Bürger versammlung 2011

Nachholtermin aus 2010

- Informationen aus der Versammlung -

Dies ist eine weitere Veröffentlichung, welche ohne jedwede Fördermittel von Bund, Land oder Europäischer Gemeinschaft erstellt wurde, und im Gegensatz zu herkömmlichen geförderten Printprodukten durch Nutzung sog. "Social Clouds" jedermann weltweit kostenlos zur Verfügung steht! "Fördermittelbasiert" reichen die Geldmittel oftmals nur für die Erstellung von Printausgaben. Im Rahmen des üblichen sog. "CrossMediaKonzepts" wäre dann für Online-Versionen zusätzlich zu bezahlen. Da dies in der Regel unterbleibt/ unterbleiben muss, werden Printprodukte im Nachgang gegen (teures) Porto individuell versandt. Insofern verstehen wir unsere Online-Veröffentlichungen auch als Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz, denn es lässt sich ausdrucken, was wichtig ist. Ansonsten kann man die Informationen jederzeit wieder Online nachlesen. Diese Veröffentlichung erfüllt (bis auf das hier zu Speicherzwecken datenreduzierte Cover-Bild) die PDF-X/3-Spezifikation.

Informationen aus der Bürgerversammlung vom 21. Januar 2011

Blick von der Bühne in den Zuschauerrraum

Eslarns neuer Versammlungsraum mit "Dauernutzbarkeit" und technisch auf dem neuesten Stand.

Ist doch echt gelungen, oder? Eslarns neues "Kleines Kongresszentrum", wie wir immer wieder etwas frotzelnd berichteten, ist wirklich ein Kleinod geworden. Dabei wollte man diese "alte Turnhalle" noch gegen Ende der 1990er Jahre ersatzlos abreissen, und hätte dann wohl nicht mehr als ein paar Parkplätze, bestenfalls eine kleine Parkfläche dazugewonnen. Es wäre "eine Verschwendung" gewesen, wie der Grossteil der zur Bürgerversammlung Anwesenden mehr oder wenig deutlich zu erkennen gab. Noch nicht einmal 400.000.-- Euro haben hier wahre Wunder gewirkt, und aus der "alten Turnhalle" eine moderne, jederzeit nutzbare, energieeffiziente Veranstaltungshalle werden lassen. Eine exquisite Beschallungsanlage, wie auch aktive Heizkollektoren unterstützen neben dem Linoleumboden den Eindruck heimeliger Atmosphäre. Schön, dass wir diesen Veranstaltungsraum anlässlich der Bürgerversammlung vom 21.01.2011 auch einmal zu Gesicht bekommen durften.

Ohne passendes, professionelles Facility-Management wäre es aber auch nur die sprichwörtliche "halbe Miete", wie man heute erleben durfte, als der routinierte Schulhausmeister bewiess, auch die Beschallungsanlage und den Umstand einer noch fehlenden Garderobeneinrichtung "geregelt" zu bekommen. Selbst schuld, wenn Sie heute nicht zu denjenigen etwas über 100 Bürgerinnen und Bürgern gehörten, welche diesen neuen Veranstaltungsraum live erleben konnten. Wenn erst der neue Bühnenvorhang besorgt und eingebaut ist, können in dieser Halle auch wieder Theateraufführungen stattfinden. Wenn wir auch manchmal "sehr stark kritisieren", hier ist wirklich etwas geschaffen worden, was Eslarn "um Meilen voranbringt". Danken Sie es diesmal wirklich von Herzen der streitlosen, schnellen und professionellen Entscheidungsfreude des gesamten Marktgemeinderatgremiums, und der hier federführenden drei Bürgermeister! [mwz]

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01 Die Bürgerversammlung begann nahezu pünklich um 19.00 Uhr. Bis dahin hatten sich auch über 100 Eslarner Bürgerinnen und Bürger eingefunden, welche diesmal sogar namentlich bekannt sind, denn aufgrund einer Abstimmung über unsere Eingabe, wollte man wohl ganz sicher gehen, dass bei einer Ablehnung keinerlei rechtlichen Folgen zu befürchten sind. Also wirklich, wir – resp. ich, Michael W. Zach – schreiben zwar gerne auch einmal an höhere und höchste staatliche Stellen, in aller Regel aber nur dann, wenn mir auf Anschreiben nicht innerhalb einer immer höchst liberal bemes-senen Zeitspanne nicht geantwor-tet wird. Wozu haben wir in der Bundesrepublik Deutschland denn bis zur kleinsten Verwaltungseinheit „Gemeinde“ sehr gut bezahlte Beschäftigte, wenn gerade diese sich immer wieder „zieren“, angefragte Auskünfte zu geben? Hier erhielt ich dann, weil meine Eingabe im öffentlichen Interesse mit über 50 Stimmen zur Behandlung durch die Bürgerversammlung angenommen wurde, gegen Ende dieser Behandlung durch den Ersten Bürgermeister sogar noch eine persönliche Anmerkung derart, dass dieser Michael W. Zach in den letzten Jahren andauernd Eingaben und Beschwerden bis an höchste Stellen schreiben würde, jedoch bislang für die Marktgemeinde Eslarn alles in Ordnung war. Der Erste Bürgermeister empfand dies – so ich es richtig vernommen habe – als Bestätigung der ordnungsgemässen, korrekten Arbeit der Marktgemeinde Eslarn. Dem ist uneingeschränkt zuzustimmen, zumal es seit 2007 – wie ich dem Ersten Bürgermeister und den Zuhörerinnen und Zuhörern anlässlich mir zur Stellungnahme zur Verfügung gestellter Redezeit klarstellen durfte – sowohl auf seiten der Marktgemeinde Eslarn, wie auch auf meiner Seite „besser“ geworden ist. Eingaben an die Marktgemeinde Eslarn werden nun, ob schriftlich oder persönlich vorgebracht, schnell und höchst fachgerecht beantwortet/ bearbeitet. Gerade jüngeren Bürgerinnen und Bürgern möchte ich also, wie übrigens auch der Erste Bürgermeister mehrmals während der Versammlung, als auch gegen Ende der Veranstaltung nochmals erwähnte, durchaus raten sich bei jedweder Art von Problemen mit der Gemeindeverwaltung direkt an diese zu wenden. Referat des Ersten Bürgermeisters Beginnen wir nun aber mit dem Referat des Ersten Bürgermeisters, welcher zu Beginn auf die aktuelle Diskussion hinsichtlich der Ratschläge des sog. „Zukunftsrates“ der Bayerischen Staatsregierung Bezug genommen hatte. Er erwähnte die vielfachen Proteste, welche diesen Ratschlägen entgegenschlagen, weil es eben kein, in ein zwei Klassen geteiltes Bayern geben dürfe. 10

