VILNIAUS PEDAGOGINIS UNIVERSITETAS

VALDONĖ VAITEKŪNIENĖ, SKAIDRA GIRDENIENĖ

KURZE DEUTSCHE GRAMMATIK
Mokymo priemonė I kurso studentams germanistams

VILNIUS 2001
1

UDK 803.0 (075.8) Va-115

ISBN 9989-869-69-2

S. GIRDENIENË, V. VAITEKÛNIENË KURZE DEUTSCHE GRAMMATIK Mokymo priemonë I kurso studentams germanistams

Tir. 150 egz. 7,75 sp. l. Uþsak. Nr. 26 Iðleido Vilniaus pedagoginis universitetas, Studentø g. 39, LT-2004 Vilnius Maketavo ir spausdino VPU leidykla, T. Ðevèenkos g. 31, LT-2009 Vilnius Kaina sutartinë
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INHALT
Vorwort ............................................................................................ 6

MORPHOLOGIE ......................................................... 7
Die Wortarten ..........................................................................................7 Das Verb ...................................................................................................8
Morphologische Unterscheidung der Verben ...................................................... 8 Finite und infinite Verbformen ................................................................................ 8 Die Bildung der Verbformen ................................................................................... 9 Trennbare und untrennbare Verben ..................................................................... 14 Syntaktische Unterscheidung der Verben ......................................................... 15 Vollverben und Hilfsverben .................................................................................. 15 Persönliche und unpersönliche Verben ................................................................ 17 Reflexive Verben ................................................................................................... 18 Reziproke Verben ................................................................................................. 19 Transitive und intransitive Verben ....................................................................... 19 Semantische Unterscheidung der Verben ......................................................... 20 Die Tempora ....................................................................................................... 21 Das Präsens ......................................................................................................... 21 Das Präteritum ...................................................................................................... 22 Das Perfekt ........................................................................................................... 22 Das Plusquamperfekt ........................................................................................... 24 Das Futur I ........................................................................................................... 24 Das Futur II .......................................................................................................... 25 Die Zeitenfolge .................................................................................................... 25 Das Genus des Verbs .......................................................................................... 26 Das Vorgangspassiv ............................................................................................ 27 Das Zustandspassiv ............................................................................................ 29 Der Modus .......................................................................................................... 29 Der Indikativ ........................................................................................................ 30 Der Konjunktiv .................................................................................................... 30 Der Imperativ ....................................................................................................... 31 Der Infinitiv ........................................................................................................ 33 Das Partizip ........................................................................................................ 35 Das Partizip I ........................................................................................................ 35 Das Partizip II ....................................................................................................... 35

Das Substantiv ...................................................................................... 36
Bedeutungsgruppen der Substantive ................................................................. 37 Das Genus der Substantive ............................................................................... 38 Das Genus der Substantive nach der Bedeutung ................................................ 39 Das Genus der Substantive nach der Form .......................................................... 42 Der Numerus der Substantive ........................................................................... 45
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............................... Adjektive und Partizipien ............... 54 Der unbestimmte Artikel ........................................ 77 Die Kardinalzahlen ....................Der Singular ................................................................................................................................................................................................................................................... 54 Der bestimmte Artikel ............................................. 53 Gebrauch des Artikels ............................................................................................................ 64 Die Klassifikation des Adverbs ....................................................... 75 Das Pronomen es ........................... 71 Das Reziprokpronomen .......................... 50 Die Deklination der Personennamen ......................................................................................................... 68 Das Demonstrativpronomen ................................................................................................................................................................................. 76 Das Zahlwort .............................................. 45 Der Plural ........................................................... 81 Die Einteilungszahlen ................................................................................................................................................................ 80 Die Gattungszahlen ................................................ 57 Das Adjektiv ......................... 61 Das Adverb ................. 48 Schwache Deklination (n-Deklination) ...................................... 53 Der Artikel ...................................................................................................... 56 Verschmelzung des Artikels mit einer Präposition ............................................................................. 60 Besonderheiten der Deklination ........................................................................................................... 82 Die Konjunktion ....................................................................................................................................................................................................................................................... 59 Die schwache Deklination ............................................................................................................................ 79 Die Bruchzahlen .............................................. 58 Die Deklination des Adjektivs ....................................................... 49 Die weibliche Deklination .......... 68 Das Possessivpronomen ........................................................................................................................................................... 55 Der Nullartikel (Das Fehlen des Artikels) ........................................................................................ 50 Die Deklination der geographischen Namen ....................... 77 Die Ordinalzahlen .......... 64 Das Pronomen ............................................................................................................................ 46 Die Deklination der Substantive ................................. 71 Das Reflexivpronomen .............. 81 Die Vervielfältigungszahlen ................... 73 Das Relativpronomen ..................................................... 59 Die starke Deklination ............................................................................ 72 Das Interrogativpronomen ............................................................. 60 Die gemischte Deklination ................... 51 Die Deklination der substantivierten Verben........................................................ 48 Starke Deklination .................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... 81 Die Präposition ............. 67 Das Personalpronomen ............................................................................................................................................................................................................................................................ 61 Die Komparation des Adjektivs ..................................... 72 Das Indefinitpronomen .................. 84 4 ..................................................................................................................

....................................... 92 Das Subjekt ......................................................................................................................... 85 Die Negation ............................................................................. 102 Temporalsätze ................................................................................................................................................................................................ 99 Die Satzverbindung ............................................................................... 86 Die Partikeln ........................................... 102 Objektsätze ............................................................................................ 109 I...................... 89 SYNTAX ......................................................................................................................................................................................... 91 Aufforderungssätze .................................................................................................................................................................................................................................................................... 96 Die Stellung der Satzglieder .............................................................................................................................................. 107 Finalsätze .................................................... 105 Konditionalsätze ............................................................. Die wichtigsten Rechtschreibregeln ..... 91 Satzarten ........................................................................................................................................................................................................................ 85 Subordinierende Konjunktionen ............................................................................................................................................................... Die wichtigsten Kommaregeln .................................. 107 Modalsätze ............................................... 109 II.................................................................................. Liste der starken und unregelmäßigen Verben ............. 108 Adversativsätze ....................................................................118 Literaturverzeichnis .............................. 91 Aussagesätze ........................................................... 92 Satzformen ....................................................................................... 95 Das Attribut ........................................... Liste der wichtigsten grammatischen Begriffe .................................................................................... 104 Kausalsätze .. 91 Fragesätze ......................................113 III........117 IV........... 99 Satzstellung ................................................ 99 Das Satzgefüge ......................................................................... 108 ANHANG .. 91 Der Satz ................................................................................ 98 Der zusammengesetzte Satz ................................................................................................................. 88 Die Interjektion ................................................. 101 Subjektsätze .......................................................................................................................................... 106 Konsekutivsätze . 124 5 ............... 92 Das Prädikat .................................................................................................................................................................................................................................................................. 94 Die Adverbialbestimmung ........................................................................................................................................................ 106 Konzessivsätze .......Koordinierende Konjunktionen ......................... 97 Die Stellung der nominalen und pronominalen Satzglieder ............................................................................................................. 102 Attributsätze ................................................................................................ 93 Das Objekt ............................................................................................................................................................................................ 100 Einteilung der Nebensätze ..................................................... 92 Der einfache Satz .............

die neuen Rechtschreibregeln.und situationsgerechte Wahl unter den funktional verwandten Mitteln treffen. Drößiger und Herrn M. Es beschreibt im ersten Teil die Formenlehre (Morphologie) und im zweiten Teil die Satzlehre (Syntax). Das Zusammenwirken von Grammatik und Lexik kommt bei Bildung. Im Anhang finden sich die wichtigsten Kommaregeln. Das vorliegende Lehrwerk will eine solche Entwicklung fördern. An der Erfüllung einer kommunikativen Aufgabe beteiligen sich mehrere sprachliche Mittel aus unterschiedlichen Ebenen. die in dem gegebenen Stil Norm sind. Ihnen verdankt dieses Buch sehr viel. Kohrs. Das Lehrbuch umfasst die wichtigsten grammatischen Themen und besteht aus zwei umfangreichen Teilen.Vorwort Das Lehrwerk „Kurze deutsche Grammatik“ ist für Germanistikstudenten des ersten Studienjahres konzipiert. In allen funktionalen Stilen und Textsorten begegnet man grammatischen Besonderheiten. Es setzt Grundkenntnisse im Deutschen voraus und möchte den Weg zur Beherrschung der deutschen Sprache ebnen. 6 . Die Theorie wird durch zahlreiche Beispiele und Tabellen veranschaulicht. die Liste der starken und unregelmäßigen Verben sowie die der wichtigsten grammatischen Begriffe. Drei Prinzipien bestimmen die Darlegung des grammatischen Stoffes: a) die Grammatik ist lexikbezogen. Matulaityte sowie unseren deutschen Kollegen Herrn Dr. Damit der Sprecher am treffendsten seine Gedanken und seine Information sprachlich gestalten kann. muss er eine richtige stil. H. Für zahlreiche wertvolle Hinweise danken wir Kollegin Frau B. Bedeutung und Gebrauch der grammatischen Erscheinungen zur Geltung. b) die Grammatik ist funktionsbezogen. soll zur Entwicklung der mündlichen und schriftlichen Sprachausübung verhelfen. als eine der Teildisziplinen im System der sprachpraktischen Fächer. Grammatik. c) die Grammatik ist stilbezogen.

Präpositionen. semantischen und syntaktischen Merkmalen1 . nähere Beständig (an Stelle stimmung eines Substantivs) Attribut Anzahl 7 . die man Wortarten nennt. Tätigkeiten. Steigerung flektierbar: Deklination flektierbar: Deklination (teilweise) flektierbar: Begleiter des Substantivs Pronomen 1 Die Unterscheidung der Wortarten ist eine Streitfrage in der Grammatik. Die Grammatiken wenden bei der Einteilung der Wortarten unterschiedliche Kriterien an. Sachen. adverbiale Bestimmung. syntaktische und semantische Kriterien. Konjunktionen. Eine homogene Klassifizierung arbeitet nur mit einem einzigen Kriterium. Interjektionen. Attribut Attribut. Eine heterogene Klassifizierung kombiniert morphologische. Vorgänge. Objekt. Wörter lassen sich anhand bestimmter Merkmale in Klassen einteilen.Verweis. Die traditionelle Klassifizierung hat in vielerlei Weise Kritik hervorgerufen. Nomina oder Substantive. Begriffe Eigenschaften. Die Wortformen erhalten ihren eigentlichen Sinn und erfüllen ihre mannigfachen Funktionen erst. Zahl. Fall) Attribut oder selbst. etwa dem morphologischen oder syntaktischen. Adjektive. Artikel. Prädikativ der Bedeutung Zustände. Merkmale Substantiv Deklination Adjektiv Artikel flektierbar: Deklination.MORPHOLOGIE Die Wortarten Die Morphologie (Formenlehre) untersucht die Gestaltveränderung der Wörter. Zahlwort nähere Bestimmung (Geschlecht. Die traditionelle Einteilung unterscheidet: Verben. Diese Gliederung folgt morphologischen. Die Wortarten im Überblick Wortarten der Form Verb Konjugation Merkmale der Verwendung im Satz Prädikat (in Übereinstimmung mit dem Subjekt) Subjekt. da sie leistungsfähiger ist als die homogene. Die Morphologie steht also in enger Verbindung zur Syntax. Unsere Grammatik wendet die heterogene Klassifizierung an. wenn sie zu Sätzen und Wortgruppen zusammengefügt werden. Numeralia. Adverbien. Pronomen. Handlungen Lebewesen. die Flexionsformen (Konjugation und Deklination) und die Wortarten.

Stellungnahmen Das Verb Das Verb bezeichnet Tätigkeiten (schreiben). Morphologische Unterscheidung der Verben Finite und infinite Verbformen Grundsätzlich wird zwischen finiten und infiniten Verbformen unterschieden. nur manche werden gesteigert eines Substantivs) Attribut Attribut oder Adverbialbestimmung der Art und Weise. Zustände (liegen) oder Vorgänge (einschlafen). Präteritum. Imperativ) 8 . Passiv) . Zahl (Numerus). Die unterscheidenden Kategorien sind: . Sinn modifiziert die Bedeutung einer Aussage Empfindungen. Genus und Modus verändert werden. dialogsteuernde und gliedernde Funktion Verhältnisse. ä. begründenden. 2. Unterordnung keine Anzahl nähere Umstände Präposition nicht flektierbar Konjunktion nicht flektierbar Partikel nicht flektierbar Interjektion nicht flektierbar gewöhnlich syntaktisch isoliert. Gefühle. Die Veränderung der Form beim Verb nennt man Konjugation Konjugation. modalen u.Zahlwort Adverb (teilweise) flektierbar: Deklination nicht flektierbar.Zeit (Präsens. Person) . Prädikativ Präpositionalkasus Verbindung. Einleitung. Perfekt. Plusquamperfekt. die nach Person. Finite Verbformen heißen auch flektierte oder konjugierte (gebeugte) Verbformen.Zahl (Singular. Beziehungen Verknüpfungen im logischen. Futur I. Die Verben bilden finite Verbformen. Person. Zeit (Tempus).Person (1.Genus (Aktiv. Futur II) . zeitlichen. Plural) . 3. Konjunktiv.Modus (Indikativ. Person.

Das Merkmal des verbalen Formensystems ist. Futur I und II. dass die Formen teils einfach. das Präteritum und das Partizip II sind die Grundformen des Verbs. der geschriebene Brief Die infiniten Verbformen können entweder als Teil des Prädikats oder als Attribut (oder als andere Satzglieder) verwendet werden.Pers. sondern durch ein ganzes Bündel von Merkmalen gekennzeichnet: Person: 3.Auf diese Weise wird eine bestimmte Verbform nicht nur durch ein einziges Merkmal. Perfekt.Infinitiv (Grundform): Sie will schlafen schlafen.Partizip II (Partizip Perfekt): Wir haben gearbeitet. I. nur mit Hilfe von Endungen und des Präfixes ge-. Die schwachen Verben ändern den Stammvokal nicht. Plusquamperfekt und Passiv haben zusammengesetzte Formen.Partizip I (Partizip Präsens): die singenden Kinder . Der Infinitiv. Zahl: Singular er macht Modus: Indikativ Zeit: Präsens Genus: Aktiv Die deutsche Sprache kennt drei infinite Verbformen (Nominalformen): . der starken und der schwachen Konjugation. . Die schwachen Verben Die meisten Verben gehören der Klasse der schwachen Verben an. d. lassen sie sich insgesamt gesehen doch zwei großen Konjugationsklassen zuordnen. h. gearbeitet. teils durch Zusammensetzung gebildet werden. 9 . Die Bildung der Verbformen Obwohl keineswegs alle Verben nach ein und demselben Schema konjugiert werden. Man spricht von einfachen (synthetischen) und zusammengesetzten (analytischen) Verbformen.

ich 2. ich perfekt 2. ihr 3. ihr 3. sie Präteritum Singular 1.Konjugationsmuster (Aktiv) Zeitform Präsens Zahl Pers. sie Plusquam. wir 2. du er 3. ich lieb-en lieb-en lieb-t lieb-et lieb-en lieb-en lieb-t-e lieb-t-est lieb-t-e lieb-t-en lieb-t-et lieb-t-en habe hast hat geliebt haben habt haben hatte hattest hatte geliebt hatten hattet hatten werde lieb-t-e lieb-t-est lieb-t-e lieb-t-en lieb-t-et lieb-t-en habe habest habe haben habet haben hätte hättest hätte hätten hättet hätten werde würde geliebt geliebt . wir 2. ich 2. sie Futur I 10 Singular 1. wir 2. sie es Plural 1. sie es Plural 1.Singular 1. wir 2. sie es Plural 1. du er 3. ihr 3. sie Perfekt Singular 1. du er 3. du er 3. Indikativ Konjunktiv I lieb-e lieb-st lieb-t lieb-e lieb-est lieb-e Konjunktiv II Singular 1. ich 2. ihr 3. sie es Plural 1.

Diese e-Erweiterung erfolgt bei allen Verben. sie Singular 1. Pers. -dm. ihr 3. wenn von der Infinitivform die Endung -en weggestrichen wird: loben —> lob-: 1. sie es Plural 1. wir 2. er / sie / es lob-t 3.tm. ich 2. -t. und die 2. du lob-st 2. . und 3. Den Stamm erhält man. das Gleiche geschieht bei allen Formen des Präteritums und bei Partizip II. sie es Plural 1. -ffn. ich lob-te 1. widmen. Sing. ihr lob-te-t 3.Futur I Singular 1. sie lob-en Das Präteritum der schwachen Verben wird aus dem Stamm des Verbs mit dem Suffix -(e)te gebildet. du lob-te-st 2. ich 2. -dn endet: reden. Plur. wir 2. regnen. Person Singular). atmen. öffnen. wir lob-te-n 2. wir lob-en 2. sie werde wirst wird lieben werden werdet werden werde wirst wird geliebt haben werden werdet werden werde werdest werde lieben werden werdet werden werde werdest werde geliebt haben werden werdet werden würde würdest würde lieben würden würdet würden würde würdest würde geliebt haben würden würdet würden Futur II Das Präsens im Aktiv wird gebildet. Präsens Indikativ und der Imperativ Plur. 1. und 3. Pers. warten. Außerdem erhalten die Verben Personalendungen (außer der 1. ihr lob-t 3. indem man an den Stamm (Wurzel) des Verbs die Endung der jeweiligen Person anfügt. du er 3. Bei bestimmten Verben werden die 2. ihr 3. mit einem e erweitert. ich lob-e 1. ordnen 11 . sie lob-te-n Besonderheiten der Bildung 1. deren Stamm auf -d. er / sie / es lob-te 3. du er 3. -gn.

heizt. rennen. mixt.gebrannt senden . Verben auf -eln verlieren in der 1. Deren Stelle nahmen Formen ein. kennen. Pers. die den Inhalt eines anderen Verbs näher bestimmen. Die Modalverben verändern im Präsens Singular ihren Stammvokal: in der 1. wenden. 3. -ß.und Konsonantenwechsel Hierher gehören die Verben denken. Person fehlt die Personalendung. und 3.gedünkt) 3.2. wenn der Stamm auf -s.und Pluralformen haben im Präsens verschiedene Stammvokale (außer sollen). können. Außer dem Wechsel des Stammvokals ändern sie auch den stammschließenden Konsonanten (sonst werden sie regelmäßig konjugiert): denken . Verben mit Vokalwechsel Zu dieser Gruppe gehören folgende Verben: brennen. wird im Präsens auf -t verkürzt. die mit der nicht umgelauteten Stammform des Plurals und nach dem Grundsatz der schwachen Konjugation gebildet waren.deuchte . bringen und dünken. Sie und das Verb wissen bilden die Gruppe der sogenannten Präteritopräsentia.brachte .dachte . -x oder -z endet: du beweist. ihre Singular.gedacht bringen . nennen. müssen. dass sie ihr altes Präsens verloren haben und dass die so entstandene Lücke durch Präteritumformen mit nun präsentischer Bedeutung gefüllt wurde.sandte . mögen. Sie bekommen im Präteritum und Partizip II das Suffix der schwachen Verben und verändern ihren Stammvokal e zu a: brennen . Modalverben Die Modalverben dürfen. Pers. wollen sind Verben.brannte . Präsens das -e-: wechseln: ich wechsle Besondere Gruppen der schwachen Verben 1. sollen. senden. Das Präteritum und das Partizip II bilden die Modalverben wie die schwachen Verben (der Umlaut fehlt): 12 .gedeucht (heute meist: dünkte . Sing. Die Besonderheit dieser ursprünglich stark konjugierten Verben besteht darin. Sing.gesandt 2. Die 2.gebracht dünken . Verben mit Vokal. grüßt.

gleichermaßen ihr Partizip II (gesungen).sang).Indikativ Präsens Indikativ Präteritum Konjunktiv I Konjunktiv II ich du er sie es wir ihr sie ich du er sie es wir ihr sie ich du er sie es wir ihr sie ich du er sie es wir ihr sie dürfen darf darfst darf dürfen dürft dürfen durfte durftest durfte durften durftet durften dürfe dürfest dürfe dürfen dürfet dürfen dürfte dürftest dürfte dürften dürftet dürften Können kann kannst kann können könnt können konnte konntest konnte konnten konntet konnten könne könnest könne können könnet können könnte könntest könnte könnten könntet könnten mögen mag magst mag mögen mögt mögen mochte mochtest mochte mochten mochtet mochten möge mögest möge mögen möget mögen möchte möchtest möchte möchten möchtet möchten müssen muss musst muss müssen müsst müssen musste musstest musste mussten musstet mussten müsse müssest müsse müssen müsset müssen müsste müsstest müsste sollen soll sollst soll sollen sollt sollen sollte solltest sollte sollten solltet sollten solle sollest solle sollen sollet sollen sollte solltest sollte wollen will willst will wollen wollt wollen wollte wolltest wollte wollten wolltet wollten wolle wollest wolle wollen wollet wollen wollte wolltest wollte wissen weiß weißt weiß wissen wisst wissen wusste wusstest wusste wussten wusstet wussten wisse wissest wisse wissen wisset wissen wüsste wüsstest wüsste wüssten wüsstet wüssten müssten sollten wollten müsstet solltet wolltet müssten sollten wollten II. Die 1. sondern durch Stammvokalwechsel (Ablaut: singen . Die starken Verben mit dem Stammvokal a (außer schaffen) sowie die Verben 13 . und 3. Die starken Verben Eine große Zahl von Verben der deutschen Sprache bildet starke Konjugationsformen. Diese Verben bilden ihr Präteritum nicht durch Anhängen von -te an den Stamm. Person Singular Präteritum sind endungslos (ich / er sang).

bracht) säng-(e)t (trüget. ie: du gibst. bekommen in der 2. brecht) sing-et (traget. heben. brichst) sing-est (tragest. breche) sing-e (trage.stoßen. bei Verben auf -ieren entfällt ge-: 14 . miss-. Präsens den Umlaut: du fährst. ge-. ent-. weben. liest. bräche) teri. brachen) säng-en (trügen. brächet) sie sang-en (trugen. Pers. brachst) säng-(e)st (trügest.gebildet. und 3. stiehlst). er-. Sing. Konjugationsmuster Zeit.ich sang (trug. ankam. brechen) ihr sing-t (tragt. öfter zu verreisen verreisen. bräche) es Plural wir sang-en (trugen. Die Betonung liegt auf dem Stammvokal. brach) säng-e (trüge. Verben mit trennbaren Präfixen Trennbare Präfixe sind betont und werden im Präsens und Präteritum vom Verb getrennt. triffst. breche) sens gular du sing-st (trägst.Sin. Diese Präfixe werden im Präsens und Präteritum nicht vom Verb getrennt: Der Geschäftsmann verreist / verreiste gern.gular du sang-st (trugst. 2. bewegen) verändern e zu i bzw. läufst. Im Partizip II tritt -ge. brechen) sing-en (tragen. Er ist gern verreist Es macht ihm Spaß. emp-. Die starken Verben mit dem Stammvokal e (außer gehen. brachen) säng-en (trügen. brach) säng-e (trüge. bricht) sing-e (trage.zwischen Vorsilbe und Verbstamm. zu steht vor dem Infinitiv: verreist. Der Zug.Sin. ver-. brächen) Trennbare und untrennbare Verben 1. brechen) Prä. Verben mit untrennbaren Präfixen (Vorsilben) Untrennbare Präfixe sind be-. brechen) sing-en (tragen. genesen. brechet) sie sing-en (tragen. Das Partizip II wird ohne ge. allerdings nicht im Nebensatz: Der Zug kommt / kam pünktlich an an. der pünktlich ankam hielt nicht lange. brechest) er sie sing-t (trägt.ich sing-e (trage. brächest) tum er sie sang (trug. das Präfix ist unbetont. zer-.Zahl Person Indikativ Konjunktiv form Prä. brächen) ihr sang-t (trugt. stößt. breche) es Plural wir sing-en (tragen. laufen.

Manche Verben sind nur trennbar (unterbringen). die Schüler beim Test zu beaufsichtigen beaufsichtigen? Ist das erste Präfix trennbar. . Zu steht vor dem Infinitiv: Der Lehrer hat die Schüler beim Test beaufsichtigt beaufsichtigt. 4. werden die ersten Teile einzeln abgetrennt. Vollverben sind Verben. mit Verspätung anzukommen anzukommen. die eine lexikalische Bedeutung haben und alleine das Prädikat bilden können: Peter schläft schläft. die restlichen aber nicht. die trennbar und untrennbar sind (umfahren). dürfen. können. ist das erste Präfix untrennbar. Verben mit mehreren Präfixen Hat ein Verb mehrere Präfixe. Syntaktische Unterscheidung der Verben Vollverben und Hilfsverben Im Deutschen wird zwischen Vollverben und Hilfsverben unterschieden. so. manche nur untrennbar (unterrichten). müssen. Ist es nötig. Im Infinitiv steht zu zwischen Präfix und Verbstamm: Niemand schätzt es. über-. unter-.werden trennbar und untrennbar gebraucht. Ralf öffnet die Tür. (abbestellen) Er hat beschlossen. 3. zum Ausdruck der Modalität sowie des Genus des Verbs. das Partizip II wird ohne ge-gebildet. scheinen. Wir vergleichen: . wird nicht getrennt. die Zeitschrift abzubestellen. sollen. des Passives. Die Schüler haben den Text ins Deutsche über’setzt über’setzt.Der Zug ist pünktlich angekommen angekommen. Die jungen Leute haben die Möbel für die Party umgestellt Die Polizei hat das Bankgebäude um’stellt um’stellt. um-. Es gibt aber auch Verben. verwendet: haben. Sie unterscheiden sich durch die Betonung oder Nichtbetonung des Präfixes. drohen. sowie: brauchen zu. Verben mit trennbaren und / oder untrennbaren Präfixen Die Präfixe durch-. wieder. mögen. Das Partizip II wird ohne ge. Susanne kommt morgen. 15 . sein. pflegen.gebildet. wider-. Gepäckwagen haben Koffer und Pakete abtransportiert abtransportiert. Bei Sturm werden keine Personen übergesetzt übergesetzt. ‚ umgestellt. werden wollen. Hilfsverben werden zur Bildung der Zeitformen. im Infinitiv steht zu zwischen den trennbaren und den untrennbaren Teilen: Er bestellt die Zeitschrift ab.

(Hilfsverb) Die Verben sein. In diesem Fall bildet das Hilfsverb den finiten Teil des Prädikats. haben. sein und werden zum Partizip II oder Infinitiv des Vollverbs hinzu. Für die anderen Formen treten die Hilfsverben haben. Vollverben kommen stets allein. werden (Indikativ) Zahl Person Haben h Singular ich habe du hast er sie hat es wir haben Plural ihr habt sie haben hatte Präteritum Singular ich hattest du er hatte sie es hatten wir Plural hattet ihr hatten sie habe gehabt Perfekt Singular ich hast gehabt du er hat gehabt sie es haben gehabt wir Plural habt gehabt ihr haben gehabt sie hatte gehabt Plusquam. Hilfsverben im Regelfall zusammen mit einem Vollverb vor. das Vollverb den infiniten Teil: Er kommt morgen.Das Vollverb kann nur Präsens und Präteritum als Zeitformen sowie Konjunktiv I und II mit eigenen Formen bilden.Singular ich hattest gehabt perfekt du er hatte gehabt sie es hatten gehabt wir Plural hattet gehabt ihr hatten gehabt sie Futur I Singular ich werde haben 16 Zeitform Präsens sein bin bist ist sind seid sind war warst war waren wart waren bin gewesen bist gewesen ist gewesen sind gewesen seid gewesen sind gewesen war gewesen warst gewesen war gewesen waren gewesen wart gewesen waren gewesen werde sein werden werde wirst wird werden werdet werden wurde wurdest wurde wurden wurdet wurden bin geworden bist geworden ist geworden sind geworden seid geworden sind geworden war geworden warst geworden war geworden waren geworden wart geworden waren geworden werde werden . (Vollverb) Er will morgen kommen.

nieseln. tagen. die nur mit bestimmten Personen bzw. Hierzu gehören : . der Vater. glücken. du läufst. zulässig): Das Experiment missglückte. die Kinder laufen. hageln. Eine Reihe von Verben kann sowohl persönlich als auch unpersönlich gebraucht werden. donnern. / Pl. Zu dieser Gruppe gehören Witterungsverben (regnen. widerfahren. Die Wiese grünt. – Die Blume blüht. geschehen. dunkeln. reifen. wetterleuchten.Wachstumsverben: Es blüht. Sie bezeichnen einen Vorgang und lassen ein persönliches Subjekt nicht zu (nur 3. die im Allgemeinen mit es verbunden werden. die in allen drei Personen gebraucht werden können: ich laufe. frieren. Pers. es dämmert Daneben gibt es zahlreiche Verben. es nieselt. dämmern. Unpersönliche Verben nennt man die Verben. wir laufen. passieren. Ebenso: sich ereignen. schneien. Es grünt. Personalpronomen verbunden werden können. die Mutter. Sing. das Kind läuft. ihr lauft. herbsten): es regnet. blitzen. 17 .Futur I Futur II Singular ich du er sie es wir Plural ihr sie Singular ich du er sie es wir ihr ihr ihr sie werde haben wirst haben wird haben werden haben werdet haben werden haben werde gehabt haben wirst gehabt haben wird gehabt haben werden gehabt haben werdet gehabt haben werden gehabt haben werde sein wirst sein wird sein werden sein werdet sein werden sein werde gewesen sein wirst gewesen sein wird gewesen sein werden gewesen sein werdet gewesen sein werden gewesen sein werde werden wirst werden wird werden werden werden werdet werden werden werden werde geworden sein wirst geworden sein wird geworden sein werden geworden sein werdet geworden sein werden geworden sein Plural Persönliche und unpersönliche Verben Persönliche Verben nennt man die Verben.

sich einbilden. identisch ist mit der Person des Subjekts. Tritt der Akkusativ vor das Verb. sich sorgen. mit Dativ: sich erlauben. a. sich retten. fröstelt mich. Echte reflexive Verben sind Verben. Ich zog mich schnell an. Ich wundere mich. Das möchte ich mir verbitten. poltert. sich kämmen. es. sich erholen. Es gibt echte und unechte reflexive Verben. sich rasieren. hungert. sich schaden. Das Reflexivpronomen kann durch ein Substantiv oder Pronomen im Akkusativ oder Dativ ersetzt werden: Sie wäscht sich Sie wäscht das Kind Sie wäscht es sich. die außerdem noch ein Akkusativobjekt 18 .. hungert. sich nähern. Ich habe mich beim Sport verletzt. Was erlaubst du dir?! Er schadet sich selbst.Geräuschverben: Es klopft. sich ausbitten. sich holen. die mit dem Reflexivpronomen eine feste Verbindung eingegangen sind. die vom Objekt bezeichnet wird. sich verändern. Ich sehne mich nach ihr. sich befinden. Dativ: Es friert. ebenso: mit Akkusativ: sich anziehen. Bei reflexiv gebrauchten Verben. sich verteidigen u. pocht. Die unechten reflexiven Verben werden sowohl reflexiv als auch nicht reflexiv gebraucht. sich gestatten. bei denen die Person. . Bei diesen Verben tritt bei unpersönlichem Gebrauch die Person in den Akkusativ bzw. sich kaufen. sich erschießen. sich wundern u. Das Stroh raschelt. a. sich anmaßen. mit Dativ: sich aneignen. und zwar ohne dass die Bedeutung sich ändert. sich verletzen. a. dann fällt das unpersönliche Pronomen es oft weg und es heißt: mich friert. sich begeben. Sie haben sich verirrt. sich freuen. Sie beeilt sich. sich verlieben. Ich eigne mir das Buch an. sich vornehmen u. Das Feuer knistert. dürstet. raschelt. Er fürchtet sich. sich getrauen. Ich kaufe mir ein Kleid. – Der Specht klopft. sich gefallen.Verben körperlicher und seelischer Empfindung. Es kann entweder im Akkusativ oder im Dativ gebraucht werden: mit Akkusativ: sich bedanken. a. a. Sie verbinden sich mit einem Reflexivpronomen: Ich ärgere mich. sich schminken. es bangt mir. sich nutzen. sich schämen. sich beeilen. sich widersprechen u. dürstet u. Reflexive Verben Reflexive Verben sind solche. Kind. Das Reflexivpronomen ist nicht weglassbar. Er hat sich verändert. knistert.

sich etwas waschen Vor dem Essen wasche ich mir noch die Hände. das im Passiv zum Subjekt wird. damit der Satz grammatisch korrekt 19 . Er schreibt ein Buch. bei denen ein Wechselverhältnis zwischen A und B ausgedrückt wird. Unterschiedliche Formen im Akkusativ und Dativ gibt es nur in der 1. Sie schlagen sich. die entweder keine weitere Ergänzung – außer dem Subjekt – bei sich haben (absolute Verben). sich verfeinden Unechte reziproke Verben können nur unter bestimmten Bedingungen reziprok gebraucht werden. bei denen ein Akkusativobjekt stehen kann. A B Es müssen also stets mindestens zwei Personen beteiligt sein. Bei den echten reziproken Verben ist kein Austausch mit einem anderen Substantiv oder Pronomen möglich: Ihr habt euch geeinigt. sich beratschlagen. sich (geschriebene Sprache auch: einander): Wir treffen uns. Das Buch wird von ihm geschrieben. Person Singular: sich etwas ansehen Hast du dir den Film schon angesehen? sich etwas ausdenken Ich denke mir eine Geschichte aus. sich vertragen. Ebenso: sich auseinandersetzen. sich streiten. sich etwas vorstellen Du stellst dir die Sache zu einfach vor. und 2. Intransitive Verben sind solche. sich etwas merken Ich habe mir seine Autonummer gemerkt. sich duellieren. Zum Ausdruck des Wechselverhältnisses werden die gleichen pronominalen Formen wie bei den reflexiven Verben verwendet: uns. . echten reziproken Verben sowie die Klasse der sog. euch. Ihr begegnet euch.haben. Auch bei den reziproken Verben gibt es die Klasse der sog. steht das Reflexivpronomen im Dativ. Transitive und intransitive Verben Transitive Verben sind solche. – Ich spreche das Wort aus. Ebenso: sich balgen. die noch mindestens eine weitere Ergänzung benötigen. sich besprechen. In einem anderen Kontext liegt jedoch keine reziproke Bedeutung vor: Wir sprechen uns aus. unechten reziproken Verben. Peter und Inge treffen sich. sich treffen. Reziproke Verben Reziproke Verben sind solche. reziproke Verben kommen demzufolge nur im Plural vor. als auch solche.

