Di e E rs t e E s l a rn er Z ei t u n g

I n f o r m a t i o n e n a u s u n d f ü r d i e M a r k t g e m e i n d e E s l a r n , s o w i e d i e b a y e r i s c h -t s c h e c h i s c h e G r e n z r e g i o n .

8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

www.eslarn-net.de

Rev. 2

kostenlos

Die wohl einzige regelmässige, nicht fördermittelbasierte Veröffentlichung der Nordoberpfalz!

+ Te rm i n e fü r d e n J u n i 2 01 1
Aktuelle KURPARK-BILDER

"Hubi - Der Strassenkosmetiker" beehrte Eslarn in 2008 (oder war es 2009?). Jedenfalls eine grossartige Möglichkeit des Outsourcing, wovon andere Gemeinden nur Träumen können.

Aus dem Inhalt:
• Unsere grossen Vorbilder: Weiden-zuHause.de und Weiden-aktuell.de • Bald weniger "Netto" beim OT "Bühl" • Ui, ui, Pfui! - Unsere eigene, kleine "Spiegel-Affäre"? • Bank-Geschäfte, oder: "Wessen Konto möchten Sie führen?" • Die Einen schauen, die Anderen bauen? - Eslarns Planungen im Lichte der Realität! • Gelbex.de - DIE Auskunft, die Sie brauchen könnten! • Auf nach Tschechien, aber wie? - Eine kleine, kritische Bestandsaufnahme zum ÖPNV. • Das Schlimmeste ist das "Reden"! - Eine kleine Revue von Leserzuschriften. • In Eslarn bin ich so, und ausserhalb bin ich froh? - Anmerkungen zu verdächtigen Aussagen. • Tourismus heisst in Eslarn "Fremdenverkehr"!

Die Erste Eslarner Zeitung

8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Aktuelles

(Amtl.) Termine/ Zahlungstermine
01.06.2011 Zweite Rate für die Wasserver-/ Abwasserentsorgung

Ohne Gewähr für Richtigkeit und Voll­ ständigkeit können Sie diese der Mitschrift der letzten Gemeinderatssitzung vom 03.05.2011, vor allem aber der Amtstafel beim Rathaus entnehmen.

Amtliche Nachrichten

03.06.2011 04.06.2011 16.06.2011 18.06.2011 27.06.2011

Entsorger-Termine

Papiertonne (Bergler) Restmülltonne (Schmidt & Zweck) DSD "Gelber Sack" Restmülltonne (Schmidt & Zweck) Papiertonne (Kraus)

Mit Datum vom 1 9.05.2011 gibt die Marktgemeinde Eslarn per Aushang an der Amtstafel bekannt, dass der Grundsteuer-Hebesatz von 330 v. H. auch für 2011 gleich bleibt, und deshalb keine neuen Steuerbescheide versandt werden. Es gilt weiterhin der Grundsteuerbescheid von 201 0, auch die Zahlungstermine bleiben gleich.

To u ri s m u s -N ews / Ve ran s t al t u n g s h i n we i s e J u n i 2 01 1

02.06.2011 Reservistenkameradschaft Eslarn - Mutter- und Vatertagsfeier ab 1 2.00 Uhr, im Gasthof "Böhmerwald" (Lud.-Müller-Strasse) Freiwillige Feuerwehr Eslarn - Zünftiges Gartenfest ab 1 4.00 Uhr, Feuerwehrgerätehaus Eslarn 04.06.2011 Der Bayern-Fanclub Eslarn wird 30! Freizeitgelände "Atzmannsee", ab 1 5.00 Uhr 05.06.2011 dito, ab 09.30 Uhr 1 0.06.2011 "Rock am See" - Schützengesellschaft "Hubertus Eslarn/ Opf. e. V." Freizeitgelände "Atzmannsee", ab 20.00 Uhr 1 2.06.2011 Brunnenfest in Thomasgschieß - Oberpfälzer Waldverein e. V., Sektion Eslarn, ab 1 5.00 Uhr 1 9.06.2011 Fischereiverein "Zünftiges Fischerfest" - Fischereiverein Eslarn/ Opf. e. V., ab 1 4.00 - 00.00 Uhr, beim Vereinsheim am "Atzmansee" 24.06. bis 26.06.2011 30 Jahre Löwenfanclub-Eslarn e. V. - Löwenfanclub Eslarn/ Opf. e. V., ab 20.00 Uhr, Freizeitgelände "Atzmannsee" 26.06.2011 Einweihung "Lehrbienenstand" - Imkerverein Eslarn/ Opf. e. V., ab 1 0.00 Uhr, am "Pflanzgartenhäuschen". 24.06. 26.06.2011 Zoiglausschank "Beim Ströhern" - "Zoiglstum", ab 1 4.00 Uhr, Tillystrasse
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Die Erste Eslarner Zeitung

8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

Editorial
Eslarn, Ende Mai 2011 Liebe Leserinnen, Liebe Leser,
So schnell kann jetzt fast ein "halbes Jahr" vergehen, ohne dass in Eslarn viel mehr als das Übliche geschieht. Alle bisherigen Unternehmungen scheinen irgendwie "auf Eis gelegt" worden zu sein. Jedenfalls ist weder von den beiden SeniorenBauprojekten, noch sonst irgendwie etwas zu hören. Unser Lieblingsthema "Tourismus" scheint mit dem "Zweiten Gastronomen- und Quartiergeberfrühstück" auch für dieses Jahr wieder einmal abgehandelt zu sein, denn weder bei ÖPNV-Nutzung, noch sonst trifft man Feriengäste. Das immer wieder gerne genommene Thema "Dann wandern wir eben selbst!", ist eine gute Idee der örtlichen OWV-Sektion, bringt aber nur leider kein Geld in den Ort, welches wohl auch Eslarn dringendst brauchen dürfte. Sehen wir die sog. "Eslarner Vollbeschäfbargemeinde Waidhaus "voll Fahrt auf". Dort wäre eigentlich die sog. "Städtebausanierung" nach althergebrachtem Muster im Gange, doch die letzte diesbzgl. Ausschusssitzung scheint Ende Februar d. J. gewesen zu sein. Gibt es da vielleicht ausser dem mittlerweile für Furore sorgenden Was sollen wir noch "EHEC"-Erreger noch einen weiteren, bislang schreiben? Ja, "Die Erste Eslarner unbekannten Keim, der Zeitung" feiert in die- Manche in Lethargie sem Juni 2011 deren verfallen lässt? achtjähriges Bestehen! Diese Veröffentlichung Nun gut, genug "gelässollte eigentlich touris- tert", aber in der Nordtisch positiv aus und oberpfalz, in der es ab über Eslarn berichten. Mai erst richtig angeLeider aber bekommen nehme Aussentempewir bis zum heutigen raturen gibt, aber ab Tag keine offiziellen In- Mitte August schon formationen sog. "offi- wieder dem Herbst zugeht, ist mitunter eben zieller Stellen". Alles scheint in dieser effektive Nutzung der Region so "geplant", Zeit geboten. dass es manchmal echt Dies ist man den verden Anschein eines tretenen Bürgerinnen "DDR-Revivals" hat. und Bürgern mehr als Aber in Sachen "Still- schuldig, auch wenn stand", wenn man dies 201 3 wieder Wahlen einmal so bezeichnen anstehen, und Manwill, nimmt jetzt schein- che/r vielleicht die bebar sogar die Nach- rechtigte Angst vertigung" nämlich einmal als Trugbild für aussenstehende Dritte, dann müsste einem eigentlich Angst und Bange werden. Es wird wohl doch nicht so sein, denn ansonsten könnte sich gerade in diesem Bereich bald schon sehr Vieles ändern. spürt, dass ihn dies-mal die eigene Partei vielleicht nicht mehr so optimal unterstützen könnte, weil eben die Nordoberpfalz mehr Freiheit und Selbstverantwortung erhalten soll. Dies wiederum bedeutet nichts Anderes, als dass Fördermittelströme und Zuschüsse nur noch dann fliessen werden, wenn auch dem sog. "Fordern", welches die sog. "ALG"-EmpfängerInnen ja bereits kennen, Rechnung getragen wird. Danken wir für Eslarn dem Bayerischen Wirtschaftsministerium, dass es letztes Jahr noch das Städtebauförderprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden" aufgelegt hatte. Sonst nämlich wäre Eslarn mit seiner Einstellung, die Städtebauförderung Anfang der 1 990er Jahr grundlos aufzugeben, gewaltig "auf der Nase gelandet". Die Redaktion
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Die Erste Eslarner Zeitung

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Aktuelles

Jeder Mensch braucht Vorbilder, und auch wenn das Portal "Weiden-aktuell.de" und das zugehörige Forum "Weiden-zuHause.de" u. W. später als "Die Erste Eslarner Zeitung" entstanden sind, so zollen wir diesen beiden Internetveröffentlichungen aus dem Hause der ManagementConsulting Rippl, Weiden höchsten Respekt. Lassen wir jetzt einmal die im Forum immer wieder in sehr bissiger Weise auftauchenden, deutlich als "Privatmeinung" dargestellten Aussagen über den Weidener Oberbürgermeister weg, und betrachten das Forum wie auch die Portalmeldungen möglichst unparteiisch, so ist es eine grossartige Sache, welche die Familie Rippl hier auf die Beine gestellt hat. Vor allem in letzter Zeit ist uns aufgefallen, dass nicht nur gegen den Weidener OB "gewet-

Weiden-zuHause.de und Weiden-aktuell.de
tert" wird, sondern auch historische Dinge Einzug finden. So lasen wir unlängst von einer Diskussion über "JüdischeUnternehmerfamilien", welche bis 1934 zum Wohle Aller die finanziellen Geschicke der ganzen Nordoberpfälzer Region bestimmten. Glasschleifereien, Polierwerke, Steinbrüche, aber auch andere Handelszweige wurden durch diese bis 1934 betrieben, doch plötzlich war Schluss, und niemand scheint bislang zu wissen, was aus diesen Familie wurde, bzw. ob mit den "Zwangsversteigerungen" im Lichte des nationalsozialistischen Regimes wirklich Alles seine Richtigkeit hatte. Die diversen Diskussionsbeiträge aus dem Forum "Weiden-zuHause.de" haben uns dazu bewogen, diese Dinge einmal in einer eigenen, sehr kurzen Ausarbeitung festzuhalten. Vielleicht findet sich ja jemand, der sich näher mit diesen Dingen befasst, und diesen Unternehmerfamiliendiejenige Ehrung und Achtung zuteil werden lässt, welche diese mit Sicherheit aufgrund deren Wirkens auch für die NordOberpfalz erfahren sollten. Für den Gründer des "Kaufhaus Michael Zach" war es unseren Informationen zufolge, zusammen zu arbeiten, so lange ihm dies durch das Terror-Regime ermöglicht wurde. Ohne diese Zusammenarbeit hätte es das "Kaufhaus Zach" in Eslarn wohl nie gegeben, weil zu dieser Zeit nicht überall eine solche Toleranz, Ehrlichkeit und Offenheit herrschte. [mwz]

Unsere grossen Vorbilder:

INFO:
Dank der Firma Rippl gibt es seit gut einem Jahr im Eslarner Wil-park am Stück-stein auch eine "WildCam". Diese erreichen Sie unter www.eslarn.de, Stichwort: "WebCam".

ebenfalls eine Ehre, mit den damals auch in der Stadt Weiden/ Opf. vorhandenen Geschäftsleuten/ Großhändlern jüdischen Glaubens

Bild: Screenshots von "Weiden-zuHause.de" und "Weiden-aktuell.de" (unten). Das sollten Sie sich täglich gönnen!

