Die Alchimie und ihr großes Meisterwerk der Stein der Weisen

Von Max Retschlag

1934 _____________________________________________________ Richard Hummel Verlag, Leipzig

Inhaltsverzeichnis
Vorwort Einleitung Alchimie und hermetische Philosophie Die geheime Bedeutung der Zahlen und Buchstaben Die Alchimie als Heilkunst in der Geschichte Die Rosenkreuzer Der Mensch nach der Alchimie Das Astral des Menschen und seine Aura Therapie, Pharmakologie und Pharmazie der Alchimie Das große Meisterwerk der Alchimie Die Materie zum großen Werk und ihre Bereitung nach den Angaben der Adepten Der Stein der Weisen und die Metalle Das große Meisterwerk der Alchimie in der Mythologie Übersetzung der lateinischen Zitate Literaturverzeichnis Vorwort
Meine im Jahre 1921 im Richard Hummel Verlag, Leipzig, erschienene Broschüre mit dem Titel "Das Gold der Alchimie", die den gleichen Stoff behandelte, ist vergriffen und sollte in neuer Auflage erscheinen. Dies gab die Veranlassung zu einer Durchsicht, um gegebenenfalls Änderungen und Ergänzungen vorzunehmen. Das seit Erscheinen dieser Broschüre weiter fortgesetzte Studium des behandelten Stoffes führtemich in Verbindung mit praktischen Versuchen zu einer von der ersten abweichenden Auffassung, konnte mir eine besseres Verständnis besonders auch des großen Meisterwerkes vermitteln, so daß an Stelle der durchgesehenen und ergänzten früheren Arbeit etwas Neues entstand, die vorliegende Schrift.

Es ist ein gedrängter Überblick über die Alchimie, der zeigen soll, daß sie nicht die Mißachtung verdient, mit der sie Unverständnis ablehnt. Besonders gilt dies vom eigentlichen Kern der Alchimie, ihrem großen Werk, dem geheimnisvollen "Stein der Weisen". Unter Anführung von Belegen aus den Werken wahrer Kenner habe ich versucht, dieses Werk in seinen verschiedenen Aspekten verständlich zu machen, soweit es nach alter Tradition erlaubt ist. Des Leser möge entscheiden, ob dieser Versuch gelungen ist. Wie aber der Leser mit Recht vom Verfasser Sorgfalt und Mühe fordert, so kann auch der Verfasser eine Forderung stellen: der ernsthafte Leser möge für eine kurze Zeit die von anderen übernommenen Vorurteile ablegen, die Bürde der bejahenden und verneinenden Begriffe, mit denen ihn eine moderne Erziehung belastete, wir werden uns dann besser verstehen können.

Leipzig, im Sommer 1932.

Der Verfasser.

Einleitung
Alchimie - verrufenes Wort, und doch umwoben von geheimnisvollem Schimmer, nichtssagend für die einen, ein leerer Klang, oder mit überlegenem Lächeln abgetan, weckt es anderen im Geiste die Vorstellung versteckter Gewölbe, wo im aufzuckenden Feuerschein seltsamer Öfen dunkle Gestalten mit absonderlichem Gerät hantieren, wo Adepten im Schein des kümmerlichen Öllämpchens über schwere Folianten brütend die mystisch verschleierten Anweisungen suchen für ihr heimliches Tun, für die Lösung des Welträtsels, für die Ergründung des großen Geheimnisses vom Leben. Längst schon glaubte man sie verschwunden, die Alchimie, jene Kunst, die sich als Wissenschaft gebärdete, die den Menschen alle so heißbegehrten Schätze irdischer Glückseligkeit gewähren wollte, ein langes Leben in steter Jugendfrische und unerschütterlicher Gesundheit, unerschöpflichen Reichtum mit Ansehen und Macht, und den sanften, unmerklichen Übergang in das andere Dasein. Das Zeitalter der Aufklärung hatte sie von der Weltbühne verdrängt, von der Wissenschaft verachtet, verbannte man sie in die Rumpelkammer der Menschheit, dorthin, wo sich in buntem Durcheinander alle die überwundenen Torheiten häufen, Gespensterspuk und Dämonenglaube, Hexenwahn und Teufelskult. Was ist Alchimie, was sind Alchimisten ? Sucht man die Beantwortung dieser Frage in einem Lexikon, das als Niederschlag derzeitigen Wissens gelten kann, wo wird man dem Sinne nach kurz das folgende finden: Alchimisten waren Leute, deren Bestreben darauf gerichtet war, den Stein der Weisen zu erzeugen. Diese geheimnisvolle Substanz sollte die Eigenschaft haben, die sogenannten unedlen Metalle in edle, das heißt Gold und Silber zu verwandeln, indem davon eine kleine Menge auf ein in Fluß stehendes geringes Metall geworfen wurde. Weiter wurde dieser Substanz die Fähigkeit zugeschrieben, eine Universalpanazee für die menschlichen Krankheiten zu sein, auf den Organismus heilend, stärkend und verjüngend einzuwirken. In der Hauptsache bedeutet Alchimie die Kunst der Metallverwandlung, doch ist den Alchimisten eine derartige Umwandlung niemals gelungen. Die Alchimie ist ebenso, wie ihr Stein der Weisen gleichbedeutend mit Aberglaube, Unwissenheit und Betrug.

Es ist ein vernichtendes Urteil, das damit von berufener Seite über die Alchimie gefällt wird, und es

ist maßgebend für die Allgemeinheit. Und doch ist es ein Fehlurteil, das auf Oberflächlichkeit und Unkenntnis beruht. Einmal sind Beweise für gelungene Metallumwandlungen auf Grund geschichtlicher Berichte und einwandfreier Zeugnisse genügend vorhanden. Sie ableugnen, hieße alle beglaubigten geschichtlichen Geschehnisse ableugnen, weil Augenzeugen dafür nicht mehr am Leben sind. Zum anderen aber ist das, was damit verurteilt wird, das, was von der Öffentlichkeit verschwinden mußte, nicht die eigentliche, die wahre Alchimie, sondern deren Zerrbild, eine Afteralchimie, die sich den Namen Alchimie anmaßte und unter ihm ihr Unwesen trieb. Für diese falsche Alchimie gibt es nur ein Ziel, die Metallumwandlung, sie führt weiter ein heimliches Dasein in den Versuchen von Phantasten, und sie ist es, die von Betrügern zu deren Gaunereien benutzt wird. Heute ist man überall wieder eifrig am Werk, das heißersehnte Ziel der Metallumwandlung zu erreichen. Unter Berücksichtigung moderner Theorien, nach denen radioelektrische Phänomene die Ursache für eine spontane Änderung im Aufbau der Atome und damit auch für die Metallumwandlung sind, glaubt man den Weg gefunden zu haben, der zum Ziele führt, hofft man, der Alchimie ihr großes Geheimnis vom Stein der Weisen entreißen zu können. Die wahre Alchimie kennt weder Rückschritt noch Fortschritt, stets sich gleichbleibend ist sie, die sie war, die sie sein wird. Alchimistische Schriften und damit die Alchimie wurden im Abendland erst zur Zeit des frühen Mittelalters bekannt. Es waren lateinische Übersetzungen griechisch-arabischer Werke, die das große Meisterwerk der Alchimie behandelten, dessen Beschreibung von theosophischen und philosophischen Betrachtungen umrahmt wurde.In diesen Schriften finden sich nun auch Hinweise auf die Möglichkeit der Metallumwandlung mit Hilfe einer Substanz, die durch das große Werk zu erlangen ist. Bald entstanden Gerüchte von Umwandlungen geringer Metalle in Gold und Silber, die einzelnen geheimnisvollen Adepten gelungen sein sollten. Solche Gerüchte mehrten sich, sie wurden begierig aufgenommen und weiterverbreitet, und sie wurden der Anlaß, daß sich seuchenartig ein allgemeines Goldfieber ausbreitete, welches das ganze Mittelalter hindurch anhielt, und das auch heute noch nicht völlig zum Erlöschen kam. Durch eifriges Experimentieren mit allen möglichen und unmöglichen Stoffen, auf die scheinbar in den Schriften der Adepten hingewiesen wurde, suchte man hinter das Geheimnis des in Gold verwandelnden Stoffes zu kommen. Bescheidenere hofften durch ihre Arbeiten wenigstens ein sogenanntes Partikular auffinden zu können, das nur für einige Metalle diese wertvolle Eigenschaft aufweisen sollte, oder ein wirksames Elixier gegen Krankheiten zu entdecken, da nach den Angaben der Adepten das metallumwandelnde Elixier zugleich ein unübertreffliches Heilmittel sein sollte. Viele der Großen des Reiches, durch Kriege, Prunkliebe und andere kostspielige Gewohnheiten gezwungen, nach immer neuen und ergiebigen Einnahmequellen Ausschau zu halten, widmeten sich mit Eifer dieser vielversprechenden Kunst. Ihnen nach tat es das Volk, Edelmann, Bürger und Bauer, von denen viele durch die kostspieligen Versuche verarmten und auch völlig an den Bettelstab gebracht wurden.
Auch in der damaligen Zeit gab es unternehmende Leute, spekulative Köpfe mit elastischem Gewissen, die es verstanden, "die Konjunktur auszunutzen". Sie gaben sich den Anschein erfahrener Alchimisten, und wußten durch geheimnisvolles Gebaren, durch phantasiereiche Erzählungen mit allerlei mystisch scheinendem Unsinn Aberglaube, Unkenntnis und Goldgier ihrer Zeitgenossen auszubeuten. Anfangs waren sie vereinzelt, bald aber tauchten überall derartige "Alchimisten" auf. Sie verkauften unfehlbare Rezepte für die golderzeugende Tinktur, die sie auf die sonderbarste und geheimnisvollste Weise erlangt haben wollten, die selbst auszuarbeiten sie aus allen möglichen Gründen verhindert waren, oder deren Wert die Geschickteren von ihnen wohl auch mit Hilfe von Taschenspielerkünsten erwiesen. Andere ließen sich von größeren und kleineren Herren in Sold nehmen, wobei sie es meisterhaft verstanden, ein angenehmes Leben zu führen, einen nicht zu

geringen Teil des angeblich zu ihren Arbeiten nötigen Goldes und Silbers in ihre Tasche fließen zu lassen, und die nach Erfolg Begierigen durch immer neue und verblüffende Ausreden und Schwindeleien hinzuhalten. Das planlose Experimentieren nannte man ebenso, wie die betrügerischen Manipulationen fälschlicherweise Alchimie, die Betrüger hießen Alchimisten, ihre Gehilfen Laboranten, und der unberechtigten Benennung ist es zu danken, daß man noch heute unter Alchimie jene angebliche Goldmacherkunst versteht, der das Odium der Gaukelei und des Betruges anhaftet. Wohl wehrten sich die wahren Eingeweihten in die hohe Kunst der Alchimie, die Adepten, gegen solchen Mißbrauch des Namens Alchimie (Adept, vom lateinischen adipisci, ist einer, der das höchste Ziel der Alchimie erreichte). So schrieb Alexander von Suchten: "Derowegen sind wir nicht Goldmacher, sondern Arzt, so wir Alchymiam brauchen, den armen Krancken umb der Barmherzigkeit willen, damit zu dienen von GOTT verordnet, daß wir deren große Noth betrachten, und und angelegen seyn lassen. Daß die göttliche Kunst der Alchymey von bösen Buben, deren jetzt die Welt voll ist, Betrug und Arglistigkeit wegen, damit sie hoch und niedriges standes Personen ansetzen, in großen Verachtung gerathen ist, als were diese GOTTES Gab allein Triegerei, was gehet das uns an ? Es ist uns leid, daß man das mißbraucht, was uns zur Wiederbringung und Erhaltung des Menschen Gesundheit von GOTT geoffenbahret worden." Die Erfindung der Buchdruckerkunst ermöglichte es, Werke über die Alchimie, die vordern als Handschriften sehr kostbar waren, verhältnismäßig wohlfeil und in größeren Mengen zu verbreiten. Die Werke fanden überall sehr guten Absatz, und so entstand bald eine umfangreiche alchimistische Literatur, die hauptsächlich den Kern der Alchimie, das große Werk, zum Inhalt hatte. Das eingehende Studium dieser Werke, soweit sie noch vorhanden sind, läßt erkennen, daß ihre Verfasser zum großen Teil Eingeweihte gewesen sind, und daß vom sechszehnten bis achtzehnten Jahrhundert eine beträchtliche Anzahl solcher Kenner gelebt haben muß. Während aber die frühen alchimistischen Schriften bei allen gebotenen Umschreibungen in ihrer Ausdrucksweise verhältnismäßig einfach sind, werden die späteren immer verworrener und schwerverständlicher; obwohl auch bei diesen vielfach ein wahrer Kern erkennbar ist. Man kann wohl nicht mit Unrecht daraus schließen, daß diese Schreibweise eine absichtliche war, ebenso wie auch die zunehmende Menge solcher Schriften nicht allein in dem guten Absatz ihre Erklärung findet. Auffallend ist weiter, daß in allen den einschlägigen Schriften die Metallverwandlung als das Wesentliche erscheint, und dies sollte wohl auf eine falsche Fährte führen, während das andere die Menge vom vergeblichen Experimentieren abschrecken sollte, um dem Mißbrauch der Alchimie und ihres Namens eine Ende zu machen.

Alchimie und hermetische Philosophie
Auf der Grundlage uralter Erkenntnis, die sich im Orient als hermetische oder okkulte Wissenschaft erhalten hatte, entwickelte sich die Alchimie zu einem besonderen Zweig. Sie kann die Technik dieser Erkenntnis genannt werden, sie ist die praktische Anwendung der Lehren dieses philosophischen Systems als Heilkunst für Geist, Seele und Körper des Menschen. Mit ihren Zweigen Astrologie und Magie ist die Alchimie die hohe, die königliche Kunst, in derem Gefolge sich zu allen Zeiten die Geistesgrößen der Menschheit finden. Über die Herkunft und Bedeutung des Namens Alchimie gehen die Meinungen auseinander. Einige halten ihn für eine Ableitung vom griechischen cheo, ich gieße, mit dem arabischen Artikel al in der Bedeutung der Gießkunst. Andere wieder glauben in dem Namen eine Verwandtschaft mit der

wahrnehmbare Form. Leblosigkeit anzeigt. und zeugt selbst eine andere. denn alle materiellen Dinge sind durch sie begrenzt. Al-pha-vita oder Al-eph-beth. sich ändern je nach ihrer Struktur. Sie ist die feste Zahl. Es ist dieselbe Einheit. weibliche. Alle materiellen Wesenheiten bestehen aus vier Elementen und einem fünften Wesen. 4 als 3 + 1. sondern auch die Einheit dieser Summe. das schöpferische Prinzip. Für die hermetische Auffassung ist die Zahl nicht eine Ziffer. Als Produkt von 1 + 2 bedeutet sie die ausführende schöpferische Tätigkeit. Salzkochung. Hier ist es die vollendete Materie. Aura oder Äther. die Impulsion einer neuen Einheit aufzunehmen. zu finden. sie ist die vollkommene Zahl als erste ungerade. negative. Vier ist als 2 x 2 oder 2 + 2 die Vollendung in der materiellen Welt. sie ist in der islamitischen Esoterik als Djebr zu finden. und daher ist fünf das Symbol für die Sinnesempfindungen. Glauber erklärt den Namen in seiner Abhandlung: De natura salium als aus Hal-chimia entstanden. denn sie hat Anfang. positive. sind dreidimensional. die vom Schöpfer ausgehende Schöpfungsidee. der Quintessenz. männliche Kraft. 2 + 3 und 4 + 1. empfangende Prinzip. die identisch mit dem Kam des Sanskrit und mit dem griechischen kamno ist. ein arabisches Wort mit seinem Artikel. al-Chemie entstanden ist. Zwei bedeutet die Linie. der Name des alten Ägypten. Eigenschaft und Farbe. bei der die molekulare Bildung Aktivität und Fortschritt anzeigt. bedeutet eins den Anfang alles Seins. für die empfindende Seele. deren Wertigkeiten oder Valenzen nach der Chemie. In seinem Paramirum I. Von den zehn ersten Zahlen. die aktive. Hemmung der Evolution. und diese Erklärung wird von vielen Alchimisten angenommen als ein Hinweis auf das große Werk. dieselbe. des kosmischen Aufbaues. sie wurde als einzige Zahl der Dekade von einer Zahl gezeugt. die Essenz aller physischen Dinge. Vier galt als heilige Zahl. Diese Buchstaben. So enthält die Fünf zwei Aufbaumöglichkeiten. mit ihr endet die Progression der ersten Zahlen. sie sind der Schlüssel zur geheimen Weisheit. . zur Entwicklung der Sinne.hebräischen Wurzel Khams. Mitte und Ende. Drei ist als Zahl des Dreiecks die Fläche. die zweite dagegen die Bereitschaft des Quaternär. und gibt den Dingen die äußere. daß der Name Alchimie aus al-Kemia. die zur Fruchtbarkeit fähig wird. denn zehn ist nicht nur die Summe der zehn Einheiten. In der Gleichung 3 + 1. die Quelle des Lichts oder das Licht des Lebens. Vier schließt alle Kräfte der erzeugenden und erzeugten Zahlen in sich ein. aus der die Zahl zwei entsteht. das schwarze Erde bedeutet. gilt sie nach Pythagoras als Symbol der Göttlichkeit. Fünf ist als Summe der ersten Geraden und der ersten Ungeraden der Dekade das Abbild des Naturkörpers. auch in der indischen Geheimlehre und im chinesischen Tschen-pey enthalten. im übertragenen Sinne die geheime Wissenschaft der ägyptischen Weisen. Idee der Wärme.und Zahlensymbolik wird in der Gematria der Kabbala behandelt. wie in der Dekade enthalten ist. deren Summe die vollkommene Dekade ergibt. das feste. aracelsus gebrauchte zuerst für Alchimie den Namen Spagyrik. die ebenso in der Triade. Die zweiundzwanzig Buchstaben des hebräischen Alphabets heißen die zweiundzwanzig großen Arkanen. das Abbild des Alls. die alles enthalten." 1) Die geheime Bedeutung der Zahlen und Buchstaben In den Schriften der Adepten wird bei der Beschreibung des großen Werkes öfter auf die verborgene Bedeutung der Zahlen und Buchstaben Bezug genommen. deren Bedeutung sich immer gleich bleibt. Die beste Erklärung ist wohl die von Plutarch angegebene. von denen die erste passiven Widerstand. 3 findet sich die Angabe: "Disce ergo Alchimiam quae alias Spagyrica dicitur. sondern deren Eigenschaften.

und in jedem von ihnen ist 2 . 2 + 7 ist die im Materiellen befangene Intelligenz. 4 + 5 ist das Vorherrschen der niederen 2 Sinnlichkeit. 3 . 2 + 5. 4 + 4. Kether und Binah. das Gerade und das Ungerade. Zehn Namen des Höchsten nennt die Kabbala. Acht ist die kubische Zahl und deshalb das Abbild der Erde. von denen allein 1 + 8 die Entwicklungsfähigkeit anzeigt. 3 + 4 dagegen ist die Involution der unbereiteten Materie. in der sich der Keim des neuen Menschen entwickeln wird. Zehn ist die Zahl de Attribute Gottes. die sieben doppelten und die zwölf einfachen. ohne die Art und Weise seiner gegenwärtigen Existenz zu ändern. denn sie wurde von keiner Zahl der Dekade gezeugt. Die erste Sephirot. Im Sepher Jezirah der Kabbala heißt es mit Hinweis auf die Weltschöpfung und auf das große Werk der Alchimie: "Schließe deine Lippen. mit der er ein neues. die Einwirkung einer neuen Einheit anzunehmen. 3 + 6 zeigt das Ästhetische im Materiellen an. 1 + 8. geistig höheres Leben beginnt. bereit. sie fügt zu den fünf Elementareigenschaften die menschliche Seele mit deren höheren Funktionen hinzu. ist der Geist des lebendigen Gottes. die Entwicklung der Empfindungen nach unten. 1 + 7. Sie enthält fünf Gleichungen. Hier wirkt die neue Einheit. und 2 + 5 ist die rückwärtsführende Empfindung. für das Lichte. deren erste Dreiheit der Geist Gottes ist. und wenn dein Herz schwach wird. als der Entwicklung der ersten drei Prinzipien in allen ihren Eigenschaften. der Sephirot nach der Kabbala. 4 + 5. Doch sind auch die Eigenschaften der Sieben verschieden je nach ihrer Struktur. 3 + 5. sie ist der gesegnete und abermals gesegnete Name des ewig lebendigen Gottes. 1 + 6. die fortschrittliche ist. aktiven Elements. die Sinnlichkeit. 1 + 6 ist das Gleichgewicht. sie ist das Gefäß. und zeugt auch keine andere. Geist und Wort ist der heilige Geist. 1 + 7. das Bewegliche und das Feste. 3 + 6. so ist neun die Entwicklung selbst. so kehre zum Anfang zurück. 2 3 + 6. geistig höheren Menschen entwickelt. dritte und vierte das Vorherrschen des ungeraden. 2 + 4. Wenn Acht das Gefäß ist. wie auch der Weltschöpfung. 2 + 6 zeigt das im Materiellen harmonische Gleichgewicht. die sich der Einwirkung der neuen Einheit widersetzt. für die Vernunft. und so ist Zehn die zweite. das Gute und das Böse. es ist aber ein Fortschritt im Irrtum. von denen die erste. Neun enthält fünf Gleichungen. denn sie enthält drei Gleichungen. Zehn enthält die Natur aller Dinge. Die zweite Form zeigt eine sterile Sechs. denn in der Zahl der sieben Tage ist die ganze Schöpfung eingeschlossen. 1 + 5. Zwei ist der Hauch des Geistes. deswegen der Bund gemacht wurde: zehn Sephirot außer der Unaussprechlichen. in dem sich der Embryo des neuen. die Schwangerschaft. sie ist die jungfräuliche Zahl. 2 x 3. Diese zeigt ein unbeständiges. das von der hinzutretenden Einheit von neuem Bewegung und Leben erhält. Darum steht es geschrieben: Weggehen und Wiederkommen. wie auch der physische Mensch innerhalb von neun Monaten entsteht. 3 + 5 ist ein unbeständiges Gleichgewicht. günstig für die Einwirkung einer neuen. Stimme. aktiv in ihrer Wurzel 9 + 1. Sieben gilt als Ausdruck für die Gesundheit. die Gebärmutter. 4 + 4 3 ist Stillstand. von denen nur die erste einen Fortschritt anzeigt. 2 . nach der niederen Sinnlichkeit. die Wissenschaft. die drei Mütter. eins. 2 + 7. und 3 bedeutet wohl einen Fortschritt des geistigen Menschen. aktive Einheit den Keim und führt ihn zur Reife bis zur Geburt. Zehn ist eine gerade Zahl. Von diesen Formen zeigen die erste. Sechs enthält vier isomorphe Formen.Sechs ist die Zahl des lebenden menschlichen Körpers. halte ein mit Nachdenken. höheren aktiven Kraft. Bei dieser Gleichung belebt die neue. Sieben ist die Zahl des großen Werkes der Alchimie. schnellen Änderungen geneigtes Gleichgewicht als die Grundlage des materiellen Lebens. Cochmah. und 2 ist das für eine aufwärtsführende Verwirklichung völlig unfähige Gleichgewicht. sie deutet auf den sich vorbereitenden geistigen Fortschritt. 3 + 4. geistige Geburt des Menschen als eines "Zweimalgeborenen". mit ihm sind eingeprägt und eingegraben die zweiundzwanzig Buchstaben. 3 + 3. aber ungerade.

und diese im gesprochenen Wort wirkende Kraft heißt Mantra. weiß von der in ihnen verborgenen Macht. Wer diese Erkenntnistiefe erreichte. die Linie. Jeder der zweiundzwanzig Buchstaben des hebräischen Alphabets hat seine besondere esoterische Bedeutung. sowie der Zahlen. Die anderen Buchstaben eines Mantra bilden Nebenschwingungen gleich der Dominante und den Nebentönen eines Akkords. der seine Engel machte und sine dienenden Geister durch Bewegen des Feuers". Vier ist das Feuer. verleiht die Macht. und Bohu. vergraben in der Tiefe. Seyidi Mohy-iddin erwähnt in seinem El-Futu-hattul-Mekkiyah die esoterische Bedeutung der achtundzwanzig Buchstaben des arabischen Alphabets. entspricht jeder der achtundzwanzig Buchstaben einen bestimmten Teil des Organismus. der nur von wenigen erklommen wird. Im höchsten Sinne ist sie die Erkenntnis der Ur-Prinzipien. eine Farbtönung. Tohu. In der Zeremonie des Kushandika homa vermag der dabei gesprochene Mantra Feuer anzuzünden ohne irgend welche physischen Mittel. die Ophanim. im mittleren Sinne ist sie die Kenntnis der Kosmogenie. die derjenigen eines bestimmten Buchstaben entspricht. die verborgenen Steine. und im unteren Sinne ist sie die Kenntnis der Eigenschaften der aus Buchstaben gebildeten Wörter und Namen. das Wissen vom Entstehen der wahrnehmbaren Welt. der kennt das große Magisterium. Die Anwendung der arabischen Geheimwissenschaft von den Buchstaben ist der untere Grad dieser esoterischen Kenntnis. . wie das Liber mundi der Rosenkreuzer. mit ihm schuf Er den Ehrenthron. die ihn befähigt. oder das Buch des Lebens in der Offenbarung Johannis. es ist verwandt mit dem Lebensbaum. er vergleicht das Weltall mit einem Buch. In den Buchstaben eines Namens verrät sich die Natur jedes geschaffenen Wesens. von ihrer Beziehung zum großen Werk. Jeder Buchstabe. arabisch el-Kebritul-ahmar. aus ihrer Oberherrschaft machte Er seine Wohnung. in dem jeder der Buchstaben eine göttliche Idee darstellt und zugleich eine Zahl. varna 1). die himmlischen Räder. Seyidi Mohy-iddin erhielt deshalb als Adept den Beinamen Es-Sheikul-akbar wa el-Kebritul-ahmar. unbelebte Materie. die Seraphim. an der Formung der Materie teilzunehmen. Der höchste Grad. denn jedes Organ hat eine besondere Grundschwingung. das Meisterwerk der Alchimie. und dem Mikrokosmos. von wo die Wasser ausgehen. Auch der esoterische Islam kennt die geheime Bedeutung der Buchstaben. Auch nach tantrischer Lehre wird der menschliche Organismus durch den Mantra stark beeinflußt. mit ihm grub Er ein und prägte die erste leere. Den drei Daseinsebenen oder Welten entsprechend ist die geheime Wissenschaft von den Buchstaben eine dreifache. die um die Welt gezogen ist. das aus dem Wasser kommt. den Stein der Weisen oder den "roten Schwefel der Weisen". der durch die Vereinigung mit anderen Buchstaben einen Mantra bildet. Nach dieser tantrischen Geheimlehre ist jeder Buchstabe eine individuelle astrale Macht. Die Geheimwissenschaft von den Buchstaben ist dem Devanagari oder Sanskrit ebenfalls bekannt. el-Kawnul-seghir. usw. Bei der Analogie zwischen dem Makrokosmos. ist eine Offenbarung der übersinnlichen Ebene. die geheime Wissenschaft von den in den Buchstaben verborgenen Kräften therapeutisch anzuwenden. mit dem Baum der Erkenntnis im Paradies. das aus dem Hauche entsteht.Geist. daher vermag die Kenntnis eines Namens über das betreffende Wesen eine gewisse Macht zu verleihen. denn die Wissenschaft von der geheimen Kraft der Buchstaben und vom großen Werk ist die gleiche. und stellt für den Wissenden eine geheime Kraft dar. seinen Zahlenwert. die heiligen Tiere und die dienenden Engel. wie der Text sagt: Er ist es. Es ist das gleiche Buch. arabisch el-Kawnul-Kebir. und mit der germanischen Weltesche Ygdrasill. _________ 1) varna heißt ebenso die Farbe. des Sanskritalphabets. auf allen drei Daseinsebenen wirken zu können. Diese Entsprechungen ermöglichen es. Drei ist das Wasser.

