Der Mann am Berg

Werdegang eines Grossmeisters Autor: Hans-Georg Peitl
© 01.05.2007

Kapitel 1: Vorwort
Ich habe mich mein Leben lang gefragt, ob es klug ist, den Menschen von meinen Träumen und Visionen zu erzählen, nicht, weil ich angenommen hätte, dass diese nicht auch für andere wichtig sind, sondern weil man in der heutigen Zeit hierfür als Spinner abgetan wird. Wer träumt oder mit Gott redet ist heute krank. Man sagt er hat eine paranoide Schizophrenie. Zur gleichen Zeit aber sagt man damit auch, dass es keinen Gott gibt (oder dieser inzwischen gestorben ist). Waren denn all die Propheten krank? Und langsam, ganz langsam, nach vielen Jahren Kampf, dafür, dass der Mensch miteinander statt gegeneinander lebt, frage ich mich das auch. So ist dieses Buch ein letzter Schrei nach Liebe, nach Liebe für diese Welt.

Kapitel 2: Der Autor
Genau genommen, hätte ich mich dies schon mein ganzes Leben lang fragen können. Meine Grossmutter, die eine herzensgute Frau war, hatte uns Kindern so häufig erzählt, dass sie an Jesus glauben würde, wenn dieser nicht ein Jude gewesen wäre, dass ich vor dem Rätsel stand, ob Jesus eigentlich gut, oder schlecht gewesen war. Meine Eltern, die er einstmals Pfarrer hatte werden wollen und sie als Lehrerin Religionsunterricht erteilte, hatten nichts besseres zu tun, als sich zu Hause zu prügeln. Was für mich die Glaubwürdigkeit Jesu noch mehr in Frage stellte. Schliesslich liessen sie sich scheiden und nach einer neürlichen Verheiratung meines Vaters, stand ich schliesslich ganz ohne Familie da. So waren also die Christen. Und trotzdem, trotz aller Zeichen dagegen zeigte mir eine innere Stimme, dass da irgendetwas existieren müsste. Etwas was die Welt geschaffen hatte. Und irgendein Sinn für die Welt. Das hinderte mich zwar nicht daran, mit 14 Jahren einer rechtsgerichteten Wehrsportgruppe bei zu treten und mit dieser gemeinsam Hasen und Rehe jagen zu gehn, es hinderte mich aber daran, dabei selbst Gewalt zu gebrauchen. Und so lebte ich den Zwiespalt zwischen der mich umgebenden Gewalt und dem Wissen, dass da wohl einer war.

Kapitel 3: es begann mit einem traum
Vielleicht hätte ich mein Leben lang in diesem Zwiespalt gelebt, hätte ich nicht diesen Unfall gehabt. Ich war zu dieser Zeit leidenschaftlicher American Football Spieler. Bedaürlicherweise aber, waren meine Eltern nicht bereit, mir eine Rüstung zu besorgen, so dass ich ohne Rüstung trainierte. Beim Metsch borgte man mir dann meistens eine von einem Spieler, der sich verletzt hatte. Trainiert wurde damals auf einem Rübenacker, auf welchem wir längs unsere Tore aufstellten und welcher daqür ein Fussball Feld war. So lief man, wenn man so wie ich right reciever war, manchmal Milimeter an einer Torstange vorbei, die aus Stahl gebaut war. Und so kam es, dass mich ein Mitspieler eines Tages gerade an dieser Stelle teckelte und ich ohne Rüstung mit voller Wucht auf die Torstange stürzte. Ich weiss nicht wie lange diese Situation brauchte, aber plötzlich sah ich mich von oben. Und als ich mich umblickte, war vor mir ein hoher weisser Berg, den ich begann zu besteigen. Auf meinem Weg aber da fand ich eine Hütte, die von einem alten kranken Mann bewohnt war, der mich herein bat. Und so begann meine Vision.

Kapitel 4: die rätselhafte begegnung
Der alte Mann bat mich herein und bot mir, anders wie heute, wo man mir wohl eher einen Glühwein oder Rum angeboten hätte, einen Tee an, schön warm und mit Zitrone. Dann bat er mich an einem alten Holztisch Platz zu nehmen. Ich sah mich in der Hütte um. Der alte Mann war wohl sehr gläubig, denn ich sah darinnen Zeichen einer jeden Weltreligion: Ein einfaches Holzkreuz, auf welchem kein Jesus hing, ein Halbmond, eine geschnitzte Kuh u.v.a. Ausserdem standen überall an der Wand Regale mit Büchern. Schwere alte Bücher und ganz moderne, wie "Jesus in schlechter Gesellschaft" von Adolf Holl. Ich sah mich um. Es waren bis auf paar Ausnahmen lauter theologische Bücher. Bücher aus allen Weltreligionen. Die Ausnahmen aber phaszinierten mich. Da standen Werke wie: Francis Hitchings letzten Rätsel unserer Erde, Stephen Hawkings und einige andere Bücher über Wirtschaft und die Gesellschaft. Ich fragte mich ob der Mann all diese Bücher gelesen hatte. Und um mich dies zu fragen, beschloss ich, mein Gegenüber einmal genaür zu betrachten. Obwohl ich an seinen langen weissen Haaren feststellen konnte, dass mein Gegenüber sehr alt war, so war es mir beim besten Willen nicht möglich, sein Alter auch nur im Entferntesten zu schätzen. Ein weisser Vollbart zierte sein Gesicht und tiefe Sorgenfalten zeichneten seine Augen. Trübe alte Augen, die wohl schon viel gesehen hatten. Während ich ihn aber noch musterte, begann er zu sprechen.