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Die Erste Eslarner Zeitung

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Bald wenigerund was dahinter stecken könnte. "Netto" beim OT "Bühl"? Dorfgerede,
Also wenn wir es nicht zufällig bereits letzte Woche anlässlich einer anderen Veranstaltung nahezu "nebenbei" mitbekommen hätten, wir würden es jetzt nicht glauben. Heute aber sagte uns jemand unter vorgehaltener Hand, dass sich der "Netto-Markt" in der Moosbacher Strasse wohl schon bald verkleinern wird. Verständlich wäre es, denn rechnen dürfte sich dieser Markt schon lange nicht (mehr), wenn man ehrlicherweise die Kundenfrequenz den sog. "statischen Betriebskosten" gegenüber stellt. Nun waren wir aber gespannt, wer uns dazu noch mehr mitteilen konnte, also haben wir mal unsere anonymen, regelmässig mitteilenden "Wissenden" befragt, und siehe da, es gab Informationen zu Hauf. Da ist nun echt die Frage, welcher Version man zustimmen möchte. Jedenfalls sind alle diesbzgl. Aussagen denkbar. Einerseits wird gemunkelt, dass der "Netto-Markt" mit kleinerem Sortiment am angestammten Platz weiterbestehen soll. Dies würde sich aber wohl nochweniger"rechnen", denn wozu eine grosse Verkaufsfläche vorhalten, wenn dort nur mehr ein Bruchteil des Sortiments angeboten wird? Andere meinen, dass der "Netto-Markt" irgendwo anders, näher am Ortskern einen neuen Platz finden könnte, schweigen sich aber über den genauen, zukünftigen Standort geflissentlich aus. Auch gibt es unter unseren "Anonymen" die Ansicht, dass doch der "Netto-Markt" eigentlich schon von Anfang an für den Platz beim jetzigen Baumarkt geplant gewesen sei, man aber dort mit der Schaffungderbenötigten Parkplätze Probleme gehabt hätte. Also auch dort wäre anstelle des Baumarktes ein neuer, kleinerer "Netto-Markt" denkbar. Schliesslich, und dies kann man vielleicht als die unlängst einmal favorisierte Lösung des Problems angesehen haben, soll/ sollte das sog. "Tillyplatz-Ensemble", also der Platz, welcher für ein "Seniorenzentrum am Tillyplatz" vorgesehen ist, neuer Standort für einen Lebensmittelmarkt werden. Dabei sollte im Erdgeschoss ein "Shop-in-Shop"System zur Nahversorgung geschaffen werden, während in einem oder mehreren weiteren Geschossen Wohnungen für ein "Betreutes Wohnen" eingerichtet werden sollten. Eigentlich gar keine so schlechte Lösung, wären da nicht die vielen immer noch, bereits über Jahre leerstehenden Ladenflächen beim Tillyplatz, welche traditionell in deren Gesamtheit über Jahrzehnte das bereits anlässlich der Diskussion zum Projekt "Leerstandsoffensive" genannte "Einkaufszentrum Tillyplatz" bildeten. Mit einer solchen Planung würde man also alle derzeit noch leerstehenden Ladenflächen auf ewige Zeiten für jedwede Art von Gewerbe ruinieren, und sich wohl kaum den mit einem Projekt "Leerstandsoffensive" ebenfalls avisierten, traditionellen Ortskern erhalten können. Nur gut, dass die Bauplanungen für das "Seniorenzentrum am Tillyplatz" nachweislich bereits einen solchen Fortschritt aufweisen, dass hierfür nicht auch noch Fördermittel zum Einsatz kommen können. Sicher schade und höchst ärgerlich für alle Diejeni-gen, welche sich hier über den uns mittlerweile bekannt gewordenen "wahren Investor" regelmässig "gute Dividende" erwartet hatten. Letztlich aber wohl "viel besser für den Ort und die BewohnerInnen", die damit ein gutes Stück un-abhängiger bleiben werden. Bald schon können wir Ihnen noch mehr über die Sache berichten, welche u. W. zur Zeit noch "aufgearbeitet" wird. [mwz]

Dorfgeschichten - CityCenter & Co. ?

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Die Erste Eslarner Zeitung

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Ui, ui, pfui!"Spiegel-Affäre"? Unsere eigene kleine
Sie stellt sich wieder einmal, die Frage welche die demokratische Welt im Innersten zusammenhält: Sollen wir gewissen unterschwelligen Ansinnen nachgeben und "freundlicher" schreiben, oder sollen wir das berichten, waswirklich vorgefallen ist? Sie glauben ja gar nicht, wie einfallsreich man sogar in unserer Gegend sein kann, um u. E. parteikonforme Berichterstattung zu bewirken. Der "Dampfhammer", also die direkte Konfrontation gehört auch in unserer Gegend längst der Vergangenheit an, denn diese ist mittlerweile überall als höchst "unpassend" anerkannt. Also ziehen Manche an den feineren Fäden, um Andere davon abzubringen, ebenfalls eine Veröffentlichung wie "Die Erste Eslarner Zeitung" herauszugeben. Ihren Zuschriften verdanken wir viele Berichte, welche ebenfalls vielen Zuschriften zu entnehmen - durchaus höchst hilfreich gewesen sind. Sie melden uns anonym oder weniger anonym - Dinge, welche für Eslarn und die Region von Bedeutung sind/ von Bedeutung sein könnten. Dafür gebührt Ihnen der Dank der NutzniesserInnen ebenso, wie der Dank aller politisch denkenden, demokratisch veranlagten BürgerInnen. "Die Erste Eslarner Zeitung" ist ja wirklich nur ein "Käseblatt", befasst es sich doch im Gegensatz zu einer richtigen "grossen" Zeitung nur sehr selten mit wirklich wichtigen Dingen von überragender Bedeutung. Dieser "Käse" aber scheint jetzt schon geraume Zeit so einen wohlriechenden Duft zu verströmen, dass Einige weniger neidisch, denn "hellhörig" werden. Unlängst erlebten wir, wie je-

Das "demokratische" Element

mand hinter der Zeitung ein "riessig grosses Unternehmen", vielleicht aber auch nur eine "grosse Unternehmung" namens "Die Erste Eslarner Zeitung" vermuten wollte. Dabei ist mit so einer Zeitung wirklich kein Geld zu verdienen. Diese und dies sei allen noch Unschlüssigen kommenden HerausgeberInnen gesagt - kostet aber auch in der Produktion kein Geld. Ein kostenloses DesktopPublishing-Programm, ein wenig Zeit für die Anfertigung von Bildmaterial, bzw. interessierte LeserInnen welche einem solches Bildmaterial übersenden, und natürlich eine etwas "bissige Schreibe", schon können Interessierte eine eigene "Zeitung" starten. Dies ist nicht "Journalismus", aber ein Anfang. Jetzt, da viele Informationen schon vor dem Erscheineneinertäglichen Printausgabe

über Google®News oder ähnliche Portale verbreitet werden, interessiert die Meisten wieder mehr, was eigentlich in deren unmittelbaren Umgebung geschieht. Dies ist auch "gut" so, denn der "homo politicus" entsteht im Kleinen, entsteht im unmittelbaren sozialen Umfeld, in dem sich Politik nicht nur bei Kommunalwahlen oder in Gemeinderatssitzungen, sondern an Stammtischen und "direkt auf der Strasse" ereignet. Wir bedauern eigentlich, dass unsere kommentierten Berichte "Aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen bislang keinerlei Nach ahmerInnen gefunden haben. Wir bedauern noch mehr, dass "höchst politische Dinge" nur sehr selten ausserhalb der Regionalpresse den Weg ins Internet, und dort in ein fast "ewigwährendes

