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12./13.

Juli’08
l es b i s ch · s chwul · bi · t r ans gender
Christopher Street Day
www.csdmuenchen.de · Schirmherrschaft: OB Christian Ude
12.7.
11–12 Uhr Politischer Auftakt
(Marienplatz)
12 Uhr Start Politparade
12–23 Uhr Straßenfest
(Marienplatz/Rindermarkt)
22–5 Uhr Rathaus-Clubbing
(VVK: Max & Millian, Lillemor’s,
www.muenchen-ticket.de)
13.7.
12–23 Uhr Straßenfest & Pumps Race
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(Marienplatz/Rindermarkt)
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PRIDE GUIDE
DAS OFFI ZI ELLE MAGAZI N ZUM CSD MÜNCHEN
PRIDE GUIDE
DAS OFFI ZI ELLE MAGAZI N ZUM CSD MÜNCHEN
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Veranstalter:
Lesbenberatungsstelle
Kulturprogramm mit freundlicher
Unterstützung von
Brücken bauen –
zu jedem Ufer
Brücken bauen –
zu jedem Ufer
PrideGuide2008_Titel 08.06.2008 14:03 Uhr Seite 1
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Anzeige CSD_08 06.06.2008 17:20 Uhr Seite 1
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Liebe Freundinnen
und Freunde,
zum 850.Geburtstag hat sich die Stadt München
eine bunte Beteiligung ihrer Bürgerinnen und Bür-
ger mit dem Motto „Brücken bauen“ gewünscht.
Da ist es doch selbstverständlich, dass wir Lesben,
Schwulen und Transgender auch unseren 29.CSD
der Stadt schenken. Denn gerade der CSD steht ja
für Sichtbarkeit, Gleichstellung und Teilhabe der
gesellschaftlichen Gruppen der Stadt. Bei unserem
zweitägigen Stadtfest feiern wir unsere bunte
Vielfalt mitten in der Stadt, zeigen mit unserer Po-
lit-Parade, den Veranstaltungen und Info-Ständen,
was wir psychosozial, politisch oder kulturell alles
leisten und wie vielfältig und solidarisch unsere
Szene die Stadt bereichert. So können wir „Brücken
bauen – zu jedem Ufer“, um gegenseitige Vorur-
teile abzubauen und uns mit Akzeptanz, Wert-
schätzung und Solidarität zu begegnen. Und wir
können unser liberales und weltoffenes München
feiern, für das die rot-grün-rosa Stadtregierung
unter Oberbürgermeister Ude gerade bei der Kom-
munalwahl eindrücklich bestätigt wurde. Ein Mün-
chen, an dem wir seit Jahren mitbauen, in dem es
uns so gut geht wie nie zuvor.
Gründe zum Feiern gibt es also genug: Lebenspart-
nerschaftsgesetz und Allgemeines Gleichbehand-
lungsgesetz geben erste Ansätze rechtlicher An-
tidiskriminierung. Die Koordinierungsstelle
für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und
viele lesbisch-schwule Projekte werden städ-
tisch gefördert, zuletzt das Jugendzentrum von diversity. Neue Projekte in der rosa Altenarbeit entstehen. Um schwul-
lesbische Touristen wird geworben. Tausende können im Bierzelt auf der Wiesn, bei Straßenfesten und sogar einem
pinkfarbenen Weihnachtsmarkt feiern. Seit Mai steht unser integrativer Maibaum am Glockenbach. Die Community ist
sichtbarer denn je. Das Klima in der Stadt insgesamt lesben- und schwulenfreundlich.
Das war nicht immer so. Wenn ich mir die 850 Jahre Stadtgeschichte als Maßband vorstelle, dann misst unsere Verfol-
gungs- und Diskriminierungsgeschichte ziemlich lang, unsere Emanzipationsgeschichte sehr kurz: keine 40cm Entkrimi-
nalisierung, gerade mal 28cm Sichtbarkeit mit dem CSD und erst 12cm Vertretung im Rathaus. Deshalb dürfen wir die
Brücken zu unseren eigenen Geschichte nicht abbrechen. Es wird höchste Zeit, dass z.B. das Erinnern an unsere NS-Opfer
endlich in der Stadt sichtbar oder unsere Emanzipationsgeschichte auch im Stadtmuseum präsent wird.
All zu sicher sind die Fundamente nämlich noch nicht: wirkliche Gleichstellung haben wir noch nicht erreicht. Da müssen
wir nur auf den Freistaat schauen. Statt Brücken zu bauen, versucht er alles, uns irgendwie draußen zu halten: indem
er gegen Lebenspartnerschaft und Stiefkindadoption klagte, uns das Standesamt verschließt und uns immer noch zum
Notar schickt. Doch die feste Burg bröckelt, die Menschen bauen längst Brücken im Land. Da wird niemand überrascht
sein, wenn wir im September lieber bunte Brückenbauer wählen.
Aber auch die Bundesregierung hat die Gleichstellung mit der Ehe und das Adoptionsrecht von der Tagesordnung genom-
men. Die katholische Kirche lässt keine Gelegenheit aus, ihr anti-homosexuelles Profl zu schärfen. Gewalt ist nicht nur
ein Thema in Osteuropa. Toleranz kommt immer wieder an ihre Grenzen. Unser Viertel verändert sich. Viele in der Szene
richten sich bequem in Nischen ein. Diskriminierungen, Vereinsamung, Ängste und soziale Benachteiligungen dürfen wir
aber nicht verdrängen oder übersehen. Unser lesbisch-schwules Leben ist nicht nur Spaß und Party. In unserem Alltag er-
fahren wir immer noch Abwertungen, Ausgrenzungen und Defzite, sei es am Arbeitsplatz, in der Schule, als Jugendliche,
Alte, HIV-Positive, Behinderte oder Menschen mit Migrationshintergrund. Deshalb wollen wir mehr Brücken bauen. Auch
in unserer eigenen Szene.
Rosa Liste versteht sich jedenfalls als Brückenbauer. Für uns. Und für München. Denn eine vielfältige, aktive und solida-
rische Szene bereichert die Stadt. Und gestaltet ein tolerantes und offenes München mit. Nicht nur zum CSD. Das zeigt ja
gerade unsere Erfolgsgeschichte in München: dass wir Brücken bauen können – zu jedem Ufer!
Euer
Rosa-Liste-Stadtrat
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Grußwort
Das passt ja wirklich perfekt: Da feiert
München mit einem fulminanten Jubi-
läumsprogramm seinen 850. Stadtge-
burtstag, und inmitten dieses Münch-
ner Jahrhundertsommers präsentieren
die Veranstalter des Christopher-Street-
Day ein ganz besonderes Festwochen-
ende im Herzen unserer Stadt. Wie im-
mer, wird es dabei auch diesmal schrill
und schräg, bunt und fröhlich zugehen.
Doch zugleich wird da natürlich auch
einmal mehr die politische Botschaft
bekräftigt, dass keine Minderheit in
München, gleich welcher Herkunft,
Hautfarbe, Religion und gleich welcher
Neigung, ausgegrenzt oder benachtei-
ligt wird. Genau das bringt das Motto
des Münchner CSD 2008 zum Ausdruck:
„Brücken bauen – zu jedem Ufer“. Und
genau das ist auch mit dem Motto
„Brücken bauen“ gemeint, unter dem
die Münchner 850-Jahr-Feier steht.
Denn damit wollen wir nicht nur
an den historischen Brückenschlag
über die Isar durch Heinrich den Lö-
wen erinnern, sondern auch und vor allem den gesellschaftlichen Brückenschlag, das gedeihliche Mit-
einander aller Gruppen der Münchner Stadtgesellschaft, das Bekenntnis Münchens zu einem Stadtkli-
ma der Toleranz und Weltoffenheit in den Mittelpunkt stellen.
Gerne habe ich deshalb auch heuer wieder die Schirmherrschaft für den Münchner CSD übernommen
und heiße alle, die dabei sind bei den vielen großen und kleinen Feiern rund um dieses Ereignis, von der
Auftaktkundgebung am Marienplatz über die Parade durch die Münchner Innenstadt bis zum mittler-
weile schon traditionellen Rathaus-Clubbing, herzlich willkommen!
Christian Ude
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München
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Männer, bleibt bei der Stange!
Safer Sex liegt immer noch im Trend!
Checkt Eure Risiken
und geht im Zweifel zum Test!
Am 2. März 2008 ist es wieder passiert: 1,9% al-
ler Wähler und Wählerinnen wählten die Rosa
Liste in den Münchner Stadtrat. Stadtrat Tho-
mas Niederbühl vertritt somit in seiner dritten
Amtsperiode die Politik einer europaweit ein-
zigartigen schwul /lesbischen und transgender
WählerInneninitiative. Im Bezirksausschuss Lud-
wigsvorstadt-Isarvorstadt (BA 2) hat die Rosa
Liste 2008 sogar das bislang beste Ergebnis ihrer
Geschichte erreicht. Nach 11 % vor vier Jahren
wurde mit 12,9 % Stimmenanteil eine neue Re-
kordmarke gesetzt. Inzwischen wurde Alexander
Miklosy auch erneut als Vorsitzender des BA 2 be-
stätigt. Wir möchten allen denen, die Rosa Liste
gewählt haben und denen, die Rosa Liste mit
aktiver Mitarbeit und mit Spenden unterstützen,
herzlich danken. Für weitere sechs Jahre wird die
Rosa Liste in der Rot/Grün/Rosa-Rathausmehr-
heit wie auch im BA 2 die Kommunalpolitik aktiv
mitbestimmen und mitgestalten.
Rosa Liste geht diese Aufgabe
mit Schwung und einem neuen
Vorstand an.
Bei der letzten Mitgliederversammlung wurden
Rita Braaz und Andreas Grimme neu gewählt
und Wolfgang Tröscher in seinem Amt bestä-
tigt.
„Rosa Liste ist für mich untrennbar verbunden
mit der Freiheit, die sich Schwule, Lesben und
Transgender in unserer Stadt erkämpft haben.
Damit wir alle diese Freiheiten weiter genie-
ßen können, setze ich mich auch zukünftig mit
meiner ganzen Kraft für die Rosa Liste ein“ er-
klärt Tröscher, der vielen durch seine DVD- Do-
kumentation „Der Freiheit eine Gasse brechen“
bekannt ist.
Eine tolerante, weltoffene und moderne Stadt-
politik ist kein Selbstläufer sondern braucht eine
Mehrheit in der Bevölkerung und eine klare poli-
tische Vertretung.
Rosa Liste -Brücken bauen- zu jedem Ufer
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Das bin ich mir wert.
doch!
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Neu-Vorstand Andreas Grimme hierzu: „Ich möchte mich dafür
einsetzen, die Rosa Liste weiter zu stärken und für die zukünf-
tigen Herausforderungen fit zu machen.“
„Der zunehmenden Hetze gegen Schwule und Lesben wie auch
gegen „Ausländer“ durch Rechtsradikale und Konservative setzen
wir unsere ganze politische Kraft und unsere Einflussmöglich-
keiten entgegen“ macht Rita Braaz die Haltung der Rosa Liste
deutlich.
Eine Brücke zu bauen, die über den braunen Sumpf derer hinweg-
reicht, die sich nicht schämen, ihre politischen Ansichten bei den
Massenmördern der Nazidiktatur zu entleihen, ist eine Aufgabe,
die wir in München parteiübergreifend angehen müssen.
Rosa Liste steht in München für eine soziale und solidarische
Stadtpolitik von Schwulen, Lesben und Transgendern- und dieses
politische Geschenk an die Stadt wird es auch noch nach dem 850.
Stadtgeburtstag geben.
Der CSD baut seit vielen Jahren mit immer mehr Menschen Re-
genbogenbrücken zwischen der Mehrheitsgesellschaft und den
Minderheiten der Stadt.
Dass dies so bleibt, daran arbeiten wir gemeinsam – für die Szene
und mit der Szene.
Rita Braaz
Vorstand Rosa Liste
Münchens Schwulenzentrum
Sub will sichtbarer werden
„Brücken bauen“. Das Motto, das sich der CSD in diesem Jahr gegeben
hat, gilt für das Sub schon seit seiner Gründung vor nun mittlerweile
fast 22 Jahren. Sichtbar macht das 2008 ganz besonders der Maibaum,
den Münchens schwullesbische Gemeinde zusammen mit dem ganzen
Glockenbachviertel am Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz aufgestellt hat.
Angetreten war das Münchner Schwulenzentrum 1986, um die Lebenssituation schwuler Männer zu verbessern. Es galt,
sämtliche Schwulengruppen unter einem Dach zu vereinen, einen Ort der Sammlung zu schaffen in einer Zeit, in der Schwule
längst nicht wie heute selbstverständlicher Bestandteil einer weltoffenen Gesellschaft waren. Die Gründer richteten eine
