Grundtrimm

• • • • • J-Maß maximal nutzen: Vor oder zurück, je nach Luvgierigkeit, Ruderwinkel [Pinne nach Luv] 3-5 Grad) Mast in Mitte stellen, senkrecht in Längsrichtung (mit Großfall und Bandmaß seitlich zum Pütting kontrollieren) Wenig Wind Mast fast senkrecht , zunehmender Wind mehr Mastfall u. Oberwanten stärker spannen (mit Großfall u. Bandmaß kontrollieren) Zum Erleichtern des Durchsetzens der Oberwanten: Achterstag maximal anspannen Je mehr Wind, umso mehr Vorstagspannung (durchhängendes Vorstag = weniger Höhe, also Oberwanten stärker spannen) Unterwanten bestimmen Durchbiegung Mast. Bei wenig Wind relativ lose. Mit zunehmendem Wind anspannen. Extrem starker Wind: Wieder lösen, abhängig vom Crewgewicht, damit der Mast mehr durchbiegt u. Segel flacher wird. An Mast-Nut entlang nach oben peilen, ob Mast gerade ist

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Segeltrimm auf der Kreuz 1. Bei extrem schwachem Wind Baum andirken (sonst schließt Achterliek durch Baum-Gewicht), ansonsten wie Schwachwind trimmen 2. Bei schwachem Wind o Segel mit viel Bauch fahren: Wenig Fall- und Unterliekspannung sowie wenig Schotzug. o Da Wind an Wasseroberfläche langsamer als im Topp, beide Segel mit Twist: Genua-Holepunkt maximal nach hinten. Großsegel-Traveller nach Luv (öffnet Segel im Topp), Großschot entsprechend fieren o Baumniederholer und Achterstag ganz lose fahren o Genua im Schotzug relativ lose fahren 2

Segeltrimm auf der Kreuz – Fortsetzung – 3. Mit zunehmendem Wind: o Segel flacher trimmen. Jedoch nur so weit, um aufrecht zu segeln (so bauchig wie möglich, so flach wie nötig) o Twist herausnehmen: Dazu wandert Genua-Holepunkt nach vorn und Schotzug wird erhöht o Traveller wandert Richtung mittschiffs o Unterliek- und Fallspannung erhöhen o Großsegel nicht zu dicht fahren, Baum zeigt etwa auf Spiegelecke. Windfäden sollen auswehen o Falls nicht schon erfolgt: Dirk abnehmen und am Achterstag befestigen

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bei älteren Segeln AchterliekBändsel anziehen. jedoch „Krallen“ vermeiden) Achterstag kräftig durchsetzen Traveller wieder mehr nach Luv o In Böen (Regattasegler!): Traveller nach Lee (erhält Segelprofil.oder Leeschot) gezogen wird.Segeltrimm auf der Kreuz – Fortsetzung – 3. Segeltrimm auf raumen Kursen o Großsegel so voll wie möglich fahren: Achterstag und Cunningham maximal lösen. Cunningham-Hole und Großsegel-Unterliek maximal durchsetzen o Baumniederholer handfest spannen (wichtig auf raumen Kursen) o Falls Krängung noch zu stark und Boot zu luvgierig ist: Beide Segel im Topp öffnen und wieder mehr „twisten“ Genua-Holepunkt wieder etwas nach achtern (falls Achterliek vibriert. umso stärker spannen o Spi-Fall (außer bei sehr spitzem Kurs) ca. falls erforderlich. je stärker der Wind. Fall und Unterliek etwas fieren o Baumniederholer den Windverhältnissen entsprechend durchsetzen. unbedingt die andere Schot entgegengesetzt bewegen Gewichtstrimm 1. nur in 4 Ausnahmefällen Großschot fieren Bei sehr starkem Wind o kleineres Vorsegel setzen (möglichst vor dem Start oder auf Vormwindkurs) o falls erforderlich Großsegel reffen o Auf Vormwindkurs sollte wieder ausgerefft und kurz vor der Leetonne. erneut gerefft werden 4. Bei starkem Wind: o Segel maximal flach trimmen: Fallen. Bei Schwachwind Maximale Leekrängung und Gewicht ganz nach vorn. verändert nur Anstellwinkel zum Wind). um benetzte Rumpffläche so weit wie möglich zu reduzieren und damit Segel in günstige Form fallen 6 . 30 cm fieren (Markierung am Fall anbringen) 5 Segeltrimm auf raumen Kursen – Fortsetzung o Spi-Baum: Höhe auf Höhe Lee-Schothorn einstellen möglichst waagerecht fahren (günstig: verschiebbares Auge auf Schiene am Mast) o Spi möglichst weit aus der Abdeckung des Großsegels nach Luv holen (Unterliek nicht zu stramm). Wenn an einer Schot (Luv.

Bei mittlerem Wind Aufrecht segeln und Gewicht relativ weit vorn (Steuermann sitzt in der Regel in Luv) 6. um wenig Luftwiderstand zu bieten 3. Bei Starkwind o So weit wie möglich aufrecht segeln. um Feststampfen zu verhindern) o Besatzung soll möglichst in einer Flucht sitzen.Gewichtstrimm – Fortsetzung – 5. sondern nah am Kiel. reduziert die Luvgierigkeit) o Möglichst in einer Flucht sitzen 7 . Gewicht weiter nach hinten (u.a. Gewicht wieder weiter nach vorn (zumindest bei Flachwasser. Anker nicht im Ankerkasten am Bug. Bei extremem Starkwind o So gut es geht aufrecht segeln.