Archiv" finden. Stellen Sie sich nur einmal vor, Sie könnten Mitschriften von Gemeinderatssitzungen vergangener Jahre jederzeit im Internet nachlesen. Sie wären wohl nicht so überrascht, wie sich Manches entwickeln konnte. Vielleicht hätte dann jemand aus Ihrem Bekannten-/ Verwandtenkreis mehr Interesse, sich politisch zu engagieren, in einer Partei ein höheres Amt anzustreben, vielleicht sogar Bürgermeister oder Landrat zu werden, ohne dazu besonders "gepuscht" worden zu sein. So nämlich, ganz ohne ein "ebnen des Weges" dürfte es nämlich in unserem demokratisch verfassten Staatswesen angedacht sein. Leider Gottes gibt es aber gerade in unserer Region immer wieder den "natürlichen Drang", bestimmte Personen an die erste Stelle zu bringen, weil
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Ui, ui, pfui!"Spiegel-Affäre"? Unsere eigene kleine
sichVerwandtschaften, Bekanntschaften, ja sogar sich langjährig Andienende davon für die eigene und deren Kinder Zukunft Bestes erwarten. Echt, das gibt es und in unsererRegion gar nicht so selten wie man vielleicht denken könnte. Politisch soll man sich wohl deswegen ausschliesslich in Parteien und damit einem gewissen Zwang unterworfen, engagieren. Sich einfach mal "politisch", der Gemeinschaft verpflichtet zu verhalten, ist wohl so lange nicht (mehr) opportun, so lange "Seilschaften" in Parteien deren letztlich wohl "ungutes" Werk fortführen können. Da kann es auf"unterster Ebene" des Staates dann durchaus auch vorkommen, dass sich eigentlich nicht genehmigungsfähige Bauvorhaben dennoch realisiseren lassen, dass Wildgehege entstehen, wo diese gar nicht vorgesehen sind, oder auch selbstädnige Unternehmen nahezu kaputt gemacht werden sollen, weil die "Kinder guter Freunde" ähnliche Unternehmungen, fördermittelgestützt aufbauen möchten. Da gibt es dann bewusst keinerlei Ausschreibungen, um nur ja nicht den Ehrgeiz von UnternehmerInnen zu fördern, sondern die Leute in abhängige Arbeitssstellung, bestenfalls an Maschinen mit vorgegebenen Arbeitsabläufen zu bringen. Problematisch könnte es nur werden, wenn sich einige dieser "Seilschaftsleiter" so offenbaren, dass parteilose, einzig der Demokratieverbundene und wider dem Vergessen handelnde Veröffentlichungen einer Region plötzlich, sagen wir "unterschwellig", über andere Angriffspunkte beseitigt werden sollen. Man könnte durchaus versuchen, dies

Das "demokratische" Element

sogar über der Demokratie dienende Verwaltungsstrukturen zu bewirken, weil man ja weiss, dass man hier auf "unterster Ebene" bestimmte Stellen mit "genehmen Leuten" besetzen konnte. Man könnte sogar aufgrund vergangener Erfolgserlebnisse glauben, dass man dies auch aktuell fertig bringen würde.Man(n) könnte sich aber auch gewaltig "vertun", weil man "zu durchsichtig", "zu berechenbar", oder einfach nur "zu alt" geworden ist, um die sog. Neuen Medien", sowie deren Potential für eine "wehrhafte Demokratie" bis ins kleinste Örtchen, den kleinsten Kreis zu begreifen. Wenn Manche nicht schreiben dürfen, was diese (von Berufs wegen) gerne schreiben würden, dann findet sich immer jemand, der es trotzdem schreibt. Also ruhig gelassen zurücklehnen, und

sich freuen (oder auch mal ärgern), dass Nichts ungeschrieben bleibt. Aber bitte nicht versuchen, unter Einsatz von, für ganz andere Zwecke verliehenerAmtsbefugnisse solche Veröffentlichungen wie "Die Erste Eslarner Zeitung" "zwangsweise" durch Druck auf die Herausgeberin zur Einstellung zu bringen. So etwas zeitigt auf und für Generationen keine guten Folgen, weil dagegen demokratische Mittel besonderer Art ergriffen werden müssten. Es nötigt möglicherweise sogar zu einem "investigativem Ausforschen", wer hier wirklich dahintersteckt, und welche möglicher-weise ureigenen Ziele hier jemand verfolgt. Letztlich aber könnte es "wie dereinst 2004" zu erheblichen, sogar politischen "Verwerfungen" kommen, weil mittlerweile nicht mehr

nur die grössten Publischer äusserst effektive, wehrhafte und der Demokratie dienliche Methoden zur Verfügung haben. In Minutenschnelle haben Sie - die richtigen (Online)Kontakte vorausgesetzt - über nahezu jede Person auch ausserhalb deren Heimatregion diejenigen Informationen, die Sie möglicherweise journalistisch passend benötigen. Da sind "alte Parteiseilschaften" mit den traditionellen Stammtischen weder so schnell, noch so effektiv. [mwz]

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NordOberpfälzer Wirtschaftsleben

Bank-Geschäfte, oder:
Zugegeben, diese Überschrift ist schon "arg" provokativ, aber wir haben unlängst auch wieder Unterlagen gefunden, die diese Provokation durchaus begründen können. Regelmässig wird ein (Giro)Konto aufeine sog. "natürliche" Person, oder eine Gesellschaft, dann aber unter Nennung einer sog. "natürlichen" Person eröffnet. Eindeutig hat hier diejenige Person aus allen Kontounterlagen als die "kontoführende Person" hervorzugehen, welcher das Konto gehört. So jedenfalls unsere bisherige Ansicht. Mit den aufgefunden Unterlagen wurden wir aber eines Besseren belehrt, denn da scheint in der EDV der Bank zwar immer dieselbe Kontoinhaberin verzeichnet gewesen zu sein, je nach Bedarf hat man aber mal diese Person, mal eine andere Person hand-

RI E SE
lasserin.

Wessen Konto möchten Sie führen?
schriftlich als Kontoinhaber/ Einzahler nachgetragen, obwohl der maschinelle Eindruck auf den Einzahlungsbelegen eben nicht verändert werden konnte. Wenn Sie jetzt glauben, dass dieses Konto bei Nennung einer anderen Person vielleicht auf diese umgeschrieben worden sein könnte, dann haben Sie eine grds. gute Idee. So einen Umschreibungsantrag hat es gegeben, nur wurde das entsprechende Formular nie vollständig ergänzt, also diesr Antrag nie ausgeführt. Eine ganz "saubere" Sache? Nun ja, ganz "sauber" dürfte diese Sache nicht gewesen sein, denn die Unterlagen besagen für ein und denselben Tag, dass einmal die Kontoinhaberin selbst, jedoch ohne eigene Unterschrift Geld einbezahlt hatte, ein anderes Mal bei einem maschinellen Eindruck für die Kontoinhaberin ein handschriftlich ergänzter anderer Kontoinhaber mit derselben Unterschrift wie beim Einzahlungsbeleg der Kontoinhaberin Geld einbezahlt hat. Dann folgen zig Überweisungsaufträge, bei denen nahezu abwechselnd die Kontoinhaberin zwar entsprechend richtiggenanntwurde, aber gewerbliche Überweisungen mit Unterschrift des vor- genannten, für diese Konto nie verzeichneten Mannes vorgenommen wurden. Alle diese Überweisungsaufträge sind sogar noch ordnungsgemäss durch die Bank gestempelt worden, wurden also persönlich am Schalter abgegeben. Nicht verschweigen möchten wir auch, dass sich bei den vorgenannten Überweisungsaufträgen auch Formulare finden, bei denen als Kontoinhaber der genannte Mann genannt, und auch nahezu dessen Unterschrift mit Schaltereingangsstempel als ordnungsgemässanerkannt wurde. Wer ist hier Kontoinhaber? Stellt sich jetzt nur noch die Frage, wer hier - die Sache spielte sich von 2002 an ab - tatsächlich Kontoinhaber/in gewesen ist, wenn sich nirgends die der Redaktion bekannte Unterschrift der genannten Kontoinhaberin finden lässt. Eigentlich hat sich diese Frage aber bereits erübrigt, denn anlässlich des Ablebens dieser Frau wurde sowohl dieses Girokonto, wie auch ein sog. "Unterkonto" mit etwas über 200.000.-- Euro aufgelöst, und andieErbberechtigten verteilt. Damit handelte es sich wohl um das Konto dieser Frau, der letztlichen ErbFormfehler gibt es immer wieder! Nur ein kleiner "Formfehler" hätte hier nicht passieren dürfen. Der Umstand dass sich gem. einem bankspezifischen Kontoabschluss vom 06.08.2003 weder auf dem Gironoch auf dem Spar(unter)konto noch nicht einmal 5.000.-- Euro befanden, lässt vermuten dass diese über 200.000.-Euro zu einem späteren Zeitpunkt auf das Konto einbezahlt wurden. Dies wiederum lässt die Frage stellen, woher dieses Geld gekommen ist, da es nachweislich kaum durch diese Frau angespart werden konnte. ▄

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Eslarner Seniorenzentrum

Die Einen schauen, die Anderen bauen?
Eslarner Planungen im Lichte der Realität.
Noch nicht einmal ein "Guck mal, wer da hämmert"! (Slogan einer bekannten US-amerikanischen TV-Serie) kann man vorbringen, wenn man so durch Eslarn blickt. Zumindest in Sachen "Betreutes Wohnen" und "Seniorenzentrum am Tillyplatz" herrscht beredtes Schweigen. Eigentlich fast "zu grosses Schweigen", wenn man die Ankündigungen Revue passieren lässt, welche seit Juli 2010 mit jeweils wechselnden Bauorten und ebenfalls wechselnden Inverstoren "ins Volk geworfen" wurden. Jetzt jedenfalls herrscht Stille. So nahe beimSommerbeginn, vor den "Grossen Ferien", vor ... Ja, wenn man ehrlich ist, vor dem Ende dieses Kalenderjahres, welches sich in der Nordoberpfalz, dem "Sibirien Bayerns" ja bereits Ende September einzustellen gedenkt. Ohne Fördermittel geht da wirklich nix? Mutmasslich war es die Äusserung des Ersten Bürgermeisters Gäbl anlässlich der Diskussionsveranstaltung zum Projekt "Leerstandsoffensi ve" (28,04.2011 beim "Kuch"), welche hier "die Bremse reingehauen" hat. Mit der Erklärung, dass "bereits begonnene Bauvorhaben, wie auch Neubauten keinerlei Fördermittel erhalten können", war lange Verschwiegenes endlich manifest im Raum. Sowohl das Projekt in der "Kirchenstrasse 1", wie auch das "Seniorenzentrum am Tillyplatz" waren damit korrekter Weise als "nicht förderfähig" genannt. Beim Projekt "Kirchenstrasse 1" handelt es sich um einen Neubau, beim

Bild: Blick von der Heubachgasse (frühere "Kühgasse") über das avisierte erste Grundstück für ein Projekt

