EAGLE

EINFACH ANZUWENDENDER GRAPHISCHER LAYOUT-EDITOR

Handbuch Version 5

®

7. Auflage
005175100

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Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1 Vorbemerkung............................................................................19
1.1  Was steht im Handbuch?...............................................................19 1.2  Hinweise zu den aktuellen EAGLE­Bibliotheken...........................20 1.3  Begriffe und ihre Verwendung.......................................................21

Kapitel 2 Installation..................................................................................25
2.1  Was Sie benötigen.........................................................................25 2.2  Neu­Installation.............................................................................25
Windows...........................................................................................25 Linux.................................................................................................26 Mac OS X..........................................................................................27

2.3  Update von einer älteren Version..................................................28
Erst sichern, dann installieren...........................................................28 Hinweise zu Bauteil­Bibliotheken.....................................................29 Bei Änderungen in der Datenstruktur...............................................29

2.4  Lizenz­Änderung bzw. ­Erweiterung.............................................30 2.5  Mehrbenutzer­Lizenzen.................................................................30
Hinweise zur Installation im Netzwerk.............................................30 Besonderheiten unter Windows........................................................31 Pfadangaben...................................................................................31 Unterschiedliche Betriebssysteme an den Arbeitsrechnern.............31

2.6  Sprache einstellen..........................................................................32
Windows...........................................................................................32 Linux und Mac OS X.........................................................................32

Kapitel 3 EAGLE–Module und –Leistungsklassen.......................................33
3.1  EAGLE­Module...............................................................................33
Layout­Editor....................................................................................33 Schaltplan­Editor..............................................................................33 Autorouter........................................................................................34

3.2  Die verschiedenen Leistungsklassen..............................................34
Professional­Edition..........................................................................34 Allgemein.......................................................................................34 Layout­Editor..................................................................................35 Schaltplan­Editor............................................................................35 Autorouter­Modul...........................................................................36 Standard­Edition...............................................................................36 3

Inhaltsverzeichnis
Freemium­Edition.............................................................................36 Light­Edition.....................................................................................37

Kapitel 4 EAGLE im Überblick....................................................................39
4.1  Das Control Panel..........................................................................39
Bibliotheksübersicht..........................................................................40 Design­Regeln...................................................................................42 User­Language­Programme, Script­Dateien, CAM­Jobs....................42 Projekte.............................................................................................42 Menüleiste........................................................................................44 Datei­Menü.....................................................................................44 Ansicht­Menü.................................................................................45 Optionen­Menü..............................................................................45 Fenster­Menü..................................................................................49 Hilfe­Menü.....................................................................................49

4.2  Das Schaltplan­Editor­Fenster.......................................................50
Wie Sie detaillierte Informationen zu einem Befehl erhalten............51 Direkthilfe und Benutzerführung....................................................51  Hilfefunktion.................................................................................51 Befehls­Parameter.............................................................................52  GRID..............................................................................................53 Die Aktionsleiste...............................................................................53  USE................................................................................................53  SCRIPT..........................................................................................54  RUN...............................................................................................54   WINDOW......................................................................................54  UNDO/REDO: ...............................................................................54  Stop­Icon.......................................................................................54  Go­Icon..........................................................................................54 Das Befehlsmenü im Schaltplan­Editor.............................................54  INFO..............................................................................................54  SHOW............................................................................................55  DISPLAY........................................................................................55  MARK............................................................................................55  MOVE............................................................................................55  COPY.............................................................................................56  MIRROR........................................................................................56  ROTATE.........................................................................................56  GROUP..........................................................................................56  CHANGE........................................................................................57  CUT...............................................................................................57 4

Inhaltsverzeichnis
 PASTE............................................................................................57  DELETE.........................................................................................57  ADD...............................................................................................58  PINSWAP.......................................................................................58  GATESWAP...................................................................................58  REPLACE.......................................................................................58  NAME............................................................................................58  VALUE...........................................................................................58  SMASH..........................................................................................59  MITER...........................................................................................59  SPLIT.............................................................................................59  INVOKE.........................................................................................59  WIRE.............................................................................................59  TEXT..............................................................................................60  CIRCLE..........................................................................................60  ARC...............................................................................................60  RECT.............................................................................................60  POLYGON......................................................................................60  BUS................................................................................................60  NET...............................................................................................60  JUNCTION.....................................................................................61  LABEL............................................................................................61  ATTRIBUTE...................................................................................61  ERC................................................................................................61 Befehle, die nicht über das Befehlsmenü erreichbar sind..................61 ASSIGN...........................................................................................61 CLASS.............................................................................................62 CLOSE............................................................................................62 EDIT...............................................................................................62 EXPORT..........................................................................................62 FRAME...........................................................................................62 LAYER............................................................................................62 MENU.............................................................................................62 OPEN..............................................................................................62 PACKAGE........................................................................................63 PRINT.............................................................................................63 QUIT...............................................................................................63 REMOVE.........................................................................................63 SET.................................................................................................63 TECHNOLOGY................................................................................63 UPDATE..........................................................................................63 WRITE............................................................................................64 5

Inhaltsverzeichnis
Maustasten........................................................................................64 Selektieren von benachbarten Objekten.........................................64

4.3  Das Layout­Editor­Fenster.............................................................64
Das Befehlsmenü im Layout­Editor...................................................65  INFO..............................................................................................65  SHOW............................................................................................66  DISPLAY........................................................................................66  MARK............................................................................................66  MOVE............................................................................................66  COPY.............................................................................................67  MIRROR........................................................................................67  ROTATE.........................................................................................67  GROUP..........................................................................................67  CHANGE........................................................................................68  CUT...............................................................................................68  PASTE............................................................................................68  DELETE.........................................................................................68  ADD...............................................................................................69  PINSWAP.......................................................................................69  REPLACE.......................................................................................69  LOCK.............................................................................................69  NAME............................................................................................69  SMASH..........................................................................................70  MITER...........................................................................................70  SPLIT.............................................................................................70  OPTIMIZE......................................................................................70  ROUTE...........................................................................................70  RIPUP............................................................................................71  WIRE.............................................................................................71  TEXT..............................................................................................71  CIRCLE..........................................................................................72  ARC...............................................................................................72  RECT.............................................................................................72  POLYGON......................................................................................72  VIA................................................................................................73  SIGNAL..........................................................................................73  HOLE.............................................................................................73  ATTRIBUTE...................................................................................73  RATSNEST.....................................................................................73  AUTO.............................................................................................73  ERC................................................................................................74  DRC...............................................................................................74 6

.74 Package...........................................................................................................................................................................................................................76 Der Package­Editier­Modus..................................74 4..............................................76  SMD.........................................................................................................79  NAME..................................................................4  Das Bibliotheks­Editor­Fenster...................................................................6  Das Texteditor­Fenster..............................................................................................................79 PACKAGE..................79 TECHNOLOGY........................................................................82 Neuen Job definieren...5  Der CAM­Prozessor.........................................................................................................85 History­Funktion...............................................................77 Der Device­Editier­Modus.....................................................................................................................................................................................................................................79  CHANGE..........Inhaltsverzeichnis  ERRORS...................................................................................................79  ADD...............................................................77  PIN...................................................................................................................76 Der Symbol­Editier­Modus............................................................................................................................79 CONNECT..............................86 7 ................................................................................. Symbol....................................................................................................................................................................................82 Board laden.1  Möglichkeiten der Befehlseingabe.................................................80 DESCRIPTION..............................................81 Job­Datei laden.............................77 Reale Bauteile aus Symbolen und Packages entwerfen.......................................82 Ausgabe starten.........................................................79 VALUE...........82 4........................................................................................................................81 Starten des CAM­Prozessors......................83 Kapitel 5 Grundlegendes für die Arbeit mit EAGLE......................................80  ATTRIBUTE................................................................................................................................................................76 Neues Package entwerfen........ Device laden..................80 Daten ausgeben...................................82 Ausgabe­Parameter einstellen...........................85 Kommandozeile..85 Befehl aktivieren und Objekt wählen................................................................................................................................85 5................. löschen oder umbenennen..77 Neues Symbol entwerfen....................79 PREFIX..................................80 4........86 Das Kontextmenü......................................75 RENAME................................................................................75  EDIT.........76  PAD.......................................75 REMOVE.........................................................................

.....................................................................................................................97 5.....................................................................................................................................90 Alternative Parameter.........................................................................................................................................................................................................92 Relative Angaben............................93 5.....................98 Automatische Namensgebung..........98 5..........................................................................................91 Koordinatenangaben in Textform...........................................................................................................100 PARTLIST...98 Länge..............100 PINLIST.101 IMAGE..........................................Inhaltsverzeichnis Funktionstasten..........89 Typographische Konventionen.................................................................................................... Umbenennen.............................................................100 NETSCRIPT..................................................................103 8 ...................................102 5.90 Kleinbuchstaben...90 Unterstreichungszeichen................................100 NETLIST..................................................................94 5...............................87 Script­Dateien.....................2  Die EAGLE­Kommandosprache...........................................7  Die EAGLE­User Language...............................................................90 Leerzeichen.............................................91 Mausklick...............................................88 Gemischte Eingabe.............100 DIRECTORY..........................................................91 Wiederholungspunkte.....3  Raster und aktuelle Einheit.................................9  EAGLE individuell konfigurieren.....................................................................................8  Forward&Back­Annotation..........89 5..................................................................89 Enter­Taste und Strichpunkt...................................................................................................................................................................................................................................................................................................93 Modifier...................................................................................................................................................................5  Namen und automatische Namensgebung....................................................99 Datenexport mit dem EXPORT­Befehl.............92 Polare Angaben....96 Beispiel: GRID­Alias..........................98 Verbotene Zeichen und Sonderzeichen................................................................................92 Rechter Mausklick.......................................97 Editieren............96 Beispiel: WINDOW­Alias......103 5............................................................................99 Script­Dateien und Datenimport.....................100 SCRIPT...6  Import und Export von Daten.................................................................................................101 5..............89 Fettschrift oder Großbuchstaben......... Löschen eines Alias..................................................................................................4  Aliase für DISPLAY........................96 Beispiel: DISPLAY­Alias............................. GRID und WINDOW...............................................................................

...................................................................................................................................104 Das Menü Optionen/Einstellungen (SET­Befehl)........................................ 120 Verdrahten des Schaltplans..........................................................131 Schaltplanseiten organisieren...................................110 Die Datei eaglerc....125 Pinswap und Gateswap.........................................................................................................................................................................................................................................1  Schaltplan erstellen....................127 Globale Attribute...........104 Nur ausgewählte Layer anzeigen.................................133 6............................ulp – Zugang zur Farnell Online­Produkt­Datenbank..118 Versteckte Versorgungs­Gates....134 Überprüfung der Bauteile­Bibliotheken...............133 Übereinander liegende Pins............116 Bauteile platzieren..............133 Offene Pins bei MOVE......116 Raster einstellen..2  Vorüberlegungen zur Platinenerstellung.................................................................................................................................................................................................................................120 Netze verlegen (NET)........134 Abstimmung mit dem Platinenhersteller.....................................................................................................................................................112 Kapitel 6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine.........................126 Stromversorgung...................122 Netzklassen festlegen.................................133 Zusammenfügen von verschiedenen Schaltplänen...................................105 Verschiedene SET­Optionen.......................................104 Inhalt der Parameter­Menüs..........................................119 Designlink..............121 Querverweise für Bauteile/Kontakte..........................................................................................................................................116 Schaltungssymbole (Gates) platzieren...........................................................134 Festlegen der Design­Regeln...................105 Farb­Einstellungen...................................................................127 Attribute für Bauteile........................128 ERC – Schaltung überprüfen und korrigieren............................................135 9 .Inhaltsverzeichnis Konfigurationsbefehle.....116 Zeichnungsrahmen laden............................................................................................scr...........................115 Schaltplan öffnen...............................................................................................133 Was noch zu beachten ist................................126 Attribute festlegen...108 Die Datei eagle...............112 EAGLE­Projektdatei.....................................................................................................................................................................123 Busse einzeichnen (BUS)..............................................................................115 6........120 Querverweise für Netze definieren...........................................................................................118 Bauteile aus mehren Gates platzieren............................................................................................

..........................................170 Darstellung der Vias..........................................................................................................4  DRC − Layout überprüfen und Fehler korrigieren.................................179 10 ......................176 Micro­Via − ein Sonderfall des Blind­Vias..........................................169 Multilayer mit Blind­ und Buried­Vias..........162 6.169 Multilayer mit durchgehenden Vias................................................................................................136 Clearance und Distance (Mindestabstände)................................................Inhaltsverzeichnis Grundsätzliches....160 Bedeutung der Fehlermeldungen..146 Platinenumriss festlegen......................152 Ändern der Technology..........................................................................................................................................................................................................166 Signallayer.........156 6................................146 Ohne Schaltplan­Editor.......6  Bauteile aktualisieren (Bibliotheks­Update)....................................................................................................................................141 Supply..................................................................................170 Begriffsklärung.148 Attribute für Bauteile und globale Attribute.....................................................................144 Misc.........................151 REPLACE­Befehl.......................166 Versorgungslayer mit Polygonen und mehreren Signalen.......167 Supply­Layer und Autorouter.......................................................145 6...................................................................................................................................139 Shapes.............................................................................................................................151 PACKAGE­Befehl......................................................................................165 Innenlagen............................................................................... Buried­ und Micro­Vias...................................................................................138 Sizes (Mindestgrößen)..........169 Layer­Setup............................................171 Layer­Setup........................................................................................................................................7  Schaltplan und Layout drucken..........177 6...............................................................138 Restring (Pad­ und Via­Durchmesser)..............147 Bauteile anordnen..................................................................142 Masks......150 Beidseitig bestückte Platinen.............................3  Platine erstellen.............................171 Hinweise zum Arbeiten mit Blind­.....................................................178 6...................................................166 Versorgungslayer mit einem Signal (Supply­Layer).....5  Multilayer­Platinen.........................................153 Sperrflächen definieren...........135 Layers.............153 Routen – Manuelles Verlegen von Leiterbahnen...................................159 Das DRC­Fehler­Fenster........................................................................................................................................................................................153 Kupferflächen definieren mit POLYGON.151 Austauschen von Bauteilen oder Gehäuseformen...........................................................

................200 mnVia 0.................................................189 Design­Regeln...................30........5  Das Autorouter­Menü............................9999...............4  Was ist vor dem Autorouten festzulegen?...............192 Vorzugsrichtungen........189 Raster........................180 6.............................9  Keine Konsistenz zwischen Schaltplan und Layout – was nun?.................................188 Routing­Lauf..............................................................................................................................................194 7........................................187 7..................................................................................... cfMalusStep: 1.....................198 cfChangeDir: 0..............99.25.............................................................199 cfHugging: 0..........................................................20......................................2  Was man vom Autorouter erwarten kann.................................187 7.30.........................................................................................................199 Maximum........188 Bus­Router............197 Layerkosten...................................................10................198 cfBonusStep..............3  Steuerung des Autorouters.....................................................................................................190 Speicherbedarf............................190 Routing­Raster........................................197 cfVia: 0......................198 cfOrthStep..................................................................................................................................................................................................194 7...............................10..........................................10.......197 cfNonPref: 0........189 Leiterbahnbreite und Netzklassen.....Inhaltsverzeichnis Einstellungen im Drucken­Dialog....................199 cfPadImpact..............199 cfPolygon 0.............................................................197 cfBase.............................................................................xx: 0..10.189 7.............................183 6..5...................199 cfBusImpact: 0........................................................................................................................193 Sperrflächen...........................................193 Kostenfaktoren und weitere Steuerparameter......................1  Prinzipielle Möglichkeiten.............................................................................................192 Layer................................................................................ cfDiagStep................................................................189 Optimierung....................................................3.................197 Kostenfaktoren..........................................6  Einfluss der Kostenfaktoren und Steuerparameter...................................................................199 cfAvoid 0...................................................... cfSmdImpact: 0.............................................................................................................................. .....................................200 mnSegments 0......184 Kapitel 7 Der Autorouter...........................................8  Nutzen für die Datenausgabe erzeugen..............190 Platzierungsraster.........................30...........................................................................187 7..........................200 11 .198 cfExtdStep: 0............................................................................

..........................................................................................208 Hinweise......................................................................8  Routen von Mehrlagen­Platinen.....................................................201 Polygone als Versorgungslagen..........9  Backup und Unterbrechen des Routens.................................................................................................................................................205 Allgemeine Hinweise............201 7.................................................214 Beschreibung....210 Kapitel 8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt........12  Praktische Tipps......................................................212 Raster einstellen.....................................................................................................................................................................................................203 7...............214 Hinweise...........205 Einseitige Platine...207 Partial­ und Full­Modus...........201 Supply­Layer................219 12 ................................................200 7.............................................................206 Was tun.................................................................211 8....................................................................216 Pin­Namen..........................................214 Sperrfläche für Bauteile..202 Statusanzeige....................................213 Bestückungsplan und Dokumentationsdruck...........219 Anlegen eines neuen Device......................208 Routing­Parameter.................................................................................204 7...................................................................................................................................................213 Beschriftung................................................................................................................................................7  Zahl der Ripup/Retry­Versuche......................................................................207 Konfiguration..........................................................................................................................212 Anlegen eines neuen Packages.................................................212 Pad­Name.................215 Anlegen eines neuen Symbols............................202 7.......215 Raster einstellen.................................................................13  Der Follow­me­Router.....9999..................................................................................212 Lötpunkte.................Inhaltsverzeichnis mnExtdSteps 0.................................................10  Informationen für den Anwender............................................................................................215 Widerstands­Symbol..................................................................................11  Parameter in einer Steuerdatei...........................................................218 Schaltplansymbol.......202 Protokolldatei.216 Pins platzieren................200 7............................................211 Widerstands­Package.................205 SMD­Platine mit Versorgungslagen......218 Widerstands­Device................................................................................................................................1  Definition eines einfachen Widerstandes............................................................................................................206 7.......................... wenn nicht alles entflochten wird?........................................................................

.....233 Bestückungsdruck zeichnen.............................................................................237 Definition eines Versorgungsspannungssymbols...........................230 Raster einstellen................................................................................................................................................................................................................228 Speichern..................................236 Symbol zeichnen.........231 SMD Lötflächen platzieren...............................................................235 Definition des Logik­Symbols für den Schaltplan....................................................................................223 Anlegen einer neuen Bibliothek.............234 Speichern.......................................................................................................................................227 Bestückungsdruck zeichnen..........................................................229 Definition des SMD­Packages...221 Description.............................................................................................................................................................................................................225 Zeichnen des bedrahteten Gehäuses........................................221 Value....................................236 Pin­Name...........................................222 Bibliothek benutzen.............................................................235 Raster prüfen.......................................................................237 Platzhalter für NAME und VALUE....................226 Pads platzieren....226 Pad­Name.....................................................................................................................................................238 Pins platzieren.......................................................................................................................................Inhaltsverzeichnis Symbol wählen.........................................238 Raster prüfen.....225 Raster einstellen......................................234 Aufhängepunkt...............................233 Package­Name und Package­Wert..............220 Präfix wählen..........228 Sperrfläche für Bauteile......................................223 8....................219 Wahl des Packages..........................................................228 Beschreibung.........................................234 Sperrfläche für Bauteile........................................................238 Pin­Name...............................................................................................................................2  Definition eines komplexen Bauteils...........................................................................................................................238 13 ...............................................................................221 Speichern..........................................................234 Beschreibung.................238 Platzhalter für NAME und VALUE........................227 Package­Name und Package­Wert............... benennen und konfigurieren...........................................................................................231 Name der SMDs..............................................................................237 Speichern.....................................................222 Bibliotheksbeschreibung.......................................................................220 Connect − Verbindung zwischen Pins und Pads..............................................................................................................................................................................236 Pins platzieren..................................................................

..................................................................................................264 Verändertes Package aus einer anderen Bibliothek verwenden.....................................................244 Description..........................................258 8..........................4  Supply­Symbole.................................................................................245 Unsichtbare Versorgungspins........................................258 8.........................................245 8...........................................................................................................263 Speichern..........................256 8.......................................261 8.........................................................................252 8.........................240 Festlegen des Addlevels und Swaplevels..............................................................................................................................11  Bauteile mit Langlöchern....264 14 ....................................................................244 Value......................................................247 8......................................................257 Package anlegen..........................................3  Versorgungsspannungen.............257 Symbol anlegen....................257 Device anlegen.....254 Stecker: Einzelne Anschlussflächen sollen entfallen können.252 Platzhaltertexte in Symbol und Package..............................................................................255 Stecker mit Befestigungsloch und Sperrfläche.249 Attribute definieren..............239 Symbole auswählen....................................................................................10  Bauteile auf der Lötseite........................................................................................................................................................................................................................................................................................................264 Package kopieren.........5  Attribute............7  Mehr zum Parameter Addlevel..6  Beschriftung von Schaltplansymbolen........240 Benennen der Gates........249 Attribute anzeigen..........................................263 Technologien definieren...................................................247 8............254 Relais: Spule und erster Kontakt werden platziert...........242 Technologien definieren......................................Inhaltsverzeichnis Packages und Symbole in einem Device­Set verbinden..................................................................................................................................................................241 Der Connect­Befehl..................240 Auswählen der Package­Varianten......................260 8...............254 Übersicht..................253 8.........................................262 Connect­Befehl.............245 Versorgungspins von Bauelementen...................................................................................................................................246 Pins mit gleichen Namen....243 Präfix bestimmen.........................261 Package­Variante definieren.........................................................................................................................12  Anlegen einer neuen Package­Variante.....................................................244 Speichern................8  Bauteile mit Kontaktspiegel im Elektro­Schaltplan...................................261 Passendes Package aus einer anderen Bibliothek...9  Zeichnungsrahmen..........................................

............267 Von einer Bibliothek in eine andere..................274 Bohrdaten................ die Zeit und Geld sparen.............277 Daten für Bestückungs­ und Testautomaten....................................................................................................................................................................................................................281 9.................cam....283 Job gerber..........................................................................................3  Datenausgabe im Schnelldurchgang....274 GERBERAUTO und GERBER......................................................267 Innerhalb einer Bibliothek.......266 8......................273 9...........................4  Welche Dateien brauche ich für meine Platine?..................................276 mill­outlines..........265 Gesamtes Package drehen.......................................................275 EXCELLON_RACK..............286 Platzhalter für die Namensgestaltung für Ausgabedateien................................................................................................................278 Stückliste........................................................276 outlines.270 Packages in Bibliotheken aktualisieren.................cam....265 8..............................................................276 Prototypenfertigung mit einer Fräsmaschine................................285 9.267 Kopieren von Bauteilen..........288 Hinweis zur Gestaltung der Dateiendungen..........................................................................................271 Kapitel 9 Erstellen der Fertigungsunterlagen........................cam......289 15 ................................................................................................................................1  Welche Daten braucht man zur Platinenfertigung?...........275 Weitere Bohrdaten­Treiber.............................ulp.276 Folienerstellung über einen Drucker................................................................275 EXCELLON............14  Bibliotheken und Bauteile verwalten...........13  Packages in beliebigen Winkeln anlegen...........................273 Gerber­Plotdaten..........276 Film­Erstellung mit PostScript­Dateien....................................................277 Dokumentationsunterlagen.......................................................................................................................................................2  Regeln............................................281 9.................................................................................................................................................................................................................................................282 Job excellon...............275 SM1000 und SM3000....................................................................................................................265 Packages mit radialer Pad­Anordnung...................Inhaltsverzeichnis Variante anlegen.........................................................................ulp......................................274 GERBER_RS274X................................................................................268 Zusammenstellen eigener Bibliotheken.................................278 Bohrplan..................286 Dateiliste.......279 Bohrerlegende................270 Bibliothekselemente löschen und umbenennen...................282 Job gerb274x...................................................................

..........................6  Ausgabe­Parameter einstellen..............................Inhaltsverzeichnis 9...........297 Bohrdatenerzeugung mit separater Bohrertabelle............................................................................................................................................290 9..........303 Kapitel 10 Anhang.................................................................297 Bohrertabelle (Rack­File) erzeugen..........................................307 10............290 9.............................................307 10..................................4  Konfiguration des Textmenüs....289 Supply­Layer..............315 Projekt öffnen....1  Layer und Ihre Verwendung...............................294 Neuen CAM­Job definieren.........................314 Mauszeiger neu positionieren........................313 10................................................................. Symbol­ und Device­Editor.............312 10.... Ausgabe in mm ....290 Bohrdaten für Multilayer­Platinen mit Blind­ und Buried­Vias............. .........8  Treiberdefinition in der Datei eagle.....def..................300 Maßeinheit in der Blenden­/Bohrertabelle.............3  EAGLE­Optionen auf einen Blick................314 Knicke in Wires löschen....315 16 ....................................314 Konsistenz­Check...................313 Ctrl für Radiusmodus deaktivieren...........................................301 Definieren einer Blendentabelle.................................. Ausgabe mit führenden Nullen..........................298 Job für Bohrdatenausgabe definieren.................................................315 Polygonkanten als durchgezogene Linie.........................................................................................2  EAGLE­Dateien.....................................................................................................................................................................................................................................................295 Fehlermeldung: Blenden fehlen......................................................299 Beispiel 2: EXCELLON­Treiber................. ......................313 Einheiten in Dialogen...........306 10..................................................298 Drill­Infodatei..........................................................5  Besonderheiten bei Multilayer­Platinen........6  Optionen für Experten in eaglerc..........314 Gruppe selektieren..........................................................302 Blendenemulation...............................................313 Device­Name als Value für alle Bauteile ........................................cam für Multilayer­Platinen erweitern.......................305 Im Layout­ und Package­Editor...........305 Im Schaltplan­....................................299 9..........5  Platzhaltertexte............................................................305 10.....................................................................294 Job gerber...............300 9..............................................................................299 Beispiel 1: Gerber(auto)­Treiber...299 Erstellen eines eigenen Device­Treibers....................................................7  Automatisierte Ausgabe mit CAM­Prozessor­Jobs.......................289 Einfache Innenlagen.........................297 Gerber­Infodateien....................................9  Gerberdateien für Fotoplotter mit festem Blendenteller.........

........320 Kann die gewünschte Aktion nicht ausführen......................................316 Beim Laden einer Datei...317 Ungeeignete Objekte wurden nicht berücksichtigt.....320 In der Light­.................................................................................................................................................................................................316 Restring größer als in älterer Version............Inhaltsverzeichnis Warnung beim Ändern des Values......................................................................8  EAGLE Lizenzvereinbarungen........................................................316 Pads............................. Freemium­ oder Standard­Edition...........................................................................321 17 .......................316 Bibliotheksobjekte mit gleichen Namen.............................................................................................320 Polygon verursacht extrem große Plotdaten......................................318 In einer Bibliothek.........319 Package/Symbol wird verwendet.....................315 10....................................................320 10...315 Zeichnungsausschnitt verschieben.......................... Vias werden durch Holes ersetzt.........318 Update nicht möglich.........7  Fehlermeldungen................319 Im CAM­Prozessor........

Inhaltsverzeichnis 18 .

Kapitel 4 – EAGLE im Überblick  gibt einen ersten Überblick über den Aufbau des Programms und beschreibt die verschiedenen Editor­Fenster und deren Befehle. Kapitel 3 – EAGLE­Module und ­Leistungsklassen erläutert die Unterschiede der einzelnen Programm­Varianten. Kapitel 5 – Grundlegendes für die Arbeit mit EAGLE  beschäftigt sich mit der grundlegenden Bedienung und den Konfigurationsmöglichkeiten im Programm. dass sie den Anwender durch den  typischen   Prozess   von   der   Schaltungsentwicklung   bis   zur   fertigen   Platine  führen. 1. Kapitel 7 – Der Autorouter  widmet sich dem Autorouter­Modul und beschreibt die  Einstellungsmöglichkeiten. Kapitel 1 – Vorbemerkung  enthält eine Einführung zum Inhalt des Handbuch. 19 . Kapitel 2 – Installation  beschäftigt sich mit der Installation des Programms.Kapitel 1 Vorbemerkung Dieses   Handbuch   soll   Ihnen   den   grundsätzlichen   Umgang   mit   dem  Programmpaket  EAGLE  und   die  theoretischen  Zusammenhänge vermitteln.   An   dieser   Stelle   soll   ein   kurzer   Überblick   des   Inhalts   gegeben  werden.1 Was steht im Handbuch? Die   Überschriften   der   Kapitel   geben   den   Inhalt   des   behandelten   Themas  wieder. Kapitel 6 – Vom Schaltplan zur fertigen Platine  zeigt den Weg vom Schaltplan zum fertigen Layout.  Die einzelnen Kapitel sind so angeordnet.

  die   nicht   oder   noch   nicht   zum   offiziellen   EAGLE­ Lieferumfang   gehören. 20 . unseren Kunden. Weitere   Bibliotheken. dass die Firma CadSoft keinerlei Gewähr  für die Richtigkeit der Bauelemente­Definitionen übernimmt.   die   Befehlsreferenz   und   die   ausführliche  Beschreibung der EAGLE­User­Language finden Sie in den Hilfe­Seiten des  Programms.1 Vorbemerkung Kapitel 8 – Bauteilentwurf an Beispielen erklärt  zeigt die Definition von Bibliothekselementen an Beispielen und informiert über die Möglichkeiten der Bibliotheks­ und Bauteile­ Verwaltung.   wurden   mit  großer Sorgfalt für Sie. Vor der  Installation  einer neuen EAGLE­Version sollten  Sie vorsichtshalber  alle   bisherigen   Bibliotheken   sichern.   insbesondere   wenn   Sie   eigene  Modifikationen durchgeführt haben. die EAGLE in bestimmten Situationen ausgibt.TXT oder ggf.TXT  unter Windows  ans   Herz   gelegt. bevor Sie die Arbeit mit dem neuen EAGLE beginnen! Informationen. Eine  Anleitung   für den  schnellen   Einstieg  in   den  praktischen  Umgang mit  dem   Programm   enthält   das   Trainings­Handbuch. Zusätzliche   Informationen.   Darin   sind   alle   Änderungen   gegenüber   den   älteren  Versionen beschrieben.   die   mit   EAGLE   geliefert   werden.  Bitte haben Sie Verständnis dafür. Bitte  lesen Sie diese.  1.   finden   Sie   im   Download­Bereich   von   CadSofts  Internet­Seiten: www. sind ebenfalls in UPDATE bzw. Kapitel 9 – Erstellen der Fertigungsunterlagen  enthält alles Wissenswerte über die Ausgabe von Fertigungsdaten. die bisher mit einer Vorgängerversion gearbeitet haben. die vor Fertigstellung dieses Handbuchs  noch nicht  bekannt  waren oder sich inzwischen geändert haben.   Es  ist   nützlich. sei  die Datei  UPDATE  unter Linux und Mac bzw. Die Datei befindet sich im Verzeichnis eagle/doc. in einer README­Datei beschrieben. Jedoch sind bei der großen  Vielfalt von Bauteilen und Herstellern Fehler nicht gänzlich auszuschließen. erstellt.2 Hinweise zu den aktuellen EAGLEBibliotheken Die  Bauteile­Bibliotheken.cadsoft. Anhang  listet Nützliches zum schnellen Nachschlagen auf und erklärt verschiedene Meldungen.de.  auch   das  Trainingshandbuch vor der Arbeit mit EAGLE gelesen zu haben! Alle diejenigen.  UPDATE.  UPDATE.

Drill: Durchkontaktierte Bohrung in einem Pad oder Via oder auch allgemein für  Bohrdurchmesser. Default:  Voreinstellung.   die   dieselben   Symbole   für   den   Schaltplan  verwenden. Blind­Via: Auch  Sackloch. Signallinie. Buried­Via: Auch vergrabenes Via. B.   die   Breite   der   Leiterbahnen   oder  Mindest­   und   Maximalmaße   für   Durchkontaktierungen. Eine Durchkontaktierung.   Mit   dem   DRC  werden diese Kriterien überprüft.3 Begriffe und ihre Verwendung In   diesem   Handbuch. z. die auf einem starren Trägermaterial aufgebracht sind.1. Ctrl­Taste: Die   Control­Taste. Device: Ein vollständige definiertes Bauteil in einer Bibliothek. so dass wir sie an dieser Stelle kurz erklären wollen.   Technologien  haben. Design Rule Check (DRC): Design Rules sind Kriterien. Airwire: Direkte. die der Entwickler für sein Layout festlegt.   aber   unterschiedliche   Package­Varianten   bzw.   noch   nicht   verlegte   Verbindung   zwischen   zwei   Punkten   in   einer  Platine (= Luftlinie. Board: Gleichbedeutend mit Platine oder Layout. Eine Durchkontaktierung. Besteht im Normalfall  aus Package und Symbol.  Mindestabstände   zwischen   Leiterbahnen. aber in Bezug auf die gesamte Platine gesehen nicht durch alle Lagen  geht und nicht sichtbar ist. 21 .   in   der   Hilfe­Funktion   sowie   im   EAGLE­Programm  werden einige Begriffe immer wieder verwendet und als selbstverständlich  vorausgesetzt. Sollverbindung). die bei der Herstellung der  Platine wie ein normales Via durch den aktuellen Layer­Stapel durchgebohrt  wird. Core: Zwei Kupferschichten. die beim Fertigungsprozess einer  Mehrlagen­Platine nicht durch alle Lagen gebohrt wird.3 Begriffe und ihre Verwendung 1. Annulus­Symbol: Ein   Isolationsring.   der   bei  einer   Versorgungslage  oder  Kupferfläche  in  der  Platine um einen signalfremden Anschlusspunkt gelegt wird.   Auf   deutschen   Tastaturen   mit  Strg  für   Steuerungstaste  bezeichnet. Device­Set: Besteht   aus   mehreren   Devices.

 B. für Befestigungslöcher.   EAGLE   kennt   255   Layer   (nicht   identisch   mit   den  physikalischen Layern der Platine).   Diese  Funktion ist nur in Verbindung mit dem Autorouter­Modul verfügbar. Follow­me­Router: Der ROUTE­Befehl mit dem man Leiterbahnen von Hand verlegt.   der  individuell   in  einem   Schaltplan  platziert  werden kann. also  z. EAGLE berechnet den Verlauf der Leiterbahn und zeigt ihn sofort an. bietet einen  Betriebsmodus. Beispiele: nicht angeschlossene Pins  oder   mehrere   Ausgänge. die von  einer Außenlage bis zur nächsten Innenlage reicht. Miter: Einfügen von Gehrungsschrägen an Knicken. da  der   Aufbau   einer   Bibliothek   am   Beispiel   eines   Bausteins   (Device)   mit  mehreren Gattern (Gates) leicht zu begreifen ist.   der   eine   Verbindung   zwischen   sich  kreuzenden Netzen repräsentiert.   so   dass   beide  Dateien immer konsistent sind.1 Vorbemerkung Electrical Rule Check (ERC): Bestimmte Verletzungen von elektrischen Grundsätzen kann ein Programm  mit dem Electrical Rule Check erkennen. Library: Bauteilebibliothek. ein gewähltes Signal automatisch verlegen zu  lassen. Micro­Via: Eine Durchkontaktierung (wie Blind­Via) mit relativ kleiner Bohrung. 22 . z. Gate: In diesem Handbuch wird an verschiedenen Stellen von Gate gesprochen. der es erlaubt. Layer­Stack: Anzahl und Anordnung der Kupferlagen. Forward&Back­Annotation: Überträgt  alle Änderungen im  Schaltplan sofort in ein bestehendes Layout  (und   auch   eingeschränkt   vom   Layout   in   den   Schaltplan). Hole: Bohrung ohne Durchkontaktierung. wenn  sie getrennt platziert werden kann. Junction: Verknüpfungspunkt   im   Schaltplan.   Der   ERC   prüft  außerdem die Konsistenz zwischen Schaltplan und Layout. B. Grid: Gleichbedeutend mit Raster. Layer: Zeichenebene. Ein Gate ist der Teil eines  Bausteins. aus denen eine Platine aufgebaut  wird.  Die   aktuelle   Mausposition   beeinflusst   den   Weg   der   Verbindung. aber auch die Spule eines Relais.   die   miteinander   verbunden   sind. Zum Beispiel bei Leiterbahnen  das Glätten des Verlaufs durch Abschrägen oder Abrunden der Verbindungs­ punkte. ein Gatter eines Logikbausteins.

Sheet:  Blatt eines Schaltplans. den ERC besondere Prüfungen durchzuführen.  der  die Länge von Luftlinien  zwischen  mehreren Anschlusspunkten  minimiert und mit dem man gezielt Luftlinien ein­ bzw. Package: Packages (Gehäuse) sind in einer Bibliothek gespeichert und werden im Lay­ out­Editor (auf der Platine) verwendet. Thermal­Symbol: Bei Versorgungslagen oder Kupferflächen werden Lötpunkte über Thermal­ Symbole angeschlossen um das zu starke Abfließen der Wärme beim Löten  zu verhindern. SMD: Nicht durchkontaktierte Lötfläche eines Packages.3 Begriffe und ihre Verwendung Net: Elektrische Verbindung (Netz) im Schaltplan. Ratsnest: Befehl. Pad: Durchkontaktierter Anschluss eines Package.   die   bei   der  Erzeugung der Bohrdaten für den Leiterplattenhersteller benötigt wird. Signal: Elektrische Verbindungen im Board. Symbol: Schaltplandarstellung eines Bauteils. Supply­Symbol: Ein   Symbol. C­ähnliche Sprache zum Import und Export von Daten  aller Art. die in einer Bibliothek definiert wird. Restring: Verbleibende Breite des Kupferrings um eine durchkontaktierte Bohrung bei  Pad oder Via.  Dieses veranlasst u. Prepreg: Wird   bei   Multilayer­Platinen   zum   Verbund   von   Außen­   und   Innenlagen  verwendet. a. ausblenden kann. Schematic: Ein Schaltplan. Rack: Bohrer­Konfigurations­Datei  (auch   Bohrertabelle   genannt).1. User Language: Frei programmierbare. Pin: Anschluss eines Schaltplansymbols. 23 .   das   im   Schaltplan   eine   Versorgungsspannung   repräsentiert.

 Blind­Via und Buried­Via. Wire: Linie oder elektrische Verbindung im Board. 24 .1 Vorbemerkung Via: Durchkontaktierung zum Wechsel der Ebene für eine Leitung. Siehe auch Mi­ cro­Via.   die   bei   der   Erzeugung   von  Fertigungsdaten   für   den   Leiterplattenhersteller   im   Gerber­Format   benötigt  wird. Wheel: Blendentabelle   (Blenden­Konfigurations­Datei).

 der  für Unbefugte  nicht  zugänglich  ist! Geben Sie die Lizenzdatei   und den Installationscode niemals an Dritte weiter! Schicken Sie Ihren   Installationscode auch niemals per E­Mail an CadSoft oder an Dritte. ob das Programm in Deutsch oder in  Englisch installiert wird.0.   ist   es  nicht   zwingend  notwendig  eine Neu­Installation  durchzuführen. 2.2 Neu-Installation Auf der CadSoft­Webseite finden Sie jeweils die aktuellen Installationsarchive  für alle verfügbaren Plattformen.  Neuere Informationen finden Sie gegebenenfalls in den README­Dateien. Windows Die  Installationsdatei   für EAGLE   für  Windows  ist  ein selbst­extrahierendes  Archiv. Verwahren   Sie   Ihren   persönlichen   Installationscode   an   einem   sicheren   Ort.  bestehend aus Lizenzdatei license.key und Ihrem Installationscode bereit.  Ihren persönlichen Installationscode und die dazu gehörende Lizenzdatei. Sollten  Sie für eine bereits   vorhandene aktuelle Version ein Upgrade oder  eine   Lizenzerweiterung   erworben   haben.7. abweichen.  Die Versionsnummer im Namen kann.  Halten Sie Ihre persönlichen Lizenzdaten. 25 . Das   Installationsprogramm   entscheidet   automatisch   anhand   der   vom  Betriebssystem verwendeten Sprache.  Mit  dem neuen Installationscode  und  der Lizenzdatei kann die bestehende Lizenz aktualisiert werden. Doppelklicken Sie auf die ausführbare Datei  eagle­win­5. brauchen Sie  nur die  EAGLE­Installationsdatei.exe  um  die Installation zu starten. Wenn Sie  die EAGLE­Freeware  installieren  möchten.Kapitel 2 Installation 2.1 Was Sie benötigen Für die Installation von EAGLE benötigen Sie eine EAGLE­Installationsdatei. je nach EAGLE­Version.

run.com/eagle­freemium  registriert   und   einen   Freemium­Code   erhalten   haben.2 Installation Die  Installationsroutine   beginnt   mit  dem   Entpacken der einzelnen  Dateien  aus dem Archiv.7. ob die Datei als  ausführbar  markiert ist.   Mit   einem  Doppelklick auf den Eintrag EAGLE 5. um diesen Vorgang zu starten.   ändern   Sie   die   Datei­Eigenschaften. Sie können das Skript auch direkt in einem Konsolen­ Fenster starten: /pfad_angabe/eagle-lin-5. Diese Lizenz kann jederzeit durch eine gekaufte Lizenz  ohne Neu­Installation ersetzt werden.0. abweichen. 26 . In diesem Fall  müssen   Sie   im   folgenden   Dialog   den   Pfad   zur   Lizenzdatei  license.7.  In   der   Installation   enthalten   sind   auch   das  Trainingshandbuch   und   das   Handbuch   jeweils   als   PDF­Datei.   den   Sie   von   CadSoft  erhalten haben.7.   zum   Beispiel   mit   dem  chmod­ Befehl in der Konsole. dass Sie eine EAGLE­Lizenz gekauft haben. Freemium­Code benutzen Wenn Sie sich auf http://www.0.0 starten Sie das Programm.0.   Sie   können   EAGLE   als  Root/Administrator  oder  auch  als  einfacher  Benutzer installieren. Als Freeware lizenzieren EAGLE wird als eingeschränkte Version mit den Limitierungen der Light­ Edition lizenziert. EAGLE kann über die unter Windows übliche Weise deinstalliert werden. Linux EAGLE   für   Linux   kommt   als   selbst­extrahierendes   Shell­Skript   mit   Setup­ Dialog. Starten   Sie   den   Installationsvorgang   durch   einen   Doppelklick   in   einem  Dateimanager auf das Shell­Skript eagle­lin­5. Im Windows­Startmenü finden Sie jetzt unter Programme den Eintrag EAGLE  Layout   Editor   5.  Wenn  nicht.run Die Versionsnummer im Namen kann.7. Danach  startet die eigentliche Installation. wie EAGLE lizenziert werden  soll: Lizenzdatei verwenden Das setzt voraus. je nach EAGLE­Version. eintippen.   wählen   Sie   diese  Option. Folgen Sie den Anweisungen Schritt für  Schritt:  Am Ende der Installation werden Sie gefragt. Jetzt nicht lizenzieren verschiebt diesen Vorgang auf den ersten EAGLE­Start. Überprüfen Sie bitte vorher.key  angeben   und   den   persönlichen   Installationscode.element­14. Klicken Sie auf Setup.

com/eagle­freemium  registriert   und   einen   Freemium­Code   erhalten   haben. Wenn nicht.pkg  auf dem Desktop.0. in  welches EAGLE installiert werden soll.element­14. Das Trainingshandbuch und das EAGLE­Handbuch werden jeweils als PDF­ Datei im doc­Verzeichnis der EAGLE­Installation abgelegt. abweichen.   den   Sie   von   CadSoft  erhalten haben.2. Um EAGLE zu starten. 27 . Um die Installation zu starten. dürfen Sie ein beliebiges anderes  Verzeichnis wählen.  Jetzt wird das Verzeichnis und gegebenenfalls das Ziel­Volume festgelegt. wenn Sie damit einverstanden sind. doppelklicken Sie  auf   das   Installationsarchiv   mit   dem   Namen  eagle­mac­5.  Bestätigen   die   die   EAGLE   Lizenzvereinbarungen   mit   einem   Klick   auf  Fortfahren. Mac OS X EAGLE für Mac OS X wird als Universal Binary geliefert und läuft auf Power­ PC und auf Intel­Rechnern. führen Sie im Installationsverzeichnis bin/eagle aus.   wählen   Sie   diese  Option. Jetzt nicht lizenzieren verschiebt diesen Vorgang auf den ersten EAGLE­Start.  Es  erscheint  das  Icon eagle­mac­5. mit  einem Klick auf Zurück. In diesem Fall  müssen   Sie   im   folgenden   Dialog   den   Pfad   zur   Lizenzdatei  license. je nach EAGLE­Version. können Sie. Danach startet die eigentliche Installation. Freemium­Code benutzen Wenn Sie sich auf http://www. mit einem Klick auf Auswählen.7. dass Sie eine EAGLE­Lizenz gekauft haben.zip. Klicken Sie es an.   Das  Installationspaket   wird   jetzt   zuerst   automatisch   entpackt. Diese Lizenz kann jederzeit durch eine gekaufte Lizenz  ohne Neu­Installation ersetzt werden. wie EAGLE lizenziert werden soll: Lizenzdatei verwenden Das setzt voraus. um die Setup­ Routine zu starten. Folgen Sie den  Anweisungen Schritt für Schritt.7. Als Freeware lizenzieren EAGLE wird als eingeschränkte Version mit den Limitierungen der Light­ Edition lizenziert. die Installation abbrechen. Mit  Fortfahren  übernehmen Sie den  Vorschlag.2 Neu-Installation Die  Installationsroutine   beginnt   mit   dem  Entpacken der einzelnen  Dateien  aus dem Archiv.  Die Versionsnummer im Namen kann. Nach einer erneuten Bestätigung des Installationspfades  beginnt der Installationsvorgang. Zum Schluss werden Sie gefragt. Folgen Sie der Installationsroutine Schritt für Schritt.0. eintippen.key  angeben   und   den   persönlichen   Installationscode.

  löschen   Sie   den  EAGLE­Eintrag  unter Programme im Finder. dann installieren Als   erstes   sollten   Sie   eine   Sicherungskopie   des   bisherigen   EAGLE­ Verzeichnisses anlegen. 2..   Die   neue   EAGLE­Version   wird   üblicherweise   in   einem   neuen  Ordner.com/eagle­freemium  registriert   und   einen   Freemium­Code   erhalten   haben.3 Update von einer älteren Version Erst sichern. die im Verzeichnis  EAGLE/doc steht. eintippen.2 Installation Nach dem Beenden der Installation starten Sie EAGLE.  Die Pfadeinstellungen werden.   User­ Language­Programmen und so weiter. angelegt. Gehen   Sie   dann   so   vor. Wollen   Sie   das   Programm   deinstallieren. wie EAGLE lizenziert werden soll: Lizenzdatei verwenden Das setzt voraus. dass Sie eine EAGLE­Lizenz gekauft haben. aus der Konfigurationsdatei  eaglerc(. wenn vorhanden. um  sich   mit   den   Änderungen   im   neuen   Programm   vertraut   zu   machen.  Zusätzliche Hinweise zur Update­Installation finden Sie ggf.  Wenn nötig. 28 .   wie   im   Abschnitt  Neu­Installation  auf   Seite  25  beschrieben.  Bitte lesen Sie die Datei update. in den aktuellen  README­Dateien. Diese Lizenz kann jederzeit durch eine gekaufte Lizenz  ohne Neu­Installation ersetzt werden.   wählen   Sie   diese  Option. Beim  ersten  EAGLE­ Start werden Sie gefragt. modifizieren  Sie die Pfade wie gewünscht. In diesem Fall  müssen   Sie   im   folgenden   Dialog   den   Pfad   zur   Lizenzdatei  license. im Control Panel).   den   Sie   von   CadSoft  erhalten haben.   mit   seinen   Unterordnern   für   Bibliotheken.element­14.txt.key  angeben   und   den   persönlichen   Installationscode. Freemium­Code benutzen Wenn Sie sich auf http://www. Der Platzhalter $EAGLEDIR steht hierbei für das  EAGLE­Installationsverzeichnis.usr)  der Vorgängerversion übernommen.   Script­Dateien.  Nach   dem   ersten   Start   des   Programms   sollten   Sie   die   Pfad­Einstellungen  überprüfen (⇒ Optionen/Verzeichnisse. Das Trainingshandbuch und das EAGLE­Handbuch werden als PDF­Dateien  im doc­Verzeichnis der EAGLE­Installation abgelegt. Als Freeware lizenzieren EAGLE wird als eingeschränkte Version mit den Limitierungen der Light­ Edition lizenziert. indem Sie im  Finder  unter  Programme/EAGLE  auf das  EAGLE­Icon klicken.

exe konvertiert werden. Das ist übrigens auch für ULPs und Script­Dateien sinnvoll. den Befehl USE -* eintippen. Das ULP fragt nach der auszuführenden Script­ Datei und aktualisiert so alle Bibliotheken im Verzeichnis.   da   nicht   erst   die   Datenstruktur  aktualisiert werden muss. Damit   Sie   auch   tatsächlich   mit   den   Bibliotheksdateien   der   neuen   EAGLE­ Version   arbeiten.60.   zum   Beispiel   im   Schaltplan­Editor   in   der  Kommandozeile. und  für den ADD­Befehl zur Verfügung stehen. Bei Änderungen in der Datenstruktur Bei   Updates.   Mehr Informationen dazu gibt es auf Seite 318. 29 . Falls   Sie   sehr   viele   eigene   Dateien   haben. sollten Sie diese (von  Anfang an) mit einem eigenen Namen versehen und in einen eigenen Ordner  kopieren. und dann mit USE * alle Bibliotheken des/der aktuell eingestellten Verzeichnisse(s) laden. und starten Sie das ULP.   sollten   Sie.ulp und eine Script­Datei mit der Zeile WRITE.2.3 Update von einer älteren Version Hinweise zu Bauteil-Bibliotheken Alle älteren Dateien können in der neuen EAGLE­Version weiter verwendet  werden. die auf den neuen Stand gebracht werden  soll. Sie brauchen zwei Dateien als Hilfsmittel: Das ULP run­loop­all­lbr­script.   bei   denen   eine   Änderung   der   Datenstruktur   notwendig   war  (einen entsprechenden Hinweis finden Sie in der Update­Datei im eagle/doc­ Verzeichnis).   ist   es   sinnvoll. Die   Information   über   die   verwendeten   Bibliotheken   wird   in   der   Datei  eagle. um alle Bibliotheken aus dem Speicher zu nehmen. Daten   aus   vorherigen   EAGLE­Versionen   können   direkt   in   der   neuen   Version verwendet werden.   gibt   es  eine   bequeme. also geladen sind.   schnelle  Methode.   die   eigenen   Bibliotheken   aus   der  Vorgängerversion einmal in der neuen Version zu speichern. Bitte prüfen Sie. Das Aufklappen  des   Bibliotheks­Zweiges   im   Control   Panel   oder  der   erste  Aufruf  des  ADD­ Befehls   funktioniert   dann   schneller. Wenn   Sie   neue   Bauteile   in   den   bisherigen   Standardbibliotheken   definiert  haben und Sie diese Dateien weiter verwenden wollen. Damit verhindern Sie ein versehentliches Überschreiben und den  damit   möglichen   Datenverlust   oder   ein   Verwechseln   mit   den   neueren  Bibliotheken. Öffnen Sie eine der Bibliotheken. welche Bibliotheken in use. müssen sie mit dem Programm Update26. bevor der Bibliotheksinhalt gelesen und angezeigt  werden kann. Sind die Daten aus einer EAGLE­Version vor   2.epf des geladenen Projekts gespeichert.

  Dazu   braucht   man   im   Unterverzeichnis  bin  des   EAGLE­ Verzeichnisses   Schreibrechte. Sie können die Lizenzdaten jederzeit  im EAGLE Control Panel unter Hilfe/Über EAGLE abrufen. EAGLE wird nach der Installation von einer Arbeitsstation aus gestartet und  lizenziert. 2. Projekt­  und andere Verzeichnisse können frei gewählt werden.5 Mehrbenutzer-Lizenzen Mehrbenutzer­Lizenzen dürfen an verschiedenen Rechnern separat oder auch  in einem Netzwerk innerhalb der Lizenzbedingungen installiert werden. Wählen Sie diesen aus und tippen Sie in der unteren Zeile  Ihren persönlichen Installationscode ein. Hinweise zur Installation im Netzwerk Eine Mehrbenutzer­Lizenz unterscheidet sich von einer Einzelplatzversion in  den  Benutzerrechten.key gefragt. Bibliotheks­. ➢ Der Lizenz­Dialog Starten Sie EAGLE und wählen Sie im Control Panel im Hilfe­Menü den Punkt  EAGLE   lizenzieren  aus.   Nach   der   Installation   wird   die   generierte  30 . Der  Installationsvorgang im Netzwerk  läuft im  Prinzip  genauso.4 Lizenz-Änderung bzw.   Sie   enthält   keine   besonderen   Netzwerkmechanismen  und kann so in den meisten Netzwerken verwendet werden. Das Programm ist jetzt neu lizenziert. Eine typische Installation kann so aussehen: EAGLE wird auf einem Server installiert. ULP­. -Erweiterung Für eine Lizenzänderung erhalten Sie einen aktualisierten Installationscode  und eine neuen Lizenzdatei license. Über diesen Weg können Sie eine bereits installierte aktuelle Light­Edition zu  einer vollwertigen Lizenz erweitern. Design­. wie  auf einem  Einzelrechner und ist im Abschnitt Neu­Installation auf Seite 25 beschrieben. Klicken Sie dann auf OK.key.2 Installation 2.   Sie   werden   jetzt   nach   dem   Pfad   zur   Lizenzdatei  license.

  Scripts und so weiter genau an einer Stelle verfügbar sind.   ULPs  oder  Scripts  auch   von  allen  Anwendern verwendet werden können. Rechner mit zum Beispiel Windows 2000 nicht. Alle  Rechner  mit  Windows XP starten nun EAGLE mit dem Aufruf EAGLEXP 31 .5 Mehrbenutzer-Lizenzen Lizenzdatei  eagle. Es ist kein Schreibzugriff  mehr  notwendig.   können   EAGLE  starten.key. dass alle Arbeitsrechner denselben Aufruf für EAGLE  verwenden.exe Unterschiedliche Betriebssysteme an den Arbeitsrechnern Sollten   im   Netzwerk   Rechner   mit   verschiedenen   Windows­Systemen   zum  Einsatz kommen. bei der Pfadangabe des EAGLE­Aufrufs  keinen   Laufwerksbuchstaben.exe  und  eagle. der auch beim Lizenzieren verwendet wurde. Für jeden Rechner kann nun ein privates Arbeitsverzeichnis (lokal oder im  Netzwerk) eingerichtet werden. dass Bibliotheken. Diese   Vorgehensweise   empfiehlt   sich   zum   Beispiel   bei   Mehrbenutzer­ Lizenzen für 3 oder 5 Benutzer. Das sollte jeweils  ein Ordner sein auf den alle EAGLE­Anwender zugreifen können.  Achten Sie bitte darauf.   dass   neu   definierte   Bauteile. In diesem kann sich eine benutzerspezifische  Konfigurationsdatei (eaglerc. ULPs.   Geben  Sie  beim   Start  des  Programms den Installationscode  und  den Pfad der Lizenzdatei license. ~/. In weiteren Unterverzeichnissen sind zum Beispiel  individuelle Projekte.usr  unter Windows bzw.   die   zum   Beispiel   Windows   XP   verwenden.   sondern   den  Server­Namen  in  UNC­Notation  anzugeben.   die   sich   im  eagle\bin­Verzeichnis   auf   dem   Server  befinden. In einer Netzwerkumgebung ist es empfehlenswert. Alternativ kann jeder Rechner auf dem EAGLE verfügbar sein soll.exe  und  eaglexp. die nur an bestimmten Rechnern mit EAGLE  arbeiten.2.key.   nach   zum   Beispiel  eaglexp. also zum Beispiel: \\netservername\eagle\bin\eagle. Besonderheiten unter Windows Pfadangaben Es hat sich als vorteilhaft erwiesen.key  nicht mehr verändert.   Dazu   kopieren   Sie.   die   im  EAGLE­Programmverzeichnis  (eagle/bin) generierte Datei  eagle. führen Sie zunächst eine Installation wie oben beschrieben  durch.  in das private Arbeitsverzeichnis des  Rechners. separat  lizenziert   werden.key. Um auch die Rechner  mit Windows 2000 zum Laufen zu bringen. kopieren Sie bitte die Dateien  eagle.key an.eaglerc unter Linux  oder Mac OS X) befinden. Jetzt   kann   EAGLE   von   allen   anderen   Arbeitsstationen   aufgerufen   werden. Folgende Situation könnte entstehen: Alle   Rechner. So stellen  Sie   sicher.

key ist dann für alle Windows­2000­Rechner gültig.  Es ist   alternativ   möglich  eine   Skriptdatei  zu   schreiben.x.  Zum Beispiel: LANG=de_DE /home/user/eagle-5. Bitte sehen Sie in die  Datei  UPDATE.x. Um sie zu ändern. 32 . Diese Batchdatei betrifft nur EAGLE. Die  Datei eagle.6 Sprache einstellen EAGLE entscheidet anhand der Spracheinstellung des Betriebssystems welche  Sprache verwendet wird.x start bin\eagle. Der Start des  Programms erfolgt mit EAGLE Sie benötigen  zum  Kopieren und  Lizenzieren  Schreibrechte  im  Verzeichnis  eagle/bin! 2.  Falls   Sie   EAGLE   lieber   über   eine   Batchdatei   starten   wollen.   gilt   auch   für   EAGLE   unter  Linux und Mac OS X.   Falls   Sie   die   automatisch   erkannte   Sprache  nicht  verwenden wollen.  erscheint   EAGLE   in   englisch.  um   Informationen   über  derzeit   verfügbare  Sprachen  zu  erhalten. Wenn die Systemsprache beispielsweise englisch ist. gehen Sie  an die entsprechende Stelle in der Windows Systemsteuerung.  die EAGLE  startet. Für englisch  ist der typische  Wert en_US oder en_GB.exe Das   ist   sinnvoll.  Linux und Mac OS X Was   für   die   Windows­Version   beschrieben   ist.x/bin/eagle EAGLE soll in Zukunft weitere Sprachen unterstützen.   wenn   auch   andere   Anwendungen   auf   die   Variable  LANG  reagieren.2 Installation Anschließend starten Sie EAGLE von einem Rechner mit Windows 2000 und  lizenzieren diesen mit dem Installationscode und der Lizenzdatei erneut. Die Umgebungsvariable wird mit dem EXPORT­Befehl  des Betriebssystems definiert.  de_AT  oder  de_CH.txt. haben Sie folgende Möglichkeiten diese zu ändern. Für deutsch setzen Sie den Wert der Variablen  typischerweise auf  de_DE. Windows EAGLE beachtet die Umgebungsvariable LANG.   könnte   diese  folgendermaßen aussehen: SET LANG=de_DE cd C:\Programme\eagle-5. Definieren Sie  ein Variable mit Namen LANG.

  der   CAM­Prozessor   und   ein   Texteditor. der  Bibliotheks­Editor mit dem Sie Schaltplansymbole und auch Gehäuse für das  Layout definieren können.   Klemmenpläne. Außerdem  gehören der CAM­Prozessor und  der  Texteditor dazu. User­Language­Programme und Script­Dateien können auch  genutzt werden.   Sie   können   jederzeit   mit   einem   Mausklick   die   zugehörige  Platinendatei erzeugen. Sie können den  Layout­Editor mit einem zusätzlichen Autorouter­Modul oder/und mit einem  Schaltplan­Editor   erweitern. wo die  Bauelemente mit den Luftlinien (Soll­Verbindungen) neben einer Leerplatine  platziert sind.   Schaltpläne   können   aus   maximal   999  Seiten  (Sheets) bestehen. wenn Sie Elektro­ Schaltpläne   (Verdrahtungspläne. Zum Schaltplan­Editor gehört.Kapitel 3 EAGLE–Module und –Leistungsklassen 3. EAGLE wechselt dann in den Layout­Editor. genauso wie beim Layout­Editor.  Elektro­Schaltpläne zu zeichnen. Schaltplan  und   Layout   werden   von   EAGLE   automatisch   konsistent   gehalten  (Forward&Back­Annotation). Schaltplan-Editor Der Schaltplan­Editor ohne den Layout­Editor ist sinnvoll.   Kontaktspiegel)   zeichnen  wollen.1 EAGLE-Module EAGLE wird in verschiedenen Ausführungen angeboten. Der CAM­Prozessor ist das Ausgabeprogramm. Darin enthalten sind  der   Bibliotheks­Editor.   Der   Schaltplan­Editor   alleine   ist   geeignet.   Schaltplan­   und   Layout­Editor   zu  kombinieren. Der Layout­Editor ist in diesem Fall nicht  unbedingt notwendig. Im   Elektronikbereich   ist   es   sinnvoll.   Es   ist  ebenfalls möglich User­Language­Programme und Script­Dateien zu nutzen. mit dem Sie die  Fertigungsdaten   (zum   Beispiel   Gerber­   und   Bohrdateien)   erzeugen. Die Bedienung ist in allen Programmteilen einheitlich. Im Schaltplan­Editor­Fenster zeigt EAGLE standardmäßig  eine Voransicht der Schaltplanseiten. 33 . Layout-Editor Mit dem Layout­Editor können Sie Platinen entwerfen. Von da an können Sie wie gewohnt weiterarbeiten.   Mit   dem  Bibliotheks­Editor   können   Sie   Gehäuse   und   auch   Schaltplansymbole  bearbeiten.

 1..   als   erweiterte   Funktion   des   manuellen   ROUTE­Befehls. anwendbar auf Bauteile in der Bibliothek  und auch in Schaltplan oder Layout  Integrierte Exportfunktion für PDF­Dateien  Export­Funktion für Grafikdateien (BMP. 74LS00.6 x 1.. Dieser  erlaubt..  vorher definierte Soll­Verbindungen (dargestellt als Luftlinien) automatisch  verdrahten zu lassen. Dabei können Sie einzelne Netze.3 EAGLE–Module und –Leistungsklassen Autorouter Mit   dem   Autorouter­Modul   haben   Sie   im   Layout­Editor   die   Möglichkeit. Leistungsangaben in diesem Handbuch  beziehen sich immer auf die Professional Edition.   das  automatische Verlegen einzelner Verbindungen. Gruppen von Netzen  oder alle noch  nicht gerouteten  Verbindungen dem  Autorouter übergeben. PNG.1 Micron)  Raster in Millimeter und Zoll einstellbar  Bis zu 255 Zeichnungslayer  Ausführen von Befehlsdateien (Script­Dateien)  C­ähnliche Benutzersprache (EAGLE­User­Language) für den Daten­ Import und Export und die Realisierung eigener Befehle  Einfaches Bearbeiten von Bibliotheken  Zusammenstellen eigener Bibliotheken aus vorhandenen durch  Drag&Drop  Einfaches Erzeugen neuer Package­Varianten aus anderen  Bibliotheken durch Drag&Drop  Package­Varianten können in beliebigen Winkeln gedreht angelegt  werden (0.  Dabei   werden   Netzklassen   mit   unterschiedlichen   Leiterbahnbreiten   und  Mindestabständen berücksichtigt.0001 mm (0. Light.2 Die verschiedenen Leistungsklassen EAGLE wird in den verschiedenen Leistungs­/Preisklassen (Editionen).)  Einfaches Erzeugen von beschrifteten Zeichnungsrahmen mit  Referenzkoordinaten  Frei definierbare Attribute. Professional-Edition Allgemein  maximale Zeichenfläche 64 x 64 Zoll (ca. 3.1­Grad­Schritte)  Bibliotheksbrowser und bequeme Bauteil­Suchfunktion  Unterstützung von Bauteile­Technologien (z. B. 74L00.) 34 .6 m)  Auflösung 0.  Standard und Professional angeboten. TIF. Der Autorouter bildet auch die Grundlage für den  Follow­me­Router.

 B.  Bohrmaschinen mit dem CAM­Prozessor Schaltplan-Editor  Bis zu 999 Blätter pro Schaltplan  Verkleinerte Seitenvorschau  Sortieren der Schaltplanseiten durch Drag&Drop  Querverweise für Netze  Automatisches Erzeugen eines Kontaktspiegels  Einfaches Kopieren von Bauteilen  Replace­Funktion für Bauteile unter Einhaltung der Konsistenz  zwischen Schaltplan und Layout  Online­Forward&Back­Annotation zwischen Schaltplan und Platine  Automatische Platinen­Generierung 35 .3. Test­ und Fräsautomaten und  beliebigen anderen Datenformaten  Erzeugung von Fertigungsdaten für Plotter. zur Erzeugung  von Daten z. mit Massefläche)  Einfache Nutzung verschiedener Package­Varianten  Vom Benutzer frei programmierbare User­Language.1­Grad­Schritte)  Bauteile können gegen Verschieben gesperrt werden  Texte können in beliebiger Ausrichtung platziert werden  Dynamisches Berechnen der Signallinien beim Entflechten der Platine  Magnetische­Pads­Funktion beim Verlegen von Leiterbahnen  Verlegen der Leiterbahnen in beliebigen Radien möglich  Mitering zum Glätten von Leiterbahnknicken  Design Rule Check (prüft z.ulp)  Drag&Drop­Funktion im Control Panel  Kontextmenü mit spezifischen Befehlen für jedes Objekt über die  rechte Maustaste erreichbar  Eigenschaften eines Objekts über das Kontextmenü erreichbar und  gegebenenfalls veränderbar  Automatische Backup­Funktion Layout-Editor  Konventionelle und SMD­Technik (auf beiden Seiten)  Blind­ und Buried­Via­Technik  Drehen von Elementen in beliebigen Winkeln (0. B.2 Die verschiedenen Leistungsklassen  Ausdruck über System­Druckertreiber mit Druckvorschau  Stücklisten­Erzeugung mit Datenbank­Support (bom. für Bestückungs­.B. Fotoplotter. Platine auf Kurzschlüsse oder bestimmte  Maße von Pads und Leiterbahnen)  Copper Pouring (Auffüllen z.

 Leiterbahnbreite und  Mindestabstand Standard-Edition Die  Standard­Edition  hat gegenüber der Professional­Edition  die folgenden  Einschränkungen im Layout­Editor:  Es können Layouts mit einer maximalen Fläche einer Europakarte  (160 mm x 100 mm) erzeugt werden.  Route14.  Ein Schaltplan kann aus maximal 4 Seiten bestehen.  Bottom).8 mil)  Platzierungsraster beliebig  Bis zu 16 Signal­Layer (mit einstellbaren Vorzugsrichtungen)  Davon bis zu 14 Versorgungs­Layer  Volle Unterstützung von Blind­ und Buried­Vias  Berücksichtigt verschiedene Netzklassen bzgl.  Der Schaltplan darf maximal 99 Seiten haben. Route2.com/eagle­freemium  erhältlich   ist. Route15. ein erweiterter Betriebsmodus  beim Entflechten der Platine. Route2.   Sie   hat   folgende  Einschränkungen:  Die Platinenfläche ist auf 100 x 80 mm begrenzt. der eine mit der Maus ausgewählte  Signallinie vollautomatisch verlegen kann  Ripup­und­Retry­Algorithmus  Steuerung durch Kostenfaktoren (vom Benutzer definierbar)  Kleinstes Routing­Raster 0.3 EAGLE–Module und –Leistungsklassen  Automatische Verdrahtung der Versorgungsspannung  Electrical Rule Check (prüft Schaltplanlogik und Konsistenz zwischen  Schaltplan und Platine) Autorouter-Modul  Vollständig in die Basis­Software integriert  Verwendet die im Layout gültigen Design­Regeln  Wechsel zwischen manuellem und automatischem Routen in jedem  Entwicklungsstadium der Platine  Grundlage für den Follow­me­Router. Route15. Das entspricht der  Größe einer halben Eurokarte. Route3.  Es stehen 4 Signallayer zur Verfügung (Top.  Es sind maximal 6 Signallagen erlaubt (Top. die nur nach Registrierung auf http://www. 0. 36 . Freemium-Edition Die Freemium­Edition ist eine Free Premium. Bottom).element­14.02 mm (ca.

37 .   Der   CAM­Prozessor   kann   davon   auch   Fertigungsdaten  erstellen. Außerhalb dieses  Koordinatenbereichs können keine Bauteile platziert bzw. Light-Edition Die Light­Edition hat folgende Einschränkungen:  Die Platinenfläche ist auf 100 x 80 mm begrenzt.  60 Tage nach der Installation läuft die Lizenz ab. Größere   Layouts   und   Schaltpläne   können   auch  mit  den  kleinen  Versionen  gedruckt   werden.  Es stehen nur zwei Signallayer zur Verfügung (keine Innenlagen). Signale  verlegt werden.2 Die verschiedenen Leistungsklassen  Die Freemium­Lizenz ist auf einen einzelnen Benutzer und Computer  beschränkt und erfordert eine aktive Internet­Verbindung.3.  Ein Schaltplan kann nur aus einem Blatt bestehen.

38 .3 EAGLE–Module und –Leistungsklassen Diese  Seite  wurde absichtlich leer gelassen.

1 Das Control Panel Das  Control Panel  erscheint standardmäßig nach dem EAGLE­Start und ist  die   Steuerzentrale   des   Programms.   So   kann   man   beispielsweise   Dateien   kopieren.   verschiedene  Aktionen   (Umbenennen.   CAM­Jobs   und  Projekte. Durch rechten Mausklick auf einen Eintrag in der Baum­Ansicht öffnet sich  ein   Kontextmenü. Zu den Projekten können. Nach dem ersten Aufruf präsentiert sich das Control Panel ähnlich  wie im  folgenden Bild gezeigt. werden automatisch gestartet.   Neu   anlegen   usw.   die   in   verschiedensten  Anwendungen   und   Betriebssystemen   zum   Einsatz   kommen. Das   Control   Panel   unterstützt  Drag&Drop.)  ausführen.   Kopieren. 39 .   die   man  mit   der  Maus  aus dem  Control  Panel  in  ein  Editor­Fenster zieht.   je   nach   Objekt.   auch   zwischen   verschiedenen  Programmen.   Jede   EAGLE­ Datei wird in der Baum­Ansicht mit einem kleinen Symbol gekennzeichnet.   Öffnen. Durch die Baum­Ansicht erhält man rasch einen Überblick über Bibliotheken.   Fertigungs­   und   Dokumentationsdateien  gehören.   Mit   diesem   lassen   sich. eine Board­Datei in den Layout­Editor.Kapitel 4 EAGLE im Überblick 4. User­Language­Programme  oder  Script­Dateien. auch  spezielle   Bibliotheken.   User­Language­Programme.   Von   hier   aus   lassen   sich   alle   EAGLE­ spezifischen   Dateien   verwalten   und   einige   Grundeinstellungen   treffen.   verschieben  oder Verknüpfungen auf dem Desktop erstellen. B.   Text­. Selektiert man ein Objekt in der Baum­Ansicht.   Es  ähnelt   den   gebräuchlichen   Dateimanagern. werden im rechten Teil des  Fensters weitere Informationen dazu angezeigt. außer Schaltplänen und  Layouts.   Script­Dateien. wird die Datei geöffnet.   Drucken. Ziehen Sie mit der Maus  z.  Design­Regeln.

lbr Bibliotheksübersicht Besonders   interessant   ist   die   Möglichkeit. zeigt sich  der Inhalt mit einer kurzen Beschreibung  eines   jeden   Elements. Klicken Sie darauf. Selektieren Sie nun ein Device: Rechts  erscheint   die Beschreibung  des  Devices   und  eine Abbildung  davon. an der  Maus. hängt das Device.   funktioniert   das  selbstverständlich auch mit Packages. Klappen Sie einen  Bibliothekseintrag auf. sehen Sie im rechten Teil des  Control Panels ausführliche Informationen zur Bibliothek. Klappen   Sie   den   Eintrag  Bibliotheken  auf   und  Sie   sehen   die   verfügbaren  Bibliotheken.4 EAGLE im Überblick ➢ Control Panel: Rechts.   den   Inhalt   der   Bibliotheken  anzuzeigen.   Mit   Klick   auf   eine   der   Package­Varianten   wird   oben   die  Darstellung des Packages aktualisiert. Sollten   Sie   nur   mit   dem   Layout­Editor   arbeiten.   Im   Feld  Beschreibung  wird   eine   eine   Kurzbeschreibung   zum  Inhalt gezeigt. die Beschreibung der Bibliothek rcl. Wird eine Bibliothek selektiert.   Damit   gewinnt   man   sehr   schnell   einen   Überblick   über   die  verfügbaren Bauteile.   Devices   und   Packages   werden   mit   einem   kleinem  Symbol markiert. Jetzt können Sie es im Schaltplan platzieren. Es ist ebenfalls möglich ein Device mit  Drag&Drop von der Baum­Ansicht aus in einen Schaltplan zu ziehen und dort  40 . erscheint in der Zeile neben  der selektierten Variante  ADD.  Darunter   werden   die   möglichen   Package­   und   Technologie­Varianten  aufgelistet. sobald  Sie sich mit der Maus über dem Schaltplan­Editor­Fenster befinden. Sofern das Schaltplan­Editor­Fenster geöffnet ist.

Sofern parallel zum Control Panel ein Bibliotheks­Editor­Fenster geöffnet ist. ➢ Control Panel: Bibliotheksübersicht mit Device­Ansicht 41 .epf­Datei geladen.  kann man über Drag&Drop ein vollständiges Device oder ein Package aus der  Baum­Ansicht in die geöffnete Bibliothek ziehen.   Das   heißt. Wird  EAGLE  ohne Projekt gestartet (es wird  keine  eagle.   Ist   die   Markierung   grau.   dass   diese  Bibliothek  in   use  ist. Somit stehen Sie für das  Projekt   zur   Verfügung.   Besitzt   es   mehr   als   nur   eine   Package­Variante.4.1 Das Control Panel zu   platzieren.  das   Projekt   wurde   geschlossen   bevor   EAGLE   zuletzt   beendet   wurde)   und  dann ein neues Projekt angelegt (⇒ Datei/Neu/Project). sind automatisch alle  Bibliotheken in use. Dabei wird das Element von  der einen in die andere Bibliothek kopiert. um die gewünschte Gehäuseform zu wählen. für das schon eine  bestimmte Auswahl an Bibliotheken getroffen wurde.   Bauteile  dieser  Bibliothek  werden  von der Suchfunktion  im  ADD­ Dialog des Schaltplans oder Layouts berücksichtigt. Wird aber vorher ein Projekt geöffnet. Der   grüne   Marker   hinter   einem   Bibliothekseintrag   zeigt   an.   öffnet   sich  automatisch der ADD­Dialog. wird diese Auswahl in  das neue Projekt übernommen.  wird   die  Bibliothek  nicht  beachtet.   sie   darf   im   aktuellen   Projekt   verwendet  werden.

 legt den Default­Parametersatz für  das aktuelle Projekt fest. die zu Ihrem Projekt gehören. wird durch ein  rotes   Ordnersymbol   markiert. Rechts  neben einem  Projektordner­Eintrag befindet sich ein Marker.ulp). Nach  diesen Kriterien wird  das Layout vom DRC  geprüft. das die Projektdatei  eagle. besondere Bibliotheken.   Wird  eine dieser  Dateien im  Control Panel selektiert.scr). Projekte Vom Control Panel aus werden die verschiedenen Projekte verwaltet. Ein   Projekt   besteht   üblicherweise   aus   einem   Ordner.epf enthält. User-Language-Programme.)   getroffen. wird  er grün  und   das   entsprechende   Projekt   wird   geöffnet.  Klickt man auf einen grauen Marker.  scr  und  cam. öffnet anschließend gleich das andere Projekt.  Die Markierung rechts vom Dateieintrag. CAMJobs Diese Einträge zeigen den Inhalt der Verzeichnisse  ulp. Nach  dem Aufklappen des Zweiges Projekte erscheinen verschiedene Ordner. Im Zweig Design­Regeln der Baum­Ansicht legt man fest.   In   diesem   Ordner   befinden   sich   üblicherweise   alle  Dateien. Script­Dateien usw.   der   den   Namen   des  Projekts repräsentiert und einer projektspezifischen Konfigurationsdatei mit  dem   Namen  eagle. Script-Dateien. welcher Parameter­ satz für das aktuelle Projekt gilt.  und  CAM­Jobs  (*. Weitere Hinweise zum DRC und den Design­Regeln finden Sie ab  Seite 135.. Diese können als Datensatz in speziellen Dateien gesichert werden  (*. Diese  befinden   sich   an   der   Stelle.   die   über   das   Menü  Optionen/Verzeichnisse  im  Feld  Projekte  gewählt   wurde. das man bearbeiten will.epf. zum Beispiel Schaltplan­ und Board­ Datei.   'Normale'   Verzeichnisse   werden   durch   ein  gelbes Symbol dargestellt. 42 .   Es   dürfen   auch   mehrere   Pfade   angegeben  werden. sehen Sie  eine ausführliche Beschreibung zur Datei. Sind noch keine Angaben zu den Design­ Regeln   (Bearbeiten/Design­Regeln. Im  Projekte­Zweig wählt man das Projekt.. Script­Dateien  (*. Die Pfade können über das Menü Optionen/Verzeichnisse eingestellt werden.4 EAGLE im Überblick Design-Regeln In   EAGLE   kann   man   für   die   Platinen­Entwicklung   spezielle  Design­Regeln  festlegen.   gibt   EAGLE   Parameter   vor. der entweder  grau oder grün dargestellt wird. Mit diesem kann man Projekte öffnen und  auch wieder schließen.dru). Darin  befinden sich verschiedene User­Language­Programme (*. Ein Projektverzeichnis.cam)  für  die  Ausgabe  von Daten mit dem  CAM­ Prozessor.  Dazu finden Sie später in diesem Kapitel mehr.   Erneutes   Klicken   auf   den  grünen Marker oder ein Klick auf einen anderen Marker schließt das aktuelle  Projekt bzw.

Im  Projekte­Zweig legen Sie  neue  Projekte mit rechtem Mausklick auf einen  Ordner   an.  Beim Beenden eines Projekts werden die aktuellen Einstellungen der gerade  geöffneten Editor­Fenster in der Datei eagle. Wählen Sie die Option  Neu/Projekt.   das   das   Anlegen   von   neuen  Dateien   und   Verzeichnissen   bzw.  Datei/Neu/Project  Projekte öffnen bzw.  Hier   kann   man   eine   Beschreibung   des   Projekts   eingeben.   Es   öffnet   sich   ein  Kontextmenü. erscheint ein neuer Verzeichniseintrag. Wurde   die   Projektdatei   mit   einer   anderen   als   der   aktuell   verwendeten  EAGLE­Version erzeugt.  dem   Sie   den   Projektnamen   geben.   die   im   Feld  Beschreibung angezeigt wird.epf gespeichert. 43 .   Dabei   wird   in   diesem   Verzeichnis  automatisch die Projektdatei eagle.epf angelegt. ➢ Kontextmenü zur Projekt­Verwaltung Das Kontextmenü enthält unter anderem den Punkt  Beschreibung  editieren.4. sofern die Option  Projektdatei automatisch sichern im Menü Optionen/Sicherung aktiviert ist.   das  Verwalten   der   einzelnen   Projekte  erlaubt. ob sie überschrieben werden darf.1 Das Control Panel Alternativ öffnen oder schließen Sie ein Projekt mit einem Doppelklick auf  den Projekteintrag oder durch Betätigen der Leer­ oder Eingabetaste. fragt EAGLE nach. Man kann auch über das Menü  Datei/Öffnen/Project  bzw. neu anlegen.

 User­ Language­Programme. Beenden Das Programm wird beendet.eaglerc (Linux/Mac) gespeichert. Projekt schließen Schließt das aktuelle Projekt. Datei-Menü Das Datei­Menü enthält folgende Einträge: Neu Erzeugt eine neue Datei des Typs Layout (Board).   Die   Option  Project  erzeugt ein neues Projekt..  Bibliothek   (Library). Alles speichern Alle veränderten Dateien werden abgespeichert. Projektspezifische Einstellungen werden in der  Datei eagle. Zuletzt geöffnete Projekte Listet die Projekte auf. nicht  aktiviert   ist. die kürzlich bearbeitet wurden.epf im Projektverzeichnis gespeichert.  in dem man die Dateien eines Projekts verwaltet. Die aktuellen Einstellungen  für   das   Projekt   werden   in   der   Datei  eagle.. die Befehlssequenzen der EAGLE­ Kommandosprache   bzw. Script­ und ULP­Dateien sind Textdateien. Schaltplan (Schematic).   User­Language­Programme   enthalten.4 EAGLE im Überblick Menüleiste Das Control  Panel erlaubt  über die  Menüleiste  verschiedene  Aktionen und  Einstellungen.usr (Windows) beziehungsweise .   evtl. Dazu gehören im Regelfall  Schaltplan   und   Layout. CAM­Jobs sind Ablaufvorschriften für die Erzeugung von Ausgabedaten.  in der projektspezifische Einstellungen gespeichert werden. Beim nächsten Aufruf wird der momentane Zustand wieder hergestellt. die  mit Hilfe des CAM­Prozessors definiert werden. und die Datei  eagle. Das besteht einfach aus einem neuen Verzeichnis.   Script   oder   Text.  Die   benutzerspezifische   Einstellungen   werden   in   der   Datei  eaglerc. Öffnen Bereits existierende Dateien der oben genannten Typen lassen sich damit  öffnen. Die   Default­Verzeichnisse   für   die   einzelnen   Dateitypen   werden   im   Menü  Optionen/Verzeichnisse festgelegt.epf  gespeichert.   CAM­Job.   besondere   Bibliotheken. die im Folgenden erläutert werden. Das  heißt.   auch   wenn   die  Option Projektdatei automatisch sichern im Menü Optionen/Sicherung.  Script­Dateien.epf. die Anordnung der Fenster und die in der Projektdatei gespeicherten  44 .   ULP. Dokumentationsdateien usw.   Sie   lassen  sich   mit   dem   EAGLE­Texteditor   oder   einem   externen   Texteditor   erzeugen  und bearbeiten.

  Jedes   dieser   Projektverzeichnisse   enthält   eine   EAGLE­ Projektdatei   (eagle.4. Sie   können alternativ den Befehl QUIT verwenden. die zu  einem   Projekt   gehören. Sortieren Der Inhalt der Baum­Ansicht wird entweder alphabetisch (nach Name) oder  nach Dateityp (nach Typ) sortiert angezeigt. Es dürfen jeweils mehrere Pfade angegeben werden. Dokumentationsdateien und so weiter. in der Linux­  und Mac­Version  durch   Doppelpunkt.   zum   Beispiel   Schaltplan   und   Layout. Mit  Alt­X  können   Sie   das   Programm   von   jedem   EAGLE­Programmteil   aus  verlassen.1 Das Control Panel Betriebsparameter   bleiben   unverändert.   In   einem   Projektverzeichnis   (oder   in   weiteren  Unterverzeichnissen davon) befinden sich üblicherweise alle Dateien.   Für   den   Texteditor   ist   das  Projekte­Verzeichnis  das  Default­Verzeichnis. Ansicht-Menü Aktualisieren Der Inhalt der Baum­Ansicht wird aktualisiert.epf). 45 . In der Windows­Version  trennt man die Einträge durch Strichpunkt.   Ist   beim   Beenden   kein   Projekt  geladen. funktioniert Alt­X in den Editor­Fenstern nicht.   die   einzelne   Projekte  repräsentieren. Wenn   Sie   die   Menüleiste   über   das   Menü   Optionen/Benutzeroberfläche   ausgeblendet haben.   Textdateien. ohne dass der augenblickliche Status verloren geht. Tippen Sie den Pfad direkt im entsprechenden Feld ein oder wählen Sie mit  einem Klick auf die Schaltfläche Durchsuchen das gewünschte Verzeichnis. Optionen-Menü Verzeichnisse Im   Auswahlfenster  Verzeichnisse  werden   die   Default­Verzeichnisse   für  bestimmte EAGLE­Dateien eingetragen. wird beim nächsten Start nur das Control Panel geladen. Das  Projekte­Verzeichnis   enthält   Unterverzeichnisse.  Fertigungsdaten. Diesem könnte man auch   die Tastenkombination Alt+X über ASSIGN zuweisen.

Sie dürfen natürlich auch absolute Pfadangaben wählen.   Im  Dialog  Datensicherung  können   Sie   einstellen. Unter Linux steht sie für die HOME­Variable. Die HOME­Variable darf nicht in das Wurzel­Verzeichnis eines Laufwerks   zeigen! Sicherung Beim   Abspeichern   von   Dateien   legt   EAGLE   eine  Sicherungskopie   an.   Board­Dateien  b#x  und   Bibliotheks­ Dateien l#x. Die Sicherungsdateien werden durch  die  Dateiendungen   unterschieden   und  fortlaufend   nummeriert. l##.  s##   bzw. Das Zeitintervall kann zwischen 1 und 60 Minuten liegen  (Default:  5  Minuten).   wählt   EAGLE   unter  Windows  das Verzeichnis   für  Anwendungsdaten.  Schaltplan­ Dateien   erhalten   die   Endung  s#x. Die Datei mit x=1 ist die jüngste  Sicherung.   Wenn   keine   HOME­Variable   im  Environment  gesetzt   ist. lbr) in EAGLE weiter bearbeitet werden.4 EAGLE im Überblick ➢ Der Verzeichnisse­Dialog im Menü Optionen In der Abbildung oben sehen Sie die Default­Einstellungen. Alle Sicherungsdateien können nach dem Umbenennen in einen Dateinamen  mit üblicher Dateiendung (brd. $EAGLEDIR steht  für das EAGLE­Verzeichnis der Installation. Zusätzlich   erlaubt   die   automatische   Backup­Funktion   ein   zeitgesteuertes  Sichern der Datei. Unter Windows kann man diese  Umgebungsvariable   mit   SET   definieren. wobei x = 1 bis 9 sein kann. Es darf auch die Variable $HOME verwendet werden. 46 .   wie   viele   Sicherungskopien  maximal angelegt werden (Default: 9). sch.  Die Backup­Dateien haben die Endungen  b##.usr.   In   diesem   Verzeichnis   befindet   sich   auch   die  Konfigurationsdatei eaglerc. Das entspricht dem Eintrag HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Shell Folders\AppData in   der   Windows   Registry.

Die Option Immer Vektor­Schrift zeigt und druckt alle Texte im Vektor­Font.   sobald   Sie   das  aktuelle Projekt schließen oder das Programm verlassen.1 Das Control Panel ➢ Dialog zur Datensicherung Wird   die   Option  Projektdatei   automatisch   sichern  gewählt.  unabhängig vom ursprünglich verwendeten Font. Deaktivieren Sie hier alle  Optionen.  bleibt nur noch die Kommandozeile für die Befehlseingabe übrig. dass die Darstellung im Editor­Fenster exakt der Ausgabe  über   einen   Drucker   oder   bei   der   Erstellung   von   Fertigungsdaten   mit   dem  47 . ➢ Einstellungen zur Benutzeroberfläche Im Feld Symbolleisten und Menüs bestimmen Sie welche Elemente in den Edi­ tor­Fenstern dargestellt werden sollen. Benutzeroberfläche Dieser   Dialog   ermöglicht   es.   werden  projektspezifische   Einstellungen   automatisch   gesichert.4. Das Menü kann auch direkt in einem der Editor­Fenster aufgerufen werden. Schaltplan und Bibliothek den eigenen Vorstellungen anzupassen.   das   Erscheinungsbild   der   Editor­Fenster   für  Layout. So hätte  man zum Beispiel die größte Nutzfläche für die Zeichnung. Nur beim Vektor­Font kann  garantiert werden.

 Der Hintergrund kann schwarz.   Wird   diese   aktiviert. 48 . B.  Bitte   beachten   Sie  dazu die Hinweise  in  der  Hilfefunktion unter Editor­Fenster/Text­Editor.   ist   die  Einstellung Immer Vektor­Schrift in der Zeichnungsdatei gespeichert. Sie können bei der Ausgabe  abweichend dargestellt werden. Weitere   Informationen   finden   Sie   auch   in   der   Hilfe­Funktion   beim   TEXT­ Befehl.  Mausrad­Zoomfaktor  bestimmt   diesen  Faktor. Wählen Sie den Wert 0. Zoomfaktor   limitieren  begrenzt   die   maximale  Zoomstufe   in   den   Editor­ Fenstern.  Wird   diese   Option   deaktiviert. dass das feinste Raster von 0. Öffnen   Sie   den   Dialog   zur  Benutzeroberfläche  aus   einem   Editor­Fenster  heraus (z.   Die   Definition   der   Hintergrundfarbe   wird   ab   Seite  105  beschrieben. Alle anderen Fonts sind von Systemeinstellungen  abhängig. ausschalten.   Hinweise   zu  möglichen Maus­Aktionen in der Statuszeile des Editor­Fensters angezeigt. die EAGLE nicht beeinflussen kann. B. In  der  Zeile  Externer   Text­Editor  können   Sie  eine   Alternative  zum  EAGLE­ internen   Texteditor   angeben.   werden   zusätzlich   zu   den   Informationen  über   das   aktuell   selektierte  Objekt. aus dem Layout­Editor).   dass   bei   der   Weitergabe   der   Datei   an  einen  Dritten  (z.  Jede   Datei.   kann   man   soweit   in   die   Zeichnung  hineinzoomen.   (wie   Name   oder   Wert).   kann   man  durch   Drehen   des  Rädchens   die   Zoomstufe   verändern.  Löscht   man   die   gespeicherten   Positionen. So kann  sichergestellt   werden.   erscheint   dann   im  zugehörigen  Editor­ Fenster an der gemerkten Position.   bestimmt   EAGLE. Die Breite der Zeichenfläche entspricht bei maximaler Zoomstufe  ungefähr einem Millimeter. Der Mauszeiger kann wahlweise als kleines Kreuz oder als großes Fadenkreuz  dargestellt werden. bietet die Option Immer Vektor­Schrift  die   Sub­Option  In   diese  Zeichnung   einprägen.   die   neu   geöffnet   wird.   einem   Leiterplatten­Hersteller)   das   Layout   an   seinem   System   mit  Vektor­Schrift dargestellt wird. Das ist auch der voreingestellte  Zustand. Sofern   Sie   mit   einer  Rädchenmaus  arbeiten. Ist   die  Benutzerführung  aktiviert. Für   das   Layout­   und   Schaltplan­Editor­Fenster   können   Sie   die  Hintergrundfarbe   und   die   Darstellung   des   Zeichencursors   jeweils   separat  einstellen.4 EAGLE im Überblick CAM­Prozessor entspricht. Fensterpositionen Mit diesem Menüpunkt kann man die aktuellen Fensterpositionen speichern. ist diese Funktion deaktiviert. weiß oder eine beliebige andere  Farbe   sein.1 Micron sichtbar wird.   wo   und   in  welcher Größe ein Editor­Fenster erscheint. Unter Hilfe lassen sich die Popup­Texte zu den Befehls­Icons (Direkthilfe) und  die   Hilfe­Texte   zu   den   Befehlen   in   der   Status­Zeile   (Benutzerführung)   an­  bzw. Das Rädchen  kann dann zum Scrollen benutzt werden.

  Über EAGLE Die Angaben. es wird nur  geprüft. EAGLE lizenzieren Der Registrierungsdialog wird automatisch aufgerufen. aktivieren Sie die entsprechende Option. Die Zahl vor der Bezeichnung des Fens­ ters gibt die Fensternummer an. Es findet kein automatischer Download statt. Falls ja. Auf Update prüfen Standardmäßig prüft EAGLE automatisch.  Dabei darf  kein  Editor­Fenster geöffnet sein.   Außerdem  können Sie von hier aus eine neue Lizenz installieren.   Möchten   Sie   die   neuere   Version  nutzen.   welche   Version   verfügbar   ist.  Die Funktion  Alt+Fensternummer  wird nur unter Windows und Linux   unterstützt. Lesen Sie hierzu auch die Hinweise im Kapitel  Installation. wöchentlich oder nie durchgeführt werden soll.   ob   die   Update­ Prüfung täglich.: Alt+1 ruft Fenster Nummer 1 auf). ob auf der CadSoft­Internet­Seite  eine neuere Version als die installierte zum Download bereit steht. Falls Sie einen Upgrade erworben haben. Platine etc. die nach Aufruf dieses Menüpunktes erscheinen.4. Lizenzerweiterungen usw. Hilfe-Menü Aus   dem   Hilfe­Menü   rufen   Sie   die   EAGLE­Hilfe­Funktion  auf. wenn Sie unseren technischen Support in Anspruch nehmen oder  Fragen an unseren Verkauf bzgl. Die Kombination Alt+0 an beliebiger Stelle im Programm bringt das Control  Panel in den Vordergrund. sollten Sie uns  mitteilen. falls Sie einen Upgrade  erworben   haben   (EAGLE   lizenzieren)   oder   Informationen   zur   Programm­ version abrufen (Über EAGLE). Falls Sie das  Internet über einen Proxy­Server benutzen. Wenn Sie auch über die aktuelle Beta­ Version informiert werden wollen.) aus. Über   die   Schaltfläche  Konfigurieren  lässt   sich   einstellen.   müssen   Sie   die   Software   von  der  CadSoft­Webseite   herunterladen  und installieren. 49 . Updates.  meldet EAGLE das. In Verbindung mit der Alt­Taste erlaubt sie  den direkten Aufruf eines Fensters (z. müssen Sie den Dialog über das  Hilfe­Menü starten und die erforderlichen Einträge gemäß der Beschreibung  in  der  Hilfe­Seite  Lizenz/Produkt­Registrierung  vornehmen. das in  den Vordergrund geholt werden soll. wenn Sie EAGLE zum  ersten Mal starten. B.1 Das Control Panel Fenster-Menü Im Fenster­Menü wählen Sie das Fenster (Schaltplan. können Sie an dieser Stelle den  Namen des Proxy­Servers  angeben. haben.

