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OS. II./u^iA^u /st-rit***? yj ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA VON SIGMUND MOWINCKEL ( VlDENSKAPSSELSKAPETS SkKIFTER. HlST. 5) ~> KRISTIANIA IN KOMMISSION BEI JACOB 1914 DYBWAD . No. 1913.-FII. KLASSE.

Michelet i faellesmote 7de november 19 13. W.Fremlagt ved prof. MV A. BROGCF.RS BOKTRYKKERI A.-S Qfanutiy .

'-teristischen aneinander gereihten Worten. es eine ekstatische Vision. logisch geordnete ist Rede. in halb mystischen Andeutungen. in krampfhaft zuckenden. und jedenfalls fortschritt alle finden wollen. es fließende Rede. lose Disposition. daß Zusammenhang meistens gar nicht vorhanden war. in denen ein einheitlicher »Plan« zu finden den prophetischen »Reden«. daraus zu entfernen. zwischen »echt und unecht« zu unterscheiden. die meistens viel zu umfangreich angesetzt worden sind. hat sie einen straffen »Zusammenhang«. wie Evange- lien sind. sondern in anschaulichen Bildern. eine enthusiastisch bewegt sich nicht in Begriffen. eine wohl gegliederte Disposition und einen logischen Gedankensei. noch ein Aufsatz. Das echte Orakel h"* V me . Diese Irrtümer haben zwei Hauptursachen.Die Frage jetzt nach der Komposition der prophetischen Bücher ist bis keineswegs befriedigend beantwortet. Vom Pentateuch herkommend Sie als logisch hat die Kritik meistens zwei nicht grundsätzliche Irrtümer begangen. und hat bewußt oder unbewußt ihr Urteil über die »Echtheit« zur maßgebenden Norm in der Frage nach der Komposition gemacht. man sucht daher in ihren Büchern einem »echten«. in »fremden« Bestandteile. daß er Tatsächlich wissen wir aber nur von einem einzigen Pro- selber seine Orakel ausgegeben hat. ist weder eine wohlgegliederte. Was nun so zweitens das dies Wesen des prophetischen (nabiistischen) Orakels betrifft. hat einerseits in geringem Grade die Prophetenbücher bei geordnete und gegliederte Schriften betrachtet. ja in den meisten Fällen kaum aufgeworfen worden. Zweitens hat die Kritik es sich zur Aufgabe gemacht. keine vorwärts schreitende Gedankenfolge die Bilde / J . wie man sie meistens nennt) verkannt. Man hat erstens die Propheten Bücherschreiberaufgefaßt und sie Schriftpropheten genannt. ohne darauf zu achten. Man hat das Wesen sowohl der prophetischen Bücher als der prophetischen Orakel (»Reden«. einem authentischen Grundstock als nachzuspüren. Sie hat es nun als ihre Aufgabe betrachtet. die mit diesem Plan und Zusammenhang dieser Widerspruch standen. Als Hauptregel es die muß gelten: die Prophetenbücher sind Sammlerwerke. pheten.

B. Hand und wird wohl auch Theorie. selten mehr als 15 — 20 Verse. Untersuchung. durchaus nicht für sicher. hat. und bieten keinen berechtigten Anhalt »echt« Widersprüche gehören daher zum Wesen für eine Kritik.SIGMUND MOWINCKEL. 4. jedenfalls in allgemein der Es mufö meines Erachtens zugegeben werden. Jahre Jojakims den Anlaß zur Aufzeichnung einiger seiner Orakel gegeben hat davon kann höchstens beim Buche Ez noch die Rede sein: ich halte übrigens die »Authentizität« dieses letzteren Buches fasser selbst im . mute mit Not- einem Erzählungsstoff ihre volle Berechtigung wendigkeit bei den Prophetenbüchern scheitern. Zusammenhang wenn überhaupt zwischen den einzelnen Orakeln desselben Kapiein solcher vorhanden ist. h. auch nicht liegt Werke aus einen Gufs sind. und hat nichts mit den umstehenden zu tun. dafj sie aus derselben Situation heraus oder auf dasselbe geschichtliche Ereignis Bezug nehmen. wie man einen Einblick in das Werden dieser Bücher gewinnen kann. Denn dafö es keine Originalschriften. bei den meisten von ihnen auf der zugegeben. Kl. im besten Fall darin. dafj dieses Bindewort eben nur ein redaktionelles Bindewort. H. lieferten Das Buch nimmt unseres Wissens unter den uns ein. die hebräische) Gestalt (des Buches Jir. sagt Und wo ein und meistens ohne Verbindungsformeln »denn« oder »deshalb« oder »denn so zeigt es sich sehr häufig bei näherer Jhwh« zwei Stücke verbindet. Züge des geschilderten zukünftigen Zustandes sind kaleidoskopisch durcheinander gewürfelt. — — über- Die Frage nach der Kritik des Buches Jeremia hat ein beson- deres Interesse. 1. des Buches Hosea wird nie befriedigend gelöst werden z. dafä irgend ein Papyrusfund eine ältere Gestalt des Buches zu Tage bringen würde. Zweitens hat die Aufgabe den vollen Reiz einer bisher ungelösten Schwierigkeit. es sei denn. Es ist auch meistens sehr kurz. Es fragt sich dann. die zwischen läfit und »unecht« unterscheidet. weniger häufig — 10 — 12. 2 5. Jedes Orakel für sich bildet eine völlig abgeschlossene Einheit.-F. und dazu ein sehr unglücklich angebrachtes Mangelnder Zusammender Propheten- hang und grofee bücher. dafi es eine allDie Frage nach der Entgemein gültige Methode hier nicht gibt. nach anderen literarischen die bei Umschau im allgemeinen mufs man aber Eine Methode. stehung können. entsprungen und gesprochen sind Die verschie- denen Orakel sind ganz lose aneinander gereiht. ist. »Diese (d. halten. der tels besteht.) hat noch kein Mensch rationell zu erklären vermocht: nament- ) . späteren Bestandteilen des betreffenden Buches gewinnen lich es gibt natür- solche Fälle. Prophetenbüchern eine Sonderstellung insofern als der Ver. Ebensowenig sich daraus ein allgemeines Kriterium einer Untersuchung zwischen ursprünglichen und . wo das möglich Kriterien ist.

geht aber zum Kap. dieser Plan als von späteren Redaktoren zerstört worden. Diese Unordnung in der Darstellung kann nicht das Werk eines Redaktors sein. dafj der »erste« (dieses Wort sehr relativ genommen) j i Sammler des Buches beabsichtigt hatte. 44. mit Vorliebe wird der Untergang und die völlige Verwü- stung Moabs und Babels prophezeit. und erst mit Kap. die gelegentlich — unterbrochen Kapitel 24 — 25 von Heilsorakeln. dann im Anschluf3 daran chronologisch geordnete. was in den vorhergehenden Kapiteln nicht der Fall war. worauf ein erzählender Abschnitt einsetzt. Kap. . z. die Wenn Wege dem Ziele näher führen. mit Kap.i. Es kann nun aber zunächst nicht die Aufgabe der Kritik das ursprüngliche Jeremiabuch (die »Urrolle«) wieder herzustellen. so hoffe ich doch. eine solche Aufgabe wäre einfach unlösbar. das uns vorliegt. unterbrochen. bedarf keines Beweises. 5 Kap. Das Buch hat nicht nur keine er- kennbare Disposition. zuerst eine Sammlung Sowohl r me i a- nischer Orakel. 32 hebt die Erzählung anscheinend wieder an. mit besonderen Überschriften. auch dieser wird von Prosaorakeln nach der Art des Kapitels 25 unterbrochen. 36 setzt die jetzt Erzählung wieder von an chronologisch geordnet. es herscht im Gegenteil darin sogar eine au f f äl ige Planlosigkeit. worauf mit Kap. durch die folgenden Ausführungen literarischen Probleme des Ruches gelöst zu haben. gewiesen zu haben. Es geht aus dieser Übersicht endlich hervor. zweiten Mal in Heilsorakel über. Daf3 das Buch Jir. Es folgen einige längere Prosaorakel mit ge- schichtlichen Notizen ein. noch in LXX fehlen. Die Kapitel 46 — 51 sind eine Sammlung Weissagungen Endlich wird in über die Nachbar- völker Judas. in sich Der Tenor der Erzählungen wird nun aber- mals von einer 30 geschlossenen — 31. einem Orakel an den Schreiber »dieser Worte«. Kap. sein. 45. Predigten und erzählenden Stücken dann folgen einige prosaische Weissagungen werden. alle auch nicht glaube. 26 — 36 ich sind ein ungelöstes Rätsel « — lautet des Urteil Cor- mi. Dafi es nicht dieses Buch ist. Überschriften. liegt auf der Hand.No.s. Nach einem einleitenden Kapitel folgt eine Reihe meist rvthmischer Unheilsweissagungen über Juda und Jerusalem. biographische Notizen auch die Chronologie ist über Jir. lieh . Jahre Jojakims. Sammlung Heilsweissagungen. Kapitel 2 23. das Schicksal Jirmejähü's wird hier erzählt vor und nach der Eroberung Jerusalems bis zur Zeit nach der Ankunft in Ägypten. als T. zu geben. nicht ein Werk aus einem 1 Gusse ist.1913. ein deutliches Punktum gesetzt wird. 52 die Erober- ung Jerusalems erzählt nach 2 Kg.• ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. die 33. denn eine große Zahl der darin entheltenen Orakel und Ereignisse stammen aus einer späteren Zeit als dem 4. Kap.

unverkennbar eine Sammlung für sich mit besonderer Überschrift.15 ff. zugleich aber die sich daraus ergebenden geschichtlichen 26. Es ist somit zu hoffen.11 ff.1— 11 a 23.. -H- 7. von einen einheitlichen Gedanken geleitete. die das Buch Die meisten davon sind auch schon früher als solche erkannt worden. da besonderes geeignet sind.15 28. geschlossene.20 f.9 38. Kap. 6 erzählt.34 16. kleinere Sammlungen von ihrer Umgebung ab. 7.9.SIGMUND MOWINCKEL. die einen gewissen Anhalt zeigt sich nämlich.25 -tt- 7. H. aus Zweitens besteht ein Stücken. steht. sowie der. daf3 das Buch Jir. 7. Nun hat man ferner schon lange erkannt.5.1 4— Einige von diesen sie Parallelstellen eine nähere Erklärung. in vielen Fällen eine gleichlautende Überschrift.9 -tt- -H- 25.-F. 2. nur diese wird — . -tt- kommen 18.21 -H- ff 26. Komposition des Buches beträchtlicher Teil des Buches erzählenden Bühcer zur lichen wo die Methode der Kritik der geschichtVerwendung kommen kann. 1 1 folgende Parallelstellen in Betracht: -tt- 18. ursprüngliche Platz dieser erzählenden Stücke nach der Haupt- masse der Orakel in sich ist noch deutlich zu erkennen.27 1. mehreren schriftlichen Quellen zusammengearbeitet Den Beweis aufweist. daß wir durch eine Beobachtung einen Einblick in die der stilistischen Eigentümlichkeiten gewinnen können. Dasselbe kann mit völliger Sicherheit von Kap. Abschreiber gehen.1 6. — 44.14.1 — 15 Die Veranlassung zu dieser Rede wird in Tempelrede Jirmejahü's. insofern als sie hat. -tt- — 15 7. Kl. geben. -tt- -H- — 14 44. erfordern -H- 36. aus ist. in dem immer wiederkehrenden hervortritt.1— 23 30. Kap.12.2.1 — 43. 34.26 16.16 -H-tt- 14. Buches.1—6.28.10 fu. die auf späteren wie 43.1 Folgen.8 13. 7. die dieselben und Eigentümlich- keiten aufweisen. für diese These bilden die vielen Parallelen. der Abgesehen von offenbaren Wiederholungen.T.7. Die ursprünglich beabim Verhältnis zur jetzigen Gestalt des sichtigte Reihenfolge. 7. 46 51. Das Stück hat einen deutlich erkennbaren Leitgedanken. Mf 26.17 f -H- 44. behauptet werden. f.25 a. 21. 29. das Vorhandensein Kapitel 7 schriftlicher Quellen zu beweisen. wir Stichwort m^ü* 21C* »das Schicksal wenden« werden später darauf zurückkommen. von einem Zusammenhang zu deutlich und abgeschlossen sind. -tt- 11. 27 z. bei denen man doch immerhin ein Recht reden.1— 7 -H- 38. Es daß hier eine gewisse Regel mäfoigkeit bestilistischen und zwar haben Stücke. Drittens heben sich einzelne. Erstens im Buche eine Menge Überschriften. Wir nehmen zunächst enthält die sogenannte mit den vielen Parallelen. 29. Sammlungen.10. der — nach vorn und nach hinten abgegrenzt So bilden die Orakel über die fremden Völker. 7 interessiert sich nur für die Rede selbst. Es gibt aber findet sich auch andere Anhaltspunkte für eine Kritik. 7. 25. 30 f.10 f = Rechnung 30.

20 f. worin er die Summe seiner ganzen Verist i kündigung gegeben hat. Inhaltlich und formell ist die Rede mit V. und . daran schließt sich der Vorwurf wegen der Hartnäckigkeit und als Unfolgsamkeit des Volkes phetischen Klagelied -h- 26. bei in Kap. Form eines göttlichen Unheils- orakels übergeht. 43. 7 selbst hervor. Fürbitte für das Volk einzulegen. später) erwähnte. darauf folgt eine neue Strafandrohung V. aus diesem mit V. Kap. und dieses Verbot mit einer Aufzählung der in Kap. folgt dann eine neue Scheltrede. dann folgt die Scheltrede: die Darstellung der Sünden und Verbrechen des Volkes. ohne Parallele. von denen der Prophet behauptet. gefügt. 7 Das nun aber nicht die Ansicht des Verfolgenden Verse von Kap. 7 beschäftigt sich nur mit Jirs Richtung wirkenden Nabi Urija ergab. 3 hebt der zweite Teil der Rede an V. spätere Zusätze zu betrachten. 15 Ende ist. geht auch aus Kap. 20.No. 5. Es eine Scheltrede über die Opfer. und zwar mit einer besonderen Überschrift. der Gott Israels«. Der der Ansicht gewesen. sondern das ganze Kapitel Verfasser des etwa wie die Bergpredigt nach Matthäus zu beurteilen.12. ist gewesen. Er hat daher in diesem Kapitel eine Reihe Hauptworte des Jir gesammelt und zu einer leidlichen Einheit zusammenZur Strafandrohung V. ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. 21: »So sagt Jhwh der Heerscharen. Worten. eine sachliche Parallele zu 6.1913. 26 mit seiner Person. die ganze Rede zielt auf diese Straf- Reden androhung ab und mündet in ihr ist aus. Die Verse 3 15 sind eine typische »Scheit. Dieses Orakel immer den Höhepunkt und das Ende solcher prophetischen lichen Entschlusses geht nichts letztes Wort für über die Verkündigung des göttmehr hinaus. sie folgt dafc Leistungen an sich völlig wertlos seien. wenn heitliches denselben Verfasser hätten. 15 hat er das aus Kap. Dasselbe — und daran wird eine Aufforderung zur Bekehrung geknüpft.11 begeflochten. so würde er aus seinen Nachrichten ein Ganzes gemacht. der Prophet hat damit sein diesmal gesagt. die schlief3Üch in die Drohung in der bildet . 26 mit einigen Worten der Hauptinhalt der Rede angegeben. daft diese Rede d e eigentliche Rede Propheten gewesen ist. 14. oder wenigstens eine Anspielung gemacht haben auf das früher (bezw. geht hervor. die beiden Kapitel ein- Das deutet auf zwei verschiedene Verfasser.5 und 16. kannte Verbot Jhwhs. Umstände für dieser Rede erzählen. Die des Kapitels sind nicht als »unechte«. dafo die eigentliche Tempelrede Nun wird zu in Kap. derselben Einleitungsformel wie in V.15 fT gerügten AbMit göttereien begründet. 26 will die näheren Jir. Sie fängt mit einer Warnung an.und Drohrede«. 7 mitgeteilt. Nach einem kurzen pro- (oder vielleicht besser Leichenlied) über die Ver- werfung des Volkes. fassers 15 zu Ende. und was sich daraus für und den derselben Kap.

19 somit die jetzige Gestalt der Tempelrede voraussetzt. zwei verschiedene Notizen mitüberfüllte Text in 28. gefunden. »Und du sollst zu ihnen sagen«.1 «In demselben Jahre.1 in —6 ist das die die Jirs während V. Nun ist fehlt 27. Dennoch hat man den bestimmten Eindruck. zwischen — 10 21. die 3 Mnskr. Königs von Es liegt hier auf der Hand. 2 Kap. Tagen«. Noch verwickelter wird die Sache. der anderswo so viele dieser Worte hat. =21. im 4. Auch wird in Kap. 19. einander zeigt. Syr. daß Kap. 3 daß der ganze Vers ein späterer Zusatz ist. im 5.1 die verworrene Notiz: im Anfang der Regierung Sidkijä's.1 »Im Anfang der Regierung des Königs Jöjäkims. Kl. 7 beruht. »Denn«. und in 28. : wenn man die bei- den Zeitbestimmungen betrachtet in 27. spätere Erweiterung von keine wirkliche Parallele zu Kap. 8. — 9.1 letzter eine Parallele hat. daß ursprünglich selbständige Teile von Kap. — 3 Drohungen gegen die Könige und Grofsen Judas. ein Versuch ist. 21 ganze Pointe Rede gegeben derselben als bietet Kap.1 38 der 7. 7 hier wiedergegeben sind. ein Abschreiber 1 Dagegen hervor. daf3 der Juda.9 in Tophet.9 nur Voraussetzung mitgeteilten Episode aus Leben. ä. in Einklang zu bringen. denn die Lesart Sidkija. Monat«. bieten. oder vielmehr zwei Episoden derselben Begebenheit zu behandeln. 28. «In Gott Israels«.2 b Wiederholung von 26. 7 komponiert hätte. 17. ist KlTTEL natürlich eine Korrektur. Als Flickworte zwischen diesen ursprünglich selbständigen Bestandteilen dienen die üblichen Redaktorformeln: der »So sagt Jhvvh der Heerscharen. scheinen sie zwei verschiedene Begebenheiten. daß es sich in den beiden Kapiteln um dasselbe Ereignis handelt. Umstritten ist das Verhältnis zwischen Kap. noch einmal an anderen Stellen Quellen gehabt und hat Kap. »Tage werden kommen« u.SIGMUND MOWlNCKELl H. die als eine verkürzte Zusammenfassung der in Kap. zwar über die Kinderopfer Teil V. 38. 7 eine Drohung gegen Tophet gemacht wegen der Erwähnung dieser Stelle in Kap. 19. Der Redaktor des Buches anderer Verbindung in mitgeteilt kann nicht identisch mit Kap.1. Kap. 19 Ein Abschreiber hat aus deutlich der Zusammenhang der Erzählung unterbrochen. wenn er warum sollte er dann sonst gröfjten Teil davon mitteilen? in Er hat wenigstens zwei jetzigen Gestalt bereits vor- 7 seiner Ganz analog dem Verhältnis zwischen Verhältnis. 7 sein. sondern eine Das geht daraus die lediglich auf Kap. 1 dem Verfasser von Kap. jenen Jir. Wäh- rend die beiden Kapitel dem Redestoffe nach eine unzweifelhafte Parallele bilden. . des Sohnes Jösijä's«.1 in LXX und V. mit Strafandrohungen. deren Endlich Kap. und — 13. 34 in 16.1 — 15 in und 26.1 wird. Der Vers hat eine gedankenlose sind 19. Jahre. n b— 13 Kap.. 22 gesammelten Orakel betrachtet werden können.-F. 27 und Kap.

in den wiederholten Warnungen. mit einem Joche um seinen Hals herumDie Erinnerung aber an den Zusammenstoß Nabi Hananjä klingt ging. diesen Unsinn können. Die Doppeltheit und Überfülltheit von 28. von denen die eine das Hauptgewicht auf die bei der betreffenden Gezwei parallele Varianten legenheit gesprochenen Worte Jirs. und ist deswegen zur Erklärung .« haben: so törichten . mit seiner Prophezeihung sich an das versammelte Volk. hat. 3. 2j vergehen legt. Jahre« sind Glossen. Monat sagte der Nabi H. 26 haben. Der Verfasser muf*3 erzählt haben. die richtige wie es auch LXX 4. f »In demselben Jahre. hat er sich. daß TM Weise den Widerspruch zwischen 27. datierten daß jedes haben Orakel das Datum des vorhergehenden Kap. da H.'s nach Babel im heit der ausländischen Jahre in muß doch irgendwie mit der Anwesen- Gesandten Jerusalem im Zusammenhang r stehen.1 muß also gelautet ausgleichen woilen. trotz V. so muß der ursprüngliche Anfang der Erzählung von Kap. b. unhistorisch wohl richtig sein kann.59. Die »zu mir« ist natürlich zu streichen. hat. wahrscheinlich auch von den Gesandten der Nachbarvölker. daf3 die mitgeteilen Reden an den Gesandten der Nachbarvölker.1 und 28. Kap.1 : Jahre« hervor. 27 eine Variante zu Kap. wahrscheinlich hat S. die sie andere auf das Ereignis selbst etwas auseinander. indem er und leisten unabhängig von Kap. Jahr.« und »in dem 4. 27 hat von dem Zusammentreffen mit Hananjä im Tempel Betreffs der Datierung überhaupt nichts beibehalten. Diese Worte. wenn auch die ganze macht es wahrscheinlich. Kap. Denn die Reise S. von denen nur eine richtig sein kann. nicht an den einzelnen Mann Jir wendet.1 bleibt aber bestehen. mit den übrigen w estasiatischen Königen und Ägypten einen Aufstand geplant. daß ist LXX als diese jetzt sinnlosen die Worte in viel wahrscheinlicher andere. 28 weggeschnitten worden sein. Kap. die sehr Erzählung Sidkijäs. die in LXX fehlen. und von der geschichtlichen Veranlassung nur die Notiz überliefert. daß wir hier nach der Art von Kap. als Jir.1 hat Der ursprüngliche Text in 28. 28 in dessen _|. Datierung ist. »in demselben Daf3 dies auch wirklich der Fall gewesen. Jahr ist. daß und wie Jir das Wenn Joch anlegte. müssen ursprüngliche Textworte gestrichen einer denn die Annahme. an den König und »die Priester und das ganze Volk« damals gehalten wurde. sein. legt das Ereignis ohne nähere Datierung unter Sidkija. A. eine solche Reise bedeutet eine Huldigung. 7 und Kap. 5- ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. die geschichtliche Notiz 51. Die Schwierigkeit löst sich unter der Annahme. daß das 4. beiden Bestimmungen »im Anfang der Regierung des S. den Nebiim nicht zu ver- nun aber Kap. eine Unterwerfung unter den Großkönig. in dem 5. 28 ist. undatierte geglaubt. 28 auffaßte.ICj'3- No. geht aus 28. noch durch trauen. 2j als selbständig sollte (DuilM).

