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Das oFFiZieLLe MaGaZin ZUM CsD MünChen

Das oFFiZieLLe MaGaZin ZUM CsD MünChen priDe GUiDe Christopher street Day MünChen 9./10. Juli 2011 lesbisch
Das oFFiZieLLe MaGaZin ZUM CsD MünChen priDe GUiDe Christopher street Day MünChen 9./10. Juli 2011 lesbisch

priDe GUiDe

Christopher street Day MünChen 9./10. Juli 2011 lesbisch | schwul | bi | transgender Für
Christopher street Day
MünChen 9./10. Juli 2011
lesbisch | schwul | bi | transgender
Für
ein
soLiDarisChes
MiteinanDer:
Schirmherr: OB Christian Ude
www.csdmuenchen.de
LesBen Vor!

PRIDE GUIDE 2011

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PRIDE GUIDE 2011 3 Grußwort des Schirmherren OB Christian Ude „Glücklich können sich die Lesben schätzen,
PRIDE GUIDE 2011 3 Grußwort des Schirmherren OB Christian Ude „Glücklich können sich die Lesben schätzen,
PRIDE GUIDE 2011 3 Grußwort des Schirmherren OB Christian Ude „Glücklich können sich die Lesben schätzen,

Grußwort des Schirmherren OB Christian Ude

„Glücklich können sich die Lesben schätzen, die in München leben.“ So stand es vor 5 Jahren im „Pride Guide“, in einem Beitrag zum 10. Geburtstag von LeTRa, der bayernweit einzigen städtisch geförderten professionellen Lesbenberatungsstelle. Im gleichen Jahr hat LeTRa dann auch das Lesbische Angertor- straßenfest aus der Taufe gehoben, das inzwischen zur festen Einrichtung und zum offiziellen Auftakt- Event der CSD-Pride-Week in München wurde. Seit 1997 bereits tagt vierteljährlich der „Runde Tisch zur Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgendern“ im Münchner Rathaus. Und seit 2010 legt die städtische Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen einen besonderen Arbeits- schwerpunkt auf das Thema „Lesbisches Leben in München“ und hat dazu in einem ersten Schritt die Broschüre „Lesben l(i)eben in München“ aufgelegt, das erste Münchner Lesbenhandbuch. Steht also alles zum Besten mit dem lesbischen Leben in München? Leider nein! Projekte wie der „Runde Tisch“ oder der Lesben-Arbeitsschwerpunkt der städtischen Koordinierungsstelle wurden ja gerade wegen der Defizite initiiert, die es da nach wie vor gibt. Denn trotz zunehmender Liberalisie- rung spielt lesbisches Leben in der öffentlichen Wahrnehmung bisher kaum eine Rolle, leiden lesbische Frauen auch in München immer noch unter der Ignoranz oder Abwertung ihrer Identität. Dass der Münchner CSD heuer unter dem Motto „Für ein solidarisches Miteinander: Lesben vor!“ dazu aufruft, die Teilhabe der Lesben sowohl am CSD als auch an der Community und der Stadtgesellschaft endlich gebührend zu würdigen und anzuerkennen, begrüße ich daher ausdrücklich. Gerne habe ich auch heuer wieder die Schirmherrschaft übernommen und heiße alle Besucherin- nen und Besucher herzlich willkommen beim Münchner CSD 2011!

und Besucher herzlich willkommen beim Münchner CSD 2011! Liebe Freunde und Freundinnen, auch in diesem Jahr

Liebe Freunde und Freundinnen,

auch in diesem Jahr erinnern wir mit dem CSD an den Beginn der weltweiten Schwulen- und Les- benbewegung durch die Stonewall-Unruhen 1969 in der Christopher-Street in New York. Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender werden wie- der mit Politparade und Stadtfest ihre bunte Viel- falt feiern und noch mehr Sichtbarkeit, Akzeptanz und gerechte Gleichstellung fordern. Damit diese Vielfalt endlich auch wahrgenommen wird, haben sich die Veranstalter und die beteiligten LGBT- Organisationen in breitem Konsens auf das Motto „Für ein solidarisches Miteinander: Lesben vor!“ geeinigt.

Bereits bei der ersten CSD-Demo 1980 in München waren Lesben dabei. Seit 15 Jahren tre- ten wir ausdrücklich schwul-lesbisch auf und ver- anstalten seit zehn Jahren gemeinsam den CSD. Für uns Veranstalter ist das selbstverständlich, aber die Medien berichten immer noch über die „Schwulenparade”, die durch das „Schwulenviertel” zieht. Das ist symptomatisch für die gesellschaft- liche Ignoranz gegenüber Lesben. Auch bei der Verpartnerung für Lesben und Schwulen wird oft nur von „Schwulenehe” geredet. Deshalb wollen wir in diesem Jahr die Lesben in den Vordergrund stellen, um solidarisch auf deren Unsichtbarkeit, Ignoranz und Abwertung in Medien, Gesellschaft und Politik - wie auch in Teilen unserer eigenen Szene - hinzuweisen, und gemeinsam für gleich- berechtigte Sichtbarkeit, gleiche Rechte und Ak- zeptanz zu kämpfen.

Beim CSD ging es nie darum, nur nebeneinan- der - oder gar gegeneinander - zu marschieren, zu feiern und zu fordern. Es geht seit Jahren auch um ein Miteinander und Füreinander - nicht nur beim CSD. Schließlich können wir nur im soli- darischen Miteinander gesellschaftliche Gleich- stellung und Fortschritte erreichen, die uns als Schwule, Bi-sexuelle, Transgender und eben auch als Lesben gemeinsam betreffen. Da darf es kein Gefälle zwischen den einzelnen Gruppen in un- serer Community geben. Das drückt sich im Motto

klar aus und hat lange Tradition. Bereits 1985 veranstalteten Lesben und Schwule gemeinsam eine Kulturwoche Viorosa. 1992 war Rosa Liste die erste Gruppierung, die sich ausdrücklich schwul-lesbisch verstand. Heute sind die meisten Vereine gemischt, von den Sportvereinen bis zum Jugend-zentrum, und wir bringen Projekte, wie zu- letzt die Münchner Regenbogenstiftung, gemein- sam auf den Weg.

Auch die Stadtpolitik nimmt die Lesben verstärkt in den Blick. Dank dem Einsatz der Rosa Liste wird LeTRa als einzige Lesbenberatungsstelle in Bay- ern seit 15 Jahren städtisch gefördert und konnte in diesem Jahr Jubiläum feiern. Auf Initiative von Lydia Dietrich und mir hat der Stadtrat im letzten Jahr lesbische Sichtbarkeit zum Schwerpunkt städtischer Gleichstellungspolitik gemacht. Und auf unsere Initiative wurde in diesem Jahr Lising Pagenstecher als Pionierin der Münchner Les- benbewegung mit „München leuchtet“ städtisch geehrt. Gerade die Münchner Erfolgsgeschichte zeigt, dass sich gemeinsames schwulen- und lesbenpolitisches Engagement lohnt. Die Commu- nity ist sichtbarer denn je, das Klima in der Stadt insgesamt lesben- und schwulenfreundlich. Aber wir dürfen uns mit dem Erreichten nicht zufrieden geben und müssen auch in Zukunft erfolgreich Politik machen. Dafür ist Solidarität gefragt, in un- serer Community und in der ganzen Stadt. Denn sichtbare Gleichberechtigung darf nicht als Be- drohung empfunden werden, auf die mit Abwer- tung und Ausgrenzung reagiert wird, sondern als Bereicherung. Die bunte Vielfalt bereichert unsere Community und eine vielfältige, solidarische und aktive Szene bereichert die Stadt. Von unseren Freiheiten und Lebensstilen profitieren nicht nur wir in der LGBT-Gemeinde gegenseitig, sondern auch alle anderen in der Stadt. Dies sollte für uns alle selbstverständlich sein.

Wenn dieses solidarische Miteinander aber in den letzten Monaten vereinzelt immer wieder in Frage gestellt wurde, dann sind die Veranstaltun-

wieder in Frage gestellt wurde, dann sind die Veranstaltun- gen der Pride Week eine gute Gelegenheit,

gen der Pride Week eine gute Gelegenheit, über unterschiedliche Interessen, schwul-lesbische Zusammenarbeit und gemeinsame Solidarität ins Gespräch zu kommen. Den vielen Frauen und Männern, die durch ihr un- glaublich großes ehrenamtliches Engagement den CSD überhaupt ermöglichen, sage ich herzlich Danke. Und uns allen wünsche ich einen schönen, friedlichen und solidarischen CSD: Lesben vor!

Euer Politischer CSD-Sprecher und Stadtrat der Rosa Liste

und solidarischen CSD: Lesben vor! Euer Politischer CSD-Sprecher und Stadtrat der Rosa Liste Thomas Niederbühl

Thomas Niederbühl

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PRIDE GUIDE 2011

Nachlese zum „Christina Street Day”

4 PRIDE GUIDE 2011 Nachlese zum „Christina Street Day” Hier treffen sich Junge Lesben * I
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M it Humor und Augenzwinkern wollten wir, die veranstaltenden Vereine des CSD in Absprache mit dem Szenestammtisch den Christopher Street Day ein einziges Mal

umbenennen. Wir wollten so in München Aufmerksam-

keit schaffen für die oftmals problematische Berichter- stattung über unsere Szene. Faktisch falsche Überschriften wie die Schwulenpa- rade, Schwulenehe u.v.m. und die häufige Verengung gleichgeschlechtlicher Themen

auf den „schwulen“ Fokus sind Teil dieser Problematik. Der

Sturm der Entrüstung vor allem in Facebook und auf Queer.de richtete sich jedoch nicht gegen die Lesben diskriminierende Medien- berichterstattung, sondern gegen die Umbenennung selbst. Eine Debatte wollten wir Szenevereine und Veran- stalterInnen zwar durchaus erreichen, die Community spalten wollten wir aber nicht. Deshalb haben wir die Umbenennung am Ende zurückgezogen. Unserem Thema sind wir trotzdem treu geblieben. Weiterhin geht es uns um die Sichtbarkeit von Lesben innerhalb der Medien, unserer Szene und auch inner- halb des CSD. Das neugewählte Motto lautet daher:

„Für ein solidarisches Miteinander: Lesben vor!“ wird ganz klar von allen Veranstaltervereinen und den Les- ben und Schwulen der Community getragen. Dies führte unter anderem zu der Entscheidung, in diesem Jahr die lesbischen Gruppen und Vereine an

die Spitze der Parade zu stellen und damit die Wahrnehm- ung von Lesben während des CSD zu erhöhen. Es gab Ver- netzungstreffen unterschiedlicher Lesbengruppen im LeTRa mit dem Ziel, durch gemeinsame Aktionen die lesbische Sichtbarkeit auf dem CSD zu steigern.

Sub und LeTRa organisieren vereint eine Veranstaltung zum Thema „Wie lesbisch kann, darf und soll der CSD sein”, auf der vor allem die Frage der zukünftigen schwullesbischen Zusammenarbeit beleuchtet werden soll. Das Beziehungs- verhältnis von Lesben und Schwu-

„Für ein solidarisches Miteinander: Lesben vor!“

len zueinander wird in den Vereinen diskutiert.

Es stellen sich darüber hinaus Fra- gen wie beispielsweise: Wenn wir eine noch bessere Zusam- menarbeit der unterschiedlichen Gruppen unserer Szene erreichen wollen, was müssen wir zukünftig dafür tun und wie können wir dieses Ziel erreichen? Wie vermeiden wir die dumpfe Wiederholung von Vorurteilen und diskriminie- renden Äußerungen in unseren eigenen Reihen? Seit mindestens 15 Jahren organisieren Schwule und Les- ben in München gemeinsam den CSD. Wir arbeiten und feiern zusammen und engagieren uns gemeinsam für eine solidarische, tolerante und vielfältige Stadtgemeinschaft. Dieses solidarische Miteinander kann und darf nicht ge- fährdet werden. Der Einsatz für dieses Ziel bleibt eine demokratische Grundaufgabe innerhalb und außerhalb unserer Community. Den CSD sollten wir auch in diesem Jahr sichtbar und in Harmonie als queere Community fei- ern. Denn an dem Motto „Für ein solidarisches Miteinander:

Lesben vor!“ ist wirklich gar nichts falsch.

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PRIDE GUIDE 2011

Wie hast du’s mit der Solidarität?

Mit dem Motto „Für ein solidarisches Miteinander: Lesben vor!” wol- len die CSD-MacherInnen ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit und bessere Wahrnehmung von lesbischen Frauen setzen. Selbst- bewusst fordern sie in diesem Jahr mehr Aufmerksamkeit und angemessene Repräsentation von Lesben sowohl in den Medien als auch in der Community. Darüber, warum man sich 2011 auf diesen Themen-schwerpunkt geeinigt hat und warum das Wort „Solidarität” in unserer Szene wieder mehr Gewicht bekommen sollte, hat LEO- Chefredakteur Bernd Müller mit Vertreterinnen und Vertretern der vier veranstaltenden Vereine gesprochen.

Lesben vor! Aber wie? Darüber unterhalten sich: Rita Braaz (LeTRa), Uwe Hagen- berg (Sub), Susi Hillebrand (MüAH) und Michael Tappe (Rosa Liste).

Susi Hillebrand (MüAH) und Michael Tappe (Rosa Liste). Warum brauchen wir einen Schwerpunkt „lesbische

Warum brauchen wir einen Schwerpunkt „lesbische Sichtbarkeit“? Rita: Wenn es um Themen geht, die Lesben und Schwule betreffen, ist fast ausschließlich von Schwulen die Rede. Lesbische Themen sind sehr schwer in die Öffentlichkeit zu bekommen, daher wollten wir das anders machen. Mit dem diesjäh- rigen CSD wollten die veranstaltenden Vereine die Öffentlichkeit, aber auch die Community dafür sensibilisieren, dass Lesben ein wesentlicher Teil von ihr sind. Ich meine: Lesben haben kein Sicht- barkeitsproblem, sondern ein Problem der Wahr- nehmung und der Darstellung.

ROSA LISTE MÜNCHEN E.V.

Die Rosa Liste ist in München seit 1988 aktiv und schaffte 1990 den Sprung in vier Bezirksaus- schüsse. Seitdem sind Schwule, Lesben und Trans- gender eine ernstzunehmende Größe in der Münch- ner Kommunalpolitik. Seit 1992 begreift sich die Rosa Liste ganz ausdrücklich als schwullesbische WählerInnen-Initiative. Wirklich einflussreich und gleich auch prominent wurde Rosa Liste 1996, als mit Thomas Niederbühl erstmals in Europa ein Mit- glied einer schwullesbischen WählerInnen-Initiative in den Stadtrat einzog – und zugleich die hauch- dünne Mehrheit der Regierungskoalition sicherte. Die schwule, trans und vor allem auch die lesbische Community profitierte enorm vom Einsatz der Rosa Liste: Gleich 1996 bekam die neu gegründete Les- benberatungsstelle LeTRa die ersten kommunalen Zuschüsse. Die Verdoppelung der Zuschüsse 1999 und der Umzug ins schwullesbische Viertel sorg- ten für heftigen Wirbel und lesbenfeindliche Stim- mungsmache im Fokus und anderen Medien. Die Zuschüsse blieben trotzdem unverändert. Seit 2007 erhält auch das schwullesbische Jugendzent- rum städtische Zuschüsse und 2010 beschloss der Stadtrat aus Rosa Liste-Initiative, mehr für die Sicht- barkeit von Lesben zu tun.

Wie sehen die anderen die öffentliche Wahr- nehmung von lesbischem im Gegensatz zu schwulem Leben? Susi: Für mich ist es ein Genderthema, das sich in unserer Community aus der Normgesellschaft spiegelt: Männer werden auch dort stärker wahr- genommen. Das Zusammenwachsen von Lesben und Schwulen ist ja noch ein relativ junges The- ma - aber gerade in der CSD-Orga gibt es seit vielen Jahren jede Menge Frauen, die zentrale Beiträge leisten. Es ist schade, dass das nicht gewürdigt wird. Michael: Selbst wenn Lesben laut “Hier” schrei-

en, wird das häufig nicht gehört. Ich glaube an- dererseits aber auch, dass die Lesben das nicht häufig genug bemerkbar machen, weil sie zurück- haltender, vielleicht überlegter agieren. Schwulen gelingt es viel besser, auch einmal zu provozie- ren und übers Ziel hinauszuschießen und somit auch wahrgenommen zu werden. Uwe: Ein weiterer Grund könnte sein: Lesben scheinen weniger zu sein, denn es gibt mehr schwule Vereine und schwule Aktivitäten als les- bische. Ich erlebe die Frauen als eher privat or- ganisiert – ein bisschen ist die mangelnde Sicht- barkeit also auch hausgemacht.

Ist die mangelnde lesbische Sichtbarkeit also nicht nur ein Problem der medialen Darstellung, sondern tatsächlich auch selbst gemacht? Rita: Natürlich gibt es weniger lesbische Kneipen als schwule. Aber es geht nicht darum, wie viel Prozent in unserer Community lesbisch sind, es geht um Teilhabegerechtigkeit. Wenn Frauen seit Mitte der 1990er-Jahre beim CSD mitarbeiten, dann gehören sie auch entsprechend dargestellt. Wenn Gesetze für beide Gruppen gleichermaßen da sind, dürfen sie nicht einseitig unter dem Fokus „Männer“ dargestellt werden. Wenn wir das nicht schaffen, versagen wir heute in unserem politischen Anspruch. Uwe: Dass eine solche Schieflage in unserer Community existiert, ist ein Drama. Wenn das die Heteropresse tut, muss man dran arbeiten. Aber wenn wir innerhalb unserer Szene ein falsches Feedback geben, finde ich das besonders er- schütternd. Michael: Sicher hilft ein Blick in die Geschich- te: Schwule sind beachtet worden, weil sich die Bewegung immer als sehr schrill und bunt dar- gestellt hat. Daran hat sich viel Kritik festgemacht, weil sich viele damit nicht identifizieren konnten, aber die Medien mochten das. Das andere große Thema, das Schwule medial nach vorn gebracht hat, ist Aids: mit HIV hat es einen Wandel in der Politik gegeben. Hier wurde man sich irgendwann einig, dass es nur einen Weg gibt, mit der Be- drohung umzugehen: nämlich schwules Leben zu fördern, sichtbar und selbstverständlich zu ma- chen. Lesben fehlen solche Initialzündungen in ihrer kollektiven Biografie. Rita: Es geht übrigens auch darum, wie viel Wertschätzung Lesben für Lesben haben. Ich will das nicht alles auf die „bösen Schwulen” schieben, denn auch wir Frauen müssen mit unseren Repräsentantinnen sensibler umgehen.