"Seniorenzentrum am Tillyplatz", welches bislang zumindest ebenfalls als "Neubau" dargestellt wurde, wäre aber auch mit der bereits erfolgten Zustimmung zum Bauplan durch die Marktgemeinde eine Umstrukturierung der vorhandenen Bausubstanz nicht mehr förderfähig. Dumm auch für die "Königstreuen"? Wir wissen es doch alle, dass Einige in so mancher Not gerne auch mal eine kleine Abkürzung vom normalen "Dienstweg"

"Betreutes Wohnen" (im Vordergrund), zum geplanten "Seniorenzentrum am Tillyplatz".

nehmen wollen. Aber auch diese Möglichkeit scheint hier in Sachen "Fördermittel" passè zu sein, denn diese Mittel kommen "von so weit oben", dass die "Treue" schon beim "Kaiser" manifestiert sein müsste, um hier etwas "biegen" zu können. Ja, wir haben es neulich erst wieder erfahren, dass wir "zu viel schreiben". Dies scheint Einigen nicht zu passen. Ein mutmasslich "Königstreuer" wollte uns hier natürlich nicht

direkt - die Aufgabe dieser Bemühungen nahelegen. Unsere Treue zum "Kaiser" ist aber grösser, und seit Jahren wohl bekannt. Deshalb können wir uns davon auch nicht beirren lassen. Wir möchten aber trotzdem darauf hinweisen, dass nur Der-/Diejenigen "mit Steinen werfen" sollte/n, der/ die nicht selbst im sprichwörtlichen "Glashaus" sitzen. Solche "Glashäuser" kennen wir mittlerweile viele. [mwz]
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Aus dem Wirtschaftsleben

GELBEX.DE Inserieren Sie nicht irgendwo, wo man Sie viel-leicht gar nicht fin-det! Inserieren Sie kostenlos unter www.gelbex.de, denn dort werden Sie gefunden! Dort finden Sie aber auch Unternehmen, die Sie so vielleicht gar noch nicht in Ihrem Ort erlebt haben, denn die Advista A.S. aus Oslo scheint beste Kontakte zu besitzen, und listet auch originäre Gewerberegistereinträge von Städten und Gemeinden, sogar wenn diese einige Jahre zurück- liegen sollten. Eslarn war einst Stadt! Auf diese Weise erfuhren wir vor einige Zeit, dass es in der Ludwig-Müller-Strasse einmal ein Hotel "AdlerOttensbacher"gegeben haben soll. Zugegeben ein Hotelbetrieb, den wir mit dieser Adresse noch nie in unserem Leben real

DIE Auskunft, die Sie brauchen könnten!
existent erlebt hatten. Auch ein "Klostercafè" soll es in Eslarn gegeben haben, just dort, wo seit Jahren die sog. "Schwammerlbude" vor sich hinsinkt. Damit ist aber noch lange nicht genug, denn in unserer unmittelbaren dem nur noch ein cher, ob alle Daten neu erbautes Privat- richtig eingebucht anwesen zeugt. worden sind. Andererseits muss Schleckerja an keiner dieser Baumarkt im Stellen wirklich ein Pfarrhof? solches Gewerbe betrieben worden Besonders inter- sein, denn für essant aber war, einen Gewerbeandass der Kath. meldung reicht ja Pfarrhof von Es- in der Regel auch larn einmal einen eine Postfachadres"Schlecker-Bause. möglicher-weise nur "dem Scheine nach" anzumelden? Vielleicht sind sogar noch einige dieser Unternehmen angemeldet. Wir haben dies bislang noch nicht nachgeprüft. Uns ist nur aufgefallen, dass an den entsprechenden Gebäuden Nichts, aber rein gar Nichts auf die unter www.gelbex.de für diese Adresse verzeichneten Unternehmen hinweist. Wir dürfen es deshalb als durchaus "mysteriös" bezeichnen, was sich hier wohl vor allem von 2003 2007 in Eslarn zugetragen haben kann. [mwz]
"Gelbex" ist Marke der Advista A.S., Oslo (Schweden)

Bild (oben): Gelbex.de - Das Brancheninformationsportal Bild (unten): Screenshot der GemeindeHP "www.eslarn.de" Dank Gelbex hat sich nun auch das über Jahre erwartete Wirtschaftsportal nahezu erübrigt.

Nähe, in der Poststrasse gab es einen "Tenge mann-Markt", von

markt" beherbergt haben soll. Da sind wir uns nun wirklich nicht mehr si-

Wer aber sollte hier Interesse ge-habt haben, di-verse Unterneh-men
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Die Erste Eslarner Zeitung

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Auf nach Tschechien, aber wie?
Ist es Ihnen als BewohnerIn von Eslarn nicht auch schon mal aufgefallen: Sie können fast stündlich mit dem ÖPNV nach Weiden/ Opf., aber zu keiner Tageszeit in die Tschechische Republik fah-ren. Belà nad Radbouzov - Der "Einstieg" ins tschechische Eisenbahnnetz! Dabei erschliesst sich Ihnen im Gegensatz zum Hauptbahnhof in Weiden/ Opf. im noch nicht einmal 20 Kilometer entfernten Bela nad Radbouzu ebenfalls eine Anbindung an das europäische Eisenbahnnetz. Abgesehen von den vielen Entdeckungen, welche Sie bereits in Bela nad Radbouzov (dem früheren "Weissensulz") machen können, sind es von dort mit der Tschechischen Eisenbahngesellschaft nur kurze Strecken nach Pilsen, nach Prag, aber auch in die berühmten Heilbäder Karlsbad,Franzensbad und Marienbad. Unverständlich nur, warum diese infrastrukturelle Anbindung unserer Region bislang nicht auch im ÖPNV realisiert wurgen, Urlaubsgästen in der Region diese Möglichkeit eines wirklichen "ÖkoTourismus" zu bieten, denn nicht alles was mit dem Pkw erreichbar ist, muss man der Umwelt zuliebe auch mit dem Pkw erfahren. Ausserdem Die Sprache leicht "erfahren". Man muss es zugeben, wenn man sich Jahre lang mit den sog. "romanischen Sprachen" wie Englisch, Italienisch, Latein, Griechisch aus-

Tourismus grenzenlos

Sieben Jahren nach dem Fall der Grenze zeigt der ÖPNV immer noch natürliche Grenzen auf.

Bild: Screenshot vom Online-Fahrgastinformationssystem "IDOS®"der

Tschechischen Bahn ". Natürlich auch in deutscher Sprache!

de, um hier - und vor allem auf diese Art und Weise - die Bevölkerung näher zusammenwachsen zu lassen.

ermöglicht eine Nutzung des ÖPNV auch den Genuss vielfältiger alkoholischer Delikatessen, die man wie z. B. das Tourismus - Echt "Original Pilsener grenzenlos! Bier" sonst auch nur zu Hause und Es wäre sogar ein damit ohne das touristisch inter- entsprechende Feeessantes Unterfan- ling trinken kann.

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einandergeseetzt hat, fallen einem sog. "slawische Sprachen" wie eben Tschchisch oder auch Russisch nicht eben leicht. Es ist aber oftmals das berühmte Problem des "Verständnisses", denn "vom Hören-

sagen" lernt man Vokabeln viel schneller, als sich diese mühsam mit einem Wörterbuch anzueignen. In der tschechischen Eisenbahn kommen Sie schnell dazu, die grundlegendsten Begriffe zu lernen. Sie werden sehen, es macht wirklich Spass mal nicht nur Deutsch, sondern auch eine fremde Sprache mit allen deren Eigenheiten kennen zu lernen. Aber keine Sorge: Wenn Sie nicht mehr weiterwissen, können Sie ruhig auch Deutsch sprechen. Fast jeder Zweite unserer tschechischen Nachbarn ist der deutschen Sprache mächtig. FAZIT Derzeit können Sie Belà nad Radbouzov, also die erste, von Eslarn aus erreichbare Station der Tschechischen EisenSeite 11

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Auf nach Tschechien, aber wie?
bahnen nur per Pkw oder mit dem Fahrrad erreichen. Mit dem Fahrrad erleben Sie aber eine faszinierend unberührte Natur auf einem gut ausgebauten Radweg. Leihfahrräder erhalten Sie bei fast allen Vermietern in Eslarn und Umgebung. Auch das Tourismusbüro im Eslarner Rathaus bietet Leihfahrräder zu einer günstigen Pauschale an. Online-Infosystem und günstige Preise Das bereits erwähnte "OnlineFahrgastinformatio nssystem" der Tschechischen Bahn finden Sie unter: www.idos.cz. Mit "InKarta™" bietet die Tschechische Bahn "CD" auch eine Kundenkarte, welche z. B. für einen Preis von **38.-- Euro drei Jahre lang eine 25%ige Vergünstigung bietet. "IDOS®" umfasst übrigens auch die Auskunft für Busse. Nur im "Süden" wird es besser! Wir sind halt "Nordoberpfalz", und wie es scheint "fernab jeder europäischen Anbindung". Während nämlich bei uns fast stündlich ein Omnibus nach Weiden/Opf. fährt, hatte man im Bayerischen Wald schon länger die Idee, mit dem sog. "Bayerwald-Ticket" auch gleich die tschechischen Nachbarn einzubinden. Mehrmals täglich fährt die sog. "Waldbahn" nach Špičak (CZ). Natürlich darf man nicht vergessen, dass Bayerisch Eisenstein einen Bahnhof besitzt, aber eine Verknüpfung von "deutschem ÖPNV" mit der tschechischen Verkehrsinfrastruktur wäre schon was Tolles, was den Tourismus längst beflügelt hätte.

Tourismus grenzenlos

Sieben Jahren nach dem Fall der Grenze zeigt der ÖPNV immer noch natürliche Grenzen auf.

