. um von ihm aus von Einzelbestimmungen zu immer höheren Gattungen aufzusteigen. s. Inhalte Schon von hier aus ergiebt sich. IV. 249 u. z. Das Abstrakte ist das Rationale und Notwendige: eben darum aber dasjenige. Abstrakt als die heisst vielmehr jeder Begriff. Wirklichkeit zu konstituieren 2 ). . . der die Begriffe zu besonderen Wesenheiten hypostasiert. sondern sie weil sie für sich allein ohne die Ergänzung durch die Prinzipien der Dynamik nicht genügen. Die Bezeichnung des Abstrakten vertritt daher denselben Gedanken. »ierb. überall abgewehrt wird. der aber andererseits lage notwendige Grundgedacht wird. kommt — - ' — x Xouv. die von den Thatsachen unabhängig — dennoch der „Schlüssel für die Wissenschaft des Empirischen und somit die Bedingung für alle „Urteile über Thatsachen'' sind 4). als das er noch bei Descartes fälschlich erscheint: so wenig wie die Zeit der Gattungsbegriff der Bewegung ist x ). n 5 i Gern. . S. Vgl. Erdm. 93 (ob. vom successiv durch Fortlassen Gegebenen ausgegangen wird. Der Raum ist nicht das logische Genus des Körpers. B.

t Leibniz' Gebrauch des Abstrakten Wenn die fallen. die Bestimmtheit der Lehre klar hervortreten zu lassen. stellt sich daher in vollen Gegensatz zur ensualistischen Theorie: ein Gegensatz. Und weiter: . 17 u. III.Leibnitius nisum ubique et semper esse in materia. nicht gegeben liegt für Leibniz das Reale. Während alleinigen die sensualistische Theorie durchaus den reinen Raum und Erfahrung. auf das er hinblickt. mit dem sich Raum und Zeit erfüllen müssen. charakteristisch missverstanden. selbst so kann mechanischen es nicht auf- Grundbegriffe dennoch als der typische Ausdruck der Realität angesehen werden. Der Vergleich mit Berkeley eignet sich allgemein dazu. Das ] Motiv des Kampfes ist jedoch in beiden Fällen entgegengesetzt. Haec autem nimis abstracta et obscura ejusdem fere generis cum formis substantialibus et entelechiis fatendum" ). seine Einwände aber überall berücksichtigl und auf gleicher Stufe mit den Leibnizischen behandelt sind. 81. sind. also in einem reinen Begriffe des Verstandes. ed Fräser.. De Motu: - N<». „Quin etiani Leibnitius heisst es in seiner — Schrift „de motu" — impetu distinguens. sie sind der Inhalt. kennt. weil beide in der sinnlichen der Gewähr der Realität.Philosophen" die beiden philosophischen Gedankenrichtungen unterschiedslos nebeneinanderstellt. griff die reine Zeit ausschliesst. der auch äusserlich zu sehr bezeichnendem Ausdruck gekommen ist. nisum elementarem seu sollicitationem ab fatetur (!) illa entia non reipsa inveniri in natura. sondern von den reinen dynamischen Gesetzen. Vgl. Diese Bezeichnung hat Berkeley. Reflexions sur l'espace et le tem]>s. dass ein Denker wie Euler in seiner Verteidigung des „Mathematikers" Newton gegen die . eintritt. 261 eben darin der echte Realismus der modernen Wissenschaft zur Entfaltung. E ulers . ^Berkeley. sed abstractione facienda esse". 19. im Be- der Kraft. 2 ). wo Berkeley zwar nicht ausdrücklich genannt. - Works. es Leibniz dass die gleichgesetzt für die wird.. Der Massstab ist nicht von den sinnlich-materiellen Körpern entnommen. dabei der ihr die eigene Auffassung unterschiebt. das Abstrakte den höchsten logischen Wertbezeichnungen. et ubi non patet sensibus ratione intelligi contendit.Raum und Zeit. In der Bestreitung der Xewtonischen Begriffe von Raum und Zeit stimmt Berkeley mit Leibniz überall überein und diese scheinbare Einheit reicht so weit.

wie die absoluten und im spezielle Begründung zeigt. dass dieses neue Sein keine Gegebenheit. Während jedoch bei dem Mathematiker und Physiker Newton kein Zweifel darüber zurücksondern eine bleibt.. in denen bereits die Beziehungen gleichsam verkörpert sind. eine blosse Verdichtung von Urteilen über bestimmte dynamische Verhältnisse. dagegen einen entscheidenden Fortschritt. Kap. Dauer und Aus- dehnung werden sind Attribute der Gegenstände. zu ) Die Trennung.262 Raum und Zeit. als Zeit und Raum die hier aber Etwas sie ausserhalb der Dinge messen. Die Newtonische Theorie vollzog der eigentliche Mangel. An Clavke V. VI). relativen schaftliche Tendenz. in stoffsystem. Und hier ist ein Punkt erreicht. muss. wie sich aus Newtons eigenen Entwicklungen leicht herleiten Hesse. in ist bezeichnet eine wichtige Phase der idealistischen Entwicklung der Ort als das materielle Gefäss gedacht. vgl. . in welchem die Körper enthalten sind. indem sie das Sein des Raumes in prinzipieller Loslösung von allem materiellen Bestände der Körper aufzufassen lehrte. zu Naturwirklichkeiten zu werden (vgl. an welchem eine Verständigung zwischen Leibniz und Newton möglich gewesen wäre. 69:'. i) Erdm. während im phoroBewegung als relative charakterisiert Aussage über den absoluten Raum und die absolute Bewegung ist. dienen dazu. 1 genommen und erfolgt. bes. Von dem Raum und der Zeit als reinen Relationssystemen werden Ausdehnung und Dauer als Ergebnisse geschieden. wenn nicht die me- um taphysischen und theologischen Nebeninteressen den Streit immer mehr von dem eigentlichen wissenschaftlichen Hauptproblem -Denn die Unterscheidung einer Bewegung im Raum hat auch für Newton. das er in liche Bestimmtheit verwandelte. Jede Die Unterscheidung der abstrakten Bedeutung der Ordnungen von ihrer konkreten Verwirklichung führt ferner innerhalb ihrer selbst zu einer schärferen Differenzierung begrifflicher Momente. Diese Auffassung ist auch in den Anfängen der neueren Zeit logisch nicht Bei Aristoteles völlig überwunden: bei Descartes besonders zeigte es sich als dass der Raum sich aus dem Bezugsder analytischen Geometrie darstellte. einen Unterschied in der dynamischen Charakteristik von nomischeu bleiben Sinne jede Bewegungen einzuführen. im Grunde lediglich die wissenabgelenkt hätten. 46. der Begriffe.

Alle diese Bestimmungen sind in Leibniz' eigenen Sätzen unzweideutig ausge!. bedarf jetzt keines Beweises mehr. Erdm. 230. eher spiritualisiert. der sich hier zwischen Leibniz' Lehre und dem kritischen System ergiebt. In je ist grösserer Reinheit die sie Ordnung erkannt wird. so- bald sie irgend einen ursprünglichen Dualismus beider Gebiete voraussetzt und diese nicht vielmehr in ihrer Bedingtheit „On peut dire heisst es in einem abschliessenden Ausdruck des Problems qu'il ne faut point s'iniaginer deux etendues. l'une abstraite de l'espace. ebensowenig aber abstrakte Begriffe. wie seine Bezeichnung als Sensorium Gottes beweist. das seinerseits vorangeht und aus sich heraus das Konkrete und gestaltet. Sie gehören als eigene Schöpfungen des Geistes dem System der reinen Erkenntnisprinzipien an. Raum und Zeit sind nichts Wirkliches. wiederum verdunkelt. liches Behältnis für die als idealisiert. — durch — strait. in dem Sinne. noch auch Bestimmungen oder Verhältnisse an sich bestehender Wirklichkeiten. Ess. In Leibniz* Begriff der Ordnung erst sondert sich die Punktion der Stellenbeziehung und das reine Prinzip der Messung von jedem Bestände. II. der erst auf Grund dieser Methode setzbar wird. Blickt so schen Grundfragen zurück. 263 bezeichnet. l'autre concrete du corps: le concret n'etant tel que par Fabeinander erkennt." 1 ) * * Wiederum erst entwickelt ist hier das Abstrakte als reines Formprincip er- kannt. für den Fortschritt der Erkenntnis wird diese Einsicht innerhalb der metaphysischen Anwendungen des Hier wird der Raum als ein wirkDinge wiederum zu einer Sonderart der Existenz. . erstaunt man jetzt auf die man über den Kantitiefen und innerlichen Zusammenhang. Dass in dieser Sonderung die früheren Bestimmungen über die Korrelation von Ordnung und Inhalt nicht verletzt werden. Nouv. in dem zugleich die Möglichkeit der Gegenstände als Erscheinungen verbürgt ist.Raum und Aufgabe Begriffs Zeit. um so notwendiger auf ihr methodisches Ziel hingewiesen. 4. Die Frage nach ist dem Verhältnis des Abstrakten zum Wirklichen falsch gestellt. dass sie ihren Ursprung von dem sinnlich und anschaulich Gegebenen herleiten. Er wird daher dem letzten Ergebnis nach.

bes. nach der der individuelle und eigentümliche Wert Das Originale der kritischen Denkart zuletzt zu beurteilen ist. dass die Erkenntnismethoden. obwohl ideal. 1 Es handelt sich allerdings nicht mehr. Monadologie 44.264 sprachen: in Raum und dieser Zeit. Erdm. die sich nicht in Hierin begreifen wir die bestimmten Einzellehren. Bei Leibniz dagegen der kann bei aller Reinheit und in das Verhältnis des Idealen zum Realen gedacht dennoch nach eiDer weiteren Vermittlung gefragt und die Verbindung beider Gebiete auf ihre Einheit im Hierin erkennen göttlichen Verstände zurückgeleitet werden ). hat die Kritik der reinen Vernunft selbst ihren Zusammenhang Ihre mit Leibniz" Raumsich und jedoch Zeitlehre zunächst Polemik richtet ersichtlich gegen Schule eine Fassung des Systems. dennoch von unbedingter Geltung für das Reale sind: es blieb der letzte und entscheidende Schritt zu thun. dass die Bedingungen der Mög- Erfahrung zugleich die Bedingungen der Möglichkeit Seins der Gegenstände der Erfahrung sind und dass sich in ihnen der Begriff des erschöpft. That Kants. Strenge. Dennoch wird durch tiefe Erkenntnis DieUebereinstimmung zwischen Leibniz und Kant bezieht sich auf den gleichsam nicht auf die Begründung und faktischen Bestand der Lehre. der die Sicherheit der Erkenntnis verbürgen soll. die durch die Tradition der Vgl. unverständlich werden. kritischen Gesichtspunkt Indessen verkannt. Wir haben bei Leibniz wiederholt den Ausdruck gefunden. ist. . wir deutlich die metaphysische Schranke seines Rationalismus. dieses Originalität der — der Kantischen Leistung liegt in der lichkeit der transscendentalen Pro- blemstellung: in der Erkenntnis. vielmehr im Voraus bereits aus rein wissenschaftlichen einen festgestellt und wird nur nachträglich auf Prinzipien transscendenten Zusammenhang zurückgedeutet. dieses „Obwohl" in ein „Weil" zu verwandeln. 708. Zusammenhangs die Kantischen Gedanken nicht beeinträchtigt. als sie in den immanenten Prinzipien des Erkennens gewonnen werden kann. Beweisart. sondern stets nur im Hinblick auf die gesamte Aenderung der Problemstellung verstehen lässt. Unter dem muss diese Frage nach einer tieferen Begründimg. deus ex diese ist um einen machina. Hinsieht lässt sich ein Unterschied gegen die die Vernunftkritik nirgend entdecken. wie bei Descartes.

.' 1 ) In der Bezeichnung des räumlich-zeitlichen Er- fahrungsinhaltes als Erscheinung findet also Leibniz. dass dasjenige. Die Rückleitung auf den echten dagegen überall erkennen. selbst die empirische Vorstellung der Gegenstände im Verstände suchte und den Sinnen nichts als das verächtliche Geschäft Hess. Also waren Raum und Zeit die intelligible Form der Verknüpfung der Dinge (Substanzen und ihrer Zustände) an sich selbst. 265 Ursprung war. die Vorstellungen des ersteren zu verwirren und zu verunstalten. für eine eigene für sich bestehende und vor den Dingen selbst vorhergehende Anschauung gehalten wird. „Daher haben sich die Skeptiker. schrieb er der Verworrenheit dieser Begriffe zu.Rdum und bereits Zeit. u. i) ebenso wie Erdm. 153. 67 f. vergl. 249 f. Das Eigenthümliche aber und von Dingen Unabhängige. dass die Vernunftwie Kant später ausgesprochen hat kritik hier „die eigentliche Apologie für Leibniz selbst wider seine ihn mit nicht ehrenden Lobsprüchen erhebenden Anhänger" geworden ist. Insbesondere hatte er gegen die Einwände Bayles ausgeführt.. „So dachte sich also Leibniz heisst es in dem Abschnitt über die Amphibolie der Reflexionsbegriffe den Raum als eine gewisse Ordnung in der Gemeinschaft der Substanzen und die Zeit als die dynamische Folge ihrer Zustände. Anschauung zugestand. dass alles „Wirkliche" der Ausdehnung und Bewegung nur in dem „Fundament der Ordnung und der geregelten Folge der Phänomene" besteht. welche machte. Die Dinge also waren intelligible Substanzen (substantiae NouGleichwohl wollte er diese Begriffe für Erscheinungen geltend machen. was eine blosse Form dynamischer Verhältnisse ist. s. dass Kant den Leibnizischen Raum Ordnung der Substanzen also der Monaden als „Dingen an sich"' auffasst. während Leibniz selbst Raum und Zeit überall ausdrücklich als Ordnungen der Erscheinungen bezeichnet hatte.) — als eine zunächst auf. als die geregelter Es fällt — Phänomene." (Krit. weil sie eine grössere Realität in den Sinnendingen ausser uns suchten. sondern alle. was beide an sich zu haben stark entstellt lässt — — — scheinen. weil er der Sinnlichkeit keine eigene Art der mena). wie ihre Gegner hauptsächlich deshalb in Schwierigkeiten verstrickt.

Das Ergebnis. — sich später zeigen wird nirgends die Rede.266 Raum und Zeit. quibusdam fictionibus animi nostri uti. 2 ) daher der einfachen Substanz von Leibniz gelegentlich eine „Lage" zugeschrieben wird. „Dass aber der Baum eine Ordnung der Monaden sei. Eine Ausnahme bildet Eduard Dillmanns Neue Darstellung der Eeibnizischen Monadenlehre. Anm. die aber selbst durchaus immanente Gesetzlichkeiten Und selbst in diesem Zusammenhang darstellen 5). so ist dies eine übertragene und bildliche Bezeichnung. der bereits in der bisherigen Entwicklung hervortrat: dass nämlich die bestimmte räumliche Ordnung der „Körper" aus dem dynamischen Verhältnis von „Kräften". den meisten geschichtlichen Darstellungen verkannt worden Die einzige Annahme. wie die Zeit der aufeinanderZwischen den Monaden aber giebt folgenden Phänomene. die später ausdrücklich verbessert und vellemus. dass Leibniz die empirisch räumliche Ordnung der Phaenomene als das Abbild einer an sich existierenden unräumlichen wie Ordnung der Substanzen denkt. 2) 3 ) II. wird sodann in dem Ausbau der Metaphysik durchaus festgehalten. 4 ) . dum imaginari est libenter Wenn quae tantum intelligi possunt". wie es in Briefen an des Bosses heisst „Der Raum ist eine Ordnung der coexistierenden. 1 ob. Die Stellen. so sehr man auch über diese Behauptung erstaunt sein möge. wäre es. Auch davon jedoch ist die in 4 ). die Lösung der skeptischen Seine Lehre die und Eleatischen Antinomien. ausgesprochen der und Skepticismus. IV. 2 und VII. Gerh. Lpz. An des Bosses. — — es oder Entfernung: kein Verhältnis der räumlichen Nähe „dicereque esse in puncto conglobatas aut in spatio disseminatus. 204. auf die liegt Ordnung der Erscheinungen eingeschränkt wird. das innerhalb Unter- suchungen über das Erkenntnisproblem gewonnen ist. davon hat Leibniz niemals etwas verlauten lassen. 45» I (s. S. 1). hat. bes. erklären sich durchaus aus dem Gesichtspunkt. resultiert. Kap. Kant. bezweckt des ) 1 Schlichtung wie er selbst Dogmatismus Streites zwischen hier. es giebt dennoch keine derartige Stelle in den Quellen." 5) Vgl. 281. VI. 356 Gerh. S. aus denen man etwas derartiges herausgelesen hat. 1891. 444. 3 ) Es ist hierin eine fundamentale Eigentümlichkeit des Systems. i) Gerh. vgl. die etwa noch übrig bliebe. II.

II. nicht aber der Raum. . Will man überhaupt irgend eine „Spiegelung" annehmen. während der ideale stetige Raum derselbe bliebe. Ordnung. denn er ist. In abbilden." 2) das Problem mit dem Begriff der Monade kann es erst innerhalb der Dynamik und Metaphysik seine endgültige Lösung finden (s. ob sich die einfache Substanz an einem Orte befindet oder nicht. ist ein blosser Wortstreit. die zwischen den Substanzen und den Erscheinungen stattfindet. der Weise. Dagegen lässt sich hier bereits deutlich der Widerspruch aufzeigen. IX). verquickt 1'entendement pur) bezeichnet. nur auf das Problem des Körpers und der Materie. 267 Ergänzung im Monadenbegriff. der vielmehr als unabhängige methodische Möglichkeit von jeder Bindung in einem metaphysisch Wirklichen fernbleibt. bes." 1 resultiert aus den Monaden. dass das Ideale nicht die „abhängige Veränderliche" des Wirklichen ist. Die hat Leibniz selbst das Verhältnis gelegentlich formu„Die Frage. auf die sie sich gleichwohl bezieht und die sie repräsentiert. Gäbe es eine andere Anordnung der organischen Struktur. so könnte diese in Leibniz' Die gedachte Aenderung im Substanzen System immer nur derart gedacht werden. Ihr Wesen beliert. Kap. Raum. :557. wie die Zeit. 379. die als solche der Definition und ! ) Gerli. die nicht nur das Wirkliche. An des Bosses 2) Gerk. dass die Erscheinungen ein ausserweltliches prinzipielle der Raum Monade wäre dann stets Ausdruck der räumlichen Ordnung. Deutlicher kann es nicht ausgesprochen werden. III. sondern auch das Mögliche umfasst. in den sich Leibniz durch die Auffassung von Raum und Zeit als „verworrener Ansichten der Dinge zur eigenen und ursprünglichen methodischen Charakteristik der Ordnungen setzen würde. dieser Art steht nicht in der Ausdehnung. nicht aber auf den Raum. eine ) metaphysisch und physisch Realen würde die identische Konstanz des Raumes unberührt bestehen lassen. Gestalt und Bewegung waren als Ideen des reinen Verstandes (idees de Soweit jedoch ist.Raum und erstreckt sich der Hinweis auf die Zeit. nicht aber der Widerschein einer Ordnung der Monaden. dass die die Repräsentation und der Ausdruck der Phaenoniemals Sein in mene der sind. so gäbe es andere Monaden und eine andere Materie. „Die Masse und ihre Ausbreitung wie man sieht.

268
des

Raum und
Gebrauches
im
exakten
liegt

Zeit.

Beweisverfahren
das

fähig sind

1

).

In

dieser Möglichkeit

aber

auszeichnende Kriterium des

„Distincten" nach der neuen Bedeutung, die Leibniz diesem BeDieser Ausdruck wird daher als eigentliche griff gegeben hat.

Wertbezeichnung für Raum und Zeit und ihre abgeleiteten Bestimmungen durchaus festgehalten 2 ). Auch durch die häufige Zuordnung von Ausdehnung und Gestalt zur Sinnlichkeit wird
dies

Verhältnis
bleibt

nicht
hier

aufgehoben.
ausdrücklich

Denn

die

empirische
„die

Sinnlichkeit

ausgeschlossen:

Er-

kenntnis der Gestalten

ist

ebensowenig, wie

die der Zahlen

von

der

Imagination
3
)

braucht wird."

abhängig, obwohl diese als Hülfsmittel geDaher bezeichnet der Zusammenhang von Raum

und Zeit mit der Imagination zwar, dass beide als Grundim Vergleich zum Kraftbegriff ordnungen der Erscheinungen - eine nähere, unmittelbare Beziehung zum Problem des Sinnlichen haben nicht aber erhält er eine Herabsetzung ihres reinen
:

Erkenntniswertes.

Es
den

giebt

für

Leibniz

einen

Begriff
die

der
als

distinkten
Gegensatz
dacht
ist,

mathematischen Sinnlichkeit,
zu
Prinzipien

nicht

des

reinen

Verstandes

ge-

sondern

diese Prinzipien selbst nach der Seite eines

bestimmten Problemzusammenhanges hin charakterisieren soll. Diese Verbindung, die ihren Ausdruck, wie wir sahen, in einer 4 grundlegenden mathematischen Neuschöpfung gefunden hat ), auf das Gesamtgebiet der Mathematik sich zuletzt bezieht überhaupt, das nunmehr methodisch geradezu durch den Be..distinkten Imagination" bestimmt und umschrieben griff der
1

wird

).

Die

Auffassung

des

Raumes und der
ob

Zeit

als

„von der
ver-

Erfahrung
i) -)

abstrahierten,
s.

zwar
Aimi.
2.

in

der

Absonderung

Erdin. 230.

ol>.

S. 258.

.Mcditationes de cognitione' veritate et ideis.

Erdm.

79. vgl.

Nouv.

Essais
:

Jl. 29.
*

Nouv. Essais Erdm. 291.
s.

1

ob. S. 162

ff.

5)

Gerh.

VI,

493.

501.

Math.
fctes
ä

VII,

205.

Ces Ldees

claires

et

distinctes
soni
ä
La

>\\\i

sont suji

L'imagination,
et

sont les objets des
ces sciences

sciences Mathematiques,

savoir

de

FArithmetique
et

de la Geometrie, qui

des sciences mathematiques

pures

de

l'application de

nature

etc.
1.

— Zum

Verhältnis

von Mathematik und Sinnlichkeit vgl.

noch Kap. VI,

Raum und

Zeit.

269

widerspricht

worren vorgestellten Verhältnissen der Erscheinungen" (s. Kr. 65) daher in doppelter Beziehung den Grundlehren

Sie hat Leibnizischen Philosophie. ihren Ursprung System Wolffs, in dem zuerst die „Erscheinung" als der im Gegenstand erklärt wurde, sofern er den Sinnen gegeben und daher verworren vorgestellt wird 1 ). Dagegen bezeichnet für Leibniz der Begriff des Phaenomens den Gegenstand der räumlich-zeitlichen Erfahrung, der in den exakten Gesetzen der mathematischen und naturwissenschaftlichen Erkenntnis bestimmbar ist und in ihnen zum phaenomenon bene fundatum sich entwickelt. 2 ) Das völlige Verfehlen des Grundgedankens bei den Nachfolgern bliebe jedoch unverständlich, wenn sich

der

nicht bei Leibniz selbst dafür die mittelbare

geschichtliche Ver-

anlassung
des

aufzeigen

Hesse.

In

der systematischen Entwicklung
überall

Raumproblems musste Leibniz
anknüpfen, wie
sie

an

die

historische

Problemlage
bedeutete

hauptsächlich

durch Descartes'

Ausdehnung bezeichnet war. Für Descartes Kaum, wie er metaphysisch der letzte Ausdruck des Wirklichen geworden war. so auch im Logischen einen
Substanzialisierung der

der

„einfachen"

unauflöslichen

Inhalt,
ist.

der

auf

seine

anschauliche

Er bezeichnet, wie die „Regeln" ausdrücklich hervorheben, eine Schranke jeder weiteren begrifflichen Analyse. 3 ) Gegen eine derartige Behauptung einfacher
unableitbarer
hatte sich

Gewissheit hin hinzunehmen

Grundbegriffe

auf ihre

vorgebliche

Evidenz

hin

nun Leibniz' Logik der mathematischen Prinzipien bereits allgemein erklärt und die Zurückleitung alles anschaulich Gege-

benen auf einen tieferen Kriterium-Gedanken gefordert. (S. ob. Kap. L). Auch die Ausdehnung darf daher nicht als „klar und deutlich"' im Sinne Descartes' bezeichnet werden, in welchem sie als Absolutes und Letztes von jeder Reduktion auf weitere Begriffs-

momente ausgeschlossen
1

bliebe. 4 )

Diese Behauptung der ursprüng-

)

Christ. Wolff,

Cosmologia

generalis
pereipitur.

§
i?

225:
'2ii4
:

Phaenomenon
Extensionen)

dicitur

quicquid

sensni

obvium confuse

et conti-

nuitatem in corpore noiuiisi

confuse percipimus.


:

Vgl.Banmgarten

Metaphysik §
2
)

307.

S. die

3
)

*)

Entwicklung des Phaenomenbegriffs Kap. VII. Descartes. llegulae XII. ..Uli i|ni Extensionen! assunisere tanquam ali<piod attributum
öipp7]Tov,

in

corpore absolutuin primitivimi. indefinibile atque

defectu An;il\

270
liehen ..Distinktheit" des

Raum und

Zeit.

um

den

Begriff

sondern

um

ihn

Raumes muss bekämpft werden: nicht in seinem logischen Werte zu verdächtigen, in voller prinzipieller Reinheit in der Zurück
-

führung auf die Begriffsfunctionen. die ihn konstituieren, erst Vergegenwärtigt man sich diese polemische und zu gewinnen. Grundtendenz, so gewinnen alle Aeusserungen über kritische
dies

Verhältnis

sogleich

einen

widerspruchsfreien

Sinn.

..M.

Hrn. traetat
felsohne

schreibt Leibniz an Tschirnhaus

und Nuzen lesen, davon gedenket, dass er nunmehr von einigen aus Cartesio und Spinoza gezogenen praejudieiis befreyet, dagegen ich unterschiedtlich mahl geprediget,
mit sonderbarer

Lust

werde zweiund ersehe

gern bereits aus

dem

so M. Hr.

inmassen

ich

allezeit

davor

gehalten

neque

cogitationem
peralso,

neque extensionem esse notiones primitivas aut
fecte intellectas." 1 )
das Denken selbst
es
ist

Nicht nur die Ausdehnung

sondern
Begriff,

kein völlig primitiver ..distineter"

im Sinne der Cartesischen Auffassung genommen wenn Man wird nicht versucht sein, diese Bezeichnung in dem wird. gewöhnlichen metaphysischen Sinne zu deuten, den man dem Begriff der konfusen Vorstellung bei Leibniz zu geben pflegt. Die „Verworrenheit" bezeichnet, wie man hier deutlich erkennt, überhaupt keine absolute Eigenschaft eines Begriffes, kein un-

auf hebliches psychologisches oder metaphysisches Merkmal, sondern
sie betrifft die logische

Charakteristik einer bestimmten relativen

Erkenntnisstufe, über die in
lichen Entwicklung

der

fortschreitenden

wissenschaft-

Der Raum, der bei hinauszuschreiten ist. Descartes durch seine Verwechslung mit der absoluten Substanz nicht klar erkannt war, wird bei Leibniz distinkt, indem er sich zum reinen Ausdruck der funktionalen, systematischen Ordnung
vertieft.

In

dieser

Rücksicht

ist

es

interessant,

dass

Leibniz
(espace)

zwar die Ausdehnung (etendue), nicht aber den Raum Denn da beides wie dingliches Erals verworren bezeichnet. gebnis und Methode geschieden war, so ergiebt sich heraus, dass die Tendenz des polemischen Ausdrucks sich gegen die Erstarrung des Raumes zur Materie, nicht aber gegen ihn in seiner
peceavere
et

reapse

ad qualitates oecultas confugerunt, quas alioipiin adeo

contemntint,
i)

tanquam extensio
100.
f.

esset aliquid quod explicari

non

potest" Math. VI,

Math. IV, 491

Rau?n und

Zeit.

271
In

echten

Bedeutung
des

als

Prinzip

kehrt.

der

systematischen

und neuen Begriffs in der Diskussion mit Clarke wird daher der Ausdruck bezeichnenderweise nirgend
Darstellung

eigenen

mehr angewandt.
Die Einsicht
in diesen

Zusammenhang konnte

allerdings

von

anderer Seite her durch

die

häufige Gleichsetzung der Ausdeh-

nung mit den sinnlichen Qualitäten der Farbe und des Tones erschwert werden. Für das sachliche Verständnis des Systems
bedeutet

jedoch
sie

auch

diese

Gleichsetzung

keine
für

eigentliche
die

Schwierigkeit:

entspringt

dem

Bestreben,

neuge-

wonnene Erkenntnis der „Subjektivität' der idealen Ordnungen einen bekannten und anschaulichen Vergleichspunkt zu gewinnen.')

Den

logischen Gefahren, die in dieser Analogie liegen, begegnet

Leibniz damit, dass er den

methodischen Wertunterschied
Bezug auf

der

verglichenen Elemente

in

ihre exakte Erkennbarkeit

So wird denn auch das wahre Geltungsverhältnis zuletzt in aller Strenge bezeichnet: die subjektiven Qualitäten, die ihrer ersten Auffassung nach verworren sind, gewinnen begriffliche Bestimmtheit in der
durchaus festhält

und regelmässig hervorhebt. 2 )

mathematischen Behandlung, in der sie sich auf die Idee der Grösse und Gestalt zurückführen. 3 ) Erst in der wissenschaftlichen Optik, also in der Rückführung auf räumliche Verhältnisse wird die Farbe „distinkt" 4 ): der Raum ist somit wiederum
als

Muster der Distinktion und

als

Grundmittel wissenschaftlicher

Objektivierung erkannt.

Es

ist

wichtig

traditionelle

und interessant, dass Kant selbst später die Fassung der Lehre, die er bekämpfte, von der philoCorps ne consiste
figure
cliose,

J
)

La nature du

pas seulement dans l'etendue,

c'est-

ä-dire dans la grandeur,

y

reoonnoistre

quelque

mouvement, mais il faut necessairement qui aye du rapport aux ämes ....
et

demontrer que la notion de la grandeur, de la figure et du mouvement n'est pas si distincte qu"on s'imagine et qu'elle enferme quelque chose d'imaginaire et de relatif ä nos perceptions, i'Omme le fönt encore (quoyque bien d"avantage) la couleur, la chalenr. ei aurres qualites semblables dont on peut douter si elles se trouvent veritablement dans la nature des cboses bors de nous. (Discours de metaphysique. 1686.) Gerh. IV, 436, vgl. bes. Erdm. 44") u. s. 2 Erdm. 230 a Gerh. I, 392, II, 119 u. s. )
peut
:

On

meme

3)

Gerh. IV. 493. 591.
Gerh. III. 247.

*)

272

Rau7n und

Zeit.

sophischen Absicht ihres Urhebers deutlich unterschieden hat. Die metaphysischen Anfangsgründe der Naturwissenschaft nehmen Leibniz selbst von dem Urteil, das die Kritik der reinen Vernunft gefällt hatte, ausdrücklich aus.
sich

Diese

Wendung

vollzieht

zunächst

am Problem
Zeit.

der

unendlichen

Teilbarkeit

des

Raumes und der

„Hier gerät nun der Philosoph in ein Ge-

dränge zwischen denHörnern eines gefährlichen Dilemma. Den Satz dass der Raum ins Unendliche teilbar sei. abzuleugnen, ist

denn Mathematik lässt sich nichts wegvernüufteln; Materie aber als Ding an sich selbst, mithin den Raum als Eigenschaft der Dinge an sich selbst ansehen, und demnach jenen Satz ableugnen, ist einerlei. Er sieht sich also nothgedrungen, von der letzteren Behauptung, so gemein und dem gemeinen Verstände gemäss sie auch sei. abzugehen, aber natürlicherweise nur unter dem Beding, dass man ihn auf den Fall, machte, dass er Materie und Raum nur zur Erscheinung alsdann auch aus jener Schwierigkeit, wegen unendlicher Teilbarkeit der Materie, wobei sie doch nicht aus unendlich viel Teilen bestehe, heraushelfe. Dieses letztere lässt sich nun ganz wohl durch die Vernunft denken, obgleich unmöglich anschaulich machen und konstruieren. Denn was nur dadurch wirklich ist. dass es in der Vorstellung gegeben ist, davon ist
ein leeres Unterfangen,
. .
.

auch
reicht.

nicht

mehr gegebeu,
d.
i.

als

so

viel

in

der Vorstellung an-

getroffen

wird,

so

weit der Progressus der Vorstellungen

Also

von Erscheinungen,
nur sagen, wir deren nur geben,

deren Teilung ins Unendliche
d.

geht,

kann man
mögen.

dass der Teile der Erscheinung so
i.

viel sind, als

so weit wir nur

immer

teilen

Denn

die Teile als zur Existenz einer Erscheinung

gehörig,
selbst.

existieren

nur

in

Gedanken,

nämlich

in

der Teilung

Nun geht zwar
eine

die Teilung ins Unendliche,

aber

sie ist

doch niemals als unendlich gegeben; also folgt daraus nicht, dass
das Teilbare
unendliche Menge Teile an sich selbst und
in

ausser unserer Vorstellung

sich

enthalte,

darum, weil eine
sonsie

Teilung ins Unendliche geht.
ins

Denn

es

ist

nicht das Ding,

dern nur diese Vorstellung desselben, deren Teilung, ob

zwar

werden kann dennoch niemals gegeben werden kann, und also auch vollendet, ganz keine wirkliche unendliche Menge im Objekte (als die ein aus Ein grosser Mann, drücklicher Widerspruch sein würde) beweiset.
Unendliche
fortgesetzt
.

.

.

folglich

Raum und
der vielleicht mehr,

Zeit.

273

matik

als sonst Jemand, das Ansehen der MatheDeutschland zu erhalten beiträgt, hat mehrmalen, die metaphysischen Amnassungen, Lehrsätze der Geometrie von der

in

unendlichen Teilbarkeit des Raumes umzustossen, durch die gegründete Erinnerung abgewiesen: dass der Raum nur zu der Erscheinung äusserer Dinge gehöre: allein er ist nicht verstanden worden. Man nahm diesen Satz so. als ob er sagen wollte der Raum erscheine uns selbst, sonst sei er eine
:

Sache oder Verhältnis der Sache an sich selbst, der Mathematiker betrachte ihn aber nur, wie er erscheint: anstatt dass sie da-

runter hätten verstehen sollen, der Raum sei gar keine Eigenschaft, die irgend einem Dinge ausser unseren Sinnen an sich anhängt, sondern nur die subjektive Form unserer Sinnlichkeit, unter welcher nur Gegenstände
äusserer Sinne,
die
wir.

wie

sie

an sich beschaffen

sind,

nicht

kennen, erscheinen, welche Erscheinung wir denn Materie nennen.

dachte man sich den Raum immer noch als eine den Dingen auch ausser unserer Vorstellungskraft anhängende Beschaffenheit, die aber der Mathematiker nur nach gemeinen Begriffen, d. verworren denkt, (denn so erklärt man gemeinhin Erscheinung) und schrieb also den mathematischen Lehrsatz von
Bei

jener Missdeutung

i.

einen Satz, der die höchste Deutlichkeit in dem Begriffe des Raumes voraussetzt, einer verworrenen Vorstellung vom Räume, die der Geometer zum Grunde legte, zu Der Grund dieser Verirrung liegt in einer übel verstandenen Monadologie, die gar nicht zur Erklärung der Naturerscheinungen gehört, sondern ein von Leibniz ausgeführter, an sich richtiger Platonischer Begriff von der Welt ist, sofern sie gar nicht als Gegenstand der Sinne, sondern als Ding an
der

unendlichen Teilbarkeit der Materie,

.

.

.

sich selbst betrachtet,

bloss ein
1

Gegenstand

des Verstandes

ist,
. .
.

der aber doch den Erscheinungen der Sinne

zum Grunde

liegt.

Daher war Leibniz Meinung, soviel ich einsehe, nicht den Raum durch die Ordnung einfacher Wesen nebeneinander zu erklären, sondern ihm vielmehr
respondierend
aber
diese als kor(für uns unbe-

zu

einer bloss

intelligiblen

kannten) Welt gehörig

zur Seite

zu setzen, und nichts anderes
gezeigt

zu

behaupten,
Cassirer,

als

was

anderwärts

worden,
18

nämlich.

.Leibniz' System.

274

Raum und

Zeit.

dass
ist,

der Raum samt der Materie, davon er die Form nicht die Welt von Dingen an sich selbst, sondern nur die Erscheinung derselben enthalte, und selbst nur die Form unserer äusseren sinnlichen Anschau-

ung
griff

sei."

Diesen Kantischen Sätzen
des

ist,

soweit

sie

sich auf

den Be-

Raumes

beziehen, nichts

hinzuzufügen.

Die nüchterne

geschichtliche Untersuchung

der Quellen kann hier nur das Er-

gebnis der freien systematischen Rekonstruktion Kants bestätigen.

Die Uebereinstimmung
Ergebnis,

betrifft

an

diesem Punkte nicht nur das
der

sondern

auch

das

philosophische Motiv

Unterlogische

suchung.

Die

Schwierigkeiten

im

Problem
bezeugt,

der

unendlichen

Teilung waren, wie Leibniz
Anlass, der ihn zu

selbst

der

erste

der Zeit als Ordnungen der
posse,

dem Gedanken der Idealität des Raumes und Erscheinung geführt hat. „Mihi
illo

olim meditanti visum est non aliter

Labyrintho

coiitinui exiri

quam ipsum quidem spatium perinde ac tempus commune non accipiendo pro alio quam quodam ordine compossibilium vel
simultaneorum.
abscindi
potest,

vel
ei

successivorum

.

.

.

Quidquid a toto

reali

quod
ex
die
ratio."

a possibili

actu inesse Tecum putavi, non aeque seu ideali, uti numerus non potest intelligi
fingi

omnibus
1

fractionibus conflatus nee

ultima

minimave

)

Von den systematischen

Hauptschriften weist besonders

Theodicee auf dieses Problem als eine fundamentale philosophische Grundfrage hin. Es giebt zwei berühmte Labyrinthe, in denen unsere Vernunft sich häuftg verirrt; das eine betrifft die grosse Frage der Freiheit und Notwendigkeit, das andere
die
sein

Diskussion des Kontinuums und des Indivisiblen, das als Element erscheint. Die Antwort auf diese zweite Frage
sie

wird hier nur angedeutet:
die

besteht
hier

in

der Erkenntnis,

dass

Problemstellung, von der
ist

gewöhnlich
Briefen

wird, falsch

und

zu unlösbaren Widersprüchen führt. 2 )
die
in

Erläuterungen

zur

Theodicee,

ausgegangen Die an Remond de

sodann die eigentliche Lösung, die fast in Worten Kants gegeben wird: „die Quelle der Schwierigkeiten über die Komposition des Kontinuums liegt darin, dass

Montmort enthalten

sind, enthalten

!

Gerh. VIT, 467 (1705)
)

vgl. Gerh. IV. 491 u. VII. 562.

2

Theodicee. Erdm. 470.

Rau?n und

Zeit.

275
Substanzen
betrachten,

wir

die

Materie

und

den

Raum

als

während

die materiellen

Gegenstände

in sich

nur wohlgeordnete
gesprochen,
nichts

Erscheinungen
des
der

sind

und der Raum,
Die Teile

exakt

anderes als die Ordnung des Nebeneinander, die Zeit die Ordnung

Nacheinander
Einheit.
in

ist.

bestehen

daher

nur

in

der

Möglichkeit und sind

in

der Linie enthalten, wie die Brüche in

existierend
dieses

Setzt man jedoch alle Punkte als wirklich dem Ganzen voraus (was notwendig ist, wenn

Ganze

als

etwas Substantielles
1

angesehen wird,
so

das sich

aus
ein

seinen

Bestandstücken
des

zusammensetzt),
)

gerät
erfolgt

man
also

in in

unentwirrbares Labyrinth."

Die Lösung

der

Unterscheidung

ideellen

und

des

„substantiellen",

an sich bestehenden Ganzen. In der Idee geht das stetige Ganze, sofern es seiner Definition nach als einheitlicher Inbegriff gegeben werden kann, voraus: sein Element wird erst durch Einschränkung in einer neuen Begriffsbestimmung ge-

wonnen 2

).

Die Frage nach der „Composition"
Erst

des Ganzen

aus

den Teilen bedeutet also hier bereits eine Umkehr des echten
logischen Verhältnisses.
logisch

wenn der

qualitative Systembegriff

vermögen wir durch successive Grenzsetzungen den Einzelinhalt in ihm zu bestimmen; nicht aber lässt sich durch irgend welche gegebene Elemente das System als eine Vielheit aufbauen 3 ). Der Raum insbesondere, der ein reines 4 „Gedankending" ), nicht ein aktuales Aggregat existenter Einheiten darstellt, verhält sich zum Raumelement nicht als ein Quantum, das aus ihm hervorgegangen ist, sondern wie ein reiner Begriff oder ein reines Gesetz zu einem speziellen Fall seiner konkreten Anwendung. So wenig das Gesetz die Summe der Einzelexemplare ist, die es in sich befasst, so wenig lässt sich die Raumordnung, die die Möglichkeit der Setzung im Beisammen bezeichnet, aus vorhandenen Teilen, idealistisch geerschaffen
ist,

sprochen also: aus bereits vollzogenen Setzungen, konstruieren 5).
i;

2
3
'

vgl.
s. )

Gerh. DI, 612, vgl. bes. Gerh. z. B. Gerb.. VII, 562.
ob. S. 158
f.

II, 262, 268,

282

f.

IV,

1'.»!.

u. 215.

4
•"'

res mentalis: Gerb. II, 268.

Gerb. II, 276:
et
ali;i

citatis

Numerus. Eora, Linea, Rtotus seu gradus v< hujusmodi Quanta idealia vel Entia Mathematica revera aon
ex partibus
.

sunt

aggregata

.

.

cum

nibil

aliud

signilieent

quam
18*

i

ipsam

meram possibiBtatem

partes

quoadcumque assignandi.

276

Raum and

Zeit.

Das echte ..Element" des Stetigen
des Kontinuitätsprinzips
gezeigt

ist

daher, wie die Erörterung

hat.

keine Teilgrösse.

sondern

das Quäle des Gesetzes und der Definition selbst, sofern es unabhängig von jeder extensiven Gegebenheit aufgefasst wird. In solchen Begriffsmomenten aber konstruieren wir den Gegenstand ersichtlich nicht als substantielles, an sich vorhandenes Sein,
als Bestimmtheit vermittelst und innerhalb der ErkenntPhänomen, (vgl. Kap. VII.) Die Monadologie ist häutig als Leugnung und als Widerspruch zum Prinzip der unendlichen Teilbarkeit des Raumes und der Materie aufgefasst worden: hier was sich später noch deutlicher ergeben wird zeigt sich

sondern
nis: als

dass sie dieses Prinzip, in
konstituiert wird,

dem

der Begriff der Erscheinung erst

notwendig fordert und voraussetzt.
als Prinzip

Indem der Raum nun
scheinungen
aufgefasst

der Erkenntnis

der Er-

punkt aus erst
als starres

von diesem Standdie Möglichkeit einer genaueren kritischen Analyse
wird,
ergiebt
sich

seines begrifflichen

Gehalts.

Als

Ding
dem

betrachtet

tritt

er uns

Ganze entgegen,

an

weitere Unterscheidungen

des Denkens nicht möglich scheinen.

Als Methode dagegen erwartet

er seine Bestimmtheit erst von seiner Einordnung in das

System
sich ist

der Erkenntnis.

Die Ausdehnung
sich

ist

kein Etwas, das

..in

und aus sich begriffen
Begriff.

vvird", sie ist ein

weiter auflösbarer relativer

Sie zerlegt

im

Fortschritt der Analyse in die drei

Hauptmomente der Mehrheit, der Stetigkeit und der Coexistenz. continuitas etiam Pluralitas etiam numero inest, tempori et motui. ceoxisten.tia vero accedit in solo extenso. Sed vel hinc apparet semper supponi aliquid quod ."*) Hier ist also im Beisammen continuatur vel diffunditur Differenz des Raumes bezeichnet, der Lage eine spezitische während andererseits zu seinem Verständnis die Verbindung mit
..
. .

den Grundbegriffen der Quantität und der Qualität gefordert wird.
Descartes
zahl

bezeichnet,

Ausdehnung ausdrücklich als einen Begriff Geist nicht mehr in eine grössere Anvon Bestimmungen zu teilen vermag: jeder V ersuch weiterer
hatte
die

die

der

Zerlegung galt

ihm

als

müssige Abstraktion

2
).

Dieser Ansicht

i

G-erh. 11.

169

f.

vgl.

IL

234.

I,

352. IV.

;564.

VII.

551.

Math.

VI. 100.
2)

Regulae SU, S

Raum und
gegenüber bewährt
die

Zeit.

277

sich jetzt die neue Auffassung, nach der und wissenschaftliche Abstraktion nicht in leeren allgemeinen Begriffsumfäugen endet, sondern zu den Prinzipien hinleitet, die den Inhalt des Begriffs erst konstituieren. Als „Ordnung" fügt sich ferner der Raum dem allgemeinen Begriff der Mannigfaltigkeit ein: er ist „eine stetig geordnete Mannigfaltigkeit der Erscheinungen im Beisammen". 1 Auch die Auffassung des Verhältnisses, das zwischen Raum und Quantität besteht, muss sich unter diesem Gesichtspunkt verändern. Zunächst und ursprünglich nämlich ist der Raum ein Inbegriff qualitativer Beziehungen: wenn er sich dennoch quantitativ bestimmen lässt, so ist dies nur dadurch möglich, dass die Auffassung der Quantität selbst sich im Sinne des allgemeinen logi-

echte

)

schen Gedankens, der
wird, umgestaltet,

in

der Infinitesimalrechnung

durchgeführt

Dass in dieser Umgestaltung in der That eine neue philosophische Betrachtung eingeführt ist, zeigt sich in interessanter Weise im Briefwechsel mit Clarke. Clarke nämlich erhebt gegen Leibniz' Auffassung des Raumes und der Zeit als gesetzlicher Ordnungen den Einwand, dass beide Quantitäten seien,
der Begriff des Quantums aber auf Ordnungen nicht anwendbar

im Wesentlichen bei der Auffassung der durch den Gesichtspunkt der extensiven Summe von Teilen bestimmt ist. Leibniz fasst in seiner Antwort die Grösse in einem allgemeineren Sinne. Hier zei«t sich der Wert des Fortschritts, den er in der Auffassung der Zahl selbst gewonnen hatte, indem sie ihm aus dem Ausdruck der aggregativen Vielheit zum Ausdruck des Verhältnisses geworden war. ..Quant ä cette objection, que Fespace et le temps sont des Quantites ou plutöt des choses douees de quantite, et
sei.
)

2

Er

bleibt also

Quantität stehen,

die allein

que
1'

la Situation

ordre
il

a

et Tordre ne aussi sa quantite;

le
il

sont
a

point,

je

reponds
et

que
qui

ce qui precede

ce

y a distance ou intervalle. Les choses relatives ont leur quantite. aussi bien que les absolues. Pai* exemple. les Raisons ou proportions dans les Mathematiques, ont leur quantite. et
suit:
-1 )

Gerb..

III,
is.

357:

uue variete

continuelle

ei

ordonnee

des

cl

exisl

vgl. Gerh. II, 47:J:

multitudo

comperceptinnum coordi-

natorum seu ph.aenom.enor um, c öexi ste n <1 c o m m une in. Erdm. 754
i

quatenus

habent

on

-

I

.

2 TS

Raum und

Zeit.

rnesurent par les Logarithmes: et cependaut ce sont des Kelations.
Ainsj

quoyque

le

temps

et l'espace consistent en rapports,
1

ils

ne
die

laissent pas d'avoir leur quantite."

)

Hier

sehen
Zeit

wir,

wie
Art

Möglichkeit, Verhältnisse des

Raumes und der
wird.
selbst

im quantitativen
der
eines

Ausdruck
existenten

festzuhalten von ihrer

Auffassung in

Quantums geschieden

Die
erst

metrischen Bezieh-

auf Grund reiner Die Erwiderung Clarkes, da ss Raum und Zeit nicht nach der Art der Verhältnisse, sondern nach der Art der absoluten Quantitäten zu denken sind, denen die Verhältnisse zukommen 2 ), lässt wiederum den Punkt erkennen, gegen den Leibniz Einspruch sich vor allem richten

ungen

in

Raum und

Zeit

sind

systematischer Stellenrelationen möglich.

1

musste: es
nicht vor

ist

ein

Grundgedanke seiner Logik, dass das

„Subject''

dem
ist.

gegeben

„Verhältnis", das Relatum nicht vor der Relation

Deutlicher noch als an
sich

den Problemen des Raumes
des
Begriffs

zeigt

der

systematische
Zeit.

Wert

der Ordnung

an
sein

denen der

In

ihrer

tieferen Erkenntnis löst sich Leibniz

am

entschiedensten
das

von

Descartes

los;

in

ihr

gewinnt
neue

System
innerhalb
sich

individuelle

Gepräge
des

und

seine

Eigenart
ändert

der

Geschichte

Idealismus.

Zunächst

von der Beziehung und der AbhängigBei Descartes war keit, die zwischen Raum und Zeit besteht. wie wir sahen in der schliesslichen Ausführung des Systems die Ausdehnung der genügende Ausdruck in den „Prinzipien"
hier die Auffassung

des Seins geworden, während die Zeit als allgemeiner Gattungsbegriff sich
erst

nachträglich

von den

Dingen
sie

ablöste.

Diese

Auffassung wird wiederum von
Leibniz vertreten;
klarsten
die
in

dem
die

Cartesianer de Volder gegen

der Polemik

gegen
der
die

erweist
in

sich

am

neue

Schätzung,

Zeitbegriff

Leibniz'

System

erfährt.

