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Gesundheitssysteme im Vergleich:

Deutschland & Schweiz


- GFS von Max Weil -

- Gemeinschaftskunde Jahrgangsstufe 1-2 Frau Walterscheidt-Wagner 03/2011 -


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Inhaltsverzeichnis
Allgemeines zum Gesundheitswesen..............................................................3

Das deutsche Gesundheitssystem...................................................................3


Struktur..............................................................................................................................3
Finanzierung......................................................................................................................5

Das Gesundheitssystem der Schweiz..............................................................6


Struktur..............................................................................................................................6
Finanzierung......................................................................................................................6

Deutschland und Schweiz im Vergleich...........................................................7

Problemfelder und Fazit.................................................................................11

Quellen:..........................................................................................................13
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Allgemeines zum Gesundheitswesen

"Das Gesundheitssystem oder Gesundheitswesen eines Landes umfasst alle Personen,


Organisationen, Einrichtungen, Regelungen und Prozesse, deren Aufgabe die Förderung
und Erhaltung der Gesundheit sowie die Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten
und Verletzungen ist. "
(Quelle: Wikipedia)

Das deutsche Gesundheitssystem

Struktur
Deutschland weist ein sogenanntes "Sozialversicherungssystem" auf,
darunter versteht man einen Finanzierungsmodus, in dem die Gesundheitsleistungen
durch Versicherungsbeiträge der Bürger und einem staatlich beaufsichtigtem und
kontrolliertem Versicherungssystem erbracht wird.

die Beteiligten lauten wie folgt:

• Leistungsempfänger ( → Patienten)

• Leistungserbringer: ( → Ärzte, Pflegepersonal, Apotheker)

• Leistungsfinanzierer:
• privat Versicherte
• gesetzlich Versicherte
• Arbeitgeber
• Krankenversicherungen
• Unfall-, Pflege- und Rentenversicherungen
• Kassenärztliche Vereinigung
• staatliche Beihilfestellen
• Staat
• Bund, Länder, Kommunen
• Regulierungs- und Überwachungsstellen ( → Gesundheitsamt,
Hochschulklinik )
• Interessensverbände
• Verbände der Leistungsanbieter ( → Kassenärztliche Vereinigung)
• Krankenkassenverbände
• Patientenverbände
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Unser Gesundheitswesen basiert auf den Prinzipien der sozialen Solidarität, der
Dezentralisierung und der Selbstregulierung. Die Regierung stellt lediglich den
gesetzlichen Rahmen für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung, in der Ausführung
haben die einzelnen Bundesländer große Freiheiten, aber ebenso große Verantwortung.
Auf Bundesebene ist das Gesundheitsministerium zuständig, es wird von verschiedenen
Behörden unterstützt und in medizinischen und gesundheitsökonomischen
Angelegenheiten von einem Sachverständigenrat beraten.

Auf Bundesebene wird auch der Umfang der Sozialversicherung gesetzlich geregelt, sie
umfasst Geldleistungen bei Krankheit, Sachleistungen für die Krankheitsverhütung, der
Gesundheitsvorsorge, der Krankheitsbehandlung (ambulant, zahnärztlich, stationär,
Behandlung mit Arznei- und Hilfsmitteln), des Krankentransportes und der Rehabilitation.

Gesundheitliche- und medizinische Leistungen werden in Deutschland weitesgehend


privat erbracht, der Staat ist allenfalls mit staatlichen Krankenhäusern oder etwa dem
Gesundheitsamt vertreten. Selbst Krankenhäuser in gemeinnütziger Trägerschaft werden
zunehmend privatisiert.

Das bedeutet, dass freie Berufe, also Ärzte, Apotheker, Krankenfpfleger, etc und private
Unternehmen, so etwa die Pharmaindustrie, medizinische Forschungsunternehmen und
die sogenannte medizintechnische Industrie, also Industrie, die sich auf die Herstellung
von medizinischen Geräten spezialisiert hat, den Großteil aller Leistungen im
Gesundheitssektor in Deutschland erbringen.

87 % der deutschen Bevölkerung sind gesetzlich krankenversichert. Pflichtversichert sind


diejenigen Arbeitnehmer, deren Einkommen unter der sogenannten
Beitragsbemessungsgrenze liegt.

Im Jahre 2011 liegt diese Grenze bei 4.125,00 € monatlich .


Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung sind wiederum an das Einkommen
gebunden, das allerdings nicht mit dem Leistungsanspruch verknüpft ist. Arbeitslose
werden vom Staat versichert.

Etwa 10 % der Bevölkerung sind bei einer privaten Krankenversicherung versichert, bei
der sich die Beiträge nach Leistungsumfang, Gesundheitszustand, Geschlecht und
Eintrittsalter richten.

