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British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

British Newsflash Magazine, Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Vorwort

British Newsflash Magazine wurde im Jahr 1986 durch den Journalisten Andreas Klamm gemeinsam mit Freunden aus Amerika, England, Schottland,Wales, Irland, Griechenland, Deutschland und Brasilien gegründet und erscheint seit 1986 in deutscher und englischer Sprache, einmal im Monat.

In diesem Magazin-Buch, das als Idee der Zusammenstellung mehrerer Magazin-Ausgaben-Teile entstanden ist, sind Teile der Magazine neu zusammengestellt.

British Newsflash Magazine erscheint seit 1986 in der Zusammenarbeit mit der ebenso durch den Journalisten Andreas Klamm gegründeten internationalen Medien-Arbeitsgemeinschaft, IBS Independent Broadcasting Service Leeds (Radio IBS Television Leeds und IBS Television Leeds). Das Magazin wurde in Leeds,West Yorkshire, England, Groß Britannien gegründet und hat damals in Speyer am Rhein und in Leeds eine Redaktion unterhalten.

Seit 1986 dienen British Newsflash Magazine und IBS Independent Broadcasting Service Leeds der internationalen Völkerverständigung. Nach dem der Gründer und Herausgeber in der Folge von drei schweren Unfällen chronisch krank, behindert und inzwischen auch mit schwer behinderten Menschen gleichgestellt wurde, fördern die Projekte mittels des Verkaufs von Magazinen, einzelnen Artikeln, Photos und Radio- und Fernseh-Produktions konkret behinderte Journalisten und Menschen in schwerer Not. Der Verkaufspreis mag zunächst hoch erscheinen, doch wenn man berücksichtigt, dass aus der Erfahrung die Auflagenzahlen doch meist sehr überschaubar in der Anzahl her sind, erscheint der Verkaufspreis im Einzelverkaufspreis insbesondere dann wieder für sehr angemessen, wenn man bedenkt, dass die Erlöse der Verkäufe der Medien-Erzeugnisse die einzigen Einnahme-Quellen sind, in einer Zeit in der soziale Kompetenz und soziale Gerechtigkeit mehr und mehr gesucht werden muss.

Weitere Ausgaben der Magazin-Buch-Reihe sind noch für das Jahr 2008 und die folgenden Jahre geplant. Mit dem Kauf dieses Magazin-Buches helfen Sie Menschen in schwerster Not und dafür danke ich Ihnen als Herausgeber und Autor von ganzem Herzen.

Andreas Klamm, Journalist Herausgeber von British Newsflash Magazine, Magazin-Buch Edition D, No 1/2008 London, England, Juni 2008

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Kapitel

British Newsflash Magazine est. 1986 Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008, Juni

erschienen im Juni 2008

Andreas Klamm Communications und Verlag Grace MedCare Ltd, London, United Kingdom

Kapitel 1

Allgemeine Berichte und Veröffentlichungen

2

Kapitel 2

Soziales und Menschenrechte

43

Kapitel 3

Texte mit christlichen Inhalten

128

Kapitel 4

Andreas Klamm, Journalist, Herausgeber, Moderator, freier Film- Fernseh- und Medien-Produzent, Gesundheits- und Krankenpfleger

153

Kapitel

5

Christiane Philipp, Künstlerin, Übersetzerin 164

Kapitel 6

Magazin-Themen, Sonder-Veröffentlichungen, British Newsflash Magazine est. 1986

168

Kapitel 7

British Newsflash Magazine est. 1986 - Medien-Daten

193

Kapitel 8

Impressum

200

Kapitel 1

 

Allgemeine Berichte

Im ersten Kapitel sind Berichte und Veröffentlichungen aus dem allgemeinen Tagesgeschehen zu lesen.

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Julia Gutkina stellt aus:

Ein Mädchen mit Ambitionen

VON ANDREAS KLAMM

Mannheim. Sie ist erst 19 Jahre jung: Julia Gutkina, 1970 in Leningrad (UdSSR) geboren, hat schon immer das Leben anders gesehen, als andere. 1980 besuchte die junge Künstlerin die Kreiskunstschule Wyborg in ihrer Geburtsstadt. Sie wurde von bekannten sowjetischen Künstlern in Ölmalerei,Aquarell, Bildhauerei und Kunstformgestaltung unterrichtet. Mit elf erhielt sie die Empfehlung an das Kunstgymnasium der Kunstakademie der Bildenden Künste zu gehen.

Ihr erstes Bild hat sie bereits mit zwölf Jahren gemalt. 1984 hatte sie zum ersten Mal an der Ausstellung junger Künstler der Kunstakademie der UdSSR teilgenommen. Ein Jahr später erhielt sie an der Kunstakademie ihren ersten Preis. 1987 zog das Nachwuchstalent mit seinen Eltern nach Mannheim. Sie spricht inzwischen fließend Deutsch. Julia ist ein Nachtmensch. Nachts um zwei hat sie mit ihrem Selbstbildnis begonnen. Seit fünf Jahren arbeitet sie mit Öl auf Leinwand. Julia versucht so zu malen, wie sie die Welt sieht. Sie greift alle Themen auf, malt Portraits von Menschen, experimentiert.

Im Mai 1988 erwarb sie den zweiten Preis beim Wettbewerb und der Ausstellung "Jugend gestaltet" des Rhein-Neckar-Kreises. Im letzten Jahr wurde sie beim gleichen Wettbewerb erneut ausgezeichnet.

Inzwischen werden ihre Bilder quer durch die Bundesrepublik auf Ausstellungen gezeigt. So auch wieder in Mannheim.Vom 11. bis 21. Februar stellt die inzwischen an der Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe aufgenommene Künstlerin ihre Werke im Foyer des Jüdischen Gemeindezentrums (F3.4) aus.

Bei der Eröffnung, am 11. Februar, 15 Uhr, wird sie persönlich anwesend sein.Andreas Klamm

Jeder kann helfen

Wie mag wohl dieser Beitrag mit der Aktion "Jeder kann helfen

"

in Verbindung sein?

Julia Gutkina ist eine talentierte und gute Künstlerin, die anderen Menschen durch Portraits vielfältiger Art eine Freude bereitet. Jüdische Brüder und Schwestern gaben der jungen Künstlerin, Raum für die Ausstellung der Werke der jungen Künstlerin im jüdischen Gemeindezentrum in Mannheim. Das ist praktizierte Form der Nächstenliebe und Hilfe für die Künstlerin und für alle Kunst-interessierte Menschen in der Region.

Die Ausstellung als Plattform betrachtet, könnte zudem Raum für gemeinsame Gespräche, für Dialoge, zwischen Menschen unterschiedlichen Glaubens, sein.

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Junge begabte Künstler, die nach einer guten Akademie suchen, können eine für sie bedeutsame Information aus diesem Beitrag lesen.

Bis zum Erscheinen dieses Beitrages im Jahr 1989 / 1990 kannten weniger Menschen die Künstlerin Julia Gutkina. Der Beitrag ist eine Hilfe, Kunst und Künstler zu fördern, bekannt zu machen.

Wenn ein Mensch, so begabt und talentiert, bereits in seiner Jugend engagiert ist, dann ist dies meiner Überzeugung nach, eine gute Nachricht wert. Verstehen Sie jetzt, wenn ich schreibe oder

sage jeder kann helfen, so er denn will

oder

die Bereitschaft da ist, zu helfen.

Erst-Veröffentlichung:Wochenblatt Mannheim 1989/90 Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, "Jeder kann helfen Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine,August 2007

", 28.August 2005

British Newsflash Magazine,August 2007 ", 28.August 2005 Bundeskanzlerin Dr.Angela Merkel beim G8-Gipfel in

Bundeskanzlerin Dr.Angela Merkel beim G8-Gipfel in Heiligendamm im Jahr 2007. Foto: Andreas Klamm

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Frau an der Spitze in Deutschland:

Erste deutsche Bundeskanzlerin - Dr.Angela Merkel: "Mir geht es gut

VON ANDREAS KLAMM

"

Berlin. Die Zeichen der Zeit in Deutschland haben sich deutlich verändert. Ein Zitat

aus dem Wahlkampf einer anderen Partei: "die Zeit ist da für eine neue Idee

50 Jahre nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland, wird künftig eine Frau in Deutschland die Richtlinien der Politik als Bundeskanzlerin bestimmen. "Mir geht es gut", antwortete Dr.Angela Merkel auf die Frage einer Journalistin, "Sie werden Kanzlerin, wie geht es ihnen

". Rund

In Deutschland vollzieht sich damit in der Geschichte des Landes ein historischer Wendepunkt im Sinne eines "Neuanfangs angesichts von rund fünf Millionen arbeitslosen Menschen im Land." "Das heisst auch, wenn Sie sehen, daß wir eine gemeinsame Politik in den Koalitionsverhandlung verabreden müssen. Daß diese Politik von jedem Ressort-Minister umgesetzt wird, egal, ob es ein Sozial-Demokrat oder ein Christ-Demokrat ist. Und ich kann ihnen lange Reden darüber halten, wie toll es ist, welche Ressorts wir erhalten haben. Ich könnte auch eine lange Rede darüber halten, daß wir andere auch noch gerne gehabt hätten.Wir haben uns jetzt nun einmal mit den Realitäten zu beschäftigen."

Das Wirtschafts- und Technologie-Ressort entspreche der Union, so Dr.Angela Merkel heute auf der Pressekonferenz in Berlin. Die Koalitionsverhandlungen macht Dr.Angela Merkel zur Chefsache: "Ich bin dabei, soviel ist sicher.", bestätigte die baldige Bundeskanzlerin. Keine genaue Aussage war von Dr.Angela Merkel in der Frage zur Erhöhung der Mehrwertsteuer zu erfahren.

In den Koalitionsverhandlungen werde es ein Gremium geben, wahrscheinlich von jedem der Koalitions-Partner von etwa 15 Menschen. Sicherlich werde es auch wieder Spitzengespräche geben. Voraussichtlich am Donnerstag stehe eine Klausur-Tagung des Fraktions-Vorstandes an, in der die Koalitionsverhandlungen auch inhaltlich vorbereitet werden würden, so Merkel.

Über die Zusammensetzung sei noch nicht gesprochen worden. "Ich kann ihnen nur avisieren, daß sowohl die Länder-Seite, als auch die Fraktions-Seite repräsentiert sein wird.", erklärte die Spitzenpolitikerin vor Journalisten und der Nation. Auf Seite der Sozial-Demokraten gebe es eine Sorge, dass die Dominanz der CDU-Ministerpräsidenten im Bundesrat natürlich voraussetzt, daß auch hier konstruktiv verhandelt werde.

Dr.Angela Merkel: "Wir müssen Dinge machen wie die Arbeitsmarkt-Reform.Wir müssen Kraftanstrengungen machen, um die Haushalte zu konsolidieren. Das ist nicht nur eine Bundes- Aufgabe, sondern eine Aufgabe, die sich auf der Länder-Seite genauso stellt."

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"Ich finde, dass wir doch in den letzten zwei Tagen wunderbar gezeigt haben, daß insofern eine vertrauensbildende Zusammenarbeit gegeben ist, dass wir alle zusammen gut den Mund halten konnten über manches. In Zukunft werden wir rund 448 Abgeordnete haben, die zusammenarbeiten müssen.", erklärte Dr.Angela Merkel in Berlin.

Noch unklar ist die Reaktion des scheidenden Bundeskanzlers Gerhard Schröder. Bleibt er in der Politik oder wird er künftig kostbare Zeit seiner Frau und Kindern schenken? Die Meldungen von Agenturen und großen Zeitungen zu diesem Thema sind sehr unterschiedlich. Bis zum Redaktionsschluß lagen der IFN d734 News Redaktion, 3m news - Die Nachrichten keine aktuellen Stellungnahmen seitens der SPD vor.Wir informieren ausführlich weiter.

Die Redaktion von IFN International Family Network d734 gratuliert Dr.Angela Merkel zu ihrem Erfolg, neue Bundeskanzlerin zu werden und wünscht der neuen Kanzlerin gutes Gelingen zum Wohl der Bundesrepublik Deutschland und der Menschen, die in diesem Land leben !

BILD-Unterschrift # 1: Kampf der Geschlechter gewonnen: Eine Frau, die weiß, was sie will. Dr. Angela Merkel setzte sich durch, wo auch immer dies möglich war. Mit der Macht übernimmt eine Frau, die bald Kanzlerin wird, eine sehr hohe Verantwortung zum Wohle der Bundesrepublik Deutschland und der Menschen, die in diesem Land leben. Foto: 3mnewswire.org/Andreas Klamm

BILD-Unterschrift # 2: Die politische Zukunft vom scheidenden Bundeskanzler Gerhard Schröder ist ungewiss. Zum Redaktionsschluß lagen keine aktuellen Informationen seitens der SPD vor. Foto:

Andreas Klamm

Erst-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, 3mnewswire.org, 10. Oktober 2005 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 2007

Zehn Jahre Crypton

Am 2. Februar In der Feuerwache

VON ANDREAS KLAMM

Mannheim. Wer kennt sie nicht: Die Funk-Rock-Gruppe „Crypton". Wo sie auftreten, geht die Post ab. Sechs Maxi-Singles hat „Crypton" inzwischen herausgebracht. Bekannt ist die „Crypton" durch ihre mitreißenden Bühnenauftritte geworden.

Zehn Jahre ist die Band jetzt im Geschäft und dieses Jubiläum wird ordentlich gefeiert. Es kommen alle Musiker, die den früheren „Crypton"-Besetzungen angehörten. Special Guests sind die farbige Sängerin Elaine Hudson (ihre Solo-Funk-Platte wird schon bald erscheinen) und Charles Shaw.

Zu sehen gibt es außerdem eine Super-Modenschau,Tänzer und einen D.J Heute am Donnerstag wird die Gruppe „Crypton" beim Rhein Neckar Fernsehen (RNF) von 18 bis 18.45 Uhr zu sehen sein. Wer das „Crypton"-Jubiläum mitfeiern möchte, hat die Chance am Samstag, 3. Februar, 20.30

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Uhr in der Musikwerkstatt (Alte Feuerwache, Mannheim) dabei zu sein.

Das WOCHENBLATT verlost zehn mal zwei Eintrittskarten. Die ersten zehn Anrufer, die uns nur am Freitag, 2. Februar, zwischen 14 und 14.30 Uhr unter Telefon 0621-162-236 anrufen, gewinnen. Grundsätzliches zu Gewinnspielen: Das Los entscheidet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

BILD-Unterschrift # 1: Die Funk-Rock-Gruppe Crypton in Ihrer heutigen Besetzung feiern am kommenden Samstag zehnjähriges Bühnenjubiläum. Foto: ko

Gerhard Schröder in Heidelberg:

Lebensgrundlagen der Menschen erhalten und Schöpfung bewahren

VON ANDREAS KLAMM

Heidelberg. Der Wahlkampf befindet sich in der heißen Phase. Einen Tag nach dem Fernseh-Duell mit der Herausforderin und Spitzenkandidatin der CDU,Angela Merkel (CDU), genoss der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Gerhard Schröder (SPD) in Heidelberg das Bad in der Menge.

Gerhard Schröder zeigte sich vor über 9.000 interessierten Menschen in der Universitätsstadt in einer sehr bewegenden Wahlrede kämpferisch und guten Mutes. Einige Auszüge aus der Wahlkampf-Rede des Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland, Gerhard Schröder (SPD) vom 5. September in Heidelberg.

"Die Qualität unseres Zusammenlebens hängt davon ab, ob wir miteinander bereit sind, dass Kapital und Arbeit in diesem Land gleichberechtigt sind und, daß sich keiner dem anderen unterordnen muß.All denen, die den Abgesang bereits beschreiben, sage ich, habt doch ein bißchen Respekt vor den Wählerinnen und Wählern. Habt ein bißchen Respekt vor den Menschen. Die werden schon selber entscheiden, wofür und wogegen sie sind. Die werden euch nicht nach dem Maul reden. Seit euch dessen gewiß. Aber eins ist klar: Eine Politik, die nicht nur guckt, was heute möglich ist, was ökonomisch sinnvoll ist, sondern eine Politik, die darauf zielt, den Menschen ihre Lebensgrundlagen zu erhalten, die Schöpfung zu bewahren - diese Politik ist richtig. Und sie wird angesichts der Naturkatastrophen immer wichtiger. Das ist der entscheidende Unterschied.", sagte der Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in der Universitätsstadt.

Er wolle, dass die Ärmsten der Armen teilhaben können, an einer Energieversorgung, die nicht die Groß-Konzerne stärke, sondern die den Menschen helfe. Es gelte, eine Verantwortung wahrzunehmen für das Gemeinwesen und auf die schreckliche Preistreiberei zu verzichten. Das müsse als Signal aus Deutschland in die Welt hineingehen, so der Bundeskanzler.

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Gerhard Schröder: "Wir haben damit begonnen, eine Strategie zu verfolgen, die uns unabhängiger macht von der Abhängigkeit vom Öl. Und die anderen erzählen jetzt, sie wollen wieder rein in die Kernenergie. Unterstützt von Leuten, die daran ökonomische Interessen haben. Ich sage, das ist wirklich eine Rolle rückwärts. Das können wir uns nicht leisten, im wahrsten Sinne des Wortes. Das was wir an moderner Energiepolitik erreicht haben, muß bleiben. Das wird nur bleiben, wenn meine Regierung bestätigt wird."

Innenpolitik

"Wie wollen wir miteinander im Inneren leben? Sollen Menschen mit anderer Hautfarbe, mit anderem Glauben in unserem Land, das wir verstehen als weltoffenes Land, als tolerantes Land, Angst haben müssen? Wie sie es hatten. Und jeder, gerade hier, weiß das.Wir haben mit einem Zuwanderungsrecht, diese Angst erfüllte Debatte beendet.Wir haben dafür gesorgt, und wir wollen daß alle Organe des Staates das durchziehen, dass niemand, der anderen Glaubens ist, der andere Hautfarbe ist,Angst haben muß in diesem Land.Angst haben muß, um hier vernünftig zu leben.

Und in diesem Zusammenhang, sage ich, gegen die aufkomende schreckliche Rechte in diesem Land, manchmal unterstützt, von Leuten, die sich deren Sprache bedienen, aber glauben links zu sein:

Lasst das nach ! Es darf nie wieder, eine Möglichkeit in Deutschland sagen, daß die Blüten aus dem braunen Sumpf hier irgendetwas zu sagen haben, in unserem Land. Das wollen wir nicht und das werden wir verhindern." bekräftigte Gerhard Schröder unter dem Beifall begeisterter Zuhörer. Er wolle, dass die Frage, wenn jemand krank sei und medizinische Versorgung brauche, ihm das beste gegeben wird, unabhängig von seinem persönlichen Einkommen. Das sei die Richtschnur einer vernünftigen Gesundheits-Politik.

Gerhard Schröder führte in seiner langen und ausführlichen Wahlkampf-Rede weiter aus: "Der Millionär zahlt 25 Prozent, der Facharbeiter zahlt 25 Prozent an Steuern. Ich kann nicht erkennen, wo das gerecht sein soll.Wenn sie sich anschauen, wie das finanziert werden soll, dann sagt der gleiche Professor aus Heidelberg (Prof. Dr. Kirchhoff), das spricht nicht gegen diese Stadt, wir finanzieren das dadurch gegen, dass wir zum Beispiel abschaffen, die Steuerfreiheit für Nachtzuschläge, die Steuerfreiheit für Schichtarbeit, die Steuerfreiheit für Feiertags- und Sonntagszuschläge.

Gucken wir uns das einmal an, dann heißt das im Klartext, diejenigen, die nachts arbeiten, die Schicht arbeiten müssen, diejenigen, die feiertags arbeiten, also die Krankenschwestern, der Polizist, der Feuerwehrmann, wer alles dabei ist, der bezahlt die 25 Prozent für den Millionär. Ich sage ihnen, mit uns ist das nicht zu machen.

Und die gleichen Leute kommen, daher und sagen, wir sind gegen ganz hohe Spritpreise. Ja, wer ist nicht dagegen? Ich bin der Letzte, der nicht dagegen wäre.Aber was machen sie dann? Sie sagen, damit die Spritpreise sinken, erhöhen wir die Mehrwertsteuer. Das ist eine Logik, die sich wirklich nur der CDU erschließt."

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In der Universitätsstadt: Studiengebühren ?

"Ich hab´ was gelernt, ich habe daraus gelernt, dass ich für eine Gesellschaft zu streiten habe, in der die Frage, ob ein junger Mann, ein junges Mädchen, zu Deutschlands besten Schulen und Hochschulen gehen kann, niemals abhängen darf, vom Geldbeutel der Eltern, sondern nur von dem was im Kopf ist. Ich hab´das gelernt.

Und deshalb sage ich, egal welcher Partei sie angehören, allen Landesfürsten, mit mir könnt ihr über Gebühren für das Erst-Studium nicht reden. Das wird so lange ich, etwas zu sagen habe, es nicht geben !" BILD-Unterschrift # 1: Gerhard Schröder geniesst das Bad in der Menge. Mehr als 9.000 Menschen kamen nach Heidelberg, um den Kanzler zu sehen und zu hören. Fotos und Foto-Serie:Andreas Klamm

Erst-Veröffentlichung: 3mnewswire.org, IFN d734 News Magazine, September 2005 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine,August 2007

TV-Sendung im "Andechser-Biergarten" aufgezeichnet

"Tele-Treff" unter weißblauer Flagge

VON ANDREAS KLAMM

Ludwigshafen. Pünktlich um 15 Uhr begangen die Aufzeichnungen für den "Tele-Teff am Samstagmittag." Die inzwischen beliebte regionale TV-Sendung aus Ludwigshafen lief am vergangenen Samstag vor der Kulisse des renomierten Gasthauses "Andechser" ab und was sich Hobby-Regisseur Wolfgang Bantz wieder mal hatte einfallen lassen, stand den Produktionen der Fernsehgewaltigen in keiner Weise nach.

Für die nötige Biergartenstimmung sorgte ein großes Aufgebot an Künstlern und die Wogen weißblauer Gemütlichkeit erreichten bald ihren Höhepunkt. Bereits am Vormittag blieben viele Passanten stehen und staunten nicht schlecht über den riesigen bild- und tontechnischen Aufwand. Meterweise wurden Kamera- und Microkabel verlegt, Bild- und Tonleitungen geschaltet und schließlich die MAZ angeschlossen.

Wie immer lag die Idee und Produktion in den Händen von Bantz, der in einer kurzen Erklärung jedoch nicht versäumte, sein notwendiges Team lobend zu erwähnen. In bewährter Weise lieferten die Kameramänner Heinrich Fingerle, Rolf Holländer und Herbert Kullmann die Bilder für die Regie und Roland Schneider sorgte unentwegt für die drehbuchgerechte Sendeabwicklung. In Lothar Steinke konnte ein zusätzlicher Helfer gewonnen werden, der überwiegend als Kamera- und Tonassistent fungierte.

Daß alle mit Begeisterung hinter der Idee von Bantz standen, bewies zu Beginn der TV- Aufzeichnung Moderatorin Jutta Blaufuß. Schon professionell, wie sie Künstler ankündigte,

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Überleitungen schaffte und Interviews führte.Als sie aber auch noch selbst sang, begleitet von ihrem Mann Günther, verschlug es sogar dem Produzenten die Sprache. Über zwei Stunden dauerte der Programmablauf und ließ keine Sekunde Langeweile aufkommen. Jo Krug und sein Kurpfälzer Blas-Orchester heizte das Publikum kräftig ein, unterstützt vom Trachtenverein Schwetzingen, dem singenden Ex-Boxer Hans Freistadt sowie dem Männerchor Gartenstadt und dem Essener Gesangs-Duo Susan und Hiram.

Wie es um die Tradition des Bierbrauens im Kloster Andechs bestellt ist, erläuterte der eigens für diese TV-Sendung angereiste Pater Stephan auf recht humorvolle Weise.

Eine Trachtenmodenschau, deftige bayerische Spezialitäten und ein zünftiger Märzbock-Faßanstich rundeten den fröhlichen weißblauen Mittag ab.

Nächster Sendetermin des "Tele-Treff am Samstagmittag" ist der 7.April ab 15 Uhr im Offenen Kanal Ludwigshafen. Weitere Informationen über Wolfgang Bantz, Ludwigshafen am Rhein: http://www.wobatv.de

BILD-Unterschrift # 1: Ein Riesen-Spektakel hat der Straßenbahnfahrer und "Filmemacher" Wolfgang Bantz mit seinem Team im Ludwigshafener Biergarten "Andechser" anläßlich der Aufzeichnung seines "Tele-Treffs" veranstaltet. Bei strahlender Sonne waren zahlreiche Gäste zu einem pfälzisch-bayerischen Musikreigen gekommen. Unser Bild zeigt den Produzenten in der Rolle des "Regieseurs und Bildmischers" (rechts). Die Sendung wird am 7.April, 15.30 Uhr im Offenen Kanal (S 20) zu sehen sein.Text/Fotos:ANDY [ FOTOS aus ZEITUNG digitalisiert ]

Erst-Veröffentlichung:Wochenblatt Ludwigshafen / Mannheim, 1990 Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, "Jeder kann helfen", 8.August 2005 Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine,August 2007

Jeder kann helfen - sicher nur der, der will

Schreiben für die Konkurrenz ?

Wenn ein Fernseh-Produzent über einen Fernsehen-Produzent schreibt

VON ANDREAS KLAMM

Ludwigshafen. Es ist schon eine ganze Weile her, als ich im Gespräch mit einem Bekannten war, ob man auch für die Konkurrenz schreiben oder gar für die Konkurrenz arbeiten könne. Ich meine: Ja, dies ist möglich unter besonderen Voraussetzungen und wenn nicht der Neid auf den Erfolg des anderen ein solches Handeln verhindert.

Sie denken jetzt mit Worten kann man viel bewegen.Wie verhalte ich mich wohl, wenn ich in die Lage komme für die "Konkurrenz", ich meine viel richtiger ist, für einen "Mitbewerber" in der

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Praxis und gut über ihn zu schreiben?

Dies ist mir bereits in den 90er Jahren widerfahren.Wie einige Menschen wissen, bin ich gewissermaßen und im wörtlichen Sinne mit dem Fernsehen, genauer, dem privaten Rundfunk in der Bundesrepublik Deutschland, seit 1984 aufgewachsen.

Seit der ersten Stunde des privaten Rundfunks bin ich als privater Medienmacher im Radio und im Fernsehen dabei.

Zuvor schrieb ich, was ich auch heute noch mache, für regionale Tageszeitungen. Ich bin im Jahr 1968 geboren, was rein rechnerisch bedeutet, dass ich mit 16 Jahren bereits Radio- und Fernseh- Sendungen produziert haben müsste. Zugegeben diese Geschichte klingt unglaublich und ist dennoch war.

Während andere Teenager sich irgendwo vergnügten, hatte ich bereits große Freude, Fernsehen, Radio und Zeitung zu machen, Menschen kennen zu lernen und ganze Radio- und Fernsehsendungen zu produzieren, um damit auch anderen Menschen eine Freude zu breiten. Meine Ambitionen und Intentionen waren vielfältig und ich wußte bereits früh, dass ich beruflich als Redakteur und Journalist tätig werden wollte.

Klar war mir von Beginn an, dass dieser Wunsch alles andere als einfach werden würde, da ich aus einem sehr armen Elternhaus stamme. Mein Vater war Feuerwehr-Obermann bei der Berufsfeuerwehr der Stadt Ludwigshafen am Rhein.

So stand von Anfang fest, dass ich nicht als wohl behütetes Nesthäckchen, inmitten einer älteren und jüngeren Schwester den klassischen Weg des Abiturs und eines von den Eltern gesponstertem Studiums gehen konnte.

Entscheidungen waren gefragt und ich entschloß mich Schreiben, Radio- und Fernsehmachen in der Praxis zu lernen und zu zuhören, was mir mein Redakteur und Chefredakteur erzählen würde. Ich hörte genau zu.

Anders als Wolfgang Bantz, im Hauptberuf ehemals Straßenbahnfahrer, mußte, konnte, durfte und wollte ich nicht nur Medien machen aus Freude und zur Freude anderer Menschen, was ein guter Vorsatz war und ist, sondern auch das Geld als Medienmacher verdienen, um beim Bäcker meine Brötchen und andere Posten zum Lebensunterhalt bezahlen zu können.

Irgendwie, genau weiß ich es nicht mehr, lernte ich Wolfgang Bantz kennen und er erzählte mir von seinen Projekten. Ich war beeindruckt, denn die Projekte hatten gute Konzepte und das was ich in der Praxis sah, war gut. Das fanden auch Jury´s in der Landeszentrale für private Rundfunkveranstalter (LPR) und Wolfgang Bantz wurde für einige seiner Produktionen mit Auszeichnungen geehrt.

Im Jahr 1990 machte ich zeitgleich, Radio, Fernsehen und schrieb für das Mannheimer Wochenblatt. Wenn ein Thema die Stadt Ludwigshafen berührte, dann erschien auch schon mal ein Artikel im

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Ludwigshafener Wochenblatt. Einer davon war der über einen "Mitbewerber" mit gut organisiertem Team und vielen Menschen, die halfen:Wolfgang Bantz.

Eine seiner Intentionen war, den Menschen eine Freude bereiten. Ich bin der Überzeugung und sicher, dies ist Wolfgang Bantz gelungen.

Als ich den Artikel schrieb, machte ich eine ganz andere Form der leichten Unterhaltung "Tele- Gruß", wohl eine der ersten interaktiven Radio-Fernseh-Shows im deutschen Fernsehen mit vielen Menschen, die einfach mal nur über das Fernsehen grüßen wollten. "POW" - die "Party ohne Wende" war eine Fortsetzungs-Reihe im Fernsehen, in der die Zuschauer sich auch Musiktitel wünschen konnten.

Die Idee, Fernsehen und in Radio in einer Kombination zu machen, entstand bei mir in tiefster Not, weil irgendwer beschlossen hatte, dass die Stadt kein freies, offenes Radio mehr bräuchte.Viele Hörer und Produzenten dachten anders und nicht wenige denken auch heute noch anders.

Ach ja, wer Wolfgang Bantz und mich zu kennen glaubt, der weiß , dass ich durchaus mit Wolfgang Bantz reden kann, gut über ihn schreiben kann und einige Jahre später sogar gut als Moderator für ihn arbeiten konnte.Was ich jedoch mit Wolfgang Bantz absolut nicht teile, sind seine Einstellungen zu verschiedenen Bereichen im Leben.

Wolfgang Bantz hatte das große Glück mit einem großen und motivierten Team zu arbeiten und in Mitteln und in Finanzen wesentlich besser ausgestattet zu sein. Dieses Glück durfte ich bisher nur selten erleben. Dennoch freue ich mich, wenn Wolfgang Bantz, Erfolg hat und seine Projekte gelingen. Es ist gut, wenn Gutes gelingt !

Ich erfuhr die Gnade, auch über einen vermeintlichen "Mitbewerber", der mir sehr half, als es beruflich nicht meinen Wünschen entsprechend im Leben gelang und ich obdachlos wurde, gut zu reden und zu schreiben. Dies kann ich noch heute.

Während kaum einer bereit war zu helfen, machte er nur wenig Worte und half. Dafür bin ich sehr dankbar.

Heute mache ich noch immer und wieder Radio, Fernsehen, Zeitung und Internet. Zudem entdeckte ich 1990 die Möglichkeit, pflegende Hände als Gesundheits- und Krankenpfleger und als Rettungssanitäter beruflich und aus Berufung einzusetzen.Allerdings veränderte 1995 ein Berufsunfall in der Krankenpflege meine private und berufliche Lebensplanung nachhaltig. Ich wurde behindert und Schwerbehinderten gleichgestellt.

Verstehen Sie meinen heutigen Beitrag nicht falsch; Manchmal ist es sehr wichtig, auch für einen "Mitbeweber" zu arbeiten und Gutes zu tun, dennoch bin ich mir auch der Verantwortung zur Loyalität für meine Auftrags- oder Arbeitgeber bewusst und halte die Treue.

Helfen bereitet Freude, Menschen im Allgemeinen, dem der Hilfe nehmen kann und dem der Hilfe geben kann, wenn sie denn vom Herzen kommt in guter Absicht. Beides, Hilfe nehmen und geben

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zu können, ist ein Gnadengeschenk, das uns Menschen zuteil wird.

Wolfgang Bantz und anderen Menschen in "seinem" Team ist es gelungen in Oggersheim mit den "Oggersheimer Notizen", in Ludwigshafen und in der Region, Menschen eine Freude zu bereiten und via Bildschirm Freude, Freundlichkeit und Wärme in das Haus auch alter einsamer Menschen zu bringen, die gespannt darauf warteten, wann eine der nächsten Ausgaben gesendet wird.

Wolfgang Bantz ist ein Helfer in vielfältiger Weise.Tausende Zuschauer kennen ihn als ehemaligen freundlichen Straßenbahnfahrer in Ludwigshafen und Mannheim, als engagierten, talentierten,Texter, Regieseur, Produzent, Filmemacher und Moderator.

Eine Seite des Filmemachers, die nur wenige Menschen kennen,Wolfgang Bantz ist auch Lebensretter. Ich las die Zeitungsartikel.Vor vielen Jahren sprang er ungeachtet der Gefahren für sein eigenes Leben in den Rhein, um eine junge Frau, die sich das Leben nehmen wollte, zu retten. Ich kenne nicht viele Menschen, die bereit sind, solches Engagement im Kampf zur Rettung des Lebens eines Menschen zu leisten. Die Rettung gelang dem Menschen und Helfer Wolfgang Bantz.

Der Ludwigshafener liebte nicht nur mit Worten, sondern er lebte und zeigte seine Liebe in monatelangen Vorbereitungen für Fernsehsendungen und Filme.Was es bedeutet solche Film- und Fernsehprojekte zu realisieren, kenne ich aus eigener Erfahrung seit 1984 sehr gut. Sie ahnen nicht welche schwere Arbeit und Vorbereitungen hinter einer Fernsehsendung oder einem Film von gerade mal 60 Minuten Sendezeit stecken. Harte Arbeit und gute Werke hinter den Kulissen, von denen der Zuschauer üblicherweise kaum etwas sieht.

Die größte Liebe lebte und zeigte Wolfgang Bantz in der Tat und Wahrheit, als es darum ging Menschen zu helfen und mit der Bereitschaft des Einsatzes seines eigenen Lebens in die kalten Gewässer des Rheines zu springen, um einer Frau das Leben zu retten.

Ja, es bereitet Freude, Gutes zu tun !

Danke,Wolfgang !

Weitere Informationen über Wolfgang Bantz, Ludwigshafen am Rhein: http://www.wobatv.de

Verstehen Sie jetzt, wenn ich sage oder schreibe:

"Jeder kann helfen - Sicher nur jeder, der will und bereit ist zu helfen".

BILD-Unterschrift # 1:Wolfgang Bantz bereitet mit seinen Filmproduktionen vielen Menschen nicht nur in Deutschland eine Freude. Foto:Andreas Klamm

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"Susu Bilibi" rissen ihre Fans mit

Westafrikanische Musikwelle rollte in der Stadthalle

VON ANDREAS KLAMM

Speyer. Es dauerte nicht lange, bis der ganze kleine Saal der Speyerer Stadthalle "mitgerissen" war von der traditionellen westafrikanischen Folkloremusik mit Pop- Elementen der Gruppe "Susu Bilibi".Ayité Ayivi, Komponist, Lead-Gitarrist und Sänger aus Togo, gründete im Februar 1983 die Gruppe "Susu Bilibi", was soviel wie "erfahren und weise" bedeutet.

Bis heute hatten die sechs Musiker aus Togo, Ghana, den USA und Österreich trotz ihrer Perfektion, ihrem Können und ihren Erfahrungen, einen schweren Weg zu gehen.Während sie sich anfangs gegenüber ihren europäischen Konkurrenten noch zu etablieren versuchen mußten, liegen "Susu Bilibi" heute bei weitem an vorderster Stelle der 64 Afro-Rock-Musikgruppen in Deutschland.

Die improvisionsfreudigen Titel der Gruppe, teils entwickelt aus rituellen Beschwörungsformeln und charakteristischer Natursymbolik afrikanischer Stammesmusik, basieren auf moderner elektronischer Unterhaltungsmusik. Hier vermischen sich die verschiedenen Stilrichtungen, wie Afro Beat,Afro-Funk, aber auch Reggae zu einem Hörvergnügen, dem kaum noch jemand widerstehen konnte. Keinem der etwa 300 Gäste gelang es, bei dieser lebendigen, rhytmischen und durch und durch gehenden Musik ruhig zu bleiben. "170 Auftritte haben wir alleine im letzten halben Jahr", erzählt der Ex-Zeitungsjournalist und Manager der Gruppe, Klaus Grunewald.

"Susu Bilibi" erntete mit ihrer "reformierten" westafrikanischen Musik bei ihren Auftritten quer durch Österreich, Italien, Schweiz und Deutschland, wie auch hier in Speyer, fast immer regen Beifall. Begleitend zur Deutschland-Tournee´85 hat die Gruppe ihre erste LP "Miwonovi - Let´s be together" herausgegeben. Ende April 1986 wollen "Susu Bilibi" wieder ihr Publikum in Speyer besuchen und zum Tanzen einladen. Sicher wird dann auch wieder der "Feuer-Zauber" westafrikanischer Musik das Publikum faszinieren.

Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 1986 Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, 9. Februar 2005 Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine,August 2007

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Einblicke“ mit Skulpturen:

Holger Grimm mag es am liebsten steinhart

Von Andreas Klamm

Römerberg/Speyer. Der Speyerer Steinmetz und Steinbildhauer Holger Grimm zeigt vom 10. bis 20. November in der Ausstellung „Einblicke mit Skulpturen“ eine Auswahl aus der Vielfalt seiner geschaffenen Werke im Zehnthaus in Römberg-Berghausen. Die Laudatio wird die freie Journalistin Beate Steigner-Kukatzki und die musikalische Begleitung mit dem Saxophon, Saskia Krebs, übernehmen. Zur Eröffnung der Ausstellung am 10. November, um 19 Uhr, laden Robert Hoffmann, Beigeordneter des Rhein-Pfalz-Kreises, Brigitte Roos, Beigeordnete der Gemeinde Römerberg und der Künstler ein.

„Ganze drei Tage werden wir mit der Installation meiner Werke im Raum des Zehnthauses beschäftigt sein“, informierte Holger Grimm und rückt an einer von vielen Skulpturen, um sie in die richtige Position für kunstinteressierte Betrachter zu bringen. Bei den Aufbauarbeiten und dem Transport der zum Teil kiloschweren Skulpturen hilft ihm sein Geselle Christian Hess. „Die ausgestellten Stücke sind sehr grob bearbeitet“, beschreibt Holger Grimm seine Werke.