Bild: Streckennetzkarte der Tschechischen Bahn " ČD" ( Quelle: Wikipedia/Wikimedia Commons) Der ebenfalls abgedruckten Strekkennetzkarte der ČD können Sie entnehmen, dass in der Tschechischen Republik ein sehr gut ausgebautes Schienennetz existiert. Jetzt müssen Sie eigentlich nur noch sehen, wie Sie nach Belà kommen, und schon steht Ihnen "die Welt offen". [mwz]

Was ist denn das?
Das ist ein sog. "Tag", ein Platzhalter für weitere Informationen. Diesen können Sie drucken > ausschneiden und aufbewahren, oder direkt vom Bildschirm mit einem Smartphone fotografieren. Dann bekommen Sie kostenlos weitere Informationen aufs Handy, um via Internet, per Telefongespräch oder via SMS mit einem vorgegebenen Empfänger verbunden zu werden. (c) DENSO Ltd., Japan
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Gemeinde News

Sie sollten wieder öfter Regionalzeitung lesen!
Informationen aus der Regionalzeitung "Der neue Tag".
Ja, Sie sollten wieder häufiger die Regionalzeitung "Der neue Tag" lesen, denn nur dort finden Sie tagesaktuelle Informationen direkt aus den Gemeinden! So z. B. der nebenstehende Artikel in der Ausgabe Nr. 113 vom 17.05.2011, S. 27. Diese Daten sind "brandneu" und wurde so noch kompakt noch in keinem öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung genannt. Man sollte aber auch nicht zu sehr das "Licht unter den Scheffel" stellen, denn Eslarn hat in den letzten acht Jahren nicht nur - wie der Artikel informiert 640.000.-- Euro für den Strassenbau ausgegeben, sondern knapp 500.000.-- Euro für die Sanierung der sog. "Alten Turnhalle" usw. Ausserdem belaufen sich die jährlichen Personal- und Sachaufwendungen der Gemeinde Eslarn auf jeweils um die 2,6 Millionen Euro. Das ist bei einer Zahl von knapp 2900 Einwohnern (Neugeborene etc. mitgerechnet) echte "Leistungsfähigkeit", wenn man bedenkt dass auch die Sanierung der Tiefbrunnen und des Hochbehälters beträchtlich ins Kontor geschlagen hat. Irgendwie aber scheint in dem Artikel ein Fehler unterlaufen zu sein, denn denn dort ist schon wieder eine Sanierung eines Tiefbrunnens und eines Hochbehälters genannt, dabei sollen alle diese Sanierungsmassnahmen doch längst abgeschlossen sein. So jedenfalls unsere Erkenntnisse aus den vergangenen Eslarner Gemeindersatssitzungen. Lesen Sie nach, und/ oder fragen Sie nach, denn Fragen kosten (noch) Nichts.

[mwz] Bild: Scan aus der Regionalzeitung "Der neue Tag", Ausgabe Nr. 11 3 v. 1 7.05.2011 (VOH), S. 27

Das Medienhaus "Der neue Tag" bietet immer wieder Schnupperabos, bei denen Sie für einige Wochen täglich, günstig die Regionalzeitung kennenlernen können. Ausserdem können Sie mit einem regulären Abonnement für geringen Aufpreis das ePaper®, also die elektronische Ausgaben im pdf-Format nutzen. Insgesamt eine gute Sache, wenn Sie täglich professionell über die Region informeirt sein wollen.

TIPP

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Sie dürfen nicht denken, dass wir nur die "freundliche Version" von Leserinnen und Lesern haben, welche uns andauernd per email mit Informationsmaterial eindecken. Es sind auch "echte Kritiker" darunter, welche sich nahezu regelmässig darüber aufregen, dass wir manche Dinge "zu wenig gut recherchiert" unters Volk bringen. Sicher, einige Sachen könnten wir durchaus besser recherchieren, unddamit die Dinge gleich beim Namen nennen. Aber ist es nicht ebenso gut, wenn Sie als Leserinnen und Leser etwas häufiger nachdenken, die Dinge "durchdenken", mögliche Verbindungen selbst ergründen müssen? Da ist doch der nächste Stammtisch-Treff gleich viel interessanter, wenn man über einen unserer Artikel die Meinung aller Anderen erfragen, auf eine

Das Schlimmste istunserer Leserinnen und Leser. das "Reden"! Eine kleine Revue von Einsendungen
ganz neue Sicht der Dinge, und möglicherweise sogar aufweitere, verborgen dahinterliegende Sachen kommen kann. das sog. "Necken und Trietzen", welches in unserer Gegend regelmässig auch eine finanzielle Komponente aufweist, so sehr "gegen den Reden führt zu Strich" und naheDiskussionen. zu "an die Existenz" geht, dass er Ein solches "Re- es jemandem den" führt zu wei- "heimzahlen" will. tergehenden Diskussionen. Es führt dazu, dass sich Nichts für eine eine Vielzahl von Regionalzeitung! Leuten über Dinge Gedanken machen, Über solche Dinge welche mittels zu berichten, ist eines voll und ganz nicht für eine Redurchgionalzeitung gerecherchierten Arti- dacht und geeigkels zu schnell in net, denn die Vergessenheit ge- Sachen sind "viel raten würden. zu speziell", und Sind wir ganz noch dazu poliehrlich, so lassen tisch "höchst brisich bestimmte An- sant", gelegenheit gerade in unserer Gegend/ Die "Kirche im Region einfach Dorf lassen"! nicht vollends recherchieren. Man Aller kritischen bekommt immer Berichterstattung nur dann "gute In- zum Trotz, lassen formationen", aber auch wir wenn man jemand sprichwörtlich "die trifft, dem frühere Kirche im Dorf". Freunde einmal zu Es wird aber wohl sehr "auf den erlaubt sein, nicht Schlips getreten" nur in diese hinein sind. zu gehen, sondern Wenn jemandem diese nach Bedarf auch einmal, oder mehrere Mal "zu umrunden". Schliesslich ist das "Allerheiligste" in der Kirche, und dort an zentraler Stellen. Rundum aber kann und soll es "menscheln", denn niemand ist, niemand kann, und niemand muss vollkommen sein. So etwas ist in einer "ländlichen Gegend" natürlich bestenfalls von den jüngeren InwohnerInnen zu verstehen, welche als sog. "Digital Natives" mit dem Internet "gross geworden" wissen, dass über, mit und aufgrund des sog. "Internet" alles Hinterfragbare irgendwann auch hinterfragt wird.

Gesellschaft und Internet

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"Plag-Fieber" grassiert. Da werden seit Monaten Doktorarbeiten prominenter Personen durchleuchtet, weil es "das Internet hergibt", dies zu tun. Man kann über diese Dinge geteilter Meinung sein, weil nicht Jede/r bereits einmal das Vergnügen hatte, eine wissenschaftliche Arbeit zu verfassen. Ein Teil der wissenschaftlich tätigen InternetGemeinde darf und muss sich wohl darüber aufregen, dass hier möglichersweise mit zweierlei Mass gemessen wurde. Dies nicht zuletzt deswegen, weil es vielen anderen bereits ab der Grundschule "verbaut" worden sein könnDie "Plagote, eine wissenmanie" ist erst schaftliche Karder Anfang! riere anzustreben. Reden und diskuSie werden es zu- tieren Sie darüber. mindest über die Es bildet ungeöffentlich-rechtmein! [mwz] lichen Medien bereits erfahren haben, dass im Internet derzeit das
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Grad noch zugeflogen! Veranstaltungsflyer
Die auf dieser Seite abgebildeten Flyer/ Veranstaltungshinweise haben wir kurz vor Redaktionsschluss noch aufgefunden/ sind uns kurz vor Redaktionsschluss übersandt worden. Wir hoffen, dass auch für Sie eine passende Veranstaltung dabei ist, und wünschen Ihnen beim Besuch/ bei der Teilnahme "Viel Spass"!

HINWEIS Wollen auch Sie Ihre Veranstaltung/ Ihren Veranstaltungsflyer hier abgedruckt sehen, dann schicken Sie uns einfach einen Scan oder ein gedrucktes Exemplar. Selbstverständlich ist die Veröffentlichung völlig kostenlos und unverbindlich!

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www.doktor­eisenbar th.de

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Eslarn höchst intern

In Eslarn bin ich so, und ausserhalb bin ich froh?
Anmerkungen zu einer Aussage, dass es in Eslarn "lauter Braune" geben soll.
Irgendwie schmerzt es einen doch, wenn man immer wieder davon hört, dass es in Eslarn "lauter Braune" geben soll. Erst neulich haben wir dies wieder von fremden Personen gehört, denen solches aber von einem Eslarner bestimmter Provenienz mitgeteilt worden sein soll. Da fragt man sich aber ehrlich, was so etwas denn überhaupt soll? Eigentlich sind wir es ja mit dieser Zeitung, die nach Ansicht einiger Weniger Eslarn "schlecht machen". Da passt es doch gar nicht ins sprichwörtliche "Bild", wenn sich manche Eslarner selbst ob deren "Gehör" bei Dritten über "lauter Braune im Ort" beklagen. Was will man mit solchen Aussagen eigentlich bewirken? Will man sich selbst einen besseren Anstrich geben, oder glaubt man bei ortsfremden Personen "besser anzukommen", wenn man seinen eigenen Ort derart "disqualifiziert"? Ehrlichkeit. aber bitte richtig! Sicherlich darf man ehrlich sein, und auch ruhig sagen, dass in Eslarn, wie in so manchem anderen Ort in der Bundesrepublik Deutschland auch, sog. "unverbesserliche Zeitgenossen" vorhanden sind. Diese interpretieren die Vergangenheit eben so, wie es diesen in den Kram passt, weil sie es nicht besser wissen wollen, oder geschichtliche Tatsachen und Fakten eben einfach nicht kennen. Ehrlicherweise muss man aber schon sagen, dass in Eslarn eben nicht mehr "Ewiggestrige" vorhanden sind, wie es andernorts auch der Fall ist. Immer wenn wir selbst solche Personen getroffen, und sich diese entsprechend zu erkennen gegeben haben, konnten wir nicht anders, als diesen deren Ansichten vom Nationalsozialismus etwas genauer und deutlicher zu erklären. Manche waren dann ruhig, andere wollten einfach nicht mehr weiterdiskutieren. Solchen Dingen und Personen muss man sich dann und wann eben auch wieder "stellen", weil einem eben doch manchmal die "Galle hochkommt", wenn man bei solchen Leuten letztlich deren wahre Gesinnung, und zugleich deren "Geschichtsblindheit" feststellen muss. Aber Eslarn in in dieser Hinsicht einfach so "schlecht reden", weil es einem vielleicht persönlich und/ oder aufgrund einer gewissen profanen Verantwortung "nützt", ist abzulehnen. Eslarn ist nicht "braun"! Jedenfalls haben wir bislang nicht in überwiegender Weise "ewiggestrige" Aussagen gehört, bzw. entsprechende bildliche Äusserungen vernommen. Nur diese "T-ShirtSache" vor dem letztjährigen Heimatfest konnte einem nicht gefallen. Da aber haben wir in Eslarn bei einigen für das Staatswesen verantwortlichen EslarnerInnen leider feststellen müssen, dass diesen diese Angelegenheit nahezu egal gewesen zu sein scheint. Wer will, kann unsere entsprechenden Ausführungen im Bericht zur Bürgerversammlung Ende Februar 2011 nachlesen. Diesen finden Sie ebenfalls unter www. scribd.com. Eslarn könnte aber durchaus etwas "bunter" werden! Diese Ausführungen sollen aber nicht heißen, dass die Marktgemeinde Eslarn u. E. in Teilen nicht vielleicht doch etwas "bunter" werden, etwas toleranter und weltoffener werden könnte. Man könnte z. B. endlich mal einen Schlußstrich unter die Weigerung des Abspielens der Tschechischen Nationalhymne zum sog. "Volkstrauertag" ziehen, und Gott dafür danken, dass es aufgrund des von Deutschland verursachten "Zweiten Weltkrieges" wenigstens nur lange Zeit zu einem "Kalten Krieg" und nicht Schlimmeren gekommen war. In Eslarn aber schweigen, und ausserhalb plakativ reden, bringt Nichts. [mwz]
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Tourismus - Was es ist und was es werden könnte.

