You are on page 1of 25

Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str.

3 - 30900 Wedemark - Telefon 05130 - 7227
_________________________________________________________________________________________

Heft 06. Jesus tritt sein Lehramt an
Inhaltsverzeichnis
Jesus tritt sein Lehramt an (Übersicht)
I. Aschledsfeier im Hause Josephs
II. Hilarius
III. Jesus sein Bote Gabriel
IV. Das Abendmahl
V. Erlebnisse auf einem Stern
VI. Abschied von der Mutter
VII. Abschied von den Brüdern
VIII. Jesus und Luzifer
IX. Rast in der Herberge
X. Jesus geht durch den Jahrmarkt-Trubel
XI. Erste Begegnung mit Judas
XII. Am Abend in der Herberge
Schluß Betrachtung

Jesus tritt sein Lehramt an Übersicht
In himmlischer Harmonie mit allen Seelen um Ihn nimmt Jesus nun Abschied
von den Seinen im Elternhause, als der innerlich Ausgereifte. Doch erleben wir
zugleich, wieviel Mühe und Geduld es Ihn noch kostet, die alteingewurzelten
Erwartungen der Juden von ihrem Messias zu berichtigen. Jedem einzelnen
sucht Jesus klarzumachen, daß die Ursache ihrer geknechteten Lage nicht bei
den Römern, sondern viel tiefer zu suchen sei, nämlich in dem alten Erbübel der
Lieblosigkeit gegen Gott und die Mitmenschen (siehe S. 46 u. 56), wodurch die
ganze Menschheit sich gegenseitig knechtet!
Darum will der seit Adam verheißene Erlöser nun alle Völker von diesem
Erbübel befreien, jedoch nicht durch irgendwelche Gewalt, sondern durch Seine
Offenbarungen über die selbstlose Liebetätigkeit, die Er durch Sein
eigenes Vorbild uns beweisen will. Ganz neue Wege zu den inneren
Reichtümern zeigt Er uns, damit jeder lerne von all den herrlichen Fähigkeiten
im eigenen Herzen den rechten Gebrauch zu machen.
Aber freiwillig nur darf unsere Seele Ihm in diese Geheimnisse nachfolgen
wollen! Dann will Er uns helfen, unsere selbstlose Liebe zum Nutzen anderer zu
betätigen, um auf den oft schwierigen Wegen der Selbstverleugnung irdischer
Wünsche empor zu steigen zum hohen Ziel der inneren Entfaltung, bis zu
unserer Gottähnlichkeit.

I. Abschiedsfeier im Hause Josephs
Still gehen alle zurück ins Haus. Maria und Ada schauen schon nach den
Abwesenden aus und freuen sich, als sie wieder vereint am Tische sitzen. Die
kleine Lea ist munter und setzt sich zwischen Jesus und Maria. Da kommt noch
der kleine David und sucht seine Mutter, denn ihn trieb der Hunger, und er freut
sich aufs Essen. Und bei seiner Mutter wird ihm Platz gemacht.

09.04.2011 Seite 1 von 25

Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. 3 - 30900 Wedemark - Telefon 05130 - 7227
_________________________________________________________________________________________

Maria hat alles angerichtet. Joel dankt und segnet das Mahl, und fleißig wird
zugegriffen. Als das Mahl beendet ist, spricht Jesus: .Mutter, bringe die Krüge
und die Becher; denn dies ist das Abschiedsmahl, welches wir feiern wollen mit
unseren Freunden!"
„Aber Jesus, mit Wasser doch nicht?", fragt Maria, „und Wein haben wir nicht
im Hause."
„Tue nur nach Meinen Worten, Maria; denn Mein Herz ist voller Freude, und
Ich möchte, daß alle, die heute im Hause Josephs weilen, sich freuen!" Maria
tat; Jesus schenkte ein, und köstlicher Duft erfüllte das geräumige Zimmer.
Kommet, und trinket mit Mir!", ruft Jesus froh, und empfanget den Gruß, den
euch die ewige Liebe schickt! In heiligem Ernst soll euch offenbar werden, daß
Gott als Mensch, als euer Mitbruder auf alle Herrlichkeiten verzichtet und sich
nun freuen und laben will, wo Seine Menschenkinder sich wahrhaft freuen. Dies
ist nun die letzte Stunde, da Ich als euer Bruder, als euer Diener und Knecht
unter euch weile. Und ist zugleich die erste, die langersehnte Stunde, wo Ich
auch noch als Bruder, aber jetzt als der Meister und als der Herr vor euch sitze.
Fürchtet euch nicht! Meine Liebe gehört euch und bleibet bei euch für alle
Zeiten. O selig, selig alle Engel! 0 selig alle, die im Lichte leben! Aber noch
seliger werden die sein, die Mich lieben, wie diese kleine Lea Mich liebt. Lernet
von den Kleinsten, denn sie fragen nicht. Und lernet von diesem kindlichen
Standpunkt aus, zu glauben und zu vertrauen! Diesen ersten Becher nun weihe
Ich allen denen, die Mich lieben und in und aus dieser Liebe Mir folgen wollen!
Sehet, so wie aus dem Wasser dieser köstliche Wein wurde, so soll aus jedem
Tun in dieser heiligen Liebe Kraft und neues Leben quellen! Ja, jede Liebestat
soll neue Schöpfungen und neue Segnungen hervorrufen! Dir, Mutter, aber sage
Ich in dieser weihevollen Stunde: „Jetzt ist die Verheißung erfüllt!“ Denn der
Geist in Mir ist das Licht, das nun in jede, auch in die tiefste Finsternis leuchtet.
Wer diesem Lichte folgt, wird auch zu einem Licht und zu einem Leuchter
werden! Und so sei gesegnet dieser Trunk: Mir zur Freude, euch allen aber zum
ewigen Heile! Amen!"
Nun trinkt Jesus den Becher leer, und zögernd tun es auch die anderen! Auch die
kleine Lea möchte einen Schluck, aber die Mutter wehrt ab. Da fragt Jesus sanft:
„Lea, möchtest du mit Mir trinken, aus Meinem Becher?" „Ach, mein lieber
Jesus, darf ich denn das tun? Mutter will es nicht, und Du willst mir zu trinken
geben? 0 bitte, lieber nicht, denn dann wird Mutter traurig."
„Komm, kleine Lea, deine Mutter freut sich, so du mit Mir trinkst, denn für dich
habe Ich einen anderen Wein, der dir nicht schadet, und so trinke ruhig und
froh!" Beherzt nimmt das kleine Mädchen den Becher aus den Händen Jesu,
sieht die Mutter an, kostet einige Schluck und sagt: „0 Jesus, dies schmeckt aber
gut; davon muß auch Mutter und David trinken." Und schnell reicht sie der
Mutter den Becher hin. Diese aber schaut lächelnd auf Jesus, nimmt einen
Schluck und gibt ihn dem Kinde wieder. Nun darf auch David trinken; doch
dieser trinkt alles aus! Lea ist traurig, denn gar zu gerne hätte sie noch etwas
davon getrunken. Mit Tränen in den Augen gibt sie Jesus den Becher zurück und
vergißt zu danken! Da spricht Jesus: „Meine Brüder, und auch du Maria und
Ada, habt ihr diesen Vorgang bemerkt? Ebenso wird es einst vielen von euch

09.04.2011 Seite 2 von 25

wo Du bestimmt weißt. 3 . Und in der Folge kann nur Liebe und immer wieder nur heilige ernste Liebe entlasten und entsühnen. hinter uns das Gesetz. denn nun bist du erwacht. vergib! Leben will ich.7227 _________________________________________________________________________________________ und Meinen Nachfolgern ergehen: Viel werdet ihr im gläubigen Vertrauen auf diese heilige Liebeskraft tun. für ewig leben?" Nathan bittet: „0 Jesus. gestern noch dein Feind.Telefon 05130 . zu Josephs Lebzeiten. jedes Werk lobt 09. aber jetzt ist zufrieden zu wenig gesagt.30900 Wedemark . wenn ich Dich nur ganz verstehen und mit Dir gehen könnte! Wie ist es schrecklich. spricht Jesus. so ich daran denke. Er ist sehr erstaunt. sei herzlich willkommen!“ Sie nötigt ihn an ihren Platz und bringt ihm einen Teller Suppe. wo waren meine Augen.04. und du weißt. aber mein Herz hält mich fest!" „Nathan". aber Jesus will kein Lob.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. Darum laß dieses dein Lob. den alle Menschen genießen dürfen. denn es wirkt niederdrückend. willst du rückwärts gehen und sterben. denn jeder Liebesdienst ist im Buche des Lebens für ewig aufgeschrieben. leben. da werdet ihr ausgenutzt und mit kalter Berechnung übervorteilt werden. die ganze Familie Josephs und auch Nathan und die Nachbarin mit ihren Kindern am Tisch zu sehen und spricht: „Grüß Gott! Die Werkstatt ist leer und ihr alle sehet so froh aus. „hinter uns liegt die Vergangenheit. Durch Meine Liebe wächst Mein Segen. du warst wohl nicht zufrieden mit der Arbeit. vor uns der Sieg. oder willst du leben. Dann fragt Joel: „Nun. Liebe sei am Platze. Darum sage Ich dir nur: Glaube an Mich! Dein Glaube macht dich erst wahrhaft sehend. vor uns das Leben! Sag." II. Da. wie kannst du so etwas nur denken?“ antwortet Hilarius.2011 Seite 3 von 25 . war ich immer zufrieden. Freund Hilarius. wir feiern ein Fest der Freude. welches Ich der Erde wiederbringe! Durch Meine Liebe weicht aller Fluch. Aber deswegen werdet nie traurig. Die Eigenliebe aber tötet alles Leben in der Inneren Welt und macht den Boden hart und steinig! Diese selbstlose reine Liebe ist das Himmelsgut. um Dir zu nützen! Denn nun wird mir Deine Mission erst klar: Nur Du kannst der langersehnte Messias sein! Oh. reine Liebe belebt dich und andere. doch heute Freund! Bruder nennst Du auch mich. denn die beiden Schränke sind geradezu ein Kunstwerk!“ Jesus steht auf und spricht: „Hilarius. hinter uns der Kampf. Siehe. wo waren meine Ohren? Jetzt sehe ich: Du bist Der. vor uns die Zukunft. so sie in Mir die Liebe erkennen. wo ihr glaubet. die alle erlösen will von ihrer Gottferne!" Nathan dankt und spricht: „O Jesus. Nathan. von dem geschrieben steht: „Der uns erlösen und erretten will aus der Hand der Feinde!" „Lieber Nathan! Beruhige dich. was ich Dir und Deiner Mutter angetan habe! O ich möchte davonlaufen. die Jakob und Jesus leisteten?“ „Aber Joel. Hilarius In diesem Augenblick kommt ein befreundeter Grieche in die große Wohnstube. welches Fest wird denn hier gefeiert? So viele Gäste habe ich bei euch lange nicht gesehen! Und er reicht jedem zum Gruße die Hand. und wird euch doch manchmal schwere Enttäuschung bringen. Maria antwortet: „Lieber Hilarius. Schon früher. um gutzumachen! Leben. „Die Arbeit war gut und findet Anklang und Beifall! Hätte gern Jakob und Jesus gelobt.