Beim größten Teil, in den ersten Arbeitsgängen der Grundstrukturen, die der Stein erfährt, handelt es sich um aufgesprengte Stücke mit Nut und Feder.Am liebsten arbeite er mit Granit, Muschelkalk, Diabas, ein Stein der im hessischen Raum zu finden sei und mit Beton. Nach dem er Hohlräume im harten Stein durch die Aufsprengung geschaffen hat, werden die Einzelstücke „gespitzt“ und die feinen Nuancen im scheinbar nicht formbaren Material angeschliffen, erläuterte der Künstler einen Teil seiner Arbeitsweise. Steinmetz sei er geworden, weil seit über drei Generationen der elternliche Betrieb sein Zuhause war. Schon als Jugendlicher habe ihn das Interesse am Stein nicht nur für das Handwerk, sondern auch zum künstlerischen Schaffen „getrieben“.

Bereits seit vier Jahren leitet Grimm als Kursleiter einen Bildhauer-Workshop „Begegnung mit der Bildhauerei“ bei der Kreisvolkshochschule Römerberg am Kirchenvorplatz gegenüber des Zehnthauses. Mit 10 bis 15 Teilnehmern arbeitete er am Pfälzer Buntsandstein. Die für ihn bedeutendste Ausstellung seiner Werke in seiner künstlerischen Laufbahn erfuhr er, so der Künstler, mit der Ausstellung seiner Werke im Kirchenraum der evangelischen Kirche in Mainz. Der Künstler blickt noch heute gerne auf seine große Diplom-Ausstellung in einem sehr schönen sakralen Raum im Rahmen einer Einzelausstellung zurück.Wichtig für den Kunstschaffenden sind auch die Ausstellungsbeteiligungen im Künstlerbund Speyer, die über die Grenzen der Metropolis- Stadt hinausreichen.

„Härter als Stein ist mein Wille das Material zu bearbeiten“, meint Holger Grimm. Stein zu bearbeiten, hieße auch sehr langsam zu arbeiten, weil das Material sehr hart ist. Man müsse mit dem richtigen Rhythmus den Stein bearbeiten: Langsam und beständig. Dabei ist er so konzentriert auf den Stein, das er nicht selten sein Umfeld vergesse, schon fast ins Meditieren komme und eine

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für ihn wichtige Ruhe finde. „Das ist das schöne an dem Material.“, schwärmt Grimm in seiner Liebe für Stein. „Granit ist ein sehr schönes hartes Material, das ich auch anschleifen und anpolieren kann“, ergänzt er. Je nach Größe eines Werkes dauere der Entstehungsprozess einer Skulptur zwei bis vier Wochen. Bei der Inspiration für seine Werke handele es sich um einen Prozess des Findens, auch einer neuen Formsprache im figürlichen und abstrakten Bereich. Die Werke mit unterschiedlicher Ausrichtung, ergeben für ihn zusammen betrachtet, ein neues situationsabhängiges Gesamtbild.

Der Steinbildhauer ist verheiratet und hat zwei Kinder. „Die Kinder sind zwar noch etwas klein, modellieren aber auch schon im Atelier mit.“, freut er sich. Seine Frau unterstütze ihn in jeder Richtung und würde sich freuen, wenn er mehr Werke schaffen würde, meinte er. „Für mich ist meine Frau die erste Ansprechpartnerin, wenn neue Werke entstehen.“, so Grimm. Sie helfe ihm auch bei der Reflexion seiner eigenen Arbeit.

Holger Grimm absolvierte von 1986 bis 1989 eine Lehre als Steinmetz und Steinbildhauer, besuchte 1990 die Fachoberschule für Gestaltung in Ludwigshafen und studierte „Freie Bildende Kunst, Plastik und Bildhauerei“ an der Universität in Mainz. Seit 1999 ist er mit einem Lehrauftrag für Bildhauerei an der Uni Mainz betraut, zudem ist er Mitglied im „Atelier Römerberg“, Wiesbaden und Mitglied im Künstlerbund Speyer. Der Künstler hatte bereits viele bedeutende Ausstellung unter anderem auch mit „Plastische Bilder“, 1997 im Landtag Mainz, „Kleinplastik“, 1997, Kunstpreis´97 der Sport-Toto GmbH und „Prozeß des Findens, im Kirchenraum in Mainz. Zuletzt zeigte er in „Fragment“ im Kunstforum Bildachse, Hernsheimer Schloss in Speyer eine Auswahl seiner Werke. Seit 1995 nahm er auch an Bildhauersymposien in Bobenheim-Roxheim, Hessheim, Germersheim und mit „Etruskische Stätte“, Lugano im italienischen Teverina teil.

Arbeiten des Künstlers im öffentlichen Raum sind in Schifferstadt mit dem Feuerwehrehrenmal „Idee der Einfachheit“ (2002), „Tore in die Stadt“ (2000) in Bobenheim-Roxheim und „Kleines Leben“ (2003), Grabfeld für Flötenbestattungen in Speyer zu finden. Die Werke des Künstlers sind samstags, 14 bis 18 Uhr , am Sonntag von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr bis 20. November im Zehnthaus zu sehen.Weitere Informationen zum Künstler und seinen Werken gibt es auch im Internet unter http://www.kunstportal-pfalz.de

BILD-Unterschrift: Holger Grimm: "Härter als Stein ist mein Wille das Material zu bearbeiten " Foto: ank

Erst-Veröffentlichung: Speyerer Morgenpost, 11. November 2005 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine,August 2007

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Hohe Auszeichnung für große Verdienste:

„Pfälzer Saumagen-Orden“ geht an Hans-Dietrich Genscher

VON ANDREAS KLAMM

Schifferstadt. „Der 15. Pfälzer Saumagen-Orden geht an den Spitzenpolitiker und früheren Bundesaußenminister, Hans-Dietrich Genscher.“ Dies erklärte im Pressegespräch im Hotel „Zur Kanne“ am Montagabend, die für die Organisation der Saumagen-Verleihung verantwortliche Senatorin der Karneval- und Tanzsport- Gesellschaft „Schlotte“ e.V., Marlein Bittner.

Die Verleihung des außergewöhnlichen Ordens, der nur an besonders verdiente Persönlichkeiten in der Bundesrepublik Deutschland von der Karneval-Geschellschaft „Schlotte“ erfolgt, gehe an Hans-Dietrich Genscher als Persönlichkeit, die durch den jahrzehntenlangen Dienst im Sinne der deutschen Demokratie und liberaler Politik zum Aufbau des Staates ein Wesentliches beigetragen habe.

Die von ihm hergestellte Kontinuität in der deutschen Außenpolitik habe bei den europäischen Nachbarn und ehemaligen Kriegsgegnern das Vertrauen geschaffen, ebenso wie beim ersten Ordensträger, den damaligen Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl. Genscher sei einer der "Väter der Deutschen Einheit“, deren Umsetzung in die Praxis durch den Spitzenpolitiker unter anderem mit dem symbolischen Akt der Grenzöffnung zwischen Deutschland und Tschechien im Dezember 1989 eingeleitet wurde, erklärte Bittner.

Als großen, zum Teil persönlichen,Verdienst von Genscher, betrachte die Karnevalsgesellschaft die Ausrichtung deutscher Politik mit dem friedlichen und erfolgsversprechenden Zusammenwirken von Ost und West. Nur aufgrund dieser Vorbereitungen sei es letztlich möglich gewesen, das nach dem zweiten Weltkrieg getrennte Deutschland, zumindest zu einem Teil, wieder zusammenzuführen.

Mit den Leistungen, die von Hans-Dietrich Genscher im Dienste seines Volkes, teilweise „übermenschliche“ Kraft erforderten, seien die Verleihungskriterien für den „Saumagen-Orden“ in hervorragender Weise, erfüllt, würdigte Senatorin Marlein Bittner, einen „Bruchteil“ der Verdienste, die der Politiker in seinem 50jährigen politischen Engagement erbrachte.

Genscher freue sich über seine Wahl und empfindet es als Ehre, in den Kreis der „Saumagen- Ordensträger“ einzutreten.

Zum Kreis der Ordensträger zählen Alt-Bundeskanzler, Dr. Helmut Kohl, Dr.Werner Pfützer, die Blues-Sängerin Joy Flemming, Fritz Walter, Prof. h. c. Dr.Theo Becker, BASF- Aufsichtsratsvorsitzender, Prof. Dr. Jürgen Strube, Ministerpräsident Kurt Beck, die mutigen Männer

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des Kampfmittel-Räumdienstes Rheinland-Pfalz, Ehrenbürger Theo Magin, der frühere Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel, Holiday-Park-Besitzer Wolfgang Schneider, Lothar Späth, die Schauspielerin Marie-Luise Marjan, und im vergangenen Jahr, der Welt-Schiedsrichter, Dr. Markus Merk aus Kaiserslautern.

Die Verleihung des 15. Pfälzer Saumagen-Ordens an Hans-Dietrich Genscher, findet am 20. Februar 2006, 19.11 Uhr in einer Abendveranstaltung, im Alten Rathaus zu Schifferstadt statt.

Erst-Veröffentlichung: Speyerer Morgenpost, British Newsflash Magazine, IFN d734 News Magazin, Karneval-Regional, November 2005 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine,August 2005

MKV Eröffnungsball in Mechtersheim

Hinter den Kulissen: 36 Stunden im Dauereinsatz, damit andere gut feiern können:

"Im Rollstuhl können wir nicht bedienen"

Karneval:Viel Freude und viel Arbeit

VON ANDREAS KLAMM

Mechtersheim. Mehrere hundert Besucher bewiesen beim Eröffnungsball des Mechtersheimer Karnevalvereins (MKV) ihren guten Stil und Geschmack für Musik und schwangen bis früh in die Morgenstunden zu einem breiten, musikalischen Repertoire der , Speyerer Band „Soul Dance´n More“ das Tanzbein. Die Musik bewegte ohne Zweifel nicht nur Herz und Seele des anspruchsvollen Publikums im niveauvoll geschmückten Saal des Drei-Sterne-Hotels „Pfälzer Hof“ in Mechtersheim bei Speyer.

Im Ambiente des „wildens Westens“, schöner Indianer- Frauen und „harten Jungs“ mit Colts, stellte der Sitzungspräsident Markus Weis, er führte als Moderator durch den Abend, das Motto der Kampagne 2005/2006 vor: „Rauchende Colts und dreifach

Hellau.Wilder Westen beim MKV Sitzungspräsident.

“.Weis

ist bereits seit sechs Jahren

Während die einen Menschen richtig gut ausgelassen feiern, sind Dutzende andere Menschen mit viel Arbeit hinter den Kulissen damit beschäftigt, zum Gelingen der Karnevalssaison beizutragen. „Im MKV gibt es 90 aktive Karnevalisten, alle aus dem Ort und der Region“, informierte Markus Weis, „die in monatelangen Vorbereitungen viel Kraft und Fleiß reinstecken, damit die Saison gut

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wird.“

Zum guten Gelingen tragen nicht nur die aktiven Karnevalisten des rund 400 Mitglieder zählenden MKV bei, sondern auch nahezu ein Dutzend Kellner und Kellnerinnen. Das Publikum, ist während des mehrstündigen Eröffnungsballes nicht nur tanzfreudig, sondern auch sehr durstig und hungrig.

Auch das bereitet Freude bei Berufs-Kellnerin Jutta Reh. Sie arbeitet seit 1979 im Beruf: „Ich bediene gerne, weil Kellnern für mich nicht nur Beruf , sondern auch Berufung ist.“ Dabei haben sie und das Gastro-Team alle Hände voll zu tun: „Ist das Pils schon fertig? Cappuccino geht gleich raus, den gemischten Salatteller an Tisch 2“, koordiniert sie während eines Interviews die Einsätze ohne Hast und Eile. „Gerade bei schwierigen Gästen ist Diplomatie ganz wichtig. Man muss die Ruhe bewahren, höflich und freundlich bleiben.“, beschreibt sie ihre Erfahrungen.

36 Stunden im Dauereinsatz bei Großveranstaltungen in der Stadthalle

„Mir macht mein Beruf Freude und ich würde ihn immer wieder lernen.“ Zu Karneval mache es ihr immer Spaß zu arbeiten. „Es gibt schöne Musik und es ist immer was los.“. Es kann aber auch schon mal „stressig“ werden: „Ich war im Karneval schon mal 36 Stunden am Stück im Einsatz.“

In der Stadthalle erlebte sie Ballveranstaltungen, die morgens zwischen 5 und 6 Uhr zu Ende sind. Um 8 Uhr kamen die nächsten 1200 Gäste, da hatte ich gerade mal noch Zeit, um kurz zu duschen und für eine Tasse Kaffee.“ Heute ist sie „nur „ rund zwölf Stunden im Einsatz.

„Jede Veranstaltung und jeder Arbeitseinsatz hat seine Reize“, ergänzt sie. „Zur guten Musik gehe ich beschwingt mit dem Tablett durch die Reihen“, beschreibt sie ihre Arbeits- und Überlebens- Taktik.Allerdings zum Feiern im Karneval bleibe kaum Zeit: „Wir sind immer an der Basis und an der Front“, erklärte Jutta Reh.Vom Putzlappen bis zur Gabel müsse alles organisiert werden. Mit Frechheiten von Gästen weiß sie gut umzugehen: „Es ist wichtig alles super zu regeln ohne, dass dabei ein böses Wort fällt.“, empfiehlt sie. Nach 12 Stunden oder mehr knochenharter Arbeit gönnt sie sich auch mal ein Fußbad. „Das muss einfach sein, im Rollstuhl können wir nicht mehr bedienen“, meint sie.

Marco Doerner ist Kellner-Azubi im dritten Lehrjahr. „Viele, viele Getränke sind auf einer Großveranstaltung, wie dieser auszugeben.“. Bei Festen, wie heute, ist er, weil noch Azubi „nur“ zwischen acht und zehn Stunden im Dienst. „Karneval ist schon groß geschrieben in meiner Familie, aber es bleibt mir keine Zeit zu feiern.“, beschreibt er seine ersten Erfahrungen. „Zwischendurch muss man sich mal etwas strecken, luftdurchlässiges Schuhwerk mit Luftpolstern, und spezielle Strümpfe für den Gastro-Service tragen. Das hilft sehr, sonst „rauchen“ die Füße.“, empfiehlt der Azubi. „Ich will später mal ein eigenes Hotel eröffnen.“, hofft er.

Die Tanz- und Choreographie-Trainerinnen für Garde- und Schautanz, Ivonne Bresch und Tanja Bentz wissen ebenso was viel Einsatz bedeutet. Sie waren mit viel Arbeit damit beschäftigt, die Garde-Tänzerinnen und das Elferrat-Ballett im Indianer-Kostüm auf die Tanzdarbietung vorzubereiten: „Wir trainierten seit April für diesen Tanz. Fünf neue Garde-Tänzerinnen galt es vorzubereiten, weil fünf erfahrene Tänzerinnen wegen ihres Studiums nicht mitmachen konnten.“

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Unter den zahlreichen prominenten Feiernden im Pfälzer Hof befand sich auch Bürgermeister Manfred Scharfenberger: „Es war ein schöner Abend. Es war eine runde Sache, wie der Elferrat, die Garde und der Narrenchor das Motto der Kampagne präsentierten.“ Für ihn ist Karneval ist eine schöne Nebensache: „Das Dorfgeschehen wird auf die Schippe genommen und von einer anderen Seite gesehen. Es macht einfach Spass !“

Spannend wird es garantiert in den Prunksitzungen, mit meist weit mehr als 350 Gästen: „Es kommt schon was Heftiges mit spitzen Formulierungen. Zuhören lohnt sich auf jeden Fall.“, blickte Erich Miller, zweiter Vorstand des MKV, voraus. Er wird das politische Zeitgeschehen beleuchten. Der hauseigene MKV-TV-Kamera-Mann,Adam Norfing, wurde neben vielen weiteren Ehrengästen mit einem Orden für seine Verdienste ausgezeichnet: „Es war sehr gut, ich war zufrieden.“

Alle Photos: von Andreas Klamm, weitere Photos bei Anfrage erhältlich.

Erst-Veröffentlichung: Speyerer Morgenpost, 16. November 2005 Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, Karneval-Regional, November 2005 Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine,August 2005

Dr. Bernhard Vogel (CDU) zur EU-Erweiterung und zum Krieg im Irak

Kritik an den USA

VON ANDREAS KLAMM

Speyer. (IFN Television/3mnewswire.org). Dr. Bernhard Vogel (CDU) erklärte bei einem Besuch heute Vormittag in Speyer gegenüber IFN Television und IFN d734 News zur EU-Erweiterung und zum Krieg im Irak.

Wie denken Sie über die EU-Erweiterung?

Dr. Bernhard Vogel: "Wie bei der Wiederveinigung: Die Wiedervereinigung war eine große Freude.

Aber die Beseitigung der Schäden der Teilung hat uns sehr viel abverlangt.Auch jetzt, das ist ja eine Art Wiedervereinigung Europas, die vollzogen wurde, besteht grosse Freude und eine sehr gute Zukunftsperspektive - aber es wird auch Probleme geben."

Sehen Sie die Gefahr, dass die Ost-Erweiterung zu mehr Arbeitslosigkeit im Westen führen wird?

Dr. Bernhard Vogel: "Nein, erstens einmal gibt es relativ lange Übergangsfristen bis volle Freizügigkeit herrscht und ausserdem verspreche ich mir eine wirtschaftliche Entwicklung im Osten Europas, die Arbeitsplätze schafft - auch hier bei uns.Weil der Bedarf natürlich in den neuen Mitgliedsländern ganz erheblich ist."

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Wie denken Sie über die Situation im Irak?

Dr. Bernhard Vogel: "Ich beklage, dass Europa nicht gemeinsam mehr getan hat, um diesen Krieg zu verhindern. Europa hat gestritten. Die Meinungen gehen weit auseinander.

Die einen haben den Krieg unterstützt. Die anderen haben nicht einmal reden wollen, wie der Krieg verhinderbar ist. Jetzt haben wir die Erfahrung gemacht, dass zwar eben der Krieg gewonnen worden ist, von den Amerikanern, aber deswegen noch nicht die Stabilität dort gesichert ist. Das muss das eigentliche Ziel sein. Das kann, glaube ich, nur erreicht werden, wenn sich die Vereinten Nationen an dieser Aufgabe beteiligen".

Deutschland hofft auf ein Wirtschafts-Wunder.Wie würden Sie versuchen die Wirtschaft innovativ zu stärken?

Dr. Bernhard Vogel: "Wunder sind selten und in der Politik kommen Sie so gut wie nie vor und auch das, was wir als Wirtschafts-Wunder bezeichnen, war ja in Wirklichkeit ein Konzept, dass zu diesem Aufschwung führte.

Genau das ist jetzt auch notwendig. Man darf nicht warten, bis ein Wunder kommt und die Schlechtigkeit der Lage beklagen, sondern es muss angepackt werden: Im Steuerbereich, im Arbeitsmarkt-Bereich, bei den Lohn-Nebenkosten, bei den sozialen Sicherungssystemen. Es muss deutlich werden, diese Anstrengung zum Ziel hat, dass es wieder aufwärts geht - nicht zum Ziel, dass noch weitere Belastungen dadurch entstehen."

Sie waren lange Zeit Ministerpräsident auch des Landes Rheinland-Pfalz.Wie schätzen sie die Situation des Landes ein?

Dr. Bernhard Vogel: "Die Situation ist 2004 anders als in den Jahren meiner Ministerpräsidentschaft. Damals war Rheinland-Pfalz in der Mitte der damaligen westeuropäischen Union. Inzwischen hat sich die Achse Deutschlands verschoben und es wird notwendig sein, dass Rheinland-Pfalz für die Zukunft die veränderte Situation ernst nimmt und entsprechende Konzepte entwickelt. Das sehe ich bisher noch nicht in geeignetem Maße."

Welche Chancen sehen sie in der Anäherung Europas zur Türkei und umgekehrt?

Dr. Bernhard Vogel: "Die Türkei ist ein sehr wichtiger Partner. In Sonderheit durch ihre Mitgliedschaft in der NATO.

Es ist ein stabilisierender Faktor in dieser unruhigen Region der Welt. Die Türkei ist sehr wichtig und es ist sehr erfreulich, dass eine neue Regierung dort sich ganz offensichtlich ernsthaft um Reformen bemüht. Dennoch von dem Erreichen der Kriterien, die notwendig sind, zum Beitritt in der europäischen Union, ist die Türkei noch ein ganzes Stück weg.

Auch wir sollten nach der letzten EU-Erweiterung ein bisschen langsam tun mit Aufnahme weiterer

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Staaten, damit wir uns nicht übernehmen.Wir sollten zuerst einmal dieses Europa gut in Ordnung bringen."

Erst-Veröffentlichung: IFN Television, IBS Television Leeds, British Newsflash Magazine, 3mnewswire.org - Nachrichtenagentur, Fernseh-Interview mit Dr. Bernhard Vogel (CDU) in Speyer mit Andreas Klamm, Journalist, 2004, transscript

Manche mögens hart:

Kind, Beruf und büffeln für´s Abi

Der schwere Weg zu mehr Qualifikation

VON ANDREAS KLAMM

Mannheim. "Ich schaffe das bald nicht mehr", stöhnt Sonja Wiegand völlig erschöpft. Sie ist Schülerin am Abendgymnasium der Abendakademie Mannheim und lernt für die nächste Mathematik-Arbeit.Algebra ist angesagt: Polynomdivision, Bruchungleichungen und Termumformungen werden geprüft.

Sonja Wiegand, 28, alleinerziehende Mutter eines sechsjährigen Sohnes, besucht seit Juli letzten Jahren den Unterricht in der Klasse 1 b im Pavillion des Lessinggymnasiums. Fünfmal in der Woche Streß ab 17.30 Uhr, gepaukt wird bis 20.45 bzw. 21.30 Uhr.

"Du kommst abgeschlafft nach Hause und dann sitzt der Sohnemann auf der Matte: Mama, liest du mir noch eine Geschichte vor? "

Sonja Wiegand ist eine der jährlich siebzig Lernwilligen, die auf dem zweiten Bildungsweg ihr Abitur am Abendgymnasium nachmachen wollen. Etwa ein Drittel der Schüler haben bereits die Mittlere Reife. Ein Drittel der Teilnehmer bringt den Hauptschulabschluß mit und kann am Ende des zweiten Jahres einen der Mittleren Reife gleichgestellten Abschluß erwerben. Meist sind es junge Menschen, die mit dem Abitur ihre berufliche Chancen verbessern wollen. Die Leute, die sich für den stressigen Weg des Abendgymnasiums entscheiden, wollen etwas erreichen und arbeiten hart dafür.

Bafög-Unterstützungen sind erst in den letzten eineinhalb Schuljahren möglich. Die Abendgymnasiasten sind für die Dauer von vier Jahren immer wieder Belastungs- und Zerreißproben, einer stetigen Motivationsfrage, manchmal auch dem Nervenkrieg ausgesetzt. Die Zahl derer, die nach ein oder zwei Jahren immer noch "abspringen" ist nicht gering. Einige bleiben nach den Ferien einfach weg, geben auf.

Die Abendschüler müssen auf Freizeit und viele andere Dinge verzichten. Nicht selten gehen Freundschaften zu Bruch, bei manchen knistert es zeitweise sogar in der Ehe.

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Unterrichtet werden die Fächer Englisch, Deutsch, Französisch, Latein, Geschichte, Biologie, Physik, Chemie und Mathematik.

Sonja Wiegand hat die Mittlere Reife und bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung als Buchhändlerin. Zur Zeit arbeitet sie bei der Stadtbücherei in Lampertheim. Im hessischen Lampertheim lebt sie auch. "Ein großer Nachteil", wie die 28-jährige meint. Denn neben Beruf, Kind und Haushalt muss sie damit auch noch lange Anfahrtswege zur Schule managen. Die Verbindung ist trotz VRN-Tarifverbund nicht besser geworden. Zwei Stunden ist sie täglich zwischen der Schule und ihrer Wohnung unterwegs. "Neben dem täglichem Streß bin ich seit Monaten vergebens mit meinem Sohn auf der Suche nach einer kleineren Wohnung in Mannheim", erzählt Sonja Wiegand völlig niedergeschlagen. Die Wohnungsmarkt-Situation ist verheerend.

Täglich um 6 Uhr muß die junge Mutter mit ihrem Sohn aufstehen. Um 7.45 Uhr geht sie aus dem Haus, ihren Sohn Nathan nimmt sie mit zur Arbeit, in der Frühstückspause bringt sie ihn zur Schule. Schwierig wird´s am Abend: Sie muß zur Schule, wohin mit Nathan? "Wenn mein Kind spielen möchte, habe ich oftmals keine Zeit." Einen Babysitter hat sie nicht. Das bereitet ihr jeden Abend Kopfzerbrechen, da sie dann auf die Hilfe von Freunden oder Bekannten angewiesen ist, die sich um den Sohn kümmern und ihn zu Bett bringen.Wenn sie niemanden findet, muß sie zuhause bleiben und versäumt den Unterricht. Dabei ist jede Stunde, jeder Tag wichtig. Den versäumten Unterrichtsstoff muß Sonja nacharbeiten.Wenn sie abends gegen 22 Uhr oder halb elf nach Hause kommt muß sie noch Hausaufgaben machen und für die nächste Arbeit lernen. Ihre Lieblingsfächer sind Englisch, Geschichte und Deutsch. Für Mathe paukt sie fleißig. Sonja Wiegand ist zuversichtlich, das Abitur zu erreichen.

Wenn sie ihr Abi hat, möchte sie Judaistik studieren. Etwas mehr Glück als bisher, erhofft sie sich bei der Wohnungssuche in Mannheim. "Dann würde die lange Fahrzeit entfallen und ich hätte mehr Zeit für meinen Sohn", meint Sonja.WOCHENBLATT-Leser, die helfen wollen, können uns unter unserer Redaktionsnummer 0 621 162 233 verständigen.

::Hintergrund::

Für diese Erfahrung mit einigen wenigen Zeilen in einer regionalen Wochenzeitung, einem Menschen helfen zu können, bin ich heute noch vom ganzem Herzen dankbar.

Speziell natürlich immer noch der Familie aus Mannheim-Seckenheim, die meinen Beitrag las und aus dem Herzen mit der Tat der Liebe handelte, für alle meine Leser und speziell auch meiner damaligen Chef-Redakteurin Anneliese Donner, die mir die Gnade schenkte, meinen Artikel als Leit-Artikel auf der Titelseite zu drucken, mich liebevoll verbesserte und immer noch einen Rat und Idee hatte, wenn mir diese fehlten.

Anneliese Donner schätze ich sehr und danke ihr mehr als 15 Jahre nach diesem Ereignis noch heute aus ganzem Herzen.

Ohne den Fotografen Günter Thomas wäre dieser Beitrag nicht "lebendig" geworden. Ich schätze ihn sehr und danke für all seine Hilfe.

Der damaligen Mitschülerin* Sonja Wiegand mit Sohn Nathan danke ich noch heute noch für die Freude und für die Gnade, dass sie mir von ihrer Not erzählte, die dazu führte, dass ich nach Hilfe in einem Zeitungsartikel fragen und wir diese auch finden durften.

* Mitschülerin bedeutet: Sonja Wiegand und ich als Autor des Beitrages besuchten gemeinsam die selbe Klasse im Abendgymnasium

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in Mannheim. Zeitgleich war ich als Redakteur beim Wochenblatt in Mannheim beschäftigt, weswegen der Artikel und dessen Veröffentlichung möglich wurden.

Herzliche Grüße an alle Dozenten, Lehrer, Schüler der Klasse 1b des Abendgymnasiums Mannheims im Lessing-Gymnasium (Kurs

1989).

Besonders liebe Grüße an Sonja Wiegand und ihren Sohn Nathan.

DANKE an alle ! Alles Gute wünscht

Andreas Klamm,Tel. 062 36 41 68 02

Erst-Veröffentlichung:Wochenblatt Mannheim, 1990 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, IFN d734 News Magazine - Dokumentation - Mit Schreiben kreativ helfen. Sonder-Reihe, 2005

Weltreisende aus England:

Frühlingstanz der Seepferdchen in Speyer

VON ANDREAS KLAMM

Speyer. In der griechischen Mythologie galten die Seepferdchen als Zugpferde Poseidons, des Gottes der Meere, der sie vor seine Kutsche spannte und mit ihnen durch die Wellen ritt.

Seit gestern sind sie offizielle Besucher der Domstadt: Seepferdchen bezaubernde Geschöpfe der Meere, so auch der Name der Ausstellung des Sea Life in Speyer. Die "Besucher" kommen aus dem Vereinigten Königreich und wurden eigens in der Sea Life Zuchtstation im englischen Weymouth gezüchtet.

"Da die 50 Seepferdchen aus eigenen Nachzuchten stammen, erteilte Greenpeace die Zustimmung", erklärte Marketing-Coordinatorin Janina Peiz. " Der grösste Hauptfeind der Seepferdchen ist der Mensch.

Besonders im asiatischen Raum sagt man Seepferdchenin der Bekämpfung der verschiedensten Krankenheiten nahezu "magaische Kräfte" nach.", ergänzt sie.

Oberbürgermeister Werner Schineller, übernahm persönlich als Ehrengast die Einweihungszeremonie. Sea Life-Geschäftsführerin Britta Thiel und er freuten sich gemeinsam. Knapp ein Jahr nach der Eröffnung des Sea Life Centers zu Ostern vergangenen Jahres, können beide auf eine positive Bilanz blicken.

Mehr als 463.000 Besucher kamen nach Speyer um die Meeres- und Unterwasserwelten des Sea Life Centers in Speyer zu erleben. Das waren rund 100.000 Besucher mehr als erwartet.

Die Seepferdchen lassen Kinderaugen leuchten und OB Schineller nahm sich die Zeit auch mit den

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Kindern zu sprechen.

Die Seepferdchen besuchen in einer Wanderaustellung für ein Jahr die Stadt Speyer. Zuvor waren sie bereits im finnischen Sea Life in Helsinki. Speyer hat eine neue Attraktion: Die Seepferdchen sind bereits im Vorfeld ein echter Pulikumsmagnet.Wer denkt schon an Fisch, wenn die Seepferdchen von einem Moment auf den anderen in prächtigen Farbspielen ihre Farben wechseln.

"Das machen die Linien-Seepferdchen , um sich perfekt ihrer Umgebung anzupassen. Seepferdchen sind wahre Meister der Tarnung", erklärte Guido Kumbartzky, Meeresbiologe und Chef-Aquarist im Sea Life Speyer. Sie schweben geradezu anmutig durchs Wasser.

In sechs, antiken Säulen, nachempfundenen Becken, tummeln sich rund 50 Seepferdchen aus sechs verschiedenen Arten.Vier Arten sind tropischer Natur und zwei kommen aus "heimischen Gewässern".

Seepferdchen regen seit Jahrhunderten die Phantasie der Menschen an. Die Seepferdchen lassen mehr an ein Fabel-Mischwesen aus Pferd, Insekt, Chamäloleon, Känguruh und Affe als an ihre wirklichen Verwandten denken: den Fischen. Beim Schwimmen wirken sie durch ihre aufrechte Körperhaltung wie kleine Pferde.Auf dem Rücken und Bauch tragen sie kleine flächenartige Flossen mit denen sie durch wirbelnde Bewegungen gezielt schwimmen und manövrieren können. "Seepferdchen sind allerdings schlechte Schwimmer.", weiß der aus Australien stammende Besucher-Gruppen-Leiter Paul Mair.

Auch Seepferdchen kennen Frühlingsgefühle. "Bereits vergangene Woche haben zwei Seepferdchen, Vertreter der sogenannten Neuseeland-Topfbauchpferdchen gemeinsam getanzt. Diesen Liebestanz vollführen sie nur, wenn sich sich in ihrer Umgebung wohlfühlen.Wer weiss, vielleicht bekommen wir ja bald ein paar Seepferdchen-Babies", hoffen Regina Schweikert, Senior Aquaristin und Geschäftsführerin Britta Thiel.

Die cirka 15 cm grossen Vertreter der Art Hippocampus abodminalis, so der latenische Name der Neuseeland-Topfbauchpferdchen, fühlen sich augenscheinlich schon sehr wohl in ihrer neuen Heimat. Im Rausch des Liebestanzes schlingeln die Seepferdchen ihr Schwanzspitzen umeinander und tanzen gemeinsam durch das Wasser.

Bemerkenswert und selten in der Natur: Um den Nachwuchs der Seepferdchen kümmern sich die männlichen Seepferdchen. "Sie bebrüten zwischen 1000 und 1500 Eier und gebähren unter Wehen die Seepferdchen-Fohlen", erklärte Janina Peiz. "Seepferdchen sind lebenslang treu.Wenn einer der Partner stirbt, stirbt eine Woche später der andere", ergänzt der Australier Paul Mair.

Seepferdchen sind vor allem in kälteren Gewässern bis in tropische Meere nahezu weltweit verbreitet. Sie kommen im Nordatlantik, im Ärmelkanal und im Mittelmeer vor, manchmal tauchen auch einzelne Tiere in der Nordsee auf. Das Langschnäutzige Seepferdchen (Hoppocampus guttulatus oder ramulosus) und das kurzschnäuzige Seepferdchen (Hippocampus hippocampus) stehen in verschiedenen europäischen Ländern auf der Roten Liste bedrohter Tiere.

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Seit gestern bietet das Sea Life für diejenigen, die die Seepferdchen öfters ansehen möchten, eine Jahreskarte zum Preis von 23 Euro. Kinder können, wie bisher auch, für 9 Euro Explorers Club- Mitglied werden und damit die Seepferdchen und natürlich auch alle andere Fische so oft sie wollen besuchen.

Erst-Veröffentlichung: Speyerer Morgenpost, 2004 Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, 2004 Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 2004

Kindheitswunsch geht in Erfüllung:

Von Kindesbeinen in die Fastnacht rein gewachsen

Künftige Prinzessin vorgestellt

VON ANDREAS KLAMM

Schifferstadt. Die künftige Karnevals-Prinzessin Angelika, die I. – „Das närrische Füchslein“, hat ein Herz für Speyer und ihre „Urwurzeln“, wie sie selbst sagt, sind in Schifferstadt. Die Karneval- und Tanzsport-Gesellschaft „Schlotte“ e. V. stellte am Montagabend in einer Pressekonferenz die designierte 25. Prinzessin der nächsten Karnevalssaison vor, die die noch amtierende Prinzessin Nadine, die I., ablösen wird.

Angelika Fuchs, ist 19 Jahre, jung, bildhübsch, intelligent und die gute Nachricht für jene, die sich schon immer mal in eine Karnevals-Prinzessin verlieben wollten: Sie ist auch noch Single.

Derzeit bereite sie sich hauptsächlich noch auf die Reden für den Karneval vor, weil das noch für sie ungewohnt sei, vor vielen Leuten zu sprechen. Sie übte das freie Reden mit Freunden.Auf der Bühne zu stehen, kenne sie vom Tanzen sehr gut.Angelika, die I. kennt sich im Karneval bestens aus. Sie ist nahezu seit 16 Jahren in den Tanzgarden aktiv. „Seit ich denken kann, etwa seit dem vierten Lebensjahr, bin ich im Verein „KG Schlotte“ und tanze dort.

Ich versuchte immer Kinder-Prinzessin zu werden“, erzählt sie. Sie habe ganz klein angefangen, noch vor der kleinen Garde, gefolgt von der Kinder-Garde. „Eine kleine Pause musste ich einlegen, weil wir umgezogen sind. Ich wechselte später direkt in die Prinzen-Garde“, beschreibt sie ihren Weg im Karneval. „Auf allen Veranstaltungen war ich zum Großteil dabei. Neu für mich werden die Reden sein.“, so die lebensfrohe Frau.

Ihre Hobby´s sind der Karneval zum Großteil und ihre Freunde. Für die sympathische junge Dame geht ein Kindheitswunsch in Erfüllung.Als Karnevals-Prinzessin erreiche sie jetzt einen Höhepunkt in ihrer karnevalistischen Laufbahn und sei jetzt mittendrin. „Darüber freue ich mich sehr“, ergänzte sie.Auch Schwester Susanne und Mutter Ulla, der künftigen Prinzessin, tanzen.

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Die 19Jährige befindet sich noch in der Ausbildung als Bürokauffrau bei der Bundesbank in Mannheim. Im Januar kommenden Jahres werde sie mit der Abschluß-Prüfung die Ausbildung beenden.

In Speyer habe sie ihren Freundeskreis aufgebaut, auch die enge Familie lebe in Speyer aber ihre

„Urwurzeln“ habe sie in Schifferstadt. „Zur Karnevalsgesellschaft „Schlotte“ zieht es mich immer

wieder hin.“, meint Angelika, die I. Sie ist in Schifferstadt aufgewachsen und die Großeltern wohnen

in Schifferstadt. „Ich wünsche mir eine schöne Kampagne mit Wilfried, besonders auch deshalb weil

es für ihn die letzte sein wird.“, so Angelika.

KG „Schlotte“-Präsident,Wilfried Külbs, kündigte zuvor an, dass es für ihn definitiv die letzte Kampagne sein werde. „Die Prinzessin kenne ich schon, seit sie laufen kann und hatte sie mit vier Jahren auf meinem Schoß sitzen. Das sind immerhin fast 16 Jahre.Wir haben uns schon, als ich ihr im Alter von vier Jahren in die Augen blickte, gemocht. Daran hat sich nichts geändert.“, beschrieb er seine Begeisterung für Angelika.

Er kenne schon rein aus der Fastnacht heraus die ganze Familie Fuchs sehr gut. „Die Angelika ist in die Fastnacht von Kindesbeinen an reingewachsen.“, so der Karnevals-Präsident.

Ihr Prinzessinnen-Titel kommt vom Nachnamen und von einem Spitznamen. „Aus meinem Nachnamen Fuchs entstand über die vielen Jahren der Spitznamen „Füchslein“.

Großoffensive auf das Rathaus steht bevor: Heftiger Widerstand wird erwartet

Präsident Wilfried Külbs verriet einen kleinen Teil seiner umfassenden und gut vorbereiteten Kampf-Strategie. „Um 10 Uhr werden wir den Vorplatz des Rathauses am Freitag, dem 11. November besetzen (Marktplatz).“, informierte er.

Er zeigte sich schon siegessicher: „Um 11.11 Uhr werden wir mit Unterstützung der Schützengesellschaft Schifferstadt und der Böllergruppe Otterstadt das Rathaus stürmen“.

Man wisse noch nicht genau, was auf die KG „Schlotte“ zukomme. „Wir rechnen mit sehr starkem Widerstand.“, so Külbs. Die Karnevalsgesellschaft scheut die Offensive nicht: „Wir sind auf alles vorbereitet und gut gerüstet.Wir schießen mit scharfer Munition aus allen Rohren.“, beschreibt der Präsident die bevorstehende Stürmung des Rathauses. Nach der erfolgreichen Einnahme des Rathauses folge die Proklamation der „Elfer-Ordnungen“.