De Volder nimmt

Ausdehnung

als die eigent-

liche Wirklichkeit, die die Kontinuität unmittelbar als Eigenschaft
in sich schliesst.

eine

blosse

Abstraktion;

Die Zeit hingegen und ihre Kontinuität ist ihm ein Ens rationis in dem negativen

scholastischen Sinne dieses Begriffs. 3 )

Gegen diesen Standpunkt,

'.
:;

An Clarke
Erdm.
7^:'>

(V, 54)
54).

Erdm.

770.

de Volder an Leibniz: Grerh.

II.

L-78

f.

Raum und
der auch in
seiner

Zeit.

279

mangelhaften Auffassung der Stetigkeit für

ist, wendet sich nun Leibniz, indem er zuerst die Gleichsetzung der Systeme des Beisammen und des Nacheinander in Bezug auf ihren Wert für die Realität fordert. „Tempus non magis minusve est ens rationis quam spatium. Coexistere et prae-aut post existere reale quid sunt; non forent, fateor, ut vulgo materiam et substantias sumunt;' 1 ) Raum und Zeit sind also etwas Reales: eine Bezeichnung, die äusserlich genommen Leibniz' Lehre unmittelbar zu widersprechen scheint, die aber im Gegenteil als Beweis dafür gelten kann, wie sehr die Idealität der Ordnungen zugleich ihre empirische Realität bedeutet. So sehr die Auffassung des Raumes und der Zeit als Gegenstände bekämpft wird, 2 ; so klar ist ihre objektivierende Bedeutung als Relationen erkannt. 3) Wichtig ist ferner, dass hier hervorgehoben wird, wie die gewöhnliche Auffassung der Substanz und des

die Schranken des Cartesianismus charakteristisch

Seins diese Art der Gegenständlichkeit nicht zu begreifen vermag.

Damit

ist

ausgesprochen, dass in
seiner

der Vertiefung

des

Substanzein

gedaiikens und

Loslösung

vom

sinnlichen

Dasein
die

neuer Begriff der Realität entsteht, von dem aus Leistung des Zeitbegriffs erst verständlich wird.
In
Leibniz'

objektive

der That

ist

es

eines

der

wesentlichen
dass

Momente
Begriff

in
in
4

Auffassung

des

Substanzbegriffs,

der

ausdrücklichem
der Zeitfolge

Hinblick auf das Zeitproblem gestaltet wird ). Die Substanz wird zur Methode der gedanklichen Objektivierung
:

als solche erst vermag sie mittelbar auch das Sein im Räume auszudrücken. In Descartes' System fehlt ein Prinzip für die begriffliche Beherrschung des Nacheinander. Die Sub-

stanz

bleibt

allein

auf das Beisammen bezogen;

die Kausalität
ein.

schränkt sich ebenfalls ausdrücklich auf die Gleichzeitigkeit

ii

Gerh.

II,

183.

-)

So

z.

B. gleich in

dem folgenden Schreiben an

de Volder: „Extensio
II, 195).

est

tantum modale aliquid, ut numerus et tempus, non res" (Gerh. 3 Vgl. die Bezeichnung von Baum und Zeit als „relationes
)

reales."

Nouv.-lettr. et opusc. S. 328.

L'etendue est un attribut qui ne sauroit on n'en sauroit tirer aucune action ni chai ment, eile exprime seulement un etat present, mais nullement le futur et le passe comme doit faire la notion d'une substance.
)

4

Vgl.

z.

B. Gerh. II, 72:

constituer

un

etre accompli,

o so

Raum und
erscheint
die

Zeit.

Somit
liches;

Ordnimg der
in

Zeit

hier wie etwas Willkür-

wie etwas, das zwar

der Erfahrung gegeben, nicht

aber rational zu bewältigen ist. (S. Einleit. VII.) lismus bleibt somit in der Geometrie gebunden:
greifen

Der Kationanur dann bewir die Ver-

wir eine Folge aus ihrem Ursprung,
in gleicher

wenn

knüpfung
dies

Weise einsehen,

Wiukelsumme des Dreiecks von von De Volder ausgesprochen:
nur

wie die Abhängigkeit der seinem Begriff. Wieder wird
die „Natur"

eines Begriffs

Merkmale und oder eines Dinges enthält Eigenschaften; sie drückt nicht die Möglichkeit des Wechsels und der Folge aus. Leibniz antwortet mit der neuen Ansicht über die Natur der Gegenstände und Begriffe, die in der neuen Mathematik
seine dauernden

gewonnen wurde.
nur

Die Bestimmbarkeit durch das Gesetz bezieht

auf unwandelbare Eigenschaften und Merkmale, sich nicht sondern in gleich ursprünglicher Weise auf eine Folge oder Veränderung selbst: ja dieser letzte Fall der Bestimmung bezeichnet

gnanten

nach der Entdeckung der Infinitesimalrechnung im präSinne die Eigentümlichkeit und Geltung der reinen „Quicquid ex natura rei sequitur. id poDenkfunktion. test sequi vel perpetuo vel pro tempore et hoc vel sta-

tim immediate, nempe praesens, vel alio mediante anteriore ut futurum. Habes imaginem in quasi substantiis seu corporibus vim habentibus sive in motu positis. Ex natura
Corporis

Moti

in

recta
ut

data

velocitate

data,

nullo extrinsecus

dato tempore elapso perveniat ad assumto, sequitur An ergo semper et perpetuo ad id datum in recta punctum. punctum pervenitV ... Et res se habet velut in legibus serierum aut naturis linearum, ubi in ipso initio sufficiente progressus omnes continentur. Talemque oportet esse totam naturam. alioqui inepta foret et indigna sapiente" ). Das
1

Beispiel

der

Beharrung

als

einer

der

gedanklichen Voraus-

setzungen,

nach
ist

der die Lage eines Körpers mit gegebener Ge-

schwindigkeit
niert
ist,

für jeden beliebigen folgenden Zeitpunkt determihier besonders interessant.

Es

zeigt, dass Leibniz,

indem

er

die

Substanz
steht,

begreift,

dabei

Gesetzlichkeit der Zeitfolge unter dem Einfluss der modernen mechanischen
als

Xattirauffassung

nach der die Natur nicht durch die ün-

i)

Gerh.

II.

258.

Die Verhältnisse in der Succession sind nach Leibniz erst dann gegeben. häufig zu willkürlichen Annahmen gedrängt Leibniz dagegen gewinnt im Begriff der lichen.Erfahrungen" piellen einem unmittelbar Gegebenen ausgeht und aus ihr die prinziOrdnungen ableitet. durch die Erhaltung der VerMög- änderung bestimmt lichkeit Dieser Auffassung genügt nicht mehr die geometrische Allgemeinheit des Raumes: sie fordert die der Determination einer einzelnen Zeitstelle als VorausIn der Fortsetzung setzung der Bestimmung eines Einzelinhaltes. Man sieht hier ferner. II. etiam statum aliarum rerum J Gerh. die rationale Vermittlung zur Beherrschung des Hier scheidet er zugleich deutlich von dem un- kritischen Sensualismus.. der Diskussion tritt diese Tendenz immer der deutlicher hervor.zeitlicher" zu begreifen und sah sich daher zu ihrer (Einl. quae non sunt simul unum rationem alterius involvat. Zeit. Status meus prior rationem involvit. Konstruktion V).. ut posterior existat. als der von der Folge der .. dass es eine Wahrheit vom Zeitlichen..ewiger" und . methodischer Reinheit aus den Voraussetzungen des eigenen Systems . das die stetige successive Folge einschliesst" 1 ). 263. die wissenschaftliche selbständige Erfahrung als Gesetzlichkeit des Ein- zelnen Bedeutung gewinnt. unterworfen: dauernd ist in ihnen nichts als das Gesetz selbst.Raum und Veränderlichkeit. ob omnium rerum connexionem. Hier wird zunächst der Unterschied Nicht allgemeinen . auch das Problem und bedarf eigener methodischer Begründung und . So tritt hier der Idealismus in eine engere Beziehung zur wissenschaftlichen Empirie. von der scheinbar vereinzelten Thatsache geben muss. als Descartes vermochte die Einzelerfahrung nicht in voller bisher. wie gegenüber der Mathematik verlangt.. hoc posterius habetur.Alle Einzeldinge sind der Veränderung Fixierung. illud prius. Die Unterscheidung Wahrheiten bedeutet nicht nur einen Wertunterschied: sie hält zugleich den Gedanken fest. .ewige" und der einzelnen Naturen eine Ableitung hervorgehoben und auch nur die für diese letzteren Wahrheit der Wandelbare und Einzelne bildet ein logisches Geometrie. Et cum Status meus prior. der ein Hauptproblem seiner sich Dynamik Tatsäch- wird. 281 in sondern ist. wenn sie auf Grund „Si eorum des Kausalprinzips begrifflich fixiert worden sind. Zeit.

dass die Bestimmung des Zeitverhältnisses innerhalb einer Kausalität voraussetzt: die objektive Reihe den Grundsatz der Ordnung von Elementen im Nacheinander kann erst dann erfolgen. wenn wir sie in das Verhältnis von Bedingung und Bedingtem gesetzt haben. so zeigt Moments. VII. 18. nicht durch Hume.erst wird es möglich. in einer dass die Reihe ihrerseits Veränderungsreihen in sich schliesst: durch diese „Gemeinschaft. eines . Leibniz. Veränderungsreihen einander gegenseitig zuzuordnen und auf einander eindeutig zu beziehen: jetzt tritt im (Tedanken des zureichenden Grundes ein neues Mittel zur Lösung dieses Problems auf. dass sie die Kausalität aus der Succession.282 Raum und Zeit. wie Kants Lösung des Kausalproblems in der entscheidenden Hauptfrage durch reitet ist.. FunktionsbegrirT's war bereits auf das Problem gerichtet. besteht darin. hinc Status meus prior etiam rationem involvit Status posterioris aliarum rerum atque adeo et aliarum rerum Et ideo quicquid existit alteri existatu est prior. dass umgekehrt die Gegebenheit der objektiven Zeitfolge bereits den Gedanken durchgängiger funktionaler Verknüpfung der Erscheinungen vorDie Erörterung des Kontinuitätsprinzips und des aussetzt. wenn auch in grösster Prägnanz. Zunächst ist hier ausgesprochen. den Kant aufdeckt. Zeitverhältnisse auch für Glieder verschiedener Reihen festzustellen und im weiteren Fortgang schliesslich für alles Geschehen eine Einheit der Zeitordnung zu gewinnen. so doch vollkommen klar und sicher be- zeichnet.'' ) In diesen Sätzen siud wichtige Grundgedanken. die Einheit ' Math. Beschränkt sich diese Betrachtung auf die Succession innerhalb einer Einzelreihe. in sachlich vorbe- Denn der eigentliche Mangel Humes Lehre. 1 stenti aut simul est aut prius aut posterius. wird die Aufgabe einer neuen Wissenschaft und ihrer logischen Begründung. abzuleiten sucht: diesem Mangel gegenüber hat aber schon Leibniz klar erkannt. die sie als gegeben ansieht. prior ein involvat.Jetzt" Gedanken möglichen einer Bestimmung eines wiederum den durchgängigen systematischen Verknüpfung der die Fortführung. wie es möglich ist. . An dieser Stelle wird es deutlich. Die genauere Vermittlung zwischen den beiden Grundmotiven herzustellen und von Kontinuität und Kausalität zu gewinnen.

sagt die Idealität vor allem Prinzipien der Erkenntnis schen Geltungswerte. die ihren Wert herabdrücken niuss. die konkrete Erfahrung aus sich heraus zu gestalten. erkannt. Die Lösung nun kann von dem systematischen Einheitsgedanken aus nur in der Weise gesucht werden. Der 1. Begriff der Kraft. wie es scheint. Noch haben wir. Der Kraftbegriff und das Problem der der Begriffe von Realität. scheint die ursprünglichen systematischen Erwartungen nicht zu erfüllen. Zeit hat mit Die Untersuchung einer Frage geendet. bezeichnet wird. dass wir der — . weil sie ihn an einem falschen Massstabe misst.Sechstes Kapitel. der Idealität von und Kontinuität gegeben ist. esse. so Denn wenn ist alles bisher Erreichte als ideell damit - insbesondere durch die Gleich- setzung dieses Begriffs mit dass dem „Abstrakten" und „Möglichen" — gesamte Inhalt der bisher entwickelten Begriffe für sich allein nicht ausreicht. das Raum und Denn das in anfängliche systematische Interlag uns zu ihnen hinleitete. der Erkenntnis im Problem der Realität. die Die Antwort nun. In der klaren Loslösung von jedem bestimmten Inhalt der Wirklichkeit liegt jedoch zugleich mit der Begründung die Kritik und Einschränkung der logi- Raum. den Umkreis der mathematischen Abstraktionen und Fiktionen nicht verlassen und wie am Anfang steht die Realität als ein ungelöstes Problem vor uns. Zwar beZeit die methodische Sicherung der gegenüber der unberechtigten Yerdinglichung.

dass es aus diesen als ein eindeutiger. Als das erste Moment der Bestimmung erkannten wir die Quantität. Den begrifflichen Voraussetzungen dieser Analysis müssen nunmehr die Bestimmungen des Realen unterworfen gedacht werden: nicht durch die Bestimmtheit Bedingungen worden. Die Wissenschaft die der Quantität musste daher durch ein neues Prinzip vertieft werden: so entstand im Gesetz der Kontinuität neue Analysis des Unendlichen. für die erkenntniskritische Aufgabe nicht ausreicht. bedarf In der logischen vor allem der Objektivierung zur Grösse. als alle dem die Aufgabe Begriffs- Weise bisherigen faktoren die Forderung des Empirischen und Realen zu erfüllen. wenn sie den ideellen Prinzipien Genüge thut. — — Entwicklung haben sich nun bisher vor allem drei allgemeine Systeme von Bedingungen herausgehoben. das wir unter dem Namen der Realität suchen. sondern durch die ursprünglichen der Grössenerzeugung muss es also determiniert Schliesslich haben wir in Raum und Zeit Systeme als — . dass die Grösse. das wir vermissen. ist also durch ein System idealer Bedingungsgleichungen im Voraus bestimmt: wir müssen selbst erwarten. die Gegenständ- können wir vielmehr nur dann als solche anerkennen. Das unbekannte X. lichkeit und Realität. Was wir als real denken sollen. fest umschriebener Wert hervorgehen wird: wenn wenigstens die Leibnizische Forderung befriedigt werden soll. Durch diese Forderung ist Ausgangspunkt und Richtung der folgenden Untersuchung bestimmt bezeichnet. darf nicht wie ein völlig Fremdes zu den Methoden. dass der Intellekt seinen gesamten Inhalt aus seinem eigenen Grunde schöpfen muss und nichts ihm von Aussen hinzukommen kann. Das Prinzip. durch die wir vorläufig die gesuchte Realität begrifflich umgrenzen können. wie sie in der elementaren Mathematik gedacht wird. gegebene Grösse. von Relationen erkannt. hinzutreten: son- dern es muss in der Kontinuität und Konsequenz dieser Methoden selbst entstehen. die für alle empirischen Inhalte die Voraussetzung bilden: Bestimmtheit innerhalb dieser Systeme ist also die dritte Charakteristik.284 einen zufällt. Der Begriff neuen in der Kraft. Nicht in dem unbestimmten Verlangen nach einer dinglichen Wirklich- keit überhaupt liegt das Motiv der Forschung: die wir fordern. Erkenntniswert prägnanterer feststellen. Zugleich aber zeigte es sich. die bis jetzt gewonnen sind.

in der Definition zwei verschiedene Forderungen zu verbinden. Raum und Formen der . Diese Zumutung denn sie ist der blosse Ausdruck einer Aufist nicht paradox. ruhende Behältnisse in sich aufnehmen. Die der Realität Definition muss in notwendiger Beziehung auf Raum und diesen Widerspruch Um Zeit erfolgen. sie bezeichnen daher Ordnungen des Seins. das ihm vorausgeht:— sofern es möglich ist. sie im unteilbaren Moment des Raumes und der Zeit fixiert zu denken. dass die begrifflieht' Zeit ihrer und siven qualitative Bestimmtheit von Raum und Die extendieser Gegebenheit logisch vorausliegt. weil es ihm logisch vorausliegen. das stets produktiv als Die Funktion der Erschaffung von Inhalten zu denken ist. in sich aufsomit für das gegenwärtige Problem verZeit sind als die treten kann. hergeben. die Damit aber des gesucht wird. ohne die Frage nach dem „Etwas". die hier gefordert wird. Gegebenheit sollte. neuer Mathematik und deren Prinz iLeibniz" die in sähe.Der Mit Kraftbegriff und das Problem der Realität. danke ihrer Vereinigung enthält nun aber unter dem systematischen Gesichtspunkt mannigfache Schwierigkeiten. dass der ein Fertiges in Raum und Zeit eintritt. Hier ist erkannt. Raumes und der Zeit vorauszusetzen: während andererseits seine die eigentümliche Aufgabe gerade darin bestehen lage dieser Gegebenheit zu werden. bedeutet daher keine Gebundenheit an ein Gegebenes. das sich in ihnen ordnet. die ihn nur wie gegebene. Zeitpunkt möglich und notwendig. zu beantworten. Es sind Systeme von Stellen. — . pien bereits gelöst ist. diesem hat letzten die Abstraktionen. Grund- zu lösen gilt es. Ordnungen müssen also in eigener Weise bei der Entstehung des Inhalts beteiligt sein und aus das sich sich selbst heraus die Bedin- gungen scheint und Voraussetzungen für ihn das Reale. Wieder- im Beisammen und Nacheinander erkannt worden. ohne dass Ausdehnung und Dauer in ihr schon als fertige Gebilde mitgedacht würden. für die ein Inhalt erst zu finden Diese Unterscheidung von Stelle und Inhalt und der Geist.. Diese Art Reception des Inhalts durch die Stelle würde gegen die als echte Auffassung des Ideellen Verstössen.und Die Beziehung des Inhalts. Keineswegs nämlich Inhalt kann das Verhältnis derart gedacht weiden. Erhaltung Bestimmtheit ist also auch für den unausgedehnten Raum. die sie genommen holung" und Moment können wir beginnen.

gesonderten Bestand hätte. Das Einzelmoment das abgetrennt vom Ganzen der Reihe mitten im Prozess selbst dennoch ein individuelles. kein Sein für sich. Wir müssten i der Zeit ihren Grundcharakter der systematischen '263. aus dem die Reihe hervorgeht ). Reihe des Werdens scheint es zunächst der das Konkretum für die kontinuierliche darstellt. Bestimmung innerhalb einer Reihe Vor allem war erkannt. Es müssen daher für das vorliegende Problem alle diejenigen Bedingungen in Kraft bleiben. druck im Zeitbegriff. des Nacheinander zur fundamentalen Bedingung des Inhalts geworden. dass die nicht in in fest- Be- stimmtheit ist.Beisammen" nämlich kann das Kontinuum. IL ) 2 Man kann sich diesen Gedanken durch der Zahlenreihe Auffassung der Kontinuität insbesondere die Irrationalzahl. eines Einzelgliedes dem Sinne zu fordern dass das Einzelne diskreter Isolierung aus dem Zusammenhange hat seines Systems herauslösen. wie — absolut sondern in ihm nur die eindeutige relative Be(Vgl. Das erste der Postulate. Prozesses setzt. IV. Es entsteht erst durch einen Einschnitt. Inhalts im Zeitmoment. als stimmtheit allgemeinen Erwägungen erhalten ihren deutlichen AusDiese denken. ist durch deren Inbegriff wir die das Sein definiert denken. den das Denken innerhalb des stetigen gesetzlichen 2 Wir sahen. . ein Einzelmoment festzuhalten.. Kap. die durch das Prinzip der Kontinuität für die Möglichkeit der gestellt worden wir sind. wie sich zeigte. schen Relation keinen Sinn. Gerh. 1 den dieser Begriff in der neuen Analysis erhalten hat ). Grenzwert bezeichnen. Die Zeit — demnach als Bestimmtheit des des all- nun denkt Leibniz einen Spezialfall gemeinen Grundbegriffs der Reihe: in dem prägnanten Sinne.286 Der Begriff der Kraft. zunächst nicht Für diese Fixierung des Inhaltes haben jedoch beide Systeme den gleichen Geltungswert. In dem stetigen Flusse der Veränderung unmöglich. nur unter der Voraussetzung der gesetzlichen Entstehung aus dem Nacheinander Damit ist die Zeit als der konkrete Ausdruck begriffen werden. schliesslich durch die bestimmte und eindeutige „Einteilung" in zwei Klassen deünierr. systematidie sie im Gesamtsystem hervorbringt und hat ausserhalb dieser moderne (Dedekindsche) Hiernach is1 aber die Einzelzahl überhaupt die verdeutlichen. 3). Als . in sich sofern wir es nicht als bestimmtes „Sein" möglich wird.

wonach der gegenwärtige Zustand das Gesetz seiner Erzeugung und das Gesetz seiner Fortsetzung in sich trägt. Und doch scheint andererseits aller Inhalt der Realität im einzelnen. was bisher in abstrakten begrifflichen Einzelmomenten zerstreut war. Dieser Versuch galt nicht der Frage. als isolierte Gegebenheiten aufzuzeigen. in diesem Widerstreit lässt nach den allgemeinen Erwägungen voraussehen. die nur in ihrer Korrelation einen Sinn haben. eben gegebenen Moment. logisches Ziel. so ist darin der entschiedenste Beweis in für die Klarheit und Konsequenz gegeben. dass das -pönov cJ)eü8o<. und Vergangenheit und Zukunft gelten nur in einem übertragenen und fiktiven Sinne als Wirklichkeiten. Diese Kraft.Der Kraßbegriff und das Problem der Realität. Bestimmtheit des Realen im Zeitmoment kann also die Zeit gleichsam nicht eine eine sinnlich-einzelne Gegenwärtigkeit begriffliche bedeuten. die Einzelbestimmungen der Zeit. die deduktive matischen Grundbegriffe unmittelbar bis Entwicklung der systezu dem Punkte hinzu- dem Leibniz' Erörterungen des Kraftbegriffs einsetzen. an 1 versucht. 287 und gleichförmigen Erzeugung von Inhalten absprechen. wenn wir in ihr die Möglichkeit eines Bestandes. im „Jetzt" beschlossen zu sein. sondern Fixierung. dass der Kraft- dem System der erkenntniskritischen Grundgedanken immanent ist. der Leibniz das Problem des . dass er nur zur logischen Einheit zusammenfasst. in der Forderung liegt. denn in ihnen zeigt sich. sondern in ihm die Beziehung auf Vergangenheit und Zukunft notwendig mitdenken und somit die Gesamtreihe des Geschehens begrifflich repräsentieren. begriff Wenn Die Untersuchung hatte also ein anderes es sich erweisen lässt. die in der Diskussion über Leibniz Philosophie zumeist erörtert wird: ob nämlich Leibniz sein System aus „apriorischen-' Erwägungen oder mit Rücksicht auf die naturwissenschaftliche Erfahrung aufgebaut hat. soweit es sich für Erfahrung und Wissenschaft gültig beweist. Diese Frage beruht auf einer falschen Voraussetzung und einem falschen Gegensatz: jedes apriorische Element der Erkenntnis kann als solches nur gelten. - Forderung erfüllt sich in Leibniz* Begriff der Wir haben führen. Ein „Jetzt" wird daher möglich sein nicht insofern wir in ihm Die Möglichkeit einer Vermittlung sich indess — zum Stehen bringen. einer Gegenwart denken sollten.

den wir in ihr denken. „Meo judicio longe aliud est cartes'.und Zeit-Stelle von dem realen Inhalt. so damit die Realität selbst Bevor jedoch dieser der über die Gesamtauffassung des Systems entscheidet. Dieser Ansicht gegenüber geht Leibniz davon aus. die Kraft ist für Leibniz. quod dicitur esse in loco. wie sich zeigte. indem sie ebensosehr auf die Dauer. die der Unterschieds geendet in corporea substantia quam extensio et loci repletio: uenipe cogitandum gestellt. 13: „Extensionis Loci liotio est relativa significant ) Descartes. der immer von neuem ausgeführt worden ist. als die Grundlage der räumlichen Beschränkung. Den geschichtlichen Anlass hierzu bot die Philosophie Desin paradoxen Leugnimg dieses fundamentalen hatte. am spatii 11011 quiequam diversum a corpore. Nicht nur das Resultat. Noniin. Insbesondere erhält im Briefwechsel mit de Volder. bedarf in seinen Einzelheiten dieser Bestätigung. der charakteristische Ausdruck für den neuen Wert des Zeitbegriffs ist. nicht besteht 1 ). ein eigenes Fundament der Raumerfüllung zu verlangen. wird. in dem es erreicht wurde. Hier wird noch ganz unbestimmt das Problem eines „Etwasest. die historisch gefordert war. muss gezeigt werden. Grerh. wie all- gemein zugestanden mit der Realität gleichbedeutend: als Begriffs- wenn sie also nichts anderes als einen Inbegriff reiner Erkenntnisist prinzipien bezeichnet. Descartes' Prinzipien heben ausdrücklich hervor. Denn wird. sondern auch der logische resultante aus ideellen Methoden erkannt. das zunächst nur wird. gewagt wird. die Frage einen weiteren Sinn. Idealismus erfasst hat. dass eine Verschiedenheit des Ortes von dem Inhalt. der für Leibniz gültig ist. schreitet jedoch die weitere systematische Entwicklung hinaus. bestimmt haben. Schluss. IV. Zunächst ist die Unterscheidung der Raum. VII. quid sit iliud quod locum replet " 2 ). der. der sich in ihm befindet. vgl.J-- Der Begriff der Kraft. 2 -ubjeetum extensionis 65 242. a . Prozess. einer der Grundgedanken des Systems.. quo non constituatur tantum locus sed et impleatur. dass die bisherigen allgemeinen Entwicklungen den Kraftbegriff thatsächlich in dem Sinne. ) Math. wie auf gedacht diese die Gegebenheit Ueber Ausdehnung l gerichtet Trine II. Die systematische Rekonstruktion verlangt vor allem an diesem wichtigen und strittigen Punkte die genaue Prüfung durch die Analyse der Quellen.

erhalten. das ausSie bedarf eines Subjekts und ist. ein Attribut. ebenso wie die Sie setzt eine Qualität. als die Einheit der Qualität und Intension geschieden wird i) 3 ). Das Subjekt der extenwie immer es noch im Einzelnen und Konkreten bestimmt werden mag. innerhalb der neuen Matheins- haben. indem es als die qualitative Vornichts als ein Abstractum aussetzung der Extension charakterisiert wird. 2) 3 ) Erdm. die ein Auseinander und eine „Zerstreuung" von Teilen bedeutet. seinem allgemeinen Inhalt nach durch den Begriff des Differentials im Voraus bedingt. s. eine Natur dieses Subjekts voraus. bestimmte „Etwas" erhält jetzt eine genauere philosophische Bedeutung und Bezeichnung. Dauer. -< Cassirer. ebenso Gerh. die hier gefordert wird. . . S. II. VII. ist gedehnt ist. keine schoist. Gegenüber den Gegebenheiten in Raum und Zeit erhält diese infinite- lastische qualitas occulta eingeführt siven Mannigfaltigkeit ist. „Die Ausdehnung und verlangt ein Etwas. un- seu extensio est alicujus extensio. partes Math. . ob. 269. Kontinuation sein Ergebnis besondere wie wir der typische Ausdruck für das steht Verfahren der infinitesimalen Summation: daher zu seinem Subjekt im Verhältnis des Integrals zum Differential. 234. dass in der Grundlage der Qualität. die Dif- fusion oder Kontinuation dieser Qualität oder Natur" bildliche Lauter und schwer verständliche Ausdrücke. simale Bestimmtheit eine neue logische Charakteristik. nur relativ zu diesem begreiflich. II. die sich in und mit ihm ausbreitet und fortsetzt. . Die Ausdehnung ist 2 ). 289 uti multitudinem durationemve alicujus multitudinem. wie immer sie im Besonderen bestimmt sein mag. — Gerh. alicujus duratiouem esse dicimus" 1 ). Der Prozess sahen. Jetzt bezieht sich das Problem also auf jede extensive Mehrheit überhaupt. 168. 38: non tantum extensiones et diffusiones partium extra sed etiam intensiones seu gradus qualitatum actionuniLeibniz' System. matik erhalten ist. (J92. die einen klaren die Sinn erst wenn die wir sie sie auf der methodische Bedeutung zurückführen.Der Kraftbegriff und das Problem der Realität. In dieser Fassung nun weist die Frage deutlich auf die allgemeine Grundlegung der Mathematik des Infinitesimalen zurück. Die allgemeine logische Bedingung für die Möglichkeit der Bestimmung als Quantität wird gesucht. Dieser Zusammenhang erst enthält die Gewähr. indem sie von der Extension. Das bisherige.

201 u. intensio vel wo S. den neuen zunächst am Problem der Zeit zu bestimmen. Dabei wird die Dynamik wird. i Math. das Sein durch die beharrende Er bedeutet ein beständiges Werden. Gern. der seit den Eleaten feststeht. 355. der Qualität fassen sich schliesslich als und der Intension bezeichnet sind. sich potent ia Math. etant successif. Einzelmomente. II. Geometriae et Dynamices . . 245 u. . repetitio est seu multitudo. in wird. VI. qui. quibus subordinata est. ev -«} Süvajxtxcj) seu prineipio mutationis et per- Unde et doctrina physica duarum scientiarum Mathematicarum. que . et Dynamice quia in extensione . dass das systematische Verhältnis der 1 deren gegenseitiger Durchdringung der Kraftbegriff entsteht. . . damit aber eine stetige Umbildung und Vernichtung seiner selbst.290 Die sämtlichen Der Begriff der Kraft. subordinatur Metaphysicae. Identität definiert denken. . und von hier aus erst mittelbar seine Geltung für den Raum zu sichern. . als die allgemeine Wissenschaft der Prinzipien. . „Quaeritur jam. In der That pflegt Leibniz die Notwendigkeit eines neuen FunInhalt daments im Besondern durch eine Kritik des Zeitbegriffs zu Der Inhalt. . zusammen in der Bestimmung des Inhalts quae ergo sit Kraft. und extensio seu diffusio gegenüberstehen. erweisen. Ipsa autem geo- metria seu scientia extensionis rursus subordinatur Arithmeticae. 100. als die rein mathematische der Grundlegung der Physik sie aufgefasst: und die Metaphysik. illa natura cujus diffusio corpus constituitV Eam dieimus non in alio posse consistere quam insito. a. den wir als Zeit und Dauer bezeichnen. 202. quae de causa et effectu agit" ). Es ist hier besonders wichtig. ä parier exaetement. comment une chose pourroit-elle exister Car eternellement. VI. prinseverantiae cipiis utitur. . ist niemals: wenn wir nach dem Grundgedanken des Idealismus. die in den Begriffen des Differentials. als Lehre von Ursache und Wirkung an dieser Stelle wenigstens noch nichts anderes. perit continuellement: et „Tout ce qui existe du temps et de la duration. . dont jamais aueune partie comment pourroit exister une Vgl. durch das Verhältnis der Wissenschaften bezeichnet Begriffe. Erdm. zugleich untergeordnet bedeutet — Es war nun die systematische Aufgabe gestellt. n'existe jamais? chose. ad numeros revocantur.

rential der Bewegung repräsentiert in der Einheit und Totalität des Begriffs. 3 ) der Bewegung im Specimen dynamicum: Hervorhebung und terminologische Fixierung des Moments . VI. Es scheint für einen Augenblick. Indessen trägt die Aufhebung des extensiven Bestandes hier. in motu existens.Der n'existe" begriff l ).. 457: Foucher I. der daher jetzt der gleichen Kritik verfällt. die ebenso Math. gilt für jedes inhaltliehe. III. 769.Mobile .. -). si rem ad dxpißsiav revoces. was als ein Ganzes unterschiedlicher Teilzustände des Seins allerdings unfassbar bliebe. „Motus (perinde den Grund einer neuen positiven Setzung in heisst es im Specimen ac tempus) — nunquam existit. . Die Bewegung ist kontinuierliches Entstehen und Vergehen von Bestimmungen in der Succession. Xihilque adeo in ipso reale est. . 242. quando partes coexistentes non habet. 212: G-erh. 291 Zeit- Das Gleiche. nur aus der Einheit anderfolge gedacht eines Inbegriffs. dynamicum quia nunquam totus existit. in tempore habet motum. wie überall. als ginge an dieser Stelle zugleich mit Zeit und Bewegung aller Inhalt des Naturgeschehens seiner Realität verausgeführt wird. der die Dialektik im Begriff des „unendlichen Ganzen" auflöste. was hier für den abstrakten zeitliehe GeAusdruck für dieses schehen. auch ihr mangelt daher jene identische Konstanz. sich. 283. dass Das Diffedieser Prozess niemals als ein „Ganzes" existiert. Der objektiv Geschehen liegt im Begriff der Bewegung. ut . die als logische Voraussetzung der Realität zu fordern ist. ä Math. So löst sich das Problem in demselben Gedanken.. die der mutationem tendente constitui debet" Bewegung abgesprochen wurde. 235: Vgl. Kraftbegriff und das Problem der Realität." 19* . VII. wissenschaftliche lustig. ita in quovis momento habet velocitatem Possemus praesentaneum seu instantaneum motus elementum ab ipso motu per temporis tractum dit'fuso discernere et appellare Motionen i. 49: Erdm. Das Unendliche als Aggregat aus einer Mehrheit ist unmöglich. der seiner Zerstreuung in Einzelelemente voraus- 1 An Clarke V. Nur in einem eingeschränkten Sinne gilt das Argument. sofern war. quam momentaneum illud quod in vi — ad Realität. Die sie nur als Vielheit unterschiedener Raumstellen in successiver Aufein- gewinnen wir also wieder durch die Fixierung des Gesamtprozesses im einheitlichen Zeitmoment 8 ).

. Erdin. Math. 153. praesens. sondern positive des Künftigen hin ist unfähig: einer solchen „realistischen" Erklärung schlechtwenn sie überhaupt gerechtfertigt sie verlangt. IL 270. der auf eine notwendige Funktion des Bewustseins zurückweist. zukünftigen Zustände aus dem Jetzt nach einer bestimmten so allenfalls Gesetzlichkeit hervorgehen zu könnte der Begriff der Zukunft und ihrer Bestimmtheit lassen. Der wird es Begriff der Kraft. wonach der gegenwärtige Zustand die folgenden in sich „präinvolvieren" muss. ohne die verständlich. bes. werden soll. Gerh. als es zugleich der Ausdruck der Die EigenZeitreihe. gelöscht. Vielheit und Veränderung in der Eigenart ihres Seins auszu- schliessen.Mo„Vis derivativa est ipse Status mente erweitert wird. Im Zusammenhang dieser Forderung gelangt Leibniz zur Aufstellung des Begriffs der derivativen Kraft.292 liegt. i) Fehlte dieses Mittel. IL 262. dass in ihr die Charakteristik als des Prozesses nicht aus- Bedingung mit aufgenommen ist. die der Kraftder Vor allem ist der rein logische Ausbegriff durch ihn erhält. Gerh. also des Vergangenen und Künftigen ist. druck von Wichtigkeit. das dingliche Spuren Aber die Vorwegnahme für die Gegenwart zurückgelassen habe. 102. Dieser Satz kann zunächst nicht anders verstanden werden. Die Realität ist nunmehr im Zeitpunkt festgehalten und in ihm als ein bestimmter Zustand. den einleitenden Untersuchungen nur Das „Jetzt" sollte nach insoweit als gegeben gelten. uti omne praesens gravidum est futuro" ). VI. Die neue mathematische Methodik bietet die Möglichkeit. vgl. ihre Begründung in einem reinen Begriff des Denkens. l Wir gehen zunächst nicht genauer auf den wichtigen Begriff Tendenz ein und auf die neue Bestimmung. als Gegenwart charakterisiert. als dass in der Erkenntnis welches es gestattet. art des Problems liegt hier insbesondere in der Aufgabe der Repräsentation der Zukunft. an den Eleatischen Grundforderungen ala den rationalen Bedingungen des Seins festzuhalten. die ein Mittel gefunden werden muss. Denn das Vergangene könnte man immer noch als dingliches Sein denken. Diese Charakteristik als Zustand ist jedoch nur dadurch ermöglicht. dum tendit ad sequentem seu sequentem praeinvolvit. in welchem der allgemeine Gedanke der Realität durch wichtige neue .

die bisher der Rationalismus selbst Auflösung einer In der Geschichte zwischen den Begriffen der Realität und der Gegenwart stillschweigend angenommen hatte. fehlt. Die Realität entsteht in dem Akte des Bewusstseins. ist. Das Sein der Gegenwart können wir also nur in der Art bestimmen. dem moment gleich des Geschehens selbst festgehalten wird. als der Philosophie bedeutet diese Ansicht die Verbindung. dass wir in ihm implicit zugleich die Zukunft realisieren. die fertige Gesetzlichkeit des Raumes voraussetzen: diese muss daher jetzt auch im rein logischen Sinne als ein fundamentaler Bestand angesehen werden. die wie das Zugleich und Beisammen. Die Realität. dass sie als Modus der -Dinge bezeichnet wird. Bei denEleaten wird das „Jetzt" noch als eine notwendige Bestimmung des Einen Seins betrachtet. i~z\ vüv I'otiv ojxoö rcdv.Der als Kraftbegriff und das Problem der Realität. die in sondern Einzel- bedeutet eine immanente Charakteristik. ev Euvs/dc. im Begriff der Kraft bezeichnet ist kein äusseres dingliches Etwas. nicht aber objektiv für die die Erkenntnis begründet werden.. das alle andern zeitlichen Merkmale von sich ausschliesst: oGos -o-' rv ( <ZV Izzw. das auf diese Weise entsteht. wodurch der Uebergang der ursprünglich des Seins in die sinnlich-räumliche sich die echte Realität des logischeu Charakteristik vorbereitet. behauptet sich im Wesentlichen unverändert noch im Beginn der neueren Philosophie. Sobald man Momentes ver- die es zum Repräsentanten des zeitlichen Gesamtprozesses und nur in Bezug auf ihn definierbar macht. das dem Geschehen als Ursache vorausgesetzt wird. sich Man sieht hier zugleich. 293 psychologisches Faktum konstatiert. durch den der gegenwärtige Zustand progressiv auf das Künftige bezogen wird. obwohl Auch für Hobbes bleibt er den entscheidenden Begriff des Conatus von Galilei übernimmt und ausbildet im Begriff des Körpers die Gegenwart im Räume — — . so behält man in ihm in der That nur noch die Bestimmungen zurück. wie ihnen das „Jetzt" unvermerkt in das „Bei- sammen" verwandelt. Bei Descartes ist die Zeit ein Abstractum in dem negativen Sinne. derartiges Gesetzlichkeit als unbewegter sie Beweger gegenübersteht. Die Kraft ist nach dem Wortlaut von Leibniz' eigener Erklärung nicht ein das dem Geschehen und seiner äusseres Motiv. Das Rangverhältnis zwischen Raum und Zeit. während der Raum den Wert des ov-wc ov der Substanz erhält. sofern es zu- Bedingung der Fortsetzung des Prozesses gilt.

Descartes' Materie ist die die worden aber — — und gleichförmige Ausdehnung. De corpore B. als bilde die räumliche. '•'>. gelangen. Koexistenz Zeit noch ein das eigentliche Ideal des Seins. beseitigt. fiktive Gebilde des Bewusstseins ausdrücklich bezeichnet Ueberall sucht. um Unterscheidungen in dem Ganzen des Raumes zu bezeichnen und damit zur Bestimmtheit des indivizu die duellen Körpers Schwierigkeiten. wir die Bedingung der Feststellung dieser Bestimmtheit denken. Die erweist gestellt Fruchtbarkeit sich für das Raumproblem selbst zunächst ist. Dieses eine Vielheit nebeneinander bestehender Tetle. es ist daher unmöglich. Die Grenzen innerhalb dieser homogenen Gesamtmasse fiiessen beständig ineinander. wenn er der und der Bewegung als weil beide sich darstellen. in der jeder qualitative ist. I In 1.1. Das Beisammen. . Die Gegenwart selbst gilt jetzt nur insoweit der Zeit als real. die eigentliche l S. als sie in sich das Gesetz des Fortschritts darstellt Bestimmtheit aussetzt. es. weg aber die das ist weil die Bewegung selbst hier noch durchextensive Corpuskel als" Träger voraussetzt. die von Descartes wie die weitere systematische und historische Entwicklung lehrte mit den Mitteln des Cartesischen Systems nicht zu lösen war. nicht gleichzeitiges Miteinander Dieses Motiv der Frage ist jedoch — von Teilen wenn es überhaupt syste- matisch wirksam war und nicht bloss der polemischen Ausdrucksweise entsprang durch die Antwort. in dem des Kraftbegriffs in einer Frage. der Elemente sich muss und verbürgt. dieses Mittel schon deshalb nicht. die bereits relativ zu einander ruhen. Zwar war der Begriff der Bewegung als das methodische Mittel stetige Unterschied ausgelöscht eingeführt worden. das die in einem einzelnen Zeitpunkte voreinem tieferen Prinzip unterordnen. als während er Vergangenheit und Zukunft ').294 Der Begriff der Kraft. die eigentliche Realität. hieraus Allein abgesehen genügte von anderen entstanden. wurde hier eine logische Identität und Konstanz geund überall verwandelte sie sich in eine dingliche und Bei Leibniz selbst konnte es scheinen. sind. die Existenz absprach. nach Descartes' Prinzip also ist nicht mehr unterscheidbar ) Damit aber Kap. aus ihr bestimmt unterschiedene und selbständige Einheiten herauszuheben und sie als relative Systeme festzuhalten. die die neue Realität der — Bewegung in feststellt. II.

. Grund der Em- pfindung definiert möglich die besondere Empfindungsqualität die besondere Raumstelle. „Xon tantum corpus praesenti sui motus momento inest in loco sibi commensurato. ac si mutatio dispotest corporibus fore. . wie wir sahen. um als Prinzip der Sonderung anwendbar zu werden. Seine geometrische Grundlegung der Empfindung rein auf mathematische Momente zurückzuführen und sie damit als ein An dieser eigenes Erkenntnisprinzip entbehrlich zu machen.t gelöst. ist durch die neue Gestaltung der Mathematik bereits klar bezeichnet. es gilt weiterhin den Uebergang von der Geometrie zur Infinitesimalmethode auch innerhalb der Physik zum konkreten Ausdruck zu bringen. Die Problem. die auf die Möglichkeit einer punktuellen Bestimmung und Differenzierung innerhalb des räumlichen Ganzen gerichtet ist. Tendenz. . quando . im vollen ßewusstsein seiner erkenntniskritischen Aufgabe bekämpft. criminatioque nulla in corporibus contiugeret: reddi poterit ratio uec utiquam inde diversarum quas sentimus apparentia- . auf sind.. wie hier gefordert werden.Der Kraftbegriff' und Jas Problem der Realität. um die Aufgabe zu lösen. Diese Auskunft aber hatte Descartes. die enthält. Die Bewegung muss. sondern die Forderung eines neuen tieferen Methodenmittels für den Problemgedanken der Mannigfaltigkeit und Dieses Mittel Veränderung. sed etiam conatum habet seu nisum mutandi locum. kein Zugeständnis an die sinnliche Aufdies so bedeutet fassung. zuvor bestimmt werden. nisi ab eo quod motum respicit.. naive Ihr Auffassung sie nun sieht in dieser Aufgabe kein gilt als selbstverständlich. . sumi non Ac proinde omnia perinde erunt. Wenn sie von neuem hervorhebt. dass Unterscheidungen im Räume. In in dem neuen Begriff der „Intension" daher den Anspruch der Empfindung dieser Richtung hat Leibniz in der die Abhandlung „De ipsa natura" Ergänzung der Descartes'schen Grundbegriffe durchgeführt. 295 Frage mel. ita ut Status sequens ex praesenti per se naturae vi consequatur. den die Empfindung bezeichnet. nulluni plane discrimen quidem in pleno uniformis per se massae discrimen. sequereturque in . die ein Hauptmotiv des wissenschaftlichen Idealismus Physik hatte Ziele gegolten. alioqui praesenti momento (atque adeo momento quovis) corpus A quod movetur a corpore B quiescente nihil differret. dem musste Leibniz' Kritik durchaus festhalten.

Math. der — — intensiven qualitates Unterschieden des est Grades objektiviert. ut in praesenti statu omnes futuri praestabiliantur. indem wir in ihm Bedingungen der Fortsetzung denken. 105. IT. 198. Das neue Prinzip tritt schon in seiner ersten Konzeption in bewussten corporum. So erhält auch das „Stabile". indem er der wird. Im Zusammenhang damit wird der Begriff von Descartes zugleich mit der Empfindung ausdrücklich aus der Naturbetrachtung ausgeschlossen worden „Dissimilitudo illa heisst es in war. Gerh. 158 f. von allem Dinglichen losgelöste Bedeutung: es entsteht einzig in dem Akt. VI.. 2) 3 ) Math. Erdm. vel qualitatum diversitas der Fortsetzung der Abhandlung atque adeo riXXo'ooctq vel alteratio. rum. 105. etsi in ut motus. „Ubique . logisch vielmehr durch einen Akt der Antizipation bedingt ist. bes. Ausdruck der Verschiedenheit bezeichnet Ausprägung der allgemeinen Funktion des Differentialbegriffs. instituta Analysi ad vires demum revocantur.111. von dem hier die Rede ist.296 Der Begriff der Kraft. eine eigene. . die wir als sinnliche Rezeption aufzufassen gewöhnt sind." 1 ) Die qualitative Differenz der Empfindung ist jetzt rein in der Qualität. 188." Gerh. id est quae non in transitu existunt. Wiederum zeigt sich besonders deutlich. u2 ) Der neue Begriff der Gegenwart tritt hier beWir können reale Unterschiede im sonders deutlich hervor. Gegenwärtigen nur durch die Beziehung auf die Zukunft setzen: das gleichförmige Nebeneinander der Raumpunkte nur differenzugleich die Verschiedenheit der zieren. durch welchen im Einzelmoment die Regel des Fortschrittes „prästabiliert" wird. dass die Gegenwart. 248. 457. id i) Erdm. wieder aufgenommen. futurum referantur. vgl. 277. sed impraesentiarum intelliguntur. „Omnes omnia praeter figuras accidentia eorum realia stabilia. 3 ) Wer daher den Begriff der Kraft nur nach der Analogie der Andrangsempfindung und des Muskelgefühls zu denken vermag. II.. praesens est praegnans futuri. VI." als Wiederum rationale als spezielle erscheint hier der Kraftbegriff. quam non satis exposuit Aristoipsis diversis nisuum gradibus directionibusque teles ^monadumque adeo inexistentium modificationibus) obtinetur. verfehlt damit den eigentlichen Sinn und die Tendenz des Leibnizischen Gedankens. 250.

eine gegensätzliche Charakteristik von Erkenntnisarten. Das negaauf das die kritische Analyse hier zunächst hinführt. Dieser Zusammennach welchem die Prinzipien der Dynamik nur die Erfüllung dessen sind. . VI. 5 ) Die Bezeichnung der Mathematik durch die „Sinnlich- keit" ist zunächst ein polemischer Ausdruck. im Gauzen des Systems betrachtet. die selbst zu einer dualistischen Trennung zweier Arten des Seins hinzuführen scheint. 2 ) Diese hält Loslösung jedoch. 269. zwar eine einen Widerstreit der Betrachtungsweise. Math. Math. den der Krattbegriff bedeutete sich uns bereits nichts in anderes als diejenige logische Funktion. VI.Der Kraftbegriff und das Problem der Realität. ) 5 Dabei handelt es sich zunächst nur um die Unterscheidung zwischen ) mathematischer und mechanischer Erkenntnis ein tieferes Motiv der Trennung wird sich später im Gegensatze des Mechanischen und ()i«j. 4 ) Indessen bezeichnet dieser Gegensatz. 241. VI. scheint jetzt in Frage gestellt zu sein. 236 u. 4 Vgl. 163 u. II. S. VII. III. 268. Gerh. die Grössen- lehre in einem tieferen logischen Moment zu begründen 6 ). 491. sell>s( im Begriff der „imaginatio distincta" gewinnt. ö. 2) — 6 ) Ueber die positive Bedeutung. 3 ) So entsteht hier Infinitesimalrechnung hang. 1 ) Nicht nur die Ansprüche der Empfindung. bei dem die Cartesische Analyse beruhigte. enthält unmittelbar die positive Forderung in sich. 51.. was in mathematischen Gedanken vorgebildet ist. VI.inischen ergeben (s. Math. die die „Sinnlichkeit" s. s. matik selbst und in ihrem eigenen Interesse geprägt wird. nicht aber unaufhebliche. 241. zu derjenigen Rechtssphäre also. Der Kraftbegriff ist der typische Zeuge für die selbständige Eigenart der reinen Denkfunktion. sondern selbst die der geometrischen Anschauung müssen an diesem Punkte zurücktreten. 297 Gegensatz zu dem „krassen sinnlichen Bilde sich der Substanz". Diese Ideal Forderung steht ') mit dem ontologischen des Denkens in Math. der innerhalb der Mathe- tive Ergebnis. IV. 225 u. sachliche Schranke. 3) Gerh. die den Grundlagen wirksam erwies. der sich die dynamischen Begriffe nach ihrer prinzipiellen Aufgabe entziehen. IX). obgleich eine innere von jeder anschaulichen Grundlage entsie in ihrer Tendenz verständlich ist. hrz. VI. Gerh. systematische Schwierigkeit. 497 vergl. Kap. ob. Denn das Mathematische gehört nach Leibniz zur „Jurisdiction de l'imagination". Das Denken. 241. bes. das erzeugte.

die das Reale nicht zu erreichen die ihr entgegengesetzt vermögen. Nouv. Es ist der Kampf des neuen Denkmittels des Infinitesimalen gegen die Ansprüche der geometrischen Anschauung. III. et opusc. 3) Math. quibus pene solis geometria et analysis immergebantur. sondern von dem Entdecker der höheren Analysis. quae considerationem virium (rem imaginationi non subditam) addit Geometriae sea scientiae imaginum universal!. 2 ) Quanti autem momenti recte constitui prineipia hujus Matkeseos. id est ultra imaginabilia sese attollit. zwar den Stempel der Metaphysik: --aber diese Metaphysik ist in ihrem Ursprung die der analytischen Grundbegriffe: „constat prineipia naturae non minus metaphysica quam mathematicaesse vel potius causas rerum latere in metaphysica quadam mathesi quae aestimat perfectiones seu gradus Innerhalb dieser vertieften Auffassung. Die Realität. die dem Idealismus bisher als das unerreichte Beispiel des Reinen und Gedanklichen gilt. „Fortasse non inutile erit. kann jetzt in einem schroffen Ausdruck als „Wissenschaft von Bildern" bezeichnet werden. Die Geometrie. trägt Die echte Realität jedoch. vel Physico-Matheseos tarn late patentis. Am klarsten ist dieser Zusammenhang und mit ihm die notwendige und innerliche Beziehung der Analysis zur Philosophie in einem Briefe an Fardella zum Ausdruck gekommen. die die realitatum" ) Mathematik zur „Physico-Mathesis" erweitert 2 ). II." 3 ) der Leibnizischen die In diesen Sätzen ist für jede Darstellung Gedanken in ihrer systematischen Gesamtheit Aufgabe ist. . facile intelliyis. so gilt auch das Differential als prinzipielle Er- hebung über die Imagination. ut nonnihil in praefatione operis tui attingas de nostra hac analysi infiniti ex intimo philosophiae fönte derivata. sit. Ethaec nova inventa mathematica partim lucem aeeipient a nostris philosophematibus. partim rursus ipsis autori- tatem dabunt. lettr. 243. ergiebt sich eine volle Uebereinstimmung der logischen Wertbezeichnung: denn 1 wie die Kraft. der hier zur Entscheidung kommt. qua mathesis ipsa ultra hactenus consuetas notiones. 213. wird. 327 f. die im Begriffe der derivativen Kraft gesetzt weist somit überall auf den Zusammenhang logischer w\\(\ i) Gerh. keinem Zusammenhang mehr: nicht von dem Metaphysiker wird sie gestellt. S. und Richtung der Untersuchung vorgezeichnet.29S Der Begriff der Kraft.

