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PRIDE GUIDE

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ZUUM
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CSSD
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MÜÜN
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HEEN
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2008
12./13. Juli’08 Christopher Street Day
lesbisch · schwul · bi · transgender www.csdmuenchen.de · Schirmherrschaft: OB Christian Ude

Brücken bauen –
zu jedem Ufer

12.7.
11–12 Uhr Politischer Auftakt
(Marienplatz)
12 Uhr Start Politparade
12–23 Uhr Straßenfest
(Marienplatz/Rindermarkt)
22–5 Uhr Rathaus-Clubbing
(VVK: Max & Millian, Lillemor’s,
www.muenchen-ticket.de)

13.7.
12–23 Uhr Straßenfest & Pumps Race®
(Marienplatz/Rindermarkt)

Kulturprogramm mit freundlicher Veranstalter:


Unterstützung von

Lesbenberatungsstelle
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medizinisch-kosmetische Zellaktivierung

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ir von chondroskin sind kein Kosmetikinstitut, sondern ein bioenergetisches
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Kein Mensch hat perfekte Haut. Jede Haut altert, jede Haut leidet unter äußeren Einflüssen,
und jeder Mensch kämpft mit seinen eigenen kleinen oder größeren Problemstellen. Hinzu
kommen Hautveränderungen wie Falten, Narben und Cellulite oder Erkrankungen wie Akne
und Neurodermitis.

Die Haut kann sich selbst wehren – dazu müssen wir sie aber
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Liebe Freundinnen
und Freunde,
zum 850.Geburtstag hat sich die Stadt München
eine bunte Beteiligung ihrer Bürgerinnen und Bür-
ger mit dem Motto „Brücken bauen“ gewünscht.
Da ist es doch selbstverständlich, dass wir Lesben,
Schwulen und Transgender auch unseren 29.CSD
der Stadt schenken. Denn gerade der CSD steht ja
für Sichtbarkeit, Gleichstellung und Teilhabe der
gesellschaftlichen Gruppen der Stadt. Bei unserem
zweitägigen Stadtfest feiern wir unsere bunte
Vielfalt mitten in der Stadt, zeigen mit unserer Po-
lit-Parade, den Veranstaltungen und Info-Ständen,
was wir psychosozial, politisch oder kulturell alles
leisten und wie vielfältig und solidarisch unsere
Szene die Stadt bereichert. So können wir „Brücken
bauen – zu jedem Ufer“, um gegenseitige Vorur-
teile abzubauen und uns mit Akzeptanz, Wert-
schätzung und Solidarität zu begegnen. Und wir
können unser liberales und weltoffenes München
feiern, für das die rot-grün-rosa Stadtregierung
unter Oberbürgermeister Ude gerade bei der Kom-
munalwahl eindrücklich bestätigt wurde. Ein Mün-
chen, an dem wir seit Jahren mitbauen, in dem es
uns so gut geht wie nie zuvor.
Gründe zum Feiern gibt es also genug: Lebenspart-
nerschaftsgesetz und Allgemeines Gleichbehand-
lungsgesetz geben erste Ansätze rechtlicher An-
tidiskriminierung. Die Koordinierungsstelle
für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und
viele lesbisch-schwule Projekte werden städ-
tisch gefördert, zuletzt das Jugendzentrum von diversity. Neue Projekte in der rosa Altenarbeit entstehen. Um schwul-
lesbische Touristen wird geworben. Tausende können im Bierzelt auf der Wiesn, bei Straßenfesten und sogar einem
pinkfarbenen Weihnachtsmarkt feiern. Seit Mai steht unser integrativer Maibaum am Glockenbach. Die Community ist
sichtbarer denn je. Das Klima in der Stadt insgesamt lesben- und schwulenfreundlich.
Das war nicht immer so. Wenn ich mir die 850 Jahre Stadtgeschichte als Maßband vorstelle, dann misst unsere Verfol-
gungs- und Diskriminierungsgeschichte ziemlich lang, unsere Emanzipationsgeschichte sehr kurz: keine 40cm Entkrimi-
nalisierung, gerade mal 28cm Sichtbarkeit mit dem CSD und erst 12cm Vertretung im Rathaus. Deshalb dürfen wir die
Brücken zu unseren eigenen Geschichte nicht abbrechen. Es wird höchste Zeit, dass z.B. das Erinnern an unsere NS-Opfer
endlich in der Stadt sichtbar oder unsere Emanzipationsgeschichte auch im Stadtmuseum präsent wird.
All zu sicher sind die Fundamente nämlich noch nicht: wirkliche Gleichstellung haben wir noch nicht erreicht. Da müssen
wir nur auf den Freistaat schauen. Statt Brücken zu bauen, versucht er alles, uns irgendwie draußen zu halten: indem
er gegen Lebenspartnerschaft und Stiefkindadoption klagte, uns das Standesamt verschließt und uns immer noch zum
Notar schickt. Doch die feste Burg bröckelt, die Menschen bauen längst Brücken im Land. Da wird niemand überrascht
sein, wenn wir im September lieber bunte Brückenbauer wählen.
Aber auch die Bundesregierung hat die Gleichstellung mit der Ehe und das Adoptionsrecht von der Tagesordnung genom-
men. Die katholische Kirche lässt keine Gelegenheit aus, ihr anti-homosexuelles Profil zu schärfen. Gewalt ist nicht nur
ein Thema in Osteuropa. Toleranz kommt immer wieder an ihre Grenzen. Unser Viertel verändert sich. Viele in der Szene
richten sich bequem in Nischen ein. Diskriminierungen, Vereinsamung, Ängste und soziale Benachteiligungen dürfen wir
aber nicht verdrängen oder übersehen. Unser lesbisch-schwules Leben ist nicht nur Spaß und Party. In unserem Alltag er-
fahren wir immer noch Abwertungen, Ausgrenzungen und Defizite, sei es am Arbeitsplatz, in der Schule, als Jugendliche,
Alte, HIV-Positive, Behinderte oder Menschen mit Migrationshintergrund. Deshalb wollen wir mehr Brücken bauen. Auch
in unserer eigenen Szene.
Rosa Liste versteht sich jedenfalls als Brückenbauer. Für uns. Und für München. Denn eine vielfältige, aktive und solida-
rische Szene bereichert die Stadt. Und gestaltet ein tolerantes und offenes München mit. Nicht nur zum CSD. Das zeigt ja
gerade unsere Erfolgsgeschichte in München: dass wir Brücken bauen können – zu jedem Ufer!

Euer
Rosa-Liste-Stadtrat


Grußwort
Das passt ja wirklich perfekt: Da feiert
München mit einem fulminanten Jubi-
läumsprogramm seinen 850. Stadtge-
burtstag, und inmitten dieses Münch-
ner Jahrhundertsommers präsentieren
die Veranstalter des Christopher-Street-
Day ein ganz besonderes Festwochen-
ende im Herzen unserer Stadt. Wie im-
mer, wird es dabei auch diesmal schrill
und schräg, bunt und fröhlich zugehen.
Doch zugleich wird da natürlich auch
einmal mehr die politische Botschaft
bekräftigt, dass keine Minderheit in
München, gleich welcher Herkunft,
Hautfarbe, Religion und gleich welcher
Neigung, ausgegrenzt oder benachtei-
ligt wird. Genau das bringt das Motto
des Münchner CSD 2008 zum Ausdruck:
„Brücken bauen – zu jedem Ufer“. Und
genau das ist auch mit dem Motto
„Brücken bauen“ gemeint, unter dem
die Münchner 850-Jahr-Feier steht.
Denn damit wollen wir nicht nur
an den historischen Brückenschlag
über die Isar durch Heinrich den Lö-
wen erinnern, sondern auch und vor allem den gesellschaftlichen Brückenschlag, das gedeihliche Mit-
einander aller Gruppen der Münchner Stadtgesellschaft, das Bekenntnis Münchens zu einem Stadtkli-
ma der Toleranz und Weltoffenheit in den Mittelpunkt stellen.

Gerne habe ich deshalb auch heuer wieder die Schirmherrschaft für den Münchner CSD übernommen
und heiße alle, die dabei sind bei den vielen großen und kleinen Feiern rund um dieses Ereignis, von der
Auftaktkundgebung am Marienplatz über die Parade durch die Münchner Innenstadt bis zum mittler-
weile schon traditionellen Rathaus-Clubbing, herzlich willkommen!

Christian Ude
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München


Männer, bleibt bei der Stange!
Safer Sex liegt immer noch im Trend!

Checkt Eure Risiken


und geht im Zweifel zum Test!
Rosa Liste -Brücken bauen- zu jedem Ufer
Am 2. März 2008 ist es wieder passiert: 1,9% al- Rosa Liste geht diese Aufgabe
ler Wähler und Wählerinnen wählten die Rosa mit Schwung und einem neuen
Liste in den Münchner Stadtrat. Stadtrat Tho- Vorstand an.
mas Niederbühl vertritt somit in seiner dritten Bei der letzten Mitgliederversammlung wurden
Amtsperiode die Politik einer europaweit ein- Rita Braaz und Andreas Grimme neu gewählt
zigartigen schwul /lesbischen und transgender und Wolfgang Tröscher in seinem Amt bestä-
WählerInneninitiative. Im Bezirksausschuss Lud- tigt.
wigsvorstadt-Isarvorstadt (BA 2) hat die Rosa „Rosa Liste ist für mich untrennbar verbunden
Liste 2008 sogar das bislang beste Ergebnis ihrer mit der Freiheit, die sich Schwule, Lesben und
Geschichte erreicht. Nach 11 % vor vier Jahren Transgender in unserer Stadt erkämpft haben.
wurde mit 12,9 % Stimmenanteil eine neue Re- Damit wir alle diese Freiheiten weiter genie-
kordmarke gesetzt. Inzwischen wurde Alexander ßen können, setze ich mich auch zukünftig mit
Miklosy auch erneut als Vorsitzender des BA 2 be- meiner ganzen Kraft für die Rosa Liste ein“ er-
stätigt. Wir möchten allen denen, die Rosa Liste klärt Tröscher, der vielen durch seine DVD- Do-
gewählt haben und denen, die Rosa Liste mit kumentation „Der Freiheit eine Gasse brechen“
aktiver Mitarbeit und mit Spenden unterstützen, bekannt ist.
herzlich danken. Für weitere sechs Jahre wird die Eine tolerante, weltoffene und moderne Stadt-
Rosa Liste in der Rot/Grün/Rosa-Rathausmehr- politik ist kein Selbstläufer sondern braucht eine
heit wie auch im BA 2 die Kommunalpolitik aktiv Mehrheit in der Bevölkerung und eine klare poli-
mitbestimmen und mitgestalten. tische Vertretung.