letztjährige Heimatfest, welches auch überregional Beachtung gefunden hat. Er dankte allen Mitwirkenden, ohne welches dieses Fest gar nicht möglich gewesen wäre. Dem möchten auch wir uns anschliessen, denn es steckte wirklich jede Menge Arbeit hinter diesem Fest. Ehrlicherweise müssen wir aber auch bemerken, dass man aus diesem, alle fünf Jahre stattfindenden Fest, noch weit mehr hätte machen können. Zwar darf die Marktgemeinde Eslarn gem. Art. 87 BayGO – wie Bürgermeister Gäbl nicht zuletzt auch gem. unserer Eingabe bzgl. der Vermarkung des Kommunbiers und der „Atzmannsee-Karpfen“ erwähnte – nicht gewerblich tätig werden, aber man hätte gem. unseren bereits vor, während und nach dem Heimatfest mitgeteilten Vorschlägen, durchaus dafür sorgen können, dass jetzt nicht unbedingt die Kosten für die Daseinsvorsorge (Wasser und Abwasser) hätten erhöht werden müssen. Aber sei's drum, dieses Fest ist vorbei, und die nächsten Feste dürfen dann ja auch gem. Art. 87 BayGO nicht zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger Verwendung finden. 2.Strassensanierung, Kinderkrippe, Demografischer Wandel, Gebührenkalkulation

In einem weiteren Teil verwies Bürgermeister Gäbl sehr ausführlich, aber vor allem mit einer 1. Das Eslarner Heimatfest für alle Zuhörerinnen und 2010 Zuhörer leicht nachzuvollziehenden „Beamer-PräsentaEslarn bezogen verwies Bürger- tion“ auf diverse Dinge, welche meister Gäbl noch einmal auf das wir Ihnen bereits in den

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02 einzelnen Mitschriften zu den Eslarner Gemeinderatssitzungen dargestellt haben. Lassen Sie uns nur erwähnen, dass die Oberdeckenteerung der „PfarrerBayer-Strasse“ und einiger Nebenstrassen 50.000.-- Euro gekostet hat, und im OT „Kreuth“ letztes Jahr 220.000.-Euro für ebensolche Massnahmen ausgegeben wurden. Die auch in dieser Bürgerversammlung gemachten Ausführungenzur „Kinderkrippe“ finden Sie in der entsprechenden Mitschrift zur Gemeinderatssitzung. Interessant waren vor allem die statistischen Angaben, welche hier erstmals komprimiert, dennoch aber leicht verständlich und vor allem die durch den Ersten Bürgermeister mehrfach erwähnte „demografische Entwicklung“ der Marktgemeinde Eslarn veranschaulichen konnten. Durch immerhin 22 Geburten in 2010 sei, so der Erste Bürgermeister, der Schulstandort Eslarn, wie auch die Kinderkrippe nachhaltig gesichert. Dennoch war nicht zu verschweigen, dass dieser erfreulichen Geburtenzahl im letzten Jahr 45 Todesfälle gegenüberstanden. Die auch für die Marktgemeinde Eslarn problematische Bevölkerungsentwicklung erklärte Gäbl mit einer grafischen Darstellung der „Eslarner Bevölkerungspyramide“. 26-50 1.069 Der Erste Bürgermeister verwies im Hinblick auf die notwendige Erhöhung der Wasserbezugskosten, sowie die Einführung einer Grundgebühr für die Abwasserentsorgung auf den Umstand, dass auch ein Minderverbrauch von Wasser weiterhin den Erhalt der Wasserver- und Abwasserentsorgungseinrichtungen samt Personal bedingt. Man könnte hier nicht einfach 10% „vom Klärwärter oder dem Wasserwart wegschneiden“, nur weil ein Minderverbrauch dies rechnerisch notwendig machen könnte. Für den zweiten Tiefbrunnen incl. Aufbereitungsanlage wurden nach Gäbl 1,5 Millionen Euro ausgegeben. Dies sei aber notwendig gewesen, weil die sog. „Stückberg-Quelle(n)“ witterungsabhängig sind, also vor allem bei hohen Niederschlagsmengen die Gefahr einer Verkeimung des Wassers deutlich erhöhen. Hier ist es dem Wasserwart jetzt möglich, aufgrund einer hochwertigen Anlagentechnik schnell umzuschalten, und Gesundheitsgefährdungen für Bürgerinnen und Bürger so gut wie möglich auszuschliessen. Besonders auch das Landratsamt lobt – vergleichend mit anderen Gemeinden – immer wieder das „hochqualifizierte, engagierte und hochmotivierte Personal der Eslarner Gemeinde“. Der Bürgermeister sinierte auch darüber, wie man der Bevölkerung gegebenenfalls die Notwendigkeit der entsprechenden Ausgaben für Technik und Personal besser verdeutlichen könnte. Hier brachte er – natürlich nur 10