würdest auch du dich freuen. wo Ich nicht mehr mit Hobel.“ „Wo willst du hin. etwas bei uns zu verweilen. daß nur Deine Meinung die richtige sein kann! Ich bin Dir deswegen nicht böse. was ihr wünschet. Würdest du aber alles kennen und verstehen. Aber es ist ja für Mich das große Leid. Aber um mit Dir glücklich zu werden. den ihr in Mir erwartet. sondern mit dem in Mir gefundenen Licht jetzt versuchen will. Du weißt. so viele „Aber* hast Du auch und verstehst auf Deine eigene Art doch alles so zu beleben. was seid ihr für Menschen! Andere weinen. daß diese Erlösung und Befreiung vom Fluch nicht nur dem auserwählten Volke Gottes. Denn alle Not der Menschen hat ihre Ursache in der falschen Voraussetzung. wie Ich dir beim letzten Abschied sagte: So wie Ich dir in diesen Tagen diente.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. lieber Hilarius. gewiß hast du recht. euch falschen Vorstellungen hingebt. denn Mein großes Werk ist ein reines Gotteswerk! Der Messias. daß Meine Zeit jetzt gekommen ist. da müßten ja alle eigenen Wünsche und Meinungen schweigen! Denn so oft Du einem recht gibst. Aber um frei zu werden ist mehr nötig.7227 _________________________________________________________________________________________ seinen Meister selbst! Gestehe aber offen. darf ich es nicht erfahren?" „Gewiß. frei wollt ihr werden. sondern allen Völkern der Erde zugute kommen muß! Frei wollt ihr sein. ganz langsam müßte euch doch die Erkenntnis kommen. so wirst du dich einst sehnen Mir zu dienen! Und du freutest dich über diese Worte. fragt Hilarius.2011 Seite 4 von 25 . allen Menschen den Weg zu ihrem wahren Glück zu zeigen!“ „Jesus. Jesus?“.04. wir feiern Abschied.Telefon 05130 . da seid ihr glücklich? Oh.30900 Wedemark . dies ist eure Sehnsucht. und ihr freut euch?" Jesus spricht: „Hilarius. „willst Du Dein Handwerk allein weiter betreiben?“ „Hilarius. der würde euch enttäuschen. auch du. oh. so es an das Scheiden geht. auch ich bin ein sogenannter Weiser. Säge und Axt Meine Pflicht erfülle. er suche Menschen zu befriedigen. hat dich hierher geführt. Ein Handwerksmann wie Du bleibe beim Handwerk." Jesus spricht: »Mein lieber Freund! Siehe. Maria." Lächelnd fragt der Grieche: »Welches Fest feiert ihr denn. will Ich den Menschen den Weg und die Mittel zeigen. daß das heiß-ersehnte Glück in äußeren Dingen auf die Dauer doch niemand restlos befriedigen kann. den Ich im Elternhause verlebe!“ „Und da freut ihr euch. Laß dir sagen. als Weiser zugeben zu müssen. und alle Not wird ihm ferne bleiben!“ „Mein Hilarius“. denn langsam. weißt du noch. daß materielle Dinge glücklich machen können!“ „Liebster Jesus! Dich habe ich als den besten Menschen bisher gefunden und fühle mich auch besonders wohl in Deiner Nähe. aber schwer ist es doch. da du dieselben in deinem Sinne auslegtest. spricht Jesus gütig „eben weil Ich weiß. wenn du alles an Mir und von Mir verstehen wirst. daß Du tausendmal weiser bist! Die Zukunft möge mir auch dieses große Rätsel lösen. 3 . daß ihr alle. da muß die Tatkraft 09. als ein schwaches Wollen. das Verlangen. du wirst einst ganz anders reden. aber diese Deine Weisheit findet keinesfalls meinen Beifall. Nie werde Ich das werden und das sein. da morgen der letzte Tag ist. wahrhaft glücklich zu werden.

daß diese Meine Worte wahre Gottes-Worte sind! Doch nun stärke dich und fühle dich recht zu Hause unter uns. antwortet Jesus. Ich bin Wahrheit! Ich bin Leben aus Gottes Leben und lebe nur noch für die Gottes- Wahrheit! Doch so du auf den Wegen wandelst. Brüder. Was Ich dir tat. Es ist Mein größtes Zeugnis. die freiwillig geopfert und sterben muß! Denn solange noch Eigenliebe bestimmend ist im Sein der Menschen. lieber Freund. welches uns so knechten kann. daß nie ein Frohsinn möglich wird?! Sind denn die Gesetze Mosis nicht da. wenn die Probe kommt!" Ruhig antwortet Jesus: . wenn du das hier Gesagte prüfst. habt euren Vater Joseph in seiner Welt geschaut und könnt mit Sicherheit nun sagen. wer von beiden der Glücklichere ist. Du bist Kraft aus Deinem Innenleben und lebst aus dieser neu erstandenen Kraft? So gib uns Beweise! Denn es ist wohl schön. mit inniger Liebe Jesus und Maria noch einmal dankend. um allen Übeln den Weg zu versperren?" »Mein Freund". «du bist kein Jude. kommen die weltlichen Wünsche und Begierden nie in Ruhe! Nur wer wunschlos sich in alles fügen kann. was Nathan in vergangener Nacht erlebte.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. Ihr sagt: „Unser Vater“ und mit Recht! Denn er ist nun frei vom alten übel. 09. so Du mit Worten darstellen kannst.7227 _________________________________________________________________________________________ immerwährend neu in euch erstehen. bequeme Übel genährt wird. Ihr. Jesus spricht. dann erst wirst du inne werden. Du kennst die Geschicke unseres Volkes und nimmst teil an allen seinen Freuden und Leiden. Und so sei gesegnet aus dem Geiste der ewigen Liebe!" Bewegt will Ada die Stube verlassen.lange noch das alte. aber um so mehr würdet ihr vom alten übel geknechtet sein. was ist nun eigentlich im tiefsten Grunde dieses alte übel. Aber Ich sage dir und allen: so du Meinen Worten nicht Glauben schenken willst. da drängt sich die kleine Lea hin zu Jesu und hebt ihre Ärmchen zu Ihm auf. »Gehe heim in Frieden! Der wahre Gottesfrieden ist allen denen verheißen. eben das Gesetz zu erfüllen! Aber in der äußeren strengen Erfüllung der Gottesgebote und all der Zeremonien wuchs der Geist der Eigenliebe. 3 . löst sich vom alten übel los und macht den Geist in sich frei. werdet ihr nie frei sein! Wohl könnte euch ein Messias von den Römern leicht befreien. Joseph war dir ein gutes Vorbild. was Dich innerlich erfüllt. welches Ich verkünden werde. hebt sie hoch. Ihr. Doch so. daß Ich keiner Lüge fähig bin. habt gehört. daß Du frei bist von allem Wünschen und Begehren? Kannst Du sagen." Hilarius fragt: „Du Jesus. Niemand dachte ans Scheiden. der da ist: Kraft aus der Urkraft und Licht aus dem Urlicht!" Hilarius fragt erstaunt: Jesus. versuche du an anderen auszuüben. die ihre Mitmenschen lieben. Jesus erschaut die Absicht. aber innerlich Jehova getreu. und das wäre euer sicherer Untergang. so glaube Mir wenigstens. welches uns nicht frei und froh werden läßt. aber in Wahrheit sieht es oft anders aus. kannst Du sagen.Telefon 05130 . bis die Kinder müde wurden und Ada sich verabschiedete. jener Liebe. den du erkannt hast.04. die Ich euch vorangegangen bin.Recht tust du.2011 Seite 5 von 25 . aber das Übel wurzelte auch in Joseph noch tief und dies war: Die Liebe zum alten Tempel und der eiserne Wille. dann dienst du wahrhaft Gott." Es wurde ein schöner Tag.30900 Wedemark . da du weißt. Brüder.

so Du in die Synagoge gehst. Mir ahnt Großes. doch er sagt kein Wort. und alle im Hause wußten von Meiner Sendung.30900 Wedemark . wann wir uns wiedersehen.7227 _________________________________________________________________________________________ drückt sie an seine Brust und spricht: . Meinen Brüdern ihre Freiheit nicht zu nehmen." „Liebster Jesus. der zu dir jetzt sagt: Auch dich habe Ich lieb! Nun gehet. Da ruft ihn die Mutter: »David. Frage ruhig einen 09. Siehe an. aber Jesus sagt: „Nathan. da dies aber deinem Heil dienen soll! Denn was du aus deiner inneren Liebe heraus tust.Telefon 05130 .04. Meine kleine Tochter. Hier wäre nun ein Arbeitsfeld für dich. so geht man nicht auseinander. wie lange bin Ich unter euch. nicht auch den Nazarenern zugute kommen? So fange doch hier im Orte an." Jesus spricht: „Dein Wille ist gut. wie lange schon er Mich kennt. mit dem Du Dich so geheimnisvoll um-gabst? Warum erfahren wir erst jetzt Dein großes Vorhaben?" . Ich meine. dann vergißt du Mich nicht!" »Du lieber Jesus. als wenn Ich dein Vater wäre. sondern deinen Mitmenschen dienen! Und je mehr du ihren Seelen dienst. Frage Jakob. du wirst Mich jetzt verstanden haben?" Nathan fragt: „Ja. Und wenn Ich auch nicht mehr in Nazareth bin. lieber Jesus. daß Ich dich liebe. sondern ein Werk der Nötigung wäre. der Friede sei mit euch!" Nun wollte auch Nathan aufbrechen. soll Dein Erlösungswerk. daß Ich der Verheißene sein könnte.Ganz recht. da es dann kein Werk deiner freien Liebe. bitte Ihn um Verzeihung!" Scheu kommt der Kleine zurück zu Jesus. lieber Freund. dann denke an Jesus. da das doch auch eine Nötigung ist?" Jesus antwortet: . und schnell ist er zur Tür hinaus. und dein Vater ist bei Ihm und hat dich nicht vergessen. Wenn du aber die ganze große Wahrheit einst erfassen wirst und möchtest vor Reue und Gram vergehen. und wer weiß. aber da sorgten dann schon wieder andere.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. verrate mir das eine: Warum lüftest Du erst heute den Schleier. der war unterrichtet. daß du noch ein Kind bist. aber Ich darf nicht bleiben. Freilich war es für Mich oft nicht leicht. Und für die Nazarener würde es auch nicht zum Heile sein. Da spricht Jesus ernst zu ihm: . ich hindere Dich nicht. da Ich Nazareth verlasse. desto mehr dienst du Gott!" „O mein Jesus. Manches von Mir ist durchgesickert. Du hast ein schlechtes Gewissen. wo Jesus soviel Gutes an uns tat. wie Du es darstelltest. soll ja auch nicht dir. 3 .Lieber Nathan. Rasch.Lea.David! Gut. daß an dem Träumer nichts Gutes blieb. da Mein ewiger Vater Mir für die nächsten Tage Meine Arbeit schon zeigte. warum bist Du nicht mein Vater und ich Deine Lea? Warum mußte wohl mein Vater sterben und uns so allein lassen?" Lea! Der gute Gott im Himmel weiß um alles. doch keiner dachte je daran. midi erschauert vor solchen Tiefen. die ich jetzt in Dir erkenne. Nathan! Doch darf Ich auch zu dir nicht sagen: tue dies oder jenes. höre: Wer Mich liebte wie Meine Mutter und Meine Brüder. aber warum nötigst Du mich zum Hierbleiben. als wenn Ich dein Vater wäre'. warum willst du gehen? Dein Haus ist bestens bestellt. Aber.2011 Seite 6 von 25 . bleibe auch Ich dir gut. denke immer daran. Nun gehet heim und tut eure Pflicht!" Scheu guckt sich der kleine David um.