den armen und leidenden Mitmenschen zu helfen. Für das Abendland übernahmen die Griechen dasjenige. die Herrschaft des Körpers. Alchimie ist die Wissenschaft vom Leben. Dieser Philosophie entsprechend ist das Arbeitsgebiet der Alchimie ein dreifaches. Galenus erwähnt das elfte Buch eines umfangreichen ägyptischen Werkes über die Heilkunst. . Es ist Theologie. und als solche ist sie Heilkunst. die Überlieferung dessen. soweit sie überhaupt schriftlich niedergelegt wurden. eine Mystik. was als das Verborgenste nur durch Intuition meditativ zu erfahren ist. dessen Lehren diejenigen der Alchimie sind.. warm. gelbe und schwarze Galle. tritt. der sinnlichen Triebe durch diejenige der geistigen Prinzipien ersetzt. Noch viel später wird sie in griechischen Manuskripten eine επ??τ?∝? ?ε?α genannt. Hippokrates wurde um das Jahr 460 zu Cos geboren und starb 370. Gott. Chr. Seele und Stoff umfaßt das weite Gebiet der Erkenntnis. Er lehrte. Indien. und ein Schlüssel zu ihrem Verständnis liegt in der Lehre von den Zahlen. indem er annahm. Plato und anderer. Auch er fußte auf der hermetischen Lehre. Blut. nach China. Enormon. eine doppeltpolarisierte Emanation des Weltäthers. was von der hermetischen Wissenschaft der Ägypter und ihrer Heilkunst vorhanden war. und eine Metaphysik. wenn sie den von der Natur eingeschlagenen Wegen folgend es unternimmt. das der Pharao Nechepsos. von denen die letzten den Körper des Menschen. eine geheime Wissenschaft. wenn sie die unermeßliche Größe des Schöpfers erkennen lehrt. die von den Priestern Ägyptens ausgehend sich auf die Kulturvölker des Morgenlandes ausbreitete. es ist geistig. Architas. daß im menschlichen Organismus vier Elementareigenschaften vorhanden sind. gepflegt von Priestern und Initiierten. es ist materiell. Die Zahlenlehre wurde von den Griechen übernommen und durch Pythagoras und seine Schule zu hoher Vollendung geführt. Die Alchimie als Heilkunst in der Geschichte Die Alchimie ist als Heilkunst auf hermetischer Erkenntnis aufgebaut. die von Hermes herrühren. kalt. wenn sie von der Selbsterkenntnis ausgehend zur psychischen Läuterung führt. so daß nur wenige Bruchstücke dieser Kenntnisse. das Wissen über Gott. seine Konstitution. daß der menschliche Organismus durch vier Flüssigkeiten sein Gepräge erhält. Griechenland. der die anderen vier durchdringt. Schleim. Chr._______ Die hermetische Philosophie. nur dem besonders Begabten und Erwählten zugängig. Geist. schreiben ließ. und weist auf die Selbstheilkraft des Organismus. Um das Jahr 200 n. erhalten geblieben sind. ließ Diokletian alle erreichbaren. Nach ihm ist Athenaeos zu nennen.661 v. der Begründer der sogenannten pneumatischen Schule. in dem sie allmählich als geheime Wissenschaft erkennbar wird. zu denen ein sie alle durchdringender Geist. doch lehnt er den übertriebenen Gebrauch der Medikamente ab. Ihre Geschichte reicht bis in das entfernteste Altertum. und ruht durch alle Zeiten auf diesem festen und sicheren Fundament. von den ägyptischen Eingeweihten stammenden Werke übe die alchimistische Heilkunst verbrennen. seine Krankheiten. 667 . umschließt eine Theosophie. Der berühmteste Heiler des alten Griechenland war Hippokrates. Sokrates. feucht und trocken. Clement von Alexandrien erwähnt noch 42 Bücher. unabhängig von den jeweiligen medizinischen Tagesmeinungen. Die hermetische Erkenntnis ist die Wissenschaft vom Weltall. und als das Fünfte ein Geist. Man nannte ihn deshalb fälschlich den Begründer der Humoralpathologie. Pneuma. das Wissen über das Geistige. deren Heilmittel und ähnliches behandeln. Hier finden wir die noch heute bekannten Namen eines Philolaos. das Wissen über das sinnlich Nicht-Wahrnehmbare in der Natur.

eines Statthalters von Ägypten. und das Universalelixier erwähnte Ostanes. Ebn Aiadh und Ikhmimy. so auch in Byzanz. wo 1150 die Medizinschulen von Salerno und vom Monte Cassino gegründet wurden. Durch die arabischen Mauren wurde die hermetische Tradition nach Spanien gebracht. dabei aber vieles Wesentliche willkürlich ändernd. daß er in Alchimie und Medizin hervorragende Kenntnisse besessen hätte. von ihm sind mehrere Werke erhalten: "Das Paradies der Weisheit". dessen Ruf als Heiler und Alchimist einen jungen Römer. blieb dessen Kenntnis auf wenige beschränkt. Morienus war dann Lehrer des Calid. besonders Harun-al-Raschids. des Maymonides. Suggestion und Hypnose. veranlaßte. Sein Schüler war Thomas von Aquino. entstanden in Bagdad und Damaskus Schulen. der eine Abhandlung über den Stein der Weisen hinterließ. und legte die Lehren des Hippokrates in Lehrsätzen fest. Von den maurischen Alchimisten sind die bekanntesten Abulkasis. vermittelten. Zu hoher Blüte gelangte die Heilkunst der Alchimie durch die Araber. In der zweiten Hälfte des neunten Jahrhunderts wurde Mohammed ben Zacharia mit dem Beinamen Rhasis geboren. Abu Mervan Abd el Malik Ibn Zohr. das später durch Kaiser Konstantin den Namen Konstantinopel erhielt. teilweise jedoch untergeschobene Werke in der alchimistischen Literatur vorhanden sind. seine Heimat zu verlassen. Sie gelangten im neunten und zehnten Jahrhundert zur Zeit der Abessiden. enthält Gedanken über die Metallumwandlungsmöglichkeit. kurz genannt Avicenna. Eine maurische Medizinschule bestand in Cordoba. Über das große Meisterwerk der Alchimie hinterließ Dioscorides ein Werk unter dem Titel Ouroboros. von dem Ibn-Kallikan berichtet. In Pergamon geboren. als hauptsächliches "Über die Gewißheit der Alchimie". der als Lehrer des Geber zu erwähnen ist. der verschiedene Werke hinterließ. Obwohl die Griechen die Idee des Universalelixiers übernahmen. Geber starb 776. wie auch die Wissenschaft von der Kraft der Buchstaben vernachlässigt. In Deutschland lebte Ende des zwölften Jahrhunderts der Dominikaner Albertus Magnus (1193 bis 1280). die jene von Alexandrien überflügelten. doch von größerer Bedeutung war wohl für sie die mündliche Überlieferung durch direkte Berührung mit den Ägyptern. zur höchsten Blüte. das in lateinischer Übersetzung unter dem Titel: "Summa Perfectionis" bekannt und sehr geschätzt wurde. allerdings verändert auf ihrem Weg über Griechen und Araber. Hier wirkten Aktuarius und Psellus in den Jahren 1020-1110. Hier entstanden dann später die lateinischen Übersetzungen arabischer Werke über die Alchimie. deren bekanntester Heiler Galenus war. Als der Kalif Monovia seine Residenz nach Syrien verlegte. genannt der Magier. Wie die Araber in Spanien Übermittler der hermetischen Erkenntnisse waren. die im dritten Jahrhundert gegründet wurde. zu erwähnen. sein Werk "Kitab-el-Khalis".Die ägyptischen Kenntnisse wurden der griechischen Heilkunst hauptsächlich durch die alexandrinische Schule vermittelt. Picatrix und Avenzoar. Sie erhielten sie wohl zum Teil durch die Griechen Alexandriens. Zur gleichen Zeit lebte in Bagdad ein anderer berühmter Alchimist. Averrhoes. Dieser letztere. Calid lebte 668-704. Von Byzanz brachten dann römische Mönche die medizinischen Lehren nach Italien. Als Nachfolger des Rhasis ist Abu Ali El-Hussein ben Abdallah ben El-Hussein ben Ali el Cheikh el Beis Ibn sina. Magnetismus. Alfarabi. "Das Geheimnis der Geheimnisse" und "Gespräche mit Morienus". Als Lehrer an diesen Schulen sind erwähnenswert Gerbert und Rosinus. Gegen Ende des sechsten Jahrhunderts lebte zu Alexandrien der Philosoph Adfar. diese Zweige des hermetischen Wissens fanden bei den Indern und später bei den Arabern Beachtung. Von 669-765 lebte Djafar-es-Sadik. Ebenso wurden von ihnen die psychischen Heilweisen der Ägypter. wurde er Schüler der Alexandriner. Die griechische Heilkunst ging dann auf die Römer über. Schüler des Geber waren El Karquy. dessen Name als Verfasser . Morienus. lebte in Sevilla und war Lehrer eines anderen berühmten Hermetikers. nach Alexandrien zu ziehen und dort Schüler des Adfar zu werden. die dem Abendland die ägyptischen Kenntnisse. von dem verschiedene.

schrieb eine sehr gute Abhandlung über den Stein der Weisen unter dem Namen "Das verlorene Wort". und starb 1541 zu Salzburg. Arnald Bachuone. der auch ein tüchtiger Alchimist war und Goldstangen erzeugte. die man jeder Prüfung unterwerfen konnte. Basilius Valentinus." Im Paragranum Tract." Über die Alchimie äußert er sich in den Fragmenta Medica: "Viel haben sich in der Alchimey geeußert. daß Arnald in seiner Gegenwart Blei in vortreffliches Gold verwandelt habe. von dem das Werk "Conciliator Differentiarum" herrührt. so er Tuch macht. gest. der Weber in dem. also ist der Vorsprung eines Artztes. Aureolus Philippus Bombastus Theophrastus Paracelsus von Hohenheim wurde 1493 in der Nähe von Zürich geboren. Basilius Valentinus soll um 1400 geboren worden sein. und war angeblich Benediktinermönch in Erfurt. der Rebmann in dem. ein namhafter Hermetiker. Paris 1522: "Zu unserer Zeit sah man den Meister Arnald de Villanova am Hofe zu Rom. 1214 in England geboren und 1294 in Oxford gestorben. der öfter mit einem anderen bekannten Alchimisten. Paracelsus betont ebenfalls ganz im Sinne der alten Weisen. und äußert sich in seinen "Elf Schlüsseln" über dessen verschiedenerlei Präparationen. Er empfiehlt in seinem "Currus Triumphalis Antimonii" das Antimon als Heilstoff von vielseitiger Wirksamkeit. was tugend und krafft in der Artzney sey. Dann ein Alchimist ist der Beck in dem. III heißt es: "Die Natur gibt nichts an Tag. Bernard. so sagt er unter anderem in seiner Chirurgia Magna: "Also hat die Erden den Menschen aus angebohrnen Liebe in ihren Gewächs zubrauchen sein Geschicklichkeit vom Firmament. Nun folgen die drei bekanntesten Alchimisten des Mittelalters. Schöpfer der chemischen Pharmazie genannt. Von ihm schrieb Johannes Andreas. von der Medizin als einer der ihrigen reklamiert. Agrippa von Nettesheim und Paracelsus. der als erster die Kabbala durch Übersetzung zugängig machte. ein großer Theologe und Arzt. was bringt die Trauben? nichts als die natürliche Alchimey. 1490. so er Wein macht. er erweiterte den Heilschatz der Alchimie bedeutend durch Wiederaufnahme der Mineralien in die Therapie und wird deshalb. Um das Jahr 1400 lebte Bernard de Treves. 1406 zu Padua. das auff sein stadt vollendet sey. was Alchymia . und dieselbige dem Menschen zunutz. Comte De La Marche Trevisane verwwechselt wird. so werden ihm Künste genug. so er Brodt backt. 1462-1494 lebte Giovanni Pico von Mirandula. Also ist der Arzt geschaffen.alchimistischer Schriften ebenfalls öfter mißbraucht wurde. der ein "Opus Major" hinterließ. ein berühmter Rechtsgelehrter seiner Zeit in den Zusätzen zum Speculum Juris des Durandus. daß die erste Voraussetzung für die Ausübung der Heilkunst die besondere Begabung ist. Dieser letztere. und findet alle tage was noth ist. Also lehrne. von denen "Thesaurus Thesaurorum" und "Rosarium Philosophorum" die wichtigsten sind. Wahrscheinlich ist aber dieser Name ein Deckname. Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim wurde 1466 zu Köln geboren und war Schüler des Johannes Trithemus von Sponheim. so ist doch solches hie nit das fürnemmen. sondern allein die bereitung zu tractieren. daß err bebohren wird. wobei er in versteckter Weise die Materie zum großen Werk und deren Bereitung durchblicken läßt. Sein Zeitgenosse war in Deutschland der berühmte Trithemus. Was macht die Byrnen zeitig. Das Hauptwerk von Agrippa ist die "Philosophia Occulta". Sicher war er ein hervorragender Alchimist und wohl auch Adept. geb. Die Werke Arnalds von Villanova bestehen aus einer ganzen Anzahl medizinisch-alchimistischer Schriften. die nicht durch schulmäßiges Erlernen dersetzt werden kann. die Intuition. das umfassendste und hervorragendste Werk über die hermetische Philosophie und Alchimie. unter dem ein unbekannter Alchimist seine in den damaligen Zeiten großes Aufsehen erregenden Schriften herausgab. 1462-1516. genannt Arnald von Villanova nach seinem Geburtsort (1235 bis 1312) und Pietro de Abano." Auch Raimundus Lullius erwähnt in seinem Lapidarium. Berühmte Alchimisten des dreizehnten Jahrhunderts waren Roger Baco. sagen es mach Silber und Gold. Abt von Sponheim. sondern der Mensch muß es vollenden: diese Vollendung heißt Alchymia. Durch ihn gelangte die Alchimie als Heilkunst zu neuer Blüte.

daß er einmal die Afteralchimie und deren vergebliche Versuche meint. Der dänische Arzt Petrus Severinus verfaßte eine Schrift über die alchimistische Medizin nach Paracelsus. Als Beweis gegen das Vorhandensein eines Universals wird angeführt. für beide aber dieselbe Bezeichnung gebraucht. wie die Historien öffentlich ausweisen und doch sonst niemandem glaubwürdig gedaucht: dann ihre Krafft ist so wunderbarlich. seine gesamten Schriften erschienen unter dem Titel "Opera Medico-Chimica" in Frankfurt a. M. Man brachte ihn noch lebend in das Gasthaus zum weißen Roß in Salzburg am Kai. daß kein mangel in ihnen erfunden wird von keiner Ungesundtheyt. wie dann auch noch auff diese Zeit 150 Jahr gelebet. daß sie allein das ist. er endete gleich anderen großen Deutschen durch Meuchelmord. Crollius und van Helmont gaben an. mach Arcana und richt dieselben gegen die Kranckheiten. das Marck und was darmit begriffen wird. . sein Schüler. doch ist dies eine der dunklen Stellen in der deutschen Geschichte. Vieler vita hat sich auff etliche saecula erstrecket. Passio. daß er sich in seinen Angaben über den Stein der Weisen und dessen Metallumwandlungsfähigkeit öfter zu widersprechen scheint. wie die Würme das Fewer fliehen. da weichet Podagra. wo er verschied. dessen Sohn. Hie ist das fürnemmen. Um 1600 wirkte Libavius. scheinet er gleichsam seiner vorigen Jugendt zugestellet. daß Paracelsus trotz der angeblichen Kenntnis dieses sagenhaften Mittels verhältnismäßig früh verstorben sei. der als anfänglicher heftiger Gegner der Alchimie durch einen unbekannt gebliebenen Adepten zum begeisterten Anhänger bekehrt wurde. und das ist also. obwohl man ihn sonst hochschätzt. Es ist richtig." Über die große Universalpanazee sagt er im Schlußkapitel seiner Schrift: "De Tinctura Physica": "Das ist die Tinctur. Icteritia. nach Berichten seiner Zeitgenossen ist er durch. In Bologna war ungefähr um dieselbe Zeit Fioravanti als spagyrischer Arzt tätig. dadurch etliche von den ersten Physicis in Egypten. worin er besonders die Anwendung des Antimons empfahl. daß sie den Leib höher. Hester in England. also fliehet die Kranckheit und Ungesundtheydt diese Ernewerung. das anderermal die wahre Alchimie.sey. Rumelius. Roch de Baillif in Frankreich. Alexander von Suchten. Leonhardt Thurneysser in Basel. 1606. Ellinger.". bringet und in demselbigen Grad standhafftig erhält. daß er vor allen Kranckheiten frey bewahret. Als Nachfolger des Paracelsus sind zu nennen Oswald Crollius oder Kroll. über die dann in medizinischen Kreisen ein heftiger Streit entbrannte. sowie ein Werk über die "Königliche Chemie" hinterließ. Leibarzt des Pfalzgrafen Ludwig. Mörder von einem Felsen herabgestürtz worden. daß er bereits mit achtundvierzig Jahren starb. Sein Dosis ist gar klein. von dem verschiedene Werke über die Alchimie herausgegeben worden waren. er sei vergiftet worden. zu erkennen. Leibarzt Kaiser Rudolph des Zweiten. Joubert. weiter Martin Ruland. von neidischen Ärzten gedungene. Michael Hayeck. Winter von Andernach. Diese Widersprüche klären sich. Bernat Pénot und David de Planis Campy. der ist der also das hertz reiniget und alle Hauptglieder. so die Höltzer verzehret. Man konnte das Universal bisher nicht auffinden. Dorn. weder die angebohrne Complexion erzeiget." Es wird Paracelsus vorgeworfen. so sich unterstehen die Natur zu verderben. Michael Toxites. B. Nicht als die sagen. all ungeschicklichkeyt der vier humores läutert es. und ob er mit Alter behafftet. Chirurg Ludwig des Dreizehnten. der eine geschätzte Abhandlung über die Signaturen und Entsprechungen. welches verzehret alle Kranckheiten gleich einem Fewer. I. und hält daher alle Berichte über dessen Wirkung für unglaubwürdig. J." In libro X Archidoxorum schrieb er weiter von diesem größten Arkanum: "Also ex lapide Philosophorum. Zu Beginn des siebzehnten Jahrhunderts wirkte van Helmont. Alchymia mache Gold und Silber. denn da weichen alle die Dinge. als ob sie gleich seyn der ersten Geburt. Wegen seiner Angaben über das große Universalelixier und dessen Wirksamkeit wird Paracelsus für einen Phantasten gehalten. "Also Tinctura Physicorum ist ein Universal. der vor allem die alchimistisch bereiteten Pflanzentinkturen gebrauchte. Joh. Hydropisis. ebenso Mathieu Morin. Colica.P. aber seine Würkung mächtig groß. wenn man in Betracht zieht. darzu das Gedärme. das da bereit durch das Fewer das das unrein und zum reinen macht. Carrichter.

Er war ein guter Deutscher und befähigter Chemiker. Viel ist über diese Rosenkreuzer fabuliert worden. reinerer wiedergeboren werden kann. jene. daß sie sich hätten unsichtbar machen können. und doch wie sie. aus der die geistigen Ströme in die vier Himmelsgegenden fließen. wozu allerlei mystische Gerüchte. Diesen Sinn erweitert bedeutet sie das heilige Land (im Menschen). das fünfte Wesen. den Mittelpunkt der Welt. das Glaubersalz und war überzeugt. gebrauchte eine Kalilauge. einen Pokal. daß er wegen Ausübung von Teufelswerk angeklagt wurde. es findet sich aber auch in der Esoterik des Islam. verborgen und sichtbar." Das Symbol des Rosenkreuzes gebrauchten die Adepten als Kennzeichen für die Übereinstimmung der hermetischen mit der christlichen Erkenntnis. Die Rosenkreuzer waren deutsche Adepten. und sie gelangen ihm derart. wie es ebenso die Adepten des fernen Ostens. die Weisen des Tao im "Geheimnis der goldenen Blüte des Höchsten Einen" von sich sagen konnten: "So lebt man unter den Menschen. sich aus den Banden des Egoismus. die Quelle. die heilige Erde. was dann aus Unkenntnis zu der Fabel Anlaß gab. sie stellt ein Gefäß dar. Die Rosenkreuzer Als eigentliche Hüter der hermetisch-alchimistischen Überlieferung haben die Rosenkreuzer zu gelten. die später unter dem Namen . Die ersten. ohne sich jemals im Leben zu begegnen. fand das "Sal mirabile". niemand kann unsere verborgene Weise erkennen und niemand versteht sie. ein Universalheilmittel aus dem Antimon herstellen zu können. anders. Vegetabilien und Animalien die "Essenz" auszuziehen. Der Name Rosenkreuzer ist von dem hermetischen Symbol. sondern es waren Adepten. Unsichtbar sein heißt so viel. was die arabische Esoterik mit dem göttlichen Zustand bezeichnet. der Sinnestriebe lösen als dem einzigen Weg zur wahren Erkenntnis. 1594-1668 lebte als Alchimist und Heiler Johann Rudolph Glauber. in seinem aus den vier Prinzipien bestehenden materiellen Körper. die im Abendland die geheime Überlieferung pflegten. er wird zuerst Ende des vierzehnten Jahrhunderts erwähnt. um mit ihr aus Mineralien.Die in seinen Schriften niedergelegten Theorien sind nicht völlig aus hermetischer Erkenntnis geschöpft. In ihren Schriften verbanden die Rosenkreuzer die hermetische Überlieferung mit der christlichen Lehre. das meiste beigetragen haben mögen. daß der alte Mensch auf dem kosmischen Kreuz seines gegenwärtigen Lebens absterben muß. wie der Becher des Tarot. doch kein Adept. nachdem der Ritterorden der Templer in Frankreich. wie unerkannt unter den Zeitgenossen leben. Glauber empfahl für die Bereitung der Quintessenzen den Hefezusatz zur Gärung. von dem die vier Elemente ausgehen. doch folgte er in seinen Kuren der paracelsischen Alchimie. den Gral oder das Herz. einer Rose inmitten eines Kreuzes abgeleitet. sie waren wahrscheinlich auch die Urheber einer Gesellschaft. wahen Rosenkreuzer gehörten nicht einem Orden oder einer geheimen Gesellschaft an. Alchimistisch bedeutet die Rose im Kreuz die Quintessenz. die Erde der Philosophen. bei denen eine Beziehung zu geflüchteten Tempelrittern nicht feststeht. sie konnten von sich sagen. die Vereinigung der Gegensätze. Das Symbol des Rosenkreuzes drückt aus. und ihr Platz inmitten der vier Kreuzesbalken bedeutet das geistige Zentrum im Menschen. Die Rose hat die gleiche Bedeutung. Die Rose inmitten eines Kreuzes ist der symbolische Ausdruck dessen. daß sie unsichtbar seien. die zur höchsten Kenntnis gelangt waren und sich durch ihre Schriften erkannten. einer der Wegbereiter für die Chemie. wie sie. Er muß sich von seinen Leidenschaften abwenden. durch Mord und Brand völlig vernichtet worden war. die wahrscheinlich von einer später entstandenen Bruderschaft des Rosenkreuzes ausgesprengt worden waren. ehe er als ein neuer. aber wohl möglich gewesen ist.

drittens den siderischen Menschen. von denen der dritte Grad eines unteren Prinzips zugleich den ersten des nächsten Prinzips bildet. Michael Mayer. und betrachteten die Alchimie als psychische Heilweise. wie die Prinzipien der Welt. sechstens die Geistseele und siebentens den höheren Menschen des Olympi novi. die Vergeistigung des Blutes durch das vegetative Nervensystem. Das Dreifache des Menschen ist der Körper. Grad: Der materielle Körper. Grad: Der Astralkörper. Er wird durch die verschiedentliche Tätigkeit des Leibes unterhalten und erneuert. Außer den angeführten Heilern haben zu allen Zeiten Adepten gelebt. dessen Hauptwerk "Utriusque Cosmi Majoris scilicet Minoris Metaphysica. Leibarzt Kaiser Rudolph des Zweiten. sind auch die des Menschen nicht scharf voneinander getrennt. beim schlafenden Menschen sind zwei vorhanden. Leben und Wille oder Geist. Nephesch der Kabbala 1. das Leben und der Wille. Robert Fludd und seine Anhänger verwarfen aber alle Medikamente. Zu dieser Vereinigung sind zu zählen Heinrich Kunrath. deren Produkte durch die Blutflüssigkeit verteilt werden. Er wird erhalten und erneuert durch die Tätigkeit der . Physica atque Technica Historia" betitelt ist. Grad: Die Lebenstätigkeit des Körpers. als sie Schriften unter ihrem wahen Namen hinterlassen haben. eine kleine Welt im Weltall. fünftens die verständige Seele.und Rosenkreuzer" mit Ordensgraden.Fraternitas Rosae + Crucis gegründet wurde. deren jedes weiter drei Grade enthält. Der Mensch nach der Alchimie Mittelpunkt für die Alchimie als Wissenschaft vom Leben ist der Mensch. Verschiedenen von diesen Brüdern des Rosenkreuzes war das große Meisterwerk der Alchimie bekannt. dem objektivierten Ich gegenüber ebenso. Körper. stets ist er Subjekt. Von ihnen ist Anton Joseph Kirchweger zu erwähnen. Hinter allen Erkenntnissen. das Eigenleben in den Zellen und kleinsten lebendigen Einheiten. wie das Weltall. 3. wie die sieben Grade der Welt. ohne jedoch das Magisterium Magnum erlangen zu können. allem Wissen steht immer der Mensch. viertens den tierischen Geist. die Engländer Thomas Vaughan. der "Philosph von Leipzig". drei Grundprinzipien. Körper und Leben. sie sind nur soweit bekannt. er lebt auf drei Daseinsebenen. wie allen anderen Objekten. gab Papus (Dr. Regeln. 2. und als ihr bekanntester Robert Fludd. er ist das Abbild der Welt. dessen Werk: "Annulus Platonis oder Aurea Catena Homeri" auf den Schriften Agrippas fußt. das belebende Prinzip des materiellen Körpers. und beim wachen. Von den Rosenkreuzern wird berichtet. Eine später gegründete "Bruderschaft der Gold. sondern gehen ineinander über. Evestrum oder astralen Leib. tätigen Menschen drei. der Mikrokosmos im Makrokosmos. den Körper. genannt Philalethes. Der Mensch ist ein Dreifaches. Abzeichen befaßte sich eingehend mit alchimistischen Studien. Ebenso. zweitens den Archaeus. Encausse) in dem "Traité Methodique de Science Occulte" ungefähr folgende Aufstellung: I. Für diese Siebenteilung des Menschen. Paracelsus nennt die sieben Stufen oder Grade erstens den elementischen Leib. Diese Grade ergeben zusammen sieben. Verfasser des "Amphitheater der ewigen Weisheit". Von den drei Prinzipien läßt der tote Mensch nur das erste erkennen. der Körper. und nach Indien oder Tibet ausgewandert seien. daß sie bald nach dem westphälischen Frieden Europa verlassen hätten. die in der Stille ihren Mitmenschen Hilfe zuteil werden ließen. die den drei Welten entsprechen. Spiritus vitae oder Mumia und Lebenskraft. Prinzip. wie sie Agrippa von Nettesheim in seiner "Okkulta Philosophia" und Paracelsus in der "Philosophia sagax" darlegten.

Astral oder Seele. Neschamah 5. einen wesentlichen Einfluß auf den Menschen ausüben. Der Mensch hat nur eine Seele. und dem geistigen Plan. die Aura. die tierische Seele im Menschen. und steht stets in enger Verbindung mit dem Körper. Grad: Die Materie des Astral. Grad: Das belebende Prinzip des Astral. die höheren uneigennützigen Seelen. Vermittler zwischen Körper und Geist. die innere Stimme. Grad: Die göttliche Seele. 6. bewußtsein bleiben diese Wahrnehmungen entweder verborgen. seine Instinkte. Ahnungen. in der Hypnose. deren Eindrücke vom Gehirn aufgenommen. Visionen. der höhere. Ruach in der Kabbala 3. unbewußt im großen Sympathikus aufbewahrt. Er ist das Abbild des materiellen Körpers in feinstofflicher Astralmaterie. vermittelt der astrale Plan. sie kann sich im Traum. 5. der Geist. einen wesentlichen Einfluß auf den Menschen ausüben. der Welt der Ursachen. 7. Im Schlaf. bei den meisten Menschen erst im Beginn der Entwicklung. Sie wirkt auch über das Gehirn. die Intelligenz. sein mit dem großen Sympathikus in Verbindung stehender materieller Teil. das auf den Geist einwirkende göttliche Prinzip. kontrolliert und auch aufbewahrt werden. Prinzip. Grad: Die Lebensfähigkeit des Geistes. der siderische Mensch. Grad: Die Verstandesseele. "wiedergeborene Mensch des Olympi novi". Hualluzinationen und können. unbewußt im großen Sympathikus aufbewahrt. Visionen. In diesen Fällen vermag die Seele oder das Astral unkontrolliert vom Gehirn und unbegrenzt durch Raum und Zeit alles wahrzunehmen. aber auch bei medial veranlagten und furchtsamen Menschen im Wachsein ist die Verbindung der Seele mit dem Körper mehr oder weniger lose. Auf materiellem Plan macht die Seele des normalen Menschen im wachen Zustand ihre Wahrnehmungen durch die Sinnesorgane. II. 4. das Gedächtnis. Das Astral des Menschen und seine Aura Zwischen dem materiellen Plan. III. ist der Sitz des leitenden Urprinzips. Prinzip. bei Sterbenden und bei manchen Menschen auch gewollt fast völlig vom Körper lösen. dem die Seele des Menschen zugehört. die sich sowohl auf materiellen. die Geistseele.Lungen. weiter dann Wahrnehmung der Aura. die Intuition. sein Triebleben. oder sie erscheinen als vage Erinnerungen. Dem Wachbewußtsein bleiben diese Wahrnehmungen entweder verborgen. Einfache Äußerungen intuitiver Seelenkräfte sind Symphatie.und Geistesregungen. die Weisheit. seine Leidenschaften. Das Astral und sein Körper. Alles in der Natur ist . die verständige Seele. die Gelehrsamkeit. Antipathie. wie auf astralem und bei weit vorgeschrittenen Menschen sogar auf geistigen Plan betätigen kann. der Welt der Wirkungen. Halluzinationen und können. in der Ekstase. körperliche und geistige Durchschauung anderer. das denkende und bewußt handelnde Ich. was sich auf der astralen Ebene abspielt. als Keim vorhanden. Grad: Das Eigenleben im Astral. nur eine denkende und handelnde Psyche. Materie des geistigen Körpers. oder sie erscheinen als vage Erinnerungen. und in höchster Entwicklung bringen diese Kräfte Änderungen der für den menschlichen Organismus gültigen Gesetze.

