LIVING HANDS

FAMILIEN ORIENTIERTE CHRISTLICHE URGEMEINDE THEMEN IN DIESER AUSGABE: • Living Hands stellt sich vor • Wort des Pastors • Ziele und Mission

LIVING HANDS
B A N D 1 , A U S G A B E 1 F E B R U A R 2 0 0 8

Wir stellen uns vor
Living Hands ist eine familienorientierte Christliche Urgemeinde mit dem Ziel eine aktive Glaubensgemeinschaft mit dem Blick auf Jesus zu sein. Warum aber nun der Name Living Hands? Ganz einfach. Wir sollen lebendige Hände Gottes sein. Anderen Menschen die Hand reichen und sie auf den richtigen Weg zurückführen. Living Hands auch deswegen, damit wir lebendig, fröhlich und auch demütig Gott anbeten. ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken«. 38 Das ist das erste und größte Gebot. 39 Und das zweite Das ist also unser großes Ziel, wie in Mt 22 Gott zu lieben und auch gleichzeitig unseren Nächsten lieben. Das heißt wir gehen auf unsere Mitmenschen mit offenem Herzen zu und reichen ihnen die Hände. Wir dienen unserem Herrn in dem wir zu Menschen gehen, die uns brauchen. Aber dazu brauchen wir ein reines offenes Herz für Jesus. Gehen wir also in uns und erforschen wir uns selbst. Handeln wir nach dieses beiden „einfachen“ Grundsätzen, die Jesus uns aufgetragen hat, oder nicht? Sicher ist nur eines. Wir sind alle nur Menschen mit allen Fehlern und Schwächen. Versuchen wir diese Schwächen in Stärken umzuwandeln. Mit Hilfe unseres Herrn Jesus möge dies gelingen.

IN DIESER AUSGABE:
Pflanzen wir den Samen Der Weg zu Gott Die Stätten der Bibel

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Mt. 22:34 Als nun die Pharisäer hörten, dass er den Sadduzäern den Mund gestopft hatte, versammelten sie sich; 35 und einer von ihnen, ein Gesetzesgelehrter, stellte ihm eine Frage, um ihn zu versuchen, und sprach: 36 Meister, welches ist das größte Gebot im Gesetz? 37 Und Jesus sprach zu

Hände sollen beschützen und trösten, nicht zerstören

ist ihm vergleichbar: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. 40 An diesen zwei Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten.

Bibelstudium 3

Große Menschen

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Wort des Pastors
Röm 13,9 Denn was da gesagt ist (2.Mose 20,13-17): »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst (3.Mose 19,18): »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« Das ist der Leitsatz unserer Gemeinde. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Aber wie soll denn das funktionieren, wenn wir in der heutigen Gesellschaft nicht einmal in der Lage sind uns selbst zu lieben? Wie sollen wir dann unseren nächsten lieben? Nun dazu müssen wir unser Vertrauen ganz in den HERRN stecken. Und uns vom Psalm 23 leiten lassen! Ps 23:1 Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Denn wenn Gott uns liebt, warum sollten wir uns denn dann nicht lieben. Es wäre dich vermessen Gott zurückzuweisen. Pastor Franz Steip

Antwortecke 3

Das letzte Wort

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Pflanzen wir den Samen des Glaubens
Wir haben ein großes Ziel. Wir wollen den Glauben an die christliche Nächstenliebe wieder aufkeimen lassen. In dieser Welt in der wir leben gibt es nur mehr Hast und Unruhe. Jeder jagt nur noch seinen eigenen Interessen hinterher und das ist meistens das Geld. Viele Menschen und auch Familien können nichts anderes mehr. Es bleibt keine Zeit mehr für die eigene Partnerschaft oder Familie, denn wir müssen Geld verdienen um am Leben bleiben zu können. Wie kann ich mich da noch um Gott kümmern, geschweige denn um andere Menschen. So denken viele Mitmenschen. Und ich muss leider gestehen, aus ihrer Perspektive haben Sie recht. Wie leben nun mal in einer schnelllebigen und egoistischen Zeit. Aber haben Sie sich schon mal gefragt, was passiert eigentlich wenn ich heut sterbe? Löse ich mich dann in „Luft“ auf? Die Antwort darauf ist ganz eindeutig NEIN. Unsere Seelen gehen zu Gott und der wird uns fragen: „ Nun mein Kind, was hast du aus deinem Leben gemacht? Hast du die zwei wichtigsten Regeln beachtet, die ich dir gegeben habe? Und wir können nur darauf antworten: „Herr, wenn ich gewusst hätte, dass dir das so wichtig ist, hätte ich mehr auf meine Mitmenschen geachtet und dich gepriesen!“ Doch das wird nicht genug sein. Wir sollten jetzt schon danach trachten, uns Schätze im Himmel zuzulegen. Schätze die uns niemand nehmen kann und wofür auch keine Steuern bezahlt werden müssen.