endlich In der Entsprechung: Die Verstandesmenschen jetzt einmal unter Erdenmenschen zu weilen. soll erniedrigt werden! Was aber klein und demütig ist.04. dies tatest Du nicht!" Frage Jakob. schmücken. doch heute haben wir die allergrößte Offenbarung erlebt: Jesus ist der Herr. als wie heute bei uns wenigen. Und jedem Licht. so werden sie antworten: „Nein. dieselbe zu hören. . kein Himmel hätte herrlicher sein können! So aber werden sie suchen müssen und Mich schwerlich finden. der Heiß-Ersehnte! Doch glaube mir armem Erdenpilger. III. scheint uns noch trübe und dunkel. auch er ist nicht müßig gewesen. Und obwohl es noch viel. damit Er einziehe mit Kraft und Herrlichkeit“ (Psalm 24. wie viele Tage wir oft kein einziges Wort gesprochen haben. Du schaust mit Augen der Liebe  und alle Dinge ringen dir ein Lob ab.2011 Seite 7 von 25 . allen Wesen gibt Kraft und immer wieder neue Kräfte. o Herr. die wir dieses erleben durften: „Er ist der Herr! Er ist der Herr! Machet hoch die Tür und weit das Tor. Jesus und Sein Bote Gabriel Niemand getraut sich.30900 Wedemark . jetzt Mensch sein ist Gnade über Gnade! Wenn ihr ahntet.7227 _________________________________________________________________________________________ jeden. Alles. wo er Mir die größte Niederlage bereiten will. wir sind arme Bürger und Pilger dieser Erde. Herr. da wir Engel wohl all euer Tun sehen und eure Gedanken und Worte vernehmen. denn Meine Liebe zu allen. Du Leben alles Lebens! Dein Auftrag ist ausgeführt!' Alle Räume der Unendlichkeit sind erfüllt von der Erwartung: Du wirst jetzt sichtbar und hörbar allen Deine Botschaft verkünden. ist der Erlöser. ich grüße euch und freue mich. 7). werde Ich dennoch einst ausrufen dürfen: „Es ist vollbracht!' „Berichte dieses allen wahrhaft Fragenden in Meinem Sinne. Oh. Aber es wird seine schwerste Enttäuschung werden. Nur den Grund konnten viele nicht erschauen. ihr aber uns nicht sehet. 0 wie bald ist diese Stunde vorüber gerauscht aber Er bleibt unsere Sehnsucht und unsere Liebe. Siehe. wie es nur reiner und wahrer Liebe möglich ist. welch ein Glück euch bevorsteht. größer kann der Jubel in deinen dir bekannten Welten auch nicht sein." 09. Hätten die Nazarener' geglaubt wie Meine Brüder glaubten. so höre". vor Nathan und Hilarius und spricht: „Freunde dieser Erdenwelt. soll erhöhet werden! Ihr habt den Feind alles Lebens beobachtet.und Dunkel-Wesen ist es nun gestattet. und seine Scharen können den Zeitpunkt fast nicht mehr erwarten.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. was sich groß dünkt. dieses alles so wolltest. In der Stube entsteht ein goldener Glanz und plötzlich steht ein Engel vor dem Herrn." Jakob reicht dem Engel die Hand und spricht: »Herrlicher Diener unseres Herrn und Gottes. der Herr hat sich uns oft schon wunderbar offenbart. 3 . spricht Jesus.Telefon 05130 ." „Nun. ein Wort zu erwidern. aber im Herzen waren und blieben wir verbunden. ihr würdet die Erde und alles. wir aber sehen mehr mit Verstandesaugen in diese Welt. Was für dich schön und herrlich ist. und nun sei noch eine Stunde unter Meinen Brüdern!" Der Engel verneigt sich vor den Brüdern. wahrlich. so wunderbar schmücken. da wird es still und immer stiller.da ein anderer Grund für alle Zukunft gelegt werden soll. sichtbar auch den anderen. sehr viel zu überwinden gibt. ob Ich ein einziges Mal einen Zwang ausübte. und so ist es oft düster und dunkel um uns. warum Du. was sich darauf befindet.

darf auch ich mit dir engelgleichem Wesen reden?" „Gewiß. und alles Irdische kann dabei nur Zugabe sein. Doch ich sehe in euch noch einen Zweifel. 3 . Einen neuen Lockruf läßt die ewige Liebe ertönen: . Wie viele Kräfte aber stehen Dem zu Gebote. denn zu oft gabst Du ein Bild des Jammers und des Elends. spricht Joel. wollet ihr nun nicht auch fröhlich sein?" „Mein lieber Jesus". allen den Weg zu zeigen. Oh. freuet euch doch mit Mir!" ruft Jesus laut. was ihr schon so oft hörtet! Ich bin immer noch derselbe: euer Jesus. geht ein Jubel. Er ist die Liebe und Sein ewiges Reich ist in der ganzen Unendlichkeit. mein lieber Bruder Jesus. wenn auch du Ihm folgen willst.30900 Wedemark . Wer Dich gesehen. Jesus. Und was Gott will.7227 _________________________________________________________________________________________ Jetzt tritt Hilarius näher. erfuhren wir schon. alle eure irdischen Feinde im Augenblick zu vernichten. Meine Brüder. Seit 30 Jahren kenne ich Dich und seit dieser Zeit bist Du Mensch wie ich! Daß Du einen Riesen-Geist in Dir trägst. dann hast du in deiner Brust nicht genügend Raum. der einst alles ins Dasein rief und ist doch nur bestrebt. da nun die seit Ewigkeiten genährte Hoffnung in Erfüllung tritt. sie bargen auch einen Vorwurf. um nach Seinem geoffenbarten Willen zu tun! Bedenke jeder: Sein Reich ist ein ewiges und Seine Ziele sind auch ewige. Endlich ist die Zeit da. als unser Bruder Jesus. sei mir nicht böse.Telefon 05130 . der Herr Zebaoth. liebe Erdenfreunde! Fasset. kümmerte mich wenig. Ihr hofft und hofft auf die Befreiung von irdischen Fesseln. diese große.2011 Seite 8 von 25 . das kann ich nicht fassen. So wie der Herr auf keinen einzigen Menschen oder Engel Rücksicht nahm um Seiner hohen Ziele willen. Daß Dich der hohe Cyrenius und andere Machthaber als einen Gott anerkannten. will auch Ich!" „O Brüder. wenn du erst klarer sehen wirst. welches aus Liebe vor keinem Opfer zurückscheut. denn diese Worte waren nicht nur Mahnung. der aber so viel Kraft hätte. doch noch derselbe bist. hier stehet nur ein schwacher Diener dieses Herrn. aber noch auf deine Art. Maria.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. Jesus aber fragt nun: «Meine Brüder. da ihr dieses Große noch nicht fassen könnt. erfasset diese meine Worte! Sie kommen aus einem Herzen. gewaltige göttliche Offenbarung ohne weiteres anzuerkennen. mein Freund und Erdenbruder.04. und auch du. und zwei Engel mit flammenden Herzen stehen jetzt davor. da Du." Alle hörten diese Worte und schauten nun hin zum Herrn. mir ist der Gedanke schon eine Entweihung! Daß Du Kräfte in Dir trägst. ist bewiesen. betrachtet den Engel und fragt.Kommt herzu! Alles ist bereit! Kommet. da in mir der Glaube an Jehova eingewurzelt ist! Mir geht es nicht in den Sinn: Du seiest Jehova Selbst. aber in Mir ist Gott! Und mit diesem bin Ich verbunden auf ewig. da Du noch ein Kind warst. daß Du aber die ewige Urkraft selber sein willst. der in alle Menschenherzen dieses Glück verpflanzen will. warum seid ihr auf einmal so stille? Wurde euch doch nur dasselbe gesagt. Aber verrechnet euch nicht! Denn es ist der Herr. „Durch alle Himmel geht ein Rauschen. so wird Er auch in der Folge nur Seinen eigenen Weg gehen! Und wohl dir. Doch seht. „mir ist es nicht möglich. wo euch allen Erlösung winkt!' Was meint ihr. die Wiederverbindung mit dem Verlorenen. dann wirst auch du zu einem Gärtner. 09. denn auch du liebst ja den Herrn. und höret die Botschaft: Die Tore sind geöffnet!' Hinweggenommen ist der Engel mit dem flammenden Schwert. Freunde. der zum Vollkommenen führt.

Nun neigt sich der Tag.Telefon 05130 . Als Er diese Liebe beendete und Seinen Platz wieder einnahm." IV. alle die zu schauen. aber Gott Selbst nein. bleibe in deinem Glauben!" antwortet Jesus. die von uns gegangen sind. und so gehen wir zur nahen Anhöhe und vertiefen uns im Schweigen der Andacht mit den Seligen und Frohen. und Hilarius sprach: „Merkwürdig.und Jünglingszeit ist. du irrst. geht um den Tisch. die bei uns und um uns sind. darum seid stille." Jesus spricht: „Hilarius. trinkt mit einem jeden einen Schluck aus Seinem Becher und schaut jedem eine Minute tief in die Augen. und so glaube ich wohl. dann spricht Er: „Brüder. 3 .2011 Seite 9 von 25 . nicht einmal Abschied nahm er von uns. Auch der Engel nahm an dem Mahl teil. daß Du am Ziele Deiner Erfüllung bist. daß Du der Verheißene bist. verhungert und mit zerrissenem Gewand. Sehet. dann wirst auch du erkennen.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. Der Engel lud ein zum Platznehmen an dem großen Tisch. „Es wird noch einmal die Zeit kommen.04. er ist nicht von uns gegangen. fehlte der Engel." V. Jesus nimmt Seinen Becher. um den Weg der Erfüllung zu gehen. was Hilarius und Nathan höchst verwunderte. und dieser Mein Bote und Diener wird es euch bereiten. Es ist ja der Menschen großes Unglück. wo ihnen schon ähnliches zuteil wurde. es haben diese und andere auch Großes getan. daß ihnen die Möglichkeit verlorengegangen ist'. denn ein Stück Himmel wurde Mir und euch zuteil! Ihr wißt nun alles soweit. Das Abendmahl „Doch nun lasset uns noch einmal zusammen das Abendmahl feiern! Der Gastgeber ist jetzt der himmlische Vater in Mir. die Brüder aber dachten an Ägypten. Er und noch viele sind um uns und freuen sich dieser Stunde. Doch jetzt ist Mein Herz erfüllt von Freude. Erlebnisse auf einem Stern Und so geschah es auch! Doch als die Anhöhe erreicht war und alle bequeme Ruheplätze gefunden hatten. wie heute dieses Abendmahl der Abschluß Meiner Jugend. und schweigend wurde das einfache. denket immer an diese Stunde! Lasset nie diese Erinnerung verblassen. Noch nie hatten Hilarius und Nathan etwas so Gutes genossen. Die Schrift lehrt uns von Josua.30900 Wedemark . und lernet Schweigen! Im Schweigen sammeln sich die Kräfte und machen innerlich stark und froh. so wird nach Beendigung Meiner Lehramts-Zeit ein anderes Abendmahl gefeiert werden. von Elias. dies glaube ich nicht!" „Mein Bruder Joel.7227 _________________________________________________________________________________________ als Du nach tagelangem Fernbleiben wieder zurückkamst. doch die Zukunft wird euch noch vieles dazu lehren. wo Ich ein noch größeres Bild des Jammers und des Elends gebe. der wird Dir nicht glauben." Hilarius fragt erstaunt: »Kannst Du sie schauen. aber doch köstlichhimmlische Mahl eingenommen. welch große Opfer nötig sind. liebster Jesus?" 09. Seid auch ihr es! Es seil“ Ohne daß die Anwesenden etwas merkten war schon der Tisch gedeckt mit Brot und Wein. leuchteten Seine Augen wunderbar.

