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GRAMMATIK
DES

BIBLISCH -ARAMÄISCHEN
MIT EINER KRITISCHEN ERÖRTERUNG

DER ARAMÄISCHEN WÖRTER IM NEUEN TESTAMENT

VON

E.

KAUTZSCH,

ORD. PEOFESSOR DER THEOIiOGIE IN TÜBINGEN^.

LEIPZIG,
VERLAG VON
F. C.

r
VOGEL.

W.

1884.

Das Uebersetzungsrecht

ist

vorbehalten.

VORWORT.
JJas Bedürfaiss nach einem brauchbaren Hülfsmittel bei Vorlesungen

über die bibhsch- aramäischen Texte
sicher

ist

von dem Unterzeichneten, wie
seit

auch von anderen Fachgenossen,

Jahren empfunden worden.

Doch

schien mit Recht jeder Versuch auf Abhülfe so lange verfrüht, als

man

auf die landläufigen, schauderhaft verwahrlosten Ausgaben des DanielDiu'ch
die
in

und Ezratextes angewiesen war.

textkritischer

Hinsicht

höchst verdiensthche Ausgabe der ,.Libri Danielis Ezrae et Nehemiae" von
S.

Baev (cum praefatione Franc. Delitzsch

et glossis Babylonicis

Frider.

Delitzsch, Lips. 1882) ist

nun eine G-rundlage für die grammatische Bearbei-

tung des Biblisch- Aramäischen geschaffen worden, welche den Unterzeichneten zur endhchen Ausführung seines lange gehegten Planes ermuthigte.

Dabei schien der geringe Umfang der Texte

eine solche

Lösung der Auf-

gabe zu fordern, welche auf eine erschöpfende Vorführung des grammatischen Materials ausging.
alle

Demgemäss

sind in der vorliegenden Grrammatik
(die

wirklich

vorkommenden Formen mindestens mit einem Beleg
fast

Verbalformen sogar

durchweg mit vollständigen Belegen) aufgezählt.
nur den Thatbestand vorzuführen,
z.

Nach dem

G-rundsatze,

ist

von

voll-

ständigen Paradigmen abgesehen und statt derselben (wie

B. S. 73) eine

Zusammenstellung von wirkhch vorkommenden Formen gegeben.
wenigen Fällen, wo für den Einbhck
in

In den

den

Bau
f.,

der Sprache ausführ-

lichere Uebersichten unerlässlich schienen (S. 48

90, 120), ist wenigstens

deutlich zwischen belegbaren

und nicht belegbaren Formen unterschieden.

Von

der in der Einleitung gegebenen Uebersicht über die Literatur

des Westaramäischen überhaupt
hoffen wir, dass sie Vielen eine
lich der

und

die

Aramaica im N.

Test, insbesondere

willkommene Zugabe

sein werde.

Bezüg-

Syntax rechnen wir wenigstens bei denen auf eine wohlwollende

Beurtheilung,. welche die nicht geringen Schwierigkeiten eines derartigen

ly

Yorwort.

Versuchs aus eigener Erfahrung kennen.

Durch

die

ausführlichen Sach-

und

Stellenregister hoffen wir ermöglicht zu haben, dass die grammatischen

und syntaktischen Schwierigkeiten von dem Lernenden zum grössten Theile selbständig überwunden werden können, so dass die in der Eegel knapp
bemessene Zeit
in

den Vorlesungen über den aramäischen Daniel und

Ezra auch

für andere

Dinge

Raum

behält.
sei für

Meinem

verehrten Freund und Oollegen Prof. Ä. Socin

manig-

fache Beihülfe durch

Eath und That auch an

dieser Stelle

der wärmste

Dank

gesagt.

Tübingen, den

9.

Juni 1884.

E. Kautzsch.

INHALT.
Einleitung.
Seite

§

1.

§

2.

§
§
§

3.

4.

Yerhältniss des Biblisch- Aramäischen zu den übrigen semitischen Dialekten Allmählige Verbreitung des westaramäischen Dialekts Gleichzeitiger Gebrauch des Aramäischen und Hebräischen Verdrängung des Hebräischen als Verkehrssprache durch das

1 1

....

3

5.

§ § §

6.

Aramäische Die Ueberreste des westaramäischen Dialekts. 1. Die aram. Stücke des A. Test. 2. Die Eeste im N. T. und bei Josephus. 3. Die Targumim. 4. Reste in Mischua und Talmud. 5. Samaritanisches Targum. 6. Aegj-ptisch-Aramäisches. 7. Palmj-renische Denkmäler. 8. Nabatäische Inschriften. 9. Christlich-palästiaischer Dialekt. 10. Dialekt von Maliüa üeber die richtige Benennung des im A. Test, vorliegenden aram.
Dialekts
.

4

5

7.

8.

Allgemeines über die Biblisch- Aramäischen Texte Textkritische üeberheferung und grammatische Bearbeitung Biblisch-Aram

17 21

des

22

Erster Haupttheil.
§
9.

Schrift- und Lautlehre.
24
26 28 30 31 33 34 36 38

§ 10. § § § § §
11.

12.
13. 14. 15.

§ 16. § 17.

Die Schrift Die Möglichkeiten eines Lautwechsels im Biblisch-Aram. verglichen mit dem Hebr. und Arabischen Veränderungen im Consouautenbestand der Wörter Die Verdoppelung der Consonanten Eigenthümlichkeiten der Gutturale und des Ees " Veränderungen der schwachen Buchstaben n, Veränderungen der Vocale Von der Sylbenbüdung und dem Einfluss derselben auf die Quantität der Vocale Vom Ton und von der Pausa
*.,

Zweiter Haupttheil. Formenlehre oder Lehre von den Kedetheilen.
Erstes Capitel.
§ 18. § 19. § 20.

Vom

Pronomen.
Pronomen separatum
41

Vom

Personalpronomen.

Pronomina personalia suffixa Pronomina demonstrativa

42 43

YI
§ 21. § 22.

Inhalt.
Seite

Pronomen relativum Pronomen interrogativum und indefinitum

43

44

Zweites Capitel.
§ 23. § 24.

Vom Verb um.
45 47
Einfluss

Allgemeine Uebersicht. Abgeleitete Stämme. Classen der schwachen

Verba Paradigma des starken Verbum
A. Das starke Verbum.
1.

Ohne

von Gutturalen und Ees.
50 51

§ § § § § § § § § §

25.
26.
27.

28.

Das Perfectum Qal Das Imperfectum Qal Der Imperativ Qal Der Infinitiv Qal
Die Participia Qal.
Hithpe'el
Pa'il

29. 30. 31. 32.
33.

Conjugation des P^'il

Hithpa

al

Haphel
Hoph'al

34.

§ 35. § 36.

§ 37.

und Histaph'al 'Ethpö'al Das starke Verbum mit Pronominalsuffixen
Saph'el
Po'al.
2.

52 53 53 54 55 56 57 59 59 59 60

Starke Bildungen unter

dem

Einfluss

von Gutturalen und Res.
62 64 65

§ 38. § 39. § 40.

Verba primae gutturalis Verba mediae gutturalis und Ees Verba tertiae gutturalis und Res
B. Das schwache Verbum.

§ 41. § 42.

§ § § §

43. 44. 45. 46. § 47. § 48.

Verba Verba Verba

s*£
]'t)

"z
n'y

und und

^'s

.

.

Abnorme Bildungen von Verbis Vy
Verba Verba Verba
^'y

{^hr>

und

p^o)

>"y

a'h

{r-,<h)

Doppelt schwache Verba

65 67 68 70 71 74 76 82

Drittes Capitel.
§ 49. § 50. § 51. § 52. § 53.

Vom Nomen.
82 83 84 86 88
91

Allgemeines Die Genera des Nomen Die Numeri Haupt- und Verbindungsform. Die Nominalsuffixe

Status emphaticus

Uebersicht über die Bildung der Nomina mit vollständiger Aufzählung der in den biblisch-aram. Texten vorkommenden Formen
I. Nomina von einfachem Stamme. Kürzeste Bildungen Nomina mit einem ursprünglich kurzen Vocal von starkem Stamme Nomina mit einem Vocal von schwachem Stamme Nomina von einfachem Stamm mit kurzem Vocal in beiden Sylben Nomina von einfachem Stamm mit ursprünglich kurzem Vocal in erster und langem Vocal in zweiter Sylbe Nomina von einfachem Stamm mit langem Vocal in erster und kurzem Vocal in zweiter Sylbe
:

§ 54.

91

§ 55. § 56. § 57.

96 101

103
106

§ 58.

II.

Nomina von gesteigertem Stamm.
108

§ 59.

Uebersicht

Inhalt.

YII
Seite

III.

Xomina mit Zusatzconsonanten.
110 113 116 117 118

§ 60. § 61.
§ 62. § 63.

Nomina mit Praeformativen Nomina mit Aftormativen
Quadrilitera

und Composita
eigenthümliclier Bildung

.-

Nomina von
Fremdwörter

§ 64.

lY. NumeraUa.
§ 65. § 66.

Cardinalia Ordinalia und sonstige Zalilbegriffe

119 122

Viertes Capitel.
§ 67. § 68.

Die Partikeln.
123 126 129 131

Adverbia
Präpositionen Conjunctionen
Interjectionen

§ 69. § 70.

Dritter Haupttheil.
Erstes
Caj)itel.

Syntax.
Modi).

Die einzelnen Eedet heile.
I.

Sj-ntax des
^

Verbum (Tempora und

§ § § §

71.

Das Perfect

72. 73.
74.

Die Foi-m P<-'il Das Imperfect Der Imperativ

als

Aequivalent eines Perfecti Passivi Qal

....

§ 75. § 76.

Der Das

Infinitiv

Participiimi
II.

132 134 135 137 137 138

SjTitax des

Nomen.
142 143 143
145 146 148 149 150 153 154

§ 77. § 78.
§ 79. § 80.

Das Geschlecbt Die Numeri Der Status emphaticus
Die Darstelltmg des Genetivverhältnisses durch den sogen. Status

§ 81.
§ § § § §
82. 83. 84. 85. 86.

Umschreibung des Genetivverhältnisses durch " Das Nomen im Ausruf Das Nomen in Apposition Das Nomen unter Yerbalrection Das Adjectivimi als Attribut imd die Umschreibung desselben Die Numeralia

constrtictus

.

.

m.
§ 87.
§ 88. § 89.

Syntax des Pronomen.
154 155 156 156

§ 90.

Das Pronomen separatum Pronomina suffixa am Nomen Pronomina suffixa am Verbum Pronomina demonstrativa
IV. Syntax der Adverbia und Präpositionen. Adverbia und adverbielle Bestimmungen

§ 91. § 92.

Präpositionen

157 158

Zweites Capitel.
§ 93.

Der Satz.
158
I.

Uebersicht

§ 94. § 95. § 96.
§ 97.

Der Satz im Allgemeinen. Unterschied des Nominal- und Verbalsatzes Der einfache Nominalsatz Der Verbalsatz Der zusämmenffesetzte Nominalsatz

195 159 160 162

Yin
§
98.

Inhalt.
Seite

Uebereinstimmimg der Satzglieder, insbes. des Subjects und Prädicats, hinsichtlich des Genus und Numerus
II.

163

Besondere Arten von Sätzen.

99. § § 100. § 101. § 102. I 103. § 104. § 105.

Uebersicht
1.

Isolirte Sätze.

Unabhängige Fragesätze

Verneinungssätze 2. Mit anderen verbundene Sätze.
Kelativsätze Subject- und Objectsätze Causal-, ConditionalConcessiv-, Finalsätze Periodenbau. Aposiopese
,

Durch

Waw

angereihte Sätze

166 166 167 167 168 170

Comparativ-,

Temporal-

und
170 172 173 176 180

§ 106.

Nachträge und Berichtigungen
Sachregister
Stellenregister

EINLEITUNG.
§1.
Verhältiiiss des Biblisch-Aramäisclien zu den übrigen semitischen

Dialekten.

Der
2,

in

einigen

Abschnitten des Alten Testaments
4,

(Daniel

sowie in zwei Worten Gen. 31, 47) vorliegende aramäische Dialekt ist ein Glied der westaramäischen Dialektgruppe, welche zusammen mit der nahe verwandten ostaramäischen Gruppe den aramäi28.
18.
7,

4&— 7,

Ezra

8—6,

12—26.

Jer.

10,

11,

schen Zweig des semitischen, genauer des nordsemitischen Sprachstammes bildet.
Vergl. über die Yerzweigung des semitischen Spraclistammes überhaupt: E. Re7ian, histoire generale des langues semitiques. 4. Ausg. Paris 1864; Gesenius-Kautzsch, hebr. G-rammatik §1,2 und die Literatur daselbst No. 6 a. E.; B. Stade, Lehrbuch der hebr. Gramm., Lpz. 1879, § 2—11 (mit eingehender Berücksichtigung der neueren Literatur); E. König, histor.-krit. Lehrgebäude d. hebr. Sprache, Lpz. 1881, § 3. Ueber das Aramäische insbesondere: Tli. NöU

I, 229 fif., sowie im „Ausland'', Jahrg. (,,Namen und Wohnsitze der Aramäer") und in Ztschr. der deutschen-morgenländ. Gesellschaft, Bd. XXY (1871), S. 113 ff. („Die Namen der

cleke,

„Aram"
S.

in Schenkers Bibellexikon

1867,

778

ff.

aram. Nation
Alterthums,
pädie,
2.

u.

Sprache"); Schrader, ^^Aram"'' in Riehm''s Hdwörterb. des Bibl.
ff.
;

S. 79

Volck,
ff.

„Aram"

in

Herzog- Plilfs Protestant. Kealencj'-klo;

Aufl., I, 601

(mit ausführlichen Literaturnachweisen)

H. Strack^
I,

Einleitung ins A. Test., in Zöckkr's Handb. der theolog. Wissenschaften
191
f.

(nachzutragen

ist

dort noch: David, grammaire de la langue arameenne
;

[in syr. Sprache], Paris

1880 R. Duval, traite de grammaire syriaque. Paris 1881). Obige Definition folgt der Eintheilung der semitischen Dialekte, welche

den arabisch-äthiopischen Zweig als das Südsemitische den drei anderen Hauptzweigen (dem kanaanitischen, aramäischen und assyrisch-babylonischen)
als

dem Nordsemitischen

gegenüberstellt.

§2.
Allmäliliclie

Verbreitung des westaramäisclien Dialekts.

Als

die

Heimath der westaram. Dialekte dürfte das Gebiet
1

zwischen

dem oberen Euphrat und dem Mittelmeer (abgesehen

Kautzsch, aramäische Grammatik.

2
natürlich von

Einleitung.

dem phönizischen

Küstenstrich) bis in die Gegen-

den südlich und südwestlich von Damaskus, d. h. bis unmittelbar an die Grenzen des Reiches Israel, zu betrachten sein (vergl. den Kampf Davids mit den Aramäern von 1 Sam. 10, 6 über Beth Rechob, die nach Rieht. 18, 28 in nächster Nähe von Dan wohnten). Aber schon frühzeitig begann das Aramäische weiter nach Süden vorzudringen und die kanaanitischen Dialekte (inclus. des Hebräischen) zu verdrängen, bis es schliesslich zur allgemeinen Lanetwa um die Mitte des 2. Jahrh. vor Chr. dessprache in Syrien, Palästina und den östlich angrenzenden

Ländern geworden war.
Vereinzelte Berührungen mit dem Aramäischen (die indess keineswegs alle auf direkter Entlehnung beruhen müssen) lassen sich bereits in denjenigen Büchern des A. Test, constatiren, welche in den vorexilischen Jahrhunderten
des Zehnstämmereichs entstanden sind, sicher z. B. im Hohenund in gewissen Theilen des Richterbuchs. Ein direkter Einfluss des Aramäischen wurde ohne Zweifel angebahnt durch die 2 Kön. 15, 29 und 17, 6 Denn nach berichteten Deportationen der Israeliten (734 und 722 v. Chr.). 2 Kön. 17, 24 (vergl. auch Ezra 4, 2. 10) wurde darnach das stark entvölkerte Land durch Colonisten besetzt, welche zum Theil auch aus aramäischem Sprachgebiete (z. B. Hamath) gekommen waren. Wenn sich die hebr. Schriftsprache in Juda, soweit wir noch über dieselbe urtheilen können, bis Ende des 7. Jahrh. fast ganz von aramäischen Einflüssen frei erhielt, so zeigt doch 2 Kön. 18, 26 (vergl. Jes. 36, 11), wie gegen Ende das Aramäische der betreffende Vorgang fällt ins Jahr 701 des 8. Jahrh. wenigstens von den Vornehmen in Juda verstanden wurde und somit schon damals die Bedeutung einer internationalen Verkehrs- oder doch Diplomatensprache in Vorderasien gehabt hat. Eine Bestätigung dieser Thatsache ist auch in den aramäischen Legenden zu erblicken, welche sich auf Thontäfelchen (neben assyrischem Text), sowie auf Scherben und Gewichtstücken aus den Ruinen der assyrischen und babylonischen Palaste (nachmals auch auf altpersischen Münzen) erhalten haben; vergl. darüber Schrader, ZDMG. 1872, ferner Levp, Gesch. der jüd. Münzen, Lpz. S. 167, und die Literatur daselbst

auf

dem Boden

lied

;

1862, S. 147

ff.;

de Vogüe, m^langes d'archeologie Orientale, Paris 1868, p. 193

ff.

i

Eine direkte Beeinflussung der hebr. Schriftsprache durch das Aramäische
1 Allerdings wird man aus diesen assyrisch-aramäischen Bilinguen nicht mit Gutschmid (Neue Beiträge zur Gesch. des alten Orients, Lpz. 1876, S. 18 f.) folgern dürfen, dass damals die Geschäftswelt in Niniveh aramäisch redete und die im officiellen Gebrauch gebliebene [assyrische] Sprache nicht mehr verstand (wie sich nach V. Gutschmid auch aus 2 Kön. 18, 26 ergeben soll, dass ein Dialekt des Aramäischen schon im 8. Jahrhundert im Euphrat- und Tigrisgebiet Volkssprache

f.

gewesen

sei).

Vergl.
ff.

(Giessen 1878), S. 62

dagegen Hclurader, Keilinschriften und Geschichtsforschung Am allerwenigsten aber darf man aus obigen Thatsachen

schliessen, dass das in

den letzten Jahrhunderten vor Chr. in Palästina eingebürgerte aram. Idiom nur aus Babylonien habe importirt sein können; vergl. darüber u. § 6, 2.

§

3.

Grleichzeitiger Grebrauch des

Aramäischen und des Hebräischen.

3

laei Jeremia (vergl. Zimmer, Aramaismi Jeremiani I, Halle 1880), noch sicherer und zwar bereits auch in grammatischer Hinsicht bei Ezechiel zu behaupten sein, während sich die Schriftsteller aus der letzten Zeit des Exils (Jes. Cap. 13 f. 34. 35. 40—66) und kurz nach demselben (Haggai, Sacharja, ja selbst noch Maleachi und die in das Buch Nehemia verarbeiteten Memoiren Nehemia's) durch ein verhältnissmässig reines Hebräisch auszeichnen. In den exihschen und nachexihschen Partien des Pentateuch und des Buches Josua, die man früher als die Grundschrift oder den älteren Elohisten (jetzt als

dürfte zuerst!

Priestercodex oder Q) zu bezeichnen pflegte, zeigt sich der Einfluss des Aramäischen mehr auf dem lexikalischen, als dem grammatischen Gebiet (vergl.

darüber bes.
V. Ryssel,

Riehm

in

den theolog. Studien

u.

Kritiken 1872,

S.

283

ff.,

und

de Elohistae Pentateuchici sermone, Lips. 1878, beide unter Fest-

haltung der vorexilischen Abfassung des Priestercodex, obschon bes. Ri/ssel durch seine sorgfältigen und gründlichen Untersuchungen sehr vieles Beweismaterial für die gegentheilige Ansicht beigebracht hat); gegen Ryssel wendet
sich GiesebrecJit (..Zur Hexateuchkritik", in der Ztschr.
f.

die alttest. "Wissensch.

1881, S. 177

ff.),

dessen Eesultate wiederum in einigen Punkten modificirt wur-

den durch Driver^ „on some aUeged linguistic affinities of the Elohist^'' (im Journal of Philologe', Oct. 1882, p. 201 ff.). Noch weit stärker ist die aramäische Färbung verschiedener nachexilischer Bücher, insbesondere der Chronik, des" Buches Esther und vor allem des Qoheleth, sowie gewisser Psalmen (vergl.
über Qoheleth die Commentare von Franz Delitzsch, Lpz. 1875, S. 197 ff., und C. H. WrigJit, the book of Koheleth, London 1883, p. 488 ff.; über Buch II— Y
der Psalmen vergl. Giesebrecht, „über die Abfassungszeit der Psalmen^*" in Ztschr.
f.

die alttest. Wissenschaft 1881, S. 276

ff.).

§3.
Gleichzeitiger Gebrauch des

Aramäischen und des Hebräischen.

Dass das Aramäische auch unter der persischen Oberherrschaft für den diplomatischen Verkehr mit Vorderasien verwendet

wurde,
6,

ist die

Voraussetzung der Urkunden Ezra4,8

6

12. 7, 11

22. 5,6

17.

26.

Wenn

buches (gegen Ende des 4. der aramäischen Urkunde 4, 8 ff. auch seine eigene Erzählung aramäisch fortsetzt und der Verfasser des Danielbuches (um 167 V. Chr.) nach dem Gespräch zwischen Nebukadnezar und den Chaldäern (2, 4 11) noch bis zum Schluss des 7. Capitels in aramäischer Sprache fortfährt, so zeigen diese Beispiele zur Genüge, dass in jener Zeit sowohl den Schriftstellern, wie den Lesern beide

aber der Verfasser des jetzigen EzraJahrb. vor Chr.) nach der Mittheilung

Dialekte gleich geläufig sein mussten.
1

Wir sehen

hierbei geflissentUch ab

Hiob;

neben zweifellosen Aramaismen (wie

hebr. C*^*^") finden sich

von dem sprachlich ganz eigenartigen Buche dem häufigen "p?^ und Q"^-:^ statt des dort nicht minder häufige Berührungen mit dem Wortschatz

des Arabischen,

4

Einleitung.
Obige Schlussfolger ur>g Avürde auch dann in Kraft bleiben, wenn man mit T., S. 165) wenigstens seit Alexander d. G. ein aramäisches Buch von Danielgeschichten vorauszusetzen hätte, welches dann zur Zeit des Antiochus Epiphanes mit dem ad hoc neugeschriebenen Buch der
Strack (Einleitung ins A.

Visionen zusammengearbeitet worden
alttest.

sei.

Aehnliches statuirt

v.

Orelli, die

Weissagung von der Vollendung des Gottesreiches (Wien 1882), S. 515 f. Dagegen soll sich nach Merx („Cur in libro Danielis juxta Hebraeam Aramaea
sit dialectus?" Hai. 1865) die Zweisprachigkeit daraus erklären, dass der aram. Text für das Volk, der hebräische für die Gelehrten bestimmt gewesen sei. Dann müsste aber derselbe Grund auch für Ezra statuirt werden und dies

adhibita

ist

im Hinblick auf

dieser Gelegenheit

die hebräischen Capitel dieses Buches unmöglich. Bei gedenken wir noch des ingeniösen Einfalls, den der sogen.

Graecus Venetus
wirklicht hat,

(ed. 0. Gebharclt,

Lpz. 1875) in seiner Danielübersetzung ver-

indem

er die hebr. Stücke in attischem, die aramäischen in dori-

schem Dialekte wiedergiebt.

§4.
Verdrängung des Hebräischen als Verkehrssprache durch das
Aramäische.

Die thatsächliche Verdrängung des Hebräischen als Umgangssprache durch das Aramäische dürfte erst vom Ende des dritten vorchristlichen Jahrhunderts zu datiren sein; vorher war durch die Herrschaft der Ptolemäer und der ersten Seleuciden eher ein Einfluss zu Gunsten des Griechischen als des Aramäischen ausgeübt worden. Eine Zeit lang mag, wie noch heute auf den Grenzen verschiedener Sprachgebiete, auch im Verkehr Zweisprachigkeit geherrscht haben, bis sich endlich das Hebräische nur als Sprache etvfii seit dem letzten vorchristlichen der Schule und zuletzt nur noch als Cultussprache behauptete. Dass es Jahrhundert aber als solche auch im ersten Jahrhundert nach Christus wenigstens in Palästina selbst von dem Volke noch verstanden worden ist, lehren Stellen, wie Luk. 4, 17 ff. Dass sich die Bekanntschaft mit dem Aramäischen in der nachexilischen

Colonie Jerusalem gleichsam von selbst einstellen musste, lehrt ein
die Configuration des Gebietes dieser Colonie.

Bhck auf Die Nachbarschaft einer ara-

mäisch redenden Bevölkerung erstreckte sich im Norden bis ziemlich nahe an die Thore Jerusalems; an einigen Orten waren die neuen jüdischen Ansiedler offenbar ganz von aramäisch redenden Nachbarn umgeben. Dazu kam, dass die Juden für die meisten Bedürfnisse auf auswärtige Händler angewiesen waren, mit welchen schwerlich anders, als in der allgemeinen Landessprache des übrigen Palästina verkehrt wurde; vergl. Neh. 13, 16. 20, nach welchen Stellen damals in Jerusalem selbst Tyrier ansässig waren, andere Händler von auswärts nach der Stadt zu kommen pflegten. Dass in einem Landstrich durchgängige Vertrautheit aller Bewohner mit zwei (sogar ganz verschiedenen)

§

4.

Verdrängung des Hebr.
sei,

als

Verkehrssprache durch das Aram.

5

Sprachen möglicli

lässt sich

noch heute in gewissen G-egenden der Schweiz,

Belgiens (so besonders in Brüssel)

und anderwärts beobachten. Dass sich aber das Yerständniss des Hebräischen auch nach dem endgültigen Siege des Aramäischen als Umgangssprache noch lange Zeit erhielt, dafür sorgte
einerseits der Eifer der Gelehrten, anderseits die
als der

Bedeutung des Hebräischen heihgen Sprache für das gesammte Volk. Für ersteren spricht die Thatsache, dass in das nachbiblische Hebräisch mancherlei zweifellos althebräisches Sprachgut hinübergerettet Avorden ist, für den ausschliesslichen Gebrauch des Hebräischen bei der Vorlesung des Gesetzes und des Alten Testamentes überhaupt spricht die einstimmige jüdische Tradition, dass bei der gottesdienst-

hchen Verwendung der hl. Schrift sehr lange Zeit höchstens nur die mündliche Verdolmetschung derselben ins Aramäische gestattet war. Aus letzterer würde sich erklären, dass die Hörer allmählich auch mit der aramäischen Gestalt gewisser Theile des göttlichen "Wortes vertraut wurden, wie dies aus Matth. 27, 46 und Mark. 15, 34 hervorzugehen scheint (vergl. hierzu auch Reuss,
S. 723); aber die Beweiskraft von Stellen, auch nicht die geringste Andeutung einer zur Vorlesung hinzukommenden Verdolmetschung findet, wird dadurch nicht aufgehoben. 1 Allerdings scheint in der Mischna die Praxis einer durchgängigen Verhl.

Gesch. der

Schriften des A. T.,

wie Luk. 4,17

ff.,

wo

sich

1

Vergl. die sehr beachtenswerthe Ausführung über diese Frage von Franz Delitzsch
of the British

in

„The Hebrew New Testament

and Foreign Bible Society" (Leipzig
lässt

1883), deren theilweise Mittheüung (in Uebersetzung) auch nach anderen Seiten interessiren dürfte.

Es

heisst

da

S.

30
in

f.:

„Einer meiner Freunde

nicht ab

mit der

Bitte,

ich möchte das N. T.

das aramäische Idiom übersetzen, welches in den

Tagen Christi und seiner Apostel in Palästina gesprochen ward, d. h. in die Sprache des Talmud und der Palästinensischen Targume. Aber dieser "Wunsch beruht auf einer Illusion. Das Hebräische blieb auch nach dem Exil die Sprache der jüdischen Literatur. Der Ecclesiasticus des Jesus Sirach war, wie sich aus den Fragmenten im Talmud ergiebt, hebräisch geschrieben. Das Original des 1. Buchs der Makkabäer und des sogen. Psalters Salomo's war hebräisch. Die Inschiiften auf Münzen und Grabsteinen, die Uturgischen Gebete waren hebräisch; die Gesetze wurden, wie aus ihi'er Codification in der Mischna erhellt, hebräisch abgefasst. Auch das Buch, in welchem Matthäus, wie Papias sagt, die Herrenreden gesammelt hat, war i^pathi oiaXsxTO) geschrieben. Es ist wahr, dass in dieser Zeit ^ßpaiGxi und yaXoaioxi [? vergl. darüber unten § 6, 1, Anm.] nicht genau unterschieden wurden; trotzdem
ist es

ganz unwahrscheinlich, dass Matthäus aramäisch schrieb.

Denn

der palästinentagver-

sisch-aramäische Dialekt, der

im Talmud

hellen Lebens, die Vulgärsprache, in

war die Sprache des welcher das Volk und die Gebildeten zu
"^üyiü heisst,
. .
.

kehren und Streitfragen zu verhandeln pflegten; aber
in
u.

rj

^ßpat; SiaXexxo?, in welcher

Paulus Act. 26, 14 von dem erhöhten Heiland angeredet wird [vergl. u. S. 20] und welcher er sich selbst Act. 21, 40. 22, 2 an das Volk Jerusalems wendet [vergl.
die heihge Sprache, die Sprache

S. 19], war und häuslichen

des Tempelcultus,

des

synagogalen

Gebets,

aller

Segensformeln,

sowie der Gesetzesüberlieferung.

Nicht

minder sind auch die Parabeln, die Thierfabeln, die Leichenklagen in den Talmuden und Midraschim grösstentheils hebräisch. Die heilige Sprache fährt fort, die Sprache der höheren Redeweise zu sein; selbst die Volkssprüchwörter waren nur zum Theü
aramäisch.

"Wenn Josephus in der Vorrede zu seinem Werke über den jüdischen

6

Einleitung.

dolmetschung des Gelesenen vorausgesetzt zu werden, wenn Megüla 4, 4 bestimmt wird, dass der Toravorleser dem Meturgeman nicht mehr als einen Yers vorlesen dürfe, während bei der Prophetenvorlesung drei gestattet seien (vergl. auch 4, 6 über Vorlesung und Dolmetschung des Gesetzes durch Minderjährige, und 4, 10 über die Stücke, welche zwar vorgelesen, aber nicht überAber eine andere Frage ist es, ob diese Praxis bereits setzt werden dürfen). zur Zeit Jesu bestanden hat. Eine sichere Entscheidung Hesse sich nur dann fällen, wenn wir über das Wesen der hier gemeinten Verse" (D'^p^öQ) und die Zeit ihrer Einführung genauer unterrichtet wären. Ebensowenig kann aus der vom Talmud behaupteten Existenz eines schriftlichen Hiobtargums um die Mitte des I.Jahrhunderts und noch älterer Targume zu Esther und den Psalmen mit Zunz (gottesdienstliche Vorträge der Juden, S. 61 f.) gefolgert werden, dass damals auch das Toratargum bereits aufgezeichnet war. Vergl. hierzu
^^

Bleek-Wellh. Einleitung ins A. Test., S. 606 und das Citat daselbst aus
jerusal.

dem

Talmud,

Buch

als

welchem das Vorlesen der Verdolmetschung aus einem unzulässig bezeichnet wird. — Ueber die (seltenen) Gebete in aram.
in

z. B. das sog. Qaddis, ursprünglich „Schlussgebet nach haggadischen Vorträgen im Trauerhause", vergl. Delitzsch, Gesch. der jüd. Poesie, S. 136, Note.

Sprache, wie

§5.
Die Ueberreste des westaramäisclien Dialekts.

Ob jemals

eine heidnische Profanliteratur in westaramäiscber

(oder überhaupt in aramäischer) Sprache existirt habe/ muss dahingestellt bleiben. Die noch erhaltenen Ueberreste des Westara-

mäischen gehören in der Hauptsache dem Bereich der jüdischen Und zwar (resp. samaritanischen) religiösen Schriftstellerei an.
gehören hierher: Die aramäischen Stücke des alten Testaments 1.
(vergl. o. § 1

und

u. § 7).

Ob irgend
weisen.

eines der sogen.

Apokryphen des Alten Testaments ursprünglich
lässt sich

in westaramäischer

Sprache verfasst war,
(s.

zum mindesten

nicht be-

E. Schüret'^ s Art. „Apokryphen des A. Test." in Herzog's protest. Real-Encykl. I^ S. 491 f.) die Bücher Tobit und Judith chaldaico sermone (d. h. eben westaramäisch) abgefasst nennt und
die Belegstellen in

Wenn Hieronymus

Krieg
in der

sagt, dass seine

Erzählung ursprünglich für gemeinsamen Muttersprache abgefasst war,

seine Landsleute
so meint
er

im inneren Asien
jetzt,

damit sicherlich das

Hebräische, nicht das Aramäische,

Kenntniss des Hebräischen war damals, wie

unter den Gebildeten der Nation allgemein verbreitet.

Das Aramäische dagegen wurde Somit wäre es ein unnur von einem kleinen Theil der Diaspora verstanden.
.
.

.

nützes Beginnen, das N. T. in das palästinensische Sursi zu übersetzen, der semitische

Einschlag des neutestamentlichen Hellenismus

ist

hebräisch,

nicht aramäisch.

Herr und seine Apostel dachten und sprachen [?] grossentheils hebräisch."
1

Unser

Renan

(Histoire generale, p. 259) hält eine solche mindestens für wahrscheinlich.

§
sie

5.

Die TJeberreste des westaramäischen Dialekts.
ist

7

aus diesem Idiom ins Lateinisclie übersetzt hat, so

damit keineswegs ausa. a.

geschlossen (hei Judith sogar fast zweifellos, vergl. Schürer

0. S. 505),

dass das wirkliche Original heider Texte vielmehr hebräisch, der aramäische

Text somit selbst
Streitfrage,

erst übersetzt

veranlasst durch Äd.

war (die neueren Verhandlungen über diese Neuhauers Herausgabe eines aramäischen

Textes des Tobiasbuches aus einer Bodlejanischen Handschrift, Oxford 1878, s. in meinem Bericht über die alttestamentlichen Studien von 1878 im „WissenS. 23;

schaftHchen Jahresbericht der deutschen Morgenland. Gesellsch." [Lpz. 1881], für ein neuhebräisches Original des Tobitbuches erklärt sich auch Graetz
in seinen

Aufsätzen über „das Buch Tobias"
p. 145

u.

s.

u.

Wissensch. des Judenth." 1879,

ff.).

w. in „Monatsschr. für Gesch. Ebenso können die aramäi-

als Citate in den Talmuden, theils in eigener Zusammenstellung (als sogen, „kleiner Sirach" oder „Alphabet des Ben Sira" in Verbindung mit einem Alphabet hebräischer Sirachsprüche) auf uns gekommen sind, nichts gegen ein hebräisches Original des griechischen Sirachbuches beweisen. Vielmehr sind diese Sprüche theils üebersetzungen der hebräischen Vorlage, theils eigene Zuthaten eines späteren Compilators; vergl. Delitzsch, zur Gesch. der jüd. Poesie (Lpz. 1836, S. 20 f.), L. Dukes, Eabbmische Blumenlese (Lpz. 1844), S. 31 f. und bes. S. 67 ff. (woselbst auch Näheres über die Literatur zu diesen Sprüchen); nach dem Text des Paul Fagius (Isny 1542) werden hier von Dukes auch 23 aramäische Sirachsprüche (neben 42 hebräi-

schen Sirachsprüche, welche theils

schen) mitgetheilt.
2.

Vereinzelte Wörter

und Sätzchen im Neuen Testament und

in

den Schriften des Josephus.
Die im Neuen Testament gelegentlich mitgetheilten Proben der damaligen Verkehrssprache in Palästina würden allein schon genügen, um die Fabeleien über das von Jesus und den Aposteln gesprochene Idiom zu widerlegen. Vergl. hierüber ReisJce, de lingua vernacula Jesu Christi, Jen. 1670, und besonders
de Rossi, dissertazioni della lingua propria di Cristo e degli Ebrei nazionali

tempi de Maccabei in disamina del sentimento di un recente 1772. 4. Mit letzterem ist gemeint der Neapohtaner Domin. Diodati und sein Buch de Christo Graece loquente (Neap. 1767). Ferner JB. F. Pfannkuche „Ueber die palästinische Landessprache in dem Zeitalter Christi und der Apostel, ein Versuch, zum Theil nach de Rossi entworfen"
della Palestina da
scrittore Itahano,

Parma

:

in Eichhorns Allgem. Bibliothek der bibl. Litter. Bd.

VIH

(1798)

3, S.

365

ff.

H. E. G. Paulus, verosimilia de Judaeis Palaestinensibus, Jesu etiam atque apostolis, non aramaica dialecto sola, sed graeca quoque aramaisante locutis. Jena 1803. Winer, Gramm, des neutest. Sprachidioms § 3 (Hebr.-aramäisches

mit vielen Verweisen auf die ältere Literatur). Franz Delitzsch, „Ueber die palästinische Volkssprache, welche Jesus und seine Jünger geredet haben" im Jahrg. 1874, No, 27 des „Daheim" (auch in der Zeitschrift ,,Saat auf Hoffnung'' 1874, S. 195 ff.); derselbe, „Traces of the vernaColorit der neutestam. Diction
;

cular tongue in the gospels'^

Dec.
2, 7)

p.

104

f.;

Sept. 1883, p.

im „Hebrew Student" (Chicago), Nov. 1882, p. 1 f. Ueber die Matth. 26, 73. Marc. 14, 70

81

f.;

(Act.

angedeutete schlechte Aussprache der Galiläer, die sich namentlich in der

völligen

Ignorirung der Gutturalen äusserte, vergl. die talmud. Belege bei

Wetstein, Nov. Test., zu Matth. 26, 73; Menschen, Nov. Test, ex

Talmude

etc.

8

Einleitung.
illustratum (Lii3s.l736) p. 119. Insbesondere wurde der der galiläischen Aussprache des Hebräischen erhoben.

Vorwurf auch

in Betreff

Nachstehend geben wir ein alphabetisches Verzeichniss 1 der im N. Test, vorhegenden Proben des palästinischen Aramäisch unter Beifügung der wichtigsten Zeugen, und zwar des Codex Sinaiticus (S), Alexandrinus (A), Vaticanus (B), Ephraemi Syri (C), Cantabrig. (D); bedeutet die Lesarten, welche

WH

in der kritischen

Ausgabe

genommen sind,
a)

Tisch, die

von Westcott und Hort (London 1881) aufLesarten der editio octava critica major Tischendorf' s.
des N. T.

Einzelne Appellativa und nomina propria.

'Aßßa {Tisch., dagegen

WH

tion des auslautenden

anderwärts vergl. u. nur der Circumflex berechtigt ist 2 i<^N; 6 Tcaxrjp, Marc. 14, 36 al. AxeXöajxa^ (so mit B; dagegen Tisch. aye\oa\xai mit SA. Doch zeugt für ax. gegen a/ auch das ax£Xoai|xa)( des Codex D und axsXöajxa des Cod. E, d. i. Laudianus Oxoniensis; vergl. dieselbe Differenz in der Transcription des p unten bei craßa^Oavei = ''plnpiTD und bei paxa) = xa^ hpr\ ywpiov aifxaTO^ Act. 1, 19. Dabei erklärt sich axsX (für axaX) wohl

dßßaj dasselbe Schwanken bezüglich der Accentuaa des sogen. Status emphaticus findet sich auch yaßßaOa, ^oXycOöc, fxafxoiva obschon eigentlich

=

WH

einfach aus

dem

Einfluss des X auf den vorhergehenden Vokal, Sajxa für
'

0£(xa aus der

auch anderwärts constatirten Neigung, den Lautwerth des

S^wä mobile demfolgenden Vocal zuconformiren; vergl. Gesenius-Kautzsch, hebr. Gramm. § 10, 1, 2), Anm. und die Literatur in Note 3). — öapidy^
statt Sa;xa (so Cod. E) erinnert an Seipdy ö<'n'iÖ. Wenn die Griechen hier wirklich eine so starke Aspiration hörten, warum nicht in ähnlichen Fällen?

=

Oder soll man an ein Missverstehen der Schreibung ti^l, ni'iö, wo nicht gar an den Schreibfehler nn^i denken ? Ueber die Anhängung von x (z. B. 2apaöax, Num. 34, 8 n^l^S), anderwärts von ö, 0, [x, v, a an auslautende

,

=

Vokale in den
p.

LXX

vergl. Franhel,

Vorstudien zu den

LXX

(Lpz. 1841),

97

f.

1

Dieses kritisch gesichtete Verzeichniss schien

um

so nöthiger, als sich in Betreff

dieser

Wörter

bis heute nicht
Cla^•is

nur

der treffhehen

novi

test.

T., sondern auch in von W. Grimm mancherlei Irrthümer und Ungenauig-

in

den Commentaren zum N.

keiten fortgeschleppt haben.
2 Vergl. de Lagarde, gesammelte Abhandlungen (Lpz. 1866), S. 39, Note: „Ich andre die accente der fremdwörter stets nach meiner einsieht: auch Cor. a 16, 22

muss man [xapdv dOä schreiben oder auf den rühm ein verständiger mann zu sein Wenn diese Accentuation bei 6<3l!? und in ähnlichen Fällen ohne Zweifel die wirkliche Betonung bei Lebzeiten der Sprache wiedergiebt, so giebt es doch anderseits zu denken, dass da, wo die vorletzte Sylbe geschlossen (nicht blos geschärft) ist, die Betonung als Paroxytonon überliefert scheint, vergl. Tide/ a, Md^%a\ auch bei cixspa ist offenbar eigentlich cixpa (&<'^3^) gemeint. Beruhen diese Beiverzichten."

nur auf einer Anbequemung an die den Griechen und Römern natürhche Betonung, oder darf man daraus ein Gesetz ableiten (Betonung der geschlossenen Paenultima bei offener Ultima), welches nachmals von der jüdischen Ueberlieferung
spiele

völlig ignorirt

worden wäre?

Zu bemerken
(fi<;2'Ij3)

ist

übrigens, dass Jos. Antiq.

3,

7,

1

im

Gegensatz zu Obigem /avaia;

und

3, 10, 6

daapOd

(fi<t^^^i^)

überliefert scheint.

g

5.

Die Ueberreste des westaramäischen Dialekts.

9

B7.paß,3ac, BapöoXofiaTo;, Bapirjcjou?,
TifiaToi,

Bapiwva, BapvaSa;, Bapaaß,3ac, Bapsämmtlich nomina propria zusammengesetzt mit 12 S'oÄn.

BsersßouX

(so

WH.

Matth.

10, 25. 12, 24.

Marc.

3,

22.

Luc.

11, 15.

18

f.

mit

S B Avälarend ACD [Marc. 3, 22 auch S] das von Tisch, aufgenommene BcsXllsßouX bieten; die Unterdrückung des X in der vulgären Aussprache wäre indess kaum auffallend) = b^int brs (nicht b^*2, wie auch Grimm hat). Nun ist b^3t allerdings nicht = neuhebr. bn.T Mist, sondern nur in der Be-

deutung Wohnung zu belegen.
als

Trotzdem aber
des Reichs" (so
z.

ist die

„Herr der Wohnung oder

B.

Deutung des BssXC Meyer zu Matth. 10, 25,

der eine Bestätigung dieser müssigen Benennung in dem vorangehenden Vielmehr ist zehül sicher eine Umoly.orjzirjj-r^t, findet) zu verwerfen.

lautung von zehüh

(vergl. n^nt h^'2 2

Kön.

1,

2 al.),

wenn schon

bei dieser

Umlautung nicht
(so

blos die Eücksicht auf die Bequemlichkeit der Aussprache

Baudissin, Art. „Beelzebub" in Herzogs PRE2), sondern auch der Gedanke an b2T Mist, biat das Düngen (aber auch das Darbringen von Götzenopfern !) mitge\virkt haben mag.

ßr^ösjöa (richtiger wäre nach

dem zu aßßa bemerkten
die

— öd) =

&<^Öli

F^*^?,

Saus

der Gnade,
i<'ncri)

ist

Joh.

5, 2

LA

von AC; für St^tn

(statt des sonst

übüchen

brauchte

man

sich nicht auf syr. chesdä zu berufen: es

genügt die Verweisung auf bibl.-aram. i^'ahn Traum. Dagegen haben Tisch. nach Cod. Sin. ßr^&^a&a (WH am Eand zugleich ßrj&jaiöa nach imd ihre Meinung dahin B) aufgenommen. Im Appendix p. 76 sprechen aus, dass beide LA (von S und B) vielleicht nur schlechte Modificationen

WH

WH

desselben

Namens
1,

seien,

dessen correcte

Form wohl

ßyj&!^ai9-a [i<n'^! ri*ia

Olivenhaus] wäre; doch sei auch ßr]9jai8a

=

ü.'i'y^

n'^n (vergl.

den Orts-

namen Joh.
erklärt.

45) Ort der Fischerei nicht unmöglich.

ßoavrjpYS^ (so Tisch, und

WH
z.

mit SABC) wird Marc.

3,

17

durch uiol ßpovx^;

Das Wort bietet jedoch mehrfache Schwierigkeit. Dass ßoavY) unreine Aussprache für "^33 sei, welches die ungebildeten Galiläer für "i.sa
gesprochen hätten (so
B. Bretschneider in seinem Lexicon novi testamenti), ist eine monströse

Annahme; nicht viel besser aber steht es mit der Behauptung, die Lightfoot unter Berufung auf Broughton in Curs gesetzt hat (Horae hebr. zu Marc. 3, 17), die Juden hätten allezeit das S^wä wie
für

oa gesprochen,

Masada

eine

noahhyim für D'^i<'^22 daher auch Strabo Moaaaoa Ebenso wenig aber ist UJ^^i Donner, sondern lärmende Volksmenge und auch aram. diai. und üJ^Si*! ist Rauschen,
z.

B.

[5<'^^rl?]

schreibe.

In sofern hat Hieron. Recht, wenn er für die Bedeutung „Donnersöhne" Benereem (D2;'7 *i3a, gewöhnhch allerdings d?'n) fordert. Eine andere Frage aber ist es, ob Hieron. deshalb (zu Dan. 1, 8) behaupten durfte: „non ut plerique putant Boanerges, sed emendatius legitur Benereem", zumal er selbst zu Matth. 10, 4 den Namen boanerges „ex firmitate et magnitudine fidei" erklärt.^) Mir scheint nach alledem das
Lä7'm, nicht Donner.
wahrscheinlichste, dass nicht
'^y^,,

Ungestüm

in

dem Worte
vielleicht

steckt,

und

sondern vielmehr ta"l (t*^^*^) Zorn, zorniger es wäre denkbar, dass eben dies durch

1

Hat Hieron. dabei

gar an

svspY"'^?

gedacht?

Man kann

bei ilun vieles

für mösrhch halten!

10
uloi

Einleitung.
ßpovT^? ausgedrückt werden
S.
sollte.

Oder

soll

man

mit Delitzsch (Saat

auf Hoffnung 1874,

208) irgend einen besonderen Pro vincialismus annehmen?

ya^ßa^a, vergl. o. zu aßßa) Job. 19, 13 = i^nsi^ (stat. 7aßßa&d {Tisch.] emph. zu J^3^ Anhöhe, welches fem. zu sa). Ueber die Transcription des S^wä durch a vergl. o. a/sXoajxa^.

WH

YoXYoda
des
l

(so

Tisch.;

WH
die

'(ohiobä) mit
;

SABD

Matth.

27, 33;

zu der Elision

vergl. o. unter

ßesXC^ßouX

nach
ist

Levi/,

neuhebr. und chald. Wörterelidirt

buch wäre sonst
gewesen.

Aussprache

itlnb^^a als stat.

Im

syrischen gägultä

das erste

l

emphat. von l!<^aVj« üblich und durch Dehnung

des Vocals compensirt.
EcpcpaOa

(WH und Tisch.) Marc. 7, 34 mit den besten Zeugen (S^ D scpcps&a, welches auf runölHN deuten würde) = nS?Spi< öffne dich ! Allerdings könnte das Pathach unter Ö eine Conformirung des S'^wä an den folgenden Vocal (s. o. bei ax£Xoa|xay) und die Form somit Ethp^'el sein; aber für Ethpaal
spricht, dass diese

nicht minder, dass der

Pdil ausdrückt.

Form überhaupt als Passiv zu nriö gebräuchlich ist, und Targum Jes. 42, 7 das Oeffnen der Augen durch In Betreff des für dagessirtes T\ vergl. -yoX-yoöa. — Da
Ohren beziehen kann, Unterdrückung des
5,

sich übrigens dieser Imperativ eigentlich nur auf die

so ist zu fragen, ob nicht ursprünglich ^nhölni^t (mit

unbetonten Endvocals nach syrischer Weise gemeint ist.
xr^cpa; Job.
1,

;

vgl.

unten xoojx in Marc.

41)

43
5,

al. t^fi"?, stat.

emphat. zu

vj'^S

Fels.

Xs^ttüv Marc.

mit SBCD, das lateinische mittelung des aram. 'jl'^iib.
9
(so

legio,

aber wohl erst durch

Ver

{jiajJLajva

zu aßßa) = &<3l'^'^, stat. emph. von "p^lS. Die Etymologie ist unsicher; denn die Schreibung J^iiaxg (so Grimm) beruht auf der sehr zweifelhaften Ableitung von )'>2i< (== Gegenstand des Vertrauens). Der von Lev^ angenommene Stamm )'^'ü (= ^3^, 1^353 zutheilen)
Tisch.;
[Ji,a[Jia>vc)i,

WH

I

s.

o.

existirt nicht.

MapOa

(vergl. zur
stat.

Betonung

die

Herrin,

emphat. von

X'^53,

Note unter dßßa) Luc. 10, 38 dem Femin. zu '^'O Herr.

al.

=

5<J^1« die

ixeaaia^ Job.

1, 42 al. = NJi^llia stat. emphat. von h'ilüTa gesalbt (hebr. zu der Transcription erinnert Nöldeke an Isjaai für ^'^\

ti*^^^);

Traa)^a (vergl. zur

Betonung die Note u. dßßa) Matth. 26, 2 al. = t^riÖQ stat. emphat. von nOQ, welches dem hebr. nöQ entsprechen würde; die jüdische Ueberlieferung dagegen fordert itriöQ, welchem auch syr. peschä entspricht.
(so Tisch.

faßßouvi
20, 16
lich,

Marc.

10,

51

und Joh.

20, 16
ist

mit SAG; dagegen

WH
und

paß-

ßouvEi mit B;

weit schlechter bezeugt

die

LA

^aßßovi, obschon Joh.
ist
)^'^

Ist

auch D paßßwvei bietet) mein Herr. Die Vocalisation denn die sonstige Ueberlieferung kennt nur die Formen paßßoovi auch ein galiläischer Provinzialismus?

befremdlian.

faxd

5, 22 mit S2B, dagegen Tisch, fayd mit Si D; vergl. über Schwanken in der Transcription des p oben bei ax£Xöa|xay; nach dem zu dßßa Bemerkten wäre übrigens f»axa zu accentuiren). Das Wort ist nicht Stat. emphat. von p'^'i, sondern Abkürzung von 'Jp'i'n vacuiis, wie Die Vocalisation ist wiederum befremdlich. i<^T}i'^ (nomen propr.) von "Jjni"'.

(so

WH Matth.

dieses

m

§

5.

Die Ueberreste des westaramäischen Dialekts.
4,

11

aarava; Mattli.
textus

10

al.

=

^^'^^,

receptus 2 Cor. 12, 7

stat. emph. von 'jüO; die von Grimm als aufgenommene Form caxav ist nur durch

SSASüs^i-s bezeugt.
Gixspa (vergl. zur Betonung u. aß3ä) Luc.
1,

15

=
9,

N'jsyj, stat.

emphat. eines

vorauszusetzenden

'^Z'Ö

(nicht aber direkt für hebr. isu: wie

Grimm angiebt).
bei ^aßßouvi)

raSeiöcx (richtiger wäre wieder

—9a)

so

WH Act.

36 mit BC, dagegen Tisch.
i

TaßiOa mit SA (vergl, über das Schwanken zwischen
=--

und

ei o.

emphat. zu &<^^u ciopvAc, (vergl. hebr. ''j^). Dass man für tabhjHha mit Auflösung des Consonanten Jod geradezu tabhitha sprach, resp. für das griechische Ohr zu sprechen schien, ist nicht unwahrscheinhch; dagegen wäre die Form i<ri''nü, mitM^elcher Grimm Taßiöa identificirt,
itr.":;: stat.

vielmehr syrisch

(vergl. u. bei Ta)a9a).i

Als ein Charakteristicum der damaligen Volkssprache erwähnen wir noch
die

starken Verkürzungen mancher
206

C^ish) für "^tr^j^,

Namen, wie Jose für Joseph, Lazaros ina (woraus Matthaios, Matthäus) für n^t^iT?, Salome für n'^tb^ä
f.

u. ä.; vergl. Delitzsch a. a. 0. S.

h)

Matth.

eXwi (so S, dagegen B daher Tisch. ifjXei) Xsjxa (SB; richtiger wäre übrigens wieder Xc}xa) aaßayöavsi (SA; B hat tjaßaxTav£i, vergl. oben zu axeXö. und paxa); wie oben auch TiscÄ., abgesehen von rjXsi. Dies wäre also^5< '^^f5^^ iDFipnd iCüh, wobei freilich das hebräische '^•ibiji (statt aram. '^<7b5<) vor den gut aram. Worten '123 'h sehr auffällig ist, da sich sonst die Aussprache des
27, 46
citirt

Jesus Ps.
yjXst,

aramäische Sätze. 22, 2 nach AYH 'EXü)i,

IXcoEi,

A

r|>vi,

D

ä wie ö nicht beweisen lässt; zu aaß. für 'ITÜ vergl. o. unter ax£Xoa|j.a)^. Hebräisch giebt das Citat von den ältesten Uncialcodices nur D: r^Xei, am Bande aufgenommen TjXei, Xa|xa La^öavst (= ijPintr). Die LA ist von und wird im Appendix p. 21 als „western" (gr. lat.) bezeichnet; wahrscheinlich sei es ein Versuch, das hebräische als verschieden von den aram.

WH

Formen zu
Marc.
15,

reproduciren.

In der Parallelstelle

eXwi, Tisch. sXtoi), dann SC Xsfxa mit BD Xajxa, obschon dieses aramäisch = und Tisch.) mit S^C; S^ ö^Tsb nichts wäre); endlich aaßayöavsi (so jaßaxravEi, wie im Matthäus, dagegen D wieder !lacp&av£i, welches auch in die contorte LA von B (^aßacpöavsi) mit hineingerathen ist. Nach diesem Befund scheint die älteste Ueberlieferung die, dass der Vers von Jesus aramäisch, und zwar mit "^i^'^J^ an der Spitze, citirt wurde; für cXan, spricht übrigens gerade der Umstand, dass es zu dem daran geknüpften Wortspiel mitEhas weit weniger stimmt, als r^Xl oder T^'kzl. De Lagarde GGA 1882, S. 329 findet in dem Ganzen einen Beweis für frühzeitige systematische Correcturen im neutest. Text.

34 bieten

SABC

sXcdi

(daher

WH

(so

auch

Tisch.,

dagegen

WH

WH

Marc.

5,

41

:

raXiOa (richtiger wäre abermals
B)
xo'jjx (so

mit

SAG (WH raXciOa mit

— 9a, so wie nachher xoofx) Tisch. WH und Tisch, mit SBC; dagegen

1 Levy schreibt i<n''3l3 und erklärt dies aus arab. sahhijjat im neuhebr. Magd, puella (!), dabei citirt er nachträghch Fleischer, der die Sache bereits in einer Anmerkung zu Levy's chald. WB. über die Targumim (I, 426) richtig gestellt hatte, mit der Formel „nach Fleischer wäre u. s. w."!

WB

12

Einleitung.

oben bei raßiöa) noch weniger = S<ni^a {Meyer), sondern eig. t^n'^^D, fem. zu &<^^t: juvenis. Die bestbezeugte Lesart xoufx deutet auf Unterdrückung des unbetonten Endvocals in der Aussprache, wie im Syrischen.

AD xoufxi). — taXi&a ist jedoch wiederum nicht (vergl. = N^'^bip (so Grimm), welches vielmehr syrisch wäre,

1

Cor. 16, 22: [xapav cx&a (besser d&a, vergl.
allen alten

o.

zu aßßa)
i.

WH

Zeugen: unser Herr kommt,

d.

nicht nntt

5<5'ii3

und Tisch, nach (Grimm), so

^

dass die beiden a in der scriptio continua ([xapavaöa) zusammengeflossen wären, sondern wahrscheinlich 'ü. "j^^, wie die Form auch im Syrischen lautet; dabei ist nicht ausgeschlossen, dass man in Wahrheit ^3173 schrieb
(vergl. bibl.-aram.

&«5-f

;

vielleicht richtiger i<3-4-),

den unbetonten End-

vocal aber in der Aussprache unterdrückte.
lieber die Spuren des westaramäischen Dialekts bei JosepJius vergl. B. de a. a. 0. p. 55 ff.; Ffannkuche a. a. O. p. 459 ff. (beide der Sichtung be-

Mossi

dürftig); Bleek, Einl. ins A. Test., 3. Aufl. S.54f. lieber denEinfluss, welchen das Westaramäische auf Josephus bei der Benutzung des A. Test, ausübte, enthält einiges ein Aufsatz in JoJi. Dav. Michaelis' oriental. und exeget. Biblio-

thek

Y

(1773), p. 221

ff.

3. Die sogenannten Targumim oder Verdolmetschungen des Alten Testaments. Die wichtigsten derselben sind: Das dem Onkelos zugeschriebene Targum zum Pentateuch und das nach Jonathan hen

Uzziel benannte Targum zu den Propheten. Ausserdem existiren noch zwei Targume zum Pentateuch, Jeruschalmi I oder Targum

und Jeruschalmi II genannt; letzteres ist nur Bruchstücken erhalten oder von Haus aus nur eine Sammlung von einzelnen Glossen zu einem älteren Targum, von welchem uns noch eine Umarbeitung im PseudoJonathan vorliegt (so Geiger, Urschrift und Uebersetzungen der Bibel, Breslau 1857, S. 455). Auch zu den Hagiographa (ausser Ezra, Nehemia, Daniel) giebt es Targume von verschiedenen, z. Th. sehr späten, Händen. Zu den älteren Targumen {Onkelos^ Jonathan) mag der Grund noch im letzten vorchristlichen Jahrhundert gelegt worden sein, indem man bei der Schriftvorlesung in den Synagogen einzelne nicht mehr verstandene Wörter und Wendungen (s. o. S. 5 f.) durch sogen. D'^piail^riü oder Dolmetscher mündlich interpretiren Hess. Doch hat der Process der schriftlichen Fixirung und der immer weiteren Ausdehnung dieser Interpretationen auf ganze Bücher Jahrhunderte hindurch gedauert und ist wohl erst im 4. Jahrhundert n. Chr. in den babylonischen Judenschulen zu einem relativen Abschluss gelangt. Dagegen fällt die Schlussredaction des PseudoJonathan frühestens in das 7. Jahrb., andere Targume noch später. Von dem Besitz eines kritisch gesichteten Consonantentexts der Targume, gedes VsQVidiO- Jonathan
in

§

5.

Die Ueberreste des westaramäisclieii Dialekts.
einer

13

schweige

dem

einheitlichen

und einigermassen plausiblen

Vocalisation, sind wir noch heute weit entfernt. Vergl. über die Targume überhaupt die Einleitungen ins A. Test., besonders Bleek -Wellhausen, p. 287 ff. und Strack in Zöckler's Handbuch der theol. Wissenschaften I, 172 ff. (mit reichhaltigen und sorgfältigen Literaturnachweisen);
ferner Volck, Art.

„Thargumim"

in Herzoges
S. 255ff.

PREi
;

1862

Bd.

XV;

Th. Nöldeke, die alttestarü. Literatur (Lpz. 1868),
Zeitgeschichte (Lpz. 1874),
,

Schürer, neutestam.

angaben;

gleichfalls mit reichhaltigen LiteraturS. 475 ff. Weber, Sj'stem der altsj'nagogalen palästinischen Theologie (Lpz. Eine Uebersicht über die Targumausgaben bietet auch 1880), p. XI XIX. Beachtenswerthe Petermann, porta chaldaica, ed. II (Berl. 1872), p. 82 ff. „Bemerkungen über die Vocalisation der Targume" giebt Merx in den Ab-

handlungen des Berliner Orientalistencongresses
4.

I,

142

ff.

Einzelne Aussprüche der Mischna, die Gemaren des sogen.

Talmud und vereinzelte Spuren im Babylonischen ralmud und den Midraschim.
Jerusalemischen
Zur Orientirung über Mischna und Talmude im Allgemeinen verweisen wir
hier nur auf die treffliche Uebersicht in Schiirer's Neutestam. Zeitgeschichte,
S. 37ff.

— Im babylonischen

Talmud nähert

sich besonders der Tractat

AWarm,

in gewissen Eigenthümhchkeiten auch der Tractat Nazir,

dem westaramäischen

Idiom; vergl. Luzzatto, Gramm, der bibl.-chald. Sprache und des Idioms des Aus der MidraschThalmud Babli (deutsch von Krüger, Bresl. 1873), S. 54.

literatur gehört hierher die bereits in der

Mischna
0. S. 54;

citirte

Megillath Taanith

oder das Fastenbuch: vergl. Schürer
in
in

a. a.

Strack, Art. „Midrasch"

Herzogs

PEE2

der Monatsschr.

Bd. IX, 759 Braun, „Entstehung und Werth der Meg. Taanit" Gesch. und Wissensch. des Judenth. 1876, S. 375 ff., f.
;

410 ff., 445 ff.
5.

svohl

Das samaritanische Targum zum Pentateuch. Dasselbe ist in den ersten Jahrhunderten nach Christo verfasst, doch mag

dch die Schlussredaction, soweit überhaupt von einer solchen die Rede sein kann, bis ins 5. oder 6. Jahrh. verzögert haben. Ausseriem haben sich von dem samaritanischen Aramäisch nur spärliche Reste in Liturgien und Liedern erhalten.
Diese aram.

Ueber Setzung

des Pentateuch

ist

nicht zu verwechseln mit

der samaritanischen Eecension des

hebräischen

Pentateuch.

Zur Literatur

über den samarit.

sprachlichen Charakter desselben vergl. Kautzsch, Art. „Samaritaner" in Herzog's PEE2, Bd. XIII (1884), bes. S. 349 ff. Auch an dieser Stelle möge nachdrücklich daran erinnert sein, dass jede

Targum und den

Beurtheilung des samarit.-aram. Dialekts, welche sich auf die bisherigen Ausgaben des Targums stützt, nothwendig in die schwersten Irrthümer verfallen muss. Dies gut leider auch von dem kostspieligen Pentateuchus Samaritanus

von E. Petermann

(Fase.

L

Genesis, Berol. 1872;

IL Exodus 1882;

III.

Leviticus

nachdem Kohn („Zur Sprache, Litteratur und Dogmatik der Samaritaner", S. 103 ff. und 206 ff.) überzeugend dargethan, dass die übliche Annahme eigenthümlicher (sogen, „kuthäischer") Wurzeln und
1883, letzterer edirt

von

0. Völlers),

14

Einleitung.
lediglich auf

Wörter im samaritanisclien Aramäisch
besitzen wir nach

der ganz unglaublichen

Corruption der Targumhandschriften beruht; von

dem

ursprünglichen

Targum

nur noch wenige Fragmente (einen verhältnissmässig reineren Text bieten nur die von Kohn a. a. 0. S. 215 ff. edirten Petersburger Fragmente, sowie die Fragments of a Samaritan Targum, welche Nidt London 1874 aus einem Codex der Biblioth. Bodlejana und einem solchen der Cambridger Stadtbibliothek herausgab, endlich die von Kohn a. a. 0. S. Iff. aus einem Codex Franz Delitzschs edirte „Pessach-Haggadah"). Das ursprüngliche Samaritanisch ist vielleicht abgesehen von einer etwas stärkeren Beimischung von Hebraismen, sowie von griechischen und lateinischen Wörtern mit dem uns anderweit bekannten palästinensischen Aramäisch so gut, wie
vielleicht

Kolm

identisch.
6. Die aramäischen Schriftreste auf Stein und Papyrus, welche wenigstens ihrer überwiegenden Mehrzahl nach von Juden in Aegypten herrühren.

Vergl. Gesenius, scripturae linguaeque Phoeniciae monumenta I, 226 ni, tab. 4 (Alphabeth) und tab. 29—33. Ueber den Schriftcharakter vergl. Euting auf der grossen Schrifttafel zu CJnvolson's Corpus inscriptionum Hebraiflf.

(Petersb. 1882) Col. 10—16, nach Inschriften von 482 ca. 100 a. Chr. Die wichtigsten Monumente dieser Art sind neuerdings publicirt von der Palaeographical Society, Orient, ser, und zwar: Part. II, Tafel XXV und XXVI, Papyrus CVI des brit. Museum (aus der früher dem Herzog von Blacas zuge-

carum

hörigen Collection) mit einer Beschreibung von Wright und NöldeJce und der Literatur bis 1877. Nach den Genannten stammt dieses Document aus der
letzten Ptolemäer- oder der früheren Römerzeit, entweder

von einem heidnischen

Aramäer oder (was wahrscheinlicher) von einem ägyptischen Juden als eine Art Haggada zu Exod. I. Das Aramäische ist stark versetzt mit phönizisch und hebräisch. — Ferner Part. V, Tafel LXIII, die 1877 in Sakkara gefundene, jetzt im königlichen Museum zu Berlin befindliche Stele, welche eine Libation vor Osiris darstellt und eine bilingue (ägyptisch-aramäische) Inschrift trägt,
datirt aus

dem
ff.
;

4.

Jahr des Xerxes (482

v.

Chr.);

vergl. Lepsius,

über eine

ägyptisch-aram. Stele, Ztschr. für ägypt. Sprache und Alterthumskunde
(1877), p. 127

XV

Lauth, ägypt.-aram. Inschriften, Sitzungsber. der Münchner

Akad. 1878.
442
ff.

I,

— Tafel LXIV
Mumie

philos.-histor. Cl. II, p. 97ff.
:

und 148; Praetorius,

ZDMGXXXV,

der berühmte Stein mit vierzeiliger Inschrift, welcher jetzt
in Südfrankreich

im Museum zu Carpentras
schrift die

aufbewahrt wird und über der In-

Anbetung vor Osiris darstellt. Nach Lepsius u. a. stammt der Stein aus der Ptolemäerzeit; nach ClermontGanneau (s. u.) gehören diese ägyptisch-aram. Denkmäler in die Zeit der
eines Weibes, über dieser eine

persischen Herrschaft über Aegypten,

Zeit das Aramäische die officielle Sprache in

dem Steine genannte Taba sei die bornen Aramäers, der eine Aegypterin geheirathet hatte. [Allerdings harren dann Hebraismen, wie 'ijijs; und ^T^p noch der Erklärung]. Die Discussion über den Stein wurde neuerdings wieder lebhaft, seit Schlottmann (ZDMG XXXII, 187 ff. und 767 f.; XXXIII, 252 ff.) Metrum und Eeim auf derselben zu finden geglaubt hatte; vergl. Halevy ibid. XXXII, 206 f.; de Lagarde, Nachrichten der

527—405 oder 340—332, in welcher Aegypten gewesen sei. Die auf Tochter eines persischen Beamten und ged.
i.

§

5.

Die Ueberreste des westaramäischen Dialekts.

15

weitigen
693 ff.

ff. (aach Symmicta II, 56ff. und 79f.). Von anderDocumenten erwähnen wir noch die Inschrift auf einer Yase des Serapeum's, jetzt im Louvre (vergl. Levy ZDMG XI, 65 ff.; Merx ibid. XXII,

Gott. gel. Ges. 1878, p. 357

Praetorms

Xo.
Bd.

21, p.

XXXV, 442; Clermont- Ganneau, Rev. Grit. 1883, 415 ff,); zu den ägyptisch-aram. Inschriften überhaupt vergl. Clermont-

ZDMG

Ganneau, origine perse des monuments arameens d'Egypte, Rev. archeolog. 36, p. 93 ff. und 37, p. 21 ff. (auch separat Paris 1880).
Nichtjüdisclieii
7.

Ursprungs sind:

theils

Die in den Ruinen von Tadmor (Palmyra) gefundenen grossenbilinguen (aram.- griechischen) Palmyrenischen Inschriften.
Facsimiles dieser Inschriften gab zuerst
JS.

TToo^^,

the ruins of Palmyra

(London 1753;
p. 79);

s.

die ältere Literatur bei de Wette- Schrader, Einl. ins A. Test.,

ZDMG XV, 615 ff. und XVIII, 65 ff., woselbst 19 396—578 der seleucidischen Aera (85—267 n. Chr.) datirte Inschriften mitgetheilt sind; Nachtrag dazu ibid. Bd. XIX, 314 und XXIII, 282 ff.; ferner in des Grafen de Yogiie Syrie centrale (Paris 1868 ff.), sowie im Extrait 5 des Journal asiat. 1883; vor allem aber von Euting im Corpus inscriptionum Semiticarum II, Taf. 17—28 (Inschriften von 9 a. Chr. bis 270 p. Chr.). Blau ZDMG XXVin, 73 ff. (über ein palmjT. Relief mit Inschrift) Mordtmann, Neue Beiträge zur Kunde Palmyras in den Sitzungsber. der philol. und histor. Classe der Münchener Akad. 1875, Bd. 11, Suppl.-Heft III, 1—88; Ed. Sachau, palmyr. Inschriften, ZDMG XXXV, 728 ff., Bemerkungen dazu von Nöldeke XXXVI, 664 ff. Anderes s. bei Euting im Jahresber. der DMG 1878, p. 63 und in BaetJigen's Bericht für 1880, ibid. p. 154. Ueber den sprachUchen Charakter dieser Inschriften xergl.Merx ZDMG XXII, 674ff. und bes. Nöldeke ibid. XXIV, 85 ff.; Sachau ibid. XXXVII, 562 (ohne Notiznahme von Nöldeke's Vorarbeit). Ihrem Inhalte nach sind es theils heidnische Weiheinschriften, theils Inschriften zu Ehren verdienter Persönhchkeiten, theils Grabschriften.
in neuerer Zeit: Levt/

aus den Jahren

;

der Sinaihalbinsel, in Idumäa,

Die zahlreichen Inschriften und Münzen der Nabatäer auf dem Hauran und anderwärts, aus dem letzten Jahrhundert vor und dem ersten Jahrh. nach Christus.
8.
schriften

Verführt durch die zahlreichen arabischen Namen, welche in diesen Invorkommen, hat man die letzteren lange Zeit selbst für arabische

gehalten.

So

bes.

Tuch

ZDMG

II,

395
I,

ff.;

IH, 129 ff. und so noch Böttcher,
avo diese Inschriften für

Ausführl. Lehrb. der Hebr. Sprache
selbst

S.

6,

nordwest-

arabisch erklärt wurden (richtig gestellt von

auch

die ältere Literatur).

gründeten Levy, ZDMG XXIII, 435 ff. und 652 ff.;

woEin richtigeres Urtheil über diese Frage beXIV, 363 ff.; XVn, 82 ff.; XVIU, 630; XXII, 261 ff.;
S, 644,

Mühlau im Nachtrag

XXV, 429 ff. und 508; XXVII, 133; ferner Blau ibid. XVI, 331 ff., Meier ibid. XVII, 575 ff., ganz besonders auch Nöldeke ibid. XVII, 703 ff. und XIX, 637 ff., sowie de Vogiie in der Revue archeol. 1864, p. 284 ff.
(Inschriften aus

dem Hauran);
p. 21
ff.

ders. in

den Melanges d'archeol.

Orient,, p.

149

ff.

(Münzen nabat. Könige von 95 a.— 104 p. Chr.; vergl. über zwei solche aus Petra auch de Saulcy in den Mel. de Numism. 1878, 193 ff.)

und Appendice

16

Einleitung.

und

in Syrie centrale (1868), p. 89

ff.,

endlich Euting

im Corpus inscriptionum

semiticarum II (Paris 1883), tab. 29—35; und auf Tafel Orient. Ser. der Palaeograph. Society.
9.

LXV

von Part.

V

der

falls

Umfänglichere Beste des westaram. Dialekts und zwar gleichnichtjüdischen Ursprungs liegen endlich vor in einer Uebersetzung der Bibel, welche sich in einer 1030 n. Chr. vollendeten

Evangelienhandschrift des Vatican, sowie (in Verbindung mit anderen Fragmenten religiösen Inhalts) in Londoner und Petersburger

Handschriften erhalten hat.
fasst,

Der Text der vaticanischen Handschrift, welche ca. 2|g der Evangelien umwurde edirt von F. Miniscalchi Erizzo, 2 tomi, Verona 1861 und 64.

den „christlich -palästinischen" Dialekt dieser Version Nöldeke^ XXII, 443 ff.; nach ihm ist die Uebersetzung zwischen dem 3. 6. Jahrh. n. Chr. und zwar wahrscheinlich auf dem Boden von Judäa entstanden (die in den Beischriften des vatican. Codex erwähnten Localitäten sucht Blau ibid. XXIII, 266 ff. in der alten Decapolis nachzuweisen). Anderweitige Fragmente

Yergl. über

ZDMG

London und Petersburg; wurden von Tischendorf auf seiner zweiten und dritten Eeise (59 und 70 Blätter) gesammelt. Alle diese Fragmente (ausser dem vaticanischen Codex) nebst Fragmenten von Heiligenbiographien, Hymnen etc. edirte Land als „fragmenta syropalaestina" in Tom. IV seiner Anecdota, syriaca (Lugd, Bat. 1875) und zwar Fragmente aus den Psalmen (welche, wie schon die Bezifferung lehrt, aus den LXX übersetzt sind), auß den Londoner und Petersburger Evangeliarien (von denen das Londoner nach Land einen älteren melkitischen Ritus zeigt, als der römische Codex, während in dem Petersburger Lectionar ein älterer ganz eigenartiger und ein jüngerer Codex zu unterscheiden sei), endlich Londoner Fragmente aus Deuter., Jesaja, Proverbia, nebst Petersburger Fragmenten aus den Evangelien, Deuter., Jesaja und Hiob. Der römische Codex ist nach Land jünger, als fast alle übrigen Fragmente (die Londoner setzt Wright im 8. 13. Jahrh. au). Dass zur Zeit seiner Entstehung, also Anfang des 11. Jahrh., das Aramäische nicht mehr Verkehrssprache in den betreffenden ICreisen war, lehren die arabischen Ueberschriften. Die Schrift ist nach Land
letztere

dieser Version (meist Palimpseste) befinden sich zu

Abart der Edessenischen Majuskel -Bücherschrift, wobei zugleich die durch den groben und winkeligen Charakter der Schriftzüge nachgeahmt seien.
eine

griechischen Majuskeln

10.

Lebende Ueberbleibsel dieses

einst

so weit verbreiteten

Dialekts finden sich heute nur noch in Malula

und zwei benachgleichzeitig

barten Dörfern

am Ostabhang

des Antilibanon, freilich in arger

Verkümmerung und, da die gesammte Bevölkerung auch arabisch S2oricht, dem Aussterben nahe.
(vergl.

Das bezügliche Factum wurde längst von Broivn und Volney constatirt Renan, histoire generale p. 268). Nähere Mittheilungen über den Dialekt selbst machte zuerst der Missionar Jules Ferrette im Journal of the Royal Asiatic Society XX, 431 ff.; dieselben erörterte Nöldeke („über den noch lebenden syrischen Dialekt im Antilibanon") ZDMG XXI, S. 183 ff.; vergl. die Bemerkungen

§ 6. lieber die richtige

Benennung des im A.T.
XXII,
271fif.

vorlieg. aram. Dialekts.

17
des

dazu von

Merx

ibid.

— Eine

weitere Liste von Wörtern

Ma'lula-Dialekts veröfifentlichte sodann Cl. Huart, welclier Ma'lula

im Herbst
(Oct.—Dec.

1877 besucht hatte,

im Journal

asiatique, Ser. VII, Bd.
JB.

XU,

478

ff.

Duval ibid. XIII, 465 ff. und „L'univers Israeüte" 1879, No. 16). Genaue und umfassende Aufschlüsse sind jedoch noch zu erwarten von Socin und Prym, welche sich im Spätsommer 1869 mehrere Wochen in Ma^lula aufhielten und aus dem Mund einer Christin^
1878; vergl. auch die notice von

griechischer Confession eine Eeihe von Erzählungen in sorgfältiger Transcription nebst arabischer Uebersetzung aufzeichneten. Von dem Zustand dieses Aramäisch mag folgende Probe, die ich Prof. Socin verdanke, einen Begriff geben: vöt ähad ishme froz Mo ile Jjona, d. i. etwa (J<)nbitb ä^S M^^i^ inx m(n) x:iri(!J<) Hb (r)i5< = es war einer, sein Name Faradsch allah, es ist (war) ihm ein Brüderchen u. s. w.

§6.
üeber die richtige
Beneniiiiiig des

im A.

Test, vorliegenden aram.

Dialekts.
1.

In der Bezeichnung der aramäischen Dialekte überhaupt und

des biblischen Aramäisch insbesondere herrscht noch heute vielfach eine solche Verwirrung, dass es nachträglich einer Begründung der oben (§ 1) verwendeten Terminologie bedarf. Die aus Dan. 2, 4 abgeleitete Ansicht, dass der im Daniel und Ezra vor-

Volkes der Chaldäer gewesen sei^, hatte erstlich den Missgriff zur Folge, dass man sowohl diesen biblischen Dialekt, als auch die nächstverwandte Mundliegende aramäische Dialekt die Sprache des
art der

Targume

u. s. w. als

„Chaldäisch" bezeichnete;

zweitens

aber floss daraus die verkehrte Unterscheidung dieses angeblichen Chaldäisch als des „Ostaramäischen" von dem Syrischen als dem

„Westaramäischen", während vielmehr das Umgekehrte richtig Die von Fürst- vorgeschlagene Unterscheidung des (sogen.) Chaldäischen und des Syrischen als des „Jüdisch- und ChristlichAramäischen" ist nach dem § 5 dargelegten gleichfalls nicht durchaus zutreffend. Denn zu den ostaramäischen Mundarten gehört nicht nur der von den christlichen Syrern gebrauchte Dialekt von Edessa, sondern auch die Sprache des Babylonischen Talmud;
ist.

1

Eines der betreffenden Dörfer
Dialekt.

ist

zum

Islam übergetreten, spricht aber noch

immer seinen aram.
lich

Uebrigens wird die Tradition der Sprache hauptsächdurch die Frauen erhalten; die Sprache der Männer ist bereits stark durch den

Einfluss des Arabischen corrumpirt.
2

aber Fürst
als

Lehrgebäude der aram. Idiome. Chald. Gramm. (Lpz. 1835), S. 5; dabei will wiederum das jüdische Ostaramäisch (die Sprache des babylon. Talmud)

„babylonisch-aram. -hebräisch"

vom

„palästinisch-aram.-hebräischen", wie

vom

SjTi-

ächen unterschieden" wissen.

Kautzsch,

aramäische Grammatik.

2

18

Einleitung.

nicht minder ergiebt sich aus § 5, No. 7 10, dass sich aus dem Bereich der westaramäischen Dialektgruppe auch nichtjüdische Denkmäler erhalten haben. Eher zutreffend ist die Bezeichnung

des

Westaramäischen

als

des

Palästinisch-Aramäischen\

sofern die noch erhaltenen Reste dieser Mundart zum grössten Theil (ausgenommen die palmyrenischen, die ägyptischen und fast

nabatäischen Inschriften) auf dem Boden von Palästina entstanden sind. In die Reihe dieser (süd)westaramäischen oder palästinisch-aramäischen Mundarten gehört nun auch der im Daniel und Ezra vorliegende Dialekt, den wir am passendsten als den
alle

„Biblisch- Aramäischen" bezeichnen.
Daniel
2, 4''

wird berichtet, dass die von Nebukadnezar vorgeforderten

Kasdim oder Chaldäer ihn auf aramäisch

(IT'^a'ils;) angeredet hätten, und in der That wird dann ihr Gespräch mit dem König V. 4'jfif. in aramäischer Sprache mitgetheilt. Darnach war es offenbar die Meinung des Verfassers des Buches

Daniel (resp. der Capitel 1—7), dass dieser aramäische Dialekt die Umgangssprache am Hofe Nebukadnezar's und seiner Nachfolger gewesen sei, statt des
ostsemitischen Dialekts, dessen babylonische
inschriften

Form uns

in zahlreichen Keil-

u. a.

auch Nebukadnezar's
5,

selbst

vorliegt.

Dieses wirkliche

Juden unverständliche Sprache erwähnt wird (vergl. das ähnliche Urtheil Jesaja's 28, 11 und 33, 19 über das Assyrische), denkt sich der Verfasser des Danielbuches wohl als die Geheimoder doch Gelehrtensprache der Magier, da er 1, 4 die jüdischen Knaben in der Literatur und Sprache der „Chaldäer" unterweisen lässt; d''^iü3 steht hier sicher in keinem andern Sinn, als sonst überall im Daniel (ausser 5, 30 in der Verbindung "3 "qb^ und 9, 1 '3 Wib^). Dass aber der Dan. 2, 4 (auch Ezra 4, 7) richtig als t^'^a'^iS^ bezeichnete Dialekt seit Hieronymus (zu Dan. 2, 4) der „chaldäische" genannt wurde, beruht eben auf dem Missverständniss des Wortes B'''n\ü3.2 Der Verfasser des Daniel braucht das Wort als Amtsname von den Mitgliedern der babylonischen Priestergilde, wie schon Herodot oi XaXSaioi als Bezeichnung der Belspriester kennt und der Name nachmals für die Magier, Astrologen, Wahrsager etc. des Ostens allgemein üblich wurde. Hieronymus aber und die ihm nachfolgenden verwechselten damit den Gebrauch von D"''niü3 als Volksname, und da nun Dan. 2, 4 die „Kasdim" aramäisch reden, so galten
15 als eine für die

„Chaldäisch", welches Jer.

1

Diese Terminologie sclilägt bereits vor Pfarmkuche in Eichhorns Allg. Bibl.
3,

Vin,
2

p. 469.
ist

Hierbei
bereits

allerdings fraglich, ob dieses Missverständniss

dem Hieronymus
Für
(im
letzteres

selbst

oder

seinen

jüdischen

Lehrmeistern

zur Last

fällt.

könnte

sprechen, derselben
biblischen)

dass in
S.

der Masora

zum Targum

des Onkelos

(vergl. Berliner's

Ausgabe

XVUIf.)

wiederholt das targumische Aramäisch

Gegensatz

zum
900

als ""ttlÖSI i<3^ib

Sprache der Chaldäer bezeichnet wird.
(ib.

Allerdings ge-

hört die Abfassung dieser Masora nach Berliner
n.

S.

IX)

erst

der Zeit

um
a,

Chr. an, doch erinnert Berliner bei dieser Gelegenheit auch an Chullin 24
";TÜP

nach
ist.

welcher Stelle unter C^^'iJa

Dan.

1,

4 die aramäische Sprache zu verstehen

{).

Ueber

die richtige

Benennung des im A.T.

vorlieg. aram. Dialekts.

19

bei den „chaldäischen"

und „aramäiscli" für identisch. Und so ist es trotz aller Proteste^ Grammatiken und den „hebräischen und chaldäischen Handwörterbüchern über das A. Test." geblieben bis auf den heutigen Tag.
„chaldäiscli"
2.

Mit der richtigen Terminologie fällt auch die (noch bis in ie neueste Zeit vorgetragene) Fabel, dass die Juden im babylonichen Exil ihr Hebräisch vergessen und statt desselben eben das Chaldäische" als Umgangssprache mit nach Palästina gebracht ätten (vergl. z. B. Zu?iz, die gottesdienstl. Vorträge der Juden, 5erl. 1832, S. 7 ff. Herzfeld, Gesch. des Volkes Israel III, 44 f.: Vöttcher, ausführliches Lehrb. der hebr. Sprache I^ 18). Aber abgesehen davon, dass es nach Neh. 13, 24 um 430 v. Chr. in Jerualem das Normale war, n^n^n*' zu reden"-, und dass sich das sehr angsame Unterliegen des Hebräischen gegenüber dem Aramäichen durch triftige Gründe erweisen lässt (vergl. o. S.4ff.), könn:

en die Juden aus Babel nicht eine Mundart mitbringen, die dort ;ar nicht gesprochen wurde.

im Alterthum gebrauchten Bezeichnungen der Mundart ist noch folgendes nachzuholen. Im Svenen Testament wird diese Mundart als Ippa'iaTi lieljr'äisc'h beeichnet (so sicher Job. 5, 2. 19, 13. 17, vielleicht auch 19, 20 und
3.