Der Glaube des Samens ist Anfangs nur ein Samenkorn

Der Weg zu Gott ist nicht gesperrt
„Kann ich denn noch errettet werden? Ich habe doch bisher immer nur an mich gedacht!“
2. Hebr 1 Darum sollten wir desto mehr auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht etwa abgleiten. 2 Denn wenn das durch Engel gesprochene Wort zuverlässig war und jede Übertretung und jeder Ungehorsam den gerechten Lohn empfing, 3 wie wollen wir entfliehen, wenn wir eine so große Errettung missachten? Diese wurde ja zuerst durch den Herrn verkündigt und ist uns dann von denen, die ihn gehört haben, bestätigt worden,4 wobei Gott sein Zeugnis dazu gab mit Zeichen und Wundern und mancherlei Kraftwirkungen und Austeilungen des Heiligen Geistes nach seinem Willen. Alleine durch diese Bibelstelle im 2. Hebräerbrief sagt eigentlich alles aus. Wer an die Errettungsverheißung unseres Herrn Jesus glaubt, der wird errettet werden. Dies sagt auch folgende Stelle aus: 16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Das sind doch die besten Aussichten oder findet ihr bessere?

Die Bilder werden speziell dem Thema ausgewählt. Bilder sagen ja bekanntlich mehr als Worte.

Serie: Die Stätten der Bibel
Diese Serie wird sich in folge mit den wichtigsten Stätten in der Bibel befassen. Sodass diese auch zum Bibelstudium verwendet werden kann. Ich werde in dieser Serie sowohl auf die damalige, wie auch auf die heutigen geographischen Gegebenheiten eingehen und diese auch vom politischen uns Gesellschaftlichen Standpunkt aus betrachten. Sollte ein Leser sich berufen fühlen, diesen Part manches mal zu übernehmen hätte ich absolut nichts dagegen. Wie der Titel schon sagt werden wir hier die Stätten die in der Bibel immer wieder erwähnt werden, bearbeiten. Dies dient zum besseren Verständnis der Textstellen, bei einer persönlichen Hermeneutik. Einige Male werde ich auch persönliche Bemerkungen oder Auslegungen von Schriftgelehrten einfließen lassen, damit wir sehen können, wie wir die Bibel betrachten und erforschen können. Diese Serie wird mit Sicherheit keine trockener Geschichtsunterricht.

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BAND

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Bibelstudium
11 Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels;12 denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen]. 13 Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt. 14 So steht nun fest, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit, 15 und die Füße gestiefelt mit der Bereitschaft [zum Zeugnis] für das Evangelium des Friedens. 16 Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens6, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt, 17 und nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist, 18 indem ihr zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist, und wacht zu diesem Zweck in aller Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen, 19 auch für mich, damit mir das Wort gegeben werde, so oft ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums bekanntzumachen, 20 für das ich ein Botschafter in Ketten bin, damit ich darin freimütig rede, wie ich reden soll. Gepredigt wurde aber für die Kreuzzüge nicht diese Stelle, sondern für den Kampf mit der Waffe für GOTT gegen Ungläubige. Wie war die möglich. Nun dazu muss man natürlich wissen wie die Verhältnisse damals waren. Man muss sich Wissen aneignen, sowohl in geschichtlicher wie auch in politischer Hinsicht. Das ist nur ein Teil davon. Mehr davon nächstes mal.

Dieser Teil wird dem interessierten Bibelleser gewidmet sein. Wir werden hier die Methodik des Bibelstudiums genau unter die Lupe nehmen und anhand von Beispielen verdeutlichen. Gleichzeitig bieten wir an Hermeneutik in unserer Gemeinde zu lehren. Die Kursdaten werden noch gesondert bekanntgegeben. Es sind absolut keine Vorkenntnisse notwendig. Wir werden anhand von Beispielen in die Methodik einführen. Wie wichtig es ist die Bibel zu kennen zeigt sich ja in der Geschichte der Kirche immer wieder. Ein Beispiel: Eph 6 lautet

„Jede Generation bringt Menschen hervor die fest im Glauben sind und uns als

Serie: Große Menschen in der Bibel
Wir werden hier die großen Vorbilder in der Bibel behandeln, von Adam bis Jesus. Vergleiche finden und das Leben dieser betrachten. Wir werden versuchen daraus ein Beispiel für uns selbst zu finden. Aber damit nicht genug. Wir werden in der Geschichte zurückgehen und Menschen finden die sich ganz dem Glauben an Gott verschrieben haben und uns vorlebten, was es heißt ein wahrer Gläubiger zu sein. Wir werden feststellen, dass es nicht immer einfach für diese Menschen war und dass es auch für uns selbst nicht einfach ist im Glauben zu wandeln. Wir werden versuchen, mit Gottes Hilfe, den Vorstellungen GOTTES gerecht zu werden. Nehmen wir nur mal als Beispiel David heran. Dieser hatte ja wie die Bibel auch beschreibt seine Fehler und Schwächen. Trotzdem wird er immer wieder als Beispiel von Schriftgelehrten herangezogen um den wahren Glauben zu demonstrieren. Denn trotz seiner Verfehlungen hat Daniel nie den Glauben und das Vertrauen zu Gott verloren und Gott rechnete es ihm zu Gerechtigkeit an. Außerdem werden wir feststellen, dass Daniel sicherlich auch als Vorbote von Jesus angesehen werden kann. Aber all diese Aspekte werden wir in der nächsten Ausgabe genau unter die Lupe nehmen und dann können sie sich selbst ein Bild davon machen. Diese Leben studieren und vielleicht auch einen Nuten für ihren Glaubensweg daraus ziehen.