Im allgemeinen erkennt man drei Zonen. die Vereinigung mit dem höchsten Prinzip und damit die Unvergänglichkeit zu erlangen. die weder magnetisch. Der Schirm besteht aus einer flachen. die plötzlich auftauchen und ebenso schnell wieder verschwinden. die eine alkoholische Dicyaninlösung enthält. Das Astral des Menschen empfängt sowohl die lebendigen. um diesen in sich wirken zu lassen. aber nicht für die hohen einer Vernunft. wenn man irgend eine Versuchsperson durch einen besonderen Schirm betrachtet. aber nicht für die höher schwingenden psychischen Wellen. Durch Versuche fand er. noch radioaktiv ist. Sie besteht aus senkrechten gebündelten Streifen ohne besondere Färbung und ist am äußeren Rand gewunden und ausgezackt. und diese Astralmaterie umhüllt und durchdringt jeden stoffIichen Körper als Aura.Spiritus''. ihrem vorherrschenden Charakter. In den Mineralien ist das Astral die Mineral. die in jedem . noch elektrisch. schwachleuchtender Brodem verschiedener Dichte und Form je nach den einzelnen Individuen. das nicht einen . Die Pflanzen sind daher ohne Gefühl. die von dafür Empfänglichen bemerkt werden. Eine zweite Strahlung geht von der inneren Zone rechtwinklig zum Körper aus bis an die Grenze der äußeren Zone und macht den Eindruck elektrischer Funken. sie werden von einer Kraft hervorgebracht. weshalb die Mineralien der mensch1ichen Beobachtung leblos erscheinen In den Pflanzen ist das Astral die Pflanzenseele. äußere Zone hat ebenfalls keine besondere Färbung und verläuft nach außen in den Raum. ihrem Gesundheitszustand. wie die durch das materielle Hilfsmittel des Dicyaninschirmes sichtbar werdende. verschlossenen Glasflasche. Dem Menschen ist es in sein freies Ermessen gestellt. ist aufnahmefähig für die lebendigen und psychischen Schwingungen. Die zweite Zone hat eine Breite von zwei bis acht Zentimeter. war vorher bereits und ist zugleich in Astralmaterie vorhanden. Die durch diesen Schirm sichtbar werdende Aura wird beschrieben als farbiger. Drittens erscheinen hier und da rings um den Körper leuchtende Punkte. Während der Beobachtung sieht man verschiedene glänzende Strahlen auftauchen und wieder verschwinden. Die Aura ist unter bestimrnten Voraussetzungen für den Menschen wahrnehmbar. Die Aurastrahlungen des Menschen. was wahrnehmbar im Stofflichen entsteht und ist. von denen die erste eine dunkle Umrahmung von der Breite eines halben Zentimeters ist. Evestrum. Sie ist empfänglich für die Emanationen des lebendigen und lebenschaffenden Urprinzips. hüllt ihn ein und verbreitert sich bei Krankheit und Neurosen. bläulich vibrierende Pünktchen. Ihre Struktur erscheint körnig mit Neigung zu Streifenbildung. ihrem Temperament. Es wird nur langsam und unmerklich vom lebendigen Prinzip beeinflußt. von Paracelsus Stannar oder Truphat genannt. Die dritte. Jenen Personen. wie Paracelsus die Seele des Tieres nennt. sie umgibt die erste und verwischt sie stellenweise. Es sind erstens Strahlungen.daher lebendig. und nichts ist körperlich. deren Intelligenz den Durchschnitt übertrifft. die von einer Körperstelle auf eine andere derselben oder einer benachbarten Person übergehen. wie die psychischen Emanationen und die der höheren Vernunft. einen Geist ein organisierendes Prinzip in sich verborgen hätte Die sinnlich wahrnehmbare Substanz aller Wesenheiten der drei Naturreiche entsteht durch Verdichtung feinstofflicher. Alles.. Sie umgibt den ganzen Körper. konnte in neuerer Zeit ein Arzt in London der allgemeineren Beobachtung zugängig machen. daß die Strahlen sichtbar werden. die durch Veranlagung oder Ausbildung dieser Fähigkeit die menschliche Aura erkennen. Sie erscheinen als stark glänzende. von Paracelsus Lefias genannt. vierdimensionaler Astralmaterie zu dreidimensionaler des Materiellen. Versuche haben ergeben. Sie sehen sie als eine vielfarbige Hülle. erscheint sie bedeutend reicher. In der Allgemeinfärbung der Aurastrahlung konnten drei typische Arten festgestellt werden: weiß bei solchen Versuchspersonen. graublau bei mittelmäßiger Intelligenz und grau bei Intelligenzen unter dem Durchschnitt.oder Kristallseele. daß diese Ausstrahlungen nicht polarisiert sind und sich nicht bestimmen lassen. sein Astral weiter aufnahmefähig zu machen für die höchsten Schwingungen des göttlichen Geistes.

Eine allgemeine Gleichheit der Menschen zu fordern. es muß den neuen Bedingungen entsprechend von Grund aus umgestaltet. durch den Tod zerstört und völlig neu gebildet werden. Taten im irdischen Dasein selbst bestimmte. Organe und Zellen. Nicht das tatenlose Sichergeben in ein scheinbar unverdientes Geschick. ist sie doch mit wenigen Ausnahmen eine fortschreitende Entwicklung nach oben. und die soziale Verschiedenheit der Menschen ist der Ausdruck der Verschiedenheit ihrer Pflichten. Daß die fortschreitende Entwicklung bei den Wesen und bei den eizelnen Menschen verschieden ist. seine Triebe. Das Ich des Menschen inkarnierte sich unter den geeigneten. Sie erfolgen unter verschiedenen Verhältnissen je nach den selbstgeschaffenen Bedingungen. von Ausstrahlungen aller Lebenselemente. denn die Natur erschafft niemals Kopien. entsprechend den zwölf Strahlungsfeldern des Tierkreises und den zwölf Tönen der Tonleiter. So übereinstimmend die Geschöpfe in ihren Arten erscheinen mögen. Mit der sich ändernden geistigen Beschaffenheit. Zirkulationssystem. das Sichabsondern sondern Pflichterfüllung je nach dem Platz. ergibt sich aus dem allgemein herrschenden Gesetz von der Ungleichheit. die er erfüllen muß. der "Odem Gottes". das Hadern mit dem Schicksal. denn wenn auch oft scheinbar stillstehend und sogar rückwärtsführend. Drei Gruppen bieten in dem Strahlungs. ein Entfernen vom Materiellen. und die Stellung wurde durch seine Handlungen in früheren Daseinsformen bestimmt. Leidenschaften.und Farbendurcheinander einen Anhalt zur Unterscheidung. wiedergeborenen Menschen. auf den der Einzelne gestellt wurde. formen sein Schicksal während der nächsten Verkörperung. So ungleich aber auch die Stufen der Entwicklung sein mögen. ist doch jedes ein besonderes. sie wirkt weiter als Wille zum Leben.Augenblick der Beobachtung die Synthese einer Unmenge von sekundären Auren ist. bevor er Rechte beanspruchen kann. Diese Pflichten ergeben sich aus seiner Stellung im Leben. ist ein Wahnkranker Gehirne. die Verdichtung zu Stoff. So lehrte die Alchimie als hermetische Philosophie mit der Selbsterkenntnis die Pflichterfüllung. In dieser Unzahl lassen sich dann zwölf Strahlungsarten unterscheiden. Diese Kräfte. sieben Töne der diatonischen und fünf der chromatischen Jede dieser Auren ist veränderlich nach den temporären Modifikationen des Bewußtseins. die während eines Lebens in Bewegung gesetzt wurden. nach der geistigen Seite hin. den er dem Menschen allein einblies nach der Darstellung der Genesis. deren Mittelpunkt er ist. daß die Welt in allen ihren physischen und moralischen Erscheinungsformen vom Gesetz der Ungleichheit regiert wird. Jeder Mensch ist unterschieden von seinesgleichen. der den Körper des Menschen bildete als sein Werkzeug für die Arbeit am Ich. auf denen sich die einzelnen Menschen befinden. er hat seine eigene Welt. zum körperlichen Menschen. nach der Rückwirkung derjenigen astralen und geistigen Kräfte. Die Lebensenergie des Astral. führt wahrhaft aufwärts. mit der Entwicklung nach oben wird dieses Werkzeug ungenügend. Nerven. führt mit dem Aufstieg zu einem immer mehr sich erweiternden Pflichtenkreis mit größerer Verantwortung. Die individuelle Evolution aber bedingt den Tod. die Gruppe der physischen. Jeder Mensch hat nach der sozialen und familiären Gruppierung seine bestimmten Pflichten. Verdauungssystem. ein Band verbindet sie alle. die in ihm vorhandene lebendige Kraft des Ur-Prinzips bewirkte die Involution. um zu erkennen. die der Mensch durch seine Gedanken. in allen ist der Keim für einen neuen. wodurch ein weiteres Wechselspiel in der Aura als Ganzes gesehen entsteht. und deren Horizont weiter oder enger ist je nach seiner bisherigen Evolution. Der Geist war es. Nach dem leiblichen Tode bleibt diese Kraft dem körperlosen Ich erhalten. unterscheidet sich von allen anderen der gleichen Art. sondern stets Originale. ein Blick um sich herum genügt. mit sich weitendem Horizont. und dieser Wille schafft unbewußt die Bedingungen zu neuen Inkarnationen. die der animistischen und die der mentalen Auren. zur Zeit der Empfängnis herrschenden .

Die Konstitution ist der Mensch selbst. den der Mensch davon 1 machen kann ). großherzig.und Blutgefäßentzündungen. großzügig. der das erkrankte Organ regiert und das Tierkreiszeichen. Neurosen. Therapie. oft heftig sind und leicht chronisch werden. Schlaflosigkeit. womit die Verbindung dieses Mikrokosmos mit dem Mäkrokosmos als selbständiges Lebewesen aufgenommen wird. mit dem Menschen. zeigt sich im Vorherrschen von einer der vier Elementareigenschaften warm. ist aber auch flüchtig und unbeständig. Herzklopfen. der Humores. Das lymphatische Temperament ist phlegmatisch. Krankheitsbehandlung. In jedem Temperament ist eine der vier Körperflüssigkeiten. Arzneimittellehre und Pharmazie. warm. ist ein unermüdlicher Arbeiter. Neuralgien. ist grüblerisch und auch rachsüchtig. Galle. In ihrer Therapie und Pharmakologie stützt sich die Alchimie auf die Astrologie. Das lymphatische Temperament neigt zu chronischen Erkrankungen des Drüsensystems. Zornesausbrüchen und Furcht. Herz. das lymphatische. Die körperliche und seelische Anlage des Menschen. es ist veränderlich. der Schleim. ehrgeizig. Pharmakologie und Pharmazie der Alchimie Die Alchimie ist als Heilkunst. Arzneimittelbereitung. Hautkrankheiten und Wurmbeschwerden. die durch Stauungen in Leber. seine charakteristische Konstitution.kosmischen Emanationen. Das sanguinische Temperament neigt zu Krankheiten durch Blutüberfüllung und-stauung. dann den Planeten. das melancholisch-nervöse. er empfängt ihn in dem Augenblick. Man bestimmte die Art einer Krankheit. Krampfadern. die . Die Auswahl der Rohstoffe richtet sich nach den Signaturen. Bei seiner Geburt empfängt der Mensch weiter den Einfluß der zu diesem Zeitpunkt herrschenden Planeten und des aufsteigenden Tierkreisfeldes. feucht. das Temperament ist die Art und Weise. verachtet das Geld. aber leidenschaftlich. Das cholerische Temperament zeigt sich energisch. wird leicht heftig. um dementsprechend die Stoffe für die Bereitung der Heilmittel auszuwählen. und entsprechen der Stufe seiner bisherigen Entwicklung. jähzornig und halsstarrig. Katarrhen. So entspricht beispielsweise die grüne Schale der Walnuß der äußeren Kopfhaut. Durchfall. insbesondere zwischen der astralen Welt. die alle Wesenheiten aufweisen. Das nervöse Temperament ist von wechselvoller Stimmung. Hämorrhoiden. furchtsam. trocken. in dem warmcholerischen die Galle. Tuberkulose. auf die hermetische Lehre von den Wechselbeziehungen zwischen den Welten. die geistigen Eigenchaften. und der irdischen mit ihren Geschöpfen. zu Skrophulose. doch neigt es zu Traurigkeit. allen größeren Anstrengungen abgeneigt und keusch aus Gefühlskälte. die zusammen mit einer zweiten Elementareigenschaft das Temperament prägen. der Welt der Seele und der Gestirne. welchem der erkrankte Körperteil Zuge-hört. Milz. lustig. das nervöse Temperament zu Verstopfung. Lebensüberdruß. wie er in Erscheinung tritt. ebenso schnell wieder besänftigt. Pfortadersystem entstehen. Jedes Temperament ist zu bestimmten Krankheiten geneigt. Nach der hermetischen Lehre von der Analogie zwischen Weltall und Erde mit ihren Geschöpfen weist jede irdische Wesenheit durch ihre Signaturen auf den Gebrauch. kalt und trocken. kalt. sie prägen die Grundanlage. zu dem seine Lungen zu atmen beginnen. feucht. Gefräßigkeit. Für die Linderung und Heilung der menschlichen Krankheiten gebrauchte die Alchimie hauptsächlich ihre Quintessenzen. vorherrschend. das cholerische neigt zu Krankheiten. und in dem melancholisch-trockenen die Schwarzgalle. zugleich Therapie. Pharmakologie. es geht allem auf den Grund. in dem feucht-sanguinischen das Blut. in dem kalt-lymphatischen die Lymphe. sie ist bleibend. Kopfschmerzen. das sanguinische. den Kennzeichen. unentschlossen. Das sanguinische Temperament ist lebhaft. Den vier Elementareigenschaften entsprechen vier Temperamente: das cholerische.

Brüste. Fichtenzapfen. entsprechende Heilmittel. auf Magen. Drogen sind Moschus. oder widerlich schmecken. Ingwer und Galgant. haben gelbe Blüten. Mandragora heilt Rose usw. Crollius : Basilica Chymica. Tractatus de Signatura Rerum Interna. Knoblauch. gegen Scheidenentzündung eine solche von Habichtskraut. Die Blätter der wilden Minze haben annähernd Nasenform. auf das Rückenmark Bärlapp. Safran. Bohnen. _____________ hat die Form des Ohres in ihren Blättern. Die der Sonne zugeteilten Pflanzen sind mittelgroß. und es ist nicht ein Organ im Menschen. auf das linke männliche und rechte weibliche Auge. das nicht sein Analogon im Mineral-. Kamillen. sie heilt dessen Schäden.und Baummoos weist auf die Kopfhaare. Die Tierorgane entsprechen den gleichen menschlichen Organen. Kircher: Oedipus Aegyptiacus. ebenso die pelzige Schale der Quittenäpfel. Tamarix germanica ist hilfreich gegen Epilepsie und kräftigt das Gehirn. Magia Naturalis. Lorbeer ist giftwidrig und Zitrone reinigend.holzige Schale der Hirnschale. sie geben. das Wachstum der Haare fördern und das Ausfallen hindern. Destillierter Saft aus Melonen heilt Fieber und innere Entzündungen. und haben Früchte. Augentrost. auf die Nerven Wegerich. Därme. Gegen die von den Franzosen Aiguilette genannte geschlechtliche Störung hilft eine Abkochung von Zichorienstrünken. . Melisse ist ein Tonicum. um nach der Bereitung das entsprechende Heilmittel darzustellen. die beiden Kernhäute den Hirnhäuten. Mohn. Epilepsie und an-deres. auch die innere Haut der Birkenrinde mit ihrer Aderzeichnung. der männlichen Geschlechtsorgane Knabenkrautzwiebeln. auf den Magen die Wurzelknolle des Alpenveuchens. Quittenäpfel. Sturmhutblüten haben die Signatur der Pupillen. weißer Bernstein. das rechte mänliche. und geben daher ein Heilmittel gegen bestimmte Gehirnerkrankungen. Mineralien des Mondes sind Silber. Von den sieben Planetn der alten Astrologie beherrscht die Sonne die Blutzirkulation. Die Hauswurz läßt sich in ihren fleischigen Blättern mit dem Zahnfleisch vergleichen. die Abkochung der Pflanze in Salzwasser bringt geschwächtes und verlorenes in Gehör wieder. Das Haar. Kichererbsen. Euphrasia katarrhalische Augenentzündungen. weiße Blüten. Polygonum heut Herz-. Magenschmerzen und geschlechtliche Ausschweifungen. Leiden der Gebärmutter bessert nach der Analogie Osterluzei. Bei anderen Arten des Zahnleidens hilft das Bilsenkraut. die entweder geruchlos sind oder fade riechen. ihr Extrakt bringt verlorenen Geruch wieder. Uterus. Blasenschötchen. Skabiosen. das Herz. Auf die Nieren weist Portulak und Schachtelhalm. eine Abkochung von Persicaria in Essig heilt alle Zahnschmerzen und dasselbe wird von der Abkochung der Pinienkerne behauptet wegen ihrer Zahngestalt. Atenaria margaritacea Apoplexie. linke weibliche Auge und den Sehnerv. Honig und Gewürznelken. weißer Sandal. Farren. der Kern dem Gehirn. Bergkristall und Perlen. Enula campana in Wein behebt Asthma und stärkt die Sehkraft. Pfifferlinge. Blase. Grindkraut und Fingerhut haben auf die Augen weisende Zeichen. die geschmacklos sind. sie stärkt Gehör und Gedächtnis. Auf die Leber weisen Schwämme und Pilze. einen aromatischen Duft und angenehm säuerlich schmeckende Früchte. deren Aufgüsse. Die Haselwurz _____________ 1 ) Baptista Porta. Bemstein. Der Mond wirkt auf das Gehirn ein. auf die Milz weisen Hirschzunge und Lupinen. als Einreibung gebraucht. Mineralien der Sonne sind Gold und Antimon. Auch Ginster. alchemistisch bereitet. auf die Menses und andere Körperausscheidungen. Mais und Borstengras. Herzsignatur zeigen Zitronenmelisse. Eicheln. eine Signatur der Lunge hat das Lungenkraut. die Arterien. Seine Pflanzen haben meist eigenartige Formen. Drogen sind Kampfer. auf die Haut Johanniskraut usw. Weihrauch. das aus ihnen destillierte Öl ist heilsam bei verschiedenen Augenleiden. Zeichen der Därme haben Kalmus und Kassienröhren. der Blase Alkekenge. Leberkraut und auch die Birnen. Fraxinus stärkt das Herz. Muskatnuß und Granatäpfel.und Tierreich hätte. Pflanzen. sie haben Kopfform. Dasselbe läßt sich von den Meerzwiebeln sagen. Auch die kleinen Blütenblätter der Päonie zeigen ein auf die Adern und die Hirnhaut weisendes Kennzeichen.

Arterien der Luftröhre. Im Stier. Saphir und Jaspis. Haus des Mars. die aus Majoran bereitete ist dienlich gegen Lethargie. Papaver. kalt-feucht. Auripigment. Zähne. Heilmittel für die Schultern sind Enula campana. Thymus. oft unangenehmen Geruch. Die Lilien heilen Leibaufblähung. Topas. männliche Zeugungsorgane. für die Augen Scabiosa. trist. Gebärmutter. Hanf. Milzleiden usw.Merkur beeinflußt Hirn und Gedächtnis. Hände und Füße mit Fingern und Zehen. Seine Mineralien sind Quecksilber. Stahl. süßschmeckende Früchte oder sie sind ohne Früchte. für die Zähne Hyoscyamus. für die Zunge Cyno-glossum. Porphyr und Achat. Sehnen und linkes Ohr. Muskeln. Mineralien sind Zinn. Amethyst. wäh-rend solche mit weißem Milchsaft Antiphlegmatica sind. Blase. bringt er eine Einwirkung auf Schilddrüse. Unterleib mit Geschlechtsorganen. seine Pflanzen sind groß. Nießwurz. dornig oder sie haben Brennhaare. Opium. und süß oder säuerlich schmeckende Früchte. Zwerchfell. Seiten. Nase. Smaragd und Chrysolith. Mund. für die Milz Scolopendrium. Betonie heilt Geschwüre. Heilmittel für die Brust sind Pulmonaria und Viscum Quercus. für die Leber Lichen und Quercus. Schwindel und Brennen in der Leber beseitigen. Die Gewächse sind stachlich. Ringelblume Gallenverstopfung usw. zeigt sich ein Einfluß auf Atmungssystem. Schlangenkraut heilt Asthma. Drogen sind Resina Scammonii. Die Pflanzen. Leber und Venen. Kiefern. auf den Kopf. . Heilstoffe geben die be-treffenden Tierorgane und Scrofularia. gegen die schwarze Galle dienen alle Pflanzen mit violettem oder schwärzlichem Milchsaft. Chalzedon. ihr Same Dysentene. auf Schultern. Lähmungen und Schwerhörigkeit. und diese haben einen prickelnden. Drogen sind Moschus und Zibet. Atmungsmuskeln und -nerven. Basilicum. Tierische Heilstoffe geben Lungen. Mars beeinflußt Gallenblase. Wolfsmilch. Drogen sind Styrax. Die Quintessenz von Haselwurz stärkt Gehör und Sehkraft. kalt-trocken. Augen. Agaricum. Im Krebs. Schnecken. wird Brustraum. Balsamine Wunden. Wacholder Koliken und Wassersucht. Palma Christi. wohlriechender Klee Failsucht und Harnverhaltung. sie sind klein mit kleinen. haben kleine. Seine Pflanzen sind groß und voll. Mineralien sind Blei. In den Zwillingen. Schwefelblumen und Salmiak. Lycopodium. Zähne. Pinie. Mandragora. Haare. wenn sich der Mond in einem dieser Zeichen aufhält. Haus der Venus. haben blaue oder helle Blüten ohne Duft. AIe. roten Blüten. Arme. Nieren. Heilstoffe sind außer den entsprechenden Tierorganen Paeonien für den Kopf. Hüften und das rechte Ohr. Buglossum. und ihr Same ist heilsam bei Brustfellentzündung und Schweratmigkeit. Brustwarzen. Achat. Zinnober. Absyntliium. ebenso Nux moschata. Klette. oft gewunden. Ohren. Schwefel. Hyacyntb. Die Rose heilt Gonorrhoe. Onix. Mineralien sind Kupfer. und dasselbe gilt von den Seeblumen. die dem Merkur zugeteilt werden. Zunge. Gallen5tauung heut Crocus. innerer Lungenflügel. feucht-warm. Alaun. Jupiter wirkt auf Lungen. Tamariske und Eibe heilen Lepra. So zeigt sich sein Einfluß im Widder mit der Elementareigenschaft warm-trocken. mehrfarbige Blüten mit unangenehmem Geruch und Früchte mit verschiedenerlei Geschmack. Hypophyse. Hals und Kehle. auf Gehirn. Venus wirkt auf Hals und Kehle. Drogen sind Pfeffer. Pechkohle. Hissopus. Chelidonium. Brustraum. Saturn beeinflußt Knochen. Benzoeharz und Eschensamen. Leber und Milz angegriffen. Rheum. Affodill. Die ihr unterstellten Pflanzen sind klein. Je nachdem sich die Planeten in einem der Zeichen aufhalten. Zunge und Nerven. Haus des Mondes. für Arme und Hände Calamus aromaticus. für die Nase Agaricum. große Blüten mit aromatischem Duft. Hände und Brust. Euphrasia für die Ohren Austernschalen. Kinn. Disteln heilen Brustfell-entzündung. Zypresse. die auch Priapismus. werden entsprechende Erkrankungen ausgelöst. Milz. Farn haben blutstillende Eigenschaft. zusammenziehende und auch narkotische Früchte. weil er gewissermaßen als Sammellinse der übrigen PlanetenstrahIen zu betrachten ist. Nervenschmerzen. haben dunkle Blüten mit üblem Geruch und bittere. Markasiten. Ingwer. Nieren. haben schöne. Brennesselblätter vertreiben Geschwülste.und andere Entzündungen der weiblichen Geschlechtsorgane. für die Milchsekretion Lactuca sativa und Taraxacum. Mineralien sind Eisen. Besonders kennzeichnet sich diese Einwirkung. Blasenverstopfung. Lilium. sind mittelgroß. roter Jaspis. Brustfell.

Magenleiden. die Füße. Die in einen Kreis nach ihrer Reihenfolge eingezeichneten zwölf Tierkreiszeichen stehen sich je zwei gegenüber und stehen auch gegenseitig in bestimmten Winkeln zu einander. After und Schenkel. Krebs:Verdauungsstörungen. warm-trocken. Unterschenkel und Blutumlauf beeinflußt. wird das Muskelsystem beeinflußt. Diuretica sind Daucus carota. Lungentuberkulose. Nierenbecken. Der Kopf ist bedroht. Diphtherie. Cholera. und spermatisch wirken alle Pflanzen mit Milchsaft. wie die rechte. Verstopfung. Krankheiten.fluß der Mondstrahlung auf Magenmund. wenn sich der Mond im Widder befindet. Heilmittel geben Regenwürmer. werden Nabelgegend. sind Knie. daß die linke Körperseite empfindlicher ist. rechts warm. Reißen in den Lendenmuskeln. die linke kalt. In Schütze. Krupp. Bauchfellentzündung. Eine von den Heilpuanzen ist Geranium. sind Knöchel. er-streckt sich der Einfluß auf die Geschlechtsorgane. Haut und Schleimhäute bedroht. Weichen. Die Erfahrung bestätigt. nämlich links kalt. Skorpion und Steinbock mit der Elementareigenschaft kalt wirken auf die linke Körperseite. In Fische. wie das der rechten. Haus der Venus. Ohrenleiden. In Wassermann. Rückenmark und Herz. Spinnen und Skorpione.Kropf. Jungfrau. Haus des Saturn. um Störungen zu vermeiden. die Füße warm halten soll. Blutungen heilen Runkelrüben Fragaria. Nieren. Durchfall. Magen. In Steinbock. Haus des Jupiter. Zwillinge:Bronchialleiden. Im Löwen.und Ginsterbeeren. Schütze und Wassermann mit der Eigenschaft warm auf die rechte. Heilstoffe geben Ruta. die unter die einzelnen Zeichen fallen. Humulus lupulus. Schlaflosigkeit.und Nierenstein heilen Saxifraga und Mujum. Zellgewebe. Kniekehlen. wird das Blutsystem angegriffen. Ohnmacht. Blut. Keimdrüsen angegriffen. Haus des Merkur. Schwindel. warm-feucht. In Wage. Löwe. Heilmittel geben alle Wasserpflanzen. Asparagus. das Trocken-Feuchte der linken Seite ist schwächer. Scrof ularia. sehnige und fibröse Häute. In Skorpion. in den rot und violett blühenden Arten. Augenleiden. Nach dieser uralten Einteilung hat die rechte Körperseite die Elementareigenschaft warm. für den Magen Aristolochia. Würmer. roten Stengeln oder Blättern. Solarplexus. sind in Widder:Gehimleiden. Haus des Mars. Jungfrau:Darmleiden. warm-trocken. Krebs. Stein. Blase. Kopfschmerzen. Bleichsucht. Heilstoffe sind alle Giftpflanzen. werden Zellwände. Blutgefäße. Kolik. Nase und Schlund. Uterus-leiden. . Taubheit. und daß man den Kopf kalt. Stier:Halsleiden.und Nervensubstanz. Haus des Jupiter. Nephritis.und Geschlechtskrankheiten. Haus des Saturn. Trocken und feucht wechseln ab. sowie das Lymphsystem bedroht. Zwillinge. kalt-trocken. Blasen. Skorpion:Blasen. Blutkreislaufstörungen. Pankreas und Därme. Halsleiden. Calamus. zeigt sich der Ein-. Diabetes. Beinnerven. Blasenkrankheiten. Gesäß. und Carminativa sind Lor-beer. wenn er sich in den Fischen aufhält. die zwischen den Zeichen und damit zwischen den von ihnen vertretenen Körperteilen und Organen bestehen. Es weist dies auf Beziehungen. für die Därme Cassia. Heilmittel geben neben den entsprechenden tierischen Organen die Orchideen Eicheln. Krebs. kalt-feucht. Kichererbsen. Wassersucht. Haus der Sonne. Symphitum. Nebennieren. kalt-feucht. kalt-feucht. Wage:Nierenleiden. und alle Pflanzen mit blaßgelben Blüten und salzigem Geschmack. Pneumonien. Apoplexie. Schafmilz. Löwe:Herzleiden.Stimmbandleiden.Ziegen-und Taubenleber.und Anissamen. warm-feucht. Anämie. Nervenschmerzen und entzündungen. Zwerchfell. Darmhäute. Storchschnabel. Blutvergiftung beseitigen Schlan-gen. Störungen in Armen und Händen. Tuberkulose.und Kelchentzündung. Waage. warm-trocken. Füße. Kümmel. Nervenleiden. und alle Pflanzen mit rotem Saft. Synovialkapseln. Mandelentzündung. Asthma. In Jungfrau.

Die normale Beschaffenheit dieser Prinzipien und ihres Verhältnisses zueinander bedeutet Gesundheit des Menschen. der mit dem Salz aus Artemisia Absynthium zu mischen ist. Die vier Zeichen jeder Dreiheit stehen zu einander im Geviert. Die männliche Geschlechtsreife: Skorpion. steht nicht selten im Zusammenhang mit Jungfrau: Darmleiden> die in der Jugend sich in Wurmbeschwerden äußern. Im Schwefel zeigen sie sich als Gerinnung. Wassermann. Steinbock: Hautkrankheiten. sowie Kopfschmerzen infolge gastrischer Störungen. Neurasthenie. drei luftige Zeichen: Zwillinge. Wassermann: Blutverderbnis. Ischias. Skorpion. Schwindel. Gangrän. Nach den Aufzeichnungen. Bleich-sucht. und mit Fische: Drüsenleiden.und Darmleiden. Merkur und Salz. die David de Planis Campy über die paracelsische Alchimie hinterlassen hat. vier feste Zeichen: Stier. als drei feurige Zeichen: Widder. daß eine Krankheit. Herzschwäche. Es bilden die zwölf Zeichen demnach eine Dreiheit. Schütze: Husten. Beseitigt werden diese Er-krankungen durch einen schweißtreibenden Schwefel. Zwillinge: Lungentuberkulose. Nerven-leiden. drei irdische Zeichen: Stier. sie bilden einen unharmonischen Aspekt. und zwar in den drei Vierergruppen. Hüftgelenkentzündung. drei wässrige Zeichen: Krebs.oder im Gegenschein. Koma. sie erzeugt Erysipelas. wirkt auf Stier: das Kleinhirn ist in Mitleidenschaft gezogen. bei der das Nierengewebe geschädigt wird. Die Auflösung des Schwefels hat Dysenterien. Wage: chronische Nierenentzündung. Steinbock. Auch der menschliche Organismus zeigt die drei Hauptprinzipien Schwefel. so werden die Nieren entlastet: Wage. Weiter ergeben die zwölf Zeichen drei Gruppen zu vier Zeichen. zeigt häufig Schlaflosigkeit: Widder. Fische. Gicht. Schütze. Widder. Widder: Anämie und Augenleiden. Vomitus. Löwe: es treten Herzstörungen. Steinbock. eine Änderung darin läßt Krankheiten entstehen. Fische. Schütze. Halsleiden. Diabetes und andere unnormale . Nervenleiden. Wassersucht. steht in Verbindung mit Krebs: Magen. Krebs. und so ließen sich noch viele Beispiele anführen. Die Entzündung des Schwefels bildet die Ursache für putride und pestilenzielle Fieber. und Wassermann: Krampfzustände sind die Folge. vier bewegliche Zeichen: Zwillinge. und damit wird es erklärlich. die unter das eine Zeichen fällt. auch in den damit durch den unhar-monischen Aspekt in Verbindung stehenden anderen Zeichen derselben Gruppe sich äußern wird je nach Konstitution und Temperament. Jungfrau. Löwe. Melancholie. Syphilis. trocknen Husten: Schütze. nämlich vier Hauptzeichen: Widder. Löwe. die ihren Ausdruck in einer Vierheit findet. zeigt sich im Stimmwechsel: Stier. und Krebs-Skorpion-Wage: Hautwassersucht tritt auf Diphtherie hat oft Herzschwäche und eine sich rasch entwickelnde Anämie: Stier-Löwe-Wassermann. Drüsenleiden. Wassermann. Alkoholismus usw. Die Gerinnung des Schwefels verursacht Gehirnerkrankungen. Fische: Ödeme. wie der aus dem Knallgold bereitete. geschwächtes Gedächtnis: Widder und Krebs. Wage. Skorpion.Harnverhaltung. und zeigt im Beginn den charakteristischen kurzen. Jungfrau. Rückenschmerzen auf. eine Gold-Schwefel-Verbindung mit der Tinktur aus Convallaria und dem Öl aus Caryophyllum. Wage. Gelenkrheumatismus. Phlegmone und Ophthalmien. Diarrhöen. schlechte Säftezirkulation. weiter auf Skorpion: die Sexualfunktion ist beeinträchtigt. Sondert die Haut reichlich Schweiß ab: Steinbock. Trigone. Die zwölf Zeichen werden eingeteilt in vier Gruppen. Entzündung und Auflösung. Apathie. Solche Schäden werden behoben durch "den warmen Schwefel der Sonne". sind diese krankmachenden Veränderungen verschiedener Art. Krampfzustände. So zum Beispiel Wassermann: Blutverderbnis mit mangelhafter Zirkulation.