Ueber

die

srestaramäischen

dem räthselhaften apixaysöwv Offenb. 16, 16), obschon dasselbe Yort anderwärts (so sicher Offenb. 9, 11, vielleicht auch Job. 19, 20 md Offenb. 16, 16 sicher übrigens auch bereits im Prolog des Jesus nrach) zur Bezeichnung der althebräischen Sprache verwendet
)ei
;

^ird.
:to(;

Fraglich

ist die

(wie schon die £|3paic

Bedeutung des Ausdrucks \ £|3pat«; öiaXs'i^tov*/] 4 Makk. 12, 7 und 16, 15) Apostelsowie 26,
14.

jesch. 21,

40 und 22,

2,

In den beiden ersten Stellen
berichtete
tiefe

ipricht für

die althebräische Sprache das 22, 2

stillschweigen des Volkes, welches weniger natürlich zu erklären

Zuhörern ringsum am meisten geläufigen Landessprache redete; dagegen konnte er seine phariäische Bildung und seinen einstigen Eifer für das Gesetz (vergl.
st,

wenn der Apostel

in der allen

1

Vergl. schon Schlözer in Eichliorn's Kepertorium YIII (1781!),

S.

118

f.;

die

ichtige

Unterscheidung des Syrischen

als

des Ostaramäischen von

dem

bibl.

Ara-

und der Sprache der Targume als dem "Westaramäischen lehi'te ausdrücklich ZDMG XVIII, 654 und Nöldeke, ibid. XXI, 183 ff. und ganz besonlers XXY, 113 ff. (die Namen der aram. Nation und Sprache). 2 Ganz verfehlt ist die Berufung des Talmud auf Neh. 8, 8 als angebHchen Beleg, dass es damals einer „Yerdolmetschung" der Tora für das Volk bedurft habe;
näisch
eieder Geiger
S'^Sri

kann dort

so -wenig,

wie Ezr.

4,

18

..verdolmetscht",

sondern nur „deutlich,

listinet"

(Vulg. manifeste) bedeuten.

2*

20

Einleitung.

V. 3) nicht besser documentiren, als wenn er sich der heiligen Sprache bediente. Auch Apostelgesch. 26, 14 entspricht es der

Wichtigkeit und Feierlichkeit des dort Berichteten mehr, dass man an das Althebräische und nicht an die aramäische Landessprache denke.^ Wie das N. T., so braucht auch Josephus hehräisch (yXcoTTOi Tü)V 'ESpaiwv) ebensowohl vom Althebräischen, wie von der ara-

mäischen Landessprache seiner Zeit. 4. Weiterhin setzten sich in nachchristlicher Zeit für das Gesammtgebiet des Aramäischen die bei den Griechen schon längst fast ausschliesslich üblichen Bezeichnungen Syrer und syrisch fest, wie denn bereits von den LXX Jn'^ü'iiis überall durch aupiaxL wiederNach Nöldeke (ZDMG XXV, 116) wurde gegeben worden war. dieser Name auch von den christlichen Aramäern und zwar deshalb adoptirt, weil bei den Juden „Aramäer" identisch geworden war mit „Heide", und in derselben Bedeutung sogar in die syrische Uebersetzung des Neuen Testaments (z. B. Apostelg. 16, 1 und 19, 10für''EU7]v; Gal. 2, 14 n^i^'a^i^ für lOvixo)?) übergegangen war. Ebenso nannten auch die palästinischen Juden alles Aramäische während sich bei den babylonischen Juden wenigstens ''p^lD für die Sprache die Bezeichnung ^12"^)^ plüb erhielt; s. die Belege bei ISöldeke a. a. 0. S. 116 f., sowie ebendas. S. 117 ff. den Nachweis, dass als die ursprüngliche Bezeichnung der Nationalität die Form ^armäje anzusehen sei: „als sich aber mit dieser Form der Begriff „Heiden" verband, unterschied man davon künstlich arämäje eine Unterscheidung, die sich auch aus den als Volksname"
,

^

jüdischen Quellen belegen lässt (vergl. Levy, neuhebr. u. chald. Die aramäischen Stücke des A. Test. W.B. unter '^^'n^ und ^i^^ü^jä). (incl. Jer. 10, 11 und der 2 Worte Gen. 31, 47) heissen in der

Mischna und im Talmud kurzweg D^Ä^Pi (s. die Belege bei Nöldeke a. a. 0. S. 128), weil in der Sprache geschrieben, in welcher sonst die Verdolmetschung (targum) der Schrift stattfindet, im Gegensatz zu b^^ip^D, der in der heiligen Sprache verfassten Schrift.^

1

So auch

Delitzsch,
S.

the

Hebrew N.

Test.,

p.

30 (vergl.

o.

S.

5);

in „Saat auf

Hoffnung"
Saulus vor
2

1874,

[paläst.-aram.]

210 hatte Del. noch geurtheüt: „mit einem Zuruf in dieser Sprache Schaül, Schaül, lemä redäft jafhi brachte der Erhöhte den

Damask zur Besinnung."
Midrasch Beresith rabba zu Gen.
31,

Wenn im

47

dem Samuel

bar

Nachman
10,

der Ausspruch zugeschrieben wird,
schätzen,

man
Ezr.

solle

die

„persische" Sprache nicht gering
(Jer.

da ihr Gott

in der
2,

Tora (eben Gen.
4
ff.

31, 47),

und den Kethubhim (Dan.
^D-iS )Vdb

4,

8

ff.)

den Propheten Ehre angethan habe,

11)

so

kann hier

nur ein

alter Textfehler sein für

'^Ö-l(1)Ö

\

§
)ie
[er

7.

Allgemeines über die Biblisch-aramäisclien Texte.

21

lange Zeit übliche (freilich recht unglückliche) Bezeichnung

Landessprache Palästinas zur Zeit Jesu als der „syrochaldäichen" dürfte gleichfalls Siui Hieronymus zurückzuführen sein; vergl. fieron. adv. Pelag. III, 1 das Evangelium der Hebräer sei „chaliaico syroque sermone, sed hebraeis literis scriptum".
:

Allgemeines über die biblisch-aramäisclien Texte.

Von den in § 1 aufgezählten Ueberresten des westaramäischen dioms im Alten Testament könnten die beiden Gen. 31, 47 überleferten Worte bis etwa ins 9. Jahrh. v. Chr. zurückreichen, falls .er betreffende Vers bereits einer der alten Pentateuchquellen anehörte. Aber selbst wenn dieser Vers als Zuthat des letzten (nachxilischen) Redactors des Pentateuchs erwiesen werden könnte .nd in der That tritt eine redactionelle Thätigkeit in der Art der lusammenschweissung der Quellen V. 45 ff. sehr stark hervor hätten wir in ihm doch wohl die älteste Probe der biblischramäischen Mundart, da über den Charakter von Jer. 10, 11 als iner irgendwann in den Prophetentext eingedrungenen Glosse kein iweifel sein kann und auch die Redaction des jetzigen Ezratextes

— —

icht vor
1.

dem

letzten Viertel des 4. Jahrh. v. Chr. anzusetzen
31, 47

ist.

"Wenn Gen.
sollte,

aus

einer

der alten Pentateuchquellen (J oder E)

könnte doch aus der Form der heiden fraglichen Worte nicht bewiesen werden, dass in denselben als Worten Labans des „Aramäer's" (vergl. Y. 20 und 24) aus Haran in Mesopotamien eine Probe des ostaramäischen Dialekts gegeben werden soll. Denn die masorethische Schreibung xri^nn'^i mit Qames in erster Sylbe dürfte auch im Westaramäischen (wie im Syrischen) die correcte Yocalisation sein aus dem anlautenden b (statt D in den

stammen

so

;

Targumen und im nehmen; übrigens
shi.

Sj^rischen, vergl. daiüber §

entspricht dasselbe in diesem
lässt sich

Das Substant. ""
belegen.

Anm. 2) lässt sich nichts entStamm regelrecht arabischem ebensowohl aus dem Syrischen wie aus den
9,

Targumen

2. Dass Jer. 10, 11 trotz den LXX, welche diesen Vers bereits vorgefunden zu haben scheinen, eine irrthümlich in den Text versetzte Glosse ist, ergiebt sich direct aus der störenden Unterbrechung des ursprünglichen Zusammenhangs zwischen Y. 10 und 12; indirect aber daraus, dass ein vernünftiger Grund für die plötzliche Insertion dieses einen aramäischen Yerses nicht erfindlich Denn dass den Juden mit diesem Yers vom Propheten eine Anweisung ist. gegeben Averden solle, wie sie den Chaldäern, zu denen sie ja nur „chaldäisch" hätten reden können, antworten müssten, ist ein zu läppisches Argument, als dass es ernsthafte Widerlegung verdiente. Auffällig ist, dass sich in dieser Glosse neben dem gewöhnlichen i<>"X die Erde zugleich die Foraa Xjr»"^ findet,

22

Einleitung.
welche vielmehr dem Ostaramäischen angehört zu haben scheint und vielleicht eben in Babylonien irgendwann in den Vers eingedrungen ist.i Die übrigen Formen, wie "^'i (ostaram. fast nur "n), 'J^laXFi (syr. '^aitln, im Babli auch '^"^ri), dnh (vergl. Ezra 5, 3 al.) entsprechen dem westaramäischen Idiom. Das am
Schlüsse beigefügte specifisch

hebräische

Si^N;

könnte,

wenn überhaupt

zur

Glosse gehörig, nur von einem hebräischen Abschreiber beigefügt sein.

Die aramäischen Abschnitte in Daniel und Ezra unterscheiden sich mehr durch einige lexikalische, als durch grammatische Eigenthümlichkeiten. Jedenfalls berechtigen die wenigen Differenzen, die wir je an ihrem Ort erwähnen werden, nicht zu dem Urtheil, dass im Buche Daniel die Decomposition des Aramäischen schon viel weiter vorgeschritten sei (Kenan, hist. generale, p.219).

§8.
Textkritische Ueberlieferung und grammatische Bearbeitung des
Bibliscli- Aramäischen.

Die von Juden und Samaritanern herrührenden aramäischen Texte religiösen Inhalts sind naturgemäss sämmtlich von Haus aus mehr oder minder stark durch das Hebräische beeinflusst^ und in diesem Sinne ist die o. S. 17 erwähnte Unterscheidung des jüdischen und des (stark vom Griechischen beeinflussten) christlichen Aramäisch berechtigt. So trägt auch das biblische Aramäisch starke Spuren der Beeinflussung durch das Hebräische. Nur dürften diese Hebraismen zu einem guten Theil auf Rechnung späterer, theils unkundiger, theils absichtlich conformirender Abschreiber zu setzen sein. Nicht minder aber ist der Text alsdann in den gedruckten Ausgaben weiter corrumpirt worden, bis das Heer angeblicher Varianten entstand, welche z. B. die Rahn'sche Stereotypausgabe mitzutheilen für nöthig findet. Der eingerissenen Verwirrung ist erst in jüngster Zeit gesteuert worden durch den vorzüglichen Text, welchen S. Baer in seiner Ausgabe des Daniel, Ezra, Nehemia (Lpz., Tauchnitz, 1882) auf Grund der besten hand1

Gegen den naheliegenden Verdacht
dass es von den
7

eines

alten Schreibfehlers ist ^tp'^^<

zwar
unter

nicht dadurch geschützt,

Juden

(natürlich

nach

Jer. 10, 11)

den
loses

4,

oder 10

Namen

der Erde aufgezählt wird, wohl aber durch sein zweifel-

Vorkommen Britische Museum
1862, 8. 149).

auf Gewichtstücken, die aus den assyrischen Konigspalästen ins

gebracht worden sind (vergl. Levy^ Gesch. der jüd. Münzen, Lpz.
&<p'^i<


die

Ueber

Der Lautwechsel
länglich gesichert.
2

scheint

im Mandäischen vergl. iVöZtZeÄe, mand. Gramm., S. 73. durch aram. ^!^? rauchen neben hebr. *l^p räuchern hinals das

Ueber

Hebraismen des Onkelos-Targums, welches man gemeiniglich
des

genuinste

Denkmal
ff.

südwestaram. Idioms

betrachtet,

vergl.

Qeiger

in

ZDMG

XVIII, 653

§

8.

Textkrit. TJeberlieferung u.

gramm. Bearbeit. des Bibl.-Aram.

23

schriftlichen
ist

und sonstigen Zeugen festgestellt hat. Dieser Text daher von uns überall zu Grunde gelegt worden. Immerhin darf dabei nicht vergessen werden, dass auch dieser Text nur die
und
sicherste Gestalt der

relativ älteste

masorethischen Tra-

dition, keineswegs aber eine Gewähr bietet, dass wir nun in allen Einzelheiten der Schrift und Aussprache den von den Verfassern des Daniel und Ezra selbst intendirten Text vor uns hätten. Diese Annahme wird schon dadurch unmöglich, dass die Masorethen in gewissen Fällen der vom Consonantentext geforderten Aussprache ohne Grund eine andere substituirt, anderwärts in der Vocalisation derselben Form auffällig geschwankt und bisweilen auch erweislich geirrt haben. Nicht selten mag auch die Rücksicht auf die aus den Targumen gewohnte Gestalt des Westaramäischen die Punktation beeinflusst haben (vergl. Renan a. a. 0. S. 220). Wenn sonach die grammatische Darstellung zwar allenthalben von der kritisch-festgestellten masorethischen Tradition auszugehen hat, so wird sie sich doch einer Kritik dieser Tradition mindestens da nicht entziehen dürfen, wo die Richtigkeit des Textes durch seine Abweichung von analogen Erscheinungen des biblischen Aramäisch oder des Westaramäischen überhaupt verdächtig wird.
Die Literatur der Grammatik des Biblisch -Aramäischen ist mit berückHandbuch über die theoret. und prakt. Liter, für hebr. Sprachkuncle" (bis 1850) Lpz. 1859. Vergl. ferner die Uebersichten in Petermann' s Porta chaldaica, ed. 11, p. 80 ff.; von Volck in Herzog's PEE2 I, 604 f.; Beuss, Gesch. der hl. Schriften des A. Test., S. 511; Strack Einleitung ins A. Test., a. a. 0. S. 191 f. Seitdem sind noch hinzugekommen: die der Ausgabe des Daniel, Ezra, Xehemia von Baer (s. o.) vorangeschickten Paradigmen; bei dem Gebrauch derselben ist allerdings ziemhche Vorsicht nöthig, da um der Vollständigkeit willen auch viele unbelegbare und sogar der sonstigen Analogie widersprechende Formen aufgenommen sind; ferner die 3. Auflage von .,Winer's chaldäischer Grammatik für Bibel und Targumim", vermehrt durch Anleitung zum Studium des Midrasch und Talmud, herausgeg. von Rabbiner B. Fischer, Lpz. 1882. Zum Glück hat der Herausgeber die eigenen Zuthaten durch cursiven Druck kenntlich gemacht und dadurch dem Anfänger die höchst nöthige Uebergehung derselben erleichtert.
sichtigt in Steinschneider' s „bibhograph.

ERSTER HAÜPTTHEIL
SCHRIFT-

UND LAUTLEHRE.
§9.
Die Schrift.

Wie das ganze übrige Alte Testament sind uns auch die aramäischen Bestandtheile desselben lediglich in sogenannter Quadratschrift überliefert

mitsammt der Vocalisation und Accentuation,

welche in nachtalmudischer Zeit von den sogen. Masorethen dem Consonantentext des Alten Testaments beigefügt wurde. Somit kann hinsichtlich der Gestalt, Namen und Aussprache der Consonanten, Vocale und anderweitigen Lesezeichen einfach auf die bezüglichen Abschnitte der hebräischen Grammatiken (hinsichtlich der Accentuation auf die der prosaischen Bücher) verwiesen
werden.

Anm.
Zu

1.

lieber die Gestalt der Consonanten vergl. Gesen. hebr. Gr., §
S. 20,

5.

gegebenen Literatur sind noch nachzutragen: die Schrifttafelu von Euting zu Curtiss' Uebersetzung von BickelVs hebr. Gramm. („Outlines of Hebrew Grammar, Lpz. 1877), sowie zu Part YII der die grösste von Orient. Series der Palaeograph. Society (London 1882) und zu Chivolson^s Corpus inscript. Hebr. (Petersb. 1882); allen existirenden ferner: Schlottmann, Art. „Schrift und Schriftzeichen" in Biehm's Hdwörterb.
der dort (23. Aufl.

N.

1)

des bibl. Alterthum's,
-

S.

1416

0".

Anm.
Sb

2.

In

dem
TU

überlieferten Consonantentext des Biblisch- Aramäischen
vertreten, nämlich
'b'zt,

ist

wiederholt auch
Greis,

im Anlaut von
6<5\p

^^'il2

viel sein

und

&<'^a*ü

viel,
7, 5,

üW

setzen,

etc.

klug sein,

hassen^ 'n?^ Haar, lütJ (Dan.
..Uio,
;

nicht *iD0; für ersteres beweist auch arab.

nach dem bekannten

Wechsel von
zehn,
&<nsi'nriiü

sm und

sin

im Hebr.-Aram. und Arab.)
^''n'^S

ferner als zweiter

Stamm*i^r

consonant in *iba Fleisch,

Chaldüer,

t^b? loegnehmen,

nui? Kraut,

Zeugniss und in dem Fremdwort &<D3to (neben ^^^3Ö Dan. 3, 5). Da aber das Aramäische sonst die Differenzirung des tJvon UJ nicht kennt (über einzelne, wohl nur scheinbare, Ausnahmen in den palmyr. Inschriften s. Nöldeke ZDMG XXIV, 95), so dürfte der Gebraucli des b im bibhschen Aramäisch als

Hebraismus zu betrachten

sein.

§

9.

Die

Schrift.

25

Anm. 3. "Wie im Hebräischen (vergl. Gesen. Gramm. § 6, 3) wird auch im Aramäischen eine doppelte Aussprache der sogenannten B^gadk^phath als unterschieden. Wie weit die masorethischen Grundtenues und als aspiratae sätze in diesem Punkte mit der bei Lebzeiten des hebräischen und biblischaramäischen Idioms geltenden Aussprache übereinstimmen, muss um so mehr dahingestellt bleiben, als die Transcription hebräischer und aramäischer Wörter

ins Griechische vielfach

auf eine andere Praxis hindeutet.

Jedenfalls hat die

Masora beide Idiome ganz nach denselben Grundsätzen behandelt. In Betreff der Setzung oder Nichtsetzung des Dages le?ie gelten daher für das BiblischAramäische dieselben Regeln, welche Gesen. § 21 für das Hebräische dargelegt sind. So steht a. B. Dan. 2, 10 das zweite "bs trotz vorhergehendem Vocal mit getrennt ist (nach Dages, Aveil es durch einen acceutus disjunctivus von Gesen. § 21, 1, &) ebenso Dan. 2, 14 b23 i^^^anb, dagegen 2, 18 nach Verbindungs'i'n
; :

Ezr. 5, 17 steht b^aa, trotzdem dass ein Yocal in enger Verbindung vorhergeht, nach Gesen. § 21, 1, Anm. 2 (stete Dagessirung der Lautgruppen 22, BS, 33 etc.; in dieselbe Kategorie gehört auch n^ShS Dan. 5, 11 nach Vocal mitMer^khä; andrer Art [nicht 22!] ist ^!^^'^22 Ezr. 4, 23). Ueber Beispiele des sogen. Dages lene orthophoniFälle, wie i<rn!i25 s. Anm. 4, c. cum (vergl. 6resew. § 13, 2, Anm.) in anderen Consonanten, als den B^gadk^phath, sind in Baer's Text 5<3bs-D;iI^ Dan. 2, 10 al. (dagegen ibid. "bsb bi<t3, nicht "bs'^, wegen Trennungsaccent bei bx^); N^^D Dan. 6, 3 u. s. w.

accent b^n.

Anm.
a)

4.

Von den
z.

übrigen Lesezeichen erscheint:
(liebr.
J^PiS);
PTlPi

Mappiq

B. in f^bx Gott
(n-:7-)

staunen,

und regelmässig

im Suffix der 3. Sing. masc. b) Raphe in Baer^s Text
In FäUen, wie "j^lis'rn Dan.

und fem.

(n-j—).

in solchen Fällen,
(z.

wo mau
3,

die Dagessirung einer

B'^gadk^phath erwarten sollte
2,

B.

C^rs Dan.

16;

"p'nnSDS t^aATrjpiov 3, 5).

5 deutet

Raphe ausdrücklich auf
16, 2
5, 14

eine Hithp^'el-

Form

(im Gegensatz zu der HitJipd al-Form "j112>rn).

c) Metheg und Gaja nach den Gesen. § pnbx W*i mit orthophonischem Ga'ja Dan.

dargelegten Gesetzen;

z.

B.

dort nil P^stq nach sich hat).

(dagegen nicht V. 11, weil Als eine Abnormität ist nur die Setzung des
2,

Metheg
Xn?^"!^

in Fällen, wie
5,

i<p-;fl2i\

Dan.

20; xn^^2r

2,

49

al.;

JJ<n"j;i^

Ezr.

4,

12;

8 al.;

Jtn"i^2 6, 2

zu betrachten.

Da

die Gesetze der Sylbenbildung

im Aramäischen langen Vocal auch in unbetonter geschlossener Sylbe dulden, so ist die durch das Dages lene geforderte Aussprache g^hür-tä u. s. w. nicht zu beanstanden.! Dann aber hat Metheg in geschlossener Sjlbe unmittelbar vor dem Ton keine Berechtigung mehr. Offenbar sind in obiger Schreibung
verschiedene Ansichten
der Masorethen vermischt;
z.

die

einen wollten

gut

hebräisch Metheg ohne Dages (so edirt

B. Opitius

5<r;T"??*

^^^

!^^"!''?)>

andere

Dages ohne Metheg. Eine vereinzelte Anomalie ist ^3*12 ohne Metheg Dan. 4, 31, obschon aus barr^khet entstanden. Da nach den Diqduqe hat^'amim eigentlich n3'n2 zu erwarten wäre, so hängt die Weglassuug des Metheg vielleicht mit der Unterdrückung des Chateph zusammen. Die gewöhnlichen Ausgaben setzen (mit Recht) Metheg.
1

Vergl. über
f.

die

dementsprechende

syrische Ueberlieferung

Nöldeke

ZDMG

XXXII, 403

26

1.

Haiipttheil.

Schrift-

und Lautlehre.

§ 10.

Die Möglichkeiten eines Lautwechsels im Biblisch-Aramäisclien
verglichen mit dem Hebräischen und Arabischen.
1. Von den auf Homoorganität oder Homogenität beruhenden Möglichkeiten eines Lautwechsels (vergl. Gesen. Gramm. § 6, 4,

Anm. 1) kommt im Aramäischen gegenüber dem Hebräischen und Arabischen vor allem die sehr häufige Ersetzung^ des hebräischen und arabischen Sibilanten durch die entsprechende Muta, also des r durch 1, des w durch n, des 1 durch t:, in Betracht.
Anm.
a) n für

Die im biblischen Aramäisch vorkommenden Beispiele dieses Lautt

wechsels sind:

auch 'j'^ti^^ und tOna^i^s) 'i'n, fem. Widder (hebr. ^3T); V'l'p'n und "J^a^ Denhivürdigheit, vergl. hebr. "J^lSt; S'^n'n und ^"p^ (das Ezr. 4, 23 von Baer aufgenommene S^'^^^i ist trotz der handschriftlichen Bezeugung zu verwerfen) Arm, hebr. :^11t. Ferner im Inlaut: 'j'i'ii^ darauf (vergl. hebr. Ti< und "^tö« Ps. 124, 3 ff.); TiSi zerstreuen-, :2j3 lügnerisch^ l'i'in Brust (s. u.). In allen diesen Fällen entspricht dem hebr. t und aram. 1 arabisches > ausser bei p'^^, falls dieses wirklich mit hebr. 'nvn scheiden, arab. ir»* (vergl. Gesen. Mühlau- Volck u. iitn, welchem jedoch im Syr. wie im Westaram. gleichfalls &<tn entspricht!)
(vergl.
;

im Anlaut: nn^ opfern

ii'n,

vergl. hebr. nt, TttT; Sii^ Gold;

')^"i3'n

^

zu combiniren
besser
es

Aväre.

"Wahrscheinlicher

ist

jedoch^ dass ihm arab. ,3 Jsä. oder
bedeutete, dann aber für
2,

IJ^ (^^S^,

jedenfalls mit correctem Lautwechsel) entspricht, so dass

eigentlich „das schlaff

hängende"

(die

Wampen?)

Brust oder Brustfläche überhaupt gebraucht wurde, wie es Dan.
Brustfläche einer grossen Statue bezeichnet.

32

die

Dagegen erhält sich hebr.
•n'ifi'T

t

überall auch
)21

im Aramäischen, wenn beide
'S^l

arabischem J entsprechen: vergl.
vorsichtig,
)-ü1

kaufen, geioinnen (im Hebr. nicht erhalten),
l^t

l^. Glanz, ^3t Unneben p5>:2, wie ^J^^ neben ^j,ju^); ?]pT erhöhen (im Arab. nicht erhalten), SJ'nt Same. 1*'5)t Mein entspricht hebräischem ^"^^t (Hi. 36, 2) und ^SJtri, woneben allerdings gewöhnlich ^''SJS (auch im klass. Arabisch nur mit emphat. Anlaut, vergl. oben zu p^T), Dagegen stellt sich westaram. pl:i (vergl. ?lpl:£ Dan. 4, 24) zu hebr. p'i:i, arab. ^vXo, während das Syrische unter Consimilirung des Anlauts und des weichen Inlauts pit schreibt. Im Inlaut entspricht t hebräischem t (resp. arab. J) in bt^{ gehen, "nt^ schneiden, &<m sehen (s. o.), pt^ eingraben (vergl. S^J^tS) Siegelring), wahrscheinlich auch in !}tti^{ anzünden. b) n für UJ, im Anlaut: liln zerbrechen, mn zurückkehren j '^iln Stier, ^t\

^^t

vermesseri sein,
)1

nähren,

zittern,
p^'t

schuld,

Zeit, ^-Dl Spiel,

Art, p^l schreien (hebr.

Schnee,

'rhT\

drei, risri daselbst,
'Q';^),

l^sn der zweite,

bpl^ ivägenj

im

Inlaut:

^T^*^^
5<i<Sr'n

(vergl. hebr.

inx

Ort,

wenn mit
nin';;

hebr.

^m

(arab.

y\) zu combiniren;
neu,

(hebr.
1

^V^) das junge Grün,

sitzen;

im Auslaut: nnn
als einer

m^

secÄs,

nVn

Die übliche Bezeichnung dieses Lautwechsels
sie

Abplattung wird besser
dessen

vermieden, weil

ein Präjudiz

über die Priorität des Zischlautes enthält,

Richtigkeit wir mindestens nicht beweisen können.

§10. Die Möglichkeiten
drei.
"'r,''fi<

eines Lautwechsels

im Biblisch-Arara.

etc.

27

Im Arabischen

entspricht in allen diesen Fällen der Laut
[in

^,

ausser bei
bei mJ,

=

IZJ;^

(sofern

demselben arab. ^j^\

,J^^^]

entspricht)

und

arab.

Dagegen entspricht hebräischem
erscheint; vergl.
c) 'j
133?"

d

aramäisches

da,

h^'Ci, T.'l'ä u. s.

w.,

ausgenommen

IS'^SU:

wo im Arabischen b Flamme (vergl. v3*-ij).

für ^,
'^"'^

rathen,

im Anlaut: "n^ia i^e^s, bbp beschatten, "iS:: Nagel; im Auslaut Sommer. In allen diesen Fällen entspricht dem aram. -5 arab. li;

dagegen correspondirt hebräisches (und aram.)

mit arab.

Ja.

2. Von den sonstigen Möglichkeiten eines interdialektischen Lautwechsels kommt am häufigsten der Wechsel von hebr. s mit aram. y, ausserdem vereinzelte Fälle aus dem Bereich der übrigen

Lautgruppen
a)

in Betracht.

Wechsel! von hebr. ^ mit aram. 2?, im Anlaut: 2)bs; (hebr. 5)^^, 7'esp. ^hk) Bippe; ^?a5J (hebr. "n^S) Wolle; ^l' (hebr. ^^) Feind. Allerdings findet sich dieses "^' auch im Hebräischen, und zwar nicht nur in dem stark aramaisirenden Psalm 139 (Y. 20), sondern auch 1 Sam. 28, 16, beruht jedoch an letzterer Stelle nach Ausweis der Versionen auf einer Textcorruption. Endhch gehört hierher wohl auch "i"^^ Dan. 4, 10. 14. 20, sofern es hebr. 'T'^t Im Auslaut Bote (LXX Dan. ^^(';z.Ko^, ebenso der Graecus Ven.) entspricht. zeigt sich derselbe Wechsel in "X Holz (hebr. y^J, S^X Erde, und wohl auch in "5*1 'zerschmettern (hebr. 7:^'^). Im Arabischen entspricht hier überall

^; auch

'^•S

Feind wird darnach nicht mit
sein.

jU

glühen,

sondern mit

"^

So bliebe als Ausnahme nur l'^^S (findet hier ein Zusammenhang mit der auch vom Muhit el-muhit aufgeführten Be(nLo?) schaden zu combiniren

b)

c)

d)

e)

deutung der 4. Form Z^\ = eilen statt?) und "J^s?, welches man mit Lo^ zu combiniren pflegt. Innerhalb der Gutturalen: ~N Holz, hebr. "j^^*; die Erweichung des 5> zu &< war hier nothwendige Consequenz der Vertauschung des S mit 5? (s, o. ht. a). Innerhalb der Palatalen vielleicht bei T\^'^.^ Lage von Steinen, falls der Stamm identisch mit hebr. p5^. Innerhalb der Sibilanten: (1J25 versammeln, statt des sonst gebräuchlichen (auch in das Hebräische übergegangenen) D3D. Innerhalb der Labialen bp_3 Eiseyi (hebr. Vp.?); vielleicht gehört hierher auch "^V: Misthaufen, wenn mit hebr. (und aram.) bzs zu combiniren, und
das
"pü*!

Fremdwort

'i^a^N:

Burpur

(hebr. "(^p.N).

Dagegen dürfte das KHhibh

Dan. 7, 10 (d. i. wohl ")^3"^, nach Analogie von "3^:0 zu dem Sing, siabr) von der Masora unnöthig in 'jnn'n verwandelt sein. f) Innerhalb der Liquidae: y^n Hüfte, vergl. hebr. D'^^^H; derselbe Wechsel liegt wohl auch vor in 5i'nt< siehe! (Dan. 7, 2 jff.) neben dem anderwärts im
Daniel gebrauchten
g) Die
^ib&t.

auch im Hebräischen vorliegende Aufweichung eines Jod in 5< oder richtiger in den Vokal i (vergl. hebr. ö'^'^na und D^iitrs, Gesen. Gr. § 93, 1, entsprechend der regelAnm. 6) findet sich in "'H'^K gegenüber hebr.
ttJI«,

^

Vergl. hierzu auch de Lagarde, Semitica

I,

p.

22

if.

28

1.

Haupttheil.

Schrift-

und Lautlehre.
"^

wechselt

hierzu die § 11, 1, 6 erörterten Fälle von Aufweichung in der Flexion des Biblisch-Aramäischen).
n&{ (vergl.

massigen Umsetzung eines anlautenden in ^ mit N in der Nota accus, n^ = hebr.

i

im

Syrischen.

Umgekehrt

§11.
Veränderungen im Consonantenbestand der Wörter.

Wie im Hebräischen (vergl. Gesen. Gramm. § 19) können Veränderungen im Consonantenbestande eines Wortes eintreten durch Vertauschung {i7icl. Erweichung oder Verdichtung), Assimilation, Wegwerfung und Hinzufügung, Versetzung.
1.

Als

Vertauschung von

Consonanten kommt, abgesehen von dem

0. §

10 behandelten interdialektischen Lautwechsel, in Betracht:

o)

b)

c)

Der Uebergang des n der Vorsylbe nh oder njSt, mit welcher die reflexiven und passiven Conjugationen gebildet werden, in ^ oder 13 behufs der Anpassung an ein den Verbalstamm anlautendes und mit n versetztes (s. u. Anm. 4) t oder S; vergl. "(iitni^a^tn Dan. 2, 9 Q^re, als Eithpaal von pt, und 5>2I3^'; Dan. 4, 12 al. von rsk Die Aufweichung von i zu ö< (vergl. § 10, 2, g) in den hinten vermehrten Formen der Nomina (adjectiva, gentilicia, ordinalia) mit der Bildungssylbe ''— vergl. "jWbS Dan. 3, 8 von ^'niüS; 'J^i<^>in^ 3, 12 KHhibh ; anderwärts wird die Aufweichung nur vom Q^re gefordert, vergl. z. B. '^t^'nto Dan. 2, 5, n5<^b3 5, 30, h>^b 3, 26 als Q^re's zu 5<.'?-|b3 u. s. w. Dabei ist jedoch die Masora so inconsequent, dass sie nicht nur häufig das KHhibh unangetastet lässt (so bei tt.'^'i'liT^ Dan. 3, 8, bei allen Formen von ^ti'i^D und allen Ezr. 4, 9 aufgezählten GentiHcien), sondern sogar Dan. 3, 12 für das KHhibh 'j'i&^^liTi als Q^re 'j'^i<'7!in') mit ruhendem &< fordert. Verdichtung von &t zu ! findet sich ausser dem zuletzt unter b erwähnten
;

Beispiel in den Haph'el-Formen

von

&<lns<

kommen
Jt^'üi^^ij?

C^r*'^'!

^sm.
16)

5,

13 u.

s.

w.);

ferner als regelmässiges Q^re (ausser bei

Dan.

7,

zu den hinten

vermehrten Participia act. Qal der Verba VS), z. B. ']i^':;n Dan. 2, 38 als Q^re zu "iilöt"! (i. e. I'^'^it'n). Auf diesem Uebergang des U< in i beruht es auch, dass die Verba 5<'S in gewissen Formen nach Analogie der Verba i'Ö behandelt werden. Ueber den Wechsel des 1 und i in den urspr. Verba VS s. § 43.
2.

Der Assimilation
Dan.
2,

unterliegt,

wie im Hebräischen, vor allem vokalfür

loses

Nun

bei unmittelbarem Zusammentreffen mit nachfolgendem Consonanten
6 für
z.

vergl. srii?

mant^nän,

I^^QSri 3, 5
6,

tinpHün

u.

s.

nachfolgender Guttur.,
lation
Pi:x (als

B. nntn Ezr.
so in nnsfi
"j^PiSN

5

von
5,

mrii.

w.; sogar bei
die Assimi5,

Doch kann
2,

auch unterbleiben;

Dan.

20; ^'liöit^

46

al.,

pÖiJl

2

al.,

Q^re für nn3!S) du,

ihr, ferner in allen nicht

perf.
1

Verbalformen des Stammes )'n':A Qal bs"! Dan. 3, 29 al., von

Assimilation eines

mit Suffix versehenen liegt vor in dem Im13^1'^

^D*^

können; ebenso in

7, 26,

während
im Hebr.

Allerdings könnten alle diese Fälle, etwa abgesehen von
etc.),

i'^'^3'7

(vergl.

^^^'^

auch auf nachträglicher Insertion

(s.

u.

Anm.

4, b) eines

Nun

behufs Auf-

hebung der Verdoppelung beruhen.

§

11.

Veränderungen im Consonantenbestand der "Wörter.

29

dieselbe Assimilation im Imperf. von S'i'^ durch Insertion eines D (vergl. u. 4, &, 6) wieder aufgehoben wird; Assimilation eines b vielleicht in n'na'n-^r Dan. 4, 14, wofür 2, 30 'T^?; vielleicht beruht jedoch ^? nur auf einem Schreibfehler.
3.

Die

"Wegwerfung von

Consonanten

tritt, -wie

im Hebräischen,

in drei-

facher Gestalt auf:
a) als

33, 30
6,

des X in 'in, ü.'^'n unus, una, hebr. ^nx (doch ^n neben ^Hx); des Jod im Imper. der Verba ^'S: l'n Dan. 16; des 3 im Imper. Qal der Yerba ys: fi<a Ezr. 5, 15; sipQ Dan.

Aphaeresis:

vergl. Ez.
5,
3,

17;
26.

2)^

b) als

Syncope:

a) eines

5<

im

Infin.

Dan. 3, 19; li:^^ Ezr. 5, 11, XP^b Dan. mit orthographischer Beibehaltung des
Imperf.
*^'0i<^

und Imperf. der Yerba 3, 2 (für XTX^ u. s.
6<:

^<'S:

vergl.

KT^b
6,

w.); anderwärts
vergl. Ezr.
9

'i'ax^sb
4,

Dan.
5, 7,

2, 9,

u.

s.

w.

;

ferner in xntJixa Ezr.

12 (wiederum mit orthogr.

Beibehaltung des K = ^^"^NS) und in nnx"^ Dan. auch in Tn Ansehen Dan. 2, 31 al., falls der Stamm

vergl. Y. 16; wohl zu Grunde liegt und in il*.n Stolz (vergl. hebr. n^xs von nxa), endlich in dem Q^re i"!^ Dan. 4, 16. 21 zu dem KHMhh '^X'n^ mein Herr; endlich in der abnormen Schreibung nxbo Dan. 2, 35 (statt th^z oder wenigstens nb^), sofern dieselbe auf urspr. rjs;!?^ hinzudeuten scheint. Bei uh^ Gott erfolgt die Syncope des &< nach
rii^'n

Präposition überall
i<»ibj<? u. s.

da,

wo

das

Wort hinten gewachsen
2, 9.

ist,

also Nfibxi,

w.,

dagegen nb5<b Dan.

ß) eines

ü:

im Imperf. und Partie.

Haph'el, z. B. Th"!^ Ezr. 5, 8 = nb^srip u. s. w.; häufig tritt diese Syncope jedoch nur im Imperf. Haph. der Yerba V3> ein (ausgen. Dan. 5, 21. 6, 16. Ezr. 6, 5); ausserdem vergl. nur Ezr. 6, 5 ("/S), Dan. 2, 40. 44 und 4, 9. 7, 23 {"$'"$). Auch im Part. Haph. ist die Syncope nicht ganz so häufig, wie die Schreibung des H; bisweilen kommen beide Formen neben einander vor, vergl. Dan. 2, 15 und 3, 22; 2, 40 mit 7, 7. 19. Dagegen erfolgt die Syncope
des

n ausnahmslos im Imperf. und

Partie, der

mit der Yorsylbe

rfi gebildeten
5,

Conjugationen.

y) eines

Jod^

in

dem

Part. Haph'el X!j^ Dan.

19 (für

^yyo von X^n leben); diese LA ist gegenüber der gewöhnlichen LA ü.'n'Q (Part. Qal von ii.'n'Q schlagen) nicht nur überwiegend bezeugt, sondern auch durch den Context der Stelle und die Analogie der syrischen 'Aph'^el-Form
dieses

Yerbums (inx

u.

s.

w. vergl. Nöldeke

syr. Gr. § 183)

empfohlen; vergl,

übrigens auch im Hebräischen die völlige Unterdrückung des zweiten Con-

sonanten desselben Stammes in dem Perf. Qal "in Lev. 25, 36. o) eines inlautenden h in verschiedenen Formen des Yerbums pbö aufsteigen ; so im
Haph'el ^ipön Dan.
die Elision des
3,

28
ist

al.,

im Hoph.

pÖrt

6, 24, u. s. w."

(für iipböJn,

pböh)

Lamed

somit durch Sehärfung des

compensirt und damit
Tiv}"!

der Sehein der Dreibuchstabigkeit gewahrt; ferner in
Tyyz
c) als
7,

Ezr.

5,

5 al.

und

13, als

Imperf. und Infin. Qal von "bii gehen; vergl. § 44.
des
r.

Apoeope:
"iVs

im

sogen. Stat. absol. der Feminina auf

n^l

u. n"!-^; vergl.
sibia 7,

'h^i'^2.

Eile, ^r2 Bitte, ^z\ ütischuld, ^db^

Königthum,
^ib'r

^'['^ri,:

Erleuchtung,

und
Qere

Misthaufen,

!ia:£

Wille,
^y^ilt.

!!3*i

Grösse,
2,

Irrthum, W'^^ (Ezr.
al.).

26

"^uiiTü)

Auswurzelung ;

alia (Dan.

39

1

Yen

der EUsion des

Waw

in

den Yerbis

"^'b

(Vb)

ist

hier vorläufig abgesehen:

vergl. §

14, 2,

Anm.

b,

und

§ 47.

30
4.

1.

Haupttheil.

Schrift-

und Lautlehre.

Die

Hinzufügung von

Consonanten erscheint:

a) als

Torfügung des sogen. X p7'0stheticum bei den Nomina ^y^i^ Arm (Ezr. 4, 23; Baer: 5>^1&<) neben 55^"n Dan. 2, 32, wie im Hebr. ?inW neben :^i^T; ^^:$^ Finger; ?i33^^i< Knie (Dan.. 5, 6); sowie in den Verbalformen l^n^^X sie tranken Dan. 5, 3 und ibb^m Ezr. 4, 12 KHhibh, letzteres ohne Zweifel
ein Schreibfehler, den das Q^re in ^bbs'iJ verbessert.

t) als

N

die

Insertion: a) eines i< in den Participia Qal der Yerba V3) fordert, s. Masora in den hinten vermehrten Formen
'^

(für

welches
B.

o. 1, c) z.

dit)^

Dan.

2,

31 u.

s.

wA

ß) eines

fi

in

der Flexion der

Nomina

^;^

Vater

und D^ Name; vergl. "^nnnjt Dan. 2, 23; T\'r\-Qp Ezr. 5, 4 (im hebr. ninai<).2 7) eines Jod in dem Suhst. i^*j'?*^'b Nacht (in Betreff der Wiederkehr des urspr. Jod der Verba &<'b s. diese Verba). — o) eines Nun behufs Aufhebung der durch Assimilation bewirkten Verdoppelung eines Consonanten. Hierher gehören, wenn Avir von den o. Anm. 2 besprochenen Fällen absehen (zu welchen auch "i'^ipin Weizen, vom St. t33n, zu zählen Aväre): «^23i< Dan. 4, 9 von nx, &taN Frucht; ferner im Imperf. Qal von '$T.- ^Ü?^ Dan. 2, 30 al. (vergl. 5<r^353 Erkenntniss)] im Infin. Hapliel von pbö: nj^öinl? Dan. 6, 24 al. (für nj^öln = nj^bpn). in dieselbe Kategorie gehört endlich auch b3)5v] (Haph*^el von bbr, Dan. 2, 25; Infin. <l^3J?D^ 4, 3, neben l-i^:^'r| 5, 7), sofern entweder eine Zurückwerf ung der Verdoppelung stattfindet oder nach der Contraction des Stammes das 5? durch rasches Zusammensprechen mit der Vorsylbe fi virtuell verdoppelt zu denken ist (vergl. im Hebr. Fälle, wie tp^U'n im Hiph. von nnn; Gesen. § 67, Anm. 6 a. E.). s) die Insertion eines ^ zu demselben Zweck scheint vorzuliegen in &<Ö'^3 Thron (hebr. l!<&3).

5.

Die

mässig zwischen

Versetzung oder Metathesis erfolgt, wie im Hebräischen, dem n der Vorsylbe tyn und einem anlautenden Sibilanten
Hithp^^^'el,

regelin

den

Conjugationen
2, 9,

Hithpa'al u.
4, 13, u. s.
13

s.

w.; vergl. pStnpin Dan.

2, 24,

XiJi^X"^

t^inm,

'jsi^bDP};!?';

Ezr.

w. lieber die gleichzeitige Vertauschung
t

des transponirten

!n

mit ^ und

nach anlautendem

und

2C

vergl. o.

Anm.

1.

§ 12.

Die Verdoppelung der Consonanten.

Die Verdoppelung oder besser Schärfung der Consonanten,
äusserlich meist durch das sogen. Dages forte angezeigt,
ist ent-

weder eine organische oder eine künstliche. Die erstere kann entweder von Haus aus zum Charakter der betreffenden Form gehören oder auf Contraction, resp. Assimilation, beruhen. Dagegen dient die künstliche Schärfung entweder dem Bestreben, den vorhergehenden Vocal ausdrücklich als einen kurzen kenntlich zu
1

Keinesfalls

kann

dieses

N

als

Aufweichung

eines urspr.

^

angesehen werden;

die ganze Bildung folgt offenbar nur

künsthch der Analogie der überaus häufigen

Form
2

q^atel (qatil)

als Partie, aller

übrigen Verbalklassen.

Vergl. über andere Fälle dieser Art
d.

im Aram. und Arabischen Nöldeke, Sitzungsber.
ff.

der Berliner Akad.

Wiss. 1882, p. 1175

§

12.

Die Verdoppelung der Consonanten.

31

machen, oder einen scliwaclien Consonanten {Jod) vor der Auflösung in einen Vocal zu schützen, oder endlich sie beruht auf euphonischen {i^esp. rhythmischen) Gründen. 1. Zum Charakter der Form gehört die Schärfmig des Consonanten und
stämme
somit die Setzung des Dages forte in einigen der sogen, gesteigerten Verbal(Pa'il Hithpa'al), sowie in gewissen Nominalbildungen (I3'i2"d etc.); femer in den meisten Formen der Yerba "'35 und den von solchen Stämmen abge-

leiteten Nominibus, endlich in

den

§ 11, 2

Ueber
2.

die

Aufhebung der Verdoppelung
künstliche

in Gutturalen

behandelten Fällen von Assimilation. s. § 13; über die Com-

pensirung derselben durch Insertion eines

Nun

s.

o. § 11, 4, h, ö.

Eine

Schärfung

der

Consonanten

findet

in

folgenden

Fällen statt:
a)

zur Hervorhebung eines vorhergehenden kurzen Vocals: vergl.
(arab. Usän, hebr. 'idb);
jt^^^J^iH

"j^'b

Zunge

h)

c)

d)

Zauberer (von Dbin); nspn Eimveihung : "r22i5< (Dan. 5, 6 nach den besten Zeugen; nicht 'as'";^, wie in der 9. Aufl. von Gesen. HW) sei?ie Kniee; n^bs Ähtheilung. In dieselbe Kategorie gehört auch die Schärfung des Nun vor Suffix in den Imperfectformen wie iSiS'i'iiin (Dan. 2, 9) u. s. w., nur dass hier die Schärfung ursprünglich durch ein nach ü ausgefallenes i bewirkt ist. in gewissen Formen der Verba 3J'3? und T", um so den zweiconsonantigen Stamm wenigstens scheinbar zum dreiconsonantigen zu erheben; vergl. ^Ip'^tn 3. Plur. Perf. Haph'el von ppl (über ähnhche Bildungen im Hebräischen vergl. Gesen. Gramm. § 67, 5, Anm.) und sämmtliche Hithp'^'el- formen der Verba V3?: Bbri'i, tbni2, "jitfi";! u. s. w. zur Hervorhebung des Consonantencharakters eines Jod in Fällen, wie &<^S3 Ezr. 5, 1 Q^re (KHJnbh HN'^^D mit Jod als blossem Vocalbuchstaben); n^nsrjj: (Dan. 7, 15), 3. fem. Sing. Perf. Ithp^'el; endüch fast in allen Formen des sogen. Status emphaticus Plur. (X;?!?*? '^- s. w.). In die Kategorie des sog. Dages f. euphonicum gehört a) das Dag. f. con-

,

jv/nctivum in einigen Fällen des sogen.

P'^ri"!^

''Jnx

(vergl.

Gesen. Gr. § 20,

und des mnj< na-X^isb 4, 9 X^^-xVs
2, a,

2)

5103
4, 25.

(vergl. ibid. § 29, 3, b):

ÜTl£

Pl^b Dan.

3,

10;

;

ß)

Das Dages
6,

§ 20,

2, b)

in f^TTSd sein

Schlaf Dan.

dirimens (vergl. Gesen. Gr. 19 zur Verhütung der Aussprache
f.

sin-teli.
e)

als reiner

Hebraismus

ist die

Beibehaltung des Dages

f.

in

den Pluralformen

im Aramäischen die durch jenes Dages bezweckte Unterscheidung von ö'^PS und ü'^rs pernodantes
von
r"^2
("ID'iriS u. s.

Haus

w.) zu betrachten, da

(vergl. Gesen. Gr. § 96) ausser Betracht fällt.

§ 13.

EigentMniliclikeiteii der Gutturale

und des Res.

Die vier Gutturale

3?,

n, n,

X theilen nach der masorethischen

Ueberlieferung mit den hebräischen Gutturalen die Eigenschaft:
1. dass sie unfähig sind, die geschärfte Aussprache (sogen. Verdoppelung) zu ertragen, somit auch das Dages forte nicht

32

1.

Haupttheil.

Schrift-

und Lautlehre.

Wie im Hebräischen, wird die Aufhebung der Verdoppelung entweder durch die Dehnung des vorhergehenden
erhalten können.
f7, i zu e) compensirt, oder (so stets bei n, bisweilen auch bei i?) es tritt die sogen, virtuelle Verdoppelung ein mit Beibehaltung des vorhergehenden kurzen Vokals, nur dass Pathach vor n und :^ zu S^gol wird (vergl. Gesen. Gr. § 22, 1, Anm.). Bei Res findet stets die völlige Aufhebung der Verdoppelung statt.

Vocals {ä zu

Beispiele sind a) von il: bhsnp Dan. 5, 9; h) von 5>: y^^iTS 2, 40; dagegen mit virt. Verdoppelung 'iJ^^n 2, 24; brri(?) 5, 13 al.; mit S^gofvor ^: nb^n 5, 7; c) von h: )tyo 4, 24; "J^nhinp Ezr. 6, 1 und nnn Ezr. 6, 5 (ganz abnorm dagegen

nn5< Ezr.

5,

15);
2,

mit
19,
al.,

S'^göl

vor h: "ins Dan.
n'l^ö
2,'

2,

41

und

T^^nx Ezr.

7,

18;

c?)

von
5, 6,

^: T^na Dan.
l<yyn Ezr.
2.
4,

5?Hn 2, 40,

41, "r^^nn^ 3, 27,

603
s.

4,

9; l'^^ln^T?

15

1^^^

5,

2; i^l^n

7,

17;

öt^^'lVi 7,

24 u.

w.
;

den ihnen verwandten ^-Laut so haben in allen Formen, welche sonst Sere oder Chireq vor der Guttur. oder dem Res fordern würden, statt dieser Vocale ausnahmslos Pathach vor der Gutturalis. Ebenso hat in den Verbis, die mit n, Ji, ^ anlauten, die Gutturalis niemals Chireq, sondern immer Pathach oder doch S^gol als Vocal
Sie lieben vor sich
tert.

die

Verba

guttur.

und Res

der sog. Praefixa vor sich.
Beispiele:
S''^;^

wissend,

i'^'n^

zerschmetternd;

HS^a
'na^o'^

preisend überall a für
er wird stürzen (für e)

e;
u.

^nS'iJri sie

fanden

(für haskichu); ^:aj< sagend,

s. w. Bei anlautender Guttur.: l^isVn^, "il^SSJlD; ^!!^.'?; '15^''9 ^'^^^ ini* lockerem Sylbenschluss riliib, ^S&rirt. Den nachfolgenden Vokal beeinflusst die Guttur. in JTilnS' Dan. 3, 15 (für 'ibhdeth); eine Umgestaltung der ganzen Form bewirkt die Guttur. in nriSTüii ich habe gefunden (Dan. 2, 25) für hask^chet.

Die harten Gutturale 5? und n (von n findet sich kein Beihaben nach heterogenem langen Vocal das sogen. Pathach furtivum unter sich (vergl. Gesen. Gr. § 20, 2, h): TyT\ (Dan. 2,40), m^. In dieselbe Kategorie gehört auch das Pathach in Fällen, wie nriDntJJi Dan. 5, 27 du bist erfunden worden (für nriDH^Öf^ vergl. darüber Gesen. § 28, 4).
3.

spiel dieser Art)

Im Sylbenanlaut haben die Gutturalen statt des S^rvä mobile Ausnahme S'^rvä compositum und zwar in der Regel Chateph Pathach, doch auch (so bes. n und x) Chateph S^göl unter sich. Im Sylbenschluss kann sich unter der Gutturalis S'^wä
4.

Simplex ohne

Simplex behaupten;

doch wird auch hier nicht selten durch den
simplex in Chateph lockerer Sylbenschluss her-

Uebergang des
gestellt.

S'^rvä

Wie

der Vocal des Chateph bestimmt werden kann

durch den vorhergehenden Vocal (vergl. ^5Dlnn u. s. w.), so kann umgekehrt das Chateph selbst auf den vorhergehenden Vocal ein-

1

§ 14.

YeränderuDgen der schwachen Buchstaben
a)

i^,

1,

^.

33

wirken, indem es
formirt.

den zu S^wä verflüchtigten Vocal

restituirt,

b) den restituirten Vocal

Kommt

Chateph enthaltenen Vocal conein Chateph in Folge der Flexion vor ein S'rvä zu
15 (von n^inn

dem im

stehen, so verwandelt es sich in den entsprechenden festen Vocal,
z.

B. tinnnn Ezr.

4,

= höchrahh)}
;

Beispiele: n:cx,

nns?, "C'^yy^,

im Sylbenschluss "Sbn^
den Yocal der Präfixe:

u.

s.

'i^^,,

nSSH; ^^N, !1-152N (doch vergl. auch "hz)^), iiri; w. (s. o. No. 2) mit Einwirkung des Chateph auf ^f.zi'dxrz u. s. w.

§ 14.

Veränderungen der schwachen Buchstaben

i<,

\

^'

1. Wenn K, ohne durch einen festen Vocal geschützt zu sein, mit einem vorhergehenden Vocal zusammentrifft, so pflegt es sich in demselben aufzulösen, d. h. es verliert seine Consonantenkraft und dient (falls es nicht ganz ausgestossen wird) nur noch als Anzeichen der (in offener Sylbe nöthig gewordenen) Dehnung des vorhergehenden Vocals. Abgesehen von den Fällen, die mehr für die Lehre von der "Wortbildung in Betracht kommen (z. B. üix*;! 'Ko'pf), gehören hierher besonders die o. § 11,
3, h unter Syncope aufgeführten Beispiele von Verbis J<'S; vergl. auch das dort Ueber die Verdichtung des i< in über die Syncope des 5< von nbx Bemerkte. 1 in gewissen Formen der Verba i<'5, sowie die darauf beruhende Behandlung

derselben Verba nach Analogie der Verba
2.

''Z

s.

o. § 11, 1, c.

wo sie nicht durch Dages ^ und i, mit einem vorhergehenden kurzen homogenen Vokal zu dem entsprechenden langen Vocal zusammen, d. h. uro wird t2, ij wird i. Nach heterogenem Vocal erfolgt entweder die Elision des schwachen Consonanten, oder derselbe bildet mit dem
Wie
i^,

so fliessen auch

forte geschützt sind,

vorangehenden Vocal einen Diphthong (so mit Pathach) oder er wird mit ihm zu einem langen Vocal (und zwar a -\- j e, a -{- w Nach heterogenem langen Vocal behaupten 1 zu ö) contrahirt. und ^ ihre Consonantenkraft (vergl. z. B. ?jr"ibt? Dan. 4, 24; X^^^ri 2, 38 Q^re, vergl. § 11, l,c). Endlich ist hier noch eines Falles zu gedenken, in welchem sich der Vocal ü am Wortende nach heterogenem Vokal (i) zu Wajv verdichtet; so im Perf. Pa'il, Haph'el, Hithpa'al von Verbis ^'b: 1*^3©, r^'^t (Dan. 5, 21 Q^re), 'l'^ntj; r^t-\^T\^
"^

=

1

Der
4,

jBaer'sche
'^^''C;'!;

Ezr.

15

(^^^ ^^^^^

Text hat überall für Qames chatuph das Zeichen -;^> also ~r 8^^^ i^°^ nach Auffassung der jüd. Grammatiker,

vergl. Gesen. Gr. § 9, 12,

Anm.

2,

als ä).

Verf. dieser

Grammatik konnte
3

sich nicht

entschliessen, diese schon längst

und mit Recht

getadelte Schrulle

nachzuahmen.

Kautzsch,

aramäische Grammatik.

34
I'i'n^n;

1.

Haupttheil.
3,

Schrift-

und Lautlehre.

"[^t^m

Dan.

19 EUhibh;

vergl.

auch im Qal ^^T\m Dan.

5, '3/4.
4, 33 (als Hoph'al von einem urspr. gewissem Sinne gehört hierher auch der Uebergang des 1 copulativum in il vor S'^wä mobile und den Labialen, ganz wie im Hebräischen; vergl. iinn?!! Dan. 2, 6; "pD'^rin^ 2, 5; 5<'1\Ü31 2, 4. ö) von Elision nach heterogenem Yocal: ia^a u. s. w. in der 3. Plur. Perf. der Yerba ^h (s. d.), welche ursprünglich Vb sind i; aus mHawü wird zunächst mHaü, dann nach Contraction von a + u = m^^io; ebenso liegt Elision des Jod vor in denselben Formen derjenigen Verba 5<'b, welche ursprünglich "^'"b sind; so z. B. höchst wahrscheinlich in W, 1"^*] etc. (r^maju = r^maw = r^mo). c) von Diphthongbildung: Mr»";^, '^Sn'^n u. s. w.; I^'^IC), ^^f^'^lH (und so stets in 2. Sing. Perf.); d) von Contraction zu langem Vokal: i6^, contrahirt aus 13 mit rein graphischer Anhängung von &<; ri'itri, r>*i1in (und so stets in der 1. Sing., sowie in den Pluralformen des Perfects der Verba i^'h). Vergl. hierzu auch die o. lit. b behandelten Fälle von Contraction.

Beispiele n) von Auflösung: inSWii Dan.

Yerbum

V2)

;

'i'^'^'^S

2,

34 (für Mj^dajin)

;

in

§ 15.

Veränderungen der Vocale.

Eine Veränderung der ursprünglichen Vocale kann in Folge
der Flexion eintreten durch Dehnung, Verkürzung, Verdünnung,

oder durch Verflüchtigung zu S^rva mobile; der letzteren steht in gewissen Fällen der Uebergang des S^wa in festen Vocal gegenüber.

Die Dehnung kurzer Vocale in die entsprechenden langen i zu e, ü oder ö zu ü\ Dehnung des w zu ö nur im Impf, u. Imper. Qal der Verba i)'5^ im Ton; s. § 46) kann theils als Ersatzdehnung vor Gutturalen oder sonst in offener Sylbe, theils als Dehnung vor dem Tone oder in der Pausalsylbe stattfinden.
a)

(a zu ä,

üeber die Ersatzdehnung vor Gutturalen und Res vergl. o. § 13 über Die Dehnung Vocaldehnung in Folge der Auflösung eines N, 1, s. § 14. kurzer Vocale vor dem Ton ist im Ganzen nur auf wenige Fälle beschränkt; vergl. Ö-iJ^na Dan. 2, 21; Ü'^'n^ 5, 19; d^pfi'! 5, 21. 6, 16; hierher würde auch tjÖPi Dan. 2, 44 gehören, falls diese Form als Haph'el von C]^0 zu betrachten Auch das Hoph'al ^^^"7 Dan. 5, 15 kann als orthographische Licenz für ist. Von Nominalformen gehören hierhuallu (vergl. ^5^n) betrachtet werden. her: )il'Q Dan. 4, 9 (von einem Verbum Vs?, wie fast alle oben aufgezählten Beispiele, mit Mem objectivum und '^l7'i'n5S>7a Dan. 4, 34 (syr. "i^S^a), jedoch nicht '(^55 4, 24 (so Baer, ohne Zweifel richtig, statt der gewöhnlichen LA
;

'^

ein Verbum dieser Art urspr. VP oder '''? ist und ob somit Elision von 1 den fraglichen Formen stattgefunden hat, kann nur aus den südsemitischen Dialecten, welche beide Verbalklassen noch äusserhch unterscheiden, erschlossen werden. So beruht z. B. die Zuweisung von i^^"^ zu den VV auf der Voraussetzung,
1

Ob
in

oder

"^

dass es arab. lia^ entspricht.

§
"l"3r))

15.

Yeränderungen der Yocale.
''32>

35
und ebensowenig

da-

diesem Plural der Sing.
(vergl. arab.

elend zu

Grunde

liegt,

n>d Augenblick
dehnung
doch
als

^Laj,

syr. saä).

— Ueber die Beispiele von Vocal-

von Dehnung des Vocals oder i zu S^ffol in folgenden Fällen betrachtet werden: 1) im Tone; so in den hebräischartigen Segolatformen von der Grundform qotl, wie I^X, t]^p, )'^p_, Db^J; vergl. auch "^th Ezr. 7, 25, wofür ^l'Q zu erwarten wäre. 2) ausserhalb der Tonsylbe: als Umlautung a) eines Pathach: dH'i"^ Ezr. 5, 8; nicht minder gehören hierher die oben § 13, 1 besprochenen Fälle, T^H^, '^T}^, •^H^O' ^^ eines Chireq^ 5<?3bn u. s. w. Dan. 2, 4 al. für vergl. ^ZTQ (nach der Form V^'p'q) Ezr. 4, 22 chihnä, da als Status absolutus 4, 2. 7, 1 tabr erscheint; C^in'lix 4, 16 (als 3. Sing. Perf. für "ist.). Ueber die Frage, ob in pausalem i für e eine Dehnung
in der

Pausa

s.

u. § 17.

— Als

eine Art

Steigerung seiner Quantität kann auch die Umlautung von ä und

;

des e vorliege,

s.

§ 17, 2,

Anm.

2.

b) Die Verkürzung eines langen Vocals ist durch nachfolgende Li?iea Maqqeph bewirkt in —lai^'p'a Ezr. 4, 19 (vergl. 7, 26 1i:^r^) als eine Art Vocalabschwächung mag hier auch angeführt werden n^ns 1 Sing. Perf. Qal von i^ns, Dan. 7, 19, während (entsprechend der Entstehung aus dem Diphthong s^bait) nach Analogie von n'^;;.! und rr^Tn vielmehr Sn'^is; zu erwarten wäre. c) Die Verdünnung eines ursprünglichen a zu i spielt, wie im Hebräischen, besonders in den sog. Segolatformen der qatl;

'j^'nn'l, i^ijn'n, 'j'^r^p, }li)*ä}, ^5'?^T^), wohl nicht ohne Einwirkung des anlautenden Zahn- oder Zischlauts; doch gehört hierher auch die Vocalisation der Praepositiones praefixae 3, 3, b vor nachfolgendem S^wa mobile (ebenso der Praefixe des Imperf. Qal vor S^rva quiescens) mit Chireqy sofern dieses i gleichfalls auf einer Verdünnung aus ursprünglichem ä (daher vor GutDas gleiche gilt von turalis mit Chateph-Pathach s, s, b) beruht. dem Chireq, welches beim Zusammentreffen zweier S^wa mobile an

Klasse eine Rolle (vergl.

die

Stelle des ersten derselben tritt;

vergl.

z.

B. nb'jp

(3.

Sing.

fem. Perf. Qal), entstanden aus q'talat
d)

und

dieses aus qatalat.

Die

besonders überall da

Verflüchtigung eines festen Vocals zu S'^rva tritt ein, wo der kurze Vocal einer geschlossenen

Endsylbe in Folge eines Flexionszusatzes in offene Sylbe zu stehen so z.B. im sog. Status emphaticus und Plural der Nomina mit a in der Endsylbe wie Db^ Weli, i5^b:^ die W., 'J'^^blj; im Verbum z. B. ^ac*| (3. Sing. masc. Imperf. Qal) und ^y\^'jZ^_ (3. Plur.) u. s. w. Anderwärts beruht die Verflüchtigung eines ursprünglichen (kurzen) Vocals auf dem Charakter der Form so bei den ziemlich zahlreichen Nomina der Form bup. Nur sehr selten wird in solchen Fällen der kurze Vocal durch die künstliche Verdoppelung des nachfolgenden Consonanten vor der Verflüchtigung geschützt (vergl.

kommt;

;

3*

36
z.

1.

Haupttheil.

Schrift-

und Lautlehre.

B. )lBb Zunge, arabisch Ihän). Ganz abnorm und nur aus einer Verkennung der Form zu erklären ist dagegen die Verflüchtigung
riHN;

eines kurzen Vocals in geschärfter Sylbe; vergl.

Ezr.

5,

15

(aus

'ajichet).

An

die Stelle des kurzen Vocals tritt unter Nichtgutturalen

(in Betreff der

Gutturale vergl.

§ 13, 4) in

der Regel S^wa mobile

Simplex^ doch fordert die masorethische Ueberlieferung bisweilen

auch unter Nichtgutturalen Chateph aus den Gesen. § 10, 2, Anm. dargelegten Gründen; vergl. 'i'iB^ Dan. 4, 9. 11 (Hervorhebung des S^wa mobile unter geschärftem Consonanten); T\bb^)2 7, 11 und X^"ai25/' 3, 4 (Chateph unter dem ersten von zwei aufeinanderfolgenden identischen Consonanten) ^^pl 6, 23 (unter Zischlaut nach Waw copulativum vergl. auch riEp^n 4, 33) endlich unter p und ^: *i"|p Ezr. 4, 18. 23; D^jj vor] )^^^_^m Dan. 2, 43; unter dem Einfluss eines nachfolgenden p: njr'nü 7, 7. 19, vergl. 7, 23; ohne Analogie im Hebräischen ist ^^b^ 2, 19 und '^ba 2, 30. e) die Verwandlung eines S^rva mohile in festen Vocal tritt abgesehen von dem § 13, 4, b besprochenen Fall (Verwandlung eines Chateph vor einem anderen S^rva in den entsprechenden festen Vocal) nur zweimal bei Chateph S^gol unter 5C ein; in i^TSjf ange^ zündet Dan. 3, 22 für ^5T^|:, und aus rhythmischen Gründen in f^D^"VT^ Ezr. 5, 15 für bT»5 wäre bTi^ oder (nach Analogie von *i^fi5)
;

;

;

;

Zu beachten ist übrigens, dass in beiden Fällen bx^ zu erwarten. (ganz wie in hehr. ^iTi< für ^it^t Gürtel, wohl auch in ITiC Ysop)
Ganz unerhört ist dagegen trotz der guten Dan. 4, 27 für 'Dia ich habe sie gebaut; eine solche Alterirung der Verbalform ist auch durch den Hinweis auf den Gegenton (daher sich in einigen Codices sogar 'd^. findet; vergl. Baer'% textkritische Note) in keiner Weise zu rechtfertigen.
i^

dem

ein

T

folgt.

Bezeugung

j^n"]:!

§ 16.

Von

der Sylbenbilduiig und dem Einflnss derselben anf die Quantität der Vocale.

im Allgemeinen (üntereines Consclieidung offener mobile simplex oder compositum, Schliessung sonanten mit SVa der Sylbe durch zwei Consonanten u. s. w.) auf die hebr. Grammatik {Gesen. § 24 28) verweisen, begnügen wir uns hier, die Abweichungen des Biblisch-Aramäischen von der im Hebräischen

Indem wir

in Betreff der Sylbenbildung

und geschlossener Sylben, Vorschlag

geltenden Theorie der Sylbenbildung hervorzuheben:

§ 16.
1.

Von

der SylbenLildung

und dem

Einfluss derselben etc.

37
i)

Das Aramäische

gestattet kurzen Vocal
3.

{a

und

selbst

überall in betonter offener Sylbe; so in

Plur. Perf. der verschie^^'^.^^

denen Conjugationen: vergl. ^nn3, 'TÖt,

^^|^5 ^^^^5

^'^O'TIj

^nnpn, ^i^nirn, ^n^rrn (überall bei offener Ultima). 2. In betonter geschlossener Endsylbe kann sich von kurzen Vocalen nicht nur r/, sondern auch i behaupten; so in 3. Sing. m.
Perf. Qal, Pail, Haph'el, Saph'il: qpn, p^^rM ^t?p, ^"iS;
in unbetonter
'J'a^'n,

npTö;

muss kurzer Vocal stehen: n^ir Ezr. 6, 12, nicht trdä. 3. In betonter geschlossener Paenultima kann von den langen Vocalen nicht blos ä, e, sondern auch i stehen; vergl. icnbpn Dan. 5, 27, welche Form als conjugirtes Peil nur als orthographische Licenz für i^rb^^pr betrachtet werden kann; dagegen dürfte ri'p'^pn (Dan. 3, 12) umgekehrt nur als orthographische Licenz für ri)3pn
anzusehen sein. 4. In unbetonter geschlossener Paenultima kann sich jeder beliebige lange Vocal halten; vergl. 1^5:? Dan. 4, 4 und 5, 8 Q. =^älUn\ ^Tr^;a Ezr. 4, 12, tfn^bü Dan. 4, 24, i5P2'i"il2 Ezr. 5, 8, i<nT4? Dan.
2,'49Vi5ri-i;in5 2,

20.2'

5. Ob die masorethische Ueberlieferung kurzen Vocal auch in unbetonter offener Sylbe zulässt, hängt von der Beurtheilung folgender Beispiele ab: Tu'^n^ Ezr. 4, 12 (gewöhnlich, auch Opitius, TOT]^); ^"T^n? (gew., auch ed. Mant. Il'^n:) Er^leuchtimg Dan. 5, 11, und •f'i'^i^ passend Ezr. 4, 14 (so Bae?' auf Grund ziemlich starker Bezeugung gewöhnlich auch Opitius ^''*!^);

Für Vd^ry^ wäre nach Analogie von l^^l'^P'^ Ezr. 5, 5 zunächst l^uJ^Tl'^ zu erwarten oder, wenn die Abwerfung des Nun (und die dadurch bedingte Zurückwerfung des Tones) auf richtiger Ueberlieferung beruht, ^lia'^r!'^ (vergl. D'^p'^ Dan. Gemäss der Entstehung der Form (vergl. im starken Verbum bölün*!, 2, 44). welches syncopirt b£"r^ lauten würde) war jedoch auch Wiederkehr des ursprünglichen Vocals vor der Tonsylbe in Gestalt eines Yortonqames möglicli (vergl. ü'^pr}'^ Dan. 5, 21, Ü"^*!^ 5, 19, u. s. w.) und ^ir^'^n;;;' ist jedenfalls so gemeint, dass nur eine durch das n bewirkte Beschleunigung der Aussprache dieses Vortonqames mit virtueller Schürfung des n angedeutet werden soll. Für ^'T^'73 wäre, da der Ton auf der Ultima liegt, nach Analogie von ib'^^'D (Ezr. 4, 23) vielmehr ^l'^n? zu erwarten; immerhin Hesse sich auch hier eine Wiederkehr
1

Diese Qal-Formen werden allerdings von der Masora meist
in

(jedoch nicht ause

scliliesshch)

Pausa verwendet und
6,

vielleicht

als

eine

Dehnung von

betrachtet,
3.

zumal
(s. o.)

sich

einmal (Dan.

3) »^"'d:?

geschrieben findet.
es

Die Analogie der
2.

Plur.

und der übrigen Conjugationen macht
Ueber
9,

jedoch zweifellos, dass die urspr. Ueber2, Anm. Formen mit Metheg

lieferung einen kurzen Vocal meint.
2

Vergl. hierzu noch § 17,

die
4,

masorethische Schreibung dieser
c.

(i^T^'^^'O

etc.)

s.

o.

§

Anm.

38

1.

Haupttheil.

Schrift-

und Lautlehre.
n
begreifen»

des urspr. a (vergl. syrisches nähir) mit virtueller Verdoppelung des

Dieselbe Analogie des Syrischen kann auch für
allerdings steht
lich

Tj'^'näS^

geltend gemacht werden;

dann
ist,

die

Form, da an eine

virtuelle

Verdoppelung des 1 schwerals

zu denken

in der masorethischen

Ueb erliefer ung (zumal

F^'iliorm)

einzig da.

§ 17.

Vom

Ton und von der Pansa.

1. Wie im Hebräischen fällt der Ton nach der masorethischen Ueberlieferung in der Eegel auf die Ultima; seltener (so z. B. in der 3. Plur. aller Perfecta) auf die Paenultima. Zur Bezeichnung

des Gegentons dient Metheg nach den für das Hebräische geltenden Regeln (vergl. jedoch o. § 9, Anm. 4, c). Eine Zurückwerfung des Tones auf die drittletzte Sylbe findet nur scheinbar statt in Fällen, wie "^b nSD^n Dan. 4, 33. Die Zurückwerfung des Tons auf
die Paenultima kann entweder durch den Charakter der betreffenden Form oder durch zufällige rhythmische Gründe veranlasst
sein.

Ersteres

ist

der Fall bei

dem

Status absol. Pluralis aller
X'^ti u. s. w.),

Participia Qal der Verba ^'b

(|^33,

l^filö,

letzteres

in einigen Beispielen des sogen. 7iäsög ^ächör (vergl. Gesen. § 29, 3, h) zur Vermeidung des Zusammenstossens der Tonsylben von zwei

engverbundenen Wörtern:
KülS ^V^
4,

T\b SiDösb
f.

Dan.

2,

46;

«^S-i^l^bb 4, 9.
o.

18;

25 (über das Dages

conjunct. vergl.

§ 12, 2, d)\

l^^^^'^i^, 32; ^b nSD^n 4, 33; pnb nn^n*] 7, 12. Vor der Gegentonsylbe ist die Zurückwerfung eingetreten in 'j'^pBÜ ^Vß_ Ezr. 7, 25

durch Metheg des Gegentons ist die Zurückwerfung bezeichnet in nnyt-bTS^ Ezr. 5, 15 (vergl. dazu § 15, e). Wie weit die masorethische Ueberlieferung die bei Lebzeiten der Sprache
geltende Betonung wiedergiebt, kann im Hinblick auf die Praxis des Dialekts von Ma'lula (vergl. die Probe § 5, 10), sowie aus anderen Gründen vielfach zweifelhaft erscheinen. So ist die Betonung einer offenen Endsylbe nach geschlossener Paenultima (z. B. malkii, malkojju) oder nach offener Paenultima mit langem Vocal (z. B. jaqqira) unnatürlich und die in Ttaa^a u. s. w. vorliegende Tradition scheint nach dem § 5, 2 in der Note zu aßßa Bemerkten der Masora zu widersprechen. Andererseits stehen diesen Bedenken doch auch gewichtige Gegengründe gegenüber. Auch die griechische Tradition bestätigt so auffällige Betonungen, wie heth chesda, mamond, tahhitha u. s. w. (s. § 5, 2) und anderwärts kennt die Masora auch die Enttonung der Endsylben (z. B. "^iDtt Dan. 5, 13), scheint also doch eine wirkliche Tradition vorgefunden und nicht blos nach vorgefassten Theorien accentuirt zu haben. Am meisten aber spricht für die Eichtigkeit der masorethischen Betonung in Fällen, wie malkd (s. o.), nach dem gewichtigen Urtheil Nöldekes der Umstand, dass auch das Syrische dieses auslautende a in der Aussprache festgehalten hat, während es alle auslautenden

§

17.

Vom Ton

und von der Pausa.

39

unbetonten Yocale (und zwar vor allem a) fortfallen lässt. Demgemäss wäre die im Neusyrisclien übliche Betonung der Paenultima durchaus sekundär und nicht als Instanz gegen die masorethische Betonung des biblischen Aramäisch zu verwerthen.
2.

Der im Hebräischen

so weit reichende Einfluss der

Pausa

beschränkt sich im biblischen Aramäisch, abgesehen von einigen Fällen pausaler Dehnung des Pathach, auf Doch ist die Vorliebe für pausales Chireq an Stelle von Sere. schwerlich als eine pausale Dehnung (von e zu i\ dieses Chireq vergl. über diese Stufenfolge der Quantität Gesen, § 9, 12) zu betrachten, da andernfalls die fast ausnahmslose Defectivschreibung unbegreiflich wäre. Uebrigens ist die Berechtigung der masorethiEine schen Praxis bezüglich dieses Chireq nicht zu beweisen. Zurückwerfung des Tons wird durch die Pausa nur in einem Falle (ji^^S Ezr. 5, 7 und bei Zaqeph qaton Dan. 2, 40) bewirkt.
(vergl. Gesen. Gr. § 29, 4)

Anm.
6, '

1.
't:

Pausales
Ezr.
4, '
'

Qames

findet sich
4, '
'

mit Silluq in D'^Q Dan.

5, 28.

Ezr. 4, 24.

14;
'

^-cr^p
IT

T

18; b^H Ezr. rr

23; mit

Athnach
l"!?

3,

4;

K*^^^ Ezr.

4, 10.

.

in ^"cnp Dan. 2, 6; ^^n ' ' at at t 't:
soll

Nach

Gesen.

W.

B. unter

auch

n^.'ii

Dan. 7,15

Doch ist nach dem Zeugniss der Masora {s.Baer zu d. St.) vielmehr np/ij zu lesen und dieses kann (falls nicht einfach W'i? gemeint war) nur als ein Nomen nach Analogie von iT;''^5< (Dan. 7, 4) gefassf werden; übrigens vergl. § 54, 3, a, ß am Ende. Dagegen scheint die Masora eine Pausalform zu beabsichtigen in Ü^riD Dan. 2, 4 (vergl. auch Y. 24 und 5, 12), während sonst (vergl. z. B. in^Jn^"^ Dan. 3, 29) diese Formen der Yerba H'h ausnahmslos Sere in der Endsylbe haben. Obiges S^gol dürfte indess nur auf einer künstlichen Theorie der Masora beruhen.
Es finden sich Beispiele mit pausalem Chireq a) von der 3. Sing. mit Athnach: Dan. 2, 46. 4, 8. 17. 6, 21. 7, 9; b) vom Partie, act. Qal mit Silluq: 4, 10. 6, 3. 7, 9; c) vom Impeif. Qal mit Athnach: 7, 26; d) von der 3. Sing. m. Perf. Pa'il mit Athnach: 6, 22; e) vom Imperf. Haph'el mit Silluq: 7, 24. Ezr. 4, 13; f) vom Partie, act. Haph. Dan. 5, 19; g) vom Imperf.. Hithp^'el^ mit Silluq: Ezr. 6, 4. 12. 7, 21; mit Athnach: Dan. 2, 44. h) vom Imperf. Saph'il mit Silluq: Dan. 3, 17; vergl. hierzu noch die Zahl
2.

eine Pausalform für "2 "72 sein.

Anm.

m.

Perf. Qal

Dan. 3, 1 (neben T'ä Ezr. 6, 15 ausser der Pausa). Abgesehen von den Fällen unter ff, h (wo aber Sp^'^ überhaupt das einzige Beispiel ist) und i findet sieh in denselben Formen Chireq auch ausserhalb der Pausa. Allerdings kann in einigen dieser Fälle Pausalaussprache bei kleineren Trennungsaecenten beabsichtigt sein; vergl. Dan. 3, 17. 4, 34. 6, 24. 28. 7, 10; doch stehen diesen auch Beispiele mit Verbindungsaccenten gegenüber (vergl. Dan. 2, 40. 44. 3, 28. 6, 21. 28). Für den Charakter dieses Chireq als eines langen Vocals kann nicht angeführt werden, dass es sich einmal (n'^^S? Dan. 6, 4 mit Zaqeph qaton) plene
ruJ

geschrieben findet; ebensowenig, dass diese Plenescription der Pausalsylbe in

den Handschriften des Onkelos-Targums das gewöhnliche A. Berliner, die Massorah zum Targum Onkelos, Lpz. 1877,

ist
p.

(vergl.

darüber
flF.);

XV

und 100

40
denn

1.

Haupttheil.

Schrift-

und Lautlehre.
in zahlreichen

die Einsetzung des

Jod

sollte

ohne Zweifel, wie

anderen

Fällen der Targumorthographie, nur einen Fingerzeig für das Lesen des unvocalisirten Textes geben,
sicht

ohne dass dabei auf die wirkliche Quantität RückUmgekehrt kann aber auch nicht für das pausale Chireq als langen Yocal geltend gemacht werden, dass sich von der Form P^'U (mit zweifellos langem t) einige Male die scriptio defectiva findet (vergl. Dan. 3, 21. 5, 20. 27. 7, 14. 22. Ezr. 4, 24. 5, 16); denn diesen sieben Formen stehen über

genommen

ist.

50 Beispiele mit plene geschriebenem t gegenüber.

ZWEITER HAÜPTTHEIL
FORMENLEHRE
ODER

LEHRE VON DEN REDETHEILEN.
ERSTES CAPITEL.
Vom
Pronomen.

§ 18.

Vom

Personalpronomen.

Pronomen separatum.

Indem wir bezüglich der Lehre von den Wortstämmen und ^^urzeln, sowie des grammatischen Formenbaues im Allgemeinen
luf die

zum

allergrössten Theile auch für das Biblisch-Aramäische
in Gesefi. hebr.

gültigen
iv^eisen,

Bemerkungen

eröffnen wir die Lehre

Gramm. § 30 und 31 vervom Pronomen mit einer Ueber-

jicht

über die selbständig (nominativisch) stehenden Pronomina

3ersonalia, die sogen.
Sing.
1.

Pronomina separata.

comm. (im Bibl.-Aram. jedoch nur als masc. zu belegen) rm ich (Dan. 2, 8. 23. 3, 25. 4, 4. 6. 15. 27. 34. 5, 16.
7,^15. 28. Ezr. 6, 12).

2.

m. K'thibh nnsx (d.

i.

r\XpsC) du,

wofür jedoch die Masora
2, 29.

überall \mQ'reT\i\^ fordert (Dan.
2. /. 3.

38. 4,19. 5,13al.).

nicht zu belegen.
2,

m. K^n er Dan.

21 al.

3. /.

Plur.

1.

2. 2.

K^n sie Dan. 2, 9 al. comm. (im Bibl.-Aram. immer masc.) i^2n3i|; wir Dan. 16. 17. Ezr. 5, 11, einmal n;n:i^ Ezr. 4, 16. m. l^p:i< /Ar Dan. 2, 8. /. nicht zu belegen.

3,

42

2.

Haupttheil. Formenlehre.

1.

Cap.

Vom

Pronomen,

3.

m. als Nominativ nur i^n

sie Ezr. 5, 11 (als Verstärkung! zu ^rt^) und ^^3X Ezr. 5, 4; häufiger steht itjn als, Accusativ eos Ezr. 4, 10. 23. 5, 5. 12. 14 (bis). 15. 17." Im Daniel steht dafür überall (u. zwar gleichfalls als

=

Form p'^n 2, 34. 35. 3, 22. Als Accus, findet sich endlich auch l^sij: Dan. 6, 25. 3./. y^i'^ eae Dan. 7, 17 Q'^re ; das KHhxbh hat das masc.
Accus.) die vollständige
I^SNI

(s. 0.).

Anm. 1. Bing. n3i5< (so nach der Forderung der Masora vergl. 'Batr zu überall zu schreiben, nicht MJI!*, wonach Gesen. W. B. unter 5<55< Dan. 2, 8 zu berichtigen); ä in zweiter Sylbe entspricht der syrischen und arabischen 2. Sing. Jit^iX. Dieses KHhibh wurde offenbar deshalb von der Masora Porm. verworfen, weil man später beständig r^5N oder tnx sprach (letzteres nach der Masora sogar im Hebräischen Num. 11, 15. Deut. 5, 24. Ez. 28, 14). Aber die Constanz der Schreibung SiWii^ lehrt, dass zur Zeit der Abfassung der biblischaramäischen Texte das auslautende ä noch gehört worden sein muss. Die 2. fem.

Sing, lautete vermuthHch
(Ezra)

"iPiN, die 2.

und

"jl^ri

(Dan.) begegnet uns

zum

In iain fem. Flur. "J^f^iiK oder X"r\'i^. erstenMaleine dialektische Verschiedenals

heit der beiden Bücher.

Der häufige Gebrauch beider Formen

Accusativ

rührt daher, dass

dem

Biblisch- Aramäischen, wie
3.

dem

Syrischen*, die verbalen

Accusativ-Suffixe der
f

Plur fehlen. § 19

Pronomina personalia

suffixa.