... und es gibt sie

Neu-Vorstand Andreas Grimme hierzu: „Ich möchte mich dafür


einsetzen, die Rosa Liste weiter zu stärken und für die zukünf-
tigen Herausforderungen fit zu machen.“
„Der zunehmenden Hetze gegen Schwule und Lesben wie auch
gegen „Ausländer“ durch Rechtsradikale und Konservative setzen
wir unsere ganze politische Kraft und unsere Einflussmöglich-
keiten entgegen“ macht Rita Braaz die Haltung der Rosa Liste
doch!
deutlich.

Eine Brücke zu bauen, die über den braunen Sumpf derer hinweg-
reicht, die sich nicht schämen, ihre politischen Ansichten bei den
Massenmördern der Nazidiktatur zu entleihen, ist eine Aufgabe,
die wir in München parteiübergreifend angehen müssen.
Rosa Liste steht in München für eine soziale und solidarische
Stadtpolitik von Schwulen, Lesben und Transgendern- und dieses
politische Geschenk an die Stadt wird es auch noch nach dem 850.
Stadtgeburtstag geben.

Der CSD baut seit vielen Jahren mit immer mehr Menschen Re-
genbogenbrücken zwischen der Mehrheitsgesellschaft und den
Minderheiten der Stadt.
Dass dies so bleibt, daran arbeiten wir gemeinsam – für die Szene
und mit der Szene.
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Vorstand Rosa Liste Ehrlich
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Münchens Schwulenzentrum
Sub will sichtbarer werden
„Brücken bauen“. Das Motto, das sich der CSD in diesem Jahr gegeben
hat, gilt für das Sub schon seit seiner Gründung vor nun mittlerweile
fast 22 Jahren. Sichtbar macht das 2008 ganz besonders der Maibaum,
den Münchens schwullesbische Gemeinde zusammen mit dem ganzen
Glockenbachviertel am Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz aufgestellt hat.
Angetreten war das Münchner Schwulenzentrum 1986, um die Lebenssituation schwuler Männer zu verbessern. Es galt,
sämtliche Schwulengruppen unter einem Dach zu vereinen, einen Ort der Sammlung zu schaffen in einer Zeit, in der Schwule
längst nicht wie heute selbstverständlicher Bestandteil einer weltoffenen Gesellschaft waren. Die Gründer richteten eine
psychosoziale Beratung ein, sie bauten ein Anti-Gewalt-Projekt auf, später kam die HIV-Prävention hinzu, nicht zu vergessen
das große Angebot an Selbsthilfe- und Freizeitgruppen. Brücken bauen - auch gegen Widerstände in Politik und Gesellschaft
- war für das Schwule Kommunikations- und Kulturzentrum München, kurz Sub e.V., seit jeher existentiell, wollte es seine
Arbeit aufrecht erhalten.
Heute, 22 Jahre später, ist das Brückenschlagen einfacher geworden. 2008 muss sich die lesbischschwule Gemeinde der Stadt
nicht mehr verstecken. Zusammen mit szenefremden sozialen und kulturellen Einrichtungen der Stadt kann eine Organisa-
tion wie das Sub inzwischen sogar einen Maibaum aufstellen, den ein ganzes Viertel als Gemeinschaftsaktion feiert. Um den
„Integrationsmaibaum“ am Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz zu errichten, musste das ganze Quartier zwischen Glockenbach und
Gärtnerplatz mitanfassen. Neben dem Sub gestalten das Eine-Welt-Haus, die Kinder- und Jugendfreizeitstätte Kunterbunt,
das Wirtshaus im Fraunhofer und das Gärtnerplatztheater das Stangerl in den kommenden Jahren mit. Was für ein Erfolg!
Dass Vandalen den Baum kurz nach dem 1. Mai beschmiert haben, zeigt allerdings auch, dass nicht jeder die Brücken auch be-
schreiten will, die man ihm errichtet. Auf ihren Tafeln haben in diesem Jahr die Künstler Michael Borio und Robert C. Rore Frau-
en- und Männerpaare dargestellt, die Unbekannte mit grauer Farbe unkenntlich gemacht haben. Von einem homophoben Akt
ist auszugehen. Er zeigt, dass Institutionen wie das Sub, die Lesbenberatungsstelle LeTRa, die Münchner AIDS-Hilfe, das les-


bischschwule Jugendzentrum von
Diversity und die städtische Koordi-
nierungsstelle für gleichgeschlechtliche
Lebensweisen nach wie vor nötig sind, um unter Heterose-
xuellen Vorurteile abzubauen und gleichzeitig den Homosexu-
ellen zu helfen, die Probleme mit ihrem Anderssein haben. Ohne
die gerade auch finanzielle Unterstützung von Stadt und Land, ohne
die ehrenamtliche Hilfe vieler hundert Mitarbeiter könnten diese Vereine ihre
Arbeit nicht leisten. An dieser Stelle dafür ein herzliches Dankeschön!
Mit seinen Beratungs-, Präventions-, Selbsthilfe- und Freizeitangeboten, seinen
Service- und Informationseinrichtungen sowie dem Café verfügt das Sub be-
reits über ein Programm, das seinesgleichen in der Bundesrepublik sucht. 2007
hat das Schwulenzentrum das mit dem Motto „Wir bieten mehr. Für München“
auf dem CSD bereits zum Ausdruck gebracht. Das aber reicht nicht. Dem Vor-
stand des Vereins, der erst vor wenigen Wochen im Amt bestätigt wurde, ist
mit dem Projekt Maibaum klar geworden, dass die Lesben und Schwulen in
dieser Stadt noch lange nicht am Ziel sind.
Daher hat sich das Sub vorgenommen, noch deutlich sichtbarer in der Öffent-
lichkeit aufzutreten, als das bereits in der Vergangenheit der Fall war, nicht nur
in der Szene. Das heißt: mehr Vernetzung mit anderen Institutionen. Das heißt auch: mehr szeneübergreifende Angebote vor allem in
Prävention, Beratung und Kultur: So kooperiert die HIV-Vorsorge in Zukunft verstärkt mit anderen Präventionsangeboten. So setzen die
Psychologen und Sozialpädagogen im Sub vermehrt auf Fortbildung von Mitarbeitern szenefremder Beratungseinrichtungen. So organi-
siert das Sub Ausstellungen, Podien und Lesungen, die sich explizit an alle Münchnerinnen und Münchner richten.
Gleichzeitig gilt: Was sich bewährt hat, bleibt bestehen. So hat das Sub im Mai erneut mitgemischt bei der „Langen Nacht der Musik“, das
Sub organisiert im Sommer eine neue Magic Bar Tour, lädt am 16. August wieder zum legendären Hans-Sachs-Straßenfest. Und veranstal-
tet neben LeTRA, der Münchner AIDS-Hilfe und der Rosa Liste den CSD mit, der 2008 wieder zwei ganze Tage lang andauert. Mehr zum
Sub-Angebot und -Programm ist immer aktuell zu erfahren unter www.subonline.org.
Das Sub wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zwei herausragende CSD-Tage bei gutem Wetter, bombastischer Stimmung und
jeder Menge Spaß an Politik und Party. Die Mitarbeiter vom Sub stehen an beiden Tagen an ihrem Infostand wie in jedem Jahr Rede und
Antwort! Lars Fröhlich

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 LeTRa – Brücken bauen - zu jedem Ufer
Erstmalig, im Jahr des 850sten
Stadtgeburtstages, veröffentli-
cht die Koordinierungsstelle für
gleichgeschlechtliche Lebens-
weisen der Landeshauptstadt
München ein Lesbenhandbuch:
„Lesben lieben in München.“
Die erste öffentliche Präsentati-
on dieser neuen Broschüre fin-
det auf unserem 3. Lesbischen
Angertorstraßenfest statt.
Dieses Beispiel zeigt deutlich die
heutige stadtpolitische Haltung:
Mit immer größerer Selbstver-
ständlichkeit arbeiten Kommu-
ne und Szene zusammen und
sichern somit die Versorgung
ihrer lesbischen, schwulen und
transidenten Stadtbewohne-
rInnen.
In München kann in Zukunft
jede Lesbe, transidente oder bi-
sexuelle Frau für sich relevante
Angebote und Informationen
im Lesbenhandbuch finden und
die Vielfalt unserer Szene doku-
mentiert sehen. Dies ist ein wei-
terer, großer Schritt in Richtung
Gleichstellung von lesbischen
Frauen in München.

„Brücken bauen –zu jedem Ufer“ das ist allerdings nicht nur städtische Aufgabe.
Auch innerhalb unserer Community gibt es die unterschiedlichsten „Ufer“ sprich Lebensrealitäten, die sich uns nicht automatisch durch
die sexuelle Identität erschließen. Die schwarze deutsche Lesbe; die Lesbe, die in der Flüchtlingsunterkunft lebt und auf einen würdevollen
Platz in unserer Gesellschaft hofft; die gehörlose Lesbe; die alte und die junge Lesbe; die lesbische Transfrau; die Lesbe, die von Hartz 4 lebt
…um nur einige zu nennen, deren Lebensbedingungen schnell auch aus dem gewohnten Raster der Lesbenszene herausfallen.

In der Lesbenberatungsstelle, LeTRa, bieten


wir immer wieder alleine oder in Koopera-
tion mit anderen, Veranstaltungen an, die
der Vielfalt unserer Szene Rechnung tragen.
Oft zeigt sich ein ähnliches Phänomen: es
kommen meist ausschließlich „Betroffene“.
An der Veranstaltung zum Thema Lesben
und Schwule mit Behinderungen nahmen
Schwule /Lesben mit Behinderung teil wie
auch gehörlose Lesben und Schwule. Das
TransCafe-Angebot, gedacht als Ort der Be-
gegnung und des Kennenlernens, wird fast
ausschließlich von Transgendern genutzt.
Immer dann wenn es um die „anderen“
geht, sind wir selbst gefordert aktiv und
solidarisch zu werden. Da gibt es in unserer
Szene durchaus noch Entwicklungs-poten-
zial.
Auch dieses Jahr werden tausende von
Menschen an der Parade und an den Events
des CSD teilnehmen. Vielleicht kann das
Motto und die vielen Arten wie Vereine und
Einrichtungen unserer Szene dieses Motto
umsetzen, ansteckend wirken. Denn „Brü-
cken bauen zu jedem Ufer“ ist eine ganzjäh-
rige und alltägliche Aufgabe.