Zwei Drittel aller Wegzüge aus Eslarn geschehen aus Altersgründen, und „enden“ für Eslarner Bürgerinnen und Bürger in Seniorenwohnheimen anderer Orte. Aus dieser aktuellen Bevölkerungssituation folgerte Gäbl, dass man sich zukünftig vor allem um die älteren Menschen, auf den Ortskern konzentrieren müssen, um Leben im Ort zu halten. Er verwies diesbzgl. auf die sog. „Leerstands-Offensive“ die durch die LAG „Brückenland Bayern-Böhmen“ (www.brueckenland.eu) – gefördert mit Mitteln aus dem EU-Programm „ELER“ (Programm für ländliche Räume) – demnächst neben zehn weiteren Gemeinden aus dem Landkreis Schwandorf auch in Eslarn anlaufen wird. Es handelt sich dabei um ein Modellprojekt, bei dem nicht der klassische Weg über ein Architekturbüro, sondern durch zusätzliche Einbeziehung junger Studienabsolventen diverser Fachbereiche, darunter Soziologie, Geowissenschaften, über auch Pädagogik gegangen wird. Wie Gäbl zudem ausdrücklich betonte, liegt dieses Modellprojekt der Bezirksregierung sehr am Herzen und wird zudem mit 80% gefördert. In diesem Zusammenhang lud der Erste Bürgermeister noch einmal zu der am 27.01.2011 (ab „Eslarner Alterspyramide“ 19.00 Uhr) durch das vom Trauungen/ Scheidungen 2010 Medienhaus „Der neue Tag“ im Sporthotel „St. Hubertus“ (Standesamt) (Schönsee) organisierten Podiumsdiskussion rund um „Leers0–15 429 tände“ etc. ein. 66-xx 603 51-65 609

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03 zum Spass – an, dass sich wohl jede/r Eslarner/in mehr als wundern würde, käme eines Tages aus dem heimischen Wasserhahn kein Wasser mehr. Zudem müssten Bürgerinnen und Bürger anderer Kommunen vergleichbarer Grösse z. T. weitaus höhere Gebühren zahlen. Die in 2007 bis 2010 durchgeführte Senkung der Wassergebühren, welche bei einigen Bürgerinnen und Bürger gem. Gäbl sicherlich die berechtigte Frage nach dem Sinn dieser nunmehr wieder rückgängig gemachten Gebührensenkung hervorrufen muss, erklärt sich durch eine zur damaligen Zeit bestehenden „Überdeckung“ der Kosten, welche gem. KAG (Kommunalabgabengesetz) entsprechenden Ausgleich fordert. Die Einführung der Jahresgrundgebühr für die Abwasserentsorgung wusste Gäbl dadurch zu rechtfertigen, dass diese zumindest kinderreichen Familien mit einem notwendigen Wassermehrverbrauch einen Vorteil bringt, aber gem. Berechnung des Dritten Bürgermeisters Illing (CSU) sich bei einem Mindestwasserverbrauch von 110 Kubikmeter/ Jahr rechnerisch gegenüber der sonst notwendigen Erhöhung der Kubikmeter-Gebühren, des sog. „Wasserzinses“ nahezu wieder ausgleicht. 3.Kommunale Verbindlichkeiten/ Kommunale Erträge Besonders aufmerksam empfanden es nicht nur wir, als der Erste Bürgermeister nicht nur zu allen bisher erwähnten Themen eine passende, übersichtliche Präsentation parat hatte, sondern auch die Entwicklung der Höhe der Kreisumlage, wie auch der gemeindlichen Verbindlichkeiten in deren Wandel von 2002 bis 2011 derart plastisch präsentierte. Entwicklung des Schuldenstandes von 2002 bis 2011 (jeweils zum 01.01. des jew. Jahres) 2002: 2003: 2004: 2005: 2006: 2007: 2008: 2009: 2010: 2011: 3.906.307.-3.922.410.-3.842.389.-3.866.099.-3.612.191.-3.346.478.-3.135.150.-2.938.628.-2.739.478.-2.544.164.-Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro 10

Damit – so Gäbl – haben die Eslarnerinnen und Eslarn bis jetzt 1.378.267.-- Euro an Verbindlichkeiten abgebaut, was bei seitdem vergangenen 2920 Tagen, einer Schuldenreduzierung von **470.-- Euro/ Tag entspricht. Verwaltungshaushalt 2011 Gesamtsumme: 3.965.000.-- Euro Die genaue Darstellung finden Sie anliegend! 4.Winterdienst – Situationsbezogene Anfragen Scheinbar besteht in unserer Marktgemeinde immer wieder das Problem, dass sich einige Mitbürgerinnen und Mitbürger vom „Winterdienst“ übergangen

fühlen. Der Bürgermeister wiess darauf hin, dass die Kolleginnen und Kollegen im Winterdienst deren Arbeit regelmässig hervorragend erfüllen. Es sei immer eine schwierige Aufgabe, den Anforderungen zur Vermeidung von „Gefahrenquellen“ gerecht zu werden. Gesetzlich bestünde hier gegenüber der Gemeinde kein Anspruch dass der Winterdienst 24/7 durchgeführt wird. Es handle sich dabei um eine Regelung aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), welche auch die Gemeinde verpflichte, Gefahrenquellen zu vermeiden. In Eslarn habe der Winterdienst 67 Kilometer Strassen zu betreuen. Dafür sind zwei Räumdienste eingeteilt, je ein Räumdienst für den innerörtlichen, und einer für den ausserörtlichen Bereich. Es bestehe ein Räumund Streuplan, welcher ordnungsgemäss durch das Marktgemeinderatsgremium beschlossen wurde. Die Rechtsprechung fordert hier innerorts „nur an wichtigen Stellen“, ausserorts „an besonders gefährlichen Stellen“ den Winterdienst durchzuführen, so der Bürgermeister. Er riet, das Fahrverhalten an die jeweiligen Strassenverhältnisse anzupassen, denn es sei auch eine finanzielle Frage, ob man Wanderwege etc. auch im Winter räumen kann. So, mittlerweile war eine Stunde vergangen, und der Erste Bürgermeister wurde langsam heiser. Ein kleiner, sehr interessanter Film aus dem Archiv des Bayerischen Fernsehens mit dem Titel „Eslarn im Winter“ sollte etwas Abwechselung bieten.