Die Abschluss-Feierlichkeiten zur Rathaus-Erstürmung finden im Saalischen Hof statt mit der Einnahme des traditionellen Mittagessens.Auf der Menukarte steht unter anderem Gans. Das Motto der Kampagne „Vier Vereine bauen ein Haus.Aus einem schauen die „Schlotte“ raus“. Das Motto spiegelt sich auch im Orden der Kampagne wieder.

Am Tag danach, folgen die ersten großen Verpflichtungen für die designierte Prinzessin Angelika, die

I Um 18.25 Uhr kurz vor dem Krönungsball wird Angelika mit einem Fackelzug und der

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Blaskapelle Mutterstadt in ihrer „Prinzessinnen-Residenz“, Langgasse 32 in Schifferstadt, abgeholt. Zuvor wird die noch amtierende Prinzessin kurz besucht.

Im Krönungsball, am 12. November, ab 20.11 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum (Liliengasse/ Salierstrasse), wird die „Alt“-Prinzessin ihre Abschiedsrede halten und ihre Nachfolgerin in das Amt einführen.Vorgeführt werden verschiedenste Tänze, wie auch Garde-Tänze und Schautänze. Eine historische Volkstanzgruppe wird in Biedermeier-Kostümen beim Tanz zu sehen sein.

Nach der Krönung durch die noch amtierende Prinzessin Nadine, die I. unter Assistenz von Kinder- Prinzessin Miriam Reiser (12), muss Angelika, die I. dann zum ersten Mal vor einem großen Publikum ihre Antrittsrede halten. Külbs ist sicher, dass man mit der „Schuckeria“-Band aus Schifferstadt die richtige Note getroffen habe.

Am 18. Dezember lädt die KG „Schlotte“ zur Weihnachtsfeier, um 18 Uhr, die in jedem Fall, möglicherweise wegen des im Bau befindlichen Vereinesheimes, im Hof stattfinden wird.

Als weiterer Höhepunkt findet im Laurenztius eine große Silvesterparty, am 31. Dezember, mit der bekannten Musikgruppe „Skylights“ statt.

Gewählt werden auf der Party „Miss und Mister Silvester“. Karten für die Veranstaltungen können ab 15. November telefonisch bei Wilfried Külbs,Tel. 0 62 35 43 29 reserviert werden.

BILD-Unterschrift # 1:Wird bald als Prinzessin im Rathaus zu Schifferstadt regieren: Die designierte Prinzessin Angelika, die I. - "Das närrische Füchslein". Fotos: ank /3mnewswire.org

Erst-Veröffentlichung: Speyerer Morgenpost, November, 2005 Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, Karneval-Regional, 2005 Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 2007

Auszeichnung für den Zweckverband:

Pfalz-Wasser in bester Qualität ist sicher

Jacqueline Kraege: "In der Region Trinkwasser in bester Qualität aber weltweit 1,1 Milliarden Menschen ohne sauberes Wasser"

VON ANDREAS KLAMM

Mainz/Schifferstadt. Pfalz-Wasser ist sicher und entspricht den höchsten Standards. Der Zweckverband für Wasserversorgung, Pfälzische Mittelrheingruppe in Schifferstadt unterzog sich erfolgreich einer freiwilligen Überprüfung und darf sich für die kommenden fünf Jahre "TSM-geprüftes Wasserversorgungsunternehmen" nennen. Staatsekretärin Jacqueline Kraege vom Ministerium für Umwelt und Forsten, Mainz,

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übergab dem kommunalen Zweckverband die Urkunde des Deutschen Vereines des Gas- und Wasserfaches (DVGW).

Der Verbandsvorsteher des Zweckverbandes für Wasserversorgung, Otto Reiland, freut sich: "Ein ganz erfreuliches Ereignis. Die Urkunde des DVGW Deutschen Vereines des Gas- und Wasserfaches berechtigt, unseren Verband als einen Betrieb zu bezeichnen, in dem nach dem hohen Standard des Technischen Sicherheitsmanagement (TSM) gearbeitet wird."

Staatssekretärin Jacqueline Kraege: "Ich denke hier wird noch einmal deutlich, daß gerade die kommunale Verantwortung für die Trinkwasserversorgung sicherstellt, daß nicht die Profit- Maximierung, sondern die Gesamtverantwortung für Ökonomie und Ökologie das Handeln bestimmt." Die Staatssekretärin gratulierte allen verantwortlichen Mitarbeitern des Zweckverbandes zu dieser Auszeichnung und wünschte den Verantwortlichen weiterhin das notwendige Geschick und Verantwortungsbewußtsein zur Sicherstellung der öffentlichen Trinkwasserversorgung.

Im IFN-Television-Interview erklärte Staatssekretärin Jacqueline Kraege, Staatssekretärin des Ministeriums für Umwelt und Forsten, Mainz, wozu TSM für die Trinkwasserversorgung gut ist.

Jacqueline Kraege: "TSM ist eine freiwillige Überprüfung, der sich Wasserversorgungsunternehmen unterziehen können, womit sie dann dokumentieren, wenn sie die Überprüfung erfolgreich bestanden haben, dass ihre Trinkwasserversorgung auf dem höchsten technischem, auch ökologischem und ökonomischen Stand ist.

Wie sieht die Trinkwasser-Versorgung im weltweiten Vergleich aus?

Jacqueline Kraege: "Wir leben hier in einer relativ priviligierten Region, wenn man das ´mal so sagen darf. Bei uns ist es selbstverständlich, daß Trinkwasser in bester Qualität, sobald wir den Hahn aufdrehen, herauskommt.Weltweit sieht es ganz anders aus.

1,1 Milliarden Menschen haben kein sauberes Wasser zur Verfügung. Darin sieht man schon, daß Wasser unser Lebensmittel No. 1, dort keine Selbstverständlichkeit ist."

Was ist in Sachen Trinkwasser-Versorgung wichtig für die Zukunft?

Jacqueline Kraege: "Für die Zukunft ist sicherlich wichtig, daß die Trinkwasser-Versorung auf einem hohen Stand bleibt, aber auch, daß Trinkwasser auch bezahlbar bleibt.Wenn unsere Bevölkerung zurückgeht, wenn es weniger Rheinland-Pfälzer geben wird, in vierzig bis fünfzig Jahren wird dies spürbar sein.

Dort werden wir knapp zwanzig Prozent weniger Rheinland-Pfälzer sein.Auch dann muß Trinkwasser bezahlbar bleiben. Das bedeutet natürlich, dass man bei der Infrastruktur schauen muß, ob man durch Cooperationen oder durch Optimierung auch in den Anlagen, Kosten sparen kann, damit die Bürger nicht mit Gebühren zusätzlich belastet werden."

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Wird die Trinkwasser-Versorgung in der Hand der Kommunen bleiben oder wird sie privatisiert werden?

Jacqueline Kraege: "Unserer Ansicht nach, sollte die Trinkwasser-Versorgung auf alle Fälle in der Hand der Kommunen bleiben. Es ist eine der Kern-Aufgaben der kommunalen Selbstverwaltung. Die sollte aus unserer Sicht auch so bleiben. Das stellt sicher, daß die Trinkwasser-Versorgung nicht nach dem Kriterien der Profit-Maximierung organisiert wird, sondern, daß es eben ein sehr ausgewogenes Verhältnis gibt, zwischen ökologischen Notwendigkeiten, auch ökonomischen Notwendigkeiten, aber auch in sozialer Notwendigkeit. Das halten wir für unerlässlich."

Trinkwasser aus der Pfalz - wie schmeckt es?

Jacqueline Kraege: "Es schmeckt hervorragend, sehr gut. Ich trinke auch öfter das Wasser aus dem Hahn, nicht nur aus Mineralwasser-Flaschen. Es ist auch hier nicht nur ein Lebensgrundmittel, sondern man kann auch sagen ein Genußmittel."

Bereits 2015 werde die Bevölkerungszahl in Rheinland-Pfalz um drei Prozent sinken.

Schon immer versucht, sicher zu arbeiten

Werkdirektor Diplom-Ingenieur Hans Joachim Cörper: "Wir haben schon immer versucht, sicher zu arbeiten in allen Bereichen.TSM bringt uns eine gewisse Sicherheit, daß wir auch nichts vergessen, nichts übersehen haben, daß wir alle möglichen Bereiche, die sicherheitsrelevant in unserem Betrieb sind, abgecheckt haben auf mögliche Schwachstellen und Fehlerquellen und gegebenenfalls korrigierend eingegriffen haben."

TSM sei mit viel Aufwand verbunden.

"Aber ich bin froh und dankbar, daß unsere Mitarbeiter das ebenso sehen, daß es sehr wichtig ist, in der täglichen Arbeit und letztlich denke ich, dient TSM auch gewissermassen der Abwehr von Privatisierungsbestrebungen.Wir dokumentieren damit, daß wir unseren Betrieb in Ordnung haben und unser Betrieb, technisch, kaufmännisch, organisatorisch einwandfrei zum Wohl des Bürgers und des Zweckverbandes arbeitet.", so der Werkdirektor.

Das werde durch die TSM-Urkunde dokumentiert und sei sicher auch in die Zukunft gerichtet. Die Ansprüche an Unternehmen, auch von europäischer Ebene würden immer größer, die sich mit Lebensmitteln, also auch Trinkwasser, beschäftigen.

Joachim Cörper: "Wir können damit zum Ausdruck bringen, daß wir schon sehr frühzeitig begonnen haben, uns systematisch überprüfen zu lassen."

Künftig werden weniger Bürger in Rheinland-Pfalz leben. Die Preise der Trinkwasser-Versorgung waren über viele Jahre stabil. In der Zukunft müssen die Preise auf weniger Bürger modifiziert werden.Wie wird sich die Preisentwicklung gestalten?

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Jochaim Cörper: "Die Gefahr könnte passieren, weil der Fixkosten-Anteil an unserem Wasserpreis sehr hoch ist. Er bewegt sich in der Größenordnung zwischen 70 und 80 Prozent. Das heißt nur 20 bis 30 Prozent unseres Wasserpreises sind verbrauchsabhängig.Wenn der Verbrauch zurückgeht, könnte es passieren, daß wir modifizieren müssen. Im Augenblick sehe ich diese Gefahr noch nicht, zumal wir auch dran sind zu optimieren, unseren Betrieb, was letztlich bereits im Vorfeld gewisse Kosteneinsparungen hier und da mit sich bringt."

Was wird geprüft bei TSM?

Diplom-Ingenieur Heinz Flick vom DVGW Deutschen Verein des Gas- und Wasserfachs: "Eine Anforderung, die von der Trinkwasser-Verordnung kommt, dass man entsprechend qualitativ gutes Wasser in ausreichender Menge den Bürgern zur Verfügung stellt. Die anerkannten Regeln der Technik definieren Betriebssysteme, zur Gewinnung,Aufbereitung, Speicherung und auch für die Verteilung des Trinkwassers. Hier werden Anforderungen, die "W 1000" gestellt an die Versorgungsunternehmen, wie denn zum Beispiel die Qualifikation der Führungskräfte und der Mitarbeiter, auch die Personalstärke und weiteres der Unternehmen aussehen soll.Auf alle diese Gegebenheiten hin ist der Zweckverband für Wasserversorgung in Schifferstadt überprüft worden. Das heißt sowohl auf Einhaltung der Gesetze,Verordnungen als auch der anerkannten Regeln der Technik."

Welche Werte werden beim Trinkwasser genau untersucht?

Heinz Flick: "Es gibt eine ganze Anzahl von Werten, die im Trinkwasser untersucht werden. Das sind chemische und physikalische Parameter. Insgesamt sind es rund 80 Parameter, die untersucht werden.

Ein, zwei, die insbesondere auch den Bürgern immer wieder ins Auge fallen. Das ist der Natrium- Gehalt und polyformen Keime.

Bei den Versorgungs-Unternehmen werden Proben auch vom Gesundheitsamt gezogen. In Rheinland-Pfalz haben wir keinerlei Probleme mit Pestiziden."

Eignet sich das Wasser in Rheinland-Pfalz zur ausschliesslichen Versorgung von Bürgern?

Heinz Flick: "Das pfälzische Wasser, insgesamt auch das rheinland-pfälzische Wasser eignet sich hervorragend als Lebensmittel für die Versorgung von Bürgern."

Der Zweckverband für Wasserversorgung Pfälzische Mittelrheingruppe versorgt rund 70.000 Menschen in der Region mit Trinkwasser.

BILD-Unterschrift # 1: Dipl. Ing. Michael Buckler (DVGW), Dipl. Ing. Hans Joachim Cörper, Werkdirektor, und Jacqueline Kraege, Staatssekretärin, Umweltministerium Mainz, mit der TSM- Urkunde für den Zweckverband für Wasserversorgung Pfälzische Mittelrheingruppe in Schifferstadt. In der Pfalz ist Wasser nicht nur Lebensgrundmittel No. 1, sondern auch Genußmittel. Fotos:Andreas Klamm

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::Hintergrund::

Die Pfalz ist relativ priviligierte Region im Sachen Trinkwasser. Im Weltvergleich liegt die Pfalz vorne. Für 1,1 Milliarden Menschen ist sauberes Wasser keine Selbstverständlichkeit

Sauberes Trinkwasser ist ein hohes Gut. In Deutschland gelten weltweit mit die höchsten Qualitätsstandards. Um die Bevölkerung mit qualitativ einwandfreiem Trinkwasser versorgen zu können, müssen die Wasserversorgungsunternehmen über eine entsprechende technische und personelle Ausstattung verfügen.

Erst-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, 2005, IFN Television, IBS Television Leeds, Fernseh- Interview, transscript Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 2006

Bildtafeln regen zu Gedankenspielen an

Von Andreas Klamm

Schifferstadt. - Die 35-jährige Künstlerin Regina Reim aus Neustadt, die im Mai nach Speyer umsiedeln wird, hat gestern die von ihr geschaffenen Bildtafeln für eine Wand im Foyer des Neubaus in der Salierschule an Kreisbeigeordneten Michael Elster und Schifferstadts Bürgermeister Edwin Mayer übergeben. Nach mehreren Monaten Arbeit sind auf den 20 quadratischen, 30 mal 35 Zentimeter großen Bildtafeln organische Formen entstanden - Symbole für das Leben.

Die Grundfarbe der Bildtafeln ist Gelb, das für Licht,Wärme, Freude und Energie steht. Im Kontrast dazu das Schwarz, das auch Erde symbolisiere, was zum Leben dazugehöre, erläuterte die Künstlerin. Die Bilder sind auf spezielle, beständige Holzplatten gemalt und in der Wand verankert. Sie seien ja auch nicht zum Mitnehmen gedacht, meinte Elster mit Humor.

Die Künstlerin will mit ihrem Werk den Schülern freien Lauf in ihrer Phantasie lassen. Sie weiß aus eigener Erfahrung mit ihrer zehnjährigen Tochter, dass Kinder gerne Gedankenspiele machen. Jeder könne sich das vorstellen, was er möchte. Das gelte aber auch für Lehrer und Besucher.

Michael Elster bezeichnete die mit den Bildtafeln gestaltete Wand als harmonisches Ganzes und Blickfang an exponierter Stelle.Alle Besucher, die den Neubau betreten, würden von dem Kunstwerk berührt sein. Bürgermeister Mayer gefällt das Kunstwerk gut. „Es ist gelungen“, meinte er und war sich sicher, dass darüber geredet und diskutiert werden wird.

BILD-Unterschrift # 1: Lebenssymbole: Künstlerin Regina Reim vor ihren Bildtafeln in der Salierschule. Foto:Winterkorn

Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 24. Januar 2001 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine,August 2007

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Beim Abschied fast den Tränen nahe

Von Andreas Klamm

Römerberg. - Jutta Kühn war im Gemeindesaal fast den Tränen nahe. „Wenn ich jetzt gehe, dann bedeutet das Veränderung und nicht das Ende. Es wird ein neuer Anfang sein“, tröstete sie in ihrer kurzen, ergreifenden Rede. Nach zehn Jahren als Chorleiterin des protestantischen Kirchenchors legte die 32-Jährige am Sonntagabend nach dem Jubiläumsgottesdienst aus beruflichen Gründen den Taktstock nieder (Tapo berichtete).

Viele der Chor-Mitglieder könnten ihre Eltern oder Großeltern sein, dennoch habe man sie damals vor zehn Jahren ohne Vorbehalte mit offenen Armen aufgenommen und als Chorleiterin akzeptiert. Der Chor sei in moderner Sprache ausgedrückt „innovativ“.

„Ihre engagierte Leitung hat den Chor zu dem gemacht was er heute ist“, blickte Wolfgang Frey, Vorsitzender des Kirchenchors, auf die 80-jährige Geschichte der Gemeinschaft zurück. Der Chor wurde am 30. November 1920 gegründet und nach Ende der Diktatur des Dritten Reiches 1946 von Pfarrer Wilhelm Wolf wiedergegründet.

Als Jutta Kühn die Leitung übernahm, hatte der Chor dreistimmig angefangen. Inzwischen singt der Kirchenchor auch vierstimmig. Davon konnten sich die Gäste des musikalischen Jubiläumsgottesdienstes am Sonntagabend in der protestantischen Kirche selbst ein Bild machen. Besser hätte das 80-jährige Bestehen der Sängergemeinschaft nicht gefeiert werden können. Nach einem Orgelspiel und einer Predigt von Pfarrer Frank Maertin erhallten im Kirchenschiff Lieder wie „Mache dich auf, werde Licht“, „Stehet auf“ und als Gemeindelied „Es kommt ein Schiff geladen“.

Zur Geburtstagsfeier des Chors waren zahlreiche Freunde, wie die Solistinnen Dorothee Dorsch und Isabelle Heintz und befreundete Vereine gekommen, um mit einem musikalischen Arrangement zu gratulieren. Der katholische Kirchenchors intonierte „Liebes Herz, bedenke doch“, der Klangbogen unter Leitung von Wolfram Blank wartete mit dem Spiritual „I’m gonna sing“ auf.

Ebenfalls mit von der Partie: die Bläsergruppe des Musikvereins unter Leitung von Thomas Gast. In Sachen Musik halten die Chöre zusammen und präsentierten gemeinsam „Hoch tut euch auf“ zum Ende des Gottesdienstes.

Jutta Kühn, Lehrerin an der Geschwister-Scholl-Grund- und Hauptschule in Germersheim, wird dem Kirchenchor weiter mit Ratschlägen beistehen. Sie musste als Chorleiterin nun aufhören, weil sie ein zweijähriges, berufsbegleitendes Schulmanagement-Studium absolvieren wird. Musik macht sie bereits von Kindesbeinen an.

Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 12. Dezember 2000 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine,August 2007

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Die Kuh reiste wohl mit Interrailticket durch die Republik“

Von Andreas Klamm

Kreis Ludwigshafen. - Ausgerissene Ohrmarken, handgeschriebene Ohrmarken, Messing-Ohrmarken, die schon lange keine Gültigkeit mehr haben; vermeintliche tote Kühe, die auf der Weide grasen und ein Rind, das laut Begleitpapieren noch lebt, „aber wieder zum Leben erweckt werden muss, da es schon geschlachtet ist“ - das sind einige von vielen Merkwürdigkeiten, die gestern bei einer Inspektion des Kreisveterinäramtes und der Unteren Kreisbehörde auf dem Hof eines Kleinbauers im Landkreis zu Tage traten.

Es kommt noch schlimmer: Kuh „Rebecca“ mit der Nummer „DE 06 /610 /0000“ (von der Red. geändert) „ist offenbar mit einem Interrail-Ticket durch Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg bundesweit durch die Republik gereist, ehe sie geschlachtet wurde“, kritisiert Kreis-Veterinär-Arzt Dr. Stephan Zips mit besorgter Mine. Das belege der „Lebenslauf“ des Tieres. Irgendwo habe das Rind zudem 14 Tage in einem unbekannten Stall gelebt, wofür keine Nachweise vorhanden sind.Vom Gesetz her ein Unding.

Auffällig viele „mysteriöse, kuriose und sehr seltsame Zwischenfälle bei Lebensläufen von Rindern, die es so gar nicht geben könne“ ermittelten die Kontrolleure bei dem Viehhändler, von dem die Bauernfamilie „gutgläubig“ viele Rinder vor eineinhalb Jahren gekauft hat. „Wir waren damals fast soweit, aufzugeben“, erzählt die Bauersfrau. Deshalb habe die Familie nahezu ihren ganzen Bestand verkauft. Ihr Mann hänge aber am Hof und konnte sich dann doch nicht entscheiden, seinen Nebenerwerbsbetrieb zu schließen.

Jetzt haben sie eine traurige Gewissheit: „80 bis 90 Prozent der Papiere und Ohrmarken stimmen nicht“, stellt Zips bei der Prüfung besorgt fest. Kein Einzelfall. „Wenn es um Fahrzeugscheine von Autos ginge, würden sie diese nicht kaufen“, sagt er der Frau. Das könne kein Zufall mehr sein, führte er weiter aus. Noch ein Hammer: Plötzlich taucht eine Registriernummer auf, die keinen Sinn mehr ergibt. Und: „Ein sechsjähriges Rind, muss wohl eine Verjüngungskur hinter sich haben?“, fragen die Kontrolleure. In den Papieren ist die Kuh drei Jahre alt.

Pirmin Müller, Landwirtschaftsamtsrat und Agrar-Ingenieur, sowie Dr. Zips sind „ratlos“. „Was sollen wir jetzt machen?“, beraten sie. „Prämienmäßig sieht es ganz schlecht aus“, eröffnet Müller der Landwirtin. „Es hätte besser laufen können“, bemerkte er weiter. Die Frau wollte gleich gestern Abend beim Händler nachfragen, „was los ist“. Die Bauernfamilie erhält für viele gemeldete Mutter- Kühe und Schlachttiere nun keine der beantragten Prämien mehr. Im Klartext:Auf die Familie kommen schwere finanzielle Einbußen zu, die das Aus für den Hof bedeuten könnten. Der Familie sei keine grobe Fahrlässigkeit vorzuwerfen, meint Müller. Jetzt wird die zuständige Kreisbehörde eingeschaltet, die Lücken und offene Fragen beim Viehhändler klären muss.

Plötzlich taucht Milchnuckel auf

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„Es gibt Betriebe, bei denen zuviel nicht stimmt“, sagt Zips. Es wäre gut, wenn es in der Bundesrepublik nur eine Ohrmarke mit Papieren von der Geburt bis zum Tod des Schlachttieres gebe. Die Schlachtbetriebe ordneten allerdings den Schlachttieren nur eine eigene Identitätsnummer zu.Viele Bauern seien einfach überfordert und kämen mit den ständigen Änderungen nicht klar, ergänzt Müller. Mit neuen Ohrmarken, die mit einem Barcode versehen sind, lasse sich jetzt in ganz Deutschland Geburtsdatum, Herkunft, Zugangs- und Abgangs-Daten sowie Alter der Tiere bestimmen.Allerdings nicht, wenn die Kühe „umgemarkt“ werden, wie auf dem betroffenen Hof entdeckt wurde.

Vor Ort stoßen die Kontrolleure auf ausgemerkelte und ältere Rinder, zwischen denen einige Kälber umherspringen. Faulendes, nasses Stroh liegt auf der Koppel. „Futtermittel füttern wir nicht zu“, versichert die Bäuerin. Zips entdeckt einen Milchnuckel, aber ohne Aufbaufutter, „Abfall- Karotten“ die ans Vieh verfüttert werden und in Futtermittelsäcken ist „nur Schrot“ und Heu verstaut. Seltsam bleibt auf jeden Fall: Für die 15 Kühe und sechs Bullen gibt es zu wenig Heu auf dem 21-Hektar-Weideland.

Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 12. Januar 2001 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine,August 2007

Notarzt für Kinder kommt

Von Andreas Klamm

Speyer. - Die Verantwortlichen vom Diakonissen-Krankenhaus sind zuversichtlich. Das Kinder-Notfalleinsatzfahrzeug (NEF) ist in greifbarer Nähe. „Das Einsatzfahrzeug wird Dezember geliefert.Ab Januar wird das Kinder-NEF im Einsatz sein“, berichtet Oberarzt Dr. Ingo Böhn im Tagespost-Gespräch.

Der Oberarzt verfügt als Facharzt über langjährige Erfahrungen in der Säuglings- und Kinder-Notfallmedizin und hat vor zwei Jahren bereits das Mannheimer Kinder-NEF ins Leben gerufen. Er wird das Projekt mit weiteren Kollegen in Speyer betreuen.

Die Realisierung des Vorhabens ist vor allem dem Hauptsponsor MD Medicus, einem Medizinunternehmen aus Ludwigshafen und dem Serviceclub Round Table zu verdanken, der bald eine Spende in Höhe von 15 000 Mark an die Initiatoren überreichen wird. Dem Diakonissen- Krankenhaus entstehen keine Zusatzausgaben. Der Hauptsponsor übernimmt alle anfallenden Kosten.

Das Einsatzfahrzeug, ein Volvo V 40 Turbo-Kombi, ist mit hochmoderner Technik, Navigationssystem, Funk, Blaulicht, Martinshorn und 200 PS ausgestattet. Die sind notwendig, um im Notfall schnell vor Ort sein zu können.

„Das Kinder-NEF versteht sich als zusätzliche Ergänzung, wenn schnelle, fachliche Hilfe von

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Fachärzten für Säuglings- und Kinderheilkunde vor Ort benötigt wird“, meint Böhn. Das Kinder- Notfallteam kann immer dann zum Einsatz kommen,wenn sich Säuglinge oder Kleinkinder durch Unfall, Erkrankung oder bei Problemgeburten in akuten, lebensbedrohlichen Notsituationen befinden.

„Die Intubation beim Säugling ist schon anatomisch schwieriger als bei Erwachsenen“, erläutert Böhn. Das Kinder-NEF kann direkt über die Rettungsleitstelle, vom Notarzt vor Ort oder von der Besatzung eines Rettungswagens angefordert werden.

Die Besatzung besteht aus einem Facharzt für Säuglings- und Kinderheilkunde mit spezieller Qualifikation für Intensiv- und Notfallmedizin und einer Intensiv-Kinderkrankenschwester oder einem -Pfleger, die flexibel, schnelle und spezialisierte Hilfe auch bei Neugeborenen-Notfällen leisten können. Das Kinder-NEF kann in Minutenschnelle vor Ort sein. Der Einsatzbereich erstreckt sich auf Speyer, Ludwigshafen, Schwetzingen, Germersheim bis Bad Dürkheim. Böhn rechnet mit bis zu 200 Einsätzen pro Jahr.

Das Mannheimer Klinikum betreibt seit zwei Jahren ein derartiges Fahrzeug. „Dort hat sich die Einrichtung bewährt“, so Oberarzt Dr.Thomas Schaible, Kinder-Notarzt beim Klinikum in Mannheim.

In zwei Jahren wurde das Mannheimer Team zu 100 Einsätzen gerufen. Das Kinder-NEF wird bald auch in Speyer eine Verbesserung in der Notfallversorgung von Säuglingen und Kindern bringen.

BILD-Unterschrift # 1:Vorbild für Speyer: Kinder-Notarzt Dr.Thomas Schaible und Intensiv- Kinderkrankenschwester Monika vom Mannheimer Kinder-Notfalleinsatzfahrzeug-Team. Foto:

Klamm

Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 1. Dezember 2000 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine,August 2007

Dr. Heiner Geißler: Wo ist denn nun Gott?

Von Andreas Klamm

Speyer. - So kennt den Südpfälzer CDU-Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Generalsekretär seiner Partei nicht jeder.Am Sonntag präsentierte Dr. Heiner Geißler (70) in der Speyerer Galerie „Kulturraum“ sein Buch „Wo ist Gott - Gespräche mit der nächsten Generation“. Geißler beschäftigte sich als Autor nicht zum ersten Mal mit Gott und der Welt. Bereits vor drei Jahren veröffentlichte er „Das nicht gehaltene Versprechen: Politik im Namen Gottes. Und soviel wurde klar. Das Buch ist kein neuer christlicher Leitfaden auf dem Weg zu Gott. Es ist ein philosophisches Werk, das Wege aufzeichnen soll, wie man Gott finden kann.

Geißler hat Zusammenkünfte mit Jugendlichen skizziert. Er hat mit seinen Söhnen, ihren Freunden,

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mit Berufsschülern,Abturienten, Eltern, Mitgliedern der katholischen und evangelischen Jugend und mit Studenten diskutiert und daraus seine Schlüsse gezogen.

Fragen und Anworten sind in sieben Gesprächen zusammengefasst. Es geht um Zweifel der Menschen, Gottesbeweise und Weltreligionen. Über Gründe gegen Gott,Atheismus und Materialismus, das Recht des Stärkeren, Übermenschen und den Tod Gottes. Geißler beschäftigt sich mit Erkenntnissen der Naturwissenschaften, mit der Entstehung und dem Ende des Univerums, mit Zufall und Notwendigkeit,Vernunft und Glaube, mit Bildern vom Menschen und dem Sinn des Lebens, mit dem Bösen, Leid und Elend auf dieser Welt. Er hat Ideale und ist auf der Suche nach Vorbildern und Jesus.

Im Gespräch mit der Tagespost sagte Geißler: ,,Ich glaube, dass diejenigen, die an diesen Fragen Interesse haben,Vieles finden können, das ihnen weiterhilft. Ich hatte viele Gespräche.Wenn man über die Fragen Politik, Moral, Ethik und Macht spricht, dann landet man in kurzer Zeit bei der Frage nach Gott, weil wir für die Menschenrechte und Würde eine Instanz brauchen, die garantiert, dass diese nicht zur Disposition gestellt oder manipuliert werden. Dann sind wir bei der Frage nach Gott.“ Geißler sagt von sich, er bemühe sich Christ zu sein, bezweifle aber selbst, allen Ansprüchen gerecht zu werden. Gibt es für ihn Gott? ,,Die Zweifel bleiben immer. Es sprechen mehr Argumente für Gott, als gegen ihn. Jesus hat eine Botschaft verkündet, die auch eine politische Dimension hat. Die Botschaft kann die Welt verändern - auch heute.

Heiner Geißler, wollte Theologe werden, studierte als Mitglied des Jesuiten-Ordens Philosophie in München und Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen. Er ist Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und des Auschusses für Menschenrechte. Sieben Bücher hat er geschrieben. In seinem nächsten Buch geht es auch um philosophische Betrachtungsweisen und Gott.

Wo aber ist Gott zu finden? „In der Natur, aber nicht überall. In der kosmischen Singularität vor dem Urknall, in der Liebe der Menschen, in der Überwindung des Bösen, in Musik von Bach, Mozart und Beethoven und in dem Menschen Jesus“, sagt Geißler. Er gelangt zur Erkenntnis, dass Gottes Existenz nicht beweisbar ist. Für junge Menschen, die auf der Suche nach Vorbildern sind und für Politik-Verdrossene hat Geißler eine Antwort: ,,Wenn ihr Vorbilder sucht, dann könnt ihr sie nicht immer unter den Politikern finden, sondern in Jesus und den Menschen, die ihm nachgefolgt sind oder die sich einfach so verhalten haben, dass es Jesus gefallen hätte.“

Apropos gefallen. Den Gästen am Sonntagabend hatte es Geißler angetan. Sie haben sich wohlgefühlt in seiner Gedankenwelt und im „Kulturraum“, deren Macher Maria Franz und Anton Bronich alles organisiert hatten.

INFO: „Wo ist Gott - Gepräche mit der nächsten Generation“, 140 Seiten, ist erschienen im Rowohlt-Verlag Berlin. ISBN 3 87134 410 9

Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 5. Dezember 2000 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine,August 2007

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Agrar-Experte ist auch Freund von Bienen

VON ANDREAS KLAMM

Imker wählen Prof. Dr. Rudolf Aldag zum neuen Vorsitzenden /Vier Goldmedallien für Speyer

Speyer/Schifferstadt. Der Leiter der Landwirtschaftlichen Untersuchungs-und Forschungsanstalt (LUFA) Prof. Dr. Rudolf Aldag, wurde auf der Generalversammlung des Imkervereines Speyer 1863 e. V. im Schifferstadter Vereinshaus des Turnvereines einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt und als Obmann für Bienenprodukte in seinem Amt bestätigt.

Der Agrar-Experte war bisher als Obmann für Bienenprodukte und Bienenweide beim Verein engagiert und ist auch Honig-Obmann des rheinland-pfälzischen Imker- Bundesverbandes der unter anderem zuständig für Qualitätskontrollen im Honigmarkt ist. Der LUFA-Chef ist seit drei Jahren Mitglied und Hobby-Imker des Vereines und hat selbst fünf Bienenvölker, mit denen er das süsse Naschwerk in Form von Blütenhonig produziert.

Der Institutsleiter löste den bisherigen Vorsitzenden Leo Sold ab, der aus privaten Gründen nicht mehr als Vorsitzender kandididierte. Sold erhielt für seine Verdienste im Imkerverein die zweihöchste Deutsche Imkerbund-Auszeichung, die goldene Mehring-Medallie mit Urkunde.

Für 40-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Liselotte Dietrich, für 50 Jahre der Präsident des rheinland-pfälzischen Imkerverbandes, Gerhard Deutschler und für 60 Jahre Franz Krämer geehrt.

Der Imkerverein hat 86 Mitglieder. 74 Mitglieder beschäftigen sich aktiv mit der Bienenzucht und Produktion von Honig. Zwei neue Mitglieder traten in den Imkerverein ein.Trotz schlechtem Wetter und massiven Befall durch die bösartige Faulbrut, erzielten Mitglieder des Vereines vier Gold-, vier Silber- und eine Bronzemedallie in Honig-Prämierungen, berichtete der Bienen- Sachverständige (BSV)-Obmann Bernd Frank, der ebenfalls wiedergewählt wurde.

Allerdings durfte ein Imker trotz Sporenfreiheit nicht aus dem inzwischen aufgehobenen Faulbrut- Sperrbezirk auswandern.

Im Verein gibt es 663 Bienenvölker. Im Winter besteht ein Volk aus bis zu 30 000 Bienen und im Sommer bis zu 80 000 Bienen, erklärte Kassierer und Imker Günther Ableiter.

Die Kassenprüfer lobten ihn und Sold für vorbildliche Arbeit und ein wirtschaftetes Plus in der Kasse, das dringend für Außen-Anbauarbeiten benötigt werde. Er und Sold hätten das Vereinsvermögen innerhalb von vier Jahren verdoppelt.

Zu den Highlights in 2000 zählten der Bauernmarkt und im Juli der Tag der deutschen Imkerei.

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Dort weckten Bienen-Schauvölker grosses Interesse. Die Imker hoffen auf die Verlängerung ihres dieses Jahr auslaufenden Pachtvertrages zu gleichen Konditionen mit der Gemeinde Dudenhofen. Der neue Vorsitzende und Honig-Obmann Aldag referierte nach den Neuwahlen über die Honigproduktion.

In Rheinland-Pfalz werden 25 Kilogramm Honig pro Bienenvolk erzeugt.

Der neue Vorstand: 1.Vorsitzender, Prof. Dr. Rudolf Aldag, 2.Vorsitzender, Gustav Hirsch, Kassierer, Günther Ableiter, Protokollführer, Karlheinz Eichberger, 1. Besitzer, Leo Sold, 2. Beisitzer, Karlheinz Kastei, 3. Beisitzer, Gerhard Deutschler, Kassenprüfer: Peter Gauweiler, Franz Remmel, Karlheinz Hardt.

Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine,August 2007

Müntefering zu Besuch bei SPD-Sommerfest

Andrang auf Autogramme

Von Andreas Klamm

Speyer. - Der Wahlkampf laufe jetzt in die heiße Phase. Das Rennen sei noch nicht vorüber, bestärkte SPD-Parteivorsitzender Franz Müntefering die Genossen der Speyerer SPD bei einem Familienfest gestern in der Walderholung.

In der Sommerhitze zeigte sich ein gut gelaunter Parteivorsitzender, um seinen Wählern die Botschaft zu überbringen: „Die Wahl wird erst am Wahltag um 18 Uhr entschieden sein."

Er forderte dazu auf, am 13. Juni wählen zu gehen.Wer entscheiden möchte, müsse handeln und sich engagieren. Nicht wählen zu gehen, sei keine Alternative und eine falsche Entscheidung. Müntefering fühlte sich bei der für Speyer so typischen Brezel und einem Bier sehr wohl.

Er genoss sichtlich das Interesse auch der jungen Parteifreunde, die für ein Autogramm des SPD- Politikers Schlange standen - so sehr, dass die Autogramm-Karten ausgingen. Franz Müntefering improvsierte erfolgreich.Autogramme gab es auf allem, was beschreibbar war.

Zuversichtlich blickt er auf die Wahl am kommenden Sonntag. Gegenüber der MORGENPOST erklärte Franz Münterfering; „Man darf sich nicht an Umfragen orientieren, sondern muss mit den Leuten, sprechen und die Argumente vortragen."

Wirtschaftlicher Wachstum müsse aus den Unternehmen kommen. „Es fehlt uns die Binnen- Nachfrage. Das ist wohl wahr.Aber vor allen Dingen müssen die Unternehmen mutig und

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entschlossen sein, neue Arbeitsplätze zu schaffen. Ich glaube, dass unsere Unternehmen wettbewerbsfähig in Europa und darüber hinaus sind.Wir werden in diesem Jahr auch ein Wachstum haben mit rund 1,5 Prozent", so der SPD-Politiker.

Massen-Arbeitslosigkeit belastet nachhaltig auch die Kassen der Kommunen. „Bei der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe werden es 2,5 Milliarden Euro sein, die bei Städten und Gemeinden ankommen. Die Länder müssen mitmachen. Richtig ist, dass die Kommunen Geld brauchen." erklärte er.

BILD-Unterschrift # 1:Von links: Dr. Markus Wintterle, Dr. Dieter Schiffmann, Friederike Liili, Franz Münteferlng, Peter Büchner und Dr. Christian Roßkopf. Foto: eib

Erst-Veröffentlichung: Speyerer Morgenpost, 7. Juni 2004 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine,August 2007

Weihnachten aus Flandern

Edith-Stein-Schülerinnen musizierten in St. Otto

Von Andreas Klamm

Speyer. - „Alle Jahre wieder

Weihnachtslieder und so begibt sich das Edith-Stein-Gymnasium alljährlich auf eine vorweihnachtliche, Reise".Während in den vorhergehenden Jahren,Weihnachten aus Frankreich und Italien vorgestellt wurde, durften sich die Gäste bei dem diesjährigen Weihnachtskonzert an Weihnachtsmusik und Orgel-Variationen aus Flandern, dem heutigen Niederlande, erfreuen.

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so beginnt eines der schönsten deutschen

Unter Leitung von Christine und Gregor Pfeifer (Musiklehrer) gab das Edith-Stein-Gymnasium in der St. Otto-Pfarrkirche ein „flämisches" Weihnachtskonzert.

