J I M - S T U D I E 09

JIM-STUDIE 2009
Jugend, Information, (Multi-) Media

Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger

F o r s c h u n g s b e r i c h t e

JIM 2009 Jugend, Information, (Multi-)Media
Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland

Herausgeber:

Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest
Geschäftsstelle: c/o Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) Thomas Rathgeb Rotebühlstr. 121 70178 Stuttgart Tel.: Fax.: 0711 – 66 99 131 0711 – 66 99 111

E-Mail: info@mpfs.de http://www.mpfs.de Leitung: Albrecht Kutteroff (LFK) Peter Behrens (LMK) Mitarbeit: Tina König (LFK) Thomas Schmid (LMK) Stuttgart, November 2009 Redaktion: Sabine Feierabend (SWR Medienforschung) Thomas Rathgeb (LFK) © Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (LFK, LMK)

Inhaltsverzeichnis
Seite 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Einführung und Methode Medienausstattung Freizeitaktivitäten Themeninteressen und Informationsverhalten Exkurs Bundestagswahl 2009 Medienbeschäftigung in der Freizeit Die Wichtigkeit der Medien und ihre Bedeutung im Alltag Radio und Musik 7.1 Information über Musik 7.2 Radio 8. 9. Fernsehen Bücher 10.1 Nutzungsfrequenz und Nutzungsorte 10.2 Tätigkeiten am Computer/im Internet 11. Computer-/Konsolen- und Onlinespiele 11.1 Nutzungshäufigkeit und Nutzungsdauer 11.2 Inhaltliche Präferenzen 11.3 Computerspiele und Jugendschutz 12. Kommunikation im Netz 12.1 Online-Communities und persönliche Daten 12.2 Gefahren im Netz – Cyber-Mobbing 13. Online-Shopping 14. Handy 14.1 Ausstattung und Kosten 14.2 Handynutzung 14.3 Problematische Inhalte 15. Zusammenfassung 16. English summary 3 6 9 11 15 16 19 22 22 23 27 30 31 31 34 39 39 41 43 45 45 48 51 53 53 54 56 59 62

10. Computer und Internet

.

Ähnliches gilt für „fernsehen“. Dennoch wurde weitgehend die Kontinuität der Befragung über die Jahre beibehalten und so lassen sich langfristige Entwicklungen nachzeichnen. welche Rolle spielen Radio und Fernsehen für Jugendliche und werden heute immer noch Bücher gelesen? All diese Fragen will die JIM-Studie beantworten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der JIM-Studie 2009 auf dem Thema „Cyber- . in vielen Situationen wird man auf Angebote im Netz verwiesen. Daneben wurde im Vorfeld der Bundestagswahlen 2009 nach dem Interesse für Politik im Allgemeinen.bis 19Jährigen in Deutschland. Politiker bloggen und Journalisten twittern. Warum sollte man also die Mediennutzung von Jugendlichen besonders beachten? Niemand wird bestreiten. wird mehr und mehr auf weiterführende Informationen im Internet verwiesen.und online nicht immer präsent. Neue Geräte sind auf dem Markt und das Internet von heute ist nicht mit dem Internet von vor zehn Jahren zu vergleichen. Erstmals sind die Computertätigkeiten nicht mehr in „offline“ und „online“ kategorisiert. dass Handy. In diesem Zuge wurde auch das generelle Interesse an verschiedenen Themenbereichen und die zur jeweiligen Information bevorzugten Medien untersucht. „Unterhaltung“. „Spielen“. also nach dem Inhalt der Angebote und der Art und Motivation der Nutzung. Das Internet ist inzwischen Teil des Alltags von Jung und Alt geworden. Was ist aus Sicht eines Jugendlichen hier gemeint: „Schlag den Raab“ auf dem Sofa oder kleine Clips aus „Deutschland sucht den Superstar“ auf YouTube? Diesen Entwicklungen trägt die JIM-Studie mit einer sehr differenzierten Abfrage Rechnung. Einführung und Methode Das Internet begegnet uns heute an vielen Stellen des (Medien-)Alltags. Auch angesichts eigener Internetanschlüsse mit einer Flatrate ist vielen die Differenzierung in off. der bevorstehenden Wahl im Besonderen und den präferierten Informationsquellen zur Wahl gefragt. Seit 1998 untersucht der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest mit der Langzeitstudie Jugend. Doch ist Internet gleich Internet und was machen die sogenannten „digital natives“ eigentlich im Netz? Bedeutet Internet für jeden das gleiche? Welche Angebote werden im Alltag wirklich genutzt? Und was ist mit den herkömmlichen Medien. Gegenüber der ersten Erhebung 1998 hat sich vieles verändert.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 3 1. so konnte die anfänglich sinnvolle Trennung der Computertätigkeiten in „offline“ und „online“ nicht mehr aufrechterhalten werden. Allerdings sind ab und an auch Änderungen nötig. „Information“ und „Kommunikation“. (Multi-)Media den Medienumgang der 12. Reiseangebote und viele Produktinformationen gibt es teilweise nur noch online. Zugfahrkarten. Wer die Zeitung aufschlägt oder die Fernsehnachrichten verfolgt. Internet und Spielkonsolen zum Alltag vieler Jugendlicher gehören. Mit dieser repräsentativen Befragung wird der aktuelle Stand der Mediennutzung dokumentiert und die Diskussion um den Stellenwert der Medien in der Freizeit der Jugendlichen versachlicht. Information. sondern nach den Bereichen „Arbeiten/Lernen“.

2007) ausgeglichen. Juni bis 6. Feldarbeit und Datenprüfung lagen beim Institut ENIGMA GfK in Wiesbaden. Angaben in Prozent Basis: alle Befragten. Stand 31. Einzelne Befunde dieser Untersuchung fließen auch in diesen Bericht ein und sind als Ergebnisse „JIMplus“ bezeichnet. Inwieweit spielen Handy und soziale Netzwerke hier eine Rolle.200 Jugendlichen in der Zeit vom 2.200 Um auch die qualitativen Aspekte der Nutzung zu erfassen. so dass die befragten Jugendlichen ein möglichst genaues Spiegelbild der Grundgesamtheit wiedergeben.Seite 4 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Mobbing“.12. . Wie in den Vorgängerstudien umfasst die Grundgesamtheit der JIM-Studie 2009 die sieben Millionen Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren in Telefon-Haushalten der Bundesrepublik Deutschland. ein weiterer Aspekt sind Jugendliche als Verbraucher im Internet. Aus dieser Grundgesamtheit wurde eine repräsentative Stichprobe von 1. wurden zusätzlich 102 Personen aus der Stichprobe der JIM-Studie zufällig ausgewählt und in einer Nachbefragung („JIMplus“) vertiefend zu einzelnen Themen befragt. n=1. Geringe Abweichungen der Soll-Struktur wurden durch eine iterative Gewichtung der Merkmale „Geschlecht x Alter insgesamt“ und „Bundesland“ (Basis: Statistisches Bundesamt. welches sind die drängendsten Probleme und wer ist betroffen? Neben diesen negativen Erscheinungen werden vor allem die alltäglichen Nutzungsformen von Handy und Internet untersucht. JIM 2009: Soziodemografie Jungen Mädchen 51 49 Altersgruppen 12-13 Jahre 14-15 Jahre 16-17 Jahre 18-19 Jahre 24 24 25 27 Schüler Auszubildende Studenten 83 11 2 Bildungsgruppen Hauptschule Realschule Gymnasium 0 17 33 45 20 40 60 80 100 Quelle: JIM 2009. Juli 2009 telefonisch befragt.

Gängigen Konventionen folgend. . es sei denn. KG in Zusammenarbeit mit • • • der Bundeszentrale für politische Bildung den Landeszentralen für politische Bildung Baden-Württemberg und RheinlandPfalz der Stiftung Lesen Aus Gründen der Lesbarkeit bedient sich der vorliegende Bericht meist männlicher Substantive. Jugendliche in Ausbildung werden gemäß ihrem höchsten Bildungsabschluss eingeordnet.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 5 Sofern nicht anders gekennzeichnet. werden die Jugendlichen hinsichtlich ihres Bildungsniveaus vor dem Hintergrund des in weiten Teilen Deutschlands vorherrschenden dreigliedrigen Schulsystems dargestellt – Haupt. Herausgeber der Studienreihe JIM ist • der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs).und Realschule sowie Gymnasium. das Geschlecht wird explizit hervorgehoben. beziehen sich die Ergebnisse auf die Erhebungen des Jahres 2009. schließt die weibliche Form der Begriffe jedoch selbstverständlich mit ein. so sind stets Nutzerinnen und Nutzer gemeint. der gemeinsam von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK) getragen wird in Kooperation mit • • der SWR Medienforschung der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft mbH & Co. Wenn beispielsweise von Nutzern die Rede ist.

einen Flachbildfernseher haben hier nur 29 Prozent. Medien zu nutzen. etwas seltener werden Zeitschriften bezogen (45 %). Vollversorgung besteht bei Handy. 2. Internetzugang und Fernseher. Die hohe Ausstattung in den Familien mit Jugendlichen liegt deutlich über dem Schnitt der bundesdeutschen Haushalte.1 Geräte-Ausstattung im Haushalt 2009 (Auswahl) Handy Computer / Laptop Internetzugang Fernseher Digitalkamera MP3-Player / iPod DVD-Player (nicht PC) Videorekorder Feste Spielkonsole TV/PC Tragb. Fast ein Drittel der Haushalte (30 %) kann inzwischen mit einem DVD-Rekorder mit Speichermöglichkeit Fernsehsendungen zeitversetzt sehen und 14 Prozent haben Pay-TV abonniert. sind in hohem Maße mit Mediengeräten ausgestattet. 2. So weist die Media Analyse 2009 nur für 69 Prozent der Haushalte in Deutschland einen Internetzugang aus. Haushalte.mediendaten. MP3Player (44 %) und Digitalkamera (60 %) sind laut Media Analyse im Bundesdurchschnitt deutlich weniger häufig vorhanden. . In jeder zweiten Wohnung (58 %) steht inzwischen ein Flachbildfernseher und ein DVDRekorder (54 %). Gut zwei Drittel der Haushalte haben zu Hause eine (feste) Spielkonsole und 62 Prozent eine tragbare Spielkonsole. Auch Handy (83 %). MP3.und DVD-Player sind jeweils in etwa neun von zehn Haushalten vorhanden. 93 Prozent der Haushalte haben eine Digitalkamera.Seite 6 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 2.200 Die hohe Medienausstattung zeigt sich auch in der Anzahl der Geräte: Haushalte mit Jugendlichen haben im Durchschnitt 3. Angaben in Prozent Basis: alle Befragten. Spielkonsole TV-Flachbildschirm DVD-Rekorder 0 25 50 54 75 100 58 62 68 72 Zunahme zu 2008: TV/Flachbildschirm + 17PP DVD Rekorder + 12PP Trag. n=1. Medienausstattung Die technischen Möglichkeiten für Jugendliche. sind enorm.9 Mobiltelefone. Spielkonsole + 9 PP Rückgang zu 2008: Videorekorder – 3PP 100 100 98 97 93 91 89 Quelle: JIM 2009.6 Computer oder Laptops.de/medienausstattung-geraete-d. In gleicher Größenordnung sind Tageszeitungen abonniert (59 %). Ausführliche Tabelle unter http://www. Computer. in denen Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren leben.4 Fern- 1 Quelle ma 2009 II.html.

Fast alle 12. So findet man Abonnements von Zeitungen und Zeitschriften deutliche häufiger in den Haushalten der Jugendlichen mit höherer Bildung. Drei Viertel der Jugendlichen besitzen einen eigenen Computer oder ein Laptop. Praktisch keine Unterschiede gibt es beim Internet: Hier haben alle Jugendlichen die gleichen Zugangsmöglichkeiten. 60 Prozent sind Besitzer eines eigenen Fernsehers und mehr als die Hälfte der Jugendlichen kann vom eigenen Zimmer aus ins Internet gehen (54 %). etwas weniger haben ein Radio (71 %).1 MP3-Player. Fast ebenso häufig sind Spielkonsolen (tragbar: 48 %.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 7 seher. eigenes Medienrepertoire frei verfügen. 2. Jeder Zweite hat eine Digitalkamera (51 %). n=1. Jungen sind häufiger im Besitz eines Computers und haben zu einem deutlich höheren Anteil eine eigene (tragbare oder feste) Spielkonsole sowie mehr Flachbildfernseher. Dagegen sind Mädchen besser mit Handy. sie besitzen auch viele Geräte selbst und können so über ein großes.6 Internetzugänge und jeweils 1. tragbare Spielkonsolen. fest: 45 %) anzutreffen. Ein Pay-TV-Abo im Haushalt ist dagegen bei den Jugendlichen mit geringerem Bildungshintergrund ebenso wie Spielkonsolen weiter verbreitet. DVD-Player/-Rekorder und Videorekorder .1 feste bzw.nach Bildungsgrad der befragten Jugendlichen Internet 97 98 99 71 72 63 36 Zeitschriften-Abo 40 53 46 Tageszeitungs-Abo 53 69 21 Abo-Fernsehen 10 0 25 50 75 100 Feste Spielkonsole Hauptschule Realschule Gymnasium 16 Quelle: JIM 2009. Radio. zeigen sich nur in Teilen Unterschiede. 39 Prozent haben einen DVD-Player und je ein Sechstel besitzt einen DVD-Rekorder. einen Fernseher mit Flachbildschirm und einen Videorekorder.200 Jugendliche haben nicht nur zu Hause Zugang zu verschiedenen Medien. Differenziert man die Haushalte nach dem Bildungsgrad der befragten Jugendlichen. Weitere Medien im Haushalt 2009 (Auswahl) .bis 19-Jährigen haben ein eigenes Handy (95 %) und auch ein MP3-Player gehört zum Standard (82 %). 1. Angaben in Prozent Basis: alle Befragten.

Kaum Unterschiede gibt es hingegen beim Besitz von MP3Player. Gerätebesitz Jugendlicher 2007-2009 (Auswahl) 75 59 50 35 60 Jungen 75 Mädchen 63 56 49 52 50 37 41 36 30 29 33 32 33 43 45 53 25 25 0 Spielkonsole TV/PC Tragb. Spielkonsolen Digitalkamera 2007 2008 2009 2007 2008 2009 Basis: alle Befragten Quelle: JIM 2009. Angaben in Prozent Basis: alle Befragten. tragbaren Spielkonsolen und Flachbildfernsehern vergrößert (jeweils plus 7 Prozentpunkte (PP)). n=1. Spielkonsolen Digitalkamera 0 Spielkonsole TV/PC Tragb. Besonders auffallend ist der große Vorsprung der Mädchen bei der Ausstattung mit Digitalkameras. Gerätebesitz Jugendlicher 2009 Handy MP3-Player Computer/Laptop Radio Fernsehgerät Internetzugang Digitalkamera Tragb.200 Gegenüber dem Vorjahr hat sich vor allem der Bestand an Digitalkameras. Leicht zugenommen haben Computerbesitz (+4 PP).Seite 8 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 ausgerüstet. Internetzugang (+3 PP) und DVDRekorder (+4 PP). Spielkonsolen Spielkonsole TV/PC DVD-Player (nicht PC) DVD-Rekorder TV-Flachbildschirm Videorekorder 93 83 81 72 65 60 61 54 55 41 43 33 35 14 15 14 0 97 77 77 63 52 56 Mädchen Jungen 43 20 19 18 20 40 60 80 100 Quelle: JIM 2009. Fernseher und dem eigenen Internetzugang. JIM 2007. JIM 2008. Bei den anderen Geräten zeigen sich kaum Unterschiede. Zurückgegangen ist die Ausstattung mit MP3-Playern (-4 PP) und Radios (-6 PP). Angaben in Prozent .

Je älter die Jugendlichen sind. Je zwei Prozent schreiben Karten und besuchen mehrmals pro Woche einen Gottesdienst. Auch machen Jungen eher selbst Musik als Mädchen. Non-mediale Freizeitaktivitäten 2009 . n=1. 14 Prozent malen und basteln in ihrer Freizeit und 13 Prozent gehen mehrmals pro Woche zu Sportveranstaltungen. selbst Musik machen. drei Prozent nutzen regelmäßig eine Bibliothek. Freizeitaktivitäten Trotz der enormen Medienausstattung der Haushalte in denen Jugendliche aufwachsen und der hohen Anzahl eigener Mediengeräte wenden sich Jugendliche in ihrer Freizeit häufig nicht-medialen Tätigkeiten zu. Discos sind für jeden Zwanzigsten eine gängige Freizeitoption. Jungen und Mädchen unterscheiden sich in ihrer Freizeitgestaltung vor allem im Bereich Sport: deutlich mehr Jungen treiben regelmäßig Sport und besuchen Sportveranstaltungen. Jeweils jeder Zehnte geht ebenso häufig zum Shoppen oder auf Partys. basteln Sportveranstaltungen besuchen Einkaufsbummel Partys Disco Leih-Bücherei/Bibliothek Briefe/Karten schreiben Kirche 0 87 89 64 65 23 23 17 8 10 5 8 6 5 3 2 3 1 2 2 25 50 75 100 76 69 20 19 16 15 11 Mädchen Jungen Quelle: JIM 2009. An erster Stelle steht mit 88 Prozent das Treffen mit Freunden (mindestens mehrmals pro Woche). malen oder basteln nehmen mit zunehmendem Alter ab. Jeder sechste Jugendliche spielt ein Instrument oder singt regelmäßig (18 %). desto häufiger treffen sie sich mit Freunden.täglich/mehrmals pro Woche Mit Freunden/Leuten treffen Sport Ausruhen.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 9 3. . Angaben in Prozent Basis: alle Befragten.200 Sportliche Aktivitäten. Etwa jeder vierte Jugendliche (23 %) unternimmt zumindest mehrmals pro Woche etwas mit seinen Eltern. nichts tun Familienunternehmungen Selbst Musik machen Malen. Dagegen ruhen sich Mädchen eher aus und sind zu einem größeren Anteil kreativ und malen oder basteln. 70 Prozent treiben ebenso häufig Sport und zwei Drittel (67 %) ruhen sich regelmäßig aus und machen gar nichts.