Er sieht ihre Einrichtungen. seine Worte klingen wie Orgeltöne und dringen tief in sein Herz! Es ist eine Mahnung: doch in der geheiligten Ordnung zu verbleiben. nein. über uns das unendliche Himmelszelt gibt dir des Nachts doch Kunde von unzähligen Sternenwelten! Sag einmal. was es eigentlich im Grunde sein soll. da die Erde die jetzt den allerhöchsten Geist beherbergt. Und so ihr alle ihr meine Kinder und Kindeskinder. In einem Tempel ist Gottesdienst. es bleibe so. sie sprechen kein Wort. so haltet Ordnung. ihre Freuden. nur so es finster ist. Es wird Abend. aber auch wohl ihren Zorn und alle Schlechtigkeiten. sondern bin verbunden mit ihnen. und plötzlich befindet er sich in einem riesengroßen Garten. wie es ist. daß Ich sie höre und ihr Tun beschaue. wie Ich mit euch verbunden bin. was sie sich durch Gedanken übermitteln. und deine Begriffe von allem Geistigen sind ebenso eng begrenzt. deiner Heimat erzähltest. alles um Dich zu sehen. in diesem schönen Sein und Zustand hier verbleiben wollt. warum siehst du am Tage keinen Stern?“ Du sagst: „Das macht die Sonne mit ihrem Licht. und auch er wird gesehen. spricht er weiter. Siehe. und somit alles wieder verbinden mit dem All-Geist. aber Hilarius weiß von dem. Mein Freund". ein Bewohner dieser tief zu beklagenden Erde. Hilarius aber sieht. die Sterne fangen an zu leuchten da löst sich eine Sternschnuppe und durcheilt ein Stück des Alls. wie ein Stern auf ihn zukommt.2011 Seite 10 von 25 . 3 . recht ruhig und schweigend. ein Erdensohn. welcher ist der Große Geist. es zieht ihn dahin und wie mit raschen Schritten ist er schon da! Nun fängt der Älteste an zu reden. Gütige Geist unterrichtete mich von deinem Kommen. Denn bedenke." „Hilarius. so wie Ich die deinen erschaue.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. beachtet die Gottesordnung! Doch ist dieser dunklen Erde jetzt großes Heil widerfahren! Der Große Geist wird der alten Schlange den Kopf zertreten und mit Seinem eigenen Blute alle Schmach und Schande hinwegtun. denn unsere Erde ist keine 09. was sie essen und trinken. „du. Nicht nur. durch Widerordnung auf ihr so unendlich viel Leid gesehen hat.Telefon 05130 ." Hilarius geht noch einige Schritte näher.7227 _________________________________________________________________________________________ „O ja. größer und heller wird. so du uns von deiner Erde. und nun spricht der Älteste zu ihm: „Sei herzlich willkommen! Der Große. Da ist es mir schon lieber. du als Mensch bist begrenzt." Hilarius und die ändern wurden nun ganz still und blieben still. nicht nur schauen. Ordnung.  Ihr wisset". Dort weilen auch Menschen. kannst dieses Schauen noch nicht in dem Sinne erfassen.ein Gast ist unter uns. doch freuen würden sich meine Kinder und Kindeskinder.04. und da werde einmal recht. in innerlicher Andacht und Versunkenheit." Hilarius fühlt ein Drängen in sich und mit einem tiefen Atemzug fängt er an: „Liebe Bewohner dieser eurer herrlich paradiesischen Welt! Durch die unendliche Gnade Gottes. Dadurch werden die Anwesenden etwas aufgeschreckt und so schauen sie auf und werden nun erst die Sternbilder gewahr. kommen die Sterne zum Vorschein! Ganz recht! Nun merke auf: Ich will.30900 Wedemark . antwortet Jesus. Ich lebe mit ihnen und erschaue ihre tiefsten Gedanken." „Aber dies muß ja schrecklich sein. durfte ich eure Welt beschauen und ihre Einrichtungen betrachten und muß euch alle selig preisen! Wir auf unserer Erde sind nicht so gut daran. ohne einen Schritt zu gehen. was sie in ihren Häusern tun. der immer größer. sieht. . daß du Einsicht nimmst in das Wesen dieser Sterne.

und lebet recht. dann sind wir verbunden allezeit! Amen!" 09. denn ehe morgen der helle Tag anbricht. bis wir richtig denken und urteilen lernen. Mein nächstes Ziel ist. es kann also nicht Sinnestäuschung sein. 3 . und alle Bedingungen erfüllen muß. denn nach wenigen Stunden oder Tagen kann es sich fast selbst erhalten. die die Erde auch an Ihn stellt. was weise Männer uns überliefert haben. daß Er genau wie wir ein Mensch ist. sondern für Meinen Vater. bittet: Haltet euch an die Liebe. sondern auch bei euch! Du gebotest: . damit er uns die Früchte gibt. Wenn die Zeit erfüllt ist. Und nun lasset uns zur Ruhe gehen. den zu besuchen.2011 Seite 11 von 25 . Jesus ist Sein Name. Mein Wegbereiter ist" Und nun lebet wohl. die zu unserer Erhaltung nötig sind. ihre Zahl war Tausende.Haltet Ordnung! Ordnung! Ordnung!' Jener aber. wie euer Vater sagte. so wird die angeratene Liebe uns nur Freude machen. die unser Gott und Schöpfer uns gegeben hat. daß Mein Reich ein ewiges und unvergängliches ist. und Leben ist Entfaltung! Und Er selbst ist die ewige Liebe und die ewige Entfaltung! Darum bitte auch ich euch alle: „Liebet. und Er will unser Vater sein auf ewig! Den grausamen Tod wird Er vernichten! Er wird Sein ewiges Reich der Liebe aufrichten. Behaltet es für euch zur bleibenden Erinnerung. was war denn dieses?" Jesus antwortet: »Mein Freund! Was du erlebtest. Aber ein anderes Zeugen ist in Ihm! Denn Sein Wesen ist Liebe. was die Erde von selbst hervorbringt. der Mein Herold. Vor großen Aufgaben steht der längst Verheißene und Erwartete. Von dem Großen Geist. danken!" Und wortlos neigen sich alle mit ihrem Angesicht bis auf den Erdboden und vertiefen sich mit ihren Herzen zum Danken! Nach einer kleinen Weile ist für Hilarius diese Offenbarung verschwunden. der. erschauten auch die anderen. liebet euch! Und Er wird auch zu euch Seine Engel und Boten senden.04. Vor keiner Tür. die euch noch mehr davon bekunden können. und liebet! Denn Liebe ist das neue Leben. als Nahrung zu sich und gedeihen wunderbar. kann ich nur sagen.Telefon 05130 . dann kommt der bittere Tod. und jedes Geschöpf ist besser gestellt als ein Mensch. während bei uns Jahre nötig sind. nicht nur auf unserer Erde. Wir Menschen aber müssen schwer arbeiten und mit Schweiß den Boden der Erde düngen. was ihm verfallen! Doch keiner weiß. Alle Geschöpfe nehmen. sondern auch euch das größte Glück noch bringen! Es ist das große Gottes-Kinder. und so wollen wir danken. danken.7227 _________________________________________________________________________________________ bleibende Stätte für uns. und es ist nicht einer. nach dem Willen des ewigen Gottes!" Ehrfurchtsvoll lauschen die Zuhörer. der daselbst bleiben könnte.Glück: Wir dürfen Seine Kinder werden. Geboren werden wir hilflos. und so fragt er nun den Herrn: »Liebster Jesus.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. Dann spricht der Älteste: „Habe Dank! und nimm als bleibende Erinnerung die Zusage mit auf deine Erde: Wir wollen uns bemühen zu lieben und wollen Ihm wahrhaft danken für diese frohe Botschaft. was eigentlich der Tod ist. Durch Meinen Willen wurdest du in jene weit entfernte Welt versetzt und war dieses Erlebnis Mein Geschenk an dich und an Nathan. er nimmt mit kalter Hand. werde Ich weit fort sein! Nun lebe Ich nicht mehr Mir selber. Macht uns unser Leben hier wenig Mühe. an diese Liebe. Denn es wird euch die Gewißheit geben. die selbstloseste Liebe. Und nun weiß auch ich: Er wird Seine Sendung erfüllen und wird nicht nur uns. nur glauben können wir. auf unserer Erde weilt. vor keiner Bitte macht er halt.30900 Wedemark .

aber nicht mehr weinend oder jubelnd. starke Hoffnung? Siehe. hoffte und hoffte ich immer nur auf Dich!" Jesus bittet: „Maria! Diese letzte Stunde sollte uns doch mehr Verstehen und innere Verbundenheit bringen. Abschied von der Mutter Nun ist Jesus mit Maria allein.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. und auch Nathan. voll und ganz eins mit Mir! Dann bist du die Erste. mein lieber Jesus. endlich Meinem Volke wahrhaft dienen zu können und kann allen zeigen: Wahrheit und Liebe! Maria. so wie auch Ich euch dankbar bin. und wir können uns ja nie mehr trennen! Seid dankbar. was Du sagst.7227 _________________________________________________________________________________________ Und mit einem Segensgruß verabschiedete Er seine Brüder und Nathan und Hilarius. Leise faßt Er ihre Hände und spricht: »Maria. bleiben noch wach. Kannst du dich erinnern des Augenblickes. suchet die Ruhe auf! Viel. Und Jesus segnet sie und stumm gehen sie ins Haus.Mein Jesus. Darum bedenke dies eine: Ein Volk. es gibt vielleicht keine Mutter. »Wir aber. aber Meine Liebe bleibt hier. was jetzt auf dem Spiele steht. Ich möchte dich jetzt an einen Vorgang erinnern kurz vor Meiner Geburt. wünschen gute Nacht und erbitten noch den Segen. Denn auch ihnen kommt zum Bewußtsein.30900 Wedemark . liebe Mutter. 3 . dieser Tag brachte dir viel Mühe. hat keine Bedrücker und Feinde. die größere Sorgen und Kämpfe ertragen mußte als ich. aber erklären kann ich es mir jetzt nicht so genau." Tränenden Auges schied Hilarius.04. du Meine liebe Mutter. mein Jesus! Ich sah ein Volk weinen. schaue mich an. ist so wichtig und doch. und haltet eurem Jesus die Treue!" Tief ergriffen erfassen die Brüder die Hände ihres Jesus." Maria antwortet: . Und nun sprichst Du: Endlich am Ziele! Und brichst mir dennoch diese große. Denn da ist diese innerliche Einheit und Verbundenheit eine Kraft. wo dich Vater Joseph fragte: »Warum weinst du und bist dann gleich wieder fröhlich?" Maria spricht: „Ja. aber auch großen Lohn.2011 Seite 12 von 25 . Ich sei nur euer Messias. nur ein freies Volk kann verwurzeln in seinem ewigen Gott und erfüllt froh und frei Seinen heiligen Willen! Aber ein gedrücktes und geknechtetes Volk verliert auch noch den letzten Rest seines Gottesglaubens! Darum. nun gehe Ich von euch. Dann sah ich ein Volk so fröhlich. werde eins. Und so sei versichert: Noch nie standen die Schicksale aller Menschen und Wesen so auf Messerschneide wie jetzt! So oft ihr Mich fragtet: Wann beginnst Du Dein Amt? so oft fragten auch ganze Völker: Wann kommt der Erlöser und Erretter? Siehe.Telefon 05130 . und da weinte ich mit. Maria. Kannst du dich nicht frei machen von dem Gedanken. und da war ich mit fröhlich. Warum erinnerst Du mich daran?" „0 Meine gute Mutter! Eben weil jene beiden Völker jetzt wieder vor uns stehen. welches in seiner ganzen Seelentiefe mit Gott verwurzelt ist. viel habt ihr wieder erlebt. nur Erretter des Juden-Volkes? Wieviel froher würde Ich dann Meine Schritte lenken in die Wüste Bethabara. VI. Jesus spricht noch: »Brüder. die 09. und feierlich gelobten sie: Wir bleiben eingedenk Deiner Worte und Deiner Liebe! Oh. daß wir dies alles früher erkannt hätten!" „Ziehet hin in Frieden! Gott ist mit euch!" lauteten die Worte des Meisters und dann trennten sie sich. die auch andere Völker respektieren! Nichts mehr! Darum bin Ich glücklich. sondern fragend.