psychosoziale Beratung ein, sie bauten ein Anti-Gewalt-Projekt auf, später kam die HIV-Prävention hinzu, nicht zu vergessen
das große Angebot an Selbsthilfe- und Freizeitgruppen. Brücken bauen - auch gegen Widerstände in Politik und Gesellschaft
- war für das Schwule Kommunikations- und Kulturzentrum München, kurz Sub e.V., seit jeher existentiell, wollte es seine
Arbeit aufrecht erhalten.
Heute, 22 Jahre später, ist das Brückenschlagen einfacher geworden. 2008 muss sich die lesbischschwule Gemeinde der Stadt
nicht mehr verstecken. Zusammen mit szenefremden sozialen und kulturellen Einrichtungen der Stadt kann eine Organisa-
tion wie das Sub inzwischen sogar einen Maibaum aufstellen, den ein ganzes Viertel als Gemeinschaftsaktion feiert. Um den
„Integrationsmaibaum“ am Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz zu errichten, musste das ganze Quartier zwischen Glockenbach und
Gärtnerplatz mitanfassen. Neben dem Sub gestalten das Eine-Welt-Haus, die Kinder- und Jugendfreizeitstätte Kunterbunt,
das Wirtshaus im Fraunhofer und das Gärtnerplatztheater das Stangerl in den kommenden Jahren mit. Was für ein Erfolg!
Dass Vandalen den Baum kurz nach dem 1. Mai beschmiert haben, zeigt allerdings auch, dass nicht jeder die Brücken auch be-
schreiten will, die man ihm errichtet. Auf ihren Tafeln haben in diesem Jahr die Künstler Michael Borio und Robert C. Rore Frau-
en- und Männerpaare dargestellt, die Unbekannte mit grauer Farbe unkenntlich gemacht haben. Von einem homophoben Akt
ist auszugehen. Er zeigt, dass Institutionen wie das Sub, die Lesbenberatungsstelle LeTRa, die Münchner AIDS-Hilfe, das les-
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Mini clubMan. für jeden spass zu haben.
bischschwule Jugendzentrum von
Diversity und die städtische Koordi-
nierungsstelle für gleichgeschlechtliche
Lebensweisen nach wie vor nötig sind, um unter Heterose-
xuellen Vorurteile abzubauen und gleichzeitig den Homosexu-
ellen zu helfen, die Probleme mit ihrem Anderssein haben. Ohne
die gerade auch fnanzielle Unterstützung von Stadt und Land, ohne
die ehrenamtliche Hilfe vieler hundert Mitarbeiter könnten diese Vereine ihre
Arbeit nicht leisten. An dieser Stelle dafür ein herzliches Dankeschön!
Mit seinen Beratungs-, Präventions-, Selbsthilfe- und Freizeitangeboten, seinen
Service- und Informationseinrichtungen sowie dem Café verfügt das Sub be-
reits über ein Programm, das seinesgleichen in der Bundesrepublik sucht. 2007
hat das Schwulenzentrum das mit dem Motto „Wir bieten mehr. Für München“
auf dem CSD bereits zum Ausdruck gebracht. Das aber reicht nicht. Dem Vor-
stand des Vereins, der erst vor wenigen Wochen im Amt bestätigt wurde, ist
mit dem Projekt Maibaum klar geworden, dass die Lesben und Schwulen in
dieser Stadt noch lange nicht am Ziel sind.
Daher hat sich das Sub vorgenommen, noch deutlich sichtbarer in der Öffent-
lichkeit aufzutreten, als das bereits in der Vergangenheit der Fall war, nicht nur
in der Szene. Das heißt: mehr Vernetzung mit anderen Institutionen. Das heißt auch: mehr szeneübergreifende Angebote vor allem in
Prävention, Beratung und Kultur: So kooperiert die HIV-Vorsorge in Zukunft verstärkt mit anderen Präventionsangeboten. So setzen die
Psychologen und Sozialpädagogen im Sub vermehrt auf Fortbildung von Mitarbeitern szenefremder Beratungseinrichtungen. So organi-
siert das Sub Ausstellungen, Podien und Lesungen, die sich explizit an alle Münchnerinnen und Münchner richten.
Gleichzeitig gilt: Was sich bewährt hat, bleibt bestehen. So hat das Sub im Mai erneut mitgemischt bei der „Langen Nacht der Musik“, das
Sub organisiert im Sommer eine neue Magic Bar Tour, lädt am 16. August wieder zum legendären Hans-Sachs-Straßenfest. Und veranstal-
tet neben LeTRA, der Münchner AIDS-Hilfe und der Rosa Liste den CSD mit, der 2008 wieder zwei ganze Tage lang andauert. Mehr zum
Sub-Angebot und -Programm ist immer aktuell zu erfahren unter www.subonline.org.
Das Sub wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zwei herausragende CSD-Tage bei gutem Wetter, bombastischer Stimmung und
jeder Menge Spaß an Politik und Party. Die Mitarbeiter vom Sub stehen an beiden Tagen an ihrem Infostand wie in jedem Jahr Rede und
Antwort! Lars Fröhlich
LeTRa – Brücken bauen - zu jedem Ufer
Erstmalig, im Jahr des 850sten
Stadtgeburtstages, veröffentli-
cht die Koordinierungsstelle für
gleichgeschlechtliche Lebens-
weisen der Landeshauptstadt
München ein Lesbenhandbuch:
„Lesben lieben in München.“
Die erste öffentliche Präsentati-
on dieser neuen Broschüre fn-
det auf unserem 3. Lesbischen
Angertorstraßenfest statt.
Dieses Beispiel zeigt deutlich die
heutige stadtpolitische Haltung:
Mit immer größerer Selbstver-
ständlichkeit arbeiten Kommu-
ne und Szene zusammen und
sichern somit die Versorgung
ihrer lesbischen, schwulen und
transidenten Stadtbewohne-
rInnen.
In München kann in Zukunft
jede Lesbe, transidente oder bi-
sexuelle Frau für sich relevante
Angebote und Informationen
im Lesbenhandbuch fnden und
die Vielfalt unserer Szene doku-
mentiert sehen. Dies ist ein wei-
terer, großer Schritt in Richtung
Gleichstellung von lesbischen
Frauen in München.
„Brücken bauen –zu jedem Ufer“ das ist allerdings nicht nur städtische Aufgabe.
Auch innerhalb unserer Community gibt es die unterschiedlichsten „Ufer“ sprich Lebensrealitäten, die sich uns nicht automatisch durch
die sexuelle Identität erschließen. Die schwarze deutsche Lesbe; die Lesbe, die in der Flüchtlingsunterkunft lebt und auf einen würdevollen
Platz in unserer Gesellschaft hofft; die gehörlose Lesbe; die alte und die junge Lesbe; die lesbische Transfrau; die Lesbe, die von Hartz 4 lebt
…um nur einige zu nennen, deren Lebensbedingungen schnell auch aus dem gewohnten Raster der Lesbenszene herausfallen.
In der Lesbenberatungsstelle, LeTRa, bieten
wir immer wieder alleine oder in Koopera-
tion mit anderen, Veranstaltungen an, die
der Vielfalt unserer Szene Rechnung tragen.
Oft zeigt sich ein ähnliches Phänomen: es
kommen meist ausschließlich „Betroffene“.
An der Veranstaltung zum Thema Lesben
und Schwule mit Behinderungen nahmen
Schwule /Lesben mit Behinderung teil wie
auch gehörlose Lesben und Schwule. Das
TransCafe-Angebot, gedacht als Ort der Be-
gegnung und des Kennenlernens, wird fast
ausschließlich von Transgendern genutzt.
Immer dann wenn es um die „anderen“
geht, sind wir selbst gefordert aktiv und
solidarisch zu werden. Da gibt es in unserer
Szene durchaus noch Entwicklungs-poten-
zial.
Auch dieses Jahr werden tausende von
Menschen an der Parade und an den Events
des CSD teilnehmen. Vielleicht kann das
Motto und die vielen Arten wie Vereine und
Einrichtungen unserer Szene dieses Motto
umsetzen, ansteckend wirken. Denn „Brü-
cken bauen zu jedem Ufer“ ist eine ganzjäh-
rige und alltägliche Aufgabe.
Rita Braaz, LeTRa, Lesbenberatungsstelle
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magazin für lesben
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Die Beratungsstelle der Münchner Aids-Hilfe e.V. wird finanziell gefördert vom Bayerischen Staats-
ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz sowie der Landeshauptstadt München.
Eigentlich ist es ja sehr erfreulich: die seit Jahren steigenden HIV-Neuinfektionszahlen stabilisieren sich, die verstärkten
Präventionsbemühungen der letzten Jahre scheinen zu fruchten.
Trotzdem: die schwulen Männer stellen mit über 65% den größten Anteil an neu festgestellten HIV-Infektionen und ihr
Anteil wächst. Grund genug, für Aids-Hilfe und Projekt Prävention im Sub, unseren gemeinsamen CSD-Paradewagen
auch in diesem Jahr unter ein Präventionsmotto zu stellen. „Ich weiß was ich tu“ ist das Motto unseres Wagens und der
neuen bundesweiten Kampagne der Deutschen Aids-Hilfe welche
dieses Jahr mit vielen Materialien und Anzeigen starten wird.
„Ich weiß was ich tu“ heißt für uns auch „Ich weiß, ob ich positiv oder
negativ bin“. Dies Wissen kann beim Sex die Entscheidung für oder
gegen ein Risiko beeinfussen. Jemand der weiß, dass er negativ ist,
will es vermutlich auch bleiben und schützt sich besser, als jemand
der es nicht so genau weiß.
Am 25. Juli von 17 bis 22 Uhr organisieren wir deshalb wieder ge-
meinsam mit dem Gesundheitsamt im Sub einen Testabend speziell
für schwule Männer. Wer so lange nicht warten will, kann auch je-
den Montag und Donnerstag beim Checkpoint der Münchner Aids-
Hilfe für 26,- Euro einen HIV-Schnelltest machen und innerhalb von
30 Minuten Bescheid wissen.
Der HIV-Test ist für uns inzwischen ein wichtiges Element in der Prä-
vention, neben dem Werben für Safer Sex. An Safer Sex scheiden
sich momentan die Geister. Was ist heute, in Zeiten von wirksamer
HIV-Therapie, Safer Sex, wenn jemand dank seiner Therapie vermut-
lich kaum noch ansteckend ist? Wie sollen wir mit dieser Informa-
tion umgehen?
Plötzlich werden Stimmen laut, die diese Information lieber unter
Verschluss hielten, weil „die Schwulen“ das vielleicht falsch inter-
pretieren könnten. Gleichzeitig wird vehement darauf hingewiesen,
dass Blasen ja vielleicht doch nicht so risikoarm sei, wie immer ange-
nommen wurde. Eine 4%-Steigerung der HIV-Infektionen wird zum
„Allzeithoch“ stilisiert. Die einen sprechen hoffnungsvoll von mehr
Möglichkeiten in der Prävention (siehe Kasten), die anderen fürchten
Dammbrüche und eine Flut neuer Infektionen mit HIV und anderen
sexuell übertragbaren Infektionen.
Im München wurde im März ein schwuler Mann wegen gefährlicher
Körperverletzung verurteilt, weil er ungeschützten Oral- und Anal-
verkehr (beides ohne Ejakulation) hatte. In Nürtingen wurde fast
zeitgleich ein Mann freigesprochen, der mit seiner Partnerin mehr-
fach ungeschützten Sex mit Ejakulation hatte und dabei sogar ein
Kind gezeugt hatte. Beide Männer gingen davon aus, nicht anste-
ckend zu sein, weil ihre Viruslast unter der Nachweisgrenze war. In
beiden Fällen war es nicht zu einer Infektion gekommen. Beide Ur-
teile stützten sich auf sachverständige Gutachter.
Hier wird Prävention politisch und ist auf einer Politparade gut aufgehoben. „Ich weiß was ich tu“ steht auch für das
Recht von schwulen Männern, Bescheid zu wissen und ihre eigene Entscheidung zu fällen, was HIV-Risiken angeht. Ziel
unserer Präventionsbemühungen ist immer die informierte, freiwillige Entscheidung des einzelnen, auch wenn die In-
formationen, die die Grundlage für diese Entscheidung bilden, unübersichtlich und verwirrend erscheinen mögen.
Präventionsmöglichkeiten:
m Kondom benutzen beim Analverkehr: sicherste Präventionsmethode.
m Ungeschützter Sex bei nicht nachweisbarer Viruslast: vermutlich sicher, wenn der HIV-
infzierte Partner zum Zeitpunkt der Geschlechtsverkehrs tatsächlich unter der Nachweisgrenze ist
und keine andere sexuell übertragbare Krankheit hat. Bislang liegen nur Studien mit heterosexuel-