Wütend griff er nach seinem Weinglas. Akkusativobjekte. Verlaufsweise. einen Vorgang. Er ging nach Hause. Die intransitiven Verben zeigen das Ergebnis einer Handlung oder den Zustand. wie das Geschehen abläuft (Geschehensweise. ein Bestehen. Zustandsverben Mit den Zustandsverben wird ein Zustand. Verbindungen dieser Objekte oder Adverbialbestimmungen handeln: Der Baum wächst. Ein anderes wichtiges Unterscheidungskriterium für die Bedeutung der Verben sind die Aktionsarten Unter der Aktionsart eines Verbs versteht man die Art und Aktionsarten. ausführt. (absolutes Verb) Wir erinnern uns des Verbrechens. Vorgangsverben Die Vorgangsverben bezeichnen eine Veränderung. (relatives Verb: Dativ) Wir warten auf den Postboten. Weise sowie die Abstufung dessen. den das Subjekt an sich selbst erfährt: Die Vase fiel vom Tisch. Dabei unterscheidet man zwei Ebenen: . – Die alte Dame erschrickt. Dabei kann es sich um Genitiv-. – Das Glas zersprang.ist (relative Verben). auf das sich die Tätigkeit bezieht: Die Kinder spielten. In vielen Fällen wird im Satz ein Ziel genannt. Semantische Unterscheidung der Verben Wenn man von der Bedeutung ausgeht. ein Beharren. (relatives Verb: Präpositionalobjekt) München liegt an der Isar. die sich am Subjekt vollzieht. Sie ist nicht gestorben. etwas sich nicht Veränderndes bezeichnet: Die Vase steht auf dem Tisch. Die Bäume wachsen langsam. eine Lage. Die Kinder schliefen schnell ein.den zeitlichen Ablauf des Geschehens: 20 . etwas Bleibendes. ein Sein. Sie spotten über ihn. sie lebt. dass jemand etwas tut. in den jemand oder etwas dadurch geraten ist: Die Kinder verstecken sich hinter der Kellertür und erschrecken die alte Dame. kann man die Verben folgendermaßen einteilen: Tätigkeitsverben Mit diesen Verben wird ausgedrückt. Handlungsart). Er bleibt ein Träumer sein Leben lang. Dativ-. (relatives Verb: Genitiv) Ich danke meiner Frau. Präpositionalobjekte. einen Ablauf. Er dankte seinem Vater. einen Prozess. (relatives Verb: Adverbialbestimmung) Die transitiven Verben zeigen eine Handlung.

Beginn: anfangen, erblühen, losrennen, aufstehen Dauer: wohnen, sein, schlafen, wachen Ende: verblühen, verblassen, durchschneiden, vollenden - den inhaltlichen Ablauf des Geschehens: Wiederholung: flattern, grübeln, krabbeln, streicheln Grad, Intensität: lächeln, brüllen, schreien, hüsteln Veranlassung (Kausativa): fällen, legen, setzen, zum Stehen bringen Übergang: sich erkälten, gesund werden, umleiten.

Die Tempora
Es gibt sechs Tempora: Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I, Futur II; diese entsprechen drei Zeitstufen: Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft. Diese Zeitstufen sind keine absoluten, sondern relative Kategorien. Mit einer Zeitform können unterschiedliche Zeitstufen ausgedrückt werden. Zugleich wird häufig eine modale Komponente deutlich. Außerdem werden Zeitstufen auch durch lexikalische Mittel (morgen, 1999) ausgedrückt: Präsens: Er lebt seit 1965 in München. (Gegenwart) Morgen fährt er nach Köln. (Zukunft) Goethe geht 1765 nach Leipzig. (Vergangenheit) Futur I: Seine Krankheit wird bald vorüber sein. (Zukunft) Das wirst du noch büßen! (Drohung) Du wirst jetzt deine Schulaufgaben machen! (Befehl) Ich werde dich nie verlassen! (Versprechen) Perfekt: Wir haben gestern ein Auto gekauft. (Vergangenheit) Er hat es nicht so gemeint. (Allgemeingültiges) Nächstes Jahr hat er die 80 erreicht. (Zukunft) Zeitform und Zeitstufe müssen also stets getrennt werden. Weiterhin werden Bildung und Gebrauch der Zeitformen im Einzelnen behandelt.

Das Präsens
Das wird gebraucht: – für Gegenwärtiges, das zum Sprechzeitpunkt (Gegenwart) noch andauert: Die Tochter zieht sich modisch an an. – Für Zukünftiges statt Futur I. Der Zukunftsbezug kann durch Kontext oder Temporalangabe verdeutlicht werden: Morgen fliege ich nach Australien.
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Präsens2

Zur Bildung von Präsens siehe Seite 9 ff

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– für Vergangenes (historisches Präsens) 1832 stirbt Goethe. – für allgemein gültige Sachverhalte: Jede Generation kritisiert die andere. – zum Ausdruck eines Befehls (imperativische Bedeutung): Du räumst jetzt dein Zimmer auf auf!

Das Präteritum
Das wird gebraucht: – bei Vorgängen, die zum Sprechzeitpunkt (Gegenwart) vergangen und abgeschlossen sind: Kolumbus entdeckte Amerika. Gestern regnete es. – als Erzähltempus der geschriebenen Sprache (episches Präteritum): Der Ausbruch begann am Montag früh. Der Berg spie hohe Fontänen flüssiger Lava und Asche in den Himmel. – statt des Perfekts bei den Verben haben, sein, werden und den Modalverben, häufig auch in Passivsätzen: Ich hatte kein Geld bei mir. Dann war alles vorbei. Das wurde bald besser. Er wollte dir doch nur helfen. – Bei einer Reihe von Verben wird als Ausdruck der Vergangenheit ausschließlich das Präteritum verwendet: angehen: Das ging niemand etwas an. gehen: Das Zimmer ging auf die Straße. pflegen: Morgens pflegte er länger zu schlafen. scheinen: Es schien kein Ende zu nehmen. heißen: Das hieß nichts anderes, als dass er die Tat begangen hatte. Präteritum3

Das Perfekt
Das Perfekt ist eine zusammengesetzte Zeitform und wird mit dem Hilfsverb haben oder sein im Präsens und dem Partizip II des entsprechenden Verbs gebildet. Mit haben werden gebraucht: 1. Transitive Verben: Sie hat einen Brief geschrieben Ich habe die Geschichte erzählt geschrieben. erzählt. 2. Intransitive Verben, aber nur, wenn sie keine Bewegung, sondern die Dauer einer Handlung oder einen Zustand ausdrücken. Dazu gehören: a) Verben, die mit Orts- oder Zeitangaben gebraucht werden, aber keine Fortbewegung oder Zustandsänderung ausdrücken: hängen (starkes Verb), liegen,
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Zur Bildung von Präteritum siehe Seite 10

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sitzen, stehen, stecken, arbeiten, leben, schlafen, wachen u.a. Er hat lange geschlafen Sie hat lange in der Sonne gelegen geschlafen. gelegen. b) Verben, die mit einem Dativobjekt gebraucht werden und keine Bewegung ausdrücken: antworten, danken, drohen, gefallen, glauben, nützen, schaden, vertrauen u. a. Ihrem Vater hat sie immer fest vertraut. vertraut. c) Verben, die einen festen Anfangs- und Endpunkt bezeichnen: anfangen, aufhören, beginnen. Das Konzert hat schon begonnen Der Regen hat aufgehört begonnen. aufgehört. 3. Reflexive Verben: Wir haben uns sehr beeilt beeilt. 4. Modalverben: Sie hat das gut gekonnt Sie hat das gut machen können. gekonnt. 5. Unpersönliche Verben: geschneit. Letzten Dienstag hat es geschneit Mit sein werden gebraucht: 1. Intransitive Verben der Fortbewegung: Er ist angekommen Auf der Autobahn ist er viel zu schnell gefahren. angekommen. gefahren. 2. Intransitive Verben der Zustandsveränderung: aufblühen, aufwachen, entstehen, wachsen, sterben, vergehen u. a.: Die Rose ist verblüht Das Haus ist abgebrannt verblüht. abgebrannt. 3. Ereignisverben: An seinem dreißigsten Geburtstag ist etwas Unerwartetes passiert Was ist passiert. geschehen? geschehen Ausnahmen: Die Organisation des Kongresses hat gut geklappt (klappen) geklappt. Der Kongress hat in der Stadthalle stattgefunden (stattfinden) stattgefunden. 4. Folgende Verben: sein, werden, bleiben, begegnen, gelingen, geraten, gedeihen: Er ist vor dem Haus geblieben Letztes Jahr bin ich in Berlin gewesen geblieben. gewesen. Normalerweise steht bei jedem Verb im Perfekt nur ein Hilfsverb: haben oder sein. Dennoch gibt es einige Verben der Bewegung, bei denen haben und sein nebeneinander gebraucht werden können. Wenn diese Bewegung als Fortbewegung gesehen wird – oft in Verbindung mit Raumangaben oder Zielangaben – wird das Perfekt mit sein gebildet. Sollen aber vor allem die Dauer oder die Art und Weise hervorgehoben werden, kann das Perfekt mit haben gebildet werden: Er ist regelmäßig auf dem offenen Meer gesegelt gesegelt. Gestern ist er bis zu einer entfernten Insel gesegelt gesegelt. Er hat täglich mehrere Stunden gesegelt gesegelt.
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die zum Sprechzeitpunkt (Gegenwart) vergangen und abgeschlossen sind. aber im Unterschied zum Präteritum einen Bezug zur Gegenwart haben und mit ihren Ergebnissen und Folgen in die Gegenwart hineinwirken: Am Montag ist der Vulkan Oyama. Das wird deutlich in temporalen Nebensätzen: Nachdem er die Lehre abgeschlossen hatte suchte er einen Arbeitsplatz. hatte. Futur I wird meist durch das Präsens ersetzt. Dort sind wir vom Präsidenten empfangen worden der hat uns alles gezeigt worden. Allerdings muss der 24 . wird man eine endgültige Schadensbilanz ziehen können. Das Plusquamperfekt steht in einem zeitlichen Verhältnis zum Präteritum. Erst wenn sich der Vulkan beruhigt habe. Das Plusquamperfekt Das Plusquamperfekt ist auch eine zusammengesetzte Zeitform und wird mit dem Hilfsverb haben oder sein im Präteritum und dem Partizip II des entsprechenden Verbs gebildet. Morgen abend um 23 Uhr ist er in Rom angekommen Präteritum und Perfekt sind zeitgleich und oft austauschbar. – als Zeitform der Vorzeitigkeit gegenüber dem Präsens und Futur I: Seit ich ihn gesehen habe schätze ich ihn. Das Perfekt wird gebraucht: – bei Vorgängen. Das Perfekt kann aber nicht durch das Präteritum ersetzt werden.Er hat mit großem Vergnügen gesegelt gesegelt. ausgebrochen Viele Menschen haben ihre Dörfer verlassen und sind jetzt obdachlos. – als Erzähltempus der gesprochenen Sprache: Und dann sind wir in Bonn angekommen und gleich zum Bundestag gefahren gefahren. gezeigt. dabei muss eine Zeitangabe den Inhalt des Satzes verdeutlichen: angekommen. Es wird mit dem Hilfsverb werden im Präsens und dem Infinitiv I des entsprechenden Verbs gebildet. nur um Vorzeitigkeit gegenüber dem Präteritum / Perfekt auszudrücken: Ich hatte gerade den Fernsehapparat eingeschaltet da klingelte das Telefon. – für Zukünftiges. wieder ausgebrochen. die zum Sprechzeitpunkt (Gegenwart) noch nicht begonnen hat. Das Futur I Das Futur I ist eine zusammengesetzte Zeitform und bezeichnet eine zukünftige Handlung. eingeschaltet. wenn die Folgen eines vergangenen Geschehens bis in die Gegenwart hineinwirken und wenn ein Geschehen Zukunftsbezug hat. 180 km südlich von Tokio. hat (statt: beruhigt haben wird). ähnlich dem Verhältnis des Perfekts zum Präsens. Das Plusquamperfekt wird meistens gebraucht.

spricht man von Gleichzeitigkeit. Für die Zeitenfolge gelten bestimmte Regeln.und Nebensatz stehen in einem zeitlichen Abhängigkeitsverhältnis. Diese Funktion des Futurs II ist austauschbar mit dem Perfekt: Er wird (wohl) die Lösung gefunden haben – Er hat wohl die Lösung gefunden. Häufiger ist der Gebrauch des Futurs II zur Kennzeichnung vergangenen Geschehens.. Das Futur I kann eine feste Absicht. Das Futur II drückt Zukünftiges aus. Das wird Vater regeln (Gewissheit) regeln! Das wird er schon schaffen (Zuversicht) schaffen! Sie wird wahrscheinlich Spaß an ihrer Arbeit haben (Vermutung) haben. Während ich in Heidelberg studiere. an). rufe ich dich täglich an. zum Futur I das Perfekt (statt Futur II): Nachdem er das akzeptiert hat.. lässt er sich nicht ablenken. Unsicherheit. Zweifel u. Gleichzeitigkeit wird durch die gleiche Zeit ausgedrückt. Die Zeitenfolge (consecutio temporum) Aussagen in Haupt. Vorzeitigkeit oder Nachzeitigkeit. zum Präteritum das Plusquamperfekt. Je nachdem. das vermutet wird. ausdrücken: Er wird jetzt zu Hause sein (Vermutung) sein. Das Futur II Das Futur II ist eine zusammengesetzte Zeitform und wird mit dem Hilfsverb werden im Präsens und dem Infinitiv II des entsprechenden Verbs gebildet. haben. Seitdem sie die Prüfung bestanden 25 .Ä. das man sich zu einem bestimmten Zeitpunkt als abgeschlossen vorstellt. ob das Geschehen des Nebensatzes gleichzeitig mit dem Geschehen des Hauptsatzes oder vor bzw. Vermutung. nach diesem abläuft. temporale Komponente ist gleichzeitig gegeben: Bis Monatsende wird er die Lösung gefunden haben. besuchte er einmal wöchentlich die Berufsschule. kann aber auch durch verschiedene Zeitformen ausgedrückt werden. Als er seine Lehre machte. weil Perfekt und Präteritum sowie Futur I und Präsens oft austauschbar sind: Wenn er lernt. eine Aufforderung oder einen Befehl zum Ausdruck bringen: vergessen! sagen! Ich werde dich nie vergessen Kein Wort wirst du ihm sagen Das Futur I kann auch Gewissheit. ist alles klar. Vorzeitigkeit wird durch verschiedene Zeitformen ausgedrückt: vorzeitig zum Präsens ist das Perfekt.Zukunftsbezug durch den Kontext oder eine Temporalangabe verdeutlicht werden: Morgen werde ich eine neue Stelle antreten (trete .

legt er genügend Geld zurück. Bevor er eine Lehre begann. arbeitete er schon in einem anderen Beruf. Bis er sich selbstständig macht. Wenn die Delegation in Berlin eingetroffen ist (statt: eingetroffen sein wird).hatte. frühstückt er ausgiebig. zum Perfekt (statt Futur II) das Futur I: Bevor er zur Arbeit geht. im Mittelpunkt. Bevor er eine Lehre begann. Es kennzeichnet die Art des verbalen Geschehens: Aktiv (traditionell: Tätigkeitsform) und Passiv (traditionell: Leideform). hatte er schon in einem anderen Beruf gearbeitet. wird sie zuerst eine Stadtrundfahrt unternehmen. Sie unterscheiden sich in der Sehweise: im Aktivsatz steht ein handelndes Subjekt. hat er schon ausgiebig gefrühstückt. Nachzeitigkeit (umgekehrte Vorzeitigkeit) wird durch verschiedene Zeitformen ausgedrückt: nachzeitig zum Perfekt ist das Präsens. Aktiv und Passiv geben verschiedene Aspekte eines Vorgangs an. war sie glücklich. Bis er sich selbstständig machen wird. zurückgelegt haben) Sehr häufig wird statt Nachzeitigkeit aber Gleichzeitigkeit gebraucht: Bevor er zur Arbeit geht.. hat er genügend Geld zurückgelegt (statt: wird . der „Täter“. Der relative Gebrauch der Zeitformen: Zeitstufen Gegenwart Präsens + Präsens Zeitverhältnis Gleichzeitigkeit Vergangenheit Präteritum (Perfekt) + Präteritum (Perfekt) Präteritum + Plusquamperfekt Zukunft Futur I (Präsens) + Futur I (Präsens) Futur I + Futur II (Perfekt) Vorzeitigkeit Präsens + Perfekt Das Genus des Verbs Neben dem Genus des Substantivs (grammatisches Geschlecht) gibt es noch das Genus des Verbs (genus verbi).. Im Passiv tritt der „Täter“ zurück und wird oft gar nicht genannt: 26 . zum Plusquamperfekt das Präteritum.

deren Subjekt nicht den bestimmten Artikel hat. In einem Supermarkt ist eingebrochen worden. Die Stadt wurde durch feindliche Bomben völlig zerstört. Das Gerät darf nur mit reinem Wasser betrieben werden. Wenn das Subjekt dennoch genannt werden soll. So werden geschehensbezogene Vorgänge. Beschreibungen von Arbeitsvorgängen und Produktionsverfahren. Institutionen. wenn Vorgänge und nicht Handelnde im Mittelpunkt einer Aussage stehen. wird im Passivsatz meist dann nicht genannt. Das Formensystem von Aktiv und Passiv: Präsens Präteritum Perfekt Plusquamperfekt Futur I Futur II Aktiv ich operiere ich operierte ich habe operiert ich hatte operiert ich werde operieren ich werde operiert haben Vorgangspassiv Zustandspassiv ich werde operiert ich bin operiert ich wurde operiert ich war operiert ich bin operiert worden ich bin operiert gewesen ich war operiert worden ich war operiert gewesen ich werde operiert werden ich werde operiert sein ich werde operiert worden ich werde operiert sein gewesen sein Das Vorgangspassiv Das Vorgangspassiv wird mit dem Partizip II des Vollverbs und dem Hilfsverb werden in der entsprechenden Zeitform (Partizip II: worden) gebildet. der „Täter“. Das Akkusativobjekt des Aktivsatzes wird zum Subjekt des Passivsatzes: Galilei entdeckte die Jupitermonde im Jahre 1610. Die Jupitermonde wurden im Jahre 1610 entdeckt. oder unwichtig ist: Inge ist überfahren worden. Er wurde von der Behörde durch einen Boten verständigt. Mitteln. steht häufig das Pronomen es als stellvertretendes Subjekt (Platzhalter) am Satzanfang: 27 . durch+A (bei Vermittlern. Klaus und Rosemarie wurden gestern getraut. Galileis Thesen wurden heftig diskutiert. Das Subjekt des Aktivsatzes. Das Subjekt man entfällt im Passivsatz: Galilei wurde von der Kirche mit Misstrauen beobachtet. wird es in Verbindung mit von+D (bei Personen. Abstrakta) in den Passivsatz übernommen. Der Baum ist vom Blitz getroffen worden. Regeln und Vorschriften sowie verallgemeinernde Aussagen meist im Passiv wiedergegeben: Das Gericht wird bei starker Hitze zum Kochen gebracht. Naturkräften) bzw. In Passivsätzen. – Das Zimmer wird (von Vera) gestrichen. Anweisungen.Vera streicht ihr Zimmer. Das Passiv wird vor allem dann verwendet. wenn es in einem bestimmten Zusammenhang selbstverständlich. bekannt oder unbekannt.

28 . dass der Verletzte sofort operiert werden muss. An die Stelle des es. besitzen. Verben ohne Passivfähigkeit Folgende Verbgruppen bilden kein oder selten Passiv: 1. kann auch eine Adverbialangabe treten. haben. Es wird auf Sauberkeit und Ordnung geachtet. Es ist klar. – In Berlin wird den Veranstaltern gedankt. Dann entfällt es: Es wird getanzt. Wurden denn auch Fahnen geschwenkt? Das sogenannte unpersönliche Passiv (auch eingliedriges Passiv) als Variante des Vorgangspassivs kann von den meisten Verben ohne Akkusativobjekt gebildet werden.Es wurden Fahnen geschwenkt. Der Verletzte hat sofort operiert werden müssen. Der Verletzte musste sofort operiert werden. gerannt. Es ist klar. Das Vorgangspassiv mit Modalverb wird mit dem Partizip II des Vollverbs. dass sogar Fahnen geschwenkt wurden. dass der Verletzte sofort hat operiert werden müssen. Es erscheint aber nie bei Subjekten mit bestimmtem Artikel: Die Sieger wurden von den Fußballfans umjubelt. Es steht nur am Anfang eines Hauptsatzes und nie in eingeleiteten Nebensätzen und Entscheidungsfragen: Es wurden etliche Verkehrsunfälle registriert. kriegen. die das Perfekt mit sein bilden. Ich habe gesehen. ist das unpersönliche Passiv üblich: Es wird gegangen. Verben des Habens oder Erhaltens: behalten.oder Präpositionalobjekt (intransitive Verben). auch wenn der Satz mit es beginnt: Es werden viele ausländische Restaurants eröffnet. das formal die Subjektstelle besetzt. dass der Verletzte sofort operiert werden musste. also solchen mit Genitiv-. Es ist klar. erhalten. – Hier wird getanzt. bekommen. In Passivsätzen mit Subjekt im Singular und in Passivsätzen mit es als einzigem Subjekt steht das finite Verb immer im Singular: Es wird viel Geld fürs Wohnen ausgegeben. dem Infinitiv werden und dem Modalverb als finitem Verb gebildet (Modalverb + Infinitiv Vorgangspassiv): Der Verletzte muss sofort operiert werden. Dativ. gelaufen. Die Struktur ist auf die 3. Es wird den Veranstaltern gedankt. In Passivsätzen mit einem Subjekt im Plural steht das finite Verb im Plural. Person Singular beschränkt (es). Auch bei intransitiven Verben.

hören. fassen. sehen. Der Satz bekommt eine bestimmte Aussageweise.und Mengenangaben: beinhalten. Verben. 5. Der Modus Durch verschiedene Verbformen wird das. wissen. Unpersönliche Verben: es gibt. hören. Reflexive Verben 8. kennen. können auch kein Zustandspassiv bilden. in bestimmter Weise vom Sprecher gekennzeichnet. 4. unterstützen. kosten. glühen. Vorgangspassiv und Zustandspassiv unterscheiden sich in der Sehweise. Gefahr laufen u. 3. was im Satz gesagt wird. 10. darstellen. Verben mit der Bedeutung „sein“: bedeuten. a. Das Zustandspassiv kann auch mit einem Modalverb gebildet werden (Modalverb + Infinitiv Zustandspassiv). Allerdings kann eine Reihe von Verben nur das Vorgangspassiv bilden. a. umfassen. enthalten. blühen.a. Wir unterscheiden: – den Indikativ Gabriele telefoniert mit ihrem Vater. es schneit. spüren u. die kein Vorgangspassiv bilden. 9. Diese Verben bezeichnen einen nicht abgeschlossenen Vorgang. Verben der Fortbewegung und Zustandsveränderung 7. gehören zu. 29 . messen. Das Vorgangspassiv beschreibt einen passiven Vorgang als noch nicht abgeschlossenen Prozess. überwachen. Verben des Wissens: erfahren. Fügungen mit Maß. scheinen. 6. Für alle Vergangenheitsformen wird meist das Präteritum verwendet. einen bestimmten Modus. fortsetzen. wiederholen. wie Angst haben. ausüben. – den Konjunktiv Hans sagt. Das Zustandspassiv Das Zustandspassiv wird mit dem Hilfsverb sein und dem Partizip II des Vollverbs gebildet. schmecken. Modalverben 11. Das Zustandspassiv bezeichnet einen Zustand. es friert u. Folgende Verben bilden kein Zustandspassiv: anfassen. In Sätzen mit Zustandspassiv wird der „Täter“ selten genannt: Vor einer Woche wollte ich ein Zimmer mieten. Verben mit Infinitiv ohne zu: fühlen. Jahr abgeschlossen sein sein.2. wiegen. befragen. betragen. Verben: brennen. der das Ergebnis eines vorausgegangenen abgeschlossenen Vorgangs ist. lassen. Gabriele telefoniere mit ihrem Vater. Feste Verbverbindungen. aber da waren alle Zimmer schon vergeben Die Renovierung der alten Studentenwohnheime soll im nächsten vergeben.

c) eine Zukunftsform Hans sagt. er werde morgen abfahren. Der Konjunktiv I Der Konjunktiv I hat drei Zeitformen4 : a) eine Gegenwartsform Hans sagt. dass er morgen nicht zu mir komme.). Der Konjunktiv Der Konjunktiv die Möglichkeitsform. könnte er dir helfen. den Film habe er in München gesehen. durch die die Aussage eines Dritten wiedergegeben wird. – den Imperativ Telefoniere doch nicht so lange! Der Indikativ Der Indikativ ist die allgemeine. 4 Zur Bildung des Konjunktivs I siehe Tabelle auf Seite 9 und 11 30 . Ä. ginge sie ins Kino. Der Konjunktiv I steht in Hauptsätzen. vorgestellt. Man unterscheidet: a) den Konjunktiv I. auch „Konjunktiv irrealis“ oder „Konjunktiv der Nichtwirklichkeit“ genannt: Wenn er gesund wäre. sondern als nicht wirklich (erwünscht. b) den Konjunktiv II. eine Bitte eine Anweisung oder auch eine Aufforderung beinhalten: Möge sie lange leben! Man verrühre 200 Gramm Butter mit 100 Gramm Zucker. Er drückt gewöhnlich in allen Zeitstufen aus. dass er heute ins Kino gehe. auch „Konjunktiv der indirekten Rede“ oder „Konjunktiv der fremden Meinung“ genannt: Der Richter sagte. die einen Wunsch. Hans sagt. Er fragte. von anderen nur behauptet o. stellt als Form und Aussageweise Konjunktiv. dass das mit den entsprechenden Verbformen genannte Geschehen oder Sein tatsächlich ist. b) eine Vergangenheitsform Hans sagt.Wenn Rosemarie heute Zeit hätte. ob sie schon alles für die Party eingekauft habe. (Modus) des Verbs ein Geschehen oder Sein nicht wie der Indikativ als wirklich dar. er glaube das nicht. normale und neutrale Aussageweise (Modus). Es lebe die Freiheit! Der Konjunktiv I wird vor allem aber in der indirekten Rede gebraucht.

verdürbe u. Sie kann grundsätzlich immer verwendet werden. dass ihn die Sonne geblendet hätte. Ungebräuchlich sind vor allem viele Konjunktiv-IIFormen mit Umlaut.Form dient als Ersatz für ungebräuchliche. stürbe. Der Imperativ Der Imperativ drückt eine Aufforderung. Die würdeForm muss immer dann verwendet werden. würde + Infinitiv An die Stelle einer einfachen Konjunktivform (Konjunktiv I und II) kann auch die Umschreibung würde + Infinitiv treten (Konjunktiv II von werden) Sie sagt. B.Der Konjunktiv II Der Konjunktiv II hat zwei Formen5 : a) eine Gegenwartsform Wenn sie käme. wir hätten vorher mit ihm gesprochen. z. – in irrealen Aussage. wäre ich froh. lüde. dass sie in Hamburg wohnen würde (statt: wohne / wohnte). Der Konjunktiv II wird in folgenden Fällen verwendet: – an Stelle des Konjunktivs I in der indirekten Rede Er behauptet. als dass er die Fragen der Polizisten beantworten könnte.und Fragesätzen Ob ich auch so schnell reagiert hätte? – in irrealen Wunschsätzen Wenn es doch nicht so heiß wäre! – in irrealen Konditionalsätzen Ich käme zu dir. a. einen Befehl. beföhle. wenn ich Zeit hätte. altertümlich wirkende und nicht eindeutige Formen. – in Sätzen der vorsichtigen Redeweise Könnten Sie mir. – in irrealen Konsekutivsätzen Er ist zu verirrt. eine 5 Zur Bildung des Konjunktivs II siehe Tabelle auf Seite 9 und 12 31 . das Salz reichen. eine Bitte. drösche. bitte. gingen). – in irrealen Vergleichssätzen Sie rannte. Die würde. wenn bei Formengleichheit von Konjunktiv II und Indikativ Präteritum der Konjunktiv nicht eindeutig erkennbar ist (sagte. nur bei den Hilfsverben haben und sein sowie den Modalverben sollte man sie nicht gebrauchen. als ob sie in Lebensgefahr wäre. b) eine Vergangenheitsform Es wäre besser gewesen.

Mahnung oder Warnung u. Ä. aus. Man unterscheidet folgende Formen des Imperativs: a) eine vertrauliche Form für den Singular Frag(e) ihn! b) eine vertrauliche Form für den Plural Fragt ihn! c) eine Höflichkeitsform für Singular und Plural Fragen Sie ihn! Die Formen des Imperativs werden nach dem Präsensstamm gebildet:

tragen kommen laufen werden sich freuen sich umsehen

Singular Trag(e)! Komm(e)! Lauf! Werde! Freue dich! Sieh dich um!

Plural Tragt! Kommt! Lauft! Werdet! Freut euch! Seht euch um!

Höflichkeitsform Tragen Sie! Kommen Sie! Laufen Sie! Werden Sie! Freuen Sie sich! Sehen Sie sich um!

Der Gebrauch des -e schwankt im Imperativ Singular. Die Form mit -e wird häufig als veraltet verstanden. Daher: Frag! Schlaf! Komm! Geh! Wasch! Nur bei Verben auf -eln, -ern und -nen, weiterhin bei Verben auf -ig sowie bei Verben, deren Stamm auf Konsonant + m / n auslautet, ist das -e obligatorisch: lächeln: Lächle doch einmal! feiern: Feiere nicht jeden Tag! leugnen: Leugne es nicht ab! berichtigen: Berichtige das bitte! atmen: Atme ruhig weiter! öffnen: Öffne, bitte, das Fenster! Einige Verben bilden den Imperativ Singular, indem sie das e des Präsensstamms gegen i (ie) auswechseln. Sie haben kein -e am Wortende: Nimm! Lies! Versprich es! Iss! Vergiss es! Brich! Sieh(e)! Der Imperativ Plural entspricht der 2. Person Plural Aktiv Indikativ des Verbs: Ihr geht – Geht! Ihr lauft – Lauft! Der Imperativ von sein lautet: sei, seid, seien Sie. Die Höflichkeitsform entspricht der 3. Person Plural Präsens Indikativ Aktiv: Kommen Sie morgen! Rufen Sie wieder an! Eine Reihe von Verben bildet keine Imperativformen. Dies sind die unpersönlichen Verben, die Modalverben sowie einzelne Vollverben, wie gelten, geraten, kennen, bekommen, vermissen, wiedersehen.
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Der Infinitiv
Infinitiv, Der Infinitiv die Grundform des Verbs, gehört zu den infiniten Verbformen, wird auch als Nominalform des Verbs bezeichnet und ist im Unterschied zu den finiten Verbformen nicht nach Person, Zahl, Zeit, Genus und Modus bestimmt. Er wird durch Anhängen von -(e)n an den Verbstamm gebildet: lob-en, schreib-en, zitter-n, lächel-n Eine Ausnahme bilden sein und tun. Man unterscheidet folgende Infinitivformen: – Infinitiv I Aktiv (Infinitiv Präsens Aktiv): loben, gehen Wir haben beschlossen, im Juni an die See zu fahren. – Infinitiv II Aktiv (Infinitiv Perfekt Aktiv): gelobt haben, gegangen sein Er scheint diese Aufgabe nicht gelöst zu haben. – Infinitiv I Passiv (Infinitiv Präsens Passiv): gelobt werden (nur transitive Verben) Meine Freundin ist glücklich, gelobt zu werden. – Infinitiv II Passiv (Infinitiv Perfekt Passiv): gelobt worden sein (nur transitive Verben). Ich freue mich, nicht beschimpft worden zu sein. Im Satz wird der Infinitiv mit oder ohne zu gebraucht. Der Infinitiv steht normalerweise mit zu: 1. Bei den Verben: beginnen, beschließen, versprechen, aufhören, vorschlagen, bitten, vergessen, empfehlen, pflegen, befehlen, verbieten u. a. Ich bat den Besucher die Treppe heraufzukommen. 2. Nach den prädikativen Adjektiven: stolz, glücklich, froh, überzeugt, bequem u.a. Ich bin froh, dich zu sehen. 3. Nach einigen abstrakten Substantiven wie der Gedanke, das Glück, die Freude, der Wunsch, die Absicht, die Möglichkeit u. a. Unsere Gruppe hat den Wunsch, diese Veranstaltung mitzumachen. 4. Bei den Verben: haben, sein, scheinen, brauchen, glauben, hoffen, wissen, verstehen u. a., die modale Schattierungen ausdrücken Sie hat heute viel zu tun. Diese Regel ist zu lernen. Er scheint alles zu verstehen. Infinitiv ohne zu steht bei folgenden Verben: 1. Bei den Modalverben Sie will an der Universität studieren. 2. Bei den Verben hören, sehen, fühlen, spüren Ich hörte die Nachtigall schlagen. 3. Bei den Verben der Bewegung Lene geht einkaufen.
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4. Bei den Verben lehren, lernen, bleiben, heißen, helfen Er lernt Klavier spielen. Ist der Infinitiv mehr erweitert, so kann zu stehen: Sein Vater hat ihm geholfen, diese schwere Aufgabe zu lösen. Bei zusammengesetzten Zeiten kann der Infinitiv voran- oder nachgestellt werden. In der gesprochenen Sprache dominiert eindeutig die Nachstellung: Sie hat zu lügen aufgehört. Sie hat aufgehört zu lügen. Stehen die Modalverben, die Verben brauchen, führen, heißen, hören, lassen, sehen, spüren im Nebensatz im Perfekt oder Plusquamperfekt, so wird das finite Verb vor den Infinitiv gesetzt: Ich weiß, dass wir sie hätten hören müssen. Sie freut sich, weil sie die Prüfung hat bestehen können. Bei den Verben mit trennbaren Präfixen und bei zusammengesetzten Verben steht die Partikel zu zwischen dem Präfix und dem Verbalstamm: Es freut mich, dich kennenzulernen. Der Infinitiv kann substantiviert werden: das Lesen, das Leben, das Kommen Sätze mit Infinitiven in einem Teilsatz können mit Konjunktionen verbunden werden: zu, (an)statt zu, ohne zu, um zu. Sie heißen deshalb Infinitivkonstruktionen. a) mit um ... zu drückt man einen Wunsch oder eine Absicht aus: Ich gehe zum Meldeamt, um meinen Pass abzuholen. b) mit ohne ... zu zeigt man, dass etwas Erwartetes nicht eingetreten ist: Er ging einfach weg, ohne meine Frage zu beantworten. c) mit anstatt ... zu zeigt man, dass sich jemand anders verhält, als es normalerweise erwartet wird: Die Gastgeberin unterhielt sich weiter mit ihrer Freundin, anstatt die Gäste zu begrüßen. Infinitivkonstruktionen mit um ... zu, ohne ... zu, anstatt ... zu haben kein eigenes Subjekt. Sie beziehen sich auf die Person oder Sache, die als Subjekt im Hauptsatz genannt ist. Diese Konstruktionen können auch vor den Hauptsatz gestellt werden: Um im Ausland zu studieren, verließ er seine Heimat. Ohne lange zu überlegen, begann er sein Studium. Anstatt das Geschäft seines Vaters weiterzuführen, ging er ins Ausland. Wenn das Subjekt im Hauptsatz und das Subjekt im Nebensatz verschiedene Personen oder Sachen bezeichnen, gebraucht man den vollständigen Nebensatz mit damit, ohne dass, anstatt dass: Er hat an das Versandhaus geschrieben, damit sie ihm das Armband endlich zuschicken. Er wartete vier Wochen, ohne dass das Armband kam.
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Endet der Stamm auf -d / -t.vorangestellt: gebildet. begonnen. empfunden Das Partizip II ist die dritte Grundform des Verbs und wird bei der Bildung der 35 . Es wird durch Anfügen von -d an den Infinitiv gebildet: singen-d. Die Kinder kamen singend ins Zimmer. lächeln-d. gehen-d. Von den intransitiven Verben mit haben kann man nur das Partizip I bilden: Ein tief schlafendes Kind sollte man nicht wecken. gesagt. Im Unterschied zu den anderen infiniten Formen kann das Partizip I nicht als Prädikatsteil gebraucht werden.zwischen Präfix und Verb: abgeschrieben. wenn es beim Verb steht: Ich begrüßte sie lächelnd. schreiben-d. Partizipialattribute können erweitert werden: Das schreiende Kind konnte rasch gerettet werden. widersprochen. gestritten Bei Verben mit trennbaren Präfixen tritt ge. Das Partizip I Das Partizip I bezeichnet andauernde aktivische Vorgänge. Das Partizip II Das Partizip II bezeichnet im Allgemeinen abgeschlossene passivische Vorgänge. studiert. Das Partizip II wird bei den schwachen Verben durch Anhängen von -t an den Verbstamm gebildet. Bei beiden Verbgruppen wird das Präfix ge. geholfen. Das Partizip I der reflexiven Verben wird mit Reflexivpronomen gebraucht: der sich waschende Mann Das Partizip I ist unveränderlich. teilgenommen Das Partizip II ohne das Präfix ge. gemietet. zögern-d Das Partizip I kann attributiv gebraucht werden und wird wie ein Adjektiv dekliniert.Statt dass sich beim Glücksspiel der Traum vom Glück erfüllt. entgangen. die gleichzeitig mit dem finiten Verb sind.bilden alle Verben mit untrennbaren Präfixen und Verben auf -ieren: demonstriert. aufgestanden. führt Spielen oft in den finanziellen Ruin. wird -et angehängt. Das Partizip Es gibt zwei Partizipien: Partizip I (Partizip Präsens) und Partizip II (Partizip Perfekt). Nach 30 Jahren fuhr der im Paris lebende Maler wieder nach Spanien. Das laut um Hilfe schreiende Kind konnte rasch gerettet werden. Bei den starken Verben geschieht das durch Anhängen von -n und Veränderung des Stammvokals. gegessen. eingeladen. die vorzeitig oder gleichzeitig sind.

die Anfang und Ende eines Vorgangs angeben oder mit Zielangabe stehen. Substantive werden: – mit großen Anfangsbuchstaben geschrieben. Das Partizip II der transitiven Verben kann wie ein Adjektiv (attributiv) verwendet und entsprechend dekliniert werden: der zerbrochene Tisch. Zustände. Allerdings können nur solche reflexiven Verben als Partizip II attributiv gebraucht werden. also in Kasus und Zahl verändert: der Tisch / die Tische (Nominativ Singular / Plural) des Hauses / der Häuser (Genitiv Singular / Plural) dem Kind / den Kindern (Dativ Singular / Plural) den Wagen / die Wagen (Akkusativ Singular / Plural) – häufig mit einem Artikelwort verbunden. Lebewesen. die wie ein Adjektiv gebraucht werden. Die Partizipien II der meisten reflexiven Verben können nicht attributiv gebraucht werden. Vorgänge. – in der Regel dekliniert (flektiert). Beziehungen usw. Die Mädchen haben sich getroffen. wie Gefühle. die Verlobte. der Gärtner (Maskulinum) 36 . der angekommene Zug Das Partizip II der intransitiven Verben mit haben im Perfekt kann nicht attributiv gebraucht werden: Der Flugverkehr hat zugenommen. In diesem Fall hat das Partizip II eine aktivische Bedeutung: die am Unfallort eingetroffene Polizei.zusammengesetzten Zeitformen und Passiv gebraucht. abstrakte Begriffe. das Geschriebene Das Substantiv Das Substantiv ist eine veränderliche nominale Wortart und bezeichnet Dinge. durch das das grammatische Geschlecht (Genus) verdeutlicht wird: der Tisch. Eigenschaften. können substantiviert werden: die Schlafende. die ein Zustandsreflexiv bilden: sich bemühen: bemüht sein sich entschließen: entschlossen sein sich entspannen: entspannt sein sich interessieren: interessiert sein sich richten: gerichtet sein Das Partizip I und das Partizip II. Also nur: Der Mann hat sich gewaschen. der geschriebene Brief Attributiv können nur solche intransitiven Verben als Partizip II gebraucht werden.