 Rita Braaz, LeTRa, Lesbenberatungsstelle

10
+OMMZUDEN*U,ESINS2AGAZZA
$UBISTLESBISCH BISEXUELLODERWEI†TNOCHNICHTWAS$UBIST
IM#OMING /UTUNDAUFDER3UCHENACH'LEICHGESINNTEN

$ASISTDEROFFENE4REFFF~R
,ESBENUND"ISEXUELLEBIS*AHRE
IN-~NCHEN IMMERDONNERSTAGS
VON 5HRBEI)--!E6
INDER*AHNSTRA†E

)--!E6WIRDGEFyRDERTDURCHDIE,(-~NCHEN
"EIUNS½NDESTDU+ONTAKTEZUANDEREN-iDCHENUND
JUNGEN&RAUEN 'ESPRiCHERUNDUMS4HEMA,ESBISCH
3EIN 5NTERST~TZUNGVON3OZIALPiDAGOGINNEN :UGANG
ZUM)NTERNET EINEUMFANGREICHE"IBLIOTHEKUNDEIN
VIELSEITIGES0ROGRAMMMITSPANNENDEN4HEMEN

.iHERESUNTERWWWJULES IM RAGAZZADE

4REFFF~R-iDCHENUNDJUNGE&RAUEN

CSD Muenchen:CSD München 03.06.2008 10:19 Uhr Seite 1

magazin für lesben

ch
Deuts ischlan d
wird le sb
-mag.de
Sei dabei! L
11
Auf zu neuen Ufer in der HIV-Prävention ?
Eigentlich ist es ja sehr erfreulich: die seit Jahren steigenden HIV-Neuinfektionszahlen stabilisieren sich, die verstärkten
Präventionsbemühungen der letzten Jahre scheinen zu fruchten.
Trotzdem: die schwulen Männer stellen mit über 65% den größten Anteil an neu festgestellten HIV-Infektionen und ihr
Anteil wächst. Grund genug, für Aids-Hilfe und Projekt Prävention im Sub, unseren gemeinsamen CSD-Paradewagen
auch in diesem Jahr unter ein Präventionsmotto zu stellen. „Ich weiß was ich tu“ ist das Motto unseres Wagens und der
neuen bundesweiten Kampagne der Deutschen Aids-Hilfe welche
dieses Jahr mit vielen Materialien und Anzeigen starten wird.
„Ich weiß was ich tu“ heißt für uns auch „Ich weiß, ob ich positiv oder
für männer, die es genau wissen wollen negativ bin“. Dies Wissen kann beim Sex die Entscheidung für oder
gegen ein Risiko beeinflussen. Jemand der weiß, dass er negativ ist,
will es vermutlich auch bleiben und schützt sich besser, als jemand
der es nicht so genau weiß.
Am 25. Juli von 17 bis 22 Uhr organisieren wir deshalb wieder ge-
meinsam mit dem Gesundheitsamt im Sub einen Testabend speziell
für schwule Männer. Wer so lange nicht warten will, kann auch je-
den Montag und Donnerstag beim Checkpoint der Münchner Aids-
Hilfe für 26,- Euro einen HIV-Schnelltest machen und innerhalb von
30 Minuten Bescheid wissen.
Der HIV-Test ist für uns inzwischen ein wichtiges Element in der Prä-
vention, neben dem Werben für Safer Sex. An Safer Sex scheiden
sich momentan die Geister. Was ist heute, in Zeiten von wirksamer
Beratung zu sexuellen Risiken und HIV-Test HIV-Therapie, Safer Sex, wenn jemand dank seiner Therapie vermut-
lich kaum noch ansteckend ist? Wie sollen wir mit dieser Informa-
wir tun was tion umgehen?
Plötzlich werden Stimmen laut, die diese Information lieber unter
� Beratung und Abklärung sexueller Risken
Verschluss hielten, weil „die Schwulen“ das vielleicht falsch inter-
� HIV-Schnelltest (Ergebnis in 30 Minuten, anonym, kostenpflichtig) pretieren könnten. Gleichzeitig wird vehement darauf hingewiesen,
� HIV-Kombinationstest (Ergebnis in 1 Tag, anonym, kostenpflichtig) dass Blasen ja vielleicht doch nicht so risikoarm sei, wie immer ange-
� Beratung zu sexuell übertragbaren Erkrankungen nommen wurde. Eine 4%-Steigerung der HIV-Infektionen wird zum
� „Postexpositionsprophylaxe“ (PEP) = Sofortbehandlung nach akutem Risiko „Allzeithoch“ stilisiert. Die einen sprechen hoffnungsvoll von mehr
� Vermittlung von Fachärzten Möglichkeiten in der Prävention (siehe Kasten), die anderen fürchten
Dammbrüche und eine Flut neuer Infektionen mit HIV und anderen
checkpoint münchen
Montag und Donnerstag von 17.00 bis 20.00 Uhr
sexuell übertragbaren Infektionen.
Lindwurmstraße 71, 1. Stock | 80337 München | Telefon: 089 / 54 333-666 Im München wurde im März ein schwuler Mann wegen gefährlicher
Termine mit und ohne Voranmeldung möglich. Körperverletzung verurteilt, weil er ungeschützten Oral- und Anal-
www.muenchner-aidshilfe.de verkehr (beides ohne Ejakulation) hatte. In Nürtingen wurde fast
checkpoint@muenchner-aidshilfe.de zeitgleich ein Mann freigesprochen, der mit seiner Partnerin mehr-
Die Beratungsstelle der Münchner Aids-Hilfe e.V. wird finanziell gefördert vom Bayerischen Staats-
fach ungeschützten Sex mit Ejakulation hatte und dabei sogar ein
ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz sowie der Landeshauptstadt München. Kind gezeugt hatte. Beide Männer gingen davon aus, nicht anste-
ckend zu sein, weil ihre Viruslast unter der Nachweisgrenze war. In
beiden Fällen war es nicht zu einer Infektion gekommen. Beide Ur-
teile stützten sich auf sachverständige Gutachter.
Hier wird Prävention politisch und ist auf einer Politparade gut aufgehoben. „Ich weiß was ich tu“ steht auch für das
Recht von schwulen Männern, Bescheid zu wissen und ihre eigene Entscheidung zu fällen, was HIV-Risiken angeht. Ziel
unserer Präventionsbemühungen ist immer die informierte, freiwillige Entscheidung des einzelnen, auch wenn die In-
formationen, die die Grundlage für diese Entscheidung bilden, unübersichtlich und verwirrend erscheinen mögen.

Präventionsmöglichkeiten:
m Kondom benutzen beim Analverkehr: sicherste Präventionsmethode.
m Ungeschützter Sex bei nicht nachweisbarer Viruslast: vermutlich sicher, wenn der HIV-
infizierte Partner zum Zeitpunkt der Geschlechtsverkehrs tatsächlich unter der Nachweisgrenze ist
und keine andere sexuell übertragbare Krankheit hat. Bislang liegen nur Studien mit heterosexuel-
len Paaren vor. Ob die Ergebnisse auf schwule Paare übertragbar sind, ist umstritten.
m Beschneidung: scheint das Infektions-Risiko um bis zu 60% zu verringern. Auch hier liegen
bislang nur Studien mit heterosexuellen Männern vor.
m Präexpositionsprophylaxe: die vorbeugende Einnahme von HIV-Medikamenten, um eine
Infektion zu verhindern. Erste Studien lassen hoffen, dass damit vielleicht eine Verringerung des
Infektions-Risikos um 50% erreicht werden kann, weitere Studien laufen.

12
Anzeige_45x127 26.05.2008 12:45 Uhr Seite 1

Brücken ins Rosa Alter


Alle Menschen fürchten
sich vorm Älterwerden,
Beratungs- und auch Schwule, Lesben
und Transgender. Ju-
Vernetzungsstelle gendlichkeit und Attrak-
tivität sind für uns be-
für ältere Lesben,
sonders wichtig. Wenn
Schwule und Transgender man bei Gayromeo ab
rosaAlter 40 durch die Suchfilter
der meisten User schon
ausgeblendet wird,
bleibt man doch lieber
ewig 39!
Trotzdem: wir werden
alle älter, und brauchen
früher oder später al-
tengerechte Versorgung.
Für alte Menschen gibt es
eine Vielzahl von Ange-
boten, nur leider kaum
welche für Schwule, Les-
ben und Transgender.
Gay&Gray hat in den
letzten Jahren immer
wieder auf diesen Miss-
stand hingewiesen, und
eine Studie der Gleich-
stellungsstelle zeigte es
„schwarz auf weiß“.
Das soll sich jetzt än-
dern: die Landeshaupt-
stadt finanziert eine
Beratungsstelle rosaAlter Beratungs- und Vernet-
Lindwurmstr. 71 zungsstelle für ältere
80337 München Lesben, Schwule und
Transgender und die
Diana Zambelli Probleme, die dass Äl-
Tel: 089/ 54 333 309 terwerden mit sich brin-
Christian Seidenspinner-Freund gen kann: rosaAlter.
Tel: 089/ 54 333 313 Die neue Beratungs- und
Vernetzungsstelle wird
Email: rosa.alter@muenchner-aidshilfe.de von der Münchner Aids-
Hilfe e.V. getragen, die
lange Erfahrung in der Beratung und Versorgung von Menschen mit
gesundheitlichen Problemen und Hilfsbedürftigkeit hat. Die Stelle
möchte älteren Lesben, Schwulen und Transgendern helfen, Lö-
sungen für ihre altersbedingten Probleme zu finden und sie bei der
Durchsetzung ihrer Ansprüche unterstützen. Gleichzeitig soll die
Stelle die bereits vorhandenen Einrichtungen für ältere Menschen
für die Probleme und Bedürfnisse von älteren Lesben, Schwulen und
Transgendern sensibilisieren.
Ein besonderes Problem ist im Alter das Wohnen. „Letzter Ausweg
Heim“- für viele eine Horrorvorstellung. Das es auch anders gehen
kann, will die Aids-Hilfe e.V. mit einem weiteren rosa Altenprojekt
nun beweisen: Im Haus der Aids-Hilfe entsteht im 4. Stock die erste
„WG“ für ältere schwule Männer (mit und ohne HIV). Die Finanzie-
rung steht, ab Oktober wird umgebaut und im Januar werden die
ersten Bewohner einziehen.
Das Älterwerden wird zwar immer schwierig bleiben, aber mit den
neuen Projekten der Aids-Hilfe e.V. hoffentlich etwas angenehmer.

13
Wissen baut Brücken – Nichtwissen
fördert Diskriminierung
Das Motto der 850-Jahr-Feier – Brücken bauen – wurde von der
Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen auf-
gegriffen, um eine Kampagne gegen Ausgrenzung von Lesben,
Schwulen und Transgendern zu starten.

Hier
In der Öffentlichkeit findet das Thema Diskriminierung von Lesben, Schwulen und
Transgender kaum mehr Beachtung, es herrscht die Annahme: „Denen geht es
doch gut“. Die Tatsache, dass Homosexuellenfeindlichkeit und Fremdenfeindlichkeit
die selben Wurzeln und ganz ähnlich schlimme Auswirkungen auf die Betroffenen
haben, wird selbst in Fachkreisen oftmals nicht wahrgenommen.
Auch von Lesben und Schwulen werden Diskriminierungserfahrungen oft ausgeb-
wird lendet bzw. eigenes Vermeidungsverhalten wird nicht als Einschränkung definiert
(z.B. sich in der U-Bahn, in bestimmten Stadtvierteln, bei der Bewerbung usw. nicht
diskriminiert! als Schwuler / Lesbe, als Paar usw. erkennen zu geben). Klar ist: Niemand ist gerne
Opfer. Leider aber ändert der Wunsch nicht die Realität! Und immerhin haben in
der großen Münchner Studie 2004 über 80 % der Betroffenen angegeben, über Dis-
kriminierungs- oder Gewalterfahrungen zu verfügen, ähnliche Ergebnisse bringen
auch bundesweite Befragungen.