Kapitel 5: der engel von ephesus
"So sterben also Engel," meinte er traurig. "Früher, da gingen sie gesittet hin und berichteten, was ihnen gesagt worden war. Und heute? Heute bringen sie ihr eigenes Leben in Gefahr." Ich sah den alten Mann verwundert an. Von Engeln hatte ich schon viel gehört und sie auch auf vielen Bildern berühmter Maler gesehen. Menschen mit Flügeln auf dem Rücken. Ich fragte mich folglich, welchen Engel er sterben hatte sehen und wartete gespannt was er weiter erzählen würde. Er machte eine lange Pause, bevor er weitersprach: "Ich kann dir nicht helfen. Du musst noch einmal zurück. Nicht aus zu denken, wenn deine Aufgabe niemand erfüllen würde. Und was der Himmel von dir will, kann niemand andere so gut wie du." Jetzt war ich vollkommen überwältig. Statt einer Antwort aber, holte der Mann ein Buch, auf welchem Engel geschrieben stand. Und er öffnete das Buch, an der Stelle: Der Engel von Ephesus. Und dann zeigte er mir ein Bild. Und als ich hinsah, da sah ich mich. Ich aber fragte mich nur, wie ich in dieses Buch gekommen war und schloss meine Augen.

Kapitel 6: Engel aus fleisch und Blut
Als ich wiederum aufblickte, war der Mann verschwunden. Ich sass auch nicht mehr bei einer Tasse Tschei auf einem Berg, sondern lag im Dreck auf dem Fussballplatz auf welchem ich an diesem Nachmittag American Football gespielt hatte. Um mich standen alle meine Kameraden und blickten besorgt aber glücklich auf mich, als ich die Augen öffnete. Wenig später erschien dann auch die Rettung, die mich ins Krankenhaus brachte, in welchem ich vorerst einmal mich richtig erholen durfte. Am Abend kam dann mein Vater um zu schaün, wie es mir ging und ich bat ihn darum mir am nächsten Tag eine Bibel mit zu bringen. Was er auch tat. So machte ich mich zum erstenmal auf die Suche nach dem Engel von Ephesus.

Kapitel 7: was in der bibel steht
Für einen Menschen, der in seinem Leben noch nicht viel Bibel gelesen hat, ist es gar nicht so einfach, eine bestimmte Person aus der Bibel aus zu forschen. Zwar wusste ich, da ich als Kind regelmässig in den Kindergottesdienst geschickt worden war, dass Engel sowohl im Alten als auch im Neün Testament vorkommen, nur der Engel von Ephesus war mir bis datto unbekannt. Ich begann folglich beim ersten Buch Mose zu lesen und überflog in den nachsten 3 Tagen die gesamte Bibel. Und irgendwann landete ich auch beim Buch der Offenbarung, wo geschrieben steht: Dem Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe: Das sagt, der da hält die sieben Sterne in seiner Rechten, der da wandelt mitten unter den sieben Leuchtern: Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld und weiss, dass du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die sagen, sie seien Apostel, und sind´s nicht, und hast sie als Lügner bepfunden, und hast Geduld und hast um meines Namens willen die Last getragen und bist nicht müde geworden. Aber ich habe gegen dich, dass du deine Liebe verlässt. So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tü Busse und tü die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstossen von seiner Stätte - wenn du nicht Busse tust. Aber das hast du für dich, dass du die Werke der Nikoaliten hassest, die ich auch hasse. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist. Ich hatte den Engel von Ephesus gefunden. Seine Aufgabe ist die Prüfung der Geister. Keine gar angenehme und einfache Aufgabe. Doch nun wusste ich es sicher: Was ich gesehen hatte, dass war real.