Institutionen. sind also gekennzeichnet durch Numerus. Tiere. Mensch. Bank. dass etwas Gegenständliches bezeichnet: Mann. das Ach Bedeutungsgruppen der Substantive Nach inhaltlichen Gesichtspunkten werden Substantive in Konkreta und Abstrakta eingeteilt. Tulpe. Uhr. das Aber. Unter den Eigennamen gibt es: – Personennamen (Vor. (Attribut) Verben. München. Sammelnamen Gattungsnamen bezeichnen Personen. Pflanzen oder Gegenstände als Gattung sowie jedes einzelne Element dieser Gattung: Mensch. Brombeere. Student. Löffel – Pflanzen: Ahorn. die Tochter (Femininum) das Haus. die Drei. Tisch. Künstlernamen): Rainer. Adjektive. Gärtner Eigennamen bezeichnen Lebewesen. also bestimmte einzelne oder einmalige Menschen. Sie werden dann mit großen Anfangsbuchstaben geschrieben: das Singen. Partizipien und andere Wortarten können substantiviert werden. Tisch. Stoffnamen 4. Berge. Eigennamen 3. die Schöne. Gattungsnamen 2. Flugzeug.und Familiennamen. die nur einmal vorkommen und damit unverwechselbar sind. Kasus und Genus. Unter einem Konkretum versteht man ein Substantiv. Länder. Ich sehe das Haus Haus. Meere. Seen. Fallada – Namen der Haustiere: Rex.die Tasche. Schiffe. geistige und kulturelle Schöpfungen. Pflanzen. (Präpositionalobjekt) Der Hut ihres Mannes passt zum Mantel. Christ. Auto. Objekt oder Attribut gebraucht: (Subjekt) Der Vater ist krank. Eine weitere Klassifizierung innerhalb der Gattungen ist möglich: – Dinge: Auto. Schulz. Gurke – Menschen: Kind. Flugzeug. Städte. Apfelbaum. das Kind (Neutrum) – als Subjekt. Blume Gattungsnamen sind die allgemeinste und umfassendste Gruppe der Substantive. Gegenstände oder Ideen. Bär. Tiere. Pucki 37 . (Akkusativobjekt) Das hängt von Professor Müller ab. Frau. Sie verfügen über alle Merkmale eines Substantivs. Johann Wolfgang von Goethe Konkreta werden unterschieden in: 1. das Z.

Fleisch. Filmen: „Buddenbrooks“. Alpen. Öl – Bezeichnungen von natürlichen Gegebenheiten: Hagel. Wasser – Bezeichnungen von pflanzlichen und tierischen Produkten: Gummi. Vieh. mit dem eine Mehrzahl gleichartiger Lebewesen oder Dinge bezeichnet wird. Yamaha. Verstand. Denkmälern. Asien.: Maskulina) mit dem Artikel der 38 . Bergen. Ehrlichkeit. Schnee. Rhein. Stunde. Watt. Straßen. Kontinenten. Geschwister. Kohle. Firmen: Eremitage. Nähe – Wissenschaften. Gaststätten. Stahl. Wein. Bevölkerung. „Titanic“ – Namen von Büchern. und Begriffe benennen: – menschliche Vorstellungen: Geist. Betrieben. Utensilien Abstrakta sind Substantive. Gramm. Musik – Maß. Seen. Flüssen und Meeren: Hamburg. Zugspitze. Obst.oder Materialbezeichnungen. Getreide. Monat Das Genus der Substantive Die deutsche Sprache kennt drei Genera: – das Maskulinum (Pl. Regen. Hotels. Angst. die nicht Gegenständliches. „Astoria“. Jahr. Gebirge. Ruhe. Herde. Gold. Wolle. Volk. Schwimmen. Gemüse. Naturalien. Es gibt auch Sammelnamen. Wild. Holz. Biologie. Schmuck. Spirituosen. „Zum Goldenen Löwen“. Bayern. „Faust“ – Namen von Städten. Siemens Stoffnamen sind Masse. Mittelmeer – Namen von Museen. Liebe. Hass – Eigenschaften: Würde. Gestirnen. Im Einzelnen unterscheiden wir: – Bezeichnungen von natürlichen Vorkommen: Erz. Orion. Gefühle: Friede. Sterben. Seife. Freundschaft. Milch – Bezeichnungen von Materialien: Glas. Ländern. Gedanken. Mannschaft.und Zeitbegriffe: Meter. Leder. Kaffee. Zement – Bezeichnungen von Erzeugnissen menschlicher Arbeit: Butter. Waschpulver Unter einem Sammelnamen (Kollektivum) versteht man ein Substantiv im Singular. Gebirgen. bei denen nur Plural möglich ist: Ferien. Schlaf. Kurfürstendamm. Freiheitsstatue. Flotte. Schnitt – Vorgänge: Leben.– Namen von Schiffen und Zügen: „Bremen“. Länge – Verhältnisse oder Beziehungen: Ehe. Malerei. Künste: Grammatik. Reise – Zustände. Bodensee. Seele – Handlungen: Schlag. sondern Ideen. Dummheit. Sammelnamen können also keine einzelnen Vertreter benennen: Familie. Alter. Wurf. Ungarn.

– das Femininum (Pl. der Osten. die weibliche Lebewesen bezeichnen: das Weib. das Schwein. Winde und Niederschläge: der Norden. das Pferd. der Mistral.: Feminina) mit dem Artikel die – das Neutrum (Pl. Namen der Mineralien und Gesteine: der Basalt. der Granit. der Tiger. Monate. der Schwan. Namen von alkoholischen Getränken: der Gin. der Dezember. der Monsun. So gibt es im Deutschen Neutra. die Taube. der Feldspat. der Sohn. der Frühling aber: die Nacht.: die Genera. die Woche. der Taifun. die Katze. der Passat. der Bär. Namen der Himmelsrichtungen. der Quarz. der Löwe. das Kind Das Genus als grammatisches Geschlecht stimmt mit dem natürlichen Geschlecht als Merkmal von Lebewesen nicht immer überein.: Neutra) mit dem Artikel das Unter dem Genus (Pl. der Floh. der Schiefer aber: die Kreide 5. der Sand. der „Herrenhausen“ 6. der Rum. der Mercedes. das Jahr 3. der Kognak. die nach ihrem natürlichen Geschlecht Maskulina sind: der Vater. Zeiten und Jahreszeiten: der Montag. der Stier. der Wein. Lebewesen. der Februar. auch grammatisches Geschlecht) eines Substantivs versteht man seine Zugehörigkeit zu den Maskulina. der „Gambrinus“. Es ist fest mit dem jeweiligen Substantiv gekoppelt und wird am Artikel deutlich: der Mann. Bei den Tiernamen erscheint die Genuszuweisung oft völlig willkürlich: der Hund. der Bock. das Mädchen. Feminina oder Neutra. der Bruder. der Mittwoch. der Regen. der Schnee aber: die Bora 4. der Likör 39 . der Hirsch 2. Das Genus der Substantive nach der Bedeutung Maskulina sind: 1. der Lenz. der Volkswagen. der Kies. der Kater. Namen der Tage. Namen von Autos und Zügen: der BMW. das Fräulein. der Sekt. Das Geschlecht der zusammengesetzten Substantive wird nach dem Geschlecht des Grundwortes bestimmt: der Tannenbaum = die Tanne + der Baum die Tierwelt = das Tier + die Welt Das Geschlecht der Substantive lässt sich nach der Bedeutung und nach der Form (bei abgeleiteten Substantiven) bestimmen. die Frau. der Hagel. der Onkel.

die „Europa“. der Kürbis. die Krone. die Kapuzinerkresse. der Rubel. der Kaktus. der Löwe. die Birne. die Mutter. die Aster. die Buche. der Sellerie 40 . die Stachelbeere. die Narzisse. der Montblanc. die Anden. die Tochter. die Kirsche. die Nuss aber: der Spargel. der Franc. die Artischocke. die Pelargonie. die Rose. die Tomate. die Dolomiten. das Schaf. der Rettich. der Mond. die Erbse. der Balkan. die Heidelbeere. die Melone. das Huhn 2. die Tanne. die Dahlie. die Mark. die Aster. die Ardennen. die Henne aber: das Weib. der Schnittlauch. die DC 10. die Tante. die Bohne. der Mohn 4. die Gurke. die Tagetes (Studentenblume). das Veilchen. Namen zahlreicher Berge: der Ararat. die Kordillieren. die Myrte. die Sonne. die Petersilie. der Mount Everest 8. Namen von Währungen: der Dollar.aber: das Bier 7. die Boeing. die Pflaume. die Karpaten 9. die Zwiebel. Planeten. Gemüse und Früchten: die Himbeere. Namen von Beeren. die Orange (die Apfelsine). die Rübe. die Primel. der Baobab. der Spessart. die Aprikose. das Mädchen. die Nelke. die Pappel. die Gerbera. die Espe. der Kohl. Lebewesen. das Stiefmütterchen. die Palme. die Erle. der Taunus. das Maiglöckchen. der Pfirsich. der Flieder. das Vergissmeinnicht. die nach ihrem natürlichen Geschlecht Feminina sind: die Frau. der Apfel. die „Queen Elizabeth“. der Lorbeer. das Fräulein. die Möhre. der Zloty aber: die Drachme. die Linde. die Orchidee. die Waage Feminina sind: 1. die Weide. die Lilie. die Begonie. die Azalee. der Brocken. die Sau. das Pfund 10. die Lärche. der Sirius. Namen von Bäumen und vielen Blumenarten: die Eiche. der Porree. Gebirgsnamen: der Harz. die Sierra Nevada viele Gebirgsnamen kommen nur im Plural vor: die Pyrenäen. der Bär aber: die Erde. der Himalaja aber: die Eifel. die Johannisbeere. die Tulpe. die Erdbeere. Namen von Schiffen und Flugzeugen: die „Bremen“. die Geranie. die Schwester. die Kamille. die Georgine. der Salat. die Brombeere. die Kiefer. die Karotte. die Fichte. die Oma. der Peso. die Venus. Sterne und Sternbilder: der Orion. die 747 3. der Mars. der Spinat. der Paprika. die Margerite aber: der Ahorn. die Kuh. die Stute. die Alpen.

das Lamm. der Neckar Ausländische Flussnamen sind überwiegend maskulin: der Amazonas. das Silber. die Lena. die Mosel. das Blei. das Ariel. die Niederlande (Pl. der Tigris. Verben und anderen Wortarten: das Blau. die Elster. das Fohlen. das Eisen.und Reinigungsmitteln: das Persil. der Inn. Ländern. der Jemen. das Aspirin. Sprachen und technischen Größen: das A. der Balkan. der Iran. der Mississippi. Namen von Hotels. das Watt 5. das Uran. das Zink. die Champagne. außerdem die meisten ausländischen Flüsse auf -a oder -e die Donau. die West. der Stahl. die Rohône. der Ganges. der Main. der Bug. die Bronze. die Pfalz. die Winston. der Jenissei. das Nickel. die USA (Pl. das Ajax. Namen der meisten chemischen Elemente. die Camel 6. die Krim. Die meisten Namen von Kontinenten. das berühmte Heidelberg. der Wasserstoff 3. die Dreihundert 7. das Kalzium. das wiederaufgebaute Berlin. Namen von Wasch. das Große. die Themse aber: der Rhein. die Gobi. das Schöne. das Wenn und Aber 6. das Ypsilon. das Ferkel aber: der Welpe 2. der Tiber Neutra sind: 1. das Platin. die Seine. Namen substantivierter Zahlen: die Drei. die Ukraine. die Mongolei. das Messing. das schöne Thüringen aber: die Normandie. der Nil. die Marlboro. das Füllen. das Kalb. der Kongo. der Euphrat. Namen zahlreicher deutscher Flüsse. Café und Kino 4. das Bonux. der Sauerstoff. die Arktis. das Grün. das Kupfer. die Sahara.) 41 . das Meine. das Helium. das Englische. die Weser. das herrliche Österreich. die Oder. Substantivierungen von Adjektiven. das Erz. die Türkei. der Libanon. das Valium aber: der Phosphor. das Arabische. der Schwefel. das Lesen. das Ohm. der Indus. die Spree. die Wolga. Regionen. Cafés und Kinos analog zu dem Genus der Wörter Hotel. das Cif 7. der Metalle und Medikamente: das Gold. der Sudan. die Lausitz. der Don. die Antarktis. das Brom. Namen von Zigarettensorten: die Philip Morris.5. Inseln und Städten: das große Asien.). das Schreiben. die Schweiz. das Küken. Jungtiere und kleine Wesen: das Kind. die Elbe. der Irak. Namen von Buchstaben.

Foliant Aktionär. Essig. aber: das Reisig Däumling. Prüfling Schnaps. Brillant. Herrschaft. Konsonant. Olympiade Garage. Schwips Konfirmand. Knicks. Bagage. Faulheit. Friseur. Bitterkeit. Ballerina. Kundschaft Schöpfung. Honig. Pinzette. Zwilling. Etage Kanaille. Rosette. Traktor. Conférencier. Pianist Motor. Fassade. Kranich. Eleganz vgl. Organismus. Nahrung. Quarantäne Arroganz. Fantast Amateur. Direktor Bücherei. Frikadelle. Marmelade. Courage. –ion Bagatelle. Höflichkeit. Doktorand. Informand. Bataille. Singerei. Frühling. Signora. Schmetterling. Blindheit. Majonäse. Fittich König. Lira.Das Genus der Substantive nach der Form Das Geschlecht der Substantive lässt sich nach den wortbildenden Suffixen und der inneren Flexion (dem Ablaut) bestimmen. Lehrerin. Eitelkeit. Ingenieur. Habilitand. Musikant. Gymnasiast. Fanatismus. Aula. Likör Interessent. Käfig. Freundin. Rettich. aber: das Dossier. aber: das Talent Bankier. Garant. Legionär. Optimist. M a s k u l i n a Suffixe -ich -ig -ling -s -and -ant -är -ast -eur / ör -ent -ier -iker -ikus -ismus -ist -or Beispiele Teppich. Verwandtschaft. Student. Bilanz. das Kollier Fanatiker. Etikette. Achtung. Kanonikus Idealismus. Reiberei. Fäustling. Kindheit. Zitadelle Bankette. Plauderei Löwin. Werbung. Polonäse Renaissance. Balletteuse -ei -in -heit -keit -schaft -ung -a -ade -age -aille -aise / äse -ance -äne -anz -ation -elle -ette F -euse 42 F e m i n i n a . Rektor. Metzgerei. Optimismus Anarchist. Toilette. Kanonade. Jurist. Referent. Krankheit Fruchtbarkeit. Hazienda Ballade. Fabrikant. Masseuse. Emaille Marsellaise. Eigenschaft. Konsument. Grafiker. Pfennig. Realismus. Bildung Kamera. Studentin Gottheit. Maskerade. Parlamentär. Dublette. Einheit. Klaps. aber: das Militär Dynast. Tablette Friseuse. Flüssigkeit Freundschaft. Phlegmatiker Musikus. Proband Aspirant. Mechaniker. Hornist. Artist. Distanz. Jägerei. Moräne. Mesalliance Fontäne.

Explosion Kulisse. das Getreide. Temperatur. Balletteuse Materie. Ingelein. das Gebirge. Registratur. aber: der Irrtum. Ballett. aber: der Pudding Datum. Masseuse. Vitalität Bronchitis. Vitrine. Gravüre. Fakultät. das Geplauder. Rachitis. Akademie. Thema. Politik. Chinin. Training. Rarität. Es gibt eine Vielzahl von Substantiven mit schwankendem Genus Genus: 1. Kehricht. Dialektik. Analyse Natur. Terpentin. Stadium Dogma. gleicher Bedeutung und unterschiedlichem Genus: der / die Abscheu der / das Keks der / das Barock der / das Knäuel der / das Bonbon der / das Liter der / das Dotter der/das Zubehör der / die / das Dschungel der / das Pyjama 43 . das Gebüsch. Existenz. Voliere. Viertel Eigentum. Dosis.sind Neutra: das Gebäude. Frauchen. Insulin. Pinie. Arthritis Offensive. Kultur. Alternative. Lyrik. Konsequenz. Neurose. Niveau Amulett. Dokument. Quadrille Margarine. Lotterie. aber: der Gondoliere. Mathematik. Defensive.F e m i n i n a -euse -ie -(i)enz -(i)ere -ik -ille -ine -ion / ation -isse -(i)tät -itis -ive -ose -sis / se -ur -üre -chen -lein -icht -tel -tum -o / eau -ett -in -ing -(i)um -ma -ment Friseuse. Base. Kastanie. der Karabiniere Musik. Fuchsie Kolonie. Substantive mit gleicher Form. Plenum. Geographie. Exzellenz. Abonnement. Folie. Syntagma. Experiment. Komma. Neuritis. Christentum. Kamille. das Gerede. Oxydation. Kalorie. Tannicht. Heldentum. Zensur. Botanik. Fundament Appartement. Tendenz. aber: das Genie Audienz. Prämisse. Tablett Benzin. Quartett. Wäldchen. Bordüre Mädchen. Ringlein. Klima. Kabine Reduktion. Mixtur Allüre. Direktive. Wässerlein Dickicht. Glorie. Aquarium. Bombardement N e u t r a Substantive mit dem Präfix ge. Ethik. Gremium. Genese. Meeting. Wägelchen Fräulein. Station. Asthma Argument. Paradigma. Broschüre. Maschine. Jogging. Prominenz Misere. Statistik Bastille. aber: der Habicht Drittel. Qualifikation. Genesis. Parkett. Dextrose Basis. Pepsin. Qualität. Realität. Faktum. Blondine. Nikotin Dressing. Bonbonniere. Instrument. Nephritis. Universität. der Reichtum Büro. Karikatur. Pupille. Narzisse Banalität. Dimension. Tuberkulose. Rohricht. Kursive Sklerose. Engagement. Büfett.

der / das Filter der / das Gulasch der / das Gummi der / das Jogurt der / das Meter: der Geometer. die Wehmut. Substantive mit gleicher Form. die Schwermut. das Termometer aber: der / das Zentimeter die / das Soda der / das Teil der / das Virus der / das Teil: der Anteil. Hosenbund) das Bund (Bündel) der Ekel (Abscheu) das Ekel (widerwärtiger Mensch) der Erbe (Person. verschiedener Bedeutung und unterschiedlichem Genus: der Band (Buch) das Band (etwas zum Binden. das Gegenteil. der Erdteil. der Gasometer das Barometer. der Stadtteil das Abteil. der / das Oberteil Bei -mut wird unterschieden: der Edelmut. die Anmut. der Unmut. Beziehung) der Bauer (Landwirt) der / das Bauer (Käfig) der Bulle (Stier) die Bulle (Urkunde) der Bund (Union. der Hochmut. die Großmut. die erbt) das Erbe (Hinterlassenschaft) der Flur (Korridor) die Flur (Felder) der Gehalt (Wert) das Gehalt (Lohn) der Golf (Meeresbucht) das Golf (Spiel) der Hut (Kopfbedeckung) die Hut (Vorsicht) der Junge (Knabe) das Junge (junges Tier) der Kiefer (Knochen) die Kiefer (Nadelbaum) der Kunde (Käufer) die Kunde (Nachricht) der Leiter (Vorgesetzter) die Leiter (Gerät im Haushalt) die Mark (Geldeinheit) das Mark (Knochen Inneres) der Mast (Schiffsbaum) die Mast (Fütterung von Schweinen) der Militär (Soldat) das Militär (Armee) der Pack (Packen) das Pack (negativ für schlechte Menschen) der Pony (Haarfrisur) das Pony (Pferd) der Schild (Schutzwaffe) das Schild (Erkennungszeichen) der See (Binnengewässer) die See (Meer) die Steuer (Abgabe an den Staat) das Steuer (Lenkrad) der Stift (Bleistift) das Stift (Kloster) der Tau (Niederschlag) das Tau (starkes Seil) 44 . das Urteil aber: der / das Erbteil. 2.

Laub. die Müllers. gehören: – Eigennamen Von Eigennamen kann in der Regel kein Plural gebildet werden. in mehreren Exemplaren vorhanden ist. Polizei. Wird jedoch ausgedrückt. verschiedenem Genus und unterschiedlicher oder gleicher Bedeutung: der Akt (Theateraufzug. die Akte (Schriftstück) Werk der bildenden Kunst) das Deck (Schiffsoberfläche) die Decke (Oberraumfläche. Umgangsformel) der Kohl (Kraut) die Kohle (Brennstoff) der Laden (Geschäft) die Lade (Möbelteil) der Rabatt (Preisnachlass) die Rabatte (schmales Beet) der Spalt (schmale Öffnung) die Spalte (Zeitungsspalte) der Spross (Pflanzentrieb) die Sprosse (Leiterteil) das Tablett (Geschirrbrett) die Tablette (Medikament) Der Numerus der Substantive Der Numerus (Zahl) gibt an. weil mit ihnen etwas Einmaliges bezeichnet wird: Johann Wolfgang von Goethe. Wenn mit einem Substantiv ausgedrückt wird. Gebirge. dann sagt man: das Substantiv steht im Singular (in der Einzahl). eines Geschlechtes oder verschiedene Träger des gleichen Namens bezeichnet: die Buddenbrooks. Obst. die Meiers. die auf Grund ihrer Bedeutung nur im Singular gebraucht werden können. dass etwas nur einmal vorhanden ist. dann sagt man: das Substantiv steht im Plural (in der Mehrzahl). Berlin. ob etwas einmal oder mehrmals vorhanden ist. Der Singular Zu den Wörtern. Anzahl – Stoffnamen 45 . Beamtenschaft. Verwandte Wörter mit ähnlicher Form. England Mit dem Plural von Personennamen werden sämtliche Mitglieder einer Familie.der Tor (Narr) der Verdienst (Gehalt) die Wehr (Verteidigung) der Weise (kluger Mann) das Tor (große Tür) das Verdienst (Leistung) das Wehr (Stauanlage) die Weise (Art) 3. die Gretchen – Sammelnamen (Kollektiva) Getreide. Publikum. Adel. die Heinriche. dass etwas mehrmals. Material zum Zudecken) das Etikett (Aufkleber) die Etikette (Sitte. Vieh.

mehrere Sack Mehl. Eltern. Leute. Memoiren. 3 Karton Seife. Schutz. viele Zentner Weizen. die Alpen. Leder. Trümmer. bitte! 10000 Lire sind wenig Geld. der einzelne Gegenstand. 5 Liter Milch. die Anden. Kindheit. es meldeten sich 6 Mann. die Karpaten. feste Garne Die Pluralformen sind heute in den Fachsprachen sehr zahlreich: die Bleie. Gebrüder. Musik – Maß-. eine Wärme von 20 Grad. Er besaß nur noch drei Pfennige. die Pyrenäen 46 . 15 Stück Seife. 10 Schilling. 3 Satz Schüsseln. wenn mit ihnen ganz allgemein der Stoff. Utensilien Bestimmte geographische Namen treten in der Pluralform auf. Flitterwochen. Personalien. Unkosten. die nur oder zumeist in der Pluralform gebraucht werden: Alimente. sondern das konkrete Objekt. 50 Paar Strümpfe. Wollarten. 20 Meter Höhe. die Kanaren. die USA. Kosten. Gold. Masern. die Bermudas. Geschwister. Ferien. Ruhe.Stoffbezeichnungen werden im Singular gebraucht. Butterarten. Schönheit. Wolle Werden sie zur Unterscheidung von Arten und Sorten im Plural gebraucht. einige Glas Saft. steht Plural: Er warf zwei Gläser an die Wand. dann sind sie Gattungsbezeichnungen: edle Hölzer. vier Fünftel Soll hingegen nicht das Maß (die Menge allgemein). das Material bezeichnet wird: Milch. die Milche(n). Fleisch. Kurzwaren. Mengen. die Masse. Stets dekliniert werden Feminina auf -e und fremde Maßangaben: Vier Tassen Kaffee. Der Plural Es gibt Substantive. die Kurilen. die Salze. 7 Fass Bier. Treue. benannt werden. die Vogesen.und Münzbezeichnungen: 2 Dutzend Eier. die Stähle Oft werden neben oder statt der Pluralform Zusammensetzungen mit -arten und -sorten gebraucht: Fleischsorten. die Kordilleren. die Eisen. Mehlarten – Abstrakta Sie stehen im Allgemeinen nur im Singular: Freiheit. das kostet 20 Pfennig. Einkünfte. rheinische Weine. ein Gewicht von 50 Gramm. die Zemente. Spesen. die Azoren. Finanzen. Butter. Grausamkeit. Realien. Holz. Shorts. Hitze. besonders Namen von Inseln und Gebirgen: die Niederlande. Glas.

Schnüre. Stachel-n) -er (Lager. Besteck-e. Fürst-en. 4%) Bett-en. Brief-e. Schriften Maskulina (ca 2%): 47 . -er. Mast-en. Nächte. Frau-en. Prinz-en außerdem: Staat-en. kein Umlaut Narr-en. Lorbeeren.9%): Substantive der schwachen Deklination: Bär-en. Christ-en. Ausnahme: Käse) Einige Neutra: Auge-n. Gewebe) -(e)n Alle Substantive Feminina auf -ei (Metzgerei-en) -in (Lehrerin-nen) -heit (Eigenheit-en) -keit (Eitelkeit-en) -schaft (Errungenschaft-en) -ung (Übung-en) -el (Achsel-n) -er (Feder-n. Hemd-en.jan-e) -nis (Kenntniss-e) -sal (Schicksal-e) -icht (Kehricht-e) Tendenzen Substantive ohne charakteristische Suffixe (Kernwörter) Maskulina (ca. Schlot-e. Strahl-en. Leiden. Schaf-e. Wänd-e Umlaut sofern umlautfähig Immer bei Feminina: Gänse.. Mäuse. Held-en. 73%) Art-en. Pantoffel-n. Nerv-en Neutra (ca. -en. Städte. Kräft-e. Ohr-en. 74%): Bein-e. Tisch-e Söhn-e. Schmerz-en. des Umlauts gebildet: Suffix sichere Zuordnungen Substantive mit charakteristischen Suffixen Alle Substantive (m. 89%): Bärt-e. See-n. Mütter) Maskulina und Feminina auf -e (Bote-n. Ende-n. Stück-e Feminina (ca. Ausnahmen: Muskel-n. Neutra (ca. -s. Herz-en. Statut-en Feminina (ca. Küh-e. Straße-n. Stein-e. Bälle Bärte Füchse usw. Dummer. 25%): Händ-e. Verb-en. Mensch-en. Neutra Suffix auf: -ler (Tischler) -ner (Kürschner) -le (Kasperle) -en (Wagen) -sel (Schnipsel) -tel (Gürtel) -chen (Mädchen) -lein (Blümlein) -el (Vögel. Insekt-en. Dorn-en.. Ausnahmen: Bauer-n. oft bei Maskulina: Bäche..Pluralbildung der Substantive Der Plural der Substantive wird mit Hilfe der Suffixe -e. f. Künste. Ausnahmen: Töchter. Splitter. Interesse-n -er Ableitungen Neutra auf Maskulina (ca. Juwel-en. n) auf: -bold (Trunkenbold-e) -ig (König-e) -ich (Teppich-e) -ling (Findling-e) -(e)rich (Gänserich-e) -ian / -jan (Grobian-e. Vetter-n) Neutra (Kollektiva) der Form Ge. Väter -e Ohne Alle Substantive Maskulina. Brot-e. nur ausnahmsweise bei Neutra (Flöße). Hund-e. Gräben. Bahn-en. Gevatter-n.-e (Gebirge. Böden.

Feld-er. Kino-s. aber: Springinsfelde. Kinder. Sträuch-er. Taugenichtse Ableitungen Neutra auf -tum (Herzogtüm-er) dazu zwei Maskulina: Irrtüm-er. Distel) / die Dorne (Werkzeuge) der Druck – die Drucke (von Büchern. Störenfriede.Ränd-er. Zeitungen) / die Drücke (technisches Maß) der Hahn – die Hähne (Tiere) / die Hahnen (Klemmvorrichtungen) die Mutter – die Mütter (ein Teil der Eltern) / die Muttern (Teile der Schrauben) der Strauß – die Sträuße (Blumen) / die Strauße (Laufvögel) das Wasser – die Wässer (bestimmte Sorten Wasser: Gesichtswasser) / die Wasser (Gewässer) das Wort – die Wörter (Einzelwörter) / Worte (zusammenhängende Rede) Die Deklination der Substantive Die Veränderung der Substantive nach dem Kasus heißt die Deklination (Beugung). Lebewohl-s. die verschiedene Bedeutung signalisieren: die Bank – die Bänke (Sitzmöbel) / die Banken (Geldinstitute) der Bau – die Baue (Tierhöhlen) / die Bauten (Gebäude) der Block – die Blöcke (kompakte Gegenstände) / die Blocks (Häuserblocks) der Dorn – die Dornen (Enden der Rose. Zur starken Deklination gehören die meisten Maskulina und alle Neutra (außer das Herz). 48 . schwache und weibliche Deklination. Münd-er.-er -s Maskulina (ca 2%): Geist-er. Hühn-er. Männer. Wrack-s. Rind-er. Brett-er. Auto-s. Wäld-er. Leib-er. Haff-s. Park-s.und Kurzwörter: PKW-s. Gött-er. Mann-s Abkürzungs. Häus-er. Kälb-er. Lied-er Fremdwörter: Deck-s. Sozi-s. Reichtüm-er Es gibt einige Substantive mit unterschiedlichen Pluralformen. Im Singular werden drei Deklinationstypen unterschieden: starke. Starke Deklination Das Merkmal der starken Deklination ist die Endung -(e)s im Genitiv Singular. Komitee-s kein Umlaut Personennamen: Grimm-s. Würm-er immer Umlaut Neutra (ca. Cafe-s. Uni-s Einige Zusammenrückungen: Stelldichein-s.21%): Bäd-er. Löch-er. Büch-er.

