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IMC OnAir ...

Broadcasting Show Nr. 17


– 28. Mai 2007 (Montag - 23:00-23:58 p.m.)
Radiostation: TideRadio 96.0 (www.tidenet.de)

Raga CDs des Monats:


1000 x RAGAM – Teil 1
die Beziehung zwischen der nord- und südindischen Klassik

- Moderationstext / Doku v. 26.05.2007 -

© 05/2007 – Verbundkonzept EUFLETZ (Stiftung i.G.) – Teilprojekt IMC – India meets Classic (Lothar J.R. Maier)
Hintergrund ...
IMC OnAir als Radiosendung (Radio + Internet Radio (PodCasting) gliedert sich
historisch und hierarchisch in folgenden Aufbau. Die Struktur soll als konzeptionelle
Markenarchitektur für alle sozialen Projekte von IMC verstanden werden.
Projektbüro „Sinn-Macher.net“ – personalisierte Marke des
Ideengebers und Initiators Lothar J.R. Maier mit
Erstkonzeptionierung in 04/2003.

Die Inhalte dieser auf „Sinn“ fokussierten Website (www.sinn-


macher.net) befasst sich mit nahezu allen Aspekten rund um
die Begrifflichkeit “Sinn” (z.Z. ca. 70 Webpages). – Und
reflektiert das lebensphilosophische Verständnis, aus dem alle
Teilprojekte wie IMC entwickelt werden.
Die Teilprojekte von IMC sind Bestandteile des
Gesamtkonzeptes der EUFLEHTZ Stiftung i.G. (Europäisches
Forschungs-, Lehr-/Lern- u. Therapiezentrum für Life-
Sciences) – www.eufletz-stiftung.de .
IMC wurde gegründet zur Realisierung von
musiktherapeutischen Angeboten auf der Basis indisch
klassischer Musik, als Ergänzung zu dem
segeltherapeutischen Konzept „3iE“.
Unter IMC – India meets Classic subsumieren sich alle IMC-
Teilsegmente. Das Logo darf als Dachmarke aller
Teilleistungen und Sub-Brands verstanden werden.
„IMC OnAir“ steht für die Broadcasting-Plattform von IMC via
Radio (www.imcradio.net) und konvergenter Medien, wie das
PodCasting (RSS Feeds – Push-&Pull-Technologie) oder
PhoneCasting.

IMC-Förderinitiative „TablaPerformance – TablaGroup


Hamburg“, das erste der Öffentlichkeit vorgestellte Teilprojekt
... unter der Themenüberschrift „Heimat – Individuum &
Gesellschaft“ wurde als Weltpremiere beim Festival der
Kulturen 2005 das Textrezitativ (Deutschfassung) des
englischen Originalwerkes „Creative Unity“ (1922) von
Rabindranath Tagore interpretiert, Indien’s grösster Philosoph
und erster Nobelpreisträger für Literatur.
Culturebridge „Water is Life – Living with Water“ wurde im
Rahmen des Förderwettbewerbes der FHH in 4/2005 als
Konzept vorgestellt. Es legt den Focus auf Live-Performances
(„night of ragas“) und Nachwuchsförderung
(Schüleraustauschprogramm) mit dem Ziel des inter-kultureller
Dialoges, insbesondere für den KnowHow-Transfer von Indien
nach Deutschland.
IMC – India meets Classic verfügt in seinem Gesamtansatz
über ein Konzept für musikpädagogische Arbeit an Schulen
als kleinere Teilleistung (6-wöchiger Workshop).
- Raga CDs des Monats -

1000 x RAGAM

-Teil 1-

28.05.2007 (23:00-23:58)
1000 mal RAGAM (Teil 1/2)
die Beziehung zwischen der nord- und südindischen Klassik

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[0.] Jingle (Intro)

IMC - India meets Classic ... eine Sendung für indisch klassische Musik.

IMC bietet Ihnen ein monatliches Hör- und Leseangebot mit Werken indischer
Musikmeister, Raga-CDs, Festivalreports und Special Features.

Über die Website Ihres Radiosenders oder mit einem Besuch bei IMC im Internet
finden Sie in deutscher und englischer Sprache weitere Infos zu den
Musikmeistern, zu indischen Instrumenten, dem Musiksystem Indiens und
vorgestellten CD-Titeln.

IMC - India meets Classic wird auch im Podcasting-Verfahren, im MPEG-Format


als Download angeboten. Stellen Sie sich Ihr ganz individuelles Radioprogramm
zur indisch klassischen Musik zusammen unter:

www.imcradio.net
(Englisch: uu-uu-uu_dot_aiemciereidio_dot_net)
imcradio.net
(Deutsch: i em Ce Radio Punkt Net)

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1000 mal RAGAM (Teil 1/2)
die Beziehung zwischen der nord- und südindischen Klassik

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[1.1.] Sehr verehrte Zuhörerrinnen und Zuhörer !