Leuchtfeuer zu Gott dienen.“

Antwortecke
Ich denke dass wir sicherlich in Zukunft auch Zuschriften von ihnen bekommen werden. An dieser Stelle werden wir versuchen die interessantesten davon zu beantworten, was aber nicht heißt, dass wir die anderen Schreiben nicht auch behandeln und beantworten werden. Wir sind bemüht in all ihren Fragen auch für uns einen Lernprozess zu sehen, denn ohne Respons sind wir nicht in der Lage uns zu verbessern. Daher mein Aufruf an sie: Schreiben Sie uns ihre Fragen, Anregungen und Kritiken. Nehmen sie sich kein Blatt vor dem Mund. Wir vertagen schon einiges.

Familienorientierte Christliche Urgemeinde Senfgasse 1/12/3 1100 Wien

Telefon: +43 (0)681/10466145 E-Mail: lhc@steip.at

Living Hand ist eine familienorientierte Christliche Urgemeinde. Das heißt wir wollen zum Ursprung unseres Glaubens zurückfinden. Den Glauben den auch die Aposteln nach Jesu Auferstehung und Himmelfahrt gelehrt haben. Ein Glaube frei von Vorschriften die sich in Laufe der Jahrtausenden in den Kirchen angesammelt hat. Ein Glaube frei von Vorurteilen, so wie es uns der HERR JESUS vorgelebt hat und an seine Jünger weitergegeben hat. Wir versuchen die Liebe Christi unter den Menschen zu verbreiten und sie auf das kommende Reich Gottes vorzubereiten, so gut es GOTT zulässt. Besuchen Sie uns zu unseren Gottesdiensten jeden Sonntag um 17.00 Uhr. Oder schließen Sie sich einen unsrer Dienste an. Völlig ohne Verpflichtung. Denn Sie selbst sind es der vor GOTT verantwortlich ist. Keine Organisation oder Kirche.

Preisen wir Gott mit unseren Taten.
Sie finden uns auch unter www.livinghands.gnx.com

Das letzte Wort
In uns brennt ein Wunsch, wir wollen den Bedürftigen und Schwermütigen helfen. Dies ist ein Auftrag, den wir vor GOTT erfüllen wollen. Dieser Auftrag ist auch in der Bibel festgeschrieben. Eph 4: 25 Darum legt die Lüge ab und »redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten«11, denn wir sind untereinander Glieder. 26 Zürnt ihr, so sündigt nicht; die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn! 27 Gebt auch nicht Raum dem Teufel! 28 Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern bemühe sich vielmehr, mit den Händen etwas Gutes zu erarbeiten, damit er dem Bedürftigen etwas zu geben habe.29 Kein schlechtes Wort soll aus eurem Mund kommen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es nötig ist, damit es den Hörern Gnade12 bringe Spr 10:15 Der Besitz des Reichen ist für ihn eine feste Stadt, die Armut der Bedürftigen aber ist für sie ein Unglück.16 Der Gerechte gebraucht seinen Erwerb zum Leben, der Gottlose sein Einkommen zur Sünde. 17 Wer auf die Unterweisung achtet, geht den Weg zum Leben, wer aber aus der Schule läuft, gerät auf Irrwege.

ren glaubten, denn selbst am Kreuz gab Jesus einem „Verbrecher“ ein versprechen:
Luk 23:39 Einer der gehängten Übeltäter aber lästerte ihn und sprach: Bist du der Christus, so rette dich selbst und uns!40 Der andere aber antwortete, tadelte ihn und sprach: Fürchtest auch du Gott nicht, da du doch in dem gleichen Gericht bist? 41 Und wir gerechterweise, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Unrechtes getan! 42 Und er sprach zu Jesus: Herr, gedenke an mich, wenn du in deiner Königsherrschaft k o m m s t ! 43 Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein! AMEN

Wenn auch Sie sich berufen fühlen, dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Gemeinsam sind wir mit Hilfe des HERRN in der Lage Menschen zu helfen. Der Dienst, den wir uns vorstellen, reicht von der Betreuung Alter und schwacher Menschen über die Betreuung und Rückführung ins Leben von Obdachlosen bis hin zum Dienst an Menschen in Gefängnissen. Gemeinsam können wir der Herde des HERRN wieder Menschen zuführen, die sich selbst schon verlo-