000 6 Quelle: JIM 2009. Zugenommen haben nur sportliche Aktivitäten und Familienunternehmungen. seltener sind Einkaufsbummel geworden.täglich/mehrmals pro Woche Mit Freunden/Leuten treffen Sport Ausruhen.Seite 10 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 gehen auf Partys oder besuchen Diskotheken. Non-mediale Freizeitaktivitäten 2009 (Auswahl) . Angaben in Prozent Basis: alle Befragten . Angaben in Prozent Basis: alle Befragten. nichts tun Familienunternehmungen Selbst Musik machen Malen. basteln 9 8 9 1 7 12-13 Jahre 14-15 Jahre 16-17 Jahre 18-19 Jahre Einkaufsbummel Partys 2 18 Disco 0 7 11 25 50 75 100 Quelle: JIM 2009.200 Vergleicht man die Freizeitgestaltung 2009 mit den Ergebnissen der JIM-Studie 2004 zeigt sich über diese fünf Jahre eine erstaunliche Stabilität. n=1.täglich/mehrmals pro Woche 84 Mit Freunden/Leuten treffen 73 73 87 89 90 Sport 66 22 21 19 21 18 19 16 21 31 70 Familienunternehmungen Selbst Musik machen 13 12 11 12 11 Malen. n=1. Die stärkere Außenorientierung zeigt sich auch in den geringer werdenden gemeinsamen Familienunternehmungen.200 Gesamt 2004. n=1. basteln Sportveranstaltungen besuchen Einkaufsbummel Partys Disco Leih-Bücherei/Bibliothek Briefe/Karten schreiben Kirche 0 88 88 67 67 67 17 18 18 14 15 13 11 10 10 11 5 5 3 4 2 2 1 25 50 75 100 70 23 14 Gesamt 2009. Non-mediale Freizeitaktivitäten 2009/2004 . JIM 2004.

über neue Entwicklungen schnell Bescheid zu wissen . Angaben in Prozent Basis: alle Befragten. Im zweiten Schritt wurde dann nach der bevorzugten Informationsquelle gefragt. sondern das Informationsbedürfnis zu diesem Thema erhoben. 39 Prozent wollen schnell über Neues aus der Welt der Stars und Sternchen auf dem Laufenden sein. Wichtigkeit. Sage Du mir bitte jeweils. wie wichtig ist es für Dich ist. 53 %) rasch informiert sein. „lokale Konzerte“ und „Stars“. hier ist es für 85 Prozent „wichtig“ oder „sehr wichtig“ über neueste Entwicklungen schnell Bescheid zu wissen. „Handy“. Großes Interesse besteht auch. „Internet“.200 2 Die Fragestellung lautet: „Ich nenne Dir mal verschiedene Bereiche und Themen. wenn es um Neues aus den Bereichen „Sport“ (70 %). wurde in der JIM-Studie 2009 anhand von 15 vorgegebenen Kategorien erfragt.und Lokalpolitik“ (54 bzw.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 11 4. Das größte Interesse besteht am aktuellen Zeitgeschehen und bei der Lösung persönlicher Probleme. „Mode“.sehr wichtig/wichtig Aktuelles Infos zu aktuellem persönlichen Problem Musik Ausbildung/Beruf Sport Internet Mode/Klamotten Handy Bundespolitik Lokalpolitik Computer-/Konsolenspiele Konzerte in meiner Gegend Stars 0 25 85 84 88 83 90 78 81 78 64 76 62 74 74 49 58 54 52 57 52 54 30 62 50 42 48 31 50 75 100 Mädchen Jungen Quelle: JIM 2009. Themeninteressen und Informationsverhalten Welche Themenbereiche Jugendliche interessieren. Jungen zeigen mehr Interesse an den Themen „Sport“. n=1.2 Hierbei wurde also nicht nur das generelle Interesse. . „Internet“ (65 %) und „Mode“ (61 %) geht.und Konsolenspiele“ (46 %) sowie lokalen Konzerten (46 %) ein gesteigertes Informationsbedürfnis.und Konsolenspiele“. in diesem Bereich so schnell wie möglich über neueste Entwicklungen und Trends Bescheid zu wissen: sehr. weniger oder gar nicht“. „Bundespolitik“ sowie „Computer. Die übrigen Themenbereiche sind für Jungen und Mädchen gleichermaßen interessant. In gleicher Größenordnung liegt das Interesse an Musik (84 %). Vier Fünftel (79 %) wollen über das Thema „Ausbildung und Beruf“ Bescheid wissen. Jeder Zweite will zum Thema „Handy“ (56 %) sowie „Bundes. Knapp die Hälfte der Jugendlichen zeigt beim Thema „Computer. etwas. Mädchen wollen eher Informationen zur Lösung persönlicher Probleme sowie zu den Themen „Musik“.

Bei Betrachtung des Bildungshintergrunds zeigen sich nur wenige Unterschiede. Sie ist bei Lokalpolitik das am meisten genannte Informationsmedium.und Konsolenspielen und Stars feststellen. Internetthemen. Angesichts des großen Medienangebots stellt sich die Frage. Ein abnehmendes Informationsbedürfnis kann man bei Sport. Bundespolitik. Dies gilt für eigene Probleme. Es zeigt sich. Ausbildung und Beruf. dies aber nicht für alle Bereiche gleichermaßen gilt. dass das Internet zwar als Informationsquelle eine sehr große Rolle spielt.und Konsolenspielen sowie Stars haben Zeitschriften Relevanz. bei lokalen Konzerten und Bundespolitik kommt die Tageszeitung an zweiter Stelle. Computer. persönlichen Problemen. persönlichen Problemlagen sowie politischen Themen. Das Fernsehen punktet beim aktuellen Zeitgeschehen. Die übrigen Bereiche zeigen kein einheitliches Bild. Die Zeitung zeigt ihre Stärke im Lokalen und der politischen Berichterstattung. „Handy“. politischen Themen und lokalen Konzerten. dass Jugendliche neben dem Internet weitere Medien nutzen und um deren inhaltliche Kompetenzen wissen. Allerdings haben Jugendliche mit höherem Bildungsniveau ein gesteigertes Informationsbedürfnis beim aktuellen Zeitgeschehen. „Mode“. Insbesondere dem Fernsehen wird durchaus Informationskompetenz zugeschrieben und auch die Zeitung ist im lokalen Bereich bei politischen Themen eine wichtige Informationsquelle. Informationen zu Ausbildung und Beruf. Realschule: 46 %) oder Lokalpolitik (Hauptschule: 44 %. Beim Thema „Mode“ informieren sich Jugendliche an erster Stelle in Zeitschriften. Nicht einmal jeder zweite Jugendliche aus den mittleren oder niedrigen Bildungsgruppen hat Interesse an Bundes. Mit zunehmendem Alter zeigt sich ein deutlich gesteigertes Interesse beim aktuellen Zeitgeschehen. Computer und Konsolenspiele sowie das Handy und Konzerte vor Ort. Insgesamt betrachtet zeigt sich. Realschule: 47 %).Seite 12 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Erwartungsgemäß stellen sich die Präferenzen der Jugendlichen je nach Alter unterschiedlich dar. Sport und Stars. Auch bei Computer. Bei Jugendlichen am Gymnasium ist der Informationsbedarf deutlich größer (Bundespolitik 65 %.und Konsolenspiele“. Gymnasiasten zeigen dagegen weniger Interesse an den Themen „Ausbildung und Beruf“. Lokalpolitik: 61 %). Für knapp die Hälfte der Themen wird das Internet als die bevorzugte Informationsquelle angegeben. sowie „Computer.(Hauptschule: 42 %. ob Jugendliche bei unterschiedlichen Themeninteressen verschiedene Informationsstrategien entwickelt haben und welches Medium sie jeweils zur Informationsbeschaffung bevorzugen. . Musik. Dass Jugendliche bei jedem Thema „erst mal googeln“ ist also nicht immer richtig.

Zum Thema „Handy“ werden die Seiten der Anbieter gesichtet. über neue Entwicklungen zum Themenbereich schnell Bescheid zu wissen Betrachtet man für die verschiedenen Themenbereiche das Informationsverhalten speziell im Internet. Informationen zum aktuellen Zeitgeschehen werden in erster Linie auf den Seiten der großen Provider gesucht. Über Musik informiert man sich online vornehmlich bei Videoportalen. neben dem „Informationsmonopol“ Google werden auch die Seiten der Provider sowie themenorientierte Portale – soweit vorhanden – als Informanten wahrgenommen. . so werden größtenteils Suchmaschinen genutzt. um an die gewünschten Inhalte zu gelangen. Das Informationsbedürfnis an Mode wird in Kaufportalen. an Sport bei Sportportalen gedeckt. Problem Musik Ausbildung/Beruf Internet Fernsehen Radio Tageszeitung Zeitschriften sonstiges Handy Bundespolitik Lokalpolitik Computer-/Konsolenspiele Konz erte in meiner Gegend Stars 0 17 38 40 7 13 14 5 50 6 7 3 43 42 61 15 25 4 12 22 11 34 18 7 13 19 33 7 10 14 1 16 3 2 6 18 48 45 46 24 57 18 19 03 38 7 1 45 14 25 18 2 13 45 20 1 5 10 3 6 10 14 12 11 14 15 9 1 9 17 6 28 16 7 3 Sport Internet Mode/Klamotten 25 50 75 100 Quelle: JIM 2009. Informationen zu Beruf und Ausbildungsthemen werden auch bei speziellen Seiten bspw. Angaben in Prozent Basis: Befragte denen es sehr/etwas wichtig ist. der Arbeitsagentur abgerufen. Bei einzelnen Themen haben sich gelernte Strategien im Sinne von festen Anlaufpunkten zu bestimmten Inhalten herausgebildet.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 13 Ich informiere mich zum Thema… am häufigsten im … Aktuelles Infos zu aktuellem pers. auch die Online-Angebote von Tageszeitungen und Zeitschriften spielen hier noch eine Rolle. Wikipedia spielt nur bei persönlichen Problemen und Internetthemen eine Rolle. Insgesamt wird die Dominanz der Suchmaschinen bei der Informationssuche deutlich.

rechtl. n=1. n=180 . die Internet als meistgenutzte Quelle zum Thema „Aktuelles“ angeben.0 Portalen 1 0 25 50 2 3 9 37 33 33 33 Gesamt Mädchen Jungen Quelle: JIM 2009. Angaben in Prozent Basis: Über Aktuelles schnell Bescheid zu wissen ist sehr/etwas wichtig.Seite 14 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Ich informiere mich zum Thema „Aktuelles“ am häufigsten… im Fernsehen 45 45 44 28 31 25 18 in der Tageszeitung im Internet 13 22 6 6 5 3 im Radio in Zeitschriften 4 3 1 1 2 0 25 Gesamt Mädchen Jungen Sonstiges 50 Quelle: JIM 2009. TV-/HF-Sendern 1 Web 2. Angaben in Prozent Basis: Befragte.017 Ich informiere mich zum Thema „Aktuelles“ im Internet bei… Portalen/Provider 31 Suchmaschinen 27 9 Zeitschriftenportalen 6 11 Portalen überregionaler Tageszeitungen 8 2 12 4 Wikipedia 1 4 privaten TV-/HF-Sendern 1 5 3 öff.

Angaben in Prozent Basis: n=330 Während sich 67 Prozent der männlichen Jungwähler für die Bundestagswahl interessierten. Eklatante Unterschiede zeigt die Betrachtung des Bildungshintergrunds. wenn es um neue politische Entscheidungen für Deutschland (54 %) bzw. So war die Bundestagswahl 2009 nur für ein gutes Drittel der Jugendlichen mit formal niedriger Bildung von Bedeutung. wird sich nach eigenen Angaben über die Wahl am ehesten im Internet informieren. Allerdings hatte die Bundestagswahl für ein Fünftel der Jungwähler keinerlei Relevanz. dass etwa die Hälfte der Jugendlichen mit niedriger formaler Bildung gar kein Interesse an der Wahl der Volksvertreter bekundete. Tageszeitungen (19 %) und das Fernsehen (17 %) haben deutlich weniger Relevanz. 28 Prozent zeigten sich sogar sehr interessiert an diesem Ereignis.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 15 Exkurs Bundestagswahl 2009 Das Thema „Politik“ spielt auch im Leben der 12.bzw. den eigenen Wohnort (53 %) geht. und dieses Ereignis fand durchaus Beachtung. Bedenklich ist. fiel der Anteil bei den jungen Frauen mit 56 Prozent etwas geringer aus. Erstwähler würde bzw. Interesse an der Bundestagswahl 2009 . Für gut die Hälfte ist es sehr wichtig bzw. Jeder zweite Jung. schnell Bescheid zu wissen.bis 19-Jährigen eine nicht unbedeutende Rolle.und 19-Jährigen erstmals ihre Stimme für das Bundesparlament abgeben.und 19-Jährigen interessierten sich für die Bundestagswahl. Im Superwahljahr 2009 durften die 18. wichtig. Als weitere Informationsquellen dienen Familie und Freunde. Unter den Abiturienten waren es drei Viertel.Jugendliche ab 18 Jahren Gesamt 28 33 18 21 sehr interessiert etwas interessiert weniger interessiert gar nicht interessiert Mädchen 21 35 22 22 Jungen 35 32 14 19 Hauptschule 15 21 16 49 Realschule 18 29 23 29 Gymnasium 0 38 39 14 9 25 50 75 100 Quelle: JIM 2009. . beim mittlerem Bildungsabschluss zeigte knapp die Hälfte Interesse. 61 Prozent der 18. die von 12 Prozent genannt werden.

. 3 Beim Kino ergeben sich üblicherweise größere Nutzungsintervalle. Angaben in Prozent Basis: alle Befragten. Jeder Dritte nutzt die Digitalfotografie (32 %) in der Freizeit. Jeweils neun von zehn Jugendlichen gehen regelmäßig online oder sitzen vor dem Fernseher. das vier Fünftel Tag für Tag nutzen. n=1. Fernsehen (63 %). Sieben Prozent sind aktive Medienmacher und produzieren und gestalten regelmäßig eigene Digitalvideos.Seite 16 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 5. Ein Prozent geht zumindest mehrmals pro Woche ins Kino. Medienbeschäftigung in der Freizeit Die Beschäftigung mit Medien nimmt einen großen Raum in der Freizeitgestaltung der 12bis 19-Jährigen ein.3 Medienbeschäftigung in der Freizeit 2009 Fernseher Internet Handy MP3 Radio Musik-CDs/Kassetten Tageszeitung Bücher Computer-/Konsolenspiele (offline) Computer (offline) Digitale Fotos machen Zeitschriften/Magazine DVD/Video Tageszeitung (online) Hörspielkassetten/-CDs Zeitschriften (online) 63 65 79 64 58 47 27 23 8 17 10 11 6 9 7 5 6 7 7 23 23 18 27 18 18 15 20 16 19 27 25 9 täglich mehrmals pro Woche Digitale Filme/Videos machen 2 5 Kino 1 0 25 50 75 100 Quelle: JIM 2009. Musik-CDs/Kassetten nutzen zwei Drittel. Ein gutes Drittel nutzt mehrmals pro Woche den Computer (35 %) auch ohne dabei ins Internet zu gehen und – ebenfalls offline – Computer. Hörspiele sind für 14 Prozent eine Option zur Freizeitgestaltung. 71 Prozent der Jugendlichen gehen zumindest einmal im Monat ins Kino (einmal in 14 Tagen: 23 %).200 Betrachtet man die tägliche Nutzung so fällt die intensive Nutzung des Handys auf.oder Konsolenspiele (35 %). Auch online werden Printprodukte gelesen: 16 Prozent surfen regelmäßig auf Seiten der Tageszeitungen und 11 Prozent nutzen die Onlineangebote von Zeitschriften. Kaum weniger nutzen zumindest mehrmals pro Woche ein Handy. Für 83 Prozent ist der MP3-Player ein ständiger Begleiter und drei Viertel lassen sich regelmäßig vom Radio unterhalten und informieren. Etwas weniger als die Hälfte der Jugendlichen liest regelmäßig eine Tageszeitung (43 %) oder Bücher (40 %). Internet (65 %) und MP3-Player (64 %) sind für je knapp zwei Drittel der Jugendlichen tagtäglicher Begleiter. jeweils 29 Prozent lesen regelmäßig Zeitschriften und schauen sich DVDs oder Videos an.