Unter dem Motto „Diskriminierung beginnt im Kopf“ hat die Koordinierungsstelle


daher zum CSD 2008 eine Kampagne gestartet, um das Thema wieder auf die Ta-
gesordnung zu bringen. In diesem Rahmen gibt es eine Plakataktion, einen Flyer
zum Thema Diskriminierung und eine Broschüre zu Wissenswertem über Lesben,
Schwule und Transgender.
Diskriminierung beginnt im Kopf. Ausführliche Infos hierzu gibt es auch im Internet unter www.muenchen.de/koor-
Ausgrenzung ist Gewalt gegen Schwule, Lesben und Transgender.
dinierungsstelle oder unter www.diskriminierung-beginnt-im-kopf.de
Nachdenken, Umdenken!
www.diskriminierung-beginnt-im-kopf.de

Lesben l(i)eben in München –


Koordinierungsstelle
eine Brücke ins lesbische München
für gleichgeschlechtliche
Lebensweisen Die Koordinierungsstelle wird sich in den nächsten Jahren besonders der Situation
von Lesben in München widmen.
Lesbische Frauen haben trotz zunehmender Liberalisierung immer noch darunter
zu leiden, dass ihre gesellschaftliche Existenz oftmals ignoriert wird. Ob im Arbeit-
Lesben l i eben in München
salltag, in der Nachbarschaft, im täglichen Leben - es ist
immer wieder eine große Herausforderung und kann eine starke Einschränkung der
Lebensqualität bedeuten, wenn lesbische Frauen auf unklare oder sogar unfreund-
liche bis feindliche Einstellungen treffen.

Als ersten Schritt zu mehr Sichtbarkeit lesbischen Lebens in München hat die Ko-
ordinierungsstelle nun das 1. Münchner Lesbenhandbuch veröffentlicht: Lesben
l(i)eben in München.
In 17. Kapiteln wird auf die unterschiedlichsten Facetten lesbischen Lebens in Mün-
chen eingegangen, von geschichtlichen Informationen über Gleichstellung bis hin
zu Themen wie Gesundheit, Sport und Freizeit oder lesbische Migrantinnen – ein
buntes Potpourri an Artikeln gibt interessante und spannende Einblicke.
Das Handbuch wird beim 3. lesbischen Angertor-Straßenfest am 05. Juli der Öffent-
lichkeit vorgestellt.

Landeshauptstadt München, Direktorium, Koordinierungsstelle für gleichge-


schlechtliche Lebensweisen, Angertorstr. 7, 80469 München, Andreas Unter-
forsthuber (089 23 00 09 42), Heike Franz (089 23 00 09 57)
Handbuch E-Mail: a.unterforsthuber@muenchen.de bzw. h.franz@muenchen.de

14
Wirtschaftsweiber stärken!
Wirtschaftsweiber fördern seit 10 Jahren lesbische Fach-
und Führungskräfte
zwischen SENDLINGer Tor und NEW YORK

Die Regenbogenapotheke
ist Euer Energie-Lieferant
bei der CSD-Parade!

Regionalvorstand München: Eva Gabelmann, Sophie Ruhlig, Heike


Dämmrich-Arcodia, Sandra Arcodia (von links nach rechts), es fehlt
Judith Kowalski
Mobbing am Arbeitsplatz, Stärken und Konflikte oder Stimmtraining
sind die Themen der zahlreichen Workshops der Wirtschaftsweiber
für lesbische Fach- und Führungskräfte. Vernetzung auf höchstem
Niveau ermöglichen kompetente Partner, wie bspw. Kommunikati-
onstrainerin Karola Dlugas. Sie vermittelt in ihrem Workshop alles,
was von einer Führungskraft heute verlangt wird, zum Beispiel Kom-
munikationsfähigkeit, Managementtechniken, Menschenkenntnis,
eigener Führungsstil, Ziele erreichen, Konflikte lösen, Motivieren,
Delegieren etc...

„Je länger wir Wirtschaftsweiber zusammenarbeiten, desto facet-


tenreicher werden die Themen, zu denen wir an keinem anderen
Ort so viele Erfahrungswerte auf einmal erhalten“, freut sich Sophie
Ruhlig, Regionalgruppenkoordinatorin, München.
Der gemeinsame Wunsch, einen größeren Schwerpunkt auf wirt-
schaftliche Themen zu setzen und dadurch das berufliche Weiter-
kommen von Lesben zu fördern, wird seit 1998 gelebt. Heute gibt
es bundesweit 9 Regionalgruppen, München bildet nach Berlin die
zweitstärkste.
Nach wie vor stellen sich die Wirtschaftsweiber der Frage: Ist es nö-
tig, neben den zahlreichen Netzwerken und Verbänden für Frauen in
Wirtschaft und Management eines für Lesben zu haben? Ja, denn
die Wirtschaftsweiber verstehen sich als das Forum für den les-
bischen Blickwinkel. Ziel ist es, den Handlungsspielraum jeder einzel-

Vor der Apotheke


nen zu erweitern, uns gegenseitig beruflich, persönlich, wirtschaft-
lich sowie fachlich zu fördern. „Darüber hinaus wollen wir öffentlich
sichtbar werden, gesellschaftlich und politisch Einfluss nehmen, um
eine höhere Akzeptanz zu erreichen“, so Ruhlig weiter.
Dem Netzwerk gehören Lesben aus den unterschiedlichsten Wirt-
gibt es wie beim
schaftsunternehmen, Fach- und Führungskräfte, Selbständige, Un-
ternehmerinnen, Freiberuflerinnen an.
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Neugierig geworden? Die Wirtschaftsweiber treffen sich alle zwei Durstlöscher for free!
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Schwullesbische Sportvereine
laden zum Sportfest der Toleranz
Zum 850. Geburtstag der Stadt München organisieren Team München, die
Isarhechte, die Amazonen, der Gay Outdoor Club und Bushido in Zusam-
menarbeit mit der Landeshauptstadt München am 28. Juni ein Sportfest
der Toleranz im Anton-Fingerle-Zentrum. Schirmherrin ist Bürgermeisterin
Christine Strobl

Ein Sportfest für alle! Für Toleranz und Miteinander!


Los geht es am 28. Juni um 9.30 Uhr: In der Schlierseestraße 47 (U-Bahn,
Tram, Bus Giesing) kann, wer will, bei einem Dutzend Sportarten mitmachen.
Im Angebot stehen von A wie Aquarobic über F wie Fußball und S wie Schwim-
men bis hin zu Y wie die Verteidigungssportart Yawara zahlreiche Sportarten,
die München für Schwule, Lesben und Transgender zu bieten hat.

Hier ein paar Highlights: Den Startschuss zum Staffellauf gibt um 10 Uhr Bür-
germeisterin Christine Strobl. Anmeldung zum Staffellauf zwischen 8:30 und
9:30 Uhr oder vorab per E-Mail unter staffel@teammuenchen.de. Der Anpfiff
zum Fußballspiel der schwulen Streetboys gegen die Hetero-Mannschaft FC
Schmiere, die unter anderem der Kabarettist Dieter Hildebrandt mitbegründet hat, erfolgt gegen 13.30 Uhr. Ab 10:30 Uhr laden die Isar-
hechte zum Team Challenge-Cup „Von Ufer zu Ufer“ SchwimmerInnen aus ganz München ein. Um 14:00 Uhr gemeinsames Probetraining
der Amazonen mit den Rollstuhl-Basketballerinnen vom USC München Rollstuhlsport e.V.. Bei den Hallensportarten wie den Verteidi-
gungssportarten Karate und Yawara, Aquarobic, Klettern, Aerobic-Workshop, der Stadtrallye und der Stadtwanderung kann mitmachen,
wer will. Einfach kommen und mitmachen!
Außerdem vor Ort: Infostände und eine Ausstellung des Forums Homosexualität zur Geschichte von Lesben, Schwulen und Transgender
in München.
Ab 21 Uhr steigt dann ein Festakt mit anschl. Party im Oberangertheater. Eintritt frei!
Weitere Infos und das detaillierte Programm unter www.teammuenchen.de/850JahrFeier.
Kontakt: Beppo Brem, mobil 0160 – 3872607, E-Mail beppo@teammuenchen.de

Brücken bauen – unterm Regenbogen“


Das „Sportfest der Toleranz“ von Münchens Lesben,
Schwulen und Transgender zum 850. Geburtstag
der Stadt München

Brücken Schirmherrschaft Bürgermeisterin Christine Strobl

bauen
Organisiert von Team München, Isarhechte, GOC, Amazonen und Bushido
in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München

unter’m Termin Samstag, 28. Juni 2008, 9.30 Uhr bis 19 Uhr
Ort (tagsüber) Anton-Fingerle-Zentrum, Schlierseestraße 47, U-/S-Bahn,

Regenbogen Ort (abends)


Tram Giesing.
Oberangertheater, Oberanger 38 U-Bahn: Sendlinger Tor
Sportarten Staffellauf, Fußball, Schwimmen, Stadtwanderung, Stadt-Ral-
lye, Klettern, Aerobic, Aquarobic, Basketball, Karate, Yawara
Wanderung Stadtwanderung durchs Glockenbachviertel
Abends ab 21Uhr im Oberangertheater, Festakt, anschl. große Party

Das Sportfest der Toleranz Eintritt zur Sportveranstaltung und zur Abend-Party frei
Informationen unter www.teammuenchen.de/850JahrFeier
von Münchens Lesben, Schwulen und
Transgender zum 850. Stadtgeburtstag Kontakt: Beppo Brem, beppo@teammuenchen.de,
mobil 0160 - 3872607

16
17
Schwul-Lesbische Geschichte Münchens
Generationen ungezählter Lesben und Schwuler lebten in Mün- Karl-Heinz Ulrichs
chen, aber hinterließen keine sichtbaren Spuren. Denn sie pass-
ten nicht in das christlich-abendländische Dogma der heterose-
xuellen Norm, und wurden dafür stigmatisiert und verfolgt. So
beschränken sich die Zeugnisse homosexuellen Lebens auf die
Zerrbilder in den Akten der Strafverfolgungsbehörden.