len Paaren vor. Ob die Ergebnisse auf schwule Paare übertragbar sind, ist umstritten.
m Beschneidung: scheint das Infektions-Risiko um bis zu 60% zu verringern. Auch hier liegen
bislang nur Studien mit heterosexuellen Männern vor.
m Präexpositionsprophylaxe: die vorbeugende Einnahme von HIV-Medikamenten, um eine
Infektion zu verhindern. Erste Studien lassen hoffen, dass damit vielleicht eine Verringerung des
Infektions-Risikos um 50% erreicht werden kann, weitere Studien laufen.
Auf zu neuen Ufer in der HIV-Prävention ?
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Brücken ins Rosa Alter
Alle Menschen fürchten
sich vorm Älterwerden,
auch Schwule, Lesben
und Transgender. Ju-
gendlichkeit und Attrak-
tivität sind für uns be-
sonders wichtig. Wenn
man bei Gayromeo ab
40 durch die Suchflter
der meisten User schon
ausgeblendet wird,
bleibt man doch lieber
ewig 39!
Trotzdem: wir werden
alle älter, und brauchen
früher oder später al-
tengerechte Versorgung.
Für alte Menschen gibt es
eine Vielzahl von Ange-
boten, nur leider kaum
welche für Schwule, Les-
ben und Transgender.
Gay&Gray hat in den
letzten Jahren immer
wieder auf diesen Miss-
stand hingewiesen, und
eine Studie der Gleich-
stellungsstelle zeigte es
„schwarz auf weiß“.
Das soll sich jetzt än-
dern: die Landeshaupt-
stadt fnanziert eine
Beratungs- und Vernet-
zungsstelle für ältere
Lesben, Schwule und
Transgender und die
Probleme, die dass Äl-
terwerden mit sich brin-
gen kann: rosaAlter.
Die neue Beratungs- und
Vernetzungsstelle wird
von der Münchner Aids-
Hilfe e.V. getragen, die
lange Erfahrung in der Beratung und Versorgung von Menschen mit
gesundheitlichen Problemen und Hilfsbedürftigkeit hat. Die Stelle
möchte älteren Lesben, Schwulen und Transgendern helfen, Lö-
sungen für ihre altersbedingten Probleme zu fnden und sie bei der
Durchsetzung ihrer Ansprüche unterstützen. Gleichzeitig soll die
Stelle die bereits vorhandenen Einrichtungen für ältere Menschen
für die Probleme und Bedürfnisse von älteren Lesben, Schwulen und
Transgendern sensibilisieren.
Ein besonderes Problem ist im Alter das Wohnen. „Letzter Ausweg
Heim“- für viele eine Horrorvorstellung. Das es auch anders gehen
kann, will die Aids-Hilfe e.V. mit einem weiteren rosa Altenprojekt
nun beweisen: Im Haus der Aids-Hilfe entsteht im 4. Stock die erste
„WG“ für ältere schwule Männer (mit und ohne HIV). Die Finanzie-
rung steht, ab Oktober wird umgebaut und im Januar werden die
ersten Bewohner einziehen.
Das Älterwerden wird zwar immer schwierig bleiben, aber mit den
neuen Projekten der Aids-Hilfe e.V. hoffentlich etwas angenehmer.
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Beratungs- und
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Schwule und Transgender
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In der Öffentlichkeit fndet das Thema Diskriminierung von Lesben, Schwulen und
Transgender kaum mehr Beachtung, es herrscht die Annahme: „Denen geht es
doch gut“. Die Tatsache, dass Homosexuellenfeindlichkeit und Fremdenfeindlichkeit
die selben Wurzeln und ganz ähnlich schlimme Auswirkungen auf die Betroffenen
haben, wird selbst in Fachkreisen oftmals nicht wahrgenommen.
Auch von Lesben und Schwulen werden Diskriminierungserfahrungen oft ausgeb-
lendet bzw. eigenes Vermeidungsverhalten wird nicht als Einschränkung defniert
(z.B. sich in der U-Bahn, in bestimmten Stadtvierteln, bei der Bewerbung usw. nicht
als Schwuler / Lesbe, als Paar usw. erkennen zu geben). Klar ist: Niemand ist gerne
Opfer. Leider aber ändert der Wunsch nicht die Realität! Und immerhin haben in
der großen Münchner Studie 2004 über 80 % der Betroffenen angegeben, über Dis-
kriminierungs- oder Gewalterfahrungen zu verfügen, ähnliche Ergebnisse bringen
auch bundesweite Befragungen.
Unter dem Motto „Diskriminierung beginnt im Kopf“ hat die Koordinierungsstelle
daher zum CSD 2008 eine Kampagne gestartet, um das Thema wieder auf die Ta-
gesordnung zu bringen. In diesem Rahmen gibt es eine Plakataktion, einen Flyer
zum Thema Diskriminierung und eine Broschüre zu Wissenswertem über Lesben,
Schwule und Transgender.
Ausführliche Infos hierzu gibt es auch im Internet unter www.muenchen.de/koor-
dinierungsstelle oder unter www.diskriminierung-beginnt-im-kopf.de
Lesben l(i)eben in München –
eine Brücke ins lesbische München
Die Koordinierungsstelle wird sich in den nächsten Jahren besonders der Situation
von Lesben in München widmen.
Lesbische Frauen haben trotz zunehmender Liberalisierung immer noch darunter
zu leiden, dass ihre gesellschaftliche Existenz oftmals ignoriert wird. Ob im Arbeit-
salltag, in der Nachbarschaft, im täglichen Leben - es ist
immer wieder eine große Herausforderung und kann eine starke Einschränkung der
Lebensqualität bedeuten, wenn lesbische Frauen auf unklare oder sogar unfreund-
liche bis feindliche Einstellungen treffen.
Als ersten Schritt zu mehr Sichtbarkeit lesbischen Lebens in München hat die Ko-
ordinierungsstelle nun das 1. Münchner Lesbenhandbuch veröffentlicht: Lesben
l(i)eben in München.
In 17. Kapiteln wird auf die unterschiedlichsten Facetten lesbischen Lebens in Mün-
chen eingegangen, von geschichtlichen Informationen über Gleichstellung bis hin
zu Themen wie Gesundheit, Sport und Freizeit oder lesbische Migrantinnen – ein
buntes Potpourri an Artikeln gibt interessante und spannende Einblicke.
Das Handbuch wird beim 3. lesbischen Angertor-Straßenfest am 05. Juli der Öffent-
lichkeit vorgestellt.
Landeshauptstadt München, Direktorium, Koordinierungsstelle für gleichge-
schlechtliche Lebensweisen, Angertorstr. 7, 80469 München, Andreas Unter-
forsthuber (089 23 00 09 42), Heike Franz (089 23 00 09 57)
E-Mail: a.unterforsthuber@muenchen.de bzw. h.franz@muenchen.de
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diskriminiert!
wird
Diskriminierung beginnt im Kopf.
Ausgrenzung ist Gewalt gegen Schwule, Lesben und Transgender.
Nachdenken, Umdenken!
www.diskriminierung-beginnt-im-kopf.de
Koordinierungsstelle
für gleichgeschlechtliche
Lebensweisen
Lesben l eben in München
i
Handbuch
Wissen baut Brücken – Nichtwissen
fördert Diskriminierung
Das Motto der 850-Jahr-Feier – Brücken bauen – wurde von der
Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen auf-
gegriffen, um eine Kampagne gegen Ausgrenzung von Lesben,
Schwulen und Transgendern zu starten.
15
Wirtschaftsweiber stärken!
Wirtschaftsweiber fördern seit 10 Jahren lesbische Fach-
und Führungskräfte
Mobbing am Arbeitsplatz, Stärken und Konfikte oder Stimmtraining
sind die Themen der zahlreichen Workshops der Wirtschaftsweiber
für lesbische Fach- und Führungskräfte. Vernetzung auf höchstem
Niveau ermöglichen kompetente Partner, wie bspw. Kommunikati-
onstrainerin Karola Dlugas. Sie vermittelt in ihrem Workshop alles,
was von einer Führungskraft heute verlangt wird, zum Beispiel Kom-
munikationsfähigkeit, Managementtechniken, Menschenkenntnis,
eigener Führungsstil, Ziele erreichen, Konfikte lösen, Motivieren,
Delegieren etc...
„Je länger wir Wirtschaftsweiber zusammenarbeiten, desto facet-
tenreicher werden die Themen, zu denen wir an keinem anderen
Ort so viele Erfahrungswerte auf einmal erhalten“, freut sich Sophie
Ruhlig, Regionalgruppenkoordinatorin, München.
Der gemeinsame Wunsch, einen größeren Schwerpunkt auf wirt-
schaftliche Themen zu setzen und dadurch das berufiche Weiter-
kommen von Lesben zu fördern, wird seit 1998 gelebt. Heute gibt
es bundesweit 9 Regionalgruppen, München bildet nach Berlin die
zweitstärkste.
Nach wie vor stellen sich die Wirtschaftsweiber der Frage: Ist es nö-
tig, neben den zahlreichen Netzwerken und Verbänden für Frauen in
Wirtschaft und Management eines für Lesben zu haben? Ja, denn
die Wirtschaftsweiber verstehen sich als das Forum für den les-
bischen Blickwinkel. Ziel ist es, den Handlungsspielraum jeder einzel-
nen zu erweitern, uns gegenseitig berufich, persönlich, wirtschaft-
lich sowie fachlich zu fördern. „Darüber hinaus wollen wir öffentlich
sichtbar werden, gesellschaftlich und politisch Einfuss nehmen, um
eine höhere Akzeptanz zu erreichen“, so Ruhlig weiter.
Dem Netzwerk gehören Lesben aus den unterschiedlichsten Wirt-
schaftsunternehmen, Fach- und Führungskräfte, Selbständige, Un-
ternehmerinnen, Freiberuferinnen an.
Neugierig geworden? Die Wirtschaftsweiber treffen sich alle zwei
Monate zum Netzwerken. Programm, Treffpunkt und Termine un-
ter www.wirtschaftsweiber.de.
Regionalvorstand München: Eva Gabelmann, Sophie Ruhlig, Heike
Dämmrich-Arcodia, Sandra Arcodia (von links nach rechts), es fehlt
Judith Kowalski
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Schwullesbische Sportvereine
laden zum Sportfest der Toleranz
Zum 850. Geburtstag der Stadt München organisieren Team München, die
Isarhechte, die Amazonen, der Gay Outdoor Club und Bushido in Zusam-
menarbeit mit der Landeshauptstadt München am 28. Juni ein Sportfest
der Toleranz im Anton-Fingerle-Zentrum. Schirmherrin ist Bürgermeisterin
Christine Strobl
Ein Sportfest für alle! Für Toleranz und Miteinander!
Los geht es am 28. Juni um 9.30 Uhr: In der Schlierseestraße 47 (U-Bahn,
Tram, Bus Giesing) kann, wer will, bei einem Dutzend Sportarten mitmachen.
Im Angebot stehen von A wie Aquarobic über F wie Fußball und S wie Schwim-
men bis hin zu Y wie die Verteidigungssportart Yawara zahlreiche Sportarten,
die München für Schwule, Lesben und Transgender zu bieten hat.
Hier ein paar Highlights: Den Startschuss zum Staffellauf gibt um 10 Uhr Bür-
germeisterin Christine Strobl. Anmeldung zum Staffellauf zwischen 8:30 und
9:30 Uhr oder vorab per E-Mail unter staffel@teammuenchen.de. Der Anpfff
zum Fußballspiel der schwulen Streetboys gegen die Hetero-Mannschaft FC
Schmiere, die unter anderem der Kabarettist Dieter Hildebrandt mitbegründet hat, erfolgt gegen 13.30 Uhr. Ab 10:30 Uhr laden die Isar-
hechte zum Team Challenge-Cup „Von Ufer zu Ufer“ SchwimmerInnen aus ganz München ein. Um 14:00 Uhr gemeinsames Probetraining
der Amazonen mit den Rollstuhl-Basketballerinnen vom USC München Rollstuhlsport e.V.. Bei den Hallensportarten wie den Verteidi-
gungssportarten Karate und Yawara, Aquarobic, Klettern, Aerobic-Workshop, der Stadtrallye und der Stadtwanderung kann mitmachen,
wer will. Einfach kommen und mitmachen!
Außerdem vor Ort: Infostände und eine Ausstellung des Forums Homosexualität zur Geschichte von Lesben, Schwulen und Transgender
in München.
Ab 21 Uhr steigt dann ein Festakt mit anschl. Party im Oberangertheater. Eintritt frei!
Weitere Infos und das detaillierte Programm unter www.teammuenchen.de/850JahrFeier.
Kontakt: Beppo Brem, mobil 0160 – 3872607, E-Mail beppo@teammuenchen.de
Brücken
bauen
unter’m
Regenbogen
Das Sportfest der Toleranz
von Münchens Lesben, Schwulen und
Transgender zum 850. Stadtgeburtstag
Brücken bauen – unterm Regenbogen“
Das „Sportfest der Toleranz“ von Münchens Lesben,
Schwulen und Transgender zum 850. Geburtstag
der Stadt München