Was kann man tun, um den öffentlichen Fokus mehr auf Lesben zu lenken? Susi: Viele Lesben neigen dazu, nicht nach vorn zu preschen und sich zurückzuhalten – das ist ein allgemeines Frauenphänomen. Wir wollen sie aber ermutigen und ihnen Raum geben. Deshalb knüpfen wir im Rahmen des CSD ein lesbisches Netzwerk und planen Aktionen, um Sichtbarkeit zu forcieren. So gab es kürzlich ein erstes Treffen, bei dem unter anderem diskutiert wurde, ob es in der Parade einen Lesbenblock geben soll, der für mehr Aufmerksamkeit sorgt. Rita: Lesbische Frauen müssen sich klarer po- sitionieren, mehr in der Politik engagieren und Verantwortung tragen – da gibt es sicher noch Defizite. Doch dort, wo es passiert, muss aber auch entsprechend damit umgegangen werden. Sprich: Schwule Männer müssen bereit sein, in der ersten Reihe Platz zu machen.

Aber gerade beim CSD preschen doch die Frauen vor als Dykes on Bikes. Michael: So werden sie auch oft wahrgenom- men. Aber viele Lesben tun sich schwer, sich mit dieser Form der Darstellung zu identifizieren.

LeTRa - BERATUNGSSTELLE DES LESBENTELEFONS E.V.

Seit 15 Jahren existiert die Lesbenberatungsstelle LeTRa. Psychosoziale Beratung und Öffentlichkeits- arbeit sind unsere Schwerpunkte. Hier arbeiten fünf hauptamtliche Kolleginnen. Freizeit- und Kontakt- angebote werden von vielen ehrenamtlichen Lesben geleistet. Unser Ziel ist es, Lesben und lesbisches Leben sichtbarer zu machen, Vorurteile abzubauen und zur Entwicklung einer gewaltfreien Stadt- gesellschaft beizutragen. LeTRa wurde anfangs hauptsächlich von ehrenamtlichen Lesben getra- gen, 1996 und 1997 kamen zwei Sozialpädagogin- nen, 1999 eine Kollegin für die Öffentlichkeitsarbeit. Das Beratungs- und Gruppenangebot konnte da- durch erweitert werden. Der Einsatz der Rosa Liste und die Finanzierung durch die Stadt München machten es auch möglich, 2000 in die Räume in der Angertorstraße zu ziehen. Unsere Sichtbarkeit mitten im lesbisch-schwulem Zentrum ist ein wich- tiges Zeichen für das selbstbewusste Auftreten von Lesben in München. Für ihre gesamte Arbeit erhielt LeTRa 2006 den Anita-Augspurg-Preis der Landes- hauptstadt. Die Lesbenberatungsstelle, auch als Mitorganisatorin des CSD München, wird weiterhin mit Power daran arbeiten, lesbisches Leben zu un- terstützen und eine Kultur der Vielfalt zu fördern.

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MÜNCHNER AIDS-HILFE E.V.

Seit 27 Jahren ist die Münchner Aids-Hilfe die zentrale Stelle für Selbsthilfe, Prävention, Gesund- heitsförderung, Beratung, Rehabilitation und Ver- sorgung im HIV-Bereich. Unser Ziel ist es, Wissen über HIV und über Präventionsmöglichkeiten zu ver- breiten, die Identität und Handlungskompetenz der von HIV bedrohten Menschen zu stärken, Ängste und Diskriminierung abzubauen und eine optimale Betreuung der von HIV Betroffenen sicherzustel- len. Dies schließt auch ein, für die Anerkennung schwuler, lesbischer und transgender Lebensstile einzutreten. Zwar sind Lesben aufgrund der gerin- gen Infektionswahrscheinlichkeit nicht so stark bed- roht wie schwule Männer. Aber als Teil der Com- munity sind Lesben dennoch von HIV betroffen und engagieren sich seit vielen Jahren auch in der Aids- Hilfe: als Freundinnen, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und in Einzelfällen als HIV-Posi- tive. Die Aids-Hilfe hat ihr Aufgabenspektrum in den letzten Jahren stark ausgeweitet und nimmt ihre soziale Verantwortung als Teil der schwulen, les- bischen und transgender Community in München unter anderem mit Beschäftigungsprojekten, Senio- renarbeit und einer Wohngemeinschaft wahr.

Warum ist das Verhältnis von Lesben und Schwulen in den CSD- oder auch Sportver- einen so entspannt? Rita: Weil hier die Gemeinsamkeiten betont werden: Da, wo ein gemeinsames Drittes ist, sprich: ein Thema, ein Hobby, das beide Gruppen gleichermaßen verfolgen, funktioniert schwul-les- bische Zusammenarbeit sehr gut. Ich würde mir wünschen, dass es auch aus der Sache heraus funktioniert. So könnten wir solidarisch für Glei- chberechtigung auch für kleinere Gruppen inner- halb unserer LGBT-Gemeinde eintreten.

Die Diskussion um den Christina-Street-Day hat gezeigt, wie viel Schärfe im Verhältnis von Schwulen und Lesben existieren kann. Wie habt ihr diese Diskussion wahrgenommen? Susi: Ich war über die massive Kritik erstaunt. Auch, weil das Augenzwinkern dabei nicht an- genommen werden konnte. Und das, wo sich doch gerade Schwule oft selber auf den Arm nehmen. Aber in diesem Moment, wo es um Lesben ging, war das nicht mehr möglich. Offenbar gibt es eine Angst, ihnen könne dadurch der Rang abgelaufen werden. Ich kann das nicht nachvollziehen. Einer- seits kämpfen wir für Gleichberechtigung – aber sobald es diese innerhalb der Community geben soll, hakt es. Michael: Ich fand die Christina-Idee eigentlich hervorragend und habe mich für viele der unsach- lichen, beleidigenden, lesbenfeindlichen Reak- tionen meiner Geschlechtsgenossen geschämt. In der Nachschau stimme ich Susi zu: Wenn sich die öffentliche Aufmerksamkeit auf einmal zu Gunsten der Lesben verschieben soll, dann ha- ben viele das Gefühl, etwas weggenommen zu bekommen. Wenn die Lesben dazugewinnen wol- len, müssen die Schwulen abgeben. Dieser Ver- lustangst müssen wir uns stellen und die Erkennt- nis verbreiten, dass alle davon profitieren können, wenn sich diese Verteilung zu Gunsten der Les- ben verschiebt. Rita: Es hat mich sehr getroffen – übrigens auch die vielen negativen Statements, die von Frauen kamen. Wir müssen den Umgang miteinander neu

gestalten. Ein Blick nach Europa genügt: Vieler- orts herrschen Verhältnisse, die zeigen, dass die Situation für die queere Community schnell auch wieder bedrohlich werden kann. Da wird es immer wichtiger, dass wir gemeinsam solidarisch aktiv sind. Uwe: Was da passiert ist, hat uns völlig über- rascht und wir haben uns gefragt, warum so viele schwule Männer so aggressiv und unter der Gür- tellinie reagiert haben. Unser Fazit: Wir müssen uns kennen lernen und die beiden Welten ver- einen, gerade im Alltag. Wenn wir als große Ver- eine da nichts tun, wird sich nichts ändern. Die Zusammenarbeit muss weit über das Level von Vereinsvorständen oder Politik hinausgehen, viel- leicht können wir einen gemeinsamen Aktionstag anregen.

Wie kann ich Otto Normalschwul und Edda Normallesbe vermitteln, dass sich das Mitein- ander lohnt? Rita: Die größten Szene-Vereine in München sind gemischt, auch privat passiert das ja ständig. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es einen sol- chen gemeinsamen schwul-lesbischen Aktions- tag braucht. Uwe: Da muss ich widersprechen: Beim Gay Out- door Club (GOC), immerhin dem größten queeren Freizeitverein der Stadt, sind Lesben Mangelware. Wir müssen mehr Gelegenheit schaffen, uns be- gegnen zu können. Michael: Der GOC ist gutes Beispiel: er ist ja der Gay und nicht der Gay&Lesbian Outdoor Club - da könnte man im Vorstand auch mal drüber nachden- ken. Immerhin finden in der Pride Week Veranstal- tungen statt, die sich genau mit diesem Verhältnis von Lesben und Schwulen auseinander setzen. Ich finde es gut, dass die Debatte angestoßen ist und hoffe, dass daraus etwas erwachsen wird.

Wenn schwul-lesbische Zusammenarbeit in den großen Vereinen und auch meist privat gut funktioniert, sind dann die bissigen Be- merkungen im Internet nur einige nicht- repräsentative Ausreißer? Michael: Ich meine, die aggressiven Äußerungen waren nicht repräsentativ. Das waren besonders laute Leute, die das Medium Internet für sich genutzt haben. Sie glauben einerseits, für eine schweigende Mehrheit zu sprechen, andererseits zeigen sie auch, wie sie die Diskriminierungs- mechanismen verinnerlicht haben – und da müs- sen wir uns alle fragen, wie es in uns aussieht. Susi: Heute glaube ich auch nicht, dass das repräsentativ war. In den Tagen, als es veröffent- licht wurde, fühlte es sich aber so an. Was mir gefehlt hat, war Feedback von Leuten, die positiv auf Christina reagiert haben. Das hätte das ganze ein bisschen abgefedert. Rita: Das so genannte „Shit Storming” ist im In- ternet ja nicht unüblich. Es zeigt, dass viele nicht in der Lage sind, ihre Kritik sachlich, also gewalt- und diskriminierungsfrei zu äußern. Uwe: Ob repräsentativ oder nicht: Es zeigt Hal- tungen, die man sich sonst vielleicht nicht traut, ´rauszulassen. Das muss man schon ernst neh- men, sonst hätte es nicht so hohe Wellen ge- schlagen.

Wenn es nicht repräsentativ war: Hat man sich unter dem Eindruck dieser Reaktionen zu früh vom Projekt „Christina” verabschie- det, hätte man nicht durchhalten müssen?

Susi: Nein, denn zunächst hat das Motto ja zu einer großen Spaltung geführt, was nicht unser Ziel war. Insofern war die Rücknahme wichtig, auch wenn ich glaube, dass man bei einem näch- sten Mal sich nicht so von den Äußerungen im Internet beeindrucken lassen sollte. Rita: Ich hätte das Motto nicht so früh zurück- gezogen, denn ich bin eine Kämpferin und lasse mich von dieser Art Gewaltäußerungen nicht so leicht beeindrucken. Aber wir haben die Entschei- dung gemeinsam gefällt und so trage ich sie mit.

SUB - SCHWULES KOMMUNIKATIONS- UND KULTURZENTRUM MÜNCHEN E.V.

Das Sub wurde im September 1986 als „Schwules Kommunikations -und Kulturzentrum München e.V.“ (SchwuKK) gegründet. Fünf Jahre später erhielt das Sub die Regelförderung der Stadt München und hatte seine „Probezeit“ damit bestanden. 1994 zog das Zentrum unter seinem neuen Namen „Sub – schwules Kommunikations- und Kulturzentrum” in die Müllerstr. 43. Nach 10(!) Jahren Prüfung erk- lärte das Finanzamt den Verein 1996 für gemein- nützig. In der Zeit seiner Existenz hat sich das Sub-Angebot ständig erweitert. Ob bei Beratung, im Anti-Gewalt-Projekt, beim Projekt Prävention, in den zahlreichen Gruppen, die hier zuhause sind, oder beim jährlichen Sub-Geburtstag, dem Hans- Sachs-Straßnfest: Das Zentrum kann für seine Arbeit auf einen großen Pool von ehrenamtlichen Mitarbeitern zählen, die sich neben den Hauptamt- lichen in allen Bereichen des Vereins engagieren. Durch sein vielfältiges Angebot ist das Sub Kom- petenzzentrum für alle Fragen zum Thema Schwul- sein, Informationsplattform für Einheimische und Gäste, die die schwule Szene erleben möchten und ein Treffpunkt für alle schwulen Männer. Mit dem Umzug in die neuen Räume in der Müllerstr. 14 wird das Sub Anfang 2012 ein neues Kapitel in seiner Geschichte aufschlagen.

Jahrelang haben die CSD-Mottos keine große Rolle gespielt, jetzt sorgt eines für Bewegung. Ist das der positive Aspekt der Geschichte? Michael: Ich hoffe es. Wenn allerdings bei der CSD-Diskussion zur schwul-lesbischen Zusam- menarbeit im Juli wieder nur zehn Leute sitzen, dann frage ich mich schon, ob das nur ein Sturm im Wasserglas war. Ich hoffe, dass sich aus der Christina-Diskussion eine Nachhaltigkeit entwik- kelt. Dann hat sich die ganze Aufregung gelohnt. Susi: Immerhin haben sich schon einige Lesben zusammengetan: Durch die Rücknahme des Mot- tos sind einige mobilisiert worden. So hat sich, wenn auch aus Protest, ein neues Netzwerk ge- bildet. Rita: Ich wünsche mir auch, dass sich die Energien, die sich im „Dagegen“ gezeigt haben, künftig in ein „Dafür“ umleiten ließen und die Dis- kussion jetzt offen geführt wird. Wenn dabei her- auskommt, dass sich mehr Lesben, Schwule und Transgender einbringen und mitmischen wollen, ist das tatsächlich der positive Aspekt einer an sich ärgerlichen und frustrierenden Geschichte.

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PRIDE GUIDE 2011

Schlager war gestern

„Ich nehme mir das Recht heraus, mich zu verändern”: Diesmal überrascht Marianne Rosenberg auf ihrem neuen Album mit Pop- und Lounge-Klängen

Axel Schock

ihrem neuen Album mit Pop- und Lounge-Klängen Axel Schock E s wäre zu einfach, Marianne Rosenberg

E s wäre zu einfach, Marianne Rosenberg auf ein Image festzulegen: In fast 40 Bühnenjahren hat sich die Sängerin im- mer wieder gewandelt. Seit sie sich in

den 80ern von ihrer Plattenfirma befreite, lässt sie sich nicht mehr verschlagworten. Sie lebte in der Hausbesetzerszene, lernte dort ihren Le- bensgefährten und Vater ihres Kindes kennen, marschierte auf Demos mit. Sie hörte auf Rio Reiser und begann, ihre Lieder selbst zu schrei- ben, auch Film-Soundtracks. Sie machte Aus- flüge in Jazz und Chanson, engagierte sich für die Aids-Hilfe und brachte (2006) ihre beachtete Autobiografie „Kokolores” heraus, in der sie die Erfahrungen ihrer Sintifamilie klug in die Gesell- schaft einordnete. Und gerade erst veröffent- lichte sie ihr neues Album „Regenrhythmus”.

Das Album hat einen sehr eigenen, sphärisch- en Sound. War das Ihre Idee? Ich hatte mir solch einen Sound gewünscht. Mit dem Produzenten Dirk Riegner erlebte ich dann eine Art Symbiose. Ich begriff die Songs wie kleine Filmsequenzen, stellte ihm meine Demos vor, und er lieferte die passende Musik dazu. Wir wurden so ein ganz gutes Producerteam.

Sie hatten also völlig freie Hand bei der Produktion? Ich hatte über zwei Jahre hinweg Material gesam- melt und dann einfach beschlossen, es auf eigene Faust zu produzieren und erst für das fertige Album eine Plattenfirma zu suchen. Eine Plattenfirma hat verständlicherweise nicht im-

mer die gleichen Interessen wie ich als Künst- lerin. Wenn ich nach so langer Zeit wieder ein Studioalbum mache, wollte ich mich nicht frem- den Kriterien unterworfen fühlen - nämlich so zu klingen, wie deren Ansicht nach Marianne Rosenberg heute zu klingen hat.

Als Sie Ihre Schlagerkarriere begannen, waren Sie das Nesthäkchen in der Branche. Wie ist es heute inmitten der jüngeren Pop- musiker? Ich glaube nicht, dass es auf Begriffe wie „alt” oder „jung” ankommt, sondern darauf, wo sich jemand im Leben und mit seiner Kreativität be- findet. Ich denke auch nicht darüber nach, in welche Schublade ich gehöre. Das machen an- dere ohnehin. Ich nehme mir einfach das Recht heraus, mich zu verändern, auch in meiner Musik. In zwei Jahren klinge ich vielleicht wie- der anders.

Die Pop-Songs „Genau entgegengesetzt” und „Vorbei ist es nie” setzen sich mit der Konsumgesellschaft auseinander. Lässt sich so eine politische Haltung formulieren? Ich muss nicht das Vehikel Musik benutzen, um mitzuteilen, wo ich politisch stehe. Ich schreibe aus mir heraus, was mich gerade beschäftigt und vertraue darauf, dass manche das gleiche Gefühl haben.

Im West-Berlin der 80er-Jahre gab es zur Überraschung vieler Fans eine neue Mari- anne Rosenberg, die sich nicht mehr musi-

kalisch von Plattenfirmen fremdbestimmen ließ und sich in der Anarcho- und Hausbe- setzerszene tummelte. In Berlin hatte man diese Veränderung gerafft, beim Rest der Welt war ich mir da nicht so si- cher. Da existierte ein eingefrorenes Bild von mir als „Hitparaden”-Schlagersängerin. Wirklich überraschend war das eigentlich nicht. Im Ge- gensatz zum Fernsehauftritt schauen dir ja auch gewöhnlich nicht Millionen Menschen dabei zu, wenn du auf einer Demo mitläufst.

Damals waren es linksrevolutionäre Proteste, heute ist es Stuttgart 21. Was hat sich verän- dert? Damals dachten wir, wir könnten tatsächlich etwas verändern. Heute sehe ich die Dinge im Detail schon noch anders. Das ist aber nur natürlich. Ich finde es gut, dass die Leute wieder mehr auf politische Dinge reagieren, der Gier etwas entgegensetzen, Entscheidungen hinter- fragen und sich nicht für blöd verkaufen lassen. Aber ich hätte kaum geglaubt, dass wir nach so vielen Jahren noch einmal unsere Anti-AKW- Buttons hervorkramen würden.

Das Interview führte Axel Schock. Wir danken der Berliner Zeitung für ihre Unterstützung.

Buttons hervorkramen würden. Das Interview führte Axel Schock. Wir danken der Berliner Zeitung für ihre Unterstützung.
Buttons hervorkramen würden. Das Interview führte Axel Schock. Wir danken der Berliner Zeitung für ihre Unterstützung.
Buttons hervorkramen würden. Das Interview führte Axel Schock. Wir danken der Berliner Zeitung für ihre Unterstützung.

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PRIDE GUIDE 2011

„Sie war ganz schlimm schön

Das ist der Titel einer Ausstellung, die in der Pride Week erstmals zu sehen sein wird. Die Koor- dinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen hat gemeinsam mit den Künstlerinnen Barbara Stenzel und Stephanie Gerlach diese Ausstellung konzipiert und realisiert. Sie stellt lesbisches Leben anhand der Biographien von zehn Münchner Lesben dar.

Wo sind denn die Lesben?