Tourismus heisst in Eslarn "Fremdenverkehr"!
Begrifflichkeiten und welche Motivation dahinterstecken dürfte.
Bereits vor sieben Jahren haben wir uns einmal darüber "ausgelassen", dass es im Eslarner Rathaus zwar ein "Tourismusbüro" gibt, der für touristische Belange zuständige Verein aber immer noch "Fremdenverkehrsverein" heisst, und die Schautafel beim Rathaus immer noch mit "Verkehrsamt" überschrieben ist. Irgendwie hat aber der Ausdruck "Fremdenverkehr" so gar nichts mit "Gastfreundschaft", mit einem "Herzlich willkommen!", oder gar mit touristischen Ambitionen zu tun. Es klingt eher wie die Projektüberschrift eines Frontex-Einsatzes, derjenigen Agentur der Europäischen Union, welche an den sog. "EU-Aussengrenzen" dafür sorgen soll, dass möglichst keine Flüchtlinge ins "gesegnete EULand" kommen. Der Begriff "Fremdenverkehr" scheint uns jedenfalls irgendwie "Fehl am Platze", wenn es darum geht, Feriengäste als Freunde zu begrüssen. Neulich wunderten wir uns auf einer Site, warum dort sowohl von "Tourismus", als auch von "Fremdenverkehr" die Rede war. Es dauerte eine Weile bis uns dämmerte, dass eben "Fremdenverkehr" die "unmittelbare Konfrontation" mit dem Urlaubssuchenden, Tourismus aber diejenigen Dinge meint, welche man von der EU, vom Bund und vom Land gefördert erhalten will. Da "passt" es einfach nicht so gut ins sprichwörtliche "Konzept", dass man die Feriengäste als "Fremde" bezeichnet, wo doch gerade in der EU immer jemand irgendwo "fremd" ist, keinesfalls aber der

Bild: "Verkehrsamts-Tafel" beim Eslarner Rathaus.
(Bildfertigungsdatum: 26.05.2011 )

Eindruck entstehen soll, dass es bei der Europäischen Gemeinschaft vielleicht Einigen letztlich nur ums Geld gehen könnte. Wenigstens heissen ja die Quartiergeber, wie diese heissen, und nicht einfach nur "Unterkunftsgewähren de". Man könnte es sogar noch weiter "treiben", und die gastronomischen Betriebe als "Essensausgabestellen" bezeichnen. Einfacher

wär's, denn dann wüsste jede/r "Fremde" gleich woran er ist. Aber mal ehrlich: Sollten wir uns nicht vielleicht doch mehr der "touristischen Weitläufigkeit" besinnen, und Erholungssuchende als "Freunde", nicht nur als willkommende "Einkommensquelle" sehen? Übrigens: Man sollte vielleicht auch bald davon wegkommen, dass man einen "gut flo-

rierenden Tourismus" nur deshalb vorgibt, um weiterhin Fördermittel zu erhalten. Dies könnte - zumindest für Eslarn - gewaltig "ins Auge gehen", denn das tatsächlich fehlende Engagement wird immer deutlicher. Dabe ist aber nicht zu vergessen, dass Eslarns Gastronomen und Quartiergeber durchaus den Tourismus einer Arbeit in der Fabrik vorziehen würden. [mwz]
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Politische Wirtschaft I

Städtebauförderung als "Projekt der LAG"
Eine (bewusst unvollständige) Übersicht.

Städtebauförderung
(nach altem Muster)
Bei dieser Art der sog. "Städtebauförderung" wurden alle Bürgerinnen und Bürger in der vom Bund geforderten Art und Weise mit einbezogen. Diese Art der Förderung hat Eslarn aber "verschlafen", als die Gemeinde Anfang der 1 990er Jahre die damals begonnenen Massnahmen einfach abgebrochen hat.

NEU, als Projekt im Rahmen der LAG
Diese neue "Städtebauförderung" läuft als Projekt im Rahmen der LokalenArbeitsGruppe (LAG) Brückenland "Bayern-Böhmen". 11 Gemeinden, darunter auch die Marktgemeinde Eslarn haben hier die "Städtebauförderung" als Projekt eingebracht.

Städtebauförderung

Rahmenrichtlinien vom Bund von der EU vom Land "Kleinere Städte und Gemeinden" Mitbestimmung konkret Alle Bürgerinnen und Bürger über einen kommunal gegründeten Ausschuss verschiedener kommunalen Interessengruppen Die gesamte Gemeinde aufgrund diverser Interessenabgleiche. Nutznießer LAG-Ausschuss (11 Gemeinden) OrtsBürgermeister als demokratisch legitimierte
Vermittler der mehrheitlichen Bürgerinteressen

Diejenigen (Interessen)Gruppen einer Gemeinde, die gut informiert werden.

FAZIT: Bei entsprechender Zusammenarbeit der Gemeinden untereinander, und der gemeindlich Verantwortlichen kann die "neue Städtebauförderung" durchaus Nutzen bringen. Weitere Gedanken machen Sie sich bitte selbst!
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Politische Wirtschaft II

Fördermittel gibt es (nicht) für Alle?
Eine kritische Darstellung von Geschehnissen im Ort und in der Region.
chende unternehmerische Tradition zurückblicken zu können - einfach "selbständig", nimmt für ein paar Jahre Fördermittel aus dem einen, Zuschüsse aus dem anderen Topf, bekommt noch Zuschüsse für zusätzlich eingestellte NiedriglohnarbeiterInnen, um dann nach Auslaufen der Fördermittel ein neues Unternehmen, und die ganze Sache "an anderem Ort, unter anderem Namen" fortführen zu können. über die Fördermittel Bescheid wissen, und einem zu diesen verhelfen können. Da sind dann diejenigen die "Dummen", welche ein Unternehmen ganz ohne Inanspruchnahme von Fördermitteln und Zuschüssen betreiben wollen, bzw. auch Diejenigen, welche tagtäglich in eine fremdbestimmte Arbeit gehen und glauben, dass dies zumindest für diesen kleinen Ort Eslarn den Normalfall darstellt. Wie sagte uns unlängst jemand: "Ihr müsst die Fördermittel schon -, vorbeigebracht werden diese Euch nicht!" War eine richtige Aussage, wenn man bedenkt, dass Fördermittel und Zuschüsse regelmässig bestimmten Bestimmungen unterworfen sind. Das Problem scheint aber zu sein, dass diejenigen Personen welche um Fördermittel und Zuschüsse wissen, kommunal bedingt nicht immer bereit sind, die gesamte Bevölkerung von der Möglichkeit für bestimmte Dinge Fördermittel und Zuschüsse zu erhalten, zu unterrichten. Nur "Bestimmte" scheinen hier informiert zu werden, um diesen - möglicherweise auf Jahre planbar - jedes Jahr von Neuem Fördermittel und Zuschüsse zukommen zu lassen. man den sog. "fördermittelgewährenden Stellen" eine Art "Trugbild" präsentiert. Man müsste einen Ort per se einmal als "leistungsfähig", ein Unternehmen als "systemrelevant", und z. B. den Tourismus als "lebensnotwendig" und "steigerungsfähig" hinstellen, bevor man damit beginnen könnte, entsprechende Unternehmen zu gründen, und über Jahre hinweg Fördermittel und Zuschüsse einzustreichen. Von "solchen Dingen" könnten in einem Ort ganze Generationen gut leben, aber eben leider nicht Alle. Deshalb wäre es zugleich wichtig, eine Vielzahl sich mühender "fördermittelfreier, weil darüber nicht informierte Unternehmen", wie auch "einfacher Arbeiter" zu haben. Diese kann man - wie übrigens unlängst für Eslarn mitgeteilt - sogar dafür nutzen, diesen ausserhalb des Ortes alle diejenigen Dinge "anzudichten", welche man selbst von sich weisen will/ weist. Kurz und gut: Demokratie läuft anders, wie es sich hier "einige Wenige" denken! ===>
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Muss es eigentlich ein "reales Unternehmen" sein?

Wer in der Fabrik arbeitet ist dumm?

Da müsste man ja fast sagen, dass Jede/r der für einen Stundenlohn von effektiv 5.-- Euro in einer Fabrik arbeitet wirklich der "Dumme" ist, denn andere Personen scheinen sich hier deren Leben weitaus besser gestalten zu können. Da macht man sich - ohne auf irgendeine entspre-

So wie es für die Marktgemeinde Eslarn aussieht, muss es sich nicht einmal um ein "real existierendes Unternehmen" handeln, welches mit Fördermitteln und Zuschüssen bedacht werden kann. Man nehme nur einmal die diversen, unter www.gelbex.de nur beispielhaft gelisteten "Eslarner Unternehmen", welche als sog. "Gasthof 'Zum Goldenen Hirschen" in der Bahnhofstrasse, als "Klostercafè" in der Waidhauser Strasse, oder auch als Hotellerie in der Ludwig-Müller-Str. niemals "real existent" waren. Wichtig scheint nur zu sein, dass man diejenigen Personen kennt, welche

Staatlich verordnete Wettbewerbsverzerrung?