Wie im Hebräischen, kann der Accusativ des Personalpronomens (abgesehen von der 3. Plur.., vergl. § 18 a. E.) entweder durch ein an die transitive Verbalform angehängtes Suffix ausgedrückt oder mit der Nota accusativi (n^) selbständig nachgebracht werden; doch findet sich von letzterer Möglichkeit nur ein einziges Beispiel ("jinn^

Dan. 3, 12). Dagegen stellen die zum Ausdruck des Pronomen possessivum an die Nomina angehängten Suffixe einen von dem Nomen regierten Genitiv dar (vergl. Gesen. § 33, 2, h).

Ebenso werden die von Präpositionen abhängigen Personalpronomina in Gestalt von Suffixen an die ersteren angefügt und repräsentiren dann gleichfalls einen von der Präposition (als ursprünglichem Substantiv) regierten Genitiv.
Ueber die Formen der Verbalsuffixe und die durch ihre Anfügung bewirkten Veränderungen der Verbalformen vergl. u. § 37; über die Nominalsuffixe § 53, über die Präpositionen mit Suffixen § 70.
1
fi<

Im

Syrischen pflegt die

Form

mit anlautendem

"^

(ÄenÄw) als Nomin., die mit

('enün) als Accus, verwendet

zu werden.

§ 20.

Pronomina demonstrativa.

43

§ 20.

Pronomina demonstrativa.
Als Hinweis auf das unmittelbar folgende oder der Betrachtung vorliegende dient nn 77i. hie und ^'^\f. haec Phir. comm. 'j^'*j< oder auf etwas schon ferner liegendes wird 15i< hi, hae (nur im Daniel) hingewiesen durch tj'i m. iUe und -f^ /. illa (beide nur im B. Ezra), sowie durch 'jS'^ m. lUe (nur im Daniel); Phir. tf5NI (nur als masc. zu belegen), einmal l^i^ m. Dan. 2, 44; über bi5, n'^i<5 vergl. Anm. 3.
; ;

Anm.
mit

1.

Ü3'n ist ofifenbar erweitert
N^'n),

aus "^ (so oder
nicht

'j'"'^

in

den Targumen,

dem

fem.

aber

'^ selbst findet sich

im biblischen Aramäisch und

Ebensowenig dürfte sein, denn als Feminin dient ausdrücklich N^, resp. T\^. Allerdings steht n:'n sehr häufig ganz allgemein (entsprechend dem Neutrum in den classischen Sprachen und im Deutschen; so z. B. Dan. 5, 22: alles dieses, vergl. 7, 16 und in Verbindung
sollte

daher in Gesen.

W.

B. nicht als Stichwort auftreten.

das bibl.-aram. Hl', wie dort geschieht, als

commune zu bezeichnen

mit Präpositionen

nj'i

'i'jr;5<

darnach,

i^^'n"^?

deshalb,

darauf,

u.

s.

w.),

aber

nirgends findet sich

ni'n in

Uebrigens kann
stehen (Dan.
Ezr.
4, 11)
2,

nS'n

Verbindung mit einem Femininum. ebensowohl als Prädicat eines Nominalsatzes voranist

36: i<^\T^ n:-! das

der

Traum;

vergl.

2,
2,

28.

4, 15.
iii'r

5,
^iT'^

25. 28.

oder adjectivisch hinter
5, 7. 6,

dem

Substantiv (Dan.

18:

dieses
5, 4).

Geheimniss;
i<"n

4

und

oft),

einmal sogar vor
femin.

dem

Substantiv (Ezr.

haec Dan.

4, 27. 5, 6. 7, 3. 8;

"p^X adjectivisch
2,

Dan.
2,

6, 3. 7,

ebenso vor

nomen

44 und
2,

7,

nach einem nomen masc. 17; im Sinne Yon haec omnia
6,

40 (die Schreibung

"(Ix

findet sich

nur

44 und

7).

Die übrigen Formen kommen sämmtlich nur in adjectivischem Gebrauch hinter dem Nomen vor und zwar T\^ Ezr. 5, 17. 6, 7 (bis), 8. 12, überall in der Verbindung T^ü ^r}\^ f^"?» ausserdem nur 5, 16; T\^ Ezr. 4, 13. 15 (bis). 16. 19. 21, überall in der Verbindung T\} ^<r*^1i?, sonst nur 5, 8; "jS^ Dan. 2, 31. 7, 20. 21; r(ii< Dan. 3, 12. 13. 21. 22. 23. 27. 6, 6. 12. 16. 25. Ezr. 4, 21 und 6, 8, überall in der Verbindung Ti^N fi<^'n2a, ausserdem nur Ezr. 5, 9. 6, 8.
2.

Anm.

Anm.

3.

Ueber

n'^X als

Hebraismus
5, 1

Jer. 10, 11 vergl. o. §

aber kann das KHhibh nbx Ezr.
(wie bisweilen
ten sein.

15 (vor X^5X^),

7. Ebensowenig wofür das Q^re h^ fordert

im Pentateuch und
als

Chron.

20, 8),

auf richtiger Ueberlieferung

beruhen, sondern wird

Irrthum eines hebräischen Abschreibers zu betrach-

§21.
Pronomen relativum.
Als
tionis,

Pronomen relativum
ntCijl
^'i

dient das indeclinable

^^l.

Wie das

hebräische
2, 11. 26.

(vergl. Gesen. Gramfn^ § 123)

eigentlich nota rela-

durch nachfolgendes Suffix an nominibus (Dan. 7, 15 al.) oder Präpositionen (2, 37. 4, 6 al.) oder Verbis (Ezr. 5, 14) seine nähere Bestimmung erhalten. Weit
erst
5, 23.

kann

Ezr.

44

2.

Haupttlieil.

Formenlehre.

1.

Cap.

Vom

Pronomen.

häufiger jedocli dient
liches

^'n ohne ein solches Complement als eigentPronomen relativum im Nominativ oder Accusativ Singularis

id

oder Pluralis (auch für eum, qui Ezr. quod Dan. 2, 23).
§ 22.

7, 25,

oder accusativisches

Pronomen interrogativum und

indefinitum.

1.

vergl.
))2,

Pronomina interrogativa sind: yi2 quis? (so nach der Masora Baer zu Dan. 3, 6 überall im biblischen Aramäisch,


;

nicht

nia quid? (nur Dan. 4, 32). Die masorethischeUeb erlieferung der Punktation -jr! unterhegt allerdings im Hinblick auf syrisches und arabisches man, sowie syrisches und targumisches !l2a = t<^n "ja ziemlichen Bedenken. Gegen die letzteren kann weder

wie meist edirt wird)

Anm. a.

die

von derselben Masora herrührende Punktation

ö<^il

"ja

in der eigenthüm-

lichen Etymologie Exod. 16, 15, noch das targumische

und

syrische

)Xi,

N3D

quid geltend gemacht werden, da letztere Formen erst durch Contraction aus mä hän (hänä) entstanden sind. Sonach dürfte "i^ entweder auf einem Missverständniss der (offenbar auf Unterscheidung von )'ü abzweckenden, besonders im jerusalemischen Talmud heimischen) Schreibung "jxa (= )'a) beruhen oder eben

durch das

"j^

Exod.

16, 15 veranlasst sein,

dessen

Qames um

der Etymologie

willen feststand

und den Masorethen
)'>2

(vielleicht erst einer späteren Schule)

nun

auch für das sonstige Vorkommen des "Wortes verbindlich
b.

schien, i

Beispiele des interrogativen
3,

sind: Ezr.

5, 3. 9 (oiü-jp);

verstärkt durch

K^in

Dan.

15.

Wenn

Ezr.

5,

4

"j^

scheint („welches sind die
dass die Frage
2.

Namen

sogar vor einem sächlichen Plural zu stehen der Männer ?"), so ist doch zu bemerken,
. .

.

von vornherein eigentlich den Personen

gilt.

Formen )'ü und nü (Ezr. 6, 8 ^12) dienen (wie im Hebräischen ^)2 und n^) auch zum Ausdruck des Pronomen indefinitum und zwar ))2 immer in der Verbindung '^"T)1Q quicunque
Dieselben
11 oder ^T1^^ (^^^ ^^ 14 ^^ itib) cuicunque4:, 22. 29. Ebenso steht n^ in der Bedeutung quodcunque oder einfach id, quod Dan. 2, 28. 29 (bis). 45. Ezr. 6, 8. 7, 18; ohne ^^ Dan. 2, 22 und (vor einem Plur. femin,) Ezr. 6, 9.
3, 6.

Dan.

5, 21.

'i'i

man Exod. 16, 15 (trotz den LXX xi ^oti touto;) noch immer die DeuFrage ablehnen und auf ein nicht existirendes 1^ Geschenk recurriren kann (so noch in Gesen. HW. 9. Aufl.), ist im Hinblick auf den Wortlaut jener Stelle Die Worte „denn sie wussten nicht, was es war" geben doch schwer begreiflich. einen vernünftigen Sinn nur unter Voraussetzung der Frage: „was ist das?" und nicht nach der (übrigens schon an sich recht läppischen) Affirmation: „Ein Geschenk
1

"Wie

tung

als

ist

das

vor;

Freihch kommt )^ nirgends im Hebräischen, sondern nur im Aramäischen " dafür gehört aber jene Stelle dem sog. Priestercodex an, in welchem auch ein
!

starker

Aramaismus nicht besonders befremdlich

ist.

§23. Allgem.

TJebersicht. Abgeleitete

Stämme. Schwache Yerba.

45

ZWEITES CAPITEL.
Vom
Verbum.

§23.
yigemeine Uebersicht. Abgeleitete Stämme.
Verba.
Classen der schwachen

Indem wir
jtämmen

hier die für alle semitischen Sprachen

geltende Unterscheidung von eigentlichen
(letztere

und Dialekte und abgeleiteten Verbalals

gewöhnlich Conjugationen genannt), ferner die
3.

i^erwendung der
heils

Sing. masc.

Per^f.

Qal

Grundform,

die

Differenzirung der sogen. Conjugationen theils durch Vocalwechsel,

durch Schärfung des mittleren Stammconsonanten oder auch

lurch Vorsatzsylben, endlich den Unterschied starkerund schwacher
als bekannt voraussetzen (vergl. Gesen. Gr. § 38 ff.), begnügen wir uns mit einer Zusammenstellung dessen, was dem Biblisch-Aramäischen im Vergleich mit den übrigen semitischen Dialekten eigenthümlich ist:
i^'erba,
1.

Die im biblischen Aramäisch vorkommenden Stammformen

Conjugationen) lehrt folgende Uebersicht:
Activum.
Passiv, (oder Reflexiv),
Hithp'''el
nnfJ, "lÄD.

{
2.

P^'al bufp.
P'^el,

P^'ü

büfjnn (auch 'pnx).

Pciil,

Pdel

biDp,

b^p.

Hiihpdal btspnn Cprix).

3.

HapJiel, HapJiil btJpn,

büpn

\Hoplial bppn]

(einmal auch
4.

'üfpx).

(wohl meist Hebraismus).
{Histapfial blTSniön (möi-t)]

SapHil

b-JfpTT.

(nur im Imperf. zu belegen),
5.

Poal und Palel beide nur in Participien, vielleicht Hebraismen.

Hithpdlel (Dan.
vielleicht

5,

23)

Hebraismus. 'Ethpoal (o'aimCK Dan. 4, 16) vielleicht Hebraismus.

Anm.

Yerbis mit Sere in zweiter Sylbe; die

Vom
Perf.

Die Formen P^Hl, P^'el entsprechen den hebr. intransitiven Form P^'il steht vorwiegend in Pausa. Passiv oder Reflexiv findet sich zufällig kein Beispiel der 3. Sing. masc.
zu
1)

vom

starken Yerbum.

Im

Imperf. hat die letzte Sylbe ausser der Pausa

"46

2.

Haupttlieil.

Formenlehre.

2.

Cap.

Vom Yerbum.

immer

Äctiv. Bei dieser

daLer wir auch im Perf. b^jTnri aufgenommen haben. Zu 2) dem hehr. Pi'el entsprechenden Stammform wiegt i in zweiter Sylhe vor, daher wir Pail vorangestellt haben. Dagegen findet sich bei dem
Sere,

3) häufiger e als i in zweiter Sylbe. Das Passiv dazu, von welchem neun sichere und drei zweifelhafte Beispiele finden, haben wir als vermuthlichen Hebraismus bezeichnet, da ein Soph'al sonst dem Aramäischen fremd ist, und vielmehr durch die Stammform 'j^^ap/m/ (welche vielleicht nur zufällig im biblischen Aramäisch fehlt) vertreten wird. Auch die unter 5) aufgezählten Formen sind sonst (abgesehen von der höchstwahrscheinlich gleichfalls hebraisirenden Verwendung in den Targumen) dem Aramäischen fremd. Dasselbe gilt im Allgemeinen von der Verwendung des ii anstatt N zur Bildung der Präformative und es werden somit alle diese Formen ^l?p<j, ^iispH^i u. s. w. (für ^i:pX, 'P'r\i< etc.) als Hebraismen zu betrachten sein.

Äctiv von
sich

2. Wie die übrigen semitischen Sprachen kennt auch das Aramäische nur zwei Tempora: Perfect und Imperfect; das conjugirte P^'il (s. u.) steht auf einer Stufe mit dem Perfect. Von Modusformen kennt das Biblisch -Aramäische nur den Indicativ und Imperativ, dagegen keine besondere Form für den Jussiv (Optativ) oder Cohortativ; bezüglich der Formen des Verbum infinitum ist die Beschränkung auf ei?ien Infinitiv, andererseits aber die Unterscheidung eines activen und passiven Particips fast in allen activen Conjugationen (s. die Belege bei den einzelnen Stammformen) hervorzuheben. Nicht minder eigenthümlich ist die Fähigkeit, das Partie. Passivi Qal durch Anhängung verbaler Flexionsendungen zu conjugiren (z. B. n'^ri'^ gegeben, tinw Dan. 7, 27 sie rvurde gegeben). Bezüglich der Unterscheidung der Geschlechter bei den einzelnen Personen des Verbs steht das Biblisch- Aramäische ganz auf gleicher Stufe mit dem Hebräischen, nur dass die 2. Sing. fem. zufällig bloss im Imper., die 2. fem. Plur. nirgends zu belegen ist, sowie dass die Masora die im K^thihh vorliegende Zusammenwerfung der 3. masc. und femin. Plur. Perfecti nicht gelten lassen will, sondern für die 3. femin. überall die Endung ä als Q^re fordert (z. B. nbsD Dan. 7, 20 für iböi). Diese beständige Ignorirung des höchstens durch die Annahme zu rechtfertigen, dass K'^tMhh wäre der ursprüngliche Text thatsächlich die beiden Geschlechter in der 3. Plur. Perf. unterschied, diese Unterscheidung aber durch irgend

eine (hebraisirende) Textesrecension verwischt

wären

die Q^'re's eine Restitution des Ursprünglichen.

worden war. Dann Näher liegt

allerdings die Vermuthung, dass vielmehr die (hebraisirende) Nichtunterscheidung das Ursprüngliche ist und dass erst die Masora die Unterscheidung, welche ihr von den Targumen her geläufig war, in den Text eintrug.

§ 24. Paradigma des starken
3.

Yerbum.

47

Das

Bibliscli- Aramäische

kennt dieselben Arten schwacher

wie das Hebräische, nur dass die Verba mit schwachem ilrittenStammconsonanten (im Arabischen als i<'b, Yb, "^'b, im HebräiVerba,
ü^'b und susammengeschmolzen

schen noch als

n'b unterschieden)

zu einer einzigen Classe

sind.

§ 24.

Paradigma des starken Verbum.
über die Flexion des starken Verbum eine Gesammtübersicht zu geben und doch den Grundsatz dieser Grammatik, nach welchem nur wirklich belegbare Formen vorgeführt werden sollen, Qicht zu verletzen, sind im nachfolgenden Paradigma die nicht belegbaren und nur aus der Analogie erschlossenen Formen durch kleineren Druck von den nachweisbaren Formen unterschieden. Als Paradigma ist im Interesse der Uebersicht (und zugleich der Orientirung über die Dagessirung) überall das Verbum 2r\D schreiben verwendet, obschon sich von demselben nur wenige Formen des Qal belegen lassen. Die wirklich vorkommenden Formen des starken Verbum werden bei der Besprechung der einzelnen Conjugationen vollzählig aufgeführt werden.

Um

48

2.

Haupttheil.

rormenlehre.

2.

Cap.

Vom

Verbum.
Hithp''el.

{>«/

oder

P'^'al.

JPerf.S,3.m.
3./.
2. 1.
;?i.

nn?

3n3, 3n3

:

ninsnn

^—
T

nnnsnn(b<)
nnnsinn?

,

rare : :
:

Tit

raro
w.

nnnsnn?
'Qris

:

P/. 3.

^2^3
[n3f]2
ö.]

;

3./.

[[nnnsnn]
l^pnnsinri?

2.m.
2./.
1.

]iran3

ppans

?

I'^n^nsnn?
T
:

5<3nn3
m.

••

T
:

:

••

:

:

Impf. S.S.
2.

nro-i

on)nr!3n^
nnsnsn

s.r.
m.

ansn

u.

s.

w.

aron
•j^nnDn

nnsnn
panann?
ar?3t?«

2./.
1.

PL

3.

m.

]nro^
1?^?:
I^nrori
i?ri3i?

i^^nsn:
lansni.

3./.
2.

m.

ansrin : :

2./.
1.

^nnstin
=ir}?f??

nnD3
m.

Imp. S.
PL

2.

2.
2.

A
m.

u.

s.

w.

2./.

Infin,

2?an
act.

nnnsnn

Part,

m.

nnnD
nn''n3

1

§ 24.

Paradigma des starken Verbiim.
Hithpa'al.

49

Pa'il.

Haph'el

iT2Tr\
nnpis

07) ircn
nnnpn
rinrirn
f^^r^pn

nnnsinn

nnns?
n2.^3

nnnsnn nnn^nn
i2?:?rn

^273

*uriri

l^nnns?
'i'^nnps?

l^nnn^nn

j^nn^Dn

T^nnnsnn?

pnnpDn
^;^j^?n

?

^r^^)?

«rnnsnn

ür,)nr3^
^r^pp»

"sn^
:

ü2n)

nrcn%
3^.^"'"
nr.Drin
'j'^nnDnn

nro-'
2.^D:n

^k;?^'^?

nn^nri

r^r^^r?

pnnsnp
- 1

nrDi^<

V

^iz^^n^

?-^^:
)^^T,

'jinn^ri'i

^^nnDH^^
1^f??n^.

?=5nr

'jnn^in'i

-pron
f?J??j?

•j^nnirnn

l^nnDnn

inr»snn

^nnDnn
^f!)?r'?

-k!?^
sj^5

nnsnD

nn^rn
u.
s.

nrar(i>5)
u.
s.

^4^)3?

w.

w.

inr?
^;?JD3 ?

TT

nnnsnn
T T
:

-

T

:

-

:

3k^ina
Kaut/, seh, aramäische Grammatik.

50

2.

Haupttheil.

Formenlehre.

2.

Gap.

Yom

Yerbum.

A.
1.

Das starke Verbum.
Einfluss von Gutturalen.

Ohne

§25.
Das Perfectum
a) 3. Sing, masc.
Qal.

Wie

§ 23

und das Paradigma

zeigt, unter-

scheidet das Biblisch-Aramäische gleich

dem Hebräischen

die (so-

wohl transitiven, wie intransitiven) Verba mit a in zweiter Sylbe von den intransitiven (vergl. jedoch bb^ü fragen) mit e oder i. In allen Fällen aber ist der ursprüngliche kurze Vocal der ersten Sylbe (a), welcher im Hebräischen regelmässig vor dem Tone zu Qames gedehnt wird, zu S®wa verflüchtigt. Die vorkommenden
Beispiele sind: a) mit a in zweiter Sylbe:
48.
5,

1) transitiv:

5>'i';

Dan.
5)a^
3,"

5, 21. 6,

11; nh*^

2, 37. 38.

18. 19. Ezr. 5, 12. 16;
6,

SM

Dan.

6, 26. 7, 1;

'nSÖil

(für
15.
6,

"n^Ö 2)

nach §
3, 24. 6,
2,

15, d)

verschliessen
2,

28; D\ü^

6,

10; iibp

3, 2.
2,

28

al.

6,

intransitiv ösa

12; baa 2, 46. 4, 28;'pB3 2, 14;
ß)

q^p
1)
3,

12; ^S\Ü

32.

2;

WH

mit

e
6,

oder

i in

zweiter Sylbe
3,

ausser der Pausa:
2) in

125x3
6,

6,

24; ^ä*;

21; S"np

26; Ü^TÜ

27;

Pausa:

p:^.t

Dan. 21; ISO
^

15;

S^^I3
C]|5PI

46;

4, 8.

17; 'sn^ 7, 9

und

so

wohl auch

nT\^ 7, 10

und bk^'2,

10.

Wie das Arabische (selten das Hebräische, vergl. Gesen. § 44, 2, Anm. 4), hält auch das Aramäische die altsemitische Femininendung at und zwar als betonte Endung fest.
b) 3. Sing. fem.

Vor derselben wird der Vocal der zweiten Sylbe zu S®wa
flüchtigt;

ver-

dafür aber kehrt der Vocal der ersten Sylbe in Gestalt eines (aus dem urspr. a verdünnten) i wieder; vergl. dazu o. § 15, c.
Die im Parad. aufgeführte Form (n^tils) findet sich nur in inpbc Dan. 7, 8 gänzlich abnorm rip^Ö, noch dazu mit Munach; ferner nspfl unter dem Einfluss des emphatischen p, vergl. § 15, d; endlich hpW (vergl. die analogen Beispiele von Umlautung des i zu e § 15, a, a. E.).
dafür
7,
5, 2,

20;

20
13

c) 2. masc. Bezüglich des Afformativs schwankt die Masora in sämmtlichen Perfectis (wie auch die Punktation der Targume) zwischen der Beibehaltung des unbetonten auslautenden ä und der gänzlichen Abwerfung desselben, wie solche auch im Syrischen durchgeführt ist; und zwar finden sich die verkürzten Formen sowohl in als ausser der Pausa. Dass der Vocal zur Zeit der Abfassung unserer Texte wenigstens bisweilen noch gehört wurde, könnte theils aus der gelegentlichen Setzung eines Vocalbuchstaben (^C'Jn I^an. 2, 41 bis, vergl. i^nbpn 5, 27; auch die Orthographie

§ 25.

Das Perfectum
^<

Qal.

51

der Targume zeigt bisweilen

nnDX

(vergl. § 18) erschlossen

am Ende), theils aus dem K'thihh werden, da ja das Afformativ gleich-

falls die 2.

masc. des Personalpronomen repräsentirt. Was den Vocal der zweiten Sylbe anbelangt, so behalten die Verba nach Analogie von snp ihr a\ die Verba, welche in der 3. Sing, e oder i zeigten, haben beständig e.
Die vorkommenden Beispiele sind:
rnsn-;

Dan.

5,

22; nnn';

2,

Fibl"] 2,

47; nSi^ri 4, 19.

23;

mit ä in zweiter Sylbe, unverkürzt: verkürzt: Pl^n-i 2, 23. 2) mit e: Die nicht belegbare 2. fem. lautete wahrscheinlich
1)
Pi^'wi-] 6,

13. 14;

wie

lTi2n3.

d)

1.

Sing.

Die dem Aramäischen eigenthiimliche Bildung

tibpft

(syr. qetlet)

dürfte auf einer Zuriickwerfung des überhängenden

2-Lautes (vergl. hehr.

'^nb'J]^) in die zweite Sylbe des Stammes bewährend die Vocalisation der ersten Sylbe nach Analogie ruhen \ von nnpD (s. 0. lit. &) zu erklären ist. Beispiele: ns^^') Dan. 4, 6;

jnbuD 4, 31; nnt)3 7, 28; ni-jp 7, 16; T\^r^t 5, 14. 16.

Yocal (hier ä oder

Die Fähigkeit des Aramäischen, den kurzen auch in betonter offener Sylbe fest zu halten (vergl. § 16, 1), führt zu Bildungen, wie lini Dan. 3, 28 (mit Copula 'n'^l); inns Ezr. 4, 8; ^n'?© Ezr. 4, 11. 5, 7; ferner ^bS2 Dan. 3, 23 und 7, 20 K'th., ^pS2 5, 5 K'th.: nach dem § 23, 2 Bemerkten fordert das masorethische Q'^re dafür nbsD und nps:; ferner mit i: ^p!5p Dan. 2, 29. Ezr. 4, 12; ?inip Dan. 3, 8. 6, 13;'rj5tp 6, 25.
e)
3.

Plur. masc.

i)

f)

2.

Plur. m. nur

durch ^ipribü Ezr.

4, 18 zu belegen;

vergl.

zu
(z.

dem Vocal

des Afformativs die hebräische
7, 5)

Nun Ezech.

und arab. qataltum; (für Dp ). Die 2. fem, Plur, ist nur aus der Analogie des Targumischen und des Syrischen zu erschliessen. g) 1. Plur. Wie im Arabischen lautet das Afformativ nä (syr. qU^alnan oder wiederum mit Abwerfung der unbetonten Endsylbe q^tabi). Als Vocalbuchstabe dient im Bibl.-Aram. überall ä<: i^jnl^tt und x:n'5Tö Ezr. 4, 14; i^jbklö 5, 9. 10.
B. ''p^MS Zach.
33, 26 )t^'^W

Form vor Suffixen zu dem schliessenden

§ 26.

Das Imperfectum
1.

Qal.
ist
3.

Allgemeines. Bezüglich der Präformative
Formen

zu merken,
fem. Plur.

dass Jod (wie im Arab.) auch als Präformativ der
1

Vergl. den analogen Fall in den beiden

des Verbalsuffix der 3. Sing. m.

§ 37, 1.

4*

52

2.

Haupttheil. Formenlehre.

2.

Cap.

Vom

Yerbum.

dient; die Afformative behaupten überall in den Imperfecten (ausser
in

dem

Imperf. Qal

^'lli^;) )2

Jer. 10, 11

einer Kakophonie, da

folgt
5,

wohl zur Vermeidung
^ta^'n;'

,

dem Haph'el

Ezr.

4,

12

und

dem

Hithpa'al

isPiTü'^

Dan.

10, beide letztere

noch das schliessendeiYim:

'j'i^ripri

Formen mit Silluq) (imBibl.-Aram. nicht zu belegene
§ 47, 3,

im Hebr. sehr

selten, vergl.

Ges.

Anm.

5),

l^lPip";

(vergl.

für das Hebr. Ges. ibid.

Anm.

4), in

der

3.

fem. )2T\^\

Das

Affor-j

mativ dji erinnert an die gleiche Endung im Stat. alDsol. Plur. dei Feminina, wie ü?i (arab. üna), in der 3. und 2. masc. Plur. an tlm als die Pluralendung der Masculina im Arabischen. Die 2. fem. Plur. ist im Biblisch-Aramäischen nicht zu belegen. 2. Der urspr. Vocal der ersten Sylbe (a) hält sich nur in denl gutturalisch anlautenden Stämmen anderwärts wird er im starken Verbum regelmässig zu i verdünnt, wie im Hebräischen. In der 1. Sing, tritt an die Stelle dieses i in der Eegel S^gol gemäss der! Vorliebe des i^ für e statt i (vergl. jedoch auch 2?'1pi^ Dan. 2, 9), Als Vocal der zweiten Sylbe erscheint theils u (im Hebr. regelmässig durch den Ton zu ö gedehnt)^ theils a und zwar letzteres regelmässig bei den intransitiven Verbis, welche in der 3. Sing. Perf. e oder i haben.

;

Beispiele a) 3. Sing, masc, mit u: '^^p'] Dan. 3, 6. 10. 11; zu erwarten wäre nach dem Perf. ^^Ö (s. § 26, a, ß) vielmehr 'ISÖ'^; da jedoch b im Aram. auch zur Einführung des Objects dient, so musste sich von selbst die Auffassung von h ^iö als einem transitiven Verbum (anbeten) festsetzen; wahrscheinlich ging Mit schon im Perf. neben ^iiö (syr. s^ged) die Form ^5& (arab. sagada) her. b) 3. Sing, fem.: labirn a: mb": Dan. 5, 7; ^20"^ 7, 25; ubllj'^ 5, 7; ^Q^"^ 4, 24. c) 2 Sing, masc, mit u: ü^^} 6, 9; mit a: ^a^t^ und a^Tün 5, 16. 2, 39. e) 3. Plur. masc: d) die 1. Sing, ist nur von schwachen Verbis zu belegen.

;

'

'jiinbS'^ 3,

28. 7, 14. 27

;

l^S^G^

3, 28.

— f)

3.

Plur. fem.

')33üi']

4, 18.

h) 1 Plur.':S^p5 3, 18 (mit Silluq) masc: 'i^'iS^Cri 3, 5. 15 (bis); ',^5>7a^n 3, 5. 15. und a^n23 iSzr. 5, 10 (mit T^bMr ; um so mehr kann die Scriptio plena nur als

g)

2.

Plur.

orthographische Licenz betrachtet werden).
starken Bildungen
~)P:'^1,
"jfjil?

— lieber die vielleicht nur scheinbar

und

'j'l3tp2'^

vergl. § 42.

§ 27.

Der Imperativ

Qal.

Wie im Hebräischen, zeigt der Imperativ in zweiter Sylbe stets denselben Vocal, wie im Imperfect, während der erste Stammconsonant vocallos bleibt. Wie in der 3. Plur. Perf. hält sich der betonte kurze Vocal der zweiten Sylbe auch vor den Afformativen. p'ns Dan. 4,24; 2. Sing. fem. nur von einem Verbum Bei.sfjiele: 2. Sing. m.
:

primae guttur.

(^b^J^J 7, 5)

zu belegen;

2.

Plur. m.: S|pn\Ü

4, 12. 20.

Ezr.

6, 7.

§§ 28. 29. Der Infinitiv und die Participia Qal.
§ 28.

53

Der

Infinitiv Qal.

Nacli Analogie der Infinitive aller übrigen Conjugationen wäre

im Qal
verbi

die

Form nirs zu erwarten

(vergl, fdäl,

fi'äl,

fual als nomen

im Arabischen). Wenn eine derartige Form des Infin. je vorhanden war, so ist sie doch höchstens noch in einer Anzahl reiner Nomina (der Form qHßl, s. d.) erhalten im Infin. ist sie überall
;

durch eine Bildung mit dem sogen. Mem objectivum (vergl. Gesen, Uebrigens finden sich die Infinitive aller § 85, No. 48) ersetzt. Conjugationen (ausgen. Ezr. 7, 16 und vielleicht Dan. 5, 12) immer mit einem Präfix, und zwar meist mit b, verbunden.
-i^£^b

Die Beispiele von gewöhnliclier starker Bildung sind: ÜJ3Dab Dan. Ueber -jlnaBb Ezr. 7, 20 vergl. § 42. 5, 16; p31Ü?b 4, 23
;

3,

2;

§29.
Die Participia Qal.
1.

Conjngation des

P®'il.

Das

active Particip zeigt in erster Sylbe, wie

im Arabischen,

unwandelbares (imHebr. zu
i

entsprechend dem Hebräischen Wie es scheint, hat die Masora i überall für die Pausalformen reserviren wollen; vergl. bei Silluq: pb^ Dan. 7, 9 pT: 6, 3 nn; 4, 10, aber auch nn; mit L^garmeh Die übrigen Beispiele mit 4, 20 und bp^ mit Tiphcha 3, 17. 4, 34. e in zweiter Sylbe (bi:p u. s. w.), sammt ihren Femininis (wie J<b'jg Ezr. 4, 24 oder nnns Dan. 5, 5) und Pluralen {m, ]'inn; Ezr. 4, 17; fem, ipbo Dan. 7, 3) s. vollzählig in der Lehre vom Nomen.
(vergl. arab. qätil)^ theils

ö getrübtes) ä, in zweiter Sylbe theils

ein

im Ton aus

i

gedehntes

e.

;

;

2. Das Partie, passivi 1^0^ (sehr selten defectiv) entspricht abgesehen von der Verflüchtigung des urspr. ä der ersten Sylbe dem hehr, adjectivum verbale der Form qätß (wie H'^TÖÄ gesalbt).

— —

5. die
(z.

B. n'^'^nn

vorkommenden Beispiele ('l'^^ä u. s. 2, 42) und den Pluralen {m.
Als P® ilformen werden auch
bj^Pl

w.)

sammt dem Feminin
u.
s.

'{"'p'^n^

w.,

/. in^ifis)

unter der betr. Nominalform.

Anm.
5,

Dan.

28 zu betrachten sein; das

abnorme

e scheint

5, 25 und 27, sowie 0*10 wegen des Gleichklangs mit

W53 V. 25 gewählt.
3. Während das Syrische und das targumische Aramäisch eine Art von Conjugation der beiden Participia durch die enge Verbindung derselben mit dem Pronomen personale bewerkstelligt (z. B. i<:bt2p ich tödte ü^:^ ^^R)? besitzt das biblische Aramäisch

=

54

2.

Haupttheil. Formenlehre.

2.

Cap.

Vom

Yerbum.

die Fähigkeit, durch
fects

Anhängung der Personalafformative des Peran die P* ilform ein Passiv zum Qal herzustellen. Uebrigens kann auch die P'^ilform selbst (bei den Verbis ^'b in einer von dem Partie, pass. differenzirten Form) die Stelle einer 3. Sing. masc.
a) in 3. Sing,
5, 7.
6,

Perf. pass. vertreten.^ Von starker Bildung gehören hierher
5,

masc:
5,

T^'itp

Dan.
30;

4, 30.

21;

n-'H'; 7, 4.

6;

Sh-: 7, 14. 22;
5,

n-^ns Ezr.

2; b-'Dp

5, 24. 25. 6,

11; cblD Ezr.
v.

16; schwerlich aber bpFl

Dan.

V. 28.

Denn

25 soll

''?\^T\.

wie

i<3'0

zeigt (welches als

d'^m und 0^9 conjugirtes P^'U '^'2'ü
Dan.
25.
5,

27

lauten müsste) einfaches Part. pass. (im Ausruf) sein; V. 27
(wie vorher
t(Dr) als

ist

dieselbe

Form
4,

Stichwort für die nachfolgende Erklärung verwendet und

dieser Analogie folgt

dann auch
5, 5,

Ö";]Q v.

28.


11

b) in 3. Sing.
)il-ib

fem.

:

^^I?Sl

Ezr.

24;

Dan. rVi:: Dan.
nn^n-;

7, 7,

27; na^'^^'!
4;

28. 7, li;

dagegen:
7,

ril^r^l 7,
7,

12 (vergl. § 17, 1);

nb^^Ö

28; r\\^x:p

(ausser

12 überall mit betonter

Endsylbe).
Ezr.

c) in 2.

Sing.

m.

:

JSln^pri

du

bist gewoffen
&<r\b'^pn.

worden Dan.

5,

27,

ohne

Zweifel nur orthographische Licenz für
5,

d) in 3. Plur.

m.

tl^iFii'l

15; SiPÖS

Dan.

3,

21;

s-iü-^^^ 7,

4; sirr^nö

7, 10.

§30.
Hithp^'el.
1.

Hithpa'el zunächst Reflexiv

Bedeutung. Zunächst Reflexivum zu Qal (wie im Hebr. zum Pi'el) vertritt Hithp*''el doch zu-

gleich die Stelle eines Passivs zu Qal, obschon dasselbe auch durch

das P*"'!! und die Conjugationsformen desselben (vergl. § 29, 3) ausgedrückt werden kann. Vergl. zum reflexiven Gebrauch des Hithp^'el: ^sh'irin Dan. 3, 28 sie verliessen sich; vergl. 2, 25 {sich zum passiven Gebrauch Dan. beeilen) 2, 34 (sich losreissen) u. s. w.
; ;

2,

13 (um getödtet zu werden).
2.

Allgemeines zur Bildung, lieber das Schwanken zwischen i^ und n als Anlaut der Präformative vergl. § 23, 1. Als
Vocal der Endsylbe erscheint in der 3. Sing. Imperf. ^, in Pausa i; ebenso würde ohne Zweifel auch die Endsylbe der 3. Sing. m. Perf. vocalisirt sein. Vor Afformativen wird dieses e oder i regelmässig zu SVa verflüchtigt und vor diesem SVa muss nun der ursprüngliche Vocal unter dem ersten Stammconsonanten restituirt werden. Dies geschieht jedoch nicht in Gestalt der gewöhnlichen Verdün1

Ganz unmöglich
wie
sie

ist

die Auffassung dieser P^'ilfonnen als eines Perf. decurtatum

von Baer in dessen Paradigmen p. XXVIII, letzte Columne, verganz abgesehen von den dort aufgeführten falschen Grundformen -'^jp treten wird (wohl nach Dan. 5, 25 f.) und '^'^P (? ?), sowie den unbelegbaren Formen f^?'^^|3
Hithp^'el,

und

•'^^'tip.

§ 31. Pa'il.

55

nung zu i (vergl. § 15, c), sondern ohne Zweifel trat in derartigen Formen (analog dem Syrischen 'etq^tel, 'etqatlat u. s. w.) überall Pathach selbst ein, obschon sich diese Flexionsweise im starken Verb nur belegen lässt durch das Part. '5'»bt:p)ntt Dan. 2, 13 und einige Formen mit anlautender oder mittlerer Gutturalis ('j^'ini^nn 2, 5
auch l^r^rnTp^l 7, 27, nach anderer LA 'j^SJtJnip^. 7, 25, doch Hithpaal; so Opitius, von Baer nicht erwähnt). Einige Beispiele der 3. Sing. fem. Perf., welche gleichfalls a in zweiter Sylbe zeigen sollten, sind in anderer Weise behandelt (s. u.).
vergl.
als

Die vorkommenden Beispiele sind: a) 3. Sing. fem. Perf. H'lTaHrt Dan. 2, 34 und n'^f^nN 2, 45. Zu erwarten wäre nach dem oben Bemerkten hithgaz^räth. "Wie nicht selten beim Nomen, ist jedoch z^rath unter Zurückwerfung des Vocals an Stelle des S®wa schliessHch zur Segolatform nach hebr. "Weise entwickelt (z^rath = zartk = zereth; vergl. "r^h im bibl. Aram. statt des genuin aram. T]?^; hebr. ^^a Mann, neben "ina u. s. w.). 3. Plur. *):£n"!rin Dan. 3, 28.
b)

Imperf.
4;
3.

3.

Sing. m.

nri'^n';

Ezr.

6,

Plur.

m.

l^T^PU:'^^
'2,

Dan. 4, 13; 3. fem. P^Pi^P^ Dan. Dan. 7, 27; 2. m.: '(il'iarnn' 2, 5.
25. 3, 24. 6, 20; nVjp'rrib 2, 13.

2,

44. rnn-^nn

c) Infin.

r6r\irii^ Dan.

d) Partie. Plur. m.

"plszipHT:

Dan.

2,

13,

wozu nach Analogie von
ist.

Sii'jna

Ezr.

4, 20. 6,

9 als Singular bDjrnii

vorauszusetzen

§ 31.

Pa4l.

Bedeutung. Wie in den übrigen semitischen Dialekten 1. wird auch im Aramäischen durch die Schärfung des mittleren Stammconsonanten eine Intensivirung des Stammbegriffs, die angelegentliche, eifrige Beschäftigung mit etwas, daher auch die öftere Wiederholung einer Handlung, ausgedrückt. Seltener ist die Bedeutung die eines Causativs vom Qal. Von der im Hebr. nicht ganz seltenen privativen Bedeutung (vergl. Gesen. § 52, 2, c)
im biblischen Aramäisch kein Beispiel auch sonst sind denominative Pa*^ilformen nicht mit Sicherheit nachzuweisen. Uebrigens wird das Pail bisweilen auch gebraucht, ohne dass ihm für unser Sprachgefühl (und so vielleicht häufig schon bei Lebzeiten der Sprache) der Begriff des Intensiven, Iterativen und Causativen
findet sich
;

anhaftet.
Als Intensivirungen des Stammbegriffs ergeben sich mit Sicherheit: rS3
binden^ Pa. fest binden;

morden Dan. 3, 22 (zugleich mit dem einen Massenmord handelt); rSJ'nPa. zerschmettern, Dan. 2, 40 (neben dem Qal); "j'^Ep Pa. abhauen; so wohl auch ^p3 Pa. eifriff suchen, nachforschen, und ^13 zerstreuen, Pa. (nach allen Seiten) verstreuen. — Als Iterative werden zu betrachten sein Tj^n^eAew, Va^einherffehen;
'bn'p

tödten, Pa.
es sich

Kebenbegriff des Iterativen, da

um

:

56

2.

Haupttheil.

Formenlehre.

2.

Cap.

Vom

Verbum.

licli

durcheinander mischen, auch hhiD Pa. reden, falls dieses wirkauf das Bewegen (Reiben) der Sprechwerkzeuge zurückgeht (vergl. Delitzsch zu Pro V. 6, 13) und nicht einfach denominativ von n^» ist. Causative sind htä'2
S15J mischen, Pa.

:

aufhören Pa. außören machen; D5)ü Pa. kosten lassen; n*^p Pa. nahen machen, herzubringen; n:i"i Pa. gross machen; "fi^ Pa. loohnen lassen; &<5U: Pa. anders

machen;

tpr\ Pa. stark machen.

Nicht nachweisbar
üC^'i:

ist

die Steigerung

des

Stammbegriflfs z.B. beinin Pa. verkünden;
^"21 Pa, benetzen;
2.

I^S Pa. (wie
Pa. lösen.

Qal) auslegen, deuten;

bnp Pa. empfangen;

Bildung und Flexion. Wie im Arabischen

{qattala)^

be-

hauptet sich auch im Aramäischen der ursprüngliche Vocal der ersten Sylbe, der im Hebräischen (jedoch nur im Perf.) zu i verdünnt wird. In zweiter Sylbe behauptet sich nur unter dem Einfiuss einer Gutturalis das ursprüngliche a. Anderwärts tritt die Verdünnung desselben zu i ein; einmal (Dan. 6, 1) findet sich die Dehnung desselben zu e. Dasselbe Schwanken zwischen i und e findet sich auch im Imperf. und Partie, obschon sich von den Verbis ohne Gutturale und Res nur Formen mit i belegen lassen. In betonter offener Sylbe hält sich, wie gewöhnlich, der kurze Vocal der zweiten Sylbe, während er vor betontem Afformativ verflüchtigt wird.
a)

vom
•jS^

Die vorkommenden Beispiele sind: Perfect.: h\;q Dan. 6, 22; bajD 6;
Ezr.
6,

1

(mit Tiphcha);

^t3j5 3,

22 (mit Munach),

und nnaiiJ Dan. 5, 23, wobei fraglich bleibt, ob Pathach in zweiter Sylbe das Gewöhnliche ist oder nur auf dem Einfluss des ^ und n beruht; 1. Sing, n'n^n und nnaüj 4, 31; 3. PI. ^iVja
12.
2.

Sing.

m.

W^y\r\

Ezr.
b)

4, 23. 5, 5.

vom
der

Imperf.:

Ä^^ Dan.
il^^)5

7,

25;

nsii^üaT^';
1,

7,

10

(3.

Plur. masc. mit

dem

Suffix

3.

Sing, m., vergl. § 37); "j^^pl

18;

"j^lVlapPl 2, 6.

c)
f?)

vom vom
7,

Imper.:

Dan.
Ezr.

4, 11.
4, 21. 6, 8;

Infin.: ^Y^'^i

n^|5i^
(vergl.

19;

§ 17,
e)

nnöa^ 3,2Ö; nb nsöib 2,46 \)\r^^p^ 2, 14; nS]5n^ 6, 8.
m.
"pnQDi;

7, 14; n^snb 6, 12; Jtia^t'V Dan. über die Zurückziehung des Tones

vom
Plur.

Partie!: tj^n^

Dan. Dan. 3,

4,

26;

b^:g73

23. 24 vincti, also

7,8.20; fem. &<^|^^ (nach §15,6?) 7, 11; vom Sing, nö^iü abzuleiten ; ebenso

i<n'inö^ (Stat.
pass. ^Piöri;
s.

emph. des Plur. fem. die verborgenen Dinge) 2, 22 vom Part. dagegen 'j'^SJa^?? 4, 22 vom Sing. ^S:?^. Die übrigen Participia
gutturalia.

bei den

Verba

§32.
Hitlipaal.
1.

Wie das

Hithp^'el zunächst Reflexiv,

so ist Hithpa'al zunächst Reflexiv,
yni Pa. (im bibl.

dann Passiv zu dann auch Passiv zu Pail;

P**al,

vergl.

Aram. nicht belegbar) beslimmen,

Hithpa*^al: sich

§§ 32. 33. Hithpaal. Haph'el.

57-

verabreden;
1^:
'ich

ü^?""

rathen, Hithp. sich herathschlagen;

vergl. ferner:

Hithp. sich willig zeige?i;
vermischen u.
s.

w.

tJ2D Hithp. sich versammeln; ni3? Hithp. die Kategorie des Reflexivum gehören In

luch die Hithpaal, welche ein Sichzeigen oder

=

bethätigen aus5, 1

Irücken, wie bnD Hithp. sich erschrocken zeigen; ^3D^.n Ezr.
xls

Passiva sind dagegen (wenigstens für unser Sprachgefühl) npn Hithp. gesucht werden; bnn Hithp. verderbt werlen; "pyi Hithp. benetzt werden u. s. w.

Prophet wirken.

2.

Zur Bildung und Flexion. Ueber den Wechsel von

ä^

des Präformativs vergl. § 23, 1. Als Vocal der ;weiten Sylbe des Stammes erscheint (sofern nicht vor betontem

ind

n im Anlaut

^fformativ Verflüchtigung eintritt) fast

immer

öt,

allerdings viel-

ach unter
lieses a

dem
i

Einfluss einer Gutturalis.

Von

zu
i

(entsprechend
e

dem
ist)

hebr. Hithpa'el,

iünnte
1er

weiter zu

gedehnt

finden sich

Verdünnung wo das aus a verSpuren theils im Perf.
einer

Verba ^'b (''SPm Dan. 3, 19 Q., 'lärnn Ezr. 5, 1), falls hier nicht jine Abschwächung des aus aj contrahirten e zu i vorliegt, wie in TO^ Dan. 7, 19 für tr^yi', theils sicher in dem Part, lannis Dan. 6, 12

md
a)

in

dem

Q^re

2, 9 (s. u. lit. a).

Die Beispiele

vom

starken Verb ohne Einfluss von Gutturalen und Res sind
7,

vom
des

Perf.: *l-!|3nri Ezr.

15

und
'n

nung des a der
T\

dritten Sylbe zu

des Präformativs mit
1,

VerdünVertauschung nach vollzogener Metathese von n und t vergl.
l^insa-itn

Dan.

2,

9

Q^re, also mit
die

i (s. o.

Nr. 2

a. E.).

Ueber

§ 11,
h)

a.
2?S-j:I':

vom
(3.

Imperfect:
2,

Dan.

4,

12. 20. 30.

5,

21;

^i^nn"^ Ezr.

5,

17; bannin

fem.) Dan.
Infin.:

44.

6,

27. 7, 14.
7,

c)

vom

XS? Wn'ninn Ezr.

16

als

Verbindungsform zu dem (nicht

belegbaren) ns'ninn; vergl. über diese Verbindungsformen der Infinitive die

Lehre vom Nomen.
d)

vom

Partie: "jinn^ (s. o. Nr. 2, a. E.) Dan. 6, 12; ""fäsanr! 3, 3. 27, wohl von einem Sing. üJiSn^a abzuleiten (s. die folgenden Beispiele); -T^sn^ Ezr. 7, 13 mit dem Plur. "pn-nsn^ 7, 16; n^:n^ Dan. 6, 4; bsnbD Dan. 7, 8: j'^uisr^pa 5, 9, wozu als Sing, wiederum dandia vorauszusetzen sein wird; *i^np2 6,15.

§33.
Haph'el.
1.

Die

Bedeutung
vom
Qal.

des Haph'el

ist

in

der Regel die eines

Bedeutung, so geht iieselbe im Haph'el in die transitive über; dagegen können die V"erbaj welche im Qal transitiv sind, im Haph'el einen doppelten ^ccusativ (der Person und Sache) zu sich nehmen. Wie die IV.
Dausativs
letzteres intransitive

Hat

58

2.

Haupttheil. Formenlehre.

2.

Cap.

Vom

Verbum.

Form im Arabischen und
auch intransitiv

das hebr. HipKil kann jedoch Haph'el

(resp. innerlich transitiv) sein

in einen Zustand, das Sichbefinden

solchen, ausdrücken; vergl. die

und das Eintreten und Sichbethätigen in einem Darlegung in Gesen. § 53, 2, Anm.

Beispiele a) von doppelt transitivem Haph'el: 'Q':^'^ jemanden etwas anziehen lassen, mit etwas bekleiden; riin (von S»"!"") jemanden etwas wissen lassen,

ihm etivas kund thun: b) von einfach transitivem Haph'el: "^n'^fn (von Jim kommen) bringen, 1'^'Dti verkündigen, wahrscheinlich erst Denominativ von dem Fremdwort t1^,S xrjpuS; doch findet sich im Syrischen auch die direkte Entlehnung von xripuaaeiv (t^3); ptin schädigen, pssn herausbringen, nipn herzubringen, C?ü;n beendigen, u. s.w.;
c)

von innerlich transitivem oder intensivem

Haphel:

(von r^ia oder xy^lf) hervorbrechen; vermessen sein oder handeln; bbüfn im Schatten sein, sich schatten (ohne Zweifel denominativ), n^:in Gelingen haben Dan. 6, 29 (anderwärts auch
'ja'^n
1'^i)

(von

"jati)

vertrauen, h"5rj

^^tn (von
tv&nsitiy

:

jemanden befördern),

tt:a"nn

heranstürmen.
i^

2.

Zur Bildung und Flexion,
»^'D'^p^;

findet sich als Präformativ

nur in
(vergl.

Dan.

3, 1,

arab.

'aqtala)^

und zwar stets mit a während im Hebräischen wenigstens im
sonst überall n,
dieses a zu
i

Perfect die
die

Verdünnung

eingetreten

ist.

Selten ist

Syncope des n praeformativum nach den Präformativen des Imperf. und Particip. In der zweiten Sylbe behauptet sich das urspr. a nur unter dem Einfluss einer Gutturalis (vergl. nbsn Dan. anderwärts erfolgt die Verdünnung dieses a zu i und weiter 3, 30) bisweilen (so besonders ausserhalb der Pausa) die Dehnung dieses i zu e; letzteres behauptet sich auch in der doppelt geschlossenen 2. Sing. Perf. (s. u.). Im Uebrigen gelten die mehrerwähnten Flexionsregeln: Erhaltung des kurzen Vocals der zweiten Sylbe in
;

betonter offener Sylbe, Verflüchtigung desselben vor betonten Afformativen. Die vorkommenden 'Beispiele starker Bildung sind:
a)

vom
3.

Perfect:

3.
2,

Sing.

m. pÖSn Dan.
5,

5,

2.

Ezr.

5,
2.

14

(bis). 6,

Suffixen (Dan.
Suffix Dan.

38. 48.

26; vergl. § 37).


2.

Sing.
5,

6; sonst nur mit m. nbö^n Dan. 5, 22;
6,

Plur. m. siT^rn
7,

und

fUlia^h

Dan.

5,

29; ^peifl

3; -tn^pVi Ezr.

17 (mit
i.

13); ^t\^r\

Dan.
2,
7,

6, 7. 12. 16.
(s.


4,

Plur. m.: ',in2'3Tn(d.

wahr-

scheinlich "i^W^aTr) Dan.
5)
c)

9

KHhibh

d.

Q^re hei
13;

dem Hithpa
Dan.
7,

al).

vom
vom

Imperf.: böirn*^ Dan.
Infin.: n|rD:nb

24; ptif^tn Ezr.

')12tri^

18.

vorn Imper.: C^?^?!
vergl.

35zr. 7, 19.
;

d)

e)

Dan. 6, 24; nnsrnV 6, 5 bis; n^m'ib 7, 26 n^Ö^'hb 4, 34; Verbindungsfoim "pr!:» rptsnb Ezr. 4, 22. vom Particip.: Vb^t? Dan, 5, 19 (für '^linr); im Stat. constr. fem.: nptiha 'i^th-Q Ezr. 4, 15; im Plur. m. ""f^pf:» Ezr. 6, 10; l'^rVnp Dan. 3, 25. 4,' 34 (wofür allerdings vielmehr das Part. Pa^l "f rr'?'? zu lesen sein wird); Part.

auch

die

:

Pass. fem. f^B^r:na

2,

15

und syncopirt nB:in^

3,

22.

§§ 34. 35. 36. Hoph'al. Saph'il

u. Hist.

Po

al.

'Ethpo

al.

59

§34.
Hopli'al.

lieber

HopKal

als höchstwahrscheinliclien

Hebraismus an

Stelle

des genuin aramäischen Ittaph'al als des Passivs zu'Apb'el (Haph'el)

Von der gewöhnlichen starken 1, Anm. zu No. 2. Bildung gehören hierher: die 3. Sing. m. Perf. tinpn (Baer: nn:n) Dan. 5, 20 und die 1. Sing. Perf. ri:j:ri<7 (so mit Sere, dem Sinne nach zweifellos richtig, Baer Dan. 4, 33, obschon nach der kritischen Note zu d. St. die unbegreifliche LA nippfin, die nur als 3. Sing, fem. gefasst werden könnte, weit stärker bezeugt ist.
vergl. 0. § 23,

§35.
Saph'il

und Histaph'al.

Das Causativum Saph'il unterscheidet sich nur durch den Consonanten des Präformativs^ von dem § 33 behandelten gewöhnlichen Causativ Haph'el; über die Reste dieser Conjugation im Hebräischen Im bibl. Aramäisch ist Saph'il sammt yergl. Gesen. § 55, No. 6. dem zugehörigen Passiv nur in einigen Formen des Stammes bbD,
das Saph'il ausserdem noch in zwei schwachen Verbis (npTD von einem ungebr. nr, und i^^'i'^© von ii^T^) vertreten. Die vorkommenden Beispiele starker Bildung sind: 3. Plur. Perf. ^^'^Z'6 Ezr. 6, 14 und ebenso im Q^r^ 4, 12; das KHliibh l^^rdx beruht lediglich auf der falschen Abtrennung des X vom vorhergehenden fctinlir. Ausserdem findet sich das Perfect mit Suffix Ezr. 5, 11. Infin.: Histaph'al, 3. Plur. m. Imperf.: 'j^lbbrnt:'; Ezr. 4, 13. 16. nbbruib Ezr. 5, 3. 9.

§36.
Po'al.

'Ethpoal.

Von den

§ 23,

1

unter No. 5 aufgeführten vereinzelten Con-

jugationsformen, welche wahrscheinlich nur als Hebraismen zu betrachten sind, kommen als starke Bildungen hier nur in Betracht:
der Plur. m. des Partie.
3.

Poal pbnio^ aufgerichtet Ezr. 6,3 und

die

Sing. Perf. des 'Ethpo'al (für Ithpo'al oder Hithpo'al) c^iniri?; er
in

wurde
x

Betäubung versetzt Dan. 4, 16; (über die Umlautung des des Präformativs in e vergl. § 15, ä, Anm. a. E.).
1

Für einen inneren Zusammenhang

beider

Causativformen spricht der gleiche
er,

Wechsel von Zischlaut und Hauclilaut in assN'rischem su
i<''v'-

si sie,

und

hebr.

5<1f^,

in

Eine weitere Stufe der Auf^'eichung repräsentirt dann der Uebergang des den blossen Spiritus lenis in aram. ?^p!5? ('Aph'el), arab. 'aqtala.

»^

so

2.

Haupttheil. Formenlehre.

2.

Cap.

Vom

Verbum.

§ 37.

Das starke Verbum mit Pronominalsuffixen.
1. Uebersicht. Die im biblischen Aramäisch vorkommenden, den pronominalen Objectsaccusativ darstellenden Suffixa verbi sind

folgende

Am

Perf., Imper., Infin.
an conson. Endung

Am

Imperf.
an conson.

an vocal.

Endung
l.Sing. (me)
2. 3.
'ip

an vocal. Endung

Endung
""PI—

(am Imper.), ''^

^D|(nach^,

Sing. m. (te)

Sing. m. (eum)
t

?i3(nach^,—

3.
1.

Sing.

f.

(eam)
i

^—

Plur. (nos)
Plur. m. (vos)
2.

2.

Zur Form der Suffixe,
Sing, entspricht
"15,

a)

am

Perf., Imper., Infin.:

In

der

1.

^i^ den gleichlautenden

Suffixen des

Hebräischen und Arabischen; in der 2. Sing. m. wird 1\— auf einer Zurückwerfung des eigentlich auf Kaph folgenden a beruhen (vergl. hebr. ^, arab./:«), ebenso in der 3. Sing.m. Jn— auf Zurückwerfung des in ^n— (an vocalischer Endung) noch vorliegenden überhängenden I-lauts. In der 3. Sing. f. bedarf es nicht der (vom Hebräischen geforderten) Dehnung des ?^^ zu t^—. In der 1. Plur.J verhält sich aram. nä zu 'anachnä (wir), wie hebr. nu zu 'anachnu. Die Suffixform i?:-^ findet sich nur einmal (Dan. 2, 23) an der 2. Sing. m. Perf. mit Silluq; S^gol ist also wohl nur pausale Steigerung des Pathach (vergl. i^j-^ am Infin., übrigens auch mit Athnach, Dan. 3, 17). lieber die Vertretung der Suffixe der 3. Plur. m. und fem. durch die entsprechenden Pronomina separata

vergl. § 18,

Anm.

a.

E.

b) Die Suffixe des Imperfects treten mit einer

Ausnahme

nicht

an die gewöhnlichen, sondern an die
Vergl. über dieses sogen.

um

die Sylbe

m^ vermehrten

1

Nun demonstrativum

oder energicum (minder passend
a,

epentheticum genannt) mit
obiges i verdünnt
ist),

dem zugehörigen Vocal
Gesen. § 58, 4

(ursprünglich

aus welchem somit

sowie über die Verwandtschaft der bezüglichen

Formen mit

dem

arab.

modus energicus
krit.

und Anm., sowie

die ausführliche Erörte-

rung im „Historisch
8. 225
ff,),

welcher nachdrücklich für die Bezeichnung

Lehrgebäude der hebr. Sprache" von E. König (Lpz. 1881, Nun energicum eintritt.

§ 37.

Das

starke

Verbum mit

Pronominalsuffixen.

61

/"erbalformen.
'or
"jiD)

ler
jilt

Vor yocalisch anlautenden Suffixen (daher nicht wird dieses in regelmässig zu z— geschärft. 3. Bezüglich der Veränderungen, welche durch die Anhängung Suffixe in den Verbalformen selbst hervorgebracht werden,
folgendes:
a)

Der wandelbare Vocal der geschlossenen Endsylbe wird vor 'ocalisch anlautendem Suffix verflüchtigt, statt desselben aber der
itwa verflüchtigte Vocal der

ersten Sylbe restituirt;

vergl.

*irip

urspr. satar), mit Suffix

ri^iro,

ebenso

?T52rin;

mit festem Vocal in

Tster Sylbe

:

^^'^in (von S^nin), Imperf. ^:|5?"|in^
i

von

^^'jin']

u.

s.

w.

/"erflüchtigung eines e oder
:t:brri,

hat stattgefunden in den Perfectis

t^X^biin,

rn^bion (von haslet oder hasUt etc.),

sowie in den
(von np^'^)

mperfectis nsp'nn
L.

(von taddeq oder taddiq)^
z.

•fsnpTJi''

s.

w.

In dieselbe Kategorie gehört auch
(i«33i'a)

B.

iT(;^3sr)25

Dan.

4, 32,

ofern für den gewöhnlichen Inflnitiv
•"orm

die zu

Grunde liegende

mißaj

restituirt

und nun das a

in geschlossener Endsylbe

er

dem

vocalisch anlautenden Suffix verflüchtigt

:ann eine

ist. Dagegen Veränderung der mit einem Consonanten schliessenden

/"erbalform nicht eintreten,
'.

wenn

dieselbe einsylbig ist (vergl. rnriö

Sing. m. Perf. von

D^iil?)

oder wenn consonantisch anlautendes

juffix
ulij^e

angehängt wird

(so
1.

im Imper. Haph.
Sing. Perf.

^iVsTs

Dan.

2,

24:

mich hinein). In der

»^^*!j3 ist statt

der gewöhn-

ichen Contraction
iche

(r'^rs) von dem Suffix wiederum der ursprüngDiphthong eingetreten.

b) Diejenigen Formen des Perfect und Imperativ, welche auf inen betonten Vocal ausgehen, nehmen die consonantisch anlauenden Suffixe zu sich, ohne irgend eine Veränderung zu erleiden ergl. "^ni:© (Dan. 5, 6, Perf. Qal von i^zis), ''r'nri (Imper. HapKel,
)an.
2, 6).

Ist

der betonte auslautende Vocal mit einem sogen,

/"ocalbuchstaben versehen, so
Ezr.

kommt

der letztere vor

dem

Suffix

latürlich in Wegfall, vergl. ^ri:a ^r hat ihn gehaut (von i5:2 oder
^:3)
5,

11.

Diejenigen
ixen den

Formen

des Perfect

und Imperativ, welche auf einen

Lnbetonten Vocal ausgehen, werfen bei

dem Antreten von

Suf-

Ton auf

die Endsylbe,

während der bisher betonte Vocal,

kurzer und somit wandelbar ist, zu SVa verflüchtigt nrd; vergl. ^rban Dan. 6, 23 (von der 3. Plur. Perf. Pail ^bnn), nV53r! Dan. 4, 20 (gleichfalls von ^ban als der 2. Plur. Imper. Pa il), n^nnpn Dan. 7, 13 (von der 3. Plur. Perf. Haph'el ^nipn); vergl. lagegen als ein Beispiel mit unwandelbarem Vocal in der Paenultima
alls er ein

62

2.

Haupttheil. Formenlehre.

2.

Cap.

Vom

Verbum.

5, ll (von ^n'^nn 3. Plur. Perf. Haph. nach Analogie von ^tt^pn Ezr. 6, 18). c) Vor den Suffixen des Imperfect wird der wandelbare Vocal der geschlossenen Endsylbe, abgesehen von den Formen mit der

Xjnn'^nn Ezr.

Endung

)\ zu SVa verflüchtigt (s. die Beispiele o. unter lit. «), der Vocal der offenen Endsylbe dagegen (bei den Verbis ^'^) von dem anlautenden i der Suffixe verschlungen; vergl. '^rf'^in'; Dan. 5, 7

und
n^n^i

Pis^n'] 2,

11; beidemal von der 3. Sing. Imperf. Pa'il i^-;ri'] oder (über den Wegfall des Vocalbuchstaben vergl. o. lit. b: "»pla).

ist sicher wenigstens in einem Falle neben 4, 16 der einzige Fall, wo die Verbalform nicht um die Sylbe in vermehrt ist) vor dem Suffix abgeworfen. Doch dürfte sich aus diesem Beispiel ergeben, dass auch anderwärts das Nun vor dem Suffix abgeworfen ist und dass somit Formen, wie rnM5^t3'] (Dan. 5, 21) u. s. w. vermittelst Syncope des i (nach heterogenem Vocal!) slus ßta amü-inneh entstanden sind. Aus der nicht seltenen Defectivschreibung des u (z. B. Dan. 2, 9. 4, 2. 3. 16 al.) könnte man schliessen, dass dasselbe vor dem geschärften Nun als Kürze ausgesprochen werden solle; doch findet sich nicht selten auch die Schreibung mit ^ und überdies verstösst auch ein langer Vocal in geschlossener Sylbe vor dem Ton nicht gegen die Gesetze der Sylbenbildung im Aramäischen (vergl. § 16, 4). d) Die Infinitive mit der Endung n erhalten statt derselben die Endung tn (vergl. die zahlreichen Beispiele mit der zum Ausdruck abstracter Begriffe verwendeten Endung n^ bei den Nomina), z. B. ^W'iin Ezr. 5, 10; i<fnW''TÖ (Inf. Saph'il, Dan. 3, 17), auch defectiv: "»^n^^in Dan. 2, 26.
(tplbril']

Das Nun der Pluralendung
Dan.
5,

10;

4.

Die vorkommenden Beispiele von Verbalformen der gewöhna)

lichen starken Bildung mit Suffixen sind:

vom
21.

Dan. 6, 23; Perf. Haph'el: ^'^1n'^p^rJ Dan. 7, 13 '^'d^:C2r^ 2, 38; fn-jbm 2, 48; nab^jn 5, 26; Perf. Saph'il: }n5?^3TÜ Ezr. 5, 11. h) vom Imper. Pa'il: ^"^!l52n Dan. 4, 20.

Dan.

6,

— Perf. Pa'il:

Perfect Qal: fn^r^n Dan.
"^ssiian

6,

18; n'nnö Ezr.

5,

12; Inf. Qal.:

«Wp^S


;

2.

Starke Bildungen unter

dem

Einfluss

von Gutturalen und Res.

§38.
Verba primae
gutturalis.

Abweichungen von der gewöhnlichen starken Bildung, welche durch den Einfluss von Gutturalen oder Res bewirkt
sich die

Da

§ 38.

Verba primae

gutturalis.

63

Verden, sämmtlich aus den § 13 dargelegten Eigenthümlichkeiten ier Gutturale und des Res ergeben, so können wir uns hier mit

dner Aufzählung der in Betracht lungen begnügen.^
1.

kommenden abweichenden
NaMx

Bil-

Qal. a) Perfect:

ht_Vi

Dan.

2,

17. 24. 6, 19. 20; ^ibfx Ezr. 4, 23;

5, 8.

nach der gewöhnlichen Annahme (so z. B. auch Luzzatto § 105) der Stamm ntN in K-nTX Dan. 2, 5. 8 {Baer XITN auf Grund offenbar unzulänglicher Bezeugung) zu betrachten. In der That wird die Existenz eines aram. Stammes nT5< nach den Belegen in Levy's neuhebr. und chald. W. B nicht zu bezweifeln sein, es müssten denn alle diese Stellen nur auf der Voraussetzung eines bibl -aram. Stammes 1T5< abiit beruhen (ein "Wechsel von h und T kann wenigstens dem Urheber der Etymologie Gen. 30, 20 nicht als „unerhört" gegen Gesen. W. B.^ unter *1TX). Aber als Verbalform ist gegolten haben üfntJS; dann unerklärhch, mag man nun Abwerfung des n femin. von n'iTX annehmen oder auf die falsche LA. 'fniTn statt 'ndn Dan. 3, 16 recurriren, um ein Partie, herauszubringen. Dann wäre einfacher, mit Baer fi<'715< zu lesen, aber diese LA. ist offenbar erst aus dem Bedürfniss nach einem Partie, fem. hervorgegangen. Die Aben Ezra folgende Erklärung als Part, passivi eines Verbuiiis ^T5< festigen (= arab. wasada fest sein) ist von Mühlau-Volck im Nachtrag zu Gesen. W. B. 9 p. 974 zurückgenommen worden, da das als Analogie angeführte bj^n im fem. X^i^n haben müsse (oder vielmehr fi<^''pri, da bpin selbst nur eine künstlich gemachte Pe'ilform ist, vergl. o. § 29, 3, Anm. a). Friedr. Delitzsch^s ingeniöse Combination des XTrx mit dem X'^TH^x Ezr. 7, 23 (= adarazda, valde strenue) s. in Baer^s Text des Daniel, Ezra, Nehemia, p. VI f. der Praefatio. Das Eichtige ist ohne Zweifel Nöldehe's Zurückführung des X^Tif; auf
Als Nebenform zu diesem
btst ist
.

persisches azda gewiss, sicher (vergl. Schrader, die Keilinschr. u. das A. T.2,

Nachträge und Berichtigungen, S. 617). Dan. 2, 12. 24 und oft; 3. fem. nnpx (für

Ferner:

^i^DN,

n-i^j;:,

vergl. zur
1

Dan. 3, 8. 6, 25; ^«N Bildung obea§ 30,2,
5, 4. 9.

Anm.

a); 1 Sing. nj?35< 4, 5; 3. Plur. ^n^i< 4, 23;

Plur. ^<3n^^^ Ezr.

Die zahlreichen hierher gehörigen Formen der Verba nnx, Jl^ri, ntn s. § 47. •isr Dan. 3, 1. 32. 5, 1; P'in? 4, 32; nnn:? 3, 15. 6, 23; Jnn?» Ezr. 6, 13. 16; Jer. n*>UJ? (mit Zaqeph qaton, vergl. zur Schreibung § 17, 2, A. 2) Dan. 6, 4. 10,11. b) Imperfect: "(^B^n^ Dan. 4, 13. 20. 22. 29 (l^SDn-^ 7, 18 ist nach Ausweis von ^SOnn v. 22 vielmehr als syncopirtes Imperf. Hapn el zu betrachten) 'J^'iS^in Ezr. 6, 8. 7, 18; vergl. ausserdem von Verbis X'b: fi<inb Dan. 2, 20 al.; •Tn^';) 7, 14; n^Sn 6, 9. 13 (s. Näheres in § 47). c) Imper. "n^X Dan. 2, 4. 6. 15; Plur. 'l'iäx 2, 9; 2. Sing. fem. ibsK 7, 5. (Ueber die durch rhythmische Gründe veranlasste Umbildung des Imperativs btx zu der Segolatform "btx Ezr. 5, 15 vergl. § 17, 1 und das o. § 30, 2, Anm. a Bemerkte).

;

d) Infin. "i?rp> (vergl. § 15, a,
e)

Anm.) Ezr.

4, 22. 7,

18; &<tn^^

4,

14.

Unwandelbarkeit des a der ersten Sylbe gestattet nur die gewöhnliche Bildung: D3i< Dan. 4, 6; fem. i^'^^^, Plur. T^'ia^ u. s. w., s. die
Partie, act.
:

die

1

BezügUch der von der gewöhnlichen starken Bildung 25—37.

nicht abweichenden

Formen

der Verba mit Gutturalen und Kes vergl. die Aufzählung der vorkommenden Beispiele in §

64

2.

Haupttheil. Formenlehre.

2.

Cap.

Vom Verbum.
iK'h,

Part, pass.: iitn (mit e in zweiter Sylbe als Verbum Nomina. Dan. 3, 19; Plur. '"pln^^'n 4, 32; über MTN! 3, 22 (für nt^^) vergl. § das ganz abnorme 'rp'n!j<; (statt Tp'iX § 16, 5).
2.

vergl.
e,

§47)

15,

und über
das

Hithpe'el.

a) Perfect: 3. Plur. 1^p5>n5<

Dan.

7,

8

KHk,

d.i. ^i^p^nNi;

Q^re fordert dafür nach § 23, 2 rTiprnit. b) Imperf. Wri'^ Dan. 3, 29. Ezr.'ö,
c) Part.
ist e

11. 7, 23; 1^^'^^^ Ezr. 6, 12. 7, 21.

"I32?np Ezr.

4,

19 (wegen

Enttonung der Endsylbe durch Maqqeph
fem.
^^'^ns'nrl 5, 8.

nach hebr. Weise zu

e verkürzt); "la^HTD Ezr. 7, 26;

3.

Haph'el

Perf.

3.

Plur.:

libnn Dan.

7,

22

(vergl.

hebr. p^tnsi etc.)

V'n:yrT(K'b) 5, 20. 7, 12.
4.

Hoph'al

Perf.

3.

Sing, fem.: nn^nii Ezr.

4, 15.

§ 39.

Verba mediae gutturalis und Res.
Die Abweichungen von der gewöhnlichen Bildung sind grösstendadurch veranlasst, dass die Gutturalis oder Res nicht geschärft werden kann. In Folge dessen wird dann entweder der vorhergehende kurze Vocal (weil in offener Sylbe) gedehnt (so ausnahmslos vor Res) oder es tritt die sog. virtuelle Verdoppelung ein, d. h. der kurze Vocal hält sich, obschon die Gutturalis nicht Dages fort^ bekommt. Bezüglich der Ersatzdehnung vor ^ und n (von mittlerem K findet sich kein hierher gehöriges Beispiel, von n
theils

nur 'i'^tnnn'G Ezr. 6, 1 vergl. § 42, b a. E.), scheint die Masora dem Grundsatz zu folgen, dass die Dehnung einzutreten hat unmittelbar vor der Tonsylbe, nicht bei weiterer Entfernung von derselben (s. die Beispiele). Die sonstigen Abweichungen beruhen sämmtlich auf der Ersetzung des S^wa mobile simplex unter der Gutturalis durch Chateph.
;

1.

Qal.

Part. Plur. 'p^i<^ Dan.
5,

2,
s.

38 K^th.,

d.

i.

'p^.^t^

(Q^re

l^"}';;!

vergl.

§ 11, 1, c);

"p^n^

19; "p^n^
3.

6,

3 u.

w.

(s.

die Beispiele vollständig bei

den
fem.

Nomina).
2.

Hithp'^'el.
6,

Plur. Imperf.

pnn^P^ Dan.
Sing. na^iS
3.

7,

25;

Partie.

Sing.

Nnn^r^a Ezr.
'

8; Plur.

3.'

Pa'il Perf.

Anm. 4, c). — Imperf. 2. Sing.m. n'lj^Fl Ezr. 7, 17;' Formen mit Suffixen: ^^^2"; 4, 16; ^il^nni"! 4, 2;
-^bna*^
5,

T^}^

m. I^Svl^'^na Dan. 2,'l9;

7, 19. 1.

4,

31 (Baer n^ia, vergl. §
)^->2?;^^

9,

Plur.

Dan.

4, 22.

29;

3.

Plur.: ^sBlI^": 4,
5, 21.

2. 7, 15.

28;

10; Jnsbnn'^
Plur.:

4,

16

und mit
Ezr.
5,

^l

5,

6;

tr,ii\-Q'j'^^^

Partie, act.

r^^a
^'1:^53

Dan.
2,

2,

40;

•,^"1^:0^

2.

— Part,
Anm.
b.

pass.:

T\:\Z^

Dan.

2,

40;

41. 43; b-S?a Ezr. 4, 18.
4.
5.

Haph'el von r^D

vergl. § 42,

Hithpa'al. Perf.: Tj^nnri Dan. 3, 27; ^öb'^T^ii 6, 8; Part.: bnsnö 5, 9; S^rPTa und Plur. "i'^n'^iTTa 2, 43 (vergl. auch "j'^SlnL'a, von einem Verbum '"'
i<%
'

I

5, 6).

.

§ 40.

Yerba

tertiae gutturalis

und Res.

65

§40.

Verba

tertiae gutturalis

und Res.

Die Abweichungen von der gewöhnlichen Bildung beruhen ämmtlich auf der Vorliebe der Gutturalis für den A-Laut.
1.

Qal.
6,

Imperfect:
17; S'V
7,

n^^-; Ezr.
8;

5,

17. 6, 12;

SJ^d";

Dan.
7,

3, 10.


(=
3.

Part, act.:
Perf.) n''V^

n^3 Dan.
Dan.
2.
5,

2,

"l-^X 2, o u. oft;

*£& Ezr.

12; P^'il

24; Ezr.

14.

Hithp^'el.
5,

Perf. nrrrrj
s.

Dan.
2,

2,

35.

6,

24.

Ezr.

6,

2;

Sing. fem.

rr^rrn

(für Mstakh^chat,

§'30,

Anm.

a)

Dan.

5, 11. f.

14. 6, 5. 23; 2. Sing.

masc. rn^r'^n

27

(n mit einer Art

von Pathach furtivum, durch welclies

jedoch, wie Dages lene

im n

zeigt,

der Sj'lbenschluss nicht aufgehoben wird;

vergl. die analogen Fälle "iTV^, 'rcjz^ im Hebräischen und über dieses Hülfspathach überhaupt Gesen. § 28, 4). 3. Plur.: tT^^rnx Dan. 7, 8 Q^re (s. o. bei den Verbis primae guttur.). Imperf. MC^n'^ Ezr. 6, 11.

3.

Pa'il. Perf.

Ueber

Pl'i^l^

und

!r!r:i'i'

Dan.

5,

23,

in

in zweiter Sj'lbe wahrscheinlich
ist,

nur durch
vergl. § 31,
2.

die Gutturalis

welchen Formen a und Kes veranlasst
e als

da anderwärts (auch im
1;

Sj-rischen) in diesen
ist,

Formen vielmehr

Vocal
4, 19.

der zweiten Sj-lbe überliefert
6,

2, a.

3.

Plur.:

n^2
i;

Ezr.
'Ii52']

^nid Dan.
2,

5, 4.

Imper.

Plur.

il^i^t?

Dan.
4,

4, 11.


5,

Imperf.
12

Ezr.

4,

15;

•S^'; 6, 12.


25

Part, act.:

^:^r^ Dan.

34;

n^S^
2,

^'J"^^ 2,

40;

nS^^
4.
1.

23! 4, 34.

Haph'el.
rnri^n
Imperf.
6, 2,

Perf.:

nb:jn Dan.

3,

30.

6,

29;

SJT"

15

al.

(s.

Verba VS);
2,

Sing,

(für
6,

hask^cheth,

vergl.
1.

zur Bildung § 30,

Anm.
1.

a);

3.

Plur.: !inidn

Dan.
2. 6.

12; Ezr. 4, 19;

Plur.
4,

Nrprrn Dan.
4,

6,

6;
2,

J^J-Vin Ezr.
25;

4, 14.


5,

Sing.

m. nrrrn Ezr.
14.

15. 7, 16; r'iin":
11.

Dan.

Plur.

ns^rri?

Dan.

Imper. Plur. r,r:x (von ^r:) Dan.
6,

— Part.

act. ni^:a

Ezr.

8; Plur. 'pribli??

B.

Das schwache Verbum.
§41.
Verba
i^'s-

Die Abweichungen der Verba

i^'s

lung beruhen theils auf den Eigenthümlichkeiten
1

von der gewöhnlichen Bilwelche ä< mit
,

losenmiiUer^s

Der Text von Dan. 5, 12 ist allerdings gegenwärtig verdorben. Die Fassung und v. Lengerke's („Kenntniss des Traumdeuters") würde r^srbrJ ^fordern. Obschon die Yocahsirung von '^^'SJia und X'^'S als Participien durch verchiedene Nothbehelfe der alten Versionen (s. den Commentar v. Lengerke's, S. 253)
,

)ezeugt wird
"irsis
lonst

bleibt

und

X""^""'?)

mit der Vulgata vielmehr Infinitive es doch das einfachste zu lesen, zumal in der Mitte zwischen beiden ein Infin. steht und
,

im bibl. Aramäisch das Pa'ü von Kautzsch, aramäische Grammatik.

""l'S

nicht gebraucht wird.

5

66

2.

Haupttheil. Formenlehre.

2.

Cap.

Vom

Yerbum.

den übrigen Gutturalen

in § 38), theils auf der Fähigkeit des

dahin gehörigen Beispiele sich in den unmittelbar vorhergehenden Vocal aufzulösen und in Folge dessen entweder ganz zu verschwinden oder sich höchstens noch orthographisch (als sogen. Vocalbuchstabe) zu behaupten (vergl. über diese SynEine dritte Art von abcope des i^ § 11, 3, & und § 14, 1). weichenden Bildungen entsteht endlich durch die Fähigkeit des sich zu 1 zu verdichten und alsdann entweder mit vorheri^, gehendem a einen Diphthongen zu bilden oder (nach Weise der Verba ^'s) mit demselben zu e zusammenzufliessen. Wenn schliesslich ^ sogar mit ^ zu wechseln und demgemäss mit vorhergehendem « zu und mit u oder o zu w contrahirt scheint, so beruhen diese Bildungen vielmehr auf einem einfachen Uebergang (Metaplasmus) der Verba ^'s in die Analogie der Verba Ys, wie solcher auch im Hebräischen zu belegen ist (vergl. Gesen.
theilt (vergl. die
i<,

§ 70, 2,

Anm.

1).
i^

Die drei "letztgenannten Möglichkeiten der Behandlung des
vertheilen sich so auf die verschiedenen Conjugationen:
a) die

Syncope des

i^

tritt

überall ein nach den Präformativen

bald mit völliger Ausstossung, bald mit orthographischer Beibehaltung des i^.
des Imperfect
Infinitiv des Qal,

und

Haph'el von

erfolgt im Perfect und Infin. i^ zu kommen, sowie im Perfect und Particip Haph'el von ]l2i5, bei letzterem (sowie bei den seltsamen Passivformen des HapKel von i^Si^) zugleich mit Contraction des Jod und des vorhergehenden a zu e.

b) die Verdichtung des
i^Sn&5

"i

c) Der Uebergang in die Analogie der Verba Vs im Haph'el und Hoph'al von ^liJ5.
Beispiele zu a) Imperf. Qal: n^5<7 Dan.
'achor, vergl. § 17, 1)
^n^it'^
4,
2, 7. 3,

findet statt

29;

i^_
(3.

nai<^ (sogen, nasog

32; ferner

bsit;: 4,

30 und bsxn

fem.)

7,

23;

3.

Plur.

ohne schliessendes Nun; auf dem "Wegfall desselben scheint die Festhaltung des Tones auf der Stammsj'lbe zu beruhen, vergl. ^'o-^h^ Ezr. 4, 12); 2. Plur. m. ')>ll^i<Pl Jer. 10, 11; 1. Plur. IriX?. Dan. 2, 36. Ob K^pS Ezr. 4, 8 u. o. auf einer Apocope des "i von ^1333 = "153X53 beruhe, scheint uns ebensowenig ausgemacht, wie P. JSaupVs Zurückführung auf babylon. amü reden (in „der keilinschr. Sintfluthbericht", Lpz. 1881, p. 29). S. das Wort in Infinitiv Qal: ^oxa^ Dan. 2, 9 (vergl. ^axp3 als Subst. den „Adverbien". Dan. 6, 9), dagegen 1?3ab Ezr. 5, 11 und von t<m: xnab Dan. 3, 2; von Xtx; KTob und mit Suffix: fn.'^T^ab 3, 19.
Jer.
10,

11

(also

Zu

h)

Haph'el Perf. von &<nN:

3.

Sing.

m.

^T\^r\ 5,

13; 3. Plur. I^n'^ln 5, 3. 23.

6, 17. 25.

Infin. H^n';r|^ 3, 13. 5, 2.

— Perf. Haph.

von yo^:

'Ja^'^

Dan.

6,

24;

§
Part. pass. )^^^^
2,

42.

Verba

-,'£).

67
Sing. fem.
'n^h'^'r]

45. 6, 5.


2,

Passive^ zu

"^7";^: 3.

Dau.

6,

18

und

Ji^n^ln 3,

13.

Zu

c)

Haph'el Imperf. von
18; Infin. i^^n^nb
12.

"ins:

2.

Sing.

m.

"inintn

y\^'2in'^_ 2,

24

und

n'^n•inl^ 7, 26,

Dan. 2, 24; 3. Plur. Hophal: 'iy\n 7, 11.

§ 42.

Verba fs.

Von der Assimilation des vocallosen Nun an den folgenden Consonanten (vergl. § 11, 2) ^Yerden betroffen einige Imperfectformen des Qal von b£? und "in:, sowie sämintliche Formen der Verba nn:, b^: und nn: im Imperf., Imper. und Partie, des Haph'el. Anderwärts bleibt die starke Bildung (so besonders, wie es scheint, gern vor der Tonsylbe; vergl. p^::^ Dan. 5, 2 al., '^phzT^ 5, 3, nn:n 5, 20, also wohl in demselben Bestreben, der Vortonsylbe grösseres Gewicht zu geben, wie bei der Ersatzdehnung vor Gutturalen, vergl. § 39) oder es tritt wenigstens nachträglich die Compensirung der Assimilation durch Insertion eines Nun ein (so wahrscheinlich in verschiedenen Formen von ^dd: vergl. § 11, 4, &, o). Aphaeresis des Nun findet statt im Imperativ des Qal.
Beispiele a)

im Imperf.

Qal.: bs"^
i

Dan.

3, 6.

10. 11 (also,

wie im Hebr. und
"j^^Qn 3, 5. 15;
5,'

Aram. auch
"p:
3.

bei 'p2. mit ursprüugl.
4,

in zweiter Sylbe)

und

Sing, mit Suffix: f^prr;
3,

14. 22. 29.

von

Imper.

Nr

Ezr.

