British Newsflash Magazine est.

1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

British Newsflash Magazine, Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008 Vorwort
British Newsflash Magazine wurde im Jahr 1986 durch den Journalisten Andreas Klamm gemeinsam mit Freunden aus Amerika, England, Schottland, Wales, Irland, Griechenland, Deutschland und Brasilien gegründet und erscheint seit 1986 in deutscher und englischer Sprache, einmal im Monat. In diesem Magazin-Buch, das als Idee der Zusammenstellung mehrerer Magazin-Ausgaben-Teile entstanden ist, sind Teile der Magazine neu zusammengestellt. British Newsflash Magazine erscheint seit 1986 in der Zusammenarbeit mit der ebenso durch den Journalisten Andreas Klamm gegründeten internationalen Medien-Arbeitsgemeinschaft, IBS Independent Broadcasting Service Leeds (Radio IBS Television Leeds und IBS Television Leeds). Das Magazin wurde in Leeds, West Yorkshire, England, Groß Britannien gegründet und hat damals in Speyer am Rhein und in Leeds eine Redaktion unterhalten. Seit 1986 dienen British Newsflash Magazine und IBS Independent Broadcasting Service Leeds der internationalen Völkerverständigung. Nach dem der Gründer und Herausgeber in der Folge von drei schweren Unfällen chronisch krank, behindert und inzwischen auch mit schwer behinderten Menschen gleichgestellt wurde, fördern die Projekte mittels des Verkaufs von Magazinen, einzelnen Artikeln, Photos und Radio- und Fernseh-Produktions konkret behinderte Journalisten und Menschen in schwerer Not. Der Verkaufspreis mag zunächst hoch erscheinen, doch wenn man berücksichtigt, dass aus der Erfahrung die Auflagenzahlen doch meist sehr überschaubar in der Anzahl her sind, erscheint der Verkaufspreis im Einzelverkaufspreis insbesondere dann wieder für sehr angemessen, wenn man bedenkt, dass die Erlöse der Verkäufe der Medien-Erzeugnisse die einzigen Einnahme-Quellen sind, in einer Zeit in der soziale Kompetenz und soziale Gerechtigkeit mehr und mehr gesucht werden muss. Weitere Ausgaben der Magazin-Buch-Reihe sind noch für das Jahr 2008 und die folgenden Jahre geplant. Mit dem Kauf dieses Magazin-Buches helfen Sie Menschen in schwerster Not und dafür danke ich Ihnen als Herausgeber und Autor von ganzem Herzen. Andreas Klamm, Journalist Herausgeber von British Newsflash Magazine, Magazin-Buch Edition D, No 1/2008 London, England, Juni 2008

1

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Kapitel
British Newsflash Magazine est. 1986 Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008, Juni erschienen im Juni 2008 Andreas Klamm Communications und Verlag Grace MedCare Ltd, London, United Kingdom Kapitel 1 Kapitel 2 Kapitel 3 Kapitel 4 Kapitel 5 Kapitel 6 Kapitel 7 Kapitel 8 Allgemeine Berichte und Veröffentlichungen Soziales und Menschenrechte Texte mit christlichen Inhalten Andreas Klamm, Journalist, Herausgeber, Moderator, freier Film- Fernseh- und Medien-Produzent, Gesundheits- und Krankenpfleger Christiane Philipp, Künstlerin, Übersetzerin Magazin-Themen, Sonder-Veröffentlichungen, British Newsflash Magazine est. 1986 British Newsflash Magazine est. 1986 - Medien-Daten Impressum 2 43 128 153 164 168 193 200

Kapitel 1

Allgemeine Berichte
Im ersten Kapitel sind Berichte und Veröffentlichungen aus dem allgemeinen Tagesgeschehen zu lesen.

2

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Julia Gutkina stellt aus:

Ein Mädchen mit Ambitionen
VON ANDREAS KLAMM Mannheim. Sie ist erst 19 Jahre jung: Julia Gutkina, 1970 in Leningrad (UdSSR) geboren, hat schon immer das Leben anders gesehen, als andere. 1980 besuchte die junge Künstlerin die Kreiskunstschule Wyborg in ihrer Geburtsstadt. Sie wurde von bekannten sowjetischen Künstlern in Ölmalerei, Aquarell, Bildhauerei und Kunstformgestaltung unterrichtet. Mit elf erhielt sie die Empfehlung an das Kunstgymnasium der Kunstakademie der Bildenden Künste zu gehen. Ihr erstes Bild hat sie bereits mit zwölf Jahren gemalt. 1984 hatte sie zum ersten Mal an der Ausstellung junger Künstler der Kunstakademie der UdSSR teilgenommen. Ein Jahr später erhielt sie an der Kunstakademie ihren ersten Preis. 1987 zog das Nachwuchstalent mit seinen Eltern nach Mannheim. Sie spricht inzwischen fließend Deutsch. Julia ist ein Nachtmensch. Nachts um zwei hat sie mit ihrem Selbstbildnis begonnen. Seit fünf Jahren arbeitet sie mit Öl auf Leinwand. Julia versucht so zu malen, wie sie die Welt sieht. Sie greift alle Themen auf, malt Portraits von Menschen, experimentiert. Im Mai 1988 erwarb sie den zweiten Preis beim Wettbewerb und der Ausstellung "Jugend gestaltet" des Rhein-Neckar-Kreises. Im letzten Jahr wurde sie beim gleichen Wettbewerb erneut ausgezeichnet. Inzwischen werden ihre Bilder quer durch die Bundesrepublik auf Ausstellungen gezeigt. So auch wieder in Mannheim. Vom 11. bis 21. Februar stellt die inzwischen an der Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe aufgenommene Künstlerin ihre Werke im Foyer des Jüdischen Gemeindezentrums (F3.4) aus. Bei der Eröffnung, am 11. Februar, 15 Uhr, wird sie persönlich anwesend sein. Andreas Klamm Jeder kann helfen... Wie mag wohl dieser Beitrag mit der Aktion "Jeder kann helfen..." in Verbindung sein? Julia Gutkina ist eine talentierte und gute Künstlerin, die anderen Menschen durch Portraits vielfältiger Art eine Freude bereitet. Jüdische Brüder und Schwestern gaben der jungen Künstlerin, Raum für die Ausstellung der Werke der jungen Künstlerin im jüdischen Gemeindezentrum in Mannheim. Das ist praktizierte Form der Nächstenliebe und Hilfe für die Künstlerin und für alle Kunst-interessierte Menschen in der Region. Die Ausstellung als Plattform betrachtet, könnte zudem Raum für gemeinsame Gespräche, für Dialoge, zwischen Menschen unterschiedlichen Glaubens, sein. 3

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Junge begabte Künstler, die nach einer guten Akademie suchen, können eine für sie bedeutsame Information aus diesem Beitrag lesen. Bis zum Erscheinen dieses Beitrages im Jahr 1989 / 1990 kannten weniger Menschen die Künstlerin Julia Gutkina. Der Beitrag ist eine Hilfe, Kunst und Künstler zu fördern, bekannt zu machen. Wenn ein Mensch, so begabt und talentiert, bereits in seiner Jugend engagiert ist, dann ist dies meiner Überzeugung nach, eine gute Nachricht wert. Verstehen Sie jetzt, wenn ich schreibe oder sage jeder kann helfen, so er denn will...oder die Bereitschaft da ist, zu helfen. Erst-Veröffentlichung: Wochenblatt Mannheim 1989/90 Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, "Jeder kann helfen...", 28. August 2005 Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel beim G8-Gipfel in Heiligendamm im Jahr 2007. Foto: Andreas Klamm 4

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Frau an der Spitze in Deutschland:

Erste deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel: "Mir geht es gut..."
VON ANDREAS KLAMM Berlin. Die Zeichen der Zeit in Deutschland haben sich deutlich verändert. Ein Zitat aus dem Wahlkampf einer anderen Partei: "die Zeit ist da für eine neue Idee...". Rund 50 Jahre nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland, wird künftig eine Frau in Deutschland die Richtlinien der Politik als Bundeskanzlerin bestimmen. "Mir geht es gut", antwortete Dr. Angela Merkel auf die Frage einer Journalistin, "Sie werden Kanzlerin, wie geht es ihnen...?". In Deutschland vollzieht sich damit in der Geschichte des Landes ein historischer Wendepunkt im Sinne eines "Neuanfangs angesichts von rund fünf Millionen arbeitslosen Menschen im Land." "Das heisst auch, wenn Sie sehen, daß wir eine gemeinsame Politik in den Koalitionsverhandlung verabreden müssen. Daß diese Politik von jedem Ressort-Minister umgesetzt wird, egal, ob es ein Sozial-Demokrat oder ein Christ-Demokrat ist. Und ich kann ihnen lange Reden darüber halten, wie toll es ist, welche Ressorts wir erhalten haben. Ich könnte auch eine lange Rede darüber halten, daß wir andere auch noch gerne gehabt hätten. Wir haben uns jetzt nun einmal mit den Realitäten zu beschäftigen." Das Wirtschafts- und Technologie-Ressort entspreche der Union, so Dr. Angela Merkel heute auf der Pressekonferenz in Berlin. Die Koalitionsverhandlungen macht Dr. Angela Merkel zur Chefsache: "Ich bin dabei, soviel ist sicher.", bestätigte die baldige Bundeskanzlerin. Keine genaue Aussage war von Dr. Angela Merkel in der Frage zur Erhöhung der Mehrwertsteuer zu erfahren. In den Koalitionsverhandlungen werde es ein Gremium geben, wahrscheinlich von jedem der Koalitions-Partner von etwa 15 Menschen. Sicherlich werde es auch wieder Spitzengespräche geben. Voraussichtlich am Donnerstag stehe eine Klausur-Tagung des Fraktions-Vorstandes an, in der die Koalitionsverhandlungen auch inhaltlich vorbereitet werden würden, so Merkel. Über die Zusammensetzung sei noch nicht gesprochen worden. "Ich kann ihnen nur avisieren, daß sowohl die Länder-Seite, als auch die Fraktions-Seite repräsentiert sein wird.", erklärte die Spitzenpolitikerin vor Journalisten und der Nation. Auf Seite der Sozial-Demokraten gebe es eine Sorge, dass die Dominanz der CDU-Ministerpräsidenten im Bundesrat natürlich voraussetzt, daß auch hier konstruktiv verhandelt werde. Dr. Angela Merkel: "Wir müssen Dinge machen wie die Arbeitsmarkt-Reform. Wir müssen Kraftanstrengungen machen, um die Haushalte zu konsolidieren. Das ist nicht nur eine BundesAufgabe, sondern eine Aufgabe, die sich auf der Länder-Seite genauso stellt."

5

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

"Ich finde, dass wir doch in den letzten zwei Tagen wunderbar gezeigt haben, daß insofern eine vertrauensbildende Zusammenarbeit gegeben ist, dass wir alle zusammen gut den Mund halten konnten über manches. In Zukunft werden wir rund 448 Abgeordnete haben, die zusammenarbeiten müssen.", erklärte Dr. Angela Merkel in Berlin. Noch unklar ist die Reaktion des scheidenden Bundeskanzlers Gerhard Schröder. Bleibt er in der Politik oder wird er künftig kostbare Zeit seiner Frau und Kindern schenken? Die Meldungen von Agenturen und großen Zeitungen zu diesem Thema sind sehr unterschiedlich. Bis zum Redaktionsschluß lagen der IFN d734 News Redaktion, 3m news - Die Nachrichten keine aktuellen Stellungnahmen seitens der SPD vor. Wir informieren ausführlich weiter. Die Redaktion von IFN International Family Network d734 gratuliert Dr. Angela Merkel zu ihrem Erfolg, neue Bundeskanzlerin zu werden und wünscht der neuen Kanzlerin gutes Gelingen zum Wohl der Bundesrepublik Deutschland und der Menschen, die in diesem Land leben ! BILD-Unterschrift # 1: Kampf der Geschlechter gewonnen: Eine Frau, die weiß, was sie will. Dr. Angela Merkel setzte sich durch, wo auch immer dies möglich war. Mit der Macht übernimmt eine Frau, die bald Kanzlerin wird, eine sehr hohe Verantwortung zum Wohle der Bundesrepublik Deutschland und der Menschen, die in diesem Land leben. Foto: 3mnewswire.org/Andreas Klamm BILD-Unterschrift # 2: Die politische Zukunft vom scheidenden Bundeskanzler Gerhard Schröder ist ungewiss. Zum Redaktionsschluß lagen keine aktuellen Informationen seitens der SPD vor. Foto: Andreas Klamm Erst-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, 3mnewswire.org, 10. Oktober 2005 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 2007

Zehn Jahre Crypton
Am 2. Februar In der Feuerwache VON ANDREAS KLAMM Mannheim. Wer kennt sie nicht: Die Funk-Rock-Gruppe „Crypton". Wo sie auftreten, geht die Post ab. Sechs Maxi-Singles hat „Crypton" inzwischen herausgebracht. Bekannt ist die „Crypton" durch ihre mitreißenden Bühnenauftritte geworden. Zehn Jahre ist die Band jetzt im Geschäft und dieses Jubiläum wird ordentlich gefeiert. Es kommen alle Musiker, die den früheren „Crypton"-Besetzungen angehörten. Special Guests sind die farbige Sängerin Elaine Hudson (ihre Solo-Funk-Platte wird schon bald erscheinen) und Charles Shaw. Zu sehen gibt es außerdem eine Super-Modenschau, Tänzer und einen D.J.. Heute am Donnerstag wird die Gruppe „Crypton" beim Rhein Neckar Fernsehen (RNF) von 18 bis 18.45 Uhr zu sehen sein. Wer das „Crypton"-Jubiläum mitfeiern möchte, hat die Chance am Samstag, 3. Februar, 20.30 6

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Uhr in der Musikwerkstatt (Alte Feuerwache, Mannheim) dabei zu sein. Das WOCHENBLATT verlost zehn mal zwei Eintrittskarten. Die ersten zehn Anrufer, die uns nur am Freitag, 2. Februar, zwischen 14 und 14.30 Uhr unter Telefon 0621-162-236 anrufen, gewinnen. Grundsätzliches zu Gewinnspielen: Das Los entscheidet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. BILD-Unterschrift # 1: Die Funk-Rock-Gruppe Crypton in Ihrer heutigen Besetzung feiern am kommenden Samstag zehnjähriges Bühnenjubiläum. Foto: ko Gerhard Schröder in Heidelberg:

Lebensgrundlagen der Menschen erhalten und Schöpfung bewahren
VON ANDREAS KLAMM Heidelberg. Der Wahlkampf befindet sich in der heißen Phase. Einen Tag nach dem Fernseh-Duell mit der Herausforderin und Spitzenkandidatin der CDU, Angela Merkel (CDU), genoss der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Gerhard Schröder (SPD) in Heidelberg das Bad in der Menge. Gerhard Schröder zeigte sich vor über 9.000 interessierten Menschen in der Universitätsstadt in einer sehr bewegenden Wahlrede kämpferisch und guten Mutes. Einige Auszüge aus der Wahlkampf-Rede des Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland, Gerhard Schröder (SPD) vom 5. September in Heidelberg. "Die Qualität unseres Zusammenlebens hängt davon ab, ob wir miteinander bereit sind, dass Kapital und Arbeit in diesem Land gleichberechtigt sind und, daß sich keiner dem anderen unterordnen muß. All denen, die den Abgesang bereits beschreiben, sage ich, habt doch ein bißchen Respekt vor den Wählerinnen und Wählern. Habt ein bißchen Respekt vor den Menschen. Die werden schon selber entscheiden, wofür und wogegen sie sind. Die werden euch nicht nach dem Maul reden. Seit euch dessen gewiß. Aber eins ist klar: Eine Politik, die nicht nur guckt, was heute möglich ist, was ökonomisch sinnvoll ist, sondern eine Politik, die darauf zielt, den Menschen ihre Lebensgrundlagen zu erhalten, die Schöpfung zu bewahren - diese Politik ist richtig. Und sie wird angesichts der Naturkatastrophen immer wichtiger. Das ist der entscheidende Unterschied.", sagte der Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in der Universitätsstadt. Er wolle, dass die Ärmsten der Armen teilhaben können, an einer Energieversorgung, die nicht die Groß-Konzerne stärke, sondern die den Menschen helfe. Es gelte, eine Verantwortung wahrzunehmen für das Gemeinwesen und auf die schreckliche Preistreiberei zu verzichten. Das müsse als Signal aus Deutschland in die Welt hineingehen, so der Bundeskanzler.

7

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Gerhard Schröder: "Wir haben damit begonnen, eine Strategie zu verfolgen, die uns unabhängiger macht von der Abhängigkeit vom Öl. Und die anderen erzählen jetzt, sie wollen wieder rein in die Kernenergie. Unterstützt von Leuten, die daran ökonomische Interessen haben. Ich sage, das ist wirklich eine Rolle rückwärts. Das können wir uns nicht leisten, im wahrsten Sinne des Wortes. Das was wir an moderner Energiepolitik erreicht haben, muß bleiben. Das wird nur bleiben, wenn meine Regierung bestätigt wird." Innenpolitik "Wie wollen wir miteinander im Inneren leben? Sollen Menschen mit anderer Hautfarbe, mit anderem Glauben in unserem Land, das wir verstehen als weltoffenes Land, als tolerantes Land, Angst haben müssen? Wie sie es hatten. Und jeder, gerade hier, weiß das. Wir haben mit einem Zuwanderungsrecht, diese Angst erfüllte Debatte beendet. Wir haben dafür gesorgt, und wir wollen daß alle Organe des Staates das durchziehen, dass niemand, der anderen Glaubens ist, der andere Hautfarbe ist, Angst haben muß in diesem Land. Angst haben muß, um hier vernünftig zu leben. Und in diesem Zusammenhang, sage ich, gegen die aufkomende schreckliche Rechte in diesem Land, manchmal unterstützt, von Leuten, die sich deren Sprache bedienen, aber glauben links zu sein: Lasst das nach ! Es darf nie wieder, eine Möglichkeit in Deutschland sagen, daß die Blüten aus dem braunen Sumpf hier irgendetwas zu sagen haben, in unserem Land. Das wollen wir nicht und das werden wir verhindern." bekräftigte Gerhard Schröder unter dem Beifall begeisterter Zuhörer. Er wolle, dass die Frage, wenn jemand krank sei und medizinische Versorgung brauche, ihm das beste gegeben wird, unabhängig von seinem persönlichen Einkommen. Das sei die Richtschnur einer vernünftigen Gesundheits-Politik. Gerhard Schröder führte in seiner langen und ausführlichen Wahlkampf-Rede weiter aus: "Der Millionär zahlt 25 Prozent, der Facharbeiter zahlt 25 Prozent an Steuern. Ich kann nicht erkennen, wo das gerecht sein soll. Wenn sie sich anschauen, wie das finanziert werden soll, dann sagt der gleiche Professor aus Heidelberg (Prof. Dr. Kirchhoff), das spricht nicht gegen diese Stadt, wir finanzieren das dadurch gegen, dass wir zum Beispiel abschaffen, die Steuerfreiheit für Nachtzuschläge, die Steuerfreiheit für Schichtarbeit, die Steuerfreiheit für Feiertags- und Sonntagszuschläge. Gucken wir uns das einmal an, dann heißt das im Klartext, diejenigen, die nachts arbeiten, die Schicht arbeiten müssen, diejenigen, die feiertags arbeiten, also die Krankenschwestern, der Polizist, der Feuerwehrmann, wer alles dabei ist, der bezahlt die 25 Prozent für den Millionär. Ich sage ihnen, mit uns ist das nicht zu machen. Und die gleichen Leute kommen, daher und sagen, wir sind gegen ganz hohe Spritpreise. Ja, wer ist nicht dagegen? Ich bin der Letzte, der nicht dagegen wäre. Aber was machen sie dann? Sie sagen, damit die Spritpreise sinken, erhöhen wir die Mehrwertsteuer. Das ist eine Logik, die sich wirklich nur der CDU erschließt."

8

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

In der Universitätsstadt: Studiengebühren ? "Ich hab´ was gelernt, ich habe daraus gelernt, dass ich für eine Gesellschaft zu streiten habe, in der die Frage, ob ein junger Mann, ein junges Mädchen, zu Deutschlands besten Schulen und Hochschulen gehen kann, niemals abhängen darf, vom Geldbeutel der Eltern, sondern nur von dem was im Kopf ist. Ich hab´das gelernt. Und deshalb sage ich, egal welcher Partei sie angehören, allen Landesfürsten, mit mir könnt ihr über Gebühren für das Erst-Studium nicht reden. Das wird so lange ich, etwas zu sagen habe, es nicht geben !" BILD-Unterschrift # 1: Gerhard Schröder geniesst das Bad in der Menge. Mehr als 9.000 Menschen kamen nach Heidelberg, um den Kanzler zu sehen und zu hören. Fotos und Foto-Serie: Andreas Klamm Erst-Veröffentlichung: 3mnewswire.org, IFN d734 News Magazine, September 2005 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007 TV-Sendung im "Andechser-Biergarten" aufgezeichnet

"Tele-Treff" unter weißblauer Flagge
VON ANDREAS KLAMM Ludwigshafen. Pünktlich um 15 Uhr begangen die Aufzeichnungen für den "Tele-Teff am Samstagmittag." Die inzwischen beliebte regionale TV-Sendung aus Ludwigshafen lief am vergangenen Samstag vor der Kulisse des renomierten Gasthauses "Andechser" ab und was sich Hobby-Regisseur Wolfgang Bantz wieder mal hatte einfallen lassen, stand den Produktionen der Fernsehgewaltigen in keiner Weise nach. Für die nötige Biergartenstimmung sorgte ein großes Aufgebot an Künstlern und die Wogen weißblauer Gemütlichkeit erreichten bald ihren Höhepunkt. Bereits am Vormittag blieben viele Passanten stehen und staunten nicht schlecht über den riesigen bild- und tontechnischen Aufwand. Meterweise wurden Kamera- und Microkabel verlegt, Bild- und Tonleitungen geschaltet und schließlich die MAZ angeschlossen. Wie immer lag die Idee und Produktion in den Händen von Bantz, der in einer kurzen Erklärung jedoch nicht versäumte, sein notwendiges Team lobend zu erwähnen. In bewährter Weise lieferten die Kameramänner Heinrich Fingerle, Rolf Holländer und Herbert Kullmann die Bilder für die Regie und Roland Schneider sorgte unentwegt für die drehbuchgerechte Sendeabwicklung. In Lothar Steinke konnte ein zusätzlicher Helfer gewonnen werden, der überwiegend als Kamera- und Tonassistent fungierte. Daß alle mit Begeisterung hinter der Idee von Bantz standen, bewies zu Beginn der TVAufzeichnung Moderatorin Jutta Blaufuß. Schon professionell, wie sie Künstler ankündigte, 9

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Überleitungen schaffte und Interviews führte. Als sie aber auch noch selbst sang, begleitet von ihrem Mann Günther, verschlug es sogar dem Produzenten die Sprache. Über zwei Stunden dauerte der Programmablauf und ließ keine Sekunde Langeweile aufkommen. Jo Krug und sein Kurpfälzer Blas-Orchester heizte das Publikum kräftig ein, unterstützt vom Trachtenverein Schwetzingen, dem singenden Ex-Boxer Hans Freistadt sowie dem Männerchor Gartenstadt und dem Essener Gesangs-Duo Susan und Hiram. Wie es um die Tradition des Bierbrauens im Kloster Andechs bestellt ist, erläuterte der eigens für diese TV-Sendung angereiste Pater Stephan auf recht humorvolle Weise. Eine Trachtenmodenschau, deftige bayerische Spezialitäten und ein zünftiger Märzbock-Faßanstich rundeten den fröhlichen weißblauen Mittag ab. Nächster Sendetermin des "Tele-Treff am Samstagmittag" ist der 7. April ab 15 Uhr im Offenen Kanal Ludwigshafen. Weitere Informationen über Wolfgang Bantz, Ludwigshafen am Rhein: http://www.wobatv.de BILD-Unterschrift # 1: Ein Riesen-Spektakel hat der Straßenbahnfahrer und "Filmemacher" Wolfgang Bantz mit seinem Team im Ludwigshafener Biergarten "Andechser" anläßlich der Aufzeichnung seines "Tele-Treffs" veranstaltet. Bei strahlender Sonne waren zahlreiche Gäste zu einem pfälzisch-bayerischen Musikreigen gekommen. Unser Bild zeigt den Produzenten in der Rolle des "Regieseurs und Bildmischers" (rechts). Die Sendung wird am 7. April, 15.30 Uhr im Offenen Kanal (S 20) zu sehen sein. Text/Fotos: ANDY [ FOTOS aus ZEITUNG digitalisiert ] Erst-Veröffentlichung: Wochenblatt Ludwigshafen / Mannheim, 1990 Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, "Jeder kann helfen", 8. August 2005 Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007 Jeder kann helfen - sicher nur der, der will...

Schreiben für die Konkurrenz ?
Wenn ein Fernseh-Produzent über einen Fernsehen-Produzent schreibt VON ANDREAS KLAMM Ludwigshafen. Es ist schon eine ganze Weile her, als ich im Gespräch mit einem Bekannten war, ob man auch für die Konkurrenz schreiben oder gar für die Konkurrenz arbeiten könne. Ich meine: Ja, dies ist möglich unter besonderen Voraussetzungen und wenn nicht der Neid auf den Erfolg des anderen ein solches Handeln verhindert. Sie denken jetzt mit Worten kann man viel bewegen. Wie verhalte ich mich wohl, wenn ich in die Lage komme für die "Konkurrenz", ich meine viel richtiger ist, für einen "Mitbewerber" in der 10

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Praxis und gut über ihn zu schreiben? Dies ist mir bereits in den 90er Jahren widerfahren. Wie einige Menschen wissen, bin ich gewissermaßen und im wörtlichen Sinne mit dem Fernsehen, genauer, dem privaten Rundfunk in der Bundesrepublik Deutschland, seit 1984 aufgewachsen. Seit der ersten Stunde des privaten Rundfunks bin ich als privater Medienmacher im Radio und im Fernsehen dabei. Zuvor schrieb ich, was ich auch heute noch mache, für regionale Tageszeitungen. Ich bin im Jahr 1968 geboren, was rein rechnerisch bedeutet, dass ich mit 16 Jahren bereits Radio- und FernsehSendungen produziert haben müsste. Zugegeben diese Geschichte klingt unglaublich und ist dennoch war. Während andere Teenager sich irgendwo vergnügten, hatte ich bereits große Freude, Fernsehen, Radio und Zeitung zu machen, Menschen kennen zu lernen und ganze Radio- und Fernsehsendungen zu produzieren, um damit auch anderen Menschen eine Freude zu breiten. Meine Ambitionen und Intentionen waren vielfältig und ich wußte bereits früh, dass ich beruflich als Redakteur und Journalist tätig werden wollte. Klar war mir von Beginn an, dass dieser Wunsch alles andere als einfach werden würde, da ich aus einem sehr armen Elternhaus stamme. Mein Vater war Feuerwehr-Obermann bei der Berufsfeuerwehr der Stadt Ludwigshafen am Rhein. So stand von Anfang fest, dass ich nicht als wohl behütetes Nesthäckchen, inmitten einer älteren und jüngeren Schwester den klassischen Weg des Abiturs und eines von den Eltern gesponstertem Studiums gehen konnte. Entscheidungen waren gefragt und ich entschloß mich Schreiben, Radio- und Fernsehmachen in der Praxis zu lernen und zu zuhören, was mir mein Redakteur und Chefredakteur erzählen würde. Ich hörte genau zu. Anders als Wolfgang Bantz, im Hauptberuf ehemals Straßenbahnfahrer, mußte, konnte, durfte und wollte ich nicht nur Medien machen aus Freude und zur Freude anderer Menschen, was ein guter Vorsatz war und ist, sondern auch das Geld als Medienmacher verdienen, um beim Bäcker meine Brötchen und andere Posten zum Lebensunterhalt bezahlen zu können. Irgendwie, genau weiß ich es nicht mehr, lernte ich Wolfgang Bantz kennen und er erzählte mir von seinen Projekten. Ich war beeindruckt, denn die Projekte hatten gute Konzepte und das was ich in der Praxis sah, war gut. Das fanden auch Jury´s in der Landeszentrale für private Rundfunkveranstalter (LPR) und Wolfgang Bantz wurde für einige seiner Produktionen mit Auszeichnungen geehrt. Im Jahr 1990 machte ich zeitgleich, Radio, Fernsehen und schrieb für das Mannheimer Wochenblatt. Wenn ein Thema die Stadt Ludwigshafen berührte, dann erschien auch schon mal ein Artikel im 11

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Ludwigshafener Wochenblatt. Einer davon war der über einen "Mitbewerber" mit gut organisiertem Team und vielen Menschen, die halfen: Wolfgang Bantz. Eine seiner Intentionen war, den Menschen eine Freude bereiten. Ich bin der Überzeugung und sicher, dies ist Wolfgang Bantz gelungen. Als ich den Artikel schrieb, machte ich eine ganz andere Form der leichten Unterhaltung "TeleGruß", wohl eine der ersten interaktiven Radio-Fernseh-Shows im deutschen Fernsehen mit vielen Menschen, die einfach mal nur über das Fernsehen grüßen wollten. "POW" - die "Party ohne Wende" war eine Fortsetzungs-Reihe im Fernsehen, in der die Zuschauer sich auch Musiktitel wünschen konnten. Die Idee, Fernsehen und in Radio in einer Kombination zu machen, entstand bei mir in tiefster Not, weil irgendwer beschlossen hatte, dass die Stadt kein freies, offenes Radio mehr bräuchte. Viele Hörer und Produzenten dachten anders und nicht wenige denken auch heute noch anders. Ach ja, wer Wolfgang Bantz und mich zu kennen glaubt, der weiß , dass ich durchaus mit Wolfgang Bantz reden kann, gut über ihn schreiben kann und einige Jahre später sogar gut als Moderator für ihn arbeiten konnte. Was ich jedoch mit Wolfgang Bantz absolut nicht teile, sind seine Einstellungen zu verschiedenen Bereichen im Leben. Wolfgang Bantz hatte das große Glück mit einem großen und motivierten Team zu arbeiten und in Mitteln und in Finanzen wesentlich besser ausgestattet zu sein. Dieses Glück durfte ich bisher nur selten erleben. Dennoch freue ich mich, wenn Wolfgang Bantz, Erfolg hat und seine Projekte gelingen. Es ist gut, wenn Gutes gelingt ! Ich erfuhr die Gnade, auch über einen vermeintlichen "Mitbewerber", der mir sehr half, als es beruflich nicht meinen Wünschen entsprechend im Leben gelang und ich obdachlos wurde, gut zu reden und zu schreiben. Dies kann ich noch heute. Während kaum einer bereit war zu helfen, machte er nur wenig Worte und half. Dafür bin ich sehr dankbar. Heute mache ich noch immer und wieder Radio, Fernsehen, Zeitung und Internet. Zudem entdeckte ich 1990 die Möglichkeit, pflegende Hände als Gesundheits- und Krankenpfleger und als Rettungssanitäter beruflich und aus Berufung einzusetzen. Allerdings veränderte 1995 ein Berufsunfall in der Krankenpflege meine private und berufliche Lebensplanung nachhaltig. Ich wurde behindert und Schwerbehinderten gleichgestellt. Verstehen Sie meinen heutigen Beitrag nicht falsch; Manchmal ist es sehr wichtig, auch für einen "Mitbeweber" zu arbeiten und Gutes zu tun, dennoch bin ich mir auch der Verantwortung zur Loyalität für meine Auftrags- oder Arbeitgeber bewusst und halte die Treue. Helfen bereitet Freude, Menschen im Allgemeinen, dem der Hilfe nehmen kann und dem der Hilfe geben kann, wenn sie denn vom Herzen kommt in guter Absicht. Beides, Hilfe nehmen und geben 12

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

zu können, ist ein Gnadengeschenk, das uns Menschen zuteil wird. Wolfgang Bantz und anderen Menschen in "seinem" Team ist es gelungen in Oggersheim mit den "Oggersheimer Notizen", in Ludwigshafen und in der Region, Menschen eine Freude zu bereiten und via Bildschirm Freude, Freundlichkeit und Wärme in das Haus auch alter einsamer Menschen zu bringen, die gespannt darauf warteten, wann eine der nächsten Ausgaben gesendet wird. Wolfgang Bantz ist ein Helfer in vielfältiger Weise. Tausende Zuschauer kennen ihn als ehemaligen freundlichen Straßenbahnfahrer in Ludwigshafen und Mannheim, als engagierten, talentierten, Texter, Regieseur, Produzent, Filmemacher und Moderator. Eine Seite des Filmemachers, die nur wenige Menschen kennen, Wolfgang Bantz ist auch Lebensretter. Ich las die Zeitungsartikel. Vor vielen Jahren sprang er ungeachtet der Gefahren für sein eigenes Leben in den Rhein, um eine junge Frau, die sich das Leben nehmen wollte, zu retten. Ich kenne nicht viele Menschen, die bereit sind, solches Engagement im Kampf zur Rettung des Lebens eines Menschen zu leisten. Die Rettung gelang dem Menschen und Helfer Wolfgang Bantz. Der Ludwigshafener liebte nicht nur mit Worten, sondern er lebte und zeigte seine Liebe in monatelangen Vorbereitungen für Fernsehsendungen und Filme. Was es bedeutet solche Film- und Fernsehprojekte zu realisieren, kenne ich aus eigener Erfahrung seit 1984 sehr gut. Sie ahnen nicht welche schwere Arbeit und Vorbereitungen hinter einer Fernsehsendung oder einem Film von gerade mal 60 Minuten Sendezeit stecken. Harte Arbeit und gute Werke hinter den Kulissen, von denen der Zuschauer üblicherweise kaum etwas sieht. Die größte Liebe lebte und zeigte Wolfgang Bantz in der Tat und Wahrheit, als es darum ging Menschen zu helfen und mit der Bereitschaft des Einsatzes seines eigenen Lebens in die kalten Gewässer des Rheines zu springen, um einer Frau das Leben zu retten. Ja, es bereitet Freude, Gutes zu tun ! Danke, Wolfgang ! Weitere Informationen über Wolfgang Bantz, Ludwigshafen am Rhein: http://www.wobatv.de Verstehen Sie jetzt, wenn ich sage oder schreibe: "Jeder kann helfen - Sicher nur jeder, der will und bereit ist zu helfen". BILD-Unterschrift # 1: Wolfgang Bantz bereitet mit seinen Filmproduktionen vielen Menschen nicht nur in Deutschland eine Freude. Foto: Andreas Klamm

13

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

"Susu Bilibi" rissen ihre Fans mit
Westafrikanische Musikwelle rollte in der Stadthalle VON ANDREAS KLAMM Speyer. Es dauerte nicht lange, bis der ganze kleine Saal der Speyerer Stadthalle "mitgerissen" war von der traditionellen westafrikanischen Folkloremusik mit PopElementen der Gruppe "Susu Bilibi". Ayité Ayivi, Komponist, Lead-Gitarrist und Sänger aus Togo, gründete im Februar 1983 die Gruppe "Susu Bilibi", was soviel wie "erfahren und weise" bedeutet. Bis heute hatten die sechs Musiker aus Togo, Ghana, den USA und Österreich trotz ihrer Perfektion, ihrem Können und ihren Erfahrungen, einen schweren Weg zu gehen. Während sie sich anfangs gegenüber ihren europäischen Konkurrenten noch zu etablieren versuchen mußten, liegen "Susu Bilibi" heute bei weitem an vorderster Stelle der 64 Afro-Rock-Musikgruppen in Deutschland. Die improvisionsfreudigen Titel der Gruppe, teils entwickelt aus rituellen Beschwörungsformeln und charakteristischer Natursymbolik afrikanischer Stammesmusik, basieren auf moderner elektronischer Unterhaltungsmusik. Hier vermischen sich die verschiedenen Stilrichtungen, wie Afro Beat, Afro-Funk, aber auch Reggae zu einem Hörvergnügen, dem kaum noch jemand widerstehen konnte. Keinem der etwa 300 Gäste gelang es, bei dieser lebendigen, rhytmischen und durch und durch gehenden Musik ruhig zu bleiben. "170 Auftritte haben wir alleine im letzten halben Jahr", erzählt der Ex-Zeitungsjournalist und Manager der Gruppe, Klaus Grunewald. "Susu Bilibi" erntete mit ihrer "reformierten" westafrikanischen Musik bei ihren Auftritten quer durch Österreich, Italien, Schweiz und Deutschland, wie auch hier in Speyer, fast immer regen Beifall. Begleitend zur Deutschland-Tournee´85 hat die Gruppe ihre erste LP "Miwonovi - Let´s be together" herausgegeben. Ende April 1986 wollen "Susu Bilibi" wieder ihr Publikum in Speyer besuchen und zum Tanzen einladen. Sicher wird dann auch wieder der "Feuer-Zauber" westafrikanischer Musik das Publikum faszinieren. Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 1986 Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, 9. Februar 2005 Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

14

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

„Einblicke“ mit Skulpturen:

Holger Grimm mag es am liebsten steinhart
Von Andreas Klamm Römerberg/Speyer. Der Speyerer Steinmetz und Steinbildhauer Holger Grimm zeigt vom 10. bis 20. November in der Ausstellung „Einblicke mit Skulpturen“ eine Auswahl aus der Vielfalt seiner geschaffenen Werke im Zehnthaus in Römberg-Berghausen. Die Laudatio wird die freie Journalistin Beate Steigner-Kukatzki und die musikalische Begleitung mit dem Saxophon, Saskia Krebs, übernehmen. Zur Eröffnung der Ausstellung am 10. November, um 19 Uhr, laden Robert Hoffmann, Beigeordneter des Rhein-Pfalz-Kreises, Brigitte Roos, Beigeordnete der Gemeinde Römerberg und der Künstler ein. „Ganze drei Tage werden wir mit der Installation meiner Werke im Raum des Zehnthauses beschäftigt sein“, informierte Holger Grimm und rückt an einer von vielen Skulpturen, um sie in die richtige Position für kunstinteressierte Betrachter zu bringen. Bei den Aufbauarbeiten und dem Transport der zum Teil kiloschweren Skulpturen hilft ihm sein Geselle Christian Hess. „Die ausgestellten Stücke sind sehr grob bearbeitet“, beschreibt Holger Grimm seine Werke. Beim größten Teil, in den ersten Arbeitsgängen der Grundstrukturen, die der Stein erfährt, handelt es sich um aufgesprengte Stücke mit Nut und Feder. Am liebsten arbeite er mit Granit, Muschelkalk, Diabas, ein Stein der im hessischen Raum zu finden sei und mit Beton. Nach dem er Hohlräume im harten Stein durch die Aufsprengung geschaffen hat, werden die Einzelstücke „gespitzt“ und die feinen Nuancen im scheinbar nicht formbaren Material angeschliffen, erläuterte der Künstler einen Teil seiner Arbeitsweise. Steinmetz sei er geworden, weil seit über drei Generationen der elternliche Betrieb sein Zuhause war. Schon als Jugendlicher habe ihn das Interesse am Stein nicht nur für das Handwerk, sondern auch zum künstlerischen Schaffen „getrieben“. Bereits seit vier Jahren leitet Grimm als Kursleiter einen Bildhauer-Workshop „Begegnung mit der Bildhauerei“ bei der Kreisvolkshochschule Römerberg am Kirchenvorplatz gegenüber des Zehnthauses. Mit 10 bis 15 Teilnehmern arbeitete er am Pfälzer Buntsandstein. Die für ihn bedeutendste Ausstellung seiner Werke in seiner künstlerischen Laufbahn erfuhr er, so der Künstler, mit der Ausstellung seiner Werke im Kirchenraum der evangelischen Kirche in Mainz. Der Künstler blickt noch heute gerne auf seine große Diplom-Ausstellung in einem sehr schönen sakralen Raum im Rahmen einer Einzelausstellung zurück. Wichtig für den Kunstschaffenden sind auch die Ausstellungsbeteiligungen im Künstlerbund Speyer, die über die Grenzen der MetropolisStadt hinausreichen. „Härter als Stein ist mein Wille das Material zu bearbeiten“, meint Holger Grimm. Stein zu bearbeiten, hieße auch sehr langsam zu arbeiten, weil das Material sehr hart ist. Man müsse mit dem richtigen Rhythmus den Stein bearbeiten: Langsam und beständig. Dabei ist er so konzentriert auf den Stein, das er nicht selten sein Umfeld vergesse, schon fast ins Meditieren komme und eine 15

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

für ihn wichtige Ruhe finde. „Das ist das schöne an dem Material.“, schwärmt Grimm in seiner Liebe für Stein. „Granit ist ein sehr schönes hartes Material, das ich auch anschleifen und anpolieren kann“, ergänzt er. Je nach Größe eines Werkes dauere der Entstehungsprozess einer Skulptur zwei bis vier Wochen. Bei der Inspiration für seine Werke handele es sich um einen Prozess des Findens, auch einer neuen Formsprache im figürlichen und abstrakten Bereich. Die Werke mit unterschiedlicher Ausrichtung, ergeben für ihn zusammen betrachtet, ein neues situationsabhängiges Gesamtbild. Der Steinbildhauer ist verheiratet und hat zwei Kinder. „Die Kinder sind zwar noch etwas klein, modellieren aber auch schon im Atelier mit.“, freut er sich. Seine Frau unterstütze ihn in jeder Richtung und würde sich freuen, wenn er mehr Werke schaffen würde, meinte er. „Für mich ist meine Frau die erste Ansprechpartnerin, wenn neue Werke entstehen.“, so Grimm. Sie helfe ihm auch bei der Reflexion seiner eigenen Arbeit. Holger Grimm absolvierte von 1986 bis 1989 eine Lehre als Steinmetz und Steinbildhauer, besuchte 1990 die Fachoberschule für Gestaltung in Ludwigshafen und studierte „Freie Bildende Kunst, Plastik und Bildhauerei“ an der Universität in Mainz. Seit 1999 ist er mit einem Lehrauftrag für Bildhauerei an der Uni Mainz betraut, zudem ist er Mitglied im „Atelier Römerberg“, Wiesbaden und Mitglied im Künstlerbund Speyer. Der Künstler hatte bereits viele bedeutende Ausstellung unter anderem auch mit „Plastische Bilder“, 1997 im Landtag Mainz, „Kleinplastik“, 1997, Kunstpreis´97 der Sport-Toto GmbH und „Prozeß des Findens, im Kirchenraum in Mainz. Zuletzt zeigte er in „Fragment“ im Kunstforum Bildachse, Hernsheimer Schloss in Speyer eine Auswahl seiner Werke. Seit 1995 nahm er auch an Bildhauersymposien in Bobenheim-Roxheim, Hessheim, Germersheim und mit „Etruskische Stätte“, Lugano im italienischen Teverina teil. Arbeiten des Künstlers im öffentlichen Raum sind in Schifferstadt mit dem Feuerwehrehrenmal „Idee der Einfachheit“ (2002), „Tore in die Stadt“ (2000) in Bobenheim-Roxheim und „Kleines Leben“ (2003), Grabfeld für Flötenbestattungen in Speyer zu finden. Die Werke des Künstlers sind samstags, 14 bis 18 Uhr , am Sonntag von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr bis 20. November im Zehnthaus zu sehen. Weitere Informationen zum Künstler und seinen Werken gibt es auch im Internet unter http://www.kunstportal-pfalz.de BILD-Unterschrift: Holger Grimm: "Härter als Stein ist mein Wille das Material zu bearbeiten..." Foto: ank Erst-Veröffentlichung: Speyerer Morgenpost, 11. November 2005 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

16

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Hohe Auszeichnung für große Verdienste:

„Pfälzer Saumagen-Orden“ geht an Hans-Dietrich Genscher
VON ANDREAS KLAMM Schifferstadt. „Der 15. Pfälzer Saumagen-Orden geht an den Spitzenpolitiker und früheren Bundesaußenminister, Hans-Dietrich Genscher.“ Dies erklärte im Pressegespräch im Hotel „Zur Kanne“ am Montagabend, die für die Organisation der Saumagen-Verleihung verantwortliche Senatorin der Karneval- und TanzsportGesellschaft „Schlotte“ e. V., Marlein Bittner. Die Verleihung des außergewöhnlichen Ordens, der nur an besonders verdiente Persönlichkeiten in der Bundesrepublik Deutschland von der Karneval-Geschellschaft „Schlotte“ erfolgt, gehe an Hans-Dietrich Genscher als Persönlichkeit, die durch den jahrzehntenlangen Dienst im Sinne der deutschen Demokratie und liberaler Politik zum Aufbau des Staates ein Wesentliches beigetragen habe. Die von ihm hergestellte Kontinuität in der deutschen Außenpolitik habe bei den europäischen Nachbarn und ehemaligen Kriegsgegnern das Vertrauen geschaffen, ebenso wie beim ersten Ordensträger, den damaligen Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl. Genscher sei einer der "Väter der Deutschen Einheit“, deren Umsetzung in die Praxis durch den Spitzenpolitiker unter anderem mit dem symbolischen Akt der Grenzöffnung zwischen Deutschland und Tschechien im Dezember 1989 eingeleitet wurde, erklärte Bittner. Als großen, zum Teil persönlichen, Verdienst von Genscher, betrachte die Karnevalsgesellschaft die Ausrichtung deutscher Politik mit dem friedlichen und erfolgsversprechenden Zusammenwirken von Ost und West. Nur aufgrund dieser Vorbereitungen sei es letztlich möglich gewesen, das nach dem zweiten Weltkrieg getrennte Deutschland, zumindest zu einem Teil, wieder zusammenzuführen. Mit den Leistungen, die von Hans-Dietrich Genscher im Dienste seines Volkes, teilweise „übermenschliche“ Kraft erforderten, seien die Verleihungskriterien für den „Saumagen-Orden“ in hervorragender Weise, erfüllt, würdigte Senatorin Marlein Bittner, einen „Bruchteil“ der Verdienste, die der Politiker in seinem 50jährigen politischen Engagement erbrachte. Genscher freue sich über seine Wahl und empfindet es als Ehre, in den Kreis der „SaumagenOrdensträger“ einzutreten. Zum Kreis der Ordensträger zählen Alt-Bundeskanzler, Dr. Helmut Kohl, Dr. Werner Pfützer, die Blues-Sängerin Joy Flemming, Fritz Walter, Prof. h. c. Dr. Theo Becker, BASFAufsichtsratsvorsitzender, Prof. Dr. Jürgen Strube, Ministerpräsident Kurt Beck, die mutigen Männer 17

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

des Kampfmittel-Räumdienstes Rheinland-Pfalz, Ehrenbürger Theo Magin, der frühere Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel, Holiday-Park-Besitzer Wolfgang Schneider, Lothar Späth, die Schauspielerin Marie-Luise Marjan, und im vergangenen Jahr, der Welt-Schiedsrichter, Dr. Markus Merk aus Kaiserslautern. Die Verleihung des 15. Pfälzer Saumagen-Ordens an Hans-Dietrich Genscher, findet am 20. Februar 2006, 19.11 Uhr in einer Abendveranstaltung, im Alten Rathaus zu Schifferstadt statt. Erst-Veröffentlichung: Speyerer Morgenpost, British Newsflash Magazine, IFN d734 News Magazin, Karneval-Regional, November 2005 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2005 MKV Eröffnungsball in Mechtersheim

Hinter den Kulissen: 36 Stunden im Dauereinsatz, damit andere gut feiern können: "Im Rollstuhl können wir nicht bedienen"
Karneval:Viel Freude und viel Arbeit VON ANDREAS KLAMM Mechtersheim. Mehrere hundert Besucher bewiesen beim Eröffnungsball des Mechtersheimer Karnevalvereins (MKV) ihren guten Stil und Geschmack für Musik und schwangen bis früh in die Morgenstunden zu einem breiten, musikalischen Repertoire der , Speyerer Band „Soul Dance´n More“ das Tanzbein. Die Musik bewegte ohne Zweifel nicht nur Herz und Seele des anspruchsvollen Publikums im niveauvoll geschmückten Saal des Drei-Sterne-Hotels „Pfälzer Hof“ in Mechtersheim bei Speyer. Im Ambiente des „wildens Westens“, schöner Indianer- Frauen und „harten Jungs“ mit Colts, stellte der Sitzungspräsident Markus Weis, er führte als Moderator durch den Abend, das Motto der Kampagne 2005/2006 vor: „Rauchende Colts und dreifach Hellau. Wilder Westen beim MKV...“. Weis ist bereits seit sechs Jahren Sitzungspräsident. Während die einen Menschen richtig gut ausgelassen feiern, sind Dutzende andere Menschen mit viel Arbeit hinter den Kulissen damit beschäftigt, zum Gelingen der Karnevalssaison beizutragen. „Im MKV gibt es 90 aktive Karnevalisten, alle aus dem Ort und der Region“, informierte Markus Weis, „die in monatelangen Vorbereitungen viel Kraft und Fleiß reinstecken, damit die Saison gut 18

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

wird.“ Zum guten Gelingen tragen nicht nur die aktiven Karnevalisten des rund 400 Mitglieder zählenden MKV bei, sondern auch nahezu ein Dutzend Kellner und Kellnerinnen. Das Publikum, ist während des mehrstündigen Eröffnungsballes nicht nur tanzfreudig, sondern auch sehr durstig und hungrig. Auch das bereitet Freude bei Berufs-Kellnerin Jutta Reh. Sie arbeitet seit 1979 im Beruf: „Ich bediene gerne, weil Kellnern für mich nicht nur Beruf , sondern auch Berufung ist.“ Dabei haben sie und das Gastro-Team alle Hände voll zu tun: „Ist das Pils schon fertig? Cappuccino geht gleich raus, den gemischten Salatteller an Tisch 2“, koordiniert sie während eines Interviews die Einsätze ohne Hast und Eile. „Gerade bei schwierigen Gästen ist Diplomatie ganz wichtig. Man muss die Ruhe bewahren, höflich und freundlich bleiben.“, beschreibt sie ihre Erfahrungen. 36 Stunden im Dauereinsatz bei Großveranstaltungen in der Stadthalle „Mir macht mein Beruf Freude und ich würde ihn immer wieder lernen.“ Zu Karneval mache es ihr immer Spaß zu arbeiten. „Es gibt schöne Musik und es ist immer was los.“. Es kann aber auch schon mal „stressig“ werden: „Ich war im Karneval schon mal 36 Stunden am Stück im Einsatz.“ In der Stadthalle erlebte sie Ballveranstaltungen, die morgens zwischen 5 und 6 Uhr zu Ende sind. Um 8 Uhr kamen die nächsten 1200 Gäste, da hatte ich gerade mal noch Zeit, um kurz zu duschen und für eine Tasse Kaffee.“ Heute ist sie „nur „ rund zwölf Stunden im Einsatz. „Jede Veranstaltung und jeder Arbeitseinsatz hat seine Reize“, ergänzt sie. „Zur guten Musik gehe ich beschwingt mit dem Tablett durch die Reihen“, beschreibt sie ihre Arbeits- und ÜberlebensTaktik. Allerdings zum Feiern im Karneval bleibe kaum Zeit: „Wir sind immer an der Basis und an der Front“, erklärte Jutta Reh.Vom Putzlappen bis zur Gabel müsse alles organisiert werden. Mit Frechheiten von Gästen weiß sie gut umzugehen: „Es ist wichtig alles super zu regeln ohne, dass dabei ein böses Wort fällt.“, empfiehlt sie. Nach 12 Stunden oder mehr knochenharter Arbeit gönnt sie sich auch mal ein Fußbad. „Das muss einfach sein, im Rollstuhl können wir nicht mehr bedienen“, meint sie. Marco Doerner ist Kellner-Azubi im dritten Lehrjahr. „Viele, viele Getränke sind auf einer Großveranstaltung, wie dieser auszugeben.“. Bei Festen, wie heute, ist er, weil noch Azubi „nur“ zwischen acht und zehn Stunden im Dienst. „Karneval ist schon groß geschrieben in meiner Familie, aber es bleibt mir keine Zeit zu feiern.“, beschreibt er seine ersten Erfahrungen. „Zwischendurch muss man sich mal etwas strecken, luftdurchlässiges Schuhwerk mit Luftpolstern, und spezielle Strümpfe für den Gastro-Service tragen. Das hilft sehr, sonst „rauchen“ die Füße.“, empfiehlt der Azubi. „Ich will später mal ein eigenes Hotel eröffnen.“, hofft er. Die Tanz- und Choreographie-Trainerinnen für Garde- und Schautanz, Ivonne Bresch und Tanja Bentz wissen ebenso was viel Einsatz bedeutet. Sie waren mit viel Arbeit damit beschäftigt, die Garde-Tänzerinnen und das Elferrat-Ballett im Indianer-Kostüm auf die Tanzdarbietung vorzubereiten: „Wir trainierten seit April für diesen Tanz. Fünf neue Garde-Tänzerinnen galt es vorzubereiten, weil fünf erfahrene Tänzerinnen wegen ihres Studiums nicht mitmachen konnten.“ 19

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Unter den zahlreichen prominenten Feiernden im Pfälzer Hof befand sich auch Bürgermeister Manfred Scharfenberger: „Es war ein schöner Abend. Es war eine runde Sache, wie der Elferrat, die Garde und der Narrenchor das Motto der Kampagne präsentierten.“ Für ihn ist Karneval ist eine schöne Nebensache: „Das Dorfgeschehen wird auf die Schippe genommen und von einer anderen Seite gesehen. Es macht einfach Spass !“ Spannend wird es garantiert in den Prunksitzungen, mit meist weit mehr als 350 Gästen: „Es kommt schon was Heftiges mit spitzen Formulierungen. Zuhören lohnt sich auf jeden Fall.“, blickte Erich Miller, zweiter Vorstand des MKV, voraus. Er wird das politische Zeitgeschehen beleuchten. Der hauseigene MKV-TV-Kamera-Mann, Adam Norfing, wurde neben vielen weiteren Ehrengästen mit einem Orden für seine Verdienste ausgezeichnet: „Es war sehr gut, ich war zufrieden.“ Alle Photos: von Andreas Klamm, weitere Photos bei Anfrage erhältlich. Erst-Veröffentlichung: Speyerer Morgenpost, 16. November 2005 Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, Karneval-Regional, November 2005 Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2005

Dr. Bernhard Vogel (CDU) zur EU-Erweiterung und zum Krieg im Irak
Kritik an den USA VON ANDREAS KLAMM Speyer. (IFN Television/3mnewswire.org). Dr. Bernhard Vogel (CDU) erklärte bei einem Besuch heute Vormittag in Speyer gegenüber IFN Television und IFN d734 News zur EU-Erweiterung und zum Krieg im Irak. Wie denken Sie über die EU-Erweiterung? Dr. Bernhard Vogel: "Wie bei der Wiederveinigung: Die Wiedervereinigung war eine große Freude. Aber die Beseitigung der Schäden der Teilung hat uns sehr viel abverlangt. Auch jetzt, das ist ja eine Art Wiedervereinigung Europas, die vollzogen wurde, besteht grosse Freude und eine sehr gute Zukunftsperspektive - aber es wird auch Probleme geben." Sehen Sie die Gefahr, dass die Ost-Erweiterung zu mehr Arbeitslosigkeit im Westen führen wird? Dr. Bernhard Vogel: "Nein, erstens einmal gibt es relativ lange Übergangsfristen bis volle Freizügigkeit herrscht und ausserdem verspreche ich mir eine wirtschaftliche Entwicklung im Osten Europas, die Arbeitsplätze schafft - auch hier bei uns. Weil der Bedarf natürlich in den neuen Mitgliedsländern ganz erheblich ist."