Kapitel 8: von ärzten und psychiatern
Was macht einem kleinen Jungen von 14 Jahren wohl mehr Spass, als Erwachsenen Dinge zu erzählen, die diese noch nicht wissen. Also erzählte ich meinem Doktor bei der nächsten Visite was ich herausgefunden hatte. Ich hätte mir allerdings ein anderes Ergebnis erwartet. Was darauf folgte, waren Termine beim Krankenhaus eigenen Psychologen, weil man sich Sorgen machte, dass ich psychisch durch den Unfall einen Schaden genommen haben könnte. Als ich sah, wie sich meine Geschichte auswirkte, beschloss ich zu schweigen. Legte mir eine Rutsche und erzählte, ich hätte wohl nur geträumt. Es war aber auch das Erstemal, dass ich erkannte: Auch Ärzte glauben nicht an die Bibel

Kapitel 9: und nahm an weisheit zu
Obwohl ich mit meiner Anschauung und meiner Berufung anfangs nur auf Zweifel stiess, entschloss ich mich, mich weiter intensiv mit der Bibel auseinander zu setzen. Sehr hilfreich hierfür war ein Besuch meiner Person auf meiner späteren Bibelschule Schloss Klaus und ein Vortrag meines späteren Schulvorstandes Peter Wiegand: Entweder ist alles was in der Bibel steht war, dann haben wir das grösste Buch der Welt, oder es stimmt nur zum Teil, dann können wir es dem Feür übergeben, denn dann wissen wir nicht, was wir glauben sollen. Dies war für mich das überzeugendste Argument für die Heilige Schrift.Sollten so viele Autoren einfach wahnsinnig gewesen sein? Ich konnte mir folglich gewiss sein, dass, würde ich den Schlüssel der Bibel finden, ich Gott ganz verstehen und vertraün könnte. Und wie oft hatten Menschen in dieser Bibel mit Gott gesprochen. Meine anfänglichen Zweifel, ob ich noch normal war, wichen dem wissen: Auch andere Menschen hatten schon selbiges erlebt. Mir wurde bewusst, dass Zweifler nur deshalb zweifelten, um ihr Kreuz nicht auf sich nehmen zu müssen. Mir wurde bewusst, das Reich Gottes war mitten unter uns, war zu uns gekommen und es war unsere Aufgabe mit den Kenntnissen der Heiligen Schrift, den wichtigsten zwei Geboten und der Bergpredigt daran zu arbeiten. Den Menschen ein Miteinander anstatt des Gegeneinanders bei zu bringen.

Das Gesetz des Reiches Gottes war die Bergpredigt, lebbar und erfreulich, wenn man sie ernst nahm. Trotz Anfechtungen auch durch Mitbrüder und Mitschwestern entschloss ich mich daran fest zu halten, mein Leben danach aus zu richten. Bis heute bleibt für mich nur eine Frage: Sind wir dazu bereit?

Kapitel 10: und es erklang eine stimme
Nie werde ich den einen Abend im September des Jahres 1987 vergessen, an welchem ich mit zwei Freunden (Claudia und Andreas) durch die Strassen unserer kleinen Ortschaft schlenderte. Es war überraschend dunkel für diese Tageszeit. Kein Stern und kein Mond leuchteten uns den Weg und die Sonne war schon seid einer Stunde gesunken. Völlige Dunkelheit umgab uns. Nur vereinzelt huschten Menschen über die Strasse. Da wurde es plötzlich hell. Und als wir nach oben blickten, durchfuhren grelle Blitze den Himmel. Ein Taxler stieg aus seinem Wagen und lief in Panik davon und eine alte Dame kam voller Angst zu uns und fragte, was dies wäre, sie hätte so etwas noch nie zuvor gesehen. Ich aber hörte eine Stimme, die mir sagte: Wohlan deine Zeit ist gekommen. Fange nun zu wirken an. Und als ich später mit Andreas und Claudia sprach wurde mir bewusst, sie hatten die Stimme auch gehört. Spätestens jetzt war ich mir meiner Berufung ganz bewusst.

Kapitel 11: die urreligion
Es war der Tag, an dem ich zu wandern begann. Hatte mein Traum in den Bergen begonnen, vielleicht würde ich dort meine Antwort finden. Ich suchte nämlich nach dem Grund, warum so viele Menschen über ein Thema, die Religion, streiten können, ja sich sogar bekriegen und gegenseitig erschlagen. Dabei zeigt die Bibel, aber auch der Talmut und der Koran klar auf: Du sollst nicht töten Ich fragte mich, ob die Menschen denn überhaupt verstanden, was in ihrer Bibel geschrieben stand und ob es mir möglich wäre die Bibel zu verstehen. Und ich lass die Bibel immer wieder und wieder. Und um so mehr ich sie lass, um so bewusster wurden mir einige Punkte: 1.) Jesus hat nie behauptet Gott zu sein oder grösser als wir, sondern er sah sich gleich. Wir alle sind Gottes Kinder. 2.) Jesus hat nie behauptet, dass wir auf sein Reich warten sollen, sondern dass wir es mit ihm gemeinsam errichten sollen. Denn: Sein Reich ist mitten unter uns. 3.) Er hat darüber gesprochen, dass wir auch unsere Feinde lieben sollen und wie ein Leben miteinander ausschaut (Bergpredigt) Und als mir dieses bewusst geworden war, da sah ich, dass alle Christen logen. Ich sah aber auch, dass wenn die Menschen dies akzeptierten ein Paradies auf dieser Erde möglich ist. Das die wichtigsten zwei Gebote 1.) Liebe deinen Nächsten (auch deine Feinde), wie Dich selbst (aber liebe Dich) 2.) Liebe Gott den Herrn der alles gemacht hat keine leeren Worte sind, sondern ganz einfache Gebrauchsregeln. Dass unter diesem Stern alle Menschen leben können.