... ich heiße Sie herzlich Willkommen bei „IMC - India meets Classic“, eine
Sendung für indisch klassische Musik. Mein Name ist Lothar J.R. Maier.
Es freut mich, für Sie unseren heutigen Themenschwerpunkt zu
präsentieren: "1000 RAGAM - die Beziehung zwischen der nord- und
südindischen Klassik“, Teil 1.
Wie in all unseren Sendungen „Raga-CDs des Monats“ hören Sie Beispiele
original indisch-klassischer Musik, gespielt von den renommiertesten
Musikmeistern Indiens.
Beachten Sie auch die Hinweise zu unserem Hörertelefon und
Internetangebot in dem weiteren Verlauf der Sendung.

[1.2] Themenintro ... 1000 RAGAM.


In den zurückliegenden Sendungen haben wir die indischen Ragas als die
Grundform der nordindischen Klassik, der Hindustani-Musik kennengelernt
...
Im 24-Stunden-Zeitzyklus werden die Ragas zu bestimmten Tages- und
Nachtzeiten, oder Jahreszeiten gespielt.

Ihrer Zuordnung liegt das Thaatsystem zugrunde. - Von Vishnu Narayan


Bhaktande (1860-1936), dem indischen Musikwissenschaftler des
19. Jahrhunderts. Es sind 10 Hauptragas, aus denen alle anderen
Ragaformen, die Ragini-s, die weibliche Form und ihre Söhne, die Putra-s
abgeleitet werden können. Für einen Vergleich mit dem Thaatsystem
wollen wir uns heute auf das in Südindien weit verbreitete Ragakonzept,
das „Melakarta-System“ beschränken.

Die Ragas finden sich also in der südindischen Klassik wieder... und
werden dort als RAGAM bezeichnet. Wie diese Sendung uns zeigen wird,
haben die Ragas Nordindiens, oder Raags und die RAGAMS des Südens
viele Gemeinsamkeiten. - Und doch gibt besondere Ausprägungen, die bis
in unsere heutige Zeit diese beiden Musikstile eigenständig bestehen
lassen. - Im musiktheoretischen Ansatz existieren wesentliche
Unterscheidungsmerkmale, auch im konzertanten Aufführungsstil bis hin zu
den Instrumenten, die typischerweise in der südindischen Ragaform, dem
RAGAM von den Künstlern und den Komponisten verwendet werden. Dazu
etwas später...

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1000 mal RAGAM (Teil 1/2)
die Beziehung zwischen der nord- und südindischen Klassik

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VEENA ...

[1.3] Themeneinstieg... Instrumente „Laute - Veena“.


Zunächst ein Hörbeispiel eines typischen Instruments des Südens. – Die
Vina oder Veena... sie zählt zu der Familie der Lauteninstrumente, und war
in der früheren Zeit im Norden Indiens auch vertreten, wurde dort von der
Sitar und Sarod, gleichfalls zu den Lauten zählende Saiteninstrumente,
verdrängt.
Die südindische, oder Saraswati Veena wurde bereits im 16. Jahrhundert
entwickelt, und ist eine der ältesten, noch heute erhaltenen Instrumente
Indiens.
Nur wenige Musiker beherrschen dieses antike Instrument. Zu den
bekanntesten zählen Sundaram Balachander (18.01.1927-15.04.1990),
Smt. Kalpakam Swaminathan (1922 – 08/2005), Doreswamy Iyengar (o.
Mysore V Doreswamy Iyengar, 1920-1997) und Jayannthi Kuraesh,
bekannt als Veena Jayanthi, einer der jüngsten Veenaspielerinnen...
Im Hinduismus wird die Veena oft in den Händen der Schutzheiligen des
Lernens und der Künste, Saraswati, abgebildet, sitzend auf einem Schwan
oder Pfau. Auch der Demonenkönig Ravana und Affengott Hanuman sollen
im indischen Verständnis grosse Veenaspieler sein.

Wir wollen heute Smt. Kalpakam Swaminathan (1922 – 2005) hören,


geboren in Taminl Nadu. Mit Klarheit, Strenge und Virtuosität gelang es
ihr, die Details und natürliche Schönheit der karnatische Musik, der
südindischen Klassik auszudrücken. – Thanjavur baani, ein Musikstil, wie
er eigentlich stimmlich ausgeführt wird.
Ihr Repertoire umfasste Kompositionen von Muttuswami Dikshitar, wie
Abhayamba, Kamalamba, Neelotpalamba und Tyagarja vibhakti, Vara kritis
und Panchalinga-Serie. Swaminathan muss als eine echte Authorität dieser
kompositorischen Werke verstanden werden und erhielt 1980 eine
Vollprofessur am Tamil Nadu Government Music College. Bis in ihr hohes
Alter beförderte Sie eine Vielzahl junger Talente und unterrichtete Schüler
aus aller Welt.