20

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Wie denken Sie über die Situation im Irak? Dr. Bernhard Vogel: "Ich beklage, dass Europa nicht gemeinsam mehr getan hat, um diesen Krieg zu verhindern. Europa hat gestritten. Die Meinungen gehen weit auseinander. Die einen haben den Krieg unterstützt. Die anderen haben nicht einmal reden wollen, wie der Krieg verhinderbar ist. Jetzt haben wir die Erfahrung gemacht, dass zwar eben der Krieg gewonnen worden ist, von den Amerikanern, aber deswegen noch nicht die Stabilität dort gesichert ist. Das muss das eigentliche Ziel sein. Das kann, glaube ich, nur erreicht werden, wenn sich die Vereinten Nationen an dieser Aufgabe beteiligen". Deutschland hofft auf ein Wirtschafts-Wunder. Wie würden Sie versuchen die Wirtschaft innovativ zu stärken? Dr. Bernhard Vogel: "Wunder sind selten und in der Politik kommen Sie so gut wie nie vor und auch das, was wir als Wirtschafts-Wunder bezeichnen, war ja in Wirklichkeit ein Konzept, dass zu diesem Aufschwung führte. Genau das ist jetzt auch notwendig. Man darf nicht warten, bis ein Wunder kommt und die Schlechtigkeit der Lage beklagen, sondern es muss angepackt werden: Im Steuerbereich, im Arbeitsmarkt-Bereich, bei den Lohn-Nebenkosten, bei den sozialen Sicherungssystemen. Es muss deutlich werden, diese Anstrengung zum Ziel hat, dass es wieder aufwärts geht - nicht zum Ziel, dass noch weitere Belastungen dadurch entstehen." Sie waren lange Zeit Ministerpräsident auch des Landes Rheinland-Pfalz.Wie schätzen sie die Situation des Landes ein? Dr. Bernhard Vogel: "Die Situation ist 2004 anders als in den Jahren meiner Ministerpräsidentschaft. Damals war Rheinland-Pfalz in der Mitte der damaligen westeuropäischen Union. Inzwischen hat sich die Achse Deutschlands verschoben und es wird notwendig sein, dass Rheinland-Pfalz für die Zukunft die veränderte Situation ernst nimmt und entsprechende Konzepte entwickelt. Das sehe ich bisher noch nicht in geeignetem Maße." Welche Chancen sehen sie in der Anäherung Europas zur Türkei und umgekehrt? Dr. Bernhard Vogel: "Die Türkei ist ein sehr wichtiger Partner. In Sonderheit durch ihre Mitgliedschaft in der NATO. Es ist ein stabilisierender Faktor in dieser unruhigen Region der Welt. Die Türkei ist sehr wichtig und es ist sehr erfreulich, dass eine neue Regierung dort sich ganz offensichtlich ernsthaft um Reformen bemüht. Dennoch von dem Erreichen der Kriterien, die notwendig sind, zum Beitritt in der europäischen Union, ist die Türkei noch ein ganzes Stück weg. Auch wir sollten nach der letzten EU-Erweiterung ein bisschen langsam tun mit Aufnahme weiterer 21

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Staaten, damit wir uns nicht übernehmen. Wir sollten zuerst einmal dieses Europa gut in Ordnung bringen." Erst-Veröffentlichung: IFN Television, IBS Television Leeds, British Newsflash Magazine, 3mnewswire.org - Nachrichtenagentur, Fernseh-Interview mit Dr. Bernhard Vogel (CDU) in Speyer mit Andreas Klamm, Journalist, 2004, transscript Manche mögens hart:

Kind, Beruf und büffeln für´s Abi
Der schwere Weg zu mehr Qualifikation
VON ANDREAS KLAMM Mannheim. "Ich schaffe das bald nicht mehr", stöhnt Sonja Wiegand völlig erschöpft. Sie ist Schülerin am Abendgymnasium der Abendakademie Mannheim und lernt für die nächste Mathematik-Arbeit. Algebra ist angesagt: Polynomdivision, Bruchungleichungen und Termumformungen werden geprüft. Sonja Wiegand, 28, alleinerziehende Mutter eines sechsjährigen Sohnes, besucht seit Juli letzten Jahren den Unterricht in der Klasse 1 b im Pavillion des Lessinggymnasiums. Fünfmal in der Woche Streß ab 17.30 Uhr, gepaukt wird bis 20.45 bzw. 21.30 Uhr. "Du kommst abgeschlafft nach Hause und dann sitzt der Sohnemann auf der Matte: Mama, liest du mir noch eine Geschichte vor?..." Sonja Wiegand ist eine der jährlich siebzig Lernwilligen, die auf dem zweiten Bildungsweg ihr Abitur am Abendgymnasium nachmachen wollen. Etwa ein Drittel der Schüler haben bereits die Mittlere Reife. Ein Drittel der Teilnehmer bringt den Hauptschulabschluß mit und kann am Ende des zweiten Jahres einen der Mittleren Reife gleichgestellten Abschluß erwerben. Meist sind es junge Menschen, die mit dem Abitur ihre berufliche Chancen verbessern wollen. Die Leute, die sich für den stressigen Weg des Abendgymnasiums entscheiden, wollen etwas erreichen und arbeiten hart dafür. Bafög-Unterstützungen sind erst in den letzten eineinhalb Schuljahren möglich. Die Abendgymnasiasten sind für die Dauer von vier Jahren immer wieder Belastungs- und Zerreißproben, einer stetigen Motivationsfrage, manchmal auch dem Nervenkrieg ausgesetzt. Die Zahl derer, die nach ein oder zwei Jahren immer noch "abspringen" ist nicht gering. Einige bleiben nach den Ferien einfach weg, geben auf. Die Abendschüler müssen auf Freizeit und viele andere Dinge verzichten. Nicht selten gehen Freundschaften zu Bruch, bei manchen knistert es zeitweise sogar in der Ehe. 22

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Unterrichtet werden die Fächer Englisch, Deutsch, Französisch, Latein, Geschichte, Biologie, Physik, Chemie und Mathematik. Sonja Wiegand hat die Mittlere Reife und bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung als Buchhändlerin. Zur Zeit arbeitet sie bei der Stadtbücherei in Lampertheim. Im hessischen Lampertheim lebt sie auch. "Ein großer Nachteil", wie die 28-jährige meint. Denn neben Beruf, Kind und Haushalt muss sie damit auch noch lange Anfahrtswege zur Schule managen. Die Verbindung ist trotz VRN-Tarifverbund nicht besser geworden. Zwei Stunden ist sie täglich zwischen der Schule und ihrer Wohnung unterwegs. "Neben dem täglichem Streß bin ich seit Monaten vergebens mit meinem Sohn auf der Suche nach einer kleineren Wohnung in Mannheim", erzählt Sonja Wiegand völlig niedergeschlagen. Die Wohnungsmarkt-Situation ist verheerend. Täglich um 6 Uhr muß die junge Mutter mit ihrem Sohn aufstehen. Um 7.45 Uhr geht sie aus dem Haus, ihren Sohn Nathan nimmt sie mit zur Arbeit, in der Frühstückspause bringt sie ihn zur Schule. Schwierig wird´s am Abend: Sie muß zur Schule, wohin mit Nathan? "Wenn mein Kind spielen möchte, habe ich oftmals keine Zeit." Einen Babysitter hat sie nicht. Das bereitet ihr jeden Abend Kopfzerbrechen, da sie dann auf die Hilfe von Freunden oder Bekannten angewiesen ist, die sich um den Sohn kümmern und ihn zu Bett bringen. Wenn sie niemanden findet, muß sie zuhause bleiben und versäumt den Unterricht. Dabei ist jede Stunde, jeder Tag wichtig. Den versäumten Unterrichtsstoff muß Sonja nacharbeiten. Wenn sie abends gegen 22 Uhr oder halb elf nach Hause kommt muß sie noch Hausaufgaben machen und für die nächste Arbeit lernen. Ihre Lieblingsfächer sind Englisch, Geschichte und Deutsch. Für Mathe paukt sie fleißig. Sonja Wiegand ist zuversichtlich, das Abitur zu erreichen. Wenn sie ihr Abi hat, möchte sie Judaistik studieren. Etwas mehr Glück als bisher, erhofft sie sich bei der Wohnungssuche in Mannheim. "Dann würde die lange Fahrzeit entfallen und ich hätte mehr Zeit für meinen Sohn", meint Sonja. WOCHENBLATT-Leser, die helfen wollen, können uns unter unserer Redaktionsnummer 0 621 162 233 verständigen. ::Hintergrund::
Für diese Erfahrung mit einigen wenigen Zeilen in einer regionalen Wochenzeitung, einem Menschen helfen zu können, bin ich heute noch vom ganzem Herzen dankbar. Speziell natürlich immer noch der Familie aus Mannheim-Seckenheim, die meinen Beitrag las und aus dem Herzen mit der Tat der Liebe handelte, für alle meine Leser und speziell auch meiner damaligen Chef-Redakteurin Anneliese Donner, die mir die Gnade schenkte, meinen Artikel als Leit-Artikel auf der Titelseite zu drucken, mich liebevoll verbesserte und immer noch einen Rat und Idee hatte, wenn mir diese fehlten. Anneliese Donner schätze ich sehr und danke ihr mehr als 15 Jahre nach diesem Ereignis noch heute aus ganzem Herzen. Ohne den Fotografen Günter Thomas wäre dieser Beitrag nicht "lebendig" geworden. Ich schätze ihn sehr und danke für all seine Hilfe. Der damaligen Mitschülerin* Sonja Wiegand mit Sohn Nathan danke ich noch heute noch für die Freude und für die Gnade, dass sie mir von ihrer Not erzählte, die dazu führte, dass ich nach Hilfe in einem Zeitungsartikel fragen und wir diese auch finden durften. * Mitschülerin bedeutet: Sonja Wiegand und ich als Autor des Beitrages besuchten gemeinsam die selbe Klasse im Abendgymnasium

23

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

in Mannheim. Zeitgleich war ich als Redakteur beim Wochenblatt in Mannheim beschäftigt, weswegen der Artikel und dessen Veröffentlichung möglich wurden. Herzliche Grüße an alle Dozenten, Lehrer, Schüler der Klasse 1b des Abendgymnasiums Mannheims im Lessing-Gymnasium (Kurs 1989). Besonders liebe Grüße an Sonja Wiegand und ihren Sohn Nathan. DANKE an alle ! Alles Gute wünscht... Andreas Klamm, Tel. 062 36 41 68 02 Erst-Veröffentlichung: Wochenblatt Mannheim, 1990 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, IFN d734 News Magazine - Dokumentation - Mit Schreiben kreativ helfen. Sonder-Reihe, 2005

Weltreisende aus England:

Frühlingstanz der Seepferdchen in Speyer
VON ANDREAS KLAMM Speyer. In der griechischen Mythologie galten die Seepferdchen als Zugpferde Poseidons, des Gottes der Meere, der sie vor seine Kutsche spannte und mit ihnen durch die Wellen ritt. Seit gestern sind sie offizielle Besucher der Domstadt: Seepferdchen bezaubernde Geschöpfe der Meere, so auch der Name der Ausstellung des Sea Life in Speyer. Die "Besucher" kommen aus dem Vereinigten Königreich und wurden eigens in der Sea Life Zuchtstation im englischen Weymouth gezüchtet. "Da die 50 Seepferdchen aus eigenen Nachzuchten stammen, erteilte Greenpeace die Zustimmung", erklärte Marketing-Coordinatorin Janina Peiz. " Der grösste Hauptfeind der Seepferdchen ist der Mensch. Besonders im asiatischen Raum sagt man Seepferdchenin der Bekämpfung der verschiedensten Krankenheiten nahezu "magaische Kräfte" nach.", ergänzt sie. Oberbürgermeister Werner Schineller, übernahm persönlich als Ehrengast die Einweihungszeremonie. Sea Life-Geschäftsführerin Britta Thiel und er freuten sich gemeinsam. Knapp ein Jahr nach der Eröffnung des Sea Life Centers zu Ostern vergangenen Jahres, können beide auf eine positive Bilanz blicken. Mehr als 463.000 Besucher kamen nach Speyer um die Meeres- und Unterwasserwelten des Sea Life Centers in Speyer zu erleben. Das waren rund 100.000 Besucher mehr als erwartet. Die Seepferdchen lassen Kinderaugen leuchten und OB Schineller nahm sich die Zeit auch mit den 24

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Kindern zu sprechen. Die Seepferdchen besuchen in einer Wanderaustellung für ein Jahr die Stadt Speyer. Zuvor waren sie bereits im finnischen Sea Life in Helsinki. Speyer hat eine neue Attraktion: Die Seepferdchen sind bereits im Vorfeld ein echter Pulikumsmagnet. Wer denkt schon an Fisch, wenn die Seepferdchen von einem Moment auf den anderen in prächtigen Farbspielen ihre Farben wechseln. "Das machen die Linien-Seepferdchen , um sich perfekt ihrer Umgebung anzupassen. Seepferdchen sind wahre Meister der Tarnung", erklärte Guido Kumbartzky, Meeresbiologe und Chef-Aquarist im Sea Life Speyer. Sie schweben geradezu anmutig durchs Wasser. In sechs, antiken Säulen, nachempfundenen Becken, tummeln sich rund 50 Seepferdchen aus sechs verschiedenen Arten. Vier Arten sind tropischer Natur und zwei kommen aus "heimischen Gewässern". Seepferdchen regen seit Jahrhunderten die Phantasie der Menschen an. Die Seepferdchen lassen mehr an ein Fabel-Mischwesen aus Pferd, Insekt, Chamäloleon, Känguruh und Affe als an ihre wirklichen Verwandten denken: den Fischen. Beim Schwimmen wirken sie durch ihre aufrechte Körperhaltung wie kleine Pferde. Auf dem Rücken und Bauch tragen sie kleine flächenartige Flossen mit denen sie durch wirbelnde Bewegungen gezielt schwimmen und manövrieren können. "Seepferdchen sind allerdings schlechte Schwimmer.", weiß der aus Australien stammende Besucher-Gruppen-Leiter Paul Mair. Auch Seepferdchen kennen Frühlingsgefühle. "Bereits vergangene Woche haben zwei Seepferdchen, Vertreter der sogenannten Neuseeland-Topfbauchpferdchen gemeinsam getanzt. Diesen Liebestanz vollführen sie nur, wenn sich sich in ihrer Umgebung wohlfühlen. Wer weiss, vielleicht bekommen wir ja bald ein paar Seepferdchen-Babies", hoffen Regina Schweikert, Senior Aquaristin und Geschäftsführerin Britta Thiel. Die cirka 15 cm grossen Vertreter der Art Hippocampus abodminalis, so der latenische Name der Neuseeland-Topfbauchpferdchen, fühlen sich augenscheinlich schon sehr wohl in ihrer neuen Heimat. Im Rausch des Liebestanzes schlingeln die Seepferdchen ihr Schwanzspitzen umeinander und tanzen gemeinsam durch das Wasser. Bemerkenswert und selten in der Natur: Um den Nachwuchs der Seepferdchen kümmern sich die männlichen Seepferdchen. "Sie bebrüten zwischen 1000 und 1500 Eier und gebähren unter Wehen die Seepferdchen-Fohlen", erklärte Janina Peiz. "Seepferdchen sind lebenslang treu. Wenn einer der Partner stirbt, stirbt eine Woche später der andere", ergänzt der Australier Paul Mair. Seepferdchen sind vor allem in kälteren Gewässern bis in tropische Meere nahezu weltweit verbreitet. Sie kommen im Nordatlantik, im Ärmelkanal und im Mittelmeer vor, manchmal tauchen auch einzelne Tiere in der Nordsee auf. Das Langschnäutzige Seepferdchen (Hoppocampus guttulatus oder ramulosus) und das kurzschnäuzige Seepferdchen (Hippocampus hippocampus) stehen in verschiedenen europäischen Ländern auf der Roten Liste bedrohter Tiere.

25

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Seit gestern bietet das Sea Life für diejenigen, die die Seepferdchen öfters ansehen möchten, eine Jahreskarte zum Preis von 23 Euro. Kinder können, wie bisher auch, für 9 Euro Explorers ClubMitglied werden und damit die Seepferdchen und natürlich auch alle andere Fische so oft sie wollen besuchen. Erst-Veröffentlichung: Speyerer Morgenpost, 2004 Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, 2004 Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 2004 Kindheitswunsch geht in Erfüllung:

Von Kindesbeinen in die Fastnacht rein gewachsen
Künftige Prinzessin vorgestellt VON ANDREAS KLAMM Schifferstadt. Die künftige Karnevals-Prinzessin Angelika, die I. – „Das närrische Füchslein“, hat ein Herz für Speyer und ihre „Urwurzeln“, wie sie selbst sagt, sind in Schifferstadt. Die Karneval- und Tanzsport-Gesellschaft „Schlotte“ e. V. stellte am Montagabend in einer Pressekonferenz die designierte 25. Prinzessin der nächsten Karnevalssaison vor, die die noch amtierende Prinzessin Nadine, die I., ablösen wird. Angelika Fuchs, ist 19 Jahre, jung, bildhübsch, intelligent und die gute Nachricht für jene, die sich schon immer mal in eine Karnevals-Prinzessin verlieben wollten: Sie ist auch noch Single. Derzeit bereite sie sich hauptsächlich noch auf die Reden für den Karneval vor, weil das noch für sie ungewohnt sei, vor vielen Leuten zu sprechen. Sie übte das freie Reden mit Freunden. Auf der Bühne zu stehen, kenne sie vom Tanzen sehr gut. Angelika, die I. kennt sich im Karneval bestens aus. Sie ist nahezu seit 16 Jahren in den Tanzgarden aktiv. „Seit ich denken kann, etwa seit dem vierten Lebensjahr, bin ich im Verein „KG Schlotte“ und tanze dort. Ich versuchte immer Kinder-Prinzessin zu werden“, erzählt sie. Sie habe ganz klein angefangen, noch vor der kleinen Garde, gefolgt von der Kinder-Garde. „Eine kleine Pause musste ich einlegen, weil wir umgezogen sind. Ich wechselte später direkt in die Prinzen-Garde“, beschreibt sie ihren Weg im Karneval. „Auf allen Veranstaltungen war ich zum Großteil dabei. Neu für mich werden die Reden sein.“, so die lebensfrohe Frau. Ihre Hobby´s sind der Karneval zum Großteil und ihre Freunde. Für die sympathische junge Dame geht ein Kindheitswunsch in Erfüllung. Als Karnevals-Prinzessin erreiche sie jetzt einen Höhepunkt in ihrer karnevalistischen Laufbahn und sei jetzt mittendrin. „Darüber freue ich mich sehr“, ergänzte sie. Auch Schwester Susanne und Mutter Ulla, der künftigen Prinzessin, tanzen. 26

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Die 19Jährige befindet sich noch in der Ausbildung als Bürokauffrau bei der Bundesbank in Mannheim. Im Januar kommenden Jahres werde sie mit der Abschluß-Prüfung die Ausbildung beenden. In Speyer habe sie ihren Freundeskreis aufgebaut, auch die enge Familie lebe in Speyer aber ihre „Urwurzeln“ habe sie in Schifferstadt. „Zur Karnevalsgesellschaft „Schlotte“ zieht es mich immer wieder hin.“, meint Angelika, die I. Sie ist in Schifferstadt aufgewachsen und die Großeltern wohnen in Schifferstadt. „Ich wünsche mir eine schöne Kampagne mit Wilfried, besonders auch deshalb weil es für ihn die letzte sein wird.“, so Angelika. KG „Schlotte“-Präsident, Wilfried Külbs, kündigte zuvor an, dass es für ihn definitiv die letzte Kampagne sein werde. „Die Prinzessin kenne ich schon, seit sie laufen kann und hatte sie mit vier Jahren auf meinem Schoß sitzen. Das sind immerhin fast 16 Jahre. Wir haben uns schon, als ich ihr im Alter von vier Jahren in die Augen blickte, gemocht. Daran hat sich nichts geändert.“, beschrieb er seine Begeisterung für Angelika. Er kenne schon rein aus der Fastnacht heraus die ganze Familie Fuchs sehr gut. „Die Angelika ist in die Fastnacht von Kindesbeinen an reingewachsen.“, so der Karnevals-Präsident. Ihr Prinzessinnen-Titel kommt vom Nachnamen und von einem Spitznamen. „Aus meinem Nachnamen Fuchs entstand über die vielen Jahren der Spitznamen „Füchslein“. Großoffensive auf das Rathaus steht bevor: Heftiger Widerstand wird erwartet Präsident Wilfried Külbs verriet einen kleinen Teil seiner umfassenden und gut vorbereiteten Kampf-Strategie. „Um 10 Uhr werden wir den Vorplatz des Rathauses am Freitag, dem 11. November besetzen (Marktplatz).“, informierte er. Er zeigte sich schon siegessicher: „Um 11.11 Uhr werden wir mit Unterstützung der Schützengesellschaft Schifferstadt und der Böllergruppe Otterstadt das Rathaus stürmen“. Man wisse noch nicht genau, was auf die KG „Schlotte“ zukomme. „Wir rechnen mit sehr starkem Widerstand.“, so Külbs. Die Karnevalsgesellschaft scheut die Offensive nicht: „Wir sind auf alles vorbereitet und gut gerüstet. Wir schießen mit scharfer Munition aus allen Rohren.“, beschreibt der Präsident die bevorstehende Stürmung des Rathauses. Nach der erfolgreichen Einnahme des Rathauses folge die Proklamation der „Elfer-Ordnungen“. Die Abschluss-Feierlichkeiten zur Rathaus-Erstürmung finden im Saalischen Hof statt mit der Einnahme des traditionellen Mittagessens. Auf der Menukarte steht unter anderem Gans. Das Motto der Kampagne „Vier Vereine bauen ein Haus. Aus einem schauen die „Schlotte“ raus“. Das Motto spiegelt sich auch im Orden der Kampagne wieder. Am Tag danach, folgen die ersten großen Verpflichtungen für die designierte Prinzessin Angelika, die I.. Um 18.25 Uhr kurz vor dem Krönungsball wird Angelika mit einem Fackelzug und der 27

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Blaskapelle Mutterstadt in ihrer „Prinzessinnen-Residenz“, Langgasse 32 in Schifferstadt, abgeholt. Zuvor wird die noch amtierende Prinzessin kurz besucht. Im Krönungsball, am 12. November, ab 20.11 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum (Liliengasse/ Salierstrasse), wird die „Alt“-Prinzessin ihre Abschiedsrede halten und ihre Nachfolgerin in das Amt einführen.Vorgeführt werden verschiedenste Tänze, wie auch Garde-Tänze und Schautänze. Eine historische Volkstanzgruppe wird in Biedermeier-Kostümen beim Tanz zu sehen sein. Nach der Krönung durch die noch amtierende Prinzessin Nadine, die I. unter Assistenz von KinderPrinzessin Miriam Reiser (12), muss Angelika, die I. dann zum ersten Mal vor einem großen Publikum ihre Antrittsrede halten. Külbs ist sicher, dass man mit der „Schuckeria“-Band aus Schifferstadt die richtige Note getroffen habe. Am 18. Dezember lädt die KG „Schlotte“ zur Weihnachtsfeier, um 18 Uhr, die in jedem Fall, möglicherweise wegen des im Bau befindlichen Vereinesheimes, im Hof stattfinden wird. Als weiterer Höhepunkt findet im Laurenztius eine große Silvesterparty, am 31. Dezember, mit der bekannten Musikgruppe „Skylights“ statt. Gewählt werden auf der Party „Miss und Mister Silvester“. Karten für die Veranstaltungen können ab 15. November telefonisch bei Wilfried Külbs, Tel. 0 62 35 43 29 reserviert werden. BILD-Unterschrift # 1: Wird bald als Prinzessin im Rathaus zu Schifferstadt regieren: Die designierte Prinzessin Angelika, die I. - "Das närrische Füchslein". Fotos: ank /3mnewswire.org Erst-Veröffentlichung: Speyerer Morgenpost, November, 2005 Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, Karneval-Regional, 2005 Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 2007 Auszeichnung für den Zweckverband:

Pfalz-Wasser in bester Qualität ist sicher
Jacqueline Kraege: "In der Region Trinkwasser in bester Qualität aber weltweit 1,1 Milliarden Menschen ohne sauberes Wasser" VON ANDREAS KLAMM Mainz/Schifferstadt. Pfalz-Wasser ist sicher und entspricht den höchsten Standards. Der Zweckverband für Wasserversorgung, Pfälzische Mittelrheingruppe in Schifferstadt unterzog sich erfolgreich einer freiwilligen Überprüfung und darf sich für die kommenden fünf Jahre "TSM-geprüftes Wasserversorgungsunternehmen" nennen. Staatsekretärin Jacqueline Kraege vom Ministerium für Umwelt und Forsten, Mainz, 28

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

übergab dem kommunalen Zweckverband die Urkunde des Deutschen Vereines des Gas- und Wasserfaches (DVGW). Der Verbandsvorsteher des Zweckverbandes für Wasserversorgung, Otto Reiland, freut sich: "Ein ganz erfreuliches Ereignis. Die Urkunde des DVGW Deutschen Vereines des Gas- und Wasserfaches berechtigt, unseren Verband als einen Betrieb zu bezeichnen, in dem nach dem hohen Standard des Technischen Sicherheitsmanagement (TSM) gearbeitet wird." Staatssekretärin Jacqueline Kraege: "Ich denke hier wird noch einmal deutlich, daß gerade die kommunale Verantwortung für die Trinkwasserversorgung sicherstellt, daß nicht die ProfitMaximierung, sondern die Gesamtverantwortung für Ökonomie und Ökologie das Handeln bestimmt." Die Staatssekretärin gratulierte allen verantwortlichen Mitarbeitern des Zweckverbandes zu dieser Auszeichnung und wünschte den Verantwortlichen weiterhin das notwendige Geschick und Verantwortungsbewußtsein zur Sicherstellung der öffentlichen Trinkwasserversorgung. Im IFN-Television-Interview erklärte Staatssekretärin Jacqueline Kraege, Staatssekretärin des Ministeriums für Umwelt und Forsten, Mainz, wozu TSM für die Trinkwasserversorgung gut ist. Jacqueline Kraege: "TSM ist eine freiwillige Überprüfung, der sich Wasserversorgungsunternehmen unterziehen können, womit sie dann dokumentieren, wenn sie die Überprüfung erfolgreich bestanden haben, dass ihre Trinkwasserversorgung auf dem höchsten technischem, auch ökologischem und ökonomischen Stand ist. Wie sieht die Trinkwasser-Versorgung im weltweiten Vergleich aus? Jacqueline Kraege: "Wir leben hier in einer relativ priviligierten Region, wenn man das ´mal so sagen darf. Bei uns ist es selbstverständlich, daß Trinkwasser in bester Qualität, sobald wir den Hahn aufdrehen, herauskommt. Weltweit sieht es ganz anders aus. 1,1 Milliarden Menschen haben kein sauberes Wasser zur Verfügung. Darin sieht man schon, daß Wasser unser Lebensmittel No. 1, dort keine Selbstverständlichkeit ist." Was ist in Sachen Trinkwasser-Versorgung wichtig für die Zukunft? Jacqueline Kraege: "Für die Zukunft ist sicherlich wichtig, daß die Trinkwasser-Versorung auf einem hohen Stand bleibt, aber auch, daß Trinkwasser auch bezahlbar bleibt. Wenn unsere Bevölkerung zurückgeht, wenn es weniger Rheinland-Pfälzer geben wird, in vierzig bis fünfzig Jahren wird dies spürbar sein. Dort werden wir knapp zwanzig Prozent weniger Rheinland-Pfälzer sein. Auch dann muß Trinkwasser bezahlbar bleiben. Das bedeutet natürlich, dass man bei der Infrastruktur schauen muß, ob man durch Cooperationen oder durch Optimierung auch in den Anlagen, Kosten sparen kann, damit die Bürger nicht mit Gebühren zusätzlich belastet werden." 29

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Wird die Trinkwasser-Versorgung in der Hand der Kommunen bleiben oder wird sie privatisiert werden? Jacqueline Kraege: "Unserer Ansicht nach, sollte die Trinkwasser-Versorgung auf alle Fälle in der Hand der Kommunen bleiben. Es ist eine der Kern-Aufgaben der kommunalen Selbstverwaltung. Die sollte aus unserer Sicht auch so bleiben. Das stellt sicher, daß die Trinkwasser-Versorgung nicht nach dem Kriterien der Profit-Maximierung organisiert wird, sondern, daß es eben ein sehr ausgewogenes Verhältnis gibt, zwischen ökologischen Notwendigkeiten, auch ökonomischen Notwendigkeiten, aber auch in sozialer Notwendigkeit. Das halten wir für unerlässlich." Trinkwasser aus der Pfalz - wie schmeckt es? Jacqueline Kraege: "Es schmeckt hervorragend, sehr gut. Ich trinke auch öfter das Wasser aus dem Hahn, nicht nur aus Mineralwasser-Flaschen. Es ist auch hier nicht nur ein Lebensgrundmittel, sondern man kann auch sagen ein Genußmittel." Bereits 2015 werde die Bevölkerungszahl in Rheinland-Pfalz um drei Prozent sinken. Schon immer versucht, sicher zu arbeiten... Werkdirektor Diplom-Ingenieur Hans Joachim Cörper: "Wir haben schon immer versucht, sicher zu arbeiten in allen Bereichen. TSM bringt uns eine gewisse Sicherheit, daß wir auch nichts vergessen, nichts übersehen haben, daß wir alle möglichen Bereiche, die sicherheitsrelevant in unserem Betrieb sind, abgecheckt haben auf mögliche Schwachstellen und Fehlerquellen und gegebenenfalls korrigierend eingegriffen haben." TSM sei mit viel Aufwand verbunden. "Aber ich bin froh und dankbar, daß unsere Mitarbeiter das ebenso sehen, daß es sehr wichtig ist, in der täglichen Arbeit und letztlich denke ich, dient TSM auch gewissermassen der Abwehr von Privatisierungsbestrebungen. Wir dokumentieren damit, daß wir unseren Betrieb in Ordnung haben und unser Betrieb, technisch, kaufmännisch, organisatorisch einwandfrei zum Wohl des Bürgers und des Zweckverbandes arbeitet.", so der Werkdirektor. Das werde durch die TSM-Urkunde dokumentiert und sei sicher auch in die Zukunft gerichtet. Die Ansprüche an Unternehmen, auch von europäischer Ebene würden immer größer, die sich mit Lebensmitteln, also auch Trinkwasser, beschäftigen. Joachim Cörper: "Wir können damit zum Ausdruck bringen, daß wir schon sehr frühzeitig begonnen haben, uns systematisch überprüfen zu lassen." Künftig werden weniger Bürger in Rheinland-Pfalz leben. Die Preise der Trinkwasser-Versorgung waren über viele Jahre stabil. In der Zukunft müssen die Preise auf weniger Bürger modifiziert werden.Wie wird sich die Preisentwicklung gestalten?

30

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Jochaim Cörper: "Die Gefahr könnte passieren, weil der Fixkosten-Anteil an unserem Wasserpreis sehr hoch ist. Er bewegt sich in der Größenordnung zwischen 70 und 80 Prozent. Das heißt nur 20 bis 30 Prozent unseres Wasserpreises sind verbrauchsabhängig. Wenn der Verbrauch zurückgeht, könnte es passieren, daß wir modifizieren müssen. Im Augenblick sehe ich diese Gefahr noch nicht, zumal wir auch dran sind zu optimieren, unseren Betrieb, was letztlich bereits im Vorfeld gewisse Kosteneinsparungen hier und da mit sich bringt." Was wird geprüft bei TSM? Diplom-Ingenieur Heinz Flick vom DVGW Deutschen Verein des Gas- und Wasserfachs: "Eine Anforderung, die von der Trinkwasser-Verordnung kommt, dass man entsprechend qualitativ gutes Wasser in ausreichender Menge den Bürgern zur Verfügung stellt. Die anerkannten Regeln der Technik definieren Betriebssysteme, zur Gewinnung, Aufbereitung, Speicherung und auch für die Verteilung des Trinkwassers. Hier werden Anforderungen, die "W 1000" gestellt an die Versorgungsunternehmen, wie denn zum Beispiel die Qualifikation der Führungskräfte und der Mitarbeiter, auch die Personalstärke und weiteres der Unternehmen aussehen soll. Auf alle diese Gegebenheiten hin ist der Zweckverband für Wasserversorgung in Schifferstadt überprüft worden. Das heißt sowohl auf Einhaltung der Gesetze, Verordnungen als auch der anerkannten Regeln der Technik." Welche Werte werden beim Trinkwasser genau untersucht? Heinz Flick: "Es gibt eine ganze Anzahl von Werten, die im Trinkwasser untersucht werden. Das sind chemische und physikalische Parameter. Insgesamt sind es rund 80 Parameter, die untersucht werden. Ein, zwei, die insbesondere auch den Bürgern immer wieder ins Auge fallen. Das ist der NatriumGehalt und polyformen Keime. Bei den Versorgungs-Unternehmen werden Proben auch vom Gesundheitsamt gezogen. In Rheinland-Pfalz haben wir keinerlei Probleme mit Pestiziden." Eignet sich das Wasser in Rheinland-Pfalz zur ausschliesslichen Versorgung von Bürgern? Heinz Flick: "Das pfälzische Wasser, insgesamt auch das rheinland-pfälzische Wasser eignet sich hervorragend als Lebensmittel für die Versorgung von Bürgern." Der Zweckverband für Wasserversorgung Pfälzische Mittelrheingruppe versorgt rund 70.000 Menschen in der Region mit Trinkwasser. BILD-Unterschrift # 1: Dipl. Ing. Michael Buckler (DVGW), Dipl. Ing. Hans Joachim Cörper, Werkdirektor, und Jacqueline Kraege, Staatssekretärin, Umweltministerium Mainz, mit der TSMUrkunde für den Zweckverband für Wasserversorgung Pfälzische Mittelrheingruppe in Schifferstadt. In der Pfalz ist Wasser nicht nur Lebensgrundmittel No. 1, sondern auch Genußmittel. Fotos: Andreas Klamm 31

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

::Hintergrund:: Die Pfalz ist relativ priviligierte Region im Sachen Trinkwasser. Im Weltvergleich liegt die Pfalz vorne. Für 1,1 Milliarden Menschen ist sauberes Wasser keine Selbstverständlichkeit... Sauberes Trinkwasser ist ein hohes Gut. In Deutschland gelten weltweit mit die höchsten Qualitätsstandards. Um die Bevölkerung mit qualitativ einwandfreiem Trinkwasser versorgen zu können, müssen die Wasserversorgungsunternehmen über eine entsprechende technische und personelle Ausstattung verfügen. Erst-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, 2005, IFN Television, IBS Television Leeds, FernsehInterview, transscript Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 2006

Bildtafeln regen zu Gedankenspielen an
Von Andreas Klamm Schifferstadt. - Die 35-jährige Künstlerin Regina Reim aus Neustadt, die im Mai nach Speyer umsiedeln wird, hat gestern die von ihr geschaffenen Bildtafeln für eine Wand im Foyer des Neubaus in der Salierschule an Kreisbeigeordneten Michael Elster und Schifferstadts Bürgermeister Edwin Mayer übergeben. Nach mehreren Monaten Arbeit sind auf den 20 quadratischen, 30 mal 35 Zentimeter großen Bildtafeln organische Formen entstanden - Symbole für das Leben. Die Grundfarbe der Bildtafeln ist Gelb, das für Licht, Wärme, Freude und Energie steht. Im Kontrast dazu das Schwarz, das auch Erde symbolisiere, was zum Leben dazugehöre, erläuterte die Künstlerin. Die Bilder sind auf spezielle, beständige Holzplatten gemalt und in der Wand verankert. Sie seien ja auch nicht zum Mitnehmen gedacht, meinte Elster mit Humor. Die Künstlerin will mit ihrem Werk den Schülern freien Lauf in ihrer Phantasie lassen. Sie weiß aus eigener Erfahrung mit ihrer zehnjährigen Tochter, dass Kinder gerne Gedankenspiele machen. Jeder könne sich das vorstellen, was er möchte. Das gelte aber auch für Lehrer und Besucher. Michael Elster bezeichnete die mit den Bildtafeln gestaltete Wand als harmonisches Ganzes und Blickfang an exponierter Stelle. Alle Besucher, die den Neubau betreten, würden von dem Kunstwerk berührt sein. Bürgermeister Mayer gefällt das Kunstwerk gut. „Es ist gelungen“, meinte er und war sich sicher, dass darüber geredet und diskutiert werden wird. BILD-Unterschrift # 1: Lebenssymbole: Künstlerin Regina Reim vor ihren Bildtafeln in der Salierschule. Foto: Winterkorn Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 24. Januar 2001 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007 32

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Beim Abschied fast den Tränen nahe
Von Andreas Klamm Römerberg. - Jutta Kühn war im Gemeindesaal fast den Tränen nahe. „Wenn ich jetzt gehe, dann bedeutet das Veränderung und nicht das Ende. Es wird ein neuer Anfang sein“, tröstete sie in ihrer kurzen, ergreifenden Rede. Nach zehn Jahren als Chorleiterin des protestantischen Kirchenchors legte die 32-Jährige am Sonntagabend nach dem Jubiläumsgottesdienst aus beruflichen Gründen den Taktstock nieder (Tapo berichtete). Viele der Chor-Mitglieder könnten ihre Eltern oder Großeltern sein, dennoch habe man sie damals vor zehn Jahren ohne Vorbehalte mit offenen Armen aufgenommen und als Chorleiterin akzeptiert. Der Chor sei in moderner Sprache ausgedrückt „innovativ“. „Ihre engagierte Leitung hat den Chor zu dem gemacht was er heute ist“, blickte Wolfgang Frey, Vorsitzender des Kirchenchors, auf die 80-jährige Geschichte der Gemeinschaft zurück. Der Chor wurde am 30. November 1920 gegründet und nach Ende der Diktatur des Dritten Reiches 1946 von Pfarrer Wilhelm Wolf wiedergegründet. Als Jutta Kühn die Leitung übernahm, hatte der Chor dreistimmig angefangen. Inzwischen singt der Kirchenchor auch vierstimmig. Davon konnten sich die Gäste des musikalischen Jubiläumsgottesdienstes am Sonntagabend in der protestantischen Kirche selbst ein Bild machen. Besser hätte das 80-jährige Bestehen der Sängergemeinschaft nicht gefeiert werden können. Nach einem Orgelspiel und einer Predigt von Pfarrer Frank Maertin erhallten im Kirchenschiff Lieder wie „Mache dich auf, werde Licht“, „Stehet auf“ und als Gemeindelied „Es kommt ein Schiff geladen“. Zur Geburtstagsfeier des Chors waren zahlreiche Freunde, wie die Solistinnen Dorothee Dorsch und Isabelle Heintz und befreundete Vereine gekommen, um mit einem musikalischen Arrangement zu gratulieren. Der katholische Kirchenchors intonierte „Liebes Herz, bedenke doch“, der Klangbogen unter Leitung von Wolfram Blank wartete mit dem Spiritual „I’m gonna sing“ auf. Ebenfalls mit von der Partie: die Bläsergruppe des Musikvereins unter Leitung von Thomas Gast. In Sachen Musik halten die Chöre zusammen und präsentierten gemeinsam „Hoch tut euch auf“ zum Ende des Gottesdienstes. Jutta Kühn, Lehrerin an der Geschwister-Scholl-Grund- und Hauptschule in Germersheim, wird dem Kirchenchor weiter mit Ratschlägen beistehen. Sie musste als Chorleiterin nun aufhören, weil sie ein zweijähriges, berufsbegleitendes Schulmanagement-Studium absolvieren wird. Musik macht sie bereits von Kindesbeinen an. Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 12. Dezember 2000 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

33

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

„Die Kuh reiste wohl mit Interrailticket durch die Republik“
Von Andreas Klamm Kreis Ludwigshafen. - Ausgerissene Ohrmarken, handgeschriebene Ohrmarken, Messing-Ohrmarken, die schon lange keine Gültigkeit mehr haben; vermeintliche tote Kühe, die auf der Weide grasen und ein Rind, das laut Begleitpapieren noch lebt, „aber wieder zum Leben erweckt werden muss, da es schon geschlachtet ist“ - das sind einige von vielen Merkwürdigkeiten, die gestern bei einer Inspektion des Kreisveterinäramtes und der Unteren Kreisbehörde auf dem Hof eines Kleinbauers im Landkreis zu Tage traten. Es kommt noch schlimmer: Kuh „Rebecca“ mit der Nummer „DE 06 /610 /0000“ (von der Red. geändert) „ist offenbar mit einem Interrail-Ticket durch Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg bundesweit durch die Republik gereist, ehe sie geschlachtet wurde“, kritisiert Kreis-Veterinär-Arzt Dr. Stephan Zips mit besorgter Mine. Das belege der „Lebenslauf“ des Tieres. Irgendwo habe das Rind zudem 14 Tage in einem unbekannten Stall gelebt, wofür keine Nachweise vorhanden sind. Vom Gesetz her ein Unding. Auffällig viele „mysteriöse, kuriose und sehr seltsame Zwischenfälle bei Lebensläufen von Rindern, die es so gar nicht geben könne“ ermittelten die Kontrolleure bei dem Viehhändler, von dem die Bauernfamilie „gutgläubig“ viele Rinder vor eineinhalb Jahren gekauft hat. „Wir waren damals fast soweit, aufzugeben“, erzählt die Bauersfrau. Deshalb habe die Familie nahezu ihren ganzen Bestand verkauft. Ihr Mann hänge aber am Hof und konnte sich dann doch nicht entscheiden, seinen Nebenerwerbsbetrieb zu schließen. Jetzt haben sie eine traurige Gewissheit: „80 bis 90 Prozent der Papiere und Ohrmarken stimmen nicht“, stellt Zips bei der Prüfung besorgt fest. Kein Einzelfall. „Wenn es um Fahrzeugscheine von Autos ginge, würden sie diese nicht kaufen“, sagt er der Frau. Das könne kein Zufall mehr sein, führte er weiter aus. Noch ein Hammer: Plötzlich taucht eine Registriernummer auf, die keinen Sinn mehr ergibt. Und: „Ein sechsjähriges Rind, muss wohl eine Verjüngungskur hinter sich haben?“, fragen die Kontrolleure. In den Papieren ist die Kuh drei Jahre alt. Pirmin Müller, Landwirtschaftsamtsrat und Agrar-Ingenieur, sowie Dr. Zips sind „ratlos“. „Was sollen wir jetzt machen?“, beraten sie. „Prämienmäßig sieht es ganz schlecht aus“, eröffnet Müller der Landwirtin. „Es hätte besser laufen können“, bemerkte er weiter. Die Frau wollte gleich gestern Abend beim Händler nachfragen, „was los ist“. Die Bauernfamilie erhält für viele gemeldete MutterKühe und Schlachttiere nun keine der beantragten Prämien mehr. Im Klartext: Auf die Familie kommen schwere finanzielle Einbußen zu, die das Aus für den Hof bedeuten könnten. Der Familie sei keine grobe Fahrlässigkeit vorzuwerfen, meint Müller. Jetzt wird die zuständige Kreisbehörde eingeschaltet, die Lücken und offene Fragen beim Viehhändler klären muss. Plötzlich taucht Milchnuckel auf 34

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

„Es gibt Betriebe, bei denen zuviel nicht stimmt“, sagt Zips. Es wäre gut, wenn es in der Bundesrepublik nur eine Ohrmarke mit Papieren von der Geburt bis zum Tod des Schlachttieres gebe. Die Schlachtbetriebe ordneten allerdings den Schlachttieren nur eine eigene Identitätsnummer zu. Viele Bauern seien einfach überfordert und kämen mit den ständigen Änderungen nicht klar, ergänzt Müller. Mit neuen Ohrmarken, die mit einem Barcode versehen sind, lasse sich jetzt in ganz Deutschland Geburtsdatum, Herkunft, Zugangs- und Abgangs-Daten sowie Alter der Tiere bestimmen. Allerdings nicht, wenn die Kühe „umgemarkt“ werden, wie auf dem betroffenen Hof entdeckt wurde. Vor Ort stoßen die Kontrolleure auf ausgemerkelte und ältere Rinder, zwischen denen einige Kälber umherspringen. Faulendes, nasses Stroh liegt auf der Koppel. „Futtermittel füttern wir nicht zu“, versichert die Bäuerin. Zips entdeckt einen Milchnuckel, aber ohne Aufbaufutter, „AbfallKarotten“ die ans Vieh verfüttert werden und in Futtermittelsäcken ist „nur Schrot“ und Heu verstaut. Seltsam bleibt auf jeden Fall: Für die 15 Kühe und sechs Bullen gibt es zu wenig Heu auf dem 21-Hektar-Weideland. Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 12. Januar 2001 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

Notarzt für Kinder kommt
Von Andreas Klamm Speyer. - Die Verantwortlichen vom Diakonissen-Krankenhaus sind zuversichtlich. Das Kinder-Notfalleinsatzfahrzeug (NEF) ist in greifbarer Nähe. „Das Einsatzfahrzeug wird Dezember geliefert. Ab Januar wird das Kinder-NEF im Einsatz sein“, berichtet Oberarzt Dr. Ingo Böhn im Tagespost-Gespräch. Der Oberarzt verfügt als Facharzt über langjährige Erfahrungen in der Säuglings- und Kinder-Notfallmedizin und hat vor zwei Jahren bereits das Mannheimer Kinder-NEF ins Leben gerufen. Er wird das Projekt mit weiteren Kollegen in Speyer betreuen. Die Realisierung des Vorhabens ist vor allem dem Hauptsponsor MD Medicus, einem Medizinunternehmen aus Ludwigshafen und dem Serviceclub Round Table zu verdanken, der bald eine Spende in Höhe von 15 000 Mark an die Initiatoren überreichen wird. Dem DiakonissenKrankenhaus entstehen keine Zusatzausgaben. Der Hauptsponsor übernimmt alle anfallenden Kosten. Das Einsatzfahrzeug, ein Volvo V 40 Turbo-Kombi, ist mit hochmoderner Technik, Navigationssystem, Funk, Blaulicht, Martinshorn und 200 PS ausgestattet. Die sind notwendig, um im Notfall schnell vor Ort sein zu können. „Das Kinder-NEF versteht sich als zusätzliche Ergänzung, wenn schnelle, fachliche Hilfe von 35