Angaben in Prozent Basis: alle Befragten. Eine deutlich Zunahme ist lediglich (erneut) bei der Internetnutzung (+6 PP) zu verzeichnen.bis 13-Jährigen den Älteren in der Nutzung noch nach. Die Nutzung von Computer. Musik-CDs/Kassetten.und Konsolenspielen sowie von Zeitschriften und Hörspielkassetten mit zunehmendem Alter deutlich ab. n=1. Besonders deutlich sind die Unterschiede beim Bücherlesen und der Digitalfotografie: hier ist der Anteil der Nutzer unter den Mädchen fast doppelt so hoch wie bei den Jungen. Ein deutlicher Anstieg mit zunehmendem Alter zeigt sich beim Lesen der Tageszeitung.täglich/mehrmals pro Woche Fernseher Handy Internet MP3 Radio Musik-CDs/Kassetten Tageszeitung Bücher Computer/Konsolenspiele (offline) Computer (offline) Digitale Fotos machen Zeitschriften/Magazine DVD/Video Hörspielkassetten/-CDs Tageszeitung (online) Zeitschriften (online) Digitale Filme/Videos machen Kino 0 1 1 25 50 75 100 5 8 8 11 13 16 19 25 23 28 30 33 17 31 39 42 29 42 43 52 53 64 70 70 78 82 85 84 87 92 92 91 89 Mädchen Jungen 14 Quelle: JIM 2009. Dagegen nimmt die Nutzung von Computer.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 17 Bei der Medienbeschäftigung zeigen Jungen und Mädchen meist unterschiedliche Nutzungsmuster. Auch die Fernsehnutzung geht mit höherem Alter zurück (12-13 Jahre: 94 %. 18-19 Jahre: 84 %). Diese dagegen nutzen vor allem Computer. Medienbeschäftigung in der Freizeit 2009 . DVDs sowie die Onlineangebote von Tageszeitungen und Zeitschriften.und Konsolenspiele. Mädchen wenden sich häufiger dem Fernseher zu. Büchern und dem Computer (offline). Kaum Unterschiede im Altersverlauf zeigen sich bei Radio. den Computer offline. Handy und MP3-Player stehen lediglich die 12. Gegenüber dem Vorjahr ist die Mediennutzung bei den meisten Tätigkeiten gleich geblieben oder hat sich nur geringfügig erhöht.200 Bei Internet. dies gilt für die gedruckte Zeitung ebenso wie für die Onlineangebote. verwenden häufiger Handy und Internet und sie hören mehr Musik über Radio und CDs als Jungen.und Konsolen- .

n=1. Medienbeschäftigung in der Freizeit 2009 (Auswahl) . So hat sich die Computernutzung deutlich ins Internet verlagert. Jugendliche mit einem niedrigeren Bildungsniveau wenden sich eher dem Fernseher zu. Jugendliche mit einem höheren Bildungsgrad nutzen häufiger das Internet. MP3-Player und Bücher sowie – was Jugendliche am Gymnasium betrifft – auch mehr das Radio. die jeweilige Nutzung hat sich jedoch sehr unterschiedlich entwickelt. Trotz der heutigen Dominanz des Internets haben Fernseher (-5 PP) und Radio (-9 PP) vergleichsweise wenig Nutzung eingebüßt.oder Konsolenspiele. Deutlich gesunken ist die Zuwendung zu Tageszeitung (-16 PP) und Zeitschriften (-20 PP) und auch die Nutzung von CDs hat mit dem Einzug von MP3-Dateien stark verloren (-27 PP). das Ende der 90er Jahre noch keine so große Rolle spielte. nutzen häufiger ein Handy und spielen öfter Computer. Angaben in Prozent Basis: alle Befragten. Dagegen hat sich die Lesehäufigkeit von Büchern (+2 PP) über die Zeit kaum geändert. Tageszeitungen. .200 Im Vergleich zu 1998 ist das Medienangebot insgesamt zwar viel größer geworden. Neben Alter und Geschlecht variiert die Mediennutzung auch nach dem Bildungsgrad.Seite 18 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 spielen wurde in der JIM-Studie 2009 differenzierter abgefragt und ist daher mit den Ergebnissen der Vorjahre nicht direkt vergleichbar.täglich/mehrmals pro Woche 84 Internet 90 93 Fernseher 92 91 89 91 Handy 76 MP3 71 70 79 32 Tageszeitung 20 Bücher 34 52 Computer/Konsolenspiele (offline) 0 25 44 37 31 50 75 100 38 51 83 86 Radio 88 87 Hauptschule Realschule Gymnasium Quelle: JIM 2009. Die anderen Medien zeigen ein uneinheitliches Bild.

Differenziert man hier zwischen Jungen und Mädchen. Geschlecht und Bildungsniveau aus JIMplus stimmen entsprechend mit denen aus der JIM-Befragung weitgehend überein. Auch Radio hören (56 %) und Bücher lesen (53 %) ist für mehr als die Hälfte eine wichtige Tätigkeit. wichtig sei. Die Wichtigkeit des Fernsehens (Platz 4) rangiert nur ganz knapp vor der von Büchern. Bei den Jungen und jungen Männern hingegen steht das Internet an erster Stelle. hat der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest im Rahmen der stärker qualitativ angelegten Zusatzbefragung „JIMplus 2009“ die subjektive Wichtigkeit der einzelnen Medien jenseits ihrer tatsächlichen Nutzung näher untersucht. Eine Tageszeitung zu lesen (als gedruckte Zeitung. Das Spielen von Computerspielen – am Computer. dass es ihnen sehr wichtig bzw. das Internet oder über andere Wege) liegt knapp dahinter (69 %). Die Wichtigkeit der Medien und ihre Bedeutung im Alltag Um den Stellenwert einzelner Medien für Jugendliche noch besser einordnen zu können. das Radio oder die Tageszeitung. 4 Im Rahmen der Zusatzbefragung „JIMplus 2009“ wurde aus dem Erhebungssample der JIM-Studie 2009 eine Zufallsstichprobe von 102 Jugendlichen ein zweites Mal befragt. im Internet oder an der Konsole – hat für 45 Prozent einen hohen Stellenwert. das Spielen ist den Jungen wichtiger als das Handy. Demnach liegt Musikhören – über Radio. danach kommt Musikhören und an dritter Stelle liegt das Fernsehen. diesen Stellenwert nimmt die Nutzung des Internet (über einen Computer oder andere Wege) für 87 Prozent ein. . Internet und das Handy auf den ersten drei Plätzen.4 Die Jugendlichen wurden gefragt. so ergeben sich deutliche Unterschiede im Ranking der Medientätigkeiten. Die Strukturmerkmale Alter. Die Nutzung von Computerspielen nimmt abgeschlagen den letzten Rang ein. des gedruckten Buches. im Internet oder über andere Wege) ist für 49 Prozent bedeutsam. Radiohören oder auch das Lesen von Büchern unabhängig vom jeweiligen Übertragungsweg sind. egal ob dies über den klassischen Weg des Radiogeräts bzw. Bei den Mädchen liegen wie in der Gesamtbetrachtung Musikhören.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 19 6. Musik zu hören. 88 Prozent geben in der JIMplusBefragung an. wobei ihnen Musikhören und die Handynutzung überdurchschnittlich wichtig sind. Ein Handy zu nutzen ist für 72 Prozent sehr wichtig/wichtig. Den letzten Platz dieses Medienvergleichs nehmen bei den männlichen Befragten die Bücher ein. über das Internet oder über andere Verbreitungswege erfolgt. es folgen Radio und die Tageszeitung. Computerspiele erreichen den vierten Platz. MP3-Player oder andere Wege – im Medienvergleich bei den Jugendlichen knapp vor der Nutzung des Internets. wie wichtig ihnen verschiedene Medientätigkeiten wie Fernsehen. fern zu sehen (über das Fernsehgerät.

Seite 20 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Wichtigkeit der Medien* 2009 . über das Internet oder andere Wege Basis: n=102 Daneben wurden die Jugendlichen gebeten. Abendessen und dem Schlafengehen – dann zeigt sich die große Bedeutung des Radios als Tagesbegleiter auch junger Menschen. Pausen und das Mittagessen bis hin zum Lernen. Weg zur Schule oder Arbeit über den Unterricht bzw. die Arbeit. Frühstücken. Wichtigkeit der Medien im Tagesablauf .ist mir am wichtigsten Fernsehen 100 Radio Internet Handy MP3-Player/CDs andere Medien keine Medien 17 26 5 75 4 26 41 65 73 5 53 3 36 46 49 25 3 50 24 3 17 55 44 25 3 15 31 3 11 28 7 8 18 8 12 7 9 8 10 7 18 19 7 19 18 0 Aufstehen Frühstück Schulweg/ Arbeitsweg Schule/ Arbeit Pausen Mittagessen Lernen Abendessen Schlafengehen Basis: n=102 Quelle: JIMplus 2009. Angaben in Prozent . Am Beispiel des Tagesablaufs – also vom Aufstehen.sehr wichtig/wichtig Mädchen Musik hören 98 Internet nutzen Jungen 87 Internet nutzen 88 Musik hören 79 Handy nutzen 82 Fernsehen Computerspiele nutzen Handy nutzen 71 Fernsehen 66 65 Bücher lesen 64 62 Radio hören Tagezeitung lesen Computerspiele nutzen 0 54 Radio hören Tagezeitung lesen Bücher lesen 42 0 25 50 58 40 58 24 25 50 75 100 75 100 Quelle: JIMplus 2009. die Wichtigkeit der einzelnen Medien für spezielle Nutzungskontexte anzugeben. Angaben in Prozent *egal ob über herkömmlichen Weg.

rücken andere Medien in den Vordergrund. das Fernsehen ist im Tagesablauf vor allem bei den Mahlzeiten und vor der Nachtruhe wichtiger Begleiter. können die 12. Angaben in Prozent Basis: n=102 . im Medienvergleich von nachrangiger Bedeutung – für jeden Zehnten ist es in der Schule bzw. also sich einfach entspannen und ausruhen. Arbeitspausen bedeutsam. Wenn Jugendliche Zeit mit der Familie verbringen. jeder Fünfte nennt MP3-Player/CDs. Chillen.bis 19-Jährigen am besten. Beim Zusammensein mit Freunden ist für 29 Prozent das Handy am wichtigsten. Wichtigkeit der Medien in der Freizeit . das Radio ist hier für knapp ein Fünftel am wichtigsten. Das Handy ist beim Aufstehen und in den Schul.bis 19-Jährigen.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 21 Radio hören ist beim Aufstehen und bei den Mahlzeiten das wichtigste Medium der 12. wenn sie Musik mit dem MP3-Player oder von CD hören. für jeden Achten ist das Fernsehen in diesem Kontext zentrales Medium. Verlässt man aber die Betrachtung des formellen Tagesablaufs und wendet sich der freien Zeit zu. wenn Jugendliche alleine zu Hause sind. Insgesamt Ergebnisse. Daneben zeigt sich aber auch hier die nach wie vor große Bedeutung des Fernsehens.ist mir am wichtigsten Fernsehen Radio Internet Handy MP3-Player/CDs andere Medien keine Medien Mit Freunden zusammen sein 13 5 8 29 20 5 21 Mit Familie zusammen sein 38 18 1 4 5 34 Allein zu Hause 30 11 34 4 13 6 2 Beim Chillen 16 10 14 8 42 3 8 0 25 50 75 100 Quelle: JIMplus 2009. dann steht in punkto Medien das gemeinsame Fernsehen im Mittelpunkt. ruft man sich die hohen Werte der generellen oder besser gesagt subjektiven Wichtigkeit des Internets in Erinnerung. am Arbeitsplatz und beim Lernen bzw. Arbeit oder beim Lernen dominieren nach Angaben der Jugendlichen dann Tonträger wie MP3-Player oder CDs. Bei einem Drittel spielen Medien im Zuge des familiären Zusammenseins aber auch gar keine Rolle.bzw. Für ein Drittel ist die Onlinenutzung mit ihren vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten vor allem im kommunikativen Bereich die wichtigste Medientätigkeit. bei den Hausaufgaben am wichtigsten. auf dem Weg zu Schule bzw. die den Jugendlichen zur Verfügung steht. Das Internet ist bei den hier beschriebenen Situationen im Tagesablauf kaum bzw. die ja deutlich vor Fernsehen und Radio liegt. Das Internet schließlich kommt zum Tragen. die erst einmal überraschen.

über Webradios und Musikplattformen. Angaben in Prozent Basis: Über Musik schnell Bescheid zu wissen ist sehr/etwas wichtig. Ich informiere mich zum Thema „Musik“ am häufigsten… 45 im Internet 38 51 25 im Fernsehen 20 14 im Radio 12 9 in Zeitschriften 7 1 in der Tageszeitung 1 7 Sonstiges 5 8 0 25 50 75 29 16 10 Gesamt Mädchen 2 Jungen Quelle: JIM 2009.1 Information über Musik Für Jugendliche hat Musik einen sehr hohen Stellenwert. Radio. Inzwischen haben fast alle Jugendlichen einen MP3-Player. Radio und Musik 7. gefolgt von Internet und Musikdateien auf dem Computer. Die am häufigsten genannte Informationsquelle im Internet zum Thema „Musik“ ist mit Abstand das Videoportal „YouTube“. Lebensgefühl und Stil. an zweiter Stelle wird der MP3-Player (64 %) genannt. spezielle Musikportale und die Seiten der Musiksender VIVA und MTV.Seite 22 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 7. Multimedia-PCs und breitbandige Internetanschlüsse mit Flatrate im eigenen Zimmer erlauben es. Musik ist Unterhaltung. CD-Spieler. Hinzu kommen Musikdateien auf dem Computer. gefolgt von Fernsehen und Radio. Meist informieren sich Jugendliche hierüber im Internet. die Seiten der Bands und Labels oder über deren Profile in sozialen Netzwerken. n=1. mehrmals pro Woche) so wird am häufigsten mit dem Radio Musik gehört (70 %). Betrachtet man die regelmäßige Nutzung (mind. Weitere Informationsträger sind Google. Walkman. Fast jeder Zweite hört regelmäßig mit dem Handy Musik. gut ein Drittel nutzt den Fernseher zum Musik hören und 29 Prozent einen CD-Player. Für über vier Fünftel der Jugendlichen ist es wichtig oder sehr wichtig über Neuigkeiten aus dem Bereich „Musik“ schnell Bescheid zu wissen. Musikfernsehen und neuerdings auch das Handy als Musikabspielgerät. Gesprächsthema. . sei es über Videoportale.003 Die Möglichkeiten Musik zu hören haben sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt. das Internet als globale Musicbox zu nutzen.

. JIM 2008. dies zeigt sich an verschiedenen Indikatoren: Mehr als jeder zweite Junge (52 %) und etwa zwei Drittel der Mädchen (64 %) hören täglich Radio.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 23 Musiknutzung (höre Musik mit…) 2009/2008 . Jungen und Mädchen zeigen bei der Musiknutzung unterschiedliche Gerätepräferenzen. Beim MP3-Player und Handy haben beide Gruppen eine vergleichbare Nutzung. zugenommen hat auch die Verwendung des Handys als Musikabspielgerät.200) 2008 (n=1.2 Radio Radio spielt – allen Unkenrufen zum Trotz – auch in der Multimediawelt eine große Rolle. Auch ein höherer Bildungsgrad geht mit einer etwas gesteigerten Nutzungshäufigkeit einher. nimmt auch die Radionutzung zu. Auch das Fernsehen und der CD-Player haben als Musikplattform etwas verloren. Mädchen bevorzugen Radio.208) 70 69 MP3-Player/iPod Internet Computer/Laptop (offline) Handy Fernseher CD-Player/Discman Walkman Quelle: JIM 2009. Die Zunahme der Musiknutzung im Internet geht mit einer geringeren Nutzung von Musikdateien per MP3-Player oder Computer (offline) einher. Und wenn bei den Ab-14-Jährigen dann „Musik“ als Thema wichtig wird. Drei Viertel der Jugendlichen nutzen zumindest mehrmals die Woche ein Radio. Fernseher und CD-Player. Angaben in Prozent Basis: alle Befragten Gegenüber der JIM-Studie 2008 ist vor allem die Nutzung des Internets als Musikplattform deutlich angestiegen. 7. Jungen nutzen häufiger Internet und Computer.täglich/mehrmals pro Woche Radio 64 71 58 40 55 62 47 43 35 38 29 31 7 4 0 25 50 75 100 2009 (n=1.

Ein Rückgang der generellen Zuwendung zum Medium Radio ist über die letzten Jahre nicht festzustellen und auch die Nutzungsdauer ist nach Einschätzung der Jugendlichen über die letzten Jahre insgesamt nicht rückläufig. ob sie denn im Vergleich zum Vorjahr eher mehr oder eher weniger Radio hören. Aber auch neue Gewohnheiten – wie die Nutzung des Autoradios nach Erwerb des Führerscheins – und eine andere Freizeitgestaltung sind Gründe für die verstärkte Radionutzung.einmal/14 Tage einmal/Monat . wurden die Jugendlichen gefragt. Ein gutes Drittel gibt hierbei an. im Vergleich zum Vorjahr weniger Radio zu hören.seltener nie Quelle: JIM 2009. insgesamt betrachtet. Ein Sechstel gibt an.Seite 24 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Radionutzung 2009 Gesamt 74 8 10 8 Mädchen Jungen 78 70 10 6 12 9 7 9 12-13 Jahre 14-15 Jahre 16-17 Jahre 18-19 Jahre 73 67 74 80 11 8 10 13 10 9 8 7 11 8 7 6 Hauptschule Realschule Gymnasium 0 25 71 70 79 50 5 10 16 10 8 75 8 8 10 5 100 täglich/mehrmals pro Woche einmal/Woche . vor allem der Musik. dass sie nun mehr Radio hören. überwiegend wird dies mit einem gesteigerten Interesse an den Inhalten begründet. . Angaben in Prozent Basis: alle Befragten. Als weiterer Grund für eine geringere Radionutzung wird auch mehr Zeitaufwand für die Schule angeführt. Hier werden meist andere technische Möglichkeiten wie bspw. geringfügig um zwei Prozentpunkte angestiegen.200 Gegenüber 2008 ist die regelmäßige Radionutzung. n=1. Da sich in der Adoleszenz viele Gewohnheiten ändern und sich neue Nutzungsmuster ausbilden. ein neuer MP3-Player oder ein Internetzugang genannt.

TV. n=1.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 25 Radionutzung: Höre im Vergleich zu vor einem Jahr … heute weniger Radio. leicht rückläufig ist auch die Nutzung des MP3-Players als Radioempfänger. Dagegen ist die Nutzung des Handys als Radio um fünf Prozentpunkte angestiegen und auch die Nutzung im Internet hat geringfügig zugenommen. stationäres Radio (71 %) und das Autoradio (67 %). Musik. Angaben in Prozent Basis: Befragte. dass sich das Handy zunehmend als Musikabspielgerät etabliert. Vergleicht man diese Nutzungswege mit dem Vorjahr. die zumindest selten Radio hören. Möglichkeiten Zeitmangel inhaltliche Gründe andere Interessen 2 2 2 2 2 4 3 3 5 6 7 8 17 16 18 heute mehr Radio. Fünf Prozent hörten innerhalb von 14 Tagen über den Fernseher Radio. das auch außerhalb des Netzes existiert. hier schaltet jeder Zweite jeden oder fast jeden Tag ein. Beim Autoradio und bei mobilen Radiogeräten zeichnen sich kaum Veränderungen ab. weil … andere techn. 16 Prozent hören Radio im Internet – meist ein Programm. Info) mehr Möglichkeiten (Auto/Technik) früher andere Interessen (mehr draußen. das ausschließlich im Internet verbreitet wird. also einem Programmangebot. weil … Interesse an Inhalten (Radio allg. . Neben dem Handy spielt die mobile Nutzung über andere Geräte nur eine untergeordnete Rolle: neun Prozent nutzen ein mobiles Radio und sieben Prozent einen MP3-Player. Einem reinen Webradio. Trotz dieser vielen Möglichkeiten überwiegt über einen Nutzungszeitraum von 14 Tagen das Radiohören über ein klassisches. Eine besonders hohe Alltagsbindung zeigt sich bei den Nutzern eines stationären Radiogeräts. Auch bei der Radionutzung wird deutlich. 18 Prozent der Radiohörer nutzen innerhalb von zwei Wochen das Handy als Radio. Neben der Nutzung von UKWEmpfängern in Handys und MP3-Playern kommen auch Webradios als Quelle in Betracht.. MCs) Bessere Inhalte 0 4 3 3 3 3 5 6 7 9 11 12 11 35 35 34 Gesamt Mädchen Jungen 10 20 30 40 Quelle: JIM 2009. lauscht nur ein Prozent.107 Aufgrund der zunehmenden technischen Medienkonvergenz bedeutet die Nutzung des Radios nicht zwangsläufig die Nutzung eines Radiogeräts. dann hat sich Radiohören mit einem klassischen Radiogerät um 13 Prozentpunkte reduziert.