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1000 mal RAGAM (Teil 1/2)
die Beziehung zwischen der nord- und südindischen Klassik

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VEENA-Hörbeispiel ...

[2.1.1] Anmoderation zu Hörbeispiel No. 1 ... Prof. K. Swaminathan (Veena)


Die folgende Aufnahme ist ein älteres Tondokument
des Veena-Spiels von Prof K Swaminathan ... und Nach eigenen Aussagen
dem südindischen Gesang. - Geethanjali von Smt. von Prof. K. Swaminathan
in einem Interview mit
MS Subbulakshmi ist ein Tempelgesang aus Tamil Sudha Jagannathan in
Nadu. 2005 hatte sie insgesamt
nur zwei Audio-Recordings
Prof. Kalpakam Swaminathan spielt den realisiert. Mit K.S. Iyer des
Bhaavanjali. Sri Muruganar den Kaavyanjali. Die indischen Labels HMV, und
Aufnahmen sind uns zeitlich nicht dokumentiert, mit einem ihrer Studenten,
Dr. Priya in Chicago
stammen sehr wahrscheinlich aus der (U.S.A.).
Veröffentlichung von Geethanjali Cassettes,
Chennai.

[2.1.2] Hörbeispiel No. 1: Geethanjali, Bhavanjali u. Kaavyanjali …


[2.1.3] Abmoderation ...


...
Sie hörten die große Meisterin auf der Veena, Prof. K. Swaminathan, mit
dem Bhaavanjali, den indischen Tempelgesang aus Tamil Nadu, den
Geethanjali von Smt. MS Subbulakshmi und den Kaavyanjal von Sri
Muruganar.

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1000 mal RAGAM (Teil 1/2)
die Beziehung zwischen der nord- und südindischen Klassik

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Gemeinsame Geschichte – Hindustani & Carnatic / Begriff „Raga - Ragam“.


[3.1.1] Hindustani/Carnatic ... Herkunft ... Einführung. (1)
Wir wollen nun einen kurzen Blick in die Geschichte Indiens werfen, und
werden sehen können, wie sich aus einem gemeinsamen System die
Ragas der nordindischen und die RAGAMS der südindischen Klassik
entwickelten. Es kann dabei nur ein erster Streifzug durch einen Zeitraum
von 4000 Jahren Musik- und Kulturgeschichte des Subkontinents sein...
Die Shruti-s haben in der indischen Musik, in der nordindischen wie
südindischen Klassik, eine zentrale Bedeutung. Shruti ist ein Wort aus dem
Sanskrit, der alt-wissenschaftlichen Sprache Indiens. - Und bedeutet
wörtlich „das Gehörte“. Die Shruti-s gelten als die Weisheiten, welche die
Rishi-s, die Weisen direkt vom Göttlichen gehört haben ... und sind somit
zwingend verbindlich. In den Veden, den heiligen Schriften, in denen die
Shruti-s dokumentiert sind, wurde das Wissen bis zum 5. nachchristlichen
Jahrhundert nur mündlich überliefert.
Die Bedeutung dieser „gehörten Texte“ dokumentiert die Wichtigkeit des
Hörens. Die mündliche Tradition hat in Indien ausgefeilte
mnemotechnische Methoden erfunden, die auch in der musikalischen
Ausbildung Anwendung finden.
Das Vedische Zeitalter rechnen die Historiker bis ca. 500 v.u.
Zeitrechnung. Das „Vedische“ wird in Indien im weitesten Sinne mit
„Wissen“ schlechthin verbunden. Neben den gehörten Texten umfasst es
das religiöse und weltliche Wissen. Es gibt die vier (4) grossen Veden:
die Rigveda, Samaveda, die weisse und schwarze Yajurveda und den
Atharvaveda. Als fünfte Veda wird Agamas, aus denen sich die Tantra-
Lehren entwickelt haben, bezeichnet.
Die Samaveda im Sanskrit heisst wörtlich: „Wissen von den Gesängen“. Es
wird von den Priestern den Sängern (Udgatri-s) zugeteilt. Die Samhitas
(Hymnen) des Samaveda enthalten nur die Texte für die Gesänge, nicht
die Melodien. Die Noten kamen später in den Ganas hinzu.
Die Tradition der vedischen Gesänge wurde von der Unesco unter die
Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit
aufgenommen.