Immer wieder fällt uns auf, dass Lesben und ihre Lebenslagen in der Öffentlichkeit und in den Medien wenig auftauchen. Es gibt da eine große Unsichtbarkeit, trotz vieler Jahre Gleich- stellungspolitik und Lesbenbewegung. Dies hat sicher verschiedene Gründe. Zum Einen ist es immer noch nicht risikofrei, sich in der Öffentlichkeit deutlich als Lesbe zu zeigen - wie die hohe Zahl der Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen zeigt, die in verschie- denen Befragungen deutlich wird. Zum Anderen sind in den Medien Berichte über Lesben und deren Themen selten zu finden. Oftmals werden sie sogar bei Berichten über gleichgeschlechtliche Themen nicht erwähnt. So trifft sie, was Frauen generell betrifft – näm- lich im Vergleich zu Männern eine reduzierte Präsenz im öffentlichen Raum und in den Me- dien. Und es trifft sie im doppeltem Maße: als Frauen und als Lesben. Mit unserem Arbeitsschwerpunkt „Lesbi- sches Leben in München“ setzen wir dem et- was entgegen. Eine wichtige Unterstützung ist für uns dabei der Beschluss durch den Münch- ner Stadtrat vom November 2009, Maßnah- men zur Verbesserung der Sichtbarkeit und der gesellschaftlichen Teilhabe von lesbischen Frauen durchzuführen. Eine solche Maßnahme ist diese Ausstellung. “

Ein Blick auf lesbische Lebensläufe

Es gibt natürlich nicht DIE Lesbe, auch wenn das Leben lesbischer Frauen von bestimmten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen mit geprägt wird. Lesben haben sich Räume ge- schaffen, Realitäten geformt und Bezüge ent- wickelt, die es ermöglichen, ein lesbisches Leben in unserer Gesellschaft zu leben. Darin steckt viel Kreativität und Stärke – auch das möchten wir zeigen. Dementsprechend haben wir uns bemüht, ganz unterschiedliche Lesben zu finden. Wir haben gezielt nach Frauen gesucht, die verschie- dene Realitäten leben und die sich eine solche Öffentlichkeit vorstellen können. Die Porträts stellen nun ganz verschiedene Hintergründe dar. Nicht nur in Alter, Beruf, Interessen und Lebensumständen unterscheiden sich die por- trätierten Lesben, auch in ihren Ideen und Vi- sionen wird deutlich, wie vielfältig lesbisches Leben ist. Sicher ist es nicht möglich, in zehn Porträts alle gelebten Realitäten abzubilden.

„Sie war ganz schlimm schön“ Lesbische Portraits
„Sie war
ganz schlimm
schön“
Lesbische Portraits

Von Barbara Stenzel und Stephanie Gerlach

Eine Ausstellung der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen der Landeshauptstadt München

Community zu Hause. Sie haben mit großem Engagement, Fachwissen und einem liebevol- len, lesbenfreundlichen Blick die Porträts ge- schaffen. Wir können uns auf Werke freuen, die persönlich und berührend sind und die sicher vielschichtige und interessante Eindrücke in lesbisches Leben in München gewähren.

Der richtige Rahmen

Sehr erfreulich ist auch die Schirmherrschaft durch Frau Bürgermeisterin Christine Strobl. Dies empfinden wir als eine große Wertschät- zung gegenüber lesbischen Frauen. Dafür be- danken wir uns ganz herzlich. Mit dem Stadtmuseum haben wir einen opti- malen Ort für die Präsentation gefunden: zentral und damit mitten drin statt außen vor. Wir laden Euch alle herzlich ein, die Ausstel- lung zu besuchen oder auch an der Eröffnung am 06. Juli 2011 teil zu nehmen!

Die Ausstellung zeigt lesbisches Leben exem- plarisch. Sie soll anregen, sich einzulassen auf zehn individuelle Geschichten. Und sie soll an- regen zum Weiterdenken.

Sichtbare Lesben, vielschichtige Geschichten

Wir haben zehn mutige Lesben gefunden, die sich bereit erklärt haben, ihre Geschichten und ihre Gesichter öffentlich zu zeigen. Ohne sie wäre eine solche Ausstellung nicht möglich. Es ist ein Geschenk, dass uns diese zehn Les- ben einen Einblick in ihr persönliches Leben gewähren, es ist ein unschätzbarer Beitrag zur Sichtbarkeit und wir bedanken uns an dieser Stelle sehr, sehr herzlich!

Das Wo und das Wann

 

„Sie war ganz schlimm schön Lesbische Portraits

von Barbara Stenzel (Fotografie) und Stephanie Gerlach (Text)

Eine Ausstellung der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen der Landeshauptstadt München

Die Kunst und die Künstlerinnen

Ganz besonders freuen wir uns, dass wir die beiden Künstlerinnen Barbara Stenzel (Foto- grafie) und Stephanie Gerlach (Text) gewinnen konnten. Um solche Porträts zu schaffen, ist ne- ben künstlerischem Können auch viel Vertrauen und ein guter Kontakt zwischen Künstlerinnen und porträtierten Frauen nötig. Stephanie Ger- lach und Barbara Stenzel sind in München bekannt, sie sind in der lesbisch-schwulen

Ort:

Münchner Stadtmuseum St.-Jakobs-Platz 1 80331 München

Zeitraum:

07.07. - 28.07. 2011 (nicht 14.07.)

Eröffnung:

06.07.2011, 19.00 Uhr

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Münchner Aids-Hilfe Lindwurmstraße 71 U-Bahn Goetheplatz Die Beratungsstelle der Münchner Aids-Hilfe e.V. wird

Die Beratungsstelle der Münchner Aids-Hilfe e.V. wird finanziell ge- fördert vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz sowie der Landeshauptstadt München.

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PRIDE GUIDE 2011

Designschule München –

Kreativität und Vielfalt für den CSD

Auch in diesem Jahr entwarfen die SchülerIn- nen der „Designschule München“ das offizielle CSD-Plakat. Diese Kooperation mit dem CSD München fand bereits zum zweiten Mal statt.

Engagement der SchülerInnen, vorurteilsfreiem Eintauchen in die komplexe Materie und kreati- ven Lösungsansätzen. Die SchülerInnen zeig- ten sowohl Ernsthaftigkeit in ihren Ideen, als auch Humor, um diese nicht einfache Thematik gestalterisch umzusetzen. Eine große Heraus- forderung, der sie sich mit einem hohen Maß an Sensibilität stellten.

konnten zu diesem Zeitpunkt etliche Plakat- entwürfe leider nicht in Erwägung gezogen werden. Das CSD-Team bedauerte diese Si- tuation sehr. Dennoch sah es sich mehr denn je in der Verantwortung einen Entwurf zu wäh- len, der die Community als Ganzes und mit all ihren verschiedenartigen Gesichtern zeigt und einen Schwerpunkt auf den Zusammenhalt in der Szene legt.

Es war schon etwas Besonderes für die ers- ten Jahrgangsklassen der Designschule, als es hieß, dass sie in diesem Jahr das Projekt „CSD- Plakat“ bestreiten würden. Im Jahr zuvor waren es die Zweiten Klassen, die sich mit dieser Auf- gabe beschäftigten. Gerade ein gutes halbes Jahr in der Ausbildung, machte sich Spannung und Erwartung bei den SchülerInnen breit. Mo- tiviert von diesem ersten Realauftrag, empfin- gen sie das Team vom CSD zum Briefing in den Räumen der Designschule München, die orga- nisatorisch der „Deutschen Meisterschule für Mode“ angegliedert ist. Die vier VertreterInnen des CSD Münchens Rita Braaz, Thomas Nieder- bühl, Alexander Kluge und Susi Hillebrand stell- ten an diesem Tag im Februar das diesjährige Thema und Motto des CSD Münchens vor. Mit großer Aufmerksamkeit und Spannung hörten die SchülerInnen den Ausführungen zu. „Chris- tina Street Day – gemeinsam für uns alle“ lau- tete der neue Name und das Motto für 2011. Der CSD sollte erstmalig und einmalig einen weib- lichen Vornamen tragen, um die Sichtbarkeit von lesbischen Frauen zum Thema zu machen.

Es folgten Wochen eines intensiven Arbeits- prozesses. Geprägt war diese Zeit von großem

Während des Arbeitsprozesses gab es eine Zwischenpräsentation, in der sich das CSD- Team einen ersten Eindruck machen konnte und wieder einmal beeindruckt von der Vielfäl- tigkeit der Ideen der SchülerInnen war. Für bei- de Seiten – SchülerInnen und CSD-Team – war dieser Termin von besonderer Bedeutung. Das Feedback war zum einen Bestätigung, zum an- deren aber auch ein Überdenken der Ideen, so dass dieses Treffen neue Sichweisen und Her- angehensweisen eröffnete. Die beteiligten Lehrkräfte der Designschule erinnern sich nur zu gut an die anschließende Arbeitsphase und Arbeitsweise ihrer SchülerIn- nen: Immer wieder wurden neue Ansätze ent- wickelt, weiter verfolgt, diskutiert und verworfen, um an einem anderen Punkt anzusetzen und neue Ideen zu generieren. Am Ende entstand ein breites Spektrum an Entwürfen.

Aus diesen mehr als 40 Plakatentwürfen durfte nun die CSD-Jury, zusammengesetzt aus Ver- tretern der Vereine und Gruppen des CSD Mün- chen, wählen. Kein leichtes Unterfangen. In Anbetracht der hitzigen Debatten, die sich in der lesbisch-schwulen Szene aufgrund des diesjährigen Themas und Mottos ergaben,

Nach regen Diskussionen wurde sich auf fünf Plakatentwürfe geeinigt. Die jeweiligen Schü- lerteams erhielten von der Jury Anregungen zu kleinen Änderungen und durften sich somit noch einmal mit dem Ziel „CSD-Plakat 2011“ an die Arbeit machen. In der finalen Abschlussprä- sentation gab es schließlich fünf Plakatentwürfe zur Auswahl. Das Jury-Team des CSD war sich schnell einig. Wichtiger Faktor in der Entschei- dungsfindung war selbstverständlich die Debat- te um den Namen, die noch nicht abgeschlos- sen war. Der Plakatentwurf musste somit eine gewisse Offenheit für ein gegebenenfalls neues Motto aufweisen, trotzdem die Grundidee eines politischen aber auch feiernden Miteinanders zeigen. Als bestens hierfür geeignet, wurde schließlich der Entwurf von Alexandra Schopf, Leoni Schmid und Mattea Stahl ausgewählt und als Gewinnerplakat gekürt.

Tamara Haake, Dorothee Argast, Benjamin Cepiga

gekürt. Tamara Haake, Dorothee Argast, Benjamin Cepiga Jennifer Siebert, Max Haja, Steffi Huber Christiane Rempel,
Jennifer Siebert, Max Haja, Steffi Huber Christiane Rempel, Carmen Speth, Kathy Zimmermann Regina Speer, Sonja
Jennifer Siebert, Max Haja, Steffi Huber
Christiane Rempel,
Carmen Speth,
Kathy Zimmermann
Regina Speer,
Sonja Steppan,
Joshua Rutt
Antonia Uhlig, Elena Kotter, Dax Constantine
Carmen Speth, Kathy Zimmermann Regina Speer, Sonja Steppan, Joshua Rutt Antonia Uhlig, Elena Kotter, Dax Constantine
Carmen Speth, Kathy Zimmermann Regina Speer, Sonja Steppan, Joshua Rutt Antonia Uhlig, Elena Kotter, Dax Constantine

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PRIDE GUIDE 2011

SICHTBAR, HÖRBAR, STREITBAR:

LESBISCHES LEBEN & LIEBEN IN MÜNCHEN

Artikel: Carolin Hagebölling

Eva Eléni DJane’s Delight QueerCampus „Lesben sind sichtbar. Wenn ich durch Münchens Straßen laufe, erkenne
Eva
Eléni
DJane’s Delight
QueerCampus
„Lesben sind sichtbar. Wenn ich durch
Münchens Straßen laufe, erkenne ich sie und
sehe, dass Pärchen offen im Miteinander sind,
zum Beispiel Händchen halten. Auch in der
Community habe ich den Eindruck, dass sie
immer präsenter werden und sich mehr enga-
gieren. Auf der einen Seite gibt es weiterhin die
Lesben, die auch nach außen klar als solche
erkennbar sind, da sie nicht der Norm der He-
tero-Frau entsprechen. Auf der anderen Seite
hat sich in den letzten Jahren in der Szene
auch ein anderes Bild der Lesbe entwickelt: Sie sind femininer ge-
worden. Ich denke, dass die gesellschaftliche Akzeptanz mit den
Jahren zugenommen hat, denn so offen wie heute konnten Lesben
vor 20 Jahren - als ich selbst mein Coming Out hatte – nicht leben.
Meine Zuneigung für München lebt von den
großartigen Menschen, mit denen ich mich
hier umgebe, zum Beispiel bei QueerCam-
pus. An München schätze ich vor allem den
spannenden Kontrast zwischen bodenstän-
dig bayrischer Gemütlichkeit und vielfältiger
queerer Kultur – das macht die Stadt für mich
so lebenswert. An der lesbischen Präsenz
darf allerdings noch gearbeitet werden. Ich
habe momentan das Gefühl, dass im öffentli-
chen Diskurs über Homosexualität primär
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass Lesben mehr Raum bekom-
men, um Projekte zu planen und umsetzen zu können, um Kommu-
nikationsfelder zu schaffen und natürlich auch, um Party zu machen.
Dafür braucht es vor allem eines: Zusammenhalt! Und zwar in der
gesamten Münchener LGBT-Community.“
an schwules Leben
gedacht wird und les-
bische Sexualität, wenn
überhaupt, nur am
Rande Erwähnung fin-
det. Wichtig wäre es,
dass besonders in der
medialen Berichterstat-
tung lesbisches Leben
und Lieben schlichtweg
als genauso bedeut-
samer gesellschaftli-
Melina
LeTra Lesbenberatungsstelle
„Ich lebe und arbeite seit 1,5 Jahren in München und bin begeistert von den sehr vielfälti-
gen und differenzierten Organisationsformen und Angeboten der LGBT-Community. Es
gibt aus meiner Sicht sehr viele interessante Projekte und Vereine sowohl im politischen
und kulturellen Bereich als auch tolle Sport- und Freizeitangebote. Ich finde es sehr gut,
dass der CSD in München zusammen mit drei anderen Vereinen von LeTRa veranstaltet
wird und damit Lesben und Lesbenthemen eine große Sichtbarkeit erhalten. Bis vor kur-
zem habe ich die produktive lesbisch-schwule-trans* Zusammenarbeit als sehr positiv
empfunden. Dieses Gefühl hat sich durch die Erfahrungen, die meine Kolleginnen und ich
im Rahmen der Auseinandersetzungen um den „Christina-Street-Day“ machen mussten,
verändert. Diese zeigen aus meiner Sicht, wie dünn das Eis dieser lesbisch-schwulen
Zusammenarbeit ist und wie viele Ressentiments darunter liegen und nun offen zum Vor-
cher Aspekt betont und
sichtbar gemacht wird. Für die Zukunft wün-
sche ich mir vor allem Solidarität: Ich möchte
mit meiner Identität als lesbische Frau in der
Mitte der Gesellschaft ankommen, möchte
meine Sexualität so selbstverständlich und
selbstbewusst leben dürfen, wie jede hetero-
sexuelle Frau auch. Ich wünsche mir, dass
Unterschiedlichkeit öffentlich nicht als etwas
begriffen wird, das eine Gesellschaft spaltet
und zu Kontroversen führt. Denn gerade
diese Unterschiedlichkeit bedeutet kulturelle
Vielfalt und macht eine Stadt facettenreich.“
schein kamen.
Für die Zukunft wünsche ich mir und uns Durch-
haltevermögen, kreative Ideen, viele politisch en-
gagierte Mitstreiterinnen, die Lust haben sich zu
organisieren sowie einen wertschätzenden und
sensiblen Umgang mit unseren Unterschieden.“
Terri
Als Lesbe in München fühle ich mich sehr wohl. Das Miteinander in der Münchener Szene funktioniert meiner Meinung nach sehr gut. Es wird
gerne gemeinsam gefeiert und an einem Strang gezogen, um etwas zu erreichen. Durch prominente Outings, eine alltägliche Präsenz und die
Thematisierung in den Medien nimmt die Sichtbarkeit von Lesben langsam, aber sicher zu. Ich würde mir wünschen, dass der Facettenreich-
tum unserer Gesellschaft noch stärker wahrgenommen und als etwas Positives geschätzt wird. Mein Motto für den CSD wäre „Same same but
different“ gewesen.