15

(von i<b3);

Plur. !ip3 Dan.
b)

26.

im Imperf. Haph'el: 2. Sing. m. rnn Ezr. 6,5. und mit völliger Aufhebung der Verdoppelung und
tigung des Vocals des Präformativs nn5< Ezr.
5,

— Imper.:
vergl.

^linx

Dan.

4,

11

in Folge dessen Verflüch-

15;

über diese gänzlich

abnorme und auch durch rhythmische Gründe nicht zu rechtfertigende Bildung § 15, d (die von Luzzatto § 100 zur Erklärung des rr]j< statuirte Stammform Wn existirt nicht). Infin.: ribsnb Dan. 3, 29 und mit Suffix nmb^nb 6, 15.

Partie, act.
c)

PS^'a

6,

28; Plur.

"j'^rP;«!^

Ezr.

6,

1.

Die Beispiele

vom

Imperf. und Infin. des
sind

Vevbums
2,

"iHD,

in

welchen wahrm.) Ezr.
7,

scheinlich CompeDsirung der Assimilation durch nachträgliche Insertion eines

Nun
•(Sians'^

stattgefunden hat
4,

(s.

o.),
7,

,ri3';

Dan.

16;

"insFi (2.

20;

13

und 'p^^h Ezr.

20.

1

Eine befriedigende Erklärung dieser
3 u.

Passive

Context nichts anderes sein und auch für
sein sollte, nach
5,
s.

^"'r'^f!7

wäre,
ist

w.

'^^P']'!'

zu erwarten)

kann nach dem Haph. noch nicht gelungen. Mühlau(denn
H'^n'^ri

wenn

es 3. Plur. Perf.

Volck in Gesen.
cips
'^T}^^

W.

(also

erwarten.

denken an eine Bildung nach Analogie des Partiwohl eine Art conjughtes P^ll); dann wäre aber eben T^H'^^a zu
B. unter
«^^i^^
1.

Vergl. das analoge tt'^lf^ § 43,

68

2.

Sauptthei], Formenlehre.

2.

Cap.

Vom Yerbum.

§ 43.

Verba

l'ö

und

"»'ö.

Wie im Hebräischen, haben die Verba, welche ursprünglich (nach Ausweis des Arabischen und Aethiopischen) mit Waw anlauteten, dieses Waw in den präformativlosen Formen überall mit
Jod vertauscht
§ 25)
(s.

I

die Beispiele starker

Bildung im Perfect Qal

in denjenigen

tritt das urspr. Waw oder ganz abgeworfen (s. u.). Formen, welche ein Präformativ mit Pathach haben, in Gestalt eines (aus « + 1 contrahirten) ö wieder hervor, während zu <? contrahiren. die Verba ^'ö im gleichen Falle ät +

Dagegen

'i

1.

Verba

YB.

Die Schwäche des

Waw

(vergl.

§ 14, 2), resp,

des an die Stelle von

Waw

getretenen Jod, bewirkt in der Flexion

folgende Abweichungen von der starken Bildung: a) Im Imperativ (nicht im Perfect) des Qal findet die Aphäresis
des vocallosen Anlauts statt (vergl. § 11, 3, ä). b) Im Imperfect Qal wird der die Sylbe schliessende Halbvocal

(analog den hebr. Verbis i'S) mit mittlerem Zischlaut: vergh Gesen, § 71) dem nachfolgenden Consonanten assimilirt; bei dem Verbum
yn'i findet

dann weiter Compensirung der Assimilation durch In-

sertion eines
c)

Nun statt. Im Haph'el wird Waw mit dem a des Präformativs zu d contrahirt (so bei den Stämmen i^'T', 5^T, Dti'») während es im Hoph'al mit dem u des Präformativs zu ü zusammenfliesst. Anderwärts
dagegen
ist

(im Hapliel und Saphil) der Bildung statt des urspr.

Waw

vielmehr Jod zu Grunde gelegt und es findet somit ein Metaplasmus in die Analogie der eigentlichen "^'ti statt.
Beispiele zu ä) Imper. Qal,
2.
3,

m.:
29

Il'n

gieh! Dan.

5,

17; 5»? wisse

6,

16.

und ^|n (2. m). 5, 16 (bis) Qhx; dagegen findet sich 2, 10 ^3^1 und 5, 16 als KHJnbh bsin, d. i. br^lln, ohne Zweifel ein reiner Hebraismus, den die Masora wenigstens 5, 16 in "blP^ zu verändern
zu
h)

Imperf. Qal:

^3*^

Dan.

gebietet.

hebr.
Stl"!

STD;^

2.

Ferner nPi"^ Dan. 7, 26 (also mit i in zweiter Sylbe, wie es auch dem zu Grunde liegt; vergl. auch arab. ivataba, jatibu). Endlich von Sing. m. »"nsn Dan. 2, 30. 4, 22. 23. 29. Ezr. 4, 15; 1. Sing. »^DN Dan. 2,9;
)>13;n3';

3.

Plur.

4,

14.

zu

c)

Perf. Haph'el:

^^^

Dan.

2,

15. 17. 28. 45; 1. Plur.

&<3^'in Ezr.

4,

14;

mit Suffixen: ^inr^n'^ Dan. 2, 23; Ti^'^lf^ 2, 29; NSni^'^lh 2, 23. Endhch von :3ni: nnin Ezr. 4, lo. Imperf. Haph.: 3. Sing, »'lin^ Dan. 2, 25; 3. Plur. 'J^5'']1>1': 2, 30; 2. Plur. Mit Suffixen: '^3l:sJ'lin'^ Dan. 7, 16; f^S::'^'ir^^< 5, 17; ''iJ^J^lJ^'; ^MS'l'inPi Ezr. 7, 25.

4, 3; lif^J'i'inPl 2, 5

und (mit defectivem
Dan.
5,

u)

2,

9.

Infin.

Haph.
2,

J^^'^l'nb

8;

mit Suffix:
5,

''5m';i1>l^ 4, 15.

5,

16

und (mit

defect.

ii)

26. 5, 15;

T]^'l3>;^'i!^^

Ezr.

10.

§ 43.
Part.
4, 4.

Yerba Vs und
23

^^s.

69
6,

Haph.

K"!"!.-!^

Dan.

2,

und syncopirt
4,

iOi-ü

11; Plur.

m,
§

'J^i'W'fl

Ezr.

4, 16. 7, 24.

Perf. Hoph'al: ^b rsö^il^ Dan. über Chatepli unter D § 15, d).

33

(vergl.

über die Betonung

17,

1;

Uebergang
von
hz"" (vergl.

in die Analogie

der eigentlichen
hz"^,

""'3

findet statt a)
syr.

Im

Hapliel

im Hebräischen
5,

Hiph.

b'^n'in;
7,

anbei; arab.

auhala):

Perf. ?n-in Ezr.
h)

14. 6, 5; Infin.

nbV.^b Ezr.

15.

im

Saph'il eines vorauszusetzenden
bei
^:i^-"):

DP

(vergl. syr. sauzeb,

arab. tvazaba

und unten
perf.:

Perf. nrir

Dan.

3, 28. 6,

23 (beidemal mit

Munach); Im-

^rd";

3, 17,

mit Suffixen
6,

Til^p'f:"! 6,

17;

-pssnn'j;:-: 3,

3,15; Infin. mit Suffixen:

^T^dp 6, 28 (mit Munach). In dieselbe Kategorie gehört ohne Zweifel auch '^:2"'b Ezr. 6, 15 Q^re {KHh. öf^s^d, welches schwerlich anders, als X'':S'^d, gesprochen werden
T]r!l3r^;b 6, 21;

nr.^-T^rb

15; Xirü'sP'w'b

17;' Partie, act.

kann),

Saph

il

eines vorauszusetzenden

N^^ Diese Bildung
i<:£i

ist

allerdings inso-

vermöge des § 10 dargelegten Lautwechsels vielmehr aramäisches n:?"^ entspricht. Immerhin ist die Annahme, dass sich in "»Ifc^d wie in ^pd (dem nf als Nebenform zu n^lT entspricht anderwärts aram. 3^^) ein Rest der alten härteren Aussprache des Stammes erhalten habe, weit natürlicher, als Luzzatto's Zurückführung beider Formen auf die Stammform Pa'il, indem die Verdoppelung durch den langen Vocal nach dem ersten Stammconsonanten compensirt sei (Luzz., Gramm, der bibl. chaldäischen Sprache, übers, von Krüge?', S. 15; die coufuse Note daselbst ist nach der Befern befremdlich, als anderwärts hebräischem

richtigung

S.

124 zu ändern).

Uebrigens aber bietet das

"'22'^d

für die nähere

Bestimmung der Form dieselben Schwierigkeiten, wie die Passivformen des Haph'el von NPX (vergl. § 41, Beispiele zu lit. b), nach deren Analogie man überdies eher '^li'^d erwarten sollte. Die Fassung als eine Art F^il (= 3. Perf. Pass. so auch hier Gesen. W. B. unter NZJ"») entbehrt wie bei *l''r"'<l u. s. w, jeder Analogie. Der Context fordert, da 3. Plur. vorhergeht, 1"'^'^d und das
;

einfachste wird sein, dieses für
2.

5<"<:£'»iL"

herzustellen^.
1,

Verba

'i'ö.

Abgesehen von den unter No.

c, a.

E. behan-

delten Bildungen, welche auf einem Metaplasmus aus der Analogie

der Vs in die der 'i'b beruhen, bietet das Biblisch-Aramäische nur ein Beispiel eines eigentlichen Verbum 'i's in der 3. Sing. Imperf.

Qal

nt2'i;]

Ezr.

7,

18,

von einem vorauszusetzenden Perf.
h'2'^

nu*^.
o.

Zu erwarten wäre entweder nach Analogie von
na"^

u.

s.

w.

(s.

No.

1,

b)

oder nach Analogie des Hebräischen

3^"^'^

(vergl.

jedoch auch
syr.

3, 8).

Da

die Richtigkeit der Punktation

im Hinbhck auf

Nah. netab und die
'^np'^n

sonstige

üeberlieferung der Aussprache in den Targumen nicht bezweifelt
so wird für
3^"^;^

werden kann,
1

ein

Zurückgehen auf die

urspr.

Form

jajtabh

Vergl.

LXX

xal eteXcsav, Vulg. et compleverunt.

Freilich

können beide auf
verdient jübrigens
in

jinfacher

Umgehung

der

Schwierigkeit beruhen.
the

Erwähnung

loch,

dass nach Friedr. Delitzsch,

Hebrew Language viewed

the Light

of

Research (Lond. 1883), p. 69, ^r^ dem Babylon. Safel von ezebu (3T5) ind fi^^^'i? dem Babylon. Safel von asüy !5<^'' entsprechen soll, dessen 2£ allein hinÄ-SSjo-ian

reiche,

aram. Ursprung zu widerlegen.

70

2.

Haupttheil. Formenlebre.
sein.

2.

Cap.

Vom

Verbum.

Uebrigens gehört dieses Imperfect, wie im Hebräischen, in Yerba defectiva, indem das Perfect vielmehr von dem Stamm a^tü (vergl. auch Du gut vom Stamme S'^D) abgeleitet wird; s. ähnliche Zusammenstellungen solcher von verschiedenen Stämmen abgeleiteten Tempora
die Kategorie der sogen.

anzunehmen

Gesen. Gr. § 78; im Biblisch- Aramäischen dient Imperf. und Ergänzung zu dem Perf. und Imper. von '2ti\

Infin.

von

)'r<i

als

§44.

Abnorme Bildungen von Verbis ^^ O^n und
In einigen Formen des Qal von
-fbn gehe?i

p^ö).

(Imperf.

und Infin.),

sowie im Haph'el und Hoph'al von pbp aufsteigen findet Syncope des schwachen mittleren Consonanten statt. In Folge dessen wird

alsdann bei den betreffenden Formen von tfbn der kurze Vocal des Präformativs verflüchtigt, während im Haph'el und Hoph^al von pbo eine Compensirung des ausgefallenen b durch Schärfung des eintritt (vergl. auch im Hebräischen Ps. 139, 8 p^t^). Da die unten aufzuführenden Formen von pbü eine andere Erklärung nicht zulassen\ so sind die Bedenken gegen die analogen Formen von ?fbn ungerechtfertigt, zumal dieselben auch durch die Analogie des targumischen Aramäisch (vergl. Levy, chald. W. B. über die Targumim I, 198 &), sowie die des Syrischen (Nöideke, syr. Gramm. § 183) geschützt sind und die Annahme eines Stammes ?f^n reine
Fiction
•^fni"]

ist.^

ä) Beispiele

von

'r^bji:

Imperf. Qal

'^ti'^

Ezr.

5, 5

(mit Athnach),

7,

13 (mit Silluq),
7,

6,5 (mit kleinstem Distinctivus, gross T^iisa); Infin.

Tilnfi

13 (mit

dem

Conjunctivus Darga).
§ 17,

liesse

Das Qames der Pausalformen verursacht nach dem 1 Bemerkten keine Schwierigkeit; auch in den beiden anderen Formen sich das ä als Compensirung für den Ausfall des h erklären. Aber es

Pathach besser bezeugt scheint
vergl. Luzzatto

bedarf solcher Erklärungen gar nicht, da in den nicht pausalen Formen (so T\r}'ü in der Soncinobibel von 1488 u. s. w.,

Gramm.

§ 104);

für

'T]ri';i

Ezr.

drei handschriftliche

Zeugen und

die ed.

6, 5 kann sich Baer nur auf Yeneta von 1526 berufen, welchen

1

Verfehlt

ist

die Unterbringung dieser
in Fürst's

Formen unter pÖ3, wie
s.

z.

B. in Buxtorf's

Lexiccn chald.

2 in seiner Ausgabe des Dan., Ezr., Neh. p. LIX unter So z. Berafung auf die Punktation mit Qames, während sonst das aramäische Pathach auch • in Pausa bleibe (vergl. jedoch o. § 17, 2; übrigens ist die Kichtigkeit der Punkt a- "

und noch B. wieder Baer
etc.

Concordanz

h. v.

tion mit

sonst

Qames keineswegs zweifellos, dem aramäischen Idiom fremd sei.
Tj^i^

s.

o.

die Nachweise),

sowie darauf, dass

Ti'''^

Wie

steht es aber dann, abgesehen
in der Peschitta,

von dem
mit den anführt?

nicht seltenen Gebrauch des
biblisch-aram.

in

den Targumen, sowie
^^®
T|*'T^

Formen

Tj^L'^
Tj^«^

und

T??'?'^'

-Baer

auf derselben

Seite

Uebrigens würde von

das Imperf. Qal

lauten müssen.

§§ 44. 45. Yerba
zahlreiche

V:>,

YS und

i':>.

71

und darunter höchst gewichtige Zeugen für Tj«!?'^ gegenüherstehen. Somit sind Ezr. 5, 5. 7, 13 lediglich Pausalformen und T\<^*] ist regelrecht aus M^n^ (= ja-hakh = j^hakh) entwickelt, wie Tj^lP aus TjcLJ'p'
b)

von p^p: Haph'el

3.

Plur. iip|n Dan.

(mit nachträglicher Insertion eines

gehobenen Schärfung des ö
pöti
6,

= ni^&v!?

npbpnb 6, 24 zur Compensirung der wieder auffür hasläqä; vergl. § 11, 4, Z>, ö); Hoph'al:
3,

22 (für hasliqu); Infin.:

Nun

24.

§45.
Verba
1.

V:?

und

'^'J^.

Indem wir bezüglich der
sogen, hohlen

Streitfrage über die ursprüngliche

Gestalt der
mittelvocalig
tischen
Y:?

Stämme

(ob dieselben von
als
^'5?

Haus aus

und demgemäss mit Stade

zu unterscheiden seien) auf

Ges€?i.

von den consonanGramm. § 72, Note 1

verweisen, begnügen wir uns hier bezüglich .der Flexion dieser Verba im biblischen Aramäisch mit Aufstellung der Grundregel,
dass die Stammsylbe den charakteristischen Vocal der betreffen-

den Form, aber als einen langen erhält, also im Perf. und Infin. Qal Qames, im Imperf. und Imper. ü, im Perfect, Imperf., Partie. Haph'el e oder i. Nur im Imperf. Hithp^'el findet sich neben i auch ä, welches indess auch nur als Wiederkehr eines ursprünglichen Vocals (vergl. im Hebräischen ä als regelmässigen Pausalvocal im Hithpa'el) zu betrachten sein wird. Im Einzelnen ist noch folgendes zu erinnern:
a)

Im

Perfect Qal behauptet sich der
3.

Ton
1.

(wie im Hebräischen)

auch
auf

in

der

Sing, fem.,

sowie in der

Sing,

und der

3.

Plur.

dem

ä der Stammsylbe; in Folge dessen wird das e der
1.

EndSing.

sylbe in der
Perf.

Sing, zu e verkürzt (ebenso auch in der

1.

HapVel).

b)

Im

Imperf. Qal

und im

Perf. Haph'el wird der kurze Vocal

des Präformativs ausnahmslos zu S®wa (unter
des Haph'el zu Chateph Pathach) verflüchtigt;

dem n, einmal i<, dagegen schwankt

im Imperf. Hapli^el die Punktation zwischen Verflüchtigung und Vortondehnung des ursprünglichen a des Präformativs. In einigen
Fällen
ist

überdies (wie nicht selten auch in anderen Classen von

Verbis) im Imperf. Haph'el die Syncope des

zum Charakter des Stammes gehörigen n unterblieben. Im Partie, geht der Stammsylbe immer Vortonqames voran, mit oder ohne Syncope des n. c) Im Particip Qal ist die Analogie des dreiconsonantigen Verbums hergestellt durch Insertion eines x, welches nach der

72

2.

Haupttheil. Formenlehre.
Stat. abs.

2.

Cap.

Vom

Verbum.

Forderung der Masora im dichtet gesprochen werden
d)

und

constr. Plur. zu
1,

Jod ver-

soll (vergl. § 11,

c).

Im

Imperf.

und

Particip Hithp^'el wird demselben Drang,

die Analogie der entsprechenden starken

Bildungen herzustellen,

durch die künstliche Schärfung des

n

des Präformativs genügt,

welche von selbst die Aussprache dieses n mit S^wa mobile nach sich zieht (vergl. die so entstehende Aehnlichkeit z. B. von ^irn') Dan. 4, 9 mit 2T}^m Ezr. 6, 4). e) Als Passiv des Haph'el findet sich eine eigenthümliche, aber sicher altaramäische Bildung mit (zu Chateph Qames verflüchtigtem) ti unter dem Präformativ; dagegen unterliegt die Punktation derselben Passivform auch mit Chateph S^gol den stärksten Bedenken. f) Die Bildung von Pailformen wurde, wie aus einem vorkommenden Beispiel und der Analogie des Syrischen zu schliessen ist, durch die Verwendung eines geschärften Jod als mittleren

im Consonanten ermöglicht (n^Jj^b Dan. 6, 8; vergl. zu dieser wohl erst aus dem Aramäischen überHebräischen sekundären und Bildungsweise Gesen. § 72, 7). Die vereinzelten Beitragenen spiele einer Pa'lel- und Hithpalelform (s. u.) werden als Hebraismen.

zu betrachten
2.

sein.
">'5^.

Verba

die

meisten Formen etwaiger Verba
Y3?

Die Art der Bildung bringt es mit sich, dass "i's^ mit den entsprechenden,

zusammenfallen. Ueberhaupt scheint im Aramäischen die. ursprüngliche Unterscheidung beider Verbalklassen dem SprachDoch lässt sich bewusstsein fast ganz entschwunden zu sein. wenigstens noch ein sicheres Beispiel einer "i'^^form geltend machen: die 2. Plur. Imper. Qal '^)2^ti Ezr. 4, 21 (gegenüber ^ü^p Dan. 7, 5), obschon dasselbe Verbum anderwärts (rrato 6, 18) ausdrücklich als i:p behandelt ist; vergl. hierzu Nöldeke^ die Verba i'5^ im Hebräider

schen
3.

ZDMG

XXXVII,
s.

531

f.

Uebersicht über die Flexion der
u.)

Ys?.

(Die Belege zu den

aufgeführten Formen

§ 45.

Verba

Vs'

und

^s).

73

Qal
Perf.
S. 3: m.

Hithp'''el.

Hapfiel.

3./:
2.

neb

m,
nriir
^12 if:

1. c.

PL

3.

m.

T77ipf.S.S. m.

1'^Tr\%

ÜWT\\

D'^p% D^pn';

2.

m. m.
lauten')

D'^pn

P/. 3.

3./.

(auch i^n^rn;:)

rmp.

Ä^.

2. /:
2.

PL
Tnfin,

w.

nnrnb TT
-:!-

m. Suff,
Pr^'f.
öTc?. 5'.

°^)J

D^"1Ü,

D-ip™
]n'^Ät:

P/.

(fem.)
(St.

emph.

i<;^r«p)

P'^iL
3.

D-J, D'^iö
ntJTTi

Dtsriü

/m.

1.

3, 24;
4, 30.
5,

Die Beispiele vom Qal. Db 5, 12. 6, 14. 15. Ezr. 5, 3.
2.

a) Perf.:
9.

3.

Sing.

m. ns Dan.
3.

6,

19;

DJ^

13. 6, 1. 3.


Sing. fem.

nSÖ Dan.
^lajb

Sing, m.: Tp't
3,

3,

10.


:

1.

Sing. nplL* Ezr.

6, 12.


3.

Plur.

Ezr.

2; >173U
h)

Dan.

12.

Mit

Sufif.

Ppb
;

Ezr.

5, 14.

3. Sing.
•jsiasip'^

Imperf. Qal: 3. Sing. m. C^pi Dan. 6, 20. 7, 24; n^in-; 4, 31. 33 3. Plur. iTil-i 4, C^pn 2, 39. 44. fem. nJnn 4, 18; "I2r 4, 11
17

(bis).

9 X«^/i.;

7, 10.

und
Dan.

-(Jl^p-.

7,

24.

3.

Plur.

f.

','1^';

4, 9

^^re.

Mit

Sufif:

t^r^n
21 0'?,

<3. Sing, fem.)
c)

7,

23.
7,

Imper. Qal:

2.

Sing. fem. ^rip Dan.

5; 2. Plur.

m.

^'Ci'^''C

Ezr.

4,

vergl. o.

No.

2).

d) Partie, act. Qal: DX;^

Dan.

2,

31

;

im
X

Stat. absol.
statt
^,

und

constr. Plur. lauten

die Q'^reformen (das K'^thibh hat überall
7,

vergl. o.

No.

1, c):

')''3';^

Ezr.

25;

'{^yr^

^-i"! 4,

des

(Die Bildungen ohne Insertion 7, 16. K scheinen sich ausschliesslich im Gebrauch als Nomina erhalten zu haben; Part. vergl. aa gut; ^^ Feind; nb grauhaarig, Greis, s. § 58, h, 2, h).
:

Dan. 2, 38. 3, 31. 6, 26; •,-'3r^T 32."— Stat. emphat. Plur wS^rx^

5, 19.

6,

27;

•pri":!^ 3, 3.

— Stat. constr.

74

2.

Haupttheil. Formenlehre.

2.

Cap.

Vom

Verbum.

Vertretung einer 3. Sing. Perf. Pass.): Dan. 5, 20; ta^iü 3, 29. 4, 3; Ezr. 4, 19. 5, 17. 6, 8. 11. 7, 13. 21 (überaU in der Verbindung cru C'^iü); 3. Sing. fem. nab Dan. 6, 18. Da jedoch diese Form neben dem so häufigen Masc. D'^b an sich verdächtig und der Stamm im Imper. Qal (s. o.) ausdrückhch als Verbum "^'S behandelt ist, so wird dieses n'2\ü einfach als ein Irrthum der Masora zu betrachten und in Jn^o'iiü zu verwandeln sein (vergl. 2. Sam. 13, 32, wo die Masora gleichfalls ohne ersichtlichen Grund das KHhihh na'^iü in n^siiü verwandelt hat).i 2. Vom Hithp^'el: Imperf. 3. Sing. 'j'^tPl'] Dan. 4, 9 und tiüln'^ Ezr. 4, 21; Partie. tWq Ezr. 5, 8. 3. Plur. 'i^abn": Dhu. 2, 5. 3. Vom Pa'il: Infin. ^^'l'^ Dan. 6, 8. a) Perf." 3. Sing, m.: d-^irn Dan. 3, 2. 3 (bis). 5, 7 (die 4. Vom Haphel. Richtigkeit der Punktation ist im Hinblick auf die folgenden Formen zweifelhaft; vielleicht wurde in 3. Sing, überall i gesprochen); D'^pHI (mit Pasta) Dan.
Ö-i

pass. (sämmtlicli zugleich P^'ilformen in

6,

2;

n-'nn

2,

14

(ebenso).

2.

Sing.

m.

P^'^pti

3,

12. 18.

1.

Sing. n^'-jrrT
3, 1

3, 14.

3.

Plur. ^«'^irn Ezr.

6, 18.

Formen mit

Suffixen:

fna^px Dan.

praeformativum) und •n^'ipln 5, 11; iSS^f'^Snii Ezr. 5, 11. h) Imperf. 3. Sing. m. D^p": Dan. 2, 44. 4, 14; ts^j;?'"?'; 5, 21. 6, 16.'— 3. Sing., fem. vitri 2, 44 (von Baer Paradigmen p. XXXVI neben "iiainP^ gestellt, alsa von riD5< abgeleitet; dieser Stamm ist jedoch dem Westaramäischen, wie dem Syrischen, fremd und überdies stellt sich das Haph'el von tj^Ö in der Bedeutung
(einziges Beispiel

mit

!><

„beendigen" zu TSb Dan.

4,

30 (das

im Hebräischen das
Jer. 8,
'J^l^'^rr;,'!

Hiph'il desselben

Wort „endete"^ d. h. ging in Stammes zum Qal (vergl.
6, 9.

Erfüllung), wie
Jes. 66, 17

13).

2.

Sing.

m.

D-'pPi
4,

Dan.

6, 5;

endlich ^Xi^h^ Ezr.

12 (vergl.

und und über den Abfall des Nun am Ende

3.

Plur.

'Jinin'^

Ezr.

5,

5

§ 29, 1; über
c)

d)
5.

Pathach in erster Sylbe § 16, 5). Infin. rr-^rnh Dan. 5, 20; mit Suffixen r(r.!inrri^ 3, Partie. 1l*^i'r\-ü Dan. 2, 21; D''"!^ 5, 19; Plur. fem.

16; fnn^52j;?nb
^t^^'yq 7, 2.

6, 4.

J "

Diese 7, 4. eigenthümliche Bildung dürfte doch im Hinblick auf arab. 'uqtmat (3. Sing. fem. Perf. Pass. der dem Haphel entsprechenden IV. Form) als gute Ueb erlieferung zu betrachten sein, etwa abgesehen von der Betonung der Endsylbe, die auch
Passiv

Vom

zum

Haph'el:

3.

Sing. fem. Perf. Sn^'ipii Dan.

hier

durchaus unnatürlich erscheint.

Um

so unbegreiflicher ist

es,

dass die

Masora im nächstfolgenden Vers 7, 5 dasselbe K'^thibh H^'^pn doch eine 3. Sing. fem. Haph'el (und nur an diese könnte

punktirt,

während

allenfalls gedacht werden) durch den Context ausgeschlossen ist. 6. Hebraisirende Formen (s. o. No. 1, /): a) Pa'lel, Part. act. Ö^inr: Dan. Hithpa'lel, 2. Sing. m. Perf. ri^^l^nri 5, 23 (offenbar Reflexiv: „Du 4, 34.

hast dich überhoben").

§46.
Verba f^.
1. Die im Biblisch - Aramäischen vorkommenden Formen schwacher Bildung von Verbis 5^:? lassen sich fast alle aus dem
1

Auch gegen
o.)

t^tb

(s.

die Betonung TTaty liessen sich im Hinblick auf die Bedenken erheben; doch vergl. auch ^n^^J u. s. w. § 29, 3.

Perfectforai

§ 46.

Yerba

^'J.

75

Bestreben erklären, den an sich einsylbigen Stamm durch Schärfung eines Consonanten der Analogie des zweisylbigen Stammes anzunähern. Dabei gilt im Allgemeinen der Grundsatz, dass in den Formen, welche eines Präformativs entbehren, der Endconsonant der Stammsylbe, in den Formen mit Präformativ dagegen der Anfangsconsonant derselben geschärft wird. In beiden Fällen erhält die Stammsylbe den Vocal, welchen in der entsprechenden starken Bildung der zweite Stammconsonant haben würde.
2. Eine Abweichung von obigen Grundsätzen findet den Fällen statt:

in folgen-

a)

im Perfect Qal

findet sich einmal

(Dan.

2,

35;

s.

u.) statt

der Schärfung des zweiten Consonanten der Stammsylbe die Dehnung des kurzen Vocals derselben.
b) im Imperfect und Imperativ des Qal findet neben der Schärfung des zweiten Stammconsonanten zugleich die Dehnung des Vocals der Stammsylbe (u zu ö) statt.
c) in

einigen

Formen
o).

des Haph'el von bb^ wird die Schärfung
die Insertion eines

des ersten

Stammconsonanten durch
&,

Nun

ersetzt,

(vergl. § 11, 4,

d) die Schärfung des zweiten Stammconsonanten einer mit Präformativ versehenen Form findet sich im Hoph'al von bb^.
3. Die gewöhnliche starke Bildung, die durch die Wiederholung des zweiten Stammconsonanten ermöglicht wird, findet sich im K'^thibh zu einer Perfect- und Participialform von bb^ (s. u.), ferner im Imperf. Haph'el von bbi: (Dan. 4, 9), sowie nothwendiger Weise in allen vorkommenden Pa'il-Formen (von bbü, fSp, y^'i; vergl. über dieselben § 31 und 39, Anm. 3) und in dem 'Ethpo'al von ülZ-O (vergl. § 36). Beispiele a) vom Qal Perfect 3. Sing. m. h^ Dan. 2, 16. 24. 4, 5. 6, 11; 3. Sing, fem.: r^ia 6, 19 und r\3 5, 10 Q^re (KHMbh nbb:?, d. i. wohl rVbs). —
3.

Plur. ^ph Dan.

2, 35.

Die Kichtigkeit der Punktation unterliegt bei dieser
Wahrscheinlicli
ist

Form

starken Bedenken.

^plj

als

transitives

Regens der
Die

nachfolgenden Accusative gemeint (eine Umschreibung der Passivconstruction,

von der sich auch sonst sehr Masora hielt jedoch vielmehr

auffällige Beispiele finden;

s.

die Syntax).

ein

intransitives Prädikat zu den nachfolgenden

Nomina
die

(als

Subjekten) für nöthig, zumal sich in der Fortsetzung thatsächlich

(i^'^|l) und suchte nun die Intransivität durch abweichende Yocalisation anzudeuten. Möglich wäre noch, dass ein Perfect Qal von p^" oder p'^'n (vergl. einige Belege zu dieser Form in transitiver und intrauFitiver Bedeutung aus dem babylon. Talmud in Levy's neuhebr. und chald. W. B. I, 384 b) gemeint ist. Für diese Herleitung könnte sprechen, dass von

ein solches Prädikat anschliesst

2.

Haupttheil. Formenlehre.

2.

Oap.

Vom Yerbum.

Bedeutung „zermalmen" anderwärts im Buche Daniel das Haph'el Imperf. 3. Sing. fem. :^Hri Dan. 2, 40 (für tirrö^^ vergl, § 13, 1). In zweiter Sylbe wäre u zu erwarten; dass jedoch die Dehnung zu 5 nicht nur wegen der grossen Pausa erfolgt ist, lehrt die 2. Plur. Imper. l'nÄ 4, 11. 20 (vergl. oben 2 b). Infin. )t}-D^ Dan. 4, 24 (mit virtueller VerPartie, act. Plur. ')">^5' 4, 5 und 6, 8 Q^re, also mit langem doppelung des n). Vocal in geschlossener unbetonter Paenultima, vergl. § 16, 4. Das KHhihh hat beide Male "j^bls:», d. i. I^^bb;?. h) vom Haph el: Perf. 3. Sing. m. ^i^Sfi Dan. 2, 25. 6, 19 (mit Insertion eines Nun als Ersatz für die Verdoppelung des S; s. o. 2 e); 3. Sing. f. Tpy}^ Dan. 2, 34. 45 (für hadd^qat, vergl. dazu § 30,2, Anm. a); 3. Plur. sip'nn Dan. 6, 25.
PP'i in der

(nicht Qal) gebraucht wird.

Imperf.
Suffix

3.

Sing. fem. p^tn
7j

2, 40.

44;

dieselbe

Form mit dem
15, d).

Suffix der
2.

3.

Sing,

fem. fnip^n
:

23 (zum Chateph S'^gol vergl. §
2,

Imper.

Sing.

m. mit
5, 7

''2^|n

24 (mit virtueller Verdoppelung des
13, 1);

5>).

(mit

S*^gol'
2,

vor S nach §

i^)^^/]) 4, 3 (vergl. o. 2, c).
o.'

— Infin. nVs5rn> — Partie! act.
fl^i'h 5, 15.

m.
die

p^hTS
c)

40; fem.

Mp^p

7, 7.

19 (vergl."
Sing, h^t}

vom

Hoph'al: Perf.

3.

zu Dan.

tn2p-JPi).

5,

13; 3. Plur.

Da

Schärfung hier in den zweiten Stammconsonanten verlegt ist (vergl. o. 2, d), so wird das it der ersten Sylbe trotz der Defectivschreibung als langer Vocal (in ofiher Sylbe vor dem Ton) zu betrachten sein; ebenso bei der 3. Sing. b^fi.

§47.
Verba
i^'^

(n'b).

Während im Hebräischen, abgesehen von zahlreichen Metaplasmen (vergl. Gesen. § 75, Anm. 20 ff.), die Verba ^'b und n'b noch deutlich unterschieden werden, ist im Aramäischen die völlige Zusammenwerfung beider eingetreten. Ebenso wenig wird in der Bildung der Stammformen oder in der Flexion irgendwie unterschieden zwischen ursprünglichen Verbis Yb und i'b (über die Auseinanderhaltung beider Classen im Arabischen und Aethiopischen, sowie die vereinzelten Spuren von Verbis ib im Hebräischen, vergl. Die sehr zahlreichen Beispiele dieser Gesen. § 75 im Eingang). Verba im Biblisch-Aramäischen sind fast durchweg wie ursprüngliche ^'b behandelt, und zwar kann das Jod als dritter Stammbuchstabe entweder seine Consonantenkraft behaupten oder dieselbe (als schwacher Consonant; vergl. § 14) verlieren. In letzterem Falle findet entweder Aphäresis (§ 11, 3, a) oder Elision (ibid. 3, b) oder Zusammenfliessen mit dem vorhergehenden homogenen Vocal oder Verbindung mit vorhergehendem a zum Diphthong ai oder endlich Contraction mit vorhergehendem a zu e statt.
a)

seine Consonantenkraft behauptet Jod:
(an) der 2. Plur. fem.
;

d)

Im

Imperf. Qal

vor

dem Afformativ

ß) in der 3. Sing. fem.

§ 47.
ies Hithp^'el

Yerba

u<'b

(n'b).

77

(mit künstlicher Verdoppelung des Jod vor der Eniung at)\ y) im Infin. des Qal vor vocalisch anlautendem Suffix; s) im Status )) vor der Endung ä im Sing. fem. der Participia; ibsol. Plur. sämmtlicher Participia; dabei wird zugleich der Ton ron der Pluralendung in (die in Folge dessen zu in verkürzt wird) •egelmässig auf das a der Pänultima geworfen; näheres zur Erklärung dieser

Formen

s.

u.;

Q

in gewissen

Formen

des Passivs

5um Haph'el von n^J^ (s. u.). b) Aphaeresis des Jod findet statt in der 3. Sing. m. Perf.; ils Hinweis auf den vorhergehenden langen Vocal wird dabei regelnässig (ausser vor Pronominalsuffixen) J< oder n als sogen. Vocal)uchstabe beigefügt.
c)

Elision des Jod findet überall vor den vocalisch anlautenden

Ifformativen und Suffixen der Perfecta, Imperfecta
itatt

und Iraperativa

Dabei schwankt edoch die Masora bezüglich der Behandlung des dem Jod vorhergehenden Yocals. Vor den Afformativen ^ und i^ wird sichtlich lur Jod, nicht auch vorhergehendes a ausgestossen, daher aus Ynüju („sie bauten") b^nd-u und weiter nach § 14, 2, b b^nö wird, im
(ausser in der
2.

Plur. fem.,

s.

o.

öt,

a).

^mperf. aus jibna(J)un

=

Jibnön u.

s.

w.

(eine

Ausnahme

findet

Verbindung einer 2. Plur. m, Imperf. Haph'el nit Suffix statt; vergl. unter No. 5, b). Dagegen finden sich in ). Sing. fem. Perf. neben Formen mit Qames (z. B. ri^S', d. i. nach )biger Analogie Contraction von a -\- a der urspr. Form '''da(j)at)
lur Dan.
2, 9 bei der

Formen mit Pathach, z. B. Jnt:^ wahrscheinjedoch in diesem Pathach eine falsche Anpassung an die lonstige Analogie der 3. Sing. fem. Perf., also ein Irrthum der
veit zahlreicher die
;

ich

ist

W[asora, zu erblicken,
;o

zumal anderwärts im Westaramäischen (und
ä,

constant auch im Syrischen)
d)

nicht

a,

in dieser

Form

über-

iefert scheint.

Verbindung des Jod mit vorhergehendem a zum Diphthongen li findet statt in der 2. Sing. m. des Perfect Qal, welche bei diesen überall abgesehen von dem contorten Q^'re Dan. 4, 19 Verbis Dass das las unverkürzte Afformativ ti (oder selbst nn) zeigt. Fod in diesen Bildungen bereits vocalischer Natur ist, lehrt die Aspiration des n trotz des vorhergehenden SVa quiescens. e) Zusammenfliessen des Jod mit homogenem Vocal (also mit zu i) findet in allen denjenigen Formen statt, welche in der Endjylbe den /-Vocal haben können; so in der P^'il-Form des Qal (von

'

welcher bei diesen Verbis das gewöhnliche Partie, passivi mit der

78

2.

Haupttheil. Formenlehre.

2.

Oap.

Vom Yerbum.

Form
Pa'^il

X^^Tö u. s.

w. unterschieden wird), im Perfect des Hithp^'el,

und

Haph'^el, sowie

reichen Analogien beruht es ohne Zweifel,

im Imperativ des Pail. Auf diesen zahlwenn auch da als
i

Vocal der Endsylbe auftritt, wo man vielmehr Contraction des Jod mit vorhergehendem a zu. e erwarten sollte, wie im Imperativ Qal von i^^n (vergl. auch im Syrischen: g^li als Imper. Qal von g^lä) und im Perfect des Hithpa al. An der Richtigkeit der Punktation wird im Hinblick auf die gleichlautenden syrischen Formen nicht zu zweifeln sein; immerhin wäre möglich, dass das i in den genannten Fällen auf einer Abschwächung des e beruht, wie die Masora eine solche auch in T)^^^ Dan. 7, 19 statuirt.
Contraction des Jod mit vorhergehendem a zu e findet sich 1. Sing., sowie in der 2. und 1. Plur. des Perfect Qal, ferner im Infin. Qal und im Imperfect des Qal und Hithpa'^al. In dieselbe Kategorie werden jedoch (vermöge eines urspr. a in der Endsylbe) auch gehören die Participia des Qal (acbivi und passivi,
f)

überall in der

u.), Hithp^'el, Pail und Haph'el, sowie die Imperfecta des Pail und Haph'el, obschon bei einem Theil dieser Formen auch an einfache Abwerfung des Jod und Ersetzung desselben durch einen
s.

Vocalbuchstaben unter Festhaltung des sonstigen Charakters der Form gedacht werden könnte. Allerdings müssten dann bei den Participien die Pluralformen auf äjin ()<^ u. s. w.) aus einer künstlichen Distraction des e der Singularform erklärt werden.
den Pausalformen (jedoch nur bei Silluq) beruht dies ohne Zweifel auf derselben fragwürdigen Theorie, nach welcher auch im Hebräischen wiederholt S^gol statt Sere (z. B. ln;^ni Prov. 4, 4 und 7, 2) in Pausa von den»Masorethen gefordert wird.
die
in
statt des aus aj entstandenen e vielmehr S'^gol fordert, so

Wenn

Masora

Als Vocalbuchstabe dient

n oder

X,

einmal (Dan.

5,

12)

nach dem aus aJ entstandenen auch Jod.

e

von ursprünglichen Verbis x'b fii^b'a Dan. 2, 35 K'thihh (falls damit n^bl3 und nicht tifc^b^a gemeint ist); nfijiösnü Ezr. 4, 19, falls nicht als nachträgliche Erweichung aus Ji^jißDlnü zu betrachten ist.
g) in einigen Beispielen scheint

die gewöhnliche starke Bildung beabsichtigt, so in

fc^

Beispiele:

1)

Vom
5,

Qal. a) Perfect,

3.

Sing. masc. 6<ni< Ezr.
5,

5,

16

und
7,

nm
i<Ü13

Dan.
Ezr.
4,

7, 22.
5,

Ezr.

3; 5<^a

Dan.
26.
5,

2, 16. 5,

49; XI n

19 (ter);
6,

6, 4.

11 (bis); 7, 13^
1;

n

und
2, 35.

fl^n

Dan.

4,

19 (fünfmal);
t^iüS

15;

ntq

4, 20.

25

und

riülO 7, 13. 22;

n3a
5,

26;

2,

35; nn-1 4, 8. 17. 30.

3.

Sing. fem.

nin Dan.

Ezr.

4, 24.

5;

dagegen Hin (mit Verbindungsaccent) Dan.

§ 47.
7,

Verba

i<'b

(n^^).

79

19;

nriTS 2, 34. 35;

T'J^

4,

19,
2,

dagegen r-J2
35
2.
(s.

4,

21 ^«re

{KHMhh
4,

n^'j:a,

wohl
5,

einfacher Schreibfehler); rxbia
nn"i 4, 19 (dicht

Dan. 2, 31. 34; tin'^m 2, 41 (bis) und P";]!! 2, 43. 45. 4, 17. Ganz unbegreiflich ist Dan. 4, 19 die Verwandlung des KHhihh P'^ni (n"^?1) in ni'n, welche Form nur als 3. Sing. fem. betrachtet werden könnte. 1. Sing, n^.in Dan. 4, 1. 7. 10; 7, 2. 4. 6; 7, 7. 8. 9. 11 (bis). 13, 21; n^tn 2, 26. 4, 2. 6. 15 und mit Abschwächung des e zu i 3. Plur. masc. (vergl. o. lit. c): IPX Ezr. 4, 12; 1:2 6, 14; 13J3 Dan. n">n:j 7, 19. 2, 13; iin 2, 35. 5, 19. 6, 5. Ezr. 4, 20; iari Dan. 6, 25; 135? 2, 7. 10. 3, 9. 16.
Pl213!).

neben

o. lit. g)\
:

n'ir 3, 27.

28;

ros

10;

Sing. masc.

P'^^n

6,

14;

"ITS")

6,

17. 25;

lyr

3, 27.

Abnorm ist'rnm

5,

3. 4,

theils

wegen des

i<

prostheticum (vergl. § 11, 4, a), theils wegen des i in zweiter Sylbe, nach welchem das u des Afformativs zu Waw verdichtet ist (vergl. im Hebr. 'i'^^X
aus 'abi-u

=
33;

^IT^ax).

Für
3, 24.

die Bichtigkeit der Ueberlieferung
esti.

bürgt das ent2, 8.

sprechende sjTische Perfect
i<3^S:2
2,

2.

Plur.

m.

')'iP''.'ir;

Dan.

1.

Plur.
4,

(vergl.
h)

Mit Suffixen ^^33 Ezr. b, 11; zu der contorten Punktation mit S^gol § 15, e); ^T'-^
wXS/^'i
3.

?^P-;5a
^> 6«

Dan.

27

Imperfect Qal:
14. 22. 29.
5,

Sing.
n";;ip*i

J^S?^";

Dan.

6, 8.
3,

13;
6,

NL:^';

4, 8.

17;

n^y";! 7,
N3y^"i 7,

14;
24.
6,

N3^"]

4,

21;

5,

7; NSb":

31.

26. Ezr. 4, 22;
2,

Ueber ^^T\h s. am Ende. und r^l'nv\_ Dan. 2, 41. 42.
N^pPi Ezr.
7, 17.
'ji-ip'i


4,

3.

Sing. fem. ^)r\r\ Dan.
rrni^'P 6, 9.

40. 42.
7,

7,

23.

Ezr.

8

24;


Dan.

13; V^'r^^i 6, 18.
16; N'npX
5,

23.
3.

2.

Sing.

m.

1.
5,

Sing. J<2?nK Dan.
7; "(te-j 5,
2.

7,

17.

Plur.

m.

"llin"]

Ezr.

6, 7;

3.

Plur. m.

Besondere Erwähnung verdienen noch die Imperfectformen (3. Sing, m., und fem.) von Pi^n mit b als Präformativ: ii.'^.nb Dan. 2, 20. 28.
3,

29

(bis). 41. 45.
4,

18.
3.

5, 29.

6, 3.

Ezr.

4, 12. 13.
6,

5,

8.

6, 9.
6,

7,

23. 26 (bis)
7,

und
Plur.

n^nb Dan.
fem.
"i^lflb

22;
5,

Plur.

m.

"(inb 2, 43.

2. 3. 27.

Ezr.

10.

25;

3.

Dan.

17.

Wenn

dieses b

praeformativum in Zusammenhang steht

zum Ausdruck einer Absicht vor den Suhjunctiv gestellt wird, so müsste man annehmen, dass im Aramäischen diese ursprünghche Bedeutung des b aus dem Sprachbewusstsein verschwunden ist.
mit dem
li,

welches im Arabischen

Denn obschon
Bedeutung hat
7,

eine

grosse Anzahl der obigen

Formen
6,

deutlich optativische
4,

(vergl.

Dan.

2,

20. 3, 18.

5,

29.

3.

Ezr.

12. 13.

5, 8.

6, 9.

23; zu

"(inb

Dan.

6, 2. 3. 27.

Ezr.

6, 10. 7,

25; "J^inb Dan.

5, 17),

so ist ander-

schiedslose

wärts eine solche nicht zu entdecken (Dan. 2, 28. 29 u. s. w.). Derselbe unterGebrauch als Indicativ und Optativ findet sich auch und zwar

im Mandäischen und im babylonischen Talmud (s. die Belege bei Luzzatto, Grammatik des Idioms des Thalmud Babli, S. 84; zu viel behauptet dort Luzzatto, wenn er diesen Imperfectis mit b durchweg die Benicht blos bei n*n

deutung eines Imperativ, Optativ oder Conjunctiv beilegt; vergl. dagegen NöldeJce, mandäische Grammatik, § 166 und 196, sowie Driver, a treatise on the use of the tenses in Hebrew, 2. ed., Oxf. 1881, p. 302 und die dort angeführte
Literatur.)
c)
!5<\ü

Imperativ Qal:

2.

Sing.

m.

^"^n (s. o. lit. e)

Dan.
^^r^_

2, 4. 3, 9. 5, 10.

6, 7.

22;

(wohl Contraction aus saj

=

n^saj;

über die Aphäresis des
3,

Nun
3, 2;

vergl.

§ 11, 3, a) Ezr. 5, 15.
d)

2.

Plur. IPX Dan.

26;

Ezr.

6, 6.

Infinitiv Qal:
6,

fi<tab

Dan.

3,

19

und XPab
fc<b^ab
2,

(vergl. § 41, a)

W3?ab
i^^ll^yni

Ezr.

5, 2. 17.

8; i<5n:cb'Dan. 2, 18;

47;

wnab

Ezr.

4,

14;

80
Dan.
ni^Tlsls

2.

Haupttheil. Formenlehre.
16;
i^Xl'i'pV

2.

Cap.

Vom
5,

Yerbum.

5, 8.

3,

20. Ezr. 7, 24;
lit.

N'n^a^ Dan.
4,

3,

19 (vergl.

oben

a,

y);

PT^S^^^

32.

16. Mit Suffixeni Besondere Erwähnung

erheischen einige

Allerdings sind diese

Formen des Infin. von n32 bauen: 1) IT'SaiaP Ezr. 5, 9, Formen mit der Femininendung (vergl. Gesen. § 45, 1, h) dem targumisclien Aramäisch nicht ganz fremd (s, Hoffmann-Merx, Grammatrotzdem ist fraglich, oh nicht Ezr. 5, 9 ursprünglich gemeint ist. 2) W3^ Ezr. 5, 3. 13. Dass diese LA besser be(s. Baer's kritische Note zu 5, 3), als das von Erf. 1 und 3 gebotene KSnVs, unterliegt keinem Zweifel. Dabei ist jedoch unmöghch, an einen Infin. Hithp^'el zu denken, wie Deliizsch (Complutensische Varianten zum alttest^ Text, Lpz. 1878, p. 33) und nach ihm Baer (Note zu Ezr. 5, 3) und MühlauYolck (in Gesen. W. B.9 unter M:s) gethan haben, so dass N2sb für Nisrnb stände. Denn erstlich ist dem Biblisch-Aramäischen ein Infin. Hithp^'el mit dieser Endung völhg fremd; zweitens können die von Luzzatto (Idiom des
vielmehr zeugt ist
n,';:3?;^

tica Syriaca, p. 337);

und Delitzsch (a. a. 0.) angeführten Beispiele der Ausim Hithp^'el nach &^ nicht beweisen, dass weiter auch noch das N von vorausgehendem h verschlungen werden konnte. Denselben Schwierigkeiten würde auch die Zurückführung auf Nian'^b (Imperf. Hithp^^'el mit volunDazu kommt, dass nach der grossen Zahl analoger tativem h) unterliegen.
Babli, § 74)
r\

Thalmud

stossung des

Fälle das vorausgehende HS^

i<r}'!5

einen transitiven Infinitiv nach sich fordert,

wie er V.
nachfolgt.

9

in

dem

gleichen Satze steht und auch Y. 3
als Infin.

und

13

in

h^Vilä^

obschon die Ausist. Das Einfachste dürfte noch immer sein, in der Abwerfung des Mem einen Hebraismus zu erblicken, wie er auch sonst im targumisclien Aramäisch nicht ohne Beispiel ist (vergl. Driver, Hebrew
sein,

Somit kann W^b nur stossung des a sonst ohne Beleg

Qal gemeint

Tenses2, p. 302, Note
e)
6,

3).

Participium act. Qal: Sing. masc.
2,

nn^i;
3,

Dan.
25;
15.

7,

13;

N5;a

6,

14

und

nsja

12; ah^

22. 28. 29
6. 7.
9.

und nba

2,

47;

5, 5. 7,

2/4.

11 (bis). 13.21;
6,

m

h^"!

nm

2. 31.

34. 3, 25. 4, 7. 10.
3, 14.

2, 5.

8.

20. 26. 27. 47.

19.24.
3, 4.

25. 26. 28. 4, 16. 27. 5, 7. 13. 17.
4,

13. 17. 21. 7, 2; X^:^ 5, 19 (viermal);

tt"!!^

11.

5,

7;

nn\Ü

5, 1.

Sing. fem.

JlW

7,

5-.

Plur. masc.
5,

(s.

o.

lit.

a)

'll^ Ezr. 4, 12.

5, 4. 11. 6,

14;

^b^ Dan.

Q,^5")'^j'n

3,27.

23;

')'^5^3,

24;

y]i\D 5, 9;

pTTÜ

5,

23.

Da

das Jod dieser

Formen am

einfachsten als Wiederkehr des
•^^^'^

ursprünglichen Endconsonanten zu erklären sein wird, wie im Sing. fem.
(eine andere

Erklärung s. o. lit f. am Ende), so wird auch das betonte a als der urspr. Vocal der Endsylbe zu betrachten sein, wie derselbe auch in den Verbis tertiae guttur. und Bes im Sing. masc. der Participia act. wiederkehrt. Die Zurückwerfung des Tones und die dadurch herbeigeführte Verkürzung der Endsylbe in erklärt sich aus dem Bestreben, die Consonantenkraft des Jod zu behaupten, was nach einem unbetonten kurzen Vocal höchstens noch durch die Schärfung des Jod bewirkt werden könnte (vergl. den Stat. emphat. Plur, der Nomina K^sV^ü u. s. w.; im Hebräischen sind in derselben Weise gebildet Plur. fem. "j^S^ Dan. 7, 3. die Plurale üy2 und C'^aiD). f) Partie, pass. Qal: Sing. masc. riTN: Dan.3,22 (über tt für ^5 vergl. § 15, e);

flSa Ezr. 5, 11;
2, 22.

ntn Dan.
7,

3,

19; N5^

5,

25

(bis).

26;

itJ^S

7, 9;"

tlb^

4, 1;

tt'n^

Sing. fem. N^:^

19; zur

Wiederkehr des
•'^i^

urspr.

a der ersten Sylbe
i^a (mit

vergl. § 30, 2; Plur. masc. y^^^ 3, 25. g) P'^'il-Formen (= Perf. Passivi):

Dan.

2,

19

und

Munach)

§ 47.
2,

Verba

a'h (r\'h).

81
4,

30; über das
3, 21. 7, 9

Chateph

vergl. § 15, d;

^ipi Ezr.

18. 23.

-—

3.

Plur.

1''a'-

Dan.
2.

(mit Yerdiclitimg des afformatiyen

u zu Waw, wie
Dan.
3,

bei T^ri^X

im

Perfect Qal).

Hithp^'el.
1, e, a. E.).

a)

Perfecfb^nn
b)

(vergl. o.

lit. e)

19; n*"isnN

7,

15 (mit
;

künstlicher Schärfung des Jod,
o.

um dasselbe vor der Auflösung zu schützen
3.

vergl.
5<nar";

Nr.
6,

— —

Imperfect.
5,

Sing. masc. &t32r'^ Ezr.
3, 6. 11.
6, 8.

5,

Ezr.

11;

^"^i^r':

Dan.
2.

12; ö<a^n';

iV.

Ezr.

4,

13. 16. 21.

Plur.

m.

'li^'inPl

Dan.
3.

3, 15.

— —

15. 6, 3;

3.

Sing. fem. S^S^nn

c) Partie. Sing.

masc.

N32np Ezr.
3.
2,

5, 8. 16.

Pail.

a) Perfect (vergl.

im

48.


*^y6i

2.

Sing.

m.

T''!??

3,

12.

§

lit. e):

Sing.
5,

m.
21

^ti2

Dan.

2,

24. 49; ''2^
^^t, d.
i.

3.

Plur. 11^;^

Q^re

(KHMbh

da eine solche auch in T^'np vorhergeht; doch auch auf falscher Trennung der "Worte beruhen, könnte die 1 da tT__ nachfolgt); ^^tt 3, 28; ^^^2 (für sarrw nach § 13, 1) Ezr. 5, 2. Ueber die Verdichtung des afformativen w zu 1 in diesen Pluralformen s. o. l,ff, a. E. b) Imperfect Pa'il. 3. Sing. m. a.h'2'] Dan. 7, 25; xn^": 4, 32; mit Suffixen: 152 ^n*; 5, 7 und fn?'".»!'; 2, 11. 3. Plur. 'jlS^n'; 4, 33 (mit virtueller Schärfung des 2>); Ti-^"^ ^» 13. Die im § lit. f, zweiter Absatz, erwähnten Pausalformen sind: n^inx 2, 24 und 1. Plur. n^np 2, 4 (andere Beispiele im Haph'el 2, 7 und 5, 12). c) Imperativ Pail: "^ih Ezr. 7, 25 für ^i^a. Ueber die Zurückwerfung des Tons vor nachfolgender Gegentonsylbe (-pipBiy) vergl. § 17, 1 durch die Betonung des a ist dasselbe Aveiter zu e gesteigert, vergl. § 15, a, 1. d) Partie. Sing. masc. JJ<^:i^ Dan. 6, 11; i<*2^'ü 5, 12 (wofür indess nach Sing. fem. § 40, 3, Kote vielmehr der Infin. P^'al 64'^^ zu lesen sein wird). 5<^3ira Dan. 7, 7 (über den Ausfall des Dages in 3 s. Gesen. Gramm. § 20, 3, b).
als

wohl

Pe ilform des Abwerfung des

Qal,

;

Plur. masc.
4.

"Is^

(s. o.

1, e)

Ezr.

6, 10.

§
d.

lit. e)
i.

Hithpa'al. a) Perf. 3. Sing. *i23nn Ezr. 5, 1 (vergl. zur Bildung im und i?nirj< Dan. 3, 19 Q^re; doch ist kein Grund, das KHMbh linilJN, liPlT^X, zu verlassen, da das Prädicat, wie nicht selten im Hebräischen (vergl.
1)

Gesen. § 148,

auf den Hauptbegriff der Subject- Wortkette,
al.
3.

d.

i.

"^niB?^»

bezogen
b)
iSPi)S']5,

ist.

Imperf. Hithpa

Sing.

m.

n^n'^"^

Dan.

3,

29;

5<|n\ü'^ 2, 9.


§

3.

Plur.

m.

10 (über die Ab werfung des Nun vergl. § 26, l)und'|1;n^'^ (mitMunach)7,28.

c) Partie. Sing.

fem. tix'^^sna Ezr.
5, 6

4,

19 (vergl. zur Bildung

im

lit.

g)

;

Plur.

masc. j'^nln^^ Dan.
5.

(vergl. o. 1,

e).

Haph'el.

a) Perf. 3. Sing.

erste Sylbe § 41, 6;
3.

m. "in^n Dan. 5, 13 von nnx über die zweite oben im § lit. e); "^biii Ezr.
25; l^-nrn
i^Värv^,
5,

(vergl.
4,

über die
5,

10.

12,

Plur. I^r'-n Dan.
b)

5, 3. 23. 6, 17. 3.

20. 7, 12.'
6,

im m. •jinnn 2, 6 und mit Suffix der 1. Sing: '^ilinfin 2, 9 (also mit EHsion des Jod sammt dem vorhergehenden Yocal; vergl. oben im § lit. c); 1. Plur. in Pausa (s. o. bei der 3. Sing, und unter 3, b) •^^J^'^^ 2, 7.
Imperf. Haph'el.
2.

Sing.

m.

Ezr.

11; mit S'^gol in
'j1>irr|':

Pausa
2.

(s.

§

lit.

/".,

Absatz):

^'^yy^'^.^

Dan.

5, 12.

3!

Plur. masc.

7, 26.

Plur.

1

iss

die

Mit Eecht erinnert Luzzatto (Gramm, der bibl.-chald. Sprache, S. 32, Note), Bezeichnung der lectio marginalis als ''"^I^ unrichtig ist, da letzteres eben
darstellt,

n Präteritum
Iso ''"]p)

während

"^^ip

das anstatt des

KHhihh

gelesene oder zu lesende

bezeichnen soll. Kftutzsch, aramäische Grammatik.

8

82
c)

2.

Haupttheil. Formenlehre.
2.

3.

Cap.

Vom Nomen.
2, 6.

Imper. Haph'el.

Plur. mit Suffix: ''i'inn Dan.

ä) Infin. Haph'el: n^n^^tnb

Dan.

3, 13. 5, 2;

n^insib

2, 10. 16. 27. 3, 32. 5,

15

Verbindungsform 'J'n"'ri!>^ n^inx 5, 12; n^^DTänb 6, 9. 16. 7, 25. Ezr. 6, 12. e) Partie. Haph'el Ktia Dan. 5, 19 (vergl. über die Syncope auch des zweiten Stammconsonanten § 11, 3, h, y); ?Tns?na und Xi^fi^ 2, 21. 3. Sing. fem. T\'T^'^'n Dan. 6, 18; die Zu6. Passivformen zu Haph'^el. rückwerfung des Tones auf a, wodurch die Beibehaltung des Jod als eines festen Consonanten ermöglicht wird, entspricht der Bildung des Plur. masc. der Participia (s. oben 1, e) das nunmehr enttonte a des Afformativs ist zu i abgeschwächt 3. Plur, •1'^r\'i«i Dan. 3, 13. als dem Yocal, welcher dem Jod homogen ist. lieber die höchst fragliche Punktation der ersten Sylbe dieser Passivformen vergl. § 41, Beispiele zu h, Note.

mid

in der

;

§48.
Doppelt schwache Verba.
der Zusammensetzung Verbalstammes aus zwei schwachen und einem starken Consonanten kommen im Biblisch- Aramäischen (abgesehen von der Concurrenz einer Gutturalis oder eines Res) folgende in Betracht:

Von den verschiedenen Möglichkeiten

eines

1)
2) 3)

4)

Verba i^'ö und i^'b: Verba fs und i^'b: Verba Yö und i^'b: Verba ^'S' und ^b:

fc^niJ;

und

i^Ti5;

vergl. § 41

und

47.

Ktos; vergl. §
i<7i; vergl. §

42 und 47. 43 und 47.

i^fn; vergl. § 47, 5, e.

DlUTTES CAPITEL
Vom
Nomen.

§ 49.

Allgemeines.

Die Nomina zerfallen im Biblisch- Aramäischen, wie im Hebräischen (vergl. Gesen. § 30, 1 und 79, 1) a) in Nomina, welche vom reinen oder leichten Stamme, und b) in solche, welche vom vermehrten oder gesteigerten Stamm abgeleitet sind; c) in Nomina mit äusseren Zusätzen, d. h. entweder Praeformativen (i5, IQ, 5, D) oder Afformativen (tt, 5, b). In die Kategorie unter c werden auch einige von den wenigen Quadrilitera zu rechnen sein, sofern die1.

§ 50. Die Genera des Nomen.

83

selben durch nachträgliche Insertion (eines Res) in den dreibuchstabigen Stamm entstanden sind. Indem wir hier die Streitfrage über die Existenz sogenannter Nomina primitiva auf sich

beruhen

lassen, constatiren

wir doch, dass auch das Aramäische
lit.

Verbalstamm durcherwähnten Nomina von gesteigertem oder vermehrten Stamm ist zu bemerken, dass derartige Bildungen (abgesehen von den Infinitiven und Participien der betreffenden Verbalstämme) im Biblisch-Aramäischen verhältnissmässig selten sind. Ein Theil der Nomina mit äusseren Zusätzen gehört zugleich vermöge der Schärfiing des zweiten Stammconsonanten in die unter lit. b aufgeführte Kategorie (so z.B. die Participia Pail und Hithpa'al). Bei der Bemerkung über die Quadrilitera sind natürUch die (sehr zahlreichen) Fremdwörter ausser Betracht gelassen.
aufweist, zu denen ein entsprechender

nicht wenige

Nomina

aus zu vermissen

ist.

Bezüglich der oben unter

b

2.

Von

einer Flexion der
sein, als

weniger die Rede
in Gestalt des

Nomina kann im Aramäischen noch im Hebräischen. Wenn sich in letzterem
den sogen, literae compaginis

n—

locale, sowie in

(^— und

i)

wenigstens noch Spuren ehemaliger Casusendungen

erhalten haben (vergl. darüber Gesen. § 90), kennt das Aramäische weder Locativformen noch jene (auch im Hebräischen mehr
archaistischen) Verbindungsformen.

Eine Reminiscenz an den altin

semitischen Accusativ könnte höchstens

dem

sogen.

Status

emphaticus (s. u. § 62, 2), erblickt werden, falls das als Deutelaut verwendete a dieser Formen mit der Accusativendung a in innerem

Zusammenhang

steht.

§50.
Die Grenera des Nomen.

Wie die übrigen semitischen Dialekte, unterscheidet auch das Biblisch-Aramäische nur zwei Geschlechter, ein männliches und weibliches. Das erstere wird als genus potius nicht durch eine besondere Endung kenntlich gemacht. Dagegen erhalten die weiblichen Nomina in der Regel (die ziemlich zahlreichen Ausnahmen s. u. Anm. 2.) eine sogen. Femininendung und zwar bei consonantisch ausgehenden Stammformen betontes ä, welchem als Vocalbuchstabe i< oder n beigefügt wird, bei vocalisch ausgehenden Stammformen dagegen ein n. Dass das letztere auch im Aramäischen die ursprüngliche Femininendung repräsentirt und die gewöhnliche Endung i<— oder n— somit nur auf der Abwerfung des n der ursprüngl. Endung at beruht (vergl. Gesen. § 80, 2),

wird durch die Erhaltung der letzteren in den Verbindungsformen des Singular (vergl. § 52, 1) bewiesen.

84

2.

Haupttheil. Formenlehre.

3.

Cap.

Vom

Nomen.

Anm. 1. Als eine Ausnahme von dem Grundsatz, das Masculinum ohne Geschlechtsbezeichnung zu lassen, könnte im Sing, höchstens das Fremdwort nrD, Stat. constr. nrs Statthalter angeführt werden. Vergl. über den Gebrauch
der Feniminform zur Bildung von Amts- und Würdebezeichnungen

schen Gesen. § 107, 3, mascuüna im Plural s.

c;

im Hebräiüber die Anhängung der Femininendung an Nomina

u. § 51, 2,

Anm.

3.

Die Beispiele von weiblichen Nomina ohne besondere Femininendung (und dem entsprechend im Plural meist mit der Masculinendung m/ s. u. § 51, 2, Anm. 2) sind: "|DX Stein, ^^ Hand (in der Verbindungsform Dan. "I-13 Feuer, ',';;^ 5, 5) Auffe (in der Verbindungsform Y>^ und mit Suffix der 1 Sing. ''5'^y), p]^ Hörn, nil Geist (Dan. 5, 20). Ebenso wird nach Analogie des Hebräischen und Syrischen aus den masculinisch endenden Pluralen T^Öä Flügel, )^'^,^tä Klauen, "^ Fenster, "f ^3? Talente, "p-t^ Ziegen, l^SJ^^J Rippen, "j^-iQ^i Yögel und den Dualen T^b^n Füsse und ')';|UJ Zähne auf qa, ^Bü, 13, ^33, t3>, 5>^3>, ^5S, b.^'n, als Singulare dieser Nomina feminina zu schliessen sein. Von den Nomina •JÜ feininina mit femininischer Pluralendung werden zu denPlaralen "J^SSN Finger und "jn-x Ffade (nur mit Suffix) die Singulare »3Sö< und fTik (? vergl. im Syr. Jj « den Stat. emph. 'urchä) gelautet haben. Anm. 3. Bezüglich des Schwankens zwischen ö< und n als Vocalbuchstaben der Femininendung ä (wie auch der Endung des sogen. Status emphaticus im Singular undPlural, s. §52, 2) ist an die analoge Erscheinung bei den Verbis &t'^ (ri'b, vergl §47,^) zu erinnern. Wenn im gesammten Bereich des Aramäischen (inclus. des Ostaramäischen) schliesslich die Bezeichnung des Feminin und des
2.

Anm.

I

;

.

Status emphaticus durch X die Oberhand, ja fast die Alleinherrschaft erlangt

Spuren von einem Einfluss dieser Orthographie bereits im Alten Testamente zeigen (vergl. Gesen. § 80, Anm. 2, c), so wäre es doch ein Irrthum, wenn man die Schreibung mit n lediglich für einen Hebraismus erklären wollte. Vielmehr spricht alles dafür, dass die letztere als die ältere, jedenfalls aber als eine ehedem gleichberechtigte zu betrachten ist. Sie findet sich ebenso in den Inschriften auf babylonischen Thongefässen (vergl. Levi/, ZDMG XI, 473 und ChwoUon, Corpus inscriptionum Hebraicarum, Sp. 103 ff., bes. Sp. 117), wie auf den Aegyptisch -Aramäischen Inschriften (so auf dem Stein von Carpentras neben 4—5 Formen mit S< z. B. ns'i^in und nan, nach Halevy auch «T^lp?;^^ am Schluss der 3. Zeile) und in vereinzelten Beispielen auch in den Palmyrenischen und Nabatäischen Inschriften (vergl. Nöldehe ZDMG XXIV, 87 f.). Dagegen findet sich n in dem christlich-palästinischen Dialekt (s. o. S. 16) nach Nöldeke ZDMG XXU, 448 „nur in ganz einzelnen, unsicheren Fällen" als Vocalbuchstabe
hat, wie sich

(.

I

verwendet.

A n m. 4. Ueber die fast regelmässige Apocope (niemals in der Verbindungsform) der Feminina auf
§ 51.

des

T\

in

der

Hauptform

W

und

n'i-T- vergl. § 11, 3, e.

Die Numeri.
1. Ausser dem Numerus Singularis und Pluralis haben sich im Biblisch- Aramäischen abgesehen von den Zahlwörtern 'j'^^n (vergl. ^m inri Dan. 4, 26) duo, X^Tr\T\ duae, )"^h^)2 ducenti, die sich

§ 51.

Die Numeri.

85

auch im Syrischen (t^ren, tarten, mäten)^ als einzige Reste des Duals noch einige andere Reste des Duals (fast ausschliesslich zur Bezeichnung von Gliederpaaren des menschlichen oder thierischen Körpers) erhalten.
finden,
Die vorkommenden Beispiele von Dualen sind: Dan. 2, 34), XT"^ 7, 7, X''%>'^ 7» ^J TX^. 7, 7. Yielleicht gehört hierher auch X;2T&<^ (textus receptus Dan. 5, 27) als Stat. emphaticus zu einem vermuthlichen Dual •j'^DTXjp; Baer liest dafür mit Norzi (der sich einfach auf die Mehrzahl der sorgfältig emendirten Handschriften beruft) nach guten Zeugen i<^3Tj<i3' als angeblichen Singular. Sollte diese Lesart etwa auf der pedantischen Erwägung zu Dan. 5, 27 beruhen, dass der Gegenstand des Wiegens thatsächlich nur auf eine der beiden Wagschaalen gelegt wird? Befremdlich ist neben obigen Dualen zur Bezeichnung von Gliederpaaren der Plural "pS/^S* Augen Dan. 7, 8. Doch hat derselbe im Context jener Stelle, wo die Zahl der Augen zunächst dahingestellt bleibt, seinen guten Sinn; die anderwärts vorkommenden Formen C^rs» 7, 8; '^"'S 4, 31) sind ohne Zweifel von einem Dual (wohl )'^i'^^,) abgeleitet zu denken. Kicht hierhergehört das Nomen propr-ium "("^^^'^ Samaria (Ezr.4. 1 0. 1 7, beidemal inPausa "i'^n^^), da diese Form vielmehr auf einerDistraction aus (hebräischem ']'i"iri"r entsprechendem) "i*^?^ beruht; vergl. im Hebräischen 'j';r'^ und a'bsr neben "jr^ und "jibssJ und die Ortsnamen der Mesastele "jn^nn (Z. 30), -pnin (31),
'}';^";(vergl. •,';n^3

Anm.

-,n*i1p

(10

al.)

für hebräisches D';rbn^,

d';a''-i'in,

O'^n^lp;

s.

Schlottmann, die Sieges-

säule Mesa's, S. 48.

Die Hauptform des Plurals der Masculina wird durch die die der Feminina durch die Endung "j-^ bezeichnet. Die beiden Beispiele der Endung ü^— (ü^XD^i< Dan. 4, 14, statt des sonst verwendeten collectiven Singulars Ä^Tö:i<, und D'^sbiC 7, lOAf^/Ä.) werden nicht als vom Schriftsteller herrührende Hebraismen, sondern lediglich als Gedankenlosigkeit irgend eines Abschreibers zu betrachten sein. Uebrigens findet sich die Endung 1"»^ auch an einer Anzahl von Nomina feminina (insbesondere solchen, welche im Singular ohne Femininendung auftreten, s. Anm. 2) und umgekehrt die Endung ^-^ an den Pluralen einiger Nomina masculina.
2.

Endung l^—

,

Ü''3n^

(Jahrbb. f. Deutsche Theol. XXI, 433, bei Gelegenheit von Gen. 32, 3) bezeichnet die Endung ajin oder ajim in obigen FäUen als „aramaisirende Localendung, gleichbedeutend mit am", indem er in dieselbe Kategorie
1

Wellhausen

nicht blos

ß'?-:^^*^'^»

sondern auch
für

Q*"!i2i<

und

D'^'i^'2

stehend

als

Dual

Ober- und Unterägypten

(von denen bes. das letztere
gedeutet zu werden pflegt),

sowie die aram. Partikel T."^^ alsdann einrechnet. Wenn sich jedoch ausserdem auf dem Mesastein nicht blos (Z. 15) t3"iH:s Mittag, welche Form gleichfalls, wie oben,

zu erklären wäre, sondern auch (Z. 20)
erkennen sein,
dass die

ir^J!*^

200 geschrieben

findet, so

wird anzu-

Endung Nun
muss
vielmehr die

oder
hierbei

Mem

eventuell

auch wirkliche Duale
(vergl.

repräsentiren kann.

Allerdings

noch die Möglichkeit offen gelassen
Z. 7 i^J^??)

werden, dass bei meint ist.

'pi<'0

Contraction zu ir^^

ge-

86

2.

Haupttheil. Formenlehre.
1.

3.

Cap.

Yom

Nomen.

Ueber den Gebrauch der Pluralendung y^—^ im Hebräischen vergl, Dass diese Endung im Hebräischen nicht reiner Aramaismuö und jedenfalls nicht eine späte „Abschwächung" des ursprünglichen D''-:— ist, lehrt pTan 50 auf dem Mesastein (Z. 28 dagegen ist bei 'j5>n'n&< 40 auf Z. 8 das von zweifelhafter Lesung, vergl. übrigens die o. § 51, Anm. aufgeführten Ortsnamen des Mesasteins mit der Endung )). Ueber die Enttonung und Verkürzung der Endung bei den Pluralen der Participia von Verbis i<'h vergl. § 47,
Gesen. § 87,
1, a.
; "J

Anm.

m

Beispiele

1, e.

Plurale auf y^—r von Nomina feminina sind die bereits oben § 50, 2. erwähnten "paa, l'^'^St?, 1^113, ')'^'133, l'^-tS', "pi'^s?, "p'^Ö^, ferner 'j'^^Ta Worte (Sing, iik^), 1^2 ":? Augen, y)^ Jahre (der Sing. Ni^, vergi. hebr. Hi^ü, ist aus Ebenso wird aus den der Yerbindungsform r5\i: Dan. 7, 1 zu erschliessen). Formen *>ri^^ (Verbindungsform, Dan. 7, 2) und ^ilT^li?? ihre Weiber Dan. 6, 25 auf die Plurale ')*'nJ|*i Winde und l'i^D (so auch im targumischen Aramäisch) zu schliessen sein. Endlich werden hierher auch gehören die Plurale )^'Bi< Ellen (Sing, ohne Zweifel n^H), "p^X Völker (Sing, i^5a^{), obschon das Geschlecht dieser Wörter nicht aus den vorliegenden Beispielen, sondern nur aus dem sonstigen Sprachgebrauch des Aramäischen (und Hebräischen) zu erschliessen ist. Anm. 3. Die Plurale von Nomina masculina mit femininischer Endung sind, abgesehen von )1^^'2 Stühle (Sing, dazu !!<ö'^3), sämmtlich nur aus den vor- i kommenden Verbindungsformen zu erschliessen und müssen nach denselben ^ gelautet haben )'r\'y^ Väter, ']1p^t< Löwen, 1^53 Genossen, l^hö Statthalter, "jn^aü Namen von den Singularen 2i< (nur mit Suffix) M.'^'^ü^, riiS (nur Plur. mit Suffixen), nriQ, DTIJ. Von di*! Taff findet sich neben dem gewöhnlichen Plural Y'>^'\^, '^^i'' auch die Verbindungsform nai*! Ezr. 4, 15. 19; vergl. im Hebräischen mia*] (Deut. 32, 7. Ps. 90, 15) neben dem gewöhnlichen ^')Z\

Anm.
2

Anm.

§52.
Haupt- und Verbindungsform.
1.

Status emphaticus.

Von

der gewöhnlichen Hauptform der Nomina,

dem
als

sogen.

Status al)soJutus, unterscheidet sich die Verbindungsform oder der Status constructus (vergl. über den

mehr rhythmischen,

syntak-

tisch-logischen Charakter desselben Gesen. § 89, 1) im Singular der Feminina^, sofern dieselben nicht schon im Status absolutus auf n
lina durch die (aus ^-^ contrahirte)

ausgehen, durch die Endung in-^, im Plural und Dual der MascuEndung ^-^^ im Plural der Feminina durch die Endung In—. Im Singular der Masculina stimmt die Verbindungsform im Allgemeinen mit der Hauptform

überein, da die Dehnung der Vocale in und vor dem Ton, welche I im Hebräischen so viele Abweichungen des Status constructus vom Status absolutus zur Folge hat, im Aramäischen nicht stattfindet. wie n^^a, b'^n, y^y_ contrahiren im Status conNur die Nomina nicht vor Suffix) das aj der Hauptform zu ^1^7structus (jedoch
*»'5^,

(rT'ä u. s. w.).

§ 52. Haupt- und Yerbindungsform.
2.

Status emphaticus.

87

Die Determinirung der Nomina erfolgt nicht durch die ist dem Aramäischen, wie dem Aethiopischen völlig fremd), sondern durch die Anfügung des betonten Deutelautes a, welchem (wie dem a feminini) i< oder n Die so entstandene Bildung als Vocalbuchstabe beigefügt wird. pflegt man als Status emphaticus (von e(xcpaiv(D zeigen, also etwa „Hinweiseform") zu bezeichnen. Jenes ä tritt
Präfigirung des Artikels (derselbe
a) im Singular der Nomina, welche den hebräischen Segolatformen entsprechen, an die Grundform (so lauten von -[bis, 5''1K, Dbs die determinirten Formen i5|b)2, X2?"!«, i^'abs). Bei den übrigen Nomina ohne Femininendung wird eine Veränderung der gewöhnlichen Form besonders durch die Verflüchtigung des kurzen Vocals der Endsylbe bewirkt; vergl. DbjJ Ewigkeit, i^^by die Ewigkeit; I^T)^ Priester, ^^2^3 der Pr.; so auch bei einsylbigen Wörtern, z. B. ^^ Hand^ iC*!*^ die Hand. Bei den Nominibus von 2?':? -Stämmen tritt vor der Endung ä die Schärfung des Endconsonanten ein, zugleich unter Verkürzung des vorhergehenden Vocals, falls derselbe in der gewöhnlichen Form durch den Ton gedehnt war; vergl. D!? Volk, i<Ä:^ das Volk; nil (sogar ni5 Dan. 6, 13) Gnihe, ^35 die Grul)e.

b)

Im Singular

der Feminina tritt die Determinativendung an

Vocal der Endung at nach doppelt geschlossenen Sylben zu SVa mobile verflüchtigt, nach einfach geschlossenen aber (wenigstens nach der masorethischen
die Verbindungsform, wobei jedoch der

Tradition) gänzlich ausgestossen wird; vergl.
i^r^b'Q

z.

B.
die

^^5b)2

Königin,

die Königin;

^yi^__

Verwaltung,

^rp;^^^^

V.

(über den

Widerspruch, der bei Statuirung eines SVa quiescens unter 1 in der Methegsetzung liegt, vergl. § 9, Anm. 4, c).
c) Im Plural der Masculina tritt das determinirende ä an die (im Syrischen noch erhaltene) ursprüngliche Endung des Status constructus ^-^ an, wobei das Jod zur Wahrung seines Consonantencharakters nach § 12, 2, c einer künstlichen Schärfung unterliegt;

Beispiele:

i^^rif die
nb:?.

Zeichen, ^^Db"?? die Könige, i^^üb^ die Ewigkeiten,

von

riif,

^b^,

d) Eine andere Bildungsweise, als die unter

c beschriebene,

haben nur

die Status emphatici Pluralis der

diesen tritt statt der

Endung

^5^-^

die

Nomina auf ''-;;-. Bei Endung ^5^^ (wie bei der

Mehrzahl der Nomina im Syrischen) an die Grundform; vergl. Es scheint i^;)'^^? die Chaldäer; iC^l^'lp priores, von '^'niü3, ''Ü^p. somit bei diesen Formen im Interesse des Wohlklangs zunächst

-88

2.

Haupttheil. Formenlehre.

3.

Cap.

Vom

Nomen.

contrahirt worden zu sein {kasdäjajjä

das determinative ä abgeworfen, dann das überbleibende aj zu ^ kasdäjaj kasdäje). e) Im Plural der Feminina tritt das ä des Status emphaticus

=

=

an die unwandelbare Endung

ät der

KWn

die Thiere; ^Tt'^yß die Provinzen,

Verbindungsform; Beispiele: von i<j^n und J^p^Ü.

3. Uebersicbt über sämmtliche Status der Masculina und Feminina im Singular und Plural:

Masculina.
Sing. Status absol.
Stat. constr.
Stat.
Di'i

Feminina.
Tag.
^^'^n Thier.
n;^^rj

Di"«
S^'ci'i

emphat.

der Tag.

^^^n
]r^ri

das Thier.
Thiere.

Plur. St. abs.
St. constr.

i;^W Tage.

^w
^^•ai')

TT^n
die Tage.
^"T^TX^.

St.

emph.

^^^ Thiere.

Bei den Adjectiven und Participien werden die verschiedenen Genera, Status und Numeri ganz auf dieselbe Weise bezeichnet, wie bei den Substantiven.

§53.
Die Nomiiialsiiffixe.
1. Wie in den übrigen semitischen Sprachen werden die Pronomina possessiva durch gewisse an die Nomina und zwar im Allgemeinen an die Verbindungsformen derselben angehängte Endungen ausgedrückt. Die Veränderungen, welche dadurch in der Nominalform hervorgebracht werden, kommen im Wesentlichen mit denen überein, welche die Anhängung der Endung des Status emphaticus bewirkt (Restituirung der Grundform bei den sogen. Segolat-

"^

formen, Verflüchtigung wandelbarer Vocale der Endsylbe u. s. w. vergl. § 52, 2, h und c). Die Abweichungen der Suffixformen am Nomen singulare von denen des Plurals beruhen darauf, dass die letzteren mit der ursprünglichen Endung der Verbindungsform des
Plurals {aj)

verschmolzen sind;

eine wirkliche

Verschiedenheit
3.

des Singular- und Pluralsuffixes findet nur in der

Sing. masc.

(zwischen in— und ''Jii— ) statt. Die Suffixe der weiblichen Plurale treten nicht, wie im Hebräischen (Gesen. § 91, 3), an die pleonastisch beigefügte Endung der

männlichen Verbindungsform, sondern direct an die Endung t\— und kommen so völlig überein mit den Suffixen am Nomen Singu-

§ 53.

Die Nominalsuffixe.
(niclit 'orchätöhi).

89

are; vergl.

JitiP^.SJ

seine
2,

Wege
23

Danach

ist 'T'^l?^?

welches Baer

Dan.

nach unzulänglicher Bezeugung

auf-

genommen
oait
2.

hat, ehenso unrichtig, wie ^tinDTü
s.

im Paradigma

p.

XVI;

der Bibel von Mantua, Opitius u.

w. ist ''rnDii zu lesen.

Die einzelnen Suffixe lauten:

Am
Sing.
1.

Sing. m.

und

P/ur. fem.

Am
tf—
'

Plur. masc.

Pers.
P. masc.

i^

^-^
{f}

2.

^—

Q.

(tj^— K.)
^T}"}

S. P. 3. P.

m.

n—
JTT—

On)
Jn—
[i^3-f
Q.

fem.
w. m. fem.
Suffixe
13;

(n^—

Plur.

1.

Pers.

^:-^
"jiD

i^., ^5D'

^.)
K.]

2. P.
3. P.

(Ezr. ob)

113''—

lin (Ezr.

auch nh)
Das
"i-;—

IW—
1.

(Ezr.

Dh*'—
0-]

3. P.

[]^n Q're]

[V^^—
der

Anm.
in
"^in^

ä)
5,

am
die

Singular.

P. Sing, findet sich enttont

Dan.

an

ursprüni^liclie

Form
2.

des

Nomen
3.