  So   öffnen   Sie   einen   Schaltplan   mit   Namen  untiteled. öffnet sich das Fenster des Schaltplan­Editors.   Anschließend   ein   Klick   mit   der   rechten  Maustaste auf den neuen Projekt­Eintrag. Laden   Sie   beispielsweise   einen   Schaltplan   über   das   Menü  Datei/Öffnen/Schaltplan des Control Panels. klicken Sie  zum Beispiel mit der rechten Maustaste auf den Projekte­Eintrag in der Baum­ Ansicht  und  wählen  im  Kontextmenü   die Option  Neues  Projekt. Alternativ doppelklicken Sie auf  eine Schaltplandatei in der Baum­Ansicht. Wollen   Sie   einen   neuen   Schaltplan   anlegen.4 EAGLE im Überblick 4. Wählen Sie jetzt im Kontextmenü  den Eintrag Neu/Schaltplan aus. Unter der Menüleiste befindet sich die Aktionsleiste. Geben Sie  dem   neuen   Projekt   einen   Namen.2 Das Schaltplan-Editor-Fenster Wenn Sie einen bestehenden Schaltplan laden oder einen neuen Schaltplan  anlegen. ➢ Der Schaltplan­Editor Wollen Sie den Schaltplan gleich in einem neuen Projekt anlegen. Darunter befindet sich die Menüleiste. Es gibt verschiedenste  Möglichkeiten Dateien in EAGLE zu öffnen. An seinem oberen Rand enthält die Titelzeile den Namen der Datei. 50 .sch im aktuellen Projekt­Verzeichnis. Es öffnet sich ein neuer Schaltplan in diesem  Projekt­Verzeichnis.   wählen   Sie   das   Menü  Datei/Neu/Schaltplan.

  erscheint   unten   in   der   Statuszeile   eine  Kurzanweisung was üblicherweise als nächste Aktion erwartet wird.   ausblenden.   sie   enthält  unterschiedliche Icons. auf das WIRE­Icon. Links   neben  der  Arbeitsfläche   befindet   sich   das  Befehlsmenü. Alternativ dazu können Sie auch 51 . Diese   Funktionen   lassen   sich   im   Control   Panel   über   das   Menü  Optionen/Benutzeroberfläche (de­)aktivieren. lautet die Anweisung in der Statuszeile:  Linker   Mausklick beginnt die Linie. In der Statuszeile finden  Sie die Kurzbeschreibung Linie zeichnen. zum Beispiel den WIRE­Befehl. B. Links am Rand findet man eine Seitenvorschau für die Schaltplanseiten.2 Das Schaltplan-Editor-Fenster In   der   nächsten   Zeile   erscheint   die  Parameterleiste. in  dem  die  meisten Befehle des Schaltplan­Editors als Icon verfügbar sind. Die einzelnen Symbolleisten kann man über Optionen/Benutzeroberfläche ein­  bzw. falls  ein   Befehl   aktiviert   ist   (Benutzerführung). Bewegen Sie den Mauszeiger zum Beispiel auf das WIRE­Icon: Es erscheint  am Mauszeiger die Direkthilfe mit dem Wort Wire. Hilfefunktion Wenn Sie mehr über einen Befehl. welcher Befehl aktiviert ist.   oder   die   Aktions­   und   Parameterleiste   gemeinsam   in  einer Zeile liegen. per Textbefehl über die Tastatur oder per  Befehlsdatei (Script­Datei).4. EAGLE  lässt   sich   auf   unterschiedliche   Weise   bedienen:   per   Mausklick   (Icons. Über der Arbeitsfläche finden Sie links die  Koordinatenanzeige  und rechts  davon die  Kommandozeile  zur Eingabe von Befehlen in Textform.  Menüpunkte).   oder   es  werden   Meldungen  des  Programms zu verschiedenen Aktionen angezeigt.   klicken  Sie   dessen  Icon  im   Befehlsmenü  und  dann  das Icon  der  Hilfe­Funktion an.   Zusätzlich   sehen   Sie   in   der  Statuszeile unten eine kurze Erklärung. Selektieren   Sie   den   Befehl. erfahren  möchten. Unten in der Statuszeile erscheinen die Anweisungen für den Benutzer. Klicken  Sie z. Mit  der Maus kann man hier durch Drag&Drop die Seiten neu sortieren. je nachdem.   Beispielsweise   kann   das   Befehlsmenü  auch   rechts   stehen.  erscheint   der   Name   des   EAGLE­Befehls.   Es   ist   auch   möglich   die   Symbolleisten   mit   der   Maus   in  gewissen   Grenzen   neu   anzuordnen. per Funktionstasten. Wie Sie detaillierte Informationen zu einem Befehl erhalten Direkthilfe und Benutzerführung Wenn   sich   der   Mauszeiger   eine   gewisse   Zeit   über   einem   Icon   befindet.

4 EAGLE im Überblick HELP WIRE ← in   der   Kommandozeile   eintippen. Außerdem  bietet sie eine Volltext­Suchfunktion.   Die  Befehlsbeschreibungen in den Hilfe­Seiten erklären die textuelle Parameter­ Eingabe (Kommandozeile.   Das   Zeichen    symbolisiert   die   Enter­ Taste.   werden   nur   noch   die  relevanten   Seiten. Befehls-Parameter Viele   EAGLE­Befehle   erfordern   die   Eingabe   zusätzlicher   Parameter. ➢ Die Hilfefunktion Geben   Sie   in   der  Suchen­Zeile   einen   Begriff   ein. Der Inhalt der Hilfefunktion ist in einer HTML­Datei gespeichert und kann  beispielsweise  auch mit einem  Web­Browser  betrachtet  werden.   Mit   den  Funktionstasten  F3  und  Shift+F3  kann   zum   nächsten   oder   vorherigen  Suchbegriff blättern.  Grün  für den aktuell gefundenen  Begriff. Script­Datei). Dabei werden die gefundenen Begriffe farbig hinterlegt.   die   den   Suchbegriff   enthalten.  gelb  für alle weiteren  auf dieser  Seite. ➢ Parameterleiste bei aktivem NET­Befehl 52 .   gezeigt.

  Alle   Wertangaben   und   die   Anzeige   der   Koordinaten  beziehen sich auf die aktuelle Einheit.   keine   der   Bibliotheken   (eines   einzelnen   Verzeichnisses)  auswählen.   Die   Auswahl   kann  alternativ durch Anklicken der Bibliotheks­Marker im Bibliotheken­Zweig der  Baum­Ansicht   im   Control   Panel   erfolgen. zugehöriges Board­Fenster öffnen (BOARD­Befehl). 53 .. die bei ADD berücksichtigt werden. Es dient zum Einstellen des Rasters und der  aktuellen   Einheit.   Es  enthält  den Eintrag  Last.  lassen  sich  so  genannte  Aliase definieren.  CAM­ Prozessor aufrufen. Kann auch über  den   Menüpunkt  Bibliothek/Benutzen  gewählt   werden. aus der man Bauteile verwenden will. In Script­Dateien ist der Befehl notwendig.   Daneben  das  Style­Menü   zum   definieren   der   Linienart. USE Bibliotheken auswählen. die sich  abhängig vom aktivierten Befehl ändert. Rechts davon Schaltflächen  für den Knickmodus (SET WIRE_BEND) der Netzlinie. um die Bibliothek zu  wählen.  Über  Neu.   Im   Kontextmenü   des   Eintrags  Bibliotheken  bzw.  Mehr  dazu  finden Sie im Kapitel 5. dann der Miter­Radius  zur   Bestimmung   der   Abschrägung   von   Knickpunkten   mit   den   beiden  Optionen   runde   oder  gerade   Abschrägung   (siehe  MITER­Befehl).2 Das Schaltplan-Editor-Fenster Die   meisten   Parameter   lassen   sich   auch   mit   der   Maus   über   die  Parameterleiste festlegen. Datei  drucken. Datei  speichern.  Auch zu diesen Icons erhält man eine kurze Direkthilfe.  um  auf  das  zuletzt  eingestellte  Raster zurück  zu  schalten. GRID Dieses Icon ist immer zugänglich. Links das GRID­Icon zum Einstellen des Rasters.   dessen   untergeordneter   Bibliotheks­Verzeichnisse   kann  man über die Einträge  Alle Bibliotheken laden  und  Keine Bibliotheken laden  bequem   alle   bzw.4. Die Aktionsleiste Diese Aktionsleiste setzt sich aus den folgenden Icons zusammen:         Von links nach rechts:  Datei öffnen.   Ganz   rechts   ein   Menü   zum  Zuordnen einer Netzklasse. Schaltplanblatt (Sheet) laden. neu anlegen oder löschen. Klickt   man   mit   rechts   auf   das   GRID­Icon   öffnet   sich   ein   Popup­Menü.

4 EAGLE im Überblick SCRIPT Script­Datei ausführen. Der  Bildausschnitt lässt sich einfach mit gedrückter mittlerer Maustaste   und Bewegen der Maus verschieben! WINDOW LAST bringt den zuletzt angezeigten Ausschnitt zurück. Damit können Sie eine beliebige Sequenz von EAGLE­ Befehlen per Mausklick ausführen. UNDO/REDO: Damit   können   Sie   die   bisherigen   Befehle  Zurücknehmen   oder   erneut  ausführen.' in der Kommandozeile. Funktionstasten: F9 und F10 (Voreinstellung).  Bildschirm   auffrischen   (WINDOW. wird der gegenwärtige Befehl  ausgeführt.   Neuen  Zeichnungsausschnitt wählen. wie zum Beispiel bei AUTO oder MARK. Hineinzoomen  (F3). Alternativ verwenden Sie ein Semikolon '. RUN User­Language­Programm   starten.  F2). Alt­F2).  54 .   Herauszoomen   (F4).   Ein   Rechtsklick   auf   das   Icon   öffnet   ein  Menü mit den zuletzt gestarteten User­Language­Programmen.  WINDOW Die Icons entsprechen unterschiedlichen Betriebsarten des Befehls: Zeichnung in Arbeitsfläche einpassen (WINDOW FIT. Ein Rechtsklick auf das Icon zeigt die Liste  der zuletzt ausgeführten Script­Dateien. Das Befehlsmenü im Schaltplan-Editor INFO Zeigt   die   Eigenschaften   des   anschließend   selektierten  Objekts. Stop-Icon Damit brechen Sie die Ausführung von EAGLE­Befehlen ab (Bearbeiten/Befehl   beenden). Die Eigenschaften können Sie gegebenenfalls direkt in diesem Dialog ändern.  Kennt   man  den Namen des Objekts. Go-Icon Wenn Sie auf dieses Icon klicken.  Das   ist   nur   bei   Befehlen   notwendig. kann man ihn über die Kommandozeile angeben.   bei   denen   der   Benutzer   Parameter  angeben kann..

 Mit  Ctrl +  SHOW invertieren Sie die  Hervorhebung des gewählten Objekts. Ist das gesuchte Objekt nicht im Schaltplan  enthalten.  Ein  Klick  auf  einen Eintrag zeigt  das selektierte  Objekt zentriert am Bildschirm. MARK Der   anschließende   Mausklick   definiert   den   neuen   Nullpunkt   für   die  Koordinatenanzeige.   die   aus   mehreren   Teilen   bestehen.  Bewegt man ein Gate mit einem Pin über ein Netz oder einen anderen Pin. Befindet sich das gesuchte Objekt nicht auf der aktuellen Seite.  entsteht eine Verbindung. Zum Beispiel: SHOW @ C12. Dabei sind  auch die Platzhalter  *  und  ?  erlaubt. Man   kann   den   Namen   eines   Bauteils   oder   eines   einzelnen   Gatters   (auch  mehrere gleichzeitig) gezielt über die Kommandozeile angeben. da das Bauteil im Schaltplan mit  einem umschließenden Rahmen markiert wird.   werden  mehrere  Einträge  gezeigt.   zum   Beispiel   Bauteile   mit  mehreren   Gattern   oder   Netze.   Im  Anhang  finden   Sie   eine   Liste. DISPLAY Blendet  Zeichenlayer   ein   und   aus.   Wenn   Sie   erst   das   MARK­Icon   und   anschließend   das  Ampel­Icon  anklicken.   Die   rechte   Maustaste   rotiert   das  Objekt am Mauszeiger. die dargestellt  wurde.4.   die   über   mehrere   Seiten   gehen.2 Das Schaltplan-Editor-Fenster SHOW Stellt das anschließend mit der Maus selektierte Objekt heller dar. Bei sehr kleinen Objekten kann es sinnvoll sein. MOVE Bewegen   beliebiger   sichtbarer   Objekte. entsteht keine elektrische Verbindung. Zusätzlich zum Anzeigefeld der absoluten Koordinaten  sehen Sie dann auch relative Angaben (R  x­Wert y­Wert) und polare Werte  (P  Radius   Winkel). Bei  Objekten. das auf die Seite verweist auf der es zu finden ist.  werden   wieder   nur  die  absoluten Koordinatenwerte  angezeigt. öffnet sich  das  SHOW­Fenster. Weitere Informationen zum DISPLAY­Befehl finden Sie der Hilfe­Funktion. Die Position von C12 ist sofort erkennbar. Wird ein Netz über einen Pin bewegt. wird in der Spalte Sheet ein Minuszeichen ' ­ ' angezeigt. 55 .   die  Auskunft über die Bedeutung der Layer gibt. den SHOW­Befehl mit der  Option @ zu verwenden. DISPLAY LAST zeigt die zuletzt benutzte Layerkombination.

. MIRROR Objekte spiegeln.   MOVE­Icon   anklicken.  Der anschließend auszuführende Befehl (ROTATE. die anschließend z. Siehe Hilfe­Funktion.  Halten Sie die Ctrl­Taste gedrückt während Sie auf ein Objekt klicken.   Schließen   des   Polygons   mit   der   rechten   Maustaste)  definieren. Während die Gruppe am Mauszeiger hängt. Auch dieses hat einen Eintrag Move: Gruppe zum Bewegen der  Gruppe.4 EAGLE im Überblick Gruppen von Objekten lassen sich so bewegen:  Gruppe   mit   GROUP   definieren.  bei allen anderen Objekten wird der Name verändert. Möchten Sie die Gruppe auf eine andere Schaltplanseite verschieben..   erscheint   nach   dem   Rechtsklick   das  Kontextmenü. Beim Kopieren von einzelnen Netzen und Bussen wird der Name beibehalten.  Ctrl­Taste   drücken. Die  Funktionsweise   ist   gleichbedeutend   mit   der  Kombination  der  Befehle  CUT  und PASTE. ROTATE Objekte um 90 Grad rotieren (auch mit MOVE möglich). rotiert oder mit CUT und  PASTE   in   eine  andere   Zeichnung   kopiert   werden   soll   oder   bei   der   mit  CHANGE   eine   Eigenschaft   verändert   werden   soll. wird  dieses an seinem Aufhängepunkt selektiert und befindet sich somit im aktuell  eingestellten Raster.  vorausgesetzt. kann sie mit der rechten  Maustaste um 90 Grad weiter gedreht werden. GROUP ALL in der Kommandozeile selektiert alle Objekte der aktuellen Seite. Wird   die  Ctrl­Taste   nicht   gedrückt. MOVE   kann   mit   vielen   Optionen   auch   direkt   über   die   Kommandozeile  verwendet werden. Der Inhalt der Gruppe kann nicht mit der Zwischenablage des  Betriebssystems genutzt werden.  und bei gedrückter Taste mit der rechten Maustaste in die Zeichnung klicken  und bewegen. B. MOVE. die entsprechenden Layer sind eingeblendet. CHANGE. wählen  Sie   in   der   Aktionsleiste   oder   über   die   Seitenvoransicht   eine   andere  Schaltplanseite und  setzen dann die Objekte an der gewünschten Stelle ab. bewegt.) muss  56 .  Nachdem   das   Icon  angeklickt   wurde. COPY Bauteile und andere Objekte kopieren. COPY kann man innerhalb einer Zeichnung auch auf Gruppen anwenden. GROUP Gruppe definieren.   kann   man   die   Gruppe   entweder   durch   Aufziehen   eines  Rechtecks   oder   durch   ein   Polygon   (Polygonecken   durch   Klicken   mit   der  linken   Maustaste.

  Aktivieren   Sie   CUT   und   klicken   Sie   dann   mit   der  linken  Maustaste in die Gruppe.4. die zu diesem Netz gehören. Es   besteht   kein   Zusammenhang   mit   der   Windows­Ausschneiden­ Funktion. Drücken Sie  Ctrl  +  Shift  miteinander. auch ändern. Wollen Sie zu einer bestehenden Gruppe noch weitere Gruppen hinzufügen.   die   auf   eine   Gruppe   angewendet   werden   sollen. CUT Die   Objekte   einer   vorher   definierten   Gruppe   werden   in   den   Pastebuffer  übertragen. Alle   anderen   Befehl.  erfordern bei gedrückter Ctrl­Taste einen rechten Mausklick.  klicken Sie mit gedrückter  Ctrl­Taste bei aktivem  GROUP­Befehl auf das Element. CHANGE Nachträgliches   Ändern   von  Objekt­Eigenschaften. Ist eine Gruppe definiert. der Package­Variante oder der Größe eines Textes. DELETE Löschen von sichtbaren Objekten.   zum   Beispiel   der   Breite  einer Leitung.2 Das Schaltplan-Editor-Fenster bei gedrückter Ctrl­Taste und rechtem Mausklick auf die Gruppe angewendet  werden. Kein Zusammenhang mit der Windows­Einfügen­Funktion. Das Kontextmenü erreicht man durch einen Klick mit der  rechten Maustaste auf das Objekt. Auch in Kombination mit GROUP. Sollen   einzelne   Elemente   zur   Gruppe   hinzugefügt   werden   oder   aus   der  Gruppe entfernt werden. Siehe Hilfe­ Funktion.  so drücken Sie die Shift­Taste während Sie den ersten Eckpunkt der nächsten  Gruppe festlegen.  Ausnahme ist CUT: Hier genügt ein Linksklick mit der Maus. um einen Referenzpunkt zu setzen. 57 . PASTE Objekte   aus   dem   Zwischenspeicher   werden   in   die   Zeichnung   eingefügt.   um  die Gruppenzugehörigkeit  eines  Elements   und   dessen   hierarchisch  übergeordnete   Elemente   zu   invertieren:  Klicken   Sie   zum   Beispiel   auf   ein   Netzsegment   im   Schaltplan   und   alle  Elemente. Objekt­Eigenschaften kann man auch über das Kontextmenü  anzeigen und  ggf. kann sie mit der  Ctrl­Taste plus rechter Maustaste gelöscht werden.  Einschränkungen siehe Hilfe­Funktion. ändern die Gruppenzugehörigkeit.

 die zu diesem Bauteil führen nicht aufgelöst. PINSWAP Tauscht die an gleichwertige Pins eines Bauelements angeschlossenen Netze.  Der Austausch  kann nur  funktionieren. aus der Sie einen Wert wählen und durch Klick auf ein  oder mehrere Bauteile zuordnen können. B. 7400) verwendet. VALUE Werte   für   Bauteile   vergeben. REPLACE Bauteil (Device) durch ein anderes aus einer beliebigen Bibliothek  ersetzen. wird das  ganze Netz­ bzw. Netze oder Busse vergeben.  Voraussetzung: Die Pins müssen mit gleichem Swaplevel definiert sein.  58 .   Bei   ICs   wird   als   Wert   im   allgemeinen   die  Bausteinbezeichnung (z. die in der Schaltung  individuell platziert werden können. Bei   einem   Rechtsklick   auf   das   Icon   erscheint   eine   Liste   der   bisherigen  verwendeten Values. ADD Hinzufügen   von  Bibliothekselementen. Voraussetzung:   Die   Gates   müssen   mit   gleichem  Swaplevel  definiert   sein.   Eine   Suchfunktion   hilft   Bauteile  (Devices) schnell zu finden. Bus­Segment gelöscht. Klickt man bei gedrückter Shift­Taste auf ein Netz oder einen Bus.  NAME Namen für Bauteile. GATESWAP Tauscht gleichwertige Gates eines Bauelements. Ein rechter Mausklick auf das Icon öffnet ein Popup­Menü.  Gates nennt man in EAGLE die Symbole eines Bausteins.   In   diesem   Fall   werden   im   Board   (falls  vorhanden) die Leiterbahnen. USE bestimmt welche Bibliotheken zur Auswahl  stehen.   wenn das neue Bauteil mindestens  genauso viele Anschlüsse hat wie das bisherige und zumindest die Position  oder die Namen der Pins und auch der Pads identisch sind.4 EAGLE im Überblick Der DELETE­Befehl löscht ein komplettes Bauteil. öffnet sich ein  Popup­Menü. Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf das ADD­Icon klicken. das die zuletzt  ausgewählten Bauteile zeigt. wenn man mit gedrückter  Shift­Taste   auf   ein   Gate   klickt. das die zuletzt geholten Bauteile zeigt.

  Nach SMASH kann man die Texte mit DELETE verstecken. Gatter D  vor Gatter C). Ist eine Gruppe definiert. Ebenso bei Versorgungspins. B. dass dieser Befehl im Layout­ Editor   für   Wires. Shift­Taste in der Hilfe­Funktion: Drücken   Sie   beispielsweise   beim   Anfangsklick   eines   Wires   die  Ctrl­Taste. Abschrägen von Wire­Verbindungsstellen (auch bei Net. B.   Mit   der   rechten  Maustaste ändert man den Knickmodus (SET WIRE_BEND).  negatives   eine   Gerade. werden die  Texte   wieder  an  die  ursprüngliche   Stelle   gesetzt  und  sind  nicht  mehr frei  editierbar (auch über das Kontextmenü mit unSmash).   also   elektrische   Verbindungen.  Polygonkonturen). SPLIT Fügt einen Knick in eine Linie (Wire und Netze) ein. IC1) in die  Kommandozeile ein. für   Attribute  von  Bauteilen. INVOKE Bei   Bauteilen. MITER Abrunden bzw. In diesem Fall  aktivieren Sie INVOKE und tippen den Namen des Bausteins (z. WIRE Zeichnen von Linien (der Name kommt daher.  Eigenschaften.   Über  CHANGE   STYLE   kann   die   Linienart   verändert   werden.   Wert  und   ggf.  59 .  kann   sie   bei   gedrückter  Ctrl­Taste   mit   der  rechten  Maustaste   gesmasht  werden. Der Befehl wird auch benötigt. die nicht automatisch im Schaltplan erscheinen.2 Das Schaltplan-Editor-Fenster SMASH Löst   die  Platzhaltertexte   für   den   Namen.   verwendet   wird).   die   aus  mehreren  Symbolen   (Gates)  bestehen.   Positives   Vorzeichen   ergibt   eine   Rundung.   Abschrägung   wird   über  den   Miter­Radius   vorgegeben. Hält man während des SMASH­Befehls die  Shift­Taste gedrückt. Wires kann man  auch in Bögen verlegen. Alternativ   lässt   sich   die   Option  Smashed  auch  über   das   Kontextmenü. das auf einer anderen Schaltplanseite verwendet wurde. einzelne Gates gezielt in den Schaltplan zu holen (z.   Der   Miter­Radius   ist   auch   für   verschiedene   Wire­ Bends (Knickmodi) gültig (siehe Hilfe zum SET­Befehl).   Der   Grad   der   Abrundung   bzw. wenn man ein Gate eines Bauteils platzieren  will. ausschalten. ein­ bzw. Bitte beachten Sie auch die Hinweise zu den Besonderheiten in Kombination  mit der Ctrl­ bzw.4. Bus. Auch in Kombination mit GROUP.  hat  man die  Möglichkeit.   so   dass   sie   individuell   platziert   und   in   ihrer   Größe   geändert  werden können.

  CHANGE  RATIO   ändert  beim   Vektor­Font  die  Strichstärke.  Linienbreite.   CHANGE  FONT  verändert  die  Schriftart. indem Sie mit dem NAME­Befehl dem Bus  oder dem Netz einen anderen Namen zuweisen. 60 . Mit  CHANGE   TEXT  ändern   Sie   den  Text   selbst. POLYGON Zeichnen von Polygonen (gefüllte Flächen mit beliebiger Form). runde Bogenenden. Siehe auch MOVE­Befehl. NET Zeichnen  von Netzen. CHANGE CAP FLAT | ROUND definiert gerade bzw.   Linienart   und   Layer   werden   vom   bereits   vorhanden   Wire  übernommen. dem ERC oder per Netzliste bzw. Bitte mit dem SHOW­Befehl.   Kreise   mit   Linienstärke   (width)   null   gezeichnet. ARC Zeichnen von Kreisbögen (auch mit WIRE möglich). Optische  Verbindungen zwischen Netzen und Pins sind nicht notgedrungen elektrisch  verbunden.   Er   stellt  lediglich ein Zeichenelement dar.   Ein   Bus   hat   keine   logische   Bedeutung. auch wenn  dieser   nicht   im   aktuell   eingestellten   Raster   liegt   (Fang­Funktion).  TEXT Platzieren  von Texten.  Verwenden Sie CHANGE  SIZE um die  Texthöhe zu  verändern. Nur Netze stellen elektrische Verbindungen  her.  Pinliste (EXPORT NETLIST oder PINLIST) prüfen. Siehe auch LABEL­Befehl. CIRCLE Zeichnen   von  Kreisen. Label­Texte ändern Sie. RECT Zeichnen von Rechtecken. Netze lassen sich direkt aus Bussen 'herausziehen'. Netze mit gleichem Namen sind elektrisch verbunden  (auch wenn sie sich auf verschiedenen Schaltplanblättern befinden).4 EAGLE im Überblick beginnt die Linie exakt am Ende des in der Nähe liegenden Wires.  werden gefüllt dargestellt. BUS Zeichnen   von   Bus­Linien.

61 .  die im Schaltplan allgemein bzw. die eine Einteilung in Spalten und  Reihen aufweisen.   werden   hier  nicht mehr angesprochen. ERC Der  Electrical Rule Check prüft die Schaltplanlogik und die  Konsistenz von  Schaltung und Platine. Aktiviert man für ein Label die Option XREF (in der Parameterleiste oder über  CHANGE XREF ON).  Attribute können frei definiert werden  und beliebige Informationen enthalten. Befehle. sofern diese schon existiert.  Einige davon sind auch über die Menüleiste zugänglich. man kann sich kreuzende Netze auch über JUNCTION  manuell verbinden. ASSIGN Belegen von Funktionstasten. da das Label den Netznamen repräsentiert. Um   ein   Objekt   gut   lokalisieren   zu   können. Die folgenden Befehle können Sie textuell in die Kommandozeile eingeben. Labels werden nicht mit CHANGE TEXT geändert..4. sondern mit dem Befehl  NAME.  kann man Attribute festlegen. Am bequemsten über das Menü Optionen/Tastenbelegung möglich.   die   bereits   beim   Control   Panel   erklärt   wurden.   verwenden   Sie   am   Besten   auf  allen Schaltplanseiten Zeichnungsrahmen. für alle Bauteile gültig sein sollen. Zum Anlegen solcher Rahmen verwenden Sie den FRAME­ Befehl. wird automatisch ein Querverweis generiert. Über das Menü  Bearbeiten/Globale Attribute.   Junctions   werden   im   allgemeinen  automatisch gesetzt.  Die   Bedeutung   der  möglichen Platzhalter wird in der Hilfe des LABEL­Befehls erklärt.lbr befinden sich vordefinierte Rahmen. Das Format der Querverweise bestimmen Sie unter  Format für Querverweis­ Labels  im   Menü  Optionen/Einstellungen/Verschiedenes. In der Bibliothek frames. die nicht über das Befehlsmenü erreichbar sind Menüpunkte.2 Das Schaltplan-Editor-Fenster JUNCTION Symbol   für  Netzverbindung   platzieren. der auf das  entsprechende Netz auf der nächsten Seite verweist.   auch   im   Bibliotheks­Editor   angewendet  werden. ATTRIBUTE Definiert ein Attribut für ein Bauteil. LABEL Den Namen eines Busses oder Netzes als Beschriftung platzieren. Die meisten können  im   Schaltplan­   und   Layout­   bzw.

  Siehe   auch  Beispiel  im  Anhang.  Nicht identisch mit dem Menüpunkt Datei/Öffnen des Editor­Fensters. LAYER Zeichenlayer  festlegen   und   neue   Layer  definieren. Alternative  zum Datei­Menü des Control Panels.. Script­ Dateien und Grafikdateien (Datei/Exportieren. dass Sie beispielsweise in der EAGLE­Light­Edition ein  Layout  erzeugt   haben.). Weitere  Informationen finden Sie in der Hilfe­Funktion. EDIT Textbefehl zum  Laden  von Dateien. Das  Text­Menü kann man über Optionen/Benutzeroberfläche einblenden. Um einen neuen Layer. den Abstand zu Nachbarsignalen  und den Durchmesser von Vias für den Autorouter und den ROUTE­Befehl  fest..   weil   Sie  zwei   zusätzliche   Innenlayer   im   Layout   nutzen   möchten. der im  Falle des Schaltplan­Editors nur Schaltpläne zum Öffnen anbietet. Eine  Netzklasse legt die Breite einer Leiterbahn. zum Beispiel mit der Nummer 200 und dem Namen  MeinLayer anzulegen.). 62 . Inhaltsverzeichnissen..   müssen   Sie   die  beiden Innenlagen zuerst noch definieren: LAYER 2 Route2 LAYER 15 Route15 MENU Legt  den  Inhalt  des  Text­Menüs   fest. Sie können z. tippen Sie in der Kommandozeile: LAYER 200 MeinLayer Für den Fall.  Siehe  auch Seite 123.   In   Zeichenbefehlen  wechselt man den Layer per Mausklick in der Parameterleiste. EXPORT Ausgabe von Listen (insbesondere  Netzlisten).   Diese   Einstellungen   werden   auch   in   Polygonen   berücksichtigt.   und   auf   die   Standard­Edition   aufgerüstet   haben. CLOSE Textbefehl zum Schließen eines Editor­Fensters (Datei/Schließen)..  Auch in der Layout­Zeichnung möglich. B.brd). FRAME Anlegen   eines   Zeichnungsrahmens   (Zeichnen/Frame)   für   den   Schaltplan. OPEN Textbefehl   der   eine   Bibliothek   zur   Bearbeitung   öffnet   (Bibliothek/Öffnen). vom Schaltplan­Editor  aus eine Platine aufrufen (EDIT name.4 EAGLE im Überblick CLASS Auswählen und Definieren von Netzklassen (Bearbeiten/Netzklassen.

S3 ← löscht beispielsweise Blatt 3 des geladenen Schaltplans..lbr.   Die   eigentlichen   Fertigungsdaten   werden   mit   dem  CAM­Prozessor   erstellt. wählen Sie in  der Zeile Bereich anstatt Alles die Option Ausschnitt. verhindern Sie. dass eine Bildunterschrift  gedruckt   wird.  bzw. Alt­X. typisches Beispiel wäre ein Widerstand aus rcl.   Weitere  Informationen finden Sie in der Hilfe­Funktion. REMOVE Löschen von Dateien oder Schaltplanseiten. REMOVE .   Wenn   Sie   Ihre   Zeichnung   schwarzweiß   ausgeben  wollen. Wenn  Sie die Option Titelzeile abschalten.   typische   Beispiele   finden   Sie   in  74xx.  Bibliothek/Alles aktualisieren). Am bequemsten über  das Menü  Optionen/Einstellungen  möglich. QUIT EAGLE verlassen.   wenn   Sie   die   Zeichnung   auf  maximal einer Seite ausgeben wollen. TECHNOLOGY Sofern   ein   Bauteil   (Device)   in   der   Bibliothek   mit   mehreren   Technologien  angelegt   ist.  Wenn Sie nicht die ganze Zeichnung. markieren Sie die Option Schwarz (und eventuell auch Gefüllt).4.... Das ist im Schaltplan oder auch im Layout möglich.2 Das Schaltplan-Editor-Fenster PACKAGE Sofern   für   ein   Bauteil   (Device)   in   der   Bibliothek   mehr   als   eine   Package­ Variante definiert ist. kann  man   über   PACKAGE   oder   auch   über   CHANGE   PACKAGE   die   aktuell  verwendete   Bauform   ändern. Voreinstellungen können auch in  der   Script­Datei  eagle.   Setzen   Sie  Blatt­Limit  auf   1. UPDATE Aktualisiert Bibliothekselemente im Schaltplan bzw. 63 ..  sondern den gerade sichtbaren Bildausschnitt drucken wollen. PRINT Aufruf des Drucker­Dialogs über das Drucker­Icon     in der Aktionsleiste  oder   über   das   Menü  Datei/Drucken.   Das   ist   im   Schaltplan   oder   auch   im   Layout  möglich.lbr.   kann   man   über  TECHNOLOGY   oder   auch   über   CHANGE   TECHNOLOGY   die   aktuelle  Technologie ändern. Layout mit den Defini­ tionen   der   aktuellen   Bibliotheken   (Bibliothek/Aktualisieren. Identisch mit Menüpunkt Datei/Beenden bzw. SET Einstellen von System­Parametern und Betriebsarten.  Damit   erstellt   man   im   allgemeinen  Ausdrucke   von   Schaltplänen   oder   Ausdrucke   zur   Überprüfung   der  Fertigungsunterlagen.scr  mit   Textbefehlen   vorgenommen   werden.

4 EAGLE im Überblick WRITE Textbefehl für das Abspeichern der geladenen Datei. um zum nächsten Objekt weiter zu schalten. Standardmäßig ist der Wert auf 1. 4.   wenn   Sie   eine   neue   Platine  (Board) anlegen oder eine bestehende Platinendatei öffnen. dass  Ihre Maus dem Betriebssystem als 3­Tasten­Maus bekannt ist.  Siehe auch Hilfe­Funktion (SET­Befehl. dass  im   Gegensatz   zum   Menüpunkt  Speichern   unter. 64 . Maustasten Die mittlere und rechte Maustaste haben in vielen Befehlen eine spezielle Be­ deutung. werden Sie im allgemeinen zuerst eine Schaltung  entwerfen und dann mit dem BOARD­Befehl bzw. und das erste in Frage kommende  Objekt erscheint hell. Selektieren von benachbarten Objekten Beim   Selektieren   von   Objekten. zum Beispiel beim Selektieren von Objekten  mit dem MOVE­Befehl oder beim Zeichnen von Linien mit WIRE.  Verkleinerungsfaktor pro Schritt.. Verwenden Sie eine Rädchenmaus.  Wenn Sie den Wert auf 0 setzen. Ctrl­ oder Alt­Taste können unter­ schiedliche Funktionen haben.3 Das Layout-Editor-Fenster Das   Fenster   des   Layout­Editors   öffnet   sich. und die rechte. um die Auswahl zu  bestätigen. Detaillierte  Informationen dazu finden Sie in der Hilfe­Funktion unter Tastatur und Maus  beziehungsweise zum jeweiligen Befehl. Betätigen Sie die linke Maustaste. sollten Sie sich den  vorangegangenen Abschnitt ansehen. Mausklicks in Kombination mit der Shift­.   nicht   die   unter   einem   neuen   Namen  abgespeicherte Datei.. können Sie durch Drehen des Rädchens in  vertikaler Richtung scrollen. Halten  Sie das Rädchen oder  die mittlere  Maustaste gedrückt.  im   Editor   weiterhin   die  bisherige   Datei   bearbeitet   wird.  Der  Mausrad­Zoomfaktor  im  Menü  Optionen/Benutzeroberfläche  bestimmt   den   Vergrößerungs­   bzw. kann man durch Drehen des Rädchens  die   Zoomstufe   in   der   Zeichnung   verändern. SELECT_FACTOR). Auch wenn Sie nur den Layout­Editor besitzen. Voraussetzung für die Verwendung der mittleren Maustaste ist. Zum  selektierten   Objekt   werden   in   der   Statuszeile   des   Editor­Fensters  Informationen angezeigt. Der   Aufbau   des   Layout­Editor­Fensters   entspricht   dem   des   Schaltplan­ Editors. mit dem BOARD­Icon die  zugehörige Platinendatei anlegen. Wenn Sie den  Schaltplan­Editor besitzen. da alle Angaben analog für den Layout­ Editor gelten. Bitte beachten Sie.2 gesetzt.   die   nahe   beieinander   liegen.   wird   der  Mauszeiger als Vierfach­Pfeil dargestellt. können Sie  durch  das Bewegen der Maus den Bildschirmausschnitt in beliebige Richtung  verschieben.

 da sich  gleich  lautende Befehle im Schaltplan­  und im  Layout­ Editor manchmal geringfügig unterscheiden. Das gilt selbstverständlich auch für Schaltplan­ und Layout­ Editor­Fenster.3 Das Layout-Editor-Fenster ➢ Der Layout­Editor Lediglich  die Befehle des Befehlsmenüs werden hier noch einmal komplett  aufgeführt. Die   Beschreibung   der   Befehle. Zusätzlich können alle Befehle über die Pulldown­Menüs in der Menüleiste  erreicht werden.  65 . Manche der Eigenschaften können Sie direkt in  diesem Dialog verändern.   zeigt   EAGLE   die   Eigenschaften   des  Objekts mit dem Namen IC1.4.   die   nicht   über   das   Befehlsmenü   erreichbar  sind. Das Befehlsmenü im Layout-Editor INFO Zeigt   die   Eigenschaften   des   anschließend   selektierten  Objekts. finden Sie ebenfalls im Abschnitt über das Schaltplan­Editor­Fenster.   Tippen   Sie  INFO IC1  in   die   Kommandozeile.

  Man   kann   bestimmte  Layerkombinationen benennen und als Parameter übergeben. Dabei sind auch die Platzhalter  *  und  ?  erlaubt. Alternativ kann man den Objektnamen (auch mehrere gleichzeitig) über die  Kommandozeile angeben. DISPLAY Blendet   Zeichenlayer  ein   und   aus. Detaillierte Informationen zu DISPLAY finden Sie in der Hilfe­Funktion. ARC.   Zusätzlich   werden   relative   Koordinaten   in   der   Form  (R x­Wert   y­Wert)   und   polare   Werte   in   der   Form   (P  Radius   Winkel)  angezeigt. wird es in einer besonderen Weise selektiert.4 EAGLE im Überblick SHOW Stellt das anschließend mit der Maus selektierte Objekt heller dar.  Entsprechendes   gilt  für  Bauteile  auf  der Bottom­Seite der Platine und den  Layer   24  bOrigins. Bitte lesen Sie hierzu  in der Hilfe­Funktion (CIRCLE. DISPLAY LAST zeigt die zuletzt benutzte Layerkombination. Drücken Sie beim Selektieren eines Bauteils oder eines anderen Objekts die  Ctrl­Taste.   Bauteile   auf   der   Top­Seite   der   Platine  lassen   sich   nur   selektieren.   wenn   der   Layer   23  tOrigins  eingeblendet   ist.   Es   werden   nur   die   Signal­Layer   gezeigt.   die   im   Layer­ Setup in den Design­Regeln definiert sind. 66 . Das ermöglicht  ein schnelles Umschalten zwischen verschiedenen Darstellungsweisen. Eine Tabelle im Anhang gibt Auskunft über die Bedeutung der Layer. Der   DISPLAY­Befehl   unterstützt   so   genannte   Aliase. die dargestellt  wurde.) nach. ROUTE usw. WIRE. MOVE Bewegen   beliebiger   sichtbarer   Objekte. MARK Der   anschließende   Mausklick   definiert   den   neuen   Nullpunkt   für   die  Koordinatenanzeige. Wenn Sie erst das MARK­Icon und anschließend das Ampel­Icon anklicken.   Die   rechte   Maustaste   rotiert   das  Objekt am Mauszeiger.   auch  wenn   ein  Wire   (geroutetes Leitungsstück) über einen  anderen  Wire oder  über ein Pad   bewegt   wird. MOVE.  bezieht sich die Koordinatenanzeige wieder auf den absoluten Nullpunkt der  Zeichnung. Der   MOVE­Befehl   kann   keine   Signale   verbinden.   In   dieser   Form   können   Koordinatenwerte   auch   über   die  Kommandozeile eingegeben werden.  Mit Ctrl + SHOW invertieren Sie die Hervorhebung des gewählten Objekts.   Verwenden   Sie   ROUTE   oder   WIRE   zum   Verlegen   von   Signalen.

  der   Value   bleibt  unverändert. Bauteile kann man mit dem MIRROR­Befehl auf die andere  Seite der Platine bringen. blenden Sie mit  DISPLAY ALL vorher alle Layer ein. Es befindet sich somit im aktuell  eingestellten Raster. wird  dieses an seinem Aufhängepunkt selektiert. MIRROR Objekte spiegeln. COPY   kann   man   auch   auf   Gruppen   anwenden. Hinweise zur Syntax finden Sie in der Hilfe­Funktion. kann man die Gruppe entweder durch  Aufziehen eines Rechtecks bei gedrückter linker Maustaste oder durch einen  Polygonzug  definieren  (Polygonecken setzt  man mit  der linken  Maustaste.   kann   man   es  durch Bewegen der Maus drehen. Um sicher zu gehen. Beim Kopieren einzelner Wires wird der Name beibehalten. Hält man  beim   Selektieren   des   Objekts   die   linke   Maustaste   gedrückt.  Auch   Gruppen   können   beliebig   gedreht   werden:   Drücken   Sie   bei   aktivem  ROTATE­Befehl die  Ctrl­Taste und klicken Sie mit der rechten Maustaste in  die   Zeichnung   um   den   Drehpunkt   zu   setzen. GROUP ALL in der Kommandozeile selektiert alle Elemente.3 Das Layout-Editor-Fenster Bewegen von Gruppen. Zusätzliche   Informationen   zu   GROUP   finden   Sie   im   Abschnitt   über   den  Schaltplan­Editor und in der Hilfe­Funktion. In der Parameterleiste wird  der aktuelle  Drehwinkel angezeigt. ROTATE Objekte in beliebigen Winkeln rotieren (auch mit MOVE möglich).   Die   Gruppe   wird   um   den  angegeben Winkel gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Der Winkel kann auch direkt im Feld  Winkel  oder über die Kommandozeile  angegeben werden.  Durch gezieltes Ausblenden von Layern  kann man bestimmte Objekte von der Selektion ausschließen. Halten Sie die Ctrl­Taste gedrückt während Sie auf ein Objekt klicken.4. COPY Bauteile und andere Objekte kopieren. 67 .  Beim   Kopieren   von   Bauteilen   wird   der   Name   verändert.  Nachdem das Icon angeklickt wurde.   rotiert   oder   mit   CUT   und  PASTE kopiert wird oder über CHANGE andere Eigenschaften erhalten soll.   die   anschließend   bewegt. siehe MOVE im Abschnitt zum Schaltplan­Editor.   Es   funktioniert   wie   die  Kombination der Befehle CUT und PASTE innerhalb einer Zeichnung. dass alle Elemente selektiert werden.  Schließen des Polygonzugs mit der rechten Maustaste). GROUP Gruppe   definieren.

  Hält man die  Shift­Taste beim Klick auf eine Polygonkontur gedrückt.  Einschränkungen siehe Hilfe­Funktion. Hält man die Ctrl­Taste beim Klick auf einen Knickpunkt einer Linie gedrückt.   Wird   nach   dem   Verändern   einer  Eigenschaft   die   Esc­Taste   gedrückt. 24 bOrigins nicht eingeblendet. Kein Zusammenhang mit der Windows­Cut­Funktion.   der   Breite   einer  Leitung   oder   der   Größe   eines   Textes. Die Gruppe selektiert man bei CUT mit der  linken  Maustaste.   B.  kann sie bei gedrückter  Ctrl­Taste mit der  rechten  Maustaste gelöscht werden. Ist eine Gruppe definiert. DELETE Löschen von sichtbaren Objekten. Kein Zusammenhang mit der Windows­Paste­Funktion.   erscheint   das   zuletzt   benutzte   Werte­ Menü. Siehe PASTE­Befehl. Ist der Layer 23 tOrigins bzw. wird  das ganze Polygon entfernt. Siehe auch Hilfe­ Funktion. PASTE Objekte aus dem Zwischenspeicher werden in die Zeichnung eingefügt.   ändern. CUT Die Objekte einer vorher definierten Gruppe werden in den Zwischenspeicher  übertragen. Diese löscht man mit dem ERRORS­Befehl (ERRORS  CLEAR). lassen  sich Bauteile nicht löschen. Wenn sich Objekte nicht löschen lassen.   Das   Kontextmenü   erreicht   man   durch   einen   Klick   mit   der  rechten Maustaste auf das Objekt. Objekt­Eigenschaften kann man auch über das Kontextmenü anzeigen und  ggf.   z.  wird   dieser   entfernt   und   eine   direkte   Verbindung   zwischen   den   beiden  nächstliegenden Knickpunkten gezeichnet. So kann bequem ein neuer Wert gewählt werden. 68 .   die  mit   einem   Rechtsklick  bei  gedrückter  Ctrl­ Taste auf eine Gruppe angewendet werden. im Gegensatz  zu  allen   anderen   Befehlen.4 EAGLE im Überblick CHANGE Nachträgliches   Ändern   von  Objekt­Eigenschaften. DELETE   SIGNALS   in   der   Kommandozeile   löscht   alle  Leiterbahnen   und  Signale im Layout. kann es sich um Fehlerpolygone des  DRC­Befehls handeln. sofern kein konsistenter Schaltplan geladen ist.

Über   den   Eigenschaften­Dialog   lässt   sich   die   Position   eines   verriegelten  Bauteils jedoch gezielt durch die Eingabe neuer Koordinaten verändern.  Soll   nicht   das   ganze   Bauteil.4.  Ist das Bauteil Locked.3 Das Layout-Editor-Fenster ADD Hinzufügen   von  Bibliotheks­Elementen   zur   Zeichnung.   sondern   nur   die   Package­Variante   getauscht  werden. Das ist  auch über den Eintrag unLock im Kontextmenü möglich.  Der Aufhängepunkt eines verriegelten Bauteils wird im Editor­Fenster als x. Bei   einem   Rechtsklick   auf   das   Icon   erscheint   eine   Liste   der   bisherigen  verwendeten Values. NAME Namen für Bauteile. Ein Widerstand erhält beispielsweise den Wert  100k. vorausgesetzt die entsprechenden Pins sind mit gleichem Swaplevel  definiert.  69 . Mit einem Rechtsklick auf das ADD­Icon öffnen Sie das Popup­Menü mit den  zuletzt geholten Bauteilen. Vias oder Polygone vergeben. indem man es mit NAME umbenennt. verwendet man CHANGE PACKAGE bzw. dargestellt. PINSWAP Tauscht   die   an   gleichwertige   Pads   eines   Bauelements   angeschlossenen  Signale. LOCK Verriegelt die Position und Orientierung eines Bauteils in der Platine. kann es mit der Maus nicht verschoben und auch nicht  mit GROUP selektiert werden.  im Gegensatz zu einem + bei nicht verriegelten Bauteilen. den PACKAGE­Befehl. aus der Sie einen Wert wählen und durch Klick auf ein  oder mehrere Bauteile zuordnen können. Mit einem Rechtsklick auf das Icon öffnet sich ein Popup­Menü. Man kann einem  Polygon ein anderes Signal zuordnen.  Shift  + LOCK entriegelt das Bauteil. REPLACE Bauteil oder bei einem Layout ohne Schaltplan ein Gehäuse (Package) durch  ein anderes aus einer beliebigen Bibliothek ersetzen. Signale. VALUE Werte für Bauteile vergeben. Über USE wird bestimmt.   Bietet   eine  komfortable Suchfunktion. das eine Liste  der kürzlich getauschten Bauteile enthält. welche Bibliotheken bei  ADD berücksichtigt werden.

 Falls Sie das Autorouter­Modul besitzen. SPLIT Fügt einen Knickpunkt in eine Linie ein. Wert und Attribute von Bauteilen. Dieser Befehl bietet mit den verschiedenen Maustasten. so dass sie indivi­ duell   platziert   und   in   ihrer   Größe   geändert   werden   können. zu einem  Segment zusammen. Wenn Sie zum Beispiel ein Stück einer bereits verlegten Leiterbahn in einen  anderen Layer legen wollen. die in einer Linie liegen. Alternativ   lässt   sich   die   Option  Smashed  auch   über   das   Kontextmenü.   Abschrägen   von   Wire­Verbindungsstellen   (auch   bei  Polygonkonturen).   Der   Miter­Radius   ist   auch   für   verschiedenes   Wire­ Bends (Knickmodi) gültig (siehe Hilfe zum SET­Befehl). Hält man während des SMASH­Befehls die Shift­Taste gedrückt. fügen Sie mit SPLIT zwei Knickpunkte ein. Dabei werden Luftlinien (Airwires) in Leiterbahnen  verwandelt. ausschalten.  Eigenschaften. Den bisherigen Verlauf können Sie anschließend mit  Ctrl+DELETE oder RIPUP entfernen. auch in Verbindung  mit den Tasten Ctrl und Shift. Ist eine Gruppe definiert. MITER Abrunden   bzw.   Mit   einem   Linksklick   auf   die   Leiterbahn   fügen   Sie  einen Knickpunkt ein. ROUTE Signal manuell verlegen. SPLIT   ermöglicht   außerdem   ein   schnelles   Neuverlegen   einer   bereits  gerouteten   Leiterbahn. OPTIMIZE Fasst Wire­Segmente in den Signallayern. unterstützt der ROUTE­ Befehl den Follow­me­Router zum automatischen Verlegen einer selektierten  Signallinie.   Der   Grad   der   Abrundung   bzw. kann sie mit Ctrl und der  rechten Maustaste gesmasht werden. werden die  Texte  wieder   an die  ursprüngliche  Stelle   gesetzt  und  sind  nicht mehr frei  editierbar (auch möglich im Kontextmenü mit unSmash). unterschiedliche Funktionen: 70 .4 EAGLE im Überblick SMASH Löst die Texte für Name.   Auch   in  Kombination mit GROUP.   An   den   Knickpunkten   werden  automatisch Durchkontaktierungen gesetzt. Bewegen Sie die Maus und verlegen Sie die Leiterbahn  auf einem andern Weg.  negatives   eine   Gerade.   Abschrägung   wird   über  den   Miter­Radius   vorgegeben.   Positives   Vorzeichen   ergibt   eine   Rundung. Nach SMASH kann man die Texte mit DELETE verstecken. ein­ bzw. und  wechseln   mit   CHANGE   LAYER   die   Lage.

 Shift­Taste in der Hilfe­Funktion: Drücken Sie beispielsweise beim Starten eines Wires die  Ctrl­Taste. auch wenn dieser  nicht   im   aktuell   eingestellten   Raster   liegt   (Fang­Funktion).   oder   auch   nur   die   Polygone   ansprechen. beginnt  die Linie exakt am Ende des in der Nähe liegenden Wires.   Linienbreite.   egal   mit   welchem   Font   der   Text  71 .   Parameter  Wire_Bend)   ändert   man   mit   der  rechten Maustaste. Durch   die   Angabe   von   Signalnamen   in   der   Kommandozeile   können   Sie  einzelne Signale gezielt berechnen lassen.   berechnete   Polygone   in  Umriss­Darstellung verwandeln.3 Das Layout-Editor-Fenster Ctrl + Links Shift + Links Mitte  Rechts Shift + Rechts Ctrl + Rechts Shift + Links Ctrl + Links Routing beginnt an einem beliebigen Punkt eines  Wires oder Vias Beginnt die Luftlinie an einem bereits verlegten Wire. RIPUP Verdrahtete   in   unverdrahtete   Signale   (Luftlinien). egal  welcher Style verwendet wurde.  Bitte beachten Sie auch die Hinweise zu den Besonderheiten in Kombination  mit der Ctrl­ bzw. Mit  CHANGE   TEXT   ändern  Sie   den  Text   selbst.   CHANGE  FONT  verändert  die  Schriftart.   also   kein   echtes  Signal führen.   die   nicht   an   Bauteile   angeschlossen   sind. wird seine Breite für die neue Leiterbahn verwendet Auswahl des Layers Wahl des Knickwinkels Umkehr der Knickwinkel­Reihenfolge beim Durchklicken Umschalten zwischen korrespondierenden Knickwinkeln Erzeugt beim Absetzen ein Via Definiert beim Absetzen den Radius des Kreisbogens Mehr Informationen darüber finden Sie in der Hilfefunktion. Der Parameter Style (CHANGE­Befehl) bestimmt die Linienart.   Mehr   Informationen  dazu finden Sie in der Hilfefunktion zum RIPUP­Befehl. müssen mit DELETE gelöscht werden. CHANGE RATIO ändert die Linienbreite beim Vektor­Font. Leiterbahnen. Den   Knickmodus   (SET­Befehl.  TEXT Platzieren   von   Texten. WIRE Zeichnen  von Linien und Bögen. In den Signal­Layern 1 bis 16 erzeugt der  WIRE­Befehl elektrische Verbindungen. bestimmte Signale von der Aktion  ausnehmen.  Linienart und Layer werden vom bereits vorhanden Wire übernommen. Der DRC und  der Autorouter behandeln einen WIRE immer als durchgezogene Linie.   Verwenden   Sie   CHANGE   SIZE   um   die   Texthöhe  einzustellen. Die Option Immer Vektor­Schrift  (im der Menü Optionen/Benutzeroberfläche)  stellt   Texte   immer   als   Vektor­Font   dar.4.

 Sie halten zu  anderen Potentialen einen bestimmten Abstand ein (Copper Pouring). Es wird empfohlen. POLYGON Zeichnen von Polygonen bzw. Texte in Kupferlayern mit Vektor­Font zu schreiben!  Nur   so   entspricht   die   Ausgabe   über   den   CAM­Prozessor   exakt   der   Darstellung im Layout­Editor.  Bögen mit runden Enden (CHANGE CAP ROUND) nicht.   42  bRestrict  und   43  vRestrict erzeugt dieser Befehl Sperrflächen für den Autorouter bzw. Bögen mit geraden Enden werden bei der Gerber­Ausgabe im CAM­Prozessor  immer  emuliert   ausgegeben. CIRCLE Zeichnen   von  Kreisen. sind die Bogenenden rund. Polygone   in   den   Layern  t/b/vRestrict  sind  Sperrflächen  für   den  Autorouter/Follow­me­Router. 42 bRestrict und 43 vRe­ strict  erzeugt   dieser   Befehl   Sperrflächen   für   den  Autorouter/Follow­me­ Router.   Das  Polygon spart dann die Sperrfläche (also den Text) aus. ARC Zeichnen von Kreisbögen (auch mit WIRE möglich). schreiben Sie  den Text in den Layer 41  tRestrict  bzw. 72 . Damit  lassen sich unterschiedliche Signalflächen auf demselben Layer realisieren. Kreise mit Linienstärke (width) null werden gefüllt dargestellt. Polygone in den Signal­Layern werden als Signale behandelt.4 EAGLE im Überblick ursprünglich definiert wurde. Kupferflächen. Mit CHANGE CAP FLAT | ROUND definiert gerade bzw.   In   den   Layern   41  tRestrict. In den Layern 41 tRestrict. Wird der Bogen als Teil eines Wire­Zuges gezeichnet und beide Enden  mit einem Wire verbunden. runde Enden für den  Bogen. RECT Zeichnen von Rechtecken. Die Kontur eines Polygons wird in der Umrissdarstellung als gepunktete Linie  dargestellt. Siehe auch Hilfe­Funktion.   also   durch   dünne   kurze   Linien   gezeichnet. Follow­ me­Router. 42  bRestrict  und legen darüber eine  Kupferfläche   im  Top­  oder  Bottom­Layer   mit   dem   POLYGON­Befehl. Weitere Möglichkeiten finden Sie in der Hilfe­ Funktion. Das gilt auch für Ausdrucke und die Ausgabe  von Daten mit dem CAM­Prozessor. Soll  Text in einem  Kupferlayer  invertiert dargestellt werden.

 wenn die Forward&Back­Annotation aktiv ist.  die im Layout allgemein gültig sind. Es sind  Platzhalter bei der Namensangabe  erlaubt.. Mehr Informationen finden Sie in der Hilfe zum Befehl.  Über das Menü  Bearbeiten/Globale Attribute. Alternativ über den Befehl SET POLYGON_RATSNEST ON | OFF oder kurz: SET POLY ON | OFF. RATSNEST Kürzeste Luftlinien und reale Polygon­Darstellung berechnen.  Gezieltes Berechnen und Ein­ und Ausblenden von  Luftlinien durch Angabe  eines Signalnamens. AUTO Autorouter starten.3 Das Layout-Editor-Fenster VIA Setzen   einer  Durchkontaktierung. HOLE Platzieren einer Bohrung.  öffnet sich das Autorouter­Setup­Fenster im Follow­me­Modus. quadratisch.4. Ein dem Namen vorangestelltes Ausrufezeichen blendet  die angegebenen Luftlinien aus. Die   Polygon­Berechnung   kann   über   das   Menü  Optionen/Einstellungen/Ver­ schiedenes abgeschaltet werden.  Nicht möglich. finden Sie in der Hilfe­Funktion. achteckig).  in den Innenlagen sind sie aber immer rund.   Vias   können   in   den  Außenlayern unterschiedliche Formen haben (rund.   wenn  beim ROUTE­Befehl die Ebene gewechselt wird. 73 . Tippen   Sie   in   der   Kommandozeile   des   Layout­Editors   AUTO   FOLLOWME.   Vias   werden   automatisch   gesetzt. Mit NAME kann ein Via an  ein   bestimmtes   Signal   angeschlossen   werden. ATTRIBUTE Definiert ein Attribut für ein Bauteil. RATSNEST wird beim Verlegen einer Leiterbahn mit ROUTE für das gewählte  Signal automatisch ausgeführt. die nicht durchkontaktiert wird. in dem man  nur Parameter für den Follow­me­Router einstellen kann. Verbindungen  sind dann im Schaltplan­Editor mit dem NET­Befehl zu definieren.  Die   ausführliche   Beschreibung   der   Syntax   zur   Definition   über   die  Kommandozeile. SIGNAL Manuelle Definition eines Signals.  Während des RATSNEST­Befehls wird in der Statuszeile der Name des zur  Zeit berechneten Signals angezeigt.  kann man Attribute festlegen.

  Eine   Bibliothek   hat   üblicherweise   drei   verschiedene  Bestandteile: Packages. erscheint zunächst folgendes Fenster: 74 . 4.   können   Sie   trotzdem  Symbole und Devices entwerfen oder editieren. das im Layout­Editor  (also auf der Platine)verwendet wird. Auch   wenn   Sie   keinen   Schaltplan­Editor   besitzen. Wird eine Bibliothek geladen. Symbole und Devices. Eine Bibliothek muss nicht ausschließlich reale Bauelemente enthalten.  Ein Package ist das Gehäuse eines Bausteins. die nicht direkt über   das Befehlsmenü erreichbar sind. Die meisten davon sind auch im Layout­Editor nutzbar. Diese können nur im  Layout­Editor verwendet werden. wenn das Bauteil in mehreren  Package­Varianten und/oder in verschiedenen Technologie­Varianten  angelegt wird. Ausführliche Beispiele zur Definition von Bibliothekselementen finden Sie in  einem  eigenen   Kapitel  Bauteilentwurf   an   Beispielen  erklärt  ab Seite  211  in  diesem Handbuch.4 Das Bibliotheks-Editor-Fenster Das Bibliotheks­Editor­Fenster öffnet sich. Auch  Symbole   für   Masse   und   Versorgungsspannungen   oder  Zeichnungsrahmen  können   als   Device   in   einer   Bibliothek   gespeichert   sein. ERRORS Vom Design­Rule­Check gefundene  Fehler anzeigen. DRC Design­Regeln festlegen und Design Rule Check durchführen. dann werden  eventuelle Fehler gezeigt.4 EAGLE im Überblick ERC Konsistenzprüfung von Schaltung und Platine durchführen. Von einem Device­Set spricht man. die nur Packages enthalten. Sehen Sie sich dazu bitte den Abschnitt   ab Seite 61 an. Es gibt auch Bibliotheken.  Das Device repräsentiert die Verbindung von (mehreren) Symbol(en)  und Package. Wurde der DRC bisher  noch nicht aufgerufen. wenn Sie eine Bibliothek zur Be­ arbeitung   laden. wird dieser zuerst automatisch gestartet.  Das Symbol enthält die Darstellung des Bausteins wie er im  Schaltplan verwendet wird.   Diese   Symbole  beinhalten in der Regel keine Pins. Es gibt im Layout­ und Schaltplan­Editor Befehle. Hier wird die Zuordnung zwischen einem Pin eines  Symbols und einem Pad im Package definiert.

75 . löschen oder umbenennen Folgende Befehle sind zum Navigieren in einer Bibliothek wichtig: EDIT Device   oder   Package   (falls   nur   der   Layout­Editor   vorhanden   ist)   zur  Bearbeitung laden. Device laden. Klickt man mit der rechten Maustaste auf eines der Icons. Von   links   nach   rechts:   Device   laden. Symbol. oder hält man die  linke Maustaste auf einem der Icons etwas länger gedrückt. erscheint eine  Liste der zuletzt editierten Objekte.4. REMOVE Device/Package/Symbol   aus  Bibliothek  löschen.4 Das Bibliotheks-Editor-Fenster ➢ Bibliotheks­Editor: Es ist noch kein Element geladen Package.   Diese  Icons finden Sie in der Aktionsleiste. Für weitere Informationen siehe  Hilfe­Funktion oder das Kapitel Bibliotheken und Bauteile verwalten.   Package   laden.   Nur   über   das  Bibliothek­ Menü oder die Kommandozeile zugänglich.   Symbol   laden.

PAD Anschluss für bedrahtete Bauelemente (Lötauge) platzieren. ARC etc:  das Symbol für den Bestückungsdruck in den Layer 21 tPlace. In den Innenlagen sind Pads immer rund. Zeichnen Sie mit Hilfe der Befehle WIRE.   Nur   über   das  Bibliothek­Menü   oder  die   Kommandozeile   zugänglich. 42 bRestrict und 43 vRestrict für den  Autorouter und in die Layer 39  tKeepout  bzw. Die im Befehlsmenü zugänglichen Icons entsprechen denen des Schaltplan­  und Layout­Editors. Ändern Sie bei Bedarf mit dem NAME­Befehl die Pad­ bzw. die durch alle Lagen der Platine geht. CIRCLE. Die  Padform kann in den Außenlagen rund. rechteckig. achteckig oder länglich  sein. SMD­Namen. Platzieren Sie mit dem TEXT­Befehl:  den Text >NAME in den Layer 25 tNames als Platzhalter für den  Bauelementnamen. 76 . Tippen Sie einen Package­Namen ein und bestätigen Sie die  Abfrage Neues Package 'Packagename' erzeugen? mit Ja. Neues Package entwerfen Wechseln  Sie in den  Package­Editier­Modus über das  Package­Icon     in  der Aktionsleiste. Platzieren   Sie   Pads   (Anschlüsse   mit   Durchkontaktierung)   oder   SMD­ Anschlussflächen   mit   Hilfe   folgender   Befehle. Der Package-Editier-Modus Im Folgenden soll kurz beschrieben werden. SMD SMD­Pad platzieren. Platzieren Sie mit dem HOLE­Befehl Bohrungen.4 EAGLE im Überblick RENAME Device/Package/Symbol   umbenennen.  Eine ausführliche Anleitung finden Sie im Kapitel Bauteilentwurf an Beispielen   erklärt. RECT  oder POLYGON in die Layer 41 tRestrict.  eventuelle Ergänzungen des Symbols für den Dokumentationsdruck in  den Layer 51 tDocu. Zeichnen   Sie   eventuelle  Sperrflächen  mit   Hilfe  der  Befehle  CIRCLE. wie man ein Bauteil definiert.   Für   weitere   Informationen   siehe   Hilfe­ Funktion oder das Kapitel Bibliotheken und Bauteile verwalten. Zum Pad gehört  eine durchkontaktierte Bohrung. falls erforderlich. 40  bKeepout  für den Design  Rule Check.   die   nur   im   Package­Editier­ Modus verfügbar sind.

 B.   ARC   etc. Neues Symbol entwerfen Zeichnen   Sie   mit   Hilfe   der   Befehle   WIRE. oder im Falle eines Widerstands lediglich das Widerstandssymbol. Der Device-Editier-Modus Reale Bausteine werden als Devices definiert. Swaplevel). 74L00. Die  Pin­Parameter   sind   ab   Seite  216  und   in   der   Hilfe­Funktion   unter   dem  Stichwort PIN erklärt. Wechseln Sie nun in den Symbol­Editier­Modus über das Symbol­Icon   in  der Aktionsleiste. Visible. der nur im Symbol­Editier­ Modus zugänglich ist: PIN Pins platzieren. Mehr Informationen  darüber finden Sie in der Hilfe­Funktion. Weisen   Sie   direkt   im   PIN­Befehl   oder   nachträglich  mit   CHANGE  den  Pins  geeignete Parameter zu (Direction. B.  ob es verschiedene Technologien gibt (z.  welches oder welche Symbole enthalten sind (im Device als Gates  bezeichnet). 74LS00.4. Man kann dazu das HTML­Text­Format verwenden.  welchen Namen (etwa A. welche Package­Varianten verwendet werden.  74HCT00). Fügen Sie mit dem DESCRIPTION­Befehl eine Beschreibung für das Package  ein.   die   man  im  Schaltplan individuell platzieren möchte.) die Gates erhalten. Platzieren Sie mit dem TEXT­Befehl:  den Text >NAME in den Layer 95 Names als Platzhalter für den  Bauelementnamen. Function. Das können im Falle eines 74L00  ein NAND­Gatter und ein Versorgungsspannungssymbol (bestehend aus zwei  Pins) sein. Im Device­Editier­Modus wird  nichts mehr gezeichnet.  Geben Sie den Symbol­Namen an und bestätigen Sie die  Abfrage Neues Symbol 'Symbolname' erzeugen? mit Ja. Die Pin­Namen ändern Sie mit dem NAME­Befehl. Length..4 Das Bibliotheks-Editor-Fenster  den Text >VALUE in den Layer 27 tValues als Platzhalter für den  Bauelementwert.  den Text >VALUE in den Layer 96 Values als Platzhalter für den  Bauelementwert. Platzieren Sie die Pins mit Hilfe des PIN­Befehls. sondern es wird festgelegt:  welches Package bzw.   das   Symbol   für   den  Schaltplan in den Symbols­Layer. Der Symbol-Editier-Modus Als   Symbol   definiert   man   die   Teile   eines   Bausteins   (Device). 77 .

➢ Device­Editor­Fenster Das Bild zeigt den fertig definierten Baustein  74*37 mit vier NAND­Gattern  und  einem   Versorgungsgatter  in   verschiedenen  Package­  und  Technologie­ Varianten. 78 .  ob dem Bauteilnamen im Schaltplan ein Präfix vorangestellt wird.  ob eine Beschreibung für dieses Bauteil in der Bibliothek gespeichert  werden soll.  ob der Wert (Value) im Schaltplan geändert werden kann oder ob als  Wert der Device­Name fest eingestellt ist.   Mit  Symbol   editieren.  ob Gates untereinander austauschbar sind (Swaplevel).4 EAGLE im Überblick  ob das Bauteil zusätzliche benutzerdefinierte Attribute haben soll.   erscheint   ein  Kontextmenü mit den möglichen Befehlen.   kommt   man   schnell   in   den   Symbol­Editor   um   es   zu  modifizieren. Klickt   man   mit   der   rechten   Maustaste   auf   eines   der   Gatter.  welche Pins welchen Gehäuse­Pads entsprechen (CONNECT­Befehl). die man auf das Gatter anwenden  kann.   Außerdem   kann   man   sich   die  Eigenschaften  anzeigen   lassen.  wie sich ein Gate beim Holen mit ADD in einen Schaltplan verhält  (Addlevel).

  B. Off: Wert entspricht automatisch dem Device­Namen. CONNECT Zuordnung von Pins (Gate) und Pads (Package) festlegen. CHANGE Swaplevel und Addlevel ändern. ob der Bauteile­Wert im Schalt­ plan oder Layout frei gewählt werden kann oder vorgegeben wird. VALUE Im Device­Modus bestimmt man mit VALUE. Weitere Informationen zum  Anlegen einer neuen Package­Variante finden Sie  ab Seite 261.4. etc. Gate­Name. Der   Addlevel   definiert   z.   Durch   Eintippen   von  PACKAGE   in   der   Kommandozeile   oder   Klick   auf   die   Schaltfläche  Neu  im  Device­Editor­Fenster   öffnen   Sie   ein   Auswahl­Fenster. bei Widerständen).   74LS00N). ob äquivalente Gates vorhanden sind. On: Wert lässt sich in der Schaltung ändern (z.  Auch wenn Value Off gesetzt ist. Nur  nach Vergabe eines Wertes ist das Bauteil eindeutig spezifiziert. Der Swaplevel definiert.   Selektieren   Sie   die  gewünschte Gehäuse­Variante. ist es möglich. PREFIX Präfix für Bauteilnamen in der Schaltung festlegen (R für Widerstand. PACKAGE Package­Variante(n)   definieren   und   benennen. B..   Tippen   Sie   einen   Device­Namen   ein   und   bestätigen   Sie   die  Abfrage Neues Device 'Devicename' erzeugen? mit Ja.   ob   ein   Gate   nur   auf   Anforderung   in   die  Schaltung geholt wird (etwa die Versorgungspins).).   B.4 Das Bibliotheks-Editor-Fenster Reale Bauteile aus Symbolen und Packages entwerfen Wechseln Sie in den Device­Editier­Modus über das  Device­Icon     in der  Aktionsleiste. inklusive der Angabe  von   Technology   und   Package­Variante   (z.   wenn   vorhanden. Für die Erstellung eines Devices stehen folgende Befehle zur Verfügung: ADD Symbole in Device holen. den Wert eines Bauteils nach  79 . NAME Gate­Namen festlegen. Swaplevel und Addlevel können beim  ADD­Befehl   über   die   Parameterleiste   oder   nachträglich   mit   CHANGE  festgelegt werden.

5 Der CAM-Prozessor Mit   Hilfe   des  CAM­Prozessor   erzeugt   man   Fertigungsdaten. 4. Die   EAGLE­Lizenzbestimmungen   erlauben   die   Weitergabe   des   CAM­ Prozessors an Ihren Platinenhersteller.   Symbolen   und   Devices finden Sie ab Seite 267. TECHNOLOGY bestehen. DESCRIPTION Eine Beschreibung des Bauteils verfassen. die auch bei der Suche im ADD­ Dialog berücksichtigt werden kann.   In   dieser   ist   der   CAM­Prozessor   ohne  Einschränkung lauffähig.   Es   stehen  verschiedene Treiber zur Datenausgabe zur Verfügung. Bitte geben Sie Ihren persönlichen Installationscode nicht an Dritte weiter!   Damit würden Sie sich strafbar machen! 80 .   können   mit   einem   Klick   auf  Technologies  zum   Beispiel  verschiedene Technologien eines Logik­Bausteins definiert werden.   Eine   ausführliche   Beschreibung   dazu   finden   Sie   im  Bibliothekskapitel. Die Treiber sind in  der Datei eagle. Informationen   zum   Thema   Kopieren   von   Packages.4 EAGLE im Überblick einer Sicherheitsabfrage zu ändern. Ein   vom   Benutzer   nachträglich   geänderter   Wert   bleibt   bei   einer   späteren  Änderung   der   Technologie   oder   der   Package­Variante   über   CHANGE  PACKAGE bzw. die Sie mit einem Texteditor bearbeiten können.  Alternativ dazu kann sich Ihr Platinenhersteller EAGLE­Light vom CadSoft­ Webserver herunterladen.  ATTRIBUTE Mit einem Klick auf  Attributes  kann man beliebige Attribute für das Bauteil  definieren.def definiert. Dazu genügt es. TECHNOLOGY Falls   erforderlich. sondern  über den PRINT­Befehl erzeugt. ihm eine Kopie der  EAGLE­Light­Edition   zu   geben. Ausdrucke an Matrix­Drucker werden nicht mit dem CAM­Prozessor.

 Dabei  wird   automatisch   die   soeben   bearbeitete   Board­   oder   Schaltplandatei  geladen. die Sie im Anhang dieses Handbuches gelistet finden. Dabei wird  der selektierte CAM­Job schon  geladen.   Beim   Aufruf   können   verschiedene   Kommandozeilen­Parameter  übergeben werden. Direkt   über   die   Kommandozeile   (Eingabeaufforderung. Aus   dem   Control   Panel.  laden. 81 .  Konsole. Näheres dazu  finden Sie im Anhang zu den EAGLE­Optionen.   indem   man   den   Zweig  CAM­Jobs  öffnet   und   auf  einen der Einträge doppelklickt.4.5 Der CAM-Prozessor ➢ Der CAM­Prozessor Der   CAM­Prozessor   kann   auch   direkt   über   die   Kommandozeile   gestartet  werden. Daten ausgeben Starten des CAM-Prozessors Es gibt verschiedene Möglichkeiten.  Terminal)  ohne grafische Oberfläche mit den entsprechenden Optionen. für die Daten erzeugt werden sollen. den CAM­Prozessor aufzurufen: Direkt aus dem Layout­ oder Schaltplan­Editor über das CAM­Prozessor­Icon    in   der   Aktionsleiste   oder   über   das   Menü  Datei/CAM­Prozessor. Anschließend muss man im CAM­Prozessor noch über Datei/Öffnen   die Datei. also Board oder Schaltplan.

Falls kein Job geladen ist..  Ein  Job   kann   aus   mehreren   Teilen   (Sections)   bestehen. Über   die   Schaltfläche  Beschreibung  kann   man   die   Job­Datei   beschreiben. So lassen sich mit Hilfe eines geeigneten  Jobs beispielsweise Gerber­Daten für unterschiedliche Layer der Reihe nach  in verschiedene Dateien schreiben.   klicken   Sie   auf   die  Schaltfläche Schritt ausführen an.  Diese Beschreibung wird dann im Control Panel angezeigt. Detaillierte Informationen im Kapitel Erstellen der Fertigungsunterlagen. Ausgabe-Parameter einstellen Falls Sie eine Job­Datei laden.  Es können auch  alle Einstellungen manuell der Reihe nach getroffen werden. Ausgabe starten Wenn Sie den ganzen Job (alle Schritte) ausführen wollen. 82 . Hinzufügen anklicken. sichern.. 2.  für   die  wiederum  unterschiedliche Ausgabe­Parameter eingestellt sein können. für  welche Datei Daten erzeugt werden. Einen   Job  laden   Sie  über  das  Menü  Datei/Öffnen/Job  des CAM­Prozessors  oder  über   das   Control  Panel   mit   einem   Doppelklick   auf  einen   Eintrag  im  Zweig CAM­Jobs in der Baum­Ansicht. Board laden Vor dem Erzeugen der Ausgabedaten. Parameter einstellen. 4. sind die Ausgabe­Parameter bereits eingestellt. klicken Sie auf  Job ausführen. 290). Job mit Datei/Job speichern. Wenn Sie nur die Ausgabe mit den gegenwärtig eingestellten  (aktuell   sichtbaren)   Parametern   starten   wollen. müssen Sie über das Datei­Menü eine  Platinendatei laden. wiederholen. Man kann auch Schaltpläne über den CAM­Prozessor ausgeben. um neue Schritte zu erzeugen. stellen Sie die Parameter nach Ihren Wünschen ein  (siehe auch S. 3. zum Beispiel  an einen Plotter. Links unten im CAM­Prozessor­Fenster sehen Sie. Zur Datenausgabe ist nicht unbedingt ein Job erforderlich. Sie dürfen auch  unterschiedliche Ausgabe­Treiber (Devices) verwenden. sofern das nicht schon beim Starten aus einem Editor­ Fenster geschehen ist. Gegebenenfalls 1. Neuen Job definieren Einen neuen Job definieren Sie so: 1.4 EAGLE im Überblick Job-Datei laden Ein   CAM­Job   besteht   aus   mehreren   Arbeitsschritten   und   definiert   den  gesamten Ablauf der Datenausgabe. und 2.

6 Das Texteditor-Fenster 4. wie den Print­Befehl.4.  Bitte beachten Sie die Hinweise zur Verwendung eines externen Editors in  der Hilfefunktion unter Editor­Fenster/Text­Editor. ➢ Der Texteditor Wenn Sie lieber einen externen Texteditor verwenden. eines der Editor­Fenster  in der Zeile Externer Text­Editor den entsprechenden Aufruf an. Die rechte Maustaste ruft im Texteditor ein Kontextmenü auf.   Suchen   und   Ersetzen   (auch  Regular   Expressions). geben Sie an dieser Stelle ein Minuszeichen '­' an.   Auswahl   von   Schriftart   und   Schriftgröße   und   so   weiter. den internen Texteditor zu  verwenden. Sie können damit Script­Dateien. geben Sie im Menü  Optionen/Benutzeroberfläche des Control Panels bzw. Wollen Sie EAGLE grundsätzlich daran hindern. User­Language­Programme oder beliebige  andere Textdateien editieren. Der Text­Editor speichert die Dateien mit UTF­ 8­Zeichenkodierung ab. Ist in der Zeile  nichts angegeben. 83 .  Kopieren   und   Ausschneiden.   Der  Texteditor verwendet die im Betriebssystem üblichen Tastenkürzel.6 Das Texteditor-Fenster EAGLE enthält einen einfachen Texteditor. Über die Menüs erreichen Sie verschiedene Funktionen. wird der interne EAGLE­Texteditor verwendet.

84 .4 EAGLE im Überblick Diese  Seite  wurde absichtlich leer gelassen.

 So versteht EAGLE anstelle des  vollständigen Befehls CHANGE WIDTH 0. das man bewegen möchte. Befehl aktivieren und Objekt wählen Bei der klassischen Bedienweise wird  zuerst der Befehl aktiviert und dann  das Objekt selektiert.024 85 . Man aktiviert  zum Beispiel erst den Befehl MOVE. auf das man den Befehl anwenden will. Wege der Befehlseingabe im Schaltplan­.  Außerdem  spielt Groß­ und Kleinschreibung keine Rolle.  deren Syntax im anschließenden Abschnitt beschrieben ist. Aber es gibt  auch weitere Möglichkeiten. Kommandozeile Alternativ zum Anklicken der Befehls­Icons kann man die Befehle über die  Kommandozeile   eines   Editor­Fensters   eingeben. oder den Befehl aus einem der Menüs wählt. Die genaue Beschreibung aller Befehle finden Sie in den EAGLE­Hilfe­Seiten. indem man auf das entsprechende Icon  in der Befehlsleiste klickt. und  klickt dann auf das Objekt.1 Möglichkeiten der Befehlseingabe In   EAGLE   werden   die   Befehle   üblicherweise   über   Icons   und   Menüpunkte  aktiviert  und dann durch  Anklicken eines  Objekts ausgeführt.   Man   kann   Befehle   und  andere   Schlüsselwörter   abkürzen.   solange   sie   eindeutig   sind.Kapitel 5 Grundlegendes für die Arbeit mit EAGLE 5. Layout­ und Bibliotheks­Editor:  Anklicken des Befehls­Icons  per Textbefehl über die Kommandozeile  mit Hilfe des Kontextmenüs  mit Funktionstasten  über Script­Dateien  über User­Language­Programme In allen Fällen ist die Kenntnis  der EAGLE­Kommandosprache erforderlich.

Eine Bohrung mit Bohrdurchmesser 3.2 (5 8.75   im  Layout geschoben (vorausgesetzt er wurde vorher mit SMASH losgelöst). Das Kontextmenü Eine   andere   Bedienmöglichkeit   arbeitet   mit   einem   objektspezifischen  Kontextmenü. Man klickt dabei zuerst mit einem rechten Mausklick auf das  Objekt und wählt dann aus dem Kontextmenü den Befehl.5). History-Funktion Mit den Tasten Pfeil­nach­oben () und Pfeil­nach­unten () kann man die  zuletzt eingegebenen Befehle wählen und editieren.5 Grundlegendes für die Arbeit mit EAGLE auch cha wi 0.   die   auf   das   gewählte   Objekt  angewendet   werden   können.6MM oder  CHA WID 24mil In   der   Kommandozeile   können   fast   alle   Befehle   mit  Koordinatenangaben  ausgeführt werden. Das   Kontextmenü   bietet   alle   Befehle   an.0 3.75). Manche davon kann man direkt  ändern.50   1. Beispiele: MOVE IC1>VALUE (2. 86 . Die Esc­Taste löscht die  Zeile.5 platziert.0 3. Der   Value­Platzhalter   des   Bauteils   IC1   wird   an   die  Position   2. MIRROR U1. Das Bauteil U1 wird auf die Unterseite der Platine gespiegelt.070 round (2. Die  Koordinatenangabe bezieht sich hier auf das aktuell eingestellte Raster. VIA 'GND' 0. Eine   zum   Signal   GND   gehörende.0).024 Werte sind immer mit Dezimalpunkt einzugeben.2 wird an der Position 5 8.070 wird an die Position 2. der angewendet  werden soll.50 1. Sie können aber auch die  Einheit direkt und unabhängig vom gerade eingestellten Raster mit dem Wert  angeben: CHANGE WIDTH 0. HOLE 3.0 gesetzt.   runde   Durchkontaktierung   mit   einem  Durchmesser von 0.   Außerdem   kann   man   sich   auch   die  Eigenschaften  des Objekts anzeigen lassen. Die aktuelle Einheit ist im GRID­Menü eingestellt.

 Im Assign­Fenster können  Änderungen in der Tastenbelegung durchgeführt werden.  Ctrl  und  Shift  (in der Mac­ Version   auch  Cmd)   lassen   sich   mit   Texten   belegen.   entspricht   das   der  Eingabe des Textes über die Tastatur. 87 .   Sogar   ganze   Befehlssequenzen  können auf diese Weise einer Funktionstaste zugeordnet werden. Da jeder Befehl als Text eingegeben  werden   kann.   Wird   eine  Funktionstaste   gedrückt.   kann  man   den   ASSIGN­Befehl   auch   in   der   Datei  eagle.   sofern  Sie   nicht   vom  Betriebssystem   oder   einem   Linux­Window­Manager   (z.   B. Sollen   bestimmte   Tastenbelegungen   dauerhaft   vordefiniert   werden.  OK  schließt   das   Fenster   und   speichert   die  Definitionen.1 Möglichkeiten der Befehlseingabe ➢ Das Kontextmenü für ein Bauteil im Schaltplan Funktionstasten Beliebige  Tasten auch in Kombination mit  Alt. Der Befehl ASSIGN zeigt die aktuelle Belegung der Funktionstasten.  F1  für   Hilfe)  verwendet   werden. Ein  Klick auf Löschen entfernt einen markierten Eintrag.scr  (siehe   Seite  110)  verwenden. Über die Schaltfläche Neu können Sie neue Tastenbelegungen definieren.  Ändern modifiziert eine  vorhandene   Definition.   lässt   sich   auch   jeder   Befehl   einschließlich   bestimmter  Parameter   auf   eine   Funktionstaste   legen. Diese Einstellungen können auch über das Menü Optionen/Tastenbelegung im  Schaltplan­ oder Layout­Editor getroffen werden.5.

 Cmd (nur Mac OS­ X) und Shift. Vias  und Dimension ein und startet dann den Ausdruck an den Standarddrucker: ASSIGN A+R 'DISPLAY NONE 1 17 18 20.   die  in der jeweiligen  Titelzeile  angezeigt wird. zugeordnet. Die Kombinationen Alt+1 bis 9 sind den verschiedenen Editor­ Fenstern  entsprechend  der Fensternummer.127 ON. Ctrl.  aber   auch   Netzlisten. 88 . Die   Tastenkombination  Alt+0  holt   immer   das   Control   Panel   in   den  Vordergrund. ROUTE'. C.5 Grundlegendes für die Arbeit mit EAGLE ➢ Der Dialog des Assign­Befehls Beispiele: Die Tastenkombination Ctrl+Shift+G stellt ein 0. PRINT.   wie   beispielsweise   in  defaultcolors. Zur Ausführung von Script­Dateien dient der SCRIPT­Befehl.scr  enthalten. Die Tastenkombination  Alt+F6 wechselt in den Top­Layer und aktiviert den  ROUTE­Befehl: ASSIGN A+F6 'LAYER TOP.   die   zum   Beispiel   von   Daten   anderer   Programme  konvertiert wurden. Pads. M und S stehen für die Tasten Alt.' . Script-Dateien Script­Dateien   sind   ein   überaus   leistungsfähiges   Werkzeug.   etwa   die   Einstellung   bestimmter   Farben   und  Füllmuster   für   alle   Layer.'. Die Tastenkombination  Alt+R blendet zuerst nur die Layer Top.   Sie   können  längere   Befehlssequenzen. Die Modifier A.127mm­Raster dar: ASSIGN CS+G 'GRID MM 0.

Typographische Konventionen Enter-Taste und Strichpunkt Wenn EAGLE­Befehle in die Kommandozeile eingegeben werden. 89 . Weitere Informationen zu Script­Dateien und Export­Befehl finden Sie später  in diesem Kapitel.5. Sie   können   beispielsweise   das   Icon   des  CIRCLE­Befehls   anklicken   (das  entspricht   der   Eingabe   von  CIRCLE  in   der   Kommandozeile)   und  anschließend  die Koordinaten des Kreismittelpunkts und eines Punktes auf  dem Kreisumfang in der Form (2 2) (2 3) ← in die Kommandozeile eintippen. Manche EAGLE­Befehle werden mit gedrückter Shift. dass keine Parameter mehr  folgen. Diese Datei kann man mit einem  Texteditor bearbeiten und anschließend  wieder einlesen. Gemischte Eingabe Die   verschiedenen   Arten   der   Befehlseingabe   lassen   sich   auch   gemischt  verwenden.   die   zur  Modifikation eines Layouts oder Schaltplans eingelesen werden können. In manchen Fällen muss ein Befehl am Ende  einen Strichpunkt enthalten. EAGLE kann mit dem EXPORT­Befehl zum Beispiel eine komplette Bibliothek  als Script­Datei ausgeben (Option Netscript). Mit den oben verwendeten Werten würde bei eingestellter Einheit  Inch  ein  Kreis mit Radius 1 Inch um den Punkt (2 2) entstehen.2 Die EAGLE-Kommandosprache Die Kenntnis der EAGLE­Kommandosprache ist für Sie nur dann erforderlich. In diesem Abschnitt wird die  Syntax der EAGLE­Kommandosprache erklärt. 5. damit EAGLE weiß.  wenn   Sie   die   im   vorangegangenen   Abschnitt   besprochenen   alternativen  Eingabemöglichkeiten nutzen wollen. Ob der CIRCLE­Befehl  per Icon oder per Kommandozeile eingegeben wird. Unter Mac­OS­X verwenden Sie bitte statt der Ctrl­Taste die  Cmd­Taste.1 Möglichkeiten der Befehlseingabe Viele   User­Language­Programme   (ULP)   erzeugen   Script­Dateien.  die   zum  Verständnis  wichtig sind.  und   es   werden   typografische   Festlegungen   getroffen. spielt keine Rolle. sind sie mit  der Enter­Taste abzuschließen. Alt oder Ctrl­Taste   angewendet. Damit lassen sich  recht einfach Änderungen an einer Bibliothek durchführen.

  Zahlenwerte   oder  Schlüsselwörter ersetzt. Beispiel: Syntax: GRID grid_size grid_multiple Eingabe: GRID 1 10 Hier wird das Raster auf 1 mm eingestellt (Voraussetzung: Die gegenwärtige  Einheit ist mm). da man alle Befehle sowohl in der Kommandozeile  als auch in Script­Dateien verwenden kann. Enthält ein Schlüsselwort ein Unterstreichungszeichen. In den folgenden Beispielen wird jedoch weder das Enter­Zeichen noch der  Strichpunkt angegeben. ist grid_size ein einziger Parameter und grid_multiple ebenfalls. Jede zehnte Rasterlinie ist sichtbar. Beispiel: SET COLOR_LAYER BOTTOM BLUE Leerzeichen Wo ein Leerzeichen stehen darf. Unterstreichungszeichen In   Parameter­Bezeichnungen   und   Schlüsselwörtern   wird   aus   Gründen   der  optisch klareren Darstellung oft das Unterstreichungszeichen ( _ ) benutzt.  Bei der Eingabe werden Groß­ und Kleinbuchstaben nicht unterschieden.5 Grundlegendes für die Arbeit mit EAGLE In   Script­Dateien   muss   jede   Befehlszeile   mit   einem   Strichpunkt   beendet  werden. können beliebig viele Leerzeichen stehen. An   manchen   Stellen   wird   die   Enter­Taste   in   diesem   Handbuch   mit   dem  Zeichen←symbolisiert. 90 . Fettschrift oder Großbuchstaben Befehle und Parameter in GROSSBUCHSTABEN werden direkt eingegeben. etwa COLOR_LAYER  im Befehl SET COLOR_LAYER layer_name color_word dann ist das Zeichen wie jedes andere mit einzugeben. Wie aus obigem Beispiel  ersichtlich. Beispiel: Syntax: GRID LINES Eingabe: GRID LINES oder grid lines Kleinbuchstaben Parameter   in   Kleinbuchstaben   werden   durch   Namen. Die Zahlen 1 und 10  werden als aktuelle Werte anstelle der Platzhalter grid_size und grid_multiple  eingesetzt.  Bitte verwechseln Sie es nicht mit dem Leerzeichen.

Soll ein Layer (hier Bottom) ausgeblendet werden: DISPLAY -16 Mausklick Das Zeichen  •  bedeutet normalerweise. Beispiel: Syntax: DISPLAY option layer_name. wird ein­ oder ausgeschaltet. Beispiel: Syntax: SET BEEP ON|OFF Eingabe: SET BEEP ON oder SET BEEP OFF Der Piep.. dass die Funktion mehrfach ausgeführt werden kann  bzw. 91 . Wiederholungspunkte Die Zeichen . An   diesem   Beispiel   sehen   Sie   auch.5.2 Die EAGLE-Kommandosprache Alternative Parameter Das Zeichen | bedeutet. Beispiel: MOVE • • Eingabe: MOVE ← (oder Icon anklicken) Mausklick auf erstes zu bewegendes Objekt Mausklick auf Ziel Mausklick auf zweites zu bewegendes Objekt usw. ausgelöst bei bestimmten Aktionen.   wie   die   Wiederholungspunkte   bei  Befehlen mit Mausklicks zu verstehen sind. dass an dieser Stelle im Befehl mit  der linken Maustaste ein Objekt anzuklicken ist. dass es alternative Parameter gibt. bedeuten.. dass mehrere Parameter vom gleichen Typ erlaubt sind. Eingabe: DISPLAY TOP PINS VIAS Alternativ darf auch die Layernummer verwendet werden: DISPLAY 1 17 18 Hier werden mehrere Layer eingeblendet.