Student. Hase. Herren der Menschen. Grieche. Ochse. Singular der Mensch. Herr des Menschen. Präsident. Lette. Bilder Schwache Deklination (n-Deklination) Alle Substantive der schwachen Deklination sind maskulin. Konsonant. Zar. Terrorist. Komplize. Graf. Herren die Menschen. Zeuge u. Chinese. Elefanten. Sozialist. Demokrat. Kunde. Herren den Menschen. Narr. Heide. Polizist. Alle maskulinen Substantive auf -e: Affe. Produzent. Außer im Nominativ Singular steht in allen Kasus die Endung -(e)n. Herrn Plural die Menschen. Katholik. -ent. Die folgende Aufstellung enthält die wichtigsten Wörter: 1. Hirt. Rebell. Rabe. 2. Kamerad. Schwede. Fink. Experte. Elefanten. Däne. Sklave. Riese. Falke. Bote. Russe. Kapitalist. Herr. Held. Planet 4. Pianist. Utopist. Bauer. Elefant. Interessent. Maskuline Substantive – meist Berufsbezeichnungen – aus dem Griechischen: Biologe. Artist. Spatz. Tor. Elefanten. Lieferant. Löwe. Philosoph. Bilder den Vögel-n. Bulle. Laie. Herrn dem Menschen. Finne. Erbe. Kollege. Elefanten. Jude. Lotse. Bürokrat. auch: Christ 3. Elefant. Demonstrant. Bursche. Fotograf. Satellit. -ist: Doktorand. Außerdem: Bär. Alle maskulinen Substantive auf -and. Elefanten. Kommunist. Mensch 49 . Im Plural steht nie ein Umlaut. Bube. Habilitand. Herren Nominativ Genitiv Dativ Akkusativ Die Zahl der Substantive auf -(e)n ist relativ klein. Junge. Elefanten. Herrn den Menschen. auch: Automat. Franzose. Optimist. Elefanten. Gefährte. Journalist. Architekt. Referent. Soldat. Genosse. Seismograph. Monarch. Bilder-n die Vögel. Musikant. Pole. Jurist. Soziologe.Singular männlich sächlich Nominativ wer? was? der Vogel das Bild Genitiv wessen? des Vogel-s des Bild-es Dativ wem? dem Vogel dem Bild Akkusativ wen? was? den Vogel das Bild Plural die Vögel. Pädagoge. Diplomat. Prinz. Konsument. Knabe. Fabrikant. -ant. Nachbar. Nachkomme. Idealist. Pate. Konfirmand.a. Bilder der Vögel. Neffe. Insasse. Fürst.

Name. Hoffnungen Nominativ Genitiv Dativ Akkusativ Die Deklination im Plural Im Plural werden alle Substantive gleich dekliniert. Wille. der Genitiv wird auf -s: Hölderlins Gedichte (oder: die Gedichte Hölderlins). Herzen der Namen. In landschaftlicher Umgangssprache. den Café-s Die Deklination der Personennamen 1. Gedanken. Mütter. Napoleons Niederlage. Sie sind endungslos. Herzens dem Namen. Mutter. das Herz: Singular der Name. aber: den Kolleginnen. Gedanken. Hoffnungen den Hände-n. das Herz Plural die Namen. Mutter. dem Genitiv. Jürgens Arbeit. mit einer Ausnahme. Herzen den Namen. insbesondere im Norddeutschen. Funke. Dort lautet die Endung -s. Sie erhalten im Dativ die Endung -(e)n außer den Substantiven mit dem Plural auf -n und -s: den Schüler-n. Haufe(n). Glaube. das Herz des Namens. Flugzeugen. Gedanken. Gedanken. Mutters Ermahnungen. Ausnahmen: einige Substantive bilden den Genitiv Singular zusätzlich mit -s (Übergangsgruppe): Buchstabe. Ohne Artikel Eigennamen zur Bezeichnung von Personen. Mutter. geographischen Gegebenheiten. Gedanken. Hoffnungen der Hände. Mütter. Hoffnung der Hand. Mütter. Hoffnung Plural die Hände. Familien. Friede(n). Gedankens. Hoffnungen die Hände. Herzen die Namen. Hoffnung die Hand.5. Gedanken. Same(n). Tantes Kleid 50 . Herzen Nominativ Genitiv Dativ Akkusativ Die weibliche Deklination Zur weiblichen Deklination gehören alle Feminina. Gedanke. Vaters Zigarre. Omas Brille. Mutter. Mütter-n. Gedanke. Sie werden dann ohne Artikel gebraucht. Das Merkmal der Deklination ist das Fehlen der Endungen in allen Kasus im Singular: Singular die Hand. werden manche Gattungsbezeichnungen aus dem Bereich der Familie (besonders Vater und Mutter) wie Eigennamen behandelt. Hoffnung der Hand. Zügen und Völkern stehen meist im Singular. Herzen den Namen. Schiffen.oder Vornamen.

Fritz’ Hut. Mit Artikel Werden Eigennamen mit dem Artikel gebraucht. Ohne Artikel Geographische Namen kommen meist nur im Singular vor und stehen ohne Artikel. In Verbindung mit Verwandtschaftsbezeichnungen: zum Tode Ihres Herrn Vaters.. Onassis’ Jacht – Nachstellung und Präpositionalgefüge mit von (gesprochene Sprache): die „Fackel“ von Kraus. die Partie des Tristan. steht noch ein Wort (Titel. wird er dekliniert: der Besitzer des / eines Fords Bei mehreren Namen einer Person steht das Genitiv -s nur beim letzten Namen: die Werke Georg Wilhelm Friedrich Hegels. die Bauwerke Henri van de Veldes. der Beitrag des Dekans Müller. die Kündigung des Fräulein Merk In der Verbindung Artikel + Herr + Name wird der Name nicht dekliniert: des Herrn Meier. weil der Kasus bereits am Artikel deutlich wird. aber Herrn Meiers. die Idee von Hans – mit Artikel: die Schriften des Horaz.Endet der Stamm auf -s. -z oder -x. die Lieder Walthers von der Vogelweide Eine Apposition nach dem Eigennamen steht im gleichen Kasus: am Hofe des Sultans Suleiman des Prächtigen. aber: die Lieder Wolframs von Eschenbach (Familienname = Ortsname). die Schriften des Professors Schmidt Handelt es sich aber bereits um einen Gattungsnamen. das mit und verbunden ist. wird der Name nicht dekliniert.. Zar Peter des Großen Westpolitik. die Opern Carl Maria von Webers. Rainer Maria Rilkes Gedichte. des Herrn Schmidt. Über den Besuch Ihres Herrn Sohnes haben wir uns sehr gefreut. Geographische Namen Neutra haben im Genitiv die Endung -s. Das 51 . Sie wohnen in Münchens schönster Lage. Berufsbezeichnung) vor dem Personennamen. Wird an Stelle des bestimmenden Substantivs ein Wortpaar gebraucht. dann werden beide Glieder dekliniert: der Klient des Rechtsanwaltes und Notars Müller Die Deklination der geographischen Namen 1. der Tod des Perikles 2. Botschafter des Kaisers Karl des Vierten Doktor als Teil des Eigennamens und Fräulein werden nicht dekliniert: das Referat des Doktor Werner. -ss. Die anderen Kasus weisen keine Endung auf: Das ist Bayerns Besonderheit. wird auch dieses dekliniert: ein Stück des jungen Goethe. Horaz’ Satiren. sind folgende Genitivformen möglich: – Voranstellung und Apostroph (geschriebene Sprache): Marx’/Marxens „Kapital“.

zur sprachlichen Erleichterung verschiedene Formen des Genitivs möglich: – Präpositionalgefüge mit von (gesprochene Sprache): das Theater von Graz. in Schillers „Räubern“. müssen immer dekliniert werden. -gebirge. des Atlantiks. des Mississippi Ausnahme: des Orients. des Vatikans Soll der Eigenname nicht dekliniert werden. eine Erklärung des Weißen Hauses. des Brockens. des Iraks. die auf . der Dom von Worms – Voranstellung und Apostroph (nur geschriebene Sprache): Paris’ Bürgermeister. -wald usw.ist in Italien so. des Nil(s). kann das -s entfallen: die Befreiung des besetzten Jerusalem(s) Ähnlich wie bei den Eigennamen sind bei geographischen Namen. des Pazifiks Gehen die Namen auf Zischlaut aus. des Mondes Die Genitivendung wird jedoch. des Harzes. Flugzeugen. Wie bei den Familien. Schiffen. die Bilder des Louvres. dann werden sie entweder nicht dekliniert oder mit der Endung -es versehen. des Ätna(s). des Rheins. wenn sie in Anführungszeichen gesetzt sind: in der Langen Gasse. des Himalaja(s). -berg. Steht ein Adjektiv vor dem geographischen Namen. des Taunus. Sie liebt England. die Fabriken der Stadt Kattowitz. muss der entsprechende Gattungsname vorangestellt werden: 52 . im „Europäischen Hof“. während der Name ungebeugt bleibt: das Gebiet des Landes Frankreich. Florenz’ Geschichte – Gattungsnamen vor dem Eigennamen: die höchste Erhebung der Halbinsel Wales. Zitate aus Büchmanns „Geflügelten Worten“. besonders bei fremden Namen. dies geschieht selbst dann. des Mars Zusammensetzungen mit -fluss.und Personennamen wird bei folgenden Fügungen das bestimmende Substantiv dekliniert. werden grundsätzlich dekliniert. häufig schon weggelassen: des Inn(s). Theaterstücken usw. Zeitschriften. -z oder -x auslauten. auf dem Gipfel des Berges Zion Namen von Straßen. Mit Artikel Die mit Artikel gebrauchten maskulinen und neutralen geographischen Namen erhalten zumeist ein Genitiv -s: des Balkans. Institutionen. -strom. das Titelbild der „Frankfurter Illustrierten“. manche schwanken: des Elsaß / Elsasses. -ss.s. die Ufer des tiefen Flusses Rhein. -bach. Firmen. des Kongo(s). die Theater der Hauptstadt Paris 2.

bei dem er steht. der Drei. dem Fremden. Dat. die Schöne. das. des Gelesenen dem Singen. der Schlafenden. das Hier. den Fremden. Adverbien. die Schlafende. Der Kasus wird also nur am Artikel deutlich: Nominativ Genitiv Dativ Akkusativ das Es. die Schöne. Der Artikel ist der Form nach veränderlich. dessen Begleiter er ist. Seine Form hängt von dem Substantiv ab. das Hier. die. Zahlwörtern.im Hotel „Atlantischer Hof“. das Auf. des Auf. das Titelblatt der Zeitschrift „Frankfurter Illustrierte“ Völkernamen werden normal dekliniert wie Gattungsnamen: der Franzose. Präpositionen und Konjunktionen. das Gelesene des Singens. das Singen. ein und den Nullartikel. ebenso bei zahlreichen ausländischen Städten: die Einwohner von Los Angeles. das Wenn und Aber des Es. des Fremden. Gen. die Italienerinnen. die Schlafende. des Wenn und Aber dem Es. substantivierte Adjektive und Partizipien werden wie Adjektive dekliniert: Nom. Numerus und Kasus überein. die Frauen von Wladiwostok. das Auf. das Gelesene Keine Deklinationsendungen erscheinen bei substantivierten Pronomen. des Hier. der Schlafenden. die Fischer von Lima. er wird dekliniert. Man unterscheidet den bestimmten Artikel der. der Schönen. die Menschen von Rio de Janeiro Die Deklination der substantivierten Verben. dem Gelesenen das Singen. die Drei. der Drei. der Fremde. 53 . ein Deutscher. den unbestimmten Artikel ein. dem Wenn und Aber das Es. dem Hier. dem Auf. Akk. das Wenn und Aber Der Artikel Der Artikel stimmt mit dem Substantiv. die Drei. Adjektive und Partizipien Die Substantivierungen werden normalerweise dekliniert. der Schönen. eine Engländerin. eine. des Schwaben. im Genus. dem Berliner Bei mehrsilbigen und mehrgliedrigen Städtenamen ist nur Umschreibung möglich.

Bergen. Bei Angabe der Staatsform steht stets der bestimmte Artikel: die Schweiz. Mützen. ein hat keine Pluralformen. Bei der Nennung von Gebirgen. b) ein Genitiv. die USA. der Sudan. die Bundesrepublik Deutschland. Auch einige Ländernamen werden mit dem bestimmten Artikel verbunden. Morgen fahren wir auf die Zugspitze. Mützen. steht der bestimmte Artikel: a) einen Superlativ oder ein Ordnungszahlwort: Der Mount Everest ist der höchste Berg der Erde. Das Abendessen ist um 7 Uhr. Mützen. eine. 5. die Türkei. das Königreich 54 . wenn das Substantiv einen einzigartigen Begriff bezeichnet: Die Sonne scheint. Konstanz liegt am Bodensee. Es ist die zweite Etage. Der Himmel ist blau. Gebrauch des Artikels Der bestimmte Artikel 1. Die Erde dreht sich um die Sonne.. Bretter Der unbestimmte Artikel ein. Meeren und Gestirnen steht der bestimmte Artikel: Das sind die Alpen. Bretter der Tische. Der bestimmte Artikel wird verwendet. Flüssen. die Niederlande.Nominativ Singular Genitiv Dativ Akkusativ Nominativ Plural Genitiv Dativ Akkusativ Maskulinum Femininum Neutrum der / ein Tisch die / eine Mütze das / ein Brett des / eines Tisches der / einer Mütze des / eines Brettes dem / einem Tisch der / einer Mütze dem / einem Brett den / einen Tisch die / eine Mütze das / ein Brett die Tische. Seen. Köln liegt am Rhein. Die Natur erwacht. Der bestimmte Artikel wird gebraucht. Der Mai damals war unvergesslich. (Jemand ruft): „Die Schule brennt!“ 2. der Libanon. Brettern die Tische. der Kastanienbaum vor dem Haus 3. Wenn das Substantiv nähere Bestimmungen bei sich hat. Der bestimmte Artikel hat oft eine demonstrative Funktion: Ich meine die Frau da drüben. wenn eine Person oder Sache bekannt ist oder vorher genannt wurde oder wenn es sich um allgemein bekannte Personen. 6. der Iran. der Irak. Dort leuchtet der Orion. Sachen oder Begriffe handelt: Der Lehrer schreibt das Wort an die Tafel. 4. Mützen. Bretter den Tischen.oder ein präpositionales Attribut: das Auto meines Onkels.

Bei der Angabe von Straßen. das Engadin. das Wien. wer oder was gemeint ist: Dort drüben läuft ein Kind. Der bestimmte Artikel steht bei Substantiven in generalisierender Bedeutung. steht der bestimmte Artikel: das herrliche Salzburg. das Rathaus. das Mittagessen beginnt um 12 Uhr.Großbritannien. Der unbestimmte Artikel 1. wenn die ganze Klasse gemeint ist: Die Kiefer ist ein Nadelbaum. in der Nacht. zum Unterricht gehen u. das Deutschland des Mittelalters 10. die Champagne. zur Schule. das Vogtland. der April. 2. ins Konzert. 55 . Der König lebte in einem schönen Schloss. Der unbestimmte Artikel dient zur Bezeichnung von Elementen einer Klasse: Ich möchte einen Volkswagen kaufen.und Städtenamen sächlichen Geschlechts ein Attribut haben. – vergleichende Funktion bei Eigennamen: Ein Fußballer wie Beckenbauer ist einmalig. Inseln. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Funktionen des unbestimmten Artikels: – generalisierende Funktion. Sie nahm eine Tasse aus dem Schrank. der Mainzer Dom. der Bosporus. wenn ein Exemplar stellvertretend für alle steht: Eine Kuh ist ein Säugetier. Täler werden ebenfalls mit dem bestimmten Artikel verbunden: der Balkan. wenn eine Person oder Sache unbekannt oder wenn es gleichgültig ist. am Abend. Wenn Länder. Gebäuden und Schiffen verwendet man den bestimmten Artikel: die Goethestraße. Monate. besonders bei der Angabe der Jahreszeiten. Der unbestimmte Artikel steht beim erstmaligen Nennen des Substantivs im Text: Der König hatte eine schöne Tochter. ins Kino. 3. Landschaften. Der unbestimmte Artikel wird gebraucht. die Steiermark 8. Theater. das ich liebe. am Tage. der Herbst. im Mai des Jahres 2000. 4. Wochentage. das Elsass. die Krim. die „Titanic“ 9.(Alle Kiefern sind Nadelbäume) Auch in solchen Fällen hat das Substantiv generalisierende Bedeutung: zum Arzt. der Freistaat Bayern 7. Tageszeiten und Mahlzeiten: am Freitag.(Jede Kuh ist ein Säugetier) – differenzierende Funktion bei Stoffnamen oder Abstrakta Ein trockener Rotwein passt besser zum Braten als ein süßer Rotwein. die Normandie. 11. a. Der bestimmte Artikel steht in einer Reihe von Temporalbestimmungen.

seine Schwester studiert Germanistik. Er studiert Chemie. Mein Sohn wird Ingenieur. Kaffee oder Milch.oder Genitivattribut gebraucht. Afrika und Asien sind Kontinente. Mit Freundlichkeit kann man viel erreichen. Wird ein Adjektiv. 2. das große Berlin. Aus Angst reagierte er völlig falsch. Religion und zum Beruf mit den Verben sein und werden. aber auch nach als und zu Studienfächern stehen ohne Artikel: Ich bin Arzt. 4. Der Nullartikel (Das Fehlen des Artikels) 1. Sie war sprachlos vor Freude. Ein Junge weint doch nicht! Ein Student muss das wissen. 5. Auch: Gott ist groß. Zu unterscheiden ist die Berufsangabe (Nullartikel) von der Beurteilung (unbestimmter Artikel): 56 . Er arbeitet als Lehrer. der liebe Gott 3. Deutschland ist ein Industrieland. 7. steht der bestimmte Artikel: der alte Goethe. Tieren oder Gegenständen verwendet: Einem Zigeuner liegt die Musik im Blut. Der Nullartikel steht vor Substantiven im Plural.– bei Eigennamen. Er ist Türke. 5. Er fühlte wieder Mut und Hoffnung. die eine Klasse bezeichnen: Das ist ein Rembrandt. Angaben zur Nationalität. Zum Bau von Hochhäusern braucht man Beton. das Berlin der zwanziger Jahre. Ländern und Kontinenten gebraucht: Goethe wurde 82 Jahre alt. Meier. Berlin ist eine große Stadt. wenn sie im Singular mit dem unbestimmten Artikel gebraucht werden: Ein Kind fragt viel. – Kinder fragen viel. Er malt wie ein Picasso. Wird ein Adjektivattribut gebraucht. Der unbestimmte Artikel wird bei Verallgemeinerungen über Gruppen von Menschen. 6. Aus Wasserkraft wird Energie gewonnen. Das ist der bekannte Architekt Dr. Ohne Artikel stehen unbestimmte Mengenbegriffe ohne nähere Bestimmung: Hast du Geld bei dir? Die Hungernden schreien nach Brot. Er ist Katholik. Eigenschaften und Gefühle ohne nähere Bestimmung stehen mit Nullartikel: Sie hatten Hunger und Durst. muss ein Artikel stehen: Er ist ein guter Verkäufer. In Vergleichen mit wie steht ebenfalls der unbestimmte Artikel: Er spricht wie ein Ausländer. Er trinkt gern Wein. Wenn aus einem Personennamen eine Gattungsbezeichnung wird. Namen von Städten. dann steht bei Klassifizierung der unbestimmte Artikel: Er singt wie ein Caruso. Zum Frühstück trinkt man Tee. Stahl und Glas. Ohne Artikel werden Personennamen.

Bei festen Zwillingsformeln steht oft Nullartikel: Mann und Frau. nach. Telegrammen und Titeln steht oft kein Artikel: Deutsch – litauisches Wörterbuch. überm. Aber: Bald ist der Winter da! 9. Wir hatten 20 Grad Kälte. Nach den Präpositionen ohne. Substantive nach Maß-. Ebbe und Flut. Er trinkt ein Glas Milch. Oma. 11. hinters. 14. Hans! Verschmelzung des Artikels mit einer Präposition Manche Artikelformen können mit einigen Präpositionen verschmelzen. Bei Angaben von Wochentagen. Ankunft in Berlin Donnerstag 16 Uhr 13. Hoher Besuch in Berlin. Gewichts. (Er verhält sich wie ein Lehrer. In Kommandos. wenn vor ihnen Grundzahlwörter. Haus und Hof. Kind und Kegel. zu Besuch. vor Ende April. Jetzt haben wir März. Anreden fehlt ebenso der Artikel: Hände hoch! Durchgang verboten! Hilfe! Feuer! Hallo.und Mengenangaben stehen mit Nullartikel: Ich kaufe ein Pfund Butter. vors. 57 . Anzeigen. Onkel) werden vorwiegend ohne Artikel gebraucht: Opa schenkt uns ein Motorrad. Tante. Solche Verschmelzungen sind. übers. im. qualifizierter Koch gesucht. seit Januar 8. ins.Er ist Schauspieler. beim. Großvater. 12. zum (standartsprachlich). fürs – dem + Präposition: am. vor Beginn. Pronomen oder vorangestellter Genitiv stehen: Das sind fünf Kilo Kartoffeln. außerordentlich häufig. Das ist Erikas Tante. Monaten und Jahreszeiten fehlt der Artikel: Heute ist Montag. – Er ist ein Lehrer. durchs. ums. zu Boden fallen. biete Kofferradio an. weder Fisch noch Fleisch 10. Bestimmte Verwandtschaftsbezeichnungen (Vater. Lehrer und Gäste. unterm. vom. In Überschriften. Wir schreiben an Onkel Heinz. Dozenten. steht oft kein Artikel: ohne Arbeit. Einige Prüfungen stehen uns bevor. zu. ohne Zukunft. der täuscht) Er ist Lehrer. a. Mutter. (Berufsangabe) – Er ist ein Schauspieler (Beurteilung: jemand. zu Ostern. unters. Bald ist Winter. Sie betreffen: – der + Präposition: zur (standardsprachlich) – das + Präposition: ans. Ausrufen. zu Fuß. Der Artikel fehlt bei der Aufzählung. vor u. 7. er will alle belehren) 6. aufs. zu Mittag essen. zu Silvester. nach Feierabend. besonders im Plural: In der Aula versammelten sich Studenten. Ohne Artikel stehen Substantive. Schlagzeilen. vor allem in der gesprochenen Sprache.

– Morgen fahren wir zu der Tante. wollen – Lokaladjektive und Zeitadjektive: die hintere Stelle. steinern. vorm – den + Präposition: vorn. nennt man Adjektive (Eigenschaftswörter). überm. mit denen man Lebewesen. Das Essen bleibt in der Schüssel warm. ein abscheulich kalter Wind. die damalige Regierung Zu allen diesen Lokal. Das Buch kommt mir langweilig vor. das linke Gebäude. die sofortige Entscheidung.hinterm. die junge Frau. im Irak c) prädikativen Adjektiven (Superlativ) sowie Ordnungszahlen: am schönsten. am ersten Mai. Köln am Rhein. unters. Folgende Adjektive können vorwiegend attributiv verwendet werden: – Stoffadjektive: eisern. während die getrennte Form betont wird und eine stark demonstrative Kraft hat: Morgen fahren wir zur Tante. übers. ums. die wir nicht leiden können. hölzern. Dinge und Begriffe. bleiben. werden. am besten. durchs. untern. übern. stählern. papieren. zum ersten Mal d) substantivierten Infinitiven: beim Joggen. der vordere Zahn. samten. Vorgänge und Tätigkeiten charakterisieren kann. hintern. Sie charakterisieren Substantive. unterm. ums Leben kommen. seiden. Die meisten Adjektive können sowohl attributiv als auch prädikativ gebraucht werden. hintern. wirken. ein grünes Tuch Das prädikativ gebrauchte Adjektiv ist unflektiert und steht in Verbindung mit Verben wie sein. er ist fleißig Das attributiv bei einem Substantiv gebrauchte Adjektiv wird dekliniert: scharfer Konflikt. Der Vater wurde krank. kupfern. ans Ufer setzen b) manchen Eigennamen: Hotel zum Bären. vorm.: Das Auto ist rot. Mit den Adjektiven werden Eigenschaften und Merkmale bezeichnet. hinters. fürs. vors als umgangssprachlich. hinterm. Frankfurt am Main. Zustände. Lust am Diskutieren Im Allgemeinen gelten Verschmelzungen wie aufs. Obligatorisch sind Verschmelzungen bei: a) festen Verbverbindungen: aufs Land fahren. untern Verschmolzene Formen sind im Regelfall unbetont. finden usw.und Zeitadjektiven gibt es für den prädikativen Gebrauch 58 . Das Adjektiv Wörter. Adjektive und treten als Attribute und Prädikative auf: das hübsche Mädchen. die obere Etage. im Nahen Osten. übern. zum Weinen.

Stark dekliniert werden Adjektive nach deren. genug. egal. die. mehr. jetzig – jetzt. etwas. allerlei.adverbiale Entsprechungen: die hintere Stelle – Die Stelle liegt dahinter. den endungslosen Formen manch. viel. futsch. dieses bzw. feind. fit. klipp und klar. wenig. gram. schuld. schade. morgig – morgen – Herkunftsbezeichnungen die Berliner Mauer. die nur prädikativ gebraucht werden kann: angst. diese. hiesig – hier. bange. mehrere. einige (nur Plural) und nach Kardinalzahlen: 59 . null und nichtig Die Deklination des Adjektivs Wie der bestimmte oder unbestimmte Artikel stimmt das Adjektiv mit dem Substantiv in Zahl. fix und fertig. weil die Endungen des Adjektivs ohne Artikel die gleichen sind wie die des Pronomens dieser. dessen. Kasus und Genus überein. baldig – bald. quitt. hier ist die Endung nicht -s. Eine Ausnahme bildet der Genitiv Singular beim Maskulinum und Neutrum. entzwei. Man unterscheidet: – die starke Deklination (ohne Artikel) – die schwache Deklination (nach dem bestimmten Artikel) – die gemischte Deklination (nach dem unbestimmten Artikel) Die starke Deklination Maskulinum weich-er Stoff weich-en Stoffes weich-em Stoff weich-en Stoff weich-e Stoffe weich-er Stoffe weich-en Stoffen weich-e Stoffe Femininum warm-e Speise warm-er Speise warm-er Speise warm-e Speise warm-e Speisen warm-er Speisen warm-en Speisen warm-e Speisen Neutrum hart-es Metall hart-en Metalls hart-em Metall hart-es Metall hart-e Metalle hart-er Metalle hart-en Metallen hart-e Metalle N Singular G D A N Plural G D A Man nennt diese Deklination starke (pronominale) Deklination. das. gestrig – gestern. fündig. solch. heutig – heute. sondern -n. eingedenk. der vordere Zahn – Der Zahn liegt vorn ebenso: auswärtig – auswärts. die chinesische Kulturrevolution Es gibt eine Reihe von Adjektiven. etliche. des bestimmten Artikels der. das linke Gebäude – Das Gebäude befindet sich links. mancherlei sowie viele. gewahr. welch. dortig – dort.

mein kleines Kind..manch großer Mann. jeder. kein. allerlei unbrauchbares Zeug Die schwache Deklination N Singular G D A N Plural G D A Maskulinum der jung-e Mann des jung-en Mannes dem jung-en Mann den jung-en Mann die jung-en Männer der jung-en Männer den jung-en Männern die jung-en Männer Femininum die schön-e Frau der schön-en Frau der schön-en Frau die schön-e Frau die schön-en Frauen der schön-en Frauen den schön-en Frauen die schön-en Frauen Neutrum das klein-e Kind des klein-en Kindes dem klein-en Kind das klein-e Kind die klein-en Kinder der klein-en Kinder den klein-en Kindern die klein-en Kinder Die Deklination mit dem bestimmten Artikel heißt schwache Deklination. jener. sämtliche. welch ein. den Possessivpronomen mein. sein usw. Sie wird deshalb auch nominale Deklination genannt. Gemischt dekliniert werden Adjektive nach: ein. Die gemischte Deklination N Singular G D A N Plural G D A Maskulinum kein teur-er Wagen keines teur-en Wagens keinem teur-en Wagen keinen teur-en Wagen keine teur-en Wagen keiner teur-en Wagen keinen teur-en Wagen keine teur-en Wagen Femininum keine gut-e Ware keiner gut-en Ware keiner gut-en Ware keine gut-e Ware keine gut-en Waren keiner gut-en Waren keinen gut-en Waren keine gut-en Waren Neutrum kein neu-es Haus keines neu-en Hauses keinem neu-en Haus kein neu-es Haus keine neu-en Häuser keiner neu-en Häuser keinen neu-en Häusern keine neu-en Häuser Dieses Deklinationsmuster heißt gemischt. welcher. sowie alle. solcher. solch ein. also stark gebildet. jedweder. irgendwelcher. mit viel altem Holz. wegen etlicher faszinierender Abende. weiterhin nach manch ein. jeglicher. derselbe. mancher. zwei kleine Kinder. während er mit kein oder den Possessivpronomen schwach gebildet wird. Anstelle des bestimmten Artikels können gebraucht werden: dieser. dein. weil es Elemente der starken und schwachen Deklination enthält. irgendein (nur Singular): kein neuer Gedanke. weil sie mit Ausnahme des Nominativs und Akkusativs Singular bei den Feminina und Neutra sowie des Nominativs Singular bei den Maskulina (Endung -e) nur die Endungen -en aufweist. also ähnlich wie die Substantive auf -(e)n. viele neue Freunde. derjenige. beide (nur im Plural). 60 . solch (eine) schöne Frau Der Plural der Deklinationsreike mit unbestimmtem Artikel wird ohne Artikel. etwas gutes Essen.

/ Höchststufe. orange. gleicher Grad) – Komparativ (Mehr. der nahe Verwandte. ungleicher Grad) – Superlativ (Meist./ Höherstufe. sei hier noch einmal zusammengefasst. eines Merkmals gekennzeichnet. Man unterscheidet folgende Stufen und Formen: – Positiv (Grundstufe. verschiedene Grade zu unterscheiden.Da sehr häufig Unklarheiten entstehen. Adjektive und Partizipien. höchster Grad) Der Positiv Mit der Grundstufe des Adjektivs wird entweder die Eigenschaft eines Lebewesens. die sauren Gurken Mehrere aufeinander folgende Adjektive haben die gleiche Deklinationsendung: ein hübsches. ein Angestellter. der Reisende. ein naher Verwandter Die Komparation des Adjektivs Die Möglichkeit. deshalb muss das folgende Adjektiv stark sein: unser guter Freund In derselbe und dergleiche werden beide Teile des Wortes dekliniert: derselbe. Gedankens ausgedrückt oder gesagt. Mit ihnen werden verschiedene Grade einer Eigenschaft. das kleinere Übel Das -er von unser und euer ist keine Endung. mit den ersten hellen Sonnenstrahlen. kleines Mädchen. ein Reisender. Die Gradunterscheidung geschieht mithilfe der Steigerungsstufen. dass zwei oder 61 . die zu Substantiven werden. demselben usw. desselben. rosa. ein eitles Beginnen. oliv: ein oliv Kleid (oder: ein olivfarbenes Kleid). wenn ein anderes Adjektiv hinzukommt: der Angestellte. gehört zu den Grundfunktionen der Adjektive. die zierliche faszinierende Frau Einige Adjektive werden nicht dekliniert: beige. eine lila Bluse Komparative und Superlative werden genau wie die Grundform als Attribute dekliniert: der größte Turm. lila. das gilt auch. gelten in der Deklination als Adjektive. Gegenstandes. Es muss unterschieden werden zwischen: die / diese / meine / alle / irgendwelche / manche neuen Freunde viele / etliche / mehrere / einige neue Freunde Besonderheiten der Deklination Adjektive auf -el und -er verlieren das e in der Deklination: der dunkle Wald.

wird ausgedrückt.oder Höchststufe. eines Merkmals zukommt. In idiomatischen Wendungen kann so fehlen: Sie ist (so) schön wie ein lichter Morgen. wie beim Komparativ. Bei umlautfähigen Adjektiven tritt gelegentlich. Der Superlativ Mit dem Superlativ. Qualität gleich sind. Der Komparativ Der Komparativ drückt Ungleiches aus: normalerweise zwei. groß – größer. Der Vergleich zweier nicht unterschiedlicher Lebewesen. einem der höchste Grad einer Eigenschaft. dass von mindestens drei Wesen. jung – jünger Entsprechend lautet die attributive Form: das schönere Haus. – Die Männer sind groß. Gedanken kann auch durch die Vergleichspartikel so . tiefer – tiefer. Bei einigen umlautfähigen Wörtern tritt Umlaut ein: dumm – dümmer. der heiklere Punkt aber: der heit(e)rere Tag. der teurere Wagen Die Komparative werden wie ein einfaches Adjektiv dekliniert: Es gibt kein schöneres Land. Gedanken sind im Hinblick auf eine Qualität oder Eigenschaft unterschiedlich. Dingen u. Gegenstände. Verstärkend: Der braune Tisch ist ebenso / genauso lang wie der schwarze.. Der Komparativ wird durch Anhängen von -er an die Grundstufe gebildet. bei Adjektiven mit der Endung -er und -en kann dies der Fall sein. Gegenstände. Umlaut ein: schön – am schönsten. Du kannst es einem ärmeren Menschen schenken. kalt – am kältesten 62 . wie ausgedrückt werden: Der braune Tisch ist so lang wie der schwarze. Ein Mehr oder Weniger gibt es nicht: Der Tisch ist lang. Die Vergleichspartikel lautet als. a. Der Superlativ wird durch Anhängen von -st oder -est an die Grundstufe gebildet. der kältere Winter oder prädikativ: Das Haus ist schöner. Bei Adjektiven auf -el entfällt beim Komparativ stets das e. fällt das e grundsätzlich aus: das dunklere Kleid. der Meist. ein edlerer Wein. im Einzelfall auch mehr Lebewesen. – Die Tische sind lang. Steht jedoch ein Diphthong vor -er. Gegenstände. Gedanken im Hinblick auf eine Eigenschaft. Der Mann ist groß. Entweder handelt es sich um ein Mehr oder ein Weniger. Der Winter ist kälter. tief – am tiefsten.mehr Lebewesen. die bescheidenere Frau aber: ein saurerer Wein.. alt – älter.

quadratisch. Die einsilbigen oder endbetonten mehrsilbigen Adjektive auf -d. Adjektive auf . fix – fixeste. rosa. die giftgrüne Bluse. aber:: Das Baby ist allerliebst. leblos. -t. unverzichtbar 63 . unrettbar. -sk. kraus – krauseste. rund. So bilden indeklinable Farbadjektive keine Steigerungsformen (oliv. maximal. -x. -z sowie die auf -los und -haft erhalten -est: hold – holdeste. unverlierbar. haben aber im Allgemeinen keine flexionslosen Formen (Ausnahme: allerliebst) und müssen. dreist – dreisteste. fettlos. -sch. mündlich. ein blassrosa Hemd. wörtlich.los und negierte Adjektive erlauben von ihrer Bedeutung her keine Steigerungsstufen: kinderlos. -ß. brüsk – brüskeste. männerlos.Entsprechend lautet die attributive Form: das schönste Haus. stumm. süß – süßeste. misslungen. spitz – spitzeste. obdachlos. rasch – rascheste. ein burgunderrotes Kleid. deren Semantik das erlaubt. unüberhörbar. fleischlos. leer. unnahbar. ledig. der kälteste Winter oder prädikativ: Das Haus ist das schönste. optimal usw. gibt es auch lexikalische Mittel: ein besonders blauer Himmel. ein tiefschwarzer Tag Absolute Adjektive haben ebenfalls keine Steigerungsformen: erstklassig. Folgende Adjektive lassen sich nur in besonderen Fällen steigern: blind. lieblos –liebloseste. dekliniert werden: Die kürzesten Tage sind im Winter. bargeldlos. Dieser Tag ist der kürzeste. sterblich. auch wenn sie nicht attributiv verwendet werden. vollkommen usw. Die Tage sind im Winter am kürzesten. Besonderheiten der Komparation Eine Reihe von Adjektiven bildet ihre Steigerungsstufen unregelmäßig: gut – besser – am besten viel – mehr – am meisten wenig – minder –am mindesten (neben: weniger – am wenigsten) hoch – höher – am höchsten nah – näher – am nächsten Steigerungsstufen werden nur von solchen Adjektiven gebildet. minimal. lila). gewissenhaft – gewissenhafteste aber: groß– größte Die Superlative werden wie einfache Adjektive dekliniert. sanft – sanfteste. bunt – bunteste. Um graduelle Unterschiede innerhalb der einzelnen Farben zu kennzeichnen. schriftlich. eckig. tot. nackt. -s.