Koliken. Der stoffliche Teil enthält allerlei. Die Präzipitation des Merkur zeigt sich an Gliedern und Knochen. gegeben mit dem Extrakt aus Esula minor. gesunden Zustand verwandelt. Elephantiasis. Ekzeme und dergleichen. das Astral. vor Verfall bewahren und den alternden wieder verjüngen. Das Salz hält Schwefel und Merkur zusammen. Diese Krankheitserscheinungen werden durch das aus Bergkristall zu bereitende Salz geheilt. erhält man die Quintessenz. Die für die Bereitung der Heilmittel ausgewählten Rohstoffe aus dem Mineral-. nicht durch ihre chemischen oder physischen Eigenschaften. In der Quintessenz. Brust. oder durch das Oleum Petri mit der Konserve aus Pfefferminze. läuternde und erhaltende Eigenschaft. Und diese Wirkung erzielt sie durch das Lebendige. die stets erst nach vorangegangenen Störungen im Schwefel und Salz entstehen. Mandelentzündung und Wassersucht. wie der Mensch. die jene Quintessenz bilden. Ischias. Lues. Sublimation und Präzipitation. mit Öl und Extrakt aus Guajacum und China geheilt wird. Eine Destillation des Merkur kann trocken oder feucht sein. Spasmen. so erzeugt sie Blähungen. Kopf und Fußen. das in ihr ist. Den von allem Verweslichen befreiten und daher unbegrenzt haltbaren Quintessenzen wurde nicht nur eine weitgehende Heilwirkung zugeschrieben. Die Sublimation des Merkur zeigt sich in Manien. Incubus und Tenesmus. einen wahrnehmbaren Körper und einen nicht wahrnehmbaren. was vom Balsam des süßen Schwefels. Schwindsucht. sie verursacht Gicht. das mit dem aus Ononis spinosa destillierten Wasser. doch bringt seine Destillation. sie vermochte es. vereinen sich dann alle feinstofflichen. Diese überflüssigen Teile müssen als Phlegma und Caput mortuum durch die Bereitung abgeschieden werden. Skropheln. so entsteht daraus ein Tartarus. Lepra. das an die kleinste Menge des Feinstoffuchen gebundene Astral. der die Ursache für Griesund Steinleiden bildet. was sogar eine wesentlich schädliche Wirkung auf den Menschen haben kann. Geheilt werden diese Schäden durch "das Primum Ens Hydrargyn" mit oder auch ohne die Essenzen von Hypencum und Acorus Calamus. Vergiftete in den reinen. Keine Quintessenz kann aber auch nur . was im Medikament überflüssig ist. sondern sie sollten den Organismus auch erhalten. sind Destillation. Lepra. Wenn das Salz im Körper kalziniert wird. denen der Merkur im Menschen unterworfen sein kann. Bauchauftreibung. den Körper völlig aufzuschließen. Vegetal. Eine feuchte Destillation verursacht Apoplexie. es hat koagulierende.und Animalreich haben ebenso. Die Destillation zeigt sich durch Ödeme. und wurde Ursache für das Entstehen neuer Verbindungen. das wirksame Prinzip jedes Wesens. Veränderungen. Anthrax. und dies ist besonders bei den tierischen und pflanzlichen Stoffen zu beachten. Unreine. befreite das Astral. Kalzination und Reverberation Schaden. Sie bewirkt in kleiner Dosis eine wahre alchimistische Transmutation. Das dekrepitierte Salz wird Ursache für Haut-schäden. Wasseransammlung in Bauch. tief auf das Astral des Menschen als den Träger seiner Lebenskraft einzuwirken. Ist sie trocken. Brustfell. heilwirksamen Teile. mit präparierten Krebsaugen oder mit Weinsteinöl gegeben wird. aus Schlangengift bereitet. Geheilt wird dies durch das Bezoarticum minerale mit dem Salz aus Artemisia. aus den Stoffen des lebendigen Pflanzenund Tierreiches bereitet. dem fünften Wesen der vier Elemente. Skorbut. indem sie das Kranke. Ein Heilmittel bildet das durch Sublimation kristallisierte Quecksilber mit dem Extrakt von Helleborus. Diese Quintessenz ist eine stark dynamisierte Lösung und als solche fähig.und Lungenentzündung. und wenn dies sorgfältig auf alchimistische Weise geschieht. Durch die Putrefaktion wurden diese Stoffe auf naturgemäße Weise in ihre feinsten Bestandteile zerlegt.Ausscheidungen zur Folge. Paralysen. die heilbar sind durch eine Mischung der Öle aus Caryophyllum und Citrum. Knochenleiden. Pestbeulen oder Migränen. Man heut dies durch das "Primum Ens vegetabile". Dagegen hilft das Öl aus dem Calomel mit Salbeiessenz. als Diabetes und Kachexie. löste die Zellen aus ihren Verbänden.

und Blasenstein. der Arterien. des "Aurum potabile". "Das Gold kräftigt das Herz durch seinen Magnetismus". Auf vereinfachte Weise bereitete man Metalltinkturen. Das "Elixier proprietatis Paracelsi" galt als ein Mittel. gebraucht gegen Syphilis. denn das ist die Eigenschaft der vegetabilen Drogen.Diaphoreticum Paracelsi" digerierte man Gold in einer Lösung von Antimonchlorid und Königswasser. den Metallen. Augen. fünfzig und mehrmal hintereinander. den Pflanzen. Die Tinktur aus dem Kupfer heilt Leiden der Geschlechtsorgane. Diuretica. Viele Alchimisten. wie die Edelsteine durch radioaktive Strahlung (radioso quodam effluvio).. Die aus dem Golde bereitete Tinktur sollte besonders das Herz günstig beeinflussen. und kühlt die hitzigen Krankheiten. Lähmungen. dem man Planeten zufügen solle.und Magenleiden. haben geglaubt. das bei den meisten Krankheiten wirksam war. "aber es nährt nicht. und hat keine Elementareigenschaften mehr. der Lungen. Aqua vitae" ist unzersetzlich. wie das Feuer. Es ist warm und trocken. Gicht und ähnlichen Leiden Verwendung zu finden. in den Humores beseitigen solltenKrankhafte Störungen in den Temperamenten wurden durch die vier Arcana und die vier Temperantia beseitigt. es ist aber auch kalt und feucht. oder aus den irdischen Sternen. die von Paracelsus und seinen Nachfolgern in der von ihm zu neuem Leben erweckten und erweiterten Alchimie bereitet und verwendet wurden. um bei Wassersuchten. Aus Kupiervitriol und Weinstein bereitete man das "Specificum purgativum Paracelsi". Melissen. sind außer den bereits von Planis Campy genannten noch erwähnenswert die verschiedenen Cathartica. . der Eingeweide und Nasenlöcher. sollte es dieses nicht um vieles mehr bei lebendigen können? Er nennt dieses Lebenswasser einen Himmel. Dieses "Lebenswasser. Von den vielerlei Heilmitteln. denn das Herz ist ebenso der Mittelpunkt für das Leben im Menschen. gelinde Putrefaktion zu einer Alkohol-Quintessenz erhöhen. Schweiße. Nierenleiden zu heilen. Die aus dem Golde auf diese Weise bereitete Tinktur ist blut-reinigend und allgemein erneuernd. Gehirn. ein solches Universalmittel aus dem Golde bereiten zu können. die lebendig sind und durch sich selbst wirken. und es in Alkohol ablöschte. Es vermag vor Verwesung zu bewahren. Das Gold wirkt nur ebenso. und wenn es tote Körper erhalten kann. indem man das betreffende Metall glühte oder schmolz. getäuscht durch den Ausdruck Aurum potabile. Gicht und Nervenstörungen." Darum müssen der Tinktur des Goldes solche Elemente zugefügt werden. Diaphoretica und Emetica. die des Zinns ist wirksam bei den Krankheiten der Leber. sagt Kircher im "Mundum Subterraneum". Verstopfung. Auch den Weingeist wollte man durch eine lange. Wechselfieber. Das Perlsalz gebrauchte man gegen Kontrak-turen. bei Gelbsucht. sagt Rupescissa. Nach der Destillation wurde der Rückstand sorgfältig ausgewaschen und getrocknet. die viele für ein Universalelixier hielten. Nieren. alle Arten von Alterserscheinungen zu beseitigen. diejenige des Silbers heilt Auswurf.oder Saffranwein wie Crollius lehrt. Migräne. und wärmt deshalb die Körper. nämlich Tinkturen aus den sieben Planeten. wenn es nicht selbst vorher ein animales oder vegetabiles Leben in sich gehabt hat. die Unreinigkeiten in den Körperflüssigkeiten. wie die Sonne. der Planet des Goldes. Magen-. das Korallensalz als blutbildend und blutverbessernd gegen Bleichsucht. um eine Entleerung und Reinigung zu erzielen. die nicht Adepten waren. Blasen-. Nerven-. Schlaganfall.und Ohrenerkrankungen usw. Ein weiteres Diaphoreticum war der Spiritus aus dem Weinstein. Malven-. und bei venösen Blutstauungen mit den damit in Zusammenhang stehenden Spasmen und Geschwüren. Kein Mixtum kann uns nähren. Paralysen und Leberleiden. Mittelpunkt für das Leben in unserem Planetensystem ist. wie das Wasser. vor Lähmungen zu bewahren und das Leben zu verlängern. diejenige des Bleis Knochen-. Für das . Gegeben wurden diese Tinkturen in kleinster Dosis und in einem nach Art der Krankheit ausgewählten Pflanzenvehikel.annähernd die heilende und erneuernde Wirkung des großen Universalelixiers erreichen.

deshalb konnte Philalethes mit Recht sagen: "Wir haben nur ein Gefäß.und Holzfeuer vier verschiedene Grade. doch in stärkerem Maße heiß-trocken. Haare. und das alles ist nur ein Ding. Wasserdampf. sondern die von anderen Organen aufgenommen und weiterverarbeitet werden. und das fünfte Bad ist das Eisenfeilbad. ein Feuer. Digestion und Dissolution. Milz. Nieren. Das eigentlich Wirksame im großen Werk ist das innere Feuer der Materie. da das Feuer in ihm nicht ausgehen darf. Gehörn. mäßige Wärme erzeugen zu können. Dampf-.R. Der Spiritus Jovis diente gegen Leberleiden. und daß diesen Tierorgane und unter anderem auch die Hormone mit ihren Eigenschaften und Funktionen nicht unbekannt waren. Eisenfeilbad. ebenso. Aqua und Oleum Mercurii. die nicht unnütze Stoffwechselschlacken allein darstellen. Nach ihrer hermetischen Lehre von den Entsprechungen gebrauchte die Alchimie außer den Stoffen des Stein. Phiala. Verwendung fanden.und Abwurfstoffe beschränkt. das Naturfeuer. Als viertes folgt das Sandbad.C. einen Ofen. Der erste Grad ist das Wasserbad. Spermatietim. nämlich unser Wasser. Der dritte Grad ist das Aschebad. oder die anderen Organe in ihrer Tätigkeit anreizen oder hemmen. um eine dauernde. Weitere Medikamente waren das Hermaphroditicum Martis et Veneris. B. das Oleum Martis gegen Bruchleiden äußerlich. dessen vordem . zu denen dann noch Blut. genannt Athanor. Bezoarticum.und Pflanzenreiches stets auch solche aus dem Tierreich für die Bereitung ihrer 1 Heilmittel ). daß es "in suffocatione matricis remedium mirabile et efficatissimum" sei. Als etwas Besonderes ist der Ofen für das große Werk zu erwähnen. Die Alchimie führt ihre Kenntnisse auf diejenigen der ägyptischen Weisen zurück. Das sechste Bad ist das Kohlenfeuer. Wasser-. weiter dann aber auch andere tierische Organe in der Voraussetzung. Roßmist und dergleichen.und Lymphbahnen abgeben. Von den Metallen wurde das Salz Saturni in äußerlicher Anwendung bei Wunden und Augenkrankheiten gebraucht. B. Laudanum. Kohlen. M." Die Verwendung tierischer Organe zu Heil-zwecken wurde von der Medizin in neuerer Zeit aufgenommen und hat als Organ. das Spanchymagogum. Pelikan. gebraucht für Digestionen und langsame Destillationen. Manna.oder Opotherapie steigend Bedeutung erlangt. beides Präparationen aus dem Antimon. und anderes. Der zweite Grad ist das Dampfbad. wie Klauen. Im Mittelalter blieben sie hauptsächlich auf tierische Auswurf. Lungen gebraucht wurden. das Electuarium Antimonii. und vorn Oleum Jovis wurde gesagt. Diota für Zirkulationen. der "Ofen der Philosophen". Man verwendet in erster Linie die endokrinen Drüsen. oder eine Grube mit fermentierenden Stoffen. geht aus einem ungefähr fünf-tausend Jahre alten Papyrus hervor. Die Essentia Martis brauchte man gegen Ruhr. gemäßigt. die aus dem Golde bereitete Essentia Aun und der Liquor solis rubeus. bei denen auch der Mercurius vitae und das Vitriolum Solis. für schwerere Destillationen und Sublimationen. Von besonderen Geräten für alchimistische Bereitungen sind zu nennen Cucurbita mit Helm und Vorlage.. die Quintessentia Antimonii gegen verschiedene schwere Leiden.. sowie ein "Confortativum ac preaservativum sanitatis maximum".Andere Mittel sind das Turbith minerale.. B. Er wurde auch für Putrefaktionen benutzt und war bei den einzelnen Adepten verschieden eingerichtet.und Blasenleiden. Aludel für Sublimationen und andere mehr. für Destillation und Gerinnung. die auch ein blöd und schwach Gedächtnis haben". Asa und Phalcüda Basilii usw. Aus dem Silber bereitet ist zu erwähnen der Liquor Lunae und die Essentia oder Anima Lunae. leicht trocken-warm. wie das Sandbad. Leber. Zirkulation. Balneum Maris oder Mariae. das Oleum Veneris. und das siebente ist das Holzflammenfeuer für Schmelzen und Zementieren. Gillae Theophrasti. "gut den Maniacis und Phreneticis. so in dem Haubte verwirret seyn. das Verwendung findet für Putrefaktion. Asche-und Sandbad hatten drei. für Reverberationen und Sublimationen. für Digestion oder Zirkulation. daß auch sie bestimmte Agentien an die Blut. Bei ihren Bereitungen unterschieden die Alchimisten in Ermangelung eines Thermometers hauptsächlich sieben verschiedene Wärmegrade als Bäder.

daß der "Merkur der Weisen" für etwas Gesondertes anzusehen sei. Allerdings blieben sie auf einige wenige beschränkt und sind mit ihnen verschwunden. Es ist dabei von geringer . des Relativen zum Absoluten. Das große Werk selbst aber überdauerte die Jahrtausende. daß sie einen Reinigungsvorgang im inneren Menschen bedeuten. das wahre Ich aufzuzeigen. des sterblichen Menschen zum unsterblichen. daß die Angaben der Adepten über die Bereitung des Meisterwerkes. Pflanzen. Purifikation.völlig unverständlicher Text erst neuerdings auf Grund der Forschungsergebnisse über die Hormonwirkung verstanden werden konnte. Zirkulation. der Stein der Weisen Das Meisterwerk der Alchimie ist die Verwirklichung des hermetischen Evolutionsgedankens. "T'ai-I Kinn . um die sich dann die Alchimie auskristallisierte. die Wandlung des Unreinen zum Reinen. es ist das Geschenk des Höchsten für den Menschen. es ist das älteste und bestgehütete Geheimnis der Menschheit. den astralen und den geistigen Plan. Nur auf Grund umfassender Kenntnisse konnte dieses Universal aufgefunden werden. daß der Mensch während seines irdischen Lebens nach seiner sozialen Stellung eine Rolle spielt in der dazugehörigen Maske. und in ganz besonderem Maße im Menschen. Die Bereitungsweise der Alchimie weicht von der gebräuchlichen ab.Hoa-Tscheu". Kircher: Mundus Subterraneus. Die ansteigende Ordnung der drei Prinzipien im Menschen zeigt den Aufstieg vorn Leiblichen. was von einem besonderen vegetabilen oder animalen Stein berichtet wird. "Das Geheimnis der goldenen Blüte des Höchsten Einen". alles. bezeugt der Papyrus. Das große Meisterwerk der Alchimie das Universalelixir. es umfaßt den materiellen. und bearbeitete daher die organischen Substanzen entweder nach dem Quaternär: Putrefaktion. Paracelsus: Archidoxa. und dies durch Arbeit an sich zu vervollkommnen. das Astral zu erhalten. die Rolle des Schauspielers. über die Darstellung im Stoff nur im übertragenen Sinne zu verstehen seien. Crollius: Basilica Chymica. der "Stein der Weisen". sie suchte das allein Wirksame. Destillation Das höchste Ziel wahren alchimistischen Strebens ist das große Universalheilmittel. Viele sind der Meinung. Der Mensch lebt als eine Person. Die Verwirklichung dieses Werkes im Stofflichen ist es. im Stein-. die "Tinctura Physica" nach paracelsischer Benennung. Aufgabe des großen Werkes sei es. seine Befreiung von allen ihn herabziehenden sinnlich-materiellen Trieben unter dem Bilde eines chemischen Arbeitsvorganges. Separation. des Unvollkommenen zum Vollkommenen. wie es aus den primitiven anatomischen und biologischen Kenntnissen des Mittelalters hervorgeht. Union. Falsch ist auch die Ansicht. das heißt nach dem lateinischen persona. des Niederen zum Hohen. und daß solche Kenntnisse in urfernen Zeiten vorhanden gewesen sind.und Tier-reich. Das große Werk ist universal. _____________ Es gibt nur dieses eine Meisterwerk. oder vereinfacht nach dem Ternär: Putrefaktion. triebhaft-Sinnlichen über eine höhere Sinnlichkeit zum Geistigen. die Maske. Es bildet den Kern der hermetischen Philosophie und damit auch der Esoterik aller großen Religionen. ist absichtliche Irreführung oder freie Phantasie Unwissender. _____________ 1 ) Agrippa: Philosophia Occulta. auf der materiellen Ebene ist es in allen drei Reichen wirksam.

Man nennt göttlich das Wasser des Schwefels. Wie die Schlange des Paradieses dem ersten Menschen. aportet primo ut lapidem philosophorurn (materiam ejus note Libavius) purum et mundum habearnus acceptum.' Ein anderer alter Text sagt: "Um den wahren Sinn zu verbergen. figiert. eine einige Medizin. ob dies die Rolle eines Königs ist oder die eines Bettlers. gewärmt. haben die Verfasser das Objekt der Wissenschäft durch die gebräuchlichen Bezeichnungen zu erkennen gegeben. eine Anordnung. er legt seine irdische Maske ab. das im menschlichen Leben und Gesellschaft daraus entstehen könnte. die zum Werke nötig sind. welchem nichts fremdes zugesetzt.Si ad perfecturn magistenum pervenire volumus." Merkur nennt er das göttliche Wasser. Et hoc ex oriente et occidente per expellentem nocumenta. eine einzige Medizin. calcinare." Arnaldus de Villanova. beides den weißen und roten Schwefel zugleich und auf einmal zu machen. ut ex eo trahamus quod purum est et darum. I. auch wäre die Furcht der Adepten. ob es schon den Toren und Narren unmöglich zu sein bedünket. Bei Zosimos heißt es in der Übersetzung: "Indem man Merkur nimrnt.Die Weisen kennen genugsam das Übel. die mit einem dichten Schleier des Geheimnisses bedeckt bleiben soll . II. denn der Weg zur Erkenntnis. Et anima et spiritus sunt creati de luto. die Forschung führt es auf die . weiß und gelb.Bedeutung. und Unfug. in ihren Schriften von Unberufenen verstanden zu werden. sondern in seiner Ausarbeitung auf materiellem Plan. und reden und schreiben davon in Räthseln. die Mehrzal der Menschen will nicht. daß nämlich nur ein einiger Stein sei. daß man das Überflüssige davon absondert.6: "Denn es ist nur ein einziger Stein. daß es diese Arbeit an einer besonderen Materie ist. daß demnach die Philosophen in dem die Wahrheit gesagt haben. ein Gefäß. befangen in ihren Leidenschaften. coagulare. worüber er sagt: "Dieses Wasser hat zweierlei Farben. So heißt es im Flos Florum des Arnald de Villanova: . Wäre die Läuterung des Menschen der alleinige Sinn. zur inneren Vervollkommnung ist niemals verheimlicht worden. Doch das Geheimnis des Meisterwerkes liegt nicht in der Erkenntnis und in der Verwirklichung des seelisch-geistigen Aufstieges. Ros. verblendet von der Illusion der Materialität. sicut est in sua minera: sublimare ipsum. man nennt göttlich den aufschwebenden Dampf. so könnte es nicht universal genannt werden. hie comedit caput suum cum cauda sua. so hat er die gegenwärtige Rolle ausgespielt. aber sie haben stets umschreibende Namen gebraucht für die Substanzen. Ohne das göttliche Wasser kann nichts geschehen." Nach hermetischer Überlieferung ist das älteste Dokument über das große Werk die Tabula smaragdina. als mit Furcht. macht man ihn fest mit dem metallischen Körper der Magnesia. Dieses Dokument wird von Albertus Magnus erwähnt. der von unten nach oben steigt. wenn Du willst!" Wenn Du willst -. postea destillare." Derselbe Ros. das wahre Selbst." 2) Aus einem anderen. von der Vortäuschung einer irdischen Wirklichkeit erkennen sie nicht den Zweck ihres Lebens. Et caput et cauda est anima et spiritus. incerare (hoc est tota practica et reductio ad prirnam materiam note Libavius ). jede Rolle bietet ihm die geeignete Gelegenheit zu seiner weiteren Vervollkommnung. auch nichts daran vermindert wird ohne allein. mit diesem wird das Werk unternornmen. so raunte bei den ägyptischen Mysterien eine verhüllte Gestalt aus dem Dunkel dem Neophyten ins Ohr. ein Werk. wenn die Erkenntnis dieses großen Geheirnnisses denen Gottlosen eröffnet würde: darum handeln sie nicht anders davon. solvere. damit es nur von denen erkannt werde. fixare. deren Fleiß und Arbeit Gott segnen will" (Auslegung des Ritterkrieges).17: "So erscheint es ganz erklärlich. Aus den Schriften aller Adepten geht unzweifelhaft hervor. Postea oportet nos ipsum facere descendere. und übrig bleibt das eigentliche Ich.. gebrannt. überflüssig."3). daß es sich bei dem großen Werk neben der geistigen Entwicklung um einen physischen Arbeitsvorgang handelt. Ist das Leben beendet. "Du kannst Gott sein. von ihm als sehr alt bezeichneten Dokument führt Libavius noch diese Stelle an: "Homo noster antiquus est draco noster.

die von Hermes auf einen Edelstein graviert wurden und unter dem Namen Smaragdtafel bekannt sind.und Bildhauerkunst nötigen uns noch heute Bewunderung ab. andere Gebiete des Wissens und seiner Anwendung in der Technik standen aber dazu in keinem Verhältnis durch ihre Rückständigkeit. der durch den sagenhaften Thot oder Hermes auf die koptischen Priester-Weisen Ägyptens gekommen war. daß das. das ihre Namen für alle Zeiten unsterblich gemacht hat . seine Kraft ist ganz. Es ist alles erfüllt. Diese alten Zivilisationen. was oben. und durch den Gebrauch dieses einen Dinges werden die wunderwürdigsten Sachen verrichtet. oder ihre Bau. der große französische Kenner hermetischer Wissenschaft. "Wahrhaftig und ohne Unwahrheit. Mathematik. wie diejenigen. sagte von der Tabula smaragdina: "Nichts übertrifft und nichts kommt als kurze Übersicht über alle Doktrinen der alten Welt jenen. der Wind hat ihn in seinem Bauche getragen. wenn er in Erde verwandelt ist. Wenn Du dieses vollbracht hast. fand bei diesen verständnisvolle Pflege und Ergänzung. Jener Teil. auch wenn sie von den Griechen zuerst aufgezeichnet wurde. ist gleich dem Oberen. der es zuvor bedachte. der Mond seine Mutter. Deswegen werde ich genannt Hermes. Und gleichwie alles von einem allein erschaffen wurde durch den Willen eines Einzigen. sondern sie erscheinen als wenig zusammenhängende Überreste einer hohen. Die Sonne ist sein Vater. und empfängt die Kraft des Oberen und Unteren. nachweisen. Es steigt von der Erde zum Himmel und vorn Himmel wieder auf die Erde. schlossen nicht alle Zweige des Wissens gleichwertig in sich ein. welche die Weisen eines in großen Kataklysmen untergegangenen Erdteils besaßen. weil ich die drei Teile der Weisheit besitze. da er Merkur." Die Smaragdtafel ist nach der Überlieferung der Adepten ein Ausdruck jener Kenntnisse. Lehrer aller der noch heute berühmten Gelehrten des Altertums zu sein. da es sich bei diesen zuerst nachweisen läßt. oder sie fehlten auch völlig." Eliphas Lévi (Abbé Constant). Schwefel und Salz ____________ enthält. Dieser ist der Vater aller Vollkommenheit der ganzen Welt. was ich zu sagen habe vom Werk der Sonne. was fest ist. also entsprießen und kommen alle Dinge von diesem Einen durch Anpassung. denn es überwindet alle subtilen und flüchtigen Dinge. das Feine vom Groben. Der Text der Smaragdtafel lautet aus dem Lateinischen übersetzt. der 1 Dreifachgroße ). deren Existenz derjenigen der bisher für die Ursprungszivilisationen gehaltenen weit voranging. Ihre Philosophie. wodurch man Wunderzeichen eines einzigen Dinges erlangen kann. und das. Sie wurde von einem Überlebenden. einigen Auserwählten des nicht betroffenen Erdteils übermittelt und kam auf die Ägypter. Also wurde die Welt erschaffen. ist gleich dem Unteren. Ob diese Tradition begründet ist. was unten. die assyrische. Dieses ist von aller Stärke die allerstärkste Stärke. auf anderen dagegen auffallend primitiv. als übriggebliebene Zeugen für die hohe geistige Entwicklung einer Menschheit. Sicher ist diese Inschrift aber auf ägyptische Eingebung zurückzuführen. diejenigen Perus. wirst Du die Herrlichkeit der Welt besitzen. doch sprechen verschiedene Tatsachen für die Möglichkeit. Du sollst das Erdreich vom Feuer scheiden. die vor ihrer Zeit vorhanden gewesen sein muß. seine Ernährerin ist die Erde. läßt sich mit Sicherheit nicht mehr ____________ 1 ) Merkur. die der Sphinx mit ihrer tiefen Symbolik und den Pyramiden zugrunde liegen. indische. und alle Finsternis wird von Dir weichen. genannt Hermes. ganz lieblich mit großem Verstand.griechischen Hermetiker von Alexandria zurück. umfassenden Kultur. der dreifach ist. und die plötzlich und so gut wie vollständig vernichtet wurde. gewiß und auf das Allerwahrhaftigste ist es. Mexikos waren keine vollständigen. wenigen Sprüchen gleich. und durchdringt alles. Astronomie. ägyptische. Daber können diese Zivilisationen nicht als Errungenschaft einer sich fort-schreitend entwickelnden Kultur angesehen werden. die ihnen das Wissen verdankten. Danach erscheinen die auf der Tafel des Hermes niedergelegten Gedanken ebenso. Sie zeigen sich auf einigen Gebieten vorgeschritten. er befähigte sie.