Schirmherrschaft Bürgermeisterin Christine Strobl
Organisiert von Team München, Isarhechte, GOC, Amazonen und Bushido
in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München
Termin Samstag, 28. Juni 2008, 9.30 Uhr bis 19 Uhr
Ort (tagsüber) Anton-Fingerle-Zentrum, Schlierseestraße 47, U-/S-Bahn,
Tram Giesing.
Ort (abends) Oberangertheater, Oberanger 38 U-Bahn: Sendlinger Tor
Sportarten Staffellauf, Fußball, Schwimmen, Stadtwanderung, Stadt-Ral-
lye, Klettern, Aerobic, Aquarobic, Basketball, Karate, Yawara
Wanderung Stadtwanderung durchs Glockenbachviertel
Abends ab 21Uhr im Oberangertheater, Festakt, anschl. große Party

Eintritt zur Sportveranstaltung und zur Abend-Party frei
Informationen unter www.teammuenchen.de/850JahrFeier
Kontakt: Beppo Brem, beppo@teammuenchen.de,
mobil 0160 - 3872607
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Generationen ungezählter Lesben und Schwuler lebten in Mün-
chen, aber hinterließen keine sichtbaren Spuren. Denn sie pass-
ten nicht in das christlich-abendländische Dogma der heterose-
xuellen Norm, und wurden dafür stigmatisiert und verfolgt. So
beschränken sich die Zeugnisse homosexuellen Lebens auf die
Zerrbilder in den Akten der Strafverfolgungsbehörden.
Karl-Heinrich Ulrichs versuchte 1867 vor der Öffentlichkeit des deutschen Juris-
tentages in München Straffreiheit für homosexuelle Liebe zu beantragen und
wurde sofort niedergeschrieen. Wenige Jahre später trat der berüchtigte § 175
in Kraft. Zur gleichen Zeit blieb der Öffentlichkeit kaum verborgen, dass König
Ludwig II sich lieber mit Stallburschen umgab. Für seine Homosexualität verach-
tete er sich selbst.
Vor kurzem wurden die Protokolle des Wis-
senschaftlich humanitären Komitees in Mün-
chen gefunden. Es war der erste Schwulen-
verband, der von 1902 bis 1908 in München
wirkte, Freizeitveranstaltungen organisierte
und bei Erpressungsfällen Rechtsberatung
gewährte. Gleichzeitig versuchte der Einzel-
kämpfer August Fleischmann mit einfachen
Worten in seiner Schwulenzeitschrift „See-
lenforscher“ das Volk über die Gleichwertig-
keit von homo- und heterosexueller Liebe
aufzuklären. Die meisten Schwulen Münchens waren jedoch unorganisiert und trafen sich in Parks und
auf Klappen, wie dem Toilettenhäuschen auf dem Stachus.
Weitaus weniger wurden frauenliebende Frauen wahrgenommen. In der männerdominierten Gesell-
schaft wurde Ihnen eine eigene Sexualität nicht zugebilligt,
vielmehr galt Frauenliebe als Krankheit. Das zwang Lesben
zu Doppelleben und Maskierung.
1887 eröffnete das Fotoatelier „Elvira“ seine Pforten,
Treffpunkt der besseren Gesellschaft und der Künstlersze-
ne. Dahinter stand das Engagement der Fotografnnen,
Juristinnen, Künstlerinnen und Frauenrechtlerinnen Ani-
ta Augspurg und Sophie Goudstikker, die bis 1899 für alle
sichtbar als Paar zusammenlebten. Anita Augspurg lebte
und wirkte mit Lida Gustava Heymann dann sozial und
rechtlich für Frauen bis zu deren Exil 1934 in der Schweiz. Im
München der 20er Jahre führte die Künstlerin und Autorin
Christa Winsloe einen Salon, ihre Frauenliebe war bekannt,
sie lebte mit der bekannten Journalistin Dorothy Thomp-
son zusammen. Zu ihren Freunden zählten Therese Giehse,
Klaus und Erika Mann, und Sinclair Lewis.
Aber schon in den 20er Jahren veränderte sich
das liberale Klima. Die Nationalsozialisten zer-
störten die Erfolge der ersten Emanzipationsbe-
wegung radikal und in kurzer Zeit. In Bayern fan-
den die ersten Großrazzien statt. Homosexuelle
wurden zu Tausenden denunziert, als Staats-
feinde verfolgt und in Gefängnisse gesteckt oder
verschwanden mit dem rosa Winkel im Konzent-
rationslager.
Franz Kopriva war einer der Opfer dieser Razzien, weil er auf einer der berüchtigten
Rosa Listen der Polizei geführt wurde. Im Oktober 1934 nahmen Beamte eines Son-
dereinsatzkommandos ihn und einen Freund zu Hause fest und sperrten ihn in das
KZ Dachau. Dort musste er mehrere Wochen verbringen. Das Ziel der Nazis war seine
Umerziehung zum Heterosexuellen.
Schwul-Lesbische Geschichte Münchens
Karl-Heinz Ulrichs
August Fleischmamnn
Anita Augspurg (links)
und Gustava Heymann
Christa Winsloe
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In diesem Jahr finden die Special Touren am 9. - 11. Juli jeweils um 13.00 Uhr statt.
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film
CSD Pride Guide 210x142 27.05.2008 17:06 Uhr Seite 1
Anita Augspurg (links)
und Gustava Heymann
2O
Im KZ Dachau ließen mehr als 120 Män-
ner mit dem Rosa Winkel ihr Leben.
Diejenigen, die frei kamen, waren für
ihr ganzes Leben von der dort erfah-
renen Erniedrigung geprägt. Sie erhiel-
ten nie eine Entschädigung und galten
weiter als Gewohnheitsverbrecher.
Die Adenauer-Zeit war bieder und
muffg. Trotz aller Repression ließen
sich die Homosexuellen nicht unterkriegen und so machten auch in München die ersten Bars und Saunen auf: seit den 50er Jahren gibt es
die „Teddy-Bar“, seit den 60er Jahren gehörte Cosy Piero mit ihren Lokalen zum festen Bestandteil der Münchner Szene.
20 Jahre nach Kriegsende war der gesellschaftliche Umbruch längst überfällig. Die Stu-
dentenrevolte der 68er und die neue Frauen- und Lesbenbewegung forderte ihn laut-
stark. Die sozialliberale Koalition in Bonn liberalisierte den § 175. Bald gründeten die
ersten Schwulen- und Lesbengruppen die Homosexuelle Aktion München (HAM) und
die Teestube als erstes Zentrum am Glockenbach.
Trotz allem Aufbruch gab es doch auf viel Gegen-
wind. Unvorstellbar heute, dass 1974 die CSU-nahe
Hanns-Seidel-Stiftung in ihrer Ausstellung „Angriff
auf unsere Demokratie“ das harmlose Flugblatt ei-
ner Münchner Schwulengruppe präsentierte. 1972
verstieg sich der Vorsitzende des König-Ludwig-
Clubs gar zu der Drohung, notfalls durch eine Be-
setzung von Schloß Neuschwanstein die Pläne des
schwulen Filmemachers Lucchino Visconti zu vereiteln. Gedreht wurde dann doch, mit
Helmut Berger in der Hauptrolle.
Die meisten lesbischen Frauen waren solidarisch mit heterosexuel-
len Feministinnen, 1973 gründeten sie das erste Frauenzentrum. Sie
begannen, das heterosexuelle Frauenbild ebenso wie das Männlich-
keitsverhalten der Schwulen infrage zu stellen, und bildeten eigene
Gruppen in der feministischen Frauenszene. 1978 fand eine Infor-
mationsveranstaltung des Frauenzentrums mit anschließendem
Fest im ehemaligen „Schwabingerbräu“ nahe der Münchner Frei-
heit zum Thema „Frauenbeziehungen, Frauenliebe“ mit ca. 2000
Teilnehmerinnen statt. 1983 organisierte die FrauenLesbengruppe
„Gegenwind“ den Kongress „Gegen Krieg und Männergewalt“ auch
als Vorbereitung zum 1. Frauenwiderstandscamp im Hunsrück nahe
der größten Stationierungsbasis von Cruise Missiles in Europa. Les-
ben waren ein wesentlicher Teil der autonomen Frauenbewegung,
sie waren sogar meist die treibende Kraft. Zwischen 1973 und 1990
entstanden über 30 Frauenprojekte in München, von denen einige
heute noch maßgebliche frauen- und lesbenbezogene Arbeit leis-
ten.
Münchens Schwule formierten sich 1980 zur ersten Stonewall-De-
monstration, dem Vorläufer des CSD. Gemeinsam mit den Lesben
gab es 1985 ein erstes Kulturfestival „Viorosa“. 1986 wurde „Lesben-
telefon e.V.“ gegründet und der erste schwule Infoladen „SchwuKK
e.V. in der Müllerstraße eröffnet. 1984 entstand die AIDS-Hilfe, 1990
trat die „Rosa Liste“ als europaweit erste schwullesbische Wahl-
vereinigung an und entsendet seit 1996 einen Stadtrat. Großereig-
nisse wie das Chorfestival 1997 und die Eurogames 2004 wurden
von Münchner Gruppen ausgerichtet und verbinden die lesbisch-
schwule Community. Sie fanden enorme Beachtung und zeigen,
dass Lesben und Schwule nicht mehr zu übersehen sind.
forum homosexualität münchen
Franz Kopriva
Cosy Piero
Helmut Berger
Frauenwiderstandscamp Hunsrück
Thomas Niederbühl, CSD 1995
21
Samstag, 28.6.2008 ab 9:30 Uhr
Ausstellung zur lesbischen und
schwulen Geschichte beim
Sportfest der Toleranz
Das „Team München“, der schwullesbische Sportverband, orga-
nisiert ein Sportfest für alle im Sinne der Toleranz und Gleich-
berechtigung. Das forum homosexualität beteiligt sich an dieser
offziellen Rahmenveranstaltung zur 850-Jahr-Feier Münchens
mit einer Ausstellung. Wer eine Erholungspause zwischen den
Sportveranstaltungen braucht, kann sich eine kleine Reise durch
die lesbische und schwule Geschichte Münchens gönnen.
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München – Giesing, Schlierseestr. 47
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stadtlage in unmittelbarer Nähe zu Stachus und Fußgängerzone.
Zur Ausstattung der 396 eleganten Zimmer und Suiten gehören
W-Lan, Kabel-TV, Klimaanlage, Minibar und Zimmersafe. Im
weitläufgen Wellness-Bereich „Spa Lagune“ erwarten Sie
sowohl Schwimmbad, Sauna, Dampfbad und Fitnessraum, als
auch ein vielfältiges Kosmetik- und Massage-Angebot. Besu-
chen Sie unser Fine-Dining Restaurant, das Bistro „Suzie W.“
oder die „ISARBAR“. Discover Softel ... Life is Magnifque!
Hotel Advokat Munich
Baaderstrasse 1 · 80469 München
Telefon: 089-21 63 10
e-Mail: info@hotel-advokat.de
Web: www.hotel-advokat.de
CSD-Rate: 99 Euro / DZ inkl. Frühstück
Das puristische 3-Sterne-Hotel Advokat verfügt über 49 Zimmer
und liegt äußerst zentral im Trend-Viertel Gärtnerplatz mit
seinen unzähligen Bars, Kneipen und Geschäften. Das Zentrum
– der Marienplatz – ist nur Minuten entfernt. Die Dachterrasse
ist bei gutem Wetter eine Oase der Ruhe mitten in der Stadt.
Ein öffentliches Parkhaus befndet sich ggü. des Hotels, zur
S-Bahn-Station Isartor sind es 2 Minuten zu Fuß.
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Deine Hotels mitten im Geschehen“
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CSD-Rate: ab Euro 59.-
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Versicherungen &
Finanzen
Die hier aufgeführten Institutionen,
Firmen und Hotels tragen mit
ihrem Engagement maßgeblich
zum Gelingen des CSD München
bei.
Wir bedanken uns ganz herzlich
und bitten um freundliche
Beachtung.
Unsere Sponsoren und Unterstützer Unsere Partnerhotels
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Politparade: Sams tag, 12. Juli
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m Politischer
Auftakt
Vertreter aus Politik und Szene neh-
men Stellung zum
CSD-Motto 2008: „Brücken bauen – zu
jedem Ufer“
m CSD-Politparade
Pünktlich um 12 Uhr wird Rosa Lis-
te Stadtrat Thomas Niederbühl den
Startschuss zur großen CSD-Politpa-
rade 2006 geben und zusammen mit
Schirmherr OB Christian Ude den Zug