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Fachärzten für Säuglings- und Kinderheilkunde vor Ort benötigt wird“, meint Böhn. Das KinderNotfallteam kann immer dann zum Einsatz kommen,wenn sich Säuglinge oder Kleinkinder durch Unfall, Erkrankung oder bei Problemgeburten in akuten, lebensbedrohlichen Notsituationen befinden. „Die Intubation beim Säugling ist schon anatomisch schwieriger als bei Erwachsenen“, erläutert Böhn. Das Kinder-NEF kann direkt über die Rettungsleitstelle, vom Notarzt vor Ort oder von der Besatzung eines Rettungswagens angefordert werden. Die Besatzung besteht aus einem Facharzt für Säuglings- und Kinderheilkunde mit spezieller Qualifikation für Intensiv- und Notfallmedizin und einer Intensiv-Kinderkrankenschwester oder einem -Pfleger, die flexibel, schnelle und spezialisierte Hilfe auch bei Neugeborenen-Notfällen leisten können. Das Kinder-NEF kann in Minutenschnelle vor Ort sein. Der Einsatzbereich erstreckt sich auf Speyer, Ludwigshafen, Schwetzingen, Germersheim bis Bad Dürkheim. Böhn rechnet mit bis zu 200 Einsätzen pro Jahr. Das Mannheimer Klinikum betreibt seit zwei Jahren ein derartiges Fahrzeug. „Dort hat sich die Einrichtung bewährt“, so Oberarzt Dr. Thomas Schaible, Kinder-Notarzt beim Klinikum in Mannheim. In zwei Jahren wurde das Mannheimer Team zu 100 Einsätzen gerufen. Das Kinder-NEF wird bald auch in Speyer eine Verbesserung in der Notfallversorgung von Säuglingen und Kindern bringen. BILD-Unterschrift # 1:Vorbild für Speyer: Kinder-Notarzt Dr. Thomas Schaible und IntensivKinderkrankenschwester Monika vom Mannheimer Kinder-Notfalleinsatzfahrzeug-Team. Foto: Klamm Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 1. Dezember 2000 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

Dr. Heiner Geißler: Wo ist denn nun Gott?
Von Andreas Klamm Speyer. - So kennt den Südpfälzer CDU-Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Generalsekretär seiner Partei nicht jeder. Am Sonntag präsentierte Dr. Heiner Geißler (70) in der Speyerer Galerie „Kulturraum“ sein Buch „Wo ist Gott Gespräche mit der nächsten Generation“. Geißler beschäftigte sich als Autor nicht zum ersten Mal mit Gott und der Welt. Bereits vor drei Jahren veröffentlichte er „Das nicht gehaltene Versprechen: Politik im Namen Gottes. Und soviel wurde klar. Das Buch ist kein neuer christlicher Leitfaden auf dem Weg zu Gott. Es ist ein philosophisches Werk, das Wege aufzeichnen soll, wie man Gott finden kann. Geißler hat Zusammenkünfte mit Jugendlichen skizziert. Er hat mit seinen Söhnen, ihren Freunden, 36

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

mit Berufsschülern, Abturienten, Eltern, Mitgliedern der katholischen und evangelischen Jugend und mit Studenten diskutiert und daraus seine Schlüsse gezogen. Fragen und Anworten sind in sieben Gesprächen zusammengefasst. Es geht um Zweifel der Menschen, Gottesbeweise und Weltreligionen. Über Gründe gegen Gott, Atheismus und Materialismus, das Recht des Stärkeren, Übermenschen und den Tod Gottes. Geißler beschäftigt sich mit Erkenntnissen der Naturwissenschaften, mit der Entstehung und dem Ende des Univerums, mit Zufall und Notwendigkeit, Vernunft und Glaube, mit Bildern vom Menschen und dem Sinn des Lebens, mit dem Bösen, Leid und Elend auf dieser Welt. Er hat Ideale und ist auf der Suche nach Vorbildern und Jesus. Im Gespräch mit der Tagespost sagte Geißler: ,,Ich glaube, dass diejenigen, die an diesen Fragen Interesse haben, Vieles finden können, das ihnen weiterhilft. Ich hatte viele Gespräche. Wenn man über die Fragen Politik, Moral, Ethik und Macht spricht, dann landet man in kurzer Zeit bei der Frage nach Gott, weil wir für die Menschenrechte und Würde eine Instanz brauchen, die garantiert, dass diese nicht zur Disposition gestellt oder manipuliert werden. Dann sind wir bei der Frage nach Gott.“ Geißler sagt von sich, er bemühe sich Christ zu sein, bezweifle aber selbst, allen Ansprüchen gerecht zu werden. Gibt es für ihn Gott? ,,Die Zweifel bleiben immer. Es sprechen mehr Argumente für Gott, als gegen ihn. Jesus hat eine Botschaft verkündet, die auch eine politische Dimension hat. Die Botschaft kann die Welt verändern - auch heute. Heiner Geißler, wollte Theologe werden, studierte als Mitglied des Jesuiten-Ordens Philosophie in München und Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen. Er ist Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und des Auschusses für Menschenrechte. Sieben Bücher hat er geschrieben. In seinem nächsten Buch geht es auch um philosophische Betrachtungsweisen und Gott. Wo aber ist Gott zu finden? „In der Natur, aber nicht überall. In der kosmischen Singularität vor dem Urknall, in der Liebe der Menschen, in der Überwindung des Bösen, in Musik von Bach, Mozart und Beethoven und in dem Menschen Jesus“, sagt Geißler. Er gelangt zur Erkenntnis, dass Gottes Existenz nicht beweisbar ist. Für junge Menschen, die auf der Suche nach Vorbildern sind und für Politik-Verdrossene hat Geißler eine Antwort: ,,Wenn ihr Vorbilder sucht, dann könnt ihr sie nicht immer unter den Politikern finden, sondern in Jesus und den Menschen, die ihm nachgefolgt sind oder die sich einfach so verhalten haben, dass es Jesus gefallen hätte.“ Apropos gefallen. Den Gästen am Sonntagabend hatte es Geißler angetan. Sie haben sich wohlgefühlt in seiner Gedankenwelt und im „Kulturraum“, deren Macher Maria Franz und Anton Bronich alles organisiert hatten. INFO: „Wo ist Gott - Gepräche mit der nächsten Generation“, 140 Seiten, ist erschienen im Rowohlt-Verlag Berlin. ISBN 3 87134 410 9 Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 5. Dezember 2000 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

37

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Agrar-Experte ist auch Freund von Bienen
VON ANDREAS KLAMM Imker wählen Prof. Dr. Rudolf Aldag zum neuen Vorsitzenden /Vier Goldmedallien für Speyer Speyer/Schifferstadt. Der Leiter der Landwirtschaftlichen Untersuchungs-und Forschungsanstalt (LUFA) Prof. Dr. Rudolf Aldag, wurde auf der Generalversammlung des Imkervereines Speyer 1863 e. V. im Schifferstadter Vereinshaus des Turnvereines einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt und als Obmann für Bienenprodukte in seinem Amt bestätigt. Der Agrar-Experte war bisher als Obmann für Bienenprodukte und Bienenweide beim Verein engagiert und ist auch Honig-Obmann des rheinland-pfälzischen ImkerBundesverbandes der unter anderem zuständig für Qualitätskontrollen im Honigmarkt ist. Der LUFA-Chef ist seit drei Jahren Mitglied und Hobby-Imker des Vereines und hat selbst fünf Bienenvölker, mit denen er das süsse Naschwerk in Form von Blütenhonig produziert. Der Institutsleiter löste den bisherigen Vorsitzenden Leo Sold ab, der aus privaten Gründen nicht mehr als Vorsitzender kandididierte. Sold erhielt für seine Verdienste im Imkerverein die zweihöchste Deutsche Imkerbund-Auszeichung, die goldene Mehring-Medallie mit Urkunde. Für 40-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Liselotte Dietrich, für 50 Jahre der Präsident des rheinland-pfälzischen Imkerverbandes, Gerhard Deutschler und für 60 Jahre Franz Krämer geehrt. Der Imkerverein hat 86 Mitglieder. 74 Mitglieder beschäftigen sich aktiv mit der Bienenzucht und Produktion von Honig. Zwei neue Mitglieder traten in den Imkerverein ein. Trotz schlechtem Wetter und massiven Befall durch die bösartige Faulbrut, erzielten Mitglieder des Vereines vier Gold-, vier Silber- und eine Bronzemedallie in Honig-Prämierungen, berichtete der BienenSachverständige (BSV)-Obmann Bernd Frank, der ebenfalls wiedergewählt wurde. Allerdings durfte ein Imker trotz Sporenfreiheit nicht aus dem inzwischen aufgehobenen FaulbrutSperrbezirk auswandern. Im Verein gibt es 663 Bienenvölker. Im Winter besteht ein Volk aus bis zu 30 000 Bienen und im Sommer bis zu 80 000 Bienen, erklärte Kassierer und Imker Günther Ableiter. Die Kassenprüfer lobten ihn und Sold für vorbildliche Arbeit und ein wirtschaftetes Plus in der Kasse, das dringend für Außen-Anbauarbeiten benötigt werde. Er und Sold hätten das Vereinsvermögen innerhalb von vier Jahren verdoppelt. Zu den Highlights in 2000 zählten der Bauernmarkt und im Juli der Tag der deutschen Imkerei. 38

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Dort weckten Bienen-Schauvölker grosses Interesse. Die Imker hoffen auf die Verlängerung ihres dieses Jahr auslaufenden Pachtvertrages zu gleichen Konditionen mit der Gemeinde Dudenhofen. Der neue Vorsitzende und Honig-Obmann Aldag referierte nach den Neuwahlen über die Honigproduktion. In Rheinland-Pfalz werden 25 Kilogramm Honig pro Bienenvolk erzeugt. Der neue Vorstand: 1. Vorsitzender, Prof. Dr. Rudolf Aldag, 2. Vorsitzender, Gustav Hirsch, Kassierer, Günther Ableiter, Protokollführer, Karlheinz Eichberger, 1. Besitzer, Leo Sold, 2. Beisitzer, Karlheinz Kastei, 3. Beisitzer, Gerhard Deutschler, Kassenprüfer: Peter Gauweiler, Franz Remmel, Karlheinz Hardt. Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007 Müntefering zu Besuch bei SPD-Sommerfest

Andrang auf Autogramme
Von Andreas Klamm Speyer. - Der Wahlkampf laufe jetzt in die heiße Phase. Das Rennen sei noch nicht vorüber, bestärkte SPD-Parteivorsitzender Franz Müntefering die Genossen der Speyerer SPD bei einem Familienfest gestern in der Walderholung. In der Sommerhitze zeigte sich ein gut gelaunter Parteivorsitzender, um seinen Wählern die Botschaft zu überbringen: „Die Wahl wird erst am Wahltag um 18 Uhr entschieden sein." Er forderte dazu auf, am 13. Juni wählen zu gehen. Wer entscheiden möchte, müsse handeln und sich engagieren. Nicht wählen zu gehen, sei keine Alternative und eine falsche Entscheidung. Müntefering fühlte sich bei der für Speyer so typischen Brezel und einem Bier sehr wohl. Er genoss sichtlich das Interesse auch der jungen Parteifreunde, die für ein Autogramm des SPDPolitikers Schlange standen - so sehr, dass die Autogramm-Karten ausgingen. Franz Müntefering improvsierte erfolgreich. Autogramme gab es auf allem, was beschreibbar war. Zuversichtlich blickt er auf die Wahl am kommenden Sonntag. Gegenüber der MORGENPOST erklärte Franz Münterfering; „Man darf sich nicht an Umfragen orientieren, sondern muss mit den Leuten, sprechen und die Argumente vortragen." Wirtschaftlicher Wachstum müsse aus den Unternehmen kommen. „Es fehlt uns die BinnenNachfrage. Das ist wohl wahr. Aber vor allen Dingen müssen die Unternehmen mutig und 39

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

entschlossen sein, neue Arbeitsplätze zu schaffen. Ich glaube, dass unsere Unternehmen wettbewerbsfähig in Europa und darüber hinaus sind. Wir werden in diesem Jahr auch ein Wachstum haben mit rund 1,5 Prozent", so der SPD-Politiker. Massen-Arbeitslosigkeit belastet nachhaltig auch die Kassen der Kommunen. „Bei der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe werden es 2,5 Milliarden Euro sein, die bei Städten und Gemeinden ankommen. Die Länder müssen mitmachen. Richtig ist, dass die Kommunen Geld brauchen." erklärte er. BILD-Unterschrift # 1:Von links: Dr. Markus Wintterle, Dr. Dieter Schiffmann, Friederike Liili, Franz Münteferlng, Peter Büchner und Dr. Christian Roßkopf. Foto: eib Erst-Veröffentlichung: Speyerer Morgenpost, 7. Juni 2004 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007 Weihnachten aus Flandern

Edith-Stein-Schülerinnen musizierten in St. Otto
Von Andreas Klamm Speyer. - „Alle Jahre wieder...", so beginnt eines der schönsten deutschen Weihnachtslieder und so begibt sich das Edith-Stein-Gymnasium alljährlich auf eine vorweihnachtliche, Reise". Während in den vorhergehenden Jahren, Weihnachten aus Frankreich und Italien vorgestellt wurde, durften sich die Gäste bei dem diesjährigen Weihnachtskonzert an Weihnachtsmusik und Orgel-Variationen aus Flandern, dem heutigen Niederlande, erfreuen. Unter Leitung von Christine und Gregor Pfeifer (Musiklehrer) gab das Edith-Stein-Gymnasium in der St. Otto-Pfarrkirche ein „flämisches" Weihnachtskonzert. Der Konzertabend begann mit einem Adventshymnus von Guillaume Duffy „Conditor alme siderum" (Gott heiliger Schöpfer aller Stern). Weiter folgten flämische Weihnachtsmusikkompositionen und Orgel-Variationen von Flor Peters „Nun sei uns willkommen" „Vier altflämische Weihnachtslieder", Jan Pieterson Sweelinck mit Orgelvariationen über „Allein Gott in der Höh sei Ehr", Clemens non Papa „Seht ein Kind ist uns geboren" und Renaat Veremans „Die Hirten". Im Mittelpunkt des festlichen Abends stand die Dia-Betrachtung "Der Dreikönigsaltar" mit Texten von Jörg Zink zum Werk des bekannten Malers Rogier van der Weyden. Mit viel Engagement sorgten die Mitwirkenden Claudia Prutscher (Mezzosopran und Orgel), Birgit Boltz, Kalja Dietrich, Rosemarie Moser (Sprecherin), der Mittelstufenchor, der Kammerchor und das Orchester des Edith-Stein-Gymnasiums für einen schönen, einfach wunderbaren und sicherlich 40

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

für manchen Besucher unvergeßlichen Weihnachtskonzertabend. Im „Rampenlicht" all derer, die diesen Abend gestalteten stehen Christine und Gregor Pfeifer, die mit Unterstützung der Belgischen Botschaft und dem Centre Belge de Documentation Musicale, Brüssel zu einem sehr guten Erfolg des Konzertes verhalfen. „Schwer in der Finanzierung und schwer in der Vorbereitung" meinte Gregor Pfeifer, kurz vor dem Ende dieses Konzertes in der St. Otto-Pfarrkirche. Aber all die Mühe hat sich gelohnt, denn der stürmische und langanhaltende Beifall bestätigte den bestens gelungenen und weihnachtlichen Musikabend, aus Flandern. BILD-Unterschrift # 1: DIE SCHÜLERINNEN der Edith-Stein-Schule trafen sich zu einem vorweihnachtlichen Konzert in der Pfarrkirche von St. Otto. Auf dem Programm standen Melodien aus Flandern. Foto: Bettina Deuter Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 1984 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 2007 60-jährige Mitgliedschaft geehrt und zu Ehrenmitglieder ernannt. Beide sind noch aktiv und alle erhielten den Ehrenteller mit Urkunde. Die zehn schönsten Gärten der Anlage wurde prämiiert. "Die Zusammenarbeit mit den „Nachbarvereinen" funktioniert außerordentlich gut.", stellte Wolfgang Hauck fest. KleingartenInteressierte können sich mit Wolfgang Hauck unter Telefon (06 21) 47 32 34 in Verbindung setzen. Erst-Veröffentlichung: Wochenblatt Mannheim, 1990 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, September 2007 Weitere, ausführliche Informationen zum BASF Aktiengesellschaft Event, Kunst & Kultur-Programm gibt es im Internet unter: http://www.basf-ag.de und http://www.basf.de/konzerte .

Mit kleinen Geschenken ganz große Freude bereiten
Von Andreas Klamm Römberg/Waldsee. Heidrun Wambsganß kennt ein gutes Mittel gegen WinterDepressionen: Einfach anderen Menschen eine Freude schenken ! Das garantiert ein freudiges Herz. Die engagierte und tief gläubige Frau handelt aus Überzeugung im Glauben an Jesus Christus nicht nur mit guten Worten sondern mit viel Liebe auch mit der Tat in der Wahrheit. Seit nahezu 10 Jahren nimmt sie an der wohltätigen Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ teil. Mit 40 Jahren wurde ich noch einmal für deutsche Verhältnisse recht spät Mutter.“, erklärt sie ihre Motivation. Aus tiefster Dankbarkeit und in der großen Freude über ein gesundes Kind öffnete sie ihr Herz auch für die Ärmsten der ärmsten Kinder, etwa im ehemaligen Kriegsgebiet Jugoslawien, 41

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Osteuropa, Afrika oder Asien. Mit schon wenig Geld könne man beispielsweise elternlosen Kindern, die an den Folgen schwerster pschyotraumatischer Verletzungen, nicht selten auch körperliche Schäden durch Krieg, Terror und Gewalt leiden, mit kleinen Geschenken ein Licht der Hoffnung ins Dunkel bringen und eine ganz große Freude bereiten. „In den Schuhkarton dürfen Spielsachen (Kuscheltiere, Puppen, Autos, Bälle, Puzzle, Murmeln), Hygieneartikel (Zahnbürste, Zahnpasta, Kamm, Bürsten, Waschutensilien, Haarspangen), Schulsachen (Buntstifte, Kreide, Malbücher, Bilderbücher ohne Texte, Hefte und Solarrechner), Bekleidung (Mützen, Schal, Handschuhe, T-Shirt, Socken, Pullover, Kappe, Unterwäsche) und natürlich auch Süßigkeiten (Lutscher, Traubenzucker, Bonbons) eingepackt werden“, informierte Heidrun Wambsganß. Im vergangenen Jahr wurden alleine in Rheinland-Pfalz mehr als 20.000 gefüllte Kartons in alle Welt verschickt. Alten oder auch berufstätigen Menschen, die nicht mehr selbst einkaufen können oder ganz wenig Zeit haben, bietet die engagierte Frau an, die Einkäufe auch gegen einen „Sponsorenbetrag“ von 20 Euro zu besorgen. Aus gesundheitlichen Gründen betreibe sie nicht jedes Jahr eine eigene Sammelstelle. In diesem Jahr beteilige sie sich an der Aktion mit einer Annahmestelle. Doch wer einem Kind in einem der Krisengebiete mit sozialen Brennpunkten helfen will, könne seinen Geschenke-Schuhkarton auch bei ihr in der Sandstr.26, in Römerberg-Mechtersheim bis 14. November abgegeben, die sie dann in die nächste Sammelstelle, weiterreiche, erklärte die glückliche Mutter. Der Veranstalter der Aktion, das christliche Werk mit internationalem Profil „Geschenke der Hoffnung e.V.“, rät ausdrücklich von Geschenken, wie Poke Mon, Harry Potter, Yugi-Oh- und vergleichbaren Artikel und speziell von Kriegsspielzeug ab. Da diese Produkte Hexerei, Zauberei oder Krieg zum Thema haben, können diese bei den Kindern, die nicht selten den Krieg vor der eigenen Haustür erleben mussten, Angst auslösen. Ziel der Arbeit des Werkes ist es, Bedürftigen, ungeachtet ihres religiösen, sozialen oder kulturellen Hintergrundes zu unterstützen, beschreibt der geschäftsführende Direktor Christoph von Mohl das Engagement des Werkes. Unterstützt wird die Aktion „Geschenke der Hoffnung“ auch von zahlreichen bekannten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Der Journalist und Buchautor, Peter Hahne, rät: „Diese weltweit größte Geschenk-Aktion vermittelt den Kindern: Du bist nicht allein ! Packen Sie einen schönen Schuhkarton, der Kinderaugen strahlen lässt!“. „Wer anderen schon einmal geholfen hat, durfte sicher, wie ich die Erfahrung machen, helfen macht Freude !“ weiß der Verleger Klaus Gerth. Mit „Geschenke der Hoffnung“ wolle man keine Entwicklungspolitik betreiben, aber mit liebevoll gepackten Schuhkartons könne man häufig die Tür für langfristige Hilfe öffnen, so Christoph von Mohl. Ein mit Liebe und schönen Geschenken gepackter Schuhkarton lasse Kinderherzen höher schlagen. Bis 15. November können gefüllte Schuhkartons auch direkt in den Sammelstellen in 42

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Waldsee, Hermann-Gmeiner-Schule, Schifferstadter Str. 2, 67165 Waldsee oder bei der Protestantischen Jugend- und Gemeindebücherei, Goethestr. 35, 67165 Waldsee abgegeben werden. Weitere ausführliche Informationen über Sammelstellen und die Arbeit des christlichen Werkes gibt es auch im Internet unter http://www.Geschenke-der-Hoffnung.org BILD-Unterschrift # 1: Im vergangenen Jahr ließen mehr als 20.000 Schuhkartons mit Geschenken der Hoffnung aus Rheinland-Pfalz Kinderaugen in aller Welt strahlen. Vielleicht werden es dieses Jahr einige mehr. Fotos: and Erst-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, 12. November 2005 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, September 2005 Kapitel 2

Soziales und Menschenrechte
Im Kapitel 2, „Soziales und Menschenrechte“ sind Berichte, Veröffentlichungen und Momentaufnahmen zu Themen aus den Bereichen Soziales und Menschenrechte zu finden.

Frauen deutlich schlechter gestellt
VON ANDREAS KLAMM Speyer am Rhein. „Das neue Zuwanderungsrecht kommt nicht und wenn etwas herauskommt, wird es schlechter sein als bisher", so die Einschätzung der DiplomSozialarbeierin Isabel Basterra bei einem Referat „Zuwanderungs-Recht und die Frauen" in einer Veranstaltung des Frauenhauses Speyer im Historischen Ralsssaal. Die engagierte Sosialarbeiterin kennt die Praxis, über die sie referierte. Sie ist Mitglied im DGB-Bundesvorstand und zuständig für Migration, Integration und Anlidiskriminierung, Vorstandsmitglied bei pro-asyl und Sachverständige bei Anhörung des Innenausschusses des Bundestags zum Zuwanderungsgesetz. Immigranten haben es schwer, weiß Isabel Basterra, Sie befürchtet die Demontage des deutschen Zuwanderungs-Gesetzes, „Es gibt katastrophale Zustände", berichtet sie. „Zuwanderung sei ein heikles Thema", ergänzte die Diplom-Sozialarbeiterin. „Geld regiert die Welt", bedauert Basterra und Frauen seien deutlich schlechtergestellt. In der Regel würden sie schlechter bezahlt und verdienten nur rund 73 Prozent von dem, was ein männlicher Kollege verdienen würde. Auch Asyl43

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

suchende Frauen müssten ihren eigenen Lebensunterhalt ohne Zugriff auf öffentliche Gelder erstreiten. Frauen hatten nach Einschätzung der Expertin fast immer weniger Geld. Dabei fühlten sie sich dennoch sozial und für die Kinder verantwortlich. Duldung, ein nicht rechtsmäßiger und nicht illegaler Aufenthalt in Deutschland und die Aussetzung einer Abschiebung, schränke die Möglichkeiten der Schutz suchenden Frauen weiter ein. Frauen seien bei allen Verschlechterungen von Gesetzen die Hauptbetroffenen. „Gerade allein erziehende Frauen haben sehr große Probleme", beklagte die Diplom-Sozialarbeiterin. „Integration und Illegalisierung der Ausländer seien heikle Themen, so Basterra. Zu differenzieren gelte es auch, ob die Hilfe-Suchenden aus so genannten sicheren Drittstaaten und sicheren Herkunftsländern stammten. Wer aus einem als sicher geltenden Drittstaat komme, könne nicht zum Asylverfahren zugelassen werden, wenngleich die Herkunft aus einem solchen Land nicht automatisch eine Verfolgung oder die Gefahr für Leib, Seele und Gesundheit ausschließe. Mit der EU-Ost-Erweiterung gälten nunmehr alle EU-Länder als sichere Drittstaaten. Isabel Basterra beklagte vor allem auch die Illegalisierung der Hilfe suchenden Flüchtlinge. Das Gesetz illegalisiere nicht selten die Menschen und stelle sie außerhalb des Gesetzes. Nicht selten würden damit ganz normale Menschen plötzlich zu „Kriminellen" oder würden diesen gleichgestellt. „Abschieblinge", das seien Asyl suchende Menschen, die aus der Bundesrepublik wieder ausreisen müssten, würden nicht selten bis zum Zeitpunkt ihrer Abreise in normalen Jusitzvollzugsanstalten verwahrt, obgleich sie nicht im Sinne des Gesetzes kriminell auffällig geworden seien. Bürgern sei es nur schwer zu vermitteln, dass es sich dabei nicht um Kriminelle handele. Die Hilfe-Suchenden würden mit Kriminellen in den Köpfen der Menschen auf eine Stufe gestellt. Das Referat fand in Kooperation mit der Frauenbeauftragtcn der Stadt Speyer und mit Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Frauen und Jugend statt. Weitere Informationen zum Thema: www.proasyl.de

Nach Konvertierung zum christlichen Glauben:

Iranische Polizei verhaftet zwölf Menschen
Von Andreas Klamm, Nachrichten-Korrespondent Teheran/Iran. 23. Mai 2008. Im Iran wurden zwölf Menschen mit ehemaligen moslemischen Glaubens-Hintergrund bereits vergangene Woche verhaftet, die zum christlichen Glauben konvertiert sind. Darüber berichten die Missions-Dienste, Mission News Network (MNN) und der Präsident von OPEN DOORS, in Amerika (USA), Carl 44

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Moeller. Der Sprecher von OPEN DOORS sagte unter anderem: „Bereits vergangene Woche wurden zwölf gläubige Christen mit ehemals moslemischen GlaubensHintergrund im Iran festgenommen. Vier der Christen befinden sich immer noch im Gefängnis.“ Iranische Behörden würden eine Bewegung der christlichen Haus-Kirchen im Iran wahrnehmen. Innerhalb der vergangenen sechs Monate habe sich der Zahl der christlichen Haus-Kirchen im Iran verdoppelt, ergänzte Moeller. Die Verhaftungs-Welle von Christen begann bereits vergangene Woche an Flughäfen und in privaten Häusern von Christen. Christliche Radio- und Fernseh-Stationen waren sehr aufgebracht, enttäuscht und desillusioniert, nach Informationen des Sprechers. „Die Desillusionierung begann mit konservativen moslemischen Staats-Beamten im Iran. Doch der harte politisch geprägte Hass gegenüber Christen schafft überwältigende Möglichkeiten für die Liebe des HERRN JESUS CHRISTUS und öffnet Wege in die Leben von Menschen auch im Iran. Die Menschen suchen nach spirituellen Antworten und diese Antworten können auch die Menschen im Iran in Jesus Christus finden.“, sagte Carl Moeller vom christlichen Missionsdienst OPEN DOORS in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA). Neben aufrichtiger Unterstützung im Gebet für leidende, verfolgte Christen in schwerster Not, bedürfen die verfolgten Christen nicht nur im Iran auch finanzieller und materieller Unterstützung. Weitere Informationen zum christlichen Dienst OPEN DOORS sind im Internet zu finden bei www.opendoorsusa.org 3mnewswire.org

Erst-Veröffentlichung: Speyerer Morgenpost, 14. Mai 2004 Stuhlkreis in Kolb-Hauptschule hat AIDS und Sexualität zum Thema:

HlV-Infizierte mahnt und klärt auf
Von MOPO-Mitarbeiter Andreas Klamm Speyer. - „Ihr seid die Generation, die vielleicht helfen kann, den Virus von der Bildfläche verschwinden zu lassen.", hofft Ingrid W.. Sie ist dreifache Mutter und seit 18 Jahren HlV-positiv. Während ihrer Schwangerschaft beim dritten Kind entdeckten die Ärzte ihre Infektion mit der tödlichen Immunschwäche-Krankheit. Sie steckte sich beim Mann an. Ihr Kind wurde durch einen Kaiserschnitt entbunden und ist gesund. AIDS ist aus der Öffentlichkeit und dem Bewusstsein der Menschen verdrängt. Dagegen ist die Bedrohung an der tödlichen Immunschwäche zu erkranken, keineswegs gebannt. „Die Schüler wollen mehr wissen.", erklärte Klassen-Lehrer Michael Schmidt. Im offenen Stuhlkreis 45

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

versammelten sich 34 Schüler der Klassen 9a und 9b mit ihren Lehrern der Kolb-Hauptschule am Dienstagmorgen zur Aufklärung gegen AIDS. Nach anfänglicher Zurückhaltung fragten die Schüler munter und gezielt zum Tabu-Thema. „Wie spürt man AIDS?", „Sind Küsse gefährlich?", „Sind die Tests zu 100 Prozent sicher?". Diplom-Psychologin Monika B. gibt Entwarnung: „Durch Küsse kann man sich nicht anstecken." Selbst die Verwechslung einer gebrauchten Zahnbürste sei unbedenklich. Sobald das Virus mit Sauerstoff aus der Luft in Verbindung trete, werde es inaktiv. Richtig gefährlich wird es beim ungeschützten Geschlechtsverkehr. Die Top 4 der möglichen Übertragungswege: Blut, Samenflüssigkeit, Scheidenflüssigkeit und Muttermilch tragen die höchste Virenlast. „Gegen HIV gibt es keine Impfung und keine Heilung. Die Krankheit verläuft immer noch tödlich." Als Ingrid aus dem Krabbelsack ein Penis-Modell auspackt, sind die Schüler überrascht. Übung für die Praxis; Einer der Schüler traut sich und demonstriert mit Hilfe der ehrenamtlichen Referentin das richtige An- und Ausziehen eines Kondomes. Die Motivation von Ingrid: „Als ich vor 18 Jahren an HIV erkrankte, behandelte man unsere Familie, als hätte sie die Pest oder seien Aussätzige. Noch heute können betroffene Erkrankte nicht normal öffentlich über die Erkrankung sprechen." „Ihr seid in einem Alter in dem ihre eure Sexualität entdeckt. Schnell kommt es zu unüberlegten Handlungen mit Folgen für ein ganzes Leben.", ergänzte Volker Bichel, DAK-Fachberater. Die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) finanziert die Aufklärungs-Kampagne aus gutem Grund. „Vorbeugen ist besser als heilen.", so Bichel. Erst-Veröffentlichung: Speyerer Morgenpost, 1. April 2004 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007 Armut in Deutschland:

20jähriger Mann verhungert in Speyer
Schwere Mangelerscheinungen: Mutter des Todes-Opfers im Krankenhaus Junger Mann stirbt qualvollen Hungertod VON ANDREAS KLAMM, Nachrichten-Korrespondent Speyer / Ludwigshafen am Rhein. 18. April 2007 / Politik/ Gesundheit / Soziales/ Kommentar/ In Speyer am Rhein gibt es das erste offizielle Todes-Opfer durch Armut 46

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

infolge von Arbeitslosigkeit in Deutschland. Dies geht aus einem Bericht des Forums "http://www.alg2-hartz4.de " und zahlreicher weiterer internationaler Medien hervor. Der 20jährige Mann ohne Arbeit ist regelrecht verhungert vor den Augen seiner ebenso hungerleidenden Mutter. Das ergab eine Obduktion. Unterdessen wies, dem Bericht zufolge, die zuständige Arbeitsagentur und die Stadt Speyer am Rhein die Verantwortung für die schrecklichen Ereignisse in der Vorderpfalz zurück. Die Mutter des 20jährigen Todesopfer,eine 48jährige Frau, befindet sich auch in sehr kritischem Zustand. Verschiedenen Berichten und Quellen zufolge, befindet diese sich in einem sehr schlechten Gesundheitszustand und musste in ein Krankenhaus mit schweren MangelErscheinungen gebracht werden. Dem sozialen Dienst hätten keine Hinweise auf den schlechten Gesundheitszustand des Mannes vorgelegen. Seit Monaten habe der arbeitlose junge Mann wegen schwerster Armut offensichtlich keine ausreichende Nahrung zu sich nehmen können, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft bereits am Dienstag mit. Die Polizei fand den jungen Mann am Sonntagabend tot in seiner Wohnung. Ein Obduktion des stark abgemagerten 20jährigen führte zum Ergebnis Tod durch Herz- und Kreislaufversagen. Vor der Einführung des Arbeitslosengeldes II (Hartz 4), habe der junge Arbeitslose, Sozialhilfe von der Stadt erhalten. Seit dem sei er von der Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration VorderpfalzLudwigshafen mbH (GfA) betreut worden, erklärte ein Sprecher der Stadt Speyer am Rhein. Ein Sprecher der Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration Vorderpfalz-Ludwigshafen mbH wies die Verantwortung für den Hungertod des jungen Mannes zurück. Im September habe es bei einem Besuch des Mannes in der Behörde keine Anzeichen dafür gegeben, dass er krank war. Laut Polizeiangaben habe der 20jährige Mann medizinische Untersuchungen und Arbeitsangebote ausgeschlagen. Daher habe er kein Geld für Lebensmittel erhalten. Die 48jährige Mutter habe ausgesagt, die Familie habe aus Geldmangel keine Lebensmittel mehr kaufen können. Sprecher caritativer Organisationen wiesen darauf hin, dass es für Menschen ohne Finanzmittel kostenlose Mahlzeiten gebe. Kirchen und Organiationen wie die "Speyerer Tafel" würden Menschen ohne Geld kostenfrei eine Mahlzeit im Rahmen von Armen-Speisungen anbieten. Die Polizei teilte mit, dass der Mann bereits mehrere Tage tot war zum Zeitpunkt des Auffindes. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis sei der stark abgemagerte 20jährige vermutlich bereits in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gestorben, teilte eine Polizeisprecherin mit. Unterdessen beklagte der Herausgeber und Redaktionsleiter der Nachrichtenagentur 3mnewswire.org ( http://www.3mnewswire.org ) das Verhalten der Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration Vorderpfalz-Ludwigshafen am Rhein mbH (GfA) gegenüber Journalisten und der Presse. Seit Wochen besteht eine Interview-Anfrage zu weiteren sozialen und wichtigen Themen. Die Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration verweigert seit Wochen der internationalen 47

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Nachrichtenagentur und einem international registrierten Journalisten jegliche Auskünfte, Informationen und ein Interview. Das lasse mehr an die Verhaltensweise und Anzeichen einer Diktatur statt einer aktiven Demokratie denken und dies macht bedenklich, ergänzte der Redaktionsleiter der internationalen Nachrichtenagentur. Der stellvertretende Geschäftsführer der Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration LudwigshafenVorderpfalz mbh (GfA), Hans Grohe, erklärte, die GfA sei davon ausgegangen, dass der 20jährige Mann "andersweitig Geld bekomme". Erst-Veröffentlichung: 3mnewswire.org, Vorderpfalz aktuell, IFN d734 News Magazine, British Newsflash Magazine, 18. April 2007 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

Tod von arbeitslosen, armen, behinderten und chronisch kranken Menschen "politisch gewollt"?
VON ANDREAS KLAMM, Nachrichten-Korrespondent New York / München / Speyer am Rhein/18. April 2007. Der Tod von arbeitslosen, armen, schwachen und notleidenden Menschen in Deutschland ist möglicherweise "politisch gewollt". Darauf weist in einem Leser-Kommentar in den Reaktionen des Hungertodes eines 20jährigen Mannes in Speyer am Rhein, der lernbehindert war, ein Leser der OnlineAusgabe der Süddeutschen Zeitung hin. So wörtlich schrieb er: "Die Richtung ist politisch gewollt. Natürlich ist der Fall übers Ziel hinausgeschossen. Aber es ist bekannt, wer arm ist muß früher sterben und dies wird [wenn auch nicht so] durchaus einkalkuliert!". Sollte sich dieser schreckliche Hinweis bewahrheiten, dann haben in Deutschland arbeitslose, arme, kranke, zu junge, alte und kranke Menschen sehr schlechte Aussichten künftig zu überleben. Ungeachtet dessen würde selbst der "politisch gewollte Tod" von arbeitslosen, zu jungen, zu alten, armen, notleidenden, behinderten und chronisch kranken Menschen, gegen das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen verstossen. Lesen Sie hierzu auch den Beitrag "Rechte behinderter Menschen weltweit schützen und stärken Deutschland zeichnet in New York VN-Abkommen" bei http://www.ifnd734news.org/sozialfragen/newsrelease27.html

48

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/,ra8m4/panora...kel/441/110331/ Erst-Veröffentlichung: 3mnewswire.org, IFN d734 News Magazine, British Newsflash Magazine, 18. April 2007 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

Der Journalist Detlef Rochner ist tot
VERZWEIFLUNG: Schwerstkranker Sozialaktivist springt vom 10. Stock vom Hochhaus
VON ANDREAS KLAMM London / Berlin. 17. Juli 2007. Der für sein Engagement für die armen, behinderten und sozial entrechteten Menschen nicht nur in Deutschland national und international bekannt gewordene Detlef Rochner ist tot. In den offiziellen Berichten wird über einen Suizid (Selbstmord) des schwerkranken und behinderten Journalisten informiert. Doch bei näherer Betrachtung könnte man auch von einem "gezielten in den Tod treiben durch die Behörden" sprechen. Zudem kam wohl nur noch pure Verzweiflung hinzu, die den Redakteur Detlef Rochner dazu trieb, vom 10. Stock eines Hochhauses in Berlin in den Tod zu springen. Seit Jahren kämpfte der auch als "Kampfrentner Detti" bekannte Journalist gegen die systematische, soziale Entrechtung von Menschen, die in Deutschland aus Krankheit, Behinderung oder zahlreichen Gründen in die schwerste Armut durch die Gesetzgebung Hartz4 abrutschen. Leider hatte Detlef Rochner, der Anfang Januar diesen Jahres, 47 Jahre wurde, nicht nur theoretische Kenntnisse über die schwersten Notzustände von Hartz4-Empfängern. Mit seinem schweren Herzmuskel-Leiden und nach einer Bypass-Operation war er selbst betroffener Hartz4Empfänger. Über seine ernste Erkrankung sprach oder schrieb er nur sehr selten. In der kurzen TeleBekanntschaft in Zusammenarbeit bei Recherchen zum Thema Hartz4 konnte ich den Kollegen und Journalisten immer nur als hilfsbereiten Kämpfer erleben, der offen darüber schrieb, im Gegensatz zu mir, wo die Not am Größten ist. Detlef Rochner veröffentliche bereits gestern Abend einen Abschiedsbrief auf seiner Webseite http://www.haertefallfamilie.de . Auf eine daraufhin an ihn geschickte email reagierte der Journalist bereits nicht mehr. In seinem Abschiedsschreiben bat er darum seine Familie, Ehefrau und Kinder nach allen Kräften zu unterstützen. 49

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Detlef Rochner, der so lange mit schwerer Krankheit und Behinderung gegen ein menschenverachtendes und barbarisches System in Deutschland gekämpft hat, ist Opfer des Systems geworden könnte man vielleicht auf den ersten Blick meinen. Doch in seinen Abschiedsworten schrieb er unter anderem, dass er der Familie "nicht als 2. Pflegefall zur Last fallen wolle im Kampf gegen die Behördenwillkür". Detlef Rochner mag sich vielleicht nach außen hin das Leben genommen haben, um seine Familie "zu entlasten", doch ihm wurde durch Kaltherzigkeit deutscher Behörden in der Bundeshauptstadt Berlin auch das Leben genommen, obgleich er jede Unterstützung und Hilfe notwendig hatte. Noch in seinem Abschiedsbrief setzte er sich für einen "politischen Richtungswechsel" in Deutschland ein. Er formulierte es wesentlich direkter, als ich dies hier mit anderen Worten umschreibe. Detlef Rochner war unter anderem Redaktionsmitglied bei http://www.sozialticker.com . Im Internet sind wohl mehrere Hundert seiner sehr direkten und für eine gute Sache geschriebenen Artikel zu finden. Sozialengagierte aus ganz Deutschland trauern mit der Familie um Detlef Rochner. Ebenso noch in seinem Abschiedsbrief bedauerte er, dass die betroffenen Menschen und Sozialengagierten leider nicht zusammenfinden könnten: "Meine Bemühungen, die Menschen zu mehr Geschlossenheit zu bewegen, sind absolut gescheitert. Selbst einfachste Möglichkeiten zum Zusammenschluss (für den Kampf gegen Sozialraub) werden ignoriert und mit eigenen Interessen überspielt. Die Profilierung eigener Internetpräsentationen, scheint wichtiger zu sein, als ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Daher habe ich es aufgegeben, immer und immer wieder das Selbe zu pinseln und auf ein Einlenken der armen Bevölkerung zu hoffen. In Deutschland will man nur bedauert und getröstet werden, statt sich gemeinsam gegen den Sozialraub zu wehren. Mir persönlich tut es nur sehr weh, wenn ich die Folgen für unsere Kinder sehe. Doch diese Folgen werden von der Mehrheit unserer Bevölkerung ignoriert." Mit Detlef Rochner geht ein wichtiger und guter Mann im Kampf gegen die staatliche Unterdrückung und Entrechtung von Menschen in Not verloren. Seine mit die letzten Worten können armen und reichen Menschen in Deutschland und Europa gleichermaßen eine wichtige Mahnung sein. Viele Fragen entstehen, wie das beispielhafte Engagement des Journalisten Detlef Rochner am besten gewürdigt werden kann: "Mit Geschlossenheit, den Zusammenschluß aller vom armen, kranken, behinderten und gesunden Menschen gegen Sozialraub kämpfen und Hartz4 zur 50

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Geschichte machen." In seinem letzten Satz in der Veröffentlichung im Internet bat der Journalist auch darum, dass eine Bundes-Politikerin küntig nicht mehr schalten und walten kann, wie ihr es gefällt. Am wichtigsten in diesem Kampf war für Detlef Rochner immer seine Familie, eine Ehefrau und fünf Kinder. Im Kampf um das Überleben und gegen eine soziale Entrechtung riskierte er viel. Eines der fünf Kinder ist schwer krank und behindert. In seinem Abschiedsbrief bat er alle darum, seiner Frau und Familie zu helfen. In Trauer und Gedenken an den Kollegen und Journalisten, Detlef Rochner. 17. Juli 2007 Related Links / Verwandte Themen: SPENDENAKTION: 1 Euro für den Pferdehof - Hilfe für die Härtefallfamilie Rochner in Berlin , http://www.britishnewsflash.co.uk/pferdehof , http://www.regionalhilfe.de/pferdehof Erst-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 3mnewswire.org - Nachrichtenagentur, 17. Juli 2007

Nach Mord an Polizistin in Heilbronn - Gibt es Zeugen?
Bitte helfen Sie der Polizei den Mörder der 22jährigen Polizistin zu finden Deutschland trauert um mutige Polizei-Beamtin von Andreas Klamm Berlin / Stuttgart / Heilbronn. 26. April 2007. Ganz Deutschland und viele Polizisten in Deutschland trauern um ihre 22jährige Kollegin, einer Polizistin, die am Mittwoch, 25. April im Dienst mit Kopfschüssen in Heilbronn getötet, ja vielleicht sogar fast regelrecht hingerichtet wurde. Die Polizeibeamtin glaubte an die Grundwerte der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Diese wollte die junge Polizistin mit ihrem Dienst für die Allgemeinheit, für das Land BadenWürttemberg und für Deutschland schützen. Ihren mutigen Dienst-Einsatz für Deutschland und die Menschen in Deutschland musste die junge Frau, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatte, durch den brutalen Mord eines oder mehrerer skrupellosen Mörder mit dem Leben bezahlen. Innenminister Heribert Rech hat den Tod einer jungen Polizeibeamtin in Heilbronn sehr bedauert. „Mein tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen“,sagte Rech am Mittwoch, 25. April 2007, in Stuttgart. 51

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Er hoffe auf baldige und vollständige Genesung des verletzten Beamten. Die Polizei werde alles tun, um die Hintergründe schnell und umfassend aufzuklären. Der Kollege der Beamtin, ein 24jähriger Polizei-Beamter, der ebenfalls mit Kopfschüssen schwerst verletzt wurde ist hart und kämpft um sein Leben. Bleibt zu hoffen, dass er diesen Kampf ums Leben gewinnen wird und wieder vollständig ohne bleibende Folgen geheilt werden kann und genesen kann. Das Psycho-Trauma und die Traumata durch die Verletztungen durch Kopfschüsse wird er wohl sein Leben lang nicht vergessen können. Seine Kollegin und Dienst-Partnerin hat der PolizeiBeamte für immer in diesem Leben verloren. Für die Polizistin begann der Dienst mit einem schönen sonnigen Tag. Sie war, wie ihr Kollege, gut ausgebildet. Doch ein oder mehrere brutale Mörder haben das Leben der jungen 22jährigen Frau auf brutalste Weise genommen. Eine nicht verstehbare und sinnlose Tat, die kaum einer im Land begreifen kann. Kein Mensch hat das Recht dazu, andere Menschen zu töten, speziell dann nicht, wenn es sich dabei um Polizistinnen und Polizisten handelt, die als repräsentative Vertreter der Gewalt des Staates mit ihrem Dienst für die Gesellschaft und Deutschland, für Sicherheit im Land sorgen. Völlig unklar ist zur Stunde, wie es dem oder den Tätern gelingen konnte, so nah an beide Polizisten zu gelangen und diese möglicherweise überraschend und ohne Warnung mit Kopfschüssen zu töten bzw. schwer zu verletzten. Alle Christen werden gebeten, für den Polizei-Beamten zu beten Alle Leser und Leserinnen werden gebeten für das Überleben, die Heilung und Genesung des Polizei-Beamten zu beten. Beten Sie bitte im Stillen, in der Gemeinschaft mit Christen und danken Sie GOTT öffentlich, wenn dieser junge Mann (24) und Beamte des Landes überlebt ! Beten Sie bitte auch für die behandelnden Ärzte und Schwestern und Pfleger. Zudem bitte ich ebenso alle Christen für die Ermittlungs-Beamten der Polizei zu beten, damit der oder die skrupellosen Täter, die die junge Polizistin brutal töteten, damit GOTT und der HERR JESUS CHRISTUS den Ermittlungs-Beamten helfen möge, den oder die Täter möglichst schnell zu finden. Wer Polizisten kaltblütig erschiesst und dann noch Dienstwaffen und Handschellen stiehlt ist eine Gefahr für die Allgemeinheit. Wer nicht davor zurückschreckt den offenen Kampf gegen die Staats-Gewalt, vertreten durch Polizei-Beamte des einfachen und mittleren Dienstes zu führen und möglicherweise aus niedrigen Beweggründen sogar nicht davor zurückschreckt, eine junge 22jährige Frau und Polizei-Beamtin zu 52

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

töten und einen 24jährigen Polizei-Beamten schwer zu verletzten muss möglichst schnell von der Polizei gefunden, verhaftet werden und vor Gericht, um weitere Gefahren für Polizisten und die Gesellschaft in Deutschland zu verhindern. Vielleicht beten Sie auch für die Reue bei dem oder die Täter, damit Gott diese Menschen zur Umkehr von ihrem schlimmen Weg führt und diese sich möglicherweise freiwillig bei der Polizei stellen. Beten Sie für alle Angehörige bitte, damit Gott diesen verzweifelten Menschen hilft, die schwere Zeit des Hoffens, des Bangens, großer Ängste, der Wut, der Bestürzung, des Verlustes und der Trauer hilft, durchstehen zu können. Das Leben aller Menschen muss geachtet, respektiert und geschützt werden Zudem bitte ich ganz konkret auch für alle weiteren Polizisten zu beten, für den Schutz, für Besonnenheit und dafür mit dieser ernsten Situation richtig umzugehen. Es dürfte wohl klar sein, dass viele gerade junge Polizisten verunsichert sind. Aus eigener Erfahrung kann ich aus meinem Dienst als wehrpflichtiger Soldat bei der BundeswehrLuftwaffe und für die amerikanischen Streitkräfte, der US Armed Forces, gemeinsam mit MilitärPolizisten, amerikanischen und deutschen Polizisten bestätigen, wer eine Waffe trägt, auch im Dienst, von dem kann eine Gefahr ausgehen und zugleich befindet sich jeder der eine Waffe trägt auch selbst in Gefahr. Die Angst, die jetzt verständlicherweise auch gerade bei jungen Polizisten besteht, könnte wiederum zu gefährlichen Situationen bei Routine-Verkehrskontrollen auch für harmlose Autofahrer führen, die nichts Böses im Sinn haben, weil die Angstschwellen seit dem gestrigen Attentat auf die Polizei-Beamten sicher bei jedem Polizisten in Deutschland wohl sehr stark angestiegen sein dürften. Lassen Sie uns für die Polizisten beten, die Tag für Tag ihren Dienst antreten und versuchen nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen. Lassen Sie uns ganz konkret auch für den Schutz und die Sicherheit von Polizistinnen und Polizisten beten und bitten. Lassen Sie uns bitte auch für die Eltern, Freunde und Angehörige der jungen 22jährigen Polizistin beten, damit die Schmerzen der Eltern, Freunde und Angehörige gelindert werden können. Keine Macht der Welt vermag es die junge Frau ins Leben zurück zubringen. Der Verlust eines kostbaren Menschenlebens ist unbeschreiblich groß und nicht in Worte zu fassen. Den Eltern, Freunden und Verwandten wurde eine Tochter, eine junge Frau genommen, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatte, die eine gute Ehefrau und Mutter hätte werden können, 53

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

vielleicht den Traum und das Ziel vor sich hatte, eine gute Kommissarin zu werden. Der Traum wurde mit dem brutalen Polizisten-Mord auf schreckliche Weise zerstört. Lassen Sie uns und den Menschen, denen es möglich ist, sowohl den Eltern, Freunden und Verwandten des Opfers, einer jungen Frau, den Eltern, Freunden und Verwandten des jungen Mannes, Trost und Beistand spenden. Lassen Sie uns gemeinsam nach Wegen suchen, wie wir als Bürger und Bürgerinnen der Polizei helfen können, den oder die skrupellosen Polizisten-Mörder zu finden, damit von dort keine Gefahr mehr ausgehen kann. Hinweise zur Tataufklärung: Mord an 22jähriger Polzisitin in Heilbronn und versuchter Mord an 24jährigem Polizei-Beamten, bitte an: Polizeidirektion Heilbronn Karlstraße 108 74076 Heilbronn Telefon: 07131 104-2000 Landeskriminalamt Baden-Württemberg Taubenheimstraße 85 70372 Stuttgart Telefon: 0711 54 01 - 0 FAX: 0711 54 01-33 55 Lassen Sie uns alle etwas mehr aufeinander achten. Lassen Sie uns alle nicht in Gleichgültigkeit leben und handeln. Lassen Sie uns alle sensibler werden, für Menschen, die sich gleich aus welchen Gründen auch immer in einer Notlage befinden. Lassen Sie uns alle das Leben anderer Menschen respektieren, achten und schützen. Lassen Sie uns das Leben anderer Menschen bewahren. Lassen Sie uns gemeinsam Wege finden, die Gemeinschaft, Nächstenliebe und Solidarität in Deutschland wieder erlebbar zu machen. Lassen Sie uns gemeinsam arme und schwache Menschen schützen. Lassen Sie uns gemeinsam dafür engagieren, die Grundwerte der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Deutschland zu schützen, zu achten, mit Dank zu respektieren und zu verteidigen. Lassen Sie uns gemeinsam dafür engagieren, dass Menschen, die einen Dienst für die Gesellschaft und für Deutschland leisten, nicht diesen Dienst mit der Angst um das eigene Leben begehen 54