Typische indische Gesangsstile ...


Es gibt eine Vielzahl von Gesangsausführungen, die sich mit den
südindischen Ragaformen verbinden: von den Varnams, Lieder mit einem
mimalen Anteil an Text, Tukkadas, kleine literarische Stücke, die eher der
leichten indischen Klassik zugesprochen werden können, der Tillana,
ursprünglich ein Tanzlied, Javali, eine kurze, schnelle Komposition bis zu
den Kriti-s (oder Keertanais), mit den anspruchsvollen Thyagarja-
Kompositionen in der (südindischen) RAGAM-Form.

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1000 mal RAGAM (Teil 1/2)
die Beziehung zwischen der nord- und südindischen Klassik

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Gesangsbeispiele ...Ragam & Kriti

[3.1.2] Anmoderation zu Hörbeispiel No. 2 ... Ragam Varali v. Sudha Ragunathan


VIRUTHAM KAAVAAVAA ...
Wie kein anderes Instrument prägen die Vokalisten in der südindischen
Klassik die Musikszene. Es folgen nun zwei Beispiele herausragender
Sängerinnen.
Die renomierte Vokalistin Sudha Ragunathan präsentiert Papanasam
Sivan's "Virutham Kaavaavaa" aus dem Jahre 2004, erschienen bei dem
noch jungen, im Jahre 2000 gegründeten Label Amuthan, auf einer Doppel-
DVD „The Concert“ (Video-CD). Auf der Violine begleitet Embar Kannan,
das Mridangam spielt Skanda Subramanian, das Ghatam, ein weiteres
Perkussionsinstrument Indiens wird gespielt von A.S. Shankar, und die
Maultrommel Sundhar, die Tampura von M.R. Narayanan...
Anmoderation zu Hörbeispiel No. 3 ...
Kriti 'Sri Matrubhutham' v. Kiranavali Vidyasankar
... und in dem darauffolgenden Beispiel wollen wir dem indischen
Gesangsnachwuchs die Chance geben, sich zu präsentieren: Kiranavali
Vidyasankar präsentierte sich in Begleitung von Smt. Padma Sankar auf
der Violine und Erode K. S. Nagarajan auf dem Mridangam. Die Aufnahme
stammt vom 26. Dezember 2005 aus Chennai.
...

[3.1.3] Hörbeispiel No. 2 ... Sudha Ragunathan


VIRUTHAM KAAVAAVAA (Ragam Varali / Thalam Adi: Papanasam Sivan) ...
th
Ragam varALi (= JAlavarALi – 39 mElakartha):
aufsteigend (aarohanam): S G1 R1 G1 M2 P D1 N3 S’
absteigenden (avarohanam): S’ N3 D1 P M2 G1 R1 S
...
Auf der Website von IMC (Englisch) www.imcradio.net (Deutsch) finden Sie neben vielfältigen
Information rund um die Musiktitel ein Gästebuch, in dem Sie sich mit unseren Hörern zur indisch
klassischen Musik austauschen können. Registrieren Sie sich auch gerne für den Bezug des
kostenlosen Newsletters, und IMC - India meets Classic hält Sie regelmässig über neue Sendungen
auf dem Laufenden. Telefonisch können Sie bundesweit zum Ortstarif Ihre Wünsche an das
Redaktionsteam richten: 01801-993322-3863.
...

[3.1.4] Hörbeispiel No. 3 … Kiranavali Vidyasankar


Kriti 'Sri Matrubhutham' - Matrubhuteswaraswamy
Misra Chapu Talam (Komponist: Muthuswamy Dikshitar)
Ragam kAnadA: (= KaraHarapriya – 22nd mElakartha):
aufsteigend (aarohanam): S R2 G2 M1 D N2 S’
absteigenden (avarohanam): S’ N2 P M1 G2 M1 R2 S

[3.1.5] Abmoderation (Hörbeispiel No. 2 u. 3) ...


Die beiden letzten Hörbeispiele präsentierten die südindischen
Sängerinnen ... Sudha Ragunathan mit einer Präsentation von
Papanasam Sivan’s VIRUTHAM KAAVAAVAA, aus dem Jahre 2004.
Die Aufnahme ist dokumentiert auf der Doppel-DVD „The Concert“ (Video-
CD), erschienen beim Label Amuthan. - Und die südindische
Nachwuchssängerin Kiranavali Vidyasankar, die in Chennai am 26.
Dezember 2005 auftrat, in Begleitung der Violinistin Smt. Padma Sankar
und von K.. S. Nagarajan auf dem Mridangam.