Karl-Heinrich Ulrichs versuchte 1867 vor der Öffentlichkeit des deutschen Juris-
tentages in München Straffreiheit für homosexuelle Liebe zu beantragen und
wurde sofort niedergeschrieen. Wenige Jahre später trat der berüchtigte § 175
in Kraft. Zur gleichen Zeit blieb der Öffentlichkeit kaum verborgen, dass König
Ludwig II sich lieber mit Stallburschen umgab. Für seine Homosexualität verach-
tete er sich selbst.
Vor kurzem wurden die Protokolle des Wis-
senschaftlich humanitären Komitees in Mün-
chen gefunden. Es war der erste Schwulen-
verband, der von 1902 bis 1908 in München
wirkte, Freizeitveranstaltungen organisierte
und bei Erpressungsfällen Rechtsberatung
gewährte. Gleichzeitig versuchte der Einzel-
kämpfer August Fleischmann mit einfachen
Worten in seiner Schwulenzeitschrift „See-
lenforscher“ das Volk über die Gleichwertig-
keit von homo- und heterosexueller Liebe
aufzuklären. Die meisten Schwulen Münchens waren jedoch unorganisiert und trafen sich in Parks und
auf Klappen, wie dem Toilettenhäuschen auf dem Stachus.
Weitaus weniger wurden frauenliebende Frauen wahrgenommen. In der männerdominierten Gesell-
schaft wurde Ihnen eine eigene Sexualität nicht zugebilligt,
August Fleischmamnn vielmehr galt Frauenliebe als Krankheit. Das zwang Lesben
zu Doppelleben und Maskierung.
1887 eröffnete das Fotoatelier „Elvira“ seine Pforten,
Treffpunkt der besseren Gesellschaft und der Künstlersze-
ne. Dahinter stand das Engagement der Fotografinnen,
Juristinnen, Künstlerinnen und Frauenrechtlerinnen Ani-
ta Augspurg und Sophie Goudstikker, die bis 1899 für alle
sichtbar als Paar zusammenlebten. Anita Augspurg lebte
und wirkte mit Lida Gustava Heymann dann sozial und
rechtlich für Frauen bis zu deren Exil 1934 in der Schweiz. Im
München der 20er Jahre führte die Künstlerin und Autorin
Christa Winsloe einen Salon, ihre Frauenliebe war bekannt,
sie lebte mit der bekannten Journalistin Dorothy Thomp- Anita Augspurg (links)
son zusammen. Zu ihren Freunden zählten Therese Giehse, und Gustava Heymann
Klaus und Erika Mann, und Sinclair Lewis.

Aber schon in den 20er Jahren veränderte sich


das liberale Klima. Die Nationalsozialisten zer-
störten die Erfolge der ersten Emanzipationsbe-
wegung radikal und in kurzer Zeit. In Bayern fan-
den die ersten Großrazzien statt. Homosexuelle
wurden zu Tausenden denunziert, als Staats-
feinde verfolgt und in Gefängnisse gesteckt oder
Christa Winsloe verschwanden mit dem rosa Winkel im Konzent-
rationslager.

Franz Kopriva war einer der Opfer dieser Razzien, weil er auf einer der berüchtigten
Rosa Listen der Polizei geführt wurde. Im Oktober 1934 nahmen Beamte eines Son-
dereinsatzkommandos ihn und einen Freund zu Hause fest und sperrten ihn in das
KZ Dachau. Dort musste er mehrere Wochen verbringen. Das Ziel der Nazis war seine
Umerziehung zum Heterosexuellen.

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CSD Pride Guide 210x142 27.05.2008 17:06 Uhr Seite 1

Special Guided Tours


für Lesben und Schwule
Von Rainer Werner Faßbinder bis Rosa von Praunheim, von „Cabaret“ bis zur hoch-
dekorierten Trilogie „Die Manns“ – die lesbisch-schwule Perspektive in der Traum-
fabrik. Werfen Sie einen speziellen Blick hinter die Kulissen von Film und Fernsehen.
In diesem Jahr finden die Special Touren am 9. - 11. Juli jeweils um 13.00 Uhr statt.
Im Anschluss kann das 4 D Erlebnis Kino besucht werden.

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Hinter dem Horizont“!
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19
Im KZ Dachau ließen mehr als 120 Män-
ner mit dem Rosa Winkel ihr Leben.
Diejenigen, die frei kamen, waren für
ihr ganzes Leben von der dort erfah-
renen Erniedrigung geprägt. Sie erhiel-
ten nie eine Entschädigung und galten
weiter als Gewohnheitsverbrecher. Franz Kopriva
Die Adenauer-Zeit war bieder und
muffig. Trotz aller Repression ließen
sich die Homosexuellen nicht unterkriegen und so machten auch in München die ersten Bars und Saunen auf: seit den 50er Jahren gibt es
die „Teddy-Bar“, seit den 60er Jahren gehörte Cosy Piero mit ihren Lokalen zum festen Bestandteil der Münchner Szene.

20 Jahre nach Kriegsende war der gesellschaftliche Umbruch längst überfällig. Die Stu-
Cosy Piero dentenrevolte der 68er und die neue Frauen- und Lesbenbewegung forderte ihn laut-
stark. Die sozialliberale Koalition in Bonn liberalisierte den § 175. Bald gründeten die
ersten Schwulen- und Lesbengruppen die Homosexuelle Aktion München (HAM) und
die Teestube als erstes Zentrum am Glockenbach.

Trotz allem Aufbruch gab es doch auf viel Gegen-


wind. Unvorstellbar heute, dass 1974 die CSU-nahe
Hanns-Seidel-Stiftung in ihrer Ausstellung „Angriff
auf unsere Demokratie“ das harmlose Flugblatt ei-
ner Münchner Schwulengruppe präsentierte. 1972
verstieg sich der Vorsitzende des König-Ludwig-
Clubs gar zu der Drohung, notfalls durch eine Be- Helmut Berger
setzung von Schloß Neuschwanstein die Pläne des
schwulen Filmemachers Lucchino Visconti zu vereiteln. Gedreht wurde dann doch, mit
Helmut Berger in der Hauptrolle.

Die meisten lesbischen Frauen waren solidarisch mit heterosexuel-


len Feministinnen, 1973 gründeten sie das erste Frauenzentrum. Sie
begannen, das heterosexuelle Frauenbild ebenso wie das Männlich-
keitsverhalten der Schwulen infrage zu stellen, und bildeten eigene
Gruppen in der feministischen Frauenszene. 1978 fand eine Infor-
mationsveranstaltung des Frauenzentrums mit anschließendem
Fest im ehemaligen „Schwabingerbräu“ nahe der Münchner Frei-
heit zum Thema „Frauenbeziehungen, Frauenliebe“ mit ca. 2000
Teilnehmerinnen statt. 1983 organisierte die FrauenLesbengruppe
„Gegenwind“ den Kongress „Gegen Krieg und Männergewalt“ auch
als Vorbereitung zum 1. Frauenwiderstandscamp im Hunsrück nahe
der größten Stationierungsbasis von Cruise Missiles in Europa. Les-
ben waren ein wesentlicher Teil der autonomen Frauenbewegung,
sie waren sogar meist die treibende Kraft. Zwischen 1973 und 1990
entstanden über 30 Frauenprojekte in München, von denen einige Frauenwiderstandscamp Hunsrück
heute noch maßgebliche frauen- und lesbenbezogene Arbeit leis-
ten.

Thomas Niederbühl, CSD 1995 Münchens Schwule formierten sich 1980 zur ersten Stonewall-De-
monstration, dem Vorläufer des CSD. Gemeinsam mit den Lesben
gab es 1985 ein erstes Kulturfestival „Viorosa“. 1986 wurde „Lesben-
telefon e.V.“ gegründet und der erste schwule Infoladen „SchwuKK
e.V. in der Müllerstraße eröffnet. 1984 entstand die AIDS-Hilfe, 1990
trat die „Rosa Liste“ als europaweit erste schwullesbische Wahl-
vereinigung an und entsendet seit 1996 einen Stadtrat. Großereig-
nisse wie das Chorfestival 1997 und die Eurogames 2004 wurden
von Münchner Gruppen ausgerichtet und verbinden die lesbisch-
schwule Community. Sie fanden enorme Beachtung und zeigen,
dass Lesben und Schwule nicht mehr zu übersehen sind.
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Ausstellung zur lesbischen und
schwulen Geschichte beim
Sportfest der Toleranz
Das „Team München“, der schwullesbische Sportverband, orga-
nisiert ein Sportfest für alle im Sinne der Toleranz und Gleich-
berechtigung. Das forum homosexualität beteiligt sich an dieser
offiziellen Rahmenveranstaltung zur 850-Jahr-Feier Münchens
mit einer Ausstellung. Wer eine Erholungspause zwischen den
Sportveranstaltungen braucht, kann sich eine kleine Reise durch (Schmeckt auch Heteros.)
die lesbische und schwule Geschichte Münchens gönnen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Egal ob schwul, lesbisch oder hetero:
Anton-Fingerle-Bildungszentrum, Was zählt, ist Ihre Lust auf unsere leckeren Speisen, die Sie jetzt noch
länger genießen können: von Mo bis Fr 11.30h-14h und Di bis Fr 18h-23h.
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23
Politparade: Sams   

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24
   tag, 12. Juli
Neue Streckenführung:
Wegen Bauarbeiten in der Residenzstraße müssen wir
die Streckenführung in 2008 leider etwas anpassen.
Nach dem Start am Marienplatz geht es weiter über m Politischer
Dienerstr., dann Neu!! über Schrammerstr,, Maffe-
istr., Promenadeplatz, Pacellistr. zum Lenbachplatz. Auftakt
Anschließend weiter wie in den letzten Jahren über Vertreter aus Politik und Szene neh-
Stachus, Sonnenstr., Sendlinger Tor, Blumenstr., Pesta- men Stellung zum
lozzistr., Müllerstr., Fraunhoferstr., Klenzestr., Gärtner- CSD-Motto 2008: „Brücken bauen – zu
platz, Reichenbachstr., Frauenstr., Isartor (hier erfolgt jedem Ufer“
die Ableitung der Fahrzeuge), Tal zurück zum Marien-
platz!
m CSD-Politparade
Pünktlich um 12 Uhr wird Rosa Lis-
te Stadtrat Thomas Niederbühl den
Startschuss zur großen CSD-Politpa-
rade 2006 geben und zusammen mit
Schirmherr OB Christian Ude den Zug
anführen. Dauer des Zuges ca. 3 Stun-
den!

m Politischer
Abschluss
Marienplatz, ca. 15.30 Uhr
Mit den Ansprachen von
Schirmherr Oberbürgermeister
Christian Ude
und Rosa-Liste-Stadtrat
Thomas Niederbühl

Mitmachen & anmelden


Die Teilnahmebedingungen und Anmeldeunterlagen ste-
hen für euch auf unserer Website www.csdmuenchen.de
zum Runterladen bereit.
Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 18. Juni 2008, spätere
Anmeldungen sind möglich, können aber nicht mehr bei
der Positionsauslosung berücksichtigt werden.