Das Reale der Kraft. sondern weil sich ihr logischer Gehalt der Bezogenheit auf Raum und Zeit und in der Leistung für die Herstellung der einheitlichen Ordnung v der Erscheinungen darstellen kann. sofern er in den ideellen Ordnungen. a. sv II . im Briefwechsel mit de Volder der Begriff — der Erscheinung sich derart erweitert. Nur nach einer bestimmten Einzelrücksicht und unter einem begrenzten methodischen Inter- esse wurde Leibniz' Kraftbegriff bisher betrachtet. war als deri- vative Kraft bezeichnet: in dieser Bezeichnung liegt bereits seine Charakteristik als abgeleitetes Ergebnis und der Hinweis auf ein ursprüngliches Fundament. der als extensive Ausbreitung in Raum und Zeit gegeben einen Gegensatz ist. In der drückt sich diese Gemeinschaft vor allem dass der reale Inhalt. Der Begriff der Erscheinung galt uns bisher für den Ausdruck des Gegenstandes. Erscheinendes in Die derivative Kraft wird ): Gebiet der Phaenomene verwiesen nicht als ob sie selbst ein Raum und einzig in Zeit wäre. Nach dem allgemeinen Sprachgebrauch des Leibnizischen Systems wird hierunter zunächst nur der ErLeibniz selbst ven fahrungsinhalt verstanden. Gerh. ei corpora pono. cpoc. 299 mathematischer Prinzipien äusseren Bezeichnung darin aus. als der bisher gewonnen wurde. Vires . als Realität der Erscheinung charakterisiert wird. *o zugleich die — Andererseits eröffnet sich allerdings in dieser Einschränkung eine neue Perspektive und eine weitere Aufgabe für dynamischen Untersuchungen. Der Inhalt. den die bisherige Begriffsentwicklung ergeben hat. sich darstellt und begründet.vonivoi. als ihren Ursprung zurück. vor allem in Raum und Zeit. so erweist sich darin deutlich die systematische Tendenz. 275. nempe Tot. Qualia autem Gerh. 251. II. Dieses Fundament wird von Leibniz im Begriff der bestimmt.Der Kraftbegriff und das Problem der Realität. II. 3 . et vires corporeas. phaenomenaler Inhalt.l quae ex massa et velocitate oriuntur.. die in neue Realität der Erfahrung in das rein immanenter Beziehung zu l der Aufgabe und Wissenschaft zu denken. bildet daher ursprünglich gegen das anschauliche Sein der Phänomene. derivativae sunt aggregata seil phaenomena pertinent. das im unteilbaren Momente gedanklich Wenn später — festgehalten wird..ersten Entelechie" oder der primitiven Kraft ) Vires derivativas ad tales phaenomena relego. dass er die beiden ver- schiedenen Grundtypen des Seins gleichmässig umfasst. 276. Gerh.

Wenn von fertigt diesem Prinzip bisher abgesehen wurde. dum tendit ad sequentem. et opusc. vgl. die ihr zuerkannt wird. Sed ipsum persistens. Und das grössere Werk über Dynamik hält diese Forderung so steng ein. Gerh. ö. u. S. Die eigentliche Bedeutung und Wirksamkeit des neuen Prinzips kann sich daher erst auf einem Gebiet entfalten. als etwas die Dauerndes entgegengestellt: Dauer aber. Die primitive Kraft. uti omne praesens gravidum est futuro. 2:i7. bes. Lettr. so rechtnicht sich dies nur allgemein aus dem Interesse der ins- systematischen des Isolierung der Erkenntnismomente. . bedeutet nicht die sachliche Konstanz eines Dinges. In den Grenzen entspricht. 262. Diese Forderung. vis derivativa velut determinatio quae terminum aliquem in serie designat" 3 ). VI. die für die Darlegung der besonderen Naturphaenomene aussei* Acht bleiben müssen v).300 Der Begriff der Kraft. das an dieser Stelle noch nicht in Frage kommt. ut vis primitiva vorläufig und in einer Analogie sit velut lex seriei. VI. Für den Begriff des Erfahrungsgegenstandes müssen die Prinzipien der Mathematik und Mechanik die oberste und einzige Instanz bleiben. „Vis derivativa est ipse Status praesens. sondern besondere durch Leibniz' eigene Festsetzungen über das Verhältnis den Grundlagen der wissenschaftlichen Forschung. 303: L'essence des subla sorte stances consiste dans la force primitive d'agir des changemens comme la nature de la serie ou dans la loi de dans les nombres. So erklärt bereits das „Specimen dynamicum" die gesetzliche Zurückführung der Bewegungserscheinungen auf die derivativen Kräfte als seine eigentliche Aufgabe 2 ). primitivam vim habet. Specimen dynamicum. wird von seiner wissenschaftlichen Forschung überall erfüllt. die der „substantiellen Form" den „allgemeinen Ursachen" des Geschehens. quatenus involvit casus omnes. Die primitive Kraft wird hier dem veränderlichen Einzelzustand. seu sequentem praeiuvolvit. II. Math. Die wissenschaftliche Erklärung der Erscheinung hat es einzig mit der Berechnung und Bestimmung der abgeleiteten neuen Begriffs zu Kräfte zu thun. sondern J ) 2) 3 ) S. gehört zu der mathematisch -physikalischen Betrachtung lässt sich das Verhältnis begriffs und nur die Abhängigkeit der beiden Momente des Kraft- zum Ausdruck bringen.dassihmselbstBegriff und Name der primitiven Kraft fremd bleibt. 236 Math. die Leibniz als Logiker stellt.

S. Zwar konnten wir von Anfang an den die in gegenwärtigen Bestand nicht anders bezeichnen. bringt implicit somit was schon Kraftbegriffs gesetzt war. im Allgemeinen Für auch von Moment zu Moment veränderlich zu denken. als dieser einheitverschiedenen Kraftzustände für die ganze Reihe der Zeit. durch den ganzen weiteren Zeitverlauf hin festzuhalten. — von primitiver und derivativer Die Schwierigkeit im Ausdruck des Verhältnisses Kraft besteht darin. als liche Inbegriff der Regelung dieser Veränderung selbst bedarf es eines neuen gedanklichen Mittels. tive eben dieses System. ist nur dadurch möglich. Sie enthält. dass die moderne .Der die Kraftbegriff' und das Problem der eines Realität. in gleichartiger In der abgeleiteten Kraft Bestimmtheit hmdurchzuführen und ist daher der Zustand beschrieben. sofern wir von dieser Stelle ab die Bedingungen der weiteren Abänderung aufgehoben denken können. als die fortgesetzte identische Realität in der Succession Wiedererzeugung derselben von Momenten aufzufassen. 301 beharrende Identität übergeordneten Gesetzes. Dabei handelte es sich jedoch zunächst nur um seine gleichförmige Selbstbehauptung. Kraft ist nichts. wie er als das Ergebnis vorausgegangener Verände- an einer bestimmten Stelle des Prozesses fixiert ist. den Inhalt. als dass wir ihm die Fortsetzung in der Zeitreihe mitdachten. die Richtungsänderung selbst entspricht. Allerdings S. von Anfang an gefordert war. der anfangs für einen einzelnen P Linkt definiert war. nur darum. wie es auf den unteilbaren Punkt der Zeit bezogen ist. Das neue Prinzip druck. dass wir das Einzelne als SonderDie primifall einem umfassenden System eingeordnet denken. nur zum gesonderten logischen Ausin der anfänglichen Definition des Denn die Repräsentation des Gesamtdie prozesses durch ein Einzelglied. Die Dauer und Weiterführung ist also hier als konstante Beharrung: genauer gespro- rungen — chen. Das Sein der abgeleiteten Kraft ist. 180. während die primitive Kraft dem Gesetz der stetigen Bahn des Punktes gegeben gesprochen. Die Be- stimmung des Zustandes ist daher analog der ideellen Charakteristik eines Kurvenpunktes durch die Richtung der Tangente zu denken. sofern diese durch Gesamtheit der höheren Ableitungen an einer Stelle be- stimmt gedacht wird. ob. durch das erst die wirkliche wird. während der logische Sinn der derivativen ] Kraft sich bereits in der ersten Ableitung erschöpft !) ). mathematisch die Gesetzlichkeit der Funktion.

und sein Verhältnis zum Kausal- — Der Begriff der Materie. in '_'). Ergebnis — indem ein Grundsatz aufgezeigt wird. ausserhalb des Gesichtskreises der mathematischen Mechanik liegt. DerBedeutung der „abgeleiteten Kraft" kommt . die Gesamtheit der Veränderungen eines materiellen Systems aus Bedingungen abzuleiten.. dass die neue Frage. selbst vorhanden und fixiert denken 1 ): die über die Sphäre der Mechanik hinaus auf die Gestaltung hinweist. die den Sinn der Leibnizischen Begriffe genau und eindeutig wiedergiebt. IX). die wir einzig in ihm eine Fragestellung. moderner Sprache der Begriff der Eigenenergie eines materiellen Systems in einem bestimmten Zeitpunkte am nächsten (vgl. Kap. jeden Vergleich mit dem gewöhnlichen Kraftbegriff der analytischen Mechanik (p m g) — fernzuhalten. VI. über diese Betrachtungsweise der empirischen Wissenschaft hinauszugehen. Zum Verständnis der Eigenart der Leibnizischen Prinzipien ist es vor allem notwendig. 185. Denn in ihr wird der einzelne. Kap. während . sich selbst überlassene Körper lediglich durch seine Geschwindigkeit bestimmt.302 sieht Der Begriff der Kraft. hat sich bisher darauf Die Charakteristik beschränkt. die in dem matischen bereiten. 2. Gesamtheit Der zusammenwirken und in ihrer systeLösung des Realitätsproblems vorGrundgedanke des Infinitesimalen erzeugte in Begriff die Wissenschaft keine Bezeichnung enthält. der den allgemeinen ratio- nalen Bestimmungen des Kraftbegriffs ihre Anwendung auf die konkrete Erfahrung der Körperwelt ermöglicht. entsteht erst in der Tendenz. ') Vgl. Eine philosophische Notwendigkeit. die auf diese Weise eingeführt wird. Das Erlialtungsgesetz problem.äusserer" die Abwandlung dieser Geschwindigkeit als Einwirkung dargestellt wird. Zum Verständnis des biologischen Problems aber fehlt bisher noch eine Reihe notwendiger Vermittlungen. die des Kraftbegriffs allgemeinen logischen Voraussetzungen hervor- zuheben. die der Begriff des Organismus bei Leibniz erhält ('s. Erdm. Die abstrakte Mechanik muss zur Physik umgebildet werden. man hieraus sogleich.

und es somit gestattet. Die Mannigfaltigkeit des physischen Geschehens muss sich für die objektive wissenschaftliche Betrachtung auf dynamische Verhältnisse zurückführen lassen. die für jeden Uebergang gilt. die sich an dieses Element anknüpfen. dessen Veränderung und Abwandlung genügen mnss. sind als intensive Grössen bestimmt. Damit ist die allgemeine Bedingung bezeichnet. aber nicht hinreichende Bedingungen für die Losung dieser Aufgabe. das den dynamischen Bestimmungen unterliegt und die Grundlage für alle weiteren Beziehungen bildet. Die mathematischen Voraussetzungen indess. ist ein Prinzip bisher nicht gegeben. — Der Begriff der Materie. Noch fehlt ein Erkenntnismittel. die bisher entwickelt werden. alles physische Geschehen auszudrücken. das den Inhalt innerhalb seiuer räumlich-zeitlichen Verbindung darstellt und seine funktionelle Abhängigkeit von anderen gleichartigen Inhalten regelt. der fortan jede konkrete Wirklichkeit der bleibt. giebt nur das Element. Damit Natur unterworfen aber fehlt eines der wichtigsten Bestandstücke zur Bestimmung des Gegenstandes der Erfahrung. die Abhängigkeit des folgenden ZuEhe standes vom vorhergehenden mathematisch festzustellen. wird daher selbst umfassenden Gesetzlichkeit der Grösse bestehen können.Das seiner Zeit Erhaltlingsgesetz etc. der von einem Grössenzustand der derivativen Kraft zu einem anderen möglich ist. Das Wirkliche entsteht erst in der Gesetzmässigkeit der Bestimmung. sind zwar notwendige. wie sie im Zeitmoment fixiert ist. diese Gesetzlichkeit auf ihren konkreten physikalischen Ausdruck nur einer gebracht wird. Die Elemente. die in der Form mathematischer Beziehungen darstellbar sind. Für die Objektivierung der Relationen. Denn für diesen genügt die er entsteht erst in dynamische Realität des Einzelmoments nicht: in den Verhältnisbestimmungen. Denn durch sie wird zwar das Subjekt definiert. die und ihre Vermittlung regelt. die die mathematische Physik vollzieht. ihren Ausgleich in deren gegenseitiges Verhältnis wird. sind die logischen Vorbedingungen zu betrachten. . wie sie sich dynamischen hier gesucht Gleichungen darstellen. Die derivative Kraft. Aber dieses Subjekt selbst wurde bisher nur in seiner Isolierung behandelt. in die es innerhalb des Ganzen der Erfahrung eintritt. 30o Anwendung auf als die idealen Stellensysteme von Raum und den Inhalt intensive Grösse. Die Beziehung.

welchem Gebiete angehört und welche Vorstellung von ihrer besonderen Ver- . Die primitivste dieser Forderungen.304 die Der Begriff der Kraft. so muss ihre Auffassung zunächst den allgemeinen Forderungen genügen. Denn sie setzt voraus. die sich qualitativ unvergleichlich gegenüberstehen. sie wird nur die allgemeine Definition einer abstrakten gleichviel die jede Naturveränderung. ohne weggedeutet zu werden. ist. Diesen allgemeinen Gesichtspunkt gilt es zunächst für die mannigfachen Xaturvorgänge. erkannten. die verschiedenen Gebieten angehören. sinnliche Auffassung zerfällt das Ganze des Naturgeschehens in streng geschiedene Sondergruppen von Erscheinungen. Wenn die Gesamtschen Erfahrung heit der physischen Phänomene in Grössenverhältnissen bestimmt werden soll. nach allgemeinen Grundsätzen messbar macht. Vorartigkeit der — — ausgesetzt Einheit. die für jede quantitative Setzung und hier an Yergleichung bestehen. und abgesehen von ihrer Besonderheit. nicht in genügender Allgemeinheit aus. sondern müssen ein Prinzip entdecken. Wir dürfen wenn wir den Gedanken durchgängiger — Grössen-Vergleichbarkeit der physikalischen Prozesse festhalten wollen - - bei einer beziehungslosen Vielheit von „Kräften" nicht das auf sie. stehen bleiben. sie drückt dennoch die erkenntniskritische Forderung. Es ist dabei nicht dass wir die geforderte Gleich- Vorgänge dadurch herstellen. ist das Postulat der Gleichartigkeit für alle Inhalte. durchweg auf Bewegungserscheinungen So wichtig diese Reduktion in anderer Beziehung sein mag. um die es sich hier handelt. tritt der wir den geschichtlichen und syste- matischen Ursprung des Leibnizischen Systems der Grundbegriffe dem wichtigsten Problem der physikaliwiederum in ihre Rechte. die im wissenschaftlichen Sprachgebrauch durch die Verschiedenheit von „Kräften" bezeichnet werden. jede Kraftäusserung anwendbar notwendig. Die Frage nach der gegenseitigen Messbarkeit von Vorgängen. existiert auf diesem Standpunkt noch nicht. hier bereits in der Fassung der in Aufgabe selbst liegen. Die Logik der Quantität. zwischen denen Für die unmittelbar eine messbare Beziehung stattfinden soll. die dennoch für unser Problem nicht selbstverständlich ist. dass wir sie sämtlich auf eine gemeinsame anschauliche Grundlage also etwa zurückführen. auszusondern. dass der sinnliche Unterschied der Phänomene. dennoch unter einem höheren begrifflichen Gesichtspunkt aufhebbar erscheint.

die einen Gravitations. auch in jedem anderen physikalischen Gebiet identische Leistungen entsprechen. Besonderheit überhaupt absehen und diejenigen Kräfte als gleich definieren. von Arbeitsgrössen Unter diesem Gesichtspunkt erst wird die Kraft zur Grösse. 305 ursachung wir uns machen. stellbar macht. in gleicher Häufigkeit zu wiederholen im Stande sind.\ad eundem possunt tensionis gradum perducere. aus zur Aufstellung allgemeinen Begriffs der Arbeit auf ist. dieselbe Spannung der um eine bestimmte Höhe über ihre ursprüngliche Lage wenn wir von konkreten hinaus erheben können oder physikalischen Erscheinungen zur reinen Meclmnik übergehen einer gleichen Zahl von Masseneinheiten gleich^ Gewollen Wir können jedoch von jeder schwindigkeiten erteilen können. aut quae eundem numeram librararu possunt attollere ad altitudinem ean') Ea judico stroruiu aequalium vi sua dem supra cujusque situm priorem. Dabei für muss notwendig vorausgesetzt werden. quae aequali numero corpomm aeijualium eaudem velocitatem imprimere possunt aut denique quae quam Cassirer'. die als Grundmass angenommen wird. einem exakten Zahlenwert dargelangt Leibniz als Von diesem Problem des Einheit. Nach dieser Methode lässt sich die Kraft immer auf ein bestimmtes gleichartiges Grundmass zurückführen. die irgend eine beliebige Leistung. erscheinen ungleichartig der jektiven Betrachtung mag. gegebene Zahl elastischer Körper auf denselben Grad eine Summe von Gewichten bringen.Widerstand zu vermögen. von ihm aus lässt sich erst Gleichheit oder Ungleichheit von aussagen. Wahl zu- nächst willkürlich B. 1 ) Viribus Aequalia esse. deren ist. identische Resultate gleichen liefert: dass also Kräften. 20 . dass die verschiedenen Grundeinheiten. — in Der Begriff der Materie. Diese Voraussetzung leugnen. der grundlegenden zu subes welche Alles jeder physikalische Vorgang zunächst so beziehen Differenz Geschehen. muss sich in der reinen lassen. quae aequaleiu iiuiuenna v\. Leibniz' System. aus dessen einfacher Wiederholung sich jede Kraftgrösse zusammen- einheitlich objektivieren — setzt. vel etiam >i rem a physicis concretis ad pure niechanica traducere nialimus. die Messung z. hiesse die exakte und durchgängige Gesetzlichkeit alles überwinden Geschehens aufheben. „Kräften" — im Leibnizischen Sinne des Wortes die „Gleiche Klüfte" sind nach Leibniz' Definition solche.Das Erhaltungsgesetz etc.

in der es gewonnen erscheint. logischer Allgemeinheit und Wiederim Begriff der Funktion konzentriert tischen Grundbedingungen sind. nur die konkretere Fassung holung von Fragen. Die Grundmasse insbesondere. der verglichenen Gebiete gestellt. Die Betrachtung die verschiedener konkreter die Einzelgebiete. 58ff. 223 u. stehen sich noch in voller sinnlicher Konkretion unvergleichlich gegenüber. sondern auf die Methode. . Math. vgl. und nur eine Grösse in Unter dieser Voraussetzung kann weiterhin das besondere Mass eines einzelnen Gebietes jeden Vorgang innerhalb des Gesamtsystems ausmessen und vertreten. betrifft die Zuordnung Bedingungen. wie sie die Erfahrung zunächst erste mannigfaltig darbietet. eindeutige und stetige Funktionen Kraft Kap. die besonderen Gruppen von Erscheinungen gelten. zunächst eine rein ideelle Beziehung zwischen sinnlich verschiedenen Vergleichspunkten gestiftet. das hier sogleich in einer eigen- Das logische Interesse lichtet sich Ergebnis und seine inhaltliche Formulierung. Es treten somit die mathema- für die Setzung funktioneller Abhän- gigkeiten und nach früheren Erwägungen für — insbesondere die in Bedingungen (s. nicht auf das wird. die unter cunque rem potentia praeditam (tanquam mensuram) aequali Hac aestimandi ratione numero repetitam exhibere possunt vires reducuntur ad quandam mensuram semper sibi congruam tantumque repetendam. 3). unter denen eine gegenseitig eindeutige und eine wechselseitig umkehrbare Entsprechung der verschiedenen Reihen eine in zwischen den Elementen Dieses Problem ist möglich ist.. in. VI. ö. eine eigene Masseinheit definiert wird die Forderung dass jedem quantitativ bestimmten kann. Math. suceedat etiam secundum aliam quamcunque.306 In Der Begriff diesen letzten Sätzen der Kraß. die neben den betrachteten Sonderinhalten ein Werte der einen Reihe eine jeder anderen Reihe zugeordnet werden abgelöstes die physisches für Sein besitzt. nicht aber eine neue und eigene Realität bestimmt. . auftritt. Nachdem für jedes ist. . Damit ist. ein ist bereits Kerngedanke des Erhaltungsgesetzes artigen Fassung hierbei zunächst enthalten. . bes. 209f. der Zusammenhang erstreckt sich nur auf die abstrakten numerischen Werte. facta secundum unain mensuram pro arbitrio electam. n. 210. alioqui natura careret legibus. wie man sieht. wird hierbei zu Grunde gelegt: logische Frage. et eveniet ut aestimatio. IV.

Für die methodische Abstraktion nimmt jedoch schon hier der thatsächlich unteilbare. Materials von der abgesehen und Geltung der Beziehung ist logisch unabwerden: hängig von dem Substrat. festgehalten Es wiederholt sich hier ein intellektuelles Verfahren. richtet als auf seine allgemeine Aufgabe. verläuft jedoch durchund der Eraus innerhalb des Gebietes der Erkenntnis Erscheinungen fahrung: nicht ein jenseitiges Sein tritt dem empirisch Gegv benen gegenüber. im Vorder die ist zunächst gebunden der Kraft als ob. Die Verhältnis. allgemeiner Begriff selbst. abgelöst von wird. die den Kraftbegriff von der Erscheinung in Raum und Zeit sondert. — '20* . das wir an dem Einzelnen nehmen. 30' Voraussetzung jener Masse bestimmt sind. Besonderheit die Art Für diese des Charakteristik zufälligen aber kann jeweiligen. der eine Resultante gedachter Beziehungen zwischen empirischen Anschauungen und daher darstellt einer anderen logischen Dimension angehört. der er als quantitativer Repräsentant und Ausdruck tritt jetzt für einen anderen steht. S. aber den Voraussetzung der Gleichphysikalischen konkreten die gleichartig: so wenig die abstrakte Zahl.und Massbestimmungen müssen bei jeder beliebigen Wahl des Aequivalents ungeändert bleiben. das wir zum Ausdruck der Beziehung zu Grunde legen. So entsteht Gedanke in einer einheitlichen Grundform für Die Kraft Mannigfaltigkeit dieser der physikalischen Vorgänge. aufgefasst wird. das von Leibniz bereits in seiner Allgemeinheit beschrieben worden war: die Relation löst sich wegen ihres selbständigen logischen Geltungssie wertes von stellen dem Subjekt und der Grundlage. an die ist (s. je nachdem er in anschaulichen Gegebenheit in oder in seiner begrifflichen Funktion. 255). in dem die Massfunktion der Matei'ie. physische Einzelvorgang eine doppelte seiner Form an. sondern ein reiner Begriff.Das Erhaltungsgesetz etc. inhaltliche Die Frage mehr das als Sein. die Gegenstände vergleichbar macht. sondern die Charakteristik des Vorgangs Aequivalent. Die Grenzlinie. an der sie sich darstellt. Ableitung nicht zwar selbst die artigkeit. dadurch selbst zum Gegenstand wird. Unter dieser Voraussetzung kann jetzt ein geschaffen werden. Die Betrachtung des Vorgangs sich in seiner individuellen physischen Bedeutung zurück: das Interesse. Vergleichspunkt betrifft nicht der Grössenmessung zu dienen. — Der Begriff der Materie.

aut in motibus imprimendis. einen Inbegriff latenter Der Begriff der Kraft stellt somit. nichts Geringeres als eine Bedingung der Möglichkeit der Dynamik als Wissenschaft 1 ). sed quiddam et absonum. ist nicht schlechthin durch die Erfahrung gegeben. mit der er einen neuen allgemeinen Grundbegriff der Physik erfasst hatte. Urteil über das Verhältnis des Grundprinzips zur Erfahrung aus- gesprochen. über das Leibniz verfügte. so erscheint seine Forderung in der That als eine kühne Antizipation der Erfahrung. Diese Urteile enthalten bei weiterhin ein Postulat: das Postulat der Eindeutigkeit der Mass- Elemente durch verDer allgemeine Erhaltungsgedanke tritt bei Leibniz zuerst in dieser Form als die Forderung und eindeutiger Verhältniswerte beim Uebergang fester zwischen den Sondergebieten physischen Geschehens auf. Damit ist schon hier ein allgemeines verhältnisse der Darstellung zweier schiedene physikalische Leistungen. wie alle echten Begriffe. 208 ff. wie wir sahen. aber der Prozesse Gesichtspunkt der Vergleichung selbst. — In der neueren Litteratur über die Geschichte des Energieprinzips pflegt die man die Leibnizische Leistung Begriffs Aufstellung des der „lebendigen und Vorarbeit auf Kraft" und den Diese Satz der Erhaltung der lebendigen Kräfte zu beschränken. wie Leibniz gegen Jon. dent et satisfaciunt. vagum . caderet tota Scientia Dynamica seu impossibile esset vires aesfi - mare: imo potentia non esset quantitas certa. Wenn man das geringfügige Material an Beob- achtungen berücksichtigt. der zur Forschung nach festen quantitativen Beziehungen treibt. consumendo ipsa in Elastris intendendis. Bernoulli ausspricht. Urteile dar. ist dadurch gerechtfertigt. et alia proportio virium inter duo corpora datae celeritatis oriretur. durch eine Gesamtheit intellektueller Operationen erst zu gewinnen. Die Erhaltung der lebendigen Kraft beim elastischen Stoss bildet jedoch für ihn nur die erste littemrische und polemische Auffassung Streit mit J III.308 Der Begriff der Kraft. sondern aus ihr. quam prodiret in ponderibus attollendis. 210: Hae ratio<-mationet> semper sibi respon) Math. bes. Diese Forderung aber bedeutet. Si vero non procederent. deren Recht ihm jedoch in der Schärfe und Klarheit gesichert war. dass Leibniz selbst in dem den Cartesianern diesen Punkt beständig hervorgehoben hat. allgemeine Das Bestehen bestimmter Aequivalente für gegebene muss allerdings empirisch aufgezeigt werden.

Die Mannigfaltigkeit der Erscheinungen nunmehr im Massbegriff der Arbeit auf einen gemeinsamen begrifflichen Nenner gebracht. wie später in der Nebenergebnis auf.. damit aber auch erst in ihrer logischen Eigenart ist 1 ). nicht um sie in einem mystischen „Ding an sich" der Kraft zu vereinen. wenn ist. In Leibnizischen der Quantität des Effekts. 309 Anknüpfung an bekannte Probleme und das gewisseste empirische Beispiel seines Gesetzes. ö. beruht dagegen. die ihre gegenseitige Vergleichbarkeit und i) Math. Er beschränkt sich nicht auf ein Problem. die Kraft als ein einWesen zu Grunde zu legen und ihre Besonderheiten der Verschiedenheiten Existenzform dieses Urwesens zu deuten. hinter den Erscheinungen und ihrer Vielheit absolute Einheit der Kraft sich verbirgt: diese Frage wird Gegenüber der Vorstellung. indem sie aufgebraucht wird. auf einer weit allgemeineren logischen Grundlage. das sich mit dem der ursprünglichen andersartigen Kraftbegriff verbindet: sondern er bezeichnet den eigentlichen und notwendigen Ausgangspunkt Problemstellung. II. den sie erzeugt. Dieser Begriff als ein analytischen Mechanik. bestimmt sich die Kraft erst als Grösse. II.Einheit der Naturkräfte" gilt in allem Wechsel und aller Verschiedenheit ihrer Aeusserungen verbürgt. 247: J'estime la force par reffet quelle en se consumant. Von der Mannigfaltigkeit der Erscheinungen wird ausgegangen. als Was etwa gestellt. Vgl. dass der Erhaltungssatz von Leibniz durchaus als immanente Gesetzlichkeit der die Phänomene gedacht Konsequenzen des Satzes sind daher Welt der metaphysischen Substanzen. die man der Erscheinungswelt etwa zu Grunde legen mag. die man sich von Leibniz' Kraftbegriff zu machen pflegt. sich später ergeben wird. Gerh. sondern bezieht sich von Anfang an auf den Begriff der Arbeit. Die .Das Erhaltungsgesetz etc. sophie hat Anteil. — Der Begriff der Materie. wie sich zeigte. peut produire . das nur der Ausdruck für besondere Thatsaehen innerhalb eines bestimmten Gebietes ist. sondern um eiue reine Die Ableitung und unabhängig von der Methode zu ermitteln. der ihm eigenist. der in voller Allgemeinheit tümlich konzipiert wird. ist dies allerdings paradox: niemals aber die Paradoxie wird schwinden. die An diesem Ergebnis der Leibnizischen PhiloMetaphysik im gewöhnlichen Sinne keinen heitliches als Nirgends geht Leibniz davon aus. IH7 u. Der neue Gedanke. tritt nicht.

dass der Arbeitswert etablir Gesamtursache dem nature der Gesamtwirkuug identisch Cartesien tiens sein muss. Die Lehre von der Energie. Energetik hat er Diesen Leibniz wichtigen zuerst für in Grundbegriff die der modernen der theoretische Betrachtung eingeführt: bezeichnet mit ihn. Pars I. S. .. da er auf der Wissenschaften erwachsen ist und somit das Problem der Einheit auf die Einheit der Erfahrung dem Grunde bezieht. Elle ne dit pas i) 2 ) Dynamiea. sondern mit dem schärferen und tieferen Ausdruck.310 Abhängigkeit Der bestimmt. Aufstellung des Arbeitsbegriffs ermöglicht ist. VT. der Logik — ein allgemeiner Gesichtspunkt der Messung für alle Naturprozesse aufgestellt ist. 1887. nach Leibniz' Defi. der jetzt durch die dinglichen Ursache fernzuhalten. ist jedoch dabei auf seine metaphysische Fassung in Spinoza und Toland zurückge- gangen 2 ). „Au loi lieu du Principe la on la pourrait plus une et autre la de que je qu'il universelle plus invio- lable. Das Grundgesetz fordert nun zwischen den beiden Gliedern nicht nur Proportionalität. S. Unter „Ursache" verstanden werden. 294. ihrem von einander gedacht werden: vor allem ist also jede Vorstellung einer konstanten. Leibniz' Monismus darf mit grösserem Rechte als wissenschaftliche Vorbereitung des Gedankens gelten. Math. die in und als „Wirkung- soll anderes zwei aufeinanderfolgende Ereignisse Uebergang in gesetzlicher Abhängigkeit der Zeitreihe.als eindeutige Funktion des Nachdem nunmehr Grössen wertes der „Ursache* dabei nichts erscheint. Aequivalenz. savoir y a toujours une parfaite equation et entre la cause pleine l'effet entier. kann das Grundgesetz in bestimmter und unzweideutiger Form ausgesprochen werden. — — 1 dass wir sie gemeinsam auf ein einheitliches Erkenntnismittel Man hat in neuerer Zeit den philoder Grösse zurückbeziehen. 14 f. was durch dasselbe Mass erkannt wird ): so wird auch nition die Gleichartigkeit der Phänomene nur dadurch zu erreichen sein. In allem Geschehen ist der vorangehende Zustand mit dem künftigen durch eine mathematische Gleichung verbunden. Begriff der Kraß. sophischen Monismus als eine der geschichtlichen Grundlagen des modernen Energiegedankens anerkannt. Helm. Lpz.Homogen" ist. so dass der Grössen weit der „ Wirkung'.

VII. die weiteren Entwicklungen sprang überall auf Leibniz zurück.). 45 arte f.'{ 1 seulement que plus les effets sont proportionuels ett'et aux eauses: mais de ä 1 ) que ehaque eutier est equivaleut sa il cause.Kerl. nie ein Glied oder ein Teil eines Gliedes zu Null . III. 201: Ostendo Algebrae Meelianicae genere aequationem effectum nulla 206.Das Erhaltungsgesetz etc. (. f. Die Fortwirkung Leibnizischer Gedanken in der modernen Forschung wird hier mittelbar durchweg bestätigt. et doune moyen de reduire Es ist les forces un calcul de geometrie" -). S. Christoph Sigwart gewidmet. 621 VI. Hat die Ursache c Wirkung e. Die wichtigsten logischen Grundmotive. Diese erste Eigenschaft aller Unzerstörlichkeit. — Hat die !) Zur Erklärung vgl. wie aus der Natur einer Gleichung erhellt. Ahkandlungen. . Kt quoique cet axiorae soit tout ä fait metaphysique a ne laisae pas d'etre des plus utiles il quou an puisse employer eu physique. Robert Mayers Darlegungen zeigen bis in Einzelheiten hinein eine überraschende Uebereinatimmung mit Leibnizischen Gedanken: eine Uebereinstimmung. mithin findet auf dieselben volle Anwendung causa aequat e ff actum. Erst nach Abschluss dieser Mayers Entdeckung und Beweis d»-s Elnergiepriacips" kennen (Philosoph. 455 Schrift lerne ich Rie hl s Aufsatz „Robert .61. 3 latentem II. die natürlich aus der Gemeinsamkeit des Grundproblems. die Riehl aus Robert Mayers Schriften heraussondert. so hat eben damit c zu sein aufgehört: c ist zu e geworden: wäre nach der Hervorbringung von e c ganz oder einem Teile nach noch übrig.) . ff. ferner u. — Der Begriff der Materie. "VT. weisen in ihrem I'i (Vgl. 208. Mayers erstem Aufsatz der Grundsatz: die — . s. vgl. Math. den in neuerer Zeit der erste Ent-> decker des Aequivalenzgesetzes wiederum angeknüpft hat. 325: Est eiiim meta- physicae traetare de mutatione (tempore. 437 VII. nicht aus irgend welcher äusserer Beeinflussung zu erklären ist 3 ) „Kräfte" sind Ursachen — heisst es in R.. In einer Kette von Ursachen und Wirkungen kann. 306 III. b! Math. S. dieses Abschnitts bes. Stellen wie Gern. causam et violabilem. dieser Satz. so müsste dieser zurückbleibenden Ursache noch weitere Wirkung werden. so ist c == e: ist e wieder die Ursache einer andern Wirkung f. VII. -287. Tübingen 1900. continuo) in - Universum. ihre Ursachen nennen wir gegebene Ursache c eine ihr gleiche Wirkung e hervorgebracht. die Untersuchung über das Verhältnis des Krhaltungs- princips znr Erfahrung. quodam ut ita dicam inter Gerh. so ist e = f u. 52.

5 sondern sie bildet eine An- Robert ) Bemerkungen über die Kräfte der unbelebten Natur (1842). Diese Bedingtheit wird nicht in erster Linie als Thatsache der Beobachtung behauptet. und Unter der Ursache wird daher diejenige Hypothese Erkenntnisbedingung verstanden. Welche Be- ziehungen innerhalb der Gesamtheit des Erfahrungsinhaltes wir als causale herausheben und auszeichnen wollen: dies ist nicht. schon durch die gegebenen genügend bestimmt.) Vgl.. fundamentales Po- stulat für alle Feststellung ursächlicher Verhältnisse bildet nun der Begriff der exakten quantitativen Bedingtheit der betrachteten Elemente. S. 312: causae non a reali influxu. Gerb. prop. sondern wir beschränken diesen Wert Ein solches wissenschaftlich auf Successionen. sind. Stuttgart 1893. wie die naive Auffassung annimmt. p. sondere bedeutet die Kausalität nach einem fundamentalen von der Erkenntnis vorhanden Grandsatz seiner Philosophie kein Verhältnis transscendenter Dinge. VII. Der Satz wegs Ursache und Wirkung . . 473 u. die Der Begriff der Kraft. S. aequat effectum" will keinesdie unab- hängig beschreiben und Für Leibniz insbezwischen ihnen eine Beziehung vermitteln. bes. > e ausfallen. I causa oriatur effectns. qui causae gemellum contineat et aliquid praeterea actrvum 2) etc. Leibniz. .. unt. Et en effet ä prendre tous les phenoinenes petits et grands. deren Annahme das ). sed a reddenda ratione sumuntur 's. C'est pourquoi nous disons que ce coi|i> z. Dynam. II. . 69: en est cause parce que par son moyen nous pouvons expliquer distinctement ce qui arrive . bes. die einem Inbegriff reiner Er- kenntnisbedingungen genügen. der Begriff des Metaphysischen selbst in einem zweideutigen Sinne genommen. Ann. Die Mechanik der Wärme. 3: Fieri non potest. IT. Nicht jeder beliebigen Aufeinanderfolge von Zuständen erteilen wir den objektiven Wert Inhalte selbst eines Kausalverhältnisses. Gerb. dass in ihnen ein „metaphysisches" Prinzip zur Grundlage eines reinen ErIn diesem Einwand jedoch ist fahrungsgesetzes gemacht werde. ut ex Vgl. 2 Ganze eines betrachteten Prozesses exakt zu erklären vermag Damit aber ändert sich die Richtung der Frage. Wirkung von c überhaupt also "'). sect. 3. 23 f. s. Mayer. was gegen die Voraussetzung e == e Man hat diesen Sätzen häutig vorgeworfen. sondern lediglich ein Instrument für die Ordnung der Erscheinungen. B. il n y a qu'une seule hypothese qui serve a expliquer le tout distmctement. ferner Gerb.312 entsprechen. II.causa als absolute Realitäten.

Dieses allgemeine Prinzip entscheidet von nun ab darüber. Leibniz hatte sie. 282). dass sie die Kausalität streng auf das Geschehen innerhalb der Zeitordnung sofern sie nicht nur als Die Newtonsehe Kraft einschränkt. indem er den Begriff der Ursache als die Bedingung erkannte. so dass der Gesamtinhalt des folgenden Zustandes durch den Inhalt des vorhergehenden in einziger Weise gegeben ist. über die zu streiten müssig wäre: die Frage ist. Die allgemeine Aufgabe des Ursachenbegriffs lässt sich jedoch unabhängig vom jedesmaligen Stande ihrer wissenschaftlichen Lösung vergegenwärtigen. Es ist Sache der Erfahrung. wendung der Begriffe „Ursache" und . — Der Begriff der Materie. ob. \\\ . Eine solche Verdinglichung der Ursache kann die Leibnizische Auffassung. Von ihm aus wird Zeit sich in die dass die Momente der numerisch Forderung gedurchaus bestimmter Abhängigkeit auseinander erzeugen müssen. unter der die objektive Zeitordnung der Erscheinungen allein eindeutig bestimmbar wird (s. durch deren Gesamtheit die Einheit und Einzigkeit der Zeitordnung und die gegenseitige funktionale Bestimmbarkeit ihrer Inhalte verbürgt wird. stellt. ob und wie weit die gedankliche Forderung in gegebenen Naturthatsachen realisierbar ist. Ein logischer Vorzug dieser Auffassung liegt zunächst darin. nicht zulassen. — analytischer Ausdruck. S. sondern sie mitten in dem zeitlichen Prozesse des Uebergangs von Mo- .Das Rrhaltungsgesetz etc. Sie setzt also eine Konstanz ausserhalb des zeitlichen Geschehens.. dass — die selbst unveränderlich — Veränderung aus sich hervorbringt.Wirkung" nicht mehr um allerdings eine blosse Bezeichnungsweise. sondern als Ursache der Beschleunigung festes ausgefasst wird — stellt ein ruhendes Sein dar. dennoch mit ihren Wirkungen in den zeitlichen Verlauf eingreift. isolierten Sein darzustellen. wie sich schon klar erfasst. Darin aber liegt ein Kriterium von durchaus gegenständlichem Werte. zeigte. darüber zu entscheiden. die sich unter der Voraussetzung des Kontinuitätsgedankensund seiner begrifflichen Konsequenzen entwickelt. Ihr ist die Veränderung positive Voraussetzung der Bestimmung: so sucht sie auch die Objektivität der Ursache nicht in einem selbständigen. welche Bestimmtheiten der Erfahrung uns im Besonderen als kausale Jetzt handelt es sich in der AnVerhältnisse gelten sollen.'> Weisung für die Richtung der Forschung. wie weit eine einzelne beobachtete Verbindung die Erkenntnisbedingungen in sich verwirklicht.

" (3. und ihm treffende Metaphysik hatte also hier in mehr Anteil gehabt. Die Elemente des Kausalverhält- nisses gelangen erst in dieser Auffassung zur gleichsam logischen Aequivalenz. 229). Veränderung durch Veränderung: die Konstanz eines Dinges. musste man ihm eher den metaphysischen Charakter der Monadologie als den wissenschaftlichen eines reinen Grundsatzes zuschreiben. sofern sie unter den Bedingungen — wie Leibniz es scharf — einer „mechanischen Al- gebra" von uns aufgebaut wird 1 ). ment zu Moment zu gewinnen. um von ihnen aus zu den empirischen Gegen- ständen wissenschaftlich vorzudringen.314 Der Begriff der Kraft. Aufl. Am deutlichsten tritt dieser Irrtum in Dührings Leibniz dieses die Geschichte wir Kräfte für der mechanischen Prinzipien es hier hervor. eine Doppelheft Beziehung Begriffe Der Satz „causa aequat effectunr bedeutet einen ursprünglichen kritischen Massstab. häufig verkannt. des Seins an. Sie gehören nicht mehr verschiedenen Dimensionen einen ursprünglich einheit- sondern der der bezeichnen lichen Prozess. zeigt. aus dorn der erkenntniskritischen Verbindung des Kausalbegriffs mit Grössenbegriff bei Leibniz Ferner aber und . Vi. dass der Erhaltungsgedanke bei Leibnitz resultiert. Wissenschaft bezeichnet von Ursachen giebt es nur.niemals aber durch Ereignis. dies muss besonders hervorgehoben werden gesetz i) bezieht sich das Aequivalenz- niemals auf diejenigen die man Math. auf diese Weise leicht Die unzudie Unverlierbarkeit derselben zu behaupten. als Indem man aus bei Leibniz eine Folgerung dem Substanzbegriff ansah. 201. das Erhaltungsgesetz auf die Objektivierung der bezieht. eines vom zureichenden Grunde Die sie der Quantitäten. . Man hat diese streng begrenzte Gültigkeit des Erhaltuugssich allein wonach er empirischen ^Phaenomene gedankens. „Auch dürfen nicht vergessen — im heisst - dass Substanzen dass es metaphysischen Sinne Worts ansah.Kräfte". in sich erst für die analysierende Betrachtung zerlegt. nach welchem wir unsere von Ursache Eine und Wirkung gestalten sollen. wurde. Sie bedingt daher Ereignis durch . als etwa die logische Konsequenz eines quantitativer Bestimmtheit gewonnenen Satzes S.. Kausalitätsgesetzes. oder. mit anderen Worten. indem vorhergehende Entwicklung hat das Gegenteil genachwies.

275 (s. HM: Corpus cum vis suae (derivativae scilicet) partem alten tribuit. <>. 251. Descartes" theologisch-metaphysische Deduktion des Gesetzes aus i) Gert. partem ut summa virium eadem inaneat. totalis. Phänomene: sich auch das Erhaltimgsprinzip als die wissenschaftliche Grund- — lage immanenten „Vires quae ex massa der Erklärung derivativae der sunt Erscheinungen et erweist. et velocitate oriuntur heisst es in einem Briet an de Volder — ad aggregata seu Et cum de vi primitiva manente phaenomena pertinent.Caeterum et suadeo. also der Auch die Bezeichnung des Erhaltungsgesetzes als „metaphysisches" Prinzip allgemeinem die muss daher Sprachgebrauch — in — vielmehr Uebereinstimmung mit Leibniz' als ein Hinweis auf aufgefasst logischen Fundamente des Gesetzes werden. vgl. dass Leibniz selbst die unmittelbare Gleichsetzung des Erhaltungsgesetzes mit dem Gedanken In der Unzerstör- lichkeit der in Substanzen in ablehnt. III. Die derivativen womit Kräfte aber sind. — Der Begriff der Materie." a (S. magis Physicis quam philosophicis immoreris. ut dum in vigore es aetatis. somit. 51). — die auch in anderer Beziehung merkwürdig ist. 457. loquor. neque ego in Systema Harmonieuni ineidissem. S. ipsa nisi leges raotuum prius constituissem.. 185. nicht der primitiven Kräfte. in der Leibniz es niemals aus der Monadologie zureichender Weise ableiten: sondern es wie Dill mann mit Recht hervorhebt 3 ) — umgekehrt eine der Voraussetzungen. auf Grund deren der Begriff der Monade erst entdeckt worden ist. Quae tarnen non ideo dico. VI. 299) und Math. wie Leibniz hervorhebt.<xerh. II. philosophando. . . ein Gesetz in der Sprache des Systems ausgedrückt — der derivativen. Eine ausdrückliche Bestätigung dieser Ansicht enthält der Briefwechsel mit Christian Wolf in einer Stelle. a. quae systema causarum occasionalium evertunt. S. Mathematicis. a. non intelligo conservationem potentiae motricis W ir sehen de qua olim inter nos actum est' 1 ). praesertim Mathematica potissimum juvent philosocum phantem. sed ut ad severiorem philosophiam Die Feststellung der Bewegungsgesetze liegt Monadenlehre und der praestabilierten Harmonie voraus. ob.Das allein als Erhaltungsgesetz etc. der That liesse sich das fasst. ut Te deterream excitem. 2 ita retinere. Vgl. 315 Es ist Substanzen im metaphysischen Sinne bezeichnen könnte. Gesetz bildet der Bestimmtheit. IJ.

die Begriffe des Kraft wrbrauchs (consnmere. u. 25. die unter den Voraussetzungen des Beharrungsprinzips erfolgt. hat Leibniz ausdrücklich zurück- gewiesen nun kritischen vor allem in der nach der ursprünglichen Forderung Umgestaltung des Kausalbegriffs bewähren. u. eine äussert ohne abzunehmen. — Die logische Kraft des Aequivaleuzgedankens sollte sich — rungen in der Zeitreihe bedeuten. 111. Math. consomtion. hervorbringt. 370. VI. sofern sich in ihr wegen der Unabhängigkeit von äusseren Wirkungen (dieselbe Grösse der lebendigen Kraft und somit indirekt) dieselbe Geschwindigkeit von Zeitmoment zu Zeitmoment überträgt und gleichsam immer von neuem aus dem Es fehlt hier an vorhergehenden Zustand identisch erzeugt. ö. als . nach der Ursache und Wirkung lediglich Verände. Die Kraft und ihre quantitative Realität lässt sich nur im Gesetz ihrer Umsetzung festhalten: das Gesetz der Erhaltung der Kraft ist ein Gesetz des Die logische Elimination der zugleich eine wichtige Aende- Kraftverbrauchs. Gerh. non posse novam vim produci <|uin simul prior consti-! mattur. impensa'' 191. L61.316 der Dir Begriff der Kraft. Un Veränderlichkeit \). 3. die in Anfang seiner Untersuchungen gestellt worden ist. vgl. 217. ') Gerh.. das. 1U\: manifestum est. gilt ihm nur als ein besonderer Fall des Erhaltungsgesetzes. Gottes." Leibniz unterscheidet gelegentlich den einer „formalen Effekt" der reinen Trägheitsbewegung. 221. dinglichen Ursache bedingt nun rung der physikalischen Auffassung. der in Ortsveränderung einer Kraft von dem realen. wird ). giebt es Hil- welche Wirkung 2 den Physiker nicht blossen ). IV. VI. . 244 Math. 208. B. Math.Vis II. Auch hierin trifft Leibniz mit einer For- derung zusammen. z. besteht. Vgl. indem es aufgewendet wird.Eigenschaft" neuerer Zeit von Robert Mayer an den bezeichnet: „eine konstante Kraft. Als ein Fortschritt in dieser Richtung ergab sich bereits die prinzipielle Begrenzung. II. dass er beide Fälle unter gemeinsamen Gesichtspunkt zu vereinen sucht: die Bewegung. . 47. s. sondern solche. II. L90. Mechanik der Wiinno S. der durch Aufwendung selbst und wiederum zu anderen Wirkungen verbraucht werden kann 3 zur Arbeitsleistung erzeugt. Kraft ist danach ein Objekt. 223. Dabei einen ist es besonders interessant. <ierh. Bewegung Deshalb wird die Schwere nicht als „Ursache". 61.