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Gemeinsame Geschichte – Hindustani & Carnatic / Begriff „Raga - Ragam“.

[3.1.6] Hindustani/Carnatic ... Herkunft ... Einführung. (2)


Lange Zeit waren in Indien Tanz, Theater und Musik voneinander nicht zu
trennen. Der Terminus Bha-Ra-Ta geht auf Bahava, den Ausdruck, Raga,
den Reim, die Melodie und Tala, den Rhythmus zurück.
Das indische Drama, wie es von Bharatamul im Natya Shastra um
200 v.Chr. beschrieben wurde, hat sich bis ins 4. Jahrhundert erhalten. Das
Natya Shastra war ein erster Versuch, eher im Sinne einer technischen
Anleitung, für eine systematische Herangehensweise an die Künste ... und
weniger eine musik- und theaterwissenschaftliches Betrachten.
Das Wissen wird noch heute angewandt. So beginnt in Indien eine
Aufführung mit einem Gebetslied, Naandi.

Während zunächst das Wissen um die traditionelle Struktur und


stilistischen Merkmale vom Lehrer auf den Schüler mündlich überliefert
wurden, tauchte im 10. Jahrhundert eine erste Kodifizierungen auf. Es war
die Abhandlung von Matanga, das Brihaddesi, mit Ansätzen einer
Standardisieren von Ragaaufführungen.
Matanga beschreibt einen Raga als eine generalisierte Form der
melodischen Praxis, mit einer präzisen Reihe von Regeln, um die Melodie
zu entwickeln. Die Verwendung der Noten, der Swara-s in der
aufsteigenden und absteigenden Skala und die Phrasierung, Gamaka, in
der mikrotonalen Ausprägung, geben einen Handlungsrahmen vor. In ihm
kann die Komposition und Improvisation in zahllosen Variationen
ausgeführt werden können. Eine Mehrstimmigkeit, die Polyphonie der
westlichen Klassik, kennt ein Raga nicht. Akkorde werden gänzlich nicht
gespielt.

Bis in’s 12./13. Jahrhundert und vor den Zeiten der Islamisierung
Nordindiens durch die Moghul-Herrschaft war die indisch-klassische Musik
von vielen Musiktheorien bestimmt. Eines der wichtigsten Werke ist
Narada’s Sangita Makarandha um 1100, eines der frühesten Werke mit
ähnlichen Systemtheorien, wie sie sich in der Hindustani-Musik
wiederfinden.

Die Hindustani-Musik versucht sich ab dem 14. Jahrhundert unter der


Herrschaft der islamischen Eroberer gegenüber dem persischen Einfluss
zu behaupten. An den Höfen der neuen Herrscher entstanden sogar neue
Formen, wie der Gesangsstil Khyal von Amir Khusrau.

Der Süden Indiens war von dem Moghulreich unberührt geblieben, und
konnte sich als die ältere, erdige mit melodiösen, und rhythmischen
Variationen, durchkomponierte Form erhalten.

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[3.2.1] Das rhythmische System: Geschwindigkeit, Tempi ...


Während sich die Rhythmik in der westlichen Klassik durch eine
musikalische Taktgebung, die Anzahl von Schlägen (Beats) pro Minute,
ergänzt durch Phrasierungs- und Intonationsangaben, der Melodieführung
unterordnet, wirkt die indische Klassik wesentlich percussiver.

Die Perkussionsinstrumente werden gleichberechtigt zu den musikalischen


Hauptakteuren, den Solisten, geführt. Die Rhythmik, das System der
Tala−s, ist für den Hörer ständig gegenwärtig.
Der Perkussionist, wie auch der Solist besitzen in einem hohen Masse eine
rhythmische Freiheit „rubata“. Die Geschwindigkeit wird immer von dem
Solisten vorgegeben, während die Begleitinstrumente, insbesondere die
Dronen, wie die Tanpura, einen konstanten Beat durchhalten.

Die Bedeutung des rhythmischen Systems, bestehend aus Tala, Jathi und
Nadai/gati und die unterschiedlichsten Perkussionsinstrumenten, würde
den Rahmen dieser Sendung sprengen. Wir werden uns diesem Thema
ausführlich und in einer eigenen Sendereihe widmen.

Im nächsten Hörbeispiel kann uns das Mridangam zumindest schon heute


einen Eindruck als das führende Perkussionsinstrument der südindischen
Klassik geben. Im Westen ist die Tabla der bekannteste Exportschlager der
nordindischen Klassik ...

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2. südindisches Instrument aus der Gruppe der Schlaginstrumente: Mridangam ...