-insjt

Klammern
{T^^nx

eingeschlossenen

Suffixe

der

und

P. Sing.

werden die in m. angehängt

"^ninx 5, 2). Das Suffix der 2. Sing. fem. ist aus den bibiisch5, 11; aram. Texten nicht zu belH^en; es wird "-7- oder "2—7- gelautet haben. Die 3. Sing. fem. pflegt in den Ausgaben fälschlich mit Qames punktirt zu In der 1. Plur. dürfte nach Analogie des Sj'rischen eher 2!<2—r als die «ein. ursprüngliche Form anzunehmen sein In der 2. Plur. m. findet sich Db Ezr. In der 3. Plur. 7, 17 am Substantiv; vergl ausserdem cb^ Ezr. 5, 3 9. 7, 24. findet sich nh Ezr. 5, 5. 8. 10. 7, 16 (anderwärts jedoch auch )^n: 4, 9. 6, 18); vergl. ausserdem cHb Ezr. ^, 3 al. (4, 20 jedoch "jinb) und sogar ainb Jer. 10, 11;

endUch oH^b? Ezr. 7, 24 (neben V'"'^??? ^i 1-3). In der 3. Plur. fem. wird von der Masora dem KHhibh "in als Q^re "pfi substituirt in "f"}^? Dan. 7, 19; vergl. ausserdem "pn?^ als Q^rc für "jins^ 2, 33. 41. 42. Nach anderer LA (z. B. auch
Ed. Mant.) fordert das Q^re vielmehr ']T\ in allen den angeführten Stellen. Das *'—:: der 1. Person Sing, repräsentirt die h) Suffixe am Plur. masc. ursprüngliche Verbindungsform des Masculinplurals, mit deren Jod das Jod des Suffixes zusammengeflossen ist. Ebenso beruht das KHJiihh der 2. Sing, m., sowie der 3. Sing. fem. und der 1. Plur. offenbar a'if der Anhängung der Suffixe "^j n, XD au die ursprüngUche Yerbindungsform auf ^-j- u id es ist nicht unwahrscheinlich, dass mit diesem

KHhibh (ähnlich wie bei dem Suffix der 2. Sing. fem. im Hebräischen) die Aussprache aikh, aih, ainä beabsichtigt ist. Die Masora fordert jedoch im Q^re überall die Ausstossung des Jod und erzielt so dieselben Formen, wie bei den Suffixen am Nomen singulare — Zu dem Suffix der 3. Sing. m. in'' (selten defectiv ^n^ Dan. 5, 6. Ezr. 6, 3. 7, 14; vergl.
^'y-r

^nbr Ezr.

6, 11) ist an das Singularsuffix bei "^n^inx (s. o. lit. a) und an das entsprechende Accusativsuffix an vocalisch ausgehenden Verbalformen (vergl. § 37, 3, h) zu erinnern. Uebrigens ist ohi nach Ausweis des Syrischen contrahirt aus auhi, und die scriptio defectiva (s. o.) somit nur eine orthographische Licenz. Die 1. Plur. lässt sich aus den bibl.-aram. Texten nicht

90

2.

Haupttheil. Formenlehre.

3.

Cap.

Vom Nomen.

belegen und

kann höchstens aus der Analogie einer entsprechenden Form die gleiche Endung aj ausgehenden ursprünglichen Substantiv in'^N erschlossen werden; vergl. davon xm'i&t Dan. 3, 18 KHhibh, d. i. wohl Ni'^n'^I^ (vergl. im Syrischen 'itain) wir sind. Die Masora hat jedoch auch hier durch Ausstossung des Jod die Form des Singularsuffixes hergestellt (S^Sn'^yt; vergl. 5<5h^5< unser Gott Dan. 3, 17). Eine anderweitige Analogie zu der fraglichen Form bietet die Verbindung der Präposition h'S (ursprünglich ^h^, vergl. Gesen. § 103, 3) mit dem Suffix der 1. Pluralis. Hier schwankt die Lesart (Ezr. 4, 12. 18. 5, 17) zwischen NSi^S? (so Baer unter Berufung auf Sere in codicibus) und i<5'^5i? (so z. B. die Mantuabibel). Erstere Lesart wäre normale Contraction von aj zu e; fc<5'^15s> dagegen könnte auf der Analogie von hebr. 'T\'^%^, •^"'Ss' beruhen. Aber die wirkhche Analogie des Hebräischen (sc. in der Form '13'^5^) würde vielmehr für !!<3ii^^ sprechen und die Lesart mit

von dem auf

-

Ezr. 4, 18 steht W^bs mit Athnach, mit Silluq und das S^gol wird somit auf derselben Theorie in Betreff der Pausa beruhen, wie die § 47, 3,6 besprochenen Fälle eines pausalen S'^gol in der Endsylbe gewisser Formen der Verba »l'b. Von Ezr. 4, 18. 5, 17 wurde dann S^gol fälschlich auch auf 4, 12 übertragen, obschon dort ein Verbindungsaccent bei dem "Worte steht. Nach der Intention der Masora wird daher mit Opitius 4, 12 ö^i"^^?, 4, 18 und 5, 17 &<3^53? zu lesen sein; der Schriftsteller selbst mag in In der 3. Plur. masc. findet beiden Fällen vielmehr ^alainä gemeint haben. in 6iT^ü3!J<'n Ezr. 5, 10; vergl. auch die o. lit. a angesich schliessendes d statt führten Belege für OfT^b?) neben "jl'iT^!??. Die defective Schreibung des ^in findet Das Suffix der 3. Plur. fem. erscheint in dem sich nur in 'jHi'nnjÄ Dan. 7, 24. Q^re 'j'^'T.?''? (so Baer; ed. Mant. u. a., wohl richtiger ')t^"'5'^a) Dan. 7, 8; das KHhibh hat auch hier (vergl. o. lit. a a. E.) •jirr^S'in.

S^gol dürfte daher anders zu erklären sein.
5,

17

"]

3. In der folgenden Uebersicht Über die Verbindung der Nominalformen mit Suffixen sind die wirklich vorkommenden Formen durch grösseren Druck von den nur aus der Analogie erschlossenen Formen

unterschieden.
Sing, mit Suffixen.

Plur. mit Suffixen.

^S"! Haupt.
Sing.
1.

r^W*:! Gedanken.
^?1^?"] meine G.
Q.:

^^ÜSn mein H. m.
m.
f.

2.
3. 3.

?jti^^"i

dein H.

Ijär^"! deine G. (K^th. 1^^—)^

niläS"] sein H.

^nS^S"] seine G. (gew. ^rf).
Q.:
risi^i?*!

^d^<"i ihr H.
^<;io^1

ihre G. {KHh.

n^— ).

Plur.

1. 2.

unser H.
euer
//.

Q.: Ä555W'i unsere G. {KHh.'Hi':^
'jiD'^STOn

).

m.

liDTÜi<;i

euere G.
ihre G.

3.

m. "jin^'S! ihr H.

X^m^y;^

j

54.

Kürzeste Bildungen: Nomina mit einem urspr. kurzen Vocal

etc.

91

Uebersicht über die Bildung der Nomina mit vollständiger

Aufzählung der

in

den biblisch-aram. Texten vorkommenden Formen.

I.

Nomina von einfachem Stamme.
§ 54.

kürzeste Bildungen:

Nomina mit einem ursprünglich kurzen Vocal von starkem Stamm.

Die zahlreichen Nomina dieser Art lassen sich analog den Segolatformen im Hebräischen und den entsprechenden irabischen Formen auf die drei Grundformen qail^ qitl^ qutl zurück'ühren. Diese Grundformen kommen jedoch in der Regel nur vor linzutretenden Endungen (des Status emphaticus^ des Pluralis nasc, der Feminina, sowie vor Suffixen) wieder zum Vorschein. Die Hauptform des Singular pflegt den charakteristischen Vocal linter den zweiten Stammconsonanten zu werfen, wobei zugleich las i der ^/f/-Form zu e, das u der qutl-YoYTn zu ö gedehnt wird. >o entstehen Bildungen, wie tjOS Silber, Db22 Bild (urspr. allerdings latl-Foxm) UTÜp Wahrheit; vergl. über analoge Bildungen im lebräischen Gesen. § 93, Anm. 4. Dabei ist jedoch der Uebergang ron ^öf/- Formen in ^///-Formen (durch Verdünnung des a zu i) licht minder häufig, als im Hebräischen. So findet sich von einer Anzahl zweifelloser ^örf/-Formen die Hauptform des Singulars mit nach dem zweiten Stammconsonanten (umgekehrt a nach dem
1.

jogen.

j

zweiten Consonanten einer qitl-^ OYm. in

ntelJ;

Kraut, Stat. emphat.

^M^;

ja sogar einer qutl 'Yorm. in briD Wand., vergl. St. emphat.

Plur. Ä^^bns

und hebr.

bni:);

anderwärts (z.B. in
i

nio:, p^.t?:) ist

der

jharakteristische Vocal a wenigstens vor der

Endung

des Plurals
die

md

des Status emphaticus zu

verdünnt.

Da nun auch

No-

nina, welche ursprünglich in beiden Sylben je einen kurzen Vocal

dem Unterbleiben einer Dehnung der Vocale in und vor lem Tone völlig mit obigen kürzesten Bildungen zusammenfallen
laben, bei
vergl.
lieh,
z.

B. ^TDS Fleisch,

"17^5

Stroin, hebr. ^iö3,

nrtj),

so begreift

dass nicht in allen Fällen mit Sicherheit über die Zugehörigeines Substantivs zu der einen oder anderen Bildung geurtheilt

keit

Verden kann.

Hauptform des Singular durch Festlaltung des Vocals nach dem ersten Stammconsonanten (wobei
In einigen Fällen
ist die

92

2.

Haupttheil. Formenlehre.

3.

Cap.

Vom

Nomen.

jedoch ä zu S^gol,
Hülfss^gol nach

i zu e gesteigert wird) und die Annahme eines dem zweiten Consonanten ganz in der Weise der

l^i^

hebräischen Segolatformen entwickelt; vergl. 'ink Stein, l(fü König, Hörn; Dbh Traum. Es ist jedoch sehr zweifelhaft, ob diese Bildungen wirklich der Intention des Schriftstellers entsprechen und nicht vielmehr als Hebraismen zu betrachten sind.
2.

Hinsichtlich der Bildung der verschiedenen Genera, Status
dieser

und Numeri

Formen

gilt folgendes:

Masculina des Singulars stimmt im Allgemeinen mit dem Status absol. überein; nur zu Dbs Bild findet sich Dan. 3, 5 al. Dbi als Verbindungsform ebenso Ezra 6, 14 D5?I2 statt D5/P, welches unmittelbar darauf als Verbindungsform steht. b) vor allen Endungen (des Status emphat., des Feminins, des Plurals), sowie vor allen Suffixen kehrt die Grundform wieder, nicht selten allerdings mit Modificationen des ursprünglichen Vokals. So wird a vielfach zu i verdünnt (s. o. No. 1), i unter dem Einfluss eines anlautenden n zu S^'gol umgelautet (in i^ttbn, piabn u. s. w., vergl. im Hebräischen ^"phn etc.); statt des ursprüngl. u
a) der Status constr. der
;

erscheint vor Suffixen

und der Femininendung
die

fast
s.

durchweg ö;

vergl. iniüniö seine Wurzeln, i^Öpn die Stärke u.
c)

w.

Während im Singular

Endung

des Status emphat.

des Feminins, sowie die Suffixe,

an die festgeschlossene

und Grund:

form antreten (vergl. i^sbü der König, i^ln^bü die Königin, i^bl? mein Rath u. s. w.), findet sich im Plural lockerer Sylbenschluss l'^pb'a Dan. 2, 21 al., i^^Dbia 2, 37; vor Suffix 1\^:i'$ 2, 4 Q^'re, ^nims? 2, 7, "iniDI^ 6, 11. Von Femininpluralen dürfte v\tyyr^_ seine Lenden 2,32 hierher zu ziehen sein. Nach diesen Beispielen wird auch in den Fällen, in denen die Art des Sylbenschlusses äusserlich nicht zu erkennen ist, lockerer Sylbenschluss anzunehmen sein. Die Richtigkeit der Tradition vorausgesetzt, könnte das SVa mobile dieser Bildungen als Fingerzeig auf einen festen Vocal betrachtet werden, welcher ehemals vor den Zusatzsylben nach dem zweiten Consonanten eingeschoben zu werden pflegte, analog dem ä in hebr. D'ipbTa u. s. w.^ Jedenfalls spricht dagegen nicht die vereinzelte

Ausnahme
1

')in'>3pD

Ezr. 7, 17;

der feste
eine

Sylbenschluss

ist

hier

Nöldeke,

eines

a nach

Syr. Gramm. § 93 erblickt dem zweiten Consonanten im

Plural dieser
etc.

Spur der einstigen Einschiebung Formen in der Doppel(vergl.

schreibung der Consonanten in syr. 5<?22J)

t<::^5

auch im Biblisch-Ara-

mäischen J<!;^^^ Dan.
HlßV noch den Plur.

3,

4

al,),

welche aus einer Zeit stamme,

wo man vom

Sing.

'amäme

gebildet habe.

54. Kürzeste Bildungen;

Nomina mit einem

urspr. kurzen Yocal etc. 93

benso
r\^2C:

Lev. 23, 18

auf Rechnung des Zischlauts zu setzen, wie bei hebr. al.; vergl. auch nn^EpD Gen. 42, 25. 35; 'ibtö'i

iohesl. 8, 6.
3.

Die in den biblisch-aramäischen Texten vorkommenden
sind^:

ormen
a)

a) qatl-Formen

von starkem Stamm.

1)

Masculina:

mit Beibehaltung des ursprüngliclieu a ohne ConcuiTenz einer Gutturahs: t;C3 Silber Dan. 2, 32; St. emph. XÖC3 2, 35; ^"1^ Empörung Ezr. 4, 19; ^ibö BaY/fe Dan. 7, 25; t)^|5 Grimm Ezr. 7, 23; sbn Schnee Dan. 7, 9. Im Hebräischen entsprechen
sein
li"!

r;ö3, T^'^, abö,

Ci^jir,

abn.

Weiter wird hierher zu ziehen

Haufe Gen. 31, 47 und "nuib S'eife Dan. 7, 5 (arab. sa^r); von den nur im Plural vorkommenden Bildungen "ini^ITl^Ö i/ire JSöcÄ-eDan.3, 21 Q^re; das Dages im ü kann nur als Dages f. dirimens (vergl. § 12, 2, d, ß) gedeutet werden. Das KHhxbh meint ')'in'^d'^i:3 als P'^'ilform (nicht '^''liö, wie Gesen, W. B. giebt). Femer: V'^'^r?";!? ^^^'^ Stücke Dan. 3, 8 und ^«7*iä"!p seine
:

Stücke

6,

25.

Unter Concurrenz einer Gutturalis 5'nN Erde; Dan. 2, 39 Q^re in der Bedeutung inferior (s. das W. B.); KHMhh: i<3?-iN, d. i. &<r^.N; als Stat. emph., wie z. B. 2, 35; Jer. 10, 11, in letzterer Stelle neben Nj^lX (vergl. dazu § 7, 2 SJ'^T Same Dan. 2, 43; l^n Wein Ezr. 6, 9; Stat. emph. nebst der Note). V^rpzn Dan. 5, 1; n'i'] Monat Ezr. 6, 15; Plur. "fh^.: Dan. 4, 24; vh-q Salz Ezr. Im Hebr. entsprechen: y'nx, »"if, 4, 14; l^r TTo^/e Dan. 7, 9; r'iln TÄor 2, 49. Höchst wahrscheinlich gehört hierher auch "IPN •nrn, n*n^, rb^, ^i;^:, ^5iL'Ort Dan. 2, 35 (arab. 'itr, assyr. 'asru), nnnit s^m Or^ Ezr. 5, 15; ferner qöri TÄot» Dan. 2, 33; Stat. emph. &<Bbr! 2, 34; .'n^^in seiwe i?w/ife 5, 6 (vergl. im Hebr. den Dual D')sbn); nr^a Oel Ezr. 6, 9 und der Plur. "("lüsni viscera, Erbarmen (vergl. im Hebr. den Sing. cn"i). Endhch wird auch "pOIÖ Dan. 5, 25 als Plural von einem Sing, b'iö abgerissenes Stück gemeint sein.

ß)

mit Verdünnung des ursprünglichen a in den hinten vermehrten Formen: Opfer Ezr. 6, 3 (Sing, wohl nn"!, hebr. n?T); 5<.N:P'n das Grün Dan. 4, 12 (vergl. im Hebr. !J<^?]); 1^3 Adler 7, 4; Plur.' p'ida 4, 30 (vergl. arab. Zweifelhafter nasr, hebr. iu:.3); XTü^yJ die /Sonwe 6, 15 (vergl. hebr. ^iü). Herkunft sind: ^'7'i3^2 seine Knie Dan. 6, 11 (vergl. hebr. Tj'^S als Sing.); ^n-r^Eü seine Nägel 4, 30; rnSü i/ire Krallen 7, 19 §Ve (X^^/i. nVsi:); 'pcsa Schätze Ezr. 7, 26; St. constr". "^Dra Ezr. 6, 8; ^in^SCa i/ire Trankopfer Ezr. 7, 17 (im Hebr. *d5 und T|ö3 im Sing.); I'^ipp Knoten, Gelenke Dan. 5, 12; St. constr. '>'^ri? ^» ^' ^^^ syrische 5'efra Hesse auch an eine qitl-'FoTVQ. denken, doch kennt die targumische UeberUeferung auch qatre als St. constr. Plur. Femer T^sb^ Rippen Dan. 7, 5; vergl. im Hebr. neben dem Sing. 5^^, welcher (entsprechend arabischem dilci) einer anderen Bildung angehört, den Stat. constr. 5^^, in Verbindung mit Suffix 13?^^. Dagegen weist arab. dil\ Endlich 'J'^Han Wunder syr. ^eVä (für 'eVä) auf nebenhergehende g-i^Z-Form. Dan. 6, 28; St. emph. it^Pxin 3, 32:
-priSn

1 In den nachfolgenden Aufzählungen ist jede vorkommende >rmen mit Suffixen) mindestens mit einer Belegstelle versehen.

Form

(incl.

der

94

2.

Haupttheil. Formenlehre.

3.

Cap.

Vom
7,

Nomen.

Besondere Erwähnung erheischt noch

na'iS

Dan.

15.

Wenn

diese aus-

Baer aufgenommene Lesart auf richtiger Ueberlieferung beruht, so hätte man ein Nomen nach Analogie von i'i^'^i^ (Dan. 7, 4) zu statuiren. Dabei wäre nicht unmöglich, dass die gewöhnliche und gleichfalls nicht schlecht bezeugte LA rT3/i3 als Pausalform zu
drücklich von der Masora bezeugte und daher von
Jna'iD

(nach der §

17, 2,

Anm.

1

erwähnten, allerdings zweifelhaften Theorie

der Masora oder vielmehr einer bestimmten Masorethenschule) gemeint war. Da aber anderwärts nur pS (resp. das Femin. njl?) bezeugt ist, so wird man

entweder
Scheide,

fiD'ip als Stat. emph. (= in der Scheide) oder besser von pa mit dem auf "^tyn zurückgehenden Suffix der 3.

pI31|3

{in ihrer

Sing, fem.) zu

lesen haben.
7)

mit Sere im Stat. absol. Sing., welches ohne Zweifel als Dehnung eines aus ursprünglichem a verdünnten i zu betrachten ist in den hinten vermehrten Formen kehrt überall das ursprüngliche a nach dem ersten Consonanten wieder. Hierher gehören b5>3 Ezr. 4, 8 als St. constr.; onb Mahl Ds,n. 5, 1; ^53? Knecht 2, 49; T^^D^ deine Knechte 2, 4 Q^re (Keth. r\^^'2^)', V^^^^. seine Knechte 2, 7; üb:i Bild 2, 31; Stat. constr. d]?^ 3, 19; gewöhnlich aber db^
;

3, 5 al.;

St.
2,

emph. JS^bs
Stat.

2,

31

al.

— Ohne
2

Zweifel gehört hierher auch W^U
6,

Befehl

14;

constr. Dri3
6,

5,

und üfü Ezr.

14 (neben D?L3);

St

6)

(Baer 5<üa3?ü zu ausdrücklicher Hervorhebung des Sylbenschlusses vorher). Im Hebräischen entsprechen dinS, "n^^, D^SE, d$ü. Zur Segolatform nach hebräischer Weise finden sich entwickelt: pti Stein Dan. 2, 34 als St. constr. Ezr. 5, 8; St. emph. Wn5< Dan. 2, 35; ^hh König Dan. 2, 10; als St. constr. 4, 34; St. emph. ttsilü 2, 4 (auch Msi?? 2, 11) Plur. -p^>73 2,21; St. emph. 54^5^^ 2, 37; l^p; Horn 7,8; St. emph. Ni^ip 3,5: Dual y^S^'i^ 7, 7; St. emph. &t^5^)5 7, 8. Nach Analogie von 'j'i^ wird man auch b^n Fuss voraussetzen müssen als Sing, zu dem Dual 'J'^^Ä^ Dan. 7, 4; §V< nbri^! ihre Füsse 7, 7 '^ni^S'^ seine Füsse 2, 33 St. emph. 5<^ba'l 2, 41 {KHh. fT'b;;*!). Einen Singular d'nS wird die Masora wohl auch voraussetzet

emph.

5<73S*I3

Dan.

3

;

;

bei 'jinia'n^ ihre
£)

Knochen
5, 8

6,

25.
5, 5;

Auf einem Metaplasmus scheinen zu beruhen: bn3 Wand Dan.
emph.
&<^bn2 Ezr.

der St

i^atoS' als Stat. emph auf eine qutl-¥orm. tÄ'n Zorw 3, 13: 4, 22; somit wohl eigentlich gitl-Form, wie das hebr. niü?. hebr. ta'"i und der syr. St. emph. rugzä deuten auf urspr. g'M^^-Form. Die Aussprache mit a erklärt sich in allen diesen Fällen aus dem starken lieberwenigstens im St wiegen der ^^^a^Bildungen ihrer Analogie fügen sich

und hebr. bro (in *l25n3 HL aiü? Kraut Dan. 4, 12, aber

2, 9)

weisen vielmehi

;

qHul-Formen. Metaplasmus aus der qatl- in die ^-wf^Form ist durch mittlere Labialii veranlasst in naa Mann 2, 35; Plur. I^^^a 3, 8; St. emph. X^^^a 3, 12 (vergl auch in den Targumen K"i21Ä, T^na^a, t^'^lal^i), während das hebr. ^n| und syr ff^bar, gahra nur an eine ga^^-Form denken lassen. 2. Feminina der ^a^?-Formen von starkem Stamm: ^tph-q die Königiv^ Dan. 5, 10; Stat. emph. eines vorauszusetzenden 6<3b^ Königin; ebenso wirc •^05"!!? seine Lenden Dan. 2, 32 von einem Sing. itS"'^ abzuleiten sein. Vergl
absol. Sing.

die seltenen

ferner die Status constr. ni")? Blosse, Schaden Ezr.
St. absol. n^^3?),

4,

14 (vergl.

im Hebr.

der

starke Bildung von einem n'b- (urspr. rb-)Stamm, und na-jj: Nicht minder wird hierher auch zu ziehen seil frühere Zeit Dan. 6, 11 al.

j

54.

Kürzeste Bildungen: Nomina mit einem urspr. kurzen Vocal
Länge
4, 24. 7, 12,

etc.

95

obschon die Masora durch die Nichtdagessirung des Die gewöhnlichen Ausgaben lesen n3"iX; vergl. jedoch Baer^s Note zu Dan. 4, 24. Uebrigens gehören hierher vielleicht auch einige der Nomina, welche unten lit. h, 2 unter den Feminina der g-i^^Formen aufgeführt sind (fl^pS, '^J^'l^, •^^'^P), falls das i derselben aus ursprünglichem a verdünnt ist,
iiD'^N;

Kaph auf

eine andere Ableitung zu deuten scheint.

h) gi^^Formen von starkem Stamm. gehörigen Singularformen ISp, ^n?, ^TIJQ (s.

1.

Masculina.

Da

in

den hierher

u.)

das a lediglich durch das aus-

lautende Res veranlasst sein kann (vergl.

§ 13, 2)

und der

Stat. abs.

obn wahr-

scheinlich auf einem Hebraismus beruht, so lässt sich aus den vorliegenden

Beispielen über die gewöhnliche Aussprache des Stat. absol.

und

constr. Sing,

7 aufgezählten Beispiele, welche höchstwahrscheinlich auf einem Metaplasmus aus der qa^l- in nicht entscheiden.
a, 1,

Vergl. indess die Analogie der oben

die gif/-Klasse beruhen.

Ein solcher kann übrigens auch in einigen der nach-

stehenden Beispiele vorliegen, da die Analogie des Arabischen oder Hebräischen, auf welche sich die Zuweisung dieser Nomina zur gifZ-Klasse stützen muss,
keineswegs ausschliesst, dass das eine oder andere Nomen dieser Art ehedem mit verschiedenen Yocalen gesprochen wurde. Nur unter Vorbehalt führen
wir daher an:
rra^y sein Leih Dan.
4,

30 (vergl. arab. gism);
"|iiTi7a\IJ:;

'r\'>2m

ihr Leib

7,

11

;

"lina^a
i

corpus eorum
§ 15, a,

3,

27

Q^re {KHh,

ihre Leiber); über S^gol für

vergl.

Anm.

a.

E.

— übn
Dan.
rvobn

Traum
2, 2,

als Stat. absol.

Dan.
i

4, 2

und wohl, wie

die

o. lit. a, 1,

aufgezählten S^golatformen der qatl-Klsisse, ein Hebraismus; dazu
4 (in Betreff des e für
28; Plur. Ti^abn
Sing.
<\

als Stat. absol. i<y2br\

vergl. o. bei fnia^pj);

Suffixen: "^abn
6, 9 (vergl.

4,

6;

5,
;

12.

Ferner

"j^DDri

mit Weizen Ezr.
2,

im Arab. das Femin.
4,

L *.^)

&<:öri die

Macht Dan.

37;

mit

27; ^2^72 mein Rath 4, 24; ^Sp Buch Ezr. 4, 15 (als Stat. constr.); Dan. 7,10; Stat. emph. fi<^'n£)p Ezr. 6, 1; nn? Ezr. 4, 10 u. ö., überall als Stat. constr. in der Verbindung «T^vis '>> das Gebiet jenseits des Stromes (vergl. im Hebr. '^^t*^ "^5?:) *'*?S Deutung Dan. 4, 3 und 5, 15 als Stat. constr.; vergl. im Hebr. *i^Qi Qoh. 8, 1; Stat. absol. i^^iJB Dan. 2, 4 (ebenso 4, 15 und 16 im KHhibh) oder «T^^3 2,7; mit Suffix Pri'Js 2, 5; ebenso

Suffix ^:ür\

Plur.

'j'i'iSÖ

4,

15

und

16

im
6,

Q^re.
17.

Plur. ')^";^S

5,

16; endlich der Stat. constr. Plur. lüiTÖ

Stämme
2.

Ezr.

der g-i^^-Formen von starker Bildung: r)?p2 Stat. constr. nnsa Speiseopfer 2, 46; Plur. mit Suffix: "pnnnsTa Ezr. 7, 17; xns:i3 die Härte Dan. 2, 41; f^nptr sein Siegelring und nj^TS' (Stat. constr. Plur.) 6, 18; nj5^^ Gerechtigkeit 4, 24; it^p Ezr. 4, 15 und n;-)p 4, 10 Stadt; Ueber die Möglichkeit, dass in einigen dieser Stat. emph. i<ri*"!p 4, 12. Formen das i auf Verdünnimg eines urspr. a beruht, s. die Feminina der qatl-

Feminina
3,

Thal Dan.

1;

Formen
c)

a.

E.

qutl (qotl)-¥oYmen

von starker Bildung.

1.

Masculina.

Das kurze u

erscheint als charakteristischer Vocal nur in den hinten vermehrten

Formen

1

Allerdings könnte dieses *^^S nach der Oesen. § 93,

Anm.

1,

vierter Absatz,
*»^t|

dargelegten

Theorie

der

diqduqe

hat^amim

als

Stat.

constr.

zu der Form

gemeint

sein.

96
von
^3:1,

2.

Haupttheil. Formenlehre.
(a, 1, e, a,
,

3.

Cap.

Vom

Nomen.
qatl- in die qitl8.

welche oben

E.) als

Metaplasnms aus der

Form

aufgeführt sind

sowie in iS^^pS die

Wände

Ezr.

5, 4,

Anderwärts
2,

erscheint überall o und zwar

im Tone Cholem
%'7*iib'^^

(a^'p Dan.

34; vergl.

47)^||
•*

ausserhalb der Tonsylbe
Glafiz) Dan.

Qame§ Chatuph:

^<^}} die Helle (das Tageslicht; vergl»

Wurzeln 4, 12; 5<Bj:n die Stärke hebr. n^b' 6, 20; Als Stat. abs. Sing, wäre C]pn vorauszusetzen und so liest in der That 2, 37. der Textus receptus Dan. 4, 27; weit besser ist jedoch die von Baer aufgenomseine

mene
3.

LA

TipFl

bezeugt.
:

Feminina der <70^Z-Formen von starkem Stamm T|f^f|i1ü$ deine Pfade Dan, 5, 23; Mrin^iX seine Pfade 4, 34; Pi^asn Weisheit 2, 29; St. constr. naan 5, 11; St. emphat. S^r^sn 2, 20.

§55.
Nomina mit einem Vocal von schwacliem Stamm.
Die hierher gehörigen Bildungen entsprechen denjenigen hebräischen Nomina, welche man als Segolatformen von Stämmen i<':?, T':? oder "»'3?, f37, V''^ und n'b zu behandeln pflegt (vergl. Gesen. 1 n nebst den Anmerkungen). Wir lassen hierbei § 93, Parad. I, g dahingestellt, ob thatsächlich zu allen diesen Nomina einst ein entsprechender Verbalstamm existirte, und ebenso, ob alle die Nomina, die wir (wie z. B. 1^ Hand; von i^l^ ausstrecken?) den fi<'b-Stämmen zuweisen müssen, als Verkürzungen ursprünglich längerer Formen zu betrachten und nicht vielmehr von Hause aus

einsylbig gewesen sind.

Mit Sicherheit sind hierher nur 1. Nomina von i^'5?- Stämmen. zu rechnen die verschiedenen Formen von lüi^'i Kopf von der im^ klassischen Arabisch erhaltenen Grundform ras (vulgär arabisch räs^ hebräisch mit Trübung des « zu ö tlki)^ wahrscheinlich auch Nach in Anblick und vielleicht das Femininum niä Erhebung. ist das am Ende der Sylbe stehende i^ Nöldeke (Syr. Gramm. § 53) mit vorhergehendem a zw. e zusammengeflossen; vergl. jedoch die-

Umlautung von a zm e auch in dem hebräischen Denominativ Von dem ursprünglichen a hat sich vielleicht eine Spur n''lüfc<"'. Zweifelerhalten in dem Plural mit Suffix Dh-iri^n (s. u.). hafter Abstammung und wahrscheinlich nicht hierher gehörig ist
selbe

1»a Gefäss.
Stat. constr. Sing. 'liit'n Dan. 7, 1; St. emph. rWT^'^ 2, 38; mit ^m-n 4, 2; T^mn 2, 28; nm'n 2, 32; rrm'n 7, 20; 'jinm^. 3, 27; Plur. fm'n 7, 6, mit Suffix c'r^m;^ Ezr. 5, 10. Bei letzterer Form ist allerdings fraghch, ob das Qames nicht auf einem Hebraismus, resp. dem Versehen eines l'i Anblick (nur mit SuffiXij an D'^m'i etc. gewöhnten Abschreibers, beruht. mn Dan. 2, 31. 3, 25) kann auf Syncope aus ".X"! oder analog t^^ auf eine»

Belege:

Suffixen;

§ 55.

Nomina mit einem Yocal von schwachem Stamm.

97

Grundform rdv beruhen; in beiden Fällen wäre das in \2;5<'i noch beibehaltene Ebenso kann das Feminin nia Erhebung Dan. 4, 34 durch ausgestossen. Syncope aus rTi«r« (vergl. imHebr. n^X^ vom Stamm riN:5) oder wiederum direct aus einer Grundform gdv entwickelt sein. Eine andere Möglichkeit der AbVergl. endlich von "jX^ Stat. constr. leitung (vom Stamm til^) s. u. No. 6, a. Plur. iDK^ Dan. 5, 2; St. emph. i<;3i<^ 5, 23.
i<

:

Wie im Hebräischen lassen sich 2. Nomina von YsJ'-Stämmen. den Bildungen dieser Art wenigstens noch die ursprünglichen [atl- und ^wf/-Formen unterscheiden, indem bei den ersteren der 3harakteristische Vocal a mit nachfolgendem ^ zu ö, bei letzteren mit ^ zvl ü zusammenfliesst. Dagegen geht nach i als charaküber und diese Bildungen teristischem Vocal das heterogene 1 in fallen somit völlig mit den ^27/-Formen der V5?-Stämme zusammen.
Dei
'/
">

Die vorkommenden Beispiele sind: ä) von ^'a^^Formen: Cii Tag Ezr. 6, 9; emph. Ji'Sl^ Dan. 6, 11; Plur. "pali 6, 8; St. constr. i^i^ 5, 11 und nsal^i Ezr. 4, 15 (vergl." § 51, 2, Anm. 3); St. emph. 5<W Dan. 2, 28; mit Suffix f.T'oi'; ihre Tage 2, 44. -plIs, Plur. von ni3, einem Hohlmass, Ezr. 7, 22 nia Ezr! 7, 26 (als Stat. absol.); ^i'O Ende (Stat. constr.) Dan. 4, 8; Stat. emph. t^SIO
St.

;

6,

27;
b)

qi3J

Gevögel (Stat. constr.)

2,

38; "j^nin Stiere

4,

22.

von gwfZ-Formen: "i-.ia Berg Dan. 2, 35: St. emph. 5<">i:3 2, 45; n^iD Feuer St. emph. i<'^^i 3, 6; ^W *S|pre« 2, 35: nn TFm(i, (reisi 5, 12 (als St. 3, 27; constr. 4, 5); St. emph. J^nn 2, 35; St. constr. Plur. "^nn 7, 2; mit Suffixen: ^nn^ 7, 15; t::n^ 5, 20. fn^n seiwe HoÄe 3, 1 &<^^ViJ Ezr. 4, 12 Q^re und 4, 13, sowie n;^^^i:3 4, 16 (Zie Mauern.

;

3.

Nomina von

"i's^-Stämmen.

Wie im Hebräischen behauptet

das Jod im Stat. abs. Sing, der qatl-FoYmeia. seine Consonantenkraft durch die
in

Annahme eines Hülfss^'gol (b^h, t:^;p). Aber auch den hinten vermehrten Formen behauptet sich das Jod nach der Verflüchtigung des Hülfss'gol in dem Diphthong ai (irb^r}, "p^^^^J etc.) nur im Stat. constr. Sing, wird a + / immer zu e contrahirt. In den ^/f/-Formen fliesst i mit / nothwendig zu i zusammen. Ueber die Möglichkeit, dass einige dieser Bildungen auf ursprüngliche V^-Stämme zurückzuführen sind, vergl. o. No. 2 a. E.
;

4,

von 'i's^-Stämmen r."<S (Stat. constr. von Ti^^h) Haus Dan. emph. xn*)? Ezr. 5, 3 und nn-^S 5, 12; mit Suff, ^n"^? Dan. 4, 1 und nn'js 2, 17. Ueber den abnormen PluralClipia) vergl. § 65. —i^h Kraft Dan. 3, 20 (in Pausa h<n 3, 4. Ezr. 4, 23); Stat. constr. b^n Dan. 4, 32; mit Suffix nVn 3, 20. "psr (Stat. constr. zu )^%) Auge Ezr. 5, 5 Plur. "prr und St. constr. ir^' Dan. 7, 8; mit Suffix '^2'^^ 4, 31. H'^n (Stat. Xi'^j^ Sommer 2, 35; constr.) Geruch 3, 27. b) qitl-Yormen von ''^r-Stämmen. 1) Masculina: !X;"ia (Stat. emph.) der Kalk Dan. 5, 5; 'j^'n Recht, Gericht 4, 34; Stat. emph. W^n 7, 10 und np-n Ezr. 7, 26. "ni^ ^ofe (nach anderen TFäcÄ^er) 5<:^ip (St. emph.) der Thon Dan. 2, 41. 4, 10; Plur. l^T^^' 4, 14. 2) Feminina: Mi-^a Einsicht Dan. 2, 21; &<n^^3 (Stat. Kautzsch, aramäische Grammatik. 7
a) qatl-Formen
:

27; Stat.

;

98
emph. zu

2.

Haupttheil. Formenlehre.
die

3.

Cap.

Vom

Nomen.
auch
JBaer)

iT^'^3)

Burg

Ezr.

6,

2;

über die Schreibung

Nln'n'ia (so

vergl. § 9,

Anm.

4, c.

§ 57:

das scheinbar hierher gehörende ^^1 Glanz (für ^^lit) vergl. nach Analogie des hebräischen Partie, act. Qal der Verba 1's> und ^':f gebildeten Nomina, wie Si:, bjD, p'Ö etc. s. § 58, h, 2, h.
die

Anm. Ueber

4.

den Wörtern

Nomina von f5?-Stämmen. 'i^S5 Flügel und )^'^

In den sicher hierher gehörenZiegen
ist

mittleres ISün

dem

nachfolgenden Consonanten assimilirt und die so entstandenen Bildungen fallen völlig mit den Nomina von ^S^-Stämmen (s. u. No. 5) zusammen. Ebenso wird aber auch der Plur. ^^öpi^ (nur
auf nachträglicher Insertion eines durch Assimilation entstandene Form l'i&i^ beruhen; darauf deutet nicht nur der syrische Plural \ippe, sondern vor allem der Sylbenschluss in "j^S^ifi, während man nach Analogie von ppbü u. s. w. vielmehr ^^i^Di^ zu erwarten hätte. Endlich gehört hierher sehr wahrscheinlich auch n^l^ Dan. 7, 6
s.

mit Suffix,

u.)

Antlitz erst
&^

Isün (nach § 11, 4,

ö)

in

die

sein,

(?n3^ Q^re)^ sofern dasselbe nicht auf einen Stamm nn;\ {erhöht daher 13 angeblich 7^wcA•e;^), sondern vielmehr auf einen Stamm nD;^ (vergl. syr. gäbhä, die Seite) zurückzuführen sein wird. Der Context von Dan. 7, 6 („vier Vogelflügel hatte es an seinen Seiten") ist der letzteren Erklärung günstig jedenfalls kann für die Uebersetzung „auf seinem Rücken" (alle vier Flügel ?) nicht das Q^re Jrina geltend gemacht werden, da die Masora consequent auch aus zweifellosen Pluralsuffixen der 3. fem. das Jod eliminirt (vergl. Ueber l^y:^ seine Frucht s. u. die Note zu § 53, 2, Anm. h).

KHh.

;

No.

5, h, 1.

Belege a) mit a

als

charakteristischem Vocal:
7,

%'^is3!S;

(s.

o.)

sein Antlitz

Dan.
6,

2,

46;

3,

19.

ri25 ihre Seiten
7,

6

Q^re

(n^n!\ JKHh.).

)^^^ Flügel

und

mit Suffix
17;

tnsa ihre

Flügel

4 Q^re (It^ö: KHh.).

h)

mit

i: "j^W

Ziegen Ezr.

dagegen wird

als ;,;das freundliche

5<TrN; das Feuer nicht auf einen Stamm ^3N (so Gesen. WB.^ Element"), sondern besser auf einen y>{resp. einsylbigen)

Stamm zurückzuführen

sein;

s.

u.

No.

5, b,

1.

5. Nomina von r'::^- Stämmen. Wie in den entsprechenden Verbalformen, wird der Endconsonant des einsylbigen Stammes beim Hinzutreten von Flexionsendungen geschärft. Im Stat. absol. und constr. Sing, erhält sich von den ursprünglichen Vocalen a (vergl. bu, D^, 2^ etc.), dagegen wird u (o) im Tone zu ö gedehnt Von den Nomina mit «, welches letztere in den ein(15, n^ etc.). Formen nothwendig durch den Ton zu e gedehnt werden sylbigen

musste,

finden
r':?

Femininis

Von nur Beispiele mit Flexionszusätzen. sowohl mit a, wie mit i und u. finden sich Beispiele
sich

i

§
a)

55.

Xomina mit einem Vocal von schwachem Stamm.
3J':?-Stämmen mit a als cliarakteristischem Yocal.

99

1. MasFeld (Stat. emph. zu ^3 für barrä nach § 13, 1) Dan. 2, 38; h'^ (Stat. constr.) Thau Dan. •(•^n? (Plur. von r2, einem Hohlmass) Ezr. 7, 22 4, 12; 5<'s: (St. emph.) das Meer 7, 2; C? Fo^Ä; 2, 44, als Stat. constr. 7, 27; St. emph. X^^' Ezr. 7, 13 und 1^52? 5, 12; Stat. emph. Plur. &<"»?.>' Dan. 3, 4 (mit Chateph unter dem ersten ^ nach § 15, d, dritter Absatz; zur Bildung vergl. im

Nomina von

culina: i<~2 das freie

;

Hebräischen

^"^izv etc.

Gesen. § 93, Parad.

I,

Anm.

7;

in Betreff der Frage,

ob

von einer einstigen anderen Bildungsweise des Plurals dieser Xomina im Aramäischen erhalten habe, s. oben die Note zu § 54, 2, c). Ferner 52 Ende, als Stat. constr. Dan. 5, 5; St. emph. i<&Q 5, 24; n^ Seite, St. constr. in "iU^ 6, 5 imd ^ilih 6, 25; ^'^ gross (auch Subst.: der Anführer) 2, 10; St. emph. X2-: 7, 2. Endlich gehören hierher noch drei Nomina mit mittlerem 1 oder i, welche somit ebensowohl von S'"-, wie von i<'? oder n'b- Stämmen (als ursprüngUchen vb oder ^'b) abgeleitet werden können. Es sind dies: 1^ eig. Mitte, Inneres, nur im Stat. constr. it'iy (contrahirt aus gav=gau, stets mit graphischer Anhängung eines X; vergl. Baer's Note zu Dan. 3, 6 und oben § 14, 2, Anm. d) in den Verbindungen X"':? Dan. 3, 25 al,, 5<":b 3, 6; i<'ir'j^ 3, 26; dagegen mit Suffix Wa Ferner in lebendig, als Stat. constr. Dan. 4, 31; St. emph. Ezr. 5, 7; ^ii 4, 15. it-n 6, 21; Plur. -p^n Lehen 7, 12; St. constr. i'^ri Ezr. 6, 10; St. emph. J^^^n
sich in X'^TS:? eine Spur

:

die lebendigen (d. h. die Meyischen) 2, 30 al. Endlich l"!*? Fenster 6, 11. "'" mit a: "p^ss; Ellen Dan. 2. Feminina 3, 1; als Sing, ist X52N; vorauszu-

setzen; vergl. o. § 51,
&)

2,

Anm.
i als

2.

&<rsn die grosse Dan.

4,

27 (St. emph. zu i<21).

Nomina

'$''$

mit

charakteristischem Yocal. l.Masculina: n33J< seine

von einem vorauszusetzenden St. abs. 3N = «nSX; über behufs Aufhebung der Schärfung des 3 vergl. § 11, XT^'X das Feuer Dan. 7, 11 als Stat. emi)h. eines vorauszusetzenden 4, b, ö.i Die Ableitung dieses Nomen von (onomatopoetischem) r's'-Stamme ist "i'X. wahrscheinlicher, als die von 'CZ^ (s. o. No. 4, a. E.); über die Umlautung des ^sb mein Herz Dan. 7, 28; urspr. i zu S^göl vergl. o. § 15, a, Anm. 2, b. eig. Zahnreihen 7, 7 als Dual eines vorauszusetzenden Sing, "p; mit 'f !d Zähne, Suffix -:d 7, 5 und 19 Q^re (mrr Z«fA.). 2. Feminina r'" mit i: «T^Sra Tribut Ezr. 4, 13 (mit Aufhebung der Schärfung des T durch Insertion eines Nun nach § 1 1 4, Z), o) St. constr. n^Ta Ezr. 6, 8. n'^ia TFor^ Dan. 2, 9; St. constr. rx^ 2, 10; St. emph. Nr'Sia 2, 8 und nr^r) 2, 5; fh-j Ursache, Plur. -ps^ 7, 1; St. constr. ^rp 5, 10; St. emph. X^??3 7, 11.
Frucht Dan.
die
4, 9.

11. 18

Insertion

des

Nun

,

;

Voricand
c)

6,

5. 6.

Nomina
12.

Grundfesten
Ezr.
4,

überall als

mit u als charakteristischem Vocal. 1. Masculina: i<;;4"i< die emph. Plur. von einem vorauszusetzenden Sing, \lj^< (ös) 2h Dan. 6, 8 al. und sogar ni'a 6, 13, 5, 16; mit Suffix: "n"ii< 6, 3. 3^ Bär 7, 5; Vs das St. constr., Grube; St. emph. 5<2^ 6, 17.
r'"
(Stat.

1

Neben obiger Zurückführung von 3X auf einen Stamm
p.

33J< verdient jedoch

Beachtung, was Friedr. Delitzsch (The Hebrew Language viewed in the Light of
Assyrian Besearch,
geltend macht,
65)
für

die Ableitung

des Wortes

von einem Stamm
ri3;"]is;),

23U<

indem

er auf assjT. iJibu (Frucht),

Stat. constr. inib, das assyr. Pi'el

unnubu Frucht bringen, und das Nomen annahu nung des Hasen als des „Springers", verweist.

(arab. arnab, hebr,

Bezeich-

7*

100

2.

Haupttheil. Formenlehre.
alle,

3.

Cap.
Vs
z.

Vom Nomen.
B. Dan.
5,

Ganze, Gesammtheit,
St.

jeder,

im

St. constr.

19 oder "bs

2,

10;

2 §

Pausa (vergl. § 17, a. E); ans anderen Gründen ist der Ton zurückgezogen Dan. 4, 9. 18, 25 (vergi. 17, 1). Mit Suffix Tinll 2, 38; ebenso 7, 19 KHliihh, während vom Q^re das
2,

empli. nVs

40 in kleiner Pausa, Ezr.

5, 7

in gi'osser

Eemininsuffix "pn^S gefordert wird
des
•i^S etc.).

;

vergl. § 53,

2,

Anm.

a.

Die Beibehaltung
'^•tS',

in geschärfter Sylbe entspricht Fällen wie

'^-ts'

im Hebräischen (neben
(z.

lieber das ebenso behandelte Subst.

Mund

B. rt25 ihr

Mimd)

vergl. § 62 die
2.

Nomina mit ^ afformativum. Feminina: n^N Nation Dan. 3, 29; St. emph. Plur.
;

!}<;53&i

3,

4 (von einem

Plur.

"ji^sx

vergl. rk^,

"j^^ia).

6. Nomina mit einem Vocal von n'b (Yb oder "i'b) - Stämmen. Zu unterscheiden sind hierbei die Bildungen, welche den schwachen dritten Consonanten vollständig abgeworfen haben, und solchen,

welche ihn irgendwie beibehalten. Die Bildungen der erstgenannten Art haben sämmtlich den Vocal a derselbe wird bei dem Antreten von Status- und Numerus-Endungen oder Suffixen zu
;

S^wa verflüchtigt.
a) Nomina von H'VStämmen mit völliger Abwerfung des dritten Consonanten: Solz Ezr. 5, 8 (hebr. ys'; vergl. o. § 10, 2, « und 6); a ist im Tone ausnahmsweise zu ä gedehnt und letzteres auch vor dem Tone im Stat. emph. 5<ri< Dan. "ipt Arten (Dan. 3, 5 al.), Stat. constr. Plur., nach Ausweis 5, 4 beibehalten. des Syrischen und Hebräischen von einem Sing. It (nach NöldeJce Syr. Gramm. § 146 wäre )l ein früh recipirtes persisches Wort). '^^i'^n Dan. 2, 32 wird zunächst auf einen Plural )^yi (und zwar einen Flächenplural, also seine Brust", vergl. Gesen. § 108, 2), weiter aber auf einen Sing. Tn (syrisch allerdings chedßä
5>iJ

_,;

Hand,

mit Beibehaltung des dritten Consonanten) zurückzuführen sein. Ferner 'n^ als Stat. constr. Dan. 5, 5; Stat. emph. &<'^'^ 5, 5; mit Suffixen ^^'^ 3, 15; T^'n'; 2, 38; f^i^-; 4, 32; öH^.;: Ezr. 5, 8 (vergl. zu dem S^gol § 15, a, Anm. 2); Dual 'p'i'^ Dan. 2, 34. Endlich gehört hierher wohl auch &<"!:£ Dan. 3, 14 von einem vorauszusetzenden Stat. absol. 1:2, aber von zweifelhafter Bedeutung (s. das W.B.).

Von

Femininis würde hierher gehören niS Erhebung Dan.

4, 34, falls

das-

selbe mit Gesen.
vergl. jedoch o.
h)

W.B.^
1

direct

von dem Masc.

IS

(Stamm

ni5) abzuleiten ist;

No.

die Belege zu den Bildungen

von öt'2>-Stämmen.
des dritten Conso-

Nomina von Vb oder 'i'b-Stämmen mit Beibehaltung
1.

nanten.
ti^itn

Masculina: Als fester Consonant erscheint 1 in dem Stat. emph. Gesicht Dan. 2, 19 (wohl für chizivä und dieses für chazivä mit Verdünnung
i);
2,

von a zu
Plur.
''.'ith

mit Suffixen: ^im
28
al.

7,

2;

Ausserdem könnte hierher gehören i^S Ezr. 4, 13 al., falls das o auf Contraction von iba (wie Nir* aus '^S) beruht doch ist die Herkunft und Bedeutung des Wortes überhaupt unsicher.! Von i'b-Stämmen
;

wm

(ihre Gestalt) 7, 20; Stat.

constr.

mit festem dritten Consonanten findet sich die qotlform
2.

n.'i'SS'

sein

Laub Dan. 4,
ni^n
2,

9.

Feminina. Ausser

ü^^'iln

Freude Ezr.
13

6,

16 wird hierher zu
7,

ziehen sein
38; St.

«^''n

Thier (für chaiwä) Dan.
Delitzsch, the

4,

oder ni'in
etc.

5;

St. constr.

1

Nach

Hebrew Language
521.

p.

69 wäre

"i^s

das babylonische

hiltu Steuer,

vom Stamm

§ 56.

Nomina von einfachem Stamm mit kurzem Yocal
fi^n^'^n 4,

in beiden Sylben. 101
7.

emph.

11; Plur.

l^-^n 7, 3;

Stat.

empb. 5<r'^n
falls diese

7,

Endlich gehört

hierher noch r'tn Anblick Dan.

4, 8. 17,

Bildung durch Contraction

aus chazav-t (vergl. oben "^2) entstanden sein sollte.

§ 00.

Nomina von einfachem Stamm mit kurzem Vocal
Allgemeines.

in

beiden Sylben.
(d.
i.

Der kurze Vocal der zweiten Sylbe
ä)

in

den

vorkommenden Beispielen ausnahmslos

hält sich nur in den;

jenigen Formen, welche keinen Bildungszusatz haben

der kurze Vocal der ersten Sylbe ist in diesem Fall stets zu S%a verflüchtigt (vergl. nilJS, nnb, nach Ausweis des hebr. nis^, inb von den GrundBei dem Hinzutreten von Status- und formen bäsä?^, libab). Numerus-Endungen oder Suffixen wird regelmässig der Vocal der

zweiten Sylbe zu

SVa

verflüchtigt,

während derjenige der ersten

Sylbe restituirt wird. Doch zeigt sich in letzterem Falle ursprüngliches rt, sofern es nicht durch den Einfluss einer Gutturalis oder
eines Res

geschützt wird, ausnahmslos zu

i

verflüchtigt;

vergl.

X';^Tr3, ra"i2 etc.

neben

J<n^n, rinn-^ u.

s.

w.

Die ganze Bildungsweise dieser Nomina (ohne Dehnung der kurzen Vocale in und vor dem Tone, wie im Hebräischen) bringt es mit sich, dass sie fast völlig mit den in § 55 behandelten qatlformen zusammenfallen, so dass die zweisylbige Grundform nur aus der Analogie des Hebräischen oder Arabischen erschlossen Einige Besonderheiten zeigen nur (soweit sie werden kann. überhaupt mit Sicherheit auf eine bestimmte Grundform zurückzuführen sind) die hierher gehörigen Formen von n'b-Stämmen.

,

a) Grundform qätäl. i) von starkem Stamme. 1. Mascuhna. "^bs Fleisch Dan. 7, 5 (hebr. *b2); St. emph. &<nb2 2, 11; zrvi Gold 2, 32 (hebr. nnt); Stat. emph. Ninji 2, 35 und n^r,^ Ezr. 5, 14; -(^-is-n Widder Ezr. 6, 9 al., Plur. eines vorauszusetzenden Sing. ^3'^ = hebr. 1=T iCf^'T} Stat. emph. die Hoheit Dan. Der Stat. abs. ("Titj) entsprach wohl hebräischem 5, 18; mit Suffix "^"i^n 4, 27. "i'jri; doch findet sich neben diesem auch 1"n und X'^'iri könnte somit auch den qatHoi-men zugezählt werden. )'C) Zeit Dan. 2, 16 (arab, zaman); Stat. emph. 5<:^T 7,22; Plur. )'^:^] 6, 11; St. emph. &<;D^t 2, 21. Nach derselben Analogie ist behandelt ")"2:ö Statthalter Dan. 2, 48 Stat. emph. N^?iO (Sing, wohl y^Q, vergl. im Hebr. den Plural C'Sviö, wohl von 'j^C), wahrscheinlich Fremdwort. nns Strom als St. abs. 7, 10 (hebr. ^n:); St. emph. fTnliD Ezr. 4, 10; %'7i£::^ seine Ziceige Dan. 4, 9. Als Sing, wird P5SJ hebräischem tVS entsprochen haben. Weiter gehören hierher die Adjectiva: rjn neu Ezr. 6, 4; "inbn nothivendig Ezr. 6, 9: ein Plural fem., der nur von einem Adjectiv nb", nicht von einem Particip (= "irbn, vergl. Dan. 3, 16 'i'T-bn nöthig habend^ nach richtiger LA) abgeleitet werden kann; die Annahme eines Partie, act. Qal mit kurzem a in
;

;

102

2.

Haupttheil.

Formenlehre.

3.

Cap.

Vom

Nomen.

erster Sylbe ist in diesem, lich

wie in anderen Fällen, durchaus abzuweisen.

— End-

bEd niedrig

als Stat. constr. 4, 14 (hebr. bsd).

als

2. Feminina: n^i^^ Stat. constr. Umstand Dan. 2, 30 (im Hebr. würde t\yyr\_ Femin. zu •ns'n A7igelege7iheit entsprechen) &<J^pS5 (Stat. emph.) der Auftvand
;

Ezr.

6, 4.

8; r\^^'^^ dein
falls sie

Odem

5,

23; l^^l^ Gerechtigkeit
«^j^'i^

4,

24; die Bildung geo. § 54, 3, ö, 2

hört hierher,

hebräischem

entspricht; doch vergl.

unter den Feminina der qitltormen.
lügiieriscJiDan.
ß)

Von

Adjectivis gehört hierher nn'iS

2, 9; vergl. im hebr. das masc. :3T3, welchem aram. 3^2 entspricht. Grundform qätäl von schwachem Stamme. 1. Masculina. Mit Vorbehalt ziehen wir hierher den Stat. emph. S^^rcJ Himmel Dan. 2, 18 u. o. Analog hebräischem ü'y.'ä (vergl. im Syrischen den Plur. s^min) wird i<^'ü^ im JüdischAramäischen immer als Plural gegolten haben; der Form nach kann es jedoch ursprünglich ebensowohl einen Stat. emph. Sing, repräsentirt haben. Sicher gehört hierher nilij Jahr Dan. 7, 1, als Stat. constr. 2. Feminina. von n:T^, also mit völhger Abwerfung des schwachen dritten Consonanten (vergl. hebr. nri?); Plur. "pSlT 6, 1 (hebr. Ü*«?^), und wohl auch 6, 19, Flur. fem. obschon von unsicherer Bedeutung (s. das W. B.) dagegen ziehen wir nur mit Vorbehalt hierher die IT? (vb oder i'b)-Bildungen nx Zeichen, niL; Fasten, )n^p

)m

;

Ende, Theil, sofern dieselben auf Contraction aus 'awajat, taivajat, qasawat mit Ausstossung des schwachen dritten (bei nis auch des zweiten) Consonanten beruhen. Die vorkommenden Formen sind: "pnN; Dan. 6, 28; St. emph. i^-rx 3, 32; ni'J 6, 19; nsjp 2, 42; als Stat. constr. 4, 26.'3r (aber mit Suff, 'ininx 3, 33. nicht n:^p, wie Gesen. W. B.9 auf G-rund des fehlerhaften textus receptus anNach Analogie von r^.yo und nsp wird ferner auch n33 (als Contraction giebt). aus qänäwät) zu betrachten sein welche Form dem Stat. constr. Plur. 7\)y^ Genossen (nur in Verbindung mit Suffixen: fnnijjSEzr. 5, 6; linniJiS 4, 9 u. o.j zu Grunde liegen muss. Allerdings scheint das Qames unter Nun vielmehr auf eine qatßUovm. zu deuten da aber das Syrische im Stat. emph. Plur. q^näioätä schreibt, so wird die Dehnung des ersten a in ni33 lediglich auf Eechnung der masorethischen Praxis (vergl. § 15, a) zu setzen sein. Ueber die Femininform zur Bezeichnung von Würdeträgern vergl. § 50, Anm. 1. Nach derselben Analogie ist vielleicht auch zu beurth eilen: das erste Qames in T{i7^;i5> deine Verkehrtheit Dan. 4, 24 nach den besten Zeugen (vergl. Baer^s Note zu d. St. der textus rec. liest Tjn;^3.'), sowie in dem Plur. )^h^_ Brandopfer Ezr. 6, 9 (nicht )'^\^, wie Gesen. W. B.9 zu dem Sing. fib^_ und dem ebensowenig belegbaren !!<t^bs angiebt). Vergl. hierzu auch die u. § 57, a, ß, besprochenen ^-^l/bildungen von n'S-Stämmen, welche ursprünglich als ga^a^formen zu betrachten sind. Die in gewissem Sinne gleichfalls hierher gehörenden Participia der Verba K'b (in33, <^jtj u. s. w. von der Grundform banoj, daher im femin. J<^3^ Dan. 7, 19, wo indess trotz der guten Bezeugung vielmehr N^Slii als Part. act. gemeint sein wird) s. § 47, Beispiele In dieselbe Kategorie gehört auch das Adjectiv i<)55 rein Dan. 7, 7. 1, f. Endlich würde nach Auffassung der Masora noch hierher gehören t^^'<li Stunde Dan. 4, 16; Stat. emph. &<rrü: 3, 6 al. oder tir^t 5, 4 al. (so Baer nach den besten Zeugen, während der textus rec. i(K^'4 und htnS'd liest). Doch hat sowohl das Syrische wie das Arabische in erster Sj^lbe vielmehr ä, und darauf weist auch nr^ Dan. 4, 16, da von der Grundform saät vielmehr HS^p zu erwarten wäre; somit dürfte die masorethische Punktation mit ä auf einem Irrthum

,

;

;

'

beruhen.

§ 57.

Nomina von einfachem Stamm: Form
:

qHäl, qHil etc.

103

h) Grundform qaiil. a) von starkem Stamme Nach Analogie der entsprechenden hebr. und arab. Bildungen düi'ften hierhergehören: "^fii^nr seiwe Gefährten Dan. 2, 13; Plur. fem. rnr'i^ri ihre G. 7, 20 (vergL hebr. -lin); ^-qz Pardel 7, 6 Yon Femininis gehören wohl ursprünglich hierher (hebr. 1^3, arab. namir). Bildungen, wie i<;T J Beschluss, 5<'i;;5'; Brand, Njnb Kebsweib, i6i<'ä Bitte; dieselben zeigen jedoch in den vorliegenden Beispielen durchweg unwandelbares Sere imd werden daher erst in § 57 zu behandeln sein. Vergl. von ursprünglichem ß) Grundform qatil von schwachem Stamme. i'S-Stamm mit Aphäresis des Jod die Feminina iiyö Schlaf in Pnri' sein Schlaf (vergl. über das Dag. f. dirimens im Nun § 12, 2, d) Dan. 6, 19; hebr. nsd für n:;r": von V4?> Ebenso könnte X^an 3, 13 und !J<-;n 3, 19 (hebr. n^n) auf den Stamm crT^ und die Grundform jacJiim zurückgehen. Dagegen zeigt 5<::r Rath 2, 14 wiederum festes Sere, während im Hebr. n^r, St. constr. r^> auf die gleiche Entstehung aus einer Grundform jdis vom Stamme y^^ deutet. c) Grundform qital. a) Von starkem Stamme l'i^JSerz 4, 13 (als Stat. constr.) mit Suffixen "^^b 2, 30 und fnnnb 4, 13; '^rt: Haar, als Stat. constr. 3, 27; mit Suffix 1^"^:^:: 4, 30, wobei das Pathach in der ersten Sylbe auf Rechnung des nachfolgenden " zu setzen sein wird. Da übrigens das Hebräische neben 'nS'b einmal (Jes. 7, 20 im Stat. constr.) auch *is;i' zeigt, so ist nicht ausgeschlossen, dass aram. ^rr von einer ^'«^^form ausgegangen ist. Von n'b-Stamme kann hier3) Grundform qital von schwachem Stamme.

:

her gezogen werden ir.isa seipe Eingeweide Dan.
in Betreff des urspr.
i

2, 32,

sofern arab. ^^_^^ (vergl.
t;""^)

in der ersten Sylbe

auch hebr.

auf eine Grundform

miaj

deutet.

d) Grundform qatul. Vergl. die Feminina riapn (Stat. constr.) Eimveihimg Dan. 3, 2 und •,inr>bs ihre Abtheilungen Ezr. 6, 18 (vergl. über die künstliche Schärfung des auf u folgenden Consonanten in beiden Fällen § 12, 2, a).

§ 57.

Nomina von einfachem Stamm mit ursprünglich kurzem Vocal erster und langem Vocal in zweiter Sylbe.

in

Wie im Hebräischen, werden
ier ursprüngliche

die

zahlreichen

Möglichkeiten
dass

ron Bildungen dieser Art beträchtlich dadurch vereinfacht,

kurze Vocal der ersten Sylbe ausnahmslos zu 5®wa verflüchtigt wird. So entstehen, da der von Natur lange ^^ocal der zweiten Sylbe keiner Veränderung unterliegt,^ durchweg anwandelbare Bildungen (q^täl, -q^iU, q^tel, q^tül, q^töl). Der ursprüngliche Vocal der ersten Sylbe lässt sich nur in der Minderzahl der Beispiele mit völliger Sicherheit bestimmen.
1

Die zahlreichen Lesarten des textus
(^i;?"?

rec.

mit ä in zweiter Sylbe, von denen

Dan. 4, 33; sr? Ezr. 7, 22 nach der Forderung der Masora, allerdings n contorter Zusammenstellung mit 3r2 Dan. 6, 26. 7, 1) sogar von Baer als gut bezeugt aufgenommen worden sind, dürften ohne weiteres als alte Irrthümer oder
iinige

Schreibfehler zu corrighen sein.

104
a)

2.

Haupttlieil.
qatäl.

Formenlehre.
a)

3.

Cap.

Vom Nomen.

Grundform
'^:33?

zu ziehen nur
als St.

Wolken
5<^!''^?

(Stat. constr. Plur.)

gatalioTm; ferner

von starkem Stamme. Mit Sicherheit sind hierher Dan. 7, 13; vergl. im Hehr. ',3si die Wildesel 5, 1 (hebr. ^i^^') und übt Heil Ezr.4,17;

emph. i^'üyd 5, 17; mit Suffix f^^^Ö Dan. 3, 31 (arab. saläm, hebr. ü^'bd mit Trübung des ä zu 0, wie bei l'i'nS'). Wahrscheinlich ist die Ableitung von der Grundform qatäl bei dem Monatsnamen "n^X Ezr. 6, 15 (falls nicht das Qames der zweiten Sylbe auf Rechnung der Pausa zu setzen ist, wie im Hebräischen auf Rechnung der Betonung; die assyrisch-babylonische Form soll' addaru "r^'n Zoll lauten), fraglich dagegen bei den Nomina hh^ das Wälzen Ezr. 5, 8 Ezr. 4, 13; X^53T (Stat. emph.) das Saitenspiel Dan. 3, 5; ^^n Verletzung 3, 25 (nicht bnlj, wie Gesen. W.B.^ s. h. v. angiebt); Stat. emph. äsb^n Ezr. 4, 22; 'n)^"; Ehre 2, 6; ebenso pbn Äntheil Ezr. 4, 16; mit Suffix f^ipbn Dan. 4, 12. im Stat. constr. 4, 27 (wonach auch 4, 33 'nj^'^., nicht 'i|5\ zu lesen ist). Stat. UJni Erz 2, 32; Stat. emph. &<^n5 2, 35. emph. iT}'^"^. 2, 37 und n^J^"] 5, 20. ^33? Geldbusse Ezr. 7, 26 (als Stat. constr.); d^p Satzung Ezr. 6, 8 (St. constr.); Clp!n »SfaVÄre (Stat. constr.) ^il^ (St. constr.) Dan. 2, 18 al.; St. emph. i<^i<^ 7, 7.
;

4,

27; über die
ß)

LA

t\pT\ vergl. o. § 54, 3, c, 1, a.

E.

kommen

von schwachem Stamme. Einige hierher gehörige Nomina von Ü'^-Stämmen in Eolge der Beibehaltung des Jod als dritten Consonanten völlig mit den starken Bildungen überein: so '^"'wn Dan. 4, 24 KHh. d. i. ohne Zweifel zu J< nach §11,1,5) 'n'^ian deine Sünde, wofür die Masora (mit Aufweichung des -x^n fordert; ferner 'j^.S^ (für )^^_^?) Elende Dan. 4, 24. Der textus rec. bietet statt dessen "j'^S^^ welche Form höchstens als Plural des Part. pass. Qal von i<yj antworten gefasst werden könnte. Nun führt allerdings die Vergleichung des hebr. "SS' (Stat. constr. Plur. '^.1.5^0 vielmehr auf qatal als Grundform zu 'i35>; offenbar ist jedoch im Aramäischen die Sylbe "^-^ bei diesen Bildungen in derselben Weise behandelt, wie die Endung 'i-p bei den Gentilicia, d. h. als mit Vergl. noch P'^Snö seine Breite Dan. 3, 1 und die festem Qames versehen. oben § 56, a, ß, 2 besprochenen Femininformen.
'i

b)

Grundform

qatil.

Neben

einer kleinen

Anzahl von Substantivis gehören

hierher vor allem die Parti cipia passivi des Qal, darunter einige Adjectiva, welche mit Verwischung der ursprünglichen Bedeutung als Adjectiva in Gebrauch

gekommen
phet Ezr.

sind.

Die vorkommenden Beispiele sind:
1)

a) Substantiva.
5, 1

mit activischer Bedeutung:

n&<i2D, d.

i.

^^i;''^3

der Pro5<;33

KHh.; das Q^re fordert dafür entsprechend arabischem ^^S

mit Schärfung des Jod; dazu Stat. emph. Plur. J<;j!S;'^!na Ezr. 5, 1; ferner gehört hierher vielleicht der Stat. constr. Plur. '^'n^SS Böcke Ezr. 6, 17 (vergl. 2) substantivirte Parti cipia passivi: )'^'^'ni< verhaltene (verim Hebr. *i"'S^.) borgene) Dinge Dan. 5, 12. So de Lagarde (Prov. 73) und Gesen. W. B.9; nach ersterem ist auch hebr. fTi^in Räthsel ein Aramaismus für ü'n'inN (vergl. syr. \ichdHa), während nach Gesen. u. a. beide Worte auf einen Stamm 'nin zurückgehen (zu dem N prosthet. in «Tn'^rüJt wäre dann syr. &<t*i!J< für pers.ra2^ „GeheimFerner: 5<^5''ri3 (eig. die Eingeniss" zu vergleichen; Nöldeke Syr. Gr. § 51).

gebenen) die Tempeldiener Ezr. 7, 24; •jirr^ui^üQ ihre Röcke Bau. 3, 21 KHh. vom Endlich Stamm u;i23 ausdehnen; über das Q^re "iiniläisQ vergl. o. § 54, 3, a. gehören hierher wohl auch Tit Glanz, Gesichtsfarbe contrahirt aus l^nt nur mit

;

Suffixen:

^".'iT

Dan.

4,

33;

WM

2,

31;

am

Plural:

\1''t 7,

28;

'7\)'-^]

5,

10 (5Ve(-|^1''t

§ 57.

Nomina von einfachem Stamm: Form
5, 6.

qHäl, qHil etc.

105

KHh.\
X';«"'^?

T'"'"'!

5<n"'riJ fZie

Flamme

TTerZ:,

das Licht (Stat. emph.) 2, 22 Q^re (x^ins JT^^/i.). Endlich das Femin. emph.) 3, 22 Plur. "innp 7, 9. Verivalhmg im Stat. constr. r.i^n^; Dan. 3, 12; Stat. emph. Nlnn^n?)
5<^->ri3

(Stat.

;

{Baer
7,

\itXrpi^'l'l,

vergl. § 9,

Anm.
Qal:
11;

4, c) 2,

49

al.
3,

ß) Participia passivi

Ty"":^
r^'n')

gepriesen Dan.

28; T'^^ vollendet {'^) Ezr.
3,

12; q^pT aufgerichtet
"p^'^y'n

6,

gewusst, kund gethan Dan.
'jn'^rB

18 al.; Plur.

Die an Stelle eines Perf. passivi verwendeten und zum Theil mit verbalen Flexionsendungen versehenen P^'tZ-Formen s. § 29, 3, a; die P^'?/-Formen von schwacher Bildung
masc.
erachtet
4,

32;

fem.

geöffnet

6,

11.

s.

bei den betreffenden Verbalclassen.

7) ursprüngliche Participia passivi Qal, welche als Adjectiva verwendet werden: Tp'jX (gefügt) j^asseml Ezr. 4, 14; vergl. zu dem Pathach für Chateph Pathach § 16,5 und überdies auch § 59 bei den ^a^z^Formen b'^n'^i (gefürchtet) fürchterlich Dan. 2, 31; fem. nb^rn 7, 7. 19; n^^fr (betrübt) traurig 6, 21. Xur im Feminin finden sich Mr^rid (verderbt) schlecht 2, 9; substantivirt
;

Schlechtigkeit

6,

5; JT^'^nn (zerbrochen) zerbrechlich
4,

2,

42.

— Im Plural:

'J'^^'^iit

(gewarnt) vorsichtig Ezr.
Ezr.
6,

6;

endlich

Dan.

2,

22.
s.

— Von
§ 9,

im schwachem Stamme gehört hierher noch
4, c)

22; "pTP?-! l^ereit Dan. 3, 15; "pp'^n"! (entfernt) fern Stat. emph. Plur. Nn;r'i'23J tiefe (unerforschliche) Dinge
NJn'lJ'^Nn

(Baer
5<

5<n'r"'5<S

Anm.

die

schlechte

Ezr.

4, 12,

mit Syncope des

für

Ausser dem Adject. femin. Hn'irt klein Dan. 7, 8 c) Grundform qatel. gehören hierher die bereits § 56, &, a unter den ga^t^-Formen erwähnten, in Wahrheit aber als qatel-'ForvaQn behandelten Feminina r"_T,M (Stat. constr.) Beschluss Dan. 4, 14; nji;?"! (Stat. constr.) Brand 7, 11; T|r:r;? deine Kebsiveiber "r:nb seine K. 5, 2 5<nr!^?"J (Baer 5<nb5<'4 s. § 9, Anm. 4, c) Stat. emph., 5, 23
;

;

Ruhe 4, 24. — lieber die abnormen P^'ilund D"5 Dan. 5, 25. 27. 28 vergl. § 29, 3, Anm. a. Von schwachen Bildungen gehört hierher noch das Femin. n:;:? Rath Dan. 2, 14 vom i'S-Stamm
die Angelegenheit
h'gt}
4,

14; T)~'.V^ deine

Formen
1:3?"^

(vergl.

jedoch zu dieser Bildimg auch
^^'b,

§ 56,

Z>,

ß),

sowie die Participia passivi
1, f.

Qal der Verba
d)

wie

TTstj etc.,

vergl. § 47, Beispiele

Grundform

ciatol:

^zi'CT}^ (Stat.

emph.) die Finsterniss Dan.
Prov.
22, 29

2,

22;

aller-

dings deutet der hebr. Plur.

B'^S'iJn

vielmehr auf ursprüngliche

^a^M^-Form und es ist daher nicht unmöglich, dass Dan. 2, 22 vielmehr NSVdli (= KSTlJn mit künstlicher Schärfung des Kaph nach § 12, 2, a) gemeint war. Ferner' xn'^ns das Licht Dan. 2, 22 Q^re (i<^%13 KHh., s, o. lit. b, a). Yergl. die Feminina ri<^33 (Stat. constr.) Weissagung e) Grundform qatül. Ezr. 6, 14; N^^isn Verbrechen Dan. 6, 23. Zweifelhafter Herkunft sind bezüglich des ursprünglichen Vocals der ersten Sj-lbe: ^vöx Fessel Dan. 4, 12; Plur. "i^'isiÖX Ezr. 7, 26, und wrisb sein Geicand Dan. 7, 9; Plur. mit Suffix: "("h^dsin^ 3, 21; endlich der Stat. emph. fem. .xn-.^isr« die Stärke 2, 20 (Baer 5<n")135 s. § 9,

Anm.

4, c).

f) Grundform qitäl: vh^ (arab. "ilcih, hebr. nibx mit Trübung des d zu 6) Gott Dan. 2, 18 Stat. emph. Jtrtbx 2, 20; mit Suffixen ^nbx 4, 5; r^r^\^ Ezr. 7, 14;
;

rinbx Dan.
3,

6,

6;

S^jrsb.v 3,

17; V'snbx

2,

47

und
2,

=i:^)b5<

Ezr.

7,

17; )inn^N
i<;<j^5<

Dan.
Jer.

28;
11;

Cnhbx Ezr.

5, 5.


t;3J<

Plur.

'"'"'^^

^^a^-

H;

Stat.

emphat.

10,

mit Suffixen und der Praeposition
^^f/i.).

Q^re ("j-rtb^b

(hebr. dl3ä<,

Dan. 3, 14; Ts^\^, 3, 12 wiederum mit Trübung des d zu 6)
b:
"^M^i^J?

106

2.

Haupttheil. Formenlelare.

3.

Cap.

Vom Nomen.

Mensch Dan. 2, 10; als Stat. constr. Ezr. 4, 11; Stat. empli. X^iäS 2, 38; aber 4, 13. 14 im KHhibh J<dl3X, oline Zweifel nur verschrieben in Erinnerung an hebr. ü3l3N und daher von der Masora im Q^re durch die gewöhnliche Form N^iN ersetzt. 'IDX (vergl. hebr. 'nöit) Verbot Dan. 6, 8; Stat. emph. J^'iGX 6,9; iniS-n^ seine Arme 2, 32 (vergl. arab. dira und überdies S^'n^äj^ Ezr. 4, 23 mit — ins Schrift (arab. Utäb) Ezr. 7, 22 {Baer an dieser 5< prosthet.; s. § 60, 1). Stelle nnS; vergl. jedoch oben die Note zum Anfang des § und Ezr. 6, 8, avo ins sogar als Stat. constr. steht); Stat. emph. i<2'r\'l) Dan. 5, 8 und «n^n? 5, 7. S^p Krieff Dan. 7, 21. Endlich gehört hierher auch yjüb Zunge 3, 29; Stat. emph. i<^^^''^ 3, 4. Wie sich aus arab. lisän, hebr. )'\'db ergiebt, ist die

Schärfung des

^

nur eine künstliche

(s.

§ 12, 2, a).

§58.
Nomina von einfachem Stamme mit langem Vocal kurzem Vocal in zweiter Sylbe.
in erster

und

Abgesehen von dem Femininplural tjtibÄTÖ deine Kehsweiher Dan. 5, 23; I^Tby^^ 5, 2 (Sing, wohl b^ü) und einigen Substantiva der Form qätal (Cjüäf, db:^) gehören hierher vor allem die (zum Theil substantivirten) Participia activa Qal nach der Form qätß (so besonders in Pausa; vergl. § 29, 1) oder (mit Dehnung des betonten i zu e) qätel oder endlich (unter dem Einfluss einer Gutturalis oder eines Kes) qätal. In allen Fällen wird der kurze e Vocal der zweiten Sylbe beim Hinzutreten der vocalisch anlauten den Genus-, Numerus- und Status-Endungen zu SVa verflüchtigt. Die äusserlich der Form qätel entsprechenden Participia activ Qal der Verba ^'b (SlS^J, i^"!)^ u. s. w.) repräsentiren vermöge ihre: Entstehung aus ursprünglichem ^d:^ etc. eigentlich ^«/^/-Formen;' doch tritt die qätal-Form wieder hervor in den hinten vermehrten Formen (z. B. n^ü*!, mit Verflüchtigung des ä vor der Femininendung, und in den Pluralen )'^h1ä etc.); s. die vorkommenden Beispiele § 47, Beispiele 1, e (eine allenfalls mögliche andere Erklärung dieser Formen ibid. im § lit. /). Von schwachen Stämmen gehören hierher die Participia activi Qal der Verba i^ und zwar mit doppelter Bildungsweise. Die eigentlichen Participia ahmen die Analogie der starken Bildungen
nach durch Insertion eines i?, welches sodann von der Masora in verdichtet den hinten vermehrten Formen fast ausnahmslos zu wird (vergl. § 11, 1, c und § 45, 1, c). Dagegen folgt eine Anzahl von Nomina, welche auf gleichem Wege entstanden, aber als Substantiva und Adjectiva in Gebrauch gekommen sind, der hebräischen Bildungsweise, d. h. der schwache mittlere Consonant
">

i

§ 58.
ird

Nomina von einfachem Stamme: Form

qätal,

qätil etc.

107

sammt dem kurzen Vocal der zweiten Sylbe ausgestossen
so

id

eine

einsylbige

Bildung
ruix

(mit

unwandelbarem Qames)
als

'zeugt.
a) Substantiva

der

Form

qätal:

(hebr. q^'X

sogen,

nomen

opificis)

cbr (hebr. Zauberer Dan. 2, 10; Plur. ^t'::^ 2,27; Stat. emph. N;S"1"X 4,4. t:b'3? mit Trübung des ä zu o) Eicigkeit 7, 14; St. emph. NÄ' 2, 20; Plur. 'p'cVj 2,4; Stat. emph. ^li2\'J 2,44. Von schwachen Bildungen würde hierher gehören das Feminin nr^ Stunde (vergl. darüber §56, a, ß, 2 a. E), vielleicht auch bs Herz Dan. 6, 15, falls diese Bildung wirklich auf einen tl'h ("''V)Stamm zurückzuführen ist.
b) Participia activi
1.

Qal

(qcital, qätil, qätel).
"'^~'r|

Wahrsager oder Räthe Ezr. 7, 14 und "«T"^^^ 7, 15; N3!j2 (Stat. emph.) der Priester Ezr. 7, 12; Stat. emph. Plur. X^irs 6, 9; mit Suffix: "'T'ins seiwe Pr. 7, 13; "^Sb (nicht ^SQ, wie (resew. W.B. s. h. v.) Schreiber, Schriftgelehrter Ezr. 7, 12 al. (als Stat. constr.); St. emph. "="9 Minister Dan. 6, 3; St. constr. "is'iD 6, 8; St. emph. J<':3D 4, 8 al. t<*r*ö 6, 4. Eigentlich Fremdwort (s. das W. B.), ist 'j"'riö etc. doch offenbar als Gebilde von einem ad hoc vorausgesetzten Stamm "j^C behandelt und war daher an dieser Stelle mit zu erwähnen. Endlich 'p:??!^ Richter Ezr. 7, 25.
Substantivirte Participia:
2,

{entscheidende) wahrsch.
4, 4;

Astrologen Dan.

27;

Stat.

emph.

i*;*'",^

"v^?,^ seine

Ton schwachem
2,

(IT?)

Stamme gehören

hierher

JS'j'2

Dan.
(d.
i.

5,

23

und

Jl*^
21

47

Herr (beidemal

Status constr.);

mit Suffix
J<:

"S^-i^

"5<"i^)

4, 16.

KHh., wofür dieMasora mit Ausstossung des Hasser Dan. 4, 16 Q^re (Ti^J^sb KHh.).
2.

"i"^ fordert;

endlich '^J^Db deine

Eigentliche Participia.

«) Singulare
4,

34;

PI':

nach der Form qätil: Schaden leidend 6, 3;

p^rv

brennend Dan.

7,

9;

h-z^

könnend

3, 17.

nr;3 4, lo

und

ir:r!3

4,

20 herabsteigend.

b) Singulare

{betend)
4,

6,

11;

15;

"i^;

nach der Form qätel: D;x drängend Dan. 4, 6; T{}.^ preisend brn zermalmend 2, 40: nr;" gebend 2, 21; b?i3 vermögend 2, 26; bü;^ fliessend und pss ausgehend 7, 10; 'inS' machend 4, 32 al.
;

tödtend
c)

5,

19;

bxr fragend, fordernd

2,

11. 27.
"I53X

Singulare nach der

Form

ga^a/ (von Yerbis tert. guttur. oder Res):
oft; 5'^*

sagend Dan.
6,
f?)

2,

4

und sehr

wissend

2, 8 al.;

nbs dienend {verehrend)

17. 21.

e)

nbrx fressend Dan. 7, 7. 19; ii^TX 2, 5. 8 (vergl. über diese von Baer aufgenommene minder gut bezeugte LA § 38, 1, a) ; i<\''^^ feiernd (von der Arbeit) Ezr. 4, 24; <^^r.T könnend Dan. 7, 21; n^r2 schreibend 5, 5; iin'i'j machend 7, 21; fiDS" zertretend 7,7. 19. Stat. emphat. 5<l^"!p; brennend 3, 6 u. ö. Plur. masculini: "("^i< Dan. 2, 7 u. oft; "pMl-r opfernd Ezr. 6, 3; "pp^-j anhangend Dan. 2, 43; "int gewinnend 2, 9; "pnttJn (textus rec. fälschlich "är) nöthig habend 3, 16; "p^*.^ fortstossend 4, 22. 29; vermögend 2, 27. 4, 15. 6, 5; '""r* icohnend Ezr. 4, 17; "bs: fallend Dan. 3, 7; T^p^s lierausgehend 3, 26; """^O anbetend 3, 7. 12. 14. "pl^r machend Ezr. 4, 15; "bbs",
Sing, feminiui:

"j"»:;.*'!;^

d. i. "i^bbr, hineingehend 4. "pr^d hörend 3, 7. 5, 23.

4. 5, 8

KHMbh

("^* (?Ve);

")"n^2

verehrend

3,

17;

108

2.

Haupttlieil.

Formenlehre.
"pbri^

3.

Cap.

Vom
5,

Nomen.
6,

Bei mittlerer Gutturalis:
ö>
7,
/")

fürchtend Dan.
Stat.

19;

3; "prC!^

vermögend
7, 24.
:

5, 8. 15.

27; i^3h^ gehend

constr. Plur.

^'J^;^

Dan.

2,

21; Ezr.

25; ^nbs

Plur. absol. feminin!

"(nns

Dan.

5, 5

;

"i^ÜpS

stossend, anschlagend

5,

6

;

"ij^^ö

emporsteigend
(7)

7, 3.

Participia Qal der

Verba

VS"

mit Insertion eines

5t

(>)

:

s.

die Beispiele voll-

ständig § 45,
h)

1, d.

Ursprüngliche Participia Qal von VS» {'^"S) Stämmen mit Ausstossung des schwachen Consonanten (s. o. den zweiten Absatz des §) 'n'n Geschlecht Dan.
:

3, 33. 4,

31; i'J gut
bj? Schall,

2,

32. Ezr. 5, 17; r^yj deine
3, 5 al.;

Feinde Dan.

4,

16 Q^re

("|^^3>
5,

KHh.)\
al.;

Stimme

'inb (Stat. constr. Plm-.) Greise Ezr.

5

sewe Schenkel Dan. 2, 33. Im Hebräischen entspricht mit a nur ^S und niT; in den übrigen Beispielen (l'i'n, nii:,
Stat.

emph.

i<*Siü 5, 9 al.;

^n"^ptü

bip, pib) ist

a zu

6 getrübt.

II.

Nomina von gesteigertem Stamme.
§59.
üebersiclit.