Nur etwa 0,1 % bis 0,3 % der Bevölkerung sind nicht versichert. So gut wie alle
Arbeitnehmer können ihre Krankenkasse frei wählen. 1997 gab es noch etwa 600
Krankenkassen, die Anzahl geht jedoch seit den 1990er Jahren zurück, da sich ab diesem
Zeitpunkt Krankenkassen verstärkt zusammenschliessen.
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Finanzierung
Pflicht- und freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung machen etwa 60 &
der Finanzierung des Gesundheitssystems aus. Etwa 21 % der Kosten werden aus
allgemeinen Steueraufkommen geschöpft. 7 % werden durcH die Privatversicherung
getragen und 11 % durch den Eigenanteil der Patienten.

Im Ganzen lässt sich das in einer Grafik wie folgt darstellen:


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Das Gesundheitssystem der Schweiz

Struktur
Das Schweizer Gesundheitssystem ist im Vergleich zu Deutschland von marktlicherer
Natur. Ähnlich wie in den USA vertritt man die Ansicht, dass ein Gesundheitssystem mit
Marktnähe durch den Wettbewerb und dem Prinzip von Angebot und Nachfrage die
Interessen und Bedürfnisse der Patienten besser erfüllt als in staatlichen Systemen.

Die (obligatorische) Krankenversicherung in der Schweiz ist für jede(n) Schweizer(in)


verpflichtend, und umfasst eine Grundversicherung aller notwendigen pflegerischen und
medizinischen Leistungen (dazu zählen die medizinische Versorgung in Spitälern, Pflege,
Prävention und alternative Heilmethoden), ausgenommen sind jedoch zahnärztliche
Leistungen.

Alle in der Schweiz lebenden Personen haben die freie Wahl zwischen etwa 100 vom
Bund anerkannten Krankenkassen. Die Höhe der Prämie ist dabei für alle Erwachsenen
innerhalb einer Kasse und einer Region gleich. Die Höhe der Prämie ist vom Gehalt
unabhängig, deshalb wird von „Kopfprämien“ gesprochen.

Die Höhe der Prämien kann jedoch zwischen Kantonen oder auch Anbietern erheblich
variieren.
Die Krankenkassen sind gesetzlich verpflichtet, jede(n) Antragsteller(in), in die
Grundversicherung aufzunehmen.
Arbeitgeberanteile existieren nicht, Menschen mit geringen Einkommen werden durch
Prämienverbilligungen unterstützt.
Alle Mitglieder einer Familie, Erwachsene wie Kinder, sind individuell versichert.

Anders als in Deutschland gibt es in der Schweiz mehr Eigenbeteligung an den


verursachten Kosten: Die ersten 300 Franken die in einem Jahr als Kosten verursacht
werden zahlt der Bürger selbst, erst dann tritt die sogenannte Franchise in Kraft.
Die Krankenkasse übernimmt nun die restlichen Kosten.
Eine weitere Ausnahme besteht jedoch.
Der Bürger muss einen Selbstbehalt von eta 10% zahlen. Allerdings beträgt der
Selbstbehalt in einem Jahr pro Bürger maximal 700 Franken

Finanzierung
Finanziert wird das Gesundheitswesen hauptsächlich durch Beiträge zur
Sozialversicherung (rund 40 %), durch private Kostenbeteiligung – Bezahlung von
Leistungen, die nicht durch Versicherungen finanziert werden –(rund 30 %).
20 Prozent werden von der öffentlichen Hand (Bund, Kantone, Gemeinden) durch
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Leistungen oder Subventionen finanziert.


Der Rest wird durch private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen gedeckt.
Im Ganzen lässt sich das in einer Grafik wie folgt darstellen:

Deutschland und Schweiz im Vergleich

Der grundlegendeste Unterschied ist wohl die unterschiedliche Enstehungsgeschichte.


Während unter Bismarck eine einheitliche Sozialgesetzgebung entstand, geschah dies in
der Schweiz nur stückweise. Zum Beispiel wurde erst 1952 eine Arbeitslosenversicherung
eingeführt.

Zwar haben beide Systeme durchaus Gemeinsamkeiten, vor allem in der Rolle des Staats
als Regulator, doch wird deutlich, dass man die staatliche Führung des
Gesundheitswesens in der Schweiz mit kritischen Augen sieht.
Trotzdem ist zwischen den beiden Ländern bei Gesundheits- und Geldleistungen keine
grobe Divergenz zu erkennen.

Zum internationalen Vergleich zieht man einen Versorgungsindex heran, welcher das
Versorgungsniveau der Bevölkerung mit Gesundheits- und Geldleistungen über ein
kompliziertes Errechnungsverfahren in Zahlen wieder gibt.
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Eine Divergenz von 12 Punkten zwischen Deutschland und der Schweiz ist zu erkennen.
Diese ist allerdings zu gerinfügig um daraus auf größere Qualitätsunterschiede im
Gesundheitswesen zu schliessen.