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

müssen. Wie können wir als Bürger jetzt helfen ? Für die Christen unter Ihnen sicher durch Gebete, durch Zuspruch, Beistand in einer ganz schwierigen Zeit. Keine Mutter und auch kein Vater steht gerne am Grab des toten Kindes, der toten Tochter, die in Pflichterfüllung ihres Dienstes, für das Land Baden-Württemberg, für Deutschland und die Gesellschaft auf so tragische Weise aus dem Leben gerissen wurde. Für mögliche Zeugen. Es soll unterschiedlichsten Quellen zufolge möglicherweise ein älteres Ehepaar geben, das vielleicht Hinweise zum Tathergang machen könnte. Jeder noch so kleinste Hinweis kann für die Polizei-Ermittler und Fahnder des oder der Polizisten-Mörder ganz wichtig sein. Bitte wenden Sie sich an die Polizei. Es ist möglich anonyme und vertrauliche Hinweise zu machen. Dabei müssen Sie noch nicht einmal Ihren Namen nennen oder sonstige Angaben machen. Tathinweise genügen und die Polizei-Ermittler werden diesen Hinweisen nachgehen. Die Adressen und Telefonnummern finden Sie hierzu obenstehend. Wie können wir im Allgemeinen helfen? Wenn Sie Zeuge werden, dass Polizisten in eine Auseinandersetzung geraten, die auch für die Polizisten persönlich von Ihnen als gefährlich für die Polizisten einzuschätzen ist, rufen Sie bitte unverzüglich die Notruf-Nummer 110 an und bitten die Polizei schnellstmöglich um Verstärkung für "Polizisten in Not". Handeln Sie verantwortungsbewusst. Schreiten Sie jedoch nicht aktiv persönlich in das Geschehen ein. Dies ist zu gefährlich. Doch rufen Sie Polizei. Wer ein Fotohandy besitzt könnte zudem vielleicht unbemerkt Fotos vom Geschehen machen oder auch Autonummern umherstehender Fahrzeuge aufschreiben, damit die Suche nach möglichen Tätern und Zeugen solcher Taten für die Polizei sich einfacher gestaltet. Notieren Sie alle Auffälligkeiten, die später als mögliche Hinweise zum Tathergang dienen könnten. In der Aufregung oder im großen Stress ist es infolge eines Schocks oder psycho-traumatischer Störungen leider möglich ganz banale Dinge zu vergessen, die sonst einem Menschen, der solchen Belastungen nicht ausgesetzt ist, jederzeit wieder ins Gedächtnis kommen würden. Spielen Sie auf keinen Fall "einen Helden", sondern handeln Sie einzig richtig und fordern Sie über die Notrufnummer 110 "Verstärkung für Polizisten in Not" an. Die Notrufnummern 110 und 112 können Sie von jedem Telefon in Deutschland kostenfrei wählen. Bei Mobilfunk-Telefonen ist meist der Notruf 112 kostenfrei freigeschaltet. Auch diese Notrufnummer können Sie wählen. Sie werden in der Regel an die zuständige Abteilung innerhalb weniger Sekunden weitergeleitet. Handeln Sie auch bei Notrufen verantwortungsbewusst. Wählen Sie den Notruf nur dann, wenn auch tatsächlich Ihrer Einschätzung nach eine ernste Gefahren-Situation oder ein Notfall vorliegt. 55

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Blockieren Sie nicht unnötig lange die Notrufnummer, denn irgendwo könnte dringend ein anderer Mensch, die Notrufnummer wählen müssen, um Hilfe zu rufen. Wer zuschaut, macht mit Bitte, sollten Sie Zeuge einer ernsten Gefahrenlage für Polizisten oder andere Einsatzkräfte oder anderer Menschen werden, schauen Sie NICHT nur zu. Erster Schritt ist immer der NOTRUF, gleich bei welchem Notfall. Fordern Sie Verstärkung, Notarzt und Hilfe an. Wenn Sie einen "Ersten Hilfe-Kurs" gemacht haben, dann eilen Sie nach dem Flüchten der Täter auch zu den verletzten Polizisten und leisten Sie Hilfe, wie Sie dies auch bei jeder anderen Person machen würden. Die ersten Minuten bei einem Unfall oder Gewalteinwirkung durch Verbrechen sind sehr wichtig. Selbst wenn Ihre "Erste Hilfe"-Kenntnisse nicht mehr ganz so frisch sind, können Sie kostbare Menschenleben retten. Der größte Fehler, ist nicht zu handeln, denn dann sind der Tod oder schwere bleibende Folgen unter Umständen schon fast vorprogrammiert. Wichtig und gut einprägen: Erster Schritt: Notruf tätigen, 110 oder 112, wählen. Angaben machen WAS ist geschehen - Wieviele Verletzte - Wann sind die Ereignissse eingetreten, WO findet das Geschehen statt, Warum / Wodurch - Ursache der Notlage, soweit erkennbar oder als Zeuge beobachtet. Eine einfache Mitteilung kann sein: "Polizisten in Auseinandersetzung in Not, bitte schicken Sie Verstärkung" - sollten Sie Zeuge einer Auseinandersetzung zwischen Polizisten und weiteren Personen werden. Beim Auffinden einer bewußtlosen Person könnte Ihre Meldung lauten: "Bewußtlose Person, nicht ansprechbar, reagiert nicht auf Ansprache, nicht auf Schmerzreize, unregelmässiger Puls, Atmung vorhanden aber blaue Lippen in der Musterstrasse, Hausnummer 110, Musterstadt gegenüber dem Denkmal...Bitte schicken Sie Rettungsdienst und Notarzt." Zweiter wichtiger Schritt: RUHE bewahren, wenn Sie von einem Mobilfunk-Telefon anrufen, vielleicht auch daran denken, die Handy-Nummer für eventuelle Rückfragen mitzuteilen. Ähnliches gilt auch beim Anruf von einem privaten Telefon. Dritter Schritt: Sobald Sie erkennen, dass keine Gefahr durch Angreifer oder bei Unfällen, etwa Feuer, auslaufende Giftstoffe, etc. für Sie besteht, zu den Verletzten eilen, ansprechen, Zusprache, nach Verletzungen suchen, auf Angaben der Verletzten achten, soweit diese sich noch äußern können, Blutungen stillen und wenn Sie wissen, wie es funktioniert bei Personen mit HerzKreislauf-Stillstand mit den Standard-Massnahmen der Herz-Kreislauf-Wiederbelebung (Atemwege frei machen, initiale Beatmung, Herzdruck-Massage) beginnen. Ziel ist es bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt einen Minimal-Kreislauf im Körper des Opfers aufrecht zu erhalten. Sollten Sie bewusstlose Personen ohne Puls, Atmung und Herz-Kreislauf-Stillstand auffinden, bitte mit allen Massnahmen der Herz-Kreislauf-Wiederbelebung beginnen. Es ist nur durch Experten einzuschätzen wann der genaue Zeitpunkt eines Herz-Kreislauf-Stillstandes eingetreten ist. Eine solche Person könnte vielleicht erst zwei Minuten zuvor in eine Notlage geraten sein.Vom 56

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Ersthelfer kann nicht erwartet werden, richtig einzuschätzen, zu welchem Zeitpunkt die Notlage eingetreten ist. Daher ist es gut so zu handeln, als sei der Notfall erst vor wenigen Sekunden eingetreten. Nicht der Ersthelfer entscheidet, ob eine Person lebt oder tot ist, sondern einzig und allein der behandelnde Notarzt. Kalte Witterung kann die Chance auf eine erfolgreiche HerzKreislauf-Wiederbelebung erhöhen. Vergessen Sie bitte nicht zuvor die Atemwege frei zu machen. Dies ist mit einem Taschentuch und den Fingern möglich. Mit den Opfern von Gewalttaten und Unfällen sprechen Sowohl bei Opfern von Verbrechen, Unfällen und schweren Erkrankungen kann alleinig die Zusprache, vielleicht sogar der Satz: "Ich bin für Sie da, ich bleibe bei Ihnen, ich habe Hilfe gerufen", die Situation eines in Not geratenen Menschen verbessern. Ein solcher Satz kann das Gefühl von Sicherheit und Fürsorge eines in Not geratenen Menschen vermitteln. Sprechen Sie auch ganz bewußt mit bewußtlosen Opfern. Schon die Tonlage einer beruhigenden Stimme kann ebenso hilfreich für Opfer von Gewalttaten oder von Unfällen sein, auch wenn diese Personen dem Anschein nach zunächst nicht in der Ihnen gewohnten Form reagieren. Auch Personen bei Bewusstsein schützen. Opfer von Verbrechen und Unfall-Opfer, schwer erkrankte Menschen befinden sich zumeist im Schock. Sie können schon durch den Wärmeerhalt mittels einer Jacke oder mit einer Alu-Decke (gibt es für rund 3 Euro in fast jeder Apotheke und passt in jede Tasche) Leben retten, indem Sie die Auskühlung und Unterkühlung der verletzten Person verhindern. Sollten Sie sich nicht mehr sicher sein, wie Sie Hilfe leisten können, dafür gibt es mehrere Hundert Beispiele, weil vielleicht Ihr Führerschein schon mehr als 20 Jahre alt ist, dann besuchen Sie doch einfach einen "Erste Hilfe"-Kurs bei Die Johanniter, ASB Arbeiter-Samariter Bund, Malteser Hilfsdienst oder beim DRK Deutschen Roten Kreuz. Die Kurse sind in der Regel nicht ganz so teuer und Sie können lernen, wie Sie effektiv das Leben von Menschen retten können. Notfälle können nicht nur auf der Strasse, sondern sehr oft auch bei Freunden, Verwandten und Bekannten im häuslichen Umfeld eintreten. Wer sich dann mittels eines Kurses vorbereitet hat, weiss wie mit einer ernsten Gefahrensituation umzugehen ist und wie ganz praktische Hilfe geleistet werden kann, um Menschenleben zu retten. Eine Ausrede, sich nicht auf eine Hilfe-Leistung und das Retten eines Menschenlebens vorzubereiten gibt es nicht. Wer helfen will, der kann ! Hilfe-Einsatz kann plötzlich und überraschend für jeden kommen Als Autofahrer hatte ich so lange gehofft, von einem Notfall nicht Zeuge zu werden, bis ich an die Unfallstelle an der "Alten Feuerwache" in Mannheim gelangte, bei dem ein Radfahrer von einem Auto erfasst wurde.

57

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Ich war auf dem Weg zum Dienst und war in keinster Weise darauf vorbereitet, dass ich an diesem Tag an dem Versuch der Wiederbelebung eines Fahrrad-Fahrers beteiligt werden würde ohne Rettungswagen und Notfallausstattung, als Privat-Person. An diesem Tag kam ich mehr als eine Stunde zu spät zur Arbeit, weil ich gemeinsam mit anderen Menschen um das Leben eines schwer verletzten Fahrrad-Fahrers kämpfte. Leider haben wir an diesem traurigen Tag diesen Kampf gegen den Tod verloren. Doch gemeinsam mit Kollegen im Rettungsdienst ist es an anderer Stelle gelungen, das kostbare Leben von Menschen zu retten. Meist geschehen solche Ereignisse zu einem Zeitpunkt zu dem Sie garantiert nicht mit gerechnet haben. Bis zum heutigen Tag habe ich die Ereignisse an der "Alten Feuerwache" in Mannheim nicht vergessen. Noch vor dem Eintreffen des Notarztes mußte ich eine "Stufen-Bildung", "Verdacht auf Schädelfraktur, Verdacht auf Schädel-Basis-Bruch, etc." feststellen. Dies war mir möglich, weil ich seit 1984 nicht nur Journalist, sondern seit 1993 zudem auch noch staatlich examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger und zudem Rettungssanitäter bin. An diesem Tag war ich jedoch auf dem Weg zum Dienst und noch nicht offiziell im Einsatz. Es ist ein ganz großer Unterschied, ob man mit dem Notarztwagen oder Rettungstransportwagen zum Einsatz kommt oder plötzlich als Privatperson ohne Hilfsmittel, nur mit Handschuhen zum Ersthelfer wird. Ohne die notwendige gewohnte Arbeits-Ausstattung fühlte auch ich mich als Pflegefachkraft und Rettungssanitäter reichlich hilflos. Dennoch versuchte ich, so gut, wie möglich zu helfen. Doch dem Mann konnte auch der schnell herbei geeilte Notarzt nicht mehr helfen. Wer mittels eines "Ersten Hilfe"-Kurses und weiterer fortführender Kurse sich auf den Ernstfall vorbereitet hat, weiss fast zu jeder Zeit, wie er in einer schweren Notlage reagieren kann und muss. Auch Einsatzkräfte brauchen Hilfe Die Eindrücke von diesem Unfall konnte ich bis zum heutigen Tag nicht vergessen. Es ist ein sehr schlimmes Erlebnis, wenn einem trotz aller Bemühungen ein Mensch regelrecht unter den Händen einfach so wegstirbt, dem es wenige Minuten zuvor noch ganz gut ging - zumindest vor dem Unfall. Es wird zwar Pflegefachkräften und auch Mitarbeitern im Rettungsdienst, in der Feuerwehr und auch bei der Polizei immer wieder empfohlen "Sie dürfen nicht alles so nah an sich herangehen lassen, sonst zerbrechen sie...". Das ist richtig. Doch auch Mitarbeiter der Feuerwehr, im Rettungsdienst und Polizei sind in erster Linie eben auch Menschen mit Eindrücken und Gefühlen und keine Dienst- oder Hilfs-Roboter.

58

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Es gibt Ereignisse in der "Ersten Hilfe"-Leistung an diesem Tag, die ich nicht einfach so ausblenden kann, selbst wenn ich es mir wünsche. Auch in den beruflichen Erfahrungen, sei es in der Notaufnahme im Krankenhaus, auf der Intensiv-Station oder im Rettungsdienst in Mannheim, in Ludwigshafen und im Rhein-Pfalz-Kreis gibt es "Einsatz-Situationen", die mich heute noch belasten und die ich nicht einfach aus meinem Leben "ausblenden" kann, als hätten diese sich nicht ereignet. Das kann dazu führen, dass man über viele Jahre oder das ganze Leben "Geschehen und schlimme Eindrücke von schlimmen Ereignissen" mit sich trägt, die man nicht vergessen oder noch schlimmer nicht aufarbeiten kann. Im schlimmsten Fall kann das auch Einsatz-Kräfte in der Tat zerbrechen und sogar Dienst-unfähig machen. Daher ist eine Hilfe für den Polizei-Beamten nicht nur rein körperlich jetzt zwingend notwendig, sondern lange Zeit darüber hinausgehend. In der Fach-Terminologie beschrieben, braucht der Polizei-Beamte die Begleitung einer Fachkraft für Supervision und eines Seelsorgers. Dies kann ebenso alle weiteren Kollegen und Kolleginnen der Polizisten-Opfer, die Eltern, Verwandte, Freunde und Angehörige und sogar die Ermittlungs-Beamten und Beamtinnen betreffen. Der 24jährige Polizei-Beamte wird mit den Eindrücken kämpfen müssen, Zeuge der Ermordung seiner Dienstkollegin geworden zu sein und mit die Eindrücke bewältigen müssen, selbst zum Opfer eines schweren Verbrechens geworden zu sein. Er wird lange Zeit nach der intensivmedizinischen Versorgung nicht nur die rein auf den Körper bezogene Hilfe benötigen, sondern auch psychologische und seelsorgerische Hilfe. Unfälle und Erkrankungen sind nicht immer zu verhindern.Verbrechen dieser schweren Form können auch nicht immer verhindert, doch zumindest in der Anzahl stark gesenkt werden. Dazu können alle Menschen ihren Beitrag leisten, in dem wir alle das Leben anderer Menschen respektieren, achten, schützen und bewahren und wenn es notwendig wird helfen, um ein Menschenleben zu retten. Dank eines unbekannten LKW-Fahrers: Zur Hilfe verpflichtet Zur Hilfeleistung habe ich mich nach einem besonders dramatischen und schlimmen Ereignis auf der Autobahn A 81 selbst verpflichtet. Durch einen Leichtsinns-Fehler und Unachtsamkeit verunglückte ich 1994 auf der Autobahn in der Nähe von Stuttgart schwer und wurde zum UnfallOpfer. Nur dem sofortigen Einschreiten eines LKW-Fahrers, der "Erste Hilfe" leistete und sofort Polizei und Rettungsdienst verständigte, verdanke ich, dass ich vergleichsweise recht unbeschadet die Folgen eines fünffachen Überschlags mit einem Klein-Auto überlebte. Noch auf der Intensivstation, damals leider als Patient, habe ich mir vorgenommen, wenn mir Gott dazu die Gnade schenkt, Menschen in Notlagen zu helfen, sei es auf der Strasse, auf der Autobahn oder sonst wo, dann werde ich helfen, weil mir dieser LKW-Fahrer, dessen Namen ich bis heute infolge der Verletzungen und eines "Black outs" oder besser einer Amnesie (Teil-Verluste des Erinnerungsvermögens im Zusammenhang mit dem Autounfall) nicht kenne, dennoch als Vorbild 59

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

dient, "wer helfen will, der kann". Man muss nicht immer Fachkraft sein, um zu helfen. Der LKWFahrer hatte wohl irgendwann einen "Ersten Hilfe"-Kurs gemacht und dafür und für seine Hilfe bin ich noch heute dankbar, besonders dann, wenn mich Knochen- und Glieder-Schmerzen an die Ereignisse in der Juli-Nacht des Jahres 1994 sehr deutlich an den Unfall und dessen Folgen erinnern. Mit ganz schlimmen Erlebnissen kann ich nur Dank des Glaubens an Gott und Jesus Christus bestehen. Wenn mich schlimme Eindrücke und Erlebnisse zu zerbrechen drohen und ich diese "nicht aufarbeiten" kann, gebe ich die Sorgen, Nöte und Ängste an Gott ab und bitte ihn in einem kleinen stillen Gebet, mich durch die Zeit der Trübsal und Drangsal zu tragen. Für mich hat dies eine befreiende Wirkung und das Gefühl einer gewissen Erleichterung. Bitte um bundesweite Solidarität und Mahnwachen Zugegeben, von den Ereignissen, der brutalen Ermordung der Polizistin und der schweren Verletzung eines Polizei-Beamten in Heilbronn bin auch ich emotional tief ergriffen, besonders deshalb weil ich während meiner Ausbildung in Mannheim als Rettungssanitäter auf der Rettungswache auch Polizistinnen und Polizisten kennenlernen konnte, die einen Kurs zur NotfallHilfe-Leistung und Praktika, etwa bei Unfällen und sonstigen Katastrophen absolvierten, um anderen Menschen, auch als Polizei-Beamte, Rettungs-Dienst-technisch gesehen, "fachgerecht" helfen zu können. Es waren junge Polizisten, wie die beiden Opfer, mit denen ich Gespräche führte über ihre Wünsche, Träume und Ziele, die auch ich habe, manchmal einfach nur ganz private Gespräche über die Geschehen des Alltages. Es waren für mich auch "Kollegen" und "Kolleginnen" im Rettungsdienst, obgleich ich wusste, es sind im Hauptberuf Polizei-Beamte. Irgendwie gehörten auch diese junge Polizisten zur "Familie" dazu. Trauer muss man zulassen und Anteilnahme können wir alle zeigen. Mit Heilbronn verbindet mich zudem die Arbeit als Journalist für das Stadtradio Heilbronn im Jahr 1990. Fast täglich sprach ich im Auftrag des kleinen Radio-Senders mit der Polizei, um zu erfahren, was geschehen ist. Ich bitte heute aus ganz traurigem Anlass um bundesweite Mahnwachen für die junge 22jährige Polizistin, für den 24jährigen Polizisten, der im Krankenhaus um sein Leben kämpft und um Solidarität für die Polizisten, die täglich in den Einsatz gehen, um die Gesellschaft und Deutschland zu schützen. Lassen Sie die Mitmenschen in ganz Deutschland wissen, uns allen ist der Tod einer 22jährigen Frau und Polizistin nicht gleichgültig. Wir protestieren dagegen. Die Polizisten begeben sich sehr wohl in Gefahren-Situationen um Gefahren für andere Menschen abzuwenden. Das wissen wir alle oder erahnen es zumindest. Lassen Sie uns gemeinsam dazu beitragen, damit auch der Dienst von Polizistinnen und Polizisten in Deutschland sicherer wird. 60

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich fordere nicht den Sicherheits-Staat, auch nicht einen Überwachungs-Staat, doch ich fordere, dass in diesem Land das Leben jedes Menschen, gleich welcher Herkunft, sozialen Stellung, Hautfarbe, Rasse, Beruf, religiösen Überzeugungen oder weltanschaulichen Vorstellung, auch das Leben von Polizistinnen und Polizisten geschützt, geachtet, respektiert und bewahrt wird. Die Polizisten, die tagtäglich auf den Strassen in Deutschland ihr Leben riskieren, damit wir die Bürger und Bürgerinnen in Deutschland sicher leben können, haben unsere Anteilnahme, Solidarität, Unterstützung und Hilfe verdient. Helfen Sie, wenn Sie Zeuge von Verbrechen werden. Manchmal gibt es Gründe seinen Namen nicht zu nennen. Doch ein einfacher Anruf von irgendeiner Telefon-Zelle mit der Mitteilung, dass dieses oder jenes soeben beobachtet wurde, ist nahezu jedem Menschen möglich ohne sich dabei in Gefahr zu begeben. Lassen Sie bitte die Polizistinnen und Polizisten, meist des einfachen und mittleren Dienstes wissen, dass Sie deren täglichen Einsatz für Sicherheit und Gefahrenabwehr würdigen. Lassen Sie die Polizistinnen und Polizisten in Deutschland wissen: Wir sind ihnen dankbar und sie sind nicht alleine. Das ist die Botschaft die jetzt von vielen Bürgern und Bürgerinnen an Polizisten und Polizistinnen in ganz Deutschland gehen sollte. Wer beobachtet, dass Polizistinnen und Polizisten in Gefahr geraten sollte zumindest das tun, was jedem Menschen mit und ohne Ausbildung möglich ist: Die Notrufnummer 110 oder 112 wählen und Hilfe rufen ! Helden, die falsch reagieren braucht dieses Land nicht. Daher bitte ich Sie heute auch darum die zuständigen Fachkräfte zu rufen und nicht eigene "Rettungsaktionen" durchzuführen, solange es sich dabei nicht um die "Erste Hilfe-Leistungen" handelt bzw. Sie sich nicht sicher sein können, dass ihr Handeln mit besten Wissen und Gewissen stattfindet. Als ehemaliger wehrpflichtiger Soldat der Bundeswehr, als Gesundheits- und Krankenpfleger, als Rettungssanitäter und als Journalist bin ich der Überzeugung, dass ein Notruf in Deutschland jedem Menschen möglich sein kann und vielen Menschen es möglich ist, "Erste Hilfe" und "Lebensrettende Sofortmassnahmen" durchzuführen. Wer helfen will, der kann - darum bitte ich Sie heute herzlichst ! Lassen Sie uns gemeinsam gegen soziale Kälte und gegen die Gleichgültigkeit gegenüber Menschen in Deutschland handeln, ungeachtet dessen, ob es sich dabei um eine junge 22jährige Polizistin, Polizisten oder andere Menschen, gleich was auch immer diese machen, handelt. Zudem bin ich der Überzeugung, dass wenn wir in Liebe füreinander leben und 61

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

veranstwortungsbewusst handeln, sich Katastrophen und der nicht notwendige Tod, wie der der jungen Polizistin am Mittwoch, dem 25. April 2007 in Heilbronn und weitere ernste Krisensituationen verhindern lassen. Kein Mensch lebt für sich alleine, wir alle leben in einer Gemeinschaft und bedürfen einer Gemeinschaft, die auch für Menschen in Not, Gefahr und schwache Menschen da ist. Dies ist möglich - auch in Deutschland. Die Polizei hilft uns und ebenso ist es für viele Bürger und Bürgerinnen im begrenzten Umfang möglich auch Polizistinnen und Polizisten zu helfen. Gegen Liebe, Hilfe und Gerechtigkeit gibt es kein Gesetz. Polizistinnen und Polizisten sind ebenso, wie jeder andere Bürger und Bürgerinnen, in erster Linie Menschen, deren Leben es zu achten gilt, wie das Leben jedes anderen Menschen. Polizistinnen und Polizisten, sind zudem Staatsbürger in Uniform. Auch Polizisten und Polizistinnen können Fehler machen. In dem wir bereit sind verantwortungsvoll das Leben des anderen Menschen zu respektieren, zu achten und zu schützen, in dem wir gegen soziale Kälte handeln und Liebe für einander in der Tat und Wahrheit leben, können wir Deutschland mit Mitteln sicherer machen, die stärker sind, als jede Form von Gewalt. Das Böse kann mit dem Guten überwunden werden. Dafür gibt es Millionen von guten Beispielen. Lassen Sie die Polizistinnen und Polizisten dieses Landes wissen, dass wir sie lieben, mit ihnen Anteil nehmen und mit ihnen trauern, um das Leben einer jungen Polizei-Beamtin und einer jungen Frau, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatte. Als Menschen und zeitlich befristete Gäste auf dieser Erde haben alle Menschen Rechte und Pflichten. Lassen Sie uns alle unseren Teil dazu beitragen diesen Rechten und Pflichten mit Verantwortungsbewusstsein, mit Gerechtigkeit, mit Liebe in der Tat und Wahrheit und mit Würde vor Gott und den Menschen gerecht zu werden. Polizeigewerkschaft (DPolG) trauert um erschossene Polizistin in Heilbronn Berlin / Stuttgart / Heilbronn. (red). 25. April 2007 Mit Trauer und Bestürzung reagierte die Deutsche Polizeigewerkschaft auf die Tötung einer Polizistin am 25. April in Heilbronn. Obwohl die genauen Tatumstände noch ungewiss sind, belege auch diese Tat, bei der ein weiterer Polizist schwer verletzt wurde, wie gefährlich der Polizeiberuf ist. DPolG Bundesvorsitzender Wolfgang Speck: „Unser Mitgefühl gilt zunächst den Familien der Opfer.

62

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Ich bin zuversichtlich, dass ein derartiger feiger Mordanschlag schnell aufgeklärt werden kann. Die öffentliche Diskussion um die Gefährlichkeit des Polizeiberufes und die angemessene Schutzausstattung wird aber leider wieder von neuem losgehen.“ Auch der badenwürttemberigsche Ministerpräsident Günther Öttinger sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus. Die Zahl der seit 1945 in Ausübung oder aus Veranlassung des Dienstes durch Rechtsbrecher tödlich verletzten Kollegen erhöht sich damit auf 388. Hinweise zur Tataufklärung bitte an: Polizeidirektion Heilbronn Karlstraße 108 74076 Heilbronn Telefon: 07131 / 104-2000 Landeskriminalamt Baden-Württemberg Taubenheimstraße 85 70372 Stuttgart Tel: 0711 54 01 - 0 FAX: 0711 54 01-33 55 3mnewswire.org Innenminister Heribert Rech: „Mein tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen“ Stuttgart / Heilbronn. (red). 26. April 2007. Innenminister Heribert Rech hat den Tod einer jungen Polizeibeamtin in Heilbronn sehr bedauert. „Mein tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen“,sagte Rech am Mittwoch, 25. April 2007, in Stuttgart. Er hoffe auf baldige und vollständige Genesung des verletzten Beamten. Die Polizei werde alles tun, um die Hintergründe schnell und umfassend aufzuklären. Innenminister Heribert Rech ordnet Trauerflor an allen Streifenfahrzeugen des Landes an 3mnewswire.org Polizei Baden-Württemberg von kaltblütigem Verbrechen tief betroffen 63

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Stuttgart / Heilbronn (red). 26. April 2007. Die Polizei Baden-Württemberg ist nach dem unfassbaren Mord an einer 22-jährigen Beamtin und dem versuchten Mord an einem 24-jährigen Beamten tief betroffen. Innenminister Heribert Rech: „Diese sinnlose Tat ist für uns alle nicht nachvollziehbar. Ich habe als äußeres Zeichen der tiefen Trauer der gesamten Polizei Baden-Württembergs Trauerflor an allen Streifenwagen des Landes angeordnet. Mein tiefes Mitgefühl gehört den Angehörigen.“ Seine ganze Hoffnung setze er nun auf die Ärzte. Er hoffe, dass es diesen gelingt, das Leben des schwerverletzten 24-jährigen Polizeibeamten zu retten. Seit 1945 seien in Baden-Württemberg insgesamt 54 Polizeibeamte durch Rechtsbrecher getötet und allein im Jahr 2006 394 Polizeibeamte durch Straftäter verletzt worden. Dies zeige, dass der Polizeiberuf alles andere als ungefährlich ist. Deshalb würden alle Polizeibeamten bereits während der Ausbildung durch situatives Handlungstraining, Zwangsmittel- und Schießtraining sowie Abwehr- und Zugriffstraining hochprofessionell auf konfliktträchtige und gefährliche Situationen vorbereitet. Auch nach der Ausbildung absolviere jeder Polizeibeamte regelmäßig Einsatztraining, um die Risiken des polizeilichen Alltags zu minimieren. Absolute Sicherheit könne es jedoch trotz einer hochwertigen Aus- und Fortbildung und einer optimalen Schutzausstattung nicht geben, wie die tragischen Ereignisse des gestrigen Tages zeigten. 3mnewswire.org Fernseh-Beitrag: http://www.myvideo.de/movie/1350943 Erst-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, 26. April 2007 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, September 2007 Soziales Engagement - 10.000 Euro-Spende:

BASF AG hilft bedürftigen Menschen im Rhein-Pfalz-Kreis
Landrat Werner Schröter freut sich in Anbetracht eines defizitären Haushaltes von 8 Millionen Euro 64

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Finanzielle Hilfe soll an bedürftige Familien und Menschen im Landkreis in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden verteilt werden VON ANDREAS KLAMM Ludwigshafen. Die BASF AG Ludwigshafen am Rhein hilft bedürftigen Menschen im Rhein-Pfalz-Kreis. Der Personalchef der BASF AG, Hans-Carsten Hansen, überreichte am Donnerstag, 15. Dezember, einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro an Landrat Werner Schröter. Hans-Carsten Hansen: "Wir sind gerne, wie in jedem Jahr bereit, die Stadt Ludwigshafen, dem Rhein-Pfalz-Kreis und den kirchlichen Trägern für besondere Projekte, in diesem Fall auch für die Unterstützung von hilfsbedürftigen Mitbürgern, Geldbeträge zur Verfügung zu stellen. Im Jahr des 140jährigen Bestehens der BASF AG haben wir die Summen etwas erhöht. Für den Rhein-Pfalz-Kreis habe ich heute dem Landrat, Herrn Werner Schröter, einen Betrag von 10.000 Euro ausgehändigt." Das sei Geld, das direkt von der BASF AG, die in Ludwigshafen ihren Sitz hat, zur Verfügung gestellt wird. Dieses Jahr, habe die BASF AG ein Großprogramm gefahren, "Mit uns gewinnt die Region". Dabei habe man rund 22 Millionen Euro dieses Jahr ausgegeben, informierte Hans-Carsten Hansen von der BASF AG. Gefördert wurden auch Projekte in den Bereichen Wissenschaft, Kultur, Sport und Soziales. Die BASF AG habe damit auch gesellschaftliches Leben unterstützt. Ziel sei es die "Metropolregion" mit diesem Betrag auch ein Stück weit zusammenzubinden, so der Personalchef der BASF AG in Ludwigshafen am Rhein. Zu helfen, dies zu starten, sei ein Anliegen des Programms. Dies sei gut angekommen. Die Förderung einzelner Projekte werde im kommenden Jahr weitergehen. Hans-Carsten Hansen: "Wir werden auch ein sehr attraktives Volumen weiterhin zur Verfügung stellen". Zudem werden neue Projekte aufgenommen. Hier und da werde es Veränderungen geben, aber vieles wird sich auch bestätigen, beispielsweise das Filmfestival in Ludwigshafen am Rhein "Deutscher Film", werde im Frühjahr wieder stattfinden und auch andere Großveranstaltungen werden wie im Jahr 2005 die Fortsetzung genießen. Landrat Werner Schröter, freute sich über die Hilfe des weltgrößten Chemie-Unternehmens, der BASF AG: "Ich habe sehr erfreut gerade von Herrn Hansen erfahren, dass wir dieses Jahr 10.000 Euro bekommen. Noch heute morgen durfte ich der Presse unseren hochdefizitären Haushalt mit rund 8 Millionen Euro vorstellen. Da tut es uns gut, dass wir für unseren Sozialetat, eben diese 10.000 Euro verwenden können." 65

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Bereits im Vorfeld habe die Kreisverwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises bei den Gemeinden nachgefragt, ob diese bedürftige Personen innerhalb ihrer Grenzen haben. "Natürlich gibt es in den Gemeinden bedürftige Personen", so Landrat Werner Schröter. "In enger Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden, den in den Gemeinden Verantwortlichen und dem allgemeinen Sozialdienst der Kreisverwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises werden nun die Gelder verteilt für bedürftige Familien und für bedürftige Menschen im Landkreis.", versicherte der Landrat. BILD-Unterschrift # 1: Der Personalchef der BASF AG, Ludwigshafen am Rhein, Hans-Carsten Hansen überreichte einen Scheck mit 10.000 Euro für die Soforthilfe bedürftiger Famlien und Menschen im Rhein-Pfalz-Kreis an den Landrat des Landkreises, Werner Schröter (SPD). Foto: Andreas Klamm Television cast / zum Fernseh-Beitrag: http://www.ifnd734news.org/BASFhilft Erst-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, British Newsflash Magazine, 3mnewswire.org Nachrichtenagentur, 2005 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

Wird Rüdiger Steinbeck zum Hartz-4-Märtyrer in Deutschland?
VON ANDREAS KLAMM New York / London / Wieda . Kann sich Deutschland, Rüdiger Steinbeck als Hartz-4Märtyrer, in den Augen der internationalen Öffentlichkeit leisten? Seit mehr als 6 Wochen befindet sich der Mann aus Wieda (Landkreis Osterode) im Hungerstreik für Grundrechte und Menschenrechte in Deutschland. Böses kann nur mit GUTEM und der LIEBE überwunden werden! Wo sind in Deutschland, die Menschen und Behörden, die Nächstenliebe, die Liebe zu den Feinden leben und Mitgefühl für arme und notleidende Menschen haben? Deutschland braucht mehr Menschen, die auch ihren Nachbarn lieben. Kann der nicht notwendige Tod von Rüdiger Steinbeck verhindert werden? Können regionale Behörden und der Hungerstreikende gemeinsam eine Lösung finden, die dem hungerstreikenden Mann, ein menschenwürdiges Leben in Deutschland möglich macht? Der nicht notwendige Tod eines Menschen in Deutschland aufgrund von Armut. Das passt nicht zum Bild des Export-Weltmeister Deutschland. 66

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Bitte helfen Sie LIEBE, Güte und Menschenwürde nach Deutschland zu importieren. BITTE helfen Sie LEBEN in Deutschland zu retten! Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes gibt es 11 Millionen Menschen in Deutschland die von Armut betroffen oder gefährdet sind. Wenn diese Menschen und Menschen, die noch in Arbeit stehen, sich in einem Solidaritäts- und Hilfe-Bündnis "GEGEN ARMUT" zur Wahrung ihrer Grundrechte und Menschenrechte zusammenschliessen, kann eine Selbsthilfe und das Überleben auch für von Armut betroffene Menschen in Deutschland erreicht werden, bis Hilfe von oben kommt bzw. vielleicht auch gerechte politische Lösungen gefunden werden. DANKE. Erst-Veröffentlichung: 3mnewswire.org, British Newsflash Magazine, IFN d734 News Magazine, Januar 2007 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

Für die Kinder-Parkinson-Forschung:

Mit dem Galacom-Charity-Bike radeln für die gute Sache
WinMore hilft kranken Kindern VON ANDREAS KLAMM Heiligendamm / Nürnberg. WinMore hilft Kindern, die an Parkinson erkrankt sind. Er setzt sich für die Kinder-Parkinson-Forschung ein, um eine Finanzierung für die Forschung um Kinder-Parkinson auf die Beine zu stellen. Die Sicherheitskräfte staunten nicht schlecht als WinMore mit dem Galacom-Charity-Bike vorfuhr, um sich mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, zum FotoShooting beim G8-Gipfel zu treffen. Während die Sicherheitskräfte immer noch zweifelten und die Computer zwecks SicherheitsAuskünfte bemühten, zeigte José Manuel Barroso ein Herz für Kinder und ließ sich mit WinMore für die gute Sache ablichten. WinMore ist sich keineswegs zu schade auch ungewöhnliche Wege zu gehen und dabei manchmal auch hart angegangen zu werden. Er nimmt Hürden, die es im Kampf gegen Kinder-Parkinson zu nehmen gilt. Die Erkrankung um Kinder-Parkinson steht nicht im Mittelpunkt der pharmazeutischen Forschung 67

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

und des öffentlichen Interesse. Genau das will WinMore ändern. Er reist mit dem Galacom-Charity-Bike von Gala zu Gala um die Welt, um namhafte Sponsoren und Unterstützer aus Politik, Kultur, Kunst und Sport zu gewinnen. Mit dem Galacom-Charity-Bike erregt er Aufsehen und Interesse. Die Menschen wundern sich zunächst, wenn WinMore mit und ohne Ankündigung auf einer Gala auftaucht. Diese Verwunderung wechselt meist schnell in eine Stimmung der Bewunderung, wenn Menschen und internationale Promi´s von dem Engagement von WinMore für Kinder, die an Parkinson erkrankt sind, hören. Die Menschen beginnen sich für die Forschung um die Erkrankung von Kindern mit Parkinson zu interessieren. Mit den zum Teil spektakulären und kreativen Auftritten bringt WinMore auch bei den ganz Großen in der Welt, Kinder und die Forschung zu Kinder-Parkinson ins Gespräch. Mögliche Sponsoren und Unterstützer werden auf WinMore aufmerksam. In seinem Projekt wurde WinMore bereits von zahlreichen Promis unterstützt, unter anderem auch von Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble, Franz Beckenbauer, Deutschlands "Superfrau" Verana Pooth und viele andere. Das Film-Bike soll bei der Filmpremiere des Spielfilms "Win for Charity" für die Kinder-ParkinsonForschung zu 50 Prozent versteigert werden. Die andere Hälfte geht an die Muhammad Ali Foundation. Aufmerksamkeit erreichen und mit diesem öffentlichen Interesse die Forschung um KinderParkinson vorantreiben. Das ist das Ziel von WinMore. Sein Motto ist: "Each moment counts, without borders for human moments." Ein gutes Ziel! WinMore dankt allen begleitenden Partnern, die die gute Sache zur Forschung über KinderParkinson bereits unterstützen: Df-webhosting.de, pmb PRODUCTIONS, Lufthansa, Marzocchi, Kaminski, GHM Neue Messe München, Imhofwerbung Nürnberg, Audio Video Technologie Nürnberg, Arthur Fischer TIP und dem Internet-Team zum Spielfilm-Projekt "Win for Charity". Weitere Informationen und Fotos, die es in sich haben, bei: http://www.galacom.tv BILD-Unterschrift: Winmore kommt mit dem Film-Bike um auch beim G8-Gipfel prominente Unterstützer zu finden. Bei den Sicherheitskräften sorgte er zunächst für Verwunderung. Fotos: and / 3mnewswire.org Erst-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 3mnewswire.org - Nachrichtenagentur, Juni 2007 Informationen zum Autor des Beitrages: http://www.regionalhilfe.de/akc .

68

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Im Kampf gegen Suchtkrankheiten:

Dem zermürbenden Abstieg ein Ende setzen
VON ANDREAS KLAMM Dudenhofen/Speyer. In der Bundesrepublik sind rund 800 000 Menschen von Medikamenten, 40 000 bis 60 000 von illegalen Drogen und mehr als zwei Millionen Menschen vom Alkohol abhängige Personen verzeichnet. Fünf Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung ist laut Caritasverband Speyer behandlungsbedürftig, und auch im Raum Speyer/Dudenhofen ist dieses Problem längst nicht mehr unbekannt. Wege in die Unabhängigkeit werden angeboten. Die Zahl der Süchtigen schätzt der Initiator der neuen Dudenhofener AA-Gruppe auf cirka zehn Millionen, "vielleicht noch höher", da nicht alle Suchtkranken registriert seien. Gründer des weltweiten AA-Gruppen-Systems waren 1935 in den USA der bekannte Börsenmakler Bill, aus der Wall Street und Dr. Bob (Chefarzt), beide selbst vom Alkohol abhängig. Gegen den Alkoholismus versucht die AA-Gruppe Speyer seit fünfzehn Jahren, auch gegründet von einem Betroffenen, anzukämpfen, und dies nicht ohne Erfolg. Jetzt wechselte der engagierte Initiator der Speyerer AA-Gruppe nach Dudenhofen und betreut seit 28. Januar dort seine "Kollegen". "Bei uns gibt es keine Leitende, nur Leidende", meint er und erzählt seine Geschichte. Für den Beginn mit dem Trinken bis hin zum "totalen" Abstieg auf den Nullpunkt gibt es keine allgemeingültigen Regeln. Verschiedene "auslösende Faktoren" und Labilität des einzelnen wirken zusammen. Bis zur Entziehungskur war es ein sehr schwerer Weg: "Meine Frau stellte mich konsequent vor die Wahl, entweder du hörst auf zu trinken oder ich gehe. Ich entschloß mich für meine Frau!" Nach 20 Jahren "Suff" gelang es ihm nun, fast acht Jahre "trocken zu bleiben". Endlich hatte er es erreicht, " der Zeit des zermürbenden Abstiegs ein Ende zu setzen." Die Phasen des Alkoholismus lassen sich in Früh-, Mittel- und Endstadium gliedern. Für 95 Prozent bedeutet der übermäßige Alkoholgenuß den sozialen Abstieg. Mit einem Glas Bier, einem Cognac, sieht ein Problem plötzlich ganz anders aus. Der Griff zur Flasche wird immer öfters... Der Trinker empfindet anders. Das Denken und Handeln wird durch den "Fremdkörper" Alkohol negativ beeinflußt. Persönlichkeitsänderung und der Umgang mit "Niveau-Niedrigeren" folgen, bis der Trinker ihnen eines Tages gleichgestellt ist. Der Süchtige verliert die Kontrolle und seine Hemmungen bis zur Unzurechnungsfähigkeit. Der Arbeitsplatz ist gefährdet. Immer wieder stellt sich für ihn die Frage: wie komme ich an die Flasche? Den Grund für sein Trinken schiebt er immer anderen, nie sich selbst zu. Zu kriminellen Handlungen, meint der Dudenhofener AA-GruppenBetreuer, würden Trinker nur selten, neigen. Der "Leidende" erzählt weiter: "Schweißgebadet, mit schwerer Atemnot, wachte ich an jenem 69

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Morgen auf. Asthma - eine Krankheit, die keine war. Ein heilungsversprechendes Mittel aus Belgien, in der Apotheke erhältlich, brachte für mich den kompletten Rückfall mit katastrophalen Folgen. Erst später erfuhr ich, dass im Mittel 82 Prozent Alkohol enthalten waren, die mich wieder in ein "Meer von Flaschen" zurückwarfen. Der ehemalige Alkoholkranke trank so sehr, dass er fast sein ganzes Unternehmen im Alkoholrausch verlor. Bis zum Selbstmordversuch und einem Schädelbasisbruch ging der Rückfall. Letztlich hatte ich drei Möglichkeiten: "Klapsmühle, Tod oder weg von der Flasche". Er entschloß sich für das letztere und lernte eine AA-Gruppe kennen. Heute betreut er selbst die Dudenhofener AA-Gruppe, die nicht mit einem Verein oder einer Behörde zu vergleichen ist. AA, Anonyme Alkoholiker bedeutet aus freien Stücken, ungezwungen und ohne jedes "Muß" vom Alkoholismus wegzukommen, mit seiner Krankheit leben zu lernen. Und vor allen Dingen bleibt die Anonymität bei der AA gewahrt. Der Betroffene muß keine Formularberge ausfüllen oder massenweise Anträge stellen. Er kann einfach zu einem AA-Meeting kommen, zuhören, zuschauen, gehen oder bleiben, mitdiskutieren und erzählen. Mit dem AA-Konzept, erarbeitet von Abhängigen, wurde schon vielen tausenden Suchtkranken in aller Welt geholfen, von der Flasche oder Tablette wegzukommen. Zusammen mit Leidensgenossen versuchen "trocken" zu bleiben ist das Ziel der Alkoholiker-Gruppe. In der AA-Gruppe kann der einzelne seine Freiheit wiedererlangen. Alle sind in der AA-Gruppe gleichgestellt, alle um Stillstand der Krankheit und Resozialisierung bemüht. Dem neuen AA-Gruppen-Besucher hilft auf Wunsch ein "Sponsor" für ein ganzes Jahr lang, den Weg in die Unabhängigkeit zu erreichen. Dieser steht Tag und Nacht in allen Situationen zur Hilfe bereit. Die Betroffenen geben in der Gruppe ihre Erfahrungen an andere Betroffene weiter. Ziele der AA sind "Kapitulation vor dem Alkohol", gründliche und furchtlose "Inventur" im Innern, Beseitigung von Charakterfehlern, Wiedergutmachung von begangenen Fehlern und eben auf Dauer "trocken" zu bleiben. Einzige Voraussetzung für die AA-Zugehörigkeit ist der aufrichtige Wunsch mit dem Trinken aufzuhören. Die Anonymen Alkoholiker sind unter Telefon 0 62 32 . 93 651 (Helmut) zu erreichen. Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 1984 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, IFN d734 News Magazine, April 2006 Ein Sieg im Kampf gegen Leukämie:

Fünfjähriger Junge lebt dank Knochenmarkspende aus Hohenheim
Lebensretter im Schloss der Universität Hohenheim geehrt

70

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Stuttgart/Ludwigshafen/Osthofen. Timo Kissinger aus Osthofen bei Worms, derzeit Student der Agrarwissenschaften und Vorsitzender des AstA an der Universität Hohenheim, hat ein Leben gerettet: Dank seiner Knochenmarkspende kann ein 5jähriges Kind von Leukämie geheilt werden. Beim Aktionstag gegen Leukämie der Universität Hohenheim liess der Osthofener sein Blut untersuchen und sich als potenzieller Stammzellspender in die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) aufnehmen und registrieren. Am 18. August lud der Schirmherr der Aktion, Rektor Prof. Dr. Hans-Peter Liebig, deshalb den Lebensretter und alle Untersützer des 1. Hohenheimer Aktionstages gegen Leukämie zu einem Empfang in den Balkonsaal des Hohenheimer Schlosses und ehrte den Studenten und Lebensretter. Prof. Dr. Hans-Peter Liebig bereitete dem Lebensretter und den Unterstützern der Aktion einen festlichen Empfang. Prof. Dr. Hans-Peter Liebig ist glücklich: "Es freut mich ganz besonders, dass Timo Kissinger den Mut für diese Operation aufbrachte". Es sei wichtig, dass die Universität Hohenheim auch als ein Ort des gesellschaftlichen Engagements verstanden werde, so der Professor. "Es ist ein tolles Gefühl, wenn man helfen kann.", sagte Timo Kissinger. In den Niederlanden hat die Aktion, Dank der Hilfe des Studenten, ein Leben gerettet: Beim Hohenheimer Studenten Timo Kissinger wurde eine Knochenmark-Übereinstimmung mit einem schwerkranken Jungen festgestellt. In Nürnberg ließ sich Timo Kissinger Knochenmark entnehmen, das dem fünfjährigen Jungen übertragen wurde. Die Heilungschancen stehen gut. Beim Aktionstag im vergangenen Jahr, liess er sich fünf Milliliter Blut abnehmen. Als er ein dreiviertel Jahr später erfuhr, dass seine Gewebemerkmale nahezu hundertprozentig mit denen eines Patienten übereinstimmen, stand für den Hohenheimer Studenten aus Osthofen fest, dass er helfen würde. Im April wurde ihm in Nürnberg circa ein Liter Blut-Knochenmark-Gemisch aus dem Beckenkamm entnommen. Genug, um einem fünfjährigen Jungen in Holland, der an einer schweren und seltenen Erkrankung, einer aplastischen Anämie, leidet, die Chance auf Überleben zu geben. Von dem erkrankten Jungen weiß Kissinger nur, dass er Hassan heißt und fünf Jahre alt ist. Anders als in Deutschland herrscht in Holland zwischen Spendern und Empfängern ein absolutes Kontaktverbot. Dank der Typisierungsaktion der Universität Hohenheim in Zusammenarbeit mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei im Juni 2004 konnten Spender und Empfänger zusammenfinden. Timo Kissinger: "Wenn man bedenkt, wie unkompliziert der Knochenmarktransfer an sich ist, gilt 71

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

es letztlich nur noch, Spender und Spendenempfänger durch solche Aktionen wie in Hohenheim zusammenzubringen". Katrin Winkler, Mitarbeiterin der Zentralen Studienberatung, initiierte ehrenamtlich diese Aktion, nachdem in der Familie einer Freundin ein Leukämiefall aufgetreten war. Bei der Aktion ließen sich 418 Anwohner und Angehörige der Universität eine Blutprobe entnehmen, um in die Spenderdatei aufgenommen zu werden. Einer davon war Timo Kissinger. Um möglichst viele Typisierungen zu ermöglichen, hatten zahlreiche Spender den Aktionstag mit über 21.000 Euro unterstützt. Um einen potenziellen Lebensretter zu identifizieren, ist eine Blutauswertung notwendig. Einen passenden Spender zu finden ist ein großes Glück. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Gewebemerkmale eines Spenders mit denen des Patienten nahezu vollständig übereinstimmen, liegt zwischen 1:20.000 und 1: mehreren Millionen. Noch immer kann für jeden vierten Patienten, der auf die Übertragung gesunder Stammzellen angewiesen ist, kein passender Spender gefunden werden. Jeder, der sich als potenzieller Stammzellspender registrieren lässt, bedeutet eine Chance und kann irgendwann einmal Spender werden. Deshalb ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen registrieren und typisieren lassen. Typisieren lassen kann sich jeder gesunde Mensch im Alter von 18 bis 55 Jahren. Als weltweit größte Datei vermittelt die DKMS heute vier bis fünf Stammzellspenden täglich. Nach dem Empfang lud der AStA zu einer Benefiz-Disco im Schlosskeller der Universität. Der Erlös wird an die DKMS gespendet. Jede Typisierung kostet die Deutsche Knochenmarkspenderdatei 50 Euro. Die DKMS arbeitet gemeinnützig und ist weiterhin auf Spenden angewiesen um ihren Kampf gegen die Leukämie weiterführen zu können. DKMS Spendenkonto 755 3701 Kreissparkasse Esslingen Bankleitzahl (BLZ) 611 500 20 Andreas Klamm