Wenn ferner gleichförmige stand innerhalb des zeitlichen Geschehens so zeigt sich darin prinzips als stetige Erzeugung des Inhalts unter einer Identität der Bedingungen aufgefasst wird. jedoch liche in dieser Allgemeinheit nicht als individuelle geschicht- Charakteristik der Leibnizischen Dynamik gelten. Die Geschichte und die Wurzel des Satzes von der Er1872. I. deutlich die beiden Gedankenriehtungen unterscheiden. von sämtlichen Begründern der modernen Mechanik. 317 der genaueren Vermittlung. über die Erhaltung der Kraft. von Galilei. 308 ff HC. etc.847. Gehalt des Princips von der Unmöglichkeit des perpetuum mobile bildet nun auch bei allein — Leibniz die beständige Grundlage der Beweisführung: liert sie er formu- seinem ausgeführten Werk über Dynamik als „Axiom" und benutzt sie besonders im Streit über das Kartesianische Das Prinzip kann Kraftmass als entscheidendes Kriterium 3 in ). II. den gesamten ohne jede besondere Voraussetzung Die allgemeine Ueberzeugung abzuleiten-). Während R. Gerh. dass die unbegrenzte Gewinnung -) 3) Helmholtz. S. 206. . II.Das Erhaltungsgesetz etc. 349 f. 8. Math. VI. haltung der Arbeit. legt Helmholtz den Satz des ausgeschlossenen perpetuum mobile seiner Untersuchung zu Im Beweis des Grundgesetzes Grunde Man hat seither versucht. 289. Berlin 1. in diesem Satz das eigentliche Fundament des Energieprinzips nachzuweisen und aus ihm 1 ). Seine besondere Eigenart bei den einzelnen Forschern bestimmt sich im Ganzen nach dem Verhältnis. Prag. dass hier zum ersten Male versucht wird. als das erste Grundgesetz der Meder Be- chanik einen Sonderfall eines umfassenden jeder Prinzips Energetik anzusehen. ferner Math. 1887. mit den wiederum der Zusammenhang des Erhaltungsallgemeinen Grundlagen des Kontinuitätsgelassen sich dankens. !:>Sfi'. Stevin und Huyghens vorausgesetzt wird 4 ). nun bei Leibniz die auch in der Entwicklung der modernen Theorie zu gesondertem Ausdruck gekommen sind. Mach. 2271 VI. — — Der Begriff der Materie. ff. S. Planck. Lpz. 4 ) 154 cf. Mayer von der Gleichheit der Ursache und Wirkung ausgeht. in welches es zur Forderung Für der durchgehenden mechanischen Naturerklärung tritt. s. . das Princip der Erhaltung der Energie. Helmholtz nun *) da es besonders ist der Satz. vom es allgemeinen erkenntnis- kritischen Standpunkte aus bleibt jedoch wichtig.

Diese Annahme gilt ihm nicht als Ausdruck einer Erfahrungstatsache. Wirkungen in dahin. Ess. auch In auf die prinzipiellen Mittel. in sondern wird.Helmholtzschen BeEinheit der Erkenntnis: zeichnung als eine Bedingung der vollständigen B egrei flieh keit : der Natur. das sich aus reiner Vernunft erweisen. 12. dass der Natur zurückzuführen seien auf anziehende Kräfte. Dennoch gewinnt eine auch an diesem Punkte sobald seine Auffassung eigene und originale Bedeutung. sondern rationale Forderung zum Zwecke der durchgehenden als eine in der Kantisch . der Kraft. Dieser Doppelheit. daher allgemein die Aufgabe der physikalischen Naturwissenschaft die Naturerscheinungen auf derartige Kräfte zurückzuführen: „die Lösbarkeit dieser Aufgabe ist zugleich die Be- dingung Auffassung gegenüber verlangt die moderne Energetik. dass der unabhängig von jeder besonderen NaturaufErhaltungssatz fassung. In dieser Grundansicht ist Leibniz Karte- sianer geblieben. so ergiebt sich hier eine eigentümliche vollständigen Begreitiichkeit der Natur". Vorgänge weDescartes dient die Reduetion auf mechanische sentlich der Forderung anschaulicher geometrischer Evidenz. man von der äusseren Uebereinstimmung im Ergebnis zu den Für tieferen Gründen der logischen l'eberzeugung zurückgeht.auf einander wirkenden Punkte abhängt. IV. insbesondere von jeder speziellen mechanischen Deutung der physikalischen Einzelvorgänge. Diese Forderung bezieht sich nicht nur es auf das konkrete Er- gebnis der Konstruktion der Naturerscheinungen. niemals aber durch eine noch so grosse Anzahl von Erfahrungen sicher begründen lässt (Nouv. von Arbeitskraft unmöglich alle mit der Annahme identisch. So wendet er sich gegen Robert Boyle der den me- chanischen Charakter aller Naturprozesse aus Experimenten herzuleiten versucht hatte: der Mechanismus ist ein Prinzip. zurückführen wird Geschehen und in ihnen sich auf mechanische Vorerklären allein vollständig von Leibniz überall vorausgesetzt. gewonnen und durchgeführt Versucht man Leibniz' Stellung innerhalb dieses Gegenwird.31§ Der Begriff ist. Dass alles gänge lässt. Die Prinzipien behalten zwar ihre der Infinitesimalrechnung . denen gewonnen und im GrundLeibniz" Begründung der methodischen prinzip seiner Dynamik ist diese Beschränkung Erkenntniswerte aufgehoben. der satzes zu charakterisieren. deren Intensität nur von der Entfernung und abstossende Es bestimmt sich de). § 13).

1 ) ascensionalest Nachdem sich im Gesetz der Aequivalenz von Ursache und Wirkung und im Satz der Unmöglichkeit des perpetuum mobile zwei verschiedene Grundmotive des Erhaltungsgesetzes ergeben Xon gravitati nie effectum sumas. Gerh. Math. . so allgemein sie bildet nicht die zureichende und notwendige Grundlage des Erhaltungsgedankens. 78. s. das Wesen der physikalischen Den Ausgangspunkt der Unter- suchung bildet das rationale Grundgesetz der Erhaltung: die mechanische Deutung der Erscheinungen ist das Mittel. gravitas prae aliis sit intellectui . refert . Insbesondere betont Leibniz. II.. II. steht für Wirksamkeit erst zu gestalten.) Ma demonstration est independante de toute Hypothese. III. quomodo Jinea Cornea sit descripta. aber diese Auffassung selbst. 3'20 III. — Der sie Begriff' der Materie. 310. permissum est medium eligere scopo aptum nee uno magis quam alio modo naura sibi aliquid extorque ri patitur. dass der Beweis des Grundgesetzes sich nicht auf die Gravitationserscheinungen beschränkt. Bernoulli Math. Gründen fest. 208 f. wohl aber die Prinzipienlehre der wissenschaftlichen Erkenntnis. 319 auf die Beziehung zur Anschauung. Eine derartige Umkehrung verändert zwar nicht das ausgeführte Weltbild. von denen er als passendster Illustration des allgemeinen Gedankens ursprünglich ausgegangen war. 58 f. Daher richtet sich jetzt auch im Gebiete der Naturforschung das philosophische Interesse nicht thetischen Bilder. In dieser Hinsicht geht er besonders über Huyghens hinaus. Nee quod interventu gravitatis haec consequor. der die Erhaltung der lebendigen Kraft die Erhebungskräfte (forces im Wesentlichen auf eingeschränkt hatte. in mehr wir in erster Linie auf die hypo- denen A'orgänge zu erfassen suchen. — Vergl. (Gerh. um diesen Grundsatz empirisch durchzuführen. III. Leibniz allerdings aus prinzipiellen ist. non magis quam ad demonstrationes Conicas refert. quo ef fectus causam excedat (An Jac. tametsi J ) alligo. Wert und Geltung des Erhaltungsgedankens sind somit für Leibniz nicht von besonderen Vorstellungen über die Natur der physikalischen Klüfte abhängig: vielmehr sind die Begriffe von besonderen Naturkräften und ihrer nach dem allgemeinen Postulat der Erhaltung Dass diese Gestaltung schliesslich auf eine einheitliche mechanische Naturauffassung führen muss. .Das Erhaliungsgesetz etc. 45 u. sed idem obtineri puto quemcunque apta . aber sind selbst nicht Möglichkeit unmittelbarer anschaulicher Darstellung angewiesen.

. »> Math. die zurückbleibt.320 De* Begriff der Kraß. mais sur des principes qui rendent raison de ces experiences meines. confirmee dejä par une intinite d'experiences. sollte es Die einzige Frage. et par le le soin que prend la nature d'eluder tout ce qu'on peut inviter pour mouvement perpetuel mecanique oü la cause surpasse son effet. haben lässt sich nunmehr allgemein die Frage erheben.. betrifft sind. et qui sont capables de determiner les cas dont on n'a pas encore ni experiences ni regles: et cela par ce seul principe de l'egalite — de la cause et de l'effet . In diesem Sinne hat Leibniz besonders hervorgehoben. dass das Erhaltungsprinzip nicht als blosser zusammenfassender Ausdruck einer Reihe experiDiese bementeller Beobachtungen verstanden werden kann. in welcher Beziehung das Gesetz zur Erfahrung steht und welchen Anteil apriorische und empirische Elemente an seiner Begründung haben. dass die Grenzen der Aequivalenzbehauptung über den besonderen Fall der Stossgesetze hinausreichen. Hier nun hebt Leibniz hervor. an dem sie empirisch heisst zuerst in dargelegt Briefe worden an de war.. den Wert des allgemeinen Satzes in Bezug auf die besonderen Beobachtungen. die künftig erst zu gewinnen keines Wortes bedürfen. Darüber zwar. die . II 308 und 310. puisque tous mes sen- timents ne sont appuyes que sur la seule egalite de la cause et de l'effet. „II est manifeste — es einem que ce que je dis sur les corps sensibles n'est F Hospital point fonde sur les experiences du choc. stimmen wohl seine erste Aufstellung. ! ) Das Verhältnis des Erhaltungsgesetzes zur Erfahrung kann Der Wert nicht klarer bezeichnet werden. als es hier geschieht. Der Gedanke begnügt sich nicht mit der einfachen Wiedergabe eines schon gefundenen Thatsachen-Materials sondern er enthält ein schöpfensches Prinzip für die Entdeckung solcher Thatsachengebiete. nicht aber den Umkreis und die Weite seiner wissenschaftlichen Geltung. On peut faire (des experiences) telles qu'on voudra.. ohne ihn der Erkenntnis unzugänglich blieben. die ihm vorausliegen: mehr noch in Bezug auf diejenigen Erfahrungen. et j'ose repondre qu'elles seront d'accord avec ce que je viens d'expliquer. dass der Gedanke sich an den Problemen der physikalischen Erfahrung entwickelt hat und seine Bedeutung allein durch die Beziehung auf diese Probleme erhält.

Diese Ergänzung erfolgt bei Leibniz wie neuerdings wiederum von einem Historiker der Physik hervor- — i) Für Robert Mayer vgl. Dieser Widerspruch muss ausgeglichen werden: ohne jedoch das rationale Gesetz selbst und seine Gültigkeit aufzuopfern. Erfahrungen. Das Prinzip der Aequivalenz muss der allgemeine und massgebende Gesichtspunkt für die Auffassung der Erscheinungen bleiben. Die Gleichung der lebendigen Kräfte gilt. O. — Der Begriff der Materie. in dem es nur sinne dürfen wir das bezeichnen: Energiegesetz als — apriorisches Gesetz des a priori sofern wir mit dem Ausdruck die- jenigen prinzipiellen Werte charakterisieren. C as si r e r. die empirisch niemals streng erfüllt ist. 175. durch welche sich aus dem gesetzlosen Zusammen von Bewusstseinsinhalten erst die Erfahrung als physikalische Wissenschaft heraushebt. 321 des Gesetzes liegt in seiner Fruchtbarkeit exakte Erforschung der Erscheinungen. S. nur für den Stoss völlig elastischer Körper unter einer Bedingung also. kommt der Sinn des Erhaltungsgesetzes als eines Kriteriums zur Beurteilung und Wertunterscheidung gegebener Erfahrungen an einem Einzelbeispiel zum typischen Ausdruck. erweisen sich eben damit als ein unvollkommener Ausdruck der Wirklichkeit und müssen durch die Annahme einer neuen Bedingung begrifflich ergänzt werden. a. was seither zur leitenden 1 ) Maxime der wissenschaftlichen Forschung geworden Bei Leibniz selbst ist. a. Das — gesamte Material an Beobachtungen bildet daher gewissermassen einen einzigen grossen Widerspruch gegen das Grundgesetz. allerdings unabhängig als Prinzip für die Eben damit aber ist er von der „Erfahrung" in dem trivialen Sinne eine ungeordnete Menge wahlloser Beobachtungen bezeichnet. so erscheint der modernen Entwicklung als nüchterner sie gegenüber Ausdruck einer ge- schichtlichen Thatsache: die angeführten Sätze des Briefes an de IHospital sprechen nur dasjenige aus. wie bekannt.. Wenn diese Schätzung des Principe zu Leibniz' Zeiten noch als philosophisches Wagnis gelten konnte. Gegenüber diesem unbestimmten Chaos von Wahrnehmungs-Inhalten enthält der Aequivalenzgedanke die Regel der Beurteilung.-Leibniz' System. hierzu Jtiehl.Das Erhaltungsgesetz etc. 21 . die ihm entgegen scheinen. In diesem des Wortes. die wir als Grund- lagen der Gewinnung von Erkenntnis-Inhalten von den blossen Beschreibungen vorhandener Thatbestände unterscheiden.

kontinuierlichen Einheit der zeigt sich. was die reale Grundlage meiner Ansicht bildet: dass nämlich dasjenige. Seit der Entscheidung. dagegen die eigenen Worte Leibnizens anzuführen.Will „Kraft" einen anderen Sinn geben. III. durchaus im Sinne der modernen Theorie. 82. in der man freilich die 1 ) Rosenb erger. S. Lpz.. u. 221 vgl. sondern der Gesamtvorgang sich der l'mwechslung Wir wie das Resultat der unmittelbaren Beobachtung zum des Geldes sich den Forderungen des Das Gesetz bildet die Grundlage.322 Der Begriff der Kraß. 480. 228. diesem Prinzip gestaltet. VI. 199. f. 231 An Pelisson. gehoben worden ist 1 ). ebenso Math. sich erhält. realen in denen er den Gegenstand der Diskussion und ihren jemand der Wert mit voller Bestimmtheit bezeichnet hat. zerstört. heisst — es in den Briefen an Clarke -. i. ebenso: Math. objektiven Natur fortschreiten. Genug. nicht. Eoueher de Careil I. von der aus wir die Lücken und Unstetigkeiten des subjektiven Wahrnehmungsinhalts im Begriffe aufheben und damit erst zur blossen Schein herabsinkt.. Vorrede seiner Frage nach dem Es blossen Wortstreit abzuweisen. [saac Newton and seine physicalischen Principien. indem der Verlust an lebendiger Kraft auf die Umwandlung in . was andere so genannt haben. ). 1895. II. sodass kein Verlust stattfindet. stimmen. bes. III. sondern nur scheinbar. was ich Kraft Anderenfalls würde das Gesetz der Gleichheit von Ursache und Wir3 Um die kung verletzt und ein Perpetuum mobile ermöglicht" nenne. so will ich über Worte nicht seine Ausdrücke zu bestreiten und lasse jedem die Freiheit.Man wendet mir ein molekulare Energie zurückgeführt wird. VI. vergleichen lässt" 2). Die Kräfte den kleinen Teilen zerstreut. Gterh. . 591 . d'Alembert Dynamik pflegt wahren Mass der Kraft als genügt jedoch. Dieser Gedanke sondern sich erst mittelbar liegt auch der Leibnizischen Bestreitung des Cartesischen Kraftmasses zu Grunde und bildet den eigentlichen logischen Kein der Polemik. 308. 2) 3 ) Erdm. sofern es Erhaltungsgesetzes nicht fügt. die Differenz wird jedoch auf die Massenbewegung verliere Körper verlieren. 775. die getroffen hat. 1 1 h 58. dass man mir zugiebt. ö. 411. inneren Teile übertragen ind ist somit in werden nicht etwa sehen. dass unelastische Dies ist jedoch beim Zusammenstoss Kraft Es ist wiir. Es dass das empirisch Wirkliche dem Prinzip der Er- haltung nicht aus als Materie vorausliegt. dass die Körper in Bezug auf ihre nicht der Fall.

lichen Begriff' Nicht von der Kraft wird ausgegangen. Wenigstens hat er sicher nicht vor der Abfassungsdere Bestimmung. als die lebendige Kraft. II. VI. 1:5:5 u. 216 f. bes. Um übrigens Leibniz' Steldarüber. „Beide Parteien so urteilt ein moderner Physiker waren hier in dem Irrturne befangen. und Leibniz erwähnt dabei nicht. dass er auf die Richtung der Geschwindig- keiten Rücksicht nimmt. 199 I. indem er diesen Begriff auf den Satz der Erhaltung der algebraischen Summe der Bewegungsgrössen bezog. während Descartes ohne Rücksicht aul i s. 243. zeit des Essay in de Dynamique (1691—93?) daran gedacht. dass dieses Prinzip sich von dem ('artesischen Erhaltungsprinzip formal nut der darin Summe unterscheidet. ist noch heute das geschichtliche Urteil über Leibniz an diesemPunkte nicht zur Klarheit gelangt. III. 196. dem Problem der Kräftemessung richtig muss man sich vergegenwärtigen. — — — . die sich als einfache ). 309. . Math. — Der Begriff der Materie. 21* . Erst in der genannten Abhandlung tritt das Prinzip der Erhaltung des Fortschritts oder der algebraischen Bewegungsgrössen und zwar ganz plötzlich und unvermittelt auf. denn Leibniz glaubt durch seinen Beweis zugleich das Cartesische Erhaltungsprinzip als falsch nachgewiesen zu haben. dass etwa der Natur noch etwas Anderes erhalten werden könnte. Gesichtspunkt der Erhaltung entscheidet lung gegenüber urteilen. betont aus — der Masse und Geschwindigkeit bleibt hier in wobei nur gegenüber der Descartesschen Messung dass bei wird. dass er Gehalt des Descartesschen Begriffs der erkannt hat. 127. Das zu beden sachlichen Bewegungsquantität Produkt Geltung. 323 der zutreffenden Definition des Arbeitsaequivalents handelt es sich also in erster Linie. einem willkürum von ihm die der prinzipielle Eigenschaft der Erhaltung auszusagen: sondern welchen Gegebenheiten der Erfahrung der Wert der echten und fundamentalen physischen Realität zukommt. .. der Bildung der Summe des die Unter- schiede Richtung sind. durch Verschiedenheit Vorzeichens auszudrücken Der Satz selbst gilt Leibniz als eine beson- Folgerung aus dem allgemeinen Erhaltungsgesetz gewinnen lässt 1 Während jedoch im Streit über das Kraftmass die sachliche Entscheidung seit Langem erfolgt ist. s. Erdm. dass ihre Ansichten zu demselben Prinzip führen müssten.Das Frage nach Erhaltungsgesclz etc.

Begriffs der ßewegimgsquantitat für den Satz der Erhaltung der algebraischen Summe der Bewegungsgrössen anerkannt und sein Prinzip ausdrücklich als Porti »ildung und Erweiterung. einer allgemeine hat jetzt Verhältnis des Erhaltungsgedankens eindeutigen lässt zur einen klaren und Ausdruck sich Die logische Grundlage des Prinzips aus Summe blosser Beobachtungen allerdings nicht ableiten. Also auch Streit von ein diesem Standpunkte sich nicht betrachtet Streit jener berühmte ganz inhaltleerer. 48. über dessen Wesen man J ). r . und ihre wissenschaftliche Bewältigung fruchtbar dient erweist. ). ISO. II. so kann man es ausdrücken Das Prinzip lediglich dem Interesse der Erfahrung. nicht 2 als Widerspruch zu diesem Satze behauptet. grösse erhalten wissen wollte: auch bemerkt er dass er durch die Annahme alleinigen dieses Prinzips den Streit mit den Cartesia- nern selbst als überflüssig anerkennt und seiner früheren "Ansicht der von Kraft der Zulässigkeit Erhaltung der lebendigen ein das Urteil ist spricht. -] An Bayle (1686) üerh.32 i Der Begriff der Kraft. 94. durch welche wir „Erschei- nungen buchstabieren. um einen Gegenstand. VI. . . f. um sie als Erfahrung lesen zu können". Phil. P. wiss. als sie sich für die gilt sie nur in soweit. die ihm allgemeine Gültigkeit verVon Anfang an hat er daher die Geltung des schaffen würde. an Arnauld (1687 Gerb. — Das Erfahrung gefunden. Es ist eines der Mittel. III. Foucher I. Vgl. Viertel] ahrsch. Leibniz' dynamische Anschauungen. sondern selbstthätig erschaffen und andererseits jedoch Phaenomene — — gestalten will. mit besonderer ) Rücksicht auf die Reform des Kriiftemaasses and der Entwicklung des Princips der Erhaltung der Energie. Harzer. (1683): On pourrait aussi donner une autre Interpretation ä la quantite de mouvement. selon laquelle cette quantite se conserveroit On trouvera que la meine quantite d'avancement se conserve. die Richtung der Bewegung die absolute Summe der Bewegungsnicht. Math. 1881. 127 (ca. Leibniz hatte genügend klare Vorstellungen gemacht hatte" dagegen sogleich im Beginn der Diskussion in Briefen an Bayle und Arnauld den Unterschied zwischen der absoluten Grösse der Kraft und der Grösse des Portschritts nach einer bestimmten Richtung betont und hier bereits eine neue Deutung für das Cartesische Prinzip erwähnt. mais c'est rju* il ne laut pas confondre avec la l ) 1 . die es jedoch nicht als bereits fertige registrieren. M'iantite du mouvement prise dans le sens ordinaire. 1686).

dennoch im Allgemeinen zu Grunde legen. sinon les Experiences et 1' Axiome de l'identicite. Die gewöhnliche und ausserwissenschaftliche Auffassung des Kausalverhältnisses ist dieser Aufgabe nicht gewachsen: sie kann stets nur eine zufällige Verbindung der matik das Mittel Wahrheit von Elemente herstellen. Gern. S. wenn ist diction" 1). VII. einem der Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Der Begriff der Materie. dass sie dem Satze der Identität als gleichwertiges Grundprinzip der Erkenntnis an die Seite gestellt wird. das uns die allgemeine Thatsachen verbürgt. wie hier ausgeführt wird. selbständiges Prinzip aufgestellt ist wird (s. indem Thatsache vom Grunde idealistischen sich nauer zum Gesetz der quantitativen Aequivalenz bestimmt hat. „Mon opinion est qu'on ne doit rien prendre pour principe primitif. hes. oertis pendet Nam ipsa ars instituendi rationibus nititur. in sich bereits das ganze Problem der Es verlangt zu seiner Begründung. experimentis coristat. J) - Er< Im. ist Das Problem wältigt. die durch jede neue Beobachtung auf hebbar ist. 198: Omnia quae certo cognoscimus. dass hier für die also — — . ratio. Induktion. 8 ) Nur in Verbindung mit der Mathematik vermag die Kausalität ihre objektivierende Leistung zu vollziehen. Diese Koordination allerdings ein logisch in der bekannten Gegenüberstellung der Satz des Widerspruchs durch den Satz vom Grunde ergänzt wird. wenn an Stelle der Erfahrungen selbst ihr erkenntniskritisches Prinzip gesetzt wird. quatenus utroque dominatur experimenta iisque utendi Et in a scilicet casu sive fortuna non . fait" ein 281). vel vcl demon- stratiönibus. Diese Entwicklung der Satz jetzt erst zum ge- Abschluss gelangt. ohne über ihre besondere Natur zu entscheiden. de la eontra- ungenauer Ausdruck: ihr wahrer Sinn erhellt eist. ou ce qui est la meine chose. Der Begriff der Wahrscheinlichkeit enthält.verites de ob. eigenes. So ist auch hier der Gedanke des Gesetzes nicht. Namentlich im Briefwechsel mit Jacob Bernoulli. 136. ist dies zum Ausdruck gekommen. Wir erkannten es bereits als einen wichtigen Fortschritt in der Entwicklung des rationalistischen Gedankens. S. der im Sinne be- sofern wir in den gedanklichen Grundlagen der Mathe- entdeckt haben.Das Erhaltungsgesetz etc.. 325 Die Schätzung der Erfahrung führt bei Leibniz selbst dahin. dass wir bestimmende Gesetzlichkeiten und Notwendigkeiten.

der Natur der in ein festes Ergebnis. unter der die Zusammen1 . ob. 83 f. wenn die Dieser Bedingung der Konvergenz von ihnen erwiesen ist. Itaque quis dicet an sequens experimentum non discessurum sit nonnihil a lege omnium praecedentium?" Die per finita empirische Beobachtung also lehrt uns zwar bestimmte „Gewohnheiten'" der Natur. 101. das Ergebnis aus einer Summe von Beobachtungen. 94.. sondern die Voraussetzung. . Hrdin. werden erst dann zu legitimen Zahlen-Objekten. natäs ex reditu causarum. abgeleitet werden. Anm. Noch charakteristischer spricht sich derselbe Gedanke an einer späteren Stelle aus. bes. s. wie das Beispiel des Mathematischen zeigt. Giebt es einen solchen „Quell des Gesetzes" auch tür die zufälligen Wahrheiten von Thatsachen? Worin liegt die Bürgschaft. sondern er muss aus dem . Idque a Te repertum stantiis. als Die Erfahrung liefert uns ihre Ergebnisse eine fortschreitende unendliche Reihe von Einzelfällen. dass ein Inbegriff fortgesetzter Beobachtungen nach einem Grenzwert konvergiert.. ea via tandem aestimatio perfecta obtineri possit. eiri xotjAö.328 Der Begriff' der Kraft. Si*. nicht ohne weiteres ein eindeutiges festes Resultat. sed non nisi <•>. scribis.Cum Emfassung zur Summe erst berechtigten Sinn erhält. S.analytischen v)uell" der Reihe. nicht aber objektive Notwendigkeiten kennen. Math. Sie < aus ihrem allgemeinen Gliede. 1. 70 f. Difficultas in eo mihi inesse vi- detur. III. Beweis aber kann niemals aus der Betrachtung einer noch so grossen Anzahl von Gliedern durch einen Analogieschi uss gefolgert. dass somit die Rücksicht auf eine immer grössere Zahl von Gliedern thatsächlich eine Annäherung an an eine bestimmte „Wahrheit" bedeutet? es unternehmen. Geschehen einzusehliessen behaupten?-) Die Frage nach dem logischen Recht der Induktion ist hier in charakteristischerBestimmtheit gestellten ihrer Beantwortung muss zunächst im Begriff der Natur selbst eine logische Scheidung erdie wir das künftige i) Vgl.. ) pirice quaeris an aestimamus probabilitates per experimenta successuum. Und wie können wir Dinge Grenzen vorzuschreiben. Un- endliche Reihen aber vertreten. quod contingentia seu quae ab intinitis pendent cireum- experimenta determinari non possunt: natura juidem suas habet consuetudines.. die wir der weiteren Erfahrung als Gesetze vorschreiben können. wie es scheinen konnte. 2.

Natu mathematiea Tit fundamenta sese habent ad Physicum practicuni Utinam tarn t'acile esset revocare receptos naturae mores ad aeternae veritatis decreta. est juris. dass speziell auf das die Frage von Hume mechanische Problem des Stosses gerichtet wird.Das Erhaltungsg folgen. . S. causas l'hilosophis legislatoribus plernnique relinquunt. Für Leibniz gelten — wie für Descartes — die Stossregeln seiner als typischer Fall der Naturgesetzlichkeit. Erdm. est quantum a Mathesi disjungitur nihil aliud Ita ex conquaedam consuerudinum naturae suetudine naturae. bes. granis plantarmn in terram projectis similes plantas ingentes et exigua nuce arbores et producere liceat . De anima brutorum XIV. Quodsi igitur Procuratores et Advocati magis. Der Wert und die Sicherheit in der Verbindung von ErfahrungsElementen bemisst sich jetzt nicht mehr nach der Häufigkeit im Beisammen. Matbematicis trans.) 163 . in der die empirische erst in Abhängigkeit als der also die besondere Verbindung unter mathematischer Grössenausdruck bestimmt. . Lips. . Feiler.Vgl. Avant-propos. sondern nach der Exaktheit. examinare positiva quae vocant seu statuta jura ad oanones perpetui (Leibnitii Otium Hannover anum. -. der zuerst das objektive und wissenschaftentsteht giebt. 1718. quo ntimur. . quam facile . f. in den allgemeinen Beist. als die wahllose der Wahrnehmungsinhalten. Diese Erklärung — so mangelhaft sie vom Standmuss dennoch in ihrer punkt der gegenwärtigen Physik ist werden. 195. so Erwartung uud Gewohnheit Weg. liche Recht einer Vorwegnähme der Zukunft einem System mathematisch-physikalischer Grundsätze. t64f. contenti sunt nosse jus. non rationibus causisve didicimus quod exiguis quibusdani -) Physica nostra in observatio quam . . ed. 1 ) Der neue Begriff des Seins. Der Stoss elastigewürdigt logischen Absicht — l ) S.setz etc. iii I Physici practici idem facere eoguntur multo causaruin indagationem naturaeque leges aeternas se habet juris naturae doctrina ad jus civüe. zur Naturwirklichkeit voreines Zusammen von blieben wir auf die subjektive Gewähr Beobachtung allerdings angewiesen. Es entspricht allerdings der Gestaltung des Kausalprinzips in den beiden grossen rationalistischen Systemen. der Aufbau em- pirischen Physik stellt sich die bestimmte Aufgabe. die einzelnen Naturprozesse durch elastische Stösse des Aethers zu deuten und zu erklären. scribunt. — Der Begriff der Materie.-) dingungen des Energieprinzips begriffen Humes Kritik des rationalistischen Kausalbegriffs hat daher gerade den entscheidenden Hauptpunkt nicht berührt. 327 Gäbe es keiueu anderen zudringen. Erdm. Xouveaux Ess.

in Mathematik und Mechanik. keine besondere unerklärliche „Qualität' der Körper. A. dann stehen. .328 scher Der Begriff Körper Gesetz der Kraft. 35. Wir verstehen den Uebergang von Ursache und Wirkung. Die Vorstellung influxu. B. Marburg 1886. den Stoss als Energieübertragung auffassen. um dem Gesetz. indem wir ihn in einer Gleichung fixieren: indem wir also z. VII. für in der voller sieb das Erhaltung die Leibniz allein in Strenge verwirklichte: Rückführung auf ihn bedeutet also den Gedanken.. i) F. > Gerh. war der diejenige Erfahrungsthatsaehe. Lasswitz. Gedanken der non a Begriff reali funktionellen Bestimmtheit ersetzt werden: causae sed ist a reddenda ratione sumuntur Der der dabei wonach bedeutet.ratio" der . die sich zwischen benachbarten Massen nach bestimmter 4 Ein anderes. physikalische Anwendbarkeit zu verschaffen. III. phismus des Kausalbegriffs wird als es schon von Descartes geschehen war.Wirksamkeit- durch den 3 ). den Vorgang des Wirkens in der sinnlichen Der AnthropomorVorstellung zu beschreiben und nachzubilden. Gesch. S. 515. wie sie zur Erhaltung der Kräfte notwendig ist 2 ). gleichsam quantitativer Gesetzlichkeit vollzieht ). von Leibniz noch entscheidender. 28ff. Die Elasticität ist. — Vgl. erklärt sich Aus diesem . S.intiuxus Motiv sein beständiger Kampf gegen den soll physicus'-. Auch das Festhalten an der streng kinetischen Theorie enthält keineswegs die Tendenz.. . aus andersartigen Erwägungen feststeht. beseitigt. die er zunächst in dem doppelten Sinne zu verden Erkenntnisgrund überhaupt alter im prägnanten Sinne die Beziehung auf mathematische Rechnung enthält. elastischen Stosse erhält: vielmehr bedeutet umgekehrt die Re- — x ) duktion auf die Stossvorgänge nur ein Mittel. Diese Aufgabe wenigstens ist auch für die moderne Naturerkenntnis bestehen geblieben. wie Leibniz das 5 hervorhebt. 369ff. ob. Die Erhaltung der lebendigen Kraft ist für wie man es bisweilen dargestellt hat Leibniz keineswegs weil sich die leitendige Kraft beim ein allgemeines Naturgesetz. Das Problem der Kontinuität bes. i 4 S. dass alle empirischen Besonderheiten im ursäch- lichen Verhalten als Spezialfälle des einheitlichen mathematischen Grundprinzips der Aequivalenz zu begreifen sind. Math. sondern sie bedeutet die Annahme einer derartigen Struktur der Materie. a.. Müller. . 312. der Atomistik-fi.

als am Problem der Erhaltung. suivant i les loix de la Gerb. entstanden. . 3*29 innerliches Verständnis der Kräfte zu verlangen.Das Erhaltungsgesetz etc. die er in seinem Ergebnis bekämpfen will. . Die Kraft wird also unmittelbar den Grundbedingungen der absurd: so wenig man etwa der Zahl oder in Erkenntnis an die Seite gesetzt. S. die sich in Leibniz' Rationalismus herausbildet Vernunft wird der Inbegriff der Erkenntnisprinzipien der mathematischen Naturwissenschaft. 342. hat jedoch Leibniz und dies ist eine geschichtliche Anomalie der merkwürdigsten Art gegen keinen Geringeren als Newton zu verteidigen. Die Aristotelische Syllogistik aber ist der Renaissance überwunden und im gemeinsamen sie ist Kampfe bei gegen Galilei bei Descartes ein neuer Begriff der Logik. - Eine .Selon mon sentiment — fährt Leibniz fort — la meine force et vigueur subsiste toujours — — — — — et passe seulement de mätiere en matiere. < >. dass nach ihr die Grösse der Kraft im Weltall sich beständig vermindert. In ein neuer der Begriff der Erfahrung der Durchdringung dieser beiden Begriffe entsteht der neue Begriff der Vernunft. Zeit und Bewegung dunkle Qualitäten vermuten werde. ist nach Leibniz Raum. a.logische Ableitung" des im Humeschen Sinne wird jedoch ebensowenig versucht. — in Der Begriff der Materie. so dass für den Bestand des Universums •-ine immer erneute Einwirkung Gottes notwendig wird. S. Für Hume ist die Logik mit der Syllogistik gleichbedeutend: der Kampf gegen die logische Begründung der Kausalität richtet sich daher einzig gegen ihre Deduktion Ursachenbegriffs - — — aus seit Vernunftschlüssen. Im Streite mit Clarke tritt -der Gegensatz der Anschauungen an keiner Stelle bestimmter hervor. bleibt seine Kritik in ihrer Fragestellung von der falsch populären Auffassung des Kausalbegriffs abhängig.. dass in diesem Urteil eine wirkliche Schwäche des Systems aufgedeckt wird-). Indem Hume diesen tieferen Gedanken verfehlt. Schon in seiner ersten Zuschrift bezeichnet Leibniz es als den Grundmaugel der Newtonschen Physik. a. Es ist nach den neuesten gründlichen Forschungen über Newtons Prinzipien kein Zweifel. — Seinen neuen Begriff der mathematischen „Vernunft". die im Erhaltlingsgesetz zur Grundlage der physikalischen Erfahrung wird. -) Rosenberger.. \Yi. VJI. so wenig ist nach geheimnisvollen Kräfte-Wesen in der Materie zu suchen ').

330 nature et miraeles. — jedoch auch sofern sie den neuen Begriff hat. für Leibniz durchaus Erscheinungen unzutreffend ist. •ausgegangen. mais pour ceux de gräce" 1 ). wird von dem Beispiel eines frei beweglichen Körpers. 746. der durch die „Natur der Dinge'' nicht erklärbar ist. sich somit nach den 1. dem obersten Grundsatz der mathematischdynamischen Erkenntnis. so ist damit. le Der Begriff der Kraft. Denn ein freier Körper muss sich seiner Natur der Richtung der Tan- geute vor der Kurve entfernen (753. bei ordre preetabli: n'est et je tiens. tiefere kritische Erfassung des werden: es ist die die vielmehr die ethischen Problems erst ermöggesagt zu licht hat. Wie man sieht. auf den keine äusseren Kräfte wirken. — wendet sich die Diskussion sie ist In ihrem weiteren Verlauf den Einzelheiten des Attraktionsproblems zu: hier von allgemeinerer Bedeutung. heitliche Universum. 4). ein Wunder angenommen: nach in ein Vorgang. dass nach dieser Ansicht die Vorsehung und die Herr(Erdm. 747. Wir brauchen auf die letztere dass der Bedeutung nicht einzugehen: Begriff des Wunders für den Aufbau der Natur jede Bedeutung verliert. quand Dieu de la f'ait de* ce pas la pour soutenir les besoins nature. schaft Gottes aus der Welt verbannt werde. 16). . Es ist sehr bezeichnend. Um Leibniz ausführt. braucht nicht strenge logische Abtrennung des Naturbegriffs. sofern sie Das einunter der Gesetzlichkeit der Grösse gedacht werden. den die Leibniz gewonnen charakteristisch Grenzen des „Natürlichen" gegen das „Uebernatürliche" zu bestimmen.Natur'' des Körpers durch das Gesetz der Beharrung bestimmt. Denkt man sich einen derartigen Körper in irgend einer Curve um ein festes Centrum bewegt. der Kausalität. das jeden äusseren Eingriff von sich ab- das Entscheidende ist. zur Natur entscheidet Erdm. Die Zugehörigkeit M An Clarke: I. den Clarke ebenfalls erhebt. In der That handelt es sich darum. Natur und Welt einzig aus weist. wenn Clarke erwidert. Fatalismus.. wie wiedergiebt. entsteht erst in dem und Prinzip des durchgehenden kausalen Begreifens zu erschaffen den Gottesbegriff für die wissenschaftliche Auffassung der Dass der Vorwurf des entbehrlich zu machen. Im Erhaltungsgedanken erst konstituiert sich die Natur als streng einheitliches Ganze von Erscheinungen. ist die .

die das Recht der mathematischen der le- Kausalität gegen die Kausalität der Gewohnheit vertritt. etc. weil sie sondern die Kausalität zwischen ihnen wird den einheitlichen Zusammenhang der Erist. ob Clarke auch hier als Vertreter Newtonscher Anschauungen gelten kann. Als weil „Wunder" sie erscheint eine selten und aussergewöhnlich ist. Seele und Körper werden nicht metaphysischen Erwägungen über die Heterogenität ihres „Wesens" getrennt.17.natürlich" gleichviel ob sie sich nach mechanischen Gründen oder nur aus dem — Willen solche Gottes erklären liesse. Worten erkennen wir später in Humes' Theorie zur Ausführung gelangt. dass die spätere Lehre sich in mannigfacher Hinsicht unter dem Eintluss der Probleme im Briefwechsel zwischen Leibmz und Clarke gestaltet hat." (786. das physische Geschehen ist einzig als Uebertragung der Kraft von Körper zu Körper bei Erhaltung der Gesamtsumme zu definieren. scheinungen.) In die bereits deutlich die Tendenz. Der Begriff der Materie. sein.. Wäre die Kreisbewegung eines freien Körpers häufig und gewöhnlich. de Cours de la Xature. 331 rationalen Grundbedingungen der Mechanik. zur Natur. so wäre sie eben damit . et ceux de Forces de la Natur e. der in der That einen fundamentalen Unterschied der philosophischen Denkweise bezeichnet. durch welche dem Universum eine neue Kraft zugeführt würde. chose diesen arrive ordinairement ou frequemment. als übernatürlich. Erst in diesem Zusammenhange ihren klar aus erhält die Bekämpfung des physischen Einflusses bestimmten Sinn. Die Seele gehört für Leibniz nicht ist. der durch das Erhaltungsgesetz bedingt durch- brechen würde. oder ob er seinen Einwand dem Gedankenkreis des englischen Sensualis- Wie immer man jedoch Frage entscheiden mag — sachlich kann mus entnimmt.Das Erlialtungsgesetz etc. (755. gitime philosophische Ausdruck für die wissenschaftliche Schöpfung Newtons ist. weil sie nicht als Grösse objektivierbar Clarke jedoch erhebt gegen Leibniz' Auffassung einen Einwand. Es liesse sich in der That zeigen. Daher gilt jede Einwirkung eines geistigen Agens auf das körperliche Geschehen. sont des mots qui signifient simplement qu'une Bewegung nur darum. Fraglich alter muss es bleiben. diese es geschichtliche nicht zweifelhaft dass Leibniz' Lehre. Auch die Einwirkung der Seele auf den Körper ist danach ausgeschlossen «774. verworfen.941. Auch in der Theorie der Gravitätion richten sich .) „Le mot deXature.

ohne Grund und ohne Beispiel: wie Leibniz entgegnet ist — er wird um nichts natürlicher und begreiflicher. S.Satz dem Erhaltungsprinzip entwickelt. l>es.Nichts der sich aus der . das danach zwar mechanisch nicht erklärt werden kann. die aber von Clarke voll- Einwände nicht in erster Linie Die Vermittlung der Attraktion soll aufgedeckt wird. ohne vernünftig zu sein. kann regelmässig sein." (777. die das In der Geschichte der neueren Philosophie bezeichnet die Auffassung des Kausalproblems am klarsten die Grenzlinie.. V) Rosenberger. deren Fundament in der Vernunft liegt: die Einheit beider Momente liegt in dem neuen Begriff des Gesetzes. der in seiner ursprünglichen mathematischen Fassung den modernen. dieser Be- des wahren logischen Verhältnisses. . rufung Umkehrung . forderungen der mechanischen Erkenntnis prinzipiell entzieht.. das jedoch als standig natürlich gelten regelmässig 1 darf. il3 ff. ">17. weist sie die klare Loslösung des damit den Kausalbegriff wiederum auf die Gestaltung der Erfahrung als seine eigentliche Aufgabe zurück. An diesem ("artesischen Problem Systems: der Begriff der Ursache. gegen die wissenschaftgegen die metaphysische lichen Gesamtauschanungen.120. aber indem seine Metaphysik selbst die Fragen nicht Ursächlichkeit zwischen absoluten Substanzen aufhebt. der sich den Grundist ). sondern Grundlegung. führt In seiner scholastischen Form wiederum zu die Doppeltendenz des der transsecndenten Welt Leibniz ist des Gottesbegriffs zurück. moderne Denken von der Tradition erweist sich scheidet.332 Leibniz' -Off B*grty der Kraft. was nicht durch die Mittel der Natur erklärbar Der Begriff der Natur entsteht erst in den Bedinist. u. sofern es in seiner Wirkung konstant und Ein Zusammenhang aber. über die sich Newton selbst allerdings nur mit grösster Zurückhaltung geäussert hatte. wenn man In sich auf seine Konstanz liegt eine und Regelmässigkeit beruft. Auch bei Problems von metaphysischen erreicht. In immer beErdin. und nichts natürlich. die um ihn in aller Strenge auf wissenschaftliche Objektivierung der Erscheinungen einzu- schränken. Allerdings wird vom Grunde" von Leibniz zugleich noch als Grundund es lage der Metaphysik und natürlichen Theologie gedacht bedurfte der kritischen That Kants.) gungen der Naturerklärung. 762 (45) vgl. immanenten Naturbegriff konstituiert. durch ein unsichtbares spirituelles Medium erfolgen.