anführen. Dauer des Zuges ca. 3 Stun-
den!
m Politischer
Abschluss
Marienplatz, ca. 15.30 Uhr
Mit den Ansprachen von
Schirmherr Oberbürgermeister
Christian Ude
und Rosa-Liste-Stadtrat
Thomas Niederbühl
Politparade: Sams tag, 12. Juli
Mitmachen & anmelden
Die Teilnahmebedingungen und Anmeldeunterlagen ste-
hen für euch auf unserer Website www.csdmuenchen.de
zum Runterladen bereit.
Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 18. Juni 2008, spätere
Anmeldungen sind möglich, können aber nicht mehr bei
der Positionsauslosung berücksichtigt werden.
Die Positionsauslosung am 19. Juni live auf Radio
Uferlos 92,4 MHz (im Kabel 96,75 MHz) statt!
Der CSD München und Uferlos – Münchens schwul-
lesbisches Radiomagazin - losen am Donnerstag, den
19. Juni, „live on air“ zwischen 21 und 22 Uhr die Parade-
positionen aller bis dahin angemeldeten Teilnehmer aus.
Kommt ins Studio in der Gravelottestraße 6 oder schaltet
euer Radio ein.
Neue Streckenführung:
Wegen Bauarbeiten in der Residenzstraße müssen wir
die Streckenführung in 2008 leider etwas anpassen.
Nach dem Start am Marienplatz geht es weiter über
Dienerstr., dann Neu!! über Schrammerstr,, Maffe-
istr., Promenadeplatz, Pacellistr. zum Lenbachplatz.
Anschließend weiter wie in den letzten Jahren über
Stachus, Sonnenstr., Sendlinger Tor, Blumenstr., Pesta-
lozzistr., Müllerstr., Fraunhoferstr., Klenzestr., Gärtner-
platz, Reichenbachstr., Frauenstr., Isartor (hier erfolgt
die Ableitung der Fahrzeuge), Tal zurück zum Marien-
platz!
25
Zwei Tage Rindermarkt: Münchens beste Szene-DJs erwarten Euch!
Gastropartner Marienplatz:
1 BAU (www.bau-munich.de)
2 NIL (www.cafenil.de)
3 Deutsche Eiche (www.deutsche-eiche.com)
4 Thermer Party- und VA-Service (www.party-thermer.de)
5 Prijak Clubgastronomie im Jazzclub Unterfahrt
6 Krajdlova (orientalische Spezialitäten)
7 Café am Marienplatz
8 CuBar (www.cubar-muenchen.de)
9 Magners Irish Cider (www.magnerscider.com)
E1 Prijak Clubgastronomie im Jazzclub Unterfahrt
E2 Rosner (gebrannte Nüsse und Süßes)
Marienplatz Am Samstag erwartet Euch ein bunt-ge-
mischtes Kulturprogramm (siehe Seite 28), der Sonntag steht ganz
im Zeichen des legendären Pumps Race (siehe Seite 31).
CSD-Straßenfest, 12. – 13. Juli
Gastropartner Rindermarkt:
9 VA-Service Inge Schmid
10 Velazquez (orientalischer Stand)
11 Deutsche Eiche (www.deutsche-eiche.com)
12 Coellner im Paragraph (www.coellnerimparagraph.de)
13 Reisezeit (www.reisezeit-online.de)
14 Olé Madrid
15 Rhino‘s (www.rhinos-energy.com)
Infostände: gagierte Szeneunternehmen
stellen Ihre Angebote an Infoständen in der Rosenstr.
und auf dem Marienplatz (hinter der Bühne sowie vor
Rischart) vor. Eine aktuelle Übersicht erhalten Sie auf
www.csdmuenchen.de!
DJ Line Up Rindermarkt
Sa, 12.7.
12-16h: DJ Martin (easy listening)
16-19h: DJ Francesco Diaz (Ministry of Sound)
19-22h: DJ Cambis (Blub Club, POOL)
So, 13.7.
12-16h: DJ JAMES (Die Carmens)
16-19h: DJ Lärmio (Candykitchen27)
19-22h: Poenitsch & Jakopic - DJ Set & LIve
Act ( Blauephase / Discoarzt)
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Penisumfang Penislänge Penislänge Tragezeit Tragezeit
schlaff erigiert täglich wöchentlich
Juli 04 9,5 cm 6,7 cm 10,2 cm 8-10 Std. 6 Tage
nach 3 Monaten 11,5 cm 9,0 cm 14,0 cm
Ergebnis + 2,0 cm + 2,3 cm + 3,8 cm
Juli 04 11,0 cm 8,5 cm 14,5 cm 8-10 Std. 7 Tage
nach 3 Monaten 13,5 cm 12,0 cm 16,5 cm
Ergebnis + 2,5 cm + 3,5 cm + 2,0 cm
Vertretung für Deutschland: HGB AG · Am Wallgraben 18 · D-82541 Münsing
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Individuelle Anleitung und erfahrene Begleitung.
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Kein Massenbetrieb, bitte vorher anmelden!
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Paula
Als vor 8 Jahren das neue Jahr-
tausend begann, lieferte Paula
den passenden Soundtrack dazu:
elektronische Popmusik ohne
Schnickschnack, eine musika-
lische Himmelfahrt Richtung
Zukunft. Wir haben Glück, dass
Paula immer noch da ist und das
sogar mit einem neuen Album. Die
Texte sind erwachsener gewor-
den, immer noch schnörkellos,
und auch der Sound fndet seine
Kraft in überzeugender Einfach-
heit. So wie gute Popmusik halt
sein muss.
http://www.paula-musik.de
Katharina Franck
Katharina Franck hatte noch nie ein Problem damit,
mit ihrer Musik Menschen zu erreichen. Schon mit
den Rainbirds schrieb sie in den 80ern wunderschöne
Popsongs; zu den bekanntesten gehört „Blueprint“, der
heute noch auf den Radio-Playlisten einen Stammplatz
hat. Ihrem Solodebüt von 2006 wird demnächst ein
weiteres Album folgen, auf dem man neue Songperlen
von einer der feinsinnigsten Songwriterinnen Deutsch-
lands hören kann.
http://katharinafranck.de
http://www.myspace.com/katharinafranck
Das CSD-Kulturprogramm,
Samstag, 12. Juli 16-22 Uhr
Auf der großen CSD-Bühne am Marienplatz geht ab 16.00 Uhr die Party
los. Das diesjährige Line-up verspricht beste Unterhaltung.
Die Moderation ist in diesem Jahr ein get-togehter der queeren Münch-
ner Improvisations-Theater-Szene: Maria Maschenka (Fastfood Theater)
und Christian Steinfelder (Tatwort Improvisationstheater) unterhalten
zwischen den musikalischen Darbietungen mit der ein oder anderen
Überraschung.
Oscar Loya
Aus einem südkalifornischen Lationviertel hat es Os-
car Loya mit 24 Jahren nach New York gezogen, um
seinen grossen Traum vom Showstar zu verwirklichen.
Schon nach kurzer Zeit stand er auf den Musicalbühnen
des Broadway und hat von dort aus den Sprung auf die
Bühnen von HongKong bis Wien geschafft. Jetzt ist er
in München gelandet und lädt uns mit seiner unterhalt-
samen Mischung aus Latin, Pop und Funk zum tanzen ein.
http://www.oscarloya.com
http://www.myspace.com/oscarloya
Scream Club
Während der letzten Jahre eroberten Cindy Wonderful
und Sarah Adorable die (Queer-)Welt beinahe im Sturm.
Ihre Songs berühren Herz, Hirn und Körper und sind von
Musikgenres wie Electro, Hip-Hop, Pop und Punk beein-
fusst. Mittlerweile hat sich rund um Scream Club aus
Olympia, Washington eine große Fangemeinde gebildet.
Im übrigen haben sie bereits u.a. mit Peaches und Beth
Ditto (The Gossip) zusammengearbeitet.
http://www.screamclub.com
http://www.myspace.com/screamclub
2S
29
Zeigeist
Das Art-Perfor-
mance-Kollektiv
Zeigeist nutzt
das Potential
von Synthiepop
und macht es zu
einem Teil Ihrer Shows, in der Einfüsse von Film über
Mode zu Musik eine Rolle spielen. Eingehüllt in Wolken
aus Federn, gigantische Schneebälle, Haute Couture
und Kunstblut, ist ihre makabere Performance visuell
überwältigend. Begleitet von wummernden Synthi-
klängen singt das Duo auf eine Art und Weise, die emp-
fndliche Betrachter durchaus zerfetzen könnte
http://www.myspace.com/thezeigeist
http://www.zeigeist.eu.
MEN (J D Samson und Jo
Fateman von Le Tigre)
MEN ist ein DJ/Produzenten Team,
das aus JD SAMSON und JOHAN-
NA FATEMAN der New Yorker
feminist-punk-electronic-band
Le Tigre entstanden ist. Während sich die Band eine
Schaffenspause gönnt, haben die beiden weiter ihre DJ
Leidenschaft ausgebaut und kreieren Beats und individu-
elle komplexe Remixe als Duo MEN. MEN vermischen Pop,
Rap, Disco, Dance und feministische Clubsounds zusam-
men mit ihren eingenen Remixen und MashUps.
http://www.myspace.com/mrandmrsmen
http://www.myspace.com/djjdsamson
Steff List
Steff Blond aus der Gegend von
Schweinfurt, vielen bekannt
aus Stefan Raabs Casting-Show
2007/2008 SDSDSSWEMUGABRT-
LAD, in der sie den 3. Platz belegte, wird die Frauen-
front dieses CSDs unterstützen. Bevor sie Single ihre
erste Single „Inside Out“ herausbrachte, hat sie 15 Jah-
re Erfahrung als Frontsängerin in diversen Coverbands
gesammelt. Beim CSD wird sie uns mit ihren selbst
geschriebenen Rocksongs einheizen.
http://www.steff-list.de
http://www.myspace.com/blond_steff
V
V
olunteers gesucht!
olunteers gesucht!
Ihr habt zwischen dem 11. und 12. Juli Zeit und Lust, verantwor-
tungsvolle Aufgaben zu übernehmen, dabei neue Leute kennen zu
lernen und Euch für die Community zu engagieren?
Dann seid Ihr bei uns genau richtig! Das CSD-Team sucht
Verstärkung für folgende Aufgabenbereiche:
■ Security ■ Promotion
■ Aufbaukoordination
■ Künstlerbetreuung
Bei Interesse wendet Euch an Susanne Madee per E-Mail
„volunteers@csd-munich.de“ oder telefonisch (089) 719 401 87.
Wir freuen uns auf Euch!
29
3O
CSD-Rathausclubbing, 12. Juli, 22-5 Uhr
Karten im VVK bei Max & Milian (Ickstattstr. 2 / 260 33 20), Lillemors (Bar-
erstr. 70 / 272 12 05), bei allen an München Ticket angeschlossenen Vorver-
kaufsstellen und natürlich im Internet unter www.muenchen-ticket.de
Groundfoor: Open Air Floor
im Rathausinnenhof geht es „oben ohne“
in eine durchtanzte Sommernacht
1
1
First Floor: get rid!
any gender is drag party - never mind the
sex pistols, here´s the gender revolvers mit
elektropopunkrock, bartbar, schminkecke
und bildaufösung.
DJane: Anne, www.get-rid.de
2
2
Second Floor:
Ballroom, Balkan, Latin. Disco
und Chillen
3
4
5
5
Topfoor: Cats on the roof
6 7
6
Open Air Disco
alltime hits
from yesterday - today
DJ: Der Gute (Easy Listening/
Soul City/NY.Club)
3
Classic Ballroom
Paartanz von Cha Cha
bis Tango mit DJ Bernd
(LUST)
Electrofoor
(präsentiert von Harry Klein)
ANA (HarryKlein/dj-ana.de/
München),
SISSI (Harry Klein/München),
ppF (Garry Klein/München)
Visuals: Heiligenblut (Har-
ryKleinBooking/München)
www.harrykleinclub.de
Hot Tunes
balkansisters vs. latin
grooves vs. discobeats
Detox the day,
Party the night
Zu heftig am Feiern?
GrandChoice DETOX hilft
leichter durch die Nacht zu kommen.
Cheers,
Eure „Generation Smoothie“
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www.1001-nights.biz
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Sonntag 12.08, 12–23 Uhr
Pumps Race® 2008
auf dem Marienplatz
präsentiert von Piggy & Gene
Schrilles Spektakel, Spiel mit den Klischees, heimlicher Höhepunkt ... Das
Pumps Race hat seit seiner Premiere 1998 viele Untertitel erhalten. Was
bleibt ist, dass es sich zu einem echten Münchner Original entwickelt hat
und nicht mehr von unserem CSD wegzudenken ist.
Zehn Teilnehmer/innen in schrillem Outft und hohen Pumps liefern sich
aufdem Marienplatz ein Wettrennen rund um die Mariensäule. Dass alleine
wäre natürlich viel zu einfach, deshalb müssen die Läufer/innen zusätzlich
Zwischenaufgaben lösen wie Handtaschenzielwurf oder über eine 3 Meter
hohe Leiter klettern.
Präsentiert und moderiert wird das Pumps Race 2008 wieder von Münchens
erfolgreichstem Travestie-Duo “Piggy & Gene” und ihren Gästen. Surprise,
surprise!!!