PRIDE GUIDE 2011

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Steph IMMA e.V. // JuLeZ Jean LesMamas „Das Miteinander der Szeneeinrichtungen in München empfinde ich
Steph
IMMA e.V. // JuLeZ
Jean
LesMamas
„Das Miteinander der Szeneeinrichtungen in
München empfinde ich als sehr gut und ist
geprägt von produktiver Zusammenarbeit.
JuLeZ/IMMA e.V. gestaltet mit LeTRa und
dem LesBiSchwulen Jugendzentrum von di-
versity regelmäßig Kooperationsveranstaltungen. IMMA e.V. ist auch
schon jahrelang am Runden Tisch der Koordinierungsstelle für gleich-
geschlechtliche Lebensweisen engagiert. Umso mehr schmerzen mich
die teilweise abwertenden, vorurteilsbehafteten und gemeinen Kom-
mentare zu der kontrovers diskutierten Christina-Street-Day-Aktion.
Hier wurde für mich sichtbar, welche Vorurteile in manchen Menschen
schlummern, die ihren Weg nun über das anonyme Internet fanden.
Für die lesbische Community wünsche ich mir ein echtes Miteinander
innerhalb der LGBT-Gemeinde: Wir sind kein Anhängsel! Wir sind ein
fester Bestandteil dieser Community und auch des CSD. Ich wünsche
mir Respekt und Wertschätzung gegenüber Frauen, die sich jahrelang
für die gesamte Szene und deren Belange engagiert haben.
Innerhalb der Community wünsche ich mir noch mehr Lesben, die sich
zeigen. Vor allem für junge Frauen sind lesbische Vorbilder wichtig. Vor-
bilder, die nicht nur in der fernen Öffentlichkeit des Fernsehens vertre-
ten sind, sondern Vorbilder in unserer Stadt.“
„Lesben sind leider
weiterhin eher unsicht-
bar in der Öffentlichkeit.
Wenn ich mit meiner
Frau und unseren zwei
Kindern unterwegs bin,
werden wir selten als
Lesben erkannt. Frauen
mit Kindern sieht man
ja überall. Im Kindergar-
ten und in der Schule
dagegen outen wir uns
ständig. Wir haben dabei fast immer gute Erfahrun-
gen gemacht. In der Großstadt gibt es so viele unter-
schiedliche Familien-Konstellationen, dass wir kaum
bemerkenswert sind. Trotzdem ist es für mich wich-
tig, dass meine Kinder auch andere Regenbogenfa-
milien kennen, damit sie wissen, dass sie nicht die
einzigen Kinder mit zwei Müttern sind. Auch Schwule
entwickeln eine Vorliebe zur Familiengründung. Die
LesMamas bekommen immer häufiger Anfragen von
schwulen Männern mit Vaterwunsch. Unsere Zusam-
menarbeit wird sicherlich in nächster Zeit wachsen.
Für die Zukunft wünsche ich mir weiterhin mehr Viel-
falt, mehr Regenbogen und die gesellschaftliche Si-
cherheit, unsere Vielfalt auszuleben!
Fina
MiLes – Mitteljunge Lesben
„Ich fühle mich als lesbische Transfrau in der Münchener Lesben-Community sehr willkommen und akzeptiert. Die
lesbische Präsenz schätze ich sowohl in der Szene als auch in der Münchener Gesellschaft als viel zu gering ein. In
der Öffentlichkeit gibt es so etwas wie eine lesbische Sichtbarkeit gar nicht, bestenfalls ab und an mal
einen einzelnen Einblick. In der Community ist eine Präsenz vorhanden, geht aber im Vergleich zu der der
schwulen Männer fast unter. Über die Toleranz zwischen Schwulen und Lesben kann ich nur anhand der
Diskussion zum "Christina Street Day" etwas sagen – da fand ich sie erschreckend mangelhaft. Die Com-
munity besteht eben nicht nur aus einigen wenigen Repräsentanten, sondern aus all ihren Mitgliedern.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir Lesben, zumindest innerhalb der LGBT*-Community, weniger
eine Randgruppe sind. Außerdem wünsche ich mir, dass die Akzeptanz gegenüber Transfrauen weiter
wächst. Sie ist schon sehr gut, aber noch ausbaubar.“
Gabi
Safia – Lesben gestalt-
en ihr Alter
Maraike
LesBiSchwules Jugendzentrum von diversity
„Ich finde, die Situation von
Lesben hat sich in den letzten
Jahren eindeutig zum Posi-
tiven verändert. Es muss sich
natürlich noch viel verbessern,
zum Beispiel hinsichtlich der
gesellschaftlichen Akzeptanz.
Aber mir fällt auf, dass die
Selbstverständlichkeit von Lesben zugenommen hat und sich
viele mehr und dies auch viel offener trauen. Die zunehmende
Präsenz von Themen wie „Partnerschaft“ und „Regenbogenfa-
milie“ in den Medien trägt dazu bei, dass die gleichgeschlech-
tliche Liebe „alltäglicher“ wird. Diesen Eindruck hatte ich vor
fünf Jahren noch nicht.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass unsere Gemeinschaft
wächst und wir immer herzlicher und bunter und zufriedener
miteinander leben. Es wäre schön, wenn unsere Gemein-
schaft nicht zur Event-Community verkümmert, sondern Tiefe
und Vielfalt sichtbar macht. Außerdem wünsche ich mir, dass
das Thema „Altern“ eine neue Selbstverständlichkeit bekom-
mt. Schließlich gehört es zum Leben dazu wie Liebe, Sex und
vieles mehr. Wir Älteren möchten weiterhin klar dazugehören
– auch wenn wir langsamer werden oder schlechter hören
oder, oder, oder.“
„Als Lesbe in München zu leben ist eigentlich ein Glücksfall. Ich bin in
die LGBT-Community fest eingebunden und fühle mich dadurch auch tief
verwurzelt mit dieser Stadt. Die queere Szene ist wahnsinnig bunt und
bietet viele Möglichkeiten, sich einzubringen. Aber im öffentlichen Raum,
besonders in U- und S-Bahn, hatte ich leider auch sehr unschöne und
teilweise beängstigende Erlebnisse, die sich zu den überwiegend posi-
tiven Erfahrungen gesellen. Was die Wahrnehmung von Lesben in der
Öffentlichkeit angeht, muss sich noch einiges verändern. Tatsächlich ist
der Kommentar „Lesbisch – so siehst du gar nicht aus!“ immer noch als
Kompliment gemeint.
Für die Zukunft wünsche ich mir, vom Rest der Szene ernst genommen zu
werden: Weg von der Stellung der "Minderheit in der Minderheit". Trotz
aller Unterschiede haben Lesben, Schwule und Trans* ähnliche Diskri-
minierungserfahrungen, das muss
eine Basis sein für gleiche Ziele
und deren Verwirklichung! Von den
Lesben wünsche ich mir, dass sie
sich mutig und selbstbewusst als
solche bekennen und benennen.
Außerdem braucht es innerhalb
der Lesben-Community eine noch
stärkere Vernetzung und mehr
Wertschätzung füreinander.

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PRIDE GUIDE 2011

WIE TICKT DER CSD?

Warum ist der Münchner CSD eigentlich so, wie er ist? 15 Fragen, die den Organisatoren immer wieder gestellt werden – und 15 Antworten, die vielleicht überraschen!

werden – und 15 Antworten, die vielleicht überraschen! Alexander Kluge koordiniert seit dem Jahr 2000 den
werden – und 15 Antworten, die vielleicht überraschen! Alexander Kluge koordiniert seit dem Jahr 2000 den
werden – und 15 Antworten, die vielleicht überraschen! Alexander Kluge koordiniert seit dem Jahr 2000 den

Alexander Kluge koordiniert seit dem Jahr 2000 den Münchner CSD und ist seit 2004 Geschäftsführer der CSD München GmbH. Susi Hillebrand ist seit 2008 CSD-Projektmanagerin. Zusammen mit Christian Kranich, der seit einigen Jahren für das Booking des Bühnenprogramms zuständig ist, bilden sie das Führungstrio bei der Umsetzung des Münchner CSD.

Wer ist verantwortlich für den CSD? Verantwortlich sind die vier Vereine, die hin- ter dem CSD stehen: Rosa Liste, Sub, LeTRa und Münchner Aids-Hilfe. Sie formulieren im CSD Leitungs-Komitee ihre Ideen und Vorstel- lungen, die wir als Veranstaltungsgesellschaft umsetzen. Dazu kommen Anregungen von Leu- ten wie unserem politischen Sprecher Thomas Niederbühl, Pressesprecherin Rita Braaz, den VertreterInnen des Szene-Stammtischs und an- deren beratenden Personen.

Warum ist die Organisationsstruktur so kom- pliziert? In den 90er-Jahren wurde der CSD schnell groß und die unterschiedlichsten Gruppen haben sich an ihm abgearbeitet. Zwischendurch war er ja fast schon in Privathand und nicht zuletzt die finanzielle Seite war völlig unübersichtlich. Der CSD sollte aber langfristig angelegt und in je- der Hinsicht durchschaubar sein. So haben sich die vier großen sozialpolitischen Vereine Sub, LeTRa, Münchner Aids-Hilfe und Rosa Liste zusammengetan, um ihn im Sinne der Szene zu veranstalten und zu verantworten.

Wer ist für die Mottos zuständig? Das beschließt seit einigen Jahren der Szenestammtisch, ein Gremium aus circa 100 unterschiedlichen Münchner Vereinen und Gruppen, das sich regelmäßig trifft.

Warum beauftragt man keine Event-Agentur, die ein geiles Ereignis aus dem CSD macht? Weil der kommerzielle Aspekt zu dominant würde. Es gibt ja schon seit längerem die Ten- denz seitens einiger Sponsoren, den CSD nur noch als sinnfreie Spaßveranstaltung und Platt- form für Werbebotschaften zu sehen. Natürlich wäre die Finanzierung dann einfacher, aber wir

würden den Bezug zum politischen Geist und Auftrag des CSD verlieren. Fordern und feiern muss im Einklang stehen – wir meinen, eine Agentur könnte dieser Versuchung nicht wider- stehen.

Wie finanziert sich der CSD? Aus fünf Quellen: den Gastromieten, den Er- lösen des RathausClubbings, den Sponsoren, dem Münchner Kulturreferat und den Kostenbei- trägen der Politparade.

Wer steckt das Geld, das beim CSD er- wirtschaftet wird, in die Tasche? Es steckt kein finanzielles Interesse hinter dem CSD. Er ist so kalkuliert, dass er nur die Kosten deckt, aber keinen Gewinn abwirft. Wenn wir doch einmal Gewinn machen, dann wird eine Rücklage gebildet, auf die wir im Falle eines Verlustes zurückgreifen. Es bereichert sich also niemand am CSD. Übrigens, wie jede GmbH le- gen wir unsere Finanzen offen und machen sie zugänglich.

Warum ist der Münchner CSD nicht so groß wie Köln oder Berlin? Das ist schwer zu beantworten. Berlin ist als Stadt einfach riesig und das drückt sich natürlich auch im CSD aus. Sicher hat München weder das Einzugsgebiet von Köln noch die rhei- nische Feierkultur. Aber hinter anderen großen Städten wie Hamburg oder Frankfurt muss sich unser CSD wahrlich nicht verstecken.

Warum fahren in München keine großen Paradewagen? Das hat einerseits mit den Vorgaben des Kreis- verwaltungsreferats (KVR) für Demonstrationen zu tun, andererseits wollten wir viele Jahre auch nicht, dass die Trucks zu groß werden, um die

kleinen Gruppen und Vereine nicht zu frustrie- ren. Das hat sich mittlerweile deutlich entspannt und wir haben gesehen, dass es auch mit großen Wagen gut funktioniert. Jedes Jahr hat uns das KVR immer ein wenig mehr zugestan- den und es fuhren in den letzten Jahren auch schon Doppeldecker-Busse und mehrere große Trucks und Tieflader mit.

Warum ist der Münchner CSD so unpolitisch? Wir meinen, er ist sehr politisch. Natürlich war er schon immer eine Mischung aus Party und Politik - und nur dank dieser Mischung funktioniert er auch. Wir haben ein politisches Motto, Ansprachen von Oberbürgermeister und politischen VertreterInnen auf der Bühne, dazu viele Vereine, die sich auf der Parade und an Ständen präsentieren und jede Menge Veran- staltungen im Rahmenprogramm. Unpolitisch ist das wahrlich nicht.

Warum ist das eine Demo und keine Parade? Es soll vor allem aus politischen Gründen eine Demonstration bleiben. Es wäre ein falsches Signal, wenn wir den Eindruck erweckten, eine Demo sei nicht mehr nötig und das ganze wäre nur noch bunte Gaudi. Und wir nutzen damit ein Grundrecht, was noch zwei Nebeneffekte hat:

Es entstehen für uns keine Kosten und wir kön- nen die Route weitgehend selbst festlegen.

Warum treten auf der CSD-Bühne keine großen Stars auf? Letztendlich ist es eine Geldfrage. Für einen aktuellen Star müsste man 15.000 bis 25.000 Euro rechnen. Dieses Jahr hatten wir ganz be- sonders Glück und konnten Marianne Rosen- berg und KLEE für ein kostenloses Open-Air Konzert im Rahmen des Bühnenprogramms ge- winnen. Marianne verzichtet komplett auf ihre

Gage und kommt wirklich, weil sie dieses Jahr zu uns kommen will, ganz ähnlich wie KLEE. Es muss aber deutlich gesagt werden, dass auch alle anderen Künstler eigentlich nur Fahrtkosten erstattet bekommen. Chris Kolonko engagiert sich auch sehr stark für den Münchner CSD und legt eine drei Stunden Varieté Show auf, bei der auch alle Künstler und Ar- tisten umsonst kommen. Da kann dieses Jahr keiner meckern, finden wir.

Ich kenne tolle Künstler, die da mal auftreten sollten - wie bring ich die unter? Einfach eine Mail an unseren Booker Christian Kranich schicken. Wenn die Band in das Konzept passt, hat sie auch eine gute Chance, im näch- sten Jahr bei uns aufzutreten. Wir sind für Vorschläge immer offen!

Warum ist die Teilnahme am Straßenfest für Gastronomen so teuer? Die Wirteplätze sind ein wichtiges Standbein unserer Finanzierung. Damit holen wir nur die Kosten rein, die bei einem solchen Event sowohl auf dem Platz als auch verwaltungstechnisch entstehen. Da steckt kein Gewinn für uns drin.

Warum sind so viele Hetero-Wirte auf den Plätzen? Einige größere Szene-Institutionen sind ja immer mit von der Partie und wir bieten freie Plätze zuerst WirtInnen aus der Szene an. Aber die Münchner Community besteht aus vielen kleinen Lokalen, die das Risiko einer solchen Aufgabe nicht stemmen können oder wollen. Daher verge- ben wir unsere Plätze auch an Hetero-Lokale.

Warum kostet der Eintritt für das RathausClubbing so viel? Wir geben zu: der Eintritt ist nicht billig. Aber dafür machen wir hier auch eine einmalige Veranstaltung mit sechs unterschiedlichen Dance- floors, einem Open-Air-Areal und einer tollen Atmosphäre – und das zu günstigen Getränkepreisen. Das kann dir keine andere Veranstaltung in München bieten. Außerdem ist die Veranstaltung selbst kostspielig:

Neben der Miete muss das Rathaus aufwändig zu einer Partylocation umfunktioniert, jede Glühbirne, jedes Kabel und jede Bar extra installiert werden. Nicht zuletzt: das RathausClubbing ist ein wesentlicher Teil der Finanzierung des CSD.

Der CSD ist immer das gleiche

dere Ideen? Es ist richtig, dass das Gerüst der CSD-Veranstaltungen (Parade, Büh- nenprogramm, Rathauslubbing und PumpsRace) über die Jahre fast unverändert geblieben ist. Aber das Konzept hat sich bewährt, weshalb wir daran fest halten. Und immerhin: Aus einem Tag Marienplatz sind zwei geworden, der Rindermarkt kam als zweite Area dazu, dann das RathausClubbing, wir hatten 2010 erstmals eine Rainbow-Family-Area auf dem Marienhof und heuer wollten wir eine zweite Bühne dort instal- lieren, was aber aufgrund von Grabungsarbeiten leider nun doch nicht möglich ist. Wer weitere Veränderungen möchte, den oder die laden wir gern ein, sich mit neuen Ideen bei uns einzubringen!

Wird es nicht langsam Zeit für an-

Interview: Bernd Müller Stammtische willkommen! Lecker Essen und Trinken bei den Mädels Kommt wie ihr
Interview: Bernd Müller
Stammtische
willkommen!
Lecker Essen
und Trinken
bei den Mädels
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PRIDE GUIDE 2011

Queeres Quartett

Das CSD Leitungs-Komitee

Zur Vorbereitung des Münchner Christopher-Street-Days trifft sich re- gelmäßig dessen so genanntes „Leitungs-Komitee(LK). Es besteht aus ständigen VertreterInnen der vier veranstaltenden Vereine. Das Leitungs- Komitee steht den MitarbeiterInnen des CSD GmbH während des ganzen Jahrs beratend zur Seite, diskutiert und entscheidet über Inhalte und Ausge- staltung des regenbogenfarbenen Feier-Tags. Deren Mitglieder haben also großen Einfluss darauf, wie sich der CSD präsentiert. Grund genug, euch das queere Quartett einmal vorzustellen:

links oben: Diana Horn arbeitet als Dipl.-Soz.Päd. bei LeTRa und ist seit 2005 Mitglied im CSD-LK, rechts oben: Mirko Ebert arbeitet hauptberuf- lich als Versicherungsspezialist bei der VIDA, ist seit 2007 ehrenamtlicher Vorstand der Münchner Aids-Hilfe und seit 2009 im CSD-LK, links unten:

Alexander Hermann arbeitet hauptberuflich als Dipl.-Physikingenieur im technischen Vertrieb, seit 2000 Mitglied und mehrjähriger Vorstand der Rosa Liste, seit 2006 im CSD-LK. rechts unten: Christian Schultze ist seit 2009 Geschäftsführer des SUB und seit 2010 auch dessen Vertreter im CSD-LK.

des SUB und seit 2010 auch dessen Vertreter im CSD-LK. "Ein seelisches Fußbad" Rund um den

"Ein seelisches Fußbad"

Rund um den Münchner CSD sind in jedem Jahr Dutzende von meist ehrenamtlich Tätigen im Einsatz. Ohne ihre Hilfe wäre das Event nicht zu stemmen. Doch das Ehrenamt ist keine Einbahnstraße: Nicht nur der

CSD (und mit ihm die ganze Community) profitiert von ihrem Engage- ment – das Engagement gibt auch viel zurück. Drei Aktive berichten, warum sie von diesem Job nicht lassen wollen

berichten, warum sie von diesem Job nicht lassen wollen Mein Highlight des Jahres Monika Primas ist
berichten, warum sie von diesem Job nicht lassen wollen Mein Highlight des Jahres Monika Primas ist
berichten, warum sie von diesem Job nicht lassen wollen Mein Highlight des Jahres Monika Primas ist

Mein Highlight des Jahres

Monika Primas ist Lehramtsassessorin für Gymnasium (Sport, Erdkunde) und Geschäfts- führerin des Veranstaltungs- und Sicherheitsdi- enstes Primas GmbH. Beim CSD ist sie nicht zuletzt aufgrund ihres Jobs seit vielen Jahren die Sicherheitsbeauftragte und erstellt das komplette Sicherheitskonzept. Für sie ist der CSD der wichtigste politische Auftritt der Com- munity, weshalb sie ihn nicht nur mit Spenden, sondern auch durch weiteres persönliches En- gagement unterstützt: Sie ist die Frau, die die CSD-Politparade als Demoleiterin noch vor den „Dykes on Bikes“ anführt. „Gerade dieser Job ist mein persönliches Highlight im Jahr“ erzählt die 55-Jährige. „Der CSD bedeutet für mich nicht nur Arbeit, sondern 48 Stunden seelisch- es Fußbad, weil es hier so viele offene Arme, freundliche Menschen und geile Energien gibt.“

Mich macht dieser Job glücklich

Susanne Madée ist Eventmanagerin, außerdem managt sie als Mutter eines 10-jährigen Sohnes auch ihre Kleinfamilie. Ehrenamtliches Engage- ment begleitet sie schon ihr ganzes Leben – ob als Ausbilderin, Elternbeirätin oder Betreuerin einer Mädchengruppe in einem Münchner Flüchtlingsheim. „Der CSD ist das großar- tigste Event, das ich kenne!“ , meint Susanne. Seit sieben Jahren ist sie in den Bereichen Freiwilligen-Koordination, Gäste- und Künstler- betreuung und dem Kontakt zu den Sponso- ring-Hotels tätig. „Und nicht zu vergessen: mein Lieblings-Einsatz als szeneweit gefürchtete Türfrau am VIP-Eingang des RathausClub- bings!“ . Für sie ist es eine große Befriedigung, etwas Sinnvolles zu tun, ein Beispiel zu geben und zu sehen, mit wie viel Freude „ihreHelfer- Innen jedes Jahr dabei sind. „Nur sie machen den CSD zu dem, was er ist!“

Ich kann nicht ohne

Bettina Zoladek ist hauptberuflich Eventmana- gerin und als Ausstatterin und Dekorateurin un- terwegs. Sie feiert dieses Jahr ein persönliches Jubiläum: Seit zehn Jahren ist Bettina für den Münchner CSD ehrenamtlich aktiv. Ihren ersten Einsatz hatte sie beim CSD 2001 mit der Ge- staltung der Bühnendekoration. Heute stattet sie den gesamten Backstage-Bereich aus, betreut Künstler und übernimmt das Stage- Management für das große Bühnenprogramm. Promis machen sie, die auch Events in der Olympiahalle stemmt, dabei nicht nervös. „Man sollte seine Fähigkeiten auch für die Commu- nity einsetzen“ , meint die 46-Jährige. „Als les- bische Frau bin ich nach den Diskussionen zum Christina Street-Day allerdings etwas frustriert.“ Dennoch: Der Communitygedanke steht bei ihr auch nach zehn Jahren ganz weit oben und sie ist überzeugt: „Ich kann einfach nicht ohne."

zwischen SENDLINGer Tor und NEW YORK Wir unterstützen die Community unter anderem beim Maibaumfest, dem
zwischen SENDLINGer Tor und NEW YORK
Wir unterstützen die Community unter anderem
beim Maibaumfest, dem Run for Life, in vielen
Aktionen – und natürlich auch beim CSD !
Sonnenstr. 33 · 80331 München
Tel.: 089/593659
Fax: 089/5501717
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Mo–Fr 8.30–19.00, Sa 9.00–14.00
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PRIDE GUIDE 2011

CSD-Politparade

Samstag, 09. Juli | 12.00 - 15.00 Uhr

Die Politparade ist Startschuss und gleichzeitig Höhepunkt des heißen CSD-Wochenendes in München. Über 40.000 Teilnehmerinnen und Teil- nehmer waren in den letzten Jahren dabei, um für politische und gesell- schaftliche Gleichstellung auf die Straße zu gehen.