Es lohnt sich jedoch einen Blick auf Pro-Kopf-Ausgaben für Gesundheits- und
Geldleistungen beider Länder zu werfen.
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Hier fällt auf, dass die Schweiz wesentlich höhere Pro-Kopf-Ausgaben als Deutschland
hat. Die Divergenz fällt wesentlich höher aus als bei dem Versorgungsindex.

Dadurch rückt die Frage nach der Effizienz der Gesundheitssysteme in den Vordergrund.
Mittels einer Effizienzformel, die für den internationalen Vergleich entwickelt wurde lassen
sich einzelne Gesundheitssysteme gegenüberstellen.

Hier fällt auf, dass die Schweiz deutlich hinter Deutschland liegt. Die Gründe sind
vielschichtig.
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Die Schweiz gibt weltweit nach den USA am meisten Geld für ihr Gesundheitswesen aus.

Durchschnitt sind lediglich 8,8 % des BIP. Dennoch, weist die Schweiz laut OECD keine
besseren Leistungen im Gesundheitswesen als andere Industrieländer auf.
Ausserdem stiegen in der Schweiz die Gesundheitskosten von 1990 bis 2004 am BIP
gemessen um 2,4 %, während der OECD-Durchschnittswert nur bei 1,5 % liegt.

So spiegelt sich das hohe Niveau der Ausgaben im Gesundheitswesen der Schweiz nicht
nur in der guten Qualität der erbrachten Dienstleistungen, sondern eben auch im hohen
Preis dieser wieder.

Die OECD mahnt auch vor zu geringen Ausgaben der Schweizerischen


Gesundheitsbehörden in der Prävention. Diese liegen mit 2,2 % an den Gesamtausgaben
niedriger als der bei 2,7 % liegende OECD-Schnitt.
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Problemfelder und Fazit


Prinzipiell haben beide Länder mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. In erster Linie sind
das der demografische Wandel und die auch damit verbundenen steigenden Kosten.

An einer Grafik bezüglich der Schweiz kann man erahnen was für Kosten auf die
Gesundheitssysteme noch zukommen werden.
Deutlich wird, dass die Kosten im Alter hin steigen. Da die Gesellschaft altert kann man im
Bereich der Gesundheitskosten, zumindest was die Behandlung von älteren Menschen
von einem expotenziellem Zuwachs an Kosten sprechen.

Durch den demografischen Wandel wird auch der Fachkräftemangel immer mehr
verschärft. Ärzte verbringen mehr Zeit über Krankenakten als mit Patienten und an
Pflegekräften mangelt es ohnehin. Aber die Problematik des demografischen Wandels und
der "akuten" Unterfinanzierung trifft ja die meisten Wirtschaftszweige, von einem
spezifischem Problem kann man kaum sprechen.

Zusätzlich findet in der Schweiz allerdings über die Krankenkasse eine Umverteilung von
Jung nach Alt statt, da die Prämien für jeden gleich hoch sind, die meisten Kosten aber im
Alter anfallen.
Sozial gesehen ist das insofern problematisch, da die Armut statistisch gesehn in jungem
Alter ausgeprägter ist als im Alter. Folglich findet eine Umverteilung von Arm nach Reich
statt. Jährlich wird mit einer Zahl von etwa 3,4 Millarden Franken gerechnet.

Hinzu kommt, dass einkommensschwache Haushalte durch die steigenden Prämien der
obligatorischen Krankenversicherung ohnehin schon geschwächt sind.

Ausserdem weist die OKV einen fixen Leistungskatalog auf, das heisst man zahlt
gegebenenfalls für Leistungen die man gar nicht benötigt.
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Die hohen Preise im Gesundheitssystem werden in der Schweiz vor allem über den
fehlenden Wettbewerb erklärt. So seien die Preise bei funkionierndem Wettbewerb dem
restlichen, freien Markt, angeglichener.

Es bleibt allerdings festzuhalten, dass Länder deren Gesundheitssysteme über ebenso


viel oder weniger Wettbewerb als die Schweiz verfügen oft niedrigere Preise aufweisen als
die Schweiz. Als Beispiel wäre natürlich Deutschland zu nennen.

Auf der Suche nach Problematiken, die speziell das deutsche Gesundheitswesen
betreffen ist man schnell bei der finanzielle Belastung, die durch hohe Arzneimittelkosten
auf die Krankenkassen zukommen.

Durch das hohe Preisniveau, das in Deutschland zwischen 50 bis 100 Prozent liegt
kommen verschiedenen Berechnungen zufolge auf die gesetzlichen Krankenkassen
Belastungen von bis zu einer Milliarde Euro pro Jahr zu.