Polare Angaben Polarkoordinaten werden in der Form (P Radius Winkel) angegeben.5).5 Grundlegendes für die Arbeit mit EAGLE Koordinatenangaben in Textform Für das Programm stellt jeder Mausklick eine Koordinatenangabe dar.   dann   ein   relativer  Nullpunkt   an   der   Koordinate   (20   10)   gesetzt.   Das   Via   wird   relativ   zum  gesetzten   Referenzpunkt   im   Abstand   x   =   5   und   y   =   12. Beispiele für die Koordinatenangabe in Textform: Sie wollen Platinenumrisse mit exakten Maßen eingeben. MARK (20 10). 92 .  Anschließend wird der Bezugspunkt wieder gelöscht.  Die   textuelle   Eingabemöglichkeit   ist   insbesondere   für   Script­Dateien  erforderlich. Danach wechselt man in  den  Dimension­Layer. eingegeben werden. Relative Angaben Koordinatenangaben können auch relativ in der Form (R x y) zu einem Be­ zugspunkt. VIA (R 5 12. GRID LAST. gilt der absolute Koordinatennullpunkt. MARK.   Der   WIRE­Befehl   schließlich   stellt   zunächst   die  Linienbreite   auf   0   ein   und   zeichnet   dann   mit   Hilfe   der   vier  Koordinatenangaben   ein   Rechteck.   dann   kann   man  anstelle des Mausklicks die Koordinaten über die Tastatur in folgender Form  eingeben:         (x y) Dabei sind x und y Zahlen in der mit dem GRID­Befehl gewählten Einheit.5. LAYER DIMENSION. Setzt  man keinen Bezugspunkt. Zunächst wird auf ein 1­mm­Raster umgeschaltet.   Der   letzte   Befehl   stellt   das   vorher  gewählte   Raster   wieder   ein. Mit  (@)  können  Sie  die   Koordinaten   der  aktuellen  Mauszeiger­Position  in  einem Befehl angeben. GRID MM 1. Zuerst   wird   das   Raster   auf   Millimeter   eingestellt. Ein Via wird relativ zum Bezugspunkt gesetzt: GRID MM 0.   da   man  Platinen   normalerweise  im  Zollraster  entwirft. Will  man   Befehle   in   der   Kommandozeile   textuell   eingeben. Beispiel: WINDOW (@). WIRE 0 (0 0) (160 0) (160 100) (0 100) (0 0). der vorher über MARK gesetzt wurde.5   platziert.

  Anschließend wird an dieser Stelle im Layer 21  tPlace. Modifier Innerhalb der Klammern können verschiedene Modifier verwendet werden.5 7. So  kann man auch per Script eine Gruppe beispielsweise verschieben: MOVE (> 0 0) (10 0). Folgende Modifier sind erlaubt: A steht für die gedrückte Alt­Taste. So  braucht man sich keine Gedanken über einen absoluten Koordinatenwert auf  der Kreislinie für das zweite Koordinatenpaar machen. PAD (P 40 240).   wenn   man   die   Befehle   über   die   Tastatur   eingibt   und   mit   der  Enter­Taste abschließt. ist jeder einzelne  mit   einem   Strichpunkt   abzuschießen.2 Die EAGLE-Kommandosprache GRID MM. Informationen dazu finden Sie beim jeweiligen Befehl in  der Hilfe­Funktion. LAYER 21. Rechter Mausklick Mit dem >­Zeichen in der Klammer. ein Kreis mit Radius  40 mm gezeichnet. Beispiele: Ein Bauteil soll auf eine bestimmte Position geschoben werden. stellt man den rechten Mausklick dar. In   diesem   Beispiel   setzt   man   den   Referenzpunkt   auf   (12. Hier wird der Kreis  mit der Angabe von relativen Koordinaten erzeugt. PAD (P 40 120).  Bei Kombinationen ist die Reihenfolge beliebig.125). Eine   vorher   gewählte   Gruppe   wird   um   10   Einheiten   in   x­Richtung  verschoben. Mac OS­X: Cmd S steht für die gedrückte Shift­Taste R relative Koordinatenangabe P polare Koordinatenangabe > rechter Mausklick C   und   S   bewirken   bei   verschiedenen   Befehlen   unterschiedliche  Verhaltensweisen.5   7. MARK (12. Falls die Befehle in einer Script­Datei verwendet werden. 93 . das alternative Raster C steht für die gedrückte Ctrl­Taste (Strg). PAD (P 40 0).   Auf   den   Strichpunkt   kann   man  verzichten.5. Auf der Kreislinie werden drei Pads im Winkel von je 120  Grad platziert.125). CIRCLE (R 0 0) (R 0 40).

Bei   der  Definition   eines   Symbols   wird   ein   Pin   an  einer  bestimmten  Stelle  platziert.4) .  Die aktuelle Position eines Bauteils erfahren Sie über den INFO­Befehl: INFO IC1. B.3 Raster und aktuelle Einheit EAGLE rechnet intern immer mit einem Grundraster von 1/10 000 mm (0.54) (120 25).54)   und   wird   nach   Position   (120   25)  verschoben.1  Micron).2 0. Auf das  Platzierungsraster der Platine wird nur der Ursprung des Package gezogen. PIN 'GND' PWR NONE SHORT R180 (0.   Mil.   Die   im   GRID­Befehl   eingestellte   aktuelle   Einheit   gilt   für   alle  angegebenen Werte.127   2. Dieses legt man in der Datei eagle.5) (2. genau so wie in der Bibliothek definiert. Bei   Schaltplänen   sollten   Sie   immer   das   voreingestellte   Raster   von   0. 5.5 Grundlegendes für die Arbeit mit EAGLE GRID MM 1.5 4) . RECT (0. Sie können jedes Vielfache davon als Arbeitsraster einstellen (GRID­ Befehl). Sie zeichnen eine Sperrfläche im Layer 41 tRestrict als Rechteck: LAYER TRESTRICT.   Zoll   (Inch)   und   Millimeter   (mm)  verwenden. Grundsätzlich gilt für Platinen: Das Raster immer so groß wie möglich   und so klein wie nötig wählen.127 2. Für die verschiedenen Editorfenster können unterschiedliche Raster voreinge­ stellt werden. die Pads) liegen auch in der Platine  relativ zu diesem Punkt. welches oder welche Raster man zugrunde legt. Als   Einheit   können   Sie   Micron.  Alle anderen Objekte des Gehäuses (z.5 0. Alternativ könnte man auch die Koordinate des Objekts angeben: MOVE (0.1   Inch   verwenden!   Halten   Sie   dieses   Raster   auch   bei   der  Definition  von   Schaltplan­Symbolen im Bibliotheks­Editor ein! Beim   Anlegen   von   Platinen   und   Bibliotheken   sollte   man   sich   vorher  Gedanken machen.scr fest (siehe Seite 103ff). MOVE IC1 (120 25) . 94 . IC1   liegt   auf   dem   Punkt   (0.

5.   WIRE). Rasterlinien die gewünschte Farbe aus. Weitere Hinweise zur Farbdefinition ab Seite 105. Ab einer bestimmten Zoomstufe werden die Rasterlinien in der Zeichenfläche  nicht mehr dargestellt. Die Raster­Darstellung  kann  als  Punkte  oder  Linien  erfolgen. wird jede  fünfte Linie angezeigt.   ROUTE. Ein Klick auf Feinstes stellt das feinste mögliche Raster ein. Aus.   Die   resultierende   Farbe   ist   abhängig   von   den  (selbst­)definierten Farben der aktuellen Palette. Die   Option  Multiplikator  gibt   an   wie   viele   Rasterlinien   angezeigt   werden  sollen. Unter Alt: kann man ein alternatives Raster einstellen.   ADD.   bei   MOVE.3 Raster und aktuelle Einheit ➢ Das Grid­Menü Im Grid­Menü bestimmt man das aktuelle  Raster  in der Einheit. 95 . Unter  Anzeige  schaltet man das Raster Ein bzw. Diese Grenze kann über das Menü  Optionen/Einstel­ lungen/Verschiedenes unter Min. Trägt man bei  Multiplikator  zum Beispiel den Wert 5 ein. das mit gedrückter Alt­ Taste   aktiviert   wird   (z. sichtbare Rastergröße variiert werden.   B.   Klicken   Sie   unter  Optionen/Einstellungen/Farben  auf   das   Farbfeld  der entsprechenden Farbpalette (je nach Hintergrundfarbe) und wählen Sie  für die Rasterpunkte bzw. Lassen  Sie   die  Alt­Taste   vor   dem   Absetzen   wieder   los.   springt   das  Objekt   in   das  ursprüngliche Raster zurück.   Das   kann  beispielsweise   beim   Platzieren   von   Bauteilen   in   einem   komplexen   Layout  oder zum Positionieren eines Labels im Schaltplan sehr nützlich sein. die in der  Combo­Box rechts gewählt wurde. Statt des Farbnamens kann man auch die Farbnummer angeben. Über Standard werden die Standardwerte für den Editor eingestellt. Alternativ  kann man den SET­Befehl in der Kommandozeile verwenden: SET COLOR_GRID BLUE setzt die Rasterfarbe auf blau. Diese darf  zwischen   0   und   63   liegen. Für   Rasterlinien   und   Rasterpunkte   können   beliebige   Farben   zugeordnet  werden.

5 Grundlegendes für die Arbeit mit EAGLE 5. GRID und WINDOW Für die Befehle DISPLAY. Details zu diesem Thema finden Sie in der Hilfe zum DISPLAY­Befehl. Es können beliebig viele Aliase definiert werden.   Boards   und  Bibliotheken zur Verfügung.  Geben Sie den Namen für den Alias im Fenster ein.   und   definieren   Sie   im  Ein Alias kann alternativ direkt über die Kommandozeile definiert werden. zum Beispiel Top.  und  Beispiel: GRID-Alias Vorgehensweise und Funktion sind  identisch  mit der des DISPLAY­Befehls.. zum Beispiel Top­Ansicht  Klick auf OK Ab jetzt befindet sich im Popup­Menü des DISPLAY­Befehls der Eintrag Top­ Ansicht. so genannte  Aliase zu definieren.  Stellen Sie in einem Editor­Fenster das gewünschte Raster ein.  Für den GRID­Befehl könnte das so aussehen: GRID = MeinRaster mm 0. Pads. Die   Aliase  werden   separat   für  Schaltplan. Mit  DISPLAY LAST  in der Kommandozeile oder über den Eintrag  Last  im  Popup­Menü schaltet man auf die zuletzt benutzte Layerauswahl um.   Board   und  Library   in  der  Datei  eaglerc  gespeichert   und   stehen   somit   für   alle   Schaltpläne.. Vias und Dimension  Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das DISPLAY­Icon  es erscheint ein Popup­Menü  Wählen Sie daraus den Eintrag Neu. klicken Sie  mit   der   rechten   Maustaste   auf   das   GRID­Icon   Popup­Menü über Neu. Beispiel: DISPLAY-Alias  Blenden Sie im Layout­Editor über DISPLAY die gewünschten Layer  ein. den man  unter einem beliebigen Namen hinterlegen und dem Befehl übergeben kann. solange er eindeutig ist.25 lines on Mit dem Befehl 96 .   Der   Alias   darf   abgekürzt  werden.  Ein  Alias   kann   durch   einen   rechten   Mausklick   oder   einen   etwas   länger  gehaltenen linken Mausklick auf eines der Befehls­Icons erreicht werden. Der Alias kann auch über die Kommandozeile angesprochen werden: DISPLAY TOP-ANSICHT oder disp top-a Groß­/Kleinschreibung   spielt   dabei   keine   Rolle. den Alias.4 Aliase für DISPLAY. GRID und WINDOW ist es möglich. Dabei handelt es sich um einen Parametersatz.

 um  das  Popup­Menü zu öffnen. GRID und WINDOW grid meinraster oder auch kurz  gri mei wird   der   Alias   angewendet. so können Sie über den Befehl WINDOW LINKSOBEN oder win linkso in der Kommandozeile den Ausschnitt jederzeit wieder herstellen. Das Umbenennen oder Editieren erfolgt in derselben Weise. Klicken Sie mit der rechten Maustaste  zuerst  auf das  Befehls­Icon. wie im DISPLAY­Beispiel vorher beschrieben:  Wählen Sie im Editor­Fenster den gewünschten Bildausschnitt  Rechtsklick auf das Select­Icon des WINDOW­Befehls  Popup­Menü  Klicken Sie auf Neu.. kann man ihn über das Popup­Menü des  entsprechenden Befehls­Icons löschen. dann mit  der  rechten   Maustaste   auf   den   Aliasnamen   und   wählen   Sie   aus   dem  Kontextmenü die Option Löschen. In einem mehrseitigen Schaltplan wird der Alias immer auf dem aktuell   dargestellten   Blatt   ausgeführt.   Groß­/Kleinschreibung   spielt   keine   Rolle.4 Aliase für DISPLAY.5.  Dadurch kann man bestimmte Bildausschnitte schnell erreichen  bzw. Alternativ  klicken   Sie   mit   der   rechten   Maustaste   auf   das  Select­Icon   des   WINDOW­ Befehls   in   der   Aktionsleiste   und   wählen   den   Eintrag  LinksOben  aus   dem  Menü. einen bestimmten Bildausschnitt als Alias zu  definieren.   egal   auf   welcher   Seite   er   ursprünglich   definiert wurde.   der  Alias darf auch abgekürzt werden. Umbenennen. Löschen eines Alias Wird ein Alias nicht mehr benötigt. Beispiel: WINDOW-Alias Der WINDOW­Befehl erlaubt es. wiederherstellen. Das Definieren eines WINDOW­Alias funktioniert im  Prinzip genauso.. 97 .  öffnet das  Editieren. und geben Sie einen Aliasnamen an Angenommen der Aliasname lautet LinksOben.

 da diese  Zeichen als Platzhalter für Package­Variante (?)und Technology (*)stehen. Verbotene Zeichen und Sonderzeichen Leerzeichen. In Pad­Namen sind Kommas zu vermeiden.  müssen   Sie   diesen. Wenn   der   Backslash   in   einem   Namen   oder   Text   dargestellt   werden   soll. solange der  Befehl aktiv ist. GRID  und WINDOW. BUS oder ADD ein Name  mit angegeben. 5.5 Grundlegendes für die Arbeit mit EAGLE ➢ Löschen eines WINDOW­Alias Alternativ kann man diese Aktionen auch über die Kommandozeile erledigen. Kommas und eckige Klammern  enthalten. Teil­Bus­Namen dürfen keine Doppelpunkte.   die   einen   ASCII­Code   über  127 haben.   zum   Beispiel   beim   NAME­   oder   TEXT­Befehl. Stern vorkommen. sollten möglichst vermieden werden.  Strichpunkt  und   Umlaute   sind   in   allen   Namen   verboten. Das   Ausrufezeichen   hat   in   Texten   eine   Sonderfunktion.   zweimal  hintereinander eintippen. In Device­Namen sollte kein Fragezeichen bzw.  Hochkommas   und   andere   (exotische)  Zeichen. PAD.  SMD.   Soll   das   Ausrufezeichen   im   Text   erscheinen.  Automatische Namensgebung Wird in einem der Befehle PIN.   muss   ein  Backslash ( \ ) vorangestellt werden.   Es   startet   und  beendet  überstrichenen Text. NET. 98 . Beispiele dazu finden Sie in der Hilfefunktion  zum   TEXT­Befehl.5 Namen und automatische Namensgebung Länge Namen   dürfen   im   EAGLE   beliebig   lang   sein.   Es   gibt   keine   praktische  Begrenzung.  Informationen dazu finden Sie in der Hilfe zu den Befehlen DISPLAY. dann werden weitere Namen davon abgeleitet.

Da sich  jede  EAGLE­Operation mit Hilfe  von Textbefehlen ausführen lässt. Soll   beispielsweise   eine   Netzliste   in   eine   Platine   importiert   werden. PAD OCT '1' ← • • • • platziert vier achteckige Pads mit den Namen 1.. Besteht   der   Name   nur   aus   einem   Zeichen   von   A.6 Import und Export von Daten EAGLE stellt eine Reihe von Werkzeugen für den Datenaustausch bereit.   dass   Sie   die  EAGLE­Kommandosprache   verstehen. Die Eingabe wird mit  der Enter­Taste (←) abgeschlossen..5 Namen und automatische Namensgebung Der Name wird einfach vor dem Platzieren des Objekts (während es an der  Maus   hängt)   über   die   Kommandozeile   eingetippt. Script­Dateien lassen sich mit einem einfachen Texteditor erzeugen. 3. 2. wie die automatische Namensvergabe wirkt: ADD DIL14 'U1' ← • • • holt drei Bauteile vom Typ DIL14 in die Platine und vergibt an sie die Namen  U1. B. Ein einfaches Beispiel ist die Datei euro.   dann   erhalten   die  folgenden Objekte den im Alphabet folgenden Buchstaben als Name: ADD NAND 'A' ← • • • • holt vier NAND­Gatter mit den Namen A. Die Beispiele demonstrieren.5. setzt aber die Erstellung eines geeigneten  Programms voraus. G$1). dann ist eine Script­Datei  der folgenden Form erforderlich: 99 . Erreicht der generierte  Name   den   Wert   Z.   Die   genaue   Funktionsweise   und   die  Syntax der einzelnen Befehle finden Sie in den EAGLE­Hilfe­Seiten. U2 und U3 ( • entspricht einem Mausklick). Näheres dazu erfahren Sie im Abschnitt Die EAGLE­User­ Language. C und D. Die User­Language ist sehr flexibel.   Beachten   Sie. Script-Dateien und Datenimport Der SCRIPT­Befehl stellt dem EAGLE­Anwender eine universelle Schnittstelle  für den Datenimport zur Verfügung.  können   Sie   mit   Hilfe   einer   Script­Datei   beliebige   Daten   importieren. B.  Voraussetzung   für   den   Entwurf   eigener   Script­Dateien   ist.   dann   werden   wieder   Namen   mit   dem   Default­Präfix  erzeugt (z.scr im Verzeichnis eagle/scr.   dass   der  Name in einfache Hochkommas gesetzt werden muss.  Script­Dateien für den Import  Export­Befehl für den Export  EAGLE User­Language­Programme für Import und Export.   Eine  Script­Datei kann auch weitere Script­Dateien aufrufen. und 4. 5.   die  bereits die entsprechenden Bauelemente enthält. die  Umrisse einer Europakarte mit Begrenzungswinkeln zeichnet.Z.

 Wird diese Datei über SCRIPT anschließend in eine leere  Bibliothek eingelesen.htm NETSCRIPT Gibt die Netzliste des geladenen Schaltplans in Form einer Script­Datei aus.  Dabei  gehen   alle   verlegten   Leiterbahnen   verloren!   Erzeugen   Sie   dann   aus   dem  Schaltplan das Netscript und lesen Sie es mit Hilfe des SCRIPT­Befehls in das  Layout ein.  Das   ist   unter   Umständen   sinnvoll.   wenn   zwischen   Schaltplan   und   Layout  Unterschiede in der Signalführung bestehen. Mit   Hilfe   von   verschiedenen   User­Language­Programmen   kann   man   auch  andere   Formate   erzeugen.5 Grundlegendes für die Arbeit mit EAGLE SIGNAL GND IC1 7 IC2 7 J4 22 . Einen weiteren Eindruck von der Leistungsfähigkeit dieses Import­Konzepts  erhalten   Sie. Datenexport mit dem EXPORT-Befehl Der EXPORT­Befehl bietet folgende Betriebsarten: DIRECTORY Listet den Inhalt der geladenen Bibliothek in einer Textdatei.cadsoft.   wenn   Sie   eine   Bibliothek   mit   dem   EXPORT­Befehl   (Option  Script) ausgeben. Über das Stop­Icon in der Aktionsleiste kann man das Ausführen einer Script­ Datei abbrechen. PINLIST Gibt eine Pin/Pad­Liste des Schaltplans oder der Platine aus. 100 . Die erzeugte Script­Datei dient als lehrreiches Beispiel für  die   Syntax   der   Script­Sprache. NETLIST Gibt eine  Netzliste des geladenen Schaltplans oder der geladenen Platine in  einem EAGLE­eigenen Format aus. in der die ange­ schlossenen Netze aufgeführt sind. So   ein  Netscript  lässt   sich   einfach   mit   dem   EXPORT­Befehl   aus   einem  Schaltplan erzeugen. Zuerst   löschen   Sie   mit   dem   Befehl   DELETE   SIGNALS   alle  Signale.  Diese Datei kann über den SCRIPT­Befehl in ein Layout eingelesen werden. Kommentare dürfen nach einem #­Zeichen stehen. SIGNAL VCC IC1 14 IC2 14 J4 1 .   Sie   kann   mit   einem   beliebigen   Texteditor  betrachtet werden.   Sehen   Sie   dazu   einfach   mal  in   den  Download­ Bereich auf Cadsoft's Webseite: http://www. entsteht eine neue Bibliotheksdatei. Jetzt stimmen die Netzlisten von Schaltplan und Layout wieder  überein. Sie kann zur Kontrolle der Verbindungen  in der Zeichnung verwendet werden. PARTLIST Gibt eine Bauteileliste des Schaltplans oder der Platine aus.de/download.

Wählen Sie eine Auflösung in dpi. Dieses Script dient auch als lehrreiches Beispiel für die Syntax der EAGLE­ Kommandosprache.   Diese  bestimmt das Grafikformat der Ausgabedatei.   wird   die   Grid­Einheit   im   Script  automatisch auf Millimeter gesetzt. IMAGE Über die Option Image kann man verschiedene Grafikdaten erzeugen.6 Import und Export von Daten SCRIPT Gibt   die   geladene  Bibliothek   in   Form   einer  Script­Datei   aus. Um   Ungenauigkeiten   zu   vermeiden. Die resultierende Größe der Grafik wird im  Feld Bildgröße angezeigt. sondern  lädt  die Grafik in die Zwischenablage. Folgende Formate können exportiert werden: bmp png pbm pgm ppm tif xbm xpm Windows­Bitmap­Datei Portable­Network­Graphics­Datei Portable­Bitmap­Datei Portable­Grayscale­Bitmap­Datei Portable­Pixelmap­Datei Tag­Image­File­Format­Datei X­Bitmap­Datei X­Pixmap­Datei ➢ Einstellungen zur Grafikausgabe Klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen. 101 .  Dieses  Script  kann mit Hilfe eines Texteditors modifiziert werden um beispielsweise eine  benutzerspezifische Bibliothek zu erzeugen. Soll   eine   Schwarzweiß­Grafik   erzeugt   werden.   aktivieren   Sie   die   Option  Monochrome. oder um Teile einer Bibliothek in  eine andere zu kopieren. Die bearbeitete Script­Datei kann mit dem SCRIPT­ Befehl in eine neue oder bereits existierende Bibliothek eingelesen werden. wählen Sie den Pfad der Grafik­ datei   und   geben   Sie   den   Dateinamen   mit   der   Dateiendung   an.5. Die  Option  Zwischenablage  erzeugt  keine  Datei.

 zeigt EAGLE ein Meldung in der  Statuszeile: Run: beendet.   der   keine  Steuerzeichen hinzufügt.  Ausgeben von Grafikformaten. In­Circuit­Tester usw.  Manipulation des Bestückungsdrucks. Siehe auch Seite 278.   Postscript   (PS)   oder   Encapsulated   Postscript   (EPS)   können   mit   Hilfe   des   CAM­Prozessors   erzeugt  werden. Der Start eines ULPs erfolgt über den RUN­Befehl oder durch ziehen eines  ULPs aus dem Control Panel in ein Editorfenster (Drag&Drop). ULPs können zum Beispiel eine Layout­Datei oder eine Bibliothek über das  Ausführen  einer  zuvor  erzeugten   Script­Datei. Eine genaue Beschreibung der Sprache finden Sie in den EAGLE­Hilfe­Seiten  unter dem Stichwort User Language. beim Aufruf des Programms in der Usage­Box erscheint.   Mit   PRINT   kann   man   PDF­Dateien   erzeugen.7 Die EAGLE-User Language EAGLE enthält einen Interpreter für eine C­ähnliche Benutzersprache.  bzw. Ist das User­Language­Programm beendet.   Diese   finden   Sie   im   ULP­ Verzeichnis   Ihrer   Installation.  Ausschnitt  gibt   nur  den  im   Editor­Fenster  sichtbaren Bereich aus. 102 .  In der Script­ Datei stehen die entsprechenden Befehle zur Datenmanipulation.ulp). Es kann über  das Stop­Icon in der Aktionsleiste vorzeitig abgebrochen werden.   Die   Beschreibung   der   Funktionsweise   eines  ULPs   finden   Sie   im   Dateikopf. Damit  kann man auf beliebige EAGLE­Daten und seit Version 4 auch auf externe  Daten   zugreifen.  Alles  exportiert   die   ganze   Zeichnung. 5. Typische Anwendungen für ULPs:  Erzeugen von Stücklisten in beliebigen Formaten. User­Language­ Programme   werden   mit   einem   Texteditor   geschrieben.ulp  kann man   Daten   im  DXF­Format  generieren.  manipulieren.   wie   zum   Beispiel  HPGL. Die in die  User­Language   integrierte   exit()­Funktion   kann  solche   Befehle   auch   direkt  ausführen.   In   sehr   weiten   Grenzen   kann   man   Daten   aus   EAGLE  exportieren oder verschiedenste Daten in EAGLE importieren.5 Grundlegendes für die Arbeit mit EAGLE In der Zeile  Bereich  können Sie zwischen  Alles  und  Ausschnitt  wählen.  Datenausgabe für Bestückungsautomaten.   die   auch   im   Control  Panel  angezeigt  wird. Weitere   Grafikformate.  Anbindung an eine externe Datenbank. der Lötstopmaske uvm.  Einen   Eindruck   über   die   Möglichkeiten   der   User­Language   geben   die  mitgelieferten   Programmbeispiele   (*.  Über  das User­Language­Programm  dxf.

 wird ab Seite 184 im Kapitel 6. die es erlauben EAGLE an individuelle  Bedürfnisse anzupassen.5.   und  umgekehrt. Wie Sie in  diesem Fall weiter vorgehen sollten.de/download.   sind   nur   im   Schaltplan   erlaubt.usr unter Windows oder  103 .  Bestehen   Unterschiede. 5. Grundeinstellungen   des   Programms.9 gezeigt.htm.   Jede   Aktion   im  Schaltplan wird simultan im Layout ausgeführt. erscheint im Layout am Rand der Platine das zugehörige  Gehäuse. Platzieren Sie zum Beispiel  ein neues Bauteil.  benutzer­  und projektspezifischen Einstellungen. wird gleichzeitig im Layout die Signallinie  gezeichnet.   Der   Layout­Editor   lässt   diese  Aktionen   nicht   zu   und   gibt   eine   entsprechende   Meldung   aus.   Das  Umbenennen von Bauteilen oder das Ändern von Values ist zum Beispiel in  beiden Dateien erlaubt. Persönliche Präferenzen werden in der Datei eaglerc. Eine   weitere   Beschreibung   der   technischen   Zusammenhänge   finden   Sie  in  den EAGLE­Hilfe­Seiten.   die   Annotation   kann   nicht   mehr  funktionieren. Wir unterschieden zwischen  programm­.9 EAGLE individuell konfigurieren Es gibt eine Reihe von Einstellungen. überprüft der Electrical Rule Check (ERC) die Dateien beim  Laden   auf  Konsistenz. Verlegt man ein Netz. Als Benutzer müssen Sie sich nicht weiter um diesen Mechanismus kümmern.  Bestimmte Operationen.   die   für   jeden   Benutzer   und   für   jedes  neue Projekt gelten sollen.  Ansonsten   verlieren   Sie   die   Konsistenz.scr. beide Dateien müssen immer gleichzeitig geladen sein.7 Die EAGLE-User Language  Importieren von Grafikdaten (zum Beispiel import­bmp. Sehen Sie   doch einfach mal nach unter http://www. trifft man in der Datei eagle.   Dadurch   ist  sichergestellt. etwa das Verlegen oder Löschen eines  Signals.8 Forward&Back-Annotation Eine   Schaltplan­Datei   und   die   zugehörigen   Platinen­Datei   sind   durch   die  automatische  Forward&Back­Annotation  logisch   verknüpft.ulp für Logos  oder ähnliches) Viele wertvolle ULPs finden Sie auch auf unseren Web­Seiten.  Sie   müssen   lediglich   sicherstellen. dass Schaltplan und Platine zu jeder Zeit konsistent sind.  wenn   vorher   die   zugehörige   Platinen­Datei   geschlossen   wurde.cadsoft. Sollten   Sie   dennoch   einmal   Platine   und   Schaltplan   getrennt   voneinander  bearbeitet haben. Das heißt. 5.   besteht   Konsistenz   zwischen   den   beiden   Dateien. Sobald man aus einem Schaltplan über den BOARD­Befehl     ein Layout  erzeugt.   öffnet   sich   ein   ERC­Fehler­ Fenster mit entsprechenden Meldungen zu Schaltplan und Layout.   nicht   an   einem   Schaltplan   zu   arbeiten.

Werte. merkt sich EAGLE in der Projektdatei eagle.   Das   Fenster   erreicht   man   auch   über   die  Kommandozeile durch die Eingabe von: SET Nur ausgewählte Layer anzeigen Die Anzahl der verfügbaren Layer. der Übersichtlichkeit halber ausblenden.   Diese   Optionen   finden   Sie   im  Kapitel  Das   Control   Panel  unter   dem   Punkt  Optionen­Menü  ab   Seite  45  beschrieben.epf. Konfigurationsbefehle Die meisten Optionen werden über das Optionen­Menü der einzelnen EAGLE­ Editor­Fenster konfiguriert.   eigene   neu   definierte   Layer   oder   die  Rastereinstellung   werden   direkt   in   der   Layout­Datei   gespeichert.   besondere   Layerfarben. Das  Optionen­Menü im Editorfenster von Schaltplan. wie die Design­ Regeln. Dauerhaft kann das in der  Datei eagle.  Layer­Menü gezeigt  werden. In   den   Einstellungen   zur  Benutzeroberfläche  kann   man   zwischen   dem  Befehlsmenü (mit Icons) und einem frei konfigurierbaren Textmenü wählen. zum Sichern  von   Dateien   und   zur   Benutzeroberfläche.scr festgelegt werden.   die   nur   für   ein  bestimmtes Projekt gelten. Das Menü Optionen/Einstellungen (SET-Befehl) Die gängigsten Optionen des SET­Befehls kann man im Fenster des Menüs  Optionen/Einstellungen  wählen. Der   CHANGE­Befehl   ermöglicht   verschiedene   Voreinstellungen   zu  Objek­ teigenschaften.   Das   gilt  natürlich auch für Schaltplan­ und Bibliotheksdateien. die im  Display­ bzw.   Einstellungen.  Der   MENU­Befehl   erlaubt   eine   freie   (hierarchische)   Konfiguration   des  Textmenüs über eine Script­Datei. dass nur diese Layer erreichbar sind. Das Control Panel bietet Einstellungen zu den Verzeichnissen. sorgt dafür. Der ASSIGN­Befehl ändert und zeigt die Funktionstasten­Belegung.eaglerc  unter   Linux   gespeichert.   kann man über die Option  Used_Layers  bestimmen. die man nicht nutzen will. So kann man  Layer. Mit dem SET­Befehl verändert man allgemeine Systemparameter. Hinweise  dazu finden Sie auf Seite 87. 104 . die beispielsweise für eine bestimmte Platine gelten.   Weitere  Informationen dazu finden Sie ab Seite 94. Ein Beispiel dafür finden Sie im Anhang. Mit   dem   GRID­Befehl   stellt   man   Raster   und   aktuelle   Einheit   ein. Layout und Bibliothek  bietet außer dem Punkt Benutzeroberfläche zwei weitere Einträge: Tastenbelegung und Einstellungen. SET USED_LAYERS 1 16 17 18 19 20 21 23 25 27 29 31 44 45 51.5 Grundlegendes für die Arbeit mit EAGLE in  ~/.

Um   die   Standard­EAGLE­Menüs   wieder   herzustellen.9 EAGLE individuell konfigurieren SET USED_LAYERS ALL.14in.2mm 2. Es dürfen maximal 16 Einträge sein. Es gibt drei verschiedene Farbpaletten: für schwarzen. denen ein beliebiger  RGB­Wert und ein Alpha­Wert zugeordnet werden kann. Spacing   und Miter.  Beispiel für das Miter­Menü: SET MITER_MENU 0. Drill.9mm 0.5. Jede Farbpalette erlaubt 64 Farbeinträge. die aktuell  mit GRID im Editor gewählt ist.5mm 0. Beispiel für das SMD­Menü: SET SMD_MENU 1. Farb-Einstellungen Im Farben­Tab werden Einstellungen für Layer­ und Hintergrundfarben sowie  für die Farben der Rasterlinien bzw.3 0. zeigt wieder alle Layer.  Schreiben Sie den SET­Befehl in die Datei  eagle. SMD.scr.1 0. um die Einstellung auf  alle zukünftigen Projekte anzuwenden.1in 0.2 0. Size.5 0. ­punkte getroffen. Es sind  maximal 16 Wertepaare möglich. Inhalt der Parameter-Menüs Die Parameter­Menüs für  Width. erreichbar zum Beispiel über CHANGE. Die Werte in den Menüs werden immer in der Einheit angezeigt. Hier ist für jeden Eintrag der drei Wertepaare die Einheit angegeben. 105 .   lautet   der   Befehl.  beispielsweise für das Width­Menü: SET WIDTH_MENU .6 1 1. Die   Maßeinheit   der   angegebenen   Werte   wird   durch   die   des   aktuell  eingestellten Rasters bestimmt. Isolate.4 0. Geben Sie die Werte einfach  durch Leerzeichen getrennt in der Kommandozeile an.0mm 0. können mit Hilfe des SET­ Befehls mit beliebigen Werten gefüllt werden.5 2 3 4. Diameter. weißen und farbigen  Hintergrund.

Um neue Werte zu definieren.15). Helligkeit und Alphakanal eingeben. Der   erste   Eintrag   in   der   Farbpalette   (Nummer   0)   bestimmt   die  Hintergrundfarbe. selektieren Sie mit der Maus ein freies Feld in  der Matrix und wählen dann über das Farbfenster und den Sättigungsregler  rechts die gewünschte Farbe. gefolgt von weiteren acht so genannten Highlight­Farben.   Sättigung.. Standardmäßig verwendet EAGLE die ersten 16 Werte (Einträge 0.  wenn   der   schwarze   Hintergrund   verwendet   wird. öffnet sich das Fenster zum Definieren der Farben.   die   schon   16   vordefinierte  Farben enthält. Es wechseln sich zeilenweise immer acht normale Farben mit  den acht zugehörigen  Highlight­Farben ab.   da   diese   für   Ausdrucke   (üblicherweise   auf   weißem  Papier) verwendet wird.  Blau  bzw. 106 . Links   im   Fenster   sehen   Sie   eine   8x8­Matrix.  Grün. Sie   dürfen   auch   direkt   Werte   in   die   Felder  Rot.   Der   Alpha­Wert   der   Farben   wird   dann   ignoriert.   Die   Farben   werden   mit  einer ODER­Funktion gemischt. Wählen Sie dann ein neues Feld aus und wiederholen Sie den Vorgang  für eine andere Farbe.   deaktivieren   Sie   die   Check­Box  Alphablending   benutzen.   Klicken   Sie   auf   eine   davon. In   der   vorherigen   Abbildung   sehen   Sie   unter  Palette  drei   Schaltflächen  untereinander.   zum   Beispiel   auf   die   untere  Farbiger Hintergrund. In der weißen Farbpalette kann die Hintergrundfarbe nicht  modifiziert   werden.  den Farben 16 bis 23 folgen die Highlight­Farben 24 bis 31 und so weiter.  Farbe.  So kann man einem  Layer mit  einer Farbe an der Stelle x in der Matrix eine Highlight­Farbe an der Stelle  x+8 zuordnen. Zu den Farben 0 bis 7 gehören die Highlight­Farben 8 bis 15. Mit Klick auf Farbe setzen übernehmen Sie den  Wert. Acht  Farben.5 Grundlegendes für die Arbeit mit EAGLE ➢ Einstellungen­Fenster: Farben Falls Sie die in älteren EAGLE­Version verwendete Raster­OP­Darstellung auf  schwarzem   Hintergrund   bevorzugen.

107 . Beispiel: SET PALETTE 16 0xB4FFFF00 setzt die sechzehnte Farbe auf ein leicht transparentes Gelb. Das   erste   Byte  B4  bestimmt   den   Alphawert   (dezimal   180).   die   folgenden  Bytes  FF FF 00  den   dezimalen   RGB­Wert   255   255   0   für   Gelb.   wobei   der  Alphawert und die Farbwerte hexadezimal angegeben werden.  Index  steht  für die  Farbnummer. Der Wert 0 bedeutet. Alternativ   lassen   sich   Farbdefinitionen   und   Palettenwechsel   über   die  Kommandozeile oder über Script­Dateien erledigen: SET PALETTE <index> <αrgb> definiert   für   die   aktuell   eingestellte   Farbpalette   eine   Farbe. Wenn Sie für ein Editorfenster (also Schaltplan oder Layout oder auch in der  Bibliothek)   die   Farbpalette   wechseln   wollen.5.   wählen   Sie   im   Menü  Optionen/Benutzeroberfläche den entsprechenden Hintergrund. ➢ Farbe­Fenster: Definition eigener Farbwerte In   der   Abbildung   sieht   man.   dass   vier   weitere   Farbpaare   (normale   und  zugehörige Highlight­Farbe stehen untereinander) definiert wurden.   Die  hexadezimale Angabe wird durch das vorangestellte 0x gekennzeichnet. Sie sollten  immer  mindestens ein Farbenpaar  definieren: Eine normale   Farbe und die zugehörige Highlight­Farbe.  αrgb  für  je  einen Wert  für den Alphakanal und  die  Farben Rot. der Wert 255 steht  für eine  völlig deckende  Farbe. Grün und Blau. Beim   Ausdrucken werden  die Alpha­Werte  der Farben immer auf 255 gesetzt.9 EAGLE individuell konfigurieren Der  Alphakanal  bestimmt die Transparenz der Farbe.  die Farbe ist vollkommen durchsichtig (also unsichtbar).

108 . Weitere Informationen zur Syntax finden Sie in der Hilfe­Funktion zum SET­ Befehl. geben Sie in  der Kommandozeile ein: SET PALETTE BLACK Nach  dem Umschalten der Farbpalette muss der Bildschirminhalt mit dem  WINDOW­Befehl neu gezeichnet werden. starten Sie die Script­Datei defaultcolors. ausschalten kann. Erst dann wird die neue Einstellung  sichtbar. Default: ein.5 Grundlegendes für die Arbeit mit EAGLE Soll beispielsweise die schwarze Farbpalette aktiviert werden. Die Zuordnung der Farben zu den Layern erfolgt über den DISPLAY­Befehl  oder über SET COLOR_LAYER. SET COLOR_LAYER 16 4 definiert für den Layer 16 die Farbe mit der Nummer 4.  Default: ein.scr. die man über Check­Boxes an­ bzw. Falls   Sie   die   Farbwerte   auf   die   Standardeinstellung   zurücksetzen   möchten. Connects prüfen: Aktiviert die Package­Prüfung beim Platzieren von Bauteilen im Schaltplan. ➢ Das Menü Optionen/Einstellungen/Verschiedenes Übersicht der Optionen: Piep: Schaltet den Bestätigungspiep ein/aus. Verschiedene SET-Optionen Im  Verschiedenes­Tab des Fensters  Einstellungen  finden Sie die verschiedene  Optionen. Für einige  Optionen gibt man Werte an.

 Dann   können  auch  Objekte erreicht werden. Pad­Namen anzeigen: Padnamen werden im Layout­ oder Package­Editor angezeigt. Default: 2%. Default: 5 Pixel. Min. die unter Umständen weit außerhalb des sichtbaren  Bildausschnittes liegen.5. Netze und Busse automatisch setzen: Beim Absetzen eines Netzes auf einem Pin oder einer Buslinie. Optimizing: Aktiviert die automatische Entfernung von Knickpunkten in geraden Wires.   werden   sie   nicht   mehr  angezeigt.  Min. Junctions automatisch setzen: Setzt   man   ein   Netz   auf   einem   anderen   ab. Default: 5% der aktuellen Höhe des Bildausschnitts. Default: aus. der Bus von der Maus.  Setzt   man  den   Wert   auf   0.   gilt   der   Wert.   zum  Beispiel. Default: ein. Default: ein. CHANGE WIDTH gewählt haben. Selektionsfaktor: Liegen   innerhalb   des   angegebenen   Wertes   (in   %   der   Höhe   der   aktuell  sichtbaren   Zeichenfläche)   mehrere   Objekte. Ist   diese   Option   ausgeschaltet.   die  dynamisch berechnete Luftlinie wird kürzer als der hier angegebene Radius –  wird   die   Leiterbahn   automatisch   an   den   Pad/SMD­Mittelpunkt   gezogen.   verwendet   der   Follow­me­Router   beim  Verlegen der Leiterbahnen automatisch den in den Design­Regeln oder in den  Netzklassen   vordefinierten   Wert   für   die   Leiterbahnbreite   und   für   den  Bohrdurchmesser   der   Vias. Default: ein. Ratsnest berechnet Polygone: Polygoninhalte werden bei RATSNEST berechnet.9 EAGLE individuell konfigurieren Undo­Funktion: Schaltet den Undo/Redo­Puffer ein/aus.   Diese   Werte   werden   beim   Anklicken   einer  Signallinie automatisch eingestellt. sichtbare Rastergröße: Liegen   Rasterlinien/­punkte   näher   beisammen.  Default: ein.  Defaultwert: 20 mil.   werden   diese   zur   Auswahl  angeboten. Fangfaktor: Innerhalb dieses Bereiches können Objekte mit der Maus selektiert werden. 109 .   den   Sie   zuletzt   über. sichtbare Texthöhe: Texte bis zur angegebenen Höhe werden dargestellt.   wird   automatisch   ein  Verknüpfungspunkt gesetzt. fällt das Netz  bzw. Width und Drill bei Route automatisch setzen: Ist   diese   Option   eingeschaltet.   gibt   es   keine   Begrenzung. Kommen Sie beim Verlegen einer Leiterbahn mit dem ROUTE­Befehl näher  als   der   angegebene   Radius   an   ein   Pad   oder   SMD   heran   –   das   heißt. Default: 3 Pixel. Fangradius: Bestimmt den Radius der Magnetische­Pads­Funktion von Pads und SMDs. Default: ein.

 Platinen­ oder Bibliotheksdatei automatisch  ausgeführt. Sie   können   in   diese   Datei   alle   Befehle   eintragen.scr  einfach   über   den   SCRIPT­Befehl  ausführen.   ohne   (Keine   Bohrlöcher)  angezeigt. Ist sie dort nicht zu  finden.   das   im  Script­Feld   des  Optionen/Verzeichnisse­Dialogs eingetragen ist.   die   beim   Öffnen   eines  Editorfensters (außer Texteditor) ausgeführt werden sollen.   Layout­   oder   Bibliotheks­ Editor­Fensters geöffnet wird. 110 .5 Grundlegendes für die Arbeit mit EAGLE Darstellungsmodus: Pads/Vias   werden   mit   Bohrlöchern   (Real)   bzw.scr  übernommen   werden. Die Eingabe von SET POLYGON_RATSNEST OFF oder kurz SET POLY OFF schaltet beispielsweise die Polygonberechnung beim RATSNEST­Befehl aus. BRD  und  LBR  bezeichnen die Abschnitte der Datei. ist es notwendig.   damit   die   Einstellungen   aus  eagle. Die Labels DEV. Die Datei eagle. die nur ausgeführt  werden.   wenn   das   Schaltplan­. die nur  dann   ausgeführt   werden.   Symbol­   oder   Package­Editier­Modus   aktiviert  wird. sofern keine Projektdatei existiert. Sofern EAGLE beim Start aufgrund einer Projektdatei automatisch ein oder  mehrere Editorfenster öffnet.  Erstreckt   sich   ein   Befehl   über   mehrere   Zeilen.   wenn   der   Device­. SYM und PAC bezeichnen die Abschnitte.scr  wird   beim  Öffnen eines  Editorfensters oder beim  Anlegen einer neuen Schaltplan­.  Alternativ   kann   man   die   Datei  eagle.   die   vor   dem   ersten   Label   (in   der   Regel  BRD:)  eingefügt   werden. Kommentare   dürfen   mit   vorangestelltem  #  in   eine   Script­Datei   eingefügt  werden. Default: Real. Weitere Hinweise zum SET­Befehl finden Sie in der Hilfe­Funktion.   sieht   EAGLE   in   dem   Verzeichnis   nach. Änderungen   können   auch   direkt   durch   Eingeben   des   SET­Befehls   in   die  Kommandozeile getroffen werden. Sie wird zuerst im aktuellen Projektverzeichnis gesucht.  abgeschlossen   werden.   kennzeichnet   man   das   mit  einem Backslash  \  am Zeilenende.scr Die Script­Datei  eagle. Befehle. Die Labels  SCH. diese zu schließen und erneut  zu   öffnen. Jede   Befehlszeile   muss   mit   einem   Semikolon  .  gelten für alle Editorfenster.

01.032 0.' Wire Write Edit.006. #Menu Add Bus Changenge Copy Delete Display Gateswap \ #Grid Group Invoke Junction Label Move Name Net \ #Pinswap Quit Script Show Split Value Window '.039 0. LBR: #Menu Close Export Open Script Write '.'. PAC: Grid Default On. Grid inch 0.'. Change width 0. Grid Alt inch 0.9 EAGLE individuell konfigurieren Beispiel für eine eagle.' \ #Wire Write Edit. #Menu Add Change Copy Delete Display Grid Group \ #Move Name Pad Quit Script Show Smd Split Text \ #Window '.' Wire Write Edit. #Menu Arc Change Copy Cut Delete Display Export \ #Grid Group Move Name Paste Pin Quit Script \ #Show Split Text Value Window '.12. Change Width 0. 'Grid inch.039. #Menu Add Change Copy Connect Delete Display Export \ # Grid Move Name Package Prefix Quit Script Show \ # Value Window '. SYM: Display all.' Wire Write Edit. Grid Default On.' Write Edit.25. 'Window 0. 'Grid mm. Set Used_layers 1 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 \ 27 28 39 40 41 42 43 44 45.050.07 0.05 0.008 0.05 on. Grid alt inch 0.'. Change Smd 0. Change Width 0. Change Size 0.005. SCH: Grid Default. DEV: Grid Default. BRD: #Menu Add Change Copy Delete Display Grid Group Move\ #Name Quit Rect Route Script Show Signal Split \ #Text Value Via Window '. Assign Assign Assign Assign A+F3 A+F4 A+F7 A+F8 'Window 4.01.005.024.024 0. Set Size_menu 0.016. Change size 0.' Edit.01 0. Set Pad_names on.07.010.'.040. Set Drill_menu 0. Set Width_menu 0.scr­Datei: #This file can be used to configure the editor windows. Change Width 0.5. Change drill 0. 111 .

 In jedem Projektverzeichnis wird  automatisch eine Konfigurationsdatei eagle.usr  unter   Windows   bzw.  als das  Programm  verlassen  wurde.  gespeichert. Windows) (Linux. Diameter. Diese Datei wird im Home­Verzeichnis des Benutzers abgelegt.epf erzeugt.cadsoft. Außerdem werden die Position und der Bildschirminhalt der aktiven Fenster. EAGLE-Projektdatei Wird   ein   neues  Projekt   angelegt   (rechter   Mausklick   auf   einen   Eintrag   im  Projekte­Zweig   der   Baum­Ansicht   und   Auswahl   von  Neu/Projekt  im  Kontextmenü   im   Control   Panel).usr  (Linux. Size und Drill. das den Projekt­Namen trägt.usr enthält Informationen über:  SET­Befehl (Menü Optionen/Einstellungen)  ASSIGN­Befehl (Funktionstastenbelegung)  Benutzeroberfläche  Aktuell geladenes Projekt (Pfad) Die   Konfigurationsdatei   wird   von   EAGLE   an   verschiedenen   Stellen   in   der  gegebenen Reihenfolge gesucht und ausgeführt (wenn vorhanden): <prgdir>/eaglerc /etc/eaglerc $HOME/.eaglerc  $HOME/eaglerc.  die Option  Projektdatei automatisch sichern unter Optionen/Sicherung des Control Panels  ist aktiviert. 112 .  Ist unter Windows  keine Home­Variable definiert.  also in use sind. Auch   mit   Hilfe   verschiedener   User­Language­Programme   kann   man  besondere Einstellungen treffen. Beim nächsten Programmstart wird dieser Zustand wieder herge­ stellt. eaglerc. Mac.  Vorausgesetzt.   erzeugt   man   zunächst   ein   Projekt­ Verzeichnis.  die während des Editierens mit dem CHANGE­Befehl gemacht wurden und  die Inhalte der Menüs für Width. EAGLE merkt sich in der Projektdatei Änderungen von Objekteigenschaften. Mac) (Linux.htm. welche Bibliotheken für das Projekt benutzt werden.   ~/.  gilt folgender Eintrag in  der Windows­Registry: HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Shell Folders\AppData Eaglerc bzw. Es wird auch hinterlegt.de/download. Sehen Sie hierzu auch auf unsere Internet­ Seiten: http://www. Mac) (Windows) Diese Dateien sollten nicht editiert werden.5 Grundlegendes für die Arbeit mit EAGLE Die Datei eaglerc Benutzerspezifische   Daten   werden   beim   Beenden   von  EAGLE  in  der  Datei  eaglerc.eaglerc  unter   Linux   und   Mac  gespeichert.

5x  Projekte   bearbeitet   hat.  der   als   Verzeichnis   im   angegebenen   Projektpfad   existiert   gestartet.epf in  dieses Verzeichnis  Kopieren Sie ggf. seit Version 4.epf oder mit einem Projektnamen.   wird  dieses Projekt automatisch geöffnet.5. der die Projektverzeichnisse enthält. anpassen:  Legen Sie ein Verzeichnis mit dem Projektnamen an  Kopieren Sie die bisherige Projektdatei unter dem Namen eagle. 113 . alle Projektdateien in dieses Verzeichnis Der Pfad. Wird EAGLE mit Angabe einer Datei eagle. wird im Control Panel über  Optionen/Verzeichnisse/Projekte festgelegt.0 gültige Struktur.9 EAGLE individuell konfigurieren Wer   bisher   mit  EAGLE   3.   kann   diese   am  einfachsten so an die.

5 Grundlegendes für die Arbeit mit EAGLE Diese  Seite  wurde absichtlich leer gelassen. 114 .

Kapitel 6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine
Dieses  Kapitel  zeigt  den üblichen  Weg vom  Zeichnen des  Schaltplans zum  fertigen, per Hand entflochtenen Layout. An der ein oder anderen Stelle wird  auf   Besonderheiten   des   Schaltplan­   oder   Layout­Editors   eingegangen.   Die  Verwendung des Autorouters,  des Follow­me­Routers  und die Ausgabe von  Fertigungsdaten wird in den anschließenden Kapiteln beschrieben. Es ist empfehlenswert zuerst ein neues Projekt(verzeichnis) anzulegen. Informationen über die Vorgehensweise finden Sie auf Seite 43.

6.1 Schaltplan erstellen
Die übliche Vorgehensweise sieht so aus: Man nimmt Bauteile aus den vorhandenen Bibliotheken und platziert diese  auf der Zeichenfläche. Anschließend werden die Anschlusspunkte (Pins) der  Bauteile mit Netzen (elektrische Verbindungen) verbunden. Netzen können  beliebige   Namen   und   verschiedene   Klassen   zugeordnet   werden.  Versorgungsspannungen   werden   in   der   Regel   automatisch   verbunden.   Um  jede   Versorgungsspannung   im   Schaltplan   zu   dokumentieren,   ist   es  notwendig,   mindestens   ein   so   genanntes   Supply­Symbol  pro  Spannung  zu  setzten. Schaltpläne   dürfen   aus   mehreren   Seiten   bestehen   (nicht   in   der   Light­ Version). Netze sind über verschiedene Seiten hinweg verbunden, wenn sie  denselben Namen besitzen. Es wird vorausgesetzt, dass Bibliotheken mit den benötigten Bauelementen  vorhanden   sind.   Die   Definition   von   Bibliotheken   wird   in   einem   eigenen  Kapitel beschrieben. Es   ist   jederzeit   möglich   über   den   BOARD­Befehl   oder   das  Board­Icon   ein  Layout zu erzeugen. Sobald ein Layout existiert, müssen beide Dateien immer  gemeinsam  geladen   sein.   Nur   so   funktioniert   die   Kopplung   zwischen  Schaltplan und Platine. Nähere Hinweise dazu finden Sie im Abschnitt zur  Forward&Back­Annotation.

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6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine

Schaltplan öffnen
Ausgangspunkt ist zunächst das Control Panel. Von hier aus Öffnen Sie einen  neuen   oder   bestehenden   Schaltplan,   z.   B.   über   das  Datei/Öffnen  bzw.  Datei/Neu­Menü   oder   über   einen   Doppelklick   auf   eine   Schaltplandatei   im  Verzeichnisbaum. Das Schaltplan­Editor­Fenster erscheint. Bei Bedarf kann man weitere Schaltplanblätter (Sheets) anlegen. Dazu öffnen  Sie die Combo­Box in der Aktionsleiste mit einem Mausklick und wählen den  Punkt Neu aus. Es wird eine neue Seite erzeugt (siehe Seite 53). Alternativ kann man z. B. die zweite Seite mit dem Befehl EDIT .S2 über die Kommandozeile anlegen. Sollten Sie die Seite doch nicht benötigen,  löscht man mit REMOVE .S2 das ganze Blatt.

Raster einstellen
Das Raster sollte grundsätzlich 0,1 Inch bzw. 2,54 mm sein. Netze und An­ schlusspunkte   der   Symbole   (Pins)   müssen   in   einem   gemeinsamen   Raster  liegen. Ansonsten kommt keine Verbindung zwischen Netz und Pin zustande.

Bauteile platzieren
Bevor Sie Bauteile platzieren können, müssen Sie mit USE die Bibliotheken  laden, aus denen Sie Bauteile holen wollen. Nur Bibliotheken, die in use sind,  werden   vom   ADD­Befehl   und   dessen   Suchfunktion   berücksichtigt.   Mehr  Informationen zum USE­Befehl finden Sie auf Seite 53.

Zeichnungsrahmen laden
Empfehlenswert   ist   es,   zuerst   einen   Rahmen   zu   platzieren.   Mit   Hilfe   des  ADD­Befehls können Sie einen aus den Bibliotheken wählen. Nach einem Klick auf das ADD­Icon öffnet sich der ADD­Dialog. Es werden zunächst die Bibliotheksdateien, die über den USE­Befehl geladen  sind,   angezeigt.   Sie   können   die   angezeigten   Bibliotheken   aufklappen   und  nach Bauteilen suchen oder die Suchfunktion benutzen. Es   soll   ein   Rahmen   im   Format   A4   verwendet   werden.   Geben   Sie   in   der  Suchen­Zeile unten links den  Suchbegriff  A4  oder  A4*  ein und drücken Sie  die Enter­Taste. Das Suchergebnis zeigt verschiedene Einträge aus frames.lbr.  Selektieren Sie einen der Einträge (A4L­DOC), wird  rechts eine Voransicht  gezeigt, sofern die Option Vorschau aktiviert ist. Wird die Option Description  deaktiviert, wird nicht in der Beschreibung des Bauteils gesucht. Im   ADD­Dialog   des  Schaltplan­Editors  sucht   man   nach   Device­Namen   und   Begriffen   aus   der   Device­Beschreibung,   im  Layout­Editor  nach  

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6.1 Schaltplan erstellen
Package­Namen und Begriffen aus der Package­Beschreibung! Ein Klick auf OK schließt das ADD­Fenster und Sie kehren in den Schaltplan­ Editor   zurück.   Der   Rahmen   hängt   nun   an   der   Maus   und   kann   abgesetzt  werden.   Üblicherweise   liegt   die   linke   untere   Ecke   des   Rahmens   im  Koordinatennullpunkt (0 0). Bibliotheksnamen,   Devicenamen   und   Begriffe  aus  der  Device­Beschreibung  dürfen als Suchbegriffe verwendet werden. Erlaubt sind auch Platzhalter wie  *  oder  ?.   Es   können   mehrere   Suchbegriffe   durch   Leerzeichen   getrennt  verwendet werden.

➢ ADD­Dialog: Ergebnis des Suchbegriffs A4
Der ADD­Befehl lässt sich  auch über die Kommandozeile eingeben oder in  einer   Script­Datei   verwenden.   Den   Rahmen   kann   man   auch   über   das  Kommando add a4l-doc@frames.lbr platzieren.   Auch   in   der   Kommandozeile   dürfen   Platzhalter   wie   *   und   ?  verwendet werden. Die Eingabe von add *a4*@frames.lbr öffnet   beispielsweise   den  ADD­Dialog   und   bietet   verschiedene  Rahmen  im  Format A4 an. Bei der Suche werden nur Bibliotheken berücksichtigt, die  in use  sind. Das  bedeutet,   die   Bibliothek   ist   über   den   USE­Befehl   geladen   (auch   über   das  Menü Bibliothek/Benutzen möglich).

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6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine
Soll  eine  Bibliothek   nicht   mehr  im   ADD­Dialog  erscheinen,  selektieren  Sie  den   entsprechenden   Eintrag   und   klicken   auf   die   Schaltfläche  Aus   Liste   entfernen. Die Bibliothek ist dann nicht mehr in use. Zeichnungsrahmen werden mit dem FRAME­Befehl angelegt. Sinnvollerweise  macht   man   das   in   der   Bibliothek   und kombiniert  den   Rahmen   mit  einem  Schriftfeld.  Es  ist  aber  auch  möglich,  den  FRAME­ Befehl  direkt  im Schaltplan   (oder  auch  im Board)  anzuwenden.  Mehr   zum Anlegen von Zeichnungsrahmen finden Sie auf Seite 258.

Schaltungssymbole (Gates) platzieren
Alle  weiteren  Bauteile  werden  über den oben  beschriebenen  Mechanismus  gesucht und dann platziert. Schon jetzt entscheiden Sie sich für eine Package­ Variante.   Sollte   sich   später   herausstellen,   dass   eine   andere   Bauform   im  Layout   verwendet   wird,   kann   diese   problemlos   nachträglich   getauscht  werden. Haben Sie mit ADD ein Bauteil platziert und wollen dann wieder in den ADD­ Dialog zurück, um ein neues Bauteil zu wählen, drücken Sie die Esc­Taste  oder klicken Sie erneut auf das ADD­Icon. Versehen Sie die Bauteile mit Namen und Wert (NAME, VALUE). Liegt der Name­ bzw. Value­Text an einer ungünstigen Stelle, lösen Sie beide  mit   SMASH   vom   Bauteil   und   schieben   sie   mit   MOVE   an   eine   beliebige  Position. Ein Klick mit DELETE auf einen Text macht ihn unsichtbar.  Halten Sie während des SMASH­Befehls die Shift­Taste gedrückt, erscheinen  die  Texte  wieder  an der  ursprünglichen  Position;  sie sind  nun nicht  mehr  vom Bauteil gelöst (unsmashed). Das kann man auch erreichen, indem man  im Kontextmenü unter Eigenschaften die Option Smashed deaktiviert. MOVE verschiebt Objekte, DELETE löscht sie. Mit INFO bzw. SHOW erhalten  Sie Informationen über ein Objekt bzw. zeigt EAGLE es am Bildschirm. ROTATE dreht Gates um 90 Grad. Ebenso kann man während des MOVE­ Befehls   mit   der  rechten   Maustaste   das   Bauteil   um   jeweils  90  Grad  weiter  drehen. Mehrfach   benutzte   Bauteile   lassen   sich   mit   COPY   vervielfältigen.   COPY  platziert immer ein neues Bauteil, auch wenn es aus mehreren Gates besteht  und bisher noch nicht alle verwendet wurden. Wiederkehrende Schaltungsteile können mit Hilfe der Befehle GROUP, CUT  und   PASTE   im   Schaltplan   vervielfältigt   werden.   Stellen   Sie   sicher,   dass  vorher alle Layer eingeblendet sind (DISPLAY ALL).

Versteckte Versorgungs-Gates
Manche   Bauteile   sind   in   den   Bibliotheken   so   definiert,   dass   die  Versorgungsspannungspins   nicht   im   Schaltplan   sichtbar   sind.   Das  ist   auch  nicht   notwendig,   da   alle   Power­Pins   mit   demselben   Namen   automatisch  verbunden   werden.   Unabhängig   davon   ob   sie   sichtbar   sind   oder  nicht.  118

6.1 Schaltplan erstellen
Wollen Sie ein Netz direkt an einen der versteckten Pins legen, holen Sie das  Gate mit Hilfe des INVOKE­Befehls in den Schaltplan. Klicken   Sie   auf   das   INVOKE­Icon   und   dann   auf   das   gewünschte   Bauteil,  sofern dieses  auf derselben  Seite des  Schaltplans platziert wurde. Soll  das  Gate auf einer anderen Seite des Schaltplans liegen, wechseln Sie auf diese  Seite, aktivieren INVOKE und tippen den Namen des Bauteils (z. B. IC1) in  die Kommandozeile. Selektieren Sie das gewünschte Gate im INVOKE­Fenster  und platzieren Sie es. Anschließend verbinden Sie das Versorgungs­Gate mit  den gewünschten Netzen.

➢ INVOKE: Gate P kann noch platziert werden

Bauteile aus mehren Gates platzieren
Manche Bauteile bestehen nicht nur aus einem sondern aus mehreren Gates,  die im Regelfall nacheinander mit dem ADD­Befehl im Schaltplan platziert  werden   können.   Um   ein   Gate   gezielt   auszuwählen,   kann   man   direkt   den  Gate­Namen angeben. Beispiel: Der Baustein 7400 mit der Package­Variante  N  und in  AC­Technologie aus  der Bibliothek  74xx­eu besteht aus vier NAND­Gates mit der Bezeichnung  A  bis  D  und   einem   Power­Gate  P.   Wollen   Sie   nun   als   erstes   das   Gate  C  platzieren,   geben   Sie   das   beim   ADD­Befehl   direkt   an   (siehe   auch   Hilfe­ Funktion, ADD­Befehl): ADD 74AC00N@74xx-eu.lbr IC1 C Sobald ein Gate platziert ist, hängt das nächste an der Maus (Addlevel Next).  Setzen Sie ein Gate nach dem anderen ab. Sind alle Gates eines Bausteins  verwendet, wird der nächste Baustein begonnen. Sollen   die   Gates   eines   Bausteins   über   mehrere   Seiten   verteilt   werden,  platzieren Sie zunächst mit ADD, wechseln dann auf eine andere Seite des  Schaltplans und tippen zum Beispiel INVOKE IC1 in die Kommandozeile. Wählen Sie aus dem INVOKE­Fenster das gewünschte  Gate.

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6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine
Wenn man ein Gate, das bereits im Schaltplan platziert ist, im INVOKE­ Fenster   selektiert,   ändert   sich   die   Schaltfläche   OK  zu   Anzeigen.   Klickt   man   darauf,   wird   das   gewählte   Gate   in   der   Fenstermitte   zentriert   angezeigt. 

Designlink.ulp – Zugang zur Farnell Online-Produkt-Datenbank
Falls Sie nach Informationen über Elektronik­Komponenten suchen, können  Sie   EAGLEs  designlink.ulp  benutzen.   Dieses   kann   auf  Farnells   Web­Server  zugreifen und Ihnen wertvolle Informationen, zum Beispiel über Bauteile, die  Sie   in   Ihrem   Design   verwenden   möchten,   liefern.   Dieses   User­Language­ Programm befindet sich derzeit in der Entwicklungsphase und wird von Zeit  zu Zeit aktualisiert werden. 

Verdrahten des Schaltplans
Netze verlegen (NET)
Die   Verbindungen   zwischen   den   Pins   definiert   man   mit   dem   NET­Befehl.  Netze beginnen und enden im Anschlusspunkt eines Pins. Dieser ist sichtbar,  wenn Layer 93 Pins eingeblendet ist (DISPLAY­Befehl). Netze erhalten immer einen automatisch generierten Namen. Dieser kann mit  dem   NAME­Befehl   verändert   werden.   Netze   mit   demselben   Namen   sind  miteinander verbunden, unabhängig davon, ob sie durchgehend gezeichnet  sind oder nicht. Das gilt auch über mehrere Seiten hinweg. Kommt   ein   Netz   auf   einem   anderen   Netz,   einem   Bus   oder   einem  Pin­ Anschlusspunkt   zu   liegen,   endet   die   Netzlinie   an   dieser   Stelle   und   ist  verbunden. Entsteht beim Absetzen des Netzes keine Verbindung zu einem  anderen Objekt, hängt die Netzlinie weiterhin an der Maus. Dieses Verhalten  kann über das Menü Optionen/Einstellungen/Verschiedenes (Option Netze und   Busse automatisch beenden) verändert werden. Deaktiviert man die Option ist  ein   Doppelklick   notwendig   um   das   Netz   zu   beenden.   Dargestellt   werden  Netze im Layer 91 Nets. Netze   müssen   exakt   im   Pin­Anschlusspunkt   enden   um  verbunden  zu  sein.  Endet   ein   Netz   irgendwo   auf   der   Pin­Linie,   ist   es   nicht   mit   dem   Pin  verbunden. Beim   Verbinden   von   Netzen   werden   Sie   gegebenenfalls   über   den  resultierenden   Namen   informiert   bzw.   bietet   EAGLE   eine   Auswahl   der  möglichen Namen an. Mit dem Befehl JUNCTION kennzeichnet man Verbindungen sich kreuzender  Netze.   Junctions   werden   automatisch   gesetzt.   Diese   Option   (Junction   automatisch   setzen)   kann  auch  über  das  Menü  Optionen/Einstellungen/Ver­ schiedenes deaktiviert werden. Verwenden Sie immer NET und nicht den WIRE­Befehl! 120

6.1 Schaltplan erstellen
Kopieren Sie Netze nicht mit dem COPY­Befehl! Bei dieser Aktion wird für  das   neue   Netz   kein   eigener   Name   generiert.   So   könnten   ungewollte  Verbindungen entstehen. Schiebt man mit MOVE ein Netz über ein anderes Netz oder über einen Pin,  entsteht keine elektrische Verbindung. Zur   Überprüfung   können   Sie   das   Netz   mit   SHOW   anklicken.   Alle  verbundenen   Pins   und   Netze   müssen   heller   (in   der   Highlight­Farbe)  dargestellt werden. Wird ein Gate bewegt, müssen die angeschlossenen Netze  mit wandern. Mit   dem   LABEL­Befehl  (ohne  XREF­Option,   siehe   nächsten   Abschnitt   zum  Thema   Querverweise)  kann   man   einen   einfachen   Bezeichner   für   ein  Netz  platzieren.   Sofern   Sie   mit   GRID   ein   alternatives   Raster   definiert   haben,  können Sie Labels bei gedrückter Alt­Taste im feineren Raster gut anordnen.

Querverweise für Netze definieren
Setzt   man   ein  LABEL  mit   aktivierter  XREF­Option   für   ein   Netz,   wird  automatisch ein  Querverweis  erzeugt. Dieser zeigt auf die nächste Seite auf  der dieses Netz wieder vorkommt. Je nachdem in welche Richtung das Label  zeigt,   verweist   es   auf   eine   vorhergehende   oder   eine   nachfolgende  Schaltplanseite.   Zeigt   ein   Label   nach   unten   oder   rechts,  zeigt   es   auf   eine  höhere Seitennummer. Zeigt es nach oben oder nach links, verweist es auf  die   niedrigeren   Seitennummern.   Kommt   das   Netz   nur   noch   auf   einer  weiteren Seite vor, wird dieser Querverweis angezeigt, unabhängig von der  Drehung des Labels.  Befindet sich das Netz nur noch auf der aktuellen Seite, zeigt das Label nur  den Netznamen und gegebenenfalls den Label­Rahmen, je nach Definition,  die   im   Menü  Optionen/Einstellungen/Verschiedenes  unter   Format   für   Querverweis­Labels angegeben ist (auch über SET definierbar).  Die  XREF­Option   aktiviert   man   direkt   in   der   Parameterleiste   des   LABEL­ Befehls oder nach dem Platzieren über CHANGE  XREF ON. Die folgenden Platzhalter zur Definition des Label­Formats sind erlaubt: %F %N %S %C %R aktiviert das Zeichnen eines Rahmens um das Label der Name des Netzes die nächste Seitennummer die Spalte auf der nächsten Seite die Zeile auf der nächsten Seite

Das Standard­Format ist %F%N/%S.%C%R.  Neben den definierten Platzhaltern können Sie auch beliebige andere ASCII­ Zeichen verwenden. Die Platzhalter  %C  und  %R funktionieren nur, wenn Sie  auf den Schaltplanseiten jeweils einen Zeichnungsrahmen mit Spalten­ und  Reiheneinteilung   platziert   haben.   Ansonsten   wird   ein   Fragezeichen  '?'  angezeigt. Siehe auch Seite 258.

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6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine

➢ Querverweise mit XREF­Label
Im Bild zeigt das untere Label nach rechts und verweist auf das Netz ABC auf  der nächsten Seite 3 im Feld  4A. Das obere Label weist vom Aufhängepunkt  aus nach links und verweist auf die vorherige Seite 1 ins Feld 2D.  Wird   ein  XREF­Label   direkt   auf   eine   Netzlinie   gesetzt,   wandert   es   beim  Bewegen des Netzes mit.  Weitere Informationen zu Querverweisen finden Sie in der Hilfefunktion zum  LABEL­Befehl.

Querverweise für Bauteile/Kontakte
Falls   Sie   einen  Elektro­Schaltplan  zeichnen   und   beispielsweise  elektromechanische   Bauteile   (Schütze)   verwenden,   kann   EAGLE   einen  Kontaktspiegel   erzeugen.   Platzieren   Sie   innerhalb   des   Zeichnungsrahmens  den   Platzhalter  >CONTACT_XREF.   Dieser   Text   ist   im   Schaltplan   nicht  sichtbar, bestimmt aber durch seine Lage (durch die Y­Koordinate) wie viel  Platz   für   den   Kontaktspiegel   auf   der   Seite   reserviert   wird.   Sobald   der  Platzhaltertext platziert ist, wird der Kontaktspiegel angezeigt. Das Format der Bauteil­Querverweise legt man – wie bei den Querverweisen  für Netze – im Menü Optionen/Einstellungen/Verschiedenes unter  Format für   Bauteil­Querverweise  fest.   Es   gelten   dieselben   Format­Platzhalter   wie   im  vorigen Abschnitt Querverweise für Netze beschrieben. Die Standard­Definition ist: /%S.%C%R, also /Seitennummer.SpalteReihe. Die Angabe der Spalten %C und Reihen %R funktioniert nur, wenn sich auf  jeder Schaltplanseite ein Zeichnungsrahmen befindet, der mit dem FRAME­ Befehl erzeugt und mit einer entsprechenden Einteilung versehen wurde.  Die  Bauteile   müssen nach  bestimmten  Kriterien  in  der Bibliothek  definiert  werden,  damit eine saubere Darstellung  des Kontaktspiegels  im  Schaltplan  möglich wird. Hinweise zur Bauteildefinition finden Sie in der Hilfefunktion  unter dem Stichwort Kontaktspiegel und im Bibliothekskapitel.

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6.1 Schaltplan erstellen

➢ Elektro­Schaltplan mit Kontaktspiegel

Netzklassen festlegen
Der Befehl CLASS legt eine Netzklasse fest (Menü Bearbeiten/Netzklassen...).  Die Netzklasse bestimmt die Mindestleiterbahnbreite, den Mindestabstand zu  anderen Signalen und den Mindestbohrdurchmesser von Vias im Layout für  eine   bestimmte   Art   von   Signal.   Jedes   Netz,   das   verlegt   wird   gehört  automatisch   der   Netzklasse   0,  default,   an.   Für   diese   Netzklasse   sind  standardmäßig keine Vorgaben gemacht. Alle Werte stehen auf 0, das heißt  es   gelten   die   Vorgaben   aus   den   Design­Regeln.   Es   sind   maximal   8  verschiedene Netzklassen möglich.

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6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine

➢ Netzklassen: Parameter festlegen
Im Bild sieht man drei zusätzliche Netzklassen definiert: Alle Netze, die der Klasse 0  default  angehören, werden nach den Vorgaben  der Design­Regeln geprüft. Die   Netzklasse   1   hat   zum   Beispiel   den   Namen  Power  und   fordert   für  Leiterbahnen eine Mindestbreite (Width) von 40 mil. Bohrungen für Vias dieser Netzklasse müssen mindestens einen Durchmesser  (Drill) von 24 mil haben. Der Mindestabstand von Signalen der Netzklasse Power zu Signalen anderer  Netzklassen wird mit dem Clearance­Wert definiert und beträgt 24 mil. Die  Spalte  Nr.  links  im   Fenster,   bestimmt   welcher   Netzklasse   das  nächste  Netz, das gezeichnet wird, angehören wird. Diese Wahl kann auch direkt in  der Parameterleiste des aktiven NET­Befehls getroffen werden. Wenn   Sie   die   Werte   für   die   Mindestabstände   zwischen   den   einzelnen  Netzklassen   zueinander   differenzieren   wollen,   können   Sie   über   die  Schaltfläche   mit   dem   Doppelpfeil   nach   rechts   (>>)   die  Clearance­Matrix  öffnen. In dieser Matrix legen Sie spezielle Werte für die Mindestabstände  zwischen den einzelnen Netzklassen fest.

➢ Netzklassen: Die Clearance­Matrix

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6.1 Schaltplan erstellen
Wenn   Sie   wieder   zur   vereinfachten   Darstellung   zurückkehren   möchten,  klicken Sie auf die Schaltfläche <<. Das ist jedoch nur möglich, wenn in der  Matrix keine Werte definiert sind. Informationen zur Syntax des CLASS­Befehls finden Sie in der EAGLE­Hilfe. Die Zuordnung der Netzklassen wird im Schaltplan oder im Layout für Netze  bzw. Signale über den CHANGE­Befehl (Option  Class) festgelegt oder auch  nachträglich geändert. Die Definition der Netzklassen kann auch im Layout Editor erfolgen.

Busse einzeichnen (BUS)
Busse erhalten Namen, aus denen hervorgeht, welche Signale sie führen. Bei  einem Bus handelt es sich um ein Zeichenelement. Er stellt keine elektrischen  Verbindungen   her.   Sie   werden   immer   über   die   Netze   und   deren   Namen  hergestellt. Besonderheit des Busses ist seine Menü­Funktion. Klicken Sie mit  NET auf den Bus, öffnet sich ein Menü. Der Menüinhalt wird vom Bus­Namen  bestimmt. Der Bus im Bild hat den Namen Bus1:A[0..12],D[0..7],Clock.

➢ Busmenü
Ein Klick auf die Bus­Linie bei aktiviertem NET­Befehl öffnet das Menü wie  oben dargestellt. Daraus wählt man den Namen des zu verlegenden Netzes. Der Index eines Teilbusnamens darf zwischen 0..511 liegen. Weitere   Informationen   zum   BUS­Befehl   finden   Sie   auch   in   der   Hilfe­ Funktion.

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  die  mit Direction  Pwr  definiert  sind.  Blenden Sie den Layer 93 Pins ein um den Swaplevel der Pins sichtbar zu ma­ chen.  Dieser wird schon in der Bibliothek bei der Definition des Symbols festgelegt. dürfen Pins bzw. Den   Swaplevel   eines   Gates   erfahren   Sie   über   den   INFO­Befehl. Sie  dienen   als   Repräsentanten   der   Versorgungsspannungen   im  Schaltplan.lbr). Verschiedene  Versorgungsspannungen. zum Beispiel 0 V und GND. Der Name des Pwr­Pins bestimmt den Namen der Spannung. Stromversorgung Pins. Ist der Swaplevel = 0. beim Erstellen des Device (Gateswap) festgelegt. indem  die entsprechenden Supply­Symbole platziert und mit einem Netz verbunden  126 .  Der Output­Pin 3 mit Swaplevel 0 ist nicht vertauschbar. die denselben Swaplevel haben.   sondern  mit  den angeschlossenen  Netzen verbunden. da sie keine Bauelemente darstellen. die am  selben Potential liegen sollen (etwa GND). Eigenschaften. Werden an die Pwr­Pins eines Bauelements Netze angeschlossen.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine Pinswap und Gateswap Pins bzw. ➢ Swaplevel: Pins­Layer ist sichtbar Die Input­Pins 1 und 2 haben  Swaplevel  1. Sofern der Swaplevel zweier Pins gleich  ist.   hier   zum  Beispiel mit INFO IC2A. Gates. dürfen also vertauscht werden.  Auch   wenn   das   entsprechende   Power­Gate   nicht   explizit  in   die   Schaltung  geholt wurde.  werden automatisch  verdrahtet.   die  der Electrical Rule Check (ERC) für seine Logikprüfungen braucht. und zwar auf jeder Schaltplanseite. Alternativ über das Kontextmenü. dürfen Sie vertauscht werden. Zu   jedem   Pwr­Pin   muss   mindestens   ein   gleichnamiger   Supply­Pin   mit  Direction Sup  existieren. so werden  diese  Pins  nicht  automatisch   verdrahtet.  Diese Devices haben kein Gehäuse. können untereinander ge­ tauscht werden. Gates nicht vertauscht werden.  Entsprechende Devices finden Sie in den Supply­Bibliotheken (supply*. Diese Eigenschaften werden bei der Definition des Symbols  (Pinswap) bzw. können verbunden werden. Solche Supply­ Pins   werden   in   Form   von   Versorgungssymbolen   in   die   Schaltung   geholt.

  Ein  Klick   auf  Neu  erzeugt   ein   neues   Globales   Attribut.  automatisch generierten Namen. 127 . Attribute festlegen Globale Attribute Man kann im  Schaltplan globale Attribute definieren.1 Schaltplan erstellen werden. die man an beliebiger Stelle in der  Zeichnung.   Klicken   Sie   auf  Nein.   platzieren  kann. zum Beispiel für den  Autor oder für eine Projektbezeichnung.. Hat das Netz einen automatisch generierten Namen.6. gibt  es die Möglichkeit mit Hilfe des SET­Befehls diese Warnung zu unterdrücken:  SET Warning.   erhält   es   einen   neuen. Löscht   man   den   letzten   Supply­Pin   eines   Netzes. ➢ Supply­Symbole Wird ein Supply­Pin (Pin­Direction Sup) auf ein Netz gesetzt (mit ADD oder  MOVE).   bleibt   der   bisherige   Netzname   (VA1)  erhalten.   werden   Sie   gefragt. Diesem Netz gibt man den gemeinsamen Namen des Potentials (z.   Es   besteht   aus   dem  Attributnamen und einem Wert.  öffnen   Sie   den   Dialog.SupplyPinAutoOverwriteGeneratedNetName 1.   oft   sinnvoll   im   Schriftfeld   des   Zeichnungsrahmens.. ➢ Soll der Name des Supply­Pins übernommen werden? Ein Klick auf Ja (default) gibt dem Netz den Namen des Supply­Pins (hier im  Bild  AGND). zum Beispiel  N$1.   ob   das   Netz   den   Namen   des   Supply­Pins  übernehmen oder den bisherigen Netznamen beibehalten soll. B. Über   das   Menü  Bearbeiten/Globale   Attribute.  GND).

Weitere Informationen finden Sie in der Hilfe des ATTRIBUTE­Befehls.   zum  Beispiel für einen Zeichnungsrahmen. Ein Attribut besteht aus  dem Attribut­Namen und dem zugewiesenen Wert und kann jede beliebige  Information   enthalten.   welche   Attribute   für   das  Bauteil in der Bibliothek oder im Schaltplan bereits angelegt wurden.   Groß­   und  Kleinschreibung   spielt   hier   keine   Rolle.   Sofern  ein  Attribut   schon  in  der Bibliothek  für das  Device definiert  wurde. der den Namen des Attributs enthält. Das globale Attribut wird  dann auf jeder Seite. Für das Attribut  mit   dem   Namen  AUTOR.  öffnet   sich   ein   Dialog­Fenster. Klickt man auf das ATTRIBUTE­Icon    und anschließend auf ein Bauteil.  können Sie  den vorgegebenen Wert im  Schaltplan  verändern.   platzieren   Sie   den   Text  >AUTOR. angezeigt.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine ➢ Globale Attribute: Das Attribut Autor ist angelegt Um das Attribut im Schaltplan zu platzieren. Attribute für Bauteile Der ATTRIBUTE­Befehl weist Bauteilen Attribute zu. ➢ Attribute­Dialog 128 . Den   Platzhaltertext   können   Sie   schon   im   Symbol   in   der   Bibliothek.   Dort   sieht   man. definieren. auf der dieser Rahmen verwendet wird. definieren Sie einen Platzhalter  mit dem TEXT­Befehl. Globale Attribute kann man für Schaltplan und Board separat definieren.   Das   >­Zeichen   am  Anfang  ist  das  Schlüsselzeichen für einen Platzhaltertext.

  Im  folgenden Dialog legt man Name. Legt man im Schaltplan ein Attribut an.  und TEMP. Neues Attribut definieren Klicken   Sie   auf  Neu. Ändern eines Attributs Im Beispiel ist der Attributname TOLERANZ. der Wert beträgt 1%.  um   ein   neues   Attribut   im   Schaltplan   anzulegen. Auch solche Texte kann man  129 . das bereits   im Layout existiert.  ID­NUMBER.6. Wert und Anzeige­Option des Attributs fest. eines Gatters angezeigt. ➢ Neuanlegen bzw. Die Icons rechts zeigen.   sind   im   Schaltplan­ Editor nicht sichtbar. zum Beispiel mit  CHANGE   LAYER. der vor  der Definition eines Attributs im Schaltplan eingestellt ist. Es gibt vier Optionen: Off:   Das Attribut wird nicht angezeigt Value:  Es wird nur der Wert des Attributs angezeigt (1%) Name:  Es wird nur der Attributname gezeigt (TOLERANZ) Both:    Es werden Name und Wert angezeigt (TOLERANZ = 1%) Sobald   die  Anzeige­Option   nicht  Off  ist. Attribute. wird der Wert aus dem Layout übernommen. Der Layer.1 Schaltplan erstellen In diesem Bild hat das Bauteil R1 Attribute für  DISTRIBUTOR.   wird   der   entsprechende   Text   am  Aufhängepunkt des Bauteils bzw.   Position   und  Layer können aber jederzeit verändert werden. Mit der Option Anzeige regeln Sie die Art der Darstellung des Attributs in der  Zeichnung. wo das Attribut definiert wurde:  global im Schaltplan­Editor  global im Layout­Editor  in der Bibliothek im Device­Editor  für das Bauteil im Schaltplan  für das Package im Layout­Editor Die drei Attribute im vorigen Bild wurden im Device­Editor festgelegt.   die   im   Layout­Editor   definiert   wurden.   bestimmt   den   Layer   für   die   Beschriftung.

 und beispielsweise den  Layer. sofern die  Direkt­Hilfe im Menü Optionen/Benutzeroberfläche aktiviert ist. dass das Attribut mit einem variablen Wert definiert wurde und dieser verändert ist. ➢ Attribute­Dialog mit verschiedenen Attributen Grauer Text im Attribut­Dialog bedeutet. Durch   die   Icons   am   Ende   jeder   Zeile   erkennen   Sie  die   Herkunft  und   den  aktuellen   Status   des   jeweiligen   Attributs.  Weitere Details zur Definition von Attributen finden Sie im Bibliothekskapitel  ab Seite 249. Attribut-Wert ändern Werte von Attributen.  Das einfache braune Icon zeigt an. dass ein globales Attribut mit einem Bauteilattribut überschrieben wurde. Der Wert hat sich jedoch nicht geändert. zeigt EAGLE einen entsprechenden Infotext.   Die   Icons   haben  folgende Bedeutung:  Das gelbe Icon zeigt an. Nach einer Änderung zeigt der Attribute­ Dialog   für   das   jeweilige   Attribut   entsprechende   Icons. nach einer Sicherheitsabfrage.   Fahren   Sie   mit  dem   Mauscursor  über eines der Icons.   beziehungsweise   dass   der   Attribut­Wert   dieses   Bauteils   in   der  Bibliothek als constant definiert wurde. dass dieser nicht verändert werden  kann. 130 .6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine mit SMASH vom Bauteil lösen und somit verschieben. können  im Schaltplan verändert werden. dass ein globales Attribut durch ein Bauteilattribut überschrieben wurde  und dabei der Wert verändert wurde. verändert wurde. die schon in der Bibliothek definiert wurden.  Das braune Icon mit dem Ungleichheitszeichen zeigt an.  Das rote Icon zeigt an. die Schriftgröße oder die Schriftart verändern. inzwischen aber. dass das Attribut ursprünglich mit konstantem Wert definiert wurde.

Sie   können   die   Fehler   alphabetisch   oder   nach   Schaltplanseiten   auf­   oder  absteigend   sortiert   anzeigen   lassen. zeigt eine Linie an die Stelle im Schaltplan.  Klickt   man   auf   einen   Eintrag   im   Zweig  Fehler  oder  Warnungen  des   ERC­ Fehler­Fensters.6.   erreicht   man   durch  131 . um  mögliche  Fehler   möglichst   schnell   zu  entdecken. den  ERC während  der Arbeit im Schaltplan immer wieder  mal aufzurufen.   die   die   Schaltplanlogik   betreffen.   Werden   keine   Unterschiede  festgestellt. Genaueres darüber  finden Sie ab Seite 184.   oder   auf   den   Eintrag  Schaltplan   prüfen   Alle   Fehlermeldungen   und   Warnungen. Klicken  Sie  dazu auf  das  ERC­Icon   im   Befehlsmenü   (ERC. die betroffen ist..   prüft   der   ERC   auch   die  Konsistenz   zwischen   Schaltplan   und   Board.1 Schaltplan erstellen ERC – Schaltung überprüfen und korrigieren Spätestens   am   Ende  der   Schaltplanentwicklung   sollte   man  den  Schaltplan  mit Hilfe des Electrical Rule Check (ERC) überprüfen.  Wenn   nur   ein   Ausschnitt   der   Zeichnung   sichtbar   ist.   Fehler   werden   in   der   Liste   mit  einem roten Icon markiert. Warnungen mit einem gelben.   Klicken   Sie   dazu   auf   die  Spaltenüberschriften Art beziehungsweise Seite.  ➢ Das ERC­Fehler­Fenster Existiert   zum   Schaltplan   ein   zugehöriges   Board. Andernfalls  zeigt das ERC­Fenster einen Zweig mit Konsistenzfehlern. Es ist von Vorteil.) im Menü Werkzeuge. meldet der ERC Board und Schaltplan sind konsistent.  werden   im   ERC­Fehler­Fenster   angezeigt.

 solange man keinen neuen ERC startet.   wählen   Sie   den  entsprechenden   Eintrag   im  Gebilligt­Zweig   aus   und   klicken   Sie   auf   die  Schaltfläche  Missbilligen.   Gebilligte   Fehler/Warnungen   bleiben   so  lange erhalten. dass man eine Warnung oder einen Fehler tolerieren  möchte. In diesem Fall klicken Sie auf die Schaltfläche Billigen.   wird   es   nach  einem   erneuten   ERC   nicht   automatisch   geöffnet. Das entsprechende  Icon wird jetzt grau dargestellt. Der aktuelle  Eintrag wird in den Zweig Gebilligt verschoben und nicht mehr gemeldet. wenn Sie versuchen mit ERRORS die  Fehlerliste einzusehen.  Der   Eintrag   erscheint   jetzt   wieder   als   normaler  Eintrag   im   ursprünglichen   Zweig.  Enthält   das  Errors­Fenster   nur   gebilligte   Fehler/Warnungen. Geben Sie bei Bedarf Netz­ und Pin­Liste mit dem EXPORT­Befehl aus. Das   ERC­Fehler­Fenster   kann. Der ERC prüft den Schaltplan nach einem starren Schema.   geöffnet  bleiben. zum  Beispiel: ERC: 2 gebilligte Fehler/Warnungen. Mit SHOW kann man Netze im Schaltplan verfolgen. Behandelte Einträge bleiben in der Fehler­ Liste erhalten. Wenn Sie das ERC­ Fenster geschlossen haben und über den ERRORS­Befehl   wieder öffnen. Auch ein erneuter ERC­ Durchgang ändert daran nichts. Überprüfen Sie jeden Fehler und jede Warnung.   einer  Warnung kann man den Eintrag als Behandelt markieren. In manchen   Fällen ist es notwendig. Das Verschieben eines Eintrags von einem Zweig in den anderen. bis Sie sie explizit wieder Missbilligen.  sind die bereits bearbeiteten Fehler nach wie vor grau markiert.   als   normale   Warnung   behandelt   werden.   während   Sie   Fehler   bearbeiten. Soll   ein   gebilligter   Fehler   oder   eine   Warnung   wieder   als   normaler   Fehler  bzw. markiert  die Schaltplandatei als verändert bzw.   Überprüfen   eines   Fehlers   bzw. 132 . Fehlermeldung oder Warnungen zu tolerieren. Manchmal kann es sein.   sind   keine  Fehler/Warnungen   mehr  in  der  Liste.   die  gebilligten  Fehler  und  Warnung  bleiben   jedoch   bestehen. wird zuerst automatisch der ERC gestartet.   Nach   dem   Bearbeiten   bzw.   Das   Fenster   zeigt   die   Meldung:  Liste  wurde   vom   Anwender gelöscht.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine Anklicken der Option Zentriert. Wurde noch kein ERC durchgeführt. dass der selektierte Fehler in der Fenstermitte  gezeigt wird. Wenn   Sie   auf   die   Schaltfläche  Alle   löschen  klicken. nicht gespeichert.   In   der   Statuszeile   des  Schaltplan­Editor­Fenster erscheint jedoch ein entsprechender Hinweis.

 schalten Sie mit DISPLAY ALL alle Layer ein.   wenn   das  versehentlich passiert ist. entsteht keine Verbindung. Weitere Informationen dazu gibt  es in der Hilfe zum EDIT­Befehl. Beim Wechsel von einer Seite auf eine andere und wieder zurück wird der   vorherige Bildausschnitt wieder hergestellt.s5 . CUT und PASTE kann man einen Schaltplan oder  Teile  davon  in einen anderen übernehmen. Klicken Sie dazu einfach mit der rechten Maustaste  auf   eine   der   Schaltplanseiten   in   der   Vorschau   links   im   Schaltplan­Editor­ Fenster. selektieren Sie  mit GROUP die Objekte.  Alternativ   kann   man   Schaltplanseiten   mit   dem   EDIT­Befehl   über   die  Kommandozeile sortieren:  EDIT .   Verwenden   Sie   UNDO.   Löschen   oder   Sortieren   von   Schaltplanseiten   löscht   den   UNDO/REDO­Puffer.   der   noch   nicht   mit   einer   Netzlinie  verbunden ist.s2 schiebt zum Beispiel Seite 5 vor die Seite 2.  kann  man   über   das   Kontextmenü   der   Seitenvorschau   neue   Seiten   hinzufügen  beziehungsweise löschen. Klicken Sie dazu mit der linken Maustaste auf eine  Seite und ziehen Sie diese an die gewünschte Position.  werden   diese   miteinander   verbunden.1 Schaltplan erstellen Schaltplanseiten organisieren Sollte   Ihr   Schaltplan   etwas   umfangreicher   sein   oder   sollten   Sie   den  Schaltplan der Übersicht  halber auf mehrere  Seiten verteilen wollen. Wird hingegen ein Pin. Über das Menü  Optionen/Benutzeroberfläche  können Sie die  Seitenvorschau  ein­ oder ausschalten.  Öffnen Sie dazu zunächst den  einen Schaltplan. Offene Pins bei MOVE Wird ein Bauteil mit MOVE bewegt und liegt nach dem Absetzen ein offener  Pin dieses Bauteils auf einem vorhandenen Netz oder auf einem anderen Pin. Eine neue Seite wird immer als letzte Seite angefügt. die kopiert werden sollen. aktivieren Sie den CUT­ 133 . auf den Anschlusspunkt eines anderen Pins platziert. sind sie  verbunden. Das   Einfügen. der schon mit einer Netzlinie verbunden  ist auf einen anderen Pin platziert. Man  kann   in   der   Seitenvoransicht   mittels   Drag&Drop   die  Reihenfolge  der  Seiten beliebig ändern. Zusammenfügen von verschiedenen Schaltplänen Mit den Befehlen GROUP.6. Was noch zu beachten ist Übereinander liegende Pins Wird   der   Anschlusspunkt   eines   Pins.

