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Zeitloser Engel

„Aber geborgen fühle ich mich erst dort, wo


ich merke, dass eine selbstlose Liebe da ist.“

- Sophie Scholl

Vor nicht allzu langer Zeit fiel mir auf, dass die
wenigen Fotos, die von Dir existieren so auf mich
wirkten, als hätte sie jemand mit einem Smartphone
gemacht und sie mit irgendeiner Applikation auf alt
getrimmt. Schwarz und Weiß als Kunstform. Engel in
Instagram. Manche Gesichter, manche Menschen, sind
zeitlos. Ihre Persönlichkeit könnte auch in das Jetzt
hineinpassen. Liegt es an dem, was man über Dich
weiß?
Dies, zeitloser Engel, diese Zeilen hier, sind eine
Liebeserklärung.
Liebe ist nicht einzig in der Beschreibung an einen
Menschen zugeordnet. Liebe ist höchste Abstraktion
und tiefste Individualität zugleich. Da die Zeit zwi-
schen uns liegt, ich niemals Deine Stimme hören
werde, Dir niemals in die Augen sehen werde, alles in
zeitlicher Distanz die Individualität aufhebt, ist diese
Liebeserklärung ganz abstrakt. Das ist auch ihre
größte Schwäche, wehrt sich doch alles in mir, in
dieser Abstraktion verhaftet zu sein. Würde sie gerne
konkretisieren … Zeitlosigkeit konkret zu fassen.
Dazu verleitest Du mich – Du bist mein Anlass für das
Definieren von Zeitlosigkeit und alles in mir wünscht
sich die Antwort auf die Frage, ob Dir dieser Gedanke
vielleicht gefallen könnte.
Dein Name, Du, überhaupt alles, sollte wie eine
Selbstverständlichkeit dafür sein, was man als Summe
von Courage, Idealismus, Glaube an die Wahrhaftig-
keit, Mut und kluge Tugend bezeichnen muss.
Glaube mir, es ist gar nicht so einfach, in einer Welt
wie dieser (und sicher in Deiner Welt, Deiner Zeit noch
viel schwerer) Menschen mit so viel positiven Einord-
nungen zu belegen. Ich bin von Natur aus weit ent-
fernt von dem Gebrauch von Superlativen. Ich bin
überhaupt weit entfernt von allem, was sich schnell
verbraucht, was man sparsam einsetzen sollte. Super-
lative sind doch nur die Stellvertreter von Einzigartig-
keit, die Variablen des Unsagbaren, der sprachliche
Versuch, ein Alles in Allem zu fassen. Gebraucht man
einen Superlativ, dann muss dieser Mensch auch tat-
sächlich einmalig sein. Ebenso sicher also, wie ich
meine entfernte Zuneigung zu Dir nicht anders als in
einer Liebeserklärung beschreiben kann, ebenso sicher
bin ich in der Verwendung eines Superlatives. Aber ich
habe diesen Superlativ noch nicht gefunden. Vielleicht
Dein Vorname, die Weisheit, dieses Wort könnte
passen. Für eine junge Frau, die nur 21 Jahre alt
geworden ist, ist dieses Wort ein Superlativ.
Und es erscheint mir recht einleuchtend. Eine
Liebeserklärung als Brücke in der Zeit. Als Maßgabe
von Individualität und Abstraktion. Schulen sind nach
Dir benannt. Und Straßen. Es gibt eine Wachsfigur von
Dir - ja bald werden Sie auch Universitäten nach Dir
benennen. Überfällig. Es gibt Filme über Dein kurzes
Leben, Bücher, den Briefwechsel zwischen Dir und
Deinem Verlobten an der Ostfront. Es gibt den Verneh-
mungsoffizier, dem Du die letzten Tage des Lebens
gegenübergesessen hast, der Jahre später von Dir
erzählt. Man weiß nicht, ob aus Scham und um sich
selbst reinzuwaschen oder um die sich abzeichnende
Heroisierung von Dir zu bestätigen und sie gleich-
zeitig wieder ein wenig menschlicher wirken zu
lassen.
Es soll sogar Menschen geben, die dieser Verklä-
rung Deiner Person, Deines Bruders, Eurer Mitstreiter,
überdrüssig sind, die Euch gar unterstellen, ihr habt
Euch nur so verhalten, um in die Geschichtsbücher zu
kommen. Würde man das gelten lassen, dann wäre der
Gegenstand Eures Engagements ja völlig egal. Dann
hättet Ihr Euch ja auch selbst verbrennen oder
Bombenlegen können. Nein, Euer Pfand war das
Wissen um die Zukunft.
Wer so denkt, ist gut. Wenn alle Menschen so
wären, die Welt wäre gut. Wenn alle Menschen über