[3.2.2] Anmoderation zu Hörbeipsiel No. 4 ... Umayalpuram K. Sivaraman


Rasika Ranjani Sabha, Trichy 1996

... es wird gespielt von keinem Geringerem als Sri Umayalpuram K.


Sivaraman. Er ist seit 1938 auf den Bühnen präsent und hat seitdem die
Techniken des Mridangamspiels immer weiterentwickelt. Er begleitet den
Vokalisten Sri Semmangudi Srinivasa Iyer.
Im Weiteren unterstützen gessanglich Sri V. Subramaniam, und Sri Palani
Ramachandran und Sri Kadayanallur KS Venkataraman. Die Violine, typisch für
die südindische Musik, ist ein weiteres Begleitinstrument, gespielt von Sri Nagai
Mulideran.

[3.2.3] Hörbeispiel No. 4: Umayalpuram K. Sivaraman (Mridangam) …


Sankarabarnam RTP - Rasika Ranjani Sabha, Trichy 1996 (live)
...

[3.2.4] Abmoderation ...


...
Wir hörten das Mridangamspiel von Sri U.K. Sivaraman, als Begleitung
des Vokalisten Sri Semmangudi Srinivasa Iyer. Es ist eine Liveaufnahme
aus dem Jahre 1996 beim Rasika Ranjani Sabha (Trichy = Tiruchirapalli,
Tamil Nadu/India – www.trichy.com).

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Stellenwert der RAGAMS ... Geschichtlicher Bezug zu 3.1.1 und 3.1.5

[3.3.1] Weichenstellung zur eigenständigen Entwicklung


von Ragas u. RAGAMs.
In der karnatischen, südindischen Musik werden die Ragas in zwei
Gruppen klassifiziert, den Janaka Ragas und Janya Ragas. Ähnlich wie in
der Hindustani-Musik leiten sich die Janyas aus den Hauptragas, den
Janakas ab. Das Gruppierungsschema der Janyas wird als Katapayadi
Satra bezeichnet. Es organisiert die s.g. Melakarta-Ragas.
Die „Melakarta Ragas“ sind – so würde man es in der nordindischen
Klassik verstehen – immer vollständige Ragas, Sanpurna. Alle sieben
Noten werden in der aufsteigenden, aarohanam und absteigenden Form,
avarohanam gespielt.
Mit den sieben (7) Grundnoten Sa, Ri, Ga, Ma, Pa, Dha, Ni und als 8. Note
das um eine Oktave höher liegende Sa können 12 Variationen gebildet
werden. Insgesamt stehen den südindischen Musikern 72 RAGAMs als
Grundformen zur Auswahl.
Dagegen bildet die Hindustani-Musik Kombinationen aufsteigender und
absteigender Skalen ab, die unterschiedlichste Kombinationen der
Notenordnung, der Swara-s darstellen. Von Fünf (6)-, Sechs (6)-bis zu
den Sieben (7)-Notenskalen. Die aufsteigenden wie absteigende Skalen
können in der nordindischen Klassik nahezu frei aus diesen drei
(3) Skalenlängen kombiniert werden.
Dabei wollen wir uns nochmals in Erinnerung rufen, dass der tonale Raum
der 7-Hauptnoten nach unserem westlichen Verständnis „nur“ als
Orientierungsgrösse verstanden werden kann.
Jedem der Hauptöne können in einer temperierten Stimmung 3-4, im
Einelfall bis zu sechs (6) Mikrotöne zugeordet werden. Sie werden nach
einem bestimmen Regelwerk verwendet: in der nordindischen Klassik
grösstenteils nach dem weitverbreiteten Thaatsystem von Bhaktande, in
Südindien in der Ordnungsstruktur der Melakarta-Ragas mit 72 RAGAMs.

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Stellenwert der Stimme in den RAGAMS: Komposition ... Bezug zu 3.1.1

[3.3.2] Struktureller Ansatz:


Komposition – Stimme – Improvisation ... 1000 x RAGAM.
Eine Besonderheit in der karnatischen Musik liegt darin – im Gegensatz zur
nordindischen Klassik - eine festgelegte Form, eine Komposition, die nicht
auf einer Ragaform basiert, mit dem Modus eines Ragas
zusammenzuführen.
Den Begriff „Modus“ kennen wir im Westen im Jazz, in der Gitarren-
Stimmung irischer Musik, und bereits aus den Kirchentonarten, in der
europäischen Musik des 12. und 13. Jahrhunderts, mit einem 6er
Schemata aus langen und kurzen Noten als Basis einer modal-
rhythmischen Komposition.

Komponisten der südindischen Klassik ...