Von den Gesen. § 84, &, No. 17 44 aufgeführten hebräischen Bildungen vom gesteigerten Stamme sind im Biblisch-Aramäischen
nur folgende vertreten: 1) mit geschärftem mittleren Consonanten neben einigen Beispielen der Form qattal, qattil, qittal, qattäJ, qittäl und qittU eine grössere Anzahl von Adjectiven nach der Form qattil; bei den meisten derselben tritt die Steigerung der Bedeutung, welche durch die Schärfung des mittleren Consonanten bezweckt wird, deutlich hervor. In allen den genannten Bildungen ist der kurze Vocal der ersten Sylbe selbstverständlich unwandelbar (nur dass in der qattäl-F oim ^ns Töpfer a vor n nach § 13, 1 zu S^gol geworden ist). Der lange Vocal der zweiten Sylbe ist gleichfalls unwandelbar; der kurze wird beim Hinzutreten der vocalisch anlautenden Genus-, Numerus- und Status-Endungen zu S%a verflüchtigt. Dagegen hält sich der kurze Vocal vor der consonantisch anlautenden Endung des Status emphaticus feminini (vergl. u. No. 3 i^nn^i?:), nur dass ursprüngliches i (in i^MS;] Dan. 2, 10) zu
S^gol umgelautet wird; vergl § 15,
a^

Anm.

2, &.

Beispiele: a) Die Form ^'ö^^aHiegt gegenwärtig vor in: Pin&<ii^ sein Hals Dan. 5, 7; T|"^N!i:? dein H. 5, 16. Als Stat. absol. Sing, ist lii^S (mit orthograph. Beibehaltung des syncopirten it aus urspr. 'nj<'i:^, vergl. hebr. 'IK^^^) vorauszusetzen.
6)

Grundform

qattil,

das Festland, Dan.
nii*2^, r'liz'^)

«nTüS;: das Trockene, d. l (nach Analogie des hebr. ursprüngUch eine (?«^^^a^Bildung zu Grunde liegt, so ist doch

nur in dem
2,

Stat.

emph. femin.

10.

Falls

diesem

Nomen

§ 59.

Nomina von gesteigertem Stamme.
Form am
einfachsten als

Uebersiclit.

109
i

das S^göl der vorliegenden
erklären, welches letztere

Umlautung aus

zu

c)

auch unter dem Einfluss des nachaus dem ursprüglichen a verdünnt ist. folgenden Zischlautes Grundform qittal: i^-x (Stat. constr. Plur.) Tennen Dan. 2, 35; der Stat. abs. Sing, lautete ohne Zweifel n^5<; '^"^SX Lammet' Ezr. 6, 9 ah vom Sing. i'SI^ (so auch im Arab.); ebenso führt 'f"E^ Vögel (vergl. § 15, d.) Dan. 4, 30;
vielleicht

Stat. constr.

"2^

4, 9;

St.

emph.

i<;*2i?

4;

11

auf einen Sing. 12^.

Von

Femininis gehört hierher (wenn nicht Fremdwort!) rr^i^X Brief Hzr. 4, 8; Stat. Nach der masorethischen Punktation würde endlich emph. Js^n^JX 4, 11.

d)

auch '1'^" Wurzelstock Dan. 4, 12. 20. 23, überall als Stat. constr., zu den $tf^a^Formen zu rechnen sein. Dagegen weist syrisches 'eqqära vielmehr auf eine ^if^a^Form und das Pathach wird daher ebenso auf einem Irrthum der Masora beruhen, wie in *i;r" etc. (vergl. § 57, Kote). Grundform qattdl. Wie im Hebräischen (vergl. Gesen. § 84, 6, No. 17 u. 22) gehören hierher vor allem die sogen. Nomina opificum: X;"^! die Sänger Ezr. 7, 24; X-rSuJ die Scharfrichter Dan. 2, 14; ^n2 Töpfer 2, 41 (über S^göl für a s. o. im §); X;r;nn (für tarraajja) die Thorhüter Ezr. 7, 24, ohne Zweifel denominativ von 5"iin Thor; endhch von *'r-Stamm ']'i5;'n Richter Ezr. 7, 25. In dieselbe Kategorie gehören tlX^^n Sündopfer Ezr. 6, 17 Q^re zu 5<; vergl. (i<"'jn KHMlh: die Masora fordert somit die Aufweichung des § 11, 1, &), sowie die Adjectiva y*!"^ (fem., für marrddä) empörerisch Ezr. 4, 15 Stat. emphat. XPil"^ Ezr. 4, 12 {Baer XTl"'?, vergl. § 9, Anm. 4, c; im vor-

"^

liegenden Fall hat das Metheg bei
ständig (von Düp; vergl. § 45,

dem zweiten Qames
6,

wenigstens insofern
D^J^

einen Sinn, als es die Aussprache r^iärodtä verhütet),
1,

und

dauernd, be-

gehören dieser
3, 3 (-/").

Form

fem. n^^l? 4, 23. Endlich sämmtliche Infinitive Pa'il an; s. § 31, 2, d] § 45,
f) Dan.
27
;

e)

Grundform qittal "»"IJ (Stat. constr. Plur.) Seiden Dan. 3, 20 (hebr. "n'isf mit Trübung des ä zu o) und ""'^n iceiss 7, 9. Aus arabischem gabbär geht jedoch
i der ersten Sylbe aus ursprünglichem überhaupt sind diese ^i^^aZ-Formen wohl nur eine Abart der ^flf^aZ-Formen (ht. d). "Weiter gehört hierher noch der Stat. emph. nx'l^ der Höchste (von Gott) Dan. 4, 14 al. Q^re, öfter auch als Adjectiv bei 5<r!bl< Dan. 3, 26 al. Q^re. Das KHhibh hat überall ^"hv, d. i. 5<^|r; über zu X vergl. § 11, 1, b. die von der Masora geforderte Aufweichung des Als Stat. absol. wird nicht "^tv (so Gesen. W.-B. s. h. v.), sondern ^'Zj! vorauszusetzen sein, da die Masora auch anderwärts (vergl. § 57, a, ß) die Endung aj der Ü'b-Bildungen ganz wie das dj der Gentilicia behandelt. Ueber "jUib Zunge, welches nur scheinbar hierher gehört, s. § 57, f. a. E. über "i)3>*

hervor, dass mindestens in '12a das

a verdünnt

ist;

"^

;

Wurzel s. 0. f) Grundform
superior mit
g)

lit. c.

qittil:

~r"''5s?

sehi

Obergemach Dan.

6,

4,

vom

Adjectiv

"^'^S

r

feminini.
:

stantiv

nur *>&r. s. u.) CSJj weise, nur im Plur. als SubDan. 2, 21; Stat. constr. ''a'^sn 2, 12; Stat. emph. 5<^5a"i2n nsn ermangelnd 5, 27. n-^a^ fest, gewiss Dan. 2, 8; fem. fi<2*'^^ 2, 13. 6, 13: dieselbe Form steht 3, 24 wahrscheinhch als Stat. emphat. (im AusiT^'^p!' (femin.) schiver Dan. 2, 11; ruf: das Gewisse! = gewiss, sicherlich).

Grundform

qattil (defectiv

-p^Q'^zri

^'^''i?-

(St.

emph.) der geehrte (erlauchte) Ezr.

4,

10;

"i'^n^

vorzüglich,

aus-

110

2.

Haupttheil. Formenlehre.

3.

Cap.

Vom Nomen.
;

nehmend Dan. 2, 31 femin. 5<'n'in'2 6, 4 oder tVy^X^I 4, 33 auch adverbiell {vehementer) nach einem Particip (Dan.
;

letztere
3,

Form
10
;

steh

22) oder Adjectr
4,

(7, 7. 19).


;

p'^t^?

alt

(als Stat. constr.)

7, 9.

Tr^T7]r

heilig

Plui

-p^ji'np 4, 5

St. constr.
5,

^m;^

7,

18.

fi<^^b

^ross, viel Dan.

2, 6
2,

(auch ad
10; Stat
4, 20.

verbiell sehr

9 al.)

;

Plur. femin.
2,

"ij'^fb 2, 48.
')Lp''2iy


4,

'li'^h^

mächtig
'l'^D'^V^

emph.

Nt:"'Ad c?er

Machthaber
4, 9.

15; Plur.

23

und

Ezr.

'

Dan. 7, üeber 'rj^^'l^^ passend Ezi und •n5*')5lr) 2, 40, sowie im Plur. 'J'^Ö'^iSn 3, 33. 4, 14, welches möglicher Weise noch hierher gehört, obschon dann durchau Tj'^'iN zu erwarten wäre, vergl. § 16, 5 und § 57, 5, y. Anm. Als eine ^ö^it^Bildung ist vielleicht )'^T\iA Ofen Dan. 3, 6 al.; Stat emph. XS^ltnN; 3, 19, zu betrachten; doch ist die Herkunft des Wortes unsiche und auch die Ableitung vom Stamme ^ISIM (also Anhängung der Sylbe )^, verg]
^^Q'r sc/jöw
vj'ipPl

Dan.

hart, mächtig,

mir im femin.

i<a"')pSn

§ 61, 3 a. E.) nicht

unmöglich.

2)
l^nh'';

Dan.

Nomina mit Wiederholung 2, 46 und )^r}in^: Ezr.

des dritten Stammconsonanten
6,

10 Wohlgerüche

(Stamm TO)
Con

ferner die qatlal-Yovm )2^^ grünend, glücklich Dan. 4, 1. 3) Nomina mit Wiederholung des zweiten und dritten
röthe Dan.
4)
6, 20.

sonanten: die q^taltal-Form K'^Ö^Sp (wohl Stat. emph.) die Morgen-

Nomina mit Wiederholung
7,

seine

Bäder Dan.

9

des ganzen Stammes: ^nfeb, (Grundform galgal von bb^) inn^i gross, nui
;

im

Plur. masc. p^'i^'^

3,

33

und fem.

]l^n'] (grosse Dinge,
;

s.

v.

a

freche Reden) 2, 48; Stat. emph. fi^nn^n^] 7, 11 mit ö in zweite] Sylbe p^h^n Gedanken, Traumgelilde 4, 2 (Grundform wahrschein Endlich gehört hierher ursprünglicl lieh harhur. Stamm *inn).

auch

D'^'ns:?

Talente Ezr.

7,

22,

vom

Sing. ^33 (vergl. hebr. n33)

fü:

kirkar,

und

dieses verdünnt aus karkar

vom Stamme
die

^^D.

Nocl
vergl

besser entspricht der
ed. Mant.),

Grundform karkar

LA.

0*^153

(so aucl

welche gleichfalls nicht schlecht bezeugt
7, 22.

ist;

Baer zu Ezr.

III.

Nomina mit Zusatzconsonanten.
§ 60.

i

Nomina mit Praeformativen.
Die im Hebräischen {Gesen. § 85, No. 45—51) als Praeforma verwendeten Consonanten finden sich ausser Jod sämmtlicl auch im Biblisch-Aramäischen in gleicher Eigenschaft (i( prosthe ticum, n, 12, 2, ttj, n), wenn auch z. Th. in nur wenigen und über dies zweifelhaften Beispielen. Bezüglich der abgeleiteten Forme] gelten die mehrerwähnten Regeln: Unwandelbarkeit der von Natu

tive

i

§ 60.

Nomina mit Präformativen.

111

angen, Verflüchtigung der kurzen Vocale zu
s'umerus-

SVa

vor den Genus-,

und Status-Endungen.
23 {Beter unter Berufung

Die vorkommenden Beispiele sind:
1)
-uf
i<

prostheticum: rn^X Ärin Ezr.
2,

4,

Codices ^*^^X; vergl. jedoch arab. dirä\ hehr. yiiT
32); :?22i5 Finger^

und überdies

nur im Plur. 1:^32;^? Dan. 5, 5; .tat. constr. ni^-^Si? {Zehen) 2, 42; Stat. emphat. i5n:?a2i5 2, 41. irapni^ (Plur. fem.) seine Knie o, 6, mit künstlicher Schärfung des nach § 12, 2, a. Ueber ]Tnx Räthsel 5, 12 vergl. § 57, T), a. Praeformativ eines ursprünglichen Infin. 'Aph'el (= Haph'el) lIs ndet sich i< in dem Stat. constr. m^ini^ das Kundthun Dan. 5, 12.

n^ ohne X Dan.

,

2)

n,

itamm
]s
,

bD'i

nur in bv^T] zurückgeht

Palast,
(so dass

Tempel, falls dieses
b'2^T\

Wort auf den
dasW.-B. emph. Ä^bp^n

contrahirt wäre aus hajkhal)
entlehnt
ist, s.

.nd nicht vielmehr aus

dem Assyrischen
Dan.
4, 1

findet sich hz^T\ als Stat. constr.
2; mit Suffixen:
als
'^bp'in

4, 26; Stat.
6,

und

T\:i;2'^T\_

19.

Die Beispiele

on n

Praeformativ des
Z>;

Infin.

Haph'el

s.

§ 33, 2, ^; § 41,

Anm.

1)

n^r^r); § 42, lum. 4, d.
3)
12

§ 43, c; § 44, &; § 45,

Anm.

4, c; § 46, 3, &; § 47,

praeformativum, ursprünglich wohl immer mit Pathach Dieses Pathach wird jedoch nicht selten zu i verdünnt (so 52). egelmässig im Infin. Qal, s. die Beispiele § 28, Anm.; § 38, 1, ^ nd bei den schwachen Verbis je an ihrer Stelle ausserdem vergl. mit festem Vocal 21012, Lager und 'jpC'52 Wohnung) und vor den ersehenen Consonanten zu SVa verflüchtigt. Nur in 'jiTü Speise 3t a vor dem Tone zu ä gedehnt.
;

Nach den verschiedenen Bedeutungen
.nterscheiden wir:

des

12

praeformativum

Beispiele: a) mit "O subjectivum: s. die Participia sämmtlicher activer Conjugationen ausser Qal je an ihrem Orte in § 30 47.

h)

mit

Ausser den Participien sämmtlicher j^assiver Conjugationen (s. § 30 47) gehören hierher a) von starkem Stamme: iM3xb?3 sein Engel Dan. 3, 28 (von T(i<?"?, vergl. hehr. TjX^r); "in^-a oder "inr^ That^ nur im Plur. mit Suffix ''ii'iT^s;';: 4, 34. "Wenn der Sing., wie nach syrischem
"Q

objectivum.

mdbad

wahrscheinlich

ist,

^l??^ lautete, so beruht das
1,

vor dem Tone; vergl.
lung, nur

§ 15,

Anm.

— Endlich
Ezr.
6,

Qames auf Dehnung
ß)

das Femin. nj^bn^ AbtJiei-

im
i<'Z

Plur. mit Suffix:

linr.j^sVri'a

18.
;


in

Von schwachem
Qal von naX:
als Stat.

Stamme:
constr.

in ^25<^ Wort, Befehl

(für *T2X^
4, 14.

eig. Infin.
6, 9,

vergl. Ntr.?2

als Inf.
"'E

Qal von

itTn)

Dan.

Ezr.

beidemale
2,


5,

in

dem

Plur. femin.

"iSHt?

Geschenlce Dan.

Tirjp^

17;

Sing,

wohl

5<3n^ (hebr. njn^o).

VSJ

3?-iD?a

mit Suffix Einsicht, 7er6;

112

2.

Haupttheil. Formenlehre.

3.

Cap.

Vom

Nomen.

J

stand Dan. 5, 12 (für r'n^ mit Assimila,tion des anlautenden 1 an 1 und Wiederaufhebung der Schärfung des 1 durch Insertion eines Nun nach § 11, 4, b; vergl. § 43, 1, fc); Stat. emph. i<^^^^ Dan. 2, 21; mit Suffix: ^^^:^ Ezr. 6, 2 (von ^bn) und dem ganz S.''j^ in dem Femin. ri^573 Bolle 4, 31. abnormen Stat. constr. i35>a Dan. 6, 15. Letztere von Baer (s. die Note zu d. St.) nach der Forderung der Masora aufgenommene LA. könnte eigentlich nur von 5<'b-Stamme abgeleitet werden, so dass '^h^'o aus ^iVs)^ contrahirt wäre oder auch einen Infin. Qal mit Jod als Vocalbuchstaben (vergl. '^'^pri*' Dan. 5, 12) repräsentirte. Diese Ableitung des Wortes mag in der That von der Masora beabsichtigt sein sie erweist sich jedoch näher betrachtet Erstlich passt die üebersetzung „das Aufgehen der Sonne" als unmöglich. schlecht zum Context der Erzählung, welcher vielmehr nur an den Abend des betreffenden Tages denken lässt, und sodann braucht das Aramäische den Stamm nPS? (der sich überhaupt nur in einigen wenigen Nomina und der Präposition h^ erhalten hat) nicht vom Aufgehen der Sonne. Daher wird ^'bS'Q vielmehr von bbsJ intrare (entsprechend hebräischem itla vom Untergehen der Sonne) abzuleiten sein. Die Aussprache des textus reo. "b:^'^ (so auch Gesen. W.-B. s. v. ^5?a) statuirt einen Status constr. Plur. mit der gewöhnlichen Schärfung des ersten Consonanten nach dem Praeformativ (vergl. § 46, 1) und unwandelbarem Qames in zweiter Sylbe; ob mit Recht, muss dahingestellt bleiben. i<'h in tt^t^^'ü (eig. Stat. emph. des Infin. Qal Ssri^'Q, aus mistaj) das Trinken, das Gelage Dan. 5, 10.

;

c)

mit ^ instrumentale. Von i<'ti: 5<^5t5<^ die Waffe Dan. 5, 27: textus rec, X;5t5<a die Wagschalen. In beiden Fällen ist 6 nach hebräischer Weise durch Trübung aus ä und dieses durch Contraction aus ^txa oder 'lipi entFerner von VSJ: )ilT2 standen. Zu der LA. i^'^^l^^ vergl. o. § 51, 1, Anm. Speise Dan. 4, 9, von )^1 nähren; über das Vorton-Qames vergl. § 15, 1, Anm.; über «n'ipi'niüTü die Bfeife, Syrinx vergl. § 61, No. 5.

d)

emph. von ^3^153) der Altar Ezr. 7, 17; ns^iJ» Dan. 4, 2; t|^3^^ 2, 28 und nns^^ 7, 1 ebenso Ferner von schwachem Stamme von 'jSTp'a Wohnung, fn52^^ Ezr. 7, 15. (VS und ^''J): f^'^'i'i^ seine Wohnung Dan. 5, 21; auch defectiv t]*^^^ 4, 22 und 29; mit (dem urspr.) ä: ll^l^^ 2, 11. Endlich ili^^^ü {Gerichtsbereich) Brovinz; davon ist zu belegen der Stat. constr. riS'^'na Dan. 2, 48; Stat.
mit

locale:

5<173^« (Stat.

Lager, nur mit Suffix

^'^'it'q

;

emph.
4,

KlnDi^ja

15; Stat.

{Baer ^t\^^^-)2, vergl. § emph. J^np'iri' Dan. 3, 2.
-fa^D

9,

Anm.

4, c)

Ezr.

5, 8;

Plur. ']\tq Ezr.

4)

Mit
mit

3

praeformativum:
Ezr.
6, 4.

Schicht (von Steinen oder Holz)

und

Plur.
5)

'j'ipa";:

Tu

im

Infin. Saph'il nbbpTüb § 35

;

v^rgl. § 43,

c,

Beispiele

vom

Saph'il.
6)

n praeformativum, nach der

übliclien

Erklärung

in ^y^'lT)

Umkreisung, Fortdauer (so Gesen. W.-B. s. h. v. vom Stamme 11^) Dan. 6, 17. 21, beidemale in der adverbiellen Wendung 'ri3. Wahrscheinlich liegt vielmehr eine Abplattung des
(vergl. das Part.

Hithpaal desselben Dan.

6,

15)

Stammes "i^iü vor und 'na bedeutet

§ 61.

Nomina mit Afformativen.

113

lomit

em
les

ganz dem Contexte gemäss vergl. ""icnsn Dan. 3, 2 al. Q^re

— „mit
(i<;:ri2n

Eifer, eifrig".

Äusser-

K^thihh; vergl. zu der

'on der

Status emphaticus § 11,

Masora geforderten Aufweichung des Jod dieser Formen Die Bedeutung des Wortes ist 1, h).

mgewiss, die Ableitung

vom Stamme

i^ns jedoch wahrscheinlich.

Ausserdem erscheint präformatives n noch in den Vorsylben "iH und r,r in den Infinitiven und Participien der Conjugationen iithp^'el und Hithpaal (s. die Beispiele je an ihrem Ort in § 30,
»2,

38, 45, 47),

sowie (mit

'thpa'al

von

-ijt: n^'^prj«

r versetzt) in dem Nomen verbale des Empörung Ezr. 4. 15. 19.
§ 61.

Nomina mit Afformativen.

und la, sowie zahlAusser einigen Nomina mit afformativem Bildungen mit : afformativum, gehören hierher vor allem lie Nomina mit den Endungen SHm (ausserhalb der Verbindungsbrm stets ^ mit Apocope des n, vergl. § 11, 3, c) und n'^^- (so lur im Stat. constr. r"^:."?^ Dan. 6, 25, anderwärts überall ^-^ mit \.pocope des n, s. o.), sowie die Nomina mit der Endung"»— (sämmtich Gentilicia oder Ordinalia). Beispiele: 1) mit b afformativum: bT"|S Eisen Dan. 2, 33; Stat.
'::

'eichen

;onstr.

xbns

2,

34

al.

Mit tt afform.: abnn Schriftgelehrter (?) Dan. 2, 10; dass las ö der Endsjdbe auf Dehnung eines urspr. u beruht, geht herror aus dem Plural 'j^'E'J'in 2, 27 Stat. emph. iJ^is^jnn 4, 4, beide formen mit künstlicher Schärfung des 12 nach § 12,2, a. Ebenso st von der Masora behandelt Ds Mund, Mündung (über die Entvickelung des zu Grunde liegenden Stammes niE oder rns zu lebr. ns, arab. fum etc., syr. pum, vergl. Gesen, W.-B. u. nis). 3S findet sich Dim. 7, 8. 20 als Stat. absol. 4, 28. 6, 18. 23 als 5tat. constr., mit Suffix aber n^s 7, 5. Für diese, vom Codex lieros. (s. die Note Baers) ausdrücklich bezeugte LA. spricht gegenüber der sonstigen Ueberlieferung (?^^2 mit w, entsprechend ler targumischen Schreibung 21s) auch arabisches j^ä. Am häufigsten ist die Afi^ormativsylbe an, 3) Mit : afform. nit welcher der starke Stamm regelmässig die Form qotlän bildet, [n zwei Beispielen findet sich das afformative an noch mit der veiteren Endung ^ (für T\i) oder *^— (für ri^—) vergl. u. No. 4
2)
;

;

;

md

5.

Nur

in

vier

Beispielen findet

sich

die Afformativsylbe
8

Kautzsch,

aramäische Grammatik.

114
"ji

2.

Haupttheil. Formenlehre.

3.

Oap.

Vom

Nomen.
Ofen; vergl.

()—)', die
1, g,

§ 59,

Endung Anm.
al.,

)'^

nur

in

dem

zweifelhaften

"jini^

a) mit der Endung an: a) von starkem Stamme: T^J^N alitis auch 4, 5 Q^re, während das KHUhh T^}^ (»• das W.-B.) fordert. ^T^!^?*^ ^^ß Denkivürdigkeiten Ezr. 4, 15 (Baer ''in, ebenso in den folgenden Beispielen); "jn^Q Cultus Ezr. 7, 19 (als Stat. constr.); 'jüblü Herrschaft, Reich Dan. 7, 6; als Stat. constr. 4, 31; Stat. empli. Xiubd 7, 27; mit

Beispiele:
2,

Dan.

11

Suffixen Ti-'^'^ T It T
:

4, '

19

und

?nD-jb\ü 3, •• T ' T
:

33; liniDbuJ T IT
'
I

:

:

7, '

12; Stat. emph.' Plur. ' ^

&<'='5-jby: t- .t : t

7, 27.

ß)

von schwachem Stamme.
8.

5<5b^S 4,
St.

Von
7,

l':?:

"ibij^

Baum
5<3^2? 2,

Dan.

4, 7;

St.

emph.
4,

Von

^SJ:

emph. i<^3;:;S' 2, 21. Von n'b: jts^iia (Stat. emph.) das Gebäude Ezr. 5, 4; •,^3^ Za/J Ezr. 6, 17 (als Stat. constr.). 7") von gesteigertem Stamme: Denominativ von S"^^*^ (s. o. § 59, No. 4) 'jn'nn'n Magnat, nur im Plural mit Suffixen: ''Sn^n'] Dan. 4, 33; T^S^*!^'] 5, 23 Q^re (-|^3D-in"i KHh.) ^nlsn^in'] 5, 1. h) mit der Endung on. a) Von starkem Stamme: ^3b^u: (Stat. constr. Plur.) Befehlshaber Dan. 3, 2. 3 HSinS'n (wahrsch. Stat. emph. masc.) die Denkivür')i''5>'n Gedanke, nur diffkeit Ezr. 6, 2. ß) von schwachem Stamme. Von ti'^ im Plur. St. constr. ''Si^SS^ Dan. 2, 30, und mit Suffixen: ^31^5>S 7, 28; 'qil'^:^"]
;

"j^^

Zeif

12; St.

emph.

8; Plur.

"j'iD^S^

13;

;

:

2,

29

$Ve

(-|^31^sn

Z^^ÄO;

^"t3^5?^ 4, 16.
7,

TS^'^br Intensivplural zur

Bezeich-

nung Gottes: der Höchste Dan.
4)

18. 25.

Feminina mit der Endung ni, ausserhalb der Verbindungsform 1. Abgesehen von den Verbindungsformen der Infinitive aller Conjugationen ausser dem Qal (s. die Beispiele je an ihrem Ort
in § 32. 42. 43. 45. 47

und

vergl.
,

§ 37, 3, d)

gehört hierher eine

Anzahl von Abstractbegriffen theils von starkem Stamme (wie Letztere Bildungen n^Dbü Königthum)^ theils von n'b-Stamme. haben in der Stammsylbe entweder unwandelbares «, wie ^^^3,

XMbj u. s. w., oder ein (durch Verflüchtigung des ursprünglichen kurzen Vocals entstandenes) SVa, wie ^n^ und ^n*i. Der dritte Stammconsonant ist in allen vorkommenden Beispielen dieser Art
weggefallen.

Im Plural nahmen diese Nomina, wie sich aus nipb'Q und i^riD^ls 2, 44, sowie aus der Analogie des Syrischen 7, ergiebt, die Endungen ]-, Dl, ^t\^ an (vergl. die analoge Behandlung des 1 der Endung n^ in hebr. n^l^^ Zeugniss, Plur. mit Suff. ^f'irii^J:).
Dan.
27
Beispiele: a) mit der
4,

Endung

23;

n^npn Bedarf
nJllsbTQ 3,

'Ezr. 7, 20;

constr.

33; Stat.
4,

von starkem Stamm: ^b'iH^ Eile Ezr. Königthum, Königreich Dan. 2, 39; Stat. emph. XWsb^ 2, 37 und nniD^a 2, 44; mit Suffixen:
^

(n^)

^"zhu

iTO^^
Stat.

4,

15; Tjr'isb?
2,

23;

emph. Nni?b?2

44.

f^psisba

3,

33;

Stat. constr. Plur.
5,

^^3^2

7,

27;

erster Sylbe vergl. § 16,
s.

u.).

xn^iniiJ Stat.

K^thihh,

wohl

snä^^^

!)bl3 Misthaufen Ezr. 6, 11 (Dan. 2, 5: ^^13 5). W'^t Ezr. 7, 26 emph. das Zeugniss Gen. 31, 47. Auswurzelung, Verbannung] s. das Q^re "ittinu: u. No. 5.

^*i^ri3

Erleuchtung Dan.

11,

14 (zu Pathach in

I

§ 61.

Nomina mit Afformativen.

115

Endlich gehört hierher auch ^:r^='^ Einsicht Dan. 5, 11 f. mit der Endung ^ an der Aflformativsylbe an (s. o. No. 3). b) mit der Endung ^ (M) an n'3-Stämmen: ^:!2 Bitte Dan. 6, 8; mit Suffix: nr^ra 6, U. ^"^^,? (Stat. emph.) das Exil 2, 25; sist Unschuld 6, 23; -"as Wi^/e, Angelegenheit 6, 18; ^2*i Grösse 4, 33; Stat. emph. xr^ia^ 5, 18; mit


4.

Suffix "r^:2-i

19;

rns^ (Stat.'constr.) Wille, Ezr.
4, 22.
6, 9,

5,

17;

^h^Irrthtim,

Ver-

gehen Dan.

6,

5;

Ezr.

während

in

dem KHhibh

T\yd

und Avohl mit Eecht auch Dan. 3, 29 Q^re, (nVr, nach Analogie von S^S""!'?) wahrscheinlich

nur ein Schreibfehler vorliegt.
Die Endung n" könnte vorliegen in ~ritn sein Anblick Dan. 4, 8. 17, Endung ni für T\i beabsichtigt war; eine andere Erklärung dieser Bildung s. § 55, 6, h, 2 a. E.

Anm.

wenn

nicht vielmehr die

ausserhalb der Yerbin5) Feminina mit der Endung ni— ungsform ">— innx alia Dan. 2, 39; ni")rix (Stat. constr.) in der erbindung X^12il 'ni^ das Ende (eig. das Nachherkojnmende) der age Dan. 2, 28, wohl einfach herübergenommen aus der bekann(St. constr.) das Untere m hebr. Formel a^'C^n n^inx. n''5?"^:i? 1er Boden der Grube) Dan. 6, 25. "»bi; Misthaufen 2, 5 (s. o. 0. 4, a)\ '^Cnip Auswiirzehmg Ezr. 7, 26 (^'^re^ (liS^t? Ä'^^Ä., s. o. 0. 4, ö); zugleich mit r instrumentale (§ 60, 3, c): i<r">pi"nöü die endlich mit der Endung i an der feife, Syrinx Dan. 3, 5 ff. fformativsylbe an das denominative Adjectiv 'i:r'a''i5 schrecklich
,
:

;

'an. 7, 7.

6) Gentilicia

).

Bei

dem

mit der Endung ^-^ (entsprechend hebräischem Hinzutreten von Genus-, Numerus- und Status-

ndungen wird das Jod der Afformativsylbe fast stets vom K^thihh eibehalten (ausgen. "j'^X^i^J^ Dan. 3, 8 und pi^-nn'i 3, 12), während
as Q^re in

der Regel

(s.

die

Ausnahmen

§ 11, 1,

l)'.

von Ordinal1,

ihlen ist dort noch beizufügen i^n^^^nn die vierte Dan.

20) die

ufweichung des Jod zu i^ fordert, JDan. 3, 12 aber umgekehrt die )m K^thihh gebotene Endung in (s. u.) in jin umsetzt. Ueber le abweichende Endung des Stat. emphat. Plur. dieser Nomina 5* oder ^x statt N\^— ) vergl. § 52, 2, d.

Beispiele: X'lp-^SN Ezr. 5, 6; ^y^"} Ezr. 4, 9 nebst acht anderen Völkernamen, sämmtlich mit der gleichen Endung im Q^re; für ^<"!J2"l^^ hat das KHh. "ID^J«, für i<::~'n: X"n"i. Ausserdem vergl. den Plur. 'J'^Nn^n'; Dan. 3, 12, wo das KHhihh zweifellos "N^'«^? meint; Stat. emph. Xj^^iri'^ 3, 8; ferner -^1^3 Chaldäer 2, 10; Stat. emph. ns-nbs 5, 30 Q^re («"^nba KHhy. Plur. 'J^X'npS 3, 8; Stat. emph. ^^?Tr^ 2, 5 Q^re (i<::-iir3 KHh.); ^^^h die Leviten Ezr. 6, 'l6 Q'^re (ü^-hKHh.); nxnja der Meder Dan. 6, 1 ^. (j^-^ia ^T.); rixc-^a der Perser 6, 29 Q,

(!}t"0""S

K.).

Von dem

Ordinale

^"O^JD

prior finden sich die Formen:

^''a'ij^

(Stat.

emph. Plur. masc.) Dan. 7, 24; «l^^^'ij? (Stat. emph. Plur. fem.) 7, 8.

^^n';^'^p (Stat.

emph. Sing, fem.)

7, 4,

und

116

2.

Haupttheil.

Formenlehre.

3.

Cap.

Vom
liegt

Nomen.

_ 1

Anm.

Eine andere Art von afformativem Jod

vor in den Nominibus

Sii^b dieNacM Dan. 2, 19 (aus lail^ja; vergi. hebr. b';S und t^hi?), welcher Bildung im Syrischen leljä, leljä oder liljä mit dem Plur. lailaivatliä entspricht, sowie in n^nx Löiüe (wie das gleichlautende hebr. Wort wohl contrahirt aus 'arjaj) Dan. 7, 4. Im Plural, Avelcher nach § 51, 2, Anm. 3 die Femininendung an-

nimmt, erscheint als dritter Consonant statt des urspr. Jod vielmehr 1 (vergl. die analogen Bildungen ',in.i Dan. 6, 19; ni33, mit Suff. Ezr, 4, 9 al.; ))by Ezr. 6, 9; s. § 56, a, ß und in § 62 die gleiche Bildung 5<Ö*j3, Plur. 11Ö*i3), im Stat. emph. Plur. i<n;!,^^N: Dan. 6, 8.

§62.
Quadrilitera und Composita.

Durch Insertion eines n nach dem ersten Stammconsonanten (und zwar zur Compensirung der aufgehobenen Schärfung des zweiten Consonanten; vergl. § 11,4, 1). s) scheinen entstanden zu sein die Quadrilitera ^b^^_^_ fem. Ma?itel (nur im Plur. mit Suff. pnnjSi^^ Dan. 3, 21), ^cns Th7^on Dan. 5, 20 (für korsaj, vergl. syr. kurs^jä, hebr. «D3), mit Suffix ?^;]p^3 Dan. 7, 9; Plur. mit Femininendung (vergl. § 51, 2, Anm. 3) ^10"13 7, 9; vergl zu 1 statt ^ vor der Endlich ^in^^bä^^D ihre Femininendung o. § 61 die letzte Anm. wenn von einem aram. Stamm bno abzuUnterkleider Dan. 3, 21, Eine ganz unklare Bildung liegt leiten; s. jedoch das W.-B.


s.

vor in
Gesen.

i^:^T^'i<

(Vulg. muri) Ezr.
s.

5,

3

und

9 (nicht blos

5, 3,

wie

W.-B.
ytt^

h. v.

angiebt).

An

die Insertion eines n in den

Stamm
sein.

(s.

Gesen. W.-B.

h. v.)

wird schwerlich zu denken

Gegen den Verdacht einer Verschreibung für ^^1ü^ fundamenta, welches Wort sonst im gleichen Zusammenhang Ezr. 5, 16. 6, 3 erscheint, spricht nicht nur die Verbindung mit nbbDtJb, sondern vor allem die Beifügung des Singulardemonstrativs nj'n. ist nicht unmöglich, dass sich die Masora bei der Punktation des ihr unverständlichen Wortes rein äusserlich an die

Dagegen

Analogie von

i^jT^^J

hielt.

Composita könnten (abgesehen von verschiedenen zweifellosen Fremdwörtern; vergl. § 64) vorliegen in i^JITSn'jiC die Oberrichter (? s. das W.-B.) Dan. 3, 2 f., wenn nicht auch diese Bildung auf der künstlichen Hebraisirung irgend eines Fremdwortes beruht, und in i^ptCin: der Leuchter Dan. 5, 5, wenn dieses Wort wirklich Feuer zurückginge (s. das auf ein Pail nabbar „anzünden" und ein Fremdwort vor. W.-B.); doch liegt auch hier sicher

m

§ 63.

Xomina von eigenthümlicher Bildung.

117

§ 63.

Nomina von eigentMmliclier Bildung.

Neben den auch im Syrischen und Hebräischen eigenthümlich Bezeichnungen für Vater, Sohn, Brude?^ und den Formen on Dt" Name kommen hier noch einige wenige Anomalien von
ectirten

deren regelmässige Bildungen bereits ^ominibus in Betracht rüher aufgezählt wurden. ni^ Vater, im Sing, und Plural nur in der Verbindung mit
,

Suffixen zu belegen,
^r^ii^ 0, 2, in

und zwar: ^zs* Dan. 5, 13; ?f^,ni5 5, 11 und beiden letzteren Formen mit Wiederkehr der zu
'ahü]

Grunde liegenden Form
Dan.
Ezr.
2,

im Plural:

'^rnnii;

meine

Väter

4,

15;

23 {Baer fälschlich T"^^?; ^ergl. § 53/l a. E.); ^^s!?^ Als Status absol. Plur. wäre icrrrjnx Ezr. 5, 12.

Yergl. über die Insertion des n somit "roi^ vorauszusetzen. § 11, 4, 1)^ ß\ über die Femininendung im Plural § 51, 2, Anm. 3.
nii

Bruder, nur in

-frK deine Briider

Ezr.

7,

18 Q^re

(l^^rii^

K^thihh) mit S^göl statt Pathach vor virtuell geschärftem
§ 13, 1.

n nach

Als Stat. absol. Plur.

ist 'ipr:^

vorauszusetzen.

Männer, Menschen^ Dan. 4, 14 als Plur. zu dem (auch coUectiv gebrauchten) Singular irric; vergl. zu diesem offenbaren Hebraismus § 51, 2. rr% Haus, abnorm nur im Plural mit Suffix "JlD'^riS eure Häuser Dan. 2, 5. Gegen den Verdacht eines Hebraismus ist diese Bildung durch den syrischen Plural 'bätin etc. geschützt. Ein Hebraismus ist dagegen die (im Aramäischen ganz unZ'^C:i<

nöthige) Beibehaltung des Dages forte im n

sammt dem

vor-

hergehenden Metheg; vergl. dazu § 12, 2,e. Die übrigen Formen von r,"2 s. § 55, 3, a. -*z Sohn Dan. 3, 25 al. als Stat. constr.; mit Suffix 'r\*\2. 5, 22. Als Plural dazu dient von anderem Stamme y^i^, nur im Stat. constr. ^:z 2, 25 und mit Suffixen: ^iy\z^ Ezr. 6, 10; ^in^ria Dan. 6, 25. Als Stat. absol. Plur. ist ';in'>r: ihre Weiher Dan. 6, 25. somit j'it:: (wie im Syrischen, entsprechend hebräischem 0*^105) vorauszusetzen. Welche Form als Singular im Gebrauche war, muss dahingestellt bleiben das talmudische fi^TT:, welches Gesen.
; 1

Im

SjTiSchen

findet

sich

der Plural

'"y^J^*}

'P''^'^

in

der Bedeutung

einige,

ewisse.

118

2.

Haupttheil.

Formenlehre.

3.

Cap.

Vom

Nomen.

W.-B. als Stichwort aufführt, ist jedenfalls erst eine späte Rückbildung aus ^iü:. DhitJi<^ ih7^e Häupter Ezr. 5, 10, vom Sing. i2Ji<n, vergl. § 55, 1; da Dan. 7, 6 der Plural If^^^üT^ lautet, so wird der Ezr. 5, 10 vorausgesetzte Plural X'^^") als Hebraismus zu betrachten sein.

Du
jTi^TS

JSame Dan.
2,

4, 5

Dan.

20; Stat. constr. Plur. t^rrßt Ezr.
5, 10.

Dnrn'QTÖ Ezr.
Insertion des

mit Suffix mit Suffix 5, 4; Vergl. zu der Femininendung, sowie zur
Ezr.
5, 1 als

und

Stat. constr.

;

n oben

u. li?.

J
§64.
,

Fremdwörter.

Indem wir

in Betreff der

Bedeutung der aus anderen Sprachen

entlehnten Wörter auf die Angaben und Vermuthungen des Wörter-

buchs verweisen, begnügen wir uns hier mit einer Uebersicht über den Thatbestand, um die ziemlich starke Durchsetzung der wenigen biblisch-aramäischen Texte mit fremdsprachlichen Elementen zu
illustriren.
1)

Aus dem Assyrischen
11. 5, 6 (vergl.
(s.

sollen

stammen
3).

:

H'^SJS;

ViXT^lii. 4,

jedoch unter No.

— bs^W Palast,
2,

Brief Ezr. 4, 8 Tempel

;

Stat. empli.
§ 60, 2).
5,

(s.

y^DPräfect

§ 56, a).


5,

nns: (mit S^göl
Stat.

Stat. constr.

rrö

Ezr.

3 al.;

nach § 13, 1) Statthalter Ezr. emph. Plur. Nninö Dan. 3, 2 al.
;

14;

vergl.

zum
des

Femininplural von
u.

Amtsnamen
3 a. E.

§ 51,

Anm.
i<5lS>'^'5<

3,

bezüglich der Ableitung

Wortes aber
2)

No.

Aus dem Indischen wahrscheinlich

der

Purpur Dan.
7,

5,

7

al.

(hebr. "j^pN).
3)

Aus dem Persischen stammen: t^'nnnx

richtig Ezr.

23 (vergl. jedoch

Friedr. Delitzsch in den Glossae babylonicae vor Baer^s Daniel, Ezra, Nehemia, 5^;2Ö1^U:^^^ die Satrapen Dan. 3, 2 al.; Dhöi< Ezr. 4, 13 Praef. p. VI sq.).

nach der üblichen Erklärung zuletzt^ endjedoch Baer^s Note zu Ezr. 4, 13, welche nach guten Zeugen auf der LA. öröX und der Bedeutung J5JmÄ;ommen (?) besteht.— i<^'^^ri^ die Rechtsgelehrteni'i) Dan. 3, 2 f.; sicher persisch ist übrigens nur der zweite Theil des
lich',

(nach der LA. des textus receptus),
vergl.

Wortes.

— ^;']^^?i Dan. 3, 2 und t<;']atr, Ezr. 7, 21 die Schatzmeister, beide Formen wohl zusammengesetzt mit einem pers. Worte für Schatz, welches auch in dem Stat. constr. Plur. "t:5^ Ezr. 7, 20 und dem Stat. emph. Plur. N^tsr* Ezr.
5,

17 wiederkehrt.
11 al.

"j^^-in

Stücke Dan.
4,

2, 5.

3,

29.

'i^'^''.^

Abschrift Ezr.

c^na Wort, Befehl, Sache Dan. Diese von Baer nach den besten Zeugen 3, 16; Stat. emph. N^sjns 4, 14 al. aufgenommene LA. (ohne Dages lene in :) entspricht dem zu Grunde liegenden patigama besser, als die LA. C^rs des textus receptus. Endlich t;i Geheimniss
4,

K:;n"r3 der

Brief Ezr.

18

al.

Dan.

4,

6; Stat.

emph. ül^

2,

iV; Plur.

',^T^

2,

28; Stat.

emph. K^n

2,

29.

§ 65. Die Cardinalzahlen.

119

(s. o. No. 1); XJ'^QpX n^ fem. Befehl, Satzung Dan. 7, 25 als Stat. constr. 6, 6; Stat. absol. Nn'n 2, 13; mit Suffix "pbr/n 2, 9; Stat. constr. Plur. t;;^ Ezr. 7, 25. — ^"'^^•iri die Staatsräthe (1) Dan. 6, 8; Stat. constr. Plur. •^nri^n 3, 27; mit Suffixen ''t^^H 4, 33 und ^'^1nn;^!^ 3, 24. IT Ar^ (nur mit Suffix und im Plural; s. die Belege § 55, 6, a). «^^l^? Geschenk, Dan. 2, 6; im Plural mit Suffix dagegen ~ri"2T^D 5, 17 (textus rec. wie im Singular: "rS2). 5<n'i;'i:;; die Leuchte Dan. 5, 5; vergl. jedoch § 62 a. E. ba"]ö Unterkleid; vergl. § 62. nns Statthalter; s. o. No. 1. 4) Aus dem Griechischen stammen: Nr^^D^fj jjLaviaxrj; Dan. 5, 7 al. Q^re; 50r?an KHMhh (textus rec. und darnach auch Gesen. W.-B, führen als KHhibh an i{2*D^n oder sorTaü; vergl. jedoch die Note Baers zu Dan. 5, 7). i^T'i'ns 6 XYjpoi Dan. 3, 4, wahrscheinlich jedoch nicht directe Wiedergabe des griechi-

Mehr oder weniger
eifrig
(?)

zweifelhaft sind dagegen i^^iX
5,

sorgfältig,

Ezr.

8 al.

;

schen Substantivs, sondern eine (gut aramäische) $a^o^-Bildung
agentis

von fns = xr^puaaeiv.i Q^re (iiiJS^tJ KHh.) auji9ü)v{a.

TYipiov.

6^rp_

3,

5 al.

QVe

rS^D^ÖS 3, 5. 10. 15 und 'p-^-JSÖS 3, 7 ^a\(O^n^p, d. i. vielleicht ö"-r^;r, KHh.) xOapi;.
liest), 7. 10. 15: ja(x,juxrj.

— —

als

nomen

?i;^5Q?3!lD

Dan.

3, 5. 15,

dagegen

n^sb^iö 3, 10

J<22b

3, 5

(woselbst der textus rec. XrSS

IV.

Numeralia.

§65.
Die Cardinalzahlen.
(vergl. Gesen. § 97, 1) waren die Carursprünglich Substantiva abstracta und ionnten sich demgemäss im Status constructus an das gezählte
1.

Wie im Hebräischen
von
2

iinalzahlen

— 10

Ein sicheres Beispiel dieser Construction findet 7, 14 in ''m':35?^ ^?4T? die Siehenzahl seiner Räthe >eine sielen Räthe, sowie in der Verbindung der Dreizahl mit Suffix Dan. 3, 22. Doch findet sich kein Beispiel für die Verbindung nnes solchen femininisch endenden Substantivs mit einem weiblichen Nomen (wie im Hebräischen z. B. a^ip; nilJbt? Gen. 7, 13), »ondern die Unterscheidung der mit Masculinis und der kürzeren, mit Femininis verbundenen Cardinalia von 1 10 ist überall iurchgeführt. Dabei ist die Nachstellung der Zahlen hinter das gezählte Wort, also die Auffassung derselben als Adjectiva (so
^"ort anlehnen.

dch noch Ezr.

=

mmer

bei ^n,

7\y^ unus,

una)

häufiger
z.

als
"j^iDb^D

die

appositioneile

Stellung vor
Jedenfalls

dem
ist

Substantiv,

wie

B.

rTiir>

Dan.

7,

24:

1

auf dieses ^^^"^ für die Frage der Abfassungszeit des Daniel
als

grösseres

Gewicht zu legen,

auf irgend ein anderes der oben verzeichneten griechieine

ichen

"Wörter.

Denn einen Amtsnamen wird

Sprache

immer nur von dem

eweilig herrschenden oder doch irgendwie tonangebenden Volke übernehmen.

120

2.

Haupttheil.

Formenlehre.

3.

Cap.

Vom Nomen.
dagegen
3, 1
.

eine Zehnzahl, sc. Könige; vergl. 4, 13 al. 7, 17;

die

stellung männlicher Zahlwörter von 2

— 10: Dan.

Nach20. 24.

24. 25. 6, 3. 11
7, 6.
7.

Ezr.

6, 4.
6,

15;

die des weiblichen Zahlworts

Dan.

Ezr.

15;

die Voranstellung des letzteren

7, 2. 3. 5.

In der nachfolgenden Uebersicht über die Cardinalia von 2
sind die aus den biblischen Texten nicht zu belegenden
in

— 10

Formen

Klammern

eingeschlossen.

Es werden verbunden:
mit dem Femin.

mit dem Masc.
1.

"jn

nnn
(s.

2. 3.
4.
5.

l^^n

u.)

r^i^
nbn
r^a^^i^

(n)Krbn

^?^1^
[i^i^^n
[js^nuj]

[T»^n]
niü, niü
[^'5123]

6. 7.
8.

n^niö, St.

c.

n:?ntö

[i^^:m]
[xyiön]
rriiijS/'

["^5^??]
[5^iör\]
nto::^

9.

0.

2, 9) für ^n5< mit Aphaeresis beruhen offenbar auf Contraction alter Uebrigens ist "ji'^Pl nur erschlossen aus der verDuale (t^rajin, tartajin). kürzten Form •"itn in der Verbindung ^b^ '^'nn zivölf Dan. 4, 26, sowie aus der Analogie von "priin ^i^d der aramäischen Dialekte überhaupt. Von i^T^T) findet sich eine Verbindungsform, allerdings in ganz abnormer Verkürzung, Dan. 3, 23 in "jinp^^n ihre Dreizahl (so Baer mit Dages nach der Forderung der Masora, während Norzi 'rbpi mit nur virtueller Schärfung des in verlangt). Zu erwarten wäre "jlnnribn und auffällig ist nicht nur die gewaltsame Contraction der beiden n, sondern auch die Anhängung der Endung des Stat. constr. Plur., welche sich anderwärts im Westaramäischen nur in der Verbindungsform der weiblichen Cardinalia findet. Aber wie man auch die Entstehung der Form erklären möge, sie entspricht genau dem gleichbedeutenden syrischen tHätaihün (vergl. auch 'arb^ätaihun etc Nöldeke, syr. Gramm § 149, und zwar ausdrücklich immer mit hartem Taw nach ä) und dürfte somit wohl rw Dan. 3, 1 als Pausalform nach auf richtiger Ueberlieferung beruhen. Nach Analogie der § 17, 2 und Anm. 2 besprochenen masorethischen Theorie. von r:^^'^ Ezr. 7, 14 werden die übrigen Verbindungsformen der männlichen Zahlwörter gelautet haben nnbn (s. o.), !n^*a"}5< oder n?|^^wX, nüJian, nin^r, n^ian, nrJP, ^!^^^ Von den Verbindungsformen der weiblichen Zahlen, die anderwärts im "Westaramäischen "^r^P, "'O??^.'!? ^' s« w. lauten, findet sich im BiblischAramäischen keine Spur. 1.

Anm.
s.

^n,
3,

<Tiri (nie 5<'in; vergl.

Baer zu Dan.

des X,

§ 11,

a,

"^'^i^

wid

'pn'^Pi

;

:

Anm.
Xr.bn Ezr.
St.Vonstr.

2.
6,

Belege zu den Zahlen von
4

1

— 10:
3;
&)

a)

Masculina:

"in

Dan.

2,

31;
13;

und nnbr Dan.
Ezr.
7,

3, 24.

6,

rrrj

14;

rTip?

7, 24.

?n^a-]X 3, 25;

nr3^ 3, 19. Feminina: n^n Dan. 2, 9;

4,

"j-ipi^n

§ 65.
1.

Die Oardinalzahlen.
5;

121
6,

6,

Ezr.
7,
7.

4,

24;

r^n Dan.
'

7,

rziii

",

2;

rd

Ezr.

15

und rt Dan.

3,

1;

-ds;

Als Nebenform zu P^n, der weibliclien Dreizahl, scheint Dan. 3. und 29 !J<Pbn zu stehen, nach der gewöhnlichen Annahme Stat. emphat. von rhr als einer $ö!^/-Form (während nbn, vergl. hebr. 'ch'ä mit Trübung des ä zu 0, unwandelbares Qames hat). Diese Auffassung ist jedoch ohne Zweifel unrichtig und XPibn vielmehr ein abnormer Stat. emphat. zu ^t^^T} tertius (= der dritte, wahrsch. nach dem König und der Königin-Mutter), welches sich Dan. Ueberdies wäre 5, 7 genau in derselben Verbindung, vne xnbn V. 16, findet. auch NPVn I^i^ir 5, 29, wenn es wirklich „Herrscher der Dreizahl" bedeutete, noch nicht s. v. a. „Herrscher des dritten Kangs", abgesehen von der künstlichen Erklärung, deren es auf diesem Wege Y. 16 bedarf. Dagegen haben schon die LXX V. 16 richtig TpiTo; und V. 19 c^pyovTa xpiTOv.
5,

Anm.

16

2.

Von den CardinalzaMen von
nirs'
"«^in

11
4,

— 19

findet sich

nur die

aännliche Zwölfzahl
lale hinter
ie

Dan.

26

und

Ezr.

6,

17 (beide-

dem Substantiv). Nach diesem Beispiel traten somit Einer in der Verbindungsform (wie im Hebräischen) vor die lehnzahl; vergl. zu ^^P. 12 neben nnirr 10 hebr. ntürf ^^W

no

eben
3.

r^l^'J.

90 -wurden, wie anderwärts im SemitiDie Zehner von 20 der Einer (20 durch den Plural von 10) chen, durch den Plural .argestellt. Es finden sich jedoch nur ^"i^;r:^ 20 Dan. 6, 2; l^rbn 30 Bei der Zusammensetzung von )an. 6, 8; prir 60 Dan. 3, 1. lehnern und Einern stehen die letzteren nach: 'J'^P'iri l'^riü 62 )an. 6, 1. In allen Fällen aber stehen die Zahlen über 10 hiiiter

lem gezählten Substantiv und das letztere stets im Plural.
4.

Von höheren Zahlen kommen
i'i-^r;:-!

vor: T\^liliundert^zi\^^\l\ 7,22

viermal):

nifip

120 Dan.

6, 2; 5,

^^ni^^VoO Ezr.
Stat.

6,

17; HiJ-Q

'S)'^^^

00 Ezr.

6,

17;

?b^*

1000 Dan.
;

1;

emph.

fi^sbi^

die (bereits

rwähnten) 1000 Dan. 5, 1 Plur. -j^sbi^ Dan. 7, 10 Q^re (für das ohne Wenn qbi5 in diesen Zweifel nur verschriebene K^thibh csbx). .rei Formen regelrecht als ^ftf/-Form behandelt ist, so dagegen Is S^golatform nach hebr. Weise in der Verbindungsform qbx Dan. 10 (vor "(^Ebx tausend Tausende). Endlich in'i Myriade Dan. 10 (verkürzt aus nis^.; vergl. auch im jüngeren Hebräisch i^'i nd i5iän von :/r-Stamme) vor dem Plural pli. Nach Analogie er Nomina auf n^ (vergl. § 61, 4 a. E.) wird dieses K^thihh i^n*^ zu esen sein; das Q^re fordert dafür unnöthiger Weise "iain (wie von Uebrigens wird der Aus^n2"|, entsprechend hebräischem rinnn). ruck „eine Myriade von Myriaden" nicht mit Luzzatto buchstäbLch von 100 Millionen, sondern allgemein von einer unermesslichen
,

=

,

mzahl zu verstehen

sein.

122

2.

Haupttheil.

Formenlehre.

3.

Cap.

Vom

Xomen.

§66.
Ordinalia und sonstige ZaMbegriffe.
1.

Von
(s.

Ordinalien findet sich abgesehen von
6,

^W^

prior oder

primus

die Belege § 61,

Beispiele

am

E.):

ns^pP (Sing, fem.)

Das Jod ist schwerlich wurzelhaft, sondern ei?ie zweite Dan. 7, 5. vor der Afformativsylbe an eingeschoben, wie dies im gleichen Falle durchweg im Syrischen geschieht (vergl. Nöldeke, Syr. Gr. § 71, 1).
Ferner:
Hijn'ibri eine dritte
i

mit Einschiebung eines hebräischem ^ib^h"^^ etc.

und

i^nbn

5, 16. 2,

29

s.

o.

vierte

Dan.

40 und

7, 7

Dan. 2, 39 (x'^n'^bn K^Mhh, vergl. § 11, 1, h) nach dem zweiten Consonanten, wie in lieber die Nebenformen ^vbT\ Dan. 5, 7 Endlich nif^^^n"! eine § 65, 1, Anm. 2. Q're {KHh. beidemale i<^5>^nn) Stat. emph.

;

i^n'^^'^nn die vierte 7, 19.

Anm. Bei der Angabe von Jahreszahlen stellt, wie gewöhnlich auch im Hebräischen {Gesen. § 120, 4), statt der Ordinalzahl regelmässig die Cardinalzahl und zwar im G-enus des Nomen regens: l^\!JX^!lb iTih nsda im ersten Jahre des Belsasar Dan. 7, 1; vergl. Ezr. 4, 24. 6, 3. 15; sogar bei der Datirung von Monatstagen: ^'^^^ T^yh TiTht^ dl'i ^? his zum dritten Tage des Monats
Ädar
Ezr.
6,

15.

2. Von anderweitigen Zahlwörtern findet sich nur das Zahladverb ln^D^;r\ zum zweiten Male, ahermals Dan. 2, 7 (von 'jp'in secundus mit dem Afformativ t\\ entsprechend hebräischem und syrischem n""— zur Bildung von Adverbien) und der Multiplicativausdruck n^ntj ^n siebenfältig 3, 19. Nach Luzzatto (Gramm. § 117) wäre dies Breviloquenz für 'tj in bi^ für eins sieben, da sich in anderen aramäischen Dialekten finde )^^T\ in b^ == zwei Mal soviel; wahrscheinlich aber ist es vielmehr Breviloquenz für n^^nipa in (d. i. wohl eigentlich: eins durch oder um sieben)-^ vergl. zu der-,

selben Ausdrucksweise im Syrischen Nöldeke, Syr.
Distributiv steht
Di'^a DI''

Gramm.

§ 241.

'

Tag für Tag Ezr.

6, 9.

§ 67. Adverbia.

123

VIERTES CAPITEL
Die Partikeln.

§ 67.

Adverbia.

Neben den eigentlichen, sogenannten primitiven Adverbien und § 100, 4), zu denen vor allem die Negaionen xb und biC, die Fragepartikel n und gewisse Orts- und Zeitlartikeln gehören, finden sich im Biblisch- Aramäischen, wie im mit lebräischen, eine Reihe von Substantiven und Adjectiven sowie einige Verbalformen nd ohne Praepositiones praefixae Nicht minder werden eine Reihe adIs Adverbien verwendet. erbieller Begrifi'e durch die Zusammenstellung von Präpositionen ait dem Demonstrativpronomen ausgedrückt. Eine Adverbialvergl. Gesen. § 81,/.

^ndung findet sich nur in ri^5^:n iterum, s. o. § %^^ 2. Eine besonlere Behandlung erheischt endlich noch das ursprüngliche Subtantiv 'irfii, welches in Verbindung mit Suffixen den Begriff sein, xisüren ausdrückt, in Verbindung mit Participien aber als Copula
lent.
1)

Die

Negationen:
2,

xb non, fast stets unmittelbar vor den
so vor Imperf. Dan. 2, 43
s.

legirten Begriff gestellt;
^or

f.;

3,
55b

12

al.

Particip

43. 3, 16 u.

w. (vergl. jedoch

2,

27,

wo

durch
sich
6,

der

6

Wörter vom Particip getrennt ist). Einige Male findet vor dem Infin. mit b in der Bedeutung non est; so Dan.
•^'^

9:

weiches (Gebot) niclit cibzuänäern ist, nicht abgeändert xb rerden darf. Vergl. Ezr. 6, 8 und über den gleichen Gebrauch
r:iC!ib

on ^b (für

-1^;)

im Hebräischen

Briver^ use of the tenses, § 202, 2.
4,

lein substantivisch steht

nb Dan.
bi^ 7ie

32 in nb3 wie nichts.
2, 24. 4,

Als

^rohibitivpartikel findet sich

Dan.

16. 5, 10,

überall

inmittelbar vor

dem

Imperfect.

Bezüglich der Punktation 2) Das sogen, n interrogativum. lesselben folgt die Masora ganz denselben Grundsätzen, wie im lebräischen (vergl. Gesen. § 100, 4, Anm.), also n vor Nichtjutturalen mit festem Vocal (nur zu belegen durch i^bn nonne Dan.
5,

24. 4, 27. 6, 13),

n vor einem Consonanten mit SVa, und zwar
Dages
in bp'^n 6, 21
;

)hne nachfolgendes

mit nachfolgendem Dages

124
in i<72in

2.

Haupttheil. Formenlehre.

4.

Cap. Die Partikeln.
2,

3,

U;
ist

endlich n auch

vor Gutturalis in ^n-^xn

26.

Weggelassen
§ 153, 2,

n vor

i<

(zur

Vermeidung des Hiatus;

vergl. 6^^5^/^

Note) Dan.

5, 13.

3) Als

primitive Orts-

werden; ntin
sylbe

n

dort Ezr. 5, 17. 6, 1. 12; vergl. hebr. OTT.

und Zeitpartikeln können bezeichnet Die End-

ist

jedoch nicht als Locativendung

(=

hebr. n:2ij), son-

wie dern ohne Zweifel als Abkürzung von "j^n dieses Adverbium im Syrischen lautet (vergl. ausserdem im Syrischen zu an als Afformativ von Adverbien: rndn „hier" -[m^jaumän „heute"). Ferner n^in"^^ von dort Ezr. 6, 6; n3 hier (hebr. nb mit
zu betrachten,

Trübung des ä zu
soweit.

o),

"jlD

also, folg ender massen

nur in der Verbindung Dan. 2, 24. 25.
;

r^'^\'S[

Ms

hierher,

4, 11. 6, 7. 7, 5. 23.

dem Verbum "TaS* sagen Ezr. 6, 2 vor n^ns). "(^^^ sodann, darauf \>2,xi. 2, 15 und sehr oft, offenbar verwandt mit hebr. T5^ ("^Tii^), die Endung ajin vielleicht Distraction des Afformativs äri\ vergl. oben n"En für tamman und die § 51, 1, Note ^ beEzr.
5,

3 (überall vor

Sehr häufig auch ^^^Js^a (für 'nsja; vergl. für 'b^b) Dan. 2, 14 und sehr oft, wie ^^ijä stets xnbxb § 11, 3, an der Spitze des Satzes (ausgen. vielleicht Dan. 7, 11). Ezr. 4, 9 fehlt zu "kH^^ vermöge eines Anakoluths das zu erwartende Verbalsprochenen Ortsnamen.
l)

complement
5,

16.


(^nns).

Vergl. endlich

l'ini^;"]^?

von da, seitdem Ezr.
siehe § 70.

lieber

^n

siehe vergl. § 69, 2;

über

)kr\

4)

Ursprüngliche Substantiva: TO
'^j

{Fortdauer) wocÄ Dan.
2,

4, 28; mit Präpositionen: "s^^t^. ^^^ ewiglich; vergl. i§^^);b^ nb^ "i:^i ^'^^r^^^'
2, 20.

^,''^'^?^

44

in Ewigkeiten,

18 'und

b^tsb^;"!:?'!

i^^b^'l^

n:3^S Ezr. 4, 10. 11. 7, 12,

höchstwahrscheinlich von dem-

selben

ns^S wwn, y^^2:^, n5? Zeit und somit copulativum (nj5?p^), auch verkürzt T\'$V\ Ezr. 4, 17, stets mit 1 beide Formen nur am Schluss von Ueberschriften zu Briefen und von unklarer Bedeutung. Eine anderweitige Verkürzung ist

Stamme, wie hebr.

=

^

nun Dan.

2, 23. 3, 15.

4, 34.
;

5,

12. 15

f.

6,

9.

Ezr.

4,

(wie hebr. nn;^ gebraucht)
aus Wahrheit (ist
es,

1^2-"^ Us jetzt Ezr.
.

5, 16.

dass

.

.),

re vera Dan.

2,

47.

— —

13

f.

21. 6, 6

(>'i)t2i2;p-';^

^"^'^läna

ndt

Eifer, eifrig 6, 17. 21 (gew. beständig; vergl.

jedoch

o. § 60, 6).

Wahrscheinlich gehört hierher auch i^^Sfn (mit n interrog.) Dan. 3, 14, obschon die Bedeutung von i^^it unsicher ist (s. das W.-B.); über das Fremdwort nrEi? (chsji^) vergl. § 64, 3.
5)

Adjectiva:
3, 22.

nn'^P^ (femin.
7,^7. 19;
i^^StJ

oder Stat. emph. von
sehr
5, 9.
6,

nw)

sehr,

gewaltg Dan.

24.

7,

28; die ur-

J

§

67.

Adverbia.
vieles) tritt

125

prüngliche Bedeutung {em grosses,
itellung hinter

'erner xn^S:^

besonders in der Dan. 2, 12. 6, 15). dem Yerbum hervor (so sicherlich, Jawohl! Dan. 3, 24; n''22^"')'a sicher, geiviss.

— —

?"??
C^thibh).
,

(eig.


7,

^is

zum

letzten) zuletzt 4,

5

Q^re

("i"^"in^*,

d.

i.

^'''^nij

Jl'inS (wie eines) zugleich 2,

35 (vergi. bebr. "ni53 Ezr.

Endlich werden hierher zu ziehen sein: die P^'ilform 12 als eine Schreiberformel von unsicherer Bedeutung, .nd die beiden Fremdwörter ^^Tn-j^ Ezr. 7, 23 und i5:"iS0N Ezr. 8al. (vergl. § 64,3).
64
al.).

1)25

Ezr.

,

Als ein verstümmelter Imperativ vom wird zu betrachten sein ^ni< (sehet) siehe Dan. 7, 2. ff. 13, oder ^b^jj (mit Wechsel der Liquida; vergl. § 10, 2, /) 2, 31. 7. 10. 7, 8, auch in der Anrede an eine Person, also ohne Be^usstsein von der Pluralbedeutung gebraucht. Ganz zweifellafter Erklärung ist «"crs (vergl. § 41, Beispiele a) Ezr. 4, 8. 5, 4.
6)

Verbal formen.
ni5"i

»tamme

,

.11, überall deutlich in der Bedeutung folgendermassen, äusser-

em
Is

6,

13

in

der Bedeutung clemgemäss.

iihrung auf 'T52X:2 wie wir sagen werden steht der

Conjunction entgegen; nri^rs als Partie.

Der üblichen ZurückGebrauch des 2 Niph'al würde auf einen
(wie

lebraismus hinauskommen.
7)
'ieses)

Pronomen demonstrativum mit Präpositionen:
so,

nr'lS

(dagegen Dan. 2, 10. 3, 29: i'e diese Sache dem ah?ilich): mit selbständigen Präpositionen: •n ^"j"? ^^^^ diesem, darnach Dan. 2. 29. 45; n:^ nnS nach diesem, \arauf Dan. 7, 6 und mit dem K^thihh nnxi V, 7. nn bngb eig. gegenüber diesem, angesichts dessen) desshalh Ezr. 4, 16, und vy^_ 5np-b2 daru7n, desshalh Dan. 2, 12. 24. 3, 7. 8. 22. Ezr. 7, 17.
also

Ezr.

5, 7.

Jer. 10, 11

=

Endlich nz'n nr":]5)2

i'or

diesem (vor Zeiten) Ezr.
11.

ordem, vorher Dan.
5t

Mit dem Pronomen interrogativum zusammengesetzt das exclamative n^3 /t^z<?/ Dan. 3, 33 (zwei6,

5,

11

und

r\y^ n'C^j:"')^

aal,

vor Adjectiven),

S) "^r^?

^^^ Suffixen

'ri'iN,

ohne Zweifel ursprünglich Substantiv
hat doch in gewissen Verbindungen

verwandt mit hebr.
s'ominalsuffixen fähig

ID'^)

und daher auch der Verbindung mit

(s. u.),

lurch den Sprachgebrauch Verbalkraft erlangt

=

es

ist,

es gieht;

mit nachfolgendem Singular Dan. 2, 28. 5, 11, mit nachfolgenlem Plural 3, 12. Vergl. auch 2, 30: nicht durch Weisheit, i^ '^t]i<"'''n
velche in mir
!,

ist.

10; vergl.

3,

29

Mit Negation: tJ:i<5 ^tnÄ<"Ä5b es gieht niemanden Dan. und "^r^ i^b nach dem Subjectsnomen 2, 11.3, 25.

126
Ezr.
4,

2.

Haupttheil.

Formenlehre.
^"^^

4.

Cap. Die Partikeln.

J

4, 16.

Vergl. noch:
''^

^tiN:

^b

es giebt
ist,

niemanden, der
5, 17.

.

.

.

Dan.

32 und

^^n«

-n ob es der Fall

dass Ezr.

In Verbin-

dung mit einem Particip oder Adjectiv vertritt "^nii die Stelle der Das pronominale Subject Copula: so Dan. 3, 17 sq. Partie. Nominalsatzes erscheint dann als Suffix an irii<: eines solchen bn3 1\t\^i(r\ (T^^^'^ K^tMbh) bist du fähig? Dan. 2, 26; p'^n^i« ]r riTi? wenn ihr bereit seid 3, 15; mit der Negation: i5pn''i<"i5b (i^S'iti^i^

K^thibh) wir sind nicht (sq. Particip) 3, 18;
3,

'jiD'^fi^i^

i^b

ihr seid nicht
3.

14 (sq. Partie). Pleonastisch steht das Suffix der
2,

Sing. masc.
die Götter^

Rückbeziehung auf das Subjectsnomen Dan. deren Wohnung bei dem Fleische inifT^^^ i<b.
in

11:

§ 68.

Die Präpositionen.

Die Präpositionen, ursprünglich ohne Zweifel sämmtlich Subund als solche im Status constructus an das von ihnen regierte Nomen oder Suffix angelehnt, zerfallen in die eng mit dem zugehörigen Worte verbundenen praepositiones praefixae (^, -12 für-]'a) und die abgetrennt stehenden, 3 (s.u.), b, bisweilen auch Die letzteren sind z. Th. ein- und mehrsylbigen, Präpositionen. selbst wieder mit Präfixen (so^na, bnjjb, ^Itb u. "MTß) oder -]ü (s. u.) verbunden. Mit Singularsuffixen kommen vor a, iri3, b, Mlb, b^jpb, j^, d:?, mit wirklichen oder scheinbaren Pluralsuffixen ^y^)^-, '|''3, bv (eig. *ib5^), D'lfJ. (sjr. q^ dam aj^), tninn (bebr. nnn, vergl. zu diesem und den drei erstgenannten Gesen, § 103, 3). In der unten folgenden alphabethischen Aufzählung der Präpositionen ist eine vollständige Uebersicht über die vorkommenden Bedeutungen, wie über die Verbindung mit Suffixen gegeben.
stantiva
^Z'ni<

nach Dan.

2,

29. 45;
3,

mit
z.

SufF.

p^^inx

7, 24.
2,

2 (vor Chateph Pathach
contrahirt; vergl.
1)

B. Piöns Dan.
34; "j-nx?
2,

41

;

mit

']

zu

"^2,

mit N zu

'.XS

')']^^2 2,

14

al.

in (auf die Frage wo?),
31. 4, 1. 12 u.

wo

es sich

um
2,

ein Sein, ein

Thun
lich 3,

in einer räumlichen oder zeitlichen Sphäre handelt; so
1. 30.
s.

Sichbewegen oder z. B. räums.

w., zeitlich

28. 44. 3, 5. 5, 11 u.

2) auf, an, um räumlich auf die Frage wohin? 2, 38. 7, 25. Ezr. 5, 12. ein Sein oder Treten auf etwas, ein Rühren oder Stossen an etwas, ein Antheilhaben, Haften oder Festhalten an etwas, daher auch ein Gebieten

w.; ebenso

Vergl. auch syrisches lequdemin als Ortsadverb, an welchem Nöldeke Syr.

Gramm,

§

155

B

die eigenthümliche Pluralbildung hervorhebt.

§ 68.

Die Präpositionen.

127
Hom'''
4,

über etwas zu bezeichnen; vergl. die

Wendungen „Augen an dem

7, 8;

„an die
über"
6.

Hand jemandes

stossen"

4,

32; „Antheil

haben an etwas" Ezr.

16;

„vertrauen auf jemanden" Dan.
2,

6,

24; „herrschen oder

zum Herrscher machen
6,

38. 3, 27. 4, 14. 6, 2. 25. Ezr. 4, 16;

„bezüglich, in Betreff" Dan.
des
2,

18.

In die Kategorie des „Festhaltens an,
14,

Handhabens von
30. 34.
3, 4.

etwas^^

gehört auch das sogen. 2 instrumentale, vergl.
6, 7,

4, 12. 24. 27.

18. 21. Ezr. 4, 23.

5,

8.

6,

und
2,

als

Abart desselben das 2
4, 6;

pretii

Ezr.
3, 5,

17

f.


15,

Mit Suffixen: ^Z Dan.

30; T\^

n2
3,

3,

7; fna 2, 41; ",ina
fn,;52

25.

Xlia (von

vergl. § 55, 5,a) inmitten, in

Dan.
Nl'r.-'i'a

25;

in
3,

ihm
26.

Ezr.

^52
"ira

4,

15.

7;

K'^ih
7,

hinein in Dan.

3,

6;

heraus aus

•pa zwischen

Dan.

5; mit Suff,

pn^ra

7, 8

Q^re

(V^J^^a'^n ^^f/i.).
7,

nach Dan. 7, 6 (aus irxs auf oder KHhihh); mit Suff, "r^nra 2, 39.
eig. loas nicht (geschieht)

w

cZer

Fussspur, daher Dan.

7

nrxn
2,

2 xb—1"
31

durch

als

Umschreibung

für ohne Dan.

34. 45;

ohne 3 Ezr.

6, 9.

7,

22.

dem Yocal desselben, z. B. <^'^^;2 Dan. 2, 35; dJXS 7, 4) nach Art von meist als Partikel der Vergleichung (Dan. 2, 35. 40. 4, 5. 5, 11. 7, 4. 6. 8) gebraucht; auch gemäss, nach 4, 32. Ezr. 6, Bei Zeitangaben ungefähr Dan. 4, 16. 6, 1; vor Infin. mit 9. 18. 7, 18. 25. Suffix auch temporell als 6, 21.
(vor Chateph mit
eig. instar,
. . .
,

\ (vor

Chateph mit dem Yocal desselben: |^^?2':;^ Dan. 2, 17; nbxb 2, 19; doch Äiw, an 2, 17. 35. 3, 2. 26. auch T|0;^^ 3, 12 nach § 11, 3, h, a) zu, nach in 3, 20. 6, 17 al. bei Zeitbestimmungen gegen 4, 8. 6, 20 al., auch hinein hin 4, 26. 31 (vergl. auch '{^^'J^ auf eicig 2, 4 al.). In die Kategorie der Richtung oder Bewegung auf jemanden oder etwas hin gehört auch der Gebrauch des b als Nota dativi (2, 4. 19 al. bei der Angabe des Adressaten

;

;

eines
7,

Briefes

Ezr.

7,

12;

bei

dem

sogen,

dativus

19. 23),

sowie die fast ausnahmslose Verwendung vor

commodi Ezr. dem Infinitiv
2,

6,

10.

=

zu,

um

zu,
4,

Vergl. noch die
27.

Wendungen

icerden zu etwas Dan.

35;

bauen zu

etwas

erklären sich

Aus der Grundbedeutung in der Richtung, Beziehung auf auch Beispiele, wie bx:?^^ an Daniel 6, 5; "^b an mir 6, 23;
6,

7, 14; ",^5?ab nach der Zahl Ezr. 6, 17. i3bb zur Einführung eines zweiten Subjects (zu "lisn"^) dient; vergl. ähnliche Fälle im Hebr. Gesen. § 145, 2, Note. Doch wäre auch möglich, dass '^3"i"b von dem vorausgehenden ^p'l'Ö abhängt. Dem Aramäischen eigenthümlich ist der überaus häufige Gebrauch des b zur Einführung des Objects und zwar ebenso wohl vor dem Verb (Dan. 2, 24. 48. 3, 18. 4, 22. 31. 33. 5, 21 etc.), wie nach demselben (2, 12. 14. 19. 25. 49 etc.); vergl. über die Spuren dieses Gebrauchs im Späthebräischen

O-rP"^^^ ^^ Betreff Jerusalems Ezr.
ist,

Fraglich

ob b Ezr.

7

in

Gesen. § 154,
u. a.;

3, e.
2, 9. 7,

Mit Suffixen: ^b Dan.
fnb 2, 16. 20.

23.

6,

23;

Tjb 2,

23 (als Object vor 14; "pzb Dan.
4,
3,

dem Verb)
4. '9. 10.

24;

t^ih

4

ff.;

5<:|

Ezr.

4,

4; Dbb Ezr.
5, 3.

5, 3. 9. 7,
6,

24;

"prib

Dan.

2, 35. 3, 14. 6, 3.

Ezr.

20;

cnb Ezr.

9; D-inb Jer. 10, 11.

1

Obsehon keine Präposition

(s.

Gesen.

W.-B.

s.

h. v.) ist

3 doch wegen seiner

meUen Zusammengehörigkeit mit 2 und b an

dieser Stelle mit behandelt.

128
n*iV

2.

Haupttheil. Formenlehre.
'r]r.lb-l^

4.

Cap. Die Partikeln.
(bei) dir Ezr. 4. 12.
7.

bei,
(eig.

nur in der Verbindung

von

1^^

nach der
6,

Seite) gegen,

gegenüber Dan.

25;

n^^

?;ow

Seiten,

in

Betreff
-"l^a

5.

(seltener assimilirt, wie in "i^^a s. o., cris^ Ezr. 6, 14; r^li^^'Q Ezr. 5, 11). tritt noch deutlich hervor Dan. Die ursprüngliche Bedeutung Theil von 2, 33. 41 f. (in Verbindung mit Suffixen; vergl. auch t^l^p"")^ ex parte Dan. 2, 41, Vers 42 wieder aufgenommen durch i^l'ü), sowie in den "Wendungen
.
. .

Dan. 2, 25. 5, 13. 6, 3. 7, 16, wo "jp = e numero. In der Eegel aber führt "73 entweder den räumlichen oder zeitlichen Ausgangspunkt ein so räumlich von her Dan. 4, 10. 22. 5, 2. 13; heraus aus 3, 15. 17. 7, 3. Ezr. 5, 14. In eigenthümlicher, 7, 20; hinweg von Dan. 2, 35. 45. 4, 11. 22. Jer. 10, 11. jedoch auch dem Hebräischen geläufiger Breviloquenz Dan. 4, 13: &<Tr35<~'"a vom Menschen himveg, d. h. so dass du liein Mensch mehr bist. In dieselbe Kategorie gehören auch die Wendungen bitten von ('p2) jemandem Dan. 2, 16. 49. 6, 8; Gericht vollziehen an {'{q) jemd. Ezr. 7, 26 (vergl. poenas repetere ab aliquo); sich fürchten vor Dan. 5, 19, sowie der causative Gebrauch {von her, von tcegen, zufolge) 5, 19. 7, 11. Ezr. 6, 14. 7, 23, und nicht minder der comparative 2, 39 (eig. niedrig von dir himveg, d. h. niedriger, als du); 6, 3. 7, 20; vergl. auch 2, 30: vor allen Geschöpfen, d. i. mehr, als in allen Geschöpfen. Den zeitlichen Ausgangspunkt führt ~'j'2 ein z. B. Dan. 2, 20.
;

:

Ezr.

4, 15.

Mit Suffixen:
•,r!:?a

^li2

Dan.

2,

5. 8; T^-q

2,

23;

rr.zq 4,

9;

n|^

2,

42;

']iT^l^Q

6,

3;

2,

33 Q^re {X^iq K^thibh).
6,

'i^:
"^'J

gegenüber, in der Richtung nach Dan.
bis,

11.

zu zur Einführung des räumlichen (Dan. 7, 13) oder zeitlichen Terminus: 2, 20. 6, 8 {bis zum Ablauf von .). 15. 27. 7, 18. 25. 26. Ezr. 4, 24. 6; 15. lieber ^V, ^^ ls* als Conjunction s. § 69. Zu bemerken ist noch
bis
.

die eigenthümliche Inversion der

Worte nach
u.
s.

1^'

Ezr.

7,

22: bis Silber 100

Talente

und
s.

bis

Weizen 100 Kor
s.

w.,

anstatt bis

(zum Maximum von)

100 Talente Silber u.
bS"

w.
Suffix) auf,

(eig.

"^Vj,

u. die

Verbindungen mit

über in räumücher Hin-

Dan. 2, 10. 15 (n^-bs' tveshalb?) 28. 46. 4, 2. 7. 26. 5, 7. Ezr. 5, 1. 15. 7, 17; daher auch in Wendungen, wie „über etwas setzen" Dan. 2, 48. 3, 12. „herrschen über etwas" Ezr. 4, 20. 6, 17; „ergehen über" Dan. 4, 6, 2. 4; 21. 25; „zürnen über" Ezr. 7, 23; vergl. zu der Bedeutung über, in Betreff noch Dan. 2, 18. 3, 17. 6, 13. 7, 16. 19. Ezr. 4, 8. 5, 1. 22. 7, 14. Von dem Begriff des schützenden Deckens auf jemanden geht aus die Bedeutung für, zu Gunsten Ezr. 6, 17. Ein Sichbefinden oder Sichvollziehen auf einer Grundsicht

lage ist endlich auch vorgestellt in

Wendungen, wie
Nach
Gesen.

^'f^'i^?

SN:: es dünkte

1

Die Herkunft dieses

TilV ist ungewiss.

W.-B. stammt
s.

es

von Hl?
ist

anhängen, bedeutet also

eig.

Verbindung; nach Levt/ (chald. W.-B.
^^'2

h. v.)

es

componirt aus ^ und der Nota accus. 753 an einen Plural von "^J* denkt
stände).

(f^!^)>

während Hoffmann

ZDMG. XXXII,
5<

(so

dass H^^ mit Aphäresis des

für 'ehväth

Gegen

die beiden
ff.,

letzteren
er

(Paris 1882), p. 106
^\''^.

indem

wendet sich Diival Eevue des etudes juives "V (sehr unwahrscheinlich) TT als Verstümmelung von

(von X"" sein) erklärt.

§ 69. Die Conjunctionen.

129
6,

ihm gut Dan.
Ezr.
res;?,
5,

6,

24; Gegensatz

6,

15; vergl. ähnliclie Beispiele

19.

Anderseits aber führt b> auch das Ziel einer Bewegung, eines feindlichen An gi'iffs ein; vergl. sich nahen, her cm fsteigen, kommen,
17. 7, 18.

7,

28.

gehen zu (bv) jemand Dan. 7, 16, Ezr. 4, 12. 23. 5, 3; hineingehen zu jemand Dan. 2, 24. 6, 7; schicken an jemand Ezr. 4, 11. 17. 5, 6. 7. In der Bedeutung ultra {über eiicas hinaus) steht pr^ Dan. 3, 19, zur Einführung des
Objects eines feindlichen Angriffs und dergl.
2, 34. 3,

19. 29. 5, 23.

Mit Suffixen:
4,

"^br

Dan.
6,

4,

31;

r^^-J

3, 4,

12

Q^re

(Tj-bs'

KHh.); ^n-i^r

3,

28.

13

und

'^rp'j

Ezr.

11;
5,

nbr Dan.'
1.

14 Q^re (n^br KHh.)\
Ezr.
7,

N3"^|,2;'Ezr. 4,

12. 18. 5, 17;
•JB

fn-'b? Ezr.

3;

^rr'h;^^

24.

mit comparativem 'jr, s. o.) oberhalb, oben über Dan. 6, 3. er (Stamm ca?) 6ei Dan. 2, 11. 4, 12. 5, 21; zusammen mit 2, 18. 43. 7, 13; Ezr. 7, 16, auch in Wendungen, wie reden mit jemand Dan. 6, 22; Krieg führen mit ... 7, 21; etiüas thun mit jemand Ezr. 6, 8; endlich zeitlich während Dan. 3, 33. 4, 31. 7, 2. Mit Suffixen: "^525 Dan. 3, 32; 'Ti'sr Ezr. 7, 13; rjs" Dan. 2, 22; -ph^sr
V^tS (eig. höher, als

Ezr.
b2j5

5, 2.

nur in Verbindung mit b und "bs: blj^b
3,3. 5, 1.5; in Anbetracht, icegen
2,

eig.

2, 31.

5, 10.

Ezr.

gegenüber, angesichts Dan. 4, 16 (n:^ 'b); mit Suffix
"^^

"b^"^b Dan.

31.

b^;p"b3 (mit fast bedeutungslosem ~b3) als Präposition

nur vor
vergl. §

tii'n

(s.

§ 67,

No.

6;

über die Verbindung mit

zu einer Conjunction

69).'

cn^

vor, auf die Frage wo? Dan. 2, 10. Ezr. 4, 23, häufiger auf die Frage wohin? Dan. 2, 24. 25. 3, 13. 4,3. 5. 5, 13. Ezr. 7, 19; auch E7)r-"|^ (vergl. hebr. "i:s'^5:) von Seiten Dan. 2,15. 18. 6, 27 (vornach einem Verbum timendi), Ezr. 7, 14. (üeber das gleichfalls präpositioneil gebrauchte Feminin na^ip—jp Dan. 6, 11 oder ya Ezr. 5, 11 vergl. § 67, 6). Mit Suffixen: i'S'i;^ Dan. 2, 9. 3, 32. 4, 3. 5 und ^^'^j^ (inPausa) Ezr. 4, 18; 'p-,^ Dan. 2, 6. 6, 27. ri^'ij^ 5, 23 und 6, 23 Q^re (-^2"Ip K^th.)', ^T'^'7l?