In Jahre« hat sich somit ein Rest des verlorenen Anfangs der Erzählung erhalten. Jahre der S. den Jir. ein Einschub eines Pedanten. die aus diesem Brief entstanden. 29 bietet eine doppelte Darstellung und beruht auf Zuein Verfasser. die von einer Scheit. einen Brief u. der weder Dieselbe Doppeltheit. u. daf3 im 4. Ferner hat V.« somit hat auch hier zwei Quellen vor sich gehabt. Der Redaktor hat aus den beiden Stücken dadurch eine Einheit machen den Eingang der Erzählung aus der 3. tut es aber doch denn der Verfasser des wird hier mit »Du« angeredet. 27 zu Liebe. 29 deutlich. und daß der Anfang V. der Nachlamit Der Redaktor schreibt an den Priester Z. Der Redaktor hat daß Jir sich ein diesen Anfang weggeschnitten.und Drohrede mit besonderer Überschrift unter- Auch brochen wird. Person hat. nicht so u. er hätte doch erst zu ihren Männern sprechen sollen. Quellen. b. der gestaltet. im . 25 »Weil keine Fortsetzung. mitgeteilt. Es ist einmal erzählt worden. umgeschrieben. daß recht die verworrene einen Brief geschrieben Und nun will erst Form der »Erzählung« 24 ff. etwa folgendermaßen gelautet haben muß: »S. finden 24 — 30 der (44. 43. s. der »im Anfang Regierung der S. noch Erzählung. hat leiden daß der Gottesmann eine lange Rede lediglich an die Frauen gehalten hat. und von dem Briefe selbst nur den Hauptgedanken mitgeteilt. die Gesandten der Mächte nach Jerusalem kamen. Monat. noch irgend etwas anderes ist. . und dadurch einen Stil hervorgebracht Brief.19. Die zweite Glosse ist wohl von 27.« Kap.IO SIGMUND MOWINCKEL. die erste hat einen Brief des Jir. w. . so hat er durch 20 — 23 der Würde des Propheten nachzuhelfen geglaubt hier haben wir eine Erzählung. Joch anlegte und eine Zeitlang trug. und die Erzählung unterbrochen). schickte«. mit einer kurzen geschichtlichen Überschrift versehen. H. s. V. von Jerusalem Jir. die wir schon öfters wir auch besonders deutlich in — 44. wie Jir. berufen worden. der anwesenden Das erzählende Stück berichtet. die . sammenarbeitung klar. und daß er einige erklärende Worte über die Bedeutung seines Betragens an die fremden Gesandten.1 in der oben er- wähnten Lesart beeinflußt. 24 nicht.-F. . richtete. dieses Du f einen Brief zeigt w. und Verteidigung seiner Maßnahmen nach Babel der Glosse »im 4. vor den Augen (eine Volksmenge durch eine magische Nabihandlung . M. und dann habe. eine Sache zum ersten Male erzählt oder seinen Stoff erzählen kann: zweier Es ist daß frei »Dies ist der Brief. Kl.8 gefunden haben. s. er daß in die 2. zweite hat von den Verwicklungen erzählt. erst dem Leser mitteilen wird.20 nicht — 23 sind anerkanntermaßen wollen. w. Auch Kap.« keinen Hauptsatz und daß die urspüngliche Form Stückes die einfache erzählende gewesen ist. vielleicht auch an den König. augenscheinlich noch zum Briefes Brief gehören. wollen.

ohne fassen zu können. um das leugnen zu können. Die Männer halten sich zurück. N o. und nun kommt Mensch und will es ihnen auch mit ihren Schutzherren verderben.Om nebiisme og profeti". haben es erlebt. »Wozu auch! Mit einem Meschugge kann man doch nicht disputieren«. Szene nicht lebhaft genug vorstellen die empörten Weiber und schimpfend um den alten Mann geschart. die Tatsachen der Oberfläche durch die Logik der Oberfläche miteinander mit anhören. ihre Gleichzeitigkeit gefafot Auf diesen Einwarid ist er gar nicht gewesen. sogar über Pharao spricht er hochverräterische wortlich Worte wird man . Norsk Theologisk 1909. zur Komposition des buches jeremia ii Handlung) den Untergang Ägyptens vorausSehr lebendig und in vollem Einklang mit der sagt und hervorruft Wirklichkeit wird nun geschildert. Eine solche widersinnige Beschimpfung ihrer altheiligen Religion kann eine impulsive orientalische Frau nicht schweigend ihrem praktischen Instinkt wissen die Weiber sofort. dafs das Land eine lange schöne Friedenszeit hatte. vielen Gefahr und Anstrengungen eine dieser lästerliche Freistätte Ägypten gefunden. s. damals als noch überall der Himmels- königin geräuchert und geopfert wurde. Den Frauen geht die Sache aber zu weit. Er hat nur das Orakel verkündet. das ihm Jhwh zu- geraunt hat. geht. er auch dazu sagen? Die Tatsachen kann er nicht leugnen. nicht dafür die ganze Kolonie verantsein Läster- machen? Soll der Mensch ohne jeden Widerspruch maul breitmachen? Da hört sich doch alles auf! Und auf Grund ihrer »Logik der Tatsachen« Man kann kreischend sich die sagen sie dem Propheten ordentlich Bescheid. . viele ähnliche Szenen erlebt. . sie haben es auch erlebt. T 5. wie furchtbar schlecht es ihnen seitdem ergangen Die Tatsachen sind fast gleichzeitig eingetreten. wie die anwesenden Weiber das Wort sogenannte »symbolische« 1 . Was soll ohne eine Wort zur Widerlegung ihrer Logik sagen zu können. und endlich beiden zu steht es ihnen sehr lebhaft in der ist. wie er wehrlos und verständnislos unter ihnen dasteht. abgerissenen Nabimantel. Zu den Zaubcrhandlungen der Nebiim Tidsskrift. Man muf3 sich vorstellen. der in seinem : zerlumpten. 1 was eigentlich hier vor sich Er hat aber in seinem langen Leben vgl. dafi dieser Kultus offiziell abgeschafft wurde und nachher nur privat und im geheimen geübt wurde. es besteht also ein deutlicher Zusammenhang zwischen ihnen. Erinnerung. ebensowenig. Mit in Verbindung zu setzen und sie zu einer tötlichen Waffe gegen die tiefere in einen göttlichen Willen und Ratschlufi hineinblickende BetrachSie tung des Propheten zu schmieden. ergreifen. mit den brennenden Augen und dem verwilderten Aussehen des ekstatischen Fanatikers mitten unter ihnen steht. jetzt man muß haben sie wahrhaftig endlich nach in Meschugge grofser sein.1913.

die vom Propheten in dem Orakel über Ägypten gar nicht berührt worden war und erst von den Frauen aufgeworfen worden ist. ehe die Frage gestellt ist. es — — mit der neuen Überschrift später ist. ja Trotz ihn. nach dem jetzigen Zusammenhang wird die Antwort gegeben. hat nur Jhwhs Wort gesprochen. wie die Massora es ein unabhängiges Stück sei. in diesen Zusammenhang eingeschoben Es wird hier im- das ganze plastische Bild wird dadurch zerstört. Kl. zurück. eine Frage.8 — — und eine Vorwegnahme dessen zweitens weist V. Eine Quelle. voraus vom Kultus der fremden Götter gesprochen. 44.1 14 Daher hat auch Jhwh geschworen. dafö die Sache nicht etwa so auffassen. wo die Erzählungs. — nicht auf denn sonst müsste »dort« = 1 in Migdol. Tachpanches Nof und Südägypten (Elephantine-Syene) V.-F. unter Seelenkampf und innerer Qual hat er es verkündet. Hafs und Feindschaft gegen Jhwh und Und es steigt ein grosser Zorn in ihm auf.12 SIGMUND MOWINCKEL. das nichts mit dem folgenden zu tun habe. Recht gegeben? Was wollen -sie also von ihm? Bosheit und ist es. hat aus der — 14 44. die Tatsache selbst ihm.und Südägypten gerichtet ist. hat nicht die Eroberung Jerusalems. — 5 — »die Weiber.1 sondern auf 43. ist wo Ort und Parallele dagegen nicht eine für der früher erwähnten Art. er hat oft genug über er zu klagen gehabt. Anfeindungen und Nachstellungen der Gegner Warum? Wozu? Er hat ja nicht Unglück über sie die herabgebetet. und sowohl den und Untergangs Ägyptens als die Ausrottung der dort wohnenden Juden Die Übereinstimmung besteht sogar auch noch im Wortlaut.1 1 sein. weissagt. und dafo erst 44. . die eine ein- Situation angegeben werden. daß 44. was sachlich unmög- und im Widerspruch mit den Versen zelne konkrete Situation voraussetzen — 15 ff steht.1 den neuen Abschnitt einleite. lich ist sein. was aus ihnen redet. denn erstens wird dann 44. H. der Gott Israels: seinem Inneren«. liche interessierte. dort standen«. was die die Weiber zu sagen haben. Und man kann getan hat. in das Wort Jhwhs wird »wie brennendes Feuer Jhwh der Heerscharen. die sich das Geschicht- ganzen Situation nur die beiden Orakel beibehalten und daraus eine Scheit- sämtliche Juden in Drohrede gemacht. und er schreit sein neues Orakel über die kreischenden Weiber hinaus: ist »So der soll sagt So es! Ihr habt Himmelskönigin geopfert! im ganzen Lande Ägypten kein einziger judäischer Mann übrig bleiben der den Namen Jhwh nennen kann! Es ist völlig klar. der ihn völlig überwältigt.1 14 nur eine Wiederholung von 24 30 — 13 43. ihm. obwohl die Begründung der Strafe allgemeiner geworden ist so spricht die Redevariante von den fremdem Göttern überhaupt. die an Nord.9. folgungen und Beschimpfungen? Ist Wozu er also die andauernden Ver- doch der einzige Kluge unter ihnen.

25 mit der Weissagung der völligen »alle Verwüstung des Landes und der Ausrottung des Volkes durch des Stämme ist Nordens«. s.. darf nach diesen Übereinsstimmungen meines Erachtens nicht bezweifelt werden. 36. Und wie die Erzählung in Kap.1 Jahre desjs. 9 muß deshalb Schreibfehler für 4. es gibt sich des Jösijä bis als die Summe seiner Orakel aus. er hat . 12 und 27 b. allein in den Tempel hinaufgeht. . Denn wenn Baruch das Buhs und wenn ferner erzählt wird. dati es in V. in der Einteilung der Massora ist 44. . 36 wird erzählt. so auch die Rede in Kap. hätte die Überschrift etwas anders lauten müssen. er hätte 1 dann nicht umhin können. n und 27 a. daß Jir im 4. das Volk noch einmal in eindrucksvoller Weise zur Bekehrung aufzufordern. diese kann doch aber nicht ein ganzes Jahr gedauert haben. daß er keine jedenfalls die genaue Tradition über diese Begebenheit besessen hat und Erzählung von Kap. Daß von an das Kap. ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. B. sein. 25. 36 mitgeteilte Ereignis gedacht hat und den Inhalt der damals gehaltenen Rede geben will. dazu wird der Zweck der Vorlesung angegeben.5. die Tatsache der Aufzeichnung und die Wenn sein. veranstaltet und diese öffentlich vortragen läßt. dadurch ist hinter das erstere das erste Orakel selb- ständig geworden und vom Zusammenhang der Geschichte gelöst. zwischen Befehl und Ausführung kann aber nicht ein volles Jahr oder mehr liegen.1913. ebenso die Ausdrücke »der Rest Judas«. das Wort Kap. . kann das nicht richtig lesen soll. * Jahre der Jojäkim eine Niederschrift seiner früheren Unheilsorakel über Jerusalem und Juda. 9 heiüt. ein Die Zerstörung durch Teil »den Feind vom Norden« eben wichtiger der in früheren jirmejanischen und muß somit in dem Kap. wenn das der Fall wäre. über Judas Volk und Jerusalems Bewohner will gesprochen hat. schliefst Land und Stadt abschlief3t.1 als Anfang der Geschichte betrachtet worden. Jahre heute«. daß es aus Drohungen und Unheilsweissagungen fif besteht. I3 Variante nur die Himmelskönigin erwänht Berührungspunkte zwischen V. tdie Städte Judas und die Strassen Jerusalems«. Jahre stattfand. 25. Vom Inhalt des Buches wird nur mitgeteilt. 36 der erwähnten Verfasser Weissagungen Buche eine bedeu25. und der Zweck der Zusammenfassung ist. »vom 23. Der Redaktor hat sich hier seine Arbeit sehr leicht gemacht. sein. In Kap. von der Zeit Jösijä's bis auf den Tag der Aufzeichnung." in V. »Schwert und Hunger«.No. wenn auch zugegeben werden muß. Parallelen Kap. weil Jir augenblicklich verhindert ist. das Jir im 4.1 ff tende in Rolle gespielt haben. daß die Vorlesung im 5.1 — 11 genau derselben Art wie die hier behandelten sind auch a und Kap. so ist sein Alleingehen doch die Folge der augenblicklichen Verhinderung Jirs. die einfach gestellt die als gemeinsame Variante der beiden Orakel eine nähere Ausführung. 32 nicht gekannt haben kann. 36 mit dem ausdrücklichen Verwerfungsurteil über König und Volk. damit das Volk sich von seinem sündigen Wandel bekehre.

Malkija Ma c seja an der ihr bekannten einmaligen Sendung teilnehmen sein und läßt das gegen ihn gerichtete Wort 38. Es ist aber klar. 7.. Philistäa.3 den dabei beteiligten Pashur b. 25. 44. Vorlesung durch Baruch zu erwähnen. mehrere somit eine literarkritische Sicherheit schriftliche Quellen. Moab.3 — 10 . etwa wie Jes. ohne Bedeutung für die Geschichte und die Erauch lebnisse des Propheten. Edom. 26 und den anderen hier behandelten erzähl- — enden Stücken. 25 wird nämlich von Zusammenhang dem großen Weltgericht leicht begreiflich ist. und das Wort. 36 hat das Interesse und den Gesichtspunkt von Kap.3 und Jir.3—38. vor sich gehabt hat. und während es nun sehr . 21.7 deckt sich mit 37. LXX bringt diese Die Kapitel das eigentliche — Sammlung nach flg. 46 51 bilden eine Sammlung jirmejanischer Orakel gegen die »fremden Völker« Ägypten.3 ff. und 37. den. haben 21. H.-F. auch in Kap. die Kapitel 46 — 52 sind ein späterer Anhang.2 überein.1 — 11 eine geschichtliche Notiz. Nordsyrien.13. Elam. Zephanjä gegen 37. von denen nur die erste — 3g.14 SIGMUND MOWINCKEL. 2. übrig gelassen. 36 nicht kennt. Kl.Ammon.9 stimmt Endlich können wir 34.1 nichts.1 ff.1 ff dargestellt sind: Sendung des Königs an Todesurteil gab. daß der Redaktor des Buches Jir. über alle Völker geredet. 13 37. die Orakel im Verhältnis zu den Erzählungen untergeordnet sind.2 bei dieser Gelegenheit gesprochen sein. nur läßt sie b. 25 dagegen ist eine Rede genau derselben Art wie u. nur die Orakel behalten und von den Erzählungen lediglich Parallelen sind 21.13.3 Kap. Orakel macht. Kedar und Hasor. Kap. Sonst deckt sich der Inhalt von 21. als eine teilweise Parallele zu betrachten. das die Veranlassung ft zum Vom Todesurteil selbst weif3 die Variante 21.1 7 fast — wörtlich mit 38.1 —6 mit 37. ist ein um so sicherer Beweis für das Vorhandensein zweier voneinander unabhängigen Parallelen. dadurch in die ist notwendigerweise die Sendung des Königs statt Zeit der (zweiten ?) Belagerung verlegt worden.1 — 8. neben an Jir. Während aber in 37. dessen letzte Worte sie zu einer Überschrift der ist. die nicht einmal mit der Parallele einstimmt. 28 43. Sammlungen jirmejanischer Orakel. zwischen die beiden Belagerungen. Daß er Kap. genau über- enthalten 4 verschiedene Episodie erste vierte in 21. ist: 1 Unsere erste unter Beweis zu stellende These Buch Jeremja umfaßt nur die Kapitel — 45.9 ff. Wir können Analyse des Buches versuchen. a. weil von Überlaufen die Rede war.14 — 23 Es darf nach diesen vorläufigen Ausführungen mit behauptet werden. Babel. die Orakel in einen organischen zu bringen. —— 38. 40-66. Bene. daf3 diese Einreihung sekundär Sie bildet einen Versuch.17. und 21.

« Zusatz eines gedankenlosen Abschreibers fasser streichen. geschrieben als sein läßt. 13 zusammen. daf3 das. aber an einer alle — 51 Jir.11b 14 sind also 46—51. daß ein Ver- oder Redaktor. und können somit nicht die ursprüngliche Einleitung Wir müssen also dabei bleiben. Worte. sicher aber der ganze Satz V. Kapitel 1 5 daß ein Späterer die läftt 46—51 in diesen Zusammenhang hineiner eine gearbeitet hat. und zwar setzt er voraus. und läßt sich nicht davon trennen. Kap. 36 und das damals Geschriebene gedacht dann dieses Kapitel an diese Stelle gesetzt und es in . diesem Buche stehenden Worte. — daß ein solcher Verfasser sich bewußt ist. die als ich zu dir oder ähnlich. über Jir. und nimmt deutlich auf die was in diesem Buch geschrieben ist. geht aus in T. über alle Völker geweissagt hat. daf3 J. solange sie zum Buche Jir. denn wenn der Redaktor des Buches die eingereiht hätte. Jir gesprochenen und vom Schreiber Baruch geschriebenen Worte mitgeteilt hat. und wenn der Verfasser bei dem Ausdruck »alle diese Worte« gesetzt nur an das Ereignis hätte. Nun aber dieser Zusatz das fertige Buch Kapitel 46 Jir. Ferner hängt V. voraus. Quellen zusammengestellte Buch mit den Orakeln das seiner Ansicht nach eine genaue Rekonstruktion des Werkes des ersten Schreibers ist. »als er alle diese Worte w. aus welchen Motiven ursprüngliche Verbindung zerstört hätte. in diesem Buche. M. hinzugefügt worden sind. daß er jetzt alle die genannten. b— 14 ein späterer Zusatz zum setzt vor- braucht man nicht erst zu beweisen. 5. Jahre Jöjäkims u. es sich nicht erklären. gehört haben. sondern würde etwa gesagt haben: rede«.11 hergehenden ist. was anderen Stelle zu lesen ist. h. Wer 45. u. der eine Notiz über den Schreiber »aller dieser Worte (des Buches)« macht und dabei an das von ihm nach zerstreuten Jirs denkt. daf3 die genannten der Sammlung sein. Und mit dem Ausdruck: »alle Worte« kann nur ge- meint sein: nicht alle die in will. Nun liegt es aber auf der Hand. der hat damit von ein Fall Punktum und sein Buch abgeschlossen. 4. >Immer« Daß sie erst später d. J. Wenn dies nicht der wäre. einem abgeschlossenen Buche Jir. ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. später Kapitel immer nach Kapitel 45 gestanden haben. ist des Königs von späterer sei B. — — 25.1 geschrieben hat. Wenn man nun einem merkwürdigen Anfall von Geistesabwesenheit auch die unter Sidkijä und in Ägypten gespro- annehmen Orakel daß der Redaktor in chenen die im 4. die Worte »in ein Buch nach dem Diktat des Juda« ein 1 im (z.No. s. muß man Worte« im Jahre w.I9I3.. s. was Bezug (»alles Völker prophezeit hat«). Jahre des b. — Kapitel 4&" hervor. warum hat er Kap. Endlich ist noch folgendes zu sagen: daß 25. Bühl). hier vermutet.« Worte des Redaktors des diese Buches Jir. Man Zusatz hat Jir. 4. 46 — 51 ursprünglich hier so hätte er sich nicht »alle diese so ausdrücken können. 14 deutlich mit V.

in der f . Die Kapitel 46 51 bilden einen zurück. diese ist Erwägung Verfasser für die Unechtheit der Datierung in V. R Hauptsache in chronologischer Reihenfolge. — 14 13 und stammen der Nabünäids. das darauf hindeutete. 39 steht. dann die ihm bekannten Notizen und Anekdoten aus seinem Leben.l6 SIGMUND MOWINCKEL.18 — 25.1 Sammlung kleinerer Orakel über Babel nach der Art von in 11. geben wollen.21. fertigen Buche Jir. Kl. und zwar Ursammlung dieser »Fremden- Sie trägt die . — °4 dem Propheten untergeschoben nun andere neuere und ältere Orakel über fremde Völker gesammelt. wenn ist der Satz 49. 52 II = Über diesen ist Anhang sind nicht viele Worte zu verlieren. ist ein späterer Zusatz und fehlt in LXX. das Buch Jir. mit dem diesbezüglichen Stück jenes Buches abzuschließen. Innerhalb eigene orakel«. Übrigens spricht auch 2. 45 selbst kein chen zu Wort. steht ja nicht im Anschluß an Kap. tun. deutlich das »ursprüngliche« 1 Schluf3kapitel 1 des Buches Den vom V. vorexilischen sich durch das legendarische Stück 5' »59 hat. Die beiden Kapitel eine — 21. haben die Orakel nichts mit Jirmejähü zu selbst. Ob das die Tradition schon früher von einigen dieser Orakel behauptet hat. Um diesen Kern haben und die ganze Sammlung ist durch die Überschrift 46. können wir natürlich wissen. so es klar. Natürlich es Die Anklänge an Dtjes sind Hauptsache aus der Zeit wohl späteren Ursprungs. daß er nur eine spätere .-F. V.34 in LXX ganz widersinnig nach V. — das also damals nur umfaßte! — mit einem auf den Propheten bezüglichen Auszug aus dem Buche der Könige schloß. die Kapitel 1 Wie — 39 das Prophetenbuch Jes. in den Einzelüberschriften steht jedenfalls nichts derartiges. Jir.1 als jirmejanisch bezeichnet worden. Und ein so ist wohl nicht der Sammler dieser Orakel der sie sondern späterer »Herausgeber«. gesprochen hat« Jeremia« bilden Jes ist 1 »Das Wort das Jhwh über Babel b »über das Land Chaldäa durch den Propheten Überschrift: in ein noch LXX fehlender Zusatz. 36 gebracht: einziges Es im Kap. Dasselbe letzten gilt dann auch von Kap. oder das den Redaktor zu dieser Auffassung und somit jetzigen Platz dem somit hätte zwingen können. daß es in Ägypten gesprowurde. 4. oder ob gestempelt sie alle erst durch die Sammlung nicht 47. Er wahrscheinlich nach Analogie des Buches Jes. Wir kommen späteren — später darauf Anhang zu einem bereits 2 Kg 24. — Kap. b und Sammler des Buches — 45 nennen wir Der Hauptplan des von ihm redigierten Buches liegt noch völlig deutlich vor uns.1 zu jirmejanischen worden sind. kleine des Abschnittes 46 — 51 die bilden die Kapitel 50 — 51 eine Sammlung. Er hat zuerst die Orakel des Jir. hin- zugefügt worden. H. so hat man es auch passend gefunden.

sind hier zunächst zwei Hauptbestandsind. M. 46. sie Die erste. 5. Vid. nun zu dem eigentlichen Buch Jeremia. ist. jirmejanischer Orakel. zur Gruppe B gehört jedoch das Stück 19. bei dem aber diese Erkenntnis Hand in Hand mit einer dersie artigen Gewalttätigkeit der »Echtheits-« ihren eigenen seiner und Textkritik geht. teile wenig miteinander vermischt Wenn wir von den in sie eingeschobenen Teilen einer später zu besprechenden dritten die Orakel Hauptgattung absehen. 5. — individuelle Die verschiedenartigund Volks- klagelieder eine — ist aufeinander. die erste und schwierigste Arbeit der Exegese. als zwei gesonderte Gruppen auf. die sind nur lose nebeneinander gestellt. Wir wenden uns Werke des R J Wir wollen hier den Beweis dafür antreten. ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. daß um in Wert gebracht Skizze wird. findet 23. lose nebenein- A ist eine Sammlung ander sten gestellt.-F. Das ist auch eine mäßig untergeordnete Frage. der wirkliche geringe Umfang und die Abruptheit der prophetischen Orakel ist fast nirgends erkannt worden. Visionen. die fast noch nie befriedigend ausgeführt worden ist. 5) zusammengearbeitet Wie schon oben zu unterscheiden. ohne daß angedeutet wird. Denn No. treten die beiden genannten Gattungen.No. einerseits enthält der prophe2 H. wie wir von Scheidung II. und die Erzählungen. Erst die Andeutungen GüNKELS vorzüglichen der israelitischen Literatur hat hier Klarheit . 19x3. Indem wir nun vorläufig die in Gruppe A von der Gruppe B unterschieden und von den beiden verstreut stehenden größeren Reden ab- gesehen haben. darstellt. sich in wir A nennen. er hat in der ursprünglichen für unecht erklärt werden.13 betrifft. haben wir eine Unterscheidung nach stilistischen und Gat- tungs-Merkmalen vorgenommen.6.1913. die sehr erwähnt. geschaffen. daß dieser Vers eine spätere Erein weiterung zerlegt ursprünglich zusammenhängendes Orakel in zwei ist hat. — Hiermit natürlich nichts über die ja »Echtheit« oder verhältnis- »Unechtheit« dieser Orakel gesagt. ganz Klagelieder ohne besondere Einleitungsformeln. LXX ge- Was nun so die werden wir sehen. 25 Kapiteln des Buches. oft in Einteilung Abschnitte daher. Skrifter. folgen Stücke. es sei denn von Duhm. i — 45 aus vier verschiedenen schriftlichen Quelist. dieser zu einer klaren Es fragt sich aber nun. bezw. — Buch len Jer. .1 20. fehlt. Orakel.-Selsk. die zweite. 26 an. die richtige wo das der aufhört und das andere anfängt. daß das . wie so den Prophetenbüchern. M. 17 Erweiterung nach T. fängt mit Kap. der unzweifelhaft vorliegenden schrift- lichen Quellen kommen können. (S. Kl. B. und darf somit in T. dem 3. das den ersten — sich unter lauter Bruchstücken von A befindet.

ohne dafj gesagt wird.-F. Änderung in der Art der Wieder- gabe der Orakel und phetischen leicht einen ekstatischen Visionär. in in oder Jer. und wer das Panier erheben soll. Was wir nun mit unserer Un- ist.SIGMUND MOWINCKEL. ein Sammler und Redakin tor einer prophetischen Tradition in dem betreffenden Propheten hauptsächlich dagegen einen und Hüter der öffentlichen und prisieht. tersuchung erreichen wollen. und zwar als ei ne Änd er ung der literarischen Gat tun gen der Orakel und als eine Verschiebung ihrer stilistischen Eigentümlichkeierste . literarischer. der seinen Ursprung deutlich aus der Ekstase und dem Enthusiasmus Bilder verrät. Literatur immerhin mit einer recht befest schränkten Zahl Stilarten arbeitet. daß eine Stiluntersuchung an Kritik die quellenscheidende geben kann. 21. ein der Auffassung des eigentlichen Proerkennbar sein wird. ob Jhwh oder der Nabi.und Sammlungs weisen aufzuspüren. ist späterer. die Merkmale verschiedener Überund die Zeichen verschiedenartiger Aufzeichlieferungen nungs. und da diese so so liegt es auf der Hand. ten. tische in Stil H. Kl. Einige weniger typische Beispiele gibt es jedoch 4.1 — des prophetischen ii wie sie besonders deutlich dies alles z. Ebenso 4. besonders in die Augen fallender Züge des zukünftigen Zustandes begnügt. wer befiehlt und wem 46 befohlen wird. der beschriebenen Züge eines oder eines erschauten Zustandes. in Kapitel —8 oder 5. Der behalten können Redaktor wird die Orakel möglichst im Wortlaut beider zweite wird aus ihnen Visionen gestalten. »Der Feind vom Norden« »der Löwe«. Wagen sind wie Adler sind seine Pferde! Wehe. B.10. in so werden diese verschiedenen Auffassungen mit Not- wendigkeit der redaktionellen Tätigkeit zu Tage treten müssen. anderseits überall so viel Typisches und Traditionelles. Unheilsverkünder ein anderer dritter einen Prediger vaten Moral. das er alles müssen die Hörer seine erraten. d. die Befehle. die ganze krampfhafte Auf- geregtheit Jes. — sucht man A . da6 jede und typisch sind. meistens vergeblich. wer angeredet wird. wer der Redende ist. wir sind verloren!« — .13 Windsbraut! »Wie Wolken Schneller als steigt hinauf. hervortritt. Stils. das mystische Halbdunkel. Da nun Anhaltspunkte für eine aber die prophetische. B.5 B. »der Volkszerstörer« werden nicht genauer genannt. Den ureigensten Nabistil. findet man in A nicht besonders häufig oder besonders ausgeprägt. die Unvollständigkeit Bildes. die abrupten und Beschreibungen. während der dritte mit literarischen Reden hervortritt. Zeit mit so vielen anderen Stilarten gesich keine mischt. so z. wobei der Nabi sich meistens mit Andeutungen oder mit der Hervorhebung einzelner. Die blitzartig zuckenden ekstatischen Worte. Wenn z. wie überhaupt hebräische. h.