ist da notwendig. wo Ich alle Hemmungen überwunden habe. Aber nun. ohne jede menschliche Hilfe und ohne jeden Beistand. sie sind frei und immer fröhlich. welches bereit ist. die Brüder sind schon auf und warten auf die Mutter und auf Jesus. Joel dankt und segnet das Mahl. mußte Ich Mir als Mein menschliches Eigentum erst erringen!' Nichts durfte Ich geschenkt erhalten.30900 Wedemark . wie sie ist. Die Menschen aber möchten die Welt und ihre Bewohner sehen. so hätte Ich Angriffsblößen gegeben. gehen wir zur Ruhe! Im Schweigen erst wird jede Frage gelöst.04. und Jesus bittet nochmals: „Komm. und endlich bringt sie die Morgensuppe." Maria nickt mit dem Kopfe und drückt die Hände ihres Jesu. das jubelte ob der nahen Ankunft ihres Messias. denn Er wird unser Erlöser sein!"' Siehe. Und nun komme. wie es in Wirklichkeit ist.7227 _________________________________________________________________________________________ den fragenden Völkern die Antwort geben kann: Hier ist unser Erlöser. der nun gereift war in sich bis zur Vollendung und Sein Inneres Licht nach Außen zu stellen beginnt! Durch dieses Licht der Wahrheit ahnen die Heiden göttliche Erleuchtungen. alles so zu nehmen. So Du wahrhaft Der bist. wenn du täglich wenn du Menschen die befürchteten. nur noch eine Frage.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. der uns Wahrheit und Liebe bringt! Hier ist das Herz.2011 Seite 13 von 25 . auch andere Volker noch neben sich dulden zu müssen! So stehen jetzt beide Völker als Zeugen dieser Wendezeit fragend da die Mich in Meinem Werke unterstützen. und schweigend genießen alle das Bereitete. auch gestern kamst Du nicht zur Ruhe. Maria fordert auf zum Essen.stützen beim Gebet. und alle Wesen jubeln dir ihre grenzenlose Freude zu. Aber dazu ist Grundbedingung: Frei von allem Zweifel zu sein! Siehe die Vögel unter dem Himmel. damit nicht Feinde des Lebens eine Waffe haben. 3 . während die Juden schon befürchten. Nur innere Fröhlichkeit gibt uns die freie Kraft. alles. für alle auch das größte Opfer noch zu bringen. um zu rechten mit Mir! Hätte Ich dich oder die Brüder gebeten. und später des Jünglings Jesu. noch im Gebet Trost. Kurz ist die Begrüßung. der längst Erwartete würde sie von dem Heil ausschließen. auch wir wollen zur Ruhe gehen!" Bewegt spricht Maria: „Mein Jesus. der sie wieder zum Herrn der Erde machen würde. Frieden und Kraft zu suchen?" Jesus entgegnet: »Meine Maria! Siehe. Maria. was in Mir ist. So Du wahrhaft mit Gott. Das andere Volk stellte die Juden dar. liebe 09. wie sie es wünschen. dem Ewigen. eins bist. Maria deckt ab. Abschied von den Brüdern Rasch ist die Nacht vergangen. Hilf Mir in Meinem Werke indem du wahrhaft an Mich glaubst. Flüsternd unterhalten sie sich und nun kommen Maria und Jesus in die Stube. Dadurch bin Ich eins mit Gott und kann nichts tun ohne dieses Sein Leben. und darum diese Gegensätze zwischen ihnen. weil sie die Welt und ihre Umwelt sehen. Jene beiden Völker waren immer Zeuge bei der inneren Entwicklung des Knaben. von dem geschrieben steht warum gehst Du so viel und allein beten? Ich weiß. Auf Diesen schaut. »Maria! und ihr. Maria hantiert am Herd. ist auch alles Menschliche in Mir vergeistigt und kann nur noch Göttlichem dienen!  Gott in Seinem ewigen Ur-Sein ist Kraft und Liebe! Diese Kraft und Liebe ist jetzt Mein inneres Leben. Mich zu unter. beim Stillerwerden.Telefon 05130 . und nun endlich löst Jesus das Schweigen.“ VII.

der Mich ruft zur lebendigen Tat. als Jesus euer Bruder. Immer bewegter werden Seine Atemzüge. »Wäret ihr alle so froh und frei wie Ich und könntet ihr das Glück ermessen. sei das Licht. weil Ich. aber dunkel ist es um Ihn. Leuchtend grüßen die Sterne.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. du bleibe in der wahren Ordnung! Mag kommen. Einsam und allein strebte ein Wanderer nach der höchsten Stelle des Berges. und schreitet gleich Mir zur Tat! Amen!" VIII. Jesus und Luzifer Glutrot geht die Sonne unter und beleuchtet im rötlichen Schein die am Himmelsfirmament dahinziehenden Wolken. Jesus sucht sich einen Platz und ruht nun. doch nun als Meister folge . das sich immer strahlend zeigt. Es ist Jesus. Keine Träne soll glänzen in euren Augen. Aber Jesus wehrt ab und spricht: . kein Mensch. kein Tier war zu sehen. Leicht ist Sein Gang. was du dem Hause deines Vaters Joseph schuldig bist! Du Joses. und kein Weh soll erfüllen euer Herz.Meine treuen und vom Gotteswillen erfüllten Diener und Boten! Eurer Bitte komme Ich entgegen und freue Mich über eure Freude und Liebe. Lichte Nebelschwaden senkten sich auf die Kuppe des Berges Tabor. In Kürze sehen wir uns wieder und fühlen uns aufs neue eins. den Ich dir zeigte als dein Bruder! Simon aber. wie auch Ich in Meinem Eigenen bleibe! Und sorget. und nun wird es lebendig in Ihm: Sein ganzes Leben zieht an Ihm vorüber! Um Ihn rauscht es wie herrliche Sphären- Musik. Brüder. Mein Joel! Du der Älteste. daß in euren Herzen sich kein falscher Gedanke. denn du bist erfüllt vom Geiste aus Gott! Und du. Aber nichts ist rein.beigesehnt würde. als der. da noch zu viele 09. sei immer besorgt um die Erhaltung unseres Heimes! Doch sei bemüht. Seine Locken werden spielend vom Winde bewegt. in Ordnung bleibe Tag für Tag! Dazu Mein Jakob! In Geduld ertrage. leuchtet Frieden. doch Sein Blick wandert zu den Sternen und in die Ferne. aus Seinen Augen blickt Zufriedenheit.7227 _________________________________________________________________________________________ Brüder. so arbeitet auch ihr weiter. um sich dann immer mehr nach der Tiefe hin zu verbreiten. an nichts mehr gebunden zu sein um wieviel herrlicher noch würdet ihr leuchten und glänzen!" spricht Jesus zu den Sternen und schaut und freut sich dieser leuchtenden Schönheiten.04. was da will und mag. in Liebe auch das Geistige zu befestigen. Es dunkelte bereits. Nun laßt uns froh auseinandergehen! Das wieder Zusammenkommen liegt beim ewigen Vater. Dann schließt Jesus die Augen und in Stille überschaut Er Seine innere Welt. 3 . 6er aufgehende Mond verbreitet einen Kreis von Licht um sich. Drum. was die anderen noch nicht tragen können! Und nun Mutter! Du wirke weiter in Sanftmut und Barmherzigkeit! Dann vermißt niemand Mich im Hause Josephs.30900 Wedemark . die der Ewigkeit angehören. der Meiner hohen. auch diese Freude nicht. Samuel! Kein anderer Wille sei in dir. es war. erlösenden Sendung zuwider läuft! Ihr hälfet mit bauen am großen Gotteswerke. bleibet treu.2011 Seite 14 von 25 . als ob von allen erst die Kühle des Abends und der Nacht her. bleibet in eurem Eigenen. kein falscher Zug einniste. denn es gilt Werke zu schaffen. und ohne Beschwerden erreicht Er die Höhe. kühlender Wind setzte ein.Meinem Vater'. Es sammeln sich um Ihn wunderbar schöne Wesen und bringen Ihm ihre Huldigung dar.Telefon 05130 . Der Tag war heiß und eine große Stille verbreitete sich in der Natur. Und wie Ich nun weiter daran arbeite.

wie ich Dich nicht hindern konnte. diese zu erschließen und zu deinem Besten zu verwerten!" Luzifer spricht erregt: »Nein. Aber noch viel mehr würdet ihr Freude und Herrlichkeiten erleben. nur zu leben und zu wirken für Gott und Sein ewiges Reich! Darum frage Ich dich. als wahrhaft Ungebundener. meinen Willen auszuführen. Dich höre sage ich Dir vor diesen tausend Zeugen: Ich habe jedes Verlangen verloren.7227 _________________________________________________________________________________________ im tiefsten. bereite auch ich Dir und werde es weiterhin tun! Zeige doch . sondern nur Gott und den Menschen zu dienen. befahl Ich Meinen Boten dich zu holen. die in Mir leben. und für meine Bitten hattest Du taube Ohren! Wohl drang eine Stimme dann und wann in mir durch: aber dies konnten auch meine eigenen Gedanken sein. allen meinen Willen in Deine Hände zu legen. als Mensch das Allergewaltigste zu vollbringen." 09. fernen Zeiten. Denn wo dich vor Ewigkeiten Licht um Licht. Dir zu dienen! Was hast Du zu meiner Sehnsucht. Luzifer.04. wer Sieger bleibt! Du weißt. was Ich nun wirken werde als der Herr. als ich Dich sehen und mit Dir verkehren wollte? Nichts! Du ließest Dich suchen und doch nicht finden. vor diesen Meinen Dienern und Boten auch deinen Willen zu offenbaren! Du konntest Mein Vorhaben nicht hindern.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. und freuet euch auf das.30900 Wedemark . Dein Gegner zu bleiben. Nun ich Dich sehe. das glaube ich Dir nicht! Deine Worte gehen nur dahin. alle meine Macht. und keine Herrlichkeit könnte mich locken. 3 . daß Ich Mich dir gleichstellte. der wahrhaft Armen und Verirrten zu lindern. da Ich diese Zeit Meiner Gebundenheit überwunden habe'. entgegnet Luzifer kühl. Darum bringt Mir euren verirrten Bruder und zeiget ihm euer Glück!" Stumm verneigen sich die Engel und in der nächsten Minute schon steht Luzifer in der Gestalt eines älteren erfahrenen Mannes vor Jesus. Was ist dir noch geblieben? Nichts als das Bewußtsein. Da du nicht freiwillig kamst. denn Du mußt alles Bestehende bestehen lassen und sollte es ins Chaos übergehen! Niemand kann mich hindern.Deine Allmacht' und vernichte mich! Ich will Dir mit dem letzten Pulsschlag danken. tiefsten Elend schmachten! Ihr freut euch. so viele Widerstände. auch die geringste welche noch verbindend wirkte zwischen Meinem und deinem Wesen von Meinem menschlichen Wesen.aber noch ist nicht entschieden.2011 Seite 15 von 25 . so auch ihr beitragen würdet* die Not der Gebundenen. du bist der große Gegner Gottes!" „Du magst recht haben". wo du als Gekrönter erfüll. ob nicht doch ich der Größere und Stärkere bleibe! Du kannst mich nicht hindern. so ich aufhören kann zu sein! Aber eben hier ist Deine schwache Seite. du Sammelpunkt alles Lichts und aller Herrlichkeiten Gottes: Sehnest du dich nicht zurück in jene fernen. Doch.Telefon 05130 . zu meinem Begehren gesagt. um dir Gelegenheit zu geben. nicht unterbinden. stehest du jetzt fast allein mit deinen dir noch getreu Verbliebenen. Dich als meinen Herrn und Gebieter anzuerkennen! Ich will und werde selbst Herr sein!" Jesus spricht ernst: „Luzifer! Herr ist. Ich ward genau so arm wie du! Und wenn Ich jetzt über Kräfte und Reichtümer verfüge. Ihr kennet Meine Aufgabe.test Gottes Willen. Du konntest nicht hindern. daß Ich jede Fessel'. Meinem Ich trennte! Nichts kann Mich noch aufhalten! Nichts ist imstande Mich zu hindern. Leben um Leben umgab. so hast auch du die Möglichkeit in dir. wie Du mir bereitest. . welches ist: nicht mehr sich selbst. als Meister.