Der Konzertabend begann mit einem Adventshymnus von Guillaume Duffy „Conditor alme siderum" (Gott heiliger Schöpfer aller Stern).Weiter folgten flämische Weihnachtsmusikkompositionen und Orgel-Variationen von Flor Peters „Nun sei uns willkommen" „Vier altflämische Weihnachtslieder", Jan Pieterson Sweelinck mit Orgelvariationen über „Allein Gott in der Höh sei Ehr", Clemens non Papa „Seht ein Kind ist uns geboren" und Renaat Veremans „Die Hirten".

Im Mittelpunkt des festlichen Abends stand die Dia-Betrachtung "Der Dreikönigsaltar" mit Texten von Jörg Zink zum Werk des bekannten Malers Rogier van der Weyden.

Mit viel Engagement sorgten die Mitwirkenden Claudia Prutscher (Mezzosopran und Orgel), Birgit Boltz, Kalja Dietrich, Rosemarie Moser (Sprecherin), der Mittelstufenchor, der Kammerchor und das Orchester des Edith-Stein-Gymnasiums für einen schönen, einfach wunderbaren und sicherlich

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für manchen Besucher unvergeßlichen Weihnachtskonzertabend.

Im „Rampenlicht" all derer, die diesen Abend gestalteten stehen Christine und Gregor Pfeifer, die mit Unterstützung der Belgischen Botschaft und dem Centre Belge de Documentation Musicale, Brüssel zu einem sehr guten Erfolg des Konzertes verhalfen.

„Schwer in der Finanzierung und schwer in der Vorbereitung" meinte Gregor Pfeifer, kurz vor dem Ende dieses Konzertes in der St. Otto-Pfarrkirche.Aber all die Mühe hat sich gelohnt, denn der stürmische und langanhaltende Beifall bestätigte den bestens gelungenen und weihnachtlichen Musikabend, aus Flandern.

BILD-Unterschrift # 1: DIE SCHÜLERINNEN der Edith-Stein-Schule trafen sich zu einem vorweihnachtlichen Konzert in der Pfarrkirche von St. Otto.Auf dem Programm standen Melodien aus Flandern. Foto: Bettina Deuter

Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 1984 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 2007 60-jährige Mitgliedschaft geehrt und zu Ehrenmitglieder ernannt. Beide sind noch aktiv und alle erhielten den Ehrenteller mit Urkunde.

Die zehn schönsten Gärten der Anlage wurde prämiiert. "Die Zusammenarbeit mit den „Nachbarvereinen" funktioniert außerordentlich gut.", stellte Wolfgang Hauck fest. Kleingarten- Interessierte können sich mit Wolfgang Hauck unter Telefon (06 21) 47 32 34 in Verbindung setzen.

Erst-Veröffentlichung:Wochenblatt Mannheim, 1990 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, September 2007

Weitere, ausführliche Informationen zum BASF Aktiengesellschaft Event, Kunst & Kultur-Programm gibt es im Internet unter: http://www.basf-ag.de und http://www.basf.de/konzerte .

Mit kleinen Geschenken ganz große Freude bereiten

Von Andreas Klamm

Römberg/Waldsee. Heidrun Wambsganß kennt ein gutes Mittel gegen Winter- Depressionen: Einfach anderen Menschen eine Freude schenken ! Das garantiert ein freudiges Herz. Die engagierte und tief gläubige Frau handelt aus Überzeugung im Glauben an Jesus Christus nicht nur mit guten Worten sondern mit viel Liebe auch mit der Tat in der Wahrheit. Seit nahezu 10 Jahren nimmt sie an der wohltätigen Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ teil.

Mit 40 Jahren wurde ich noch einmal für deutsche Verhältnisse recht spät Mutter.“, erklärt sie ihre Motivation.Aus tiefster Dankbarkeit und in der großen Freude über ein gesundes Kind öffnete sie ihr Herz auch für die Ärmsten der ärmsten Kinder, etwa im ehemaligen Kriegsgebiet Jugoslawien,

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Osteuropa,Afrika oder Asien.

Mit schon wenig Geld könne man beispielsweise elternlosen Kindern, die an den Folgen schwerster pschyotraumatischer Verletzungen, nicht selten auch körperliche Schäden durch Krieg,Terror und Gewalt leiden, mit kleinen Geschenken ein Licht der Hoffnung ins Dunkel bringen und eine ganz große Freude bereiten.

„In den Schuhkarton dürfen Spielsachen (Kuscheltiere, Puppen,Autos, Bälle, Puzzle, Murmeln), Hygieneartikel (Zahnbürste, Zahnpasta, Kamm, Bürsten,Waschutensilien, Haarspangen), Schulsachen (Buntstifte, Kreide, Malbücher, Bilderbücher ohne Texte, Hefte und Solarrechner), Bekleidung (Mützen, Schal, Handschuhe,T-Shirt, Socken, Pullover, Kappe, Unterwäsche) und natürlich auch Süßigkeiten (Lutscher,Traubenzucker, Bonbons) eingepackt werden“, informierte Heidrun Wambsganß.

Im vergangenen Jahr wurden alleine in Rheinland-Pfalz mehr als 20.000 gefüllte Kartons in alle Welt verschickt.Alten oder auch berufstätigen Menschen, die nicht mehr selbst einkaufen können oder ganz wenig Zeit haben, bietet die engagierte Frau an, die Einkäufe auch gegen einen „Sponsorenbetrag“ von 20 Euro zu besorgen.

Aus gesundheitlichen Gründen betreibe sie nicht jedes Jahr eine eigene Sammelstelle. In diesem Jahr beteilige sie sich an der Aktion mit einer Annahmestelle. Doch wer einem Kind in einem der Krisengebiete mit sozialen Brennpunkten helfen will, könne seinen Geschenke-Schuhkarton auch bei ihr in der Sandstr.26, in Römerberg-Mechtersheim bis 14. November abgegeben, die sie dann in die nächste Sammelstelle, weiterreiche, erklärte die glückliche Mutter.

Der Veranstalter der Aktion, das christliche Werk mit internationalem Profil „Geschenke der Hoffnung e.V.“, rät ausdrücklich von Geschenken, wie Poke Mon, Harry Potter,Yugi-Oh- und vergleichbaren Artikel und speziell von Kriegsspielzeug ab. Da diese Produkte Hexerei, Zauberei oder Krieg zum Thema haben, können diese bei den Kindern, die nicht selten den Krieg vor der eigenen Haustür erleben mussten,Angst auslösen. Ziel der Arbeit des Werkes ist es, Bedürftigen, ungeachtet ihres religiösen, sozialen oder kulturellen Hintergrundes zu unterstützen, beschreibt der geschäftsführende Direktor Christoph von Mohl das Engagement des Werkes.

Unterstützt wird die Aktion „Geschenke der Hoffnung“ auch von zahlreichen bekannten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Der Journalist und Buchautor, Peter Hahne, rät: „Diese weltweit größte Geschenk-Aktion vermittelt den Kindern: Du bist nicht allein ! Packen Sie einen schönen Schuhkarton, der Kinderaugen strahlen lässt!“.

„Wer anderen schon einmal geholfen hat, durfte sicher, wie ich die Erfahrung machen, helfen macht Freude !“ weiß der Verleger Klaus Gerth.

Mit „Geschenke der Hoffnung“ wolle man keine Entwicklungspolitik betreiben, aber mit liebevoll gepackten Schuhkartons könne man häufig die Tür für langfristige Hilfe öffnen, so Christoph von Mohl. Ein mit Liebe und schönen Geschenken gepackter Schuhkarton lasse Kinderherzen höher schlagen. Bis 15. November können gefüllte Schuhkartons auch direkt in den Sammelstellen in

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Waldsee, Hermann-Gmeiner-Schule, Schifferstadter Str. 2, 67165 Waldsee oder bei der Protestantischen Jugend- und Gemeindebücherei, Goethestr. 35, 67165 Waldsee abgegeben werden. Weitere ausführliche Informationen über Sammelstellen und die Arbeit des christlichen Werkes gibt es auch im Internet unter http://www.Geschenke-der-Hoffnung.org

BILD-Unterschrift # 1: Im vergangenen Jahr ließen mehr als 20.000 Schuhkartons mit Geschenken der Hoffnung aus Rheinland-Pfalz Kinderaugen in aller Welt strahlen.Vielleicht werden es dieses Jahr einige mehr. Fotos: and

Erst-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, 12. November 2005 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, September 2005

Kapitel 2

Soziales und Menschenrechte

Im Kapitel 2, „Soziales und Menschenrechte“ sind Berichte,Veröffentlichungen und Momentaufnahmen zu Themen aus den Bereichen Soziales und Menschenrechte zu finden.

Frauen deutlich schlechter gestellt

VON ANDREAS KLAMM

Speyer am Rhein. „Das neue Zuwanderungsrecht kommt nicht und wenn etwas herauskommt, wird es schlechter sein als bisher", so die Einschätzung der Diplom- Sozialarbeierin Isabel Basterra bei einem Referat „Zuwanderungs-Recht und die Frauen" in einer Veranstaltung des Frauenhauses Speyer im Historischen Ralsssaal. Die engagierte Sosialarbeiterin kennt die Praxis, über die sie referierte. Sie ist Mitglied im DGB-Bundesvorstand und zuständig für Migration, Integration und Anlidiskriminierung,Vorstandsmitglied bei pro-asyl und Sachverständige bei Anhörung des Innenausschusses des Bundestags zum Zuwanderungsgesetz.

Immigranten haben es schwer, weiß Isabel Basterra, Sie befürchtet die Demontage des deutschen Zuwanderungs-Gesetzes, „Es gibt katastrophale Zustände", berichtet sie. „Zuwanderung sei ein heikles Thema", ergänzte die Diplom-Sozialarbeiterin. „Geld regiert die Welt", bedauert Basterra und Frauen seien deutlich schlechtergestellt. In der Regel würden sie schlechter bezahlt und verdienten nur rund 73 Prozent von dem, was ein männlicher Kollege verdienen würde.Auch Asyl-

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suchende Frauen müssten ihren eigenen Lebensunterhalt ohne Zugriff auf öffentliche Gelder erstreiten.

Frauen hatten nach Einschätzung der Expertin fast immer weniger Geld. Dabei fühlten sie sich dennoch sozial und für die Kinder verantwortlich. Duldung, ein nicht rechtsmäßiger und nicht illegaler Aufenthalt in Deutschland und die Aussetzung einer Abschiebung, schränke die Möglichkeiten der Schutz suchenden Frauen weiter ein.

Frauen seien bei allen Verschlechterungen von Gesetzen die Hauptbetroffenen. „Gerade allein erziehende Frauen haben sehr große Probleme", beklagte die Diplom-Sozialarbeiterin.

„Integration und Illegalisierung der Ausländer seien heikle Themen, so Basterra. Zu differenzieren gelte es auch, ob die Hilfe-Suchenden aus so genannten sicheren Drittstaaten und sicheren Herkunftsländern stammten.Wer aus einem als sicher geltenden Drittstaat komme, könne nicht zum Asylverfahren zugelassen werden, wenngleich die Herkunft aus einem solchen Land nicht automatisch eine Verfolgung oder die Gefahr für Leib, Seele und Gesundheit ausschließe.

Mit der EU-Ost-Erweiterung gälten nunmehr alle EU-Länder als sichere Drittstaaten.

Isabel Basterra beklagte vor allem auch die Illegalisierung der Hilfe suchenden Flüchtlinge. Das Gesetz illegalisiere nicht selten die Menschen und stelle sie außerhalb des Gesetzes.

Nicht selten würden damit ganz normale Menschen plötzlich zu „Kriminellen" oder würden diesen gleichgestellt. „Abschieblinge", das seien Asyl suchende Menschen, die aus der Bundesrepublik wieder ausreisen müssten, würden nicht selten bis zum Zeitpunkt ihrer Abreise in normalen Jusitzvollzugsanstalten verwahrt, obgleich sie nicht im Sinne des Gesetzes kriminell auffällig geworden seien. Bürgern sei es nur schwer zu vermitteln, dass es sich dabei nicht um Kriminelle handele.

Die Hilfe-Suchenden würden mit Kriminellen in den Köpfen der Menschen auf eine Stufe gestellt. Das Referat fand in Kooperation mit der Frauenbeauftragtcn der Stadt Speyer und mit Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Frauen und Jugend statt.

Weitere Informationen zum Thema: www.proasyl.de

Nach Konvertierung zum christlichen Glauben:

Iranische Polizei verhaftet zwölf Menschen

Von Andreas Klamm, Nachrichten-Korrespondent

Teheran/Iran. 23. Mai 2008. Im Iran wurden zwölf Menschen mit ehemaligen moslemischen Glaubens-Hintergrund bereits vergangene Woche verhaftet, die zum christlichen Glauben konvertiert sind. Darüber berichten die Missions-Dienste, Mission News Network (MNN) und der Präsident von OPEN DOORS, in Amerika (USA), Carl

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Moeller. Der Sprecher von OPEN DOORS sagte unter anderem: „Bereits vergangene Woche wurden zwölf gläubige Christen mit ehemals moslemischen Glaubens- Hintergrund im Iran festgenommen.Vier der Christen befinden sich immer noch im Gefängnis.“

Iranische Behörden würden eine Bewegung der christlichen Haus-Kirchen im Iran wahrnehmen. Innerhalb der vergangenen sechs Monate habe sich der Zahl der christlichen Haus-Kirchen im Iran verdoppelt, ergänzte Moeller.

Die Verhaftungs-Welle von Christen begann bereits vergangene Woche an Flughäfen und in privaten Häusern von Christen. Christliche Radio- und Fernseh-Stationen waren sehr aufgebracht, enttäuscht und desillusioniert, nach Informationen des Sprechers.

„Die Desillusionierung begann mit konservativen moslemischen Staats-Beamten im Iran. Doch der harte politisch geprägte Hass gegenüber Christen schafft überwältigende Möglichkeiten für die Liebe des HERRN JESUS CHRISTUS und öffnet Wege in die Leben von Menschen auch im Iran. Die Menschen suchen nach spirituellen Antworten und diese Antworten können auch die Menschen im Iran in Jesus Christus finden.“, sagte Carl Moeller vom christlichen Missionsdienst OPEN DOORS in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA).

Neben aufrichtiger Unterstützung im Gebet für leidende, verfolgte Christen in schwerster Not, bedürfen die verfolgten Christen nicht nur im Iran auch finanzieller und materieller Unterstützung.

Weitere Informationen zum christlichen Dienst OPEN DOORS sind im Internet zu finden bei www.opendoorsusa.org

3mnewswire.org

Erst-Veröffentlichung: Speyerer Morgenpost, 14. Mai 2004

Stuhlkreis in Kolb-Hauptschule hat AIDS und Sexualität zum Thema:

HlV-Infizierte mahnt und klärt auf

Von MOPO-Mitarbeiter Andreas Klamm

Speyer. - „Ihr seid die Generation, die vielleicht helfen kann, den Virus von der Bildfläche verschwinden zu lassen.", hofft Ingrid W Sie ist dreifache Mutter und seit 18 Jahren HlV-positiv.Während ihrer Schwangerschaft beim dritten Kind entdeckten die Ärzte ihre Infektion mit der tödlichen Immunschwäche-Krankheit.

Sie steckte sich beim Mann an. Ihr Kind wurde durch einen Kaiserschnitt entbunden und ist gesund. AIDS ist aus der Öffentlichkeit und dem Bewusstsein der Menschen verdrängt. Dagegen ist die Bedrohung an der tödlichen Immunschwäche zu erkranken, keineswegs gebannt.

„Die Schüler wollen mehr wissen.", erklärte Klassen-Lehrer Michael Schmidt. Im offenen Stuhlkreis

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versammelten sich 34 Schüler der Klassen 9a und 9b mit ihren Lehrern der Kolb-Hauptschule am Dienstagmorgen zur Aufklärung gegen AIDS.

Nach anfänglicher Zurückhaltung fragten die Schüler munter und gezielt zum Tabu-Thema. „Wie spürt man AIDS?", „Sind Küsse gefährlich?", „Sind die Tests zu 100 Prozent sicher?".

Diplom-Psychologin Monika B. gibt Entwarnung: „Durch Küsse kann man sich nicht anstecken." Selbst die Verwechslung einer gebrauchten Zahnbürste sei unbedenklich. Sobald das Virus mit Sauerstoff aus der Luft in Verbindung trete, werde es inaktiv.

Richtig gefährlich wird es beim ungeschützten Geschlechtsverkehr. Die Top 4 der möglichen Übertragungswege: Blut, Samenflüssigkeit, Scheidenflüssigkeit und Muttermilch tragen die höchste Virenlast. „Gegen HIV gibt es keine Impfung und keine Heilung. Die Krankheit verläuft immer noch tödlich."

Als Ingrid aus dem Krabbelsack ein Penis-Modell auspackt, sind die Schüler überrascht. Übung für die Praxis; Einer der Schüler traut sich und demonstriert mit Hilfe der ehrenamtlichen Referentin das richtige An- und Ausziehen eines Kondomes.

Die Motivation von Ingrid: „Als ich vor 18 Jahren an HIV erkrankte, behandelte man unsere Familie, als hätte sie die Pest oder seien Aussätzige. Noch heute können betroffene Erkrankte nicht normal öffentlich über die Erkrankung sprechen." „Ihr seid in einem Alter in dem ihre eure Sexualität entdeckt. Schnell kommt es zu unüberlegten Handlungen mit Folgen für ein ganzes Leben.", ergänzte Volker Bichel, DAK-Fachberater.

Die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) finanziert die Aufklärungs-Kampagne aus gutem Grund. „Vorbeugen ist besser als heilen.", so Bichel.

Erst-Veröffentlichung: Speyerer Morgenpost, 1.April 2004 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine,August 2007

Armut in Deutschland:

20jähriger Mann verhungert in Speyer

Schwere Mangelerscheinungen: Mutter des Todes-Opfers im Krankenhaus

Junger Mann stirbt qualvollen Hungertod

VON ANDREAS KLAMM, Nachrichten-Korrespondent

Speyer / Ludwigshafen am Rhein. 18.April 2007 / Politik/ Gesundheit / Soziales/ Kommentar/ In Speyer am Rhein gibt es das erste offizielle Todes-Opfer durch Armut

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infolge von Arbeitslosigkeit in Deutschland. Dies geht aus einem Bericht des Forums "http://www.alg2-hartz4.de " und zahlreicher weiterer internationaler Medien hervor. Der 20jährige Mann ohne Arbeit ist regelrecht verhungert vor den Augen seiner ebenso hungerleidenden Mutter. Das ergab eine Obduktion.

Unterdessen wies, dem Bericht zufolge, die zuständige Arbeitsagentur und die Stadt Speyer am Rhein die Verantwortung für die schrecklichen Ereignisse in der Vorderpfalz zurück.

Die Mutter des 20jährigen Todesopfer,eine 48jährige Frau, befindet sich auch in sehr kritischem Zustand.Verschiedenen Berichten und Quellen zufolge, befindet diese sich in einem sehr schlechten Gesundheitszustand und musste in ein Krankenhaus mit schweren Mangel- Erscheinungen gebracht werden.

Dem sozialen Dienst hätten keine Hinweise auf den schlechten Gesundheitszustand des Mannes vorgelegen. Seit Monaten habe der arbeitlose junge Mann wegen schwerster Armut offensichtlich keine ausreichende Nahrung zu sich nehmen können, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft bereits am Dienstag mit. Die Polizei fand den jungen Mann am Sonntagabend tot in seiner Wohnung. Ein Obduktion des stark abgemagerten 20jährigen führte zum Ergebnis Tod durch Herz- und Kreislaufversagen.

Vor der Einführung des Arbeitslosengeldes II (Hartz 4), habe der junge Arbeitslose, Sozialhilfe von der Stadt erhalten. Seit dem sei er von der Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration Vorderpfalz- Ludwigshafen mbH (GfA) betreut worden, erklärte ein Sprecher der Stadt Speyer am Rhein.

Ein Sprecher der Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration Vorderpfalz-Ludwigshafen mbH wies die Verantwortung für den Hungertod des jungen Mannes zurück. Im September habe es bei einem Besuch des Mannes in der Behörde keine Anzeichen dafür gegeben, dass er krank war. Laut Polizeiangaben habe der 20jährige Mann medizinische Untersuchungen und Arbeitsangebote ausgeschlagen. Daher habe er kein Geld für Lebensmittel erhalten.

Die 48jährige Mutter habe ausgesagt, die Familie habe aus Geldmangel keine Lebensmittel mehr kaufen können. Sprecher caritativer Organisationen wiesen darauf hin, dass es für Menschen ohne Finanzmittel kostenlose Mahlzeiten gebe. Kirchen und Organiationen wie die "Speyerer Tafel" würden Menschen ohne Geld kostenfrei eine Mahlzeit im Rahmen von Armen-Speisungen anbieten.

Die Polizei teilte mit, dass der Mann bereits mehrere Tage tot war zum Zeitpunkt des Auffindes. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis sei der stark abgemagerte 20jährige vermutlich bereits in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gestorben, teilte eine Polizeisprecherin mit.

Unterdessen beklagte der Herausgeber und Redaktionsleiter der Nachrichtenagentur 3mnewswire.org ( http://www.3mnewswire.org ) das Verhalten der Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration Vorderpfalz-Ludwigshafen am Rhein mbH (GfA) gegenüber Journalisten und der Presse. Seit Wochen besteht eine Interview-Anfrage zu weiteren sozialen und wichtigen Themen. Die Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration verweigert seit Wochen der internationalen

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Nachrichtenagentur und einem international registrierten Journalisten jegliche Auskünfte, Informationen und ein Interview. Das lasse mehr an die Verhaltensweise und Anzeichen einer Diktatur statt einer aktiven Demokratie denken und dies macht bedenklich, ergänzte der Redaktionsleiter der internationalen Nachrichtenagentur.

Der stellvertretende Geschäftsführer der Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration Ludwigshafen- Vorderpfalz mbh (GfA), Hans Grohe, erklärte, die GfA sei davon ausgegangen, dass der 20jährige Mann "andersweitig Geld bekomme".

Erst-Veröffentlichung: 3mnewswire.org,Vorderpfalz aktuell, IFN d734 News Magazine, British Newsflash Magazine, 18.April 2007 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine,August 2007

Tod von arbeitslosen, armen, behinderten und chronisch kranken Menschen "politisch gewollt"?

VON ANDREAS KLAMM, Nachrichten-Korrespondent

New York / München / Speyer am Rhein/18.April 2007. Der Tod von arbeitslosen, armen, schwachen und notleidenden Menschen in Deutschland ist möglicherweise "politisch gewollt".

Darauf weist in einem Leser-Kommentar in den Reaktionen des Hungertodes eines 20jährigen Mannes in Speyer am Rhein, der lernbehindert war, ein Leser der Online- Ausgabe der Süddeutschen Zeitung hin.

So wörtlich schrieb er: "Die Richtung ist politisch gewollt. Natürlich ist der Fall übers Ziel hinausgeschossen.Aber es ist bekannt, wer arm ist muß früher sterben und dies wird [wenn auch nicht so] durchaus einkalkuliert!".

Sollte sich dieser schreckliche Hinweis bewahrheiten, dann haben in Deutschland arbeitslose, arme, kranke, zu junge, alte und kranke Menschen sehr schlechte Aussichten künftig zu überleben.

Ungeachtet dessen würde selbst der "politisch gewollte Tod" von arbeitslosen, zu jungen, zu alten, armen, notleidenden, behinderten und chronisch kranken Menschen, gegen das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen verstossen.

Lesen Sie hierzu auch den Beitrag "Rechte behinderter Menschen weltweit schützen und stärken - Deutschland zeichnet in New York VN-Abkommen" bei

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Erst-Veröffentlichung: 3mnewswire.org, IFN d734 News Magazine, British Newsflash Magazine, 18. April 2007 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine,August 2007

Der Journalist Detlef Rochner ist tot

VERZWEIFLUNG: Schwerstkranker Sozialaktivist springt vom 10. Stock vom Hochhaus

VON ANDREAS KLAMM

London / Berlin. 17. Juli 2007. Der für sein Engagement für die armen, behinderten und sozial entrechteten Menschen nicht nur in Deutschland national und international bekannt gewordene Detlef Rochner ist tot.

In den offiziellen Berichten wird über einen Suizid (Selbstmord) des schwerkranken und behinderten Journalisten informiert. Doch bei näherer Betrachtung könnte man auch von einem "gezielten in den Tod treiben durch die Behörden" sprechen. Zudem kam wohl nur noch pure Verzweiflung hinzu, die den Redakteur Detlef Rochner dazu trieb, vom 10. Stock eines Hochhauses in Berlin in den Tod zu springen.

Seit Jahren kämpfte der auch als "Kampfrentner Detti" bekannte Journalist gegen die systematische, soziale Entrechtung von Menschen, die in Deutschland aus Krankheit, Behinderung oder zahlreichen Gründen in die schwerste Armut durch die Gesetzgebung Hartz4 abrutschen.

Leider hatte Detlef Rochner, der Anfang Januar diesen Jahres, 47 Jahre wurde, nicht nur theoretische Kenntnisse über die schwersten Notzustände von Hartz4-Empfängern. Mit seinem schweren Herzmuskel-Leiden und nach einer Bypass-Operation war er selbst betroffener Hartz4- Empfänger.

Über seine ernste Erkrankung sprach oder schrieb er nur sehr selten. In der kurzen Tele- Bekanntschaft in Zusammenarbeit bei Recherchen zum Thema Hartz4 konnte ich den Kollegen und Journalisten immer nur als hilfsbereiten Kämpfer erleben, der offen darüber schrieb, im Gegensatz zu mir, wo die Not am Größten ist.

Detlef Rochner veröffentliche bereits gestern Abend einen Abschiedsbrief auf seiner Webseite http://www.haertefallfamilie.de .Auf eine daraufhin an ihn geschickte email reagierte der Journalist bereits nicht mehr.

In seinem Abschiedsschreiben bat er darum seine Familie, Ehefrau und Kinder nach allen Kräften zu unterstützen.

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Detlef Rochner, der so lange mit schwerer Krankheit und Behinderung gegen ein menschenverachtendes und barbarisches System in Deutschland gekämpft hat, ist Opfer des Systems geworden könnte man vielleicht auf den ersten Blick meinen.

Doch in seinen Abschiedsworten schrieb er unter anderem, dass er der Familie "nicht als 2. Pflegefall zur Last fallen wolle im Kampf gegen die Behördenwillkür". Detlef Rochner mag sich vielleicht nach außen hin das Leben genommen haben, um seine Familie "zu entlasten", doch ihm wurde durch Kaltherzigkeit deutscher Behörden in der Bundeshauptstadt Berlin auch das Leben genommen, obgleich er jede Unterstützung und Hilfe notwendig hatte.

Noch in seinem Abschiedsbrief setzte er sich für einen "politischen Richtungswechsel" in Deutschland ein. Er formulierte es wesentlich direkter, als ich dies hier mit anderen Worten umschreibe.

Detlef Rochner war unter anderem Redaktionsmitglied bei http://www.sozialticker.com .

Im Internet sind wohl mehrere Hundert seiner sehr direkten und für eine gute Sache geschriebenen Artikel zu finden. Sozialengagierte aus ganz Deutschland trauern mit der Familie um Detlef Rochner.

Ebenso noch in seinem Abschiedsbrief bedauerte er, dass die betroffenen Menschen und Sozialengagierten leider nicht zusammenfinden könnten:

"Meine Bemühungen, die Menschen zu mehr Geschlossenheit zu bewegen, sind absolut gescheitert. Selbst einfachste Möglichkeiten zum Zusammenschluss (für den Kampf gegen Sozialraub) werden ignoriert und mit eigenen Interessen überspielt.

Die Profilierung eigener Internetpräsentationen, scheint wichtiger zu sein, als ein gemeinsames Ziel zu verfolgen.

Daher habe ich es aufgegeben, immer und immer wieder das Selbe zu pinseln und auf ein Einlenken der armen Bevölkerung zu hoffen.

In Deutschland will man nur bedauert und getröstet werden, statt sich gemeinsam gegen den Sozialraub zu wehren. Mir persönlich tut es nur sehr weh, wenn ich die Folgen für unsere Kinder sehe. Doch diese Folgen werden von der Mehrheit unserer Bevölkerung ignoriert."

Mit Detlef Rochner geht ein wichtiger und guter Mann im Kampf gegen die staatliche Unterdrückung und Entrechtung von Menschen in Not verloren. Seine mit die letzten Worten können armen und reichen Menschen in Deutschland und Europa gleichermaßen eine wichtige Mahnung sein.

Viele Fragen entstehen, wie das beispielhafte Engagement des Journalisten Detlef Rochner am besten gewürdigt werden kann: "Mit Geschlossenheit, den Zusammenschluß aller vom armen, kranken, behinderten und gesunden Menschen gegen Sozialraub kämpfen und Hartz4 zur

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Geschichte machen."

In seinem letzten Satz in der Veröffentlichung im Internet bat der Journalist auch darum, dass eine Bundes-Politikerin küntig nicht mehr schalten und walten kann, wie ihr es gefällt.Am wichtigsten in diesem Kampf war für Detlef Rochner immer seine Familie, eine Ehefrau und fünf Kinder. Im Kampf um das Überleben und gegen eine soziale Entrechtung riskierte er viel. Eines der fünf Kinder ist schwer krank und behindert. In seinem Abschiedsbrief bat er alle darum, seiner Frau und Familie zu helfen.

In Trauer und Gedenken an den Kollegen und Journalisten, Detlef Rochner.

17. Juli 2007

Related Links / Verwandte Themen: SPENDENAKTION: 1 Euro für den Pferdehof - Hilfe für die Härtefallfamilie Rochner in Berlin , http://www.britishnewsflash.co.uk/pferdehof , http://www.regionalhilfe.de/pferdehof

Erst-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 3mnewswire.org - Nachrichtenagentur, 17. Juli

2007

Nach Mord an Polizistin in Heilbronn - Gibt es Zeugen?

Bitte helfen Sie der Polizei den

Mörder der 22jährigen Polizistin zu finden

Deutschland trauert um mutige Polizei-Beamtin

von Andreas Klamm

Berlin / Stuttgart / Heilbronn. 26.April 2007. Ganz Deutschland und viele Polizisten in Deutschland trauern um ihre 22jährige Kollegin, einer Polizistin, die am Mittwoch, 25. April im Dienst mit Kopfschüssen in Heilbronn getötet, ja vielleicht sogar fast regelrecht hingerichtet wurde.

Die Polizeibeamtin glaubte an die Grundwerte der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

Diese wollte die junge Polizistin mit ihrem Dienst für die Allgemeinheit, für das Land Baden- Württemberg und für Deutschland schützen. Ihren mutigen Dienst-Einsatz für Deutschland und die Menschen in Deutschland musste die junge Frau, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatte, durch den brutalen Mord eines oder mehrerer skrupellosen Mörder mit dem Leben bezahlen.

Innenminister Heribert Rech hat den Tod einer jungen Polizeibeamtin in Heilbronn sehr bedauert. „Mein tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen“,sagte Rech am Mittwoch, 25.April 2007, in Stuttgart.

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Er hoffe auf baldige und vollständige Genesung des verletzten Beamten.

Die Polizei werde alles tun, um die Hintergründe schnell und umfassend aufzuklären.

Der Kollege der Beamtin, ein 24jähriger Polizei-Beamter, der ebenfalls mit Kopfschüssen schwerst verletzt wurde ist hart und kämpft um sein Leben.

Bleibt zu hoffen, dass er diesen Kampf ums Leben gewinnen wird und wieder vollständig ohne bleibende Folgen geheilt werden kann und genesen kann.

Das Psycho-Trauma und die Traumata durch die Verletztungen durch Kopfschüsse wird er wohl sein Leben lang nicht vergessen können. Seine Kollegin und Dienst-Partnerin hat der Polizei- Beamte für immer in diesem Leben verloren.

Für die Polizistin begann der Dienst mit einem schönen sonnigen Tag. Sie war, wie ihr Kollege, gut ausgebildet. Doch ein oder mehrere brutale Mörder haben das Leben der jungen 22jährigen Frau auf brutalste Weise genommen. Eine nicht verstehbare und sinnlose Tat, die kaum einer im Land begreifen kann.

Kein Mensch hat das Recht dazu, andere Menschen zu töten, speziell dann nicht, wenn es sich dabei um Polizistinnen und Polizisten handelt, die als repräsentative Vertreter der Gewalt des Staates mit ihrem Dienst für die Gesellschaft und Deutschland, für Sicherheit im Land sorgen.

Völlig unklar ist zur Stunde, wie es dem oder den Tätern gelingen konnte, so nah an beide Polizisten zu gelangen und diese möglicherweise überraschend und ohne Warnung mit Kopfschüssen zu töten bzw. schwer zu verletzten.

Alle Christen werden gebeten, für den Polizei-Beamten zu beten

Alle Leser und Leserinnen werden gebeten für das Überleben, die Heilung und Genesung des Polizei-Beamten zu beten. Beten Sie bitte im Stillen, in der Gemeinschaft mit Christen und danken Sie GOTT öffentlich, wenn dieser junge Mann (24) und Beamte des Landes überlebt ! Beten Sie bitte auch für die behandelnden Ärzte und Schwestern und Pfleger.

Zudem bitte ich ebenso alle Christen für die Ermittlungs-Beamten der Polizei zu beten, damit der oder die skrupellosen Täter, die die junge Polizistin brutal töteten, damit GOTT und der HERR JESUS CHRISTUS den Ermittlungs-Beamten helfen möge, den oder die Täter möglichst schnell zu finden.

Wer Polizisten kaltblütig erschiesst und dann noch Dienstwaffen und Handschellen stiehlt ist eine Gefahr für die Allgemeinheit.

Wer nicht davor zurückschreckt den offenen Kampf gegen die Staats-Gewalt, vertreten durch Polizei-Beamte des einfachen und mittleren Dienstes zu führen und möglicherweise aus niedrigen Beweggründen sogar nicht davor zurückschreckt, eine junge 22jährige Frau und Polizei-Beamtin zu

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töten und einen 24jährigen Polizei-Beamten schwer zu verletzten muss möglichst schnell von der Polizei gefunden, verhaftet werden und vor Gericht, um weitere Gefahren für Polizisten und die Gesellschaft in Deutschland zu verhindern.

Vielleicht beten Sie auch für die Reue bei dem oder die Täter, damit Gott diese Menschen zur Umkehr von ihrem schlimmen Weg führt und diese sich möglicherweise freiwillig bei der Polizei stellen.

Beten Sie für alle Angehörige bitte, damit Gott diesen verzweifelten Menschen hilft, die schwere Zeit des Hoffens, des Bangens, großer Ängste, der Wut, der Bestürzung, des Verlustes und der Trauer hilft, durchstehen zu können.

Das Leben aller Menschen muss geachtet,

respektiert und geschützt werden

Zudem bitte ich ganz konkret auch für alle weiteren Polizisten zu beten, für den Schutz, für Besonnenheit und dafür mit dieser ernsten Situation richtig umzugehen. Es dürfte wohl klar sein, dass viele gerade junge Polizisten verunsichert sind.

Aus eigener Erfahrung kann ich aus meinem Dienst als wehrpflichtiger Soldat bei der Bundeswehr- Luftwaffe und für die amerikanischen Streitkräfte, der US Armed Forces, gemeinsam mit Militär- Polizisten, amerikanischen und deutschen Polizisten bestätigen, wer eine Waffe trägt, auch im Dienst, von dem kann eine Gefahr ausgehen und zugleich befindet sich jeder der eine Waffe trägt auch selbst in Gefahr.

Die Angst, die jetzt verständlicherweise auch gerade bei jungen Polizisten besteht, könnte wiederum zu gefährlichen Situationen bei Routine-Verkehrskontrollen auch für harmlose Autofahrer führen, die nichts Böses im Sinn haben, weil die Angstschwellen seit dem gestrigen Attentat auf die Polizei-Beamten sicher bei jedem Polizisten in Deutschland wohl sehr stark angestiegen sein dürften.

Lassen Sie uns für die Polizisten beten, die Tag für Tag ihren Dienst antreten und versuchen nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen.

Lassen Sie uns ganz konkret auch für den Schutz und die Sicherheit von Polizistinnen und Polizisten beten und bitten.

Lassen Sie uns bitte auch für die Eltern, Freunde und Angehörige der jungen 22jährigen Polizistin beten, damit die Schmerzen der Eltern, Freunde und Angehörige gelindert werden können. Keine Macht der Welt vermag es die junge Frau ins Leben zurück zubringen. Der Verlust eines kostbaren Menschenlebens ist unbeschreiblich groß und nicht in Worte zu fassen.

Den Eltern, Freunden und Verwandten wurde eine Tochter, eine junge Frau genommen, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatte, die eine gute Ehefrau und Mutter hätte werden können,

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vielleicht den Traum und das Ziel vor sich hatte, eine gute Kommissarin zu werden.

Der Traum wurde mit dem brutalen Polizisten-Mord auf schreckliche Weise zerstört.

Lassen Sie uns und den Menschen, denen es möglich ist, sowohl den Eltern, Freunden und Verwandten des Opfers, einer jungen Frau, den Eltern, Freunden und Verwandten des jungen Mannes,Trost und Beistand spenden.

Lassen Sie uns gemeinsam nach Wegen suchen, wie wir als Bürger und Bürgerinnen der Polizei helfen können, den oder die skrupellosen Polizisten-Mörder zu finden, damit von dort keine Gefahr mehr ausgehen kann.

Hinweise zur Tataufklärung: Mord an 22jähriger Polzisitin in Heilbronn und versuchter Mord an 24jährigem Polizei-Beamten, bitte an:

Polizeidirektion Heilbronn Karlstraße 108

74076 Heilbronn

Telefon: 07131 104-2000

Landeskriminalamt

Baden-Württemberg

Taubenheimstraße 85

70372 Stuttgart

Telefon: 0711 54 01 - 0 FAX: 0711 54 01-33 55

Lassen Sie uns alle etwas mehr aufeinander achten. Lassen Sie uns alle nicht in Gleichgültigkeit leben und handeln. Lassen Sie uns alle sensibler werden, für Menschen, die sich gleich aus welchen Gründen auch immer in einer Notlage befinden.

Lassen Sie uns alle das Leben anderer Menschen respektieren, achten und schützen. Lassen Sie uns das Leben anderer Menschen bewahren.

Lassen Sie uns gemeinsam Wege finden, die Gemeinschaft, Nächstenliebe und Solidarität in Deutschland wieder erlebbar zu machen.

Lassen Sie uns gemeinsam arme und schwache Menschen schützen. Lassen Sie uns gemeinsam dafür engagieren, die Grundwerte der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Deutschland zu schützen, zu achten, mit Dank zu respektieren und zu verteidigen.