Das diesjährige CSD Motto „Für ein solidarisches Miteinander:

Lesben vor!“ spiegelt sich auch in der CSD-Politparade wieder. Tradi- tionell fahren die Dykes on Bikes an der Spitze des Zuges, ihnen folgt in diesem Jahr die bunte Vielfalt der Lesbengruppen.

11.30 Uhr

Auftakt | Marienplatz

Begrüßung und Eröffnung mit Rita Braaz, CSD-Spre- cherin und Thomas Niederbühl, Stadtrat der Rosa Liste

12.00 Uhr

Startschuss zur CSD-Politparade 2011 | Marienplatz

Vorneweg die politische Spitze mit Rosa-Liste-Stadtrat Thomas Niederbühl und der 2. Bürgermeisterin Christine Strobl, die in diesem Jahr den CSD-Schirmherren OB Christian Ude vertritt.

Die Strecke führt über den Marienhof, Lenbachplatz, Stachus und Send- linger Tor ins Szene-Viertel, dann durchs Tal und über den Viktualien- markt zum Rindermarkt (Ankunft ca. 15.00 Uhr).

Mitmachen & Anmelden

Anmelden könnt ihr Euch online noch bis Mittwoch, 15. Juni auf der CSD-Webseite www.csd.muenchen.de.

Die Positionsauslosung findet wieder in Kooperation mit unserem Medienpartner Uferlos 92.4 FM - Das schwul- lesbische Magazin auf LORA München statt. Am Don- nerstag, 16. Juni von 21.00 bis 22.30 Uhr senden wir live aus den Räumen der Lesbenberatungsstelle LeTRa, Angertor 3. Kommt vorbei und spielt Glücksfee bei der Verlosung oder verfolgt die Auslosung im Radio (92,4 MHz/96,75 MHz Kabel).

3. Kommt vorbei und spielt Glücksfee bei der Verlosung oder verfolgt die Auslosung im Radio (92,4
Schrammerstr. Tal Corneliusstr. Stachus Marienplatz Rindermarkt Blumenstr. Isartorplatz Sonnenstraße
Schrammerstr.
Tal
Corneliusstr.
Stachus
Marienplatz
Rindermarkt
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Isartorplatz
Sonnenstraße
Frauenstraße
Sendlinger Tor
Gärtnerplatz
ACHTUNG BAUSTELLE!
Wegen Gleisbauarbeiten in der
Müller- und Fraunhoferstraße
führt die Politparade in diesem
Jahr über Blumen-, Papa-
Schmid-, Müller- und Corne-
liusstraße zum Gärtnerplatz!
Viktualienmarkt
Müllerstraße
Reichenbachstraße

PRIDE GUIDE 2011

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Foto aus dem Film „We Were Here“ von David Weissman, USA 2011
Foto aus dem Film „We Were Here“ von David Weissman, USA 2011

LESBEN UND SCHWULE GEMEINSAM GEGEN AIDS

Immer und immer wieder waren es Frauen, be- sonders Lesben, die in jeder Lage ihre schwulen Freunde liebevoll pflegten und in vorderster Rei- he für sie kämpften.* Wenn wir uns in diesem Jahr zum vierten Mal 500 Luftballons im Gedenken an die an den Folgen von HIV und Aids Verstorbenen steigen lassen, dann ist es Zeit, sich an den wertvollen Beitrag von Frauen und Lesben am Kampf gegen Aids zu erinnern. Bis zum existentiellen Einschnitt, den die Aids Krise im Leben schwuler Männer markiert hat, waren lesbische Sichtbarkeit und solidarisches Miteinander auch kein Thema in der Gay Community der Vereinigten Staaten. Im Ge- genteil, schwule Männer behandelten lesbische Frauen nicht anders als hetero Männer Frauen behandelten. Sie wurden ignoriert und es wurde auf sie herabgeblickt. Vorbehalte, Vorurteile und Ängste gegenüber Lesben, gespeist auch von ihrem feministisch geprägten Kampf um Gleich- stellung, beherrschten den Umgang. Häufig wa- ren sich die einzelnen Teile der Gay Liberation Movement fremd, wiewohl sie doch einen ge- meinsamen Kampf um Respekt und zur Durchset- zung ihrer Bürgerrechte führten. So wie die Aids

Epidemie das Leben in der Community radikal veränderte, wie sich unter dem Eindruck seiner verheerenden Folgen neue Formen gemeinsamer Fürsorge, Pflege und Solidarität entwickelten, so sollte sich auch der eigenen Blick auf die Commu- nity durch Aids radikal verändern. In einem Inter- view im „New York“ Magazin vom 10.05.1993 be- schreibt die langjährige Direktorin der National Gay and Lesbian Task Force (NGLT), Torie Os- born, die damalige Situation: „Es [Aids] hat das Leben der Menschen dramatisch verän- dert. Gleichzeitig entstanden Freundschaften. Die Zusammenarbeit zwischen Schwulen und Lesben wurde so intensiv, dass sich daraus ein

Schwulen und Lesben wurde so intensiv, dass sich daraus ein Christopher Street Day München von 1980

Christopher Street Day München von 1980 bis heute Ausstellung am Marienplatz

1980 fand ein kleiner Haufen von Schwulen und Lesben den Mut, in München auf die Straße zu gehen, um gegen Diskriminierung zu protestie- ren. Damals lautete das Motto der „Stonewall- Demo“ „Schwul – Na und?“. Über 30 Jahre später und viele Mottos reicher gehört der CSD zum festen Bestandteil des Lebens in der bayer- ischen Landeshauptstadt. In Kooperation mit dem Forum Homosexualität München e.V. und mit der Unterstützung der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen der Landeshauptstadt München wurde die Ge-

schichte des CSD München aufgearbeitet. An- lässlich des 30-jährigen CSD-Jubiläums 2010 wurde diese Ausstellung, die die Geschichte des rasanten Aufschwungs des CSD München, seine Entwicklung und seinen Wandel zeigt, konzipiert und in diesem Jahr überarbeitet und ergänzt. Am zweitägigen CSD-Straßenfest 2011 ist eine Geschichtsausstellung im Rahmen „Protest in München seit 1945“ www.protest- muenchen.de direkt vor dem U-Bahn-Aufgang am Marienplatz zu sehen.

Netzwerk der Fürsorge und des Mitgefühls ent- wickelte. Ich habe erlebt, wie Lesben, die sich um Männer oder Schwule nie geschert haben, ster- bende schwule Männer in ihren Armen hielten.“ Im Dokumentarfilm „We Were Here“ von David Weissman erzählt die Krankenschwester Eileen Glutzer davon, wie im San Francisco General Hospital die erste Aids-Station eingerichtet wurde. Damals waren die Übertragungswege dieser be- drohlichen, tödlichen Krankheit noch vollkommen unbekannt. Entsprechende Sorgen machte sich die Klinik, wie diese Station mit Pflegekräften be- setzt werden könnte. Zu aller Überraschung mel- deten sich jedoch innerhalb kürzester Zeit genü- gend Krankenschwestern, überwiegend Lesben, um die erkrankten schwulen Freunde zu betreuen. Sie widmeten sich ihrer Aufgabe mit beispiello- ser Hingabe und vorbehaltloser Liebe. Doch be- schränkte sich die Solidarität von Lesben nicht auf die Pflege. Als auf dem Höhepunkt der Krise die Blutkonserven auszugehen drohten, riefen lesbische Organisationen zum Blutspenden auf. 100 Meter lange Schlangen nur aus Frauen bilde- ten sich vor den Blutspendestellen in San Fran- cisco und sorgten für das dringend benötigte Blut. Als die Männer in den LGBT Organisationen vom Kampf geschwächt waren, traten Frauen an ihre Stelle und an die Spitze: Urvashi Vaid und Torie Osborn bei der NGLT oder Ellen Carton als Ge- schäftsführerin von GLAAD/New York. Auch der Münchner Aids-Hilfe, ursprünglich aus schwulen Vereinen gegründet, war es wichtig, keine exklusive Einrichtung schwuler Männer zu sein. Sie hatte und hat viele engagierte Frauen, auch in ihren Vorständen. Vielleicht hat die über weite Strecken verletzende Diskussion um ein lesbisches Motto und lesbische Sichtbarkeit auf dem Münchner CSD auch damit zu tun, dass in Deutschland vergleichbare Erfahrungen der en- gen Zusammenarbeit und Kooperation fehlen? Eine der Ursachen könnte sein, dass die hiesigen Netzwerke weniger auf private Initiative und Hilfe zurückgeworfen waren, als in den Vereinigten Staaten. Für die Gedenkaktion ist es ein willkom- mener Anlass, um auf diesen wichtigen Abschnitt in unserer Geschichte hinzuweisen. Wir können noch heute daraus lernen, denn der Weg zu zweit ist auch hier nur halb so weit. In diesem Sinn will die diesjährige Gedenkak- tion daran erinnern, dass wir gemeinsam für die Anerkennung unserer Lebensweise streiten müs- sen und dabei die Erfahrungen aus dem solida- rischen Kampf mit und gegen Aids in unserer aller Herzen bewahren.

Mario Simeunovic

*Zitat: Paul Boneberg im Film „We Were Here” über das Engagement der Frauen während der Aids-Krise im San Francisco der 1980er Jahre.

über das Engagement der Frauen während der Aids-Krise im San Francisco der 1980er Jahre. Foto: Haase/Abendzeitung

Foto: Haase/Abendzeitung

Schrammerstraße Marienplatz C 1 CSD Infopoint 2 Meet & Greet 1 BAU Gay Bar 2
Schrammerstraße
Marienplatz
C
1
CSD Infopoint
2 Meet & Greet
1 BAU Gay Bar
2 Almhiasl (H. Irlenbusch)
3 Die Alm (S. Ringer)
4 NIL
5 Thermer‘s Party- und Veranstaltungsservice
Landschaftstraße
6 BeerBQ - Schwenkgrill
7 Café am Marienplatz
MARIENHOF
8 Paulaner Bräuhaus
E1 Prijaks Nudelpfanne
S-Bahn Baustelle
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E2 Evi‘s Mandeln
i
A
CSD - Geschichtsausstellung
Rindermarkt
9
Brasil Bar
10 NY.Club
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11 Nachtgalerie
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12 Deutsche Eiche / Oberangertheater
13 Olé Madrid
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14 Restaurant No. 5
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15 Rosis Rosa Alm
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Infostände
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WC
Toiletten
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U-Bahn Aufgänge
RATHAUS
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Kaufingerstraße
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PRUNKHOF
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WC
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MARIENPLATZ
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WC
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Im Zwischengeschoss
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Rindermarkt
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RINDERMARKT
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WC
9
WC
10
Tanzbühne
11
15
Rosental
12
14
13
Oberanger
Rindermarkt
Theatinerstraße
Regenbogen-
familien-Area
Bühne
Weinstraße
Dienerstraße
Viktualienmarkt

PRIDE GUIDE 2011

23

CSD-STRASSENFEST: 9./10. Juli 2011

Große Showbühne auf dem Marienplatz

An beiden Tagen erwartet Euch ein Musik- und Showprogramm der Extraklasse! Im Anschluss an die Showacts könnt Ihr die Künstlerinnen und Künstler in der „Meet & Greet“Area hinter der großen Showbühne ganz persönlich treffen. Am Samstag ist von 15.30 – 19.00 Uhr unser Gebärdensprachendolmetscher-Team vor Ort. Das traditionelle PumpsRace wird am CSD-Sonntag im Rahmen der Together Forever Show by CHRIS Kolonko stattfinden.

Internationale Stars auf der Showbühne auf dem Marienplatz Sa, 9. Juli

12.00 – 15.30 Uhr

DJ JAMES MUNICH – Resi- dent DJ | Die Carmens | Venus Frauenparty

15.30 Uhr

Eröffnung und politischer Auftakt mit Rita Braaz, CSD-Sprecherin und LeTRa-Mitarbeiterin, Tho- mas Niederbühl, CSD-Sprecher und Stadtrat der Rosa Liste Christine Strobl, 2. Bürgermeis- terin der LH München (in Vertre- tung des Oberbürgermeisters)

16.00 – 17.00 Uhr

CSD-Gedenkaktion: „500 Luft- ballons für die Opfer von HIV und Aids“ Steffi List wird die Aktion mit ihrer Interpretation des Queen-Songs „The Show must go on“ begleiten.

dieVicky - die von uns entdeck- te Newcomerin erfreut uns mit Songs aus ihrem ersten Album „songforyou“.

„Unsere Sichtbarkeit!“ - Lesben-Talk mit Vertreterinnen der Münchner Community

17.00 – 18.00 Uhr

Kommunalpolitik-Talk – moderiert von Bernd Müller, seine Gäste sind: Lydia Diet- rich, Stadträtin der Grünen und Fraktionsvorsitzende Grüne- Rosa Liste, Alexander Miklosy, Rosa Liste-Vorsitzender des Bezirksausschusses Isar- vorstadt-Ludwigsvorstadt, Irene Schmitt, Stadträtin der SPD, Mario Simeunovic, Landes-

vorstandsmitglied DIE LINKE Bayern und Sprecher des Landes- arbeitskreises Queer in Bayern, Chalea Wirth, Vorsitzende des Bayerischen Landesverbandes Liberale Schwule und Lesben (LiSL)

Gene Pascal –Evergreens, Bal- laden und Chansons aus seinem aktuellen Programm PURE

Grußwort von Claudia Roth, Bundesvorsitzende und Bund- estagsabgeordnete der GRÜNEN

18.00 – 18.30 Uhr

Torrey Jr. – vereint die zwei Kon- tinente Südamerika und Europa in seiner Musik

Talk: „Wie steht´s um die les-

bisch-schwule-trans*-Zusam-

menarbeit in der Community?“ mit Vertreterinnen und Vertretern einiger Münchner LGBT-Institu- tionen, Moderation: Bernd Müller

18.30 – 19.30 Uhr

STEFFI LIST IN CONCERT – erlaubt uns mit alten und neuen Songs erneut Einblicke in ihre Gefühlswelt

19.30 – 20.00 Uhr

Oscar Loya – mit Stil, Glitzer und Drama zeigt er sich wieder auf der Bühne

20.00 – 21.00 Uhr

MARIANNE ROSENBERG IN CONCERT – Deutschlandweit exklusiv tritt Marianne nur beim CSD in München auf. Wir sind mächtig stolz und freuen uns sehr!

21.00 – 22.00 Uhr

Jessie Evans - entfacht für den CSD München ihr glamouröses Feuer

22.00 – 24.00 Uhr

DJ Danny K. Amazonas | Dykes & Fags

Deutsche Stars, Together Forever Show und PumpRace 2011 So, 10. Juli

12.00 – 14.00 Uhr

DJane Konny U27 | L-World Club | Ladylike

14.00 – 14.30 Uhr Nina Klopschinski - Popmusik par excellence!

14.30 - 17.30 Uhr

Together forever Show by CHRIS Kolonko mit PumpsRace. CHRIS hat aus international er- folgreichen Varieté-Produktionen einige der besten Künstler einge- laden. FETTE MOVES, Daphne de Luxe, TIGRIS, Joy Peters, Herta & Berta, Manuel Sanchez, Janel Frazee und Xenia Lane heizen mit ihm den Publikum am Marienplatz ein.

PumpsRace 2011- CHRIS und seine Gäste begleitet die schrillen Männer auf High-Heels durch den Parkour

17.30 – 18.00 Uhr

Cora - „Komm wir fahren nach Amsterdam…“ und Schlager vom Feinsten aus ihrem neuen Album

18.00 – 18.30 Uhr

Fabian Buch – deutscher Newcomer, dessen erste Single ‘Hello, Hello’ auf Anhieb chartete

18.30 – 20.30 Uhr

KLEE IN CONCERT (Vorgruppe:

Milchmädchen) Milchmädchen - heißer Open- ing-Akt zu KLEE sind Garanten fiebriger Tanzlust und Best- Laune! KLEE - kommt mit neuem Album „Aus lauter Liebe“ nach München zum CSD!

20.30 – 22.00 Uhr

DJane Konny – U27 | L-World Club | Ladylike

Album „Aus lauter Liebe“ nach München zum CSD! 20.30 – 22.00 Uhr DJane Konny – U27

Partyarea Rindermarkt: 9./10. Juli

 

Regenbogenfamilien-Area:

Höchkarätige DJs und DJanes sorgen am Samstag und Sonntag auf Münchens größtem Open-Air-Dancefloor für Partystimmung!

9. Juli, 15.00 – 19.00 Uhr Landschaftsstraße/Weinstraße

 

Sa, 9. Juli: 12.00 – 24.00 Uhr

So 10. Juli | 12.00 – 22.00 Uhr

Pädagogisch betreutes Unterhaltungs- und Spielprogramm für die Kleinsten unter uns. Mit Malen, Schminke, Geschick- lichkeitsspielen u.v.m. Das Angebot wird gemeinsam mit MobilSpiel e.V. gestaltet. Die Älteren unter uns können am Infostand der Gruppen LesMamas und Regenbogen- väter aktuellste Infos zum Thema Regen- bogenfamilien einholen.