72

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Aus dem Jenseits zurück ins Leben:

Halloween-Party als Magnet für junge Leute
Doppelter Erfolg – DRK-Helfer retten jungem Mann das Leben VON ANDREAS KLAMM Waldsee. „Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal ein Team des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für Notfälle dabei. Wir trafen diese Entscheidung aus der Verantwortung für die Jugendlichen als Prophylaxe.“, erklärte Reinhard Spindler, Organisator der Halloween-Party, die Präsenz eines Rotkreuz-Teams. Eine weise Entscheidung, die wenige Stunden später, am frühen Dienstagmorgen, einem Jugendlichen in der Gemeinde das Leben rettete. Es ist die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November. In den evangelisch dominierten Ländern feiern Gläubige den Reformationstag. Am Tag darauf feiern katholische Gläubige, am 1. November, einen der höchsten Feiertage: Allerheiligen. Viele junge Leute sind froh über den freien Tag und nutzen die Gelegenheit, um auf einer der größten Party´s in der Umgebung „richtig ausgelassen“ zu feiern. In Waldsee feierten rund 1 000 junge Menschen, fast doppelt soviel, wie erwartet, aus der ganzen Region, dieses Jahr zum ersten Mal in der Sommerfesthalle, eine Halloween-Party. Spass machen soll es - es geht um viel Musik, gruselige und kreative Kostüme. Ein junger Mann aus dem Rhein-Pfalz-Kreis geriet am frühen Dienstagmorgen in eine lebensbedrohliche Situation. DRK-Helfer reanimierten (wiederbelebten), gemeinsam mit Ersthelfern erfolgreich einen 19jährigen Jugendlichen und retten ihm das Leben. Der Phantasie der Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind kaum Grenzen gesetzt: Die einen kommen mit echter Asche bedeckt: „Wir sind gerade aus der Gruft gestiegen...“, beschreiben sie das Outfit. Ein „Vampir“ hat seine Freundin, eine „Vampirbraut“ gerade gebissen, ein Mädchen kommt mit Hörnern als „Teufelin“, wieder andere als „Nachtgespenst“ oder „Monster“, andere wirken ziemlich echt mit Blut überströmt, sind jedoch absolut kein Grund für einen Einsatz des DRK. „Ist alles nur Schminke. Sieht aber richtig echt aus...“. Der Männergesangverein (MGV) Concordia 1861 e.V., Veranstalter der Party, ist über die Grenzen der Gemeinde für gelungene Musik-Events im Großformat bekannt. Die jungen Gäste strömten aus allen Richtungen in die Sommerfesthalle. Sogar aus Ludwigshafen kamen Besucher zur HalloweenParty. Bis zu einer Stunde Wartezeit mussten die Partybesucher wegen des großen Andrangs, zeitweise, in Kauf nehmen, um nach gründlichen Sicherheits-Checks durch die Angestellten eines Sicherheitsunternehmens aus Viernheim, Einlass zu finden. 73

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Mit 14 000 Watt klangen aktuelle Tanzhits aus Pop, neue deutsche Welle, Techno und Rock, bis in die frühen Morgenstunden aus den Lautsprechern. „Ich mag keine klirrenden Lautsprecher. Der Ton soll sauber rauskommen.“, betont Reinhard Spindler. DJ Erek (Erek Diefenbach) aus Waldsee und DJ Jan (Jan Sigl) aus Römerberg haben über zweihundert CD´s mitgebracht und spielen, was dem tanzfreudigen Publikum gefällt. „In den Jahren zuvor wurde Halloween in der Kulturhalle gefeiert. Das gefiel nicht jedem. Die katholische Kirche ist gegen die Halloween-Party. Anwohner waren wenig erfreut über die Geräuschskulisse. Zudem wurde die Kulturhalle viel zu klein. Wir sind Bürgermeister Otto Reiland und der Gemeinde Waldsee sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit und die zur Verfügungstellung der Sommerfesthalle“, informierte der erste Vorsitzende, Reinhard Spindler. Die Lösung war die richtige, damit die Jugendlichen ungestört feiern können, ohne Nachbarn am frühen Morgen zu stören. Damit die jungen Menschen ausgelassen feiern können, war der Organisator in den Tagen vor dem Groß-Party-Event mit einer zwölfköpfigen Mannschaft und mit einem weiteren riesigen Logistik-Team im Hintergrund, des Männergesangsvereines, 500 Stunden mit Aufbauarbeiten für Stände, Bühne, Dekoration und vielen anderen Dingen beschäftigt. „Halloween gefällt mir einfach viel besser als die Hexennacht, weil da viel mehr „schreckliche“ Leute sind...“, meint Besucher, Marc Regel. „Uns hat es super gefallen. Es war „saugeil“. Aber wir wurden jetzt kurz vor zwölf nach Hause geschickt, weil wir erst 15 sind..´ne echte tolle Party. Coole Stimmung, coole Party.“, schwärmt Julia Lorey als Sprecherin für eine Gruppe junger Mädchen. Von Karin Zickgraf, DRK-Jugendleiterin, will ich wissen, worauf haben sie sich heute Abend vorbereitet?: „Wir sind froh, wenn es ruhig bleibt. Wir sind auf Jugendliche vorbereitet, die sich beim Trinken möglicherweise selbst überschätzen.“, meint sie. Sie konnte ihren Satz kaum beenden, als die erste Alarmmeldung kommt: „Bewusstlose Person vor der Halle.“ Das DRK-Team eilt zur Einsatz-Stelle. Gegen 22 Uhr ist die Party für einen 16jährigen zu Ende. Für ihn ist die Feier vor Beginn zu Ende. Er schaffte den Weg in die Halle nicht mehr, weil er sich auf dem Weg zur Party mit einer Flasche „Rum zugeschüttet“ hatte, berichten Freunde. Karin Zickgraf bestellt den RTW, meint Rettungstransportwagen. Der Junge muss zur stationären Überwachung ins Krankenhaus. Wahrscheinlich hat er weit mehr als 1, 2 Promille im Blut, schätzte die DRK-Helferin. Zum einem zweiten Einsatz kommt es kurz nach Mitternacht. Ein junger Mann überschätzte das Maß, was an Alkohol für ihn verträglich ist. Karin Zickgraf und ihr Team haben alles unter Kontrolle. Der junge Erwachsene wird von Freunden nach Hause gebracht. „Für ihn ist die Feier zu Ende. Keine Diskussionen.“, bleibt Zickgraf hart. Mister und Miss Halloween Sind seit Mitternacht für ein Jahr, Miss und Mister Halloween; Christina Pleines, Altrip und Manuel 74

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Klein aus Neuhofen. Drinnen läuft die Party auf Hochtouren. Das gibt es nicht bei jeder Halloween-Party. Kurz nach Mitternacht, nimmt Reinhard Spindler das Mikrofon in die Hand und stellt die Miss und den Mister Halloween 2005 vor. Christina Pleines aus Altrip und Manuel Klein aus Neuhofen wurden gewählt. So genau wissen beide selbst nicht, wie ihnen dies gelungen ist. „Wir sind kein Paar.“, antworten sie und freuen sich über eine große Flasche Champagner. Gegen 1.30 Uhr wird es gruselig ernst... – ...mindestens „zwei Schutzengel“ Rund 1 000 junge Leute sind in bester Stimmung in der Sommerfesthalle und nicht wenige feiern, als ob es die letzte Party sei. Draußen, einige Meter vor der Halle, gerät ein junger Mann in Lebensgefahr. Die dritte EinsatzMeldung für das Team der ehrenamtlichen DRK-Helfer kommt kurz vor 1.30 Uhr. „Bewusstlose Person liegt auf dem Boden.“ Ich begleite die Helfer vom Roten Kreuz zum dritten Einsatz. „Die Augen sind starr. Ein junger Mann reagiert nicht auf Ansprache, nicht auf Schmerzreiz.“ „Atmung sehr flach, der Puls ist tastbar, aber nicht regelmäßig und schwach.“, checkt DRK-Einsatzleiterin Karin Zickgraf. Ich sehe, es ist ziemlich ernst und schalte meine Camera ab, Berichterstattung hat Grenzen. Die DRK-Helfer bringen den Patienten in die stabile Seitenlage, überwachen die Vitalwerte, wie Atmung, Puls, Bewusstseinslage und Blutdruck. Sie wärmen ihn mit einer Decke, sprechen beruhigend mit dem Patienten. „Plötzlich wird der Puls schwächer, die Atmung des Patienten setzt aus, kein Puls mehr tastbar, Blutdruck nicht mehr messbar...“. Das Einsatz-Team und weitere Ersthelfer reagieren sofort mit Beatmung und Herzdruckmassage. Nach vier Zyklen beginnt der junge Mann wieder spontan zu atmen. Der Puls ist zwar immer noch unregelmäßig aber jetzt gut, auch an den Extremitäten, tastbar. Wieder kommt der Mann in die stabile Seitenlage. Kurze Zeit später treffen der alarmierte Kinder-Notarzt aus Speyer und ein Rettungswagen des DRK ein. Der Jugendliche wird vom Rettungsdienst weiterversorgt. Sein Zustand stabilisiert sich. Gegen 2.03 Uhr wird er in ein naheliegendes Krankenhaus transportiert. Ein Freund ist sichtlich schockiert: „Seine Eltern sind im Urlaub, darf ich mitfahren? Ich bin sein bester Freund. Wird er bleibende Schäden zurückbehalten ?“ „Der Junge hatte mindestens zwei Schutzengel.“, meint Karin Zickgraf. Völlig im Dunkeln ist die Ursache für den plötzlichen Zusammenbruch des Jugendlichen mit kurzzeitigem Herz-KreislaufVersagen. Gerüchten zufolge soll der junge Mann in eine Schlägerei verwickelt worden sein. Einsatzleiterin Karin Zickgraf ist mit ihrem Team des Abends, Jessica Karl, Yvonne Blau, Sabrina Zickgraf und Partric Spindler zufrieden. In einer Einsatz-Nachbesprechung bespricht sie was 75

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

geschehen war. „Ihr habt gut reagiert. Das Team arbeitete hervorragend in der Rettungskette.“, lobt sie. Für die Mitglieder der DRK-Jugend war es die erste Reanimation und diese gelang. Das ist nicht immer so. Mit ihrem sofortigen Einsatz verhinderten sie und weitere Ersthelfer, dass für den jungen Mann, der Besuch einer Halloween-Party mit einer „Reise ins Jenseits“ enden sollte. Was bedeutet für euch Halloween 2005, will ich wissen: „Immer wieder Dienst zu machen , zu helfen und wenn notwendig, wie heute, auch Menschen zu retten.“, meinen die jungen Lebensretter. Halloween 2005 werden sie nicht so schnell vergessen. Tolles Publikum in Waldsee Kurz vor drei Uhr. Der letzte Song wird bei der MGV-Party gespielt. Reinhard Spindler nimmt das Mikrofon und dankte den Jugendlichen. „Ihr seid ein tolles Publikum, habt richtig mitgemacht, euch bewegt, getanzt und gefeiert. Danke !“ Er ist zufrieden: „Danke an die vielen Helfer, Danke an alle, die in irgendeiner Form mitgewirkt haben. Ohne euch wäre diese große Party nicht möglich gewesen“, freut er sich. „1 000 Gäste waren in Waldsee.“, schätze Spindler. Das waren fast doppelt so viele Menschen, wie erwartet. Für Reinhard Spindler und seine zwölfköpfige Helfer-Mannschaft wird der Feiertag ein harter Arbeitstag: „Wir müssen abbauen, die Halle muss schnell wieder frei sein.“ Hintergrund zu Halloween: Welche Bedeutung haben die Masken und wo ist der Ursprung von Halloween Halloween kommt von Allerheiligen. Die englische Bezeichnung ist „All Hallows“. Der Abend davor ist der „All Hallows´ Even“ oder eben kurz genannt: Halloween. Seinen Ursprung hat dieses Fest mit Kürbissen, Monstern und Gespenstern in der Tradition keltischer Druiden. Sie feierten am 31. Oktober, Neujahr, das „Samhain“-Fest. Nach dem keltischen Glauben kam in dieser Nacht der Gott des Todes auf die Erde, um die Seelen der Verstorbenen zu holen. Schon damals versteckte man sich hinter grässlichen Masken, um die bösen Geister abzuschrecken. Am „Samhain“-Fest beschäftigten sich früher viele Menschen mit Wahrsagerei, um die Zukunft zu erfahren. Die Kürbis-Laterne, anfangs waren es ausgehöhlte Rüben, hat ihren Ursprung, der Überlieferung nach, in der Geschichte von Jack, dem Schmied, der angeblich ruhelos mit einer Laterne über die Erde wandelte, weil ihm nach seinem Tod der Zugang zu Himmel und Hölle verwehrt worden sein soll.

76

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Aufbauteam leistete 500 Stunden Arbeit Das Aufbau-Team: Horst Leckbar, Patric Spindler (verletzte sich bei den Aufbauarbeiten am Kopf), Holger Spindler, Sven Offermann, Germer Koll, Florian Spindler, Michael Knopf, Roland Döring, Sebastian Reichwein, Sven Steffgen, Heiko Leckband, Armin Claus und als einzige Frau: Doris Claus. Sind seit den frühen Morgenstunden des 1. November Lebensretter: Die DRK-Jugendhelfer Jessica Karl, Yvonne Blau, Sabrina Zickgraf, Patric Spindler (verletzte sich bei Aufbauarbeiten zur Party am Kopf) hatten gemeinsam mit Ersthelfern unter der Einsatzleitung von DRK-Jugendleiterin Karin Zickgraf alle Hände voll zu tun. Gegen 1.30 Uhr retten sie mit weiteren mehreren Ersthelfern in einer Reanimation einem jungen Mann mit kurzzeitigem Herz-Kreislaufversagen das Leben. Er musste beatmet werden und wurde mit Herzdruckmassage „wieder zurückgeholt“. Der Jugendliche war aus unbekannter Ursache plötzlich bewusstlos am Boden liegend aufgefunden worden. Was ich noch sagen wollte:

Persönlich betroffen und die gute Nachricht
Mit einem blauen Auge davongekommen - noch Kopfschmerzen VON ANDREAS KLAMM Waldsee/Rhein-Pfalz-Kreis. Dem 19jährigen jungen Mann aus dem Rhein-Pfalz-Kreis, der von einem Team des Deutschen Roten Kreuzes, Waldsee, unter Leitung von DRKJugendleiterin Karin Zickgraf und weiteren mehreren Ersthelfern erfolgreich reanimiert wurde, geht es den Umständen entsprechend gut. Eigenen Einschätzungen zufolge, wurde der junge Mann, vermutlich Opfer einer Schlägerei. "Ich habe ein komplett blaues Auge", informierte er in einem Telefongespräch. Am gestrigen Mittwoch hatte er noch "starke Genickschmerzen". Am heutigen Donnerstag, klagte er noch "über starke Kopfschmerzen." Er könne sich an nichts mehr erinnern. Nur noch daran, dass er noch seine Jacke abgegeben hat und sich etwas zu trinken besorgte. "Ich bin erst im Krankenhaus wieder aufgewacht.", so der junge Mann wörtlich. "Ich mußte heute sogar ein Vorstellungsgespräch absagen", bedauerte er am Telefon und bat darum seine Identität zu schützen. Da ich im Rahmen der ersten Hilfe zwei prädkordiale Faustschläge (auf das Brustbein [ Sternum ] des Mannes) noch vor der initialen Beatmung übernahm, während Karin Zickgraf erfolgreich die 77

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Herzdruckmassage durchführte, bin ich persönlich betroffen worden und musste aus mehreren Gründen weiter recherchieren und wissen, wie es dem jungen Mann geht. Da ich nicht nur Journalist sondern zudem staatlich examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Rettungssanitäter bin, war es für mich selbstverständlich mich an den Reanimations-Massnahmen ohne zu zögern zu beteiligen. Es freut mich sehr, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht. Der Jugendliche befand sich in einer ernsthaften Gefahrensituation und aus 15 Jahren Berufserfahrung als Gesundheits- und Krankenpfleger mit Intensiv- und Anästhesie-Erfahrung und als Rettungssanitäter mit Erfahrung im Rettungsdienst ist mir sehr wohl bekannt, dass Reanimationen selbst unter dem Einsatz erfahrenster Notärzte nicht immer gelingen und, dass junge Menschen nicht einfach ´mal schnell ohne Grund bewußtlos werden und erweiterten erste Hilfe-Massnahmen bedürfen - schon gar nicht einer Reanimation. Der junge Mann hatte das große Glück erfahren dürfen, dass es sich um einen "beobachteten Kreislaufstillstand" unter der Erstversorung des Deutschen Roten Kreuzes und weiteren Helfern handelte. Wäre das Team des Roten Kreuzes bei der Veranstaltung nicht vor Ort gewesen, dann ist fraglich, ob diese ernste Situation so glimpflich verlaufen und der Patient im wahrsten Sinne des Wortes "nur mit einem blauen Auge" davongekommen wäre. Um Missverständnisse möglichst frühzeitig vorzubeugen. Drei Einsätze, die ich beobachtete und filmte, bei 1 000 Menschen, die eine große Party in Waldsee feierten, ist ein geringes Aufkommen von Einsätzen, wenn auch einer der Einsätze sehr ernst wurde. Sowohl im Rettungsdienst, im Sanitätsdienst wie auch als Berichterstatter und Journalist habe ich bei etwa bei Sportveranstaltungen und Musikkonzerten, ein wesentlich höheres Aufkommen von Patienten im zweistelligen Zahlbereich erlebt. So gesehen, waren die Zustände in Waldsee doch eher mäßig, ruhig und noch im Normalbereich. Mit einem Auftrag zweier Redaktionen bin ich zur Halloween-Veranstaltung gegangen und dokumentierte sowohl Veranstaltung als auch die Einsätze des DRK-Team unter Zuhilfenahme einer Video-Camera. Mit der Video-Dokumentation arbeite ich bereits seit Jahren, da sich beispielsweise wichtige Zitate von Reden oder interessante Statements so einfach genauer und besser wiedergeben lassen. Video- und Tonaufnahmen machen eine genauere und objektivere Berichterstattung möglich. In den USA ist diese Arbeitsweise Alltag und beliebt. Nicht selten auch, weil sich oft in delikaten Angelegenheiten, Interview-Partner, nicht mehr daran erinnern können, ob und was zu einem Thema gesagt wurde. Journalisten sind auch Menschen und Irren ist bekanntlich menschlich. Wer viel arbeitet ist auch in der Gefahr, dass sich Fehler einschleichen. So dient diese Arbeitstechnik einer doppelt- und 78

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

dreifachen Absicherung für den Medienschaffenden, wie auch den Menschen, die in den Medien in Erscheinung treten wollen. Ich bin der Überzeugung aus Erfahrung, dass wer nicht bereit ist, nach Erkärung, Vereinbarung oder Absprache ein Interview vor einer Camera mit Tonaufzeichnung zu geben, kann auch kein Interesse daran haben, gleich in welchen Medium (Zeitung, Radio, Fernsehen, Internet) zu erscheinen. Geheimnisse sind Geheimnisse und sie wären es nicht, wenn sie dies nicht auch bleiben. Daher respektiere ich solche Wünsche. Wollen Vereine, Behörden, Firmen, Organisationen und Privatpersonen keine Auskunft geben, erwähne ich dies kurz in meinen Beiträgen, weil für Leser, Zuschauer, Hörer interessant, und es gibt keine Veröffentlichung gezielt mit solchen InterviewPartnern, da es ja meist genug andere Interview-Partner gibt, die gerne fachliche, sachliche und gute Auskünfte geben. Es ist vielen Firmen, Behörden,Vereinen, Privatpersonen und Journalisten bekannt, dass nur ein kleiner Bruchteil von Aufnahmen veröffentlicht wird. Dass ich in die Situation kommen würde, in Erste-Hilfe-Leistungen, speziell in eine Reanimation, verwickelt zu werden, konnte ich nicht im Voraus ahnen. Aber auch audiovisuelle Einsatzdokumentationen sind denkbar und möglich. Daher wird es auch bei meiner journalistischen Arbeit hier wichtige Änderungen geben, immer unter den Grundsatz der Wahrung der Identität einzelner Menschen. Nach den Ereignissen in Waldsee werde ich wohl den Vorgang von Notfällen aller Art, auch von Reanimationen dokumentieren, ohne dabei aber Gesichter betroffener Patienten oder von Angehörigen zu zeigen. Bisher war ich der Meinung, solche Bilder sollten nicht gezeigt werden, bis ich mich in vielen Gesprächen jetzt davon überzeugen lassen konnte, dass auch solche Bilder als Teil der Realität, die ich in meinem Leben mehrfach selbst durchführen mußte, auf der Straße und im Krankenhaus, dokumentarisch gezeigt werden können. Im Zweifelsfall stelle ich auch schon mal Dritten die Dokumentationen zur Verfügung, wenn es eine Hilfe sein kann. Ein Beispiel der Unkenntlichmachung einer Botschaft auf den Rücken des T-Shirts eines Helfers ist in diesem Beitrag zu finden. Die Redaktion von IFN d734 ist ausdrücklich gegen die Verbreitung solcher Botschaften, daher erfolgte die "Unkenntlichmachung" der Kernaussage dieser politischen Botschaft an den Staat und dessen Vertreter. Dies ändert nichts an meiner persönlichen Überzeugung, dass Hilfeleistung vorrangig vor einer Dokumentation geschehen muss. Da ich im Rettungsdienst die Erfahrung machen konnte, dass mittels Defibrillator eine genaueste Einsatz-Dokumentation von EKG und Sprachaufzeichnungen, etc. stattfinden kann, schliesse ich künftig nicht aus Hilfe zu leisten, wenn notwendig, und diese auch audiovisuell zu dokumentieren, etwa auch zur Auswertung für Einsatzkräfte der Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei. 79

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Meine Hoffnung ist, dass solche Aufnahmen und Situationen, wie bisher auch, in der Anzahl gering bleiben. Da ich viel unterwegs bin, meist beruflich, entsteht jedoch dadurch durchaus eine höhere Wahrscheinlichkeit in solche Situationen zu geraten. Veröffentlichungen werden grundsätzlich im Einzelfall durch die Redaktion geprüft. Audio-Dokumentationen von Notfällen aller Art und im Besonderen von Reanimationen sind beispielsweise mit einem der neueren Defibrillator-Modelle einfach möglich und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Diese stehen in den USA auf der Tagesordnung. Auch die deutsche Polizei überwacht jede größere Demonstration mittels Video und dokumentiert in Bild und Ton diese auch für eventuelle Strafverfolgungen und Einsatzauswertungen. Da ich eben auch Rettungssanitäter, Gesundheits- & Krankenpfleger mit viel Berufs- und Einsatzerfahrung, Autofahrer und Mensch bin, war es für mich selbstverständlich, dass die Erste Hilfe-Leistung vorrang vor Fernsehfilmaufnahmen oder Fotos hat. Ich legte meine Kamera zur Seite, schaltete diese ab und hielt dem jungen Mann die Atemwege zunächst in der stabilen Seitenlage frei. Als es zum "beobachteten Kreislaufstillstand" und Atemstillstand, der von zwei Personen überprüft wurde kam, verbrachten das DRK-Team, weitere Ersthelfer und ich, den Mann in Rückenlage und begang, nach zwei präkordialen Faustschlägen die Beatmung gefolgt von Herzdruckmassagen durch Karin Zickgraf (DRK). Nach 4 Zyklen setzte die Spontan-Atmung des Mannes wieder ein, so dass dieser vom DRKHelfer-Team, weiteren Ersthelfern und von mir wieder in die stabile Seitenlage gebracht wurde. Dem DRK-Team kann ich nur bescheinigen, dass es sehr gut und schnell reagierte mit allen erforderlichen Massnahmen, dazu zählen unter anderem auch das sofortige Absetzen des Notrufes mit Anforderung des Notarztes, welcher an erster Stelle erfolgte, Lagerung, stabile Seitenlage, Schocklagerung, Blutdruck- und Pulsmessungen, Zählung der Atemfrequenz, Beobachten des Hautzustandes (Cyanose, Kaltschweissigkeit, etc.), Prüfen der Reflexe, Prüfen der Reaktion auf Ansprache und gezielt gesetzten Schmerzreiz, Überwachen der Bewußtseinslage, Beruhigung, Zusprache des Patienten, Durchführung von Wärmeerhalt, Abschirmung des Patienten, Information von Rettungsdienst und Notarzt und vieles mehr. Zu den erweiterten Massnahmen zählten auch die Betreuung des Freundes, der sichtlich schockiert und betroffen war. Dieser formulierte seine Angst um, so wörtlich "seinen besten Freund" in der Frage: "ob sein Freund eventuelle bleibende Schäden haben wird?" und begleitete ihn ins Krankenhaus. In den USA sind Fernseh-Cameras auch bei kleineren Schadensereignissen üblich Aus praktischer Erfahrung als Einsatz-Helfer beim Amerikanischen Roten Kreuz (ARC) in New 80

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

York City (USA) kann ich davon berichten, dass auch bei vermeintlich kleineren Schadensereignissen, wie dem Zerbersten einer Hauptwasserleitung mit drohender Explosiongefahr durch defekte Gasleitungen, bei einem Einsatz, bei dem mehrere Straßen und ein ganzer Häuserblock weiträumig evakuiert und abgesperrt wurden, eine Schule als Notaufnahmelager eingerichtet wurde, das öffentliche Interesse und das Interesse der Medien in den USA sehr groß ist. Fast zeitgleich mit Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Roten Kreuz trafen Berichterstatter von mindestens zehn Fernsehstationen mit Cameras ein. Der Einsatz wurde sogar von einer Hubschrauber-Camera eines Nachrichtensenders dokumentiert. Wenig später kam sogar die Salvation-Army mit einem Einsatzfahrzeug und gab Wasser und Nahrungsmittel aus. Für deutsche Verhältnisse ist dies sicher ungewöhnlich. Anders als in Deutschland, arbeiten die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Rotem Kreuz, Major´s Office of Emergency, technische Dienste und Journalisten zusammen. Journalisten kennen ihre Grenzen, weil es spezielle Schulungen für Journalisten für Einsätze aller Art in den USA gibt. Nicht selten nutzen die US-Behörden auch Journalisten, um wichtige Informationen und Warnungen, beispielsweise über einen bevorstehenden Tornado breit einer großen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In den USA ertönt neben einem roten Nachrichtenband ein Alarmton aus dem Fernsehgerät, wenn eine Gefahr droht, um auf Warnhinweis-Meldungen im meist roten Nachrichtenband zusätzlich aufmerksam zu machen. In der umfassenden und genauen Berichterstattung werden die Journalisten jedoch qualifiziert und gut von allen Diensten betreut. Als Einsatzkraft muß man sich darauf einstellen, dass man, wie in diesem Beispiel auch über nahezu 24 Stunden ständig von Cameras beobachtet wird. Ich war anläßlich dieses Einsatzes auf den Seiten der Einsatzkräfte 18 Stunden an einem Tag am Stück im Dienst und hatte keine Probleme damit über Stunden hinweg gefilmt zu werden. Als Einsatzkraft unterliegt man auch in den USA der Schweigepflicht, speziell dann, wenn man Rettungssanitäter, Gesundheit- & Krankenpfleger oder in einem anderen Gesundheitsberuf tätig ist. Für behandelnde Ärzte trifft dies umso mehr zu. Grundsätzlich wird es von am Einsatz beteiligten Kräfte, keine Adressen oder Namen geben. Wird Journalisten mehr bekannt bei Recherchen, halten sich Journalisten, die cooperativ, verantwortlich und gut arbeiten an Absprachen und Übereinkünfte oder auch an ihr gewährtes Zeugnisverweigerungsrecht, das es in Deutschland, wie auch in den USA gibt. In Waldsee wurde ich ganz und gar nicht freiwillig, Beteiligter eines Einsatzes im doppelten Sinne, sowohl als Journalist, wie auch Rettungssanitäter, Gesundheits- & Krankenpfleger.

81

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Unterlassene Hilfeleistung Doch schon der Paragraph 323 c, Strafgesetzbuch, "unterlassene Hilfeleistung" verpflichtet jeden nach seinen Möglichkeiten zu helfen.Verpflichtet ist jedermann, gleich ob Rettungsdienstpersonal, Arzt oder Dritter, bei Unglücksfällen, gemeiner Gefahr oder NOT Hilfe zu leisten, wenn dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten ist, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist. Der Grad der hinzunehmenden Eigengefährdung ist mit dem Anspruch auf Allgemeinverbindlichkeit im Voraus nicht abstrakt bestimmbar. Es kommt vielmehr auf die konkreten Umstände im Einzelfall an. Als Gesundheits- & Krankenpfleger und Rettungssanitäter sind meine Möglichkeiten im Punkt der ersten Hilfe-Leistung und anderen Massnahmen sicher weit höher, als die eines JournalistenKollegen, der nicht über ein Staatsexamen als Gesundheits- & Krankenpfleger verfügt oder zudem auch noch Arzt ist. Es gibt nicht wenige Journalisten, die zudem auch Arzt sind. Hilfe in Not versteht sich für mich auch aus meinem christlichen Verständnis im Sinne von Hilfeleistung im Rahmen von Nächstenliebe, aus meinem beruflichen Verständnis als Gesundheitsund Krankenpfleger (Pflegefachkraft) im Zweitberuf und Rettungssanitäter (nebenberuflich/ehrenamtlich) und aus meinem beruflichen Verständnis als Journalist. Gibt es Journalisten die helfen - ist dies möglich ? Journalisten wird üblicherweise Sensationsgier und die Jagd am blutigen Bild mit möglichst vielen Leichen, Toten, verstümmelten und schreienden Menschen nachgesagt. Dies ist in den meisten Fällen ein gänzlich falsches Vorurteil. Es gibt nicht wenige Journalisten, die sich sehr für andere engagieren, etwa im Lions Club, etwa bei Round Table, als Berichterstatter über große Hilfsaktionen, wie "Aktion Deutschland hilft" und vielen tausenden weiteren Gelegenheiten. Ein bekanntes Beispiel aus der Praxis: Der amerikanische Journalist, Bob Pierce, gründete 1950, die inzwischen weltweit tätige christliche Organisation WorldVision, http://www.worldvision.de . Zwei Jahre zuvor hatte er selbst zwei koreanische Kriegswaisen in seine Obhut genommen. Es bedeutet nicht die Neuerfindung des Rades, wenn Journalisten in der Tat mit allen Mitteln helfen. Wenn Leser diesen Beitrages, die Ärztezeitung oder die Zeitschrift des Bundesverbandes für den Rettungsdienst (BVRD) oder "Pflege aktuell" des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBFK) oder weitere medizinische Publikationen lesen sollten, können diese selbst prüfen, dass durchaus auch Ärzte, Pflegefachkräfte, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und ähnliche Berufsgruppen zudem journalistisch tätig sein können oder auch als Autoren, Beiträge schreiben und diese veröffentlichen, ohne dabei ihre berufsgebundene Schweigepflicht zu verletzen. Auch dies ist nicht die Neuerfindung des Rades und auch kein Einzelfall in Deutschland, Europa oder den 82

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

USA. Bereits mehrfach Hilfe privat ausserhalb des geplanten Dienstes geleistet Die Erfahrung, Hilfe auch auf der Straße zu leisten, obgleich ich nicht im Dienst als Rettungssanitäter und Gesundheits- & Krankenpfleger war, mußte ich bereits mehrfach machen So beispielsweise auch zuletzt am 28. April 2004 in Mannheim vor der alten Feuerwache. Ich befand ich mich auf dem Weg zu meinem damaligen Arbeitsplatz, als ich zu einer Unfallstelle kam, bei der ein Radfahrer von einem PKW erfasst wurde. Bei dem Mann kam es sehr schnell zu einem beobachteten Herz-Kreislauf-Stillstand, vermutlich infolge eines sehr hohen Blutverlustes. Der sofort hinzu geholte Notarzt, dem ich bei der Intubation assistierte, konnte dem Mann nicht mehr helfen. Da weitere Ersthelfer und ich bereits vor dem Eintreffen des Notarztes mit der Reanimation begonnen haben, führte ich zeitweise die Beatmung des Mannes, nach der Intubation durch den Notarzt, unter den Augen von zahlreichen Polizeibeamten und dutzender Zeugen mit dem Einverständnis des Notarztes fort. Dem Radfahrer konnte kein Arzt mehr helfen. Er verblutete durch seine schwere Kopfverletztungen (Schädelbasisbruch, offene Fraktur, mit Stufenbildung) vor der alten Feuerwache in Mannheim. Der Mann trug keinen Helm, flog offensichtlich zunächst auf die Windschutzscheibe des UnfallFahrzeuges und prallte zudem mit dem Kopf auf die Bordsteinkante. Dabei erlitt er offensichtlich zu schwere Verletzungen, so dass ihm kein Arzt mehr helfen konnte. Von einem der Polizeibeamten vor Ort, der Zeuge der gesamten Vorgänge wurde, musste ich mir anschliessend noch eine kleine Bescheinigung für meinen damaligen Arbeitgeber geben lassen, weil ich über eine Stunde zu spät zum eigentlichen Dienst, damals für eine Marketing-Agentur, erschien. Ethisch-moralischer Grundsatz und Frage der Einstellung "Die drei Minuten zwischen Herzstillstand und nachfolgenden Hirnschäden, sind die drei Minuten, die reichen um einen Menschen zu retten, wenn man die Sofortbehandlung so beherrscht, dass man sie ohne Zögern anwenden kann." M. Körner, 1967 Zitat aus Rettungsdienst, Verlag Urban & Fischer, Vorwort zur 2. Auflage, Copyright 2001 Urban & Fischer Verlag, München/Jena. Das Ereignis auf einem journalistischen Termin zwecks Berichterstattung zur Halloween-Party des MGV Concordia in Waldsee regt mich dazu an, demnächst erworbene und vorhandene Kenntnisse als Rettungssanitäter und Gesundheits- & Krankenpfleger in einer Neu-Zertifizierung von einigen 83

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Kursen aufzufrischen, zu festigen und zu vertiefen, auch dann wenn ich, wie schon lange geplant, Deutschland bald verlassen werde - sobald es eben finanziell möglich ist. Aus vielen Erfahrungen kann ich nur jedem Menschen empfehlen, einen der vielfach angebotenen Kurse "Lebensrettende Sofortmassnahmen", "Herz-Lungen-Wiederbelebung" , "Erste Hilfe" und vergleichbare Kurse bei einer der bekannten Rettungsdienst- und Hilfsorganisationen zu besuchen und daran teilzunehmen. Auch wenn ich gerne unter dem Motto und Wunsch des Amerikanischen Roten Kreuzes (ARC) in jeder Sparte arbeite "A quiet day, is a good day.", wörtlich übersetzt "ein ruhiger Tag ist ein guter Tag", mußte ich die Erfahrung machen, dass Notfälle, auch im häuslichen Bereich nicht selten eintreten, wenn jede Arztpraxis, Apotheke geschlossen haben, nicht selten an Feiertagen, meist zu unangenehmen Zeiten, mitten in der Nacht oder sehr früh am Morgen, kurz vor Dienstschluss, wenn Intensivstationen bereits abgemeldet sind, alle Notärzte sich im Einsatz befinden, der RTW bei einem Einsatz selbst verunglückt ist oder Motorschaden erleidet und zu Zeitpunkten, an Orten und Anlässen, wo keiner darauf vorbereitet war. Aus diesen Erfahrungen gelange ich zur Überzeugung, dass es gut ist an jedem Ort und immer, wenigstens etwas auf irgendein Ereignis vorbereitet zu sein, soweit dies einem Menschen beruflich und privat möglich ist. Wenn es ehrenamtlichen Helfern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK)und mehreren Ersthelfern, wie in Waldsee geschehen, erfolgreich gelingt, erste Hilfe und eine Wiederbelebung zu leisten, dann ist dies nicht nur meiner Überzeugung entsprechend, von öffentlichem Interesse und im Interesse der Medien. Personenbezogene Daten hingegen können nur für die Beteiligten wichtig sein, nicht jedoch für Leser, Fernsehzuschauer oder Radiohörer oder Redaktionen lokaler Zeitungen. Weshalb berichtet IFN International Family Network d734 , christian charity ministry über eine Halloween-Party...? Der Grund ist denkbar einfach: Dabei handelt es sich um eine Auftragsarbeit zweier Redaktionen zum einen. Zum anderen geht es in der Berichterstattung auch darum Fragen zu klären und zu beantworten zum Ursprung von "Halloween". Weshalb erfreut sich "Halloween" so großer Beliebtheit ? Woher kommt "Halloween" ? Was hat "Halloween" zu bedeuten ?

84

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Ist "Halloween" harmlos ? Für einen 19Jährigen aus dem Rhein-Pfalz-Kreis war die "Halloween"-Feier in Waldsee alles andere als harmlos... Warum feiern junge, wie alte Leute in der Pfalz und nicht nur dort "Halloween"? Warum warnen Kirchen und christliche Dienste vor "Halloween" ? Warum bringen immer mehr junge Menschen sich und andere Menschen etwa beim Autofahren durch übermässigen Konsum von Alkohol und Drogen in Lebensgefahr ? Die Zahl der 12 bis 18jährigen Jugendlichen, vom Alkohol abhängigen Menschen steigt erschreckend schnell - warum ? Welche Belastungen entstehen dadurch für ein Gesundheitssystem, das nach Wegen aus der finanziellen Krise sucht ? Sind inzwischen viele Menschen auf der Suche, nach was ? Ist "Party" machen oder feiern auch mit weniger Konsum von Alkohol oder Drogen möglich und kann dennoch Freude bereiten ? Warum steigen Hass und Gewalt in der deutschen Gesellschaft ? Es vergeht nahezu kein Wochenende mehr, an dem es nicht irgendwo zu einer Schlägerei und Auseinandersetzungen mit der Polizei kommt. In der Welt ist immer beides zu finden: Das Böse, das in uns allen steckt und das Gute, möglicherweise, wonach wir als Menschen suchen. Es wäre meiner Überzeugung nach falsch, die Augen zu verschliessen und so zu tun, nach dem Motto "In-Deutschland-ist-alles-gut.de" . In jeder Gesellschaft gibt es Probleme, auch in Deutschland. IFN International Family Network d734 dokumentiert in zeitnahen Fernseh- Radio- und FilmDokumentationen und in zahlreichen Veröffentlichungen im Internet und in Print-Ausgaben, soweit möglich, wertefrei und jeder kann selbst beurteilen und zu einer eigenen Meinung gelangen. Wie können Eltern wirkungsvoll ihre Kinder vor drohenden Gefahren schützen ? Wie denken bibeltreue Christen über solche und ähnliche Veranstaltungen ? Letztlich versteht sich dieser Dienst im Rahmen der Berichterstattung auch als Warnung vor drohenden Gefahren für Kinder und Jugendliche und deren Eltern. 85

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Bin ich gegen "Party" machen oder feiern ? Nein, ich feiere selbst gerne. Ich bin jedoch der persönlichen Überzeugung, dass man sich nicht bei jeder Feier oder Party gleich zu Tode trinken, schon gar nicht totschlagen oder mit dem übermässigen Konsum von Drogen in Lebensgefahr bringen muss. Daher versuche ich in künftigen Veröffentlichungen auch Dokumentationen zu zeigen, in denen richtig gut gefeiert und "Party" gemacht wird, die mit weniger Alkohol und Drogen richtig gut sind und viel Freude bereiten können. ::Hintergrund:: Andreas Klamm ist seit 1984 Journalist und seit 1993 staatlich examinierter Gesundheits- & Krankenpfleger, zudem Rettungssanitäter. Er verfügt über mehrjährige Berufserfahrung auf IntensivStationen, Anästhesie und im Rettungsdienst. Erst-Veröffentlichung, Teil 1, Speyerer Morgenpost, 3. November 2005 Erst-Veröffentlichung, Teil 1 und Teil 2, British Newsflash Magazine 2007 Petra Karl hilft , sozial und politisch engagiert:

Eine Frau, die sagt was andere Menschen denken
Fernseh-Moderatorin mit neuen Angeboten im Internet
VON ANDREAS KLAMM Ludwigshafen. 7. Februar 2007 / Medien / Fernsehen / In Ludwigshafen am Rhein und in der Region ist Petra Karl inzwischen bekannt als politisch und sozial engagierte Fernseh-Moderatorin und Fernseh-Produzentin mit der Fernseh-Sendung "! Tacheles im Namen des Volkes !?". Seit kurzem ist die charmante und direkte FernsehModeratorin, die Menschen in Not hilft, mit neuen Angeboten auch im Internet präsent. Sie stellte in dieser Woche der interessierten Öffentlichkeit neue Präsentationen im Internet vor die bei http://www.petra-karl.freewebspace.com , http://www.beepworld.de/members/petrakarltacheles und künftig auch bei http://www.volkswille.eu abrufbar sind. Damit gibt es die Fernseh-Sendung "!Tacheles im Namen des Volkes !?" mit Co-Moderator und Autor Peter Christian Nowak nicht nur im deutschen Regionalfernsehen Offener Kanal zu sehen, sondern die Sendungen können auch im Internet jederzeit frei abrufbar von Zuschauern gesehen werden. Die Präsentationen im Internet befinden sich noch im Aufbau.

86

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Zur Person und zum Engagement Petra Karl, Kauffrau, TV-Moderatorin und Fernseh-Produzentin, geboren am 1.6.1961 in Ludwigshafen am Rhein, single, ist seit 1995 politisch aktiv und engagiert. Besonderes Engagement leistete die junge Frau und Mutter von zwei Kindern aus der Liebe mit einem Amerikaner mit Ursprung in Afrika, mit der Einführung der Ökosteuer im Jahr 1999. Sie sammelte viele Unterschriften gegen die Einführung der Ökosteuer. Seit rund eineinhalb Jahren arbeitet Petra Karl, ohne Bezahlung und ehrenamtlich als FernsehModeratorin und Fernseh-Produzentin. Bekannt in Ludwigshafen am Rhein, der Vorderpfalz und in der Pfalz wurde Petra Karl mit der Fernseh-Sendung "! Tacheles im Namen des Volkes ?!". Mit ihrer direkten, offenen und ehrlichen Lebensart und Präsentation erschreckte Petra Karl zunächst viele Zuschauer im deutschen Regional-Fernsehen Offener Kanal Ludwigshafen / Vorderpfalz. Heute erfreut die engagierte TV-Moderatorin und Fernseh-Produzentin zunehmend mehr und mehr Zuschauer und Zuschauerinnen und Bürger aus der gesamten Region und der Pfalz, weil sie offen kompliziete soziale und gesellschaftskrititsche Sachverhalte thematisiert und das anspricht und sagt, was viele Menschen denken, sich aber nicht wagen es auszusprechen. Petra Karl ist es wichtig, die Zuschauer und Zuschauerinnen in einer Sprache anzusprechen, die diese auch ohne lange darüber nachzudenken, gut verstehen, eben so wie das Volk in OrtsGesprächen es auch auf der Strasse sagen würde. Dabei erregt sie auch die Gemüter der Menschen, die sie ganz offen kritisiert im Namen des Volkes. Mit der wöchentlichen Fernseh-Sendung "! Tacheles im Namen des Volkes !?" setzt sie sich für soziale Gerechtigkeit in der Stadt Ludwigshafen am Rhein und Menschen in Not in der Region ein. In ihrer Arbeit wird sie unterstützt von Peter Christian Nowak, Fotograf und Autor zahlreicher Beiträge, zu Fachthemen unterschiedlichster Art, die unter dessen Namen an vielen Orten im Internet zu finden sind. Die Fernseh-Sendung "! Tacheles im Namen des Volkes !?" wird jeden Samstag im Offenen Kanal Ludwigshafen und Vorderpfalz für 30 Minuten um 17 Uhr ausgestrahlt. Insgesamt drei Jahre von 1984 bis 1987, lebte die beliebte Fernseh-Moderatorin in Amerika unter anderem in Baltimore, Washington D.C., Virgina, New York City und Richmond. In zahlreichen Aktionen vor und hinter der Kamera unterstützte und unterstützt sie hilfesuchende Menschen in Not. Zuletzt mit einem skandalösen Fall um die Nichtversorgung eines neugeborenen Baby´s, der sechs Wochen jungen "Nikola", der Mutter und des Vater aus Ludwigshafen am Rhein, der sich bei einem schweren Arbeitsunfall verletzte. Zur Famile der Fernseh-Moderatorin und Fernseh-Produzentin Petra Karl gehören neben der zwei 87

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Kinder der Hund "Chuma", ein Rhodesian-Ridgeback und Grau-Papagei "Charlie", der ab und an auch mit Fernseh-Kommentaren in der Sendung "! Tacheles im Namen des Volkes ?!" aus dem Off (*Stimme aus dem Hintergrund, nicht im Bild zu sehen) zu hören ist. Kontakt: Petra Karl Tel. 0163 2894 100 email: Bilderpower@aol.com Die neuen Internet-Angebote der Fernseh-Moderatorin und Fernseh-Produzentin Petra Karl sind ab sofort bei http://www.petra-karl.freewebspace.com http://www.beepworld.de/members/petrakarltacheles http://www.volkswille.eu BILD-Unterschrift: Petra Karl spricht das aus, was andere Menschen denken. Foto: and / 3mnewswire.org Erstveröffentlichung: British Newsflash Magazine, 3mnewswire.org - Nachrichtenagentur, 2007 Freiwilliges Soziales Jahr:

Christina macht das Helfen Spaß!
VON ANDREAS KLAMM Mannheim. 6 Uhr Aufstehen. Christina ist noch müde und gähnt. Es fällt nicht immer leicht so früh aus den Federn zu kommen. Inzwischen hat sich die 19jährige Abiturientin Christina Elsishans daran gewöhnt. Sie macht seit 21. August letzten Jahres ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Josef-Bauer-Altenheim. Christina hat selbst zwei pflegebedürftige "Omis" und gleich nach dem Abi´89 hat sie einen festen Draht zu den Alten, mit denen sie sich allesamt versteht, aufgebaut. Als sie sich das erste Mal im Altenheim vorstellte, war sie angenehm überrascht und wußte: "Hier werde ich mein Freiwilliges Soziales Jahr machen. Nach dem Abi war ich total mit Büchern und Theorie vollgestopft, ich wollte einfach eine praktische und sinnvolle Arbeit machen.", erzählt sie. Dannach ist sie den Weg gegangen, den alle FSJ-Interessierte, meist Frauen im Alter von 17 bis 25 Jahren, gehen müssen. Bewerbung,Vorstellungsgespräch im Gruppenverfahren, Auswahl, nur 50 88

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Frauen oder Männer haben eine Chance! Daß sie als Mannheimerin auch in Mannheim bleiben konnte, war Glückssache. Normalerweise gibt es die FSJ-Stellen nicht am Wohnort, sondern die Stellen sind auf das Gebiet der Erzdiözese Freiburg verteilt. Das FSJ versteht sich als persönliches Erfahrungs- und Orientierungsjahr, befaßt sich mit Fragen der persönlichen Lebensorientierung, kann als Überbrückung zwischen Schule und Ausbildung oder Studium dienen, und in Altenheimen, Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen, Sozialstationen oder in pädagogischen Einrichtungen absolviert werden. Monatlich gibt es ein Taschengeld von 220 Mark, die Sozialversicherungsbeiträge werden gezahlt, Unterkunft und Verpflegung sind frei, 26 Tage Urlaub garantiert und acht Heimfahrten pro Jahr werden übernommen. "Die Alten sind so süß, gleich am ersten Tag schenkte mir eine Bewohnerin eine Tafel Schokolade", erinnert sich Christina. Hin und wieder wird´s aber auch ganz schön streßig. Noch bis August wird sie im Joseph-Bauer-Haus ihren Dienst in den Früh- oder Spätschichten am Nächsten tun: Sie füttert, wäscht, fährt die Alten im Rollstuhl, zieht sie an und aus, badet sie, spült Geschirr - eine Menge harter Arbeit! Die Reaktionen der Ex-Mitschüler und Freunde sind ganz unterschiedlich. "Du bist verrückt..." und ähnliche Dinge, mußte sie sich anhören. Das stört sie aber nicht und die Arbeit macht ihr viel Spaß: "Es bringt mir sehr viel im Umgang mit älteren Menschen, mit meinen "Omis". Ihre Mutter traute ihr die Arbeit nicht zu, ist jetzt aber vom Gegenteil überzeugt. Mit den Kolleginnen und Zivis im Heim versteht sie sich auch prima. Heimleiterin Maria Beyer freut sich über die dynamisch junge Hilfe. Nächste Woche fährt die Abiturientin auf eines der fünf Bildungsseminare. Nach ihrem FSJ möchte Christina mit einem Studium beginnen: "Vielleicht Heilund Kulturpädagogik, Psychologie". Eigentlich wollte sie ja auch ´mal Germanistik studieren und Journalistin werden - so genau weiß sie das noch nicht. Interessierte, die sich noch für das Freiwillige Soziale Jahr bewerben wollen, müssen sich beeilen: Anmeldeschluß ist Ende März beim Caritas-Verband Mannheim e. V., Referat Mädchensozialarbeit, D 7,5, 6800 Mannheim, Telefon 0 621 15 50 12. BILD-Unterschrift: Bettenmachen zählt mit zu den Aufgaben im Altenheim. Nach dem FSJ möchte die 19jährige Christina studieren. Foto: Bohnert / FOTO digitalisiert aus ZEITUNG Erst-Veröffentlichung: Wochenblatt Mannheim, 1990 Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News, 2005 Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 2007

89

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Engländerinnen machten freiwilliges soziales Jahr in Waldsee, Speyer und Neuhofen