Da du aber Mich. . wie Du mein Eigentum zerstörst. das Recht des Stärkeren!"„Luzifer. Allen Wesen gegenüber bist Du Liebe. der Kleinste und Demütigste sein will. und dieser sichert auch dir die größte Freiheit deines Wollens. Deinen Gott und Schöpfer. wo du es dennoch versuchen willst. so sind Deine Engel rasch bei der Hand und möchten mich vernichten. denn sie hätten für dich bittere Folgen! Nur wer freiwillig mit Mir geht. man habe dir etwas genommen! Darum sei nochmals gesagt: Keinem Menschen. alle Zeiten sollst du nicht nötig haben zu klagen. Hier in deiner Gegenwart bekunde Ich nochmals: Ferne sei jede Gewalt! Darum wirst du gehindert.04.wahrhaft göttlich' an Mir erschauen.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. werde aber auch wiederum ein wachsames Auge auf dich haben.Mensch' sein und als Mensch zum Menschen und als Geist zu den Geistern gehen und daselbst bezeugen aas durch Kampf mit dem Scheinleben errungene Gottesleben im eigenen Innern. Siehe. So du aber gewalttätig und zerstörend auftrittst. und sieh: Wie gut ist unser Gott." „So soll ich wieder geschlagen werden". zurück in die Arme der ewigen Gottesliebe." Ruhig antwortet Jesus: „Mitnichten. und wie herrlich läßt es sich in Seinem Reiche leben!“ Siehe. Denn. daß dir doch letzten Endes alles. »auf einen Wink von Dir stehen Dir Legionen zu Gebote. klagt Luzifer. keinem Wesen werde Ich aus Meiner ewigen Allmacht etwas reichen! Kein Mensch und kein einziges Wesen soll eine Nötigung erhalten.Telefon 05130 . . wird bei Mir angenommen. Nun siehe an diese Schaden. Luzifer! Alle Engel respektieren Meinen Willen. um dir zu widerstehen! Denn für alle. was deine Getreuen als . jetzt geht es ums Ganze! Eben um das Chaos zu verhüten. du Armer. Luzifer! 09. du glaubst es nicht! sage frei. entgegnet Luzifer. Was frage ich nach Deinem Kampf. Ich werde . nur einen Wunsch trage Ich unerfüllt in Meinem Herzen und dieser ist: Komme du wieder zurück. mißachtest. Verblendeter".2011 Seite 16 von 25 . sage nicht.30900 Wedemark . einzeln möchte dir jeder sagen: „Komm. wie Ich auch dir auf halbem Wege entgegenkomme! Siehe. spricht Jesus. soll es auch freiwillig tun. denn Du bist ihr Herr! ich aber stehe verlassen und als Einsamer hier und kann zusehen. es je verlieren zu können.Du hast gut reden!". und niemand kann Dich hindern. alles. den Du selbst gewollt! Was gehen mich Deine Ziele an! Lasse mir mein Recht. aber mir gegenüber bist Du hart. aber mein Leid läßt dich kalt. du trugst das Vollkommene in dir und hast nicht geglaubt. genommen wird! Ich gehe nun hinaus in die Welt und werbe und werde gleich einer Fackel in die finstere Nacht hineinleuchten! Aber zwingen werde Ich niemand.nur damit Du an Dein Ziel gelangst? Du hast Mitleid mit den Menschen und den Bewohnern der Geisterwelt. Und wer dir folgen will. Luzifer! Jetzt beginnt der Endkampf zwischen Mir und dir! Ich werde alles ausschalten.um deinetwillen geschieht ja dies alles! Um deinetwillen ging Ich in dies niedere Sein! Doch in Zukunft soll wer der Schwächste. ist Meine Sendung doppelt wichtig! Die Liebe zu Meinen Menschenkindern zeigt Mir Meinen Weg und gibt Mir Kraft zum Vollbringen!" . gewalttätig zu sein. Komme ich aber und will mich dagegen wehren. Luzifer. da hast du Mich aus deiner Lebensmitte gedrängt. mit der Kraft aus Mir erfüllt werden. Nur wer Mich will. auch das geringste. du willst nicht! Und so wirst du erleben müssen. dem komme Ich auf halbem Wege entgegen.7227 _________________________________________________________________________________________ Herb antwortet Jesus: „Luzifer!. Hüte dich vor Gewaltmaßnahmen. 3 . so müssen dir Schranken auferlegt werden.

Beim ersten Anbruch des Lichtes erwacht Jesus.7227 _________________________________________________________________________________________ Mein armer. Aber mit doppelter Liebe und Hingabe gehe Ich an Mein Werk. den Ich Meinen Kindern jetzt zeige!" „Herr willst Du sein und bittest mich?" Dies steht aber schlecht zu Deiner Allmacht! Und so sage ich Dir. Mit neuem Eifer will ich unter Deinen Anhängern Zwietracht säen. und alle Schöpfungen sollen im früheren Glänze erstehen! Und was du bisher an Unheil vollbracht hast. wenn du Mich siehst im größten Kampfe und härtesten Leid. Ich hindere dich nicht mehr. und ein Jubel des Triumphes will durch dein Herz dringen. Dir aber will ich jedes Hindernis in den Weg legen und will mir einen Menschen suchen. daß Du mit aller Sehnsucht erwartet wirst! Denn dazu haben Deine lieben Menschenkinder doch etwas zuviel von mir Deinem größten Widersacher erhalten! Auf der Erde bin ich. und so legte Er Seinen Kopf auf beide Arme und schlief ein. da spricht Jesus: „Nun gehet auch ihr und tuet weiter eure Pflicht! So wie Ich verdopple Meine Liebe.Telefon 05130 .füllen. statt den Weg der Gnade. wehe dir. will Ich auf Meine Schultern nehmen! Ich werde dir nie mehr so nahe sein wie jetzt als Mensch zu Mensch. der Deine Liebe auf die höchste Probe stellen soll! Ha. Doch wehe.2011 Seite 17 von 25 . Es ist das letzte Mal." Jesus sucht sich einen Ruheplatz und legt sich zum Schlummer nieder. denn zurück geht Sein Blick ins Elternhaus und: »Meine Liebe und Mein Segen erfülle euch!" sprechen leise Seine Lippen." Doch nun trennen sich erneut unsere Wege!" Mit Hohn auf den Lippen entfernt sich Luzifer und traurig schauen alle Engel ihm nach. Als Kopfkissen sucht Er einen Stein1. und Jesus ist wieder allein. so tief wird sie Mich niederdrücken! Aber. daß Du von selbst die Pforten Deiner Himmel schließen wirst. die dir und aller Welt das größte Leid ersparen wollte! Luzifer. wie du bist. Mit Wohlgefallen ruht der Blick des Herrn auf ihnen. Du hast schon Dein Vorhaben vollbracht und bilde Dir ja nicht ein. alles Leid. denke ja nicht. kannst du nie mehr so leicht Mein Leben und Meine Liebe erfassen. Allein. da es noch nicht hell genug war. verblendeter Sohn! In dieser allzu ernsten und heiligen Stunde reiche Ich dir erneut die Hand und bitte dich: Komme zurück aus deiner Verblendung. dann senkt sich ein leichter Schleier hernieder. so geht auch ihr mit doppeltem Eifer an eure Pflichten." Ruhig antwortet Jesus: „So gehe denn alles seinen Lauf. die dich erdrücken wird! Verlassen wirst du werden und sein und wirst dich mit Abscheu einst von deinen eigenen Kindern trennen! Und dann denke an diese Stunde. Dieses ist eine große Genugtuung für mich und gibt mir neue Hoffnung. sondern mußt den Weg der Lebensordnung gehen. „Und nun erwarte Ich hier den Morgen. so groß wie deine Schuld ist. 3 . nur damit es Dich reut.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. Und mit den Worten: „So sei auch dieser Tag der wahren 09. wehe.04. daß Ich dich bitte! Es ist der letzte Ruf aus Meinem Munde. alle Tränen werden zu einer Last. doch noch an mein Ziel zu gelangen. denn ihr habt aufs neue des Lebensfeindes Absichten erkannt. aber doch nicht einsam." Still verneigen sich die herrlichstrahlenden Gestalten. und kniend segnet Er die Erde mit ihren Bewohnern. in mein Reich eingedrungen zu sein. aber es war keiner zu finden. Und mit meinem Wesen will ich erneut die Menschen er.30900 Wedemark .ihr Fürst'. und eine Stimme wird dir zurufen: „Dieses stehet auch dir bevor. So du aber bleibst. dann hast du dich selbst gerichtet. der Herr' und .

Einer von ihnen. warum vergißt du unsern Tischgast? Du mußt mich doch kennen. da fragt die eine Frau Ihn: „Nun. Siehe. dich zu versorgen! Es kommt heute so mancher." „Erschrecke deswegen nicht". aber alles ist besetzt. und der Wirt bringt schon einen Wein." So wird dich Gott dafür segnen!" antwortet Jesus." Der Wirt spricht freundlich: „Bleib nur hier. Die Männer. trinke und sei mir deswegen nicht böse!" „O nein". Jesus wünscht guten Appetit. so du es gleich getan hättest." Kennst du denn meinen Freund Hiram?" fragt der Wirt erstaunt. daß ich dies nicht anders tue. jeden Menschen durch und durch zu schauen. sucht einen leeren Tisch. der keinen Heller bei sich hat. und verzehren lebhaft redend ihr einfaches Mahl." Jesus antwortet lächelnd: Thirza. Ich sage dir: Ich habe kein Geld und keine Mittel bei Mir. Der Wirt hat viel zu tun und geht dann in die Küche.2011 Seite 18 von 25 . IX. bestellten laut nochmals Wein und der Wirt brachte einen Krug voll und füllte ihre Becher.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. Rast in der Herberge Es ist Mittagszeit. nun ist es keine besondere Freude mehr für ihn. junger Freund. Aber. und so grüßt Er. Der Wirt ist stark beschäftigt und hat den neuen Gast nicht bemerkt. „denn eine so ehrliche Natur wie du braucht sich nicht zu 09. Ich bedarf keines Brotes mehr. Jesus aber trinkt schweigend Seinen Wein! Das Mädchen Thirza schaut Ihn immer wieder an und denkt: „Welch sanfte Stimme! Welch schöne Augen und doch wie ernst! Fürchten möchte man sich vor seinem Ernst und doch scheint er keinen Kummer zu haben. Jesus antwortet: „Kennen ist wohl zu wenig gesagt da es in Meiner Eigenart liegt. Es ist Jesus. aber Hiram hätte sich gefreut. du lächelst und denkst: „Der kann aber viel erzählen.böse kann Ich dir deswegen nicht sein. . ehe ich ein Wort davon glaube. In einem größeren Flecken zwischen Tabor und Naim ist Jahrmarkt. und mein Weib will ich anweisen. Da spricht Jesus: „Kann Ich für die Nacht eine Kammer bekommen. erwidert der Wirt. spricht: „Aber Wirt. den Er dankend annimmt. Wie kommt es. Am Tische sitzen fünf Männer und zwei Frauen.30900 Wedemark . die inzwischen auch mit dem Essen fertig wurden. Hiram.7227 _________________________________________________________________________________________ Liebe geweiht!" steht Jesus auf und steigt von Tabors Höhen wieder herab in die Niederung. ich dachte so. .in der Eile habe ich nicht daran gedacht. deine Liebe hat Mich satt gemacht. Wirt. Auch ein Schwärmer!' ist es nicht so?" Der Wirt erschrickt und spricht: „Mann Gottes. wie kannst du meine Gedanken wissen? Doch du hast recht. da er Mich jetzt gesehen hat. Dir aber sage Ich: „habe innig Dank!" Der Wirt bringt einen Becher Wein und fragt nach seinem weiteren Begehr. denn Ich möchte morgen bei Tagesanbruch weiter. als an einem Tische Ihm Platz angeboten wird. 3 . entgegnet Jesus. und in der Herberge geht es laut zu. hast du nichts zu essen bei dir und magst dir nichts bestellen? Oder willst du dieses Brot von mir annehmen? Ich habe genug. nur Durst habe Ich.Telefon 05130 . beruhigte ihn Jesus. daß er meinen Namen weiß? Jesus trank Seinen Becher leer und machte Anstalten aufzustehen." „Hast recht". und für ein weiteres wird Gott und meine Mutter sorgen. Doch nun.04. Da tritt ein Wanderer ein.