12.00

– 16.00

DJ Martin – Carmen´s | Run for Life DJ Superzandy - Berlin DJ Cambis - Blub Club | POOL DJane Pantona - female:pressure | Riot not Diet! DJ-Team | bikekitchen

12.00

- 14.00

95,5 Charivari - DJ Martin Dänner DJ Pop’o’Lectric - PinkInc./ HH | Jack/Zürich | Holly- wood Bitches/BLN DJane Eleni DJane’s De- light | Balkansisters | LeTRa- Straßenfest DJ Micky Friedmann - INXOMNIA/München | Israel

16.00

- 19.00

14.00

- 16.00

19.00

- 22.00

 

22.00

- 24.00

16.00

- 19.00

 

19.00

- 22.00

   

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PRIDE GUIDE 2011

Internationale Stars

auf der Showbühne am Marienplatz | Samstag 9. Juli | ab 15.30 Uhr

Showbühne am Marienplatz | Samstag 9. Juli | ab 15.30 Uhr Moderation: Christian Kranich & GirlFriends
Showbühne am Marienplatz | Samstag 9. Juli | ab 15.30 Uhr Moderation: Christian Kranich & GirlFriends

Moderation: Christian Kranich & GirlFriends

Den CSD moderiert dieses Jahr wieder Christian Kranich – welcher sich auch für das Booking verantwortlich zeigt – zusammen mit vielen Freundinnen und Freunden aus der Szene. Darunter sind der Travestiekünstler Chris Kolonko, die Frontfrau Julia Kaupe von Milchmädchen, der Münchner Journalist Bernd Müller und unser treuer CSD-Showstar Gene Pascale. Sein kunterbuntes „Moderator- Innen-Pool“ wird das Programm sicher mit vielen Anekdoten aufpeppen.

dievicky

Die von uns entdeckte Newcomerin - die ihr CSD-Debüt letztes Jahr bei uns auf der Bühne am Marienplatz hatte - ist back! Gerade noch im Studio wird sie uns mit aktuellen Songs aus ihrem ersten Album „songforyou“ erfreuen. Sich selbst beschreibt Vicky als gefühlvolle „Zimmermusikerin“, die ihre Gefühle in ihren Songs lebt. Vorbilder hat sie eigentlich keine – außer Mama. Ob sie von ihr auch ihre Wahnsinns Stimme hat, hat sie uns nicht verraten – aber wir freuen uns auf gefühlvolle Balladen von dievicky!

Gene Pascale

uns auf gefühlvolle Balladen von dievicky ! Gene Pascale Nun ist es mal wieder soweit. Gene

Nun ist es mal wieder soweit. Gene Pascale präsentiert zum Münchner Sommer sein Soloprogramm PURE. Am 16. Juli 2011 im berühmten Oberangertheater. Warum auch nicht? Es wird ja langsam Zeit! Und die Fans können es kaum er- warten, wenn Gene - von Glitzerperlen umspielt - im rosaweichen Lichtkegel die Bühne erstrahlen lässt und ihr erstes „Ich bin keine Echte, ich mach nur mit” ins Mikro haucht. Dass die Show facettenreich ein Leben auf und hinter der Bühne wiederspiegelt, davon kann sich das Münchner Publikum live auf der CSD-Bühne überzeugen. Wir freuen uns, die extrava- gante Gene Pascale auch dieses Jahr als treue CSD-Freundin wieder bei uns zu haben – diesmal Solo mit Evergreens, Balladen und Chansons, in denen sie gerne auch mal ans Eingemachte geht. Wer mehr will – Karten für PURE: Ticket- hotline: 089 28856988.

Torrey Jr.

„Para eso estoy“ – „dafür stehe ich“, so lautet der sinngebende Name seiner aktuellen Single. In seinen Songs finden sich all seine Erfahrungen, Gefühle und Ansichten aus seiner Zeit in Südamerika und Europa. Er sagt von sich selbst: „Ich habe das Glück, beide Erdteile in meiner Musik zu vereinen und somit meine Gefühle voll ausdrücken zu können.“ Der in Lima (Peru) geborenen Sänger steht seit seinem siebten Lebensjahr auf der Bühne und dass er sich dort oben zuhause fühlt, merkt man in jeder Minute seines Auftritts. Mit dabei sind seine feurigen Tänzerinnen – wir sind gespannt auf sein südamerikanisches Temperament!

wir sind gespannt auf sein südamerikanisches Temperament! Oscar Loya Oscar Loya ist uns noch allen in
wir sind gespannt auf sein südamerikanisches Temperament! Oscar Loya Oscar Loya ist uns noch allen in

Oscar Loya

Oscar Loya ist uns noch allen in bester Erinnerung vom Grand Prix 2009 – damals noch mit „Miss Kiss – Bang Bang“. Aber das liegt jetzt hinter ihm und er ist back mit neuer Musik. Von sich selbst sagt er: „Als ich mit Alex C performt habe (Alex Swings Oscar Sings), durfte ich mich nicht so richtig ausdrücken; jedes Mal, wenn ich ein bisschen Attitude, Stil, Glitzer oder Drama ran machen wollte, wurde mir immer von der Plattenfirma gesagt: „Zu schwul und definitiv zu viel für Deutsch- land.“ Gut, jetzt ist „Miss Kiss” vorbei, ich bin sehr dankbar für die ganze Erfahrung (especially Oprah Winfrey - das war ein Traum, und ich kann‘s immer noch nicht fassen). Jetzt bin ich wieder bereit, mich neu als Künstler zu zeigen, insbesondere für die schwule Community.“ Und wir sagen: Munich is already waiting for you! Enjoy the Show mit Mister Oscar Loya und seiner neuen Single „Learn something new”.

Loya und seiner neuen Single „Learn something new”. Jessie Evans In Berlin ein Geheimtipp, in Frankreich

Jessie Evans

In Berlin ein Geheimtipp, in Frankreich gerade groß auf Tour gewesen, entfacht Jessie jetzt in Deutschland ihr glamouröses Feuer! Aus Kalifornien kommend, lebt und arbeitet Jessie jetzt in Berlin. Der Sound von Jessie und ihrem co-genialen Begleiter Toby ist immer mitreißend und höchst tanzbar. Das aktuelle Album „Is it Fire?“ ist ein absolut hinreißender Geheimtipp. Live liefern die beiden eine atemberaubende Performance – vor allem, wenn Jessie ihr Saxophon spielt. Einzigartig und unvergleichbar – denn langweilig wird es einem mit Jessie nie! Wir sind alle schon sehr gespannt auf Jessie Evans, unseren diesjährigen Closing-Akt am Samstagabend - bevor wir alle zum Clubbing ins Rathaus weiterwandern.

PRIDE GUIDE 2011

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Clubbing ins Rathaus weiterwandern. PRIDE GUIDE 2011 2 5 STEFFI LIST IN CONCERT 18.30 Uhr Steffi

STEFFI LIST

IN CONCERT

18.30 Uhr

Steffi ist eine der echten, langjährigen Freundin- nen des Münchner CSD. Unser lesbisches Publi- kum liebt und verehrt sie und wir freuen uns, dass sie bei uns extralang in Concert am Samstag spielen wird. Mittlerweile ist das dritte Album von Steffi „New Tattoo“ fertig. Eine perfekte Mischung aus knackigen Beats, eingängigen kraftvollen Gi- tarrenriffs, gebündelt mit ausdrucksstarker und ebenso emotionaler Stimmpräsenz. Ihre Stärke ist es, ihr energiereiches Songwriting kommerzi- ell in Szene zu setzen. Sie hat sich mit ihrem Tat- too einschneidende Erlebnisse für die Ewigkeit unter die Haut stechen lassen und dies Feeling wird sich sicher auch am Marienplatz nachemp- finden lassen, wenn Sie uns mit ihren alten und neuen Songs erneut Einblicke in ihre Gefühlswelt erlauben wird. Außerdem wird sie dieses Jahr die Gedenkfeier an Menschen, die an Aids ver- storben sind, musikalisch mit ihrer persönlichen Interpretation des Queen-Klassikers „The show must go on” unterstützen.

Steffi – wir freuen uns auf Dich und sagen Danke für Dein Engagement für die Münchner Szene!

MARIANNE

ROSENBERG IN CONCERT

20.00 Uhr

Deutschlandweit exklusiv tritt Marianne nur beim CSD in München auf. Darauf sind wir hier mächtig stolz und freuen uns sehr! Marianne macht seit über 40 Jahren Musik und viele Jahre nach „Marlene” und „Er gehört zu mir… Ahhh- A!” hat sie mit „Regenrhythmus“ ein geniales, fulminantes neues Album aufgelegt. Alle Songs hat sie selbst geschrieben und wir werden am Samstagabend sowohl alte als auch die neuen Songs hören. Begleitet wird Marianne von ihrer Band aus der aktuellen Clubtour. Es erwartet uns ein Live-Erlebnis der Spitzenklasse, wel- ches den Marienplatz in eine tobende Party- meile verwandeln wird.

So ein Auftritt fällt natürlich nicht vom Himmel… und als uns Marianne auserwählt hatte und selbst auf jegliche Gage verzichtete – damit es überhaupt möglich wird – ging für uns die Suche nach privaten Sponsoren los. Dieses Konzert ist ein Geschenk von der Szene für die Szene – das haben wir uns verdient! Dank gilt den lesbischen und schwulen Spendern, die es im Sinne eines Solidarischen Miteinanders möglich machten, die technische Seite des Auf- tritts zu finanzieren.

Wir freuen uns auf den CSD-Highlight 2011!

möglich machten, die technische Seite des Auf- tritts zu finanzieren. Wir freuen uns auf den CSD-Highlight

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PRIDE GUIDE 2011

Deutsche Stars, Together Forever Show und PumpRace 2011

auf der Showbühne am Marienplatz | Sonntag 10. Juli | ab 14.00 Uhr

Showbühne am Marienplatz | Sonntag 10. Juli | ab 14.00 Uhr Nina Klopschinski Unter dem Künstlernamen

Nina Klopschinski

Unter dem Künstlernamen „Coco Camelle” war sie acht Jahre erfolgreich auf deutschen Kleinkunstbühnen unterwegs und veröffentlichte in dieser Zeit vier CDs im Genre Musikkabarett. Doch auf ihren Lorbeeren konnte sich eine Vollblut- musikerin wie sie nicht ausruhen. Im Frühjahr 2007 trennte sie sich von „Coco” und kehrte unter ihrem bürgerlichen Na- men mit neuer Energie und ganz besonderen Songperlen zurück. Musikalisch hatte die neue, die pure Nina Klopschinski damit längst das nächste Kapitel aufgeschlagen. Das Ergebnis klingt nach Lebenslust und wahrer Berufung – Popmusik par excellence! So facettenreich wie das Leben selbst sind ihre selbst komponierten Songs. Ihr aktuelles Album „Jetzt und Hier“ ist nach dem Auftritt oder in allen bekannten Download-Portalen käuflich zu erwerben.

CORA

„Komm wir fahren nach Amsterdam…“ ist eigentlich jedem deutschen Schlagerfan ein Begriff – spätestens nach ihrem großem Auftritt bei Karin Nebel (check auf: You-Tube). Cora, das sind Swetlana & Cora von dem Bottlen- berg. Die beiden Ex-Berliner Frauen lernten sich in den 70er Jahren im Westen Berlins bei den Aufnahmen der Marianne Rosenberg Hits „Er gehört zu mir” und „Marleen” kennen, für welche sie gemeinsam den Background einsangen. Später schrieben Swetlana und Cora den Titel „Amsterdam“ für Juliane Werding, welche ihn aber ablehnte. Frank Farian war überzeugt von diesem Song und schlug beiden vor, dass Swetlana doch die Vocals aufnehmen solle. So geschah es – mit diesem und vielen anderen Titeln tourten sie sehr erfolgreich durch die deutsche Musiklandschaft – nur im Süden kam der Amsterdam-Hype bis jetzt noch nicht an … das soll sich am Sonntag ändern! Außer „Amsterdam“ werden sie die Single „Du bist der Sommer” von ihrem aktuellen Album ‘Noch ein Leben” singen, das sie gerade veröffentlicht haben.

ein Leben” singen, das sie gerade veröffentlicht haben. Fabian Buch Der CSD München bietet gerne auch
ein Leben” singen, das sie gerade veröffentlicht haben. Fabian Buch Der CSD München bietet gerne auch

Fabian Buch

Der CSD München bietet gerne auch ganz jungen Künstlern eine Plattform – und wer heute noch nicht weiß, wer Fabian Buch ist, der sollte seine jüngere Schwester fragen, die weiß es bestimmt! Seine erste Single „Hello, Hello” chartete auf Anhieb und er wurde für den BRAVO Otto 2010 nominiert (wir erinnern uns alle an unsere BRAVO Zeit…) Außerdem zählt Fabian Buch beim deutschen Musiksender VIVA zu den meistgespielten Künstlern in 2010. Auch im Social Media Bereich kann sich Fabian Buch definitiv zu den erfolgreichsten Newcomern zählen. Nach nur neun Monaten zählt der Musiker, der seine Songs selbst schreibt, über 65.000 Fans auf seiner Facebook-Seite. Aktuell erschien im Juni ein Duett von Clara Louise und Fabian Buch mit dem Ti- tel „Happy Birthday”. Fabians eigene neue Single stellt er uns bestimmt live vor – sie wird diesen Juli veröffentlicht! Zum CSD meint Fabian: „Ich freue mich wahnsinnig, auf dem CSD in München zu spielen, da ich auch schwule Freunde habe und weiß, dass Schwule und Lesben richtig Party machen können“ und da sind wir uns schon mal einig.

machen können“ und da sind wir uns schon mal einig. Milchmädchen Unser heißer Opening-Akt zu KLEE
Milchmädchen Unser heißer Opening-Akt zu KLEE ist die Deutsch-Pop- Band MILCHMÄDCHEN aus Frankfurt am Main.

Milchmädchen

Unser heißer Opening-Akt zu KLEE ist die Deutsch-Pop- Band MILCHMÄDCHEN aus Frankfurt am Main. Sie sind Garanten fiebriger Tanzlust und Best-Laune! Wildwüch- sige deutsche Pop-Songs sprühen liebevoll inszeniert von der Bühne unters Publikum und verlocken zu Hüftschwin- gen und Mitsingen! Nie um ein herrlich ehrliches Wort ver- legen, manövriert Frontfrau Julia Band samt Publikum von einem hitzigen Tanz-Hit in das nächste federleichte Gitar- renpopstück und wieder zurück. Und das alles irgendwo zwischen „Wir sind Helden“ und „Mia“. Wer im Juli mitsin- gen will, lädt sich gratis hier schon mal die Milchmädchen- Sahnestücke runter: www.milchmaedchen.eu

KLEE IN CONCERT | 18.30 Uhr

KLEE kommt mit neuem Album „Aus lauter Liebe“ nach München zum CSD.Das lange Warten hat sich gelohnt: Knapp drei Jahre nach ihrem auf Platz 15 der Media Control Charts eingestiegenen vierten Album „Berge versetzen“ sind KLEE nun endlich zurück - und präsentieren sich auf un- serer CSD-Bühne in Bestform. Spätestens wenn sie uns ihre Hits „Gold“ , „Zwei Herzen“ und „Die Stadt“ spielen, wird am Sonntagabend der Marienplatz zur Tanzmeile. Live werden KLEE einmal mehr unter Beweis stellen, dass Suzie nicht nur eine großartige Sängerin und optischer Blickfang der Band, sondern auch eine Entertainerin par Excellence ist, deren Performance dem Facettenreichtum und der Originalität von „Aus lauter Liebe“ in nichts nachsteht. Zusammen mit Stan werden sie der würdige und obergeniale Abschluss des diesjährigen CSD in München sein.

nachsteht. Zusammen mit Stan werden sie der würdige und obergeniale Abschluss des diesjährigen CSD in München

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PRIDE GUIDE 2011

PUMPS

2 8 PRIDE GUIDE 2011 PUMPS RACE 2011 W enn erwachsene Männer in High Heels und

RACE

2011

W enn erwachsene Männer in High

Heels und schrägem Outfit um

die Wette stöckeln und dabei ver-

schiedene Hindernisse überwin-

den müssen, dann kann es sich nur um eines handeln: Das PumpsRace. Der CSD-Sonntag steht dieses Jahr ganz im Zeichen der dreistündi- gen „Together Forever Show by CHRIS Kolonko“. Innerhalb dieser Show wird auch das beliebte „PumpsRace“ stattfinden. Die Männer, die auf Pumps einen Parkour durchlaufen und dabei in chicen, schrillen und vor allem bunten Outfit, meistens doch noch eine gute Figur abgeben, sind Jahr für Jahr der absolute Publikumsmagnet.

Die Updates 2011

Kleine oder auch mal größere Änderungen gibt es jedes Jahr und machen das PumpsRace so vielseitig und erfolgreich. Die wohl schönste Än- derung in diesem Jahr ist sicherlich, dass der erste Wettlauf auf High-Heels in Deutschland seinen ursprünglichen Namen wieder bekom- men hat und nach ein paar Jahren Pause sich nun erneut offiziell „PumpsRace“ nennen darf. Das Rennen selbst wird dieses Jahr für alle Zuschauer wesentlich besser zu sehen sein, als es je zuvor möglich war. Die hauptsächli- chen Aufgaben der Teilnehmer werden auf zwei der Hauptbühne vorgelagerten Nebenbühnen stattfinden. Zudem arbeitet das Organisations- team daran, das ganze Spektakel auf Video- leinwänden zu übertragen. Mit Aufgaben wie den Handtaschen-Weitwurf werden die Teilneh- mer sich vor der Jury und dem Publikum be- weisen müssen, bis zum Finale die drei Besten ausgewählte Songs vortragen dürfen. Und wie in jedem Jahr kann es nur Einen geben, der sich zum Schluss die Krone aufsetzen und die nei- dischen Blicke der Konkurrenz genießen darf.

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Personen begrenzt. Teilnehmen darf im Grunde jeder, der es schafft, sich in High-Heels zu zwängen, die mindestens 8 cm hohe Absätze haben. Die Anmeldung erfolgt in diesem Jahr erstmals

haben. Die Anmeldung erfolgt in diesem Jahr erstmals via Email. Jeder, der sich hier anmeldet, hat

via Email. Jeder, der sich hier anmeldet, hat große Chancen, auch eine Startnummer zu er- halten. Natürlich kann man sich auch am Ver- anstaltungstag selbst noch bis 13 Uhr hinter der Bühne anmelden. Da die Teilnahmeplätze allerdings limitiert sind, haben alle, die sich via Email vorab registrieren, Vorrang. Schickt hier- zu einfach euren Vor- und Nachnamen, eure Handynummer (nur für interne organisatorische Zwecke), sowie euren Künstlernamen, unter dem ihr antreten wollt an:

pumpsrace@csdmuenchen.de

Jury & Moderation

Die Jury besteht aus fünf Mitgliedern, wovon ein Platz natürlich von der Gewinnerin aus dem letzten Jahr besetzt ist. Ganz wichtig ist natürlich auch, dass die älteste PumpsRace- Teilnehmerin Wally Wichtig wieder ihren Platz in der Jury hat. Neben den Beiden wird die Jury

noch aus Vertretern der Szene und des CSD- Programms bestehen.

Durch die „Together Forever Show by CHRIS Kolonko“, wie auch durch das „PumpsRace 2011“ wird der Entertainer und Verwandlungs- künstler CHRIS Kolonko führen, der bereits im vergangenen Jahr einen grandiosen Auftritt auf der CSD-Bühne hingelegt hat und den Teil- nehmern bei ihren Aufgaben sicherlich aus sei- ner langen Bühnenerfahrung noch Tipps mit auf den Weg geben kann. Als Co-Moderatorin wird die Comedian Daphne de Luxe die Teil- nehmer motivieren und sie bei den Aufgaben unterstützen.

nehmer motivieren und sie bei den Aufgaben unterstützen. Date Das PumpsRace findet am CSD-Sonntag, den 10.