Stoffadjektive bilden keine Steigerungsstufen: eisern. schlank. bunt. längstens.) lassen sich dagegen steigern. hölzern. leider usw. mindestens. karg. zuletzt. auch gesund Folgende Adjektive bekommen keinen Umlaut: blank. meist(ens). unten anstoßen Adverbien können unterschiedlich gesteigert werden. besonders gern. zuunterst. Einige einsilbige Adjektive schwanken: bang – banger / bänger . froh. roh. Sogenannte echte Adverbien (darum. schlau. schnell – schneller – am schnellsten Einige Adverbien bilden die Steigerungsstufen unregelmäßig: bald – eher – am ehesten gern – lieber – am liebsten oft – öfter / häufiger – am häufigsten sehr – mehr – am meisten viel – mehr – am meisten wenig – weniger / minder – am wenigsten / am mindesten wohl – besser / wohler – am besten / am wohlsten Einige Formen im Superlativ enden auf -ens: bestens. stolz. satt. anderen Adverbien und Verben gebraucht werden. fromm. u erhalten bei der Steigerung den Umlaut. Die steigerbaren Adverbien werden genauso wie Adjektive gesteigert: schön – schöner – am schönsten.am bangsten / bängsten ebenso: blass. wenigstens Formen mit zu. brav. zuoberst. gut. zumeist. spätestens. frühestens.und Pronominaladverbien. adverbial gebrauchte Adjektive (schön. o. sehr schnell. Modal-. dunkel. zunächst.) können im Regelfall nicht gesteigert werden. ruhig. Temporal-. mager. falsch. schmal. gestern. Kausal. nächstens. lustig. seiden Einsilbige Adjektive mit dem Stammvokal a. 64 . krumm. nass. Sie sind aber undeklinierbar und nur einige wenige können gesteigert werden: das Haus dort. Hier wird die Trennung zwischen ursprünglichen („echten“) Adverbien und adverbial gebrauchten Adjektiven wichtig. alt usw. dort. voll. glatt. sauber Das Adverb Die Adverbien (auch Umstandswörter genannt) bezeichnen die Umstände eines Geschehens. lose. höchstens. zart. Die Adverbien können in Verbindung mit Substantiven. Adjektiven. klar.drücken ebenfalls einen Superlativ aus: zuerst. zutiefst Die Klassifikation des Adverbs Man unterscheidet Lokal-. wunderbar.

und hin. irgendwo. nun – Bestimmung der Zeitdauer: 65 . Hin. nirgendwo. seinerzeit. nirgends. dort. wenn es sich um die sprecherzugewandte Richtung handelt. wo. links. ehemals. wohin sich etwas bewegt oder woher etwas kommt. seit wann. Sprecherzugewandt: Komm her! Geld her! Komm herein! (der Sprecher ist im Raum) Er kommt heraus.Die Lokaladverbien geben an. irgendwoher. da. Her. ziellose Bewegung: umherirren Die Temporaladverbien geben an. dorther. außen.bezeichnet dagegen die sprecherabgewandte Richtung. heim. beiseite. Ziel der Richtung): hierher. obenauf. rechts. nirgendwohin. können in der gesprochenen Sprache her. drüben. seitwärts. wann.nicht nur allein gebraucht sondern auch getrennt werden: Woher kommt er? – Wo kommt er her? Er fährt dorthin. aufwärts. umher dagegen meint eine planlose. bergauf. bergab. abwärts. wo etwas ist oder geschieht. im Unterschied zu den Pronominaladverbien. wie lange. irgendwohin. wohin. nirgendwoher. (von) überallher. drinnen.bzw. – Dort kommt er her. gerade. innen. hierhin. vorn. – Dort fährt er hin. augenblicklich. mittendrin. oben. allseits. Herum bedeutet: sich im Kreis bewegen. bis wann. unten. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Ortsadverbien und Richtungsadverbien: Ortsadverbien: hier. rückwärts. Dies geschieht in verschiedener Hinsicht: – Bestimmung des Zeitpunktes: jetzt. vorwärts. einstmals. hinten. soeben. nach vorn / hinten / oben / unten. überallhin. Er kommt dorther. morgen. her-. heimwärts. draußen. wie oft etwas ist oder geschieht. drunten Richtungsadverbien (Ausgangspunkt bzw. (Der Sprecher ist draußen) Sprecherabgewandt: Geh hinaus! (der Sprecher ist im Raum) Geh hinein! (der Sprecher ist draußen) Ich gehe nicht dahin! (zum Fest) Bei Lokaladverbien. droben. woher Eine besondere Schwierigkeit bildet der Gebrauch der richtungweisenden Präfixe hin. heute. weg. dorthin.wird dann gebraucht. um etwas herumlaufen. querfeldein. vormittag. überall.

halbwegs. vielmals. zeitlebens. besonders. höflicherweise. darüberhinaus. dummerweise. rundweg. später. Satzglieder oder Teilsätze. teils. etwa. freilich. ungeachtet dessen. selbst. zufälligerweise – Modaladverbien zur Bezeichnung des Grades. unglücklicherweise. irgendwie. Pronominaladverbien werden aus den Adverbien da. schlimmstenfalls. Pronominaladverbien verbinden Sätze zu Texten. ergeben. glattweg. demnach. unverzüglich. eilends. genau. hier und wo und den Präpositionen gebildet. jahrelang. nochmals. weswegen Die Pronominaladverbien sind Stellvertreter für Substantive. mithin. Beginnt die Präposition mit einem Vokal. folglich. rücklings. gern. ausgerechnet. weshalb. nichtsdestoweniger. dann. freundlicherweise. manchmal. weitaus. insofern. infolgedessen. beinahe. tagsüber. allezeit. stets. wenigstens. deswegen. weiterhin. zutiefst – Modaladverbien zur Verstärkung bzw. gerade. zuvor. möglicherweise. der Intensität oder der Ungewissheit: alles in allem. 66 . woran usw. insbesondere. Das Adverb steht voran. monatelang. die Folge. niemals. doch. – Bestimmung der Wiederholung: häufig. umsonst. also. ewig. Nachher: seither. besonders. Abschwächung der Aussage: allerdings. vergebens – Modaladverbien zur Beurteilung eines Geschehens: blindlings. ununterbrochen. deshalb. darin. andernfalls. ansatzweise. die Ursache. freiwillig. dennoch. schätzungsweise. insgesamt. glücklicherweise. nebenbei. täglich. nahezu. warum. seinetwegen. jedoch. zumindest Die Kausaladverbien bezeichnen den Grund. partiell. werktags. geradezu. lange. gleichwohl. schlechthin. sonst. die vorher oder nachher im Satz erscheinen. die Präposition folgt. automatisch. hinterher.bisher. seitdem usw. außerdem. zeitweise. vorher. Man unterscheidet folgende Untergruppen der Modaladverbien: – Modaladverbien zur Kennzeichnung von Art und Weise des Geschehens: anders. schlechterdings. rundheraus. bislang. mehrmals. mit welcher Intensität etwas ist oder geschieht. wird aus Gründen der Aussprache ein -reingeschoben: darauf. sogar. immer. oft. demzufolge. zumal. einigermaßen. wie. teilweise. mindestens. auf welche Art. regelmäßig. somit. so. die Bedingung oder den Zweck eines Sachverhalts näher: allerdings. trotzdem. zirka. zudem. daher. jedenfalls. anstandslos. fast. nie – Bestimmung des Vorher bzw. wochenlang. wöchentlich Die Modaladverbien geben an. nachts.

Als Begleiter des Substantivs sind diese Wörter Attribute und können nur in Verbindung mit dem Substantiv. Er spricht über Finanzprobleme. Man unterscheidet folgende Untergruppen der Pronomen: 67 . Worüber spricht er? Sie hatte 20. Er freute sich auf die Ferien. gebraucht werden. Pronominaladverbien können im Regelfall nicht für Personen stehen. die das Substantiv vertritt oder begleitet. Geburtstag. – Er freute sich darauf. Sie kam die Treppe herunter. Bei einer Person erscheint stets die Struktur: Präposition + Pronomen: Er freute sich auf seine Freundin. Das Pronomen Das Pronomen ist eine veränderliche Wortart. Teile von Satzgliedern oder auf den gesamten Satz: Er freut sich darauf / auf die Ferien. mit dem sie grammatisch kongruieren. was ich sagen wollte. Dabei fiel mir ein. woran wir nicht gedacht hatten. – Er freute sich auf sie.an auf aus bei durch für gegen hinter in mit nach neben über um unter von vor zu zwischen da(r)daran darauf daraus dabei dadurch dafür dagegen dahinter darin damit danach daneben darüber darum darunter davon davor dazu dazwischen hierhieran hierauf hieraus hierbei hierdurch hierfür hiergegen hierhinter hierin hiermit hiernach hierneben hierüber hierum hierunter hiervon hiervor hierzu hierzwischen wo(r)woran worauf woraus wobei wodurch wofür wogegen worin womit wonach worüber worum worunter wovon wovor wozu Pronominaladverbien beziehen sich entweder auf einzelne Satzglieder bzw.

Person (ich. allerdings ist sie formal mit der dritten Kategorie verwandt. Person N ich Sin. Person 2. welche Person oder welche Sache gemeint ist. 1. haben die gleichen Endungen wie der bestimmte 68 . es. Sie stehen anstelle des bestimmten Artikels. Person sie ihrer ihr sie sie ihrer ihnen sie es seiner ihm es Höflichkeitsform Sie Ihrer Ihnen Sie Sie Ihrer Ihnen Sie Das Demonstrativpronomen Demonstrativpronomen weisen genauer auf eine Person oder Sache hin als der bestimmte Artikel und werden auch beim Sprechen stärker betont. die stellvertretend für Substantive stehen und Personen. Person (er. sie): Person(en).– Personalpronomen – Demonstrativpronomen – Possessivpronomen – Reflexivpronomen – Reziprokpronomen – Interrogativpronomen – Indefinitpronomen – Relativpronomen Das Personalpronomen Personalpronomen sind Wörter. Im Einzelnen werden drei Kategorien von Personalpronomen unterschieden: – 1. Die Höflichkeitsform gilt für Singular und Plural. sie. Sie machen deutlich. Die Höflichkeitsform Sie gehört zur zweiten Kategorie. über die gesprochen oder geschrieben bzw. die angesprochen oder angeschrieben wird / werden – 3.G meiner gular D mir A mich N wir Plu.G unser D uns ral A uns du deiner dir dich ihr euer euch euch er seiner ihm ihn 3. ihr): Person(en). auf die referiert wird. Person (du. wir): Person(en) die von sich spricht / sprechen oder schreibt / schreiben – 2. Dinge oder Abstrakta bezeichnen.

solcher. dieses. oft als entfernter gekennzeichnet: diese irdische Welt. jene dieser. jenem diesen. Kennst du den Film? Nein. solche. jener. jener dieses. jener diese. jenes dieses. jene dieser. hin. Zu den Demonstrativpronomen gehören: dieser. jener dieser. Mit jener wird eine Person. die gleiche. diese. Sache u. dasjenige. wenn die Wiederholung eines Substantivs unnötig ist: Die Sprechweise des jungen Schauspielers ähnelt der seines Lehrers. derselbe.Artikel und werden als Begleiter eines Substantivs gebraucht. Ä. jenen diese. jenem. jene. das. dieses. dasselbe. jener diesen. selbst. jene Mit dieser weist der Sprecher auf eine Person. jenes diese. solches. derjenige. solches Vertrauen Ich habe solchen Hunger! Rede nicht solchen Unsinn! Anstelle von solcher kann auch die flexionslose Form solch und solch ein stehen: Solch ein Wetter habe ich noch nicht erlebt. jenes diesem. das gleiche. dieselbe. der gleiche. jenes. Sache u. Solch herrliches Wetter! Solch Schönes! N G D A Maskulinum der dessen dem den Singular Femininum die deren / (derer) der die Plural Neutrum das dessen dem das die deren / derer denen die Die Demonstrativpronomen der. jene himmlische Welt Die Aussicht von dieser Bank ist schöner als von jener Das Demonstrativpronomen solcher wird wie dieser dekliniert und weist auf die Art oder Beschaffenheit bzw. jenes diesem. den kenne ich nicht. jenen Singular Femininum diese. die. jene Plural Neutrum dieses. die Intensität hin: mit solchen Leuten. diejenige. Ä. die ihm räumlich oder zeitlich näher ist. die das werden gebraucht. auf den Grad. selber N G D A Maskulinum dieser. der. 69 .

die aber nicht mit ihr identisch ist: Meine Freundin hat sich zufällig das gleiche Kleid gekauft wie ich. wenn der Relativsatz als Information ausreicht: Man hat denjenigen Bewerber ausgewählt. Sie hat sich selbst dafür eingesetzt. Die Demonstrativpronomen selbst.) Alle Retter haben versagt. Das ist aufgrund derer passiert. derjenige werden genauso dekliniert wie derselbe..Derer weist voraus auf weitere Informationen im Satz und kann durch derjenigen ersetzt werden. die mit einer vorher genannten identisch ist: Heute hast du schon wieder dasselbe Kleid an wie gestern und vorgestern. die zuviel rauchen und trinken. innerhalb deren sie sich sicher fühlt. schaden sich selbst. wenn auch nicht immer unmittelbar dahinter und tragen den Ton. Der gleiche bezeichnet eine Person oder Sache. die genauso beschaffen ist wie die vorher genannte. die gewonnen haben.. Fritz hat es selbst gesagt.. Derjenige weist auf eine Person oder Sache hin. (Die Freude derjenigen. Mit ihnen wird ausgedrückt. selber sind undeklinierbar und werden wie eine Apposition gebraucht.. . N G D A Maskulinum derselbe desselben demselben denselben Singular Femininum dieselbe derselben derselben dieselbe Plural Neutrum dasselbe desselben demselben dasselbe dieselben derselben denselben dieselben Die Demonstrativpronomen der gleiche. war riesig. die gewonnen haben. Sie stehen immer nach ihrem Bezugswort. über die in einem nachfolgenden Relativsatz Genaueres gesagt wird. selber mehr der Alltagssprache an: Fritz selbst hat es gesagt. Das Demonstrativpronomen steht ohne Substantiv. Hilf dir selbst. die verhaftet worden sind. ein anderes wird mit ihnen nachdrücklich ausgeschlossen. Derselbe bezeichnet eine Person oder Sache. . dass kein anderes Wesen oder Ding gemeint ist als das mit dem Bezugswort genannte. Wir bedürfen deren nicht mehr. Diejenigen. Das glaubst du doch selber nicht! 70 . Von den beiden Formen gehört selbst mehr der Standard-. Als Relativpronomen ist nur deren korrekt: Die Familie. Die Freude derer. der ausreichend Fremdsprachenkenntnisse besaß. dann hilft dir Gott.

von dessen Zahl. (Sie gehört den beiden Kindern) Das ist Ihre Tasche. und im Nominativ kommt es gar nicht vor: Singular N G D A Plural N G D A 1. Person – deiner dir dich – euer euch euch 3. (Sie gehört mir) Das ist deine Tasche. d. bei der vom Objekt ein Rückbezug auf das Subjekt erfolgt. h. d. Das Reflexivpronomen stimmt mit dem Subjekt des gleichen Satzes in Person und Zahl überein. Genus und Kasus. (Sie gehört der Kollegin) Das ist seine Tasche. (Sie gehört dir) Das ist seine Tasche. h. in der 3. Person – seiner / ihrer sich sich – ihrer sich sich 71 . (Sie gehört dem Kind) Das ist unsere Tasche. Person – meiner mir mich – unser uns uns 2. (Sie gehört euch) Das ist ihre Tasche. bei dem es als Begleiter attributiv steht. Person wird im Dativ und Akkusativ sich gebraucht. Maskulinum mein meines meinem meinen Singular Femininum meine meiner meiner meine Plural Neutrum mein meines meinem mein meine meiner meinen meine N G D A Das Reflexivpronomen Reflexipronomen stellen zusammen mit dem reflexiven Verb eine Verbindung her. (Sie gehört dem Chef) Das ist ihre Tasche. (Sie gehört uns) Das ist eure Tasche. nicht aber im Kasus: Ich wasche mich. Subjekt Objekt Das Reflexivpronomen stimmt in der 1. wer der Besitzer ist: Das ist meine Tasche.Das Possessivpronomen Das Possessivpronomen gibt an. zu wem eine Person oder wem eine Sache gehört. Person mit den Formen des Personalpronomens überein. und 2. (Sie gehört Ihnen) Die Deklinationsform des Possessivpronomens hängt von dem Substantiv ab.

(Präpositionalkasus) Er zweifelte an sich. (Genitiv) Du denkst zu sehr an dich selbst. was für ein. Wer fragt nach Personen. welch ein. Sie trösteten sich. was für ein. welch eine. aneinander. wenn Missverständnisse entstehen können: Sie rauften sich die Haare aus. Einander ist dann zu wählen. Mit welcher fragt man.Das Reflexivpronomen kann entweder im Akkusativ. auseinander u. im Dativ. welch ein. (Akkusativ) Er hat sich geweigert. (Dativ) Sie spottet ihrer selbst. welches. Welches Buch wirst du jetzt lesen? Was für ein fragt nach Eigenschaften oder anderen Merkmalen eines Gegenstandes: Was für einen Mantel brauchst du? Ich brauche einen warmen Wintermantel. (Akkusativ) Sie hat sich nur geschadet. (Jeder sich selbst oder gegenseitig?) Eindeutig: Sie trösteten einander. (Jeder seine eigenen oder gegenseitig). welche. Das Interrogativpronomen Unter den Interrogativpronomen versteht man die Wörter. welche. zueinander. Eindeutig: Sie rauften einander die Haare aus. Dafür tritt in der Umgangssprache öfter der Akkusativ was in 72 . was für eine. aufeinander. was für. (Dativ) Wir haben uns allein geholfen. Das Interrogativpronomen was hat keine Dativform. Es ist undeklinierbar und wird in Verbindung mit Präpositionen gebraucht: miteinander. voneinander. was nach Sachen. wenn man eine Auswahl aus einer Menge treffen will: Du hast mehrere Bücher gekauft. was Das Pronomen welcher wird wie der bestimmte Artikel dekliniert. (Präpositionalkasus) Das Reziprokpronomen Das Reziprokpronomen einander drückt eine wechselseitige Handlung aus. wer. im Genitiv oder in einem Präpositionalkasus stehen. Ich wasche mich. Die Formen des Reflexivpronomens mit verdeutlichendem gegenseitig sind auch möglich: Sie rauften sich gegenseitig die Haare aus. die einen Fragesatz einleiten: welcher. Die wechselseitige Beziehung kann auch durch die Formen des Reflexivpronomens ausgedrückt werden. Sie trösteten sich gegenseitig. a.

manch ein. nicht große gegliederte Anzahl gekennzeichnet: mehr als zwei bis drei. jegliche. jedwede. eine Gesamtheit bezeichnet. die im Singular (bei Stoffbezeichnungen und Abstrakta) ungegliedert ist und die im Plural alle Exemplare einer gegliederten Menge erfasst. Mit dem Plural einige / etliche in der Bedeutung „mehrere. jedwede. nichts Mit mancher / manch ein wird ein Teil aus einer Gesamtheit beschrieben: Mancher Lehrer sehnt sich nach dem Rohrstock. irgendeine. gesamt. etwas. aber nicht viele: einige meiner Freunde. ein Ding nicht näher bezeichnen will oder kann. manches. etliche. irgendwelche. jemand. etliche Bücher Mit irgendein / irgendwelcher wird eine ungenaue Angabe über eine Menge oder abstrakte Größe gemacht: Dann gab es noch irgendwelche Schwierigkeiten. irgendein. jeder. ein paar“ wird eine unbestimmte. jedes.. jede. manche. niemand. manche. Maskulinum / Femininum wer wessen wem wen Neutrum was wessen – was Nominativ Genitiv Dativ Akkusativ Das Indefinitpronomen Indefinitpronomen haben eine allgemeine und unbestimmte Bedeutung. kein.Verbindung mit einer Präposition ein: Mit was ist sie die ganze Zeit beschäftigt? An was fehlt es dir? In der Standardsprache müssen diese Verbindungen durch Pronominaladverbien ersetzt werden: Womit ist sie die ganze Zeit beschäftigt? Woran fehlt es dir? Im Genus wird nicht nach maskulinen und femininen Formen unterschieden. im Plural der Bedeutung des 73 . mehrere. ein begrenztes Maß unbestimmt ausdrücken will. irgendwelcher. Dingen u. Dazu gehören: mancher. Dabei nähert sich all im Singular der Bedeutung von ganz. wenn man eine begrenzte Menge. jegliche. Sie werden als Stellvertreter und zum Teil auch als Begleiter von Substantiven gebraucht. manch eine. irgendjemand. irgendwer.. jegliches. Ä. Wenn Sie irgendein Anliegen haben . manch ein. irgendein. sämtliche. irgendetwas. einige. jedweder. irgendwelche. jedwedes. Sie werden gebraucht. wenn man ein Lebewesen. ebenso nicht nach Singular und Plural. jeglicher. keine. Mit all wird eine Menge von Wesen. alle. irgendwelches.

Alle Kirchenglocken läuteten. und im Nominativ und Akkusativ Singular Neutrum ein -(e)s: Zehn Leute haben am Seminar teilgenommen. Beide Indefinitpronomen werden als Stellvertreter eines Substantivs gebraucht. Jeglicher Widerstand wird gebrochen. Einen Genitiv gibt es nicht. im Plural werden sie durch alle ersetzt: Fast jeder Bundesbürger möchte ein Auto erwerben. Jedwedem ist die Teilnahme erlaubt. Mir kann keiner helfen. Das geht einem ganz schön auf die Nerven (allen). Das kann jemand von euch machen. Mit jemand wird eine beliebige. Kein Mond stand hinter den Wolken. eines bezeichnet eine Person aus einer Gruppe oder eine Sache von vielen (Plural: welche). einer. dass ich hier bin. und zwar nur im Singular: Es hat jemand geklingelt. einer hat Protokoll geführt. alle Welt (jedermann) – die ganze Welt (das Universum) Mit jeder / jedweder / jeglicher werden sowohl die Gesamtheit wie jedes einzelne Exemplar einer Gruppe / Menge angesprochen. nichts“ gebraucht. Er kannte keins der Kinder. Aller Fleiß war umsonst. Er hatte kein Zimmer. Mit man werden eine oder mehrere Personen bezeichnet. Sie werden nur im Singular gebraucht. die nicht näher charakterisiert werden. Alle Bäume waren morsch. nicht näher bestimmte Person bezeichnet. Seine Rede interessiert einen überhaupt nicht (die Anwesenden). aber: Fast alle Bundesbürger möchten ein Auto bekommen. Als Stellvertreter eines Substantivs erhält kein wie mein usw. eine. Jedem das Seine. Alle sind dagegen. Dativ und Akkusativ werden von einer übernommen: Man spricht über sie in der Stadt (viele Menschen). negativ: keiner. aber es steht niemand vor der Tür. Man wird nicht dekliniert. Die Unbestimmtheit kann durch irgend verstärkt werden. keine. zusätzlich im Nominativ Singular Maskulinum ein -er. Kein einziger ist dageblieben. die entsprechende Verneinung ist niemand. keines. Das Pronomen kein wird als Begleiter eines Substantivs im Sinne von „nicht ein“ und als Stellvertreter eines Substantivs im Sinne von „niemand. N G D A man – einem einen 74 . Keiner weiß.nachdrücklichen sämtliche: Er hat alles (das ganze / gesamte) Geld verloren.

die. N G D A Maskulinum der dessen dem den Singular Femininum die deren der die Plural Neutrum das dessen dem das die deren denen die 75 . (niemand). beugten sich nicht. Sie wurde auf mehreren Reisen mitgenommen. Mancher. Das Relativpronomen Mit Relativpronomen werden die Relativsätze eingeleitet. verschiedene“. die. mehrere werden wie der bestimmte Artikel dekliniert. nicht viele. Sie möchte nichts mehr davon hören. Neben den obengenannten Relativpronomen werden als verallgemeinernde Relativpronomen wer und was gebraucht. welches. Es wird als Begleiter und Stellvertreter eines Substantivs gebraucht: Mehrere Stunden war ich dort. einige. um bei einer Häufung von Relativsätzen zu variieren oder um das Zusammentreffen des Relativpronomens der. Das Pronomen mehrere hat die Bedeutung „einige. das mit dem Artikel zu vermeiden: Das ist die Frau. all. das im heutigen Deutsch gewöhnlich gebraucht wird. jedweder. welches. die. irgendein. welches das Kind verloren hatte. Die Formen decken sich mit denen des Interrogativpronomens: Verloren ist. ist der. Das ist der Mann. das. welcher der Frau noch Geld schuldet. Man fand das Buch und den Schirm. jeglicher. kein werden wie der unbestimmte Artikel dekliniert. Plural die. etliche. irgendwelcher. irgend verstärkt diese Unbestimmtheit: Etwas stand hinter dem Haus: ein Hund? Ich habe irgendetwas nicht verstanden. jeder. ein paar. hauptsächlich. was. (jemand). die er vergessen hatte.Etwas oder irgendetwas sowie nichts werden nicht dekliniert. was ich je erlebt habe. Es ist das Schlimmste. Relativpronomen sind: der. wer sich selbst aufgibt. Ich hob das Blatt auf. Manch ein. Nichts ist die Verneinung von etwas. Das Relativpronomen welcher. das. welche die Freiheit liebten. deren Handtasche ich gefunden habe. welche. In der geschriebenen Sprache wird es noch öfter verwendet. Das Relativpronomen. Die. welche. Etwas bezeichnet einen beliebigen Gegenstand oder ein Abstraktum. wer. welcher. Mehrere kamen herbeigelaufen. Plural welche wird in der gesprochenen Sprache kaum gebraucht.

Sie macht es sich unnötig 76 . Wenn das Subjekt an die erste Stelle des Satzes tritt. warm). bleiben. auch in der Satzmitte oder am Ende nicht. sondern Teil des Prädikats. Es brennt. entfällt es: Ein Überfall ist hier letzte Woche passiert. Zu dieser Gruppe gehören: es eilig / gut / leicht / schlecht / schwer haben. Es weihnachtet. es aufrichtig / ernst / gut / übel / schlecht meinen. allerdings bezieht sich das Pronomen hier auf den ganzen Satz: Hast du die Schulaufgaben gemacht? Dein Bruder hat es schon getan. werden gebraucht werden: Karin ist intelligent. es / müde / leid / los / satt / überdrüssig / es weit / zu etwas bringen: Herr Michaels hat es eilig. friert. 5.Das Pronomen es Das Pronomen es hat folgende Funktionen: 1. In ähnlicher Weise tritt es auch bei Vollverben auf. es ist am Freitag fertig. Es steht als Stellvertreter für Neutra im Nominativ oder Akkusativ (Personalpronomen): Hast du das Auto in die Werkstatt gebracht? Ja. Hier wird regelmäßig geraucht. Es tritt auch als sogenanntes formales Subjekt auf. regnet. 2. 3. 4. schneit). läutet. Dieses es ist kein Satzglied. spät. werden ein Prädikativ: Es ist / wird heiß (kalt. schwül. trocken. sind die unpersönlichen Verben: Es blitzt (donnert. Es kann nicht weggelassen werden. schön. hagelt. poltert. Die wichtigste Verbgruppe. kühl. kracht. kann nur in der Satzmitte und nie am Satzbeginn stehen und ist durch kein Substantiv zu ersetzen. Es schmeckt. 6. darf aber auf keinen Fall weggelassen werden. Es wird in stehenden Wortgruppen verwendet und darf nicht weggelassen werden: es gibt. Es kann stellvertretend für Adjektive oder Substantive bei sein. Ähnlich in Passivsätzen (unpersönliches Passiv): Es wird regelmäßig hier geraucht. stinkt). Klaus wird Lehrer. Bei einer Reihe von festen Verbverbindungen ist es formales Objekt. Es kann am Satzanfang stehen. die hierher gehört. Es steht am Satzbeginn als Platzhalter eines Subjekts. Eine Anzahl Adjektive bildet bei Hilfsverben sein. Es duftet (riecht. es sich einfach / leicht / schwer / unmöglich machen. zwitschert). und Hans ist es auch. und sein Freund wird es auch. Es zieht. Es klingelt (klirrt. es handelt sich um. Sie meinen es gut mit ihm. ein Adverbial an der Spitze des Satzes erfüllt die gleiche Funktion: Es ist letzte Woche ein Überfall hier passiert. es geht um: Was gibt es Neues? Worum handelt es sich hier? 7.