Man müsste schon fast von "staatlich verordneter Wettbewerbsverzerrung" sprechen, würde man diese vorgenannten Dinge auch nur im Entferntesten als "staatlich geduldet" ansehen können. Das jedoch ist nicht richtig, weil das Staatswesen, insbesondere die fördermittelgewährenden Stellen sehr strenge Anforderungen an die Fördermittelempfänger stellen. Da wird ganz genau geprüft, ob jemand Fördermittel und/ oder Zuschüsse erhalten kann und darf.

Ein "Trugbild" für den Staat?

Man müsste also erst einmal dafür sorgen, dass

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Politische Wirtschaft II

Fördermittel gibt es (nicht) für Alle?
Eine kritische Darstellung von Geschehnissen im Ort und in der Region.
Unternehmen auf ein anderes Familien-, Verwandtschaftsmitglied "ummelden", das Unternehmen einer anderen Person "übernehmen" lassen, zumindest aber den Firmensitz um ein paar Strassen "verschieben" um wieder "mit im Fördermittelspiel" zu sein. Wir möchten hier nicht deutlicher werden, aber bei einigen Unternehmen zeigte es sich über die letzten Jahre hinweg so deutlich, dass es schon sehr verwundern müsste, wenn diese auch noch von eigener Produktion/ von eigener Erwerbswirtschaft existieren könnten. auch dem Staatswesen per se eine funktionsfähige Region vorzuspielen. Darunter zu leiden haben alle diejenigen UnternehmerInnen, welche deren Tätigkeit auf selbständiger Arbeit aufgebaut haben, aber bei einer derartigen Wettbewerbsverzerrung in einer solchen Region gar nicht mehr existieren können. Der selbständige Unternehmer per se hat in der Regel keine Zeit, sich bei irgendwelchen regionalen Politikgrösen anzudienen, denn er hat sein Unternehmen zu führen. Dient er sich in einer Region der geschilderten Art aber nicht an, dann muss ihm sein Leben scheinbar "zur Hölle gemacht" werden. Schliesslich scherrt er aus einem Gefüge aus, welches im restlichen Land gar nicht bekannt ist, weil es ein solches "Gefüge" letztmalig in der Deutschen Demokratischen Republik, einem Staat mit verordneter Planwirtschaft gegeben hat. Gefährlich sind solche Dinge ausserdem, denn immer wenn irgendwo Oligopole, auch Beratungsoligopole dieser Art existieren, kommt es nur Weder in Eslarn noch anderswo kann man auf Dauer von Fördermitteln allein leben, ein Unternehmen nur deshalb dem Schein nach betreiben, weil man sonst auf gnädiges Zutun von Politikern für das nächste Jahr keine Fördermitteln mehr erhalten würde. So etwas schädigt u. E. nachhaltig die Demokratie, weil derartiges "Fördermittelzuschieben" beim Empfänger letztlich ein Wohlwollen bei der nächsten Wahl, bei der nächstmöglichen, solchen Politikern genehmen Entscheidungen bedingt. darauf an, ob nicht irgendwann einmal irgendeine meist zwielichtige - Organisation genügend Druck erzeugt, diese Vorherrschaftsstellung zu übernehmen. So etwas könnte möglicherweise ernsthafte negative Konsequenzen für die Demokratie zeitigen, denn den durch einige Wenige abhängig Gehaltenen wird es - wenn überhaupt bekannt - egal sein, wer über sie herrscht. Würde aber dann auch nur in einer Region eines Staates eine Organisation herrschen, welche sich die demokratischen Grund sätze nicht zu Eigen macht, hätte der Gesamtstaat darunter zu leiden. Hier gilt es wie wir meinen, die Verfasstheit des Staates als parlamentarischer Demokratie zu schützen, und derartigen Oligopole, welche sich in besonders gefährlicher Art und Weise durchaus regional bezogen als staatliches Hilfsangebot artikulieren können, von Bundesseite Einhalt zu gebieten. Wir müssen selbstverständlich nicht näher darauf eingehen, dass derart "geförderte" Unternehmen auch keinerlei ===> S. 21
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Alle paar Jahre ist "Unternehmerwechsel"!

Ja, auch dies gehört sozusagen mit "zum guten Ton", wenn man als Unternehmen nur noch von Fördermitteln lebt, bzw. sein Untenehmen "auf Anraten Dritter/ Fördermittelkundiger" nicht darauf aufgebaut hat, selbst erwerbswirtschaftlich tätig zu sein, sondern nur von Fördermitteln diverer Art zu existieren. Dann nämlich muss man über die sog. "Existenzgründerphase" hinaus, für welche es natürlich auch Fördermittel gegeben hat, einfach sein

Fazit der ganzen Sache:

Das Fazit solcher Dinge ist ganz leicht zu ziehen, denn solche "fördermittelbasierten" Unternehmen geben den Schein selbständigen Unternehmertums vor, ohne eigentlich mit allen, einem selbstständigen Unternehmer eigenen Dingen befasst zu sein. Es sind letztlich nur Arbeitnehmer, denen durch Fördermittel und durchleitende Stellen, wie vor allem durch politische Seilschaften dazu verholfen wurde, einer ganzen Region, vor allem aber

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DEEZ - Jetzt geht die Sache richtig los!

Guten "Tag"!
Während man anderswo noch "denkt", nutzt "Die Erste Eslarner Zeitung" jetzt modernste Technologie! Eigentlich wollten wir Ihnen auf dieser Seite aktuelles Bildmaterial aus Eslarn zeigen. Dies aber hat noch Zeit! Wir informieren Sie lieber über diese "komischen Quadrate", welche wir in dieser Ausgabe vermehrt nutzen. Dahinter verbirgt sich der sog. "QR-Code", eine vor Jahren durch die japanische DENSO Ltd. entwickelte Möglichkeit via Smartphone schnell und einfach weitere Informationen zu erlangen. Was auf den ersten Blick wie eine Spielerei anmutet ist eine technische Höchstleistung der EntwicklerInnen, denn hinter einem solchen Code kann sich Vieles verbergen: 1 . Ein direkter Internet-Link 2. Eine Direktwahlmöglichkeit zu einer Telefonnummer 3. Eine Möglichkeit direkt eine SMS an einen Empfänger zu verwenden. 4. Eine sog. "vCard", also standardisierte Adressinformationen, welche Sie mit nur einem SmartphoneFoto in Ihre Handydatenbank bekommen. 5. Viele weitere Informationen, welche man standardisiert, verschlüsselt schnell vom gedruckten, sog. "analogen" Status in den digitalen Status überführen kann. Dies macht für uns, unser Unternehmensbereich "MobileMarketing"

Hinweis: Um das "Tagging" nutzen zu können, muss Ihr Smartphone/ Handy eine Software zur Decodierung besitzen. Diese können Sie über die Online-Seiten Ihres HandyHerstellers meist völlig kostenlos (bis auf die Telefon-/ Onlinekosten) downloaden.

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Aus der Kath. Kirchengemeinde

Sonntag, 29. Mai 2011 , von 09.00 bis 1 2.00 Uhr
Kuchentüten-Verkaufsaktion für die Renovierung des Pfarrheimes.
Die Kuchentüten zum Preis von **5.-- Euro können beim Pfarrhof, vor dem Rathaus und vor der Sparkasse gekauft werden. Der gesamte Reinerlös kommt der Pfarrheimrenovierung zugute. Gerne werden auch Kuchenspenden ab 07.30 Uhr im Pfarrheim von der Bevölkerung entgegengenommen.
[Quelle: Gottesdienstordnung für die Pfarrei Eslarn vom 22.05. bis 1 2.06.2011 - Nr. 1 0/ 2011 ]