Date

Das PumpsRace findet am CSD-Sonntag, den 10. Juli 2011, innerhalb der „Together Forever Show by CHRIS Kolonko“ von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr statt und wird innerhalb der Show in zwei Teilen zu sehen sein. Der Ort des Spek- takels ist die Hauptbühne sowie die davor liegenden Nebenbühnen auf dem Münchner Marienplatz.

Peter Panzer

PRIDE GUIDE 2011

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„Together forever Show by CHRIS Kolonko“

14.30 Uhr bis 17.30 Uhr

CHRIS Kolonko

Nach seinem grandiosen Auftritt vergangenes Jahr wird der Varieté-Star CHRIS Kolonko die- ses Jahr den CSD erneut rocken. Als einer der Höhepunkte des CSD-Wochenendes wird der bekannte Sänger, Entertainer und Verwandlungskünstler unter anderem die Politparade in ei- nem offenen Wagen anführen. Am Sonntag ist CHRIS Kolonko dann wieder auf der Open-Air- Bühne am Marienplatz zu erleben. Aus international erfolgreichen Varieté-Produktionen hat sich CHRIS einige der besten Künstler eingeladen, die mit ihm gemeinsam dem Münchner Publikum einheizen sollen. Daraus entstanden ist nun ein dreistündiges und komplett neu gestaltetes Showprogramm auf internationalem Niveau, welches den Marienplatz zum Beben bringen wird.

Niveau, welches den Marienplatz zum Beben bringen wird. FETTE MOVES Von vier Jungs in Anzügen mit

FETTE MOVES

Von vier Jungs in Anzügen mit durchtrainierten Körpern auf der Bühne erwartet man einiges, doch was die FETTEN MOVES in diesem Jahr präsentieren, ist ein explosi- ves und zugleich mehrfach preis- gekröntes Showerlebnis. Ausdruck, Akrobatik, Choreographie und Tanz sind die Elemente dieser rasanten Breakdance-Moves, die den Körper bis an die physikalischen Grenzen befördert. Kraftvoll und mit schein- bar unermüdlicher Leistung zeigen die vier Jungs eine Show voller Energie und Faszination.

die vier Jungs eine Show voller Energie und Faszination. DAPHNE DE LUXE Sie ist die Barbie

DAPHNE DE LUXE

Sie ist die Barbie im XL-Format und im sprichwörtlichen Sinne „Co- medy in Hülle und Fülle“! Entgegen Weight Watchers und Fitnessguru- Lügen beweist Daphne, dass auch eine Frau mit ein paar Kilo zu viel aussehen kann wie ein „Deluxe-

Modell”. Humor und positive Ener- gie sind dabei ihre Grundeinstel- lungen. Mit ihrer übergreifenden Bühnenpräsenz begeistert Daphne de Luxe durch selbstironische Co- medy und frivol-erotischem Wort- witz. Ein Traum von einer Frau, die sowohl Männer als auch Frauen in ihren Bann zieht und beweist, dass Kurven durchaus sexy sind!

Welt bereist und sich mit seiner außergewöhnlich bezaubernden Stimme in die Herzen des Publi- kums gesungen. So war er jahrelang der Star im renommierten Polygon Varieté in Zürich, arbei-

Star im renommierten Polygon Varieté in Zürich, arbei- TIGRIS Wie aus einer Jean-Paul Gaultier Werbung entsprungen

TIGRIS

Wie aus einer Jean-Paul Gaultier Werbung entsprungen betritt der Hula Hoop Artist TIGRIS in seinem oberkörperfreien Matrosenoutfit die Bühne. Mit Charme und seiner frischen Ausstrahlung zieht er so- mit sein Publikum umgehend in den Bann, während wie von selbst die Ringe über seinen trainierten Kör- per gleiten. Dabei verbindet er im spielerischen Umgang klassische Hula Hoop-Techniken mit akroba- tischen Elementen – schlicht eine Augenweide.

JOY PETERS

Als das „Stimmwunder aus Wien“ wurde Joy Peters bereits zu Beginn seiner Karriere vor 30 Jahren betitelt. Mitte der 80er Jahre war der Sän- ger und Entertainer musikalisch in der Disco-Szene zu Hause, hat sich mittlerweile jedoch ganz dem Jazz und der Interpretation der großen Balladen der 60er verschrieben. Mittlerweile hat er fast die ganze

der 60er verschrieben. Mittlerweile hat er fast die ganze keit, Selbstbewusstsein, Charme und feuriger Elan machen

keit, Selbstbewusstsein, Charme und feuriger Elan machen ihn un- verwechselbar. Ob mit Jackett und Hemd als braver Schwiegersohn oder als Rebell mit ölverschmiertem Oberkörper und zerrissenem Tank- top - ein Sexsymbol ist Manuel in jedem Fall.

Tank- top - ein Sexsymbol ist Manuel in jedem Fall. HERTA & BERTA Die beiden schrulligen

HERTA & BERTA

Die beiden schrulligen Großmüt- ter Herta & Berta (gespielt von Joy Peters & CHRIS Kolonko) sind seit Jahren ein Renner in der Varieté- Szene und im Doppelpack kaum zu bremsen. Mit spitzer Zunge und trockenem Humor nehmen die dezenten, aber doch aufdring- lichen alten Ladys das Leben auf die Schippe. Die Erlebnisse von der Suche nach vergangener Schönheit und alten Liebhabern geben in je- dem Fall genug Zündstoff, um Lach- er zu garantieren.

JANEL FRAZEE & XENIA LANE

Last but not least haben sich kurz- fristig noch der amerikanische Mu- sical- und Opernstar Janel Frazee, sowie die Rock-Pop Sängerin Xenia Lane angekündigt.

, sowie die Rock-Pop Sängerin Xenia Lane angekündigt. tete mehrfach in den USA und kann mehrere

tete mehrfach in den USA und kann mehrere erfolgreiche CD-Produk- tionen verzeichnen.

und kann mehrere erfolgreiche CD-Produk- tionen verzeichnen. MANUEL SANCHEZ Schlager mit einer gehörigen Porti- on

MANUEL SANCHEZ

Schlager mit einer gehörigen Porti- on südeuropäischem Temperament verbindet der Halbspanier Manuel Sanchez wie kein anderer. Als ehe- maliges Model beeindruckt der Sän- ger nicht nur stimmlich, sondern auch optisch sein Publikum - eine ech- te Sahneschnitte eben. Männlich-

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PRIDE GUIDE 2011

9. CSD-RATHAUSCLUBBING

Samstag, 9. Juli 2011| 22.00 - 05.00 Uhr

Easy Listening | Prunkhof Allerfeinste Partystimmung und eine spek- takuläre Lightshow zeichnen die große Open-
Easy Listening | Prunkhof
Allerfeinste Partystimmung und eine spek-
takuläre Lightshow zeichnen die große Open-
Air-Area beim RathausClubbing aus. Mit Easy-
Listening-DJ- Legende Bernd Hartwich.
aus. Mit Easy- Listening-DJ- Legende Bernd Hartwich. da Candy Club | 1. Stock It's Candy Love
da
da
Candy Club | 1. Stock It's Candy Love Time Baby! Die Finger werden klebrig von
Candy Club | 1. Stock
It's Candy Love Time Baby! Die Finger werden
klebrig von der Auswahl an Naschereien
schlecken sich die Lippen schon von selbst, viel-
leicht nicht nur die eigenen. Bei Indie/Alternative
und Electronic Beats wird zum CSD nicht nur der
Rathausfloor zum Backofen der heißen Candys,
sondern parallel dazu auch noch die Rote Sonne.
Mit DJ-Swapping von Stefan Elsbacher und
Thomas Lechner in beiden Locations.

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schlemmen Partys kostenfrei besuchen www.romeoCard.com romeoliebtjulian.com feat. DJ Pop'o'Lectric | 01.30

romeoliebtjulian.com feat. DJ Pop'o'Lectric | 01.30 - 05.00 Uhr | 2. Stock

DJ Pop'o'Lectric | 01.30 - 05.00 Uhr | 2. Stock It's all about entertainment! Der erst

It's all about entertainment! Der erst kürzlich bei der Verlei- hung des Szenepreis 2011 zum "Szenemacher des Jahres" gekürte Berliner DJ ist weit über die Grenzen der Bundes- hauptstadt bekannt für seinen äußerst tanzbaren Mix aus Pop und Elektro und seinem Hang zur schrillen Selbst- inszenierung. romeoliebtjulian.com holt euch Pop'o' Lectric exklusiv zum Münchner CSD.

Classic Ballroom | Großer Sitzungssaal | 2. Stock Einzigartig und so nur beim RathausClubbing zu
Classic Ballroom | Großer Sitzungssaal |
2. Stock
Einzigartig und so nur beim RathausClubbing zu erleben:
Klassischer Paartanz auf historischem Parkett - ChaChaCha
und Tango tanzen, wo sonst der Oberbürgermeister und
der Stadtrat tagen. DJ Bernd garantiert für den perfekten
Musikmix.

PRIDE GUIDE 2011

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„Lillet”-Chillout-Lounge | Kleiner Sitzungssaal | 2. Stock Gepflegt entspannen im holzgetäfelten Ambiente des
„Lillet”-Chillout-Lounge | Kleiner
Sitzungssaal | 2. Stock
Gepflegt entspannen im holzgetäfelten Ambiente des
historischen Sitzungssaals.
Powered by „Lillet”, dem fruchtigen Weinaperitif.
Garry Klein | 3. Stock |Westflügel
Same Procedure As Every Year? Nein, nur fast denn in
diesem Jahr ist GARRY KLEIN unser schwuler Super-
held das erste Mal mit dabei im Rathausclubbing und die
Vorfreude ist riesig. Garry kommt natürlich nicht allein,
im Schlepptau hat er kid.chic und ppF. Euch erwartet
„Underground Classics & Elektronische Wunderwelten“
POOL‘s
VeryPRIDE @ CSD Rathaus
Clubbing | 3. Stock | Ostflügel
Wer erinnert sich an den House-Floor im Rathaus letz-
tes Jahr? Ja, dort gingen als letztes die Lichter aus…
Die von POOL und der Crew um DJ Cambis traditio-
nell zum CSD organisierte House Party „VeryPride“
wird auch dieses Jahr wieder im Neuen Rathaus statt-
finden. Die DJs Cambis (cambisandwenzel.com) &
Super Zandy (GMF/Berlin) werden zusammen mit den
veryPride-Gogos den High-Energy House-Floor zum
ultimativen Partyerlebnis machen!
Und nach dem RathausClubbing … … Candy Club CSD Special Wer nach dem RathausClubbing immer
Und nach dem RathausClubbing …
… Candy Club CSD Special
Wer nach dem RathausClubbing immer noch Lust auf Party hat, fei-
ert in der Roten Sonne weiter beim Candy Club CSD Special! Mit
Stefan Elsbacher (FM4), Sky Pantona (Riot Not Diet), Thomas
Lechner (Candy Club) und Maxim Terentev (Garry Klein).
Besucher/innen mit Tickets vom Rathausclubbing erhalten ab 3 Uhr
freien Eintritt! OPEN END!
erhalten ab 3 Uhr freien Eintritt! OPEN END! Tickets gibt es im Vorverkauf zu 22€ zzgl.
erhalten ab 3 Uhr freien Eintritt! OPEN END! Tickets gibt es im Vorverkauf zu 22€ zzgl.

Tickets gibt es im Vorverkauf zu 22€ zzgl. Gebühren bei Max & Milian (Ickstattstr. 2), Lillemor's (Barerstr. 70) und bei allen an München Ticket angeschlossenen Verkaufsstellen! Tickets an der Abendkasse für 25€.

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PRIDE GUIDE 2011

DIE CSD-PARTYNACHT

Samstag 9. Juli auf Sonntag, 10. Juli

Gefeiert wird in der gesamten Münchner Szene! Den aktuellsten Überblick über alle Events findet ihr immer bei unseren Medienpartnern www.romeoliebtjulian.com oder www.leo-magazin.de. Der CSD-Samstag ist aber auch der Tag der großen Partyevents. Neben dem traditionellen CSD-RathausClubbing finden noch drei weitere Partyhigh- lights statt, die wir Euch hier näher vorstellen. Viel Spaß, egal wo und mit wem!

INXOMNIA – Die CSD-Party | Postpalast | 22 Uhr Die INXOMNIA-Reihe hat sich bereits weit
INXOMNIA – Die CSD-Party | Postpalast | 22 Uhr
Die INXOMNIA-Reihe hat sich bereits weit über die Grenzen von München
hinaus einen Namen gemacht. Nach dem sensationellen Erfolg der INXOMNIA
CSD-Party 2010 in der historischen Schrannenhalle folgt nun Volume 2, wieder
mit Top-DJs – u.a. dem Star DJ Micky Friedmann aus Israel, einer gigantischen
Lightshow und in einer beeindruckenden Party-Location: Dem Post Palast –
ein imposanter Rundbau mit Industrial Atmosphäre im Zentrum von München.
Ein Novum ist, dass diese Location bisher für ähnliche Veranstaltungen noch
nie angeboten wurde. Riesige LED Wände setzen den Dancefloor ins rechte
Licht. Neben einem großzügigen Outdoorbereich dient Europas größte mobile
Almhütte als zweiter Dancefloor. Ein besonderes Highlight wird der Auftritt der
sexy Bubble Beatz sein, die mit Ihrer Drum-Performance im Finale der letzt-
jährigen Staffel von Supertalent für Furore sorgten.
MUSIC & SHOW: DJ Micky Friedmann (Producer/DJ aus Israel), Mainfloor,
DJ Louie Pacard, Poparea (Almhütte), Bubble Beatz: die sexy Jungs begeis-
terten bereits das Publikum bei der RTL Sendung „Das Supertalent”, Gantcho:
Der Opernsänger aus Mailand bringt Kultur ins Partyspektakel. Weitere Spe-
cials: Feuershow, Tabledancer, Light Show, Lounge Areas, Twilight Zone, Im-
bissbude. POSTPALAST, Nähe Hackerbrücke, mehr auf www.diecsdparty.de
POSTPALAST, Nähe Hackerbrücke, mehr auf www.diecsdparty.de Das Candy Club CSD Special | Rote Sonne | 22

Das Candy Club CSD Special | Rote Sonne | 22 Uhr

Candyboys und Sweethearts, Zuckerschnuten und Schleckermäulchen,

Petit Fours und Cupcakes, alle Sahneschnittchen & alle Variationen von Leckereien kommen hier seit fast 13 Jahren zusammen, um die Essenz des Lebens zu feiern. It's Candy Love Time Baby! Die Finger werden

klebrig, von der Auswahl an Naschereien

schon von selbst, vielleicht nicht nur die eigenen. Bei Indie/Alternative und Electronic Beats wird zum CSD nicht nur der Rathausfloor zum Backofen der heißen Candys, sondern parallel dazu auch noch die Rote Sonne. Mit DJ-Swapping von Stefan Elsbacher und Thomas Lechner in beiden Loca- tions. Dazu noch Sky Pantona und Maxim Terentev in der Roten Sonne Denn Boys & Girls, Men & Women, dort wird getanzt und zwar bis die Morgensonne den Schweiß trocknet, wir sind ja nicht aus Zucker, oder?!

22 - 5 Uhr Rathaus-Dancefloor: mit DJ Thomas Lechner (Candy Club)

und Stefan Elsbacher (Candy Club Wien)

23 Uhr - open end: Rote Sonne: mit Stefan Elsbacher (FM4), Sky Pan-

tona (Riot Not Diet), Thomas Lechner (Candy Club) und Maxim Terentev

da schlecken sich die Lippen

(Harry Klein) CSD-Special Preis: 7 EUR (all night long), BesucherInnen mit Tickets vom RathausClubbing erhalten ab 3 Uhr freien Eintritt. ROTE SONNE, Maximiliansplatz

AMAZONAS | NY.Club | 22 Uhr Die legendäre Münchner Partyreihe Amazonas residiert zum diesjähri- gen
AMAZONAS | NY.Club | 22 Uhr
Die legendäre Münchner Partyreihe Amazonas residiert zum diesjähri-
gen CSD im berühmt-berüchtigten NY.Club in der Sonnenstr. 25 (zwischen
Stachus und Sendlinger Tor).
Nur wenige Gehminuten vom CSD-Straßenfest am Marienplatz und Rinder-
markt entfernt, erwartet Euch ab 22 Uhr das Amazonas Team mit coolen Club-
sounds & R&B mixed by Djane Danny K., bekannt aus den Münchner Szene
Clubs und Djane Vanessa (Wien).
Als extra CSD Spezial lädt eine Cocktail-Bar im Raucherbereich dazu ein,
im Freien zu verweilen. Willkommen sind alle Frauen aus München und der
ganzen Welt, sowie Trans und Gay-friends. Eintritt 10 €
zu verweilen. Willkommen sind alle Frauen aus München und der ganzen Welt, sowie Trans und Gay-friends.

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PRIDE GUIDE 2011

6. Lesbisches Angertorstraßenfest presented by LeTRa

Samstag, 02. Juli | 15.00 - 23.00 Uhr

presented by LeTRa Samstag, 02. Juli | 15.00 - 23.00 Uhr In diesem Jahr feiert die

In diesem Jahr feiert die Lesbenberatungsstelle LeTRa ihr 15jähriges Bestehen. Das bedeutet, seit 15 Jahren setzt sich LeTRa für unsere Szene ein und arbeitet aktiv beim CSD mit. Zum 6. Mal startet die Pride Week mit dem Lesbischen Angertorstraßenfest, zu dem wir unsere gesam- te Community einladen, mit uns gemeinsam zu feiern. Schwule, Lesben, Transgender und einfach alle, die sich uns verbunden fühlen: Kommt und zeigt Eure Solidarität mit- und füreinander! Trefft viele wundervolle Menschen, informiert Euch an den Ständen über die Vereine unserer Szene oder schaut euch das Frauenfußball-WM-

unserer Szene oder schaut euch das Frauenfußball-WM- Spiel an! Es bewirten Dich die Szenegrößen Inge Schmidt,

Spiel an! Es bewirten Dich die Szenegrößen Inge Schmidt, Günter vom Cafe Selig und Walter Prijak alias Wally Wichtig. Musikalisch heizen Dir traditionell Dorothee und DJane Eleni ein. Tanzt den Sirtaki mit uns oder stoßt mit uns an auf weitere 15 Jahre LeTRa.

Lasst uns gemeinsam feiern, denn Solidarität kann, darf und soll auch lustvoll sein.

See you all!