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04 Dieser Film neuerer Provenienz zeigte Eslarn von einer angenehmen, positiven Seite mit Einblicken in die Eslarner Kommunbrautradition rund um Herrn Georg Zierer sen., und ins verwaltungsrechtlich zu Eslarn gehörende Staatsgut „Pfrentschweiher“ und das dortige Versuchsgehege. 5. Behandlung unserer Eingabe Mehrfach mit Namen genannt, fühlten wir uns wirklich geehrt, dass nach vorheriger Abstimmung bei etwas an die 100 Zuhörerinnen und Zuhörer über 50, wohl sogar über 60 derselben für die Behandlung unserer Eingabe gestimmt hatten. Sie können diese Eingabe explizit unter www.scribd. com/zach5618/shelf mit dem Titel „Eingabe zur Bürgerversammlung v. 21.01.2011“ nachlesen. Wir möchten hier nur auf die Ausführungen des Ersten Bürgermeisters in Beantwortung unserer Eingabe näher eingehen. der Kommunalaufsicht bis heute noch nicht erhalten haben. Aber sei's drum, jedenfalls darf die Marktgemeinde Eslarn gem. Art. 87 BayGO nicht gewerblich tätig werden, und zudem bietet das Eslarner Kommunbrauwesen nur eine „beschränkte Leistungsfähigkeit“ selbst das Kommunbier® zu vermarkten. Jährlich werden nach Ausgabe des Ersten Bürgermeisters 30 Hektoliter sog. „Rebhuhn-Zoigl“ und je nach Bedarf -wie z. B. anlässlich des Treffens der MetropolregionVerantwortlichen „ein Sud“ vom Kommunbier® gebraut. Die Marktgemeinde Eslarn – so Gäbl – will das Kommunbier® auch zukünftig usschlieslich zur Förderung des Tourismus und zum Wohle der gastronomischen Betriebe in Eslarn nutzen, ähnlich wie beim sog. „Schafferhof“ bzw. in Neuhaus. Damit soll vor allem den gastronomischen Betrieben eine solide Basis geboten werden. Diese Anfrage war damit auch schon beantwortet, und wie wir meinen auch „zur vollsten Zufriedenheit unsererseits“. Schliesslich ging es um die gewerbliche Nutzung des Kommunbiers® zum Wohle aller Eslarner Bürgerinnen und Bürger. Uns kann es so ziemlich egal sein, ob alle Bürgerinnen und Bürgern zukünftig eben keine Einnahmen aus der Vermarktung dieser Spezialität zur Verfügung stehen, sondern diese bei Gebührenerhöhungen etc. eben einfach mehr zahlen müssen. 10

Wortmarke „Kommunbier®“ markenrechtlich keinerlei Benutzungszwang besteht, also niemand hergehen, diese Wortmarke zur Löschung beantragen, und sich diese dann zur gewerblichen Verwendung schützen lassen kann. Dies soll eine Aussage der Kommunalaufsicht beim zuständigen Landratsamt Neustadt/ Wn. Sein, wobei wir über die Regierung der Oberpfalz noch im Dezember 2010 darum gebeten hatten, diese Sorge der Marktgemeinde Eslarn nachweisbar mitteilen zu lassen. Wir nämlich haben uns bei Markenrechtsexperten erkundigt, und eine ganz und gar andere Wertung der Sachlage erhalten. Hoffen wir einmal, dass niemand auf die Idee kommt die Wortmarke „Kommunbier®“ für noch nicht einmal 1.000.-- Euro zur Löschung zu bringen, um diese Marke dann doch sinnvoll gewerblich zu nutzen. 5.2 Gewerbliche Verwendung der „Atzmannsee-Karpfen“