2 Vorüberlegungen zur Platinenerstellung Überprüfung der Bauteile-Bibliotheken Die   EAGLE­Bauteile­Bibliotheken   wurden   von   Praktikern   entwickelt   und  entsprechen   überwiegend   den   gängigen   Standards. nicht ersparen. Für die Größe von SMD­Pads  gibt es die unterschiedlichsten Hersteller­Empfehlungen. die für jeden Anwender ohne Änderung geeignet sind.   Häufig trifft  man  auf Gehäuse  verschiedener  Hersteller  mit identischer   Bezeichnung.   Wenn   ja.   die   unter   identischen  Bezeichnungen  von verschiedenen Herstellern geliefert werden. sollten Sie  sich   spätestens   jetzt   bei   Ihrem   Platinen­Hersteller   erkundigen. Ihre Platine professionell erstellen zu lassen.  Lötaugendurchmesser. Bitte achten Sie besonders bei SMD­Bauteilen darauf. Beim Einfügen der Objekte prüft EAGLE.   Aber   das   Angebot   an  Bauelementen ist derart vielfältig. 134 . Anschließend  öffnen Sie den anderen Schaltplan und fügen mit PASTE die Gruppe ein.  Abmessungen für SMD­Pads. und klicken Sie mit der linken Maustaste in die Gruppe. So   gibt   es   unterschiedliche   Gehäuse.  Anzahl der Signallagen.  Lötaugenform.   ob   er   für  folgende Parameter bestimmte Werte vorschreibt:  Leiterbahnstärke. ob die Namen in der Gruppe schon  benutzt   werden. Abstimmung mit dem Platinenhersteller Falls Sie vorhaben. aber dennoch unterschiedlichen Maßen. dass man unmöglich Bibliotheken liefern  kann. die wiederum davon  abhängen. dass das Package   aus der Bibliothek mit den Spezifikationen Ihres Bauteils übereinstimmt.  Textgröße und ­stärke.  Bohrdurchmesser. Das   funktioniert   auch   mit   Board­Dateien.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine Befehl. welches Lötverfahren man verwendet.   wenn   kein   konsistenter   Schaltplan dazu existiert! 6. Kurz:  Der   Layouter   kann   sich   die   Überprüfung   der   verwendeten   Bauteile.  insbesondere der Gehäuse­Definitionen.   erhält   das   einzufügende   Objekt   einen   neuen  Namen.

 Passen Sie die Werte an Ihre Bedürfnissen oder nach  den Vorgaben des Leiterplattenherstellers an. Die Schaltfläche Übernehmen speichert die aktuell eingestellten Werte in der  Layout­Datei   ab.   wenn   Sie   die   Vorgaben   frühzeitig  berücksichtigen. Festlegen der Design-Regeln In   den  Design­Regeln   werden   alle   für   die   Platine   und   deren   Fertigung  relevanten Parameter festgelegt.   wie   die   Einstellungen   für   Restring. 135 . Fertigungsvorschriften bezüglich Blind­  und Buried­Vias und Aufbau der Platine (siehe Seite 165). ➢ DRC: Einstellung der Design­Regeln Grundsätzliches Rufen Sie diesen Dialog zum ersten Mal auf.   Manche   Änderungen..2 Vorüberlegungen zur Platinenerstellung  Bei Mehrlagenplatinen ggf. Näheres dazu finden Sie auch im Abschnitt über die Ausgabe  von Fertigungsdaten ab Seite 273.6.  also   den   Durchmesser   von   Pads   und   Vias.  Abstand zwischen unterschiedlichen Potentialen.   werden   nach   einem   Klick   auf  Übernehmen direkt im Layout­Editor angezeigt. werden die Design­Regeln vom  Programm vorgegeben. Sie   erreichen   das   abgebildete   Design­Regeln­Fenster   über   das   Menü  Bearbeiten/Design­Regeln. Sie   sparen   sich   Zeit   und   Geld.  Parameter für Lötstoplack und Lotpaste..

 Durchmesser der Thermal­ und Annulus­ Symbole in Supply­Layern Form von Pads und SMDs Thermal­ und Isolationssymbole in Versorgungslagen Werte für Lötstop­ und Lotpastenmaske Weitere Prüfungen Shapes  Supply  Mask  Misc  Die meisten Parameter werden mit Hilfe einer Grafik erklärt.  Man legt  die  Kombination aus Kernen (Cores) und Prepregs und die daraus resultierenden  Möglichkeiten für Durchkontaktierungen fest.  Zur Auswahl stehen: Datei  Layers  Design­Regeln verwalten Anzahl der Kupferlagen. Hinweise dazu finden Sie in der Hilfe­ Funktion. Layers Hier wird die Anzahl der Signal­Layer und die Art der Durchkontaktierungen  (Blind­. Struktur von Multilayer­ Platinen. ziehen Sie mit der Maus den entsprechenden Eintrag aus  dem  Design­Regeln­Zweig   der   Baum­Ansicht   des   Control   Panels   in   das  Editorfenster   oder   klicken   auf   die   Schaltfläche  Laden. Dicke der Kupfer­ und Isolationsschichten Clearance  Abstände zwischen Objekten unterschiedlichen und gleichen Signals in den Signal­Layern Distance  Sizes  Restring Abstände zum Platinenumriss und zwischen Bohrungen Mindestleiterbahnbreite und Mindestbohrdurchmesser. Sobald Sie   in eine Parameter­Zeile klicken.   Standardmäßig   erscheint   die   Beschreibung   im  Datei­Tab   wie   im   vorherigen   Bild   zu   sehen.   Durch   einen   mathematischen   Ausdruck   in  der  Zeile  Setup  wird   der  Aufbau  der   Platine   exakt  definiert..  im  Datei­Tab   des  Design­Regeln­Fensters.   Buried­Vias)   festgelegt.   Zur   Formatierung   des   Textes  kann HTML­Text verwendet werden.. Art und Länge von Vias. Der Design­Regeln­Dialog bietet eine Reihe verschiedener Optionen. insbesondere für Micro­ und Blind­Vias Breite des Kupferrings um die Bohrung bei Pads und (Micro­)Vias bzw.. Über  Beschreibung editieren  kann man den Beschreibungstext des aktuellen  Parametersatzes   verändern. So kann man den  verwendeten Regelsatz bequem auf ein anderes Layout übertragen.dru) gespeichert werden. Wollen Sie einem Layout einen bestimmten Satz von Design­Regeln aus einer  dru­Datei zuordnen..6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine Die Design­Regeln  können über die Schaltfläche  Speichern unter. erscheint die zugehörige Darstellung. 136 . die über  Tabs gewählt werden können.  in einer  speziellen Design­Rules­Datei (*.

 Vias durch alle Lagen: (1*2+3*16) Zwei Kerne sind miteinander verbunden.2 Vorüberlegungen zur Platinenerstellung In den meisten Fällen (bei einfachen Zwei­ oder Mehrlagen­Platinen) gehen  die Durchkontaktierungen durch alle Lagen.  Die Befehle DISPLAY.   Der   Ausdruck  (1*16) definiert einen Platinenkern (Core) mit den Layern 1 und 16. verwenden nur  die Signallayer. die im Setup definiert wurden. Die   Felder  Copper  und  Isolation  definieren   die  Dicke  der   Kupfer­   bzw.6. Vias durch alle Lagen: (1*2+3*4+5*16) Drei Kerne sind miteinander verbunden.   6 Lagen.  Isolationsschichten. Weiterführende   Informationen   und   Beispiele   zum   Thema     finden   Sie   im  Abschnitt Multilayer­Platinen ab Seite 165. 137 . keine Vias.   Micro­Vias.   also   bei   komplexen   Multilayer­Platinen   von  Bedeutung.   Diese   Einstellungen   sind  nur  bei  der  Verwendung  von  Blind­   bzw. welche  mit Durchkontaktierungen verbunden werden dürfen. LAYER. Im vorhergehenden Bild sehen  Sie   die   Standardeinstellungen   für   eine   Zweilagen­Platine.   4 Lagen. WIRE und ROUTE zeigen bzw. Die runden Klammern  um diesen Ausdruck definieren die durchgehenden Vias. ➢ Design­Regeln: Layer­Setup Einfache Beispiele:   1 Lage: 16 Nur Layer 16.

 gilt der jeweils größere Wert. dass keine Micro­Vias verwendet werden (default). Clearance und Distance (Mindestabstände) Unter  Clearance  werden die Mindestabstände zwischen Leiterbahnen. Bei   der   Verwendung   von   Blind­Vias   (Sacklöchern)   wird   hier   das   erlaubte  Verhältnis   von   Bohrungstiefe   zu   Bohrdurchmesser   festgelegt.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine Wird eine Board­Datei aus einer älteren Version geladen. Sizes (Mindestgrößen) An   dieser   Stelle   wählen   Sie  Mindestwerte   für   Leiterbahnbreite   und  Bohrdurchmesser.5  vor.   Diese   Layer   erscheinen   dann im. Sind   Netzklassen   definiert   (Edit/Netzklassen)   und   dabei   Vorgaben   für   die  Mindestleiterbahnbreite   (Width)   und   den   Mindestbohrdurchmesser   (Drill)  gemacht. prüft EAGLE in   welchen   Layern   Leiterbahnen   verlegt   wurden.   die   einer   spezielle   Netzklasse   angehören. Ein Wert größer als  Minimum Drill  bedeutet. Verwenden   Sie   Micro­Vias. Pads.   Blind Via Ratio den Wert 0. sofern diese größer sind.   geben  Sie  in   die   Zeile  Min.  SMDs und Vias verschiedener Signale und zwischen SMDs. die auf einer Leiterbahn platziert wurden. Es werden dann   auch keine Bohrungen (Holes). Gegebenenfalls ist das Setup anzupassen. 138 . und zwischen Bohrungen. die im Layout erlaubt sind.   erkannt. prüft der Design Rule   Check den Abstand zwischen Kupfer und Dimension nicht. Setzt   man   den   Wert   für   Prüfungen   zwischen   Objekten   gleichen   Signals  (Same signals) auf 0. Pads und Vias bei  gleichem Signal bestimmt.   geben   Sie   in   der   Zeile  Min.   gelten   die   über   den  CLASS­Befehl definierten Werte für den Mindestabstand (Clearance) und den  Bohrdurchmesser der Vias (Drill). Minimum Drill im Sizes­Tab). Wird der Wert  Copper/Dimension  gleich 0 gesetzt. in dem üblicherweise der Platinenumriss gezeichnet  wird. werden diese nicht ausgeführt.   Polygone   halten   in   diesem   Fall   keinen   Mindestabstand   zu   Objekten im Layer 20 Dimension ein! Für   Netze.5 ein.   Bitte  kontaktieren   Sie   dazu   Ihren   Leiterplatten­Hersteller!   Schreibt   dieser  beispielsweise   ein   Verhältnis   von  1:0. als in den Design­ Regeln vorgegeben (Clearance bzw. Distance  bietet  Einstellungsmöglichkeiten   für  Mindestabstände  zu Objekten  im Layer 20  Dimension.   MicroVia  den  erlaubten Mindestbohrdurchmesser vor.

  Form   des   Objekts   im  entsprechenden Layer.   sehen   Sie   direkt   die   Auswirkungen   im  Layout. Unter Restring versteht man den Kupferring.7 Tatsächlicher. der von  einem Minimal­ bzw.9 0. wenn die Option  Restring im  Supply­Tab der  Design­Regeln für Thermal­/Annulus­Symbole aktiviert ist.   So   sieht   man   die   tatsächliche   Größe   bzw. Maximalwert begrenzt wird.   Bei   Pads   kann   man   zusätzlich   zwischen   Top­   und   Bottom­Layer  unterscheiden. Wenn Sie für die Ober­ bzw.   zeigen  den Via­Durchmesser in den Außen­ und Innenlayern.6.2 Vorüberlegungen zur Platinenerstellung Restring (Pad. der nach  dem Bohren eines Pads oder Vias um die Bohrung herum stehen bleibt. und den ursprünglich  vom Benutzer vorgegebenen Wert an. errechneter Durchmesser in den Außenlayern: Tatsächlicher. Die   Restring­Einstellungen   wirken   sich   auch   auf   Thermal­   und   Annulus­ Symbole in Supply­Layern aus. ist es sinnvoll die Layerfarbe der Layer  17  Pads  bzw. 18  Vias  gleich der Hintergrundfarbe (schwarz oder weiß) zu  setzen. Die  Breite des Restrings kann für Außen­ und Innenlagen unterschiedlich gewählt  werden. Der  INFO­Befehl   und   auch  Eigenschaften­Dialog   des   Kontextmenüs. Unterseite unterschiedliche Werte (oder  auch Formen. Im folgenden Bild gilt: Voreingestellter Wert (über CHANGE DIAMETER): 0. Die Restring­Breite errechnet sich prozentual vom Bohrdurchmesser.und Via-Durchmesser) Die   Einstellungen   unter  Restring  bestimmen   die  Restring­Breite   von  Pads. Sobald   Sie   einen   dieser   Werte   verändern   und   anschließend   auf   die  Schaltfläche  Übernehmen  klicken. errechneter Durchmesser in den Innenlayern: 0.8 ➢ Anzeige der Via­Eigenschaften über INFO 139 . siehe  Shapes) wählen.  Vias und  Micro­Vias.

 Vias gelten. mit Zusatzkosten verbunden. Ist die Bohrung nur 24 mil (z. errechnet sich für den Restring  ein Wert von 6 mil. 140 . für ein Via). 8mil für Vias.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine Aufgrund   der  Restring­Einstellungen   in   den   Design­Regeln   wird   der   Via­ Durchmesser entsprechend den vorgegebenen Mindestwerten vergrößert. Der eingestellte Prozentwert ist dann nicht relevant. Diameter­Check­Box: Für den Fall. ➢ Design­Regeln: Restring­Einstellung Beispiel: Bei einer Bohrung von 40 mil Durchmesser ist der Restring 10 mil (25 %). Er  liegt also innerhalb des Max­ und Min­Werts. und dieser Durchmesser auch  in   den   Innenlagen   berücksichtigt   werden   soll. gibt man  einen Mindestwert (hier 10 mil für Pads.  Da  bei kleinen  Bohrdurchmessern  die Ringbreite  schnell  unter einen brauchbaren (technisch machbaren) Wert sinken kann. Ebenso kann man einen Maximalwert angeben. Das ist für ein Standardplatine sehr fein und nicht mehr  problemlos machbar bzw. Standardmäßig werden Durchmesser­Vorgaben nur in  den Außenlayern berücksichtigt. In diesem Fall wird  das Pad mit dem eingestellten Mindestwert von 8 mil generiert. setzt man den Min­Wert  gleich dem Max­Wert. Soll ein fester Wert für alle Pads bzw.  Standardmäßig   beträgt   der   Restring   für   Bohrungen   25   %   vom  Bohrdurchmesser. B.   aktivieren   Sie   die   jeweilige  Check­Box  Diameter. dass Sie in der Bibliothek für ein Pad oder im Layout­Editor für  ein Via einen Durchmesser vorgegeben haben. Die nächste Abbildung zeigt die Maske zur Einstellung der Restring­Breite. 4 mil für Micro­Vias)  an.

  unabhängig   von   der   Form   an  der   Oberfläche der Platine. Der Durchmesser ergibt sich aus den   Restring­Einstellungen. Soll es in allen Lagen gleich groß  sein. Shapes SMDs: Für SMD­Flächen kann man hier einen  Rundungsfaktor angeben.   der   die   in   Abhängigkeit   vom   Bohrdurchmesser  errechnete Restring­Breite überschreitet. Nach Zuordnen der Eigenschaft Roundness = 100% wird das SMD  rund. Standardmäßig   ist   diese   Option   bei   neu   angelegten   Boards   ausgeschaltet.2mm). Das Pad bzw. Via wäre dann in den  Innenlagen kleiner als in den Außenlagen. Für  Top­ und  Bottom­Layer gibt es  getrennte Einstellungsmöglichkeiten. Pads: Hier bestimmt man die  Form  der Pads. Die   Option  As   in   library  übernimmt   die   Form. Der Wert  liegt zwischen 0 % (keine Rundung) und 100 % (maximale Rundung).   Ein   Klick   auf  Übernehmen  zeigt   die   Änderung   sofort   im  Layout­Editor an. In   Innenlagen   sind   Pads   und  Vias. Klicken Sie mit der Maus in das entsprechende Feld für Long bzw. immer rund.5 oder früher eingeschaltet.  kann man hier für solche Pads eine bestimmte Form definieren. Sofern man einem Pad in der Bibliothek die Eigenschaft  First  gegeben hat.  Rechts: Quadratisch 100 % Ganz rechts im Bild wurde anstatt eines länglichen SMDs ein quadratisches  platziert.   Der   Wert   wird   in   Prozent  angegeben.  wird aber beim Update von Boards aus Version 3.2 Vorüberlegungen zur Platinenerstellung Das   kann   von   Interesse   sein. aktivieren Sie die Option Diameter. B.   wenn   man   für   ein   Pad   oder   Via   einen  Durchmesser   vorgibt.   wie   sie   im   Package­Editor  definiert   wurde. zeigt die Grafik rechts die entsprechende Rechenvorschrift: 100% entsprechen einem Seitenverhältnis von 2:1.  Offset. 0% ergeben ein einfaches  141 . 0. ➢ Roundness: 0 ­ 10 ­ 25 ­ 50 ­ 100 [%]. Das Verhältnis von Länge zu Breite von Long­ und Offset­Pads wird mit der so  genannten  Elongation  definiert   (siehe   Bild).  da   in   diesen   Versionen   Pads   und   Vias   auf   allen   Layern   den   gleichen  Durchmesser   hatten.6.   Das   Layout   wird   so   beim   Update­Vorgang   nicht  verändert. Alle Maße dürfen auch in Millimeter eingegeben werden (z.

  Diese  speziellen   Symbole   werden   in   automatisch   generierten   Supply­Layern  (Layername mit $­Zeichen am Anfang) generiert. werden alle Formen. 18  Vias  die  Farbe 0 (das entspricht  der   Hintergrundfarbe). Wählt man für den  Layer 17  Pads  bzw. die in den sichtbaren (über DISPLAY  aktivierten) Signallayern verwendet werden.   Maximal   können   200%  angegeben (Verhältnis 4:1) werden. werden Pads und Vias in der Form  des obersten  und untersten Signallayers dargestellt. werden auch keine Pads oder Vias dargestellt. Die  Maße  für  die   passenden  Annulus­   und  Thermal­Symbole  leitet  EAGLE  vom Bohrdurchmesser des Pads und den in den Design­Regeln eingestellten  Annulus­ und Thermal­Parametern ab. 18 Vias eine andere Farbe und es ist  kein Signallayer sichtbar. übereinander dargestellt. 142 .   Ist   kein   Signallayer  eingeblendet. Wählt man für den Layer 17 Pads bzw. ➢ Design­Regeln: Einstellung der Pad­Formen Hinweise zur Darstellung im Layout­Editor: Verwendet   man  Pads   und  Vias   mit   unterschiedlichen   Formen   in   den  einzelnen Layern. Supply Legt   die   Einstellungen   für  Thermal­   und  Annulus­Symbole   fest.   werden   Pads   und   Vias   in   der   Farbe   und   dem  Füllmuster   des   jeweiligen   Signallayers   gezeichnet.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine Octagon­Pad   mit   dem   Seitenverhältnis   1:1. Das gilt auch für Ausdrucke mit PRINT.

6.   Er   bestimmt   den  Abstand  zwischen  Polygon  und  Restring  des  Pads bzw.   über   CHANGE   THERMALS   OFF)   gekennzeichnet  werden. die bei der Package­Definition mit der Eigenschaft (Flag)  NOTHERMALS   (bzw. Der   Isolate­Wert   für  Thermal  gilt   auch   für   Polygone. Das   Flag  Generate   Thermals   for   Vias  erlaubt  Thermal­Symbole   an  Durchkontaktierungen.   die   direkten   Kontakt   mit   einer   Gitterlinie des Polygons haben. das über ein  Thermal­Symbol mit dem Polygon verbunden ist. Dies gilt auch für Polygonflächen. Thermal: Innendurchmesser = Pad-Bohrdurchmesser + 2 * Restring Außendurchmesser = Innendurchmesser + 2 * Isolate Pads oder  SMDs. ­Rings.  Berechnung der automatisch erzeugten Symbole im Supply­Layer: Annulus: Innendurchmesser = Pad-Bohrdurchmesser + 2 * Restring Außendurchmesser = max(Pad-Bohrdurchm. Die  Isolate­Werte   für  Thermal  und  Annulus  bestimmen   die   Breite   des  Isolationsstegs bzw.  Einstellung Inner) vom Bohrloch entfernt gezeichnet werden soll.   wird   anstatt   des   Annulus­Rings   ein  gefüllter Kreis generiert (Standardeinstellung).   ob   der   Isolationssteg   des   Thermal­Symbols  direkt   am   Rand   der   Bohrung   oder   um   den   Restring­Wert   (Restring­Tab.. Deaktiviert  man   die   Option  Restring  bei  Annulus. werden nur für solche   Vias   Thermal­Symbole   generiert. Vias. Die Angabe erfolgt in % vom Bohrdurchmesser und wird von einem  Minimal­ bzw. Innendurchm. Isolate = 20 (mil). 143 . Man kann diese Einstellung  für einzelne Polygone über CHANGE  THERMALS OFF und  einen Klick auf  das entsprechende Polygon auch deaktivieren.) + 2*Isolate Default: Restring = 0 (voll ausgefüllt). erhalten grundsätzlich kein Thermalsymbol.   Ansonsten   werden   Vias   voll   an   die   Kupferfläche  angeschlossen. Die   Option  Restring  bestimmt.2 Vorüberlegungen zur Platinenerstellung Gap  definiert   den   Spalt   zwischen   zwei   Isolationsstegen   eines   Thermal­ Symbols. Maximalwert begrenzt.  Bei Polygonen mit Gitterstruktur (Pour = hatch).

 Minimumwert  ist gleich Maximumwert ist gleich 4 mil. d.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine ➢ Isolate ➢ Gap ➢ Restring Masks Hier treffen Sie Einstellungen zur Lötstopmaske (Stop) und Lotpastenmaske  (Cream). ➢ Design­Regeln: Einstellung für Lötstoplack und Lotpaste Der Default­Wert für den Lötstoplack beträgt genau 4 mil. das heißt sie entspricht genau den  SMD­Abmessungen. Bei   einer   prozentualen   Bestimmung   der   Maskendaten   innerhalb   eines  Minimum­ und Maximum­Wertes ist bei SMDs und Pads der Form Long bzw. Der Wert für die Lotpastenmaske ist 0.h. 144 .  Offset die kleinere Abmessung maßgebend. Die Prozentangabe hat in diesem  Fall keine Wirkung.

Check angle stellt   fest. Diese Prüfung ist standardmäßig ausgeschaltet. Setzt man bei der Package­Definition für ein  Pad oder  SMD das Flag  STOP  oder  CREAM  (nur   SMD)   auf  OFF. Da der CAM­Prozessor bei der Erzeugung von Fertigungsdaten nur  den Vektor­Font verwendet. obwohl  das eine Verkleinerung der Lotpastenmaske (Creamframe) bewirkt. 30 bStop gezeichnet. Die Lötstopmaske wird im Layer 29 tStop bzw. das unter dem  Limit­Wert liegt.  also  frei  von Lötstoplack sind. kann es unter Umständen vorkommen. 32 bCream dargestellt.   Die   größer  gebohrten Vias erhalten ein Lötstopsymbol. da in vielen Fällen Bauteile mit metrischem  und   imperialem   Raster   gleichzeitig   verwendet   werden. positiv angegeben. Der   DRC   prüft   ob   Texte   im   Layout   mit  Vektor­Font   geschrieben   wurden. dass alle  Vias ein Lötstopsymbol erhalten. die nicht mit Vektor­Font dargestellt werden.  ob  eine  Durchkon­ taktierung (Via) mit Lötstoplack bedeckt werden soll oder nicht. genauso wie bei Frame.2 Vorüberlegungen zur Platinenerstellung Der Wert für Cream wird.   ob   alle   Leiterbahnen   in   einem   Vielfachen   von   45­Grad   verlegt  wurden. ausschalten: Check grid prüft. Verwenden  Sie  beispielsweise  den Proportional­Font im  Bottom­Layer zwi­ schen   zwei   Leiterbahnen   und   geben   dann   das   Layout   über   den   CAM­ Prozessor als Gerber­Datei aus.  Findet er Texte.  Lotpastensymbol. 145 .  ein­ bzw. kann aber bei Bedarf  aktiviert werden. Beispiel: Standardmäßig ist der Wert für  Limit  auf 0 gesetzt. zeigt er einen  Fehler an. Die Lotpastenmaske wird nur für SMDs erzeugt und wird im Layer 31 tCream  bzw. Misc Hier kann man verschiedene Prüfungen. Check font (de­)aktiviert die Schriftart­Prüfung. Für ein Via. ob Objekte exakt im aktuell mit GRID eingestellten Raster liegen. Setzt  man  den Wert für Limit = 24 mil werden alle Durchkontaktierungen bis zu einem  Bohrdurchmesser   von   24   mil   zulackiert   (kein   Lötstopsymbol). die der Design­Rule­Check ausführt.6.  Default: eingeschaltet. Es wird dann trotzdem ein Lötstopsymbol erzeugt. Diese  Prüfung ist nicht immer sinnvoll. Limit  bestimmt   in  Abhängigkeit   des  Bohrdurchmessers.   generiert   EAGLE   kein   Lötstop­   bzw. kann man mit CHANGE STOP  ON ein STOP­Flag setzen. dass  auf   der   Platine   aufgrund   der   geänderten   Schriftart   (Texthöhe   und   ­länge  können sich ändern) die beiden Leiterbahnen kurzgeschlossen sind.   Ein   gemeinsames  Raster lässt sich in diesem Fall nicht finden. Das bedeutet. ist diese Prüfung notwendig.

  Wenn Sie ein anderes  Platzierungsraster bevorzugen. Ohne Schaltplan-Editor Falls   Sie   ohne   Schaltplan­Editor   arbeiten.   Unterschiede   müssen   dann   nach   den   Fehlermeldungen des ERC manuell behoben werden (siehe Seite 184).   die   Packages   mit   dem   ADD­Befehl   platzieren  und  mit   dem  SIGNAL­Befehl die Verbindungen (Airwires) definieren.  Sofern  beim  Bearbeiten  immer  beide Dateien  gleichzeitig  geladen  sind. Sind   Sperrflächen   und   Kupferobjekte   in   einem   gemeinsamen   Package  definiert.   neben   der   die   mit   Luftlinien   verbundenen  Bauelemente   platziert   sind. Die   Platine   ist  über   die   Forward&Back­Annotation   mit   der   Schaltung   ver­ bunden. Es   entsteht   eine   neue   Platine.   Diese   beiden  Punkte gelten im Layout­Editor genauso wie im Schaltplan­Editor. tippen Sie in der  Kommandozeile des Schaltplan­Editors: BOARD 1mm Die Einheit muss in der Kommandozeile spezifiziert werden.   kann   man   die   Konsistenz   verlieren. Änderungen in einer Datei  werden sofort in der anderen ausgeführt. klicken Sie das Board­Icon an. dass sie konsistent bleiben. Wird zum Beispiel der Schaltplan ohne Layout geladen und bearbeitet.3 Platine erstellen Nachdem Sie den Schaltplan angelegt haben. werden die zugehörigen Packages im  Layout­Editor im aktuell eingestellten Raster platziert. 40 bRestrict prüfen wollen.   Sollen   die  Bauteile beispielsweise im Raster 1 mm angeordnet werden.  6. ist gewährleistet. können Sie dieses bei  der   Erzeugung   der   Platine   mit   dem   BOARD­Befehl   angeben.   wenn   Sie   Kupfer   nicht   gegenüber  Sperrflächen  in   den  Layern 39 tRestrict bzw. Wenn   Sie   aus   Ihrem   Schaltplan   bereits   ein   Layout   erzeugt   haben  und   im  Schaltplan weitere Bauteile platzieren.   müssen   Sie   eine   neue   Platinen­ Datei   anlegen.   Die   Forward&Back­Annotation   arbeitet   nicht   mehr.   Versorgungspins   werden   mit   den   Signalen  verbunden. 146 .   die   ihrem   Namen   entsprechen.27mm)   festgelegt.   falls   nicht   explizit  ein   anderes  Netz mit ihnen verbunden wurde. werden sie grundsätzlich nicht gegeneinander geprüft! Default: eingeschaltet. Das  Platzierungsraster  ist   standardmäßig   auf   50   mil   (1. Zum Verständnis  lesen Sie bitte den Abschnitt  Bauteile platzieren  auf Seite  116  und   den   Abschnitt  Netzklassen   festlegen  auf   Seite  123.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine Check restrict wird   deaktiviert.

 Tippen Sie einfach in  der Kommandozeile SCRIPT EURO 147 . Sie   dürfen   die   Umrisslinien   auch   löschen   und   aus   einer   Bibliothek   (z.3 Platine erstellen Auch das Definieren von Attributen ist im Layout­Editor möglich.6. Alternativ   kann   man   mit   dem   SCRIPT­Befehl   eine   Script­Datei   einlesen.  Beispielsweise lässt sich die Datei euro. sieht zunächst aus  wie im folgenden Bild gezeigt: ➢ Board­Befehl: Das Layout aus dem Schaltplan erzeugen Die Bauteile werden am linken Rand der Platine automatisch platziert.  19inch. Das weitere Vorgehen ist identisch für Benutzer mit oder ohne Schaltplan­ Editor. bei der Freemium­ und Light­Edition einer halben Eurokarte  dargestellt. Auch runde Platinenformen lassen sich einfach erzeugen.lbr) einen Rahmen über ADD platzieren. Ändern Sie gegebenenfalls die Leerplatine in Größe und Form mit MOVE und  SPLIT. Lesen Sie  dazu den Abschnitt auf Seite 127. die neu aus einem Schaltplan erzeugt wird. B. Beachten Sie auch die Hinweise zum WIRE­ und MITER­Befehl in der  Hilfe­Funktion.   Bei   der   Professional­   und   Standard­Edition   wird   der   Rahmen  einer Eurokarte.scr verwenden.  Platinenumriss festlegen Eine Platine. Die  Platinenumrandung   wird   als   einfache   Linie   im   Layer   20  Dimension  gezeichnet.

 TEXT Neben dem  Winkel­Feld sehen Sie die Einstellung für das  Spin­ und  Mirror­ Flag. COPY. 148 .   kann   man  diesen direkt bei ADD oder auch nachträglich bei ROTATE oder MOVE in der  Parameterleiste angeben. ROTATE oder rechter Mausklick bei aktivem MOVE­Befehl dreht ein Bauteil  um jeweils 90 Grad. Tippen Sie beispielsweise MOVE R14 in die Kommandozeile. Der   Platinenumriss   dient   gleichzeitig   als   Begrenzungslinie   für   den  Autorouter/Follow­me­Router (falls vorhanden).  klicken Sie MOVE und bei gedrückter  Ctrl­Taste mit  der   rechten   Maustaste  in   die   Gruppe   um   sie   zu   selektieren. zum Beispiel  im   Layer   46  Milling.   Bauteile   können   direkt   angeklickt   oder   über   den  Namen angesprochen werden.  Zeichnen   Sie   nach   dem   Klick   auf   das   GROUP­Icon  einen  Rahmen  um  die  gewünschten Objekte. ➢ Parameterleiste für ROTATE. Eine exakte Platzierung erfolgt über die Eingabe: MOVE R14 (0. Ein Gruppe von Bauteilen kann mit GROUP und MOVE verschoben werden.25 2.  Bauteile anordnen Schieben Sie die Bauteile an die gewünschten Positionen. ADD. Halten Sie beim Selektieren eines Bauteils die Ctrl­Taste gedrückt. hängt das Bauteil mit Namen R14 direkt an der Maus  und kann platziert werden. zeichnen Sie die  notwendigen  Fräskonturen  am Besten in einem eigenen Layer.   Verwenden   Sie   dazu   den   WIRE­Befehl   mit   einer  Linienstärke von 0.   Mit   linkem  Mausklick setzen Sie die Gruppe an der gewünschten Stelle ab.50) Der Aufhängepunkt von R14 liegt nun auf dieser Koordinate. Wenn Ihrer Platine zusätzliche Ausfräsungen enthalten soll. Dazu verwenden  Sie   den   MOVE­Befehl. MOVE.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine ein. Soll   ein  Bauteil   in   einem   beliebigen   Winkel   platziert   werden. Das gilt auch für Gruppen. springt   der   Aufhängepunkt   an   den   Mauszeiger   und   wird  dabei  in das   aktuell   eingestellte Raster gezogen.

 tippen Sie 149 . Bei   Platinen   mit   vielen   Signalen   kann   es   sinnvoll   sein. geben Sie es ein weiteres Mal an.   zur   besseren  Übersichtlichkeit. wenn das Spin­Option nicht gesetzt ist.6. wird  der Text wieder von unten bzw. Das  Spin­Flag ist alternierend. Im Normalfall auf der Oberseite. ROTATE =SMR180 'IC1' . Prüfen Sie immer wieder. in  der   Kommandozeile   an.  dass  Texte   von  oben  lesbar sind. Mit   dem   Mirror­Icon   in   der   Parameterleiste   bestimmen   Sie. Wollen Sie das Bauteil auf der  Unterseite platzieren. an.  Aktiviert man die Spin­Option – das rechte Spin­Icon   ist gedrückt – wird  der Text in jedem beliebigen Winkel gedreht dargestellt. also auf den Kopf gestellt werden.3 Platine erstellen Das linke Spin­Icon   ist gedrückt. d. das auf der Unterseite  der Platine platziert werden soll. geben Sie ROTATE =R45 'IC1' . dass Texte immer so dargestellt werden.   die  Ausgangslage spielt keine Rolle.   Das  =­Zeichen   steht   für   eine   absolute   Winkelangabe.   einige   der  Luftlinien   auszublenden   oder   nur   bestimmte  anzeigen zu lassen. von rechts lesbar dargestellt.   drehen   Sie   das   Bauteil   IC1   von   der   bisherigen   Position   um   45   Grad  weiter. Alternativ kann man auch mit der Kommandozeile arbeiten: ROTATE R45 'IC1' . ob die Platzierung günstig oder ungünstig ist.   Haben   Sie   beispielsweise   versucht   das   Bauteil   mit   dem   ROTATE­ Befehl und gedrückter Maustaste direkt zu drehen und dann festgestellt. Um zum Beispiel die Luftlinien der Signale VCC und GND  auszublenden.   Dieser   berechnet   die   kürzesten  Verbindungen der Airwires. dass Sie von unten  beziehungsweise von rechts lesbar sind.  Das bedeutet.   erreicht  man. In  diesem Fall ist das linke Mirror­Icon gedrückt. dass  Sie den gewünschten Winkel nicht exakt einstellen konnten (aufgrund eines  zu grob eingestellten Rasters).  So  wird   das   Bauteil  mit  einem  Winkel von  45  Grad   platziert. Handelt es sich beispielsweise um ein SMD­Bauteil. kann man auch gleich noch das Mirror­Flag  zum Spiegeln des Bauteils angeben. Gibt   man   zusätzlich   das  Spin­Flag   an. h. Dazu  verwenden   Sie   den   Befehl   RATSNEST.   auf   welcher  Platinenseite das Bauteil platziert wird.  spiegeln Sie es. also ROTATE =MR45 'IC1' . indem Sie auf das rechte der beiden  Icons klicken. Der Text kann also  auch auf dem Kopf stehen. tippen Sie in der Kommandozeile RATSNEST ! VCC GND Wollen Sie wieder alle Luftlinien sehen.

Globale   Attribute   sind   nicht   bauteilspezifisch   und   gelten   für   die   aktuelle  Platinendatei. dass bei der Erzeugung von Fertigungsdaten mit Hilfe   des   CAM­Prozessor  immer  der   Vektor­Font   benutzt   wird. Die   Position   bestimmter   Bauteile   wird   gezeigt.   zumindest   in   den   Signallayern. Mit  dem  LOCK­Befehl   kann  man  Bauteile   fixieren. Manche Eigenschaften können direkt verändert werden.   Mit  Shift+LOCK   wird   das   Bauteil   wieder   frei  gegeben.   ist   das   mit   Hilfe   des   ATTRIBUT­Befehls  möglich. Nur so entspricht die Darstellung der Texte im   Layout   letztendlich   der   Realität. Attribute für Bauteile und globale Attribute Wenn   Sie   einem   Bauteil   außer   Name   und   Value   noch   beliebige   weitere  Informationen   zuordnen   wollen.  Bei  aktiver  Forward&Back­Annotation werden  die Änderungen in  die jeweils zugehörige Schaltplan­/Boarddatei übertragen. indem man im  Kontextmenü über Eigenschaften die Option Smashed deaktiviert.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine RATSNEST * Mehr dazu finden Sie in der Hilfe zum RATSNEST­Befehl.   indem   Sie   bei   aktiviertem  SHOW­Befehl  den Bauteilnamen  in die  Kommandozeile  tippen oder direkt  auf ein Objekt klicken.   Diese   können   im   Board   bzw. Bitte beachten Sie. Ein Klick mit DELETE auf einen der beiden Texte macht  ihn unsichtbar.  Sie sind  nun nicht mehr  vom Bauteil gelöst (unsmash).   Sie  können dann nicht  mehr   verschoben   werden.  immer  mit   Vektor­Font zu schreiben.   Dabei   wird   eine   Linie   vom   Text   zum   Aufhängepunkt   des  zugehörigen   Objekts   angezeigt. Ein   Klick   mit   INFO   auf   ein   Bauteil   gibt   detaillierte   Auskunft   über   dessen  Eigenschaften.   Schaltplan   unabhängig  voneinander definiert werden. lösen Sie beide  mit   SMASH   vom   Bauteil   und   schieben   sie   mit   MOVE   an   eine   beliebige  Position. Liegt der Name­ bzw.   So   erkennt   man   zu   welchem   Bauteil   der  gelöste Text gehört. Das kann man auch erreichen. Der LOCK­Befehl lässt sich auch auf Gruppen anwenden.   Texte   im   Layout. 150 . erscheinen  die Texte wieder an der ursprünglichen  Position.   Es   ist   also   sinnvoll.   Weitere   Informationen   zum   Thema   Vektor­Font finden Sie auch auf den Seiten 47 und 164. Value­Text an einer ungünstigen Stelle. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt über das  Erstellen des  Schaltplans ab Seite 127. Die   Definition   von   Bauteil­Attributen   kann   im   Schaltplan   oder   im   Layout  erfolgen. Halten Sie während des SMASH­Befehls die Shift­Taste gedrückt.

 die Möglichkeit. Bei aktivem ADD­.3 Platine erstellen Beidseitig bestückte Platinen Soll die Platine auch auf der Bottom­Seite bestückt werden. dass Layout und Schaltplan  konsistent  sind und das  Device mit mehr als einer Package­Variante angelegt wurde. Aus   dem   folgenden   Dialog   wählen   Sie   das   gewünschte   Package   und  bestätigen mit OK.  haben Sie.  den PACKAGE­ bzw. MOVE­ oder PASTE­Befehl kann man ein Bauteil  oder eine gewählte Gruppe mit der mittleren Maustaste spiegeln. COPY­. den REPLACE­Befehl zu verwenden. ➢ Ändere­Package­Dialog Tippen   Sie   in   der   Kommandozeile   den   Befehl  PACKAGE  oder   klicken   Sie  alternativ   mit   der   rechten   Maustaste   auf   das   zu   ersetzende   Bauteil   und  wählen aus dem  Kontextmenü den Eintrag  Package. PACKAGE-Befehl Es wird vorausgesetzt. Sie könnten als dritte  Variante auch auf das CHANGE­Icon im Befehlsmenü klicken und die Option  Package wählen. Im Package­Editor werden Bauteile immer auf der Top­Seite definiert! Austauschen von Bauteilen oder Gehäuseformen Wollen   Sie   während   der   Entwicklung   des   Layouts   die   gewählte  Bauform  durch  eine andere ersetzen.   je nach Situation.6. SMD­Flächen. verwendet man  MIRROR. 151 . So werden die Bauteile auf die Unterseite gespiegelt.  Bestückungsdruck und die Funktionslayer für Lötstop­ und Lotpastenmaske  werden dabei automatisch berücksichtigt.

 Die Lage der Anschlussflächen ist beliebig.   Ist   die  Option nicht aktiv.  Der   Name   der   neuen   Package­Variante   muss   in   einfache   Hochkommas  gesetzt werden. Siehe auch Seite 79. dem Sie mit VALUE einen neuen Wert zugeordnet  haben. Wird ein Package ersetzt. Dieser öffnet das aus dem ADD­Dialog bekannte Fenster. Der REPLACE­Befehl kennt im Layout zwei Betriebsarten. REPLACE-Befehl Bei konsistentem Schaltplan/Layout-Paar Wenn Sie ein Bauteil durch ein anderes ersetzen wollen.   Nach   Auswahl   des   gewünschten  Bauteils klicken Sie auf das Element im Schaltplan oder Layout. deren Pad­ bzw. Nach Auswahl des gewünschten  Packages klicken Sie auf das Bauteil. das ersetzt werden soll. die über den SET­ Befehl eingestellt werden können: SET REPLACE_SAME NAMES. Pads müssen entweder über  ihre   Namen   oder   ihre   Koordinaten   zusammenpassen. obwohl das Device in der Bibliothek mit VALUE  Off definiert wurde. in  dem   man   nach   Bauteilen   suchen   kann. Ist   für   das   Bauteil   noch   keine   passende   Package­Variante   angelegt. oder von einer  anderen Bibliothek kopiert werden. tauschen Sie Packages  mit dem REPLACE­Befehl aus. die alle gewünschten Bauteile enthält. Bei einem Layout ohne Schaltplan Haben Sie ein Layout ohne zugehörigen Schaltplan. das heißt ihre  benutzten Gatter und angeschlossenen Pins bzw. Altes und neues Bauteil müssen kompatibel sein. Definieren Sie zunächst eine Gruppe.  Tippen Sie dann in der Kommandozeile   CHANGE PACKAGE 'neuer-device-name' und klicken Sie dann mit Ctrl + rechter Maustaste in die Zeichnung.   Ansonsten   ist   ein  Austausch nicht möglich. sehen Sie nur Packages.  bleibt der Wert unverändert. (default) SET REPLACE_SAME COORDS. Wenn Sie für mehrere gleiche Bauteile die Package­Variante ändern wollen. REPLACE öffnet das Fenster des ADD­Befehls.   werden   die  Package­ Varianten   aller   verfügbaren   Technologien   dieses   Bausteins   gezeigt. die in der gewählten Technologie  definiert sind.  können Sie das über die Kommandozeile ausführen. das ersetzt  werden soll. Das Anlegen der neuen Package­Variante  ist im Kapitel Bauteilentwurf an Beispielen erklärt ab Seite 241 beschrieben. verwenden Sie den  REPLACE­Befehl.  SMD­Namen identisch sind. 152 .6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine Ist   die   Option  Alle   Technologien   anzeigen  aktiviert.   muss  vorher ein entsprechendes Package in der Bibliothek definiert. Die erste Betriebsart erlaubt ein Austauschen von Packages. Das Austauschen des Packages kann auch im Schaltplan erfolgen.  in dem man nach Bauteilen suchen kann.

6.3 Platine erstellen
Im zweiten Fall (replace_same coords) müssen die Pads bzw. SMDs im neuen  Package auf denselben Koordinaten (relativ zum Ursprungspunkt) liegen. Die  Namen dürfen unterschiedlich sein. Der Text für Name und Value eines Bauteils  wird  nur ausgetauscht, wenn  diese nicht mit SMASH vom Bauteil losgelöst sind. Das   neue   Package   kann   aus   einer   anderen   Bibliothek   stammen.,   es   darf  zusätzliche Pads und SMDs enthalten. Anschlüsse des alten Package, die mit  Signalen   verbunden   sind,   müssen   entsprechend   auch   im   neuen   Package  vorhanden   sein.   Das   neue   Package   darf   auch   weniger   Anschlüsse   haben,  wenn diese Bedingung erfüllt ist.

Ändern der Technology
Es   ist   jederzeit   möglich,   die   Technologie   eines   Bauteils   im   Layout   zu  verändern, sofern in der Bibliotheksdefinition unterschiedliche Technologien  angelegt   wurden.   Verwenden   Sie   den   CHANGE­Befehl,   Option  Technology  oder den Technology­Befehl über das Kontextmenü (rechter Mausklick auf das  Package).  Die   Vorgehensweise   ist   identisch   mit  dem  vorher  beschriebenen  Austauschen einer Gehäuseform über PACKAGE.

Sperrflächen definieren
Falls gewünscht, zeichnet man Sperrflächen für den Autorouter/Follow­me­ Router als Rechtecke, Polygone oder Kreise in die Layer 41 tRestrict  und 42  bRestrict.  In   diesen   Bereichen   dürfen   keine   Kupferelemente   im   Top­   oder  Bottom­Layer liegen. Diese Flächen werden beim Design­Rule­Check geprüft  und   vom   Autorouter/Follow­me­Router  berücksichtigt.  Auch   Polygone   im  Top­ bzw. Bottom­Layer halten diese Bereiche frei. Im Layer 43  vRestrict  zeichnen Sie Sperrflächen für den Autorouter/Follow­ me­Router.  In  diesen  Bereichen  setzt   er  keine Vias. Diese  Flächen  werden  vom DRC nicht geprüft.

Routen – Manuelles Verlegen von Leiterbahnen
Mit   dem  ROUTE­Befehl   lassen   sich   jetzt   die   Luftlinien   in   Leitungen  umwandeln.   Ein   Klick   auf   die   mittlere   Maustaste   während   des   Verlegens  einer Leiterbahn erlaubt den Layer zu wechseln. Es wird  automatisch  eine  Durchkontaktierung gesetzt. Ein Klick mit der rechten Maustaste ändert die  Eigenschaft, wie die Leiterbahn an der Maus hängt und verlegt werden soll  (SET­Befehl, Parameter  Wire_Bend). Darunter befinden sich auch Modi,  die  es   erlauben,   die   Leiterbahnen   in   90­Grad­Bögen   bzw.   in   freien   Bögen   zu  verlegen. Sofern Ihre Lizenz das Autorouter­Modul unterstützt, gibt es zwei spezielle  Knickwinkel­Einstellungen   (Wire_Bend  8   und   9),   bei   denen   der   ROUTE­ Befehl   als   Follow­me­Router   arbeitet.   Der   Follow­me­Router   kann   eine  selektierte   Signallinie   automatisch   verlegen.   Die   Position   des   Mauszeigers  bestimmt den Weg der Leiterbahn. Es werden dabei die Vorgaben aus den  Design­Regeln und die relevanten Einstellungen aus dem Autorouter­Setup  153

6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine
berücksichtigt. Eine   Beschreibung   zur   Funktion   und   Verwendung   des   Follow­me­Routers  finden Sie im Autorouter­Kapitel. Signalname und Netzklasse werden während des Verlegens in der Statuszeile  angezeigt.   Ist   eine   Signallinie   vollständig   verlegt,   bestätigt   EAGLE   die  korrekte Verbindung beim Absetzen mit einem kurzen Piepton. Der Signalname lässt sich auch direkt über die Kommandozeile angeben, zum  Beispiel ROUTE VCC. Nach Betätigen der Eingabetaste hängt die Leiterbahn  direkt   an   der   Maus.   Der   Startpunkt   des   Routings   liegt   an   einem  Signalstützpunkt, der der aktuellen Mausposition am nächsten ist. Soll die Leiterbahn an einer Durchkontaktierung beginnen, drücken Sie die  Ctrl­Taste und klicken Sie auf das Via. Falls   für  einzelne   Signale   kein  Verdrahtungsweg  mehr  existiert,  verschiebt  man andere Leitungen mit MOVE und SPLIT oder verändert über CHANGE  Eigenschaften von Leiterbahnen (Width, Layer). SPLIT   kann   man   dazu   verwenden,   bereits   verlegten   Leiterbahnen   einen  neuen Verlauf zugeben. Man kann Segment für Segment neu verlegen und  dann den bisherigen Verlauf mit Ctrl + DELETE und/oder RIPUP entfernen. Soll  an einer bestimmten Stelle eine Durchkontaktierung  platziert werden,  kann man das mit dem VIA­Befehl tun. Über NAME gibt man dem Via einen  Signalnamen. Wenn Sie eine Leiterbahn eines teilverlegten Signals an einer anderen Stelle  beginnen wollen als am Anfang oder Ende der Luftlinie (beispielsweise auf  einer entfernteren Stelle einer Leiterbahn, die zum Signal gehört), drücken  Sie die Ctrl­Taste und klicken dann auf die Stelle an der Sie beginnen wollen.  So wird von dieser Stelle aus eine Luftlinie erzeugt (siehe auch Hilfefunktion  zu ROUTE). Beendet man eine Leiterbahn an einer Stelle an der in einem anderen Layer  ebenfalls   eine   Leiterbahn   desselben   Signals   verläuft,   wird   bei   gedrückter  Shift­Taste automatisch eine Durchkontaktierung gesetzt, ansonsten nicht. Luftlinien der Länge 0 (zum Beispiel von Top nach Bottom) werden als Kreuz  im Layer 19 gezeichnet. Falls   Sie   eine   Mehrlagen­Platine   entwerfen   und   Blind­   und   Buried­   bzw.  Micro­Vias   verwenden   wollen,   beachten   Sie   die   Hinweise  (auch  zum   VIA­ Befehl) im Abschnitt Multilayer­Platinen ab Seite 165. Während des Verlegens einer Leiterbahn berechnet EAGLE automatisch die  kürzeste   Verbindung   zum   nächstgelegenen   Punkt   des   Signals.   Diese   wird  durch eine Signallinie (Airwire) angezeigt. Pads und SMDs, die zu dem Signal gehören, das Sie gerade verlegen, haben  eine sogenannte Magnetische­Pads­Funktion:  Innerhalb   eines   bestimmten   Radius   um   das  Pad,   wird   die   Leiterbahn  automatisch an den Pad­ bzw. SMD­Mittelpunkt geführt. Das heißt, sobald  die Länge der automatisch berechneten Luftlinie kürzer ist als der Fangradius,  schnappt sich das Pad die zu verlegende Leiterbahn. Dabei ist es unerheblich,  154

6.3 Platine erstellen
ob das Pad oder SMD genau im aktuell eingestellten Raster liegt oder nicht.  Der Pad­ bzw. SMD­Mittelpunkt ist immer der Fangpunkt.   Entfernen   Sie   sich   mit   der   Maus   wieder   vom   Pad   über   diesen   Grenzwert  hinaus, erscheint die Luftlinie wie vorher, und die zu verlegende Leiterbahn  folgt   wieder   dem   Mauszeiger.   Den  Fangradius  bestimmen   Sie   im   Menü  Optionen/Einstellungen/Verschiedenes. Der Standardwert ist 20 mil. Es ist sinnvoll, während des Routens immer wieder den Befehl RATSNEST zu  starten, um alle Signallinien neu zu berechnen. Bei komplexen  Platinen  kann es sinnvoll sein, den  Fangradius  (siehe Seite  109) über das Menü Optionen/Einstellungen/Verschiedenes anzupassen. Sollten Sie eine verlegte Leitung oder Teile davon wieder in eine Signallinie  verwandeln wollen oder ein Via entfernen, benutzen Sie RIPUP. Mit Klick auf  eine  Leiterbahn wird diese zwischen den nächsten Knickpunkten aufgelöst.  Klicken Sie nochmals auf diese Stelle (auf die Signallinie), löst sich der ganze  Zweig des Signals bis zu den nächsten Pads hin auf. Wollen Sie ein ganzes  Signal   wandeln,   klicken  Sie  RIPUP  und  geben in der Kommandozeile  den  Namen   des   Signals   an.   Es   dürfen   auch   mehrere   gleichzeitig   angegeben  werden. Der Befehl RIPUP GND VCC +5V wandelt die drei Signale GND, VCC und +5V in Luftlinien um. RIPUP ! GND VCC hingegen wandelt alle Signale außer GND und VCC in Luftlinien um. RIPUP ; wandelt   alle   Signale   (die   im   Editor   sichtbar   sind)   in   Luftlinien   um.   Um  wirklich   alle   zu   erreichen,   müssen   alle   Layer,   in   denen   Leiterbahnen  gezeichnet sind, sichtbar sein (DISPLAY). Sollen   Leiterbahnen   in   Radien   verlegt   oder  Leiterbahnverläufe   geglättet  werden,   beachten   Sie   bitte   die   Hinweise   zum   MITER­Befehl   in   der   Hilfe­ Funktion.   Mit   der   Angabe   des   Miter­Radius   bestimmt   man,   wie   die   Wire­ Verbindungspunkte   abgeschrägt   werden   sollen.  Ein  positiver  Wert   für  den  Radius  erzeugt  eine Rundung,   ein negativer Wert eine Gerade. Der Miter­ Radius wirkt sich auf verschiedene Wire­Bends aus (0, 1, 3, 4; siehe auch  SET­Befehl) und  wird  zusätzlich  in der Parameterleiste  der Befehle SPLIT,  ROUTE, WIRE und POLYGON angezeigt. Bei   aktivem   WIRE­   oder   ROUTE­Befehl   kann   man   sich   mit   der   rechten  Maustaste   durch   die   vorher   angesprochenen   Wire­Bends,   die   Knickmodi,  durchklicken. Insgesamt kennt EAGLE zehn Einstellungen (0..9), die in der  Parameterleiste angezeigt werden.  Die beiden Modi 8 und 9 sind  spezielle  Einstellungen für den Follow­me­Router und sind  nur verfügbar, wenn Sie  das Autorouter­Modul besitzen.  Wird   beim   Klicken   mit   der   rechten   Maustaste   gleichzeitig   die  Shift­Taste  gedrückt,   kehrt   sich   die   Auswahlreihenfolge   um.  Bei  gedrückter  Ctrl­Taste  155

6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine
kann man zwischen zwei komplementären Wire­Bends wechseln. Probieren  Sie es einfach aus. Sollen   nur   einige  Wire­Bends   über   den   rechten   Mausklick   zur   Verfügung  stehen,   kann   man   das   beispielsweise   in   der   Datei  eagle.scr  definieren.  Angenommen Sie arbeiten nur mit den Wire­Bends 2, 5, 6 und 7, lautet die  Syntax hierfür: SET WIRE_BEND @ 2 5 6 7 ; Falls   Sie  doch  mal  einen   anderen   Knickmodus   nutzen  wollen,  können Sie  diesen über die Parameterleiste wählen. Das   Verlegen   der   Leiterbahnen   kann   man   auch   dem   Autorouter   überlassen. Informationen dazu finden im Autorouter­Kapitel. Das Verlegen von Leiterbahnen mit dem Follow­me­Router wird in einem   Abschnitt des Autorouter­Kapitels beschrieben.

Kupferflächen definieren mit POLYGON
EAGLE kann Bereiche einer Platine mit Kupfer füllen. Zeichnen Sie einfach  die Umrandung der Fläche mit dem  POLYGON­Befehl.  Das Polygon wird in  der Umrissdarstellung als gepunktete Linie gezeichnet.  Mit   NAME   und   Klick   auf   die   Polygonumrandung   geben   Sie   dem   Polygon  einen Signalnamen. So werden alle Objekte, die dieses Signal führen, an das  Polygon angeschlossen.  Pads  und  auch  optional  Vias (wird  in den Design­ Regeln   festgelegt)   werden   über   Thermal­Symbole   mit   der   Kupferfläche  verbunden. Signalfremde Objekte werden mit bestimmten Mindestabständen  frei gehalten. RATSNEST berechnet die Flächeninhalte aller Polygone im Layout und stellt  diese   auch   dar.   Wenn   Sie   beim   RATSNEST­Befehl   einen   Signalnamen  angeben, zum Beispiel  RATSNEST GND werden   nur   die   Polygone   berechnet,   die   zum   angegebenen   Signal   GND  gehören. Andere Polygone bleiben unverändert in der Umrissdarstellung. RIPUP und ein Klick auf die Polygon­Umrandung machen den Inhalt wieder  unsichtbar. Haben Sie mehrere Polygone in der Platine, kann man über RIPUP @ ; alle Polygonflächen in den Umrissmodus schalten.  Sollen   alle   Polygone   eines   bestimmten   Signals   wieder   in   der  Umrissdarstellung   gezeigt   werden,   geben   Sie   den   Signalnamen   an,   zum  Beispiel: RIPUP @ GND ; Mehr Informationen dazu gibt es in der Hilfefunktion zu RIPUP.

156

6.3 Platine erstellen
Der   Inhalt   des   Polygons   wird   nicht   in   der   Platinendatei   gespeichert.   Laden Sie eine Datei neu, dann sehen Sie nur die gepunktete Umrisslinie   des Polygons. Erst RATSNEST berechnet und zeigt die gefüllte Fläche. Verschiedene Optionen können direkt beim Zeichnen des Polygons über die  Parameterleiste oder auch nachträglich über CHANGE verändert werden.

➢ POLYGON­Befehl: Parameterleiste (in zwei Zeilen aufgeteilt)
Width: Strichstärke mit der das Polygon gezeichnet wird. Wählen Sie die Breite so  groß wie möglich. Das vermeidet unnötige Datenmengen beim Herstellen  der Platine. Liegt die Strichstärke unter der Auflösung des Ausgabetreibers  im CAM­Prozessor erfolgt eine Warnung. Feinere Linienstärke erlaubt eine bessere Verzweigung des Polygons. Pour: Art der Füllung: Volle Fläche (Solid) oder Gitterstruktur (Hatch). Rank: Überlappende Polygone dürfen keine Kurzschlüsse erzeugen. Deshalb kann  man   mit   Hilfe   von   Rank   bestimmen,   welche   Polygone   von   anderen  subtrahiert werden. Ein Polygon mit Rank = 1 hat die höchste Priorität im  Layout­Editor   (es   wird   in   keinem   Fall   durch   andere   Polygone,   die   im  Layout­Editor gezeichnet wurden, etwas subtrahiert), eines mit Rank= 6  die niedrigste. Sobald ein Polygon mit höherem Rank überlappt, wird von  dem mit  Rank =  6  der  entsprechende Bereich  ausgespart. Polygone mit  gleichem Rank werden gegeneinander vom DRC geprüft.  Dieser Parameter wirkt nur bei Polygonen mit unterschiedlichen Signalen.  Polygone,   die   dasselbe   Signale   führen,   werden   einfach   übereinander  gelegt. Rank ist hier ohne Wirkung. Polygonen, die im  Package­Editor  erzeugt werden, kann man den Rank 0  oder   7   zuordnen.   Rank   =   0   hat   höchste   Priorität   und   wird   von   allen  anderen   Polygonen   berücksichtigt,   7   die   niedrigste   und   wird   somit   von  jedem anderen Polygon mit Rank 1 bis 6 im Layout verdrängt. Durch ein Polygon mit Rank = 7 kann man ein SMD mit Kupfer umgeben  (welches dann mit dem SMD verbunden ist), wobei dieses Polygon durch  ein Polygon im Layout wiederum verdrängt wird. Das kann sehr nützlich  für ein an Masse angeschlossene Kühl­Pad sein.  Spacing: Wird   für  Pour  die   Option  Hatch  gewählt,   bestimmt   dieser   Wert   den  Abstand der Gitterlinien. 157

6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine
Isolate: Definiert   den   Wert,   den   das   Polygon   gegenüber   allen   anderen,  signalfremden Objekten einhalten muss. Sind  in den Design­Regeln oder  Netzklassen für spezielle Objekte höhere Werte definiert, gelten diese. Bei Polygonen mit unterschiedlichem Rank, bezieht sich  Isolate immer auf  die   gezeichnete   Außenkontur   des   Polygons,   auch   wenn   das   Polygon   im  berechneten   Zustand   eine   andere   Kontur   hat,   zum   Beispiel   durch  einen  Wire verdrängt wird. Der tatsächliche Abstand kann größer als der Isolate­ Wert sein. Thermals: Bestimmt   ob   im   Polygon   Pads   über   Thermal­Symbole   oder   voll   an   die  Kupferfläche   angeschlossen   werden.   Das   gilt   auch  für  Vias,  sofern  diese  Option in den Design­Regeln (Supply­Tab) aktiviert wurde. Die  Breite   der   Thermalanschlüsse   ergibt   sich   aus   dem   halben  Bohrdurchmesser des Pads bzw. Vias. Die minimale Breite entspricht dem  Wert   der   Strichstärke   (width),   die   maximale   Breite   dem   Wert   der  doppelten Strichstärke. Die Länge der Thermalanschlüsse wird über den Wert Isolate für Thermals   im Supply­Tab der Design­Regeln eingestellt. Wählen Sie die Strichstärke für Polygone nicht zu fein, da ansonsten die   Thermalstege für die benötigte Stromlast nicht ausreichend dimensioniert   werden! Das gilt auch für Engstellen im Layout. Die Strichstärke bestimmt auch   die minimale Breite des Polygons! Orphans: Bestimmt   ob   Inseln   innerhalb   des   Polygons,   die   keine   elektrische  Verbindung zum Polygon­Signal haben, dargestellt werden oder nicht.  Bei Orphans = Off werden sie eliminiert. Bitte achten darauf, dass die Kontur eines Polygons an einer Stelle nicht   mehrfach  gezeichnet   (überlappt)  wird,   und  dass  sich  die Kontur  nicht   schneidet. In diesem Fall ist es EAGLE nicht möglich den Flächeninhalt zu   berechnen.  In dem Fall wird eine Fehlermeldung 'Signalname' enthält ein ungültiges   Polygon! ausgegeben, der RATSNEST­Befehl wird abgebrochen. Sollte   diese   Meldung   erscheinen,   muss   die   Polygonkontur   korrigiert   werden.   EAGLE   zeigt   einen   der   betroffenen   Polygonpunkte   im   Bildschirmmittelpunkt. Ohne Korrektur des Polygons ist es nicht möglich,   Fertigungsdaten über den CAM­Prozessor zu erzeugen, da dieser bei der   Datenausgabe alle Polygone im Layout automatisch berechnet. 158

 wie   Restring. Durch   Umbenennen   eines   Polygons   mit   NAME   kann   man   es   einem   anderen Signal zuordnen. ist jetzt die letzte Gelegenheit. 6.  oder auf den Eintrag Layout prüfen (Drc)  Die übliche Vorgehensweise ist es. Auch beim Aufruf über den DRC­Befehl   können die Design­Regeln verändert werden. Klicken Sie dazu auf  das DRC­Icon im Befehlsmenü  im Werkzeuge­Menü. 159 . zuerst über  Bearbeiten/Design­Regeln  die   allgemeinen   Design­Regeln   festzulegen   und   bei   Bedarf   die   Prüfung   über den DRC­Befehl zu starten. Manche Einstellungen. Vermutlich kann die Polygon­ Füllung   keines   der   Objekte   erreichen.3 Platine erstellen Bleibt   nach   dem   Berechnen   eines   Polygons   die  Umriss­Darstellung   erhalten.4 DRC − Layout überprüfen und Fehler korrigieren Spätestens   am   Ende   der   Leiterplatten­Entwicklung   führen   Sie   den  Design  Rule Check (DRC) durch. Isolate und Orphans   und den Namen des Polygons überprüfen.6. wirken sich direkt auf das Layout aus. Sehen Sie sich dazu  das Kapitel Festlegen der Design­Regeln ab Seite 135 an. Sofern Sie bisher noch keine Design­Regeln für das  Layout festgelegt haben.   die   mit   dem   Polygon­Signal   verbunden werden sollen. sollten Sie die Polygon­Parameter Width.

 starten Sie mit einem Klick  auf Prüfen die Fehlerprüfung.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine ➢ Design Rule Check starten Nachdem Sie die Einstellungen getroffen haben. 160 . Die Design­Regeln werden dabei direkt in der  Layout­Datei gespeichert. um die bisherigen Einstellungen in die Board­ Datei zu übertragen. öffnet sich automatisch eine DRC­Fehlerliste. der  geprüft werden soll. Ziehen Sie einfach mit der Maus ein Rechteck über die  gewünschte Fläche. wenn Sie  die   Fehlerprüfung   nicht   sofort   starten   und   den   DRC­Dialog   nochmal  Abbrechen wollen. Klicken Sie auf  Übernehmen. Mit  einem   Klick   auf  Auswählen  legen   Sie   den   Bereich   im   Layout  fest. Diese  Liste kann auch mit dem ERRORS­Befehl geöffnet werden. Das DRC-Fehler-Fenster Stellt der DRC Fehler fest. Es werden immer alle Signallagen geprüft. Anschließend startet die Fehlerprüfung automatisch. So gehen die gewählten Werte nicht verloren. egal ob sie dargestellt werden   oder nicht (DISPLAY­Befehl).

Der   Fehler­Dialog   zeigt   nur   die   Fehler. Wenn nur ein Ausschnitt der Platine sichtbar ist.6.   die   in   den   gerade   sichtbaren   Layern auftreten. Wenn Sie beim Durchblättern der Fehlerliste die  161 . kann man durch Anklicken  der Option  Zentriert  erreichen.   Sie   werden   nicht  gedruckt und auch nicht über den CAM­Prozessor ausgegeben. beispielsweise bei einer Abstandsverletzung. Aufschluss  darüber.  Sie   können   die   Fehler   alphabetisch   oder   nach   Layernummern   auf­   oder  absteigend  sortiert  anzeigen  lassen. dass der in der Liste markierte Fehler in der  Fenstermitte gezeigt wird. sondern nur über Schaltfläche Alle  Löschen  im   Fehler­Fenster   oder   in   der   Kommandozeile   mit   dem   Befehl  ERRORS CLEAR.   Die  Fehlerpolygone   sind   nur   im   Layout­Editor   sichtbar.  Klicken Sie dazu auf das Feld  mit der  Spaltenüberschrift Art beziehungsweise Layer. Ein   Fehler   wird   im   DRC­Fehler­Fenster   mit   einem   roten   Icon   markiert.4 DRC − Layout überprüfen und Fehler korrigieren ➢ DRC­Fehlerliste im Layout­Editor Jeder   Fehler   wird   mit   einem   Fehlerpolygon   markiert.   um   wie   viel   der   vorgegebenen   Wert   unterschritten   wurde.   so   zeigt   eine   Linie   auf   die  entsprechende Stelle in der Platine.  Klicken   Sie   auf   einen  Fehler   in   der   Liste. Sie können  auch nicht mit DELETE gelöscht werden.   Die   Größe   des  Fehlerpolygons gibt.

 135 Grad verlegt. Soll   ein   gebilligter   Fehler   wieder   als   normaler   Fehler   behandelt   werden. wird auch der Isolate­Wert berücksichtigt.   kann   der   DRC   nur   Clearance­   und   Distance­Fehler   zuverlässig   melden.   Dazu   klicken   Sie   einfach   auf   die   entsprechende  Schaltfläche. markiert  die Boarddatei als verändert bzw. In diesem Fall müssen Sie den Bohrdurchmesser für das Via  korrigieren (Design­Regeln.  wählen   Sie   den   Fehler   im  Gebilligt­Zweig   an   und   klicken   Sie   auf   die  Schaltfläche Missbilligen. Bei   Polygonen   gleichen   Ranks   und   Polygonen. Blind Via Ratio: Das   Verhältnis   von   Via­Länge   (Tiefe)   zu   Bohrdurchmesser   ist   nicht  eingehalten. Dann erscheint er wieder im Fehler­Zweig der Liste. Es werden die Einstellungen in den Design­Regeln im  Clearance­Tab und  die Werte für  Clearance  zwischen den Netzklassen berücksichtigt.   können   Sie   einen  einzelnen. 45.  Setzen   Sie   im  Clearance­Tab   der   Design­Regeln   unter  Same   Signals  die  162 . nicht gespeichert.   die   größer   als  1/10000 mm sind! Bedeutung der Fehlermeldungen Angle: Leiterbahnen sind nicht im Winkel von 0. Da   die   interne   Auflösung   1/10000   mm   beträgt. Layers­Tab). Der Eintrag wird aus  dem  Fehler­Zweig   entfernt   und   in   den  Gebilligt­Zweig   verschoben.   Anschließend   kann   man   den   Fehler   in   der   Liste   als  Behandelt  markieren.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine Option  Zentriert  lieber   ausgeschaltet   lassen   möchten. Es wird  der größere Wert von beiden zur Prüfung verwendet.  Diese   Prüfung   kann   in   den   Design­Regeln   (Misc­Tab)   ein­   bzw. Clearance: Unterschreitung des Mindestabstands zwischen Kupferelementen.  Diese bleiben im Zweig Gebilligt erhalten.  Sizes­Tab) oder die Schichtdicken der Platine  anpassen (Design­Regeln. Markieren Sie  einen Fehler in der Liste und klicken sie auf  Billigen. In   manchen   Fällen   kann   oder   muss   man   den   ein   oder   anderen   Fehler  tolerieren. Gebilligte  Fehler  werden  über die  Schaltfläche  Alle Löschen  nicht gelöscht.  ausgeschaltet werden. in der Liste markierten Fehler durch Drücken der  Enter­Taste in  der Zeichenfläche zentrieren lassen. Das DRC­Fehler­Fenster kann geöffnet bleiben während Sie die Fehler in der  Platine   beheben. Das rote Fehler­Icon wird jetzt grau. Zu diesem Zweck gibt es die Schaltfläche  Billigen. 90 bzw. Das Verschieben eines Eintrags von einem Zweig in den anderen.   Das  entsprechende Fehlerpolygon wird dann im Layout nicht mehr angezeigt. Default: aus.   die  in  Packages  definiert  wurden.

 ob Bohrungen z.   In   diesem   Fall   halten   Polygone   keinen   Mindestabstand   zu  Objekten im Layer 20 Dimension und zu Bohrungen (Holes) ein! Es wird auch nicht geprüft. 40 eingeblendet ist und die Sperrflächen schon im Package in der  Bibliothek definiert wurden. Diese beiden Layer sind ausschließlich  für Pads   und   Vias  reserviert. Layer Setup: 163 . Diese Prüfung wird nur durchgeführt. die von EAGLE  nicht zugeordnet werden können.  Der Wert Minimum Drill wird in den Design­Regeln. Distance­Tab. wenn der Layer  39 bzw.   werden   Objekte   desselben   Signals   nicht   gegeneinander  geprüft. Drill Size: Unterschreitung  des Mindestbohrdurchmessers  bei Pads. B. Sizes­Tab festgelegt. die mit einem  Pad   oder   Via   verbunden   sind. Micro­Vias   werden   wie   Wires   behandelt.6. Distance­Tab. Stellt   man   den   Wert   für  Copper/Dimension  auf  0.4 DRC − Layout überprüfen und Fehler korrigieren Werte   gleich  0. auf einer Leiterbahn liegen! Drill Distance: Zu   geringer   Abstand   zwischen   Bohrungen. wird der größere Wert von beiden zur Prüfung  herangezogen.  Auch  der RATSNEST­Befehl  meldet diesen Fehler. wie zum Beispiel die Platinenumrandung. Invalid Polygon: Ursache   ist   eine   unsauber   gezeichnete   Polygonkontur.   Festgelegt   durch   den   Wert  Drill/Hole in den Design­Regeln.   Pads   und   damit   verbundenen  Kupferobjekten   zu   einer   Begrenzungslinie.   Sobald   sich   die  Kontur schneidet oder an einer Stelle überlappt. 18 Vias wurden Objekte gezeichnet. Layer Abuse: Im Layer 17 Pads bzw.   ist   die   Prüfung  deaktiviert. Definiert durch den  Wert Copper/Dimension in den Design­Regeln. Ändern Sie die Kontur im Layout oder in der Bibliothek. Vias und  Holes. Dimension: Zu   geringer   Abstand   von   SMDs. kann das Polygon nicht  berechnet werden. Wurden   Netzklassen   definiert   und   dabei   ein   Mindestbohrdurchmesser  (Drill) für Vias angegeben.   40  bKeepout  liegen übereinander.   Es   gilt   der   Clearance­Wert   für  Wire zu Wire.  Keepout: Sperrflächen   für   Bauteile   in   den   Layern   39  tKeepout  bzw.   meldet   DRC   ebenfalls   einen   Layer­ Missbrauch.  Verschieben   Sie selbst  gezeichnete  Objekte  besser in einen anderen Layer.  falls   das   Polygon  zu  einem   Package gehört.   gezeichnet   in   Layer   20  Dimension. Falls in einem Supply­Layer Leitungen gezeichnet wurden.

No Vector Font: Die  Font­Prüfung   (Design­Regeln.  Misc­Tab)  stellt  fest.  Ändern Sie entweder die Schriftart über den Befehl CHANGE FONT oder  aktivieren   Sie   im   Menü  Optionen/Benutzeroberfläche  die  Option  Immer   Vektor­Schrift: Bei aktivierter Option zeigt der Layout­Editor alle Texte im Vektor­Font. Overlap: Berühren sich zwei Kupferelemente unterschiedlichen Signals.   dass   ein   Text   in  einem Signallayer nicht mit der EAGLE­internen Vektor­Schrift geschrieben  wurde. Diese Prüfung kann  in den Design­Regeln (Misc­Tab) ein­ bzw.   ist   diese   Prüfung   nicht   mehr   sinnvoll. Aktivieren Sie zusätzlich die Suboption  In diese Zeichnung einprägen.   Daher   ist   sie  standardmäßig ausgeschaltet. Sollen  mit dem  CAM­Prozessor Fertigungsdaten erzeugt  werden. wenn die Option  Immer Vektor­ Schrift  im   Menü  Optionen/Benutzeroberfläche  aktiviert   ist.  Spätestens wenn man bedrahtete und SMD­Bauteile miteinander auf der  Platine   verwendet. So  sieht auch die gefertigte Platine aus. der  nicht   im   Layer­Setup   vorkommt.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine Diese Meldung erscheint. Diese Situation entsteht. müssen  die   Texte   in   Signallayern   mit   dem   Vektor­Font   dargestellt   werden. wenn ein Objekt in einem Signallayer liegt.  wird  die   Einstellung   im   BRD­File   gespeichert. ausgeschaltet werden.   wird   auch   an   seinem   System   automatisch   der  Vektor­Font dargestellt.   Siehe   auch  Fehlermeldung No vector font. Off Grid: Das Objekt liegt nicht im aktuell eingestellten Raster. Micro Via Size: Der   Bohrdurchmesser   des   Micro­Vias   liegt   unterhalb   des   im  Sizes­Tab  angegebenen Wertes für Min.  Ebenso. wie sie im Layout­Editor­Fenster dargestellt wird.   Nur  diesen   kann   der   CAM­Prozessor   verarbeiten.  Misc­Tab)  stellt   fest. Dieser Fehler wird auch gemeldet. meldet der  DRC diesen Fehler. Micro Via. 164 .  dass   ein   Text   in  einem   Signallayer   nicht   mit   der   EAGLE­internen   Vektor­Schriftart  geschrieben   wurde. also zum Beispiel die Via­ Länge (bei Blind­ und Buried­Vias) nicht stimmt.   Geben   Sie   dann   die   Datei  beispielsweise   an   einen   Leiterplatten­Hersteller   zur   Erzeugung   von  Fertigungsdaten   weiter.  wenn  eine  Durchkontaktierung  nicht den Vorgaben aus dem Layer­Setup folgt. No real vector font: Die   Font­Prüfung   (Design­Regeln. wenn Supply­Layer definiert sind. die  nicht im Layer­Setup verwendet werden.   Die   fertige   Platine   sieht  ansonsten nicht so aus.   obwohl   er   im   Editorfenster   als   Vektor­Schriftart  angezeigt wird.

Bevor Sie mit dem Entflechten der Platine beginnen. Wire Style: Der DRC behandelt eine Linie mit Style LongDash. wie viele Layer Sie verwenden wollen.   22. werden sie nicht gegeneinander geprüft! Stop Mask: Liegen Objekte des Bestückungsdrucks. 16 Bottom oder ein Via liegt innerhalb einer  Sperrfläche für Kupferelemente. ob Durchkontaktierungen  durch   alle   Lagen   gehen   sollen.   Bauteile­   und   Pin­Listen   zur   weiteren   Überprüfung   des   Layouts   ausgegeben werden. 27 für  Bauteile   auf   der   Oberseite   bzw. Dazu verwenden Sie  neben   den   Layern  Top  und  Bottom  für   Ober­   und   Unterseite   einen   oder  mehrere Innenlayer (Route2 bis Route15). Dabei wird der größere Wert von beiden geprüft. 6. dass bei der Überprüfung immer der Vektor­Font für die  Berechnung   des   Platzbedarfs   verwendet   wird. 42 bRestrict  angelegt wurde. der in den Layern 21. Buried­ oder Micro­Vias verwenden muss. 30 generiert werden.   Diese   Schriftart   wird  letztendlich   vom   CAM­Prozessor   zur   Erstellung   der   Fertigungsdaten  verwendet. meldet der DRC einen Stopmask­ Fehler.6.4 DRC − Layout überprüfen und Fehler korrigieren Restrict: Ein Wire im Layer 1 Top bzw. 25. Wird ein Wire in einem dieser  Styles als Signal  verlegt. sollten Sie sich schon im  Klaren sein.5 Multilayer-Platinen Sie können mit EAGLE  Multilayer­Platinen entwickeln.  wenn   die   entsprechenden  Layer aktiviert sind! Bitte beachten Sie. im Bereich der Symbole für die Lötstopmaske. die  im Layer 29 bzw. die in Layer 41 tRestrict bzw. sofern definiert. Über EXPORT oder verschiedene User­Language­Programme können ggf. Width: Unterschreitung der Mindestbreite einer Kupferstruktur.   26   und   28   für   Bauteile   auf   der  Unterseite gezeichnet ist. ShortDash oder DashDot  wie eine durchgezogene. Sind   Sperrflächen   und   Kupferelemente   in   einem   gemeinsamen   Package  definiert.   Diese   Prüfung   wird   nur   durchgeführt.   Netz­. In diesem  Fall sollten Sie sich unbedingt mit dem Leiterplattenhersteller in Verbindung  165 .   oder   ob   man   aufgrund   eingeschränkter  Platzverhältnisse Blind­. Vorgegeben durch  Minimum  Width  in den Design­Regeln  (Sizes­Tab) oder. meldet der DRC einen Wirestyle­Fehler.  Es   wird   auch   die   Strichstärke   von   Texten   in   der   Vektor­Schriftart   in  Signallayern geprüft.  durch   den   Parameter  Width  einer   Netzklasse   für   die   zugehörigen  Leiterbahnen.

 Rank  = 6  bedeutet niedrigste  Priorität.   B. Sie können ebenfalls bestimmen.   In   den   Design­ Regeln (Bearbeiten/Design­Regeln.  158). um sich über die Möglichkeiten des Aufbaus der Platine und die zu  erwartenden   Kosten   zu   informieren. Sie können mit oder ohne Kupferflächen (Polygone) benutzt werden. ob auch Durchkontaktierun­ gen über Thermals angebunden werden sollen oder nicht. Zu signalfremden  Objekten   werden   die   in   den   Design­Regeln   festgelegten   Mindestabstände  eingehalten   (Clearance­.   Masse)   auffüllen. EAGLE sorgt selbständig dafür.  Polygone mit  gleichem Rank werden vom DRC geprüft. die Sie im  Layer­Setup definieren. müssen sie in den Design­Regeln im  Layers­Tab   definiert   werden!   Näheres   dazu   finden   Sie   in   den   folgenden  Abschnitten und auf Seite 136.   wie   Sie  Innenlagen   nutzen   wollen:   Als   normalen   Signallayer   oder   als  Versorgungslage?  Daraus resultieren auch sinnvolle Via­Längen.  Distance­Tab). Sie   können   auf   diese   Weise   auch   Layer   erzeugen.   Änderungen   werden   nach   einem  Neuberechnen des Polygons (RATSNEST) im Layout angezeigt.   auf   denen   mehrere  Bereiche   mit   unterschiedlichen   Signalen   aufgefüllt   sind.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine setzen. Die Breite der Anschlussstege ist unter anderem  abhängig von der Strichstärke.   In   diesem   Fall  können   Sie   für   Polygone   verschiedene  Ranks  (Prioritäten)   vergeben. Signallayer In den Innenlayern. mit der das Polygon gezeichnet wird (siehe  auch S. Rank = 1 bedeutet im Layout höchste  Priorität. verlegen Sie mit dem  ROUTE­Befehl wie gewohnt Ihre Leitungen. von diesem Polygon wird nichts subtrahiert (mit der Ausnahme von  Polygonen   mit   Rank   =   0.   Die  Eigenschaft Rank bestimmt.   Die   zugehörigen   Pads   werden  dabei   automatisch   mit  Thermal­Symbolen   angeschlossen.  Einen Sonderstatus  haben die so genannten Supply­Layer. die automatisch  generiert werden. Bevor Sie Innenlagen nutzen können.  dass   die   Leitungen   über   Durchkontaktierungen   an   die   entsprechenden  Signale auf den Außenlagen angeschlossen werden. 166 . Supply­Tab) legt man den Isolate­Wert für  die Thermal­Symbole fest. die für Signale vorgesehen sind. Innenlagen Innenlagen werden genauso verwendet wie die beiden Außenlagen Top und  Bottom.   Überlegen   Sie   sich   auch. Lesen   Sie   bitte   die   Hinweise   zum   Polygon   im   Abschnitt  Kupferflächen   definieren auf Seite 156. welches Polygon von einem anderen subtrahiert  wird. Versorgungslayer mit Polygonen und mehreren Signalen Mit   dem  POLYGON­Befehl   können   Sie   Bereiche   der   Platine   mit   einem  bestimmten   Signal   (z. Dabei gelten die Vorgaben des Layer­Setups in den Design­Regeln. falls sich die beiden überlappen.   die   als   Teil   eines   Packages   im   Package­Editor  gezeichnet  wurden).

Dazu aktivieren Sie den DISPLAY­Befehl.   die   auch   in   den   Design­Regeln im Layer­Setup definiert wurden! 167 . Soll beispielsweise das Signal  namens GND als Versorgungslayer realisiert werden.  dass der Layer mit der Nummer 2 (bisher  Route2) ab  sofort  $GND heißt und als Versorgungslayer behandelt werden soll. Soll der Layer im Layout gleich sichtbar sein. die nicht mehr problemlos verarbeitet werden können. Im   DISPLAY­Menü   werden   nur   die   Layer   angezeigt. Der entsprechende Befehl in der EAGLE­Kommandozeile lautet z.5 Multilayer-Platinen Wählen Sie die Strichstärke der Polygone nicht zu klein! Das könnte bei   der   Erzeugung   von   Fertigungsdaten   zu   immens   großen   Plotdateien   führen. Im Menü selektieren Sie den Layer  2 mit der Maus. Geben Sie den Signalnamen des Layers ein und aktivieren sie die Check­Box  Supply Layer.. Versorgungslayer mit einem Signal (Supply-Layer) Versorgungslayer   mit  einem  Signal   realisiert   man. legt man einen Layer  mit dem Namen $GND an.. B. klicken Sie auch  auf die Check­Box Sichtbar.   indem   man   einen   der  Layer Route2. Klicken Sie dann auf den Ändern­Schaltfläche. dass der neue Name aus dem Signalnamen  und einem vorangestellten $­Zeichen besteht.15 so umbenennt.: LAYER 2 $GND Damit ist festgelegt.6.

  Falls   Sie   den   Autorouter  verwenden. Supply­Tab). Versorgungslayer werden invertiert dargestellt und geplottet! 168 . Thermal­ Symbole   haben   meist   nur   vier   dünne   Stege   als   leitende   Verbindung   zur  Durchkontaktierung. Um den Platinenrand von Kupfer frei zu halten.   darf dieser  Wire erst nach dem  Routen eingezeichnet  werden. sollten Sie um die Platine  einen   Wire   einzeichnen. mit  Annulus­Symbolen isoliert.   Damit   vermeiden   Sie   eventuelle   Kurzschlüsse  zwischen   benachbarten   (Versorgungs­)Layern.  Form  und  Größe der Annulus­  und  Thermal­ Symbole werden in den Design­Regeln festgelegt (DRC­Befehl.   weil   eine   durchgehende  Kupferfläche dazu führen würde.  Automatisch   generierte   Versorgungslayer   sind   für   den  Autorouter/Follow­ me­Router auszublenden.   Man   verwendet   sie   deshalb.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine     ➢ Layer­Eigenschaften ändern ➢ Das Display­Menü In   Versorgungslayern   werden   Pads   mit   so   genannten  Thermal­Symbolen  (Wärmefallen) angeschlossen bzw. dass wegen der großen Wärmeabfuhr das  Pad nicht mehr lötbar wäre.

 die durch alle Lagen gehen. Das geht nur mit Layern.   Das   führt   unweigerlich   zu   einer   unbrauchbaren   Leiterplatte! Supply-Layer und Autorouter Der   Autorouter   berücksichtigt   ganz   allgemein  auch  Innenlagen   und  liefert  somit  die  komplette  Vorlage  für  Multilayer­Platinen.6.   Das   symbolisiert   man   mit   einem   Plus­Zeichen  (beispielsweise  1*2+3*16). Beispiele: 4 Layer:  6 Layer:  8 Layer:  (1*2+3*16) (1*2+3*4+5*16) (1*2+3*4+5*6+7*16) 169 . die keine Signale (Wires) enthalten.   Die   Isolationsschicht   zwischen   Layer   2   und   3  nennt   man   Prepreg.  Im Autorouter­Setup ist die Einstellung  N/A zu wählen.   setzt   man   den   ganzen   Ausdruck   in   runde  Klammern. wenn immer die Platzverhältnisse es auf  der   Platine   erlauben. Buried­ oder Micro­Vias. Setup. Man kombiniert einfach zwei Layer miteinander durch ein Mal­Zeichen (bei­ spielsweise  1*2  oder  3*16)  zu einem   Kern (Core)  und  legt dann mehrere  Kerne   aufeinander. Verwenden Sie im Layout nicht nur Vias. sondern  auch Blind­.   der  Kupferschicht sind hier nicht notwendig.5 Multilayer-Platinen In diesen Lagen dürfen keine zusätzlichen Signale oder Signal­Polygone   gezeichnet   werden.   Überlegungen   zum   Thema   Dicke   der   Isolationsschicht   bzw.   Um   auszudrücken. die durch alle Lagen gehen. kann der Autorouter nicht mit Supply­ Layern   arbeiten.   Die  Fertigungskosten sind somit relativ günstig.   werden   also   am   Schluss   des   Fertigungsprozesses   gebohrt. Multilayer mit durchgehenden Vias Diese Variante ist zu bevorzugen.   Sie   müssen   den   Supply­Layer   gegebenenfalls   in   eine  Innenlage mit Polygon wandeln: Dazu entfernt man das  Supply­Flag im  Ändern­Fenster des DISPLAY­Befehls  und zeichnet ein Polygon in der Innenlage.   die   durch   alle  Lagen   (also   von   Layer   1   bis   16)   gehen.   dass   man   Durchkontaktierungen  durch   alle   Lagen   erlaubt. Bei Durchkontaktierungen. Verwenden   Sie   in   der   Platine   nur   Durchkontaktierungen.   darf   der   Supply­Layer   beim  Autorouten nicht aktiviert werden. Diesem gibt man den Namen des  Versorgungssignals. ist die Definition sehr  einfach.  SMDs schließt  er mit  Hilfe von Vias an Innenlagen an.   Durchkontaktierungen   gehen   durch   alle   Lagen   der  Platine. Siehe Seite 136. Layer-Setup Die Einstellungen zum Platinenaufbau und der Anzahl der Lagen treffen Sie  in den Design­Regeln im Layers­Tab.

und Buried-Vias Bei   komplexen   Platinen   (HDI­Platinen)   ist   es   oftmals   aus   Platzgründen  notwendig.  Wird   im   Layer­Setup   mit   Hilfe   von   runden   Klammern. Layer 1  wird als Prepreg mit Layer 2 verpresst. In weiteren Fertigungsschritten könnten die gebohrten Vias verdeckt  werden.   die   gerade   in   einem   gemeinsamen   Fertigungsschritt   bearbeitet  werden.  Solche Durchkontaktierungen gehen nicht durch  alle Lagen der Platine.  Wird  im  Layer­Setup  mit einem  *  gekennzeichnet. so wie das bei einem 'normalen' Via der Fall  wäre. In diesem Fall geht das Via von Layer 2 nach 15. Begriffsklärung Core: So nennt man einen nicht flexiblen Platinenkern.   vergrabenen  (Buried­)Vias zu arbeiten. Layer­Stack: Ein   Stapel   mit   beliebiger   Anzahl   von   Layern   bestehend   aus   Cores   und  Prepregs.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine Vias haben hier immer  die  Länge 1­16. spricht man von einem Buried­Via.   Kann   man   bei   der   fertigen   Platine   diese  Durchkontaktierung nicht sehen.   Isolationsschicht.   hängt  primär   vom   Fertigungsprozess   der   Platine   ab.   mit   der   bei   der   Fertigung   einer  Multilayer­Platine   Innen­   und   Außenlagen   miteinander   verpresst   werden. Die  Layer 5 und 12 bilden einen Kern. der ein­ oder beidseitig mit  Kupfer beschichtet ist.  Allerdings   sind   im   aktuellen   Layer­Stack   noch   nicht   alle   Lagen   der  endgültigen Platine enthalten. VIA­Befehl).   zum   Beispiel  1+(2*15)+16 repräsentiert. Buried­Via: Dieses   Via   unterscheidet   sich   im   Fertigungsprozess   nicht   von   einem  'normalen'   Via.   Wie   die   Lagen   miteinander   verbunden   werden.   mit   so   genannten   Sacklöchern   (Blind­)   bzw. indem man beispielsweise auf den Platinenkern noch weitere Cores  oder   Prepregs   presst.  Wird  im Layer­Setup  mit einem  +  gekennzeichnet. Multilayer mit Blind.   und   dieser   wird   durch   das  Layer­Setup in den Design­Regeln bestimmt. 170 .  zum  Beispiel  5*12.   Es   wird   einfach   der   aktuelle   Layer­Stack   durchbohrt.  1+2  bedeutet.  Sie  sind  also von allen Lagen aus  erreichbar (siehe auch Hilfe­Funktion. Setzen   Sie   sich   unbedingt  bevor  Sie   mit   dem   Entflechten   der   Platine   beginnen mit Ihrem Platinen­Hersteller in Verbindung! Klären Sie mit ihm welcher Platinenaufbau für Ihre Zwecke geeignet und   auch von den Fertigungskosten vertretbar ist.  sondern sind  nur von einer definierten  Anzahl von  Lagen   erreichbar. Prepreg: Flexible   Klebe­   bzw.

Darstellung der Vias Bei   verschiedenen   Längen. Layer-Setup Bei   der   Kombination   von   Cores   und   Prepregs   gibt   es   viele   verschiedene  Varianten.6. um die Funktion des Layer­Setups verständlich zu machen. Verbindungen: 1­2 (Blind­Vias). Siehe Seite 177.  vor bzw. nur eine 4­Lagen­Platine zu entwickeln. 171 .   Auch   wenn   Sie  vorhaben.   Durchmessern   und   Formen   der   Vias   in   den  einzelnen Layern ist es vorteilhaft die Layerfarbe des Layers 18  Vias  gleich  der Hintergrundfarbe zu setzen (DISPLAY­Menü. 4-Lagen-Multilayer Beispiel 1: Benutzt werden die Layer 1. Dieses ist bei  Ihrem Leiterplatten­Hersteller zu erfragen und in den Design­Regeln im Sizes­ Tab als Min.  Ändern). da es nur eine Lage tief  ist und mit sehr geringem Bohrdurchmesser gefertigt wird. je nachdem wie viele  Lagen   miteinander   verbunden   werden   sollen. Der Layer­Stack wird nicht  ganz durchbohrt. sind die anderen Beispiele  sehr empfehlenswert und tragen zum besseren Verständnis bei.5 Multilayer-Platinen Blind­Via: Blind­Vias gehen von einer Außenlage eines  Layer­Stacks in eine beliebige  Innenlage. Im Rahmen dieses Abschnitts sollen ein paar Beispiele besprochen  werden. Nur bis zu einer bestimmten Tiefe.  nach  der Klammer angegeben. Wird im Layer­Setup mit eckigen Klammern und Angabe des Ziellayers. also in  diesem Beispiel nur bis Layer 2 gehen. So erkennt man  die Zugehörigkeit zu den einzelnen Signallayern. 2­3 (Buried­Vias) und 1­16 (durchgehende  Vias) Der Ausdruck für das Setup lautet dann: [2:(1+(2*3)+16)] Erklärung: 2*3 Layer 2 und 3 bilden den Kern. Das  Beispiel [3:1+2+3*14+15+16] erlaubt Blind­Vias von Layer 1 nach 3. Der Autorouter darf ebenfalls kürzere  Blind­Vias verwenden. Das Besondere an diesen Vias  gegenüber Buried­Vias liegt im Fertigungsprozess. Bitte   lesen   Sie   sich   diesen   Abschnitt   vollständig   durch. mit  einem  Doppelpunkt markiert. aber nicht durch alle Kupferlagen. 3 und 16. Aufbau der Platine: Ein Kern innen. 2.  Das Blind­Via darf auch kürzer sein als die maximal angegeben Tiefe. Micro­Via: Das Micro­Via ist ein besonderer Fall des Blind­Vias.   Blind­Vias   müssen   ein  bestimmtes Verhältnis von Tiefe zu Bohrdurchmesser einhalten. Blind Via Ratio anzugeben. außen Prepregs.

 ein.  bei Platinen mit Blind­Vias Angaben zu  den Schichtdicken zu machen. Hier von Layer 1 nach 2. Diese Werte werden vom Leiterplatten­Hersteller vorgegeben! Sie sollten ihn  auf jeden Fall vorher kontaktieren! Tragen   Sie   diese   Werte   in   die   Felder  Copper  (Dicke  der   Kupferschicht)  beziehungsweise Isolation (Dicke der Isolationsschicht). wie in der Abbildung  zu sehen. ➢ Beispiel 1: Layer­Setup für eine 4­Lagen­Platine Blind­Vias müssen ein bestimmtes Verhältnis von Tiefe zu Bohrdurchmesser  einhalten. Die äußeren runden Klammern erlauben  durchgehende Vias von 1­16. (1+(2*3)+16) Auf beiden Seiten des Kerns werden Kupferschichten über Prepregs verpresst. In   der   nachstehenden   Abbildung   sehen   Sie   den   entsprechenden   Setup­ Ausdruck im Layers­Tab der Design­Regeln. Beispiel 2: Benutzt werden die Layer 1. 172 .6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine (2*3) Die runden Klammern erlauben Buried­Vias von 2 nach 3.  Die Gesamtdicke der Platine wird automatisch errechnet und  unterhalb der Copper/Isolation­Felder angezeigt. Daher ist es notwendig. 3 und 16. definiert man Blind­Vias. 2. [2:(1+(2*3)+16)] In eckigen Klammern und mit Doppelpunkt separiert.