. Für 72 Prozent macht Radio einfach gute Laune. einmal in den letzten 14 Tagen Radio hören Im Rahmen der eher qualitativ angelegten Zusatzbefragung „JIMplus 2009“ wurden die Jugendlichen um Zustimmung zu einigen Aussagen zum Thema „Radio“ gefragt. dass man im Radio immer die neuesten Hits hört. JIM 2008. weitgehend zu. 93 Prozent stimmen voll und ganz bzw. Vier Fünftel sind der Ansicht. Angaben in Prozent Basis: Befragte. dass man beim Radiohören noch gut andere Dinge nebenher machen kann. mit dem Radio immer auf dem Laufenden zu sein.Seite 26 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Nutzungswege Radio 2009/2008 . Radio Über das Autoradio Über ein Handy Über das Internet Über ein mob. Radio steht also auch bei Jugendlichen für ein informatives Nebenbei-Medium mit Musikkompetenz und Gute-LauneFaktor. Radio Über einen MP3-Player Über einen Fernseher Spezielles Webradio Über einen Computer (TV/Radio Karte) 5 2 1 0 1 0 25 50 75 100 7 10 9 10 18 13 16 14 67 68 71 84 2009 (n=984) 2008 (n=985) Quelle: JIM 2009. die mind. Drei Viertel stimmen zu.innerhalb der letzten 14 Tage Über ein stat.

die Jugendlichen überschätzen ihr Fernsehverhalten also deutlich. VIVA (4 %) und NICK (4 %). Jungen (136 Minuten) und Mädchen (138 Minuten) unterscheiden sich kaum hinsichtlich der Fernsehdauer.1 (6 %). 18-19 Jahre: 137 Minuten). Bereits ab 14 Jahren wird die klare Präferenz für ProSieben und RTL deutlich. Im Laufe der Jugend ändern sich die Präferenzen.bis 13-Jährigen mit 129 Minuten fern. Das Internet (7 %) spielt hier kaum eine Rolle. Fernsehen Zwei Drittel der Jugendlichen sehen täglich fern (65 %). Dies ist ein Indiz für den hohen Stellenwert des Fernsehens.bis 19-Jährigen eine tägliche Fernsehnutzung von 98 Minuten (Mo-Fr). Jugendliche am Gymnasium sehen zwei Stunden pro Tag fern (123 Minuten). Meist informieren sie sich hierüber direkt im Fernsehen (43 %) oder in Zeitschriften (39 %). Diese Werte zeigen deutlich. 90 Prozent tun dies zumindest mehrmals die Woche. das 18 Prozent der Mädchen und neun Prozent der Jungen als Lieblingsprogramm nennen. Im Altersverlauf ändert sich das Fernsehverhalten: am kürzesten sehen die 12. Jugendliche zeigen bei Fernsehinhalten also ein sehr traditionelles Informationsverhalten. RTL (11 %) ist mit kinderaffinen Programmen wie Super RTL (11 %) und NICK (10 %) gleichauf.bis 13-Jährigen zeigen sich heterogener und nennen nur zu einem Drittel ProSieben (34 %) . Dies wird auch durch die mit Fernsehen verbrachte Zeit deutlich. sehr wichtig) über aktuelle Fernsehsendungen schnell Bescheid zu wissen.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 27 8. MTV (5 %). Online werden Informationen zum Fernsehprogramm oder zu Sendungen vor allem bei Google und den Onlineangeboten von TV-Zeitschriften nachgefragt. An zweiter Stelle folgt RTL (13 %). 5 Die Messungen der GfK-Fernsehforschung ergeben für die 12. Jugendliche mit mittlerem Bildungsabschluss sehen 20 Minuten länger fern (142 Minuten) und die höchste tägliche Fernsehdauer haben mit 162 Minuten Jugendliche an der Hauptschule bzw. die anderen Angebote verlieren an Relevanz. . dass das Fernsehen weiterhin eine hohe Bedeutung im Alltag von Jugendlichen innehat. mit einem Hauptschulabschluss. Realschüler bzw. die 14.bis 15-Jährigen sitzen im Schnitt 20 Minuten länger vor dem Bildschirm. jeder zweite Junge und zwei Fünftel der Mädchen nennen dieses Programm als Lieblingssender. Für mehr als die Hälfte der Jugendlichen ist es bedeutsam (wichtig bzw. Die 12. Das beliebteste Fernsehprogramm unter den 12.bis 19-Jährigen ist mit großem Abstand ProSieben (45 %). Im Durchschnitt sehen Jugendliche nach eigener Schätzung von Montag bis Freitag täglich 2 ¼ Stunden fern (137 Minuten)5 – Fernsehen liegt somit gleichauf mit der Nutzung des Internets (134 Minuten). Besonders deutlich unterscheidet sich der Fernsehkonsum der Jugendlichen hinsichtlich ihrer formalen Bildung. dann nimmt die Dauer wieder etwas ab (16-17 Jahre: 131 Minuten. Mit weiterem Abstand folgen dann SAT.

Allerdings könnten sich ebenfalls zwei Drittel (64 %) vorstellen mehr fernzusehen. Klassische Fernsehinhalte werden also bislang noch über den Fernseher genutzt.1 MTV NICK Viva RTL 2 Super RTL Das Erste/ARD Kabel 1/Kabelkanal VOX 0 0 1 4 1 1 1 2 2 2 20 40 60 2 3 3 2 3 3 3 4 3 7 4 5 5 5 6 9 6 8 14 14 42 43 49 12 Hauptschule Realschule Gymnasium * Programme ab 2 % Nennungen (Gesamt) Quelle: JIM 2009.200 Im Zeitalter der Konvergenz können Fernsehinhalte auch über den Computer genutzt werden. Fernsehinhalte live (4 %) oder zeitversetzt (8 %) sehen sowie Mediatheken (3 %) haben bei weitem keine vergleichbare Alltagsrelevanz. YouTube gewählt werden.Seite 28 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Liebstes Fernsehprogramm* 2009 ProSieben RTL SAT.2. Um Aufschluss zu bekommen. wird zunehmend darüber spekuliert. Jeder Dritte sieht sich Filme/Fernsehsendungen oder Ausschnitte auch gerne im Internet an. dass beim Fernsehen die Inhalte präsentiert werden und man nicht selbst aktiv suchen muss. Angaben in Prozent Basis: alle Befragten. . Fast zwei Drittel (63 %) finden Gefallen daran. Da inzwischen deutlich mehr Jugendliche einen eigenen Computer als einen eigenen Fernseher haben. wurden sechs Statements zur Fernsehnutzung zur Zustimmung vorgelegt. wenn sie die Anfangszeiten selbst 6 Siehe ausführlich Kapitel 10. Etwa jeder Fünfte (22 %) kann von sich sagen. welche Rolle die vielfältigen Bewegtbildangebote im Internet inzwischen spielen und welche Einstellungen und Bewertungen Jugendliche hierzu haben. ob die Nutzung von Fernsehinhalten von jungen Menschen nur noch im Internet erfolgt. weitgehend zu. dass er im Internet auf den Seiten seines Lieblingsfernsehprogramms surft. Bei genauer Betrachtung des Sehverhaltens im Internet6 wird deutlich. zwei Drittel der Jugendlichen nutzen dies regelmäßig. Ein Drittel der Jugendlichen stimmt der Aussage „unter meinen Freunden ist ein ganz bestimmtes Fernsehprogramm angesagt“ voll und ganz bzw. dass dort vor allem Videoportale wie bspw. n=1.

Dies bestätigt wiederum die Befunde der Nutzung audiovisueller Inhalte im Internet (s.): online werden andere Inhalte genutzt als am Fernsehgerät. dass ich etwas präsentiert bekomme und nicht selbst suchen muss 36 33 33 26 15 18 64 69 61 69 66 59 Ich sehe mir Filme/Fernsehsendungen oder Ausschnitte gerne im Internet an Hauptschule Realschule Gymnasium 80 69 70 Surfe gerne mal im Internet auf den Seiten meines LieblingsFernsehprogramms Ich finde es gut.stimme voll und ganz/weitgehend zu Ich würde mir häufiger Filme oder Sendungen im Fernsehen ansehen.o. wenn ich selbst die Anfangszeiten bestimmen könnte Beim Fernsehen gefällt mir. Bislang deutet vieles darauf hin. dass sich Jugendliche beim Thema „Fernsehen und Internet“ nicht generell entweder für eine mehr passive oder für eine mehr aktive Nutzung entscheiden. Je nach Situation und Zweck ist mal die eine. dass sich beide Medien ergänzen und beide Möglichkeiten der Nutzung – aktiv wie passiv – jugendlichen Bedürfnissen entgegenkommen.200 Die Antworten zeigen. Fast drei Viertel (72 %) finden es gut. dass die Filme und Sendungen im Fernsehen immer zu einer ganz bestimmten Uhrzeit kommen 38 35 29 0 25 50 Unter meinen Freunden ist ein ganz bestimmtes Fernsehprogramm angesagt 75 100 Quelle: JIM 2009. dass die Filme und Sendungen im Fernsehen immer zu einer bestimmten Zeit kommen. Je niedriger die formale Bildung. Einige Unterschiede in der Bewertung ergeben sich bei der Betrachtung nach dem Bildungsgrad der Jugendlichen. Bewegtbildangebote im Internet stehen also nicht per se in Konkurrenz zum klassischen Fernsehen. mal die andere Rezeptionsweise sinnvoller. n=1. desto stärker ist der Wunsch nach einer mehr passiven und strukturierten Nutzung. Angaben in Prozent Basis: alle Befragten.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 29 bestimmen könnten. Fernsehen 2009 . .

n=1. Angaben in Prozent Basis: alle Befragten. Generell zeigen sich Unterschiede nach dem Bildungsgrad. 37 Prozent lesen nie ein Buch in ihrer Freizeit. Aktuell lesen zwei Fünftel der Jugendlichen regelmäßig in ihrer Freizeit Bücher. Bücher lesen 2009 Gesamt 40 17 26 17 Mädchen Jungen 29 52 17 17 30 21 24 11 12-13 Jahre 14-15 Jahre 16-17 Jahre 18-19 Jahre 40 39 39 43 13 19 21 23 32 15 20 19 19 17 27 16 Hauptschule Realschule Gymnasium 0 20 35 16 19 52 25 27 27 16 50 75 37 20 25 7 100 täglich/mehrmals pro Woche einmal/Woche . Jugendliche an der Realschule bzw. der gleiche Wert der auch 1998 in der ersten JIM-Studie festgestellt wurde.200 Zum Zeitpunkt der Befragung lasen zwei Drittel der Jugendlichen (65 %) gerade ein Buch. drei Viertel der Mädchen (74 %) und mehr als jeder zweite Junge (55 %). mit mittlerem Bildungsabschluss lesen gerade mal zu 35 Prozent regelmäßig. Deutlich wird dies auch bei den Nichtlesern. .einmal/14 Tage einmal/Monat . Allerdings gibt es deutliche Differenzen bei der Betrachtung nach dem Bildungshintergrund: Nur jeder fünfte Jugendliche mit geringerer Bildung liest regelmäßig. Jeder vierte Junge aber nur jedes zehnte Mädchen hat in ihrer Freizeit nie Kontakt mit Büchern. jeder Fünfte greift hier nie zu einem Buch. Dagegen liest jeder zweite Jugendliche mit formal hoher Bildung regelmäßig und der Anteil der Nichtleser ist mit sieben Prozent sehr gering.Seite 30 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 9. Nicht einmal jeder zweite Jugendliche mit formal geringerer Bildung las gerade ein Buch. im mittleren Bildungssegment waren es bereits zwei Drittel und bei Jugendlichen mit formal hoher Bildung waren 70 Prozent zu diesem Zeitpunkt mit einer Lektüre beschäftigt. Im Altersverlauf zeigen sich kaum Unterschiede in der Lesehäufigkeit. Bücher Trotz der sehr dynamischen Entwicklungen im Medienbereich sind Bücher in der Nutzung über die Jahre sehr stabil.seltener nie Quelle: JIM 2009. Bücher sind weiterhin ein von Mädchen bevorzugtes Medium: jedes zweite Mädchen aber nicht einmal jeder dritte Junge liest zumindest mehrmals pro Woche in einem Buch.

Bei den Jüngsten (12-13 Jahre) sind es mit 78 Prozent etwas weniger. Zu selbstverständlich und fließend stellen sich in der Nutzung die Übergänge zwischen der Offline. in der ersten JIM-Studie 1998 waren es gerade einmal 18 Prozent.und Online-Welt dar. Drei Viertel der Jugendlichen haben einen Computer oder Laptop im persönlichen Besitz. 10.bis 19Jährige aufwachsen. Angaben in Prozent Zu den Nutzern des Internets (zumindest selten) zählen entsprechend 98 Prozent der 12bis 19-Jährigen. . wobei Jungen und Mädchen kaum einen Unterschied aufweisen. Machte es in den ersten Jahren der JIM-Reihe aufgrund der erst langsam anwachsenden Verbreitung des Internets Sinn. bei Jugendlichen mit geringerem Bildungshintergrund liegt der Anteil an Intensivnutzern mit 84 Prozent ebenfalls etwas geringer als bei Gymnasiasten (93 %.und Online-Aktivitäten unterscheiden. n=1. vorhanden. Computer und Internet bei Jugendlichen 2009 100 83 75 75 72 77 63 54 50 54 55 44 56 51 47 77 74 69 64 56 55 73 77 25 Computer im persönlichen Besitz 0 Internetzugang im persönlichen Besitz t am es G n he dc ä M n ge un J 12 13 e hr Ja 14 15 e hr Ja 16 17 e hr Ja 18 19 e hr Ja e le ul um hu si ch sc ls na a pt m u Re Gy Ha Basis: alle Befragten.200 Quelle: JIM 2009. hat sich diese Trennung mittlerweile überholt. Computer (100 %) und Internet (98 %) sind heute in allen Haushalten.1 Computer und Internet Nutzungsfrequenz und Nutzungsorte Der Umgang mit Computer und Internet lässt sich – nicht nur für Jugendliche – immer weniger nach Offline. die täglich bzw. die Computernutzung auf der einen und die Internetnutzung auf der anderen Seite zu beschreiben. Realschule: 90 %).Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 31 10. mehrmals pro Woche online sind. Der Anteil der Intensivnutzer. mehr als jeder Zweite kann vom eigenen Zimmer aus online gehen. ist erneut angestiegen und liegt aktuell bei 90 Prozent. in denen 12.

das Fernsehen und Internet bei Jugendlichen weitaus weniger im Verdrängungswettbewerb stehen. Die Internetnutzung findet bei den jugendlichen Usern in erster Linie zu Hause statt.204) 12-13 Jahre 14-15 Jahre 16-17 Jahre 18-19 Jahre 56 72 81 85 82 84 83 88 88 93 93 94 87 Hauptschule Realschule Gymnasium 0 25 50 63 76 79 90 93 87 85 75 100 Basis: alle Befragten Quelle: JIM 2009. 27) ergeben die Messungen der GfK-Fernsehforschung für die 12. Zwei Drittel surfen mindestens mehrmals pro Woche vom eigenen Zimmer aus. die Ab-14-Jährigen beziffern ihre Nutzungszeit auf mindestens zwei Stunden am Tag (14-15 Jahre: 152 Minuten. mobiles Internet spielt so gut wie keine Rolle (2 %).bis 19-Jährigen eine tägliche Fernsehnutzung von 98 Minuten (Mo-Fr). JIM 2007. Ähnlich dürfte es sich auch bei der Selbsteinschätzung der Online-Nutzung verhalten. Bei Freunden (12 %) oder in der Schule (13 %) gehen vergleichsweise wenige Internetnutzer regelmäßig online. 16-17 Jahre: 131 Minuten. erhöht sich entsprechend 7 Wie bereits erwähnt (S. Angaben in Prozent Die durchschnittliche tägliche Nutzungsdauer des Internets (Montag-Freitag) liegt nach eigenen Schätzungen der Jugendlichen bei 134 Minuten – im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 17 Minuten.7 Jungen und junge Männer schätzen ihre Onlinenutzung (146 Minuten) höher ein als Mädchen und junge Frauen (121 Minuten).täglich/mehrmals pro Woche Gesamt 77 84 90 Mädchen Jungen 76 78 78 83 85 91 89 2009 (n=1. JIM 2008. Da mit zunehmendem Alter der Jugendlichen die Verfügbarkeit des Internets im eigenen Zimmer ansteigt. Bei den Altersgruppen kommen die Jüngsten (12-13 Jahre) auf 89 Minuten.208) 2007 (n=1. Für das Fernsehen veranschlagen die Jugendlichen mit 137 Minuten sogar wieder mehr Zeit als im Vorjahr (2008: 122 Minuten) – insgesamt ein deutlicher Beleg dafür. Die Jugendlichen überschätzen ihr Fernsehverhalten also deutlich.200) 2008 (n=1. . 40 Prozent nutzen mit dieser Intensität einen anderen Zugang im Haushalt.Seite 32 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Internet: Nutzungsfrequenz 2009/2008/2007 . 18-19 Jahre: 162 Minuten). auch dies ist ein Indiz für den hohen Stellenwert des Fernsehens. als uns die öffentliche Diskussion glauben machen will.