Gedacht haben wir es uns sowieso, aber wir wollten es zur Kenntnis aller Eslarnerinnen und 5.1 Gewerbliche Verwendung Eslarner einmal öffentlich festgedes Kommunbiers® durch die schrieben haben, dass sich der Marktgemeinde Eslarn „Atzmannsee-Karpfen“ ebenfalls aus drei Gründen nicht zur VerDas Kommunbier® kann letztmarktung durch die Marktgelich aus drei Gründen durch die meinde Eslarn (selbst) eignet. Marktgemeinde Eslarn nicht geSie werden es sich denken werblich genutzt werden. Die können, denn auch hier steht Kommunalaufsicht beim Landwieder Art. 87 BayGO „im ratsamt hat der Gemeinde eine Wege“, der es einer Kommune Abschrift der Antwort auf eine nahezu verbieten soll „gewerbunserer entsprechenden Anfragen lich“ tätig zu werden. zum selben Thema übersandt, Ein weiterer Grund ist die durch wobei wir schon bemerken Der Erste Bürgermeister wies den Fischereiverein Eslarn/ Opf. müssen, dass wir diese Antwort noch darauf hin, dass für die e. V. überprüfte Tatsache – so
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05 Gäbl – dass niemand (diese) Karpfen in welcher Zubereitungsform auch immer kaufen will.Auch gäbe es – so Gäbl – beim Atzmansee auch „keine Karpfenzucht“, sondern die Karpfen sind im Atzmannsee nur zur Vermeidung von Algen ausgesetzt worden, und werden dort auch entsprechend gepflegt. Fazit: Also ein sog. „Abfallprodukt“ einer Landschaftspflege kann man natürlich nicht gewerblich vermarkten. Da hat die Marktgemeinde Eslarn ebenfalls keine Möglichkeit deren Bürgerinnen und Bürgern irgendwelche künftigen Kosten zu ersparen. sitzung). Es müsse aber auch zugesehen werden, dass das leerstehende „Justin-Braun-Gelände“, aber auch das „Ensemble am Ehrenmal“ einer zukünftig den Ort belebenden Nutzung zugeführt wird. Dabei sei nicht ausgeschlossen, dass auch die Eigentümer leerstehender Häuser vielleicht sogar über die Marktgemeinde Eslarn Zuschüsse und/ oder Fördermittel erhalten. Ab dem 10.02. werden zusammen mit der Bezirksregierung in Regensburg die bereits gestellten Anträge der Marktgemeinde Eslarn erläutert. Der Erste Bürgermeister führte hierzu noch weit mehr aus, doch dürfen 5.3 Städtebauförderung wir in dieser Hinsicht auf die Marktgemeinde Eslarn, bzw. Der Erste Bürgermeister führte dortiges Nachfragen verweisen. zu dieser unserer Anfrage aus, dass die Regierung der Oberpfalz 5.4 Biogas-Ambitionen der das nach Fertigstellung der Marktgemeinde Eslarn „grosszügig finanzierten LudwigMüller-Strasse“ vorzeitig abge- Der Erste Bürgermeister erbrochene „Städtebausanierungs- wähnte zu Anfang, dass solche konzept“ damaliger Zeit nicht Biogasanlagen wie die im OT mehr anerkennen konnte. Damit „Thomasgschiess“ durch die war es 2009 notwendig ein neues „Energiebauern Eslarn GmbH & Grobkonzept erstellen und zuvor Co. KG“ geplante Anlage andernvorbereitende Untersuchungen orts ohne Probleme betrieben bzgl. Tourismus, Leerstands-Pro- werden. Es handelt sich dabei um blematik, Industrie etc. durch- eine privatrechtliche Initiative führen zu lassen. von 16 Familien. Hier stellt sich auch die Frage, Wir stimmen dem vollumfängwas sich eine Gemeinde leisten lich zu, bis auf die Tatsache dass kann? Schliesslich wurden die eine „Biogas-Anlage mit sog. Städtebaufördermittel erst un- „BKHW-Satelliten“, welche längst zwar nicht um 50%, zu- durch Ferngas versorgt werden mindest aber um 25% reduziert. sollen, u. W. im gesamten ReBislang wurde ein konkretes gierungsbezirk nicht in einer Projekt, nämlich die Sanierung derartigen Art und Weise in des Kommunbrauhauses sowie Betrieb ist. Ausserdem ging es die Schaffung eines Kommun- bei unserer Anfrage darum, dass bier(brau)museums ins Auge den Bürgerinnen und Bürgern gefasst. (Dazu mehr in einer öffentlich bekannt gemacht wird, Mitschrift zur Gemeinderats- um was für eine Anlage es sich 10

handelt, und welche möglichen (vor allem finanziellen) Probleme damit für die Allgemeinheit verbunden sein können. Diese Fragen wurden zu unserer vollsten Zufriedenheit beantwortet, wobei es natürlich – um es einmal ganz ehrlich zu sagen – auch gereicht hätte, uns nur zu Beginn der Sitzung den Eingang dieser Eingabe zu bestätigen und damit die Erwähnung derselben im Protokoll zur Bürgerversammlung zu erwähnen. Dies nämlich wollten Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde Eslarn, welche uns die letzten Tage immer öfter per email erst dazu „getrietzt“ hatten, aus deren Bedenken eine Eingabe zu formulieren, dann diese Eingabe auch noch unter www.scribd.com zu veröffentlichen. Haben wir aber gerne getan, denn wie der Erste Bürgermeister anlässlich des Punktes Mitteilungen und Anfragen erwähnte, sollen bei der Marktgemeinde Eslarn ja regelmässig anonyme emails mit Anfragen eingehen. Dazu aber später noch ein wenig mehr. Letztlich machte der Erste Bürgermeister darauf aufmerksam, dass der Markt Eslarn keinesfalls überteuerte Energie beziehen werden. Man werde sich hier ähnlich wie bei Heizöl und Erdgas an die gängigen Regeln halten, und sich vor einem möglichen Vertragsschluss durch die Einrichtung „C.A.R.M.E.N“ (www.carmenev.de) beraten lassen. Auch konnte der Erste Bürgermeister unter etwas bissigem Hinweis auf den als Gemeinderatsmitglied anwesenden