sondern das gottgewollte Schicksal. dieselbe Individualität. s. in beiden Fällen sich selbst In in • unbewußtes Sprachorgan. Statt einer direkten Unheilsweissagung singt so der Prophet im voraus ein Klage. Der Prophet klagt im die des individuellen Klagelie- des über die Sünden des Volkes und er läfet daran ein Unheilsorakel. wer Vgl. seine den Klageliedern gibt er ist seine eigenen Erfahrungen. die Propheten haben alle Stilarten der Zeit aufgenommen und für ihre Weissagungen ver- wertet. Und dennoch Besonders in A fast sie alle ein gemeinsames Gepräge. wie die Hörer. Aufforderungen werden mitunter zu Nabistil Überredungen. v ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. auch 8. er weife — dem nur. und zwar eine Individualität. wenn auch nicht gesuchter und bewufet gewollter Weise In hervor. vielleicht wird erst die Zeit es zeigen.No. der Redende ist die Gottheit. vielleicht Er beschreibt nur die schrecklichen Bilder. w. In ist dem echten spricht der Prophet selbst nicht. wie sie Stile am nach wenigstens — Horizonte emporsteigen. Seine Stimmungen treten hervor. ihm droht und es zu über- reden sucht.oder Leichenlied über das Volk. das drohende Unheil. entweder im eigenen oder im Namen des Volkes. ohne es zu wollen und . sowohl wenn er in Jhwh's Namen das Volk ausschilt. was seine geistigen Augen sehen. ist mu& er selbst. Wir sehen in den meisten dieser Stücke deutlich denselben Geist und dasselbe Gemüt. fast weinerliches Gemüt hinein. die hervor. gewisse Redseligkeit macht sich hier und da bemerkbar. das erraten. und Beurteilung. der furchtbare Feind wohl sein kann.16. den Stücken der Gruppe A dagegen tritt das Ich des Propheten unleugbarer.1913. oder er stimmt ein Danklied über das noch nicht gekommene Heil an tragen die Orakel charakteristisch allerlei in u. wenn er über per- sönliche Verfolgungen klagt. oder rechten. Stile für ist die Verwendung schliefet des Klageliedes Variationen. als wäre es schon da. der Nabi nur ihr ekstatisch daliegendes oder sinnlos enthusiastisch sich gebärdendes. Gesagt wird das nicht. Jhwh über Sünden klagen und mit dem Volke ihm Vorwürfe machen und drohen. und noch mehr dies der Fall. bei den Drohungen tritt dann wieder der Orakelstil ein. die sich sehr klar von den meisten anderen Propheten unterscheidet. Oder der Prophet klagt über das kommende Unglück. Wir blicken in ein leidenschaftliches und doch zartes. Nicht dafe der Prophet irgendetwas über sich selbst mitteilt: nicht er ist Zweck und Thema seiner Ausführungen. 19 Wer? Wessen Wagen und Pferde? weife der ekstatische Seher es selbst nicht genau. Besonders treten die Vorwürfe und die Klagen über die Sünde des Volkes stark Eine daneben auch Aufforderungen zur Bufee und Bekehrung. Nabistil Nun fast dieser reine überhaupt seltener. wie wenn er mit dem Volke weint und klagt.

in einem Gedicht wie 15. 3.29—37.6b— 8.17a/?— . 8. 8. iaf. 10 deutlich noch zur sogenannten Berufungsvision Mit der Formel »das Wort abgeschlossen. 22.-F. 14. Zu der 1.9 8. sondern ein ff. wenn DüHM darf. 6.10 21 nur eine ältere Offenbarung kopiert hätte. 4. 20.16— l8. 18. selbst zurückgeht.10— 21. schlechterdings nichts einzuwenden. f. 2.5 —8 keinen erkennbaren Zusammenhang mit der Fortsetzung des Klageliedes ra — 18.9 22.. I2.22— 2656.i3f. wie diejenige des Nabiorakels. — 2 (vgl.1 — io 1 16514. auch ohne es zu wissen. 2. wie in Kap. 5 13. sprüngliche „Gewißheit 8 Ob V.13— 10 16 1 .20 f. oder vll. 13 eingeleitet. — 13..23— 28. daß hier Visionen.18— 23. die in den prophetischen Klageliedern häufig die Form eines göttlichen Orakels hat. aus der irrtümlichen gehören.20—31.19— 22.14— 28a. 5.2i. 21. 9. 4. ist zweifelhaft. 6. i Form der Vision ist nicht.2b— 9. wohl aber nicht selten rhythmisch.11. metrisch. kritische Gewalttätigkeit Dagegen muß es als eine beispiellose dekretiert hat. a/*— 12.13 — *9i 20— 235 22. 4.9—11.11 19—20. mit zu 14 — 18 gehören. Kunde von seinem eigenen die Ich.4 f.12—14.4.17—22..18—23. Irrtum eines späteren Redaktors.22 1. f.20 15. 1 . Sonst erklärt sich die Prosaform dadurch. 2.7 — 13.1— 6a. und durch reichliche Unecht-Erklärungen durchführen läßt.5— 10. nur das Fünfermetrum gebrauchen was sich bloß durch die ungeheuerlichsten Streichungen. Jedenfalls Annahme.i4.2i. 18 ist also ein Jir. Motto der ganzen Wirksamkeit des eine Anordnung. 1. 1.10—13. 23. Kl.6a/? 3 17. 4.12(14)— 18 15. daß Jir.16— 19. Anfang des Buches.24 10. 6. — M. T. 16.20 SIGMUND MOWINCKEL.. daß Diese ist mit V. — Ein drittes gemeinsames Merkmal Teil dieser Stil Form.13. die gewissermaßen wohl auf die „Urrolle" und somit auf Das »heute" V.5 f.1—8. 4. 12. da zu betrachten ist. mögen daran Schuld sein. daß Königsorakel und zugleich gegen die RA dieses Wort als Abschluß seiner kleinen Sammlung judäischen als ein Gegenstück zu dem Anathema über die bisherigen Könige aufgenommen habe.14— — 9.24 — 30. bezeichnet werden. 17.18— 20. Voraussetzung heraus. die Form und dem Inhalt der jirmejanischen Orakel aufweisen und wahrscheinlich vom Rande in den Text geraten sind. wie es der prophetische Vielleicht geht auch die metrische Form ist allerlei Schreibfehler und die . hier beschriebenen Gruppe A nehme ich folgende Stücke: 1.1— 4. gesetztenfalles ist das Ganze ein * Klagelied mit hymnischer Einleitung. 9. 22.5— 9515. weisen 9—10 Entweder ist das Stück ein Bruchstück. 1) und dem Masal 17. 5^5— '7.1—5. Ps.. gibt er ist H. 8. — 1 — 9. 18. Im Gegensatz zu dem Weisheitspsalm 17. Zusatz nach 1. häufig gerade der charakteristischsten Worte.22f. weiter als wir es jetzt nachweisen können. das Stück .15 13. 2. 1 5.2 — io. Ps.29— 3 5» 6. 9. 3. f. Es ist auch durchaus unwahrscheinlich.14—17. 11. 17.2. a/?— 18. hier fehlt nämlich die zu erwartende der Erhörung". 20..1 — 6. 6.u — 16. 12. 9. 9. vgl. Textverderbungen metrisch.10—12.1 tf. Weitaus der größte Orakel und Lieder von Anfang an verlangt.8 und 15.16—21.27— 30.7 — I2 . sie steht hier im Jir.4 als immer etwas Neues Diese neue Vision hat sie — 10 zu tun. 4 5f. halten natürlich die schroffsten Wellhausenianer für unecht.4— 10. zu Grunde liegen. daß Jir. Jhwh's kam zu mir" wird nichts mit 1.15— 27. 22. 15. 33. z. Irgendwelche ausist schlaggebende Gründe für die „Unechtheit" lassen sich nicht anführen. nb— 13— 17518. die urdie prophetische Form auf.21—4. 9.17 — 19 sind nicht ursprünglich. 6. 2 .

23. wenn ihr wisset. Wenn wir nun in unserem äußerlich abgetrennte. Die Sammlung lung. finden. 25. so haben wir fraglos das Recht. und wer hat V seine Worte gehört?" Sinn: keiner von jenen. 25 — 28 unterbrechen den deutlichen formellen V. eine stehende Gruppe durch innere und stilistische Merkmale gekennzeichneter Orakel. 27 — 38. unten). dieser Mann zeigt sich als verderbungen macht die Sammlung eine besonders ausgeprägte. ihr wissen wollet! solcher Zusammenhang in 30. — Das Stück ist von dem Interpolator in Kap. 29.21 21 1 23. die meisten ihrer Orakel geben sich durch Form und Inhalt als Werke eines und desselben Mannes zu erkennen. Unsere Gruppe i A kel ist nicht lediglich eine von uns willkürlich ausgeschiedene derselben literarischen sie ist tungen — . die nur Heil predigen. stehen hier in ihrem ursprünglichen Zusammenhang. metrisch-rhythmische Form. 30. nichts als eine SammSamm- Von Ordnung. 33 abgeschrieben worden. von den meisten anderen Propheten deutlich verschiedene Individualität. kurz von einer lers finden sich selbständigen Verfasserwirksamkeit des nur geringe Spuren. geschichtlichen und biographischen Notizen. daß diese Gruppen auch selbständige Sammlungen und somit selbständige Quellen darstellen.23 f. dann haben wir in A ipsis- sima verba Jeremiae. die aber nichts gehört haben. 30. Zusammenhang zwischen V. sie hat fast durchgängig die echt prophetische.1 — io(?). 23.NO. für sich Buche Jer.16. hat. „Höret nicht auf sie! Denn wer hat in Jhwh's Rat gestanden.20 . Sturm von Jhwh nicht laut das will ich jetzt mitteilen: nicht Friede und Heil.I9I3. bis er die Das werdet nicht ihr später einsehen. 2 V. Über „Echtheit" oder „Unechtheit* entscheidet dann schließlich nur das intuitive Gefühl jedes einzelnen Exegeten. = Und was ein ich weiß. eine wirbelnde Windsbraut wird über die Bösen hinfahren. literarisch betrachtet. 29. n denen der Wortlaut der gesprochenen Worte eine mehr nebensächliche Rolle spielt (s. 19 f. — 24.15 f. neben einer Gruppe Erzählungen. sind somit nach unserer Stelle interpoliert. 24 und literarisches daß es wohl immer nur ein . täuschung gewisser Kreise über 1 23. Gattung — Gruppe Oraviele sich. 2 24. authentische. Also: wenn je. Der Prophet warnt gegen die „falschen" Propheten. d ie alle Zeichen einer wortgetreuen Überlieferung an der Stirn tragen. fraglos doch Zakarja. A ist. älter als Zweck der Quelle A ist ein- ist und der Gedanke ist natürlich so alt wie die Entden jeweiligen König.23 nicht vorhanden. anzunehmen. inhaltlich so matt. Jhwh's Zorn Ein ab. sie umfaßt vielmehr ein Gat- sondern literaturgeschichtlich Werk für das später mit anderen Werken zusammengearbeitet worden ist. erhebt sich. Einteilung. 5.»wird kommen. das Stück ist auch Dasein gefristet hat. ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. Gedanken was ist seines Herzens ausgeführt jetzt nur ich weifi und das f. Das hier Hervorgehobene läßt sich nun dahin zusammenfassen: abgesehen von einigen späteren Zusätzen und zufälligen und unvermeidlichen Text- A den Eindruck.9— 15. sondern zur Zeit nur ich Jirmejähü.23 f. redaktionell wenig bearbeitete Überlieferung zu sein.

ob sie später.1 1 — 22. eine Liturgie auffassen. Geschichte. an einer passiert.16a. ferner 9. »in jenen (eschato- logischen) soll. Sammlers von A) ist nun unsere Sammlung indessen nicht. wenn sämtliche Orakel über die judäischen Könige aufgenommen hat. b Dem R A was können wir ferner mit größerer oder geringerer Wahrscheinlichkeit folgende Sätze zuschrei- ben : 4. Lebensumstände des Propheten aufzuklären. z. Tagen«. ebenso 9.6—9 unc* 20 — 23. Orakel über Jerusalem mit aufgenommen Von R A stammen also 2 1. Die Verbindung und der Zusammenhang zwischen den verschiedenen Stücken würde.4 als ist ein Werk des R A .6 Derselbe den Nebiim beschäftigende Orakel zu einer Einheit gesammelt. allerdings ist es ihm dabei f. nach 1 bezw.1 3 a. 17 — . ja eigentlich gar nicht vorhanden. 2 1. sondern der Prophet.21a. vom Propheten über die Stadt gesproder chene Unheilsdrohung. Der Binde- satz in 17 a sicher kein ursprünglicher Bestandteil des Ganzen. Kl. 1 1 a . daß er drei 22.-F. zu Judäa gesagt werden aktuelle. 40 findet sich in diesem Kap. Weiter nichts. Ganz ohne Spuren einer redaktionellen Tätigkeit des R A (d. noch später. 23. Stelle gesammelt sind. fach: eine möglichst vollständige Sammlung jirmejanischer Orakel zu geben. anzudeuten. H. 21. T. des Redaktors. er will lediglich die Weissagungen mitteilen. So verdanken wir es seiner redaktionellen Arbeit. seine Umwelt zu schildern oder daran denkt der Sammler gar nicht. Aber auch abgesehen von diesen Stücken können wir die Tätigkeit des R A nachweisen. dem verschiedene Stimmen und ein Stilarten miteinander wechseln. An und für sich könnte man 14. daf3 Jhwh keine Fürbitte für das Volk annehmen Folgende Gründe sprechen aber gegen diese Auffassung: 1. d. bezw.9 und die Überschrift V. ist 2. Abgesehen von den C und B zugehörigen Stücken i finden sich allerdings in den Kapiteln — 25 (s. 22. das — folgende spricht nicht Auch von Kap. auch größere Stücke. ist stilistisch sehr lose. 14 15.. h. Von mehreren dieser Stücke läßt es sich aber nicht mit absoluter Sicherheit sagen.30. die wir als »unecht« in der Bedeutung von nicht jirmejanisch bezeichnen müssen. eingeschoben Vollendung des Werkes des R A bereits sind. sondern eine Redaktor meint. recht viel Unechtes. das den Gedanken einprägen wollte. 9 geschrieben. Unser Stück würde dann Zwiegespräch zwischen Jhwh und dem Propheten sein. 11 a und sich mit hat. denn Jhwh. Zeit. Person. oder ob sie R vorgefunden und als vermeintlich jirmejanisch der . denn das Orakel wie jetzt 1 1 — 1 8 ist nicht etwas. unten) mehrere kleinere.! — so wie GüNKEL diesen literarischen in die jetzige Gestalt BegrifT bestimmt hat: ein zusammenhängendes Stück.22 SIGMUND MOWINCKEL. h. ob älteren oder späÜbrigens Redaktor hat auch einige — teren Ursprungs läßt sich nicht immer entscheiden.

beschreibt zunächst die Not des Volkes 6. auch das zweite Lied 14. den einzigen Gott und Helfer im Himmel und auf dem Volke da. der Einwand und des 3. keine ihm von Jhvvh mitgeteilte Die beiden Klagelieder handeln von einer großen Dürre. hat anderseits er beiden Klagelieder vorgefunden. dem R A dankbar zu sein. das vorangestellt. öffentlichen 1 V. das Gespräch weiß aber nichts davon. ohne darauf zu achten. Damit ist schon das gesagt. geht durch ein Ver- trauensmotiv 8 a zur Bitte über 8b und motiv 9. das Stück die ist ganz einerseits in Gespräch. erneute wenn Bitte wir eine Liturgie vor uns hätten. ein treuer Sammler zu — . Unheilsweissagung. (V. dann das Sündenbekenntnis ab 7. Jhwh wird dieses Volk nicht erhören und ihm nicht vergeben.2 — sind wohl nur eine mattere Variante zu V. hebt die Klage ganz unvermittelt an. 4. ZUR KOMPO SITION DES BUCHES JEREMIA. Noch direkter Liede folgt in der Form einer göttlichen Offen- Gewißheit der Nichterhörung: Jhwh aber sprach zu mir: barung Wenn auch Mose und Samuel vor mir stünden. 9 an spricht er im Klageliedes. No. zweimal R A hat für das Volk das gebetet habe.).17a/? 15. 17 — 15. keine direkte Weissagung Jhwr h's. ich würde sie nicht erhören! Mit keinem Worte wird im Liede angedeutet. 23 22 die müßten. zwei ursprünglich selbständige Stücke sind hier wegen des gemein- samen Grundgedankens zusammengestellt. im appelliert Namen des Volkes und im Stile des öffentlichen Namen des Volkes legt er das Sündenbekenntnis ab und als Erden. V. 3 f. wenige beschränkt hat und sich damit begnügt. Statt der in den Klageliedern nun schließt mit einem Ehren- — Erhörung folgt die Gewißheit der Nichterhörung. daß Gespräch Ein späterer Abschreiber hat Überschrift V. von 2). daß er sich auf dies sein.2 hat er zu einer Unheilsweissagung. 1 dem Ganzen (s. Wir haben allen Grund. die In keine Fortsetzung verlangt.IQI 3. 1 —9 spricht der Prophet im Stil des — Klageliedes. zu einem eschatologischen Klageliede gemacht und sehr unzutreffend Jhwh in den Mund gelegt. der den Liedern tatsächliche Beweise und Beispiele im 2 gefunden und daher er dadurch eigentlich — 10 Gespräch erwähnten Fürbitte des Propheten vorweggenommen hat. sondern handelt von dem (eschatologischen) Untergang überhaupt durch Feindeshand. völlig abgerundete Einheit. daß der Pro- phet schon selbständig. 5. im vorhergehenden die er steht als völlig solidarisch mit an Jhwh. die nur 1 halbwegs zutreffende vorangestellt unten S. und ist — häufigen Gewißheit der zwar im Stil und das das Prophetische bei unserem Liede eines Orakels 10. Das Klagelied 2 — 10 legt ist eine in sich geschlossene. Sünden 1 wiederholt wird. beschreibt die Der Prophet Not im Lande. 3 ist —4 Ein Klagelied des Propheten. Propheten sein. was in 1 seine ff.

14 schließt sich direkt an V.14— 28a. wie er sich dem Gedalja anschloß. B. ist die Hauptmasse zu tun. wenn es auch in späterer Zeit häufig auch die künstlerische und wissen- schaftliche Stufe der isländischen Sagas hat die alttestamentliche »Ge- schichtsschreibung« bei weitem nicht erreicht. 19. Herodot als Keine pragmatische Geschichtsder Erste geschaffen und Thucydides sie nicht. Auch das Orakel 39.1 — 13. erzählen. VII.14. Stücke X. S. sie schreibung wie ausgebildet hat. die Überschrift ist somit aus dem Zusammenhange zu streichen. Hier sind nun ein noch LXX fehlender Zusatz aus Kap. behauptet wird . 29.28b 39. Verfassers. sondern die Fortsetzung der Erzählung. 26 — 44. Kap. 1 Zu diesem Werke. SIGMUND MOWINCKEL. 39. der 39. 5a hinzugefügt und sprengen 38. 3 an. 44. selben Stufe aber Geschichtserzählung ist. wie es dem Propheten bei der Eroberung ging.-F. 37.15—18 ist von einem Redaktor hier eingesetzt worden. Kap. 26. s. ist völlig klar. ist 24— 30 (s. Kap.*. Kl. II. sich als Fortsetzung an 39. XI.28b. und wie nun eine ruhigere Epoche seines Lebens einzutreten schien. H.6. 11 — 16. 43. 5a. — a sind ebenfalls nach Kap. oder berufsmäßigen Erzähler erzählen. 38. w. die letztere: »Das Wort.15—18 und von einer Überschrift 40.8—13. 15—19. 14 20.3 Der weitere Verlauf der Erzählung wird von einem Orakel an Abäd-Mäläk 39.1 — — IV.37. ander gesprengt zusammengehören und ein Ganzes bilden. 2 Daß sehr uneigentlichem Sinne darf man hier von einem „biographischen" Werke Eine wirkliche Biographie hat erst Hellas hervorgebracht. 37. V. den Übergang von der ersten zu der zweiten Hälfte etwas unklar machen.1 unterbrochen. Freilich von seinem Leben.2— 12 XII 40. Von 1 dieser des Buches ab. 39. 36.24— 32. wie wir es nennen wollen. 38. sie die Erzählung. aus den Büchern Samuelis kennen.40. VI.17— 21. Während daktors. Nach dem Gesichtspunkt von B fängt mit 38. V. 38.14 an. B.28 b ein neues Stück an. VIII. das zu Jir.7.13— 43. letztere ist vor allem. diese Stücke. ist ganz sinnlos. dafe nur eine Geschichtenerzählung.10— 11 a. nicht wie Annalisten und die offiziellen sie Historiographen des Hofes und des Tempels schreiben. sondern von einzelnen bedeutungsvollen Taten in Nur reden. Der Stil dieser die die wir von der Sagenerzählung beeinflußte geschichtliche Erzählung. ioff. III.4 als alle besseren Elemente übriggebliebenen — 13 Bevölkerung in sich ebenfalls um Gedalja scharten. A Buch der Kapitel 26 — 44 lediglich eine das es Werk hier eines Sammlung ist.1 IX. von Jhwh kam u. das mitteilen will. übrigen alttestamentlichen stehen auch Er- Der Verfasser will von Jir. T.24 4.1 auseinander. nicht nur eines Re- Wir haben mit einem geschichtlichen Werke und zwar mit einem personalgeschichtlichen. und beschäftigen uns nur mit den geschichtlichen Stücken. — 10. Was diese von der sie grie- chischen oder nordischen unterscheidet.2 schließt . Eine geschichtliche z. die jetzt von Redaktornotizen und fremden Bestandteilen auseinsind. Eine solche gibt es im ganzen A. 2 . gehören folgende Stücke: I. Auf die der- wie die zählungen nicht 1 in Jer. denn 40. XIII. sondern wie die das Volk. 28.3. 2.). es folgt kein Orakel. die — 45 als Sammlung A hebt sich sehr scharf die zweite Hälfte Wir sehen auch hier von den größeren Reden ab.

s«. mit ihrer Geschichte. können. Da die Veranlassung und ihren Folgen für den meisten dieser Worte durch irgendeine hervorgerufen sind. die äußeren Linien dieser Geschichte wenigstens anzudeuten. das Gepräge einer Darstellung der Teilnahme Jir. Auf der Geistesstufe einfach weil ihm der Begriff des Bios. 5- ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. Das Interesse diktiert. Geschichte Oder genauer: haben. Re- gierenden zum Einschreiten und werden somit von Bedeutung Propheten. Also: nicht die Ereignisse an auch nicht die Orakel an sich. Die Taten eines Propheten aber sind seine Worte. hat er überhaupt nicht schreiben können und nicht schreiben wollen. insofern sie und Erlebnissen. Das tut er aber meistens in von dem Aufstand Jöjäkims. z. in ganz vielleicht den ursprünganderen aber sicher nur eine gekürzte Wiederabgesehen. Gelegenheit zu denkwürdigen Worten gegeben haben. die lichen Wortlaut haben. und infolgedessen erhalten sie für das dramatisch Verfasser nichts Denkwürdiges gehabt.1 — 15 Kap. an hat sein Werk Ein »Leben Jir. Denn . empfindende Volk und für unseren erst in den Zeiten des Sturmes nötigen die den Charakter der Volksaufwiegelei.No. h. von der Regierung und Gefangennahme Jöjakims. 25 Und Zweck des Verfassers ist es nun. bezw. mitAuf eine ausführliche und wortgetreue Wiedergabe der zuteilen. der Politik.s an der Politik und Geschichte Judas. daß man in ruhigen Zeiten überhaupt den Worten des Propheten weniger oder gar kein Gewicht beigelegt hat. die erste begriffliche Bedingung dafür fehlte.. Orakel hat er es aber nicht in kurze Worte gegeben. Der Begriff des durch eine einheitliche Entwicklung gewordenen oder von einem einheitlichen Charakter getragenen Lebens fehlt überhaupt dem ganzen alten Orient. und von der der größten Kürze. sondern die Einheit von Wort und er sie Ge- schichte zelnen will der Verfasser eine ihrer geben. 26. der Tempelrede. nicht die einzelnen denkwürdigen Erlebnisse an sich. mitteilen. sie haben deshalb keine Folgen für ihn haben können. sondern diese. an dem Propheten Jir. Der Verfasser wird genötigt. mit Propheten öffentliche. eine Biographie. will insofern die ein- Prophetenworte d. politische . Situation erhält das Werk T. nichts Regierung Sidkijäs erwähnt er nur die beiden Belagerungen. einigen Fällen Meistens werden nur gabe. hervorgeht. B. für die äußere letzten Lebensführung des Eine politische Geschichte der Zeit Judas hat er ebensowenig schreiben wollen.I9I3. Diese letztere Tatsache erklärt sich einfach dadurch. So erzählt er z. der Fall. gewissermaßen nur die Pointe der betreffenden Orakel sind. was aus einem Versich. des rein mythischen Denkens kann dieser Begriff nicht aufkommen. wie nicht ein »Leben Jirmejähüs«. ist Dies deutlich mit gleich mit 7.

und Auffassungsweise des einfachen. die Folgen derselben für ihn und seine Wirk- samkeit klarzulegen. und wie der Prophet diese Worte immer treu verkündete trotz aller Anfeindungen und Verfolgungen. all Diese Art hat noch nichts Legendarisches an sich. Plan Der hier angedeutete des Werkes führt es mit sich. es hat alles einen vernünftigen Grund. 1 Die babylonische kommt wegen des Reichtums der Tradition aus der Zeit nach der Eroberung nicht in Betracht. die Ereignisse folgen sich ineinander ist Schlag auf Schlag.26 in SIGMUND MOWINCKEL. Kg. wie die Worte Gottes durch den Gottesmann in trotz aller menschlichen Anstreng- Erfüllung gingen und gehen mußten. Gesetzmäßigkeit der Persönlichkeit. hat hier noch nicht die Hände der Schriftund z. Kl. und eine ebenso einfache und natürliche Auffassungsart der geschichtlichen Tatsachen. des Bios tritt das Schema der Heroenlegende (Beispiele: Sargon. natürlich ungen doch und daher auch etwas rationalistisch den- Es sind auch ohne jede Frage Erzählungen. den Augen der Menschen verdorben. steht ein bedeutender Unterschied zwischen diesen Erzählungen Elisaerzählungen im II. Moses). die eine mündlich fortgelebt haben.T. und zwar einen menschlichen. So behäufig das sonders richts die ersten der uns überlieferten Stücke. Gegen Ende des Be- wird die Erzählung zusammenhängender. die wirksam sind. sei es unter den Zurückgebliebenen Zeitlang 1 in Judäa. die einzelnen Stücke bestehen ganz für sich und sind nur lose aneinander gereiht. die Darstellung nähert sich natürlich T.-F. Sie tragen -legenden. greifen Dies einer pragmatischen. wie wir sie in den besten Erzählungen der Bücher Samuelis finden. z. sonStatt des Begriffes dern die Willkür des göttlichen Willens und der Zauber. Eine gewisse Kunst der Darstellung aber kann man ihm nicht absprechen. Es bewie die Elisasagen und ihres Gottes und des Gottesmannes nicht. recht törichte Wundergeschichten bei. frommen. die sich der Geschichtsschreibung sofort bemächtigt. Die Wundersucht. als diese in die gelehrten gerät. daß sie zeigen. es sind über- die natürlichen menschlichen Faktoren. daß es Gepräge einer Anekdotensammlung erhält. in den Ereignissen selbst um die Übersiedelung des Propheten nach Ägypten. man sieht sofort. . ein. Es zeigt sich in diesen Erzählungen die Denk. seine Rolle bei der Emigration. kenden Volkes.B. diesem Denken gilt nicht die H. sei es in den Kreisen der nur so erÄgyptischen Diaspora klärt sich ihr anekdotenhafter Charakter und die Abgeschlossenheit und . sondern sie verherrlichen Gott und den Gottesmann dadurch. daß die gute Zeit der judäischen Erzählungskunst noch nicht vorüber ist. zur Ehre und zum Ruhm durch überschwengliche und z. begründet. Es ist eine volkstümliche einfache und schlichte Erzählungs- art. muß der Verfasser die ganze Geschichte der Pro- vinz in der Zeit nach der Eroberung Jerusalems berühren.