Kapitel 12: Unter nazis
Ich versuchte am Abend des selben Tages meine Botschaft einem Freund, der sich in der rechten Szene herumtrieb zu erklären. Erwin Grössenbrunner, dessen Familie ihren Namen nach dem Krieg von Kaltenbrunner auf Grössenbrunner ändern hatte lassen, hatte sich nach einem Aufenthalt in einem Trainingscamp der Blood and Honors zu einem der leitenden Menschen der rechten Szene in Österreich gemausert. Er war auch der einzige Kontakt, den ich mit dieser Szene pflegte. Ansonsten hatte ich mich schon vor eineinhalb Jahren dazu entschlossen lieber demokratisch im Rahmen einer rechtspopolistischen Partei, der Freiheitlichen Partei Österreichs mit zu wirken. So kam es nur noch zu gelegentlichen Treffen mit Erwin auf ein oder zwei Bier bei unserem Stammchinesen. An diesem Abend fragte ich Erwin, dass wenn Gott alle Menschen geschaffen hätte, warum diese dann seiner Meinung nach nicht gleich seien. Es wurde eine lange heftige Diskussion die darin mündete, dass Erwin und ich überein kamen, dass es in einem jeden Volk gute und schlechte gibt. Ich habe später erfahren, dass in dem halben Jahr in dem er noch lebte (er starb leider bei einem Autounfall), er dieses auch vielen anderen weitererzählte. Auch wenn er bis zum Ende kampf- und gewaltbereit geblieben ist, einige seiner ehemaligen Kameraden tragen wohl bis heute dieses Gedankengut in sich. Ich hoffe, dass Gott auf sein Herz und nicht auf seine Taten blicken wird.

Kapitel 13: das wichtigste gebot
Wie schwierig es oft ist, nach den Geboten Gottes zu leben, musste ich ein halbes Jahr später erkennen. Ich hatte seid einem Jahr eine Freundin mit der ich bei einer befreundeten Familie untergekommen war. Ein Ex-Freund belästigte sie laufend und da ich nicht gerade viel Geld verdiente, ich hatte aus Gründen der Schwangerschaft meiner Freundin die Schule erstmals beendet (später habe ich dann die Ausbildung fortgeführt und studiert) war sie laufend beim überlegen zu ihm zurück zu kehren. Irgendwann tat sie das dann auch. Und ich, ich war zornig. Wollte ich doch für sie und meine Kinder da sein. Ich versuchte folglich mit ihrem Ex-Freund zu reden, der mich einfach nahm und an einen Kasten drückte bis mir die Luft weg blieb. In meiner Not wandte ich mich an Erwin und bat ihn um Hilfe. Und er nahm ein paar Jungs und machte nächtens einen Besuch bei dem Ex-Freund meiner Freundin. Was in dieser Nacht passierte weiss ich nicht genau, ich weiss nur ich erhielt um Mitternacht einen Anruf, dass meine Kinder tot wären. Meine Freundin habe ich nie wieder gesehen. Und obwohl ich nicht genau weiss, was wirklich passierte, fühle ich mich bis heute schuldig. Ich selbst hatte die Nächstenliebe missverstanden.

Kapitel 14: Über die Natur
Wie oft ich schon über unsere Umwelt nachgedacht habe. Obwohl wir alle natürlich essen wollen, schmeissen wir tonnenweise Chemie in die Umwelt. Zwar hat Gott, geht man von der Annahme aus, dass jeder Gedanke bei Gott entspringt, die Chemie auch erschaffen, ich glaube aber nicht, dass er uns beauftragt hat, diese gegen seine Tiere und Pflanzen ein zu setzen. So lud ich mir mehrere Menschen, die mir zu diesem Thema Fragen beantworten konnten zu mir in unser Familienhaus in die Südstadt ein. Bis heute bin ich überrascht, dass es Naturschützer gibt die Rauchen (dass tü ich übrigens auch, bin ich doch kein Naturschützer) und dass sich die Anschauung: Ich möchte kein Lebewesen töten, also esse ich Pflanzen für viele dieser Aktivisten als logisch erweist. Ich selber liebe die Natur, halte unsere Wälder rein und freü mich darüber was Gott uns alles Gutes geschenkt hat.