4, 5.

6,

23;
4.

'p-',a

5,

19.

7,

10;

fM^gnjT

7,

7

§«re (IT'IQ^p

EHk);

"p-^iz

7,

8;

r;^^^7i^4,
n'inri
7,

unter (= hebr. rrin und wie dieses mit Pluralsuffixen verbunden) Dan.
27 (in gleicher

Verbindung steht r''nr\",73 Jer. 10, 11; vergl. hebr. T"nr}')2), Mit Suffix: -inirnin Dan. 4, 9. 18. Dagegen dürfte "vinnn— 4, 11 als Hebraismus zu betrachten sein; vergl. indess tachtaj unter" auch im Syrischen.
,:!:
,,

§69.
Die Conjunctionen.

Copulativ: und (vor Labialen und SVa mobile ^, vergl. Dan. 2, 4, n3Tn:l 2, 6; mit i zu "'; contrahirt: 'ij:'»*! 2, 6; vor lateph mit dem Vocal desselben: npT:s?] 2, 17, vergl. jedoch sowohl einjbi^;; Ezr. 6, 12 nach § 11, 3, Z>, a) zur Verbindung Iner Wörter, wie ganzer Sätze. Im ersteren Fall kann ^ bei lern neuen Gliede der Kette wiederholt werden (so bei drei Gliern Dan. 2, 6. 10. 5, 11. 14; bei vier Gliedern 5, 18), oder nur
1.
"i

iCE^

Kau tz seh,

aramäische Grammatik.

9

130

2.

Haupttheil. Formenlehre.

4.

Cap. Die Partikeln.

beim letzten Glied (so Dan. 2, 17. 49. 3, 7. 29 beim 3. Glied; 4, 4. Ezr. 6, 9 beim 4.; Dan. 2, 35. 45 beim 5.; 3, 7 beim 6.; 3, 5 beim 7.) oder endlich bei zweien von vier und mehr Gliedern (so beim 2. und 4.: Dan 5, 2. 6, 8; beim 2. und G.: Dan. 5. 4. 23; beim 3. und 4.: Dan. 2, 37. 3, 21. 27; beim 3. und 8.: Dan. 3, 2. 3; beim 6. und 7.: Dan. 3, 10). Zu dem sätzeverbindenden 1 (dem so apodosis) vergl. z. B. Dan. 2, 4 („sage den Traum sogen. wollen wir" etc.). Anderer Art ist das 1, welches zur Einführung von Zustandssätzen dient; vergl. 2, 49 („während Daniel im Thore des Königs war"). Nicht selten steht endlich 1 mit einer gewissen Emphase (= U7id zwar), sowohl bei der Anreihung von einzelnen Substantiven (Dan. 4, 10. 12. 20. Ezr. 6, 8. 9), wie von ganzen Sätzen (Dan. 2, 16. 18, beidemale vor Infin. mit b = und zwar um).
"1 . . . ,

^'^

auch Dan.

6, 23.

Ezr.

5, 10. 14. 6, 5

(überall q^^ vor einem
2,

Substantiv).
2.

Comparativ:

^^^ ^T] wie, gleichwie Dan.

43 (i^3

= hebr.
vergl.
18. Ezr.

niü^ts;

über das pleonastisch vorausgeschickte ^n
"^ dass zur

siehe

das"W.-B.).
3.

Einführung von Subjectsätzen (Dan.
9.

3,

4, 13)

und Objectsätzen (Dan. 2, 8. Verbis sentiendi und declarandi;
Dan.
2,

45. 3, 27. 4, 6. 14. 5, 14)

nach

vergl. auch: "^T

und was das

betrifft, dass

41. 43 {Q're). 4, 20. 23.

Als virtuelle Object-

sätze werden auch Sätze in directer Rede bisweilen durch "i^ eingeführt (vergl. das sogen, recitative otl im N. Test.): Dan. 2, 25.
5, 7. 6, 6.

14.
^"^

4.

Causativ:
23. 47

denn Dan.

2, 20.

dass, weil 2,

(pibb^ ^^)\ 6, 24.

4,

15. 31. 34. 6, 27;

darim
4, 15.

^^ bng-b? (vergl.

o. § 67, 6

und

§ 68 u. bnjj.)

alldieweil
11.

Dan.

2, 8.

10. 4o!' 4i. 45. 3, 29.
7, 14.

5, 12.

22.

6,

4.5.

23. Ezr. 4, 14.
'^'T'jü n:*!

Mit noch stärkerer
nun
also

Häufung der Partikeln

blj^-bs weil

Dan.

3, 22.

pb

desshalh, somit
5.

Dan.

2, 6. 9. 4, 24.

Adversativ:
2,
2,

'jnb nisi,

ausser Dan.

sondern

30; jedoch Ezr.

5, 12.

— ü^ä
5,

2, 11. 3, 28. 6, 6. 8;

auch

(s.

das W.-B.) aher, jedoch

Dan.

28. 4, 12. 20. 5, 17. Ezr.

13.'

6. Temporal: 'i'n-^ü seit, nachdem Ezr. 4, 23. 5, 12 (dagegen Dan. 4, 23 wohl eig.: von da an, wo, d. h. lis du erkennen würdest damit)', ferner ^'n-IJ doch wäre auch möglich von dem aus, dass Dan. 2, 9. 4, 20. 22. 29, überall mit nachfolgendem bis (donec) so lange Ms 2, 34. 4, 30. 5, 21 Imperf.; dagegen mit Perfect steht "^^-IV, den zeitlichen terminus 7, 4. 9. 11. 22. Eigenthümlich

=

=

§§ 69. 70.
lit
is

Die Conjunctionen und Interjectionen.

131

einschliessend, Dan. 6,25:

„und (noch) waren
(als bereits) die

sie

nicht gelangt
sich ihrer

zum Boden

der Grube, bis

Löwen

emächtigt hatten" (übrigens mit der auch anderen Sprachen geLufigen Inversion des Hauptsatzes und des Temporalsatzes, anstatt
ils

sie

noch nicht

gelangt waren, da hatten sich u.
5, 5.

losses ^y steht für "1""^^ Ezr. 4, 21.

s.

w.").

Yergl. endlich ^is

=
,

hebr. nCi53) smuJatque Dan.
7.

3, 7. 5, 20. 6, 11. 15.
s/«?/^^.')

Conditionell: y\wen7i (niemals
Ezr.
4, 13.

Dan.

2, 6. 3,
5. 3,

15.17.

16.

16. 5, 17; i^b
2, 9;

in wenn

nicht Dan. 2,
ini

15;

auch

etrennt
all ist
8.

i^b ...

in

absolut steht

tfh

und wenn

es nicht der

Dan.

3, 18.

Vergl. ferner:
24:

in oh zur Einführung von indirecten Fragesätzen: Ezr.

ielleicht

auch Dan.

4,

ol)

vielleicht

26 steht 1" dreimal disjunctiv sive
9.

Dauer
sive

sein

wird

etc.

5, 17,

Ezr.

sive.

10.

Concessiv: '1^ byp-b'^ obgleich Dan. 5, 22. Final: i^n ut nach Yerbis rogandi (Dan. 2,
(3,

16)

oder im-

srandi
ie

10.29. 4,3.

5,

15 u. sehr oft) oder anderen
3, 15.

Wendungen,

eine Absicht einschliessen (vergl.

Ezr.

4, 16. 5, 10. 6, 10. 11.

Ferner in Zusammensetzungen: ^^^ tr\'yT'h^_ um desillen, dass Dan. 2, 30 (ebenso im Späthebräischen, s. das W.-B.); afür Dan. 4, 14 in gleicher Bedeutung ^-^^ trmiV^ vergl. dazu Vielleicht gehört hierher noch "^^Xß Dan. 4, 23; 11, 2, a. E. Mit Negation: ^b '^n damit nicht Dan. 2, 18. och s. 0. Ko. 6. 28. 6, 18, überall mit nachfolgendem Imperf.; in gleicher Bedeumg steht mit dem Imperfect auch lyth "^^ Ezr. 7, 23, oder blosses
13. 21. 25).

üb Ezr.

4, 22.

Interjectionen.

Als Interjection kann allenfalls angeführt werden die Deuteartikel i5n siehe!

Dan.

3, 25.

DRITTER HAÜPTTHEIL

SYNTAX.
ERSTES GAPITEL.

Die einzelnen Redetheile.
I.

Syntax des

Verbum
').

(Tempora und Modi
§ 71.

Das
1.

Perfect.

Das Perfectum dient zum Ausdruck vollendeter Randlungen, mag nun die Vollendung eine thatsäcliliche oder eine bloss vorgestellte sein und mögen die betreffenden Handlungen oder Zustände in die Zeitsphäre der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft fallen. Doch beschränkt sich im BiblischAramäischen der Gebrauch des Perfects fast ausschliesslich auf die Fälle, in denen ein der Vergangenheit angehöriger Act oder Zustand als vollendet bezeichnet werden soll. Näher ist dabei zu unterscheiden der Gebrauch a) als reines Perfect, zum Ausdruck von Handlungen oder Zuständen, die der Redende oder Schreibende als abgeschlossen vorEreignisse oder Zustände,
liegende bezeichnen will; so Dan.
2,

25: ich habe einen

Mann
6, 8.

geetc.,

funden
5,

etc.; 2, 45: ein grosser Gott hat
2,

dem Könige kund gethan
16.

vergl. 2, 9 (]^nf^^rn);

10

(bii?©);

5, 14.

22

f.

26

ff.

Ezr.

12

(in';).

Besonders häufig
;

Relativsätzen

vergl. 2, 23

:

Gebrauch des Perfects in und nun hast du mir kund gethan, was
ist

dieser

1

Siehe die Aufzählung der
ist,

Tempora und Modi, auf deren Gebrauch das
2.

Bib-

lisch-Aramäische beschränkt

§ 23,

§ 71.
7*r

Das

Perfect.
12. 15. 28. 4, 17. 21 u. s. w.

133

von dir gebeten haben;

2, 26. 3,

'erner

n Subjectsatz nach ^^ Ezr. n Temporalsatz nach "''T'i'a
Anm.
sentische)

im Fragesatz: was hast du gethan? Dan. 4, 32. 6, 13. 21; 5, 8; ebenso im Objectsatz Dan. 3,27;
Ezr.
5,

12 u.

s.

w.

In dieselbe Kategorie gehört auch der (für unsere Auffassung präGebrauch des Perfects fy^_, eig. er hat in Erfahrung gebracht, er iveiss; so Dan. 4, 6. 5, 22; vergl. Gesen. § 126, 3. Zur ausdrücklichen Hervorhebung der in der Gegenwart fortdauernden Handlung kann jedoch hier, wie anderwärts (vergl. § 76, 2), auch das Particip in Verbindung mit dem Pronomen separatum (Dan. 2, 8) und sogar ohne dasselbe (Ezr. 7, 25) verwendet werden.

b) als tempus historicum (Aorist), zur Darstellung von Handungen oder Zuständen, die in der Vergangenheit eine kürzere oder ängere Zeit hindurch stattfanden. So im Verbalsatz (vergl. § 96) )an. 2, 7. 10. 15. 24 (bTÄJ;) und sehr oft; auch in temporellen Veralsätzen nach ^'^"^y Dan. 2, 34: bis ein Stein sich losriss; 7, 22. ehr häufig ist ein solches Perf. histor*. auch durch 1 copulativum inem anderen Perf. historicum coordinirt und entspricht dann em hebr. Imperfectum consecutivum vergl. Dan. 2, 12. 13. 16. 4. 35. 3, 8. 24. 28 u. ö., mit Trennung des Perfect vom 1 copulaLvum durch zwischeneingeschobene Satzglieder Dan. 2, 17. 24. 25 ö. Beispiele von Perfectis historicis im Nominalsatz: Dan. 2, 12. 3. 14. 16 und sehr oft; nach i^";:? 4, 30. 7, 9.
;

.

c)

zur Darstellung von Handlungen oder Zuständen, welche

beim Eintreten anderer Handlungen oder Zutände bereits abgeschlossen waren. So besonders häufig in Relaivsätzen; vergl. Dan. 2, 24: deshalb ging Daniel hinei?i zu Arjokh, ^eichen der König bestellt hatte etc. 2, 14. 3, 2. 22. 5, 2. 3 u. s. w. benso in Causalsätzen (6, 24 nach "»i) und Temporalsätzen (6, 11. 5 nach ^ns, 5, 21 nach i^ *i^'; vergl. auch 6, 25, wo in Folge der Qversion von Hauptsatz und Temporalsatz das Prädicat des rsteren die Bedeutung eines Plusquamperfect hat: sie waren (noch) icht zum Boden der Grube gelangt, als sich die Löwen ihrer bemächQ der Vergangenheit
;

'gten u. s. w.)
2. Als modus rei repetitae und zwar von einer seit längerer Zeit eübten und so noch in der Gegenwart fortgesetzten Handlung teht das Perfect Ezr. 4, 14 ^^dieweil ivir das Salz des Palastes salzen'^ xrnb'a), falls dieser Ausdruck wirklich besagen soll: „weil wir das ^rod des Königs essen, in seinem Solde stehen." Wahrscheinlich )ezieht sich jedoch i^Dnbu vielmehr auf eine vergangene symbolische resp, sprüchwörtlich gewordene) Handlung, durch welche man der

134

3.

Haupttheil.

Syntax.

1.

Cap. Die einzelnen Redetheile.

Unterwerfung unter den Befehl jemandes Ausdruck gab, und dieses
Perfect gehört dann in die Kategorie der oben behandelten eigentlichen Perfecta.
3.

Zur Darstellung einer

in der Zukunft vollendeten

Handlung

dient das Perfect nur Dan.

6, 6

nach

'jfib:

wir werden keinen Anlass

(zur Klage) an diesem Daniel finden, wenn wir (ihn) nicht gefunden haben werden im Gesetze seines Gottes.

§ 72.

Die
1.

Form
als

P^'il als

Aeqnivalent eines Perfecti Passivi Qal.

Die

Aequivalent eines Perfecti passivi Qal verwendete

P^'ilform (vergl. § 29, 3) steht in syntaktischer Hinsicht ganz auf einer Stufe mit den übrigen Perfectis. So steht das P^'il
a) als reines Perfect:
D5^t)
D^^to
''3'a

von mir

ist

Befehl gegeben
;

worden Dan. 3, 29 und oft; 5, 27 (i^t^bpn); 5, 28 (tlD^^ö) Ezr. 7,14 (n^^bü), auch durch 1 coordinirt mit einem anderen P^'il Dan. 5, 28: (nn'^n*';") oder einem Particip (Ezr. 5, 16). In einem Nominalsatz
steht P''il als reines Perfect Ezr.
b) als
4, 18.

tempus historicum in Verbalsätzen Dan. 5, 24. 30. Ezr. auch in temporellen Verbalsätzen Dan. 5, 20 (nach "1*73 «/s); 7, 11 (nach i^i ^:^); in zusammengesetzten Nominalsätzen 2, 19. 30. 3,21. Durch 1 coordinirt mit einem Perfect steht erzählendes P'^'il Dan. 6, 18. Ezr. 5, 14 (^n'^m); ebenso, nur getrennt vom 1: Dan. 4, 30. 7, 4 (n^n^), 10. 12. 14. 22 (im Nebensatz nach 'i^ i:^); coordinirt mit einem anderen P'^'il: Dan. 7, 4. 11; ebenso, doch getrennt vom ^: 5, 24 und wohl auch 5,21, falls für das Q^re 1^'itj das KHhihh ^^üj zu lesen ist.
4, 24,

c)
6,

im Sinne eines Plusquamperfect: Dan.
2: ita scriptum erat.

5,

25 (im Relativsatz)
Vergl. auch

11 (im Objectsatz); Ezr. 4, 23 (im Temporalsatz).
5, 7. 6,

Ezr.

2. Ausserdem findet sich das P''il einmal (Dan. 7, 27 in inln^n^) zur Darstellung einer Handlung, die zwar noch zukünftig ist (vergl.

die Imperfecta vorher und nachher), aber als eine im Rathe Gottes beschlossene und daher zweifellos eintretende auch als eine bereits vollendete gelten kann; vergl. zu diesem sogen. Perfectum prophe-

ticum Gesen.

S 126, 4.

I

§ 73.

Das

Imperfect.

135

§ 73.

Das Imperfect.

Wie in den übrigen semitischen Dialekten dient das Imper'ect zum Ausdruck von nocli imv oll endeten, kürzere oder längere Lqü andauernden Handlungen oder Zuständen, mögen dieselben

um

in

die

Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft fallen; im

etzteren Falle
vie als
)erfect:
1.

können sie ebensowohl als gewiss bevorstehend, nur eventuell eintretend gedacht sein. So steht das Imvergl.
2,

lach dir wird ein anderes Reich
),

Zur Darstellung der reinen Zukunft; aufkommen;
;

Dan.

2,

39:
f.

40

6 (nach j^b)

7,

23

— 27

und
22.

44. 4, 13

u. s. w.

;

!5.

28 (nach^-i nr);
"^^

2, 39. 44. 3, 5.

ebenso in Relativsätzen: 2, 11. 10. 29 u. s. w.; im Objectsatze
3, 18.

lach

2, 9;

ebenso im Subjectsatze

2.

leren Eintreten
a) in

Zur Darstellung künftiger Handlungen oder Ereignisse, noch irgendwie bedingt gedacht ist; so

Bedingungssätzen nach "n wenn, sowohl in solchen Fällen, Indicativ, wie in solchen, wo der Conunctiv eintreten müsste; vergl. Dan. 2, 9: wenn ihr mir den Traum licht kund thun tverdet; 3, 11: und wer (= wenn jemand) nicht üederfallen und anbeten würde u. s. w. 5, 16. Ezr. 4, 13: wenn Uese Stadt gebaut werden sollte u. s. w.
vo

im Lateinischen der

;

b) im indirecten Fragesatze Dan. Hegen auf was (wohl) geschehen werde

2,

29: deine

Gedanken

.

.

.

etc.

c) in Temporalsätzen nach i'^ ^\'$ (im Sinne des latein. Futurum xactum) Dan. 4, 20: Ms sieben Zeiten dahingegangen sein werden; ergl. 2?'i:n'^'n "i>' 4, 22. 29, S^^^rn 'i^-ra 4, 23. Ebenso nach ^2? Ezr. 21. 5, 5: bis die Sache an Darius gelangt sein würde u. s. w.
:,

3.

Zur Darstellung künftiger Handlungen, deren Vollziehung
ist

beabsichtigt, befohlen oder gewünscht, sowie künftiger Ereignisse,

leren Eintreten
[er

gewünscht wird. Näher Gebrauch des Imperfects:
Hauptsätzen
:

hierbei zu unterscheiden

a) in

a) als Jussiv:
6, 3
f.

Dan.

3, 5 ('y\b^V\

u.

s.

w.); 4, 11

TP):

5, 7 (mb-i.)

Ezr.

7.

12

("in^rr'^j

litiven bat

Dan.

2, 24. 4,

16. 5, 10;

ebenso,

ledingten Verbots, nach ^b Ezr. 4, 21.
,

etc.; nach dem prohizum Ausdruck des un-

ß)
;

als

Optativ:

31. 4, 24. 5, 12 (überall in

Xominalsätzen)

6,9 u. s.w.

— y) als

Dan.

136

3.

Haupttheil. Syntax.

1.

Cap. Die einzelnen Redetheile.
1.

Coliortativ oder richtiger als Voluntativ^ in der
5,

Sing. Dan.

2, 24.

17; in der

1.

Plur.

2, 4. 7, 36.

b) in Nebensätzen, welche eine Absicht ausdrücken. So nach finalem i^ Dan. 2, 16. 3, 10. 14. 5, 29. 6, 8. 27. Ezr. 4, 15 etc. (überall nach Verbis des Bittens oder Befehlens) vergl. ausserdem

Dan. 5, 15. 6, 2 f. Ezr. 6, 10. nach n^b Ezr. 4, 22; nach n^b Dan. 2^30. 4, 14.

— Nach
Ezr.

;

i<b

^^

Dan.
'i'^

3, 28.

6,

18;

'i^

7,

23; nach

nnn'^-b:^ (^:^)

4.

Seltener dient das Imperfect als erzählendes Tempus, da

als solches in der Regel das Perfect (vergl. § 71, b) oder das Particip (vergl. § 76, d) verwendet wird. Sichere Beispiele finden sich

nur Dan.
(Imperf.)

4, 2
.
.

:

einefi

Traum sah

ich (Perf.)

und

er erschreckte mich

Hauptes machten mich bestürzt ent(Imperf.) die Ablösung des Perfects durch das Imperf. mit spricht hier ganz der Ablösung des hehr. Perfects durch Imperf.
.

u?id die Gesichte meines

;

")

consecutivum und

es ist nicht unwahrscheinlich, dass hier die

Ge-

wöhnung an

die hebr. consecutio

temporum einen

Einfluss ausge-

übt hat; ähnliche Beispiele, jedoch mit Trennung des Imperfect vom ^ (wie Dan. 4, 21)) s. 4, 8 (wiederholt V. 17). 31. 5, 6. 7, 15. 16 (bis). Ezr. 4, 12; desgleichen nach einem P''il 4, 30 (wiederholt 5, 21); 7, 14. Umgekehrt werden Imperfecta dieser Art durch nachfolgendes Perfect abgelöst Dan. 4, 33. 6, 20. 7, 28. Fast in allen
diesen Fällen (abgesehen von n^n^
4, 31. 33.
6, 20. 7,

16)

liegen

Handlungen oder Ereignisse vor, die nicht momentan, sondern eine kürzere oder längere Zeit hindurch stattfanden, resp. wiederholt wurden. Dasselbe gilt von den noch übrigen Beispielen Dan. 4, 9 (vergl. die Wiederholung 4, 18): unter ihm schattete sich das Wild des Feldes und die Vögel des Himmels wohnten in seinen
Zweigen und von ihm nährte
falls

sich alles Fleisch,

und

7,

10,

wo

gleich-

zwei erzählende Imperfecta coordinirt sind. 5. Zur Darstellung von gegenwärtigen und zugleich in die Zukunft hineinreichenden Zuständen dient das Imperfect nur Dan. 2, 10
(bD^i)

und

3,

29

(bs'^),

beidemale im Relativsatz, sowie
6, 9.

5,

16 (bsin
'^'n);

^^^

in einem Objectsatze), vielleicht auch

13 (^^^^^^"i^b

end-

1 Wie sich aus der Formenlehre ergiebt (vergl. § 23, 2), kennt das BiblischAramäische besondere Formen weder für den Jussiv und Optativ (abgesehen von einer etwaigen Absicht im Gebrauch des Imperfects von !!<1«^ mit ? präformativum;

doch vergl. § 47, Beispiele

1,

i),

noch für den Cohortativ und Voluntativ.

§§ 74. 75. Der Imperativ.

Der

Infinitiv.

137

ch zur Darstellung einer Handlung,
eue stattfinden kann; Dan.
6,

die eventuell

immer

aufs

16:

dass kein

Verbot oder Gebot,

elches der König aufstellt (Imperf.), abgeändert

werden darf.

§ 74.

Der Imperativ.

;hle

Der Imperativ dient nicht nur zum Ausdruck wirklicher Be(Dan. 2, 9. 3, 26. 4, 11 al.), sondern auch zum Ausdruck von

itten (2^ 4. 24), Ermahnungen (4, 24; vergl. auch 5, 17. 6, 16) nd sogar Wünschen; letzteres in der häufigen Anrede an den rosskönig yf.ebe immer dar 2, 4. 3, 9. 5, 10. 6, 7. 22. Coordination von Imperativen durch 1 findet sich Dan. 3, 26. 11 (bis) und 20; dagegen wird Ezr. 5, 15 das Dringliche des efehls durch die asyndetische Aneinanderreihung dreier Imperave zum Ausdruck gebracht.
l'''
,

§ "5.

Der
1.

Infinitiv.

Der

Infinitiv findet sich in der grossen

Mehrzahl der Bei-

Ausnahmen u. No. 4) mit der Praeposition b {zu, um XI) verbunden und dient so zum Ausdruck einer Absicht nach Verbis es Befehlens, Beschliessens, Wollens oder auch nach Wendungen, ie ein Thun oder doch ein Bereit-, Fähig- oder Genöthigtsein
oiele (s. die

usdrücken; vergl. Dan. 2, 9. 10. 14. 46 f. 3, 2. 4, 15. Ezr. 7, 20 bc; sogar als Fortsetzung eines anderen, durch die Conjunction mit dem Imperfect ausgedrückten Absichtssatzes Dan. 5, 15: \ amit sie diese Schrift läsen und ihre Deutung mir kundzuthun. Ueber ie Eigenthümlichkeit des Biblisch- Aramäischen, nach welcher das on einem solchen finalen Infinitiv abhängige Objectsnomen dem afinitiv voranzugehen pflegt, vergl. § 84, 1, b. Dagegen tritt das ronominale Object stets in Gestalt eines Verbalsuffixes an den
afinitiv
ii;

und zwar

abgesehen vom

Infin.

Qal

— an die Endung

vergl. § 37, 3, d.
2.

mit b kann selbst dann zum Ausdruck einer wenn sein Subject ein anderes ist als das des egierenden Verbum; vergl. Dan. 2, 13: sie suchten den Daniel und eine Gefährten n'rjj^rnb damit sie getödtet würden (eig. um getödtet

Der

Infinitiv

ibsicht

dienen,

u werden).

138
3.

3.

Haupttlieil.

Syntax.

1.

Cap. Die einzelnen Redetlieile.

Der durch
wisse,
.
.

i<b

uegirte Infinitiv mit b drückt aus, dass etwas

nicht zu geschehen hat,
6, 16:
.

nicht gethan werden darf;

vergl.

Dan.

dass Jedes
i^b

Vertot und Gebot,
ist

welches der König

aufstellt,

ITVttTo

nicht

abzuändern
6, 9;

(nicht abgeändert
6, 8.

werden

darf); ebenso in Relativsätzen
4.

Ezr.

nur einige substantivisch gebrauchte Inbesonders in Anlehnung an andere Substantiva. Vergl. Dan. 2, 25 al: nbnstina in Sichbeeilen, d. h. in Eile 4, 24 {'^ ^nra durch Erbarmen gegen die Elenden) Dan. 5, 12 ('i< tl^ir?^ das Kundthun von Räthseln; vergl. zu dem Stat. constr. auf n^- auch Ezr. 4, 22: 'ü npTinb zur Schädigung von König en)\ Ezr. 7, 16: i^'s^ tl^l'nprin D^ sammt der freiwilligen Gabe
b finden sich
finitive,

Ohne

theils absolut stehend, theils

;

;

(eig.

„dem

Sich-freiwillig-zeigen") des Volkes.

— In dieselbe Kate-

iVomm«/-Suffix verbunden sind:

und einem gemäss seinem Wollen (seinem ?n^ä2^12S Willen) Dan. 4, 32; ?tyn^p^5 bei seiner Annäherung, d. i. als er sich der Grube näherte, Dan. 6, 21 vergl. zu dieser auch im Hebräischen sehr häufigen Umschreibung des Temporalsatzes durch s mit
gorie gehören endlich auch zwei Infinitive, welche mit 3
;

dem

Infinitiv Gesen. § 154, 3,

/.

§

'76.

Das Participium,
1. Das Participium drückt im Allgemeinen, entsprechend seinem nominalen Charakter, eine Zuständlichkeit aus, ohne einen Hinweis darauf, ob dieselbe als eine vergangene, gegenwärtige oder künftige zu denken ist. Doch überwiegen bei den Participia activa die Beispiele, in welchen das Particip eine in der Gegenwart andauernde Handlung oder einen gegenwärtig noch fortdauernden Zustand darstellt; vergl. Dan. 2, 8: nj^jJ 5>T wissend (bin) ich, d. h. ich weiss;

3,

25: das Aussehen des vierten

ist

gleichend

(H'D'^)

einem Göttersohne.

Dieses Andauern einer Handlung oder eines Zustandes kann auch

darauf beruhen, dass sie zu der Natur und dem Wesen der Person oder Sache gehören, denen sie zugeschrieben werden; vergl. Dan. 3, 6al. i^ri^p"'^ X'l^D das lodernde Feuer; 2, 40: dieweil das Eisen alles zermalmend und zerschlagend ist u. s. w. Eine Dauer in der Vergangenheit oder Zukunft drückt das Participium selbstverständlich da aus, wo es als Complement des Perfects oder Imperfects von n;.n (s. die Beispiele unter No. 2) auftritt. Doch spielt auch abgesehen davon die Verwendung des Particips als Aequivalent eine^

§ 76.

Das Participium.

139

3mpus historicum im Biblisch- Aramäisclien eine sehr wichtige Als Participium futuri wird zu fassen sein p:nT Dan. 2, 8 ^olle. 'ucratiiri), vielleicht auch )^:'z Ezr. 4, 12 {aedificaturi). 2. Von den verschiedenen Verwendungen des Particips (über
ie

substantivirten Participia act. Qal vergl. § 58,

1),

1)

kommt

hier

or allem die als Prädicat eines Nominalsatzes, resp. als
lent

Comple-

von n^n im Verbalsatz, in Betracht. Näher sind dabei folende Fälle zu unterscheiden. Das Particip kann als Prädicat stehen a) in einem Nominalsatz, dessen Subject ein eigentliches Nomen ;t. So zur Darstellung eines in der Gegenwart dauernden Actes der Zustandes Dan. 2, 11 und die Sache, welche der König fordernd st) etc.; vergl.- 2, 22. 27. 40. 43 &. 3, 25 &. 4,6. 15. Ezr.5, 8 u.s. w.; aenso zur Darstellung eines in der Vergangenheit kürzere oder ingere Zeit andauernden Actes oder Zustands Dan. 3, 22: da nun er Befehl des Königs geschärft (war) u. s. w.; vergl. 3, 4. 5, 5 1). 9.
:
,

6. 7, 3.

10

f.

21. Ezr. 4, 19

f.

5, 2. 6, 14.

— Hierher gehören auch

Nomen "^ri^ in Verindung mit einem anderen Nomen (so Dan. 3, 17) oder mit Sufxen (2, 26. 3, 14 f. 18) dem Particip vorausgeht. Sehr häufig steht jedoch das Particip vor dem Subjectsnomen n sogen, umgekehrten Nominalsatz; vergl. über die gleiche tellung im Hebräischen Gesen. § 144^^ 1, Anm.); so Dan. 3, 3: a versammelten sich (eig.: waren sich versammelnd) die Satrapen
ie

Fälle,

wo

als Subject des Satzes

das urspr.

.

s.

w.:

3, 7 (bis); 3,

26 (l^ps:);

3, 27. 4, 4. 5,7.

8 u.

s.

w.,

überall

Vertretung eines tempus historicum; dagegen zur Darstellung ines gegenwärtigen Actes oder Zustandes Dan. 2, 38: Hier all wo
1

wohnend (sind) u. s. w.; vergl. 2, 45 etc. Ueberaus häufig folgt dem Subject eines solchen umgekehrten ominalsatzes noch ein zweites, dem ersten durch l coordinirtes, articip nach in der Formel: niax"; i^^bl? (od. b^'^V'\ etc.) n::j da %twortete der König (od. Daniel u. s. w.) und sprach Dan. 2, 5. 8.
lenschen
).

26

f.

u.

s.

w.

b) in einem Nominalsatz, dessen Subject ein Personalpronomen

So wiederum zur Darstellung eines in der Gegenwart dauernden doch eventuell jederzeit wiederkehrenden) Actes oder Zuands Dan. 2, 21: und er verändert (eig. ist verändernd) die Zeiten s. w.: vergl. 2, 8. 22. 3, 17 (im Relativsatz); 3, 25. 4, 34 (drei articipien nach n:«); 6, 17. 21. Ezr. 5, 8. Auf Vergangenes bezieht ch ein derartiger Nominalsatz Dan. 7, 7. Dass übrigens durch Ie Voranstellung des Pronomen separatum nicht nothwendig (wie
t.

)der

,

140
z.

3.

Haupttheil. Syntax.
2,

1.

Cap. Die einzelnen E-edetheile.

B. Dan.

21) eine besondere

Hervorhebung desselben bezweckt
25 etc.
ist

wird, zeigen Beispiele, wie

3, 17.

Auch

in dieser Art

von Nominalsätzen

jedoch die Voran-

stellung des Particips nicht minder liäufig; vielmehr offenbart sich

schon im Biblisch-Aramäischen der Drang, durch die gleichsam enklitische Beifügung des Pronomen separatum zum Particip eine Art Praesens zu schaffen, welches Bestreben im Syrischen, wie im targumischen Aramäisch (vergl. o. § 29, 3) zur vollständigen Verschweissung der Participia activa mit dem Subject-Pronomen geführt hat; vergl. Dan. 2, 8: riDi^ 5?T ich weiss; 2, 23. 3, 16. 4, 4. Ezr. 4, 16; in der Schilderung vergangener Handlungen oder

Zustände Dan. 4, 4. 6, 5. c) in einem Nominalsatz, dessen Subject durch das Pronomen relativum vertreten wird. Vergl. Dan. 2, 40: und wie das Eisen, welches zerschmetternd (ist); 3,31. 4, 34. 5, 23 (drei durch i<b negirte Participia); 6, 26. Ezr. 5, 4, überall in Beziehung auf gegenwärtig Geltendes; dagegen in Beziehung auf Vergangenes Dan. 5, 5: und der König sah die Hand, welche schreibend (war);
vergl. 3, 19. Ezr. 4, 17.
7,

19.

Nominal- oder Verbalindem das Subject eines vorangegangenen Nominal- oder Verbalsatzes noch fortwirkt; vergl. Dan. 2, 15: l^ifl JlDS? (b«!:3'3) er hol) an und sprach; ebenso 2, 19. 24 ff. und ähnlich 4, 11 andere Beispiele nach Nominalsätzen 2, 22 (s?"!^, welches indess auch als Apposition gefasst werden kann); 3, 3. 6, 5. Ezr. 5, 11, mit asyndetischer Anfügung mehrerer coordinirterParticipien Dan. 3, 12. Dass in diesen Fällen das Participium vermöge einer gewissen
d) als Aequivalent eines vollständigen
satzes,
;

Erschlaffung des Sprachtriebes nicht etwa als Apposition zu dem vorausgehenden Nomen, sondern als wirkliches Aequivalent des

Verbum

finitum zu fassen

ist,

lehrt die gleiche

Verwendung

des

Particips nach Verbalsätzen
sätzen) in Fällen, wie Dan.
2,

(oder zusammengesetzten Nominal7: l^nüijn tm^T\ t? sie antworteten
3, 9. 16. 6,

abermals und sprachen;
spiele
e)
5, 1. 5.

vergl. 2, 10.

14;

andere Bei-

15. 6, 7. 13. 14&. 16. Ezr. 5, 3.

als

muss oder auch (wie bei dem deutschen man, im latein. dicunt = man sagt) unbestimmt gelassen wird. Vergl. Dan. 4, 4 und seine
:

das Subject aus

Aequivalent eines vollständigen Nominalsatzes, indem dem Zusammenhang der Rede ergänzt werden

Deutung thaten

sie

(sc.

die unmittelbar zuvor erwähnten Zeichen3,

deuter) mir nicht kund;

24 (^l^^l T??);

4,

32 (^33?); Ezr.

4,

15

§ 76.

Das Participium.

141

'r^nr,
^^ergl.

sc.

die

hierzu auch die § 83, n appositioneller Stellung.

Bewohner Jerusalems); 5, 16 (i^isr^); 6, 1. 3 ('j'inn'i). f erwähnten Beispiele von Participien

irtige
:ur

Eine besondere Beachtung verdienen hierbei die Fälle, wo derNominalsätze mit unbestimmt gelassenem Subject lediglich Umschreibung des Passivs verwendet werden, so dass der Ge-

lanke an den oder die Urheber der betreffenden Handlung völlig

sagend ;uch wird kund gethan: 4, 22 ^bi, dann nach zwischeneinreschobenen Imperfectis "^^as^, letzteres besonders instructiv, da 3ei dem Benetzen mit Thau gar nicht an menschliche Urheber gelacht werden kann; Y. 30 steht daher 373-J21 dafür); 4, 28. 29. 7, 5.
:urücktritt; vergl.

Dan.

3,

4:

r^'ax llbb euch sind

sie

=

("j"'""^;!:

^zr. 7, 24. f) als Complement des Perfects oder Imperfects von n;," zur lervorhebung der Dauer oder der öfteren Wiederholung von landlungen, Ereignissen oder Zuständen; vergl. Dan. 5, 19: alle Völker u. s. w. rbn""^ r^?*^! iin waren zitternd und sich fürchtend vor hm; ähnliche Beispiele zusammengesetzter Nominalsätze s. Dan. 4. ö mit einem Pronomen separatum als Subject und Voran,tellung des Particips 2, 31. 4, 1; mit dem Imperfect oder Jussiv 'on T\^^T\ Dan. 6, 3 a. E. Ezr. 6, 8. 9. 7, 26 Z^; mit Ersetzung des 5ubstantivs durch das Pron. relativum Ezr. 7, 25. 26«; mit Voranitellung des Particips vor das Imperfect Dan. 2, 41. Noch häufiger tritt diese Verbindung der Participia mit nin n Gestalt von Verbalsätzen auf, theils in der Reihenfolge: Imperund so ect, Subjectsnomen, Particip (so Dan. 6, 3&), theils gewöhnlich in einfacher Zusammenstellung von Tm mit dem r^articip, indem das Subject aus dem Zusammenhang zu ergänzen st. So Dan. 5, 19 &: bp):: nnn i^n:s ^^r!"'''^ ^^^^ er wollend war, (den) var er tödtend u. s. w. er pflegte zu tödten, wen er irgend wollte; ibenso mit dem Perfect 6, 11 (bis). 15. 7, 19. Ezr. 4, 24. 5, 11; nit Voranstellung des Particips Dan. 4, 7. 10. 26. 7, 2. 6. 8. 13 hier mit unbestimmtem Subject: und siehe mit den Wolken des Timmeis Beispiele für die Verbindung war (einer) kommend. les Imperfects oder Jussivs von rnn mit dem Particip: Dan. 2, 43. 27. Ezr. 6, 10. 7, 26; mit Voranstellung des Particips: Dan. 43. 3, 18. Ezr. 4, 12; endlich Beispiele für die Verbindung des l^articips mit dem Imperativ: Ezr. 4, 22. 6, 6. 3. Die Participia passivi, welche in der Regel auf eine vollsndete Handlung hinweisen, stehen doch auch, wie im Hebräischen
),
;

=

.

.

.

>,

I,

142

3.

Haupttheil. Syntax.

1.

Cap. Die einzelnen Redetheile.

(Gesen. § 134,
divs,

1 a.E.), bisweilen im Sinne eines lateinischen Gerunindem der Begriff des Thatsächliclien in den des Nothwenz.

digen umgesetzt wird,
s.

B.

V. a.

fürchterlich;

)'ü'^t\)2

b'^n'n Dan. 2, 31 al. glaubwürdig, zuverlässig
;

eig. gefürchtet,
2,

45; so wohl

auch

zu achten; einmal sogar, wo es nicht eine fortgesetzte Thätigkeit, sondern eine momentane Handlung gilt, Dan. 2, 13: und der Befehl ging aus ^"»bto]?™ ^^^12''2)m d. h. nicht: U7id die Weisen wurden getödtei (so Theodotion^ Vulg., v. Lengerke, Kamphausen, Keil, letzterer mit spitzfindiger Unterscheidung von die Weisen und alle Weisen)^ sondern eig. und die Weisen waren zu dass die W. getödtet würden (so richtig schon LXX, tödtende von den Neueren de Wette, Ewald, Kranichfeld), Die Nothwendigkeit dieser Fassung ergiebt sich schlagend aus V. 24, wo Daniel
nichts (sind sie)

— wie

-ji^la

preiswürdig

3,

28

vergl. 4, 32

:

alle

Bewohner der Erde

=

den Arjokh von der Tödtung der Weisen abhält, indem er die Deutung des Traumes in Aussicht stellt. Zu der Verwandlung des vom verbum imperandi abhängigen Satzes in einen coordinirten selbständigen Satz vergl. Ezr. 6, 1 u. § 102. Zweifelhafter Erklärung ist dagegen •j'^binica Ezr. 6, 3; gewöhnlich: sind aufzurichten (die Fundamente?), nach anderen jedoch seien tragend oder tragfähig
(vergl.

Bertheau

z. d.

St.).

II.

Syntax des Nomen.

§77.
Das Geschlecht.
Bezüglich der Anschauungen, nach welchen in den semitischen Sprachen und so auch im Biblisch-Aramäischen gewisse Begriffe von Haus aus als Masculina, andere (so besonders Nomina abGliedern oder Werkzeugen) als Feminina betrachtet werden, kann hier der Kürze halber auf Gesen. Gr. § 107 verwiesen werden; in Betreff der Bezeichnung
stracta, Raumbegriffe,

Namen von

oder Nichtbezeichnung der beiden Genera durch besondere Endungen s. 0. § 50 52; insbesondere über die Anhängung der

Masculinendung an Feminina und umgekehrt § 50, Anm. 1 § 51, 2 Beispiele für den Gebrauch des Plur. feminin! und Anm. 2. 3. von Adjectiven im Sinne unseres Neutrums s. Dan. 2, 22: i^lnp'^^:? icnnnpr^ tiefe und verborgene Dinge; 7, 8: ^l^l*! grosse Dinge (s. v. a.

;

freche Prahlereien oder Lästerungen).

i

§§ 78. 79. Die Xumeri.

Der Status emphaticus.

143

§ 78.

Die Numeri.
1. Die im Biblisch- Aramäischen vorkommenden Beispiele von ingularen mit Collectivbedeutung sind: )2^ Steine Ezr. 6, 4; ÄiÜZiJ; o?ni?ies Dan. 4, 29 ah; i<p^ das Gericht (von den Beisitzern des

rerichts,

Dan.

7,

10); n^ Geschlecht (als

Gesammtheit der Coaeah; bb sq. Plur. Ge-

anen)

3,

33 ah; S*^Pl das junge Grün

4, 12

ammtheit, alle 3, 2 ah (im Stat. emphat. i55b zur Bezeichnung theils Her lebendigen Geschöpfe Dan. 4, 9, theils aller Dinge 2, 40); Vögel 2, 38 ah n^r Sjjreu 2, 35 ^d3? Laul) 4, 9 "im 137 Geflügel, (raut 4, 12 ah; n^"£ /Taßr (crines) 3, 27 ah; niÄTJ? 7?^5^, s. v. a. ^//^w? 7, 12 ah 2. Der Plural ist in der grossen Mehrzahl der Beispiele zum Lusdruck einer Vielheit von Individuen oder Dingen (als sogen, umerischer Plural) verwendet. Von den Gesen. § 108, 2 behan;
;

;

sonstigen Verwendungen des Plurals findet sich im BiblischLramäischen der Gebrauch a) als sogen. Flächenplural: '{"'Sri^ Antlitz Dan. 2, 46. 3, 19 (vergl. lebr. D'^2e); ferner 'ji'in Brust (s. § 55, 6, d) 2, 32, und wahrschein.elten

ich

auch

i^^'aiö

der Himmel; vergl. jedoch § 56,
\^^y\

a, ß, 1.

b) zur Bezeichnung eines Zeitraums:
Czr. 6, 10.

Lehen Dan.

7,

12.

c)

zur Bezeichnung einer Zuständlichkeit:

'i^^'^T

(im Sing. Glanz)
der Höchste

'iesichtsfarhe

Dan.

5, 6. 9 f. 1, 28.
'{""li'^bs?

d) als sogen. Hoheits- oder Herrschaftsplural:

von Gott) Dan.
e) als

7, 22. 27.

sogen. Plural des Products (vergl. Gesen, § 108, 4, Anm 1): Weizen (in Körnern) Ezr. 6, 9. 7, 22 (hebr. D'^Cpn im Gegen^j:n atz zu n^n, dem Weizen auf dem Felde). 3) Das mit einem pluralischen Suffix verbundene Nomen steht luch in solchen Fällen, wo es der Natur der Sache nach in einer ^lehrzahl vorhanden sein muss, im Singular; vergl. Dan. 3, 27: inCi^n nrte das Haar ihres Hauptes (vorher lirT'iaTÖDin, welchen Plural

lieMasora jedoch gleichfalls in "jinrüS^ über ihren Leih verwandelt).
§ 79.

Der Status emphaticus.

Während im Syrischen
irsprüngliche Bedeutung

(vergl. ISöldeke Syr. Gr. § 202
als

A) die

des Status emphaticus

der Deter-

144

3.

Haupttheil. Syntax.

1.

Cap. Die einzelnen Redetheile.

minationsform in solchem Grade verblasst ist,, dass sehr viele Substantiva nur noch in dieser Form vorkommen, beschränkt sich ihr Gebrauch im Biblisch-Aramäischen auf die Fälle, in denen auch das Hebräische den Artikel fordert oder doch zulässt. So a) bei Wiedererwähnung von Dingen, die schon vorher genannt und daher als bekannt vorauszusetzen sind, Dan. 4, 2 einen Traum (obn) sah ich .... dann V. 3&; damit sie mir die Deutung des Traumes (i^^bn) ansagen sollten.
:

b) zur Bezeichnung von Dingen, die als einzige ihrer Art eo ipso

determinirt sind,
Trockene^ d.
die
i.

wie ^Th}^ 6 Oeoc,
die Nacht,

X^'"|i?

die

Erde,

i^riTöS':

das

die Erde, i^lÜ^TÖ die Sonne, i^^ÜlÜ der Himmel, ^yf^'^IÖ
i^^b'^b
i^-^blS

Morgenröthe,
c)

der Grosskönig u.

s.

w.

begriffe (vergl. Gesen.
(die

zur Bezeichnung allgemein bekannter Stoff- und Gattungs§ 109, 3, Anm. 1, &), wie ^^1Ü% das Fleisch
2,

lebenden Geschöpfe) Dan.
5, 1
;

11; ^2iü2? das Kraut 4, 22;
5,

^yin

der Wein

)^^X:)^^

Silber Ezr. •^^H'J ^^^ ^^^^ ^^^

14 (anders

Dan.

2, 32ff.).

d) bei

Perser,
O'IS^

Völkernamen; vergl. Dan. 6, 29: HifD^Ö tJTO Cyrus der und so alle Ezr. 4, 9 aufgezählten Gentilicia (doch vergl. "^^^ab den Medern und Persern Dan. 6, 16.

e) bei der Nennung von Personen oder Dingen, welche durch nachfolgendes "i*! determinirt werden, mag nun ^"^ einen eigentlichen Relativsatz einführen oder nur (in Verbindung mit einem Substantiv) zur Umschreibung des Genetivs dienen (vergl. u. § 81). So Dan. 3, 32: die Zeichen und die Wunder, rvelche der höchste Gott an mir

gethan

von Bahel. — Ebenso,

hat',

Ezr.

5,

14: bnn

'i^

^^P'^vl

^^^ Palast (oder der Tempel)

wenn das Nomen durch nachfolgendes Prodeterminirt
ist,

nomen demonstrativum
Dan.
2,

wie

"jS^

i^^bs dieses Bild

31 u.

s.

w.

den zahlreichen Fällen, wo ein Begriff irgendwie Context näher determi;iirt ist als nach der Sachlage in durch den Betracht kommend oder vorauszusetzend. So besonders bei der Erwähnung ganzer Kategorien von Menschen, deren Vorhandensein nach dem Zusammenhang der Erzählung selbstverständlich ist, wie Dan. 2, 14: i^^nai:"!'! der Oberste der Leihwächter; 3, 2: der König
f)

in allen

N. sandte aus zu versammeln Ezr. 4, 8:
^^tt)

die

Satrapen, die Präfecten u.

s.

w.;

(zum Beamtenpersonal nothwendig gehörende) Schreiber; aber auch in Fällen, wie 2, 4: ^'ITDB die (von dir geforderte) Deutung', 2, 8: )fiiyj die (zu eurer Rettung
^W"^,

Simsaj der

§ 80. Die Darstellung des Genetivverhältnisses etc.
iithige)
'e

145
nh

Zeit; 2, 13: i^r- der (bezügliche) Befehl; 6, 8:

i<n;i'''iiC

Grube der (am königlichen Hofe gehaltenen) Löwen

etc. etc.

g) bei Xominibus im Vocativ: s. das Nähere § 82, a. Dagegen ist der Gebrauch des Status emphaticus in

allen ausgeschlossen,
ier

wo

ein

Nomen

allen den

sei es als

durch Anlehnung an ein anderes Nomen bereits deteroder wo es als Prädikat steht, da dieses seiner Natur ach fast immer undeterminirt ist (vergl. Gesen. § 110, 3). So Dan. 11: nn*i]^^ i^nj^l und die Sache ist schwer; 2, 45: X12bn 1'^^^ ICE '{'^''n^^ wahrhaftig ist der Traum und zuverlässig seine Beutung,
inirt ist
.
.

Nomen proprium,

.

§ 80.
ie

Darstellung des Genetivverhältnisses durch den sogen. Status
constructus.
1.

Die Darstellung des Genetivverhältnisses durch Anlehnung 3s Nomen regens im sogen. Status constructus (über die lautlichen eränderungen desselben vergl. o. § 52) an das Nomen rectum idet im Biblisch -Aramäischen, wie in den übrigen semitischen ialekten, in allen den manigfaltigen Fällen statt, in denen die iigehörigkeit einer Person oder Sache zu einer anderen, ihre Beehung auf eine andere oder ihr Ausgehen und somit ihre AbhängigVergl. z. B. Dan. iit von einer andern ausgedrückt werden soll. 10: KSbl? TVfl das Wort (Begehren) des Königs; 2, 12: bnn ^p^n e Weisen Babels; 2, 23: "'rnnijl f^by; der Gott meiner Väter; 3, 6:
des Ofens des lodernden Feuers. "^yI Ä^'^^a l^rii? "i^y? ins Innere ^ie diese Beispiele zeigen, wird der Status constructus durch das

ichfolgende determinirte
nphaticus, als

Nomen rectum

zugleich mit determinirt.

nach determinirt alsStat. proprium, durch Suffix; im letzten Beispiel t das Nomen rectum ;^Pi< selbst wieder Nomen regens zu tjC^^": und •mit durch dieses determinirt. Vergl. dagegen: Dan. 7, 4: ü:i^ llb Andere hierher n Menschenherz; 3, 25: pnbx "lä ein Göttersohn. jhörende Beispiele s. Dan. 2, 30. 35. 6, 8; dagegen 4, 5 besser ?r Geist heil. Götter^ indem 'p Ij^Th^ifi, wenigstens dem Begriffe nach Drei Status constructi folgen einander Ezr. 7, 20: jterminirt ist. is Uehrige des Bedarfs des Hauses deines Gottes. Die Anlehnung eines omen an einen Stoffbegriff findet sich Dan. 3, 5 i<3n" öbs das
as letztereist in obigen Fällen der Reihe

Nomen

:

ild

des
;

Goldes, d.

"^nbi^)

(xnn^ "^rfi^^ und Ausdrucksweise in diesem Falle über die gewöhnliche
i.

das goldene Bild,

und

5, 2

—4

jrglV^§ 81, c.

Kaut z seh,

aramäische Grammatik.

10

146

3.

Haupttheil. Syntax.

1.

Cap. Die einzelnen ßedetheile.

Von anderweitigen
Dan.
'j'^Db^

Beispielen der Unterordnung vergl. noch
2,

2, 13:

«^nSü

n^i

der Oberste der Leibwächter;

47:

)'^r\b^_

l^yc^ ein Gott über Götter
:

4, 15

'1Ä1 l'^Db'Q

rijPTSnü eine

Herr über Könige. Ezr. ScMdigerin von Königen und Provinzen,
ein

und

?^bic

Endlich bei Zahlwörtern: D'^Bbi^ ^bNi tausend Tausende und ^ni^n ia*^ eine Myriade Myriaden Dan. 2, 7. Beispiele für die Anlehnung von bis ("bs), eig. Gesammtheit, an ein anderes Nomen s. Dan. 2, 12: bin ""tt^'Sri bis ö;//e Weisen Babels; Ezr, 7, 16: bis t^S'^l'P bba m ^^r ganzen Provinz Babel; dagegen mit undeterminirtem Nomen rectum Ezr. 7, 16: yr^^^ vip3 bs alles Silber und Gold; Dan. 3, 29: D:?-b5 jegliches Volk u. s. w. vergl. Ezr. 6, 12 doch auch Dan. 2, 10: Db'iri"bDb irgend einen Zauberer und 6, i Auch in Anlehnung an das Pronomen relativum i^"b; (lnbÄ<"b5"']'a). jeder der Dan. 6, 8. Ezr. 7, 26, oder flf//^5 was Ezr. 7, 21. 23; vergl
;

auch Dan.
2.

2,

38: '^'i-bm überall wo.

Der Status absolutus kann jedoch auch zur Näherbestimmung eines im Status constr. vorangehenden Eigenschaftsbegriffes dienen. Ein Beispiel dieser im Hebräischen (Gesen. § 112, 2) und
Syrischen (Nöldeke Syr. Gr. § 205 A) ziemlich häufigen Verbindung (der sogen, uneigentlichen Annexion) ist im Biblisch-Aramäischer

nur Dan. 7, 9:]i'aii p'^T\^_ ein alter an Tagen, ein hochbetagter; dagegen bei der Wiedererwähnung V. 22: i^Jlii'; p^Pi^ der hochbetagte.

§81.
ümsclireibiing des Grenetivverliältiiisses durch
"^^z

Anlehnung des Nomen regens im Status constructus an das Nomen rectum ist die Anfügung des letzterer mit wie in i^3bü-'i^ lüX^it der Beamte des Königs}' Wie diesei

Weit häufiger
'i'^,

als die

1

könnte

Bei der Erklärung dieser Umschreibungen des Genetiwerhältnisses durch man geneigt sein, von solchen Beispielen auszugehen, welche sich noch

"^

al

äusserste
z.

Verkürzungen ursprünglich vollständiger Relativsätze zu erkennen geben, wi Immerhin müsste man dan 2, 38: das Hawpt^ welches das Gold (ist). annehmen, dass sich in den aramäischen Dialekten schon sehr frühe das Bewusstsei von dem eigentlichen Charakter dieses '^'^ (im Syrischen und Targumischen '^) verlöre habe. Das Bichtigere wird jedoch sein, von dem ursprünglichen Charakter des '^'7 C^ sie dient einfach als Hinweis auf das Nomei als allgemeiner Deutewurzel auszugehen zu welchem das vorangehende Nomen in irgendwelche nähere Beziehung gesetzt werde sollte. Dieser Hinweis aber wurde nöthig, als die Sprache das Bedürfniss empfam das Nomen regens in selbständiger Determination (anstatt der Determination durch d; Nomen rectum) vorzuführen oder umgekehrt seine Indetermination deutlich hervo Nachdem zu diesem Behuf die Anlehnung aufgegeben war, musste d zuheben.
B. Dan.
;

§ 81.

Um Schreibung

des Grenetivverhältnisses durch

"i^.

147

hat der durch i^ eingeführte determinirte Genetiv n Folge der nur lockeren Anfügung nicht mehr die Kraft, das 'orausgehende Nomen rectum mit zu determiniren, wie dies nach
Beispiel zeigt,

80 bei dem Status-constructus-Verhältniss der Fall ist. Das jockere der Anfügung zeigt sich übrigens auch in der Möglichkeit
j

s.

u.),

zwischen das

Nomen

regens und den durch ^^ eingeführten

Genetiv einen anderweitigen Genetiv oder andere Satzglieder ein-

uschieben.
a) der

Näher
'»'n

ist

zu unterscheiden:

durch eingeführte indeterminirte Genetiv unmittelbar lach einem undeterminirten Nomen; so Dan. 5, 5: t;:i^"^^ ^^_ 1^*42X
^inger (von) einer Mensclienliand ; 7,

4 {Adlerflügel)

;

7, 9

{Feuer-

'ammen)\

7,

10 (ein Feuerstrom).

b) der
linirten
'es

determinirte Genetiv unmittelbar nach einem deter2,

Nomen, Dan.

14: der Oberste der Leihivächter

Königs; vergl.

2, 15. 19. 25. 49. 3, 22. 4, 12

und sehr

wie Ezr. 4, 10: l"!";^© '^^. n^lp^ «"^ analog hebräischem n^s nna der Strom Euphrat., vergl. Gesen.
a Fällen,
c)

X3b^ auch d^r Stadt Samarien
oft,

'^'n

§ 1 14, 3).

der durch i^ eingeführte Genetiv zur Angabe des Stoffs, aus reichem etwas besteht (in Stellvertretung der vollständig mangelniss

en Stoffadjectiva). Dass auch hier thatsächlich ein Genetivverhältdargestellt werden soll, lehrt das § 80, a a. E. angeführte

Beispiel r\yrs^ nbis

Dan.

3, 5.

Weit häufiger
2,
2,

ist
'''1

jedoch die Anfügung
HTöi^n das
5,

es Stoffs

durch

^r\\

vergl.

Dan.

38: i^nn'l
5, 7.

Haupt des

oldes

=

das goldene Haupt;

39.

Ezr.

14;

ebenso aber

uch nach einem indeterminirten Nomen: bna""i^ "^^ö^ts in einer Wie von Eisen Dan. 4^ 12; vergl. 7, 6. 7. Ezr. 6, 4 (bis). 3cker in solchen Fällen die Stoffangabe mit dem dadurch betimmten Nomen zusammenhängt, zeigen besonders die Beispiele
^essel

>an. 2,
teile

Umschreibung des des Prädicats vertritt: It: nn^ ^^_
32
f,

wo

die

Stoffadjectivs zugleich die
«^TÖ^I sein

Haupt (war) von

tuterem Gold u.
eziehung
Brgestellt

s.

w.

zum

Genetiv durch die Einschiebung eines besonderen Deuteworts wieder

Umschreibung des Genetivverhältnisses ein hervorwelcher das Aramäische in so elen Punkten verfallen ist. Denn die Andeutung des syntaktischen Verhältnisses er Wörter durch besondere an sich fast bedeutungslose FHckwörtchen pflegt sich inn einzustellen, wenn das Gefühl für die Eectionskraft, die schon in einer bestimm werden.

So

ist

diese

Lgendes

Symptom

der syntaktischen DecomiDosition,

in

Anordnung der Worte
§ 84,
1),

Hegt,

im Schwinden

begriffen

ist.

So konnte

es

geschehen

-ergl. u.

dass die Sprache selbst zur Einführung des Objects die Beihülfe

ner Präposition (^) nicht verschmähte.

10*

148

3.

Haupttheil. Syntax.

1.

Cap. Die einzelnen Eedetheile.

d) mit Einschiebung eines anderweitigen Genetivs oder eines

Attributs vor

dem mit

'^'^

beigefügten Substantiv Ezr.

5,

14: die

goldenen und silbernen Gefässe des Hauses Gottes; Ezr. 6, 5. 8; auch nach einem Genetiv in Gestalt eines Suffixes Dan. 2, 34: Ä^bns *•"! ^nib^"b:? auf seine eisernen und fc^Bpn") auf seine Filsse von Eisen und Thon thönernen F. Nach einem Attribut Dan. 7, 6: 5]i:!'-'^^ i^ä^ÄJ i;^^^
Gefässe des Hauses Gottes von Gold und Silber
die

=

=

vier Flügel eines Vogels

=

vier Vogelflügel; vergl.
7, 7

2, 39.

Dagegen

steht in den ähnlichen Beispielen

und Ezr.

6,

4 das Attribut

hinter
e)

dem

Stoffbegriff.

Aus dem Bestreben, das Nomen regens in möglichster Selbund Bestimmtheit hinzustellen (s. o. die Note zum Eingang des §) erklärt sich endlich auch die Eigenthümlichkeit des Aramäischen, nach welcher die mit'i'n eingeführte Umschreibung des Genetivs schon zuvor durch Anhängung des Suffixes der 3. Person
ständigkeit

an das Nomen regens angekündigt wird;
Knby;"^'?!

vergl.
i.

Dan.

2,

20:

?ni:tp

eig.

sein

Name (nämlich)
3,

Gottes, d.

einfach der

Name

Gottes; 2, 44.

3, 8. 25.

28. 29. 4, 23. 6, 25. 27. Ezr. 5, 11, sogar in
(s.

der Anrede Dan.

26

§ 82, c).

§82.
Das Nomen im Ausruf.

Abgesehen von Ezr. 4, 17 (DbüJ) und 5,7 (i^bS i^isbp), in welchen Stellen der Ausruf in der Ueberschrift von Briefen deutlich die Stelle eines vollständigen Wunschsatzes vertritt (vergl. den analogen Fall Dan. 4, 16), kommt hier vor allem die Verwendung des determinirten

Nomens
als

als

Vocativ in Betracht.

Die Determination

ist

eine nothwendige, weil der oder die Angerufenen

dem Kedenden

schon

unterschieden) vor

irgendwie bestimmt (von anderen Personen oder Dingen Augen stehen müssen. Die Determination kann

bewirkt sein a) durch den Status emphaticus oder die Anlehnung an einen solchen (nach § 80); vergl. Dan. 2, 4 und sehr oft: i<3bü o König! Drei Vocative, der letzte mit 1 angefügt, finden sich Dan. 3,4: (ihr) Völker, Nationen und Zungen! Anlehnung an einen Status emphaticus findet statt Dan. 6, 21 Daniel, (du) Knecht des lebendigen
:

Gottes!

b) durch den Charakter des betr.

Nomen

als

Nomen

proprium,

Dan.

3,

14

und 26

(drei Vocative);

4, 6.

15. 28. 6, 7. Ezr. 6, 6 (vier

§ S3.

Das Nomen

in Apposition.

149

^ocative, der erste

von einer Apposition, der
In die Kategorie der
vergl.

letzte

von einem Re-

ativsatz begleitet).

Nomina propria gehört

atürlich auch das als Aequivalent für ein

rendete Personalpronomen;
überall
''ocativ).
n:i<

Nomen proprium verDan. 2, 37. 5, 22. Ezr. 7, 25 mit einem weiteren, in Apposition nachfolgenden
4,

c)

durch ein Suffix: Dan.

16

("""Jis);

vergl.

3,

26;

-'^^

"^niinr

1K5" «nb^{ (ihr) Knechte des höchsten Gottes (vergl. zu

or

dem Genetiv

§ 81, ^ a. E.),

als

dem Suffix Apposition zu drei Nomina

ropria.

§83.

Das Nomen

in Apposition.

Die Apposition oder Beifügung eines Nomen zu einem anderen 'omen behufs der Näherbestimmung desselben kann nach jedem beebigen Casus eintreten. Steht das näher zu bestimmende Wort nter der Eection einer Präposition, so wird die letztere vor der .pposition nicht nochmals wiederholt; vergl. Dan. 2, 14: •fi'^'^ifib 'l2"l^ dem Arjokh, demOljersten der Leibwächter des Königs; Dan. 20: b'^n"*>")35 )'^"li;ib^ und Jlänneni, Mä?i?iern von Kraft u. s. w.
"1
,

Aus ^ebot er .); Ezr. 6, 2: i^r,;^";')2 '^i'as in der Provinz Medien, lesen Beispielen ergiebt sich zugleich, dass sich die Apposition
.

ezüglich der Determination oder Nichtdetermination nach

dem
wir:

ugehörigen Substantiv zu richten hat.
a) die

Näher unterscheiden

welche als nothwendige mit demselben einen Begriff chaldäische ildet; Dan. 3,8: 1''ii:^r3 "i^in^ Männer^ Chcddäer länner; Ezr. 7, 13: b^jnir"] ^iit- ^"^ beiden Fällen würde das als .pposition verwendete Substantiv auch allein stehen können.
einfache Nominalapposition,

Ergänzung des vorangehenden

Nomen

=

b) die

Näherbestimmung

eines

Nomen proprium

oder eines

'ronomen, welches die Stelle eines Nomen proprium vertritt, urch die Amts- oder Würdenamen oder allgemein durch die Beiügung der Begriffskategorie, in welche es gehört; Ezr. 6, 3: ©"li^ ;3b^ der König Kor es; vergl. Dan. 3, 1. 4, 25. 5, 1. 6, 1. Ezr. 4, 8 ö.; Ezr. 6, 2: i^rr^ltt ^''lioa in der Provinz Medien. Dabei kann ie Apposition auch durch einen oder zwei Genetive ergänzt sein vergl. Dan. 2, 14. 15. 7, 1. Ezr. 4, 8. 24. 7, 12) oder auch selbst
..

nieder eine Apposition bei sich haben,
ler

z.

B. Dan.

5,

30: Belsassar,

König, der Chaldäer.

(Die gleichfalls hierher gehörigen Bei-

150
spiele

3.

Haupttheil. Syntax.

1.

Cap. Die einzelnen Redetheile.

von Appositionen im Vocativ s. o. § 82, & und c.) Ebenso Läufig tritt jedoch umgekehrt c) das Nomen proprium als appositioneile Ergänzung zu dem vorausgeschickten Amts- oder Würdenamen; z. B. Dan. 2, 28: dem König, Nehukadnesar , vergl. 2, 46. 4. 15. 5, 9. 11. 6, 10 (so wohl auch 3, 16, wo die Masora den Titel durch Athnach vom Nomen

proprium trennt und letzteres somit als Vocativ fassen will). Als Apposition zu einem Personalpronomen Dan. 4, 15: ich, der König, N. (ohne das Nomen proprium 4, 31); mit einer anderweitigen Apposition Dan. 5, 11: der König, N., dein Vater. d) die Apposition als Näherbestimmung des Verhältnisses zweier Personen oder auch zur Angabe der näheren Beschaffenheit einer Person oder Sache: vergl. Dan. 5, 13: *inE^ ^?^''2 cler König, mein Vater; vergl. 5, 2. 2, 17 (doch auch, analog den oben lit. d aufgeführten Beispielen, in umgekehrter Wortstellung, z. B. Dan. Dan. 3, 20: Männern, 5, 11: dein Vater, der König; vergl. 4, 21). alles Heil! das Heil, die Gesammtheit kräftigen Männern; Ezr. 5, 7: e) die mehrgliedrige Apposition als Specification eines Sammelbegriffs; vergl. Dan. 6, 8 (vier Appositionen zu 'tt ''D'iD bb); Ezr. 4, 9. Als eine besondere Eigenthümlichkeit ist schliesslich noch zu nennen:

=

f)

die

appositionelle

Stellung

des

Particips

in

Fällen,

wo

dasselbe gleichsam ein zweites Prädicat repräsentirt; Dan. 3, 7: (da waren) niederfallend alle Völker u. s. w., anbetend das goldene
Bild;

ähnliche Beispiele 3, 27 (^^m);
1'^3ä

6, 28. 7, 7. 19.

Ezr.

4,

12

nach § 76, 1 a. E. auch als Partie, futuri gefasst werden).^ Diese Ersetzung der Coordination durch blosse Juxtapposition ist ein weiteres Symptom von der syntaktischen Decomposition der Sprache, wie sie sich schon in der umfassenden Verwendung des Particips (an Stelle des Verbum finitum) im Nominalsatz (vergl. § 76) als der bequemsten und gleichsam lapidaren Erzählungsform kundgiebt.
(doch könnte hier
§ 84.

Das Nomen unter Verbalrection.
Ausser der nächstliegenden und häufigsten Unterordnung eines Nomen unter das Verbum als eigentliches oder entfernteres Object
gehört hierher die Verwendung des blossen

Nomen

als

zweites

1 Anderer Art ist auch Dan. 7, 3, wo "y^}^ in enger Verbindung mit dem Subject zu denken ist vier grosse Thiere, das eine verschieden vom andern, stiegen auf.

=

I

§ 83.

Das Nomen unter Yerbalrection.

151
Mittels

Object (sogen, doppelter Accusativ)/ sowie zur
(Stoffes)
1.

Angabe des

oder einer räumlichen Ausdehnung oder eines Zustands.
in

Das

einem selbständigen

Nomen

bestehende eigentliche

Verbalobject kann mit oder ohne b sowohl vorangehen, als nachfolgen.
iisn

dem regierenden Verbum ebenNur die Pronomina personalia

jecte

die

und liisn (s. die Beispiele vollständig in § 18) stehen als Obimmer nach dem Verbum, während ')'i'5i^"b3 Dan. 2, 40 gegen Accente als Object der nachfolgenden Verba zu betrachten ist.
§ 68 unter b (zweiter

s.

13
6,

von durch h eingeführten Objecten vor und nach dem Verbum und dritter Absatz). Beispiele von Objecten ohne b a) nach dem Verbum, und zwar nach dem Perfect oder Imperf. Dan. 2, 5. f. 25. 35. 41. 44. u. s. w.; nach Imper. 2, 4. 7, 5; nach Infin. 2, 26. 47. 4, 23. 8 u. s. w. (s. u. ht. 6); nach Partie. 2, 21 f. 40. 7, 20 f. u. s. w. h) vor dem Verbum und zwar vor Perfect oder Imperf. Dan. 2, 4. 6 f. 9 f.
Beispiele

vor Imper. 2, 6. 9. 4, 6. 12. s. w. Dan. 7, 19; Ezr. 4, 12. 5, 4. 6, 1. Geradezu über"vWegend ist die Voranstellung des Objeets vor den Infinitiv mit b; den 22 Beispielen von nachgestellten Objecten (darunter 10, welche mit b eingeführt sind) stehen 81 Beispiele von vorausgeschickten Objecten gegenüber (davon nur eines mit b; vergl. Dan. 6, 24). Wenn die so häufige Voranstellung des Objeets schon an sieh auf eine
15.

Ezr.

4,

14 (in der figura etymologica) u.
19; vor Partie.

;

5, 17.

Ezr.

7,

starke Lockerung des Kectionsverhältnisses deutet, so noch
Fälle, in

mehr

die zahlreichen

welchen sich zwischen dem vorausgeschickten Object und dem regierenden Verb ein oder mehrere Wörter eingeschoben finden; vergl. Dan. 2, 9. 10. 3, 16. 32. 4, 34. 7, 24. Ezr. 4, 14. Dabei findet nicht nur in der Voranstellung des Objeets überhaupt, sondern in der gesammten Anordnung der Einschübe nach dem Object bisweilen eine merkwürdige üebereinstimmung mit der im Deutsehen üblichen Wortstellung statt. Die Wiederaufnahme eines allzuweit entfernten Objeets durch fnb scheint vorzuliegen Dan. 5, 23 denn das Ende dieses Verses wird mit Theod. gegen die lieber die Auslassung Accente zu übersetzen sein: ihn hast du nicht geehrt!
;

des Objeets

s.

§ 89,

1.

2. Das durch b eingeführte entferntere Object kann gleichfalls ebensowohl vor (Dan. 2, 19. 3, 18 u. s. w., auch mit Suffix 3, 4. Die 5, 17. 7, 14. 27), wie nach dem regierenden Verbum stehen. scheinbar absolute Stellung der durch b eingeführten Nomina Dan. 3, 31: Nebukadnesar, der König, allen Völkern, Nationen und Zungen

1

Da

in

Folge des gänzlichen Mangels an Flexionsendungen

(vergl.

§ 49, 2)

eine Differenz des Subjectssein

und Objectsnomen dem Eedenden

nicht

zum

Bewusst-

so wird der Terminus „Accusativ" besser vermieden. noch auf die mit \ eingeführten Objecte anwendbar, da sich hier die Praeposition mit dem Nomen für das Sprachbe^vTisstsein sichtlich zu einem eigentAus demselben Grunde können auch die Umschreibungen lichen Casus verschmolz.

kommen
ist

konnte,

Am

ehesten

er

des Genetivs

durch

"'^

(s.

§ 81) allenfalls als wirkliche Casus gelten.

152
etc.

3.

Haupttheil. Syntax.

1.

Cap. Die einzelnen Redetheile.

_

%
(vergl. Ezr. 4, 8. 5, 7, wo sogar die Namen der Briefsteller dem Adressaten zu ergänzen sind, und Ezr. 7, 12) ist natürlich nach Analogie der auch bei den Griechen und Römern üblichen elliptischen Form der Briefaufschriften zu erklären; vergl. z. B. Eöm. 1, 1. 7; 1 Cor. 1, If.; ferner Adressen, wie Cicero Attico S.

vor

oder einfach Cicero Trebafio etc. Beispiele für die Voranstellung des durch b^_ eingeführten persönlichen Zieles einer Handlung oder Bewegung s. Dan. 5, 23. Ezr.
4, 12. 19. 5, 5.
3. Ein zweites Object (sogen, doppelter Accusativ) findet sich nach Verbis des Wahrnehmens, Für-etwas-Haltens oder Zu-etwasMachens Dan. 2, 41 h: dieweil du geschaut hast 'yy 1^"$^ ^^Tl^ das Eisen vermischt mit Thon; vergl. 2, 43. 48. 4, 20. 6, 12 (wo das erste Object mit b eingeführt ist); dagegen vor dem Verbum Ezr. 5, 14: ird^ nns ^^ den er als Statthalter eingesetzt hatte; vergl. Dan. 5, 11. In dieselbe Kategorie gehört natürlich die Verwendung des Status absolutus als Ziel oder Product der Handlung in solchen Fällen, wo die oben genannten Classen von Verbis in passivischen Wendungen auftreten; vergl. Dan. 2, 5 '^"^ ]^nn:^pn ^''^^n ihr werdet in Stücke gehaueri (eig. zu Stücken gemacht) und eure Häuser zum Misthaufen gemacht werden, vergl. 3, 29. Ezr. 6, 11; dagegen nach dem Verb Dan. 5^ 27 (nöH) Ezr. 6, 3 (*in^). In allen diesen Fällen ist, wie dies in der Natur der Sache liegt, die Determinirung derartiger Nomina explicativa durchaus
;

ausgeschlossen.

Zur Angabe des Mittels oder Stoffes dient der Status absoi^jätiia i^^n^ und er (der Tempel) wird gebaut von Quadersteinen (vergl. zu dem coliectiven ^ni5 § 78, 1); dagegen wird i^siä'ii^, welchesDan. 5, 7und 16 vor, 5,29 nach einem Verbum
4.

lutus Ezr. 5,8: bb5 ]S«

induendi steht, einfach
5.

als directes

Object des letzteren zu fassen sein.

Zur Angabe eines zeitlichen Maasses dient der Status absolutus Ezr. 5, 11 {viele Jahre lang)] Dan. 4, 16: n'^^ Ü^TÖS ungefähr eine Stunde lang; mit Hervorhebung des terminus ad quem durch nr 6, 8: hinnen 30 Tagen; vor dem Verb Dan. 6, 11. 14: nnbn ]^pür drei Zeiten, d. i. drei Male. Dagegen werden die räumlichen Maassangaben Ezr. 6, 3 als Prädicate von Nominalsätzen zu fassen sein {seine Höhe soll sein 20 Ellen, seine Breite 60 Ellen). 6. Angaben der näheren Beschaffenheit (entsprechend dem arab. Accusativ des Chal) liegen vor Dan. 5,7: tobiü^ i^niDblsn ''nblnl und er soll als dritter im Königreich herrschen; vergl. V. 16. Ezr. 4, 18

§ 85.

Das Adjectivum

als

Attribut

u. die

Umschreibungen

dess.

153
deut-

[XS'^t'C

wohl auf

i^rrir:
;

zu beziehen: ah ein deutlicher,

d.

i.

doch wäre auch die rein adverbielle Verwendung iles Particips denkbar, gleichsam ein deutliches, wie i<^5iö ein Vieles und als gekreuzigter s. w.; vergl. § 67, 5); endlich Ezr. 6, 11: wll er daran geschlagen werden. In allen diesen Beispielen geht 5omit der Zustandsausdruck dem Verbum voran; vergl. dagegen Dan. 3, 23: sie fielen in den Ofen ')^^SD^ als gebundene; ebenso lach einem transitiven Verb 3, 24.
lich,

verstau dlicli

LI.

.

.

.

§85.
Das Adjectivum
1.

als Attribut

und
als

die

Umschreibungen desselben.

Das einem Substantivum

Attribut beigefügte Adjectivum

einschliesslich der Ordinalzahlen) steht

ausnahmslos hinter dem

5ubstantivum und hat sich ihm sowohl hinsichtlich des Genus und S'umerus (nur dass der dem Adjectiv fehlende Dual durch den Plural ersetzt wird), als hinsichtlich der Determination anzupassen;
rergl.

Dan.

'n£2:rin'P ^ri"^);
n"ll"\ iTO
iXli'^bt;^

-ijp'i-) und grosse Ehre; 2, 9 (ni^ip nb'a); auch mit Einschiebung eines GenetivsT, 7: i^ bps und ihm waren grosse Zähne von Eisen; 2, 39:

2,

6: ^^^12

2,

15

p2t?"
^Dbia

ein drittes Königreich.
ist 'p::^:r"a

Nach dem Obigen
zu
5<;3<131

Ezr.

7,

16 nicht mit den

LXX

als

Apposition

i<^>

zu fassen, sondern

als lose

angefügtes Aequivalent eines Kelativ-

satzes
2.

=

welche (etwa) freiwillig geben.

Eine Eeihe von Eigenschaftsbegriffen wird einfach durch die Jnterordnung deszuprädicirenden Nomens unter ein Substantivum imschrieben; so sämmtliche Stoffangaben (vergl. die Beispiele 80, 1 und 81c und ^), ausserdem vergl. Dan. 3, 33: Db:j n^Db"??
\

nn ewiges Königreich; 4, 31.
3.

7,

14.

Die im Hebräischen (vergl. Gesen. § 119, 1) übliche Umichreibung unseres Comparativs durch die Beifügung des verglichenen Gegenstands mit der Präposition "]'a findet sich bei einem \.djectiv nur Dan. 7, 20: nn'inn"]^ n") »^rlni und ihr Aussehen war
gewaltiger als ihre Genossen, zugleich ein Beispiel der sogen,

com-

)aratio decurtata
4.

=

als dasjenige ihrer G.

Als Darstellungen des höchsten Grades einer Eigenschaft,

können, wie im Hebräischen Gesen. § 119, 2, Anm.), die Fälle betrachtet werden, wo ein Substantiv an das gleiche im Plural nachfolgende Nomen angelehnt st; vergl. Dan. 2, 37. Ezr. 7, 12: ii^Dbr t[bl2 der König der Könige
i\"ürde
u. s.

oder Ausdehnung

w.

154

3,

Haupttheil.

Syntax.

1.

Cap. Die einzelnen Eedetheile.
18:
i^^iabij Db5? 1^_

J

=

der höcliste König; Dan.

7,

Ms zur ausser sten

Ewigkeit.

Vergl. ausserdem die gleichfalls durch die Anlehnung

an den Gattungsbegriff bewirkte Intensivirung des Eigenschaftsbegriffs in D'itp:« bSTp Dan. 4, 14: den niedrigsten (eig. den niedrigen) der Menschen etc.

§86.
Die Numeralia. Vergl. über die Stellung der Cardinalzahlen vor oder nach

gezählten Substantiv § 65, 1; über die Anordnung der zusammengesetzten Zahlen § 65, 3 über die Angabe von Jahreszahlen und Monatsdaten § 66, 1, Anm.; endlich über die eigenthümliche Inversion der Zahlen mit dem gemessenen Gegenstand bei der
;

dem

Festsetzung eines

Maximums

(Ezr.

7,

22) § 68 unter

^5? a.

E.

III.

Syntax des Pronomen.

§87.
Das Pronomen separatum.
1.

die

Das Pronomen separatum dient in den meisten Fällen (s.' Beispiele § 76, 2, & und § 95, 2) als Subject eines einfachen

I

Nominalsatzes oder auch als Permutativ eines solchen Subjects behufs nachdrücklicher Hervorhebung desselben; vergl. Dan. 2, 47: euer Gott er ist ein Gott über Götter u. s. w., ebenso 6, 17. Ein solcher Nachdruck wird auch sonst bisweilen durch den Context der Ptede auf das Pronomen separatum gelegt; vergl. Dan. 6, 27: denn er ist der lebendige Gott n. s. w.; 2, 44: u?td sie selbst wird ewiglich bestehen (ebenso 'j^-nj Dan. 6, 25 sie selbst im Gegensatz zu ihren Kindern und Weibern). 2. Als Subject eines zusammengesetzten Nominalsatzes muss das Pronomen separatum dann stehen, wenn es zugleich als Substrat für ein in Apposition oder im Vocativ beigefügtes Nomen proprium zu dienen hat; vergl. Dan. 3, 10: du, o König, hast Befehl gegeben u. s. w. ebenso 2, 31. 4, 1. 5, 22. Ezr. 6, 12; sogar nach dem Verbum Dan. 4, 15. Dagegen findet sich das Pron. sepa-

;

ratum

als

pleonastisches

liegenden Subjectes nur Dan.
dir gehört etc.
die

Complement des im Verbum finitum 5, 16: ^bs^ ini?.^!? njii^ und ich habe von

und vielleicht 4, 27; doch könnte in letzter Stelle in ich gebaut habe auch ein Nachdruck auf üDI^ beabsichtigt sein.

§ 88.

Pronomina

suffixa

am Nomen.

155

3. Anderwärts steht das Pronomen separatum als mehr oder weniger fühlbare Verstärkung anderer Pronomina; so nach einem anderen Pronomen separatum^ Dan. 2, 38: i<nrn ^^\ mri<-) KW P:i5

du
':;1

bist

das goldene Haupt;
J{:n:x

4, 19. 5,

13

(du

list

Damel?)\ Ezr.

5,

11:

Knechte des Gottes des Himmels und der Erde; ferner zur Verstärkung des Pronomen interrogativum Dan. welcher 3, 15: 'yy *i^ Th^_ ^^«"m^ wer ist ein Gott, welcher u. s. w. Gott wird u. s. w.; Ezr. 5, 4 (welches sind die Na?nen?) etc.; nach

irn

wir smd

die

=

Pronomen demonstrativum Dan. 4, 27: ist das ('^^r\'i<'i) nicht die grosse Bahel? Nach dem Pronomen relativum: 7, 17. Ezr. 6, 15. Eigenthümlich ist die Verwendung des Pronomen separatum als Complement eines vorausgehenden Nominalsuffixes, ohne dass damit (wie in den Gesen. § 121, 3 angeführten hehr. Stellen) eine nachdrückliche Hervorhebung des Pronomen suffixum beabsichtigt
wäre.
es

Vielmehr dient das Pronomen separatum nur

als ein (wie

scheint, unentbehrliches) Substrat für das beigefügte

Nomen

proprium; vergl. Dan. 7, 15: bi<;::" JiJK ^mi ri^^iS^^I es betrübte sich mein, Daniels, Geist; ebenso Ezr. 7,21, sowie im hebr. Dan. 8,1. 15. Ueber die Weglassung des Pronomen separatum in Fällen, wo
es als Objectsaccusativ stehen sollte, vergl. § 89, 1, a. E.

§88.
Pronomina suffixa am Nomen.
Die pleonastische Verwendung der Nominalsuffixe vor einem durch 'i'i eingeführten Genetiv ist bereits o. § 81 e und 82 c erörtert. Dieselbe Prolepsis eines nachfolgenden Nomen durch ein Suffix im gleichen Genus findet sich ausserdem auch in den Fällen, wo eine Präposition durch Anhängung eines Suffixes von dem zugehörigen Status emphaticus getrennt wird, so dass der letztere nun gleichsam
1

Wenn man

in den oben

folgenden Beispielen, zu denen auch das Hebräische

lind

Syrische

bietet,

use of the tenses § 200, obs. 2) zahlreiche Analogien das Pron. separ. als Aequivalent der Copula zu bezeichnen pflegt, so kann
(vergl. Dieter,

man dies nur in dem ganz äusserlichen Sinn gelten lassen, dass das Pronomen vermöge seiner Stellung zwischen dem eigentlichen Subject und Prädicat ein Mittelglied bildet. Sicher unrichtig ist dagegen die Auffassung, welche in dem Pronomen der 5. Person in solchen Fällen das eigentliche Prädicat erblickt, welchem dann noch ein Substantiv als Epexegese nachfolge, also etwa: du bist es, das goldene Haupt. Vielmehr empfand das lebendige Sprachbewusstsein ein solches t^^f^ rpX, ii'l'T")^ etc. Dffenbai' nur als ein emphatisches du selbst, icer irgend u. s. w., zu welchem Til'X" und ~^X als die wirklichen Prädicate treten.

156
als

3.

Haupttheil. Syntax.

1.

Cap. Die einzelnen Kedetheile.
tritt.