Umgekehrt verlieren Spiele und unterhaltende Elemente – bezogen auf die gesamte Nutzungszeit – an Bedeutung. desto höher wird der Nutzungsanteil für die Informationssuche. Angaben in Prozent Basis: Internet-Nutzer. 18-19 Jahre: 79 %). Ein Fünftel wird mit unterhaltenden Inhalten verbracht. 14 Prozent der Onlinenutzung entfällt auf Spiele. „Spiele“. . Videos. Umgekehrt geht die Nutzung anderer Zugangsorte im Haushalt (in geringerem Umfang) zurück (12-13 Jahre: 48 %. Messenger). Inhaltliche Verteilung der Internetnutzung 2009 Kommunikation Gesamt 47 Spiele Informationssuche 18 Unterhaltung (z. 16-17 Jahre: 13 %. 18-19 Jahre: 7 %). die regelmäßig vom eigenen Zimmer aus ins Internet gehen (12-13 Jahre: 46 %. Bilder) 14 22 Mädchen Jungen 42 52 24 8 16 13 23 20 12-13 Jahre 14-15 Jahre 16-17 Jahre 18-19 Jahre 45 47 47 47 20 20 17 15 12 11 14 19 24 23 21 19 Hauptschule Realschule Gymnasium 0 45 45 48 25 50 23 17 15 13 17 13 25 18 20 75 100 Quelle: JIM 2009. Je älter die Internetnutzer aber werden. 14-15 Jahre: 16 %. Beim Spielen zeigen sich die größten Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen: Jungen und junge Männer verwenden jede vierte Minute im Internet auf Spiele. Chat. dann entfällt knapp die Hälfte der Zeit auf Kommunikation. Dafür fällt bei den weiblichen Internetnutzern der kommunikative Anteil der Onlinenutzung um zehn Prozentpunkte höher aus. Videos. für die Suche nach Informationen wird etwas weniger Zeit verwendet. Bilder) zuzuordnen. Musik.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 33 auch der Anteil derer. Die Internetnutzung bei Freunden zeigt im Altersverlauf ein uneinheitliches Bild (12-13 Jahre: 11 %. 18-19 Jahre: 32 %). bei den Mädchen und jungen Frauen ist es nur jede zwölfte. Im Altersverlauf bleibt die Kommunikationsfunktion des Internets die bestimmende Komponente.B. E-Mail. n=1. „Information“ und „Unterhaltung“ (Musik. ihre Online-Nutzung den Bereichen „Kommunikation“ (Communities.173 Bittet man die Jugendlichen.

werden die konkreten Tätigkeiten am Computer bzw.bis 19-Jährigen haben auf diese Weise regelmäßig Kontakt zu anderen (täglich/mehrmals pro Woche). Gut die Hälfte sendet und empfängt mit dieser Häufigkeit E-Mails. Zentrale Elemente der Online-Kommunikation Jugendlicher sind Instant-Messenger und Online-Communities: 70 Prozent der 12. Ausbildung beschrieben. Neben Kommunikation. Unterhaltung und Spiele (in einem Extrakapitel) wird auch die Nutzung für Freizeit und Schule bzw. MySpace nutzen E-Mails empfangen und versenden Chatten.Seite 34 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 10.2 Tätigkeiten am Computer/im Internet Der vorstehenden Logik folgend. skypen Tweets lesen Twittern 0 Quelle: JIM 2009. Twitter – in den Feuilletons und den Fachmagazinen der Medienbranche als die Kommunikationsplattform junger Menschen hochstilisiert – spielt weder bei den 12. studiVZ. . ICQ oder MSN nutzen Online-Communities wie z. Information. 8 Siehe ausführlich Kapitel 12. etwas mehr als ein Viertel tauscht sich regelmäßig in Chatrooms aus.200 Eine weitere Kommunikationsplattform stellen Online-Spiele dar – allerdings nur für Jungen und junge Männer.bis 19-Jährigen eine nennenswerte Rolle.B. n=1.täglich/mehrmals pro Woche Instant-Messenger wie z.B. Von diesen tauschen sich ein Viertel regelmäßig mit anderen OnlineSpielern aus – eine Kommunikationsform. die für Mädchen und junge Frauen so gut wie keine Bedeutung hat.8 Aktivitäten im Internet – Schwerpunkt Kommunikation . also Chatrooms besuchen Sich mit anderen Internet-Nutzern in Multi-UserSpielen unterhalten Über das Internet telefonieren. Angaben in Prozent 71 71 70 70 75 66 55 57 54 28 29 28 4 8 7 8 7 4 5 3 14 24 12 16 Gesamt Mädchen Jungen 25 50 75 100 Basis: alle Befragten. schülerVZ. im Internet unter fünf Schwerpunkten näher beleuchtet.bis 19-Jährigen insgesamt noch bei den 18.

Angaben in Prozent Web 2.ä. Fasst man all diese Web 2.de. Weblogs (4 %). ihre Anliegen und Fragen in Suchmaschinen zu formulieren (Mädchen: 74 %.täglich/mehrmals pro Woche In Newsgroups/Foren schreiben Fotos/Videos einstellen Musik/Sound-Dateien einstellen Twittern 12 8 15 8 10 7 6 4 7 4 5 3 4 4 4 1 1 2 1 1 1 0 Quelle: JIM 2009. n=1. Nachrichtenportale von Zeitschriften und Zeitungen suchen 12 Prozent der Jugendlichen regelmäßig auf (Mädchen: 10 %.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 35 Lässt man die Communities außen vor. Am weitesten verbreitet sind Einträge in Foren oder Newsgroups. wenn sie Fragen haben. . Web 2.0 . 13 Prozent nutzen regelmäßig das Internet.0-Aktivitäten zusammen. um sich über regionale Veranstaltungen zu informieren. nur halb so viele schauen sich mit dieser Intensität bei den Nachrichtenportalen der Fernsehsender (z. die nichts mit Schule und Ausbildung zu tun haben. pro Woche: 24% Mache ich mind.de) um. 12 Prozent der Jugendlichen engagieren sich hier mindestens mehrmals pro Woche. Einen Live-Ticker für Sportnachrichten nutzen neun Prozent. heute./mehrm.0 Nettozählung (ohne Communities): Mache ich tägl. fast genauso viele (38 %) gehen zu Wikipedia. Jungen: 25 %). Mädchen: 3 %). dann zeigen die Jugendlichen auch bei den sonstigen „Mitmach“. 40 Prozent suchen regelmäßig Informationen. 1 x pro Woche: 37 % Mache ich überhaupt: 74 % Weblogs verfassen Etwas in Wikipedia o. 19 Prozent informieren sich mindestens mehrmals pro Woche in Newsgroups (Mädchen: 13 %.200 Sich informieren bedeutet für 77 Prozent der Jugendlichen vor allem. tagesschau. Jungen: 14 %). Einträge in Enzyklopädien oder Podcasts (je 1 %). sechs Prozent Musik. Aktivitäten im Internet – Schwerpunkt Web 2. Auch die Differenzierung nach Geschlecht oder Alter der Jugendlichen fördert kaum Nutzungsunterschiede zu Tage. Jungen: 80 %).0-Aktivitäten des Internets ein eher verhaltenes Interesse. dann erstellt ein Viertel der Jugendlichen regelmäßig so genannten „user generated content“ im Netz (mindestens einmal pro Woche: 37 %).B. acht Prozent stellen mit dieser Häufigkeit Fotos oder Videos online.bzw. vor allem Jungen (16 %. Noch weniger Alltagsrelevanz haben Twitter (4 %). schreiben Podcasts erstellen Gesamt Mädchen Jungen 25 50 75 100 Basis: alle Befragten.

Jungen: 9 %) oder um selbst Musik zu machen (5 %. Mit 49 Prozent arbeitet oder lernt die Hälfte der 12.täglich/mehrmals pro Woche Suchmaschinen nutzen Infos (nicht Schule/Ausbildung) suchen Wikipedia o. Informationen. um Bilder und Filme zu bearbeiten (14 %. regelmäßig Präsentationen oder Referate mit Hilfe von Computer und Internet zu erstellen (Mädchen: 11 %. im Internet (Mädchen: 51 %.bis 19-Jährigen regelmäßig zu Hause für die Schule am Computer bzw. Angaben in Prozent 4 4 7 8 20 25 37 42 42 44 45 55 59 75 85 88 20 24 22 11 15 17 15 21 7 9 9 9 10 7 8 9 9 9 7 8 9 3 4 6 2 4 4 2 12-13 Jahre 14-15 Jahre 16-17 Jahre 18-19 Jahre 25 50 75 100 Basis: alle Befragten. Jungen: 17 %). Tätigkeiten im Internet/am Computer – Schwerpunkt: sich informieren . Und gerade einmal halb so viel geben an.Seite 36 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Das Informationsbedürfnis Jugendlicher steigt naturgemäß mit zunehmendem Alter an und entsprechend erfahren auch die unterschiedlichsten Informationsmöglichkeiten im Internet einen deutlichen Zulauf. Mädchen: 18 %. Das praktische Arbeiten mit Computer und Internet in der Schule selbst findet hingegen nach wie vor deutlich seltener statt. Mädchen: 12 %. Dabei zeigen einige Anwendungsmöglichkeiten einen kontinuierlichen Nutzungszuwachs im Altersverlauf (z. Jungen: 6 %). Daneben nutzen Jugendliche Computer und Internet auch regelmäßig. 34 Prozent suchen mindestens mehrmals pro Woche nach Informationen für Schule und Ausbildung (Mädchen: 37 %. 18-19 Jahre: 57 %) und die Nutzung des Internets . Bei Wikipedia oder auch Newsgroups hingegen steigt das Interesse ab 14 Jahren sprunghaft an und bleibt dann über das Alter nahezu stabil. Mädchen: 2 %. Jungen: 46 %).200 Natürlich spielen Computer und Internet auch für Schule. dass die Arbeit mit Computer und Internet zum Schulalltag gehört. Nur 16 Prozent berichten unabhängig vom Geschlecht. n=1. Jungen: 9 %). Jungen: 6 %). um Musik zu verwalten (15 %.B. Im Altersverlauf verstetigen sich eigentlich nur zwei Tätigkeiten spürbar im Alltag: Zu Hause für die Schule lernen (12-13 Jahre: 39 %. nutzen Newsgroups lesen Regionale Veranstaltungen suchen Nachrichtenportale (Print) nutzen Sport-Live-Ticker nutzen Weblogs lesen Tweets lesen Nachrichtenportale TV-Sender nutzen Podcasting 0 Quelle: JIM 2009. Ausbildung und Freizeit eine Rolle. zur Bearbeitung von Musik (6 %. Mädchen: 3 %. Suchmaschinen. die nicht Schule/Ausbildung betreffen und Nachrichtenportale).ä. Jungen: 30 %).

Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 37 für die Suche nach Informationen für Schule oder Ausbildung (12-13 Jahre: 20 %. Musik.200 Einen höheren Stellenwert nehmen Computer und Internet bei den Jugendlichen im Bereich der – eher passiven – Unterhaltung ein. Fernsehsendungen im Internet zeitversetzt (8 %) oder live (4 %) ansehen ist ebenso wie die Nutzung von Mediatheken (3 %) eher die Ausnahme als die Regel. also Soundbearbeitung Selbst Musik machen. Tätigkeiten im Internet/am Computer – Schwerpunkt: Schule/Freizeit . dass bei Gymnasiasten Computer und Internet häufiger zum Lernen und Recherchieren herangezogen werden. auch werden DVDs nur von wenigen Jugendlichen regelmäßig am Computer angeschaut (9 %). . Weniger verbreitet ist das Radiohören über Internet (12 %). Angaben in Prozent 7 9 8 7 6 4 5 5 4 15 18 14 18 13 15 12 15 14 29 30 38 41 48 53 Hauptschule Realschule Gymnasium 25 50 75 100 Basis: alle Befragten. So nutzen 64 Prozent regelmäßig Videoportale wie YouTube. also komponieren 0 Quelle: JIM 2009. Bedeutsam ist daneben natürlich das Thema „Musik“ – 61 Prozent hören regelmäßig am Computer Musik. Ausbildung suchen In der Schule mit Computern/Internet arbeiten Musik-CDs/MP3s zusammenstellen Bilder/Filme bearbeiten Präsentationen oder Referate erstellen Bearbeiten von Tönen. der 45 Prozent mindestens mehrmals pro Woche nachgehen. alle anderen Tätigkeiten bleiben über alle Altersgruppen hinweg weitgehend stabil. Eher ziellos drauf los surfen ist eine Tätigkeit. 18-19 Jahre: 47 %). n=1. wenngleich nur 38 Prozent sich mit dieser Häufigkeit Videos ansehen oder herunterladen.täglich/mehrmals pro Woche Zu Hause für die Schule lernen/arbeiten Nach Informationen für die Schule bzw. 18-19 Jahre: 21 %). Großer Beliebtheit erfreut sich auch das Stöbern in Profilen der Online-Communities (58 %). Praktisches Arbeiten in der Schule mit Computer und Internet hingegen nimmt im Altersverlauf nur etwas zu (12-13 Jahre: 11 %. 52 Prozent tun dies im Internet. Die Betrachtung nach der formalen Bildung der Jugendlichen zeigt.

n=1. greifen Jungen häufiger auf Computer und Internet zurück als Mädchen. Im Altersverlauf zeigt sich. dass die meisten Aktivitäten am intensivsten von den 14. Mädchen liegen nur in einer der hier dargestellten Tätigkeiten vorne: sie schauen sich intensiver als Jungen in den Profilen der Online-Communities um.bis 15-Jährigen verlieren Videoportale. Angaben in Prozent 58 56 54 52 50 55 64 70 66 62 61 58 30 8 12 15 38 45 45 46 46 5 4 4 5 3 3 3 9 8 11 8 10 Gesamt Mädchen Jungen 25 50 75 100 Basis: alle Befragten.200 Die meisten unterhaltenden Anwendungen werden von Jungen und jungen Männern zu einem größeren Anteil regelmäßig in Anspruch genommen als von Mädchen – besonders gravierend fallen die Unterschiede beim Sehen von Videos und der Nutzung von Videoportalen aus. Einen kontinuierlichen Nutzungszuwachs zeigt das Radiohören über Internet und das einfach drauf los surfen.bis 17-Jährigen ausgeübt werden.täglich/mehrmals pro Woche Videoportale nutzen Musik/Sounddateien am PC hören In Profilen von Communities stöbern Musik/Sounddateien im Internet hören Einfach so drauf los surfen Videos ansehen/herunterladen Über Internet Radio hören DVDs am Computer anschauen TV-Sendungen zeitversetzt sehen TV-Sendungen live sehen Mediatheken nutzen 0 Quelle: JIM 2009. die Musiknutzung im Internet und das Stöbern in Profilen bei den volljährigen Jugendlichen dann wieder leicht an Attraktivität. Ausgehend von den 14. .bis 15-Jährigen und den 16. das Sehen von Videos. aber auch wenn es um das Thema „Musik“ geht.Seite 38 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Tätigkeiten im Internet/am Computer – Schwerpunkt: Unterhaltung .

Der Anteil der Nicht-Spieler. Wichtig ist in diesem Zusammenhang aber der generelle Hinweis.200 . alles um sich herum vergisst und keinerlei soziale Kontakte unterhält. n=1. der Tag und Nacht spielt. Konsolen-. Konsolen.seltener nie 100 täglich/mehrmals pro Woche einmal/Woche . dass 45 Prozent aller 12. bei den Mädchen 32 Prozent zu den absoluten Abstinenzlern. greift aber viel zu kurz. Computer-.1 Nutzungshäufigkeit und Nutzungsdauer Zu der wohl umstrittensten „Begleiterscheinung“ im Zusammenhang mit Computer und Internet zählt ohne Zweifel die große Begeisterung vor allem männlicher Jugendlicher für das weite Feld der Computer-. Das Bild des isolierten Dauergamers. Dieses Bild ist zwar eingängig. Onlinespiele: Nutzungsfrequenz 2009 Online-Spiele alleine 18 12 16 54 Mulit-User Online-Spieler 19 7 14 61 PC-Spiele (offline) alleine PC-Spiele (offline) mit anderen Konsolenspiele alleine Konsolenspiele mit anderen 0 20 17 19 44 5 10 23 62 20 15 16 50 16 19 26 39 25 50 75 einmal/Monat .und Internetspielen nutzen.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 39 11.und Internetspiele. Angaben in Prozent Basis: alle Befragten. sollte in der öffentlichen Diskussion um Computerspiele nicht länger als typischer Vertreter einer ganzen Generation dienen. Bei den Jungen zählen sieben Prozent. Konsolen. Grundsätzlich festzuhalten bleibt.einmal/14 Tage Quelle: JIM 2009.und Onlinespiele 11. liegt insgesamt bei 19 Prozent. Computer-/Konsolen. die also weder alleine noch mit anderen irgendeine Form von Computer-.bis 19-Jährigen mindestens mehrmals pro Woche alleine oder mit anderen elektronisch spielen – 22 Prozent der Mädchen und 67 Prozent der Jungen. dass sich sowohl das Alleine-Spielen als auch das Spielen gemeinsam mit anderen in etwa die Waage halten.

Angaben in Prozent 36 23 45 39 19 49 48 22 58 39 27 47 26 13 33 14 10 16 25 50 75 100 Basis: jeweilige Nutzer Gesamt Mädchen Jungen Gespielt wird vor allem zu Hause: 47 Prozent täglich bzw. Jugendliche. mehrmals pro Woche vom eigenen Zimmer aus. die überhaupt zusammen mit anderen Internetnutzern Online-Spiele spielen. 23 Prozent außerhalb des eigenen Zimmers. Jungen und junge Männer spielen zu einem höheren Anteil regelmäßig im eigenen Zimmer (60 %. Mädchen: 5 %) als Mädchen.Seite 40 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Betrachtet man nur die jeweiligen Nutzer der unterschiedlichen Spielsituationen. Regelmäßiges Spielen bei Freunden ist eher die Ausnahme (12 %). . welche Form der Spiele die größte Alltagsrelevanz impliziert. Beide Formen der Online-Spiele – alleine oder gemeinsam mit anderen genutzt – generieren sowohl unter den Jungen als unter den Mädchen den höchsten Anteil regelmäßiger Nutzer.täglich/mehrmals pro Woche Alleine am PC offline spielen Alleine Konsolenspiele spielen Mit anderen OnlineSpiele spielen Alleine Online-Spiele spielen Mit anderen Konsolenspiele spielen Mit anderen am PC offline spielen 0 Quelle: JIM 2009. hier liegen Mädchen (10 %) und Jungen (16 %) sehr dicht beieinander. Jungen (58 %) zu einem sehr viel größeren Anteil als Mädchen (22 %). Knapp die Hälfte der 12. hier liegt der Anteil der regelmäßigen Nutzer bei 39 Prozent. die zusammen mit anderen Computerspiele offline spielen.bis 19-Jährigen. Mädchen: 29 %) oder bei Freunden (17 %. Etwas weniger verbreitet sind Spiele. gehen sie dieser Beschäftigung nur zu 14 Prozent mehrmals pro Woche und häufiger nach. tut dies mindestens mehrmals pro Woche. die man alleine im Internet spielen kann. in der Schule (2 %) oder auf dem Weg dorthin (1 %) haben Spiele keine Bedeutung. dann zeigt sich. Die gemeinsame Nutzung onlinebasierter Spiele ist am stärksten im Alltag Jugendlicher verankert. Spielen (Computer/Internet/Konsole) .