Kapitel 15: was bedeutet politik
Politos, dass Volk, so hat man mich gelehrt, sind soweit ich weiss alle Menschen, die in einem Land leben. Um so überraschter bin ich, wenn ich mir die Politiker anschaü und feststelle, dass diese, wenn sie nicht gerade damit beschäftigt sind, sich selbst zu vertreten, nur für ganz ausgewählte Menschen Zeit zur Vertretung haben. Nur alle fünf Jahre, dann nämlich wenn Wahlzeiten sind, tün sie dann so, als hätten sie versucht für alle da zu sein. Es liegt daher wohl am Politos, am Volk, über diese Menschen zu richten. Eine andere Form von Politikern sind Journalisten und Sozialarbeiter. Sie haben die Aufgabe die Probleme auf zu zeigen, die die Politiker übersehen haben. Um so sinnloser sind Journalisten und Sozialarbeiter die sich von der Politik kaufen lassen, da sie dadurch weder Politikern noch dem Volk wirklich helfen. Sie sollen von den Parteien gerichtet werden. Eine dritte Sorte von Politikern sind die Theologen. Sie sollen dem Volk vermitteln was Gott erwarten würde wie man miteinander lebt. Traurig wenn sich viele Theologen mit einer der anderen Gruppen verwechseln. Sie sollen von Gott gerichtet werden. Ich aber gehöre zu allen drei Gruppen und daher gehen alle auf mich los.

Kapitel 16: die Sünden der Kirche
Jesus Christus sagt eindeutig, dass wir seine Brüder und der Vater grösser ist als er. Er sagt zwar auch, dass wer ihn sieht den Vater sieht, das bedeutet aber nicht, dass Jesus der Vater ist. Es wären auch viele Stellen der Bibel einfach unlogisch und würden ein schiefes Bild auf Jesus werfen, wäre Jesus der Vater. Im Garten Gezemaneth bittet Jesus den Vater darum den Kelch an ihm vorüber gehen zu lassen.Was auf eine hochkarätige Schizophrenie Jesu schliessen liesse, wäre er der Vater. Am Kreuz meint er letztendlich: "Vater, Vater, warum hast du mich verlassen".Er fühlt sich folglich in diesem Moment nicht mehr wirklich mit dem Vater verbunden. Trotzdem erklärt uns die Kirche, dass Jesus Gott und daher der Vater ist, lässt ihn seit zweitausend Jahren am Kreuz hängen und ist nicht bereit den Menschen die Botschaft vom Reich, welches Jesus mitten unter uns sieht zu vermitteln. So fühlt sich auch kein Mensch wirklich dazu genötigt, sein Kreuz auf sich zu nehmen. Solange dieses aber so ist, wird das Reich Jesu nicht wirklich zu uns kommen. Auch dann nicht wenn wir im Vater unser: "Dein Reich komme" beten. Wir sind hierzu nämlich selber gefragt.

Kapitel 17: nehme dein Kreuz auf dich
Jesus ging davon aus, dass Liebe gegen aller Vernunft auch das härteste Herz zum Umdenken veranlassen würde. So fordert er dazu auf, seine Feinde zu lieben, zu teilen, wo immer es möglich ist (in diesem Sinne würde das Wunder der Speisung der Fünftausend auch deutlich mehr Sinn ergeben), nicht zu richten (um nicht selbst gerichtet zu werden), die andere Wange hin zu halten, wenn einer gegen dich Gewalt anwendet u.v.m. Oder wie er es selber nennt: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", "tü niemanden etwas was du nicht möchtest, dass man dir tut", sprich in der Liebe zu verharren, auch wenn der Andere dich hasst. Da dies aber eine sehr schwierige Übung ist, so hat sich das Prinzip des Jesus von Nazareth bis zum heutigen Tag nicht durchgesetzt. Vielleicht wäre es endlich an der Zeit die Worte des ersten Humanisten ernst zu nehmen.

Kapitel 18: von zweiflern und trickbetrügern
So erscheint es manchmal einfacher, dass richtige Verhalten von anderen ein zu fordern, als es selber zu leben. Ich habe viele Prediger erlebt, die mich darauf hinwiesen, was ich nicht alles falsch machen würde und ich zerbrach immer und immer wieder an den Worten der Intoleranz, bis mir bewusst wurde, dass ich die Kritik als das nehmen muss, was es in Wahrheit ist: "Ein Arbeitsauftrag". Seitdem versuche ich an einem jeden Tag ein Stück Christus ähnlicher zu werden, oder wie es die Freimaurer sagen würden "Vom rauhen zum glatten Stein zu werden". So habe ich erkannt, dass das Ziel vielen Menschen und Gruppen sehr wohl bewusst ist. Die Frage darf maximal sein: Wann fange ich damit bei mir selber an. Ich möchte aber auch ehrlich bekennen, dass ich hierbei bis heute meine Fehler mache. Auch ich schaffe es nicht immer in Toleranz zu leben oder mich über die Fehler meiner Umwelt nicht zu ärgern. Oder ich ärgere mich über Menschen die sich im Leben vordrängen. Und manchmal bin ich hierbei richtig verzweifelt, weil es mir nun pardaux nicht gelingen will, alles richtig zu machen und perfekt zu sein. Und dann lese ich meine Bibel und erkenne, auch Jesus nahm an Weisheit zu. Er lernte sein ganzes Leben. Die Frage: Magst nicht auch du anfangen dich mit deinen Fehlern zu akzeptieren und zu lernen?