 3­16 (Blind­Vias). (1+2*3+16) Die runden Klammern erlauben durchgehende Vias von 1­16. 4. 1­16 (durchgehende Vias) Setup­Ausdruck: [2:(1+2*3+16):3] Erklärung: 2*3 Layer 2 und 3 bilden den Kern. Verbindungen: 1­2. 2. außen Prepregs. Hier von Layer 1­2 und 16­3. Aufbau der Platine: Zwei Kerne . 1­16 (durchgehende Vias) 173 . Verbindungen: 2­3. 3. 5 und 16. ➢ Beispiel 2: Layer­Setup für eine 4­Lagen­Platine 6-Lagen-Multilayer Beispiel 3: Benutzt werden die Layer 1. 4­5 (Buried­Vias).6. außen Prepregs. 1+2*3+16 Auf beiden Seiten des Kerns werden Kupferschichten über Pregregs verpresst. [2:(1+2*3+16):3] Die eckigen Klammern definieren Blind­Vias.5 Multilayer-Platinen Aufbau der Platine: Ein Kern innen.

 2. 1­16 (durchgehende Vias) Setup­Ausdruck: 174 . Verbindungen: 3­4 (Buried­Vias). 1+(2*3)+(4*5)+16 Auf den Layer­Stack werden durch Prepregs isoliert die Außenlagen 1 und 16 aufgepresst. ➢ Beispiel 3: Layer­Setup für eine 6­Lagen­Platine Die   angegebenen   Schichtdicken   für   Copper   und   Isolation   sind   Beispielwerte. 4. 3. Aufbau der Platine: Ein Kern. 5 und 16. (1+(2*3)+(4*5)+16) Die runden Klammern um den ganzen Ausdruck definieren durchgehende Vias von 1­16. Bitte informieren Sie sich darüber bei Ihrem Leiterplatten­ Hersteller.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine Setup­Ausdruck: (1+(2*3)+(4*5)+16) Erklärung: (2*3)+(4*5) Zwei Kerne mit Buried­Vias werden aufeinander gepresst. außen je zwei Prepregs. Beispiel 4: Benutzt werden die Layer 1. 2­4 (Blind­Vias im inneren Layer­Stack).

 5. 6­7 (Buried­Vias). 1­16 (durchgehende Vias) Setup­Ausdruck: [3:(1+(2*3)+(4*5)+(6*7)+16):6] Erklärung: 175 . 6.5 Multilayer-Platinen (1+[4:2+(3*4)+5]+16) Erklärung: 2+(3*4)+5 Der Kern mit Buried­Vias. 2. Auf beiden Seiten ist jeweils ein Prepreg aufgepresst [4:2+(3*4)+5] Blind­Vias von Lage 2 nach 4. Aufbau der Platine: Drei Kerne . (1+[4:2+(3*4)+5]+16) Die runden Klammer erlauben durchgehende Vias von 1­16. 6­16 (Blind­Vias). 4. 3. 1+[4:2+(3*4)+5]+16 Auf diesen Layer­Stack wird auf jeder Seite ein Prepreg aufgepresst . 7 und 16. 4­5.6. Verbindungen: 1­3. ➢ Beispiel 4: Layer­Setup mit Blind­Vias im inneren Layer­Stack 8-Lagen-Multilayer Beispiel 5: Benutzt werden die Layer 1. außen Prepregs. 2­3.

Via­Längen kann man über den Befehl CHANGE VIA verändern. 1+(2*3)+(4*5)+(6*7)+16 Auf den Layer­Stack werden durch Prepregs isoliert die Außenlagen 1 und 16 aufgepresst.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine (2*3)+(4*5)+(6*7) Drei Kerne mit Buried­Vias werden durch Prepregs isoliert aufeinander gepresst. Wählen Sie  den Wert aus dem entsprechenden Menü aus und klicken Sie das Via mit der  Maus an. je nach Layer­Setup. verschiedene Längen haben. ➢ Beispiel 5: Layer­Setup für eine 8­Lagen­Platine Hinweise zum Arbeiten mit Blind-. (1+(2*3)+(4*5)+(6*7)+16) Die runden Klammern definieren durchgehende Vias von 1­16.   dass   Vias   an   dieser   Stelle   automatisch  verlängert werden. Bei aktivem  VIA­Befehl zeigt das Auswahlfeld Layer in der Parameterleiste die möglichen  Via­Längen an. Buried. Beim manuellen Verlegen von Leiterbahnen (ROUTE­Befehl)  wählt   EAGLE   bei   einem   Layerwechsel   automatisch   die   kürzest   mögliche  Verbindung. Alternativ kann man mit der Kommandozeile arbeiten: 176 .und Micro-Vias VIA-Befehl Vias können. [3:(1+(2*3)+(4*5)+(6*7)+16):6] Blind Vias von 1­3 und 16­6.   Es   kann   auch   sein.

  die   Blind­   und   Buried­Vias   verwendet. Micro-Via − ein Sonderfall des Blind-Vias Im   Gegensatz   zu   einem   Blind­Via. Soll   eine   Multilayer­Platine. Ist in den Design­Regeln im  Sizes­Tab ein Wert für  Min. da diesem   Modus der Autorouter  zu Grunde liegt und somit dessen Eigenschaften   und Einschränkungen gelten! Autorouter Der Autorouter unterstützt Blind­ und Buried­Vias. Derzeit übliche Werte liegen bei 0. Falls an dieser Stelle schon ein Via existiert.6.   verbindet   das  Micro­Via  die   Außenseite   mit   der  nächstliegenden Innenlage. an der Position (1. Ist die angegebene  Via­Länge nicht  im  Layer­Setup definiert. Micro Via  für   den Bohrdurchmesser der Micro­Vias gesetzt und sind  Micro­Vias durch   das Layer­Setup möglich. kann dieses auch automatisch  verlängert werden. indem man  den Layer umbenennt (kein $­Zeichen am Beginn des Namens).05 mm.  ggf. VIA 'GND' 1-4 (1. Im Follow­me­Modus werden jedoch keine Micro­Vias gesetzt. ROUTE-Befehl Wird   beim   Entflechten   der   Layer   gewechselt.5 Multilayer-Platinen CHANGE VIA 2-7 und ein Klick auf das Via ändert die Länge von Layer 2 bis 7.05 2) platziert eine Durchkontaktierung. die zum Signal GND gehört und von Layer  1 bis Layer 4 reicht.1 bis 0.   falls   das   nicht  möglich ist. Der Bohrdurchmesser von Micro­Vias ist relativ  klein.  automatisch  entflochten   werden. Wurden schon Supply­Layer definiert.   dürfen Sie  keine automatisch  generierten  Supply­Layer   (siehe   Seite  167)   einsetzen.   platziert   EAGLE   immer   das  kürzest mögliche Via (auch bei CHANGE LAYER und im Follow­me­Modus). wird  das Via  automatisch   auf   einen   zulässigen   Wert   verlängert   oder. Wires zur Isolation gegen den Platinenrand entfernt.   In   diesem   Fall   müssen  Versorgungsinnenlagen mit Polygonen erzeugt werden. kann man diese in Versorgungslagen  mit Polygonen wandeln. 177 .   das   mehrere   Lagen   tief   in   die   Platine  reichen   kann. wird beim Verlegen einer Leiterbahn von einer   SMD­Fläche   und   sofortigem   Wechsel   in   den   nächsten   Innenlayer   automatisch ein Micro­Via gesetzt. eine Fehlermeldung ausgeben.05 2).  ein Polygon über die ganze Fläche legt und  diesem den gewünschten Signalnamen gibt.

  Ist der eingetragene Wert größer als der allgemein gültige für Minimum Drill  (default).   Symbol­   oder   Device­ Definitionen  in den  Bibliotheken. den man in der Zeile Min. wird unter  Min. wie auch Blind­Vias.  Dieses   Verhältnis   (Aspect   ratio)   gibt   an. also zum Beispiel: UPDATE linear oder UPDATE /home/mydir/eagle/library/linear. Über   das   Menü  Bibliothek/Alles   aktualisieren  werden   automatisch   alle  Bauteile   eines   Projekts   mit   den   Definitionen   der   aktuellen   Bibliotheken  verglichen.  Sizes­Tab unter  Min. Stellt EAGLE Unterschiede fest. Der Autorouter kann keine Micro­Vias setzen! 6.   wie   tief   ein   Blind­Via   mit   einem  bestimmten Bohrdurchmesser werden darf.5 eingetragen.  sofern die Design­Regeln welche erlauben.  ein. Blind Via Ratio. MicroVia angibt. Gibt der Leiterplatten­Hersteller beispielsweise das Verhältnis  Tiefe zu  Bohrdurchmesser mit 1 : 0. Der   Außendurchmesser   der   Micro­Vias   wird   im  Restring­Tab   der   Design­ Regeln festgelegt. Blind Via Ratio  der Wert  0. Zusätzlich   prüft   der   Design­Rule­Check   den   minimal   erlaubten  Bohrdurchmesser für Micro­Vias.  Diese   Funktion   ist   besonders   für   schon   bestehende   Projekte   interessant. werden Micro­Vias geprüft. Es werden Bibliotheken aus dem im Control Panel unter  Optionen/Verzeich­ nisse angegebenen Bibliotheken­Pfad berücksichtigt. Es ist auch möglich.  Tippen Sie dazu den UPDATE­Befehl mit Angabe der Bibliothek in die Kom­ mandozeile. Tragen Sie ihn in den Design­Regeln. Bauteile einer bestimmten Bibliothek zu aktualisieren. müssen aus fertigungstechnischen Gründen  ein   bestimmtes   Verhältnis   von   Bohrtiefe   zu   Bohrdurchmesser   einhalten.  Ändern   sich   im   Laufe   der   Entwicklung   Package­. wird das Bauteil ausgetauscht.lbr 178 .5 vor.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine Micro­Vias.  kann man das  bestehende  Projekt daran  anpassen. Wechselt man beim Verlegen einer Leiterbahn aus einem SMD heraus gleich  den Layer in die nächste Innenlage.6 Bauteile aktualisieren (BibliotheksUpdate) Der  UPDATE­Befehl   erlaubt   es   Bauteile   in   einem   Schaltplan   oder   einem  Layout mit den Bauteiledefinitionen der aktuellen Bibliotheken zu ersetzen. Den zulässigen Wert erfahren Sie von Ihrem Leiterplatten­Hersteller. wird automatisch ein Micro­Via gesetzt.

Die Änderung des Prefix im Device­Editor wirkt sich beim Aktualisieren   nicht auf Bauteilnamen von bereits platzierten Elementen aus.   Holen   Sie   mit   ADD   ein   modifiziertes   Bauteil   aus   einer  Bibliothek. Pins  oder  Pads in Abhängigkeit des Namens oder der Position ersetzt werden sollen.   B. Ist   die   Forward&Back­Annotation   aktiv. Diese Angabe kann auch mit Pfad  gemacht werden. Weitere Informationen finden Sie auch in der Hilfe­Funktion..7 Schaltplan und Layout drucken Der  Ausdruck   von   Schaltplänen   und   Platinen   oder   auch   von   Bibliotheks­ elementen erfolgt mit Hilfe des PRINT­Befehls.   werden  die  Bauteile  in  Schaltplan  und Layout gleichzeitig ersetzt. wenn Bibliotheksobjekte neu benannt wurden  oder deren Lage (Reihenfolge) verändert wurde. Neuer­lbr­name gibt die Bibliothek an. Sollen   Bauteile   durch   Bauteilen   aus   einer   Bibliothek   mit   einem   anderen  Namen ersetzt werden. In diesem Fall sollte man entweder die  Bibliothek   in   zwei   Schritten   verändern   (z. Zuvor sollten Sie über DISPLAY die Layer selektieren. kann ein automatischer  Abgleich nicht durchgeführt werden.   werden   Sie   gefragt   ob   alle   älteren   Definitionen   dieses   Typs  aktualisiert werden sollen. Bitte   führen   Sie   nach   jedem   Bibliotheks­Update   den   ERC   für   den   Schaltplan und auch den DRC für das Layout durch! Einzelne   Bauteiletypen   kann   man   beispielsweise   über   den   ADD­Befehl  aktualisieren.  aus der die Bauteile geholt werden sollen. Nach dem Update löschen Sie das neu geholte Bauteil wieder.   erst   Pin­Namen.6. Wurden   zu   viele   Änderungen   auf   einmal   in   der   Bibliothek   gemacht   (zum  Beispiel Pin­Namen und Pin­Positionen verändert).. 179 .  Führen Sie auch hier nach dem Update zur Sicherheit ERC und DRC aus! 6.  damit es nicht ausgetauscht wird. In  manchen  Fällen   werden   Sie   beispielsweise  gefragt. kann man das mit: UPDATE alter-lbr-name = neuer-lbr-name Alter­lbr­name ist dabei der Bibliotheksname wie er über den INFO­Befehl im  Layout oder Schaltplan angezeigt wird. die Sie drucken wollen.  ob  Gates.  Das ist immer dann der Fall.6 Bauteile aktualisieren (Bibliotheks-Update) oder wählen Sie die Bibliothek im File­Dialog des Menüpunkts Bibliothek/Aktualisieren.   dann   die  Positionen ändern) oder dem Bibliothekselement einen neuen Namen geben..

 Über die kleine  Auswahl­Schaltfläche mit dem Pfeil­Symbol am Ende der Zeile können Sie  einen   anderen   Drucker   wählen   oder   auch   die   Option   in   eine   Datei   zu  drucken.   kommen   Sie   über   die  Schaltfläche mit den drei Punkten … zu den Drucker­Eigenschaften. Ausnahmen von dieser Regel sind:   Ursprungskreuze von Texten  Rasterlinien oder Rasterpunkte  Polygone. ist auch im Ausdruck sichtbar. die nicht berechnet werden können (im Layout­Editor ist in  diesem Fall nach RATSNEST nur der Umriss sichtbar)  Fehlermarkierungen des Design­Rule­Checks Einstellungen im Drucken-Dialog Nach einem Klick auf das Drucker­Icon in der Aktionsleiste   der PRINT­Dialog. Beim Ausdruck in eine Datei zeigt die Zeile Ausgabedatei den entsprechenden  Pfad an.   aktivieren.   Ist   ein   Drucker   ausgewählt. 180 .6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine Generell gilt: Was im Editor sichtbar ist.   öffnet sich  ➢ Der PRINT­Dialog Im Fenster wird oben der aktuell gewählte Drucker angezeigt. Dieser kann über die Schaltfläche … rechts verändert werden.

 den Dateinamen und den Maßstab des Ausdrucks enthält.  Druck­Optionen Spiegeln klappt das Bild von links nach rechts. 181 . je nach Drucker. Dieser Wert darf zwischen 0.   wird   der   Ausdruck   schwarzweiß.   egal   ob  deren Layer ein­ oder ausgeblendet sind.  Unter  Anordnung  kann   man   die   Lage   des   Ausdrucks   auf   dem   Blatt  bestimmen. die das  Druckdatum. mit Drehen dreht um 90 Grad.6. welche Seiten in der Voransicht gezeigt werden.001 und 1000 liegen.  So   können   lineare   Fehler   in   der   Maßhaltigkeit   des   Ausdrucks   korrigiert  werden.  zur  Ausrichtung  und zur  Anordnung  des Ausdrucks auf dem Blatt.   erreicht   man   eine  Drehung um 270 Grad. ob die ganze Zeichnung (Alles) oder nur  der aktuell im Editor­Fenster sichtbare Bereich (Ausschnitt) gedruckt werden  soll.   Dadurch   kann  der  gewählte   Maßstab  unter  Umständen  nicht  eingehalten werden.   das   nur   vom   Schaltplan­Editor   aus   erscheint.1 und 2 liegen. Andererseits hat man die Möglichkeit das Blatt­Limit auf 1 zu setzen und den  Skalierungsfaktor  so zu wählen. Aktiviert   man   die   Option  Schwarz. Im   Maßstab­Feld   bestimmt   der  Skalierungsfaktor  den   Maßstab   der  Zeichnung.  Ansonsten wird.  Diese Angabe bestimmt  auch. um eine maximale Ausnutzung des Blattes zu erreichen. sofern diese aktiviert ist.7 Schaltplan und Layout drucken Unter   diesen   beiden   Zeilen   finden   Sie   Einstellmöglichkeiten   zum  Papier­ Format. Er darf zwischen 0. Kalibrieren  erlaubt die Angabe eines Korrekturfaktors in x­ und y­Richtung.  Kopfüber  dreht   um   180   Grad.   Zusammen   aktiviert. Wählen Sie die Option Alles. Mit   Hilfe   der   vier   Eingabefelder   unter  Rand  kann   man   die   Blattränder  definieren.  welche  Schaltplanseiten gedruckt  werden.   zur   Berechnung   der   Druckfläche   berücksichtigt. verwendet der Drucker so viele Blätter wie für  die   Ausgabe   im   eingestellten   Maßstab   benötigt   werden. Mit der Option Bildunterschrift. eine Zeile. Im   Feld  Seiten.   Eine   Änderung   dieser   Einstellung   wirkt   sich   direkt   auf   die  Voransicht aus. Mit  Gefüllt  wird   jedes   Objekt   voll   gefüllt   gedruckt. geben Sie einfach eine 0 ein. zu  aktivieren. passt EAGLE die Zeichnung auf die angegebene Anzahl von  Blättern   ein. werden alle Objekte.  Haben Sie die Werte verändert und wollen wieder die Standardvorgaben des  Druckertreibers einstellen. Wird Blatt­Limit = 0 gesetzt. In der Zeile  Bereich  legen Sie fest. dass mehr als eine Seite für den Ausdruck  notwendig wären.   Die   Werte   können   in   Millimeter   und   Inch   eingegeben   werden. die in der Zeichnung  vorhanden   sind.   deaktivieren   Sie   diese  Option.   kann   man  wählen.   Wollen   Sie   die   unter­ schiedlichen   Füllmuster   der   einzelnen   Layer   sehen.   Wird   ein   anderer  Wert gewählt. sofern der gewählte Drucker das unterstützt.  Über   die   Schaltfläche  …  bei  Papier  kann   man   ein   benutzerspezifisches  Format definieren. haben Sie die Möglichkeit. farbig oder in Graustufen gedruckt.

ulp.   in   eine   Script­Datei   zu   überführen und somit für den PRINT­Befehl nutzbar zu machen. Hinweis für alle. Geben Sie dann in der Zeile  Ausgabedatei  den   Pfad   und   den   Dateinamen   der   zu   erzeugenden  PDF­Datei   bzw.   um   einen   bisherigen   CAM­Job für die DXF­Datenausgabe zu nutzen.  In Datei drucken Postscript.   wählen   Sie   für   den  Darstellungsmodus  über  das  Menü  Optionen/Einstellungen/Verschiedenes die Option Keine Bohrlöcher. die beim Standardausdruck von anderen Layern überdeckt werden.   sollten   Sie   diese   Farben   auch   für   die   weiße   Farbpalette   definieren. 182 . das es ermöglicht. PDF und PostScript­Ausgabe Wenn Sie von Ihrer Zeichnung eine PDF­Datei (Auflösung 1200dpi) oder eine  Postscript­Datei erzeugen wollen.0 gearbeitet haben: Es gibt ein User­Language­Programm  cam2print.ulp  verwenden.  Postscript­Datei an.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine Hinweis zu farbigen Ausdrucken: Beim Drucken wird immer die weiße Farbpalette zu Grunde gelegt. Sichtbarkeit und Reihenfolge der Layer beim Ausdruck EAGLE   legt   beim   Ausdruck   die   einzelnen   Layer   in   einer   bestimmten  Reihenfolge   übereinander. Ebenso   kann   man   das  cam2dxf.   CAM­Jobs der Version 3.5x.  Sollen   beim   Ausdruck   eines   Layouts   die   Bohrlöcher  in  den Pads und  Vias  nicht   sichtbar   sein. Falls   Sie   in   einem   der   Editoren   den   schwarzen   oder   farbigen   Hintergrund   verwenden   und   dafür   eigene   Farben   definiert   haben. sofern diese nicht mit Vektor­Schrift angelegt wurden. die ursprünglich mit dem CAM­Prozessor zur   Ausgabe   an   Drucker   verwendet   wurden. die bisher mit Versionen vor 4. dass diese im Vordergrund liegen. beziehungsweise bestimmen.  Das   gilt   auch   für   die  Ausgabe als PDF­ oder Postscriptdatei. in  welcher   Reihenfolge   die   Layer   ausgedruckt   werden.  Die   Texte   in   der  PDF­Datei   sind   mit   der   Suchfunktion   eines   PDF­Viewers  durchsuchbar.   Sollten   Sie   zum   Beispiel   eigene   Layer   definiert  haben. wählen Sie in der Zeile  Drucker  über die  Schaltfläche mit dem Auswahlpfeil rechts die Option In Datei drucken (PDF)  bzw. Der PRINT­Befehl kann auch direkt über die Kommandozeile oder durch eine  Script­Datei gestartet werden. Informationen über die Angabe von Optionen  finden Sie in der Hilfe­Funktion zu PRINT.  Ausführliche Hinweise dazu finden Sie in der Hilfe­Funktion zum SET­Befehl  unter Hilfe/Editor­Befehle/SET.   Nur  dann  sieht  ein   farbiger Ausdruck so aus wie am Bildschirm dargestellt.LayerSequence  –  erreichen.  können   Sie   mit   Hilfe   des   SET­Befehls  –  SET   Option.

 Platzieren Sie mit PASTE das Layout.   Ansonsten   kann   man   sich   mit  Hilfe   eines   ULPs  behelfen. Das vollständige Layout kann auch über GROUP ALL selektiert  werden.  Blenden Sie mit dem DISPLAY­Befehl alle Layer ein.8 Nutzen für die Datenausgabe erzeugen 6. sofern diese Bezeichnungen  schon verwendet werden. File­Tab). Man kann die Design­Regeln aus dem  Layout in eine Datei (*. dass er die Layer  125/126 anstatt 25/26 verwenden muss.  Teilen   Sie   dem   Leiterplattenhersteller   mit. So können in einem Arbeitsgang  mehrere Platinen gefertigt werden.  Stellen Sie sicher. dass die Design­Regeln des Nutzens mit denen der  Quelldatei übereinstimmen. die kopiert werden sollen. einen neuen Namen erhalten.ulp um die Namenstexte zu kopieren.6.g  Starten panelize. Vorgehensweise:  Laden Sie die Boarddatei.   Beim  Zusammenfügen   der   verschiedenen   Boards   werden   zwar   nachwievor   die  Bauteilenamen verändert.8 Nutzen für die Datenausgabe erzeugen Um Kosten zu sparen.  Teilen Sie Ihrem Leiterplattenhersteller mit.ulp  kopiert   die   Texte. ein kleines Layout in einem Nutzen an  den Leiterplattenhersteller weiterzugeben.dru) ausgeben und dann in das neue Layout  einlesen (Menü Edit/Design­Regeln.   die   in   den   Layer   25   und   26  (t/bNames)   die   Bauteilnamen   anzeigen   in   einen   neuen   Layer. Wenn der Bestückungsdruck nicht benötigt wird ist  das   nicht   weiter   relevant. Dabei ist zu beachten. Gegebenenfalls kann beim Einfügen auch ein Drehwinkel  angegebenen werden.  Selektieren Sie mit GROUP alle Objekte. Man  kann   auf   diese   Weise   auch   einen   Nutzen   aus  verschiedenen   Layouts  zusammenstellen. Das   Vervielfältigen   der   Platine   bzw. der kopierte Text bleibt dabei jedoch unverändert.  Öffnen Sie mit Datei/Neu eine neue Boarddatei.  Speichern Sie die neue Boarddatei. 183 .  Aktivieren Sie CUT und klicken Sie mit der linken Maustaste in die  Zeichnung. CUT und PASTE. so oft es für den Nutzen benötigt  wird. dass der Bestückungsdruck  der Platine verändert wird.   dass   er   anstatt   der   Layer   25  tNames  und   26  bNames  die   beiden   neu   erstellten   Layer   125   und   126  verwenden muss.  Panelize. die  eingefügt werden.   das   Kombinieren   von   verschiedenen  Layouts   in   einer   gemeinsamen   Boarddatei   macht   man   mit   den   Befehlen  GROUP. ist es sinnvoll. da beim Platzieren des Layouts die Bauteile.

 eingefügt werden.   geht   die   Konsistenz   verloren. Spätestens wenn Sie von einer Datei in die andere wechseln oder das Projekt  neu laden wollen. Allgemeine Informationen zu diesem Thema  finden Sie im Kapitel über die Forward&Back­Annotation auf Seite 103. den Schaltplan übertragen.   solange   beide   Dateien   immer  gleichzeitig geladen sind. Es entstehen Unterschiede zwischen Schaltplan und Layout. sofern  das möglich ist.   Beispielsweise   kann   das   Signal   GND   als   GND1. wird EAGLE folgende Warnung ausgeben. Die Kopplung zwischen Schaltplan und Layout funktioniert − ohne dass man  sich   darum   kümmern   muss  − automatisch. ➢ Warnung: Konsistenzverlust zwischen Schaltplan und Layout Starten Sie unverzüglich den Electrical Rule Check (ERC).   GND2 usw.9 Keine Konsistenz zwischen Schaltplan und Layout – was nun? Alle Änderungen im Schaltplan und mit Einschränkungen im Layout werden  durch   die   Forward&Back­Annotation   automatisch   in  das zugehörige  Board  bzw.  184 . Sie müssen diese Signale wieder mit dem   ursprünglichen Namen GND benennen. prüfen Sie bitte die Namen der   Versorgungssignale. Dieser vergleicht  die beiden Dateien und meldet die Unterschiede im ERC­Fehler­Fenster im  Konsistenzfehler­Zweig. Sobald man aber eine der beiden schließt und im  Schaltplan   oder   im   Layout   weiter   arbeitet. 6.6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine Wenn das Board Supply­Layer enthält.   wird   im  Schaltplan und im Layout eine Linie auf das betroffene Objekt zeigen. Die Verbindung zum Supply­Layer $GND   ist dann nicht mehr vorhanden.   Wenn   Sie   auf   einen   Eintrag   klicken.  EAGLE   kann   die   Änderungen   nicht   mehr   direkt   in   die   andere   Datei  übertragen.

  Die   Unterschiede   sind   behoben.   Anschließend   kann   der  Eintrag in der Fehlerliste durch einen Klick auf Behandelt markiert werden. Jetzt funktioniert auch die Annotation wieder.   wenn   der   ERC   wieder  Konsistenz meldet. die Dateien spätestens jetzt zu speichern und von jetzt  an immer gleichzeitig geöffnet zu lassen.  Starten Sie den ERC von Zeit zu Zeit.  185 . um den Fortschritt Ihrer Bemühungen  zu   bestätigen.6.9 Keine Konsistenz zwischen Schaltplan und Layout – was nun? ➢ Die Unterschiede werden in beiden Fenstern lokalisiert Bearbeiten Sie nun jede einzelne Meldung und beheben Sie den Unterschied  im   Schaltplan   oder   im   Layout.   je   nach   Bedarf.  Vergessen Sie nicht.

6 Vom Schaltplan zur fertigen Platine Diese  Seite  wurde absichtlich leer gelassen. 186 .

 die theoretisch komplett entflochten werden können.  Diese Einschränkung gilt für alle 100%­Router. 187 .  es ist genügend Speicher vorhanden)  Wahl der Strategie durch Steuerparameter  Gleichzeitiges Routen verschiedener Netzklassen mit  unterschiedlichen Leiterbahnbreiten und Mindestabständen  Gemeinsamer Datensatz (Design­Regeln) für Design Rule Check und  Autorouter  Multilayerfähig (bis zu 16 Signallagen. 0.2 Was man vom Autorouter erwarten kann Der   EAGLE­Autorouter   ist   ein   so   genannter   100%­Router. der ein ausgewähltes Signal automatisch verlegt 7.1 micron)  SMD­Bauelemente auf beiden Seiten werden geroutet  Routing­Fläche kann die gesamte Zeichenfläche sein (vorausgesetzt.02 mm)  Beliebiges Platzierungsraster (min.   Dieser   Begriff  besagt. dass Platinen. kann es sein. die gleichzeitig geroutet  werden. dass auch ein 100%­Router eine  Platine nicht vollständig entflicht. vorausgesetzt  –  und  das ist  eine entscheidende Einschränkung – der Autorouter hat unendlich viel Zeit. ein Betriebsmodus  des ROUTE­Befehls.  vom  Autorouter  zu 100%  entflochten  werden. 0.1 Prinzipielle Möglichkeiten  Beliebiges Routing­Raster (min. echte 45/135 Grad (interessant für Zwischenlayer!)  Ripup und Retry für 100%­Entflechtungsstrategie  Optimierungsläufe zur Minimierung der Vias und Glättung der  Leiterbahnverläufe  Vorverlegte Leiterbahnen werden nicht verändert  Bildet die Grundlage für den Follow­me­Router.Kapitel 7 Der Autorouter 7. nicht nur paarweise)  Unterstützung von Blind­ und Buried­Vias  Vorzugsrichtung für jeden Layer getrennt einstellbar: horizontal und  vertikal. Da man in der Praxis aber  nicht unendlich viel Zeit hat.

3 Steuerung des Autorouters Der   Autorouter   wird   über   eine   Reihe   von   Parametern   gesteuert. die  zur Netzklasse 0 gehören.   sofern   definiert. die ihm sehr viel Routinearbeit abnehmen kann. nennt man Ripup­Tiefe. Außerdem   gibt   es   noch   eine   Reihe   spezieller   Kostenfaktoren   und  Steuerparameter. Dieser Schritt kann auch entfallen.  Berücksichtigt   werden   die   Werte   aus   den   aktuellen   Design­Regeln.  Dieser behandelt Signale. Es können nur Signale verlegt werden.  Design­Regeln   und   Vorgaben   für   verschiedene   Netzklassen   sind   nicht  Bestandteil der Control­Datei. dann ist ein Autorouter eine wertvolle  Hilfe. 188 .   Sie   können   diese   Werte   auch   in   einer   Autorouter­Steuerdatei  (*. Die  Zahl der Leitungen.  Tut er das. Die Defaultwerte werden vom Programm vorgegeben. Die   Netzklassen   geben.   die  Leiterbahnbreite   und   den   Bohrdurchmesser   von   Durchkontaktierungen  bestimmter Signale vor.   So   ist   ein   bestimmter   Parametersatz   für   verschiedene  Layouts nutzbar.ctl)   speichern. 7.  Die Steuerparameter werden beim Abspeichern des Layouts in der BRD­Datei  gespeichert. wird enttäuscht werden: Der Layouter muss nach wie vor seine  Vorstellungen   von   der   Platine   selbst   einbringen   und   auch   einiges   an  Überlegung investieren.   Außerdem   wird   die  Mindestleiterbahnbreite festgelegt. Wer von einem Autorouter erwartet.   spezielle   Mindestabstände. die er wieder wegnehmen darf. nimmt er schon  verlegte Leitungen wieder weg (Ripup) und versucht es erneut (Retry).   Das  bedeutet: Sobald er eine Leitung nicht mehr verlegen kann. Die   Design­Regeln   legen   die   Mindestabstände   (DRC­Befehl.  Im  Prinzip  trifft man damit die Einschränkung.  Sie beeinflussen den Leiterbahnverlauf beim automatischen Entflechten.  Sie   spielt   eine   entscheidende   Rolle   für   die   Geschwindigkeit   und   das  Entflechtungsergebnis.   Einstellungen  Clearance und Distance). Prinzipiell läuft ein Routing­Vorgang in mehreren Schritten ab: Bus-Router Zuerst startet im Allgemeinen der Bus­Router. den Via­Durchmesser (Einstellung Restring) und den  Bohrdurchmesser   der   Vias   (Einstellung  Sizes)   fest. Dazu muss es einen Layer mit  definierter Vorzugsrichtung geben. dass er die perfekte Platine ohne eigenes  Zutun liefert. von  der oben die Rede war.   den  Netzklassen und den speziellen Autorouter­Steuerparametern. die in Vorzugsrichtung – mit geringer Abweichung  in x­ oder y­Richtung – verlegt werden können. die über das Autorouter­Menü verändert werden können.7 Der Autorouter Der   EAGLE­Autorouter   arbeitet   nach   dem   Ripup/Retry­Verfahren.

  die   mit   geringen   Abweichungen in x­ oder y­Richtung geradlinig verlegt werden können. Zur Definition der Netzklassen lesen Sie  bitte in der Hilfe­Funktion unter  CLASS  oder auch im Abschnitt  Netzklassen   festlegen auf Seite 123 nach.7. Es handelt sich nicht um Busse im Sinne der Elektronik. Jeder der oben angeführten Schritte kann separat aktiviert bzw. Leiterbahnbreite und Netzklassen Sofern   Sie   nicht   schon   im   Schaltplan   verschiedene   Netzklassen   definiert  haben. wie zum Beispiel   bei Adressbussen oder ähnlichem.  Nach dem Ende eines Routing­Jobs werden alle Leiterbahnen als vorverlegt  betrachtet und dürfen nicht mehr verändert werden. Die   Anzahl   der   Optimierungsläufe   muss   vor   dem   Start   des   Autorouters  festgelegt werden.   dass   viele  Durchkontaktierungen gesetzt werden.3 Steuerung des Autorouters Busse   im   Sinne   des   Autorouters   sind   Verbindungen. ob bestimmte Signale  mit   besonderen   Leiterbahnbreiten   verlegt. Routing-Lauf Dann folgt der eigentliche Routing­Lauf mit Parametern. Eine nachträgliche Optimierung ist nicht mehr möglich. deren  Parameter   so   eingestellt   sind.   Hier   lässt   man   bewusst   zu. die möglichst eine  100%ige   Entflechtung   erlauben.4 Was ist vor dem Autorouten festzulegen? Design-Regeln Abhängig von der Komplexität der Platine und den zur Verfügung stehenden  Fertigungsmöglichkeiten   sind   die   Design­Regeln   festzulegen. 189 .   Eine  Beschreibung   der   Vorgehensweise   und   der   Bedeutung   der   einzelnen  Parameter finden Sie im Abschnitt Festlegen der Design­Regeln auf Seite 135. um keine Wege zu verbauen.   Bei   den   Optimierungsläufen   wird  jeweils   nur   noch   eine   Leitung   weggenommen   und   neu   verlegt. 7.   da   durch   den  geänderten Verlauf dieser Leitung unter Umständen neue Wege frei werden. Optimierung Im Anschluss  daran können beliebig  viele  Optimierungsläufe folgen.   Allerdings  kann   sich   noch   ein   höherer   Entflechtungsgrad   ergeben.   dass  die   Anzahl   der   Vias   reduziert  und  Leiterbahnverläufe   geglättet   werden. deaktiviert  werden.   besondere   Mindestabstände  eingehalten   oder   bestimmte   Bohrdurchmesser   für  Vias   unterschiedlicher  Signale verwendet werden sollen. können Sie jetzt vor dem Autorouten festlegen.

  gelten   die   Werte   aus   den  Design­Regeln.  also   Mindestabstände   der   Leitungen   zu   Pads   und   anderen   Leitungen.   Die  Hauptüberlegung   für   die   meisten   Platinen   richtet   sich   darauf. sollte es  ein ganzzahliges Vielfaches davon sein. Raster Die richtige Wahl des Routing­ und Platzierungsrasters ergibt sich aus den  Design­Regeln und den verwendeten Bauelementen. dies aber an der Wahl der beiden  Raster scheitern kann (siehe folgendes Bild). Wurden in den Design­Regeln und bei den Netzklassen Werte angegeben.   berücksichtigt der Autorouter immer die größeren von beiden.7 Der Autorouter Werden   keine   speziellen   Netzklassen   definiert. Routing-Raster Bitte beachten Sie.  Distance­Tab   festgelegt.   dass   es   gemäß   den  Design­Regeln   z. Generell gilt:  Das Platzierungsraster sollte nicht feiner als das Routing­Raster sein.   die  Mindestabstände  sind   im  Clearance­Tab   bzw.   Die   Leiterbahnbreite   entspricht   dann   dem   Wert  Minimum   width  im  Sizes­Tab. dass das Routing­Raster beim Starten des Autorouters im  Autorouter­Setup­Fenster im General­Tab.02 mm. Natürlich müssen in diese Überlegung die gewählten Design­Regeln.   Deshalb   sollte   man   es   so   groß   wie   möglich   wählen.   möglich   wäre.   B.   Der   Via­Durchmesser   wird   durch   die   Werte   im  Restring­Tab bestimmt.   wenn   man   sich   überlegt. die Bauteile  in einem derart feinen Raster zu platzieren.8 mil. das entspricht ca. Allerdings ist es nicht besonders sinnvoll. Platzierungsraster Der Autorouter lässt zwar ein beliebiges Platzierungsraster (einzustellen mit  dem GRID­Befehl) zu.   dass   die   Pads   der   Bauelemente   möglichst auf dem Routing­Raster liegen. Die Konsequenz aus obigen Überlegungen lautet: Die   beiden   Raster   sind   so   zu   wählen.   wie   viele  Leitungen   maximal   zwischen   den   Anschlüssen   eines   ICs   verlegt   werden  sollen. 190 . 0. Routing Grid eingestellt wird.   zwei   Leitungen   zwischen   zwei  Anschlüssen eines Bausteins zu verlegen.   mit  einbezogen werden. Es ist  nicht   identisch  mit   dem  aktuellen   Raster  des  Layout­Editors.  das mit dem  GRID­Befehl eingestellt wird. Für   das   Routing­Raster   gilt:   Der  Zeitbedarf  steigt   exponentiell   mit   der  Auflösung. Diese   Regeln   leuchten   ein. Das minimale Routing­ Raster liegt bei 0.  Falls das Platzierungsraster größer als das Routing­Raster ist.

 Der Autorouter meldet dann Unerreichbares SMD.  Arbeiten  Sie mit  SMD­Bauteilen. jedes Pad soll mindestens einen  Routing­Rasterpunkt belegen.5. Der   Default­Wert   für   das   Routing­Raster   ist   50   mil. Das heißt. dass möglichst keine Pads für  den Router "unsichtbar" werden.. Übliche Werte sind 25. 12. 10 oder 5 mil. benötigen Sie ein feineres Routing­Raster. Noch feinere Routingraster benötigen wesentlich mehr Routingspeicher. Die Pads des mittleren  Bauelements   liegen   nicht   auf   dem   Routing­Raster. dargestellt an SMD­Pads. etwa bei SMD­Bauelementen.7. 191 . Rechts: Ausnahme von der Regel. Bei der Wahl des Rasters ist auch zu beachten.   Dieser   Wert   ist   für  einfache Platinen   mit  bedrahteten   Bauteilen   ausreichend. damit eine Leitung dazwischen Platz  hat.. dass nämlich eine Platzierung außerhalb des  Routing­Rasters die besten Ergebnisse liefert.  bei denen der  umgekehrte Fall auftreten kann. die zwischen den  Routing­Rasterlinien platziert wurden.. dass der Autorouter  eine Verbindung nicht legen kann.4 Was ist vor dem Autorouten festzulegen? ➢ Leiterbahnverlauf bei verschiedenen Platzierungsrastern Natürlich  gibt es Ausnahmen. Beim linken Bauelement liegen die Pads auf dem Routing­Raster. Sonst kann es passieren.. Auf jeden Fall sollte man sich  die Wahl des Rasters anhand der Design­Regeln und der Pad­Abstände genau  überlegen.   deshalb   hat   nur   eine  Leitung Platz. die ansonsten ohne Probleme zu verlegen  wäre   ­   einfach   weil   er   das   entsprechende   Pad   nicht   auf   seinem   Raster  darstellen kann. Es können  zwei Leitungen zwischen zwei Pads verlegt werden.

 die Layer von außen  nach innen zu verwenden.   der   Fläche   der   Platine   und   der   Anzahl   der   Signallayer   in   denen  geroutet wird.  wenn sie zu  $name  umbenannt  sind.   dass   ein   Versorgungslayer. muss der Autorouter die Daten auf die Harddisk auslagern.   belegt   genau   so   viel   Routing­Speicher   wie   jeder   andere  Signallayer. sie als  Multilayer­Boards anzulegen und  die Kosten für Innenlayer sehr hoch zu machen. 192 . Bei Innenlagen ist es sinnvoll.7 Der Autorouter Speicherbedarf Der   benötigte   Routingspeicher   hängt   primär   ab   vom   gewählten   Routing­ Raster. da die Job­Datei auf  der Festplatte immer wieder aktualisiert wird. Kurze Zugriffe auf die Festplatte sind normal. Reicht  dieser nicht aus.   wobei  name  ein   gültiger   Signalname   ist.   Ein  Versorgungslayer   hingegen.. Dieser ist sehr stark abhängig vom Layout und liegt sehr grob  geschätzt in einer Größenordnung von ca.1.2. empfiehlt es sich.   der   durch   die   Namensgebung  ($name)   generiert   wurde. ob sie zweiseitig zu  verdrahten sind. Versuchen Sie das Routing­Raster möglichst grob zu wählen. 10% bis 100% (in manchen Fällen  sogar mehr!) des statischen Wertes. Bei Platinen.   Diese   Layer   werden   nicht  geroutet. die so komplex sind. Diese Lagen werden als normale Signallagen behandelt. Versorgungslagen   mit   mehreren   Signalen   können   mit   Polygonen   realisiert  werden. dass es zweifelhaft ist. So versucht der Autorouter  die   Innenlagen   zu   meiden   und   möglichst   viele   Verbindungen   in   den  Außenlagen   zu   verlegen.   der   mit   Hilfe   eines   oder   mehrerer   Polygone  realisiert   wurde. dann wählen Sie Top und  Bottom   als   Route­Layer. Gesamtspeicherbedarf (in grober Näherung): Statischer Speicher x (1.0) [Byte] Dieser  Wert   sollte   vor   dem   Autorouten   als   RAM­Speicher  frei  sein.   Im   Notfall   kann   er   aber   auf   eine   Innenlage  ausweichen. Zusätzlich   zum   statischen   Speicherbedarf   wird   auch   Platz   für   dynamische  Daten benötigt.   keinen   Autorouting­Speicher   belegt.  Dies verlängert die Routingdauer enorm und sollte in jedem Fall vermieden  werden. Das spart   Speicherplatz und Routingzeit! Layer Wollen Sie eine doppelseitige Platine entwickeln. Der statische Speicherbedarf (in Byte) einer Platine berechnet sich wie folgt: Zahl der Rasterpunkte x Zahl der Signallayer x 2 Beachten   Sie. also zunächst 2 und 15 und so weiter.   Für   eine   einseitige   Platine   sollten   Sie   nur   den  Bottom­Layer verwenden. Innenlagen werden zu  Versorgungslayern.

 Prinzipiell sollte man vor der Wahl  der   Vorzugsrichtungen   die   Platine   (anhand   der   Luftlinien)   daraufhin  untersuchen. Das  kann insbesondere bei SMD­Platinen der Fall sein.  da   üblicherweise  der  Layer 20 bei der Erzeugung von Fertigungsdaten ausgegeben wird.   45   und   135   Grad   zu   wählen. Eine   Fläche   im   Layer   20   gezeichnet.4 Was ist vor dem Autorouten festzulegen? Diese Einstellungen treffen Sie im Autorouter­Menü (siehe Seite 194). Typische Anwendung: Begrenzungslinien der Platine. ob für eine bestimmte Seite eine Richtung Vorteile bietet.   unter   dem   sich   keine   Leitungen   befinden  sollen).   Über   diese   Grenzen   hinweg   können   keine   Leitungen  verlegt werden. dass diese Fläche  vor   der   Fertigung   der   Platine   wieder   zu   löschen  ist. die größtenteils mit SMD­Bauteilen bestückt sind. der SMDs enthält nicht aktiviert.   könnte   auch   als   Sperrfläche   für   alle  Signallagen verwendet werden. Der Autorouter kann dann mit  OK gestartet oder abgebrochen und neu konfiguriert werden. Polygone im Bottom­Layer.  CIRCLE und POLYGON in die Layer 41 tRestrict.   sind   für   den   Autorouter  Begrenzungslinien. Vorzugsrichtungen Die  Vorzugsrichtungen   stellt   man im   allgemeinen  so  ein. Auch bei einseitigen Platinen sollte  ohne Vorzugsrichtung gearbeitet werden.   da   damit  Diagonalverbindungen abgedeckt werden. 42 bRestrict und 43 vRestrict  einzeichnen. Wires   im   Layer   20  Dimension  gezeichnet.. können Sie Sperrflächen mit den Befehlen RECT. 193 . Ist ein Layer. gibt der Autorouter beim Start  den Hinweis  Unerreichbares SMD in Layer . Allerdings ist zu beachten. tRestrict:  Sperrflächen für Leitungen und Polygone im Top­Layer.   Der   Router   kommt   dann   wesentlich  schneller zu einem brauchbaren Ergebnis. Sperrflächen Falls der Autorouter in bestimmten Gebieten keine Leitungen oder Durchkon­ taktierungen verlegen soll. dass sie auf den  beiden Außenseiten der Platine um 90 Grad versetzt sind. bRestrict: Sperrflächen für Leitungen u. Bei kleinen Platinen.. Bottom: horizontal.7.. Bitte   achten   Sie   auch   beim   Vorverlegen   von   Leiterbahnen   auf   die   Vorzugsrichtungen! Default: Top: vertikal.   ohne   Vorzugsrichtungen   zu   routen  (Einstellung   *   im   Autorouter­Setup). kann  es   erfahrungsgemäß   von   Vorteil   sein. Solche Sperrflächen können auch schon im Package eines Bauteils definiert  sein (etwa um die Befestigungslöcher eines Steckers herum oder für einen  liegend   montierten   Transistor. In Innenlagen ist  es   oft   von   Vorteil. vRestrict: Sperrflächen für Durchkontaktierungen.

  Klicken   Sie   mit   der   Maus   in   die  entsprechende Combo­Box und selektieren Sie den gewünschten Wert. dass Sie unserer  Erfahrung nach die besten Ergebnisse liefern.  mnRipupSteps  usw. Sollten Sie allerdings mit den Parametern experimentieren wollen. in welchen Layern geroutet werden darf und  welche  Vorzugsrichtungen  gelten.   Darin   werden   alle   notwendigen   Einstellungen  getroffen.   Bei  vielen   Parametern   können   schon   kleine   Änderungen   große   Auswirkungen  haben. 7.  sind  so  eingestellt.5 Das Autorouter-Menü Beim  Starten  des Autorouters mit dem AUTO­Befehl erscheint zunächst das  Autorouter­Setup­Menü. Auch   die   Steuerparameter. beachten  Sie   bitte   die   Beschreibung   der   Kostenfaktoren   im   folgenden   Kapitel. ➢ Autorouter­Setup: Allgemeine Einstellungen (General­Tab) An dieser Stelle legen Sie fest.7 Der Autorouter Kostenfaktoren und weitere Steuerparameter Die Default­Werte für die Kostenfaktoren sind so gewählt. Einstellung der Vorzugsrichtungen: horizontal | / \ * vertikal diagonal in 45 Grad diagonal in 135 Grad keine 194 .  dass  Sie  unserer  Erfahrung  nach  die  besten Ergebnisse  liefern.   zum   Beispiel  mnRipupLevel.

Über   die   Schaltflächen  Laden. da   dieser   auf   den   Autorouter   und   einen   Teil   der   Autorouter­Parameter   zurückgreift.. Der Follow­me­Router ist in einem eigenen Abschnitt später   in diesem Kapitel beschrieben... Treffen Sie nun die Einstellungen für die einzelnen Routing­Schritte. Optimize 1 bis 4) unterschiedlich  sein. Weitere Informationen dazu finden Sie im folgenden Abschnitt.7. Über  die   Schaltfläche  Hinzufügen  kann  man zusätzliche  Optimierungsläufe  einfügen.5 Das Autorouter-Menü N/A Layer nicht aktiv Definieren Sie ein geeignetes Routing­Raster (Routing Grid) und wählen Sie  die Form der Durchkontaktierungen (Via Shape). Starten Sie den Autorouter anschließend durch  Klick auf das Ampel­Icon in der Aktionsleiste. 195 . ➢ Autorouter­Setup: Einstellungen für Route Die   Parameter   in   den   Gruppen  Layerkosten. ob dieser Schritt ausgeführt wird oder nicht. Route.  Kostenfaktoren  und  Maximum  können für jeden Durchgang (Busses. Die Check­Box Aktiv legt fest. Mit Klick auf die Schaltfläche Auswählen können Sie bestimmte Signale zum  Autorouten   selektieren. Sie   können  hier jedoch  Einstellungen  für den  Follow­me­Router  treffen. Klicken  Sie   auf   das   entsprechende   Tab   und   treffen   Sie   gegebenenfalls   Ihre  Einstellungen.   und  Speichern   unter.ctl)   laden  oder   die   aktuell   gewählten   Einstellungen   speichern. Das Follow­me­Tab ist für den Autorouter­Lauf selbst nicht relevant..  können   Sie   einen  alternativen   Parametersatz   aus   einer   Autorouter­Steuerdatei   (*..   Wählen   Sie   diese   durch   Anklicken   der  entsprechenden Signallinien.   um   diese   für   weitere  Projekte zur Verfügung zu haben.

Die Signale VCC und GND werden geroutet.7 Der Autorouter Alternativ   kann   man   die   Signalnamen   in   der   Kommandozeile   angeben. Sie   dürfen   die   Signalnamen   auch   mit   Hilfe   von   Platzhaltern   auswählen. Wenn Sie  ! VCC GND .   lassen   sich  zunächst keine Änderungen bei den Parametern machen. Sollten   Sie   einen   abgebrochenen   Routing­Job   erneut   starten.  Erlaubt sind folgende Zeichen: * steht für eine beliebige Anzahl beliebiger Zeichen. […] steht für irgend eines der Zeichen zwischen den Klammern. Der Menüpunkt Abbrechen bricht den AUTO­Befehl ab.   ob   Sie   mit   einem   vorher  abgebrochenen   Job   weitermachen   wollen   oder   für   die   noch   verbliebenen  nicht verlegten Signale neue Einstellungen wählen wollen. ? steht für genau ein Zeichen.  Beispiele: VCC GND . ➢ Autorouter­Setup: Wiederaufsetzen auf einen unterbrochenen Job 196 . zum Beispiel [a-f] für alle Zeichen von a bis f. werden alle Signale außer VCC und GND geroutet.  Das   Semikolon   am   Ende   der   Zeile   startet   den   Autorouter   sofort. angeben.  Es   kann  alternativ das Ampel­Icon angeklickt werden. Mit der Check­Box  Existierenden   Job   weiterführen?  entscheiden   Sie. ohne die Änderungen  zu speichern. Mit Klick auf die Schaltfläche  OK  starten Sie den Autorouter für alle nicht  verlegten Signale.

 innen größer als 0.ctl für den Autorouter abgespeichert würden. Das Menü ist in drei Bereiche aufgeteilt: Layerkosten.xx: 0.7.. Kostenfaktoren  und Maximum..  Deshalb sind die sinnvollen Werte jeweils angegeben. Siehe auch den Abschnitt Parameter in einer Steuerdatei ab Seite 204.   Sinnvolle   Angaben   finden   Sie   ebenfalls   beim   jeweiligen  Parameter. 197 .   Die  Einstellungen für  Route  und die  Optimize­Läufe können separat konfiguriert  werden.5 Das Autorouter-Menü Job   beenden  beendet  den  Autorouting­Job  und  lädt das bisherige  Routing­ Ergebnis. 7.99 möglich.9999. aber nicht bei jedem ist der ganze Bereich sinnvoll.  Die Steuerparameter mnxxx (mn steht für maximum number) erlauben Werte  von   0.6 Einfluss der Kostenfaktoren und Steuerparameter Grundsätzlich   sind   bei   jedem   Kostenfaktor  cfxxx  (cf   steht   für  cost   factor)  Werte von 0. ➢ Autorouter: Einstellungen der Parameter für Route Layerkosten cfBase.  Im folgenden werden die einzelnen Parameter und deren Wirkung erklärt..20 Basiskosten für einen Schritt im jeweiligen Layer.  Die   Parameter   werden   über   das   Autorouter­Setup­Menü   eingestellt. wie sie auch in  einer Steuerdatei *.  Die Bezeichnungen der Kostenfaktoren entsprechen denen.  Bottom) immer 0. Empfehlung: außen (Top.

25 Steuert   die   Häufigkeit   von   Richtungsänderungen.10 Steuert   die   Einhaltung   der   Vorzugsrichtungen. cfChangeDir: 0. während ein hoher Wert sie möglichst vermeidet..   Die   Einstellung  cfExtdStep  =   99   und  mnExtdStep = 0 sollte keine Leiterbahnen mit 45­Grad­Winkeln erlauben.. Setzt man mnExtdStep = 0. cfOrthStep..   Ein   niedriger   Wert   erlaubt  auch  das  Routen gegen  die Vorzugsrichtung.   Gibt   man  beispielsweise einen Wert  mnExtdStep = 5 vor.   was  allerdings   zwangsläufig   zu   einer   vermehrten   Verletzung   der  Vorzugsrichtungen   führt.  während  ein  hoher Wert  die  Leiterbahnen in Vorzugsrichtung zwingt. Die  Default­Werte   sind   2   und   3. cfNonPref: 0.  Ein niedriger Wert bedeutet. gegenüber 3 über die Hypotenuse.   dass   die   Hypotenuse   in   einem  rechtwinkligen Dreieck kürzer ist als der Weg über die beiden Katheten.   Empfehlung:   niedriger   Wert   beim   Routing­ Durchgang. cfDiagStep Bewirken   die   Einhaltung   der   Bedingung. hoher Wert beim Optimieren.   dass   der   Weg   über   die  Katheten Kosten von 2+2=4 verursacht. Setzt   man  cfNonPref  =   99.   jeder   weitere   Schritt   wird   mit   dem  Wert  von  cfExtdStep beaufschlagt.7 Der Autorouter Kostenfaktoren cfVia: 0.   Ein   niedriger   Wert  bedeutet. wird jeder Rasterschritt des 45­ Grad­Stücks   mit   dem   Wert   von  cfExtdStep  beaufschlagt.99 Steuert die Verwendung von Durchkontaktierungen. Mit   dem   Parameter  mnExtdStep  steuert   man   die   Länge   dieser  Leiterbahnstücke..   Wählen   Sie   diesen   Wert   nur.   die   45   Grad   gegen   die  Vorzugsrichtung   verlaufen   und   dadurch   die   Platine   in   zwei   Hälften   teilen  würden. Diese Parameter sollten nur sehr vorsichtig verändert werden! cfExtdStep: 0.30 Steuert   die   Vermeidung   von   Leiterbahnstücken. Ein hoher Wert bewirkt  nach   Möglichkeit   eine   Vermeidung   von   Durchkontaktierungen. Ein hoher Wert führt  zu weitestgehend geraden Leiterbahnen. So kann man erreichen. dass solche Leiterbahnstücke erlaubt  sind.   dürfen   Leitungsstücke   nur   in   Vorzugsrichtung  verlegt   werden.   erlaubt   aber   andererseits   die  weitestgehende Einhaltung der Vorzugsrichtungen.   Daraus   ergibt   sich.   dass  dieses Verhalten wirklich gewünscht ist.   wenn   Sie   sicher   sind. dass 90­Grad­Leiterbahnknicke durch ein kurzes 45­ Grad­Stück   abgeschrägt   werden. Ein niedriger Wert führt  zu   vielen   Durchkontaktierungen. dass eine Leiterbahn viele Knicke haben darf. sind die ersten fünf Schritte  des   45­Grad­Stücks   erlaubt. 198 .

 Ein niedriger Wert erlaubt es dem Autorouter  Leitungen   leichter   innerhalb   des   Polygons   zu   verlegen. cfMalusStep: 1. also  Zonen.10 Steuert beim Ripup die Vermeidung der Gebiete in denen herausgenommene  Leiterbahnen lagen..  199 . in denen der Autorouter seine Leiterbahnen lieber oder weniger gern  legt.  schlechte  Gebiete.3 Wirkt als Verstärkungsfaktor bei der Unterscheidung von bevorzugten (Bonus)  bzw. wird jeder Schritt innerhalb des Polygons  mit diesem Wert beaufschlagt.   Hohe   Werte   sorgen  dafür.   Das   führt   dazu. schlechten (Malus) Gebieten auf der Platine. cfPolygon 0.   dass   Leitungen   in  Vorzugsrichtung   vom   Pad/SMD   weg   verlegt   werden.   Die  Wahrscheinlichkeit.10 Steuert die Einhaltung der idealen Linie bei Busverdrahtungen (siehe auch  cfPadImpact).   ein   niedriger   Wert   erlaubt   eine   großzügigere   Verteilung.   Die  guten  Gebiete   verlaufen   in   Vorzugsrichtung   (falls   definiert).5 Steuert   die  Bündelung  parallel   verlaufender   Leiterbahnen. cfBusImpact: 0. cfHugging: 0.  Empfehlung: höherer Wert beim Routen. Bei dichten SMD­Platinen kann es von Vorteil sein cfSmdImpact etwas höher  zu wählen. niedrigerer Wert beim Optimieren. Hohe Werte führen zu einer  starken   Unterscheidung   zwischen  guten  und  schlechten  Gebieten. cfAvoid 0.   niedrige  Werte vermindern diesen Einfluss.   Ein   hoher   Wert   veranlasst   den   Autorouter   möglichst   wenig  Verbindungen im Polygon zu verlegen.10 Pads und SMDs  erzeugen um sich  herum  gute  bzw. cfPadImpact. höherer Wert beim Optimieren.. Nicht  relevant in den Optimierungsläufen.7. Nur beim Bus­Routen rele­ vant. cfSmdImpact: 0.  Ein hoher Wert  führt   zu   einer   starken   Bündelung   (eng   aneinander   geschmiegte  Leiterbahnen). cfBonusStep. dass die Leitung relativ weit in Vorzugsrichtung verläuft.   die  schlechten  verlaufen   senkrecht   dazu.   Ein   hoher  Wert   sorgt   dafür. Ein hoher Wert führt zu einer starken Vermeidung. Siehe auch cfPadImpact.   dass die direkte  Linie  zwischen  Start­ und Zielpunkt möglichst eingehalten wird.. cfSmdImpact.. bei niedrigen  Werten   kann   schon   nach   kurzer   Distanz   die   Vorzugsrichtung   verlassen  werden.30 Wenn ein Polygon vor dem Start des Autorouters mit RATSNEST berechnet  worden und als Fläche sichtbar ist.   dass   das   Polygon   in   mehrere   Teile   zerfällt   ist   jedoch  höher.6 Einfluss der Kostenfaktoren und Steuerparameter Nur   relevant   in   Layern   mit   Vorzugsrichtung...   Empfehlung:   niedriger   Wert  beim Routing­Durchgang.

 B.  Siehe auch cfExtdStep. um die  neue verlegen zu können. Ist die neue Leitung geroutet. dass er erneut eine Ripup­ Sequenz starten muss. wird es vom Autorouter gar nicht  berücksichtigt.7 Der Autorouter Ist   ein   Polygon   beim   Start   des   Autorouters   in   der   Umrissdarstellung.   die   beim   Verlegen   eines   Lei­ terbahnzuges verwendet werden dürfen. um eine dieser Leitungen wieder verlegen zu können. Der Benutzer sollte deshalb die Werte für mnRipupLevel. die ohne Aufschlag des Wertes von cfExtdStep 45 Grad gegen die Vorzugsrichtung erlaubt sind. Generell gilt: Hohe Werte für diese Parameter lassen viele Ripups zu. mnSegments 0. führen  aber zu erhöhten Rechenzeiten.  Der  Router   ist   dann   gewissermaßen   zwei   Ripup­Sequenzen  von  der Stelle  entfernt. alle herausgenommenen Leitungen  wieder zu verlegen.. 7. mnRipupSteps  und mnRipupTotal nur bei Bedarf vorsichtig ändern.   bis   für   eine   kein   Weg   mehr  gefunden wird.  mnRipupSteps  und  mnRipupTotal.   Sie   sind   so   eingestellt. dann kann  er die neue nur verlegen..7 Zahl der Ripup/Retry-Versuche Aufgrund der Struktur des Autorouters gibt es mehrere Parameter.9999 Bestimmt die maximale Anzahl von Wire­Stücken pro Leiterbahnzug. mnExtdSteps 0.   die   nicht  200 . an der er den ganzen Vorgang wegen einer nicht zu verlegenden  Leitung   gestartet   hat.   also  nicht mit RATSNEST berechnet worden. Der Parameter spielt für solche Polygone keine Rolle. Um die Bedeutung der Parameter verstehen zu können. Dabei kann es vorkommen. wenn mnRipupLevel mindestens 8 ist. Sobald das der Fall ist.  wie der Router prinzipiell vorgeht: Zunächst   wird   Leitung   für   Leitung   verlegt.. nimmt der Router maximal die mit  mnRipupLevel  definierte Zahl von schon verlegten Leitungen heraus. muss man wissen. acht Leitungen im Weg. die den  Ripup/Retry­Mechanismus   beeinflussen.9999 Bestimmt die Anzahl der Schritte. versucht er.   Diese   werden   im   folgenden   Abschnitt  beschrieben.30 Steuert   die   maximale   Anzahl   von   Vias. Maximum mnVia 0.   dass   ein  möglichst   guter   Kompromiss   aus   Zeitbedarf   und   Routing­Ergebnis   erreicht  wird.   Jede   weitere   herausgenommene   Leitung. Außerdem   gibt   es   im   Abschnitt  Maximum  die   Parameter  mnRipupLevel. Sind also z.

7. General­Tab).   wie   viele   Leitungen  insgesamt zu einem Zeitpunkt herausgenommen sein dürfen. Der Layer $VCC führt zum Beispiel nur das Signal VCC.  Der Layer ist beim Autorouten nicht aktiv (Einstellung N/A im  Autorouter­Setup. als die ursprünglich nicht  verlegbare   Leitung   geroutet   werden   sollte.  Nach dem Routen wird mit WIRE rund um das Layout eine Isolations­ linie gezeichnet. Das verhindert Kurzschlüsse über den Platinenrand. Der   Parameter  mnRipupTotal  legt   schließlich   fest. 201 .   und   der   Router   macht   mit   der   nächsten   Verbindung  weiter. das in diesem Layer geführt  wird.7 Zahl der Ripup/Retry-Versuche mehr verlegt werden kann. Buried­Vias verwendet werden.8 Routen von Mehrlagen-Platinen Es gibt zwei unterschiedliche Möglichkeiten Versorgungslagen zu realisieren.  Es dürfen keine zusätzlichen Signale oder Polygone gezeichnet  werden! Sobald in der Platine Blind­ bzw.   bricht   der   Router   den   gesamten  Ripup­Vorgang ab und rekonstruiert den Zustand. die kürzer sind als im   Layer­Setup definiert. Folgende Punkte sind beim Autorouten zu beachten:  Der Layername bestimmt das Signal. Verwenden Sie   statt dessen Innenlagen mit Polygonen! Der Autorouter kann keine Micro­Vias setzen! Der Autorouter darf auch Blind­Vias verwenden.   Diese   Leitung   wird   als   nicht  verlegbar   betrachtet. Die maximale  Anzahl solcher Sequenzen ist mit dem Parameter mnRipupSteps definiert.  Der Layer ist invertiert dargestellt. kann   der Autorouter  nicht mehr mit Supply­Layern arbeiten.  Supply­Layer mit einem $­Zeichen am Anfang des Layer­Namens  Versorgungslagen mit Polygonen Supply-Layer Das   Definieren   von   Supply­Lagen   wurde   schon   im   vorigen   Kapitel   im  Abschnitt Versorgungslayer mit einem Signal auf Seite 167 beschrieben. In bestimmten  Fällen wird dieser Wert überschritten.7. startet eine weitere Ripup­Sequenz. Wird   einer   dieser   Werte   überschritten.

9 Backup und Unterbrechen des Routens Da   bei   umfangreichen   Layouts   der   Routing­Prozess   unter   Umständen  mehrere Stunden dauern kann.   da   dieser   mit   den   zum  Zeitpunkt   des   ursprünglichen   Autorouter­Starts   geltenden   Parametern  abgespeichert wurde! 202 . gibt unmittelbar danach AUTO. die mehr als  eine Versorgungsspannung und daneben auch noch einzelne Wires enthalten  können. Versorgungslagen zu erzeugen. Beachten   Sie   bitte.job abgelegten Stand wieder  aufsetzen.  Starten Sie RATSNEST um das Polygon berechnen zu lassen. Hierbei handelt  es   sich   nicht   um   die   Supply­Layer.   die   mit  $  im   Namen   gekennzeichnet  werden. Durch einen höheren Wert cfBase für die  Polygon­Layer vermeidet der Autorouter diese Lagen stärker. ein und beantwortet die Frage des Autorouters. denn man kann auf dem in name. dass das Polygon durch ein  verlegtes Signal zerteilt wurde.)  der Job unterbrochen werden sollte. ist die bis dahin investierte Rechenzeit  nicht verloren.   Es   wird   dann   an   der   Stelle  weitergemacht.  Wählen Sie im Autorouter­Setup die Vorzugsrichtungen und  Layerkosten (cfBase). Die Datei  name.  Definieren Sie die Polygone vor dem Start des Autorouters. ob er wieder aufsetzen soll  (Existierenden   Job   weiterführen?)   mit  Ja. Es könnte sein. sobald  ein schnellerer Rechner frei wird.  Prüfen Sie nach dem Routen.   dass   eine   Änderung   der   Parameter   vor   dem  Wiederaufsetzen  keinen   Einfluss   auf   den   Job   hat. Wird der Autorouter über das Stop­Icon abgebrochen. dort weiterlaufen lassen will.job  enthält immer den  letzten Stand des Jobs. und man kann auf dieser wieder aufsetzen. Falls aus irgendwelchen Gründen (Stromausfall etc. Hierzu lädt man das Board. an der die letzte Sicherung erfolgte (maximal können so ca.job stehen. Das kann  zum  Beispiel dann interessant sein.  Geben Sie den Polygonen den entsprechenden Signalnamen. so bleibt ebenfalls die  Datei name.7 Der Autorouter Polygone als Versorgungslagen Mit Polygonen ist es möglich. werden zwischendurch (ca. alle 10 Minuten)  Backups des Routing­Jobs gemacht. Bitte beachten Sie auch die Hinweise auf Seite 165. wenn man einen umfangreicheren Job  zunächst auf einem langsameren Rechner gestartet hat und ihn dann. 7. sondern um ganz normale Layer. RATSNEST berechnet Polygone neu und zeigt die Meldung  Ratsnest: Nichts zu tun!. ob das Polygon noch alle Signalpunkte  miteinander verbindet. wenn alles in Ordnung ist.  10 Minuten verloren gehen).

9 Backup und Unterbrechen des Routens Sobald der Autorouter fertig ist. ggf. Es  wird angezeigt wie viele Zweipunkt­Verbindungen noch zu verlegen sind.brd  umbenannt und wieder geladen werden. Aktueller RipupLevel: Hier wird die Anzahl der Verbindungen angezeigt. wie viele schon geroutete Verbindungen im Laufe des bisherigen  Route­Vorgangs aufgelöst wurden. Ripup: Zahl der Ripups/aktueller RipupLevel/akt. 7. um neue Signale verlegen zu können. Diese Verbindungen werden wieder geroutet. dahinter: (Routingzeit Signalname) 203 . Akt. die zum Verlegen des  aktuellen Signals herausgenommen bzw. aufgelöst wurden.7. Signals: Signale gesamt/bearbeitet/vorbereitet. RipupTotal: Nach   dem   Auflösen   eines   Signals   kann   dieses   in   viele   Zweipunkt­ Verbindungen zerfallen.10 Informationen für den Anwender Statusanzeige Während   des   Routens   gibt   der   Autorouter   in   der   Statuszeile   des   Layout­ Editor­Fensters Auskunft über das gegenwärtige Routing­Ergebnis.b$$  abgespeichert.   Falls   das   Board   versehentlich   oder   wegen  Stromausfall   nicht   abgespeichert   worden   ist. RipupTotal Zahl der Ripups: Zeigt an.   kann   die   Datei   in  name. ➢ Autorouter: Infozeile Die angezeigten Werte haben folgende Bedeutung: Route: Auflösung in % [bisheriges Maximum] Vias: Zahl der Durchkontaktierungen Conn: Verbindungen gesamt/gefunden/nicht verlegbar Mit Verbindungen sind 2­Punkt­Verbindungen gemeint. wird das so entstandene Board automatisch  unter  name.

Parameter RoutingGrid = Default Bedeutung 50mil Das Raster.. in dem der Autorouter seine Leiterbahnen und Durchkontaktierungen verlegt Kostenfaktoren für.ctl) verwendet werden.  Protokolldatei Bei   jedem   Routing­Lauf   erzeugt   der   Autorouter   die   eine   Protokoll­Datei  name.brd Start at : 15.0 % Optimize1 00.pro.00.7 % Final: 100.17. Level: 0 max.55 0 0 0 238 128 100.0 % Optimize4 00.0 % finished 7.7 Der Autorouter Braucht   der   Autorouter   für   das   Verlegen   einer   Zweipunktverbindung  länger als 5 Sekunden.0 % Optimize3 00.08 (24.15 0 0 0 238 140 100.18 (24. Vias Verletzung der Vorzugsrichtung Richtungsänderung Schritt in 0 oder 90 Grad Schritt in 45 oder 135 Grad Schritt in 45 Grad gegen Vorzugsrichtung Schritt im Bonus-Gebiet Schritt im Malus-Gebiet Einfluss eines Pads auf seine Umgebung Einfluss eines Smds auf seine Umgebung Einhaltung der Bus-Struktur Aneinanderschmiegen von Leiterbahnen Vermeidung bereits benutzter Gebiete bei Ripup Vermeidung von Polygonen Basiskosten für einen Schritt im jeweiligen Layer cfVia cfNonPref cfChangeDir cfOrthStep cfDiagStep cfExtdStep cfBonusStep cfMalusStep cfPadImpact cfSmdImpact cfBusImpact cfHugging cfAvoid cfPolygon cfBase.07. Beispiel: EAGLE AutoRouter Statistics: Job : d:/eagle4/test-design/democpu.2 .1 cfBase.43.06.0 % Optimize2 00.2000) End at : 16.48 Signals : 84 RoutingGrid: 10 mil Layers: 4 Connections : 238 predefined: 0 ( 0 Vias ) Router memory : 1121760 Passname: Busses Route 00. Total: 0 Routed: Vias: Resolution: 16 0 6..0 % Time per pass: 00.08. = = = = = = = = = = = = = = = = 8 5 2 2 3 30 1 1 4 4 4 3 4 10 0 1 204 .06. wird in Klammern die bisher benötigte Zeit und der  Name  des zu verlegenden Signals angezeigt.2000) Elapsed time : 00.07.01 0 0 0 238 134 100.33. die nützliche Informationen enthält.44 32 1 31 238 338 100.32 0 0 0 238 178 100.11 Parameter in einer Steuerdatei Hier sieht man wie die einzelnen Parameter in einer Autorouter­Steuerdatei  (name.21 Number of Ripups: 0 max..06.05..

16 = = 1 0 Maximale Anzahl von. Der Autorouter kann Leiterbahnen nicht in Radien verlegen. Der Autorouter setzt keine Micro­Vias! Der   Autorouter   kann   keine   Blind­   und   Buried­Vias   setzen. wie man bei der  Entflechtung von Platinen vorgehen könnte.: routen mit X als Vorzugsrichtung | : routen mit Y als Vorzugsrichtung / : routen mit 45 Grad Vorzugsrichtung \ : routen mit 135 Grad Vorzugsrichtung mnVias mnSegments mnExtdSteps mnRipupLevel mnRipupSteps mnRipupTotal = 20 = 9999 = 9999 = 100 = 300 = 200 tpViaShape PrefDir...   wenn   Innenlagen als Supply­Layer definiert sind! Einseitige Platine Je nach Art des Layout gibt es zwei Vorgehensweisen: 205 .7. Leitung insg.   für   die   Innenlagen   günstigere  Kostenfaktoren  zu  wählen   als  für  die  Außenlagen../ | \ * 0 : Layer steht nicht zum Routen zur Verfügung * : routen ohne Vorzugsrichtung . Ripup-Sequenzen für eine nicht verlegb.15 cfBase. die sich im Laufe der Zeit beim  Arbeiten mit dem Autorouter ergeben haben. Vias pro Leiterbahnzug Wire-Stücken pro Leiterbahnzug Schritten 45 Grad gegen Vorzugsrichtung herausnehmb. Bitte betrachten Sie alle diese Beispiele als Anhaltspunkte. LB-Zügen pro nicht verlegb. Allgemeine Hinweise Die Layerkosten (cfLayer) sollten von außen nach innen ansteigend oder für  alle   Layer   gleich   sein. Der Speicherbedarf  des  Autorouter kann so sehr hoch werden. Diese Vorschläge sind keinesfalls  eine Erfolgsgarantie. gleichzeitig herausgenommenen LB-Zügen Trace-Parameter für.1 PrefDir.16 = Round = = = = | 0 0 - 7. aufgeführt werden.   Ungünstig   ist   es...15 PrefDir. Verb.12 Praktische Tipps In diesem Abschnitt sollen ein paar Tipps. PrefDir.11 Parameter in einer Steuerdatei cfBase.2 .. Form der Vias (Round oder Octagon) Vorzugsrichtung im jeweiligen Layer Symbole: 0 .

  Für   das   Layout   gibt   es   verschiedene   Steuerdateien   (*.   Es  ist  sinnvoll  im   Top­Layer bestimmte  Bereiche  mit Sperrflächen (in Layer 41 tRestrict) für den Autorouter zu sperren. B.  im  General­Tab   des   Autorouter­Setup­Fensters   und   geben   einen   beliebigen  Dateinamen an. Starten Sie mit  AUTO   das   Autorouter­Setup­Menü   und   laden   die   ursprünglichen  Steuerparameter   über   die   Schaltfläche  Laden.   Es   wird   keine  Vorzugsrichtung definiert. Bevor   Sie   die   Parameter   verändern.. z.99 mnSegments = 2. Nur Route ist aktiv.   die   für  einseitiges Routen optimiert wurden.ctl). 206 .7 Der Autorouter Im   einfachsten   Fall   ist   nur   Layer   16  Bottom  aktiv.. Wählen Sie ein geeignetes Raster und starten Sie  den Autorouter. Experimentieren Sie mit den Parametern für Ihr Layout.8 Starten Sie den Autorouter über die Schaltfläche Auswählen und wählen Sie  die zu routenden Signale.   speichern   Sie   die   aktuellen   (default)  Werte   der   Parameter   und   Kostenfaktoren   in   einer   Autorouter­Steuerdatei  (CTL­Datei). von  Hand optimiert werden. Jetzt   schalten   Sie   im   Autorouter­Setup   den   Bus­Router   und   alle  Optimierungsläufe aus. Anschließend wird der Rest der Verbindungen entflochten.   Dazu   klicken   Sie   auf   die   Schaltfläche  Speichern   unter.   kann   man   mit  besonderen Parameter­Einstellungen brauchbare Ergebnisse erzielen.   Wählen   Sie   die   vorher  erzeugte   Datei  standard.   die   an   die  Innenlage anschließt.ctl. Im allgemeinen will man  eine   kurze   Leiterbahn   vom   SMD   zu   einer   Durchkontaktierung.   Ihren   besonderen  Wünschen an und starten Sie den Autorouter...1/16 = 30.   Diese   Verbindungen   werden   dann   auf   der   Platine   mit  Drahtbrücken   ausgeführt.. SMD-Platine mit Versorgungslagen Als günstig hat sich folgende Vorgehensweise gezeigt: Zuerst werden die Versorgungssignale entflochten. Verändern Sie folgende Parameter: cfVia = 0 Vias sind erwünscht mnVia = 1 Maximal 1 Via pro Verbindung Kurze Leiterbahnen in Top/Bottom Kurze Leiterbahnen cfBase. Handelt   es   sich   um   ein   etwas   aufwendigeres   Layout. Nach dem Routing­Lauf kann das Ergebnis ggf. In   diesem   Projekt   erlaubt   man   dem   Autorouter   auch   auf   den   Top­Layer  auszuweichen. standard. Sehen  Sie sich hierzu das Projekt singlesided im Verzeichnis  eagle/projects/examples  an..ctl.   Passen   Sie   die   Werte   ggf.

 auch auf eine andere  Stelle des Signals zeigen.7. je nach  aktueller  Mausposition.und Full-Modus Um den Follow­me­Router zu starten.  Um diese Funktion zu nutzen. Partial.   sie kann.  Ist das Routing­Raster fein genug gewählt?  Sind die Leiterbahnbreiten passend dimensioniert?  Dürfen die Via­Durchmesser kleiner werden?  Sind die Mindestabstände optimal eingestellt? Falls  an diesen Werten keine Optimierung mehr möglich  oder sinnvoll ist.   die   es   ermöglichen   eine  ausgewählte   Signallinie   automatisch   verlegen   zu   lassen. von der aktuellen Mausposition aus.   dem   sogenannten  Partial­Modus. 7. Was tun.   Die   Position   des  Mauszeigers im Layout bestimmt den Verlauf der Leiterbahn.   Versorgungslage   mit  Polygonen) identisch.13 Der Follow-me-Router Um das Entflechten der Signale auf der Platine zu vereinfachen. aktivieren Sie den ROUTE­Befehl und  wählen den Knickwinkel 8 oder 9 in in der Parameterleiste.  Das heißt. Der verbleibende Teil der Signallinie wird dynamisch berechnet.   Die  Berechnung   der   Leiterbahn   kann. Beachten Sie dazu die Hinweise im Abschnitt  Zahl der Ripup/Retry­Versuche auf Seite 200.  kann   man   versuchen   durch   Erhöhen   des   Ripup­Levels   einen   höheren  Entflechtungsgrad zu erzielen.   Daher   ist   es   sinnvoll. wenn nicht alles entflochten wird? In diesem Fall prüfen Sie bitte Ihre Einstellungen.   wird   nach   dem  Selektieren einer Signallinie.  207 .   den   Mauszeiger   ruhig   zu   halten   bis   die  Leiterbahn erscheint. bietet der  ROUTE­Befehl   zwei   Follow­me­Betriebsarten. der Weg  der   Leiterbahn   zum   Anfangspunkt   des   kürzeren   Teils   der   Signallinie  berechnet und angezeigt. Mit   Knickwinkel   8   . Durch einen Mausklick fixieren Sie den Verlauf der  Leiterbahn. benötigen Sie das Autorouter­Modul. ➢ Parameterleiste des ROUTE­Befehls Nach dem Anklicken einer Signallinie wird in beiden Betriebsarten zuerst ein  geeigneter Weg berechnet und dann die entsprechende Leiterbahn angezeigt.   etwas  dauern.12 Praktische Tipps Diese   Vorgehensweise   ist   für   beide   Arten   von   Versorgungslagen  (automatischer   generierter   Supply­Layer   bzw.  Durch   Bewegen   der   Maus   wird   der   Verlauf   der   Leiterbahn   verändert.   je   nach   Komplexität   des   Layouts.

Das aktuelle Raster im Layout­Editor bestimmt das Routing­Raster in dem die  Leiterbahnen verlegt werden. die die Routing­Strategie betreffen.   der   an   der   aktuellen   Mausposition  benutzt werden soll. Klicken Sie auf dieses Icon.   ist   der   Layer. verlegt  der Follow­me­Router die  Leiterbahn   gleichzeitig   in   beide   Richtungen. sobald einer der Follow­me­Modi aktiviert  wird. in den Netzklassen  definiert sind.  Es   sind   zwar   auch   das  Busses­Tab   und   die  Optimize­Tabs   vorhanden. Je nach Position des Mauszeigers kann  es auch sein. die in den Design­Regeln bzw.   Wenn   Sie   im   Menü  Optionen/Einstellungen/Verschiedenes  die   Option  Width   und   Drill   bei  Route   automatisch   setzen  aktiviert   haben. öffnet sich das vom Autorouter bekannte  Setup­Fenster.   wählt   der   Follow­me­Router   beim  Selektieren einer Signallinie automatisch die Vorgaben für Leiterbahnbreite  und Via­Bohrdurchmesser. Kann   eine   Leiterbahn   von   der   aktuellen   Mausposition   aus   nicht   verlegt  werden. wenn die zu verlegende Signallinie neu selektiert wird. Bitte achten Sie  darauf. Möglicherweise reicht es auch schon. dem  Full­Modus. Versuchen  Sie  dann einen anderen Weg zu finden.  Änderungen  in   den  Design­Regeln zu machen.   dass   in   den   Design­Regeln   das   Layer­Setup   im  Layers­Tab   korrekt  definiert ist. sofern vorhanden. erreichen Sie über das AUTO­ Icon     in der Parameterleiste.  den Sie in der Parameterleiste  des ROUTE­Befehls ablesen und  auch   einstellen   können.7 Der Autorouter Mit  Knickwinkel  9   .   die  208 .  Konfiguration Der Follow­me­Router hält sich an die Vorgaben der Design­Regeln: Die   Einstellungen   für  Clearance.   erscheint   am   Mauszeiger   ein  kleines   Verbotsschild.  Dieser  längere Teil muss nicht zwangsläufig  zum ursprünglichen Endpunkt führen.   Klicken   Sie   auf   eine   Signallinie. dass die Signallinie auf eine andere (nähere) Stelle des Signals  zeigt. dass auch Restrict­Flächen in  den  Layern  t/bRestrict  oder  Linien   im  Dimension­Layer das Verlegen  einer  Leiterbahn verhindern können.  Ebenso besondere Werte für Netzklassen. Denken Sie daran. Eine Änderung des Routing­Rasters über GRID  wirkt sich erst aus. Der Layer.   beginnt   die   Leiterbahn   am  kürzeren Ende der Signallinie und führt über die aktuelle Mausposition zum  anderen Ende der Signallinie.   Es   entsteht   eine   vollständige  Verbindung. den  Layer   zu   wechseln.   Es   kann   auch   notwendig   werden. Routing-Parameter Parameter.   Für   den   Follow­me­Router   sind   nur   zwei   Tabs   relevant:  General und Follow­me. Auf Änderungen der Leiterbahnbreite und des Via­Bohrdurchmessers reagiert  der   Follow­me­Router   sofort.  Distance  und  Sizes  werden   eingehalten.

13 Der Follow-me-Router Werte darin können jedoch nicht verändert werden. da in solchen  Layern grundsätzlich keine Leitungen verlegt werden dürfen.  für  Layer   nicht   aktiv. Objekte.   die   die   Art   und   Weise   der   Leiterbahnverlegung   betreffen.  werden im Follow­me­Tab gemacht: Die Layerkosten bestimmen.  Üblicherweise haben alle Signallayer eine Vorzugsrichtung. Der Follow­me­Router  weist   Sie   beim   Verlegen   von   Leiterbahnen   extra   darauf   hin. Diese bestimmt  die Hauptrichtung in der die Leiterbahnen verlaufen sollen. ➢ Follow­me­Router: Einstellen der Vorzugsrichtungen Welche Einstellungen möglich sind. Einstellungen.   zu   kennzeichnen. Tippen Sie dazu:  AUTO FOLLOWME Im  General­Tab   definieren   Sie   die   Vorzugsrichtungen   in   den   Signallayern.   In  diesem Fall wird der Layer vom Follow­me­Router ignoriert. die sich  bereits in diesem Layer befinden werden nicht berücksichtigt.  Das   Setup­Fenster   kann   alternativ   über   die   Kommandozeile   des   Layout­ Editors aufgerufen werden. Das kann unter  Umständen zu Kollisionen  und  DRC­Fehlern führen. Ein höherer Wert (von 0 bis 99) führt zur stärkeren Vermeidung des  Layers. da diese sind nur für den  Autorouter relevant sind. Es   ist   möglich   Layer   mit  N/A. 209 . wie intensiv die einzelnen Lagen genutzt werden  dürfen. Supply­Layer hingegen müssen mit N/A ausgeschaltet werden.7.   dass   solche  Probleme entstehen können. ist auf Seite 194 beschrieben.

210 .  Im  Full­Modus kann es vorkommen.7 Der Autorouter ➢ Follow­me­Router: Einstellen der Routing­Parameter Die Wirkungsweise der einzelnen  Kostenfaktoren  ist im Abschnitt    ab Seite  198 beschrieben. kann unter Umständen keine Verbindung entstehen. Der  Wert  für  Segment  bestimmt   die   maximale  Anzahl  von  Segmenten  aus  denen eine Verbindung zusammengesetzt werden darf. darf der Follow­me­Router Durchkontaktierungen nicht automatisch  setzen.  Im   Feld  Maximum  legen   Sie   die   maximale   Anzahl   der  Vias   fest. Wenn Sie diesen Wert auf  0  stellen. da nach  beiden   Seiten   unabhängig   geroutet   wird. gezielt durch das Wechseln des Layers ein Via zu  erzeugen.   die   pro  Verbindung automatisch gesetzt werden dürfen.  Das vermeidet häufige Layerwechsel.   In   diesem   Fall   bewegen   Sie   die  Maus etwas. dass in der Nähe des Mauszeigers Vias  sehr knapp aneinander oder überlappend platziert  werden sollen.   kann   es   bei   einfacheren   Designs   sinnvoll   sein. Es ist aber möglich. Wählt man den Wert  zu klein. bis die Vias optimiert werden und der Verlauf Ihren Wünschen  entspricht.   die  Kostenfaktoren für Vias etwas zu erhöhen und für NonPref etwas zu senken.  Quadratische Vias sind nicht möglich. Es ist sinnvoll eine  Dimension­Linie im Layer 20 um die Platine zu ziehen.  Diese begrenzt die Routingfläche und somit den Speicher­ und Zeitbedarf. Abhängig   vom   Layout. Hinweise Der Follow­me­Router kann nur mit runden und achteckigen Vias arbeiten.

Das zweite Beispiel beschreibt ausführlich die Definition eines komplexeren  Bauteils   mit   verschiedenen   Package­Varianten   und   Technologien.   die   es   bei   komplizierteren  Bauelementen zu beachten gilt. Die gesamte Bauteilinformation ist dann  in der Schaltplan­ bzw.1 Definition eines einfachen Widerstandes Öffnen Sie zunächst eine neue Bibliothek im EAGLE­Control­Panel über das  Menü Datei/Neu/Library.   die   Sie   später   aus   der   Bibliothek   wieder   entfernen   wollen.  brauchen Sie  die Bibliotheken nicht  mitzugeben. Wenn Sie also Ihren Schaltplan an  einen   Dritten   weitergeben.   Symbole   oder   Devices  anlegen. Zur Weitergabe der Daten  sind die Bibliotheken nicht erforderlich. Board­Datei gespeichert.   im   Layout   (falls   kein  Schaltplan­Editor verwendet wird). Eine Bibliotheksänderung  wirkt sich nicht auf Schaltung oder Board aus. Die prinzipielle Vorgehensweise beim Entwurf von Bauteilen (Devices) und  wichtige   Hinweise   zum   Umgang   mit   Bibliotheken   finden   Sie  ab   Seite  76.   aus   denen   die   sinnvolle  Verwendung der einschlägigen Befehle und Parameter hervorgeht. 8.Kapitel 8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt Beim  Entwurf  von Schaltungen  mit EAGLE  holt man die Bauelemente aus  Bibliotheken   und   platziert   sie   im   Schaltplan   bzw.   bevor   Sie   hier   weiter  lesen! Hier   werden   nun   praktische   Beispiele   vorgestellt.   Danach  werden   die   Besonderheiten   besprochen. Alternativ   tippen   Sie   im   Schaltplan­   oder   Layout­Editor­Fenster   in   der  Kommandozeile den Befehl 211 .  Bitte   sehen   Sie   sich   unbedingt   diesen   Abschnitt   an. Ab   Seite  267  finden   Sie   Hinweise   zum   Thema   Bibliotheks­   und   Bauteile­ verwaltung. Zunächst  soll   der   Entwurf   eines   einfachen   Bauelements   anhand   eines   Widerstands  komplett durchgespielt werden. Wie erstelle ich eine eigene Bibliothek? Wie kopiere ich Bauteile  von einer Bibliothek in die andere? Sollten   Sie   bei   Ihren   ersten   Versuchen   Packages.   um   daraus   ein   Layout   entwickeln   zu   lassen.  verwenden Sie den Befehl REMOVE (siehe auch Seite 270).

05 inch bzw. an dem es selektiert wird. Lötpunkte  Wenn es sich um einen bedrahteten Widerstand handelt. Er sollte deshalb etwa  in der Mitte des Bauteils liegen. 50 mil verwendet. Der endgültige Durchmesser  wird durch die Design­Regeln für das Layout festgelegt. 18) sollten keine weiteren   Objekte gezeichnet werden! Diese werden von Polygonen im Layout nicht   erkannt und können zu Kurzschlüssen führen!   Wenn es sich um einen  SMD­Widerstand handelt. Sie können  einen der vorgegebenen Werte selektieren oder in das Feld direkt Länge und  Breite eintippen. Die Frage  Neues Package 'R­10' erzeugen?  beantworten Sie  mit Ja. Im Pad­ und auch im Via­Layer (Layer 17. ➢ SMD­Befehl: Parameterleiste 212 . Raster einstellen  Stellen Sie mit dem GRID­Befehl das passende Raster für die Platzierung  der   Pads   ein. Dann platzieren Sie  zwei Pads im gewünschten Abstand. Widerstands-Package Anlegen eines neuen Packages   Wählen   Sie   den   Package­Editier­Modus   über   das   Icon   in   der  Aktionsleiste. selektieren Sie SMD  und stellen in der Parameterleiste die Maße des SMD­Pads ein.   Geben   Sie   dann   einen   Bibliotheksnamen   im   Dateidialog   an.   Der   Defaultwert   für   den  Pad­Durchmesser  ist  auto   (entspricht 0). und tragen Sie in das Feld Neu des Edit­Fensters den Package­ Namen  R­10  ein. Dieser sollte beibehalten werden. selektieren Sie  den  PAD­Befehl   und   stellen   in   der   Parameterleiste   die   Form   und   den  Bohrdurchmesser   ein. Später   müssen   Sie   auch   entsprechende   Fragen   beim  Anlegen   eines   neuen  Symbols und eines neuen Device mit Ja beantworten. Der Zeichnungsnullpunkt ist später der  Aufhängepunkt des Bauteils.   Für   bedrahtete   Standard­Bauelemente   wird   für   gewöhnlich  0.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt OPEN ein.   Das  Bibliotheks­Fenster öffnet sich.