dieses Wissen, über diese Courage verfügten, sich um
das Morgen sorgten - die Zukunft wäre gut. Ganz ein-
fach, ohne Abstriche. Das „Gutmenschentum“ wird ja
von vielen Zeitgenossen karikiert. Mach Dir nichts
daraus - wenn Du mir beim Schreiben der Zeilen viel-
leicht über die Schulter siehst. Der Gedanke an Dich,
der Antrieb Dir eine Liebeserklärung zu schreiben,
ergibt sich ja gerade aus der Vorstellung, dass sich
Menschen nach Substanz sehnen. Aber ihr Weg ist von
denen, die ihn bereiten und insgeheim wissen, dass ihr
Schein nur Selbstverleugnung ist, verstellt. Es wird
noch eine Weile dauern, bis die Wege frei sind.
War das nicht schon immer so? Gibt es nicht in
jeder schweren Zeit Menschen, die mehr erkennen, als
andere? Sind solche Menschen nicht tatsächlich zeitlos
und unvergessen?
Ganz nebenbei hast Du Fragen beantwortet, für die
andere Menschen nie eine Antwort finden. Wie kann
ein allmächtiger Gott das Böse auf dieser Welt
zulassen? - Die Theodizee ist für Dich nur Denkanstoß
zu einer einfachen Erkenntnis gewesen: „Gottes
Unfähigkeit, bös zu sein, ist genau wie die Unfähigkeit
eines Klugen, dumm zu sein.“ - Jahrzehnte an Philo-
sophiegeschichte könnte man überspringen, bei der
Verinnerlichung dieser Erkenntnis. Glaube und freier
Wille - in Deinem Tagebuch unterscheidest Du zwi-
schen Vorbestimmung und Vorhersehung - sind für
Dich kein Gegensatz. Aus dem freien Willen, dem
freien Gedanken leitet sich eben kein Widerspruch zu
einem Glauben ab.
Wie ein Leuchtturm strahlst Du aus der Vergangen-
heit in die Zukunft. Du hast gesagt: „Lieber unerträg-
lichen Schmerz, als empfindungsloses Dahinleben.“
Von Dir gibt es Fotos. Sie könnten aus dem Jetzt
sein. Es fällt nicht schwer, Dich vorstellen zu können.
Du warst sicher kein Mauerblümchen. Du hast sicher
gelebt, geliebt - nicht, dass dies so sonderlich wichtig
gewesen wäre. Es ist nur ein weiteres Element, das
Dich in die Zukunft hinüberscheinen lässt. Selbst
damals mussten junge Frauen schon längst nicht mehr
nur ein Anhängsel sein. Auch damals war mit libe-
ralen, humanistischen Idealen auch für eine Frau eine
freiheitliche Selbstbestimmung möglich. Aus Freiheit
folgt die Verantwortung, aus seinem Leben etwas zu
machen. Vermutlich wäre aus Dir eine wunderbare
Autorin geworden. Man stelle sich das vor: Niemand
hätte Euch verhaftet. Nach dem Krieg wären Du und
Deine Mitstreiter diejenigen gewiesen, die mit Recht
auf andere mit dem moralischen Zeigefinger hätten
weisen können. Müßig zu erwähnen, dass Du zu
schlau gewesen wärst, dies auch wirklich zu tun.
Ja, wie ich diesen Verstand bewundere! Wie einem
Vernehmungsbeamten kein vernünftiges Gegenargu-
ment mehr einfällt. Sich dieser gar nach dem Krieg
genötigt sieht, Dir Bewunderung zukommen zu lassen.
Mag die Motivation auch gewesen sein, sich selbst in
ein rechtes Licht zu rücken. Ich bin sicher, dass Du auf
die Menschen um Dich herum Eindruck gemacht hast.
Du hast gewusst, wie man Eindruck macht. Du konn-
test damit leben, Eindruck zu machen. Selten sind Ver-
stand, Motivation und die Fähigkeiten im Einklang
einer Persönlichkeit und zeigen sich, offenbaren sich
in Courage.
Dein Henker hat nach dem Krieg die Seiten gewech-
selt. Für die Alliierten hat er die Kriegsverbrecher hin-
gerichtet. Er hat nur seinen Job gemacht. Und der Ver-
nehmungsbeamte stellt fest, dass Du aufrecht zu dem
Henker gegangen bist. In den drei Tagen im Gefängnis
hast Du gelernt, aufrecht zu gehen. Nein, das ist
falsch. Aufrechtigkeit als Konsequenz der Aufrichtig-
keit - es war klar, dass Du so sein würdest. Es war
nicht klar, dass dies auch anderen aufgefallen war.
Deinen Eltern müssen wir dankbar sein. Für die
richtige Weichenstellung. Für das Urvertrauen, das die
Grundlage für alles ist. Deine Schwester Inge müssen
wir verehren, denn dank ihr kennen wir die Geschichte