— .1 es ff. und die 19. 19. Denn wenn die genannten Stücke noch jetzt. Ma Im c sejä gewesen. wenn auch die Mög- nicht sind.1 einzige wirkliche Ausnahme. somit recht Immer hat dann unter Jöjäkim in gelebt. Kg. so haben sie diese sicher schon in die Stücke — 37. der jetzige kann diese die ursprüngliche Ordnung der Quelle gewesen in ist.26. des S.18 — 23 und klagt. so sie. denn metrisch sind. erzählte gehört somit die Zeit Jöjäkims. gewaltsamer Weise aus seinem Amte entfernt wurde. 29. Der 20. läßt sich Beleg der Anfeindungen dienen. besonders in 18.No. Und ebenso ihre Ganzes betrachtet. c . Pakid geworden. Der Verfasser hat wahrscheinlich nicht mehr Art als ein vom Leben lichkeit des Jir. * Wir kommen ist später auf die Umstellung zurück. daß er mit Jöjäkim deportiert oder damals Ist diese Annahme richtig. in Wirklichkeit steht es aber insofern an relativ richtiger Stelle. gung hervor: er Der ist letzte oder des Tempels in Jer. nun die Wiedergabe der Orakel wortgetreue. wie ge- keine oder bemerkenswert. begnügt Dabei ist sich damit. Die des Stückes nicht Reihenfolge Tatsache der chronologischen ändern.1 erwähnte Pashür b. wurde von Nebukadressar Amte. Warum von R Episode von der Haupt- masse der Quelle B getrennt und an den jetzigen Platz versetzt worden leicht einsehen: es sollte als Beispiel und geschichtlicher ist. M. so ist Z. 2J fragmentarische Selbständigkeit der einzelnen Stücke. hat der Verfasser von B gesammelt und chronologisch geordnet. daß die — 37. den Inhalt oder die fast nie. die Sammlung hat weder eine Einleitung noch einen förmlichen Abschluß. geleugnet werden kann. geschweige Ausnahme bildet 43. 5- ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. 25. eine chronologische Reihenfolge aufweisen.2 36.7 Platz 13. 29.2. Was sagt. daß sie nie. wo ein deutlicher Rhythmus unverkennbar ist. gewußt. gierungsantritt daß J. als es ursprünglich tatsächlich eins der ersten Stücke von B gewesen Päkid Das geht aus folgender Erwäzweite Priester b. 36. und somit müssen wir daran festhalten. Sein Vorgänger im Amte war Z.26 besagen zu wollen. Jahre des Sidkijä ist Nun scheinen die Ausdrücke von 29. im ein gewisser Jöjäda Jer. über die — 20.6. Das letztere befindet sich jetzt von der Hauptmasse der Quelle getrennt. Pointe derselben mitzuteilen. vorexilischer Zeit der Priester Zephanjä getötet. — 18 14 Jir.16.8 13. die einzige rhythmisch.1 B gehabt. es ist wahrscheinlich.26. in II. Sie B betrifft. beim Regetötet worden ist. b.1913.1 ist. Die einzige Ausnahme bilden jetzt und — 20. 4. als was wir jetzt lesen. daß einzelne Stücke verloren ge- gangen Die ihm bekannten Erzählungen über Jir. nachdem sie durch die Hände verschiedener Redaktoren gegangen sind.

nicht das Moralisieren und noch weniger das AufPredigt wie 10. Daß sie ist aber zugleich zwei verschiedene schriftliche Quellen unseres Buches darstellen. 2. daß ein Prophet wie Jir. Plan. geht aus folgenden Gründen Der soeben hervorgehobene Unterschied in der Auffassung. kann Daß A und B zwei sehr verschiedene literarische Gattungen sind. das einzig Bedeutungsvolle. nach dem angeführten keinem Zweifel unterliegen. eine B erstrebt. zusammenhängende und chronologisch geeines Redaktors. ordnete Erzählung. Jir. schon lange behauptet und fast einstimmig in angenommen worden. Worte des Jir. Beruf des Propheten ist immer die Weissagung der Zukunft. eine oder eine hypothetische Verwarnungsrede ohne konkreten Hintergrund wie 17.28 SIGMUND MOWINCKEL. begnügt daher die Orakel mit wenigen Ausnahmen nicht sondern sich mit dem Hauptinhalt. und zwar der nächsten Zukunft. immer Form gebrauchen müssen. sich dadurch. und die Ausnahmen erklären der Visionen einer vorliegt. B dagegen wie Gottes Wort und der Heldenmut und die Treue des Propheten sich betätigen und ihr Recht behalten. Dasselbe zeigt auch die Wiedergabe der Weissagungen. und mit dem verschiedenen Plan und Interesse der beiden Gruppen in wesentlichem Zusammenhang steht . selbst. i. unglücklicherweise aber wiederum diesen durch die Unechtheitskritik um seinen vollen Wert gebracht. wenn auch immer mit Glück. B hat gibt das nötig. A muß in seinem Streben nach Vollständigkeit diese möglichst im Wortlaut geben. Für A B sind die Orakel. Kl. der hat Stil der nicht metrisch B dagegen die metrische mit Ausnahme daß nur kurze Prosaworte. mehier trischen Form. i — 16 — klären und die Verbesserung der Volksbildung.-F. B möglichst Notizen und Mitteilungen über A erstrebt nur Vollständigkeit in der will zeigen. Den meisten Takt in dieser Hinsicht hat DUHM bewiesen. A will eine möglichst viele voll- ständige Sammlung der Weissagungen geben. A in ihrer ursprünglichen. wenn stilistischen man auch merkwürdigerweise und inhaltlichen geringem Grade den Unterschied zwischen den Erzählungen und nur den eingesprengten Reden gefühlt. für zugleich seine Person und seine Erlebnisse. daß sie nicht auch Prosareden haben hallen können. im Zweck und im die Inhalt zwischen A und B macht es unzweifel- haft. H. und B wirklich zwei Quellen sind. wenn ich auch behaupten möchte. Wenn aber in A und B durchgehend dieser Unterschied auftritt. Daß im A hervor.19 27 nie und nimmer hat halten können. A ist das Werk B das eines Verfassers. daß ist. nicht A gibt nur eine lose Aneinanderreihung. daß hier zwei verschiedene Verfasser zu Worte kommen. Überlieferung der Worte. -und deshalb auch keine Sonderung zwischen diesen beiden Gattungen vorgenommen hat. die späteren Propheten Nun will ich hiermit nicht behauptet haben.

Dafö ein literarischer Zusammenhang II.22 26 hervor. ein gekürzter Bericht nach Jer. nämlich für die Zeit zwischen der Eroberung Jeru- salems und der Flucht nach Ägypten. Kg. wieder. ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. finden sich fast wörtlich in Jer.7 und der Parallele II. 13 19 ist. ist klar. ist dies ein Beweis mehr für unsere Behauptung. 3°. Wir haben schon der sie gesehen. . den Mitteilungen über Jir.7 43. daß II.30 f. nämlich 36. die diese Folgerung vollends bestätigen.30 b hcvor. nicht sitzt er erstens zu viele selbständige . Kg. in und einer zweiten Quelle zusammengearbeitet sein können. 40. dafö er auch schriftliche Quellen benutzt hat. 25. und somit zwei verschiedene Verfasser und Quellen unseres Buches. 36. vielleicht sind aber diese Worte zu allgemein und können sehr oft wiederholt worden sein. parallele Arten der Wiedergabe der Weissagungen.. besteht.22. wesen. Die — — wenigen Sätze hier in II. der Verfasser von B der Erste genicht können wir natürlich wissen. dazu beund wertvolle Kenntnisse. Kg.30 und somit eine Parallele zu diesem Verse vorliegen sollte.19 und 36. Das geht aus einem Vergleich zwischen Jer. Kg. volle 29 folgern. Kg.19. Dies Wort ist die Pointe des ganzen Orakels.^afö <^ as Orakel über Jojäkim 36. und daraus seine zwei verschiedene Erklärung erhält.1913.-Buches.NO. um mit der Weissagu zu werden. wir in den genannten Stellen Jedenfalls haben zwei verschiedene Rezensionen desselben Orakels. und somit Zum Glück besitzen wir auch zwei Stellen aus A und B. aber weniger ausführliche Mitteilungen bieten l. Kg. Kap. liegt auf der Hand. sondern wie ein Esel hin- hingeworfen werden soll. Die V" ' -ag in^ . Dasselbe wird nun aber sein Leichnam soll hingeworfen und mit den Worten in 36. eine parallele Variante zu dem Orakel 22. dafe er nicht begraben. wäre. so darf man daß hier verschiedene Verfasser vorliegen. Daß aber der Verfasser von Jer.30 -h. 5.30 a eine Übertragung der Weissagung über Jojäkim Wenn nun — Konja 22. entsprechende. die sich nicht zweitens sind diejenigen Stücke des Berichts in Jer. mit der alles gesagt ist.30 b gesagt ausgeschleppt und : der Hitze bei in Tage und der Kälte des Nachts preisgegeben werden. Kg. Indessen können wir mit Sicherheit behaupten. vc.. benutzt hat. wird also hier abgesehen. zu II. Auch 1 Vom eigentlichen Sondergut des Jer.. dafö sie nicht aus II. geht eben aus der Über- — einstimmung zwischen 22. t > f< 'tri o Scheltrede übergeht. dafä die Erzählungen von B ursprünglich mündlich gewesen sein müssen. aufgezeichnet Ob hat. 22 fängt mit einer Verfluchung. literarisch und stilistisch so einheitlich. finden denen II. Man könnte nun glauben. schmähhc» gipfelt Tode des Königs abgeschlossen in u -se Weu Tagung der Voraussagung.

anderhat ihn der Verfasser von B aufgenommen und zur Grundlage seiner ist einerseits vom Redaktor des Erzählung von der Übersiedelung Jir. die ebensowenig Wert wie briefes. man ziemlich allgemein ist dem Baruch zuschreiben B. und stellt somit keine Aufzeichnung des Ba- ruch dar. ihn zur Illustrierung seines Grundgedankens. Diese Quelle hat einen Bericht über den gemeinsame Quelle ihnen beiden zu Grunde geMord Gedaljas und enthalten. B. Grund dafür warum der Redaktor von Kg. Denn es läßt sich schlechterdings II. erzählt. — Die Quelle B hat wollen (z. . Diese Baruchhypothese hat ebensoviel und Hypothesen über den Verfasser des Hebräerist Mitwirkend zu dieser Hypothese B. ist: Richtig dürfte aber sein. gewesen. Da er das nicht getan hat. trotz aller Warnungen der Propheten immer und immer wieder begangenen Gesetzesübertretungen des Volkes von der göttlichen Gerechtigkeit geahndet werden in voller Übereinstimmung mit den Voraus- sagungen derselben Propheten. Das eine Verhältnis von II. gegen eine kleine Geldbezahlung bis von Urkunden Liebesbriefen.13 43. vorliegen. als sie in Jer. gewußt hätte. sollen und seinen Namen wenn was er wirklich so ausführliche Berichte über ihn gehabt hätte. von einem deuteronomistischen Gesichtspunkte aus schreibt und nach Kräften sein Werk mit Prophetengeschichten spickt.7. Das ist um so von Kg. sei der Schüler und Privatist berufsmäßiger wie sie auch heutzutage in den Städten des Südens und des Orients noch zu finden sind. wohl die von den Theologen er ein Sophär. und B erklärt sich durch Annahme. daß er weder das Buch Jer. ein in ausgedachte sekretär (sie Baruchlegende gewesen: des Jir. die Rolle des während der Belagerung und später hätte streichen nicht einmal erwähnen.30 dieser SIGMUND MOWINCKEL. heranzuziehen. daß das Buch Ägypten entstanden diese Annahme ist jedenfalls die nächstliegende. Wenn er also etwas Positives über Jir. so darf man mit vollem Recht folgern. CORNILL). Kl. wie die. zu erwähnen. B in ist eine Sammlung volkstümlicher Erzählungen. alles. sie ihren offenen Buden allerlei auf den Märkten besorgen Schreibarbeit. noch unsere Quelle B gekannt die hat. Hat er doch mit großer er wußte. H. Duhm). der Hauptzweck seines Buches ist zu der Redaktor zeigen. wie Ausführlichkeit von Jesaja unwahrscheinlicher. daß die Auf- zeichnungen des Baruch nicht in ihrer ursprünglichen Gestalt überliefert worden sind (z.s nach Ägypten gemacht. Kg.-F. Dieser Bericht seits Kg. Jir. anderseits auch zugegeben worden. von ihm stammt somit die letzte Hälfte des Stückes 40. kein Jir. die Flucht nach Ägypten ohne jedoch II. finden. Ausweg ist aber ungangbar. In Wirklichkeit !) Schreiber. daß legen hat. hätte er nicht umhin gekonnt. gekürzt worden.

er unterbricht den Gedankenzusammenhang zwischen 1 5 und 9fr. Zur Quelle C rechnen wir somit zu1 nächst folgende Stücke: 7. ausgesponnen wenn d*r Prophet schon in seinem Gebet dem Glauben Ausdruck verliehen hätte. daß die Stücke dieser stilistisch Gruppe gemeinsame Eigentümlichkeiten lich. — — — . 14. finden sich im Buche 21. 13. 3 Daß V. liegt auf der Hand. Ebenso sind V. 9 14 18. ff. Können B zugehören? Brau- chen sie.1 12. und inhaltlichen Eigentümlichkeiten aufweisen. daß sie eine besondere Eigenart gabe der prophetischen Orakel haben. 15 ff. itb— 14 ein späterer Zusatz. 47.:a6 Zum Gebet V. Ehe wir die Eigenart dieser Quelle C charakterisieren können.6. 34. die größeren finden wir eine dritte Gruppe und Gattung. die.1.2 (zwei) 11. — — 14. Zwischen 'den einzelnen Stücken von A und B verstreut. bewußt oder unbewußt. 46. 49. deshalb einer eigenen Quelle zu entstammen? ständige Quelle vorliegt. 21. ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. an diese Formel schließt sich häufig eine mehr oder weniger bestimmte Datierung an. 30. haupt- sächlich aber eine Art Übergang zwischen den beiden Gruppen bildend. noch folgende Über- schriften: 46. 15 fehlt in der LXX.1 5. 34.i 25. gehören.1. ^ V. 8.1.1. V. muß sich näheren Untersuchung bewähren. Jir.NO. 17 — 23 später hinzugefügt. Hand Hand.1. in sowohl als inhalt- der Auffassung und Wiederferner diese ist wenn Gruppe Paral- A oder B oder zu beiden aufweist.8— 22. Frage überflüssig.1. 29. wäre erstens die ganze lediglich aus V. daß die meisten der mit besonderen unseres Buches dieselben sprachlichen. psychologisch gehen die hier auf der vorzunehmenden beiden Tätigkeiten Charakteristik in fußt. 11.1 32. auch zu 1. das zu soll. insofern nämlich als sie selbst. . Das Die Überschrift ist wohl später erweitert. genauer: eine plumpe Interpolation. 23. aber nicht diese Reden einer der Quellen A oder Reden. daß hier eine selbwomöglich noch sicherer als bei A und B führen. s. 45. V. mit dem 1 — sie 3 überhaupt nichts zu tun haben. müssen wir eine vorläufige Abgrenzung derselben vornehmen.1— — — — . Sämtliche diese Stücke sind mit derselben Überschrift versehen: Jir. bei einer daß diese Stücke eine besondere Quelle bilden.1 10. lelen zu aufweisen. 24 f. 24—448. Wenn wir nachweisen können. 8) aus geschrieben. Wir werden von der vorläufigen Überschriften versehenen Stücke stilistischen Beobachtung ausgehen müssen. läßt sich Der Beweis. 31 5. 5.1—7.1 19. mehr als überflüssig. gehören ursprünglich nur die beiden ersten Worte von V. Abgesehen von 3. wenn sie auch eine besondere Gattung bilden.9.1 C ff.6 — 8 ist ein Einschub.1913.11.1 2 11 a 2. ist. 44. wie später nachgewiesen werden «Das Wort. von dem nachexilischen Gesichtspunkt der Erfüllung (V. 17 nebst . 35.34. von Jhwh kam (wörtlich: geschah)«. Diese ist immer mit einer gewissen Schwierigkeit verbunden und gewissermaßen ein subjektives Postulat. dann der Beweis geführt.6— 16. Das nun Postulat. sind ganz unabhängig von dem vorhergehenden. da& nichts für Jhwh zu wunderbar sei. zweitens die Offenbarung desselben Gedankens in 26 ff.3.

46. Ammons« »Über Edom« und Chasor« 50. Nun ist kaum zu leugnen. Endlich Zusatz. — in LXX fehlende Glosse. wir haben zu tun.1 kommt 1. 49.13 Denn — 27 46.1 somit bei unserer Quellenuntersuchung ebensowenig ff. 48.23). Die Formel keine gewöhnliche nazistische kommt sonst nirgends vor. sind lediglich kurze Inhaltsangaben.1).1 47.11 »Über das judäische Königshaus« und 23. »Über die (49.7). in Die beiden Stellen müssen doch irgend- Verbindung stehen./ zu lesen. — Den C-Überschriften am nächsten verwandt ist die von 14.« ist eine (49. H. »Über Moab« (48. ebensowenig die mit denen von C gleichlautende in 30. sind. die 1.Was als J hwh s Wor t zu jir.2 enthält zwei Überschriften. A an: von C.« Von diesen sind die beiden letzten Stellen mit über — — 46. V.1 die Grundstelle und ist.1 (s. sie Namen der den betreffenden Orakeln bedrohten Völker: »Über Ägypten« Philister« (47.13. blieben nur zwei Stellen.1.1) »Über das Land Chaldäa durch den Propheten Jir.1.1). Sammlung dagegen zu wo derartige Überschriften sonst nicht 14. nach den soeben erwähnten Analogien ist die erstere »Über Ägypten« die ursprüngliche. »Über die Söhne (49. bezw.3 ohne jede Frage (V. 49*34: >iy t hu mrr *an rrn tw.28).1 (49. während diese ausführliche Formeln Ursprung. 28 .1 vorkommen. 46. 23. daß niiV 12*7 ITPI ist.« eine spätere Glosse. streichen in so geht daraus hervor. unten). Alle die übri- gen (Kap. dafe der Ausdruck sonderbar und wenig hebräisch ist. *"I"£*K einfach ein Schreib- fehler für nVl *1£*N uliT "Q"! Wenn nun von 4 fehlerhaften Stellen die zwei nachweisbar spätere Abschreiberglossen sind.-F. 46.1). die letztere »Über das Heer des Pharaos Necho usw. Stelle eine solche spätere Glosse Da nun ist.28.1 ist lediglich ist DTTw* /£"/. nennen nur die Überschriften gehören dem Anhang I 46 — 51) an.32 SIGMUND MOWINCKEL. »Über Damaskus« »Über die Reiche Kedar b »Das Wort. 2. dritte Ausdruck einen gewissen Reiz auf die Abso dürfen wir mit Recht folgern. es hier nur mit überschrienur zwei benen Einzelstücken Von diesen gehören der 21.1. 46. so sind jene die möglichst kurzen Inhaltsangaben. sonderbare schreiber ausgeübt hat. das Jhwh über Babel sprach« (50.1. Von diesen ist 1. Kl. ist 46. Wir dürfen sicher wie miteinander die Behauptung aufstellen. daß 46.9 »Über Quelle Es sind dies Überschriften einer anderen Art als die die Propheten«. die Überschrift einer ganzen Sammlung und kommt somit für uns nicht in Betracht. in 47.1 14. wenn somit deutlich dieser verdrehte. daß auch die ist. den göttlichen das Datum des betreffenden Wortes. der Rede anauch in geben.1. (46. 26 ist ein späterer und wenig glücklicher ein in LXX fehlender Zusatz.1 fl. ' — LXX sie zu streichen. kam.2).1 die kaum zu in entbehrende Überschrift einer ganzen einer Quelle (A) steht. 50.1. Übrig . Betracht wie und 30.

I9I3- No.

ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA.
Dublette
Situation

33
zwei,

eine

sekundäre
Orakel;
in

zu
ist

V.

27)

bilden

nicht

sondern

nur

ein
auch

die
fr.

dieselbe in

den beiden Teilen des Kap.;
die

V. 14
der
es
in

wird

vorausgesetzt,

daß

Entscheidungsschlacht

außerhalb
»Erzählt

Grenzen Ägyptens stattgefunden hat; daher heißt es: Migdol, verkündet es in Nof und Tachpanches!« 14 ff.

sind die Fortsetzung des ersten Teiles,

wo

die Katastrophe

am

Euphrat

beschrieben
selbst

wurde;

hier

sieht

der Prophet das

Unheil über Ägypten
die Söldner ihre

hereinbrechen,
verlassen,

wenn

die Flüchtlinge

ankommen,

Posten

die

siegreichen
exiliert

Chaldäer einrücken,

das

Land

ver-

heert wird
führlichere,

und

die

Bewohner

werden. Es zeigt sich somit, daß aussich
lediglich

formelhafte

Einzelüberschriften

bei

den von

uns

als

Bestandteile einer besonderen Quelle

ausgeschiedenen Stücken
Jir.

finden.

Die nicht vielen übrigen Überschriften des Buches

sind ent-

weder ganz kurze Inhaltsangaben, oder Sammelüberschriften, oder unechte Schon dadurch werden die ausgeschiedenen Stücke zu einer Glossen.
äußeren
in

Einheit

zusammengebunden und von

A

treten nur ganz vereinzelte

und B unterschieden; Inhaltsangaben auf, und B hat als eine

A

gewissermaßen fortlaufende Erzählung keine Überschriften. Und ebenso wird dadurch sehr wahrscheinlich gemacht, daß 3,6 9, 13; 29, ia, 3 unc^ Kap. 45, die etwas abweichende Überschriften haben, derselben 21-23

Quelle

Mit

C angehören Ausnahme

(s.

unten).

der beiden

Stücke 21,1

— 10

und

34,1

—8

sind die

oben erwähnten C-Stücke keine eigentlichen Orakel, sondern Reden. Als Reden sind sie auch sämtlich in Prosa geschrieben. Nur 21,1 ff.

und

34,1

ff.

können

hier als

Ausnahmen

betrachtet werden;

wenn auch
T.

kein strenges

Metrum

sich durchführen läßt, so

haben diese Orakel doch

einen deutlichen Rhythmus, einen durchgehenden parall. einen unverkennbaren

membr. und

z.

poetischen Schwung.

Die Prosa der übrigen ReSie zeichnet sich

den

ist

recht nüchtern,

meistens wenig schwungvoll.

durch einen

recht

bräischen kann

leicht sämtliche dieser

kargen Wortschatz aus; auch ein Anfänger im HeReden ohne seinen Gesenius lesen,
hat.

wenn

er

erst

eine gelesen
Reden
ist

Dasselbe läßt sich dagegen von den

Stücken von

A

durchaus nicht behaupten.
die
sind:

Das vornehmste sprachliche
Für

Merkmal

dieser

Monotonie.
*JpJp£l Tjfäb

Ausdrücke und Wendungen


C

charakteristische
ITTIiT

3BH

tl^N

im

- tyih iop - ipt^> täo rijprr
r;n 2in
mit

Na:

nprn

yrra itum ra

-

obwr? rrcnrm
Inf. abs.

ÖDBfil

einem zweiten


5.

hti.t

njd die Verbindung O^HN QT&N 'IHN "J^H.
3

von
Die

Sprache

zeigt eine auffällig
II.

große Ähnlichkeit mit der »deuteronomischen«

Vid.-Selsk. Skrifter.

H.-F. Kl. 1913. No.

34

SIGMUND MOWINCKEL.

H.-F. Kl.

Sprache der redaktionellen Partien von Dtn. Ri., Sam. und Kg.; auch in der Phraseologie finden sich mehrere Berührungspunkte. Inhaltlich tritt ebenfalls der Charakter dieser Stücke als Reden
sehr klar zu Tage.
überall

Der Unterschied sowohl von
Zunächst
ein
ist

A
der

als

von B

ist

fast

sehr

deutlich.

natürlich
in B.

Gesichtspunkt

und das Interesse

ganz anderes als

Während B das Haupt-

gewicht auf die biographischen und geschichtlichen Daten legt, gibt C nur die Reden des Jir. Wann und wo und unter welchen Umständen die

Reden gehalten worden

sind, ist für

C

sehr nebensächlich, fast gleichgültig

— nur gelegentlich werden einige nähere Umstände zur genaueren Feststellung
des Zeitpunkts oder als notwendigste Voraussetzung für das Verständnis der
betreffenden

Rede

in

der Überschrift angegeben, aber immer sehr knapp und
charakteristische

sozusagen

in

Klammern. Dafä aber auch zwischen A und C

Unterschiede bestehen, wird aus folgendem hervorgehen. Sämtliche diese Re-

mehr oder weniger deutlich, mit größeren oder kleineren Abweichungen immer hervortritt; sie haben in der Hauptsache immer dieselbe Disposition. Davon
den sind über ein festes
aufgebaut, das

Schema

kann

natürlich bei den Orakeln, Visionen
sein.

und Klageliedern von
ist

A

keine

Rede
zur

Das Schema der Disposition

folgendes:

i.

Aufforderung

und Bekehrung; 2. Feststellung der Unbufifertigkeit; 3. Die Folge derselben: die unabwendbare Strafe. Beispiele: Kap. 11: 1.
Buföe

»Also spricht Jhwh, der Gott Israels: Worte dieses Bundes nicht hört, den

Verflucht

sei

der Mann, der die

ich mit euren

Vätern geschlossen

2. »Die Männer von Juda und die Bewohner von Jerusa3). lem haben eine Verschwörung gemacht; sie sind zu den Sünden ihrer ersten Väter zurückgekehrt; .... das Haus Israel und das Haus Juda

habe« (V.

haben meinen Bund gebrochen« (V. 9
ich bringe Unheil über sie« (V.
11).

f).

3.

»Darum

Ebenso Kap.