daß der Verrat an Unberufene seinen höchsten Zorn hervorrufen würde. das ist aller Adepten aufrichtiger Rat: ORA-AUDI-LABORA-TORIUM. sein Sehnen ist allein nach Gott in Christo zum ewigen Leben. der hei-ligen Schrift und der Erfahrung derer. denn ohne die eigene Schmelzung und neue Geburt geschieht es gewiß nicht. diese Erde mußt du zermalmen und verschließen. und umsonst zu bekommen. Bekümmere dich nur um unser Wasser und die geblätterte Erde. so wird sie sich vor Durst im Gefängnis selbst zerbrechen und werden wie ein dickes Wasser mit Öl vermengt. so sie Salz. nicht die eines Menschen." Im "Traktat vom Philosophischen Salz" des Josaphat Friedrich Hautnorton Sueci. das Heilmittel bei allen Krankheiten des Menschen." 4) Nach den Angaben der Adepten ist das große Meisterwerk der Alchimie. und überwindet die Elemente. Merkur nennen. selbst sind. in Lösung als das Universalelixier. der hat alles. soweit nicht durch Zerstörung größerer Zeligruppen und ganzer Organe eine Wiederherstellung unmöglich gemacht wurde. und nun vom Künstler in ein lauter Wasser wieder aufgelöst wird. er schwebt allezeit auf dem Wasser. linde Kochung. alle Zeugnisse der echten Weisen.oder Brunnenquellwasser. Pondus aquae esto plurale. terrae vero singulare. welche unseres Goldes Magnet an sich gezogen. Seele und Geist. Das vom Körper abgezogene Wasser ist kein Wolken. die ihm gewährte Kenntnis weiterzugeben. Die höchste über alle Arzneien. welches kein ander Wasser tun kann In der Vorarbeit mußt du Leib. sie dem zu verleihen. die durch Verletzung oder operativ vom Körper getrennt wurden. die lebendig. das hat Leib. Es sei die Gabe Gottes. der suche das Oratorium auf vor dem Laboratorium. und bedarf keines anderen Hilfe: denn in ihm ist alle zeitliche Glückseligkeit. die alle drei in einem Subjekto sind. es ist die wesentliche Lebenskraft der Natur. die mußt du als die Terra foliata im rechten Gewicht wissen mit dem Wasser zu vereinigen. welche daraus durch die Solution zu erlangen sind Die Solution geschieht in sich selbst. Sein Geist und Kraft. soweit sie überhaupt heilbar sind. ja das Leben. Gott allein habe es sich vorbehalten. der Geist ist nieht zu sehen. da der Mensch durch sanfte Auflösung hindurch in die Hand Gottes geht. ist der Geist des fünften Wesens. über das er eifrig wacht. so in ihm verborgen. die in . Die Universalpanazee ist eine in die kleinste Menge des Stofflichen konzentrierte Kraft. zweitens vertreibt er alle Krankheiten bis zum Lebensziel. durch sich selbst ohne alle fremde Dinge. drittens die Veredelung der Metalle". In einem jeden Menschen entfaltet das Elixier eine den ganzen Körper und seine Säfte erneuernde und damit eine allgemein verjüngende Wirkung. der achtet äußere Ehren. trocken als Stein der Weisen. Gesundheit und Wohlsein. Den Wert der Kenntnis des großen Meisterwerkes beschreibt Morienus mit folgenden Worten: "Wer Gott und diesen Stein hat. Band 1:"Von der Wunderkraft unseres Salzwassersteins" heißt es vom großen Werk und seiner Bereitung: "Der Nutz ist erstens die Erkenntnis Gottes und seines eigenen künftig herrlichen Zustandes. Sed und Geist vonsammen scheiden. Lust und Eitelkeit der Welt wie Kot auf der Gasse. den er erwählte. reinigen und wieder vereinigen. Schwefel und Merkur ist. oder ein Ding. Wem Gott dazu geholfen. der ihn darum bittet Wer sich daher berufen fühle. das bei seinem Körper bleibt und mit ihm sich vereinigt durch langsame. eingeschmolzene Lungenflügel und andere schwere Zerstörungen durch Eiterprozesse auch durch den Gebrauch des großen Elixiers nicht wieder. das rechte Aurum potabile.Alle Adepten der verschiedenen Zeiten stimmen in ihren Angaben darin überein. sondern ein salziges Wasser und weißes Gummi. welches nur ein einziges Ding. der Weisen Salz. Die geblätterte Erde ist die kleine Insel im philosophischen Meere. der unter dem Kreis des Mondes schwebt: er beschließt die ganze Welt in sich. daß das Geheimnis des großen Werkes das Geheimnis Gottes sei. doch kommt auch hier der Krankheitsprozeß auf jeden Fall zum Stillstand. dieses Mysterium zu erlangen. So wachsen Glieder und Organe. Dann heißt es weiter: "Die Weisen haben einstimmig einen Grund des Werkes gelegt. niemand sei daher berechtigt. Reichtum. denn die Auflösung des Körpers geschieht in seinem eigenen Blut. Schwefel. die dazu gelangten aus besonderem Erbarmen stimmen völlig überein. und dieses ist ihr Salz: darin ist das Gold und Silber der Weisen.

daß ich von diesem Geheimnüß vor niemandem rede. Vieren. zu ihrer Erklärung muß man berücksichtigen. mit gantz demütiger vnd inbrünstiger Bitte. von manchen auch mit Materia secunda aus der Materia prima bezeichnet. ein Wasser. Amen. auch heißt sie Vitriol der Weisen oder Alaun. daß die Adepten zwischen ihrer Rohmaterie. oder sie sei ein einiges Wesen. Als universale erstreckt sich ihre Wirkung ebenso auch auf das Tier. der in sich den Schwefel enthält als zweifache Sache. das die Hände nicht naß macht. der diese Kunst erschaffen. Diese Widersprüche sind jedoch nur scheinbare. vnd dardurch eine rnächtige unfehlbare Sünde committire vnd begehe. vnd ein meinäidiger Bruder Aureae Crucis werde. Hauptarbeit und Nacharbeit. ein feuchtes Wesen. wurde Merkur der Weisen genannt. Sohn vnd Heiliger Geist. das ist res bina. beide aber in ihren Angaben gern untereinandermischten. einem Katalysator zu vergleichende Energieumsetzungen. ihr Quecksilber. sie sei sehr selten und kostbar. dreien. Nach den verschiedenen Angaben sollte sie weich sein. vnd deme es auch gefallen hat. Sinn vnd Gemühte durch seinen heiligen Geist also regieren. Auch wurde die Materie nach ihren verschiedenen Zustandsformen und ihren Farbänderungen benannt. Preiß. Paracelsus nannte sie den Stein nach der Kuhe geworfen. . Allmächtigsten Gott. gnädiglich behüten. nur in den Ländern des Morgenlandes zu finden. Sie wurde allgemein sonst nur nach ihrem Aussehen.und Pflanzenreich. Viele erwähnten eine Vorarbeit. sie sei überall anzutreffen und umsonst zu haben. vnd beständiglich bewahren. ihren Eigenschaften genannt und gleichnisweise umschrieben. und einer aus der Rohmaterie bereiteten Materia prima unterschieden. Die aus der Rohmaterie bereitete Materia prima. Ehre vnd Danck gesagt. wo dies unbeachtet blieb und nicht vermutet wurde. der Materia secunda. den Eckstein. die während der Bereitung entstehen.geringer. obwohl es ohne menschliches Zutun zustande kommt. wobei oft als Vorarbeit das Entstehen der Materie in der Natur bildhaft beschrieben wurde. sed absconditus prae oculis illorum remanet. und bei diesen Angaben ließ ein jeder mit der Wiederholung anderer seiner Phantasie freien Lauf. die hochgelobte Dreyeinigkeit. ein nasses Wasser. dem sey ewig Lob. und was dergleichen Widersprüche mehr sind. ihren Schwefel. der von den Bauleuten Babels verworfen wurde. Man nannte sie Merkur der Weisen. darfür wolle mich Gott Vater. allerdings an Stellen. viel weniger vngottesfürchtigen mittheile. ihr Salz. er wolle mein Hertz. Rebis. Magnesia. je nach der Schwere der Erkrankung mehr oder weniger oft wiederholter Dosis eine ideal ausgleichende" und fördernde Einwirkung auf die Lebensvorgänge im menschlichen Organismus zu entfalten vermag. und reicht bis in das Mineralreich. sie bestehe aus zweien. sündigen Menschen durch ein versprochenes vnd tewres Gelübde. In diesem bewirkt sie unter anderen in den Metallen starke. doch ist sie trotzdem von verschiedenen Adepten in ihren Werken genannt worden. die Göttliche Majestät auff das allerhöchste beleidige. noch einer einigen Creatur offenbahre. Zinnober. damit ich nicht an meinem Gelübdeynd Eyde brüchig." 5) Eine Rosenkreuzer-Abhandlung des großen Werkes schließt mit diesen Worten "Dem Allerhöchsten. um die Sache zu verdunkeln." Die Materie zum großen Werk und ihre Bereitung nach den Angaben der Adepten Die Materie zum großen Meisterwerk der Alchimie wurde stets auf das sorgfältigste geheim gehalten. ein zerreißer des himlischen Siegels. In "Aurelia Occulta" aber heißt es von dieser Universalpanazee: "Nec enim hic thesaurus in scholis medicornm traditur. einen Stein. Antimon. mir Elenden. diese Erkenntnis zu offenbahren. das Blei der Philosophen.

Natriumsalzen. die auch heute noch bestehen. bis ihm die Bereitung gelang. es sind beides die zwei Schlangen. wie es Flamel im dritten Kapitel der Auslegung der hieroglyphischen Figuren erklärte. in Kaolin. Spezialisten. Sie sind überzeugt. als in der Bereitung. betitelt: "Aus dem rechten Wege zu der hermetischen Kunst nebst Anmerkungen über die Irr-Wege. Von Anonymo. kleine und einen Hauptschlüssel haben je nach dem Unterschied der Schlösser. Auch aus Quecksilberchloid und Schwefelantimon. Ammonium-. die von der Natur bereitet wurde. die große. Merkur. Es ist eine Materie. der damit den Merkur der Weisen bezeichnete. daß sie die Materie niemals erkennen könnten. Magnesium. Frankfurt und Leipzig bey Joh. aber da er in der Bereitung irrte. die von Juno dem jungen Herkules in die Wiege gelegt wurden Er erwürgte sie. jene unberufenen Sucher aber seien alle krank. Harn. Die Adepten sagen nicht mit Unrecht. wie sie der Adept im Anfang des Werkes überwinden muß. Der Hauptschlüssel wurde von verschiedenen Alkahest genannt. sie hätten die Gelbsucht. der die goldenen Äpfel im Garten der hesperidischen Jungfrauen bewacht. Arsen. Es hat manch einer die Materie gekannt. die ihnen die Augen derart verdunkele. soweit ihnen dies erlaubt und bei Wahrung des Geheimnisses vor Unberufenen möglich war. zwei Drachen. Sulfur. Bei diesen Afteralchimisten lassen sich nach den von ihnen für die Ausgangsmaterie zum großen Werk gehaltenen Stoffen ganze Gruppen unterscheiden. dessen Schüler Starkey und Glauber. Nun sind zu nennen die Gursucher. Den seltsamen Namen Alkahest erklärt Glauber entstanden aus den in flüchtiger Schreibweise zusammenhängend geschriebenen beiden Wörtern Alcali est. Arsenik. damit Rebis entstehen kann". Eine Unterabteilung der Mineralisten sind die Schlüsselmacher. er sollte ein allgemeines Lösungsmittel sein. Die größere Schwierigkeit besteht für den angebenden Adepten daher weniger in der Auffindung der Materie. Alkohol und anderen Zusätzen suchte man ein solches Universallösungsmittel zu erhalten. Alkahestspezialisten waren unter anderen van Helmont. Quecksilber oder in Kalium-. Der Name Alkahest wurde wohl zuerst von Paracelsus gebraucht. Salmiak. Dazu heißt es: "Nimm nichts davon. der eine mit. deren letzte Vollendung jedoch unterblieb und nun auf künstlichem Wege erreicht werden soll. Zinnober. Lehm. das heißt. wie Eis im warmen Wasser. der seinen Alkahest aus geschmolzenem und mit Holzkohle verpufftem Kalisalpeter bereitete und zum Gebrauch bei den Metallen an Stelle der Holzkohle Schwefelantimon verwendete. Antimon. George Fleischer 1773. Alaunen. Alle Adepten waren bemüht. das Werk verlange zu seiner Bereitung einen gesunden Menschen. Schwefel. Das eine ist warm-trocken. das andere kalt-feucht. ist die größte diejenige der Metallisten und Mineralisten. daß ihre Meinung die richtige ist. Es ist der Drachen. indem sie sich auf die betreffenden Stellen in den Schriften der Adepten berufen. sollst du bleiben lassen!" Die falschen Alchimisten haben die Materie zum großen Werk vergebens in den allerverschiedensten Stoffen gesucht. zerstören. die Materie deutlich zu machen. Sonne-Mond. Auch die Gruppe der Gradirwasserköche gehört zu den Mineralisten. nämlich die Goldsucht. in dem sich das Gold (der Weisen) auflöse. Silber. Eisenoxyd. die auf trockenem Wege durch das Zementieren von Silber oder Kupfer mit Blutstein. erreichte er nie das ersehnte Ziel. die von allen Adepten in einen undurchdringlichen Schleier gehüllt wurde. und das Wasser ist das Quecksilber. Salpeter und anderem eine Umwandlung der mißhandelten Metalle in Gold erhoffen." Von diesen Gruppen. die sämtlich überzeugt sind. der die Zusammensetzung geheim hielt. Ton und dergleichen mineralischen Stoffen. tue nichts dazu. mit oder ohne Essigsäure. Vitriolen. in Gold. die auf und in den Bergen . und mancher Adept hat nach eigenem Geständnis an die zwanzig Jahre gebraucht. in Vitriolen. Schwefel. Die Aufzählung solcher Gruppen findet sich in einem alchimistischen Werk. der andere ohne Flügel. wie es vom Merkur der Weisen behauptet wurde. sondern wie es die Natur geschaffen. Blei. daß die Materie zum Werk nur im Mineralreich zu finden sei. die mit aus Säuren bereitetem "Gradirwasser" das Silber in Gold erhöhen wollen Ihnen schließen sich die Zementstümper an."Genauer bezeichnet ist die in der Rohmaterie enthaltene Erde der Schwefcl.

Es heißt richtig: "Quo nobilior fuerit materia. Die Adepten erwähnen stets die Farben. und sie gaben den Anstoß zu den Homunculus-Phantasien.herum-klettern und die verschiedenen Guren sammeln. Diese Meinung ist irrig. in der Luft fangen wollen. Samenflüssig keit und dergleichen. die Seminalisten. das weiße kristallinische Salz oder die weiße Rose. die im Werk während der Bereitung sichtbar werden. Die zweite ist die weiße Farbe. die darauf einsetzende Solutio fünfunddreißig. schwarz. und hernach ein Phoenix. wie zu schwaches. vorausgesetzt. ungleichmäßiges Erwärmen. Als Nacharbeit folgt dann eine dritte Putrefactio mit einer Dauer von dreizehn. quod notandum!" 7) Nach den Angaben der Adepten scheint es sich bei der Bereitung des großen Werkes um einen verwickelten chemischen Arbeitsvorgang zu handeln. eine weitere Putrefactio zwanzig und die Combinatio drei Tage und Nächte. daß die Materie nur in bestimmten Kräutern zu suchen sei. Schöllkraut. Item: Terram unam altera esse meliorem. daß nicht störende Ereignisse. rot. "Tödte den Raben. Wasserlinsen oder im Nostok. indem sie Speichel durch Reiben in einer Reibschale in Milch und dann in Erde verwandeln wollen. die vierte Putrefactio mit vier Tagen und Nächten und die Perfectio seu Fixatio mit einem Tag und einer Nacht. einer war schwarz. in Melissen. auf einem roten Acker tät er drei Furch und fand drei Würm. Manche sind der Meinung. Das sich niederschlagende Wasser wollen sie dann in gläserner Reibschale mit ebensolchem Pistill in eine "Jungfernmilch" und weiter in eine "jungfräuliche Erde" verwandeln. der Samen. Diese Art der Sucher hießen nach dem lateinischen semen. es ist "der Rabe. in die allmählich die schwarze übergeht. der himmlische Rubin." Ähnlich den Luftfischern suchen die Speichelsammler die Materie zu erlangen. gehen sie vor Sonnenaufgang hinaus. daß die Materie nur von solchen gefunden und bereitet werden könnte. und die dritte Hauptfarbe ist dann die rote. so wirst du glücklich seyn. Blut. und auch nicht zu jeder Zeit. alten und neuen Jauchegruben und an dergleichen duftenden Orten die Materie. atmen die Luft tief ein und hauchen sie in mitgenommene Flaschen. die "Das Fischlein Echinaeis" oder "des Hermes Vöglein". Auch sie können sich auf die Worte der Adepten berufen. doch ist nicht jede Materie gleich gut geeignet. in dem sie den geheimen Vitriol der Weisen vermuten. besondere Atem-Übungen oder dergleichen meist schädliche Praktiken dem Auffinden vorangehen müßten. die Animatio dann dreißig. die in den Köpfen vieler Alchimisten spukten. wenn die Luft "voll Astralsalz" ist. sie heißt der Schwan. die rote Rose. Sie sind überzeugt. zusammen einhundertfünf-undsechzig Tage. Animatio rnit acht. "Gott ging zu Acker. der zweite weiß und der dritte rot. die weiße Taube. oder daß längeres Fasten. die mit einer besonderen angeborenen oder erworbenen magnetischen oder ähnliche Kraft begabt seien. Solutio mit zehn. weiß. daß eine Taube gebohren werde. ergo eligibiliorem. dessen Anfangsbuchstaben das Wort Vitriolum bilden. und suchen in Misthaufen. Den Schluß des Reigens bilden die Kräuterphilosophen. Harn. der in der Nacht ohne Flügel fliegt". Als weitere Gruppe folgen dann die Mistfreunde. wie die Prima materia von manchen Adepten auch genannt wu-de. im Volke erhaltener Alchimistenspruch sagt. in denen sie die Ausgangsmaterie vermuten. doch ist er weniger schwierig. die Vollendung mehr oder weniger bedeutend verzögern. Kurz und treffend kennzeichnet sie der alchimistische Spruch: "Fax fixurn volatile et volatile fixum!" 8) Nach einer Rosenkreuzerangabe erfordert die Bereitung folgende Zeiten: Mortificatio und Putrefaktio erfordern vierzig. die "über dem Haupt schwebte und noch nie von eines Menschen Fuß betreten wurde. Im Frühling." Wenn . Drei Farben sind die hauptsächlichsten. Die zuerst erscheinende Farbe ist die Schwärze. (In diesen wenigen Worten ist das ganze Magistenum enthalten. wie langwierig. vermuten sie in menschlichen und tierischen Exkrementen. "dem vom Himmel gefallenen grünen Schleim". die aus der weißen entsteht.)" Ein alter. eo nobilior erit forma. Harnsieder und Exkrementenforscher. Ihnen folgen die Luftfischer. Auf Vitriol scheint der alte Rosenkreuzerspruch hinzuweisen: Visitabis Interiora Terra Rectificando Invenies Occultum Lapidem Veram Medicinam 6). mache aus dem Schwarzen das Weiße und das Rothe.

so wie ein schwarzer Nebel. da bey ihr nicht die geringste Schönheit anzutreffen. die alles wirket. Vitriolum. Buch der Weisheit 12: Dein unvergänglicher Geist ist in allen (verstehe Metallen. und die Quelle zeitiger Wohlfahrt. zerbrochen. verachtet. und seine Erkenntnis von Gott zu erbitten. von allerley Geschlecht Sie ist an allen Orten zu finden. Dieses Subjectum muß zuerst aufs höchste gereinigt. Mittel und Ende. demnach in rechter Zusammensetzung. es war finster auf der Tiefe. keines ausgenommen. zur Gesundheit unseres Leibes."Sonnenblume der Weisen" "Die Materie. In solcher natürlichen solvir.und Lebendigmachung des Körpers und Geistes. ist ein schlichtes. Zwar sagt Salomo. wie Gott im Anfang bey der Schöpfung Himmels und Erden.und Zuschließer und Durchdringer aller Dinge.die weiße Farbe sich durchgehends zeigt. Seel und Leib verborgen liegen. Arbeit und Zeit. Diese Erde war wüste und leer. daraus unser Stein bereitet wird. dann aufgeschlossen. Geist. so wirst du in einem einzigen Subjecto den philosophischen Grund und Wurzel finden. Wer sie erlangen will. Sumina alle Metalla und Mineralia sind zu unserm Werk garnichts nütz. das unrein Irdische aber bleibt im Grunde des Gefäßes. erst im Suchen der wahren. der weiß des Tartari der Weisen Heimlichkeit und Grund: doch muß das Innerste dieses Öls herausgebracht und umgekehrt werden. unansehnliches Wesen. derselbe Abgrund war voll dicker Finsternis. nämlich aus einem Chaos oder Klumpen." Folgende Schilderung der Materie und ihrer Bereitung mit beliebten Umschreibungen gab Leade. sie mögen heißen wie sie wollen. daraus Gott im Anfang Himmel und Erde schuf. Es ist Herkulesarbeit: denn was hat man nicht vor Mühe. Wer das Öl und seine Auflösung.als Nacharbeit. das reine Weiße steigt auf in die Höhe. ersten Materie. und grünen aus ihr allerley Farben. der hat daz. von Ansehen geringe: aber ihre verborgene Natur. wachset auf. Solches ist des gantzen Werkes Schlüssel in der Vor. darin wir diesen Samen suchen und finden können. Es ist eben die Materie. was in ihr ist. Wer nun diesen Geist hat. der gebe Gott die Ehre. Nimm diesen Klumpen und handle damit eben. sowohl innerer als äußerer Proportion? was Mühe. wie ein Berg. in ganz gelinder Wärme. auch seine Coagulation und Destillation erkennet. bis aus unserer Kröte. der hat auch das Öl. Es ist eine Materi der Gesundheit vnd des Reichsthumbs: dann beyde fließen auß einem Brunnen. alles dieses geschieht nicht in geringer Zeit. der Rabe geboren? endlich was vor Zeit in Gebährung des im Feuer lebenden Salamanders? Dieses ist der Baum des Lebens. darin alle drey Anfänge. von Suchten nennt es Silber. daß es sich in sich selbst resolvieren und wasserdicklich werden mußte. der bloße Leib vermag nichts. daran genug zu lernen. des Werkes Anfang. eine Scheidung des Reinen vom Unreinen. sey auch bereitwillig. ja bis zur Wiege des neugeborenen Königs. Siber. bewegte das neblige Chaos. Das ganze Werk bekommt seine Reinigung durch unser feuchtes Wasser. der rechte Signatstern. bis die Adler tüchtig zum Fliegen bereitet? was ferner vor Zeit. und schreibt: "Der diß Silber hat vnd kent. wenn es der Höchste haben will. Antimonium etc.und sublimirung geschieht eine Verbindung der Elemente. genannt Leona Constantia in . denn der Geist allein macht lebendig. diesen Geist und Anfang aller Dinge in allen diesen Körpern zu suchen. zu Asche und Öl werden. Gehe mit den Weisen nach Bethlehem. der Weisen wahre Artzney. "Die Auflösung des Körpers in seinem Wasser ist zugleich eine Todt. Vegetabilien und Animalien): wir aber haben nicht nötig. die Natur hat uns etwas näheres dargestellt. nach solcher Grundfeuchtigkeit hat man sich umzusehen. Minern. Philaletha redt in der Handleitung zum himmlischen Rubin darvon ausführlich. sie ist eben das. Gold. So ist unsere Materie ein einiges Wesen. sie ist der rechte Auf. welches ich heilig bezeuge. bis der Adler mit dem Drachen ausgefochten. Zwar aus einem metallischen Samen. worauf zu Anfang der Geist Gottes schwebte. Vor der Solution und Sublimation geht unsere Kalzination vorher. die im Schlamm sich nähret. trieb es in die Enge zusammen. so von Anfang der Welt von aller Menschen gesucht worden. Auch sind alle Vegetabilia und Animalia und was von ihnen kommt hierzu ganz untüchtig. Ich warne vor allen Metallen und Mineralien. und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. ist die Materie bereits Elixier. .

Ein Teil wurde dazu in die Höhe geführt. Moses sagt. um sie vor den Unberufenen zu verbergen. die von Glauber im zweiten Teil seines Operis Mineralis erklärt wurde. Sulphur und Mercurius. Wegen ihrer starken durchdringenden Eigenschaften kann man sie wohl einen Löwen nennen. nec terrae foeculentia vitiare. andere nennen sie Geist. Die Materie wird von Paracelsus auch noch roter Löwe genannt. der Rückstand. der über ihr als über der ersten Substanz geschwebt hatte. Er ist auch das alleinige Mittel für die Erneuerung des menschlichen Körpers. wobei diese Arbeit gewissermaßen die Schöpfung einer kleinen Welt bedeute. zumal das gantze irdische Leben nur ein Elend und Jammer ist bis in den Tod. Alle Weisen stimmen darin überein. in einer anderen Schrift: "De Tinctura Physicorurn" gab er ein von ihm erfundenes abgekürztes Verfahren für die Bereitung des großen Werkes an. generatur ab us substantia temperata. so geschieht dies auch hier. im Libro Metamorphoseos heißt er sie Sal. daß die erste Materie ein Wasser gewesen sei. das er in zwei Teile teilte. Löwen und Goldglanz. der rückständigen Erde." 10) Der andere Teil. So wird auch die Materie des großen Werkes in zwei Teile geteilt. durch dessen innerlichen Gebrauch in kleiner Dosis der Mensch verjüngt wird. dann die Materie. purificantur. daß die Materie zum Stein der Weisen nur ein einziges Ding zu sein scheine.alles wieder zu seinen Füßen zu legen. und hatte sie befähigt. Dieser flüchtige Adler ist sehr scharf. und heißt deshalb in der Smaragdtafel die allerstärkste Stärke "cum enim elementa illa separantur. die einzeln durch die Feuer-Wasserkunst herausgezogen und wieder zu einer Substanz vereinigt werden müßten. nec aeris contactus obumbrare. daß die Materie für die große Universalarznei nur ein Ding sei. und einen unteren. et alternatim modo congruo deponantur. der andere Teil sammelte sich in der Tiefe und wurde durch Koagulation zu einer trockenen Erde. et jam quasi anirna et quasi non corpus ligamentum et vinculum cmnium elementorurn. Die drei in der Materie enthaltenen Prinzipien nennt Paracelsus einen Adler. Er ist das Subtile der Tabula. daraus die zwei merkurialischen Substanzen genommen werden rnüßten. aus einem Wasser alle Dinge und Geschöpfe hervorgebracht wurden. Diese Erde ist jetzt keine Jungfrau mehr. und der ewigen Herrlichkeit in nichts zu vergleichen. die ihrer Schärfe und Stärke wegen den Namen des Löwen behielt. ein Wasser. aus der Gott Himmel und Erde schuf. auch Geist oder Seele der Welt als einer Mittelnatur zwischen Geistigem und Körperlichem. so sage auch Paracelsus. wird von Paracelsus Glanz der Sonnen oder Goldglanz . das von Alexander von Suchten folgendermaßen erläutert wurde: In seiner Arbeit sei Paracelsus der von Moses in der Genesis beschriebenen Erschaffung der großen Welt gefolgt. einen Sohn zu gebären. daß sie aber drei andere in sich enthalte. Wie Moses die Materie für die Erschaffung der großen Welt in ihren drei Hauptprinzipien anführt." In seiner Schrift: "Coelum Philosophorum sive Liber Vexationum". Er erwähnt zuerst die drei Hauptprinzipien Hirnmel. den Himmel. indem daraus zwei weitere Stoffe entstanden. feuchter Natur. führt Paracelsus die Afteralchimisten irre. er durchdringt dem Löwen. denn der Geist. trocknete zu einer Erde ein. denn sie bezwingt die Menschen und alle Geschöpfe. der unsichtbare Geist. denn diese Herrlichkeiten sind nur verschwindende Zeitlichkeiten. so daß aus einem zweie werden. seinem Vater und zugleich Sohne Mark und Bein. "quae sit quasi corpus et quasi non anima." 9) Dieser Löwe muß sich nach des Paracelsus Worten zu einem Teil in einen weißlichen Adler verwandeln. Erde und den Geit Gottes. quae non potest ignis violentia separare. wie ein Adler nach den Worten des Psalm. nec aquae limositas contaminare. den Adler. deren einer Teil als klare Flüssigkeit oder weißer Adler durch Destillation in die Vorlage übergeht. zu einem Himmel gemacht. Wie in der Schöpfungsgeschichte aus der Urmaterie. das wahre Bad der Wiedergeburt. Seele und Leib. nämlich ein Wasser. Das dritte Prinzip. Himmel genannt wegen seiner wunderbaren Eigenschaften. mit denen dann das Werk bereitet wird. die Erde. eine feuchte Natur. Bernhards einige Wurzel. in einen oberen Teil. befruchtete sie.