Brücken über Grenzen geschlagen
Protestantisches Pfarrhaus in Waldsee diente ein Jahr als Unterkunft VON ANDREAS KLAMM Waldsee. "Großes Heimweh nach Deutschland werden wir bekommen", meinen Louise Sutton, Halstead (Essex) und Helena Scott aus Dartford (Kent) und genießen morgens um acht Uhr, am Abreisetag ihr letztes "deutsches" Frückstück. "Wir werden wieder kommen", versprachen die beiden 19jährigen Engländerinnen, die ein Jahr im Prostestantischen Pfarramt in Waldsee wohnten, um ein freiwilliges soziales Jahr zu machen. In Waldsee sind seit fünf Jahren im Wechsel Teilnehmer aus Frankreich, Luxemburg, den USA und England zu Gast. Pfarrer Wolfgang Jockers beklagte dieses Mal allerdings, daß sich trotz zahlreicher Bemühungen wenig Kontakte in der Waldseer Pfarrgemeinde vor Ort herstellen ließen. Die Kommunikation bei vorhergehenden Gästen habe schon besser funktioniert, meint er. Die beiden Engländerinnen bewarben sich nach Abschluß ihres Abiturs bei den Quäkern, einer englischen religiösen Vereinigung. Von dort aus wurden sie über die Stiftung Sozialer Friedensdienst Pfalz zu ihren Stellen vermittelt. Die 1974 von Wilfried von Rekowski initiierte Stiftung Sozialer Friedensdienst Pfalz fördert diese Aufenthalte meist für junge Leute aus weiten Teilen Europas als Teil des Friedensdienstes. Umgekehrt werden ebenso Auslandsaufenthalte von Deutschen durch diese Institution unterstützt. Dazu genügt eine Bewerbung an den Sozialen Friedensdienst in Speyer, Ludwigsstr. 28. In einer Informationswoche wird geprüft, ob sich die Bewerber für einen derartigen Aufenthalt eignen. Sehr gute Sprachkenntnisse als Voraussetzung sowie die Bereitschaft zu Aufgeschlossenheit, Toleranz, Hilfe und ein bescheidenes Leben zu führen, dürfen nicht fehlen. Für deutsche, wie auch aus dem Ausland kommende Teilnehmer folgt eine Vorbereitung auf den JahresAufenthalt sowie eine Einführung in den Sozialbereich und die Struktur des jeweiligen Gastlandes. Regelmässig stattfindende begleitende Seminare und ein Abschlußseminar am Ende des sozialen Jahres dienen zur Besprechung und Auswertung der gewonnenen Erfahrungen. "Um den Brückenbau über Grenzen hinweg in Organisation und Koordination zu ermöglichen, verfügt die Stiftung über kirchliche Partner im Ausland und arbeitet mit hiesigen Einrichtungen zusammen", sagt so der Geschäftsführer, Wilfried von Rekowski. Mitarbeiter der Stiftung holen die ausländischen Gäste bei der Ankunft ab und sorgen für eine Unterkunft. "Nur wegen unserer guten Sprachkenntnisse und Noten konnten wir nach Deutschland kommen", erzählen die Engländerinnen. Tagsüber arbeitete Louise im Bereich der Altenpflege bei der ökumenischen Sozialstation in Speyer. Helena betreute Kinder im protestantischen Kindergarten in Neuhofen. Darüber hinaus pflegte sie 90

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

an zweieinhalb Tagen in der Woche und oftmals auch am Wochenende ein schwerbehindertes Kind in der selben Gemeinde. Anders als bei Touristen lernen die Teilnehmer das jeweilige Gast-Land besser und intensiver in einem Bildungsjahr kennen. Der protestantische Kindergarten war mit der Hilfe aus England sehr zufrieden. Pfarrer Dietrich Lauter aus Neuhofen begrüßt den internationalen Austausch. Sehr gefragt ist die Behindertenarbeit, gefolgt von der Tätigkeit im Kindergarten, Kranken- und Altenpflege, Arbeit im Altenheim sowie der Familienhilfe. Als Leistungen werden ein bescheidenes Taschengeld von 250 Mark und die Sozialversicherung gezahlt. Freie Unterkunft und Verpflegung werden zur Verfügung gestellt. In der wenig verbleibenden Freizeit konnten die Engländerinnen Freunde gewinnen. Der Eindruck von Deutschland: "Anfangs waren die Kontakte noch nicht gleich zustande gekommen", führt Louise in sehr gutem Deutsch aus. Nicht weniger perfekt spricht Freundin Helena, die auf sechsjährige Schulkenntnisse in Deutsch zurückblicken kann. Eine Kurzreise nach Österreich zählte mit zu den Höhepunkten des Aufenthalts. Die Zukunftspläne der beiden stehen schon fest. Louise möchte Logopädie, Helena deutsches und englisches Recht studieren. Das freiwillige soziale Jahr wird in sozialpädagogischen und erzieherischen Bereichen für verschiedene Eingangsberufe anerkannt. BILD-Unterschrift # 1:Helena Scott (li.) und Louise Sutton (re.) werden Deutschland vermissen. Foto: Andreas Klamm BILD-Unterschrift # 2: Louise Sutton (re.) und Helena Scott (li.) aus England wollen wieder nach Deutschland kommen. Foto: Andreas Klamm Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 1987 Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, 2005 Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 2007 Drei Menschen im Hungerstreik für Grundrechte in Deutschland:

Beate Worms tritt in den Hungerstreik für Grund- und Menschenrechte
Hilfeschrei aus Hannover - Wer kann helfen ? VON ANDREAS KLAMM New York / London / Strasbourg / Hannover. (red). 18. Januar 2007. Beate Worms, 42, aus Hannover kündigte heute an ebensfalls, wie Rüdiger Steinbeck aus Wieda und Bernd Matthes aus Meinersen-Seershausen in den Hungerstreik für Grund- und Menschenrechte zu treten. 91

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Die engagierte Frau in schwerer Not, deren Geschichte auch bereits im deutschen Fernsehen und bei der BILD am Sonntag in Auszügen für Aufsehen in Deutschland sorgte, kündigte an, notfalls bis zum Extrem zu gehen und sich zu Tode zu hungern. Was geschieht zur Zeit in Deutschland? Ist es vielleicht genau das, was einige Kräfte sich in Deutschland wünschen, dass verzweifelte und hilflose Menschen sich zu Tode hungern, um sich unangenehmen Fragen und "Problemen" zu entledigen? In zahlreichen Situationen werden die Grund- und Menschenrechte von Menschen in Not in Deutschland verletzt. Wann werden Menschen couragiert handeln und Hilfe leisten und damit den nicht notwendigen Tod von Baby´s (wie in Ludwigshafen am Rhein, http://www.sozialticker.com und http://www. 3mnewswire.org berichteten), Kinder, Frauen und Männern verhindern. Bitte retten Sie Leben, wer helfen will, der kann. Wenn Sie helfen können, bitte email an redaktion@ifnd734.org schreiben. Danke ! Zu ihrem Entschluss in den Hungerstreik zu treten, erklärte Beate Worms heute in Hannover: "Was ist passiert? Ich bin 42 Jahre und Hartz IV Empfängerin. Als 19 jährige Frau war ich so mutig den Beruf der Maurerin zu ergreifen und machte eine Ausbildung in Münster Westfalen. Später in Hannover sagte man mir, dass es ein Beschäftigungsverbot für Frauen im Bauhauptgewerbe gibt. Daher suchte ich in eigener Initiative Arbeit und von da an ging der Ärger richtig los. Mir wurden jahrelang Knüppel zwischen die Beine geschmissen von der Gewerkschaft Bau, Stein, Erden, vom Gewerbeaufsichtsamt und weiteren Einrichtungen. Diesen Kampf und diese Erniedrigungen kann sich niemand vorstellen, der es nicht selbst erlebt hat. Auch nachdem das Verbot aufgehoben wurde, nach Artikeln und viel persönlichen Einsatz meinerseits. Auch große deutsche Main-Stream- und Massenmedien, wie etwa die Bild am Sonntag: "Die fleißige Beate darf nicht mehr mauern.", DAS - Abendstudio und weitere Medien berichteten. Schwerste Diskriminierung von Frauen in Deutschland ? Allerdings ging der Ärger weiter. Herr Sch. vom Gewerbeaufsichtsamt sagte zu mir:" So lange ich hier im Amt sitze, werde ich ihnen 92

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

so viel Steine in den Weg legen, dass sie sich ein Hochhaus davon bauen können. Ich halte nichts von Frauen auf dem Bau". Von da an bekam jede Firma die mich beschäftigte, ständig Mahnbriefe, für mich doch überall extra Toiletten aufzustellen, extra Sanitärräume, ich dürfe nicht mehr als 15 Kilo heben und weitere Akte der schwerster Formen von Diskriminierung gegenüber Frauen in der Bundesrepublik Deutschland. Entnervt gab ich den Beruf nach cirka 8 Jahren auf. . Leider wurde ich arbeitslos. Auf eigene Kosten bildete ich mich weiter und machte eine Immaturenprüfung an der Uni Hildesheim im Bereich Kulturpädagogik. Ich studierte dort zwei Jahre und verdiente nebenbei als Putzfrau auf einer Intensivpflegestation Geld, welches gerade zum Überleben genügte, da das Bafög gerade meine Miete abdeckte und die Fahrkarte nach Hildesheim. Heptatitis C nach Kanülen-Stichverletzungen ? Dort stach ich mich häufiger an benutzten herumliegenden Spritzen. Mir ging es auf einmal so schlecht, dass ich wochenlang nur im Bett lag, nicht aufstehen konnte. Auf Rat einer Freundin hin, ließ ich mich auf Hepatits C untersuchen. Ich hatte eine Doppelinfektion mit den Genotypen 1a + 1b. In der Medizinischen Hochschule fertigte man mich sehr übel ab und behauptete, die Hepatitis CInfektion könnte möglicherweise durch eine frühere Drogensucht kommen. Als Jugendliche Drogen probiert Ich hatte angegeben, dass ich zwischen 14 und 18 Jahren alles mögliche an Drogen probiert hatte. Meiner Überzeugung nach ist eine Hepatitis C-Infektion durch die damaligen Drogen-Versuche auszuschliessen, da ich mich jahrelang bei Dr. W. Schmidt (ist jetzt Ruhestand) immer regelmäßig auf gefährliche Infektions-Krankheiten und weitere Erkrankungen untersuchen liess. Zudem wurden Tests auf HIV / AIDS und Drogen-Tests durchgeführt. Deren Ergebnis: negativ. Das Studium musste ich aufgeben und das Arbeitsamt gab den Rat, ich solle eine Fortbildung im EDV-Bereich machen. Studium und erfolgreiche Ausbildungen So wurde ich Netzwerkadministratorin gefolgt von einem weiteren Jahr der Arbeitslosigkeit. Wenig später konnte ich für zwei Jahre arbeiten: In einem verantwortungsvollem Job bei Siemens/Vodafone in Frankfurt über eine Zeitarbeitsfirma, wobei ich die Fahrkosten und Kosten für 93

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

die Unterkunft selbst tragen musste. Den Job hatte ich, wie immer, selbst gesucht. Nach der guten Zeit folgte wieder die Arbeitslosigkeit. Die Berufsberater des Arbeitsamtes sagten mir <<Sie Sind mit 37 Jahren zu alt für den einen Beruf im EDV-Wesen.>> Meine Hoffnung in der EDV-Branche erfolgreich bestehen zu können war gross. Daher hatte ich mir PC-Bücher für ca.3000 DM gekauft, PC Programme, einen PC, hatte eine teure Weiterbildung bei der Studiengemeinschaft Darmstadt gemacht, ein Sun-Solaris Seminar absolviert und wollte, damit ich den Anschluss nicht verliere eine kleine Weiterbildung im Microsoft Bereich. Dieser Antrag wurde abgelehnt und man sagte mir, ich solle mich in 3 Monaten wieder melden. In dieser Zeit des Wartens traf ich einen arbeitslosen Maler der mit 45 Jahren genau zu diesem Kursus gezwungen wurde. Daraufhin fing ich an die Leute vom Arbeitsamt zu nerven. Nach rund einem Jahr entdeckte mein Arbeitsberater, das der damalige Kursus zur Netzwerkadministratorin <<ja richtig teuer war>>. Leider war ich für eine zu lange Zeit nicht in der EDV-Branche tätig und der Arbeitsmarkt im EDVBereich ging, genau wie der Baubereich << den Bach runter>>. Daher stellte ich einen Antrag auf eine gute Umschulung und wollte Ergotherapie machen. Mir wurde gesagt, ich würde den Bildungsgutschein erst bekommen, wenn ich einen Ausbildungsplatz gefunden hätte. Eine Physiotherapieschule bei der ich mich auch beworben hatte, in Bad Pyrmont nahm nur Leute auf die einen Bildungsgutschein hatten, und mir wurde gesagt, dass es ja ein Unding wäre und dass sie sowas noch nie erlebt hätten. Vom Arbeitsamt wurde ich so lange hingehalten, bis ich in die Arbeitslosenhilfe fiel. An einem Mittwoch bekam ich einen Anruf vom Arbeitsamt, ich solle mich da und da vorstellen. Am Freitag hatte ich die Zusage, dass ich Montag die Umschulung beginnen könne und genau an diesem Montag bekam ich die Arbeitslosenhilfe. Das waren 200 DM* (*frühere Währung in Deutschland, jetzt Euro) weniger und ich lag 70 Euro unter dem Hartz IV Satz. Ein Internist, bei dem ich in Behandlung war, hatte mir von dieser Umschulung abgeraten, wegen interner fieser Gerüchte von hinten herum. Anfangs nahm ich die Hinweise um Gerüchte zu meiner Person nicht ernst. In der Schule fing dann die Mobberei aufgrund meiner Hepatits CKrankheit an, indem ein Arzt, der dort Lehrer war behauptete, dass Hepatits C auf die gleiche Art ansteckend sei wie Hepatits A. Er erzählte Horrorgeschichten ohne jegliche Grundlage und machte mich unglaubwürdig. Meine Mutter unterstützte mich zu der Zeit finanziell bis April 2005. Sie kam im April zu mir, um mir zu helfen, damit ich mehr Geld bekomme. In der Ausbildungsstäte wollte ich nicht fehlen, da ich zu der Zeit keinen Anschluß in der Klasse fand, wegen dieser Mobberei und wichtige Dinge im Unterricht versäumt hätte. 94

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Leider hatte ich schon einige Fehlzeiten wegen der unerträglichen Zustände und wegen Rennereien zum Arbeitsamt und Sozialamt damit ich mehr Geld bekomme, was mir verweigert wurde. Meine Mutter rief im April 2005 dort an. In diesen Gesprächen regte sich so sehr über die Behandlung und Begründung der Ämter auf, dass sie mich auf meiner Praktikumsstelle in Bad Pyrmont in der m&i Fachklinik anrief und mir ganz aufgeregt in einem Schock davon erzählte. Als ich spät nachmittags nach Hause kam, traf ich auf einen <<fremden, hilflosen>> Menschen vor mir. Meiner Mutter war eine Ader im Kopf geplatzt. Vermutlich in der Folge aller Aufregung und einem zu hohen Blutdruck und eines zerrissenen Anneurysmas, starb sie elendig im Nordstadtkrankenhaus, in welchem man in einer Art Eingangshalle als Angehöriger sitzen darf und durch Fenster von weitem bei der OP zuschauen kann. Besuchszeiten sind lediglich einmal am Tag eine dreiviertel Stunde, die auch noch oft gekürzt wurde. Dort habe ich mit meinen Geschwistern auch noch einige unglaubliche Dinge erlebt. Die genaue Schilderung aller Umstände würde zu weit führen. Dies führte auch bei mir zu einer post-traumatischen Belastungs-Reaktion in der Trauer und ich verzweifele noch heute, wenn ich an diese Vorgänge denke. Im Mai, kurz nach Beerdigung meiner Mutter hatte ich nichts mehr zu essen. Mir fehlten die 70 Euro zum Überleben. In dieser Zeit war ich aus beruflichen Gründen 16 Stunden am Tag auf den Beinen. Mein Tagesablauf: Morgens um 4 aufstehen, zur Praktikumsstelle fahren, dort arbeiten, abends, nach und nach bis in die Nacht hinein rund 1400 Seiten geballtes medizinisches Wissen aneignen. <<Wer mehr als 3 Tage im Praktikum fehlt, wird nicht mehr zur Prüfung bei der Bezirksregierung zugelassen.>> So informierte der Leiter der Schule. Aufgrund der finanziellen Not musste ich unglaubliche Kämpfe führen um endlich Geld zum Überleben zu erhalten. Aber auch mit den Geldern, die mir nach langem Kampf zugestanden wurden, war es fast unmöglich, die Umschulung erfolgreich abzuschliessen. Bis Anfang März 2006 arbeite ich in einer Praktikumstelle in Hammeln, weil ich glaubte, meine Mutter hätte es sich so gewünscht. Mobbing im Praktikum ? In der Praktikumsstelle in Hameln wurde ich gemobbt mit unglaublichen Vorwürfen (man kennt sich schließlich im Pflegebereich untereinander). 95

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Eine Lehrerin mobbte mich ebenso, auch während einer praktischen Prüfung. Wieder reagierte ich mit Resignation und Kapitulation vor einem übermächtig erscheinenden Geflecht von Menschen, die mir das Leben schwer machten. Aus Gründen des Selbstschutzes, schweren Herzens brach ich die Umschulung ab. Auf dem Zeugnis stehen nur die Noten "Zwei" und "Eins". Das war nur möglich, weil ich sehr viel Leistung und die Bereitschaft zum Lernen investierte. Wenig später musste ich daraufhin zum Arzt des Arbeitsamtes Hannover, der mich ziemlich schnell abfertigte und mir riet, <<es doch mal mit Psychopharmaka zu versuchen.>> Mein Reaktion: Entsetzen, Entrüstung, Schmerz und der nächste Schock. Ich fragte, wie es mit einem Verhaltenstraining für die Leute aus dem sogenannten sozialen Bereich wäre, die mich so gemobbt haben??? Mein Wunsch: Arbeiten und Abstand von Ärzten halten, damite endlich mal wieder Ruhe in mein Leben kommen kann. Der Arzt des Arbeitsamtes sagte: <<Sie sind nicht arbeitsfähig - basta.>> In eigener Initiative suchte ich mir einen 1 Euro Job und beantragte eine Genehmigung zur Ausübung des 1 Euro-Jobs. In meinen Leben gab es wieder Hoffnung. In einigen Wochen kann ich vielleicht wieder arbeiten, wenn auch nur in einem 1 Euro Job. Mir wurden zwei Wochen Urlaub gewährt. Extrem-Tour und Verbot von Grund- und Menschenrechte durch die Agentur für Arbeit? Mit einem Fahrrad fuhr ich ohne Gangschaltung von Hannover nach Lübeck, um dort meinen Bruder zu besuchen und endlich mal im Urlaub abschalten zu können, das Grab von meiner Mutter besuchen zu können und zum ersten Mal Trauerarbeit leisten zu können. Kurze Zeit später kehrte ich nach Hannover zurück und freute mich auf den 1 Euro Job. Plötzlich kam alles anders. Das Job-Center der Agentur für Arbeit verweigerte mir die Erlaubnis zu arbeiten und erklärte, ich dürfe den Job nicht machen. Der Arbeitsberater des Job - Center informierte darüber, dass der Arzt es verboten hätte, mein Grundrecht auf Arbeit wahrzunehmen. Auch in einem Schreiben der Agentur für Arbeit wurde mir ausdrücklich untersagt, die Arbeitsgelegenheit, 1 Euro-Job, anzunehmen. Im 1 Euro-Job hätte ich mit dem Fahrrad durch Linden fahren müssen und kontrollieren sollen ob im Ort unrechtmäßig Müll entsorgt wurde. 96

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Der Arzt meinte, <<Sie können das nicht>>. Daher informierte ich ihn über meine Fahrrad-Tour im Urlaub von Hannover bis nach Lübeck. Der Arzt interessierte sich nicht für diese Informationen. Wenig später suchte ich mir einen Job als Zimmermädchen. Das kann mir keiner verbieten, glaubte ich. Die Arbeit war sehr schwer und ermüdend. Es entstanden Fehlzeiten, da ich ständig zum JobCenter musste, wegen falscher Berechnungen, etc. Offizieller Stundenlohn als Zimmermädchen, 7,70 Euro, tatsächlicher Stundenlohn cirka 3,50 Euro, da niemand ein Zimmer in nur 10 Minuten reinigen kann. Arm trotz Arbeit: Kein Essen, keine Nahrung und Arbeiten bis zum Umfallen Trotz schwerer Arbeit hatte ich wieder tagelang kein Geld zum Essen und bekam anstelle von Geld Lebensmittelgutscheine. Zudem konnte einmal meine Miete nicht überwiesen werden, da wieder unrechtmäßige Kürzungen vom Job - Center vorgenommen wurden. Frau Bra.. behauptete, es wäre gesetzlich so vorgegeben, dass der Lohn im voraus abgezogen wird, wenn er im gleichen Monat zu erwarten ist, also bei mir am 15. des Monats. Die Firma wechselte und ich wurde in das neue Unternehmen nicht übernommen, da ich am ganzen Körper einen Ausschlag hatte, der wie eine Allergie aussah. Zuerst glaubte ich auch, von einer Allergie betroffen zu sein. Inzwischen konnte ich herausfinden, dass ich diesen Ausschlag immer bekomme, wenn ich wieder Ärger mit dem Job Center hatte. Die letzte Arbeitsstelle, wieder als Zimmermädchen verlor ich, auch deswegen, weil ich für die Zeit von 1 1/2 Monaten 3 bis 4 mal fehlen musste, weil Unterlagen <<verschwunden>> waren, ich böse Briefe bekam mit der Androhuing, dass mir meine Geldleistungen versagt werden. Ende November bekam ich kein Geld überwiesen und musste mir eine Baranweisung persönlich abholen, damit die Miete rechtzeitig überwiesen werden konnte, mir wurde ein angenommener Verdienst im voraus abgezogen. Im Januar 2007 fehlen mir 80 Euro, die abgezogen wurden. Eine Rückerstattung erfolgte bislang nicht. Es wurde also Geld abgezogen, welches ich nicht zur Verfügung habe. Vor allem wird dabei vom Job Center ein sogenannter Mittellohn ausgerechnet. Das heißt, wenn ich in einem Monat 600 Euro verdiene, dann wird mir im nächsten Monat davon 400 Euro im nachhinein abgezogen und 400 im voraus, da ich das Geld ja zu erwarten habe, wenn ich dann aber nur 100 Euro verdient habe, dann fehlt mir sozusagen alles zum Leben und die Miete etc. konnte nicht abgebucht werden. Das Geld bekomme ich je nach Ermessen der Angestellten, aber das auch erst nach der Lohnabrechnung und noch nicht mal dann, wie man jetzt sehen kann. Letzte Woche war ich erneut beim Job - Center mit den Abrechnungen. Frau Bra.. wollte sie nicht sehen, sie weigerte, sich mir Geld zu geben, machte mir Vorwürfe, ich könne nicht mit Geld 97

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

umgehen. Sie will wissen, für welchen Zweck ich 700 Euro aufwenden musste. Diese Rechnung veröffentliche ich heute 390,- Miete 90,- Stadtwerke 50,- Aol und Telekom einschließlich, 13 Euro Grundgebühr plus Mehrwertsteuer 35,- Lebensversicherung ( meine Art zu sparen) 20,- Unfallversicherung ( meine Altersvorsorge) 10,- Arztgebühr 15,- Stellengesuche Neue Presse 30,- Wasser ohne Kohlensäure ( hole ich mit einem Bekannten/Auto immer Monatsanfang) 70,- Lebensmittel e.t.c. für 2 Wochen ist gleich 710,- Euro, * Alle Angaben in Euro. Bis 15. Januar 2007 muss ich eine Nachzahlungsrate für die Stadtwerke bezahlen. Dies ist mir nicht möglich, da mir 80 Euro fehlen, die abgezogen und bis jetzt nicht widererstattet wurden. Aus dem vorausgegangenen Monat hatte ich noch 30 Euro. Weiterer Zwang zum Umzug Bald bekomme ich wieder eine Umzugsaufforderung weil meine Miete 90 Euro zu teuer sei. Für den Umzug soll ich die meisten Kosten alleine tragen, muss dann irgendwo aufs Land ziehen, weil es hier in Hannover keine günstigeren Wohnungen gibt. Als Alternative könnte ich eine 10qm Knastzelle nehmen und muss dann meine ganzen Möbel wegschmeißen. Ansparen kann ich nichts, denn von dem Nebenverdienst muss ich schon mind. 60 Euro für die Fahrkarte ausgeben, habe einen erhöhten Nahrungs- und Trinkbedarf. Bei 200 Euro darf ich 120 behalten und die sind dann weg. Durch die ständige Fehlerei wegen des Job-Centers habe ich jetzt leider auch keinen Nebenjob mehr. Bei 600 Euro könnte ich dann die 90 Euro für die Miete bestreiten. Aber ich hätte dann immer 98

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

noch nicht Geld um mir Medikamente mit dem Wirkstoff der Mariendistel zu kaufen, die die Leber unterstützen. Dieses Mittel wird im Krankenhaus z.B. bei der Knollenblätterpilzvergiftung angewendet, weil es kein chemisches Mittel dafür gibt. Der Arzt des Arbeitsamtes verlangt, dass ich eine Therapie mache. Eine Gesprächstherapie bezahlt meine Krankenkasse nicht und Geschwätz macht mich auch nicht satt. Wenn ich nicht etwas in die Richtung mache, dann wird der Arzt bei der nächsten Untersuchung behaupten, ich sei immer noch nicht arbeitsfähig und therapiewillig, ich soll also in die Klapse gehen, sonst werden bei mir jegliche Geldleistungen eingestellt. Vermittelt werden darf ich nicht, es dürfen mir noch nicht mal Adressen von Firmen herausgegeben werden. Ich bekomme keine Bewerbungskosten, keine Fahrgeld, einfach nix. Aber Zwangsumzug in einer erschwerten Lebenslage und mich fertig machen, das geht!!! Deshalb bleibt mir nichts anderes übrig, als am Samstag den Hungerstreik zu beginnen. Durch den Dauerstress ist mein Immunsystem belastet, was sich in der Folge sehr ungünstig auf meine Krankheit auswirkt. Immunsystem gegen Viren, Viren gegen Immunsystem. Ich will den 1 Euro Job haben. Zudem bestehe ich darauf, ein Jahr Zeit für einen Umzug zu erhalten. Die Medikamente sind für meine Gesundheit und die Wiedererlangung von Gesundheit notwendig. Sollten mir nicht alle Kosten erstattet werden, dann möchte ich einen Grundbetrag haben, von dem es mir möglich ist, menschenwürdig zu leben. Daher bestehe ich auch auf mein Recht mir davon Vollwertkost kaufen zu können und einmal die Woche zur Immunstärkung in die Sauna gehen zu können. Sollte ich psychische Schäden erlitten haben, dann nur durch das Allmachtsverhalten eines Arztes und einiger Angestellte des Job - Centers wie Frau Bra.., welche sich vor mir aufbaut und sagt: " Sie kriegen von mir kein Geld!" oder der Arzt der schreibt: "Ich untersage ihnen den Job". Wie soll ich denn verantwortlich handeln, wenn ich so in den Sumpf gesteckt werde, gegängelt werde, unten gehalten werde und dann als psychisch krank abgestempelt werde und unter Druck gesetzt werde. Das macht doch erst krank." erklärte Beate Worms in ihrer Begründung für den Hungerstreik. Mit der Aufnahme des Hungerstreiks von Beate Worms, sind es inzwischen drei Menschen, Rüdiger Steinbeck aus Wieda (Landkreis Osterrode) und Bernd Matthes aus Meinersen-Seershausen, die 99

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

gegen die Verletzung von Grund- und Menschenrechte und gegen schwerste Formen von Diskriminierung von Frauen, chronisch kranken und behinderten Menschen demonstrieren. BILD-Unterschrift # 1: Beate Worms aus Hannover ist schwer und chronisch krank braucht möglichst schnelle finanzielle Hilfe, cirka 100 Euro, damit sie nicht obdachlos werden muss. BITTE helfen Sie helfen. Wer helfen will, der kann. Foto: privat / Hannover Erst-Veröffentlichung: Regionalhilfe.de, 3mnewswire.org, IFN d734 News Magazine, British Newsflash Magazine, Januar 2007 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007 In Berlin und in aller Welt gedenken Menschen Prinzessin Diana

TributeToDiana.org macht Aufnahmen für Charity-DVD
Von Andreas Klamm London/Berlin. 31. August 2007. - Heute findet anlässlich des 10. Todestages von Prinzessin Diana (1.07.1961 - 31.08.1997) ein von den Prinzen William und Harry organisierter Gedenkgottesdienst in der Guard Chapel in London statt. Auch in der deutschen Bundeshauptstadt Berlin gedenken die Menschen während der Veranstaltung "Letter to Diana", einer Art Straßenlesung, bei der prominente deutsche Synchron-Sprecher und Sprecherinnen von Denzel Washington, Will Smith, Kevin Bacon, Gary Oldman, Julia Roberts, Michael Douglas, Bruce Willis, Brad Pitt und vielen anderen, die Briefe von Passanten, Gemeinde-Mitgliedern und anderen HobbyAutoren öffentlich vorlesen. Der Inhalt der Briefe richtet sich direkt an Prinzessin Diana, an ihren Geist und ihr Wesen in Anerkennung der großen Taten für wohltätige Zwecke der Prinzessin, die vor 10 Jahren bei einem Autounfall in Paris auf tragische Weise ums Leben kam. Ein Gottesdienst zu Ehren von "Lady Diana" findet in der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche statt. Im Fußgängerbereich vor der Kirche ist für heute ein angemessenes Rahmenprogramm geplant. Ryan Leary, Organisator von TributeToDiana.org aus Köln beabsichtigt parallel zur Veranstaltung Insert-Filme zu drehen, die in das Making-Of der Veranstaltung einfließen sollen. Mögliche Motive könnten etwa das Candle in the Wind-Special am Ende der Veranstaltung, die Flying Candles und ein Bannerfall zum finanlen Höhepunkt der Fest-Gedenk-Veranstaltung vor der Kaiser Wilhelm Gedächtnis-Kirche heute in Berlin sein. Veröffentlicht werden die Aufnahmen auch im Rahmen der Tribute-to-Diana-DVD, die am 1. Dezember, dem Tag des großen Charity-Konzerts zu gunsten der deutsch-britischen Aidshilfe erscheinen wird. Die heute gedrehten Film-Aufnahmen fliessen in die Produktion mit ein, und werden zudem während des Tribute-to-Diana-Clips live am 1. Dezember auf den Bühnen des großen Diana-Charity-Events in Berlin, London und Paris gezeigt. 100

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

TributeToDiana.org bietet die Möglichkeit sich als Co-Produzent an den Aktionen , auch finanziell, zu beteiligen. Zum Teil beteiligen sich die Crew-Mitglieder für die Filmaufnahmen ehrenamtlich. Bei TributeToDiana.org handelt es sich um ein reines Non-Profit-Unternehmen, dessen Fokus auf der Botschaft des Events an sich liegt. Die Teilnahme aller Mitwirkenden geschieht in Anerkennung der außergewöhnlichen karitativen Leistungen von Lady Diana, die sich zu Lebzeiten in bis zu 100 Hilfs-u. Sozialprojekten gleichzeitig engagiert hat. „Durch die Prinzessin wurde unsere Aufmerksamkeit auf die Qual der Aids- und HIV-Kranken gelenkt, auf die Not der Obdachlosen, die Isolation der Leprakranken und auf die wahllose Zerstörung, die von Landminen ausgeht“, so die damaligen Worte Ihres Bruders am Tag ihrer Beerdigung vor gut 10 Jahren. Ryan Leary, Organisator von TributeToDiana.org: "Auch wir finden es ist Zeit dieser einzigartigen Frau ein ebenso einzigartiges Denkmal zu setzen. Ihre Liebe war ein Symbol größter Menschlichkeit, ihr Instinkt Quelle allen Mutes, und ihr Lächeln Zauber einer ganzen Nation. Lassen Sie uns das bewahren, indem wir ihrer gedenken, und andere ermutigen es ihr gleich zu tun. Genau hierfür wollen wir vom Tribute-Team uns engagieren und wir würden uns sehr freuen, wenn auch viele weitere Menschen an Bord kommen und bei der Realisierung dieses großartigen Projekts mithelfen." Weitere Informationen zum Programm und dem Film-Projekt sind im Internet bei http://www.tribute-to-diana.org erhältlich. 3mnewswire.org Vorbeugen ist besser als Heilen:

Klimaschutz und Allergie
Von Andreas Klamm Berlin. Das Thema Klimaschutz ist zur Zeit bei nahezu allen Menschen, in der Öffentlichkeit, in der Politik und in den Medien im Gespräch. Die Themen Allergie und Klimaschutz stehen im direkten Zusammenhang. Doch wie kann eine direkte Verbindung hergeleitet werden? Kaum ein Mensch wird zur Zeit in Frage stellen, dass der periodische und stellenweise auftretende Klimawandel nicht zum Teil deutlich wahrnehmbar ist. Menschen, die sich privat und aus beruflichen Gründen im Freien aufhalten müssen, können dies teilweise 101

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

mit schmerzhaften Erfahrungen bestätigen. Allergie durch intensive Sonnen-Einstrahlung Intensive Sonneneinstrahlung kann zur Allergie mit schmerzhaften und unangenehmen Entzündungsreaktionen an der Haut bis zur sogenannten "Mallorca"-Akne auch bekannt als Acne aestivalis führen. Diese Form der Akne tritt überwiegend nach einer intensiven Sonnenexposition in der Regel bei Frauen zwischen dem 25. und 40. Lebensjahr mit follikulären Pappeln und einem entzündlichen Randsaum auf. Doch auch Männer, die empfindlich auf Sonne reagieren, können betroffen werden. Das zeitweilige schmerzhafte Ekzem der Haut tritt meist kurze Zeit nach intensiver Sonnenbelastung der Haut ein. Begünstigende Faktoren für Schädigungen der Haut durch intensive Sonneneinstrahlung, verursacht durch eine hohe Belastung hauptsächlich mit UV-A-Strahlen, ist eine ausgeprägte Sonnenbelastung in Verbindung mit Deos, Kosmetika, Pigmentstörungen, Schmuck und fetthaltige Sonnenschutzmittel. Symptome (Krankheitszeichen) Meist bereits kurze Zeit nach der Sonnen-Einwirkung, zeigen sich Rötung und Schwellung der Haut, Bläschen-Bildung, Quaddeln, ein starker Juckreiz, der je nach Grad der Überbelastung der Haut durch die Sonne auch als Schmerzen von den Betroffenen wahrgenommen wird. Geschädigte Hautareale betreffen meist das Gesicht, Decolltée, Arme, Beine und bei Männern auch die ungeschützte Glatze. In der Regel klingen die Symptome einige Tage nach der zu intensiven Sonneneinstrahlung meist ohne zusätzliche therapeutische Interventionen ab. Mit mit besonderer Aufmerksamkeit müssen Schädigungen der Haut bei Kindern beobachtet werden. Vorbeugen ist besser als heilen Noch besser als heilen ist bekanntlich vorbeugen. Ein Ekzem, eine Allergie, verursacht durch zu lange und zu intensive Sonnenbelastung der Haut kann am besten mit recht einfachen Mitteln vermieden werden. In der größten Mittagshitze, zwischen 12 und 15 Uhr (örtliche Unterschiede sind möglich), auf Sonnenbäder verzichten, die Haut langsam an die Sonneneinstrahlung im Sommer gewöhnen, das meint kurze und nicht zu lange Aufenthalte in der Sonne oder eventuell auch der Besuch in der Sonnenbank.

102

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Besuche in der Sonnenbank sollten bei Menschen, die bereits im Vorfeld an Problemen mit der Haut leiden, mit einem Dermatologen (Hautarzt) besprochen werden. Fettarme Sonnenschutz-Mittel mit hohen Lichtschutz-Faktoren verwenden, die auch UVA-Strahlen absorbieren. Vor einem geplanten Sonnenbad auf Deos, Parfum, Duftstoffe und Kosmetika verzichten. Eine Einnahme von Kalzium vor dem Urlaub oder auch vor Zeiten intensiver Sonnenbelastung für Berufstätige, beispielsweise, Polizisten, Bauarbeiter, Handelsvertreter, Außendienstmitarbeiter, Landwirte, Verkäuferinnen kann vorbeugend wirken und helfen die Haut vor Schäden zu bewahren. Sobald erste Anzeichen einer Irritatation der Haut durch die Sonne wahrnehmbar oder sichtbar sind, sofort aus der Sonne gehen und einen Platz im kühlenden Schatten suchen. Für Menschen, die besonders schnell empfindlich gegenüber intensiver Sonneneinstrahlung reagieren, empfiehlt es sich, auf das australische Modell der Prävention von Hautschäden zurückzugreifen und mit einem T-Shirt baden zu gehen, damit das Bade-Vergnügen nicht getrübt wird. Männer mit lichtem Haupthaar oder einer Glatze, welche eine Cabriotfahrt mit dem offenen Verdeck lieben, sollten nicht vergessen, ihren Kopf mit einem Hut oder eine Mütze zu schützen. Diese einfache und günstige Maßnahme kann nicht nur vor einer Allergie durch zu intensive Sonnenbelastung der Haut schützen, sondern auch vor einem Sonnenstich oder Hitzeschlag. Dermatologen warnen bereits seit Jahren vor zu intensiver Sonnenbelastung der Haut. Ständig wiederkehrende Allergien, regelrechte Verbrennungen und immunologische Entzündungsreaktionen der Haut durch sogenannte Sonnenbrände können ungünstige Faktoren an der Entstehung von Hautkrebs sein. Zudem tragen zu intensive Sonnenbäder zur vorzeitigen Alterung der Haut bei. Wer sich schützt, handelt also doppelt umsichtig und kann sowohl das Risiko an einer Allergie oder Hautkrebs zu erkranken, mindern. Mit der sich abzeichnenden Entwicklung, dass Menschen, an vielen Orten auch beruflich mehr und mehr intensiv schädigender Sonnen-Belastung ausgesetzt sein werden, wächst die Bedeutung der Beachtung einfacher Verhaltensmaßnahmen beim freiwilligen oder beruflich notwendigen Aufenthalt in der Sonne. Bauarbeiter und andere Berufsgruppen sollten sich in der Hitze beispielsweise nicht entkleiden, sondern in Erwägung ziehen sich mit Leinen- oder Baumwoll-Kleidungsstücken zu schützen. Zudem sollte in der Zeit intensiver Sonnenbelastung mehr Flüssigkeit (einfaches Mineralwasser oder Apfelsaft-Schorle genügen) aufgenommen werden. Therapie Sollte eine Therapie der Acne aestivalis oder "Mallorca"-Akne notwendig werden, wird diese in der 103

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Regel lokal mit Tretionin durchgeführt. Bei Kindern mit Hautschäden und bei schweren Hautschäden erwachsener Menschen durch zu intensive Sonnen-Belastung gilt immer den Arzt bzw. am besten einen Dermatologen (Haut-Arzt) aufsuchen. Erst-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 31. August 2007, Sonder-Reihe "XXL-info. Gesundheit" Vom Hautauschlag bis zum Tod innerhalb weniger Minuten:

Immer mehr Menschen leiden an Allergien in Deutschland
von Andreas Klamm Berlin. Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an Allergien. Insgesamt hatten 40 bis 43 Prozent aller deutschen Bürger schon einmal eine Allergie in ihrem Leben. Dies bestätigen die Ergebnisse einer Bundes-Gesundheits-Umfrage aus dem Jahr 1998. Allergische Krankheiten in Deutschland sind weit verbreitet. Nach den Ergebnissen der Studie hatten 17 Prozent aller westdeutschen und im Vergleich nur 11 Prozent aller ostdeutschen Erwachsenen eine allergische Rhinitis (Schnupfen, oberflächlicher Katarrh meist einhergehend mit schleimig-eitriger Sekretion). Von sozioökonomischer wachsender Bedeutung sind Allergien verursacht durch Medikamente (Penicillin, Insulin, jodhaltige Kontrastmittel, Azetylsalizylsäure, Blutkonserven, Humanalbumin, Antibiotika, Lokalanästhetika, Dextran- und Gelantin-Präparate, Polysacchararide), Nahrungsmittelallergien (Obst, Nüsse, Eiweißprodukte), Insektengifte, etwa durch Bienen-, Hornissen-, Wespen-Stiche, Schlangengift, Inhalations-Allergien (Gräser- Baum- und Pollenblüten, Hausstaub-Milben, Milbenausscheidungen, Tierepithelien beispielsweise von Hunden und Katzen, Schimmelpilze und weitere Stoffe) und Kontakt-Allergien (Nickel, Latex, Waschmittel, Färbemittel, chemische Zusätze etwa in Holz und Leder, Nahrungsmittelzusätze und andere auslösende Faktoren). Eine Allergie kann unter anderem mit den Krankheitsbildern einer laufenden Nase (Heuschnupfen), tränende und juckende Augen (Bindehautentzündung), juckender Hautausschlag (Hautallergie, Nesselsucht), Asthmaanfälle (Asthma) oder seltener Magen-Darm-Beschwerden mit Erbrechen, Durchfall, Blähungen und Magenschmerzen auftreten. Bei der Allergie handelt es sich sich um eine angeborene oder erworbene spezifische Änderung der Reaktionsfähigkeit des Immunsystems gegenüber dem Körper fremden, eigentlich als unschädlich geltenden Substanzen, die als Allergen erkannt werden. In der Sensiblisierungsphase gegenüber einer Substanz vom Erstkontakt bis zum Auftreten von Symptomen (erkennbare Krankheitszeichen) und von Entzündungsreaktionen können etwa fünf Tage bis mehrere Jahre nach einem erneuten Kontakt vergehen. 104

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Das Auftreten von entzündlichen Reaktionen im Zusammenhang mit Allergien ist in der Regel an den Organsystemen wie Haut, Konjunktiven (Bindehäute der Augen), Nasen- RachenBronchialschleimhaut und Magen-Darm-Trakt zu beobachten. Nach Combs und Gell werden vier Typen der immunologischen Überempfindlichkeitsreaktionen klassifiziert. Unterschieden wird in den Frühtyp, der sogenannten humoralen Allergie vom Typ I bis Typ III und in den Spättyp, der zellvermittelteten Allergie vom Typ IV, bekannt auch als verzögerter Typ. In die Gruppe der immunologischen Überempfindlichkeitsreaktionen nach dem Frühtyp werden der Soforttyp und der analphylaktische Typ eingeordnet. Die Reaktionen im Rahmen einer Allergie können von einer vermeintlich, harmlos erscheinenden Rhinitis mit seröser-eitriger Sekretion bis zur schwersten, lebensbedrohlichen und gefürchteten Komplikation, einem anaphylaktischen Schock, mit der Folge eines Herz-Kreislauf-Stillstandes und Tod innerhalb von nur wenigen Minuten führen. Der dramatische schwere Verlauf einer Anaphylaxie bzw. des anaphylaktischen Schocks wird durch eine Antigen-Antiköper-Reaktion in Gang gesetzt. Im Rahmen dieser Antigen-Antikörper-Reaktion werden unter anderem folgende Mediatorensubstanzen mit folgenden Wirkungen freigesetzt. Histamin, welches zur Vasodilation (Erweiterung von Blutgefäßen) und erhöhte Zellpermeabilität (Durchlässigkeit bei Zellen) mit Flüssigkeitseinwanderung führt. Serotonin mit der Folge einer Arteriolenkonstriktion (Engstellung der letzten Gefäss-Abschnitte der Arterien) hauptsächlich relevant bei Lunge und Nieren und einer Arteriolendilation (Erweiterung, Weitstellung) wirkend an der Skelettmuskulatur. Bradykinin mit der Folge einer Vasodilation der peripheren Arterien und Arteriolen SRS-A (Slow reacting substance of anaphylaxis, Leukotriene) mit einhergehender erhöhter Gefäßpermeabiltität, Bronchiolenspasmus und Schleimhautödemen. Prostataglandine, die zu vermehrter Schleimproduktion und unangenehmen Hautreaktionen, wie Jucken, Quaddeln und Rötungen führen. Bei schweren allergischen Reaktionen gilt die bedeutende Aufmerksamkeit dem Histamin, das in Verbindung mit anderen Mediatorsubstanzen für die schweren respiratorischen (Störungen der Atmung) und kardiozirkulatorischen Veränderungen (Störungen der Herz- Kreislauf-Funktionen und Durchblutung) und Komplikationen verantwortlich ist. Histamin ist ein Gewebshormon, das auch für die Allergiesymptome wie Rötung, Schwellung, 105

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Juckreiz, Niesen und Nasenlaufen verantwortlich ist. Therapieansätze und Behandlungsmöglichkeiten Im wesentlichen gibt es vier wesentliche Behandlungs-Möglichkeiten. Allergenkarenz und Vermeidung von Noxen Das bedeutet das Vermeiden eines Kontaktes mit den Allergen, den Substanzen, die zur immunologischen Entzündungsreaktion führen. Praktische Anwendungsbeispiele: Latex-Allergie: Latexfreie Handschuhe verwenden, Nickel-Allergie: Auf Mode-Schmuck verzichten, stattdessen Schmuck aus Silber und Gold tragen, auf Piercings verzichten, die Nickel enthalten, Kunststoff-Brillen-Fassung, etc.. Blüten- Baum- und Pollen-Allergie: In Regionen reisen, in denen erfahrungsgemäß eine geringe Belastung mit Pollen auftritt, etwa am Meer. Allergisches Bronchialasthma: auf die Noxe (krankmachender Stoffe) Nikotin mit weiteren Giftstoffen, oder auf Mehlstaub und die Aussetzung mit organischen Staub verzichten. Allergenkarenz gilt als die wirksamste, schonendeste und kostengünstigste Therapieform. Kommt es nicht zum Kontakt mit einer Allergie-auslösenden Substanz, entsteht in der Regel auch keine Allergie. Allerdings gilt zu berücksichtigen, dass Menschen, die an einer Allergie leiden, oft auch von einer Kreuz-Allergie betroffen sind und damit nicht nur gegenüber einer Substanz, sondern meist auf mehrere Substanzen allergisch reagieren. Zudem lassen sich Kontakte zu den Allergie-auslösenden Stoffen nicht immer vermeiden. Hyposensibilisierung Meist wird die Allergie-auslösende Substanz in die Haut eingebracht oder seltener auch geschluckt. Mit der Methode soll der Körper weniger empfindlich gegenüber den auslösenden Substanzen gemacht werden. Im Laufe der Zeit und Therapie erlahmt die Reaktion des Immunsystems. Verläuft die Hyposensibilisierung erfolgreich kommt es trotz des direkten Kontakts mit den Allergen nicht mehr zur Krankheitsentwicklung. Eine Hyposensibilisierung muss immer ärztlich überwacht werden, insbesondere deshalb weil es auch im Rahmen einer Hyposensiblisierung zu einem anaphylaktischen Schock kommen kann. Medikamentöse Therapie Bekannt ist die Therapie mit Antihistaminika (H1-Blocker) in Spray- oder Tropfenform. Die Chromoglycinsäure, welche die Ausschüttung von Histamin verhindert, zeigte meist nur präventiv eingesetzt gute Erfolge. Vasokonstriktoren können eingesetzt werden, um die kleinen Blutgefäße zu verengen. Von einer 106

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

längeren Einnahme wird abgeraten. Kortikoide stammen in der Regel in ihrer chemischen Substanz vom körpereigenen Cortisol ab. Mit den Kortikoiden wird die Freisetzung der Botenstoffe im Gewebe und deren Effekte blockiert. Damit können die immunologischen Entzündungsreaktionen gelindert werden. Kortikoide wirken antiallergisch. Warnhinweise und Krankheitszeichen für eine Anaphylaxie, dem allergologischen Notfall, können sein: Kratzen im Hals, Husten, Kloßgefühl, unbestimmte Angstgefühle, flächenhafte Hautrötung (Flush), Quaddeln an der Haut (Urtikaria), Schwellungen (Qunicke-Ödem), Kehlkopf-Ödem (Larynx-Ödem), Bauchkrämpfe, Zittern (Tremor), Juckreiz im Genitalbereich, Mund, Handflächen, Kopfbereich, Blutdruckabfall (Hypotonie), Tränen der Augen, Schwindel, Schwäche, evtl. Krampfanfälle, und Fieber mit Schüttelfrost. Zudem können alle klassischen Krankheitszeichen eines drohenden Schocks sichtbar sein: Atemnot durch Verengung der Atemwege (Dyspnoe), beschleunigter Herzschlag (Tachycardie), Blutdruckabfall (Hypotonie), Herzrhythmusstörungen und das Vollbild des Schocks mit Bewußtlosigkeit und Zusammenbruch des Kreislaufs. Im Notfall gilt es Ruhe zu bewahren, Rettungsdienst und den Notarzt (Tel. 112 / 19222) rufen, erste Hilfe mit einfachen Maßnahmen, etwa der Unterbindung der Allergenzufuhr, der Anwendung des Notfall-Sets mit Antihistaminika, welche Patienten, bei denen schwere allergische Reaktionen in der Vorgeschichte bekannt sind, oft mit sich führen, atemerleichternde Oberköperhochlagerung, bei Notwendigkeit, Schocklage und einen Wärmeerhalt zu leisten. Nicht außer Acht gelassen werden sollte auch die psychologische Betreuung während eines allergologischen Notfalls. Allergie, ist ein Thema, das mehr und mehr Bürger in Deutschland in jedem Alter treffen kann, vom Neugeborenen bis zum Rentner. Das Stillen von Neugeborenen mit Muttermilch soll dazu führen, dass es weniger zu Erkrankungen an einer Allergie kommt. Eine besondere Form der Allergie ist die Abstoßungs-Reaktion bei einer Transplantation, die innerhalb von 12 bis 72 Stunden eintreten kann. Eine Transplantations-Abstoßung wird in der Regel versucht mittels Immunsuppression (Unterdrückung der Reaktion des Immunsystems) zu verhinden. Zu den Spitzenreitern der Kontakt-Allergene zählen unter anderem: Chromat, Kobalt, Nickel, Gummi, Desinfektionsmittel, Formaldehyd, Antibiotika und Salbengrundlagen. Allerdings können auch Modeschmuck, Spielzeug mit chemischen Beimengungen, Gerbstoffe im Leder und künstliche Fingernägel zu einem schweren Kontaktekezem mit Beeinträchtigungen der Haut führen. Ein Vergleich mit früheren Studien zeigt, dass die Häufigkeit der allergischen Rhinitis von 1990/92 bis 1998 insgesamt um 70 % gestiegen ist. Die relative Zunahme ist im Osten höher als im Westen.