) und den Jugendlichen mit geringem Bildungshintergrund (+19 Min.2009.. Mädchen verwenden samstags und sonntags nur unwesentlich mehr Zeit mit Spielen als unter der Woche (+5 Min.und Onlinespiele ist extrem dynamisch. wobei Jungen (98 Min.). die Jüngsten spielen mit 69 Minuten etwas weniger.bitkom.bis 15-Jährigen (+15 Min. 9.) fast eine dreiviertel Stunde länger spielen als Mädchen (53 Min. Wie im Vorjahr wird die Liste der beliebtesten Spiele bei Mädchen und jungen Frauen von „Die Sims“ angeführt.9 Wie viele verschiedene Spiele – differenzierbar nach Trägermedium und Version – am Markt erhältlich sind.2009.960 Prüfvorgänge zur Alterseinstufung durchgeführt. Jugendliche mit geringerer formaler Bildung weisen mit 112 Minuten allerdings eine deutlich intensivere Nutzung auf (Realschule: 82 Min.. Auf den Oberbegriff „Wii Sports“ entfallen vier Prozent. Gymnasium: 63 Min. Von 2007 auf 2008 verzeichnete der deutsche Markt für digitale Spiele einen Zuwachs um 17 Prozent.11.11. Sa-So: 89 Min. Vgl.).. für 40 Prozent zählt diese Anwendung zum besten Spiel für Computer. wenn die Frage nach den liebsten Spielen (bis zu drei Nennungen) der 12. Bei den Jungen und jungen Männern ist die Palette 9 10 Lt. Auch bei den 18.bis 19-Jährigen (Mo-Fr: 83 Min. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die durchschnittliche Nutzungszeit unter der Woche um fünf Minuten erhöht.. lässt sich kaum schätzen.) kaum.). Telekommunikation und neue Medien e. überdurchschnittlich bei den 14. 18-19 Jahre: 83 Min.000 Produktionen der Unterhaltungssoftware geprüft.).usk.).aspx.). Am Wochenende spielen die Jugendlichen durchschnittlich 16 Minuten länger. Konsolen. 11..Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 41 Ihre durchschnittliche Nutzungsdauer für Spiele – seien es Computer-. http://www. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Spieldauer am Wochenende um eine Minute erhöht. „Bitkom“ vom 18. Quelle: http://www. Konsole oder das Internet. Konsolen. 16-17 Jahre: 80 Min. .org/de/presse/49896_60733. Im Altersverlauf zeigen die Ab-14-Jährigen kaum Unterschiede (14-15 Jahre: 86 Min.oder Onlinespiele – schätzen die Jugendlichen unter der Woche (Montag-Freitag) auf 79 Minuten am Tag. Mit weitem Abstand folgen das Karaokespiel „Singstar“ (14 %). und auch im Krisenjahr 2009 wird erneut ein leichtes Wachstum prognostiziert. 9.2 Inhaltliche Präferenzen Der Markt der Computer-.de/ „Statistik 2008”. Pressemitteilung des Bundesverband Informationswirtschaft.V.bis 19-Jährigen in Deutschland eine breite Anzahl unterschiedlichster Titel ergibt.8. Sa-So: 113 Min. allerdings sind es vor allem die Jungen (+22 Min.10 Entsprechend wundert es nicht. im Jahr 2008 wurden 2. das Geschicklichkeitsspiel „Solitär“ (7 %) sowie diverse Varianten des NintendoKlassikers „Super Mario“ („Mariocart“ für Wii oder „Super Mario“ je 5 %).) und den formal geringer Gebildeten unterscheidet sich die Spieldauer unter der Woche und am Wochenende (Mo-Fr: 112 Min. Bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) wurden seit September 1994 mehr als 23.2009.

bis zu drei Nennungen Strategiespiele Shooter/Action Rennspiele Fußball Denk-/Ges. Angaben in Prozent 2 5 7 2 7 5 10 8 10 15 3 9 13 2 12 6 11 17 6 10 17 22 16 25 20 27 41 35 56 44 Gesamt Mädchen Jungen 10 20 30 40 50 Basis: Nutzer PC-/Online-/Konsolenspielnutzung. „Final Fantasy“ oder „Diablo“. „Grand Theft Auto“ oder „Call of Duty“. Je nach Definition könnten viele Spiele mehreren Kategorien zugeordnet werden. Fast genauso beliebt sind Fußballspiele (16 %). dass Strategiespiele für 35 Prozent zum beliebtesten Genre zählen. zeigt sich. 17 Prozent begeistern sich für (Auto-)Rennspiele wie beispielsweise „Need for Speed“ oder „Mariocart“.Seite 42 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 der präferierten Spiele etwas breiter gefächert. Mädchen und junge Frauen begeistern sich vor allem für Strategie-. Hierunter fallen Spiele wie „Die Sims“.oder Kartenspiele. es folgen deutlich actionlastigere Titel wie „Need for Speed“ und „Counter Strike“ (je 14 %). Für Online-Rollenspiele spricht sich jeder Zehnte aus – hierunter fällt in erster Linie „World of Warcraft“. Jungen präferieren nach wie vor Shooter. „Grand Theft Auto“ und „World of Warcraft“ (je 10 %) oder auch das grundsätzlich erst für Personen ab 18 Jahren freigegebene Spiel „Call of Duty“ (7 %). mit leichtem Abstand folgen Denk-. Liebste Computerspiele .oder Actionspiele wie „Counter Strike“. Auch hier steht wie im Vorjahr das Fußballspiel „FIFA“ an der Spitze (21 %). Es folgen Shooter. Zu den Rollenspielen (9 %) zählen Vertreter wie „Guild Wars“.und Actionspiele und können sich für Fußball oder Autorennen begeistern. n=969 . „Die Siedler“ oder „Herr der Ringe“. Geschicklichkeits. die für 27 Prozent der Spieler zur beliebtesten Spielekategorie gehören. Versucht man dennoch eine Systematisierung der zahlreichen Einzelnennungen.-/Kartenspiele Online-Rollenspiele Rollenspiele Adventures Karaoke-Spiele Fun-Sport-Games 0 Quelle: JIM 2009. Geschicklichkeits.und Karaokespiele und finden zunehmend auch an Sportspielen mit der Wii-Konsole Gefallen.

für die sie eigentlich zu jung waren.3 Computerspiele und Jugendschutz Obwohl Computer. denen Altersbegrenzungen bekannt sind. Fakt ist. aber nur 38 Prozent der Mädchen. Diesen Umstand bestätigen 82 Prozent der Jungen. dass nur 72 Prozent der weiblichen. lässt sich empirisch kaum prüfen. Auffällig ist. geben zu knapp zwei Dritteln an. Jugendliche. n=954 Ziel der Alterskennzeichnung ist unter anderem. Computerspiele: Schon Spiele genutzt. haben „erst“ 83 Prozent der Spieler diese Hinweise schon einmal gesehen. denen die Alterskennzeichnung bekannt ist. dass mit 57 Prozent beim Großteil der jugendli- . in den Altersstufen darüber steigt dieser Anteil dann auf rund 70 Prozent an. Ähnliche Ziele verfolgt auch die immer wieder sehr emotional geführte öffentliche Diskussion um Indizierung und Verbote von Computerspielen im Allgemeinen und sogenannten „Killerspielen“ im Speziellen. Angaben in Prozent 72 63 62 25 50 75 37 38 28 100 Basis: Nutzer von PC-/Konsolen-Spielen. Die Werte liegen im übrigen exakt auf dem Vorjahresniveau. Eltern und Anbietern dieser Spiele zu fördern. Dies könnte auch damit zusammenhängen. Bei den 12. Ob solche Diskussionen fruchtbar sind oder im Gegenteil die Attraktivität dieser Spiele gar steigern. bereits einmal Spiele genutzt zu haben. für die man eigentlich zu jung war (Altersbegrenzung) Gesamt Mädchen Jungen 65 Ja 38 82 Nein 62 18 35 12-13 Jahre 14-15 Jahre 16-17 Jahre 18-19 Jahre 48 69 75 69 52 31 25 31 Hauptschule Realschule Gymnasium 0 Quelle: JIM 2009. aber 91 Prozent der männlichen Spieler die Alterskennzeichnungen kennen. dass Mädchen aufgrund ihrer Spielauswahl deutlich seltener mit der „Problematik“ der Alterskennzeichnung konfrontiert sind. Weiteren 15 Prozent sind die Altersempfehlungen zumindest bekannt und zwei Prozent haben im Rahmen der Befragung erstmals davon gehört.und Konsolenspiele seit geraumer Zeit der Kennzeichnungspflicht für Altersbegrenzungen unterliegen. die Verbreitung besonders brutaler Spiele einzuschränken und eine gewisse Sensibilität für jugendschutzrelevante Aspekte bei Spielern.bis 13-Jährigen sind es knapp die Hälfte.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 43 11.

Angaben in Prozent Basis: Nutzer von PC-/Online-/Konsolenspielen .oder Onlinespiele eher weniger verbreitet sind: Ein Viertel gibt an. Während nur jedes zehnte Mädchen angibt. 30 Prozent schätzen. Vermehrt beobachtbar ist die Verbreitung bei den Ab-14-Jährigen und bei Jugendlichen mit Hauptschulhintergrund: Dort sind bei 38 Prozent brutale Spiele der Regelfall. dass die meisten Freunde brutale Spiele nutzen. Verglichen mit dem Vorjahr sind gewalthaltige Computerspiele bei Jugendlichen stärker verbreitet. dass so gut wie niemand im Freundeskreis solche Spiele nutzt. Konsolen. sind es bei den Jungen 34 Prozent. n=948 Hauptschule Realschule Gymnasium 0 10 15 17 20 19 22 23 38 30 40 50 Quelle: JIM 2009.oder Onlinespiele Gesamt 18 9 26 13 12 17 22 23 21 28 32 34 23 Mädchen Jungen 5 12-13 Jahre 14-15 Jahre 16-17 Jahre 18-19 Jahre 2009. was vor allem für die oben genannten Problemgruppen gilt. bei Realschülern (23 %) und Gymnasiasten (17 %) liegt der Anteil niedriger. JIM 2008. Auf der anderen Seite geben 42 Prozent der Spielerinnen und Spieler an. n=969 2008. Im Freundeskreis nutzen die meisten brutale PC-.Seite 44 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 chen Spielerinnen und Spieler stark gewalthaltige Computer-. dass bei weniger als der Hälfte der Freunde brutale Spiele verbreitet sind. dass brutale Spiele durchaus verbreitet sind – etwa die Hälfte (19 %) oder sogar die meisten Freunde (23 %) beschäftigen sich mit solch problematischen Computerspielen. Konsolen.

12.173 65 Hauptschule Realschule Gymnasium 0 25 50 53 62 50 75 2008. sei es über Chats. Dass auch der eher anonyme Chat eine immer höhere Bindungskraft aufweist. Im Vergleich zur stärker personalisierten Kommunikation in Online-Communities oder per Instant Messenger ermöglicht das Agieren in Chatrooms eine anonymere Form der Kontaktaufnahme mit anderen Online-Nutzern. n=1. mehrmals pro Woche. Einen enormen Anstieg haben hingegen Online-Communities zu verzeichnen. JIM 2008. mehr Mädchen als Jungen und zu einem größeren Anteil Jugendliche mit einer höheren Bildung. Instant Messenger und immer häufiger über Online-Communities.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 45 12. Online-Communities: Nutzungsfrequenz 2009/2008 . Ebenfalls unverändert attraktiv ist die Kommunikation über Instant Messenger.171 72 74 100 Quelle: JIM 2009. die solche Angebote zumindest selten aufsuchen.täglich/mehrmals pro Woche Gesamt 72 57 Mädchen Jungen 54 76 60 68 12-13 Jahre 14-15 Jahre 16-17 Jahre 18-19 Jahre 58 44 64 61 73 57 78 79 2009. Zu den regelmäßigen Nutzern (täglich/mehrmals pro Woche) zählen aktuell 72 Prozent (2008: 57 %). dass drei Viertel der Chatroom-Nutzer nur auf einer Plattform aktiv sind – im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um zehn Prozentpunkte. n=1. belegt der Umstand. 73 Prozent der Internetuser nutzen diese Form des Informationsaustauschs täglich bzw. im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 12 Prozentpunkte. 15 Prozent der Internetuser sind in keinerlei Online-Community eingebunden. Chaterfahrung weisen insgesamt 52 Prozent der Internetnutzer auf. wie im Vorjahr chatten 29 Prozent täglich bzw. Angaben in Prozent Basis: Internetnutzer . mehrmals pro Woche (2008: 73 %).1 Kommunikation im Netz Online-Communities und persönliche Daten Kommunikation ist für Jugendliche das zentrale Nutzungsmotiv. 85 Prozent der Internetnutzer zählen zum Kreis derer.

Filmen zugenommen. mit weitem Abstand folgen „StudiVZ“ und „wer-kennt-wen“ (je 6 %). Jungen 44 %).Seite 46 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Die Nutzung von Communities hat sich im Medien-Alltag stark habitualisiert.bis 19-Jährigen deutlich an Attraktivität (29 %). Jungen: 65 %). welche Communities sie nutzen. und von diesen wiederum 57 Prozent sogar mehrmals am Tag (2008: 47 %). Geschlecht. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Präsentation von Informationen und Fotos bzw. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich also nicht nur die generelle Nutzung deutlich erhöht. Fragt man die Jugendlichen. über zwei Drittel haben Fotos oder Filme von sich online gestellt (Mädchen: 72 %. Ein Drittel kommuniziert die Verbindungsnummer zum Instant Messenger (Mädchen: 28 %. Schule und Hobbies der jeweiligen Person. diese Altersgruppe wechselt dann verstärkt zu „StudiVZ“ (19 %) oder zu anderen Plattformen wie „wer-kenntwen“ (6 %) oder „MySpace“ (5 %) oder „MeinVZ“ (4 %) Alle Communities leben von der Kommunikations. dass „SchülerVZ“ ihre meistgenutzte Community sei. In den hinterlegten Profilen finden sich nicht nur mehr oder weniger detaillierte Informationen wie Name. 42 Prozent geben an. „Kwick“. . Alter. „SchülerVZ“ verliert bei den 18. sowie „Lokalisten“ und „MySpace“ (je 2 %). Wohnort. Insgesamt präsentieren über 80 Prozent der Internetnutzer ihre Hobbies im Internet (Jungen: 82 %.5 Angebote genannt. Jungen: 42 %). dann werden durchschnittlich 1. „ICQ“ und „SchülerCC“ (je 3 %). die Hälfte Fotos und Filme von Freunden oder der Familie (Mädchen: 60 %. Freundeslisten geführt und Kontakte vernetzt oder Nachrichten hinterlegt. auch der gestiegene Anteil an Intensivnutzern macht die erhöhte Bindungskraft deutlich. Mädchen: 83 %).und Präsentationsfreude ihrer Nutzer. Jungen: 41 %) oder eine E-MailAdresse (Mädchen: 25 %. Die Hälfte der Internetnutzer sucht täglich das eigene Profil oder die Profile Anderer auf. es werden Fotos und Videos eingestellt.

dann können nur Freunde oder explizit ausgewählte Kontakte die hinterlegten Informationen einsehen. wem Einsicht gewährt ist und wem nicht. Angaben in Prozent Basis: Internet-Nutzer Ob diese Informationen von jedem im Netzwerk bzw. die große Anzahl an Freunden macht aber deutlich. Dies klingt zunächst nach einer überschaubaren Personenmenge.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 47 Hinterlegte persönliche Daten im Internet 2009/2008 Informationen über Hobbies und andere Tätigkeiten Eigene Fotos/Filme 83 74 69 60 51 46 35 42 34 36 8 6 5 7 0 25 50 75 100 Fotos/Filme von Freunden/Familie Eigene Instant Messenger Nummer Eigene E-Mail-Adresse 2009. Ist diese aktiviert. entscheidet der jeweilige Nutzer durch die sogenannte Privacy-Option. dass auch bei aktivierter Privacy-Option nicht wirklich genau kontrollierbar ist. n=1. „Meine Freunde und deren Freunde“ und „Nur meine Freunde“.171 Eigene Blogs/InternetTagebücher oder Twitter Eigene Telefon/Handynummer Quelle: JIM 2009. Dies gepaart mit der Freude an Selbstdarstellung und Selbstinszenierung sowie einer generellen Sorglosigkeit im Umgang mit persönlichen Daten führt dazu. Sehr detailliert ist diese Auswahl nicht: bei „SchülerVZ“ kann beispielsweise ausgewählt werden zwischen „Alle Leute an meiner Schule. die sie nur aus dem Internet kennen). Zwar behaupten 93 Prozent. dass es sich hier in der Regel um oberflächliche Bekannte und weniger um gute Freunde handeln dürfte. . JIM 2008. dass sie ihre „Freunde“ aus dem Profil persönlich kennen würden (7 % haben auch Freunde. von jedem Internetnutzer eingesehen werden können. meine Freunde und deren Freunde“.173 2008. Jungen: 130) wird aber schnell deutlich. n=1. bei einer durchschnittlichen Anzahl von 144 Freunden im Profil (Mädchen: 157. dass nicht einmal die Hälfte aller Nutzer von Online-Communities von der Privacy-Option Gebrauch machen.