. II. den es für die beiden Hauptbegriffe der Dynamik: den Begriff der Kraft und den Begriff der Materie enthält. auf den er sich zunächst bezieht. Gerh. in der er erfolgt.Kraft" eines bestimmten Syist eine Funktion. wie Leibniz ausführt. des Grundgesetzes ist ferner nach dem logischen Beitrag zu beurteilen. dass nicht nur die Geschwindigkeit selbst. solche — Funktion existiert. und erhält je nach ihrer Wahl beliebig verschiedene Werte. 81 u. 389. 333 stimmterer Prägnanz kann jetzt das Prinzip des zureichenden Grundes als das Prinzip der quantitativen Erhaltung' gedacht werden. von äusseren Umständen abhängig. beim Fall nach der Kurve. gegen die Cartesianer zu verteidigen. das — wie wir sahen Die Bedeutuno. Die derivative Kraft nun war als der „gegenwärtige Zustand" bezeichnet. sich nicht nur in der In- äusserlich der Gesamtheit der früheren anreiht. für ihre Grösse gleichgültig sind.. IV. Die Zeit jedoch.Das Erhaltungsgesetz etc. sondern auch die Zeit. die den Einwand erheben. 126. erfüllt wenn jedes neu hinzutretende Moment dient. für die Messung zu berücksichtigen ist. wenn man diesen Satz auf einen ver- änderten Ausdruck bringt. als — ein reines Gesetz der Phaenomene darstellt. in der der gegenwärtige Zustand Dass eine erreicht wurde. sondern ergiebt sich erst aus der allgemeinen Einsicht in das Erhaltungs- den Gedanken. — Der Begriff der Materie. in der sich eine bestimmte prinzip. VI. Insbesondere ist der Wert des Erhaltungsgedankens für den Begriff der . ö. sie bestimmt sich z. dass eine Kraftmass auszuzeichnen ist. Die .derivativen Kraft". in der sie erworben worden ist. Insbesondere hat Leibniz Funktion des momentanen Zustandes als Grösse der Geschwindigkeit erzeugt. Die Forderung einer strengen Systematik der Grundbegriffe kann nur dann gelten. . zu betrachten. sondern die in neuen Beziehung zugleich den Aufgaben dem halt der früheren Begriffe vorbereitet sind. Sie ist — da es sich hier zunächst nur um Be- durch die Lage und Geschwinwegungsvorgänge handeln soll digkeit im Zeitmoment vollständig bestimmt: während die besonderen Bedingungen und die Art. gemessen nach ihrem Arbeitswert stems Zustande des Systems selbst die nur von dem augenblicklichen — — abhängig ist. ist nicht selbstverständlich. B. „sofern er zu einem künftigen strebt oder einen künftigen im Voraus involviert". ist. Die Beziehung dieser Definition zum Erhaltungssätze ergiebt sich sogleich. x ) Gegenüber dieser unendi) Math.

ne pourroit on pas estimer sa force sans il savoir en sur quel cette l'etat temps et par quels detours ou II delais a peutetre acquis ici vitesse qu'il a? rae Bemble qu'on peut juger il present saus savoir et le passe. dira-t-on pour cela que leurs forces sont differentesV Ce seroit comme si on disoit qu'un homme est plus riche. Planck.384 liehen Vieldeutigkeit Der Begriff soll der Kraft. S. der durch die Einschränkung auf die kinetische Energie gegeben ist . begrifflich zu repräsentieren. 2) Vgl. Quand qui subit.Je moderne Bezeichnungen des Gedankens es prends force — tout heisst weiter — et la vitesse acquise si teile a qu ete 1 elle est. es möglieh sein. das „-letzt" des Körpers. nach der er seine „Yoyant im corps dune grandeur Physik zu gestalten sucht.und) Endzustand des Systems." Diese Sätze umschreiben nur den allgemeinen logischen Sinn der derivativen Kraft. 35. das Leibniz braucht. bereitet sich — innerhalb des begrenzten Um- kreises. dass Leibniz diese Möglichkeit als Frage einführt: denn sie bedeutet in der That zunächst kein gegebenes Faktum. sondern ist der Ausdruck des logischen Problems und der prinzipiellen Grundansicht. die ja ausdrücklieh zu dem Zwecke angenommen ist. 44. das hier coüte plus de temps ä gagner. u. y ont une dans a deux corps parfaitement egaux vitesse. semblables et meme l'autre par mais acquise dans l'un par im choc quelque descente d'une duree notable. Erhaltung der Energie. nicht aber vor der Art des Uebergangs abhängig ist. die nur von dem (Anfangs.. S. dessen Menge allein als eines Vorrats vor: durch den augenblicklichen Zustand 2 ). Das Erhaltimgsgesetz er- scheint jetzt als ein notwendiges. 42. eine veränderliche Grösse zu fixieren. 93. Lehre von der Euergie . um die Gegenwart.der wichtige moderne Begriff der „Eigenenergie" von Wirkungen. subit eile donnee dun coup im choc d'un autre la une II acceleration nie suffit continuelle le de a ou peu ä peu par pesanteur ou d'un ressort. ergänzendes Moment für diese i) Gerli. 99. III." a 1 ) gestellt wird. s : ferner Helm. corps cette force ou bien <iue corps maintenant cette vitesse. Es ist charakteristisch. Selbst das Gleichnis. 102 ff. ä qui l'argent In dem Problem. sans nie mettre en peine par maintenant. des Systems bestimmt erinnert an la ist. . donnee aller avec une vitesse donnee.

wenn er sich ändern kann. — Der Begriff der Materie. wo das Energiegesetz zur Erweiterung unserer Kenntnisse über die elementaren Vorgänge beigetragen hat. dem mein die wissenschaftliche Darstellung unabhängig wird. „In der That sind überall. VI.Das Aufgabe. als — sondern Tendenz und Streben (conatus. sofern sie nicht durch entgegengesetzte Tendenzen kompensiert intensiver Realität. VI. 101 a. S. Auch das Prinzip der virtuellen Ge- ohne Weiteres einleuchtend nur. die Bedin- gungen dieser seiner Veränderung mitzudenken Als Ausdruck in logischen „. .Realen" unabhängig von der Art seiner Entstehung — im Zeitmoment Teil eindeutigen Grössenwert bei- Auch der zweite die der Definition. wird 2 ). a. dass die Umformung von potentieller und kinetischer Energie. ziehungen kraftbegabt zur Monadenlehre durchgeführt von den Be„Aktiv oder sein Hin- wird hier ein Moment genannt.. insofern man anerkennt. wenn sie möglich ist. dass 1 ) ist Leibniz' als dass die Kraft. . welche die Tendenzvorstellungen in sich schliessen .. dem rein Moment Funktion des Realen wird die zugleich sind. vgl. einzelnen sondern es bezeichnet begrifflich." Mit diesen schwindigkeiten ist Worten eines modernen Vertreters der Energetik Satz zu vergleichen. Beziehung und seine Tendenz mitzudenken er- hält eigentliche Bedeutung und Fruchtbarkeit erst im Ganzen der Beziehungen zum allgemeinen Energiegedanken. 235. dass in Hierbei ist das Streben nicht die Hypostasierung rein einer sinnlichen Empfindung. 58 f. die er einführt. nisus. tendentia) zukommen. dass der Energiezustand sich ändert. noch andere Gesetze im Spiel gewesen. 0.. so dass sie Wirkung ausübt. . das durch i) 2) Helm. a. Math. ist: nicht blosse Aristotelische . dass er Bestreben hat zur Aenderung. auch eintritt in dem durch die Richtung der Kräfte bestimmten Sinne. und es wird stillschweigend als selbstverständlich erachtet. zur Zukunft wonach in der Kraft ist. 335 indem auf seiner Grundlage sich erst die Möglichkeif einen dem definierten . Erhaltungsgesetz etc.Möglichkeif' zu betrachten ihr. Bei allen in das Gebiet der Anwendungen des Energiegesetzes eingreifenden Mechanik werden geradezu die Vorstellungen von Kraft und Druck benutzt.Thätigkeit" in dem allge nachgelassenen Werk über Dynamik eingeführt. ö. „Specimen dynamicum" Math. ergiebt zulegen.

ist es notwendig. begriffliche Momente zum AusLasswit/ der druck. die in Leibniz derivativer Kraft enthalten sind. der modernen Energetik und den Versuchen der logischen Grundlegung der Physik im siebzehnten Jahrhundert besteht. 390.336 Der Begriff uer Kraß. I: Activum vel Potentia praeditum est Thema (vel rerum Status). insofern in ihm jetzt ein selbständiges Sein repräsentiert ohne Rücksicht auf die räumliche und zeitliche Anschauung. wie ist. II. 2) (xeschichte der Atomistik. das mittelbar in den angeführten Sätzen enthalten ist. ut ex ipsis solis positis utcunque nulla mutatio sequatur. seu quae talia sunt. den Uebergang zu einem folgenden Zustande einleitet und auslöst. de Potentia et Legibus Naturae Corporeae. die aus sich allein keine Aenderung hervorgehen lassen würden. die der logischen und der Zeit zu lösen. Sequente autem mutatione Thema ipsum dicetnr agere. zutreten zu einem gegebenen System ruhender Bedingungen. man sieht. der in gleicher Weise die zeitliche wie die logische Konsequenz bedeutet.kinetischen Atomistik. jeden Zustand zu denken als Bedingung folgenden Zustandes: dieser Begriff verleiht ihm die inteneines sive Realität. Während die Veränderung erfolgt." 2 ) Charakteristik des modernen Energiebegriffs gelten. . selbständigen Anteil Mährend Dynamik keinen der Vorbereitung der neueren Gedanken er Leibniz' an zuerkennt. II." Ausdruck „sequi" bezeichnet. Wenn ferner gegen Leibniz der Vorwurf erhoben wird. hebt selbst den genauen Zusammenhang hervor. Gegen diese geschichtliche Ansicht uns jedoch zunächst auf das Urteil des Systematikers berufen. sagt man von dem Momente 1 Der Erfolg wird dabei durch den aus. Pars IE. Er beschränkt diesen Zusammenhang jedoch geschichtlich im 'Wesentlichen zwischen auf Huyghens' Begründung der -. dass es thätig ist ). so ist hier der eigentümliche Sinn des sect. bringen. eine gegebene — — Erscheinung haltend als die Tendenz ihrer Fortsetzung in sich ent- aufzufassen. und doch ohne ihn aus dem Kontinuum des Raumes Diese Sätze. Erörterungen an Helms „Um Veränderungen als Grössen. Dyiiamica. r\ quo sequetur inutatio certis quibusdam praeterea positis inertibus. 470 ff. Die erkenntniskritische im Anschluss Bedeutung des Tendenzbegriffs ist in neuerer Zeit von Lasswitz klar präzisiert worden. durchweg nur solche . als Objekte der mathematischen Naturwissenschaft darzustellen. Zum Folgenden vgl. dass er die Kraft als Bewegungsursache subdürfen wir stanzialisiert i) habe. I. def.

die die er zu Grunde legt. der sich bei Leibniz herausbildet. das jetzt in der Durchdringung dieser beiden Das Momente entsteht. Die erste schafft Einheiten Grundgestalten des Bewusstseins. die Realität der Veränderung der Substanzialität des Daseins T vor- ausgesetzt selbst werden muss. Die erste beruht auf der Identität. Leibniz' System der Grundberuht dagegen auf dem Gedanken. „Substantialität" und „Variabilität" sind danach zwei gesonderte Denkmittel. mit. bedeutet eine Beziehung bringt. begriffe im Räume. verkannt. wenn Leibniz „das Denkmittel der Substantialität Prinzip. als selbständiger. der Phaenomene ausser Betracht. die schiedenen Problemen dienen. ursächlicher Faktor in den Ablauf des mechanischen Geschehens einzugreifen. das die Abhängigkeit intensiver Realitäten in der Erscheinung zum Ausdruck In ihr also handelt es sich einzig um das Problem der empiri- schen Gesetzlichkeit der Bewegung. 337 Substanzbegriffs. Es w ar somit Bestreben' in - kein „unzulässiges . zwei Arten. Lnsswitz 1 Denkmittel der Substantialität erschöpft Funktion des räumlich-konstanten „Dinges". (II. dass aber. . Die Identität des Bewusstseins ist nur auf Grund seiner Kontinuität möglich. beschränkt sich nicht mehr darauf. „muss es zwei Verfahrungsweisen des Bewusstseins geben. Damit aber wird sogleich die Berechtigung der Koordination der beiden Grundgedanken in sich wesentlich in der Frage gestellt. der derivativen Kräfte: ein Verhältnis also. ihr versagt. nur zwei verschiedene Ausdrücke desselben Problems sind. während der Begriff des Gesetzes erst in der Methode der Variabilität zur Geltung kommt. Cap. 479). die zweite Realität die zweite in der Zeit". die hier ausgesondert werden. in ihrer Anwendung wesentlich ver- Um Objektivität zu ermöglichen. in Die ist Substanz im Sinne der primitiven Kraft bleibt der es wissenschaftlichen Erklärung. dasjenige der Variabilität aufnahm".Das Erhaltungsgesetz etc. Lasswitz' Kritik des Leibnizischen Substauzbegriffs erklärt sich aus der eigenen Systematik. — Der Begriff der Materie. dass die beiden (Variabilität). die zweite auf der Kontinuität des Bewusstseins. die sich Die Kausalität ferner. im Erhaltungsgedanken darstellt. niemals aber hat Leibniz „Ursache der Bewegung in einer jenseitigen metaphysischen Macht" gesucht (vgl. IX). falls eine kritische Wertunterscheidung versucht wird. Einheiten im Räume zu schaffen. den Sinneninhalt zu Einheiten im Begriffe zu verbinden. die erste heisst Substantialität. Denn Ding und Gesetz sind einander nicht gleich22 Cassirer. Leibniz' System.

sondern gehören verschiedenen Stufen der erkenntnisDas Gesetz muss als das erkenntniskritischen Betrachtung an. sofern wir das Reale unter der Grundbedingung der Zeit Sie reicht jedoch für das Problem konstruiert denken müssen. Wenn dieses Problem innerhalb der Erfahrung und mit ihren wissenschaftlichen Mitteln lösbar sein soll. die sich an anderweit begründete Dinge anlehnen muss. Lasswitz selbst diesen allgemeinen Gein ausgezeichneter danken in Weise durchgeführt: der Entwicklung des Naturbegriffs der hier in befindet er sich in einer näheren Uebereinstimmung mit Leibniz' Prinzipien. Allerdings die For- innerhalb des Bewegungsvorgangs neben der intensivon Grösse der Geschwindigkeit einen Faktor als „Subjekt derung berechtigt. Diese Bestimmung ist verständlich und notwendig. des empirischen Körpers nicht aus: denn der Körper will im der Erscheinung vor allem Unterschiede zu den wandelbaren Einzelmerkmalen eine Einheit bedeuten. sondern sprechen als die Voraussetzung. sco/v anerkannt werden: nicht als kritische Fundament xax Relation. dass die gesuchte Einheit nicht innerhall) der Ausdehnung selbst gegeben werden kann. Die logisch begriffliche Einheit nicht in der . — der Die Charakteristik der derivativen Kraft durch das Merkmal Tendenz zeigt die Realität in fortwährender Veränderung und in Uebergang von Zustand zu Zustand begriffen. Jedes Beisammen im Räume behielt für die kritische Betrachtung — nur den Wert einer relativen ist sinn- lichen Einheit. ohne dass in diesem Subjekt die extensive Quantität schon vor- Der Begriff des Atoms kann von Leibniz weil ihm für den Ausdruck der Konstanz des Beweglichen und das Problem der Materie ein anderes logisches entbehrt werden. die philosophischen Grundlegung im Atombegriff ist die Erfüllung des Substanzgedankens sieht. der Bewegung" ausgesetzt wird.338 geordnet. Es ergiebt sich zunächst aus den früheren Entwicklungen. das räumlichen Subjekts der Veränderung im Flusse des zeitlichen sches Erkenntnismittel die Einheit Geschehens festzuhalten erlaubt. unter der wir allein von Dingen hat können. die im Wechsel ihrer mannigfaltigen Zustände beharrt. auszusondern: sie kann jedoch erfüllt werden. so muss ein dynami- des gefunden werden. Der Begriff der Kraft. als in seiner speziellen Kritik. Mittel zu Gebote steht.

Erhaltungsgesetz etc. . als er selbst bereits aus dem Grunde der intenDie Identität des Körpers muss in siven Grösse begriffen ist. einen eigenen und neuen Energiefaktor in ihm auszuFür den Begriff der Masse. dass das geometrisch . 112 f. l\ .phoronomische wies. Es muss bestimmender Gesichtspunkt gefunden werden.>* . Zusammensetzung der Bewegungen für sich allein den empirischen Vorgang eindeutig zu bestimmen.'i la seule e'est-a-dire ce que les Geometres y connoissent. consistoit dans l'etendue. S'il n'v avoit dans les corps du corps. cette etendue seroit entierement indifferente l'egard de ce changement. . aber in ') Si l'essenee du corps . '280 ff. ein neuer steht.. beruft er sich Leibniz auf Kepler als ersten Entdecker. der auf diese Weise entsondern.Empfindung abgeleitet. cette etendue seule devroit suffire pour rendre raison de toutes les proprietes cela n'est point. bes. Situation. et les resultats du concours des corps s'expliquerce qui est oieut par la seule composition Geometrique des mouvements notion. sondern als begriffliches Mittel Ihr Begriff entder dynamischen Vorgänge gefordert wird. während seinen von Descartes der mit Recht urteilt. — Der Begriff der Materie. Mais que l'etendue ou la . er wird jedoch in sie nur insoweit eingehen dürfen. . noch dem Volumen der bewegten Körper allein abhängt 1 ). s. dass die „Masse" von Leibniz nicht zur Darstellung der Gesetzlichkeit einfach aus der sinnlichen Widerstands. . VII.) (Erdm. wickelt sich am Problem des Stosses.>. in dem von dem Merkmal des extensiven Volumens abgesehen werden kann. 339 sondern allein in ihrem intensiven Fundament zu Zwar muss der Raum — sofern er in diesem Falle zu notwendig den besonderen Bedingungen des Problems gehört an der Lösung beteiligt sein. so handelt es sich nunmehr darum. Math. les f. fixieren. entierement irreconciliable avec Gerb. 2 10 u. Joint du changement. Es ist zunächst wichtig. VI.Das Extension. Prinzip der nicht genügt. einem Begriff definiert werden. dass er sie sich in Briefen wahren Auffassung genähert. — Der Inhalt dieser Forderungen kommt des in Leibniz' Definition Massenbegriffs zum Ausdruck. vgl. dass das Resultat weder von der Geschwindigkeit. experiences. Da die Erscheinung des Stosses bereits zu einem reinen Vorgang der Energieübertragung objektiviert ist. das sich bereits allgemein als das Fundamentalproblem der physikalischen Erfahrung erHier wird erkannt. der in einem rationalen Prinzip die Thatsache zum Ausdruck bringt. .

ut scilicet quam et Cartesius in Epistolis alicubi novum motum non nisi per vim reciresistant et corpora adeoque fieret. 3) Math. da alles von allem geleistet werden könnte 3 ). in die der Begriff der Materie zu diesem Grundprinzip liegt seine logische Recht- Die Masse ist eine begriffliche Voraussetzung. die wir zu Grunde legen müssen. VI. Die passive Kraft bezeichnet somit kein Neues neben der aktiven kinetischen Energie. dass die Trägheit Bestimmung dem allgemeinen Erhaltungssatz In der Kräfte einfügt." Man sieht. tritt." 2) Quod non in corpore praeter extensionem xö Suvan'. bes. um dem Gesetz der Gleichheit von Ursache und Wirkung seine empirische Anwendung zu sichern.340 Der Begriff der Kraft./co'v der Trägheit als besondere passive Kraft fällig könnte zunächst auf- erscheinen: man sieht jedoch aus der Art der Ableitung. dass der Massenbegriff hier als Korrelat als zum Arbeitsbegriff und zu dem gleichen logischen Zwecke Bedingung einer exakten quantitativen Auffassung der Erscheinungen gefordert wird. imprimenti si vim ejus infrin- inesset non seu prineipium legum motus. fertigung. 512 Tlieodieee II.. „Tö seu potentia in corpore Passiva et Activa. Ohne diese Voraussetzung . Erdm. piant gant. deinde resistentia quod Keplerus vocat inertiam naturalem ex eo agnovit. Vis passiva proprie constituit Materiam seu Massam . Die Konstanz dieses Faktors ist der druck für das Problem der Konstanz des Körpers. dass sie nur sich als spezielle dem 'Gedanken Ausdruck giebt. quo fit ut virium quantitas augeri non possit. seinem ausgeführten System o'jvcqv. Math. neque adeo corpus Die Bezeichnung ab alio nisi refraeta ejus vi queat impelli. 7T.. s. 53 ff. VI. der Beziehung. ) 2 vgl.würde das Prinzip der Gleichheit von Wirkung und Gegenwirkung verletzt und jede Schätzung der Kraft unmöglich gemacht. 100 f. 102) u. (An Clarke V. ob.xov der Physik duplex verfehlt est. Duo insunt Resistentiae sive Massae: primum Antitypia seu ut vo- eant seu impenetrabilitas. 241.. Erdm. 30). i) wissenschaftliche Aus- Die Trägheit Vgl. sondern drückt nur das verschiedene Verhalten empirischer Systeme gegen ein und dieselbe Menge der Energie aus: sie ist in diesem Sinne als Ausdruck der Proportion zwischen Gesamtenergie und Intensität — — rein begrifflich als „Kapazitätsfaktor" objektiv deliniert."> . habe 1 ). S.

wie bekannt. 636. auf — diese Frage ist keine Antwort möglich und ist von Leibniz keine Antwort versucht worden (vgl. man fälschlich geglaubt 1 absolute metaphysische zu Eigenschaft der Substanzen. das wir voraussetzen. Es ist daher müssig. pour rendre raison des f'aisait | loix de la Nature que l'experience consideration d'une connoitre. in den Ursachen der dass Bewegungen 1 einen solchen konstanten Teil auszusondern. der Dualismus von Kraft und Stoff ist daher in der Einheit des Grundprinzips der physikalischen Erfahrung überwunden.: - les principes memes Systeme nouveau de la nature: Avant täche d'approfondir de la Mecanique. um von den Erfahrungen über die Mitteilung der Bewegung begriffliche Rechenschaft zu geben. 124. ergiebt sich hieraus auch ihr Verhältnis Die begriffliche Beziehung auf den seiner quantitativen Gegebenheit setzt Raum ist zum Räume. um es in der Rückführung gedanklicher Prinzipien zur gesetzlichen Ordnung zu gestalten. . wiederum von Die Ver- getrennt zu halten. von Wilhelm Weber ausgesprochen worden. noch.Das bedeutet eine Erhaltutigsgesetz etc. ne suffisoit pas Erdm. employer encore . III. sie für Leibniz nicht. Kap. Somit bedürfen wir auch für die Einheit beider Begriffe keinen geheimen mythischen Wesenszusammenhang. VII). Die Erscheinung ist der gegebene Ausgangspunkt und das Material. dass es zur Grundhältnisbestirnmung legung der Mechanik . Indem abgeleitet die Masse nunmehr als reine djuamische Relation hier ist. Auf diesem Wege der Analyse des Erfahrungsinhalts entstand uns der Begriff der derivativen Kraft. Der Begriff der Materie beall- deutet uns nur eine besondere Determination. ) dem Bereich der Erscheinungen und ist nur angenommen. nur den inextensiven Raumpunkt als Subjekt der Relation voraus.darauf ankommt. - je m'apercus qxie la seule masse etendue et qu'il falloit substantia extensa im la notion Sinne Descartes'. Gerh. — wie Der Begriff der Materie. Vgl. 341 hat.. de la force . Neuerdings ist es. wie der Begriff der Materie 2 ). Wie die Erscheinung der Ausdehnung und der ausgedehnten Masse im Bewusstsein zu stände kommt. . die wir in den gemeinen Erhaltungsgedanken als Bedingung seiner Geltung aufnehmen mussten. unabhängig von dem wissenschaftlichen Problem der gehört einzig Physik eine Deduktion der Materie aus den einfachen Monaden zu versuchen.

dans le corps en general une etendue ou diffusion de l'Antitypie ou de la materialite. III. begrifflich zu charakterisieren ist. Erdm. durch die bereits das Element des Raums können. 198. Par lä vous voyez exemple dans . Das Problem der Materie ist an zu den Grundfragen der Geometrie und der Infinidieser Stelle tesimalrechnung in unmittelbare klare Beziehung gesetzt. aus dem das körperliche Volumen erst resultiert. Die als deren konkreten mathematiMethode der „Kontinuation" lieu et le corps dans la matiere. dans le diamant une etendue ou diffusion de la durete. 692 f. wie der Begriff von Kraft. S. bes. eile est point aussi bien que dans le corps et sa diffusion en simple longueur fait une ligne materielle. 2. „L'etendue est Stelle. S. Geschichte des Materialismus. . jenigen „Qualität". 4< . l'etendue. 889. 99 f. II en est de nieme de la matiere.:}. et par la mais Car le Heu est dans le point aussi bien que dans l'espace consequent le lieu peut etre sans etendue ou diffusion: diffusion en simple longueur fait une ligne locale douee d'etendue. la diffusion d'une fach qualite bereits ou nature in le lait — heisst es an einer die mehr- anderem Zusammenhange berührt wurde il — par y a une etendue ou diffusion de la Manchem*. quand eile est l'attribut de l'espace est la dif- fusion ou la continuation de la Situation ou de la localite. sondern ist demselben an Fein1 Es heit und geistiger Klarheit vollkommen gleich zu setzen" ). quil y a dans Ainsi le corps quelque chose d'anterieur ä l'etendue . seine Veränderungen aber bloss von messbaren Raum. . ist dieser Begriff. comme l'etendue du corps est la diffusion de l'Antitypie ou de la materialite.und Zeitverhältnisseu abhängig gedacht werden Auf diesem Wege gelangt man zu einem Begriff von Masse." 2 ) also konstituiert sich — 1 ) 2) Lange. VI. der Leibniz' Auffassung vor allem eigentümlich Die ausgedehnte Masse ist nur ein sekundäres Produkt derist. der Rest zwar veränderlich. vgl. an welcher die Vorstellung von räumlicher Ausdehnung gar nicht notwendig haftet. Der Begriff von Masse (sowie auch von Atomen) ist hiernach ebensowenig roh und materialistisch. . Math. Les autres con- dans le tinuations ou diffusions en largueur et en profondeur forment la superficie et le solide des le Geometres et en im mot Tespace dans Der Begriff der Masse im Massenpunkte. Erdm. .342 Der Begriff' der Kraft. Aufl.

I. Das Postulat der Beharrung dürfen wir nicht anschaulich durch — Annahme qualitativ gleicher die Stelle räumlicher Existenzen zu be- friedigen streben. bien loin de faire croire renverse. muss in reinen Methodengesichert und aus ihnen in gedanklichem Fortschritt immer genauer abgeleitet werden: sie darf nicht. Die Konstanz des Seins wird durch die Konstanz des Gesetzes ersetzt. im Begriff der Natur denken. dass die endlichen Werte der Konstanten erst mittelbar aus den Fundamenten der Logik der Veränderlichen zu gewinnen sind. der Bewegung der für die „einfache" inextensive Massenpunkt wird damit zugleich der Begriff des struktion die wir räumlich ausgedehnten Atoms Körperwelt entbehrlich Kon- der gemacht. oder der Extension und der Intension der Materie" 1 ). . „La grande Atomes les grandes. II. An der sinnlichen Gleichartigkeit des atomistischen Weltbildes tritt als Ausdruck des Naturbegriffs der Gedanke einer Identität. den Leibniz c'est tout ) häufig gebraucht den Hinweis auf den Kontinuitätsgedanken. prop. Die Konstanz der Natur gilt durch das Grundprinzip Elle agit der Kontinuität verbürgt. die sich nur in der Operation auf- weisen lässt.Das Erhaltungsgesetz etc. 343 scheu Ausdruck wir die Beziehung des Differentials zu seinem Integral erkannten ist der gemeinsame logische Ort und die der Masse erkenntniskritische Einheit dieser wissenschaftlichen Grundfragen. III. sect. wie es im Atombegriff geschieht." 2 Die letzten Worte enthalten wenn auch nur in dem populären Ausdruck. — die dans les petites parties comme dans les comme ici. Gerh. In der allgemeinen Definition kommt wiederum im Gegensatz zuDescartes der Gedanke des Intensiven zur klaren Hervorhebung: „die Massen der beweglichen Systeme stehen im zusammengesetzten direkten Verhältnis ihres Volumens und ihrer Dichtigkeit. ''>. als sinnliche Gegebenheit vorweggenommen werden. Leibniz Polemik gegen die begriffen 1 Atomistik weist auf diese Grundeinsicht seiner mathematischen Erkenntniskritik überall zurück. Die Gruudlegung der Infinitesimalrechnung hat zu der Erkenntnis geführt. — Der Begi-iff der Materie. cap. 2 ) An Hartsoeker. Die Konstanz. — J ) Dynamiea I. les constance de la nature. 500. * * Indem für das Problem des Subjekts eintritt.

Die Abgeschlossenheit. mit der sie diese Gesetze ausdrückt. deren Wert durch kein bestimmtes Denk ge bilde beschränkt werden darf. In den Briefen mit de Volder findet sich hierfür ein charakteristischer Ausdruck. ist aus der sinnlichen Auffassung und ihren Bedürfnissen nach festen letzten Ansatzpunkten hervorgegangen. quod in saltibus non fit. . wonach dem Fortschritt der Analyse und dem Uebergang zu den Elementarvorfür Kontinuität 1 gängen Annäherung an immer exaktere Er„Comprobat id ratio ordinis quae efficit ut quanto res discutiuntur magis. Diese grundlegende und positive Bedeutung in den Aufbau der Physik eignet insbesondere dem Satz der und der unendlichen Teilbarkeit ). In diesen vor allem ist die fortschreitende Analyse und Differenzierung des Inhalts als die eigentliche konstitutiver Funktion des Denkens erkannt. sofern es ist. vorhanden. unauflöslicher Rest. Die Stetigkeit in den Naturerscheinungen wird hier als eine Forderung des Vernunftprinzips bezeichnet. die ihren mathematischen Ausdruck in den höheren Ordnungen des Unendlichkleinen gefunden haben.344 Der Begriff der Kraft. Schranke. ) Verstehens gedacht. tanto magis urteile et ui satisfiat. Man erkennt hier im Besonderen die Wirksamkeit der Gedanken. 2 Gern. darf nicht Hemmung des Erkenntnisfortschritts haupt einem bestehenden Objekte gedeutet werden. nicht wie Die über- im Atombegriff die als behauptet wird. für jede erreichte Einzelstufe der Erfahrung be- steht. „Die Atome sind das Produkt der Schwäche unserer sinnlichen Anschauung. zugleich als eine Forderung an die Gegenstände £)as Atom erscheint als appTjtov. weil sie eine Bedingung des vollständigen eine beständige kenntnis ensprechen muss. besonders Cap. VII. die bestimmte Ruhepunkte verlangt und nach einem der 1 Vgl. ubi tandem analysis nos ut sie dicam ad d'ppvj-ca ducit. Durchführung dieser Methode widerstrebt. 168. Für die Erkenntnis und ihr neues matheist matisches Instrument er ein absoluter. die es an die Stelle des unbegrenzten logischen Prozesses setzt. II. als irrationales Moment. das Mass ihrer Wirklichkeit zugewiesen. Jede wirkliche Erscheinung steht umgekehrt unter den ideellen Gesetzen der Logik und Mathematik und erhält durch die Genauigkeit." 2 Die Methode der analytischen „Diskussion" wird also.

nicht mehr. Möglichkeit Cap. sondern eine notwendige und positive Voraussetzung. die als Abstraktion der wissenschaftlichen Betrachtung allerdings berechtigt ist. die ist. Die Heraushebung und Begrenzung einheitlicher Systeme im Ganzen des Raumes. „deren Grobheit Form möglicher Erfahrung überhaupt nichts angeht. - Gerh. nicht treffen würde. vgl. der Dinge wissenschaftlichen Denkens und seiner Bedingungen von den zufälligen Schranken der sinnlichen Organisation. — Der Begriff der Materie. deren Wahrheit von der willkürlichen Grösse des Massstabes unabhängig ist. widerstreitet daher den den allgemeinen Grundsätzen der Er verkennt für Leibniz vor allem die Relativität aller Grössensetzung. Absolute letzte Konstanten von gegebener Grösse gelten daher nicht mehr als reine Produkte des Begriffs und als Mittel der wissenschaftlichen Konstruktion. chologische unserer Sinne. bezeichnet jedoch im Gegenteil die Scheidung des methodischen. hat nur insoweit methodischen Wert. (12. 1). zwischen Erkenntnis und Natur zu entstehen.Das Erhaltimgsgesetz etc. wie bisher. Eigenart Das Verstandesnicht die psydie gesetz umschreibt die Grenzen der Wirklichkeit. III. Alle Erkenntnis 1 (xerli. die vom Unendkommt und zum Unendlichen geht ). Der Atombegriff. in. 765 (24). Lehre in Geltung. . der eine strengere rationale Form der Atomistik allerdings bleibt dennoch gegen die sensualistische nach der die Vorstellung des Atoms unmittelbar auf die Thatsache des „Minimums" der Sinnlichkeit gegründet wird. bes. der. IV. £07. Die Grenzlinie. das die der wichtigsten (vgl. Naturinhalt zur Grösse zu objektivieren.) Erdm. Grösse und Kleinheit besagen nichts an sich selbst: jeder beliebig kleine Teil kann in Beziehung auf eine neue Einheit selbst wiederum dem Universum an Grösse gleichgesetzt werden 2 ). 758 (Apostille) u." Es scheint hier einen Moment ein Gegensatz zwischen unserer Auffassung und ihrem wahren Sein. 507 (13). auf die sich die mathematischen Begriffe gründet von Grössen hat sich in ein Wissen von Beziehungen aufgelöst." Dieser Gedanke. als sich das Denken. 345 Ende der Teilung und Analyse hindrängt. einen blossen Alangel bezeichnet. lichen für 1 Diese Beschränktheit der Vorstellung aber bestimmt nicht die Natur. die hier gezogen wird. zu dem Zwecke angenommen Logik der Quantität.

491 u ö. Teilbarkeit nicht als Eigenschaft absoluter Dinge behauptet. Unitate3 vero substantiales 4 non sunt partes. dass die aktuelle Unendlichkeit an sich vorhandene Existenz ihre bedeuten kann. nügt. 75« u. VI. Die Relativierung des Systembegriffs. Somit auch die unendliche der Erscheinungen. 268. Allgemein spricht daher Leibniz aus. 77. II. s. 416. son- dern aliis ein . 515. 595. III. Diese Annahme ist zugleich den Bedingungen des Kontinuitätsprinzipes gedie einzige. teilbar. von denen wir keits-Antinomie neue Systems der Grundder Voraussetzung eines konsequenten die vollständigen Bedingungen der Lösung erwarten begriffe des Körpers — — müssen. für die Auffassung „Phaenomena semper dividi possunt in phaenomena minora quae possent nee subtilioribus animalibus apparere unquam per- venietur ad minima phaenomena. dass die Körper nicht nur sind unendlich 3 ). das wir für die Zwecke Ganzes ansehen und mechanischer Untersuchung verrechnen. VI. Erdm. während die Setzung absolut starrer Körper eine unstetige Aenderung der Richtung und Grösse der Geschwindigkeiten 2 beim Stosse bedingen würde ). HU l u. in ihr zugleich der Unbeschränktheit seiner Funktion und seines Rechtes zur Aufhebung der Setzung in einem anderen Problem-Zusammenhang bewusst wird. Jedes Element. II. Die Materie und Bestimmungen sind ist als Phänomene als charakterisiert. ö. . Zugleich jedoch besitzen wir nunmehr in den allgemeinen Bestimmungen über scheinen das Problem für die Bewältigung der Unendlichunter methodische Mittel. Die strikte Einschränkung des Grundsatzes der unendlichen Teilbarkeit auf i) 2) 3) 4) Math. I. 544. muss selbst wiederum einer weitergehenden Differenzierung und Zerlegung in Einheiten von relativer Selbständigals ein festes keit zugänglich die gedacht werden 1 ). nicht ihre gesonderte. der Teile reine Es ist zunächst klar. II. sed fundamenta phaenomenorum" ). sondern aktuell ins Unendliche geteilt Mit diesem Satze und seiner aristotelischen Terminologie wir allerdings wiederum mitten in die Schwierigkeiten der Dialektik des Unendlichen zurückversetzt. Prinzip . Grenze setzt. findet ihren konkreten physikalischen Ausdruck in der Annahme der durchgehend elastischen Struktur der Materie. Math. G-erli. 111. 515. Gerli.346 Der Begriff der Kraft. Math. 103. III. G-erli. die sich hier ergiebt.

varietates liceret. si par rebus esset sensuum Qui liaec non animadvertifc. dass die aktuellen Dinge sich von den idealen Regeln der Mathematik nicht entfernen können und dass hierin die Realität besteht. erhält ihren prägnan- Ausdruck darin. a. Das achtzehnte Jahr- hundert. nee tantum divisibile est corpus in infinitum sed et actu. 2. Dutens IT. Geometria sed etiam in Physica locum habet. Aus diesem Zusammenhange mit den Grundgedanken des Leibnizischen Idealismus gewinnt der Begriff des „Aktuellen" neue Bedeutung.Das Erhaltungsgesetz etc. Kap. J40: Haec divisio non tantuiu in ) Gerh. die hier ausgesprochen testen ihrer ist. das einen scheidet. dem die Monadenlehre fast allein durch Wolffs Ver- J 403: vgl. Die Systematik Wolffs hat die wichtigsten logischen Motive der Darstellung und Begründung des SubstanzSo erklärt es sich. I. Hier vor allem erweist sich der Mangel. parum assurgit ad ine dibilem naturae majestatem. Die Schranke. der die eleatiet je crois que la schen Aporien des Unendlichen erörtert nature peut executer toute la petitesse que la Geometrie peut ques es in — — considerer' *). — Die eindeutige sachliche Bestimmtheit der Leibnizischen Ansicht ist allerdings durch die geschichtlichen Schicksale des Systems phischer an diesem Punkte besonders verdunkelt worden. dass die behauptete Korrelation auch in ist Umkehrung gültig bleibt: die unbeschränkte Teilbarkeit gegebenen Inhalt logisch zum Phänomen bestimmt (vgl. muss fallen. Es war bereits ausgesprochen. multas notare . ihre Behauptung gründet sich auf eine falsche Fragestellung im Begriff der Realität. — Der Begriff der Materie. heisst „Je ne concois point d'indivisibles physi- einem Briefe an Foucher. die Erscheinungen von Träumen das Charakteristikum. ita ut nulla sit pars materiae in qua non rursus nostrorurn subtilitas. Dem Prinzip der unendlichen Teilung ist als einer notwendigen Grundlage der Mathematik die uneingeschränkte Anwendbarkeit auf die phaenomenale Wirklichkeit verbürgt. liegt. von dem sie bei Leibniz ursprünglich und prinzipiell geschieden ist. der darin dass philoso- Ursprung und äussere Systemform der Monadenlehre auseinanderfallen. divisum. die man am Problem des physischen Punktes zwischen Geometrie und Physik aufzurichten sucht. dass in begriffs nicht in sich aufgenommen. ihr die Monade wiederum mit dem unteilbaren Element des Körpers zusammenzufallen droht. 347 Erscheinungen. V).

die zwar auch einfach sind. 365). es darum geschehe. dessen Beweisgrund bloss mathematisch ist. .348 mittlung gegeben Der Begriff der Kraft. Grenze eines Raumes ist. Die Nachwirkung Kant in der Beurteilung der in der Entwicklung der eigenen Lehre deutMonadologie. wenn die Philosophie hier mit der Mathematik chikaniert. sich noch physische sondern bloss die Punkte denken. wollen gelten lassen. Krit. weil sie verdass es in dieser Frage nur um Erscheinungen und deren gisst. sonder Substanz nicht berührt werden. durchweg eine ist. sofern er in der That die formale Bedingung aller Materie ist. charakteristisch in der Zurechnung der MoBetracht kommt nade zum Problem der Antinomie. zu wiederholen. so müsste man Punkte. zu erfüllen. sieht daher in ihr beinahe Bekämpfung des mathematischen Grundgedankens metaphysische der unendlichen Teilbarkeit. Bedingungen zu thun sei" (Kr. . aber willkürlichen Bedie griffen ansehen. der einfach. 366). zu Grunde. als Teile des selben dem mathematischen Raumes durch ihre blosse Aggregation denOhne nun hier die gemeinen und klaren Widerlegungen dieser Ungereimtheit. aber kein Teil. die man in Menge antrifft. auf wirkliche Dinge nicht bezogen werden könnten ausser . welche sich dadurch schon verdächtig machen: dasssie die klarsten mathematischen Beweise nicht für Einsichten in die Beschaffenheit des Raumes. in der er sich Leibniz' Philo- sophie gegenüber befindet. wie es denn gänzlich umsonst ist. wie soweit nur die erste Frage in Sie zeigt sich lich erkennen. werden von den Monadisten Einwürfe vorgebracht. die Diese Auffassung liegt besonders der Polemik Euler aus dem Interesse des Ma- thematikers an der Reinheit und realen Geltung der Grundbegriffe System richtet. traditionellen Fassung des S-Vstems . aber den Vorzug haben. Wenn man ihnen Gehör giebt. so bemerke ich nur: dass. Von diesem Urteil über die Monadenlehre hat Kant selbst ihren Schöpfer ausdrücklich ausgenommen (s. Bezeichnend aber bleuten seine Worte für die eigenartige historische Lage. durch bloss diskursive Begriffe die Evidenz der Mathematik wegvernünfteln zu wollen. die Kant im Gegensatz zur Es sind Leibnizische Grundgedanken. während die Beziehungen seiner Wissenschaft gegen das lässt Eulers sich weiterhin bei — — des Begriffs zum Grundsatz der Antizipationen der Wahrnehmung „Wider den Satz einer und unendlichen Teilung der Materie. dern sie nur als Schlüsse aus abstrakten.

als Philosophie son- „Harmonie" Einspruch Die wahre Grundlegung der Philosophie gilt ihm an die erhoben. noch im physischen Sinne einen Inhalt des Denkens. sondern steht für die Einheit und Identität der Denk funkt ion selbst. in der Krafteinheit zu Grunde einer völlig bildet keine Gegeninstanz. Gerh. m. So bedeutete uns die Kraft den Ausdruck für die Einheit eines Prozesses: die Gewähr dafür. die für sich nur einen einzigen Moment gegeben sind. statuo materiarn actu fractam esse in partes quavis data minores. — Der Begriff der Materie. Er bezeichnet kein Objekt. Leibniz selbst hat sich in einem Briefe an Wolff gegen die spätere Missdeutung seiner Lehre ausdrücklich verwahrt: „Die Geometrie tische. dass es unendlich kleine Grössen giebt. seu nullani esse partem quae non actu in alias sit subdivisa diversos motus exercentes. der Verknüpfung. das heisst aus Teilen schiedenen Bewegungen und Geschwindigkeiten besteht" ). geht er dieser in Selbst seiner erkenntniskritischen Operation nicht unmittelbar Das Desiderat der Einheit bezieht sich nicht auf Elemente. Vgl. Wolff. S. Begriff Der Frage des räumlichen Daseins von seinem Ursprung her enthoben.Das selbständig die Erhaltungsgesetz etc. ist klar. die im Beisammen und Nebeneinander gegeben sind. das Leibniz legt. 141. da dieser Begriff Er bedeutet weder im mathematischen. Id postulat natura materiae et motus et tota rerum compages. beweist nicht. 349 entdecken und vertiefen muss. i) Raum Briefw. die im Wechsel successiver Zustände sich erhält. Insbesondere gegen Scheidung von Mathematik und Physik. es stellt das tiefere Problem einer Identität. 305: Caeterum ut ab ad realia Plivsicae transeam. — ideis G-eometriae . vielmehr vielmehr mit verJ umgekehrt werden kann. U. per physicas. sondern die Grundbedingung anderen Fragestellung augehört. für den Gedanken dennoch auf den zurück. mathematicas et me t a p hy s i c as r a t i o n e s. Erkenntnis -der unendlichen Teilbarkeit gebunden: die mathemabereits dern der Metaphysiker der physikalische und metaphysische Erwägung führt an diesem Problem zu demselben einheitlichen Ergebnis. dass seine verschiedenen Phasen. Das „Einfache". dass die Ausdehnung immer weiter geteilt Ich aber füge hinzu. daher in der uns Erscheinungen zu realen Obist jekten werden. von Physik und hätte Leibniz nicht nur als Erkenntniskritiker. aus dass physischen oder metaphysischen Gründen jede Ausdehnung auch in Wirklichkeit Teilungen aufweist.

weil sie sich. quae extra natnram non incedit. a magnitudine finita et nuniero descendere in atomum. Während das Atom der Quantität innerhalb die die eigenen Gebietes An- wendung Schranken zu eine Grenzbestimmung. enthält das Einfache der Monade — Methode der Grösse überhaupt und auf ihre prinzipiellen Grundvoraussetzungen zurück- Die Rechtfertigung dieses Anspruchs lässt sich innerhalb des Leibnizischen Systems aus dem Zusammenhange der metaphyminimo et mensura I. tum in matbesi est resolutio continui in infinituin. Als Prinzip gilt und Fundament die und Physik Auflösung der stetigen Grösse ins Unendliche. seiner ersten Konzeption nach hier das Element der Physis und wird erst von übertragen. 498. VII. aller wie in der Atombegriff.. nisi ad certarum specierum particularium naturam respicienti. (>: (Opera latina ed. S. kritisiert leitet. 153): Vgl.350 nicht Der auseinanderfallen. damit constitutum. Sein sich gestalten. Gerb. tum naturae tum artis verae resolutionem. Jn ihr in scheidet er sich prinzipiell von der Lehre Giordano Brunos. scheint.- . nizische In dieser Bestimmung erst erhält der Leib- Grundgedanke seine geschichtliche Eigenart. Leibniz: Materiae divisibilitatem in inrinitum qui non agnoscit vera Pbilosopbiae prinoipia constituere non potest. wie es schränkt. und einem Die Monade bezeichnet keinen Widerspruch sondern zu einem Gesetz ses^en die unendliche Teilbarkeit. De triplici et Vitelli I. dem Begriffsgegensatz des Ganzen und des Teiles überhaupt entzieht. Daher wird hier selbst die mathematische Grösse atomistisch aufgefasst und die Irrtümer Mathematik Grundsätze der Mathematik von diesem Standpunkte aus kritiDie objektive Geltung des Mathematischen wird zu Gunsten siert. Begriff der Kraft. 3. 1 ) aus auf das Gebiet zur des Bewusstseins LeibmY Philosophie geht in der umgekehrten Rich- tung: sie sucht vom Bewusstsein des Wirklichkeit. tum vero naturae. von der verihrer Mathematik zur Natur vorzudringen. Principium et fundamentum errorum omnium. tum conceptui adjiciendo. Monade mit dem Minimum zusammenfällt. wie noch genauer zu zeigen ist. einer Hypothese über die Konstitution des Physischen eingeDer Begriff des Minimum bedeutet daher. Nobis vero probatur. sucht. Tocco tum in physiea. setzen. Die Tendenz Brunos Begriff ist die Einschränkung und Bekämpfung des von der die Prinzips der Teilbarkeit: in dieser Beziehung steht er auf der- selben logischen Stufe. modum ullum a rebus non esse J ) Bruno.

Die Sicherheit.Das Erhaltungsgesetz etc. Nach seinem doppelten Ursprung stellt er nunmehr die Aufgabe einer doppelten Charakteristik. in dem sich die Grenzprobleme zwischen Logik und Metaphysik zusammenfassen: der Begriff des Bewusstseins. 351 sischen Grundgedanken nicht herauslösen. wie w-eit sie sich selbst im konstruktiven Aufbau des metaphysischen Systems noch fortwirkend erwiesen haben. die in der Begründung dieser Prinzipien erreicht wurde. — . In der Definition der neuen Einheit entsteht der Begriff. — Der Begriff der Materie. In der Abgrenzung des neuen Problemgebiets und in der Bestimmung seiner selbständigen Bedeutung entsteht zugleich die Frage nach der Erhaltung seines kontinuierlichen Zusammenhanges mit den Prinzipien der \Yissenschaft. wird mittelbar daran zu messen sein.

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kV: t:oj^ aü xccuxa.: xojv .jl o Xof 9. 23 .Dritter Teil: Die Metaphysik.-a'ar r] dicoptac Kixia x. o ü o a ?. zoXXä z7 '/. . or Tcdvxuw döovorauxaxov cpai'voix'dv. 8 Scxsov. osT xoiauxas sTvat '/. 6 . . zai u. c. Cassirer. Hovdoa sixa ü tc a X. icepi tcz . Pliilebus 15 B. Ixdax7]v öüsczv t/v ßütrjv zai pjxe fsvsoiv pjxs oXsfrpov icpoaosyojiiv7)v jisvoi. \ <T) .. „IIspc toioü~<juv /] xoüxojv t xöüv svdotov y. .r djJupisßTTOjois fiyvezm. o dv aü zaX&s. Leibniz' System. !cp<öxov uiv si :ivk <. y. xaoxov zai ev d(iö <)cc. ( xoiaöxa sv a p ia .7. a ji ß d vs t v k iu'ccv r] f) w.:. . z-Jr. . sixs 0i£37ca3|iiv7jv ~oKka fs^ovoiav ytup. ~ci fqvss- t^jx 1 eoxi .'j .*' (Piaton. usxd o: xoux' iv xoT^ jqvoza: zß! diretpou. G. . . Iv svi xs zct tcoXXoi«. siö oXtjv kuxvjv o'-'jt?.s vxa. 7. rjilj.

.

Der Hinweis auf die Bewusstseinsgrundlage. Das Problem des Bewusstseins. VII. 529. 706. 69. die in jeder objektiven Beziehung von Inhalten vorauszusetzen ist." ). gegen die wir durch das Ergebnis der Untersuchung der Grundbegriffe noch eben gesichert schienen. 23* . 574 f. 714 u. seine Zustandsänderungen umfasst. die das Mannigfaltige der fertigen Seins verständlich wird. scheint uns von neuem vor Probleme zu stellen. indem er vom sinnlich vorhandenen Einzeldasein gelöst und in der Funktion gegründet wurde. das Gesamtergebnis der Untersuchungen mathematische so und als physikalische Prinzipienlehre zu des übersehen. als eine letzte Antwort gegeben. Wenn über die wir versuchen. eines Körpers in einer begrifflichen Einheit tritt Für diese Funktion der Begriff als Definitions- und ProblemBewusstsein Ausdruck (perception) des Bewusstseins 1 ein: und Denken dnd die allgemeinen Bezeichnungen für den „Ausdruck der Vielheit in der Einheit. III. Der Begriff der Realität wurde im Kraftbegriff vertieft. Erdm. heraus. der Operationen Denkens empfing Bedingung aus der allein die Gestalt des Das Grundprinzip der Dynamik Bedeutung aus dem Zusammenhang mit dieser logischen Frage. ö. Wir begriffen den Anspruch des Seins aus der objektivierenden Leistung der Wissen») Gert. hebt die sich wesentlich vor allem der Gedanke dass die stetige Gesetzlichkeit bildet.Siebentes Kapitel. Damit aber ist allerdings eher ein Rätselwort geprägt.

Das Problem des Bewusstseim. aus zu einer Begründung der Objektivität . wie es scheint. Für diesen Standpunkt also giebt es ein vorhandenes „Ich" so wenig. im Um dieser Frage zu begegnen. Nur von der Beziehung selbst ist auszugehen. dem Begriff beilegen können. somit. Ableitung jedoch besitzt das „Ich" gegenüber dem „Gegenstand" logisch überhaupt zu Recht bestehen. als zu dem vagen und die wir Realität der Natur. In der schärferen ziehung auf eine Einheit die Leibniz diesem Gedanken giebt.. Eine Kritik Descartes'. müssen wir uns zunächst das neue Problem in strengerer logischer Prägnanz vergegenwärtigen. liegt ein entscheidender Fortschritt gegenüber Descartes" Begründung des Idealismus. eines Seins „in" Die Begriffe „Subjekt" und und . bereits in der Fragestellung überwunden. die ihn ausdrückt und darstellt. durch die alle Schranken der Subjektivität bestimmt denken.. wie Frage nach der gemeinschaftlichen Bedes Ich enthalten. falls sie Bedeutung nur durch die Ableitung aus der fundamentalen Relation. dennoch nur in uns. nicht ihr voranzustellen. für sie ein gegebenes Substrat vorauszusetzen.356 schaft. ohne dass wir berechtigt wären. dass jede führt haben. die unmittelbar nach der ersten Bekanntschaft mit ist. erweisen: ihre Unterscheidung ist aus der Grundfrage In Bezug auf diese erst zu gewinnen.Objekt" können. Sollte uns erkenntniskritische Arbeit zu keinem anderen Ergebnis gevieldeutigen Satze. ihre zunächst keinen prinzipiellen Vorzug. In diesem reinen Relations- charakter jegliches „Sein".ausser'" dem Subjekt fort- . von der wir ausgehen. Die Bezogen heit eines mannigfachen Inhalts auf eine Einheit. Nim aber sollen wir die wissenschaftlichen Prinzipien selbst als Gebilde des Bewusstseins. das die Einheit des Mannigfaltigen charakterisiert eines ist Problem gegenständlichen Inhaltes mit der gleichen die Notwendigkeit. als es vorhandene Objekte giebt: womit zugleich jede Vorstellung über das Verhältnis zweier Daseinsformen: fällt. mung. Subjekt gegeben sei"? — annehmen. dass die Beziehung auf ein Mannigfaltiges überhaupt ist. für die Thatsache des ebenso wesentlich und sucht von hier wie die Vereinigung im denkenden Subjekt. erschöpft sich ist das konstitutive das wir Moment in Leibniz' Definition des Bewusstseins. Die Zweideutigkeit des Cartesischen „cogito" wird Ausprägung. dem System Bewusstseins entstanden hebt bereits hervor. als In der Verhältnisbestimist.

II. sed nicht losgelöst gestellt werden. und ihm als unabhängige Realität gegenüberDas Problem ist nur in einer Doppelheit der zu lösen. tates „Ego adeoque sum . IV. Animadversiones in partem generalem Principiorum Cartesiauorum Gerh. ut alias non et negligeret huic pares . II est vrai que mon experience interieure m'a convaineu a posteriori de cette identicite. nee magis verum certumve est me cogitare quam illa vel illa a me cogitari" 2 ). Betrachtungsweise konstituieren lässt. insofern die Einheit des Selbst- bewusstseins sich nur zugleich mit der Einheit des Gegenstandes Durch diesen Gedanken struktion ist der Untersuchung des Bewusst- seinsproblems die Richtung vorgezeichnet. von Descartes 1 Prin- zipien der Philosophie Argument in reiferer logischer Form. in dem es sich darstellt. mais il faut qu'il y en ait une ai ete ä Paris. wie allgemeine Grundgedanke in Leibniz' Ausführungen fortentwickelt und verwirklicht worden ist. 370. Gerh. 357 die allerdings an dieser Stelle noch mangelhaft Die systematische Untersuchung enthält das gleiche cogito.inneren Erfahrung" hin behauptet werden. c'est-ä-dire. I. weit dieser Die sachliche Rekon- muss vor allem von dem Interesse geleitet sein. . suis maintenant en Allemagne. das hier eingeführt wird. Probleni des Beivusstseins. Die erste schärfere Bestimmung der Frage und die Hervorhebung ihrer systematischen Bedeutung findet sich in den Untersuchungen über den Begriff der individuellen Substanz im Briefwechsel mit Arnauld. inter primas verierat. on auroit autant de droit de dire aussi a priori" 3 ). Puisque donc on suppose. Gerh. a point. 3) .Selbst". Car s'il n'y en que c'est un autre.Das fortzuschreiten. sondern es wird nach einem Grund a priori i) 2 Au Foucher 1676. Sed aequurn Non tantum mei cogi- meorum cogitatorum conscius sum. der soll also nicht auf das unsichere Zeugnis .. esse praeclare a Cartesio notatum est. 357. que moi qui .. bleibt *). „Prenons premierement moi qui subsiste durant le temps AB. Das Denken kann also von dem Inhalt. . Das . et encore moi qui subsiste durant le temps BC. 43. tantis. que c'est la meme substance individuelle qui dure il faut necessairement qu'il y ait une raison qui fasse dire veritablement que nous durons.

dessen Fortentwicklung sich zunächst unabhängig von der endgültigen metaphysischen Lösung nach seinem logischen Interesse verfolgen lässt.. puisqu'il faut tousjours qu'il y ait quelque fonde- ment de se doit la connexion des termes d'une proposition qui trouver dans leurs notions. Nicht die Thatsache seine des Selbstbewusstseins. priori (independante de mon experience). t3. wenn er sich für den Akt der Vereinigung der Inhalte im Ich Hume gebraucht wird die losophie typische auf die Analogie der logischen Urteilsfunktion beruft. 2 ce qu'on apelle moi. II. zufälligen In dieser Aufgabe. dont je crois que tous les philosophes doivent demeurer d'accord et dont im des corollaires est cet axiome vul- J noch G-erh. ou bien je ne sais monstration. sondern ihre Bedingungen vorauszu- bilden das Problem. qui est le fondement de la connexion de ) tous mes etats differents Gerh. et par consequent il faut que la notion de moi lie ou coniprenne les differents etats. 53: 11 faut aussi qu'il y ait une raison a ) vgl. das empirische Ich und Vorstellungsverbindungen auf eine ist setzende. necessaire ou contiugente. Es gilt als das reine Fundament der Verbindung für 2 Der Ausdie verschiedenen empirischen Bewusstseinszustände )..35 Das Proble?n des Bewusstseins.. ist zunächst seiner allgemeinsten Bedeutung nach Ausdruck einer Relationsgrundlage. veritable. j'ai „Enün donne une raison decisive. Bei Leibniz wird diese Beziehung besonders deutlich. qui ä mon avis tient lieu de dedans toute proposition affirmative. universelle ou singuliere la notion du predicat est comprise en quelque facou dans celle du sujet. objektiv gültige Einheit zurückzuführen. II. wie von druck der Verbindung aber Das Ich lediglich der — ist in der gesamten vorkantischen PhiBezeichnung für das Problem der Synthesis. ein wichtiges Motiv gegeben. c'est que toujours Or je ne demande pas d'avance que c'est que la verite. . für dieses angebliche Datum der Erfahrung gefragt 1 ). C'est la mon grand principe. . et non un autre . qui fasse qn'on dit veritablement que c'est moi . die allem Sein vorangeht.. . tage de liaison ici que celle qui se trouve a parte rei entre les termes d'une proposition veritable et ce n'est que dans ce sens que je dis que la notion de la substance individuelle enferme tous ses evenements et toutes ses denominations . praedicatum inest subjecto. der von Descartes sowohl.