— 11 25,1

spricht

Jhwh
1.

also:

a:

»Drei

und zwanzig Jahre lang habe ich zu euch gesprochen, früh und spät, indem ich sagte: bekehret euch!« (V. 4 f). 2. Ihr wolltet aber nicht auf
mich hören«
(V.
7).

3.

»Darum

spricht

Jhwh

der

Heerscharen also:
sie

Ich schicke nach allen Stämmen des Nordens und lasse

über dieses
ff.:

Land und dessen Bewohner kommen«

(V.

9).

Ferner Kap. 34,8

1.

»Ich

habe mit euren Vätern einen Bund geschlossen, .... indem ich sagte: nach 7 Jahren soll jeder von euch seinen hebräischen Bruder, der sich

an dich hat verkaufen
gehen lassen
mir gefällt«
(V.
14

müssen und

dir

Und nun
f.).

hattet ihr euch bekehrt

6 Jahre gedient hat, frei ausund getan, was
aber

2.

»Danach
3.
ff.).

habt ihr

meinen

heiligen
(folgt

Namen
die

entweiht«,

(V.

16).

»Darum
Vgl.

spricht

Jhwh
35;

also:

Strafandrohung,

V.

17

auch

Kap.

wo

dasselbe

1913- N°-

5-

ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA.
nur
dafä

35

Schema vorkommt,
das Verhalten
der

jede

der

3

Thesen auch

noch

durch
ferner

Rekabiten antithetisch beleuchtet wird.
1.

Und

Kap. 7, rung V.
11a;
11
3.

wo
3

das
7.

Schema zweimal vorkommt:
2.

Sünde und der Unbuöfertigkeit V. 8 durch das Verbot gegen Fürbitte erweitert, V. Strafandrohung,
Feststellung der
4.

Aufforderung zur Bekeh-

b

— 20.

Mit neuer Einleitungsformel wie
Buföe V.
21 — 26;

in

V.

3 folgt eine indirekte

Aufforderung zur
V. 27—31;
stück
eine
6.

Strafandrohung V. 32 8,3. Unterweisung über die Macht

5.

Feststellung der Unbufefertigkeit
In

Kap.

18,

dessen Haupt-

Völker nach seinem Willen zu behandeln, folgt

und das Recht Jhwh's, die als die praktische Anin

wendung
folge:
3.
1.

dieser Unterweisung dasselbe

Schema, jedoch
V.
Alle

anderer Reihen-

Strafandrohung V,
der

11 a; 2.

Aufforderung zur Bekehrung V. 11 b;
12.

Feststellung

Unbußfertigkeit

die

hier
in

erwähnten

Stücke sind typische Scheit- und

Drohreden.
des Klageliedes

Was

den Stücken

von

A

gewöhnlich

in

die

Form

oder der kurzen Be-

zählende Scheltrede gegeben.
Stücken, sondern
fast

gründung des Unheilsorakels gekleidet wurde, wird hier als direkte, aufUnd nicht nur in den soeben erwähnten
überall
in C.

Die Scheltrede

ist

dem

Verfasser

dieser Stücke so ins

Blut übergegangen, dafä er sie nicht einmal in der
hier rinden sich dieselben

Heilsweissagung
drei

Kap. 32 lassen kann; auch
sonst.

Momente wie

Nicht nur sprachlich, sondern auch inhaltlich berühren diese Reden
sich

ununterbrochene

eng mit dem »Deuteronomisten«. Ihr Thema ist vor allem die Sünde Judas, sowohl der Väter, als der Zeitgenossen. Die Männer von Juda haben ausnahmslos auf den Wegen der Väter

gewandelt und haben getan, was böse in Jhwh's Augen ist. Die Sünde besteht vor allem in Abfall, Abgötterei; Juda hat fremden Göttern gedient;
(7,17

der

Inhalt

des Bundes
25,5
f.;

((.;

— 14; 11,1

— 35. 44,3 32,31
in dieser

ist,

keinen
f.

fremden
8.10).

Göttern

zu

dienen

Freilich wird

auch der

ethische Inhalt der Forderungen Jhwh's betont, besonders in der fast klas-

»Tempelrede«, wo der Redaktor den gesamten Inhalt der jirmejanischen »Lehre« hat darstellen wollen, ist es
sischen Stelle 7,5
f.

21

f.;

Gegner des Bemerkenswert ist es aber, daß dieser dinglichen Kultus gewesen. Gedanke nur in diesem Kapitel hervortritt. Diese Sachlage bildet zwar
natürlich nicht

möglich gewesen zu vergessen, daf$

Jir.

ein

denn einen Widerspruch zu den Stücken von A; wohl aber haben wir hier zwei verschiedene Gesichtspunkte, verschiedene Interessen und verschiedene Betonungen und Gruppierungen
der Momente.

keinen Gegensatz, geschweige

Auch

in

A nehmen
ist

die

Drohungen gegen

einen breiten Platz ein, auch hier

häufig Abfall

= Abgötterei: daneben

die Abgötterei

Der Spruch V.1 die ist. Laufe der Zeit eine Wandlung durchgemacht. daß dieses Gesetz als eine fest umschriebene. 4. T.1 f. Kl. sprechen zu deutlich.13 — — 8.1 und durchgehender 8. 1 Dtn. Sünde Jerusalems ist. daß dieses ist Gebot so lange mißachtet worden eine Bekehrung zu verfährt. Dtn. die T. Zauberer und Medizinmann geworden. 13 Dtn. ä. vielmehr könnte man in der berühmten Stelle 8. sind einer ethischen Auflassung der göttlichen Forals in C. Unzweifelhaft ist es jedenfalls. keine berufsmäßigen. Dtn. Zwar 1 steht auch bei diesen.26. So 44. übrigen maist und mantischen verdrängt. 8 — 28 — 30 f. 1 dem Ausdarf kaum V. wörtlichen Anklänge an Dtn.10. der Enthusiast zugleich ein Visionär und daneben auch ein Beschwörer. In den C-Stücken jedoch ist es unleugbar. und zwar deuteronomistische Betrachtung des göttlichen Willens findet.8 10.28 V.-F.8 wird die Wiederaufnahme als Belagerung und der Untergang Jerusalems die Strafe für die Übertretung eines deuteronomistischen Gebotes Dtn. wo der Wille Jhwh's als sein Gesetz ff. den Jhwh mit wenn man einmal danach Israel bei wirklich zug aus Ägypten geschlossen hat. 2. mit beeinflußt 1 Auf der nächsten Stufe der Ent. 12 f. den Träumer und den Geheimkünstler ein Ekstatiker. Dtn. — 12 betrachtet. den vom Geiste Besessenen.Om nebiisme og profeti" N. schriftlich und kasuistisch bestimmte Größe aufgefaßt worden sei. eine spezifisch -H- hat daher auch in diesem Zusammenhang und ist deuteronomistische Nebenbedeutung erhalten zu . 4 vgl. daß der Bund in Kap. V. 3 vgl. 5 vgl. Spur davon. aber die Zeugnisse viel häufiger H. . vgl. einem Angriff auf den außerjerusalemischen Kultus überhaupt geworden daß dieser Kultus ohne weiteres als Abgötterei gestempelt wird. ist. der In 34. T. T. der sich wie ein Wahnsinniger gebärdet und mystische Gottesworte spricht. V. 5. so in ist auch der Begriff des ProDieser Begriff hat im pheten den C-Stücken der deuteronomistische. derungen 20 6. 8. Auch in A wird die Religion als die Beobnirgends findet sich aber achtung eines eine göttlichen Gesetzes betrachtet. daß sich eine mehr nomistische. wicklung hat der gischen Nabi den Seher. bezweifelt werden. zünftigen Ne- . 15. 1909. — 9. großen Propheten herbeigeführt. Wie der Begriff der Religion.26. die z. Jhwh Und daß mit dem Bunde. es. versteht sich von selbst. und seine Gebote bestimmt wird.18 u. T. Die Zukunft und die Weissagung ist immer noch sein Hauptberuf.8 eincgeradezu antinomistische Auffassung im Prinzip finden. Ursprünglich bezeichnet der Näbi den Enthusiasten. 27.2)6 SIGMUND MOWINCKEL. Die eigentliche Wandlung des Begriffes wird durch die sogenannten z. worin er die Zukunft enthüllt und z. gemeint ist.

und zwar durch das Mittel der Bekehrung. großen Propheten sind einstimmig in ihrer Ver- — Erzählungen von B in ist z. »Zwang über ihnen«. .7). Ähnlichkeit mit den Nebiim geleugnet haben. hätte nie geleugnet werden sollen. 37 biim gewesen. und zwar — was das Bedeutungsvolle das ist — ethisch begründen. Dabei sind sie sich bewußt. ungeschichtliche Auffassung zeichnet sich zunächst durch ihre Inkonsequenz aus. ein Visionär. Das daß sie von sich aus. die Zukunftsenthüllung im Vordergrund.27). der neutestamentlichen die Zeit nichts oder wenig gemeinsam haben. „Profeternes forhold til nebiismen". auftreten. und auf ihre Ursache hinweist. die Auffassung der volkstümlichen . altertümlicher und naiver. ein Ekstatiker. Die Erhaltung 1 Die daselbst aufgestellte BeVgl. ein vom Geiste Inspirierter und Einer. Sie werden somit das Gewissen des Volkes und der Gemeinschaft. T. liche Sämt- Züge der älteren und neueren Nabierscheinungen werden in ihr Der Prophet ist ein Enthusiast. daß sie mit diesem sind. Der Prophet wird somit ein »Wächter« des Volkes sie (6. sogar eine äufcere. warum Jhwh und das tut. daß mit den gewöhnlichen späte Nebiim. sie können die zu erwartende Zukunft begründen. aber in setzen sich nicht mehr selbst durch Tanzen und Spielen sie den Zustand dies des Weissagens. die in der alten Weise weiter fortexistieren bis 6. — Nach dem geschicht- lichen Eindruck der großen prophetischen Persönlichkeiten hat sich der Diese spätere. 1910. hauptsächlich ist er aber ein Gesetzgeber. ein Träumer. Berufe alleinstehen. »kanonische«. Jhwh's Willen mitsie ver- und mitteilen zu müssen. vereinigt. hauptung. N. Sachlich ist der Prophet nach der kanonischen Auffassung ein Wahrsager und ein Wundermacher. Diese ethische Motivierung mitzuteilen. ist unhaltbar.17). daß sie in recht vereinzelte Erscheinungen nachexilische Zeit (Neh. Jir. Ferner können auch sagen. der Gefahr zu entrinnen. tritt hier mehr der Tracht der berufsmäßigen Nebiim auf. l Auf dieser urteilung und Verwerfung der gewöhnlichen Nebiim Stufe steht der Prophetbegriff von A. Prophetbegriff geformt. wird nun ihr eigentlicher Beruf. sie geben dadurch dem Volk die Möglichkeit. mit ihren ist. weil sie sich Wahrsagungen zuteilen bewußt ist sind. ein Verfasser. nicht ex professo. dafi sämtliche . ein »Prüfer« in Israel (6. ein Verfasser der kanonischen Bücher und ein Prediger und Seelsorger. so will so und so darauf reagieren. zu dem Jhwh mündlich spricht wie ein Mensch zu einem Menschen. 5. und aus denen hervorgegangen schließlich die Exorkisten sind. daß der Prophet in erster Linie bei neue ihnen Wahrsager ist. das vor jener drohenden Gefahr warnt. Diese Mischung wird auch noch durch die Apokalyptik bereichert.Propheten" mit Arnos jede. ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. T. und muß Jhwh Weil die Menschen und das tun. T.1913» No.

wo Jhwh's der hat auch keine Propheten.5). Inspiration Predigern und Seelsorgern. der Jir. gespickte Heilsweissagung auch eine mit gehörigen Scheltworten Er gibt Belehrungen über Jhwh's AllSein macht und Jhwh's Recht ist (18). haben u. ist schon gesagt. hat die alle denselben gesandt. er einige reine Unheilsweissagungen (Kap. und vorgesungen. Seine Warnung über- tretet das Gesetz Jhwh's. gegen Abgötterei. des religiösen und ethischen Lebens eine seine Aufgabe. Das ist Charakteri: stikum kanonischen ein für Prophetbegriffes Israel aber folgendes Die Nebiim bilden charakteristisches. so ist immer gegen Jhwh's Willen widerspenstig gewesen der Hauptberuf der Propheten immer das Schelten und Drohen daneben haben ist. Der Prophet u. w. er der Hüter der Religion nicht und der Moral. ff. 34. Mose hat die Thora gegeben die Propheten Josua.s — Prophetbegriff der C-Stücke. s. Kl. Epoche der Religion Geschichte.und Offenbarungsträgern. Er ist ferner Gröfäe der Vergangenheit. Vertreter Kraft ihrer weissagen sie die Geschichte und verwirklichen ist nachher Samuel. Ruf »Bekehrt Sache des Propheten (35. Kanon ist ja abgeschlossen.38 SIGMUND MOWINCKEL. der klassischen .-F. w. Gottesoffenbarern. ist H. eigentliche zur Be- lehrung Nachwelt (I. dieselbe Er drei tritt als Redner auf und hält fast immer Rede mit denselben Momenten. Nächst Väter« Mose ihr gröfiter fast Da das Volk — »die — immer oder immer nur Frevel begangen hat. das sich durch die ganze Von Mose geht über Samuel. Elija u. Jirmeja w. immer und immer damit Die sie Jhwh Propheten Abgötterei ist über das Gesetz wachen und der gegen euch!« warnen (44. und die böse Gegenwart. 5). s. bis Esra eine ununterbrochene. Er weiß sich als ein Glied einer durch die Propheten. gegen alle Sünden überhaupt.1. David hat »prophetisch« die Psalmen gedichtet. 13 ff. die Propheten Jesaja. dieselbe Geschichte. von Mose bis Esra Wunder nicht mehr deutlich wirken.1 aber (32). haben die schönen Weissagungen und die erbaulichen Reden und Predigten geschrieben. gewesen Dieser .4). das Deuteronomium.). die Priester und Leviten haben beim Kultus der des »prophetisch» vorgespielt 25. auch andre Bücher wie Threni oder Ijob. Samuel . die Geschichtsbücher geschrieben. ist. Chr. s. sie Prophetbegriff auch eine bessere Zukunft geweissagt. 23. übernatürliches In- stitut von Religions. Daneben verkündet 46.15 . Beruf ist das Schelten und Drohen. klassische Epoche der Religion erstreckt. wenn auch nicht so deutlich ausgeprägt. institutionelle Reihe von in- spirierten Gesetzgebern. 21. Büßpredigt. Haupthema ist die Warnung gegen ist: Gesetzesübertretung. ganze Geschichte sich erstreckenden Reihe von Beruf gehabt haben. woher sollten also die Propheten kommen? Was Jhwh den Menschen zu sagen hat.

haben A gemeinsamen Sprüche Gestalt eine weit farblosere. Geschick erzählt. Die Parallelen zu sind nicht ganz so charakteristisch stilisti- wie diejenigen zu B. daß C eine Reihe von Parallelen zu den anderen Rezensionen aufweisen kann. daf3 zwischen 39 hier als Wir haben gesehen. wo die charakteristischen Unterschiede in Auffassung und Wiedergabe klar zu Tage treten. ist in C schlechterdings nichts geblieben. 1 1 stammen aus B. A stammt von einem Sammler und Erhalter der prophetischen Tradition. aus ist dem Reichtum der Ideen und Gedanken. 43. Von dem Menschen Jirmejähu. aus der ganzen spezifischen Individualität des großen Mannes ist eine Schattenfigur einer dogmatischen Theorie geworden. ur- sprünglichen metrischen Wortlaut geben B vom Gottesmann und seinem heiten mitteilt. B von einem Verfasser . Orakel des Jir.1 38. daß C eine besondere Quelle ist.3 c -ff- 26. prosaischer Wiedergabe C von der vielseitigen Wirksamkeit des Propheten eigentlich nur seine Tätigkeit als Moral.8 viel 7. geschichtlichen und einem Bewunderer der Person und des Lebens des Propheten C dagegen von einem Verfasser. 21. — a C 36 B. in dem Jir. weniger konkrete angenommen. sprachlichen.und Drohreden geworden. ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. daß verschiedene Arten von Auffassung und müssen.9c -H-ff- B. 16. und dabei die an die verschiedenen Begebenin geknüpften Orakel hat sehr abgekürzter. wenn schon etwas naiver gezeichnet.1 —6B. Aus den Orakeln sind Scheit. A und B einerseits und den sie als drei C bezeichneten Stücken anderseits charakteristische. 17 ff- ff. Wir haben diese Parallelen schon früher behandelt. schen und formellen Unterschiede hier noch deutlicher. In Über- einstimmung mit der ganzen Art und hier die mit dem Wesen So z.15fr. das in C zwei- .9. allgemeinere. B. sprachliche und inhaltliche Diese sind der Art. Die meisten 44. Formen und Stimmungen sprachliche und inhaltliche Armut. der uns sowohl in A wie auch. hat ihn im Lichte der unhistorischen »deuteronomistischen« Auffassung gesehen und dementsprechend seine Orakel charakteristisch wiedergegeben. daß C eine von A und von B verschiedene Quelle ist.und Strafprediger herausgegriffen. der die Tradition nach einer Theorie und einem Schema umgebildet hat. — 14C 44. in B so lebendig vor die Augen tritt. 7. Wiedergabe der prophetischen Orakel be- zeichnet werden Während A die will. C 2 5. aus der Mannigfaltigkeit ist Monotonie. Wenn nun hierzu kommt.< -h- 44ii3 B . so ist die Folgerung unabweisbar. dafür sind aber die inhaltlichen.I9I3. der C-Stücke. -ff — 15. Unterschiede bestehen.1 A — 8. die weder vom Sammler von A noch vom Verfasser Dies alles von treuen B geschrieben oder gesammelt sein kann.2 B. und aus den vielen persönlichen Ausbrüchen und Empfindungen. Parallelen. genügt unseres Erachtens als Beweis dafür.N°- 5.

und daß der Sammler und Überlieferer eine von A unmöglich mit dem Bearbeiter von C identisch sein kann. sondern nur stillschweigend vorausgesetzt. ihm Unheil und Untergang bringen. H. er steht in erster Linie im Dienste der Öffentlichkeit.1 5 39. mal vorkommt. 45.10 und 18. Weder in 7. das ist die alte Machtbefugnis des Nabi. das Reich und das Volk des Feindes dagegen zerstören. Obgleich sie nicht die charakteristische verlassen. zum Aufbauen und Pflanzen angegeben.10. In Kap. 18 sind diese Worte das Thema einer Belehrung über die Macht und das freie Verfügen Gottes über die Völker geworden daß diese Wirksamkeit Gottes durch den Nabi geschieht. seine göttliche Vollmacht. Kap. jeder beliebige es hätte ebenso gut Unheilsspruch an Stelle des Verses stehen können. erübrigt es Ehe wir C — — — . Kl. ist es meines Erachtens kaum zweifelhaft. Man hat hier den Eindruck. 29.1 23. angedeutet. Überschrift tragen. 7. ist das Verhältnis zwischen 1.6 13. wie oben gezeigt.34 und 25.1 ein typisches Beispiel der späteren Diaskeuase unseres Buches. daß sieder sich derartige Quelle C angehören.40 SIGMUND MOWINCKEL. h. Wenn hier die ein Entfernen der Freude und des Festjubels.7.9. m ° l > Derselben Art l w ' rc^ ^er B eru f und die Macht des Propheten als eine Macht über die Völker und Königreiche zum Ausreißen und Niederbrechen. 22. deren Quelle wir noch nicht bestimmt haben: Kap. daß der Verfasser von C seine Reden frei komponiert hat. d. es kommt an diesen beiden Stellen nur auf den allgemeinen Sinn an: Jhwh wird das Land verwüsten und die Bevölkerung ausrotten oder wegführen. mit dem hier behandelten Thema überhaupt. finden Überist schriften in keiner der anderen Quellen unseres Buches. so steht diese Gestalt der Unheilsverkündigung im Zusammenhang Jir. In diese Worte kleidet auch Jir.34 noch in 25. spiele Diese beiden Bei- zeigen. Das Kapitel wimmelt von sowohl Interpolationen.9. ein Verwüstung und Ausrottung Verstummen der Stimmen von Braut und Bräutigam. durch sein zauberkräftiges Wort soll im Dienste des Gottes und des Königs das Reich erhalten. nur mit gelegentlicher Verwendung von jirmejanischen Redensarten. als ein Aufhören jedes festlichen Geräusches und jedes geselligen Zusammenseins genannt werden.10 ist eben diese Gestalt der Unheilsweissagung durch den Zu- sammenhang oder das Thema irgendwie begründet. 2j. 3. Denn. wird nicht einmal . — 23 29.15—18 und Kap. Glossen und unechten Erweiterungen. ihm Glück weissagen und so durch die Zauberkraft das gesprochenen Wortes das Glück er heraufbeschwören. daß in C der prophetischen Worte ganz andere Auffassung und Verwendung vorliegt.-F. die Inhalt als Form völlig konfundiert und auf den Kopf gestellt . dem Befehl an nicht an den Festlichkeiten und Gelagen des Volkes teilzunehmen. noch einige Stücke zu besprechen. Anders dagegen als in 16..

ist klar. hinzugefügt. 5- ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA.I9I3. dieses Warnung und Thema hat nun die Drohung gegen schon der Verfasser V. und die falschen Propheten werden der furchtbaren Rache Jhwh's anheimfallen. 14 fehlt in LXX. die die wenn aber V. 15 und V. nicht erheben. Der ein Brief des Jir. 2 eingeschoben. dafi er nach einer Unterbrechung die Verbindung mit V. in ungeschickter Weise. die Exulanten haben daher nichts dem befreiten Jerusalem zu Besseres zu tun als Babylonien als ihr ist Vaterland zu benatürlich an die trachten und sich danach einzurichten. oder vielmehr Zuhörer. Inhalt ist 41 in haben. an die Exulierten Zweck des kehr nach Briefes ist nach 5 —9 Babylonien. der noch in 1 LXX nauer fehlt. und nicht eigentlichen Adressaten hätte nennen wollen. so würde einfach »an oder ähnl. wieder aufnehmen solle. die sehr störender Weise die Verbindung unterbrechen. nung und Mut nung Recht V. »der diese. 8 f. 8 f. Verbindung zwischen V. 21 ist nicht ursprünglich. 1 angegeben wird. deutlich. wie chinesische Schachteln sind die Interpolationen in diesem Kapitel ineinander geschoben worden. er will den Exulanten die Hoffnung nehmen. aufgenommen. Exulierten« stehen..NO. lich 11 Von Teil. 8 dafä die zurück. dafä V. 15 und V. die des Briefes enthält die »falschen« Propheten. Ein und Propheten und das ganze Volk« ist somit ein späterer zweiter Glossator hat den Relativsatz V. 21 Bezug nimmt. die Adressaten angeben. 1 da Rest der Ältesten« aus- drücklich genannt wird. und Nun steht aber auch der Inhalt von 11 — 14 in striktem Widerspruche zu dem Zweck des Briefes. verschieben nur den Zeitpunkt der Erfüllung. während Verse f. der Inter- polator hat sowohl 24 (A) wie 25 (C) vor sich gehabt. Leiter der jüdischen in Dieser Brief Volksgemeinde in Babylonien gerichtet. 10 — 14 etwas ganz anderes ist besprechen. 15 den Eindruck macht. Auch er ist übrigens wieder interpoliert worden . 3 viel ge- datiert. selbstverständlich die ganze 1 Gemeinde als Leser. sind somit das Werk eines Interpolatörs. die Verse 16—20. der den Brief gründ- mi&verstanden hat. »und an Zusatz. Der Brief will niederschmettern. der Brief Daf$ nun V. sind zweifellos später eingeschoben . 13a und das meiste von V. Wieder ein tierung in V. auf V. 21 recht anakoluthisch ist. . unleugbar es aber. und dazu in LXX fehlen. 15 in Anderer hat die überflüssige Daist schon durch V. V. nicht ihnen Hoffeinflö&en. wie es auch ist V. der völligen Unbegründetheit ihrer Hoffdie Verse 11 spricht in der erste — 14 dagegen geben ihnen — 15 der Hauptsache. jede Prophezeiung einer baldigen Befreiung sei eitel Lug und Trug. b. die Priester so will V. gedacht. Aber auch der Der die in Zusammenhang letzte Teil zwischen V. nämlich ihnen jede Hoffnung auf einen baldigen Umschwung der politischen Lage und auf eine Rück- nehmen. 15 greift wieder auf V.

daß Eigentümlichkeiten von C so klar zu Tage treten werden. wie die C-Stücke — na 25. Daß ligion. Den 27 eine Parallele zu alle Kap. einer 3.1 — 23 7 eine Parallele zu die sich. ist.6 ein Beispiel. was die Art der Wiedergabe. sein sie kann sehr wohl vom Redaktor weggeschnitten worden Nichtübereinstimmung Überschrift eine neue Einleitungsformel gischen wegen 28. wo man Prophetenschrift f. anderen Worten. Denn daß V. Daß Kap. Daß Hand. wenn auch C sonst ist. die dem Zusammenhange argumentieren darf. früher gesehen. wie zu Kap. zueinander Kap. wenn zu A. einer chronolo- mit der Parallele Daß nach dafür der wie V. weitschweifigen. ich sehe aber keinen stichhaltigen Grund ein. wenn überhaupt unser Brief etwas anderes als ein Falsum oder eine freie Komposition sein soll. handelt es und nicht um ein Wort Jhwh's in strengstem soll. Kl. eintönigen Redestil. ist doch hier um einen Brief kaum ausschlaggebend. der Träger der Rean den prophetischen Reden. 24 ff. die Authentizität des Briefes zu bezweifeln. H. mit Kap. Dieses Kapitel trägt äußeren und inneren Merkmale der Quelle C. wenn er auch den ursprünglichen eine ziemlich freie Wortlaut vielleicht nicht bietet . hier die Sprachlich und inhaltlich kann man nicht erwarten. die Prosa f. eine natürlichere haben als V. kann es kaum hören. 36.!. ist.1 verhalten. Sinne.27 f. 28 haben wir schon gesehen. Der Prophetbegriff in V. wirkliche Fortsetzung von V. einem B-Stück. daß 29. Das vorwiegende Interesse die Überschrift fehlt. ein Stück dieser Art eine Überschrift erhalten 1. verbunden mit der völligen Gleichgültigkeit den geschichtlichen Ereignissen gegenüber kennen wir schon als ein Grundmerkmal der Quelle C. liegt auf der in Wir haben hier der wenigen Fälle vor uns. sie sich gewöhnlich zu ihren Parallelen aus B verhalten.-F. 18 derjenige von C: der Prophet ist nicht Wahrsager. Zu B kann das Stück nicht ge- wo die Stücke ohne Überschriften und ohne Datierungen aneinander gereiht werden. Wir haben schon V. Mit großer Wahrscheinlichkeit können wir somit die Zugehörigkeit zu C postulieren. sprachlich und den in- Wortschatz hat es mit haltlich ist C gemeinsam. auch nicht. ist auch hier nicht ausschlaggebend. sondern der Fürbitter und der Mittler zwischen Gott und Menschen. Die Verse 5 berühren sich und formell sehr eng mit 32. hat man schon aus . haben wir in einem anderen C-Stück 32. 5 ist. anderseits spricht die Authentizität nicht gegen seine Zugehörigkeit schrift zu C. Wiedergabe der prophetischen von C sich nicht sich Worte Daß die gewöhnliche Über- findet.42 SIGMUND MOWINCKEL. das Interesse des zu Kap. 2 folgt.6 — 13 19 jetzt an einer sekundären Stelle einen steht. 26 oder verhält sich zu Verfassers betrifft.