So geben 42 Prozent der Internetnutzer an. dass es im Freundeskreis schon einmal zu Ärger aufgrund von Interneteinträgen kam. dass schon einmal Videos oder Fotos. 14 Prozent ist es schon einmal passiert. In Kontakt mit regelrechtem Cyber-Mobbing sind bisher ein Viertel der Internetnutzer gekommen. dass jemand aus dem Freundeskreis im Internet schon einmal fertig gemacht wurde – sei es in einer Community oder in einem Chat. n=994 12. ohne ihre Zustimmung online gestellt wurden. Jedes dritte Mädchen und jeder zweite Junge kann darüber berichten.Seite 48 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Online-Communities: Privacy-Option aktiviert 100 75 50 46 50 41 49 44 46 50 45 41 43 25 0 G es am t Ja h Ja Ja h Ja ch ul e ng en ch hu M äd Ju ts c 14 -1 5 18 -1 9 ea ls -1 7 -1 3 Quelle: JIM 2009. Angaben in Prozent Basis: Nutzer Online-Communities. auf denen sie selbst abgebildet waren. dass Falsches oder Beleidigendes im Internet verbreitet wurde. Ein Viertel berichtet. H G ym 12 16 au p R na s iu m hr e hr e re re en le .2 Gefahren im Netz – Cyber-Mobbing Natürlich birgt die Kommunikation und der Datenaustausch im Internet Unannehmlichkeiten und Gefahren. Das Spektrum reicht hierbei von der Verletzung von Persönlichkeitsrechten hin zu Verleumdungen und CyberMobbing. mit denen auch Jugendliche konfrontiert werden.

Für jeden Zehnten. dass der Großteil der Jugendlichen der Aufforderung. der schon mal im Internet fertig gemacht wurde? 40 30 24 30 30 29 26 29 Wo? Im Chat: 10 % In einer Community: 12 % In Foren: 2 % Woanders: 2 % 20 19 19 19 20 10 0 am t ng e Ja Ja Ja Ja hu hu le sc G es Ju -1 5 -1 7 -1 9 -1 3 ts c ea l Quelle: JIM 2009. die sie im Internet kennen gelernt haben.173 Die Anbahnung von Kontakten ist nirgendwo so einfach wie im Internet. Adresse oder Namen fragen. wenn nach dem richtigen Namen oder dem Wohnort gefragt wird. Personendaten preiszugeben.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 49 Gibt es jemanden in Deinem Bekanntenkreis. mit zunehmendem Alter der Jugendlichen teilen immer mehr diese Erfahrung (12-13 Jahre: 26 %. bestätigen 40 Prozent der Internetnutzer. iu m hr e hr e hr e hr e le n . In beiden Fällen etwas mehr Jungen als Mädchen. n=1. Dass Fremde im Internet nach Telefonnummer. haben sich persönlich getroffen. Nichts desto trotz haben jeweils ein Viertel der Internetnutzer schon einmal mit Personen. Schnell ist eine Person gegoogelt. Positiv ist hervorzuheben. 18-19 Jahre: 49 %). telefoniert bzw. war diese Begegnung eher ernüchternd – der Kontakt personalisierte sich dann als eher unangenehme Person. nicht nachkommt.bis 13-Jährige und ein gutes Drittel der Volljährigen. der sich persönlich mit Internetbekanntschaften getroffen hat. Wer im Chat attraktiv erscheint. büßt spätestens dann seine Anonymität ein. beim Stöbern in Profilen kann man auf direktem oder indirektem Weg Interesse bekunden und eine Nachricht hinterlassen. etwa jeder zehnte 12. Angaben in Prozent H G ym 12 18 14 16 au p R na s Basis: Internet-Nutzer. Mädchen (48 %) werden dabei häufiger um ihre Kontaktdaten gebeten als Jungen (34 %).

n=1. Telefonnummer oder Namen gefragt Gesamt 40 Gesamt 10 Daten gegeben Daten nicht gegeben 30 Mädchen Jungen 34 48 Mädchen Jungen 7 13 41 21 12-13 Jahre 14-15 Jahre 16-17 Jahre 18-19 Jahre 26 39 47 49 12-13 Jahre 3 14-15 Jahre 16-17 Jahre 18-19 Jahre 9 13 15 23 30 34 34 Hauptschule Realschule Gymnasium 0 20 36 40 46 45 Hauptschule Realschule Gymnasium 10 13 8 0 28 20 36 32 60 80 40 60 80 Quelle: JIM 2009. Angaben in Prozent Basis: Internet-Nutzer.173 .Seite 50 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Wurde im Internet schon mal von Fremden nach Adresse.

Jungen sind hier aktiver als Mädchen. ein Drittel kauft mindestens einmal im Monat Anziehsachen oder Schuhe (32 %). Angaben in Prozent H Basis: Internet-Nutzer.bis 13-Jährigen trat schon jeder Fünfte als Käufer in Erscheinung. Jungen hingegen kaufen überdurchschnittlich Computerzubehör (13 %. liegen aber auch bei Tonträgern (22 %. Innerhalb eines Monats kaufen Mädchen sehr viel häufiger als Jungen Kleidung oder Schuhe (40 %. Jungen: 26 %) und Bücher (23 %. und selbst bei den 12.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 51 13. Konzerttickets (7 %) oder auch Zugfahrkarten (6 %).173 Bei den gekauften Waren handelt es sich in erster Linie um Bekleidung. Die Hälfte der Internetnutzer kauft für sich oder andere im Internet ein. Mädchen: 15 %) und MP3s (14 %. Mit Abstand folgen Versandhäuser und Textilmarken. G ym 12 18 14 16 au p R na s iu m hr e hr e hr e hr e en le n . Bücher (16 %) oder MP3s (12 %) ebenso auf der Einkaufsliste wie Computerzubehör und Computerspiele (je 8 %). Die bedeutendsten Shopping-Seiten im Internet – hier konnten bis zu drei Nennungen abgegeben werden – sind aus Sicht jedes zweiten jugendlichen Käufers Ebay und Amazon. Daneben stehen CDs und DVDs (19 %). n=1. Jungen: 11 %). Mädchen: 9 %) vorne. Online-Shopping Jugendliche agieren im Internet natürlich auch als Kunden und Käufer für Waren und Dienstleistungen. Mädchen: 2 %). Online-Shopping: Kaufe zumindest gelegentlich Waren oder Dienstleistungen für mich oder andere 80 73 60 55 50 46 45 55 58 42 45 40 22 20 0 am t ng e ch Ja Ja Ja Ja hu hu le ea l sc G es M äd Ju -1 3 -1 5 -1 7 -1 9 ts c Quelle: JIM 2009. Mädchen: 3 %) oder Computerspiele (13 %.

Seite 52

Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009

Unter Gesichtspunkten des Verbraucherschutzes stimmt es bedenklich, dass negative Erfahrungen im Sinne von „Abzocke“ – wenn also beispielsweise angeblich kostenfreie Dinge im Nachhinein doch etwas gekostet haben – bereits von 15 Prozent aller Internetnutzer gemacht wurden. Wenn bei den Volljährigen ein Fünftel über betrügerische Geschäfte im Internet berichtet, deutet dies darauf hin, dass auch langjährige Onlinepraxis und zunehmende Verbrauchererfahrung nicht davor schützen, auf unseriöse Angebote hereinzufallen.

Online-Shopping: wichtigste Shoppingseiten*
- bis zu drei Nennungen 53

Ebay

41 62 47

Amazon
12

45 48

Otto.de
4 9

21

H&M
2 8

17

Sonst. Modeshops
6 7

Gesamt
10

Mädchen Jungen

Sonst. Sportshops

3 11 5

Quelle.de
2

8

0

20

40

60

80

*Nennungen ab 5 Prozent Quelle: JIM 2009, Angaben in Prozent Basis: Befragte, die zumindest gelegentlich etwas im Internet kaufen, n=588

Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009

Seite 53

14.
14.1

Handy
Ausstattung und Kosten

Schon seit einigen Jahren zählt das Handy zur Grundausstattung von Jugendlichen. 95 Prozent der Jugendlichen haben ein eigenes Mobiltelefon, Mädchen sind mit 97 Prozent etwas besser ausgestattet als Jungen (93 %). Bereits die 12- und 13-Jährigen haben zu 88 Prozent ein Handy, bei den volljährigen Jugendlichen herrscht mit 99 Prozent Vollversorgung (14-15 Jahre: 96 %, 16-17 Jahre: 97 %). Die Geräte der Jugendlichen sind mit vielen Funktionen ausgestattet, so dass man kaum mehr nur von einem Mobiltelefon sprechen kann. Vor allem haben immer mehr Geräte Möglichkeiten zum Abspielen von Musik: 85 Prozent haben einen MP3-Player integriert, drei Viertel (73 %) ein Radio. Die am häufigsten verbreitete Zusatzfunktion ist die Kamera, die fast jedes Handy (94 %) integriert hat. 86 Prozent haben eine Bluetooth-Schnittstelle, vier von fünf Geräten ermöglichen einen Internetzugang, jedes zweite Handy hat eine Infrarotschnittstelle und 28 Prozent können sich mit GPS per Satellit orten. Handy-TV unterstützen 12 Prozent der Geräte. Betrachtet man die Entwicklung über die vergangenen drei Jahre zeigt sich ein Trend zum Handy als Musikabspielgerät. Auch Bluetooth und Kamerafunktion haben stetig zugenommen. Beim Internetzugang wie bei Handy-TV zeigt sich keine Bewegung, die Infrarotschnittstelle verliert gegenüber Bluetooth stark an Bedeutung.

Ausstattung des eigenen Handys 2007-2009
100 89 83 78 75 66 58 50 49 61 61 58 49 74 94 86 85 82

79

79 73

2007, n=1.127 2008, n=1.149 2009, n=1.143

28 25 12 13 12

0

Kamera

Bluetooth

MP3-Player

Internetfähig

Radio

Infrarotschnittstelle

GPS/ Ortungsfunktion

Kann mit dem Handy fernsehen

Quelle: JIM 2009 – 2007, Angaben in Prozent

Basis: Handy-Besitzer

Seite 54

Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009

Zwei Drittel (68 %) der Geräte werden mit einer Prepaid-Karte abgerechnet, ein Drittel (32 %) mit einem Vertrag. Je älter die Jugendlichen sind, desto eher haben sie einen Handyvertrag, bei den 12- bis 13-Jährigen haben nur 16 Prozent einen Vertrag, bei den 14- bis 15-Jährigen ist es jeder Vierte, bei den 16- bis 17-Jährigen jeder Dritte und bei den volljährigen Jugendlichen schon jeder Zweite, der über einen festen Vertrag abrechnen kann. Die monatlichen Kosten für das Handy betragen im Durchschnitt 18,45 €. Mädchen geben mit 19,23 € etwas mehr aus als Jungen (17,74 €). Gegenüber den Werten von 2008 sind die durchschnittlichen Kosten um 1,20 € angestiegen. Vor allem Jungen geben inzwischen deutlich mehr Geld (+2,22 €) für das Handy aus. Bei Mädchen ist der Anstieg mit plus 22 Cent nur geringfügig. Ein Viertel der Jugendlichen bleibt bei den monatlichen Kosten unter 10 €, zwei Drittel bleiben unter 20 € im Monat. Rechnungen mit über 30 € im Monat haben vor allem ältere Jugendliche (12-13 Jahre: 5 %, 14-15 Jahre: 17 %; 16-17 Jahre: 22 %, 1819 Jahre: 31 %). Die meisten Jugendlichen scheinen ihre Ausgaben gut im Griff zu haben, lediglich sechs Prozent der Handynutzer geben an, schon einmal Schulden wegen des Handys gemacht zu haben. Mädchen (8 %) sind hier stärker betroffen als Jungen (3 %). Ganz überwiegend wurden dann die Eltern „angepumpt“. „Richtige“ Schulden beim Anbieter kommen nur vereinzelt vor.

Monatliche Handykosten 2009
Gesamt
25 42

14

14

6

Mädchen Jungen

20 29

43 40

17 12 30 € bis unter 50 €

15 13

6 6 über 50 € 9 5 5 6 11

bis unter 10 € 12-13 Jahre 14-15 Jahre 16-17 Jahre 18-19 Jahre
19 17 28 38

10 € bis unter 20 €

20 € bis unter 30 €
48 43 44

12 15 19 20 16

12

33

Hauptschule Realschule Gymnasium
0

19 22 29

41 46 38

13 11 16
50 75

14 16 13

14 5 4
100

25

Quelle: JIM 2009, Angaben in Prozent

Basis: Handy-Besitzer, n=1.143

14.2 Handynutzung
Die Nutzungsmöglichkeiten des Handys sind sehr vielseitig, allerdings werden nicht alle Potentiale von Jugendlichen genutzt. Betrachtet man die tägliche Verwendung, ist die Kommunikation per SMS die zentrale Nutzung, jeder zweite Handybesitzer kommuniziert

so ist auch hier SMS gemeinsam mit der klassischen Telefonfunktion mit Abstand die häufigste Nutzung. die von den Mädchen häufiger verwendet werden. Fotos/Filme: 3 %). Nutzung verschiedener Handy-Funktionen .Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 55 auf diese Weise Tag für Tag. Musik. Hier spiegelt sich die Kostenstruktur der einzelnen Dienste in der Nutzung wider. Die zweithäufigste Zusatzfunktion ist das Fotografieren oder Filmen mit dem Handy. Musik in Form von MP3-Dateien (30 %) etwas häufiger als Fotos und Filme (27 %). Besondere Bedeutung hat das Handy inzwischen als Musikabspielgerät: jeder Zweite hört mit dem Handy regelmäßig Musik. MP3 als MMS verschicken Mit dem Handy Mails abrufen Mit dem Handy im Internet surfen Fotos/Filme als MMS verschicken 0 Quelle: JIM 2009. Handygames spielen 15 Prozent. sowie bei Handyspielen und dem Internetzugang. Differenzen zeigen sich bei SMS und der Foto. unterscheiden sich Jungen und Mädchen kaum. Das Internet wird nur sporadisch mobil genutzt (Mailabruf oder Surfen: je 4 %) auch das Versenden von MMS ist nicht populär (MP3 Versand: 5 %. zwei Fünftel der Handybesitzer – jedes zweite Mädchen und jeder dritte Junge – nutzen dies regelmäßig.und Radiohören. Insbesondere bei der Einwahl ins Internet sind für Jugendliche die anfallenden Kosten möglicherweise nicht transparent. der Versand von Dateien via Bluetooth und MMS sowie Nachrichtendienste betrifft. Was die Nutzung der Telefonfunktion.täglich/mehrmals pro Woche SMS bekommen Angerufen werden SMS verschicken Jemanden anrufen Mit dem Handy Musik hören Fotos/Filme machen MP3 mit Bluetooth verschicken Fotos/Filme mit Bluetooth verschicken Handyspiele spielen Mit dem Handy Radio hören Mit dem Handy Nachrichtendienste empf. was von Jungen öfter genutzt wird. Angaben in Prozent 2 2 2 4 6 5 5 5 6 6 12 10 9 19 25 29 30 28 35 49 48 47 69 68 72 77 80 78 85 88 Mädchen Jungen 25 50 75 100 Basis: Handy-Besitzer. Analysiert man einen etwas größeren Zeitraum (Nutzung mindestens mehrmals pro Woche). n=1. Knapp ein Drittel versendet Daten via Bluetooth. als UKW-Radio wird das Handy von neun Prozent verwendet. zwei Drittel rufen mehrmals pro Woche jemanden mit dem Handy an.und Filmfunktion. Jeweils etwa vier Fünftel verkehren regelmäßig per SMS und werden angerufen.143 . Sechs Prozent empfangen Nachrichtendienste.

Der Anteil der selbst Betroffenen ist unter den Jungen mit 12 Prozent dreimal so hoch wie unter den Mädchen (4 %).täglich/mehrmals pro Woche 73 SMS verschicken 64 80 79 68 70 62 55 39 43 49 34 41 32 23 34 32 20 13 16 15 10 9 9 8 6 3 Jemanden anrufen Mit dem Handy Musik hören Fotos/Filme machen MP3 mit Bluetooth verschicken Fotos/Filme mit Bluetooth verschicken Handyspiele spielen Mit dem Handy Radio hören Mit dem Handy Nachrichtendienste empfangen 0 Quelle: JIM 2009. n=1.Seite 56 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Unterschiede in der alltäglichen Verwendung des Handys zeigen sich auch bei der Betrachtung des Bildungsgrads. Das Handy als Unterhaltungsgerät zum Musikhören wird deutlich mehr von Jugendlichen mit niedrigerem Bildungshintergrund verwendet. Nutzung verschiedener Handy-Funktionen (Auswahl) . Vor allem geht es hierbei um die Weiterleitung gewalthaltiger und pornographischer Inhalte und die Verletzung des Rechts am eigenen Bild durch Aufnahmen von anderen Personen ohne deren Einverständnis. dass solche Inhalte bereits im Freundeskreis kursierten und acht Prozent geben zu. Auffällig ist. dass gewalthaltige oder pornographische Bilder über das Handy verbreitet werden. Angaben in Prozent Hauptschule Realschule Gymnasium 25 50 75 100 Basis: Handy-Besitzer.3 Problematische Inhalte Die Ausstattung der Mobiltelefone mit Kamera und Bluetooth eröffnet auch missbräuchliche Nutzungsformen. Die Verteilung beleidigender oder kompromittierender Bilder kann sich dann im schlimmsten Fall zu Cyber-Mobbing entwickeln. dass die direkte Kommunikation via Sprache oder SMS mehr von Jugendlichen mit höherer Schulbildung genutzt wird. . dies gilt auch für den Einsatz der Digitalkamera und das Versenden von Dateien via Bluetooth. selbst solche Inhalte bekommen zu haben. Vier Fünftel der Handynutzer (79 %) wissen davon. wissen hier Jungen und Mädchen gleichermaßen Bescheid. Bereits bei den Vorkommnissen im Freundskreis können dies 23 Prozent der Mädchen und jeder dritte Junge (32 %) bestätigen. Ein gutes Viertel berichtet. Was die generelle Kenntnis dieser meist strafbaren Handlungen betrifft. Insbesondere mit der Weiterverbreitung derartiger Inhalte durch Netzwerke im Internet werden diese Problemfelder verschärft.143 14.