Nehme man eine Substanz. der König gehe nimmermehr hervor. wie sie die Watur aus einer reduzierte. Wenn diese Goldfarbe aus der Erde ausgezogen wird. als er die Glieder des Alten voneinander zu trennen befahl. 12) . quam non tau modo calcinatae. der Adler. so müsse man erst zwei daraus machen. zwei daraus zu machen. das in sich den Goldglanz oder den Schwefel der Weisen hat. Sie hätten wohl auch erst aus einer Substanz zwei gemacht. Abziehen hätten sie so oft wiederholt. ob man im Anfang eine oder zwei Materien nehme. Die lange. dann aber stets diese zwei gebraucht. wie Auflösung. nehme man aber zwei. man brauche dann nur aus diesen zweien das Dritte hervorzubringen. ihn mit seinem eigenen giftigen Merkurialwasser töten.genannt. Putrifizieren. wie Blut. wodurch der Alte wieder jung werden würde. die Jason beim Ovid anwandte. Paracelsus meinte. Dieses Eintränken. Auch hier wird dieses dritte Prinzip. qui stat colligatus in prima essentia elementorum mercurii vivi nostri. denn sie kann für sich nicht bestehen. jedes für sich gereinigt. Damit nun nichts zurück-bleibe. so sei man der Mühe überhoben. der Glanz der Sonnen. bleibt auch stets mit ihm vereint. und dann das Wasser bei ganz gelinder Wärme abgezogen. putrifizierten abermals einen philosophischen Monat. mühsame Arbeit des Putrifizierens und Destillierens verwirft Paracelsus. Die alten haben beide Substanzen vereint. nämlich extractionem solutivam cum annexis laboribus rite praeparandis. Es sei jedoch einerlei. die im Blute ihren Sitz hat. also muß er den anderen Weg eingeschlagen haben. Wasser und Erde. so verrnutet er darin die Seele. Es muß aus der Erde. und der Körper. Destillation und Extraktion. denn bei einer stärkeren Erhitzung würde das Wasser alles zerschlagen. einen philosophischen Monat putrifiziert. oder. den trocknen Spiritus übergetrieben. denn man finde sie in einem Stück. bildet sie auf dem Wasser eine Schicht. sagt Paracelsus. mit der es verbunden ist. die Fontina ziehe ihn denn zu sich. Er sagt. Merkur oder Seele. Es ist dies dieselbe Weise. vom Löwen nur das rosenfarbene Blut und vom Adler das Gluten zu nehmen. Wie dieses dritte Prinzip bei der großen Schöpfung als Geist Gottes über den Wassern schwebte. die dasselbe ist. aus der Finsternis durch das Niederfahren des Adlers zur Hölle erlöst werden. und zogen es dann wieder ab. et anima est calor naturalis. daß die Natur aus einem schon zwei gemacht habe. doch alles dies in langer Zeit mit viel Mühe und unter Verlust eines guten Teils des Wirksamen. quae sola sunt solubilia. die schöne Goldfarbe nicht gesehen." 11) Für die Art und Weise. das Salz. man solle dem Löwen sein rotes Blut nehmen. sondern stets zwei in einem blieb. das Öl. und nicht eins. gossen sie einen Teil des überdestillierten Wassers zurück. Bei diesem Ausziehen müsse aber folgende alchimistische Regel beobachtet werden: quod nulla solutio fien debet nisi in sanguine proprio. und von den beiden anderen Prinzipien nicht geschieden wurde. quia per nostram calcinationem rediguntur in naturam sahum et aluminium philosophorum. nämlich. sie leuchtet dem Spagyro nicht nach. so ist es auch beim großen Werk. gibt nun Paracelsus das von ihm gefundene abgekürzte Verfahren. Von den drei Prinzipien sagte Lulijus im Testamentum novissimum: "Argentum vivum nostrum vel pars ipsius est aqua destillata a terra sua. und da sich diese Goldfarbe während einer Zeit der Bereitung wie ein eingedicktes Blut auf der Erde zeigt. nämlich die Tinktur oder das Arkanum aus der Erde ausziehen. et res philosophice calcinatae magis esse solubiles. Sie ist nach seiner Meinung die Anima. daß die alten Weisen in der Bereitung und Scheidung einen weiten Umweg gemacht hätten. und neue Kräfte erhielte. Paracelsus vermutet sie dagegen in der Erde. wie Bernhard sagt. bis fast die ganze Erde aufgelöst sei und mit dem Wasser überging. und beides zu vereinen. wie auch in zweien. Nach den Worten der Schöpfungsgeschichte bleibt sie bei dem Wasser. um sie dann wieder in einem warmen Bade zu vereinen. et terra sirniliter est argentum vivum animatum. die Seele. Dann hätten sie Wasser und aufgelöste Erde. Zwei Wege gibt es bei der Bereitung der Quintessenzen. Dagegen empfiehlt nun Paracelsus. das Blut des Löwen oder den Goldglanz. wie die beiden in der Rohmaterie befindlichen Prinzipien auszuziehen sind. Darauf hätten sie den Rückstand stärker erhitzt und das goldene Öl. nämlich der Geist auf und in dem Wasser.

und empfindet die Wärme von unserem Feuer. ut fumus rubeus capiat fumum album. und als sie dieselbe allgemächlich haben lassen dicke werden. der alles abdestillierte Wasser wiederempfing. je öfter unser König in solchem salzhaften merkurialischen Wasser gebadet wird. Ablution. est spiritus extractus a corpore. Leib. und ihre Meynung und Schluß ist gewesen. Muttiplicatio enim nostra. und stehe auf dem Boden des Gefässes unter dem Wasser. doch nicht vollbringen konnte. teste Raymundo Lullio. Es ist dies die Vereinigung des Himmels und der Erde. ibi ars incipit. und bisweilen steiget es in die Höhe des Gefässes. in vase forti. Desgleichen als sie gesehen haben. wieder zu einem neuen. Per Deum lapis noster a natura creatus invenitur. ein trockner Körper wurde. mit der das Geistwasser durch oftmaliges Aufgießen und Eintrocknen allmählich wieder vereinigt wird. Und die Herabsteigung ist die vierte Weise. haben darvon geredet. et aqua vitae est idem. also daß die Materia aufstieg. Dadurch wird es zur Vollendung gebracht. Destillatio. Adams und Evas. wie sie doch solche Wirkung nennen möchten. sie ergänzt das bereits Angeführte und läßt das Wesentliche dieses eigentlichen Weges erkennen: "Die wahrhaffte Practica Aber verstehe sie wohl. 15) Alle Corruptiones und Regenerationes vollbringt die Natur in steter. et dicitur aqua vitae et argentum vivum nostrum. durch langes Kochen in unserem Feuer die Farbe verändere. gelinder Wärme.Nun folgt die Vereinigung oder die Auferstehung. et ex ea omnia fiunt. gesünder und stärker würde er. welches ist die dritte Weise. und nicht Phantastisch nach einer eigenen eitlen. nachgehends steiget es herab auf den Boden des Gefässes. Ferner als sie gesehen haben. "Ubi natura definit. solche andere Weise zu nennen die Auflösung Desgleichen als sie gesehen haben. verklärten Leib vereinigt werden. firma conjunctione sine spirituum exhalatione. haben sie gesaget. Sie ist so oft zu wiederhoten. wie Paracelsus die Erde auch noch nennt. bei der alle drei für sich gereinigte Teile. daß dieses auf-und niedersteigen in Wasser verwandelt worden. Hermes sagt darüber in der Smaragdtafel: ascendit a terrain coelum. daß die Materia hinab stiege zum Boden des Gefässes. und dies haben die Weisen auch in ihrem Werk befolgt. daß die Materia dick und zu Erden verwandelt würde. Welche dieses Aufsteigen gesehen haben. Deswegen hat Morienus der Philosophus gesaget: Ihr sollt wissen. Bernhard sagte. und sich in Wasser verwandele. schwartz und hefucht war. dieses sey die vollkommene Abtröpfelung. wie es die Natur beabsichtigte. Wenn das reine Blut. leeren Einbildung! Wenn unser Stein in unser Gefäße geleget ist. reiner. Abwaschung. eingetrocknet ist. haben sie diese fünfte Weise genennet Corrupfion oder die Verwesung. non est aliud. des Königs und der Königin. und seiget wieder auf durch den Wind. 13) Bei Morienus heißt es:Fac. so hat man mehr Frucht zu erwarten. als eine Extraction. und eine Dimissio des . quod aqua permanens. Seele und Geist. et nihil deest ei nisi purificatio et perfectio." 16) Eine Beschreibung der Bereitung nach dem sogenannten Naturweg findet sich in einem alten Manuskript eines unbekannten Adepten. iterumque descendit in terram. Conjugite solem rebeum et lunarn albam una via et una dispositione. haben sie dieselbe Wirkung genennet eine. wird es die Erde der Philosophen genannt. haben sie gesehen. wird er alsbald in Wasser aufgelöset. Mercurius philosophorum non est aliud. daß das gantze Magisterium nichts anderes ist. und gerathschlaget. et recipit vim superiorem et inferiorern. nisi operis nostri prirnordialis composiei reiteratio. haben sie für gut angesehen. so wasche man es siebenmal im Jordan. 14). Auszug des Wassers aus der Erden. Tränkt man die Erde oft. daß die Erde im Wasser untersinke. und daß dieselbe Verdickung im Anfange über dem Wasser stunde. daß sie genennet würde Sublimatio. um so schöner. daß dieselbe hefuchte Erde unter dem Wasser stehe. bis die ganze Lili. quam corpus solutum in aquam. weIche Erde gelb. Hernach als sie gesehen haben. die Essenz der Erde. und wolle man es auf die höchste Reinheit bringen.

den metallischen Samen. während Gold und Silber. als eben der Irrthum in dieser Kunst. sprachen sie. alse auch die gantze Materia. wegen der großen Kochung. so werdet ihr das gantze Geheimnüß haben. und daß sie nicht mehr flüssig. noch aufsteigen wollte. und hernach machet ihn wieder hart. und eine vollkommene Gerinnung. es wäre eine vollkommene Gerinnung. und dem Anfang des Rothen. und durch eine mäßige Kochung unseres Feuers getrocknet und in Erde verwandelt wird. verwandelt ihn in Erde. sondern stund zusammengezogen. ausgereift und vollkommen sind. der Vater aller Weisen. befeuchtet und zum Wacbsthum gebracht wird. vollkommene und unvollkommene. und hernach lasset ihn hart werden. und als sie dieses gantz sahen.in eine gleichmäßige elementische Temperatur und Concordanz der sieben Planeten gebracht wurde. denn ihr werdet das gantze Magisterium haben. so wird das gantze Magistenum fertig seyn. unvollkommen geblieben. der da säe. dickes Wesen verwandelt wurde. Alle Metalle aber." Der Stein der Weisen und die Metalle Nach den Angaben der Adepten hat das große Universalheilmittel auch die Eigenschaft. das aus der Atmosphäre in die Erdrinde eindringt. glaubets nicht. wenn sie in Erde verwandelt ist. Darum spricht der Philosophus: Machet Latonem weiß. und daß die weiße Farbe war über alle weiße Farben. Und dieses ist die achte Weise. und suchet nichts mehr. das ist. was der weise Mann fernersaget das gantze Magistenum ist nichts anderes. daß die gantze Materia zur Erden. wenn sie nun gereiniget ist. diese Kraft ist gantz. ohne einige Verminderung. sie sind unreif. umwandelnd auf die Metalle einzuwirken. die Weisen haben schon angezeiget und erfahren. Welches die neunte Weise ist. wird nicht anders vollkommen gemacht. als eine rechte Auflösung machen. Dahero spricht Hermes. entstehen aus demselben Samen. wie jetzo ist gezeiget worden. zu dem größten Geheimnüß zu gelangen. welches ist die sechste Weise. bis die Erde selbst verfaule. Siehe! und höre. und das mit großer Behutsamkeit. und dieses ist die siebente Weise. daß die Erde unter dem Wasser stehe. und das Wasser verringere. ihr habet fast die gantze Welt in Händen. der von der Natur . "Mundus Subterraneus" bildet ein gewisses Agens. dieses wäre der vollkommne Wachsthum. so sey es genug. und daß nicht mehr Schmertz den Hertzen bringet. die in früheren Zeiten allein bekannten Edelmetalle. Als sie noch mehr gesehen haben. die Materia secunda. als allein durch Irrthum. und diese Erde verfaulet mit dem Wasser. und in ein festes. Dahero spricht Geber. Ferner haben sie gesehen.Wassers über die Erde. wegen der gemäßigten Wärme. Löset unsern Stein auf.. haben sie dafür gehalten. haben sie gesaget. daß das Rechte nicht zu unterscheiden. unsere Materia wäre nuhnmehro calcinieret." Nach Kircher. wann ihr einmahl ein Buch gelesen. die ihr in dieser Lehre unterrichtet seyn wollet. Darum hat der weise Mann gesaget: Löset unsern Stein auf. in unserer Operation. Wer ist nun unter euch. Azoth. wachse. . Ingleichen als sie sahen. und wird gereiniget. und leget die Bücher hin. Mit den von ihm befruchteten Elementen der Erde ist er dieentfernte Materie. denn wenn ihr dencket. und ehe als zu Ernte-Zeit ernten wolle? warum wollt ihr doch diese Wissenschaft haben? warum suchet ihr sie so ängstlich mit Verlust eures Vermögens? und meynet. Allein. Der Philosophus spricht ferner: Denn wie die Erde mit dem Wasser getränket. der da Bäume pflantze. daß unsere Materia geronnen und verdicket worden. und die erste Regierung erfahren habet. Nach alchimistischer Meinung sind die unedlen Metalle nicht ausgereift. und ehe als zu rechter Zeit Früchte hoffe. die Materia prima. aus der dann weiter die nächste Materie. so findet ihr nichts als ein betrügliches Ende.

Der wahre Alchimist suchte durch einen Stoff. "Gott hat uns dafür eine nähere Materie gegeben". Chacornac. quo unice metallica corpora. aber anders geartet war. Kein Adept aber war so vermessen. wie Leona Constantia sagte. quae omnia quomodo intelligenda sint. und ebensowenig weist ihre Struktur auf eine Bildung aus Salzen mineralischer Wässer. das die Natur unvollkommen lassen mußte. Das ist nicht der Fall. hylem. und die in ihnen enthaltenen Metallsalze proportional zu ihrer Löslichkeit abgelagert hatten. Pfropfen und dergleichen die wilden Gramineen in Getreide verwandelte. wie die Natur. Wildbäume zu reichtragenden Obstbäumen machte. elementanum qual itatem concursum. in größeren Tiefen werden überhaupt keine Metalle mehr gefunden. Die Erzgänge weisen in ihren Formationen keinerlei Anzeichen dafür auf. ergeben. ei adhaeret. Erzehlung und Erwehlung der sieben irdischen Planeten". wie jener. Notandum itaque. sed vaporem et exhalationem sulphureo-sale-mercurialem dicimus. in Klüften und Spalten abgelagert. von ihnen mitgeführt." 17) Die Vollkommenheit eines Metalles ist von der Art und Beschaffenheit der als Matrix dienenden Erden abhängig. Die alchirnistische Umwandlung unedler Metalle in edle ist derjenigen vergleichbar. Teilweise wurden diese Metalle später durch mineralische Wässer gelöst. idemque longo temporis tractu coctus tandem in metallum glebae seu matrici terrae appropriatum degenerat. tanquam ex semine chaoticae massae concreato. originem suam nasciscuntur. Durch die Tatsachen scheinen jedoch diese Anschauungen wenig Bestätigung zu finden. daß der Kern unserer Erde zu einem nicht geringen Teil aus Metallen im flüssigen Zustand gebildet wird. worüber Abel Haatan in seinem Bucbe "Contribution a L`Etude De L`Alchimie. in chaotica massa latere suc cum quendam piguem salinum elernentis con genitum. der desselben Ursprungs. Theorie Et Pratique Du Grand Oeuvre". qui a subterranei ignis potestate in vaporem actus. Auswahl. daß sie einstmals als Fumarolen in geschmolzen-flüssigern Zustand in das Gestein eingedrungen waren. Diese derartig zustande-kommende Ursprungsmaterie entwickelt sich dann je nach ihrer Umgebung und der Art des Gesteins.. non stellarum influxum. und daß einstmals die verschiedenen Metalle aus diesem Kern in die noch glühende und weiche Erdrinde durch Eruptionen verteilt wurden. wie die Afteralchimisten. Den alchimistischen Anschauungen über das Entstehen der Metalle stehen diejenigen der Geologie gegenüber. die der Mensch im Pflanzenreich erzielen konnte. Paris. Nürnberg 1648. Kreuzunng. wie auch den oft eigenartigen Metallvorkommen gegen-über bleiben sie ungenügend. influ xum stellarum dicimus. mit dem die Natur Metalle erzeugt. wodurch sich enge Beziehungen zwischen dem Metall und dem Gestein. Materiam vero remotam. so müßte das Metalivorkommen um so reicher sein. nach der ein von außen. non materiam primam Peripateticorum. als er durch Bodenpflege. sich eingehender äußert. . Danach nimmt die Geologie im allgemeinen an. die Metalle auf dieselbe Weise erzeugen zu wollen. per universas Telluris fibras dispersus. und gerinnt unter der Einwirkung des Mineralisators zu einer ihrer Entwicklung entsprechenden metallischen oder mineralischen Form. Entstammen die in der Erdrinde eingelagerten Metalle dem flüssigen Metallkern. duftenden Gartenblumen hervorbrachte. in dem es gefunden wird. aus der Atmosphäre kommender Stoff durch seine Einwirkung auf eine aus dem inneren Kern aufsublimierende Substanz die Metalle entstehen läßt. Solche und noch andere geologische Tatsachen scheinen die alchimistische Lehre eher zu bestätigen.entsteht ala ein schweflich-salzig-merkurieller Brodem. die in der Natur "unreif" gebliebenen Metalle zur Reife zu bringen. In "Astronomia Inferior. ex sequentibus patebit. bei der die Wässer allmählich verdampft waren. "Materiam proximam metallorum. aus einfachen Blumen in Wald und Feld die farbenprächtigen. und hier durch geeignete Reduktionsmittel wieder zu Metallen und metallischen Verbindungen reduziert. den reichen und mächtigen Metallablagerungen. und mit dieser Materie wird dann dasjenige Metall zur Vollkommenheit gebracht. ubi matricem invenerit Proportionatam. je tiefer man in die Erdrinde eindringt und sich damit dem Kern nähert. non elernenta.

geboren und erhalten werden. nit netzet. wie sie wollen. darvon die Natur und der Bestand gantz nichts weiß: welche alle Bemhardus der Philosophus in seiner Vorrede recht abmahlen und beschreiben thut. edel und unedel Gesteine radicaliter auflösen. das irdische Wesen gibt darzu die Form. und von unmüglichen Dingen daherreden. das Leben gibt und mittheilet. als in den Bauch der Erden. auch jhren Jüngern anbefohlen und zum höchsten recornmandiret. daß die Erde zu der Empfängniß geschickt und schwanger wird: Die Elementa mehren und speisen solche Frucht und bringen sie fort. mit Hülff der Elementen. Nortonius Anglicus sein Miraculum miraculorum: der kleine gelehrte Bauer seinen merkurialischen weißen Liliensaft. weIchen den noch die Philosophi weiter ergründet haben. der sich Marcus Friedrich Rosencreutzer nennt. die Metallische Natur und die natürliche Mutter aller Mineral und Metall nit unbillich genennet wird: alsdann haben sie eine künstliche Arbeit verrichtet. formiret und gemacht. Herr Omnis Aleman einen Mercurialischen und Venerischen Geist. aus deme alle Ding der Weisheit kommen. und die Geburt der Metallen und Mineralien anhebet und vollbringet. damit man Gold und Silber und alle Metall. welcher auch unsichtbar in der gantzen Welt herumb regieret. Elementischer (geistlicher) Wurckung: und jrdischer (leiblicher) Form. über das Entstehen der Metalle und von der "philosophischen Arbeit" folgendes "Allhier tretten nun die Pbilosophi zusammen. Zeitigung der Mineralien und Metallen gantz fleissig nach. alle weich und harte. daß aus diesem Wesen eine Form der . ja wachsen. durch die Impression und Influenz Syderischer Eigenschaft. O Heimlichkeit über alle Heimlichkeiten. die mit jhrem Schreien und falschen Vorgeben denselben zu vergifften unterstanden. derselbige singen müsse. weIches dann den. als welcher große Wirkkung in deß menschlichen Leibe operiren und verrichten thäte wie dann alle Metall auffschliessen. er einig und allein vermag. Hermes sein superius ac inferius: die Turba oder Schaar der Weisen jhr Lunae Wasser oder Argentum vivum. Die drey nun machen aus jhrem Centro das erste Wesen deß Metallischen Samens. bey denen weder Krafit noch Safft. Wie nun aber bey diesem edlen Brunnen die waaren Philosophi sich allzeit wol befunden: also haben sie demselben nachzugehen und zu erforschen. Ripleus sein Benedictam Solis ac Lunae. bis dasselbe wohl vereiniget. und zu einem dicken aqua viscosa seu unctuosa worden ist. folgen derselben in Geberung und. wie auch grünen und roten Löwen. vor den Vnwürdigen den Mund zu halten und zu verbergen. Dieser seinen acetum acerrimum oder Lac virginis: Jener den wunderbarlichen Vogel. falsche Laboranten.und wircket für und für Wärme darinnen. Mineralische Samen gewircket. Mit einem Worte werden sie verlogene Alchymisten genennet. aufsetzen. das in der Hölen der Erden stecket. und den Anfang jhres Werckes weiteres fortzusetzen und zu vollziehen. seinen Mercurii Spiritum: Sendivogius sein Aquam ponticam: Paracelsus sein Azoth. und geust da aus Bemhardus Trevisan seine Fonticam: Raymundus sein Aqua Coelicam.sagt der Verfasser. wie man nur wolle. die gebet von den oberen in das untere. erforschen im Grunde weiter die vorsichtige waare Natur. weder Nutz noch Frommen. welcher hiervon wol zu lesen und zu mercken ist. Dieser Universal und allgemeinen Wasserquelle weiß sich zu rühmen. dann sie müssen beide beysammen seyn: Das Syderische gibt die Einbildung. außgekochet und vermischet. sie heißen. Schaden und allerley Irrwege angeben. nemlich auß einer Syderischen (himmlischen) Einbildung. welche mit jhren falschen Prozessen hohes und nidriges Standes verführen und beschwatzen. daß der erste Anfang deß Samens der Metallen zu geberen in der Erden gewircket wird. durch stetige warme Eigenschafft. Frater Basihus Val. den richtigen Zugang dahin zu verhindern und auffzuhalten: seynd sie doch endlich als betriegliche Leute. auch allen Dingen. und machen IHR Wasser auch zu einem Samen in Centro Terrae geboren." "Frater Basilius sagt aus dem Grund. so es anrühret. endlich vermercket und verspüret worden. und durch den Archaeum verschlossen. unerfahrene Landstreicher erfunden. Schlangen. und hinwider in Wasser bringen. Ottern und Basilischken sich gefunden haben. Vnd ob zwar bey diesem reinquellenden Erdsaft jederzeit viel Vngeziefer. bis zur Vollkommenheit. zerlegen und in primam materiam bringen könnte. Also wird anfänglich der Metallische und.

und doch von den wenigsten-erkant.Metallischen Materia worden. . die fast unsterblich waren. waare Sperma der Philosophen. Die Grundgesetze der Physik findet man. ein jedes nach seiner Art und Gewohnheit. der hat das ganze Fundament! Das große Meisterwerk der Alchimie in der Mythologie Die Mythologie der Völker verhüllt unter der Form fesselnder Erzählungen ein umfassendes Wissen. und ein Mineralisch Wasser oder Metallischer Liquor. dasselbige einige Ding. auch eine Anatomie des Menschen. gewöhnliche Sterbliche müssen sich damit begnügen. unseren Körper. die man dann hernach durch die Bergkunstarbeit heraußgräbet und gewinnet. Das ist dann der rechte. in diese Göttergeschichten das wesentliche ihrer fabelhaften Kenntnisse einzuschließen und der Nachwelt zu hinterlassen. drei und wenn es hoch . und doch kein Stein." Es ist ein Stein. schwächliche und vergängliche Zwerge im Vergleich zu jenen ersten Menschen. daß also etliche Metallen dardurch fix werden. Riesen an Geist und Körper. Suiphur und Sal. und eben die erste Materia. Ilias. und wird solch Metall drauß. Die Weisen der urfernen Vorzeit haben es verstanden. das ist."Wenn ich ein Wort ausspreche. tiefe Wahrheiten. die Geschichte der ersten Menschheit mit ihrer hohen Kultur. oder auch ein solch Mineral. Wer den verborgenen Sinn erschließen kann. Des roten Löwen güldnen Schein. von der Analogie. nämlich Mercurius. begreiffuch von dreyen zusammen gesetzet als Mercur. diejenigen der Chemie und die der Alchimie. darnach das meiste unter den tribus principiis die Herrschung überkommen. Alle die Mythen und ebenso die großen poetischen Meisterwerke. Und drin den roten Sulphur kennt. den Menschen auf den höchsten der erreichbaren Gipfel der Erkenntnis zu führen. und darzu an allen Orten sichtbar gefunden wird. von jhnen lange gesucht und nicht erkant worden und das Liecht von vielen zu sehen begehret. so aller Welt offenbar für Augen ligt. die in großen Erdumwälzungen unterging. welches durch die reduction und Auffschließung der Metallen bewißllich gefunden wird. er findet ebenso auch die Geschichte der zweiten Menschenwelle. der wir angehören. sagte Mohammed. schmeltzet und gutmachet. auch die alten Sagen und Volksmärchen lassen verschiedene Deutungen zu. etliche beständig. die von höherer Warte aus einen Überblick zu geben vermag. so denke ich an die siebenundsiebzig Bedeutungen. jedes kleinste Teilchen von allen den anderen abhängig macht. die göttliche Komödie. in welchem liegt die Kunst allein: Ihn hat so die Natur gemacht. die Geschichte unserer Erde von Anbeginn an. doch zur Vollkommenheit nicht bracht. das im gesamten Kosmos herrscht. einem Metallischen Schwefel himmlisch. das konnte wohl der große Prophet sagen. und von diesen drey Anfahenden gemacht worden: Auß welchem Mineralischen Wasser nun auch ferner alle Metalle gewircket und gezeitiget werden zu jhrer Vollkommenlleit. Darinnen liegt die ganze Kunst. darnach hat es viel oder wenig Merc. Sulphur und Sal. Shakespeares Dramen und andere mehr. welches Netz von unsichtbaren Fäden alle Organe verbindet. Odyssee. den er gebraucht. Wer hat desselben Dinges Dunst. etliche aber flüchtig. die allein es vermag. gezeiget und geboren. auf Grund des ersten hermetischen Gesetzes von den Entsprechungen. Siebenundsiebzig. Mercurium ganz rein und fein. etliche aber unfix. die es enthält". als das Centrurn von seiner Form abgeschieden. Und auff diese Weise werden die Metalla in dem Bauche der Erden unterschiedlich gewircket. entstehen ließ. welches Kräftespiel diese Agglomeration lebendiger Einheiten. Eine vollständige Biologie ist in den Göttergeschichten enthalten. Sulph. Apokalypse. zum Verständnis des großen Lebensprinzips. und Sal: oder seynd misciret mit einer ungleichen Abtheilung des Gewichts. dem enthüllen diese Mythen je nach dem Schlüssel. einem Metallischen Mercurio geistlich. und einem Metallischen Salz leiblich. der Wissenschaft aller Wissenschaften.

von dem die Mythen berichten. und man teilte sie danach in vier Dreiecke. immer sich gleich bleibend. Ares-Mars. Die deutsche Mythologie weist gewisse Übereinstimmungen auf. in feste. Sieben Planeten sind es nach der alten Astrologie. Jupiter im Widder wirkt anders. Die Spitze des wäßrigen. die die Welt regieren. deren ungehinderter Strahlungseinfluß auf den Menschen ein unheilvoller ist. des neuen Adam. aber ihre Spitzen sind entgegengesetzt. der Bekehrungseifer christlicher Glaubensfanatiker hat vieles vernichtet. Wie im Menschen und im Atom. Alle Planeten senden nach Jakob Böhme ihre unheilvollen Strahlen herab. Mem. Doch haben sie ihre besondere Aufgabe. die sie ihm bringen. die erstiegen werden müssen. Von den Mythologien ist die griechisch-römische am vollständigsten erhalten geblieben. die sie in der heutigen Zeit allein zu sein scheint. sie erscheinen bei den Chaldäern als die sieben Türme. Je drei dieser Tierkreisstrahlungen weisen Übereinstimmungen auf. die weit mehr ist. und in bewegliche aus. Trigone. Resch und Tau. Hephäst-Vulkan. Kräfte. Jedes der in einem Trigon vereinigten Zeichen wirkt in dreifach unterschiedener Weise. Aphrodite-Venus. Hermes-Merkur. die den zwölf Tierkreisfeldern Widder. Hera-Juno und Triton-Neptun. sieben Kräfte der Wahrheit und des Segens. in ein irdisches. Wassermann und Fische entsprechen. Das irdische und das wäßrige Dreieck greift ineinander. die ebenso im Weltall herrschen. der den Sinn erschließen kann. Dem Adepten erschließt dieser Schlüssel die Erkenntnis derjenigen Kräfte. wo sich das Buch mit den sieben Siegeln geöffnet befindet. der das große kosmische Kräftespiel erkennbar werden läßt. des Sohnes der Jungfrau. der Sophia. Darum werden sie unter den Füßen der göttlichen Jungfrau Maria liegend dargestellt. Löwe. Schütze. auf den rechten Pfad. Es sind jene Strahlen. wie Jupiter im Skorpion. Ein solcher Schlüssel. den er dereinst verließ. die er bewußt leiten soll. ein anderer in der Astrologie. Es sind die zwölf Pforten in der Offenbarung Johannis. der Gattin des Adam in seinen ersten Zeiten nach Jakob Böhme. Zwillinge. Ghimel. von denen die besten für den Menschen noch Gift und Mord sind im Hinblick auf seine Bestimmung. doch der Einfluß aus Widder und Skorpion bleibt stets der gleiche. denn sie führen den Menschen durch die Leiden. die zwölf großen Kraftzentren aus den Feldern des Tierkreises. der seine Aufwärtsentwicklung hemmt. denn er weckt seine irdisch sinnlichen Leidenschaften und Triebe. liegt in der Astronomie. Phe. Steinbock. die zwölf Perlen in der Stadtmauer des neuen Jerusalem. es sind die sieben Stockwerke. Krebs. Es sind die zwölf primären Kräfte. die in der Aura auftreten zur Zeit der Prüfung durch seelische und körperliche Leiden. In der Kabbala sind es bei den drei Müttern Aleph. um zum wahren Ich zu gelangen. Apollo. des . ein luftiges und ein feuriges Trigon. Skorpion. Über diese Planetenkräfte soll der Mensch herrschen. Auf diese Zwölfzahl der Kräfte weist das alte Testament durch die Einteilung in zwölf Stämme. die sich aber im materiellen Menschen als sieben Kräfte der Lüge und des Fluches auswirken. und diese verschiedene Wirkung drückte die Astrologie durch Einteilung der Zeichen in Kardinalzeichen. Es sind sieben Buchstaben. während die Planetenstrahlung veränderlich ist je nach dem Durchgang eines Planeten durch einen der primären Ströme. Daleth. Jungfrau1 Wage. die großen Gesetze. Zeus-Jupiter. Artemis-Diana. Die Astrologie ist ein Schlüsse!. Demeter-Ceres. Stier. Merkur und Salz. wohl auch einmal vier und fünf Deutungen auffinden zu können. der ihn aufwärts führen kann. Kaph. doch ist sie nicht lückenlos überliefert worden. die in ihm wirken. um das große Werk auf geistiger Ebene zu vollbringen.kommt. ein wäßriges. wie eine Wahrsagekunst. Hestia-Vesta. die den Planetenkräften entsprechen. Beth. Die Dreiteilung erscheint in der Alchimie als Schwefel. Die zwölf großen Kraftströme aus dem Tierkreis werden in der griechischen Mythologie durch die zwölf Hauptgötter dargestellt. Schin. unabänderlich in ihrem Wirken. er soll nicht von ihnen beherrscht werden. bei den zwölf einfachen die sieben doppelten Buchstaben des Alphabets. Diese sieben planetaren Einflüsse werden die sieben Hauptsünden genannt. und das gleiche ist auch bei den feurigen und luftigen Dreiecken der Fall. die christliche Lehre durch die zwölf Apostel Christi. Minerva-Pallas. Zwölf Sterne umkränzen dagegen ihr Haupt.