359 n'arrive sans raison" Kaut hat in seiner historischen Würdigung der Leibnizischen Philosophie die Aufstellung des Satzes vom zureichenden Grunde aus der Forderung eines Prinzips der synthetischen Urteile erklärt. in welchem die Einheit der Identitätsfunktion im 1 ) . . die ihm in seiner ganzen geschichtlichen Entwicklung anhaftet. erhält die ihre schen Kraft und Bewusstsein Ordnung aufangenommene Analogie zwiwahre Bedeutung.Das Problem des Bewusstseins. Der Grund des Zusammenhangs nach Gesetzen dass ein der Bestimmung — Nicht-Gegenwärtiges !) Gert. II. eine Mannigfaltigkeit wechselnder Zustände in einer festzuhalten. s. dass es sich um bloss „analytische" Operationen handeln soll. wiederum nahe. fassung sondern als Bezeichnung der Einheit den Ausdruck des Gesetzes Das Ich ist das „beharrende Gesetz in der stetigen Erzeugung der Reihe seiner Phaenomene" 2). IL 56. 2 ) Gerli. 136. Urteil in Beziehung tritt. den Gedanken dennoch als Gegenwart darstellbar ist: dies sind Fragen. Verhältnisbestimmung ein Fortschritt von der anfänglichen psychologischen Definition des Bewusstseins als „Verbindung" zur inhaltlich-logischen Charakteri- zur Einheit des in Selbstbewusstseins Obwohl jedoch dieser doch der Begriff des Urteils und damit der der Logik selbst der Zweideutigkeit noch nicht entzogen. Der Zusammenhang. sofern der Satz vom Grunde sich einem umfassenden Prinzip unterordnet. der Erläuterung durch das Urteil hervor. Der Leibstik liegt. Nicht als die Zusammenformell logischer nizische Ausdruck. deren Lösung wir nicht von einer Einsicht in Dinge und dingliche Beschaffenheiten erwarten können. gaire que rien . Denk-Regeln darf das Bewusstsein systematischer Ausdruck für die Grundlagen der wissenschaftlichen Erkenntnis und ihrer Realität. erhält an dieser Stelle eine vertiefte Bedeutung. Wie es möglich Einheit ist. Erdni. 1. . für wie es zu denken ist. indem sie gelten.51 u. den Verdacht. so ist legt dass das Prädikat im Subjekt enthalten sei. den er damit zwischen Leibniz und der eigenen Lehre anerkennt. Bestimmter als in für die gewinnt. Dieser Fassung der Aufgabe nähert sich Leibniz' Entwicklung. rein erst tritt hier die Beziehung zum sich in Leibniz" Objekt gelöst der Wissenschaft Hier dessen Sein Dynamik ebenfalls in die Gesetzlichkeit der hatte.

dass in ist er nicht als absolute Setzung zu verstehen relativer ist. hat sich im Allgemeinen beiden bereits ergeben. Kap. selbst in an seiner Begründung haben. ist unzulässig und verfällt dem sinnlichen Anthropomorphismus. 695. den Sachen. Um zu erkennen. — Bestimmung des Bewusstseins durch die Einheit des Gesetzes erkennen wir den Uebergang von der subjektiven Charakteristik zu einem neuen Ausdruck des Problems. ob. — Der Begriff der Verbindung. soweit die Realität der Erscheinung in Frage kommt. dem Sein voraus. Momente des Bewusstseins. dass nach der Objektivitäi immanenter Zugehörigkeit zum Bewusstsein gefragt werden kann. Das bedeutet einzig zunächst. . die die Erkenntnis als Voraussetzungen zu Grunde legt. sondern in dem ursprünglichen Prinzip Die Identitätssetzung und ihre Möglichkeit wird erst in ihrer Zurückleitung zum Ursprung im Ichbegriff erkannt und verstanden. Jeder Vergleich von „Kraft und „Bewusstsein". muss zunächst der Begriff des Gegenstandes. i) und das somit an dieser Stelle Erdm.360 liegt nicht in Das Problem des Bewusstseins. „La realite des phenomenes est marquee par leur liaison qui les distingue des songes" 1 ). Die Ordnung geht. wie Leibniz ihn entwickelt. der nicht den Gedanken des Gesetzes als die entscheidende Vermittlung zwischen beiden hervortreten lässt. den lung die einzelnen heraushoben. 1). einer Reihe durchweg Bestimmungen auf- Er der Ausdruck für Beziehungen innerhalb der funda- mentalen Ordnungen. den wir bisher ist als die allge- meinste Bezeichnung für die Einheit des Bewusstseins logische Verhältnis im Urteil kennen. sondern geht. wie weit sie im Einzelnen durchgeführt wird. der Einheit des Bewusstseins. Die notwendige Korrelation. die sich bisher Aus der Fragestel- ergiebt sich zunächst. nach dem Anteil bestimmt werden. Es hanIn der delt sich um die Möglichkeit. gegen den Leibniz seinen reinen Denkbegriff der Substanz gewendet hat (s. Durch diese Bedingtheit erhält der Gegenstand seine allgemeine logische Eigenart als Phänomen. wie im Besonderen die Untersuchung von Räum und Zeit bewies. standes geben. VI. der wir den Wert des Gegen- die zwischen den Arten der Fragestellung besteht. in den wandelbaren Zuständen des „Ich" eine Einheit zu erschaffen.

bezeichnet hier den Gegensatz des Sinnlich-Vorgefundenen zu dem reinen Begriffss3~stem. 2 ) Natorp. wir den Zusammenhang der Erscheinungen aus der Beobachtung der Häufigkeit ihres Nacheinander gewinnen. ). die das Bewusstsein etwa für das Problem der Natur beanspruchen kann. das tität der Gedanke nach dem logischen Grundpostulat der Iden- selbstständig erschafft. als die Thatsache dsr häufigen gleichartigen Wiederkehr bestimmter Inhaltskomplexe und die Möglichkeit. sondern sie ist subjektive Meinung. IL 96 (An ArnauJd 1687. Die Einsicht gegründet die einzig in auf Gedächtnis und Gewöhnung. 516 C. In dieser Bedeutung wird die Tren- nung des Gedachten nnd Erscheinenden von Piaton aufgenommen und weitergeführt.Das Problem zugleich als des Bezuusstseins. 126 des Erkenntnisproblems Folg.) im Altertum. Die Unterscheidung der Erscheinung vom wahren absoluten Sein. die bedingte Voraussage sie steht des Künftigen zu 1 ermöglichen. die in den reinen Ideen bezeichnet sind. D. S. 361 Kennzeichen des Gegenstandes in der Erscheinung anerkannt. vgl. bes. von hier aus mit praktischem Erfolge sinkt. 3 ) ff. Zwar wird aber der Erscheinung eine Art Regelmässigkeit zuerkannt. S.. die sich aus seinem geschichtlichen Ursprung und seiner Entwicklung erklärt. hat nur den technischen Wert. tritt in diesem äusseren Zusammenhang der Momente nicht genügend hervor. Ihre empirische Regelmässig keit bedeutet daher gleichfalls nichts anderes. Forschungen Berlin 1884. fZum Gerh. besitzt nicht den Wert methodischen die Auffassung dieser Regel negative Ausdruck der Diskrepanz — Wissens. die sich zuerst in der Eleatischen Erkenntnislehre ausbildet. Republ. u. S. !) vgl. griffs die sich in der antiken Skepsis weiter ausbildet 2 ).) . zur Geschichte 147 ff. In den Substanzen scheint sich ein Reich bestehender intelligibler Wesenheiten zu erschliessen. scheint zunächst auch in Leibniz" Konzeption des Be- vorzuherrschen. 207 f. Der Begriff des Phänomens selbst enthält zunächst noch eine Unbestimmtheit. Das Phänomen ist hier zunächst nur der zwischen den unmittelbaren Gegebenheiten der Erfahrung und den Forderungen der exakten Erkenntnis. ausserhalb der wahren Gesetzeserkenntnis Diese Be- deutung des Phänomens. Die konstitutive Bedeutung jedoch. im Vergleich zu dem der Körper zu einem blossen sinnlichen Schein herab- So wird die „Erscheinung" unmittelbar als etre d'imagination ou pereeption definiert 3 ).

scheint sich nach seiner Leistung für die Realität der Phänomene auf den Akt der gewohnheitsmässigen Verknüpfung vorhandener Daten der Erfahrung zu reduzieren. 211. l>e. II. 2 ) Simplicius zu Aristot.j.Hyals immer genauere Vermittlung. Bedeutung der Idee auf die wissenschaftliche pothese" gründet. hier die Forderung. (vgl. bereits Nach einer antiken Ueberlieferung hat Piaton den Astronomen die Aufgabe gestellt. Keplers Verteidigung der „vera Platonischen Begriffs entsteht die Bestimmung thesis".vo'. Dilthey. Apologia Tychonis contra Ursuni Cap. Begriffe Bewusstsein — Die Grundanschauung des Idealismus und Gegenstand eine bei Piaton fordert jedoch für die tiefere Schon und Abhängigkeit. 442 f u ö. — cf. die sich in der Mathematik darstellt. in dem wir die Eigenart des Bewusstseins be1 ). .cva ). in phys. de caelo II. sondern sie wird positiv zum Ausdruck der Erkenntnis der Aufgabe und des Problems. 2). in die Geisteswissen1 schaften 3 ) 1. Er. 188. hypo- die den Grund zu dem modernen Begriff des NaturUnd noch bis in die neueste Zeit stehen alle gesetzes legt 3 Bemühungen. Der Begriff der „Verkommende Erfahrungen vorauszusagen bindung" also. 2 An die Idee als Hypothese der er- geht also genügt. das die Richtung bestimmt. Idee und Erscheinung eine sich vollzieht sich Entsprechung zwischen die . Opera omnia ed..s. sondern zugleich die Erfahrung in ihrem eigentümlichen Bewährung und Berichtigung gedanklicher Annahmen Die Erscheinung erhält hier eine neue Würde: sie anerkennt. In der neueren Wissenschaft wird in dieser Gedanke zum logischen Grundmotiv In Keplers Reform des der astronomischen Weltansicht.362 Das Problem des Bewusstseins. dass sie nicht nur eigenen Gesetzlichkeit des Denkens. i) vgl. I. Recht als bedeutet nicht mehr einen letzten unerklärlichen Rest. Einleitung 12 ed. Kepler. der sich der Analysis des Denkens widersetzt. stimmten.bu. Frisch 238 ff. den Gesetzesbegriff frei von allen anthropomorphen Nebengedanken auszusprechen mit diesem logischen Ursprung in einem erkennbaren sachlichen Zusammenhange: so ist die moderne ). S. vgl. zu untersuchen: durch welche Hypothesen gleichförmiger und geordneter Bewegungen die Phänomene am Himmel „gerettet" werden könnten: xiv/jostq xö)v 3cXava)|jL8va)v -ia'. Heiberg Berlin 1894.

que je veux sauver. das der Gedanke aus der anfänglichen sinnlichen braucht. et que ces systemes venant apres coup n'ont ete fabriques que pour sauver certains principes"? Toutes les hypotheses sont faites expres et tous les systemes viennent apres coup pour sauver les phenomenes ou .einfachen des Bewusstseins. In der Logik der Mathematik bereits wird der Begriff der Hypothese durch seine Beziehung auf die Definition vertieft und iri seinem Wahrheitswert gesichert. Si cela encore par des raisons a priori ou par de certains principes. Sie ist das Instrument. um die Erscheinung Eingeschränktheit enthält zu befreien Erkenntnis zu sichern. das Vorbild als des reinen gedanklichen Seins. bleibt hier als sie nur insoweit der Ausdruck der Realität anerkannt. wie dieser ursprüngliche Charakter flachte Bedeutung. mais je suis ne vois pas et quels sont les principes. gültige < Beziehungen zwischen den Phänomenen in einer i) Erdni. und sie in den Gesetzen der Die tiefere Begründung dieser Anschauung mit der Briefwechsel in de Yolder. quoi consiste l'objection comprise dans ces paroles: En verite ne voit on pas que ces opinions sont faites expres. Die Sub- selbst. c*est plutöt une louange de lhypothese qu'une objection" ). Die Hypothese erscheint hier in der doppelten Beziehung. apparences. comnie cela est ainsi en effet. ausführt der das Platonische Wort stanz mannigfacher Weise also und variiert. Und völlig im er Sinne Keplers ist die Art. was sie sachlich Wertvolles enthält. 363 und eindeutigen Beschreibung der Naturvorgänge in dem. heisst „Je n'entends pas — es es gegen einen Einwand Fouchers — en . nommen des hatte. die des Begriffs gegen die abgeim populären Sprachgebrauch angewird. nur ein anderer Ausdruck für die Einschränkung der „Idee" auf die Aufgabe der „Erhaltung der Phänomene". die sie zu den Phänomenen und den reinen apriorischen Prinzipien hat. als der Ausgleich des scheinbaren Widerdont on dit veut dire que je que je prevenu porte suis ä mon hypothese 1 streites beider Gebiete. — An der Entwicklung dieses Problems nimmt Leibniz in mannigfacher Weise Anteil. der . .Das Problem Forderung. 132. aufrecht erhalten In der Verteidigung ersten Entwurfs der Leibnizischen Philosophie kommt hierfür zu einem bezeichnenden Ausdruck.

Gerh. 203). 251. wie sie auf der anderen Seite die dogmatischen Behauptungen über das absolute Wesen der Sinnendinge abschneidet 2 ). nomenon reale et bene fundatum" geworden: nicht weil er der Wiederwie man Leibniz* Lehre fälschlich gedeutet hat schein einer jenseitigen Welt absoluter Existenzen ist. dass die Phänomene „in den Monaden gegründet" erweiterte unt. VI." (Nouv. 35:5). gegen die wir auf der früheren Stufe der Betrachtung nicht gänzlich gesichert waren. 204). 276) vgl. sauver les apparences" vgl. Zum Terminus „apparentias noch Gern. 271. Gerh.. 283 (s. die das Phänomen in dieser Einschränkung erhält. Bedeutung des . bes. 3 ) „Le fondement de le la verite des choses contingentes et singulicres est dans succes qui fait que les phcnomenes des sens sont lies juste- les verites intelligibles le deniandent. ist auch von einem anderen Problem-Zusammenhang her vorbereitet. 275.3ß4 Einheit Das Problem des Beivusstseins. Immer bestimmter nämlich wird — die den Gegenständen der Erfahrung wurde. (s. 745 u. s. II. 257. Die Gleich- setzung von Erscheinung und Schein. (Gerh. II.phaenom. ob S. (S. 4. die den Forderungen 3 „Wenn die Körper der wissenschaftlichen Vernunft genügt ). Ess. notwendigen und hinreichenden hypothetischen Bedingungen der Erscheinung hinausgeht. IX. II. ob. vgl. sondern vor allem ihre Entsprechung mit den die Verbindungs-Realität. Erdm. den sie in sich selbst darstellt. sondern weil und sofern er eine Ordnung darstellt. wird als die Frage nach einem Ueberx weltlichen zurückgewiesen ).). Als Kriterium der Wirklichkeit der Erscheinung gilt nicht nur der Zusammenhang. S. Dorpal 2) L888. — — i) S. von der bloss empirischen und gewohnheitszuerkannt mässigen Regelmässigkeit unterschieden und auf ihre rationalen Grundlagen zurückgeführt. S. IV. Der Gegenstand ist zum „phaeist jetzt endgültig überwunden. 31 f. Die neue Bedeutung. später). a. Diese Bestimmung der „Wahrheit oder Realität" der Erkenntnis beseitigt die skeptischen Einwände. (vgl. ment comme — lieber ' den Satz. Jedes Problem. reale". das über die enthält und wiedergiebt. Math. Ohse. Gerh. 353. salvare. Untersuchungen über den Substanzbegriff bei Leibniz. ewigen Vernunftwahrheiten. sind und die s. deren Geltung von der Erfahrung unabhängig ist. II. 356 153. . IV. Phaenornenon reale seu bene fundatum quod expectaErdm. Erdm. III. die sich darin aus- spricht Kap. tionem ratione proce dentis non fallit.

cum horum phaeno- menorum fundamenta Gerh. Die Unterscheidung der primären und sekundären Qualität hat bei Locke im Grunde noch durchaus metaphysische Qualitäten in Tendenz: sekundären J) 2) die primären bleiben die absoluten die Eigenschaften und Ursachen den Dingen. dass die Emla pfindungsqualitäten selbst für Leibniz nicht mehr ein schlechthin Wesenloses und Scheinbares darstellen.Das Problem blosse des Bewusstseins. 494. de sorte que tout ce qu'elle croiroit appercevoir par les sens ne seroient que des pures apparences. Vernunft und Erfahrung die gemeinsame Voraussetzung entsteht uns die Wahrheit der Während die allgemeine Charakteristik des Phäno- mens die Analogien des Traumes und der subjektiven Erscheinungen der Sinne zunächst in Geltung bleiben. metaphysischen Dingen. rechtschaffen folgen" für die. Gerli.: die hypoAnpassung an fremde Problemstellungen. sind. II. muss man sich ferner vergegenwärtigen.II faut donc quelque chose au delä des sens qui distingue le vrai de l'apparent. „L'Etre les sens. In dieser Rechtschaffenheit der Methode. dass die Phaenornene unter sich übereinstimmen und wir uns durch künftige Ergebnisse nicht widerlegt finden. wird für das Problem der Wissenschaft eine klare Abgrenzung gewonnen. VI. . nieme Car et il la Verite ne s'apprend pas tout ä fait par ne seroit point impossible qu'une Creature eüt vie. Der Vergleich des Gegenstandes der Erscheinung mit den Empfindungsinhalten ist hier auf das richtige Mass seiner Bedeutung eingeschränkt. die sich auf Erfahrungen aufbauen. wenn wir den Vernunftgründen. 516: corpora mera thetische 3 ) Form erklärt sich aus der essent pliaenomena etc. sofern es möglich ist. 365. während zu blossen Si Affektionen des Subjekts herabsinken. Um ihn richtig zu würdigen. einem Brief an des keine Täuschung. der Dynamik für zeigte. ] ). Gerh. mais des songes longs et regles et ressemblants ä notre verite des sciences demonstratives est exempte de ces doutes et doit servir nienie ä juger de la verite des choses sensibles" 2 ).. IV. Recte dicimus colores et calores esse in rebus intelligimus. 365 Phaenomeue sind —r heisst es die in Bosses — so enthalten trotzdem Sinne denn die Sinne behaupten nichts von Die Wahrhaftigkeit der Sinne besteht darin. Sie sind real. wie die Ent- wicklung Dinge. sie auf reine mathematische Bestimmungen zurückzuführen 3 ).

Erdm. Die Mathematik wird dabei in der bestimmten Gestalt gedacht. dass die Verbindung. innerhalb der Phaenomene selbst die Vermittlung zwischen den beiden Extremen aufzuzeigen. 203. un phenomene bien fonde et qui ne trompe point. Gerb. 445 u. S. Jetzt tritt in sondern dass sie sich deutlicher Gliederung der Anteil der einzelnen Wissenschaften an der gemeinsamen Aufgabe der Begründung der Realität hervor. In voller Klarheit zeigt sich nun. Raum. einem weiteren und exakteren Zusammenhang der Erkenntnis einordnen (vgl. V). der vom sinnlichen Einzelinhalt in fortschreitender Objektivierung zum Naturgegenstand führt. die sie in der modernen Medie als das Kriterium der Realität der Dinge thodik dieser der Infinitesimalrechnung für das erhalten hatte 2).) mit." Methoden erst in der Dynamik gewonnen. W. „La matiere meme n'est pas une substance. ) 2) ob. dass sich die Vernunft immer bestimmter von einem subjektiven . also den Weg zu beschreiben. Kap. mais seulement substantiatum. quand on y procede suivant les loix ideales de l'Arithmetique. Ein solcher metaphysischer Wesensunterschied zwischen Inhalten mehr vorhanden. In der bekannten Stelle der Erwiderung gegen Bayles Einwände wird Uebereinstimmung mit den idealen Regeln der Mathematik und ihrer Unterscheidung vom Traume eingeführt. Hg. Leibniz An Conti: ) matikern.366 -Das Problem des Bewusstseins. 265. II. in der das Phänomen zum Realen wird. wird es die Aufgabe der Erkenntniskritik. S. I. Nachdem der Gegensatz in dieser Art bestimmt ist. Ein erster Schritt auf diesem Wege ist es. 190 (s. Die Frucht Problem des Gegenstandes wird jedoch die in ihrer Verbindung mit den elementaren mathematischen Grundwissenschaften die Beziehung von Natur und Erkenntnis zum prägnantesten Ausdruck bringt. durch die Einheit des wissen- schaftlichen l Bewusstseins und seiner Grundgesetzlichkeiten Erdm. des Bewusstseins ist für Leibniz nicht 1 dass sie eine andersartige. de la Geometrie et de la Dynamique 3). von Gerhardt. Ö. bes. ob. 3 Der Briefwechsel von Gr. — Mathe- . transscendente Seinsart erschliessen. 122) vgl.. (s.Vermögen" des Bewusstseins unterscheidet und zum Ausdruck des Systems der objektiven Grundlagen der Erkenntnis wird. Zeit und Bewegung sind ebenso wie die Empfindungen blosse Erscheinungen für ein Subjekt ): jhr Wert besteht nicht darin. (Berlin 1899) S. 282 f.

In der That zeigte sich. der Realisierung Die Bewegung den bestimmtesten konkreten Ausdruck der Erscheinung im Begriff. das sich innerhalb der dynamischen Untersuchungen ergab. mussten wir ihn in die einzelnen Momente zerlegen. 367 Es ist von besonderer Wichtigkeit. in diesem Sinne etwas „Imaginäres" und Die Realität. ohne dass innerhalb der bloss phoronomischen Betrachtung ein Schutz gegen diese unbeschränkte Vieldeutigkeit und ein Mittel der Auswahl gegeben wäre.. Auch zum exakten Begriff des Naturgeanderem Zusammenhang bildet die Dynamik und für den Prozess ist. gedacht. In dieser Unbestimmtheit charakterisiert sich die Bewegung der Geometrie und Phoronomie als methodische Fiktion. Nach dem Verhältnis. gleicher die für sich allein zur Charakteristik des Naturgegenstands nicht genügt: sie behält . 128 (18) u. um die Auffassung des Zusammenhangs der Erscheinungen nach blosser Regelmässigkeit der Succession zu überwinden ihr Objekt und in setzes zu gelangen. sondern einem logischen Prinzip begründet und erhalten werden soll. VI. 484 f. muss jetzt auch im Allgemeinen klar sein. auf kein bestimmtes reales „Subjekt" begrifflich zu beziehen Sie ist durch eine Unendlichkeit möglicher Hypothesen in Weise zu repräsentieren.Das Problem geleistet wird. nichts als eine gedankliche Relation. s. Erdm. I. Ganzen vgl. dass die Dynamik selbst. In der Hypothesis der Kraft liegt die Wahrheit des Phänomens der Bewegung und ihres Subjekts x ).. des Bewusstseins. den Begriff des Bewusstseins zu bestimmen. Gerh. die ihn definieren: wir i) Zum . Math. in der zum gesetzlichen Prozess im wechselseitigen Ausgleich der derivativen Kräfte. 199. Indem die Realität des Phänomens durch die Zurückführung auf die ideellen Gesetze gesichert wird. dass in der Kraft das Sein der Erscheiin nung nicht durch ein höheres Sein verdrängt werden.wird. 392. H. die ihr eignet. . hier in das System der ideellen Methoden mit einbezogen wird. II. schliesst sich hier zu- gleich der Kreis der „subjektiven" Um und „objektiven" Betrachtung. also zur Bestimmtheit der Energieverteilung wird. erhält sie erst in sie der dynamischen Auffassung. dass das Grundgesetz der Erhaltung das entscheidende logische Mittel ist. die Wissenschaft der Kräfte-Realitäten. 184 f. sofern sie nur als relative Ortsveränderung die zunächst ist.Scheinbares". 133. 98.

secundum quem sequentes ex praecedentibus derivantur" selbst 1 ). genauer durch den Hinweis auf die Urteilsfunktion und den Gesetzesbegriff charakterisiert wurde. — Subjekt in Erkenntnis vorweggenommen. Unitatem percipientis — heisst es in einem Briefe an des Bosses— facit perceptionum nexus. Es sind dieselben konstitutiven Grundvoraussetzungen. von dem Leibniz das Bewusstein der Erkenntnis. so richtet sich die Tendenz dieses Ausdruckes der Entstehung der Vorempirische psychologische Theorie stellungen. fundamentale Funktion lismus erscheint hier Diese Grundeinsicht des Idea- zugleich in einem neuen Zum in ersten Male sind die Gesetze der Mathematik als Vermittler Zusammenhang. das Instrument. ist nunmehr eine unlösliche Korrelation geschaffen. nur ein Sonderausdruck für die des Ich. erhalten Das Bewusstsein. . An diesem Problem derart entsteht ein neuer des Ich. Zwischen beiden Begriffen .368 gelangten Das Problei?i des Bewusstseins. Gerli. Begriff Bewusstseins be- stimmen und i) Der Geist kein selbständiges Wesen. das Bewusstsein um ist aus dem ungebundenen Inhalt der Vorstellung reale Phänomene zu ausgeht. die es nun in einem tieferen Fun- dament zu Begriff verstellen gilt. zu denen jetzt die Analyse das des Gegenstandes der Erfahrung zurückgeführt hat. 372. Die Einheit des Ich wird also erst in der Gesetzmässigkeit seiner Inhalte ist gewonnen: — umgekehrt die ständlichen Einheit Regel der Verknüpfung. gestalten. sie Aussenwelt. erhält der Gegensatz gegen Locke seine wahre und tiefere Bedeutung. Wenn die Prinzipien der nicht Wissenschaft auf die als eingeborene Grundsätze des Geistes be- zeichnet werden. Die Psychologie setzt das mannigfachen Verhältnissen und Beziehungen zur setzt ferner diese Aussenwelt in ihrer objektiven Ordnung Damit aber sind Geltungen und Werte der bereits voraus. Nicht haften die Grundsätze am Ich. dass sie eine Eigenschaft oder ein ist: Eigentum von ihm bedeuten. dessen sich Erkenntnis bedient. II. die aus erst heraus den wahren definieren. sondern des ist das ihm äusserlich mitgegeben sich sie sind es. in der wir zur gegengelangen.. auf diesem Weg zum Problem der Verknüpfung. Von hier aus erst die „Neuen Versuche". und Dynamik ihrer Rolle gesetzten Momenten sind zwischen den beiden entgegenDie rationalen Grundsätze der anerkannt.

Blicken wir von hier aus zurück. (vgl. 492 . — Die „Erscheinung". liegt dem dass er den fahrungsgegenstände zu betrachten 260. regulata". 153 Gerh. . ou fondement des apparen- ces. . mais qui ont du rapport et viennent d'un meme fondement. . selbst als den gemeinsamen Beziehungspunkt. jetzt den gesamten Inhalt der früheren Untersuchung in der gemeinsamen Richtung auf dieses Eine Ziel vereinigen.. qui sont differentes en differents observateurs. seine Wesenheit Inbegriff jener Grundwerte darstellt. noch 576. so können wir die als frühere Entwicklung einen einheitlichen logischen Prozess welchem sich der Begriff des Bewusstseins in seiner Geltung für das Universum der Objekte fortschreitend konstiauffassen. 262. Erdm. — Vgl. So wahr es Bewusstsein in der umfassenderen und tieferen Bedeutung geben soll. _' 1 Cassirer. S. 127. 258. so wahr muss Wir können es Wissenschaft. in.: V. 122. als Erzeugnisse alle des reinen Denkens und als Bedingungen der Realität der Erdie Erkenntnis als Beschaffenheit darin. die auf das Einzeles bezeichnet das Objekt bewusstsein beschränkt bliebe. ist daher der als bezeichnendste die Charakteristik von Materie und Bewegung .. tima" J wächst das Phänomen über jeden bloss psychologiund über eine Geltung. 92. in tuierte. Erdm. Leibniz' System. das eigentliche Problem. bes. der für alle indivi„Tous duellen Urteile einzelner Beobachter den Massstab bildet. s. Grösse und Zahl. festzuhalten sucht.. 622. comme les apparences differentes d'une meine ville vue de plusieurs cotes" 2 ). i) die nach dem Zusammenhang ideeller und Dutens u. II. Kontinuität und Unendlichkeit. 208.apparence veritable" II.t des phenomenes bien fondes. In diesem rein logischen Sinne sind ihm die Grundsätze notwendig und eingeboren. ihnen erst schen Anspruch — les corps et tout ce qu'on leur attribue le . 369 zukommt. . hinaus.). s. u. 2) Gerh. — Unter den mannigfachen Ausdrücken.Das Problem des Bewusstscins.phaeimmena fundata et u. der in seiner Philosophie entsteht.phaenomena legi- Die Legitimierung der Erscheinungen ist in der That ). welches das Bewusstsein in den PrinIn zipien und Gesetzen der Wissenschaften zu lösen sucht. in denen Leibniz den neuen Erkenntniswert des Phänomenon. Zeit und Raum: sie waren in einer doppelten Beziehung. 369. „phänomenon reale" Gerh. s. 251. muss es also Prinzipien geben. sont seulemei'.

370 Das Problem gedacht des Beivusstseins. die diesen Sätzen zu Grunde liegen. . empirischer Gesetze wird. — wie der in hier von allen Seiten „Apperception" seiner her das Rüstzeug für Kants Begriff Wie dieser Begriff schon bereitet wird. d. welche vor allen Datis der Anschauungen vorhergeht. das In Leibniz' Analyse Bewusstseinbegriffs entstand Material der Probleme. nach Regeln. i. Die Einzelbegriffe.. wird hier zum Fundament und zum einheitlichen Regulativ für den „Schein" in den ver- schiedenen psychologischen Subjekten. den Begriff von etwas. machen. ohne diejenige Einheit des Bewusstseins. sind dem ersten Ansätze nach durchweg bereits in Leibniz' Philosophie wirksam: sie sind jedoch im Grundgedanken der trausscendentalen Deduktion zum ersten Male durch die genaue Bestimmung ihrer gegenseitigen Abhängigkeit vertieft und zur — systematischen des Einheit gestaltet worden. darin sie notwendig zusammenhängen" . die immer in einer Erfahrung beisammen sein können. . . Also ist das ursprüngliche und notwendige Bewusstsein der Identität seiner Selbst zugleich ein Bewusstsein einer ebenso notwendigen Einheit der Synthesis aller Erscheinungen nach Begriffen. Bezeichnung den allgemeinen Zusammenhang mit That auch in Leibniz" Philosophie ausdrückt. die sie nicht allein notwendig reproducibel d. usstseins wäre unmöglich.. i. wenn nicht das Gemüt in der Bew Erkenntnis des Mannigfaltigen sich der Identität der FunkT tion bewusst werden könnte. die sich bisher in Leibniz' eigenen Sätzen ergaben. unwandelbare Bewusstsein will ich Eben diese transscendentale Apperception nennen nun die macht aber aus allen transscendentale Einheit der Apperception möglichen Erscheinungen. und worauf in Beseiner speziellen ziehung Dieses alle Vorstellung von Gegenständen allein möglich ist. so sieht man. sondern dadurch auch ihrer Anschauung einen Gegenstand bestimmen. Fasst man die Gesamtheit aller Bestimmungen zusammen. keine Verknüpfung und Einheit derselben unter einander. Denn diese Einheit des Vorstellungen nach Gesetzen. wodurch sie dasselbe synthetisch in einer Erkenntnis verbindet. linden. einen Zusammenhang aller dieser reine ursprüngliche . so weist er in der Bestimmung und Gliederung auf diesen Ur„Nun können keine Erkenntnisse in uns stattsprung zurück.

jene kritischen Motive. 371 Bewältigimg und deren einheitliches Lösungsim kritischen Idealismus erreicht wird. wie es dem einfachen Ich möglich ist. Der Zusammen- hang dieser beiden Momente aber enthält keine transscendenten Rätsel mehr. Alles Sein erschöpft sich nunmehr in Bewusstseinseinheit und Bewusstseinsinhalt. — dass sie aber in dem endgültigen Ergebnis gelangt sind. die es in seinem neuen sachlichen Prinzip überwunden hatte. die sich bisprinzip erst weilen in überraschender Deutlichkeit ausspricht. wie sie bei Leibniz zu immer deutlicherem Ausdruck streben. Der entscheidende Schritt. Es war das Recht der sachlichen Rekonstruktion. der andere Gegenstände als Wirkungen produziert. In dieser Forderung verrät sich die alte dualistische Auffassung: man stellt sich das Ich als einen existenten Gegenstand vor. Das Problem der Erkenntnis war unlösbar geworden. nicht zum reinen und voll- Das System blieb in seiner Ausprägung zum Teil an diejenige Fragestellung gebunden. dass diese Gedanken bei Leibniz zwar eine Richtung der Forschung bezeichnen. Auch der metaphysische Ausgleich. Für Leibniz hat 24* . wie in diesen allgemeinen Grundgedanken. Die Lösung konnte nur in einer völligen Umgestaltung der Korrelation von Denken und Universum erfolgen. wenn man eine Beschreibung davon verlangen wollte. die Vielheit der Dinge aus sich hervorzubringen. Descartes' Lehre vom Dualismus der ausgedehnten und denkenden Substanz hatte den kritischen Anstoss zur Konzeption des Monadenbegriffs gebildet. Es wäre ein unmethodischer Gedanke. der Leibniz' Philosophie von allen übrigen ständigen Ausdruck geschichtlichen und litterarischen Vermittlungsversuchen trennt. Die philosophische Bedeutung und Fruchtbarkeit. sobald Denken und Sein als zwei unabhängige und selbstgenügsame Wesenheiten einander entgegengesetzt wurden. musste scheitern. dass nach der Körperwelt nicht anders gefragt werden -kann. der im Okkasionalismus versucht wurde.Das Problem deren formale des Bewusstseins. als nach einem Inhalt des Denkens. die Leibniz' Lehre vom Bewusstsein in der Folge bewährt hat. Für die historische Gesamtcharakteristik muss man sich allerdings gegenwärtig halten. liegt daher in der Erkenntnis. aus ihrer Zerstreuung zu sammeln und nach ihrer Beziehung zu einander aufzufassen. liegt nicht so sehr in den speziellen Ausführungen der Monadenlehre. solange er an dem Grundgedanken des absoluten Daseins der Materie festhielt.

Die Erscheinung ist das Datum. I. Diese Charakteristik wird weiter der auf den allgemeinen Begriff Substanz als Ausdruck der hin- Einheit des Bewusstseins ausgedehnt. nade selbst ist nichts anderes als eine derartige fundamentale Hypothesis. Wer hier etwas hinzufügt. da nichts anderes von den Phänomenen dargeboten und gefordert wird. heisst etwas Ueberweltliches fragen. dagegen der Ausgangspunkt verändert. die Erscheinungen auf Hypothesen zurückzuführen. Ueber diesen Begriff ausgehen und forschen.372 sich Das Problem des Bezvusstseins. Die Aufgabe der Philosophie und Wissenschaft beschränkt sich darauf. Ich aber setze überall und ! ) Hierfür besonders bezeichnend: Gerli. dass es überhaupt Phänomene. die so wird hier zunächst den physischen Körper konstituiert kann nur das Prinzip des Handelns und Leidens ausgeführt sein. von seinen Annahmen logische Rechenschaft zu geben. . das wir zu Grunde legen: sie enthält bereits die doppelte Beziehung auf eine Mannigfaltigkeit und eine fundamentale Einheit ). . Die Grundlage der Extension. warum es in den Substanzen Vorstellungen und Streben giebt.Denn auf welche Weise soll. die sich eine Realität ausserhalb des Bewusstseins und der einfachen Substanzen erdichten. die jenseits ihrer selbst liegt oder etwas Substantielles neben den substantiellen Einheiten. wird sich in unentrinnbare Schwierigkeiten verwickelt sehen und vergebens versuchen. die notwendig und hinreichend sind. Die Skeptiker behalten daher gegen alle diejenigen Recht. Ziel des analytischen Regresses von den Erscheinungen zu den 1 — — logischen Prinzipien bezeichnet. in ihnen eine Realität nachgewiesen werden. Diese Gedanken sind am klarsten im Briefwechsel mit de Volder entwickelt: einem der wichtigsten Zeugnisse für die reife Gestalt des Systems. da alles aus den Phänomenen abgeleitet werden rnuss. Dafür. '237 f. dass es also eine Natur und ein Sein giebt. denen aus ihrem eigenen Quell Erscheinungen gemäss den ewigen Regeln der Mathematik und Metaphysik entstehen.. sie begrifflieh und eindeutig Die Modarzustellen und vollkommen verständlich zu machen. (cum nihil aliud nobis a phaenomenis suggeraturj In der wahren Analysis der Begriffe müssen wir schliesslich So ist also die Kraft als das zu diesem Fundament gelangen. lässt sich allerdings kein Grund angeben: aber diese Frage ist auch in sich bedeutungslos.

die ihre rationale Begründung im Begriff der Kraft finden. so i) - Gerh Math. durchweg auf dem -owtov als dass sie die Substanz nur als sinnliches lichen Träger und sieht Substrat aufzufassen vermögen 3 ). wie das Hier aber nach etwas Bild im Spiegel oder der Regenbogen. Wir haben in den Erscheinungen kein anderes Merkmal der Realität. 271 Quid ergo a me demon- rebus hoc fundamentum? Sed ita profecto novo fnndamento indigeret. II. Kein Fundament. nichts anderes. 23. als damit. Gerh. strart postulat? sit in An ande quam 3 ) qu a e vgl. wenn jemand — zufrieden dass man ihm begriffliche von dem Spiegelbilde gegeben in ihm nach irgend einer unbekannten Wesenheit forschen wollte .. genügt dem Anspruch der Erkenntnis. Et pe rinde id mihi videtnr ac si quis nninei'i spatii temporis ältiores origines qua er er e t. 373 in unserem Bewusstsein zugeund erschöpfe darin mit einem Schlage die ganze Ausdehnung. 756 (vgl. 2 Nouveaux Essais IL . die yzüooc beruhen. das in den Dingen selbst liegt. 278 ff. — wir im Ich und in dieser seiner Funktion der Einheit entdecken. bes. 275. .Das Problem des Beimtsstsei?is. Sätze mit den früheren Ergebnissen zuman. insunt notioni ipsomm. als dass sie unter sich und mit den ewigen Wahrheiten übereinstimmen" 1 ). da es bis ins Unendliche immer eine neue Grundlage für sich bedürfen würde 2 Den wahren und endgültigen Grund müssen Rechenschaft ). als wir stehen jenseits der Phänomene zu nicht fragen: dies erscheint mir. Materie und Bewegung Summe der Dinge sind daher blosse Erscheinungen. sie sind so wenig Dinge. wenig wir für die reinen Prinzipien von Raum. Zeit und Zahl noch einen tieferen Ursprung suchen können. In reinen Fassung erst wird der Begriff der Substanz losgelösten den ding- sensualistischen Angriffen entzogen. In den eigentlichen Hauptschriften tritt allerdings die Hält diese man sammen. Im Gesetz der Erschaffung der Inhalte und in seiner Zurückführimg auf Momente des Bewusstseins liegt die So letzte Aufklärung über das Sein.. dass LeibmY Philosophie in der That den ganzen Weg durchmessen hat. durchweg . die wir verlangen können. 269.. : III.. II.Ich denke" der transscendentalen Apperception hinführt. nachdem ihre Begriffe vollständig bestimmt sind: so wenig ist diese Frage für die Kraft und die Substanz verstattet. der vonDescartes denkender Substanz bis zum .

indem die sich »nicht erst in den Gedanken einer Einheit vertritt. damit aber im unmittelbaren Gegensatz zu seiner ursprünglichen Zwischen diesen beiden Charakteristik als reine Funktion. sondern in der sie ihrer aktiven Erschaffung bethätigt. von denen sie geleitet ist. scheint der reine Begriff des Gegenstandes selbst bedroht und die wissenschaftliche Bestimmtheit des Naturbegriffs durch eine sinnlich- mythische Analogie verdrängt zu werden. die hier Das Problem die des Beivusstseins. Die psychologische Bezeichdadurch zum Ausdruck. hinter dem und willkürliche metaphysische Setzung erscheinen muss. äussersten Grenzen vollzieht sich die Entwicklung des Systems. Die neue Charakteristik der Substanz wird in ihrer Bestimmtheit gefährdet. das« hier . ist nur ein Ausdruck für die allgemeine Eigenart des theoretischen Bewusstseins. Den echten philosophischen Wert dieses Systems kann man nicht nach den bestimmten fixen Resultaten bemessen.374 Methode. die die Grundlage der Objekte in bilden soll. eigentliche Kernfrage bildet. Denn festgehalten. nicht den allgemeinen Erwägungen Zwar kann es nach mehr befremden. die von Leibniz durch die ception) bezeichnet wird. Verbindung von Inhalten. das psychologische Moment des Strebens sich aufnimmt.. dass sie — die Substanz. Allerdings erhebt sich jetzt von neuem der Konflikt zwischen subjektiver und objektiver Betrachtungsweise. Die Gleichsetzung der Begriffe Substanz und Kraft weist über diese Einschränkung bereits Moment zu erschöpfen. nung bringt diese Forderung das) Motiv der Vorstellung durch das Motiv des Strebens ergänzt. und aus den Motiven. So erscheint das Ich hier noch bisweilen in der Art eines Einzeldinges. wie sie in den Resultat zurück. In dieser Bestimmung und in dem Nachweis ihrer konstitutiven Bedeutung vollendet sich der Begriff der Monade zum Begriffe der Entelechie". Die Definition des Bewusstseins faltigen als die Einheit des Mannig- hat jedoch nur ein bestimmendes die Leistung ohne den Inhalt des Begriffs „Vorstellung" (perder Vereinigung. hinaus. Indem . das daher jetzt als losgelöste bekanntesten metaphysischen Hauptsätzen niedergelegt ergiebt sich erst aus sind: er dem Ganzen der gedanklichen Arbeit. der in der bisherigen Entwicklung des Problems ausgeglichen schien. indem sie sich der traditionellen Begriffssprache anbequemen muss.

nicht reduzierende Ein- Der Tendenzbegriff will nach seiner ersten Konzeption wie nichts anderes als der Ausdruck dieses Gedankens sein. die sich in ihm darstellt. Vom Gebiet — — die Relation des Mannigfaltigen auf sinnlichen Stoff eine Einheit: der Analogie mit ist dem der Wahrnehmung in sie somit endgültig entzogen. „Streben" ist der „Fortschritt von Perception zu Perception" in einem einheitlichen Akte des Bewusstseins zusammengefasst. . „II suffit qu'il y ait une variete dans Turnte. stetig von Inhalt zu Inhalt fortzuschreiten. 732. einem anderen Zusammenhang von Problemen der sinnlichen Empfindung hat sich das „Subjekt" schon im Begriffe der Perception gelöst. 375 überhaupt ein Begriff eingeführt wird. er denn auch für die Probleme der Dynamik. ist es nun besonders bezeichnend. oder ihn nach der Einheitsfunktion des Bewusstseins. dass in ihm jenes erste Moment des Bewusstseins gegenüber der neuen Funktion dennoch zum blossen Material wird. der der subjektiven Sphäre angehört. Erdm. Für die Reinheit. pour qu'il y ait une perception. Denn die Perception die nur sehr unvollkommen durch den gewöhnbezeichlichen Sinn der „Vorstellung" wiedergegeben wird nete keine einzelne Gegebenheit des Bewusstseins mehr. sondern die er allerdings in gewinnen muss. reinen Tendenz des Bewusstseins. steht in Diese subjektive Charakteristik zu seiner objektiven eines Begriffs keinerlei Gegensatz Bedeutung. 70G. et il suffit qu'il y ait une tendance ä nouvelles pereeptions pour qu'il y ait de l'appetit In dieser selon le sens general que je donne ä ces mots" J ). nicht nur eine Gegebenheit zerstreuter Momente gesammelt wird. In beiden Erkenntnismitteln beweist - sich das Bewusstsein als produzierende. an dem sie sich bethätigt. in der eine Vielheit aus der Einheit der Bestimmung erschaffen. das wir nach seiner objektiven Leistung bereits kennen lernten. nachdem wir ihn dem Ganzen der wissenschaftlichen Erfahrung als dem Inbegriff der Objekte einreihen. Der Sinn des Differentialbegriffs und des Kraftbegriffs bestand in jener eigenartigen Anticipation. vgl.Das Problem des Bewusstseins. ist nur ein Verfahren bezeichnet. der der Begriff des Strebens von Leibniz gefasst wird. in denen er ent- — l ) Erdm. 714 u. heit. bestimmen. ö. Jeder Inhalt enthält notwendig eiue Doppelbeziehuug je und giebt einer Doppelheit der methodischen Betrachtung Raum.

lebendige Quell und der einheitliche Grund. Im Gegensatz zur Einzelidee.kausalen Definition •'..percepturitio" Brfw m.in echter idealistischer Tendenz — im unmittelbaren der Zusammenhang Prinzipien ent- mit der erkenntniskritischen ist.. Bei Descartes selbst hatte sich die Idee aus einem Instrument der Erkenntnis in ein passives Vorstellungsbild verwandelt. dass das Bewusstsein sich niemals in der Beziehung auf ein einzelnes begrenztes Objekt erschöpft. einer gegebenen Mehrheit. bezeichnet sie nicht den eigentümlichsten Grundzug der Spontaneität des Bewusstseins. sondern sein Grundcharakter in der Tendenz zur Hervorbringung des Xicht-Gegebenen nach einem bestimmten Gesetze zu erfassen ist. Es liegt in der Fort- setzung der gleichen gedanklichen Richtung.- der . Dagegen Vorstellung sich an eine einzelne hatte Leibniz' Logik damit' begonnen. : 172.. als sie . die Bezeiclmnn.Tendenz- als . Das Problei7i des Beivusstseins.). Das Bewusstsein begnügt bethätigt es sich in nicht mit der Zusammenfassung Inhalte.i. um so wichtiger ist. nur die Möglichkeit besagt. . die festen Bestimmtheiten der Vorstellung zurückzuleiten. und des Begriffs auf ihren Ursprung im Urteil An die Stelle des fertigen Inhalts trat seine Entstehung in der . Die Perception behält für sich genommen den Charakter der Reception. — Vgl. Indem die Gegenwart hingiebt und in ihr aufzugehen scheint. sich Bedingtheit der folgenden Zustände vorauszubestimmen im einheitlichen Moment die (s. das Bewusstsein der ist in sich Unveränderliches darstellt. aus dem die Inhalte hervorgehen: runr 1 ). standen — Begründung !) Gerh. 184.376 steht. Wolff 56. 335 f. II. sondern über alle Gegebenheit hinaus der Vorwegnahme neuer Sein Gesetz will nicht nur — wie es bisher scheinen konnte — das Mannigfaltige nachträglich beschreiben. — Unter diesem Gesichtspunkte gestaltet sich der Tendenz- begriff zu einer Kritik des Begriffs der Vorstellung. die etwas Totes. wenn Leibniz gegen den Cartesianer de Volder hervorhebt. S. sondern ursprünglich aus sich hervorgehen lassen.fons et fundus idearum praescripta lege nascituraGegenüber der eingeschränkten Bedeutung des Cartesiist schen „cogito" diese Auffassung eine Vertiefung der psychodie logischen Charakteristik. . S..