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06 Eslarner Feuerwehrkommandanten Kleber besorgten Personen die Angst davor nehmen, dass die Eslarner Freiwillige Feuerwehr zukünftig einmal als „Berufsfeuerwehr“ aufgestellt, der Kommandant also „als Beamter bezahlt“ würde. Dennoch gab Gäbl zu, dass bzgl. dieser Biogasanlage scheinbar doch einige sog. „Rückläufer“ von Behörden zu besorgen sind. Die zu beteiligenden „Träger öffentlicher Belange“ sollen hier einige Bedenken angemeldet haben, während die Auslegung der Planungsunterlagen im Rathaus (27.12. - 14.01.) keinerlei Rückmeldung von seiten der Bevölkerung nach sich gezogen hat. 6. Anonyme emails an die Marktgemeinde Eslarn Etwas verwunderte erwähnte Bürgermeister Gäbl, dass seit einiger Zeit immer häufiger anonyme emails bei der Marktgemeinde Eslarn eintreffen. Diese müsste man von Amts wegen gar nicht beantworten, und doch gebe er sich hier im Fall eines Hinweises auf die sog. „FremdwasserProblematik beim Eslarner Kanalsystem“ Mühe, auch diesen anonymen Anfragen gerecht zu werden. Die/ der Einsender/in – wir wissen es nicht – wusste zu berichten, dass die Marktgemeinde Eslarn jährlich um die 20.000 bis 30.000.-- Euro an „Strafgebühr“ für die erhöhte Fremdwassereinleitung zu bezahlen habe. Es handle sich gem. Gäbl zwar um keine „Strafgebühr“, sondern um eine rechtlich geforderte Abgabe welche davon rührt, dass eben das Kanalsystem „undicht“ ist und Oberflächenwasser ungehindert durch den Rohrmantel eindringen kann. Wir haben es leider nicht mehr genau mitbekommen, aber es soll auch noch eine email mit einem Hinweis auf die nicht erlaubte Verbindung von öffentlicher Wasserversorgung und privatem Brunnen auf Eslarner Gemeindegebiet geben. Der Erste Bürgermeister wies ausdrücklich darauf hin, dass es sich in einem solchen Fall nicht um eine Ordnungswidrigkeit, sondern um eine Straftat handeln würde. So, das war die Bürgerversammlung vom 21.01.2011, nachgeholt aus dem letzten Jahr. Vielleicht dürfen wir noch einmal kurz erwähnen, dass es dem Ersten Bürgermeister ein grosses Anliegen gewesen zu sein scheint, nach Behandlung unserer Eingabe namentlich noch einmal auf den Absender zu verweisen, und anzubringen ,dass dieser Herr in den letzten Jahren immer wieder bis an die höchsten Stellen geschrieben und auch Beschwerden gegenüber der Marktgemeinde Eslarn angebracht hat. Bis zum Jahr 2007 darf man diese Aussage insofern als korrekt bezeichnen, als es hier regelmässig geraume Zeit dauerte, bis man auf schriftliche Anfragen eine Antwort bekam. Seit 2007 ist dies auf beiden Seiten viel besser geworden, wobei der Hinweis an die Kommunalaufsicht, doch bzgl. eines weiterbestehenden Markenrechtsschutzes für die Wortmarke 10

„Kommunbier®“ nur dazu diente, der Eslarner Bürgerschaft insgesamt diese Wortmarke zu bewahren. Wir wollten die Marke nicht unsererseits „angreifen“, haben uns aber entsprechend informiert und die Antwort erhalten, dass diese Wortmarke durchaus einem, bislang nicht erfüllten sog. „Benutzungszwang“ unterliegt. Nun ja, hier streiten sich Markenrechtsexperten manchmal genüsslich herum. Jedenfalls ist festzuhalten, dass es eine angenehme, sehr informative und dem Ersten Bürgermeister so Einiges abverlangende Bürgerversammlung im Beisein fast aller Gemeinderatsmitglieder, der Vorstand des Kath. Frauenbundes Eslarn, sowie insgesamt an die 100 Zuhörerinnen und Zuhörer gewesen ist. Da ein Bürger dessen Namen wir leider nicht wissen, sogar darauf hinwies dass die Gebührenerhöhung für Wasser und Abwasser eigentlich einen Preis von über **7,00 Euro/ Kubikmeter bedeutet, geben wir die Hoffnung nicht auf, dass sich in Eslarn immer mehr „Gemeinsinn“ und „bürgerschaftliches Zusammenwirken zum Wohle aller“ einstellt. []

Herzlichen Glückwunsch!
Herr Manfred Bäumler (SPD-Marktrat, Gründer der HvO-Eslarn, sowie Lehrgangsleiter beim BRK etc.) ist nach heutigen Mitteilung des Ersten Bürgermeisters für die 25jährige ehrenamtliche Tätigkeit im BRK geehrt worden.