1 — 5. an C zu denken. bedarf am nächsten. In den Versen 6 13 wendet der Prophet sich zwar in Wirklichkeit an Juda.6—13 und 14 Buhl 14 18 von 6 13 trennt. 8. hat. längst erkannt. 19 ist Redaktor etwas unglücklich anSachlich identisch sind diese Stücke vorwiegend eine Klage über Judas Untreue. 6 — 13 ff. Die metrische Scheltrede mit Klageliedmotiven 1 43 3. 18. 6 13 interpoliert hat.5. 14 und V. — Gegen Stücke keines Zugehörigkeit zu spricht nun auch die Datierung. eine Parallele — zu 1 — 5. — 20. formell ist das Stück aber eine — gesprengt — — — Weissagung rael — oder vielleicht besser: eine Israel — Ephraim. zwar wird gesagt. 14 werden direkt angeredet Söhne Judas« das Weib Juda.« der Eingang: 1 Der Eingang des Gedichtes hat die Form einer Thorafrage. verständlich wird. stattdessen zu lesen: »Das Wort. 18 fraglos nachexilisch Da nun die Verse 14 — und aus den Verhältnissen des zweiten Tempels heraus geschrieben sind (die Lade wird arg vermißt!) und da ferner die Verse 6 13. Das Stück ist eine 1 von einem gebrachte Parallele zu freilich — 5. daß hier einmal die übliche Überschrift der C Stücke gestanden »Jhwh sprach zu mir in den Tagen des Jösija« ist doch recht singulär und auffällig. 10 nur aus den Verhältnissen der nächsten Zeit nach der Einführung des Dtn. . vielmehr müssen wir behaupten. wie schon früher bemerkt. eine — dagegen als eine unechte Interpolation vor. diesem Sinne aufzufassen. worden. a. das von Jhwh zu Jir. Es ist kaum zu kühn.8 f. 3. daß zuerst ein die Verse in das Gedicht wegen der inhaltlichen Ähnlichkeit eingeschoben worden 21 und daß dann 22) Späterer (vgl. vgl. Es somit Daß es nicht aus B stammt. findet sich Und von der Aufforderung an Ephraim im Gedicht keine Spur. Es besteht also kein durchgehender Parallelismus. treten. kam in den Tagen des Jösija. men. Qie von A sind nicht liegt datiert. an die Stelle der verstof3enen Juda zu (nicht In V. wenn u. Das Gedicht — urteil wird aber nicht ausgesprochen.1913-^0. wie es im vorhergehenden dargestellt war). Von Ich möchte anneh- unseren Quellen besteht nur C aus datierten Reden. fabriziert und in Art Quasiparallele zu V. daß eine Rückkehr wegen der vielen Sünden nicht mehr möglich ist. — 19 20 sind. wie in 6 13. wohl aber eine wichtige und auffällige Übereineiniger der leitenden stimmung daf3 ein Redaktor das Stück 6 die — 13 A Gedanken. ein ausdrückliches Verwerfungsnicht. Beweises. die es in völlig erklärlich macht. »Beschwörung« »die — über Is- wird aufgefordert. so müssen wir annehmen. das Gedicht hineingeschoben hat. ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. V. daf3 V. bilden. dazu liegt kein Grund Nichts spricht für die »Unechtheit« des Stückes. — 19 20 ist jetzt von zwei fremden Bestandteilen auseinander Es ist nämlich völlig richtig.

da sie einen von C abweichenden Wortlaut hat: »Das Wort. 17. Mit Sicherheit können wir auch 39. hat auch sonst wörtliche Anklänge an die Königs2 orakel von A. 3 vgl.1 in Mit der größtmöglichen Wahrscheinlichkeit dürfen wir annehmen. nicht an einen besonderen König. Anm. Kl. Recht und Gerechtigkeit im Lande.11 (A). Wir haben auf die bis jetzt Baruch. Jir. daß 5 aus C stammen. Diese Annahme kann sich nur stützen.1a gehört mit 39. das der Pr. Die direkten Unheilsdrohungen in A sind hier hypothetische Warnungen geworden.15b war« zusammen als die ursprüngliche Überschrift des Orakels. Es bildet eine Parallele zu 21. Jir. umgebenden B-Stücken gehört haben. auch seiner Art nach kann es nicht (S. in V. vgl. C findet. Kap.1 das Zeitangabe weil es versehen. 45. zu B. Überschrift . daß den A-Stücken konkret war.2 unterbricht. 30. ist die f. Jhwh's. angenommen. wie sie dahin gekommen das zu ist ist es doch kaum denkbar. b.14 und 40. wenn ihr das aber nicht tut. das ganze Orakel ist eine allgemeine was Zusammenfassung der jirmejanischen Königsorakel. 2). in 40. sondern an »den König Judas und sein Haus« gerichtet. Raunung V. daß ein Abschreiber oder Redaktor von sich aus eine Erzählung mit der Überschrift »Das Wort. Zu B gehört das Stück sicher nicht. von Jhwh kam« ausgestattet habe.44 SIGMUND MOWINCKEL. V. zwingend ist das aber nicht. im Wachthof eingesperrt war«. Es ein hypothetisches Orakel auf- der Form es Rede und nach dem üblichen Schema von C gebaut: so Bekehret euch und übet euch gut wird gehen.15 — 18 der Sammlung C zurechnen. es bleibt uns somit nur C.-F. Zwar einer fehlt auch hier die übliche Überschrift. hier allgemein. unbestimmt. dann wird dieses Haus eine Ruine werden. sonst ist hat das Stück alle Merkmale der C-Stücke. daß das Orakel an den Schreiber zur Quelle C gehört. zeigt es Wir haben gesehen zu den daß das Orakel den Zusammenhang zwischen 39. dagegen den Stil : und die Form der C-Stücke.15 und 40.1 Nun haben Überschrift wir aber auch gesehen. den Abschluß des Berichtes über die Gefangenschaft des bilden sollte. kam das Wort Jhwh's. daß sich eine jetzt ganz sinnlose fragt sich nach der Art von ist. Dabei ist aber zu beachten. H. 24. wegen der vielen Parallelen auch nicht zu A . alles. Statt der üblichen C-Überschrift als er hat es »Und zu Jir. diese: 40. Das ist die Art von C. farblos geworden ist. V. und es nun. Seinen jetzigen hat Orakel bekommen. sie in ein me- arbeitender Abschreiber hat ein den Text an eine falsche hineingezogen. Jir. eingesperrt Durch irgendeinen Zufall ist die erste Hälfte dieser Überschrift vom Erklärung Die nächstliegende »als er im Wachthof Abschreiber ausgelassen und chanisch Stelle am Rande nachgetragen worden. — 22. rekonstruiert Platz Redaktor hat dann den verstümmelten Vers mit einer 39.

der dadurch Mal durch das ist (s. in sich sie abgeschlossene Sammlung bilden. in auch 21 und 36. auch da. diese Kapitel unterbrechen nicht besser in fraglos einen beist. so ist nur V. sondern vielmehr der förmliche Abschluß des R ABC . kaum gehört A keine ge- schichtlichen Notizen keine derartigen Überschriften hat und von einer Aufzeichnung durch Baruch kein ist Wort sagt. wenn wir nun nicht an eine unabhängige Quelle denken wollen.I9I3. ein besonderes Thema erschöpfen äußerlich aber sowohl durch Überschrift und Abschluß als durch ein durchgehendes Stichwort abgerun- det und zusammengehalten werden. Wenn 1 das Stück aus »als C stammt. geworden daß zum zweiten z. 45 sprach«. so bleibt uns erst Werk D nur C. daß zu dieser ursprünglich selbständigen Sammlung nicht die Verse . —— anderswoher. und die Reden von C je nach ihrer Überschrift und auf ihre vermeintliche Stelle in B hineingearbeitet. ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. durchbrochen worden später). unten). Der Redaktor hat B zu Grunde gelegt. kann die ganze Überschrift von ihm Wenn wir die jetzige 26 — 45 betrachten. noch LXX fehlende Kap. wo er eigentlich Bearbeiter ist. kann es Ordnung und Reihenfolge der Kapitel nicht zweifelhaft sein. ein ba er alle diese Worte nach dem Diktat des Buch aufschrieb« es sind dann Worte des so R ABC . muß B seiner Natur nach die chronologische Reihenfolge gehabt haben. T. hat dagegen dieser Redaktor stammen. Nerija 5.No. da jedoch zu A wird es auch gibt.1 läßt —8 haben wir Orakel. 1 a von Rc Jir. auch er ist von der Tradition abhängig will nur Sammler sein. wie sie geordnet ist. Daß die Kapitel 30 eine selb- ständige. Während es bei einer Sammlung wie C verhältnismäßig gleichgültig ist. absichtigten er Zusammenhang. 33 f. Dieser Plan des Redaktors wird nun durch die Kapitel 30 — 31 zerstört. rhythmisch abgefaßt. C üblighen Art. daß der Verfasser von C nicht gelegentlich auch ein Stück dieser Art vorgefunden und und aufgenommen haben kann. keine Rede der in der Quelle Wir brauchen wohl aber nicht anzunehmen. gein schrieben. wir haben nämlich hier ein wirkliches Orakel im echten Stil. 6. Aus dem Inhalte oder dem Stil lassen sich keine der- artigen Anhaltspunkte gewinnen. ein späterer Einschub es auch nicht. Wir müssen aber sofort erwähnen. keine Scheltreden. sich nicht führen. in dessen später eingeschoben worden ist (s. daß eine chronolo- gische Ordnung vom Redaktor beabsichtigt ist. hier Ein sicherer Beweis nicht. geht daraus hervor. daß inhaltlich einen einheitlichen Gedanken zum Ausdruck bringen und wollen. Er hat den Gang der Erzählungen beibehalten wollen und nur durch die Reden erweitert. Zu B gehört das Stück haben.

2j Wie die Einleitung den Plan Jhwh's. 26—45 unterbrochen hat.26 zu finden geglaubt. wenden. daß der Ausdruck »alle diese Worte« V. zeigen. »Denn Tage werden kommen. sondern Worte« müssen eben unser Abschnitt Jir.27 f. da Jhwh das Heil bringen wird.29 SIGMUND MOWINCKEL. »alle die Worte. gibt. befindlichen Orakel bezeichnen kann. wo ich das Schicksal meines begründet: und Juda wende. besteht eine deutliche Verbindung. Jener Redaktor hat durch diese Verse die Heilsorakel deutlich als jirmejanische bezeichnet. H.27 eine nochmalige. daß die Kapitel 30 31 ein zur Evidenz bewiesen.23. sind. Jir. und dadurch den vom R J herrührenden Zusammenhang Kap.26 und 27 f. die ich zu dir gesprochen Dieser Befehl wird folgendermaßen habe. und zwar als Einleitung und Abschluß eines besonderen Abschnittes unseres Buches. spricht Jhwh«. und Judas zu diesen Beschluß auf- zuzeichnen. h. bezeichnet.10 — 12 her.1 3 und Willensäußerung gesetzt werden. das von zu kam.27 f. daß ihm befohlen wurde. so bringt der Schluß 3 1.. und »alle seine Heils- weissagungen« hat er klang mit dem in V. Der Abschnitt hat jetzt eine doppelte Überschrift. die jetzt durch die neue Zwischen 30. 3 angegebenen Zwecke des Buches durchgehende Stichwort »ich werde ihr Schicksal wenden« 30.1 Jhwh untersuchen. ausdrückliche Wiederholung desselben Gedankens mit wörtlichen Anklängen an frühere jirmejanische Unheils Weissagungen. Nun sein fragt es sich aber: sie hat dieser Redaktor ? selbst die Sammlung vorgenommen. sind unleug3 1. f. nicht die im Buche Jir. in ein Buch aufzuschreiben«. Denn wie die in 31. in 30. oder hat er sollte. hat sich als einen Der genannte Verfasser Heilspropheten vorgestellt. das Schicksal Israels mitteilt. und dem Jir. nächst erstere. D. die sich mit dem Heil Israels beschäftigt Daraus geht hervor.46 31. dann ist unsere späterer Einschub sind. Die Sammlung wird V. dadurch sind die aufzuzeichnenden Worte als Heils WeisVolkes Israel sagungen gekennzeichnet. Wir werden 1 zuals —3 30. — 40 die gehören. die mit »alle wenigen Ausnahmen diese lediglich Unheilsweissagungen sein. - Ferner wird gesagt.4 1 — — 31. 2 hat. das Wort. und wir dürfen auch hier Wenn das letztere der Fall — . die beiden Stellen außer Kraft — göttliche bar von demselben Verfasser geschrieben.-F. Der sachliche und formelle Abschluß der Sammlung ist deutlich V. die Worte sollen aufgezeichnet werden als ein Zeugnis für die Zukunft. 31. vorgefunden Behauptung. den förmlichen Abschluß der Sammlung bilden 31. In vollem Einsteht das 18. wir werden sofort darauf zurückkommen. den Befehl f. Kl. stammen diese Verse von der die Heilsweissagungen in das Buch Jer. der Verfasser von 1 — 3 hat eine Orakel- sammlung im Auge gehabt. Anspielungen auf demjenigen Redaktor hineingesetzt 1.3.

dem »So hat Jhwh gean.27 f. ist völlig klar. Den Sammler und nennen wir R D . darf meines Erachtens nicht bezweifelt werden die Gleichstellung Ephraim . 31. Um ist. Dies ist nun Unsere Sammlung hat nämlich nicht nur eine doptatsächlich der Fall. 31 Weissagungen Israel über Ephraim durch spätere Bearbeitungen zu Orakeln über und Juda umgebildet worden sind (DüHM). sondern lediglich ein Redaktor und Bearbeiter älterer Weissagungen ist. Bearbeiter dieser älteren die Verse und jüngeren Orakel 30. Nach der V. mit Überschrift und Abschluß formel in eine fertig abver- sehene Sammlung vorgefunden und das Buch des ^ein- geschoben hat. richtig ist. bezüglichen Wenn unsere Auffassung von 3 1. V. . 4 tdies sind die Worte. der den Mantel des Propheten ältere literarisch angelegt hat.3. sie ist ursprünger sie lich anonym gewesen. hebt der angebliche Prophet seine mit diesem Weissagungen Zusammenhang Anfang stehen die Schlußworte 31.27 f. = Israel ist zu deutlich (vgl.« In diesem Verse. der in einem Traume es eine herrliche Offenbarung gehabt hat.27 f.1 hervor.1 ebenso die auf Juda und Jerusalem Schluß der Sammlung Zusätze und Änderungen in Kap. 31. in D Von ihm stammen und der ferner der Verbindungsvers 31. Daß der Verfasser von 30. sprochen« V. doppelten Abschluß. pelte Überschrift. indem mit einem jirmejanischen Rahmen versehen hat.1 5 folgt eine zweite. ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. gibt der erste Re- Sammlung 3 1. daß der Verfasser von — dieser Doppelheit zur Evidenz 3. 3 1. so sind die Verse 29 — 25. 47 von einer besonderen »Quelle« unseres Buches sprechen.26.26 kein wirklicher Prophet ist und die von ihm mitgeteilten Orakel nicht selbst verfaßt hat. gehören sie wohl zu den Die abweichende Ordnung der LXX s i n d. die sich den als Heilsorakeln anschließen. sondern auch 3 einen Überschrift — 30. und spricht nun in seinem eigenen Namen seine freudige Genugtuung über den tröstenden Inhalt dieser göttlichen Kunde aus: »Daher erwachte ich. 9). geschlossene. Da sie später Rabcd spätesten Zusätzen zum Buche Jer.I9I3' NO. sich als einen Propheten zu erkennen. 5.26: der Prophet hat nun sämtliche ihm von Jhwh zugeraunten Worte mit- geteilt. trägt keinen Verfassernamen an der Stirn und gibt somit über ihren Verfasser keine Andeutungen. so deutlicher wird ist nun. die Mit Jhwh In über Israel und Juda gesprochen hat«.3 und 31. Denn daß in Kap. den man daktor der merkwürdigerweise hat streichen wollen. und mein Traum war mir angenehm. Diese Sammlung D hat gar nicht den Anspruch jirmejanisch zu sein erhoben. daß ein sekundärer Abschluß nach V. 31. Es geht aus 30.23 — 40 eine Reihe späterer Interpolationen. 26 kein Platz mehr für ein Orakel.

eine genaue Datierung sagen. zwischen 1 — 5 18 ein Einschub.1 den. es lediglich »ein und wie das Buch ausgesehen »bereits ob Buch der Lieder« gewesen. wo man die Rolle aus dem 4. 33.10— 42 f. poliert ist.' Nur der jirmejanischen Orakel.1 — 16 können wir zwei verschiedene Stücke unterscheigeschoben sind: eine 10. ist A durch 6 — 13 — 3. der als Quasiparallele zu ist (s.). welche Stücke hat. D nunmehr nicht zweifelhaft. Damit gesagt. Kap. diese Rolle selbst wieder herzustellen. unlösbar.14 C der Verbindungssatz des sind RJ S. es ist Bezug nimmt und dazu 23. Interpolationen. später als Rabcd anderen Stücken nachweisen. noch LXX. R J —3 — sehr ist — C f. mit tendenziöser Änderung der recht spät. Wir können höchstens mit Bestimmtheit in da6 ist mehrere der A-Stücke aber nicht der Rolle nicht gestanden haben. dann muß »Urrolle« vom R A benutzt worden ist sein. mit Wahrscheinlichkeit behaupten. unten.6—7. erlauben. 33 eine Reihe läfät Dasselbe sich von einigen die Über- bezw. 32 C hinzugekommen sind. — 5. Einfach deshalb. 10. Hymnus ursprünglich in einen leeren Raum am . A bietet wörtlich authentische Überlieferung die Wenn überhaupt. wenden« sowohl auf Kap. Es ist — — hat.6 aa ist und 6 a/?— 9 A. somit später als Rabcd. also das Ergebnis einer gestaltenden ist und redigierenden Tätigkeit Jeremias selbst« gewesen (Worte Cornills). und somit wahrscheinlich In — Kap. — 26. 19fr. die Hälfte fehlt als 3of.1 von ihm rührt auch 18. Die Aufgabe. hervorgerufen worden eine Interpolation nach ihr 16. Noch später ist aber der Hymnus.13 a her.48 zeigt auch.18 13.5 f. 10. SIGMUND MOWINCKEL. 9. Jahre des Jöjäkim zu suchen hat. 8. stellen soll. als andere sind wenigstens später schrift RJ = R ABC . nicht ihrem ganzen Stil und ihrer Art nach.12 LXX LXX) und einen zum Teil noch in LXX fehlenden Hym- während bietet. die dafe Verse dieser letzteren der in etwas anderer Reihenfolge zeigt. daß er sich verstreut in der Predigt findet.-F.29 sj nd# — 40 und Kap. dafö 31. weil die meisten Orakel. Dasselbe gilt von das mit der Überschrift und mit dem Stichworte »das Schicksal allmählich A abgeschrieben in 7. der dürftig die Verbindung zwischen einem C-Stück und dem folgenden A-Stück herdes . oder Buchcharakter getragen hat. Kl. — 1. wirklich dort gestanden haben. (so nach der Das erste Stück nus jedenfalls spät und unecht. ist — 16. der in das Buch Jer. wie sie H. Die Tatsache. —— Wir haben schon gesehen. auch diese letztere Frage ist meines Erachtens unlösbar. die jetzt ineinander in Belehrung über die Nichtigkeit der Götzen Reihenfolge der — Prosa geschriebene 5 4. Vorlage (»da werdet fremden Göttern dienen c in »da werdet ihr Fremden dienen« abgeändert). inters.

5.I9I3. unecht und von Kapitel 46 1913.7 f. haben wir schon gesehen müssen die Verse — 26 17 15). — 17 Luft. fr.14 ursprünglichen Buche Jer. abhängig. — In 25. V.1 ist 23. relativ in LXX sich später übersetzt und der LXX — — ein neuer Beweis einverleibt worden sind daß die primären Stelle findet. aber er sekundär über allen Zweifel erhaben. 11 nach Kap. 13 gebildet.15 sowohl grammatikalisch als 19 den Zu- — sammenhang nur unterbrechen. H. Skrifter.4 C direkt abhängig. vorliegt — eine Sabbatpredigt entbehren. wie er in den Versen 5 ff. 1 1 die letzte in dieses Kapitel hinein- Randglosse V. dem Anhang 46 — 51 hinzugefügt worden. wird Aus- führung des Befehls erzählt. 12 ist Hymnus dort — 16 ist. — 17. spliter ist der ebenfalls in LXX fehlende Vers 10 als eine Art Verbindung der beiden Bestandteile hin- zugefügt geratene dieses dafj worden. Also sind — 26 II. M. 40 eingeschoben worden. und von 51. wenn trotzdem das Stück an der sekundären und nicht an der zeigt diese Tatsache doch wohl. den Versen spricht aber Jhwh weiter. die Verse b — 13 Kg. die relative Priorität der Stelle 10.11b — 14 (S. ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA.-Selsk. Übrigens braucht man über die »Unechtheit« dieses Stückes kein Wort zu verlieren. 7 C. interpoliert Hin Teil ist ist später in 51. ist sind jedenfalls unecht. abhängig. M.15 die gestrichen in werden.7. nun gehören aber die Verse 30 ff. die Einleitungsformel nicht jirmejanisch. ein von 46. 8. so mufj das eine spätere Erweiterung nach T. /V Verse sind ist stilistisch nach Ez.15 19 mit beein16 flußt sein. 15 f. angedroht wird will man nun 27 29 streichen. 46 51 erst dafür. 10 finden. hinzugefügt. — 15. sind aber später nach die "22. ungen 23. wohl auch V. 8 Anm. 4 — 27.7 Vid. während 51. M. 49 Rande geschrieben und von späteren Abschreibern mit der nebenstehenden Kolumne vermischt worden ist. sind nach 16. so Fremdenorakel Kap. — Daf3 25. 25 ist von 22. wie auch V. Kl. so schwebt dieses Orakel völlig in der 1 .3 ist eine schrift- gelehrte Erklärung des vorhergehenden Verses.19 17 Desselben Ursprungs sind später als RJ .No. diese Verse enthalten eine eschatologische Schilderung des all- gemeinen Weltuntergangs. gehören. 32.30 f. — gefehlt.-F. — — haben wohl in der ursprünglichen LXX T. ist völlig klar. fehlen in LXX. wahrscheinlich I das Stück erst nach f.26—9. — dagegen sehr häufig bei Ez. . deutlich zu diesem Zusammenhang. dafi diese Kapitel nicht zum — 17 12.51 ff. denn 10. 27 hier ff. V. 1). wie gezeigt (S. hinter V. von sind. spätere Erweiter19. Wenn diese Verse des Hymnus sich auch in LXX zu Kap.12 ist inhaltlich die direkte Fortsetzung von 10. wenn erst der Prophet ein Hüter der geschriebenen Thora geworden war — eine noch spätere Auffassung als sie in C konnte man natürlich nicht im Buche Jer. abhängiger Zusatz sind. 5. daf3 innerhalb T. No. sogar aramäisch abgefasst.15 — 19 worden.12 — — zukommt.