Kapitel 19: projekt kinderhilfe
Ich habe bisher mein ganzes Leben in einem Spannungsfeld gelebt. Meine Frau sagt immer, ich bin enorm vielseitig und das stimmt auch. Ich interessiere mich für Sport, Religion, Politik, Journalismus, EDV, Sozialarbeit, u.v.m. und am Liebsten wäre ich überall der Beste. Und dann sehe ich Menschen, die machen ihre Arbeit einfach besser. So startete ich 1992 ein Projekt für alleinerziehende Mütter und Väter und wahrlich, mein ganzes Herzblut hing an diesem Projekt. Und dann kamen Menschen, die mir dabei helfen wollten. Und auch sie gaben ihr Bestes. Sie studierten meine Arbeit, bis sie sie genau verstanden hatten, investierten mehr Geld und schliesslich, ich hatte es kaum gemerkt übernahmen sie meinen Laden mit Second Hand Gütern und arbeiteten an meiner Stelle weiter. Zürst war ich zutiefst enttäuscht. Und dann sah ich, wie erfolgreich sie waren und wievielen Menschen dadurch geholfen wurde. Und als ich tief in mich ging, musste ich erkennen: So gut hätte ich diese Arbeit nie machen können. Und ich begann mit Gott zu hadern, warum er diese Idee mir gegeben hatte. Bis ich eines erkannte: Gott hatte mir diese Aufgabe gegeben um anderen zu helfen ihre Arbeit für Menschen zu starten. Manchmal reicht es, wenn man selbst Katalisator ist.

Kapitel 20: sarajevo 92
Es gibt Momente, in denen hat man Angst. So entschloss ich mich 1992 Klaus Kufner, einen erfahrenen Kriegsjournalisten mit einer Ladung Kindermedikamente nach Sarajevo zu begleiten. Wir waren noch nicht einmal wirklich im Kampfgebiet, als es mir plötzlich hoch kam. Es war der Moment, in denen ich mit Menschen sprach, die dem Krieg gerade entkommen waren. Mitten aus dem Krieg in ein Flüchtlingslager in Split. Und als meine Bedenken zu gross wurden, da wurde mir bewusst, ich musste umdrehen. Und ich nahm den nächsten Bus zurück nach Wien und stellte dort Medikamente für eine weitere Fahrt auf. Als Klaus Kufner und mein Bruder aus dem Kampfgebiet zurück gekommen waren, erfuhr ich, dass man sich in Sarejevo so gefreut hatte, dass es sogar zu Fernsehaufnahmen kam. Und ich haderte mit Gott, dass er mir den Mut nicht geschenkt hatte. Als ich aber lange darüber nachgedacht hatte, wurde mir bewusst: Hätte mir nicht der Mut gefehlt, hätte in Wien niemand Medikamente gesammelt.So aber konnte in der Folge vielen Menschen geholfen werden. Manchmal ist dein Platz nicht an der Front, sondern dort, wo Gott dich wirklich braucht.

Kapitel 21: projekt einkaufstelefon
Im Jahr 1993 hatte ich wieder eine blendende Idee. Ich stellte nämlich fest, dass viele alte Menschen ihren Lebensabend zu Hause geniesen konnten, wenn jemand da war, der ihnen half ein zu kaufen. Und ich erfand ein Einkaufstelefon und war stolz, endlich wieder ein neüs Projekt mein Eigen zu nennen. Während ich aber noch an meinem Projekt arbeitete, kamen Menschen auf die Idee, dass man dieses Projekt wirtschaftlich bestens nutzen konnte. Hatte ich noch Sammelbestellungen mit einem Auto ausgeliefert, so nutzte der Nächste Studenten für Hauszustellungen und letztendlich kamen auch die Supermärkte darauf, dass sie sich von ihren Konkurenten abheben könnten, wenn sie selbst die Waren zu ihren Kunden nach Hause brächten. Ich entschloss mich darauf, mein Projekt in einer anderen Stadt neu zu versuchen. Wieder mit dem selben Ergebnis. Bis ich schliesslich erkannte: Nicht jede wichtige Aufgabe hat Gott auch für Dich bestimmt

Kapitel 22: welt kinder friedenskonferenz
Besonders daneben griff ich 1994 als mich Klaus Kufner darum bat, ihm bei der Organisation einer Weltkinderkonferenz zu helfen, die im Rahmen der UNO Konferenz in Wien stattfinden würde. Erst plante man ein Kinderlager auf einem Zeltplatz nahe bei Tulln, für welches mich Kufner ersuchte einen Speiseplan zu erstellen. Da ich mich seit dem Jahr 1988, in welchem ich die Bibelschule Schloss Klaus absolvierte, auch für die Planung für Ausspeisungen für mehrere hundert Kinder geeignet erachte, sagte ich ihm zu. Eine Woche später war der Speiseplan fertig. Als ich ihm diesen übergeben wollte, musste ich feststellen, dass sich die Situation geändert hatte. Nunmehr plante man die Konferenz in einem nahe bei Wien gelegenen 5-Sterne Hotel. Das neu zu lösende Problem war es, den Transport vom Flughafen zum Hotel zu garantieren. Und wieder sagte ich zu. Schliesslich kam die Gruppe auch an und die Konferenz ging reibungslos über die Bühne, bis die UNO Beauftragte Theresa Vanini aufgefordert wurde zu zahlen. "Excuse me, no money", meinte sie lächelnd, und da sie Immunität besass reiste sie einfach wieder ab. Ich aber musste erkennen: Manche Aufgaben sind einem einfach zu gross