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07 10

Die/ Der schreiben bis an höchste Stellen! Darunter sind auch Beschwerden!
Kleine Anmerkungen zur persönlichen Anmerkung des Ersten Bürgermeisters. Sicherlich ist es in einer Bürgersammlung auch angebracht, einmal seine persönliche Meinung "los zu werden". Ich bin dem derzeitigen Ersten Bürgermeister der Marktgemeinde Eslarn auch nicht "böse", wenn er zu der von mir formulierten Eingabe persönlich bemerkt, dass "(...) dieser Herr (...)" nahezu andauernd Behörden bemüht, und darunter auch Ministerien usw. anschreibt. Da auch darauf hingewiesen wurde, dass darunter auch Beschwerden sind/ waren, sieht man zugleich, dass die zwischenmenschliche Kommunikation hier nicht funktioniert (hatte). Ich würde aber - wie anlässlich einer unmittelbar gewährten Stellungnahme - eher sagen, dass diese Dinge der Vergangenheit angehören, man diese nicht unbedingt wieder aufwärmen sollte, da seit 2007 diese zwischenmenschliche Kommunikation wieder einigermassen gegeben ist, bis auf den einen Fall, den ich nachfolgend geschildert nicht zum Lachen finden kann. Man bekommt auf Anfragen an die Marktgemeinde Eslarn auch Antworten. Sogar persönlich vorgebrachte Fragen werden, wirklich in äusserster Höflichkeit und Freundlichkeit beantwortet. Es ist also alles wieder in besten Ordnung, bis auf diese Erwähnung in der Bürgerversammlung. Da diese nunmehr ausgesprochen wurde, und im Saal doch einiges Lachen erzeugt hatte (s.o.), möchte ich doch darauf hinweisen, dass der letzte Fall, da eine Kontaktaufnahme mit einem Ministerium, aber auch mit vielen anderen Behörden geboten war, ausschliesslich folgenden mir erinnerlichen Umstand betraf: Vor dem Heimatfest 2010 hatte mir jemand anonym per email mitgeteilt, dass sich auf einer mit der Marktgemeinde Eslarn verbundenen, resp. der Heimatfest-Präsenz verlinkten Site innerhalb einer Bildergallerie ein Bild befindet, auf dem eine Person ein T-Shirt mit einem, durch alle gegen Antisemitismus und Rassismus aktiven Stellen als "rechtslastig" qualifizierten Aufdruck trägt. Als ich dies selbst feststellen und über einige vorgenannte Organisationen noch einmal abklären konnte, bat ich den Ersten Bürgermeister schriftlich, diese Person entsprechend aufzuklären und das Bild als Zeichen eines Missverständnisses zu entfernen. Als ich innerhalb der gebotenen Frist keine Antwort erhielt, aber auch das Bild nicht entfernt worden war, bat ich einige - auf sog. "höherem Level" tätige - Personen, hier den Ersten Bürgermeister hinreichend zu informieren. Schliesslich stand das Heimatfest vor der Tür, und ich kenne keine staatlichen Würdenträger, die sich auch nur im Entferntesten "vor Ort" mit derartigen Dingen auseinandersetzen wollen, wenn Feststimmung angesagt sein sollte. Wollte ernsthaft jemand besorgen, dass jemand mit einem derartigen T-Shirt-(Aufdruck) neben der Prominenz stehen hätte können? Da ich zwischenzeitlich erfuhr, dass man scheinbar nunmehr "aus Protest" davon absehen wollte, dieses Bild zu entfernen, bat ich einige weitere Stellen, hier ein Auge auf die Angelegenheit zu haben. Dass dies letztlich bei einem, wohl aber mehreren Ministerien angelandet ist, dürfte dem Umstand geschuldet sein, welchen man in unserer Gegend - noch nicht einmal zwanzig Kilometer von einem damaligen Vernichtungslager des Nazi-Regimes entfernt - nie vergessen darf. Es wäre so einfach gewesen, dieses Bild als Zeichen einer erweiterten, freiheitlich-demokratischen Erkenntnis zu entfernen, und die Sache wäre zumindest was die Marktgemeinde Eslarn betrifft, erledigt gewesen. Der Erste Bürgermeister hat sicherlich alles versucht, dies frühzeitig zu erreichen. Deshalb verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum hier auf diese letztmalige, für die gesamte Marktgemeinde Eslarn eher beschämende Sache in nahezu lächerlicher Weise indirekt Bezug genommen wurde. ../ 2
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07 10

Die/ Der schreiben bis an höchste Stellen! Darunter sind auch Beschwerden!
Kleine Anmerkungen zur persönlichen Anmerkung des Ersten Bürgermeisters.

Wissen Sie: Die Menschen, welche neben einem Dr. Dietrich Bonhoeffer, einem Admiral Canaris unschuldig ermordet, welche wie ein Jack Terry (am heutigen 21.01.2011 lief auf ZDF-NEO seine verfilmte Autobiografie) Unmenschliches erdulden mussten, haben mehr als ein Recht, dass die ihnen angetanen Grausamkeiten nicht durch rechtslastige Symboliken relativiert, durch rechtslastige Handlungsweisen unweit eines damaligen Vernichtungslagers Flossenbürg nahezu verhöhnt werden. Dafür so auch diese Sache durch den Ersten Bürgermeister "gemeint" war - schreibe nicht nur ich gerne "bis ganz nach oben", denn in unserer Gegend ist aus dieser Zeit zudem noch Einiges zu klären. Das immer noch gegebene Verschweigen eines Zwangsarbeiter-Barackenlagers, sowie die Weigerung der Öffnung des Gemeindearchivs der Zeit von 1933-1945, aber auch die immer noch nicht relativierte Verweigerung, beim sog. "Volkstrauertag" und der Anwesenheit von Politikern aus dem benachbarten Tschechien lieber die sog. "Europahymne" denn die ebenso angebrachte Tschechische Nationalhymne abzuspielen zeigen, dass hier in demokratischer Hinsicht noch Nachholbedarf gegeben ist. Ausdrücklich muss man aber feststellen und betonen, dass der allergrösste Teil der Eslarner Bürgerinnen und Büger, wie ich anhand immer wieder eingehender email-Zuschriften erleben darf, eine Klärung derartiger zurückliegender Dinge will. Die Eslarner Bürgerinnen und Bürger wollen sich nicht mit rechtslastigen Dingen identifizieren lassen, weil in Eslarn nicht so viele "Ewiggestrige" sind, wie es immer wieder nach aussen verbreitet zu werden scheint. Vor allem die Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben wohl ein Recht, sich für deren Ort in keinster Weise schämen zu müssen. Wenn man aber immer wieder hören muss, dass sich Jugendliche bei auswärtigen Diskobesuchen und Parties bewusst dafür hüten, sich als Eslarner bekannt zu geben, muss so etwas zu Denken geben.