Das Zahlwort Das Zahlwort (Numerale) bezeichnet eine bestimmte oder unbestimmte Anzahl von Wesen bzw. Einige Besonderheiten gibt es bei der Schreibung: sechzehn. gefolgt von den Einern und Zehnern: viertausendneunhundertachtundsechzig Die Kardinalzahlen werden in einem Wort geschrieben. siebzehn. der wievielte? Im Einzelnen lassen sich folgende Arten unterscheiden: – Kardinalzahlen (Grundzahlen. – abgeleitete Kardinalzahlen: dreißig. einhundertzwanzig usw. Kardinalia) – Ordinalzahlen (Ordnungszahlen. dreißig. – Kombination von Kardinalzahlen: vier Milliarden. Ordinalia) – Bruchzahlen – Gattungszahlen – Vervielfältigungszahlen und Wiederholungszahlen – Einteilungszahlen – Unbestimmte Zahlwörter Die Kardinalzahlen Kardinalzahlen bezeichnen eine exakte. neun – neunzig Die Zahlen jenseits zwanzig werden folgendermaßen gebildet: die Einerzahl wird vorangestellt.schwer. Man unterscheidet folgende Kardinalzahlen: – einfache Kardinalzahlen: eins. zehn usw. achtzig usw. siebzig Die weiteren Kardinalzahlen sind: eine Million. Die jeweiligen Zehnerzahlen (Dekaden) sind aus den einfachen Kardinalzahlen abgeleitet (Suffix -zig): vier – vierzig. sechsundachtzig Jenseits von hundert und tausend werden die Zahlen so gebildet: zuerst die Tausender. 77 . sechs Billionen usw. Sie antworten auf die Fragen wieviel? (Plural: wie viele?). Dingen. auch deren Stellung innerhalb einer Reihenfolge. Die Zahlwörter eins bis zwölf sind einfache. vier. zusammengesetzte Kardinalzahlen. vierzehn usw. eine Milliarde (1000000000). die folgenden Zahlen dreizehn. sechzig. zählbare Menge oder Anzahl von Personen oder anderen Lebewesen. – zusammengesetzte Kardinalzahlen: vierunddreißig. eine Billion (1000000000000). Gegenständen oder Abstrakta. Er hat es weit gebracht. dann die Hunderter. die Zehnerzahl nachgestellt: vierundzwanzig. Sie sind normalerweise nicht deklinierbar und können nicht gesteigert werden.

einer Frau. Das Dutzend hätten wir geschafft. Die Fahrt dauert ein oder zwei Stunden länger. In der gesprochenen Sprache wird im Regelfall Uhr weggelassen. Alle Kardinalzahlen können substantiviert werden. Die Million ist jetzt erreicht. Es ist (ein) Viertel vor fünf (es ist drei Viertel fünf). die allerdings in der alltäglichen Kommunikation so gut wie nie verwendet wird: Es ist 13 Uhr fünfzehn (Minuten). Flugplänen und 78 . nach dem Artikel wie ein Adjektiv: eines Mannes. Von den Kardinalzahlen hundert. Die Kardinalzahlen zwei und drei werden im Genitiv dekliniert. eine Trillion (1000 Billiarden). Für die zweite Tageshälfte (12 . Diese offizielle Zeitangabe setzt sich bei Zugfahrplänen. für ein steht eins: Es ist eins. Es ist (ein) Viertel nach zwei. wegen meines einen Auges. tausend und zehn. Der Zug kommt um 21 Uhr dreißig (Minuten) an. dieser eine Lehrer. eine Quadrillion (1000 Trilliarden) usw. Von den Kardinalzahlen wird nur eins vollständig dekliniert: ohne Artikel (Nullartikel) wie kein. Die Angabe der Uhrzeit Die Angabe der Uhrzeit erfolgt für die erste Tageshälfte (0-12 Uhr) mit den unflektierten Kardinalzahlen: Es ist ein Uhr. Bei Zeitangaben: Es ist Viertel vor eins. Es ist halb drei Uhr. Es ist (ein) Viertel nach zwei Uhr./ hunderttausend können Neutra gebildet werden: Das Hundert ist voll. ein Drittel Der Fisch wiegt ein bis eineinhalb Kilogramm. eine Trilliarde (1000 Trillionen). wenn kein Artikel bei ihnen steht: Unter Anwesenheit zweier Minister fand die Eröffnung statt. bei Bruchzahlen sowie vor bis bzw.eine Billiarde (1000 Billionen). aber: Ich komme um ein Uhr dreißig. Bei Anwendung dreier Medikamente kann sie gesund werden. oder: ein Viertel. Es ist (ein) Viertel vor fünf Uhr. Viele Zehntausende nahmen an der Demonstration teil.24 Uhr) gibt es eine offizielle Zeitangabe. Es ist Punkt / genau eins. Es ist halb drei. mit einem neuen Wagen Unflektiertes ein steht bei zusammengesetzten Zahlen ab einundzwanzig. Diese werden dann wie Substantive dekliniert und groß geschrieben: Sie ist hart an der Grenze der Siebzig.

selten im Plural. Heute haben wir 2001. Bei Kalenderangaben wird die Ordinalzahl flektiert. können dekliniert und nicht gesteigert werden. aber nicht der Monat: am Morgen des achten Oktober Werden Ordinalzahlen in Ziffern geschrieben. hundertste. achtunddreißigste. zehnte. Die Angabe von Jahreszahlen Bei der Angabe von Jahreszahlen gebraucht man statt der Zahl tausend die entsprechenden Hundertzahlen: 1749: siebzehnhundertneunundvierzig aber 2002: zweitausendzwei Wird nur das Jahr (ohne Tag und Monat) angegeben. In der gesprochenen Sprache werden für die zweite Tageshälfte aber nach wie vor die seit langem üblichen Zeitangaben verwendet: Es ist (ein) Viertel / fünfzehn (Minuten) nach eins. (Es ist Viertel zwei). 1968 – den fünfzehnten sechsten neunzehnhundertachtundsechzig Die Ordinalzahlen werden wie Adjektive dekliniert. Aufgrund dieser Eigenschaft treten sie überwiegend im Singular auf. Die Ordinalzahlen Ordinalzahlen legen eine bestimmte Stelle.+ e angehängt wird: 1 .bzw -st. achte Ab 20 (Suffix -st): der zwanzigste. im Jahr(e) oder das Jahr: Goethe wurde 1749 geboren. millionste Bei zusammengesetzten Zahlen wird lediglich das letzte Glied Ordinalzahl: der vierundzwanzigste März. einen bestimmten Fixpunkt in einer geordneten und zählbaren Reihe von Personen oder Gegenständen fest. 6. vor allem in der gesprochenen Sprache.anderen öffentlichen Textsorten auch für die erste Tageshälfte durch. so wird ein Punkt nach der Ziffer 79 . vierzehnte aber: der erste. siebente / siebte. Sie antworten auf die Frage der / die / das wievielte? Ordinalzahlen werden gebildet. Bei zusammengesetzten Ordinalzahlen wird das letzte Glied dekliniert: Wir gedachten des dreihundertsten Geburtstages von Johann Sebastian Bach. Ordinalzahlen stehen beim Substantiv (attributiv) oder sind substantiviert. den 15. die dreihundertachtundfünfzigste Vorstellung Kalenderangaben: Berlin. dritte. indem ein Artikel vorangestellt und an die Kardinalzahlen das Suffix -t. entfällt meist.19 (Suffix -t): der zweite. tausendste.

zu dritt. zu acht Die Bruchzahlen Die Bruchzahlen bezeichnen Teile vom Ganzen. die Zweiunddreißigstelnote Bruchzahlen können in Ziffern ausgedrückt und dann folgendermaßen gelesen werden: 31/2 Stunden — dreieinhalb Stunden oder drei und eine halbe Stunde ähnlich bei Dezimalbrüchen: 8/10 Sekunden — acht Zehntel Sekunden oder acht Zehntelsekunden 5. Der Zähler ist eine Kardinalzahl (ein. März. Bruchzahlen können mit Maßangaben feste Fügungen (zusammengesetzte Substantive) bilden: ein Viertelpfund. Höhe. das Halbjahr. der Nenner eine Ordinalzahl. steht jede-. Als solche sind sie Adjektive und werden mit kleinem Anfangsbuchstaben geschrieben (ein halbes Brot). Soll eine gleichmäßige Verteilung innerhalb einer Reihe / Serie bezeichnet werden.) gebraucht. Gewicht. eine Dreiviertelstunde. wenn es sich um Zeitangaben handelt: jeden dritten Monat – alle drei Monate jede fünfte Sekunde – alle fünf Sekunden aber: jeder dritte Mann ≠ alle drei Männer jedes zehnte Auto ≠ alle zehn Autos Bei der Bezeichnung der Mitgliederzahl einer Gruppe wird die Struktur: zu + Ordinalzahl ohne Endung verwendet: zu zweit. vier usw. Werden sie substantivisch gebraucht. Januar Elizabeth I. an die das Suffix -el angehängt wird: ein Viertel. fünf Tausendstel aber: ein halb (statt: ein Zweitel) Bruchzahlen werden als Maßangaben (Länge. 15. bei Königsgeschlechtern und anderen Adelsfamilien wird die römische Ziffer mit Punkt gewählt: 1. zwei. Statt ein(und)einhalb wird auch anderthalb gebraucht: anderthalb Monate 80 . Druck usw.gesetzt. erfolgt Großschreibung (eine Halbe).). Sie bestehen aus Zähler und Nenner.75 Kilometer — fünf Komma fünfundsiebzig Kilometer oder fünf Komma sieben fünf Kilometer. Dabei kann die nachfolgende Ordinalzahl durch alle + Kardinalzahl ersetzt werden. zwei Achtel.. Friedrich II.

Die Kinder brachten allerlei Spielzeug mit. Estragon und Thymian. Sie muss die doppelte Summe zahlen. zehntens 81 . Sie werden durch Anhängen des Suffixes -ns an die Ordinalzahl gebildet: erstens. Die Vervielfältigungszahlen Vervielfältigungszahlen bezeichnen die Anzahl der Lebewesen oder Gegenstände. dreifach. Sie führte tausenderlei Bedenken gegen unsere Initiative an. Mord und Raub) begangen. dagegen meint doppelt zweimal dasselbe: Er hat ein zweifaches Verbrechen (z. die auf -malig enden: einmalig. Eine Untergruppe der Vervielfältigungszahlen sind die Wiederholungszahlen. hundertfach Neben zweifach wird häufig auch doppelt gebraucht. einer bestimmten Ordnung an: der dreifache Gewinner des „Oscar“ (in einem Jahr) — Vervielfältigungszahl. Sie werden durch Anhängen des Suffixes -fach an die entsprechende Kardinalzahl gebildet: zweifach. drittens. Sie werden gebildet durch Anhängen des Suffixes -erlei an die entsprechende Kardinalzahl: zwei + -erlei = zweierlei. neun + -erlei = neunerlei — bestimmte Anzahl: Man nehme dreierlei Kräuter für die Suppe: Basilikum. die in einer bestimmten Ordnung vorhanden sind. B. Vervielfältigungszahlen können attributiv und prädikativ verwendet werden. Die Einteilungszahlen Einteilungszahlen gliedern die Abfolge von Punkten innerhalb einer bestimmten Ordnung. dreimalig.Die Gattungszahlen Gattungszahlen bezeichnen eine bestimmte oder unbestimmte Anzahl von Lebewesen oder Gegenständen innerhalb einer Gattung. das nur teilweise bedeutungsgleich mit zweifach ist: die zweifache / doppelte Wegstrecke Zweifach bezeichnet zweierlei Verschiedenes. zehnmalig Sie geben das zeitliche Nacheinander nicht Nebeneinander wie die Vervielfältigungszahlen. der dreimalige Gewinner des „Oscar“ (in mehreren Jahren nacheinander) — Wiederholungszahl. Der Koffer hat einen doppelten Boden. achtfach. — unbestimmte Anzahl: Seine Meinung ist mir einerlei (egal).

Die Präposition
Präpositionen (Verhältniswörter) haben die Aufgabe, das von ihnen abhängende Wort an ein anderes anzuknüpfen und die Art des Verhältnisses (Raum, Zeit, Grund, Ziel usw.) zwischen dem in beiden Wörtern Genannten auszudrücken. Sie fügen Satzglieder in den Satz ein. Die meisten Präpositionen regieren einen bestimmten Kasus, d. h., die von ihnen abhängenden Substantive stehen immer im gleichen Kasus: Genitiv: außerhalb der Stadt, des Bereichs, der Landesgrenzen, Berlins Dativ: bei mir, dem Chef, den Eltern Einige Präpositionen können jedoch mit zwei Kasus verbunden werden: Ich lege das Buch auf den Tisch (Akkusativ). Das Buch liegt auf dem Tisch (Dativ). Bei manchen Präpositionen schwankt der Kasus, d. h. neben dem Normalkasus ist unter bestimmten Bedingungen ohne Bedeutungsunterschied ein zweiter Kasus möglich: neben Genitiv auch Dativ: (an)statt, innerhalb, längs, laut, mittels, trotz, während, wegen, zugunsten, dank neben Dativ auch Genitiv: binnen, zufolge neben Dativ auch Akkusativ: ab, außer neben Akkusativ auch Genitiv/Dativ: entlang Präpositionen stehen in der Regel vor dem Substantiv. Jedoch gibt es auch einige Präpositionen, die hinter dem Substantiv stehen: die Straße entlang, der Einfachheit halber, seiner Mutter zuliebe Schließlich gibt es wenige Präpositionen, die sowohl vor als auch hinter dem Substantiv stehen können bzw. es einklammern: wegen ihres Erfolges — ihres Erfolges wegen

Präpositionen mit einem Kasus
Präpositionen mit Akkusativ:
bis, durch, entlang, für, gegen, ohne, um, wider: bis nächsten Montag, bis Hamburg, durchs Fenster, durch einen Unfall, die Straße entlang, für dich, für immer, gegen einen Baum, gegen Mitternacht, ohne Sprachkenntnisse, ohne Auto, um den Tisch (herum), um 20 Uhr, wider Willen, wider Erwarten

Präpositionen mit Dativ:
ab, aus, außer, bei, entgegen, entsprechend, gegenüber, gemäß, mit, nach, seit, von, zu, zufolge:
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ab kommender Woche, ab Frankfurt, aus dem Haus, aus Gold, außer mir, außer Zweifel, bei Berlin, beim Arzt, entgegen seiner Darstellung, seinem Vater entgegen, entsprechend ihrer Vorstellung, gegenüber der Post, gemäß der Vorschrift, mit meinen Eltern, mit der Bahn, nach Norden, nach dem 1. April, seit Pfingsten, seit einem Monat, vom Bahnhof, zum Finanzamt, zu Weihnachten, einem Gerücht zufolge

Präpositionen mit Genitiv:
abseits, angesichts, anhand, anlässlich, anstelle, aufgrund, außerhalb, beiderseits, dank, diesseits, einschließlich, halber, hinsichtlich, infolge, inmitten, innerhalb, jenseits, kraft, längs, laut, mangels, mittels, oberhalb, seitens, statt, trotz, um ... willen, ungeachtet, unterhalb, unweit, während, wegen, zugunsten, zwecks: abseits der Straße, angesichts des Elends, anhand eines Wörterbuchs, anlässlich des Jubiläums, anstelle des Täters, aufgrund der Zeugenaussagen, außerhalb der Stadt, beiderseits des Weges, dank deiner Hilfe, diesseits des Sees, einschließlich der Nebenkosten, der Bequemlichkeit halber, hinsichtlich des Berichts, infolge des Unfalls, inmitten der Stadt, innerhalb des Monats, jenseits der Alpen, kraft seines Amtes, längs der Autobahn, laut des Befehls, mangels ausreichender Beweise, mittels eines gefälschten Dokuments, oberhalb der Stadt, seitens seiner Familie, statt der geplanten Reise, trotz seiner guten Fachkenntnisse, um des Friedens willen, ungeachtet der großen Gefahr, unterhalb der Burg, unweit des Parks, während der Stunde, wegen der Krankheit, zugunsten seines Bruders, zwecks gründlicher Untersuchung

Präpositionen mit zwei Kasus
Eine Anzahl von Präpositionen kann sowohl beim Dativ als auch beim Akkusativ stehen. Diese Präpositionen unterscheiden sich vor allem bei der Ortsangabe. Wenn ein fester Punkt, ein Ort, eine Fläche oder ein Raum angegeben wird, stehen sie mit dem Dativ. Die Frage lautet wo? Auf die Frage woher? steht immer der Dativ. Wenn eine Bewegung mit Richtung auf ein Ziel angegeben wird, stehen die Präpositionen mit dem Akkusativ. Die Frage lautet wohin? Zu dieser Gruppe gehören: an, auf, hinter, in, neben, über, unter, vor, zwischen: Frankfurt liegt am Main. Wir gehen an den See. Sein Hut lag auf dem Stuhl. Das Kind lief auf die Straße. Das Motorrad steht hinter der Garage. Stell das Fahrrad hinter das Haus! Die Villa steht in einem alten Park. Er hat sich in den Finger geschnitten. Der Stall liegt rechts neben dem Bauernhaus. Er setzte sich neben mich. Der Wasserkessel hing über dem Feuer. Er zog die Mütze über die Ohren. Die Katze sitzt unter dem Schrank. Die Schlange kroch unter den Busch.
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Das Taxi hält vor unserem Haus. Stell den Mülleimer vor das Gartentor! Er öffnete die Tür zwischen den beiden Zimmern. Sie nahm das Vögelchen zwischen ihre Hände.

Semantische Gliederung der Präpositionen
Es gibt einige Bedeutungsbereiche, denen sich Präpositionen zuordnen lassen: — lokal ab, an, auf, aus, außerhalb, bei, diesseits, durch, entlang, hinter, in, lokal: inmitten, jenseits, längs, nach, neben, oberhalb, über, unter, unterhalb, unweit, vor, zwischen: ab München, an der Wand, auf der / auf die Leiter, aus dem Haus, außerhalb der Ortschaft, bei meiner Mutter, diesseits der Elbe, durch den Tunnel, den Fluss entlang, hinter der / hinter die Kirche, in der / in die Stadt, inmitten des Getümmels, jenseits der Autobahn, längs des Baches / dem Bach, nach Köln, neben der / neben die Brücke, oberhalb der Stadt, über der / über die Brücke, unter dem / unter den Tisch, unterhalb des Schlosses, unweit des Stadions, vor der / vor die Universität, zwischen den / die Brücken — temporal ab, an, auf, außerhalb, bei, binnen, bis, durch, für, gegen, in, temporal: innerhalb, mit, nach, seit, über, um, vor, während, zu, zwischen: ab Weihnachten, am Anfang, auf vier Monate, außerhalb der Ferien, bei schlechtem Wetter, binnen drei Tagen, bis / bis zum Freitag, die ganze Woche durch, für drei Tage, gegen acht Uhr, in drei Wochen, innerhalb von vierzehn Tagen, mit Einbruch der Dunkelheit, nach der Vorstellung, seit gestern, über fünf Wochen, um 14 Uhr, vor Sonnenaufgang, während der Vorstellung, zu Ostern, zwischen drei und vier Uhr — modal an, auf, aus, außer, bis, dank, durch, für, gegenüber, gemäß, in, kraft, modal: laut, mit, nach, ohne, über, um, unter, von, zufolge: auf die Sekunde genau, aus Holz, außer Atem, bis zum Zusammenbruch, dank seines Intellekts / dank seinem Intellekt, durch Boten übermittelt, für seine Größe, gegenüber ihm / den Kindern gegenüber, gemäß unserer Absprache, in deutscher Sprache, kraft Amtes, laut Presseerklärung, mit wehenden Haaren, der Größe nach, ohne Begeisterung, über Gebühr strapaziert, Zug um Zug, unter der Bedingung, ein Mann von Welt, den Erhebungen zufolge — kausal: auf, aus, halber, infolge, um ... willen, vor, wegen: auf seine Empfehlung, aus ethischen Gründen, der Ordnung halber, infolge seiner Krankheit, um Gottes willen, vor Angst, wegen Bestechung — konzessiv trotz, ungeachtet konzessiv: trotz ihres guten Willens, ungeachtet seiner rhetorischen Fähigkeiten

Die Konjunktion
Konjunktionen dienen dazu, Wörter, Wortgruppen oder Sätze miteinander zu
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doch. ohne dass. da. (so)wie. als ob. denn. nicht nur . und ich muss arbeiten. — alternativ: oder... beziehungsweise. außer wenn.... beziehungsweise. Nebensätze mit Nebensätzen) sowie Wörter: Gabriele geht baden. — kausal: denn Wir müssen uns warm anziehen.. aber.. Zu den subordinierenden Konjunktionen gehören: als. wenn... außer dass. denn es ist kalt geworden. damit. obwohl. ehe. sobald.. sondern auch.. so doch Die subordinierenden Konjunktionen können aufgrund ihrer Verwendung in unterschiedliche Gruppen eingeteilt werden: 85 . Nach der Funktion kann man koordinierende (nebenordnende) und subordinierende (unterordnende) Konjunktionen unterscheiden. sowohl . desto. weder. weder .. so dass. Nebensätze unterschiedlichen Grades). obgleich.. sondern. noch. jedoch. sondern Morgen können wir ihn nicht sehen. als auch.. oder.. — adversativ: aber. — konkretisierend: das heißt Sie will unbedingt weitermachen. wenn auch. Nach der Form unterscheidet man eingliedrige oder einfache (und.. so . nachdem. auch) und mehrgliedrige oder gepaarte Konjunktionen (sowohl . zwar ... doch. oder.. Koordinierende Konjunktionen Koordinierende Konjunktionen verbinden Sätze gleichen Grades (Hauptsätze mit Hauptsätzen. wie. Er kommt morgen oder übermorgen. morgen wieder arbeiten. und. oder. solange. h. weil. als wenn.. wenn auch . sondern übermorgen.verbinden. ob. das heißt. (an)statt dass. als auch. Subordinierende Konjunktionen Subordinierende Konjunktionen verbinden Sätze unterschiedlichen Grades miteinander (Hauptsatz und Nebensatz... bis. Ich erfuhr. bevor. Zu den koordinierenden Konjunktionen gehören: aber. dass.. während. d. als auch. seit(dem). entweder . oder). indem. entweder . doch Die koordinierenden Konjunktionen lassen sich semantisch in folgende Gruppen gliedern: — kopulativ: und. sondern auch. Sie sind ihrer Form nach unveränderlich. Die Lehrer und die Kinder waren nicht da. zwar .. als dass.. falls. sowohl . dass sie krank war und nicht kommen konnte.. noch Er fährt heute. zumal. und sie will morgen nachkommen.. kaum dass. sowie. je . nicht nur .... entweder .

nirgendwoher. Disharmonie.. überhaupt. durch die Präfixe un-. dass Wir lösen das Problem. wie. nachdem. als dass.— kausal: weil. sobald. desorientiert. immateriell. niemals. Inkompetenz. sicher(lich). weder . — adversativ: während Er ging nach Hause. Es gab keine einzige / nicht eine einzige Verzögerung. durchaus. nirgends. indem wir mehr zahlen. keiner. Analphabet. kaum dass Nachdem das Tor gefallen war. obwohl. sooft. um so .. kein. — konsekutiv: dass. Die Negationswörter nicht. wenn auch. ging sie in die Schule. Fast keiner (kaum einer) hat sich beklagt. 2. keineswegs. nirgendwohin. soweit / insoweit (als).. ungeachtet Obwohl sie krank war. sofern / insofern (als) Soviel ich weiß. ehe. ganz und gar. wenngleich. nie. Die Negation Aussagen können auf verschiedene Weise negiert werden: 1. niemand. anorganisch. nichts. auf keinen Fall. bevor. da. illegal. so dass. sofern. abnorm.. nicht. des-. bis. wie. -leer.. — modal: indem. solange. nur dass. ab-. keinesfalls. dass Sie kommt. 86 . absolut verstärkt bzw. während ich bleiben musste. a-. nonverbal. obzwar. — final: damit. kommt sie nicht. — temporal: als. als ich gedacht habe. würde ich es machen. — konzessiv: obgleich. durch die Negationswörter nein. non-. soviel. Für die Reisegruppe war die lange Fahrt kein Problem. ohne dass wir ein Ergebnis erzielt hätten. als ob / wenn Er kommt später. als Aus dem Ausflug wird nichts. dis-. zumal.. nirgendwo. wenn. im-. so . — restriktiv (einschränkend): außer dass. kein können durch Partikeln bestimmt. zumal der Bus kaputt ist. durch die Partikel fast abgeschwächt werden: Für uns war die Fahrt gar kein Problem. de-. während. gar. verließen wir das Stadion. — vergleichend: als. il-. — konditional: wenn. miss-. falls. misstrauisch. ehe. seit(dem). bevor. -los: unbegründet. unter keinen Umständen. noch: Es gab weder Staus noch Pannen. dadurch .. irund die Suffixe -frei. an-. außer wenn Wenn ich das könnte. ohne dass Wir diskutierten vier Stunden. in-. damit wir das Problem besprechen können. niemand. reibungslos. nichts..

Jis vos nepargriuvo. versäumen. während im Litauischen mehrere Negationen einander nicht ausschließen: Ich habe ihn oder seinen Bruder niemals gesehen. Die Ausstellung zeigt kein Bild. (an)statt mit negierender Bedeutung: Die Fahrt verlief ohne Probleme.Irrealität. Die wichtigste Besonderheit der deutschen Negation besteht darin. vienas. 4. Die doppelte Negation hat bejahende Bedeutung: Es gab keine Missverständnisse zwischen dem Künstler und dem Veranstalter. dass sie einem Satz n u r e i n m a l ausgedrückt werden darf. Im Deutschen existieren zwei Partikeln für eine Antwort auf eine negative Entscheidungsfrage: doch. untersagen. Durch Konjunktionen: ohne dass.Ar manæs nematai? Die litauische Negation „ne“ steht unmittelbar vor dem Verb. unterlassen. durch Verben mit negierender Bedeutung: ablehnen. abraten. die Stellung der deutschen Partikel nicht ist freier. Nein. im Deutschen ist das nicht der Fall: Siehst du mich ..Ar mane matai? mich? Siehst du mich nicht? .Nein. Ne. verzichten usw. atëjau su broliu. (ich habe meinen Bruder mit). Das Negationswort nein entspricht einem negierten Satz: Kommt sie? . entspricht im Litauischen ein negativer Satz: Fast (beinahe. als dass und Präpositionen ohne. zu . Sind Sie nicht allein? . (Sie kommt nicht) Es gibt einige Unterschiede im Gebrauch der Negation zwischen dem Deutschen und Litauischen.Ne. vermeiden. nein. leugnen. verbieten. (ich bin allein). 87 . Að niekada nemaèiau nei jo. beinahe. Die Ausstellung ist nicht uninteressant. um ein Haar + Konjunktiv II.. rostfrei. nei jo brolio. menschenleer. Der Struktur fast. . Die Negation im Litauischen beeinflusst die Rektion der Verben. das nicht von hohem künstlerischem Wert wäre.Doch. obdachlos 3. (an)statt dass. Ich habe weder ihn noch seinen Bruder je gesehen. Im Litauischen ist in beiden Fällen „ne“ gebräuchlich: Ar Jûs ne vienas? . um ein Haar) wäre er gestürzt.

nun mal Menschen sind nun mal keine Engel! 6 Zu den Partikeln werden in manchen Grammatiken auch Präpositionen. überhaupt Gibt es hier überhaupt etwas zu essen? — Ergänzungsfrage: bloß. ohnehin. halt. einfach. bloß. Drohung: bloß. mal. einfach. Dazu gehören: aber. denn. Modalpartikeln haben unterschiedliche Verwendungsbereiche: — Aufforderung: doch. denn. mal. schließlich. Die Modalpartikeln Modalpartikeln sind die zahlenmäßig größte Gruppe unter den Partikeln. noch. erst. immerhin. denn. vielleicht Das ist aber eine Menge Geld! Was du nicht sagst! — Vermutung: doch wohl. ja wohl. doch nicht. wohl Komm mir ja / nur nicht nach Mitternacht zurück! — Überraschung: aber. ohne dass der Satz ungrammatisch wird: Was machst du denn hier? Was machst du hier? Modalpartikeln beziehen sich nicht auf einzelne Wörter. eigentlich. doch gleich. wohl usw. — Widerspruch und Einwand: allerdings. nicht. ja. etwa. sondern auf den ganzen Satz. doch. eh. Modalpartikeln sind normalerweise unbetont. ja. überhaupt. etwa. nur. Sie können im Regelfall nicht am Satzanfang stehen: Das ist doch die Höhe! Modalpartikeln können weggelassen werden. auch. jedenfalls. denn. 88 . schon. Mit ihrer Hilfe lassen sich Nuancen und Schattierungen des Ausdrucks erzielen. eben. doch.und Gradpartikeln gerechnet. Partikeln sind gewissermaßen die Würze der gesprochenen Sprache. eben / halt. ruhig. schon. weil sie unflektierbar sind. einfach. schon. ruhig. eigentlich. eigentlich. In unserer Grammatik werden zu den Partikeln die Modal. sowieso. nur. nur Was hat sie bloß? — Meinungsäußerung: auch. mal. die die Bedeutung einer Aussage modifizieren6 . ja. Sie modifizieren und färben die Ausdrucksweise. vielleicht. doch. eben.Die Partikeln Partikeln sind unflektierbare Wortarten. erst Du wirst jetzt doch nicht abfahren! — Entscheidungsfrage: auch. Konjunktionen und Adverbien gezählt. schon Halt eben / gerade / doch mal die Leiter! — Warnung. doch. nur. wohl Das wird schon gut gehen. ja.

die nur aus einem einzigen Wort bestehen. ah. schließlich. schon A: Das ist vielleicht ein starkes Stück! B: Allerdings! — Verallgemeinerung: eh. juchhe. (und nicht nur seine Stimme am Mikrofon gehört). einzig. Trotzdem ist die besondere Bedeutung von Gradpartikeln daran erkennbar. noch. (au)weh 89 . überhaupt Wir haben ihn schließlich als Kandidat vorgeschlagen. selbst. (obwohl ich weit hinten stand) Ich habe sogar den Minister gesehen. — Unsicherheit: wohl Ob er wohl kommt? Möglich sind auch Reihungen von Partikeln wie bei Franz Kafka: aber denn doch wohl nicht gar so sehr oder der Wunsch: Die deutsche Grammatik lernen wir ja nun wohl denn doch! Die Gradpartikeln Gradpartikeln sind sprachliche Elemente. oh. ferner. Interjektionen als Ausdruck physischer und psychischer Empfindungen: — Freude: juhu. Interjektionen sind „Ein-Wort-Sätze“. erst. sowieso.— Rhetorische Fragen: auch. 1. schon. (neben anderen weniger wichtigen Leuten) Ich habe den Minister sogar gesehen. also Sätze. Sie sind unveränderlich und syntaktisch isoliert. Teilweise überschneidet sich der Gebrauch der Gradpartikeln mit jenem gleichlautender Adverbien. ohnehin. mit denen Empfindungen und Aufforderungen ausgedrückt oder Laute nachgeahmt werden. Dazu gehören: auch. Die Interjektion Interjektionen sind Lautgebilde. eben. — Wunsch: bloß. aber eigentlich haben wir kein Geld. bloß nicht / ja nicht. jedenfalls. holdrio — Schmerz: au(a). doch. hurra. die einen Teil der Aussage des Satzes unterschiedlich gewichten. Konjunktionen oder Modalpartikeln. nur Hättest du bloß nichts gesagt! — Kommentar: allerdings. (o)weh. immerhin. eigentlich. schon. Sogar ich habe den Minister gesehen. immerhin. vielleicht. schon (mal) Wir wollen ein Haus kaufen. heisa. Gradpartikeln beziehen sich im Regelfall auf einzelne Satzglieder: Ich habe den Minister gesehen. sogar usw. wohl Wer will eigentlich Krieg? — Einschränkung: eigentlich. nur. wie sie unterschiedliche Teile im Satz graduell von anderen Satzgliedern abheben.

pfui Teufel — Kälte: hu. hoppla. eh (zögern). hahaha. huhu. hallo. puff (Lärmen. bah. Aufprall). dalli. miau (Katze). klingelingeling. papperlapapp — Genugtuung: aha. trapp. na — Ruhigsein: pst. o la la. toi 2. bing (helles Klingen). schnapp. na. (h)uah (gähnen). hopsa (springen. äh — Ablehnung: ach. kling. ih. huhu. krah (Rabe. oje — Ärger: ach. ach. klack(s) (Fallen. summ (Biene). na. hopp. Laufen) 90 . pfui. sch. äks. piep (Vogel. dideldumdei (Musik). wumm(s). hehehe. bäh — Verachtung: ach. holterdiepolter. putt putt 3. kikeriki (Hahn). trallala (trällern) — tierische Laute: muh (Rind). oho. hüpfen. tapp. quiek (Ferkel). bum (Pauke). hoppla. hu — Ekel: brr. pah. oh. kuckuck (Kuckuck). h(e)m (räuspern). trapp (Gehen. kichern). Maus). ksch. pfui (ausspucken). ssst — Aufforderung zur Bewegung: hü. Explodieren). pscht. bah. hähähä. bum(s). dideldum. hm — Nachdenken: hm. ach so. äh — Zärtlichkeit: ei. hoho. klang. hach. bam (Läuten). oha. krach. flupp (Entkorken der Flasche). aha. mäh (Schaf). bum(s). nanu. wau (Hund). iah (Esel). hick (aufstoßen). ritze. ratze (Säge).— Furcht: uh. bäää (weinen). stolpern). piff. quak (Frosch). hott. plumps. Interjektionen als Ausdruck der Lautnachahmung: — menschliche Laute: äh. tapp. paff (Schießen). tirili (Lerche). hihi (lachen. tschilp (Sperling) — andere Laute: ticktack (Uhr). oh — Erstaunen: ah. uff (schnaufen). schnipp. bauz. ach was. meck (Ziege). bäh. ph — Wunsch: toi. eiapopeia — Sehnsucht: ach. igitt. schnips (Schneiden). Interjektionen als Ausdrucksformen der Aufforderung: — Aufmerksamkeit: heda. Krähe). verdammt — Spott: ätsch. na na. hops. toi. bum. ach nein. hatschi / hatzi (niesen). bim. gack (Huhn). rums. psch.

Ausrufesätze. Erstaunen. bitten. befehlen. Zu den Aussagesätzen gehören auch die Ausrufesätze die eine Emotion (Angst. Sätze sind sprachliche Einheiten. zweiten oder letzten Stelle stehen: Gott stehe ihm bei! Wäre er nur nicht mit dem Auto gefahren! Wenn sie doch endlich hier wäre! 91 . etwas aussagen. II. in Texten. Ausrufezeichen. an der Spitze oder am Ende: Du bist aber groß geworden! Bist du aber groß geworden! Wie groß du geworden bist! Aufforderungssätze Der Aufforderungssatz drückt eine Bitte. Sie bauen sich aus kleineren sprachlichen Einheiten auf. die relativ selbstständig und abgeschlossen sind. Sie drücken das vom Sprecher Gewünschte aus. die sich von der Form her unterscheiden: Aussagesätze. Das Verb steht im Konjunktiv I. Der Satz ist durch die Stimmführung als relativ abgeschlossen gekennzeichnet. sich entschuldigen. Das Finitum steht an der zweiten Stelle des Satzes.SYNTAX Der Satz Gegenstand der Syntax (Satzlehre) ist der Bau. Fragezeichen. Das finite Verb steht an der Satzspitze: Komm her! Hilf ihm doch bitte! Fangen wir jetzt an! Zu den Aufforderungssätzen werden auch Wunschsätze gezählt. Bewunderung) ausdrücken. antworten. Es gibt drei Satzarten. Sie erscheinen normalerweise in größeren selbstständigen und abgeschlossenen sprachlichen Einheiten. etwas erklären. Das finite Verb steht an der zweiten Stelle: Heute scheint die Sonne. Aussagesätze Der Aussagesatz dient zur Äußerung eines realen oder behaupteten Sachverhalts. In schriftlichen Texten übernehmen bestimmte Satzzeichen die Aufgabe der Stimmführung: Punkt. Entzücken. Der Himmel ist blau. Der Satz hat einen bestimmten grammatischen Bau. Aufforderungssätze und Fragesätze. eine Aufforderung oder einen Befehl eines Sprechers aus. berichten usw. Das Finitum kann hier an der ersten. die Struktur von Sätzen. beleidigen. jemanden auffordern. etwas mitteilen. Wörtern und gegliederten Wortgruppen. Satzarten Mit Sätzen kann man vielerlei tun: etwas fragen. Das Verb bildet die Achse des Satzes und eröffnet um sich herum Stellen für weitere Elemente des Satzes.

nicht wahr. Das Prädikat Die die Struktur des Satzes bestimmende Verbform im einfachen Satz bezeichnen wir als Prädikat In seiner Funktion als Achse oder Rahmen des Satzes ist das Prädikat Prädikat. Dies sind der einfache Satz sowie der zusammengesetzte Satz. u. Die Antwort auf Entscheidungsfragesätze lautet entweder ja. Neben dem Finitum stehen dann eine oder mehrere infinite Verbformen: Sie werden doch nicht schon wieder schlafen! Das wird später gesagt werden. spricht man auch von einem einfachen Satz. Das finite Verb steht an der Satzspitze. Oft erscheinen in solchen Sätzen die Partikeln doch. Ergänzungsfragen ermitteln Teile eines Sachverhalts eines Satzes. doch wartet der Sprechende dabei auf die Bestätigung seiner Aussage durch den Gesprächspartner. Wenn zusammengesetzte Verbformen vorkommen. die nach kommunikativen Absichten unterschieden werden. Doch beantwortet eine negative Entscheidungsfrage im positiven Sinne: Fliegt die Maschine morgen?– Ja / nein. Das Finitum steht an der zweiten Stelle. nicht wahr? Satzformen Neben den erwähnten Satzarten und ihren Besonderheiten. das strukturelle Zentrum von dem aus Satzglieder aufgerufen werden. Kommst du morgen nicht?– Doch (ich komme). Im Satz erscheint es in finiter Form: Sie bauen schon ihr drittes Boot. Der einfache Satz Einfache Sätze sind Sätze. die unbekannt sind. Vor den Ferien sollten wir noch eine Arbeit schreiben. sicher. nicht nur einen Teil dessen.a. nicht. nein oder doch. 92 .: Sie haben doch eine gute Bibliothek. wirklich. denen grundsätzlich ein Verb zugrunde liegt. Mit nein wird eine positive Frage im negativen Sinne beantwortet. differenzieren wir entsprechend der Form zwei Satzformen.Fragesätze Es gibt drei Typen von Fragesätzen: Entscheidungsfragen. Wir sahen ihn kommen. Mit ja wird eine positive Entscheidungsfrage im positiven Sinne beantwortet. vor ihm steht ein Fragewort: Wann kommst du? Wer hilft mir? Vergewissenrungsfragen sind nach dem Satzmodell Aussagesätze. Vor den Ferien schreiben wir keine Arbeit mehr. Ergänzungsfragen und Vergewisserungsfragen. Entscheidungsfragen ermitteln den gesamten Inhalt eines Sachverhalts.