Die Positionsauslosung am 19. Juni live auf Radio


Uferlos 92,4 MHz (im Kabel 96,75 MHz) statt!
Der CSD München und Uferlos – Münchens schwul-
lesbisches Radiomagazin - losen am Donnerstag, den
19. Juni, „live on air“ zwischen 21 und 22 Uhr die Parade-
positionen aller bis dahin angemeldeten Teilnehmer aus.
Kommt ins Studio in der Gravelottestraße 6 oder schaltet
euer Radio ein.
25
CSD-Straßenfest, 12. – 13. Juli
Marienplatz Am Samstag erwartet Euch ein bunt-ge-
mischtes Kulturprogramm (siehe Seite 28), der Sonntag steht ganz
im Zeichen des legendären Pumps Race (siehe Seite 31).

Gastropartner Marienplatz:
1 BAU (www.bau-munich.de)
2 NIL (www.cafenil.de)
3 Deutsche Eiche (www.deutsche-eiche.com)
4 Thermer Party- und VA-Service (www.party-thermer.de)
5 Prijak Clubgastronomie im Jazzclub Unterfahrt
6 Krajdlova (orientalische Spezialitäten)
7 Café am Marienplatz
8 CuBar (www.cubar-muenchen.de)
9 Magners Irish Cider (www.magnerscider.com)
E1 Prijak Clubgastronomie im Jazzclub Unterfahrt
E2 Rosner (gebrannte Nüsse und Süßes)

Zwei Tage Rindermarkt: Münchens beste Szene-DJs erwarten Euch!


Gastropartner Rindermarkt:
9 VA-Service Inge Schmid
10 Velazquez (orientalischer Stand)
11 Deutsche Eiche (www.deutsche-eiche.com)
12 Coellner im Paragraph (www.coellnerimparagraph.de)
13 Reisezeit (www.reisezeit-online.de)
14 Olé Madrid
15 Rhino‘s (www.rhinos-energy.com)

DJ Line Up Rindermarkt
Sa, 12.7.
12-16h: DJ Martin (easy listening)
16-19h: DJ Francesco Diaz (Ministry of Sound)
19-22h: DJ Cambis (Blub Club, POOL)
So, 13.7.
Infostände: gagierte Szeneunternehmen 12-16h: DJ JAMES (Die Carmens)
16-19h: DJ Lärmio (Candykitchen27)
stellen Ihre Angebote an Infoständen in der Rosenstr.
und auf dem Marienplatz (hinter der Bühne sowie vor 19-22h: P
 oenitsch & Jakopic - DJ Set & LIve
Rischart) vor. Eine aktuelle Übersicht erhalten Sie auf Act ( Blauephase / Discoarzt) 
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27
Das CSD-Kulturprogramm,
Samstag, 12. Juli 16-22 Uhr
Auf der großen CSD-Bühne am Marienplatz geht ab 16.00 Uhr die Party
los. Das diesjährige Line-up verspricht beste Unterhaltung.

Die Moderation ist in diesem Jahr ein get-togehter der queeren Münch-
ner Improvisations-Theater-Szene: Maria Maschenka (Fastfood Theater)
und Christian Steinfelder (Tatwort Improvisationstheater) unterhalten
zwischen den musikalischen Darbietungen mit der ein oder anderen
Überraschung.

 Katharina Franck
Katharina Franck hatte noch nie ein Problem damit,
mit ihrer Musik Menschen zu erreichen. Schon mit
den Rainbirds schrieb sie in den 80ern wunderschöne
Popsongs; zu den bekanntesten gehört „Blueprint“, der
heute noch auf den Radio-Playlisten einen Stammplatz
hat. Ihrem Solodebüt von 2006 wird demnächst ein
weiteres Album folgen, auf dem man neue Songperlen
von einer der feinsinnigsten Songwriterinnen Deutsch-
lands hören kann. 
http://katharinafranck.de Paula
http://www.myspace.com/katharinafranck Als vor 8 Jahren das neue Jahr-
tausend begann, lieferte Paula
den passenden Soundtrack dazu:
elektronische Popmusik ohne
Schnickschnack, eine musika-
 Oscar Loya lische Himmelfahrt Richtung
Aus einem südkalifornischen Lationviertel hat es Os- Zukunft. Wir haben Glück, dass
car Loya mit 24 Jahren nach New York gezogen, um Paula immer noch da ist und das
seinen grossen Traum vom Showstar zu verwirklichen. sogar mit einem neuen Album. Die
Schon nach kurzer Zeit stand er auf den Musicalbühnen Texte sind erwachsener gewor-
des Broadway und hat von dort aus den Sprung auf die den, immer noch schnörkellos,
Bühnen von HongKong bis Wien geschafft. Jetzt ist er und auch der Sound findet seine
in München gelandet und lädt uns mit seiner unterhalt- Kraft in überzeugender Einfach-
samen Mischung aus Latin, Pop und Funk zum tanzen ein. heit. So wie gute Popmusik halt
sein muss.
http://www.oscarloya.com  http://www.paula-musik.de
http://www.myspace.com/oscarloya

 Scream Club
Während der letzten Jahre eroberten Cindy Wonderful
und Sarah Adorable die (Queer-)Welt beinahe im Sturm.
Ihre Songs berühren Herz, Hirn und Körper und sind von
Musikgenres wie Electro, Hip-Hop, Pop und Punk beein-
flusst. Mittlerweile hat sich rund um Scream Club aus
Olympia, Washington eine große Fangemeinde gebildet.
Im übrigen haben sie bereits u.a. mit Peaches und Beth
Ditto (The Gossip) zusammengearbeitet.
http://www.screamclub.com
http://www.myspace.com/screamclub

28
Zeigeist
Das Art-Perfor-
mance-Kollektiv
Zeigeist nutzt
das Potential
von Synthiepop
 Steffi List
Steffi Blond aus der Gegend von
und macht es zu Schweinfurt, vielen bekannt
einem Teil Ihrer Shows, in der Einflüsse von Film über aus Stefan Raabs Casting-Show
Mode zu Musik eine Rolle spielen. Eingehüllt in Wolken 2007/2008 SDSDSSWEMUGABRT-
aus Federn, gigantische Schneebälle, Haute Couture LAD, in der sie den 3. Platz belegte, wird die Frauen-
und Kunstblut, ist ihre makabere Performance visuell front dieses CSDs unterstützen. Bevor sie Single ihre
überwältigend. Begleitet von wummernden Synthi- erste Single „Inside Out“ herausbrachte, hat sie 15 Jah-
klängen singt das Duo auf eine Art und Weise, die emp- re Erfahrung als Frontsängerin in diversen Coverbands
findliche Betrachter durchaus zerfetzen könnte gesammelt. Beim CSD wird sie uns mit ihren selbst
http://www.myspace.com/thezeigeist geschriebenen Rocksongs einheizen.
http://www.zeigeist.eu. http://www.steffi-list.de
http://www.myspace.com/blond_steffi

 MEN (J D Samson und Jo


Fateman von Le Tigre)

Volunteers gesucht!
MEN ist ein DJ/Produzenten Team,
das aus JD SAMSON und JOHAN-
NA FATEMAN der New Yorker
Ihr habt zwischen dem 11. und 12. Juli Zeit und Lust, verantwor-
feminist-punk-electronic-band tungsvolle Aufgaben zu übernehmen, dabei neue Leute kennen zu
Le Tigre entstanden ist. Während sich die Band eine lernen und Euch für die Community zu engagieren?
Schaffenspause gönnt, haben die beiden weiter ihre DJ Dann seid Ihr bei uns genau richtig! Das CSD-Team sucht
Leidenschaft ausgebaut und kreieren Beats und individu- Verstärkung für folgende Aufgabenbereiche:
elle komplexe Remixe als Duo MEN. MEN vermischen Pop, ■ Security ■ Promotion
Rap, Disco, Dance und feministische Clubsounds zusam-
■ Aufbaukoordination
men mit ihren eingenen Remixen und MashUps.
■ Künstlerbetreuung
http://www.myspace.com/mrandmrsmen
Bei Interesse wendet Euch an Susanne Madee per E-Mail
http://www.myspace.com/djjdsamson
„volunteers@csd-munich.de“ oder telefonisch (089) 719 401 87.
Wir freuen uns auf Euch!

29
CSD-Rathausclubbing, 12. Juli, 22-5 Uhr
Karten im VVK bei Max & Milian (Ickstattstr. 2 / 260 33 20), Lillemors (Bar-
erstr. 70 / 272 12 05), bei allen an München Ticket angeschlossenen Vorver-
kaufsstellen und natürlich im Internet unter www.muenchen-ticket.de

Groundfloor: Open Air Floor


im Rathausinnenhof geht es „oben ohne“
in eine durchtanzte Sommernacht

1 1 Open Air Disco


alltime hits
from yesterday - today
DJ: Der Gute (Easy Listening/
Soul City/NY.Club)

2 First Floor: get rid!


any gender is drag party - never mind the
sex pistols, here´s the gender revolvers mit
elektropopunkrock, bartbar, schminkecke
und bildauflösung.
DJane: Anne, www.get-rid.de

2
Second Floor:
Ballroom, Balkan, Latin. Disco
und Chillen
5 4 GrandChoice DETOX
Hot Tunes
balkansisters vs. latin
3 4 Chill out-Lounge
Detox the day,
grooves vs. discobeats Party the night

5
Zu heftig am Feiern?

3 Classic Ballroom
Paartanz von Cha Cha
GrandChoice DETOX hilft
leichter durch die Nacht zu kommen. 
Cheers,
Eure „Generation Smoothie“
bis Tango mit DJ Bernd
(LUST)

6 Electrofloor
(präsentiert von Harry Klein)
Topfloor: Cats on the roof
ANA (HarryKlein/dj-ana.de/
München),
SISSI (Harry Klein/München),
ppF (Garry Klein/München) 6 7
Visuals: Heiligenblut (Har-
ryKleinBooking/München)
www.harrykleinclub.de
7 1001 nights
www.1001-nights.biz

30
Sonntag 12.08, 12–23 Uhr
Pumps Race® 2008
auf dem Marienplatz
präsentiert von Piggy & Gene
Schrilles Spektakel, Spiel mit den Klischees, heimlicher Höhepunkt ... Das
Pumps Race hat seit seiner Premiere 1998 viele Untertitel erhalten. Was
bleibt ist, dass es sich zu einem echten Münchner Original entwickelt hat
und nicht mehr von unserem CSD wegzudenken ist.
Zehn Teilnehmer/innen in schrillem Outfit und hohen Pumps liefern sich
aufdem Marienplatz ein Wettrennen rund um die Mariensäule. Dass alleine
wäre natürlich viel zu einfach, deshalb müssen die Läufer/innen zusätzlich
Zwischenaufgaben lösen wie Handtaschenzielwurf oder über eine 3 Meter
hohe Leiter klettern.
Präsentiert und moderiert wird das Pumps Race 2008 wieder von Münchens
erfolgreichstem Travestie-Duo “Piggy & Gene” und ihren Gästen. Surprise,
surprise!!!
 