wird diese seltene Gnade zuteil. spricht aber kein Wort. wären die Römer das größte übel. Die Wirtin. doch auf Mich kannst du dich nicht besinnen. In der Küche war der Tisch für Jesus gedeckt und die Frau spricht: „Komme. reicht Jesus die Hand zum Abschied. aber deshalb höret nicht auf. winkt seinen Genossen und den beiden Frauen zu und verläßt grüßend das Zimmer. doch Gott im Himmel wird es euch lohnen! Leider ist unter den Menschen vieles untergegangen." Jesus dankt und spricht: „Selten ist solche Liebe. „Nun ruft uns unsere Pflicht. wandert ins Gefängnis“. da Ich dich schon lange so kenne." Jesus antwortet freundlich: „Wozu braucht ein einzelner Wanderer Gepäck. Und allen denen. da du Mich nicht verstehen wirst. Siehe. Jesus antwortet: „Höre. um. spricht Hiram. doch zum Markt flüstert Thirza Jesus zu." Nun ißt Jesus und die beiden Wirtsleute freuen sich.7227 _________________________________________________________________________________________ fürchten. da Joseph ungern von Mir sprach. so wäre es den Gläubigen ein Leichtes sich zu befreien! Aber. denn du bist ja öfter im Hause Meines Nährvaters aus. nicht mehr voneinander zu geben.2011 Seite 19 von 25 ." Hanna fragt ungläubig: „Wie gedenkst du schwacher und kleiner Mensch. Wie wird sich mein Weib freuen!" und fort war er. welcher in der Nähe von Bethabara sich befindet. aber heute abend kommen wir hier wieder zusammen und dann können wir mehr erzählen. Mein Ziel ist: Erlösung und Befreiung zu bringen Meinem gebundenen und geknechteten Volke. und so ist Jesus mit der Wirtin allein." „Da hast du noch einen weiten Weg". deine Frage zu beantworten ist schwer. Es ist die Lieblosigkeit! Es ist der Haß und der 09. antut. die anderen Hausleute aber waren noch auf dem Felde. wenn du magst. einem euch doch völlig Fremden. Nur darum kehrte Ich bei dir ein. der jüngste Sohn? Sei mir herzlich willkommen und fühle dich hier zu Hause! Heute Abend sprechen wir weiter.Telefon 05130 . du Sohn Josephs." Jesus lächelt.30900 Wedemark . das Übel liegt leider viel. wo bist denn du zu Hause und wohin geht denn dein Weg? Du hast ja nicht das geringste Gepäck bei dir.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. fragt: „Nun. und zum Ziele führen viele Wege. und davon ist nun jeder befallen. aufzusuchen. denn einen bestimmten Weg habe Ich überhaupt nicht. die ihr Mir. 3 .04. zu hoffen auf Gott. der an Ihn glaubt. und Hiram fragt: „Du junger Mann. und fühle dich wie zu Hause! Leider ist heute viel zu tun. Hanna mit Namen. so er in seinem Herzen die felsenfeste Zuversicht trägt: mir wird es an nichts mangeln! Ich komme von Nazareth und Mein Ziel ist: einen Jugendfreund. uns Erlösung und Befreiung zu bringen? Bedenke. die mächtigen Römer beherrschen alles. Die Gäste am Tisch! lauschten gespannt den Reden. wohin geht denn der Weg?" Und Jesus spricht: „Weib. wenn möglich. Inzwischen bedient der Wirt seine übrigen Gäste noch. und so ist der Tisch leer.und eingegangen. Jesus nickt und folgt dem Wirte.“ Hiram steht vom Tische auf. dort findest du uns wieder. daß es ihrem Gaste schmeckt. da ich jetzt viel zu tun habe. und wer sich widersetzt. die Mir glauben und Mir vertrauen. „So bist du wohl Jesus. „Komme. was zur Beglückung aller dienen könnte. viel tiefer. denn Er kennt die Seinen und verläßt keinen. da es seine Frau so wünscht. da viel Fremde anwesend sind. Der biedere Wirt kommt nach einer Weile und ladet Jesus zum Essen ein. Ich habe nur ein Ziel. aber ein paar Minuten werden wir schon Zeit finden.

über diese Fragen ist schon viel geredet worden. der unser 09. welche Hoffnung setzte er auf dich. denn dann wird es dir gehen wie Johannes. du meinst es wirklich gut mit Mir". junger Freund! Bei deinem Besuch am Jordan.laß dies keinen Templer hören. Herr alles Bösen und aller Schlechtigkeit zu werden. es ist noch keinem gelungen. den großen Erlöser und Befreier eigentlich vor? Und was glaubst du. Du aber scheinst doch anders geartet zu sein. spricht Hanna leise. hört noch die letzten Worte. und niemand ist imstande. Nun ist er bei den Vätern." „Du junger Mann".das Übel von seiner Grundwurzel her. „Was dir als Hochmut an Mir erscheint. doch nur der Eingeweihte könnte es wissen. nur Seinen Willen zu tun. Der Wirt spricht: „Du mein lieber. wer weiß.Telefon 05130 . der allen Ernstes bezeugen konnte: Ich bin der Sieger über alles Schlechte und Böse! Und auch Johannes scheint schon manche Erfahrung darin gemacht zu haben. das Sinnen und Trachten der Menschen ist böse von Jugend auf!' Bedenke aber doch. die unersättliche Geldgier und das Jagen von Genuß zu Genuß. ein Rufer! Doch bald wird einer kommen. dem Wüsten-Prediger. wie sie ihn beseitigen können. wo Johannes tauft. daß Herodes ihm gut gesinnt ist. aber die Zeit und die Erfahrung nahmen ihm die Hoffnung. da Gott in Mir lebt und Ich gewillt bin. Mich darin anderen Sinnes zu machen. daß diese übel alle beherrschen. Aber erleben möchte ich die Zeit dennoch und Den schauen. und wie lange wird es dauern. und wäre es nicht bekannt. denn wer weiß. aber wie kommst du zu der Ansicht. kenne Ich . sondern Der. wann der Messias kommt und uns ruft zum Beistand!" „Joram. das Er tun wird?" Der Wirt antwortet sinnend: „Lieber Jesus. und lasset euch taufen!" Gewiß. zu uns zu kommen?" Der Wirt will Ihn belehren: „Mein lieber. Leider. antwortet Jesus." Inzwischen kommt der Wirt herein. dort ist Lug und Trug.2011 Seite 20 von 25 . es ist eine furchtbare. der eher war denn ich. Alles übrige Volk hofft und glaubt. ernste Zeit und. und die seinwollenden Gottesdiener sind die Allerschlimmsten. daß der Messias auf dem Wege ist. was schon geschehen wäre!" Jesus spricht: „0 Weib. wie stellst du dir den kommenden Messias.7227 _________________________________________________________________________________________ Neid." „Mein lieber Joram. ist Selbständigkeit und ist Erhabenheit über alles Böse! Und eben. bin ich es auch. kannst du es hören wie Johannes lehrt: „Ich bin nur ein Herold. du könntest der Erwartete sein. der Ich bin aus Mir! Mir kann niemand widerstehen. 3 . und so spricht er zu Jesus: „Junger Freund! Dein Vater Joseph war das Bild echter Glaubenstreue. denn seine Predigt lautet immer und immer: „Tuet Buße. denn deine Worte klingen wie Überhebung. aber wer gibt uns den rechten Aufschluß? Siehe an den Tempel. Nimm deinen Vater Joseph an.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str.30900 Wedemark . bedenke: Ich bin nicht Johannes. . Mache dir nicht unnütz Feinde. wie Hochmut. junger Jesus! Höre auf meinen guten Rat: „Auch ich kenne die Menschen und liebe wen ich lieben kann. und ich bereite dem Herrn nur die Wege!“ Nimm dazu noch die Verheißung der Propheten und auch du kommst zu der Überzeugung: Der Messias kommt!" Jesus fragt: „Joram. da irrst du gewaltig!" entgegnet Jesus.04. leider glaubt niemand. Aber noch keinem bin ich begegnet. weil Ich diesen hohen Abstand besitze. Sie sinnen schon. und Demut lebte in seinem Herzen.

" „Dies kann ich nicht fassen und verstehen". die Zukunft wird uns den Beweis erbringen. da wird mir wohl! Da vergeht alle Trauer. vielen Menschen. liebst du nur deine Stammesgenossen? Hast du noch nicht darüber nachgedacht." Jesus spricht weiter: „Siehe.Telefon 05130 . Freilich gibt es auch Leiden. an denen nichts zu ändern ist.so laß es mich wissen. aber dich will ich doch hinführen. mit den Kauflustigen zu tun hat.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. . zieht Ihn hin zu seinem Wagen." X. und es gibt auch Leiden! Jedes Leiden ist heilbar. Jesus steht abseits und beobachtet all die Menschen in ihrem Denken und Tun. müßte auch das Bild. Die Kluft aber zwischen dem Sehenden und dem Verirrten muß erst überbrückt 09. Ich bin lieber hier bei meinem Weibe. kommt eilig auf Ihn zu. daß auch ich mit Ihm sprechen.Mein Reich ist nicht von dieser Welt!' Und alles." Jesus lehnt ab: „Bleibe du ruhig hier. 3 ." Hiram spricht: Ich würde selbstverständlich ungeheuren Schmerz empfinden aber sonst wüßte ich nicht. was ich tun könnte. so seine Eltern Römer waren? Oder was hast du beigetragen.weilen sie nicht bei euch?" Hiram antwortet: „Die sind auf der anderen Seite.30900 Wedemark . Ich will sie nur von weitem sehen. höre. dort haben sie eine Bude. denn merke dir. in der meine Tochter Thirza tanzt. . was ich dir jetzt sagen will". . um uns Sein ewiges geistiges Reich zu erringen. Jesus geht durch den Jahrmarkt-Trubel Auf dem Marktplatz geht es recht lärmend zu im Gedränge der vielen. dich aber trennt eine ungeheure Kluft von ihm und du kannst deshalb nicht zu ihm eilen." „Hiram." „Tue deine Pflicht". ein großes und mächtiges.auch Ich will Mir einmal all die Menschen auf dem Markt ansehen. was sich auf und in dieser Welt befindet. die Vorstellung von der Sendung des zu erwartenden Messias bei dir anders werden. es gibt ein Leid. Hiram. welches Ich tief in Meiner Seele trage. Doch nun will ich zu den anderen Gästen gehen. Hiram hilft gerne. daß die Heiden und alle übrigen Völker auch von unserem Ur-Stammvater Adam abstammen? Was kann ein Römer dafür. so nicht Hilfe und Befreiung kommt. antwortet der Wirt. antwortet Jesus ernst.2011 Seite 21 von 25 ." Jesus fragt weiter: „Joram. fragt Hiram teilnehmend. mein junger Freund?". soll nur Mittel sein. daß dein Vater ein Jude und deine Mutter eine Jüdin war? Ich meine. in der jede Menschenseele zugrunde gehen muß.darum ist es richtiger. da es hervorgegangen ist aus Meiner Liebe zu allen Menschen! Was würdest du fühlen. so du deinen Bruder am Abgrund taumeln siehst. und er will deinen Warnungsruf nicht hören. die in mir lebt um meines Volkes willen. . kann Mir niemand abnehmen. Wenn Ich dir nun sage. antwortet ihm Jesus. denn Mich gelüstet nicht nach Tanz. so du von dieser Anschauung ausgehen würdest. „Wo hast du denn deine Söhne und deine Tochter?" fragt Jesus. an einem Tische mit Ihm sitzen könnte oh. auf dem Stoffe in allen Mustern und Farben liegen und wo Mira. des Händlers Weib. Hiram bemerkt nun Jesus.04." „Hast du ein Leid. wir sprechen nicht mehr davon.7227 _________________________________________________________________________________________ Volk erlösen wird! Wenn ich daran denke. jedoch nicht jeder Leidende! Das Leid aber. diesen Schmerz trage Ich in Mir! Denn der Abgrund ist die Welt. wo er helfen kann. Er wird allen verkünden: . doch gegen Abend bin Ich wieder hier.