79. Erweiterung nach II. führt ein Leser in dieser Randnote die mildernden Umstände an und teil. oben.1 4 setzen schon das Exil voraus und sind wahrscheinlich nach Ez. 3).27 27.2 — V. fehlen in LXX. Kg. schnurgerade nicht.25 — — zwischen V. 24 (A ?) als von dem 30.12 15 bei — — - und den ganzen mystischen. sind von 2J C und 28 B abhängig und unterbrechen den Zusammenhang zwischen V. deutlich woher wissen Zeit an. von dem Gesichtspunkt ein Erfüllung der Weissagung aus. nur deuten lassen. Randnote 16. 10 f.: 1.7 b in D eingeschoben worden. 29. — ob sie vom Sammler einer unserer Quellen aufgenommen oder ob .-F. Erweiterungen und Erklärungen zu anderen Stücken die nur ein literarisches Dasein. 9. Es sind unechte Stücke. 18 und V. 46. 23.1 f.4 13 ein in LXX fehlender — — — — — Kinschub.13 der späteren und sind der 23. in H.50 fehlt SIGMUND MOWINCKEL. 11 — 25: entrüstet über die harten Worte in 17 — 22. sind. prophetischen Stil mißverstanden. f.7 wiederholt. 7 und V. sondern die Hörer sollen die Antwort finden. oder ob dies solche Zusätze zu unserem Buche Bestandteile die sich Jer. — Wie Kap. S. S.17 19 (s. LXX. Zusatz nach späteren Stück 25. haben wir gesehen.17 23 (s. — 46.5 statt daß Jhwh 16. 10. Kl. im Anschluß daran seinen f. vielleicht sind die beiden Verse wegen des Gebrauchs des lichen Namens Jacob und der inhalt- Berührung mit 30. 23. 10) ist wohl durch 44. S. 39. abhängige Glosse. 31 Anm. Randnote. 2 ist eine von Kg.1 39. die Interpolationen sind sowohl von Kap. wir sie f. 19 f.8 f.23 dies Prosastück hat die Frage in V. nie aber eine Sonder- existenz als selbständige. das den Prämissen interpoliert. 30. existierenden von denen es sich zwar nicht ent- ob sie bereits als Zusätze zu dem in A — bezw.. 29 unterbricht. Dies ist übrigens schon der Fall gewesen. von denen sich nicht entscheiden läßt. mit ihrem sind ganz sinnlosen ]2/. schlagen ein Lieblingsthema 12. in widerspricht. Endlich gibt es eine Reihe Stellen. mehreren der soeben besprochenen Stellen Es sind flg. den Zusammenhang zwischen V. betet er mit den Worten von Ps. 32. Eine zweite Reihe Stellen gibt scheiden läßt. 34 inter28 ein Prosastück. 21 unterbrechend. 14 Groll über die Heiden über Israel ausschütten möge. 20 Anm. Stoßseufzer eines Lesers.1 — 140 hervorgerufen. bittet um ein gnädiges Urf. die Frage soll eben vom Propheten nicht beantwortet werden. die aber sicher keine ursprünglichen der Quellen als sind. mündlich überlieferte Orakel gehabt haben können. 27. 24 und V. 29 später erweitert worden ist.11 b abhängig. das den stilistischen Zusammenhang poliert. B oder C — Sondergestalt noch sie vorhanden gewesen. (s. 28 eine sekundäre Dublette zu V.20 — 23 es. 12. 1). — Der Einschub 44. s.27 ist ist der echte Abschluß des Orakels gegen Ägypten 46.

sie ich es für Über den nichts literarischen sagen. Denn dem gewöhnlichen Sinne Zweifel. daß Jer. doch fehlt hier die charakteristische Disposition der Rede. großen. eine spätere Zeit hat bei merkwürdigen und produktiven Propheten Jir. 12. Die erste Frage wir so die Nachdem . 51 sie später — 17. ebenso Überschrift. und Ursprung von Für unecht halte ich beide Stücke. übrigens achten. —— Bedeutung. bleibt zuzuschreiben. unterliegt meines Erachtens keinem Sichere literarische Beweise für ihre Nicht- zugehörigkeit zur es Sammlung A gibt es aber kaum. für das Papier komponiert zu sein. ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. 12.1 —4° 23. müssen wir auch einen Blick auf die Synthese werfen. braucht können sie ebenso wenig stam- men. daß sie von R aufgenommen sind. Immerhin halte ich überwiegend wahrscheinlicher. betrachtet habe. 5. wir haben somit kein Recht.14 C hinzugefügt worden sind. — 4°23. 17. 17. es sei eine Felsspalte oder ein Wadi in der Nähe von Jerusalem. 9. daß sie samt und sonders sehr späte Zusätze zu unserem Buche sind.33 C die folgenden Dem die 10. daß ist er sich mit derartigen Wortklaubereien abgege- ben habe.1—4. sind eine durch und durch unprophetische Predigt über deuterojesajanische Motive und machen den für Eindruck. wenn zu sie nicht Zusätze zum Buche vom R A aufgenommen Wenn ich sie oben sind. eine etwas höhere Meinung.9.33 we i& cn i zu erstere. das spricht für eine sehr Analyse des Buches vorgenommen haben.5 — 8 sind ein WeisheitsBe- psalm wie Ps. das Wort 23. das mischnische in = »ein 'am-hä^aräs« in individueller späte Datierung des Stückes. völlig undiskutierbar ist. diese Stücke genannten bewiesen zu werden.5 13. sitzer einer da schlechterdings keinen Orakelcharakter besitzen. eine ausdrückliche Rede gegen den Bilderdienst nicht vermissen wollen.IQ 1 3- No. dem Gesichtspunkt daß diese Stücke im der jirmejanischen »Echtheit«. das letztere wegen des völlig nichtigen Inhaltes. halte A wenig wahrscheinlich. 17. sind. 1 Es sind 3. sie nicht A gerechnet habe. 10. 1 — 1 1 .1 ff.1 ff. — 8. 14 ff.11 ist ein Weisheitsspruch. Inhaltenach können für vielleicht 10. weil Perat nur Euphrat bedeuten kann. und zu C gehört haben. — 12 geschrieben worden zu Diaspora voraus. Daß die übrigen Stücke nicht zu C nicht erst Aus B gehört haben können. setzen die 7 dem nachexilische stück zu V. Es somit die Möglichkeit. sie scheinen als ein Gegen- sein. das — 11 13. vgl.1 17. 1. so muß bis ich jetzt zugeben. als ich habe von Jir. 5.11. daf3 ich die Sache von einem dieser Untersuchung fremden Gesichtspunkt aus. unecht sind. und die Meinung. wahrscheinlich hat der Jeremia-Handschrift den leeren Raum neben den Kolumnen zur Aufzeichnung dieser ihm aufbewahrungswert dünkenden Zeilen benutzt. ff.32 der singulare Gebrauch von Dy zu besteht hier individuell »Laie«.

Reg. die vorwiegend das es Gepräge eines geschichtlichen Berichtes trägt. daf*3 u.3 10. Auch die jetzige Reihenfolge von B C ist die chronologische. B und C zu derselben Zeit Redaktor zusammengearbeitet worden. hat. — — aus d. Reg. Sidkijas.52 ist: SIGMUND MOW1NCKEL. Die erste Ausnahme bilden Kap. 1. durch die Reden von C erden Gang der Erzählungen von B an die weitert. Jahre d. Jahre (?) 29 4 Jahre 29. undatiert. 32 34 34.24 ffB undatiert. Sidkijas. Während sie nun bei einer ist. w.9fr 35 36 37.1 C C C C B B B B aus d. Jöjäkims. aus der Zeit aus aus d. aus d. s. geben wir einen Überblick über die jetzt vorliegende Ordnung der Stücke von B und nebst ihren chronologischen Daten: 3. aus der Zeit Jahre aus der Zeit aus d. aus der Zeit 19 21 Jöjäkims.-F\ Kl. in chronologischer Reihenfolge. eine zusammenhängende Einheit. aus der Zeit aus 25 C B C B C dem d. undatiert und unbestimmbar. Von Kap. Konjas. Z. es ist aber leicht einzusehen. d. Jojakims. Sidkijas. Diese Übersicht zeigt. Jöjäkims. in die C-Stücke dem Redaktor chronologisch jeweilig als die beste dünkende Stelle eingesetzt sind. H. wie B seiner Art nach immer chronologisch gewesen sein. 10. d. Sidkijas. 21. 26 27 28 aus Anf.1 37. aus d. Jahre Jahre 37.1 — 10. aus dem Anf.6 ff 7.1 1 1 C C C C B C aus der Zeit Josijas. 4. Jahre » — — — — » Sidkijas. sind A. der Redaktor das Stück auf seinen jetzigen Platz versetzt A 21. 26 an bilden die Erzählungen von B. Sidkijas. 4. 18 ebenso. Sidkijas. nur mit zwei Aus- lung wie C recht gleichgültig wie muß ein SammWerk nahmen.10—22. undatiert.29 sind die vom R gebildete Sammlung von Orakeln die warum über judäischen Könige mit Weissagung des völligen Untergangs . Jöjäkims. oder hat und von einem gemeinsamen RJ R ABC ein Buch A B = schon vorgefunden und darin die Sammlung C hineingearbeitet? Indem wir von D und späteren Zusätzen absehen. Sidkijas.- C. Jojakims. Sidkijas. geordnet wird. Sidkijas. 4.

. Unheilsweissagung. 26 hier gibt es nur nach dem A-Stücke 25. (R ) zersprengt worden war. Es bleibt somit nur der Abschnitt 35. daß aber die eine Erzählung in Kap. aus diesem Grunde hat der Redaktor das Orakel vor 21. geraten. daö der Grund ein rein äußerlicher gewesen: die unserer rezipierten Rezension zu Grunde liegende Handschrift sei in Unordnung Möglichkeit. die er in . sogar so auffällig. teren Vielleicht läßt sich noch erkennen: Kap.6. als wobei Kap. die Platz Jir. ein Orakel 53 eine echte Jerusalems. er habe »ursprünglich« d. ist Die nächstliegende und natürlichste Folgerung aus diesem Tatbestande diese: C ist später in das schon vorliegende Werk AB hineingearbeitet worden. keine Scheltrede wie die meisten anderen Stücke von C. der zweite Teil dagegen aus Geschichtserzählungen. dessen Platz tatsächlich — sehr auffällig ist.2. darin seinen Grund. Gefolgschaft so hat das mußte. Nun sind Rahmen von B hineingesetzt.1 37. daß der erste Teil des Buches 1 — 34 hauptsächlich aus Orakeln und Reden bestand. in Anbetracht der sonst durch- gehenden chronologischen Reihenfolge. sondern auch unter die A-Stücke zwei gesonderte folgt worden. genau derselben Art ist nun 21. 5- ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA.No.18 — 23. daß ich hier nur einen Erklärungsversuch. 36 eine Ausnahme unter lauter Redestücken bildete und daher seiner Ansicht nach an einer recht unglücklichen Stelle stände. diesem Teile fand so hat er das Stück an seinen jetzigen Platz gesetzt.11 gestellt. besonders in 18. an seinen jetzigen versetzt worden. das sich auch Erzählung auffassen liefe. hat ein noch späterer Redaktor oder Ab- schreiber bemerkt. 27—38. dieses Stück von einem Redaktor.1 5 f. daß 28 stehen geblieben ist. daß wir ohne gröfaeres Bedenken behaupten dürfen.1—20. leisten 35. 20.1 ff. Das eigentliche Ordnungsprinzip des R AH ist: zunächst die Weissagungen. 1 Ich möchte ausdrücklich hervorheben. Auch Ausnahme. die leicht erklärlich ist. Diese Ordnung ist. gegeben habe. eine Möglich ist auch. vielleicht erst einem späteren als R J als Beispiel und geschichtlicher Beleg der Anfeindungen und Vergewaltigungen. h. * das chronologisch geordnete Werk B hat nun der Redaktor die die Stücke von C nach demselben verteilt aber die C-Stücke nicht nur in den Ordnungsprinzip angebracht.7 — 18 klagt.1913. Wenn dagegen Kap. über eine einzige ist .. ABC zwischen im Buche des R 26 und ] standen. er die Kapitel 27 und 28 als eine Einheit auf- gefaßt und daher das Hauptgewicht auf In Rede Kap. dann die Erzählungen. letzten Das B-Stück Kap. es gehörte nach ihm mit Recht in den zweiten Teil als Einleitung der historia calamitatum Jeremiae. A und B dagegen stehen erste als Gruppen nebeneinander. 27 gelegt hat. Kap. 27 geauch der Grund der späteren Umstellung nachdem der Zusammenhang BC von Rabcd uncj Sp^. 19.

sein Ordnungsprinzip war also: zunächst reine Orakel und Reden (AC).B hat er die C-Stücke je nach ihren Überschriften in R ABC AB verteilt. mit vielen Parallelen zu es A und B. Buch i) ABC einWie oben geht aus folgenden Gründen hervor. Unser Buch Jöjäkims hat Jir. H. A und B zu einem Werke zu verarbeiten. Da die Hauptmasse aus der Zeit des Jöjäkim und Sidkijä geredet sein wollte. 26. Diese Ordnung wird aber von der reinen Orakelsammlung D. Da die erste datierte Episode in AB. die mitten in dem geschichtlichen Teil steht. das ihm vorliegende Buch Jer. hat er natürlich in ersten Teil des um so mehr als er darin eine Parallele zu 3. eine Sammlung jirmejanischer Reden und Orakel C Ein Redaktor ausgearbeitet. und er wollte nun die CStücke nach demselben Prinzip verteilen. R AB hat nun unternommen. sind die meisten von diesen Stücken in B aufgenommen worden. 3. Wie — 10 dem zu seinem Platz gekommen Buches an- haben wir schon gesehen. Jer. Daß D noch geschoben worden hatte später in das vorläufig abgeschlossene ist. zu verarbeiten. A Er ist dabei von der Voraussetzung ausgegangen. Jahre Weissagungen zusammenstellen lassen. jedoch ohne die Werke A B zu kennen. ist also in folgender Weise entstanden. im zweiten Teil des Buches beabsichtigt. Kap. dann Geschichten mit den dazugehörigen Reden (BC). Dabei hat er sich bestrebt. hat somit schon C enthalten. die chrogezeigt. Das einzige. 2) Der Rabcd hat in seiner jirmejanisch sein sollenden Überschrift 30.54 SIGMUND MOWINCKEL. daß AB wesentlich chronologisch geordnet war.6 ff. Im 4. hergestellt mit möglichst Ein von ihm wenigen redaktionellen Zuunabhängiger Verfasser hat aus mündlichen ErBenutzung eines geschichtlichen Werkes über während und nach der letzten Eroberung eine Erzählungen B gemacht.-F. Kl.1—5 erkannt hat. im Anfang der Regierung . A Jir. das auch die in dieser Zeit spielt. Ein zweiter Redaktor R Aß c (RJ) hat das Buch zu einem vorläufigen Abschluß gebracht. indem er die Stücke von C in AB hineingearbeitet hat. zersprengt. mit Beibehaltung der Reihenfolge A -f. Ein Sammler und zählungen über unter die Verhältnisse in Judäa Sammlung und biographischer Bearbeiter der jirmejanischen Tradition Rc hat. Auf Grund dieser »Urrolle« hat ein Sammler R A eine Sammlung jirmeselbst seine früheren janischer Orakel taten. nologische Ordnung von B zu Grunde zu legen.1 —3 die Form der C- Überschriften nachgeahmt. von ihm 21. aus der Zeit Jösijä's stam- mende Orakel gebracht. und diese Arbeit hat er sich sehr leicht gemacht. zu diesen sind später andere ähnliche Worte gefügt worden. indem er nur B als Fortsetzung von aufgenommen und im übrigen die beiden Teile fast unverändert gelassen hat.1 als Parallelen erkannten Stücke zu Einheiten ist.

1—8. LXX — 52 voraus. die sich in Die Emigrierten sind nun hauptsächlich Leute aus den höheren Kreisen und Schichten Jerusalems gewesen.1—3 stammt schrieb« V. Endlich ist Kap. die Aristokratie. 7. 32 erhalten. das Heilsorakel enthielt. das Stichwort aus D. der durch 32.1913. 19 gestellt worden wegen der Übereinmiif3te. diese neue Verbindung noch deutlicher hat hervorheben wollen. Zum Teil vor. neben Kap. 7 und Kap. in — 14 und 18. später ist 29. Warum läfjt Kap. ebenfalls geschrieben. angehängt worden.). Das führt meines Erachtens auf die Sammlung an einem Orte wo die Tradition noch frisch Ägyptische Diaspora. 18. hat er Orakel aus der Zeit des nicht datierten annehmen können. Redaktor gewesen. sie natürlich ihren Platz dem einzigen Kapitel. Was A betrifft. mit einer dies besagenden Überschrift in Gründen und mit einem Abschluß versehen und Als Heilsweissagung hat als ABC eingeschoben worden. er sich nicht sagen. ZUR KOMPOSITION DES BL'CHKS JEREMIA. 5. 45 ans Ende gestellt und die Buch nach dem Diktat des Jir. von denen die spätesten sich noch nicht in — 25. RD anonyme Sammlung Heilsweissagungen D Diese sind von einem zweiten Redaktor R ABCD aus unbekannten für jirmejanisch gehalten.11 b Jahre (s.3. 52 nach Analogie des Buches Jesaja aus Kg. 1 C Stücke Kap.1 — 12 zwischen als eine ihnen unterbringen der Meinung. S.1 und 19. des Buches ABC. beide nach Ägypten gezogen. und lebendig war. und unbedenklich hat er die 11. die zweite Belegstelle für die 70 Fragen wir nun nach der Entstehungszeit unseres Buches. Mispa um Gedalja gesammelt . Völlig unabhängig von jeder in A.1 stimmungen in 18. vielleicht ist es derselbe Noch später ist eine Sammlung Weissagungen über fremde Völker für jirmejanisch erklärt und an das Buch angehängt worden. dafi doch mehr Weissagung der Sammlung C in den Tagen Josija's gesprochen sein 12 ist neben Kap. daß sämtliche vorherstehenden Josijas stammten. Als Ab- des ganzen alle hat Worte »als er 1 Worte Die in ein Kap. 55 Jojakims spielte. 14. so muf3 die und zu einer Zeit vor sich gegangen sein. . sie setzt 46 vorfinden. so haben die subjektiven Empfindungen und Vermutungen einen weiten Spielraum. zum Teil auch nach diesen letzten Erweiterungen ist eine Reihe von Interpolationen gemacht worden.44b. 1 1 gerade den jetzigen schluf3 bekommen Buches diese haben. Der Sammlung zu Grunde Diese sind liegt die Urrolle Jirmejahus-Baruchs.1: es ist in beiden Stücken von einem Töpfer — und einem Tongerät die Platz Rede. Überschrift des von ihm die Kunde eine hat er aus 25.10 — 15. Eine der allerspätesten Interpolationen ist die bekannte Weissagung von den 70 Jahren. Noch 40 f. B und C niedergelegten Tradition hat nun ein Redaktor redigiert.NO. Buches 1. können.3.

bei ob Kap. Landbewohner hatten nichts zu fürchten wegen des Mordes des Gedalja und sind auch nicht ausgewandert. daß in diesen das aramäische Und ferner und aramäische Element natürlich überlegen gewesen. Also haben unter der Ägyptischen Diaspora weit bessere Bedingungen für die Fortpflanzung der Tradition bestanden als unter den zurückgebliebenen hatten. Wir haben es hier zum Teil mit Traditionen zu tun. und daß somit eine mündliche Überlieferung in der hebräischen Sprache nicht sehr lange gelebt haben kann. tiefer in die Zeit Dieselben Gründe. A könnte somit einmal ist zwischen 580 und 480 nicht. und daß daher Aramäisch vielleicht schon vom Anfang an die Sprache der ägyptischen Juden gewesen ist. vielleicht ist schon in der zweiten oder dritten Generation Hebräisch eine nur von den Gelehrten gepflegte Sprache gewesen. sprechen auch für die ägyptische Heimat und die recht frühe Entstehungszeit von B. Landbewohnern in Palästina. daß diese Sprache nicht erst durch die griechische abgelöst worden ist. daß wir es haben. Erzählungen. so müssen immerhin für zweifelhaft. ich halte es aber A gehört. B zum Teil Aufzeichnungen volkstümlicher. die seine Reden gar nicht gehört Man könnte natürlich auch wegen Kap. Von der Ich sind sie weit entfernt. Aber dagegen läßt sich doch anführen. wo noch Nun wissen die hebräische Sprache in der wir aber seit den letzten Papyrus- Aramäisch die Sprache der ägyptischen Juden war. Es liegt somit kein Grund vor. redigiert worden Zwingend er- dies Argument jedoch hatte man doch hier eine schriftliche Vorlage. möchte daher bei B unter keinen Umständen den oben gesetzten terminus ad quem überschreiten. Wir haben ferner gesehen. wir einer Zeit bleiben.s in Jerusalem gesprochen. die nur in den Kreisen der Ägyptischen Diaspora verständlich sind. Die genaue Kunde der Be- gebenheiten hier unsere daf3 in Mispa und rein ägyptische Tradition in 43 — 44 machen Behauptung äuf3erst wahrscheinlich.-P\ Kl. herabzugehen. die Darstellung in B läf3t übrigens keinen Zweifel entstehen nach Ägypten ist nur die Kolonie in : Mispa gezogen. hatte. die H. . und verstanden hat man natürlich das Hebräische noch heblich später. die in der hebräischen Sprache ein wirkliches Leben theologischen Auffassung des Prophetentums geführt haben. daß schon Psammetik jüdische Militärkolonien in Ägypten gegründet hat. 24 wirklich zu Haben wir es nun wirklich mit Ägypten zu tun. Nun sind aber die Orakel Jir. hier auch zum Teil mit mündlicher Überlieferung zutun müssen wir beachten. Diaspora geläufig funden auf Elephantine. sondern daß schon in früher persischer Zeit unter Darios I war. aber mit größerer Beweiskraft. mündlicher Erzählungen sind. 24 an Babylonien den- ken.SIGMUND MOWINCKEL. sein.

14 fr. in Er von deuteronomistischer in Palästina Habylonien begründet und worden ist. daß wir dem Buche Jer. destoweniger blem. daß so keine befriedigenden ErgebNichtsnisse. Gesetzesjudentums.I9I3. ist Den Geist des ägyptischen Judentums Richtung getragen. hier einen Ausgangspunkt der genetischen Analyse zu suchen. Hier wird überall von lesen Jir. 46 — terminus a quo setzen. Es liegt . die ver- schiedenen Quellen für sich untersuchen müssen. in der dritten Person erzählt. . können wir nicht umhin. das T. Jer.1 zu Jir. Ich kann das Buch nicht für älter als Esra halten. Es versteht sich von selbst. daf? Jirmejähü«. 5 1 ist jede Ansetzung bloß geraten und wertlos. in Nur steht. sein Jir. »zu mir« in 28. oder palästinensischen liegt er sowohl formell wie und sachlich der echten Tradition recht fern. Eine in nun recht nahe. könnte dem Vielleicht man etwa 400 als Bei D und sind Kapp. wird im Buche Daniel als jirmejanisch vorausgesetzt. eine der spätesten Interpolationen und von 46 — 51 abhängig.1 10 MSS LXX ist Syr ein »zu mir«. C ist daher entweder Ursprungs. wie auch Prophet nicht V. zu tun. in 19. 1 1 auch Person benutzt hat. eine Lösung des erwähnten Probei blems zu suchen. überhaupt keine Lösung des Problems zu gewinnen waren.. abgesehen von den sein. inhaltlich viel mit babylonischen Wie wir gesehen haben. LXX fehlen- Weissagung von den 70 Jahren. hat nicht Er trägt das Gepräge des fertigen wirklichen Jir. alt sein wenn auch lungen die einzelnen ihrer Stücke zum Teil recht in mögen. denn die Fortsetzung der Erzählung V. Das uns vorliegende Buch den Stücken. bedeutet dieser Personenwechsel ein die noch ungelöstes Pro- Und da immer des Behauptung eines von . M. spricht als Das ist ebenfalls unecht: sondern natürlich zu der Hananja versammelten Volksmenge. In B ist die Sache klar.No. sich 57 Für C läfet keine sichere Heimat vindizieren. bei der Analyse des Buches Jer. zeigt. wie diese akzeptiert zeigt er aber nicht. Person in den erzählenden Stücken und 10. Ich habe auch diesen Weg gehen wollen es zeigte sich aber bald. und zwar durch das Wirken Nehemias und Esras.den betreffenden Pro- pheten eigenhändig geschriebenen Grundstockes der Prophetenbücher an die Tatsache Personenwechsels geknüpft wird. beide Sammin Art nach der ganzen nachexilischen Zeit denkbar. und 3. in den Einleitungsformeln. nicht Dieses »zu mir« »zu aber ein falscher Ersatz eines ausgefallenen ursprünglichen zeigt. muß vor 165 redigiert worden Denn die —— - den Prophetenbüchern häufige Eigentümlichkeit ist der Wechsel zwischen der 1.. 5« ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JKREMIA. sie die 3.

dagegen daß das Stück — 30 ursprünglich eine Erzählung Person war. läßt es sich aber unwiderlegbar nachweisen. Person Mit Kap.1 — 17. Person also in 3. 12 und V. — 25). Es ist dies ein Vorgang. sich aber eben dadurch als sekundär erweist. Kl. r folgenden Stücken: — 13.19 — 26.16 ist einem Stücke die 3. 18 einen Text. 32 und Kap. wo aber im Laufe der Rede des gearbeitet Engels Jhwh in der 1. Person war für die Redaktoren und Abschreiber das natürliche. 3 5. Per- son. daf3 und nur durch Überarbeitung entstanden ist. immer die Person die pra- sumptiv ursprüngliche Form.58 SIGMUND MOWINCKEL. Analogien besitzen. wo von dem Engel Jhwh's in der 3. wie mit Dan. zu einer Änderung in die 3. tritt aber in Im Anfang erzählt Jir. Und daß diese die bestätigt. . Eine umgekehrte Analogie haben wir in den vielen Stücken. daß die Prophetenbücher authentische Werke der alten Propheten seien. 32. T. daß besonders in den unechten Stücken und den späteren Interpolationen die 1. — 12. Es Zeit (mir)« besteht. 3. die immer in der 1.31fr. 3. zu dem wir auch sonst im A. ursprüngliche Form ist. Der Anfang dieses Stückes Person sekundär — ist im Stil der königlichen Edikte geschrieben und spricht in der letzte Teil 4. wo die ganze »Erzählung« aus der Formel »Jhwh sprach zu Jir. Person hatten sie keine Veranlassung.1 Apokalyptiker. 18 die 3.17 (vgl. eine regelrechte Erzählung. 16 so. 13. bezw. Person. so erklärt es sich auch. Person auftritt. in der 4. 2"j. nach Analogie der — 11. er hat aber sehr oberflächlich und nur die Einleitung und den Schluß geändert. später — auf. »zu mir« oder nur Jir. Wo 32.«.34.6 ist 11. 35. da hier meistens keine Erzählungen vorliegen. sondern Reden. Hier ist der Engel Jhwh's später für Jhwh eingesetzt worden. Person mit der Person wechselt. wird durch einen Vergleich mit f. — In den genannten C-Stücken nun eine Änderung in eine sehr einfache Sache gewesen. H. Ein späterer Redaktor hat dieser für die Juden hochwichtigen Bekehrungsgeschichte ressars Nebukadund den Charakter einer authentischen Urkunde geben ein wollen. Etwas anders in liegt die Sache in C. die Reden ist sind aber Jhwhreden solche in der 1. Person redend unvermittelt eintritt. Person V. 35 verhält es sich nun genau 1. reden — 17. der den betreffenden Satz nicht hat. in Die Sache erklärt sich der 3. ebenso der ist das Mittelstück V. Die 1.31 4. 25. braucht man keine tief- bekanntlich die Auffassung der späteren gewesen. 35 die 1. daraus königliches Edikt gemacht.-F. 1. V. Person erzählt wird. Hier rindet sich die Ich-Form 18. 27. ten wo die Person des Prophe- den kurzen Einleitungsformeln erwähnt wird. LXX diese Version bietet nämlich in V. 1. ist »Das Wort Jhwh's kam zu gehende Überarbeitung. durch das von LXX vorausgesetzte p/ statt »und zu dem Haus der Rekabiter . In Kap. Sehr instruktiv ist Dan.