15 Jahre LeTRa . Lasst uns gemeinsam feiern, denn Solidarität kann, darf und soll auch lustvoll
15 Jahre LeTRa . Lasst uns gemeinsam feiern, denn Solidarität kann, darf und soll auch lustvoll
15 Jahre LeTRa . Lasst uns gemeinsam feiern, denn Solidarität kann, darf und soll auch lustvoll
15 Jahre LeTRa . Lasst uns gemeinsam feiern, denn Solidarität kann, darf und soll auch lustvoll
36 PRIDE GUIDE 2011 PRIDE GUIDE 2011 PROGRAMMKALENDER DER CSD PRIDE WEEK 2011 von diversity
36
PRIDE GUIDE 2011
PRIDE GUIDE 2011
PROGRAMMKALENDER DER CSD PRIDE WEEK 2011
von diversity | Blumenstraße 11 |
www.nodifference.de
Die Veranstaltungen der Communi-
ty-Institutionen spiegeln die große
Vielfalt des diesjährigen CSD-Motto
„Für ein solidarisches Mitein-
ander: Lesben vor!“ wieder.
gesamter Juli | jeweils Mo, Mi &
Do | 17.00 - 20.00 Uhr
Syphilis-Testaktion beim
checkpoint münchen
Schwule Männer sind besonders oft
von Syphilis betroffen. Diese sexuell
übertragbare Erkrankung verläuft
anfangs oft unbemerkt und kann
später (auch noch Jahre nach der
Infektion) zu schweren Krankheits-
symptomen führen. Auch erhöht
Syphilis das Risiko, sich mit HIV zu
infizieren. Da die Syphilis mit Anti-
biotika gut zu behandeln ist, ist es
von großem Vorteil zu wissen, ob
man sich infiziert hat. Der check-
point münchen bietet im gesam-
ten Juli den Syphilis-Schnelltest
für schwule Männer kostenlos und
anonym an.
checkpoint münchen | Lindwurmstr.
71 | www.muenchner-aidshilfe.de
Highlights zeigen sie musikalisches
Können und eine Auswahl aus
ihrem aktuellen Programm unter
freiem Himmel. Ein optimaler Start
in einen sommerlichen Sonntag.
Große Freitreppe im Botanischen
Garten | Nymphenburg |
www.philhomoniker.de
So 3. Juli | 14.00 - 16.00 Uhr
Stadtrundgang „Lesbischer und
schwuler Protest in München seit
1945“
Erst seit der zweiten Hälfte des
19. Jahrhunderts rückt neben die
Geschichte der Repression Homo-
sexueller auch die der schwulles-
bischen Emanzipation. Beim histo-
rischen Stadtrundgang mit Christine
Schäfer und Albert Knoll vom
Forum Homosexualität München
e.V. können alle Interessierten auf
einer zweistündigen Stadtführung
Orte aufsuchen, an denen schwuler
und lesbischer Protest in München
nach 1945 stattgefunden hat. Diese
Stadtführung findet im Rahmen der
vom Kulturreferat initiierten Verans-
taltungsreihe „Protest in München
seit 1945” statt.
Treffpunkt: Karl-Heinrich-Ulrichs-
Platz | www.forummuenchen.org
liche und selbstbewusste Präsenz
von Lesben beim CSD hinweisen
und löste eine Lawine von Pro-
testen aus, von denen ein großer
Teil wie schlichte Beleidigungen
klangen. Es wirkte wie ein Rück-
fall in die unschönen Seiten des
Geschlechterkampfes Mann gegen
Frau. Nur wenig war die Freude an
schwul-lesbischer Gemeinsamkeit
spürbar. Eine von LeTRa in Auftrag
gegebene Studie über lesbische
Präsenz in der Münchner Presse
hat gezeigt, wie wenig Lesben dort
explizit erwähnt werden und wie oft
lesbische Aktivitäten unter „schwul“
subsummiert werden. Münchens
Community im nationalen wie
internationalen Vergleich wirkt
häufig eher wenig schwul-lesbisch
orientiert und damit beizeiten auch
eintönig.
Wir möchten mit einem interessier-
ten Publikum diskutieren, wie
lesbisch der jährliche CSD werden
darf/kann/soll und uns gemeinsam
die Frage stellen „Wie kann les-
bisches Leben sichtbarer werden?“
Café Regenbogen | Lindwurmstr. 71
| www.letra.de | www.subonline.org
Stephanie Gerlach (Text) ein. „Sie
war ganz schlimm schön…“ zeigt
lesbische Portraits und ist vom 7.
bis zu 28. Juli 2011 in den Räumen
des Münchner Stadtmuseums zu
sehen.
Münchner Stadtmuseum | St.-Ja-
kobs-Platz 1 | www.muenchen.de/
koordinierungsstelle |
www.stadtmuseum-online.de
Gästeführer der Landeshauptstadt,
Einblicke in interessante Details
von der Geschichte des Rathauses
bis hin zur aktuellen Stadtpolitik.
Gezeigt werden u.a. der kleine
Sitzungssaal mit seiner neugo-
tischen Möblierung und der große
Sitzungssaal, in dem die Vollver-
sammlung des Stadtrats tagt.
Treffpunkt: Fischbrunnen,
Marienplatz | www.rosaliste.de
Fr 8. Juli | 19.00 Uhr
Grillfest am Flaucher mit dem
Gay Outdoor Club
Schon fast traditionell findet am
Freitag vor dem CSD das Grillfest
des GOC Münchens, Sektion
Gay Outdoor Club im DAV, an der
Isar statt. Wie immer südlich der
Tierparkbrücke auf dem östlichen
Kiesufer stellt der GOC für alle
queeren Grillfreudigen genügend
Grillmöglichkeiten auf. Essen und
Getränke bringt jeder selber mit.
Bei unsicherem Wetter geben
Harald (+49 176 - 32 04 31 51) und
GOC-Webseite Auskunft, ob das
Grillen stattfindet.
Treffpunkt: SÜDLICH der Tierpark-
brücke auf dem östlichen Kiesufer |
www.gocmuenchen.de
vor“ mit dem christlichen Glauben
verbinden. Die Maria des Glaubens
ist dabei so vielfältig und bunt, dass
sich in ihr nicht nur Lesben wieder-
finden können, sondern sie auch
Schwulen und anderen Queers
etwas zu sagen hat. Inwiefern – das
erfahrt ihr, wenn ihr zum CSD-Got-
tesdienst kommt.
St. Lukas am Mariannenplatz |
www.csd-gottesdienste.de
Do 7.Juli | 17.00 Uhr
„Bayern ist bunter als man denkt“
- Vorstellung des Bayerischen
Landesaktionsplans gegen
Homo- sowie Transphobie
Unter dem CSD-Motto ‘11 der
SPD „Vielfalt statt Einfalt” wollten
wir ein deutliches Zeichen gegen
Homo- und Transphobie setzen und
zeigen, dass Bayern bunter ist als
man denkt! Aus diesem Grund stellt
die bayerische Landtagsfraktion der
SPD ihren Forderungskatalog vor
uns lädt alle Interessenten ein, ihn
zu diskutieren.
Bayerischer Landtag | SPD-Frak-
tionssaal | Max-Planck-Str. 1 |
www.spd-landtag.de
Mi
Fr 8. Juli | 19.30 Uhr
„Offener Abend“ in der VIVA
Zur Einstimmung auf den CSD trifft
sich unsere Szene, wie es schon
schöne Tradition geworden ist, in
den Räumen der VIVA. Thema des
Abends ist Transsexualität / Trans-
vestit / Crossdresser. VIVA lädt
alle herzlich ein, die sich mit dem
Thema auseinandersetzen wollen,
an der Diskussion zu beteiligen.
Beratungszentrum der VIVA |
Baumgartnerstraße 15 |
www.vivats.de
So 10. Juli | 12.00 Uhr
„Brunchen & Tuntenschminken“
im Jugendzentrum von diversity
Traditionell lässt diversity das
Münchner CSD-Wochenende mit
einem Brunch im LesBiSchwulen
Jugendzentrum ausklingen. Für
einen kleinen Unkostenbeitrag gibt
es für alle U27 ein reichhaltiges
Buffet. Ob Katerfrühstück oder
Mittagessen, es ist für jeden was
dabei! Und natürlich gibt es wieder
die Möglichkeit, sich gemeinsam für
das PumpsRace 2011 am Nachmit-
tag aufzubrezeln. Spaß ist also
garantiert! Mehr Infos unter
www.diversity-muenchen.de
Anmerkung der Redaktion: Anmel-
dung zum PumpsRace 2011 auf
www.csdmuenchen.de
LesBiSchwules Jugendzentrum
von diversity | Blumenstraße 11 |
www.diversity-muenchen.de
6. Juli | 19.30 Uhr
Sa 2. Juli | 15.00 – 23.00 Uhr
6. Lesbisches Angertorstraßen-
fest presented by LeTRa
Offizielles Opening Event der CSD
Pride Week 2011
Für Lesben, Schwule, Transgender,
Hetero- und Bisexuelle, Neugierige,
Freude und Freundinnen, Bekannte
und Nachbarn – Komm, feiere mit
und stoß mit LeTRa auf ihr 15-jäh-
riges Jubiläum an!
Wie in den letzten Jahren be-
wirten Dich die Szenegrößen Inge
Schmidt, Günter vom Cafe Selig
und Walter Prijak alias Wally
Wichtig. Musikalisch heizen traditio-
nell Dorothee und DJane Eleni ein.
Informieren kannst Du Dich an den
Infoständen der schwul-lesbisch-
trans* Community.
Angertorstraße | www.letra.de
Quiz-Abend im Sub „Weißt du’s?“
von und mit IWWIT
Die Präventions-Aktionstruppe von
und für schwule Männern „Die Sit-
tenstrolche” präsentieren das „Ich
weiss was ich tu – Quiz“ und un-
terhalten die Gäste mit Beispielen
ihrer Präventionsarbeit.
Sub | Müllerstraße 43 |
www.subonline.org
So 3. Juli | 16.00 - 18.00 Uhr
Die Rosa Liste lädt zum
Lesbencafé
Der Vorstand und die Mandats-
träger der Rosa Liste laden die
Münchner Lesben zu einem offenen
Gespräch über Lesbenpolitik in
München ein. Es gibt ganz bewusst
kein Podium, und keinen Vortrag!
Es geht einfach nur darum, bei
Kaffee und Kuchen miteinander ins
Gespräch zu kommen, Visionen
auszutauschen, Aktuelles zu reflek-
tieren und sich besser kennenzu-
lernen.
Café Regenbogen | Lindwurmstr,.
71 | www.rosaliste.de
Do 7.Juli | 18.00 Uhr
Spannende Talkrunde „Von der
Defensive in die Offensive –
ältere Lesben vor!“
Lesbische Seniorinnen sind auch
heute in der Münchner Stadtgesell-
schaft nur bedingt sichtbar.
Deshalb wollen wir in die Dis-
kussion gehen: Welche Themen
bewegt die lesbische Frau im dritten
Lebensabschnitt, welche Wünsche
hat Sie und viele Fragen mehr.
Als Podiumsgastfrauen freut
sich die Beratungs- und Vernet-
zungsstelle rosaAlter Dr. Lising
Pagenstecher (Historikerin und
Soziologin), Sabine Holm (Grün-
derin der Buchläden: Lillemor's
Frauenbuchladen und Buch in
der Au) und Christine Schäfer
(Vorstandsfrau beim Forum Ho-
mosexualität und Geschichte)
begrüßen zu dürfen. Simone
Koschewa, Beratungs- und Ver-
netzungsstelle rosaAlter, wird den
Abend moderieren. Die Teilnahme
ist offen für alle aus der gesamten
LBGT-Community.
Cafe Regenbogen | Lindwurmstr. 71
| www.rosa-alter.de
Fr 8. Juli | 19.00 Uhr
Vernissage „jetztodernie!“
Kunst von Naomi Lawrence im
Café Regenbogen
„Für ein solidarisches Miteinander -
Lesben vor!” lautet das diesjährige
Motto des CSD. Dass daraus nicht
zwangsläufig Abbilder von les-
bischen Frauen entstehen müssen,
demonstriert die Münchner Künst-
lerin Naomi Lawrence mit ihrer
Ausstellung im Café Regenbogen.
Sie interpretiert das diesjährige
CSD-Motto primär als solidarisches
Miteinander von Lesben, Schwulen,
Bi, Transgender und auch Heteros.
„jetztodernie!” ist eine Ermunterung
an alle, als das was sie sind, sicht-
bar zu werden.
Die Münchner Aids-Hilfe lädt zur
Vernissage am 8. Juli ins Café Re-
genbogen ein. Dort ist die Ausstel-
lung vom 27.6 -31.7.11 zu sehen.
Café Regenbogen | Lindwurmstr.71
www.muenchner-aidshilfe.de |
www.naomi-lawrence.com
So 10.Juli | 14.00 Uhr
Führung durch die KZ-Gedenk-
stätte Dachau
Auf einer zweistündigen Spezi-
alführung wird die Geschichte des
KZ Dachau erzählt und gleichzei-
tig die Verfolgung der Schwulen
und Lesben während des Na-
tionalsozialismus vermittelt und
an Einzelbeispielen werden die
Haftbedingungen im KZ Dachau
dokumentiert.
KZ-Gedenkstätte Dachau | Alte-
Römer-Straße 75 | Treffpunkt:
Extra große Betten für eine laaaaaaaaaaa
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aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaange Nacht!
Besucherzentrum |
www.forummuenchen.org
„Sie war
ganz schlimm
schön“
Mo 18.Juli | 18.00 Uhr
Werkstattgespräch „Sie war
ganz schlimm schön
Ausstel-
One-Night-Stay
Lesbische Portraits
Mi
6. Juli | 19.00 Uhr
So 3. Juli | 11.30 Uhr
Musikalische Matinee im
Botanischen Garten
Die Philhomoniker und der Sänger-
kreis München laden zur musika-
lischen Matinee im blumigen Ambi-
ente des Botanischen Gartens ein.
Gemeinsam mit den Harmunichs
Mo 4. Juli | 20.00 Uhr
Diskussionsabend „Wie lesbisch
kann/darf/soll der CSD sein?“
Die Vorfälle in Folge der mittlerweile
verworfenen einmaligen Umbenen-
nung des CSD als „Christina Street
Day“ haben viele Interessierte in
Erstaunen oder Schrecken versetzt.
Man wollte auf die selbstverständ-
Eröffnung der Fotoausstellung
„Sie war ganz schlimm schön
im
Münchner Stadtmuseum
Die Koordinierungsstelle für gleich-
geschlechtliche Lebensweisen der
Landeshauptstadt München lädt
zur Eröffnung der Ausstellung über
lesbisches Leben in München von
Barbara Stenzel (Fotografie) und
Fr 8. Juli | 15.00-16.30 Uhr
Rathausführung „Rosa Liste
Rathaus-Tour“
Thomas Niederbühl, seit 1996
Stadtrat der Rosa Liste, zeigt „sein“
Rathaus der Community. Bei einer
Führung im Münchner Rathaus
vermitteln er und Georg Reichlmayr,
Fr 08. Juli | 19.00 Uhr
„no-difference!”- CSD U27
WarmUp Party-Bus
Zum CSD WarmUp veranstaltet
no-difference! wieder den legend-
ären Party-Bus für alle U27. Los
geht’s ab 19 Uhr im LesBiSchwulen
Jugendzentrum von diversity mit
günstigen Getränkespecials zur
Happy Hour. Um ca. 21:30 startet
der no-difference!-Party-Bus queer
durch München. U27 feiert sich
warm für den CSD 2011. Tickets
gibt’s an der Abendkasse.
LesBiSchwules Jugendzentrum
Sa 9. Juli | 10.00 Uhr
„Ein bisschen Maria braucht
jeder.” - Ökumenischer CSD-
Gottesdienst
Ohne Lesben gäbe es keine
vollständige queere Communitiy,
ohne Maria keine christliche Kirche.
Darüber hinaus zeichnet es Queers
aus, innerhalb und außerhalb der
Kirche Rollenklischees zu durch-
brechen und aufzulösen.
Unser Gottesdienst-Motto soll
das CSD-Gesamt-Motto „Für ein
solidarisches Miteinander: Lesben
lung über lesbisches Leben in
München
Die Koordinierungsstelle für gleich-
geschlechtliche Lebensweisen
der Landeshauptstadt München
laden zu einem Gespräch mit den
Künstlerinnen Barbara Stenzel
(Fotografie) und Stephanie Gerlach
(Text) ein. Sie berichten über die
Entstehung, die Hintergründe und
die Geschichten rund um die les-
bischen Portraits und führen durch
die Ausstellung.
Foyer im Münchner Stadtmu-
seum | St.-Jakobs-Platz 1 | www.
muenchen.de/koordinierungsstelle |
www.stadtmuseum-online.de
carathotel München
+49 (0) 89.23 03 80 · www.carat-hotel-muenchen.de
hotelmüller München
+49 (0) 89.2 32 38 60 · www.hotel-mueller-muenchen.de
© istockphoto | Joan Vicent Cantó Roig

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PRIDE GUIDE 2011

SPONSOREN / PARTNER

Der CSD bedankt sich ganz herzlich bei seinen Kooperations- partnern und Sponsoren:

herzlich bei seinen Kooperations- partnern und Sponsoren: www.abbott.de Mozartstraße 9, 50674 Köln Tel.: 0221 / 99

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seinen Kooperations- partnern und Sponsoren: www.abbott.de Mozartstraße 9, 50674 Köln Tel.: 0221 / 99 55 50
seinen Kooperations- partnern und Sponsoren: www.abbott.de Mozartstraße 9, 50674 Köln Tel.: 0221 / 99 55 50

Mozartstraße 9, 50674 Köln Tel.: 0221 / 99 55 50 -68 www.allround-team.com

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Herausgeber: CSD München GmbH, Lindwurmstr. 71, 80337 München, Tel.: (089) 5433-211, Fax:

(089) 54333-212, info@csd-munich.de, www.csd- muenchen.de, V.i.S.d.P.: Susanne Hillebrand Redaktionelle Beiträge: Christian Ude, Thomas Niederbühl, Rita Braaz, Conrad Breyer, Bernd Müller, Axel Schock, Ulrike Mößbauer, Carolin Hagebölling, Mario Simeunovic, Peter Panzer, Alexander Kluge, Susanne Hillebrand, Christian Kranich, Designschule München. Cover: Alexandra Schopf, Mattea Stahl, Leoni Schmid (Designschule München) Layout & AD: Jessy Schmitt Fotos (wenn nicht anders angegeben): Erwin Harbeck, Michaela Handrek-Rehle, Bernd Müller, Kornelija Rade, romeoliebtjulian.com, Leo-Archiv, Seregel, Miriam Reinhardt, Wolfgang Tröscher, NY. Club, Haase/Abendzeitung, Barbara Stenzel, Büro Oberbürgermeister, Bernd Müller, CK- Showkonzept, Raymond W., Dietmar Breuer. Lektorat: Patrick Assmann Anzeigen: Bernd Müller (Querformat GmbH, Rothmundstraße 6, 80337 München), Alexander Kluge (CSD München GmbH, Lindwurmstraße 71, 80337 München) Druck: Passauer Neue Presse Druck GmbH, Me- dienstraße 5a, 94036 Passau

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