Telefon 05130 . welches ich mit allen Kräften hütete. welche Johannes hörten. wer bist Du? Wie kannst Du das Allerinnerste in mir. das ist gleich.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. offenbart Mir der Geist. 3 . „Eher gehst du selbst zugrunde. denn ich mit meinen sechzig!“ Doch der Verstand läßt ja dein Herz nicht zu seinem Rechte kommen. Aber dennoch bist du unbefriedigt im Innern. so Ich dir sage: Dein frommes Leben ist dennoch eine Lüge!" Du hast recht". um der verirrten Seele wahrhaft zu helfen. Von deinem Weibe und deinen Kindern verlangst du Frömmigkeit und forderst Glauben an Jehova! In dir aber ist Widerspruch und Verlangen nach etwas. und diese Brücke ist unsere wahre." „Mein junger Freund". du sprichst nicht die lautere Wahrheit. so du fern geblieben wärest. die Ich dir in Liebe entgegenhalte? Weil du Furcht hast und dein Herz 09. Verbunden bin Ich doch mit allen! Und was Mein Auge nicht sieht. die Wahrheit zu wissen: Wer und wo ist Gott. der Schöpfer aller Dinge und: wie erhalte ich die einzig wahre Antwort darüber? Du warst bei Johannes am Jordan. Jesus antwortet ihm: „Hiram. antwortet Hiram erschüttert „aber furchtbar ist diese Enthüllung für mich!" Jesus spricht weiter: „Hiram. denn dein Herz sehnt sich nach anderem! Dein Verlangen geht dahin. ist nicht die Hauptsache". Ob du es glauben magst oder nicht. Tausende gehen befriedigt aus dem Hause Jehovas und fühlen den Strom himmlischer Verbindung dort! Wie viele. dein Herz aber blieb hungrig und verlangend. spricht Hiram erstaunt „wenn dich somit all dieser Jahrmarktstrubel innerlich betrübt. dein Weib und deine Kinder nicht minder.2011 Seite 22 von 25 . der Mich alles.30900 Wedemark . die dir zu deinem Heile dienen sollen. Und vom Verwirren zum Verirren ist nur ein kleiner Schritt. Mir bleibt nichts verborgen!" Hiram bittet ernst: . warum kommst du denn hierher? Es wäre doch besser.04. die nichts sucht als nur zu dienen. furchtbar nennst du diese Erkenntnis. den Tempel und hältst alle Vorschriften. wie wahr Mein Wort an dich ist." „Hiram. du erschrickst über dieses Wort. was du nicht mit Worten sagen kannst. aber Ich will dir beweisen. auch dir. aber nach innen ein Verwirrter. so mußt du dir sagen: „Dieser ist innerlich reicher mit Seinen dreißig Jahren. schlugen sich an die Brust und taten Buße! Dein Herz aber blieb unberührt! Siehst du nun die Wahrheit ein. reine Nächstenliebe! Eine Liebe. antwortet Jesus. Dem Sinne nach gabst du ihm wohl recht." Jesus antwortet: „Lieber Hiram! Ob hier oder da. antwortet Jesus. die dir jetzt geworden ist? Warum aber greifst du nicht mit beiden Händen nach den Meinen. Du bist ein Jude. Nach außen bist du ein Jude. deine Wahrheitsliebe ist bekannt". der in Mir lebt. dein Herz blieb unbefriedigt. wissen? Du bist mehr denn ein Mensch! Du mußt ein Prophet sein. junger Mann.Höre auf. ist wichtiger! Denn so Ich allen helfen und dienen möchte. auch das Geheimste fühlen und schauen läßt. ehe du nur eine einzige Lüge sprichst. Siehe. du besuchst Synagogen. mit diesen Reden." Hiram fragt hoch verwundert: „O Herr.7227 _________________________________________________________________________________________ werden. und in Dir hat Jehova Sein Volk heimgesucht!" „Hiram. „was Ich dir sein könnte. wer Ich bin. Aber eins muß Ich dir sagen: Dein ganzes Leben ist dennoch eine einzige große Lüge!" „Wie? Was? Mein Leben eine Lüge?" fragt Hiram erregt. sonst müßte ich mich von dir trennen! Denn ich fürchte.

für dich ist schon ein Platz bereit gehalten. und du hättest schon mehr verkauft. Und nun sieht Judas auch Jesus und bietet Ihm einige seiner Töpfe an. Jose mit Namen. sprechen wir uns noch einmall" Und so geht Jesus langsam weiter.2011 Seite 23 von 25 . der der freie Herr seiner Entschließungen ist." Judas fragt erstaunt: „Und wäre denn etwas Schlimmeres dabei?" “Judas! das Allerschlimmste!"." „Thirza. entgegnet Judas. sondern 09. und der eine. sondern ist es schon. spricht: „Thirza. so rufe Mich! Ich heiße Jesus." Jesus spricht: „Lieber trocken Brot. doch ehe Ich von hier weiterziehe." XI. Ich trage ein anderes Verlangen in Mir. Warten wir ab. winkt Ihm und spricht: „Komme.Jesus? Jesus? ja. Dieser aber spricht zu sich. Jesus aber geht weiter. Ich lasse dich jetzt allein. Der Besitzer der Töpfe aber versteht kluge Worte zu reden und macht kein schlechtes Geschäft dabei." Thirza schaut hin. In bunter Tracht zeigt sich die Tänzerin und viele umdrängen die Tanzbude. willst du uns unsere Liebe abschlagen? gerade auf dich habe ich mich gefreut." Jesus läßt den Händler stehen und geht weiter. aber wann und wo?" Sinnend und in Gedanken bei und um Jesus geht der Händler zu seinem Weibe zurück. wieweit noch Wahrheit und rechtlicher Sinn unter den Händlern herrscht! Deine Töpfe aber könnten billiger sein. aber ehrlich und getreu errungen. vielleicht folgen andere nach. die dich befreien will vom falschen und verkehrten Wahn. antwortet Jesus. Jesus? Jesus? Du bist mir bekannt und doch so fremd! Du mußt mir einmal eine große Wohltat erwiesen haben.Telefon 05130 . dann könnte ich allein auch ihren Preis bestimmen.7227 _________________________________________________________________________________________ verschließest gegen den Strom von Liebe. sieht Jesus. denke: Ich sei bei euch". so wärest du doch nicht zufrieden! Denn dein Herz ist voll von dem Gedanken: Waren doch alle die Waren mein. und dann wird sich wohl alles offenbaren. .04. dieser Mensch ist etwas Besonderes! Entweder Er ist ein ganz Unglücklicher und verbirgt seinen Zustand. Erste Begegnung mit Judas Jesus geht weiter. antwortet Jesus. dort ist unser Tischnachbar. denn es wartet zuviel anderes auf Mich. „und dies erhöht nicht die Lebensfreude. und siehe dir unsere Künste an. Jose fragt seine Schwester: „Was sagte Er zu dir?" Thirza aber spricht ernst: „Jose. oder er ist ein ganz Großer.30900 Wedemark . noch einmal treffen wir uns. 3 . Dieses Bewußtsein schafft nicht nur Lebensfreude. aber niemand hat Lust hineinzugehen. schaut sich das Getriebe an und nun kommt Er an die Bude der Tänzerin. Jesus aber verneint und spricht: „Nicht um zu kaufen bin Ich hergekommen.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str." Aber Jesus schüttelt verneinend das Haupt und spricht: „Danke! Mir ist nicht nach Belustigung zumute. und jetzt kommt Er an einen Stand mit Töpferwaren. laß Ihn umsonst eintreten. denn du gehörtest nicht mehr dir. wo habe ich den Namen schon einmal gehört? Mit Jesus muß ich schon einmal zusammen gewesen sein." »Aber Freund. Doch hättest du diese Töpfe und noch dreimal soviel verkauft. Mit lauten Zurufen werden die Leute angelockt. sondern um zu sehen. du Freund. aber so du Verlangen hast nach Mir." „Dann müßte ich mit meiner Familie trocken Brot essen". Jetzt bemerken auch ihre Brüder unter den Leuten Jesu-. da der Abend noch fern ist. aber eintreten kann Ich nicht.

Siehe. um sie in ihrem Innern von Meiner Göttlichkeit zu überzeugen. ein anderer hat Mich in seinem Herzen schon dazu eingeladen.30900 Wedemark . deine Kinder lieben dich. der Wirt. auch sie ersehnen einen Befreier. und du wirst die große Gnade erkennen. wohl aber kann das Kind sich trennen von seinem Gott!" Der Wirt fragt erstaunt: „Jesus! Jesus! Wer bist du? Was sprichst du für eine Sprache? Wie kommst du in deinen jungen Jahren zu solcher Erkenntnis?" Jesus antwortet: „Joram! Nur auf dem Wege der Selbsterkenntnis und Demut. und ruht äußerlich und innerlich. ist erfreut. wo kein Lärm und keine Ablenkung um Ihn ist. Gibt dir die große Sehnsucht. Du behauptest wieder etwas. dies geschieht nicht um Meinet-. was dann?" Judas schaut auf Jesus. und sei nicht widerspenstig gegen Ihn. Mache das Essen in deiner anderen Stube fertig.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. Was aber im Herzen lebt. ruft der Wirt erstaunt aus. nicht zu denken? Siehe. bleibt auch bis über den Tod hinaus bestehen!" Dann lenkt Jesus Seine Schritte nach einem nahen Wäldchen. Vers 20. sondern um euretwillen! Freilich. Am Abend in der Herberge Mit dem Dunkelwerden begibt Jesus sich wieder in die Herberge. Dieser aber spricht weiter: »Alles was du in deinen Händen hältst. den Ich dir bereitet habe! Hüte dich vor Ihm.Joram.7227 _________________________________________________________________________________________ deinen Töpfen und bedenkst nicht. Aber in kurzer Zeit wird der Stern auch über ganz Judäa und Samaria leuchten. sag. wie zerbrechlich doch diese Waren sind. damit wir ungestört beisammen bleiben können. 3 . es ist der Händler Hiram.Telefon 05130 . März 1881) „Alle diese natürlichen Meinungen und Zweifel über Mich sind notwendige Geisteswege für Meine Nachfolger. Dann merke dir: Gott kann sich nie von Seinen Kindern trennen. »Jesus!". der zu Meiner Geburt nur über Bethlehem leuchtete. die in Wirklichkeit eine Not ist. denn Er wird eure Übertretungen nicht ertragen. und gehorche Seiner Stimme. Joram. denn liegen sie in Scherben zu deinen Füßen." Jesus antwortet ernst: „Joram. Jesus aber dankt und spricht: .2011 Seite 24 von 25 . 09. sondern die Meines Gottes und ewigen Vaters!" Schluß-Betrachtung (Aus einem Vater-Briefe vom 13. aber auch deine Sehnsucht hast du in ihre jungen Gemüter gepflanzt. dich zu behüten auf deinem Wege und dich zu bringen an den Ort. was auch anders sein könnte! Doch um deinetwillen geschehe es wie du willst. sie in Gottesfurcht zu erziehen. wie leicht kann es vergehen. die in dir und in allen deinen Stammesgenossen lebt. ihr kennt Mich und Meine Sendung noch nicht. Ich sende einen Enge! vor dir her. sie von Mir zu trennen. Auch du und alle Menschen müssen diesen Weg gehen! Dann wird das Wort aus Moses wahr: . dein Los ist nicht das schlechteste.04. diesen Ort und dieses Ziel habe Ich erreicht und ist nun Mein Eigen! Darum rede Ich nicht Meine Sprache. einen Retter aus der Not ihres Volkes. seinen Gast wieder zu begrüßen und ladet Ihn zum Nachtmahl ein. XII. Mose 23. Siehe. und du hast recht getan. Doch bald wird auch in dir Licht.21). daß Gott immer mit Seinem Volke war. denn Mein Name ist in Ihm! (2. daß von außen her weder Einsprache noch Macht mehr im Stande sind.

7227 _________________________________________________________________________________________ Diesen Entwicklungsgang des Glaubens haben alle Seelen durchzumachen. der sich der Beeinflussung des inneren Geistes unterwirft.2011 Seite 25 von 25 . euch mehr zu leiten als bisher. Denn es gilt. 3 . erst selber durch die Tat zu prüfen. welcher seinen Willen durch sich selbst oder durch seinen Verstand ordnen will. aber auch: euch zu richten in all eurem irdischen Tun! So wird das gottselige Geheimnis dem kindlichen Sinne. viel faßbarer sein als demjenigen. Sie müssen Mich erst suchen und zwar: durch Befolgung Meines Wortes.04. Dadurch wird der göttliche Funke in euch zur Tätigkeit aufgefordert.30900 Wedemark . der doch stets mehr durch die äußeren Sinne beeindruckt wird!“ Göttliches in uns kann nur durch göttliches Wollen erfaßt werden! 09. die ewige Wahrheit zu erkennen. um eine feste Überzeugung für Mein Wesen und Meine Worte zu gewinnen.Telefon 05130 . und es wird ihm das Recht eingeräumt.Wilhelm Erdmann Georg-Reimann-Str. Das ist aber erst der Fall wenn ihr euch ernstlich bemüht. ob Meine Worte euch beglücken und eine Wonne in euch erzeugen. die Mich finden wollen.