Lungen. Nach diesen drei Muttergöttinnen sind es drei Stellen im Körper. und vier Stellen sind es. vitalen Dreiecks bildet Skorpion-Mars. ist vielumworben. Kehle.lebengebenden. Ceres und Vesta. in der Kehle. Venus ist die Göttin der Schönheit. des Uterus oft an den unteren Gliedern Der Sitz einer venösen Stauung. Nach der materiellen Seite bin bedeutet Sie das Gekröse. sie bedeutet die befruchtete Erde. In ihr ist das Kraftfeld Jungfrau symbolisiert. Diese Zuteilung erscheint nicht recht verständlich. die Hände die Pole. Gesang ertönt. weIches Unterleibsorgan erkrankte und den Krampfaderdruck. Proklus das besondere Ichprinzip der Wesen. und diesem Zeichen sind unter anderem die Knie des Menschen zugeeignet. an denen die kosmischen und irdischen Kräfte sich sammeln. wenn es unbebütet gelassen wird. die drei großen Muttergöttinnen. blühen die Blumen. Die Kraft der Erde beginnt mit Stier-Venus. und ebenso ein Feuer des Menschen. in dem der neue Mensch zur Wiedergeburt entsteht. Auch Ceres. Venus. das Sonnengeflecht. der Ort einer Krampfaderbildung. lacht die Sonne. das Geschwür bedingte. ist ein atmosphärisch-elektrischer. Sie ist beides. bei dem die beiden erhobenen Arme die Schenkel bilden. der den oberen Magneten durchfließt. die alle fruchtbar sind. das Herdfeuer. Bei dem oberen Magneten bildet die Brust den neutralen Mittelteil. und kein Mann außer dem Hohepriester durfte ihren Tempel betreten. Venus. an dem Ort des Durchganges der regulierenden und harmonisierenden Kräfte der Atmosphäre. Mars ist entgegengesetzt zu Venus. Nach anderen ist sie eine Personifikation der Erde oder des im Erdinneren brennenden Feuers. Fuß zeigt . Gesäß und Füße. wichtigere Organe verschiedener Funktion sich dagegen mit einem gemeinsamen Zeichen begnügen müssen. der Quell der ersten und ausschließlichen Nahrung des jungen Menschen. in derem Schoß sich das Samenkorn zum lebendigen Wesen entwickelt. Sie ist ebenso der Mutterschoß. die Winkel der Grundlinie bilden KrebsJupiter und Fische-Neptun. sie hat ihre größte Wirkung unter JungfrauCeres. und bei dem unteren der Unterleib bis zum Zwerchfell. Unterleib und Knie. das darin brennt Sie versinnbildlicht das häusliche Feuer. Eine Ausschlagstelle an Schenkel. Der Strom. Von den drei Muttergöttinnen blieb Vesta allein jungfräulich. Über sie wird am wenigsten gesagt. So zeigt sich diese oder jene Darmstörung. in Harmonie getaucht. Darum hat Venus nach der Mythologie so vielerlei Liebschaften. wohin sie ihre Schritte lenkt. während andere. einer Flechte. das in seinem Gefäß gefährlich werden kann. Wade. Sechs Vestalinnen mußten stets das ihr zu Ehren brennende Feuer unterhalten. aber auch das Gebet lebendig wird als Macht höheren Planes. ist alles mit Freude erfüllt. Von diesen Stellen aus wirken sie in langsamer. der in der Kehle (Stier) entsteht. Knie. und erlischt in Steinbock-Vesta. eines Geschwürs an den Beinen zeigt. doch hat sie ihren Grund. in der das Lied. einen oberen. eine Erkrankung der Ovarien. Auch andere Zeichen herrschen nach der Überlieferung über scheinbar unwichtige Körperteile. bei dem gewöhnlichen Menschen mit einem positiven Pol links und mit einem negativen rechts Die Organe des Unterleibes stehen durch diesen Strom mit bestimmten Stellen der Beine und Füße in Verbindung. und einen unteren mit den Beinen als Schenkel und den Füßen als Pole. ihr Kult war der verborgenste. Plotin nennt Sie die Intelligenz der Erde. Der Göttin Vesta entspricht das Zeichen Steinbock. der Hoden. und ihr ist unter anderem die Milchbrust zugeteilt. Erde oder Gefäß und Feuer. Von Plato wird Vesta als die Seele der Welt bezeichnet. sind die drei Säulen des körperlichen Menschen. an denen nach den vier gemeinschaftlichen Zeichen die Krä£te aus dem Weltall und die unseres Planeten in den Menschen eindringen. nach orientalischer Mythologie aus dem durch die ständige Bewegung zu Butter geronnenem Milchmeer. der des unteren ein erdmagnetischer. Sonnengeflecht. in dem sich Jesus entwickelt. die Göttin der Eleusinischen Mysterien. der Schoß der Maria. erstand als Aphrodite Anadyomene aus dem Schaum der Meereswogen. in dem die mit der Nahrung aufgenommenen Stoffe für die Erhaltung des Lebens assimiliert werden. stetiger Arbeit. in dem der Fötus zum Leben erwacht. Jupiter zu Vesta und Neptun zu Ceres. Die Göttin des Zeichens Stier. Der menschliche Körper bildet gewissermaßen zwei Hufeisenmagnete.

Jupiter schleudert dann auf ihn seine Blitze und Neptun kämpft mit seinem gefährlichen Dreizack. Das Zeichen Skorpion herrscht über die Geschlechtsorgane und zwar hauptsächlich über die männlichen.und Unterleibsorgane und damit der Körpersäfte. daß diese Kämpfe nie allzu lange währen. Er dringt in das Blut des Menschen ein und macht dieses lebendig. das Zeichen Jupiters. Jupiter-Krebs. ob Darm. Bei der gegen seitigen Einwirkung der beiden Ströme in den Magneten kann aber auch eine schlechte Bildung der Knie. die aber nicht allein Kriegswaffen bedeuten. Das kosmische Leben. die er mit seiner Liebe verfolgt. ist ein Gott. Beide Brüder bewarben sich um Ceres. zwischen Jupiters starken elektrischen Entladungen von oben und den nicht weniger kräftigen erdmagnetischen Schlägen Neptuns. als Lebenskraft sowohl des Menschen wie aller anderen Geschöpfe des Pflanzen-. Jungfrau aus egoistischen Gründen bleiben wll. der alle möglichen Gestalten annimmt. Krebs-Jupiter steht im Tierkreis gegenüber Steinbock-Vesta. Vom Unterleib und seinen Organen nehmen die meisten Krankheiten ihren Ausgang. daher ist das Zodiakalzeichen ein wäßriges. Als ein furchterregender Gott versetzt er selbst die Göttinnen. Fische. Mars ist ein lebhafter Gott gleich Jupiter. Mit seinem Bruder Jupiter gerät er öfter in Streit und Kampf. der Fessel Aufschluß geben über den Grad der Säfteverderbnis. der Vater aller Wesen. Tier. Krebs. Es ist ein feinstofflicher Fluß. denn sie befinden sich stets mitten im Kampffeld. und übt seinen Einfluß aus über das Sonnengeflecht nach dem Rückenmark bis zum Gehirn. Die Wirkung dieses elektrischen Lebensstromes im Menschen ist eine doppelte. es ist die Elektrizität. des kosmischen Lebensstromes bedeutet er das irdisch Lebengebende. Der dritte Gott des wäßrigen Trigons ist Neptun. Neptun ist der Gott der Gewässer. die durch Jupiter Mutter der Proserpina. Wie Mars Jupiters Sohn ist. an dem er mit Hilfe seines Boten Merkur eindringt in den Körper als der lebenspendende Strom aus dem Weltenraum. kann alles mit Eis bedecken und Erdteile versenken. um die vielen Leben zu erzeugen. Mit den Füßen .an. um zu befruchten. Für Mensch und Tier ist es ein Glück. so ist die Samenflüssigkeit Tochter des Blutes. Leber. schöpferisches Prinzip. der sich in ein Pferd verwandelt hatte. in Angst und Schrecken. der irdischste der vitalen Ströme. und dies zeigt die Art der Kraft. ist auch ein Doppelzeichen. er ist Bruder Jupiters und Onkel des Mars. scheinbar nicht damit in Zusammenhang stehenden Orten zum Ausbruch kommen. sich ihnen zu nähern. Daher ist Mars ein befruchtendes. Das Zeichen Neptuns. und nur unter anderen angenommenen Gestalten ist es ihm möglich. Mit dieser Kraft ebnet Neptun ganze Gebirge ein. er ist das kosmische Leben selbst. gegenüber der Erde. doch besonders geartet. Die gesunde Funktion des Unterleibes. Er ist der Herr des Lebens. für die geregelte Funktion des Körpers als Werkzeug für die Arbeit am Ich von größter Wichtigkeit. die sich abzuschließen sucht. Mars-Skorpion und Neptun-Fische. daher ist die Hieroglyphe des Krebses ein Doppelzeichen. Blase zu behandeln sind. Donner und Blitz. Darum begannen alle Adepten die Kur mit Vomitus und Sedes. Mars entspricht dem Zeichen Skorpion. und nicht mit Jupiter. Tierkreiszeichen Fische.und Steinreiches. die steril ist. auch wenn sie an anderen. lebenspendenden Ströme werden im Trigon Wasser dargestellt. und verwandt mit der Nervenkraft. er vereint sich aber auch mit dem Nervenfluß. sondern mehr noch Pflug und Egge. das überall ein-dringen will. Die aus dem Kosmos auf den Menschen einwirkenden großen vitalen. Galle. dessen Art durch die Waffen Jupiters angezeigt wird. die den Schoß der Erde öffnen und ihn der Befruchtung zugängig machen. den Ort. Bauchspeichel drüse. der Götter und Menschen. und durch Neptun. und als Gott des Krieges bekannt. alle Übel und Krankheiten. Milz. Sein erstes Sinnbild war das in die Erde gestoßene Schwert und die Lanze. Es ist ein Fluß. gewaltsam zur Mutter der Hora und des Pferdes Arion gemacht wurde. es herrscht über die Füße. der mit dem Blitz bewaffnet Ungeheuer und Titanen vernichtet. Venus erzeugte mit Mars den Eros. Jupiter. beeinflußt Brust und Lungen des Menschen. als Sohn Jupiters. mit einer gründlichen Reinigung der Leib. die aus sich selbst erzeugen möchte. das zweite im wäßrigen Trigon. der ungehinderte Durchfluß des erdmagnetischen Stromes ist für das Wohlbefinden des ganzen Menschen. der durch Vererbung übertragen wurde.

ganze Sohle oder Hacken den Erdboden berühren. aber ein Vergessen seiner eigentlichen. der andere Teil geht in die Nervenbahnen. Nach der einen Darstellung wurde er.berührt der Mensch die Erde und nimmt den erdmagnetischen Kraftstrom in sich auf. Das Trigon Luft wurde mythologisch durch die Gottheiten Juno. Diese Göttin ist Zwillingsschwester und zugleich Gattin des Jupiter. Verbindet man die Spitzen des irdischen und wäßrigen Trigons. er bringt die Vesta seines inneren in direkte Berührung mit dem Strom Neptuns. das bedeutet. über die Geschlechtsvereinigung. die dann im Trigon Feuer zur hellodernden Geistesflamme aufleuchten sollen. Jupiter-Krebs und Neptun-Fische. Juno wurde die heimliche Göttin genannt. Ihr Sitz im Körper sind die Kniekehlen. die den Menschen Schlaf und Vergessen bringt. in ihm sind drei psychische Prinzipien gekennzeichnet. nach ihrer Stellung ist der aufgenommene Strom verändert. die Jupiter in der Welt mit Göttinnen und sterblichen Frauen zeugte. über den Monatsfluß. Das zweite Tierkreisfeld im luftigen Dreieck ist Wage. der das Feuer vom Himmel raubte und es den Menschen brachte. Vulkan und Merkur dargestellt. in die Humores. der.wie auch der Grobschmiede. Es ist eine lüsterne Kraft. vom Trigon Luft erweckt lebendig wurden. ein Teil geht in die Körperflüssigkeit über. daß das in ihr schlafende Feuer sichentzündete. Nach der Beschaffenheit der Füße. als er sie während eines Gewittersturmes überwältigte. vom Titanen Eurimedon hatte sie einen Sohn. und auf Fürbitte von Pallas einwilligte. daß die damit bezeichneten Kräfte nach zwei Seiten hin sich auswirken. Vulkan ist der Gott der Schmiede. sein Dynamismus wechselt. unsterblichen Menschen in dem glänzenden fluidisch-astralen Körper. Wage und Zwillinge. Alle drei Hieroglyphen sind doppelte. um bei ihnen als Schöpfer gelten zu können. daher zeigt sich die Störung dieser Kraft in Spannung und Schwäche der Kniekehlen. Im inbrünstigen Gebet kniet der Mensch. von Juno geboren. des wiedergeborenen. Eine Ausnahme macht allein Merkur. so erhält man eine wagrechte Linie. dessen Emanationen in der Göttin Juno dargestellt werden. Als Sohn des kosmischen Lebensfeuers ist . wird Gattin des für seine Taten in den Himmel aufgenommenen Herkules. deren nachtragender Groll sich niemals legt. daß die bisher leblos scheinende Materie des großen Werkes sich zu verändern beginnt. Die Spitzen der Trigone Luft und Feuer ergeben ein senkreche Linie. daß der ebengeborene Herkules etwas von ihrer Milch erhielt. die glänzende mit ewiger Jugend. Die durch das Trigon Luft dargestellten Kräfte verbinden sich einmal mit den vitalen des Trigons Wasser. Im Trigon Wasser waren zwei Zeichen ebenfalls doppelte. Eifersüchtig will sie Jupiter. Die Spitze des luftigen Trigons bildet das Zeichen Wassermann. die von Herkules an der Brust verletzt werden mußte. Ohne Unterlaß verfolgt sie die Kinder. Auf psychischem Plan bedeutet es. Juno ist Mutter des Mars und auch des Vulkan. die Körperflüssigkeiten und auf die Nervenbahnen. des kosmischen Lebensstromes. sie herrscht über die Fruchtbarkeit. die durch sie gekennzeichnet wurde. Alchimistisch bedeutet das Eindringen des Trigons Luft in die beiden Trigone Wasser und Erde. zum an deren regen sie den Intellekt an und wecken die feurig-intuitiven Prinzipien. durch den Einfluß der tuft gezeugt. so teilt sich auch dieser Strom von unten. die an den drei durch das Trigon Erde angezeigten Körper-stellen untätig ruhten. die aus ihm wirkenden Strahlungen werden durch den Gott Vulkan dargestellt. die aber Merkur an ihrer Brust nährt. um im Trigon Feuer zu Feuern des Geistes aufzuflammen. Wie der von oben kommende Strom. den allgemeinen Lebensstrom. daß die vitalen Kräfte des Trigons Wasser. Beide Linien formen das kosmische Kreuz. welche Abart der Lebenskraft es ist. Ihre Tochter Hebe. Prometheus. der wider ihren Willen ihr Gatte wurde. und zeigt damit. von ihr adoptiert und an ihrer Brust genährt wurde. von Maja geboren. der Gold. das Zeichen der Passivität. je nachdem Zehen. Sie war selbst nicht immer treu. für sich allein besitzen. das Zeichen für die Aktivität. Empfängnis. höheren Bestimnung. es sind die Zeichen Wassermann. reinen. Sie ist eine rachsüchtige Göttin. Die Kraftströme des Trigon Luft sind von höherer Art. nach anderer sind Jupiter und Juno sine Eltern. ihre Kräfte wirkten auf die Humores.

den Halsschmuck und den Schönheitsgürtel. sie läßt die Waffen entstehen. Diese Ströme fließen in hohen Regionen. in ein Versteck gebracht.er der Gott des elementischen Feuers. weil er seiner Mutter beistand. Wage. Pallas. das Zeichen Widder zum Gehirn. Waffen des Wollens und Strebens. Vulkan ist das Sinnbild des Fleißes. das Doppelwesen mit dem Körper eines Menschen und zwei Schlangen an Stelle der Beine. ist stets beim Erheben Jupiters zugegen. Das Zeichen Wage steht in Beziehung zu den Weichen. feurig-elektrisch. Nach seinem Sturz schwebte er lange Zeit zwischen Himmel und Erde. Merkur ist ein Sohn Jupiters und der Maja. für Venus das Diadem. denn Vulkan ist der Sohn Jupiters. um dessen Befehle . reinigt ihren Versammlungssaal. zu einer sozial wertvollen Triebkraft des Geistes werden. so im Menschen. verborgen unter dem Fließen des Blutes. der im Menschen aus dem Lebensfeuer den Intellekt. ihn selbst die Götter lange Zeit nicht entdeckten. das aus astralen Regionen zu uns Menschen kommt. als sie aufgehängt wurde mit zwei Ambossen. der unerrnüdlichen Tätigkeit. Thetis und Eurynome (Feuchter Schlamm und nährende Fetichtig-keit) wurde er aufgefunden. die Kraft Vulkans stärken. ist entgegengesetzt zu Widder. oder Jupiter stürzte ihn herab. Durch gewisse Yogapraktiken. Diese Übungen können höchstens das Sonnengeflecht kräftigen. geschlechtliche Libido soll aufsublimieren. Vulkan. den Töchtern des Kekrops. den Schmuck. genährt von Junos Brust. Dieses doppeltpolarisierte Wesen wird von Pallas aufgenommen und in einem Korb der Obhut dreier Schwestern anvertraut. aus der Region des sinnlichen Geschlechtstriebes nach oben strebend in die Region des Geistes. die Verstandesgelehrsamkeit durch den Fleiß entstehen läßt. Der dritte der Götter im luftigen Dreieck ist Merkur mit dem Zodiakalzeichen Zwillinge. Auch während dieser Zeit war er nicht untätig. dem Sitz der Götter. beides Kardinalzeichen. durch bestimmte Atemübungen glaubt man. getrennt durch die ganze Weite des Weltenraumes. sind die beiden entgegengesetzten Pole einer ungeheuren Hochspannung. zu der der Mensch die Kraft Vulkans zu fühlen beginnt. den Schmuck weiblicher Anmut. der Mannhaftigkeit. zu den Geschlechtsdrüsen. in eine Grotte unter Gewässern. Herse und Pandrosos. doch ist sie keinen Augenblick untätig. für Mars Schwert. diesen Strom leiten zu können. die Pallas niccht erreichen kann. Erichtonios bedeutet den in der Atmosphäre vorhandenen Induktionsstrorn jenes starken primären Stromes der Stratosphäre. und man bemüht sich in neuer Zeit. die heute sehr verbreitet sind. er fertigte Waffen und Schmuck in seiner Grotte. Gleich nach seiner Geburt wurde er aus dem Him-mel gestürzt. Aglauros. die der Mensch im Lebenskampf braucht. Seine Brunst. Deshalb ist er es. und dort gepflegt und aufgezogen. wie Vulkan unaufhörlich nach der Vereinigung mit Pallas strebt. An diesem Ort verblieb er neun. der Pallas aus dem Haupte Jupiters frei machen mußte. Vulkan und Pallas. die Zeit bis zur Geschlechtsreife des Menschen. Zwischen diesen beiden Polen fließt dauernd ein Strom. Er ist der am meisten beschäftigte der Götter. Die Spannung des einen Pols sucht ständig den Ausgleich mit dem anderen. nach anderen zwölf oder fünfzehn Jahre. sie durch Stratosphärenflug und Registrierballon zu erforschen. stürzte aber doch herab. In seiner Schmiede schuf er dann später für Ju piter das Szepter. für seine Mutter . verschieden nach Klima und Rasse.Juno die demantenen Pantoffel. trifft die Erde. für den Menschen aber auch die Büchse der Pandora. Meist ist aber Wollen und Wünschen des Menschen selbstsüchtig-Vulkan wurde lahm und gebrechlich durch seinen Sturz auf die Erde. so aber auch im Atom. wie im Weltall. jenes Feuers. Schild und Lanze. überall fließen die beiden Ströme. daß. und zwar soll ihn entweder seine Mutter Juno selbst wegen seiner Häßlichkeit herabgeworfen haben. und zeugt ihr den Erichtonios. und wurde durch diesen Sturz für immer lahm und ge-brechlich. die alle Übel enthält. die aus der Kraft Vulkans gezeugte Mißgestalt des Erichtonios einzuschließen. Die asoziale. Sie ist unsichtbar. der Sehnsucht und der Wünsche. deren Namen drei verschiedene Witterungszustände bezeichnen. daß allein Pallas es vermag. Wie oben. weiblichen Reizes. der primäre und der sekundäre. so unten. die im Mythos verborgene Weisheit aber lehrt. von denen unsichtbar Ströme ausgehen und das Weltall durchdringen. Das Versteck Vulkans wurde durch die Meereswogen so gut verborgen. der unerbittlich spröden. Von zwei Titaniden. Die Kraft Vulkans nimmt der Mensch mit dem belebend-feurigen Element durch die Atemluft auf.

Jupiter verwandelte seine Geliebte in eine Wachtel. jenes Feuer. aber ebenso die Lüge. auf Erden und in der Unterwelt. das im Plexus sarrajis brennt. Das Trigon Feuer. es aufsteigen zu lassen zum Herzen. der nach Weisheit strebt. Schütze und Löwe. den großen allgemeinen Lebensstrom. und ist überall geschäftigtätig. besteht aus den Zeichen Widder. und er führt alte getreulich aus. Dieses Feuer soll im Menschen bis zum Thron Apollos aufsteigen. Es ist jenes Feuer. Daher unterstehen Geburten sowohl der Diana. nachdem sie die wilden Tiere jagte und erlegte. Er begleitet Jupiter. einen gewaltigen Schatz. Verschiedene der alten Mythen stellten Diana der Proserpina gleich. die Ruhe mit seinem geflügelten Schlangenstab. über die Diana herrscht. In diese Höhle am Fuße eines Gebirges. Löwe. und Jupiter gewährte ihr diese erste Bitte. Er ist es. sowie durch den jugendschönen. und findet sogar des Nachts keine Ruhe. bis es einem der Nachkommen gelingt. Feen und Zwergen. im Himmel. und in der Unterwelt Hekate. doch während die Zwillinge Diana und Apollo eine gemeinsame Mutter haben. Das Zeichen Widder. der Gott der Liebe. Pallas. der dem Hexen-sabbat leuchtet. herrscht über den Kopf des Menschen. Das Zeichen Schütze wurde in alten Zeiten vielfach als bogenschießender Zentaur dargestellt. der nach der Auffassung des Ostens die menschliche Wirbelsäule bedeutet mit den beiderseitigen fluidischen Strahlungen als den zwei Schlangen. Neptun ließ aus dem Meere eine Insel auftauchen. oder wie Diana. der Worte. doch bewacht von Geistern. Durch eine Vereinigung Merkurs mit Venus wurde Eros gezeugt. die Höhle der Vesta. Sein Anblick mag ihn in das höchste . Schütze. zum Thron Apollos. um dort zu ruhen. das sich vom Vater auf den Sohn vererbt. das nach zwei Richtungen hin wirksam ist. dasjenige Apollos. nachdem sie alle Verbrechen. Latona. lehrte die Künste und schönen Wissenschaften. so. höheren Art. die Heiterkeit. denn ihre erste Hilfeleistung bei einer Geburt galt dem Gotte des Lichts. In ihr ist ein Feuer symbolisiert. deren Ein-gang unter dornigem Gestrüpp verborgen liegt. von der die Legenden und Märchen erzählen. den Plexus sacralis. auch ebenso die zweite um Waffen. Diejenigen Geburten aber. dem Caduceus. dessen Einfluß das luftige Trigon entflammt. entsprang Pallas ohne Mutter erwachsen und in voller Rüstung dem Haupte Jupiters. die Maße. der das große Werk unternehmen will. Die Mythe über ihre Geburt berichtet. die unter drei Gestalten erscheint. der dem Menschen aus diesem Hauche die Ideen erweckt im Sitze der Intelligenz. Er ernannte sie zur Herrscherin über die Quellen und Wälder und als Hekate über das Schicksal der Erde und des Menschen. der es leitet. Er ist der Gott der Beredsamkeit. und hier wurde als erste Diana geboren. Doch dieses Feuer der Diana kann auch herabsinken je nach dem Willen. der in schwarzinagischen Hand-lungen eine wichtige Rolle spielt. Alle Aufträge der Götter werden ihm übertragen. über die Weichen. Alle drei sind Kinder Jupiters und daher Geschwister. der Mond. alle Falschheit beseitigte. das Gesäß. und die Erde schwören ließ. Tochter der Ceres und Königin der Unterwelt. das von Vesta und den sechs Vestalinnen gehütet wird. Hier wird er die Materie finden. auf den Flügeln des Hauches. sind von einer anderen. Dieser vielseitige Gott erfand auch die Zahlen. das die unterirdische Höhle erhellt. Diana ist am Himmel Luna. das ein Zwillingsbruder des Sonnenfeuers. er ist es. wie Hekate. Am Himmel ist sie Luna. über das innere Feuer. die Gewichte. daß Juno Latona mit ihrer Eifersucht verfolgte. Diana bat ihren Vater Jupiter. wie der Juno. der die Kriege leitet und den Frieden bringt. auf Erden Diana. denn er muß die Toten in die Unterwelt geleiten und bei der Verkündung des Urteils über sie zugegen sein. für immer Jungfrau bleiben zu dürfen. Diana ist gleich Vesta eine geheimnisvolle Göttin. am Ort der Ceres.zu empfangen und sie den Menschen zu überbringen. Der Mensch emp-findet dies Feuer zuerst im Sonnengeflecht. nach der menschlichen und nach der tierischen Seite hin. das der Diana. fruchtbaren Gott Apollo. symbolisiert durch die beiden jungfraulichen Göttinnen Pallas-Minerva und Diana. geistig. als ein Doppelzeichen. die sofort ihrer Mutter behilflich war bei der schweren Ge-burt ihres Zwillingsbruders Apollo. der Intuition ist. über das Herz. auch die weniger einwandfreien. muß derjenige eindringen. die Gesetze. ihr keinen Zufluchtsort für die bevorstehende Niederkunft zu gewähren. in das Haus ihres Bruders Apollo einkehrt.

Minerva. wenn er es wagen würde. Sie ist die Göttin der Intelligenz. ist Apollo ein fruchtbarer und schöpferischer Gott. der Untergang in die Sexualmagie. dem sie Leben gab: die exakte Wissenschaft tötet die Intuition. die sie befähigt. ist Apollo allein stets wohlwollend und hilfreich. und das ist der Weg in die Hölle. es wäre sein Untergang. um es mitzunehmen und sich in der Welt damit irdische Vorteile zu verschaffen. des Lebenskampfes. durch das Geschenk Merkurs. Löwe. Die zweite der Gottheiten des Feuertrigons ist Pallas. wo sich die Wege trennen. von diesem magischen Schatz etwas zu erraffen. das Sich-verlieren an die Leidenschaften. den ihr Vulkan schenkte. die Schizophrenie. verschaffte ihm alle technischen Errungenschaften.Entzücken ver-setzen. Pallas ist auch Minerva die Göttin der Gelehrsamkeit. hat ihn sein Temperarnent zu einer unüberlegten Tat verleitet. der geistige Absturz. die Weisheit. Aufs tiefste betrübt durch diesen unglücklichen Ausgang des Kampfes formte Minerva ein Bild von Pallas aus Wachs. indem man glaubt. so entwickelt es sich nicht aufwärts. ein bewegliches. alle menschliche Gelehrsamkeit aber ist nur ein Trugbild. Ihnen sucht man durch Machenschaften der schwarzen Magie Befriedigung zu schaffen. sondern entspringt erwachsen in voller Rüstung dem Haupte ihres Vaters. der unangebrachten Überheblichkeit. sie muß sich bewußt werden. Während sich die anderen Götter dem Menschen nicht immer wohlgesinnt zeigen. sondern . Schütze. doch wehe ihm. Im Gegensatz zu seinen beiden Schwestern Pallas und Diana. die sich selbst hoch einschätzt. ihr Rat führt stets zum Sieg. sollte sich nicht zu lange im Spiegel Vulkans beschauen und bewundern. Als Pallas lehrte sie alle Wissenschaften. des Schiffbaues. und glaubt. so legt er sich selbst eine Buße auf. Nach einer Mythe kämpften Pallas und Minerva im Scherz miteinander. Durch die harmonischen Töne seiner Harfe wandelt und leitet er die Menschen. ist ein festes. dasjenige Dianas. mit dem er die Möglichkeit erhielt. er mußte sie durch einen Beilhieb aus dem Haupte Jupiters lösen: die Kraft Vulkans im Blute befähigt erst das Gehirn. abwärts in die dunklen Gefilde der Zauberei. Ideen zu erzeugen. er ist der Gott des Lichts in seiner höchsten Reinheit. ein gemeinschaftliches. die alles fand. Die Inversion gelangt an eine Stelle. den reinen Jungfrauen. lehrte die Kunst des Städtebaues. eine belebte Puppe. aufwärts oder abwärts. denn das führt sie in die sterilen Gefilde des Hochmuts. Sie bedeutet die Gelehrsamkeit. des Wunsches. Aber dies konnte nicht ohne die Hilfe Vulkans geschehen. Hier gähnt der finstere Abgrund. den Geist des Menschen in seiner rastlosen Tätigkeit. denn das Trigon des Feuers enthält die Klippe. die sich selbst so gern bewundert in dem goldenen Spiegel. Es vermittelt Diana die nötige Kraft. Alle Wissenschaft. ein Idol. das Lebensfeuer des Gottes Jupiter in höherer Schwingung. die den geistigen Aufstieg kennzeichnen. und bei einem solchen Kampf wurde Pallas von Minerva tödlich verwundet. sondern abwärts. sie durch ein selbstgefertigtes Bildnis ersetzen zu können. Die Emanationen aus dem Tierkreiszeichen Löwe wurden von den alten Weisen durch den Sonnengott Apollo gekennzeichnet. Widder. das Zeichen Apollos. sie ist ebenso Göttin des Kampfes. sich von den Gesetzen der Natur befreien zu können. Darum hat Pallas keine Mutter. Blieb die der Diana übermittelte Kraft Apolls nur ein sinnliches Feuer. das Licht der wahren Erkenntnis. des Webens und Stickens. der geistige Tod. daß sie nicht das Ziel ist. die in der exakten Wissenschaft herrscht. das im Herzen leuchtet. die von ihrer Schwester Diana die Kraft Apollos entgegennahm und weiter verfeinerte. die viele der nach geistigem Aufstieg Strebenden scheitern läßt. das geistige Licht in seinem hellsten Glanz. die aber nach der anderen Seite in den Abgrund führen können. führte den Menschen zu allen Entdeckungen. die aus der Atmosphäre kommenden Kräfte im Menschen zu harmonisieren. Aufwärts führt der Weg zur wahren inneren Sammlung. Als Minerva ist sie die Vernunft. ein Feuer des Gefühls. und das Pallas. Minerva muß den Spiegel weglegen. sich jene Fähigkeiten anzueignen. In seiner ersten Art ist Apollo ein sinnliches Feuer. dem sie ein künstliches Lehen gibt. er bezeichnet die höchste Form des Geistes.