Lassen Sie uns gemeinsam dafür engagieren, dass Menschen, die einen Dienst für die Gesellschaft und für Deutschland leisten, nicht diesen Dienst mit der Angst um das eigene Leben begehen

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müssen.

Wie können wir als Bürger jetzt helfen ?

Für die Christen unter Ihnen sicher durch Gebete, durch Zuspruch, Beistand in einer ganz schwierigen Zeit. Keine Mutter und auch kein Vater steht gerne am Grab des toten Kindes, der toten Tochter, die in Pflichterfüllung ihres Dienstes, für das Land Baden-Württemberg, für Deutschland und die Gesellschaft auf so tragische Weise aus dem Leben gerissen wurde.

Für mögliche Zeugen. Es soll unterschiedlichsten Quellen zufolge möglicherweise ein älteres Ehepaar geben, das vielleicht Hinweise zum Tathergang machen könnte. Jeder noch so kleinste Hinweis kann für die Polizei-Ermittler und Fahnder des oder der Polizisten-Mörder ganz wichtig sein.

Bitte wenden Sie sich an die Polizei. Es ist möglich anonyme und vertrauliche Hinweise zu machen. Dabei müssen Sie noch nicht einmal Ihren Namen nennen oder sonstige Angaben machen. Tathinweise genügen und die Polizei-Ermittler werden diesen Hinweisen nachgehen. Die Adressen und Telefonnummern finden Sie hierzu obenstehend.

Wie können wir im Allgemeinen helfen? Wenn Sie Zeuge werden, dass Polizisten in eine Auseinandersetzung geraten, die auch für die Polizisten persönlich von Ihnen als gefährlich für die Polizisten einzuschätzen ist, rufen Sie bitte unverzüglich die Notruf-Nummer 110 an und bitten die Polizei schnellstmöglich um Verstärkung für "Polizisten in Not".

Handeln Sie verantwortungsbewusst. Schreiten Sie jedoch nicht aktiv persönlich in das Geschehen ein. Dies ist zu gefährlich. Doch rufen Sie Polizei.Wer ein Fotohandy besitzt könnte zudem vielleicht unbemerkt Fotos vom Geschehen machen oder auch Autonummern umherstehender Fahrzeuge aufschreiben, damit die Suche nach möglichen Tätern und Zeugen solcher Taten für die Polizei sich einfacher gestaltet.

Notieren Sie alle Auffälligkeiten, die später als mögliche Hinweise zum Tathergang dienen könnten. In der Aufregung oder im großen Stress ist es infolge eines Schocks oder psycho-traumatischer Störungen leider möglich ganz banale Dinge zu vergessen, die sonst einem Menschen, der solchen Belastungen nicht ausgesetzt ist, jederzeit wieder ins Gedächtnis kommen würden.

Spielen Sie auf keinen Fall "einen Helden", sondern handeln Sie einzig richtig und fordern Sie über die Notrufnummer 110 "Verstärkung für Polizisten in Not" an.

Die Notrufnummern 110 und 112 können Sie von jedem Telefon in Deutschland kostenfrei wählen. Bei Mobilfunk-Telefonen ist meist der Notruf 112 kostenfrei freigeschaltet.Auch diese Notrufnummer können Sie wählen. Sie werden in der Regel an die zuständige Abteilung innerhalb weniger Sekunden weitergeleitet.

Handeln Sie auch bei Notrufen verantwortungsbewusst.Wählen Sie den Notruf nur dann, wenn auch tatsächlich Ihrer Einschätzung nach eine ernste Gefahren-Situation oder ein Notfall vorliegt.

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Blockieren Sie nicht unnötig lange die Notrufnummer, denn irgendwo könnte dringend ein anderer Mensch, die Notrufnummer wählen müssen, um Hilfe zu rufen.

Wer zuschaut, macht mit

Bitte, sollten Sie Zeuge einer ernsten Gefahrenlage für Polizisten oder andere Einsatzkräfte oder anderer Menschen werden, schauen Sie NICHT nur zu. Erster Schritt ist immer der NOTRUF, gleich bei welchem Notfall. Fordern Sie Verstärkung, Notarzt und Hilfe an.

Wenn Sie einen "Ersten Hilfe-Kurs" gemacht haben, dann eilen Sie nach dem Flüchten der Täter auch zu den verletzten Polizisten und leisten Sie Hilfe, wie Sie dies auch bei jeder anderen Person machen würden. Die ersten Minuten bei einem Unfall oder Gewalteinwirkung durch Verbrechen sind sehr wichtig. Selbst wenn Ihre "Erste Hilfe"-Kenntnisse nicht mehr ganz so frisch sind, können Sie kostbare Menschenleben retten. Der größte Fehler, ist nicht zu handeln, denn dann sind der Tod oder schwere bleibende Folgen unter Umständen schon fast vorprogrammiert.

Wichtig und gut einprägen: Erster Schritt: Notruf tätigen, 110 oder 112, wählen.Angaben machen WAS ist geschehen - Wieviele Verletzte - Wann sind die Ereignissse eingetreten, WO findet das Geschehen statt,Warum / Wodurch - Ursache der Notlage, soweit erkennbar oder als Zeuge beobachtet. Eine einfache Mitteilung kann sein: "Polizisten in Auseinandersetzung in Not, bitte schicken Sie Verstärkung" - sollten Sie Zeuge einer Auseinandersetzung zwischen Polizisten und weiteren Personen werden.

Beim Auffinden einer bewußtlosen Person könnte Ihre Meldung lauten: "Bewußtlose Person, nicht

ansprechbar, reagiert nicht auf Ansprache, nicht auf Schmerzreize, unregelmässiger Puls,Atmung vorhanden aber blaue Lippen in der Musterstrasse, Hausnummer 110, Musterstadt gegenüber dem

Denkmal

Bitte

schicken Sie Rettungsdienst und Notarzt."

Zweiter wichtiger Schritt: RUHE bewahren, wenn Sie von einem Mobilfunk-Telefon anrufen, vielleicht auch daran denken, die Handy-Nummer für eventuelle Rückfragen mitzuteilen. Ähnliches gilt auch beim Anruf von einem privaten Telefon.

Dritter Schritt: Sobald Sie erkennen, dass keine Gefahr durch Angreifer oder bei Unfällen, etwa Feuer, auslaufende Giftstoffe, etc. für Sie besteht, zu den Verletzten eilen, ansprechen, Zusprache, nach Verletzungen suchen, auf Angaben der Verletzten achten, soweit diese sich noch äußern können, Blutungen stillen und wenn Sie wissen, wie es funktioniert bei Personen mit Herz- Kreislauf-Stillstand mit den Standard-Massnahmen der Herz-Kreislauf-Wiederbelebung (Atemwege frei machen, initiale Beatmung, Herzdruck-Massage) beginnen. Ziel ist es bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt einen Minimal-Kreislauf im Körper des Opfers aufrecht zu erhalten.

Sollten Sie bewusstlose Personen ohne Puls,Atmung und Herz-Kreislauf-Stillstand auffinden, bitte mit allen Massnahmen der Herz-Kreislauf-Wiederbelebung beginnen. Es ist nur durch Experten einzuschätzen wann der genaue Zeitpunkt eines Herz-Kreislauf-Stillstandes eingetreten ist.

Eine solche Person könnte vielleicht erst zwei Minuten zuvor in eine Notlage geraten sein.Vom

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Ersthelfer kann nicht erwartet werden, richtig einzuschätzen, zu welchem Zeitpunkt die Notlage eingetreten ist. Daher ist es gut so zu handeln, als sei der Notfall erst vor wenigen Sekunden eingetreten. Nicht der Ersthelfer entscheidet, ob eine Person lebt oder tot ist, sondern einzig und allein der behandelnde Notarzt. Kalte Witterung kann die Chance auf eine erfolgreiche Herz- Kreislauf-Wiederbelebung erhöhen.

Vergessen Sie bitte nicht zuvor die Atemwege frei zu machen. Dies ist mit einem Taschentuch und den Fingern möglich.

Mit den Opfern von Gewalttaten und Unfällen sprechen

Sowohl bei Opfern von Verbrechen, Unfällen und schweren Erkrankungen kann alleinig die Zusprache, vielleicht sogar der Satz: "Ich bin für Sie da, ich bleibe bei Ihnen, ich habe Hilfe gerufen", die Situation eines in Not geratenen Menschen verbessern. Ein solcher Satz kann das Gefühl von Sicherheit und Fürsorge eines in Not geratenen Menschen vermitteln.

Sprechen Sie auch ganz bewußt mit bewußtlosen Opfern. Schon die Tonlage einer beruhigenden Stimme kann ebenso hilfreich für Opfer von Gewalttaten oder von Unfällen sein, auch wenn diese Personen dem Anschein nach zunächst nicht in der Ihnen gewohnten Form reagieren.

Auch Personen bei Bewusstsein schützen. Opfer von Verbrechen und Unfall-Opfer, schwer erkrankte Menschen befinden sich zumeist im Schock. Sie können schon durch den Wärmeerhalt mittels einer Jacke oder mit einer Alu-Decke (gibt es für rund 3 Euro in fast jeder Apotheke und passt in jede Tasche) Leben retten, indem Sie die Auskühlung und Unterkühlung der verletzten Person verhindern.

Sollten Sie sich nicht mehr sicher sein, wie Sie Hilfe leisten können, dafür gibt es mehrere Hundert Beispiele, weil vielleicht Ihr Führerschein schon mehr als 20 Jahre alt ist, dann besuchen Sie doch einfach einen "Erste Hilfe"-Kurs bei Die Johanniter,ASB Arbeiter-Samariter Bund, Malteser Hilfsdienst oder beim DRK Deutschen Roten Kreuz. Die Kurse sind in der Regel nicht ganz so teuer und Sie können lernen, wie Sie effektiv das Leben von Menschen retten können. Notfälle können nicht nur auf der Strasse, sondern sehr oft auch bei Freunden,Verwandten und Bekannten im häuslichen Umfeld eintreten.Wer sich dann mittels eines Kurses vorbereitet hat, weiss wie mit einer ernsten Gefahrensituation umzugehen ist und wie ganz praktische Hilfe geleistet werden kann, um Menschenleben zu retten.

Eine Ausrede, sich nicht auf eine Hilfe-Leistung und das Retten eines Menschenlebens vorzubereiten gibt es nicht.Wer helfen will, der kann !

Hilfe-Einsatz kann plötzlich und überraschend für jeden kommen

Als Autofahrer hatte ich so lange gehofft, von einem Notfall nicht Zeuge zu werden, bis ich an die Unfallstelle an der "Alten Feuerwache" in Mannheim gelangte, bei dem ein Radfahrer von einem Auto erfasst wurde.

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Ich war auf dem Weg zum Dienst und war in keinster Weise darauf vorbereitet, dass ich an diesem Tag an dem Versuch der Wiederbelebung eines Fahrrad-Fahrers beteiligt werden würde ohne Rettungswagen und Notfallausstattung, als Privat-Person.An diesem Tag kam ich mehr als eine Stunde zu spät zur Arbeit, weil ich gemeinsam mit anderen Menschen um das Leben eines schwer verletzten Fahrrad-Fahrers kämpfte. Leider haben wir an diesem traurigen Tag diesen Kampf gegen den Tod verloren.

Doch gemeinsam mit Kollegen im Rettungsdienst ist es an anderer Stelle gelungen, das kostbare Leben von Menschen zu retten.

Meist geschehen solche Ereignisse zu einem Zeitpunkt zu dem Sie garantiert nicht mit gerechnet haben.

Bis zum heutigen Tag habe ich die Ereignisse an der "Alten Feuerwache" in Mannheim nicht vergessen. Noch vor dem Eintreffen des Notarztes mußte ich eine "Stufen-Bildung", "Verdacht auf Schädelfraktur,Verdacht auf Schädel-Basis-Bruch, etc." feststellen.

Dies war mir möglich, weil ich seit 1984 nicht nur Journalist, sondern seit 1993 zudem auch noch staatlich examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger und zudem Rettungssanitäter bin.

An diesem Tag war ich jedoch auf dem Weg zum Dienst und noch nicht offiziell im Einsatz. Es ist ein ganz großer Unterschied, ob man mit dem Notarztwagen oder Rettungstransportwagen zum Einsatz kommt oder plötzlich als Privatperson ohne Hilfsmittel, nur mit Handschuhen zum Ersthelfer wird.

Ohne die notwendige gewohnte Arbeits-Ausstattung fühlte auch ich mich als Pflegefachkraft und Rettungssanitäter reichlich hilflos. Dennoch versuchte ich, so gut, wie möglich zu helfen. Doch dem Mann konnte auch der schnell herbei geeilte Notarzt nicht mehr helfen.

Wer mittels eines "Ersten Hilfe"-Kurses und weiterer fortführender Kurse sich auf den Ernstfall vorbereitet hat, weiss fast zu jeder Zeit, wie er in einer schweren Notlage reagieren kann und muss.

Auch Einsatzkräfte brauchen Hilfe

Die Eindrücke von diesem Unfall konnte ich bis zum heutigen Tag nicht vergessen. Es ist ein sehr schlimmes Erlebnis, wenn einem trotz aller Bemühungen ein Mensch regelrecht unter den Händen einfach so wegstirbt, dem es wenige Minuten zuvor noch ganz gut ging - zumindest vor dem Unfall.

Es wird zwar Pflegefachkräften und auch Mitarbeitern im Rettungsdienst, in der Feuerwehr und

auch bei der Polizei immer wieder empfohlen "Sie dürfen nicht alles so nah an sich herangehen

lassen, sonst zerbrechen sie

Rettungsdienst und Polizei sind in erster Linie eben auch Menschen mit Eindrücken und Gefühlen und keine Dienst- oder Hilfs-Roboter.

".

Das ist richtig. Doch auch Mitarbeiter der Feuerwehr, im

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Es gibt Ereignisse in der "Ersten Hilfe"-Leistung an diesem Tag, die ich nicht einfach so ausblenden kann, selbst wenn ich es mir wünsche.Auch in den beruflichen Erfahrungen, sei es in der Notaufnahme im Krankenhaus, auf der Intensiv-Station oder im Rettungsdienst in Mannheim, in Ludwigshafen und im Rhein-Pfalz-Kreis gibt es "Einsatz-Situationen", die mich heute noch belasten und die ich nicht einfach aus meinem Leben "ausblenden" kann, als hätten diese sich nicht ereignet.

Das kann dazu führen, dass man über viele Jahre oder das ganze Leben "Geschehen und schlimme Eindrücke von schlimmen Ereignissen" mit sich trägt, die man nicht vergessen oder noch schlimmer nicht aufarbeiten kann. Im schlimmsten Fall kann das auch Einsatz-Kräfte in der Tat zerbrechen und sogar Dienst-unfähig machen.

Daher ist eine Hilfe für den Polizei-Beamten nicht nur rein körperlich jetzt zwingend notwendig, sondern lange Zeit darüber hinausgehend. In der Fach-Terminologie beschrieben, braucht der Polizei-Beamte die Begleitung einer Fachkraft für Supervision und eines Seelsorgers. Dies kann ebenso alle weiteren Kollegen und Kolleginnen der Polizisten-Opfer, die Eltern,Verwandte, Freunde und Angehörige und sogar die Ermittlungs-Beamten und Beamtinnen betreffen.

Der 24jährige Polizei-Beamte wird mit den Eindrücken kämpfen müssen, Zeuge der Ermordung seiner Dienstkollegin geworden zu sein und mit die Eindrücke bewältigen müssen, selbst zum Opfer eines schweren Verbrechens geworden zu sein. Er wird lange Zeit nach der intensiv- medizinischen Versorgung nicht nur die rein auf den Körper bezogene Hilfe benötigen, sondern auch psychologische und seelsorgerische Hilfe.

Unfälle und Erkrankungen sind nicht immer zu verhindern.Verbrechen dieser schweren Form können auch nicht immer verhindert, doch zumindest in der Anzahl stark gesenkt werden. Dazu können alle Menschen ihren Beitrag leisten, in dem wir alle das Leben anderer Menschen respektieren, achten, schützen und bewahren und wenn es notwendig wird helfen, um ein Menschenleben zu retten.

Dank eines unbekannten LKW-Fahrers: Zur Hilfe verpflichtet

Zur Hilfeleistung habe ich mich nach einem besonders dramatischen und schlimmen Ereignis auf der Autobahn A 81 selbst verpflichtet. Durch einen Leichtsinns-Fehler und Unachtsamkeit verunglückte ich 1994 auf der Autobahn in der Nähe von Stuttgart schwer und wurde zum Unfall- Opfer.

Nur dem sofortigen Einschreiten eines LKW-Fahrers, der "Erste Hilfe" leistete und sofort Polizei und Rettungsdienst verständigte, verdanke ich, dass ich vergleichsweise recht unbeschadet die Folgen eines fünffachen Überschlags mit einem Klein-Auto überlebte.

Noch auf der Intensivstation, damals leider als Patient, habe ich mir vorgenommen, wenn mir Gott dazu die Gnade schenkt, Menschen in Notlagen zu helfen, sei es auf der Strasse, auf der Autobahn oder sonst wo, dann werde ich helfen, weil mir dieser LKW-Fahrer, dessen Namen ich bis heute infolge der Verletzungen und eines "Black outs" oder besser einer Amnesie (Teil-Verluste des Erinnerungsvermögens im Zusammenhang mit dem Autounfall) nicht kenne, dennoch als Vorbild

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dient, "wer helfen will, der kann". Man muss nicht immer Fachkraft sein, um zu helfen. Der LKW- Fahrer hatte wohl irgendwann einen "Ersten Hilfe"-Kurs gemacht und dafür und für seine Hilfe bin ich noch heute dankbar, besonders dann, wenn mich Knochen- und Glieder-Schmerzen an die Ereignisse in der Juli-Nacht des Jahres 1994 sehr deutlich an den Unfall und dessen Folgen erinnern.

Mit ganz schlimmen Erlebnissen kann ich nur Dank des Glaubens an Gott und Jesus Christus bestehen.Wenn mich schlimme Eindrücke und Erlebnisse zu zerbrechen drohen und ich diese "nicht aufarbeiten" kann, gebe ich die Sorgen, Nöte und Ängste an Gott ab und bitte ihn in einem kleinen stillen Gebet, mich durch die Zeit der Trübsal und Drangsal zu tragen. Für mich hat dies eine befreiende Wirkung und das Gefühl einer gewissen Erleichterung.

Bitte um bundesweite Solidarität und Mahnwachen

Zugegeben, von den Ereignissen, der brutalen Ermordung der Polizistin und der schweren Verletzung eines Polizei-Beamten in Heilbronn bin auch ich emotional tief ergriffen, besonders deshalb weil ich während meiner Ausbildung in Mannheim als Rettungssanitäter auf der Rettungswache auch Polizistinnen und Polizisten kennenlernen konnte, die einen Kurs zur Notfall- Hilfe-Leistung und Praktika, etwa bei Unfällen und sonstigen Katastrophen absolvierten, um anderen Menschen, auch als Polizei-Beamte, Rettungs-Dienst-technisch gesehen, "fachgerecht" helfen zu können.

Es waren junge Polizisten, wie die beiden Opfer, mit denen ich Gespräche führte über ihre Wünsche,Träume und Ziele, die auch ich habe, manchmal einfach nur ganz private Gespräche über die Geschehen des Alltages. Es waren für mich auch "Kollegen" und "Kolleginnen" im Rettungsdienst, obgleich ich wusste, es sind im Hauptberuf Polizei-Beamte.

Irgendwie gehörten auch diese junge Polizisten zur "Familie" dazu.Trauer muss man zulassen und Anteilnahme können wir alle zeigen.

Mit Heilbronn verbindet mich zudem die Arbeit als Journalist für das Stadtradio Heilbronn im Jahr 1990. Fast täglich sprach ich im Auftrag des kleinen Radio-Senders mit der Polizei, um zu erfahren, was geschehen ist.

Ich bitte heute aus ganz traurigem Anlass um bundesweite Mahnwachen für die junge 22jährige Polizistin, für den 24jährigen Polizisten, der im Krankenhaus um sein Leben kämpft und um Solidarität für die Polizisten, die täglich in den Einsatz gehen, um die Gesellschaft und Deutschland zu schützen.

Lassen Sie die Mitmenschen in ganz Deutschland wissen, uns allen ist der Tod einer 22jährigen Frau und Polizistin nicht gleichgültig.Wir protestieren dagegen.

Die Polizisten begeben sich sehr wohl in Gefahren-Situationen um Gefahren für andere Menschen abzuwenden. Das wissen wir alle oder erahnen es zumindest. Lassen Sie uns gemeinsam dazu beitragen, damit auch der Dienst von Polizistinnen und Polizisten in Deutschland sicherer wird.

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Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich fordere nicht den Sicherheits-Staat, auch nicht einen Überwachungs-Staat, doch ich fordere, dass in diesem Land das Leben jedes Menschen, gleich welcher Herkunft, sozialen Stellung, Hautfarbe, Rasse, Beruf, religiösen Überzeugungen oder weltanschaulichen Vorstellung, auch das Leben von Polizistinnen und Polizisten geschützt, geachtet, respektiert und bewahrt wird.

Die Polizisten, die tagtäglich auf den Strassen in Deutschland ihr Leben riskieren, damit wir die Bürger und Bürgerinnen in Deutschland sicher leben können, haben unsere Anteilnahme, Solidarität, Unterstützung und Hilfe verdient.

Helfen Sie, wenn Sie Zeuge von Verbrechen werden. Manchmal gibt es Gründe seinen Namen nicht zu nennen. Doch ein einfacher Anruf von irgendeiner Telefon-Zelle mit der Mitteilung, dass dieses oder jenes soeben beobachtet wurde, ist nahezu jedem Menschen möglich ohne sich dabei in Gefahr zu begeben.

Lassen Sie bitte die Polizistinnen und Polizisten, meist des einfachen und mittleren Dienstes wissen, dass Sie deren täglichen Einsatz für Sicherheit und Gefahrenabwehr würdigen. Lassen Sie die Polizistinnen und Polizisten in Deutschland wissen:Wir sind ihnen dankbar und sie sind nicht alleine.

Das ist die Botschaft die jetzt von vielen Bürgern und Bürgerinnen an Polizisten und Polizistinnen in ganz Deutschland gehen sollte.

Wer beobachtet, dass Polizistinnen und Polizisten in Gefahr geraten sollte zumindest das tun, was jedem Menschen mit und ohne Ausbildung möglich ist: Die Notrufnummer 110 oder 112 wählen und Hilfe rufen !

Helden, die falsch reagieren braucht dieses Land nicht. Daher bitte ich Sie heute auch darum die zuständigen Fachkräfte zu rufen und nicht eigene "Rettungsaktionen" durchzuführen, solange es sich dabei nicht um die "Erste Hilfe-Leistungen" handelt bzw. Sie sich nicht sicher sein können, dass ihr Handeln mit besten Wissen und Gewissen stattfindet.

Als ehemaliger wehrpflichtiger Soldat der Bundeswehr, als Gesundheits- und Krankenpfleger, als Rettungssanitäter und als Journalist bin ich der Überzeugung, dass ein Notruf in Deutschland jedem Menschen möglich sein kann und vielen Menschen es möglich ist, "Erste Hilfe" und "Lebensrettende Sofortmassnahmen" durchzuführen.

Wer helfen will, der kann - darum bitte ich Sie heute herzlichst !

Lassen Sie uns gemeinsam gegen soziale Kälte und gegen die Gleichgültigkeit gegenüber Menschen in Deutschland handeln, ungeachtet dessen, ob es sich dabei um eine junge 22jährige Polizistin, Polizisten oder andere Menschen, gleich was auch immer diese machen, handelt.

Zudem bin ich der Überzeugung, dass wenn wir in Liebe füreinander leben und

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veranstwortungsbewusst handeln, sich Katastrophen und der nicht notwendige Tod, wie der der jungen Polizistin am Mittwoch, dem 25.April 2007 in Heilbronn und weitere ernste Krisensituationen verhindern lassen.

Kein Mensch lebt für sich alleine, wir alle leben in einer Gemeinschaft und bedürfen einer Gemeinschaft, die auch für Menschen in Not, Gefahr und schwache Menschen da ist. Dies ist möglich - auch in Deutschland.

Die Polizei hilft uns und ebenso ist es für viele Bürger und Bürgerinnen im begrenzten Umfang möglich auch Polizistinnen und Polizisten zu helfen. Gegen Liebe, Hilfe und Gerechtigkeit gibt es kein Gesetz.

Polizistinnen und Polizisten sind ebenso, wie jeder andere Bürger und Bürgerinnen, in erster Linie Menschen, deren Leben es zu achten gilt, wie das Leben jedes anderen Menschen. Polizistinnen und Polizisten, sind zudem Staatsbürger in Uniform.

Auch Polizisten und Polizistinnen können Fehler machen.

In dem wir bereit sind verantwortungsvoll das Leben des anderen Menschen zu respektieren, zu achten und zu schützen, in dem wir gegen soziale Kälte handeln und Liebe für einander in der Tat und Wahrheit leben, können wir Deutschland mit Mitteln sicherer machen, die stärker sind, als jede Form von Gewalt. Das Böse kann mit dem Guten überwunden werden. Dafür gibt es Millionen von guten Beispielen.

Lassen Sie die Polizistinnen und Polizisten dieses Landes wissen, dass wir sie lieben, mit ihnen Anteil nehmen und mit ihnen trauern, um das Leben einer jungen Polizei-Beamtin und einer jungen Frau, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatte.

Als Menschen und zeitlich befristete Gäste auf dieser Erde haben alle Menschen Rechte und Pflichten. Lassen Sie uns alle unseren Teil dazu beitragen diesen Rechten und Pflichten mit Verantwortungsbewusstsein, mit Gerechtigkeit, mit Liebe in der Tat und Wahrheit und mit Würde vor Gott und den Menschen gerecht zu werden.

Polizeigewerkschaft (DPolG) trauert um erschossene Polizistin in Heilbronn

Berlin / Stuttgart / Heilbronn. (red). 25.April 2007 Mit Trauer und Bestürzung reagierte die Deutsche Polizeigewerkschaft auf die Tötung einer Polizistin am 25.April in Heilbronn. Obwohl die genauen Tatumstände noch ungewiss sind, belege auch diese Tat, bei der ein weiterer Polizist schwer verletzt wurde, wie gefährlich der Polizeiberuf ist.

DPolG Bundesvorsitzender Wolfgang Speck: „Unser Mitgefühl gilt zunächst den Familien der Opfer.

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Ich bin zuversichtlich, dass ein derartiger feiger Mordanschlag schnell aufgeklärt werden kann.

Die öffentliche Diskussion um die Gefährlichkeit des Polizeiberufes und die angemessene Schutzausstattung wird aber leider wieder von neuem losgehen.“

Auch der badenwürttemberigsche Ministerpräsident Günther Öttinger sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus.

Die Zahl der seit 1945 in Ausübung oder aus Veranlassung des Dienstes durch Rechtsbrecher tödlich verletzten Kollegen erhöht sich damit auf 388.

Hinweise zur Tataufklärung bitte an:

Polizeidirektion Heilbronn Karlstraße 108

74076 Heilbronn

Telefon: 07131 / 104-2000

Landeskriminalamt

Baden-Württemberg

Taubenheimstraße 85

70372 Stuttgart

Tel: 0711 54 01 - 0 FAX: 0711 54 01-33 55

3mnewswire.org

Innenminister Heribert Rech:

„Mein tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen“

Stuttgart / Heilbronn. (red). 26.April 2007. Innenminister Heribert Rech hat den Tod einer jungen Polizeibeamtin in Heilbronn sehr bedauert. „Mein tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen“,sagte Rech am Mittwoch, 25.April 2007, in Stuttgart.

Er hoffe auf baldige und vollständige Genesung des verletzten Beamten. Die Polizei werde alles tun, um die Hintergründe schnell und umfassend aufzuklären.

Innenminister Heribert Rech ordnet Trauerflor an allen Streifenfahrzeugen des Landes an

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Polizei Baden-Württemberg von kaltblütigem Verbrechen tief betroffen

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Stuttgart / Heilbronn (red). 26.April 2007. Die Polizei Baden-Württemberg ist nach dem unfassbaren Mord an einer 22-jährigen Beamtin und dem versuchten Mord an einem 24-jährigen Beamten tief betroffen. Innenminister Heribert Rech: „Diese sinnlose Tat ist für uns alle nicht nachvollziehbar.

Ich habe als äußeres Zeichen der tiefen Trauer der gesamten Polizei Baden-Württembergs Trauerflor an allen Streifenwagen des Landes angeordnet. Mein tiefes Mitgefühl gehört den Angehörigen.“ Seine ganze Hoffnung setze er nun auf die Ärzte.

Er hoffe, dass es diesen gelingt, das Leben des schwerverletzten 24-jährigen Polizeibeamten zu retten.

Seit 1945 seien in Baden-Württemberg insgesamt 54 Polizeibeamte durch Rechtsbrecher getötet und allein im Jahr 2006 394 Polizeibeamte durch Straftäter verletzt worden.

Dies zeige, dass der Polizeiberuf alles andere als ungefährlich ist.

Deshalb würden alle Polizeibeamten bereits während der Ausbildung durch situatives Handlungstraining, Zwangsmittel- und Schießtraining sowie Abwehr- und Zugriffstraining hochprofessionell auf konfliktträchtige und gefährliche Situationen vorbereitet.

Auch nach der Ausbildung absolviere jeder Polizeibeamte regelmäßig Einsatztraining, um die Risiken des polizeilichen Alltags zu minimieren.

Absolute Sicherheit könne es jedoch trotz einer hochwertigen Aus- und Fortbildung und einer optimalen Schutzausstattung nicht geben, wie die tragischen Ereignisse des gestrigen Tages zeigten.

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Fernseh-Beitrag:

Erst-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, 26.April 2007 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, September 2007

Soziales Engagement - 10.000 Euro-Spende:

BASF AG hilft bedürftigen Menschen im Rhein-Pfalz-Kreis

Landrat Werner Schröter freut sich in Anbetracht eines defizitären Haushaltes von 8 Millionen Euro

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Finanzielle Hilfe soll an bedürftige Familien und Menschen im Landkreis in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden verteilt werden

VON ANDREAS KLAMM

Ludwigshafen. Die BASF AG Ludwigshafen am Rhein hilft bedürftigen Menschen im Rhein-Pfalz-Kreis. Der Personalchef der BASF AG, Hans-Carsten Hansen, überreichte am Donnerstag, 15. Dezember, einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro an Landrat Werner Schröter.

Hans-Carsten Hansen: "Wir sind gerne, wie in jedem Jahr bereit, die Stadt Ludwigshafen, dem Rhein-Pfalz-Kreis und den kirchlichen Trägern für besondere Projekte, in diesem Fall auch für die Unterstützung von hilfsbedürftigen Mitbürgern, Geldbeträge zur Verfügung zu stellen. Im Jahr des 140jährigen Bestehens der BASF AG haben wir die Summen etwas erhöht. Für den Rhein-Pfalz-Kreis habe ich heute dem Landrat, Herrn Werner Schröter, einen Betrag von 10.000 Euro ausgehändigt."

Das sei Geld, das direkt von der BASF AG, die in Ludwigshafen ihren Sitz hat, zur Verfügung gestellt wird.

Dieses Jahr, habe die BASF AG ein Großprogramm gefahren, "Mit uns gewinnt die Region". Dabei habe man rund 22 Millionen Euro dieses Jahr ausgegeben, informierte Hans-Carsten Hansen von der BASF AG.

Gefördert wurden auch Projekte in den Bereichen Wissenschaft, Kultur, Sport und Soziales.

Die BASF AG habe damit auch gesellschaftliches Leben unterstützt. Ziel sei es die "Metropolregion" mit diesem Betrag auch ein Stück weit zusammenzubinden, so der Personalchef der BASF AG in Ludwigshafen am Rhein. Zu helfen, dies zu starten, sei ein Anliegen des Programms. Dies sei gut angekommen.

Die Förderung einzelner Projekte werde im kommenden Jahr weitergehen. Hans-Carsten Hansen:

"Wir werden auch ein sehr attraktives Volumen weiterhin zur Verfügung stellen".

Zudem werden neue Projekte aufgenommen. Hier und da werde es Veränderungen geben, aber vieles wird sich auch bestätigen, beispielsweise das Filmfestival in Ludwigshafen am Rhein "Deutscher Film", werde im Frühjahr wieder stattfinden und auch andere Großveranstaltungen werden wie im Jahr 2005 die Fortsetzung genießen.

Landrat Werner Schröter, freute sich über die Hilfe des weltgrößten Chemie-Unternehmens, der BASF AG: "Ich habe sehr erfreut gerade von Herrn Hansen erfahren, dass wir dieses Jahr 10.000 Euro bekommen. Noch heute morgen durfte ich der Presse unseren hochdefizitären Haushalt mit rund 8 Millionen Euro vorstellen. Da tut es uns gut, dass wir für unseren Sozialetat, eben diese 10.000 Euro verwenden können."

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Bereits im Vorfeld habe die Kreisverwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises bei den Gemeinden nachgefragt, ob diese bedürftige Personen innerhalb ihrer Grenzen haben. "Natürlich gibt es in den Gemeinden bedürftige Personen", so Landrat Werner Schröter. "In enger Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden, den in den Gemeinden Verantwortlichen und dem allgemeinen Sozialdienst der Kreisverwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises werden nun die Gelder verteilt für bedürftige Familien und für bedürftige Menschen im Landkreis.", versicherte der Landrat.

BILD-Unterschrift # 1: Der Personalchef der BASF AG, Ludwigshafen am Rhein, Hans-Carsten Hansen überreichte einen Scheck mit 10.000 Euro für die Soforthilfe bedürftiger Famlien und Menschen im Rhein-Pfalz-Kreis an den Landrat des Landkreises,Werner Schröter (SPD). Foto:

Andreas Klamm

Television cast / zum Fernseh-Beitrag:

Erst-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, British Newsflash Magazine, 3mnewswire.org - Nachrichtenagentur, 2005 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine,August 2007

Wird Rüdiger Steinbeck zum Hartz-4-Märtyrer in Deutschland?

VON ANDREAS KLAMM

New York / London / Wieda . Kann sich Deutschland, Rüdiger Steinbeck als Hartz-4- Märtyrer, in den Augen der internationalen Öffentlichkeit leisten? Seit mehr als 6 Wochen befindet sich der Mann aus Wieda (Landkreis Osterode) im Hungerstreik für Grundrechte und Menschenrechte in Deutschland.

Böses kann nur mit GUTEM und der LIEBE überwunden werden! Wo sind in Deutschland, die Menschen und Behörden, die Nächstenliebe, die Liebe zu den Feinden leben und Mitgefühl für arme und notleidende Menschen haben?

Deutschland braucht mehr Menschen, die auch ihren Nachbarn lieben. Kann der nicht notwendige Tod von Rüdiger Steinbeck verhindert werden? Können regionale Behörden und der Hungerstreikende gemeinsam eine Lösung finden, die dem hungerstreikenden Mann, ein menschenwürdiges Leben in Deutschland möglich macht?

Der nicht notwendige Tod eines Menschen in Deutschland aufgrund von Armut. Das passt nicht zum Bild des Export-Weltmeister Deutschland.

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Bitte helfen Sie LIEBE, Güte und Menschenwürde nach Deutschland zu importieren. BITTE helfen Sie LEBEN in Deutschland zu retten! Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes gibt es 11 Millionen Menschen in Deutschland die von Armut betroffen oder gefährdet sind.

Wenn diese Menschen und Menschen, die noch in Arbeit stehen, sich in einem Solidaritäts- und Hilfe-Bündnis "GEGEN ARMUT" zur Wahrung ihrer Grundrechte und Menschenrechte zusammenschliessen, kann eine Selbsthilfe und das Überleben auch für von Armut betroffene Menschen in Deutschland erreicht werden, bis Hilfe von oben kommt bzw. vielleicht auch gerechte politische Lösungen gefunden werden. DANKE.

Erst-Veröffentlichung: 3mnewswire.org, British Newsflash Magazine, IFN d734 News Magazine, Januar 2007 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine,August 2007

Für die Kinder-Parkinson-Forschung:

Mit dem Galacom-Charity-Bike radeln für die gute Sache

WinMore hilft kranken Kindern

VON ANDREAS KLAMM

Heiligendamm / Nürnberg.WinMore hilft Kindern, die an Parkinson erkrankt sind. Er setzt sich für die Kinder-Parkinson-Forschung ein, um eine Finanzierung für die Forschung um Kinder-Parkinson auf die Beine zu stellen.

Die Sicherheitskräfte staunten nicht schlecht als WinMore mit dem Galacom-Charity-Bike vorfuhr, um sich mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, zum Foto- Shooting beim G8-Gipfel zu treffen.

Während die Sicherheitskräfte immer noch zweifelten und die Computer zwecks Sicherheits- Auskünfte bemühten, zeigte José Manuel Barroso ein Herz für Kinder und ließ sich mit WinMore für die gute Sache ablichten.

WinMore ist sich keineswegs zu schade auch ungewöhnliche Wege zu gehen und dabei manchmal auch hart angegangen zu werden. Er nimmt Hürden, die es im Kampf gegen Kinder-Parkinson zu nehmen gilt.

Die Erkrankung um Kinder-Parkinson steht nicht im Mittelpunkt der pharmazeutischen Forschung

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und des öffentlichen Interesse.

Genau das will WinMore ändern.

Er reist mit dem Galacom-Charity-Bike von Gala zu Gala um die Welt, um namhafte Sponsoren und Unterstützer aus Politik, Kultur, Kunst und Sport zu gewinnen.

Mit dem Galacom-Charity-Bike erregt er Aufsehen und Interesse. Die Menschen wundern sich zunächst, wenn WinMore mit und ohne Ankündigung auf einer Gala auftaucht. Diese Verwunderung wechselt meist schnell in eine Stimmung der Bewunderung, wenn Menschen und internationale Promi´s von dem Engagement von WinMore für Kinder, die an Parkinson erkrankt sind, hören.

Die Menschen beginnen sich für die Forschung um die Erkrankung von Kindern mit Parkinson zu interessieren. Mit den zum Teil spektakulären und kreativen Auftritten bringt WinMore auch bei den ganz Großen in der Welt, Kinder und die Forschung zu Kinder-Parkinson ins Gespräch.

Mögliche Sponsoren und Unterstützer werden auf WinMore aufmerksam.

In seinem Projekt wurde WinMore bereits von zahlreichen Promis unterstützt, unter anderem auch von Bundesminister Dr.Wolfgang Schäuble, Franz Beckenbauer, Deutschlands "Superfrau" Verana Pooth und viele andere.

Das Film-Bike soll bei der Filmpremiere des Spielfilms "Win for Charity" für die Kinder-Parkinson- Forschung zu 50 Prozent versteigert werden. Die andere Hälfte geht an die Muhammad Ali Foundation.