Dies gilt auch für problematische Videos und Bilder im Freundeskreis. so ist dieses Phänomen in allen Bereichen gleich bekannt. Kenntnis/Erhalt brutaler Videos oder Pornofilme aufs Handy Gesamt 27 8 Mädchen Jungen 23 4 32 12 Freunde/Bekannte haben bekommen 12-13 Jahre 14-15 Jahre 16-17 Jahre 18-19 Jahre 0 Quelle: JIM 2009. Auch die Frage. ob es schon mal vorgekommen sei. können immerhin 98 Prozent der Handynutzer verneinen. Nur zwei Prozent mussten Derartiges erleiden. hier sind die älteren Jugendlichen deutlich mehr betroffen. allerdings waren unter den Hauptschülern mit fünf Prozent deutlich mehr betroffen. Angaben in Prozent 14 2 27 7 35 11 32 10 25 habe selbst bekommen 50 Basis: Handy-Besitzer. was die Erfahrungen im Freundeskreis betrifft. Hier sind Hauptschüler mit 14 Prozent doppelt so häufig betroffen wie Realschüler (7 %) oder Gymnasiasten (6 %). dass beleidigende Bilder oder Texte über einen selbst mit dem Handy verschickt wurden. desto relevanter wird diese Problematik: Unter den Jüngeren sind diese Vorfälle nur etwa zwei Drittel bekannt. zeigt sich aber.bis 15-Jährigen sind es schon sieben Prozent. Besonders deutlich werden diese Unterschiede bei den eigenen Erfahrungen. Auch was die eigenen Erfahrungen betrifft. können fast alle Jugendlichen verneinen.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 57 Je älter die Jugendlichen sind. Hier sind nur drei Prozent schon mal in Schwierigkeiten geraten. n=1. ob man selbst schon einmal Probleme wegen zweifelhafter Inhalte auf dem Handy bekommen hat. dass Jugendliche mit niedrigerem Bildungsniveau mehr betroffen sind. auch hier ist der Anteil unter den Jugendlichen mit geringerer Bildung deutlich .143 Differenziert man nach der Schulbildung. Die Frage. bei den Älteren hat immerhin schon jeder zehnte Handybesitzer gewalthaltige oder pornographische Inhalte auf das Handy geschickt bekommen. sind die Jüngsten noch etwas außen vor: unter den 12bis 13-Jährigen sind nur zwei Prozent betroffen. bei den 14. dagegen wissen neun von zehn der volljährigen Jugendlichen hier Bescheid.

2007: 29 %. ist allerdings eine Zunahme zu beklagen (2006: 17 %. Ein weiteres Problemfeld ist unter dem Begriff „happy slapping“ bekannt geworden. Andererseits besteht die Möglichkeit. Hierbei kann die Täter und Opferrolle durchaus wechseln. dass die Aufzeichnungen die Konfliktsituation durch die Weiterverbreitung und die damit verbundene wiederholte Demütigung weiter eskalieren lassen. dass eine Schlägerei mit dem Handy gefilmt wurde“ Gesamt 6 26 ja. dass Zeugen durch das Aufzeichnen den Streit weiter anheizen. n=1. 2009: 32 %). anstatt schlichtend einzugreifen bzw. Problematisch ist dabei einerseits.143 Betrachtet man die Entwicklung über die letzten Jahre. sind Hauptschüler doppelt so häufig Zeuge solcher Vorfälle wie Gymnasiasten. Hilfe zu holen. . dies waren überwiegend echte Auseinandersetzungen (26 %) und keine gestellten Szenen (6 %). mit der Clique oder mit dem Partner. Was den Bildungshintergrund betrifft. Stärker betroffen sind generell die mittleren Altersstufen zwischen 14 und 17 Jahren. Hierbei handelt es sich um die Aufzeichnung von Prügeleien mit dem Handy. Angaben in Prozent Basis: Handy-Besitzer. dass eine Prügelei mit dem Handy aufgezeichnet wurde. In der Folge ergeben sich dann Schwierigkeiten in der Schule. Auch hier kann sich der Vorfall im Internet fortsetzen und wäre dann dem Cyber-Mobbing zuzurechnen. Realschule 4 %. tatsächliche Prügeleien 12-13 Jahre 14-15 Jahre 16-17 Jahre 18-19 Jahre 4 5 6 10 16 29 31 25 Hauptschule Realschule Gymnasium 0 4 7 29 7 16 40 10 20 30 40 50 Quelle: JIM 2009. Jungen werden bei gestellten Szenen öfter Zeuge als Mädchen. gestellte Szenen 3 9 25 26 Mädchen Jungen ja. Ein Drittel der Handybesitzer hat schon einmal mitbekommen.Seite 58 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 höher (Hauptschule: 5 %. „Habe schon mal mitbekommen. 2008: 28 %. Die Ursachen für Probleme mit Handyinhalten sind vielseitig. so zeigt sich bei der Weiterleitung gewalthaltiger oder pornographischer Inhalte keine ansteigende Tendenz. Gymnasium 1 %). Was die Aufzeichnung von Prügeleien betrifft. vereinzelt werden rechtsradikale Inhalte oder indizierte Lieder genannt.

so stehen Musikhören und das Internet an vorderster Stelle. Jugendliche haben ein breites Themeninteresse. Beim Informationsbedürfnis zu den unterschiedlichen Themenbereichen zeigt sich. sie wachsen in Familien auf. Das Internet hat für die Jugendlichen die größte Bedeutung wenn sie alleine zu Hause sind. allen voran das Treffen mit Freunden und Sport. Bei lokalen Inhalten und lokalpolitischen Themen wird in erster Linie die Tageszeitung herangezogen. Computer und Internet stehen nahezu allen Jugendlichen zu Hause zur Verfügung. Neben diesem großen Medienangebot spielen auch Freizeitbeschäftigungen ohne Medien nach wie vor eine Rolle. Die regelmäßige Nutzungsfrequenz des Internets (täglich/mehrmals pro Woche) ist erneut auf nunmehr 90 Prozent angestiegen und auch die (werk-)tägliche Nutzungsdauer hat sich um eine Viertelstunde erhöht. tritt in der zwölften Ausgabe der JIM-Studie an diese . Sie wird von den Jugendlichen auf 134 Minuten geschätzt. über die Hälfte der Jugendlichen hört täglich Radio.und Online-Aktivitäten unterscheiden lässt. Was die Wichtigkeit einzelner Medientätigkeiten für die Jugendlichen anbelangt.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 59 15. Die Betrachtung verschiedener Stationen im Tagesablauf zeigt. geschieht dies meist über Suchmaschinen und auch die Portalseiten der Provider werden als Informationsquelle wahrgenommen. dass das Radio bei formalen Alltagssituationen wie Aufstehen und den Mahlzeiten als subjektiv wichtigstes Medium eingestuft wird. wichtig ein Handy zu nutzen oder fern zu sehen. jeder Zweite gibt dies für Radiohören an. in denen Vollversorgung mit Handy. Für Musikthemen sind Videoportale im Internet die erste Anlaufstelle. die meisten Jugendlichen wollen über das aktuelle Zeitgeschehen informiert sein.bis 19-Jährigen in Deutschland ab. Zusammenfassung Seit 1998 bildet die repräsentative Studienreihe „JIM“ des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest das Medienverhalten der 12. Jugendlichen steht heute ein großes Medienangebot zur Verfügung. sondern je nach Thematik auch andere Medien bei der Informationssuche eine Rolle spielen. Fernsehen und Computer besteht und auch ein Internetanschluss ist in fast allen Haushalten vorhanden. Sport und Stars das Fernsehen die erste Wahl. Der Fernseher wird ebenso häufig genutzt wie der Computer. Knapp die Hälfte liest mehrmals pro Woche Bücher und greift zu einer Tageszeitung. Trotz der Verfügbarkeit von Computer und Internet haben die klassischen Medien weiterhin Bestand. Drei Viertel der Jugendlichen haben einen eigenen Rechner und mehr als jeder Zweite kann vom eigenen Zimmer aus online gehen. dass sich Jugendliche nicht nur im Internet informieren. Bundespolitik. Da sich der inhaltliche Umgang mit Computer und Internet immer weniger nach Offline. Werden Informationen im Internet gesucht. Für rund 70 Prozent ist es aber auch sehr wichtig bzw. So ist bei Fragen zum aktuellen Zeitgeschehen.

Das Handy ist schon seit einigen Jahren untrennbar mit Jugend verbunden. Nach wie vor ist das Internet für Jugendliche vor allem Kommunikationsmedium. Dabei hat nicht einmal die Hälfte die Privacy-Option aktiviert. Für Onlinespiele – mit anderen oder alleine gespielt – begeistern sich beide Geschlechter am stärksten. obwohl dies ein oft diskutiertes Thema ist. bei denen der größte Teil der Freunde besonders gewalthaltige Spiele nutzt.und Onlinespiele nutzen vier Fünftel der Jugendlichen mehr oder weniger intensiv. Insgesamt auf 23 Prozent leicht zugenommen hat der Anteil der Jugendlichen. die eingestellte Informationen nur einem selbst definierten Nutzerkreis zugänglich machen. In der alltäglichen Nutzung überwiegt die Nutzung von Telefonie und SMS. Nicht ganz so stark im Alltag verfestigt haben sich Computer und Internet dagegen im Bereich von Schule und Ausbildung. drei Viertel der Internetnutzer besuchen Plattformen wie SchülerVZ mindestens mehrmals pro Woche. Kamera und Bluetoothschnittstelle ausgestattet ist. aber zwei Drittel der Jungen. schicken Mails oder Chatten. deutlich mehr Mädchen als Jungen und schon ein Fünftel der 12. das meist gut mit Internetzugang. nur ein Fünftel der Mädchen. Inhaltlich sind bei den Mädchen Strategiespiele am beliebtesten. ein Fünftel hat mit Spielen gar nichts am Hut. dass ein Viertel der Jugendlichen im Freundeskreis mit Cyber-Mobbing in Berührung kam. Onlinenutzung mit dem Handy spielt im Alltag derzeit keine Rolle. Miss- . halten Kontakt über Instant Messenger. Der Bereich der Information wird vor allem durch die Nutzung von Suchmaschinen und OnlineEnzyklopädien bestimmt. Dabei hat sich die Organisation und Darstellung in den Online-Communties im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht. Mädchen allerdings bei einer deutlich geringeren Verbreitung. Die Online-Communities verzeichnen einen hohen Zuwachs.bzw. 45 Prozent spielen mindestens mehrmals pro Woche. bei Jungen liegen Shooter. Actionspiele vorne. Die Sensibilität im Umgang mit persönlichen Daten im Internet ist bei den Jugendlichen nach wie vor eher gering ausgeprägt. Bedenklich stimmt auch.Seite 60 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Stelle eine verschiedenen Tätigkeitsschwerpunkten folgende Beschreibung.bis 13-Jährigen. Beim Nutzungsschwerpunkt Unterhaltung stehen bei Computer und Internet die Videoportale ebenso im Vordergrund wie das Thema „Musik“. auch wenn die öffentliche Diskussion dies gerne suggeriert. knapp die Hälfte ihrer Nutzungszeit verbringen sie in sozialen Netzwerken. Andere Formen von „user generated content“ werden dagegen nur von einem kleinen Anteil der Jugendlichen regelmäßig erstellt und stehen keineswegs im Mittelpunkt der Anwendungen. Fotos und Filme im Internet hinterlegt werden. Fast alle Jugendlichen haben eine eigenes Handy. Die am häufigsten genutzten Zusatzfunktionen sind Musikhören und die Kamera. Computer-/Konsolen. da immer häufiger persönliche Informationen.

Dass man hiervon selbst betroffen war. indem beleidigende oder falsche Inhalte über einen selbst per Handy kursierten. Hier sind Eltern. Pädagogen und auch die Anbieter gefragt. konnten zwei Prozent bestätigen. Die weitverbreitete alltägliche Nutzung von Communities und Handy und der leichte Datentransfer zwischen beiden Bereichen ermöglichen eine sehr rasche Verbreitung von Informationen. sind leider auch zu beklagen: Jeder vierte Handybesitzer konnte dies schon im Freundeskreis feststellen. Jeder dritte Handybesitzer hat so einen Vorfall schon einmal mitbekommen. wie die Weiterverbreitung von gewalthaltigen und pornographischen Bildern und Filmen. In Relation zu der massenhaften Nutzung dieser Medien halten sind die Missbrauchsfälle noch in Grenzen. Ein weiteres Problem ist unter dem Begriff „happy slapping“ bekannt. überwiegend handelte es sich hierbei leider um echte Prügeleien und nicht um gestellte Szenen. Daten und Bildern. hierbei geht es um das Aufzeichnen von Gewalthandlungen mit dem Handy.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 61 bräuchliche Nutzungsformen des Handys. . Eine unbedachte Veröffentlichung von Bildern und Kommentaren kann viel Ärger bereiten und schnell zu einem Fall von Cyber-Mobbing werden. allerdings ist das Potential dieser technischen Möglichkeiten nicht zu unterschätzen. die Jugendlichen aufzuklären und auf ein verantwortungsbewusstes Verhalten im Internet hinzuarbeiten.

A big variety of media devices are available now for the youngsters. despite of the availability of computers and the Internet. Regarding the importance of every single media activity for the young people. It can be less and less differentiated between offline and online activities by handling with computer and Internet. comes up in 2009 for the twelfth time. The television is used as often as the computer. as well as the average amount of time a day spent using the Internet has increased by a quarter. federal politics. English summary The JIM study. the portal sites of providers serve as an information source as well. The twelfths edition of the JIM study gives the description of different practice areas. Nearly half of respondents read books or daily newspapers several times per week. they see the other media also as useful. Three quarters of young people have their own computer and more than half of them can go online from his/her own room. most of the time the young people use the . (daily/several times per week) has increased to 90 percent. The Internet becomes more important for young people when they are at home alone. About 70 percent of teenagers consider using a cell phone or watching TV as very important or important. They use not only the Internet to get information about different subjects. it appears that the radio will be rated as subjectively most important medium in formal everyday situations such as getting up and having meals. Currently it is assessed by young people at 134 minutes. also Internet access is available in almost all households. most young people would like to be informed about current affairs. Besides.Seite 62 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 16. more than half of young people listen to the radio daily. listening to music and the Internet top the list for popularity. The regular frequency of internet use. mainly the meeting with friends and sports. Video portals on the Internet are principally used for music search. illustrates the media behaviour of young people between the ages of twelve and nineteen in Germany. Nowadays all households own a cell phone. Computers and Internet are available for nearly all young people at home. television and computer. conducted by the Media Education Research Group Southwest (mpfs). the television is the first choice to get information regarding current affairs. Thus. nonmedia pastime activities still play a role. Young people have a wide range of interests. Similar to previous studies. sports and stars. based on a telephone inquiry with 1. Search engines are most commonly used to look up the information on the Internet. Looking at different stages in course of a day. the half of young people chose listening to the radio as very important or important. In addition to a big media offer. However. The newspaper is a primary source for local news and local political issues.200 respondents. The representative basic research. traditional media has not lost their relevance.

significantly more girls than boys take part in it and already one fifth of 12-13 year olds. One in four mobile phone owners reported the misuse in the circle of friends. such as the spreading of violent and pornographic images and movies. The other forms of "user-generated content" are regularly created and used by only a small group of young users and not as relevant. 45 percent of young people play at least several times a week. The discretion in dealing with personal data on the Internet is still rather low among the young people. It is also quite disturbing that one quarter of young people reported already cyber-bullying experience in their friends circle.and online games are used by four fifths of young people more or less intensive. computer and the Internet are still not so strong presented. pictures and movies are deposited on the Internet. The online communities show a high growth. Using mobile phones for online access currently plays no role in daily life. the boys prefer shooters or action games. Furthermore.Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 Seite 63 Internet for communication purpose. The youngsters prefer telephony and SMS to other features. which is usually equipped with internet. In education sector. but two thirds of the boys. One in three mobile phone owners . Since few years the mobile phone became an integral part of teenagers’ daily lives. At the same time not even half of young people activated the privacy options to prevent unauthorized users from accessing their information. Computer-/console. camera and Bluetooth interface. Two percent of respondents were able to confirm that they were personally affected by abusive or incorrect content. Unfortunately there is also a misuse of mobile phone. Three quarters of Internet users visit platforms such as “SchülerVZ” at least several times per week. although one in fifth are not interested in playing online games at all. Almost all young people have their own mobile phone. although it is widely public discussed since more and more personal information.alone or with others players . One more problem is known as "happy slapping".but girls less spread. They spend nearly half of their online time by using social networks. instant messenger. The most frequently used additional functions are listening to music and using camera. Both genders are enthusiastic by playing online games . While the girls are fascinated by strategy games. Compared to the last year the organization and presentation in online communities has significantly increased. The information area is mainly determined by using of search engines and online encyclopaedias. as the public discussion likes to insist. Music and video portals take their prominent position by using Computer and Internet for entertainment purpose. mail or chat. 23 percent of young people reported slight increase in playing especially violent games by their friends. what means recording of acts of violence with the phone. only one fifth of the girls.

Unfortunately mostly it is real scraps and not the put scenes. but the potential of technical recourses do not need to be underestimated. educators and providers are required to inform and educate the youth and form a more responsible behaviour on the Internet. for example. the abuse cases are still not so frequent. to become a target for cyber-bullying. The widespread daily use of mobile phones and online communities and unproblematic data transfer between these two areas provide an explosive spreading of information. parents. In comparison with a mass use of these media. .Seite 64 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest / JIM-Studie 2009 have collided with such an incident before. data and images. Thus. An imprudent dealing with personal data can pose a lot of trouble.

medienportal.und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Institutionen Das Medienportal Südwest bietet zudem die Möglichkeit. Materialien. Internet-Angeboten.medienportal. angebotsübergreifend zu recherchieren. Print.de] die Angebote • des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest • der Mediendaten Südwest • des MedienKompetenz Forums Südwest • des Infopools Medienkompetenz Südwest und bietet den idealen Einstieg zu • Daten und Informationen zur Nutzung.de Das Medienportal Südwest bündelt unter [www. .www. Film und Internet • Informationen zu medienpädagogischen Projekten. Funktion und Wirkung von Medien bei Kindern und Jugendlichen • den Studienreihen JIM und KIM • aktuellen Basisdaten aus den Bereichen Fernsehen. Aus. Hörfunk.

de Leitung: Albrecht Kutteroff (LFK) Peter Behrens (LMK) Kooperationspartner bei der JIM-Studie: SWR Medienforschung ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft In Zusammenarbeit mit: Bundeszentrale für politische Bildung Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz Stiftung Lesen .mpfs.www.

Sign up to vote on this title
UsefulNot useful