der „Weißen Rose“ sehr genau. Und Deine Schwester
Elisabeth. Wenn sie nur ein bisschen Ähnlichkeit mit
dir gehabt hat, dann können wir verstehen, dass sie
Dein Freund Fritz nach dem Krieg geheiratet hat. Und
auch ihm müssen wir dankbar sein, hat er doch Deine
Briefe an die Ostfront aufbewahrt. 60 Jahre nach
Deinem Tod durften wir sie lesen. Sie sind der Schlüs-
sel zu dem Verstehen der Veränderung in Dir.
Ich habe mir natürlich die Frage gestellt, ob die
Verklärung Deiner Person durch die Nachwelt auch
wirklich dem gerecht wird, wie Du einst warst. Ist es
die Sophie Scholl aus der realen oder der verklärten
Welt, die zu mir herüber schimmert? Ich kann die
Frage sicherlich nicht exakt beantworten, bin mir aber
sicher, dass genau das, was übrigbleibt, wenn man
sich diese nicht unerhebliche Verklärung wegdenkt,
ausreicht, um meinen Worten wiederum gerecht zu
werden. Zwei wesentliche Verfilmungen zeigen dies.
Obwohl die Atmosphäre in den beiden Filmen, die ich
meine, recht unterschiedlich ist - die Verfilmung von
Michael Verhoeven Anfang der 80er Jahre und die Ver-
filmung Marc Rothemund aus dem Jahr 2005 - wird in
beiden Verkörperungen deutlich, wie Du aus Deiner
Zeit und in Deinem Umfeld herausragst. In Deinen
letzten beiden Lebensjahren hast Du eine entschei-
dende Entwicklung durchgemacht.
Zunächst hat ja nichts darauf hingedeutet, dass die
Nachwelt von Dir Notiz nehmen würde. Du warst im
„Bund Deutscher Mädel“, warst zunächst Anhängerin
der Nazis. Dann wurdest Du älter, wacher, belesener
und bist schließlich zu dem kritischen Menschen
geworden, den wir alle bewundern.
Ach, Schluss mit dem Aufreihen von Tatsachen.
Die kann jeder nachlesen. Liebe ist die Gewissheit um
das Erkennen der Erfüllbarkeit von Sehnsucht in
einem Gegenüber. Liebe ist das Erkennen von Leben
oder gleichsam zu vergehen in der Tiefe eines Zwei-
fels.
Ich bin gewiss, dass wenn ich Dir begegnen würde,
so etwas wie Liebe hätte entstehen müssen. Zumindest
bei mir. Ein zeitloser Engel hat all das, was mir fehlt.
Du bist das Gegenstück zur Frau als Ikone, samt und
sonders auf das Äußerliche reduziert. Du bist unter
den Sternen derjenige, der in der Mitte steht. Nicht
weil er heller strahlt, nicht weil der größer ist, sondern
weil er den Eindruck vermittelt, an ihm könne man
sich orientieren, ihm könne man folgen.
Ich stelle mir vor, wie ich Dich sehe, in der Uni-
versität, gerade eben nicht kokettierend, zuhörend,
sich einbringend, bei kleinen und großen Fragen. An
einer Straßenecke eine Zigarette rauchend, auf Men-
schen zugehend, ausdauernd und fasziniert mit jedem
Tag neu aufgenommenem Wissen in Dir, die Grenzen,
die Horizonte verschiebend. Mit Dir könnte man, will
man, gemeinsam Erleben, gemeinsam Lernen. Es gibt
nur ein Geradeaus, kein Verharren, nur das Erkennen,
nicht das Zufriedengeben mit Blindheit. Du zeigst das,
wofür das Leben gedacht ist. Lieben ist das Erkennen
von Leben. Ich hätte erkannt, dass Du lebst. Und was
dies in Frage stellt, muss falsch sein. Ja, wenn ein
Mensch so lebt und so denkt wie Du, dann ist das
Erkennen, wie sehr die Zukunft in Gefahr ist, zwangs-
läufig. Und doch ist die Anlage in einem Menschen,
eben so zu sein, so selten. So selten, dass auch nach
Jahrzehnten noch herausstrahlt und sein Licht mich
ergreift.
Es war nur konsequent, sich an die Vervielfälti-
gungsapparate zu begeben, eine Erleichterung zu
spüren, wenn Menschen um Dich herum genauso
dachten, es in Flugblättern zum Ausdruck brachten.
Wir müssen etwas tun. Wir müssen die Zukunft
bewahren und den anderen zeigen, dass diese in
Gefahr ist. Natürlich ist es so, wenn ein Mensch nach
Wissen und Leben giert - alles, was dem entgegen
steht, muss falsch sein.
„Heute richtet ihr uns - morgen werdet ihr es sein,
die gerichtet werden.“ - Liebe ist das Erkennen von
Leben oder gleichsam in der Tiefe eines Zweifels zu
