Camille Decoppet 1914 – 1919 FDP "In Chippis VS werden streikende Aluminiumarbeiter militärisch aufgeboten und zum Streikbrechen gezwungen

. Bewaffneter Angriff der Truppen auf Streikende. Mehrere Verletzte. Ein geplanter Generalstreik wird verboten und Truppen werden aufgeboten. Truppenverlegungen nach Bodio und Biasca, wo Arbeiter der Gotthard- und Nitrowerke streiken. 2300 Soldaten im Einsatz gegen Munitionsarbeiter; 4 Tote. 2'300 Soldaten in Zürich gegen streikende Munitionsarbeiter; 4 Tote. Im Zürcher Arbeiterquartier Aussersihl brechen Unruhen aus. Zürich wird im November militärisch besetzt und der Belagerungszustand wird verhängt. Bei Unruhen in Lausanne werden Truppen stationiert." 1917 Zur Maifeier in Zürich werden Truppen aufgeboten. 8. Juli: Strassenkämpfe in Biel. Truppen greifen ein. Mehrere Verletzte, 1 Toter. – Landesstreik im November: Insgesamt werden 95'000 Mann aufgeboten, 3 Tote in Grenchen und mehrere Verletzte in Zürich, Biel und Grenchen. 1918 Truppen lösen im Tessin deutschfeindliche Demonstrationen auf. 1915 Truppen lösen in Lausanne Demonstration nach einem Prozess gegen einen Obersten auf. Ebenfalls in Lausanne werden fünf streikende Typografen militärisch zur Arbeit und damit zum Streikabbruch gezwungen. Zur Verhinderung von Demonstrationen am „Roten Sonntag“ werden in der ganzen Schweiz Truppen aufgeboten. Eine Demonstration in La Chaux-de-Fonds wird mit scharfer Munition aufgelöst. 1916 Streik der Basler Färbereiarbeiter und Generalstreik in Basel mit Waffengewalt unterdrückt. Aus Militärcamions wird in die Menge gefeuert: 5 Tote, mehrere Verletzte. – Generalstreik in Zürich. Truppen fahren auf. 1 Toter, mehrere Verletzte. 1919 Karl Scheurer 1920 – 1929 FDP

Rudolf Minger 1930 – 1940 BGB

Nachdem im Tessin nacheinander Liberale und Konservative putschen, werden Truppen aufgeboten. 1889 – 1890 Emil Frey 1891 – 1897 Truppenaufgebot in Folge von Bauarbeiterstreiks in Lausanne und Genf sowie eines Uhrmacherstreiks in Genf 1869 Militärmobilisation gegen streikende Basler Bandweber 1868 Emil Welti Rekruten entwaffnen Demonstranten, die den Genfer Regierungsrat gefangen halten. Zur Verstärkung werden zusätzlich eidgenössische Truppen geholt. 4 Tote beim Zusammenprall gegnerischer Demonstranten. 1864 1867 – 1868 Lib-Rad Victor Ruffy 1869 Lib-Rad Emil Welti 1870 – 1871 Lib-Rad Der Zürcher „Tonhallekrawall“ wird durch die Armee aufgelöst. Mehrere Tote. 1871 Paul Cérésole 1872 Lib-Rad Emil Welti 1873 – 1875 Lib-Rad Streik der Stollenarbeiter im Gotthardtunnel. Armeeeinsatz: 4 Tote, 12 Schwerverletzte. 1875 Johann Jakob Scherer 1876 – 1878 Lib-Rad Wilhelm Hertenstein 1879 – 1888 Lib-Rad Walter Hauser 1889 – 1890 Lib-Rad Gegen die Berner Käfigturm-Manifestation („KäfigturmKrawall“) werden Truppen aufgeboten. Mehrere Verletzte. 1893 Lib-Rad/FDP Erneut Truppen in Genf auf Pikett gegen streikende Bauarbeiter. 1898 Rekruten und Soldaten werden gegen die „ItalienerUnruhen“ in Zürich eingesetzt. 1896 Zum Schutz der Unternehmer beim Streik der Tunnelarbeiter im Simplon. 1899 Eduard Müller 1900 – 1906 FDP "Massives Truppenaufgebot gegen Genfer Generalstreik. Kavallerieattacken und Bajonettangriff; 50 Verletzte. – Aufmarsch gegen einen Bauarbeiterstreik in Basel." 1902 Erneut Streik im Simplon. Truppen „schützen arbeitswillige Arbeiter“. 4 verletzte Arbeiter. 1901