Die grossartigen Kompositionen von Jayadeva (12. Jahrhundert n. Chr.),
Purandara Daasa (1484-1564 n.Ch.) Kshetrajna (17. Jahrhundert) finden
sich noch heute in ihren einfachen Formen, den Swaravali-s und
Alankara-s, Übungen der Skalen und Grundrhythmiken, und die Geetam-s
und Bhajan-s, simple melodische Kompositionen mit einfachen
Rhythmiken und Lyriken im Sinne der Volkslieder ... bis zu der modernen
Form, den Kriti-s. Der Kriti wurde von dem grossen Komponisten
Thyagaraja (04.05.1767 – 06.01.1847) perfektioniert.

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3. südindisches Instrument ... das Nadaswarmam

[4.1.1] Anmoderation zu Hörbeispiel No. 5 ... Raga ...

Neben der Veena und dem Mridangam gibt es ein weiteres, für die
südindische, karnatische Musik typisches Instrument. Es ist das große
indische Doppelrohr-Blasinstrument, das Nadaswaram. Es wird in den
Tempeln Südindiens gemeinsam mit der Tempeltrommel Tavil gespielt.
Das konisch gebohrte Holzblasinstrument ist in Es oder D gestimmt und
verfügt über 7 Grifflöcher. Mittels Veränderung des Lippendrucks und
genauer Tonvorstellung können alle erdenklichen Tonleitern, alle Skalen
der Ragas gespielt werden.
Bedeutende Virtuosen sind Sheik Chinnamoulana, Sethuraman und
Jayshankar. Auch in Europa wurde das Instrument durch den grossen
Jazzmusik Charlie Mariano bekannt.

Das nun folgende Beispiel stellt uns Raj(a)na (Swaminathan), eine der
wenigen Frauen auf dem Mridangam, als Begleitung der Brüder S. Kasim
& S. Babu vor. Dieses Nadaswaram-Duett stammt aus einer berühmten
Musikerfamilie. Der Grossvater war kein geringerer als Sheik
Chinnamoulana Sabh. Die folgende Aufnahme stammt aus dem Sri Siva
Vishnu Tempel (Maryland, USA ) vom 7. April 2006.

[4.1.2] Hörbeispiel No. 5 …

[4.1.3] Abmoderation ...


...
Unser letztes Hörbeispiel der heutigen Sendung war das Nadaswaram-
Duo, die Brüder S. Kasim & S. Babu, begleitet von der jungen Raj(a)na auf
dem Mridangam. Es war eine Aufnahme im Jahre 2006, aus dem Sri Siva
Vishnu Tempel (Maryland, USA – 07.04.2006).

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[5.1] Verabschiedung ...


Das war IMC - India meets Classic. - Eine Sendung für indisch klassische
Musik.
Ich hoffe, Ihnen hat die heutige Sendung "1000 RAGAM – die
Beziehung zwischen der nord- u. südindischen Klassik“ , Teil 1
gefallen.
Sie hörten Beispiele der südindischen Ragas, den RAGAMS auf der
Veena, dem Mridangam, im Gesangsstil Kriti, auf dem Nadaswaram und
der Violine. - Vielen Dank für'
s Zuhören.
Am Mikrophon war Lothar J.R. Maier. Namaste.

[6.1] Abspann ...


Hinweise zu kommenden Sendeterminen entnehmen Sie dem Internetangebot
Ihres Radiosenders.

- Oder besuchen direkt die Website von IMC - India meets Classic:

www.imcradio.net
(Englisch: uu-uu-uu_dot_aiemciereidio_dot_net)
imcradio.net
(Deutsch: i em Ce Radio Punkt Net)

...
Sie hörten die Sendung "IMC - India meets Classic" mit der Reihe "Raga CDs des
Monats".

imcradio.net
(Deutsch: i em Ce Radio Punkt Net).

© 05/2007 – Verbundkonzept EUFLETZ (Stiftung i.G.) – Teilprojekt IMC – India meets Classic (Lothar J.R. Maier)
1000 mal RAGAM (Teil 1/2)
die Beziehung zwischen der nord- und südindischen Klassik

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P l a y l I s t (1)...
Prof. Kalpagam Swaminathan - Veena

siehe IMCRadio.Net's video collection:


http://imcradionet.vodpod.com/ (Beta-Version seit 17.05.07)

(Anmerkung: Nach eigenen Aussagen von Prof. K. Swaminathan in einem Interview mit Sudha
Jagannathan in 2005 hatte sie insgesamt nur zwei Audio-Recordings realisiert. Mit K.S. Iyer des
indischen Labels HMV, und mit einem ihrer Studenten, Dr. Priya in Chicago (U.S.A.).)
SUDHA RAGUNATHAN – Vocals (Carnatic)
Title: THE CONCERT
Cat.No AMVC003 (2 VIDEO CD),
Label: Amutham Music (India)