vergehen. Es haben zu viele gezweifelt. Zweifel kann
auch von Feigheit überdeckt werden. Oder wie
schreibt der Student Helmut Götz, der Augenzeuge
Deiner Verhaftung war und sich erst Jahre später in
einem Brief an Deine Schwester wendet: „Man
tuschelte untereinander. Aber sonst geschah nichts,
auch nicht, als ein junges Mädchen von zwei Gestapo-
beamten, deren Beruf schon an ihren Visagen erkennt-
lich war, durch die Menge hindurch abgeführt wurde.
Ich kochte vor Wut, war aber zu feig, den Mund aufzu-
machen: einmal bestand von drei Hausdurchsuchun-
gen und Verhöre durch die Gestapo bereits ein Dossier
von mir, und zweites gab mir mein jugendliches Alter
und meine geistige Entwicklung nicht den Mut irgend-
etwas zur Unterstützung der Verhafteten zu tun. Ich
war aber auch erschüttert über die trostlose Passivität
der anwesenden Studenten, die schweigend und war-
tend herumstanden und die unbegreifliche Blödheit
hatten, den kurz darauf erscheinenden Rektor, der
eine aufklärende Ansprache hielt und etwas von Hoch-
verrätern faselte, zu betrampeln ...“
Ich mag es gelten lassen, dass es eine Weile dauert,
bis man den Schatz an Dir erkennt. Und wenn jemand
selbstkritisch zugibt, das eigene Alter und die geistige
Entwicklung seien schuld daran, Dir nicht nachzu-
eifern, so mag dies nachvollziehbar sein. Wer vermag
schon von sich zu sagen, man hätte damals so viel
Courage gehabt wie Du? Was aber nicht zu erklären
ist, das ist das vollkommene Gegenteil dessen, wofür
Du stehst.
Das Gegenteil ist nämlich, sich das freiheitliche
Denken aus dem Kopf nehmen zu lassen. Man denkt
dies, wenn man wie ich in meiner Jugend klatschende
Menschen im Fernsehen sieht, wenn andere für sie in
ihrem Namen ein Wohnheim für Asylbewerber anste-
cken. Es mag ja sein, dass man eine Überzeugung hat -
aber andere diese Überzeugung vollstrecken zu lassen,
wenn man sie massenkonform und unreflektiert sieht?
Ich werfe den Menschen nicht vor, dass sie nicht nach
dem kategorischen Imperativ leben - sich ihn aber von
anderen diktieren zu lassen, ist Verleugnung des eige-
nen Daseins.
Dies zu erkennen, hat das Opfer Deines Lebens
notwendig gemacht. Es ist beinahe wie eine viel ein-
facher zu verstehende Variation der Leiden eines
Erlösers, der für andere Menschen stellvertretend die
Schuld auf sich genommen hat. Wärst Du katholisch,
dann würde ein Verfahren zur Seligsprechung Deiner
Person kurz vor dem Abschluss stehen. Es ist echt
abgefahren - aber ich verfalle bei den Gedanken an
Dich in geradezu religiöse Kategorien. Gerade eben
weil Du auch nach Jahrzehnten so authentisch, glaub-
würdig bist. Egal, wie viel Verklärung, egal, wenn die
Zahl der Städte, in denen eine Institution nicht nach
Dir benannt ist, immer kleiner wird: Auf mich wirkst
Du so wunderbar menschlich.
Und dann sehe ich diese Fotos. Und ich stelle mir
vor, ich hätte sie gemacht.
Du, am See, im Badeanzug. Deine Kurzhaarfrisur,
Dein Lächeln. Diese Fotos. Als hätte sie jemand eben
erst gemacht und durch eine App geschickt.

Am See
Da sah ich einen Engel baden
Und glitzernd auf Wasser
zelebrierte Sonnenlicht um Sonnenlicht
Die Welt die Erkenntnis
Lieben ist das Erkennen von Leben

Am See
Da stand die Zeit einst still
Zu still
Um Fluten zu vermissen
Die Zeit
Ist Brücke zur Erkenntnis
Dieser Engel lehrt das Leben.

Es ist nicht die Zeit, die mich nötigt, Dir eine


Liebeserklärung zu schreiben. Zumindest nicht die
Zeit, die zwischen uns liegt. Es ist zweifellos der
Wunsch, die Sehnsucht, mal so einem Menschen wie
Dir zu begegnen. Im Heute und im Jetzt. Diese Zeit ist
rar an Menschen deines Schlages. Vermutlich ist es
auch der Wunsch, dass ich gerne so wäre, wie Du.
Denn das Zeitlose an der Liebe ist ihre Eigenschaft als
Spiegel für unser Inneres. Da mir niemand diese Fähig-
keit geben kann, offenbarte sich in diesen Worten
mein Innerstes.