Programm
m1 2-14 Uhr: Nett zusammen sitzen, bei lecker Bierchen. In fremden
Ehen rumpfuschen oder sich einfach auf dem Marienplatz treffen und
sich freuen, auf den Pumps Race 2008!
m1 4-16 Uhr: Piggy, Gene & Friends.
Umrahmt wird das Pumps Race von einer Travestieshow vom Feinsten.
Piggy & Gene mit Stars und Sternchen auf Highheels, der Miss Pumps-
race 2007, Hilde Hügel, Baby Bubble, Daphne de Luxe und Kim Davis aus
den USA!
m1 7-19 Uhr: Das Pumps Race 2008
Das Rennen als eigentlicher Höhepunkt startet gegen 17 Uhr. Wer
kommt am schnellsten durch das Übungsparcour? Außerdem müssen
sich die Teilnehmer/innen noch beim Karaoke-Wettbewerb und der
einen oder anderen Zusatzübung auf der Bühne beweisen! 
m 19-22 Uhr: DJane Gigi la Rue (Schlager Ramba Zamba)
 
Mitmachen
Einige Startplätze halten wir bis zum Veranstaltungstag frei! Wer also
beim Pumps Race 2008 mitmachen möchte, meldet sich am Sonntag,
13.7., zwischen 14:00 und 14:30 Uhr am Bühnenbackstage-
eingang auf dem Marienplatz und kann sich dort bewerben. Vorausset-
zungen sind (1) Pumps mit mindestens 8 cm Höhe und (2) ein möglichst
schrilles Outfit. Bei mehr BewerberInnen als freien Startplätzen entscheidet das Los! Ein Anspruch auf
Teilnahme besteht nicht! Wir wünschen viel Glück!!!
 

31
CSD-PRIDEWEEK (5.-13. Juli)
Samstag, 5.Juli, 14-22 Uhr Mittwoch, 9. Juli, 19:30 Uhr
3. Lesbisches Angertorstraßenfest Kamingespräch: „Lieber Schwuchtel als Kanake?“ -
GET THE PARTY STARTED! Strategie der Ausgrenzung
Das offizielle Opening Event zum Christo- DIE LINKE.queer München lädt ein zum
pher Street Day 2008! Für Lesben, Schwu- Kamingespräch mit Gästen. Jung gegen
le, Transgender, Hetero- und Bisexuelle, Alt, Flüchtlinge und MigrantInnen gegen
Neugierige, FreundInnen, Bekannte und deutsche Staatsbürger, Beschäftigte gegen
Nachbarn! Special event: Die Koordinie- Erwerbslose, jede Woche geistern neue
rungsstelle für gleichgeschlechtliche Le- Phantome durch die Medien, werden neue Gegensätze inszeniert. Entspricht dies den
bensweisen präsentiert exklusiv das erste tatsächlichen Gegebenheiten und spielen auch Lesben, Bisexuelle, Schwule, trans- und
Lesbenhandbuch der Landeshauptstadt intersexuellen Menschen mit oder wird mit ihnen gespielt? Wie sieht es aus mit der
München! Für das leibliche Wohl sorgen Solidarität in der Community?
u.a. die Prijak Clubgastronomie und das Café Selig . An vielen Infoständen sowie im Ort: großer Saal im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80 Rgb., 80336 München
LeTRa selbst kannst Du dich über das lesbische München informieren. www.letra.de http://www.dielinke-muc.de

CSD-Sonderaktion im Juli Donnerstag, 10. Juli, ab 19.30 Uhr


Syphilis-Schnelltest bei Checkpoint München Der Vorstand der Münchner Aids-Hilfe kocht…..
Die Syphilis ist eine sexuell übertragbare Erkran- …ein Benefizessen im Café Regenbogen
kung, die sich insbesondere unter schwulen Män- (Lindwurmstr. 71, U3/6 Goetheplatz)
nern stark verbreitet. Unbehandelt kann sie (auch Unser Vorstand muss über alles Bescheid
noch Jahre nach der Infektion) zu schweren Krank- wissen, viele Entscheidungen treffen und
heitssymptomen führen. Eines der Probleme ist, vieles können im engagierten Ehrenamt.
dass die Betroffenen oft nicht merken, dass sie Aber können sie auch kochen? An diesem
sich infiziert haben. Zu wissen ob man sich infiziert Abend werden Sie es beweisen. Drei Hobby-
hat wäre schon daher von großem Vorteil, weil die Syphilis mit Antibiotika gut zu behan- köche und eine Ernährungswissenschaftlerin
deln ist. Den gesamten Juli besteht bei Checkpoint München zu den normalen Öffnungs- werden eine ausgewählte Speisenkarte zusammenstellen, sie werden uns zeigen wie
zeiten Montag und Donnerstag von 17-20 Uhr die Möglichkeit, kostenlos und anonym schön es ist am Herd zu schwitzen, und wie gut ihnen die Kochmützen stehen. Der Erlös
einen Syphilis-Schnelltest durchführen zu lassen: www.checkpoint-muenchen.de geht natürlich an die Münchner Aids-Hilfe e.V. www.muenchner-aidshilfe.de

Montag, 7. Juli, 19:30 Uhr Donnerstag, 10. Juli, ab 19:30 Uhr


Diskussionsveranstaltung der Schwusos München gayBC goes real, im Chic-Saal (Pestalozzistr. 20)
Auf einer Augenhöhe – Die Zeit ist reif für Gleichstellung! gayBC ermöglicht allen schwulen und les-
im Wintergarten des „Foyer“ (Oberanger 38) bischen xingBC-Mitgliedern sich gegenseitig
Die SPD-Landtagsabgeordnete und erneute Spitzen- kennenzulernen und zu vernetzen. Eingeladen
kandidatin der Münchner Schwusos, Adelheid Rupp, sind auch alle Mitglieder schwuler/lesbischer
wird u.a. mit Dietmar Holzapfel (Deutsche Eiche), Peter Berufsverbände, Stammtische usw., die gayBC
Ambacher alias Miss Piggy und Michael Adam (Bürger- für ihr Networking nutzen wollen. Wir feiern exklusiv im chic-saal, mit Empfangspro-
meister Bodenmais) über mögliche Akzente in der kom- secco, bei bester Stimmung netzwerken, ratschen, tratschen, flirten… Nichtmitglieder
menden Legislaturperiode des bayerischen Landtags sind uns auch herzlich willkommen. Infos unter https://www.xing.com/net/gaybc/
sprechen.
Welche Themen betreffen Lesben und Schwule? Wie
soll die Gleichstellung mit Heterosexuellen konkret
Donnerstag, 10. Juli, ab 20 Uhr
ausgestaltet werden? Mit wem kann noch zusammen SAUNA PARTY
gekämpft werden? Diese und Eure Fragen werden The- mit Alex Baresi
ma sein. in der Deutschen Eiche
www.schwusos-muenchen.de (Reichenbachstr. 13)
Fetish-Show | Live-Performance |
House/Club-Sound
9. - 11. Juli, jeweils 13 Uhr www.deutsche-eiche.com
Special Tours durch die Bavaria Filmstadt
Berühmte Regis-
seure wie Rainer
Werner Fassbin-
der oder Rosa von Freitag, 11. Juli, ab 19:30 Uhr
Praunheim haben Informationsabend von VIVA TS
hier ihre Filme ge- Eingeladen sind A L L E, die sich mal über das Thema Trans-
dreht. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr bietet sexualität, Geschlechterzugehörigkeit informieren wollen. Wir
die Bavaria Filmtour auch heuer wieder eine spezielle würden uns sehr freuen, möglichst viele Begrüßen zu dürfen.
Führung aus lesbisch-schwuler Perspektive an. Wei- Für Getränke ist gesorgt. Treffpunkt sind die VIVA - Räume in
tere Infos auf www.filmstadt.de der Baumgartnerstr 15 (MVG Haltestelle Herzog-Ernst-Platz).  www.vivats.de

32
Freitag, 11. Juli, ab 19:30 Uhr
L-World-Party - CSD-Warm-Up
in der Freiheizhalle
Live: ELLI & Band – DJs: MEN (aka Jo & JD
from Le Tigre/New York) | CONNI
www.l-world-club.de
 CSD-Specialtip:
Freitag, 4. Juli, 21 Uhr: THE MAGNETIC FIELDS in der Freiheizhalle
THE MAGNETIC FIELDS gibt es bereits seit 1993, sie gelten als die Vorreiter
des queeren Folkpops - lange vor den Hidden Cameras oder Antony & The
Johnsons haben THE MAGNETIC FIELDS Lieder über alltägliches und unge-
wöhnliches in gleichgeschlechtlichen Beziehungen geschrieben, darunter
kleine Popperlen wie „I thought you were my boyfriend“. Nicht umsonst
wertet der Rolling Stone die 69 Love Songs unter den besten 50 Alben der
Musikgeschichte...  www.queerbeat.de

Samstag, 12. Juli 2008, ab 20 Uhr


Couplet AG trifft Schwuhplattler
im Wirtshaus im Schlachthof
Freitag, 11. Juli, ab 21 Uhr (Einlass 20 Uhr) Großer Satire-Abend mit den „Schwuhplatt-
no-difference! Party-Bus lern“ und der Musikkabarettformation „Die
Die coolste CSD-Warmup-Party für alle Couplet-AG“.
bis 27! Wir fahren wieder queer durch die Mit einem Abend der ganz besonderen Art
Stadt und feiern uns warm für den CSD. überraschen in einer einmaligen Mischung
Abfahrt um 21:00 Uhr, Blumenstraße 11, die einzige schwule Schuhplattlergruppe
vorm LesBiSchwulen Jugendzentrum. der Welt, die „Schwuhplattler“ und die bay-
Bereits ab 19:30 Uhr Happy-Hour im erische Musikkabarettformation „Die Couplet-AG“. Unter „Couplet-AG trifft Schwuh-
Jugendzentrum mit günstigen Getränkepreisen. Bus-Tickets: im Vorverkauf 7€ für di- plattler“ präsentieren sie einen Abend voller musikalischer, tänzerischer und verbaler
versity Mitglieder, 8€ für Nicht-Mitglieder, Resttickets an der Abendkasse. Vorverkauf Erlebnisse. Vorverkauf: Wirsthaus im Schlachthof (Tel.: 0 89 / 72 01 82 64,
im LesBiSchwulen Jugedzentrum, Blumenstr. 11, 1. OG zu den Öffnungszeiten. Weitere eMail: ticket@kultur-im-schlachthof.de) oder über MünchenTicket.
Infos auf www.nodifference.de
Samstag, 12. Juli 2008, ab 21 Uhr
Freitag, 11. Juli 2008, ab 22 Uhr Piggy & Genes CSD Pride-Party 2008
AMAZONAS CSD-warm up party for women im Oberangertheater (Oberanger 38)
im „2rooms“, Neuhauserstr. 47 CRYSTAL & GLAMOUR lautet das Motto!
gay&trans are welcome Welcomedrink! Catwalk, Ballsaal, Loun-
Eintritt: 8,00€ gearea, Bars und Garden till 11.oo pm! Mit
incl. ein Glas Prosecco Dancefloormusic (DJ JAMES). Coole Jungs
Infos: www.amazonasmuc.de tanzen bis sie Feuer fangen ( burn to be
alive). Techno/House-Floor im Basement
(DJ´s FreakFrau & L`enfant terrible). Special
guests: Kim Davis aus New York, Daph-
ne de Luxe, Baby Bubble, Piggy & Gene.
Tickets: 15€ , VVK im Glockenbach in der
Pestalozzistr., Schlagerbar Prosecco in der
Theklastr. www.piggy-gene.de