Aufmerksamkeit erreichen und mit diesem öffentlichen Interesse die Forschung um Kinder- Parkinson vorantreiben. Das ist das Ziel von WinMore. Sein Motto ist: "Each moment counts, without borders for human moments." Ein gutes Ziel!

WinMore dankt allen begleitenden Partnern, die die gute Sache zur Forschung über Kinder- Parkinson bereits unterstützen: Df-webhosting.de, pmb PRODUCTIONS, Lufthansa, Marzocchi, Kaminski, GHM Neue Messe München, Imhofwerbung Nürnberg,Audio Video Technologie Nürnberg,Arthur Fischer TIP und dem Internet-Team zum Spielfilm-Projekt "Win for Charity".

Weitere Informationen und Fotos, die es in sich haben, bei: http://www.galacom.tv

BILD-Unterschrift:Winmore kommt mit dem Film-Bike um auch beim G8-Gipfel prominente Unterstützer zu finden. Bei den Sicherheitskräften sorgte er zunächst für Verwunderung. Fotos: and / 3mnewswire.org

Erst-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 3mnewswire.org - Nachrichtenagentur, Juni 2007

Informationen zum Autor des Beitrages: http://www.regionalhilfe.de/akc .

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Im Kampf gegen Suchtkrankheiten:

Dem zermürbenden Abstieg ein Ende setzen

VON ANDREAS KLAMM

Dudenhofen/Speyer. In der Bundesrepublik sind rund 800 000 Menschen von Medikamenten, 40 000 bis 60 000 von illegalen Drogen und mehr als zwei Millionen Menschen vom Alkohol abhängige Personen verzeichnet. Fünf Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung ist laut Caritasverband Speyer behandlungsbedürftig, und auch im Raum Speyer/Dudenhofen ist dieses Problem längst nicht mehr unbekannt.

Wege in die Unabhängigkeit werden angeboten. Die Zahl der Süchtigen schätzt der Initiator der neuen Dudenhofener AA-Gruppe auf cirka zehn Millionen, "vielleicht noch höher", da nicht alle Suchtkranken registriert seien.

Gründer des weltweiten AA-Gruppen-Systems waren 1935 in den USA der bekannte Börsenmakler Bill, aus der Wall Street und Dr. Bob (Chefarzt), beide selbst vom Alkohol abhängig. Gegen den Alkoholismus versucht die AA-Gruppe Speyer seit fünfzehn Jahren, auch gegründet von einem Betroffenen, anzukämpfen, und dies nicht ohne Erfolg. Jetzt wechselte der engagierte Initiator der Speyerer AA-Gruppe nach Dudenhofen und betreut seit 28. Januar dort seine "Kollegen".

"Bei uns gibt es keine Leitende, nur Leidende", meint er und erzählt seine Geschichte. Für den Beginn mit dem Trinken bis hin zum "totalen" Abstieg auf den Nullpunkt gibt es keine allgemeingültigen Regeln.Verschiedene "auslösende Faktoren" und Labilität des einzelnen wirken zusammen. Bis zur Entziehungskur war es ein sehr schwerer Weg: "Meine Frau stellte mich konsequent vor die Wahl, entweder du hörst auf zu trinken oder ich gehe. Ich entschloß mich für meine Frau!" Nach 20 Jahren "Suff" gelang es ihm nun, fast acht Jahre "trocken zu bleiben". Endlich hatte er es erreicht, " der Zeit des zermürbenden Abstiegs ein Ende zu setzen."

Die Phasen des Alkoholismus lassen sich in Früh-, Mittel- und Endstadium gliedern. Für 95 Prozent bedeutet der übermäßige Alkoholgenuß den sozialen Abstieg. Mit einem Glas Bier, einem Cognac,

sieht ein Problem plötzlich ganz anders aus. Der Griff zur Flasche wird immer öfters

empfindet anders. Das Denken und Handeln wird durch den "Fremdkörper" Alkohol negativ beeinflußt. Persönlichkeitsänderung und der Umgang mit "Niveau-Niedrigeren" folgen, bis der Trinker ihnen eines Tages gleichgestellt ist. Der Süchtige verliert die Kontrolle und seine Hemmungen bis zur Unzurechnungsfähigkeit. Der Arbeitsplatz ist gefährdet. Immer wieder stellt sich für ihn die Frage: wie komme ich an die Flasche? Den Grund für sein Trinken schiebt er immer anderen, nie sich selbst zu. Zu kriminellen Handlungen, meint der Dudenhofener AA-Gruppen- Betreuer, würden Trinker nur selten, neigen.

Der Trinker

Der "Leidende" erzählt weiter: "Schweißgebadet, mit schwerer Atemnot, wachte ich an jenem

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Morgen auf.Asthma - eine Krankheit, die keine war. Ein heilungsversprechendes Mittel aus Belgien, in der Apotheke erhältlich, brachte für mich den kompletten Rückfall mit katastrophalen Folgen. Erst später erfuhr ich, dass im Mittel 82 Prozent Alkohol enthalten waren, die mich wieder in ein "Meer von Flaschen" zurückwarfen. Der ehemalige Alkoholkranke trank so sehr, dass er fast sein ganzes Unternehmen im Alkoholrausch verlor. Bis zum Selbstmordversuch und einem Schädelbasisbruch ging der Rückfall. Letztlich hatte ich drei Möglichkeiten: "Klapsmühle,Tod oder weg von der Flasche".

Er entschloß sich für das letztere und lernte eine AA-Gruppe kennen. Heute betreut er selbst die Dudenhofener AA-Gruppe, die nicht mit einem Verein oder einer Behörde zu vergleichen ist.AA, Anonyme Alkoholiker bedeutet aus freien Stücken, ungezwungen und ohne jedes "Muß" vom Alkoholismus wegzukommen, mit seiner Krankheit leben zu lernen. Und vor allen Dingen bleibt die Anonymität bei der AA gewahrt. Der Betroffene muß keine Formularberge ausfüllen oder massenweise Anträge stellen. Er kann einfach zu einem AA-Meeting kommen, zuhören, zuschauen, gehen oder bleiben, mitdiskutieren und erzählen.

Mit dem AA-Konzept, erarbeitet von Abhängigen, wurde schon vielen tausenden Suchtkranken in aller Welt geholfen, von der Flasche oder Tablette wegzukommen. Zusammen mit Leidensgenossen versuchen "trocken" zu bleiben ist das Ziel der Alkoholiker-Gruppe. In der AA-Gruppe kann der einzelne seine Freiheit wiedererlangen.Alle sind in der AA-Gruppe gleichgestellt, alle um Stillstand der Krankheit und Resozialisierung bemüht. Dem neuen AA-Gruppen-Besucher hilft auf Wunsch ein "Sponsor" für ein ganzes Jahr lang, den Weg in die Unabhängigkeit zu erreichen. Dieser steht Tag und Nacht in allen Situationen zur Hilfe bereit.

Die Betroffenen geben in der Gruppe ihre Erfahrungen an andere Betroffene weiter. Ziele der AA sind "Kapitulation vor dem Alkohol", gründliche und furchtlose "Inventur" im Innern, Beseitigung von Charakterfehlern,Wiedergutmachung von begangenen Fehlern und eben auf Dauer "trocken" zu bleiben.

Einzige Voraussetzung für die AA-Zugehörigkeit ist der aufrichtige Wunsch mit dem Trinken aufzuhören. Die Anonymen Alkoholiker sind unter Telefon 0 62 32 . 93 651 (Helmut) zu erreichen.

Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 1984 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, IFN d734 News Magazine,April 2006

Ein Sieg im Kampf gegen Leukämie:

Fünfjähriger Junge lebt dank Knochenmarkspende aus Hohenheim

Lebensretter im Schloss der Universität Hohenheim geehrt

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Stuttgart/Ludwigshafen/Osthofen.Timo Kissinger aus Osthofen bei Worms, derzeit Student der Agrarwissenschaften und Vorsitzender des AstA an der Universität Hohenheim, hat ein Leben gerettet: Dank seiner Knochenmarkspende kann ein 5- jähriges Kind von Leukämie geheilt werden.

Beim Aktionstag gegen Leukämie der Universität Hohenheim liess der Osthofener sein Blut untersuchen und sich als potenzieller Stammzellspender in die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) aufnehmen und registrieren.

Am 18.August lud der Schirmherr der Aktion, Rektor Prof. Dr. Hans-Peter Liebig, deshalb den Lebensretter und alle Untersützer des 1. Hohenheimer Aktionstages gegen Leukämie zu einem Empfang in den Balkonsaal des Hohenheimer Schlosses und ehrte den Studenten und Lebensretter. Prof. Dr. Hans-Peter Liebig bereitete dem Lebensretter und den Unterstützern der Aktion einen festlichen Empfang.

Prof. Dr. Hans-Peter Liebig ist glücklich: "Es freut mich ganz besonders, dass Timo Kissinger den Mut für diese Operation aufbrachte". Es sei wichtig, dass die Universität Hohenheim auch als ein Ort des gesellschaftlichen Engagements verstanden werde, so der Professor.

"Es ist ein tolles Gefühl, wenn man helfen kann.", sagte Timo Kissinger.

In den Niederlanden hat die Aktion, Dank der Hilfe des Studenten, ein Leben gerettet: Beim Hohenheimer Studenten Timo Kissinger wurde eine Knochenmark-Übereinstimmung mit einem schwerkranken Jungen festgestellt.

In Nürnberg ließ sich Timo Kissinger Knochenmark entnehmen, das dem fünfjährigen Jungen übertragen wurde. Die Heilungschancen stehen gut.

Beim Aktionstag im vergangenen Jahr, liess er sich fünf Milliliter Blut abnehmen.Als er ein dreiviertel Jahr später erfuhr, dass seine Gewebemerkmale nahezu hundertprozentig mit denen eines Patienten übereinstimmen, stand für den Hohenheimer Studenten aus Osthofen fest, dass er helfen würde.

Im April wurde ihm in Nürnberg circa ein Liter Blut-Knochenmark-Gemisch aus dem Beckenkamm entnommen. Genug, um einem fünfjährigen Jungen in Holland, der an einer schweren und seltenen Erkrankung, einer aplastischen Anämie, leidet, die Chance auf Überleben zu geben.

Von dem erkrankten Jungen weiß Kissinger nur, dass er Hassan heißt und fünf Jahre alt ist.Anders als in Deutschland herrscht in Holland zwischen Spendern und Empfängern ein absolutes Kontaktverbot.

Dank der Typisierungsaktion der Universität Hohenheim in Zusammenarbeit mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei im Juni 2004 konnten Spender und Empfänger zusammenfinden.

Timo Kissinger: "Wenn man bedenkt, wie unkompliziert der Knochenmarktransfer an sich ist, gilt

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es letztlich nur noch, Spender und Spendenempfänger durch solche Aktionen wie in Hohenheim zusammenzubringen".

Katrin Winkler, Mitarbeiterin der Zentralen Studienberatung, initiierte ehrenamtlich diese Aktion, nachdem in der Familie einer Freundin ein Leukämiefall aufgetreten war.

Bei der Aktion ließen sich 418 Anwohner und Angehörige der Universität eine Blutprobe entnehmen, um in die Spenderdatei aufgenommen zu werden.

Einer davon war Timo Kissinger. Um möglichst viele Typisierungen zu ermöglichen, hatten zahlreiche Spender den Aktionstag mit über 21.000 Euro unterstützt. Um einen potenziellen Lebensretter zu identifizieren, ist eine Blutauswertung notwendig.

Einen passenden Spender zu finden ist ein großes Glück. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Gewebemerkmale eines Spenders mit denen des Patienten nahezu vollständig übereinstimmen, liegt zwischen 1:20.000 und 1: mehreren Millionen. Noch immer kann für jeden vierten Patienten, der auf die Übertragung gesunder Stammzellen angewiesen ist, kein passender Spender gefunden werden.

Jeder, der sich als potenzieller Stammzellspender registrieren lässt, bedeutet eine Chance und kann irgendwann einmal Spender werden. Deshalb ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen registrieren und typisieren lassen.Typisieren lassen kann sich jeder gesunde Mensch im Alter von 18 bis 55 Jahren.Als weltweit größte Datei vermittelt die DKMS heute vier bis fünf Stammzellspenden täglich.

Nach dem Empfang lud der AStA zu einer Benefiz-Disco im Schlosskeller der Universität. Der Erlös wird an die DKMS gespendet.

Jede Typisierung kostet die Deutsche Knochenmarkspenderdatei 50 Euro.

Die DKMS arbeitet gemeinnützig und ist weiterhin auf Spenden angewiesen um ihren Kampf gegen die Leukämie weiterführen zu können.

DKMS Spendenkonto 755 3701

Kreissparkasse Esslingen

Bankleitzahl (BLZ) 611 500 20

Andreas Klamm

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Aus dem Jenseits zurück ins Leben:

Halloween-Party als Magnet für junge Leute

Doppelter Erfolg – DRK-Helfer retten jungem Mann das Leben

VON ANDREAS KLAMM

Waldsee. „Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal ein Team des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für Notfälle dabei.Wir trafen diese Entscheidung aus der Verantwortung für die Jugendlichen als Prophylaxe.“, erklärte Reinhard Spindler, Organisator der Halloween-Party, die Präsenz eines Rotkreuz-Teams. Eine weise Entscheidung, die wenige Stunden später, am frühen Dienstagmorgen, einem Jugendlichen in der Gemeinde das Leben rettete.

Es ist die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November. In den evangelisch dominierten Ländern feiern Gläubige den Reformationstag.Am Tag darauf feiern katholische Gläubige, am 1. November, einen der höchsten Feiertage:Allerheiligen.

Viele junge Leute sind froh über den freien Tag und nutzen die Gelegenheit, um auf einer der größten Party´s in der Umgebung „richtig ausgelassen“ zu feiern. In Waldsee feierten rund 1 000 junge Menschen, fast doppelt soviel, wie erwartet, aus der ganzen Region, dieses Jahr zum ersten Mal in der Sommerfesthalle, eine Halloween-Party. Spass machen soll es - es geht um viel Musik, gruselige und kreative Kostüme.

Ein junger Mann aus dem Rhein-Pfalz-Kreis geriet am frühen Dienstagmorgen in eine lebensbedrohliche Situation. DRK-Helfer reanimierten (wiederbelebten), gemeinsam mit Ersthelfern erfolgreich einen 19jährigen Jugendlichen und retten ihm das Leben.

Der Phantasie der Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind kaum Grenzen gesetzt: Die einen

kommen mit echter Asche bedeckt: „Wir sind gerade aus der Gruft gestiegen

das Outfit. Ein „Vampir“ hat seine Freundin, eine „Vampirbraut“ gerade gebissen, ein Mädchen kommt mit Hörnern als „Teufelin“, wieder andere als „Nachtgespenst“ oder „Monster“, andere wirken ziemlich echt mit Blut überströmt, sind jedoch absolut kein Grund für einen Einsatz des DRK. „Ist alles nur Schminke. Sieht aber richtig echt aus

“, beschreiben sie

Der Männergesangverein (MGV) Concordia 1861 e.V.,Veranstalter der Party, ist über die Grenzen der Gemeinde für gelungene Musik-Events im Großformat bekannt. Die jungen Gäste strömten aus allen Richtungen in die Sommerfesthalle. Sogar aus Ludwigshafen kamen Besucher zur Halloween- Party.

Bis zu einer Stunde Wartezeit mussten die Partybesucher wegen des großen Andrangs, zeitweise, in Kauf nehmen, um nach gründlichen Sicherheits-Checks durch die Angestellten eines Sicherheitsunternehmens aus Viernheim, Einlass zu finden.

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Mit 14 000 Watt klangen aktuelle Tanzhits aus Pop, neue deutsche Welle,Techno und Rock, bis in die frühen Morgenstunden aus den Lautsprechern. „Ich mag keine klirrenden Lautsprecher. Der Ton soll sauber rauskommen.“, betont Reinhard Spindler.

DJ Erek (Erek Diefenbach) aus Waldsee und DJ Jan (Jan Sigl) aus Römerberg haben über zweihundert CD´s mitgebracht und spielen, was dem tanzfreudigen Publikum gefällt. „In den Jahren zuvor wurde Halloween in der Kulturhalle gefeiert. Das gefiel nicht jedem. Die katholische Kirche ist gegen die Halloween-Party.Anwohner waren wenig erfreut über die Geräuschskulisse. Zudem wurde die Kulturhalle viel zu klein.Wir sind Bürgermeister Otto Reiland und der Gemeinde Waldsee sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit und die zur Verfügungstellung der Sommerfesthalle“, informierte der erste Vorsitzende, Reinhard Spindler.

Die Lösung war die richtige, damit die Jugendlichen ungestört feiern können, ohne Nachbarn am frühen Morgen zu stören. Damit die jungen Menschen ausgelassen feiern können, war der Organisator in den Tagen vor dem Groß-Party-Event mit einer zwölfköpfigen Mannschaft und mit einem weiteren riesigen Logistik-Team im Hintergrund, des Männergesangsvereines, 500 Stunden mit Aufbauarbeiten für Stände, Bühne, Dekoration und vielen anderen Dingen beschäftigt.

„Halloween gefällt mir einfach viel besser als die Hexennacht, weil da viel mehr „schreckliche“

Leute sind

wurden jetzt kurz vor zwölf nach Hause geschickt, weil wir erst 15 sind

Coole Stimmung, coole Party.“, schwärmt Julia Lorey als Sprecherin für eine Gruppe junger Mädchen.

“,

meint Besucher, Marc Regel. „Uns hat es super gefallen. Es war „saugeil“.Aber wir

´ne

echte tolle Party.

Von Karin Zickgraf, DRK-Jugendleiterin, will ich wissen, worauf haben sie sich heute Abend vorbereitet?: „Wir sind froh, wenn es ruhig bleibt.Wir sind auf Jugendliche vorbereitet, die sich beim Trinken möglicherweise selbst überschätzen.“, meint sie.

Sie konnte ihren Satz kaum beenden, als die erste Alarmmeldung kommt: „Bewusstlose Person vor der Halle.“ Das DRK-Team eilt zur Einsatz-Stelle. Gegen 22 Uhr ist die Party für einen 16jährigen zu Ende. Für ihn ist die Feier vor Beginn zu Ende. Er schaffte den Weg in die Halle nicht mehr, weil er sich auf dem Weg zur Party mit einer Flasche „Rum zugeschüttet“ hatte, berichten Freunde. Karin Zickgraf bestellt den RTW, meint Rettungstransportwagen. Der Junge muss zur stationären Überwachung ins Krankenhaus.Wahrscheinlich hat er weit mehr als 1, 2 Promille im Blut, schätzte die DRK-Helferin.

Zum einem zweiten Einsatz kommt es kurz nach Mitternacht. Ein junger Mann überschätzte das Maß, was an Alkohol für ihn verträglich ist. Karin Zickgraf und ihr Team haben alles unter Kontrolle. Der junge Erwachsene wird von Freunden nach Hause gebracht. „Für ihn ist die Feier zu Ende. Keine Diskussionen.“, bleibt Zickgraf hart.

Mister und Miss Halloween

Sind seit Mitternacht für ein Jahr, Miss und Mister Halloween; Christina Pleines,Altrip und Manuel

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Klein aus Neuhofen.

Drinnen läuft die Party auf Hochtouren. Das gibt es nicht bei jeder Halloween-Party. Kurz nach Mitternacht, nimmt Reinhard Spindler das Mikrofon in die Hand und stellt die Miss und den Mister Halloween 2005 vor. Christina Pleines aus Altrip und Manuel Klein aus Neuhofen wurden gewählt. So genau wissen beide selbst nicht, wie ihnen dies gelungen ist. „Wir sind kein Paar.“, antworten sie und freuen sich über eine große Flasche Champagner.

Gegen 1.30 Uhr wird es gruselig ernst

mindestens

„zwei Schutzengel“

Rund 1 000 junge Leute sind in bester Stimmung in der Sommerfesthalle und nicht wenige feiern, als ob es die letzte Party sei.

Draußen, einige Meter vor der Halle, gerät ein junger Mann in Lebensgefahr. Die dritte Einsatz- Meldung für das Team der ehrenamtlichen DRK-Helfer kommt kurz vor 1.30 Uhr. „Bewusstlose Person liegt auf dem Boden.“ Ich begleite die Helfer vom Roten Kreuz zum dritten Einsatz. „Die Augen sind starr. Ein junger Mann reagiert nicht auf Ansprache, nicht auf Schmerzreiz.“ „Atmung sehr flach, der Puls ist tastbar, aber nicht regelmäßig und schwach.“, checkt DRK-Einsatzleiterin Karin Zickgraf.

Ich sehe, es ist ziemlich ernst und schalte meine Camera ab, Berichterstattung hat Grenzen. Die DRK-Helfer bringen den Patienten in die stabile Seitenlage, überwachen die Vitalwerte, wie Atmung, Puls, Bewusstseinslage und Blutdruck. Sie wärmen ihn mit einer Decke, sprechen beruhigend mit dem Patienten.

„Plötzlich wird der Puls schwächer, die Atmung des Patienten setzt aus, kein Puls mehr tastbar,

Blutdruck nicht mehr messbar

Beatmung und Herzdruckmassage. Nach vier Zyklen beginnt der junge Mann wieder spontan zu atmen. Der Puls ist zwar immer noch unregelmäßig aber jetzt gut, auch an den Extremitäten, tastbar.Wieder kommt der Mann in die stabile Seitenlage. Kurze Zeit später treffen der alarmierte Kinder-Notarzt aus Speyer und ein Rettungswagen des DRK ein. Der Jugendliche wird vom Rettungsdienst weiterversorgt. Sein Zustand stabilisiert sich. Gegen 2.03 Uhr wird er in ein naheliegendes Krankenhaus transportiert.

“.

Das Einsatz-Team und weitere Ersthelfer reagieren sofort mit

Ein Freund ist sichtlich schockiert: „Seine Eltern sind im Urlaub, darf ich mitfahren? Ich bin sein bester Freund.Wird er bleibende Schäden zurückbehalten ?“

„Der Junge hatte mindestens zwei Schutzengel.“, meint Karin Zickgraf.Völlig im Dunkeln ist die Ursache für den plötzlichen Zusammenbruch des Jugendlichen mit kurzzeitigem Herz-Kreislauf- Versagen.

Gerüchten zufolge soll der junge Mann in eine Schlägerei verwickelt worden sein.

Einsatzleiterin Karin Zickgraf ist mit ihrem Team des Abends, Jessica Karl,Yvonne Blau, Sabrina Zickgraf und Partric Spindler zufrieden. In einer Einsatz-Nachbesprechung bespricht sie was

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geschehen war.

„Ihr habt gut reagiert. Das Team arbeitete hervorragend in der Rettungskette.“, lobt sie. Für die Mitglieder der DRK-Jugend war es die erste Reanimation und diese gelang. Das ist nicht immer so.

Mit ihrem sofortigen Einsatz verhinderten sie und weitere Ersthelfer, dass für den jungen Mann, der Besuch einer Halloween-Party mit einer „Reise ins Jenseits“ enden sollte.

Was bedeutet für euch Halloween 2005, will ich wissen: „Immer wieder Dienst zu machen , zu helfen und wenn notwendig, wie heute, auch Menschen zu retten.“, meinen die jungen Lebensretter. Halloween 2005 werden sie nicht so schnell vergessen.

Tolles Publikum in Waldsee

Kurz vor drei Uhr. Der letzte Song wird bei der MGV-Party gespielt. Reinhard Spindler nimmt das Mikrofon und dankte den Jugendlichen. „Ihr seid ein tolles Publikum, habt richtig mitgemacht, euch bewegt, getanzt und gefeiert. Danke !“ Er ist zufrieden: „Danke an die vielen Helfer, Danke an alle, die in irgendeiner Form mitgewirkt haben. Ohne euch wäre diese große Party nicht möglich gewesen“, freut er sich.

„1 000 Gäste waren in Waldsee.“, schätze Spindler. Das waren fast doppelt so viele Menschen, wie erwartet. Für Reinhard Spindler und seine zwölfköpfige Helfer-Mannschaft wird der Feiertag ein harter Arbeitstag: „Wir müssen abbauen, die Halle muss schnell wieder frei sein.“

Hintergrund zu Halloween:

Welche Bedeutung haben die Masken und wo ist der Ursprung von Halloween

Halloween kommt von Allerheiligen. Die englische Bezeichnung ist „All Hallows“. Der Abend davor ist der „All Hallows´ Even“ oder eben kurz genannt: Halloween.

Seinen Ursprung hat dieses Fest mit Kürbissen, Monstern und Gespenstern in der Tradition keltischer Druiden. Sie feierten am 31. Oktober, Neujahr, das „Samhain“-Fest. Nach dem keltischen Glauben kam in dieser Nacht der Gott des Todes auf die Erde, um die Seelen der Verstorbenen zu holen.

Schon damals versteckte man sich hinter grässlichen Masken, um die bösen Geister abzuschrecken. Am „Samhain“-Fest beschäftigten sich früher viele Menschen mit Wahrsagerei, um die Zukunft zu erfahren.

Die Kürbis-Laterne, anfangs waren es ausgehöhlte Rüben, hat ihren Ursprung, der Überlieferung nach, in der Geschichte von Jack, dem Schmied, der angeblich ruhelos mit einer Laterne über die Erde wandelte, weil ihm nach seinem Tod der Zugang zu Himmel und Hölle verwehrt worden sein soll.

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Aufbauteam leistete 500 Stunden Arbeit

Das Aufbau-Team: Horst Leckbar, Patric Spindler (verletzte sich bei den Aufbauarbeiten am Kopf), Holger Spindler, Sven Offermann, Germer Koll, Florian Spindler, Michael Knopf, Roland Döring, Sebastian Reichwein, Sven Steffgen, Heiko Leckband,Armin Claus und als einzige Frau: Doris Claus.

Sind seit den frühen Morgenstunden des 1. November Lebensretter: Die DRK-Jugendhelfer Jessica Karl,Yvonne Blau, Sabrina Zickgraf, Patric Spindler (verletzte sich bei Aufbauarbeiten zur Party am Kopf) hatten gemeinsam mit Ersthelfern unter der Einsatzleitung von DRK-Jugendleiterin Karin Zickgraf alle Hände voll zu tun.

Gegen 1.30 Uhr retten sie mit weiteren mehreren Ersthelfern in einer Reanimation einem jungen Mann mit kurzzeitigem Herz-Kreislaufversagen das Leben. Er musste beatmet werden und wurde mit Herzdruckmassage „wieder zurückgeholt“. Der Jugendliche war aus unbekannter Ursache plötzlich bewusstlos am Boden liegend aufgefunden worden.

Was ich noch sagen wollte:

Persönlich betroffen und die gute Nachricht

Mit einem blauen Auge davongekommen - noch Kopfschmerzen

VON ANDREAS KLAMM

Waldsee/Rhein-Pfalz-Kreis. Dem 19jährigen jungen Mann aus dem Rhein-Pfalz-Kreis, der von einem Team des Deutschen Roten Kreuzes,Waldsee, unter Leitung von DRK- Jugendleiterin Karin Zickgraf und weiteren mehreren Ersthelfern erfolgreich reanimiert wurde, geht es den Umständen entsprechend gut.

Eigenen Einschätzungen zufolge, wurde der junge Mann, vermutlich Opfer einer Schlägerei. "Ich habe ein komplett blaues Auge", informierte er in einem Telefongespräch.Am gestrigen Mittwoch hatte er noch "starke Genickschmerzen". Am heutigen Donnerstag, klagte er noch "über starke Kopfschmerzen."

Er könne sich an nichts mehr erinnern. Nur noch daran, dass er noch seine Jacke abgegeben hat und sich etwas zu trinken besorgte. "Ich bin erst im Krankenhaus wieder aufgewacht.", so der junge Mann wörtlich.

"Ich mußte heute sogar ein Vorstellungsgespräch absagen", bedauerte er am Telefon und bat darum seine Identität zu schützen.

Da ich im Rahmen der ersten Hilfe zwei prädkordiale Faustschläge (auf das Brustbein [ Sternum ] des Mannes) noch vor der initialen Beatmung übernahm, während Karin Zickgraf erfolgreich die

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Herzdruckmassage durchführte, bin ich persönlich betroffen worden und musste aus mehreren Gründen weiter recherchieren und wissen, wie es dem jungen Mann geht. Da ich nicht nur Journalist sondern zudem staatlich examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Rettungssanitäter bin, war es für mich selbstverständlich mich an den Reanimations-Massnahmen ohne zu zögern zu beteiligen.

Es freut mich sehr, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht. Der Jugendliche befand sich in einer ernsthaften Gefahrensituation und aus 15 Jahren Berufserfahrung als Gesundheits- und Krankenpfleger mit Intensiv- und Anästhesie-Erfahrung und als Rettungssanitäter mit Erfahrung im Rettungsdienst ist mir sehr wohl bekannt, dass Reanimationen selbst unter dem Einsatz erfahrenster Notärzte nicht immer gelingen und, dass junge Menschen nicht einfach ´mal schnell ohne Grund bewußtlos werden und erweiterten erste Hilfe-Massnahmen bedürfen - schon gar nicht einer Reanimation.

Der junge Mann hatte das große Glück erfahren dürfen, dass es sich um einen "beobachteten Kreislaufstillstand" unter der Erstversorung des Deutschen Roten Kreuzes und weiteren Helfern handelte.

Wäre das Team des Roten Kreuzes bei der Veranstaltung nicht vor Ort gewesen, dann ist fraglich, ob diese ernste Situation so glimpflich verlaufen und der Patient im wahrsten Sinne des Wortes "nur mit einem blauen Auge" davongekommen wäre.

Um Missverständnisse möglichst frühzeitig vorzubeugen. Drei Einsätze, die ich beobachtete und filmte, bei 1 000 Menschen, die eine große Party in Waldsee feierten, ist ein geringes Aufkommen von Einsätzen, wenn auch einer der Einsätze sehr ernst wurde.

Sowohl im Rettungsdienst, im Sanitätsdienst wie auch als Berichterstatter und Journalist habe ich bei etwa bei Sportveranstaltungen und Musikkonzerten, ein wesentlich höheres Aufkommen von Patienten im zweistelligen Zahlbereich erlebt.

So gesehen, waren die Zustände in Waldsee doch eher mäßig, ruhig und noch im Normalbereich.

Mit einem Auftrag zweier Redaktionen bin ich zur Halloween-Veranstaltung gegangen und dokumentierte sowohl Veranstaltung als auch die Einsätze des DRK-Team unter Zuhilfenahme einer Video-Camera. Mit der Video-Dokumentation arbeite ich bereits seit Jahren, da sich beispielsweise wichtige Zitate von Reden oder interessante Statements so einfach genauer und besser wiedergeben lassen.

Video- und Tonaufnahmen machen eine genauere und objektivere Berichterstattung möglich. In den USA ist diese Arbeitsweise Alltag und beliebt. Nicht selten auch, weil sich oft in delikaten Angelegenheiten, Interview-Partner, nicht mehr daran erinnern können, ob und was zu einem Thema gesagt wurde.

Journalisten sind auch Menschen und Irren ist bekanntlich menschlich.Wer viel arbeitet ist auch in der Gefahr, dass sich Fehler einschleichen. So dient diese Arbeitstechnik einer doppelt- und

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dreifachen Absicherung für den Medienschaffenden, wie auch den Menschen, die in den Medien in Erscheinung treten wollen.

Ich bin der Überzeugung aus Erfahrung, dass wer nicht bereit ist, nach Erkärung,Vereinbarung oder Absprache ein Interview vor einer Camera mit Tonaufzeichnung zu geben, kann auch kein Interesse daran haben, gleich in welchen Medium (Zeitung, Radio, Fernsehen, Internet) zu erscheinen. Geheimnisse sind Geheimnisse und sie wären es nicht, wenn sie dies nicht auch bleiben.

Daher respektiere ich solche Wünsche.Wollen Vereine, Behörden, Firmen, Organisationen und Privatpersonen keine Auskunft geben, erwähne ich dies kurz in meinen Beiträgen, weil für Leser, Zuschauer, Hörer interessant, und es gibt keine Veröffentlichung gezielt mit solchen Interview- Partnern, da es ja meist genug andere Interview-Partner gibt, die gerne fachliche, sachliche und gute Auskünfte geben.

Es ist vielen Firmen, Behörden,Vereinen, Privatpersonen und Journalisten bekannt, dass nur ein kleiner Bruchteil von Aufnahmen veröffentlicht wird.

Dass ich in die Situation kommen würde, in Erste-Hilfe-Leistungen, speziell in eine Reanimation, verwickelt zu werden, konnte ich nicht im Voraus ahnen.

Aber auch audiovisuelle Einsatzdokumentationen sind denkbar und möglich. Daher wird es auch bei meiner journalistischen Arbeit hier wichtige Änderungen geben, immer unter den Grundsatz der Wahrung der Identität einzelner Menschen.

Nach den Ereignissen in Waldsee werde ich wohl den Vorgang von Notfällen aller Art, auch von Reanimationen dokumentieren, ohne dabei aber Gesichter betroffener Patienten oder von Angehörigen zu zeigen.

Bisher war ich der Meinung, solche Bilder sollten nicht gezeigt werden, bis ich mich in vielen Gesprächen jetzt davon überzeugen lassen konnte, dass auch solche Bilder als Teil der Realität, die ich in meinem Leben mehrfach selbst durchführen mußte, auf der Straße und im Krankenhaus, dokumentarisch gezeigt werden können.

Im Zweifelsfall stelle ich auch schon mal Dritten die Dokumentationen zur Verfügung, wenn es eine Hilfe sein kann. Ein Beispiel der Unkenntlichmachung einer Botschaft auf den Rücken des T-Shirts eines Helfers ist in diesem Beitrag zu finden. Die Redaktion von IFN d734 ist ausdrücklich gegen die Verbreitung solcher Botschaften, daher erfolgte die "Unkenntlichmachung" der Kernaussage dieser politischen Botschaft an den Staat und dessen Vertreter.

Dies ändert nichts an meiner persönlichen Überzeugung, dass Hilfeleistung vorrangig vor einer Dokumentation geschehen muss. Da ich im Rettungsdienst die Erfahrung machen konnte, dass mittels Defibrillator eine genaueste Einsatz-Dokumentation von EKG und Sprachaufzeichnungen, etc. stattfinden kann, schliesse ich künftig nicht aus Hilfe zu leisten, wenn notwendig, und diese auch audiovisuell zu dokumentieren, etwa auch zur Auswertung für Einsatzkräfte der Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei.

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Meine Hoffnung ist, dass solche Aufnahmen und Situationen, wie bisher auch, in der Anzahl gering bleiben. Da ich viel unterwegs bin, meist beruflich, entsteht jedoch dadurch durchaus eine höhere Wahrscheinlichkeit in solche Situationen zu geraten.

Veröffentlichungen werden grundsätzlich im Einzelfall durch die Redaktion geprüft.

Audio-Dokumentationen von Notfällen aller Art und im Besonderen von Reanimationen sind beispielsweise mit einem der neueren Defibrillator-Modelle einfach möglich und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.

Diese stehen in den USA auf der Tagesordnung.Auch die deutsche Polizei überwacht jede größere Demonstration mittels Video und dokumentiert in Bild und Ton diese auch für eventuelle Strafverfolgungen und Einsatzauswertungen.

Da ich eben auch Rettungssanitäter, Gesundheits- & Krankenpfleger mit viel Berufs- und Einsatzerfahrung,Autofahrer und Mensch bin, war es für mich selbstverständlich, dass die Erste Hilfe-Leistung vorrang vor Fernsehfilmaufnahmen oder Fotos hat. Ich legte meine Kamera zur Seite, schaltete diese ab und hielt dem jungen Mann die Atemwege zunächst in der stabilen Seitenlage frei.

Als es zum "beobachteten Kreislaufstillstand" und Atemstillstand, der von zwei Personen überprüft wurde kam, verbrachten das DRK-Team, weitere Ersthelfer und ich, den Mann in Rückenlage und begang, nach zwei präkordialen Faustschlägen die Beatmung gefolgt von Herzdruckmassagen durch Karin Zickgraf (DRK).

Nach 4 Zyklen setzte die Spontan-Atmung des Mannes wieder ein, so dass dieser vom DRK- Helfer-Team, weiteren Ersthelfern und von mir wieder in die stabile Seitenlage gebracht wurde.

Dem DRK-Team kann ich nur bescheinigen, dass es sehr gut und schnell reagierte mit allen erforderlichen Massnahmen, dazu zählen unter anderem auch das sofortige Absetzen des Notrufes mit Anforderung des Notarztes, welcher an erster Stelle erfolgte, Lagerung, stabile Seitenlage, Schocklagerung, Blutdruck- und Pulsmessungen, Zählung der Atemfrequenz, Beobachten des Hautzustandes (Cyanose, Kaltschweissigkeit, etc.), Prüfen der Reflexe, Prüfen der Reaktion auf Ansprache und gezielt gesetzten Schmerzreiz, Überwachen der Bewußtseinslage, Beruhigung, Zusprache des Patienten, Durchführung von Wärmeerhalt,Abschirmung des Patienten, Information von Rettungsdienst und Notarzt und vieles mehr.

Zu den erweiterten Massnahmen zählten auch die Betreuung des Freundes, der sichtlich schockiert und betroffen war. Dieser formulierte seine Angst um, so wörtlich "seinen besten Freund" in der Frage: "ob sein Freund eventuelle bleibende Schäden haben wird?" und begleitete ihn ins Krankenhaus.

In den USA sind Fernseh-Cameras auch bei kleineren Schadensereignissen üblich

Aus praktischer Erfahrung als Einsatz-Helfer beim Amerikanischen Roten Kreuz (ARC) in New

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York City (USA) kann ich davon berichten, dass auch bei vermeintlich kleineren Schadensereignissen, wie dem Zerbersten einer Hauptwasserleitung mit drohender Explosiongefahr durch defekte Gasleitungen, bei einem Einsatz, bei dem mehrere Straßen und ein ganzer Häuserblock weiträumig evakuiert und abgesperrt wurden, eine Schule als Notaufnahmelager eingerichtet wurde, das öffentliche Interesse und das Interesse der Medien in den USA sehr groß ist.

Fast zeitgleich mit Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Roten Kreuz trafen Berichterstatter von mindestens zehn Fernsehstationen mit Cameras ein. Der Einsatz wurde sogar von einer Hubschrauber-Camera eines Nachrichtensenders dokumentiert.Wenig später kam sogar die Salvation-Army mit einem Einsatzfahrzeug und gab Wasser und Nahrungsmittel aus. Für deutsche Verhältnisse ist dies sicher ungewöhnlich.

Anders als in Deutschland, arbeiten die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Rotem Kreuz, Major´s Office of Emergency, technische Dienste und Journalisten zusammen.