Violine: Embar Kannan,


Mridangam: Skanda Subramanian
Ghatam: A.S. Shankar
Maultrommel: Sundhar
Tampura: M.R. Narayanan

Front Cover Back Cover

Tracks:
1.VIRUTHAM KAAVAVA 7.JAGADHODARANA
(Varali - Adi - Papanasam Sivan) (Hindustan Kapi - Adi - Purandaradasar)
2.ALAIPAYUTHEY KANNA 8.BRAHMAM OKATE
(Kanada - Adi - Oothukkadu Venkata Subbaiyer) (Misra Bowli - Thisram - Annamacharya)
3.SARAVANA BHAVA 9.VENKATACHALA NILAYAM
(Shanmukha Priya - Adi - Papanasam Sivan) (Sindhu Bhairavi - Adi - Purandaradasar)
4.VALLIKANAVAN 10.SANTHI NILAVA VENDUM
(Senchuruti - Chatusra Ekam - Killikanni) (Thilang - Chatusra Ekam - Sethu Madamavarao)
5.CHINNAN CHIRU KILIYE 11.KURAI ONDRUMILLAI
(Ragamalikai - Thisram - Subbramanya Bharathi) (Ragamalikai - Adi - C.Rajagopalachariar)
6.SUMANASA VANDHITHA 12.TILLANA
(Revathi - Ashtalakshmi Slokam (adhi lakshmi)) (Ragesri - Adi - Lalgudi G.Jayaraman)

Kiranavali Vidyasankar: Kriti 'Sri Matrubhutham', Live: Tiruchi Rock Fort (2005)
Composer: Muthuswamy Dikshitar (Ragam Kannada, Misra Chapu Talam)
siehe IMCRadio.Net's video collection:
http://imcradionet.vodpod.com/ (Beta-Version seit 17.05.07)

Begleitung: Smt. Padma Shankar (Violine), Erode K. S. Nagarajan (Mridangam)

© 05/2007 – Verbundkonzept EUFLETZ (Stiftung i.G.) – Teilprojekt IMC – India meets Classic (Lothar J.R. Maier)
1000 mal RAGAM (Teil 1/2)
die Beziehung zwischen der nord- und südindischen Klassik

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Umayalpuram K. Sivaraman (Mridangam)


Live 1996: Sankarabarnam* RTP @ Rasika Ranjani Sabha, Trichy (Madras, Britisch-Indien)
siehe IMCRadio.Net's video collection:
http://imcradionet.vodpod.com/ (Beta-Version seit 17.05.07)

Gesang: Sri Semmangudi Srinivasa Iyer

U.K. Sivaraman Dr. Srinivasa Iyer (1908-2003)

Begleitung: Sri V. Subramaniam (vocal support), Sri Palani Ramachandran (vocal support),
Sri Kadayanallur KS Venkataraman (vocal support), Sri Nagai Mulideran (violin)

*) Sankarabharanam songs = Telugu songs, Englisch: Shankara' s ornament. Sankara, legend of the founder of Advaita and
Vedanta philosophy, was born to the nambUdiri brAhmaNa couple, Sivaguru and AryAmbA, in a little village called kAlaDi in
Kerala. The official date accepted currently is 788-820 CE, and the Government of India celebrated the 1200th anniversary of
Sankara' s birth in 1988.

19. SRI PURANDARA DASA & THYAGARAJA MUSIC FESTIVAL 2006


Sri Siva Vishnu Temple (4/7/06) - Maryland, USA (www.nadatarangini.org)
Nadaswaram Vidwans

Duett/Brüder S. Kasim & S. Babu Raj(a)na Swaminathan (Mridangam)

siehe IMCRadio.Net's video collection:


http://imcradionet.vodpod.com/ (Beta-Version seit 17.05.07)

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1000 mal RAGAM (Teil 1/2)
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demächst

- Raga CDs des Monats -

1000 x RAGAM

-Teil 2-

05.06.2007 (21:00-21:58)

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I m p r e s s u m ...
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Internet: http://www.sinn-macher.net

*) 12 cent aus dem Netz der Dt. Telekom.

IMC-Kontaktdaten ...
Förderinitiative IMC - India meets Classic (c/o EUFLETZ Stiftung i.G.)
Tel.: +49-(0)40- 41431-2034 (Intern.: -2053)
eMail: info@eufletz-stiftung.de | india-meets-classic@arcor.de
Internet: www.eufletz-stiftung.de | http://home.arcor.de/music-therapy/

Authoren:
Lothar J.R. Maier (Endfassung)

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