Apposition zu dem vorausgehenden Pronomen

Doch kann

diese Verwendung des Suffixes nicht als eine pleonastische bezeichnet

werden; vielmehr dient es hier als Aequivalent eines Pronomen demonstrativum zur nachdrücklichen Hervorhebung des folgenden Nomen. Vergl. Dan. 3,6: ?:ir5/lö"?:Tä in ihr, der Stunde in selbiger Stunde; 3, 15. 4, 30. 5, 5; i^jttt rnS zu seihiger Zeit Dan. 3, 7. 8. 4, 33. Ezr. 5, 3; ^n^Dbia ?i3tt aus seihigem Königreich Dan. 7, 24; auch mit Wiederholung der Präposition Dan. 5, 12 (bi^l^p'iä t^%)\ 5, 30 {in seihiger Nacht)\ Ezr. 4, 11 (nach b^).

=

Zum Ausdruck
an ya
in

eines Disjunctiv-Verhältnisses dient das Suffix

Rückbeziehung auf einen Theilbegriff Dan. 2,42: zu einem Theile (tn^p"')^) wird das Königreich stark sein und ander?itheils
ex
ea, sc. parte) 7vird es gehrechlich sein.

(Tipü'^ eig. et

§ 89.

Pronomina suffixa am Verbum.
1.

Das

als Objectsaccusativ

zu erwartende Verbalsuffix

ist in

einigen Fällen, weil durch den Context entbehrlich, ausgelassen;

Dan. 6, 6 (nach KjnstJn); 6, 17 (nach ii2n). Ebenso fehlt oder li/Gri, welche Formen nach § 18, Anm. a. E. die Stelle der fehlenden 3. Plur. der Verbalsuffixe vertreten, Dan. 3, 20 (nach i<'ja'^.'ab) und Ezr. 6, 5 (nach nnni). 2. Die incorrecte Verwendung des Verbalsuffixes anstatt der
vergl.
i^Si

Beifügung des Pronomens mit einer Präposition findet sich Dan. 5, 6: ^Tfrjt ^ly^'^l seine Farhe veränderte sich an ihm; vergl. 5, 9, wo (vielleicht ist so auch 5, 6 zu lesen). dafür ^nib5?
"j^.jTjJ

§ 90.

Pronomina demonstrativa.
1.

Das
Bau;

adjectivisch gebrauchte

Demonstrativpronomen steht
so Ezr.
ii^n
5, 4:

bisweilen vor
diesen

dem zugehörigen Nomen;
Dan.
4, 15.

i5;^31

SlJ'l

vergl.

Ebenso steht

— allerdings vermöge der dem Deutewort anhaftenden selbständigen Bedeutung — einzuräumen
monstrativs
sein.

(nicht: das war das Bild, sondern: dieses Bild von reinem Gold; vergl. § 97, &); ^^>i^ 2, 44. 7, 17; bx {KHh. nbÄ<) Ezr. 5, 15. In allen diesen Fällen könnte man nur sehr künstlich eine Nominalapposition (z. B. diesen, den Bau) statuiren; vielmehr wird die einfache Voranstellung des adjectivisch gebrauchten De-

voran Dan. 2, 32 sein Haupt war

I

§ 91.

Adverbia und adverbielle Bestimmungen.

157

Dagegen steht das adjectiviscli immer hinter dem Nomen, wenn das
hat; vergl.
2. ?fn

gebrauclite Demonstrativum
letztere einen Genetiv bei sich
5,

i<nbxTi^3 dieses Haus Gottes Ezr.

17

al.

Die gelegentliche Voranstellung des von einer Präposition abhängigen Pronomen demonstrativum vor das regierende Verb ist analog der § 84, 1 behandelten Voranstellung des Objects; vergl. Dan. 3, 16: wir halben nicht nöthig, darauf ein Wort dir zu
erwidern; ähnlich Ezr.
3.

4, 14. 5, 17.

Zum Ausdruck

eines Keciprocitäts- Verhältnisses dient die
)ür\

Wiederholung desselben Demonstrativs in )^^h an einander Dan. 5, 6; vergl. 2, 43. 7, 3.

dieses

an dieses

=

IV.

Syntax der Adverbia und Präpositionen.
§ 91.

Adverbia und adverbielle Bestimmuiigen.
1.

Sowohl

die eigentlichen Adverbia,

einschliesslich der ad(s.

verbiell gebrauchten anderweitigen Wortclassen
§ 67),

die

Aufzählung

wie die adverbiellen Näherbestimmungen des Orts, der Zeit, der Art und Weise, des Mittels u. s. w., können ebensowohl dem

Verbum
Fällen,

nachfolgen, wie vorangeben letzteres nicht selten in welche im Zusammenhalt mit der im Hebräischen und Arabischen üblichen Wortstellung als befremdlich zu bezeichnen und abermals für die Lockerung der Eectionsverhältnisse im Aramäischen charakteristisch sind.^ Vergl. Dan. 5,9: bna™ ^^^1D sehr bestürzt; ebenso 6, 15. 24 {nach dem Verb jedoch 2, 12); sogar vor

dem Subject

7,

28.

Ortsbestimmungen vor dem Verb:

4, 12:

^^1^3 lasset in der Erde; 4, 9. 10. 22. 26. 28. 30. 31 {meine Augen zum Himmel erhob ich und mein Verstand auf mich kehrte zurück; vergl. V. 33, wo umgekehrt ^bv_ n^tT))
aber seinen Wurzelstock ^plü
5,

10. 24. 6, 15 h, 25. 7, 4. 5. 10. 13. 28.

Ezr.

6,

4 u.

s.

w. (dagegen

aach

dem Verbum

z.

B.

5, 5. 6, 8.

18. 26.

Ezr.

4, 15. 20).

Zeit-

bestimmungen vor dem Verbum: Dan. 2, 4 ('i'^n pipb^'b ewiglich lebe/); Näherbestimmungen der Art 2, 44. 6, 20. Ezr. 4, 19 u. s. w. and Weise vor dem Verb: Ezr. 7, 17. 26 (i<;*^spif sogar vor dem

1

Jer hier in

Nach der Ansicht Prof. Socin's, die jedenfalls Beachtung verdient, sind manche Frage kommenden befremdlichen "Wortstellungen weniger auf eine Eigen-

:hümlichkeit der aramäischen Volkssprache, als vielmehr auf eine rhetorische Künstelei
ier Schriftsprache zurückzuführen.

158

3.

Haupttheil. Syntax.

2.

Cap.

Der

Satz.

Subject des Nominalsatzes)

;

Dan.

6, 20,

wo auf

die Näherbestim-

mung der Art und Weise die Angabe der Richtung und dann erst Näherbestimmungen des Mittels u. s. w. das Verbum folgt) oder Werkzeugs vor dem Verbum: Dan. 4, 24. 30. 6, 21. 7, 7. Ezr. 7, 18 (nach dem Verb: Dan. 4, 27. Ezr. 4, 23) u. s. w. 2. Zu den Näherbestimmungen der Art und Weise, welche dem Verbum ebensowohl vorangehen, als nachfolgen können (s. o. No. 1),
,

'^^

gehören auch die durch 3 eingeführten Vergleichungen so Dan. 4, 30: nn^ r*l'P?5 '^*]^^ '''1 '^^ ^^^ ^^^^ Haar nach Adlerart wuchs und
;

seine

— Ebenso steht 5 gemäss
7, 18. 25.

Näg ei nach

Vögelweise; vergl.

4, 22. 29. 30ä(. 32. 7,

4

&. 7,

13.

mit dem zugehörigen Substantiv voran

Ezr.

§92.
Präpositionen.

Ueber den Charakter der Präpositionen als ursprünglicher Sub- 1 im Status constructus vergl. § 68, wo auch die im Biblisch-Aramäischen vorkommenden Bedeutungen vollständig aufgezählt sind; über die Verbindung von Präpositionen mit einem Suffix zur Hervorhebung eines (mit oder ohne Wiederholung der
stantiva

Präposition) nachfolgenden Nomen s. o. § 88. Das Fortwirken einer Präposition findet sich Dan. 7, 20: und über (b:?) die zehn Hörner, welche auf seinem Haupte (waren) und
(über) ein anderes
('»nnijl

anstatt

'tr'z^T).

ZWEITES CAPITEL
Der
Satz.

§ 93.
Uebersiclit.

Die Lehre vom Satz hat nächst den verschiedenen Arten von einfachen Nominalsätzen, Verbalsätzen und zusammengesetzten

Nominalsätzen weiter die Uebereinstimmung der Satzglieder hinsichtlich des Genus und Numerus, sodann die besonderen Arten von Sätzen, endlich die vorkommenden Arten von Satzgefügen in
Betracht zu ziehen.

§§94.95. UnterscMed d. Nom.- u. Yerbalsatzes. Der einf. Nominalsatz.

1

59

I.

Der Satz im AUg^emeinen.
§94.

Unterschied des Nominal- und Verbalsatzes.

Jeder Satz, in welchem das Subject (Substantivum oder 1. Pronomen) dem Prädicat vorangeht, heisst ein Nomin als atz lind zwar a) ein einfacher Nominalsatz, wenn das Prädicat wiederum in einem Nomen (Subst., Adj., Partie, Pronomen) besteht. In einem solchen Satze kann auch das Prädicat vorangehen und derselbe beisst dann ein umgekehrter Nominalsatz b) ein zusammengesetzter N'ominalsatz, wenn das Prädicat in einem selbständigen Satze besteht. 2. Jeder Satz, der mit einem Verbum finitum beginnt, heisst
;

sin Verbalsatz,

mag nun

das Subject lediglich in der betreffenden

Verbalform enthalten oder in Gestalt eines
iich

Nomen noch ausdrückGesen. § 144 a)
ist

beigefügt sein. Wie für das Arabische und Hebräische

(vergl.

obige

scheinbar mechanische Unterscheidung auch für das Aramäische von Wichtigweil es thatsächhch verschiedene Kategorien von Aussagen sind, welche durch die Nominalsätze einerseits, durch die Yerbalsätze anderseits repräsentirt werden, indem erstere immer ein Starres, Zuständliches, kurz ein Sein, letztere ein Bewegliches, Fliessendes, ein Geschehen und Handeln, darstellen.
keit,

§95.
Der einfache Nominalsatz.
1.

Wenn
ist,

das Subject des einfachen Nominalsatzes ein Subso

stantivum
a) in

kann das Prädicat bestehen:

einem Substantivum; vergl. Dan. 4, 34: alle seine Thaten Wahrheit und seine Pfade (sind) Recht; 7, 9: sein Stuhl (war) (sind) Feuerflammen, seine Räder loderndes Feuer; vergl. 3, 33. 4, 31. 7, 27.

Das substantivische Prädicat bewirkt in derartigen 4, 15. Sätzen eine weit stärkere Emphase der Aussage als sie etwa ein entsprechendes Adjectiv auszudrücken vermöchte; denn das Substantiv setzt etwas mit dem Subject identisches und nennt so nicht
Ezr.
.

blos eine Eigenschaft, sondern das eigentliche

Wesen

des letzteren.

kann ein derartiger Nominalsatz auch als Heischesatz auftreten; vergl. Ezr. 6, 4: seine Höhe (sei) 60 Ellen,
als Aussagesatz,

Wie

seine Breite 60 Ellen.

Die Umkehrung eines derartigen Nominalsatzes findet sich Dan. 4, 14: Befehl Heiliger (ist) die Sache.

160

3.

Haupttheil. Syntax.

2.

Cap. Der Satz.
2,

b) in einem Adjectiv oder Zahlwort; vergl. Dan.

11:

und

die

Sache Prädicat
.

.

.

(ist)

schwer;

2, 31. 4, 9. 18. 23. 7,

3,

33: seine Zeichen

20; mit exclamativem

wie gross! und seine

Wunder

gewaltig! als Heischesatz (s. o. lit. a) Ezr. 6, 3: Schichten von Quadersteinen (seien) drei; mit Voranstellung des Prädicats Dan.
7vie
2,

45

2?.

4, 14. 22.

23

&. 6,

13.

einem Participium; s. die Beispiele § 76, 2, a. d) in einem Pronomen; vergl. die umgekehrten Nominalsätze Dan. 2, 36 (^"cbn n;^ das ist der Traum) 4, 21 (i^^'n nif>5^ n")t5 der
c) in
;

Entscheid des Höchsten
e) in einer

ist dies)\ 5,

25

f.

Ezr.

4, 11.

Näherbestimmung des Stoffs oder Mittels (der Ursache), des Besitzers oder auch in einer Orts- oder Zeitbestimmung. Vergl. Dan. 2, 32 f.: sein Haupt (war) von reinem Golde u. s. w. (s. o. § 81, c)\ 7, 4: und Adlerflügel (waren) ihm; 4, 9: Nahrung für alles (war) an ihm\ 4, 7. 5, 21; 3, 33 a. E. und seine Herrschaft (ist) lex Geschlecht und Geschlecht; 6, 27; mit Nachstellung des Subjects4, 12 (in der Aussage über etwas Künftiges) 4, 14 durch den Beschluss der Wächter (ist, d. h. auf ihm beruht) der Befehl, vergl. 4, 21.
;

:

2.

Wenn
ist,

das Subject des einfachen Nominalsatzes ein Pro-

nomen

so

kann das Prädicat bestehen:
.

a) in einem Substantivum; vergl. Dan. 2, 37: ^w (bist) der König der Könige; 2, 38 h. 6, 27. Ezr. 5, 11; so auch in Fragesätzen Dan. 4, 27. 5, 13. b) in einem Particip (s. die Beispiele § 76, 2, &). c) in einem Pronomen; so in dem umgekehrten Nominalsatz i<^Jl rm dieser (war) er Dan. 2, 28 (der ganze Satz zugleich als Prädicat eines zusammengesetzten Nominalsatzes). 3. Als Nominalsätze sind auch die Zusammensetzungen mit dem ursprünglichen Substantiv '^tiij; (mit Suffixen 'inin'is^ u. s. w.) zu betrachten, obschon das Wort in gewissen Verbindungen so auch als Aequivalent eines Verbum besonders mit der Negation
.
.

gebraucht wird. § 67, No. 8.

Siehe die

vorkommenden
§96.

Beispiele vollständig

Der Verbalsatz.
1.

satzes
a)

Das kann

in der

Verbalform angedeutete Subject eines Verbal-

näher bestimmt sein durch den Context der Rede; vergl.
antworteten abermals,
sc. die

Dan.

2, 7: r,'^r:n i:^; sie

bereits in V.

§ 96.

Der Yerbalsatz.
tranken,
sc.

161
die vier in V. 3 auf-

lud

5

erwähnten Magier;
7, 16.

5, 4: sie

gezählten Subjecte;
b) durch ein

23

u.

s.

w.
als

Xomen, welches

Epexegese zu dem in der
;

V^erbalform liegenden Subject nachfolgt; Dan. 2,10: es antworteten He Chaldäer (eig. sie antworteten, die Ch.) 3, 26. 4, 5. 8. 5, 5. 10 t.
IS u. s.
c)

w.

Das Subject kann jedoch auch unbestimmt gelassen oder doch dem Charakter der betreffenden Handlung zu erschliessen ;ein (entsprechend deutschem man)\ vergl. Dan. 2, 13: und sie suchten daniel, sc. die damit beauftragten, die Häscher; 5, 3. 23. 29. 6, 17.
lur aus
>5. 7, 13.

Ezr.

4, 13. 19.

3. Pluralis ohne jede Bezugnahme auf Handlung lediglich, um den Vollzug derlelben auszudrücken und somit als Aequivalent eines Passivum vergl. § 76, e über die Verwendung des Particips zu dem gleichen ^weck). So Dan. 2, 30: damit sie die Deutung dem Könige kundthäten, dem Könige kund gethan würde; vergl. 4, 13 1. i. damit die D. 4, 22. 29 jisTS"^, worauf dann wirkliche Passivconstruction folgt)

Nicht selten steht so die

las wirkliche Subject der

;

;^'a?l2'^); 4,

23 (^nr^t, obschon nach V. 10 die Botschaft nur von
;

{r^^t und rtMW, 5, 21 5, 20 (W^n) vorauf dann wirkliches Passiv folgt); 7, 12. 26. Ezr. 6, 5. 2. Wird ein mit selbständigem Subject versehener Verbalsatz auch iurch die Beifügung des Objects erweitert, so herrscht ibgesehen von der § 84, 1 behandelten häufigen Voranstellung des

iinem 'überbracht ist);

AnNeben der naturgemässen Stellung: Verb, Subject, Object (Dan. 2, 44. 5, 26) findet sich auch die Anordnung: Verb, Object, Subject (2, 35. 7, 18. Ezr. 5, 14) und sogar:
Dbjects vor das

Verbum

eine grosse Manigfaltigkeit in der

)rdnung der Satzglieder.

3bject, Verb, Subject (2, 15

&. 7,

22

h.

Ezr.

4, 17).

3.

In die Kategorie der Verbalsätze dürften
^b^;

auch die durch

Nomen und Verwischung gebildeten Sätze gehören, sofern diese Wörter nach der ihrer ursprüngl. Bedeutung für das Sprachbewusstsein wohl die Bedeutung eines da ist oder da war gewonnen haben, zu welchem
nx oder
siehe (vergl. § 67,

No.

6)

ein einfaches

das nachfolgende

Nomen
ein

als

Subjectsnomen
s.

tritt; vergl.
;

Dan.

und

siehe,

da war

anderes Thier u.

w.

ebenso in V. 6

7, 8.

5:

Kautzsch, aramäische Grammatik.

11

162

3.

Haupttbeil. Syntax.

2.

Cap. Der Satz.

§97.
Der zusammengesetzte Nominalsatz.
1. Das Siibject eines zusammengesetzten Nominalsatzes kann ebensowohl in einem Substantiv, wie in einem Pronomen personale besteben oder aucb durch einen ganzen Satz repräsentirt werden (vergl. über letzteren Fall § 104, 1). Das Prädicat dagegen kann

bestehen
a) in

einem Verbum finitum, oder richtiger da ein solches trägt in einem Verbalsatz; vergl. Dan. 2, 45: ein grosser Gott hat kund gethan u. s. w. 2, 5. 12. 13. 16. 17. 19. 29. 30 u. s. w.; nach pronominalem Subject: 2, 44. 3, 10. In einem Jussiv besteht der Verbalsatz 5, 16. 22. 7, 24 u. s. w Dan. 6, 26; Ezr. 5, 15, vergl. auch Dan. 4, 16 (Prohibitivsatz mit b^) und Ezr, 4, 21 (miti^b); in einem vollständigen Fragesatz Dan. Als Verbalsatz mit selbständigem Subject erscheint das 6, 21. Prädicat Ezr. 5, 12: und dieses Haus er hat es zerstört; ebenso
sein Subject bereits in sich

;

Ezr.

5, 14. 15.

Bezüglich der Stellung des Objects herrscht auch in dem mit einem Verbalsatz zusammengesetzten Nominalsatz die denkbarste Manigfaltigkeit (vergl. o. § 96, 2). Die naturgemässe Stellung
Subject, Verb, Object findet sich
5,
z.

B.

3,

1.

30. 5, 1. 6, 1. 23. Ezr.

13; anderwärts die Stellung des Objects vor
;

dem Verb

2, 7. 48.

mit pronominalem Subject 4, 31. lieber mit Particip als Prädicat eines zusammengesetzten Nominalsatzes vergl. § 76, 2, /".; ebenso findet sich nin mit einem Adjectiv Dan. 2, 40. 42.
5, 18. 7, 1

rm

b) in einem selbständigen einfachen oder zusammengesetzten Nominalsatz und zwar nicht selten in Verbindungen, die unserem Sprachgefühl (keineswegs jedoch dem semitischen!) als mehr oder weniger starke Anakoluthe erscheinen. Ausser den § 87, 1 erwähn-

Wiederaufnahme des Subjects durch das Personalpronomen (Dan. 2, 47. 6, 17 etc.; mit Umkehrung von Subject und Prädicat 2, 9: pn^l t^^fs n^n = i<^n nnn '*! oder 'n li<^n "i) vergl. Beispiele, wie Dan. 2, 28: dein Traum und die Gesichte deines Hauptes dieser war er; 2, 29: du, o König auf deinem Lager deine
ten Fällen der

Gedanken
ti. s.

stiegen

{dieses Bild

w.


s.

es

auf auf deinem Lager u. s. w.; vergl. 2, 30. 32 sein Haupt war u. s. w.); 3, 22: jene Männer, welche tödtete sie die Flamme; 4, 17: der Baum, den du gesehen
es, o

hast u.

w. ... (V. 19:) du bist

König

u. s. w.

;

5, 6:

darauf

I

§ 9S.

TTebereinstimmung der Satzglieder

etc.

163

der König

seine

Farhe veränderte
6, 3.

sich an ihm; vergl.

noch

6, 15.

24. 7, 12. 28.

Ezr.
ist

11. 7, 24. 26.

Bisweilen

der

dem Prädicatsatz

ein so lockerer, dass ersteres

Zusammenhang zwischen dem Subject und. mehr als eine Art

Stichwort behufs nachfolgender Glossirung vorausgeschickt scheint; 50 Dan. 4, 7: und die Gesichte meines Hauptes auf meinem Lag er

schauend war ich und siehe, da war ein Baum u. s. w.; vergl. 5, 18 und besonders 7, 17. 20, 23 f. In letzteren Stellen sind die je an der Spitze des Satzes stehenden Substantiva eigentliche Stich-

Rückverweisungen auf die V. 3 ff. aufgezählten Objecte Deutungen beigefügt werden sollen; z. B. 7, 17: jene grossen Thiere .... (ihre Bedeutung ist:) vier Könige werden sich erhelyen u. s. w. Anm. Die im Hebräischen ziemlicli häufige Hervorhebung des die Stelle
^'örter, d. h.

der Vision, denen jetzt die

des Prädicats vertretenden Satzes durch das sogen.

Waw

apodosis (welche aller§.

dings nicht auf diese Fälle beschränkt
sich

nur Dan.
u.
s.

7,

20:

und

dieses

Hörn

— (was

ist;

vergl. Gesen.

145, 2 a. E.) findet

dieses anbelangt) so ivaren

ihm

Augen
2.

w.

Ein wirkliches Anakoluth, d. h. das Aufgeben der beabsichkann allenfalls Dan. 5, 111? statuirt werden, wo das Subject, weil durch mehrfache Einschiebsel gleichsam in Vergessenheit gerathen, am Schlüsse nochmals wiederholt ist. Dagegen ist Ezr. 4, 9 und 11 durch die Schreiberformel nsi^D^ angedeutet, dass die massenhaft vorausgehenden Nomina eigentlich als Subjecte äines vollständigen Satzes gemeint sind. Eine Art Zeugma liegt 7or Dan. 5, 16, indem aus Ü3br ein entsprechendes Prädicat auch zu i<D^:rni (lind die goldene Kette soll angelegt werden auf deinen Hals) zu ergänzen ist.
tigten Construction

§ 98.

üebereinstimmung der

Satzglieder,

insbesondere

des Subjects und

Prädicats, hinsichtlich des Genus und Numerus.

Von

der allgemeinen Regel, dass sich hinsichtlich des

Numerus

und Genus das Prädicat nach dem Subject, das Attribut, wie das Pronominalsuffix nach dem zugehörigen Substantiv zu richten hat, finden sich folgende Ausnahmen. 1. Hinsiclitlich des Numerus: a) das zu mehreren Subjecten gehörige verbale Prädicat kann im Singular vorangehen, indem der Redende nur den zunächst folgenden Singular ins Auge fasst; vergl. Dan. 4, 11 (irr vor i<r"in und icpss); Ezr. 5, 1. 3. 6. Doch kann in solchem Falle das

164

3.

Haupttheil. Syntax.

2.

Cap. Der Satz.

Prädicat selbstverständlich auch im Plural stehen (vergl. Dan. 2, 35. 5, 2. 3. Ezr. 5, 2). Ebenso kann das zu mehreren Subjecten gehörige Subject auch im Singular nachfolgen, indem es zu dem nächstvorhergehenden Singular bezogen wird; vergl. Dan. 5, 11. 12. 6, 5. 7, 27 (überall das Verbum finitum im Singular nach mehreren Subjecten); Ezr. 4, 19. 20 (Particip als Prädicat mehrerer Subjecte im Singular). Ezr. 6, 9 erklärt sich nin^r\ü i^inb nach der

Aufzählung vieler Dinge durch die Rückbeziehung auf )r\m m^ (vergl. jedoch die Nachträge und Verbesserungen zu S. 101) an der Spitze des Satzes. Sehr befremdlich ist dagegen der Singular auf einen vorausgehenden Plural ("^i^^) bezogen. •fn*»") Ezr. 6, 5

An

einen distributiven Singular (und es gelange ein jedes Gefäss an seinen Ort) wird schwerlich zu denken sein. Eher könnte man an
eine Beziehung des 1\Tp^ auf die mit '^ n^l
'^Si^ü

verbundenen

Stoff-

namen denken {imd

es

gelange das Gold

und

Silber u. s.w.); wahr-

scheinlich liegt aber vielmehr eine Verderbniss des Textes vor.
b) eine scheinbare

Enallage des Numerus findet statt Dan.

3, 19

K^thihh,

indem der Plural isniü^l nicht zu dem eigentlichen Subject abs, sondern zu dem von nblT abhängigen Genetiv "^riispi^ als dem

Hauptbegriff der Subjectkette construirt ist (vergl. die zahlreichen Beispiele derselben Art im Hebräischen Gesen. § 148, 1); unnöthig

Masora statt des Plural den Singular (^3rnüi<). Anderer Dan. 7, 10: -jltt^p^ "'H'i^'Jl? 1?41 i^i; der Plural i'iis^p^ erklärt sich hier genügend schon aus dem Collectivcharakter des Zahlbegriffs isn; übrigens zeigt auch die 3. Plur. masc. des Prädicats, dass eine sogen, constructio y.axa ouveoiv vorliegt (s. u. No. 2, « a E.). 2. Hinsichtlich des Genus: a) einem femininischen Subject kann, wie im Hebräischen (vergl.
fordert die

Art

ist

Gesen. § 147«), das verbale Prädicat in der 3. Sing. masc. vorangehen, indem die nähere Beschaffenheit des Subjects vorläufig noch
riDnüril und r\yn nb^^ wurde gefunden eine Rolle, Ebenso findet sich einmal ein nominales Prädicat (Particip) nach femininiscbem Subject im Masculinum, weil der Forderung der Uebereinstimmung von Subject und Prädicat bereits durch ein anderes, dem Subject nachfolgendes Prädicat genügt ist; Ezr. und diese Arbeit wird 5, 8: nh"!:^a n^Tq^ ^'l'21^_tra 1\,^ )X^\'r^^1!^ eifrig gethan und geht von Statten durch ihre Hand; vergl. ähnliche Beispiele von Sparsamkeit im Gebrauche der Femininform im
in suspenso gelassen wird; Ezr. 6, 2:
es
.
. .

.

.

.

-

-

-

Hebräischen Gesen.

§ 147,

Anm.

1.

§ 98.

TJebereinstimmung der Satzglieder
7,

etc.

165

Dagegen

steht Dan.

10 das verbale Prädicat nach einem
weil durch jenen Singular

Singularis feminini

im Pluralis masculini,
o.

(inn) als Collectivbegriff thatsächlich eine Vielzahl

von Personen
1).

bezeichnet wird (vergl.
b) nach mehreren

No. l,h.

a.

E.

und

Gesen. § 146,

Subjecten von verschiedenem Geschlecht kann das Prädicat, auch wenn ihm unmittelbar ein Feminin vor-

dennoch im Masculinum als dem genus potius stehen; Dan. 5, 23 und du und deine Magnaten, deine Gemahlinnen und deine Kehsweiher waren Wein trinkend tyrßb^ u. s. w. Dagegen richtet sich Dan. 7, 27 das Prädicat nach dem nächstvorhergehenden Substantiv, während Dan. 5, 12 das an der Spitze einer längeren Reihe von Subjecten stehende Femininum den Ausschlag giebt (vergl. über die höchstwahrscheinliche Textverderbniss in diesem Vers die Note zu § 40, 3).^ c) die § 53, 1, Anm. a a. E. besprochene Verwendung der Suffixe der 3. Pluralis masc. auch in der Beziehung auf Feminina beruht nicht (wie höchstwahrscheinlich in den gleichartigen hebräischen Beispielen; vergl. Gesen, § 121, 6, Anm. 1) auf Nachlässigkeit in der Unterscheidung der Genera, sondern offenbar auf dem Umstand, dass der im Daniel und Ezra vorliegende Dialekt die Masculinform durchweg für beide Geschlechter verwendete (vergl. ausser den § 53, 1, a angeführten Beispielen noch pn'^S'^n Dan. 7, 8 K^hihh, sowie das Pronomen separatum ]i:i{ Dan. 7, 17 KHh.). Wenn die Masora in allen diesen Fällen dem K^thibh eine besondere Femininform substituirt, so folgt sie dabei ohne Zweifel nur der Analogie des sonstigen Westaramäischen"-, wie dies nach § 23, 2 auch bei der Unterscheidung der 3. Plur. masc. und fem. des Perhergeht,
vergl.
:

fects der Fall war.^
1

Dan.

5,

12 \räre überdies auch die

Annahme möghch,
3,

dass durch das Feminin

als

das genus collectivum (vergl. Gesen. § 107,

d.)

die vorhergehenden sachlichen

Subjecte zusammengefasst werden.
2

Nicht nur die Targume und das Samaritanische unterscheiden "'^ u^d
3. Plui'.

'|"'<^

als

Suftix der

masc. und fem., sondern auch der chiistlich-palästinische Dialekt;

vergl. NöldeJce
3.

ZDMG

XXII, 481.
ist

Wenn
Form

in

den palmjTenischen Inschriften nur die
98),

Plur. ("in)

zu belegen
ist

(Nöldeke ibid.

XXIV,
"l^iT^

so

ist

damit nicht bewiesen,

dass diesem Dialekt eine besondere
3

für die 3. Plui'. fem. fehlte.

Fraghch

dagegen, ob das

KHMbh

Dan.
3.

4,

9 als

Beweis für die Nicht-

unterscheidung der beiden Geschlechter auch in der
kann.

Plur. Imperf. verwendet

Da auch

hebr. "i'B^ bald als Masculin, bald als
("''"''J':)

könnte ausdrücklich das Masculin

gemeint sein;

werden Feminin gebraucht wird, so vielleicht aber liegt nur eine

Yerschreibung vor für
Verses
(4,

'^'7'?

(wie das Qere fordert),
gesetzt
ist.

zumal bei der AViederholung des

18)

IJ^'*^"!

für

"1*'"'''

166

3.

Haupttheil. Syntax.

2.

Cap. Der Satz.

II.

Besondere Arten von Sätzen.
§99.
Uel) ersieht.

Die Unterscheidung von Haupt- und Nebensätzen wird in der semitischen Syntax besser vermieden, da der Unterschied beider Kategorien nicht (wie im Deutschen) durch die verschiedene Anordnung der Satzglieder zum Bewusstsein kommen konnte. Dagegen ist eine Eintheilung der besonderen Arten von Sätzen in isolirte und mit anderen Sätzen verbundene berechtigt, d. h. in solche, welche schon für sich einen vollständigen Sinn geben, und solche, welche entweder anderen Sätzen (durch 1) coordinirt sind oder

strenggenommen (wie
die

z.

B. deutlich die Subject-

und Objectsätze)
ersteren gehören
alle

einen Bestandtheil anderer Sätze bilden.

Zu den

unabhängigen Frage- und Verneinungssätze, zu den anderen übrigen Arten von Sätzen.
1.

Isolirte Sätze.

§ 100.

Unabhängige Fragesätze.

unabhängigen Fragesätze werden entweder durch dieI Pronomina interrogativa ))2 und n^ (vergl. die Beispiele § 22, 1 und ausserdem T\)2''b^_ warum? mit nachfolgendem Nominalsatz Dan. 2, 15) oder durch die Fragepartikeln n (Ji) und icbn (vergl. § 67, 2) eingeleitet. Den letzteren kann ebensowohl ein Nominalsatz (Dan.
Die
2, 26. 4, 27), wie ein Verbalsatz nachfolgen (3,24. 6, 13; beidemale mitEinschiebung des Objects vor dem Verbum). In dem zusammengesetzten Nominalsatz Dan. 6, 21: ';^i ^!ninpil?b bp'in .... -^nbij: hat dein Gott vermocht, dich zu erretten? ist das Fragewort nicht an die Spitze gestellt, sondern mit dem Verbum verbunden, da es dem Zusammenhange nach zu diesem gehört. Ueber die Weglassung des n vor i^ Dan. 5, 13 zur Vermeidung des Hiatus vergl. § 67, 2 a. E. Die Bejahung eines durch i<bn eingeleiteten Fragesatzes erfolgt Dan. 3, 24 durch i^n'^Sl^ gewiss! (vergl. dazu § 59, ff).

§§ 101.102. Yerneinungssätze.

Durch

Waw

angereihte Sätze.

167

§ 101.

Verneinungssätze.
1.

Ueber
2,

die gewöhnliche Stellung der

Negation

i<b,

sowie des
§ 67, 1.

)rohibitiven b^^ unmittelbar
*^ur

vordem negirten Begriff vergl.
Dagegen

Dan.

27
i^b

ist

der Nominalsatz als ein Ganzes durch die Voranbildet
2,

itellung des

vor die vier Subjecte negirt.

30

n n^rnn
2.

^b einen Gegensatz zu der in der zweiten Vershälfte an-

gedeuteten göttlichen Veranstaltung.

Eine absolute Verneinung wird, wie im Hebräischen (vergl. Anm.) durch ^b "bs ausgedrückt. Beispiele lieser Art finden sich zufällig nur in coordinirten Sätzen (z. B. }an. 2, 35: "inb nrr\irn"Xb "irj^^^DI imd es wurde gar kein Ort für 'ie gefunden; 4, 6. 6, 5 bis), sowie 2, 10 in einem Causalsatz.
resen. § 152, 1,
.

.

.

.

2.

Mit anderen verbundene Sätze.
§ 102.

Durch

Waw

angereihte Sätze.

Indem wir auf

eine erschöpfende Classification der überaus

läufigen coordinirten Sätze verzichten (vieles hierher gehörige
)ereits § 69, 1. 76, 2, d^

war

zu erwähnen), begnügen wir ms mit einer Hervorhebung der Beispiele, in welchen sich der Erzähler mit der einfachen Anreihung begnügt, während man eine leutlichere Hervorhebung der Unterordnung unter den vorhersowie
§ 94ff.

gehenden Satz erwarten sollte; so Dan. 2, 13: und der Befehl ging ms und die Weisen sollten getödtet werden (vergl. hierzu § 76, 3)

= dass die W. getödtet würden; b, 2: 'jinpi'i und es = damit tränken. Nach einem Imperativ dient

sollten trinken etc.
"i

c.

Imperf.

zum

Ausdruck der Absicht 2, 4. 9. 24; ebenso nach einem Optativ 2, 7, vährend 2, 16 ein Finalsatz durch l und den Infin. mit b fortgeführt Mit ähnlicher Prägnanz wird statt des Inhalts eines Befehls st. )der einer Absicht sogleich die Ausführung gemeldet 5, 29: darauf
leltot
),

Belsassar und
;

sie bekleideten
6,

den Baniel u.

s.

w.; vergl.

2,

49.

17. 25

Ezr.

6, 1

;

Dan.

2

:

es gefiel

dem Barius und

er setzte u. s.w.
§

vergl.

über ähnliche Beispiele im Hebräischen Gesen,
ist

142, 3, a).

1

Dieses prohibitive ^N

dem

targiimischen Aramäisch fremd

raglich, ob es nicht
5u

im

Biblisch- Aramäischen, wie

und es ist daher im Samaritanischen, als Hebraismus

betrachten

ist.

168

3.

Haupttheil. Syntax.

2.

Cap. Der Satz.

Anm. Die asyndetisclie Anreihung von Sätzen ist im Ganzen selten, ebenso wie die asyndetische Nebeneinanderstellung mehrerer Substantiva (Dan. 2, 27. 5, 11) oder Adjectiva (2, 48). Vergl. jedoch die Verbalsätze Dan. 7, 1. Ezr. 5, 9. 16 (in letzterer Stelle nach einem Verbum der Bewegung, in welchem Falle auch im Hebräischen das Asyndeton nicht ungewöhnlich, im Arabischen sogar die Eegel ist; vergl. z. B. Gen. 30, 31. Ps. 106, 13); ferner Ezr. 6, 12 (zwei Infinitive mit h) und die beschreibenden Nominalsätze Dan. 3, 1.
§ 103.

Relativsätze.

Die manigfaltigen Arten der Relativsätze lassen sich in der Hauptsache auf drei Kategorien zurückführen: auf solche, bei denen sich das Verhältniss der Relation nur aus dem Zusammenhang der Rede ergiebt, sodann auf solche, welche durch 'i^ als allgemeine nota relationis eingeleitet werden, und drittens solche, in welchen
^1 {resp. "^^ 'j^, "^^ n^, relativum vertritt.^
1.

sra) die Stelle eines eigentlichen

Pronomen

Aus dem Zusammenhang der Rede ergiebt
bei

sich ein Relativ-

So Dan. von Gold, seine Höhe 60 Ellen^ seine Breite 6 Ellen dessen Höhe 60 Ellen waren u. s. w. vergl. 2, 41. 42 und die vier beschreibenden Nominalsätze 4, 9. Unter der Rection einer Präverhältniss
:

einigen beschreibenden Nominalsätzen.

3, 1

ein Bild

=

;

position steht ein solcher Nominalsatz Ezr.

5,

14:

und

sie

wurden

gegeben T[Xß
S.

^i^aiütjb

einem S. sein

Name

=

einem, dessen

Name

war.

2. a) In die zweite der oben aufgezählten Kategorien gehören vor allem diejenigen Sätze, in welchen "»^ als blosse nota relationis auf das Relativverhältniss eines nachfolgenden Nominal- oder Verbalsuffixes hinweist. Die vorkommenden Beispiele sind: Dan.
2,
'5*1

11

(jin^^ip

^"^^

deren

TFohrnrng);

2, 26.

4, 5.

5,

12 (DT? i53b^

'^^

»^^tJ,

also mit weiterer Entfernung des ^^
5,

von seinem Compledein

ment);
7,
4:,

23

(t^"^^^ ^riüTü:
^"i);

^^^

in

dessen

Hand

Odem

ist);

Ezr.

15 (n:2T»^ Dbc^^^n
5 (Ti^
11.
. .
.

ferner mit Suffix an Präpositionen: Dan.

"in in

Coordination mit einem anderen Relativsatz);
'^^,

5,

23 (^b unter der noch fortwirkenden Rection des

welches

1

Hierbei

ist

allerdings nochmals

zu erinnern, dass auch in diesen Fällen ^" zu-

nächst

immer nur Deutewort

(nota relationis, vergl. § 21) bleibt,

dem

deutschen

so

an der Spitze von Relativsätzen vergleichbar; wie weit sich ein nominaler Charakter d«s "''n bei Lebzeiten der Sprache im Sprachbewusstsein festsetzte, muss dahingestellt
bleiben.

1

§ 103. Relativsätze.

169

den vorhergehenden Eelativsatz einleitet); 6, 3 ("insu ... ^t^); 6, 17 '1'^) mit Suffix an der nota accusativi Dan. 3,12 "intr» ('nb vergl. dagegen Ezr. 5, 14: iian bn^Tii in Coordination mit einem anderen Relativsatz; endlich mit Verbalsuffix Ezr. 5, 14: nnE ••m
. . . ;
.

.

.

'•'^

ni2ffi

den er zum Statthalter gesetzt

hat.

b) Besondere Erwähnung verdienen noch die Fälle, in welchen auf ein Pronomen der 2. Person zurückweist und demgemäss auch die Suffixe, welche als Complement des ^»^ dienen, in der ''" 2. Person stehen. So Dan. 2, 37: du, o König i^^)2XS nbi5

11

.

.

.

•fb'nn'^

.

..

i<r^Db^

dem der Gott

des Himmels die Herrschaft u.
*''n,

s.

w.

gegeben hat ; vergl.

4, 19 (•[nn'i;i unter der Rection des

welches

den vorhergehenden Satz

einleitet).

c) ein Ortsadverbium erscheint als Complement des ^^ Ezr. 6, woselbst). Doch kann ^^ auch ohne ein solches Comple(n^r ment auf eine örtliche oder zeitliche Relation hinweisen; vergl. Dan. 2, 38: KT?:i5""':a T^!^.' "^T^?^ überall, wo Menschen wohnen;
'''1

Ezr.

6,

3; zeitlich:

Dan.
s.

3, 5.

15 zu der Zeit

"{^V^'tT}

'»'^

zu welcher

Ihr hotten
3.

werdet

u.

w.

a) Als
'^'n

Aequivalent eines eigentlichen Pronomen relativum

kann den Nominativ oder Accusativ Singularis oder Pluralis und zwar ebensowohl generis masculini, als feminin! repräsentiren. So steht es im Sinne von qui (Sing.) Dan. 2, 10. 11. 14. 25. 3, 10. von quae (Sing.) Dan. 2, 30. 4, 19. Ezr. 7, 25 {cum, qui) u. s. w. 35. 39. 44. 4, 21 u. s. w. von qui (Plur.) 3, 20. 22. 28. 4, 34 {eos von quem 2, 24. 26. 3, 2. 3. 4, 17. 5, 19; von quam qui) u. s. w. 2, 11. 5, 19; von quod (Accus.) 5, 23, vergl. auch 3, 19: "ii b:^ über das hinaus, was u. s. w.; von quos 3, 32. 4, 6. b, 2, 13 u. s. w.
;

;

;

Die Beispiele des Gebrauchs von ^^_ 1^, ^1. ""a oder blossem nr im Sinne von quicunque, quodcunque etc. s. sämmtlich § 22, 2.
'il auf ein Pronomen separatum Person, so hat es (analog den o. No. 2, b besprochenen Fällen) das Verbum in der 2. Person nach sich; vergl. Dan. 4, 19: du bist es, o König, der du gross und stark geworden bist u. s. w.

b)

Bezieht sich nominativisches

der

2.

c)

Die

mit

nominativischem

'^'n

eingeleiteten

Relativsätze

repräsentiren selbstverständlich durchweg einfache oder zusam-

mengesetzte Nominalsätze. Das Prädicat eines einfachen Nominal-

Art kann nicht nur in einem Particip (s. die Beioder einem Infinitiv mit b (vergl. dazu § 75, 3), sondern auch in einer Ortsbestimmung (Dan. 3, 20. 7, 7. 20. Ezr.
satzes dieser
spiele § 76, 2, c)

170
4, 24. 5, 6.
7,

3.

Haupttheil. Syntax.

2.

Cap. Der Satz.
2, 25. 5,

6, 6.

10; vergl. auch Fälle, wie Dan.

13. Ezr.

23) bestehen.

zusammengesetzten Nominalsatzes dient "^^ eingeleiteter Relativsatz in der Formel bannr ^^'^"^^ »nr.lDbtt^ und sein Reich ist ein solches, welches nicht zerstört werden wird Dan. 6, 27. 7, 14. Accusativischem folgt in der Regel ein Verbalsatz (so in den meisten der oben No. ^a aufgezählten Beispiele), seltener ein Nominalsatz (Dan. 2, 11. 3, 17. 6, 16).
Als Prädicat eines
ein mit nominativischem
'^'i

§ 104.

Subject-

und Objectsätze.

1. Zur Einführung von Subjectsätzen findet sich überall die Conjunction ^^ (= oti) verwendet. Das Prädicat von Subjectsätzen kann entweder in einem selbständigen Satze bestehen (so Dan. 2, 41. 43. 4, 20. 23, wo die mit ^~[^ und was das 'betrifft, dass eingeleiteten Subjectsätze vorangehen, die Aufschluss gebenden Prä-allerdings in ziemlich lockerem Gefüge nach-^ dicatsätze folgen) oder in einem Particip pass. mit njn (Dan. 3, 18. Ezr. 4, 13 Xivüb :?^^^_ vor dem Subjectsatz) oder endlich in einem adverbiellen Ausdruck, wie Dan. 2, 47: 'i^ loiöp"'f'J2 in Wahrheit ist es der Fall, Dan. 6, 16 fungirt ein mit negirtem dass euer Gott u. s. w. Infinitiv zusammengesetzter Subjectsatz (vergl. § 75, 3) als Subject eines von 3?*^ ivisse abhängigen Objectsatzes. 2. Als Objectsätze sind ausser den durch "^^^ eingeführten Sätzen nach verbis sentiendi oder declarandi (vergl. die Beispiele § 69, 3, woselbst auch der Einführung directer Aussagen durch "»^ nach Analogie des sogen, recitativen otl gedacht ist) auch die von einem transitiven Verbum regierten Infinitive mit b (s. die Beispiele § 75, 1), im weiteren Sinne auch die von einem transitiven Verbum imperandi abhängigen Finalsätze zu betrachten.

§ 105. Causal-, Conditional-, Concessiv-, Comparativ-, Temporal- u. Finalsätze.

Die noch übrigen Arten von abhängigen Sätzen haben das Gemeinsame, dass sie als Aequivalente adverbieller Nebenbestimmungen (des Grundes, der Bedingung, des Zweckes u. s. w.) zu anderen Sätzen dienen und somit strenggenommen ebenso, wie die

§ 105. Causal-, Conditional-, Concessiv-,

Comparativ-

etc.

Sätze.

171

welchen sie

Objectsätze, einen Bestandtheil der Sätze bilden, mit verbunden sind. Beweis dafür ist die Möglichkeit, derrtige Sätze durch die Umsetzung des Verbum tinitum in den
iibject-

und

in einfache Umstandsangaben zu über die zur Einführung der obengenannten Sätze ienenden Conjunctionen, zum Theil auch über die ihnen folgenden empora bereits in § 69 das Nöthige bemerkt ist, so können wir ns an dieser Stelle mit einigen Nachträgen begnügen. 1. In den Conditionalsätzen (vergl. § 69, 7 und 73, 2,«) errscht naturgemäss das Imperfect vor, da eine Bedingung in der ^egel an eine noch bevorstehende und somit unvollendete Handmg oder ein künftiges Ereigniss geknüpft wird; so Dan. 2, 5. 6. 9. 15 ("J^^SCn ^b )rr); 5, 16. 4, 13. 16; auch 3, 18 ist das absolut tehende ^b ^ni durch das vorhergehende IpTC^ zu ergänzen. Mit inem Nominalsatz ist "n verbunden Dan. 3, 15. 17. Ezr. 5, 17. Ebenso naturgemäss, wie im Conditionalsatz, steht das ImperBct (meist im Sinne eines Jussiv) auch in dem mit ihm verundenen Satze; so in allen oben angeführten Beispielen ausser 9 (Nominalsatz) und Ezr. 4, 16 (wo indess -fb "^r^^ i<b auch im inne eines Futurum steht). Ueber die Dan. 3, 15 vorliegende

QÜnitiv mit einer Präposition

erwandeln.

Da

,

,

.posiopese vergl. u. § 106.
2. Von Temporalsätzen ist ausser den § 69, 6 angeführten, urch Conjunctionen eingeleiteten Beispielen (über das Imperfect I diesen Sätzen vergl. § 73, 2, c) noch der Nominalsatz Dan. 4, 28 als noch das Wort (eig. Nochsein erwähnen: i5|bl3 csa i<ri5^ es Wortes u. s. w.) im Munde des Königs war, da fiel eine Stimme om Himmel u. s. w.; vergl. zu diesem Gebrauch des li3? im [ebräischen Jes. 65, 24. Ps. 78, 30. Zu der Construction von an. 6, 25 vergl. § 69, 6 und 71, 1, c; zu riinpiss als Aequivalent ines Temporalsatzes § 75, 4 a. E. 3. In Betreff der Finalsätze ist ausser den § 69, 10 angeihrten Beispielen (in welchen nach § 73, 3, die Conjunctionen aturgemäss fast durchweg mit dem Imperfect verbunden sind) och § 75, 1. 2 (Darstellung der Absicht durch den Infinitiv mit b) nd § 100, 2 (Darstellung der Absicht durch einfach mit ^ angeeihte Sätze) zu vergleichen.
II

W

1)

172

3.

Hanpttheil. Syntax.

2.

Cap. Der Satz.

§ 106.

Periodenbau.

Aposiopese.

1. Im Vergleicli mit der fast durchgängigen Einfachheit des Satzgefüges im Hebräischen macht sich im Biblisch-Aramäischen eine gewisse Vorliebe für länger ausgesponnene Perioden mit

beschreibenden Parenthesen oder sonstigen eingeschachtelten Sätzen bemerkbar. Am häufigsten finden sich so Relativsätze in andere Sätze eingeschachtelt; vergl. 2, 11. 35. 37 f. (wo das Subject Pi:^ nach einer langen Insertion am Schluss von V. 38 wieder aufgenommen ist); 3, 15 (doppelte Einschachtelung von 'i'n) 4, 17 19, wo der Relativsatz zu i^jb^^SJ durch die Wiederholung der ganzen Beschreibung aus V. 8 ff. zu einer monströsen Periode angeschwollen ist; 5, 7 (Relativsatz inmitten eines Objectsatzes; vergl. auch 6, 8. Ezr. 4, 12. 6, 11. 7, 21); Dan. 5, 23. Ezr. 5, 14. Beispiele anderweitiger inserirter Sätze (z. Th. inmitten von Sätzen, welche selbst wieder von anderen abhängig sind) s. Dan. 2, 31.

6,

11. Ezr. 4, 13. 16.
2.

In einem Falle hat der Eifer, mit welchem der Redende

von einer mit einem Bedingungssatze anhebenden Periode zu der den Gegensatz bildenden Drohung hinstrebt, eine Aposiopese bewirkt; vergl. Dan. 3, 15: mm also, 7venn ihr willig seid, sobald ihr hören werdet u. s. w., niederzufallen und das Bild anzubeten, das ich gemacht habe, [so ist es gut] und wenn ihr nicht anbeten werdet, so sollt ihr u. s. w.; vergl. ähnliche Beispiele von Aposiopesen nach Bedingungssätzen im Hebräischen Exod. 32, 32 und Jud. 9, 16 ff.

Nachträge und Berichtigungen.
Die Bemerkungen über ll/cXoaaä-/ waren bereits gedruckt, als mir Klostermann's „Probleme im Aposteltexte" (Gotha 1883) zugänglich wurden. Derselbe macht (1. 1. p. 2) geltend, bei der Beziehung des oajxa*/ auf aTtxa müsse man die Bedeutung dei7i Blutacker mit in Kauf nehmen. Aber auch bei der Lesung aXcXoauLa sei eine Beziehung zwischen Y. 19 und V. 18 nicht herzuDenn wenn das für den Judaslohn erworbene Feld mit yiopiov stellen. gemeint sein solle, so erwarte man ycopiov tt]; dor/.iac oder dergl., oder „für das von ihm verrathene Blut*'. Der Mittelbegriff des Blutgeldes finde sich vielmehr Matth. 27, 6 8; somit sei der Yers (Act. 1, 19) Randglosse eines Lesers, der sich damit auf Matthäus beziehen wollte. In Wahrheit aber steckt in oafxa*/ nach Klostermann vielmehr das Partie. (Ti'a'^) des aram. "i^l xoi[xaj&at, und axsXo. sei somit entweder ..Todtenfeld" oder „Todesacker". Dass in a/sXö. ein gewisses Quidproquo vorliegt, wollen wir nicht in Abrede stellen; dass aber die Bezeichnung ..Blutacker" für einen durch „Blutgeld" erworbenen Acker undenkbar sei, vermögen wi.r nicht einzusehen. Der von dem auslautenden / hergenommene Einwand dürfte durch das von uns angeführte üsipay^ beseitigt sein. 10 ist zu }JLa[xu)va nachzutragen de Lag ar de, Gott. gel. Anz. 1884, p. 278. Nach ihm geht jJtajJLCJva; auf )']'2^">2 zurück, dessen Stamm "^"OV arabischem cr«-^ entspreche; „"Tas'^a, zu dem einmal nachgewiesenen 'l^ax^ verschwächt, wurde ^^'^^0 oder '"^s^, ähnlich wie "?3X'i schliesshch i"25<'i wurde." 11. Dm-ch Siegfried Miscellanea II, 10 (in HilgenfeMs Ztschr. f. wissensch. Theol. XXYII, 3, p. 358 f.) werde ich erinnert, dass nach Taßsi&a noch aufzuführen gewesen wäre lojavva Matth. 21, 9 al. Yergl. Siegfried a. a. 0.: ,/öjavvd wird in den neutestamentl. Commentaren, soweit wir gesehen haben, vergl. auch Grimm, Lex. N. T. 1879, p. 473«, auf i<S nr^^in in Ps. Dass diese Stelle gemeint ist, leidet keinen Zweifel; 118, 25 zurückgeführt. aber die Form wjawa lässt sich nicht mit X3 'n identificiren. Sie ist, wie schon aus Elias Levita's Darlegung in seinem Sefer Tisbi (s. v. n;5?iain) hervorgeht, die griechische Wiedergabe einer verkürzten Aussprache jenee Gebets,,
^'

S. 8.

S.

3.

rufes

=

t<3">'l'*n,

Avozu

man

-•''7 vergleiche n\A.sf in
5'

Payne Smith, Thes.

sj-r.

T.

I,

1879, p. 1639."

Dazu

die Note:

„Nachträglich auf Hilgenfeld, Nov.

test.

extra canon. receptum, fasc. lY, p. 26, aufmerksam gemacht, sehe ich,

dass auch andere schon an jener Ableitung des cü^avva von der biblisch-

hebräischen
feld's

Form

Anstoss

genommen haben und
5<3"D'i5<

dass

Anger unter Hilgen-

verwiesen hat. Es scheint demnach Yergl. hierzu an der Sache selbst nicht gezweifelt werden zu können." auch ifi/$re??/e/d (Evangeliorum secundum Hebraeos etc. quae supersunt, Lips.
Billigung auf das aram.

1884, p. 25), der sich für die

Bedeutung serva nos auf Ä. Merx

beruft.

174
S. 12.

Nachträge und BerichtiguDgen.
noch zu wergleichen Klostermann, Probleme im Aposteljxapav aOa die Spendeformel beimBruderkuss der Christen (= der Herr ist das Zeichen) gewesen sein soll. Aber es ist doch schwer denkbar, dass sich die altkirchliche Tradition über die Bedeutung des Wortes (vergl. die Belege in den Glossae sacrae Hesychii ed. Ernesti, p. 196) so gründlich getäuscht haben sollte! Von Herrn Prof. Nestle in Ulm werde ich noch aufmerksam gemacht auf das Vorkommen der Formel in der oiöa^rj twv aTuocjToXwv, ferner auf BicJcell in Ztschr. f. kathol. Theol. VHI, 403, Anm. 3, und Field, otium Nor1

Zu

Cor. 16, 22 ist

texte (p. 220

— 246), nach welchem

vicense

HI

(Oxf. 1881), p. 110

f.

Letzterer erklärt für das Original gleichsei „unser Herr kommt", gekommen", da das syrische
1

falls JXJnx

"i'^/O,

welches jedoch nicht zu übersetzen
„ist

sondern ^^unser Herr kam", oder besser

Verb entweder für ^XOs (Juda

14)

oder

v^xsi

(Luk. 15, 27.
7

Job.

5,

20) stehe.
6 xupio?

„Demgemäss

erklärten Theodoret

und Schol. Cod.

das

Wort mit

^X&£V; Schol. Cod. 19 durch
6 X. rjixwv 7^/Ei."

6 x. TcapaYEYOVsv,

endlich Schol. Cod. 49 durch

In der That wird

man einräumen

man
bei

für das Präsens (im Sinn eines

Futurum)

müssen, dass der Hauptgrund, den ins Feld zu führen pflegt und

text

welchem auch ich mich (S. 12) beruhigte, dass nämlich nach dem Convon dem Kommen des Herrn zur Parusie die Bede sein müsse, auf

einem exegetischen Vorurtheil beruhen kann.
Chrys., Hieron., Theodoret, Theophyl.,
sie

So dürften schliesslich doch u. a. im Eechte sein, wenn trotz des verlockenden Contexts auf einem Praeteritum bestanden. Wenn aber Bickell a. a. 0. schreibt „diese bisher irrig erklärte Formel

Erasmus

bedeutet:

domine noster venu

vergl.

Apoc.

22, 20",

so
*'r5<

vermag

ich nicht
soll.

abzusehen, wie dann aOa an Stelle des zu erwartenden

getreten sein

In der neu aufgefundenen oioa^Y] twv ocooexa aTroaroXojv heisst es am Schluss des schönen Gebets, welches nach dem Genuss des gesegneten Kelches und Brodes gesprochen werden soll (ich citire nach p. 100, 17 des Textes, welchen Hilgenfeld der 2. Aufl. von „Evangeliorum secundum Hebraeos etc.

quae supersunt" beigegeben hat):
SC7TI,

st

ric,

ayirk

scttiv,

ipykad^oi' zt xic oox

|j.£Tavo£iTOD.

nichts für die

Aus dieser Verwendung ergiebt sich Bedeutung des Wortes, wohl aber für die Thatsache, dass es
[jLapavaOd.
dixYjV.
7,

eine geläufige Schlussformel in Gebeten war.
S. 42, Z. 3 a.

E. Ues

17 statt 17.

ibid.

Z. 3 inf. Hes § 68 statt § 70.

S. 44, § 22,

No. 2 letzte Zeile: vergl. zu Ezr.
5,

6, 9

noch

die

Nachträge zu

S. 101,

Z. 3

inf.

S. 54, Z. 17 lies Ezr.

14.

S. 62, 4 a, Z. 1 sollte f^SlpTSlS in

diesem Zusammenhange nicht mit aufgezählt

sein,

S.

da das Suffix selbstverständlich Nominalsuffix ist. 65, § 40, No. 4 sollte bemerkt sein, dass ns^n eigentlich nur der äusseren Form nach ein Haph'el ist, in Wahrheit aber, wie syr. ^e§Jcach zeigt, auf der missverständlichen Umsetzung eines i< prostheticum (vergl. l^^ln^N Dan. 5, 'S) Dafür beweist auch, dass als Passivstamm zu nsv;:fj lediglich in ti beruht.
das Hithp'^'el, also das Eeflexiv oder Passiv

zum

Qal, in

Gebrauch

ist.

Wenig Wahrscheinlichkeit hat die Ansicht Levy's (Chald. W.-B. über die Targumim etc. II, 478 &), die Af'el-Form sei wahrscheinlich desshalb ange«

Nachträge und Berichtigungen.

175

nommen worden, um zu dem hebr. nrd vergessen.
S. 78,

unterscheiden zwischen diesem aram. Worte und

lit. g. Zu rxb^ Dan. 2, 35 bemerkt mir Prof. Socin, dass in der Tbat nN3?2 mit rein graphischer Beibehaltung des urspr. &< als des dritten Stammconsonanten gemeint sein werde.

S. 79, Z.

28

f.

lies:

vor den Jussiv.
'^j^

S, 89, Z. 1 ist

nach
a.

noch ^ld Dan.
noch
ff.

5,

21

KHh. anzuführen,
'^ViJ

falls dasselbe,

wie

nach dem
S. 89,

P^'il *i"^:2

höchst wahrscheinlich,
'^^r^^:•'1

oder

"^iTiJ

zu lesen
auf

ist.

Anm. a
No.
6,

E. fehlt
a,

S. 100,

Anm.

Z. 6

mag

die

Dan. 7, 8 KHh. Zurückführung von
6,

•^«n'InH

"p'in

und

einen Sing. 1" als zu unsicher auf sich beruhen.
S, 101, Z.

4 V. u.

Nachdem mir

in Ezr.

9 die

Verbindung des

Tviz

mit

dem Plur.
syn-

fem. eines Adjectiv (zumal im Hinblick auf das Prädicat nf^'^r^
taktisch verdächtig geworden war,
in
"iTi'l'n

^'..y}^)

kam

ich auf die Vermutiaung, ob nicht

vorliege.
als

vielmehr der Singular eines Adjectiv (also mit afformativem Nun) Da aber diese Form von Payne Smith im Thes. sj-r. s. h. v. nur neusyrische aufgeführt wird, so fragte ich bei Herrn Prof. Nöldeke an,
sei.

ob ihm ein altaram. Beleg für 'f^pn bekannt
9

Derselbe hatte die Güte,
eine specifisch neusyr. Bil-

O

mir darüber folgendes zu schreiben:

,.(1

itA »

ist

dung. Das Neusyr. macht auch aus dem Part. Peal nomina agentis mit an^ während dies die älteren Dialekte nur aus den sonstigen Yerbalclassen thun:
f.3,

>^

,

^a^

,

^l_;^4^.tia:

etc.,

aber

vom

Peal ya-^^,

während der Neusyrer
ist).

pLl^4^-o

sagt (wofür

— dem Lernt nach —
6,

besser |.1^4^x zu schreiben

Dies darf also zu Ezr.
"jri'i'Jj

Ein Adjectiv wäre dort a priori nicht unmöglich, aber ich kann nicht recht daran
9

nicht herangezogen werden ....

glauben.

Ich denke, 'n

ist

regulärer Plural zu
u.
s.

|Z)^.*4.a-**

„und was Bedürf-

nisse sind etc. etc., das

werde gegeben"

nicht durch
'ai

ii'Q,

sondern durch, die

S.
5.

nb^ bewirkt." Nach dieser 164 zu Ezr. 6, 9 Bemerkte zu modificiren.
'"52n

Der Sing. i<'M^ ist wohl unmittelbar vorhergehenden Singulare sehr plausiblen Erklär img ist auch das
w.
S.

109,

c,

Z.

1

sollte

zu "^"mN auf de Lagarde, ges. Abhandlungen,
de

10 verwiesen

sein, Avo sich

Lagarde
vergl.

für indogermanischen

Ursprung des Wortes ausges.

spricht.
3.

118, § 64,

3,

Z. 8

zu

N"^"!::;

de Lagarde,

Abhandlungen,

S.

27,

No.
3.

67.
itnter

125

kann

No.
4,

7
f.

noch beigefügt werden n:""b^
6,

in der

Bedeutung daher,
;

deshalb Ezr.
5.

14

11.

153, Z. 16 ist nz-ir

scheinlich

ist

es

wahrDan. 2, 9 nach § 56, a, a, 2 als Adjectiv gefasst jedoch vielmehr Substantiv {Lüge) und die Stelle gehört
25,

STon

somit unter § 83, a. Druckfehlern merken wir noch an: Seite
s. 26, z. 4
1.

Anm.

Homorg.
1.

S. 79, Z. 15 inf.
1.
1.

'Jh:±


f.

S. 93, S- ^6, Anm. 3, Z. 4 1. "jrins. XTi^.S. 96, Z. \'\.'qutl für qitl ibid. Z. 6 inf. 1. rtr5<'n.

s. 30, z.

10

1.

-rnnx.

4, a,

Z. 2

1.

T—^
1.

für

"— —
.

s. 35, ö, z. 2

""i=;^;"'?-

YfA

2^n7.


1.

3, a, a,

Z. 4

S. 109,

Z. 11 inf.

V^^b.

S. 98, Z. 3
1.

S. 115,

Z.\o

inf.

'^SN.

S. 122, 2, Z. 2

1. ']"i:r.

SACHREGISTEE,

Abplattung, sogen., der Zischlaute

26.

Chateph

der aram. Wörter im Griechischen 8. Accusativ durch die Nota accus, bezeichnet 42; des Objects 150 f. Activa 45. Adjectiv, Syntax dess. 153 f.; als Attribut 153. Adverbia 123; zur Syntax 157. Aegyptisch- Aramäisch 14 f. Afformative an Nominibus 1 1 3 ff.

Accente 24. Accentuation

unter Gutturalen 32; unter Nichtgutturalen 36. Christlich - palästinischer Dialekt des

Aram.

16.

Comparativ 128. 153. Composita (nomina) 116.
Conditionalsätze 171. Conjugationen, sogen., 45
f.

Conjunctionen 129. Contraction 30. Copula 129 f. 155 No.

Alphabeth des Ben Sira
163.

7.

Dages

forte 30;
31.

euphonicum 31;
den Begadkephath
25.

con25;

Anakoluth, scheinbares 162; wirkliches

junctivum

Dages lene

in

Aphaeresis 29.

orthophonicum
Test. 6
f.

Apocope 29. 84. Apokryphen des A.

Aposiopese 172. Apposition 149 f. Aramäisch, biblisches, Verhältniss zu den übrigen semit. Dialekten 1 ; richtige

Benennung

dess. 17.
7
f.

Aramäische Wörter im N. Test.

Aramaismen im A.
Asyndeton

Test. 2

f.

Daniel, Zweisprachigkeit des Buches 3 f. Decomposition, syntaktische, des Aramäischen 148 f. 150. 157. Dehnung der Vocale 34 f.; in Pausa 39. Demonstrativa 43. 156 f. Diphthonge 76 f. Disjunctivverhältniss, Ausdruck dess. 156. Dual 84 f. bei Adjectivis durch den Plural ersetzt 153.
;

Assimilation 28. Assyrische Sprache 118.
168.

Elision 29.

Bedingungssätze 135.

Begadkephath

25.

Biblisch-Aramäisch 18; Schrift 24; Allgemeines über die Texte 21 textkritische Ueberlieferung und Bearbeitungen 22; Verhältniss zum Hebr. und Arabischen 26 f.
;

Enallage des Numerus, scheinbare, 164. Endungen der Genera 83 f.; der Nu«! meri 84 ff. Erweichung von Consonanten zu Vokalen 28. 33 f. Ethpo'al 45. 59. Evangelien, im christlich-palästin. Dialekt 16.

Ezra, Zweisprachigkeit des Buches,

3.

Cardinalzahlen 119.
Carpentras, Stein von, 14
f.

Feminina, ohne besond. Endung 84
in im Plural 86. Finalsätze 171. Fragepartikel 123.

;

au:

Chaldäer

18.

Chaldäisch, sogen., 17.

Sachregister.

177

Masorethische Tradition, betr. das Bibl.-

Fremdwörter
Texten 118
f.

in

den

bibliscli

-

aram.

Aram. 22

f.

Metathesis von Consonanten 28.

Gaja 25. Gegenton

Metheg 25. Methurgeman
33.
13.

12.

Gemaren

Genetivverhältniss,

durch

den

Stat.

Midraschim Mischna 13. Modi 46.

13.

constr. dargestellt 145; dui'ch •schrieben 146. Gentilicia 87 f. 115.

um-

Modus

rei repetitae

133.
15.

Münzen, nabatäische

Genus der Nomina 83 f.; zur Syntax 142 Uebereinstimmnng des Genus der
;

Nabatäische Inschriften 15 f. Xazir (talmud. Tractat) Sprache

dess., 13.

verschied. Satzglieder 163
,

f.

Nedarim
dess.,

(talmud.
13.

Tractat),

Sprache

Gutturale Eigenthümlichkeiten ders. 31; Verba I. Guttur. 6 2 ff.; IL Gutt.
64; III. Gutt.

Negationen 123.

und Kes
f.

65.

Nomina

Haph'el. Haph'il 45, 57
,

Hauptform der Xomina 86. Hebräisch Bedeutung dess. als heil. Sprache 5; als Bezeichnung des palästin. Aramäisch 5, 19 f. Hebraismen im Biblisch-Aram. 43. 45.
46.

82 0". (genera 83; numeri 84ff. Haupt- mid Yerbindungsform, Stat. emphat. 86 ff.; mit Suffixen 88 ff.; verschiedene Bildungen ders. 91 ff. anomala 117; Syntax der N. 142 ff. mi Ausruf 148 f.; in Apposition 149 f.;

unter Yerbalrection 150.

129.
30.

Nominalsätze 139 ff. (mit Participien) Unterschied des N. und Yerbalsatzes
159; einfache N. 159 f.; gesetzte 162. Nominalsuffixe 88 ff.; 155 f.

Hinzufügung von Consonanten
Histaph'al 45. 59. Hithpa al 45. 56 f. Hithpa'lel 45. Hithpe'el 45. 54 f.

zusammen-

Nordsemitisch

1.

Numeralia

119. 154.

Hoph'al 45.

59.

Jemschalmi (Targiun)

I

und

II,

12.

Imperativ, Sj-ntax dess., 137. Lmperfectum, Syntax dess., 135 ff. Infinitiv, Syntax dess., 137 f. Inschriften, nabatäische 15 f.; palmjTenische 15. Insertion von Consonanten 30. 67 von
;

ff.; 143; Uebereinstimmung der N. verschiedener Satzgheder 163 f. Nun, Assimilation dess., 28 f.

Numeri der Nomina 84

Object 150
5

ff.;

Einführung

dess.

durch

Sätzen 172.
Interjectionen 131. Interrogativa 44. Intransitive Verba 50. Inversion von Sätzen 133.

151 f.; zweites Object 152; Weglassung dess. 156. Objectsätze 170. Onkelos, Targum des, 12 f.; Hebraismen
dess. 22.

Ordinalia 122.

Jonathan ben Uzziel 12. Josephus,jüd.Krieg5 f.; Spuren des westaram. Dialekts in seinen Schriften
Ittaph'al 46.
12.

Ortsbestimmungen vor dem Yerb Ortsnamen auf aji7i 85. Ostaramäisch 1.
Pa'el, Pa'il 45. 55 f. Palästinisch- Aramäisch 16.

157.

Kuthäisch, sogen., im Samar. Targum

13.

Laut Wechsel z^^dschen dem BiblischAram. einerseits und dem Hebr. und
Arab. anderseits 26 1; innerhalb des Bibhsch-Aram. 26 f.
Ma'lula, lebender Dialekt von, 16
f.

Palel 45. Palmyrenische Inschriften Particip. Syntax des, 138

15.
ff.;

mit

:^;.n

141; Part. pass. 141 f.; Part, in Apposition 150. Passiva 48; des Haph'el von rrs 69 N.; zum Haph'el der •'>• 74; umschrieben durch das Part. 141 durch die 3. Plur.
;

161.

Mappiq 25. Masora zu Onkelos 39. Kautzsch, aramäische Grammatik.

Pathach furtivum Pausa 38 ff.

32.

12

178
P^'al, Pe'el,
P^'il,

Sachregister.
Pe'ü
45.
f.;

conjugirtes 46. 53

Santax
flf.

dess.

134.

Perfectum, Sj-ntax des, 132 Periüdeiibau 172. Personalpron oniina 41 ff. Personen des Verb 46. Plural 84 ff.
Po'al 45. 59.

Prädicat des Nominalsatzes 150f. des zusammengesetzten Nominalsatzes 162 f. Präformative in der Nominalbildung 110. Präpositionen 126 ff. 158. Pronomina 41 ff.; als Suffixe 42; demonstrativa 43 relativa 43 f. interrogativa 44; indefinita 44; suffixa verbi 60. Sj-ntax ders. 154 ff. (des Pron. separ. 154 f.; zur Verstärkung anderer Pronomina 155; Nominalsuffixe 155 f.; Verbalsuffixe 156; demonstrativa 156 f.). Prosthesis des s in der Nominalbildung
;
;

Status emphaticus 83. 86 f.; Syntax dess. 143 ff. Stellung des Objects 151 f.; des Pron. demonstr. vor dem Nomen 156; der Ortsbestimmungen vor dem Verb 157 künstlich rhetorische der Worte 157 No.; der Satzglieder im Verbalsatz 161. Stoff begriffe durch 'n eingeführt, 146. Subject, im Nominalsatz 159 f. 162; im Verbalsatz 160 f.; unbestimmt gelassen 161. Subjecfsätze 170.
;

Südsemitisch

1.

Suffixa verbi 60;

nominum

88ff.

;

Synf.

;

;

tax ders. 155
Superlativ,

f.

Umschreibung
ff.

des,

153

Sylbenbildung 36
Syrisch,
als

Bezeichnung
20.

des

Aram.

überhaupt

Syro-chaldäische Sprache, sogen. 21.

Taanith
Targum,

(Megille) 13.
13.

111.

Talmudim
12.

Pseudojonathan

als

Bezeichnung der

biblisch-

aram. Texte 20.

Oaddisch (Gebet)
Qal 50 ff. Qn-e 81 No.

Targumim
6.
1

3

;

12 f.; Vocalisation derselben samaritanisches zumPentatench 13.
46.
171.

Tempora
ff.

Temporaltätze
Testament,

Quadrilitera 116. Quantität der Vocale 36

Tempus historicum
altes,

133. 136.
dess.
f.

Verdolmetschung

im

Gottesdienst 5
ff".

Rapbe

25.

Tobit, Buch, 6

Eeciprocität,

Ausdruck
f.

ders.,

157.

Ton

38

ff.

Reflexiva 48.

Relativpronomen 43

Relativsätze 168 ff. Res, Eigenthümlichkeiten dess. 31.

Veränderungen im Consonantenbestand der Wörter 28.
Verba, I. Gutt. 62
ff.
;

II.

Gutt.64
;

;

III. Gatt.
^'z
^'y

und Res 65; >?'s65f.; j'£67; V'3> (-hr. und phz) 70 f. i'y und
Samaritaniscbes
Satz,

69 f.; 71 ff.

Targum

13
;

f.

y'y

74

ff.;

Lehre vom, 158 ff. Arten von Sätzen 166.

besondere

schwache

s'^ 82.

(r,'h)

76

ff.;

doppelt

Saph'il 45. 59.

Schärfung von Consonanten, künstliche
31.

S^wa, Verwandlung dess. in festen Vokal 36. Schrift- und Lautlehre des Bibl.-Aram.
24
ff.
f.

Verbalsatz 159. 160 f. Verbalsuffixe 60; zur Syntax ders. 156. Verbindungsform der Nomina 86 f. Verbum 45 ff.; Paradigma des starken V. 47 ff.; Syntax des V. 132 ff.

Verdichtung von Consonanten 28. Verdolmetschung des A. Test, im Gottesdienst 5
f.

Schwache Consonanten 33
Segolatformen 91
ff.

Verdoppelung, sogen., der Consonanten
30.
7.

Sirach, Sprüche des, hebr.

und aram.

Verdünnung von a

zu. i

35.

Stämme

41. 45

f.

Status absolutus 86; als zweites Object 152; zur Angabe des Mittels oder Stoffes, eines zeitlichen Maasses oder der näheren Beschaffenheit 152 f. Status constructus 86. 145; in sogen. uneigentlicher Annexion 146.

Verflüchtigung fester Vokale 35. Verkürzung der Vocale 35. Verneinungssätze 167.

Versetzung von Consonanten 30. Vertauschung von Consonanten 28. Vocale, Veränderungen ders. 34 ff. beeinflusst durch die Sylbenbildung 36 ff.
;

Sachregister.

179
efif.

Vöcalbuchstaben (Schwanken zwischen
s

und

r) 84.

"Westaramäisch 1. 17; Eeste dess. lebende Reste 16 f. Wortstellung, s. Stellung.

W aw 33

f.;

copulativum

etc.

129

f.

;

apo-

dosis 163; zur 167.

Anreihung von Sätzen
29;

Zahlwörter 119

ff.

Zeugma
im

163.
;

Wegwerfung von Consonauten
Sj-rischen 38
f.

Zurückwerfung des Tons 38
Zustandsätze 130.

in

Pausa

39.

5<

Verdichtung zu i 28; Veränderungen desselben 33; prostheticum 111; als Vocalbuchstabe 84. bx 167 No. n^N Hebraismus 43.
!lVx

<

Aufweichung
gen 33
f.

dess. 27

f.;

Veränderun-

r^^sn-; 19.
i<^";,

a^-^ 69.

r^

'(= ^^{) 42.

und

!ln^i

125. 161.

r^.^nx 18. 20.
Xirnx'21. 22.

2 127. ib 146.
b 127; zur Einführung des Objects 151 'b? 130.
f.

Xr.X 6 6

f.

^"V

125. 160.

2 126. c^na 31.
^n

nib 128.
n?3, 'i^ 44.

43

f.

130.;

zur Umschreibung
ff.
;

des

'J?3'l28.

Genetivs 146

im Relativsatz 168 ff.
plrÖ 70.

il

als

Vocalbuchstabe 84; interrog. 123 f.

h'J

128.
31.

r^ti 70.

1 Eigenthümlichkeiten dess.

1

Schwäche

dess. 33; copul. etc. 129.

t:,

vermuthlich Hebraismus für

Ö, 24.

12

STELLENREGISTER.
Aram. A.
1

Test.
Seite
20. 21

Danie]

[

Seite
.

Mose

2 31

30. 96. 142

Daniel 3 23 51.
153
.

Seite
56.

Daniel

Seite
81. 103.

l
\ 1

120.

4

33 36. 38. 59. 69.

31 46

...

32 26.
156.

100.

147.

Jeremia 10 11 20.

21. 22. 52.

33 89 34 ... 55. 76 35 29. 75. 78. 79.
94. 167.

66. 89. 93.

Daniel 2 4

37 96. 169. 38 73. 146.
17. 18. 39. 79.

172. 147.

155. 169.

130. 137. 148. 151. 157. 167.
95. 5 25.28.63.117.

39 40 43.
151.

93
76.

100.

139. 151. 152.

39 140 7 8 42. 138. 139 9 28. 29. 31. 52
6

41 42 43

.

.

130. 170

4

80. 140 24 145 25 26 28. 29.67.148. 149 27 ... 95 29. 69 28 29 28. 74. 106. 115 146. ... 58 30 31 151 33 160 2 136
. .

34 58.74.97.100. j
111.
i
89.

.

5

2 28.

117.

1

167.
3 5

*

...

30. 79

.

94
157. 162.

6 30.31.89.156. 7 29.30.76.108. 130. 152. 8
9

.

.

.

.

.

37

.

.

.

....
.

....
.

157

156

3

.

30. 76 37. 140

.

.

36.157

4
5 6
7
,

.

....

44 34. 43. 74 45 55 46 28. 38. 56. 98
. .

.

76. 145
.

10 52. 62. 75. 81 25. 37. 163 11 12 65 No. 78.82.
104. 112. 165.

57. 58. 68. 81.

47 146. 154. 162.
170.

8 72.

133 163 101. 115
.
. .

108. 113. 136. 145. 146, 167. 11 126. 139. 168
bis. 68.

10 25

9 30. 31. 36. 38.

49

...

37. 167

99.

136.

13 89. 124. 155 25 14 34. 76. 137 15 16 68. 121. 154.
.

3

1 . 58. 74. 168 2 29.66.74. 103

12 13 50. 137.
167.
.
.

....

127
142.

3

....
.

139

4 36. 39. 92. 99.
141. 24. 25. 169 5 6 44. 52. 67. 99. 110. 156.

25. 147 14 . 140. 161 15 16 67. 130. 167 18 25 19 36. 116 25. 79. 148 20 21 34 22 44. 56. 105.
.

165 27 130 10 11 76. 129. 163 12 94. 109. 157 106. 161 13 14 29. 85. 117.
.

163.
29. 79 17 29. 34. 141 19 50. 74 20 34. 81 21 43 22 45. 74. 165 23 53.54.93 25 27 32. 37. 50. 53.
.

...

.

... ...
.
.
.

.

154
16 29. 35. 45. 59.
62.

.

.

.

.

143. 23 30. 44. 60. 89. 117.

24 61. 76 25 30. 32. 65. 76.
.
. .

130.

150 28. 94. 149 8 10 31 12 28.37.42. 115 67.103 13 124 14 32. 69. 172 15 16 25. 107. 150 .60. 140 17 18 90 19 29.57.66.122.
7
.

....

.

.

.

17 18 19 21

.

107. 152. 162. 172

J

54.65.85.112.1
28 29
.

.

.7 7.

....
.

.

.

26 124. 27 123. 28 44. 115. 29 ... 30 30. 36.
. .
.

.

.

.

126 167 162 135 161

164.
109. 156 20 40.81.93 21 22 36.55.80.110.
.
.

.

.

119. 130. 162.

22 23 130. 161 24 32.154.95.102. 104 bis. 131. 138 25 31. 38 . 27 3 3. 79. 155 28 171 30 74.158 31 25 32 4 4. 61. 142
. .

38 169 ... 79 56. 141
79.

...

.

39.

53.54

.

.

121.

1671

6

1

56"
25

3

4
6 7 8

...
. .
.

39. 63

134. 156

.

.

43 72.152

.

.

.

.

.

.

.

.

.

,

...

.

138 9 107. 112 . 15 16 . 29. 137. 144 112. 156 . 17 18 67. 72. 74. 82 31 103 19
. .

....

...

Stellenregister.
Biel
Seite 138. 166

181
Seite
1

21 23 24 25 42.
154.

Ezra 4 22

Seite

1

...
117.

36

29.30.71
131.

58 23 25. 26. 111 5 1 31. 57. 81 104
.

Samnelis 10 6

Matthäus 27 33
46
. .

Seite
5.

28 16
2 Könige 15 29 17 6 24
.

27

.

.

10 11

154. 170

58 122 27 150 74 74. 93 98 36. 81. 139 50.85.90. 142.
.
.
.

81 116 4 30. 43. 44. 156 5 29.70.89. 135 7 39. 150. 152
2

Marcus
3 17
,

3

.

22.

80.

.

22
.

9 9

.

.

5

9

10
11 10

.

IS 26
Jesaia

.

.

8

96.

100.

152.

41 7 34

.

164.
9
.

.

.

.

.

165.
.

.

.

.

145
121.

10 11 29. 66 162 12 13 80 168 14 15 29. 32. 36. 38.
. .
.

80 52. 96. 118

....
....

28 33 36

11

10 51 14 36
. .

10
8

19 11

70 15 34

....
.

5.

.

Jeremia
5 15
.

Lucas
13
15 17 10 38 11 13 15
1

4

ff.
.

10 27.
.

55.

43. 63. 67. 79.

11 4 f. 10
9 9

164 165. 11 36. 99 . 12 38. 54 13 141 . 15 31.39 81. 94. 155. 16 28. 73 17 163 18 33. 154 19 35. 36 57. 78. 79.80 89.102. 20 153. 1 58. 163
,

137.

.

.

,

16 17

.

.

,

6

2

.... 168 25.131 .... 164
. . .

Psalm 22 2 139 20
Daniel
1

f.
.

11

27

3 59. 142. 160.

152.

Johannes
1

4

18

4
7

.

.

.

.

159
164.

42 43

.

.

... ...
.
,

10 10 19 19 19 10

.

5 28.
.
.

156.
. .

Ezra

22 23 24 26 27

.
.

,

.143
. .

8 . 9 44. 101. 102. 164. 175. 11 153
. .

127 44. 138

5 2 19 13
,

.
.

.9.19
10.
.

.

4

2
7

,

12

,

20
19 4 19

17 20 16

.

.

.

.
.

.

,

.

.

... ...

.

Nehemia
8
8

.

76

.

,

.

.

.

,

.

.

90 68

.

,

55.134

14 15 7 12 13

69.

....
.
.

.

a
8 66. 125. 152 9 28. 124. 163 10 85. 124. 147 12 25. 29. 30 37. 52. 59. 74 79. 99. 90. 105.
.
.

14 16 53.
17 18 21
.

....
57.
.

92 122 150 29. 70 119
138.
89. 92

Act.
1

13 16 ff.
24

....

19
7

2

7

Apokryphen
Sirach, Prolog
.

153.
.

19

9 36 16 1 19 10 21 40

11

....
5.

5.

22
4 Makkabäer
12 7 16 15
.

2
19.

20 20 19 19 20

139
13 . 14 15 16 18 19.
. . .
,

100. 118
.

.

37.

133
.

69 155 22 103. 110. 128 23 63 24 141 25 35. 38. 44. 73.

....
....
.

.

.

26 14
1

...
Corinther 16 22
G-alater 2 14

Neues Testament
Matthäus 4 10
5 22 10 25 12 24
11

12

81. 133.

.

.

,

41
90.

26

...

114

10
9 9

.

20

3(
f.

!1.

152

63. 74. 78
.

Hebr. A. Test. Exodus
15 16

Offenbarung
9

26

2

10
7

11

.

.

.

72. 131

44

73

16 16

1!

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31 o'allakat, septem, carmina antiquissima Arabum.
annotationes criticas adjecit F.

Textum ad fidem optimor
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Dr. Albert

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Die Gedichte des 'Alkama Elfahl.

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gr. 8.

1867.

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1873. 4

Stade,

Prof.

Bernhard

(Giessen).

De

Isaiae vaticiniis aethiopicis diatribe.

8.

Tliorbecke,
1871. (18 M.)

Heinrich

(in

Heidelberg).

Al-Hariri's Durrat -al-Gawwäs.

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in Leipzig.

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