Kapitel 23: ein gar bombenreiches jahr
Noch katastrophaler endete 1997 eine Recherche im Bereich Briefbomben. Klaus Kufner, dem ich nach einiger Zeit die Kindekonferenz vergeben hatte, hatte mich gebeten ihm in meiner Abwesenheit (ich hatte beruflich nach Deutschland gemusst) meine Wohnung in Wien unter zu vermieten. Ich weiss nicht was mich veranlasste, eines Tages nach dem Rechten zu sehen. Und als ich dort läutete, öffnete mir ein älterer Herr, den mir Klaus Kufner als Gerhard Pawlikowski vorstellte. Dann nahm er mich zur Seite und erklärte mir, dass dieser Mann der Briefbomber seie. Da ich mich mein Leben lang schon für Journalismus interessiere, entschloss ich mich, diese Informationen zu überprüfen. Bald stellte ich fest, dass sich wirklich viele Menschen im Umkreis des Gerhard Pawlikowski über die Briefbomben in Österreich unterhielten. Schliesslich fragte auch die Presse vertreten durch Bernd Ender, Robert Altenburger vom ORF-Report , Thomas Vasek vom Profil und Henning Schassach vom NEWS bei mir an. Und ich sah meine grosse Chance, für den Einstieg in den Journalismus. Wie überrascht war ich in der Folge, dass ich eine Woche später erfuhr, selbst unter Verdacht zu stehen. Schliesslich verlor ich meinen Job beim BILLA Konzern mit der Aussage: "Wir haben Angst in die Presse zu kommen". Es war der Moment, in welchem ich erfuhr, wie mächtig die Presse ist. Ich erkannte aber auch die Falschheit von so manchem Journalisten.

Kapitel 24: was unsere presse beherrscht
Es gebe sicherlich genug Grund auf all diese Journalisten böse zu sein, weil sie ihre Arbeit nicht ordentlich gemacht haben. Denn, nur weil die Presse einen Mann verdächtigt auch sein Umfeld gleich mit in eine der grössten Causen Österreichs mit hinein zu ziehen, vor allem dann wenn man dieses Umfeld erst selbst künstlich geschaffen hat, erscheint mir als äussert fragwürdig. Trotzdem bin ich diesen Menschen nicht böse, sondern sie tün mit leid. Und das kommt so. Ein Journalist, besonders einer von einer Tages- oder Wochenzeitung ist verpflichtet, zu jeder Ausgabe seinen Beitrag zu leisten. Es gibt aber Monate, in denen fällt einfach nichts im Sinne des Verlages wirklich Wesentliches vor. Und dabei muss man erwähnen, dass es einem Verlag ja nicht reicht, dass ein Journalist über menschliche Themen schreibt, sondern es müssen Sensationen sein, die die Auflagenzahl erhöhen. So holen sich viele Journalisten "einen Rat" von der Politik. So geschehen auch in der Briefbombencause, der Causa Prima des Jahres 1997. Innenminister Caspar Einem wusste einfach nicht weiter. Anscheinend war für ihn der spätere Briefbombenattentäter Franz Fuchs einfach zu geschickt. Es ist aber auch nicht leicht, einen Täter zu überführen, der hellsichtig ist und anders hätte er im Jahr 1995 nicht 3 Tage bevor ein Artikel im FORVM (das im übrigen anscheinend kaum einer gelesen hat) erschienen war, hierfür schon gratulieren können. Also brauchte Caspar Einem die Presse. Und diese suchte für ihn nicht einen, sondern ein paar hundert Täter. Manche hiervon halt sehr ungeeignet (wie zum Beispiel ich, Gerhard Pawlikowski, Gebhard Fiedler und Ministerialrat Rhehak).