Programm
m 12-14 Uhr: Nett zusammen sitzen, bei lecker Bierchen. In fremden
Ehen rumpfuschen oder sich einfach auf dem Marienplatz treffen und
sich freuen, auf den Pumps Race 2008!
m 14-16 Uhr: Piggy, Gene & Friends.
Umrahmt wird das Pumps Race von einer Travestieshow vom Feinsten.
Piggy & Gene mit Stars und Sternchen auf Highheels, der Miss Pumps-
race 2007, Hilde Hügel, Baby Bubble, Daphne de Luxe und Kim Davis aus
den USA!
m 17-19 Uhr: Das Pumps Race 2008
Das Rennen als eigentlicher Höhepunkt startet gegen 17 Uhr. Wer
kommt am schnellsten durch das Übungsparcour? Außerdem müssen
sich die Teilnehmer/innen noch beim Karaoke-Wettbewerb und der
einen oder anderen Zusatzübung auf der Bühne beweisen!
m 19-22 Uhr: DJane Gigi la Rue (Schlager Ramba Zamba)

Mitmachen
Einige Startplätze halten wir bis zum Veranstaltungstag frei! Wer also
beim Pumps Race 2008 mitmachen möchte, meldet sich am Sonntag,
13.7., zwischen 14:00 und 14:30 Uhr am Bühnenbackstage-
eingang auf dem Marienplatz und kann sich dort bewerben. Vorausset-
zungen sind (1) Pumps mit mindestens 8 cm Höhe und (2) ein möglichst
schrilles Outft. Bei mehr BewerberInnen als freien Startplätzen entscheidet das Los! Ein Anspruch auf
Teilnahme besteht nicht! Wir wünschen viel Glück!!!