Journalisten kennen ihre Grenzen, weil es spezielle Schulungen für Journalisten für Einsätze aller Art in den USA gibt. Nicht selten nutzen die US-Behörden auch Journalisten, um wichtige Informationen und Warnungen, beispielsweise über einen bevorstehenden Tornado breit einer großen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

In den USA ertönt neben einem roten Nachrichtenband ein Alarmton aus dem Fernsehgerät, wenn eine Gefahr droht, um auf Warnhinweis-Meldungen im meist roten Nachrichtenband zusätzlich aufmerksam zu machen.

In der umfassenden und genauen Berichterstattung werden die Journalisten jedoch qualifiziert und gut von allen Diensten betreut.

Als Einsatzkraft muß man sich darauf einstellen, dass man, wie in diesem Beispiel auch über nahezu 24 Stunden ständig von Cameras beobachtet wird. Ich war anläßlich dieses Einsatzes auf den Seiten der Einsatzkräfte 18 Stunden an einem Tag am Stück im Dienst und hatte keine Probleme damit über Stunden hinweg gefilmt zu werden.

Als Einsatzkraft unterliegt man auch in den USA der Schweigepflicht, speziell dann, wenn man Rettungssanitäter, Gesundheit- & Krankenpfleger oder in einem anderen Gesundheitsberuf tätig ist. Für behandelnde Ärzte trifft dies umso mehr zu.

Grundsätzlich wird es von am Einsatz beteiligten Kräfte, keine Adressen oder Namen geben.Wird Journalisten mehr bekannt bei Recherchen, halten sich Journalisten, die cooperativ, verantwortlich und gut arbeiten an Absprachen und Übereinkünfte oder auch an ihr gewährtes Zeugnisverweigerungsrecht, das es in Deutschland, wie auch in den USA gibt.

In Waldsee wurde ich ganz und gar nicht freiwillig, Beteiligter eines Einsatzes im doppelten Sinne, sowohl als Journalist, wie auch Rettungssanitäter, Gesundheits- & Krankenpfleger.

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Unterlassene Hilfeleistung

Doch schon der Paragraph 323 c, Strafgesetzbuch, "unterlassene Hilfeleistung" verpflichtet jeden nach seinen Möglichkeiten zu helfen.Verpflichtet ist jedermann, gleich ob Rettungsdienstpersonal, Arzt oder Dritter, bei Unglücksfällen, gemeiner Gefahr oder NOT Hilfe zu leisten, wenn dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten ist, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist. Der Grad der hinzunehmenden Eigengefährdung ist mit dem Anspruch auf Allgemeinverbindlichkeit im Voraus nicht abstrakt bestimmbar. Es kommt vielmehr auf die konkreten Umstände im Einzelfall an.

Als Gesundheits- & Krankenpfleger und Rettungssanitäter sind meine Möglichkeiten im Punkt der ersten Hilfe-Leistung und anderen Massnahmen sicher weit höher, als die eines Journalisten- Kollegen, der nicht über ein Staatsexamen als Gesundheits- & Krankenpfleger verfügt oder zudem auch noch Arzt ist. Es gibt nicht wenige Journalisten, die zudem auch Arzt sind.

Hilfe in Not versteht sich für mich auch aus meinem christlichen Verständnis im Sinne von Hilfeleistung im Rahmen von Nächstenliebe, aus meinem beruflichen Verständnis als Gesundheits- und Krankenpfleger (Pflegefachkraft) im Zweitberuf und Rettungssanitäter (nebenberuflich/ehrenamtlich) und aus meinem beruflichen Verständnis als Journalist.

Gibt es Journalisten die helfen - ist dies möglich ?

Journalisten wird üblicherweise Sensationsgier und die Jagd am blutigen Bild mit möglichst vielen Leichen,Toten, verstümmelten und schreienden Menschen nachgesagt. Dies ist in den meisten Fällen ein gänzlich falsches Vorurteil.

Es gibt nicht wenige Journalisten, die sich sehr für andere engagieren, etwa im Lions Club, etwa bei Round Table, als Berichterstatter über große Hilfsaktionen, wie "Aktion Deutschland hilft" und vielen tausenden weiteren Gelegenheiten.

Ein bekanntes Beispiel aus der Praxis: Der amerikanische Journalist, Bob Pierce, gründete 1950, die inzwischen weltweit tätige christliche Organisation WorldVision,

Zwei Jahre zuvor hatte er selbst zwei koreanische Kriegswaisen in seine Obhut genommen. Es bedeutet nicht die Neuerfindung des Rades, wenn Journalisten in der Tat mit allen Mitteln helfen.

Wenn Leser diesen Beitrages, die Ärztezeitung oder die Zeitschrift des Bundesverbandes für den Rettungsdienst (BVRD) oder "Pflege aktuell" des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBFK) oder weitere medizinische Publikationen lesen sollten, können diese selbst prüfen, dass durchaus auch Ärzte, Pflegefachkräfte, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und ähnliche Berufsgruppen zudem journalistisch tätig sein können oder auch als Autoren, Beiträge schreiben und diese veröffentlichen, ohne dabei ihre berufsgebundene Schweigepflicht zu verletzen.Auch dies ist nicht die Neuerfindung des Rades und auch kein Einzelfall in Deutschland, Europa oder den

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USA.

Bereits mehrfach Hilfe privat ausserhalb des geplanten Dienstes geleistet

Die Erfahrung, Hilfe auch auf der Straße zu leisten, obgleich ich nicht im Dienst als Rettungssanitäter und Gesundheits- & Krankenpfleger war, mußte ich bereits mehrfach machen So beispielsweise auch zuletzt am 28.April 2004 in Mannheim vor der alten Feuerwache.

Ich befand ich mich auf dem Weg zu meinem damaligen Arbeitsplatz, als ich zu einer Unfallstelle kam, bei der ein Radfahrer von einem PKW erfasst wurde. Bei dem Mann kam es sehr schnell zu einem beobachteten Herz-Kreislauf-Stillstand, vermutlich infolge eines sehr hohen Blutverlustes. Der sofort hinzu geholte Notarzt, dem ich bei der Intubation assistierte, konnte dem Mann nicht mehr helfen.

Da weitere Ersthelfer und ich bereits vor dem Eintreffen des Notarztes mit der Reanimation begonnen haben, führte ich zeitweise die Beatmung des Mannes, nach der Intubation durch den Notarzt, unter den Augen von zahlreichen Polizeibeamten und dutzender Zeugen mit dem Einverständnis des Notarztes fort.

Dem Radfahrer konnte kein Arzt mehr helfen. Er verblutete durch seine schwere Kopfverletztungen (Schädelbasisbruch, offene Fraktur, mit Stufenbildung) vor der alten Feuerwache in Mannheim.

Der Mann trug keinen Helm, flog offensichtlich zunächst auf die Windschutzscheibe des Unfall- Fahrzeuges und prallte zudem mit dem Kopf auf die Bordsteinkante. Dabei erlitt er offensichtlich zu schwere Verletzungen, so dass ihm kein Arzt mehr helfen konnte.

Von einem der Polizeibeamten vor Ort, der Zeuge der gesamten Vorgänge wurde, musste ich mir anschliessend noch eine kleine Bescheinigung für meinen damaligen Arbeitgeber geben lassen, weil ich über eine Stunde zu spät zum eigentlichen Dienst, damals für eine Marketing-Agentur, erschien.

Ethisch-moralischer Grundsatz und Frage der Einstellung

"Die drei Minuten zwischen Herzstillstand und nachfolgenden Hirnschäden, sind die drei Minuten, die reichen um einen Menschen zu retten, wenn man die Sofortbehandlung so beherrscht, dass man sie ohne Zögern anwenden kann."

M. Körner, 1967

Zitat aus Rettungsdienst,Verlag Urban & Fischer,Vorwort zur 2.Auflage, Copyright 2001 Urban & Fischer Verlag, München/Jena.

Das Ereignis auf einem journalistischen Termin zwecks Berichterstattung zur Halloween-Party des MGV Concordia in Waldsee regt mich dazu an, demnächst erworbene und vorhandene Kenntnisse als Rettungssanitäter und Gesundheits- & Krankenpfleger in einer Neu-Zertifizierung von einigen

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Kursen aufzufrischen, zu festigen und zu vertiefen, auch dann wenn ich, wie schon lange geplant, Deutschland bald verlassen werde - sobald es eben finanziell möglich ist.

Aus vielen Erfahrungen kann ich nur jedem Menschen empfehlen, einen der vielfach angebotenen Kurse "Lebensrettende Sofortmassnahmen", "Herz-Lungen-Wiederbelebung" , "Erste Hilfe" und vergleichbare Kurse bei einer der bekannten Rettungsdienst- und Hilfsorganisationen zu besuchen und daran teilzunehmen.

Auch wenn ich gerne unter dem Motto und Wunsch des Amerikanischen Roten Kreuzes (ARC) in jeder Sparte arbeite "A quiet day, is a good day.", wörtlich übersetzt "ein ruhiger Tag ist ein guter Tag", mußte ich die Erfahrung machen, dass Notfälle, auch im häuslichen Bereich nicht selten eintreten, wenn jede Arztpraxis,Apotheke geschlossen haben, nicht selten an Feiertagen, meist zu unangenehmen Zeiten, mitten in der Nacht oder sehr früh am Morgen, kurz vor Dienstschluss, wenn Intensivstationen bereits abgemeldet sind, alle Notärzte sich im Einsatz befinden, der RTW bei einem Einsatz selbst verunglückt ist oder Motorschaden erleidet und zu Zeitpunkten, an Orten und Anlässen, wo keiner darauf vorbereitet war.

Aus diesen Erfahrungen gelange ich zur Überzeugung, dass es gut ist an jedem Ort und immer, wenigstens etwas auf irgendein Ereignis vorbereitet zu sein, soweit dies einem Menschen beruflich und privat möglich ist.

Wenn es ehrenamtlichen Helfern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK)und mehreren Ersthelfern, wie in Waldsee geschehen, erfolgreich gelingt, erste Hilfe und eine Wiederbelebung zu leisten, dann ist dies nicht nur meiner Überzeugung entsprechend, von öffentlichem Interesse und im Interesse der Medien.

Personenbezogene Daten hingegen können nur für die Beteiligten wichtig sein, nicht jedoch für Leser, Fernsehzuschauer oder Radiohörer oder Redaktionen lokaler Zeitungen.

Weshalb berichtet IFN International Family Network d734 , christian charity ministry über eine Halloween-Party ?

Der Grund ist denkbar einfach: Dabei handelt es sich um eine Auftragsarbeit zweier Redaktionen zum einen.

Zum anderen geht es in der Berichterstattung auch darum Fragen zu klären und zu beantworten zum Ursprung von "Halloween".

Weshalb erfreut sich "Halloween" so großer Beliebtheit ?

Woher kommt "Halloween" ?

Was hat "Halloween" zu bedeuten ?

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Ist "Halloween" harmlos ?

Für einen 19Jährigen aus dem Rhein-Pfalz-Kreis war die "Halloween"-Feier in Waldsee alles andere als harmlos

Warum feiern junge, wie alte Leute in der Pfalz und nicht nur dort "Halloween"?

Warum warnen Kirchen und christliche Dienste vor "Halloween" ?

Warum bringen immer mehr junge Menschen sich und andere Menschen etwa beim Autofahren durch übermässigen Konsum von Alkohol und Drogen in Lebensgefahr ?

Die Zahl der 12 bis 18jährigen Jugendlichen, vom Alkohol abhängigen Menschen steigt erschreckend schnell - warum ?

Welche Belastungen entstehen dadurch für ein Gesundheitssystem, das nach Wegen aus der finanziellen Krise sucht ?

Sind inzwischen viele Menschen auf der Suche, nach was ?

Ist "Party" machen oder feiern auch mit weniger Konsum von Alkohol oder Drogen möglich und kann dennoch Freude bereiten ?

Warum steigen Hass und Gewalt in der deutschen Gesellschaft ?

Es vergeht nahezu kein Wochenende mehr, an dem es nicht irgendwo zu einer Schlägerei und Auseinandersetzungen mit der Polizei kommt.

In der Welt ist immer beides zu finden: Das Böse, das in uns allen steckt und das Gute, möglicherweise, wonach wir als Menschen suchen.

Es wäre meiner Überzeugung nach falsch, die Augen zu verschliessen und so zu tun, nach dem Motto "In-Deutschland-ist-alles-gut.de" . In jeder Gesellschaft gibt es Probleme, auch in Deutschland.

IFN International Family Network d734 dokumentiert in zeitnahen Fernseh- Radio- und Film- Dokumentationen und in zahlreichen Veröffentlichungen im Internet und in Print-Ausgaben, soweit möglich, wertefrei und jeder kann selbst beurteilen und zu einer eigenen Meinung gelangen.

Wie können Eltern wirkungsvoll ihre Kinder vor drohenden Gefahren schützen ?

Wie denken bibeltreue Christen über solche und ähnliche Veranstaltungen ?

Letztlich versteht sich dieser Dienst im Rahmen der Berichterstattung auch als Warnung vor drohenden Gefahren für Kinder und Jugendliche und deren Eltern.

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Bin ich gegen "Party" machen oder feiern ? Nein, ich feiere selbst gerne. Ich bin jedoch der persönlichen Überzeugung, dass man sich nicht bei jeder Feier oder Party gleich zu Tode trinken, schon gar nicht totschlagen oder mit dem übermässigen Konsum von Drogen in Lebensgefahr bringen muss.

Daher versuche ich in künftigen Veröffentlichungen auch Dokumentationen zu zeigen, in denen richtig gut gefeiert und "Party" gemacht wird, die mit weniger Alkohol und Drogen richtig gut sind und viel Freude bereiten können.

::Hintergrund::

Andreas Klamm ist seit 1984 Journalist und seit 1993 staatlich examinierter Gesundheits- & Krankenpfleger, zudem Rettungssanitäter. Er verfügt über mehrjährige Berufserfahrung auf Intensiv- Stationen,Anästhesie und im Rettungsdienst.

Erst-Veröffentlichung,Teil 1, Speyerer Morgenpost, 3. November 2005 Erst-Veröffentlichung,Teil 1 und Teil 2, British Newsflash Magazine 2007

Petra Karl hilft , sozial und politisch engagiert:

Eine Frau, die sagt was andere Menschen denken

Fernseh-Moderatorin mit neuen Angeboten im Internet

VON ANDREAS KLAMM

Ludwigshafen. 7. Februar 2007 / Medien / Fernsehen / In Ludwigshafen am Rhein und in der Region ist Petra Karl inzwischen bekannt als politisch und sozial engagierte Fernseh-Moderatorin und Fernseh-Produzentin mit der Fernseh-Sendung "! Tacheles im Namen des Volkes !?". Seit kurzem ist die charmante und direkte Fernseh- Moderatorin, die Menschen in Not hilft, mit neuen Angeboten auch im Internet präsent. Sie stellte in dieser Woche der interessierten Öffentlichkeit neue Präsentationen im Internet vor die bei http://www.petra-karl.freewebspace.com , http://www.beepworld.de/members/petrakarltacheles und künftig auch bei http://www.volkswille.eu abrufbar sind.

Damit gibt es die Fernseh-Sendung "!Tacheles im Namen des Volkes !?" mit Co-Moderator und Autor Peter Christian Nowak nicht nur im deutschen Regionalfernsehen Offener Kanal zu sehen, sondern die Sendungen können auch im Internet jederzeit frei abrufbar von Zuschauern gesehen werden. Die Präsentationen im Internet befinden sich noch im Aufbau.

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Zur Person und zum Engagement

Petra Karl, Kauffrau,TV-Moderatorin und Fernseh-Produzentin, geboren am 1.6.1961 in Ludwigshafen am Rhein, single, ist seit 1995 politisch aktiv und engagiert. Besonderes Engagement leistete die junge Frau und Mutter von zwei Kindern aus der Liebe mit einem Amerikaner mit Ursprung in Afrika, mit der Einführung der Ökosteuer im Jahr 1999. Sie sammelte viele Unterschriften gegen die Einführung der Ökosteuer.

Seit rund eineinhalb Jahren arbeitet Petra Karl, ohne Bezahlung und ehrenamtlich als Fernseh- Moderatorin und Fernseh-Produzentin. Bekannt in Ludwigshafen am Rhein, der Vorderpfalz und in der Pfalz wurde Petra Karl mit der Fernseh-Sendung "! Tacheles im Namen des Volkes ?!".

Mit ihrer direkten, offenen und ehrlichen Lebensart und Präsentation erschreckte Petra Karl zunächst viele Zuschauer im deutschen Regional-Fernsehen Offener Kanal Ludwigshafen / Vorderpfalz.

Heute erfreut die engagierte TV-Moderatorin und Fernseh-Produzentin zunehmend mehr und mehr Zuschauer und Zuschauerinnen und Bürger aus der gesamten Region und der Pfalz, weil sie offen kompliziete soziale und gesellschaftskrititsche Sachverhalte thematisiert und das anspricht und sagt, was viele Menschen denken, sich aber nicht wagen es auszusprechen.

Petra Karl ist es wichtig, die Zuschauer und Zuschauerinnen in einer Sprache anzusprechen, die diese auch ohne lange darüber nachzudenken, gut verstehen, eben so wie das Volk in Orts- Gesprächen es auch auf der Strasse sagen würde. Dabei erregt sie auch die Gemüter der Menschen, die sie ganz offen kritisiert im Namen des Volkes.

Mit der wöchentlichen Fernseh-Sendung "! Tacheles im Namen des Volkes !?" setzt sie sich für soziale Gerechtigkeit in der Stadt Ludwigshafen am Rhein und Menschen in Not in der Region ein.

In ihrer Arbeit wird sie unterstützt von Peter Christian Nowak, Fotograf und Autor zahlreicher Beiträge, zu Fachthemen unterschiedlichster Art, die unter dessen Namen an vielen Orten im Internet zu finden sind.

Die Fernseh-Sendung "! Tacheles im Namen des Volkes !?" wird jeden Samstag im Offenen Kanal Ludwigshafen und Vorderpfalz für 30 Minuten um 17 Uhr ausgestrahlt.

Insgesamt drei Jahre von 1984 bis 1987, lebte die beliebte Fernseh-Moderatorin in Amerika unter anderem in Baltimore,Washington D.C.,Virgina, New York City und Richmond.

In zahlreichen Aktionen vor und hinter der Kamera unterstützte und unterstützt sie hilfesuchende Menschen in Not. Zuletzt mit einem skandalösen Fall um die Nichtversorgung eines neugeborenen Baby´s, der sechs Wochen jungen "Nikola", der Mutter und des Vater aus Ludwigshafen am Rhein, der sich bei einem schweren Arbeitsunfall verletzte.

Zur Famile der Fernseh-Moderatorin und Fernseh-Produzentin Petra Karl gehören neben der zwei

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Kinder der Hund "Chuma", ein Rhodesian-Ridgeback und Grau-Papagei "Charlie", der ab und an auch mit Fernseh-Kommentaren in der Sendung "! Tacheles im Namen des Volkes ?!" aus dem Off (*Stimme aus dem Hintergrund, nicht im Bild zu sehen) zu hören ist.

Kontakt:

Petra Karl

Tel. 0163 2894 100

email: Bilderpower@aol.com

Die neuen Internet-Angebote der Fernseh-Moderatorin und Fernseh-Produzentin Petra Karl sind ab sofort bei

BILD-Unterschrift: Petra Karl spricht das aus, was andere Menschen denken. Foto: and /

3mnewswire.org

Erstveröffentlichung: British Newsflash Magazine, 3mnewswire.org - Nachrichtenagentur, 2007

Freiwilliges Soziales Jahr:

Christina macht das Helfen Spaß!

VON ANDREAS KLAMM

Mannheim. 6 Uhr Aufstehen. Christina ist noch müde und gähnt. Es fällt nicht immer leicht so früh aus den Federn zu kommen. Inzwischen hat sich die 19jährige Abiturientin Christina Elsishans daran gewöhnt. Sie macht seit 21.August letzten Jahres ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Josef-Bauer-Altenheim. Christina hat selbst zwei pflegebedürftige "Omis" und gleich nach dem Abi´89 hat sie einen festen Draht zu den Alten, mit denen sie sich allesamt versteht, aufgebaut.

Als sie sich das erste Mal im Altenheim vorstellte, war sie angenehm überrascht und wußte: "Hier werde ich mein Freiwilliges Soziales Jahr machen. Nach dem Abi war ich total mit Büchern und Theorie vollgestopft, ich wollte einfach eine praktische und sinnvolle Arbeit machen.", erzählt sie. Dannach ist sie den Weg gegangen, den alle FSJ-Interessierte, meist Frauen im Alter von 17 bis 25 Jahren, gehen müssen. Bewerbung,Vorstellungsgespräch im Gruppenverfahren,Auswahl, nur 50

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Frauen oder Männer haben eine Chance!

Daß sie als Mannheimerin auch in Mannheim bleiben konnte, war Glückssache. Normalerweise gibt es die FSJ-Stellen nicht am Wohnort, sondern die Stellen sind auf das Gebiet der Erzdiözese Freiburg verteilt. Das FSJ versteht sich als persönliches Erfahrungs- und Orientierungsjahr, befaßt sich mit Fragen der persönlichen Lebensorientierung, kann als Überbrückung zwischen Schule und Ausbildung oder Studium dienen, und in Altenheimen, Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen, Sozialstationen oder in pädagogischen Einrichtungen absolviert werden. Monatlich gibt es ein Taschengeld von 220 Mark, die Sozialversicherungsbeiträge werden gezahlt, Unterkunft und Verpflegung sind frei, 26 Tage Urlaub garantiert und acht Heimfahrten pro Jahr werden übernommen.

"Die Alten sind so süß, gleich am ersten Tag schenkte mir eine Bewohnerin eine Tafel Schokolade", erinnert sich Christina. Hin und wieder wird´s aber auch ganz schön streßig. Noch bis August wird sie im Joseph-Bauer-Haus ihren Dienst in den Früh- oder Spätschichten am Nächsten tun: Sie füttert, wäscht, fährt die Alten im Rollstuhl, zieht sie an und aus, badet sie, spült Geschirr - eine Menge harter Arbeit!

Die Reaktionen der Ex-Mitschüler und Freunde sind ganz unterschiedlich. "Du bist verrückt

ähnliche Dinge, mußte sie sich anhören. Das stört sie aber nicht und die Arbeit macht ihr viel Spaß:

"Es bringt mir sehr viel im Umgang mit älteren Menschen, mit meinen "Omis". Ihre Mutter traute ihr die Arbeit nicht zu, ist jetzt aber vom Gegenteil überzeugt.

" und

Mit den Kolleginnen und Zivis im Heim versteht sie sich auch prima. Heimleiterin Maria Beyer freut sich über die dynamisch junge Hilfe. Nächste Woche fährt die Abiturientin auf eines der fünf Bildungsseminare. Nach ihrem FSJ möchte Christina mit einem Studium beginnen: "Vielleicht Heil- und Kulturpädagogik, Psychologie".

Eigentlich wollte sie ja auch ´mal Germanistik studieren und Journalistin werden - so genau weiß sie das noch nicht. Interessierte, die sich noch für das Freiwillige Soziale Jahr bewerben wollen, müssen sich beeilen:Anmeldeschluß ist Ende März beim Caritas-Verband Mannheim e.V., Referat Mädchensozialarbeit, D 7,5, 6800 Mannheim,Telefon 0 621 15 50 12.

BILD-Unterschrift: Bettenmachen zählt mit zu den Aufgaben im Altenheim. Nach dem FSJ möchte die 19jährige Christina studieren. Foto: Bohnert / FOTO digitalisiert aus ZEITUNG

Erst-Veröffentlichung:Wochenblatt Mannheim, 1990 Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News, 2005 Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 2007

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Engländerinnen machten freiwilliges soziales Jahr in Waldsee, Speyer und Neuhofen

Brücken über Grenzen geschlagen

Protestantisches Pfarrhaus in Waldsee diente ein Jahr als Unterkunft

VON ANDREAS KLAMM

Waldsee. "Großes Heimweh nach Deutschland werden wir bekommen", meinen Louise Sutton, Halstead (Essex) und Helena Scott aus Dartford (Kent) und genießen morgens um acht Uhr, am Abreisetag ihr letztes "deutsches" Frückstück. "Wir werden wieder kommen", versprachen die beiden 19jährigen Engländerinnen, die ein Jahr im Prostestantischen Pfarramt in Waldsee wohnten, um ein freiwilliges soziales Jahr zu machen.

In Waldsee sind seit fünf Jahren im Wechsel Teilnehmer aus Frankreich, Luxemburg, den USA und England zu Gast. Pfarrer Wolfgang Jockers beklagte dieses Mal allerdings, daß sich trotz zahlreicher Bemühungen wenig Kontakte in der Waldseer Pfarrgemeinde vor Ort herstellen ließen. Die Kommunikation bei vorhergehenden Gästen habe schon besser funktioniert, meint er.

Die beiden Engländerinnen bewarben sich nach Abschluß ihres Abiturs bei den Quäkern, einer englischen religiösen Vereinigung.Von dort aus wurden sie über die Stiftung Sozialer Friedensdienst Pfalz zu ihren Stellen vermittelt. Die 1974 von Wilfried von Rekowski initiierte Stiftung Sozialer Friedensdienst Pfalz fördert diese Aufenthalte meist für junge Leute aus weiten Teilen Europas als Teil des Friedensdienstes. Umgekehrt werden ebenso Auslandsaufenthalte von Deutschen durch diese Institution unterstützt. Dazu genügt eine Bewerbung an den Sozialen Friedensdienst in Speyer, Ludwigsstr. 28. In einer Informationswoche wird geprüft, ob sich die Bewerber für einen derartigen Aufenthalt eignen. Sehr gute Sprachkenntnisse als Voraussetzung sowie die Bereitschaft zu Aufgeschlossenheit,Toleranz, Hilfe und ein bescheidenes Leben zu führen, dürfen nicht fehlen. Für deutsche, wie auch aus dem Ausland kommende Teilnehmer folgt eine Vorbereitung auf den Jahres- Aufenthalt sowie eine Einführung in den Sozialbereich und die Struktur des jeweiligen Gastlandes. Regelmässig stattfindende begleitende Seminare und ein Abschlußseminar am Ende des sozialen Jahres dienen zur Besprechung und Auswertung der gewonnenen Erfahrungen.

"Um den Brückenbau über Grenzen hinweg in Organisation und Koordination zu ermöglichen, verfügt die Stiftung über kirchliche Partner im Ausland und arbeitet mit hiesigen Einrichtungen zusammen", sagt so der Geschäftsführer,Wilfried von Rekowski. Mitarbeiter der Stiftung holen die ausländischen Gäste bei der Ankunft ab und sorgen für eine Unterkunft. "Nur wegen unserer guten Sprachkenntnisse und Noten konnten wir nach Deutschland kommen", erzählen die Engländerinnen.

Tagsüber arbeitete Louise im Bereich der Altenpflege bei der ökumenischen Sozialstation in Speyer. Helena betreute Kinder im protestantischen Kindergarten in Neuhofen. Darüber hinaus pflegte sie

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an zweieinhalb Tagen in der Woche und oftmals auch am Wochenende ein schwerbehindertes Kind in der selben Gemeinde.Anders als bei Touristen lernen die Teilnehmer das jeweilige Gast-Land besser und intensiver in einem Bildungsjahr kennen.

Der protestantische Kindergarten war mit der Hilfe aus England sehr zufrieden. Pfarrer Dietrich Lauter aus Neuhofen begrüßt den internationalen Austausch. Sehr gefragt ist die Behindertenarbeit, gefolgt von der Tätigkeit im Kindergarten, Kranken- und Altenpflege,Arbeit im Altenheim sowie der Familienhilfe.Als Leistungen werden ein bescheidenes Taschengeld von 250 Mark und die Sozialversicherung gezahlt. Freie Unterkunft und Verpflegung werden zur Verfügung gestellt.

In der wenig verbleibenden Freizeit konnten die Engländerinnen Freunde gewinnen. Der Eindruck von Deutschland: "Anfangs waren die Kontakte noch nicht gleich zustande gekommen", führt Louise in sehr gutem Deutsch aus. Nicht weniger perfekt spricht Freundin Helena, die auf sechsjährige Schulkenntnisse in Deutsch zurückblicken kann. Eine Kurzreise nach Österreich zählte mit zu den Höhepunkten des Aufenthalts.

Die Zukunftspläne der beiden stehen schon fest. Louise möchte Logopädie, Helena deutsches und englisches Recht studieren. Das freiwillige soziale Jahr wird in sozialpädagogischen und erzieherischen Bereichen für verschiedene Eingangsberufe anerkannt.

BILD-Unterschrift # 1:Helena Scott (li.) und Louise Sutton (re.) werden Deutschland vermissen. Foto:Andreas Klamm

BILD-Unterschrift # 2: Louise Sutton (re.) und Helena Scott (li.) aus England wollen wieder nach Deutschland kommen. Foto:Andreas Klamm

Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 1987 Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, 2005 Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 2007

Drei Menschen im Hungerstreik für Grundrechte in Deutschland:

Beate Worms tritt in den Hungerstreik für Grund- und Menschenrechte

Hilfeschrei aus Hannover - Wer kann helfen ?

VON ANDREAS KLAMM

New York / London / Strasbourg / Hannover. (red). 18. Januar 2007. Beate Worms, 42, aus Hannover kündigte heute an ebensfalls, wie Rüdiger Steinbeck aus Wieda und Bernd Matthes aus Meinersen-Seershausen in den Hungerstreik für Grund- und Menschenrechte zu treten.

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Die engagierte Frau in schwerer Not, deren Geschichte auch bereits im deutschen Fernsehen und bei der BILD am Sonntag in Auszügen für Aufsehen in Deutschland sorgte, kündigte an, notfalls bis zum Extrem zu gehen und sich zu Tode zu hungern.

Was geschieht zur Zeit in Deutschland? Ist es vielleicht genau das, was einige Kräfte sich in Deutschland wünschen, dass verzweifelte und hilflose Menschen sich zu Tode hungern, um sich unangenehmen Fragen und "Problemen" zu entledigen? In zahlreichen Situationen werden die Grund- und Menschenrechte von Menschen in Not in Deutschland verletzt.

Wann werden Menschen couragiert handeln und Hilfe leisten und damit den nicht notwendigen Tod von Baby´s (wie in Ludwigshafen am Rhein, http://www.sozialticker.com und http://www. 3mnewswire.org berichteten), Kinder, Frauen und Männern verhindern.

Bitte retten Sie Leben, wer helfen will, der kann.Wenn Sie helfen können, bitte email an redaktion@ifnd734.org schreiben. Danke !

Zu ihrem Entschluss in den Hungerstreik zu treten, erklärte Beate Worms heute in Hannover:

"Was ist passiert?

Ich bin 42 Jahre und Hartz IV Empfängerin.

Als 19 jährige Frau war ich so mutig den Beruf der Maurerin zu ergreifen und machte eine Ausbildung in Münster Westfalen. Später in Hannover sagte man mir, dass es ein Beschäftigungsverbot für Frauen im Bauhauptgewerbe gibt.

Daher suchte ich in eigener Initiative Arbeit und von da an ging der Ärger richtig los. Mir wurden jahrelang Knüppel zwischen die Beine geschmissen von der Gewerkschaft Bau, Stein, Erden, vom Gewerbeaufsichtsamt und weiteren Einrichtungen.

Diesen Kampf und diese Erniedrigungen kann sich niemand vorstellen, der es nicht selbst erlebt hat.

Auch nachdem das Verbot aufgehoben wurde, nach Artikeln und viel persönlichen Einsatz meinerseits.

Auch große deutsche Main-Stream- und Massenmedien, wie etwa die Bild am Sonntag: "Die fleißige Beate darf nicht mehr mauern.", DAS - Abendstudio und weitere Medien berichteten.

Schwerste Diskriminierung von Frauen in Deutschland ?

Allerdings ging der Ärger weiter.

Herr Sch. vom Gewerbeaufsichtsamt sagte zu mir:" So lange ich hier im Amt sitze, werde ich ihnen

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so viel Steine in den Weg legen, dass sie sich ein Hochhaus davon bauen können. Ich halte nichts von Frauen auf dem Bau".

Von da an bekam jede Firma die mich beschäftigte, ständig Mahnbriefe, für mich doch überall extra Toiletten aufzustellen, extra Sanitärräume, ich dürfe nicht mehr als 15 Kilo heben und weitere Akte der schwerster Formen von Diskriminierung gegenüber Frauen in der Bundesrepublik Deutschland.

Entnervt gab ich den Beruf nach cirka 8 Jahren

Leider wurde ich arbeitslos.

Auf eigene Kosten bildete ich mich weiter und machte eine Immaturenprüfung an der Uni Hildesheim im Bereich Kulturpädagogik. Ich studierte dort zwei Jahre und verdiente nebenbei als Putzfrau auf einer Intensivpflegestation Geld, welches gerade zum Überleben genügte, da das Bafög gerade meine Miete abdeckte und die Fahrkarte nach Hildesheim.

Heptatitis C nach Kanülen-Stichverletzungen ?

Dort stach ich mich häufiger an benutzten herumliegenden Spritzen. Mir ging es auf einmal so schlecht, dass ich wochenlang nur im Bett lag, nicht aufstehen konnte.Auf Rat einer Freundin hin, ließ ich mich auf Hepatits C untersuchen. Ich hatte eine Doppelinfektion mit den Genotypen 1a +

1b.

In der Medizinischen Hochschule fertigte man mich sehr übel ab und behauptete, die Hepatitis C- Infektion könnte möglicherweise durch eine frühere Drogensucht kommen.

Als Jugendliche Drogen probiert

Ich hatte angegeben, dass ich zwischen 14 und 18 Jahren alles mögliche an Drogen probiert hatte. Meiner Überzeugung nach ist eine Hepatitis C-Infektion durch die damaligen Drogen-Versuche auszuschliessen, da ich mich jahrelang bei Dr. W. Schmidt (ist jetzt Ruhestand) immer regelmäßig auf gefährliche Infektions-Krankheiten und weitere Erkrankungen untersuchen liess.

Zudem wurden Tests auf HIV / AIDS und Drogen-Tests durchgeführt. Deren Ergebnis: negativ.

Das Studium musste ich aufgeben und das Arbeitsamt gab den Rat, ich solle eine Fortbildung im EDV-Bereich machen.

Studium und erfolgreiche Ausbildungen

So wurde ich Netzwerkadministratorin gefolgt von einem weiteren Jahr der Arbeitslosigkeit.

Wenig später konnte ich für zwei Jahre arbeiten: In einem verantwortungsvollem Job bei Siemens/Vodafone in Frankfurt über eine Zeitarbeitsfirma, wobei ich die Fahrkosten und Kosten für

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die Unterkunft selbst tragen musste. Den Job hatte ich, wie immer, selbst gesucht.

Nach der guten Zeit folgte wieder die Arbeitslosigkeit. Die Berufsberater des Arbeitsamtes sagten mir <<Sie Sind mit 37 Jahren zu alt für den einen Beruf im EDV-Wesen.>>

Meine Hoffnung in der EDV-Branche erfolgreich bestehen zu können war gross. Daher hatte ich mir PC-Bücher für ca.3000 DM gekauft, PC Programme, einen PC, hatte eine teure Weiterbildung bei der Studiengemeinschaft Darmstadt gemacht, ein Sun-Solaris Seminar absolviert und wollte, damit ich den Anschluss nicht verliere eine kleine Weiterbildung im Microsoft Bereich.

Dieser Antrag wurde abgelehnt und man sagte mir, ich solle mich in 3 Monaten wieder melden. In dieser Zeit des Wartens traf ich einen arbeitslosen Maler der mit 45 Jahren genau zu diesem Kursus gezwungen wurde. Daraufhin fing ich an die Leute vom Arbeitsamt zu nerven.

Nach rund einem Jahr entdeckte mein Arbeitsberater, das der damalige Kursus zur Netzwerkadministratorin <<ja richtig teuer war>>.

Leider war ich für eine zu lange Zeit nicht in der EDV-Branche tätig und der Arbeitsmarkt im EDV- Bereich ging, genau wie der Baubereich << den Bach runter>>.

Daher stellte ich einen Antrag auf eine gute Umschulung und wollte Ergotherapie machen. Mir wurde gesagt, ich würde den Bildungsgutschein erst bekommen, wenn ich einen Ausbildungsplatz gefunden hätte. Eine Physiotherapieschule bei der ich mich auch beworben hatte, in Bad Pyrmont nahm nur Leute auf die einen Bildungsgutschein hatten, und mir wurde gesagt, dass es ja ein Unding wäre und dass sie sowas noch nie erlebt hätten.

Vom Arbeitsamt wurde ich so lange hingehalten, bis ich in die Arbeitslosenhilfe fiel.An einem Mittwoch bekam ich einen Anruf vom Arbeitsamt, ich solle mich da und da vorstellen.Am Freitag hatte ich die Zusage, dass ich Montag die Umschulung beginnen könne und genau an diesem Montag bekam ich die Arbeitslosenhilfe.

Das waren 200 DM* (*frühere Währung in Deutschland, jetzt Euro) weniger und ich lag 70 Euro unter dem Hartz IV Satz.

Ein Internist, bei dem ich in Behandlung war, hatte mir von dieser Umschulung abgeraten, wegen interner fieser Gerüchte von hinten herum.Anfangs nahm ich die Hinweise um Gerüchte zu meiner Person nicht ernst. In der Schule fing dann die Mobberei aufgrund meiner Hepatits C- Krankheit an, indem ein Arzt, der dort Lehrer war behauptete, dass Hepatits C auf die gleiche Art ansteckend sei wie Hepatits A.

Er erzählte Horrorgeschichten ohne jegliche Grundlage und machte mich unglaubwürdig. Meine Mutter unterstützte mich zu der Zeit finanziell bis April 2005. Sie kam im April zu mir, um mir zu helfen, damit ich mehr Geld bekomme. In der Ausbildungsstäte wollte ich nicht fehlen, da ich zu der Zeit keinen Anschluß in der Klasse fand, wegen dieser Mobberei und wichtige Dinge im Unterricht versäumt hätte.

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Leider hatte ich schon einige Fehlzeiten wegen der unerträglichen Zustände und wegen Rennereien zum Arbeitsamt und Sozialamt damit ich mehr Geld bekomme, was mir verweigert wurde.

Meine Mutter rief im April 2005 dort an. In diesen Gesprächen regte sich so sehr über die Behandlung und Begründung der Ämter auf, dass sie mich auf meiner Praktikumsstelle in Bad Pyrmont in der m&i Fachklinik anrief und mir ganz aufgeregt in einem Schock davon erzählte.

Als ich spät nachmittags nach Hause kam, traf ich auf einen <<fremden, hilflosen>> Menschen vor mir.

Meiner Mutter war eine Ader im Kopf geplatzt.Vermutlich in der Folge aller Aufregung und einem zu hohen Blutdruck und eines zerrissenen Anneurysmas, starb sie elendig im Nordstadtkrankenhaus, in welchem man in einer Art Eingangshalle als Angehöriger sitzen darf und durch Fenster von weitem bei der OP zuschauen kann. Besuchszeiten sind lediglich einmal am Tag eine dreiviertel Stunde, die auch noch oft gekürzt wurde. Dort habe ich mit meinen Geschwistern auch noch einige unglaubliche Dinge erlebt. Die genaue Schilderung aller Umstände würde zu weit führen.