Das Subjekt Das Subjekt ist ein Satzglied. Präposition + Substantiv: Diese Frage ist von Bedeutung. Als Kopula dienen: Verben wie: sein. Ein Prädikat. werden. Dazu gehören der Infinitiv des Verbs. Adjektiv oder Partizip: Seine Tochter ist begabt. Er wird zum Vorsitzenden ernannt. Adverb Der Lehrer ist dort.). das nur mit Formen des Verbs sein sowie mit einigen anderen Verben (werden. Substantiv im Nominativ: Er ist Student. h. 3. scheinen: Die Straße ist nass. Wir haben das Auto gekauft. Das Prädikativ wird ausgedrückt durch: 1. scheinen) gebildet wird.Wir unterscheiden einfaches und mehrgliedriges Prädikat. bleiben. Er will in der nächsten Woche nach England fahren. Numerus. Das ist für uns entscheidend. Substantive und Adjektive in ist-Prädikationen nennen wir Prädikative Prädikative. Modalverb (haben. Tempus und Modus geprägt: Er liest ein Buch. wird ist-Prädikation genannt. Finitum und infiniter Prädikatsteil treten zusammen auf bei den zusammengesetzten Zeitformen (Perfekt usw. Es wird spät. Herr Müller bleibt unser Deutschlehrer. Das finite Verb ist nach Person. Der infinite Prädikatsteil bildet im Regelfall mit dem finiten Verb eine Satzklammer: das Finitum steht an zweiter Stelle im Satz. Das einfache Prädikat ist identisch mit dem finiten Verb. Das mehrgliedrige Prädikat besteht aus dem Finitum sowie dem infiniten Prädikatsteil oder dem Verbzusatz (d. Das Hilfsverb bzw. Sie heißt Andrea. das das Wesen oder Ding nennt. das trennbare Präfix am Satzende. trennbaren Präfixen) Der infinite Prädikatsteil ist nicht nach Person. bleiben. Wir wären gern in Köln. heißen. Die Verben mit Prädikativen werden Kopula genannt. Tempus und Modus bestimmt.) ist dabei Finitum: Wir haben das Auto gekauft. Das Subjekt steht im Nominativ und antwortet auf die Frage: wer 93 . der infinite Prädikatsteil bzw. Das ist entscheidend. Partizip I und II: Sie muss morgen arbeiten. 2. wollen usw. Numerus. beim Ausdruck der Modalität (wollen) sowie beim Passiv. 4. weil sie eine Verbindung herstellen zwischen Subjekt und Prädikativ. über das etwas ausgesagt wird.

Schweigen ist Gold. Sie misstraute diesen Worten. 3. ist sehr erfreulich. 5. Dass du uns besuchen willst. Sie besucht ihren Vater. Ich weiß. Das Akkusativobjekt ist eine Ergänzung im Akkusativ und bezeichnet eine Person oder eine Sache. Es ist schädlich zu rauchen. Anzahl und Art der Objekte richten sich nach dem Verb: Vater repariert der Mutter den Geschirrspüler Nun spült der Geschirrspüler Geschirrspüler. Infinitiv: In die Ferien zu fahren ist eine schöne Sache. Das Genitivobjekt ist eine Ergänzung im Genitiv. dem sich ein Geschehen zuwendet: Der Sohn dankt dem Vater. Die Zahl der Verben mit einem Genitivobjekt ist klein. Das Dativobjekt ist eine Ergänzung im Dativ und antwortet auf die Frage wem? Es nennt vorwiegend jemand oder etwas. Fußball zu spielen. wem sie helfen kann. Es bereitet ihm Freude. Das Objekt Objekte sind notwendige nominale Satzglieder im Prädikat. die von einer Tätigkeit oder Handlung betroffen ist. ist noch ungewiss. Subjektsatz: Wann ich eintreffe. Dativobjekt und Akkusativobjekt. Der Gerechte muss leiden. Substantivierte Wortarten: Reden ist Silber. dass du tüchtig 94 . etwa einem Präpositionalobjekt verbunden werden: Ich erinnere mich des Vorfalls / an den Vorfall nicht. 4. Es antwortet auf die Frage wessen? Wer nimmt sich des Problems an? Er bedarf dringend meiner Hilfe. Es antwortet auf die Frage wen / was? Der Bauer pflügt den Acker. Pronomen: Er / Man liest. manche können auch mit einem anderen Objekt. Das Subjekt wird ausgedrückt durch: 1. Sie hilft. 2. Geschirr das Geschir wieder.oder was? Zwischen dem Subjekt und dem Finitum des Satzes besteht grammatische Kongruenz: Das Kind geht / Die Kinder gehen schon zur Schule. Kasusbestimmte Objekte sind: Genitivobjekt. Substantiv im Nominativ: Der Junge liest. Es gibt zwei Typen: die kasusbesimmten Objekte und die Objekte mit Präpositionen.

Wir kämpften auf Leben und Tod. Sie beschloss eine kleine Atempause einzulegen. Er läuft jeden Tag diese Strecke. das Dativobjekt dagegen indirektes Objekt. — Adverbialbestimmung der Bedingung. die einen Zweck angibt und die Frage wozu? in welcher Absicht? beantwortet: Wir fuhren zur Erholung an die See. Inge kommt aus dem Schwimmbad. der Zeit. Adverbiale Bestimmungen der Zeit geben Zeitpunkt. das die Umstände eines Geschehens näher bestimmt. Das Präpositionalobjekt ist ein Objekt mit einer bestimmten. die einen Grund oder eine Ursache angibt und auf die Frage warum? antwortet: Er schrie vor Hunger. Richtung und Herkunft an und antworten auf die Fragen: wo? wohin? woher?: Karl arbeitet in München. Sie schreibt einen ganzen Tag. Sie tippte den Brief mit großer Sorgfalt. das Objekt wird mit der Präposition erfragt: Auf wen achtet sie? Die Adverbialbestimmung Unter Adverbialbestimmung (Umstandsbestimmung) versteht man ein Satzglied.bist. Seit dem Essen sind vier Stunden vergangen. vom Verb geforderten Präposition: Sie achtet auf ihre Schwester. Sie blieb nur für kurze Zeit. Adverbiale Bestimmungen der Art und Weise geben Machart. der Art und Weise und des Grundes. Zu den Adverbialbestimmungen des Grundes gehören: — Kausalbestimmung. Unter diesen Umständen arbeite ich nicht. Quantität. zeitliche Wiederholung und zeitliche Erstreckung einer Handlung an und antworten auf die Fragen: wann? wie oft? wie lange? seit wann? bis wann? Am 11. Es gibt Adverbialbestimmungen des Ortes. Intensität einer Handlung an und beantworten die Fragen: wie? wieviel? wie sehr?: Sie arbeitet vorbildlich. September hat sie Geburtstag. die auf die Frage in welchem Fall? unter welcher Bedingung? antwortet: Bei Regen fällt das Spiel aus. Adverbiale Bestimmungen des Ortes geben Ort. 95 . Die Präposition kann hier nicht ersetzt werden. Grad. Paula geht ins Theater. Michael schläft zuwenig. — Finalbestimmung (Adverbialbestimmung des Zieles). Das Akkusativobjekt wird auch direktes Objekt genannt. Das Verbrechen geschah aus Eifersucht.

Bei all seiner Begabung ist er doch nur mittelmäßig. Zahl und Geschlecht übereinstimmt und das nichtkongruierende Attribut. 96 . Das Attribut Attribute sind nähere Bestimmungen zu Substantiven. Berlin Nach der Art der Verbindung mit dem Substantiv unterscheidet man das kongruierende Attribut. ganz Berlin. das sich dem Bezugssubstantiv anschließt: kongruierendes Attribut: ein kluger Kopf. In erweiterten Sätzen gibt es folgende Erscheinungsformen des Attributs: — vorangestelltes Attribut eine helle Lampe. der Maler des Bildes. Adjektiven und Adverbien. Peters Tasche — nachgestelltes Attribut der Mann dort. die Bundeshauptstadt Große. Käse aus Holland Eine besondere Form des Attributs ist die Apposition. Das ist ein nachgestelltes oder vorangestelltes nominales Satzglied im gleichen Kasus: Karl der Große Herr Müller. das gewonnene Spiel. das Glas hier. das Leben des Präsidenten. kochendes Wasser. Ministerpräsident Stolpe. Pronomen.— Konzessivbestimmung (Adverbialbestimmung der Einräumung). die einen Gegengrund angibt und die Frage trotz welchen Umstands? beantwortet: Trotz des Regens gingen sie spazieren. das mit dem Bezugssubstantiv in Kasus. der arme Mann nichtkongruierendes Attribut: Schillers Gedichte.

Die Stellung der Satzglieder Subjekt Prädikat I Dativobjekt Akkusativobjekt Präpositionalobjekt Genitivobjekt Prädikativ Adverbialbestimmung Funktionsverbgefüge Prädikat II Der Vortrag Der Referent Er Er Er Er hat den Zuhörern gefallen. im gleichen Hotel starke Beachtung zur Verfügung. erläutert. desto weiter hinten steht es im Satz. / ein Erfolg für einen Experten. Aus diesem Grund haben Präpositionalobjekte und Genitivobjekte sowie Prädikative. 97 . eine Woche. hat zeigte dankte hat hat einem Kollegen dem Auditorium den Kollegen seine Thesen sich interessante Thesen einen Film. an Beispielen mit den Kollegen über seine Arbeit weiterer Erklärungen. Das Gesagte Einige Der Kongress Viele Der Kongress Die Teilnehmer Der Vortrag Die Stadt bedarf enthielten ist halten dauerte haben hat stellte den Wissenschaftlern Tagungs-räume sich den Referenten sehr interessant gewesen. Dabei stehen Dativobjekte vor Akkusativobjekten. der Stimme. gewohnt. fürs Zuhören. Dativobjekte (meist Personen) und Akkusativobjekte (meist Sachen) stehen als Substantive vor den genannten Satzgliedern und nach dem Subjekt. Bei Verben mit zwei Präpositionalobjekten steht das persönliche Objekt vor dem Sachobjekt. Adverbialbestimmungen und Funktionsverbgefüge ihren festen Platz am Satzende vor dem infiniten Verb. gefunden Grundsätzlich gilt: je enger ein Satzglied zum Verb gehört. vertreten. unterhalten.

dikat objekt 2 Gestern Gestern Gestern Gestern Gestern Gestern Gestern Gestern Gestern Gestern Gestern Gestern Gestern Gestern Gestern Gestern den sein Institut.Akk Dativ Subjekt kat I usa objekt tiv ob jekt zeigte der Referent zeigte er sahen sie zeigte er sahen sie zeigte ihnen der Referent sahen sich die Kollegen zeigte er zeigte zeigte sahen zeigte sahen zeigte sahen bat es es es es es Dativobjekt Akkusativobjekt Dativobjekt Präpo. Akkusativobjekt. den Kollegen. an. Für die Reihenfolge im Mittelfeld gilt: Als Substantive stehen Subjekte. sich die Kollegen ein Journalist er es es an. Gestern sprach der Referent der Referent die Kollegen der ihnen. als Pronominaladverb (bei Sachen) nach dem 98 . Dativobjekt. es sich ihnen sein Institut. Referent die sich Kollegen ihnen der Referent. Als Pronomen stehen sie in der Reihenfolge Subjekt. sich an. an.Präsitional. den Referenten um ein Interview. sich sein Institut sein Institut. Pronominale Objekte stehen nie vor einem pronominalen Subjekt. Präpositionalobjekte stehen als Substantive und als Pronomen + Präposition (bei Personen) bzw. sein Institut es den Kollegen. Sie können aber vor einem nominalen Subjekt stehen. Position Prädi. Dativund Akkusativobjekte in der genannten Reihenfolge.Die Stellung der nominalen und pronominalen Satzglieder 1. ihnen. mit ihm darüber. Kollegen es ihnen. an. an.

. danach.. kämm dich. (syndetisch) Syndetische Satzverbindungen entstehen durch die Verknüpfung von Sätzen mit Hilfe von koordinierenden Konjunktionen. Wasch dich.. nämlich.. schließlich. entsteht eine Satzverbindung (Satzreihe. oder.. beiordnende) Konjunktionen (syndetisch) miteinander verbunden. zieh dich an. folglich. 0 und aber denn oder sondern I die Tante die Kinder die Tante sie sie II sorgt für die Kinder.. Sie sind einander nebengeordnet. Die Teilsätze der Satzverbindung werden ohne Konjunktionen (asyndetisch) oder durch nebenordnende (koordinierende. Solche Konjunktionen sind: aber. Man unterscheidet zwei Formen: Satzverbindung und Satzgefüge. wenn ein reflexives Verb noch ein Akkusativobjekt bei sich hat: sich (D) etwas (A) ansehen. denn er muss noch arbeiten. bleiben bei den Kindern. Parataxe).. deshalb. dann. jedoch. 99 . doch. Bei Reflexivpronomen ist zu beachten. denn.. Die Satzverbindung Wenn mehrere gleichberechtigte Sätze miteinander verknüpft werden. die miteinander verbunden oder ineinander gefügt sind. als auch. noch Folgende Adverbien dienen zur Verknüpfung der Teilsätze in der Satzreihe: darum. h. In der Satzverbindung behalten also die Sätze eine relative formale Selbstständigkeit: Der Esel schrie. bleiben zu Hause. weder . dass das Reflexivpronomen im Dativ steht. und. der Hund bellte.Subjekt und den Kasusobjekten. nehmen die Kinder mit. Die Eltern fahren unbeschwert ab. sondern auch. stehen in gleichem Rang und gereiht.. sondern. entweder . bzw. nachher. d. nicht nur . oder. die Katze miaute und der Hahn krähte. sowohl . (asyndetisch) Er kommt nicht. trotzdem. sorgt für die Kinder. sonst usw. Entweder fahren die Eltern allein Die Eltern fahren nicht weg. Satzstellung Konjunktionen in der Position Null: Die Eltern fahren nach Italien Die Eltern Fahren nach Italien. Koordination. deswegen. Der zusammengesetzte Satz Der zusammengesetzte Satz besteht aus zwei oder mehreren Sätzen. allein.. Die Teilsätze könnten jeder für sich allein stehen.

Grammatisch sind Nebensätze aber vollständige Sätze. In Nebensätzen steht das Subjekt meistens hinter der Konjunktion. Stellung von zweiteiligen Konjunktionen in der Satzverbindung: I II Entweder kommt Er hatte Er Bald Mal war lacht putzt III er noch heute nicht nur private Sorgen weder zu Hause er. von denen mindestens einer nicht für sich allein stehen könnte. Die Pronomen stehen auch im Nebensatz soweit wie möglich vorne. Wir mussten ihn anrufen. Auch wenn das Subjekt im Haupt. d. gekommen. zu spät. auch finanziell am Ende. sondern ineinander gefügt. sich vor den Unkosten. Er hatte sich sehr beeilt. wo mehrere Teilsätze miteinander verbunden sind. Man spricht dann von einem Satzgefüge (Subordination. Im eingeleiteten Nebensatz steht das finite Verb am Satzende. noch konnten wir ihn in seinem Büro erreichen. I darum trotzdem folglich dann andererseits sonst II hat kam gebe kam fürchtete wäre III er er ich er er er IV sein Zimmer gekündigt. sie hätten keine Zeit. muss es wiederholt werden: Er sprang in den Fluss. Nebensätze sind inhaltlich unvollständige Sätze. Satzgefüge bestehen aus mindestens einem Hauptsatz und einem Nebensatz. im uneingeleiteten Nebensatz bei Nachstellung des Nebensatzes an zweiter Stelle. endlich. haben die Menschen mehr Freizeit. Sie ergänzen einen Hauptsatz und dürfen in der Regel nicht allein stehen. dir nur 10 Mark zurück. meistens direkt hinter der Konjunktion: 100 . Viele Menschen meinen. Das Satzgefüge Von einem zusammengesetzten Satz spricht man auch. weil sie Gäste erwartet. Er hat bestimmt viel Arbeit. 0 I oder er sondern er II kommt war III überhaupt nicht mehr. Wird die Arbeitszeit kürzer. mal tut er es. bei Voranstellung an erster Stelle: Die Frau steht am Herd. Die Teilsätze sind nicht aneinander gereiht. Einerseits wollte er mitkommen.und Nebensatz gleich ist. h. Hypotaxe). als er Hilferufe hörte.Konjunktionen in der Position I (Konjunktionaladverbien): Er will abreisen. Du schuldest mir noch 20Mark. sie das Fenster. sie brauchen immer ein Subjekt und ein konjugiertes Verb. bald weint er.

Sind mehr als zwei Teilsätze zu einem Satzgefüge verknüpft. die vor dem Hauptsatz stehen: Ob sie kommt. c) Relativsätze (Nebensätze. die durch ein Relativpronomen eingeleitet werden): Diejenigen Hunde. so kann ein Nebensatz seinerseits Hauptsatz zu einem weiteren Nebensatz sein. die durch ein Fragepronomen oder Frageadverb eingeleitet werden): Man muss sich die Frage stellen. Einteilung der Nebensätze Man teilt die Nebensätze ein nach: 1. ihrer syntaktischen Funktion 1. der Art ihrer Verbindung mit dem Hauptsatz 3. muss ich es mir genau überlegen. das durch ein Pronomen ausgedrückt ist: Ich weiß nicht. Nach ihrer Stellung im Satzgefüge unterscheidet man: a) Vordersätze. Das trennbare Präfix wird mit dem finiten Verb in einem Wort geschrieben: Als wir in Berlin ankamen. gingen wir direkt ins Hotel. Hauptsatz und Nebensatz sind einander zugeordnet. ihrer Stellung im Satzgefüge 2. beißen nicht. ihrem Abhängigkeitsgrad 4. das wir besitzen. ob sie kommt. ob sie sich für Kunst interessiert. b) uneingeleitete Nebensätze: Ich weiß. sie wünscht sich eine schöne Blumenvase. warum Zeit heute so knapp ist. die bellen. Wenn aber das Subjekt selbst ein Pronomen ist. 3. machte sie ein unzufriedenes Gesicht. Ich weiß nicht. b) Zwischensätze. 2. Sich steht nach dem Subjekt. d) indirekte Fragesätze (Nebesätze. stehen die weiteren Pronomen im Akkusativ und Dativ dahinter: Bevor ich es dir endgültig sage.Nachdem sich meine Freundin die Wohnung angesehen hatte. c) Nachsätze. Der auf den ersten Hauptsatz bezogene 101 . die durch eine Konjunktion eingeleitet werden) Er ging nach Hause. liegt idyllisch. ob sich Karin / Karin sich / für Kunst interessiert. die zwischen die Teile des Hauptsatzes geschoben werden: Das Haus. die nach dem Hauptsatz stehen: Sie weiß nicht. Nach der Art der Verbindung mit dem Hauptsatz unterscheidet man: a) Konjunktionalsätze (Nebensätze. weiß sie nicht. weil es schon spät war.

Ob er kommt. Er sah. 102 . dass ein Nebensatz folgt: Sie teilte uns mit. Modal. Konditional-. dass er jeden Tag in die Kneipe geht. was die Ursache ist. Wenn Subjektsätze hinter den Hauptsatz gestellt werden. ob du kommst. ob dieser Versuch gelingt. als man noch zu Pferde ritt. Final-. freut mich. Grades Ich glaube. Ich zweifle daran. Attributsätze Unter einem Attributsatz versteht man einen Nebensatz in der Rolle eines Attributs. Adverbialund Relativsätze. welcher) oder Relativadverbien (wie. Die Frage. Grades 2. ist völlig ungewiss.Nebensatz ist dann der Nebensatz ersten Grades. Sie bestimmen das Substantiv des Hauptsatzes näher: Die Frage. Dieses es nennt man ein Vertreterelement (Platzhalter): Es freut mich. Kausal-. Grades 3. werden sie im Hauptsatz durch ein es vertreten. Er hat den Fehler. Sie treten auf als dass-Sätze. Subjektsätze Subjektsatz ist ein Nebensatz. wie die Berufsaussichten sind. In seltenen Fällen können sie auch durch Konjunktionen (dass. Nach ihrer syntaktischen Funktion können Nebensätze danach eingeteilt werden. Sie fragt. die an der Stelle von Objekten stehen. der an der Stelle eines Subjekts steht: Dass du mitkommst. wer selbst unterworfen ist? Wie sie schläft. Attributsätze werden fast nur mit Relativpronomen (der. dass sie nach München umzieht. Konzessiv-. Zu den Adverbialsätzen gehören: Temporal-. Objekt-. Attribut-. ob) eingeleitet werden. ist verständlich. Der auf diesen bezogene Nebensatz ist der Nebensatz zweiten Grades usw. wie sie auf ihn zukam. Meier will wissen. Nebensatz Nebensatz Nebensatz Hauptsatz 1. seit wir wissen. bleibt ungeklärt.erweitert werden (Pronominaladverb) und kündigt im übergeordneten Satz an. Das geschah zu der Zeit. dass es leichter geworden ist. Wenn ein Nebensatz für ein präpositionales Objekt steht. Kann befreien. ob-Sätze und w-Sätze. wo) eingeleitet. Objektsätze Objektsätze sind Nebensätze. beunruhigt uns. für welches Satzglied sie stehen: Subjekt-.und Adversativsätze. dass du mitkommst. dass der Regen aufhört. kann die Präposition durch ein da. 4. wann der Zug ankommt. Konsekutiv-. Wir warten darauf. ob er der Täter ist.

von dessen wechselvollem Leben wir viel wissen. Der Kasus des Relativpronomens dagegen hängt vom Verb des Relativsatzes ab bzw. die durch die Relativpronomen der. Relativsätze stehen dicht hinter dem Bezugswort. wo. etwas. Die Relativpronomen dessen. die. worüber. welcher. was wir nicht erwartet hatten. Possessivpronomen. wird ihm auch glauben. von wo aus usw. Nichts. nichts. — Wem Lesen keinen Spaß macht. das. was du geschrieben hast. welches. (der) wird ihm auch glauben. die vor dem Relativpronomen steht. der sieht vielleicht lieber fern. deren stehen im Relativsatz für ein Genitivattribut bzw. Derjenige.Eine Untergruppe der Attributsätze bilden die Relativsätze. Die satirischen Gedichte Heines. einiges. wer. Relativsätze mit den Relativadverbien wo. eingeleitet werden und in der Rolle eines Attributes oder eines selbstständigen Satzgliedes stehen. wird er mit was angeschlossen: Mutter musste immer wieder Märchen erzählen. Relativsätze sind Nebensätze. wem. mit denen ich mich intensiv beschäftigt habe. ist der Inhalt deines letzten Briefes. woher (von wo). wohin. Wenn sich ein Relativsatz auf die gesamte Aussage des Hauptsatzes bezieht. es bestimmt aber den Kasus des zu dessen. welche. der einer der größten deutschsprachigen Schriftsteller ist? Nicht jeder. bekam Schreibverbot. werden häufig zitiert. Zwischen dessen. deren gehörenden Substantivs. die sich auf unbestimmte Personen beziehen: Jeder. was du mir mitgeteilt hast. kennt diesen Schriftsteller. Das. was mich ärgert. von wo aus haben im Hauptsatz ein Bezugswort mit lokaler Bedeutung: 103 . durch die Relativadverbien wodurch. Nach dem Demonstrativpronomen das. sieht vielleicht lieber fern. Das Verb des Relativsatzes hat keinen Einfluss auf dessen. ist mir neu. woher. was bzw. der die Ehrlichkeit des Kaufmanns kennt. ist die Nachricht von deiner Verlobung. wessen. deren. deren und dem dazugehörigen Substantiv darf kein Artikel stehen: Er. wen sind aus Relativsätzen hervorgegangen. von der Präposition. haben sich schon viele Biographen befasst. Sie können nachgestellt oder in einen Satz eingeschoben werden: Haben Sie schon mal von Heinrich Heine gehört. dessen politische Ansichten den Regierenden missfielen. und nach dem neutralen Superlativ (das Schönste) steht zur Erklärung ein Relativsatz mit was: Das Schönste. Das Relativpronomen richtet sich in Zahl und Genus nach dem Bezugswort. weniges usw. Er rief gestern plötzlich an. — Wer die Ehrlichkeit des Kaufmanns kennt. Mit diesem Schriftsteller. nach alles. den man in Deutschland nach Heine fragt. was sie auch gerne tat. dem Lesen keinen Spaß macht. Die verkürzten Relativsätze mit wer. wohin.

gab es noch keine Videogeräte. Die Zeitformen im Haupt. ehe Man gebraucht wenn im Präsens und Futur bei einmaligen Handlungen sowie im Präsens und in allen Vergangenheitsformen bei wiederholten Handlungen. seit Gleichzeitigkeit Nachzeitigkeit während. solange. wohin immer mehr Menschen ziehen. Sooft ich in den Semesterferien Zeit hatte. sobald. nachdem. (Gleichzeitigkeit) Zum Ausdruck der Gleichzeitigkeit. (Vorzeitigkeit) Wir packen die Koffer. solange sie schlief. kaum dass.und Nebensatz sind immer gleich: 7 Zum Gebrauch von relativen Zeitformen siehe Tabelle auf Seite 26 104 . nach diesem abläuft oder gleichzeitig mit ihm geschieht: Nachdem wir gegessen hatten. seit. ehe wir abreisen. Als steht bei einmaligen Handlungen in der Vergangenheit: Als ich jung war. kaum dass. wenn. seitdem. Wichtig ist die Unterscheidung. jedesmal wenn. werden die Lebensbedingungen immer schlechter. ging ich Geld verdienen. Die Dörfer. ehe sooft. immer wenn. nachdem.In der Innenstadt von Hamburg. bevor. sooft. immer wenn. woher die Menschen kommen. Temporalsätze Temporalsätze sind Nebensätze. stehe ich sofort auf. sowie. seitdem. sobald. Temporale Nebensätze können im Verhältnis zum Hauptsatz gleichzeitig. solange. Man gebraucht während und solange bei zwei oder mehr gleichzeitig ablaufenden Handlungen. vorzeitig oder nachzeitig sein. bis. die Angaben zur Zeit machen. ob das Geschehen im Nebensatz vor dem des Hauptsatzes abläuft. bevor. Bei einer wiederholten Handlung kann man auch die Konjunktion sooft verwenden: Wenn es an der Tür läutete. wenn eingeleitet. In den Großstädten. erschrak er furchtbar. bevor. Vorzeitigkeit und Nachzeitigkeit gibt es folgende Konjunktionen7 : Vorzeitigkeit als. begann der Tanz. seitdem. wo der Lärm unerträglich ist. bis. sowie. wenn. sooft. jedesmal wenn. sobald. verfallen. als. ehe. (Nachzeitigkeit) Ich las ein Buch. Sie werden durch als. möchte ich nicht wohnen. Wenn der Wecker klingelt. bis. während.

bei sobald folgt eine Handlung sofort auf die andere. habe ich eine Erkältung. Kausalsätze Kausalsätze sind Nebensätze. Seit das Verkehrsschild hier aufgestellt ist. Warum fährst du nicht mit? — Weil ich keine Zeit habe. die Konjunktion da bei unwichtigeren und allgemein bekannten Gründen gebraucht. bei da auch so. Solange er studierte. Die Konjunktion bis gebraucht man meist für Handlungen. In Sätzen mit sobald steht im Haupt. Sobald ein Streit ausbricht. begann er zu arbeiten. Der Nebensatz hat oft die gleiche Zeitform wie der Hauptsatz: Bevor er studieren konnte. war sie berufstätig. Er war immer vergnügt und lustig. Da es in Deutschland häufig regnet. die zeitlich nach der Handlung im Hauptsatz geschieht. zumal da. Zwischen da und weil bestehen feine Unterschiede. die in der Vergangenheit begonnen haben und bis jetzt andauern: Seitdem ich in Hamburg bin. passieren weniger Unfälle. In der Antwort auf eine direkte Frage muss weil gebraucht werden: Er ist nicht gekommen. Im gleichen Sinne wie bevor kann man auch ehe benutzen: Ehe er studieren konnte. deswegen oder deshalb stehen. sah sie fern. weil er Kopfschmerzen hat. Die Konjunktion weil wird bei wichtigen Gründen. die den Grund für das im Hauptsatz genannte Geschehen angeben. da. zumal. Als Anschlussmittel für Kausalsätze dienen weil. musste er eine Prüfung machen. herrscht selten Wassermangel. Der Nebensatz mit zumal bzw. Man gebraucht bevor bei einer Handlung. zieht er sich zurück. Bei nachdem kann eine gewisse Zeitspanne zwischen den beiden Handlungen liegen.Während er am Schreibtisch arbeitete. Die Konjunktionen seit oder seitdem gebraucht man bei gleichzeitigen Handlungen. Die Hauptsatz-Handlung endet zu einem bestimmten Zeitpunkt.und Nebensatz besteht ein Begründungsverhältnis. zumal da gibt zu einem vorhergehenden Grund noch einen weiteren Grund an: 105 . bis er heiratete.und Nebensatz wegen des geringen zeitlichen Abstands meist die gleiche Zeitform: Nachdem er gefrühstückt hatte. Die Handlung im Nebensatz mit nachdem und sobald liegt vor der Handlung des Hauptsatzes. an dem die Nebensatz-Handlung anfängt: Bis er aus Amsterdam anruft. musste er eine Prüfung machen. Zwischen dem Haupt. Im Hauptsatz kann als Korrelat darum. bleibe ich im Büro. die in die Zukunft weisen.

106 . sofern eingeleitet. vorausgesetzt. ich erreiche den Zug. wenn es um Einzelfälle geht oder wenn die Erfüllung der Bedingung bezweifelt wird bzw. Um eine Bedingung auszudrücken. muss die Patientin operiert werden. zumal unsere Ausrüstung nicht gut ist. In der Vergangenheit sind sie nur irreal möglich. dass die elektrischen Leitungen nicht erneuert werden. Konditionalsätze Konditionalsätze sind Nebensätze. können auch folgende Wendungen gebraucht werden: angenommen. wie ein Zufall erscheint: Falls die Therapie erfolglos bleibt. um so mehr als der Bus kaputt ist. dass Herr Schmidt unser Chef wird. bevor die Aussage im Hauptsatz Wirklichkeit werden kann: Wenn ich das Stipendium bekomme. wenn ich Zeit hätte. unter der Bedingung. weswegen / weshalb es eine Umleitung gibt. seltener dann eingefügt: Vorausgesetzt. (so) komme ich morgen. weil eine Baustelle eingerichtet wird). Im Allgemeinen wird der Konditionalsatz durch Konjunktionen wenn. kaufe ich mir als Erstes ein Fahrrad. dass. dass zunächst eine Bedingung erfüllt sein muss. dass er mich um Verzeihung bittet. dass ich den Zug erreiche. es sei denn. dass. unter der das im Hauptsatz genannte Geschehen eintritt. im Fall. können wir bauen. sonst nicht. dass der Angeklagte die Wahrheit sagt. dass dein Onkel für den Kredit bürgt. Bei veränderter Verteilung der Teilsatzinhalte auf Hauptsatz und Nebensatz bezeichnen weswegen oder weshalb das kausale Verhältnis: Es wird eine Baustelle eingerichtet. wäre ich zu dir gekommen. dann steht das finite Verb am Satzanfang: Bekomme ich das Stipendium. dass. es sei denn. falls. Statt des dass-Satzes kann hier auch ein Hauptsatz stehen. Gesetzt den Fall. Die Konjunktion wenn kann entfallen. Wenn ich gestern Zeit gehabt hätte. Konditionale Satzgefüge mit wenn zeigen an. die die Bedingung nennen. Meistens wird so. Statt wenn können die Konjunktionen falls / sofern stehen. Dann werden sie mit dem Konjunktiv II gebraucht: Ich käme zu dir.Bei solchem Wetter bleiben wir lieber im Hotel. so muss er freigesprochen werden. Konditionale Satzgefüge stehen im Präsens und Futur. Vorausgesetzt. kaufe ich mir als Erstes ein Fahrrad. (dass). Ich gehe nicht zu ihm. (Es gibt eine Umleitung. darfst du ins Kino gehen. dass: Angenommen. miete ich diese Wohnung nicht. so komme ich morgen. dass. wenn es nur auf die konditionale Bedeutung ankommt. Einen zusätzlichen Grund signalisiert auch um so mehr / weniger als: Aus dem Ausflug wird nichts. Sofern du deine Schularbeiten erledigt hast. gesetzt den Fall. Im Fall. gibt es viel Ärger im Büro. sich vollzieht. Unter der Bedingung.

Nach den Konjunktionen wenn . ohne dass er jedoch Erfolg hatte. obgleich. ungeachtet. sind wir doch gute Freunde. selbst wenn. Es regnete stark.. Wenn im Hauptsatz das Übermaß eines Sachverhalts angegeben wird. Der Nebensatz mit ohne dass nennt das Nichteintreten einer sich aus dem Hauptsatz ergebenden Folge (negativer Konsekutivsatz): Er tat alles. so freuen wir uns auf die Heimkehr.Konsekutivsätze Konsekutivsätze (Folgesätze) sind Nebensätze. verneint ohne dass eingeleitet. der aber nicht ausreicht. die eine Einräumung. Konzessivsätze Konzessivsätze (Einräumungssätze. hast du mich noch niemals besucht. so dass die Wanderung recht anstrengend wurde. aufgrund dessen eine im Nebensatz zu erwartende Folge ausbleibt. ein Motiv oder Ziel des im Hauptsatz genannten Geschehens angeben. Obwohl wir uns ständig streiten. um die Geltung des Geschehens im Hauptsatz außer Kraft zu setzen.. Selbst wenn die Straßen überfüllt sind. auch wenn. Der Nebensatz mit so dass steht immer hinter dem Hauptsatz: Sie verletzte sich so. niemand wollte nach Hause gehen. auch wenn. wenn . als dass er heute noch kommt.. Wenn es auch spät war. wenn das Subjekt im Hauptund Nebensatz verschieden ist: Damit der Arzt nichts merkte. Nebensätze des unzureichenden Gegengrundes) sind Nebensätze. Die Konjunktionen sind obwohl. die die Folge (die Wirkung) des im Hauptsatz genannten Sachverhaltes nennen. es wird weiterhin Auto gefahren. 107 . Vor dass steht im Hauptsatz immer ein so als Korrelat. Der Nebensatz mit damit wird dann verwendet. versteckte der Kranke die Zigaretten. als dass. einen Gegengrund zu dem im Hauptsatz genannten Geschehen angeben. obschon (nur noch selten). Sie werden mit den Konjunktionen dass. dass ihre Hand blutete. Obgleich wir uns schon seit zwanzig Jahren kennen. auch. so dass. verwendet man die Konjunktion als dass: Er ist zu müde. die einen Zweck. Sie werden mit den Konjunktion damit eingeleitet. Finalsätze Finalsätze sind Nebensätze. selbst wenn beginnt der nachfolgende Hauptsatz zumeist mit dem Subjekt: Wenn auch die Reise schön war. auch..

die Begleitumstände oder die Vergleichbarkeit in Hauptsatz und Nebensatz ausgedrückt werden: Instrumentalsatz nennt das Mittel. das zur Lösung des Sachverhalts im Hauptsatz geeignet ist. Der Nebensatz ist im Regelfall Vordersatz.. indem er Nahrung aufnimmt.. der im Hauptsatz genannt wird. als ich erwartet habe. gebraucht man einen Nebensatz mit wie. beide Adjektive stehen im Komparativ: Je mehr ich arbeite. Wenn eine Tatsache und die Ansicht darüber nicht übereinstimmen. Im Vergleichssatz (Komparativsatz) wird der Sachverhalt. ist er in Hamburg geboren. Während es im Sommer kalt war. Der Modalsatz nennt auch einen einschränkenden Umstand: Soviel ich mich erinnere. Unter dem Oberbegriff Modalsatz fasst man mehrere Untergruppen zusammen. Dadurch. der Nebensatz mit je. Adversativsätze Adversativsätze (Sätze des Gegenteils) sind Nebensätze. Im Proportionalsatz werden Hauptsatz und Nebensatz graduell miteinander verglichen. Während wir gestern wanderten. Die Gruppen unterscheiden sich je nachdem. wie ich vermutet habe. Er ist noch reicher. Wenn eine Tatsache und die Ansicht darüber übereinstimmen. die angeben. Die Konjunktionen sind indem und dadurch. die die Art und Weise des Geschehens im Hauptsatz näher charakterisieren. haben wir im Winter geschwitzt. verjubelte sie das Geld. wie sich das im Hauptsatz genannte Geschehen vollzieht. ob das Mittel. dass der menschliche Körper Nahrung aufnimmt.. Im Hauptsatz steht der Positiv. Der Hauptsatz wird mit desto / um so eingeleitet. gebraucht man einen Nebensatz mit als. 108 . wird er mit Energie versorgt. bleiben wir heute zu Haus. Anstatt dass sie arbeitete. soweit sie dafür Zeit findet. während eingeleitet. Sie wird daran arbeiten. desto / um so unzufriedener bin ich. Je größer der Wohlstand eines Landes ist. Sie werden durch die Konjunktionen (an)statt dass. Als Konjunktionen dienen wie und als. desto höher ist die Lebenserwartung. die im Gegensatz zu dem im Hauptsatz genannten Geschehen stehen. Im Hauptsatz steht der Komparativ: Er ist so reich. dass: Der menschliche Körper wird mit Energie versorgt.Modalsätze Modalsätze sind Nebensätze. mit einem anderen verglichen.