107

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Quellen: 1. Robert-Koch-Institut, Berlin (http://www.rki.de ) 2. E. Hermann-Kunz 3. CDC Center for Diseases Control, Atlanta, USA (http://www.cdc.gov ) 4. Allergie.com (http://www.allergie.com ) 5. Haynes, 1989 6. Kühn, Luxem, Runggaldier, Rettungsdienst, 2. Auflage, 2001 Urban & Fischer 7. Sönke Müller, Memorix, Notfallmedizin, 3. Auflage, Chapman & Hall, 1995 Erst-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 31. August 2007, Sonder-Reihe "XXL-info. Gesundheit" Gestorben weil keine Krankenversicherung:

Frau konnte nicht zum Arzt und stirbt an einem Magendurchbruch
VON ANDREAS KLAMM Landau/Pfalz. Weil sie arm und nicht krankenversichert war, starb am Dienstagmittag (22. November) gegen 15.30 Uhr nach einer Reanimation (Wiederbelebungsversuch) und allen Bemühungen von Ärzten und Pflegepersonal auf der Intensivstation des Städtischen Klinikums in Landau in der Pfalz eine 67jährige Frau an einem Magendurchbruch. "Wäre die Frau früher ins Krankenhaus gekommen, hätte die Frau therapiert und gerettet werden können", informierte eine Ärztin des Krankenhauses. Die Frau, die über mehrere Jahre immer wieder an Zwölffingerdarm-Geschwüren litt und von Freunden privat mit Medikamenten, wie Antra, versorgt wurde, traute sich allerdings nicht früher in das Krankenhaus, weil sie ohne Kranken- und ohne Sozialversicherung, nicht die Arzt- und Krankenhaus-Rechnungen bezahlen konnte. Sie war sehr arm und ehemalige Lebenspartnerin eines Edeka-Einzelhändlers. Gegen 4 Uhr morgens, am Dienstag, rief die in schwerste Not geratene Frau, schweißgebadet, noch selbst den Notarzt und klagte, Zeugenberichten zufolge, " über Schmerzen, die sie so noch nicht erlebt habe." Noch am Vormittag nach einer Gastroskopie (Magenspiegelung) setzten die Ärzte eine Notoperation an. Kurz vor 15.30 Uhr setzte allerdings die Atmung und der Kreislauf der Patientin aus. Alle Bemühungen und eine Reanimation durch Ärzte und Pflegekräfte im Städtischen Klinikum in Landau hatten keinen Erfolg. Die Frau starb gegen 15.30 Uhr auf der Intensivstation an einem 108

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

offenbar schon länger bestehenden Magengeschwür, welches durchgebrochen ist. Zeitweise soll die Frau, wenn sie einen Arzt bezahlen konnte, sich Hilfe bei einem Arzt gesucht haben. Am Dienstag kam jede Hilfe zu spät, weil die Frau, die auch keine Rente mit 67 Jahren erhalten hat, sich nicht früher zu einem Arzt oder in das Krankenhaus wagte, um dort rechtzeitige Hilfe zu erhalten. Ersten weiteren Recherchen von 3 m News - Die Nachrichten führten zum ersten vorläufigen Ergebnis, dass die Frau kein Einzelfall ist. In Deutschland leben nicht wenige sehr arme Menschen, die nicht kranken- oder sozialversichert sind und die oft nicht in der Lage sind, einen Hausarzt oder ein Krankenhaus zu bezahlen. Hinweis der Sozial-Redaktion Wenn Sie in Not sind, nicht kranken- oder sozialversichert sind und nicht mehr wissen, was machbar sein könnte, dann schreiben Sie an die Redaktion von 3m News - Die Nachrichten, IFN International Family Network d734, christian charity ministry, eine email: redaktion@ifnd734.org oder rufen Sie, Tag und Nacht, Mobilfunk-Tel. 0 162 375 330 0 an. Eine finanzielle Hilfeleistung ist leider nicht möglich, da ich mich selbst in schwerster Not befinde. Die Redaktion wird Ihnen jedoch Kontakt-Adressen zur Verfügung stellen und mittels Berichterstattung versuchen, die politisch Verantwortlichen zur Hilfe für arme Menschen zu bewegen. WICHTIG: SOLLTEN SIE SICH in einer ERNSTHAFTEN GESUNDHEITLICHEN GEFAHRENSITUATION BEFINDEN, DANN RUFEN SIE AUCH OHNE KRANKENund SOZIAL-VERSICHERUNG, den RETTUNGSDIENST oder NOTARZT, Tel. 112 oder Tel. 19222. Die Kostenfrage kann auch nach einem Notfall-Einsatz geklärt werden ! Erst-Veröffentlichung: Vorderpfalz aktuell, 22. November 2005 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

109

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Nach Unfall und persönlichem Einsatz:

Engagierte TV-Helferin und Mutter von zwei Kindern gerät selbst in schwere Not
Bitte helfen Sie einer Mutter mit Kindern ! Dringend Helfer und Spender gesucht ! VON ANDREAS KLAMM Mutterstadt / Ludwigshafen. 19. Februar 2007. / Sozial-Redaktion / Petra Karl, engagierte TV-Helferin, Produzentin der Fernseh-Sendung "!? Tacheles im Namen des Volkes ?!" im deutschen Regional-Fernsehen, Offener Kanal sowie Internet und zweifache Mutter ist nach einem Unfall, bereits vergangene Woche, und persönlichen Einsatz für andere Menschen, aufgrund dessen Fahrtkosten, hohe Kosten für viele Telefonate entstanden, jetzt selbst in großer Notlage. Die Frau hilft ehrenamtlich und unterstützte andere Familien in Not auch finanziell, obgleich sie selbst Hartz4Empfängerin ist. Petra Karl zur Zeit verzweifelt: "Gott sei Dank wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Für meine Kinder werde ich notfalls kämpfen, wie eine Löwin, die ihre Kinder beschützt. Große Hoffnung habe ich jedoch, dass mir nachdem ich anderen Menschen erfolgreich helfen konnte, jetzt einige andere hilfsbereite Bürger und Bürginnen in einer temporären Notlage helfen werden. Darum bitte ich heute herzlichst." Die engagierte Frau setzt sich aufgrund der Erfahrungen im Umgang mit den lokalen Sozial-Stellen auch für andere Familien in Not bei den Sozial-Behörden und Gerichten in der Region ein. Zudem produziert Petra Karl eine wöchentlich erscheinende Fernseh-Sendung im Bürger-Kanal "Offener Kanal", in der diese öffentlich Fälle und auch sozialkritische Themen bespricht. Petra Karl versicherte unterdessen, dass sie sich mit der Unterstützung anderer Menschen in Not weiterhin auch öffentlich vor Ort und in Presse, Film, Funk und Fernsehen engagieren werde. Die ihr jetzt zu Teil werdende Hilfe, wolle sie nach dem Überstehen der kurzeitigen Krise wieder für andere Menschen in Not in einem Kreislauf der Hilfe zurückfließen lassen, so die helfende Mutter zweier Kinder. Heute bat die Mutter die Sozial-Redaktion der Nachrichten-Agentur 3mnewswire.org dringend um Hilfe. Petra Karl: "Ich brauche dringend Geld für eine Telefon-Rechnung von 200 Euro, für eine GasRechnung, Nachzahlung von 400 Euro, sonst wird mir das Gas abgestellt, Essen und Getränke. Denkbar seien fürs Erste auch Konserven mit Nahrung." Der Sachschaden in Höhe von 2.200 Euro an dem für die Hilfsprojekte zur Verfügung gestellten Fahrzeug wird nur zur Hälfte von der Versicherung übernommen.

110

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

WER HELFEN WILL, der kann. Essen, Getränke und sonstige Hilfs-Lieferungen aller Art können ab sofort direkt an die Mutter zweier Kinder geschickt werden. Die Anschrift für Hilfs-Lieferungen, Getränke und Essen: Petra Karl Speyerer Str. 137 D 67112 Mutterstadt email: bilderpower@aol.com Geld-Spenden für Petra Karl und ihre zwei Kinder können auf folgendes Konto überwiesen werden: Konto-Inhaber: M. Kolesser Konto-No. 0191054238 Bankleitzahl: 545 500 10 Bank: Sparkasse Vorderpfalz Hinweis der Sozial-Redaktion, 3mnewswire.org / Nachrichten-Agentur. In Deutschland feiern viele Menschen Fasching / Karneval. Bei diesem Beitrag handelt es sich ausdrücklich NICHT um einen Karneval- oder Fasching-Scherz ! Die Notlage von Petra Karl mit ihren zwei Kindern kann in der Schriftform öffentlich nachgewiesen werden. BITTE HELFEN SIE EINER FAMILIE IN NOT ! DANKE ! Hinweis der Redaktion: Der Autor des Beitrages, Andreas Klamm, Journalist und Gesundheits- & Krankenpfleger ist seit zwei Unfällen und Erkrankungen, 1994 / 1995 chronisch krank, behindert und mit schwerbehinderten Menschen gleichgestellt und hoch überschuldet. Er erhält seit 1 Januar 2007 monatlich insgesamt 0 Euro (in Worten NULL EURO). Ihm ist es daher NICHT möglich finanziell oder materiell zu helfen. Zur Zeit befindet sich Andreas Klamm in einem 0 Euro-Job und ist noch nicht einmal krankenversichert. Er plant aufgrund der Situation, dass ihm ein menschenwürdiges Leben in Deutschland nicht möglich ist, Deutschland zu verlassen. Dies wurde durch einen Notfall eines Bekannten zeitlich verzögert. Ein langjähriger Freund der Familie befindet sich im Krankenhaus auf der Intensiv-Station und wird beatmet. Petra Karl: "Ich möchte mich nicht mit Spenden bereichern!" Engagierte Helferin will nach Überstehen einer kurzzeitigen Krise Menschen in Not auch finanziell 111

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

helfen Mutterstadt / Ludwigshafen (red). 21. Feb. 2007. Zum Spenden-Aufruf aufgrund einer kurzfristigen Not-Situation nach einem Unfall, erklärte die engagierte TV-Helferin in Not, Petra Karl: "Ich möchte mich ausdrücklich davon distanzieren, dass ich versuche, mich zu bereichern oder das Geld an der Arge vorbeischleusen möchte. Fakt ist, das eingehende Spenden nur ein Darlehen sind und ich deshalb der Meinung bin, dass es die Arge nichts angeht und ich der Arge selbst keinerlei Einsicht gewähren möchte, da es sich nicht um zusätzliche Einnahmen für mich handelt. Deshalb gebe ich folgende Eidesstattliche Versicherung ab, in der Gewissheit, dass sollte ich eine falsche Angabe machen, jederzeit strafrechtlich verfolgt werden kann. "Hiermit versichere ich an Eides Statt, dass ich mich durch eingehende Spenden nicht bereichern werde, sondern alles, sobald ich wieder in der Lage bin, an gemeinnützige Zwecke zurückfließen lasse." gezeichnet: Petra Karl Erst-Veröffentlichung: 3mnewswire.org - Nachrichtenagentur, IFN d734 News Magazine, Februar 2007 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007 Gerhard Schröder in Heidelberg:

Lebensgrundlagen der Menschen erhalten und Schöpfung bewahren
VON ANDREAS KLAMM Heidelberg. Der Wahlkampf befindet sich in der heißen Phase. Einen Tag nach dem Fernseh-Duell mit der Herausforderin und Spitzenkandidatin der CDU, Angela Merkel (CDU), genoss der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Gerhard Schröder (SPD) in Heidelberg das Bad in der Menge. Gerhard Schröder zeigte sich vor über 9.000 interessierten Menschen in der Universitätsstadt in einer sehr bewegenden Wahlrede kämpferisch und guten Mutes. Einige Auszüge aus der Wahlkampf-Rede des Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland, Gerhard Schröder (SPD) vom 5. September in Heidelberg. "Die Qualität unseres Zusammenlebens hängt davon ab, ob wir miteinander bereit sind, dass Kapital und Arbeit in diesem Land gleichberechtigt sind und, daß sich keiner dem anderen 112

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

unterordnen muß. All denen, die den Abgesang bereits beschreiben, sage ich, habt doch ein bißchen Respekt vor den Wählerinnen und Wählern. Habt ein bißchen Respekt vor den Menschen. Die werden schon selber entscheiden, wofür und wogegen sie sind. Die werden euch nicht nach dem Maul reden. Seit euch dessen gewiß. Aber eins ist klar: Eine Politik, die nicht nur guckt, was heute möglich ist, was ökonomisch sinnvoll ist, sondern eine Politik, die darauf zielt, den Menschen ihre Lebensgrundlagen zu erhalten, die Schöpfung zu bewahren - diese Politik ist richtig. Und sie wird angesichts der Naturkatastrophen immer wichtiger. Das ist der entscheidende Unterschied.", sagte der Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in der Universitätsstadt. Er wolle, dass die Ärmsten der Armen teilhaben können, an einer Energieversorgung, die nicht die Groß-Konzerne stärke, sondern die den Menschen helfe. Es gelte, eine Verantwortung wahrzunehmen für das Gemeinwesen und auf die schreckliche Preistreiberei zu verzichten. Das müsse als Signal aus Deutschland in die Welt hineingehen, so der Bundeskanzler. Gerhard Schröder: "Wir haben damit begonnen, eine Strategie zu verfolgen, die uns unabhängiger macht von der Abhängigkeit vom Öl. Und die anderen erzählen jetzt, sie wollen wieder rein in die Kernenergie. Unterstützt von Leuten, die daran ökonomische Interessen haben. Ich sage, das ist wirklich eine Rolle rückwärts. Das können wir uns nicht leisten, im wahrsten Sinne des Wortes. Das was wir an moderner Energiepolitik erreicht haben, muß bleiben. Das wird nur bleiben, wenn meine Regierung bestätigt wird." Innenpolitik "Wie wollen wir miteinander im Inneren leben? Sollen Menschen mit anderer Hautfarbe, mit anderem Glauben in unserem Land, das wir verstehen als weltoffenes Land, als tolerantes Land, Angst haben müssen? Wie sie es hatten. Und jeder, gerade hier, weiß das. Wir haben mit einem Zuwanderungsrecht, diese Angst erfüllte Debatte beendet. Wir haben dafür gesorgt, und wir wollen daß alle Organe des Staates das durchziehen, dass niemand, der anderen Glaubens ist, der andere Hautfarbe ist, Angst haben muß in diesem Land. Angst haben muß, um hier vernünftig zu leben. Und in diesem Zusammenhang, sage ich, gegen die aufkomende schreckliche Rechte in diesem Land, manchmal unterstützt, von Leuten, die sich deren Sprache bedienen, aber glauben links zu sein: Lasst das nach ! Es darf nie wieder, eine Möglichkeit in Deutschland sagen, daß die Blüten aus dem braunen Sumpf hier irgendetwas zu sagen haben, in unserem Land. Das wollen wir nicht und das werden wir verhindern." bekräftigte Gerhard Schröder unter dem Beifall begeisterter Zuhörer. Er wolle, dass die Frage, wenn jemand krank sei und medizinische Versorgung brauche, ihm das beste gegeben wird, unabhängig von seinem persönlichen Einkommen. Das sei die Richtschnur einer vernünftigen Gesundheits-Politik. Gerhard Schröder führte in seiner langen und ausführlichen Wahlkampf-Rede weiter aus: "Der Millionär zahlt 25 Prozent, der Facharbeiter zahlt 25 Prozent an Steuern. Ich kann nicht erkennen, 113

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

wo das gerecht sein soll. Wenn sie sich anschauen, wie das finanziert werden soll, dann sagt der gleiche Professor aus Heidelberg (Prof. Dr. Kirchhoff), das spricht nicht gegen diese Stadt, wir finanzieren das dadurch gegen, dass wir zum Beispiel abschaffen, die Steuerfreiheit für Nachtzuschläge, die Steuerfreiheit für Schichtarbeit, die Steuerfreiheit für Feiertags- und Sonntagszuschläge. Gucken wir uns das einmal an, dann heißt das im Klartext, diejenigen, die nachts arbeiten, die Schicht arbeiten müssen, diejenigen, die feiertags arbeiten, also die Krankenschwestern, der Polizist, der Feuerwehrmann, wer alles dabei ist, der bezahlt die 25 Prozent für den Millionär. Ich sage ihnen, mit uns ist das nicht zu machen. Und die gleichen Leute kommen, daher und sagen, wir sind gegen ganz hohe Spritpreise. Ja, wer ist nicht dagegen? Ich bin der Letzte, der nicht dagegen wäre. Aber was machen sie dann? Sie sagen, damit die Spritpreise sinken, erhöhen wir die Mehrwertsteuer. Das ist eine Logik, die sich wirklich nur der CDU erschließt." In der Universitätsstadt: Studiengebühren ? "Ich hab´ was gelernt, ich habe daraus gelernt, dass ich für eine Gesellschaft zu streiten habe, in der die Frage, ob ein junger Mann, ein junges Mädchen, zu Deutschlands besten Schulen und Hochschulen gehen kann, niemals abhängen darf, vom Geldbeutel der Eltern, sondern nur von dem was im Kopf ist. Ich hab´das gelernt. Und deshalb sage ich, egal welcher Partei sie angehören, allen Landesfürsten, mit mir könnt ihr über Gebühren für das Erst-Studium nicht reden. Das wird so lange ich, etwas zu sagen habe, es nicht geben !" BILD-Unterschrift # 1: Gerhard Schröder geniesst das Bad in der Menge. Mehr als 9.000 Menschen kamen nach Heidelberg, um den Kanzler zu sehen und zu hören. Fotos und Foto-Serie: Andreas Klamm Erst-Veröffentlichung: 3mnewswire.org, IFN d734 News Magazine, September 2005 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

114

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Hans-Jürgen Graf ist schwerstkrank:

Engagierter Autor zum Schutz der Menschenrechte leidet in Deutschland schlimmste Qualen
Wer hilft einem schwerstkranken Mann in Not? - Nationale Hilfsaktion "Spezialbett" nimmt Arbeit in Nürnberg auf VON THOMAS MÜLLER UND ANDREAS KLAMM New York / London / Berlin / Nürnberg. 12. April 2007/Menschenrechte/Politik/Gesellschaft-- Ausgerechnet der durch sein couragiertes Wirken und Schreiben international bekannt gewordene Autor zum Schutz für Menschenrechte, Hans-Jürgen Graf, aus Nürnberg leidet in Deutschland schlimmste Qualen, weil ihm möglicherweise durch Behörden notwendige Hilfen wissentlich verweigert werden. Obgleich er selbst schwerstkrank ist, er leidet unter anderem an einer Cardiomyopathie, das ist eine schwere Form einer Herzmuskel-Erkrankung und Wirbelsäulen-Brüchen, setzte er sich gerade in jüngster Vergangenheit immer wieder für andere Menschen in schwerster Not ein, deren Menschenrechte in Deutschland und anderen Orten verletzt werden. Internationale Beachtung hat die Arbeit des engagierten und couragierten Autors zum Schutz für die Menschenrechte mit der Einreichung einer Beschwerde beim EU-Menschenrechts-Kommissar in Strasbourg, Thomas Hammarberg, gefunden. In einer mehreren Dutzend seitenstarken SonderPublikation und Beschwerde beklagte er die Verletzung von Menschenrechten in Deutschland, damit diese einerseits internationale Beachtung finden und andererseits auch Abhilfe geschaffen werden kann. Nur wer die Probleme kennt und wahrnimmt, kann auch dazu beitragen ernste Probleme in Deutschland zu lindern und zu beseitigen. Der Menschenrechts-Autor und Gesundheits- und Krankenpfleger Hans-Jürgen Graf schreibt nicht gegen Deutschland, sondern er liebt sein Land und damit auch Deutschland. Folter und die Verletzung der Menschenrechte sind in Deutschland durch das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (UN, United Nations, http://www.un.org ) verboten. Der Autor deckte erfolgreich zahlreiche Verstösse auf und versucht mit konstruktiven LösungsAnsätzen dazu beizutragen, dass Folter und Menschenrechts-Verletzungen in Deutschland bald der Vergangenheit angehören. Allerdings wurde er in seinem Engagement bereits mehrfach selbst Opfer schwerster Verletzungen von Grund- und Menschenrechten und erlitt schwerste Übergriffe auf seine Person und Gesundheit.

115

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Es gibt mehrere Arten zu morden und zu töten. Wenn einem Menschen die Aufnahme von Wasser verweigert wird, dann ist dies nach rund drei Tagen mindestens ebenso tödlich, wie wenn Terroristen etwa Dolmetscher enthaupten oder Geiselnehmer ihre Opfer erschiessen. Kaum andere Folgen sind zu erwarten, wenn schwerstkranken Menschen die ärztliche Versorgung in Deutschland und wichtige medzinische Hilfsmittel verweigert werden. Das traurige Ergebnis, dass ein Menschen ermordet wird, bleibt gleich. Das erst genannte Beispiel verläuft nur wesentlich unterschwelliger mit den erschreckend gleichen schlimmen Folgen.Wer will schon gerne Opfer von Übergriffen, gleich durch wen auch immer werden? Wer will schon gerne wissentlich ermordet werden, während das ganze Land zusieht? In seinem Engagement folgt Hans-Jürgen Graf vielleicht dem Ruf von Bundes-Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier (SPD), der erst vor kurzem am 12. März 2007 erklärte: "Menschenrechte sind allgemein gültig, unteilbar und bedingen einander. Es kann keinen Vorrang zwischen bürgerlichen und politischen Freiheitsrechten und einerseits wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten andererseits geben. Achtung und Schutz von Menschenrechten sind nur in einem Umfeld möglich, in dem Sicherheit organisiert und gewährleistet ist. In einem lebendigen und relevanten Menschenrechtsrat darf die Stimme derer nicht fehlen, die sich für die Menschenrechte einsetzen und oft für die Opfer von Menschenrechts-Verletzungen sprechen. Es kann nicht angehen, dass schwerste Menschenrechtsverletzungen nicht - oder nicht mit der gebotenen Deutlichkeit - angesprochen werden können, weil regionale oder weltanschaulich bedingte Solidarität die Bereitschaft zu vorurteilsloser Wahrnehmung von kritischen Situationen überstrahlt." In einem dramatischen Hilfe-Ruf-Appell wandte sich jetzt Thomas Müller mit einer PresseMitteilung an die internationale Öffentlichkeit um den selbst in schwere Not geratenen HansJürgen Graf aus Nürnberg zu helfen. Hans Jürgen Graf, vielen bekannt durch seine Menschenrechtsbeschwerde bei der EU, ist es nicht vergönnt wenigstens vernünftig schlafen zu dürfen. Schon lange plagen ihn schlimmste Schmerzen im Rücken, aufgrund von größeren Schäden an der Wirbelsäule. Kein Arzt stellt dies in Frage, im Gegenteil wird dringend eine spezielle Matratze empfohlen. Davon abgesehen, daß man nun die Übernahme dieser Kosten verweigert. Thomas Müller: "Noch nicht einmal auf Darlehenbasis ist man bereit dem schwer kranken Mann zu helfen."

116

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Das große Problem:

Der Autor für Menschenrechte Hans-Jürgen Graf hat noch nicht einmal ein Bett
Die Nächte muss er auf einer alterschwachen Schlafcouch mit Federschaden verbringen, auf der er nur diagonal liegen kann, weil die Couch einfach zu klein ist. Dadurch muss der Autor schlimmste Schmerzen und Qualen erleiden. Lange Suche nach Hilfe beim Sozialdienst in Nürnberg Niemand fühlt sich für den Mann in schwerste Not zuständig, niemand will helfen. Nach einigen Telefonaten gelang es zu erreichen, daß eine Mitarbeiterin des Allgemeinen Sozialdienstes der Stadt Nürnberg sich die Lage persönlich vorort ansah und auch diese stellte die Dringlichkeit eindeutig fest. Das klingt nach Happy End, doch dann kam überraschenderweise alles anders für Hans-Jürgen Graf und er muss immer noch auf dringend notwendige Hilfe hoffen. Dazu erklärte Hans-Jürgen Graf: "Ich kämpfe nun schon seit nahezu einem Jahr, ein Bett speziell für meine Behinderung und Erkrankungen zu erhalten, welches die ARGE ablehnte (Klage liegt seit ca. 8 Monaten) und die Krankenkasse ebenfalls (auch hier gibt es eine Klage). Nun erschien ein Lichtlein am dunklen Horizont. Meine Sachbearbeiterin Arbeitsvermittlung, selbst Rollstuhlfahrerin und schwerbehindert, wollte sich der Sache nochmals selbst annehmen und bat mich um einen neuen Antrag und Unterlagen bezüglich der Stellungnahme gegenüber der Regierung von Mittelfranken (hier ist eine Beschwerde über die Behandlung meiner Person eingegangen). Sie verstand meine Situation sehr gut, hatte den Fall aber auch erst vor kurzem zugewiesen bekommen. Ich sandte ihr die Unterlagen persönlich zu. Zwischenzeitlich wollte mir auch der ASD Nürnberg helfen, der sogenannte "Außendienst" des Sozialamtes, indem sie einen Bericht über die Wohnsituation schrieben und Kontakt mit der ARGE aufnehmen wollten um eine baldige Lösung herbeizuführen." Nach erster Hilfs-Zusage Sachbearbeiterin vom Erdboden verschwunden "Heute war ich bei der zuständigen Dame des ASD, um einen Antrag aus Stiftungsmitteln deswegen zu stellen. Hierbei sagte sie mir, dass "die Sachbearbeiterin bei der ARGE nicht mehr zu finden ist, die gibt es nicht mehr." Mein Fall wurde anderen Sachbearbeitern zugewiesen und diese sind zur Zusammenarbeit nicht bereit, sie wollen das Urteil des Sozialgerichts. Aus der Formulierung des ganzen meinte ich zu herauszuhören, dass wohl diejenigen, die meiner Person helfen wollen, ebenfalls sanktioniert 117

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

werden. Ich bitte Euch alle nochmals in Euch zu gehen, besonders diejenigen die immer noch dem Trugschluß erliegen, dass doch sowas in einer Demokratie nicht passieren darf und kann. Ich glaube, hier ist eine gewaltige Umwälzung im Gange. Eine Umwälzung zum Schaden für das Volk, für die einfachen unbedarften Bürger.Vielleicht erkennt Ihr, welche Methodik, Systematik hinter dem Ganzen steckt. Begeht nicht den Fehler, die Ereignisse regional oder bundesweit allein zu sehen. Zieht Euch, auch wenn es schwer fällt, einmal die EU-weiten Geschehnisse mit rein und die globalen Bestrebungen nach Vorherrschaft und Macht. Nehmt Euch die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit zur Brust und zieht Parallelen in die heutige Zeit, besonders die im Zusammenhang mit Klimaveränderung und die Reaktionen bestimmter Staaten darauf. Vielleicht gehen auch dann dem letzten die Augen auf? Bitte lebt nicht mehr in dem Traum, dass Menschlichkeit und Demokratie noch Tugenden der westlichen Welt seien. Sie sind es bei Einzelnen. Aber das Gemeinwesen ist längst auf einem anderen Weg." Appell an Kirchen und Gewerkschaften: Handeln und Helfen statt Schweigen und Zuschauen Hans-Hans-Jürgen Graf warnte erneut die Kirchen und Gewerkschaften nicht die gleichen Fehler wie in der Diktatur unter Adolf Hitler,1933 bis 1945, zu wiederholen. Damals schwiegen viele Kirchen und Gewerkschaften in der Reichskristallnacht und zu den vereinzelt bekannt gewordenen Konzentrationslagern in denen der Völkermord an Menschen jüdischen Glaubens begangen wurde. Er bittet Christen und Gewerkschafter darum, zu handeln und zu helfen, statt gefährliche Entwicklungen zu ignorieren, zuzuschauen oder gar mitzumachen. Statt schwere Nöte zu verschweigen, sollten seiner Meinung nach, Kirchen und Gewerkschaften den Menschen in Not helfen. "Öffnet die Augen und Ohren, der Weg ist vorgezeichnet. Die, die es wissen könnten und schreien sollten schweigen (Kirche, Gewerkschaften, Intellektuelle usw.). Meiner Meinung nach ist eine Zeit angebrochen, in der wir als die Basis jeglichen Gemeinwesens, als einfache Bürger, nicht mehr allein nur der Stimme des Verstandes folgen sollten? Sollten wir nun nicht auch wieder einmal der Stimme unseres Herzens folgen?" Menschen setzen sich offen für das Ende der Demokratie ein Der Autor warnte ebenso, dass sich auch hochgestellte Persönlichkeiten, wie etwa die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland für ein Ende von Bürgerrechten, Menschenrechte und dem Ende der Demokratie zugunsten der Globalisierung und Wissengesellschaft einsetzen. 118

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

"Dr. Angela Merkel sagte: "Wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit. Unsere Werte müssen sich auch im Zeitalter von Globalisierung und Wissensgesellschaft behaupten." - Rede zur 60-Jahr-Feier der CDU am 16. Juni 2005" "Sozial ist, was Arbeit schafft." - Kernsatz Merkels zur Sozialpolitik im Wahlprogramm der CDU zur Bundestagswahl 2005 (aus wikiquote entnommen)." Thomas Müller bittet: "Helfen Sie Herrn Hans-Jürgen Graf, damit er wenigstens die letzten Jahre seines Lebens (er ist schwer herzkrank mit Lebenserwartung unter 10 Jahren) in Würde und ohne unnötige Schmerzen verbringen kann!" Kontakt: Krisen-und Hilfe-Zentrum "Nothilfe für Hans-Jürgen Graf" BILD-Unterschrift # 1: Thomas Müller, ein Opfer von Menschenrechts-Verletzungen aus Nürnberg hilft jetzt dem Autor, der zum Schutz für die Menschenrechte schreibt, Hans-Jürgen Graf. Gestern telefonierte Thomas Müller auf auf Minister-Ebene. Foto: and / 3mnewswire.org BILD-Unterschrift # 2: Autor für Menschenrechte, Hans-Jürgen Graf hofft auf Hilfe. Er ist schwer krank und hat möglicherweise nur noch wenige Jahre zum Leben. Foto: and / 3mnewswire.org Erst-Veröffentlichung: 3mnewswire.org - Nachrichtenagentur, IFN d734 News Magazine, British Newsflash Magazine, 12. April 2007 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007 "Bitte spenden und helfen Sie" - Nationale Hilfsaktion "Spezialbett":

Sprecher des Erwerbslosenforum Deutschlands bittet um nationale Unterstützung
VON ANDREAS KLAMM New York / London / Bonn / Nürnberg/ 12. April 2007. Auch der Sprecher des Erwerbslosenforum Deutschland, Martin Behrsing, aus Bonn bittet um Hilfe und Unterstützung der nationalen Hilfs-Aktion "Spezialbett" für den MenschenrechtsAutor Hans-Jürgen Graf. In einem offenen Rundbrief bittet er alle Bürger und Bürgerinnen und Freunde und Freundinnen des Erwerbslosenforums in Deutschland um Hilfe für den schwerstkranken Hans-Jürgen Graf: "Der schwerbehinderte Hans-Jürgen Graf benötigt dringend ein richtiges Bett. Er kann keineswegs mehr auf einer alten Schlafcouch schlafen. ARGE, Krankenkasse fühlen sich nicht zuständig und deswegen passiert nicht. 119

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Liebe Freunde und Freundinnen des Erwerbslosen Forum Deutschland, wir wenden uns ganz selten an Euch alle. Aber es scheint uns notwendig, dass hier schnell gehandelt werden muss. Bitte tragt diese Information, wenn ihr selber nicht spenden könnt weiter. Hans-Jürgen Graf, vielen bekannt durch seine Menschenrechtsbeschwerde bei der EU, ist es nicht vergönnt wenigstens vernünftig schlafen zu dürfen. Schon lange plagen ihn schlimmste Schmerzen im Rücken, aufgrund von größeren Schäden an der Wirbelsäule. Kein Arzt stellt dies in Frage, im Gegenteil wird dringend eine spezielle Matratze empfohlen. Deshalb unsere Bitte um eine Spende. Lasst uns sehen, ob wir einen großen Teil der benötigten 800 Euro zusammen bekommen Spenden bitte an: ** Das Spezialbett konnte DANK hilfsbereiter Spender und Menschen gekauft werden. Bitte beachten, wir können dann allenfalls den Kauf des Bettes übernehmen. Das Geld selbst geht keinesfalls an Hans-Jürgen Graf raus. Falls jemand eine Firma kennt, die so etwas stiften würde, wäre es um so besser. Bitte beachten: Einzahlungsbelege gelten als Quittung. Spendenquittungen können wir hier nicht rausgeben, da es sich um eine zweckgebundene Sammlung handelt und Spendenquittungen normalerweise auch erst ab einen Betrag ab 100 EUR üblich sind. Diese Spenden sind auch steuerlich nicht absetzbar. Es wird Zeit für eine bundesweite Spendenaktion! Bitte helfen Sie Hans-Jürgen GRAF, damit er wenigstens die letzten Jahre seines Lebens (er ist schwer herzkrank mit Lebenserwartung unter 10 Jahren) in Würde und ohne unnötige Schmerzen verbringen kann! Das Erwerbslosen Forum Deutschland" Weitere Informationen im Internet bei: http://www.erwerbslosenforum.de http://www.ifnd734news.org/nothilfe-hans-juergen-graf BILD-Unterschrift # 1: Mit der Aktion "Waschen und Rasieren" vor dem Landtag in der Landeshauptstadt Mainz weckte der Sprecher des Erwerbslosen-Forum Deutschland, Martin Behrsing, das internationale Interesse von mehr als 130 Journalisten und Fernseh-Teams aus dem In- und Ausland. Das Foto zeigt den Sprecher Martin Behrsing im Interview mit einem Team des Südwestrundfunks 120

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

(SWR). Martin Behrsing: "Bitte helfen Sie einem schwerbehinderten Mann !" Foto: Andreas Klamm / 3mnewsire.org. Erst-Veröffentlichung: 3mnewswire.org - Nachrichtenagentur, IFN d734 News Magazine, Regionalhilfe.de, British Newsflash Magazine, 12. April 2007 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007 SPD-Parteivorsitzender hilft arbeitslosen Menschen

Ministerpräsident bereitet Freude für Michael: "Danke an Kurt Beck !"
VON ANDREAS KLAMM Mainz / Ludwigshafen. Der Langzeitarbeitslose Michael aus Ludwigshafen am Rhein ist überglücklich. Nach einer Informations-Vermittlung in einer eigens für den Ministerpräsidenten und SPD-Parteivorsitzenden, Kurt Beck, produzierten Weihnachts-Fernsehsendung im Internet, in welcher der arbeitssuchende Michael (45) als Weihnachtswunsch um eine Arbeit als Hilfsarbeiter bat, reagierte das Büro des Ministerpräsidenten in Mainz sehr schnell. Michael hat eine Liste mit sieben möglichen Arbeitsplätzen am 27. Dezember erhalten und noch am Freitag sieben Bewerbungen verschickt. Michael der seit acht Jahren ohne Arbeit ist, freut sich und ist glücklich: "Jetzt müssen wir warten. Danke an den Ministerpräsidenten Kurt Beck". Mainz sei zwar schon eine weite Wegstrecke, doch mit einem Fahrkostenzuschuss kann er sich vorstellen auch nach Mainz zur Arbeit zu fahren. "Meine Hoffnung ist, dass einer der Arbeitgeber zusagen wird und ich ab dem Frühjahr nach acht Jahren wieder arbeiten kann.", so Michael. Das aktuelle Fernseh-Interview mit dem Dank von Michael an den Ministerpräsidenten und SPDParteivorsitzenden Kurt Beck, wird ab Sonntag bei http://www.youtube.com/user/andreasklamm zu sehen sein. Mehr Informationen bei http://www.menschen-pro-arbeit.net Erst-Veröffentlichung: 3mnewswire.org - Nachrichtenagentur, IFN d734 News Magazine, http://www.menschen-pro-arbeit.net, British Newsflash Magazine, Januar 2007 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

121

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Cephas Bansah mit Ehegattin Gabriele kommt:

König von Ghana heute zur Visite in Sinsheim
VON ANDREAS KLAMM Sinsheim. Heute, am Freitag, um 19 Uhr, besucht König Cephas Bansah von Hohoe Gbi - Ghana das Hotel in Sinsheim. Der König kommt in Begleitung seiner Ehegattin, Königin Gabriele. Anlass für die königliche Visite ist eine African Dinner Show zu der das Hotel Sinsheim bei Heidelberg einlädt. Das Hotel Sinsheim präsentiert seine Majestät Cephas Bansah, König von Hohoe Gbi - Ghana“ als Ehrengast zur African Dinner Show. Zur Show mit „Legendary Songs of Musicals“ wird ein 4Gänge-Menü mit afrikanischen Spezialitäten gereicht. Die passende Atmosphäre bietet das Hotel Sinsheim für diesen Abend, da es die fünf Kontinente vereint. Die Bar und Cocktail Lounge “Arantas“ repräsentiert den Erdteil Australien, der Frühstücksraum wurde mit afrikanischen Impressionen dekoriert, während der Eingangsbereich und die Rezeption im europäischen Stil gehalten sind. Der Wellness Bereich „Feng-Shui“ repräsentiert den Erdteil Asien, der große Tagungsraum Amerika. Das Dinner gibt es zum Preis von Euro 15,- pro Person. Eine Tischreservierung nimmt das Hotel Sinsheim unter Tel.: 07261 40 64 0 oder info@hotel-sinsheim.de an. Der König und seine Ehefrau sind in nahezu allen Medien (große Fernseh-Sender, große Illustrierten, Zeitungen) in Deutschland immer wieder unter anderem durch ihren gemeinsam Einsatz im Engagement für die arme Bevölkerung im afrikanischen Land Ghana bekannt geworden. BILD-Unterschrift # 1: Hoher Besuch: Der König Cephas Bansah von Hohoe Gbi - Ghana mit Ehefrau wird heute zur offiziellen Visite im Hotel in Sinsheim erwartet. Fotos: Andreas Klamm / Archiv Erst-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, British Newsflash Magazine Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

122

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Bundesaußenminister Steinmeier zum Thema Menschenrechte:

"Werte im Kampf gegen Terrorismus nicht opfern"
Dank an Menschen, die sich für die Menschenrechte einsetzen "Nicht wegsehen bei Menschenrechtsverletzungen" VON ANDREAS KLAMM Genf / Berlin. 12. März 2007/Gesellschaft/Menschenrechte/ Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier wies in einer Rede vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen daraufhin, "dass eine wirksame Umsetzung und ein effektiver Schutz der Menschenrechte nur möglich ist, wenn Grundprinzipien beachtet werden und, dass die Werte, um deren Verbreitung wir kämpfen, nicht im Kampf gegen den Terrorismus geopfert werden dürfen." Als weitere Grundprinizpien, die beachtet werden müssten, nannte der deutsche Bundesaußenminister in seiner Rede: "Menschenrechte sind allgemein gültig, unteilbar und bedingen einander. Es kann keinen Vorrang zwischen bürgerlichen und politischen Freiheitsrechten und einerseits wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten andererseits geben. Achtung und Schutz von Menschenrechten sind nur in einem Umfeld möglich, in dem Sicherheit organisiert und gewährleistet ist." Das in langen Jahren gewachsene und bewährte System der Sonderberichterstatter dürfe keine Schwächung erfahren. Im Gegenteil: Die Europäische Union werde weiterhin für eine Verbesserung und Stärkung dieses Systems - den "Augen und Ohren" des Rates - eintreten, erklärte Steinmeier. Der Außenminister: "Wir schulden den Sonderberichterstattern Dank für ihren oft unter schweren Bedingungen geleisteten Einsatz für die Menschenrechte." Steinmeier dankte den Menschen, die sich für die Menschenrechte einsetzen. In einem lebendigen und relevanten Menschenrechtsrat dürfe die Stimme derer nicht fehlen, die sich für die Menschenrechte einsetzen und oft für die Opfer von Menschenrechts-Verletzungen sprechen. Ohne die Arbeit von Menschenrechtsverteidigern, seien es Individuen ebenso wie Nichtregierungsorganisationen, die sich häufig unter großen Risiken für die tatsächliche Gewährung der Menschenrechte einsetzen, sei ein effektiver Menschenrechtsschutz nicht möglich. "Das ist ein wesentlicher Baustein für die "Kultur der Zusammenarbeit", wie sie in der Gründungsresolution des Rats verankert ist. Die Europäische Union tritt daher mit Nachdruck für ein weitgehendes Anwesenheits- und Rederecht von Vertretern der Zivilgesellschaft bei den Debatten des Rats ein.", versicherte Steinmeier.

123

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Schwerste Menschenrechtsverletzungen Zum Thema schwerste Menschenrechtsverletzungen sagte Steinmeier: "Es kann nicht angehen, dass schwerste Menschenrechtsverletzungen nicht - oder nicht mit der gebotenen Deutlichkeit angesprochen werden können, weil regionale oder weltanschaulich bedingte Solidarität die Bereitschaft zu vorurteilsloser Wahrnehmung von kritischen Situationen überstrahlt. Die einzige Solidarität, die es in diesem Gremium geben sollte, ist die Solidarität mit der Sache der Menschenrechte selbst ! In Fällen extremer Menschenrechtsverletzungen sind wir es den Menschen und der Weltgemeinschaft schuldig, nicht zu schweigen und nicht wegzusehen." In diesem Zusammenhang werde, so der deutsche Außenminister, die EU ihr Augenmerk insbesondere auf die Situation in Darfur und damit einen der schlimmsten Fälle anhaltender und schwerster Verletzungen der Menschenrechte und die Behandlung des Berichts und die Empfehlungen der Hochrangigen Evaluierungsmission richten. Die vierte reguläre Sitzung des Menschenrechtsrats findet während der deutschen EURatspräsidentschaft statt. Bundesaußenminister Steinmeier sprach am 12. März für die Präsidentschaft vor dem Menschenrechtsrat. Schwerpunkte der Sitzung werden die Berichte von rund 30 Sonderberichterstattern und der Hochkommissarin für Menschenrechte sein. Der Rat wird sich zudem mit dem Bericht einer von ihm im Dezember 2006 mandatierten Evaluierungsmission nach Darfur auseinandersetzen. Ebenso werden Fragen im Zusammenhang mit der weiteren institutionellen Ausgestaltung des Rats, die bis Juni abzuschließen ist, im Mittelpunkt der Sitzung stehen. (Quelle: Auswärtiges Amt, Berlin). 3mnewswire.org ::3mnewswire.org::Politik-Info-Dienst:: ::Hintergrund-Informationen zum Thema Schreiben für die Menschenrechte::Menschenrechts-Reporter:: "Es ist nicht unsere Absicht, noch liegt es in unserem Interesse, ein schlechtes oder falsches Bild von Deutschland zu erzeugen. Doch wir Menschen in Deutschland müssen die Wahrheit sehen. In Deutschland gibt es nicht nur den Aufschwung, die heile Welt, die Sonnenseiten, sondern leider auch große Nöte und Schattenseiten. Deshalb engagiere ich mich. Wir müssen die Verletzung von Menschenrechten, gleich ob in Deutschland, Afrika, Asien oder an anderen Orten mit der gebotenen Deutlichkeit ansprechen, prüfen und noch wichtiger, wenn möglich Lösungen zeigen, wie Probleme mit dem Guten überwunden werden können. Dazu sind die Menschen in Deutschland und in anderen Ländern in der Lage. Wer helfen will, der kann.", so Andreas Klamm zum Engagement und Einsatz für die Menschenrechte. Im Projekt "Menschenrechts-Reporter" arbeiten Menschen mit den unterschiedlichsten religiösen, weltanschaulichen, sozialen und kulturellen Lebens-Hintergründen zusammen um ein Ziel zu erreichen: Die Einhaltung der Menschenrechte in Deutschland und in anderen Ländern dieser Welt. 124

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Hans-Jürgen Graf, Autor und Gesundheits- & Krankenpfleger und Andreas Klamm, Journalist, Redaktionsleitung, Herausgeber von 3mnewswire.org --Nachrichten-Agentur, Gesundheits- & Krankenpfleger schreiben beide engagiert für die Menschenrechte und deren Einhaltung -- auch in Deutschland. Auch dann wenn Recherchen nicht ganz so einfach und die Sachverhalte schwierig sind. Ihr gemeinsames Ziel ist es sich für Menschen einzusetzen, deren Menschenrechte verletzt werden, die Einhaltung von Menschenrechten zu unterstützen und Lösungen zu zeigen, wie Menschenrechtsverletzungen verhindert werden können. Die beiden Autoren sind der Meinung, dass man sich engagieren müsse und bei schwersten Menschenrechtsverletzungen nicht wegsehen dürfe, gleich ob in China, Afrika, Asien oder in Deutschland -- "Wer zuschaut, macht mit...!" Foto: Digisource / 3mnewswire.org Erst-Veröffentlichung: IFN d734 News, 3mnewswire.org - Nachrichtenagentur, British Newsflash Magazine, 12. März 2007 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

Ehemaligem Nord-Koreanischen Offizier droht öffentliche Hinrichtung wegen des "Verbrechens" des christlichen Glaubens
VON ANDREAS KLAMM (Übersetzung), Nachrichten-Korrespondent Washington D.C./London/Media Advisory/Christian Newswire/3mnewswire.org/11. Juli 2007-- Die amerikanische Nachrichtenagentur Christian Newswire berichtet von der drohenden öffentlichen Hinrichtung eines früheren Offiziers der Nord-Koreanischen Armee. Der ehemalige Offizier soll öffentlich hingerichtet werden, weil er sich zum christlichen Glauben bekannte. Son Jong Hoon, Bruder von Son Jong Nam, ehemaliger Offizier der Nord-Koreanischen Armee droht jetzt die öffentliche Hinrichtung in seinem Heimatland für das "Verbrechen", ein Christ zu sein. Morgen, am 12. Juli 2007, 10 Uhr, findet eine Presse-Konferenz vor dem Nationalen PresseClub in Washington D. C.(USA,Vereinigte Staaten von Amerika) statt. Dies obgleich weltweit durch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte aus dem Jahr 1948 der Vereinten Nationen unter anderem die freie Religionsausübung garantiert wird. Son Jong Hoon wird ausführlich einen Bericht über die Inhaftierung und die internationalen Bemühungen geben, das Leben seines Bruders zu retten. Die Presse-Konferenz wird unterstützt von der internationalen "Stimme der Märtyrer" (VOM, Voice of Martyrs), ein christlicher Dienst, mit Sitz in Oklahoma (USA), welcher weltweit verfolgte Christen unterstützt und von Senator Sam Brownback (R-Kan).

125

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Weitere Informationen der weltweiten Kampagne, das Leben von Song Jon Nam zu retten: http://www.persecution.com/media Die Presse-Konferenz findet statt im "Murrow"- Raum. Der Nationale Presse-Club befindet sich in der 529 14 Street NW, Washington, DC 20045. Telefonisch ist der Nationale Presse-Club erreichbar unter Tel. 001 202 662 7500. Weitere Informationen zur Presse-Konferenz, Kontakt: Alex Coffin, Tel. 001 704 364 2049 oder email: ACoffin@InChristCommunications.com Eine Hinrichtung von Son Jong Nam wäre eine schwere Verletzung gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (UN, United Nations) aus dem Jahr 1948. Weltweit werden in der Erklärung unter anderem garantiert: Artikel 18. "Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen. Artikel 19. "Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten." Article 18. "Everyone has the right to freedom of thought, conscience and religion; this right includes freedom to change his religion or belief, and freedom, either alone or in community with others and in public or private, to manifest his religion or belief in teaching, practice, worship and observance." Article 19. "Everyone has the right to freedom of opinion and expression; this right includes freedom to hold opinions without interference and to seek, receive and impart information and ideas through any media and regardless of frontiers."