Samstag, 12. Juli 2008, ab 22 Uhr


VERY PRIDE NIGHT 2008
Samstag, 12. Juli, 10 Uhr im 2rooms, Neuhauserstr. 47 (Eingang
Ökumenischer CSD-Gottesdienst 2008 Herzog-Wilhelm-Str.)
in der St. Lukas Kirche am Mariannenplatz (S-Bahn Isartor oder Tram17) Pünktlich zum CSD München haben sich
„Brücken bauen - zu jedem Ufer“ die beiden erfolgreichen Veranstalter
„Brücken bauen“ - haben wir damit nicht schon genug schlechte Erfahrungen gemacht? - Dominik (Klosterklub) und Cambis (POOL)
Abweisung, Enttäuschungen, Verletzungen? Ist das Thema für mich schon durch, habe ich vereint, um eine sexy House Party auf die
resigniert? Oder will ich mich noch mal neu darauf einlassen? Vielleicht kann der CSD-Got- Beine zu stellen: die VERY PRIDE NIGHT
tesdienst zu diesen Fragen seinen ganz eigenen und unverwechselbaren Beitrag leisten. 2008 im 2rooms. Am CSD Samstag ab
„zu jedem Ufer“ - Geht‘s da um absolute Toleranz zu jedem und allem? Wie queer- 22 Uhr, feinste House Music von den DJs
freundlich und tolerant sind Christen wirklich? Eingeladen sind alle Lesben und Schwule, Francesco Diaz (Ministry of Sound), Cambis
sowie ihre Freundinnen und Freunde. (Blub Club / POOL) und Danni Matin (Klos-
Willkommen sind Christen, religiös Interessierte, Suchende und Zweifler. Alt-katho- terklub), heiße GoGos (Terrorschwestern
lische, anglikanische, evangelisch-lutherische, evangelisch-reformierte und römisch-ka- / FFM und Zimt & Zucker / Berlin), Live
tholische Christinnen und Christen bereiten den Gottesdienst vor. Visuals und leckere Welcome Drinks. Die beliebte POP Party wird dieses Jahr auf dem
http://www.csd-gottesdienste.de/ zweiten Floor mit DJ Brother Louie (Popparty) für extra Stimmung sorgen. Eintritt: 15
Euro. Für Express-Einlass zu 12 Euro: www.klosterklub.de.

33
UPCOMING EVENTS:
Freitag, 18. Juli, 17- 5 Uhr
Die lange Nacht der kurzen Filme-
Jung | lesbisch | witzig | bisexuell | kreativ | transgender | auf-
regend | heterosexuell | vielfältig.
Die „JuLes bei diversity“ und die „JuLes im Ragazza“ öffnen Tag
und Nacht ihre Pforten zum 12-stündigen Kurzfilm-Marathon.
Sei dabei! 17-23 Uhr im Ragazza/IMMA e.V., Jahnstr. 38, 80331 München, www.jules-
im-ragazza.de, 23 - 5 Uhr im LesBiSchwulen Jugendzentrum von diversity, Blumenstr.,
11 80331 München www.jules-bei-diversity.de. Eintrittspreis: nach Selbsteinschätzung
Samstag, 12.7., ab 22 Uhr (open end) 1-3€, Einlaß ab 16 Jahren!
Die große CSD-Party@NY.C. (Sonnenstraße 25)
Nonstop Party-Spaß mit den geilsten
House + Party-Sounds, den heißesten Go- Samstag, 16. August, 15-22 Uhr
Gos und Open Air Chill Out Lounge. Auf- Schwules Straßenfest in der Hans-Sachs-Straße
grund des riesigen Andranges im Vorjahr Rocken bis die Häuser wackeln - das Schwule Straßenfest
gibt es diesmal einen Kartenvorverkauf. 2008 in der Hans-Sachs-Straße. Das Sub feiert seinen
Eintritt im VVK € 8, an der AK € 10. 22. Geburtstag wieder mit einer grandiosen Straßenfete,
tausende Besucher werden dazu erwartet. Motto dieses
Auch in diesem Jahr nimmt das NY.C wieder Jahr: Die Erde bebt - die Liebe lebt!
mit seinem Mega-Party-Truck an der CSD
Parade teil. Wer gerne mitfahren möchte: www.schwules-strassenfest.de
Ab 28.6. liegt im NY.C eine Bewerbungsliste
aus. Am 7.7. erfahrt Ihr per Email, ob ihr
gewonnen habt. www.nyclub.de Sonntag, 14. September, 14 Uhr
run for life 2008
Samstag, 12. Juli 2008, ab 22 Uhr Wegschauen war gestern – Laufen Sie heute mit
DOUBLECROSS CSD-Edition (im Schrannenclub) gegen Aids!
Eintritt: VVK 8€ (Kraftakt/Cafe Glück) Die Münchner AIDS-Hilfe und Team München
AK 10€ incl.ein Glas Prosecco leisten bereits zum achten Mal mit dem Bene-
Infos: www.doublecross.eu fizlauf „run for life“ einen Beitrag zum Kampf
gegen Aids. Laufen Sie mit, wenn Schirmherr
Oberbürgermeister Christian Ude am Haus der
Kunst den Startschuss gibt. Die wahlweise 5 oder 10 km lange Laufstrecke führt durch
den Englischen Garten und endet wieder am Haus der Kunst. Anschließend findet auf
dem Parkplatz am Haus der Kunst ein Event statt. Treffen Sie unsere Botschafter, die
Schauspieler Hannes Jaenicke und Isabella Jantz zu einer Autogrammstunde.
Anmeldung und weitere Informationen: www.runforlife.de

Samstag, 29. November, 20 Uhr


2. Münchner Aids-Tanz Gala zugunsten der Münchner Aids-Hilfe e.V.
Sonntag, 13. Juli 2008, ab 22 Uhr Die Münchner Aids-Tanz-Gala im
Traditionelle CSD – Abschlussparty (im Oberanger-Theater) Staatstheater am Gärtnerplatz. So-
Nach dem Pumps Race heißt es listen der wichtigsten Tanzkompanien
wieder abheben mit DJ Juan! Deutschlands und Österreichs zu Gast
Tanzen und feiern mit coolen am Gärtnerplatz.
Boys & Girls / Man & Woman Alle Einkünfte und Spenden des
und den Beats der 70‘er, 80‘er & Abends kommen der unverzichtbaren
90’er. Alles bekannt und super Arbeit der Münchner Aidshilfe e.V. zu-
tanzbar, nicht nur für Ü 27. Eintritt frei. Beginn der Party 22:00 Uhr mit open end! gute. Als Moderator führt dieses Mal Christoph Marti alias Ursli Pfister alias unver-
www.oberangertheater.de gleichliche Zaza im „Käfig voller Narren“ am Gärtnerplatz durch den Abend. Karten
sichern ab 1. September 2008 unter Tel 089 / 21 85 19 60 oder an den Tageskassen der
Bayerischen Staatstheater. Mehr: www.muenchner-aidshilfe.de

Impressum:
Herausgeber: CSD München GmbH,
Lindwurmstr. 71, 80337 München, Tel.: (089) 54 333-211, Fax.: (089) 54 333-212, info@csd-munich.de,
www.csdmuenchen.de, V.i.S.d.P.: Alexander Kluge.
Redaktion & Beiträge: Christian Ude, Thomas Niederbühl, Rita Braaz, Conrad Bryer, Lars Fröhlich, Michael Tappe, Andreas Unterforsthuber, Alexander
Kluge, Nicole Neubert, Thomas Lechner, Olaf Gräfe, Diana Horn, Beppo Brem, Sophie Ruhlig, Christine Schäfer, Albert Knoll
Cover: Roswitha Gmeinwieser
Layout & AD: Sarah Jäckel, querformat.
Fotos (wenn nicht anders angegeben): Kerstin Rode, Horst Middelhoff, LEO-Archiv
Anzeigen: Kerstin-Claudia Rode (LEO, Rothmundstraße 6, 80799 München), Sophie Ruhlig (www.gayconsulting.de).
Anzeigen: Printoffensive München
Namentlich gekennzeichnete Artikel sowie Grafiken und Illustrationen dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung weiterverwendet werden! Die Abbildung
oder Erwähnung einer Person ist keinerlei Hinweis auf deren sexuelle Orientierung.

34
  
 

    

   
   
        
Bei Bluttransfusionen, beim Piercen oder Tätowieren, bei Missbrauch von Injektionsnadeln und in ähnlichen
Situationen kann es zu einem Blut-zu-Blut-Kontakt gekommen sein. Dabei besteht die Gefahr einer Infektion
0802/19114741(PEG-POS-WHAD 2008)

mit dem gefährlichen Hepatitis C Virus.


Agentur: Prais & Partner

Informieren Sie sich jetzt bei Ihrem Arzt oder unter: ").)#(
Photo: Udo Titz

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www.welthepatitistag.info, www.leberhilfe.org und www.hepatitis-care.de
Eine Initiative der Deutschen Leberhilfe e.V.. Leber O.K. – Leben O.K. 
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Telefon: 089/23 00 29 92
Fax: 089/23 00 29 94

www.moro-munich.com

Der CSD in Eurer Wirtshausbar


Erfrischung gefällig?
Am ganzen CSD Wochenende gibt es bei uns
die Caipi für 5,50 €.

Gut gestärkt in den Sonntag!


Am Sonntag von 11:00 bis 15:30 Uhr ist im Moro
Brunch-Time.

Unsere Öffnungszeiten zum CSD!


Freitag ab 17 Uhr
Samstag und Sonntag ab 11:00 Uhr
Die Parade geht direkt am MORO vorbei.

Das offizielle Moro CSD T-Shirt für 10,00 € ab


sofort im Lokal erhältlich
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