Die Presse hatte etwas zu schreiben und das Innenministerium konnte vermelden: Wir haben eine heisse Spur. Was aber aus den hunderten von Menschen wurde, die man unschuldig verdächtigte und die später nicht einmal eine Entschädigung bekamen, war allen egal. Das ist die Gefahr der Pressearbeit

Kapitel 25: das templer hilfswerk
Vielleicht wäre ich auf ewig in dem Sumpf des Jahres 1997 stecken geblieben, (fragten mich doch meine eigenen Freunde und meine eigene Mutter, ob ich es wirklich gewesen wäre und ob ich nicht doch wenigstens ein bisschen etwas mit der Briefbombenangelegenheit zu tün haben würde, vielleicht ein kleines bisschen, sprich, sie kannten mich so schlecht, dass sie mich für schuldig hielten) hätte ich in dieser Zeit nicht Consul Carl Mani Winter vom Templer Ritterorden kennengelernt. Carl war ein sonderbarer Mensch, weil er immer auf sich selbst bezogen war. Er stand eines Tages bei mir im Geschäft in der Gottschalkgasse 11, welches ich mit einem Partner gegründet hatte Der Zwischenfall des Jahres 1997 hatte es mir nämlich schwer gemacht in Wien Arbeit zu finden und nach einer privaten Episode in Graz, bei welcher ich aus Liebe zu einem Mädchen fast umgekommen wäre, stand ich ohne irgend etwas zu besitzen wieder in Wien. Also eröffnete ich mit der Hilfe einiger Freunde (in der Not scheiden sich die Freunde von den Feinden die man lieben soll. Guter Test: Sagen sie ihren Freunden einmal, dass sie pleite sind und ob sie ihnen helfen könnten. Dann bleiben nur die guten Freunde) einen kleinen EDV Laden im 11.Bezirk. Er stand da und sah mich und meinen Partner gross an. Dann begann er zu sprechen, stellte sich vor und kam gleich zum Thema. Er hatte in der Gottschalkgasse 17 sein Templer Archiv und bräuchte jemand der für ihn das Internet übernehmen würde. Ob wir seiner Sozialeinrichtung einige Stunden kostenlos helfen könnten, er würde uns dafür später Kunden bringen.

Wir waren einverstanden. Kunden hat es uns nicht gebracht. Dafür weiss ich heute wer die Templer sind und leite meine eigene Kompturei. Und auch, wenn ich das kleine Geschäft in der Gottschalkgasse 11 heute nicht mehr mein Eigen nenne (es ging mir 2 Jahre später ein), so provitiere ich bis heute aus der Mitgliedschaft bei den Templern. Manch eine Aufgabe ist mit Geld ganz einfach nicht zu bezahlen

Kapitel 26: die templerkirche
Ich hatte mich folglich dazu entschlossen, aktiv am Templer Ritterorden mit zu arbeiten. Es war auch nicht besonders schwierig, weil Konsul Winter ein Mann war, der gerne auf andere hörte. Man brauchte ihm nur seine Vorschläge zu unterbreiten. So erinnere ich mich an viele schöne Stunden, in welchen wir, während ich die Internetseiten für die Ordensaktivitäten erstellte, Planungen für die Zukunft vornahmen. So planten wir den Aufbau eines eigenen Templer Staates auf einer kleinen Insel in Spanien namens Tavolara, eine Templer Republik um der Welt zu zeigen, wie miteinander leben ausschaün kann, den Aufbau einer Modelagentur, u.v.m. Was mir aber für einen frühmittelalterlichen Orden fehlte, war das Abhalten von Gottesdiensten bzw. Messen. Schliesslich fragte ich Konsul Winter danach und wir entschlossen eine Templer Kirche in der grossen Neugasse zu gründen. Obwohl in diesen Räumlichkeiten niemals etwas anderes passierte, als Andachten ab zu halten, keine Predigt , kein Abendmahl etc. sind die Templer seither als Sekte verschrien. Kein Theologe, Pastor, Priester etc. hat unsere Räumlichkeiten je betreten. Niemand unsere Theologie angefragt. Ich frage mich nur warum man uns dann für eine Sekte hält.

Kapitel 27: besondere mENschen
Vielleicht hat man es leicht, sich im Leben eine besondere Sicht zu erwerben, wenn man viele besondere Menschen kennen lernen darf. So werden mir Begegnungen wie mit Uri Avneri, Gnesetabgeordneter, Autor des Buches "Mein Freund der Feind" und späterer Friedensnobelpreisträger unvergesslich bleiben, der mir bei einem Interview für das FORVM Magazin erzählte, dass die Juden mit den Palistinänsern gar keine Probleme hätten, wären da nicht auch noch die Zionisten. Oder Gerhard Pawlikowski, den Gründer des Club of Roms, der mir trotz dem, dass man ihn gerade für 14 Tage unberechtigt in Untersuchungshaft genommen hatte, meinte: "Sei Ihnen nicht böse. Sie verstehen es nicht besser." Oder Özalan, dem ich durch Zufall in Kurdistan begegnete und der mir zu verstehen gab: "Würde man uns nicht angreifen, hätten wir keinen Grund uns zu wehren. Wir wollen nur in Frieden leben." Oder Udo Jesionek, der mir, obwohl mein Tonbandgerät ausgefallen war, sein eigenes borgte um mir darüber zu erzählen, dass kein Jugendlicher von Grund auf kriminell wäre, sondern die Gesellschaft ihnen keine andere Chance liesse. Sprich, ich hatte das Glück, dass ich mir ein ganz anderes Weltbild bilden konnte und das prägt bis heute meine Arbeit.