Auf dem Schiff. das fließende Gold der Adepten. um das goldene Vließ. alle Gefühle. und auch Amphion. er brachte damit die das Schiff bedrohenden Felsen zum Zurückweichen. der von Jason unternommen wurde. damit er als ein neuer. ein Sohn Jupiters und der Antiope. niederen Zentren verhüllt. durch das Aufsetzen der Dornenkrone. vermochte durch sein Saitenspiel Steine zum Leben zu erwecken. Orpheus bezauberte durch Musik. Hier wird der Mensch aller Kleider entledigt. ein Zeichen des Übergangs. Aor.nur der Weg dahin. des großen Eingeweihten. Die Fabeln weisen aber auch auf die engen Be ziehungen. Er war Sohn des Gottes Apoll und der Muse Kalliope. die letzten Bindungen an die materielle Wert entweichen. die sich zu Mauern zusammenschließen. schwere Aufstieg auf den Kalvarienberg. das Schlagen der Wirbelsäule. die ihn noch mit dem materiellen Dasein verbinden. des Herzens. die zwischen der Alchimie und der Musik . die Füße werden durchbohrt. und daß nur im Domizil ApolIs die Sicherheit erlangt wird. Aur oder Aurum potabile. und ebenso sind in den Werken Homers. Die christliche Mystik stellt den Weg. die darauf Bezug haben. ihr Einfluß auf den Menschen. Die Befreiung von den Planetenkräften ist die erste Bedingung. wie den Schächern die Knie zu brechen. Und weil das Herz schon fast leer ist. dem die letzten Tropfen Blut und Wasser. zur umfassenden geistigen Liebe. das sie bereits darbrachte. das bis zuletzt die geheimen. daß nur hier im festen Zeichen die sinnlichen Bestrebungen über den Weg der Vernunft zur wahren. das große Werk auf geistiger Ebene zu vollbringen. Wie dieser Name. Wie in den alten Mythen und Sagen die Erringung des großen Meisterwerkes der Alchimie auf geistigem Plan verborgen ist. das große Werk bedeutet. reiner wiedergeboren werden kann. zu erobern. sie vermag nach der Wissen-schaft von den Buchstaben und Namen die darin eingeschlossenen Kräfte frei zu machen. der durch Licht heut. zusammengesetzt aus den Worten Aor. Dies sind in Kürze die Beziehungen der zwölf großen kosmischen Kräfte untereinander. der den Menschen seiner wahren Bestimmung zuführt. der Nieren. denn ihre gemeinsame Wurzel ist Selbstliebe und Selbstsucht. verborgene Geheimnisse zu enthüllen. alle Gedanken. wenn der Mensch den herab-ziehenden Einfluß der sieben planetaren Kräfte überwinden konnte. der es ihm ermöglicht. Er wird an das Kreuz geschlagen. so auch die Verwirkhehung auf stofflicher Ebene. so haben auch alle anderen mythologischen Namen ihren verborgenen Sinn. im Leiden und Sterben Christi dar. dem GottMenschen ebenso. der Argo (identisch mit der Arche des Noah und mit der Theba. jene anfangs flüchtigen Substanzen der Materie zum großen Werk bedeuten. und die Kenntnis des Namens klärt innere Zusammenhänge auf. daß der philosophische Merkur alles im großen Werk vollbringe. Es folgt die Geißelung. und zähmte die wilden Tiere. Heilung. viele Stellen zu finden. durch das trinkbare Licht. Er muß sich von seinen Leidenschaften freimachen. und von diesen besonders im Raub der goldenen Äpfel der Hesperiden deutlich erkennbare Beziehungen zur Herstellung des großen Werkes im Stofflichen. und der lange. daß die durch das Saitenspiel bewegten Steine. Der Leidensweg beginnt mit dem Haupte. die Abtötung des alten. dem der Adept zur Erreichung des höchsten Zieles zu folgen hat. Licht und Rophae. Weisheit erhöht werden. daß Widder ein bewegliches Zeichen ist. die Hände. und nach der Aufrichtung des Kreuzes folgt die Öffnung der linken Seite. der dann deutlich in Erscheinung tritt. Durch sein Harfenspiel bewegte der göttliche Apoll die Steine und errichtete so die Mauern von Troja. die sich bei der Gerinnung aneinanderschließen und eine feste Form bilden. die Öffnung Apolis. er bedeutet den. Diese Fabeln über die Macht der Musik werden damit erklärt. dem Gefäß der Isis) befand sich als einer der Teilnehmer an dem Zuge Orpheus. der einzige Weg. dem Ort der Pallas. Das Herkulesepos zeigt in den zwölf Arbeiten. die Plätze Merkurs und Neptuns geöffnet. werden abgelegt mit Ausnahme des Lendentuches. Der Name Orpheus ist die griechische Form des phönizischen Arpha. so ist es nicht mehr notwendig. der Vesta das Feuer zu entreißen. Die Sage berichtet vom Argonautenzug. im Irdischen gefesselten Menschen. deren Name das schöne.

unser Nitersalz. vorn Staube Aphar der roten. Es ist ein schnellfließender Strom. um den Stein Onychel zu finden. In der Schöpfungsgeschichte des Moses heißt es: "Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter. wie Blut. der allgemeine Geist der Welt. Akkor. wurde das Wasser abgeschieden. den unsichtbaren. in dem die drei Würmer gefunden werden. Er schwebt in der Luft. Männlichen und Weiblichen. aus dem Chaos. und sie mit dem Mars durch unsichtbare Bande vereint. des Königs und der Königin. heißt es in der Schrift des Abraham Eleazar.bestehen. der Adepten schwarzes Wasser. Bedellion und den Edelstein Onix findet. Menschen und alle Geschöpfe durchdringt dieser ist unsere Materie. die Kunst des Metallgießens und die phönizische Schrift. Diesen Acker soll der Mensch im Schweiße seines Angesichts bebauen. das heißt: Das. das die Hände nicht naß macht. des Adam und der aus ihm genommenen Eva. von anderswoher empfangen wurde. Pison. in Griechenland führte er nach der von Plinius und Strabon aufgezeichneten Sage den Bergbau ein. die geflügelte Schlange. wie die Adepten sagten. Das jüdische Volk erhielt über die Israeliten die diesen angeblich durch Moses ausgelieferte Esoterik der ägyptischen Priesterschaft unter dem Namen Kabbala. von den Afteralchimisten und von den Kakophonisten der Moderne. das heißt. die einzeln aufführen zu weit führen würde. Kalten und Warmen. vollkommen nach philosophischem Maß und Gewicht. das Ende. des Königs von Phönizien. aus dem weißen und roten Sulfur der feurigen Wasser. der Geist aus unserem . ein Wasser des Wachstums. und der vierte ist der Phrat. genannt Harmonia. oder." Von der erdig-wäßrigen Masse. Merkurs und Sulfurs. des Adlers und des Löwen. doch ließ seine erbarmende Güte dennoch einen Segen darin. umfließt das Mohren-land und vereinigt sich dann wieder mit ihm. Als ägyptische Weisheit ist die Kabbala von allen Adepten geschätzt worden. den roten Schwefel der Weisen. dessen Vater die Sonne und der Mond die Mutter. von dem in den Schriften der Adepten oft die Rede ist. wurde nach dem Sündeniall von Gott verflucht. die wir aus der geronnenen Luft wiederbringen und bereiten. der das Land Chavilah umfließt. Sohnes des Agenor. Diese Jungfrau Harmonia wurde Gemahlin des Kadmos. die beide allen Menschen. des Unteren und Oberen. Es sind zwei Schwestern. den der Wind in seinem Bauche getragen. die sich in den Schwanz beißt. Der zweite Strom sondert sich vom Pison ab. Wer die drei anderen kennt. In diesen Sagen sind zahlreiche Zusammenhänge mit dem großen Werk zu finden. so wird sie eine sehr schöne Tochter gebären. Es ist also ein Unterschied zwischen Erde und Land oder Erde. ob arm. aus Eden ging ein Strom hervor. dunkel. denn es ist der unergründliche Geist des Herrn. das sich selbst reinigt. gefrorenen Geist der Luft. symbolisiert durch die Schlange. das in sich das kostbare Gold mitführt. der Erde oder des Landes befeuchtete. daß man das Trockne sehe. weil sie harmonisch gebildet ist. dem Chaos. schweflichen Erde Adamah. Weiter heißt es in der Schöpfungsgeschichte. daß ein Dampf Ed von Arez. das in den Anfang aufging. des Flüssigen und Festen. In Böotien tötete dieser Kadmus den Drachen. was übermittelt. aus dem der wunderbare Stein Onychel entsteht. wird auch diesen sehen. Akkor mint Adamah. er ist der letzte und größte. ein Wasser. denn vom Feinsten. Es ist der rote Acker des altdeutschen Spruches. "vom Mark des Landes und vom Tau des Himmels. das Kleinod der Weisen vom Tau des Himmels und der Fettigkeit der Erden. ein weißer und ein roter. ob reich. der Acker. Und es geschah also. Er ist die Vermischung Himmels und Erden. des Feuchten und Trocknen. vom feinen Staub der Erde Adamah wurde der Mensch geschaffen. die beide den Menschen aufwärts führen. der alles unter dem Himmel. Es ist dieVereinigung der zwei aus einer hervorgegangenen Substanzen zur Prima Materia. so im Meere der Welt sich wendet. unseren Himmel. wo man Gold. "Gott wird euch seinen Segen geben". dienstbar sind. und die beide mißbraucht werden. Der dritte Fluß ist Chiddekel. ein schwarzer. der Erde ausging und die ganze Oberfläche der Adamah. und erquickt das verbrannte Chus. Über die alchirnistische Bedeutung der Sage von den Beziehungen der Göttin Venus zu dem Gott Mars sagte Michael Maier in den "Arcana Arcanissima": Wenn man die Venus der Philosophen in ein Bett oder geeignetes Gefäß legt.

schüttet es in eine Phiole. chaldäisch Pardes. bis es ein blendend strahlender Punkt in einer nunmehr jeder Helligkeit baren. weder animalisch. das aus der primaterialischen Erde bereitet wird. so läßt sich verstehen. vom Tau des Himmels und der Fettigkeit der Erden. ohne das nichts erzeugt werden kann." Eden. der Frau Holle. die Prima Materia. In ihr ist der allgemeine Geist. die schwarze Materia secunda. aus der Merkurius Philosophorum. die Hochfläche Tabor oder Tabula. Dhema als Ausgangsort der Menschen Demos. der Lehrer des Sokrates. Wie kann man Wasser in einen Becher schütten. symbolisiert durch das Lichte." Die Idee des ursprünglichen. Dieses Salz sattiget mit seinem eigenen abgezogenen reinen Geist. In der Mystik wird oft der Gegensatz der Aktivität zur Passivität durch die schwarze und weiße Farbe symbolisch ausgedrückt. Dieses ist die Quintessenz. unbestimmten Helle ruhten zwei Möglichkeiten. Mare. das Paradies. die Passivität als absolute Finsternis. In dieser allgemeinen. adamische Erde. der Gipfel Tbobut oder Thibet. zusammengezogen (bis es auf einen Punkt konzentriert wurde). reiniget jedes auf das höchste und vorsichtigste. daß vor der Schöpfung Himmels und Erden das Erste. Im Sanskrit heißt diese heilige Erde Paradesha. wurde von der Jungfrau Maria geboren. das fruchtbringende Salz. trägt. die Kraft und Aktivität. gelegen ist. das Land. Mirjam. nach einer anderen ist sie das Meer der Weisen. Dann scheidet das Flüssige vom Festen. der himmlische Ozean. an der Weltesche. ein dämmriges Nebelmeer.Tau. und der . die Prima Materia. das. als undurchdringliche Schwärze. das Leben aller erschaffenen Dinge. Über dieses tiefe Mysterium heißt es in dem Zohar genannten Teil der Kabbala: "Bedenkt man. Mara oder Maria ist nach der einen Deutung der Himmel. es ist der Ausgangsort Ta oder Tau." "Die untere Schlange bedeutet unsere Materie. unter der die drei Nornen den Schicksalsfaden spinnen. von dem die vier Ströme aus-gehen. das alles ausfüllt. das seine Essenz bildet. absoluten Einen kann man sich unter einem Meer von gleichmäßiger. daß der Heilige (gesegnet sei Er) unendlich ist und alles ausfüllt. ein Magnet. der bis zum Rand gefüllt ist? Der Heilige (gesegnet sei Er) hat deshalb das heilige Licht. Tal oder Tute. leeren Finsternis wurde. und vereiniget es destillando mit seinem flüchtigen Salz. das Licht der Welt. zum vermischten Klumpen der weisen Meister wird. Diese in einen Punkt konzentrierte Helligkeit ist die Kraft und die Herrlichkeit Gottes. und der Raum. und aus beiden wird ein feuriger Saft. der Brunnen der Urd. die irdisch und auch himmlisch ist. Maha. die Erde der Philosophen. das Flüchtige durch sieben und mehr Rectificationen per se. welches zuletzt durch vermehrte Hitze in weißen Blumen aufsteigt. Konzentration). daß jede Idee einer Schöpfung unmöglich gewesen wäre ohne den Zim-Zum (Sammlung. den Gott in die Erde gelegt hat. wodurch das Leuchtende mehr und mehr konzentriert wurde. Archelaos. So solviert das Flüchtige das Fixe. sie mußten sich dazu erst voneinander scheiden. Aus der jungfraulichen Erde scheidet das reine. und setzt es in eine linde Wärme. die Ausdehnung. die Erde der Sonne. das in seinem Schoße den Erlöser von irdischen Leiden. So lange diese zwei Wirkungsmöglichkeiten ungeschieden in der ersten Einheit ruhten. die überall gefunden wird. Jesus. der Garten Adon oder Eden. und der Segen. das Hochland Tab oder Tav. Diese Mutterjungfrau wurde öfter schwarz dar-gestellt. das Bett Tel. Gottes Sohn. die zum großen Elixier erhöht wird. vegetabilisch noch mineralisch.Elixier des Reichtums und langen Lebens fließt. die Materia prima hervorgeht. unbestimmter Helle vorstellen. damit nichts ausdünste. ist "das heilige Land". Es wird symbolisch durch das Tau dargestellt. die Prima Materia der alten Weisen. schließt das Gefäß sorgfältig. der den allgemeinen Geistdampf an sich zieht und dadurch zum Chaos. der in seinem Schoße die Sonne trägt. aus dem der Trank der Unsterblichkeit. war das Entstehen der Welt unmöglich. Meru. gießt den mit dem flüchtigen Salz vermischten Geist darauf. lehrte. In diesem Meer zog sich die Helle allmählich zusammen. wo die Quelle der Erkenntnis am Fuße des Lebensbaumes. die rechte jungfrauliche. dann reibt es fein. Absolute eine allgemeine. Das rückständige feste Salz reinigt so oft. bis es wie ein Diamant geworden ist. unbestimmte. kristallinische Salz. gleichmäßige Helligkeit war gleich einer Dämmerung.

Im Buche eines Adepten. endlich wird er im Creutz. zum großen Elixier. Siehe auf den Anfang. und dieser Name wird im Zend zu Yasuan. alles sei aus der Nacht entstanden: "? ???. im hebräischen zu Yesuah." ". freie Sarah. Damit des Adlers Gluten hervorkommen konnte. singt Ödipus. so dann der weiße und rote Liliensaft. Sollte das Blut des Löwen vom Stamme Juda vergossen werden. und wie du dieses Geheimnüß angewendet hast. verwundeten. im Buchstaben Beth. mußte ein Speer die Seite öffnen. davon du dereinst schwere Rechenschaft geben. Im Sanskrit wird Hagar zu Sagara. er vergeistigte ihn. Jede der beiden Frauen gebiert einen Sohn. die ihn als das einige Subjectum des Heils geißelten. Es ist Elisabeth. bekräftigt mit dem Salze der göttlichen und natürlichen Wahrheit. Ao. sodann werden im Subjecto alle Signaturen zufälligerweise herausgewandt. Nach der israelitischen Überlieferung wird die Passivität im Prinzip und in der Tätigkeit durch die beiden Frauen Abrahams symbolisch dargestelIt. noch unbestimmte Materie. der lebhaft strömende Fluß. durch künstliche Öffnung seiner Seiten auch herausgezogen. "lebendiges Wasser". Der hebräische Name Yohannan ist im Sanskrit Jahanna. der Sohn der Sarah. finstere Raum ist die Passivität im Prinzip. "o Nacht. allgemeine Weltgeist ein Erlöser der Menschen werden. Ohne allen Zusatz wurde er in ein neues Grab gelegt. so wird es ohne allen fremden Zusatz ins reine. so auch für die körperlichen Leiden. die Sünden des männ. und Sarah wird zu Saras-Vati. heißt es: "Wie das große Universal für die Seelen im Leiden und Sterben Christi erkannt werden kann. die beide durch das Sternbild Zwillinge symbolisiert werden und die gegensätzlichen Pole des Absoluten bedeuten. Der gleiche Sinn liegt in den beiden Namen Jesus und Johannes. Also geht es auch in der Kunst.Wenn du aber zur höchsten Weisheit gelanget. Sollte der große. daß du einen Schatz und hohes Geheimnüß zu bewahren hast. Ismael. die in allen religiösen Kulten mehr oder weniger deutlich erkennbar wird. gepeinigt werden will. die erste. von einer reinen Jungfrau geboren werden".unendliche. und von Pilatus in Rot gekleidet werden. wie du damit umgegangen. geflossen aus dem Öle der göttlichen Barmherzigkeit. Nach dem Evangelisten Lukas gebar die schon alte und bis dahin unfruchtbar gebliebene Elisabeth durch ein Wunder den Sohn Johannes den Täufer. Isaak. tote Meer. die Nacht. im Sanskrit Ya-Dancaka: der geopfert. leere. so mußte er eine irdische Gestalt annehmen. neue Geschirr geleget. da es dann nach seinem Tode verherrlicht wird. gen Hirnmel fuhr. sondern wisse und bedencke. und wurde dann nackt ans Creutz geschlagen. der Sohn der Hagar. "Kein Geist ist in der Gewalt des Menschen. ∝ε?α??α ??? ????ε?? α?τ??? τ????". in die Luft erhoben. Betrachte das Mittel und den Fortgang. und wenn es dann ein reiner Leib. und erhob ihn damit zur höchsten Reinheit. und zu Ehren gesetzet wirst. das heißt. die schwarze. Yaj-Van im Sanskrit bedeutet: der seine Opferung wünscht. geschärft mit dem Weine der Weisheit. bedeutet Herr (Ica) der Passivität (Ma). heißt in Pehlvi Y-Zohak. Durch die Taufe im Jordan tötete Johannes den alten Jesus. reinen entstehen. von wo er nach der Auferstehung am dritten Tage. das heißt: ich habe getötet. der du dadurch aus dem Staube erhoben. so mußten solche sein. "Das Wort in der Wüste". wenn erstlich durch die philosophische Taufe der Quellbrunn zur neuen Geburt eröffnet. Wasser und Geist aus-floß. dem Zeichen der Dreyeinigkeit. wie Graf Franciscus Onuphrius dc Marciano schrieb (Wiener Ausgabe 1751). Es ist das Chaos. Er mußte von Herodes in Weiß. als im Wasser des Lebens. so mißbrauche sie nicht. den armen zwischen Jericho und Jerusalem verwundeten Nächsten zum besten ans Licht gegeben. und von allen Zufälligen als neugeboren wieder befreyet. und verantworten müssen.und weiblichen Geschlechts zu büßen. Deshalb sagten die Dichter. symbolisiert in der Päpstin des Tarot. die schwarze Sklavin Hagar. "schlafendes Wasser". mit Dornen krönten. du schwarze Säugamme der silbernen Sterne". und bedencke wohl dein und aller . betitelt "Amor Proximi. Haag. und die jungfräuliche Maria gebar ebenfalls durch ein Wunder Jesus. er ließ einen neuen. und die weiße. Materia secunda. das wellenlose. unfruchtbare. "das Wort der göttlichen Macht". aus der Blut. 1686".

in einem starken Gefäß. damit wir aus ihm das. ihn von selbst herabsteigen zu lassen. Er verzehrt seinen Kopf mit seinem Schwanz. . Wenn du wirst in der Erde suchen. Unser Quecksilber oder dessen Teil ist das aus der Erde destillierte Wasser. die von des Feuers Macht nicht getrennt werden kann. Mache das Feste flüchtig. und ebenso ist die Erde lebendiges Quecksilber. was dir gebühret. die allein löslich sind. 2. wie die nicht auf solche Weise kalzinierten. 3. und der Liebe. zu einer festen Vereinigung ohne Ausdünstung der Geister. ausziehen. Unser alter Mensch ist unser Drache. gereinigt und abwechselnd auf geeignete Weise niedergeschlagen wurden. Und Kopf und Schwanz sind Seele und Geist. Und Seele und Geist sind aus Dreck erschaffen. 11. 5. Uberschreite nicht die Grentzen der Noth. 7. Ebenso: daß eine Erde besser wie die andere sei. 12. und empfängt die obere und untere Kraft. das der Erde aber einfach. Lerne also Alchimia kennen.Mach daß der rote Rauch den weißen Rauch erfaßt. Wenn wir zum vollkommenen Meisterwerk gelangen wollen. Vereinigt die rote Sonne und den weißen Mond durch einen Weg und eine Anordnung. weil sie durch unsere Kalzination in die Natur der philosophischen Salze und Alaune gebracht werden." Übersetzung der lateinischen Zitate 1. verhärten und einsenken (das ist die ganze Praxis und Reduktion zur ersten Materie nach Anmerkung von Libavius). Daß keine Auflösung anders geschehen könne. und auch Seele und nicht Körper. und daß philosophisch kalzinierte Stoffe viel besser löslich sind. wie Libavius bemerkt). wirst du durch Rektifizieren den verborgenen Stein finden. also ergiebiger. und steigt wiederum herab auf die Erde. dann destillieren. 14. und die Seele ist die natürliche Wärme. Je edler die Materie gewesen ist. Durch auflösende Ausziehung verbunden mit richtig vorbereitenden Arbeiten. so wie er in seiner Minera ist. was zu merken ist. ein Band und Verbindung aller Elemente. erzeugten sie eine gemäßigte Substanz. die gleichen Körper und nicht Seele ist. 10. Er steigt von der Erde in den Himmel. von der Berührung mit der Luft verdunkelt wird. und das Flüchtige fest ! 9. die wahre Medizin. 4. als im eigenen Blut. gerinnen. was rein und klar ist. müssen wir zuerst den reinen und sauberen Stein der Philosophen erlangt haben (seine Materie.Dinge Ende. ihn für sich selbst sublimieren. die in der ersten Essenz der Elemente unseres Quecksilbers gesammelt steht. Denn über diesen Schatz wird nicht in den Schulen der Ärzte gelehrt. Das Gewicht des Wassers sei mehrfach. er bleibt vor ihren Augen verborgen. die anderweitig Spagyrik genannt wird. 8. und thue. 13. noch von der Erde Fäule verdorben. 6. auflösen. Dann ist es für uns notwendig. Denn als jene Elemente getrennt. kalzinieren. Und dieses von Osten und Westen durch Austreibung des Schädlichen. desto edler wird die Form sein. von des Wasser Feuchte eingeschmolzen.

salziger Schleim verborgen ist. Wohlbold. Eugenius (Thomas Vaughan). Falscher und Wahrer Lapis Philosophorum. endlich in ein Stück Metall gewandelt wird. Straßburg 1603 und 1616-1618. Regensburg. nicht Elemente. Opera Chymica Joh. als die Wiederholung der ersten Zusammensetzung in unserem Werke. gleichsam aus den Samen einer chaotischen Masse erzeugt. 2 Bde. Sulzbach 1677. Die entfernte Materie allerdings nennen wir Hyle. Valentin.C. Lexicon Alchymiae. Lugduni MDCLXVII. 1770. Martinus. sondern einen Dampf und schweflig-salzig-merkurielle Ausdünstung. Franckfurt. Franckfurt 1684 (Knorr v. und in ihr durch die Einwirkung in langer Zeit gekocht. oder nach Art der betreffenden Erdenmatrix ausartet. Folio-Ausg. Eleazar. Ins Teutsche übersetzt von I. erhellt aus dem Folgenden. Elias Artista Hermetica (Fr. durch die Eingeweide der Erde hindurch streicht. daß in der chaotischen Masse ein gewisser von den Elementen erzeugter fetter. Geheime Figuren der Rosenkreuzer aus dem 16ten und 17ten Jahrhundert. die metallischen Körper ursprünglich geboren werden. nennen wir nicht Sterneinfluß. Oetinger). als wie der im Wasser aufgelöste Körper. und wird Lebenswasser und unser Quecksilber genannt. 1658. Franckfurt und Leipzig. nämlich der aus dem Körper ausgezogene Spiritus. Glauberi. Michael. Abrahami Eleazaris Uraltes Chymisches Werck. wie das bleibende Wasser. Literaturverzeichnis Andreae. Aus dem Latein übersetzt durch Joh. Erfurt MDCCXXXV. MDCXII. Der Merkur der Philosophen ist nichts anderes. R. In libera Francofurtensium Repub. Lumen de Lumine. Durch Gott wird unser von der Natur geschaffener Stein gefunden. Chr. 1785ff. München 1924.M. Baptista van. 1616. Rud. Praecipuos Selectorum Auctorum Tractatus De Chemiae et Lapidis . Paracelsus Werke. Wo die Natur aufhörte.R. R. Chimische Hochzeit Christiani Rosencreutz. auf welche Weise man sich von diesem allen einen Begriff zu machen hat. Joan. 16. der durch die Kraft der unterirdischen Feuer zu Dampf wird. Thom. MDCCLII. Arcana Arcanissima. Chymische Schriften. Gervarium Schwartsburgicum. da fängt die Kunst an. dort eine geeignete Matrix findet. Rosenroth). aus der Beschaffenheit der Elemente und aus dem Sternenfluß entstanden. Gedruckt zuerst zu Straßburg bey Lazari Zetzners seel. H. IV. nicht die erste Materie der Peripathetiker. und aus ihm entsteht alles. Daniel Christian Hechtel. Philaletha. Abraham. Basel.. Matthias Götzen. Arnaldus de Villanova. Kabbala Denudata seu Doctrina Hebraeorum Transcendentalis et Metaphysica atque Theologica. Nachdruck herausgegeben von Dr. 4° Ausgabe Huser. In II Teilen zum öffentlichen Druck befördert durch Jul. Helmont. Maier. Ortus Medicinae. 1459. und ihm fehlt nichts weiter. Theatrum Chymicum. Hof 1750. 17.15. Erben MDCXVI. Nämlich unsere Vervielfältigung ist nach dem Zeugnis Raymund Lullios nichts anderes. wie die Reinigung und Vollendung. Die nächste Materie der Metalle. 1659. Rulandus. Das Geheimnis von dem Salz. aus der allein.S. 1589 bis 1590. Altona. und das Lebenswasser ist dasselbe. MDCCLXXXI. ihr anhängt. Auch ist zu merken. Hoppodamum. Ed. Franckfurt und Hamburg 1683.

Duz.Philosophorum Antiquitate. 1914. 1857. Nichols and Co. René Guénon. Auriger. Kiesewetter. Traité Methodique de Science Occulte. . Paris. Remarks upon Alchemy and the Alchemists. 1891. Herbert. Silberer. 1928. Charcornac Fréres. Rose-Croix et Rosicruciens. 6 Bde.. Georg & Cie. Traité Pratique de Médecine Astrale. Veritate Continens. Wilh. Die christliche Mystik. Georges Carré. E. M. Leipzig. 1931. 1930. Boston. L`Aura Humaine. Genf. 1931. 1928. J. Alchimie et Musique. Lugduni apud Balthazarem Amolletum. Paris. Argentorati MDCLIX bis MDCLXI. Jollivet-Castelot. Leipzig 1895. 4 Bde. Dr. Argos. H. Papus. La Science des Lettres. MDLV. Origine des Vierges Noires. Deloseraie. Görres. Thesaurus Evonymi Philiatri.. Regensburg 1836-1842. Hugo Heller & Co. Le Voile D`Isis. Caslant. Hitchcock. F. 1928. Des Procédés de Realisation Mystique d`après les Correspondances zodiacales. Die Geheimwissenschaften. Friedrich 1904. Paris. Probleme der Mystik und ihrer Symbole. Les Nombres. Crosby. 1928. René Guénon. Wien u. De Remediis Secretis. Charcornac Fréres. Paris. Basel.