 Dazu ist es unter Umständen notwendig  das Raster  vorher auf ein geeignetes Maß umzustellen.   Während   man   in   Layer   21  tPlace  darauf   achten  muss. 213 . für die diese Einschränkung nicht gilt..  Üblicherweise   wird   dieser   beibehalten.8.   ob   die   Ecken   der   SMDs   abgerundet  werden.   kann   man   in  tDocu  eine  realistische Darstellung anstreben. nur die Wires.   Weitere   Hinweise   zu   diesem  Parameter finden Sie in der Hilfe­Funktion. Bestückungsplan und Dokumentationsdruck           Zeichnen  Sie   nun  mit den Befehlen WIRE.  SMD­Bauelemente werden in der Platine  mit dem MIRROR­Befehl auf die andere Seite gebracht.  falls erforderlich.txt. Es bleibt Ihnen überlassen.  CIRCLE.   dass   keine   Lötflächen   überdeckt   werden.008 inch (0.1016  mm) für kleinere Bauteile.   da   die  endgültige  Roundness   eines  SMDs   in   den   Design­Regeln   festgelegt   wird. Im Winkel­Feld kann der Drehwinkel des SMDs direkt eingegeben werden. RECT und POLYGON das Bestückungsplan­Symbol in den Layer 21  tPlace. Der   INFO­Befehl   bzw. Dieser Layer enthält den Platinenaufdruck. zeichnet man im Layer 51  tDocu. Pad-Name  Sie können nun mit dem NAME­Befehl die Namen der Pads bzw.. SMDs  festlegen. beziehungsweise 0.   der   Eintrag   Eigenschaften  im  Kontextmenü  gibt   einen schnellen Überblick der aktuellen Parameter eines SMDs oder Pads. Der   Parameter  Roundness  legt   fest. Vor dem Platzieren können Sie  das SMD mit der rechten Maustaste drehen.004 inch (0. Der Layer 51 tDocu ist nicht für den Platinenaufdruck. Als Layer wählen Sie  Top. Dabei wandern die  Elemente in allen t.­Layern in die entsprechenden b. etwa 1 und 2.1 Definition eines einfachen Widerstandes Alle   Eigenschaften   können   auch   nach   dem   Platzieren   mit   CHANGE   oder  direkt durch Eintippen des Befehls in die Kommandozeile verändert werden.  auch wenn das  Bauteil später auf der  Unterseite  der  Platine  platziert  werden  soll.2032 mm). die die Pads überdecken.   Dieser   Wert   ist   defaultmäßig   auf   0   %   (keine   Rundung)   gesetzt. ARC. Platzieren   Sie  dann die   zwei  SMD­Pads   (in  EAGLE  nur SMD  genannt)  im  gewünschten  Abstand.­Layer. Im  Beispiel des Widerstands kann man das gesamte Symbol im Layer 21 tPlace  zeichnen.  Die   Strichstärke   für   Linien   im   Bestückungsdruck   beträgt  üblicherweise 0. Stellen Sie ein feineres Raster ein. Bitte orientieren Sie sich beim Entwurf von Bauteilen an den Angaben in der  Datei  library.  wie detailliert Sie das Symbol ausführen. wie sie etwa für gedruckte Unterlagen  verwendet   werden   kann. sondern als Ergänzung  der grafischen Darstellung vorgesehen.

  Detaillierte   Informationen  finden Sie in der Hilfe­Funktion unter HTML Text.  74LS00N). B.  Als Texthöhe  (size) empfiehlt sich 0. diese Texte im Vektor­Font zu schreiben.   dass   sie  auf  der   fertigen   Platine  genauso  aussehen  wie  im  Layout­Editor dargestellt. So kann der DRC prüfen ob Bauteile auf Ihrer Platine  zu nahe aneinander oder übereinander liegen. über CHANGE nur für den Vektor­Font einstellbar) 10%. Beschreibung Zum   Schluss   klicken   Sie   auf  Description  im  Beschreibungsfeld. Dabei handelt es sich um eine HTML­ähnliche Syntax. Sperrfläche für Bauteile  Im Layer 39 tKeepout sollten Sie über das ganze Bauteil eine Sperrfläche  legen (RECT­Befehl).8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt Beschriftung   Mit  dem  TEXT­Befehl platzieren  Sie  die Texte >NAME  (im Layer 25  tNames) und >VALUE (im Layer 27 tValues) dort. Beim  ADD­Dialog im  Layout kann man nach Stichworten aus diesem  Text  suchen. Bei ICs zum Beispiel entspricht der Wert dem späteren Device­Namen (z.   Das   so  geöffnete   Fenster   erlaubt   im   unteren   Teil   eine   Texteingabe. wo im Board der aktuelle  Name  und   der   aktuelle  Wert  des   Bauteils   erscheinen   sollen. Wer nur den Layout­Editor hat.07 inch und als Ratio (Verhältnis von Strichbreite zur  Texthöhe.  die   eine   Formatierung   des   Textes   ermöglicht.  Die  Position   dieser  Texte  relativ   zum   Package­Symbol  kann in der Platine  später mit SMASH und MOVE geändert werden. die Bibliothek zwischendurch zu sichern! 214 . Denken Sie daran. Beispiel: <b>R-10</b> <p> Resistor 10 mm grid. Wir empfehlen.   Sie   kann   als  HTML­Text erfolgen. legt den Value erst in der Platine fest. So können Sie   sicher   sein.

 und tragen Sie in das Feld  Neu  den   Symbol­Namen  R  ein.   Dieser   Name   hat   nur   interne   Bedeutung   und  erscheint nicht in der Schaltung. in dem sich das Objekt befindet. 215 .   klicken   Sie   den  CHANGE­Befehl an. Wenn Sie die Eigenschaften mehrerer Objekte auf einmal verändern wollen. Es ändert sich die Form beider Pads.   etwa   die   Strichstärke. Beispiel: Mit GROUP  eine Gruppe definieren.  die  beide Pads enthält. die Texthöhe oder den Layer. und klicken  Sie bei gedrückter Ctrl­Taste mit der rechten Maustaste auf die Zeichenfläche.   die   Form   der  Pads.  Mit  Ctrl  +   rechter   Maustaste   die   Zeichenfläche  anklicken. selektieren Sie den Parameter und den Wert.1 Definition eines einfachen Widerstandes ➢ Der Package­Editor Hinweise Mit   dem  CHANGE­Befehl     können   Sie   auch   nachträglich   die  Eigenschaften   von   Objekten   ändern. Widerstands-Symbol Anlegen eines neuen Symbols  Wählen Sie den Symbol­Editier­Modus. CHANGE  und  Shape/Square  selektieren.  definieren   Sie   mit   dem   GROUP­Befehl     eine   Gruppe.8.

 Siehe auch Hinweise auf Seite 215. Pins platzieren   Selektieren Sie den  PIN­Befehl.1 inch eingestellt ist.   Er  legt   fest. In der Parameterleiste können Sie nun  die  Eigenschaften   dieses   Pins   einstellen. ➢ Pin­Functions 216 . ➢ Pin­Befehl: Parameterleiste (in zwei Zeilen aufgeteilt) Orientation Stellen Sie die Richtung des Pins (Parameter Orientation) über die linken vier  Icons  der Parameterleiste  oder.  bequemer.   Das   Bild   zeigt   die   vier   Darstellungen   an  einem Gehäuse. dass als Raster 0.   Dabei   lassen   sich   auch   Gruppen   definieren  (GROUP).   Alle   Eigenschaften   können  Sie  nachträglich  mit  dem  CHANGE­Befehl   ändern.   mit   beiden   Symbolen   (DotClk)   oder  lediglich  als Strich  (None)   dargestellt   werden   soll. Die Pins  der Symbole  müssen  in diesem Raster platziert werden. da EAGLE darauf  abgestimmt ist.   ob  der   Pin   mit   Invertierpunkt  (Dot).8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt Raster einstellen   Stellen Sie nun sicher. Function Mit den nächsten vier Icons der Parameterleiste stellen Sie den Parameter  Function  ein.   bevor   Sie   ihn   mit   der   linken  Maustaste   platzieren. deren Eigenschaften anschließend mit CHANGE und Ctrl + rechter  Maustaste geändert werden.  durch  Rotieren  mit der  rechten  Maustaste ein. mit  einem  Taktsymbol  (Clk).

  Wird   ein   Pin   mit   Length   0  verwendet   oder   mit   WIRE   als   Linie   gezeichnet. ➢ Pin­Beschriftung Direction Der Parameter Direction legt die logische Richtung des Signalflusses fest: NC In Out I/O OC Hiz Pas Pwr Sup nicht angeschlossen Eingang Ausgang Ein­/Ausgang Open Collector oder Open Drain High­Impedance­Ausgang passiv (Widerstände etc.   dem   Pad­Namen.   Das Bild  zeigt  ein Beispiel. Die Schrifthöhe ist auch fest eingestellt (60 mil).   kann   der   Pin   nicht   hell  dargestellt werden.  Der Pin ist dann mit dem WIRE­Befehl als Strich auf dem Layer 94 Symbols  zu zeichnen.2   inch.  Die Pin­Linie  und  das Netz  werden im  Falle   einer   Verbindung   heller   dargestellt. wenn keine Pin­Linie sichtbar sein soll oder wenn man.8. je nach  Direction.   0.   beidem   oder   keinem   von   beiden   beschriftet  werden sollen. Mit Hilfe des SHOW­Befehls kann man im Schaltplan kontrollieren. verschiedene Prüfungen  und erwartet bei der Direction 217 .   0.   0. Visible Die nächsten vier Icons der Parameterleiste legen fest. ob die Pins mit dem  Pin­Namen.) Power­Pin (Stromversorgungseingang) Versorgungsausgang für Masse­ und Versorgungssymbole Der Electrical Rule Check macht.1 Definition eines einfachen Widerstandes Length Die nächsten vier Icons der Parameterleiste lassen die Einstellung der Pin­ Länge   zu   (0.1   inch.   Die   Einstellung   0   (Point)  verwendet man dann. ob ein  Netz  mit einem  Pin  verbunden  ist.  bei dem Pin­  (innen) und  Pad­ Namen (außen) dargestellt werden.3   inch).  wie im Widerstandssymbol.1 inch darstellen will. Die Platzierung der Beschriftung relativ  zum Pin ist fest vorgegeben. einen kürzeren Pin als 0.

 ist der Anknüpfungspunkt für Netze  mit   einem   grünen   Kreis   dargestellt.  Jede   Zahl. Die beiden Pins eines Widerstands können denselben Swaplevel (z. Der   Layer   97  Info  kann   für   zusätzliche   Informationen   und   Hinweise  verwendet werden.   Zum   Tauschen   der   Pins   in   der   Schaltung   oder   im  Board ist der Befehl PINSWAP erforderlich.  218 .  wo   der  Name und der Wert des Bauelements im Schaltplan erscheinen sollen.   Außerdem   werden   die   Parameter  Direction  und  Swaplevel  (im   folgenden   Bild  Pas  und  1)   in   diesem   Layer  dargestellt.   die   größer   als   0   ist. Es funktioniert auch die automatische Namensgebung.   dass   der   Pin   mit   solchen   Pins  ausgetauscht werden kann. Die Anschlüsse einer Diode dürften zum Beispiel nicht vertauscht werden   und bekämen deshalb den Swaplevel 0! Pin-Namen Mit dem NAME­Befehl können Sie die Pins benennen. da sie austauschbar sind. keinen Sup oder OC­Pin am gleichen Netz keinen Out­Pin an diesem Netz  einen Supply­Pin (Sup) für das Netz> keinen Out oder Pin an diesem Netz  keine besondere Prüfung Die   Directions  Pwr  und  Sup  sind   für   die   automatische   Verdrahtung   der  Versorgungsspannung von Bedeutung (siehe Seite 247). Pas einen nicht angeschlossenen Pin ein Netz an diesem Pin und  nicht nur In­Pins an einem gemeinsamen Netz nicht nur Out­Pins an einem gemeinsamen Netz. Schaltplansymbol Mit WIRE und anderen Zeichenbefehlen zeichnen Sie das Schaltplansymbol  in   den   Symbols­Layer. Zur genauen Platzierung der Texte können Sie das Raster feiner einstellen. die den gleichen Swaplevel haben und im selben  Symbol   definiert   sind. wie auf Seite  98 beschrieben.   Mit   TEXT   platzieren   Sie   die   Texte  >NAME  und  >VALUE  in   den   Layern   95  Names  und   96  Values.1 Zoll ein. B. 1) be­ kommen. Swaplevel Der Swaplevel ist eine Zahl zwischen 0 und 255. nachdem Sie platziert  wurden.  auch   während   der   TEXT­Befehl   aktiv   ist. Wenn der Layer 93 Pins eingeblendet ist.   bedeutet.   Stellen   Sie   das   Raster   aber  anschließend wieder auf 0.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt NC In Out OC Pwr Sup I/O.   und  zwar  dort. Die Zahl 0 bedeutet. dass  der Pin nicht gegen einen anderen desselben Gates ausgetauscht werden darf. Hiz.

8. benennen und konfigurieren   Mit   dem   ADD­Befehl   holen   Sie   das   vorher   definierte   Widerstands­ Symbol in das Device. Mehr zum Parameter  Addlevel finden Sie auf Seite 254.  und platzieren Sie das Gate in der Nähe des Nullpunkts. Wenn Sie das  Bauteil  mit  dem  ADD­Befehl später in  die Schaltung  holen. Besteht   ein   Device   aus   mehreren   Schaltplansymbolen. Nach dem Bestätigen der  Abfrage Neues Device 'R' erzeugen? öffnet sich der Device­Editor.1 Definition eines einfachen Widerstandes ➢ Der Symbol­Editor Widerstands-Device Anlegen eines neuen Device   Legen Sie mit Hilfe dieses Icons das neue Device  R  an. Symbol wählen. Geben Sie also in der Zeile  Neu  den Namen R an. 219 .   dann   ist   jedes   Gate   einzeln   mit   dem   ADD­Befehl   dem   Device  hinzuzufügen. Die Namen für das Device und das Package sind  hier übrigens nur zufällig gleich. wählen  Sie  es  unter diesem Namen aus. Stellen Sie in der Parameterleiste als Addlevel Next und als Swaplevel 0 ein.   die   unabhängig  voneinander   in   der   Schaltung   platziert   werden   sollen   (in   EAGLE  Gates  genannt).

 welche Pins an welchen Gehäuse­ Pads herausgeführt sind. EAGLE verwendet dann standardmäßig zwei einfache  Hochkommas für den Namen der Package­Variante (''). Ein Wert größer als 0 besagt. Der  Wert   0   besagt. Wird nur eine Package­Variante verwendet.  da er nicht  in der  Schaltung  erscheint. Der dazu erforderliche Befehl lautet GATESWAP. darf die  Zeile auch leer bleiben.   Mit   dem   NAME­Befehl   können   Sie   den   Namen   des   oder   der  Gates  verändern. Wahl des Packages Klicken   Sie  nun  auf   die  Schaltfläche  Neu  des  Device­Editor­Fensters  unten  rechts. Sie dürfen allerdings  auch einen eigenen Namen festlegen.   Behalten Sie hier den automatisch  generierten Namen bei! Bei Devices  mit mehreren Gates wird  in der Schaltung der jeweilige Gate­ Name dem Namen des Bauteils angefügt. B. 220 . IC1B. IC1C und IC1D. Beispiel: Die Gates heißen A. D. ➢ Die Package­Auswahl Connect − Verbindung zwischen Pins und Pads Mit dem  CONNECT­Befehl legen Sie fest.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt Der Swaplevel des Gates verhält sich analog zum Swaplevel eines Pins. Im Auswahlfenster wählen Sie dann das Package R­10 und vergeben  einen Varianten­Namen.   das   Gate   ist   nicht   mit   einem   anderen   Gate   des   Device  austauschbar. C. In diesem Beispiel ist nur ein Gate vorhanden. der Swaplevel bleibt 0. das Gate kann in der Schaltung  mit   einem   anderen   Gate   desselben   Device   und   gleichem   Swaplevel  ausgetauscht werden.  dann erscheinen die Namen IC1A. Bei einem Device mit nur einem Gate spielt der Name keine Rolle. und der Bauteilname in der Schaltung ist IC1.

  und   klicken   Sie   auf  Connect. Wert entspricht dem Device­Namen.1 Definition eines einfachen Widerstandes ➢ Das Connect­Fenster Im vorliegenden Beispiel wurde das Widerstands­Gate automatisch mit  G$1  bezeichnet. Auch bei Versorgungspannungssymbolen sinnvoll.   Die   Widerstände   werden   dann   mit   R1. Ein Klick auf die Kopfleiste einer Spalte ändert die Sortierreihenfolge.   Beim   Widerstand   ist   das  sinnvollerweise  R.1  und  G$1. Die Suchfunktion des ADD­Befehls im  Schaltplan durchsucht diesen Text. und klicken Sie Disconnect an. Value On:  Off: Wert lässt sich in der Schaltung ändern (z. Präfix wählen Mit dem  PREFIX­Befehl legen Sie den Präfix für den Namen fest. 74LS00N). 221 . markieren Sie sie in  der Spalte Connection.   R2. Der Bauteilname lässt sich später jederzeit mit dem NAME­Befehl ändern.8. B. bei Widerständen). B.  wenn vorhanden. Beenden Sie den CONNECT­Befehl mit einem Klick auf OK.2  dieses Gates. Nur nach Vergabe eines Wertes ist das Bauteil eindeutig spezifiziert.   R3   usw. Falls Sie eine Verbindung rückgängig machen wollen.  bezeichnet. In   der   Spalte  Pad  sind   die   beiden   Anschlüsse   des   Gehäuses   gelistet. inklusive der Angabe von Technology und Package­Variante (z. Description Klicken   Sie   auf  Description  im   Beschreibungsfeld.   Hier   können   Sie   eine  Beschreibung des Bauteils eintragen.  Markieren   Sie   einen   Pin   und   das   zugehörige   Pad. der in der  Schaltung   zunächst   automatisch   vergeben   wird. Siehe auch Seite 79. deshalb erscheinen in der Spalte  Pin  die Pins  G$1.

Die Beschreibung könnte so aussehen: <b>R-10</b> <p> Resistor 10mm Package Wenn die Description eines Bibliotheksobjekts Hyperlinks enthält. HTML­Text verwenden. wie auch in der Package­Beschreibung.  Hinweise dazu finden Sie in der Hilfe­Funktion unter HTML Text.   und   kann   in   eine   Schaltung   geholt  werden. 222 . sobald Sie den Bibliothekszweig der Baum­ Ansicht aufklappen und eine Bibliothek auswählen.  ➢ Der Device­Editor: Vollständig definierter Widerstand Speichern Damit   ist   der   Widerstand   definiert. werden   diese mit der entsprechenden Anwendung geöffnet.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt Sie können. Bitte speichern Sie die Bibliothek spätestens jetzt! Bibliotheksbeschreibung Nicht   nur   für   ein   Package   oder   ein   Device   können   Sie   ein  Beschreibung  anlegen. Diese  wird im Control Panel angezeigt. Auch die Bibliothek als Ganzes kann eine Beschreibung haben.

  Dieser   Befehl   wird   im  Schaltplan­ oder Layout­Editor ausgeführt. Man kann die Bibliothek auch in  der Baum­Ansicht des Control Panels als  in use markieren. Bibliothek benutzen Die   neu   definierte   Bibliothek   muss   nun   noch   über   den  USE­Befehl   für  Schaltplan   und   Layout   verfügbar   gemacht   werden. Device)  heraus auf das Menü Bibliothek/Beschreibung und nutzen Sie HTML­Text zur  Gestaltung des Textes. Sehen Sie hierzu  auch in der Hilfe­Funktion nach (USE­Befehl).   Es   handelt   sich   um   ein  Vierfach­Oder­Gatter. dass die  einzelnen   OR­Gatter   nacheinander   platziert   werden   können. Die Definition erfolgt in folgenden Schritten:  Anlegen einer neuen Bibliothek  Zeichnen des bedrahteten Gehäuses (DIL­14)  Anlegen des SMD­Gehäuses (LCC­20)  Definition des Logiksymbols  Erstellen des Versorgungssymbols  Zusammenfügen von Packages und Symbolen in einem Device 223 .2 Definition eines komplexen Bauteils In diesem Abschnitt definieren wir ein Bibliothekselement am Beispiel eines  TTL­Schaltkreises   (541032). Package.   das   in   zwei   verschiedenen   Package­Varianten  (bedrahtet   und   SMD)   verwendet   werden   soll.  können aber bei Bedarf in den Schaltplan geholt werden. 8.1 Definition eines einfachen Widerstandes Klicken Sie aus einem beliebigen Editier­Modus (Symbol. Erst   jetzt   wird   die   Bibliothek   vom   ADD­Befehl   und   dessen   Such­Funktion  berücksichtigt.8. Das Schaltplansymbol soll so definiert werden.   Die  Versorgungsspannungspins   sind   im   Schaltplan   zunächst   nicht   sichtbar.

8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt ➢ Datenblatt des 541032 Alle Daten dieses Bausteins sind einem Datenbuch der Firma Texas  Instruments entnommen. Vielen Dank für die Genehmigung. 224 .

 Der Bibliotheks­Editor wird geöffnet. Sie dürfen selbstverständlich auch eine bestehende Bibliothek erweitern.   Daraufhin öffnet sich   ein Kontextmenü.62 mm (0.  Es  ist   keine   Neudefinition  nötig.3 inch). Zeichnen des bedrahteten Gehäuses Der Baustein wird in einem bedrahteten Package gefertigt.8.1 inch) und  einer Breite von 7. In  diesem Fall wählen Sie mit  Datei/Öffnen/Library  die gewünschte Bibliothek  aus   oder   klicken   in   der   Baum­Ansicht   des   Control   Panels   auf   den  Bibliotheken­Eintrag und selektieren die gewünschte Bibliothek mit rechtem  Mausklick. Es handelt sich  um ein DIL­14­Gehäuse mit einem Pin­Abstand von 2.  das unter anderem  die  Option Öffnen bietet. ➢ Datenblatt des DIL­14­Gehäuses 225 .2 Definition eines komplexen Bauteils Anlegen einer neuen Bibliothek Klicken   Sie   im   EAGLE   Control   Panel   auf   das   Menü  Datei/Neu/Library. Sollte   ein   passendes   Package   in   einer   anderen  Bibliothek   existieren.54 mm (0.   Es  erscheint   das   Bibliotheks­Editor­Fenster   mit   einer   neuen   Bibliothek  untiteled.lbr.  kann  man   dieses   in   die   aktuelle   Bibliothek   kopieren.

  Nach   der   Auswahl   der  Eigenschaft klicken Sie mit Ctrl + rechter Maustaste in die Gruppe. Das Raster lässt sich zum Beispiel mit der Funktionstaste F6 einfach ein­ und  ausblenden. Klicken Sie dann auf die Pads.  Durchmesser   (Diameter)   und   Bohrdurchmesser   (Drill)   zugeordnet   werden. Folgende Formen stehen zur Verfügung: Square (quadratisch). Sie dürfen aber auch einen individuellen Wert angeben. Selektieren Sie diesen Wert bei aktivem PAD­ Befehl   (das   Pad   hängt   noch   an   der   Maus)   über   die   Parameterleiste. Klicken Sie auf  OK  und bestätigen Sie die Frage  Neues Package 'DIL­14'   erzeugen? mit Ja.  Geben Sie die gewünschte Pad­Form an und legen Sie den Bohrdurchmesser  fest. bedeutet das.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt  Klicken Sie auf das Package­Icon in der Aktionsleiste und geben Sie im  Edit­Menü im Feld Neu den Namen des Package an. Das Pad erscheint in der Bibliothek  mit dem Defaultwert von 55 mil. 226 .  dessen   Eigenschaften   verändert   werden   sollen.   CHANGE   kann   auch   auf  Gruppen   (GROUP­Befehl)   angewendet   werden. octagon (achteckig). Klicken Sie auf das CHANGE­Icon und wählen Sie  die Eigenschaft und den passenden Wert aus.  da die endgültige Größe durch die Design­Regeln. dass der Pad­Durchmesser auf der  Platine nicht kleiner als 70 mil werden darf (unabhängig vom errechneten  Wert in den Design­Regeln). ➢ Die Parameterleiste bei aktivem PAD­Befehl Ein nachträgliches  Ändern der Eigenschaften schon platzierter Pads erfolgt  mit dem Befehl CHANGE. Pads platzieren   Verwenden   Sie   den   PAD­Befehl   und   platzieren   Sie   die   Lötpunkte  entsprechend den Vorgaben des Datenblattes.   Sie  können hier ebenfalls den Bohrdurchmesser und die Padform bestimmen. Raster einstellen   Stellen  Sie zuerst  das passende Raster (hier 50 mil)  über den GRID­ Befehl ein und lassen Sie sich die Rasterlinien anzeigen. Jetzt öffnet sich das Fenster des Package­Editors. dass der Koordinatennullpunkt ungefähr in der Mitte des Package liegt. Jedem   Pad   können   individuelle   Eigenschaften   wie   Form   (Shape). Legen Sie beispiels­ weise einen von 70 mil fest. Die Pads sollen so angeordnet  sein. long (länglich) und  offset (länglich mit versetzter Bohrung). round (rund). in unserem Beispiel DIL­ 14. Der   Pad­Durchmesser   wird   üblicherweise   mit   dem   Standardwert  auto  (entspricht 0) definiert.  Restring­Tab im Layout festgelegt wird.

 Thermals) versehen werden. nutzen Sie die Alt­Taste für ein  alternatives   Raster   (siehe   GRID­Befehl). POLYGON. Achten Sie darauf. 4 mil (0. Stellen Sie ggf. RECT. Zur einfachen Überprüfung der Namen klicken Sie das Menü Optionen/Einstellungen/Verschiedenes  und  aktivieren die Option  Pad­Namen   anzeigen.   und   setzen   Sie   die   Pads   der   Reihe   nach   ab.  Die   Standardbreite   (CHANGE  WIDTH) für Linien im Bestückungsdruck beträgt je nach Bauteilgröße 8 mil  (0.  P$2.   wird   im   Layer  21  tplace  gezeichnet. um das Pad '1' zu kennzeichnen. Mask­Tab. 227 .   Nach   einem   Bildschirm­Neuaufbau   (F2)   werden   alle  Pad­Namen  dargestellt. kann man einem beliebigen Pad des Packages über  die Einstellung  First  im  Shapes­Tab der Design­Regeln eine besondere Form  zuordnen. B. z.  '1'  ein. Bestückungsdruck zeichnen          Ein einfacher Bestückungsdruck. Parameter Stop festgelegt.2032mm) bzw.   Verwenden   Sie  die  Befehle WIRE. generiert EAGLE automatisch  Lötstopsymbole  in den Layern 29 und 30 t/bStop.1016 mm).2 Definition eines komplexen Bauteils Sobald ein Pad platziert wird. dass dieser nicht über Lötflächen geführt wird.  die man auch über CHANGE nachträglich ändern kann.   P$3  usw. Siehe hierzu  auch Seite 98. ARC.  Stop. Mit   CHANGE  STOP   OFF   verhindert   man  die  automatische  Erzeugung   des  Lötstopsymbols. Das Maß der Lötstopsymbole wird in den  Design­Regeln. P$1. da es sonst  beim Löten auf der Platine zu Problemen kommen kann. CIRCLE. Namen und automatische Namensgebung. Pad-Name  EAGLE vergibt beim Platzieren automatisch einen Pad­Namen. Setzt man das Flag Thermals auf  off. Alternativ tippen Sie in die Kommandozeile: SET PAD ON Oder zum Ausblenden der Pad­Namen: SET PAD OFF Bei   Bauteilen   mit   vielen   fortlaufend   nummerierten   Pads   empfiehlt   sich  folgendes Vorgehen: Selektieren Sie den PAD­Befehl.   Vergeben   Sie   die   Namen   entsprechend   den   Angaben   des  Datenbuchs. wird für das selektierte Pad kein Thermalsymbol (Wärmefalle) innerhalb  einer Kupferfläche erzeugt.   Die   einfachen  Hochkommas müssen in der Kommandozeile eingetippt werden. tippen Sie den Namen des ersten Pads. Pads können mit besonderen Flags (First. der auf der Platine  sichtbar   sein   soll. Setzt man  First  auf  on (CHANGE FIRST ON). das  Raster über den GRID­Befehl feiner ein bzw.8.

8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt Es kann noch ein zusätzlicher. und platzieren Sie diese an ge­ eigneter Stelle. Sollen  Texte   bei   einer   Drehung   des   Bauteils   um   180   Grad   auf   dem   Kopf  stehen. Detaillierte Informationen finden Sie in  der Hilfe­Funktion unter HTML Text. Es öffnet sich ein Fenster. Beschreibung Klicken Sie auf  Description  im Beschreibungsfeld. ob Bauteile auf Ihrer Platine zu nahe  aneinander oder übereinander liegen. verwendet wird  der Proportional­Font. etwas schönerer Bestückungsdruck für Doku­ mentationszwecke   im   Layer   51  tDocu  angelegt   werden. Wir empfehlen. So kann der DRC prüfen. Die Texte können im Layout mit SMASH und MOVE nachträglich verschoben  werden. die eine  Formatierung des Textes  erlauben. diese Texte im Vektor­Font zu schreiben. muss man das Spin­Flag aktivieren (siehe Hilfe­Funktion zum TEXT­ Befehl).   Dieser   darf   auch  Lötflächen   überdecken. Package-Name und Package-Wert   Nun folgt noch die Beschriftung. Die Texthöhe beträgt üblicherweise 70 mil. Die Texteingabe kann als  HTML Text erfolgen. Verwenden Sie den TEXT­Befehl und  schreiben Sie >NAME im Layer 25 tNames für den Namen­Platzhalter bzw.   da   er   nicht   mit   den   Fertigungsdaten   ausgegeben  wird.   dass   sie  auf  der   fertigen   Platine  genauso  aussehen  wie  im  Layout­Editor dargestellt. EAGLE arbeitet mit einem Teil der HTML­Tags. mit WIRE  einen Rahmen um das  Bauteil legen. >VALUE im Layer 27 tValues für den Wert­Platzhalter. So können Sie   sicher   sein. Für   unseren   DIL­14   könnte   die   Eingabe   für   den   Beschreibungstext   so  aussehen: 228 .  das   im   unteren   Teil   eine   Texteingabe   erlaubt   und   im   oberen   Teil  (Überschrift) die Beschreibung formatiert darstellt.  Sperrfläche für Bauteile     Im   Layer   39  tKeepout  sollten   Sie   mit   dem   RECT­Befehl   ein  Sperrfläche über das ganze Bauteil  bzw.

 Die Suchfunktion im ADD­ Dialog im Layout­Editor sucht auch nach Stichworten aus diesem Text.B. 229 .2 Definition eines komplexen Bauteils <b>DIL-14</b> <p> 14-Pin Dual Inline Plastic Package. das Referenz­Datenbuch. ➢ Package­Editor mit DIL­14­Gehäuse Speichern Spätestens jetzt ist es an der Zeit die Bibliothek unter einem eigenen Namen  (z. B.8. die E­Mail­Adresse  der Quelle oder andere Informationen anfügen. my_lib.lbr) zu sichern. Standard Width 300mil Zusätzlich kann man hier z.

 Variante FK Die Lötflächen sollen 0.8 mm x 2. SMD 1 ist mit 0.  Klicken   Sie   auf  OK  und   bestätigen   Sie   die   Frage  Neues   Package   'LCC­20'   erzeugen? mit Ja.4 mm größer.0 mm groß sein.  Klicken Sie wieder auf das Package­Icon und geben Sie im Edit­Menü im  Feld  Neu  den Namen des Packages an.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt Definition des SMD-Packages Die   zweite   Gehäuse­Variante   dieses   Bausteins   sehen   Sie   in   folgender  Maßzeichnung. 230 . Dieses Package soll LCC­20 heißen.8 mm x  3. ➢ SMD­Package.

27 mm in zwei  horizontalen Reihen in der Nähe des Koordinatennullpunkts. SMD Lötflächen platzieren  Grundsätzlich werden SMD­Bauteile auf der Platinenoberseite definiert. Sollten Sie Bauteile auch auf der Lötseite verwenden wollen.025 inch) ein und lassen Sie sich  die Rasterlinien anzeigen. Klicken Sie also auf das Icon SMD und geben Sie in der Kommandozeile 0. ein alternatives  Grid von 0.8  x 2. Mit der rechten Maustaste  kann man die SMDs in 90­Grad­Schritten drehen.05 mm einzustellen.8   2. Sehen Sie hierzu auch den Abschnitt  auf Seite 260.  SMDs liegen also immer im Layer 1 Top. Da der Wert 0. geben Sie diesen entweder in der  Kommandozeile   oder   im  SMD­Feld   der   Parameterleiste   mit   0.0 nicht im SMD­Menü enthalten ist.8 2 ← ein.635 mm (0. ➢ Platzieren der SMDs 231 .2 Definition eines komplexen Bauteils Raster einstellen  Stellen Sie das Raster auf 0. Platzieren Sie die zunächst jeweils fünf SMDs im Abstand 1.0   an  (Achtung: Grid­Einheit muss auf mm eingestellt sein). Legen Sie ebenfalls zwei vertikale Reihen an. spiegeln Sie es  bei Bedarf auf der Platine mit MIRROR. Bei diesem Gehäuse ist es sinnvoll.8.

SMDs   können   mit   besonderen   Flags   (Stop. der toleriert werden kann. also keine  Rundung. die  über die maximal mögliche Größe eines SMDs hinausgeht. Da der Wert  0.8   x   3. können Sie ein   POLYGON über oder an das SMD legen. erhält  man ein  rundes   SMD   wie  es  zur   Erzeugung   von  Ball­Grid­Array­Gehäusen  (BGA) notwendig ist. zum Beispiel eine Kühlfläche. Achten Sie auch darauf.8 3. Der DRC meldet an dieser Stelle   einen Overlap­Fehler.  Thermals)   versehen  werden.   das   Sie   mit   gedrückter  Alt­Taste  aktivieren. Wird eine größere Lötfläche.   Mit   den   Befehlen   GROUP   und   MOVE   und   einem   rechten  Mausklick auf die markierte Gruppe bei gedrückter  Ctrl­Taste kann man die  SMD­Reihen in die richtige Position schieben. Üblicherweise wählt man bei der Definition eines Package Roundness = 0 %. Die Größe des mittleren SMDs  in der oberen Reihe kann über CHANGE SMD verändert werden. Mit Hilfe des INFO­Befehls lassen sich die Positionen und Eigenschaften   der Lötflächen prüfen und auch modifizieren. Beim Platzieren eines SMDs (im Top­Layer) werden automatisch Symbole für  Lötstoplack im Layer 29 tStop und Lotpaste im Layer 31 tCream erzeugt. Wählen Sie dazu das  feinere   alternative   Raster   von   0. dass es an der  richtigen Position sitzt. die man auch über CHANGE nachträglich setzen kann.   Lötpastensymbols   für   das  SMD. Beim Spiegeln des Bauteils im Layout auf die Unterseite wandern diese in die  entsprechenden Funktionslayer 30 bStop bzw. Siehe auch Hilfe­Funktion zu CHANGE und SMD.   wird   für   das   selektierte   SMD   kein  Thermalsymbol (Wärmefalle) innerhalb einer Kupferfläche erzeugt.4 ← und klicken auf das SMD.   CHANGE   CREAM   OFF   verhindert   man   die  automatische   Generierung   eines   Lötstop­   bzw.  Cream. 232 . Wählt man ein quadratisches SMD und definiert Roundness = 100 %.  wenn man leicht gerundete Lötflächen vorzieht. Sehen Sie hierzu auch die Hinweise auf Seite 141.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt Der Parameter Roundness (CHANGE­Befehl) bestimmt. Schieben Sie die 4 SMD­Reihen in die richtige Position.  Man kann im Layout einen allgemeinen Wert in den Design­Regeln festlegen.   tippen   Sie   in   der  Kommandozeile change smd 0. dass Sie   gegebenenfalls die Lötstopmaske und die Lotpastenmaske entsprechend in   den Layern tStop und tCream anpassen. Setzt   man   das   Flag  Thermals  auf  off. Defaultwert ist 0 %. ob die Lötflächen mit  Radien an den Ecken versehen werden sollen.4   im   Menü   standardmäßig   nicht   enthalten   ist. 32 bCream. benötigt.05   mm. Verschieben Sie dieses mit MOVE so. Mit   CHANGE   STOP   OFF   bzw.

 Dieser darf auch  Lötflächen   überdecken.  Selektieren   Sie   den   SMD­Befehl. zum  Beispiel: smd 0.1016 mm). SMDs (auch Pads oder Pins) lassen sich auch direkt über die Kommandozeile  umbenennen: NAME P$1 GND ← gibt dem bisherigen SMD P$1 den Namen GND.  z.2032mm)  bzw.   da   es   sonst   beim   Löten   auf   der   Platine   zu   Problemen   kommt. für kleinere Bauteile 4 mil (0. 233 . Standardwert für die Linienbreite im Bestückungsdruck ist 8 mil (0.    tplace.   tippen   Sie   den  Namen   des  ersten   SMDs. zum Beispiel    Den Bestückungsdruck  zeichnen Sie im Layer 21  Beachten  Sie. Alternativ tippen Sie in der Kommandozeile: set pad_names on ←   Verwenden   Sie   den   NAME­Befehl   um   die   Namen   den   Vorgaben   des  Datenblattes anzupassen.8.8 mm x 2. Bestückungsdruck zeichnen Setzen Sie zuerst das Raster   0. Es   kann   noch   ein   zusätzlicher.8 2 '1' ← Jetzt hängt ein SMD mit 0. Namen und automatische Namensgebung. dass der Bestückungsdruck nicht über Lötflächen geführt   werden   darf. Sie können in der Kommandozeile auch mehrere Angaben kombinieren. B.254 mm (10 mil).0 mm und dem Namen 1 an der Maus.  Siehe hierzu auch Seite 98.  Die  einfachen Hochkommas müssen in der Kommandozeile eingegeben werden.   ergänzender   Bestückungsdruck   für  Dokumentationszwecke im Layer 51 tdocu angelegt werden.2 Definition eines komplexen Bauteils Name der SMDs Falls   in   den   SMD­Flächen   kein   Name   sichtbar   ist.   und   setzen   Sie   die   Pads   in   der  richtigen  Reihenfolge  ab.  '1'  ein.   da   er   nicht   mit   den   Fertigungsdaten   ausgegeben  wird.   klicken   Sie   das   Menü  Optionen/Einstellungen/Verschiedenes  und  aktivieren die Option  Pad­Namen   anzeigen. Alternativ bietet es sich bei Bauteilen mit vielen fortlaufend nummerierten  Pads   an.   den   Namen   schon   beim   Platzieren   des   SMDs   zu   vergeben.          auf einen geeigneten Wert.

  Sperrfläche für Bauteile     Im   Layer   39  tKeepout  sollte   man   mit   dem   RECT­Befehl   eine  Sperrfläche über das ganze Bauteil  bzw. B. Für den LCC­20 könnte die Eingabe im HTML­Text­Format so aussehen: <b>LCC-20</b> <p> FK ceramic chip carrier package from Texas Instruments.  0. Nach dieser Beschreibung bzw. 234 . Dieses Format ist in der Hilfe­Funktion des  Programms unter HTML Text beschrieben.  Falls   notwendig.  Nur   so   können   Sie   sicher   sein. Wir empfehlen. Beschreibung Abschließend klicken Sie auf  Description  im Beschreibungsfeld.   dass   tatsächlich   alle   Objekte   verschoben  werden. Verwenden Sie den TEXT­Befehl (Size  70 mil.   prüfen   Sie   bitte. Hier können  Sie   eine   detaillierte   Beschreibung   zu   dieser   Bauform   hinterlegen. Stichworten davon kann beim ADD­Dialog im  Layout­Editor gesucht werden. Proportional­Font) und schreiben Sie >NAME im Layer 25 tNames für den Namen­Platzhalter bzw. Aufhängepunkt Sobald   das   Package   fertig   gezeichnet   ist.   wo   sich   der  Koordinatenursprung  befindet. ob Bauteile auf Ihrer Platine zu nahe  aneinander oder übereinander liegen.  Es   kann  HTML­Text verwendet werden.   wählen   Sie  mit   GRID   ein  geeignetes  Raster  (z.   dass   sie  auf  der   fertigen   Platine  genauso  aussehen  wie  im  Layout­Editor dargestellt. So können Sie   sicher   sein.635 mm) und verschieben das Package mit GROUP und MOVE. dass vorher alle Layer eingeblendet sind (DISPLAY ALL).  Er sollte  ungefähr im  Zentrum  des Package  liegen. Die Texte können im Layout mit SMASH und MOVE nach­ träglich losgelöst und verschoben werden. diese Texte im Vektor­Font zu schreiben. Achten Sie darauf.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt Package-Name und Package-Wert  Nun folgt noch die Beschriftung. >VALUE im Layer 27 tValues für den Wert­Platzhalter. So kann der DRC prüfen. und platzieren Sie diese an ge­ eigneter Stelle. mit WIRE  einen Rahmen um das  Bauteil legen.

235 .   B. die Bibliothek zwischendurch zu speichern! Angenommen Sie finden genau das Package. Als erstes legen wir ein OR­Symbol an. das Sie brauchen.8.  2­input_positive_or  und   klicken   Sie  OK. vollständig definiert Speichern Bitte vergessen Sie nicht. in einer   anderen Bibliothek.  Mehr Informationen dazu ab Seite 267. Definition des Logik-Symbols für den Schaltplan Unser Bauteil enthält vier OR­Gatter mit jeweils zwei Eingängen und einem  Ausgang.   Klicken   Sie   auf   das  Symbol­Icon.   z.2 Definition eines komplexen Bauteils ➢ LCC­20.   Geben   Sie   in   der   Zeile  Neu  einen  Namen   für   das   Symbol   an.  Bestätigen Sie die Frage Neues Symbol '2­input_positive_or' erzeugen? mit Ja.  Nun sehen Sie das Symbol­Editor­Fenster vor sich. kopieren Sie es einfach in die aktuelle Bibliothek.

8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt ➢ Logik­Darstellung des 541032 Raster prüfen  Stellen Sie sicher.   Ist   ein   Pin   schon  abgesetzt. solange der  Pin   an   der   Maus   hängt   und   noch   nicht   platziert   ist. dass Pin und Netz im selben Raster liegen.   Mit   einem   Ausrufezeichen   starten   und   beenden   Sie  überstrichenen   Text.  Function. Direction und Swaplevel sind ausführlich im Beispiel des Widerstand­ Symbols beschrieben (siehe S. dass das Raster auf 0.  Length. der Ausgangs­Pin Y. nicht direkt unter einem Pin­Anschlusspunkt liegen.  wenn möglich.   Ansonsten entsteht keine elektrische Verbindung zwischen Netz und Pin! Pins platzieren   Selektieren   Sie   den   Pin­Befehl   und   platzieren   Sie  drei  Pins. CHANGE und Ctrl + rechtem Mausklick können auch mehrere Pins  gleichzeitig bearbeitet werden. Der   Koordinatennullpunkt   sollte   ungefähr   in   der   Mitte   des   Symbols   und. Mit  GROUP.  Visible.   Beispiele   dazu   finden   Sie   in   der   Hilfe­Funktion   zum  TEXT­Befehl.  Bitte verwenden Sie nur dieses Raster (zumindest beim Platzieren der Pins). In unserem Symbol  heißen die beiden Eingangspins A und B. kann man mit CHANGE nachträglich Eigenschaften verändern.  Die  Pin­ Eigenschaften können in der Parameterleiste verändert werden.215). die ein negiertes Signal führen.  Es ist zwingend notwendig. 236 . Pin-Name  Mit dem NAME­Befehl vergeben Sie die Pin­Namen. Somit ist  ein einfaches Selektieren der Bauteile im Schaltplan gewährleistet. Für Pins. Die Parameter  Orientation. können Sie den Namen mit einem  Überstrich   versehen.1 inch eingestellt ist (default).

Platzhalter für NAME und VALUE   Für die Bauteilbeschriftung im Schaltplan schreiben Sie mit dem Text­ Befehl >NAME im Layer 95 Names und >VALUE im Layer 96  Values  (Default: Size 70 mil.8. Font  Proportional).2 Definition eines komplexen Bauteils Symbol zeichnen   Zeichnen   Sie   mit   WIRE   das   Symbol   im   Layer   94  Symbols. CUT und PASTE kopieren (siehe Seite 268). kann man   es über die Befehle GROUP. Speichern Jetzt ist ein günstiger Augenblick die bisherige Arbeit zu sichern.   Sie   dürfen   auch   eine  beliebige andere Linienbreite wählen. 237 . Platzieren Sie  die beiden Texte an geeigneter Stelle.   Die  Standardlinienbreite   im   Symbol­Editor   ist   10   mil. Die Texte können im Schaltplan nach  SMASH auch nochmal verschoben werden. ➢ Der Symbol­Editor: Logik­Symbol (amerikanische Darstellung) Falls dieses Symbol schon in einer anderen Bibliothek existiert.

Platzhalter für NAME und VALUE   Für die Bauteilbeschriftung im Schaltplan schreiben Sie mit dem Text­ Befehl den Platzhalter >NAME im   Layer   95  Names. Die grüne Pin­Beschriftung wird aktualisiert und zeigt nun Pwr 0.   Option  Direction  und   wählen  Pwr  aus.   da   sie   im   Schaltplan   zunächst   nicht  sichtbar sein sollen.   Ein  Platzhalter für Value ist hier nicht notwendig. Bestätigen Sie  die Frage Neues Symbol 'VCC­GND' erzeugen? mit Ja. 238 . Raster prüfen  Zunächst prüfen Sie ob das Raster auf 0. VCC­GND und klicken Sie OK. In unserem Falle GND und VCC. Dazu  klicken Sie mit der Maus auf  CHANGE. B. Diese werden in  einem   separaten   Symbol   angelegt. Sie ist nur  sichtbar. den Sie führen sollen.  Verwenden Sie nur dieses Raster beim Platzieren der Pins! Pins platzieren   Holen Sie mit dem PIN­Befehl zwei Pins und platzieren sie diese.1 inch eingestellt ist (default).   Geben   Sie   in   der   Zeile  Neu  einen  Namen für das Symbol an.   Klicken   Sie   auf   das  Symbol­Icon. Der  Koordinatennullpunkt sollte ungefähr in der Mitte des Symbols liegen. Aus   optischen   Gründen   wurde   im   unten   gezeigten   Symbol   die   Pin­ Eigenschaft  Visible  auf  Pad  gesetzt   und   mit   TEXT   die  Pin­Beschriftung   im  Layer 95 Names angelegt. wenn Layer 93 Pins aktiviert ist! Pin-Name   Mit   dem   NAME­Befehl   geben   Sie   den   beiden   Pins   noch   den  Signalnamen.   Platzieren   Sie   den   Text   an   geeigneter   Stelle.   Klicken  Sie  jetzt  auf  die  beiden Pins um diese Eigenschaft zuzuordnen. z. Beide  Pins  erhalten  die Direction  Pwr.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt Definition eines Versorgungsspannungssymbols Es werden zwei Pins für die Versorgungsspannung benötigt.

 die zwar dieselben Symbole für  den   Schaltplan   besitzen. benennen und Eigenschaften festlegen  Package(s) zuordnen bzw.2 Definition eines komplexen Bauteils ➢ Das Versorgungssymbol Packages und Symbole in einem Device-Set verbinden Nun kommen wir zum abschließenden Schritt.   Ein   Device­Set   ist   die   Verknüpfung   von   Symbolen   und   Package­ Varianten zu realen Bausteinen. der Definition eines  Device­ Sets.   aber   in   unterschiedlichen   Technologien   oder  Package­Varianten ausgeführt werden.8. Ein Device­Set besteht aus mehreren Devices. Varianten festlegen  Pin­Pad­Zuordnung mit dem CONNECT­Befehl bestimmen  Technologien definieren (falls gewünscht/notwendig)  Prefix und Value angeben  Beschreibung des Device 239 . Device­Sets besteht im Prinzip aus diesen  Schritten:  Symbol(e) auswählen. Die Definition eines Device bzw.

 Anschließend klicken Sie auf das Gate. wie die Gates beim ADD­Befehl im  Schaltplan  platziert  werden  sollen. C. Das Device­Editor­Fenster öffnet sich.   die zu  diesem  Bauteil  gehören mit  ADD. Geben Sie  also  den Namen  54*1032A  ein  und  bestätigen  Sie  die Frage  Neues  Device   '54*1032A' erzeugen? mit Ja. Dieser Baustein soll  in zwei verschiedenen Technologien eingesetzt werden. Zur Unterscheidung der OR­Gatter  ändern Sie die Gate­Namen mit dem NAME­Befehl. Klicken Sie erneut auf das ADD­Icon und selektieren Sie das Symbol  'VCC­GND' aus der Liste.   fügt   EAGLE   die   Package­ Variante automatisch am Ende des Device­Namen an. Es öffnet sich ein Fenster. Klicken Sie dazu auf das  CHANGE­Icon. Der Name wird im Schaltplan üblicherweise nicht dargestellt. D und P für das Versorgungsgate. Symbole auswählen   Als  erstes   holen Sie  die  Symbole. Ein   Fragezeichen  ?  im   Device­Namen   steht   als   Platzhalter   für   die   Package­Variante.   das   in   einem   Device   verwendet   wird. In unserem Beispiel handelt es sich um einen 541032A. Vergeben Sie die Namen  A.   Vergeben   Sie   für   die   Gates   A   bis   D   den   Addlevel  Next  und   für   das  Versorgungsspannungs­Gate den Addlevel  Request. als 54AS1032A und  als 54ALS1032A. B.  das Sie verändern wollen.  Den aktuellen  Addlevel sehen Sie links  oben für jedes Gate im Layer 93 Pins.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt  Klicken Sie auf das Device­Icon. Benennen der Gates   Ein   Symbol.  Gates werden automatisch mit einem generierten Namen (G$1. Für die Angabe der verschiedenen Technologien wird  im  Device­Namen an geeigneter Stelle ein * als Platzhalter verwendet. Bei Bausteinen.   Wird   kein  ?  verwendet. Platzieren Sie dieses ebenfalls in der Zeichenfläche. 240 . G$2 usw.   nennt   man  Gate. Doppelklicken Sie auf das Symbol  2­input_positive_or und platzieren Sie es vier Mal.   wählen   Sie   den   Eintrag  Addlevel  und   wählen   Sie   den  gewünschten Wert für ein Gate aus.)  versehen. Festlegen des Addlevels und Swaplevels Mit dem Addlevel kann man bestimmen. ist es allerdings  sinnvoll eigene Gate­Namen zu vergeben. Geben Sie in der Zeile Neu den Namen  für das Device an. die aus mehren Gates zusammengesetzt sind. das alle verfügbaren Symbole der aktuellen  Bibliothek zeigt.

  die Gates dürfen  nicht  vertauscht werden.   das   eine   Auswahl   der   in   dieser   Bibliothek  definierten Gehäuse zeigt. Klicken Sie auf CHANGE.   kann   man  auf   ein   Package   aus   einer   anderen   Bibliothek   zugreifen. den CONNECT­Befehl aufrufen oder den  Package­Editor starten. Eine genaue Beschreibung des Parameters ADDLEVEL finden Sie im Abschnitt  Mehr zum Parameter Addlevel auf Seite 254.  Verwenden   Sie   den   PACKAGE­Befehl. Das Power­Gate erscheint nicht automatisch. 241 .   um   das   Package   in   die   aktuelle  Bibliothek zu kopieren und eine neue Variante anzulegen. Klicken Sie auf die vier OR­Gates. Siehe auch Seite 261.  Es   öffnet   sich   ein   Fenster. ob Gates eines Baustein im Schaltplan vertauscht  werden dürfen. Beide Einträge sind durch  ein gelbes Symbol mit Ausrufezeichen markiert. die Zuordnung von Pins und Pads ist noch nicht (vollständig)  durchgeführt. wie auch der Addlevel.2 Definition eines komplexen Bauteils Im Schaltplan hängt somit sofort nach dem Platzieren des ersten OR­Gates  das   nächste   an   der   Maus. Der Swaplevel bestimmt. wählen Sie den Eintrag Swaplevel und geben  Sie den Wert 1 an. wählen Sie LCC­20 und vergeben den Vari­ anten­Namen FK. die man auch vertauschen  darf. darüber  eine einfache Darstellung des selektierten Package.   Alle   4   Gates   können   nacheinander   abgesetzt  werden.   Gates   mit   demselben   Swaplevel   können   untereinander  vertauscht werden.  Das bedeutet. Technologien definieren.   Gleichzeitig   wird   eine   Package­Variante   mit   Namen  J  für   das  Device erstellt. h.8. rechts unten. Wählen Sie das Package DIL­14 und geben Sie den  Varianten­Namen J an. Auswählen der Package-Varianten Klicken Sie im Device­Editor­Fenster auf die Schaltfläche  Neu.lbr J So kopieren Sie das Gehäuse  DIL14  aus der  ref­packages. Der aktuell eingestellte Wert wird. neu  anlegen. Durch   Anklicken   einer   Package­Variante  mit   der   rechten   Maustaste   öffnet  sich  ein  Kontextmenü. In der Liste rechts sehen Sie jetzt die gewählten Package­Varianten. Falls in der aktuellen Bibliothek keine passende Package­Variante existieren  sollte.   So  kann  man Varianten  löschen.  umbenennen. Unser Device besteht aus vier identischen Gates. Sie können es jedoch  im Schaltplan bei Bedarf mit dem INVOKE­Befehl holen. Klicken Sie auf OK. Default­Wert ist 0.  Der Swaplevel kann zwischen 0  und   255   liegen.lbr  in die aktuelle  Bibliothek.  links oben für jedes Gate im Layer 93 Pins angezeigt. d. Beispiel: PACKAGE DIL14@d:\eagle\lbr\ref-packages. Wiederholen Sie diesen Vorgang. Der Infotext im Layer  93 Pins wird entsprechend geändert.

 An dieser Stelle definiert man.   Prüfen   Sie   die  Connects   in   der   Bibliothek   sorgfältig. die das Layout unbrauchbar machen.   Mit  CONNECT ordnen Sie jedem Pin ein Pad zu. in der Mitte die Pads. ➢ CONNECT­Dialog Links sehen Sie die Liste der Pins.   Die  Pinbelegung   für   den   541032   ist   im   Datenblatt   festgelegt. Über die Schaltfläche Connect verbinden Sie beide. Dieses Paar  erscheint rechts in der Connection­Spalte. ➢ Die Pinbelegung der Packages Selektieren Sie die Variante  J  in der Package­Liste und klicken Sie auf die  Schaltfläche CONNECT.  wie die Netze des Schaltplans im Layout als Signallinie umgesetzt werden.  Jedes   Netz   an   einem   Pin   erzeugt   eine   Signallinie   an   einem   Pad.   Beenden   Sie   die   Definition   mit  einem Klick auf OK. Verbinden Sie jeden Pin mit einem  Pad   nach   den   Vorgaben   des   Datenblattes. Klicken Sie auf einen  Pin­Eintrag und wählen Sie das dazugehörende Pad aus. 242 . Beide Einträge sind  jetzt markiert.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt Der Connect-Befehl Dieser   Schritt   ist   wohl   der   wichtigste   in   der   Bibliotheksdefinition.   Ansonsten   könnten   sich   unbemerkt  Fehler einschleichen. Es öffnet sich das Connect­Fenster.

 das  einen vollständigen Connect dokumentiert. Ein Pin muss mit genau einem Pad verbunden sein! Es   ist   nicht   möglich   mehrere   Pins   mit   einem   gemeinsamen   Pad   zu   verbinden! In einem Device dürfen mehr Pads als Pins sein.2 Definition eines komplexen Bauteils Bitte  beachten Sie. wenn  jeder Pin mit einem Pad verbunden ist. Anschließend  ein Klick auf  Technologies  im Beschreibungsfeld.   Aus   dem   Datenblatt   kann   man  entnehmen.8. Nach erfolgter Eingabe  sind die Einträge AS und ALS mit einem Häkchen aktiviert. Definieren Sie genauso die Verbindungen für die zweite Package­Variante FK.  dass  in unserem   Beispiel  die  einzelnen  Gatter  mit den  Namen A.   Definieren   Sie   in   der   Zeile  Neu  die  Technologie und bestätigen Sie die Eingabe mit  OK.   An   Stelle   des   *   wird   im   Schaltplan   das   Kürzel   der  gewählten   Technologie   eingesetzt. Wir haben durch das Einfügen  eines   *   als   Platzhalter   im   Device­Namen   schon   den   ersten   Schritt   zur  Vorbereitung   getan. Schließen Sie das Fenster mit erneutem Klick auf OK. B. dass in dieser Variante sechs Pads nicht belegt werden. Beenden Sie den Vorgang mit Klick auf  OK. 243 . Selektieren Sie die Package­Variante  J  in der Liste rechts im Device­Editor­ Fenster. dass beide Technologien in beiden Package­Varianten verwendet  werden. C und D benannt wurden. aber nicht umgekehrt! Pins   mit   der   Direction   NC   (not   connected)   müssen   auch   einem   Pad  zugeordnet werden.  Selektieren Sie die Variante und klicken Sie auf die Schaltfläche Connect. 3 und 4.  Sie bleiben in der  Pad­Spalte übrig. Das  Technologien­Fenster   öffnet   sich. Im  Connect­Fenster   erscheint   der   übliche   Dialog. im Datenblatt aber mit 1. Das ist nur dann der Fall. Bitte beachten Sie. Technologien definieren Der   541032   soll   wie   oben   schon   angemerkt   in   zwei   verschiedenen  Technologien AS und ALS eingesetzt werden. 2.   Gehen   Sie   genauso   vor   wie  oben beschrieben. Rechts von den beiden Package­Varianten steht nun ein grünes Häkchen.

  ob   der   Bauteile­Wert   im  Schaltplan oder Layout frei gewählt werden kann oder vorgegeben wird. bleibt dieser bei einer späteren Änderung  der  Technologie   oder   der   Package­Variante  über   CHANGE  PACKAGE  bzw. bei Widerständen). On: Off: Der Wert ist in der Schaltung veränderbar (z. 74LS00N). Value Im   Device­Modus   bestimmt   man   mit  VALUE. Im jetzt geöffneten Fenster  können Sie eine Beschreibung des Bauteils eingeben. Ändern Sie den Wert nachträglich.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt ➢ Technologien für Package­Variante J Selektieren Sie in der Package­Liste die Variante FK. Im   Beschreibungsfeld   des   Device­Editors   werden   nun   für   die   gewählte  Package­Variante die verfügbaren Technologien aufgelistet. Präfix bestimmen Der   Präfix   des   Bauteilnamens   wird   einfach   durch   Klick   auf   die  Prefix­ Schaltfläche definiert. Wert entspricht dem Device­Namen. Aktivieren Sie beide durch einen  Klick in das Kästchen links. Im geöffneten Technologien­Fenster sehen  Sie jetzt schon AS und ALS zur Auswahl. Klicken Sie wieder auf  Technologies im Beschreibungsfeld. Verwenden Sie typische  Begriffe. ist es möglich. In diesem Beispiel soll IC gewählt werden. Hier   können   Sie   HTML­Text   verwenden. Nur nach Vergabe eines Wertes ist das Bauteil eindeutig spezifiziert. B. Auch wenn Value Off gesetzt ist. 244 . Beenden Sie  die Definition mit einem Klick auf OK. inklusive der Angabe von Technology und Package­Variante (z. den Wert eines Bauteils nach  einer Sicherheitsabfrage zu ändern. so dass ein Häkchen angezeigt wird.   Die  Suchfunktion des ADD­Befehls im Schaltplan durchsucht auch diesen Text. wenn vorhanden.   In   der   Hilfe­Funktion   unter   dem  Stichpunkt HTML Text finden Sie etwas über die Syntax. Description Klicken Sie auf Description im Beschreibungsfeld.  TECHNOLOGY unverändert. B.   die   Sie   bei   einer   Stichwortsuche   verwenden   würden.

  Der   Pin­Name   bestimmt   den   Namen   des  Versorgungssignals.  ➢ Der Device Editor: 54*1032A.dev Speichern Die Definition des Bausteins ist somit abgeschlossen. ob die Pins im Schaltplan sichtbar sind oder in einem  versteckten Symbol in den Schaltplan geholt wurden. werden   diese mit der entsprechenden Anwendung geöffnet.3 Versorgungsspannungen Versorgungspins von Bauelementen Die   Versorgungspins   von   Bauelementen   sind  bei   der   Symboldefinition   mit  Pin­Direction  Pwr  zu   definieren.8. Wenn die Description eines Bibliotheksobjekts Hyperlinks enthält.   Es   ist  auch nicht relevant.2 Definition eines komplexen Bauteils Die Beschreibung könnte so aussehen: <b>541032A</b> <p> Quadruple 2-Input Positive-OR Buffers/Drivers from TI. Bitte speichern Sie die  Bibliothek spätestens jetzt! 8.  Pins  mit Direction  Pwr  und  demselben Namen werden  automatisch   verdrahtet   (auch   ohne   explizit   dargestellte   Netzlinie). 245 .

 Swaplevel  0. Sie sind mit Direction Pwr. Der Ausgangs­Pin heißt O und ist mit Direction Out. Visible Pin und Function None definiert. das die Versorgungsanschlüsse enthält. Nun legen Sie das Device 7400 an.   In   diesem   Fall  definiert man ein separates Symbol. Function None und Visible Pad definiert. Visible Pin  und Function Dot definiert.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt Unsichtbare Versorgungspins Bei Logikbausteinen oder Operationsverstärkern will man im allgemeinen die  Versorgungsanschlüsse   nicht   in   der   Schaltung   darstellen. 246 . Swaplevel 0.  Swaplevel 1. Definieren Sie zuerst ein NAND­Gatter mit dem Namen 7400 und folgenden  Eigenschaften: ➢ NAND­Symbol 7400 (europäische Darstellung) Die   beiden   Eingangs­Pins   heißen  I0  und  I1  und   sind   mit   Direction  In.  Am Beispiel des TTL­Bausteins 7400 soll das demonstriert werden. Nun   definieren   Sie   das   Versorgungssymbol   mit   dem   Namen  PWRN  und  folgenden Eigenschaften: ➢ Versorgungssymbol Die beiden Pins heißen GND und VCC.

  wie   sie   in   der   Schaltung   etwa   für  Masse   oder   VCC  verwendet werden.  In   der   Platine   sind   die   zugehörigen   Pads   dann   automatisch   miteinander  durch Signallinien verbunden. gehen  Sie folgendermaßen vor:   Jeder Versorgungspin erhält die Pin­Direction Pwr   Benennen Sie diese Pins mit GND@1. Nennen Sie dieses Gate P. in die Schaltung geholt.8. B. Sie sind für die  automatische   Verdrahtung   der   Versorgungsnetze   erforderlich   (siehe   auch  Seite 126).3 Versorgungsspannungen Legen Sie mit PACKAGE das Gehäuse fest und mit PREFIX den Namens­ Präfix IC. GND@2 und GND@3. wie es in einer der mitgelieferten  EAGLE­Bibliotheken definiert ist. Platzieren   Sie   dann   das   Symbol  PWRN  einmal. 247 . wird ein IC mit einem  Next­Gate und einem Request­Gate nur mit IC1 bezeichnet. Bezeichnen Sie dann mit dem NAME­Befehl die Gates mit A.  Das Versorgungs­Gate wird bei der Namensgebung in der Schaltung  nicht berücksichtigt.   und   zwar   mit  Addlevel  Request und mit Swaplevel 0. C und D.  Im   Schaltplan   sind   nur   die   Zeichen   vor   dem   "@"   sichtbar. Addlevel Request legt zweierlei fest:  Das Versorgungs­Gate wird nur auf Anforderung.   und   die   Pins  werden dort auch so behandelt. Achten Sie bei der Definition eigener  Supply­Symbole darauf. als hießen Sie alle GND. dass Pin­ und  Device­Name übereinstimmen. dass diese Gates beim Platzieren in die Schaltung der  Reihe nach verwendet werden (in der Reihenfolge. Das folgende Bild zeigt das  GND­Symbol. wobei als  Addlevel Next und als Swaplevel 1 eingestellt ist. zum Beispiel sollen drei Pins GND heißen.4 Supply-Symbole Supply­Symbole. nämlich mit dem  INVOKE­Befehl. Während ein IC mit zwei Next­Gates in der  Schaltung etwa als IC1A und IC1B erscheint. Mit dem ADD­Befehl lassen  sich nur die NAND­Gatter platzieren.   die   mehrere   Versorgungspins   für   ein  gemeinsames Signal haben. Platzieren Sie mit dem ADD­Befehl das Symbol 7400 viermal. Addlevel Next bedeutet. in der sie in das Device  geholt wurden). Pins mit gleichen Namen Wenn   Sie   Bausteine   definieren.   an   welchen   Pads   des  Gehäuses die Versorgungspins herausgeführt sind. Definieren   Sie   dann   mit   dem   CONNECT­Befehl. sind als Devices ohne Package definiert. 8.

). weil EAGLE den Device­Namen defaultmäßig als Wert  einsetzt. dass die Beschriftung den Pin­Namen wiedergibt. ➢ Supply­Symbol für GND Dem Supply­Symbol wird kein Package zugeordnet! Wie   schon   oben   erwähnt.   erhält   das   Device   den   Namen   des  Pins.  Ausrichtung und Größe des Pin­Namens nicht mehr frei wählbar. Allerdings kann  das   Symbol   mit   der   gewählten   Lösung   in   unterschiedlichen   Devices  verwendet werden (etwa für DGND etc. welches Signal automatisch verdrahtet wird.   dass   die  Beschriftung   nicht   versehentlich   geändert   wird. Es ist sehr wichtig. Damit ist  festgelegt. Sonst wäre Platzierung. Eine direkte  Beschriftung mit dem Text GND wäre hier möglich gewesen. dass das Device.   Wenn   Sie   Value   auf  Off  setzen.   sind   Sie   sicher.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt Der Pin ist mit Direction  Sup  definiert und hat den Namen  GND. Das Device erhält ebenfalls den Namen GND. Der Pin­Parameter Visible wurde hier auf Off gesetzt.   Andererseits   sind   sie   mit  Value  On  flexibler. das dieses Symbol enthält. für die automatische  Verdrahtung   des   GND­Signals   zuständig   ist.   Als   Beschriftung   ist   die  Textvariable für den Wert (>VALUE) gewählt.  der   im  Symbol verwendet wurde. falls  Sie etwa  ein  248 . da der  Benutzer sonst nicht weiß. Damit erscheint im Schaltplan  die Beschriftung GND.  Sie können die  Beschriftung  ändern. Das entsprechende Device wird mit Addlevel Next  definiert.

lbr und speichern Sie eine Kopie der  Bibliothek   über  Speichern   unter. Allerdings  müssen Sie für die zweite  Masse  dann die Netze explizit verlegen.  in   einem   beliebigen   Verzeichnis   ab. also für das DIL14­Gehäuse. Kurzanleitung zur Definition eines Supply­Symbols:  Anlegen eines neuen Symbols in der Bibliothek  Platzieren des Pins mit Direction Supply   Pin­Name entspricht dem Signalnamen  Value­Platzhalter setzen  Anlegen eines neuen Devices  Device­Name ist Signalname  Keine Package­Zuordnung nötig 8.5 Attribute Für   jedes   Bauteil   kann   man..   so   genannte  Attribute.  Im   Device­Editor  können  jeder Package­Variante und jeder Technologie beliebige Attribute zugeordnet  werden.   weitere  Eigenschaften.   zusätzlich   zu  >Name  und  >Value. Dazu klicken Sie rechts unten in der Package­Liste auf den Eintrag  DIL14 (Variant N). Öffnen Sie dazu die Bibliothek  74xx­eu. Attribute  anlegen. Es öffnet sich folgendes Attribut­Fenster: 249 .   definieren. dass die Originalbibliothek verändert wird.4 Supply-Symbole zweites  Massepotential  haben. Klicken Sie jetzt auf das Attribute­Icon     in der Menüleiste des Device­ Editors oder auf den Text  Attributes  im Beschreibungsfenster unterhalb der  Device­Darstellung.8.  Attribute definieren Wir wollen für die Package­Variante N. Editieren Sie das  Device 74*05. Diese Package­Variante wird jetzt in der Vorschau gezeigt. In diesem Abschnitt sollen Sie zur Übung für ein Device Attribute  definieren.   So  verhindern wir..

  Wählen Sie in unserem Beispiel constant.  Es   wird   für   das  Lieferant­Attribut  eine  weitere   Spalte  angezeigt. Attributnamen werden automatisch in Großbuchstaben gewandelt! 250 . für die gerade selektierte (diese) oder für  alle. Das neue Attribut wird jetzt in der Übersicht gezeigt. das aber für eine bestimmte  Technologie  einen anderen  Wert haben soll.  Klicken Sie dazu im  Attribut­ Dialog auf die Schaltfläche Neu und geben folgende Attribut­Parameter ein: Name: Lieferant   Wert: Meier. Mit Klick auf Neu öffnet sich das Fenster Neues Attribut. den Attributnamen ein. ➢ Das Attribut Hoehe wird definiert Klicken Sie auf OK. Alle Technologien haben den Eintrag Meier. zum Beispiel Hoehe und als  Wert beispielsweise 4mm an. Wählen Sie in unserem  Beispiel alle. variable   Technologien: alle  Klicken   Sie   auf  OK. für welche Technologie dieses Attribut gelten  soll.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt ➢ Attribut­Dialog In diesem Fenster sehen Sie die Liste der vorhandenen Technologien für die  Package­Variante N. ob der Wert in  der   Zeichnung   verändert   werden   darf   (variable)   oder   nicht   (constant).  Geben Sie im Feld Name.  Nun muss man noch festlegen. Im Feld darunter bestimmt man. Wir wollen noch ein weiteres Attribut anlegen.

  Klicken  Sie dazu  im  Attribut­Fenster  wieder   auf  Neu.   die   denselben  Attribut­Wert   wie   das   gerade   gewählte   haben   (alle   mit   gleichem   Wert). Im  Ändern­Dialog   gibt   es   unter   Technologien  die   Optionen  diese.  ➢ Das Lieferant­Feld für HCT ist selektiert Klicken   Sie   auf  Ändern.5 Attribute Es   soll   aber   in   unserem   Beispiel   die   HCT­Technologie   von  Huber  exklusiv  geliefert werden. Treffen Sie folgende Einstellungen: Name: Lieferant   Wert: Huber exclusiv. Das heißt.  ausgeführt wird. Klicken Sie dazu auf das Feld des Lieferant­Attributs.  alle  mit   gleichem Wert.   für  alle  beziehungsweise   für   alle   Technologien. Treffen Sie folgende  Einstellungen: Name: Bemerkung   Wert: ­ . variable   Technologien: alle Nach einem Klick auf OK sieht das Attribut­Fenster so aus: 251 . das  zur Technologie HCT gehört. constant   Technologien: diese Nach einem Klick auf OK ist für den HCT­Baustein eine Ausnahme definiert.  Dieser   wird   von  Huber   exklusiv  geliefert. Als   letztes   soll   noch   ein   Attribut   für   Bemerkungen  erstellt  werden. alle.   im  Schaltplan oder im Board benutzt werden kann. dass die Änderung nur für die aktuell gewählte  (diese).   Dieser   Attribut­Wert   kann   im  Schaltplan/Layout nicht verändert werden.   damit   es   ggf.   Es   öffnet   sich   das   Fenster   zum   Ändern   der  Eigenschaften des Attributs.8.   Dieses  Attribut   soll   keinen   Wert   enthalten   und  variable  sein.

 Layout  verwendet.  die definiert wurden.  Die  Attribute   können  zunächst   nur  über  den  ATTRIBUTE­Befehl  angezeigt  werden. wie oben für die Variante N beschrieben.  Attribute können auch über die Kommandozeile oder mit Hilfe einer Script­ Datei   definiert   werden. Schließen Sie das Attribut­Fenster mit einem Klick auf OK. Platzhaltertexte in Symbol und Package Man kann auch schon in der Bibliothek festlegen.  Dazu definieren Sie mit dem TEXT­Befehl einen Platzhaltertext im Symbol  und/oder im Package.   Die   Syntax   dazu   erfahren   Sie   in   der   Hilfe   zum  ATTRIBUTE­Befehl.  Für unsere drei Beispiel­Attribute wären das die Texte: >Bemerkung >Hoehe >Lieferant 252 . Wenn Sie für die Package­Variante  D  (SO14) ebenfalls Attribute definieren  möchten. Attribute anzeigen Wird das Device 74*05 ohne weitere Änderungen im Schaltplan bzw. klicken Sie auf den Eintrag in der Package­Übersicht und verfahren  Sie so. ob ein Attribut zusammen  mit dem Gate oder Package im Schaltplan oder Layout angezeigt werden soll. Die   Definition   der   Attribute   für   die   Package­Variante  N  ist   jetzt  abgeschlossen. Im  Device­Editor­Fenster erscheinen jetzt neben Technologies auch die Attribute. bringt es die Attribute und deren Werte aus der Bibliothek mit.  Informationen über die Möglichkeiten zur Darstellung der Attribute  finden Sie ab Seite 129.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt ➢ Die Attribute für den 74*05.  gefolgt vom Attributnamen. Variante N Nicht   veränderbare  (constant)  Attribut­Werte  sind  in der  Tabelle grau   hinterlegt. Ein Platzhaltertext beginnt immer mit dem >­Zeichen.

  wird   der   Wert   des   Attributs   automatisch   an   der   Stelle   des  Platzhaltertexts angezeigt. Das folgende Bild zeigt ihre Verwendung im Unterschied zu  >NAME. Das Festlegen der Anzeigeoptionen ist auch auf Seite 129 beschrieben. 253 . 8. Dann  wirkt   die   Attribut­Eigenschaft  Anzeige  im   Attribute­Dialog. Im Schaltplan gibt es noch zwei weitere  Möglichkeiten: >PART und >GATE. Im zweiten Fall ist  das Symbol des ersten Gates mit  >PART  beschriftet.6 Beschriftung von Schaltplansymbolen Für   die  Beschriftung   von   Packages   und   Schaltplan­Symbolen   stehen   die  beiden   Textvariablen  >NAME  und  >VALUE  zur   Verfügung.  Diese Texte können mit SMASH vom Device/Package gelöst werden. ➢ Beschriftung von Schaltplansymbolen Im ersten Fall sind alle Symbole mit >NAME beschriftet.   deren  Verwendung bereits gezeigt wurde. rechts die Darstellung im Schaltplan.   Groß­   und  Kleinschreibung spielt hier keine Rolle. Name oder Both sein.  Value. die restlichen drei mit  >GATE.  Wenn   Sie   ein   Bauteil   mit   vordefinierten   Attribut­Texten   im   Schaltplan  beziehungsweise   Layout   platzieren   und   einen   Wert   für   das   Attribut  definieren. Links  die Symbol­Definition.5 Attribute Platzieren Sie die Texte an beliebiger Stelle im Symbol­ bzw.  Diese  kann  Off.8. Package­Editor  und   wählen   Sie   für   jeden   Text   den   gewünschten   Layer.

 Der Gate­Name erscheint  nicht.  die  NAND­Gatter   eines   7400). sobald der Baustein verwendet wird.   wird   das  Next­Gate   im   Schaltplan   nur   mit  Prefix+Nummer  versehen.   Der   ADD­Befehl   nimmt   zuerst   unbenutzte  Next­Gates   von  Bausteinen. Can:  Für   Gates.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt 8.  Die beiden restlichen Kontakte erhalten den Addlevel Can.   Bei   einem  Relais  könnten die Kontakte mit Addlevel Can definiert werden. Die Spule kann nicht allein  gelöscht  werden.   die   nur   bei   Bedarf   platziert   werden.   bei   dem   manchmal   einige   wenige   nicht   benutzt  werden.   falls   sie   mit  Addlevel Always definiert wurden. Übersicht Next:  Für   alle   Gates.  Sie  verschwindet  erst  dann.7 Mehr zum Parameter Addlevel Der   Addlevel   der   in   das   Device   geholten   Gates   entscheidet   darüber. werden die Spule und  der erste Kontakt platziert. Im Device geben Sie der Spule und dem ersten Kontakt den Addlevel  Must.   also zum  Beispiel  IC1.   auf  welche Weise dieses Gate in die Schaltung geholt wird und unter welchen  Bedingungen es wieder aus der Schaltung gelöscht werden kann.   die   der   Reihe   nach   geholt   werden  sollen   (z.  bevor alle  anderen Gates dieses Bausteins  gelöscht sind. Always:  Für Gates. Definieren Sie die Spule und einen Kontakt als eigene Symbole.  B.   Auch   für   Devices   mit   einem   einzigen   Gate  sinnvoll. Must­ Gates  lassen  sich  nicht  löschen. In diesem Fall lässt  sich   jeder   einzelne   Kontakt   gezielt   mit   INVOKE   holen   und   mit   DELETE  wieder löschen.   bei   dem  typischerweise nur der erste Kontakt verwendet wird. kann das mit dem INVOKE­Befehl geschehen. bevor er einen neuen  Baustein beginnt.   Diese   Kontakte   lassen   sich   mit   DELETE   löschen. Wenn Sie das Relais mit ADD in die Schaltung holen. wenn irgendein anderes Gate  des Bausteins vorhanden ist. die vorhanden sein müssen. Das Request­Gate wird zusätzlich mit dem Gate­Namen versehen. Falls einer der weiteren Kontakte platziert werden  soll. Relais: Spule und erster Kontakt werden platziert Es   soll   ein   Relais   mit   drei   Kontakten   entworfen   werden. Unterschied   zu  Can:  Besteht   das   Device   aus   genau   einem  Next­Gate   und  einem  Request­Gate. zum  Beispiel IC1P. Must:  Für Gates. die sich auf der aktuellen Seite befinden. 254 . Typisches Beispiel: die Spule eines Relais.  wenn alle  Kontakte gelöscht  sind (zuerst die mit Can definierten). Beispiel: Kontakte eines Relais  mit   vielen   Kontakten. Request: Für Versorgungs­Gates von Bausteinen. die sich normalerweise auf jeden Fall in der Schaltung  befinden.

 damit im Schaltplan die im Package definierten Namen 1 bis  10 dargestellt werden.  Wenn Sie dieses Device in einen Schaltplan holen.8. erscheinen nach dem Plat­ 255 . und geben Sie  den SMDs die Namen 1 bis 10. Nun definieren Sie ein Symbol.7 Mehr zum Parameter Addlevel ➢ Relais mit einer Spule und drei Kontakten Stecker: Einzelne Anschlussflächen sollen entfallen können Es   soll   ein   Leiterplattenstecker   entworfen   werden. stellen  Sie als Addlevel jeweils Always ein. Stellen Sie  Visible Pad ein.  dass bestimmte Kontaktflächen entfallen. und stellen Sie mit dem CONNECT­Befehl die Verbindungen zwischen den SMDs und den Pins her. das eine Kontaktfläche darstellt. Im Einzelfall kann es erforderlich sein.   bei  dem   normalerweise  alle Kontaktflächen vorhanden sind. ➢ Package eines Leiterplattensteckers Definieren Sie ein Package mit zehn SMDs als Kontaktflächen. ➢ Steckersymbol für den Schaltplan Holen Sie dann das Symbol zehn Mal in ein neu angelegtes Device.

  Der   Bohrdurchmesser   lässt   sich   mit  CHANGE DRILL nachträglich ändern. Für den Autorouter spielt  das   an   dieser   Stelle   keine   Rolle. ➢ Nach ADD sind alle Anschlüsse im Schaltplan sichtbar Stecker mit Befestigungsloch und Sperrfläche Es soll ein Stecker mit Befestigungslöchern definiert werden. Kreise mit  Width  = 0 werden  gefüllt.   weil   er   in   beiden   Fällen   nicht   in   das  256 .   Mit   DELETE   können   einzelne   Anschlüsse   gelöscht  werden. Die Sperrfläche für den Autorouter/Follow­me­Router wird durch einen Kreis  (CIRCLE­Befehl)   im   Layer   42  bRestrict  definiert.   Der   Kreis   ist   hier   aus  Gründen   der   Übersichtlichkeit   mit   einer   bestimmten   Strichstärke   (Width)  ausgeführt. ➢ Befestigungsbohrungen mit Sperrflächen Beim   Package   werden   mit   dem  HOLE­Befehl   die   Bohrungen   mit   dem  gewünschten   Durchmesser   platziert.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt zieren   alle   Anschlüsse. um die herum  der   Autorouter   in   einem   bestimmten   Abstand   keine   Leitungen   auf   der  Lötseite (Bottom) verlegen darf.

8.   sollten   Sie  folgende   Kriterien   bei   der   Symbol­.   damit   die   Darstellung   des  Kontaktspiegels im Schaltplan optimal ist. zum Beispiel ein elektromechanisches Relais mit  einer Spule und mehreren Kontakten.   Das erste Kontakt­Gate sollte mit dem Aufhängepunkt an der x­ Koordinate 0 platziert werden. Für das Spulen­Symbol sind keine besonderen Maßnahmen notwendig.7 Mehr zum Parameter Addlevel Kreisinnere routen kann. Beim Anordnen der einzelnen Gates im Device­ Editor   müssen   Sie   einige   Punkte   beachten. dass sie senkrecht stehen. 257 .   Diese  Querverweise   werden   dann   im   Kontaktspiegel   des   Elektro­Schaltplans  dargestellt. Der untere Pin soll vollständig im  positiven Koordinatenbereich liegen.   Device­   und   auch   bei   der   Package­ Definition beachten. Der Abstand zwischen den Kontakt­Gates im Device bestimmt den  Abstand zwischen den Gattern. gibt es die Möglichkeit.8 Bauteile mit Kontaktspiegel im ElektroSchaltplan Wenn Sie ein  Bauteil für einen  Elektro­Schaltplan  anlegen wollen. in den Kontakt­ Symbolen   einen   Platzhalter   für   Bauteil­Querverweise   zu   definieren.  Symbol anlegen Für einen elektromechanischen Schalter (Schütz) brauchen Sie ein Symbol  für die Spule und ein oder mehrere Symbole für die Kontakte. die im Kontaktspiegel um 90 Grad  gedreht und senkrecht untereinander angeordnet werden. damit  ein Bauteil­Querverweis erzeugt werden kann. Diese Sperrflächen werden auch von einem Polygon  im Layer 16 Bottom berücksichtigt. Damit   der   Kontaktspiegel   sauber   dargestellt   werden   kann. das aus  mehreren Gattern besteht. Hier  wird der Platzhalter >XREF nicht benötigt.1 inch.   Jedes weitere Kontakt­Gate wird rechts vom ersten Gate an derselben  y­Koordinate (also auf gleicher Höhe) platziert. 8. Der Text wird. im Layer 95 Names angelegt. Typischerweise ergibt sich dann  eine y­Koordinate von 0. also nach oben  oder nach unten zeigen  Platzieren Sie den Platzhaltertext >XREF mit dem TEXT­Befehl. genauso  wie >NAME oder >PART. Device anlegen Das Schütz­Device besteht aus mehreren Symbolen: Dem Spulen­Symbol und  mehreren Kontakt­Symbolen. Bei den Kontakt­Symbolen sollten Sie das Folgende beachten:  Die Mitte des Kontakt­Symbols liegt am Koordinatennullpunkt (0 0)  Ordnen Sie die Pins so an.

 die der Anzahl der im Device  verwendeten Pins entsprechend viele Pads enthalten.   das   ebenfalls   als   Symbol   definiert   wurde. Andere Texte.   Außerdem  gibt es Zeichnungsrahmen. Zum Thema Elektro­Schaltpläne ist eine separate Dokumentation verfügbar. Fügen Sie im Device über die Schaltfläche Neu ein passendes Package ein und  führen Sie den CONNECT­Befehl aus. Es kann sich  dabei um einfache Dummy­Packages handeln. in den Elektro­ Bibliotheken (e­*. Definieren Sie.  Außerdem gibt es nützliche User­Language­Programme rund um das Thema  Elektro­Schaltpläne. In einer der Elektro­Bibliotheken sind schon entsprechende  Zeichnungsrahmen vordefiniert. die im Symbol definiert wurden.   Diesen   finden   Sie   im  Menü Zeichnen/Frame.  8. Package anlegen Aufgrund   der   Bibliotheksstruktur   in   EAGLE   und   zur   Vermeidung   von  Fehlermeldungen. an welchen Seiten des  Rahmens die Beschriftung gezeigt werden soll. werden rechts neben den Gattern dargestellt.  In der Parameterleiste des FRAME­Befehls gibt es Einstellmöglichkeiten zur  Beschriftung des Rahmens. speziell für Elektro­Schaltpläne.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt  Das Spulen­Gate dürfen Sie an beliebiger Stelle absetzen.   In   der  EAGLE­Bibliothek  frames.de. Der   Kontaktspiegel   zeigt   alle   Gatter. beginnend mit  A.   sie   lassen   sich   aber   für  Schaltpläne   als   Devices   ohne   Package   und   ohne   Pins   definieren.cadsoft. Weitere Informationen finden Sie unter www.9 Zeichnungsrahmen Zeichnungsrahmen  sind   zwar   keine   Bauelemente. auch Packages anzulegen.  Mit den vier Icons in der Parameterleiste wählen Sie.lbr  enthalten   solche   Devices   ein   Symbol. ist es notwendig.   das  lediglich   einen   Rahmen   in   der   passenden   Größe   enthält. Ein positiver Wert für Spalten beschriftet  den Rahmen von links nach rechts.   Die  Querverweise.   und   ein  Dokumentationsfeld. in wie viele Spalten und Zeilen die  Zeichnung eingeteilt werden soll.  Der  Rahmen   wird   mit   dem  FRAME­Befehl   definiert. um jedem Pin ein Pad zuzuordnen.   bestehend   aus   Seitennummer   und   Zeichnungsrahmen­ Koordinaten.   die   den   Text  >XREF  enthalten. Negative Werte drehen die Zählrichtung um. 258 . Es muss  jedoch der Addlevel Must zugeordnet werden.lbr). für Reihen von oben  nach unten. wenn Sie auf den  Schaltplanseiten   mit   dem   FRAME­Befehl   einen   entsprechenden   Rahmen  definiert haben. beginnend mit  1. sind im Kontaktspiegel nicht  sichtbar.

  damit   innerhalb   der   Zeichenfläche   nicht  versehentlich der Rahmen selektiert wird.  >LAST_DATE_TIME  und  >SHEET  enthalten.9 Zeichnungsrahmen ➢ Parameterleiste des FRAME­Befehls Die Position des Zeichnungsrahmens  bestimmen Sie über zwei Mausklicks. Spalten und Reihen können benutzt werden.8. Damit kann das Dokumentationsfeld  nicht gelöscht werden. All   diese   Textvariablen   lassen   sich   auch   direkt   im   Schaltplan   und   (mit  Ausnahme von >SHEET/S/NR) im Board einsetzen. Üblich ist es jedoch. >SHEETS zeigt die Gesamtzahl der Schaltplanseiten. Zusätzlich stehen noch weitere Variablen zur Verfügung: >PLOT_DATE_TIME zeigt Datum und Uhrzeit des letzten Ausdrucks. solange der Rahmen vorhanden ist. Im   Device   ist   der   Rahmen   mit   Addlevel  Next  definiert   und   das  Dokumentationsfeld mit Addlevel Must.   sollte   links   unten   liegen. also der Koordinatennullpunkt im Symbol­ Editor. den Zeichnungsrahmen in der Bibliothek zu   definieren. die man zusammen mit  einem Rahmen verwenden kann.  Neben   festen   Texten   sind   im   Dokumentationsfeld   die  Textvariablen  >DRAWING_NAME. Aufgrund der besonderen  Bedeutung der Rahmenbeschriftung kann ein   Zeichnungsrahmen nicht gedreht werden! Der   FRAME­Befehl   kann   auch   in   Schaltplan   oder   Board   ausgeführt   werden. Sie können sich auch ein Schriftfeld nach  eigenen Gesichtspunkten zeichnen.   Im  Schaltplan   erscheinen   an   diesen   Stellen   der   Dateiname   der   Zeichnung. Die Bibliothek  frames. 2/3 =  Blatt 2 von 3).  Datum und Uhrzeit der letzten Änderung sowie die Blattnummer (z. um die Position von Bauteilen  und Netzen  in der Zeichnung zu bestimmen (zum Beispiel  mit Hilfe eines  ULPs) oder um automatisch Querverweise berechnen zu lassen (siehe LABEL­ Befehl). >SHEETNR zeigt die Nummer der aktuellen Seite.lbr  enthält auch  Schriftfelder.  Alternativ   kann   man   die   beiden   Eckpunkte   auch   als   Koordinaten   in   der  Kommandozeile angeben. 259 . B.  Der Aufhängepunkt des Rahmens.

 SMDs angelegt wurden. Der Platzhalter >CONTACT_XREF hat für Elektro­Schaltpläne eine besondere  Bedeutung. kann man das Bauteil  auch mit einem Klick der mittleren Maustaste spiegeln.)  beziehen.   EAGLE   stellt   deshalb  einen   Satz   von   vordefinierten   Layern   zur   Verfügung. Näheres dazu finden Sie in der Hilfe zum Thema Kontaktspiegel. also ohne Pads bzw. die sich auf die Unterseite (Bottom.  bPlace  usw. COPY. MOVE oder PASTE aktiv. 260 . Ist der Befehl ADD.   die   sich   auf   die  Oberseite  (Top. In der Platine bringt man ein solches Bauteil mit dem MIRROR­Befehl     auf die jeweils andere Seite. der für den Kontaktspiegel reserviert werden soll. da sie keine elektrische Bedeutung  haben.  tOrigins.. die als Package für den Layout­Editor  angelegt   wurden. Der Platzhaltertext  selbst ist nicht sichtbar.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt ➢ Platzhaltertexte im Schriftfeld Außerdem gibt es Zeichnungsrahmen.10 Bauteile auf der Lötseite SMD­Bauelemente (aber auch bedrahtete) können auf der Ober­ (Top) oder  Unterseite   (Bottom)   einer   Platine   platziert   werden.   Diese   Rahmen   können   auch   bei   konsistentem  Schaltplan/Layout­Paar platziert werden. Klicken Sie dazu das Bauteil an oder geben Sie  in der Kommandozeile den Bauteilenamen an.. und alle Objekte in den t. Dabei werden die Objekte des  Top­Layers in den Bottom­Layer gespiegelt.  tPlace.   Die   Position   dieses   Textes   (die   y­Koordinate)   bestimmt   den  Bereich. 8.­Layer gespiegelt.) beziehen  und  einen  weiteren Satz von Layern.  tNames.  tValues  usw. nur sein Aufhängepunkt wird angezeigt. Definiert werden Bauteile grundsätzlich in den Layern für die Top­Seite.­Layern  werden in die entsprechenden b.

  dessen   Bohrung   in   der   Ausfräsung  verschwindet.11 Bauteile mit Langlöchern Langlöcher   werden   bei  der  Platinenfertigung  gefräst. Beliebige Ausfräsungen in der Platine werden genauso gezeichnet: Verwenden Sie einen separaten Layer. Bitte beachten Sie auch die Ausführungen zu diesem Thema   insbesondere  wenn sie das gewünschte Package schon in der aktuellen Bibliothek befindet  ab Seite 241. kann  man nach Packages suchen) kann man das Package direkt aus dem Control  Panel mit Drag&Drop in die Bibliothek einfügen. typischerweise Layer 46 Milling. Nachdem Sie Ihre Bibliotheken durchsucht haben  entweder über den Biblio­ theken­Zweig der Baum­Ansicht im Control Panel oder mit der Suchfunktion  des ADD­Befehls im Layout­Editor (nur hier.2 zurück.  Sollten Sie für ein Device in Ihren Bibliotheken keine passende Package­Vari­ ante finden.   einen   WIRE   mit  passender Breite und Länge zeichnen.11 Bauteile mit Langlöchern 8.   auch   ARC)   und  einer  sehr  feinen   Strichstärke. 8. und  informieren   Sie den  Leiterplattenhersteller.   Außerdem   sollten  Sie  ihm  mitteilen.  dass Fräskonturen  zu beachten  sind. Alternativ kann man auch  den PACKAGE­Befehl verwenden. Um den Vorgang anschaulich zu erklären. nicht im Schaltplan­Editor.   Als   Grundlage  nehmen   Sie   ein   normales  Pad.  ob  diese  metallisiert werden sollen oder nicht.12 Anlegen einer neuen Package-Variante Die meisten Bauteile werden in unterschiedlichen Gehäuseformen gefertigt. Die Fräskontur für ein Bauteil mit länglichen Anschlussbeinchen zeichnen Sie  im   Package­Editor   mit   dem   WIRE­Befehl   (evtl. Milling. Dazu vorgesehen  ist der Layer 46.8. Die dritte Package­Variante dient nur als Übungsbeispiel und entspricht   nicht den Spezifikationen des Herstellers! Passendes Package aus einer anderen Bibliothek Im   günstigsten   Fall   kann   man   auf   ein   vorhandenes   Package   aus   einer  anderen Bibliothek zugreifen.   beziehungsweise   mit   Strichstärke   0.   an   der   das   Langloch   ist. oder SMDs auf denen Sie die Kontur zeichnen.  dass er die Konturen  in diesem  Layer  berücksichtigen  muss. Die  Fräskontur  eines  Langlochs zeichnen Sie am besten in einem eigenen Layer. 261 . Bei Multilayer­Platinen sollten Sie in den verwendeten Innenlagen.   an   der   Stelle. ist es einfach möglich eine neue zu erstellen. greifen wir auf das Beispiel­Device  541032A aus dem Abschnitt 8. Teilen  Sie dem  Leiterplattenhersteller mit. direkt im  Layout­Editor.