Nichts für ungut Herr Bürgermeister Gäbl, denn Sie selbst - so weiss ich mittlerweile durch Dritte - sind von derartigen "beschwerdewürdigen" Dingen auch nicht erbaut. Dann aber muss dies auch laut und deutlich zur Zeit des Geschehens gesagt werden. War es nicht diese Sache, die Ihnen Anlass zur persönlichen Bemerkung gab, dann sollten Sie das nächste Mal bitte kurz mit mir sprechen, bevor solche Dinge immer wieder erwähnt werden müssen, weil es scheinbar immer wieder notwendig ist, hier zu rechtfertigen, warum eben solche T-Shirts etc., wie auch entsprechende Verhaltensweisen in dieser Region schon gleich überhaupt nichts zu suchen haben. Sollte hier noch Gesprächsbedarf bestehen, so stehe ich gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung! Sollten Sie übrigns - und auch dies durften wir schon öfter hören - darauf rekurrieren, was meiner Familie noch vor gar nicht langer Zeit an "Schweigen" entgegengebracht wurde, und sollten Sie hier verführt werden, ein "kehrt erst einmal vor der eignen Tür" anbringen zu wollen, so darf ich Ihnen dazu mitteilen, dass wir hier seit über einem Zeitjahr in freiheit-demokratischer Weise ebenfalls mit der Klärung befasst sind. Einige Dinge durften bereits alle Bürgerinnen und Bürger von Eslarn erkennen, weitere werden folgen und in eine Veröffentlichung grösseren Ausmasses münden. Es waren "Grenz-Erfahrungen" die wir machen durfen und mussten, um ein für alle Mal zu erkennen, dass "Schweigen" auch niemals den Zusatz "im Namen des Herrn" tragen kann und darf, wenn es um Menschenwürde und Menschenrechte geht. Michael W. Zach

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Informationen aus der Bürgerversammlung vom 21. Januar 2011
08 „Eslarner Alterspyramide“ Trauungen/ Scheidungen 2010 (Standesamt) 0 – 15 66- xx 51-65 26-50 429 603 609 1.069 15 Trauungen 10 Scheidungen 10

Gebührensätze „Wasser/ Abwasser“ 2003 – 2004 2005 – 2006 qm/ Abwasser Grundgebühren Zähler, Q/N 2,5 jährl. qm/ Wasser Grundgebühr 2,43 Euro – 1,26 Euro 24,00 Euro 2007 – 2008 2009 – 2010 2,21 Euro – 1,26 Euro 24,00 Euro ab 2011 2,78 Euro 60,00.-- Euro 1,44 Euro 24,00 Euro

Entwicklung des Schuldenstandes von 2002 bis 2011 (jeweils zum 01.01. des jew. Jahres) 2002: 2003: 2004: 2005: 2006: 2007: 2008: 2009: 2010: 2011: 3.906.307.-3.922.410.-3.842.389.-3.866.099.-3.612.191.-3.346.478.-3.135.150.-2.938.628.-2.739.478.-2.544.164.-Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro Verwaltungshaushalt 2011 Gesamtsumme: 3.965.000.-- Euro Einnahmen Schlüsselzuweisung Innere Verrechnung Kalkulator. Kosten Sonstiges Grundsteuer Gewerbesteuer Benutzungsgebühren ESt-Beteiligung : : : : : : : : 26% 9% 4% 17% 6% 5% 15% 18% Ausgaben Sächl. Verwaltungsaufwand Zuführung (erwirtschaftetes Vermögen etc.) Kreisumlage Zinsausgaben Personalkosten Sonstiges : : : : : : 36% 13% 23% 3% 26% 6%

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09 10

Haushaltsvolumen 2011:

(ENTWURF)

3.965.000.-- EURO

18% = 713.700.-- Euro 26% = 1.030.900.-- Euro 15% = 594.750.-- Euro 9% = 356.850.-- Euro 5% = 198.250.-- Euro 6% = 237.900.-- Euro 4% = 158.600.-- Euro 17% = 674.050.-- Euro

6% = 237.900.-- Euro 26% = 1.030.900.-- Euro

36% = 1.427.400.-- Euro

3% = 118.950.-- Euro 23 % = 911.950.-- Euro

13% = 515.450.-- Euro

Hinweis: Alle oben genannten und grafisch dargestellten Daten stammen aus der Referatsmitschrift der Bürgerversammlung. Da wir im Gegensatz zu anderen Publikationsorganen (immer noch) kein Handheld erhalten, können wir für die dargestellten Daten des Haushaltsentwurfs 2011 keinerlei Gewähr für Richtigkeit und/ oder Vollständigkeit übernehmen. Als Bürger/in oder Behördenvertreter/in haben sich aber das Recht, sich diese Daten bei Bedarf bei der Kommunalverwaltung anzufordern. Wir müssten wieder "Eingaben machen", oder uns ggf. über den Presserat melden!

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IMPRESSUM/ IMPRINT

"Informationen aus der Bürgerversammlung"

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Dient der Förderung des demokratisch-freiheitlichen und bürgerlichen Engagements Gehört zum sozialen Projekt "iSLING™", einer Initiative gegen Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im bayerisch-tschechischen Grenzland. Ist ein Produkt von Z-BUSINESS® EUROPE, Abt. OIKOS™ - MedialeDiensteOberpfalz

Verantwortlich im Sinne des Presserechts: Michael W. Zach, Ludwig-Müller-Str. 2, D-92693 Eslarn.

Zu den mitgeteilten Daten
Da wir von unserer Heimatgemeinde-Verwaltung anlässlich öffentlicher Veranstaltungen wie dem öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzungen, oder auch Bürgerversammlungen im Gegensatz zu (anderen) Pressevertretern keinerlei Handhelds erhalten, können wir leider keinerlei 100%ige Gewähr für die Richtgkeit und Vollständigkeit der hier mitgeteilten Daten übernehmen. Wenn Sie diese Datensicherheit benötigen, dann wenden Sie sich bitte direkt an die Marktgemeinde Eslarn. Kontaktdaten erhalten Sie unter: www.eslarn.de.

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Si vis pacem, para bellum!

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