Sg. Sg. Liste der starken und unregelmäßigen Verben Infinitiv backen befehlen beginnen beißen bergen bersten betrügen bewegen biegen bieten binden bitten blasen bleiben braten brechen brennen bringen denken dreschen dringen dürfen empfehlen erlöschen erschrecken erwägen essen fahren fallen fangen fechten finden flechten fliegen fliehen fließen 3. backte (buk) befahl begann biss barg barst betrog bewog bog bot band bat blies blieb briet brach brannte brachte dachte drosch drang durfte empfahl erlosch erschrak erwog aß fuhr fiel fing focht fand flocht flog floh floss 3. Prät.Anhang I. Pers. Präsens bäckt (backt) befiehlt beginnt beißt birgt birst betrügt bewegt biegt bietet bindet bittet bläst bleibt brät (bratet) bricht brennt bringt denkt drischt dringt darf empfiehlt erlischt erschrickt erwägt isst fährt fällt fängt ficht findet flicht fliegt flieht fließt 3. Pers. Sg. Pers. Perfekt hat gebacken hat befohlen hat begonnen hat gebissen hat geborgen ist geborsten hat betrogen hat bewogen hat gebogen hat geboten hat gebunden hat gebeten hat geblasen ist geblieben hat gebraten ist / hat gebrochen hat gebrannt hat gebracht hat gedacht hat gedroschen ist / hat gedrungen hat gedurft hat empfohlen ist erloschen ist erschrocken hat erwogen hat gegessen ist / hat gefahren ist gefallen hat gefangen hat gefochten hat gefunden hat geflochten ist / hat geflogen ist geflohen ist geflossen 109 .

Sg. Perfekt hat gefressen hat gefroren ist gegoren hat geboren hat gegeben ist gediehen ist gegangen ist gelungen hat gegolten ist genesen hat genossen ist geschehen hat gewonnen hat gegossen hat geglichen ist geglitten hat geglommen hat gegraben hat gegriffen hat gehabt hat gehalten hat gehangen hat gehauen hat gehoben hat geheißen hat geholfen hat gekannt ist geklommen hat geklungen hat gekniffen ist gekommen hat gekonnt ist gekrochen hat geladen hat gelassen ist gelaufen hat gelitten hat geliehen hat gelesen hat gelegen hat gelogen . Pers. Sg. Prät. Pers. Präsens frisst friert gärt gebiert (gebärt) gibt gedeiht geht gelingt gilt genest genießt geschieht gewinnt gießt gleicht gleitet glimmt gräbt greift hat hält hängt haut hebt heißt hilft kennt klimmt klingt kneift kommt kann kriecht lädt lässt läuft leidet leiht liest liegt lügt 3. Sg. Pers. fraß fror gor gebar gab gedieh ging gelang galt genas genoss geschah gewann goss glich glitt glomm grub griff hatte hielt hing hieb (haute) hob hieß half kannte klomm klang kniff kam konnte kroch lud ließ lief litt lieh las lag log 3.Infinitiv fressen frieren gären gebären geben gedeihen gehen gelingen gelten genesen genießen geschehen gewinnen gießen gleichen gleiten glimmen graben greifen haben halten hängen hauen heben heißen helfen kennen klimmen klingen kneifen kommen können kriechen laden lassen laufen leiden leihen lesen liegen lügen 110 3.

Sg.Infinitiv lügen mahlen meiden melken messen mögen müssen nehmen nennen pfeifen preisen quellen raten reiben reißen reiten rennen riechen ringen rinnen rufen salzen saufen saugen schaffen scheiden scheinen schelten scheren schieben schießen schlafen schlagen schleichen schleifen schließen schlingen schmeißen schmelzen schneiden schreiben 3. Präsens lügt mahlt meidet melkt misst mag muss nimmt nennt pfeift preist quillt rät reibt reißt reitet rennt riecht ringt rinnt ruft salzt säuft saugt schafft scheidet scheint schilt schert schiebt schießt schläft schlägt schleicht schleift schließt schlingt schmeißt schmilzt schneidet schreibt 3. Sg. Pers. Perfekt hat gelogen hat gemahlen hat gemieden hat gemolken hat gemessen hat gemocht hat gemusst hat genommen hat genannt hat gepfiffen hat gepriesen ist gequollen hat geraten hat gerieben hat / ist gerissen hat / ist geritten ist gerannt hat gerochen hat gerungen ist geronnen hat gerufen hat gesalzen (gesalzt) hat gesoffen hat gesogen hat geschaffen hat/ ist geschieden hat geschienen hat gescholten hat geschoren hat geschoben hat geschossen hat geschlafen hat geschlagen ist geschlichen hat geschliffen hat geschlossen hat geschlungen hat geschmissen ist geschmolzen hat geschnitten hat geschrieben 111 . Prät. Sg. Pers. Pers. log mahlte mied molk (melkte) maß mochte musste nahm nannte pfiff pries quoll riet rieb riss ritt rannte roch rang rann rief salzte soff sog (saugte) schuf schied schien schalt schor schob schoss schlief schlug schlich schliff schloss schlang schmiss schmolz schnitt schrieb 3.

Sg. Pers.Infinitiv schreiben schreien schreiten schweigen schwellen schwimmen schwingen schwören sehen sein senden singen sinken sinnen sitzen sollen spalten speien spinnen sprechen sprießen springen stechen stehen stehlen steigen sterben stinken stoßen streichen streiten tragen treffen treiben treten trinken tun verbleichen verderben verdrießen vergessen verlieren verschwinden verzeihen 112 wachsen 3. Perfekt hat geschrieben hat geschrie(e)n ist geschritten hat geschwiegen ist geschwollen ist / hat geschwommen hat geschwungen hat geschworen hat gesehen ist gewesen hat gesandt (gesendet) hat gesungen ist gesunken hat gesonnen hat gesessen hat gesollt hat / ist gespalten (gespaltet) hat gespien hat gesponnen hat gesprochen ist gesprossen ist gesprungen hat gestochen hat gestanden hat gestohlen ist gestiegen ist gestorben hat gestunken hat / ist gestoßen hat / ist gestrichen hat gestritten hat getragen hat getroffen hat / ist getrieben hat / ist getreten hat getrunken hat getan ist verblichen ist / hat verdorben hat verdrossen hat vergessen hat verloren ist verschwunden hat verziehen ist gewachsen . Sg. Prät. Präsens schreibt schreit schreitet schweigt schwillt schwimmt schwingt schwört sieht ist sendet singt sinkt sinnt sitzt soll spaltet speit spinnt spricht sprießt springt sticht steht stiehlt steigt stirbt stinkt stößt streicht streitet trägt trifft treibt tritt trinkt tut verbleicht verdirbt verdrießt vergisst verliert verschwindet verzeiht wächst 3. Pers. Pers. schrieb schrie schritt schwieg schwoll schwamm schwang schwor sah war sandte (sendete) sang sank sann saß sollte spaltete spie spann sprach spross sprang stach stand stahl stieg starb stank stieß strich stritt trug traf trieb trat trank tat terblich verdarb verdross vergaß verlor verschwand verzieh wuchs 3. Sg.

Perfekt ist gewachsen hat gewaschen ist gewichen hat gewiesen hat gewendet (gewandt) hat geworben ist geworden hat geworfen hat gewogen hat gewunden hat gewusst hat gewollt hat gewrungen hat / ist gezogen hat gezwungen II. h. ist im Deutschen nicht immer gegeben. August 1998 in Kraft getreten – mit einer Übergangsfrist bis 2005. Pers. A1 Einzelfälle mit Umlautschreibung alte Schreibung Behende Bendel Schneuzen Stengel Aufwendig neue Schreibung behände (zu Hand) Bändel (zu Band) schnäuzen (zu Schnauze. A Laut-Buchstaben-Zuordnungen Das Lautprinzip der Schreibung. Die wichtigsten Rechtschreibregeln Am 1. wuchs wusch Wich w Wies w wandte (wendete) warb wurde warf wog wand wusste wollte wrang zog zwang 3. Die folgenden Beispiele sollen die wichtigsten Änderungen illustrieren. Sg. Sg. Pers.Infinitiv wachsen waschen weichen weisen wenden werben werden werfen wiegen winden wissen wollen wringen ziehen zwingen 3. Die neue Regelung ist am 1. Präsens wächst wäscht weicht weist wendet wirbt wird wirft wiegt windet weiß will wringt zieht zwingt 3. Mithilfe der neuen Rechtschreibregeln sollten einige der Unregelmäßigkeiten in der Laut-BuchstabenBeziehung beseitigt werden. großschnäuzig) Stängel (zu Stange) aufwendig (zu aufwenden) oder: aufwändig (zu Aufwand) 113 aber weiterhin: Eltern (trotz alt) . die Entsprechung eines Lautes mit einem Buchstaben. Pers. Sg. Gleiche Wortstämme werden gleich geschrieben. Prät. d. Juli 1996 wurde in Wien eine Erklärung zur Neuregelung der deutschen Rechtschreibung unterzeichnet.

z.) Känguru (wie Gnu. nach kurzem Vokal tritt anstelle von ß immer ss. auch Kaffee-Ersatz Seeelefant. alte Schreibung Haß Kuß. sie küßten sich er läßt sie muß daß neue Schreibung Hass Kuss. gießen . alte Schreibung Flanellappen Flußsand Ballettänzer Stoffetzen Kaffee-Ersatz See-Elefant neue Schreibung Flanelllappen Flusssand Balletttänzer Stofffetzen Kaffeeersatz.A2 Neuregelung der s-Schreibung ß wird nur noch nach langem Vokal und nach Diphthong geschrieben.) . Kakadu usw. Maß .Maße. sie küssten sich er lässt sie muss dass A3 Zusammentreffen von drei gleichen Buchstaben Bei dem Aufeinandertreffen von drei gleichen Buchstaben in Zusammensetzungen sollen grundsätzlich alle Buchstaben geschrieben werden.gießt usw. auch See-Elefant A4 Einzelfälle alte Schreibung Roheit Zäheit Zierat Selbständig rauh Känguruh 114 neue Schreibung Rohheit (zu roh) Zähheit (zu zäh) Zierrat (wie Vorrat) Selbständig / selbstständig rau (wie grau.. B. schlau usw.

wie viel irgendetwas irgendjemand 115 . wieviel irgend etwas irgend jemand neue Schreibung Rad fahren (wie Auto fahren) Eis laufen Kopf stehen Staub saugen Teppich klopfen Halt machen sitzen bleiben kennen lernen abwärts gehen nahe gehen aber: fernsehen gefangen nehmen bekannt machen übrig bleiben aneinander fügen zueinander finden nahe stehend so viel. auch Jogurt Spaghetti. auch Ketchup Panther. auch Delfin Joghurt. auch Geografie Graphologe. auch Panter Thunfisch. auch Spagetti Ketschup. auch Tunfisch B Getrennt.A5 Fremdwörter alte Schreibung Geographie Graphologe Orthographie Delphin Joghurt Spaghetti Ketchup Panther Thunfisch neue Schreibung Geographie.und Zusammenschreibung alte Schreibung radfahren eislaufen kopfstehen staubsaugen teppichklopfen haltmachen sitzenbleiben (in der Schule) aber: sitzen bleiben (auf dem Stuhl) kennenlernen abwärtsgehen (schlechter werden) aber: abwärts gehen (einen Weg) nahegehen (seelisch ergreifen) aber: nahe gehen (in die Nähe gehen) gefangennehmen bekanntmachen übrigbleiben aneinanderfügen zueinanderfinden nahestehend soviel. auch Grafologe Orthographie. auch Orthografie Delphin.

Dein. alte Schreibung in bezug auf angst (und bange) machen schuld geben pleite gehen der. Altbauer-haltung) sollte man vermeiden. Nur noch in Verbindung mit den Verben sein. (in der vertraulichen Anrede) neue Schreibung in Bezug auf Angst (und Bange) machen Schuld geben Pleite gehen a Aber : bange sein. denn es tut ihm weh!“). aufgehoben. die. 116 . dir usw. Dir usw. Euer. euch usw. gram bleiben. Ihr. bleiben und werden schreibt man angst. schuld und pleite. euer.und Kleinschreibung Substantive in Verbindung mit einer Präposition oder einem Verb werden generell großgeschrieben. Euch usw. ihr. ist aufgehoben. bange. leid. Die Regelung. das Letzte alles Übrige nicht das Geringste im Großen und Ganzen im Allgemeinen heute Mittag gestern Abend am Sonntagabend sonntagabends auf Deutsch Groß und Klein Jung und Alt das schwarze Brett der weiße Tod die erste Hilfe du. st stets ungetrennt zu lassen („Trenne nie st.C Groß. Lesehemmende Trennungen (Seeu-fer. nach der ein einzelner Vokalbuchstabe am Wortanfang nicht abgetrennt werden darf. pleite werden der. die das letzte alles übrige nicht das geringste im großen und ganzen im allgemeinen heute mittag gestern abend am Sonntag abend Sonntag abends auf deutsch groß und klein jung und alt das Schwarze Brett der Weiße Tod die Erste Hilfe Du. gram. Weiterhin wird das ck bei der Worttrennung nicht mehr durch kk ersetzt. D Worttrennung am Zeilenende Bei der Trennung der Wörter wird die bisherige Regel. dein.

Obwohl er uns verstand. 2. sowie.. sowohl .. antwortete er nicht. anstatt . weder verbunden: Alle lachten. Relativsätze und Nebensätze: Der Apfelbaum. sofort mit der Arbeit. wie. 4. Ein Komma kann gesetzt werden: 117 . 3. zwischen Hauptsatz und Nebensatz: Ich freue mich. zu. oder etc... nicht . ohne . Im Urlaub wollen wir lange schlafen. wenn du kommst.. zwölf Stunden lang. trug herrliche Früchte. der längste Fluss Europas. noch.. als... erweiterte Infinitivkonstruktionen und Infinitivkonstruktionen mit um . Appositionen: Die Donau. 3. Die wichtigsten Kommaregeln Ein Komma wird gesetzt: 1. aber er machte ein unglückliches Gesicht. zwischen verschiedene Nebensätze: Ich weiß. 2. seinen Assistenten oder den Tutor danach fragen. sie sind mit und.. weil er darauf wartet. um bald zu einem Ergebnis zu kommen. oder..alte Schreibung Ka-sten Mu-ster Zuk-ker Schmek-ken Ufer Ofen neue Schreibung Kas-ten Mus-ter Zu-cker schme-cken U-fer O-fen III. zwischen gleichrangige Satzglieder und Satzaussagen. Du musst endlich den Professor.. viel baden und uns einmal richtig erholen. zwischen vollständige Hauptsätze. es sei denn.. beziehungsweise. mündet ins Schwarze Meer. dass ich ihm das Geld bringen muss. Nur vor und. zu. von der anstrengenden Reise erschöpft. 4. Partizipialsätze: Er schlief. trotzdem fuhr er mit dem Fahrrad ins Büro. Es regnete. oder. zu: Sie begann. In Kommas werden eingeschlossen: (wenn sie den Hauptsatz unterbrechen) 1. Ausweise und persönliche Sachen. gut essen. den er selbst gepflanzt hatte. (siehe 1) steht kein Komma: In der gestohlenen Tasche waren Schlüssel. Geld. entweder .

und komparierbares Wort. vor Infinitivkonstruktionen um .. anstatt . die ein Geschehen als „täterzugewandt“ darstellt die Apposition: substantivisches Attribut. Begleiter des Substantivs. einen Befehl oder einen Wunsch beinhaltet der Ausrufesatz: Satz. das im Kasus mit seinem Bezugswort meist übereinstimmt der Artikel: deklinierbares Wort. Er hofft jeden Tag (.. 2. Liste der wichtigsten grammatischen Begriffe Der Ablaut: regelmäßiger Wechsel des Stammvokals bei der Flexion und Wortbildung das Abstraktum: Substantiv. oder.. IV.... man unterscheidet den bestimmten Artikel vom unbestimmten Artikel asyndetisch: konjunktionslos verbunden das Attribut: syntaktisch nicht notwendige Anreicherung eines Satzglieds der Attributsatz: Nebensatz an der Stelle eines Attributs der Aufforderungssatz: Satz. das einen lokalen. mit dem etwas nicht Gegenständliches bezeichnet wird. zu: Er ging zur Polizei (. der eine Aufforderung. Verbinhalt bezieht der Adverbialsatz: Nebensatz an der Stelle einer Adverbialbestimmung (KausalTemporalsatz usw. bei gleichrangigen Teilsätzen. vor erweiterten Infinitivkonstruktionen: Er hofft (.. das eine Eigenschaft. der Wenfall das Akkusativobjekt: Satzglied im Akkusativ. zu. Begriffswort das Adjektiv: deklinier. die durch und.) der Akkusativ: einer der vier Kasus. das sich entweder auf eine Aussage insgesamt oder den Satz. ohne .. der einen Sachverhalt mit starker innerer Anteilnahme ausdrückt 118 . temporalen. direktes Objekt das Aktiv: verbale Kategorie neben dem Passiv.) und in die Stadt fährt er mit dem Bus. zu.) jeden Tag ein bisschen mehr Sport treiben zu können. Wortgruppen und Wörtern.bzw.wenn dadurch die Gliederung der Sätze deutlicher wird oder ein Missverständnis vermieden wird 1. 3. ein Merkmal bezeichnet das Adverb: unflektierbares Wort.) um seinen Pass abzuholen.) ein bisschen mehr Sport treiben zu können. modalen oder kausalen Umstand angibt die Adverbialbestimmung: adverbial gebrauchtes Satzglied. verbunden sind: Er geht immer zu Fuß zur Arbeit (.

zweite. Artikel. in dem ein Zweck. hinweisendes Pronomen die Entscheidungsfrage: Fragesatz mit dem Finitum an erster Stelle. der einen Sachverhalt als Ganzes in Frage stellt die Ergänzung: durch die Valenz des Verbs bedingtes obligatorisches oder fakultatives Satzglied die Ergänzungsfrage: Fragesatz mit einem einleitenden Fragewort und dem Finitum an zweiter Stelle. Substantiv mit dem Artikel die der Finalsatz: Nebensatz. Pronomen und Adjektiv das Demonstrativpronomen: Untergruppe der Pronomen. Pronomens). weibliches Geschlecht. Zahl. grammatisches Geschlecht Genus verbi: verbale Kategorie zur Kennzeichnung eines Geschehens als „täterzugewandt“ (Aktiv) oder „täterabgewandt“ (Passiv) 119 . erste. Vorzukunft die Gattungsbezeichnung: Substantiv für eine Gattung von Lebewesen oder Dingen und zugleich für jedes Lebewesen oder Ding dieser Gattung. die den Vollzug oder Abschluss eines Geschehens als Tatsache für einen zukünftigen Zeitpunkt feststellt. Modus und Zeit bestimmt ist. als Nebensatz heißt er indirekter Fragesatz das Funktionsverbgefüge: Verbindung aus einem inhaltsarmen Verb und einem sinntragenden Substantiv das Futur I: Zeitform mit Zukunftsbezug. Motiv oder Ziel angegeben wird das Finitum: Verbform. unvollendete Zukunft das Futur II: Zeitform.der Aussagesatz: Satz. der einen Sachverhalt behauptet oder mitteilt Consecutio temporum: die Abfolge der Zeitformen im zusammengesetzten Satz der Dativ: einer der vier Kasus. Gattungsname der Genitiv: einer der vier Kasus. der Wemfall das Dativobjekt: Satzglied im Dativ. der einen Sachverhalt unter einem bestimmten Aspekt in Frage stellt der Fall: vgl. vollendete Zukunft. die nach Person. Kasus das Femininum: eines der drei Genera. Adjektivs. finite Verbform die Flexion: zusammenfassende Bezeichnung für Deklination und Konjugation. der Wesfall das Genitivobjekt: Satzglied im Genitiv das Genus: grammatische Kategorie des Substantivs (Artikels. der einen Sachverhalt in Frage stellt. Beugung der Fragesatz: Satz. indirektes Objekt die Deklination: Formabwandlung. Beugung von Substantiv.

das Geschlecht: vgl. Grundform des Verbs die Interjektion: unflektierbares Wort zum Ausdruck einer Empfindung. werden als Bestandteil einer zusammengesetzten Verbform die Hypotaxe: vgl. Satzgefüge der Imperativ: Modus. der ein Geschehen als tatsächlich und wirklich. Modus und Zeit unbestimmt ist (Infinitiv. der Bedingung des Geschehens angibt die Kongruenz: Abstimmung von Satzgliedern in Person. Mehr-. Fall der Kausalsatz: Nebensatz. Infinitiv der Hauptsatz: in einem Satzgefüge der übergeordnete Teilsatz das Hilfsverb: haben. Möglichkeitsform das Konkretum: Substantiv. sein. Akkusativ). Fragepronomen intransitiv: nicht transitiv die Kardinalzahl: Grundzahl der Kasus: grammatische Größe. Genitiv. Ä. das Interrogativpronomen: Untergruppe der Pronomen. unbestimmtes Pronomen der Indikativ: Modus. Befehlsform das Indefinitpronomen: Untergruppe der Pronomen. der eine direkte Aufforderung an eine oder mehrere Personen ausdrückt. der Ursache. Genus und Kasus die Konjugation: Formabwandlung. vorgestellt. mit dem etwas Gegenständliches bezeichnet wird. der ein Geschehen nicht als wirklich. Dativ. die die Beziehungsverhältnisse der deklinierbaren Wörter im Satz kennzeichnet (vgl. Höherstufe der Konditionalsatz: Nebensatz. Grund oder Motiv des Geschehens angibt der Komparativ: Vergleichsform des Adjektivs und einiger Adverbien zum Ausdruck des ungleichen Grades. das der Verknüpfung von Wörtern. Genus die Grundform: vgl. der eine Einräumung. sondern als erwünscht. Wortgruppen und Sätzen dient der Konjunktionalsatz: Nebensatz mit einer Konjunktion als Anschlussmittel der Konjunktiv: Modus. von einem anderen nur behauptet darstellt. Partizip I und II) der Infinitiv: Nenn-. Beugung des Verbs die Konjunktion: unflektierbares Wort. einen Gegengrund zu 120 . Gemütsbewegung o. Wirklichkeitsform infinite Verbform: Verbform. Zahl. die nach Person. Nominativ. Zahl. Gegenstandswort der Konzessivsatz: Nebensatz. als gegeben darstellt.

Person = Angesprochener. mögen. die den Vollzug oder Abschluss eines Geschehens als gegebene Tatsache für einen Zeitpunkt der Vergangenheit feststellt. sächliches Geschlecht. Substantiv mit dem Artikel der modal: die Art und Weise eines Geschehens o. zweite Vergangenheit die Person: verbale Kategorie. infinite Verbform das Passiv: verbale Kategorie. 121 . müssen. der Mittel und Umstände des im Hauptsatz genannten Geschehens angibt das Modalverb: Verb. Satzverbindung die Partikel: unflektierbares Wort das Partizip: vgl. vgl. der Werfall der Nullartikel: das Fehlen des Artikels der Numerus: grammatische Kategorie des Substantivs und Verbs. Numerus das Plusquamperfekt: Zeitform. die den Vollzug oder Abschluss eines Geschehens als gegebene Tatsache für den Sprechzeitpunkt feststellt. wollen die Modifikation: grammatische. Substantiv der Nominativ: einer der vier Kasus. Vorgegenwart. neben dem Aktiv. 2. Person = Besprochener / besprochene Sache das Personalpronomen: Untergruppe der Pronomen der Plural: Mehrzahl. die angibt. ob etwas einmal (Singular) oder mehrmals (Plural) vorhanden ist. männliches Geschlecht. sollen. 1. bezeichnend der Modalsatz: Nebensatz. semantische oder stilistisch-pragmatische Wortabwandlung mit Hilfe von Wortbildungsmitteln der Modus: verbale Kategorie zur Verdeutlichung des Geltungsgrades einer Aussage. können. Aussageweise der Nebensatz: in einem Satzgefüge der untergeordnete Teilsatz an der Stelle eines Satzglieds oder Attributs die Negation: Verneinung einer Aussage das Neutrum: eines der drei Genera. ohne es zu entkräften das Maskulinum: eines der drei Genera. die ein Geschehen als täterabgewandt darstellt das Perfekt: Zeitform.dem im Hauptsatz genannten Geschehen angibt. dürfen. Person = Sprecher / Schreiber. 3. Ä. vollendete Gegenwart. das in Verbindung mit dem Infinitiv eines anderen dessen Inhalt modifiziert. Substantiv mit dem Artikel das das Nomen: vgl. Zahl das Objekt: in seinem Kasus direkt durch das Prädikat bestimmtes Satzglied der Objektsatz: Nebensatz an der Stelle eines Objekts die Ordinalzahl: Ordnungszahl die Parataxe: vgl.

zu Sing. der sich beim langsamen Sprechen ergibt. Sammelname der Satz: aus Wörtern und Wortgruppen aufgebaute sprachliche Einheit das Satzgefüge: zusammengesetzter Satz aus mindestens einem Hauptsatz und einem Nebensatz das Satzglied: kleinstes selbstständiges Satzelement (Wort. das Verhältnis zwischen Wörtern kennzeichnet das Präpositionalobjekt: Satzglied mit Präposition in enger Prädikatsbindung das Präsens: Gegenwartszeitform. mit dem eine Mehrzahl gleichartiger Lebewesen oder Dinge bezeichnet wird. Numerus der Stammvokal: der tontragende Vokal des Wortstamms das Subjekt: dasjenige Satzglied im Nominativ. Stellvertreter einer Fügung aus Präposition + Substantiv / Pronomen der Proportionalsatz: Form des Modalsatzes das Reflexivpronomen: Untergruppe der Pronomen das Relativpronomen: Untergruppe der Pronomen der Relativsatz: Nebensatz mit einem Relativpronomen als Anschlussmittel die Sammelbezeichnung: Substantiv im Singular. das Pronomen: deklinierbares Wort. dessen präteritale Form im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte die Bedeutung des Präsens übernommen hat. das formaler Ansatzpunkt 122 .“Präteritopräsens“. Grundstufe das Possessivpronomen: Untergruppe der Pronomen. vgl. dritte Vergangenheit der Positiv: Vergleichsform des Adjektivs und einiger Adverbien zum Ausdruck des gleichen Grades. erste Vergangenheit Präteritopräsentia: Plur. besitzanzeigendes Pronomen das Prädikat: das die Struktur des Satzes bestimmende Verb das Präfix: vor ein Wort oder einen Wortstamm gesetztes unselbstständiges Wortbildungsmorphem.vollendete Vergangenheit. Vorvergangenheit. Vorsilbe die Präposition: unflektierbares Wort. ehemals starkes Verb. Sprechsilbe der Singular: Einzahl. Gegenwart das Präteritum: Vergangenheitszeitform. Begleiter oder Stellvertreter des Substantivs das Pronominaladverb: Untergruppe der Adverbien. das die Beziehung. Wortgruppe) die Satzklammer: der Satzrahmen die Satzverbindung: zusammengesetzter Satz aus mindestens zwei einfachen und voneinander unabhängigen Sätzen die Semantik: Bedeutungslehre die Silbe: kleinster Bestandteil eines Wortes.

um sich herum Stellen zu eröffnen. äu die Valenz: Fähigkeit des Verbs und mancher Substantive und Adjektive. der sich bei dessen Verwendung im Satz meist ablösen lässt und keinen Satzgliedwert hat Vergleichsformen: Formen des Adjektivs und einiger Adverbien. Steigerungsstufen. ü. Aufforderungssatz das Zahlwort: Wortart. der Struktur von Sätzen der Teilsatz: Bestandteil eines zusammengesetzten Satzes der Temporalsatz: Nebensatz. zielend der Umlaut: Bezeichnung für die Vokale ä. eine Tätigkeit oder Handlung bezeichnet und mit dem das Prädikat des Satzes gebildet wird der Verbzusatz: erster Bestandteil eines Verbs. die im Satz durch bestimmte Ergänzungen zu besetzen sind das Verb: konjugierbares Wort. ö. das ein Lebewesen oder eine Pflanze. Konversion das Suffix: an ein Wort oder einen Wortstamm anzufügendes unselbstständiges Wortbildungsmorphem. Suffix der Wunschsatz: vgl.(Satzgegenstand) des durch das Prädikat bezeichneten verbalen Geschehens ist der Subjektsatz: Nebensatz an der Stelle eines Subjekts das Substantiv: deklinierbares. Komparation das Wort: kleinster selbstständiger. akustisch und orthographisch isolier. einen Gegenstand oder einen Begriff bezeichnet. der die Aussage des Hauptsatzes zeitlich festlegt transitiv: ein Verb mit einem passivfähigen Akkusativobjekt bezeichnend. das einen Zustand oder Vorgang. Nomen die Substantivierung: Bildung von Substantiven ohne Wortbildungsmorphem. Zeit 123 . Tempus.und verschiebbarer Bedeutungsträger im Satz das Wortbildungsmorphem: vgl. Präfix. die eine Zahl bezeichnet die Zeitform: verbale Kategorie zur Bestimmung eines Geschehens als vergangen. mit dem Artikel verbindbares Wort. Nachsilbe der Superlativ: Vergleichsform des Adjektivs und einiger Adverbien zum Ausdruck des höchsten Grades. gegenwärtig oder zukünftig. Meist-. eines Merkmals kennzeichnen lassen. mit denen sich verschiedene Grade einer Eigenschaft. Höchststufe syndetisch: durch Konjunktion verbunden die Syntax: Lehre vom Satzbau.

1989. 1984. Ismaning: Verlag für Deutsch. 8. Günter: Einführung in die deutsche Sprache der Wissenschaften. Leipzig: VEB Verlag Enzyklopädie. Berlin: Schmitt.und Übungsbuch der deutschen Grammatik. Helbig. Aufl. Duden. 1998. neu bearb. Schade. 18. von G. 1979. Mannheim. Admoni. Leipzig. Mannheim. Fritz: Kleine deutsche Artikellehre für Ausländer. 1997. Zürich: Dudenverlag. B. Ludger. 124 . Auflage. 1995. 1993. 1982. Vilnius. Bünting. Vilnius: Ðviesa. Karin. Wladimir: Der deutsche Sprachbau. Berlin. Hrsg. Eisenberg. Aufl. 16. Buscha. 17. Zürich: Dudenverlag. Grammatik der deutschen Gegenwartssprache. Stuttgart. 14.a. Kempter. Duden.Literaturverzeichnis 1. 10. Götze. Gerhard. Aufl. Wien. Die aktuelle Reform. Ona: Trumpa vokieèiø kalbos gramatika pirmam kursui. 1997. Bd. Johannes: Grundzüge der deutschen Syntax. Erben. 4. Gerhard. unbearb. München: Bertelsmann Lexikon Verlag. Barbara: Übungsgrammatik DaF für Fortgeschrittene. Schmidt: Lehr. Wahrig. Hrsg. Peter: Grundriss der deutschen Grammatik. Berlin. 1998. Eichler. 3. 1997. München: Langenscheidt. Gisela (u. Leipzig. 6. 5. Gerhard: Deutsches Wörterbuch. Scheiner. überarb. und bearb. 9. Klaus: Rechtschreibung 2000. Richtiges und gutes Deutsch: Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle. 11. Heidelberg. 12. Joachim: Übungsgrammatik Deutsch. 1997.): Grammatik der deutschen Sprache. Indriulaitienë. Hess-Lüttich. 1991 9. Aufl.: Grammatik der deutschen Sprache: Sprachsystem und Sprachgebrauch. Joachim: Deutsche Grammatik: Ein Handbuch für den Ausländerunterricht. 13. 19. Gütersloh: Bertelsmann Lexikon Verlag. Zifonun. 4. Ismaning: Verlag für Deutsch. München. Lutz. Ulrich: Deutsche Grammatik. 7. Helbig. Buscha. Ausbildung. 5. Neubearbeitung. Beruf. Wien. Drosdowski. Wien. 15. Hall. Duden Deutsches Universalwörterbuch. Zürich: Dudenverlag. Berlin: Cornelsen Scriptor. 1998. 11. Leipzig: VEB Verlag Enzyklopädie. Grimm. Aufl. Wolfgang: Grammatiklexikon: Kompaktwissen für Schule. Karl-Dieter. 6. 2. 2.1-3. 1993. Ernest W. Hanz-Jürgen. vom Wissenschaftlichen Rat der Dudenredaktion. 1997. Engel. 1997. Dreyer. Berlin. 1979. Mannheim. 3. Heller. Hoffmann. Aufl. 1989.

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