  Die   neue   Variante  erscheint nun in der Package­Liste. setzt man die Angabe in  einfache Hochkommas.lbr' TEST Jetzt   erscheint   rechts   unten   im   Device­Editor   ein   neuer   Eintrag   mit   dem  Package SO14 und dem Varianten­Namen TEST. 262 .lbr aus Abschnitt 8.lbr TEST Befindet sich im Pfad oder Namen ein Leerzeichen. Package-Variante definieren Die neue Package­Variante soll den Namen Test erhalten.   dass  noch   keine  Verbindungen  zwischen   Pins und  Pads definiert  wurden. Klicken Sie auf das Device­Icon und wählen Sie aus dem geöffneten Menü das  Device 54*1032A aus. Sind   Control   Panel   und   Bibliotheks­Fenster   nebeneinander   angeordnet.lbr TEST Oder beispielsweise mit Pfadangabe (wenn notwendig): PAC SO14@d:\eagle\lbr\smd-ipc. Als Beispiel wählen wir das Package SO14 aus der Bibliothek  smd­ipc. Links davon sehen Sie ein Ausrufezeichen auf gelbem Kreis.lbr. Beispielsweise  über das Menü Datei/Öffnen/Library im Control Panel. Der Device­Editor öffnet sich. Geben Sie diesen an und  bestätigen   Sie   die   Eingabe   mit   einem   Klick   auf  OK. zum Beispiel: PAC 'SO14@\Mit Leerzeichen\smd-ipc. für das die neue Package­Variante erstellt werden soll.  selektieren Sie das SO14­Package und ziehen es mit Drag&Drop direkt in das  geöffnete   Device­Editor­Fenster. die Package­Variante direkt im Device­Editor über den  PACKAGE­Befehl anzulegen.   Beim   Loslassen   der  Maustaste  werden  Sie  nach dem neuen Package­Varianten­Namen gefragt. Es ist auch möglich. Das Package muss  mindestens 14 Anschlüsse haben. die das Device  enthält. da die beiden Gates zusammen ebenfalls  14 Pins haben.2).8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt Öffnen Sie die Bibliothek (hier: my_lib. welches darauf  hinweist. Tippen Sie in die Kommandozeile: PACKAGE SO14@smd-ipc.

263 . Man   kann   auch   die   Pin/Pad­Zuordnung   von   einer   vorhandenen   Package­ Variante  übernehmen.   Jetzt   öffnet   sich   das   Connect­ Fenster. Technologien definieren Das   Device   54*1032A   ist   in   zwei   Technologien   verfügbar   (ALS   und   AS).   Wählen   Sie   also   aus   der  Combo­Box Übernehmen von: den Eintrag DIL­14. wie in Abschnitt 8.12 Anlegen einer neuen Package-Variante ➢ Device­Editor: Teilansicht Package­Varianten Der PACKAGE­Befehl kopiert die vollständige Gehäusedefinition zunächst   in die aktuelle Bibliothek und stellt dann die neue Variante unter dem   angegebenen Namen im Device bereit.2 beschrieben. Ein Klick auf  Technologies  im Beschreibungsfeld öffnet ein Fenster. Eintrag Löschen) tun. Mit Klick auf OK wird der CONNECT­Befehl abgeschlossen.  In unserem  Beispiel  unterscheidet  sich  die Pin/Pad­ Zuordnung   nicht   von   der   des   DIL­14­Packages.  Diese müssen noch für die neue Package­Variante angelegt werden. Ein weiter Klick auf OK schließt  das Fenster wieder.  Darin   definieren   Sie   unter  Neu  die   Technologien  ALS  mit  anschließendem  Klick   auf  OK  und  AS  mit   anschließendem   Klick   auf  OK.   Beide   Einträge  werden jetzt mit einem Häkchen angezeigt. Selektieren Sie die Package­Variante Test in der Liste rechts im Device­Editor­ Fenster.   Verbinden   Sie   die   Pins   mit   den   Pads   durch   Anklicken   der  zusammengehörigen Pins und Pads. Connect-Befehl Klicken   Sie   auf   die   Schaltfläche  Connect. können Sie das   über   UNDO   (sofern   noch   möglich)   oder   über   das   Kontextmenü   des   Package­Eintrags (rechter Mausklick. Sollten Sie eine angelegte Variante wieder löschen wollen.8.

  kann   man   mit   gedrückter   linker   Maustaste   das  Package in das Editor­Fenster ziehen (Drag&Drop).   dann   editieren.  nämlich MYSOP14. In der  my_lib. Verändertes Package aus einer anderen Bibliothek verwenden Sollte   kein   exakt   passendes.lbr  verwendet  werden. Das kopierte  Package wird angezeigt.lbr MYSOP14 Befindet sich im Pfad oder Namen ein Leerzeichen.lbr MYSOP14 Oder beispielsweise mit Pfadangabe: COPY SOP14@d:\eagle\lbr\smd-ipc.lbr  soll dieses Package einen neuen Namen erhalten. Mit dem COPY-Befehl Tippen   Sie   in   der   Kommandozeile   des   Bibliotheks­Editor­Fensters   (egal   in  welchem Editiermodus Sie sich befinden) Folgendes ein: COPY SOP14@smd-ipc. die das  neue Package enthalten soll (Datei/Öffnen/Library). 264 . Wechseln Sie nun in das Control  Panel (z.   und   anschließend   im   Device   als   neue   Variante  verwenden. setzt man die Angabe in  einfache Hochkommas.   aber   ein   ähnliches   Package   in   einer   anderen  Bibliothek  enthalten sein.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt Speichern Die Definition der neuen Package­Variante ist somit abgeschlossen. zum Beispiel: COPY 'SOP14@\P F A D\smd-ipc. Sind Control Panel und Bibliotheks­Editor­Fenster so angeordnet. Wählen Sie die Bibliothek. kann man es zunächst in die aktuelle Bibliothek  kopieren. über das Window­Menü) und klappen Sie den Bibliotheken­Zweig  in der Baum­Ansicht auf. dass beide  gleichzeitig   sichtbar   sind.lbr' MYSOP14 Das   Package­Editor­Fenster   öffnet   sich. Im Control Panel Öffnen Sie zunächst ein Bibliotheks­Editor­Fenster mit der Bibliothek. Nach dem Loslassen be­ finden Sie sich im Package­Editier­Modus im Bibliotheks­Editor. Package kopieren Es soll das Package mit dem Namen  SOP14  aus der  smd­ipc. in der das gewünschte  Package enthalten ist und selektieren Sie es. Speichern  Sie spätestens jetzt die Bibliothek. B.   Die   gewünschten   Modifikationen  können jetzt durchgeführt werden. In der rechten Hälfte des Control  Panels ist jetzt die Voransicht des Packages zu sehen. Es ist nicht notwendig  einen bestimmten Editier­Modus zu wählen.

 Anschließend drücken Sie die  265 .   Schaltplan­Symbole nur in 90­Grad­Schritten! Gesamtes Package drehen Um bei unserem Beispiel aus diesem Kapitel zu bleiben. Über die Schaltfläche  Neu  erstellen Sie eine neue Variante. Es öffnet sich  ein Kontextmenü. Nach Klick auf OK erscheint ein neuer Eintrag in der  Package­Liste. verwenden Sie den RENAME­Befehl. dass das Bibliotheks­Editor­ Fenster wie vorher auf dem Desktop sichtbar ist.   Das  Edit­Fenster  öffnet sich. Die  Definition   von   Packages   ist   in   diesem   Kapitel   weiter   vorne   schon   erklärt  worden. Jetzt können Sie das Package beliebig editieren. zum  Beispiel  über  das  Menü  Bibliothek/Device  des   Bibliotheks­Editor­Fensters. Mit GROUP ALL selektieren Sie  alles.8. Um die Definition zu vervollständigen. Blenden Sie über DISPLAY alle Layer ein (DISPLAY ALL). Wählen Sie den Eintrag  54*1032A.lbr.12 Anlegen einer neuen Package-Variante Alternativ   dazu   können   Sie   mit   der   rechten   Maustaste   auf   den   Package­ Eintrag klicken. Variante anlegen Es soll noch eine weitere Package­Variante für das Beispiel­Device angelegt  werden. führen Sie jetzt den CONNECT­Befehl  und   die   Definition   der   Technologien   aus   (wie   im   vorigen   Abschnitt  beschrieben). Mit ROTATE wird die Gruppe jetzt gedreht: Klicken Sie mit der linken Maustaste in das Winkel­Feld der Parameterleiste  und geben Sie den gewünschten Winkel ein.13 Packages in beliebigen Winkeln anlegen Im   Package­Editor   kann   man   Bauteile   in   beliebigen   Winkeln   mit   einer  Auflösung von 0. 8. Wählen Sie den Punkt  In   Bibliothek kopieren. Editieren Sie das Package LCC­20.   Wechseln   Sie  in   den  Device­Editor­Modus. Wählen Sie im  Auswahlfenster das Package MYSOP14 aus und geben Sie als Variantenname  beispielsweise TEST2 an. dass alle Objekte rotiert werden. Packages   lassen   sich   in   beliebigen   Winkeln   gedreht   angelegen. Vergessen Sie nicht die Bibliothek zu speichern. Dabei ist es nicht notwendig. Ein Klick auf  OK  öffnet den  Device­Editor.   Wollen   Sie   den   Namen  ändern. öffnen Sie die Biblio­ thek my_lib. Dazu definiert man das Package erst in der  Normallage und dreht es dann als Gesamtes in die gewünschte Position.1 Grad anlegen. Hier soll nur noch auf das Rotieren eingegangen werden. Der Name des Packages wird  von   der   ursprünglichen   Bibliothek   übernommen. Nur so kann man  sicher sein.

MARK (0 0). PAD '2' (P 50 120).   Setzen   Sie   dazu   zuerst   mit   MARK   einen  Referenzpunkt   an   der   gewünschten   Stelle. PAD '1' (P 50 0). GRID MM. Je nachdem.5 Grad weiter. Alternativ kann man direkt mit der Kommandozeile arbeiten: ROTATE R22. Bauteilmittelpunkt liegt an der Koordinate (0 0). auch die  Lötpunkte gedreht zu platzieren (beispielsweise bei Long­Pads oder auch bei  SMD­Anschlüssen). Beispiel: GRID MM .   zum   Beispiel   im  Bauteilmittelpunkt. Beispiel: Es sollen 3 Pads in einer 120­Grad­Teilung auf einem Kreis mit Radius 50  mm platziert werden. Das vorangestellte P bezeichnet  die Polarkoordinaten bezüglich des Referenzpunktes. Beim PAD­ oder SMD­Befehl kann man direkt den Drehwinkel in der Parame­ terleiste oder in der Kommandozeile angeben.   Das >­Zeichen in der Klammer bewirkt.   In   der   Kommandozeile   erscheinen   jetzt   zusätzliche  Angaben zur Position des Mauszeigers.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt Ctrl­Taste und klicken mit der rechten Maustaste in die Gruppe  und legen  den Drehpunkt fest. 266 . kann es sinnvoll sein. Das Bauteil wird jetzt rotiert dargestellt. MARK (0 0). ➢ Package­Editor: Relativ­ und Polar­Koordinatenanzeige Bei den mit  R  markierten Werten handelt es sich  um  relative Koordinaten  zum vorher mit MARK gesetzten Nullpunkt.5 (> 0 0) dreht beispielsweise die vorher selektierte Gruppe um den Punkt (0 0) um  22. PAD '3' (P 50 240). Packages mit radialer Pad-Anordnung Zum Platzieren von Pads oder auch SMDs in radialer Anordnung kann man  mit   Polarkoordinaten   arbeiten. dass die ganze  Gruppe gedreht wird (entspricht einem Rechtsklick auf den Punkt (0 0)). welche Padform Sie verwenden. PAD '2' LONG R120 (P 50 120) .

 Nach Klick auf OK  erscheint es im Package­Editor­Fenster.lbr  über das Menü  Datei/Öffnen/Library  im  Control Panel oder wählen Sie den Eintrag Öffnen aus dem Kontextmenü des  linear. die Gruppe um einen definierten Betrag im Koordinatensystem zu  verschieben. Tippen Sie im Feld Neu  den Namen DIL08­TEST ein und bestätigen Sie mit einem Klick auf OK. Alternativ   geben   Sie   beim   CUT­Befehl   in   der   Kommandozeile   einen  Bezugspunkt an. Die   Koordinatenangabe   bei   CUT   und   PASTE   kann   auch   dazu   verwendet  werden.lbr­Eintrags   im   aufgeklappten  Bibliotheken­Zweig   der   Baum­Ansicht.   Das   kann   beispielsweise   bei   Objekten. Vorhandenes Element laden Öffnen   Sie   jetzt   im   Bibliotheks­Editor   über  Bibliothek/Package  das  Edit­ Fenster und wählen Sie aus der Liste das Package DIL08. Legen Sie mit GROUP einen Rahmen um alle Elemente.8. So   haben   Sie   das   Element   kopiert   und   können   es   nach   Ihren   Wünschen  weiter editieren. Das Package wird abgesetzt. Oder geben Sie den Befehl wieder über die Kommandozeile ein: PASTE (0 0) .   die   nicht   im   richtigen  Raster gezeichnet wurden.  Anschließend kann es beliebig modifiziert werden. oder tippen Sie GROUP ALL in der Kommandozeile. Neues Element anlegen Klicken Sie auf das Package­Icon in der Aktionsleiste.  Das Bibliotheks­Editor­Fenster öffnet sich.14 Bibliotheken und Bauteile verwalten Kopieren von Bauteilen Innerhalb einer Bibliothek Soll   für   eine   Device­Definition   ein  Symbol  oder   ein  Package  verwendet  werden. also beispielsweise: CUT (0 0) . Im Folgenden sollen die einzelnen Schritte anhand eines Beispiel­Packages  aus der linear. kann man es innerhalb  der  Bibliothek   mit   Hilfe   der   Befehle   GROUP. 267 . Klicken   Sie   das   PASTE­Icon   an   und   anschließend   auf   den  Zeichnungsnullpunkt. interessant sein.   CUT   und   PASTE   kopieren. Bibliothek öffnen Öffnen Sie die Bibliothek  linear.14 Bibliotheken und Bauteile verwalten 8.lbr erläutert werden. die kopiert werden  sollen.   das  in  ähnlicher   Form   schon besteht. Mit DISPLAY blenden Sie alle Layer ein. Klicken Sie nun auf das CUT­Icon und anschließend mit der linken Maustaste  in die Gruppe hinein.

Symbole werden von einer Bibliothek  in eine andere genauso kopiert.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt Die beschriebene Vorgehensweise funktioniert genauso mit Symbolen! Devices können innerhalb einer Bibliothek nicht kopiert werden! Von einer Bibliothek in eine andere Devices Befindet   sich  in  einer  Bibliothek  ein  passendes  Device­Set. Im Control Panel: Ziehen   Sie   das   gewünschte   Device­Set   einfach   aus   der   Baum­Ansicht   im  Control Panel mittels Drag&Drop in das geöffnete Bibliotheks­Editor­Fenster. Der einzige Unterschied zum Kopieren innerhalb einer Bibliothek liegt darin. das Sie  in Ihre  aktuelle Bibliothek übernehmen wollen. wie  man   es   auch   innerhalb   einer   Bibliothek   machen   würde. Mit dem COPY­Befehl: Geben Sie beispielsweise COPY 75130@751xx.   wird   das   Device­Set  75130  aus   der   Bibliothek  751xx.lbr 75130NEU Symbole Da Symbole in der Baum­Ansicht des Control Panels nicht angezeigt werden. COPY 75130@751xx.   Anschließend   legt   man  ein   neues Symbol  an. das  denselben oder auch einen anderen Namen wie bisher haben darf.  ist diese in einfache Hochkommas zu  setzen.lbr oder mit Pfadangabe COPY 75130@d:\eagle\lbr\751xx.lbr' Soll das Device unter einem anderen Namen abgelegt werden. CUT und PASTE (siehe vorherigen Abschnitt).  Das   vollständige   Device­Set   mit   zugehörigen   Symbol(en)   und   Package(s)  wird kopiert und neu angelegt. In Kürze:  Öffnen der Quell­Bibliothek und EDITieren des Symbols 268 .   Also   mit   den  Befehlen GROUP. Enthält  die Pfadangabe  Leerzeichen.  dass man nach CUT und Klick in die Gruppe über  Datei/Öffnen  die andere  Bibliothek   öffnen  muss.lbr in   der   Kommandozeile   an. COPY '75130@d:\P F A D\751xx. kann man den  neuen Device­Namen direkt angeben.  kann man sie von da aus nicht in ein Bibliotheks­Editor­Fenster kopieren. Alternativ dazu kann man auch  In Bibliothek kopieren  im Kontextmenü des  Device­Eintrags verwenden. kann man es auf zwei verschiedene  Weisen kopieren.lbr in die aktuell geöffnete Bibliothek übernommen.

  Dieser  Vorgang kann auch  abgebrochen werden.lbr' Soll das Package unter einem anderen Namen abgelegt werden. Falls die Bibliothek nicht im  aktuellen   Arbeitsverzeichnis   liegt.  kommt es zu einem Hinweis.  In diesem  Fall  bleibt das  Package unverändert.  Dabei wird das vollständige Package kopiert und in der aktuellen Bibliothek  neu   angelegt. SMDs.lbr in die Kommandozeile. ist das Ganze in einfache Hochkommas  zu setzen: COPY 'DIL16@D:\P F A D\mylbr\751xx. wird das Package DIL16 aus der Bibliothek 751xx. 269 .   Alternativ   dazu   kann   man   auch   den   Eintrag  In   Bibliothek   kopieren im Kontextmenü des Package­Eintrags verwenden.8. das in der Ziel­Bibliothek  schon unter diesem Namen existiert. wird es einfach durch das neue Package  ersetzt. Ziehen   Sie   entweder   das   gewünschte   Package   aus   der   Baum­Ansicht   im  Control Panel mittels Drag&Drop in das geöffnete Bibliotheks­Editor­Fenster. Wird   das   Package   bereits   in   einem   Device   verwendet   und   ändert   sich  entweder die Position oder der Name eines oder mehrerer Pads bzw. kann man  den neuen Package­Namen direkt angeben: COPY DIL16@\eagle\mylbr\751xx.   also   zum  Beispiel: COPY DIL16@\eagle\mylbr\751xx.14 Bibliotheken und Bauteile verwalten  DISPLAY ALL um alle Layer darzustellen  Mit GROUP ALL alle Objekte selektieren  CUT und ein Linksklick mit der Maus auf die Gruppe. Tippen Sie beispielsweise COPY DIL16@751xx.lbr DIL16NEU Das Package wird unter dem Namen DIL16NEU angelegt. in welcher Weise die Lötflächen ersetzt werden. Oder nehmen Sie den COPY­Befehl.lbr  in die aktuell geöffnete Bibliothek übernommen. um einen  Bezugspunkt zu setzen  Öffnen der Ziel­Bibliothek über Datei/Öffnen  Editieren eines neuen Symbols  Mit PASTE platzieren  Bibliothek speichern Packages Die Vorgehensweise zum Kopieren von Packages entspricht weitgehend dem  Kopieren von Device­Sets.lbr Enthält die Pfadangabe Leerzeichen.   muss   man   den   Pfad   angeben. Wollen  Sie   beispielsweise   ein  Package  kopieren.

.. Zusammenstellen eigener Bibliotheken Durch   die   vorher   angesprochenen   Methoden. eigene Bibliotheken mit ausgesuchten Inhalten  zusammenzustellen. wie ersetzt werden soll.   aber   die  Reihenfolge verändert.   Bibliothekselemente   zu  kopieren. Das geht auch direkt in der Kommandozeile: REMOVE DIL16 Packages und Symbole können nur gelöscht werden. Symbole und Packages lassen sich mit dem REMOVE­Befehl aus der  Bibliothek   entfernen.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt Sind   die   Nummerierung   und   die   Position   der   Lötflächen   gleich. Ordnet man Control Panel und Bibliotheks­Editor­Fenster nebeneinander an.  kann man einfach beim Durchsehen der Bibliotheksinhalte im Control Panel  einzelne Elemente mit Drag&Drop oder über das Kontextmenü (In Bibliothek   kopieren)   des   jeweiligen   Device­   bzw. Beispiel: Sie wollen das Package mit dem Namen DIL16 löschen. Gehen Sie in das Menü Bibliothek/Löschen. ist es sehr einfach. Es öffnet sich ein Dialogfeld in  das Sie den Namen des zu löschenden Objekts eingeben. werden Sie gefragt. wenn sie nicht in einem  Device verwendet werden.   Package­Eintrags   eine   eigene  Bibliothek zusammen stellen. ➢ Abfrage des Update­Modus Bibliothekselemente löschen und umbenennen Devices. Ansonsten gibt EAGLE die Meldung  Das Package   wird verwendet! bzw..   Das   Anlegen   eines   neuen   Bibliothekselements   kann  nicht mit UNDO rückgängig gemacht werden. Das Symbol wird verwendet! aus. Je nach  Modus   ändert   sich   die   Verbindung   zwischen   Pins   und   Pads   des   Devices  (CONNECT­Befehl). Das entsprechende De­ vice   muss   vorher   gelöscht   werden   beziehungsweise   das   entsprechende  Package oder Symbol aus dem Device(­Set) entfernt werden. 270 .

...8. können Sie diese  beispielsweise   in   eigenen   Package­   oder   SMD­Bibliotheken   definieren. die aktualisiert werden soll. zum Beispiel: REMOVE DIL16. meldet EAGLE: Update: beendet ­ nichts zu tun.lbr  Packages. die man zur Device­Definition benötigt. Der Device­. und wählen Sie  den Menüpunkt Bibliothek/Aktualisieren. Alternativ   kann   man   den   Befehl   auch   in   der   Kommandozeile   eingeben. das umbenannt werden soll.lbr rcl. kann  man diese hintereinander angeben: UPDATE ref-package. kann man  Packages von einer Bibliothek in eine andere kopieren. Öffnen Sie dazu die Bibliothek. Packages in Bibliotheken aktualisieren Wie schon vorher im Abschnitt  Kopieren  von Bauteilen  erwähnt.  Enthält   beispielsweise   die   Bibliothek  ref­packages. Wenn Sie   besondere  Anforderungen   an  Packages haben.lbr Sollen aus verschiedenen Bibliotheken Packages übernommen werden.   Mit  dem   UPDATE­Befehl   kann   man   sie   einfach   auf   andere   Bibliotheken  übertragen.   Existiert   ein   Bauteil   mit  passendem   Namen.   vorher   in   den   entsprechenden  Editiermodus zu wechseln.dev.14 Bibliotheken und Bauteile verwalten Wollen Sie ein Bibliothekselement  umbenennen. Jede Bibliothek enthält Packages. Dabei wird ein schon  vorhandenes Package durch das andere ersetzt.pac) angegeben werden. verwenden Sie den Befehl  RENAME. Symbol­ und Package­Name darf auch mit Extension (. Öffnen Sie zunächst das Editor­Fenster mit dem entsprechenden  Element .lbr 271 . Um alle  in den verschiedenen Bibliotheken einheitlich zu halten. Wählen Sie den Befehl über das Menü  Bibliothek/Umbenennen  und   geben Sie   den neuen  Namen in  das geöffnete  Dialogfeld ein.lbr smd-special. Nach Beenden des Vorgangs meldet EAGLE in der Statuszeile des Bibliotheks­ Editor Update: beendet ­ Bibliothek verändert! Wurde nichts ersetzt. In  vielen Bibliotheken findet man immer wieder dieselben Bauformen. Selektieren Sie die Bibliothek aus  der die Packages übernommen werden sollen. tippen Sie: UPDATE ref-packages.sym.PAC In   diesem   Fall   ist   es   nicht   notwendig. Das geht zum Beispiel auch direkt in der Kommandozeile: RENAME DIL16 DIL-16 Das Package DIL16 erhält den neuen Namen DIL­16.   die  übernommen werden sollen. . ist es möglich mit  Hilfe des  UPDATE­Befehls alle Packages in einer Bibliothek durch die einer  anderen   zu   ersetzen.  .  wird   es  durch die aktuelle Definition ersetzt.

272 .lbr  muss nicht angegeben werden.8 Bauteilentwurf an Beispielen erklärt Möchten Sie nur ein einzelnes Package aktualisieren. Siehe dazu die Hinweise  zum COPY­Befehl auf Seite 269. Es kann auch der  vollständige Pfad zur Bibliothek angegeben werden. geben Sie direkt den  Packagenamen an: UPDATE SO14@ref-packages Die Dateierweiterung  .

  Beispielsweise je eine Datei für die Kupferlagen. Zusätzlich benötigt er eine separate Datei mit Bohrdaten. Wenn   Ihr   Platinenhersteller   nicht   darauf   eingerichtet   ist.  Goldkontakte). wie  die Ausgabe funktioniert und auf was Sie dabei achten sollten. erfahren Sie in diesem Kapitel.   müssen   die   Fräskonturen   zuerst  berechnet und dann für die Maschine geeignet ausgegeben werden. Bei zweiseitig bestückten Platinen braucht er den Bestückungsdruck. Auf   CadSofts   Internet­Seiten   und   in   Ihrer   EAGLE­Installation   gibt   es  viele  User­Language­Programme. erfahren Sie in den nächsten Abschnitten.   EAGLE­Board­ Dateien direkt zu verarbeiten.   etwa   zur   Ausgabe   von   Daten   für   Klebemasken.1 Welche Daten braucht man zur Platinenfertigung? Der   Leiterplattenhersteller   braucht   beim   Fertigungsprozess   der   Platine   für  jeden  Arbeitsschritt   eine  spezielle   Datei   mit  Plot­  oder  Bohrinformationen. Will   man   eine   Prototyp­Platine   fräsen. Soll   die   Platine   automatisch   bestückt   oder   getestet   werden. Viele Leiterplattenhersteller erzeugen die Plotdaten mit EAGLE selbst. oder bei  SMD­Bauteilen  die Lotpastenmaske  oder eine Klebemaske jeweils für oben  und unten. 273 .   Wie   diese   Daten   erzeugt   werden   und   welche   Daten   Sie   an   den  Leiterplattenhersteller weitergeben müssen.   benötigt  man  weitere Daten in geeigneten Formaten. für den Bestückungsdruck.   zur  Berechnung von Fräskonturen oder zum Ausgeben von Bestückungsdaten. 9. so dass  Sie dann nur die Board­Datei weitergeben und sich nicht um das Erstellen  der Fertigungsdaten kümmern müssen.   möglicherweise   eine   Klebemaske   für   SMD­Bauteile   oder  Fräsdaten für Ausbrüche in der Platine.   die   Lotpastenmaske.   für   eine   Veredelungsschicht   (z.  die   Lötstopmaske. Eine Auswahl solcher Unternehmen  finden Sie zum Beispiel auf unseren Internet­Seiten.   Der   Leiterplattenhersteller   verwendet   zur   Fertigung   der   Platine  üblicherweise   Bohrdaten   im  Excellon­Format   und   Plotdaten   im  Gerber­ Format.Kapitel 9 Erstellen der Fertigungsunterlagen Die   Datenausgabe   für   die   Platinenherstellung   erfolgt   über   den   CAM­ Prozessor. die beim Erstellen von Fertigungsdaten aller Art  nützlich   sein   können. B.

  die   anschließend  beim Erzeugen der einzelnen Gerber­Dateien benötigt werden.5.3).000  inch bereit (Datenformat: 2.  GERBER_RS274X_25  stellt  hingegen  eine höhere Auflösung von 1/100. Im CAM­Prozessor verwendet man dafür  den Treiber (Device) GERBER_RS274X. Ausnahme   sind   die   Devices  GERBERAUTO_23  und  GERBER_23.9 Erstellen der Fertigungsunterlagen Auch eine Stückliste oder eine Legende mit der Zuordnung von Bohrsymbol  zu Bohrdurchmesser kann nützlich sein.000 inch (Datenformat: 2.   Dabei handelt  es sich  um  die Werkzeugtabelle. inch).  In diesem  Fall  muss  man im  CAM­Prozessor die  Treiber GERBERAUTO und GERBER zur Datenerstellung verwenden. die Form  und Größe der Blenden (Werkzeuge) des Gerber­Plotters definiert. 274 . Das ist die für Sie  derzeit einfachste Methode. Das für Sie bequemere ist Extended­Gerber. Gerberdaten zu erstellen. die die Koordinaten und  Angaben über die Verfahrwege des Gerber­Plotters enthalten. die für eine Platine erzeugt werden sollen. In dieser  Tabelle   müssen   alle   Blendendefinitionen   enthalten   sein. Gerber-Plotdaten Plotdaten   für   die   Platinenherstellung   werden   meist   im   Gerber­Format  erzeugt. GERBER_RS274X Dieser Treiber erzeugt das Extended­Gerber­Format (RS­274X) und vereinigt  Blendentabelle   und   zugehörige   Plotdaten   in   einer   gemeinsame   Datei.4. GERBERAUTO und GERBER Das etwas ältere RS­274D­Format benötigt eine separate Blendentabelle für  alle Gerberdateien. inch). Gerberdaten bestehen im Prinzip aus zwei Teilen: Aus einer sogenannten Blendentabelle oder auch Wheel­Datei (eine besondere  Werkzeugtabelle) und den eigentlichen Plotdaten. Das Gerber­Format gibt es in verschiedenen Dialekten.   dass   der  Leiterplattenhersteller   mit  dem   etwas älteren  Format  RS­274D  arbeitet. Beim anschließenden Ausgeben der einzelnen Gerberdateien mit dem Device  GERBER verweist man auf die zuvor mit dem Treiber GERBERAUTO erstellte  Blendentabelle. Zuerst lässt man mit dem Treiber GERBERAUTO  die Blendentabelle (Wheel­ Datei)  erzeugen.   Mit  dem   Treiber   GERBER_RS274X   erzeugt   man   einfach  die   einzelnen   Gerber­ Dateien und gibt diese an den Platinenhersteller weiter. wobei derzeit  das sogenannte Extended­Gerber­Format oder auch Gerber­RS­274X (kurz nur  RS­274X)  am gebräuchlichsten ist. Die Gerber­Treiber des CAM­Prozessors (RS­274X und RS­274D) haben eine  Auflösung von 1/10.  Informieren   Sie   sich   vorher   beim   Platinenlieferanten   welches   Gerber­ Format er bevorzugt. Es  kann  auch   sein.000   inch  (Datenformat 2.   Diese  verwenden  eine  geringere  Auflösung  von  1/1.

 3000 zum Einsatz. Als Ausgabetreiber kommen im CAM­Prozessor üblicherweise die  Formate Excellon oder Sieb&Meyer 1000 bzw.4.   Zuerst  erzeugt man mit drillcfg.1 Welche Daten braucht man zur Platinenfertigung? Bohrdaten Die   Erstellung   von  Bohrdaten  entspricht   in   vielem   der   Ausgabe   von  Plotdaten. Drills.   einmal   für   Holes)  weitergeben.  Die Standardauflösung des Treibers beträgt 1/10. 275 . EXCELLON Mit diesem Treiber erzeugt der CAM­Prozessor eine Datei. anschließend mit dem CAM­ Prozessor unter Angabe der Bohrertabelle die Bohrdaten. Bohrdaten zu erzeugen. die Bohrertabelle  und Bohrkoordinaten gemeinsam enthält.  Holes. inch). EXCELLON_RACK Diesen   Treiber   verwendet   man.5 ab Seite 289. Wenn man eine Multilayer­Platine mit Blind­ und/oder Buried­Vias und den  daraus resultierenden  unterschiedlichen Bohrlängen  hat.ulp eine Bohrertabelle.9.   In   älteren   EAGLE­Versionen   war   dieses   Verfahren  Standard. von  den  nicht­durchkontaktierten  im Layer  45. Das ist der übliche und schnellste  Weg.   wenn   die   Bohrertabelle   und   die  Bohrkoordinaten   auf   Wunsch   des   Leiterplattenherstellers   in   separaten  Dateien   sein   sollen.  Weitere Informationen dazu finden Sie im Kapitel 9.  SM1000 hat eine Auflösung von 1/100 mm. EAGLE unterscheidet  die durchkontaktierten Bohrungen von Pads und Vias im Layer 44. Es werden keine  führenden Nullen ausgegeben (Datenformat: 2.000 inch. 3000. Im einfachsten Fall werden alle Bohrungen der Platine gemeinsam in eine  Datei ausgegeben.   müssen   Sie   eine   Bohrertabelle   und   zwei  Dateien   mit   Bohrkoordinaten   (einmal   für   Drills.   Für   jede  Bohrlänge   wird   eine   eigene   Datei   mit   den   relevanten   Bohrdaten   erzeugt.ulp  eine  Bohrertabelle (Rack­Datei) und verweist im CAM­Prozessor bei der Ausgabe  der Bohrdaten auf diese Tabelle. die man mit dem Befehl  HOLE platziert hat. SM1000 und SM3000 Diese Treiber erzeugen Bohrdaten im Format Sieb&Meyer 1000 bzw.  Will   man   durchkontaktierte   von   nicht­durchkontaktierten   Bohrungen  unterscheiden. Die   Datenausgabe   funktioniert   genauso   wie   mit  EXCELLON_RACK. kümmert sich der  CAM­Prozessor   automatisch   um   die   verschiedenen   Bohrlängen. Man   erstellt   zunächst   im   Layout­Editor   mit   dem   ULP  drillcfg. Der Leiterplattenhersteller erhält in diesem  Fall die Bohrerkonfigurationsdatei und die Datei mit den Bohrkoordinaten. Unterscheiden   Sie   zwischen   durchkontaktierten   und   nicht­ durchkontaktierten   Bohrungen. Excellon ist  das gebräuchlichste Format. SM 3000 von 1/1000 mm. muss man zwei Bohrdateien erzeugen.

276 . Film-Erstellung mit PostScript-Dateien Eine   qualitativ   hochwertige   Alternative   zu   Gerber   ist   die   Erzeugung   von  Daten für Postscript­fähige Raster­Plotter.   die   Konturdaten   für   eine  Fräsmaschine  oder  einen  Fräs­Bohr­ Plotter erzeugen können. die man mit Hilfe des SCRIPT­Befehls ins Layout einlesen kann. SMS68  ist   ein   weiterer   Treiber   bei   dem   die   Ausgabe   in   einem   an   HPGL  angelehnten Format erfolgt.ulp Ein einfaches ULP zur  Fräsdatenberechnung  ist  outlines. Prototypenfertigung mit einer Fräsmaschine Zur   Herstellung   eines   Prototypen   gibt   es   verschiedene   User­Language­ Programme. modifizieren. Starten Sie das  ULP mit dem RUN­Befehl. mill-outlines. Mit der Script­Option kann man die Konturdaten über den SCRIPT­Befehl ins  Board importieren. Das ULP bietet eine direkte Hilfe­Funktion.ulp). über den CAM­Prozessor.   in   dem   die   Verfahrwege   gezeichnet  wurden.  outlines. Geben Sie im ULP­Dialog den Layer an.ulp Ein   weiteres   User­Language­Programm   zum   Erzeugen   von   Kontur­   und  Bohrdaten   mit   der   Möglichkeit. beispielsweise mit dem Treiber HPGL oder  PS (Postscript) oder mit einem der Gerber­Treiber.   Auch   hier   braucht man eine  separate  Bohrertabelle (RUN drillcfg. Der belichtete Film dient dann als  Vorlage für die Belichtung der Platine. wenn nötig.ulp.ulp finden Sie in der EAGLE­Hilfe­Funktion  unter dem Stichwort Konturdaten. Starten Sie es einfach über den RUN­Befehl im  Layout­Editor. Anschließend   gibt   man   den   Layer. aus. So kann man im Layout­Editor die berechneten Konturen  überprüfen und.   wählen   Sie   einen   Wert   für   den  Durchmesser   des   Fräswerkzeugs   (Width)   und   bestimmen   Sie   das  Ausgabeformat (Script oder HPGL).ulp. Weitere Informationen zu outlines.9 Erstellen der Fertigungsunterlagen Weitere Bohrdaten-Treiber Der   CAM­Prozessor   stellt   noch   zwei   weitere   Treiber   zur   Erzeugung   von  Bohrdaten zur Verfügung: GERBDRL  erzeugt  Gerber­Drill­Code. für den die  Fräsdaten   erzeugt   werden   sollen. ist  mill­outlines. Auch   bei   diesem   Programm   kann   man   zum   Beispiel   direkt   HPGL­Daten  ausgeben   (weitere   Formate   sind   geplant)   oder   eine   Script­Datei   erzeugen  lassen. Die  Fräsdaten können bei Bedarf modifiziert und dann über den CAM­Prozessor  generiert werden.   verschiedene   Parameter   und   Optionen   zu  wählen.

 damit die Zeichnung nicht auf  mehrere Seiten aufgeteilt wird. Der   Treiber  EPS  erzeugt  Encapsulated­PostScript­Files.und Testautomaten EAGLE bringt einige ULPs mit.   Üblicherweise   findet   man   am   Anfang   der   Datei   die  zugehörige Beschreibung.1 Welche Daten braucht man zur Platinenfertigung? Der   CAM­Prozessor   erzeugt   mit   dem   Treiber  PS  Dateien   im  PostScript­ Format. Man druckt dabei mit dem PRINT­Befehl.3 bis 0. dass  die  Schichtseite   der  Folie   direkt   auf   der   zu  belichtenden  Kupferschicht  zu  liegen kommt.ulp  behelfen.  Die   Beschreibung   eines   ULPs   sehen   Sie   direkt   im   EAGLE­Control­Panel. offen hält. Für PostScript­Belichter sind  im CAM­Prozessor die Werte  Höhe  und  Breite  sehr groß (z. B. Im ULP­ Verzeichnis finden Sie verschiedene Programme. zeichnet es in einem eigenen Layer  einen Ring innerhalb des Bohrloches der einen vorgegebenen Durchmesser.  werden gedruckt.  indem   Sie   in   der   Baum­Ansicht   den   Zweig  User­Language­Programme  aufklappen   und   das   gewünschte   ULP   mit   der   Maus   anwählen. verarbeitet werden können. sind in der Regel gespiegelt  auszugeben (Option  Spiegeln  im CAM­Prozessor). So erkennt man  beim Bohren der Löcher von  Hand die Position. Für Folien sollten die beiden Optionen Schwarz und Gefüllt  aktiviert sein.   Man   kann   die   ULP­Datei   auch   mit   einem  Texteditor   öffnen.4 mm. Daten für Bestückungs. Folienerstellung über einen Drucker Für die Fertigung von einfachere Platinen kann man mit einem Laser­ oder  Tintenstrahldrucker   eine   Folie   bedrucken. Vor dem Ausdrucken gestartet. Die  Daten werden dann an den Belichtungsservice geschickt.  üblicherweise 0. Zur Ausgabe der einzelnen Filme werden die entsprechenden Layer (genauso  wie bei der Gerber­Ausgabe) eingeblendet und in Dateien ausgegeben. 100 x 100 [inch]) zu wählen. die sich auf die Bottom­Seite beziehen.   die   meist   im  Druckbereich angesiedelt sind.   Diese   Methode   wird   in   vielen  Fällen von Hobbyanwendern zur schnellen und kostengünstigen Herstellung  einer Musterplatine angewandt. Die Layer. Damit erreicht man.  die  Sie   in  Desktop­ Publishing­Programmen weiter verwenden können. Um eine gute Zentrierung  des Bohrers zu erhalten.   die   direkt   von   einschlägigen   Service­Unternehmen. die im Layout­Editor zum Zeitpunkt des Ausdrucks sichtbar sind. Dieser Layer muss beim Ausdruck  zusätzlich eingeschaltet sein. Daten für verschiedene  Bestückungsautomaten  und In­Circuit­Testautomaten  zu erzeugen.   Rechts  erscheint   die   Beschreibung. ULPs für Bestückungsautomaten (Auswahl): 277 . sollte die Öffnung des Pads oder Vias nicht zu groß  sein.9.   Man   kann   sich   hier   mit   dem   User­Language­Programm  drill­aid. Die Bohrlöcher von Pads und Vias sind im Ausdruck sichtbar. Filme. die es ermöglichen.

0­Format von Digitaltest Fabmaster­Format FATF REV 11.  Beachten Sie auch die zahlreichen Programme. Es öffnet sich das Fenster EAGLE Stückliste mit  der Bauteile­Übersicht.ulp mountsmd. ULP­Verzeichnis. um eines dieser  User­Language­Programme zu starten. Dokumentationsunterlagen Viele Unterlagen können mit Hilfe von User­Language­Programmen erzeugt  werden.ulp zur Stücklistenerzeugung wurde von vielen Anwendern als Basis für  Weiterentwicklungen genommen. die im Download­ Bereich auf unserem Web­Server zur Verfügung gestellt werden. Eine Vielzahl von User­Language­Programmen finden Sie im Internet unter  http://www.ulp unidat.ulp Führen Sie  den RUN­Befehl im  Layout­Editor­Fenster  aus.9 Erstellen der Fertigungsunterlagen mount. Stückliste Die  Stückliste wird über das  bom.de/download.1 GenCAD­Format für Teradyne/GenRad In­Circuit­Tester UNIDAT­Format ULPs für Testautomaten (Auswahl): dif40. 278 .cadsoft.ulp fabmaster.ulp gencad.ulp  erzeugt. Starten Sie es im Schaltplan­ Editor über den RUN­Befehl.ulp Erzeugt eine Datei mit Mittelpunktskoordinaten aller Bauteile Mittelpunktskoordinaten für SMD­Bauteile. je eine Datei für Ober­ und Unterseite DIF­4. Gerade das  bom.htm.

  Eines.  Die   Zuordnung   der   Symbole   zu   den   Bohrdurchmessern   definiert   man   im  Optionen/Einstellungen/Bohrsymbole­Dialog des Layout­Editors.   Hersteller. das Durchmesserzeichen (Ø). Holes  befinden.   Materialnummer. Weitere Details zur aktuellen Version des ULPs erfahren Sie über die  Hilfe­ Schaltfläche.   B. Option Partlist erzeugen. an denen sich Pads oder Vias bzw. für die  kein eigenes Symbol definiert ist.   Preis)   zu  erzeugen (Neu).   der   für   unterschiedliche  Bohrdurchmesser   unterschiedliche  Symbole   enthält.   zusätzliche   Informationen   aus  einer  Datenbankdatei   in  die  Stückliste   zu   importieren   (Laden)   oder   eine   neue   Datenbank   mit   eigenen  Eigenschaften   (z. Davon sind 18 bestimmten Durchmessern zugeordnet.   EAGLE   kennt   19  verschiedene Symbole.ulp: Dialog­Fenster Es   ist   möglich. 279 .1 Welche Daten braucht man zur Platinenfertigung? ➢ bom. sowie auch für eine Platine ohne  Schaltplan. Eine einfache Stückliste für den Schaltplan. kann man über den EXPORT­Befehl. erscheint bei Bohrdurchmessern.9.   Lagernummer. Bohrplan Zur optischen Kontrolle der Bohrungen kann man einen Bohrplan ausdrucken  oder   davon   eine   PDF­Datei   erstellen. Die Symbole erscheinen in den Layern 44  Drills und 45 Holes an den Stellen.

01 inch  zugeordnet. 45 Holes im Layout­ Editor dargestellt wird.9 Erstellen der Fertigungsunterlagen ➢ Dialog zur Konfiguration der Bohrsymbole Über die Schaltflächen Neu. ➢ Zuordnung der Bohrsymbole 280 . Das Bohrsymbol 1 sieht aus wie ein Plus­Zeichen (+). Ändern.   löschen   oder   neue  hinzufügen.  Mit  Erzeugen  extrahiert   man   aus   dem   Layout   alle   Bohrdurchmesser   und  ordnet   sie   automatisch   einer   Bohrsymbolnummer   zu.  Durchmesser  und  Strichstärke  bestimmen  das  Aussehen des  Bohrsymbols am  Bildschirm  und  beim Ausdruck.   einzelne   Einträge   modifizieren.  wie das zugehörige Bohrsymbol im Layer 44 Drills bzw. Oben im  Bild  ist beispielsweise  das Bohrsymbol  1  einer Bohrung mit dem  Durchmesser 0. In der folgenden Abbildung sehen Sie. Löschen und Hinzufügen kann man eine  neue   Tabelle   erstellen.

 Für eine genaue Fixierung der einzelnen Lagen beim  Fertigungsprozess sind im Board drei Passermarken üblich.  Üblicherweise wird im Layer 20 Dimension eine geschlossene  Platinenkontur gezeichnet. erreichen Sie  das.2 mm vermeiden. die über  die Außenkante der Platine entstehen können. Beim Erstellen der Fertigungsdaten  werden diese zusammen mit den Signallayern ausgegeben.  Wenn Ihre Platine Ausfräsungen hat. zu verwenden. Zuerst lässt man über das Menü Optionen/Einstellungen/Bohrsymbole mit der  Schaltfläche  Erzeugen  automatisch die Zuordnung der Bohrsymbole zu den  im Layout verwendeten Bohrdurchmessern generieren. Bohrerlegende Um Bohrsymbolzuordnung zu dokumentieren. Klären Sie mit dem Leiterplattenhersteller. Will man die generierten Symbole und die Tabelle wieder entfernen. 281 . Fragen Sie  hierzu Ihren Leiterplattenhersteller. B. die Zeit und Geld sparen  Jeder Layer sollte unbedingt eindeutig gekennzeichnet sein  (z. das es erlaubt eine Bohrerlegende zu erzeugen. klären Sie bitte mit dem  Leiterplattenhersteller. Dieses erzeugt im neu kreierten  Layer 144 eine Tabelle und zeichnet an den entsprechenden Positionen die  Bohrsymbole. B. die als Maß für die Platine verwendet  wird. in welchem Layer diese gezeichnet werden  sollen.  was bevorzugt wird.ulp. Siehe auch Seite 288. auch  Layer 20 Dimension ein.  Aus Kostengründen sollten Sie Engstellen unter 0. Dazu ist das drill­legend.  Es kann sinnvoll sein. die z. LS für Lötseite).usr unter Windows bzw. So vermeiden Sie bei Multilayer­ Platinen auch mögliche Kurzschlüsse zwischen Innenlagen. indem Sie einen Wire am Rand der Platine einzeichnen.  Anschließend starten Sie das drill­legend. die invertiert geplottet werden. Für einen Ausdruck blendet man den Layer 144 und evtl.  Grundsätzlich sollten Sie mindestens einen 2 mm breiten Rand der  Platine von Kupfer freihalten.ulp geeignet.9. Man könnte auch Winkel an den Ecken der einzelnen  Signallayer einzeichnen. im Layer 49 Reference  definiert werden. kann  man das ganz einfach mit GROUP und DELETE im Layer 144.eaglrc unter Linux und Mac gespeichert. BS für Bestückungsseite. Bei Versorgungslagen  von Multilayer­Platinen.2 Regeln.1 Welche Daten braucht man zur Platinenfertigung? Die   Zuordnung   der   Bohrsymbole   wird   in   der   benutzerspezifischen   Datei  eaglerc.lbr. Passermarken finden Sie in  marks. Passermarken. in . gibt es ein praktisches User­ Language­Programm. 9.

 dass bei Multilayer­Platinen mit Blind­.  Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle nochmals darauf  hingewiesen.   mit   einem   einzigen   Mausklick   sämtliche  Fertigungsdaten erzeugen zu lassen. In der Baum­Ansicht des Control Panels (Eintrag  CAM­Jobs) finden Sie eine  Übersicht mit kurzer Beschreibung der vorhandenen Jobs. können Sie die Optionen Immer Vektor­ Schrift und In diese Zeichnung einprägen im Menü  Optionen/Benutzeroberfläche aktivieren bevor Sie die Boarddatei an  den Leiterplattenhersteller weitergeben. Schichtdicken und  Bohrdurchmesser vorher zu klären sind.3 Datenausgabe im Schnelldurchgang Der CAM­Prozessor stellt einen Job­Mechanismus zur Verfügung.cam Das ist der Standard­Job zum Erzeugen von Fertigungsdaten im Extended­ Gerber­Format (RS274X). Falls  Sie mit dem CAM­Prozessor noch nicht so vertraut  sind. Um ganz sicher zu gehen. Nur so ist sichergestellt. 9. wie sie im Layout­ Editor dargestellt werden. Das spart Zeit und möglichen Ärger. die einseitig bestückt wird.  dass die Texte auf der Platine genauso aussehen.  Wie schon beim TEXT­Befehl erwähnt. sollten Texte in Kupferlayern  immer mit Vektor­Font geschrieben werden.   Es   ist   möglich.  Geben Sie dem Platinenhersteller eine Textdatei mit Hinweisen zu  eventuellen Besonderheiten der Platine mit. Beispielsweise  Informationen über die verwendeten Layer. Dort werden die  Grundlagen vermittelt. Es werden   die  Signallagen. mit dessen  Hilfe die gesamte Erstellung der Ausgabedaten für eine Platine automatisiert  werden   kann.cam und gerber.9 Erstellen der Fertigungsunterlagen  Achten Sie darauf. Das führt zu riesigen Datenmengen  und zu Problemen beim Fertigen der Leiterplatte.   der   Bestückungsdruck   und  die  Lötstopmaske  für  oben   und unten erstellt. Buried­ oder  Micro­Vias alle Fragen bezüglich Layer­Aufbau. eventuelle Fräskonturen  usw. dass die Strichstärke für Polygone nicht zu klein  gewählt oder gar auf 0 gesetzt ist. blättern  Sie  bitte zurück zum Kapitel  Der CAM­Prozessor  auf Seite  80. Job gerb274x. So gibt man die Daten aus:  Starten Sie den CAM­Prozessor (zum Beispiel über das Menü  Datei/CAM­Prozessor).cam gehen von einer   einfachen Zweilagen­Platine aus. Die vordefinierten  Jobs gerb274x. 282 .

 die Sie an  den Leiterplattenhersteller weitergeben müssen.  Laden Sie den vorbereiteten Job gerb274x.   z. über  Datei/Öffnen/Job. Dieser erzeugt automatisch die Bohrdatei. sofern sie beim Start  nicht schon automatisch geladen wurde.  Üblicherweise werden dann alle Bohrungen metallisiert. Gehen Sie folgendermaßen vor:  Starten Sie den CAM­Prozessor (zum Beispiel über das Menü  Datei/CAM­Prozessor).   Die  Vorgehensweise wird später in diesem Kapitel gezeigt.cam. in die auch  die Bohrertabelle integriert  wird.9.cam.sts Bestückungsseite Lötseite Bestückungsdruck Lötstoplack Bestückungsseite Lötstoplack Lötseite %N.stc %N. Folgende Dateien werden erzeugt: %N.gpi Infodatei. Es werden fünf Dateien. öffnen  Sie diese über das Menü Datei/Öffnen/Board. 283 .   Bei der Ausgabe werden die Layer  Drills  und  Holes  nicht   unterschieden.   eine   Maske   für   die  Lotpaste   für   SMD­Bauteile.   Bohrdaten   zu   erstellen. Jede Gerberdatei enthält die  Plotinformationen und die zugehörige Blendendefinition.cam. z.plc %N. Job excellon.   sondern   gemeinsam   ausgegeben. über Datei/Öffnen/Job. hier nicht relevant %N  steht   als   Platzhalter   für   den   Namen   der   Platinendatei   ohne   Dateiendung Falls   noch   weitere   Daten   erzeugt   werden   sollen. automatisch  nacheinander ausgegeben.  Klicken Sie nun auf Job ausführen.cmp %N.3 Datenausgabe im Schnelldurchgang  Falls die Platinendatei noch nicht automatisch geladen wurde. z. B.sol %N.  Laden Sie die Platine mit Datei/Öffnen/Board.   kann   der   Gerber­Job   erweitert   werden.   bietet   der   mitgelieferte  CAM­Job excellon.  Laden Sie den mitgelieferten Job excellon. B.cam Die   einfachste   Methode.B.

dri Bohrdaten Infodatei. Die Bohrdaten werden erstellt. Standardmäßig   werden   Bohrdurchmesser   in   Inch   angegeben. Excellon.cam   unterscheidet   nicht   ob   die   Bohrungen   durchkontaktiert   (Drills) oder nicht durchkontaktiert (Holes) werden sollen! Folgende Dateien werden erzeugt: %N.def ändern. erfahren Sie im Abschnitt  Maßeinheit für die Blenden­/Bohrertabelle ab Seite 300. ➢ CAM­Prozessor: Bohrdaten erzeugen mit dem Job excellon.  auch mit Blind­.cam  ist auch für Multilayer­Platinen.cam 284 .   Soll   die  Bohrertabelle in Millimeter erzeugt werden. kann auf Wunsch an den  LP­Hersteller weitergegeben werden Excellon.drd %N.9 Erstellen der Fertigungsunterlagen  Klicken Sie nun auf Job ausführen. Wie das funktioniert. Es werden in diesem Falle mehrere Bohrdateien erzeugt. kann man die Treiberdefinition  in der Datei eagle.  Mehr Informationen dazu finden Sie im Abschnitt 9. Buried­ und  Micro­Vias geeignet.5.

3 Datenausgabe im Schnelldurchgang Job gerber.9.  Im ersten Schritt wird automatisch eine Blendentabelle %N.whl  erzeugt. über  Datei/Öffnen/Job.  Laden Sie den vorbereiteten Job gerber. z. Die rechte Meldung weist darauf hin.  Falls die Platinendatei noch nicht automatisch geladen wurde. um die Daten im Format RS­274D zu erzeugen. Folgende Dateien werden erzeugt: %N. die sie mit OK bestätigen. Im Falle der Wheel­Erzeugung müssen aber alle  Layer gleichzeitig aktiv sein.whl %N.cam. Es werden sechs Dateien. ➢ Meldungen beim gerber. die temporäre Datei $N. So gibt man die Daten aus:  Starten Sie den CAM­Prozessor (zum Beispiel über das Menü  Datei/CAM­Prozessor oder das CAM­Prozessor­Icon im Layout­Editor).  verwenden   Sie   den   Job  gerber. automatisch  nacheinander ausgegeben.cam. die beim Generieren  der Blendentabelle entsteht aber nicht benötigt wird. Üblicherweise ist bei der Ausgabe nur eine  Signallage aktiv. B. die Sie an  den Leiterplattenhersteller weitergeben müssen. nachher zu  löschen.  und erinnert Sie.cam Die linke Meldung wird durch den Eintrag im Feld Anweisung erzeugt. um eine gemeinsame Blendentabelle für  alle Gerberdateien zu erhalten.   Dieser   arbeitet   mit   den   Treibern  GERBERAUTO und GERBER.sol Blendentabelle Bestückungsseite Lötseite 285 .cmp %N.cam Wenn   der   Leiterplattenhersteller   das   Extended­Gerber­Format   nicht  verarbeiten kann und Gerberdaten mit separater Blendentabelle haben will. dass mehrere Signallagen  gleichzeitig aktiv sind.$$$. Fünf Gerberdateien mit Plotinformationen  und die zugehörige Blendentabelle.  Klicken Sie nun auf Job ausführen. öffnen  Sie diese über das Menü Datei/Öffnen/Board. Es erscheinen zwei Meldungen.

Dateiname Signallagen ❑ ❑ %N. In diesem Abschnitt finden Sie eine Übersicht  der üblichen Dateien die für eine Platine erstellt werden müssen. verschiedene Platzhalter für die  Gestaltung der Outputdateien zu verwenden. Man  schreibt zum Beispiel im Feld Datei unter Ausgabe: %N.9 Erstellen der Fertigungsunterlagen %N.   18Vias Bestückungsseite Lötseite   Innenlagen 286 .   Sie   dürfen   aber   jeden   beliebigen  Dateinamen verwenden.sol Ausgewählte Layer  Bezeichnung 1 Top.   Für   den  Dateinamen der Boarddatei ohne Dateierweiterung wird %N verwendet. Der resultierende  Dateiname setzt sich dann zusammen aus dem Namen der Boarddatei plus  der angegebenen Endung (also  boardname.cmp.$$$ %N. Dateiliste Die einzelnen Ausgabedateien in den CAM­Jobs werden üblicherweise durch  die   Dateiendungen   unterschieden. 18 Vias 16 Bottom.gpi Temporäre Datei. 17 Pads.plc %N. 17 Pads.   für   die   Fertigungsdaten  erzeugt werden sollen. Üblicherweise wird der Name  der   Boarddatei   mit   einer   besonderen   Endung   verwendet.sts Bestückungsdruck Lötstoplack Bestückungsseite Lötstoplack Lötseite %N.4 Welche Dateien brauche ich für meine Platine? Im   bisherigen   Kapitel   haben   Sie   etwas   über   die   Grundlagen   der  Datenausgabe und über die Vorgehensweise mit Hilfe von vordefinierten Jobs  für Standardplatinen erfahren. hier nicht relevant 9. Im CAM­Prozessor hat man die Möglichkeit. Auch in der Tabelle steht  %N  für   den   Namen   der   geladenen   Boarddatei.cmp).stc %N.cmp %N. bitte löschen Infodatei.

 17 Pads..l15 2 $GND  ..crc %N.crs 31 tCream 32 bCream Lotpastenmaske oben Lotpastenmaske unten Fräskonturen für Ausbrüche. 20 Dimension (*) Bestückungsdruck oben Bestückungsdruck   unten ❑ Lötstopmaske ❑ ❑ %N.sts 29 tStop 30 bStop Lötstopmaske oben Lötstopmaske unten Lotpastenmaske (bei SMD­Bestückung) ❑ ❑ %N.stc %N.plc %N... Innenlage 15 ❑   Sonderfall: Innenlagen als Supply­Layer (Beispiel: Layer2 $GND..ly3 ....ly2 ..  18 Vias Innenlage 2 Innenlage 3 .l15 2 Route2...... 26 bNames evtl.. 17 Pads.. 15 $VCC Versorgungslage $GND .ly2 %N. Langlöcher ❑ %N. ❑ %N..pls 21 tPlace. 25 tNames.   Layer15 $VCC) ❑ %N. 18   Vias 3 Route3... ❑ %N.. 18   Vias . 20 Dimension (*) 22 bPlace.. Versorgungslage $VCC Bestückungsdruck ❑ %N.4 Welche Dateien brauche ich für meine Platine? ❑ %N. 17 Pads. 15 Route15.9..mill 46 Milling (**) Metallisierte   Fräskonturen 287 .. evtl.

glc %N. mit Polygonen als Kupferflächen) werden wie   Top   oder   Bottom   behandelt.   dass   bei   Innenlagen   ein   Unterschied   zwischen   normalen Signallagen und Supply­Layern besteht: Einfache Innenlagen (evtl. die nur im   Namen der Datendatei eingesetzt wird . 46 Milling. 45 Holes Alle Bohrungen   Bei Unterscheidung von durchkontaktiert und nicht­durchkontaktiert ❑ %N.dim 20 Dimension (**) Nicht metallisierte   Fräskonturen Veredelungsmasken (z.hol 44 Drills 45 Holes  Durchkontaktierte   Bohrungen Nicht durchkon­ taktierte Bohrungen ❑ (*)  Bitte klären Sie mit dem Leiterplattenhersteller. in welchem Layer (20 Dimension.gls 35 tGlue 36 bGlue Klebemaske oben Klebemaske unten Bohrdaten ❑ %N.fis 33 tFinish 34 bFinish Veredelung oben Veredelung unten Klebepunkte (für große SMD­Bauteile) ❑ ❑ %N. ob Sie den  Platinenumriss separat im Layer 20 ausgeben sollen oder ob dieser Layer   gemeinsam mit dem Bestückungsdruck ausgegeben werden kann.   also   mit   den   Layern  Pads  und  Vias  gemeinsam   ausgegeben!   Supply­Layer   hingegen   werden   ohne   weitere   Layer ausgegeben! Platzhalter für die Namensgestaltung für Ausgabedateien %D{xxx} 288 xxx steht für eine Zeichenfolge. sollten Sie mit  dem LP­Hersteller klären.9 Erstellen der Fertigungsunterlagen ❑ %N.drd %N.B. Vergoldung) ❑ ❑ %N. (**)  Wenn zusätzliche Ausfräsungen in der Platine sind.   oder in beiden) diese gezeichnet werden sollen! Bitte   beachten   Sie.fic %N.drd 44 Drills.

 und sol für Solder side.9. Der dritte steht mit c oder s für zur  Oberseite oder zur Unterseite gehörend. die  Unter­(Löt­)seite der Platine.  wie die Innenlagen definiert sind. 9. Sie dürfen selbstverständlich auch beliebige andere Namen verwenden.  Leiterbahnen   und   Polygone   verwendet   werden?   Oder   ist   eine  Versorgungslage definiert.5 Besonderheiten bei Multilayer-Platinen Bei   Platinen   mit   Innenlagen   muss   man   für   die   Erzeugung   von  Fertigungsdaten wissen.' Home­Verzeichnis des Benutzers xxx steht für eine Zeichenfolge.  289 . Oft ist es sinnvoll. die nur im   Namen der Infodatei eingesetzt wird Layer­Nummern für Blind­ & Buried Vias Name der geladenen Datei (ohne Pfad und   Dateiendung) der Verzeichnis­Pfad der geladenen   Schaltplan­ oder Board­Datei  das Zeichen '%' Die Platzhalter werden nur in Großbuchstaben erkannt! Hinweis zur Gestaltung der Dateiendungen cmp steht für Component side. Bitte achten Sie darauf.   in   der. die man am $­Zeichen zu Beginn des Layernamens  erkennen kann? Einfache Innenlagen Die   normalen   Innenlagen   werden   genauso   behandelt   wie   die   äußeren  Signallagen.   Mit   dem   Signallayer   werden   immer   die   Layer  Pads  und  Vias  aktiviert. ohne  den '. die ersten beiden Buchstaben  an die aktiven Layernamen anzulehnen.4 Welche Dateien brauche ich für meine Platine? %E  %H  %I{xxx} %L  %N  %P %%  Dateierweiterung der geladenen Datei. dass sich die Erweiterungen der Ausgabedateien   eines Jobs eindeutig voneinander unterscheiden.   genauso   wie   im   Layer  Top  oder  Bottom. also die Oberseite. Handelt es sich  um   eine   Innenlage.

 werden  alle  Vias   unabhängig  von   Ihrer  Länge  gemeinsam   ausgegeben! Supply-Layer Bei einem Supply­Layer.   Der  Supply­Layer wird invertiert dargestellt und auch so ausgegeben.%L.drd.   Wurden   Befestigungsbohrungen   (Holes)   verwendet  und der  Holes­Layer bei der Ausgabe aktiviert.   die   über  drillcfg. Die Dateiendung  .  schreibt der CAM­Prozessor  diese Daten ebenfalls in die Datei mit der Endung . 290 .0102.   erhält   die   Ausgabedatei   den  Namen boardname.6 Ausgabe-Parameter einstellen Dieser   Abschnitt   beschreibt. zum Beispiel $GND. Supply­Layer werden niemals mit Pads und Vias gemeinsam ausgegeben! Bohrdaten für Multilayer-Platinen mit Blind. Buried­Vias) werden mit dem   Innenlayer nur die Vias ausgegeben.drd. Diese haben  nichts   mit   den   Pads   und   Vias   in   den   normalen   Signallagen   zu   tun.drd. Schreiben Sie beispielsweise im CAM­Prozessor­ Fenster   unter  Datei  den   Eintrag  %N.   bekommt   der  Leiterplattenhersteller   zusätzlich   die   Bohrertabelle  name. und Thermalanschlüsse generiert. Gibt es  beispielsweise   Vias   von   Layer   1   nach   2.drd. die auch tatsächlich in diesem Layer   vorhanden sind. erzeugt der CAM­ Prozessor für jede Via­Länge automatisch eine eigene Bohrdatei. Geben Sie alle diese Dateien an den Leiterplattenhersteller weiter.0116.drd  wird um die Angabe der Via­Länge erweitert.drl.drd. Man kann die Layerangabe durch die Verwendung des Platzhalters  %L auch  an anderer Stelle anordnen. Aktiviert   man   den   Layer  Vias  bei   der   Datenausgabe   ohne   einen   Signallayer.  sogenannte Annulus­Symbole. Pads   und   durchgehende   Vias   werden   in   die   Bohrdatei   mit   der   Endung  .  Sofern   Sie   nicht   den   EXCELLON­Treiber   verwenden.ulp erzeugt wurde.0102. 9.und Buried-Vias Werden in der Platine Blind­ oder Buried­Vias verwendet. dürfen die Layer Pads und Vias  nicht aktiviert werden.   welche  Einstellungen   für   die   Ausgabe   einer  Platine oder eines Schaltplans im CAM­Prozessor getroffen werden können.0116  ausgegeben. Im Supply­Layer werden automatisch Isolationsringe.9 Erstellen der Fertigungsunterlagen Bei Vias mit verschiedenen Längen (Blind­.   erhält   die   Ausgabedatei  standardmäßig die Endung .

 die mit der entsprechenden Schnittstelle des  Rechners verbunden ist. stellen  Sie die Laufwerksbezeichnung bzw. Das   CAM­Prozessor­Fenster   ist   in   verschiedene   Bereiche   (Ausgabe.cam.9.   und  Seite.  %P für den Verzeichnispfad der geladenen Datei. B.  Layer. Ausgabeformat. also z. Für die Linux­  oder Mac­Version gilt das ebenfalls.cmp für die Ausgabe der Datei boardname.   Manche   Bereiche.cmp in das  Wurzelverzeichnis des Laufwerks D unter Windows. geben Sie den Namen  der Druckerqueue.   wie  Emulation. z.  Stift. also  z. Arbeitsschritt Lötseite Ausgabe:  Wählen sie unter Device den Treiber für das gewünschte Ausgabegerät  bzw. B. in UNC­Schreibweise an.  Toleranz.  Wählen Sie über die Schaltfläche Datei Name und Pfad der  Ausgabedatei.   sind   nur   für   bestimmte   Treiber   oder   Dateien  relevant und werden nur bei Bedarf angezeigt. /dev/hdc2/%N.cmp. %H kann als Platzhalter für das Home­Verzeichnis verwendet werden. um  die Datei auf Laufwerk hdc2 auszugeben. \\Servername\Plottername.6 Ausgabe-Parameter einstellen Laden Sie eine Schaltplan­ oder Board­Datei über das Menü Datei/Öffnen des  CAM­Prozessors.  Job. ➢ CAM­Prozessor: gerber. den Pfad der Endung voran. Soll direkt an einen Plotter ausgegeben werden. d:\%N. B.  Offset  usw.  Optionen. Wollen Sie eine Datei auf ein bestimmtes Laufwerk ausgeben.)  unterteilt. 291 . und treffen Sie die gewünschten Einstellungen.

Schaltet man die Option aus.  Bei manchen Treibern (HPGL. verschiedene Plotter) einstellbar. für die eine gemeinsame Datei erzeugt werden  soll. die sich auf die Unterseite der Platine gespiegelt auszugeben.  Die Zeichnung wird um 90 Grad gedreht.  Entwurf: Beschleunigte Ausgabe.: Verhindert negative Koordinaten bei der Ausgabe. Über das Menü Layer/Alle abwählen kann man zunächst alle Layer  deaktivieren. Zusammen mit Drehen wird die Zeichnung um insgesamt 270 Grad gedreht. Layer­Auswahl:  Wählen Sie die Layer.  Drehen:  Kopfüber:  Pos. Die Zeichnung wird um 180 Grad gedreht. Es kann sinnvoll sein die Ausgaben.  Pads füllen: Diese Option ist immer eingeschaltet.  Die Zeichnung wird an die Koordinatenachsen herangeschoben. Die Bohrlöcher sind dann in den Pads und  Vias sichtbar (so wie beim Ausdruck mit PRINT). Koord. Sie sollte immer eingeschaltet sein. diese Option zu deaktivieren. nur  die aktuell ausgewählten gezeigt. Wählen Sie dann den Pfad zur  Datei über die Schaltfläche aus. Negative Koordinaten führen  bei vielen Peripheriegeräten zu Fehlern! Diese Option sollte standardmäßig immer eingeschaltet sein. spezielle Plotter) ist es möglich. in  einer zusätzlichen Spalte Color eine Farbnummer beziehungsweise  eine Stiftnummer zu wählen. Nur bei den Treibern PS und EPS ist es möglich.  Optimieren: Mit dieser Option schalten Sie die Wegoptimierung für die Plotterausgabe ein oder aus. Job: 292 . bei der nur die Umrisse von Objekten erscheinen. Mit Layer/Ausgewählte zeigen werden. Diese Option ist nur bei  bestimmten Treibern (HPGL.9 Erstellen der Fertigungsunterlagen  Je nach gewähltem Device kann nach einer Blendentabelle oder nach  einer Bohrertabelle gefragt werden. auch wenn sie schon im positiven Koordinatenbereich ist. Optionen:  Spiegeln: Ausgabe spiegeln. Klicken Sie dazu auf die Layernummern in der Liste. im Gegensatz zu Alle zeigen. werden die Koordinaten aus dem Layout­Editor unverändert übernommen.

  muss  die   293 . die einzelnen Schritte zu benennen.  Bei Treibern für die Bohrdatenerzeugung mit separater Bohrertabelle  erscheint das Feld Bohrung. ob und welche Blenden emuliert wurden. um die Werte. nimmt das Programm  kleinere Blenden. Annulus  gewählt sind. In der  Zeile Arbeitsschritt kann man einen Namen vergeben. Toleranz:  Toleranzen für Fahrblenden und Blitzblenden sind für die Gerber­ Treiber notwendig.  Es können Werte in Inch oder Millimeter eingegeben werden. Üblicherweise gibt man 1% in allen Feldern an. zum  Beispiel  15mm  oder  0. wenn man vor dem  Ausführen des aktuellen Schrittes eine Meldung ausgeben möchte.5inch.  Damit kompensiert man kleine Rundungsfehler in der Tabelle. die nicht in der Blendentabelle  vorhanden sind. Hier gibt man eine Toleranz an. Erst wenn diese Meldung  bestätigt wird. ist es sinnvoll. wenn es geht. Vergeben Sie beispielsweise für einen Arbeitsschritt den Namen  Blendentabelle: Erzeugen der Blendenkonfigurationsdatei.  Thermal­ bzw. also durch dünne kurze  Linien gezeichnet. geht die Ausgabe weiter.  Auskunft darüber. Emulation:  Wird die Emulation für Blenden aktiviert. die  eventuelle Rundungsfehler beim Konvertieren von Inch in Millimeter  und umgekehrt in der Tabelle kompensiert.  Zum Beispiel Bitte neues Blatt einlegen.  Bögen mit runden Enden nicht (CHANGE CAP ROUND). der oben im Tab  angezeigt wird. wenn auch die Optionen Thermal bzw. gibt die  Infodatei name. Plot­Zeiten und ­Kosten steigen.5% bewährt. Annulus­Blenden in Supply­Layern werden mit  Fahrblenden emuliert.9.  Anweisung kann man mit einem Text versehen. Enthält   das   Layout   in   beliebigen   Winkeln   gedrehte  Bauteile.  deshalb sollte man die Blenden­Emulation vermeiden. Es hat sich der Wert von  ± 2. zu emulieren. Offset:  Offset auf einem Blatt in x­ und y­Richtung. der aus mehreren Schritten  besteht. wird nur der  Teil vor dem Doppelpunkt als Tab­Name verwendet.6 Ausgabe-Parameter einstellen  Wenn Sie einen CAM­Job definieren.  Bögen mit geraden Enden (CHANGE CAP FLAT) werden bei der  Gerber­Ausgabe immer emuliert ausgegeben. die  beim Umrechnen von Inch in Millimeter und umgekehrt entstehen  können.gpi.  GERBER_23). die eine Blendentabelle verwenden (GERBER.

 laden Sie eine Boarddatei. Stift:  Der Durchmesser des Plotter­Stiftes wird hier in Millimeter angegeben.  Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen.   Bestimmte   Padformen   müssen   mit   einer   kleineren runden Blende gezeichnet werden.  Speichern Sie diesen Job unter einem neuen Namen über  Datei/Job Speichern.7 Automatisierte Ausgabe mit CAMProzessor-Jobs Neuen CAM-Job definieren Ein  CAM­Job  besteht   aus   einem  oder   mehreren   Schritten. außer es existiert eine Datei mit  dem Namen eagle.  So definieren Sie einen Job:  Starten Sie den CAM­Prozessor.  Für Plotter.   wie   im   vorherigen   Abschnitt  Ausgabe­Parameter   einstellen  beschrieben.cam im cam­Verzeichnis oder ein bestehender Job  wird über eine Projektdatei automatisch gestartet.  Tragen Sie im Feld Arbeitsschritt einen neuen Namen ein. die ausgegeben werden soll. zum  Beispiel gerb274x. für die der Job  erstellt werden soll (auch mit Schaltplänen möglich). Blatt:  Angabe der Höhe und Breite des zu bedruckenden Blattes  standardmäßig in Inch. 294 . Es wird zunächst kein Job geladen. Seite:  Wählen Sie die Seite des Schaltplans. Wird kein Wert gewählt.9 Erstellen der Fertigungsunterlagen Emulation   aktiviert   werden.   der   die   Ausgabe  einer  Datei  definiert. gilt die  Standardeinstellung des Plotters.  Als Basis laden Sie am besten einen bereits bestehenden Job. 9.  zum Beispiel  297mm.  die  es erlauben  beispielsweise einen vollständigen Satz Fertigungsdaten für eine Platine mit  wenigen   Mausklicks   automatisch   erstellen   zu   lassen. Die Angabe ist auch in Millimeter möglich.   Unter   einem  Schritt  versteht   man   einen   Satz   von   Einstellungen.  kann eine Angabe in cm/s erfolgen. Es wird dabei der bisher aktuelle Schritt mit seinem vollständigen  Parametersatz kopiert.cam. So bleibt der ursprüngliche Job unverändert.  Falls noch nicht geschehen. über das Menü Datei/Öffnen/Job im CAM­ Prozessor. die verschiedene Stift­Geschwindigkeiten unterstützen.

Alle Schritte eines Jobs werden nacheinander ausgeführt.7 Automatisierte Ausgabe mit CAM-Prozessor-Jobs  Falls Sie das wünschen. Lötstopmaske  und Lotpastenmaske für beide Seiten. Ganz wichtig: Zuerst mit Hinzufügen neuen Schritt anlegen. Job gerber.. das  Ausgabeziel (Datei). Gehen Sie so vor.  Löschen Sie einen Arbeitsschritt. Die Schaltfläche Beschreibung erlaubt eine Beschreibung des gesamten CAM­ Jobs. also den  Ausgabetreiber (Device). Beispiel: Sie wollen eine Platine mit SMD­Bestückung auf der Top­ und Bottom­Seite.  Stellen Sie einen kompletten Parametersatz ein..  Speichern Sie alle Schritte als einen gemeinsamen Job mit einem von  Ihnen gewählten Namen über das Menü Datei/Job speichern. Diese wird im Control Panel angezeigt. Drehen. dann die  Parameter einstellen.. wie im vorherigen Abschnitt beschrieben. wenn Sie auf die  Schaltfläche Job ausführen klicken..  Folgende Schritte sollte der CAM­Job dann enthalten: 295 .. einen Skalierungsfaktor und die Optionen  (Spiegeln. Kopfüber.  Definieren Sie weitere Schritte auf die gleiche Weise. Bevor Sie beginnen. falls erforderlich.  einer Versorgungslage $GND  in  Layer 2  und einer weiteren Innenlage mit  einem Polygon VCC in Layer 15 (der in VCC umbenannt wurde) ausgeben.9. speichern Sie diesen unter neuem  Namen über das Menü Datei/Job speichern. die ausgegeben werden sollen. Sie brauchen den Bestückungsdruck für Ober­ und Unterseite.  Wenn   Sie   auf  Schritt   ausführen  klicken.).. die Layer. die vor der Ausführung auf dem  Bildschirm erscheinen soll.cam für Multilayer-Platinen erweitern Für  Multilayer­Platinen   kann   man   als   Grundlage   den   Job  gerber.cam  verwenden. Man erweitert ihn einfach um die zusätzlichen Innenlagen. den Job zu verändern. tragen Sie für den Arbeitsschritt im Feld  Anweisung eine Meldung ein. ggf.   wird   nur   der   angezeigte   Schritt  ausgeführt.

sol %N. 15. 17 Pads. 30.l15 %N.  21.cmp   %N.   Darum   sollte   die   Datei  boardname.ly2 %N. müssen   hingegen die Layer Pads und Vias aktiviert werden! 296 . 16.$$$ gelöscht werden. 20.$$$ %N.  Polygone   enthalten  können. 18 Vias Innenlage 15 16 Bottom.stc %N.9 Erstellen der Fertigungsunterlagen Neu Ausgabe­ datei Ausgewählte Layer  1.  B. 32 1 Top. 25 tNames.sts   %N. 2. Die Ausgabedatei. 29. 26 bNames 20 Dimension 29 tStop 30 bStop 31 tCream 32 bCream Lötseite Bestückungsdruck oben Bestückungsdruck   unten Lötstopmaske oben Lötstopmaske unten Lotpastenmaske oben Lotpastenmaske unten  %N. Bei   der   Ausgabe   der  Versorgungslage  (hier   $GND)   darf   nur   der   Signallayer eingeblendet werden! Keine Pads.crs Prüfen   Sie   jetzt   nochmal.   ob   alle   benötigten   Layer   zur   Erzeugung   der  Blendentabelle im ersten Schritt aktiv sind.   18Vias 21 tPlace. die im ersten  Schritt   erzeugt   wird. 26.crc %N. 18. 17.   kann   nicht   genutzt   werden.pls %N. 17 Pads. Layerwahl Bestückungsseite Supply­Layer * %N. 17 Pads. 25. 20 Dimension 22 bPlace.  die  z.  31.plc 15 VCC.whl  erzeugen * modifiz. 18 Vias 2 $GND Bezeichnung Blendentabelle   . keine Vias! Bei  anderen   Innenlagen. 22.

297 .7 Automatisierte Ausgabe mit CAM-Prozessor-Jobs Fehlermeldung: Blenden fehlen Sollte beim Starten des erweiterten CAM­Jobs die Fehlermeldung  BLENDEN   FEHLEN ­ ES WURDE KEINE AUSGABEDATEI ERZEUGT erscheinen. Die ausgegebenen Dateien erhalten dann folgende Namen: Gerberdatei: Infodatei:  boardname. Falls   Sie   einen   Job   für   Gerberdaten   definieren. gehen Sie wie folgt  vor: Verwenden Sie den Platzhalter  %I{xxx}.   die   Infodatei   heißt  myboard. ist es notwendig. In diesem Fall muss man die  Blendenemulation einschalten. finden Sie  in der Gerber­Infodatei  boardname. Gerber-Infodateien Beim   Erzeugen   einer  Gerber­Datei  wird  gleichzeitig  eine Infodatei mit  der  Dateiendung  .   Diese   gibt   unter   anderem   Auskunft   über   die  verwendeten Blenden und über das Datenformat des Treibers.   der   Dateien   mit   den  Namenserweiterungen wie in der vorherigen Tabelle vorgeschlagen erzeugt. wie  die Board­Datei.info} Dabei gilt:  %N  steht für den Board­Namen.gpi  erstellt.info Beispiel: Es ist die Platine myboard. Bohrdatenerzeugung mit separater Bohrertabelle Sollen   die   Bohrdaten   in   einem   anderen   Datenformat.info}   eingetragen.9.brd geladen.gpi  Informationen über die Ursache des  Problems.   Die   Ausgabedatei   heißt  myboard.   dass   Bauteile   mit   nicht   runden   Pads   in   beliebig  gedrehten Winkeln im Layout vorhanden sind.xxx boardname.cmp. um der Infodatei einen besonderen  Namen zu geben.  zuerst die Bohrertabelle (Rack­File) zu generieren. Zum Beispiel: %N. Wenn   Sie   für   jede   Ausgabedatei   eine   eigene   Infodatei   an   Ihren   Fotoplot­ Service bzw.cmp%I{.xxx%I{. Die Ausgabedateien befinden sich üblicherweise im selben Verzeichnis. Haben Sie im  Schritt Blendentabelle erzeugen auch wirklich alle benötigten Layer aktiviert? Es   könnte   auch   sein.info für die Infodatei.xxx.cmp.  SM3000)   oder   im   Excellon   mit  separater Bohrertabelle (EXCELLON_RACK) erzeugt werden.   zum   Beispiel  Sieb&Meyer   1000   oder   3000   (SM1000.  %I{.  wird die Infodatei bei jedem Schritt überschrieben.  die   die   Dateierweiterung   beschreiben. Leiterplattenhersteller mitschicken sollen. Im Datei­Feld ist %N.  xxx  steht für beliebige Zeichen. Möglicherweise sind nicht alle notwendigen Blenden definiert oder konnten  aufgrund fehlender Toleranzangaben nicht gefunden werden.info}  steht   für   eine   zusätzliche  Erweiterung des Dateinamens um .info.

  Es ist natürlich auch möglich. SM1000 oder  SM3000 und überprüfen Sie die eingestellten Parameter.drl oder den vollständigen Pfad zur Datei an. der nur den Layer 45 Holes in eine eigene Datei ausgibt.drl. Es dürfen  nur die Layer 44 Drills und 45 Holes aktiv sein! Keine anderen Layer!  Eine Übersicht der aktiven Layer erhalten Sie über das Menü  Layer/Ausgewählte zeigen.032 0.  Laden Sie den mitgelieferten Job excellon. Man kann die Werte  auch mit Einheit.8mm   angeben.ndk für nicht­durchkontaktiert.010in   oder   0.  Eventuell . Beispiel für eine Bohrertabelle: T01 T02 T03 T04 T05 T06 0.  Nach dem Verändern des Ausgabetreibers erscheint die Zeile  Bohrertabelle. B.drl an oder klicken Sie auf die  Schaltfläche.050 0. Job für Bohrdatenausgabe definieren  Starten Sie den CAM­Prozessor. ☞ Falls Sie durchkontaktierte Bohrungen von nicht­ durchkontaktierten Bohrungen explizit unterscheiden wollen. Geben Sie zum Beispiel .010 0.070 Maßangaben ohne Einheit werden als Zoll interpretiert. ob das die bevorzugte  Methode ist. ☞ Bei Unterscheidung von durchkontaktiert/nicht­durchkontaktiert: Mit Hinzufügen definieren Sie einen neuen Schritt.cam. z. der nur den Layer  45 Holes in eine weitere Bohrdatei mit modifiziertem Namen ausgibt.ulp erzeugt (RUN­Befehl) und erhält den Dateinamen boardname. Kommentare in  Bohrertabellen sind mit einem Strichpunkt gekennzeichnet. Bei der Datenausgabe im CAM­Prozessor geben Sie im Feld Bohrertabelle nur  die Endung .040 0. wählen  Sie an dieser Stelle nur den Layer 44 Drills und fügen nach dem  nächsten Punkt mit der Schaltfläche Hinzufügen einen weiteren Schritt  an. 298 .  Speichern Sie den Job mit Datei/Job speichern unter einem neuen  Namen ab. mit Hilfe des Texteditors eine Bohrertabelle zu  definieren.016 0.  Ändern Sie den Ausgabetreiber in EXCELLON_RACK.   0.9 Erstellen der Fertigungsunterlagen Bohrertabelle (Rack-File) erzeugen Diese   Datei   wird   direkt   im   Layout­Editor   für   die   Platine   mit   Hilfe   von  drillcfg. Fragen Sie ihren Leiterplattenhersteller. der entweder am  Zeilenanfang steht oder dem ein Leerzeichen vorangeht. um den vollständigen Pfad zur Datei zu wählen.

  Dort   finden   Sie   alle   Angaben.5%   als  sinnvoll erwiesen. Sie  enthält eine Liste der verwendeten Bohrer und weitere Informationen zum  Datenformat.9. y) Draw = "X%06dY%06dD01*\n" .7 Automatisierte Ausgabe mit CAM-Prozessor-Jobs Erlauben Sie für die Auswahl der Bohrdurchmesser eine Toleranz. (x.  Beispiel 1: Gerber(auto)-Treiber. (x. Auf  Wunsch kann man sie an den Leiterplattenhersteller weitergeben. um  Rundungsfehler   beim   Umrechnen   von   Inch   in   Millimeter   und  umgekehrt   zu   kompensieren. Die Datei eagle. wo es erforderlich ist. Am besten. Sollte   bei   der   Erzeugung   der   Bohrdaten   die  Fehlermeldung  BOHRUNGEN   FEHLEN – ES WURDEN KEINE BOHRDATEN ERZEUGT erscheinen. y) Flash = "X%06dY%06dD03*\n" . y) Units = mm Decimals = 4 Aperture = "%s*\n" .   die   zur   Erstellung   eines   eigenen   Treibers  erforderlich sind. finden Sie  in   der   Infodatei   Hinweise.   welche   Bohrdurchmesser   in   der   Bohrertabelle  nicht gefunden wurden. Erstellen eines eigenen Device-Treibers Verwenden Sie bitte einen Texteditor.def Die Treiber für die Ausgabegeräte sind  in der Textdatei  eagle. der keine Steuerzeichen in die Datei  einfügt.dri wird bei jeder Ausgabe mit einem Bohrtreiber erzeugt. 9.def finden Sie im Verzeichnis eagle/bin. (x. zum Beispiel den EAGLE­Texteditor.def  definiert. Ergänzen Sie die Tabelle entsprechend oder prüfen  Sie die angegebenen Toleranzen. Drill-Infodatei Die Datei name.8 Treiberdefinition in der Datei eagle. (Aperture code) Info = "Plotfile Info:\n"\ "\n"\ 299 . Ausgabe in mm [GERBER_MM33] Type = PhotoPlotter Long = "Gerber photoplotter" Init = "G01*\nX000000Y000000D02*\n" Reset = "X000000Y000000D02*\nM02*\n" ResX = 25400 ResY = 25400 Wheel = "" Move = "X%06dY%06dD02*\n" .   Es   hat   sich   ein   Wert   von  ± 2. Sie kopieren den Block für ein Ausgabegerät der  gleichen Kategorie und ändern dann die Parameter. Die Datei wird in dasselbe Verzeichnis wie die Ausgabedatei geschrieben.

0f\n" . (Tool number) FirstDrill = 1 BeginData = "%%\n" Units = Inch Decimals = 0 Select = "%s\n" . Falls   Ihr   Leiterplattenhersteller   die   Einheiten   der   Blendengrößen   oder   der  Bohrdurchmesser   in   Millimeter­Werten   wünscht.0fY%06.0 Beispiel 2: EXCELLON-Treiber. (Drill code) Drill = "X%06. (x. die automatisch bei der Erstellung  von Bohrdaten mit dem Treiber EXCELLON  in die Ausgabedatei geschrieben  wird.3\n"\ "Coordinate Units : 1/1000mm\n"\ "Data Mode : Absolute\n"\ "Zero Suppression : None\n"\ "End Of Block : *\n"\ "\n" [GERBERAUTO_MM33] @GERBER_MM33 Long = "With automatic wheel file generation" Wheel = "" . avoids message! AutoAperture = "D%d" . Editieren Sie dazu mit einem Texteditor. der keine Steuerzeichen hinzufügt.  die Datei eagle. (Tool code. Das ist auch für die Bohrertabelle der Fall.4f\n" . tool size) AutoDrill = "T%02d" .9 Erstellen der Fertigungsunterlagen "Coordinate Format : 3. y) Info = "Drill File Info:\n"\ "\n"\ " Data Mode : Absolute\n"\ " Units : 1/10000 Inch\n"\ "\n" Maßeinheit in der Blenden-/Bohrertabelle Die  Blendentabelle  wird bei der automatischen Erstellung mit dem Treiber  GERBERAUTO einheitlich in Inch­Werten definiert. Ausgabe mit führenden Nullen [EXCELLON-LZ] Type = DrillStation Long = "Excellon drill station" Init = "%%\nM48\nM72\n" Reset = "M30\n" ResX = 10000 ResY = 10000 . (Aperture number) FirstAperture = 10 MaxApertureSize = 2. Suchen Sie nach der Zeile 300 .Rack = "" DrillSize = "%sC%0.   können   Sie   das   durch  Ändern des Treibers GERBER und GERBERAUTO beziehungsweise EXCELLON  erreichen.def.

Für die Bohrertabelle suchen Sie nach der Zeile  [EXCELLON] und ändern die Zeile Units = Inch in Units = mm 9. 301 . Erstellen   Sie   die  Konfigurationsdatei  name.def [GERBER] bzw.8 Treiberdefinition in der Datei eagle. Außerdem muss die für den Plotter  passende Blendentabelle von Hand erstellt werden. Zum Zeichnen von Leiterbahnen werden üblicherweise runde  Fahrblenden (Draw) verwendet.   Mancher   Leiterplattenhersteller   verwendet   vielleicht   noch  einen  Gerber­Plotter.  sollten Sie bei der Ausgabe der Gerberdaten im CAM­Prozessor Toleranzen  von ± 1% für Fahr­ und Blitz­Blenden zulassen.  In diesem  Fall  muss man die Blendentabelle an die begrenzten Möglichkeiten des Gerber­ Plotters   anpassen.   Dateien   für   Gerber­Fotoplotter  mit  festem  Blendenteller  werden   mit   dem   Treiber   GERBER   erstellt. da nur bestimmte Größen  für Pads und Leiterbahnen sinnvoll sind.9.9 Gerberdateien für Fotoplotter mit festem Blendenteller Dieser   Abschnitt   beschäftigt   sich   etwas   genauer   mit   der   Definition   der  Blendentabelle. Achtecke (Octagon).   der  mit  festem   Blendenteller  arbeitet.   Die   vorherige   Abstimmung   mit  dem Leiterplattenhersteller ist dabei unerlässlich. [GERBERAUTO] und fügen Sie am Ende des jeweiligen Abschnittes die Zeilen Units = Decimals = ein. Allgemein üblich sind: Kreise (Round). Es gibt verschiedene Arten von Blenden. Sie unterscheiden sich in Größe und  Form. Beispiel: Units = mm Decimals = 4 Um   Probleme   mit   Rundungsfehlern   bei   der   Umrechnung   zu   vermeiden.whl  gemäß   den   Angaben   Ihres  Service­Unternehmens mit einem Texteditor und laden Sie diese Datei dann  im   CAM­Prozessor   nach   der   Auswahl   des   GERBER­Treibers   über   das  Eingabefeld  Blendentabelle.   Siehe   auch   Abschnitt  Ausgabe­Parameter   einstellen ab Seite 290. Quadrate  (Square)   sowie   Spezialsymbole   für   Thermal­   bzw.   Annulus­Blenden   in  Supply­Layern.

Außendurchm.090 0.090 0. Folgende Blendenarten sind möglich: Name Draw Round Square Octagon Rectangle Oval Annulus Thermal Abmessung Durchmesser Durchmesser Seitenlänge Durchmesser Länge-X x Länge-Y Durchmesser-X x Durchmesser-Y Außendurchm. dann die Abmessung der Blende.   nach   mindestens   einem  Leerzeichen folgt der Blendentyp.059 0.059 0.059 0.  302 . Leitungen gezeichnet werden.055 0. damit Leitungen gezeichnet werden können. müssen Sie die runden oder  achteckigen Blenden zusätzlich als Draw­Blende definieren.9 Erstellen der Fertigungsunterlagen Definieren einer Blendentabelle Der CAM­Prozessor unterscheidet zwischen  Fahrblenden  (Draw). mit denen z.004 0. B. mit denen  z.060 Der   D­Code   legt   die   Werkzeugnummer   fest. x Innendurchm.120 0.000 x 0.004 x 0.075 0.075 0.  Lötaugen belichtet  werden.060 0.000 x x x x x 0. Wenn der Fotoplotter nicht  zwischen Fahr­ und Blitzblenden unterscheidet.  Es müssen auf alle Fälle Fahrblenden  definiert  sein.060 0. B.030 0.063 0.080 0.000 x 0.und Y-Abmessung für Rechtecke und Smds für längliche Lötaugen für Isolationsringe in VersorgungsLayern für Anschlüsse in Versorgungs-Layern Beispiel einer Blendentabelle: D001 D002 D017 D020 D033 D040 D052 D054 D057 D105 D100 D101 D110 annulus annulus annulus round round square square thermal thermal oval rectangle rectangle draw 0. Diese Blendenformen werden im CAM­Prozessor so verwendet: Draw Round Square Octagon Rectangle Oval Annulus Thermal zum Zeichnen von Wires und für Blenden-Emulation für runde Lötaugen für quadratische Lötaugen und Smds für achteckige Lötaugen mit gleicher X. und Blitzblenden (Flash). x Innendurchm.004 0.