Dies führte auch bei mir zu einer post-traumatischen Belastungs-Reaktion in der Trauer und ich verzweifele noch heute, wenn ich an diese Vorgänge denke.

Im Mai, kurz nach Beerdigung meiner Mutter hatte ich nichts mehr zu essen. Mir fehlten die 70 Euro zum Überleben.

In dieser Zeit war ich aus beruflichen Gründen 16 Stunden am Tag auf den Beinen.

Mein Tagesablauf: Morgens um 4 aufstehen, zur Praktikumsstelle fahren, dort arbeiten, abends, nach und nach bis in die Nacht hinein rund 1400 Seiten geballtes medizinisches Wissen aneignen.

<<Wer mehr als 3 Tage im Praktikum fehlt, wird nicht mehr zur Prüfung bei der Bezirksregierung zugelassen.>> So informierte der Leiter der Schule.Aufgrund der finanziellen Not musste ich unglaubliche Kämpfe führen um endlich Geld zum Überleben zu erhalten.

Aber auch mit den Geldern, die mir nach langem Kampf zugestanden wurden, war es fast unmöglich, die Umschulung erfolgreich abzuschliessen.

Bis Anfang März 2006 arbeite ich in einer Praktikumstelle in Hammeln, weil ich glaubte, meine Mutter hätte es sich so gewünscht.

Mobbing im Praktikum ?

In der Praktikumsstelle in Hameln wurde ich gemobbt mit unglaublichen Vorwürfen (man kennt sich schließlich im Pflegebereich untereinander).

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Eine Lehrerin mobbte mich ebenso, auch während einer praktischen Prüfung.Wieder reagierte ich mit Resignation und Kapitulation vor einem übermächtig erscheinenden Geflecht von Menschen, die mir das Leben schwer machten.Aus Gründen des Selbstschutzes, schweren Herzens brach ich die Umschulung ab.

Auf dem Zeugnis stehen nur die Noten "Zwei" und "Eins". Das war nur möglich, weil ich sehr viel Leistung und die Bereitschaft zum Lernen investierte.

Wenig später musste ich daraufhin zum Arzt des Arbeitsamtes Hannover, der mich ziemlich schnell abfertigte und mir riet, <<es doch mal mit Psychopharmaka zu versuchen.>>

Mein Reaktion: Entsetzen, Entrüstung, Schmerz und der nächste Schock. Ich fragte, wie es mit einem Verhaltenstraining für die Leute aus dem sogenannten sozialen Bereich wäre, die mich so gemobbt haben???

Mein Wunsch:Arbeiten und Abstand von Ärzten halten, damite endlich mal wieder Ruhe in mein Leben kommen kann.

Der Arzt des Arbeitsamtes sagte: <<Sie sind nicht arbeitsfähig - basta.>>

In eigener Initiative suchte ich mir einen 1 Euro Job und beantragte eine Genehmigung zur Ausübung des 1 Euro-Jobs.

In meinen Leben gab es wieder Hoffnung. In einigen Wochen kann ich vielleicht wieder arbeiten, wenn auch nur in einem 1 Euro Job. Mir wurden zwei Wochen Urlaub gewährt.

Extrem-Tour und Verbot von Grund- und Menschenrechte durch die Agentur für Arbeit?

Mit einem Fahrrad fuhr ich ohne Gangschaltung von Hannover nach Lübeck, um dort meinen Bruder zu besuchen und endlich mal im Urlaub abschalten zu können, das Grab von meiner Mutter besuchen zu können und zum ersten Mal Trauerarbeit leisten zu können. Kurze Zeit später kehrte ich nach Hannover zurück und freute mich auf den 1 Euro Job.

Plötzlich kam alles anders. Das Job-Center der Agentur für Arbeit verweigerte mir die Erlaubnis zu arbeiten und erklärte, ich dürfe den Job nicht machen.

Der Arbeitsberater des Job - Center informierte darüber, dass der Arzt es verboten hätte, mein Grundrecht auf Arbeit wahrzunehmen.

Auch in einem Schreiben der Agentur für Arbeit wurde mir ausdrücklich untersagt, die Arbeitsgelegenheit, 1 Euro-Job, anzunehmen.

Im 1 Euro-Job hätte ich mit dem Fahrrad durch Linden fahren müssen und kontrollieren sollen ob im Ort unrechtmäßig Müll entsorgt wurde.

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Der Arzt meinte, <<Sie können das nicht>>.

Daher informierte ich ihn über meine Fahrrad-Tour im Urlaub von Hannover bis nach Lübeck. Der Arzt interessierte sich nicht für diese Informationen.

Wenig später suchte ich mir einen Job als Zimmermädchen. Das kann mir keiner verbieten, glaubte ich. Die Arbeit war sehr schwer und ermüdend. Es entstanden Fehlzeiten, da ich ständig zum Job- Center musste, wegen falscher Berechnungen, etc. Offizieller Stundenlohn als Zimmermädchen, 7,70 Euro, tatsächlicher Stundenlohn cirka 3,50 Euro, da niemand ein Zimmer in nur 10 Minuten reinigen kann.

Arm trotz Arbeit: Kein Essen, keine Nahrung und Arbeiten bis zum Umfallen

Trotz schwerer Arbeit hatte ich wieder tagelang kein Geld zum Essen und bekam anstelle von Geld Lebensmittelgutscheine. Zudem konnte einmal meine Miete nicht überwiesen werden, da wieder unrechtmäßige Kürzungen vom Job - Center vorgenommen wurden. Frau Bra behauptete, es wäre gesetzlich so vorgegeben, dass der Lohn im voraus abgezogen wird, wenn er im gleichen Monat zu erwarten ist, also bei mir am 15. des Monats. Die Firma wechselte und ich wurde in das neue Unternehmen nicht übernommen, da ich am ganzen Körper einen Ausschlag hatte, der wie eine Allergie aussah.

Zuerst glaubte ich auch, von einer Allergie betroffen zu sein. Inzwischen konnte ich herausfinden, dass ich diesen Ausschlag immer bekomme, wenn ich wieder Ärger mit dem Job Center hatte.

Die letzte Arbeitsstelle, wieder als Zimmermädchen verlor ich, auch deswegen, weil ich für die Zeit von 1 1/2 Monaten 3 bis 4 mal fehlen musste, weil Unterlagen <<verschwunden>> waren, ich böse Briefe bekam mit der Androhuing, dass mir meine Geldleistungen versagt werden.

Ende November bekam ich kein Geld überwiesen und musste mir eine Baranweisung persönlich abholen, damit die Miete rechtzeitig überwiesen werden konnte, mir wurde ein angenommener Verdienst im voraus abgezogen.

Im Januar 2007 fehlen mir 80 Euro, die abgezogen wurden. Eine Rückerstattung erfolgte bislang nicht. Es wurde also Geld abgezogen, welches ich nicht zur Verfügung habe.

Vor allem wird dabei vom Job Center ein sogenannter Mittellohn ausgerechnet. Das heißt, wenn ich in einem Monat 600 Euro verdiene, dann wird mir im nächsten Monat davon 400 Euro im nachhinein abgezogen und 400 im voraus, da ich das Geld ja zu erwarten habe, wenn ich dann aber nur 100 Euro verdient habe, dann fehlt mir sozusagen alles zum Leben und die Miete etc. konnte nicht abgebucht werden. Das Geld bekomme ich je nach Ermessen der Angestellten, aber das auch erst nach der Lohnabrechnung und noch nicht mal dann, wie man jetzt sehen kann.

Letzte Woche war ich erneut beim Job - Center mit den Abrechnungen. Frau Bra wollte sie nicht sehen, sie weigerte, sich mir Geld zu geben, machte mir Vorwürfe, ich könne nicht mit Geld

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umgehen.

Sie will wissen, für welchen Zweck ich 700 Euro aufwenden musste.

Diese Rechnung veröffentliche ich heute

390,- Miete

90,- Stadtwerke

50,- Aol und Telekom einschließlich, 13 Euro Grundgebühr plus Mehrwertsteuer

35,- Lebensversicherung ( meine Art zu sparen)

20,- Unfallversicherung ( meine Altersvorsorge)

10,- Arztgebühr

15,- Stellengesuche Neue Presse

30,- Wasser ohne Kohlensäure ( hole ich mit einem Bekannten/Auto immer Monatsanfang)

70,- Lebensmittel e.t.c. für 2 Wochen

ist gleich 710,- Euro, * Alle Angaben in Euro.

Bis 15. Januar 2007 muss ich eine Nachzahlungsrate für die Stadtwerke bezahlen. Dies ist mir nicht möglich, da mir 80 Euro fehlen, die abgezogen und bis jetzt nicht widererstattet wurden.Aus dem vorausgegangenen Monat hatte ich noch 30 Euro.

Weiterer Zwang zum Umzug

Bald bekomme ich wieder eine Umzugsaufforderung weil meine Miete 90 Euro zu teuer sei.

Für den Umzug soll ich die meisten Kosten alleine tragen, muss dann irgendwo aufs Land ziehen, weil es hier in Hannover keine günstigeren Wohnungen gibt.Als Alternative könnte ich eine 10qm Knastzelle nehmen und muss dann meine ganzen Möbel wegschmeißen.

Ansparen kann ich nichts, denn von dem Nebenverdienst muss ich schon mind. 60 Euro für die Fahrkarte ausgeben, habe einen erhöhten Nahrungs- und Trinkbedarf. Bei 200 Euro darf ich 120 behalten und die sind dann weg. Durch die ständige Fehlerei wegen des Job-Centers habe ich jetzt leider auch keinen Nebenjob mehr.

Bei 600 Euro könnte ich dann die 90 Euro für die Miete bestreiten.Aber ich hätte dann immer

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noch nicht Geld um mir Medikamente mit dem Wirkstoff der Mariendistel zu kaufen, die die Leber unterstützen.

Dieses Mittel wird im Krankenhaus z.B. bei der Knollenblätterpilzvergiftung angewendet, weil es kein chemisches Mittel dafür gibt.

Der Arzt des Arbeitsamtes verlangt, dass ich eine Therapie mache. Eine Gesprächstherapie bezahlt meine Krankenkasse nicht und Geschwätz macht mich auch nicht satt.

Wenn ich nicht etwas in die Richtung mache, dann wird der Arzt bei der nächsten Untersuchung behaupten, ich sei immer noch nicht arbeitsfähig und therapiewillig, ich soll also in die Klapse gehen, sonst werden bei mir jegliche Geldleistungen eingestellt.

Vermittelt werden darf ich nicht, es dürfen mir noch nicht mal Adressen von Firmen herausgegeben werden. Ich bekomme keine Bewerbungskosten, keine Fahrgeld, einfach nix.

Aber Zwangsumzug in einer erschwerten Lebenslage und mich fertig machen, das geht!!!

Deshalb bleibt mir nichts anderes übrig, als am Samstag den Hungerstreik zu beginnen.

Durch den Dauerstress ist mein Immunsystem belastet, was sich in der Folge sehr ungünstig auf meine Krankheit auswirkt. Immunsystem gegen Viren,Viren gegen Immunsystem.

Ich will den 1 Euro Job haben. Zudem bestehe ich darauf, ein Jahr Zeit für einen Umzug zu erhalten.

Die Medikamente sind für meine Gesundheit und die Wiedererlangung von Gesundheit notwendig.

Sollten mir nicht alle Kosten erstattet werden, dann möchte ich einen Grundbetrag haben, von dem es mir möglich ist, menschenwürdig zu leben.

Daher bestehe ich auch auf mein Recht mir davon Vollwertkost kaufen zu können und einmal die Woche zur Immunstärkung in die Sauna gehen zu können.

Sollte ich psychische Schäden erlitten haben, dann nur durch das Allmachtsverhalten eines Arztes

, kriegen von mir kein Geld!" oder der Arzt der schreibt: "Ich untersage ihnen den Job".

und einiger Angestellte des Job - Centers wie Frau Bra

welche sich vor mir aufbaut und sagt: " Sie

Wie soll ich denn verantwortlich handeln, wenn ich so in den Sumpf gesteckt werde, gegängelt werde, unten gehalten werde und dann als psychisch krank abgestempelt werde und unter Druck gesetzt werde. Das macht doch erst krank." erklärte Beate Worms in ihrer Begründung für den Hungerstreik.

Mit der Aufnahme des Hungerstreiks von Beate Worms, sind es inzwischen drei Menschen, Rüdiger Steinbeck aus Wieda (Landkreis Osterrode) und Bernd Matthes aus Meinersen-Seershausen, die

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gegen die Verletzung von Grund- und Menschenrechte und gegen schwerste Formen von Diskriminierung von Frauen, chronisch kranken und behinderten Menschen demonstrieren.

BILD-Unterschrift # 1: Beate Worms aus Hannover ist schwer und chronisch krank braucht möglichst schnelle finanzielle Hilfe, cirka 100 Euro, damit sie nicht obdachlos werden muss. BITTE helfen Sie helfen.Wer helfen will, der kann. Foto: privat / Hannover

Erst-Veröffentlichung: Regionalhilfe.de, 3mnewswire.org, IFN d734 News Magazine, British Newsflash Magazine, Januar 2007 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine,August 2007

In Berlin und in aller Welt gedenken Menschen Prinzessin Diana

TributeToDiana.org macht Aufnahmen für Charity-DVD

Von Andreas Klamm

London/Berlin. 31.August 2007. - Heute findet anlässlich des 10.Todestages von Prinzessin Diana (1.07.1961 - 31.08.1997) ein von den Prinzen William und Harry organisierter Gedenkgottesdienst in der Guard Chapel in London statt.Auch in der deutschen Bundeshauptstadt Berlin gedenken die Menschen während der Veranstaltung "Letter to Diana", einer Art Straßenlesung, bei der prominente deutsche Synchron-Sprecher und Sprecherinnen von Denzel Washington,Will Smith, Kevin Bacon, Gary Oldman, Julia Roberts, Michael Douglas, Bruce Willis, Brad Pitt und vielen anderen, die Briefe von Passanten, Gemeinde-Mitgliedern und anderen Hobby- Autoren öffentlich vorlesen.

Der Inhalt der Briefe richtet sich direkt an Prinzessin Diana, an ihren Geist und ihr Wesen in Anerkennung der großen Taten für wohltätige Zwecke der Prinzessin, die vor 10 Jahren bei einem Autounfall in Paris auf tragische Weise ums Leben kam. Ein Gottesdienst zu Ehren von "Lady Diana" findet in der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche statt. Im Fußgängerbereich vor der Kirche ist für heute ein angemessenes Rahmenprogramm geplant.

Ryan Leary, Organisator von TributeToDiana.org aus Köln beabsichtigt parallel zur Veranstaltung Insert-Filme zu drehen, die in das Making-Of der Veranstaltung einfließen sollen. Mögliche Motive könnten etwa das Candle in the Wind-Special am Ende der Veranstaltung, die Flying Candles und ein Bannerfall zum finanlen Höhepunkt der Fest-Gedenk-Veranstaltung vor der Kaiser Wilhelm Gedächtnis-Kirche heute in Berlin sein.

Veröffentlicht werden die Aufnahmen auch im Rahmen der Tribute-to-Diana-DVD, die am 1. Dezember, dem Tag des großen Charity-Konzerts zu gunsten der deutsch-britischen Aidshilfe erscheinen wird. Die heute gedrehten Film-Aufnahmen fliessen in die Produktion mit ein, und werden zudem während des Tribute-to-Diana-Clips live am 1. Dezember auf den Bühnen des großen Diana-Charity-Events in Berlin, London und Paris gezeigt.

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TributeToDiana.org bietet die Möglichkeit sich als Co-Produzent an den Aktionen , auch finanziell, zu beteiligen. Zum Teil beteiligen sich die Crew-Mitglieder für die Filmaufnahmen ehrenamtlich.

Bei TributeToDiana.org handelt es sich um ein reines Non-Profit-Unternehmen, dessen Fokus auf der Botschaft des Events an sich liegt.

Die Teilnahme aller Mitwirkenden geschieht in Anerkennung der außergewöhnlichen karitativen Leistungen von Lady Diana, die sich zu Lebzeiten in bis zu 100 Hilfs-u. Sozialprojekten gleichzeitig engagiert hat.

„Durch die Prinzessin wurde unsere Aufmerksamkeit auf die Qual der Aids- und HIV-Kranken gelenkt, auf die Not der Obdachlosen, die Isolation der Leprakranken und auf die wahllose Zerstörung, die von Landminen ausgeht“, so die damaligen Worte Ihres Bruders am Tag ihrer Beerdigung vor gut 10 Jahren.

Ryan Leary, Organisator von TributeToDiana.org: "Auch wir finden es ist Zeit dieser einzigartigen Frau ein ebenso einzigartiges Denkmal zu setzen. Ihre Liebe war ein Symbol größter Menschlichkeit, ihr Instinkt Quelle allen Mutes, und ihr Lächeln Zauber einer ganzen Nation. Lassen Sie uns das bewahren, indem wir ihrer gedenken, und andere ermutigen es ihr gleich zu tun. Genau hierfür wollen wir vom Tribute-Team uns engagieren und wir würden uns sehr freuen, wenn auch viele weitere Menschen an Bord kommen und bei der Realisierung dieses großartigen Projekts mithelfen."

Weitere Informationen zum Programm und dem Film-Projekt sind im Internet bei http://www.tribute-to-diana.org erhältlich.

3mnewswire.org

Vorbeugen ist besser als Heilen:

Klimaschutz und Allergie

Von Andreas Klamm

Berlin. Das Thema Klimaschutz ist zur Zeit bei nahezu allen Menschen, in der Öffentlichkeit, in der Politik und in den Medien im Gespräch. Die Themen Allergie und Klimaschutz stehen im direkten Zusammenhang. Doch wie kann eine direkte Verbindung hergeleitet werden?

Kaum ein Mensch wird zur Zeit in Frage stellen, dass der periodische und stellenweise auftretende Klimawandel nicht zum Teil deutlich wahrnehmbar ist. Menschen, die sich privat und aus beruflichen Gründen im Freien aufhalten müssen, können dies teilweise

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mit schmerzhaften Erfahrungen bestätigen.

Allergie durch intensive Sonnen-Einstrahlung

Intensive Sonneneinstrahlung kann zur Allergie mit schmerzhaften und unangenehmen Entzündungsreaktionen an der Haut bis zur sogenannten "Mallorca"-Akne auch bekannt als Acne aestivalis führen. Diese Form der Akne tritt überwiegend nach einer intensiven Sonnenexposition in der Regel bei Frauen zwischen dem 25. und 40. Lebensjahr mit follikulären Pappeln und einem entzündlichen Randsaum auf. Doch auch Männer, die empfindlich auf Sonne reagieren, können betroffen werden.

Das zeitweilige schmerzhafte Ekzem der Haut tritt meist kurze Zeit nach intensiver Sonnenbelastung der Haut ein.

Begünstigende Faktoren für Schädigungen der Haut durch intensive Sonneneinstrahlung, verursacht durch eine hohe Belastung hauptsächlich mit UV-A-Strahlen, ist eine ausgeprägte Sonnenbelastung in Verbindung mit Deos, Kosmetika, Pigmentstörungen, Schmuck und fetthaltige Sonnenschutzmittel.

Symptome (Krankheitszeichen)

Meist bereits kurze Zeit nach der Sonnen-Einwirkung, zeigen sich Rötung und Schwellung der Haut, Bläschen-Bildung, Quaddeln, ein starker Juckreiz, der je nach Grad der Überbelastung der Haut durch die Sonne auch als Schmerzen von den Betroffenen wahrgenommen wird.

Geschädigte Hautareale betreffen meist das Gesicht, Decolltée,Arme, Beine und bei Männern auch die ungeschützte Glatze.

In der Regel klingen die Symptome einige Tage nach der zu intensiven Sonneneinstrahlung meist ohne zusätzliche therapeutische Interventionen ab.

Mit mit besonderer Aufmerksamkeit müssen Schädigungen der Haut bei Kindern beobachtet werden.

Vorbeugen ist besser als heilen

Noch besser als heilen ist bekanntlich vorbeugen. Ein Ekzem, eine Allergie, verursacht durch zu lange und zu intensive Sonnenbelastung der Haut kann am besten mit recht einfachen Mitteln vermieden werden.

In der größten Mittagshitze, zwischen 12 und 15 Uhr (örtliche Unterschiede sind möglich), auf Sonnenbäder verzichten, die Haut langsam an die Sonneneinstrahlung im Sommer gewöhnen, das meint kurze und nicht zu lange Aufenthalte in der Sonne oder eventuell auch der Besuch in der Sonnenbank.

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Besuche in der Sonnenbank sollten bei Menschen, die bereits im Vorfeld an Problemen mit der Haut leiden, mit einem Dermatologen (Hautarzt) besprochen werden.

Fettarme Sonnenschutz-Mittel mit hohen Lichtschutz-Faktoren verwenden, die auch UVA-Strahlen absorbieren.Vor einem geplanten Sonnenbad auf Deos, Parfum, Duftstoffe und Kosmetika verzichten.

Eine Einnahme von Kalzium vor dem Urlaub oder auch vor Zeiten intensiver Sonnenbelastung für Berufstätige, beispielsweise, Polizisten, Bauarbeiter, Handelsvertreter,Außendienstmitarbeiter, Landwirte,Verkäuferinnen kann vorbeugend wirken und helfen die Haut vor Schäden zu bewahren.

Sobald erste Anzeichen einer Irritatation der Haut durch die Sonne wahrnehmbar oder sichtbar sind, sofort aus der Sonne gehen und einen Platz im kühlenden Schatten suchen. Für Menschen, die besonders schnell empfindlich gegenüber intensiver Sonneneinstrahlung reagieren, empfiehlt es sich, auf das australische Modell der Prävention von Hautschäden zurückzugreifen und mit einem T-Shirt baden zu gehen, damit das Bade-Vergnügen nicht getrübt wird.

Männer mit lichtem Haupthaar oder einer Glatze, welche eine Cabriotfahrt mit dem offenen Verdeck lieben, sollten nicht vergessen, ihren Kopf mit einem Hut oder eine Mütze zu schützen. Diese einfache und günstige Maßnahme kann nicht nur vor einer Allergie durch zu intensive Sonnenbelastung der Haut schützen, sondern auch vor einem Sonnenstich oder Hitzeschlag.

Dermatologen warnen bereits seit Jahren vor zu intensiver Sonnenbelastung der Haut. Ständig wiederkehrende Allergien, regelrechte Verbrennungen und immunologische Entzündungsreaktionen der Haut durch sogenannte Sonnenbrände können ungünstige Faktoren an der Entstehung von Hautkrebs sein. Zudem tragen zu intensive Sonnenbäder zur vorzeitigen Alterung der Haut bei.

Wer sich schützt, handelt also doppelt umsichtig und kann sowohl das Risiko an einer Allergie oder Hautkrebs zu erkranken, mindern.

Mit der sich abzeichnenden Entwicklung, dass Menschen, an vielen Orten auch beruflich mehr und mehr intensiv schädigender Sonnen-Belastung ausgesetzt sein werden, wächst die Bedeutung der Beachtung einfacher Verhaltensmaßnahmen beim freiwilligen oder beruflich notwendigen Aufenthalt in der Sonne.

Bauarbeiter und andere Berufsgruppen sollten sich in der Hitze beispielsweise nicht entkleiden, sondern in Erwägung ziehen sich mit Leinen- oder Baumwoll-Kleidungsstücken zu schützen.

Zudem sollte in der Zeit intensiver Sonnenbelastung mehr Flüssigkeit (einfaches Mineralwasser oder Apfelsaft-Schorle genügen) aufgenommen werden.

Therapie

Sollte eine Therapie der Acne aestivalis oder "Mallorca"-Akne notwendig werden, wird diese in der

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Regel lokal mit Tretionin durchgeführt. Bei Kindern mit Hautschäden und bei schweren Hautschäden erwachsener Menschen durch zu intensive Sonnen-Belastung gilt immer den Arzt bzw. am besten einen Dermatologen (Haut-Arzt) aufsuchen.

Erst-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 31.August 2007, Sonder-Reihe "XXL-info. Gesundheit"

Vom Hautauschlag bis zum Tod innerhalb weniger Minuten:

Immer mehr Menschen leiden an Allergien in Deutschland

von Andreas Klamm

Berlin. Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an Allergien. Insgesamt hatten 40 bis 43 Prozent aller deutschen Bürger schon einmal eine Allergie in ihrem Leben. Dies bestätigen die Ergebnisse einer Bundes-Gesundheits-Umfrage aus dem Jahr 1998. Allergische Krankheiten in Deutschland sind weit verbreitet.

Nach den Ergebnissen der Studie hatten 17 Prozent aller westdeutschen und im Vergleich nur 11 Prozent aller ostdeutschen Erwachsenen eine allergische Rhinitis (Schnupfen, oberflächlicher Katarrh meist einhergehend mit schleimig-eitriger Sekretion).

Von sozioökonomischer wachsender Bedeutung sind Allergien verursacht durch Medikamente (Penicillin, Insulin, jodhaltige Kontrastmittel,Azetylsalizylsäure, Blutkonserven, Humanalbumin, Antibiotika, Lokalanästhetika, Dextran- und Gelantin-Präparate, Polysacchararide), Nahrungsmittelallergien (Obst, Nüsse, Eiweißprodukte), Insektengifte, etwa durch Bienen-, Hornissen-,Wespen-Stiche, Schlangengift, Inhalations-Allergien (Gräser- Baum- und Pollenblüten, Hausstaub-Milben, Milbenausscheidungen,Tierepithelien beispielsweise von Hunden und Katzen, Schimmelpilze und weitere Stoffe) und Kontakt-Allergien (Nickel, Latex,Waschmittel, Färbemittel, chemische Zusätze etwa in Holz und Leder, Nahrungsmittelzusätze und andere auslösende Faktoren).

Eine Allergie kann unter anderem mit den Krankheitsbildern einer laufenden Nase (Heuschnupfen), tränende und juckende Augen (Bindehautentzündung), juckender Hautausschlag (Hautallergie, Nesselsucht),Asthmaanfälle (Asthma) oder seltener Magen-Darm-Beschwerden mit Erbrechen, Durchfall, Blähungen und Magenschmerzen auftreten.

Bei der Allergie handelt es sich sich um eine angeborene oder erworbene spezifische Änderung der Reaktionsfähigkeit des Immunsystems gegenüber dem Körper fremden, eigentlich als unschädlich geltenden Substanzen, die als Allergen erkannt werden.

In der Sensiblisierungsphase gegenüber einer Substanz vom Erstkontakt bis zum Auftreten von Symptomen (erkennbare Krankheitszeichen) und von Entzündungsreaktionen können etwa fünf Tage bis mehrere Jahre nach einem erneuten Kontakt vergehen.

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Das Auftreten von entzündlichen Reaktionen im Zusammenhang mit Allergien ist in der Regel an den Organsystemen wie Haut, Konjunktiven (Bindehäute der Augen), Nasen- Rachen- Bronchialschleimhaut und Magen-Darm-Trakt zu beobachten.

Nach Combs und Gell werden vier Typen der immunologischen Überempfindlichkeitsreaktionen klassifiziert. Unterschieden wird in den Frühtyp, der sogenannten humoralen Allergie vom Typ I bis Typ III und in den Spättyp, der zellvermittelteten Allergie vom Typ IV, bekannt auch als verzögerter Typ.

In die Gruppe der immunologischen Überempfindlichkeitsreaktionen nach dem Frühtyp werden der Soforttyp und der analphylaktische Typ eingeordnet.

Die Reaktionen im Rahmen einer Allergie können von einer vermeintlich, harmlos erscheinenden Rhinitis mit seröser-eitriger Sekretion bis zur schwersten, lebensbedrohlichen und gefürchteten Komplikation, einem anaphylaktischen Schock, mit der Folge eines Herz-Kreislauf-Stillstandes und Tod innerhalb von nur wenigen Minuten führen.

Der dramatische schwere Verlauf einer Anaphylaxie bzw. des anaphylaktischen Schocks wird durch eine Antigen-Antiköper-Reaktion in Gang gesetzt.

Im Rahmen dieser Antigen-Antikörper-Reaktion werden unter anderem folgende Mediatorensubstanzen mit folgenden Wirkungen freigesetzt.

Histamin, welches zur Vasodilation (Erweiterung von Blutgefäßen) und erhöhte Zellpermeabilität (Durchlässigkeit bei Zellen) mit Flüssigkeitseinwanderung führt.

Serotonin mit der Folge einer Arteriolenkonstriktion (Engstellung der letzten Gefäss-Abschnitte der Arterien) hauptsächlich relevant bei Lunge und Nieren und einer Arteriolendilation (Erweiterung,Weitstellung) wirkend an der Skelettmuskulatur.

Bradykinin mit der Folge einer Vasodilation der peripheren Arterien und Arteriolen

SRS-A (Slow reacting substance of anaphylaxis, Leukotriene) mit einhergehender erhöhter Gefäßpermeabiltität, Bronchiolenspasmus und Schleimhautödemen.

Prostataglandine, die zu vermehrter Schleimproduktion und unangenehmen Hautreaktionen, wie Jucken, Quaddeln und Rötungen führen.

Bei schweren allergischen Reaktionen gilt die bedeutende Aufmerksamkeit dem Histamin, das in Verbindung mit anderen Mediatorsubstanzen für die schweren respiratorischen (Störungen der Atmung) und kardiozirkulatorischen Veränderungen (Störungen der Herz- Kreislauf-Funktionen und Durchblutung) und Komplikationen verantwortlich ist.

Histamin ist ein Gewebshormon, das auch für die Allergiesymptome wie Rötung, Schwellung,

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Juckreiz, Niesen und Nasenlaufen verantwortlich ist.

Therapieansätze und Behandlungsmöglichkeiten

Im wesentlichen gibt es vier wesentliche Behandlungs-Möglichkeiten.

Allergenkarenz und Vermeidung von Noxen

Das bedeutet das Vermeiden eines Kontaktes mit den Allergen, den Substanzen, die zur immunologischen Entzündungsreaktion führen.

Praktische Anwendungsbeispiele: Latex-Allergie: Latexfreie Handschuhe verwenden, Nickel-Allergie:

Auf Mode-Schmuck verzichten, stattdessen Schmuck aus Silber und Gold tragen, auf Piercings verzichten, die Nickel enthalten, Kunststoff-Brillen-Fassung, etc Blüten- Baum- und Pollen-Allergie:

In Regionen reisen, in denen erfahrungsgemäß eine geringe Belastung mit Pollen auftritt, etwa am Meer.Allergisches Bronchialasthma: auf die Noxe (krankmachender Stoffe) Nikotin mit weiteren Giftstoffen, oder auf Mehlstaub und die Aussetzung mit organischen Staub verzichten.

Allergenkarenz gilt als die wirksamste, schonendeste und kostengünstigste Therapieform. Kommt es nicht zum Kontakt mit einer Allergie-auslösenden Substanz, entsteht in der Regel auch keine Allergie.

Allerdings gilt zu berücksichtigen, dass Menschen, die an einer Allergie leiden, oft auch von einer Kreuz-Allergie betroffen sind und damit nicht nur gegenüber einer Substanz, sondern meist auf mehrere Substanzen allergisch reagieren.

Zudem lassen sich Kontakte zu den Allergie-auslösenden Stoffen nicht immer vermeiden.

Hyposensibilisierung

Meist wird die Allergie-auslösende Substanz in die Haut eingebracht oder seltener auch geschluckt. Mit der Methode soll der Körper weniger empfindlich gegenüber den auslösenden Substanzen gemacht werden. Im Laufe der Zeit und Therapie erlahmt die Reaktion des Immunsystems.Verläuft die Hyposensibilisierung erfolgreich kommt es trotz des direkten Kontakts mit den Allergen nicht mehr zur Krankheitsentwicklung. Eine Hyposensibilisierung muss immer ärztlich überwacht werden, insbesondere deshalb weil es auch im Rahmen einer Hyposensiblisierung zu einem anaphylaktischen Schock kommen kann.

Medikamentöse Therapie

Bekannt ist die Therapie mit Antihistaminika (H1-Blocker) in Spray- oder Tropfenform. Die Chromoglycinsäure, welche die Ausschüttung von Histamin verhindert, zeigte meist nur präventiv eingesetzt gute Erfolge.

Vasokonstriktoren können eingesetzt werden, um die kleinen Blutgefäße zu verengen.Von einer

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längeren Einnahme wird abgeraten.

Kortikoide stammen in der Regel in ihrer chemischen Substanz vom körpereigenen Cortisol ab. Mit den Kortikoiden wird die Freisetzung der Botenstoffe im Gewebe und deren Effekte blockiert. Damit können die immunologischen Entzündungsreaktionen gelindert werden. Kortikoide wirken antiallergisch.

Warnhinweise und Krankheitszeichen für eine Anaphylaxie, dem allergologischen Notfall, können sein: Kratzen im Hals, Husten, Kloßgefühl, unbestimmte Angstgefühle, flächenhafte Hautrötung (Flush), Quaddeln an der Haut (Urtikaria), Schwellungen (Qunicke-Ödem), Kehlkopf-Ödem (Larynx-Ödem), Bauchkrämpfe, Zittern (Tremor), Juckreiz im Genitalbereich, Mund, Handflächen, Kopfbereich, Blutdruckabfall (Hypotonie),Tränen der Augen, Schwindel, Schwäche, evtl. Krampfanfälle, und Fieber mit Schüttelfrost.

Zudem können alle klassischen Krankheitszeichen eines drohenden Schocks sichtbar sein:Atemnot durch Verengung der Atemwege (Dyspnoe), beschleunigter Herzschlag (Tachycardie), Blutdruckabfall (Hypotonie), Herzrhythmusstörungen und das Vollbild des Schocks mit Bewußtlosigkeit und Zusammenbruch des Kreislaufs.

Im Notfall gilt es Ruhe zu bewahren, Rettungsdienst und den Notarzt (Tel. 112 / 19222) rufen, erste Hilfe mit einfachen Maßnahmen, etwa der Unterbindung der Allergenzufuhr, der Anwendung des Notfall-Sets mit Antihistaminika, welche Patienten, bei denen schwere allergische Reaktionen in der Vorgeschichte bekannt sind, oft mit sich führen, atemerleichternde Oberköperhochlagerung, bei Notwendigkeit, Schocklage und einen Wärmeerhalt zu leisten. Nicht außer Acht gelassen werden sollte auch die psychologische Betreuung während eines allergologischen Notfalls.

Allergie, ist ein Thema, das mehr und mehr Bürger in Deutschland in jedem Alter treffen kann, vom Neugeborenen bis zum Rentner. Das Stillen von Neugeborenen mit Muttermilch soll dazu führen, dass es weniger zu Erkrankungen an einer Allergie kommt.

Eine besondere Form der Allergie ist die Abstoßungs-Reaktion bei einer Transplantation, die innerhalb von 12 bis 72 Stunden eintreten kann. Eine Transplantations-Abstoßung wird in der Regel versucht mittels Immunsuppression (Unterdrückung der Reaktion des Immunsystems) zu verhinden.

Zu den Spitzenreitern der Kontakt-Allergene zählen unter anderem: Chromat, Kobalt, Nickel, Gummi, Desinfektionsmittel, Formaldehyd,Antibiotika und Salbengrundlagen.Allerdings können auch Modeschmuck, Spielzeug mit chemischen Beimengungen, Gerbstoffe im Leder und künstliche Fingernägel zu einem schweren Kontaktekezem mit Beeinträchtigungen der Haut führen.

Ein Vergleich mit früheren Studien zeigt, dass die Häufigkeit der allergischen Rhinitis von 1990/92 bis 1998 insgesamt um 70 % gestiegen ist. Die relative Zunahme ist im Osten höher als im Westen.

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Quellen:

1. Robert-Koch-Institut, Berlin (http://www.rki.de ) 2. E. Hermann-Kunz

3. CDC Center for Diseases Control,Atlanta, USA (http://www.cdc.gov )

4.Allergie.com (http://www.allergie.com )

5. Haynes, 1989

6. Kühn, Luxem, Runggaldier, Rettungsdienst, 2.Auflage, 2001 Urban & Fischer

7. Sönke Müller, Memorix, Notfallmedizin, 3.Auflage, Chapman & Hall, 1995

Erst-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 31.August 2007, Sonder-Reihe "XXL-info. Gesundheit"

Gestorben weil keine Krankenversicherung:

Frau konnte nicht zum Arzt und stirbt an einem Magendurchbruch

VON ANDREAS KLAMM

Landau/Pfalz.Weil sie arm und nicht krankenversichert war, starb am Dienstagmittag (22. November) gegen 15.30 Uhr nach einer Reanimation (Wiederbelebungsversuch) und allen Bemühungen von Ärzten und Pflegepersonal auf der Intensivstation des Städtischen Klinikums in Landau in der Pfalz eine 67jährige Frau an einem Magendurchbruch. "Wäre die Frau früher ins Krankenhaus gekommen, hätte die Frau therapiert und gerettet werden können", informierte eine Ärztin des Krankenhauses.

Die Frau, die über mehrere Jahre immer wieder an Zwölffingerdarm-Geschwüren litt und von Freunden privat mit Medikamenten, wie Antra, versorgt wurde, traute sich allerdings nicht früher in das Krankenhaus, weil sie ohne Kranken- und ohne Sozialversicherung, nicht die Arzt- und Krankenhaus-Rechnungen bezahlen konnte. Sie war sehr arm und ehemalige Lebenspartnerin eines Edeka-Einzelhändlers.

Gegen 4 Uhr morgens, am Dienstag, rief die in schwerste Not geratene Frau, schweißgebadet, noch selbst den Notarzt und klagte, Zeugenberichten zufolge, " über Schmerzen, die sie so noch nicht erlebt habe."

Noch am Vormittag nach einer Gastroskopie (Magenspiegelung) setzten die Ärzte eine Notoperation an. Kurz vor 15.30 Uhr setzte allerdings die Atmung und der Kreislauf der Patientin aus.

Alle Bemühungen und eine Reanimation durch Ärzte und Pflegekräfte im Städtischen Klinikum in Landau hatten keinen Erfolg. Die Frau starb gegen 15.30 Uhr auf der Intensivstation an einem

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offenbar schon länger bestehenden Magengeschwür, welches durchgebrochen ist.

Zeitweise soll die Frau, wenn sie einen Arzt bezahlen konnte, sich Hilfe bei einem Arzt gesucht haben.Am Dienstag kam jede Hilfe zu spät, weil die Frau, die auch keine Rente mit 67 Jahren erhalten hat, sich nicht früher zu einem Arzt oder in das Krankenhaus wagte, um dort rechtzeitige Hilfe zu erhalten.