Die der Einheit von jedem sachlichen Grundbestand der Zusammensetzung ist daher die erste Beeingeschränkte Unterscheidung der Funktion dingung Wolffs fehlt: für das Verständnis der Leibnizischen Lehre. wenn er seiner Ansicht über die Monadologie. psychischen Bestandteilen zusammengesetzt sein lässt. Beantwortung der Frage nach dem auch das urteil über den sachlichen dieser Lehre allein entsprechen würde. in welchem die Summe selbst mieren. Bei solcher Auffassung bleibt nur unverständlich. dass Monaden das Wahre sind von Allem ist . dass sie die Frage nach der Zusammensetzung gültig ausschliesst. hält hier insbesondere Die psychologische Charakteristik entden Gewinn. sich zu Inhalten des Bewusstseins zu zutrauen dürfe. Hegel verfuhr dahei' wenigstens konsequent. nicht die des Elements. wonach sie eine ist. historische Beurteilung des Systems hat allerdings von Die den Zeiten an und eben diesen entscheidenden Hauptpunkt zumeist vernoch in neueren Darstellungen wird Leibniz der Widersinn zugemutet. das mao auf derartigen Grundsätzen aufgebaut denkt. dass man den sogenannten Einheiten des Bewusst- sumDie Tendenz der Mouade besteht umgekehrt in dem Nachweis. Der Gedanke einer dinglichen Summierung und Verbindung der Monaden müsste daher hier in der Absurdität gipfeln. ist und der Mannigfaltigkeit seiner Inhalte dargestellt damit zugleich der Gesichtspunkt bestimmt. welche philosophische Bedeutung man noch einem System beizumessen vermag. sondern ans einem System der Grundoperationen des Bewusstseins abzuleiten ist. ist auch nach der Seite der MetaEinheit bedeutet.Das Problem des Bewusstseins. Einfachen AVert der Körper das die hinzufügte. „Der Beweis. Denn die durch das Analogon des Bewusstseins gedacht wird. schlechthin den Akt der Vereinigung: die Einheit der Operation. sofern sie physik hin vollzogen. 377 in Indem wir das Verhältnis von Monade und Erscheinung der Beziehung zwischen der Einheitsfunktion des Bewusstseins sehen. seins die Fähigkeit. nur eine und bedingte Bedeutung besitzt. dass Verknüpfung niemals in den Dingen liegt. mach dem die metaphysischen Grundfragen des Verhältnisses von Einheit und Vielheit zu beurteilen sind. dass er die Körper aus einfachen. der Einheiten zur Mehrheit Die die sie war bereits durch nunmehr endUeberwindung dieser Problemstellung objektive Untersuchung der Prinzipien jetzt überall gefordert.

wäre in der That eine Trivialität. Einfaches. was es giebt. weil ihre Bedeutung Die „unio" bereits von der Einheit des Intellekts erborgt ist. was es giebt. ) Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie. aber eigentlich eine In der That. Dies ist ein Schliessen aus dem. wenn Zusammengesetztes. Es ist so die sehr triviale Kategorie des Zusammengesetzten.) Gedanken der Funktion als gestaltet. die in „Eins" nennen wir nach der Definition. von der er wissenschaftAuch der arithlich ausgegangen war. durfte für ihn seit der Grundlegung der Algebra. mag eine derartige Auffassung begünstigt haben. Die Naivität jedoch. es fragt sich aber. . schlecht -genug. denn Zusammengesetztes heisst ein in sich Vielfaches. Die Zurückführung einer gegebenen Menge auf die Eins. Kap. sondern die methodische Operation. Begriffs also. in (s. Zählung metische Begriff der Einheit bezeichnet nicht schlechthin das Material. der Monadenlehre nicht bedurft hätte. schon die arithmetische Erstlingsschrift einIntellekts was wir Einem Akte des zusammenfassen. Das ist ganz richtig. 455. führt. Nur deshalb darf die algebraische Einheit als Illustration des systematischen Grundgedankens dienen. Zusammengesetzten auszugehen und dann zurück auf das Einfache zu schliessen. Leibniz selbst er.378 sehr einfach. Nämlich ein Weil es zusammengesetzte Dinge giebt. indem in Anpassung an die populäre Problemstellung. er ist „unio". oberflächliche Reflexion. W. es ist die beliebte Manier. so ist auch Tautologie. als überwunden gelten. in der man die Zahl mit dem in Gezählten verwechselt und das reine Prinzip der den Begriff von einem Dinge verwandelt. zu der es der metaphysischen Zurüstungen Zusammengesetzte besteht aus Einfachem. dessen Zusammenhang oder Einheit äusserlich ist. wahr" 1 ). so Satz von ihm ist: müssen die Prinzipien derselben das Einfache sein. nicht „unitas". aus dem leicht das Einfache abzuleiten ist. ob. - Fortschritt der mathematischen Erkenntnislehre zum allgemeinen II. denn das Dieser Beweis ist von etwas Bestimmtem. XV. der Die Eins in Element ] entsteht erst der Einheit Beziehuug. in der die Mehrheit entsteht. S. ob das. die Kategorien der Einheit und Mehrheit durch die Analogie der Zahl und des arithmetischen Verhältnisses erläutert. der sich im des gilt als Einzelfall der „relatio". die ihr in gleicher Gegebenheit zu Grunde liegt. Das Problem es ist des Bezvusstseins.

wie sie in ihrer ist. den Sinn des Differentials in einem tieferen Prinzip als der unendlichen Teilung zu gründen. . 379 dem aoXXaßstv als ev ei<- h in dem schon und als Piaton die Grundbedeutung der Idee z>. sed etiam-esse hie quandam. id est non ex punctis. wird sich erst aus dem logischen Begriff der Substanz ergeben das der Vielheit cum nonduni satis matura Sed factus considelocabam aninias in punctis ratior. unitatemque eaiuiu aut rnultitudinem sumendam non ex praedicamento quantitatis.v . Entstehung des Intellekts zu begreifen so die Einsicht. Es wird zu prüfen sein. Die Monade ist lediglich des Vereinigens zu verstehen. ut sie dicam. nicht das Substrat. sed ex vi . primitiva operandi. der summiert werden kann. ist sondern als auf ihren Gesetzeswert die Aktivität bezieht. ex praedicamento substantiae. In der Bemühung. als Sache zu Grunde liegt 1 ). II. Was die Substanzen bedeuten. die. . nicht als ein Inhalt. sie das Subjekt der Vorstellung der Vielheit.. aXXo ysvo?. so wird doch dieses Verhältnis selbst durch die allgemeinen Forderungen der methodischen Grundlegung bestimmt bleiben müssen. dass die Realität der Grösse in ihrer sei es ZusammenIndem die setzung — aus endlichen oder aus sogenannten „unendnicht verständlich wird. jutaßK3'. <|>uyvj<. Neque animabus assi^nanda esse quae ad extensionem pertinent. die sich nicht auf das der Substanz. indem er von dem Problem der diskreten Mehrheit zum Problem der Kontinuität fortschritt. — Zur reifen und sicheren Ausprägung ist dieser Gedanke für Leibniz gelangt. Hier entdeckt sich einzig im Akt auch in ihrem gesamten logischen Bestände auf diesen Ursprung angewiesen bleibt. bestimmt. Gerh. deprehendi non tantum ita nos in difficultates iiinumeras indui. Wenn in dieser die Begriffe der Einheit und Vielheit in ein neues Verhältnis zu einander treten. |iovd<. 372: Ante multos annos.. J ) Vgl. lich-kleinen" Elementen Logik des Infinitesimalen auf diese Weise das Prinzip der Er- zeugung der Grösse von ihrem sachlichen Bestandstück zu unterscheiden lehrt. esset philosophia mia. bereitet sie zugleich das Verständnis der neuen metaphysischen Dasein Problemstellung vor.Das Problem des Bewusstseins. inwieweit auch unter diesem Gesichtspunkt von einer Vielheit der Substanzen zu sprechen und welcher Sinn ihrer Verbindung beizulegen ist. Diese Untersuchung jedoch gehört bereits der besonderen Ausführung der Monadenlehre an. befestigt sich zugleich eine Einheit. .

a. . ebenso wie die Folgeanbrachten. der das System in den grossen ZusammenDie ganze hang des wissenschaftlichen Idealismus einreiht. i . Der Prinzipien Phänomene selbst' - bedeuten. sondern „die Repräsentationen und Dillmanns Werk einen entschiedenen Grundgedanke. 73 ff.380 Das Problem des Bewusstseins. seine Deutung und Bestimmung als Einzelglied innerhalb einer kollektiven Ver- bindung und Zusammensetzung aus. . wieder verloren gegangen ist (!!) zeit derLebre desselben halten wir auch für das endlich wieder zum Vorschein gekommen ist. . geschichtliche Aufgabe besteht in der Kennzeichnung und Begrenzung der besonderen Leistung. ganz und gar innerhalb der VN'e lt der Erscheinungen. der Vorstellungen heraustreten dürfen. wichtigste Resultat unserer Untersuchungen" (Dillmann a. dass die Monaden nicht die an der Fortschritt. der Vorstellungen bleiben müssen (ohne uns um das zirliimAneignung die . wenn Dillmaun in diesem Gedanken eine individuelle Eigenart der eine Leibnizisehen Philosophie sieht. S. dass wir zunächst gar nicht aus dem Man höre: „Er setzt Gebiete der Erscheinungen. die Leibniz innerhalb der Gesamtentwicklung dieses Problems auszeichnet. welche die Zeitgenossen dieses grossen Mannes. der aber dann bei der geringen Empfänglichkeit. Die Grundbedeutung der Substanz als des immanenten Gesetzes der Phänomene ist in neueren Darstellungen der Monadenlehre auch von Seiten der metaphysischen Probleme befestigt In dieser Richtung bedeutet beund durchgeführt worden. die mit ihr zugleich entstanden und vergangen sei x ). . auf den man sich erst künstlich versetzen muss und den sich an! ) „Das ist bisher nicht zueignen nicht geringe solche Mühe und Nachdenken kostet. Dennoch ist eine Grundbedingung und ein unerlässliches Erfordernis für jedeD. dieser eigentümliche und unerhörte „Standpunkt" ? lud welches ist voraus. Die Verwechslung der Prinzipien mit transscendenten dinglichen Ursachen ist nun freilich ein ganz eigentümlicher Standpunkt. ja von dessen Möglichkeit man auch nicht einmal etwas geahnt hat (!). . den man gekannt. der von Leibniz zuerst sophen gewinnen will entdeckt worden ist. der eine Einsicht in die dynamischen Untersuchungen des PhiloDass dieser Standpunkt. sonders sich bestehenden Ursachen der Erscheinungen. Es ist zugleich ein ausserordentlich schwieriger Standpunkt. wird durch die Untersuchungen der mathematischen und naturwissenschaftlichen Es ist allerdings Erkenntnislehre überall bestätigt und gefordert. wir sahen. mm . merkwürdige Verschiebung der historischen Perspektive. O. In ihm ist vielmehr nur der allgemeine Grundzug bestimmt. können: dieser aber schliesst wie. . .).

erst in der populären Auflassung und erst. hat allerdings nicht nur die Kontinuität des Platonischen Motivs. dem Missverständnis der In Leibniz' Gegner. Das ist der Standpunkt. . es hier mittelbar in dem Urteil eines Historikers geschieht. sondern zugleich das Aristoteli- mitgewirkt. welche es auf eine wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis der Monadenlehre abgesehen hat. IX. wird die erste wichtigste und unerlässlichste Aufgabe diese sein. jene durch diese begründen. wird auch die Idee zum ursprünglicher Fragestellung. ohne ims auf metaphysische Betrachtungen indem wir nämlich Erscheinung aus Erscheinung. 381 sie entsteht nirgends den Schöpfern des Idealismus zuzurechnen. die \ Stellungen von den besonderen Thatsachen und Vorgängen in der Natur auf die allgemeine Vorstellung des Körpers und des Mechanismus zurückführen. 671). Bei Aristoteles der das Sein nur als Einzelnes zu ympioxov. In dem Ausgleich dieser beiden Tendenzen vollzieht sich die Entwicklung der Leibnizischen Philosophie 2 ). der kritischen Lehre offenbar völlig fern steht. so scheint denn auch häufig das Problem der Ideen-Einheit durch die Frage nach dem Einzeldiuge verdrängt zg werden. Wenn der Grundgedanke nicht in allen Phasen dieser Entwicklung in gleicher Klarheit zum Ausdruck gekommen ist. . . welchen der Philosoph in denselben . Dieser Wissenschaft notwendige Zusammenhang mit den Prinzipien der ist in der Beweisführung Dillmans nicht genügend Der entscheidende Kriterien. hervorgetreten. rnern. so bezeichnet er doch dauernd das ideelle Endziel. Vorstellung aus Vorstellung. in dem allein die Interesse sche Möglichkeit der Einigung aller systematischen und wissenschaft- lichen Interessen gegeben war. den Sinn und die Bedeutung der Erörterungen Leibnizens über das Wesen des Körpers darzulegen. von dem aus die -Erörterungen Leibnizens über das Wesen des Körpers verstanden winden müssen und allein verstanden werden können". und zwar näher die speziellen Erscheinungen aus der G-runderscheinung des Körpers und seiner Gesetze. klar machen Indem er voraussetzt.. liegt. als 2 ) der seihst Genaueres hrz. Der Zusammenhang zwischen der Leibnizischen und Kantischen Lehre kann kaum bezeichnender zum Ausdruck komm einzulassen). s. die Ueberzeugungen. . was darüber .Das Problem des Bezvusstseins.. explizieren.Wert der Dynamik zwar wird anerkannt und hervorgehoben. dass das Detail der Natur auf mechanischem "Wege aus dem Körper und seinen Eigenschaften erklärt und abgeleitet werden müsse. . . bes. denken vermag. . fragt er nur nach den Prinzipien des Mechanismus selbst. „Für jede Forschung. ßap. S.

niemals aber führt er aus. Es bedarf keines Wortes darüber. Beharrendes. sich mit ihnen zu das letztere erledigt ist. die mathematischen Werke ihnen das Specimen dynamicum und die Gesamtheit der von den schaftlichen Abhandlungen zur Dynamik phischen Quellenschriften ausschliesst. gabe bilden " - (S. des lange Philosophen. befassen. da vielmehr erst. übersehen werden kann. ja es würde sogar ein nutzloses Beginnen sein. 22). das hier mit Recht zwischen Metaphysik und Dynamik angenommen wird. Alle anderen Probleme müssen gegenüber diesem zunächst vollständig zurücktreten. wie Dillmann. bisher gewöhnt so und klar- ausser gestellt gelassen werden. wie die Quellen mit vollkommener Sicherheit ergeben. festzustellen. Dauerndes ist. In den grundlegenden Erörterungen des Systems ist es ihm immer nur um den Nachweis zu thun. hat Ausdruck geben wollen. geschehen ist.382 Das Problem des Bewusstseins. Unveränderliches. der sich die Erforschung der Monadenlehre zum Ziel gesetzt hat. „Die Bestimmung (dass das Wesen der Substanz in die"Thätigkeit gesetzt werden müsse) kennt ja Leibniz überhaupt nicht (!). ob sie überhaupt aufUnd nicht minder müssen alle geworfen werden können. beiseite an die man Acht sind. wenn man. von Beharrlichkeit und Veränderung verfehlt. für ihn vielmehr etwas Permanentes. dass dem Körper ein Beharrendes zuerkannt werden müsse. dass eine befriedigende Erklärung der dynamischen Anschauungen nicht zu erreichen ist. weil ohne dieses keine Bewegung möglich sei. ob sie überhaupt in Frage kommen. bevor wenn dies Vorstellungen über sich die speziellen Lehren hat. — unter wissenphiloso- Hierdurch wurde vor allem das methodische Verhältnis von Substanz und Kontinuität. überhaupt erst dann entschieden werden kann. und nicht vielmehr schon durch die Prinzipien des Systems ausgeschlossen werden und es Eine befriedigende Erklärung der dynamischen Untersuchungen Leibnizens das muss unter vorläufiger Hintansetzung aller anderen Rücksichten für jeden. ob sie auch nur möglich sind. . bis jene Erörterungen kann ihnen bis dahin sogar nur ein indem ja problematischer Wert beigelegt werden. da die Substanz. Das Verhältnis der Abhängigkeit. die gl umliegende Auf- zu geben. gilt in noch höherer Bestimmtheit für die Beziehungen der Dynamik zur Mathematik.

) So treffend hierin die Grundfunktion umschrieben ist: es müsste bei der Umschreibung und der sinnlichen Metapher bleiben. (Specimen dynamicum. sie sei selbst das in der Einheit und konzentriert. 588 )28. die Substanz also nach der Analogie des konstanten Dinges gedacht. appellari 111. dass die echte Konstanz selbst nur in der Art und Regel der Veränderung konstituiert werden kann.) — L'activite est de Fessence de la substance en general. in der die den systematischen Grundgedanken wie- — — . u. modo teneatur : . Kap. im Keime dargestellt ist. Die wesentliche Tendenz von Leibniz' Lehre geht dagegen auf die notwendige Korrelation beider Momente sie besagt. der Kraft 1 Vgl. dass die konstituiert werden So wird hier die Beharrung noch als Gegensatz zur Thätigkeit. VI. IV. ö. 202. 383 dem Körper (S. aktive Kraft annehmen. jene Darstellung des Entwickelbaren im Keime und jene Einheit der Konzentration in einem exakten Begriffe zu verwirklichen. imo ut intimam corporum naturam constituat. wenn die neue mathematische Methodik nicht das Mittel gäbe. 160. Oportet ut vis in ipsis corporibns producatur. was die Bewegung als Entwicklung ist. was die Bewegung entfaltet und auseinandergewickelt ist. Math. - .Das Problem dass des Bewusstseins. 617. 99." (S. . (S. . agere et f. eine eigene körperliche Substanz 201) 1 ). . ob. Ess. „Soll es in einem Körper eine Ursache der Bewegung geben heisst es in der Entwicklung des Kraftbegriffs ein Wesen. 722.) : müsse" — Andererseits liefert Dillmanns Darstellung selbst einen mittelbaren Beweis für die genaue Vertiefung in derum zu den mathematischen Prinzipien zurückleitet. 2. VI. durch die Thätigkeit Thätigkeit zukommen. (Nouv. so müssen wir eine Wenn daher diese die Ursache der Be- wegung genannt wird. 235. hrz. omnem substantiam Erdm. Erdm. so heisst das. welches selbst das unentwickelt und als Einheit. quando agere est character substantiarum. ferner Gerh. welches die Bewegung selbst in die selbst Bewegung einer Einheit repräsentiert oder ausdrückt. omne agens substantiam Erdm.) — „Corpus est' agens extensnm: dici potent esse substantiam extensam. in welchem immanente Konsequenz.

Achtes Kapitel. Bei Descartes selbst konnte schliesslich eine Vermittlung zwischen den Dingen und dem Erkennenden durch Bilder. was nicht ursprünglich Die Erkenntnis ist eine bereits als Idee in ihm enthalten ist. In vorzüglicher Weise hat dies Piaton in seinem Gedanken der Wiedererinnerung ausgesprochen: ein Gedanke. anerkannt bleiben (s. Bildung und Entwicklung dieses ursprünglichen Materials: keine Umsetzung eines Fremden und Aeusserlichen in die Form des Bewusstseins. Thüren und Botschaft von den Dingen Wir selbst besitzen alle diese Formen in unserem Fenster. teilung an Arnauld — — . Das Problem des Individuums. nichts kann uns gelehrt werden. sobald man ihn recht versteht . heisst es in der ersten Mittritt von aussen in den Geist ein und es ist eine falsche Denkgewohnheit. die in erhält. Der Begriff der Monade und seine Entwicklung wird von der Tendenz beherrscht. S. als sie eintreten. das Bewusstsein den materiellen Dingen gegenüber in seiner eigentümlichen Selbständigkeit und UnabDer neue Ausdruck des geistigen hängigkeit zu behaupten. lemischen Austoss für die Entdeckung seines Grundbegriffs und „Nichts für seine erste und bekannteste Begründung gebildet. zu glauben. 80). Diese Anschauung. Geiste. in der sich die Nachwirkung scholastischer Probleme am deutlichsten darwie es scheint. ob. die sich von den Objekten loslösen. den entscheidenden postellt. eine neue Ansicht über das Verhältnis von Erkenntnis Seins soll und Gegenstand begründen. hat für Leibniz. hätte sie der auf sicherer Grundlage ruht. dass unsere Seele durch Bilder.

in der »die Erscheinungen zu wohlbegründeten Phänomenen. der Gesamtausdruck für das System der ewigen Wahrheiten. nach der das Ich der Vernunft. lY. die Vernunft den idealen Prinzipien der Arithmetik. zu Gegenständen werden.. In den Grundbegriffen der Kontinuität und der Kraft befestigte sich diese Bedeutung. meinen Naturgesetze 2 ). das wir nur zu verstehen. Diese Leistung selbst aber vermochten Form der Existenz zu bestimmen. indem wir sie in eine Mehrheit unterSo bedeuteten uns etwa die Be- von Raum und Zeit Ideen des reinen Verstandes: weil sie und Ordnungen der Erscheinungen im Beisammen und Nacheinander die allgemeine Funktion des Bewusstseins in bestimmter Begrenzung vertreten und ausprägen. Der wissenschaftliche Vorzug der Allgemeinheit selbst giebt den Begriffen den Charakter der Abstraktion. der durch die Vermittlung der Mathematik auf ein System von Bewegungsgesetzen zurückDie Regeln der Dynamik bezeichnen die allgegeführt ist. 351. .Das Problem des Individuums. Geometrie und Dynamik gleichDas Bewusstsein wurde im prägnanten Sinne gesetzt wurde. 451. 385 1 und ihn von dem Irrtum der Präexistenz mentale Art des Seins. Das Allgemeine vermag nicht bis zur Beherrschung des Wirklichen vorzudringen: denn die Wirklichkeit bedeutet die konkrete Bestimmtheit die in als Individuum. druck für den Akt der Vereinigung und gesetzlichen Bindung. Der standes vollendet sich erst V I den des entschei- Begriff Gegen- in der allseitigen Unterscheidung und <M-ii. schiedener griffe Momente zerlegten." Die funda- dem Geiste vor aller Erfahrung von Objekten zusprechen. hafte Sein. aus den Beziehungen zur Das Bewusstsein war uns der allgemeine AusWissenschaft. Die Natur. ist also nicht als irgend eine besondere Wir begriffen das wahrden Ideen eignet. 2) Erdm. von Bewegungserscheinungen. die wir reinigt. denden Grundzug der Wirklichkeit. die als Inhalt des Denkens aus diesem Grund als Einheiten — des Bewusstseins abgeleitet wird. umfasst jedoch nicht die konSie bedeutet einen Inbegriff krete Erfahrung von Gegenständen. >. den wissenschaftlichen Gesetzlichkeiten der Natur ausgelöscht und aufgehoben ist. 25 Cassire.r. In dieser logischen Würdigung ist eine neue logische Aufgabe enthalten. Leibniz' System. Die bildet Besonderheit des Einzelfalles.

386 Das Problem des Individuums. In dieser Forderung der einzigartigen Bestimmtheit des Naturobjekts. vgl. der in keiner gegebenen Erkenntnis jemals vollständig zu realisieren ist. 765. führt in ihrer Zer- Wahrheit eines sehen uns also individuellen Thatbestandes legung auf eine unendliche Reihe von Bedingungen zurück. in die die Behauptung jener also jetzt ein Gründe höherer Ordnung uns verwickelt. wir hier in einen Prozess hinausgewiesen. Wir versuchen seine Bestimmung in in der Rückführung auf die Gesetzlichkeiten derMathematik. die sich schliesslich in dem Inhalte der Definitionen und identischen Sätzen erschöpfend ausdrücken müssen. imstande. V. Physik. nibilien die sieh am deutlichsten sieh ausspricht. „Wie sich in der Lehre von den Proportionen die Analysis bis- !) An ClarkeV. dessen Begriff wir als letzten Ausdruck der metaphysischen Wesenheit brauchen. wie es innerhalb der Erfahrung durch die Bezogenheit auf eine in den allgemeinen Ordnuugssystemen bezeichnet besondere Stelle räumlich-zeitlichen ist. Es giebt — wie sie bisher allein bestimmt Das Individuum. zeigt sogleich die innere systematische Schwierigkeit. 21. In dieser Antinomie liegt der Antrieb und die Notwendigkeit zu neuen vermittelnden Problemen und Begriffen fortzuschreiten. weil er in der und UnUnterscheidbarkeit seiner Teile dieser Er gehört zu den imaginären Grundforderung nicht genügt. Erdm. das über die Erkenntnis. Sein. — Betrachten wir zunächst das Einzelne. „Die simplen Mathematiker. Gleichartigkeit Gebilden Spiele einer Philosophie. s. Abgrenzung seiner Merkmale gegenüber jedem beliebigen anderen Inhalt. jedoch sogleich in Die der allgemeine Anwendung methodische Regel versagt Die auf dieses Problem. jedoch durch höhere Gründe aufgehoben werden" *). sind die es nur mit sich dem der- der Einbildung zu thun haben. - Zum — . 766. <1<t 29. bes. artige Begriffe zu schmieden. Prinzip Indiscernibilien Erdm. ein zieht sich der Bestimmung durch die Prinzipien der Wissenschaft. die bei unvollständigen die Begriffen stehen bleibt. der sich hier zwischen Mathematik und Realität erhebt. Die Schroffheit dieses Urteils und des Gegensatzes. vollzieht die im Prinzip der Indiseerscharfe Trenuung von Leibniz' Naturphilosophie und Newtons abstrakter mathematischer Der absolute Raum ist keine Realität. wurde hinausliegt. V. Kap.

»: vgl. das im Teile durchmessen und vollendet werden könnte.." ) Die Geometrie mag etwa den allgemeinen Begriff der Kugel entwerfen und aus ihm die einzelnen Merkmale deduktiv ableiten: aber kein wissenschaftlicher Verstand ist im Stande. Denn diese individuelle sind analog die 1 Betrachtung verlangt ausser dem Gesetz der geometrischen Gestalt die Rücksicht auf die besondere Materie. Erdm. die beide Glieder des Verhältnisses ausmisst: weilen jedoch. somit auf Raum und Zeit und schliesslich auf Bedingungen. L78 ff. Nouv. kein . 277 i'. S. oder aber zufällig. zum vollständigen Begriff der einzelnen bestimmten Kugel auf dem Grabmal des Archimedes zu gelangen. Das populäre Denken wie die philosophische Theorie scheinen hier die gleiche und selbstverständliche Lösung darzubieten: das Besondere. lettr.. Das Universum aber ist. 25* . gfl und i nationalen Zahl — ins Unendliche fortzuschreiten Wahrheiten beweisbar und notwendig. bietet sich indess zunächst der hier entsteht. 2) An ArnauTd. wie die Kritik des UnendlichkeitsbeDurchlaufen seiner griffs gelehrt hat. IT. 387 weilen erschöpfen und bis zu einer gemeinsamen Grundeinheit bis- führen lässt. ein in naheliegender seiner anfäng- Ausgleich lichen an. bes> Gerh. bes. so dass keine Analyse sie auf die Identität von Subjekt und Prädikat als gemeinsames Mass zurückzuführen vermag. vgl. Für den Widerstreit. — wie bei der Yergleichung einer rationalen ist. — in das Somit ist im Begriff des Zufälligen ein irrationales Moment System der Erkenntnis eingeführt. Gerh. et opusc. einer höheren Art der Gewissheit durch die sinnliche Die reinen Erfahrung unmittelbar gegeben. das Bedeutung das System der uns vom Standpunkt uns in der wissenschaftlichen Forschung als und des zerlegenden Denkens ist unerreichbares Ziel erscheinen muss. :. die in stetiger Ver j knüpfung auf das Universum der Erscheinungen zurückweisen 2 ). In der That scheint Leibniz' Erklärung zunächst auf dieses Ergebnis hinzufühlen. Ideen der Arithmetik und Geometrie sind sie dem Geiste eingeboren konstituieren unabhängig von jeder Erfahrung den Begriff 1 De 83.Ganzes". während wir für das neue Problem der Einzelthatsaehe eine neue Erkenntnisquelle auszeichnen.£>js Problem des Individuums. Wir können das Bewusstsein als notwendigen Wahrheiten bestehen lassen. II. libertate.

der für die Operationen des Verstandes den Stoff von aussen hergiebt. Antwort Frage der Erkenntnis: Rätsel." ') Während also das Bewusatsein als die Form und Grundlage für die allgemeine Gestaltung der Gegenstände anerkannt bleibt. jenen ungeschlichteten Dualismus zwischen dem Geist und den Dingen. so muss die Möglichkeit ihrer Erwerbung sich rein aus seinen eigenen Bedingungen und Gesetzlichkeiten einsehen lassen. so bequem und gangbar Erfahrung er erscheint. Ditser ist — Weg indess. ver- schlossen. Der Gegensatz. I. der zwischen den Prinzipien der mathematischen Naturwissenschaft und dem Problem des Zufälligen besteht.eltungsanapruch. Kss. die notwendigen wie die zufälligen zu erkennen: aber er ist der Quell der ersteren. soll die besondere inhaltliche Bestimmtheit aus einem andersartigen Faktor erklärt werden. Empirische aus dem Bereich der reinen Grundsätze heraus an In eine heterogene Instanz verweisen. die Wahrheit von Thatsacben aber stammt aus den Beobachtungen der Sinne. Erdm. wie die tiefere Reflexion sogleich entdecken muss. dem Ausdruck für die Einheit der abstrakten Gesetze zum 1 Nouv.Der ursprüngliche sich Beweis der notwendigen Erkenntnisse leitet einzig aus dem Ver- stände selbst ab.. 40 ff. uns.) Die Sinne werden als die Vermittler gedacht. kann nicht dadurch geschlichtet weiden. 1. wir irgend ein Inhalt des Bewusstseins und fremdes Moment gegeben oder Wenn daher die Wahrheit von Thatsachen als ein Besitz des Geistes anerkannt werden soll. (S.Das Problem des Individuums. . am eigentliche und ursprüngliche begreifen nicht mehr. seins selbst gilt es den Begriff des Bewusst- Bestimmungen einzufühlen. Der Begriff der sinnlichen die giebt keine denn er ist selbst das Er enthält in seiner gewöhnlichen Fassung. die sich noch bei Descartes wirksam gezeigt hatte. der die Fragestellung des Idealismus aufzuheben droht. die der erweiterten Das Ich muss sich von Aufgabestellung zu genügen vermögen. die von den absoluten jenseitigen Gegenständen zum Ich hinDieser Uebergang muss uns durch die ersten überführen. 208 1. . Wir Festsetzungen des Svstems unverständlich geworden sein. dass wir das Thatsächliche und ihm durch ein äusserliches umgestaltet werden kann. Unser Geist ist fähig beide Arten von Wahrheiten. des Ich und seinen G.

Der Vergleich mit dem Problem der Irrationalzahl ist für diesen Zusammenhang besonders aufklärend. sondern sie vertritt die Forderung einer durchgehenden strengen Gesetzlichkeit. an aber Ausgangspunkt. Die individuelle Substanz bedeutet nicht die Setzung eines vorhandenen einzelnen Daseins. loi de L'ordre quifaitl'mtlividnalit^ de chaqije substance particuliere . die über die Grenzen der mathematischen Naturwissenschaft hinaus auch das Individuelle und scheinbar Willkürliche in den Bereich ihrer Geltung hineinzieht. wird in voller Strenge durch !"> eine unendliche Reihe von Weiten und ihre Regel dargestellt. 389 seiner Einzelinhalte Begriff der Monade muss — ist und Vorgänge erweitern. Für ist. Der wie diese Forderung in der Sprache des Systems auszudrücken — zum Begriff der individuellen ist Substanz gestaltet werden. als eine absolute dualistische Trennung der Erkenntnisse ist Die Stetigkeit des Uebergangs uns in dem Grund- ! Vgl. rationalen Elemente Irrationalzahl. erschöpft nun den Begriff der Kegel und der Vernunft nicht mehr. Die Besonderung des Gesetzes erst Bestimmung des Konsequenz und Kontinuität d^ idealistischen Grundgedankens. durchaus innerhalb des Endlichen und Rationalen.Das Problem Schöpfer all des Individutims. 151 : c'esi cette u. Er dm. das durch die gewöhnliche ö 1 v Teileinheit nicht auszumessen ist. so kann dies Dicht gelten. Material. Der Pi-ozess selbst. nach der bei Spinoza der Modus aus der Substanz hervorging. das Verständnis dieses neuen Gedankens aus die Art seiner Ableitung und das logische Motiv. in dem sein es begriffen wird. in der die Lösung gesucht wird. Die geometrische Folge. als Die Gesetzlichkeit im Portschritt der das Mass giebt und die Bestimmtheit der Wenn daher im übertragenen Sinne das „Faktum'* irrationales Moment. ö. liegt zunächst in der Fortsetzung der strengen prinzipiellen Grundtendenz. als letzter unauflöslicher Grundbestand den allgemeinen Gesetzen gegenübergestellt wird. In der Frage nach der Begründung des Einzelnen im System der Erkenntnis ist wenigstens ein notwendiges und fruchtbares Problem beschafft die Sonderinhalte des Seins 1 ). Das nationale. In dieser Abhängigkeitsverhältnisses erkennen wir die zeichnet. Auch die Richtung. ist somit niemals vollendet. dem er erwachsen entscheidend. liegt wie das zwar gesamte dem er sich vollzieht.

die unseres Geistes und eingeborenen man nicht draussen zu suchen braucht. Sie bilden . dennoch ein und derselben immanenten Einheit an. Der empirische Faktor bezeichnet keine Abhängigkeit des Erkennens von den absoluten äusseren Dingen.die von verschiedenen Seiten denselben Thatbestand jener : Dinge selbst ist nichts anderes." Das Besondere und das Allgemeine auf keiner Stufe der Erkenntnis jemals gehört zur also. 20 !) I. Das Einzelne ordnet sich als „Beispiel" der Gesamtheit des Erkenntnisprozesses ein und wirkt in ihr als selbständiges und treibendes Motiv der For- schung. mit deren Hilfe allein wir uns der Forderung der Thatsächlichkeit beständig anzunähern vermögen. wie sogleich vergegenwärtigen müssen. u.Wir beginnen in der Entwicklung des Erkennens zwar mit den besonderen Wahrheiten als dem Zusammengesetzten und Gröberen: die Ordnung der Natur aber beginnt mit dem Einfachen und der Grund der besonderen Wahrheiten hängt von sie den allgemeinen ab. 1.. für die nur Beispiele sind. einzig auf seiner Tendenz. Wenn Locke behauptet hatte. 21. so satz geschaffen.390 Das Problem des Individuums.obwohl für die psychologische Betrachtung das Spätere — das eigentliche logische Prius. ist damit ein falscher Gegen- Beide Momente bezeichnen . dass die Zustimmung zu den Grundwahrheiten nicht aus ihrem Ursprung im Ich. wir uns Diese logische Kraft des Begriffs beruht jedoch. Ess. Erdm. das im Fortschritt der Wissenschaft immer genauer zu befriedigen isr und das dem deduktiven Fortgang der Begriffe erst seine bestimmte Richtung giebt. die wir durch den Begriff des Bewussr seins bezeichnen.. 211. sondern aus der Betrachtung der Dinge stammt. Die rationalen Prinzipien und ihre Anwendung und Ausführung sind die notwendige Voraussetzung. Betrachtung der Natur der als die Erkenntnis der Natur Ideen. die Grenzenlosigkeit im Fortschritt der Erfahrung zum Nouv." 1 ) Bis hierher stehen wir durchaus im Umkreis der Erfahrung und ihrer wissenschaftlichen Probleme. les prinzip und seiner allgemeinen Formulierung gesichert: regles du fini reussissent dans l'infini et vice versa. Der populäre Unterschied eines Innen und Aussen erscheint auf diesem Standpunkte aufgehoben. obwohl es Deckung gebracht werden kann. . er drückt ein Desiderat der Erkenntnis selbst aus. .

Der Aufsatz „über die Freiheit". noch darf nicht — das Paule der Analyse. Avant-propos Erdm. ohne seinen Inhalt seine Klarheit zu gefährden. s. sondern vertritt stets nur die der wissenschaftlichen Aufgabe der weiteren Bestimmung. während wir allerdings von ihrem Vorhandensein ein distinktes Wissen haben" 1 ).In den zufälligen Wahrheiten ist zwar das Prädikat im Subjekt enthalten. . das die und aufzuklären hat. der die grundlegende logische Scheidung zwischen Notwendigkeit und Zufälligkeit enthielt. Das Unendliche. . Dutens V. Sein Wissen ist nicht N Erkenntnis aus einem analytisch begrifflichen Beweise. Das Faktum ist uns niemals als der Abschluss einer Reihe intellektueller Operationen gegeben. die Totalität der Bedingungen und Folgen distinkt zu erkennen. Ess.Das Problem Ausdruck zu bringen. 198. I !) u. in Dieser Unterschied wird von Leibniz selbst der Charakteristik „Nur gesamte Unendlichkeit. Alles. der Bedingungen verwirklicht der in das Wissen der Allheit ihm beginnt das Problem des Zufälligen sich von dem Boden loszulösen und sich zu seiner Begründung einer äusseren. und Material entgegen. giebt in seiner Fortführung ein deutliches Bild dieser Entwicklung zur Transscendenz. jedoch erscheint der Gedanke einer höheren Vernunft. dass wir ihren Inhalt konfus erkennen. festgehalten.u. Erfahrung es durchaus die der höchsten Vernunft kommt y.. hier Schon in ist. das wir bisher tritt als^ ideales in Mittel der Forschung kennen als lernten. bes. metaphysichen Instanz zuzuwenden. vgl. sieht Gott allein denn durch den Begriff wohl des Zufälligen wird ein solches Ende ausgeschlossen. Die Prinzipienlehre vermag nur die Unabschliessbarkeit dieser Gedankendas Objekt Zusammenhang Wissenschaft zu bewältigen aber sie arbeit einzusehen: besitzt in dieser scheinbar negativen Einsicht selbst eine distinkte und fruchtbare Erkenntnis. niemals aber kann dieser Zusammenhang bloss logisch bewiesen und auf diese Weise das Urteil auf eine Gleichheit der Erfahrung oder Identität beider Glieder zurückgeführt werden. des Individuums. 391 der Beziehung auf abzuschwächen und Wir können ihn von dieses Ziel nicht loslösen. aber die direkte Verknüpfung und die Einheit von Prädikat und Subjekt: ja die Wahrheit dieser Verknüpfung ist aus seinem Verstände und Willen hervorgegangen. besteht darin. uns jetzt einem veränderten . — 1 Nouv. was wir über die Unendlichkeiten vermögen.

<. VII. in Deo rerurn autor. sed tarnen infallibili >ei autem visio minirne concipi u1 scientia visione cognoscuntur. a. kein Objekt „hinter" den Substanz ist kein besonderes Erscheinungen. sondern das der Vorstellungen.. der an die Relativität und ihren schrittweisen Fortschritt von 2 Wir stehen hier Erscheinung zu Erscheinung nicht gebunden ist vor den Begriffen der intellektuellen Anschauung und des intuitiven unserer Erkenntnisweise ). bes. So führt der Versuch.Dinges an sich" verwandelt.. . ünde ab ipso solo a priori ac eerte coSed ipse progressus in infinitum habel rationis Locum. sed ex sola divina mente rationem ultimam ac certitudinem capit. II. Versteht die man unter dem „Ding an nach populärer Ansicht transscendente Ursache der gegeben wird.riem. gentes seu Lnfinitae subeunt scientiam Pei < s. Quaecunque igitur veritas analyseos fceral est incapax demonstrarique ex rationibus suis nun potest. Verstandes. die Wahrheit begründen. 83 Veritates contingentes infinita analysi indigent. quam solus Deus transire potest. ei 1 i) De >. diesen schwierigen und vieldeutigen Begriff zur Charakteristik (\e^ Leibnizischen Systems anwenden. und un- durchgängige mittelbar Bestimmtheit des Einzelnen zu zum Gedanken eines Verstandes. S. dem Wissen und aus Erfahrung unfehlbare verglichen mittelbare apriorische werden: Anschauung. necessaria uon est.392 es Das Problem des Individuums. noch Erdm. Die überall gesehen halten. müssen wir jedoch vor allem seine Bedeutung gegen ein naheliegendes Miss- Indem verständnis sich" sicher stellen. . durch die der Stoff Erscheinungen. wie wir sprechen.-rh. der von der Erkenntnis nur nachträglich in bestimmte Formen gegossen wird: so ist Leibniz' System von diesem Unbegriff durchaus freizuDie Grundtendenz seines Idealismus gilt. S. aber an einer geschichtlichen Ursprungsstelle Das Problem des Individuums hat sich in das Problem des . . der Bekämpfung dieses Gedankens. ab eo uon quidern demonstratione (quod Lmplicat contradictionem). extra se. gnoscuntur do. 184: Veritates contin- quaedam experimentalis seil quasi ille in rebus a se distinctis videat aliquid in -j cog Vgl. sondern ihre Unendlichkeit in einem ursprünglichen geistigen Blick übersieht' r ). Ding. 185: S. immanente Form jede Einwirkung von die und das Subjekt sich ausschliesst. riitio a priori : etc. — damit wir für Kants Kritik der Metaphysik. es ist undie die Glieder der Reihe der Bedingungen nicht einzeln zu durchlaufen hat. 182 Übertäte a a. .e poquod sno quodam statim ab initio Lutelligi.

nämlich nicht diskursiv durch Kategorien. sondern von Erkenntnisweisen und ihrer objektiven Geltung. die demselben Subjekt zukommen. und ihres kritischen Sinnes Kant zwischen der Erscheinung und dem Ding an sich zieht. Er wird der ersten Darlegung des „metaphysischen Diskurs" als absolute Setzung eingeführt.. et la Alexandre 1h Grand. verläuft innerhalb d^ Systems und (\^ Apparats der Erkenntnis selbst.Aber alsdann ist das nicht ein besonderer intelligibler Gegenstand für unseren ist Verstand. in den Problemen der Erkenntnis einer individuellen Es gehört zur Natur ihre Eigentümlichkeiten Substanz. an Gegenstandes einer andersartigen Erdie fundamentalen Gesetzlichkeiten der Anschauung. selbst ein Problema. . nicht gebunden ist. faisant pas ass*v. als von welchem wir uns nicht die geringste Vorstellung seiner MögLeibniz hat in seinem Gottesbegriff lichkeit machen können. so setzt dies andere voraus. Der Gegensatz zwischen Noumenon und Phänomenon bezeichnet nicht einen Unterschied von Sachen. sinnlichen ' dieses . y voit en meine au lieu temps le fondement et la raison de tous les predicats peuvent dire de lui veritablement. die matischen Begriff die des kenntnis fassen.Problema" einer absoluten Erkenntnis zur metaphysischen Wirklichkeit gemacht: in er ist in diesem Sinne Substanz in — aber auch erhält nur jetzt diesem anderes der Dialektik des Dinges an sich verfallen. d. das mit anderen Merkmalen. ni n'enferme point individuelle les autres qualites de ce sujet. vor den es gehörete. Das Ding an sich entsteht. in keinem notwendigen Zusammenhang steht." Gott erkennt daher qui a se priori . tout ee qui notion de ce prince comprend. selbst Der Begriff der individuellen ein Gepräge. la qualite de Roi qui appartient ä n'est abstraction du sujet. c 393 Wenn wir trotzdem Kants Unterscheidung der Phänomena und eine Noumena Auffassung gegen ihrer Leibniz selbst wenden. hecceite notioü ou que Dien voyant la d'Alexandre. der mathematischen Konstruktion.Das Problem des Individuums.. wenn wir von den sinnlichen Bedingungen der Erfahrung abgehen und den probleDie Grenzlinie. determin^e ä un individu.Ainsi alle ableitbar sind. sondern ein Verstand. sondern intuitiv in einer nicht- Anschauung seinen Gegenstand zu erkennen. deren nicht ersichtlich Begründung ist. ..i. dass Begriffe und Prädikate deduktiv aus ihrem während das Accidens ein Sein bezeichnet.

mit Arnauld. und nicht durch die Erfahrung. dass als Individuum gedacht — ursprünglich und notdie Monade wendig mit den Schwierigkeiten des Gottesbegriffes kompliziert ist. innere Erfahrung. Wir haben das Einzelne bisher als objektive Bestimmtheit und Besonderung innerhalb der räumlich-zeitlichen Erfahrung vorkommt. da er in keiner möglichen Erfahrung jemals Bedingungen unserer philosophischen Erkenntnis Es ergiebt sich die eigentümliche Thatsache.indem wir uns von der Untersuchung der äusseren Natur wiederum zum innerlichen Geschehen zurückwenden. ist zu einer Gegebenheit umgedeutet und hypostasiert. . die uns im Gebiet betrachtet. Vgl."-i Die Ursprünglichkeit des Geistes gegenüber den ') -i Gerb. — — — Es scheint sich indess für seine Ableitung ein näherer und natürlicherer Weg zu ergeben.. die wir als Aufgabe der Erfahrung anerkennen mussten. als unerreichbares Ziel vorschwebt. Die Individualität. 1 ! Wir sehen die hier sogleich. d. Replique L6. der Gegenstandserkenntnis unseres Selbst. . 133 vgl. — So schreitet Leibniz zwar nicht über die Grenzen der idealistischen Denkart hinaus: — im Begriff des göttlichen Verstandes selbst bleibt das Bewusstsein der herrschende und beaber innerhalb dieser Grenzen hebt er den stimmende Begriff kritischen Unterschied zwischen Idee und Grundsatz.3! 14 Das Proble?n des Individuums.Die neben dem Inbegriff der wissenschaftlichen Grundgesetze. besitzen wir als unmittelbare Gegebenheit in dem ursprünglichen Erfassen Die Thatsache des Selbstbewusstseins giebt das fundamentale Beispiel einer Erfahrung. das Bewusstsein von jenem Ich. Erdm. 7C6. IV. den wir nur aus der Geschichte abzulesen vermögen. Wir erkennen hier das zweite Motiv. das die körperlichen Dinge vorstellt. den ganzen Verlauf dieses individuellen Daseins. widerlegt die Lehren des Materialismus: denn die Vorstellung ist aus Gestalt und Bewegung nicht ableitbar. L85. trotzdem aber ihr eigentümliches Recht und ihren selbständigen In ihr Wert be- eröffnet sich daher ein neuer Erkenntnisquell . zwischen Problem und konstitutiver Bedingung der Erfahrung auf. die niemals als Produkt hauptet. dass der vorausgesetzte vollständige Begriff. das zur Setzung des „Dinges an sich" hinführt: die durchgängige Bestimmuno. Mona- dologie Erdm. allgemeiner Gesetzlichkeiten darstellbar ist. Briefwechsel aux reflexions de Bayle. überschreitet.

Das Problem
Dingen wird
.

des

Individuums.

395
Als

hier

in

einem

neuen Sinne

behauptet.

der

Inhalt der Prinzipien gedacht, erschien das Ich selbst als blosses

Abstractum:
in

seine

eigentliche Wirklichkeit

scheint es erst jetzt

dem Hinweis auf das
So
einfach

individuelle psychische Erlebnis zu er-

halten.

und eindeutig fügt sieh jedoch der Begriff der inneren Erfahrung dem System der Grundbegriffe nicht ein. Die mannigfachen Schwierigkeiten, denen er unterliegt, sind zu Leibniz' Zeit durch sachliche wie geschichtliche Erwägungen bereits deutlich fühlbar geworden. Für Descartes bedeutet die innere Erfahrung im ..cogito" noch die rationale Grundlage aller Erkenntnis und das Kriterium der begrifflichen Klarheit und Evidenz. Die Berufung auf dieses Grundfaktum musste selbst den metaphysischen Fragen genügen, die sich aus dem Dualismus der Substanzen ergaben (vgl. S. 60 ff.). Indem jedoch diese Schwierigkeiten im Fortgang der Philosophie immer stärker empfunden werden, wird damit auch der Lösungsbegriff in seiner problematischen Natur erkannt. So vollzieht sich bereits bei Malebranche eine eigenartige Wendung der Beurteilung. Die äusseren Gegenstände, deren Auffassung durch die reinen Ideen der Mathematik vermittelt wird, gelten im strengen Sinne als
erkennbar; das Selbst dagegen, für das wir kein eigenes Gebiet exakter wissenschaftlicher Grundsätze besitzen, ist nur im dunklen Gefühl zu erfassen, nicht in begrifflicher Klarheit zu verstehen.
gewissern,

So können wir uns zwar des Ich in seiner Thatsächlichkeit veraber wir gewinnen darin kein wahrhaftes inhaltliches
seiner Natur:
je
suis

Einzelwissen

entierement

inintelligible

ä

moi-meme
völligen

1 ).

Die

Dialektik

im Begriff des Selbstbewusstseins

hat hier im Fortschritt der ("artesischen

Gedanken

selbst zu

einer

Umkehr

des

ursprünglichen Wertverhältnisses geführt,
fort.

Leibniz setzt diese Entwicklung und diese Kritik
gito,

Das

„co-

ergo sum"

ist

ihm kein Axiom, sondern der Ausdruck
der
objektiven
wissenschaftlichen

einer

Thatsache; es
nicht

ist

daher selbst nur eine „zufällige" Wahrheit, die
Not-

zum Fundament
im Gebiete

wendigkeit

des Theoretischen dienen kann'-).

Wir
cap:

y
)

Malebranche,
\uu\.
Ess;

.Recherche de

la

verite.

lle part.

Livr.

III.

VII.; vergl. bes. Eclaircissemt-nt XI.
2)

IV.

7.

7.

396

Das

J'roblem des Individuums.

sahen, dass umgekehrt für die schwankende und

unvollkommene

Einheit des empirischen Selbstbewusstseins eine tiefere apriorische

Die Grundeinheiten, zu denen die und objektive Betrachtung zurückzuleiten vermochte, waren jedoch selbst wiederum nur allgemeine GesetzDie Apriorität der individuellen Substanz verlangt lichkeiten. dagegen zu ihrer Begründung notwendig die Unterscheidung der
wissenschaftliche

Grundlage

gefordert wurde.

dass in einem und reine Gesetzlichkeit gegeben ist. was sich uns in der Form der inneren Erfahrung nur verworren darstellt. Das psychologische Ich ist daher bei der Ableitung der Monade zwar zu Rate zu ziehen, aber es genügt ohne allgemeinere metaphysische Annahmen nicht, um den Begriff nach dem ganzen Umfang seiner Bedeutung und > Notwendigkeit zu gewinnen 1 ).
die

beiden

Erkenntnisweisen:

Voraussetzung,

andersgearteteil Verstände

als distinkte

Haben wir uns jedoch der metaphysischen Erweiterung und Erhöhung der Erkenntnis einmal versichert, so steigert sich allerdings

der Begriff

des Selbst,

der ursprünglich nur eine Einzel-

thatsache

bedeutete,

zu allgemeiner und kosmischer Bedeutung.