32
Samstag, 5.Juli, 14-22 Uhr
3. Lesbisches Angertorstraßenfest
GET THE PARTY STARTED!
Das offzielle Opening Event zum Christo-
pher Street Day 2008! Für Lesben, Schwu-
le, Transgender, Hetero- und Bisexuelle,
Neugierige, FreundInnen, Bekannte und
Nachbarn! Special event: Die Koordinie-
rungsstelle für gleichgeschlechtliche Le-
bensweisen präsentiert exklusiv das erste
Lesbenhandbuch der Landeshauptstadt
München! Für das leibliche Wohl sorgen
u.a. die Prijak Clubgastronomie und das Café Selig . An vielen Infoständen sowie im
LeTRa selbst kannst Du dich über das lesbische München informieren. www.letra.de

CSD-Sonderaktion im Juli
Syphilis-Schnelltest bei Checkpoint München
Die Syphilis ist eine sexuell übertragbare Erkran-
kung, die sich insbesondere unter schwulen Män-
nern stark verbreitet. Unbehandelt kann sie (auch
noch Jahre nach der Infektion) zu schweren Krank-
heitssymptomen führen. Eines der Probleme ist,
dass die Betroffenen oft nicht merken, dass sie
sich infziert haben. Zu wissen ob man sich infziert
hat wäre schon daher von großem Vorteil, weil die Syphilis mit Antibiotika gut zu behan-
deln ist. Den gesamten Juli besteht bei Checkpoint München zu den normalen Öffnungs-
zeiten Montag und Donnerstag von 17-20 Uhr die Möglichkeit, kostenlos und anonym
einen Syphilis-Schnelltest durchführen zu lassen: www.checkpoint-muenchen.de

Montag, 7. Juli, 19:30 Uhr
Diskussionsveranstaltung der Schwusos München
Auf einer Augenhöhe – Die Zeit ist reif für Gleichstellung!
im Wintergarten des „Foyer“ (Oberanger 38)
Die SPD-Landtagsabgeordnete und erneute Spitzen-
kandidatin der Münchner Schwusos, Adelheid Rupp,
wird u.a. mit Dietmar Holzapfel (Deutsche Eiche), Peter
Ambacher alias Miss Piggy und Michael Adam (Bürger-
meister Bodenmais) über mögliche Akzente in der kom-
menden Legislaturperiode des bayerischen Landtags
sprechen.
Welche Themen betreffen Lesben und Schwule? Wie
soll die Gleichstellung mit Heterosexuellen konkret
ausgestaltet werden? Mit wem kann noch zusammen
gekämpft werden? Diese und Eure Fragen werden The-
ma sein.
www.schwusos-muenchen.de
9. - 11. Juli, jeweils 13 Uhr
Special Tours durch die Bavaria Filmstadt
Berühmte Regis-
seure wie Rainer
Werner Fassbin-
der oder Rosa von
Praunheim haben
hier ihre Filme ge-
dreht. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr bietet
die Bavaria Filmtour auch heuer wieder eine spezielle
Führung aus lesbisch-schwuler Perspektive an. Wei-
tere Infos auf www.flmstadt.de

Mittwoch, 9. Juli, 19:30 Uhr
Kamingespräch: „Lieber Schwuchtel als Kanake?“ -
Strategie der Ausgrenzung
DIE LINKE.queer München lädt ein zum
Kamingespräch mit Gästen. Jung gegen
Alt, Flüchtlinge und MigrantInnen gegen
deutsche Staatsbürger, Beschäftigte gegen
Erwerbslose, jede Woche geistern neue
Phantome durch die Medien, werden neue Gegensätze inszeniert. Entspricht dies den
tatsächlichen Gegebenheiten und spielen auch Lesben, Bisexuelle, Schwule, trans- und
intersexuellen Menschen mit oder wird mit ihnen gespielt? Wie sieht es aus mit der
Solidarität in der Community?
Ort: großer Saal im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80 Rgb., 80336 München
http://www.dielinke-muc.de

Donnerstag, 10. Juli, ab 19.30 Uhr
Der Vorstand der Münchner Aids-Hilfe kocht…..
…ein Benefzessen im Café Regenbogen
(Lindwurmstr. 71, U3/6 Goetheplatz)
Unser Vorstand muss über alles Bescheid
wissen, viele Entscheidungen treffen und
vieles können im engagierten Ehrenamt.
Aber können sie auch kochen? An diesem
Abend werden Sie es beweisen. Drei Hobby-
köche und eine Ernährungswissenschaftlerin
werden eine ausgewählte Speisenkarte zusammenstellen, sie werden uns zeigen wie
schön es ist am Herd zu schwitzen, und wie gut ihnen die Kochmützen stehen. Der Erlös
geht natürlich an die Münchner Aids-Hilfe e.V. www.muenchner-aidshilfe.de

Donnerstag, 10. Juli, ab 19:30 Uhr
gayBC goes real, im Chic-Saal (Pestalozzistr. 20)
gayBC ermöglicht allen schwulen und les-
bischen xingBC-Mitgliedern sich gegenseitig
kennenzulernen und zu vernetzen. Eingeladen
sind auch alle Mitglieder schwuler/lesbischer
Berufsverbände, Stammtische usw., die gayBC
für ihr Networking nutzen wollen. Wir feiern exklusiv im chic-saal, mit Empfangspro-
secco, bei bester Stimmung netzwerken, ratschen, tratschen, firten… Nichtmitglieder
sind uns auch herzlich willkommen. Infos unter https://www.xing.com/net/gaybc/

Donnerstag, 10. Juli, ab 20 Uhr
SAUNA PARTY
mit Alex Baresi
in der Deutschen Eiche
(Reichenbachstr. 13)
Fetish-Show | Live-Performance |
House/Club-Sound
www.deutsche-eiche.com

Freitag, 11. Juli, ab 19:30 Uhr
Informationsabend von VIVA TS
Eingeladen sind A L L E, die sich mal über das Thema Trans-
sexualität, Geschlechterzugehörigkeit informieren wollen. Wir
würden uns sehr freuen, möglichst viele Begrüßen zu dürfen.
Für Getränke ist gesorgt. Treffpunkt sind die VIVA - Räume in
der Baumgartnerstr 15 (MVG Haltestelle Herzog-Ernst-Platz). www.vivats.de
CSD-PRIDEWEEK (5.-13. Juli)
33
Freitag, 11. Juli, ab 19:30 Uhr
L-World-Party - CSD-Warm-Up
in der Freiheizhalle
Live: ELLI & Band – DJs: MEN (aka Jo & JD
from Le Tigre/New York) | CONNI
www.l-world-club.de
Freitag, 11. Juli, ab 21 Uhr (Einlass 20 Uhr)
no-difference! Party-Bus
Die coolste CSD-Warmup-Party für alle
bis 27! Wir fahren wieder queer durch die
Stadt und feiern uns warm für den CSD.
Abfahrt um 21:00 Uhr, Blumenstraße 11,
vorm LesBiSchwulen Jugendzentrum.
Bereits ab 19:30 Uhr Happy-Hour im
Jugendzentrum mit günstigen Getränkepreisen. Bus-Tickets: im Vorverkauf 7€ für di-
versity Mitglieder, 8€ für Nicht-Mitglieder, Resttickets an der Abendkasse. Vorverkauf
im LesBiSchwulen Jugedzentrum, Blumenstr. 11, 1. OG zu den Öffnungszeiten. Weitere
Infos auf www.nodifference.de

Freitag, 11. Juli 2008, ab 22 Uhr
AMAZONAS CSD-warm up party for women
im „2rooms“, Neuhauserstr. 47
gay&trans are welcome
Eintritt: 8,00€
incl. ein Glas Prosecco
Infos: www.amazonasmuc.de

Samstag, 12. Juli, 10 Uhr
Ökumenischer CSD-Gottesdienst 2008
in der St. Lukas Kirche am Mariannenplatz (S-Bahn Isartor oder Tram17)
„Brücken bauen - zu jedem Ufer“
„Brücken bauen“ - haben wir damit nicht schon genug schlechte Erfahrungen gemacht? -
Abweisung, Enttäuschungen, Verletzungen? Ist das Thema für mich schon durch, habe ich
resigniert? Oder will ich mich noch mal neu darauf einlassen? Vielleicht kann der CSD-Got-
tesdienst zu diesen Fragen seinen ganz eigenen und unverwechselbaren Beitrag leisten.
„zu jedem Ufer“ - Geht‘s da um absolute Toleranz zu jedem und allem? Wie queer-
freundlich und tolerant sind Christen wirklich? Eingeladen sind alle Lesben und Schwule,
sowie ihre Freundinnen und Freunde.
Willkommen sind Christen, religiös Interessierte, Suchende und Zweifer. Alt-katho-
lische, anglikanische, evangelisch-lutherische, evangelisch-reformierte und römisch-ka-
tholische Christinnen und Christen bereiten den Gottesdienst vor.
http://www.csd-gottesdienste.de/