 Thermals aktiviert. Auskunft über die verwendeten Blenden gibt die Infodatei name. ist das Zulassen der Blendenemulation. Die Emulation verursacht  allerdings längere Plotzeiten und damit verbunden höhere Kosten. 303 . 0. Thermal­ und Annulus­Symbole in Supply­Layern werden nur emuliert.9 Gerberdateien für Fotoplotter mit festem Blendenteller Angaben ohne Maßeinheit werden standardmäßig als Inch­Wert interpretiert. Blendenemulation Eine Möglichkeit.010in oder 0. eine Gerber­Datei zu erzeugen. obwohl nicht die exakten  Blenden vorhanden sind.gpi.9. z.  Die Einheit kann auch angegeben werden.8mm.  der entweder am Zeilenanfang steht oder dem ein Leerzeichen vorangeht. wenn  man die Optionen Annulus bzw. damit zu emulieren. die nicht in der  Blendentabelle vorkommen. Deshalb  sollte man die Emulation möglichst vermeiden. B. Kommentare in Blendentabellen sind mit einem Strichpunkt gekennzeichnet. Der CAM­ Prozessor wählt dann eine kleinere Blende aus um größere.

304 .9 Erstellen der Fertigungsunterlagen Diese  Seite  wurde absichtlich leer gelassen.

oder Versorgungs-Layer) Innenlage (Signal. generiert) Veredelung oben (z.oder Versorgungs-Layer) Innenlage (Signal.und Package-Editor 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 Top Route2 Route3 Route4 Route5 Route6 Route7 Route8 Route9 Route10 Route11 Route12 Route13 Route14 Route15 Bottom Pads Vias Unrouted Dimension tPlace bPlace tOrigins bOrigins tNames bNames tValues bValues tStop bStop tCream bCream tFinish bFinish tGlue bGlue tTest bTest Leiterbahnen oben Innenlage (Signal.oder Versorgungs-Layer) Innenlage (Signal.Kapitel 10 Anhang 10.oder Versorgungs-Layer) Innenlage (Signal.1 Layer und Ihre Verwendung Im Layout.oder Versorgungs-Layer) Innenlage (Signal. Goldbeschichtung) Klebemaske oben (für SMDs) Klebemaske unten (für SMDs) Test.oder Versorgungs-Layer) Innenlage (Signal. Goldbeschichtung) Veredelung unten (z.oder Versorgungs-Layer) Innenlage (Signal. generiert) Lötstopmaske unten (siehe tStop) Lotpaste oben (für SMDs autom.oder Versorgungs-Layer) Innenlage (Signal.oder Versorgungs-Layer) Leiterbahnen unten Pads (bedrahtete Bauteile) Vias (durchgehend) Luftlinien (direkte Signalverbindungen) Platinen-Umrisse (und Kreise für Holes) *) Bestückungsdruck oben Bestückungsdruck unten Aufhängepunkt oben (automatisch generiert) Aufhängepunkt oben (automatisch generiert) Servicedruck oben (Bauteile-Name NAME) Servicedruck unten (Bauteile-Name NAME) Bauteile-Werte oben (VALUE) Bauteile-Werte unten (VALUE) Lötstopmaske oben (für Pads.oder Versorgungs-Layer) Innenlage (Signal.oder Versorgungs-Layer) Innenlage (Signal. generiert) Lotpaste unten (für SMDs autom.oder Versorgungs-Layer) Innenlage (Signal.B. Vias und SMDs automat.B.und Abgleichinformationen oben Test.oder Versorgungs-Layer) Innenlage (Signal.oder Versorgungs-Layer) Innenlage (Signal.und Abgleichinformationen unten 305 .

  Die Namen der Layer lassen sich über den LAYER­Befehl oder im DISPLAY­ Menü verändern.und Device-Editor 91 Nets 92 Busses 93 Pins 94 Symbols 95 Names 96 Values 97 Info 98 Guide Netze (elektrische Verbindungen) Busse Anschlusspunkt für Schaltplansymbole mit Zusatzinformationen Umrisse der Schaltplansymbole Namen der Schaltplansymbole Werte/Typenbezeichnung bei Schaltplansymbolen Allgemeine Dokumentation/Hinweise Hilfslinien zur Anordnung von Bauteilen in (Elektro-)Schaltplänen *) Holes erzeugen automatisch Kreise in diesem Layer. Wollen Sie eigene Layer definieren. verwenden Sie bitte die Layernummern  über 100. Sie dienen zur Begrenzung des Autorouters.10 Anhang 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 tKeepout bKeepout tRestrict bRestrict vRestrict Drills Holes Milling Measures Document Reference Sperrflächen für Bauteile oben Sperrflächen für Bauteile unten Sperrflächen für Leiterbahnen oben Sperrflächen für Leiterbahnen unten Sperrflächen für Vias Durchkontaktierte Bohrungen (in Pads und Vias) Nicht durchkontaktierte Bohrungen (Holes) CNC-Fräs-Daten (Konturen hier zeichnen) Bemaßungen Dokumentation Passermarken (kann mit jeder Lage ausgegeben werden) Detaillierter Bestückungsdruck oben Detaillierter Bestückungsdruck unten 51 tDocu 52 bDocu Im Schaltplan-.   Tippen   Sie  beispielsweise in der Kommandozeile zum Anlegen des Layers 200 mit dem  Namen Bemerkung Folgendes: LAYER 200 Bemerkung Über das DISPLAY­Menü kann man dann Farbe und Füllmuster des Layers  festlegen. Das Anlegen von Layern funktioniert über das DISPLAY­Menü   (Neu)   oder   direkt   über   den   LAYER­Befehl. 306 . Symbol. Die Funktion der Speziallayer bleibt erhalten. Layer können immer mit dem Namen oder der Nummer angegeben werden.

Geben Sie eaglecon ­? ein.1 = 10 %) Drill tolerance (0.lbr *. Da Windows­Programme Ihre Verbindung zur Konsole. dass sie  die Verbindung zur Konsole nicht aufgibt und daher eventuelle Meldungen  des Programms an der Konsole ausgegeben werden können.9) Sicherungskopien von LBR (x = 1.job *.txt *. Folgende Optionen sind erlaubt: -C -Dxxx -Exxx -Fxxx -N+ execute a given EAGLE Command Draw tolerance (0.pro *..   benötigen   Sie   die   Datei  eaglecon.9) Automatische Sicherungsdatei von BRD Automatische Sicherungsdatei von SCH Automatische Sicherungsdatei von LBR EAGLE für Linux erzeugt und erkennt Dateiendungen nur in Kleinbuch­ staben! 10.ctl *. Diese Version ist identisch mit der  eagle.1 = 10 %) Flash tolerance (0.2 EAGLE-Dateien 10.brd *.1 = 10 %) Suppress message prompts 307 .ulp *..exe  (zu   finden   im  eagle\bin­Verzeichnis   Ihrer   Installation)   um   den   CAM­Prozessor   mit   einer  Batch­Datei zu verwenden.3 EAGLE-Optionen auf einen Blick EAGLE lässt sich zum Beispiel für die Ausgabe von Fertigungsdaten mit dem  CAM­Prozessor direkt aus einem Terminal­Fenster unter Linux oder Mac bzw.sch *. von der sie gestartet  wurden   verlieren.s## *.l## Dateiart Platine Schaltplan Bibliothek User-Language-Programm Script-Datei Textdateien (auch beliebig andere Endungen) Design-Rules Steuerparameter für Autorouter Protokoll des Autorouters Autorouter-Job Sicherungskopie des BRDs nach Ende des Autorouters Job-Datei des CAM-Prozessors Sicherungskopien von BRD (x = 1.2 EAGLE-Dateien Folgende Dateiarten werden von EAGLE verwendet: Name *.exe.b#x *.scr *.dru *. um die Optionen des CAM­Prozessor anzuzeigen.b$$ *.cam *.10.s#x *..b## *.9) Sicherungskopien von SCH (x = 1.  einem DOS­Eingabefenster unter MS Windows starten. mit dem Unterschied.l#x *.

25 + Option ist standardmäßig ausgeschaltet Option ist standardmäßig eingeschaltet Beispiel: -e schaltet Emulation ein -e+ dto. B. emuliert -ea-t+ schaltet die Emulation Annulusblenden NICHT und emuliert Thermalblenden. emuliert Annulusund Thermalblenden und spiegelt die Ausgabe ein. Beispiele: -W /home/user/eagle/project/aperture.whl -s 1. wie z. ein Dateiname bei -W oder eine Dezimalzahl bei -s.10 Anhang -O+ -Pxxx -Rxxx -Sxxx -Wxxx -X-a-c+ -dxxx -e-f+ -hxxx -m-oxxx -pxxx -q-r-sxxx -t-vxxx -u-wxxx -xxxx -yxxx Optimize pen movement plotter Pen (layer=pen) drill Rack file Scriptfile aperture Wheel file eXecute CAM Processor emulate Annulus positive Coordinates Device (-d? for list) Emulate apertures Fill pads page Height (inch) Mirror output Output filename/channel Pen diameter (mm) Quick plot Rotate output 90 degrees Scale factor emulate Thermal pen Velocity rotate output 180 degrees page Width (inch) offset X (inch) offset Y (inch) Hierbei bedeuten: xxx weitere Daten. -e.schaltet Emulation aus Flag-Optionen können ohne Wiederholung des Zeichens aneinander angereiht werden: -eatm schaltet die Emulation ein. Wertangabe bei Toleranzen: 308 .

05 stellt die Draw-Toleranz auf + 10 % und . -D0.1 = 10 %): Default: 0 Unterdrückung von Meldungen in der Kommandozeile Diese Option schaltet Hinweise und Warnungen in der Kommandozeile aus. negative Toleranz.10. Die Script­Datei wird vom CAM­Prozessor nicht gelesen.10 stellt die Draw-Toleranz auf ± 10 % ein -D+0. so dass ein vollautomatischer Ablauf eines CAM­Jobs gewährleistet wird. Mit dieser Option kann man einen anderen Namen oder Verzeichnis für das Script­File wählen. Toleranz für Draw­Blenden (0. Default: ein Plotter Pen (layer=pen): Definiert bei Stiftplottern welcher Layer in welcher Farbe (Stiftnummer) ausgegeben wird. Script­File: EAGLE führt beim Öffnen eines Editor­Fensters die Datei eagle. Default: aus Wegoptimierung: Mit dieser Option schalten Sie die Wegoptimierung für die Plotterausgabe ein oder aus. Kommandozeilen­Optionen. + bedeutet positive Toleranz.5 % ein Hinweise zu den einzelnen Optionen: ­C Befehl ausführen Diese Option führt nach dem Öffnen einer Datei einen Befehl in der Kommandozeile des Editor­Fensters aus.1 = 10 %): Default: 0 Toleranz für Blitzblenden (0.3 EAGLE-Optionen auf einen Blick Ohne Vorzeichen gilt der Wert in beide Richtungen. Blenden­Konfigurations­Datei Mit dieser Option geben Sie die Blenden­Konfigurations­ Datei an. Example: ­P1=0 ­P15=1 Bohrer­Konfigurations­Datei Mit dieser Option geben Sie die Datei mit der  Bohrerkonfiguration an.1 = 10 %): Default: 0 Toleranz für Bohrer (0. Kommandozeilen­Version des CAM­Prozessors starten 309 ­D  ­E  ­F  ­N ­O  ­P  ­R  ­S  ­W  ­X  .  Siehe auch Hilfe­Funktion.1 -D-0.scr aus.

 Ist sie aus­ geschaltet. Default: aus ­d  ­e  ­f  ­h  ­m  ­o  ­p  ­q  310 .def definierten Treiber erhalten Sie mit eagle -d? Emulate Apertures: Wenn diese Option gewählt ist. Eine Liste der in der Datei eagle. Mit der Option ­c­ kann man diese Funktion abschalten. bei der nur die Umrisse der Objekte erscheinen. werden keine Blenden emuliert. Bitte seien Sie vorsichtig mit dieser Option. insbesondere bei gespiegelten oder rotierten Ausgaben. Stift­Durchmesser in mm: Wird beim Füllen von Flächen zur Berechnung der notwendigen Anzahl der Linien benutzt. Ausgabe­Datei: In diese Datei werden die Daten geschrieben. Default: aus Fill Pads: Pads gefüllt ausgeben. in die das Papier transportiert wird.10 Anhang ­a  ­c  Annulus­Symbole emulieren Default: aus Positive Koordinaten Normalerweise erstellt der CAM­Prozessor Dateien so. auch keine Thermal­ und Annulus­Blenden. Default: 0 Quick Plot: Beschleunigte Ausgabe. da negative Koordinaten im allgemeinen zu Problemen führen können. Default: ein Device: Diese Option bestimmt den Ausgabetreiber. werden nicht vorhandene Blenden mit einer kleineren Blende emuliert. Ausgabe spiegeln: Default: aus. Siehe auch Parameter ­w. für alle Devices Blattlänge: Bedruckbarer Bereich in y­Richtung (in Inch). z. dass keine negativen Koordinaten vorkommen und die Werte in der Nähe der Koordinaten­Achsen liegen. PostScript) ausgeschaltet werden. Die Bohrlöcher von Pads und Vias sind dann sichtbar. Y­Richtung ist dabei die Richtung. Default: ein. B. Diese Option kann bei bestimmten Treibern (Typ: Generic.

brd pad via bottom Es wird die Gerberdatei platine. Die Toleranz der Draw­Blenden darf ­10 % betragen.   müssen   in   einfache   Hochkommas   gesetzt werden! 311 . wird automatisch der  Faktor 1 verwendet. Werte sind mit Dezimalpunkt einzugeben! Alle Parameter müssen in einer Zeile angegeben werden! Pfade. um die Zeichnung um einen bestimmten Betrag zu verschieben. Die Plotter­Default­Geschwindigkeit wählt man mit dem Wert 0. Default: 0 Blattbreite: Bedruckbarer Bereich in x­Richtung.   die   Leerzeichen   enthalten. Default: aus Ausgabe um 180 Grad drehen: In Kombination mit ­r+ kann man eine Drehung um 270 Grad erreichen.3 EAGLE-Optionen auf einen Blick ­r  Ausgabe drehen: Die Ausgabe wird um 90 Grad gedreht.  Vias und Bottom.exe: eaglecon -X -dgerber -Wblenden. bei denen sich im CAM­Prozessor kein Skalierungsfaktor einstellen lässt.whl -oplatine. Default: 0 Offset in y­Richtung (Inch): Default: 0 ­s  ­t  ­u  ­v  ­w  ­x  ­y  Beispiel für den Aufruf von eaglecon. Offset in x­Richtung (Inch): Kann verwendet werden.sol erzeugt. Sie enthält Daten der Layer Pads. die verschiedene Stiftgeschwindigkeiten unterstützen.  die bis zu 10 % kleiner sind als der exakte Wert. Es  dürften also Blenden aus der Blendentabelle blenden. Default: aus Skalierungsfaktor: Bei Treibern.whl verwendet werden.sol -D-0.1 platine. Siehe auch ­h. Default: aus Stiftgeschwindigkeit in cm/s: Für Stiftplotter.10. Default: 1 Thermalsymbole emulieren: Funktioniert nur in Verbindung mit ­e+.

|\ Coarse : Grid mm 1. Der   Backslash\   am   Zeilenende   zeigt   an. # Command Menu Setup # # This is an example that shows how to set up a complex # command menu.\ } | \ On : Grid On.10 Anhang 10. MENU 'Grid {\ Metric {\ Fine : Grid mm 0. |\ Bottom : Display None bPlace Dim. Der   senkrechte   Strich   |   wird   benötigt.4 Konfiguration des Textmenüs Mit  Hilfe einer Script­Datei (wie zum  Beispiel mit  menu. including submenus and command aliases. |\ Coarse : Grid inch 0.\ } | \ Imperial {\ Fine : Grid inch 0. | \ Off : Grid Off.\ }' \ 'Display {\ Top : Display None Top Pads Vias Dim. |\ Bottom : Display None Bot Pads Vias Dim.  ➢ Textmenü aus menu.1.scr im Layout­Editor 312 .1.scr) lässt sich das  Textmenü frei gestalten.' Edit Quit\ .'\ Add Delete Move '.   wenn   einem  Kommando   innerhalb  einer Klammer { } ein weiteres folgt.\ }\ }'\ '---'\ 'Fit : Window Fit.001.   dass   ein   Befehl   in   der   nächsten  Zeilen fortgesetzt wird. |\ Placeplan {\ Top : Display None tPlace Dim. Hier geht der MENU­Befehl von der ersten Zeile nach  dem Kommentar bis zur letzten Zeile.

 die man  während   des   Arbeitens   mit   EAGLE   festlegt.2   können  diese   Optionen   auch   über den  SET­Befehl  in  der  Kommandozeile   eines   Editor­Fensters   geändert   werden. Seit   Version   5. selbst  wenn   das   Bauteil   einen   benutzerdefinierten   Wert   bräuchte. die Wires  zeichnen. + Gate-Name) 1) Bauteilwert/-typ 1) Bauteilname 2) Gate-Name 2) Blattnummer eines Schaltplans in der Form z. nicht haben  wollen. abgeschaltet. Dadurch wird dieses Feature für alle Befehle.   mit   der   man  durch Drücken von  Ctrl  den Radius eines Arcs definieren kann.   Es   befinden   sich   auch   einige  Experten­Einstellungen darunter.   fügen   Sie   am  Ende der Datei folgende Zeile ein: Sch. Die wichtigsten davon sind hier genannt.AlwaysUseDeviceNameAsValue = "1" 313 . Device-Name als Value für alle Bauteile Wenn Sie immer den Device­Namen als Bauteilwert verwenden wollen. die man nur direkt in dieser Datei machen  kann. 1/3 3) Anzahl aller Seiten im Schaltplan 3) Aktuelle Seitennummer 3) Zeichnungsname Datum/Zeit der letzten Änderung Zeitpunkt des letzten Ausdrucks 1) Nur im Package und Symbol 2) Nur im Symbol 3) Nur im Symbol oder Schaltplan Alle Texte.10. werden als Platzhaltertexte für  Attribute interpretiert.usr  unter   Windows   beziehungsweise  .eaglerc unter Linux und Mac speichert verschiedenste Einstellungen.5 Platzhaltertexte 10.   Siehe   auch   die  Hilfefunktion zum SET­Befehl.Add.Cmd.Wire. 10.IgnoreCtrlForRadiusMode = "1" zur Datei hinzufügen. Ctrl für Radiusmodus deaktivieren Falls   Sie   die   spezielle   Funktion   beim   Zeichnen   eines  Wires.6 Optionen für Experten in eaglerc Die  benutzerspezifische   Datei  eaglerc. so können Sie die Zeile  Cmd.5 Platzhaltertexte Platzhalter >NAME >VALUE >PART >GATE >SHEET >SHEETS >SHEETNR >DRAWING_NAME >LAST_DATE_TIME >PLOT_DATE_TIME Bedeutung Bauteilname (evtl. Siehe ATTRIBUTE­Befehl. die mit dem Zeichen > beginnen.B.

Konsistenz-Check Um   Schaltpläne/Layouts   bearbeiten   zu   können.   wobei  "x"  den   Wert  "0"  für  automatische  Wahl  der  Einheiten  (default). selbst wenn der ERC die Dateien als inkonsistent erkannt hat.WireJointsWithoutCtrl = "1" ans Ende der Datei anfügen. kann der Benutzer einen Dialog aktivieren der es  ihm   erlaubt   den   Editor   dazu   zu   zwingen. DASS SIE DIES AUF EIGENES RISIKO MACHEN!!   Sollten die Dateien danach zerstört werden.   die   nur   geringfügige  Inkonsistenzen aufweisen.Delete. so können Sie die Zeile Option.AllowUserOverrideConsistencyCheck = "1" ans Ende der Datei erfolgen.ToggleCtrlForGroupSelectionAndContextMenu = "1" ans Ende der Datei anfügen. BEACHTEN SIE BITTE. kann sie womöglich niemand   mehr   wiederherstellen.  Falls  Sie diese Funktionalität haben wollen ohne die Ctrl­Taste zu drücken.  Dies kann durch Hinzufügen der Zeile Erc. können  Sie die Zeile Cmd.   Schließlich   hat   der   ERC   ja   gemeldet. Gruppe selektieren Da   die   Kontextmenü­Funktion   über   die   rechte   Maustaste   im   Konflikt   mit  der Selektion einer Gruppe steht. Damit können Gruppen wieder mit der rechten  Maustaste allein selektiert werden und Kontextmenüs werden mit  Ctrl  plus  rechte Maustaste geöffnet.   dass   die   Dateien inkonsistent sind! 314 . Knicke in Wires löschen Der   DELETE­Befehl   vereinigt   zwei  Wires   zu   einem   Wire   wenn   er.   Falls   Sie   die   bisherige   Art   der   Gruppenselektierung  wieder haben wollen.   mit  gedrückter Ctrl­Taste. wird eine Gruppe jetzt mit Ctrl plus rechte  Maustaste   selektiert.  "1"  für zöllige  Einheiten  und  "2" für metrische Einheiten annehmen kann.10 Anhang Einheiten in Dialogen Die   automatische   Wahl   der  Einheiten   in  Dialog­Eingabefeldern   kann   jetzt  durch Hinzufügen der Zeile Interface.PreferredUnit = "x" ans   Ende   der   Datei   kontrolliert   werden.   die   Forward­/Backannotation  durchzuführen.  auf deren Verbindungspunkt angewendet wird.

  fügen Sie folgende Zeile ein: SET Option. indem  Sie die Zeile Interface. so dass Sie. nicht. an dem er war. dass die Ctrl­Taste jetzt  für   spezielle   Funktionen   einiger   Befehle   benutzt   wird   (zum   Beispiel   zum  Selektieren von Objekten an ihrem Aufhängepunkt bei MOVE).   wenn   ein   Projekt   durch   Klicken   auf   seinen   grauen   Button   aktiviert  wird) kann jetzt durch Hinzufügen der Zeile ControlPanel. können Sie dies erreichen.AutoOpenProjectFolder = "0" ans Ende der Datei unterdrückt werden. dass der Mauszeiger wieder auf den Punkt  positioniert wird.10.DrawUnprocessedPolygonEdgesContinuous = "1" Die Kanten werden dann mit durchgezogener Linie dargestellt. Warnung beim Ändern des Values Einige Anwender wollen die  Warnung  bezüglich Bauteilen. nicht zusagt. bevor ein Kontext­Menü geöffnet wurde. Wenn Sie jedoch bevorzugen.UseCtrlForPanning = "1" zu Ihrer Datei hinzufügen. die keinen vom  Benutzer zu vergebenden Wert haben.   wie   die   Kanten   von   nicht   berechneten   Polygonen  dargestellt werden (als gepunktete Linien). 315 .  bei   Benutzung   dieser   speziellen   Funktionen. Falls Sie die  alte Verhaltensweise wiederhaben wollen.View. Beachten Sie aber bitte. Projekt öffnen Das   automatische   Öffnen   des   Projekt­Verzeichnisses   beim   Programmstart  (bzw.6 Optionen für Experten in eaglerc Mauszeiger neu positionieren Normalerweise verändert EAGLE die Position des Mauszeigers nicht von sich  aus.RepositionMouseCursorAfterContextMenu = "1" Polygonkanten als durchgezogene Linie Falls   Ihnen   die   Art. Zeichnungsausschnitt verschieben Das Verschieben des Zeichnungsausschnitts erfolgt durch Click&Drag mit der  mittleren Maustaste (nicht mehr durch Drücken der Ctrl­Taste).PartHasNoUserDefinableValue = "0" ans Ende der Datei unterdrückt werden. Diese Warnung kann jetzt durch  Hinzufügen der Zeile Warning. fügen Sie folgende  Zeile ein: Option.   dann   unter   Umständen   das  Zeichenfenster unbeabsichtigt verschieben können.

  Starten   Sie   in   jedem   Fall   DRC   um   eventuelle   Abstandsverletzungen   zu  erkennen. Durch die jetzt gültigen Design­Regeln wurde beim Lesen der  alten   Datei   ein   anderer   Wert   errechnet   und   verwendet   als   ursprünglich  vorgegeben. versehen.10 Anhang 10. @2 usw.  Bitte prüfen und  korrigieren  Sie gegebenenfalls  die Restring­Einstellungen. In diesem Fall werden die Bauteile zur Kennzeichnung mit  einem Namenszusatz @1.7 Fehlermeldungen Beim Laden einer Datei Restring größer als in älterer Version ➢ Paddurchmesser verändert In EAGLE­Versionen vor 4. wenn Sie versuchen eine (ältere) Datei  (BRD   oder   SCH)   zu   laden.0 wurde der Pad­Durchmesser in der Bibliothek  fest definiert. Die Meldung kann auch beim Einfügen einer Schaltung oder eines Layouts  über CUT und PASTE erfolgen. Bibliotheksobjekte mit gleichen Namen ➢ Update­Bericht: Objekte mit gleichem Namen Der Texteditor zeigt diese Meldung.   die   verschiedene   Versionen   eines   Bibliotheks­ elements enthält. 316 .

Vias werden durch Holes ersetzt In   älteren   EAGLE­Versionen   konnte   man   Pads   definieren. erscheint folgende Meldung: Das Pad oder Via wird automatisch in ein Hole verwandelt. ➢ Update Bericht: Via durch Hole ersetzt Ist eine Verbindung zu einem Pin vorhanden.   Das   ist   jetzt   nicht  mehr erlaubt.   die   mit   einer   Vorgängerversion  erstellt wurde und ein solches Pad enthält.   erscheint  folgende Meldung: 317 .10.7 Fehlermeldungen Pads.   bei   denen   der  Bohrdurchmesser   größer   als   der   Pad­Durchmesser   war. also ein Pad in der Bibliothek  mit   größerem   Bohrdurchmesser   als   Außendurchmesser   definiert. sofern es nicht in  einem   Device   der   Bibliothek   mit   einem   Pin   über   CONNECT   verbunden  wurde. Versuchen   Sie   eine   Board­Datei   zu   laden.

 Erscheint die Meldung Update   von   Datei   .   die   in   einem   nicht­ orthogonalen   Winkel   im   Layout­Editor   in   einem   benutzerdefinierten  Layer  (über   100)   platziert   wurden   und   in   einen   Schaltplan   übertragen   werden  sollen.   die   mit   einer  Version vor 2.   Im   Schaltplan­Editor   können   Objekte   nur   in   90°­Schritten   gedreht  werden. Ungeeignete Objekte wurden nicht berücksichtigt Erscheint beim Laden einer Datei oder bei CUT und PASTE von einer Datei in  eine   andere   die   Meldung  Für   diesen   Zeichnungstyp  ungeeignete   Objekte  wurden nicht berücksichtigt. Die   Meldung   kann   auch   erscheinen.  wenn   die   Datei   aus   einer   der   ersten  EAGLE­Versionen stammt. sind in der Datenstruktur Objekte enthalten.. 318 .   nicht   möglich  beim   Laden   einer   EAGLE­Datei..60 zurück in der  aktuellen Version laden und weiter bearbeiten.60 erstellt wurde. die  nicht  zu   diesem  Zeichnungstyp  gehören   und  auch   nicht  angezeigt  werden  können. Die Datenstruktur wird beim Laden automatisch bereinigt.10 Anhang ➢ Update­Bericht: Pad durch Hole ersetzt Die Bibliotheksdatei muss in diesem Fall bearbeitet und das Pad korrigiert  werden. Update nicht möglich Grundsätzlich kann man alle alten Dateien bis zur Version 2. Die Datei kann aber problemlos weiter bearbeitet  werden.   Anschließend   kann   man   das   Layout   mit   der   neuen  Bibliotheksdefinition aktualisieren. muss man die Datei zuerst konvertieren.  Beispielsweise   Texte   oder   Rechtecke. daher können sie nicht dargestellt werden.

  Versuchen Sie es trotzdem. Sollte   die   Meldung  Please   define   replacment   for   layer   xxx   in   layers. Sie haben z.. Kopieren Sie die zu konvertierenden Daten in das Verzeichnis in dem sich up­ date26.7 Fehlermeldungen ➢ Update­Meldung: Datei älter als Version 2.   die  über   den   CONECT­Befehl   schon   einem   Pin   bzw. erscheinen folgende Meldungen: ➢ Fehler beim Bearbeiten von Package/Symbol 319 .10.ext Die   Datei   wird   konvertiert   und   kann   anschließend   in   den   neuen   EAGLE  eingelesen   werden.6 Dazu verwenden Sie das Programm update26. Dazu editieren Sie die Datei  layers.   Die   Meldung   in   der   DOS­Box   nach   erfolgter  Konvertierung lautet: ok.  Aufgrund   der   neuen   Layerstruktur   seit   Version   2.new  kommen..   dürfen   keine   Pads   beziehungsweise   Pins   gelöscht   werden.new befinden. Öffnen Sie dann ein DOS­ Fenster unter Windows und wechseln Sie in das entsprechende Verzeichnis. B.exe und auch die Datei layers. B.exe. haben Sie im Layout/Schaltplan/Bibliothek eigene Layer definiert.   Pad   zugeordnet   sind.6   muss   eine   neue  Layernummer (über 100) vergeben werden.new  mit einem einfachen Texteditor und  fügen z. das sich im Verzeichnis  eagle/bin befindet. als letzte Zeile in der Datei eine neue Layernummer ein. den Layer 55 verwendet und wollen diesem die Nummer 105  geben: 55 105 In einer Bibliothek Package/Symbol wird verwendet Wird ein Package oder ein Symbol in der Bibliothek bereits in einem Device  verwendet.  Tippen Sie ein: update26 dateiname.

Um unnötig große Plotdateien zu vermeiden.  Freemium­ oder der Standard­Edition überschritten werden. dessen Strichstärke unter der Auflösung des ausgewählten  Ausgabetreibers (Device) liegt. sollten Sie dem Polygon einen  höheren Wert für die Strichstärke zuordnen (CHANGE width).oder Standard-Edition Kann die gewünschte Aktion nicht ausführen ➢ Light­/Standard­Limits Diese   Meldung   wird   gezeigt.   die   Package­Variante  oder  das  Symbol aus dem Device entfernen. Wenn also zum  Beispiel Bauteile außerhalb der erlaubten Layoutgrenzen abgesetzt oder der  Autorouter   gestartet.  320 .10 Anhang Das Verändern von Pads/Pins über CHANGE oder NAME ist jedoch erlaubt.   obwohl   Bauteile   außerhalb   der  Layoutgrenzen   liegen. Freemium.  Man   muss   vorher   das   Device   löschen   bzw.   wenn   die   Beschränkungen   der   Light­.   die   nicht   mit  CONNECT zugeordnet wurden. Diese   Meldung   erscheint   auch. In der Light-.   beziehungsweise   Einstellungen   für   den   Follow­me­ Router   gemacht   werden   sollen.   wenn   man   versucht   das   ganze  Package/Symbol   mit   dem   REMOVE­Befehl   aus   der   Bibliothek   zu   löschen.  Ebenso das Hinzufügen von neuen Pins  oder Pads/SMDs und das Löschen  von   nicht   referenzierten   Pins/Pads/SMDs. wenn Sie in der Layerauswahl  des CAM­Prozessors   einen   Signallayer  aktiviert  haben in  dem  ein Polygon  gezeichnet wurde. Im CAM-Prozessor Polygon verursacht extrem große Plotdaten ➢ Polygone mit Strichstärke 0 Diese Meldung wird immer dann ausgegeben.   oder   eine   nicht   frei   gegebene   Innenlage   angelegt  werden soll und so weiter.   also   solchen.

 IHNEN EINE LIZENZ FÜR  DIE   SOFTWARE   ZU   GEWÄHREN. entweder:  (i)   auf   einem   Computer. Die Anlagen und Aufstellungen  zu   dieser   Lizenz   enthalten   die   für   die   auf   Sie   lizensierte   Ausgabe   der  Software gültigen Lizenzbedingungen. die  Software von der Anzahl gleichzeitiger Nutzer einsetzen lassen.   elektronische   Handbücher   oder   Anleitungen  ('Dokumentation').   D­84568.B.1 In Anbetracht Ihrer Zustimmung zur Einhaltung der Bedingungen dieser  Lizenz gewährt Ihnen der Lizenzgeber hiermit eine nicht ausschließliche und  nicht übertragbare Lizenz zur Nutzung der Software und der Dokumentation  zu den Bedingungen dieser Lizenz. 1.   wie   z.   1.   Im   Falle   eines  Widerspruchs   zwischen   den   Bedingungen   1   bis   14   der   hier   vorliegenden  Lizenz   und   den   Bestimmungen   des   anwendbaren   Anhangs.   (ii) wenn es sich bei der Lizenz um eine Mehrfachnutzerlizenz handelt.8 EAGLE Lizenzvereinbarungen Diese Lizenzvereinbarung ('Lizenz') ist eine rechtlich bindende Vereinbarung  zwischen   Ihnen   ('Lizenznehmer'   oder   "Sie")   und  CadSoft Computer  GmbH  ansässig   im   Pleidolfweg   15.8 EAGLE Lizenzvereinbarungen 10.   sind   die  Bestimmungen des anwendbaren Anhangs maßgeblich. oder. Gewährung und Umfang der Lizenz 1.   IN   DIESEM   FALL   SOLLTEN   SIE  NICHT  AUF   DIE   SCHALTFLÄCHE   'JA'   ODER   'STIMME   ZU'   KLICKEN   UND   DER  INSTALLATIOSVORGANG WIRD NICHT FORTGESETZT.   STIMMEN   SIE   DEN   BEDINGUNGEN   DIESER   LIZENZ   ZU  (EINSCHLIESSLICH DER RELEVANTEN DAZUGEHÖRIGEN ANLAGEN UND  AUFSTELLUNGEN).   in   Bezug   auf   das   hier   vorliegende   EAGLE  Softwareprodukt ('Software'). Die für die auf Sie lizenzierte  Ausgabe   von   EAGLE   gültige   Anlage   und   Aufstellung   (in   jedem   Fall   die  'Anwendbare   Anlage')   ist   Bestandteil   dieser   Lizenz.  321 .   Pleiskirchen.   Deutschland  ('Lizenzgeber'   oder   "Wir"). SIND WIR NICHT BEREIT.   DIE   FÜR   SIE   UND   ALLE   NUTZER   DES   AUF   IHREN  NAMEN   LIZENZIERTEN   EXEMPLARS   VON   EAGLE   RECHTLICH   BINDEND  SIND. die zwischen  Ihnen und uns vereinbart ist.  WENN SIE DEN BEDINGUNGEN DER HIER VORLIEGENDEN LIZENZ  NICHT ZUSTIMMEN. 1.10.2 Die Lizenzbedingungen zur Nutzung dieser Software können je nach der  für Sie lizenzierten Version verschieden sein.  INDEM SIE AUF DIE NACHSTEHENDE SCHALTFLÄCHE 'JA' ODER 'STIMME  ZU'   KLICKEN.   wenn   es   sich   bei   der   Lizenz   um   eine  Einzelnutzerlizenz   handelt   oder   die   Software   nur   zur   Einzelnutzung  bestimmt ist. die zusätzlich  oder in Ergänzung zu  den nachstehenden Lizenzbedingungen gelten.3 Sie können: (a) die Software nur zu Ihrem Zweck nutzen. das Computersoftware und alle mitgelieferten  Daten   umfasst.

(c)   eine   Kopie   der   Software   zu   Zwecken   der   Datensicherung   herstellen.  dass dies für die nach Bedingung 2. dass die  Software oder ein Teil davon mit anderen Programmen kombiniert oder in  solche Programme mit aufgenommen oder eingearbeitet wird. zu variieren oder zu verändern.1 zulässigen Aktivitäten  erforderlich ist. in  Unterlizenz zu vergeben. erhalten und nutzen.  zu übersetzen.1   Ausgenommen   wie   ausdrücklich   in   der   hier   vorliegenden   Lizenz  festgelegt oder gemäß örtlicher Gesetzgebung zulässig. je nachdem.  die  von  uns  von Zeit zu Zeit bereitgestellt werden.     (b)   die   Software   von   einem   Computer   auf   einen   anderen   übertragen. zu verschmelzen.   da   sie   zum   Zweck   der   Erreichung   einer  Interoperabilität   der   Software   mit   einem   anderen   Softwareprogramm  erforderlich   sind. zu verpachten.   dass   die   Informationen.   die   Sie   im  Rahmen derartiger Aktivitäten erhalten. (d)   die   Software   weder   ganz   noch   teilweise   zu   disassemblieren.   sie   wird   nur   auf   der   Anzahl   Computer   genutzt.  zu verleihen.  dekompilieren. (a) die Software oder Dokumentation nicht zu kopieren. keinesfalls zuzulassen.  vorausgesetzt. was zutrifft.  vorausgesetzt. (b) die Software oder Dokumentation nicht zu vermieten.3 (a) lizenziert worden ist.   Sie   werden   auch   nicht   versuchen. (e) zur Unterstützung der gemäß Bedingung 1.   einschließlich   von   "Patches"   und   Fehlerkorrekturen.   für  die   sie  gemäß Bedingung 1.   vorausgesetzt   dass   sie   nicht  gleichzeitig auf mehr als der gemäß (i) oder (ii) oben lizenzierten Anzahl von  Computern genutzt wird.   oder   wenn   ein   solches   Kopieren  zum  Zwecke der  Datensicherung notwendig ist.   gehören   zum   normalen  Gebrauch   der   Software.10 Anhang vorausgesetzt   dass   die   Software   in   jedem   Fall   ­   und   außer   wo   im  anwendbaren   Anhang   untersagt   ­  auf   mehr  als   einem  Computer  oder File  Server   gleichzeitig   installiert   sein   darf.  (i)   nur   zum   Zweck   der   Erreichung   der   Interoperabilität   der   Software   mit  einem anderen Softwareprogramm eingesetzt werden und  (ii)  ohne  die   vorherige   schriftliche   Genehmigung   des Lizenzgebers  Dritten  gegenüber nicht unnötig offengelegt oder kommuniziert werden und 322 . (c) die Software in keiner Weise ganz oder teilweise zu verändern oder zu  modifizieren.  2.2 zulässigen Nutzung jedwede  Dokumentation verwenden. verpflichten Sie sich. Sie verpflichten sich auch dazu. zu  adaptieren.   ausgenommen   insoweit   derartige   Maßnahmen   nicht  untersagt   werden   können.   und   vorausgesetzt.   bei   denen   ein   solches   Kopieren   erfolgt.   zurückzuentwickeln   (einschließlich   Reverse   Engineering)  oder   Ableitungen   herzustellen. (d)   kostenlosen   ergänzenden   Softwarekode   oder   Aktualisierungen     der  Software. ausgenommen die  Fälle. Verpflichtungen des Lizenznehmers 2.   etwas  derartiges   zu   tun.

  eine   Software   herzustellen. (f)   die   Nutzung   der   Software   zu   überwachen   und   zu   kontrollieren   und  sicherzustellen.   Wir   behalten   uns   das   Recht   vor.   dass   Sie   diese   Lizenzbedingungen   einhalten. dass die Rechte an der  Software an Sie lizenziert (nicht verkauft) worden sind. und dass Sie außer  323 .   Sie   verpflichten   sich  weiterhin dazu.   und   Sie  werden auf Verlangen eine solche Bestätigung vorlegen.  die  der  in  Rede   stehenden   Software   substantiell   ähnlich   ist. Urheberrechte 4. gewähren wir  lediglich Support nach unserem Ermessen. Support: Da der für diese Software bereitgestellte Support kostenlos ist. (g)   den   Urheberrechtsvermerk   des   Lizenzgebers   auf   allen   ganzen   oder  teilweisen   von   Ihnen   auf   jedwedem   Medium   hergestellten   Kopien   der  Software anzubringen. und dieser Support kann je nach  Ausgabe   der   an   Sie   lizenzierten   Software   unterschiedlich   ausfallen.   dass   die   Software   nur   gemäß   den   Bedingungen   der   hier  vorliegenden Lizenz genutzt wird. und (i) ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Lizenzgebers die Software  (einschließlich   von   ­   aber   nicht   beschränkt   auf   ­   Programmauflistungen. 4.   oder   auch   den   Support   jederzeit   und   ohne  Vorankündigung einzustellen.  Objekt­ und Quellprogrammauflistungen.   die   im   Rahmen   der   Bedingungen   der   hier   vorliegenden  Lizenz die Software jederzeit benutzen dürfen).10.   Der  Umfang des bereitgestellten Supports (soweit dies erfolgt) wird auf unserer  Webseite   beziehungsweise   auf   den   Webseiten   unserer   zugehörigen  Partnerunternehmen   beschrieben.2  Der Lizenzgeber kann von Ihnen jederzeit eine schriftliche Bestätigung  darüber   verlangen. Objektkode und Quellkode) weder  ganz noch teilweise in irgendeiner Form irgend jemandem zur Verfügung zu  stellen   oder   zugänglich   zu   machen   (ausgenommen   ­   nur   im   Fall   einer  Mehrfachnutzerlizenz ­ einer solchen Anzahl an Mitarbeitern oder befugten  Repräsentanten.1  Sie  bestätigen.   den  bereitgestellten Support zu ändern beziehungsweise die Art und Weise des  Zugangs   zu   demselben. (e) alle Kopien der Software sicher aufzubewahren und genaue und aktuelle  Aufzeichnungen über die Anzahl und Aufbewahrungsorte sämtlicher Kopien  der Software zu führen. 2. 3.   dass sämtliche   Urheberrechte  an der Software und  der  Dokumentation weltweit dem Lizenzgeber gehören. (h)   die   derzeitige   Version   der   Software   durch   eine   vom   Lizenzgeber   im  Rahmen   der   Bedingungen   der   hier   vorliegenden   Lizenz   zur   Verfügung  gestellten aktualisierten oder erweiterten Version der Software sofort nach  Erhalt derselben zu ersetzen.8 EAGLE Lizenzvereinbarungen (iii)   nicht   dazu   verwendet   werden.

 erfolgt  keinerlei   Erklärung   oder   Gewährleistung   in   bezug   auf   die   Eignung   oder  Zweckdienlichkeit   der   Software.   ob   es   sich   dabei   um   Ihren   oder   einen  anderen   Zweck   handelt   und   ungeachtet   dessen.1 Weitere Angaben zum Umfang der auf die an Sie lizensierten Ausgabe  der   Software   anwendbaren   Gewährleistung   sind   in   der   für   diese   Ausgabe  relevanten Aufstellung aufgeführt.   Übereinstimmung   mit   den   entsprechenden  Aussagen   oder   Beschreibungen   zu   beiden.   Vollständigkeit. noch dürfen Sie Mittel  oder   Vorrichtungen   anwenden   oder   zwecks   Verkauf   oder   Vermietung  herstellen. auf die Software im Quellkode  beziehungsweise in entsperrter Codierung oder mit Kommentar zuzugreifen.   und   alle   derartigen  Gewährleistungen   und   Erklärungen   sind   soweit   gesetzlich   zulässig  vollumfänglich ausgeschlossen. bei denen der einzige  beabsichtigte   Zweck. Eingeschränkte Gewährleistung 5.     Sie   dürfen   in   keiner   Weise   versuchen.3   Die   Integrität   der   hier   vorliegenden   Software   wird   durch   technische  Schutzmaßnahmen   geschützt   ("TPM"   =   "Technical   Protection   Measures"   /  "Technische   Schutzmaßnahmen").2 Ausgenommen wie in der anwendbaren Aufstellung aufgeführt.  sicherzustellen.2 Sie bestätigen. geben wir keine  Garantien   oder   Erklärungen   ab   in   bezug   auf   die   Software   oder   die  Dokumentation beziehungsweise hinsichtlich Leistung. und ausgenommen wie oben dargestellt.   um   Ihre   individuellen  Anforderungen zu erfüllen. Qualität. und dass es deshalb Ihrer Verantwortung obliegt.10 Anhang dem Nutzungsrecht gemäß den Bedingungen dieser Lizenz keinerlei Rechte  an der Software oder der Dokumentation haben.3 Sie bestätigen.   ob   uns   dieser   Zweck  offengelegt wurde.   Dateien   und   sonstigen   mit   der   hier   vorliegenden   Software  produzierten Arbeiten regelmäßige und häufige Sicherheitskopien (Backups)  324 . dass die Möglichkeiten und Funktionen der Software ­ wie in  der Dokumentation beschrieben ­ Ihren Anforderungen entsprechen. verbreiten. Genauigkeit. 5.   an   der   Software   des   Lizenzgebers   nicht  unterschlagen   werden.  5. 5.   dass   Sie   von   allen  Designs.  Zustand. 5. und (b) dass die Software unter Umständen nicht frei von Fehlern ist und dass Sie  hiermit   zustimmen. dass  (a)   die   Software   nicht   entwickelt   worden   ist.4   Es   obliegt   Ihrer   Verantwortung   sicherzustellen.   derartige  Schutzmaßnahmen zu entfernen oder zu umgehen.   die   Ermöglichung   einer   unbefugten   Entfernung   oder  Umgehung solcher Schutzmaßnahmen ist.  bewerben beziehungsweise zu  privaten oder kommerziellen Zwecken in Besitz haben. 4. importieren. anbieten oder  zwecks  Verkauf oder Vermietung  ausstellen.  einschließlich   Urheberrechte. dass Sie kein Recht haben.   dass   das   Vorhandensein   unwesentlicher   Fehler   keine  Verletzung der hier vorliegenden Lizenz darstellt.   damit   die   geistigen   Eigentumsrechte. 4. verkaufen oder vermieten.

  6.3   In   der   hier   vorliegenden   Lizenz   werden   die   Verpflichtungen   und   die  Haftung   des   Lizenzgebers   in   bezug   auf   die   Lieferung   der   Software   und  Dokumentation   vollumfänglich   aufgeführt.  wie  auch immer derartige Verluste entstehen.  ist  die Haftung des Lizenzgebers  für  durch  Sie erlittene  Verluste.  die ansonsten in der hier vorliegenden Lizenz oder einem  Nebenvertrag   impliziert   oder   inkorporiert   werden   könnten.2  Vorbehaltlich  der  Bedingung   6. (b) Verlust von Unternehmensgewinnen oder ­verträgen. (d) Verlust von Geld oder erwarteten Ersparnissen. Haftung des Lizenzgebers 6. Dateien oder sonstigen Daten übernehmen.   können   wir   keinerlei   Haftung   für  den Verlust von Designs. ob aus vertragsgemäßer Handlung.  unerlaubter   Handlung   (einschließlich   Fahrlässigkeit).10.  die aus oder in Verbindung  mit dieser  Lizenz  entstanden   sind   (einschließlich   jeglicher   Haftung   für   Handlungen   oder  Unterlassungen seiner Mitarbeiter.   Gewährleistungen.   wie   in   der   anwendbaren   Aufstellung   aufgeführt  beschränkt und wird  in jedem Fall jegliche Haftung ausschließen in bezug  auf: (a) Einkommensverlust.   Erklärungen   oder  sonstigen   Bedingungen   hinsichtlich   der   Lieferung   der   Software   und  Dokumentation. Beschädigung oder Korruption von Daten.   werden  hiermit soweit vollumfänglich ausgeschlossen wie gesetzlich zulässig. 6.1. Daten oder Designs. (e) Verlust an Informationen.   und   sämtliche   und   jede   Haftung   dieser   Art   wird   hiermit  ausdrücklich   vollumfänglich   ausgeschlossen   soweit   dies   gesetzlich   zulässig  ist. oder (h) alle indirekten Verluste oder Folgeverluste oder Folgeschäden jeglicher  Art  sogar wenn derartige Verluste.   Falscherklärung   oder  aus   sonstigen   Gründen.   die   für   den   Lizenzgeber   rechtlich  bindend   sind.1   Nichts   in   der   hier   vorliegenden   Lizenz   wirkt   für   die   Haftung   beider  Vertragsparteien   begrenzend   oder   ausschließend   in   bezug   auf   Tod   oder  Verletzung   als   Folge   von   Fahrlässigkeit.   ausgenommen   wie   spezifisch   in  der   hier   vorliegenden   Lizenz   festgelegt.  Erklärungen   oder   sonstigen   Bedingungen. (g) Verlust. Goodwill oder Reputation.   ob   durch  gesetzliche   Vorschrift.   Gewohnheitsrecht   oder   auf   sonstige   Weise. (f) Verlust von Chancen. 325 .   Betrug   oder   betrügerischer  Falscherklärung.   Gewährleistungen.     Insbesondere   bestehen   keine  ausdrücklichen   oder   implizierten   Konditionen.     Alle   Konditionen. (c) Geschäftsunterbrechung.   Wie   nachstehend   aufgeführt.8 EAGLE Lizenzvereinbarungen herstellen. Vertreter und Unterauftragnehmer). 6. Ansprüche oder Schäden aus der absichtlichen  persönlichen   verstoßenden   Verletzung   der   hier   vorliegenden   Lizenz  entstehen.

10 Anhang
6.4   Alle   Verluste   beziehungsweise   jedwede   Haftung,   die   aus   oder   in  Verbindung mit dieser Lizenz entstehen, schließen alle Verluste, Ansprüche,  Haftung   oder   Schäden   mit   ein,   die   aus   oder   in   Verbindung   mit   dieser  Software,   deren   Verfügbarkeit   oder   Nichtverfügbarkeit,   Leistung,  Operabilität,   Funktionalität   entstehen   oder   die   in   Verbindung   mit   dem  Verlust  von Designs,   Daten  oder Informationen  oder der Genauigkeit oder  Gültigkeit von mit dieser Software erzeugten Designs entstehen. 7. Kündigung 7.1  Der Lizenzgeber kann diese Lizenz durch schriftliche Mitteilung an Sie  sofort   kündigen,   wenn   Sie   die   hier   vorliegende   Lizenz   wesentlich   oder  beständig   verletzen   und   eine   derartige   Verletzung   nicht   innerhalb   von   14  Tagen nach Erhalt einer schriftlichen Aufforderung, eine solche Verletzung zu  beheben (falls sie überhaupt behebbar ist), nicht beheben. 7.2 Nach Kündigung aus welchem Grund auch immer (a)   bestehen   sämtliche   Ihnen   im   Rahmen   der   hier   vorliegenden   Lizenz  gewährten Rechte nicht mehr; (b)   müssen   Sie   sämtliche   durch   die   hier   vorliegende   Lizenz   autorisierten  Aktivitäten sofort einstellen; und (c)  Sie  müssen die  Software  sofort  von allen  in  Ihrem  Besitz  befindlichen  Computeranlagen   löschen   oder   entfernen   und   sofort   alle   Kopien   der  Software,   die   zu   diesem   Zeitpunkt   in   Ihrem   Besitz,   in   Ihrer   Obhut  beziehungsweise unter Ihrer Kontrolle sind, zerstören oder dem Lizenzgeber  zurückgeben   (nach   dem   Ermessen   des   Lizenzgebers);   und   im   Fall   der  Zerstörung müssen Sie dem Lizenzgeber gegenüber bescheinigen, dass diese  Software zerstört worden ist. 8. Übertragung von Rechten und Pflichten 8.1 Die hier vorliegende Lizenz ist für Sie und uns sowie unsere jeweiligen  Nachfolger und Rechtsnachfolger gesetzlich bindend.  8.2   Ohne   vorherige   schriftliche   Genehmigung   dürfen   weder   die   hier  vorliegende   Lizenz   noch   die   daraus   entstehenden   Rechte   oder  Verpflichtungen   durch   Sie   übertragen,   zugewiesen,   übergeben   oder   auf  sonstige Weise darüber verfügt werden. 8.3 Während der Laufzeit der hier vorliegenden Lizenz dürfen wir jederzeit  diese   Lizenz   sowie   alle   unsere   daraus   entstehenden   Rechte   oder  Verpflichtungen übertragen, zuweisen, übergeben, im Unterauftrag vergeben  oder auf sonstige Weise darüber verfügen.

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10.8 EAGLE Lizenzvereinbarungen
9. Mitteilungen Alle Mitteilungen, die Sie uns machen, müssen erfolgen an CadSoft Computer  GmbH,   Pleidolfweg   15,   Pleiskirchen,   Deutschland.   Wir   können   Ihnen  Mitteilung machen wie in der anwendbaren Aufstellung aufgeführt. Es wird  erachtet,   dass   eine   Mitteilung   erhalten   worden   ist   beziehungsweise   sofort  ordnungsgemäß   zugestellt   worden   ist,   wenn   diese   auf   den   Webseiten  veröffentlicht   wurde,   oder,   in   Bezug   auf   jedwede   Mitteilung,   24   Stunden  nach dem Versenden einer Email oder drei Tage nach dem Absenden eines  Briefes.   Zum   Nachweis   der   Zustellung   einer   Mitteilung   wird   es   genügen  nachzuweisen,   dass   ­   im   Fall   eines   Briefes   ­   der   Brief   ordnungsgemäß  adressiert,   frankiert   und   der   Post   übergeben   wurde   sowie   ­   im   Fall   einer  Email   ­   dass   eine   derartige   Email   an   die   angegebene   Emailanschrift   des  Adressaten versandt worden ist. 10. Ereignisse außerhalb unserer Kontrolle 10.1   Wir   übernehmen   keinerlei   Haftung   oder   Verantwortung   für  Nichterfüllung   der   Leistung   oder   Verzögerung   der   Leistung   in   bezug   auf  jedwede unserer  Verpflichtungen  im  Rahmen der hier vorliegenden Lizenz  beziehungsweise   für   die   Nichtverfügbarkeit   der   Software,   die   durch  Ereignisse   außerhalb   unserer   angemessenen   Kontrolle   verursacht   werden  (Ereignis durch höhere Gewalt).  10.2 Durch höhere Gewalt verursachte Ereignisse umfassen alle Handlungen,  Ereignisse, Nichthandlungen, Unterlassungen oder Unfälle außerhalb unserer  angemessenen   Kontrolle   und   schließen   insbesondere   (aber   ohne  Einschränkung) folgendes ein: (a) Streiks, Aussperrungen oder sonstige Arbeitskampfmaßnahmen; (b)   Unruhen,   Aufruhr,   Invasion,   Terrorangriff   oder   Androhung   eines  Terrorangriffs,   Krieg   (ob   erklärt   oder   nicht)   oder   Androhung   oder  Vorbereitung eines Krieges; (c)  Brand,  Explosion,  Sturm,  Überschwemmung,  Erdbeben, Bodensenkung,  Epidemien oder sonstige Naturkatastrophen; (d)   Unmöglichkeit   der   Nutzung   von   Bahnverkehr,   Schiffsverkehr,  Luftverkehr,   Kraftverkehr   oder   sonstige   öffentliche   oder   private  Verkehrsmittel; (e)   Unmöglichkeit   der   Nutzung   von   öffentlichen   oder   privaten  Telekommunikationsnetzen beziehungsweise (f)   die   Handlungen,   Verordnungen,   Gesetzgebung,   Vorschriften   oder  Beschränkungen seitens jedweder Regierung. 11. Verzicht 11.1   Wenn   wir   es   während   der   Laufzeit   der   hier   vorliegenden   Lizenz   zu  einem   beliebigen   Zeitpunkt   unterlassen,   auf   der   strikten   Erfüllung   Ihrer  sämtlichen Verpflichtungen im Rahmen dieser Lizenz zu bestehen, oder wenn  327

10 Anhang
wir   es   unterlassen,   die   uns   im   Rahmen   dieser   Lizenz   zustehenden  Rechte  oder   Rechtsbehelfe   auszuüben,   dann   bedeutet   dies   keinen   Verzicht   auf  derartige Rechte oder Rechtsbehelfe und entbindet Sie auch nicht von der  Erfüllung derartiger Verpflichtungen. 11.2 Ein Verzicht unsererseits  in bezug auf jedweden Mangel stellt keinen  Verzicht in bezug auf nachfolgende Mängel dar. 11.3   In   Bezug   auf   die   hier   vorliegenden   Geschäftsbedingungen   ist   kein  Verzicht unsererseits wirksam, wenn nicht ausdrücklich gesagt wird, dass es  sich um einen Verzicht handelt und dieser Ihnen schriftlich mitgeteilt wird. 12. Trennbarkeit Wenn   eine   der   Bedingungen   der   hier   vorliegenden   Lizenz   von   einer  zuständigen Stelle als ungültig, ungesetzlich oder nicht durchsetzbar erachtet  wird, dann wird die entsprechende Bedingung, Kondition oder Bestimmung  insoweit   von   den   übrigen   Bedingungen,   Konditionen   und   Bestimmungen  getrennt,   die   weiterhin   soweit   vollumfänglich   gültig   bleiben   werden,   wie  gesetzlich zulässig. 13. Gesamte Vereinbarung 13.1 Die hier vorliegende Lizenz und jedes Dokument, auf das man sich darin  ausdrücklich bezieht, stellt in Bezug auf die Lizensierung der Software und  der Dokumentation die gesamte Vereinbarung zwischen uns dar und ersetzt  alle vorherigen Verträge,  Vereinbarungen oder Arrangements, ob mündlich  oder schriftlich. 13.2 Es wird hiermit von uns gegenseitig bestätigt, dass beim Abschluß dieser  Lizenzvereinbarung   keiner   von   uns   sich   auf   Erklärungen,   Verpflichtungen  oder Versprechen verlassen hat, die vom jeweils anderen vor dem Abschluß  dieser Lizenzvereinbarung abgegeben oder aus dem abgeleitet wurden, dass  bei den Verhandlungen gesagt oder geschrieben worden ist, mit Ausnahme  dessen, was ausdrücklich in der hier vorliegenden Lizenz festgelegt worden  ist. 13.3 Für keinen von uns gibt es einen Rechtsbehelf in Bezug auf vom jeweils  anderen vor dem Tag des Abschlusses dieser Lizenzvereinbarung gemachte  unwahre Aussagen (es sei denn eine derartige unwahre Aussage erfolgte in  betrügerischer   Absicht),   und   das   Rechtsmittel   der   jeweils   anderen   Partei  besteht   aus   dem   Rechtsmittel   der   Vertragsverletzung   wie   in   den   hier  vorliegenden Geschäftsbedingungen festgelegt. 14. Anwendbares Recht und Gerichtsbarkeit Die   hier   vorliegende   Lizenz,   ihr   Gegenstand   oder   ihr   Zustandekommen  (einschließlich  außervertraglicher  Streitigkeiten  oder Ansprüche)  unterliegt  deutschem   Recht   und   gemäß   deutschem   Recht   ausgelegt   und   der  nichtausschließlichen Gerichtsbarkeit der deutschen Gerichte unterworfen.  328

10.8 EAGLE Lizenzvereinbarungen
ANLAGE 1  DIE AUF DIE 'LIGHT', 'STANDARD' UND 'PROFESSIONAL' AUSGABEN VON  EAGLE   ANWENDBAREN   BEDINGUNGEN   (ZUSAMMEN   MIT   ALLEN  ANDEREN   VON   UNS   VON   ZEIT   ZU   ZEIT   HERAUSGEGEBENEN  KOMMERZIELLEN   AUSGABEN   VON   EAGLE,   AUF   DIE   DIE  NACHFOLGENDEN ANLAGEN NICHT ZUTREFFEN)  1 In der hier vorliegenden Anlage 1 bedeutet der Verweis auf "die Software"  den Verweis auf die auf Sie lizensierte kommerzielle Ausgabe von EAGLE. 2 Die Lizenzgeber gewährleistet, dass die Software für einen Zeitraum von 30  Tagen   nach   dem   Datum   der   Installation   ('Gewährleistungszeitraum')   bei  ordnungsgemäßem   Gebrauch   im   wesentlichen   gemäß   den   in   der  Dokumentation beschriebenen Funktionen arbeiten wird (vorausgesetzt dass  die   Software   ordnungsgemäß   auf   dem   Computer   und   mit   dem  Betriebssystem  eingesetzt  wird,  für das sie entwickelt worden ist, und wie  dies   durch   uns   spezifiziert   worden   ist)   und   dass   die   Dokumentation   die  Bedienung der Software in allen wesentlichen Punkten beschreibt.  3   Wenn   Sie   innerhalb   des   Gewährleistungszeitraums  den  Lizenzgeber  von  Mängeln oder Fehlern in der Software in Kenntnis setzen, aufgrund derer die  Software im wesentlichen nicht gemäß der Dokumentation läuft, und wenn  ein derartiger Mangel oder Fehler nicht durch eine Änderung der Software  Ihrerseits beziehungsweise durch eine Nutzung in Zuwiderhandlung zu den  Bedingungen dieser Lizenz aufgetreten ist, dann wird der Lizenzgeber nach  alleinigem Ermessen die Software entweder instandsetzen oder austauschen,  vorausgesetzt, Sie gewähren dem Lizenzgeber Zugang zu allen erforderlichen  Informationen,   die   dem   Lizenzgeber   helfen,   den   Mangel   oder   Fehler   zu  beheben,   einschließlich   ausreichender   Informationen,   mittels   derer   der  Lizenzgeber den Mangel oder Fehler nachstellen kann. 4   Vorbehaltlich   der   Bedingungen   6.1   und   6.2   der   obenstehenden   Lizenz  bleibt   die   maximale   Gesamthaftung   des   Lizenzgebers   im   Rahmen   oder   in  Verbindung mit dier Lizenz oder einem entsprechenden Nebenvertrag, ob aus  vertraglicher Handlung, unerlaubter Handlung (einschließlich Fahrlässigkeit)  oder sonstigen Gründen, auf die Summe beschränkt, die von uns im Wege  der Lizenzgebühr für die Software erhalten worden ist.  5   Vorbehaltlich   der   Bedingungen   6.1   und   6.2   der   Lizenz   und   von  obenstehendem   Absatz   4   dieser   Anlage   1,   bleibt   die   Haftung   des  Lizenzgebers für die Verletzung der Urheberrechte Dritter beschränkt auf die  in   den   USA   und/oder   Deutschland   bestehenden   Bestimmungen   zu  diesbezüglichen Rechtsverletzungen. 6 Mitteilungen in Verbindung mit der hier vorliegenden Lizenz können wir  Ihnen unter der Emailadresse, Fax­ oder Postanschrift zustellen, die Sie uns  oder   unserem   Vertreter   zum   Zeitpunkt   der   Bestellung   der   Software  angegeben   haben,   beziehungsweise   ­   wenn   derartige   Informationen  generisch   sind   und   nicht   spezifisch   für   Sie   gelten   ­   dadurch,   dass   wir 

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derartige Informationen auf unserer Webseite oder der unserer verbundenen  Firmen oder Unternehmen anzeigen. ANLAGE 2  BEDINGUNGEN, DIE NUR FÜR DIE "FREEMIUM" AUSGABE GELTEN  1 Der Einsatz der "Freemium" Ausgabe erfordert einen Zugang zum Internet.  Der Computer, auf dem die "Freemium" Ausgabe läuft, muss jedes Mal, wenn  EAGLE   gestartet   wird,   auf   das   Internet   zugreifen   können,   damit   sich   die  "Freemium"   Ausgabe   öffnen   läßt   und   dann   laufen   kann.   In   der   hier  vorliegenden Anlage 2 bedeutet der Verweis auf "die Software" den Verweis  auf die auf "Freemium" Ausgabe von EAGLE. 2 Alle Lizenzen der "Freemium" Ausgabe gelten nur für die Einzelnutzung.  Die "Freemium" Ausgabe kann heruntergeladen und nur auf dem Computer  eingesetzt   werden,   der   zum   Zeitpunkt   der   Aktivierung   der   "Freemium"  Ausgabe hierfür lizensiert worden ist. 3   Die   "Freemium"   Ausgabe   wird   nur   zu   Evaluierungszwecken   oder   den  Einsatz   für   nicht   kommerzielle   Zwecke   lizensiert.   Die   "Evaluierung"  ermöglicht   Ihnen   die   Nutzung   der   Software   in   einer   kommerziellen  Umgebung,   aber   nur   zu   dem   Zweck,   die   Funktionalität   und   Eignung   der  Software   für   Ihre   Einsatzzwecke   zu   prüfen.   Die   Nutzung   für   "nicht  kommerzielle   Zwecke"   ermöglicht   Ihnen   den   Einsatz   der   Software   für  persönliche   Zwecke   oder   im   Rahmen   Ihrer   Studien,   wenn   Sie   sich   in  Ausbildung oder Studium  befinden, beziehungsweise für jede andere nicht  kommerzielle Zielsetzung. In keinem Fall darf die Software zur Generierung  von   Einkommen   (ob   direkt   oder   aufgrund   von   Kosteneinsparungen)  eingesetzt werden. 4 Die Lizenz der Software gilt für einen Zeitraum von sechzig (60) Tagen ab  dem   Datum   des   Downloads   auf   Ihren   Computer.   Nach   Ablauf   dieses  Zeitraums   von   sechzig   (60)   Tagen   haben   diese   Lizenz   und   Ihr   Recht   zur  Nutzung dieser Software keine Gültigkeit mehr, und die Software läßt sich  auch nicht mehr benutzen. Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie die Software von  allen Computern löschen, auf die sie heruntergeladen worden ist. Jederzeit  nach Ablauf dieser Lizenz können Sie den nochmaligen Download und die  Lizenz zur weiteren Nutzung der "Freemium" Ausgabe nach Maßgabe einer  separaten   Lizenz   zwischen   Ihnen   und   uns   beantragen;   wir   können   aber  Einschränkungen in Bezug auf die Häufigkeit, mit der solche Downloads zur  Verfügung   stehen,   auferlegen   und   wir   können   derartige   Einschränkungen  von Zeit zu Zeit ändern, neu fassen, ergänzen oder aufheben. Wir bemühen  uns, die Bedingungen derartiger Einschränkungen auf unserer Webseite oder  den   Webseiten   unserer   verbundenen   Firmen   oder   Unternehmen   oder  sonstigen Webseiten, auf denen wir die Software zur Verfügung stellen, zu  veröffentlichen. Doch wir haften Ihnen gegenüber in keiner Weise, im Fall  dass dies aus irgendwelchen Gründen nicht geschieht, und die Unterlassung  einer   derartigen   Veröffentlichung   beeinträchtigt   die   Wirksamkeit   dieser  Einschränkungen in keiner Weise. 330

10.8 EAGLE Lizenzvereinbarungen
5 Sie bestätigen, dass die Software kostenfrei auf Sie lizensiert worden ist  und dass wir dementsprechend keinerlei Erklärung abgeben beziehungsweise  Gewährleistung übernehmen in Bezug auf (i) die Eignung oder Zweckdienlichkeit der Software, ob es sich dabei um  Ihren Zweck oder sonstige Zwecke handelt, und ungeachtet dessen, ob uns  dieser Zweck mitgeteilt worden ist;  (ii)   die   Leistung   oder   Funktionalität   der   Software,   ob   gemäß   den   hierzu  gemachten Aussagen, veröffentlichten  Materialien  oder der Dokumentation  oder aus sonstigem Grund;  (iii)   die   Verfügbarkeit   oder   Funktionalität   eines   Servers   oder   Systems   für  Registrierung, Download oder die Kommunikation mit der Software;  (iv)   darauf,   ob   die   Software   die   geistigen   Eigentumsrechte   Dritter   an  beliebigem Ort auf der Welt verletzt. 6 Sie bestätigen weiter, dass sich die Software ohne Zugriff auf das Internet  nicht   starten   läßt,   dass   die   Software   mit   unseren   Servern   kommunizieren  können muss und dass es Ihrer Verantwortung obliegt, sicherzustellen, dass  Sie beim Starten der Software jederzeit über einen derartigen Zugang zum  Internet verfügen und dass dieser Zugang für den Startvorgang ausreichend  und unterbrechungsfrei ist. 7 Mitteilungen in Verbindung mit der hier vorliegenden Lizenz können wir  Ihnen unter der Emailadresse oder Postanschrift zustellen, die Sie uns oder  unserem Vertreter im Zeitpunkt der Registrierung zum Erhalt der Software  angegeben   haben,   beziehungsweise   dadurch,   dass   wir   derartige  Informationen   auf   unserer   Webseite   oder   den   Webseiten   unserer  verbundenen Firmen oder Unternehmen oder auf sonstigen Webseiten, auf  denen wir die Software verfügbar machen, anzeigen. ANLAGE 3 BEDINGUNGEN, DIE NUR FÜR DIE "FREEWARE" AUSGABE GELTEN  1 In der hier vorliegenden Anlage 3 bedeutet der Verweis auf "die Software"  den Verweis auf die auf "Freeware" Ausgabe von EAGLE. 2 Alle Lizenzen der "Freeware" Ausgabe gelten nur für die Einzelnutzung.  3 Die "Freeware" Ausgabe wird nur zu Evaluierungszwecken oder den Einsatz  für nicht kommerzielle Zwecke lizensiert. Die "Evaluierung" ermöglicht Ihnen  die Nutzung der Software in einer kommerziellen Umgebung, aber nur zu  dem   Zweck,   die   Funktionalität   und   Eignung   der   Software   für   Ihre  Einsatzzwecke   zu   prüfen.   Die   Nutzung   für   "nicht   kommerzielle   Zwecke"  ermöglicht Ihnen den Einsatz der Software für persönliche Zwecke oder im  Rahmen Ihrer Studien, wenn Sie sich in Ausbildung oder Studium befinden,  beziehungsweise für jede andere nicht kommerzielle Zielsetzung. In keinem  Fall   darf   die   Software   zur   Generierung   von   Einkommen   (ob   direkt   oder  aufgrund   von   Kosteneinsparungen)   eingesetzt   werden.   Die   "Freeware"  Ausgabe kann auch von einem PCB Hersteller genutzt werden, um die zur  Herstellung   eines   PCB   erforderlichen   Produktionsdaten   in   den   Fällen   zu  331

  (iii)   darauf. dass die Software kostenfrei auf Sie lizensiert worden ist  und dass wir dementsprechend keinerlei Erklärung abgeben beziehungsweise  Gewährleistung übernehmen in Bezug auf (i) die Eignung oder Zweckdienlichkeit der Software. ob uns  dieser Zweck mitgeteilt worden ist.  (ii)   die   Leistung   oder   Funktionalität   der   Software. veröffentlichten Materialien oder der Dokumentation  oder aus sonstigem Grund.   ob   die   Software   die   geistigen   Eigentumsrechte   Dritter   an  beliebigem Ort auf der Welt verletzt. 332 . 4 Sie bestätigen.   für   diesen   ein   PCB   entsprechend   diesem  Design herzustellen.   dass   wir   derartige  Informationen   auf   unserer   Webseite   oder   den   Webseiten   unserer  verbundenen Firmen oder Unternehmen anzeigen. und ungeachtet dessen.10 Anhang erzeugen. 6 Mitteilungen in Verbindung mit der hier vorliegenden Lizenz können wir  Ihnen   zustellen   beziehungsweise   dadurch   machen. ob es sich dabei um  Ihren Zweck oder sonstige Zwecke handelt.   bei   denen   der   PCB   Hersteller   von   einem   PCB   Designer   (als  "Dritter")   beauftragt   worden   ist.   ob   gemäß   den   hierzu  gemachten Aussagen.

69 119 58. 307 232 178 106 148 128 213. 193 202 201 189 194 196. 53 Aktuelle Einheit 94 Alias 96 Löschen 97 Alt-X 45 Annulus-Symbol 21. 201 191. 256 Starten 73. 249 Globale A. 260 58. 127 Autorouter Backup 202 Blind-Via 171 Bus-Router 188 Design-Regeln 189 Einseitige Platine 205 Info 203 Kostenfaktoren 197 Layer 192 Leiterbahnbreite 189 Menü 194 Micro-Via 201 Mindestabstände 190 Minimales Raster 187 Multilayer 192 Optimierung 189 Parameter laden/speichern 195 Platzierungsraster 190 Polygons 199 Protokolldatei 203 Ripup/Retry 200 Routing-Lauf 189 Routing-Raster 190 Sicherungsdatei 202 Signal auswählen 195 Speicherbedarf 192 Sperrflächen 72. 194 Statusanzeige 202 Steuerdatei Steuerparameter Steuerung Supply-Layer Unerreichb. 168 Attribute Bauteil-Attr. 254 Airwire 21 Aktionsleiste 50. 152 214 214 148 79 151 267 268 214 215 146 79 257 117 153 313 69 214 100 54 85 54 54 333 . 142. 127. Smd Unterbrechen Versorgungspolygone Via-Bohrdurchmesser Vorzugsrichtungen Wiederaufsetzen Zeitbedarf 204 197 188 169. 202 190 B Backup Ball-Grid-Array Bauteile Aktualisieren Alpha-Blending Anordnen Attribute definieren Auf Lötseite Aus LBR holen Aus mehreren Gates Austauschen Beschreibung Beschriftung Drehen Entwerfen Gehäuse tauschen In Bibliothek kopieren Mit Drag&Drop kopieren Name Package-Editor Platzierungsraster im BRD Präfix festlegen Querverweise Suchen Technology ändern Value immer Device-Name Verriegeln Wert Bauteileliste Befehl Abbrechen Aktivieren Ausführen Zurücknehmen 46.Stichwortverzeichnis A Addlevel 247 Always 254. 128 Definieren 61. 255 Can 254 Must 254 Next 254 Request 247.

159 62. 72. 69 60. 69. 68. 93 62. 220 53 56. 70 TECHNOLOGY 63. 70 Bestückungsautomaten 277 Bestückungsplan Zeichnen 213 Bewegen Objekte 55. 73. 244 VIA 73. 67 57. 131 74. 220. 178. 270 RENAME 76. 66 SIGNAL 73 SMASH 59. 71. 214 UNDO 54 UPDATE 63. 70 55. 212 57. 53 334 . 242 56. 120 62 70 63. 80 55. 146 60. 72 54 63. 270 Element umbenennen 271 Elemente kopieren 267 Erstellen 211 Inhaltsliste 100 Kopieren mit Drag&Drop 268 Laden (use) 41. 69. 66. 96 74. 125 57. 104. 94. 100 62. 271 USE 223 VALUE 58. 79. 231 SPLIT 59. 166 79 63. 216 58. 65. 51 Benutzeroberfläche 47. 79. 66. 68 57.Befehle ADD ARC ASSIGN ATTRIBUTE AUTO BOARD BUS CHANGE CIRCLE CLASS CLOSE CONNECT COPY CUT DELETE DESCRIPTION DISPLAY DRC EDIT ERC ERRORS EXPORT FRAME GATESWAP GRID GROUP HELP HOLE INFO INVOKE JUNCTION LABEL LAYER LOCK MARK MENU MIRROR MITER MOVE NAME NET OPEN OPTIMIZE PACKAGE PAD PASTE PIN PINSWAP POLYGON PREFIX PRINT QUIT RATSNEST RECT REDO REMOVE 58. 67. 79 60. 86. 71 WRITE 64 Befehls-Parameter 52 Befehlseingabe Funktionstasten 87 History-Funktion 86 Koordinaten 92 Befehlsmenü 51 Benutzerführung 48. 121 62. 152 RIPUP 71. 262 76. 72. 104 56. 151 59. 160 62. 212. 176 WINDOW 54 WIRE 59. 139 59. 104 Beschriftung Schaltplan-Symbol 253 Verschieben 59. 258 58. 120 61. 66 Bibliothek Alte Dateien updaten 29 Attribute definieren 249 Aus Liste entfernen 118 Bauteile suchen 116 Beschreibung 222 Device anlegen 219 Eigene erzeugen 270 Element löschen 75. 87 61. 80 73 53. 75. 72 61. 156. 66 62. 179 63 73 60. 215 60. 74. 86. 75 61. 69. 89. 68 77. 313 SHOW 55. 67 52 73. 86 58. 219 60. 221. 306 69 55. 153 RUN 54 SCRIPT 54 SET 63. 149 ROUTE 70. 79. 80 TEXT 60. 79. 69. 68 77. 155 ROTATE 56. 123 62 79. 70 SMD 76. 67. 86. 271 REPLACE 58. 256 54. 119 61.

ulp 298 EXCELLON 275 EXCELLON_RACK 297 Fehler: Bohrungen fehlen 299 Führende Nullen 300 Infodatei 299 Maßeinheit Bohrertabelle 300 Multilayer-Platine 290 SM1000 275 SM1000/SM3000-Treiber 297 SM3000 275 Toleranz 299 Bohrer-Konfigurations-Datei 23 Bohrerlegende 281 Bohrertabelle 298 Bohrplan 279 Bohrsymbole 280 Bohrung 22. 170 C CAM-Job Arbeitsschritt benennen Beschreibung Bohrdatenausgabe excellon. Buried Vias Bohrdaten Dateiendungen Device-Treiber EPS-Ausgabe Extrem große Plotdaten Fehler: Blenden fehlen Fehler: Bohrungen fehlen Fräskonturen HPGL Innenlage Job Job laden Klebemaske Lotpastenmaske Lötstopmaske Multilayer-Platine Optionen Pads füllen Platzhalter Plotter Pos. 300 Blind-Via 21. Koord. Section Starten Stiftnummer zuordnen Supply-Layer Tipps Toleranz Treiber definieren Über Batchdatei starten UNC-Pfad Veredelung Versorgungslage Cmd-Taste Control Panel 293 295 298 283 295 282 285 290 80 285 293 287 286 290 275. 288 289 299 277 320 297 299 287 102 287 294 82 288 287 287 295 292 292 288 291 292 276 294 53. Bogenende 72 Bohrdaten 275 Blind/Buried Vias 290 Bohrertabelle (Rack) 298 drillcfg. PostScript-Ausgabe Schritt. 81 292 287 281 293 299 307 291 288 296 89 39 335 .cam geber. 73 Befestigungsloch 256 Durchkontaktiert 275 Mindestdurchmesser 138 Nicht durchkontaktiert 275 Von Hand bohren 277 bRestrict 193 Buried-Via 21.cam gerber.cam Parameter einstellen CAM-Prozessor Anweisungsfeld Arbeitsschritt benennen Bestückungsdruck Bestückungsseite Blind-. 171. 177 Blind-Via-Ratio 138 BMP-Daten 101 Board 21 Bogen 60. 72 CAP.cam erweitern gerb274x.Neu anlegen 225 Öffnen 62 Package anlegen 212 Package-Variante 241 Packages aktualisieren 271 Script-Datei erzeugen 101 Symbol anlegen 215 Übersicht 40 Wichtige Hinweise 20 Bibliotheks-Editor 74 Bildausschnitt Alias definieren 97 Letzten anzeigen 54 Verschieben 54 Bildschirm Auffrischen 54 Bill Of Material 278 Blendentabelle 274.

cam 239 Experten-Optionen 313 77. Layer 182 318 53 Durchkontaktierung -.siehe Bohrung 21 Drucken 63. Distance Definieren Einheiten in Dialogen Layer-Setup Optionen Restring Designlink-Schnittstelle Desktop-Publishing Device Attribute Austauschen Description Device-Set anlegen Entwerfen Gate-Name Kopieren Löschen Package zuordnen Platzhalter im Namen Präfix Technology Umbenennen Value on/off Device-Set Direkthilfe 45 Dokumentation Doku-Druck 213 21.scr 162 eaglecon.Ansicht aktualisieren Core Cream Ctrl-Taste D Datei Aus älterer Version Drucken Laden Löschen Neu anlegen Öffnen Speichern Datenausgabe Default Design Rule Check Bedeutung d. 313 145 34 146 Edition Freemium 36 42 Light 37 138 Professional 34 135 Standard 36 314 314 137 Einheiten in Dialogen 136 Electrcal Rule Check 139 Billigen 132 120 Electrical Rule Check 22. 179 Bildunterschrift 181 PDF-Datei 182 Reihenfolge d. Fehler Fehler anzeigen Fehler billigen Linienart Prüfungen ein-/ausschalten Sperrflächen Design-Regeln Clearance. 64 81 21 eagle. 67 Drill -. 131 277 Elektro-Schaltplan 122. 159 eagle. 219 Exportieren 99 220 Grafikdaten 101 268 75 220 240 221 243 76 Fadenkreuz 48 79 Fang-Funktion 60 21.epf 112 162 110 74. 161 eagle. 170 Drag&Drop 39 144 DRC 21.def 299 21. 53 53. 61. eaglerc.exe 307 165 eaglerc. 89 Siehe Design Rule Check 159 Drehen 56. 257 21 Elongation 141 249 Encapsulated-PostScript 277 58 298 221 excellon. 51 Farb-Einstellungen 105 E F 336 .usr 112. 239 Fangradius 109 48.siehe Via 73 62 DXF-Format 102 63 44 44.

87. 302 Fehler: Blenden fehlen 297 Job Fester Blendenteller 301 Junction Hilfe-Funktion Hilfefunktion History-Funktion 22.siehe Package Gerber-Ausgabe Annulus-Blenden 293 Auflösung 274 Import Blenden definieren 302 Innenlagen Blenden-/Bohrertabelle 300 Blenden-Emulation 293 Installation Blendenemulation 303 Invalid Polygon Blendenformen 302 Blendentabelle (Bsp.cam erweitern GERBERAUTO Hinweise gerber. 67 265 314 H 49 51 86 22 46 222 G Gate Gate Holen Versteckte Versorgungspins Vertauschen Gateswap Gehäuse -.cam Infodatei Multilayer-Platine Supply-Layer Gerber-Treiber RS-274D RS-274X GND-Symbol Grafik Import Grafikdaten erzeugen Grid -. Vordergrund holen Menü Nummer Position festlegen Schließen Film-Erstellung First-Flag Foliendruck Follow-me-Router Font-Check Forward&Back-Annotation Forward&Back-Annotation Konsistenzverlust Fräskontur Fräskonturen Fräsmaschine Funktionstasten 316 162 320 319 318 88 49 49 48 62 276 141 277 22 145.Fehlermeldung Beim Datei laden DRC .siehe Raster Gruppe Auf andere Seite Bewegen Definieren Drehen Selektieren mit Ctrl 285 285 295 285 285 297 295 290 274 274 247 103 101 22 56 56 56.siehe Bohrung HOME-Variable 59 Hyperlink 118 In Descriptions 58 126 69 I 99 166 25 163 J 285.cam gerber. 240 Hole -. 294 22 337 . 103 184 261 148 276 61.Bedeutung Im CAM-Prozessor In Bibliothek Ungeeignete Objekte Fenster In d. 104 GERBER gerber. 164 22.) 302 Blendenteller 301 Blitzblenden 302 Bögen 293 Fahrblenden 301.

68 75 63 63 23 144 144 21 73 73. 85 Fang-Funktion Knickpunkt löschen Zeichnen 103 110 Linienart 112. 266 Lotpastenmaske 92 Lötstopmaske Luftlinie 57. 149 L Langloch Layer Alias definieren Anzahl d. 71 71 30 49 25 49 321 103 57. 266 Bibliothekselement 86 Datei 93 Schaltplanblatt 92. 171. 169.scr eaglerc. Signallayer Dicke Ein-/Ausblenden Neu definieren Setup Sperrflächen Stack Verwendung Wählen 261 22 96 136 137. eaglerc. 214 Library 59.Automatisch setzen K Keepout Knick einfügen Knickmodus Kommandosprache Kommandozeile Konfigurieren EAGLE konf. eagle. 313 Lizenz 74.usr Konsistenzprüfung Konsistenzverlust Kontaktspiegel >CONTACT_XREF >XREF Kontextmenü Koordinatenangaben Anzeige Kommandozeile Modifier Polar Rechter Mausklick Relativ Textuell Kopieren Mit CUT/PASTE Kreis Gefüllt Kupferfläche 109 Layout-Editor Leiterbahn Alle löschen Auflösen Breite autom. 266 Lötauge 93 92. 72 256 156 64 68 155 109 155 153 22 37 24 71 68 59. 66 62 136. einstellen Verlauf glätten Verlegen 163. 171 193 22. 70 siehe Bibliothek 156 Light-Edition 89 Linie 51. 86 Logo importieren Löschen 51. 68 Berechnen Ein-/Ausblenden 60. 55. 103 Erweiterung Information 184 Neu-Installation Lizenzierung 122 257 Lizenzvereinbarung 43. 172 55. 177 338 . 170 305 62 M Magnetische Pads Masse-Symbol Mausklick Maustasten Mauszeiger-Darstellung Mehrbenutzer-Lizenz Menü Inhalt Parametermenü Textmenü definieren Menüleiste Micro-Via Micro-Via 154 247 91 64 48 30 105 312 50 22.

Durchmesser Miter Montagebohrung Multilayer-Platine 4-Lagen 6-Lagen 8-Lagen Blind-/Buried-Vias Definition Durchgehende Vias Schichtdicken Via-Darstellung N Name Automatisch vergeben Länge Verbotene Zeichen Net Netscript Netz Anknüpfungspunkt Beschriftung Querverweis Verbindungspunkt Zeichnen Netzklassen Netzliste Exportieren Nutzen erstellen O Objekt Selektieren Objekt-Eigenschaften Ändern Anzeigen Voreinstellen Optimierungslauf Optionen-Menü 177 139 22 256 Package Auf Unterseite Aufhängepunkt 171 Austauschen 173 Beschreibung 175 Definieren 170 Gedreht anlegen 165 In Bibliothek aktualisieren 169 In Bibliothek löschen 172 Kopieren 171 Löschen Neu entwerfen P. 100 mit Langloch 183 Name Name im Layout zeigen Offset-Pad Radiale Anordnung Seitenverhältnis Stop-Flag Thermals-Flag 64 Palette 54. 227 143. 121 First-Flag 61 Form 60 Form ändern 123 Layerfarbe Lötstopsymbol Magnetische Pads 62. Restring 61. 152 214 212 265 269 270 267 75 76 319 212 266 76 263 261 241 241 220 23 110 142 141 139 141. wird verwendet Pad-Durchmesser Radiale Pad-Anordnung Umbenennen Variante löschen 98 Variante neu anlegen 98 Variante umbenennen 98 Variante wählen Zuordnen 23 Pad 100 Bohrlöcher anzeigen 23 Darstellung im Editor 218 Durchmesser in Innenlagen 61 Durchmesser. 65 Parameterleiste 57. 227 106 51. 52 100 281 101 182 45 101 277 23 339 . 227 141 266 141 145. 227 141. 68. 215 Partlist 48 104 Passermarken 187 PBM-Daten 45 PDF-Ausgabe Pfadangabe PGM-Daten Pick-and-Place-Daten Pin P 23 213 212 69.In Smd setzen Restring. 226 215 142 227 154 261 213 109.

166 Umrissdarst. 63 Projekt Anlegen 43. 69 217 132 100 220. global Ausfräsungen Bauteile anordnen Bauteile verriegeln Beidseitig bestückt Design-Regeln Erstellen Layer-Aufbau Leiterbahnen verlegen Platzierungsraster Prüfen Umriss festlegen Vorüberlegungen Platinenaufdruck Platinenfertigung Platzhalter Für Attribute >CONTACT_XREF >DRAWING_NAME >GATE >LAST_DATE_TIME >NAME >PART >PLOT_DATE_TIME >SHEET >SHEETNR >SHEETS >VALUE >XREF Platzhaltertexte PNG-Daten Polygon Berechnen ein/aus 120 217 216 247 217 218 236 216 216 218 133 245 58.Anschlusspunkt Direction Function Gleichnamige P. 121 R 23. eagle. nach Ratsnest 159 Ungültiges P. 242 100 126 150 148. 170 Professional-Edition 34 Programm Beenden 44. 261 148 69 151 135 146 136 153 146 159 147 134 213 273 252 122. 277 PPM-Daten 101 Präfix 221 Prepreg 23. 253 253 259 259 259 259 218 257 313 101 Breite d. sichtbare Größe 340 . 297 48 96 95 94 212 109 Rack Rädchenmaus Raster Alias definieren Alternatives R. 112 Beschreibung 43 Datei. Einstellen Im Package einstellen 109 Min. 158 Zeichnen 156 Postscript 182.epf 112 Schließen 44 Verwalten 43 Verzeichnis 45 Zuletzt geöffnete 44 Projektdatei 112 Prototypenfertigung 276 Prüfen Konsistenz 61 Layout 74 Q Querverweise Format festlegen Für Bauteile/Kontakte Für Netze 122 122. Thermalanschlüsse 158 Isolate 158 Orphans 158 Pour 157 Rank 157. 260 259 253 259 218. Length Name Negiertes Signal Orientation Parameter Swaplevel Übereinanderliegend Versorgungs-Pin Vertauschen Visible Pin-Liste Pin/Pad-Liste Pin/Pad-Zuordnung Pinlist Pinswap Platine Attribute. 257 61. 166 Spacing 157 Thermals 158.

307 Tastenbelegung Signal 23 Alle löschen 100 Signallayer 166 Signallinie ein-/ausblenden 73 Signalname anzeigen 154 Smd Automatische Namensverg. 133 23 60 48 164 145. 215 Kopieren 267 Löschen 75 S. 99 108 100 89 109 49 23 46. 126.siehe Schaltplanblatt Sicherungskopie 21 127 133 35 115 131 133 133 120 116 116 116 133 133 51 126 126 126 116 116 33 53 63 51. 247 Zeichnen 218 T 87 341 . 98 Benennen 213 Cream-Flag 232 Größe festlegen 231 Lotpastenmaske 145 Lötstopmaske 145 Platzieren 231 Roundness 141 Runde Fläche 232 Stop-Flag 232 Thermals-Flag 143. 193. 164 48. 256 Sperrfläche Für Bauteile 214 Spiegeln 56. 247 Symbol 23 Beschriftung 253 Entwerfen 77. wird verwendet 319 Umbenennen 76 Versorgungs-S. 139 105 S Sackloch Schaltplan Attribute. 69.Ratsnest Rechteck Relais Restring RGB-Wert 23 60. 126. 145 259 88. 247 Swaplevel 58. global Beachtenswertes Editor Entwerfen Fehlerprüfung In anderen einfügen Mit mehreren Seiten Netze verlegen Raster Seite anlegen Seite löschen Seiten sortieren Seitenvor. 67 Spin-Flag 148 Sprache einstellen 32 Standard-Edition 36 Statuszeile 51 Stromversorgung 126 Stückliste 278 Supply Layer 167 Symbol 23. ein/ausschalten Seitenvorschau Stromversorgung Supply-Symbole Versorgungsspannung Zeichnungsrahmen Schaltplanblatt Anlegen Anzahl max. 219. 232 SMD 23 Sonderzeichen 98 Speichern Datei 64 Sperrfläche 153.scr Kommentar-Zeichen Syntax Selektionsfaktor Seriennummer Sheet -. 72 254 23. Laden Löschen Sortieren Schematic Schriftart Ändern In Zeichnung einprägen No vector font Prüfen Vektor Schriftfeld Script-Dateien defaultcolors.

Durchmesser Stop-Flag Thermal-Symbol Voreinstellung vRestrict 244 228 237 313 315 46 46 241 263 261 264 47 48 145 61 118.ulp drillcfg.Technology Ändern 153 Terminal-Fenster 307 Testautomaten 277 Text Drehen m.ulp mount_smd.ulp Übersicht aller unidat.ulp drill-aid.ulp cam2print. 254 192 201 167 126 58 58. Package Platzhalter f. Symbol V.ulp 46 31 109 49 318 23. Spin-Flag 149 Editor 83 Externer Editor 48 Höhe 60 HTML-Text 214 In Kupferlayern 282 Invertiert in Kupferlayer 72 Kopfüber darstellen 228 Menü 62. 166.ulp designlink. Tiefe Layerfarbe Lötstopmaske Restring.ulp panelize. ist immer Device-Name Warnung Variable $EAGLEDIR $HOME Variante Löschen Neu anlegen Veränderte verwenden Vektor-Font In Zeichnung einprägen Prüfung Verbindungspunkt Versorgungs-Gate Versorgungslage Autorouten Mit einem Signal Versorgungsspannungen Vertauschen Gates Pins Verzeichnisse Via Blind/Buried Darstellung im Editor Durchmesser bei INFO Durchmesser in Innenlagen Form in Innenlagen Länge. 312 Min.ulp 276 278 276 183 42 278 V Value Im Device Platzhalter f. 168 Thermals-Flag 143 TIF-Daten 101 Titelzeile 50 tRestrict 193 mill-outlines.ulp drill-legend.6 User Language User-Language-Programm Ausführen bom. 104.ulp Fräsdatenberechnung gencad.ulp outlines. 102 54 278 182 182 120 278 277 281 290 102 278 276 278 342 .ulp fabmaster. 193 U Umgebungsvariable UNC-Notation Undo ein/aus Update Auf Update prüfen Datei älter 2.ulp dxf. sichtbare Höhe 109 Schriftart 60 Sonderzeichen 98 Strichstärke 60 Überstrichener Text 98 Variable 259 Vom Bauteil lösen 150 Thermal-Symbol 142.ulp cam2dxf. 69 45 24 170 142 139 141 141 176 142 145 139 145 143 103 153.ulp dif40.

69 79. 260 54 48 343 . 301 91 24 156 314 313 71 70 X XBM-Daten XPM-Daten XREF-Label 101 101 122 Z Zeichnungsrahmen Zoomen Zoomlimit 74. 258. 221 24.W Wert Bauteil-Wert Fest/änderbar Wheel Wiederholungspunkte Wire Bend-Modus Knicke löschen Radiusmodus deaktivieren Style Zusammenfassen 58.

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