Wie wir gesehen haben (S. 14 in Einklang mit dem sekundären Stück auch die 1. fehlt. — 13 Jir. wo der prophetische Stil eine Person ganz natürlich fordert. Person 1. in Dieser Einschub redet der Person. und schriftlichen wo diese auch in der mündlichen und muf3. dies näher nachzuweisen . Wir haben ebenso Einschub eine in ist. daß in V. sich Jir. 15 ein »zu mir« hinzugefügt worden das noch LXX Syr. Wiedergabe der Prophetenworte gezeigt. fängt hier etwas Neues an. sofort sehen werden. T. 31. M. daß R c in 3. Dies ist auch in ursprüngliche Text. »zu Jirmejahü«. 2. denn. — — zugeben. 18. gesehen Vision (S. 26 wird von 8 geredet. finden wollen. Unheilsweissagung apokalyptische 1.: »Und sprach: Das Wort Jhwh's kam und der zu mir also. das man z. er erzählt nichts von sich. geschweige denn der gemacht hätte. 49). in eine logische 59 sprach Jirmejahü« wird V. zählung machen aber bewirkt.« statt »zu mir« Für den ersten Satz lesen aber Syr. hier hat sich. 15 mit V. Arab. denkt nicht an von einem autobiographischen Moment. das redaktionelle »denn«. Person hat. Person — — einigen Stücken mit Bewußtsein die Person gebraucht hat. daf3 V. . Person wegzueskamotieren. 1. und nur durch das Bestreben. daß Ich-Form keinen Anhaltspunkt für literarkritische Auf- stellungen bietet. Anm. Darstellung. . 11.6 hat T. als ob der Prophet hier zum Gegenstand der Beobachtung. 14 verbinden LXX und Lat. das hat ist. daß die 1. Wir müssen scheiden. nur Vffii haben LYX. ist die 3.6 11. denn In V. fehlt in V.).1913« No. 3). wir wollen nur zeigen. Lat. erklären In 32. — 26 17 ein späterer der aus einer Er- mit begleitender will. wie wir 1. sein eigenes Ich W r ir haben auch schon bemerkt. Person sein kann. daß das Ich des Propheten weit mehr zum Vorschein kommt. gibt es Fälle. f. was aber widersinnig 3. S. daß diese Eigentümlichkeit nicht so aufgefaßt werden darf. 2. Person durch die Person (s. 5- ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. wir Nach diesem Tatbestande müssen in den übrigen C-Stellen 3. dem Mittelstück V. findet sich in diesen Liedern und Visionen keine Spur.3—5. 17 eine Schlußfolgerung aus diesem Verse. ersetzt worden.5 9. in Adas lyrische und das visionäre Ich findet sich fast nur in unter- Das lyrische Ich den Klageliedern. unterscheidet sich beibehalten werden Wie schon oben A von den meisten an- deren Prophetenbüchern dadurch. Syr. Unterordnung unter V. Es ist hier nicht die der Platz. 18 gesetzt als ist. S.12 lauter 16 — auch eine spätere Änderung einer ursprünglichen formelhafte Stellen Anderseits ist es aber auch möglich.15. Aus A haben wir eine das — 23 17 Analogie zu diesen Änderungen in 25. die läfät. Anm. in der 3. das soll. 31.

lungen in in Die Seele des Sehers verläßt den Körper. befiehlt ihr. wo diese Form sich nicht findet. wie es ja Zweck des R A ist. er sieht Jhwh selbst leibhaftig vor seinen Augen. seine Willen mit und Jhwh teilt ihr seinen Worte dem Menschen zu übermitteln.11. 17. Dem entspricht ein »Du« in den an diese Klagen 12). 13. so ist es ganz daf3 diese Ich-Form einfach beibehalten werden muß.27 fr. im Schlaf oder gene Dinge. er sieht von Jhwh ad hoc geschaffene. 14.7 8. Indem Formen des öffentlichen oder privaten (individuellen) Klageliedes über die Sünden des Volkes oder über das bald eintretende Unheil klagt. Nicht anders verhält es sich mit heit des dem visionären Ich.4 f. hört die Verhand- Jhwh's Rat und erfährt seine Ratschlüsse. Kl. entweder der Ekstase. H. eine ein »Ich« vor- nicht Aus diesem »Ich« läßt sich literarkritisch nur folgern. 26. sich mit in dem Ewigen Immer antwortet. eines »Ich« oder »Wir«. überwirkliche Oder es wird eine Decke Symbole. was er gesehen hat. 14 — 23.5 6. . gemacht daß lebendige Persönlichkeit einmal diese Orakel gesprochen hat.14—18.19—21. fragt Gespräch einzulassen.6o Die einzige SIGMUND MOWINCKEL. 12.i8ff. in einem Stück.10— 20.17 — 23. selben wenigen und festen 1. Formen. oder im die Namen des Volkes und als Glied des Volkes über schon eingetretenen oder die kommenden Verwüstungen und göttlichen Strafen jammert. 10 f. oder indem er über persönliche Anfeindungen und Verfolgungen klagt. sondern visionär aber doch wirklich genug. 15. und daß eine werden sollen. was er gesehen und gehört hat. und er wagt es auch. werden kann. und das wissen wir auch sonst. muß Diese Mitteilungen geschehen immer in dener den Menschen mitteilen. f. empfängt er aber einen Auftrag. literarkritische Unterscheidung zwischen Stücken. 12.18—23. zwar nicht so wie Mose ihn Angesicht zu Angesicht gesehen hat. zu knüpfen. ein er und bittet. Wenn nun geknüpften persönlichen Orakeln (15. zieht zu fernen Orten und sieht verborin sie tritt den himmlischen Divan ein. von den Augen des Sehers weggezogen. — 21. Die Wirksam- Sehers und der Stil der Vision sind schon früh vom Nabi auf- genommen worden. aber noch nicht »gekommene« Zukunft sehen kann.). wo der Stil der Weisheitsdichtung mit Motiven des Klageliedes gemischt der Prophet in den auftritt. so daß er die von Jhwh schon geschaffene. i8. .13—17.1. die ihm gedeutet werden. hört seine Stimme und spricht mit ihm. 8. berichtet.5 — 7. natürlich in der Der mündlich redende Prophet »Ich sah die Person. wo kommt und solchen. die Weissagungen und Gedichte des Propheten überhaupt im Wortlaut — 20. überliefert klar.1—6.9 f.-F.19 um Form 9. 6. Ausnahme bildet 5. tritt daran sein Rachegebet und seine Unheilsdrohungen mit seinen Gefühlen auch seine Person zu Tage in der (4.

Du?« Jir. worauf das Orakel folgt (Am. Person würde auch unserem Empfinden nach eine merkbare Abschwächso es muß auch wiederholt werden. 1. 8.i. daß man aber auf genaue. daß wir hier feste Formen des visionären Orakels haben. und sie war ein Chaos. so wie es gesprochen worden ist. die die ursprüngliche Ich-Form anscheinend bietet. 7.1 nicht ff. Hier kann statt »Jhwh ließ mich sehen« 24. die auch nicht in der mündlichen Wiedergabe zweiter und dritter Hand geändert werden konnten. Ich sah die Berge. 9. aus dem Vorhandensein eines »Ich« in einem Prophetenbuche auf eine eigenhändige schriftstellerische Tätigkeit des betreffenden so viele . 4. daß Weissagungen im Wortlaut besitzen. schauten Gegenstandes gegeben werden soll. kommt es auf den genauen Wortlaut an. ung des Orakels bedeuten. «Ich 1. In der Ich-Form liegt gewissermaßen eine Bürgschaft dafür.? Ich sehe einen Und hätte er antwortete: Zweig des wachsenden Baumes«. heißen würde: dem Volke oder dem Könige gesprochen hat.1913. daß man hier das wirklich Geschaute hat.y. in vom Norden herkommend« »Ich schaute der Nacht einen Mann. der zwischen den Myrthen im Tal stand« (Zak. denn so und nicht anders hat der Prophet wie er sie selbst gesprochen. 6l Erde. ). f. wie bei jeder magischen Formel. wortgetreue Überlieferung Gewicht gelegt hat. Wenn es »Das Wort Jhwh's kam zu Jir. Der Prophet wird daher gefragt: »Was mich sehen« siehst j. also: Was siehst du. muß natürlich dieser Name hörbar gesprochen werden. 1 3 f.No. sondern Symbol. Die die Formel »Das Wort Jhwh's kam zu mir« stehen. auch vor. folgen in wörtlicher Wiedergabe ein die in der Vision gesprochenen Wenn lichkeit das Geschaute nicht die direkte übernatürliche oder künftige Wirkist.). Wenn nun das Orakel im Anklang an den Namen des ge4. »Jhwh (Jer. so man nicht mehr die Sicherheit einer echten Überlieferung. Worauf es in diesem Zusammenhange ankommt. dessen Gestalt allegorisch gedeutet. und sie bebten und alle Hügel wankten« (4. wir zeigt der Umstand.8). Er gibt dann die Antwort.1).4).1 1 f. »Ich sah einen Sturm. ein Lautanklang das Ich ist. lief3 die gewöhnliche Einleitung: Am.1. ist oder an dessen Namen eine wortspielartige Erklärung geknüpft wird. und den Himmel. Dann Worte.1 ff. die Pointe des Spruches in allen diesen Daf3 des Propheten Fällen etwas völlig Nebensächliches braucht man ist. 8. 5- ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. nur zu erwähnen. Es ist somit nicht möglich. (Zak. Jir. Denn bei dem magisch wirkenden Nabiwort.23 (Ez.).). 24. Eine Umschreibung in der 3. sah den Herrn neben dem Altar stehen« (Am. Will man also überhaupt seine Worte getreu überliefern. 1. Form der Frage kommt bildet wo 5.1. 7. und er war ohne Licht. so vor muß man sie so überliefern.

10 ist ein Schreibfehler fflr »und sie werden sagen". also das Geschaute.-F. Manne wie Mose. umsponnenen Helden und der großen Ausnahme unter den Propheten 8 mit reinen Worten ausgesprochen. 1. eigentlich Visionäre der Vision. erfahren wir erst zufällig in V. und der Gebrauch der Ich-Form beschränkt haften Sätze. ist doch schon in der Berufungsvision Jer. die Worte Jhwh's. übrig ist das Gespräch Erwägung. 16. das — — — . dafo es die 2. Folgerung wäre höchstens bei einem durchgehend Ein episches Ich gibt es aber im Buche Jer. — 16.1 oben erwähnten formel1. eine Abart der Vision ist der Traum.13 Direkte Visionen sind finden sich auch — 10.1 16. denn das direkte Gespräch mit Jhwh wie ist mit einem Menschen. nur die Sage hat es von als behauptet.02 SIGMUND MOWINCKEL. H. der Daneben abgeschwächte Visionen. diese Auffassung ist in Nu 12. Eine derartige epischen Ich nicht. ständige Mitteilungsform sein. sondern nur einem das nicht den gewöhnlichen Propheten zuteil wird. die weggefallen sind. die Hauptsache geworden einen visionären keiten . und Elija. geblieben.4-10 form nur als eine das Gespräch. zu einem Nabi ge- 2 also eine späte.11 1 ist nun zunächst. dementsprechend findet Auch hier sich gelegentlich ein »du« in einer Anrede an den Propheten. Dafo es aber tatsächlich so zeigt folgende Die beiden Grundelemente des prophetischen Stils sind 1. etwas ganz Singuläres. 14. Propheten und auf das Vorhandensein einer solchen authentischen Quelle im Buche zu folgern. dem sagen. Es kann auch keine dritte.6 — kein Prophet hat behauptet wie Elija Mose zu sein. 1 »Und Es ist ich sprach" 4. Auch in diesen abgeschwächten Visionen beschränkt sich das Ich auf kurze Formeln wie »Jhwh sagte zu mir« und »ich sprach«. . ist.12—14. Stil sich auf die 1. 2 Dann kann aber das Gespräch prophetische Stil- abgeschwächte Vision betrachtet werden.s 1.23 — 28. was er gesehen. 9. wo der Seher das mitteilt. daf3 wir hier Vorgang mit deutlich geschauten überirdischen Wirklichfast haben.11. Das ist völlig verständlich. selb- sprochen. gehört Das Gespräch zwischen Jhwh und dem Propheten kann nun nicht aus dem enthusiastischen Orakel stammen. 4. Zu diesen abgeschwächten Visionen gehören folgende Stücke: 13. »deuteronomistische" Auffassung. und geantwortet hat. das enthusiastische Orakel von Jhwh oder vom Geist durch den Mund des bewu&tlosen Nabi ge2. in Sämtliche nicht-lyrischen Ich-Stücke A sind visionär. die Vision. Auch So auch der Stil wird durch den häufigen Gebrauch abgeschwächt und verliert viele sei- ner charakteristischen Züge. der Vision. Kl. 15. 24. der mehr als ein Prophet war. wenn Mose macht wird. erlaubt. Angesicht zu Angesicht.1 Auffällig 13 epischen Züge der Vision sind.

und nicht von R aufgenommen. 5- ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA.1 — II.1 ff. er bedeutet aber eine ebenso radikale Änderung der jirmejanischen Tradition. Es ist nun nicht die Aufgabe der Kritik. Es lieferung ist völlig klar. und auch von 1 1. (das Gespräch) ist noch klar erkennbar.1 27 gesetzt hat. Wenn B verhält. Person Der visionäre Charakter von in 3. wie wir über dieses Ich zu urteilen haben. wie es Johannes für die synoptische ist.6 ff. die meisten entweder nachweisbar oder wahrscheinlich spätere Zusätze zu A (oder zu A R'). daß wir aber hier die jirmejanische Urrolle als Grundstock anzunehmen haben. sie hat vielmehr die Pflicht. wortgetreue Über- der jirmejanischen Orakel nur in A suchen können. 18. kritische um das literar- können. zur Sammlung gibt er A rechnen könnte. soll nicht geleugnet werden. Ausführungen müssen wir die Möglichkeit zugeben. liegt kein Grund vor. das ich. Daß sich kleinere Glossen können. Wir wissen aber 11. . Zeit Wir haben deshalb jedes Stück in A. irgendwelche Folgerungen »Ich« zu ziehen. ist 13. daß der Redaktor von C (oder schon seine mündliche Vorlage) in be- Nach diesen wußter Anlehnung an den prophetischen Sprachgebrauch die i. das einzige Stück. eine behauptete Unechtheit positiv zu beweisen. daß wir eine authentische.6 ff. ff 18. trotz seiner Unechtheit. ft". tikern. sich zu A so verhält C etwa wie das Marcusevangehum zur Logiaquelle sich zu ihnen beiden wie Johannes zu den Synop- übrigens sans comparaison. bezw. 3. die zu keiner unserer 4 Hauptquellen gehören. Während aber Johannes eine . Tiefsinn und dem Genie eines Johannes findet sich in C keine Spur. einen positiven Beweis für die Echtheit jedes einzelnen Stückes zu liefern. spätesten Interpolationen.19 1 3- No. sondern ihrem Inhalte nach und gekürzter Prosafassung: ihre inhaltliche Echtheit zu bezweifeln. wie wir schon gesehen haben. wir brauchen somit Quellen ein Urteil hier nur zu rekapitulieren. Recht der Ausscheidung dieser Stücke leichter begründen zu In Wirklichkeit ist jedoch schon mit der Charakteristik unserer über die »Echtheit« abgegeben. auch.1 ((. enthält in allem wesentlichen zuverlässige geschichtliche Nach- Die nur Orakel zwar nicht in in der ursprünglichen Form. zu gehören brauchen. literarkritische 63 aus diesem ist es unerlaubt. — — Es erübrigt. Wir haben bisher diese noch einige Worte über die Echtheitsfrage zu sagen. haben wir die Frage berührt. B richten. als und Interpolationen finden Von den als unecht auszuschei- denden Stücken sind aber. angehören muß. . Von dem Geist. das nicht einer späteren echt zu betrachten. In beiden Fällen ist die Tradition nach einer Theorie und einer Idee umgestaltet worden. . nur bei den Frage grundsätzlich vermieden . 1 1 . r .

Vertiefung und eine Vergeistigung der synoptischen Tradition bedeutet. die dingliche Auffassung des Opferkultes ver- worfen und stattdessen die ethischen Forderungen der Religion vertreten hat: wie er das alles aber getan hat. die Einwohnerzahl ist gering. gesammelt und verarbeitet hat. das Volk lebt in der Welt zer- .s geben. berühren (21. so fast bezeichnet C eine Verflachung.s ist in C nicht völlig verloren gegangen. Tradition ist nicht gleichmäßig und Es gibt Stücke.1 ff. auch in in formeller Dieses Urteil jedoch nicht unbedingt. RJ ist ausgegebene und in das Buch des hineingeschobene Orakelsammlung ist. von dem Menschen und Propheten Jirmejahu. H. auch tief unter diesen. alle fast Wiedergabe der Orakel mit B 21 — 23). dem Sinne Jir. Allgemeinsätzen. 34. 18 ff.3 9. daß über Juda und die Könige geweissagt. Jirmejahu. Und endlich gibt es auch eine Rede. während und künstlegilt sie doch kraft ihrer leitenden Idee auf einer höheren Stufe als die volks- tümliche und naive rischer Hinsicht stehen sie Auffassung in B stehen. 30. Jir. also nur mit Authentische Kunde kann er nur gelegentlich.64 SIGMUND MOWINCKEL. Er bewegt sich hier nicht in 7 den üblichen hat. wer die einzelnen Sprüche wie in Kap.-F. Was D Worte zu betrifft. geben. 7. Kl.s ist Als Quelle der Kenntnis zu der Verkündigung Vorsicht zu gebrauchen. uns die Tatsache vermitteln.1 — 29. nicht viele verlieren. ja ich möchte sagen: formell eine Entmannung des echten die Sowohl inhaltlich als stehen Stücke von C tief unter denen von A. es gibt C 'Stücke von verschiedenem Wert. nicht nur ganz allgemein die Sünden der Väter gescholten. daß er den Bamakult und die Abgötterei angegriffen. C ist im großen ganzen nur eine Quelle dritten Ranges. eine Verwässerung. meistens tut.^. und das auch nur Er kann uns zum Teil die Ansichten Jir. nicht älter als das Exil. steht. daß D eine ursprüngliche anonyme. aber doch inhaltlich auf der Höhe der prophetischen Verkündigung Kapitel Kap. Rc C es sonst Der Geist Jir. so brauchen wir hierüber. die »Versammlung Jacobs« besteht nicht. von seinem Ringen und seinem Leiden erfahren wir aus C nichts. die sich hinsichtlich der — 7. das lehrt uns C nicht. die nicht überall verwandelt worden. die ihm zur Verfügung standen.. die Stadt und der Palast liegen noch Trümmern. die zwar nicht formell. Man kann fast sagen. daß R c in diesem konkreten Aussagen. Wir haben gesehen. Die einzelnen Stücke dieser erst später für jirmejanisch Sammlung in scheinen aus sehr verschiedenen Zeiten zu stammen. von seinem Wesen und Charakter. nach. so daß ihm für die übrigen Reden recht wenig übriggeblieben ist. die Eroberung der Stadt und das Ende des Königtums Sidkijas vorausgesagt hat. gesprochen der hat etwas Bestimmtes zu sagen gehabt. denke ich. einen König haben sie nicht.

No. Skrifter. Jes. d. oder noch besser zeigen es die vielen Orakel fast alle in irgendeinem Verwandtschaftsverhältnis zum Buche 46. die stehen. in wel- chem Grade diese Schilderungen von der Tradition bestimmt sind. 19. denn h. nicht ohne dieses Bedürfnis entstehen die Weisüberliefert. muß als die Katastrophe noch religiöse in frischer Erin- nerung war und noch ein Problem.-Selsk.1 —7 . 47. noch später als die Verknüpfung des Anhangs mit dem Buche Jer. alles 65 — das Zeit. den jetzt überüber die Wiederherstellung Nordisraels. der späteren alttestament- lichen Redaktoren wert sind. wo ein Heer die palästinensische Küste entlang heranrückt. noch das religiöse Bedürfnis solcher Trostweis- sagungen sagungen vorhanden war. 5. die wie viel die »Ansichten«. ist somit meines Erachtens so gering wie nur denkbar. (in daß Ursprung der Göttingen 1905. folgt. so müssen die Propheten sich meistens mit . hat 1 . Vid. ist. gesprochen worden sein und daß die älteren Orakel sehr häufig wiederholt worden sind. daß eine bestimmte Datierung aus ist. 31. typischen Schilderungen der kommenden Katastrophen begnügen z. das wissen wir schon lange.I9I3. die meisten Orakel nicht vaticinia da das Divinationsvermögen der damaligen Zeit als natürlich nicht größer heutzutage gewesen ist. arbeiteten Weissagungen doch aus einer Zeit stammen. was einfach aus der Erex eventu sind. streut 5. Ratungen. daß 51. israelitischen Eschatologie Gunkels und Boussets »Forschungen"). paßt ist noch besser für die nachexilische als für die data exilische es beachtenswert. daß die »Tradition« oder vielmehr Ratung über den jirmejanischen Ursprung der übrigen Fremdenorakel richtig sei. ihnen selbst heraus nur in ganz vereinzelten Fällen möglich meistens kenntnis Sie sind typisch. eine als Prüfung der Zurück- gebliebenen bildete. Kap. wie die ursprünglich anonym umlaufenden Orakel sich an eine sicher nicht jirmejanische Ursammlung anhängen und erst durch I Dasselbe wird auch vom Anhang — die falsche Auffassung ist dieser Sammlung sogar noch möglich. Wir sehen deutlich. man hat einfach kein Recht. Es liegt im Wesen dieser Orakel. Die Möglichkeit. und werden nicht Meiner Ansicht nach sind diese Weissagungen viel älter als Jir. daß nicht individuell gestaltet. ZUR KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. es anonym gewesen ist. 48 verglichen mit über Edom.2 Obadja 1 Nur von — 27 läßt sich mit Sicherheit behaupten. Kap. die Frage aufzuwerfen. eine Zeitlang — »jirmejanisch« \v r erden.59 64 der letzte Zusatz zu der ganzen Sammlung. vom Nichtvorhandensein des Tempels nichts gesagt wird. 50 f. II. und daß somit auch die Ursammlung Kap. 5 . zeigt gezeigt Ein Orakel wie B. brauchen wir die Frage der »Echtheit« gar nicht zu diskutieren. Die Grundlage von Kap. ja. Da aber D ursprünglich gar nicht jirmejanisch sein will.-F. H. 46 5 1 gelten müßen. Kl. No. 1913. Gressmann kann jedesmal.

abgegeben. von ihm zu Von Jir. sind die flüssig. Nur bei 46. wie der Jüngdie Unheils- . Allgemeingut zum x-ten Mal wiederholen Tatsachen neue Schlüsse aufzubauen. gehört. weil das verheerende sich dieser furchtbaren. Kl. jetzt sehe ich keinen Grund ein. Orakel wie die meisten der Kap. ursprünglich anonym braucht es aber deshalb nicht er. und vielleicht sprochen. stünden. die Zeit Jir. Da diese Sanatorium Abhandlung die Frucht eines unfreiwilligen Otiums im ist. Ich habe daher keine Hinweise machen können.-F. neu ist. die es ihm darbot. es ziemlich gleichgültig. Deshalb ist es wahrscheinlich.1 —7 besteht die Möglichkeit einer jirmejanischen Abfassung als einer neben hundert anderen. auch wenn sein Herz darunter blutete — nicht konnte. der ist die Hinweise so wie so nicht nachschlägt. hat mir von der einschlägigen Literatur nichts zur Ver- fügung gestanden. dem Orakel über Ägypten. was alt und was wiederholt habe. gegen das eigene Volk und Vaterland hervorbringen — mußte. hat er sicher nicht ge27. weil ling Jhwh ihn immer aufs neue seine Geliebte «verführt« — »verführte«. wie es in Kap. für den Nichtfachmann. der immer und immer weissagungen. und ein dem Jhwh solcher Mann sogar verbot. der Pflicht nicht entziehen ihm nur Feindschaft. 46 — 51. Wenn diese beiden Orakel in dem ersten Teile des Buches Jer. würde ich persönlich gegen den jirmeja- nischen Ursprung nichts einzuwenden haben. Fürbitte für dieses Volk einzulegen.s H. als sein. hat sich in erster Linie nur mit seinem eigenen den Aufgaben. sagen. die die Komposition des Buches Jeremia be- . 25 und 27 oder 43 der Fall ist. die dem judäischen National- dünkel sehr angenehm und schmeichelhaft sind. ihn zu behaupten. Verfolgungen. 2 — bei 47. unter denen seine ganze Natur als Judäer wie unter Peitschenhieben zuckte. daß ich einiges schon früher Gesagte Der Fachmann wird aber wissen. wenn die Haltung des eigenen Volkes in der ihm an- gehenden religiösen Frage in deutlichem Zusammenhang mit der Politik des Auslandes stand. wenn das Schicksal Judas mit ihnen Volke und verbunden war. er hat nur dann über fremde Völker prophezeit. überstand und ihm in überall Trotz bieten Feuerwort Jhwh's ihm zu mächtig war. man wissenschaftliches muß. daß der nicht Nabi aus Geschäft. sondern müssen wir im allgemeinen in Geist und Wahr- heit war.66 es in SIGMUND MOWINCKEL. Leid. Vereinsamung einbringenden konnte. der als eine unübersteigbare Mauer dem eigenen Volke gegenmußte. um auf die altbekannten Literaturhinweise über- Wo Von den wenigen.

auf die ich meine Kritik gegründet habe. 6j handelt haben. . und teils durch teils seine obenerwähnte glänzende Skizze der israelitischen Literatur. z. Bei dieser Ge- muf3 aber den Namen Hermann Gunkel nie ausdrücklich nennen. verdanke ich in erster Linie ihm.1913. Erbt: »Jere- mia und legenheit seine Zeit« ich ist mir nicht zugänglich gewesen. handelt. ZUR KOMPOSITION DES HUCHES JEREMIA. ursprünglich indirekt durch Anregungen seines Genesiskommentars. anregenden mündlichen Ohne diesen letzteren wäre dieser Aufsatz sicher nie geschrieben worden. später und der stilistischen Unterschiede direkter und tiefergehend. Abgeschlossen im August 1913.No. T. Er hat zwar meines Wissens die Kompositionsfrage be- Aber die Erkenntnis des in Wesens der prophetischen Orakel den Prophetenbüchern. vollen durch seinen nicht weniger geistUnterricht. 5. hat vor Allen DüHM wertvolles geleistet.

16 v \ „Zusammenstoß mit dem 13 Nabi 43". 6. S. Z. I.. S. I Ki. 28 I. /£••. — 43" 1 I. /. 4*5 » • /»"•• ^ //_/ ^ ^ ^"/^ <// -x f ****** //-/Cf/ö~1X- <f t* t %//*+ acfcl 7. — 11 und — 14". 9. 4." v v „Kap. 14 „Jes. H. S. formellen und . „Unterscheidung". u. . Z. 4. S. statt . 8.den". v v o. 16 v 4 11 „aus einen Gufj" 1. „Kap.dieselben I. S. Z. S. o.68 SIGMUND MOWÜfC&EL ZI'R KOMPOSITION DES BUCHES JEREMIA. /*-/? / August 1914. /.Untersuchung" 1. H. 16. . 21. /. o. »aus einem Gusse". S. Z.sonst* 1. 17 v o. 14. </ tf.. Berichtigungen. 28. ***** *yf/. </ tz. . o. u. stilistischen".

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