Fortsetzung von S. 1 9
nerlei Werbemanagement oder Ähnliches benötigen. Die Aufträge welche solche Unternehmen bekommen, sind alle von langer Hand vorgeplant. Werbung braucht man nicht machen, denn man muss, ja man darf letztlich gar keine sonstigen Aufträge generieren. Sonst nämlich würde deutlich, dass man das übliche Procedere, welches selbständige Unternehmern mitunter schlaflose Nächte kostet, nämlich die Qualitätssicherung, die Sicherstellung eines reibungslosen Produktionsablaufs, wie auch das sog. "Eingehen auf Kundenwünsche" bei solchen Unternehmen gar nicht vorfindet. Musss man auch nicht, denn solche Unternehmen sind schließlich nur dazu da, auf günstigstem Level für einen bestimmten Zeitraum Fördermittel und Zuschüsse "einzufahren", sowie eine Art "regionaler Vollbeschäftigung" vorzugeben. Aus dem Bereich von ZBE I.ID., also der internet-basierten Befassung mit solchen Thematiken, können wir Ihnen berichten, dass sich solche Unternehmen durchaus bereits über das WWW feststellen und näher qualifizieren lassen. Heutigen, leistungsfähigen Unternehmen ist zu Eigen, dass diese auch im WWW entsprechend vertreten sind. Man spricht hier vom sog. "Abbilden der realen Produktivität im WWW". Dies fängt bei einer funktionalen WebSite an, geht über ein CRM, mit dem Kunden bei deren Notwendigkeit auf Firmenund Produktionsdaten zugreifen können, und findet den Abschluss in einer modernen Präsentation des eigenen Unternehmens mit Videoclips und Produktpräsentationen. Dies Alles werden Sie bei Unternehmen der angesprochenen Art nicht finden, weil es Geld kostet, welches die "Investoren" nicht ausgeben wollen, um nur ja keinen Cent der Fördermittel und Zuschüsse missen zu müssen. Es ist ja letztlich - so leid es uns tut, dies konstatieren zu müssen, nur "Luft", was hier produziert wird. Würden das Staatswesen, aber auch die EU diese Fördergelder und Zuschüsse lieber gleich als sog. "Grundeinkommen" vergeben, dann würde sich wohl jede/r in einem solchen "Unternehmen" Arbeitstätige gerne selbständig machen und mit einem eigenen, realen Unternehmen zum Gemeinwohl beitragen. [mwz]
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Das Projekt * Die Intentionen * Der "Status Quo"
Genau, das soziale Projekt "iSLING™" gibt es mittlerweile im achten Jahr! Begonnen hat es wie könnte es in dieser Region anders sein - nach der im Jahr 2000 durch den damaligen CSU-Bürgermeister eingeklagten Domain "www.eslarn.de", nunmehr dem Ansinnen des folgenden SPD-Bürgermeisters die Domain "www.eslarn-net.de" wegen angeblicher Namensrechtsverletzung Einhalt zu gebieten. Dankenswerter Weise unterstützte uns hier eine Journalistin der Regionalpresse, welche unsere damalige Gegenwehr schriftlich, kurz vor der Landtagswahl 2003 auf die Kreisseite der Regionalzeitung "Der neue Tag", Ausgabe "Vohenstrauss" brachte. Damit war klar, dass wir uns nicht fortlaufend von irgendeiner der beiden in Eslarn vertretenen Parteien, vielmehr von denselben immer wieder gegen uns agierenden Personen drangsalieren lassen werden. Der Erste Bürgermeister lenkte ein, was wohl - und auch dies hier ehrlich und offen - seinem eigenen Durchsetzungsvermögen gegenüber ihn gegen uns aufbringende Personen geschuldet war. Dafür auch hier nochmal "Herzlichen Dank!", und die Anregung durchzuhalten. Die nächste Wahl kommt bestimmt, und ein Landtagsposten könnte frei werden. Den im Hintergrund agierenden Personen, welche weiss Gott nicht nur uns, sondern sehr vielen Personen in Eslarn immer wieder abwechselnd das Leben schwer machen wollten, galt es in demokratisch konformer, aber auch deutlicher Weise Paroli zu bieten. Hier bot es sich an, eine zunächst nur auf einer Homepage, wenig später im sog. "pdf-Format", und dann sowohl als "iSLING™ - Das Portal", wie auch "iSLING™ Print" gefertigte Veröffentlichung herauszugeben. Ab dem Jahr 2006 folgte die Umbenennung in "Die Erste Eslarner Zeitung", und es wurde versucht ein "Erstes Eslarner Radio" zu etablieren. Leider war das Letztgenannte bislang nicht möglich, weil in Eslarn die Schaffung einer schnelleren Internetverbindung durch die Deutsche Telekom AG mit Gemeinderatsbeschluss abgelehnt wurde. "Die Erste Eslarner Zeitung" erscheint seit fast zwei Jahren regelmässig auch unter: www.scribd.com/zach561 8 , wobei wir die jeweiligen Exemplare auf Wunsch auch per Newsletter versenden. Ein klein wenig stolz sind wir darauf, dieses soziale Projekt und darin diese Zeitung von Anfang an ohne jedwede Fördermittel oder Zuschüsse herausgebracht zu haben. Während seit acht Jahren anderweitig für derartige Veröffentlichungen Zigtauwsende Euro an Fördermitteln nahezu "verbraten" wurden, haben wir aus einem urspr. 3.400 Einwohner zählenden Ort Informationen "zum Nulltarif" geliefert. Mit "anderweitige Veröffentlichungen" meinen wir nicht die von uns hochgeschätzten Emissionen der Regionalpresse, sondern quasitouristische Werbeprospekte u. Ä., welche immer wieder ohne eine Seite Text auszukommen pflegen, und damit nur zeigen wie es sein könnte, nicht wie es tatsächlich ist. Mögliche Problematiken werden in Veröffentlichungen idR nahezu nie angesprochen, und eine Bürgerbeteiligung ist eigentlich gar nicht vorgesehen. [mwz]

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Regionale Netze NordOst Internetsurfen zukünftig nur noch über regionale Knotenpunkte?
Ein kleiner Blick auf die aktuellen Gegebenheiten und Strukturen unserer Region.
Dem privaten Internetnutzer dürfte es kaum auffallen, und zudem ziemlich egal sein, wie er die Verbindung ins Internet herstellt. Wenn es nicht schneller geht, dann geht es eben nicht schneller. Gegenüber den bis noch vor einigen Jahren bescheidenen 64 kB/s ist eine herkömmliche DSLVerbindung mit 2000 kB/s in der Regel bereits ausreichend, um Emails zu versenden, oder über Suchmaschinen Informationen zu beschaffen. In der Regel bekommt man iin der Region "Nordoberpfalz" aber auch schon 8000 kB/s angeboten, und damit für die/ den private/n InternetNutzerIn hinreichende Schnelligkeit geboten.
Geht es noch schneller? Geeignete Infrastruktur "lockt" Investoren

Nun wird sich hier in der Gegend im IT-Bereich nicht mehr viel tun, bis nicht auch die vielen "weissen" Flecken mit sehr deutlicher Unterversorgung beseitigt sind. Aktuellen Online-Auskünften der Telekom AG zufolge sind in der Nordoberpfalz ausschliesslich in der Stadt Eschenbach, in Wernberg-Köblitz, in Windischeschenbach, Weiden/ Opf., Tirschenreuth und in Waldthurn Geschwindigkeiten von 1 6.000 kB/s erreichbar, und wohl auch für einen Ausbau auf das sog. "VDSL" vorgesehen. Wenn es so bleibt, dann werden sich bestenfalls dort, und nur dort IT-Unternehmen ansiedeln können. Der gesamte ehemalige Grenzbereich von Moosbach, über Waidhaus, bis Eslarn ist jedenfalls offiziell nicht mit einer schnellen Internetanbindung ausgestattet, geschweige denn, dass hier Unternehmen ohne eigene Inverstitutionen VDSL etc. erhalten können. Die Marktgemeinde Waldthurn, hierfür u. W. als "Technologiezentrum" vorgesehen, verfügt mit dem

sog. "Bürgernetzverein NEW-WEN" bereits über entsprechende Zugkraft. Sollte die durch den Bayerischen Wirtschaftsminister Zeil (FDP) geforderte "bessere Internetanbindung für den ländlichen Raum" nicht realisier-, da nicht finanzierbar sein, dann bliebe nur noch der Ausbau entsprechend vorhandener Knotenpunkte, über welche dann alle herkömmlichen Internetverbindungen "laufen" müssten, wollten diese in den Genuss üblicher Schnelligkeit kommen.
Regionale Knoten-Lösung

Sicherlich gibt es mittlerweile auch noch schnellere Internetverbindungen! Noch nicht einmal 1 6 MB/s sind derzeit noch aktuell, denkt man z. B. an das sog. "VDSL", welches dieselbe hohe Upload- wie DownloadGeschwindigkeit bereitstellt. So etwas ist letztlich auch notwendig, um Investoren des boomenden IT-Bereichs in eine Region zu bringen.

Wie bereits erwähnt, gibt es sie schon, diese "Knotenpunkte", die in der vergangenen Jahren aufgrund bereits vorhandener IT-Unternehmen, zumindest aber entsprechend aktiver gemeinnütziger Vereine, wie eben dem in Waldthurn ansässigen "Bürgernetzverein" eine schnelle Internetverbindung erhalten konnten. Über diese "Knoten" könnte man zukünftig sämtliche Internetkommunikation der "Randbereiche" laufen lassen, da der "Bürgernetzverein" bereits seit Jahren bei der Vergabestelle für IPAdressen "RIPE" registriert, auch das entspre-

chende KnowHow zur Verfügung hat. IT-Unternehmen könnten also in Zukunft je nach Regionsteil nur noch eines Ansprechpartners bedürfen, um sich über einen üblichen Telefonanschluss auf einen der dann realisierten "Knoten" aufschalten zu lassen. Dann würde nicht nur der bereits mit "Einführung des Internet" in unserer Gegend gegründete "Bürgernetzverein" zu den längst fälligen "Ehren" kommen, sondern im Laufe der Zeit könnten sicher auch alle Ortsnetze der Region erworben, und ein wirklich "regionales Netz" aufgebaut werden. Dann wäre auch der Landkreis Neustadt/ Wn. wirklich "auf Draht", sogar im ehem., direkten "Grenzland". [mwz] .

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang |6. Ausgabe 2011

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Die Erste Eslarner Zeitung

8. Jahrgang | 6. Ausgabe 2011

In der Pipeline - Wir bereiten für Sie vor!
Für die Juli-Ausgabe von DEEZ haben wir folgende Themen(bereiche) in Planung: 1 . Verschwundene Familienvermögen und fragwürdige Bauinvestitionen. Offene Fragen an unterschriftsleistende Personen. 2. Falsch geführte Konten? Feststellungen aus den Jahren 2002 bis 2007 3. Undurchsichtige Oligopole und Monopole im regionalen Betreuungswesen? Wir prüfen öffentliche Unterlagen. 4. "Kreuther Geheimgespräche": Warum CSU und SPD plötzlich zusammenhalten, ein SPD-Bürgermeister kommender Landtagskandidat werden könnte, und dies mit einem Wildgehege, dem Eslarner Brauwesen, sowie den Seniorenbauvorhaben in Eslarn zu tun haben könnte. Sie können uns aber ruhig auf weitere Dinge aufmerksam machen, bzw. uns Informationen übersenden. Über sog. "Anonyme Remailer" (Suchbegriff [ohne Anführungszeichen]: "Anonymouse" können Sie diese über Google® auffinden, und uns so anonym Informationen zukommen lassen.

Aktuelle KURKPARK-BILDER
Zur Anmerkung:
Der "BürgermeisterKarl-Roth-Kurpark" wurde als Biotop erstellt, welcher deshalb nicht so gepflegt wie andere Parks aussehen darf. Leider ist die "Kneipp-Kuranlage" immer noch ausser Betrieb.

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Mission Statement: Berichterstattung aus und über die Marktgemeinde Eslarn/ Opf., sowie aus der bayerischtschechischen Grenzregion! Initiativen gegen Antisemitismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, sowie gegen Missachtung der Menschenwürde und der Menschenrechte. Information über Politik innerhalb der Kommune und der EU.
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