Truppen gegen streikende Giessereiarbeiter in Rorschach und gegen einen Bauarbeiterstreik in Locarno. 1905 Einsatz gegen streikende Metallarbeiter und Maurer. Zahlreiche Verwundete. 1906 Truppenmobilisierung gegen den Generalstreik der Metallarbeiter in Hochdorf (LU), gegen streikende Maurer in St. Maurice, gegen den Waadtländer Generalstreik sowie gegen den Streik beim Bau der Berninabahn in St. Moritz und Pontresina. 1907 Ludwig Forrer 1907 FDP Eduard Müller 1908 – 1911 FDP

Truppenaufgebote gegen kommunistische Kundgebungen und Treffen in Baden, Zürich, Basel und Schaffhausen. 1930 In Genf Truppeneinsatz gegen Demonstranten (Unruhen von Genf 1932). Am 9. November werden zur Verhinderung von Ausschreitungen zwischen Teilnehmer einer faschistischen Grossveranstaltung und der kommunistischen Gegendemonstration Rekruten aufgeboten. Als diese von Teilnehmern der kommunistischen Gegendemonstration angegriffen werden, erteilt der Platzkommandant den Feuerbefehl. 13 Tote, über 65 Verletzte. Aus Solidarität mit den Opfern sind in der ganzen Schweiz Kundgebungen geplant. Truppenmobilisierungen in der Waadt, in Bern, in Freiburg. Der Zwischenfall in Genf hat zur Folge, dass der Einsatz von Rekruten als Aktivdienst-Einheiten verboten wird. 1932 Karl Kobelt 1940 – 1954 FDP Truppenaufgebot gegen eine verbotene kommunistische Kundgebung in Bern. – Die Wut der Demonstranten richtete sich gegen bekannte Faschisten im Tessin. Deshalb werden Truppen aufgeboten und gegen Demonstrationen eingesetzt. 1945 im Urserental kam es zu bewaffneten Konflikten zwischen der Bevölkerung und der Schweizer Armee aufgrund eines Staudammprojekts, welches vorsah, das ganze Tal zu überfluten. 1946

Nello Celio 1967 – 1968 FDP Im Jura werden Soldaten gegen vermutete 1. AugustAnschläge von Separatisten bereitgestellt. 1968 Rudolf Gnägi 1968 – 1979 BGB/SVP Paul Chaudet 1955 – 1966 FDP Um eine jurassische Demonstration an der Expo 64 zu verhindern, werden in Lausanne Truppen bereitgestellt. 1964 "Die Flughäfen Genf und Zürich werden im Herbst von Truppen gesichert; dies nach einem palästinensischen Bombenanschlag auf eine Swissair-Maschine und Absturz bei Würenlingen (AG) sowie der Entführung einer SwissairMaschine nach Jordanien. Die ersten Kontingente (u. a. das Basler Inf Rgt 22) werden vereidigt. In ihrem Dienstbüchlein wird der Dienst als „Aktivdienst“ eingetragen." 1970

Arthur Hoffmann 1912 – 1913 FDP

Constant Fornerod 1863 – 1866 Lib-Rad

Truppen ziehen mit scharf geladenen Gewehren und blanken Säbeln durch die Strassen Luzerns. Grund: Bauarbeiterstreik. 1897 Eduard Müller 1897 – 1898 FDP Eugène Ruffy 1899 FDP

Aussperrung organisierter Arbeiter durch Truppen während des Zürcher Generalstreiks. 1912 Truppenaufgebot während des Streiks der Tunnelarbeiter in Grenchen. 1913

Niederschlagung eines Tunnelarbeiterstreiks im Ricken (SG) und eines Maurerstreiks in La Chaux-de-Fonds. 1904

Zur Verhinderung des kommunistischen „Roten Treffens“ werden im Tessin Truppen auf Pikett gestellt. Das Treffen, das nun in Basel stattfinden soll, wird durch Truppen verhindert. Der „Internationale Kampftag gegen den Faschismus“ wird in der ganzen Schweiz verboten. Truppen werden zusammengezogen. In Basel bei Auseinandersetzungen mehrere Verletzte. 1929

Test 1864 1865 1866 1867 1868 1869 1870 1871 1872 1873 1874 1875 1876 1877 1878 1879 1880 1881 1882 1883 1884 1885 1886 1887 1888 1889 1890 1891 1892 1893 1894 1895 1896 1897 1898 1899 1900 1901 1902 1903 1904 1905 1906 1907 1908 1909 1910 1911 1912 1913 1914 1915 1916 1917 1918 1919 1920 1921 1922 1923 1924 1925 1926 1927 1928 1929 1930 1931 1932 1933 1934 1935 1936 1937 1938 1939 1940 1941 1942 1943 1944 1945 1946 1947 1948 1949 1950 1951 1952 1953 1954 1955 1956 1957 1958 1959 1960 1961 1962 1963 1964 1965 1966 1967 1968 1969 1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976 1977 1978 1979

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