Samstag, 12. Juli 2008, ab 20 Uhr
Couplet AG trifft Schwuhplattler
im Wirtshaus im Schlachthof
Großer Satire-Abend mit den „Schwuhplatt-
lern“ und der Musikkabarettformation „Die
Couplet-AG“.
Mit einem Abend der ganz besonderen Art
überraschen in einer einmaligen Mischung
die einzige schwule Schuhplattlergruppe
der Welt, die „Schwuhplattler“ und die bay-
erische Musikkabarettformation „Die Couplet-AG“. Unter „Couplet-AG trifft Schwuh-
plattler“ präsentieren sie einen Abend voller musikalischer, tänzerischer und verbaler
Erlebnisse. Vorverkauf: Wirsthaus im Schlachthof (Tel.: 0 89 / 72 01 82 64,
eMail: ticket@kultur-im-schlachthof.de) oder über MünchenTicket.
Samstag, 12. Juli 2008, ab 21 Uhr
Piggy & Genes CSD Pride-Party 2008
im Oberangertheater (Oberanger 38)
CRYSTAL & GLAMOUR lautet das Motto!
Welcomedrink! Catwalk, Ballsaal, Loun-
gearea, Bars und Garden till 11.oo pm! Mit
Dancefoormusic (DJ JAMES). Coole Jungs
tanzen bis sie Feuer fangen ( burn to be
alive). Techno/House-Floor im Basement
(DJ´s FreakFrau & L`enfant terrible). Special
guests: Kim Davis aus New York, Daph-
ne de Luxe, Baby Bubble, Piggy & Gene.
Tickets: 15€ , VVK im Glockenbach in der
Pestalozzistr., Schlagerbar Prosecco in der
Theklastr. www.piggy-gene.de

Samstag, 12. Juli 2008, ab 22 Uhr
VERY PRIDE NIGHT 2008
im 2rooms, Neuhauserstr. 47 (Eingang
Herzog-Wilhelm-Str.)
Pünktlich zum CSD München haben sich
die beiden erfolgreichen Veranstalter
Dominik (Klosterklub) und Cambis (POOL)
vereint, um eine sexy House Party auf die
Beine zu stellen: die VERY PRIDE NIGHT
2008 im 2rooms. Am CSD Samstag ab
22 Uhr, feinste House Music von den DJs
Francesco Diaz (Ministry of Sound), Cambis
(Blub Club / POOL) und Danni Matin (Klos-
terklub), heiße GoGos (Terrorschwestern
/ FFM und Zimt & Zucker / Berlin), Live
Visuals und leckere Welcome Drinks. Die beliebte POP Party wird dieses Jahr auf dem
zweiten Floor mit DJ Brother Louie (Popparty) für extra Stimmung sorgen. Eintritt: 15
Euro. Für Express-Einlass zu 12 Euro: www.klosterklub.de.
CSD-Specialtip:
Freitag, 4. Juli, 21 Uhr: THE MAGNETIC FIELDS in der Freiheizhalle
THE MAGNETIC FIELDS gibt es bereits seit 1993, sie gelten als die Vorreiter
des queeren Folkpops - lange vor den Hidden Cameras oder Antony & The
Johnsons haben THE MAGNETIC FIELDS Lieder über alltägliches und unge-
wöhnliches in gleichgeschlechtlichen Beziehungen geschrieben, darunter
kleine Popperlen wie „I thought you were my boyfriend“. Nicht umsonst
wertet der Rolling Stone die 69 Love Songs unter den besten 50 Alben der
Musikgeschichte... www.queerbeat.de
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Samstag, 12.7., ab 22 Uhr (open end)
Die große CSD-Party@NY.C. (Sonnenstraße 25)
Nonstop Party-Spaß mit den geilsten
House + Party-Sounds, den heißesten Go-
Gos und Open Air Chill Out Lounge. Auf-
grund des riesigen Andranges im Vorjahr
gibt es diesmal einen Kartenvorverkauf.
Eintritt im VVK € 8, an der AK € 10.
Auch in diesem Jahr nimmt das NY.C wieder
mit seinem Mega-Party-Truck an der CSD
Parade teil. Wer gerne mitfahren möchte:
Ab 28.6. liegt im NY.C eine Bewerbungsliste
aus. Am 7.7. erfahrt Ihr per Email, ob ihr
gewonnen habt. www.nyclub.de
Samstag, 12. Juli 2008, ab 22 Uhr
DOUBLECROSS CSD-Edition (im Schrannenclub)
Eintritt: VVK 8€ (Kraftakt/Cafe Glück)
AK 10€ incl.ein Glas Prosecco
Infos: www.doublecross.eu

Sonntag, 13. Juli 2008, ab 22 Uhr
Traditionelle CSD – Abschlussparty (im Oberanger-Theater)
Nach dem Pumps Race heißt es
wieder abheben mit DJ Juan!
Tanzen und feiern mit coolen
Boys & Girls / Man & Woman
und den Beats der 70‘er, 80‘er &
90’er. Alles bekannt und super
tanzbar, nicht nur für Ü 27. Eintritt frei. Beginn der Party 22:00 Uhr mit open end!
www.oberangertheater.de


UPCOMING EVENTS:
Freitag, 18. Juli, 17- 5 Uhr
Die lange Nacht der kurzen Filme-
Jung | lesbisch | witzig | bisexuell | kreativ | transgender | auf-
regend | heterosexuell | vielfältig.
Die „JuLes bei diversity“ und die „JuLes im Ragazza“ öffnen Tag
und Nacht ihre Pforten zum 12-stündigen Kurzflm-Marathon.
Sei dabei! 17-23 Uhr im Ragazza/IMMA e.V., Jahnstr. 38, 80331 München, www.jules-
im-ragazza.de, 23 - 5 Uhr im LesBiSchwulen Jugendzentrum von diversity, Blumenstr.,
11 80331 München www.jules-bei-diversity.de. Eintrittspreis: nach Selbsteinschätzung
1-3€, Einlaß ab 16 Jahren!

Samstag, 16. August, 15-22 Uhr
Schwules Straßenfest in der Hans-Sachs-Straße
Rocken bis die Häuser wackeln - das Schwule Straßenfest
2008 in der Hans-Sachs-Straße. Das Sub feiert seinen
22. Geburtstag wieder mit einer grandiosen Straßenfete,
tausende Besucher werden dazu erwartet. Motto dieses
Jahr: Die Erde bebt - die Liebe lebt!
www.schwules-strassenfest.de

Sonntag, 14. September, 14 Uhr
run for life 2008
Wegschauen war gestern – Laufen Sie heute mit
gegen Aids!
Die Münchner AIDS-Hilfe und Team München
leisten bereits zum achten Mal mit dem Bene-
fzlauf „run for life“ einen Beitrag zum Kampf
gegen Aids. Laufen Sie mit, wenn Schirmherr
Oberbürgermeister Christian Ude am Haus der
Kunst den Startschuss gibt. Die wahlweise 5 oder 10 km lange Laufstrecke führt durch
den Englischen Garten und endet wieder am Haus der Kunst. Anschließend fndet auf
dem Parkplatz am Haus der Kunst ein Event statt. Treffen Sie unsere Botschafter, die
Schauspieler Hannes Jaenicke und Isabella Jantz zu einer Autogrammstunde.
Anmeldung und weitere Informationen: www.runforlife.de

Samstag, 29. November, 20 Uhr
2. Münchner Aids-Tanz Gala zugunsten der Münchner Aids-Hilfe e.V.
Die Münchner Aids-Tanz-Gala im
Staatstheater am Gärtnerplatz. So-
listen der wichtigsten Tanzkompanien
Deutschlands und Österreichs zu Gast
am Gärtnerplatz.
Alle Einkünfte und Spenden des
Abends kommen der unverzichtbaren
Arbeit der Münchner Aidshilfe e.V. zu-
gute. Als Moderator führt dieses Mal Christoph Marti alias Ursli Pfster alias unver-
gleichliche Zaza im „Käfg voller Narren“ am Gärtnerplatz durch den Abend. Karten
sichern ab 1. September 2008 unter Tel 089 / 21 85 19 60 oder an den Tageskassen der
Bayerischen Staatstheater. Mehr: www.muenchner-aidshilfe.de
Impressum:
Herausgeber: CSD München GmbH,
Lindwurmstr. 71, 80337 München, Tel.: (089) 54 333-211, Fax.: (089) 54 333-212, info@csd-munich.de,
www.csdmuenchen.de, V.i.S.d.P.: Alexander Kluge.
Redaktion & Beiträge: Christian Ude, Thomas Niederbühl, Rita Braaz, Conrad Bryer, Lars Fröhlich, Michael Tappe, Andreas Unterforsthuber, Alexander
Kluge, Nicole Neubert, Thomas Lechner, Olaf Gräfe, Diana Horn, Beppo Brem, Sophie Ruhlig, Christine Schäfer, Albert Knoll
Cover: Roswitha Gmeinwieser
Layout & AD: Sarah Jäckel, querformat.
Fotos (wenn nicht anders angegeben): Kerstin Rode, Horst Middelhoff, LEO-Archiv
Anzeigen: Kerstin-Claudia Rode (LEO, Rothmundstraße 6, 80799 München), Sophie Ruhlig (www.gayconsulting.de).
Anzeigen: Printoffensive München
Namentlich gekennzeichnete Artikel sowie Grafken und Illustrationen dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung weiterverwendet werden! Die Abbildung
oder Erwähnung einer Person ist keinerlei Hinweis auf deren sexuelle Orientierung.
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Bei Bluttransfusionen, beim Piercen oder Tätowieren, bei Missbrauch von Injektionsnadeln und in ähnlichen
Situationen kann es zu einem Blut-zu-Blut-Kontakt gekommen sein. Dabei besteht die Gefahr einer Infektion
mit dem gefährlichen Hepatitis C Virus.
Informieren Sie sich jetzt bei Ihrem Arzt oder unter:
www.welthepatitistag.info, www.leberhilfe.org und www.hepatitis-care.de
Eine Initiative der Deutschen Leberhilfe e.V.. Leber O.K. – Leben O.K. A
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So erreicht Ihr uns:
Müllerstr. 30
80469 München
Telefon: 089/23 00 29 92
Fax: 089/23 00 29 94
www.moro-munich.com
Der CSD in Eurer Wirtshausbar
Erfrischung gefällig?
Am ganzen CSD Wochenende gibt es bei uns
die Caipi für 5,50 €.
Gut gestärkt in den Sonntag!
Am Sonntag von 11:00 bis 15:30 Uhr ist im Moro
Brunch-Time.
Unsere Öffnungszeiten zum CSD!
Freitag ab 17 Uhr
Samstag und Sonntag ab 11:00 Uhr
Die Parade geht direkt am MORO vorbei.
Das offizielle Moro CSD T-Shirt für 10,00 € ab
sofort im Lokal erhältlich
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