Die

innere Erfahrung des Ich. die. als

Grundlage

für sich ge-

nommen
punkt
sich

unzureichend
zu
Unfähigkeit,
tiefste

anerkannt, der

dennoch als der letzte Zieldem jede Welterklärung hinleiten muss
war.
bleibt

Ah der

dieses

Urphänomen zu

begreifen,

erweist

Mangel der Prinzipien des Spinozismus. Wenn das wahlhafte Sein nur dem allgemeinen einheitlichen Urgrund zugesprochen wird, so wird dessen Vervielfältigung und Reflexion
in

eine

Mannigfaltigkeit

vorstellender
In

unableitbar und unverständlich.

und wollender Subjekte Wahrheit ist die Betrachtuni:
in

umzukehren:
deren Form,

wir
als in

kennen

und

erfahren das Sein
2
).

keiner an-

der des individuellen Lebens

Hier besitzen

1

Vgl.

luv.,

bes.

den Briefw. mit Arnauld
S.
la

Gerh.

II.

52f. a

II.

121;

s.

a.

Bodemann Handschr.
-

106

f.
:

CoDsiderations sur

doctrine «Tun esprit universel (1702
a

Si
.

quel.

qu'-un

veut soutenir

qu'il

n'y

poinl

d ämes particulieres
;

dt«

tout

.'

il

enseigne, ce me semble, que qous sommes quelque chose en untre particnlier. qui pense, <(ui s'anpei'coit, qui veut et que qous sommes distihgues d'un autre qui pense ei qui veut autre chose. Autrement on tombe dans Le
sera

r6fute

par

innre

experience,

qui

imti.-

sentiment de Spinoza

etc.

Erdm.

182.

Das Problem
wir
das
gültige

des Individuums.

307

nehmen

können,

Verfassung
sich

nach dem wir es nunmehr unterGesamtplan des Universums und seiner Der Begriff einer Weltseele ist eine zu entwerfen.
Vorbild,

den

leere Fiktion:

die Individualität,

die die einzige Art
ist

ist.

in

der

die Realität

uns unmittelbar offenbart,

verständliche Begriffstypus,

nach

dem

wir

auch der einzig die metaphysische

Wirklichkeit zu gestalten haben.

Gegen den Kraftbegriff und wurde schon zu Leibniz" Zeit ein
in

seine metaphysische

Anwendung
sondern nur

interessanter
sie
..an

Einwand erhoben:
ist.

wir erkennen die Kraft nicht, wie
ihren

sich"
die

Wirkungen.

Hierauf

erfolgt

charakteristische

Antwort, dass dies nur dann der Fall wäre, wenn wir nicht das

Bewusstsein und die Erkenntnis unseres Selbst hätten. 1 )
erschliesst sich uns das
..Innere der Natur".

In

ihm
auch

Von dem gewöhnnicht
die

lichen

Anthropomorphismus

bleibt Leibniz' Philosophie jedoch

an dieser Stelle
die Vermittlung

deutlich geschieden:

denn
reine

sinnliche
bildet

materiale Empfindung,

sondern die

Denkfunktion

und den Uebergang. „Multa simul in re per se una repraesentari nee esse est, nimirum quiequid sit deGerte sum unum quoddam nique id. quod appellatur ego. 2) per se, et in hoc uno sunt omnes illae repraesentationes coaitantis Ego sum una quaedam substantia, in qua tota rei. quam sentio repraesentatio est. Sentio enim nie unum omnes Atque hoc adeo verum illas repraesentationis partes pereipere. est. ut ne quidem ideam unius substantiae habituri esseraus. nisi tale quid in nobis experiremur." 3
.
.
=

)

Jetzt

ist

der Begriff der inneren Erfahrung

zu

einer

wich-

tigen Kriterienbedeutung erhöht.

Er

zeichnet

den

allgemeinen

genauere Bestimmtheit allerdings von anderen gedanklichen Momenten her zu erwarten hat Die gesamte Wirklichkeit stellt sich als ein Inbegriff von Einzelsubjekten dar. die nach besonderen Gesetzen besondere Reihen
Umriss des Weltbildes,
das
seine
J

)

Hanc vim
ita

ais
si

spondeo
2
)

Joe-,

cognosci per effectus, non qualis in se est. animam non haberemus nee cognosceremus. An

Ete-

TJier-

ling. Gerb..

VII, 501.

Vgl.

Piaton.
'--'j'.z.

Theatet 184 D:
aiodijoei;
i'fzdÖTjvTa'.,

ostvöv
'ii'k-j.

feep

tcou,

v.

zalXai tivs;
t'svä

iv

jj

iv ooopa'ou;
eI'xs

pj-stq

ijli'cv

fosc

yoy/v,
3)

oxi os! jcgcXsiv, icdvca ~aüza
S.
1

£uv~sivsi.

Mollat

1.

398

-Das Problem des Individuums.

Damit haben wir das aus sich entwickeln. System der Monaden in seiner bekannten Ausprägung erreicht. Der Uebergang der psychologischen Bedeutung des Ich zur kosmologischen war dabei allerdings —dies müssen wir uns für die nur durch einen sachliche Beurteilung gegenwärtig halten Aber die Analogie selbst besitzt für Analogieschluss möglich. Leibniz nicht mehr den schwankenden und willkürlichen Chabewusster Inhalte
rakter des Subjektiven:
sie
ist

zum metaphysischen Gesetz

ge-

jedem scheinbar noch so vereinzeltem Datum, sofern wir es nur klar und genau zu durchschauen vermögen, besitzen ..11 wir ein gültiges und strenges Analogon des Gesamtplanes. heisst es in einem weiteren Zusammenest bon de remarquer
worden.
In

hang von Problemen

— — que

la

Nature a cette adresse

et

bonte

de nous decouvrir ses secrets dans quelques petits echantillons

pour nous faire juger du reste tont etant harmonique et correspondant. "M Eine solche Probe, ein solches Musterbild
stellt sich uns im Erlebnis des Ich dar. Das Ich selbst erhält seine Bedeutung als Grund- und Baustein der Metaphysik erst, indem es gleichzeitig unter dem neuen Ge-

der allgemeinen Ordnung

sichtspunkt der

Harmonie
tritt

gedacht wird.
uns

Zum
begriff

ersten Male

damit

dieser

wichtige Grund-

entgegen.

Wir fragen

dem Plane
es

unserer

Unter-

suchung gemäss
tischen

zunächst nicht nach seinem fertigen dogmaüberlassen

Gehalt:

sondern

der

fortschreitenden

Entwicklung des Systems, seine Funktion und Wirksamkeit an (\en Einzelproblemen nachzuweisen, zu denen er in Beziehung Der Gedanke der Harmonie bedeutet uns für jetzt und in tritt. seinem Ursprünge nichts anderes als die Voraussetzung und das

Postulat:
versums,

dass

jener begrenzte und enge Ausschnitt des Unizu

übersehen vermögen, der Ausdruck der allgemeinen Gesetzlichkeit des Gesamtsystems, dass er der ReDiese präsentant für die Form und Ordnung des Ganzen ist.

den

wir

reicht

Ueberzeugung, deren Durchführung Leibniz* Metaphysik bestimmt, in ihrem Ursprung zurück zu den fundamentalen logischen Problemen. Schon am Problem der Induktion hatte es sich für Leibniz ergeben, dass all unsere Sicherheit von Einzelthatsachen von allgemeineren Ueberzeugungen getragen ist,
a
)

Sur

l'esprit

universel.

Erdm.

18<>.

Das Problem
deren Geltung

des

Individuums.

399

durch

die jeweiligen

gend gerechtfertigt werden kann. neben dem Thatsachenstoff, aus dem
Die Regel,
sächlich

Beobachtungen nicht genüDer induktive Schluss bedurfte
er hervorging,

immer

zu-

gleich des gedanklichen Hinausgehens über dieses blosse Material. die nur für eine beschränkte Reihe von Fällen thatbewährt werden konnte, musste auf Bedingungen ausgedehnt werden, die sich der wirklichen Beobachtung entzogen: es musste das Recht behauptet werden. ..das Exklusive als in-

klusiv

zu behandeln",
der Einzeldaten
einer

(vgl.

lung

blieb

bes. Kap. IV, 1 u. tf). Die Sammdaher durch die Voraussetzung und

Vorwegnahme
überall

allgemeinen Ordnung und Gleichförmigkeit
diese

geleitet.

Dass

Annahme

wie

die Grundsätze

der Logik

nicht in gleicher Weise und Geometrie beweisbar ist.
In diesem scheinbar

hatte Leibniz selbst beständig hervorgehoben.

negativen Ergebnis liegt das Interesse,

das er als Metaphysiker

an

Denn jetzt zeigt sich die diesen Untersuchungen nimmt. Forschung selbst auf Prinzipien zurückgewiesen, die nicht von absoluter Notwendigkeit sind, sondern sich allein als „principes de convenance" also von einem höhereu Gesichtspunkt der ..Zweckmässigkeit" aus verstehen lassen. Wenn die Metaphysik hs unternimmt, die Gesamtheit (\e^ Alls der Dinge nach dem beschränkten Umkreis der Erfahrungen des menschlichen Selbst bewusstseins auszudeuten, so wiederholt sie nunmehr nur ein Verfahren, das auch die Wissenschaft anwenden und in seinem
methodischen
Einzelnen
erwiesen.

Rechte
des

anerkennen
ist

muss.

Die

„Harmonie"
als

des
eine

und
In

Kosmos

somit,

wie es scheint,

objektiv gültige

Bedingung der Empirie und der Induktion selbst diesen Erwägungen hat Leibniz auf ein echtes

und schwieriges Problem allerdings hingewiesen: ein Problem, das bei Kant in der Frage nach einer erkenntniskritischen Grundlage der „besonderen Naturgesetze" und in der Aufstellung des „Prinzips der formalen Zweckmässigkeit" wieder lebendig geworden ist. Die Lösung beider Denker unterscheidet sich in demselben charakteristischen Moment, das schon die Grundlegung
hervortreten
liess:
"bei

Leibniz

wird als ein allgemeines Gesetz

der Dinge
nicht

behauptet,
gilt.

der Erkenntnis
ist

gegeben,

was bei Kant als Maxime und Regulativ Die Harmonie des Besonderen mit dem All sondern soll im Fortgang der Wissenschaft
werden.
Sie
ist

erschaffen

und

errungen

eine Idee,

die

den

400

-Das Problem des Individuums.

empirischen Gebrauch
soweit

der Begriffe
als
sie

regelt,

und
der

die

selbst

nur

Geltung

behält,

das Gebiet

möglichen Er-

fahrung
für
die

nicht prinzipiell überschreitet.

In diesem

Gedanken

ist

Beurteilung
1

des Begriffes
).

und seiner Anwendung

die

Richtschnur gegeben

]

)

Ich versage es mir,

näher auszuführen, wie

die

Kritik der Urteils-

kraft in ihren einzelneu

Momenten successiv

die historische Kritik anLeibniz"

Begriff

wie

sie

der Harmonie und seinen verschiedenen Bedeutungen vollzieht: ül>erall die wichtigen und tiefen Grundgedanken, die Leihniz


in

der Sprache der Metaphysik vorträgt, in die Sprache der Methode übersetzt, die sich ..nicht sowohl mit Gegenständen, als mit unserer Erkenntnisart

des kritischen Systems

Das geschichtliche Verständnis dieses Teils notwendig das Zurückgehen auf Leibniz' Philosophie. „Zweckmassigkeit" ist der moderne Ausdruck, der innerhalb der Wolffischen Schule für das Prahlern der Harmonie eingetreten ist.
von Gegenständen" beschäftigt.
verlangt
(Vgl.
a.

Kap.

I

>

Neuntes Kapitel.

Das Problem des Individuums in der
Der OrganismusDurch
die Erfüllung mit

Biologie.

dem

Inhalte des individuellen Selbst-

bewusstseins hat sich der Begriff der Monade

zum

Begriff

des

Die Analogie, die zwischen dem Bilde der äusseren Natur und der Einheit des Ich hergestellt werden soll,
erweitert.

Lebens

verlangt

Richtung

muss

Umgestaltung des Naturbegriffs in der dieses vermittelnden Gedankens. Die Wirklichkeit aus dem System der abstrakten Gesetze der Bewegung
die

zunächst

zum

Inbegriff

biologischer

Erscheinungen
les

und

Entwicklungen
et

werden.
unites.

„Les composes,

les substances simples,

ou les les vies,

corps sont des multitudes;

Et

il

faut bien qu'il

y
il

ait

des des substances simples partout,
les esprits sont

ames,

parce que sans les

simples

n'y auroit

point de composes; vie."
1

et

par consequent toute la

Nature est pleine de

)

Für dieses neue Problem müssen zunächst neue objektive Bedingungen hergestellt werden. Der Begriff des Körpers, wie er in der Mechanik konstituiert wird, wird unzureichend, sobald

um die Erklärung der Lebensprozesse handelt. Die Mabedeutet nach ihrer bisherigen Ableitung einzig den Massenpunkt oder das System der Massenpunkte. Wir betrachten sie
es sich
terie

daher für
schlossenes

die

jeweilige mechanische Untersuchung

als ein

gebe-

gleichförmiges

Ganzes,

das

uns

durch

einen

stimmten konstanten Zahlenausdruck begrifflich dargestellt wird.
*)

Principes de la nature et de la grace.
Leibniz' System.

I.

Erdm.

714.

Cassirer

26

402

Das Problem

des Individuums in der Biologie.

Von

einer Gliederung innerhalb dieses Ganzen, von einer Ordnung und Unterordnung in der Beziehung seiner Teile zur Einheit des Systems können wir zunächst absehen. Diese Frage aber tritt uns sogleich entgegen, wenn wir von den Abstraktionen

der mathematischen Naturwissenschaft
kreter
Wirklichkeit,
als

zu

dem Körper
der

als

kon-

Träger

und

Subjekt

Lebenser-

scheinungen übergehen.
ist

Die physische Voraussetzung des Lebens

Grundlagen der Mechanik müssen daher eine derartige Vertiefung und Erweiterung erfahren, dass sie zureichend werden, dem Problem des Organismus zu genügen. Wie bei jeder neuen Aufgabe, die sich dem System der Grundbegriffe darstellt, handelt es sich zunächst darum, die logische Kontinuität mit dem festen Bestand der früheren Prinzipien zu vermitteln. Wenn der Organismus als Problem anerkannt v/erden soll, so muss vor allem bewiesen sein, dass er keinen Widerspruch zu dem Ziel und den Mitteln der mechanischen Naturerklärung bildet. Die Aufstellung besonderer Fo-rmprinzipien, die im Gegensatz zu Descartes" mathematischer Erklärung der biologischen Prozesse vielfach versucht worden war, ist unberechtigt, wenn damit ein fremder Faktor eingeführt sein prinzipieller Abtrensoll, der den „materiellen" Grundsätzen ih nung gegenübersteht. ) Daher wendet sich Leibniz gegen den Aniraismus Stahls, wie gegen die Annahme besonderer „pla„Wenn man stischer Naturen" durch Cudworth und More. die Ansicht verteidigt, dass es im Organismus etwas giebt, was dem Mechanismus durchaus heterogen ist, so gebe ich dies Die vortrefflichen Grundsätze der Modernen, nach nicht zu. denen nichts im Körper geschieht, was nicht durch mechanische, d.h. verständliche Erklärungsgründe feststeht, dürfen Jeder Organismus ist in Wahrheit, nicht umgestossen werden." „Denn aus ein Mechanismus von ausgezeichneter Gestaltung.
die

Organisation.

Die

1

dem
heit

vom zureichenden Grunde folgt, dass jede Beschaffenund jedes Ereignis in den Dingen aus deren eigener Natur abgeleitet werden kann und dass speziell jedes materielle Geschehen aus einem vorhergehenden materiellen Zustande nach den
Satze
!
)

Vgl. Considerations

sur

le

principe

de

vie et sur

les

natures pla-

stiques (1705), bes.

Erdm.

431.

Der Organismus.
Gesetzen der Veränderung hervorgeht.
alles

40o

Und

dies

ist

es,

was

diejenigen meinen oder meinen sollten, die davon sprechen, dass

den Körpern mechanisch erklärt werden kann )." Die Grenzen der mechanischen Erklärung liegen also einzig in den Grenzen der kausalen Betrachtung selbst. Innerhalb des Gebietes der Ursachenforsehung giebt es keine andere Instanz, als das Grundgesetz der Dynamik, das wir als den konkreten Ausdruck des Satzes vom zureichenden Grunde kennen. Die Annahme einer besonderen „Lebenskraft" ist überflüssig und irreführend; sie würde die Einheit der Erfahrung aufheben, die hier wiederum deutlich durch die Einheit der Erkenntnisbedingungen konstituiert gedacht wird. Die Gleichung „mechanicae, id est
in
1

.intelligibiles

rationes"

ist

hierfür

bezeichnend.

Sie

ist

bereits

den Anfängen des Systems eigen: die Physik schreibt Leibniz im Jahre 1678 an den Aristoteliker Conring - - wird nur insoweit verständlich, als sie auf die Geometrie zurückgeführt wird; die echte IS aturphilosophie ist nichts anderes als angewandte Mathematik. Wäre daher das Physische nicht nach den Gesetzen der Mechanik erklärbar, so gäbe es für Gott, selbst wenn er es wollte, kein Mittel, uns die Natur zu enthüllen 2 ). Der Mechanismus ist somit das Bindeglied zwischen Natur und Mathematik, d. i. zwischen Natur und Vernunft. In diesem Sinne eines notwendigen Erklärungsprinzips bleibt der Materialismus anerkannt, der als absolute Behauptung über das letzte „Wesen" der Dinge abzuweisen ist. „Alles Geschehen in den Körpern vollzieht sich so, als ob die schlechte Lehre des Epikur und Hobbes wahr wäre, nach der die Seele materiell, der Mensch selbst nur Körper oder Automat ist. Man hat sich blossgestellt, indem man das Gegenteil beweisen wollte und dem Irrtum der Gegner nur einen willkommenen Triumph bereitet" 3 ). Das wahre Mittel gegen den Irrtum und die Schwäche dieser Lehre ist hier gefunden: es
besteht darin, dass
relativen Recht

man

die materialistische Betrachtung in

ihrem

anerkennt,
in

hauptung einer Thatsache
x
_ )

dogmatische Beeinmethodisches,, Als ob "verwandelt.
zugleich

aber

die

Dutens

II, 2,

L31— 37: Animadversiones

circa

assertiones

aliquas

Theoriae Medicae verae Clar. Stahlii (des
giston-Theorie;.
2) 3
)

bekannten Begründers der Phlo-

Gern.

I,

186, 197.

Replique aux reflexions de Bayle.
-

Erdm.

185.

26*

404

Das Problem

des Individuums in der Biologie.

Das Organische wiederholt daher nur unter einem besondas allgemeine Problem der Beziehung des Einzelnen zu den universalen und ewigen Wahrheiten. Wie dort
deren Gesichtspunkt
die

notwendigen

mathematischen
so

Grundsätze
der

alle

Erforschung

des Faktischen

leiteten,

geht

Weg

zur Erkenntnis des

von den mechanischen Prinzipien aus und sucht ihnen immer bestimmtere und genauere Anwendung zu verAber hier wie dort müssen wir zugleich daran festschaffen. halten, dass die Erkenntnis ins Grenzenlose hinausgewiesen ist. Der Organismus enthält die Gewähr der Unendlichkeit und UnOrganischen
erschöpflichkeit
in
sich.

materielle System,

das

Niemals vermögen wir ihn, wie das wir den abstrakten Untersuchungen der
durch
eine

Dynamik zu Grunde

legen,

gegebene Anzahl von

Bedingungsgleichungen willkürlich zu umgrenzen und festzuhalten, sondern immer von neuem muss sich ihm gegenüber die Frage wiederholen. Er entzieht sich der abschliessenden Erkenntnis
durch den Mechanismus: Sein ausdrückt, sondern
selbst
stellt,

nicht,

weil er ein völlig verschiedenes
die

mals

mechanische Gesetzlichkeit und Konkretion darjeweiligen Mittel der Erfahrung und Analyse nieder die „Jeder organisierte Körper eines völlig gewachsen sind.
weil
sich
in

ihm

in

einer Komplikation

Lebewesens

ist

eine Art göttlicher Maschine oder ein natürlicher

Automat, der die künstlichen Automaten unendlich' überbietet. Eine Maschine, wie sie die Kunst des Menschen herzustellen vermag, ist es nicht .in jedem ihrer Teile: der Zahn eines Rades
hat Bruchstücke,

Kunstwerke mehr sind, da sie nichts enthalten, was eine Beziehung auf den Zweck bezeichnet, zu dem das Rad bestimmt ist. Die natürlichen Maschinen aber,
die für uns keine
d. h.

die

lebendigen Körper,
l

sind es in ihren kleinsten Teilen,

bis

ins

Unendliche

).*

So

enthält jede materielle Einheit,

der

wir eine bestimmte Bewegung zuschreiben, wiederum andere Untereinheiten in sich, die auf der einen Seite zwar nur als Komponenten im Gesamtsystem zu betrachten, gleichzeitig jedoch
als

Subjekte

einer

selbständigen Eigenbewegung
nicht
einzig er tritt selbst mit

charakterisiert
in

Der Teil ist somit hier Oekonomie des Ganzen, sondern
sind.

das Mittel

der

dem Anspruch

des

Individuums
i)

auf.

Jeder

besonderen

organischen Struktur.

Monadol.

64,

Erdm. 710;

vgl. Erdni. 126, 155, 323, 431

u. s/

Der Organismus.
die

405

wir

aus

dem Ganzen

unterscheidend herausheben können,

ordnen

wir

die selbständige Einheit eines

Lebewesens

zu.

„So

giebt es eine Welt lebendiger Geschöpfe im kleinsten Teil der Jeder Teil der Materie kann wie ein Garten von Materie. Aber Pflanzen oder ein Teich von Fischen betrachtet werden.
selbst jeder Zweig, jedes Glied des Tieres, jeder

Tropfen seiner

noch ein solcher Teich. ... So giebt es nichts Unangebautes, nichts Unfruchtbares und Todtes im Universum. Wo immer wir ein ungeregeltes chaotisches Beisammen wahrFlüssigkeiten
ist

zunehmen glauben, werden wir von dem blossen Schein
flächlicher Betrachtung getäuscht; ein tieferes Eindringen
bis,

ober-

würde

ins

Unendliche die feinste Gliederung und Differenzierung der

Organe erkennen lassen" 2 ). Versucht man es, sich

die

Umrisse

dieses Weltbildes an-

schaulich
in

zu vergegenwärtigen, so gerät

man

allerdings sogleich

unlösbare Schwierigkeiten.

Die Vorstellung versagt sich der

Zumutung, den unendlichen Besonderungen und Unterscheidungen Ihr gilt als innerhalb der Materie im Einzelnen nachzugehen. Einheit nur, was sie als gleichförmige Gesamtheit herauslösen und in feste räumliche Grenzen einzuschliessen vermag. Der Gedanke der Teilung ins Unendliche hebt das Individuum im Sinne der Anschauung auf. Das scheint ein Widerspruch: denn die Feststellung und Sicherung der Individualität war das

wesentliche und
griffs

ausgesprochene

Ziel.

Die Kritik

des

Kraftbe-

hat jedoch diesen Gegensatz bereits zur Auflösung gebracht,
sie

indem

der Frage nach der individuellen Einheit
innerhalb

eine andere

Richtung gegeben hat. Der Anspruch Räumlichen, eine wahrhafte Einheit zu besitzen, musste zurückgewiesen werden, damit die positive Einsicht zum Durchbruch kommen konnte, dass die Einheit nicht im Beisammen, sondern
des Sinnlich-

im Nacheinander zu suchen ist. Die Monade ist der Ausdruck für die Einzigkeit und die Eigenart einer bestimmten zeitlichen Aufeinanderfolge von Zuständen. Ihre Abgrenzung liegt darin. dass sie ein eigenes und unterschiedenes Gesetz der Entwicklung darstellt. Wir verleihen einem bestimmten Teile der Materie den Weit des Organismus und des Individuums, indem wir
Monadol.
<;G-69 Erdm.
vgl. bes. Gerh.
II.

'

2)

710;

VII, 344;

Erdm.

I-"',

475. 477: Lettr. et opusc. 193:

Math.

IST u.

s.

Dieses eigentümliche Verhältnis ist am deutlichsten in einer Stelle Ausdruck gekommen. der absoluten Erkenntnis. . (Vgl. in qua mechanismi fons et mechanicorum repraesentatio est. eo ipso in fönte ipsa Entelechia primitivä harmonice modificatur restitutionem . Komplex von der tritt der hypothetische Correlat Begriff perception" ein. . verständlich. quot Machinae naturales seu corpora organica. id in ipsa Entelechia (utjamdixi) concentratur dynamice etmonadice. VI. 2. mit Wolff zum den Phänomenen extensiv das ist. wie hier ausgeführt wird. mit Wolff S. das alle seine künftigen Be- stimmtheiten umfasst. die selber wiederum im Ich zu einer Einheit zusammengefasst ist." 1 ) Zu jedem organischen Körper gehört also ein eigenes Selbst. die gegenwärtigen sowohl wie die vergangenen und zukünftigen. einigen. angelegt und Entwicklung selbst giebt dabei einer Für den äusseren Beobachter erscheint sie als eine Abfolge verschiedener Zustände der derivativen Kraft. solches Eigeugesetz. . Was sich in und mechanisch in vollzieht. concentrate vitaliter. Et dum mechanica ex circumstantiis externis determinantur. nam phaenomena ex monadibus resultant. des Briefwechsels den Monaden konzentriert (extensive et mechanice — et und lebendig seu vorhanden.) Dieser Wechsel der mechanischen Bestimmungen stellt sich auf der Seite der Bewusstheit als eine Folge von Vorstellungen und Strebungen dar.406 in Das Problem ihm ein des Individuums in der Biologie. oder wie wir kurz sagen können als die gesetzliche Veränderung der Eigen- präformiert denken. In diesem sind alle materiellen Veränderungen des Körpers. per reactionem resistentis per se Substantiae autem tot sunt. der das Ich keineswegs als das vollständige exakte In„petite erst Gesetz. Dieses psychologische Grundprinzip wird durch griff sein metaphysisches und Gegenbild. L39. — — energie des materiellen Systems. Um diese Anschauung mit der Erfahrung zu ver.) „Quod compressi (in corpore) exhibetur Mechanice seu extensive. Die doppelten Auffassung Raum. als Inhalte der Vorstellung enthalten und in einem Moment konzentriert. sondern als durchaus fragmentarischer halten gegeben ist. den BeDie Erscheinungen i) Briefw. Kap. ein eigenes Centrum der Bewusstheit. . . aggregata autem hinc resultant.

niemals aber in Wahrheit völlig aufgehoben und ausgelöscht sein. Gerh. dessen Wandlungen sie repräsentiert. liegt daher ihre ursprüngliche Schranke und der Grund für die Unterschiede in den Graden der Bedass jede Veränderung. — Damit ist zugleich der einzige Zusammenhang der „perceptions bezeichnet. an Klarheit verlieren. so wird analog das Bewusstsein der anfänglichen Veränderung bei denjenigen Einheiten. weiter unten). . 60-63. II. die Lücken unserer inneren Erfahrung dadurch auszufüllen. S. Der kontinuierliche Zusammender Materie besteht. a. der zwischen allen Teilen hat zur von irgend einer Stelle ausgeht. Dill mann. . Der Unterschied im Grade der Deutlichkeit der Vorstellungen giebt zugleich das Anordnungsprinzip der Lebewesen. — — 134 f: IT. für den die gesamte Zeitreihe sich in jedem Moment distinkt darstellt. sondern in der Beschaffenheit der Erkenntnis des Objekts liegt die Besonderung der Monaden.". Wie jedoch die materiellen Wirkungen bei zunehmender Entfernung vom Ausgangspunkt sich abschwächen. vermögen jedoch nicht seinen allgemeinen Anspruch zu rechtfertigen. des empirischen Bewusstseins 407 geben wiederum nur den ersten Anlass seiner Bildung. dass wir das Universum der Phänomene in den dunklen Vorstellungen repräsentiert denken. Folge. und Körper ergiebt sich hieraus die Bedingung zwischen striktester ! Monadol. die w usstheit. musste zuvor konzipiert sein: erst im Hinblick auf ihn gelangen wir dazu.Der Organismus. hang. a.: vgl. Vgl. Jede Einzeleinheit stellt zu- nächst einen besonderen organischen Körper. und erst durch seine Vermittlung das Universum vor. Der Idealbegriff des „vollkommenen' Verstandes. ff. Erdm. der zwischen der Materie und der Materie ist dem nicht confuses" besteht. In der Bindung der Einheit an einen speziellen Körper. O. 113.') 7 Seele Für die Beziehung zwischen Form und Materie. dem Begriff Das Phänomen wie man Leibniz' Lehre dargestellt hat — ein Produkt der verworrenen Vorstellungen sondern die notwendige Gebundenheit des Organismus an bestimmte materielle (physiologische) Bedingungen giebt das Analogon für die Schranken in der Deutlichkeit der Bewusstseinsinhalte (s. bes. in ihrer Fortsetzung die gesamte Masse des Stoffes ergreifen muss. 709 f. Nicht im - — Objekt. die zu den entlegeneren organischen Körpern gehören. Diese Fortwirkimg des Eindruckes kann für uns unmerklich werden.

IV. VII. 676. s 2) Gerh. indem es sich in der Hervorbringung des Phänomens des organischen Körpers und seiner Veränderungen bethätigt. . Damit ist keineswegs ein neues und fremdes Moment in die Monade aufgenommen. Die Einheit der Funktion des Vorstellens ist von der Mannigfaltigkeit der vorgestellten Inhalte nicht zu trennen: generalement la nature de la substance est d'etre feconde et de faire naitre des suites ou varietes. Selbst der Ausdruck der „Harmonie" ist für die Charakteristik dieses Zusammenhanges nicht genügend bezeichnend. heterogenen Etwas. entEr bezeichnet hält danach keine innere Schwierigkeit mehr. III. was völlig unverständlich wäre. 2) Auch der einführt Begriff der „körperlichen Substanz". Körper begabt ist. 678. ihrem „Wesen" nach unmittelbar auf einander angewiesen. Das ist der tiefere Sinn der „prästabilierten" Harmonie: Seele und Körper bedürfen keiner äusseren. und mit einander aufzeigbar. den Leibniz und an dem man häufig Anstoss genommen hat. Einheit verbindet sich nicht. Gerli. so kann sich das formale Gesetz der Entwicklung nur darstellen. „sofern sie mit einem bestimmten organischen die Substanz. ö. Es handelt sich nicht darum. 278. wie sie in der occasionalistischen Theorie ihrer hergestellt also wird. sachlichen Verbeide sind nur in 1 ) — — einigung. gemäss welchem sie vorstellt und begehrt" 3 ). 3 ) Erdm. sondern sie bezieht sich in distinkter und prägnanter Weise auf einen bestimmten inhaltlichen Komplex materieller Erscheinungen. sondern sind begrifflichen Konzeption. sondern nur eine Bestimmung am Inhalt Die individuelle Denk-des Bewusstseins selbst getroffen. Wie das Gesetz der mathematischen Reihe zu seiner Darstellung die Ausführung in die Mehrheit der Glieder verlangt. 678 u. Erdm. 444.408 Korrelation: Das Proble?n des Individuums in der Biologie. 174 u. i) S. zwei verschiedene Substanzen oder auch nur zwei Attribute derselben Substanz in Uebereinstimmung zu setzen: vielmehr wird umgekehrt in der Trennung von Seele und Körper ein ursprünglich und begrifflich einheitliches Grundverhältnis durch die Reflexion in eine Verschiedenheit von Momenten zerlegt. das gleichwertig neben die Funktion des Bewusstseins tritt. mit einem an sich bestehenden. 509.

678: Substantiam corpoream voco qnae in substantia simplice seu monade (id est Anima pore organico consistit. Aber wie der Punkt kein 3 so bildet nicht die seelische Einheit. Stelle in der ist sie vor- wiegend auf eine besondere nungen bezogen und wird a. wenngleich ein jedes noch organisierte Materie und in ihr die Bedingung besonderer Lebewesen in sich der zu einen Teil des Stoffes Stoffes ). materieller dem zugleich vertritt 2 ). 322. nach der der Körper eiu „Aggregat von Substanzen" ist. Die Erscheinung der unorganischen Masse zerlegt sich für die wissenschaftliche Betrachtung immer von neuen wieder in das Phänomen organischer Strukturen und Bildungen: — allen diesen Einzelbildungen aber lassen wir eine lebendige Einheit. 267). 409 Veränderungen im Universum der Phänomene werden in ihr nur insofern dargestellt. aber indem sie auf eine besondere organische Materie als ihren primären Inhalt geht. Diese Relation auf eine bestimmte Materie enthält neben der Beschränkung zugleich eine notwendige und positive Voraussetzung: les creatures franches ou affranchies de la matiere seroient detachees en merae temps de la liaison universelle et comme les deserteurs de l'ordre general '). ihr gehört. \ouv.Der Organismus. ein Analogon des Ich entsprechen. 8. eine besondere Gruppe der Erscheinungen Der auf die Gesichtspunkt Zusammensetzung bleibt völlig phänomenale Be- trachtungsweise beschränkt. noch p]rdm. Erdm. der nicht eine es „Wie es unendliche Menge in von Punkten so giebt keinen Teil der Materie. — in ihr symbolisch darstellbar. ei cor- Diskussion mit Fardella. Die Einheit des Bewusstseins ist nicht selbst als Gegebenheit in Raum und Zeit zu denken. Substanz in ist hier sie bereits in dem weiteren Sinne genommen. keinen Teil einer Linie giebt. et opusc S. enthält. Ordnung der Erschei(Vgl. sondern der Körper. liebigen Nicht jedem beLeben und Beseelung zuzusprechen. vel 432. als sie zugleich Aenderungen dieses Komplexes bedingen. - Vgl." Ganzen des ferner ist selbst 1 Sur le principe de vie. Substanzen organisierte Teil der Körper) enthalten ist. et unito lettr. . s ) animae analogo). (nämlich dem Linie nicht unendlich viele sind. erklärt Aus der Möglichkeit solcher symbolischen Bezeichnung sich nunmehr auch die bekannte Ausdrucksweise der Die Monadologie.

sous lesquels je eomprends non seulement les animaux et les plantes. Das Aggregat ist zum System geworden. Das „Subjekt". Mais il ne Eaut point dire pour cela que cliaque poxtion de La matiereestanim. grenzung des Organismus. 2 ) 3 ) Erdm. Die niedere Form fügt sich als Mittel dem Zwecke des Gesamtorganismus ein und erhält von ihm aus ihre Bedeutung und ihre Stelle in der Verfassung des Ganzen. Foucher de Careil 1. — * Das entscheidende empirische Ergebnis. Vgl.410 Das Problem ] des Individuums i?i der Biologie. 344. ) y II est il vrai selon n'y ait VII. 177 u. 429. das aus der Anwendung des Monadenbegriffs auf das biologische Problem hervorgeht.vom Standpunkt des Bewusstseins aus betrachtet — der als ein Verhältnis Apperception. bes. stellung der Unterordnung in der Klarheit der Die „Centralmonade" enthält als die Einheit und Ausdruck des Gesamtkörpers zugleich die distinkte Darund den Erklärungsgrund der Veränderungen in den Teilmomenten 2 ). et opusc. den organischen Keimen hier vor- neue prägnante Bedeutung. 714. vgl. liegt im Gedanken der Präformation. dass das Erklärungsprinzip für alle Wandlungen. insbesondere im Tiere. Alle mechanischen Bedingungen. Erdm. 710(70). Die primitive Kraft erhält eine — — beilegen kann. Die Be- ziehungen der Organisation und Gliederung der Materie bekunden sich weiterhin .ee. qui nous sont entierement inconnues. 193 u. bezeichnen der in sie zur Erklärung der Lebensnur den Anlass für die Selbst- des Inhalts. .. c'est comme nous ne disons pas qu'tm etang plein de poissons est un corps aniine. mais encore d'autres sortes peut-etre. 363. was ist. s. Erdm. was ich primitive Kraft 3 Das ist das Entscheidende für die begriffliche Ab). oü mon Systeme qu'ü n'y a point de porfcion de la une infinite de corps organiques et animes. enthält wie in einem Briefe an Bossuet ausgesprochen wird „die Prinzipien alles dessen. lierh. beziehungsloses einheiten ein. die er erleidet. nicht lediglich in äusseren Berungen nenne" man ihm matiere. tritt in den höheren Gestaltungen. q\ioique le poisson le soit. Während jedoch auf dieser Stufe ein blosses Nebeneinander anzunehmen ist. eine Ueberund Unterordnung und ein geregeltes Wertverhältnis der Einzeleinschliesst ). und das Prinzip für seine Verändeund Wirkungen: dies ist es. Lettr. so notwendig erscheinungen entfaltung gebildet sind. das wir als Grundlage der Ausdehnung denken.

nämlich die Disposition dazu. die . also man aber erwägt.: einer je Theorie der Vererbung". — — ein. indem J wir verschiedene Inbegriffe von Kräften in ihrem Zu- „Ein Organismus kann Nichts erwerben. dass von dem. jede Fähigkeit oder eines seiner Theile. Abänderung ist nur die charakteristische Antwort der ursprünglichen Grundgestalt auf einen bestimmten äusseren Reiz. 411 Jede Stimmungen.. die hier auftreten. erworbene Charaktere sind also nichtanderes. wiederum zu philosophischer Anerkennung gebracht werden sollte. Jena 1892. dass jede sog. geben durchaus die gedankliche Grund en d enz von Leibniz' biologischem I System wieder. sondern zuletzt in ihm selbst gesucht werden rauss. so wird man zugeben. Die Destimmte Form der Leibnizischen Präformationslehre ist durch die Fortschritte der empirischen Erkenntnis überwunden worden. dass diese Theorie ein notder von Descartes wendiger Durchgangspunkt war." Diese Worte Weismanns („Die Kontinuität des Keimplasmas als . und damit die selbständige Offenbarung der eigenen Natur. was vorher schon da war. Wenn h. auf bestimmte Reize in jede bestimmter Weise zu antworten. was eine „erworbene" Eigenschaft entstehen lässt.. „Disposition" eines Organismus. und weiter.Der Organismus. angeboren sein muss. aus der Naturbetrachtung entfernt worden In Leibniz' System zuerst gelangte der Begriff des Organismus zu seiner modernen Gestalt. So konnten wir im Gebiete der Me- eine Wandlung der methodischen Betrachtung des Grundverhältnisses kenntnis von Einheit chanik rein innerhalb des Umkreises der Erscheinungen bleiben. desselben d. Aufsätze über Vererbung. dass „erworbene" Eigenschaft nur eben die Reaktion eines irgendwie disponierten Teils auf eine äussere Einwirkung sein kann. als wozu die ) Disposition schon in ihm liegt. nur das vererbt werden kann. Es kann nichts an einem Organismus entstehen. leitet sich weiterhin war. Für die Erund Vielheit. die durch bestimmte äussere Einflüsse erzeugt sind . dass diese aber aus dem Keim hervorgeht etc. Mit den neuen Fragen. von Substanz und Phänomen war ursprünglich der Gedanke massgebend. in der er durch die Vermittlung des achtzehnten Jahrhunderts bis heute wissenschaftlich wirksam ist 1 ). S. was nicht als Disposition in ihm vorhanden gewesen wäre: denn jede „erworbene" Eigenschaft ist nichts Reaktion des Organismus auf einen bestimmten Reiz . als . . als lokale oder auch allgemeine Variationen. wenn der Begriff des Lebens. dass die Phänomene überall den Anfang der Untersuchung zu bilden haben. Dennoch kann man sagen. 203 ff.

sondern beständig zurückgeschoben. das cpüost. Dem neuen Problem aber ist mit dieser Betrachtungsweise nicht genügt. 372. Die Vielheit seiner Gestaltungen als der Ausdruck zu verstehen. (s. ob. Das „Subjekt". müssen wir den reinen Vernunftbegriff . Sie stellt uns vor die schwierigere Frage nach dem Grunde der Bewahrung einer identischen qualitativen Eigenart. Das materielle Geschehen wird beherrscht ist von immanenten Formprinzipien. bedeutet uns mehr als eine lediglich quantitative Regel der Abwandlung seiner Zustände. Die Erhaltung. in denen die bestimmte organische Individualität bereits enthalten und wirksam gedacht wird: in ihr wird das Rätsel nicht Die Kausalität vergelöst. sonderungen der Struktur immer nur auf Bildungen zurückleiten. sich in immer erneuten Bildungen darzustellen und zu verwirklichen. wie sie bisher Die Ursachenforschung kann die Beallein definiert wurde. lernten wir zunächst als das Ergebnis eines analytischen Regresses von den Erscheinungen aus kennen. der derart für unsere Erkenntnis das Letzte echte Tipoispov -f. wie wir sie im biologischen Individuum denken. die sich gegenseitig ablösen und verdrängen. mag die Verhältnisbestimmung im Uebergang zwischen den Einzelgliedern der Reihe zu vollziehen. Solange wir beim anschaulichen Einzeldasein stehen bleiben. ist. In dieser Bedeutung wird die Form zum Zweck. ist dennoch. Jede besondere Stufe im Sein des Organismus ist durch diese ursprüngliche Tendenz bedingt zu denken. sarnmenhang und ihrer Verknüpfung nach dem Grundgesetz der Aequivalenz von Ursache und Wirkung erwogen. wie sich jetzt zeigt. Die Bestimmtheit und Notwendigkeit. Um diesen Prozess als Entwicklung eines individuellen Lebens zu verstehen. nicht aber die Reihe selbst in der Totalität ihrer Glieder und in ihrer Abhebung und spezifischen Unterscheidung gegen alle anderen zu begreifen. Die substantielle Einheit strebt danach. . in dem sich ein in sich Einheitliches entfaltet und zeitlich auseinanderlegt. An diesem Punkte ändert sich das logische Rangverhältnis der Begriffe.412 Das Problem des Individuums in der Biologie. S. ist uns nur das Spiel der derivativen Kräfte gegeben: eine Folge von Energiesystemen.) Aber der Begriff. entzieht sich der Erklärung durch die mathematische Qualität. in der jeder Organismus den eigenen Gattungstypus in sich erhält und in der Erzeugung gleichartiger Individuen bethätigt. das dem Wechsel der Bestimmungen zu Grunde gelegt wird.

a. doch auf ein Hier und Jetzt. in. die Teilmomente des Seins gegenseitig mit einander zu verknüpfen. die Form und dem Sein des Einzelgegenstandes Vor der Verwechslung mit dem Einzeldinge Substanz ob. fern. figura (corporis) variati. quae involvat futuros ejus quod ut est quod substantiam eandein constiS'il n'y a poiut d'autre principe d'identite tuere dico. res singulares sunt successivae seu successioni obnoxiae nee mihi aliud in eis est permanens quam lex ipsa quae involvit continuatam successionem. wie das man hier in sieht. meinen zum Besonderen ist hier Das Verhältnis des Allgewiederum im rein Platonischen J ) Legem quandam esse persistentem. II. schon in ihrer ersten Kon- zeption bewahrt sich. seu perpetui Wolff 103. die in Organismus. • H. jedoch sogleich unter und systematischen Bedingungen ein völlig erscheint. 413 immer gleicherweise den Gesamtfortschritt 1 Der einzelne die Reihe hineindenken. 263. Leibniz' Aristotelische Motiv der Gedanken zur Wirksamkeit veränderten logischen ist kommt. 705 f. non possent innobis esse vires derivativae et actiones. idem coneipimus status. — Es ist. 130 Gerh. quia esse. Vgl. jamais un corps ne subsistera plus d'un moment. Vor allem hier Konflikt zwischen den xp&xa». II. Brfw. modiricatio essentialis alieujus sit omne accidentale seu mutabile debet . IV. tantum limitatio. II. 3) 270. 389). 264. VI. 473. in singulis consentiens ei quae 3 est in toto universo" ).Der einer Identität. . Die derivative Kratt bezieht obwohl auch sie vom sinnlichen Sonderinhalt streng geschieden bleibt. auf das infinitesimale Raum. sondern richtet sich auf einen Zusammenhang. Gerh. id ipsum — ' 2 ) Nisi aliquid in nobis esset activum primitivum. s. . zwischen dem ist Sein der ausgeschlossen. Gerh. cum omnis modificatio vis derivativa variantis. dans les corps (que Tetendue et le mouvement). . 436. in dem das Ganze als voraufgehender Bestimmungs- grund der Teile gedacht ist. S.und Zeitmoment. IV. dauernd wirksamen Regel. Gerh. ) veränderliche Zustand erscheint nunmehr nur als Durchgangspunkt. s. Selbst von dieser — Anschaulichkeit müssen wir die primitive Kraft als Gesetz der Gesamtfolge losgelöst denken. Math. individuelle (s. und Ssütspat ouaüu. in lichen. 236. 102. Monadol. Gerb. „Omnes . . 251. Erdm. 12. 2 ) Die Untersuchung bleibt nicht darauf beschränkt. das Entelechie. als eine Modifikation und Selbstbegrenzung der ursprüngrichtet und regelt. u.

Gern. non tolli sed conserper phaenomena exserit. dass die Wahrheit des Phänomens nicht auf der Beziehung auf ein äusseres Objekt beruht. Jetzt tritt ein neuer Gesichtspunkt hinzu: beständig aber wird festgehalten. 445. so bleibt in ihm eine Zweideutigkeit zurück. 282. Nur der phänomenale Inhalt kann daher unter der Form des Werdens begriffen werden. indem man die Körperwelt für das Abbild der Monaden als transscendenter Existenzen nahm. ferner Erdm. Der Grundsatz der Entwicklung schliesst den Begriff einer absoluten ersten Entstehung aus. VII). Zwar wird der Ausdruck einer Schöpfung der Monaden von Leibniz nicht vermieden: aber er bezeichnet augenscheinlich nur eine Anpassung an das theologische Dogma. ) 76. substantias materiales iv vari.modo ku ouvajii/o) quod se . sofern sie nach den ideellen Gesetzen der Mathematik und Mechanik bestimmt und in ihnen objektiviert war (s. Für die Substanz in ihrem ursprünglichsten und reinsten Sinne nämlich ist selbst die Frage der Entstehung im Ganzen des Systems nicht verständlich. Denn die Zeit ist. Aus dem Zusammenhang der Probleme verstehen wir nunmehr diese Art der Grundlegung. während andererseits schärfer und klarer die not- Indem ausgeund Dauernde die Veränderung involviert. Als Prinzipien aller Formen selbst unentstanden 1 S. sofern es in den substantiellen Einheiten gegründet ist. Sinne gefasst 1 ). Gern. IUI. 693. -II. II. wird damit umgekehrt das Werden der Erscheinung als die Evolution der Idee anerkannt. Wird jedoch der Grundgedanke in dieser Form ausgesprochen. die durch die Doppelheit im Begriff der Substanz bedingt ist. wendige Korrelation beider Momente wird.Idee" (Epistola ad Hanschium de philosophia Platonica) Erdin. dass in ihm eine bestimmte.. sondern darauf. non extra quaerantur. notwendige Einzelphase in der Entwicklung des realen „Subjekts" hervortritt. 1. Eine Realität bedeutete uns die Materie zunächst.414 Das Problem des Individuums in der Biologie. 119. wie Leibniz hervorhebt und wie er insbesondere gegenüber den Antinomien des Schöpfungsbegriffs durchführt. eine Ordnung der Erscheinungen. -> Faeile hinc in^elligis. die Gleichstellung von „Monade und . 2 ) umbildenden Gestaltung sind weiterhin und unvergänglich. seu vi activa passiva percipientium. Das Phänomen wird zum „wahren Schein". Cap. die man völlig verkannt hat. sprochen dass das Bleibende bezeichnet die ist.

Lettr. 189 f. meme matiere ne demeure pas. 11 y a en cela un des plus grands secrets de la nature. 27. Die sieh 415 selbst individuellen Entwicklungsgesetze aber verhalten allgemein wie die Naturgesetze... Metaphysik berührt. logischen sondern ihre Zuge- zu einer völlig andern Ordnung. vgl. . die aber selbst der Frage des „Wo" und . 431. durch vgl. aber kein Dasein und keine bestimmte Dauer. Die Unvergänglichkeit der Substanz bedeutet daher keine — Besonderheit hörigkeit ihres Verhaltens in der Zeit. Nouv. Erdm. . Die Unvergänglichkeit gilt nicht allein für die Seele. Sie be- zeichnet weiterhin Bedeutung des — nach der „symbolischen" und übertragenen Begriffs — dass die Reihe der materiellen Phä. il continuel. abgebrochen werden kann.-. Monadol.Wann" entzogen sind. 182. .Der Organismus. 161. quoique sa machine soit im compose qui paroist dissoluble. sondern nur Entwicklung und beständige Umformung in dem Stoff des bestimmten Körpers. reste un toujours le fond de la stiueture" 2 puisqu' eile est dans Dieses der Naturgeheimnis. Ess. Erdm. 72. Die Entelechie — contre la quelque violence que ce puisse etre . s. Erdm. die in der an keiner Stelle bewahrt beständig auch dort. Es giebt keine Lostrennung und Wanderung der Seelen. 5161. VI. G-erh. 6. et oj>u>. mais encore l'animal se conserve. modernen !) II. 77. . Car quoique fiux ). Monadol. car chaque machine organique naturelle (teile qu'on voit dans les animaux) ayant des plis et replis infinis est indestructible et a toujours un retranchement de reserve. — Monade ausgedrückt und vorgestellt werden. u. aus denen das bestimmte Nacheinander und die Objektivität der Folge der Erscheinungen sich erst konstituiert. auf ^den sie sich beziehen *). 278. Sie besitzen als einheitliche Konzentrationen und Inbegriffe einer extensiven Mehrheit aufeinander fol- gender Zustände Geltung für den Zeitinhalt. ii. sondern für die Grundlage der organischen Struktur: denn ohne die Gewissheit