Während die Politik in der Schweiz Maßnahmen ergriffen hat um die Arzneimittelkosten zu
senken, beziehungsweise dem Ausland anzugleichen, sieht das Gesundheitsministerium
in Deutschland mit dem Verzicht auf staatlich kontrollierte Arzneimittelkosten einen Vortei
für den Verbraucher: nämlich, dass Medikamente schneller auf den Markt kämen.

Trotz allem verfügen beide Länder über qualitativ sehr hochwertige Gesundheitssysteme,
die in internationalen Vergleichen stets die obersten Plätze einnehmen.

Der Schweiz kann man wohl anlasten, dass sie zu viel Geld für die Gesundheit ausgibt
und den Deutschen, dass sie ihre Ärzte aus dem Bürokratiedschungel ins Ausland
verjagen und die Pharmafirmen Geld scheffeln lassen aber die Qualität beider
Gesundheitssystemen ist immernoch dem Reichtum beider Länder entsprechend, gut.

Was allerdings nicht heißt, dass diese Qualität ohne größeren Aufwand erhalten bleiben
kann.
Gerade mit dem demografischem Wandel kommen in den nächsten Jahren und
Jahrzehnten auf die gestaltende Politik Aufgaben zu, die über die künftige Qualität beider
Gesundheitswesen entscheiden werden.

Was jetzt an Maßnahmen zur Kostensenkung, der Verbesserung der Arbeitsbedingungen


oder richtig getätigten Investitionen in Forschung und Ausbildung versäumt wird, kann für
künftige Generationen eine verminderte Qualität in medizinischer Versorgung bedeuten.

Es gilt also heutige Problembereiche, sei es der Mangel an Pflegepersonal, nicht zu


dramatisieren, sondern sie als Anreize zu sehen, die die nötigen Impulse zur Ausmerzung
dieser Probleme liefern. Denn aus "Schönheitsfehlern" können ganz schnell richtige
Biester werden.

Quellen:
http://www.bpb.de/themen/EM53VQ,0,Gesundheitspolitik_Lernstation.html?lt=AAB383
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Industriegewerkschaft
Bergbau, Chemie, Energie
Abteilung Sozialpolitik
Hannover 2007
Probleme Im Gesundheitswesen

Vernunft Schweiz
Aktuelles, veröffentlicht am 27.09.2006

Probleme des Gesundheitswesens in der Schweiz:


Übersicht und grundsätzliche Aspekte
von
GEBHARD KIRCHGÄSSNER

AKAD
Wissenschaftliche Hochschule Lahr
Diskussions Papiere Nr.1
Medizinische Dienstleistungen und
Qualitätswettbewerb
von Dirk Sauerland

OECD-Gesundheitsdaten 2006
Deutschland im Vergleich

DHV-Speyer Kolloquium "Einführung in die Gesundheitsökonomik"


Teil III Gesundheitsausgaben und Gesundheitssysteme im internationalen Vergleich,
Determinanten der Gesundheitsausgaben

Struktur und Aufbau des Gesundheitssystems Schweiz


von Anna Sax

Editores Medicorum Helveticorum


Schweizerische Ärztezeitung
Unser Gesundheitswesen
im internationalen Vergleich

EUROPÄISCHES PARLAMENT
Generaldirektion Wissenschaft
ARBEITSDOKUMENT
DAS GESUNDHEITSWESEN IN DER EU
EINE VERGLEICHENDE UNTERSUCHUNG
Reihe Volksgesundheit und Verbraucherschutz
__________________________SACO 101/DE_________________________
11-1998

Akteure und Interessen in der Gesundheitspolitik: Vom


Korporatismus zum Pluralismus?
Erschienen in: Politische Bildung 37/2, 2004, 49-63.
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Nils C. Bandelow

European Health Consumer Index 2009

Probleme des Gesundheitswesens in der Schweiz:


Übersicht und grundsätzliche Aspekte
von
GEBHARD KIRCHGÄSSNER

Fritz Beske Institut


für Gesundheits-System-Forschung Kiel
Gemeinnützige Stiftung
Pressemitteilung zur Pressekonferenz des IGSF
am 31. August 2005 in Berlin
- Langfassung -
Gesundheitswesen von Industrienationen im Vergleich:
Deutschlands Gesundheitswesen hoch effizient

ÖSTERREICHISCHE PFLEGEZEITSCHRIFT 04/07

gesundheitssysteme im vergleich:
schweiz

Rheinisches Ärzteblatt 4/2006


Gesundheitssystem der Schweiz –
Vorbild für Deutschland?
von Julia Bathelt

http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitssystem_Deutschlands
http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitswesen_in_der_Schweiz
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