126

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

::ENGLISH ORIGINAL AND SOURCE::

Brother of Former North Korean Army Officer Facing Death for Christian Faith to Hold Press Conference July 12 in DC
Event sponsored by The Voice of the Martyrs and Sen. Sam Brownback (R-Kan.) MEDIA ADVISORY, July 11 /Christian Newswire/ -- Brother of Former North Korean Army Officer Facing Death for Christian Faith to Hold Press Conference July 12 in D.C. Son Jong Hoon, brother of Son Jong Nam, the former North Korean Army officer currently facing public execution in his native country for the crime of being a Christian, will appear at a press conference July 12 at 10 a.m. at the National Press Club in Washington, D.C. Son will give a detailed account of his brother's imprisonment and international efforts to save his brother's life. The press conference is sponsored by The Voice of the Martyrs (VOM), an Oklahoma- based ministry aiding persecuted Christians around the world, and Sen. Sam Brownback (R-Kan.). For more information about VOM's worldwide campaign to save the life of Son Jong Nam, go to http://www.persecution.com/media The press conference will be held in the Murrow Room. The National Press Club is located at 529 14th Street NW, Washington, DC 20045. Telephone number is 202-662-7500. For more information about the press conference, contact Alex Coffin at 704-364-2049 or ACoffin@InChristCommunications.com. 3mnewswire.org Erst-Veröffentlichung: 3mnewswire.org, British Newsflash Magazine, IFN d734 News Magazine, 12. Juli 2007 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

127

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Kapitel 3

Texte mit christlichen Inhalten
Aktion für Arme noch bis 15. November:

Mit kleinen Geschenken ganz große Freude bereiten
Von Andreas Klamm Römberg/Waldsee. Heidrun Wambsganß kennt ein gutes Mittel gegen WinterDepressionen: Einfach anderen Menschen eine Freude schenken ! Das garantiert ein freudiges Herz. Die engagierte und tief gläubige Frau handelt aus Überzeugung im Glauben an Jesus Christus nicht nur mit guten Worten sondern mit viel Liebe auch mit der Tat in der Wahrheit. Seit nahezu 10 Jahren nimmt sie an der wohltätigen Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ teil. „Mit 40 Jahren wurde ich noch einmal für deutsche Verhältnisse recht spät Mutter.“, erklärt sie ihre Motivation. Aus tiefster Dankbarkeit und in der großen Freude über ein gesundes Kind öffnete sie ihr Herz auch für die Ärmsten der ärmsten Kinder, etwa im ehemaligen Kriegsgebiet Jugoslawien, Osteuropa, Afrika oder Asien. Mit schon wenig Geld könne man beispielsweise elternlosen Kindern, die an den Folgen schwerster psychotraumatischer Verletzungen, nicht selten auch körperliche Schäden durch Krieg, Terror und Gewalt leiden, mit kleinen Geschenken ein Licht der Hoffnung ins Dunkel bringen und eine ganz große Freude bereiten. „In den Schuhkarton dürfen Spielsachen (Kuscheltiere, Puppen, Autos, Bälle, Puzzle, Murmeln), Hygieneartikel (Zahnbürste, Zahnpasta, Kamm, Bürsten, Waschutensilien, Haarspangen), Schulsachen (Buntstifte, Kreide, Malbücher, Bilderbücher ohne Texte, Hefte und Solarrechner), Bekleidung (Mützen, Schal, Handschuhe, T-Shirt, Socken, Pullover, Kappe, Unterwäsche) und natürlich auch Süßigkeiten (Lutscher, Traubenzucker, Bonbons) eingepackt werden“, informierte Heidrun Wambsganß. 128

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Im vergangenen Jahr wurden alleine in Rheinland-Pfalz mehr als 20.000 gefüllte Kartons in alle Welt verschickt. Alten oder auch berufstätigen Menschen, die nicht mehr selbst einkaufen können oder ganz wenig Zeit haben, bietet die engagierte Frau an, die Einkäufe auch gegen einen „Sponsorenbetrag“ von 20 Euro zu besorgen. Aus gesundheitlichen Gründen betreibe sie nicht jedes Jahr eine eigene Sammelstelle. In diesem Jahr beteilige sie sich an der Aktion mit einer Annahmestelle. Doch wer einem Kind in einem der Krisengebiete mit sozialen Brennpunkten helfen will, könne seinen Geschenke-Schuhkarton auch bei ihr in der Sandstr.26, in Römerberg-Mechtersheim bis 14. November abgegeben, die sie dann in die nächste Sammelstelle, weiterreiche, erklärte die glückliche Mutter. Der Veranstalter der Aktion, das christliche Werk mit internationalem Profil „Geschenke der Hoffnung e.V.“, rät ausdrücklich von Geschenken, wie Poke Mon, Harry Potter, Yugi-Oh- und vergleichbaren Artikel und speziell von Kriegsspielzeug ab. Da diese Produkte Hexerei, Zauberei oder Krieg zum Thema haben, können diese bei den Kindern, die nicht selten den Krieg vor der eigenen Haustür erleben mussten, Angst auslösen. Ziel der Arbeit des Werkes ist es, Bedürftigen, ungeachtet ihres religiösen, sozialen oder kulturellen Hintergrundes zu unterstützen, beschreibt der geschäftsführende Direktor Christoph von Mohl das Engagement des Werkes. Unterstützt wird die Aktion „Geschenke der Hoffnung“ auch von zahlreichen bekannten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Der Journalist und Buchautor, Peter Hahne, rät: „Diese weltweit größte Geschenk-Aktion vermittelt den Kindern: Du bist nicht allein ! Packen Sie einen schönen Schuhkarton, der Kinderaugen strahlen lässt!“. „Wer anderen schon einmal geholfen hat, durfte sicher, wie ich die Erfahrung machen, helfen macht Freude !“ weiß der Verleger Klaus Gerth. Mit „Geschenke der Hoffnung“ wolle man keine Entwicklungspolitik betreiben, aber mit liebevoll gepackten Schuhkartons könne man häufig die Tür für langfristige Hilfe öffnen, so Christoph von Mohl. Ein mit Liebe und schönen Geschenken gepackter Schuhkarton lasse Kinderherzen höher schlagen. Bis 15. November können gefüllte Schuhkartons auch direkt in den Sammelstellen in Waldsee, Hermann-Gmeiner-Schule, Schifferstadter Str. 2, 67165 Waldsee oder bei der Protestantischen Jugend- und Gemeindebücherei, Goethestr. 35, 67165 Waldsee abgegeben werden. Weitere ausführliche Informationen über Sammelstellen und die Arbeit des christlichen Werkes gibt es auch im Internet unter www.Geschenke-der-Hoffnung.org DOKUMENTATION :: First published :: Erst-Veröffentlichung :: November 15, 2005

129

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Danksagung vom Herausgeber von IFN International Family Network d734:

Liebe überkommt jede Katastrophe
Mainz/Ludwigshafen. Die Bereitschaft und der Wille eines Menschen zur Hilfe für Menschen in großer Not, die durch eine schreckliche Katatstrophe unvorstellbaren Ausmasses überrascht wurden, nach den persönlichen Möglichkeiten des einzelnen Helfers oder einer Gruppe, sind das was ein der Teil der wahren Liebe von Menschen zu anderen Menschen in Asien oder auch im eigenen Land erkennen lässt. Ministerpräsident Kurt Beck hat darum gebeten, Dank an die vielen Helfer und Spender weiterzugeben und ich gebe den Dank von Kurt Beck direkt an die Leser diesen Beitrages und an alle Helfer und Spender weiter mit weiterem aufrichtigem Dank. Wahre, aufrichtige Anteilnahme, echte Hilfe und wahre Hilfe auch zur Selbsthilfe können wir alle am besten liebevoll ausdrücken, wenn wir in der Tat mit guten Werken und in der Wahrheit helfen: Sei es mit einer Spende oder einem persönlichem Missions-Hilfseinsatz - es gibt vielfältigste Möglichkeiten zu helfen und aufrichtige Liebe zu zeigen. Eine nicht zu vergessende Hilfeleistung der besonderen Art, die an jedem Ort geschehen kann, ist eine Bitte, eine Fürbitte, ein Gebet vor GOTT für die überlebenden Menschen in Not. Keiner weiss genauer, was die Menschen in Südostasien brauchen, als unser Schöpfer und GOTT. Bitten sie ihn für die armen Menschen in Asien und in ihrem eigenen Land. GOTT hört unsere Gebete. Lassen sie uns bitte nicht vergessen für die Helfer vor Ort, die sich in Gefahr begeben und auch für die Landesregierung in Mainz, Ministerpräsident Kurt Beck und seinen Leitungsstab um GOTTES, Führung, Leitung und Weisheit, Schutz und Begleitung zu beten, zu bitten und Fürbitte zu sprechen. Damit diese wirkungsvoll die Hilfe dort verteilen kann, wo diese dringend benötigt wird und die Hilfsaktionen und die Koordinierung ein Erfolg im Sinne der sichtbaren Nächstenliebe mittels praktischer Hilfe wird. Ich möchte nicht vergessen ausdrücklich dazu zu ermuntern, GOTT, dem HERRN JESUS CHRIST, dem aller Dank, Ehre und Lobpreis gebührt für alle Menschen zu danken, die die Katastrophe überlebt haben, für die Menschen zu danken, deren Herz nicht verhärtet ist, sondern von Liebe bewegt ist, die sich in Hilfe vielfältigster Form ausdrückt, aber auch für eine Landesregierung und einen Ministerpräsidenten, Kurt Beck, zu danken, der sich persönlich für Menschen in Not einsetzt. Rheinland-Pfalz und die Menschen in Rheinland-Pfalz machen dies seit vielen Jahren für Ruanda und jetzt für Menschen in Sri Lanka, in Südost-Asien. Hierfür sage auch ich als ganz einfacher und schwacher Bürger, von Krankheit und Not selbst betroffen: DANKE! Vielleicht gelingt es hier und da sogar den schwer traumatisierten und von Angst geplagten Menschen in Asien, Sri Lanka und anderswo das Licht der Liebe auch aus Rheinland-Pfalz zu 130

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

schicken. Ich persönlich würde gerne betroffene überlebende Opfer aus Sri Lanka nach Rheinland-Pfalz einladen und zu einem anderen Zeitpunkt zuvor die Menschen in Sri Lanka besuchen und ihnen vor Ort gerne helfen. Leider fehlen mir hierzu noch die wirtschaftlichen Möglichkeiten und die Gelegenheit. Nach den schweren Terroranschlägen in New York, gelang es mir damals in einer privat organisierten Hilfsaktion noch im November 2001 und im Jahr 2002 nach New York in die USA zu fliegen und ich konnte dort tausende Menschen treffen und hier und da mit Helfern des Amerikanischen Roten Kreuzes (ARC) eine kleine Hilfe sein und neue Freunde finden. Dafür bin ich heute noch dem Heiligen GOTT ISRAEL´s, dem HERRN JESUS CHRISTUS dankbar und den Menschen, die mir diese Hilfeleistung finanziell ermöglicht haben. Wo immer ich Gelegenheit an der Anteilnahme und Hilfeleistung habe, will ich mich gerne persönlich mit Wort, mit guten Werken, in der Tat und Wahrheit für die Menschen in Asien einsetzen, in Deutschland, in Asien oder auch an anderen Orten. Ich danke GOTT und dem HERRN JESUS CHRISTUS, dass er das Herz von so vielen Menschen und mein Herz bewegt hat und ganz besonders allen Lesern und Leserinnen und Menschen, die helfen und für die Opfer in Asien sich engagieren und beten. Zugleich bitte ich: Zeigen Sie den armen Menschen in Asien und den armen Menschen in ihrem Land, wo immer, durch persönliche Zuwendung und Anteilnahme weiterhin ihre Liebe und Hilfe. Liebe überkommt jede Katastrophe. "Geliebte, lasst uns einander lieben ! Denn die Liebe ist aus GOTT, und jeder, der liebt, ist aus GOTT geboren und erkennt GOTT. Wer nicht liebt, der hat GOTT nicht erkannt; denn GOTT ist LIEBE." 1. Johannes 4:7, Neues Testament, Bibel "Wenn nun ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und es ihnen an der täglichen Nahrung fehlt, und jemand von euch würde zu ihnen sagen: Geht hin in Frieden, wärmt und sättigt euch!, aber ihr würdet ihnen nicht geben, was zur Befriedigung ihrer leiblichen Bedürfnisse erforderlich ist, was würde das helfen?" So ist es auch mit dem Glauben: Wenn er keine Werke hat, so ist er in sich selbt tot." Jakobus 2:15-17, Die Bibel "So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen, Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen, für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit; denn dies ist gut und angenehm vor GOTT, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur 131

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein GOTT und ein Mittler zwischen GOTT und den Menschen, der Mensch CHRISTUS JESUS, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat." 1. Timotheus 2:1-6, Die Bibel "Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut alles im Namen des HERRN JESUS und dankt GOTT, dem Vater durch ihn." Kolosser 3:17, Die Bibel "Wir alle sind Brüder !" Henry Dunant (Schweiz) Danke ! Thank you ! Merci ! Möge GOTT, unser Retter, JESUS CHRISTUS, jede Hilfsaktion, wo auch immer und alle Helfer und Helferinnen segnen, die Menschen in schwerer Not, Liebe, Trost, Geborgenheit, Verständnis, Zeit und Hilfe schenken und unsere Brüder und Schwestern in Asien und im eigenen Land lieben. Andreas Klamm, Journalist Herausgeber von British Newsflash Magazine IBS Independent Broadcasting Service Leeds IFN International Family Network d734 3mnewswire.org Erst-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, Juli 2005 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, September 2007 Hilfe für die Armen und für Asien:

Bitte helfen Sie den Armen !
Sehr geehrte Leser und Leserinnen, liebe Brüder und Schwestern im HERRN JESUS CHRISTUS, liebe Freunde ! Ich bin zutiefst betroffen über die Tsunami-Flutkatastrophe in Asien und mein aufrichtiges und tiefstes Mitgefühl gilt den überlebenden Opfern und den Angehörigen der Opfer der TsunamiFlutkatastrophe, die geliebte Angehörige, Verwandte, Ehefrauen, Ehemänner, Freunde und Bekannte 132

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

verloren haben. Jeder kann helfen, wenn möglicherweise nicht mit irdischen Gütern, dann doch bitte mit Gebet, worum ich alle herzlichst bitte. Bitte beten Sie für die Angehörigen von Opfern und für die Überlebenden, dass der HERR unser GOTT, der HERR JESUS CHRISTUS speziell auch den Menschen, die Anghörige und alles verloren haben, etwa auch ihre Unterkunft, gemaess SEINEM WILLEN und SEINER GÜTE alles erdenklich Gute geben wird, was die Menschen brauchen und den Menschen helfen wird, diese schrecklichen Ereignisse zu überwinden. Wenn sie GOTT mit irdischen Gütern gesegnet hat und sie die Gnade, Gabe und das Geschenk haben sollten, irdische Güter, etwa Geld geben zu können, dann bitte ich Sie von ganzem Herzen, besonders dabei an die armen Menschen in Asien zu denken aber ausdrücklich auch darum die armen Menschen in ihrem eigenen Land nicht zu vergessen. Im Namen unseres HERRN und Retters JESUS CHRISTUS, danke ich gemäß Epheser, Kapitel 5, Vers 20 GOTT und dem Vater und ich danke für jeden Menschen, der die Chance und Verantwortung wahrnimmt, für die Menschen in Asien, für die Armen in Asien und an anderen Orten zu beten (*beten bedeutet um Hilfe bitten) und möglicherweise nach den persönlichen Möglichkeiten auch die Liebe zeigt mit irdischen Gütern oder persönlichem Engagement zu helfen. "Denn der Arme wir nicht aus dem Land verschwinden, darum gebiete ich dir: Tue deine Hand weit auf für deinen Bruder, für den Elenden und den Armen bei dir in deinem Land !" 5. Mose 15:11 (Deuteronomy), die Bibel. "Wenn aber ein Armer bei dir ist, irgendeiner deiner Brüder in einem deiner Tore in deinem Land, das der HERR, dein GOTT, dir gibt, so sollst du dein Herz nicht verhärten noch deine Hand vor deinem armen Bruder verschliessen, sondern du sollst ihm deine Hand weit auftun und ihm reichlich leihen, so viel er nötig hat. 5. Mose 15:7 (Deuteronomy). die Bibel. "Wer seinen Bruder liebt, der bleibt im Licht, und nichts Anstößiges ist in ihm."1 Johannes 2:10, Neues Testament, die Bibel. "Wer aber die Güter dieser Welt hat und seinen Bruder Not leiden sieht und sein Herz vor ihm verschließt - wie bleibt die Liebe GOTTES in ihm ? Meine Kinder, lasst und nicht mit Worten lieben noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit !" 1 Johannes 3:17-18, Neues Testament, die Bibel. "Und das ist SEIN Gebot, dass wir glauben an den Namen seines Sohnes JESUS CHRISTUS und einander lieben, nach dem Gebot, das ER uns gegeben hat." 1 Johannes 3:23, Neues Testament, die Bibel. "Er ist allezeit barmherzig und leiht gern, uns sein Same wird zum Segen." Psalm 37:26, die Bibel. 133

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

"Gib dem , der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der von dir borgen will." Matthäus 5:42, Neues Testament, die Bibel. In tiefer Dankbarkeit und in Anerkennung der Liebe schaue ich auf jeden Menschen, der für die Menschen in Not in Asien und anderswo vor dem Heiligen GOTT ISRAEL´s betet (bittet) und die Liebe durch die Tat und Wahrheit der Hilfe lebt. Danke ! Die Gnade und der Frieden unseres HERRN JESUS CHRISTUS sei mit Ihnen ! In Christus mit Dankbarkeit verbunden Andreas Klamm, Journalist Herausgeber von British Newsflash Magazine IFN International Family Network d734 3mnewswire.org IBS Independent Broadcasting Service Leeds Erst-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, Dezember 2005 Die Bibel zu schwachen und unterdrückten Menschen Das Problem der armen und schwachen Menschen ist schon so alt und lange bekannt, dass hierzu auch eine Aussage im Alten Testament der Bibel zu finden ist: " Wer den Schwachen unterdrückt der lästert seinen Schöpfer, wer IHN aber ehren will, der erbarmt sich über den Armen". Sprüche, Kapitel 14, Vers 31, Altes Testament, Die Bibel Im 1. Brief Johannes, Kapitel 3,Verse 17-18, Neues Testament, Die Bibel, dem WORT GOTTES wird geradezu dazu aufgefordert Menschen in Not zu helfen: "Wer aber die Güter dieser Welt hat und seinen Bruder Not leiden sieht und sein Herz vor ihm verschließt ? Wie bleibt die Liebe GOTTES in ihm? Meine Kinder, laßt uns nicht mit Worten lieben noch mit der Zunge, sondern in der Tat und Wahrheit !" In der Bibel heisst es auch, dass alle Menschen Brüder sind. Weitere ausführliche Informationen, Bibel online: http://www.ifnd734.org/bible Video-Beiträge zu diesem und vergleichbaren Themen:
http://www.youtube.com/user/andreasklamm

134

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Die Geschichte vom König aus der Bibel Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich getränkt. Ich bin Gast gewesen, und ihr habt mich beherbergt. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich bekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist? oder durstig und haben dich getränkt? Wann haben wir dich als einen Gast gesehen und beherbergt? oder nackt und dich bekleidet? Wann haben wir dich krank oder gefangen gesehen und sind zu dir gekommen? Und der König wird antworten und sagen zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. Quelle: Matthäus-Evangelium, Kapitel 25, Verse 34-40, Neues Testament, Die Bibel Erstveröffentlichung: British Newsflash Magazine, 3mnewswire.org - Nachrichtenagentur, IFN d734 News Magazin, Dezember 2006

Trost in schweren Tagen der Trübsal und in Zeiten von Drangsal
Redaktion: Zusammenstellung und Ausarbeitung von Andreas Klamm, Journalist „Weil kein Mensch auf Erden so gerecht ist, dass er Gutes tut, ohne zu sündigen,...“ Prediger 7:20, Altes Testament, Die Bibel „Kommt doch, wir wollen miteinander rechten ! spricht der HERR. Wenn eure Sünden, wie Scharlach sind, sollen sie weiß werden wie der Schnee; wenn sie rot sind wie Karmesin, sollen sie [weiß] wie Wolle werden.“ Jesaja 1:18, Altes Testament, Die Bibel „...und er erkannte sie nicht, bis sie ihren erstgeborenen Sohn geboren hatte, und er gab ihm den 135

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Namen JESUS.“ Matthäus 1:24, Neues Testament, Die Bibel „Und als JESUS in das Haus des Petrus kam, sah ER, dass dessen Schwiegermutter daniederlag und Fieber hatte. Und ER berührte ihre Hand; und das Fieber verliess sie, uns sie stand auf und diente ihnen.“ Matthäus 8:14-15, Neues Testament, Die Bibel „Ist dieser nicht der Sohn des Zimmermanns ? Heißt seine Mutter Maria, und seine Brüder [ heißen ] Jakobus und Joses und Simon und Judas ? Und sind nicht seine Schwestern alle bei uns ? Matthäus 13:55-56, Neues Testament, Die Bibel „Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister; der CHRISTUS; ihr aber seid alle Brüder. Nennt auch niemand auf Erden euren Vater; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Auch sollt ihr euch nicht Meister nennen lassen: denn einer ist euer Meister, der CHRISTUS. Matthäus 23:8,9-10, Neues Testament, Die Bibel „Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den HERRN und mein Geist freut sich über GOTT, meinen Retter, dass er angesehen hat die Niedrigkeit seiner Magd;" Lukas 1:46,47-48, Neues Testament, Die Bibel „Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz Moses vollendet waren, brachten sie ihn nach Jerusalem, um ihn dem HERRN darzustellen, wie im Gesetz des HERRN geschrieben steht: „Alle männliche Erstgeburt soll dem HERRN geheiligt heißen,“ und um ein Opfer darzubringen, wie es im Gesetz des HERRN geboten ist, ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.“ Lukas 2:22,23-24, Neues Testament, Die Bibel „Und am dritten Tag war eine Hochzeit in Kana in Galiläa, und die Mutter JESU war dort. Aber auch JESUS wurde samt seinen Jüngern zur Hochzeit eingeladen. Und als es an Wein mangelte, spricht die Mutter JESUS zu ihm: Sie haben keinen Wein ! JESUS spricht zu ihr: Frau, was habe ich mit dir zu tun ? Meine Stunde ist noch nicht gekommen ! Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was ER euch sagt, das tut !“ Johannes 2:1-5, Neues Testament, Die Bibel „Nein sage ich euch; sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle auch so umkommen ! Lukas 13:3, Neues Testament, Die Bibel „Zachäus aber trat hin und sprach zu dem HERRN: Siehe, HERR, die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen, und wenn ich jemand betrogen habe, so gebe ich es vierfältig zurück ! Und JESUS sprach zu ihm: Heute ist diesem Haus Heil widerfahren, weil auch er ein Sohn Abrahams ist, denn der Sohn des Menschen ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.“ Lukas 19:8,9-10, Neues Testament, Die Bibel „Und der Zöllner stand von ferne, wagte nicht einmal seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: O GOTT, sei mir Sünder gnädig !" Lukas 18:13, Neues Testament, Die Bibel 136

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

„Nun aber ist außerhalb des Gesetzes die Gerechtigkeit GOTTES geoffenbart worden, die von dem Gesetz und den Propheten bezeugt wird, nämlich die Gerechtigkeit GOTTES durch den Glauben an JESUS CHRISTUS, die zu allen und auf alle [ kommt ], die glauben. Denn es ist kein Unterschied; denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie bei GOTT haben sollten, so dass sie gerechtfertigt werden ohne Verdienst durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in CHRISTUS JESUS ist." Römer 3:21-23, Neues Testament, Die Bibel „Gott aber beweist SEINE Liebe zu uns dadurch, dass CHRISTUS für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Wieviel mehr nun werden wir, nachdem wir jetzt durch SEIN BLUT gerechtfertigt worden sind, durch IHN vor dem Zorn errettet werden !“ Römer 5:8-9, Neues Testament, Die Bibel „Denn es ist [nur] ein GOTT und ein Mittler zwischen GOTT und den Menschen, der Mensch CHRISTUS JESUS, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat.“ 1. Timotheus 2-3, Neues Testament, Die Bibel „Allen aber, die IHN aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder GOTTES zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus GOTT geboren sind.“ Johannes 1:12, Neues Testament, Die Bibel „Denn so sehr hat GOTT die Welt geliebt, dass ER seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn GOTT hat SEINEN SOHN nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch IHN gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes GOTTES geglaubt hat.“ Johannes 3:16-18, Neues Testament, Die Bibel „Nun hat zwar GOTT über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen, jetzt aber gebietet ER allen Menschen überall, Buße zu tun, weil ER einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den ER dazu bestimmt hat und den ER für alle beglaubigte, indem ER ihn aus den Toten auferweckt hat.“ Apostelgeschichte 17:30-31, Neues Testament, Die Bibel „Und so gewiß es dem Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, so wird CHRISTUS, nachdem ER sich einmal zum Opfer dargebracht hat, um die Sünden vieler auf sich zu nehmen, zum zweitenmal, denen erscheinen, die auf IHN warten, nicht wegen der Sünde, sondern zum Heil.“ Hebräer 9:27-28, Neues Testament, Die Bibel „Es ist ja kein Unterschied zwischen Juden und Griechen: alle haben denselben HERRN, der reich ist für alle, die IHN anrufen, denn: Jeder, der den NAMEN des HERRN anruft, wird gerettet werden.“ Römer 10:12-13, Neues Testament, Die Bibel „Denn wen du mit deinem Mund JESUS als den HERRN bekennst und in deinem 137

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

HERZEN glaubst, dass GOTT IHN aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. Denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden, und mit dem Mund bekennt man, um gerettet zu werden; denn die Schrift spricht: „Jeder der an IHN glaubt, wird nicht zuschanden werden !“. Römer 10:9-11, Neues Testament, Die Bibel „Sie aber sprachen: Glaube an den HERRN JESUS CHRISTUS, so wirst du gerettet werden, du und dein Haus ! Und sie sagten ihm das WORT des HERRN und allen, die in seinem Haus waren.“ Apostelgeschichte 16:31-32, Neues Testament, Die Bibel „Als sie aber auf dem Weg weiterzogen kamen sie zu einem Wasser, und der Kämmerer sprach: „Siehe hier ist Wasser ! Was hindert mich, getauft zu werden? Da sprach Philippus: „Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt!“ Er antwortete und sprach: „Ich glaube, dass JESUS CHRISTUS der SOHN GOTTES ist ! Und er liess den Wagen anhalten, und sie stiegen beide in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn.“ Apostelgeschichte 8:36-38, Neues Testament, Die Bibel „Daher ihr heiligen Brüder, die ihr Anteil habt an der himmlischen Berufung, betrachtet den Apostel und Hohenpriester unseres Bekenntnisses, CHRISTUS JESUS, welcher dem treu ist, der IHN eingesetzt hat...“ Hebräer 3,1-2, Neues Testament, Die Bibel „ Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, JESUS den SOHN GOTTES, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis! Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem versucht worden ist in ähnlicher Weise [ wie wir ], doch ohne Sünde. So lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten, zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe !" Hebräer 4:14-16, Neues Testament, Die Bibel „In IHM haben wir die Erlösung durch SEIN BLUT, die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum SEINER Gnade, die ER uns überströmend widerfahren lies in aller Weisheit und Einsicht.“ Epheser 1:7-8, Neues Testament, Die Bibel „Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit IHM haben, und doch in der Finsternis wandeln, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit; wenn wir aber im Licht wandeln, wie ER im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das BLUT JESU CHRISTI, seines Sohnes reinigt uns von aller Sünde. Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünde bekennen, so ist ER treu und gerecht, dass ER uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit." 1 Johannes 1:6-9, Neues Testament, Die Bibel Und JESUS sprach zu ihm: Du sollst den HERRN deinen GOTT lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken. Das ist das erste und größte Gebot. Und das zweite ist ihm zu vergleichen: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen zwei Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten.“ Matthäus 22:37-40, Neues Testament, Die Bibel

138

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

„Dies ist meine Verteidigung denen gegenüber, die mich zur Rede stellen: Sind wir nicht berechtigt, zu essen und zu trinken? Sind wir nicht berechtigt eine Schwester als Ehefrau mit uns zu führen, wie auch die anderen Apostel und die Brüder des HERRN und Kephas? 1 Korinther 9:3-4, Neues Testament, Die Bibel „Die Diakone sollen jeder Mann einer Frau sein , ihren Kindern und ihrem Haus gut vorstehen; ...“ 1 Timotheus 3:12, Neues Testament, Die Bibel „Gelobt sei der GOTT und VATER unseres HERRN JESUS CHRISTUS, der aufgrund seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung JESUS CHRISTI aus den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwecklicklichen Erbe, das im Himmel aufbewahrt wird für uns, die wir in der Kraft GOTTES bewahrt werden durch den Glauben zu dem Heil, das bereit ist, geoffenbart zu werden in der letzten Zeit.“ 1 Petrus 1:3, Neues Testament, Die Bibel "Und ist in keinem andern Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden." Apostelgeschichte 4:12, Neues Testament, Die Bibel Rettung ist möglich:

Der Notruf...
Stellen sie sich vor, es brennt. Vermutlich werden sie dann um Hilfe rufen. Die Feuerwehr, Notarzt und Polizei werden kommen um zu retten, was noch zu retten ist. In der Beantwortung der Frage, wo sie die Ewigkeit nach ihrem Tod verbringen; ohne GOTT im ewigen Feuersee, in der Hölle oder mit GOTT im Himmel , sollten sie noch jetzt in ihrem Leben den entscheidenden Notruf machen: Beim HERRN JESUS CHRISTUS, im Gebet mit ihren eigenen Worten im Gespräch mit GOTT. Zu Beten bedeutet GOTT um Rettung oder andere Dinge zu bitten. Bitten sie um Rettung, bekennen Sie frei dem HERRN, dass sie gesündigt haben, Danken Sie dem HERRN. Beenden Sie ihr Gebet: etwa mit „...In Jesu´ Namen. Amen.“ „Es ist ja kein Unterschied zwischen Juden und Griechen: alle haben denselben HERRN, der reich ist für alle, die IHN anrufen, denn: Jeder, der den NAMEN des HERRN anruft, wird gerettet werden.“ So steht es im Römer-Brief, Kapitel 10, Verse 12-13, Neues Testament in der Bibel. JESUS CHRISTUS sprach: „Alles was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen.“ Johannes-Evangelium 6:37-38, Neues Testament, Die Bibel. Ein Notruf, der sich lohnt und der ihr Leben verändern wird und das Leben anderer Menschen verändern kann. Auch ich war eines Tages in einer sehr schweren Notlage und aus GOTTES Gnade, 139

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

durfte ich diesen Notruf bei meinem HERRN JESUS CHRISTUS machen und Rettung und Gnade erfahren ohne jeglichen Verdienst. Andreas Klamm Zitate: aus der Bibel, dem inspirierten WORT GOTTES: "Die ganze Schrift ist von GOTT eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch GOTTES ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet." 2. Timotheus 3:16-17, Die Bibel, Neues Testament nach der Übersetzung von Franz Eugen Schlachter/Martin Luther...Prüfen und vergleichen Sie diese Informationen in der Bibel. Ich persönlich kann in der Regel die Übersetzungen nach Martin Luther, Franz Eugen Schlachter oder Elberfelder Version empfehlen. Welches für Sie die geeignete und eine gute Übersetzung ist, sollten Sie für sich herausfinden und entscheiden. Bitte lesen Sie die Bibel, das WORT GOTTES täglich. Danke !

Der König und die Gerechten
"Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich getränkt. Ich bin Gast gewesen, und ihr habt mich beherbergt. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich bekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist? oder durstig und haben dich getränkt? Wann haben wir dich als einen Gast gesehen und beherbergt? oder nackt und dich bekleidet? Wann haben wir dich krank oder gefangen gesehen und sind zu dir gekommen? Und der König wird antworten und sagen zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan." Matthäus-Evangelium, Kapitel 25, Verse 34-40, Neues Testament, Die Bibel

140

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Liebe, Herzen und Brüder die Not leiden "Wer aber die Güter dieser Welt hat und seinen Bruder Not leiden sieht und sein Herz vor ihm verschließt ? Wie bleibt die Liebe GOTTES in ihm? Meine Kinder, laßt uns nicht mit Worten lieben noch mit der Zunge, sondern in der Tat und Wahrheit !" 1. Johannes, Kapitel 3,Verse 17-18, Neues Testament, Die Bibel Warnung vor Gotteslästerung "Wer den Schwachen unterdrückt der lästert seinen Schöpfer, wer IHN aber ehren will, der erbarmt sich über den Armen". Sprüche, Kapitel 14, Vers 31, Altes Testament, Die Bibel

Die 10 Gebote aus dem alten Testament
aus dem alten Testament, Bibel, EXODUS 20:3-17 "3 Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. 4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. 5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen; 6 und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten. 7 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht. 8 Gedenke des Sabbattags, daß Du ihn heiligest. 9 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle dein Dinge beschicken; 10 aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun noch dein Sohn noch deine Tochter noch dein Knecht noch deine Magd noch dein Vieh noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist. 11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.

141

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

12 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß du lange lebest in dem Lande, daß dir der HERR, dein Gott, gibt. 13 Du sollst nicht töten. 14 Du sollst nicht ehebrechen. 15 Du sollst nicht stehlen. 16 Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. 17 Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses. Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines Knechtes noch seiner Magd, noch seines Ochsen noch seines Esels, noch alles, was dein Nächster hat." EXODUS 20:3-17, Altes Testament, Bibel, Übersetzung nach Franz Eugen Schlachter Bible online :: Bibel online :: Deutsch: www.britishnewsflash.net/biblegerman , English: www.britishnewsflash.net/bibleenglish , Spanish: www.britishnewsflash.net/biblespanish , French: www.britishnewsflash.net/biblefrench Redaktion: Andreas Klamm, Journalist, Gesundheits- und Krankenpfleger, IFN International Family Network d734, British Newsflash Magazine, IBS Independent Broadcasting Service Leeds, 3mnewswire.org Bibel-Studium Bildung :: Bible Study Education 3mnewswire.org, Christlicher Dienst :: christian service www.3mnewswire.org Saturday, October 13, 2007, partial first published in 2003 PRINT edition, Druck-Ausgabe:Salvation - your chance ::Rettung - Ihre Chance

Repent and believe Salvation :: English
"For all have sinned, and come short of the glory of God;" Romans 3:23 "For the wages of sin is death; but the gift of God is eternal life through Jesus Christ our Lord." Romans 6:23 142

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

"But God commendeth his love toward us, in that, while we were yet sinners, Christ died for us." Romans 5:8 "And they said, Believe on the Lord Jesus Christ, and thou shalt be saved, and thy house." Acts 16:31 "For whosoever shall call upon the name of the Lord shall be saved." Romans 10:13 "Jesus saith unto him, I am the way, the truth, and the life: no man cometh unto the Father, but by me." John 14:6 "Neither is there salvation in any other: for there is none other name under heaven given among men, whereby we must be saved." Acts 4:12 "I tell you, Nay: but, except ye repent, ye shall all likewise perish." Luke 13:3 "But as many as received him, to them gave he power to become the sons of God, even to them that believe on his name:" John 1:12 :: Quotations from the Bible, New Testament, King James Version, 1611, United Kingdom, England Jesus Christ: "I say unto thee, Except a man be born of water and of the Spirit, he cannot enter into the kingdom of God." "There was a man of the Pharisees, named Nicodemus, a ruler of the Jews: The same came to Jesus by night, and said unto him, Rabbi, we know that thou art a teacher come from God: for no man can do these miracles that thou doest, except God be with him. Jesus answered and said unto him, Verily, verily, I say unto thee, Except a man be born again, he cannot see the kingdom of God. Nicodemus saith unto him, How can a man be born when he is old? can he enter the second time into his mother's womb, and be born? Jesus answered, Verily, verily, I say unto thee, Except a man be born of water and of the Spirit, he cannot enter into the kingdom of God. That which is born of the flesh is flesh; and that which is born of the Spirit is spirit. Marvel not that I said unto thee, Ye must be born again. The wind bloweth where it listeth, and thou hearest the sound thereof, but canst not tell whence it cometh, and whither it goeth: so is every one that is born of the Spirit. 143

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Nicodemus answered and said unto him, How can these things be? Jesus answered and said unto him, Art thou a master of Israel, and knowest not these things? Verily, verily, I say unto thee, We speak that we do know, and testify that we have seen; and ye receive not our witness. If I have told you earthly things, and ye believe not, how shall ye believe, if I tell you of heavenly things? And no man hath ascended up to heaven, but he that came down from heaven, even the Son of man which is in heaven. And as Moses lifted up the serpent in the wilderness, even so must the Son of man be lifted up: That whosoever believeth in him should not perish, but have eternal life. For God so loved the world, that he gave his only begotten Son, that whosoever believeth in him should not perish, but have everlasting life. For God sent not his Son into the world to condemn the world; but that the world through him might be saved. He that believeth on him is not condemned: but he that believeth not is condemned already, because he hath not believed in the name of the only begotten Son of God. And this is the condemnation, that light is come into the world, and men loved darkness rather than light, because their deeds were evil." From The Gospel of John, Chapter 3, Verses 1 - 19, New Testament, Bible, King James Version 1611, England

Kehrt um und glaubt
Rettung :: Deutsch "Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten," Römer 3:23 "Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm HERRN." Römer 6:23 "Darum preiset Gott seine Liebe gegen uns, daß Christus für uns gestorben ist, da wir noch Sünder waren." Römer 5:8 144

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

„Sie sprachen: Glaube an den HERRN Jesus Christus, so wirst du und dein Haus selig!" Apostelgeschichte 16:31 "Denn "wer den Namen des HERRN wird anrufen, soll selig werden." Römer" 10:13 "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." Johannes 14:6 "Und ist in keinem andern Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden." Apostelgeschichte 4:12 "Ich sage: Nein; sondern so ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen" Lukas 13:3 "Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben;" Johannes 1:12 Jesus Christus: "Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen !" "Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern, namens Nikodemus, ein Oberster der Juden. Dieser kam des Nachts zu Jesus und sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, daß du ein Lehrer bist, von Gott gekommen; denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm! Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht zum zweitenmal in seiner Mutter Schoß gehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! Was aus dem Fleische geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geiste geboren ist, das ist Geist. Laß dich's nicht wundern, daß ich dir gesagt habe: Ihr müßt von neuem geboren werden! Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht, woher er kommt, noch wohin er fährt. Also ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist. Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie kann das geschehen? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht? 145

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und wir bezeugen, was wir gesehen haben; und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an. Glaubet ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch von den himmlischen Dingen sagen werde? Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, des Menschen Sohn, der im Himmel ist. Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, also muß des Menschen Sohn erhöht werden, auf daß jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Denn Gott hat die Welt so geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Darin besteht aber das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse." Aus dem Johannes-Evangelium, Kapitel 3, Vers 1 bis 19, Neues Testament, Bibel

Salvation :: French
"Car tous ont péché et sont privés de la gloire de Dieu;" Romains 3:23 "Car le salaire du péché, c`est la mort; mais le don gratuit de Dieu, c`est la vie éternelle en Jésus Christ notre Seigneur." Romains 6:23 "Mais Dieu prouve son amour envers nous, en ce que, lorsque nous étions encore des pécheurs, Christ est mort pour nous." Roamains 5:8 "Paul et Silas répondirent: Crois au Seigneur Jésus, et tu seras sauvé, toi et ta famille." Actes 16:31 "Car quiconque invoquera le nom du Seigneur sera sauvé." Romains 10:13 Jésus lui dit: Je suis le chemin, la vérité, et la vie. Nul ne vient au Père que par moi." Jean 14:6 "Il n`y a de salut en aucun autre; car il n`y a sous le ciel aucun autre nom qui ait été donné parmi les hommes, par lequel nous devions être sauvés." Actes 4:12 146

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

"Non, je vous le dis. Mais si vous ne vous repentez, vous périrez tous également." Luc 13:3 "Mais à tous ceux qui l`ont reçue, à ceux qui croient en son nom, elle a donné le pouvoir de devenir enfants de Dieu, lesquels sont nés," Jean 1:12

Salvation :: Spanish
"Por cuanto todos pecaron, y están distituídos de la gloria de Dios;" Romanos 3:23 "Porque la paga del pecado es muerte: mas la dádiva de Dios es vida eterna en Cristo Jesús Señor nuestro." Romanos 6:23 "Mas Dios encarece su caridad para con nosotros, porque siendo aún pecadores, Cristo murió por nosotros." Romanos 5:8 "Y ellos dijeron: Cree en el Señor Jesucristo, y serás salvo tú, y tu casa." Hechos 16:31 "Porque todo aquel que invocare el nombre del Señor, será salvo." Romanos 10:13 "Jesús le dice: Yo soy el camino, y la verdad, y la vida: nadie viene al Padre, sino por mí." Juan 14:6 "Y en ningún otro hay salud; porque no hay otro nombre debajo del cielo, dado á los hombres, en que podamos ser salvos." Hechos 4:12 "No, os digo; antes si no os arrepintiereis, todos pereceréis igualmente." Lucas 13:3 "Mas á todos los que le recibieron, dióles potestad de ser hechos hijos de Dios, á los que creen en su nombre:" John 1:12 Salvation :: Swahili "Watu wote wametenda dhambi na wametindikiwa utukufu wa Mungu." Romans 3:23 "Kwa maana mshahara wa dhambi ni kifo; lakini zawadi anayotoa Mungu ni uzima wa milele katika kuungana na Kristo Yesu, Bwana wetu." Romans 6:23 "Lakini Mungu amethibitisha kwamba anatupenda, maana wakati tulipokuwa bado wenye dhambi, Kristo alikufa kwa ajili yetu." Romans 5:8 "Wao wakamjibu, "Mwamini Bwana Yesu nawe utaokolewa pamoja na jamaa yako yote."" Acts 16:31 "Maana Maandiko Matakatifu yasema: "Kila mtu atakayeomba kwa jina la Bwana, ataokolewa."" Romans 10:13 147

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

"Yesu akamjibu, "Mimi ni njia, na ukweli na uzima. Hakuna awezaye kwenda kwa Baba ila kwa kupitia kwangu." John 14:6 "Wokovu haupatikani kwa mtu mwingine yeyote, kwa maana duniani pote, binadamu hawakupewa jina la mtu mwingine ambaye sisi tunaweza kuokolewa naye."" Acts 4:12 "Nawaambieni hakika sivyo; lakini nanyi, hali kadhalika, msipotubu, mtaangamia kama wao." Luke 13:3 "Lakini wale wote waliompokea na kumwamini, hao aliwapa uwezo wa kuwa watoto wa Mungu." John 1:12 Salvation :: Scots Gaelic "Agus boirionnach, air an robh siubhal-fala fad da bhliadhna dhiag, `S a dh` fhuilig moran bho iomadh lighich, `sa chosg a cuid uile, `s nach deach dad am feobhas, ach an aite sin a dh`fhas nas miosa. A cluinntinn mu Iosa, thainig i, am measg an t-sluaigh, air a chulaobh, agus bhean i dha eideadh; Oir thuirt i: Ged nach dian mi ach beantuinn dha aodach, bithidh mi slan. Is thiormaich san uair a siubhal-fala, agus dh` fhairich i air a coluinn gun robh a h- eucail air a leigheis. Agus dh` aithnich Iosa sa cheart uair ann fhein, gun deach feartan a mach bhuaithe, agus thionndaidh e ris an t-sluagh, is thuirt e: Co bhean dham eideadh? Is thuirt a dheisciopuil ris: Tha thu faicinn domhlachd an t-sluaigh `s an abair thu: Co bhean dhomh? Agus sheall e mun cuairt a dh` fhaicinn na te a rinn so. Ach am biorionnach a tuigsinn na rinneadh innte, thainig i fo fhiamh `s air chrith, agus thuit i sios air a bhialaobh, is dh` innis i dha an fhirinn gu leir. Is thuirt esan rithe: A nighean, rinn do chreideamh slan thu: falbh ann an sith, is bi air do leigheas bho d` eucail. Nuair a bha e fhathast a labhairt, thainig feadhainn bho riaghladair an t-sinagoig, ag radh: Chaochail do nighean: carson a tha thu cur tuilleadh dragh air a mhaighistir? Nuair a chuala Iosa an comhradh a bh`aca, thuirt e ri riaghladair an t-sinagoig: Na gabh eagal: ach a mhain creid." Matthew 5:25-36 148

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Bible Study: Check The Information To check the given information you may compare and research the information with your copy of the Bible, as known
as the inspired WORD of GOD. Quotations from the Bible, the WORD of GOD. Pray = to ask for something Please read the copy of the Bible, the WORD of GOD, daily. This message is brought to you through GOD´s Grace by IFN International Family Network d734, christian ministry and Andreas Klamm as known as Andrew P. Harrod in the English language. Thanksgiving "Giving thanks always for all things unto GOD and the FATHER in the name of our LORD JESUS CHRIST". Ephesians 5:20, New Testament The GRACE and PEACE of our LORD and SAVIOUR JESUS CHRIST be with you. Amen. PRAISE AND REMEMBER The HOLY GOD of ISRAEL is always good and HE is always right ! "For thy Maker is thine husband; the LORD of hosts is his name; and thy Redeemer the Holy One of Israel; The God of the whole earth shall he be called." Isaiah 54:5, Old Testament, Bible "Good and upright is the LORD: therefore will he teach sinners in the way." Psalm 25:8 "I had fainted, unless I had believed to see the goodness of the LORD in the land of the living." Psalm 27:13 "O give thanks unto the LORD for HE is good: because HIS mercy endureth for ever." Psalm 118:1 "O taste and see that the LORD is good: blessed is the man that trusteth in HIM." Psalm 34:8 "Oh that men would praise the LORD for his wonderful works to the children of men!" Psalm 107:15 „As we have therefore opportunity, let us do good unto all men, especially unto them who are of the household of faith“. Galatians 6:10, New Testament, Bible, KJV 1611 Bibel Studium: Prüfen Sie die Informationen Um die gemachten Angaben zu prüfen, sollten Sie vielleicht einen Vergleich und eine Suche (Recherche) mit der Kopie einer Bibel, auch bekannt als dem inspirierten WORT von GOTT, machen. Zitate aus der Bibel, dem WORT GOTTES. Bitte lesen Sie die Bibel, das WORT GOTTES, taeglich.

149

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Wort-Erklärung: "selig" = meint gerettet werden, vergleiche Übersetzung nach Franz Eugen Schlachter. Beten = für etwas bitten oder fragen So lasst uns nun, wo wir Gelegenheit haben, an jedermann Gutes tun, besonders aber an den Hausgenossen des Glaubens“. Galater, 6,10, Die Bibel, Neues Testament First published in 2003

Höre Israel und das vornehmste Gebot "Jesus sprach zu ihnen: Irret ihr nicht darum, weil ihr weder die Schrift kennet noch die Kraft Gottes? Denn wenn sie von den Toten auferstehen, so werden sie weder freien, noch sich freien lassen, sondern sie sind wie die Engel im Himmel. Was aber die Toten anbelangt, daß sie auferstehen, habt ihr nicht gelesen im Buche Moses, bei [der Geschichte von] dem Busch, wie Gott zu ihm sprach: «Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs»? Er ist aber nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen. Darum irret ihr sehr. Und es trat einer der Schriftgelehrten herzu, der ihrem Wortwechsel zugehört hatte, und da er sah, daß er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches ist das vornehmste Gebot unter allen? Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmste aller Gebote ist: «Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist alleiniger Herr; und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüte und mit aller deiner Kraft!» Dies ist das vornehmste Gebot. Und das andere ist ihm gleich: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!» Größer als diese ist kein anderes Gebot. Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Recht so, Meister! Es ist in Wahrheit so, wie du sagst, daß nur ein [Gott] ist und kein anderer außer ihm; und ihn zu lieben von ganzem Herzen und mit ganzem Verständnis und von ganzer Seele und mit aller Kraft und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer. Und da Jesus sah, daß er verständig geantwortet, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reiche Gottes! Und es unterstand sich niemand mehr, ihn weiter zu fragen." Markus-Evangelium, Kapitel 12,Verse 24 bis 34, Neues Testament, Die Bibel

150

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Geliebte und ein Bekenntnis von Jesus Christus: Die Geister prüfen und lieben "Geliebte, glaubet nicht jedem Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind! Denn es sind viele falsche Propheten hinausgegangen in die Welt. Daran erkennet ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt: «Jesus ist der im Fleisch gekommene Christus», der ist von Gott; und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Antichrists, von welchem ihr gehört habt, daß er kommt; und jetzt schon ist er in der Welt. Kindlein, ihr seid aus Gott und habt jene überwunden, weil der in euch größer ist als der in der Welt. Sie sind von der Welt; darum reden sie von der Welt, und die Welt hört auf sie. Wir sind aus Gott. Wer Gott kennt, hört auf uns; wer nicht aus Gott ist, hört nicht auf uns. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums. Geliebte, lasset uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott, und wer liebt, der ist aus Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe. Darin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, daß Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten. Darin besteht die Liebe, nicht daß wir Gott geliebt haben, sondern daß Er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsre Sünden. Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, so sind auch wir schuldig, einander zu lieben. Niemand hat Gott je gesehen; wenn wir einander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen geworden. Daran erkennen wir, daß wir in Ihm bleiben und Er in uns, daß er uns von seinem Geiste gegeben hat. Und wir haben gesehen und bezeugen, daß der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt. Wer nun bekennt, daß Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.

151

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat; Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Darin ist die Liebe bei uns vollkommen geworden, daß wir Freimütigkeit haben am Tage des Gerichts, denn gleichwie Er ist, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht macht Pein; wer sich aber fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe. Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und seinen Bruder [doch] haßt, so ist er ein Lügner; denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht! Und dieses Gebot haben wir von ihm, daß, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll." 1. Brief Johannes, Kapitel 4, Verse 1 bis 21 Liebe, Herzen und Brüder die Not leiden " Wer aber die Güter dieser Welt hat und seinen Bruder Not leiden sieht und sein Herz vor ihm verschließt ? Wie bleibt die Liebe GOTTES in ihm? Meine Kinder, laßt uns nicht mit Worten lieben noch mit der Zunge, sondern in der Tat und Wahrheit! " 1. Johannes, Kapitel 3,Verse 17-18, Neues Testament, Die Bibel

Freiheit statt Unterdrückung
"Für die Freiheit hat uns Christus befreit; so stehet nun fest und lasset euch nicht wieder in ein Joch der Knechtschaft spannen! Siehe, ich Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasset, wird euch Christus nichts nützen. Ich bezeuge abermals einem jeden, der sich beschneiden läßt, daß er schuldig ist, das ganze Gesetz zu halten. Ihr seid losgetrennt von Christus, die ihr durchs Gesetz gerecht werden wollt, ihr seid aus der Gnade gefallen. Wir aber erwarten im Geiste durch den Glauben die Hoffnung der Gerechtigkeit; denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch Liebe wirksam ist.

152

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Ihr liefet fein, wer hat euch aufgehalten, daß ihr der Wahrheit nicht gehorchet? Die Überredung kommt nicht von dem, der euch berufen hat." 1. Brief, Galater, Kapitel 5, Verse 1 bis 8, Neues Testament, Bibel

Ist es erlaubt am Sabbat-Tag zu heilen und Gutes zu tun?
"Zu jener Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Saaten; seine Jünger aber hungerten und fingen an, Ähren abzustreifen und zu essen. Als aber das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu ihm: Siehe, deine Jünger tun, was am Sabbat zu tun nicht erlaubt ist! Er aber sagte zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David tat, als ihn und seine Gefährten hungerte? Wie er in das Haus Gottes hineinging und sie die Schaubrote aßen, welche weder er noch seine Gefährten essen durften, sondern allein die Priester? Oder habt ihr nicht im Gesetz gelesen, daß am Sabbat die Priester im Tempel den Sabbat entweihen und doch ohne Schuld sind? Ich sage euch aber: Hier ist ein Größerer als der Tempel! Wenn ihr aber wüßtet, was das heißt: «Ich will Barmherzigkeit und nicht Opfer», so hättet ihr die Unschuldigen nicht verurteilt. Denn des Menschen Sohn ist Herr über den Sabbat. Und er ging von dort weiter und kam in ihre Synagoge. Und siehe, da war ein Mensch, der hatte eine verdorrte Hand. Und sie fragten ihn und sprachen: Darf man am Sabbat heilen? damit sie ihn verklagen könnten. Er aber sprach zu ihnen: Welcher Mensch ist unter euch, der ein Schaf hat und, wenn es am Sabbat in eine Grube fällt, es nicht ergreift und herauszieht? Wieviel besser ist nun ein Mensch, denn ein Schaf! Darum darf man am Sabbat wohl Gutes tun. Dann sprach er zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus, und sie wurde gesund wie die andere. Da gingen die Pharisäer hinaus und hielten Rat wider ihn, um ihn umzubringen. 153

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Jesus aber, da er es merkte, zog sich von dort zurück; und es folgten ihm viele nach, und er heilte sie alle. Und er gebot ihnen, ihn nicht offenbar zu machen, damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja gesagt ist: «Siehe, mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich will meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Heiden das Recht verkündigen. Er wird nicht zanken noch schreien, und niemand wird auf den Gassen seine Stimme hören. Ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen, und einen glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis daß er das Gericht zum Sieg ausführe." Matthäus-Evangelium, Kapitel 12, Verse 1 bis 20, Neues Testament, Bibel Redaktion: Andreas Klamm, Journalist, Gesundheits- und Krankenpfleger, IFN International Family Network d734, British Newsflash Magazine, IBS Independent Broadcasting Service Leeds, 3mnewswire.org, Sabbat-Tag, Samstag, 13. Oktober 2007 Kapitel 4

Andreas Klamm, Journalist und freier Medienproduzent
In diesem Bereich stelle ich mich nach und nach vor. In der ersten Buch-Reihe des Magazin-Buches von British Newsflash Magazin mache ich dies mit einem Lebenslauf in englischer Sprache.

Curriculum Vitae
Personal Information
Name: Andreas Klamm Address: 160 Greenford Road, Sudbury Hill Harrow, HA13QS, Middlesxex, United Kingdom Date of Birth: 6 FEB 1968 Place of Birth: Ludwigshafen am Rhein, Germany Nationality: German Telephone Number: Tel. 020 8 864 0043 Mobile phone: Tel. 0044 791 863 514 8 e-mail-address: andreasklamm@ifnd734.org 154

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

e-mail-address: news247@btinternet.com

Personal Objectives
After 15 years working in the medical field in Germany, since 1993 as a registered nurse (RGN) and as a paramedic I am looking for work experience in countries such as the United Kingdom or the United States of America (USA) . I have been working for about three years all together on ITU intensive therapy units and therefore I am looking also for the opportunity to get a training as ITU nurse. On the side-line I have been working as a journalist, editor, publisher, moderator and host with own television and radio programmes, such as the “IBS Tea Time Show”, news programmes and many others. For some of my television productions, which have been aired on German Public Television and on the internet I have got awards, promotions and recently (2002, 2003) also good references. From 1996 – 1998 I have been owner of a small company in the city of Ludwigshafen am Rhein, Germany.

Education
Academic: • Protestant University of Applied Science in Ludwigshafen am Rhein, Germany (Nursing Management, Maxstr. 29, D 67059 Ludwigshafen am Rhein, Germany, Tel. 0049 621 591130), 1 MAR 2003 to 31 MAR 2004, Student in nursing management. University Education (www.efhlu.de ).

Non-academic: • TRAINING as nurse R.N., 3 years, 1 OCT 1990 – 1 OCT 1993, Nursing school, Krankenpflege-Schule am Kreiskrankenhaus Reutlingen, Klinikum am Steinenberg, Steinenbergstr. 31 , D 72764 Reutlingen, Germany, Tel. 0049 7121 200-3780 Training as paramedic. 03 FEB 2003 – 25 APR 2003, Arbeiter Samariter Bund Mannheim (Workers' Samaritan Federation Germany) , Ausbildungsabteilung, Franz-Anton-Mai-Schule, staatlich anerkannte Schule fuer Rettungs-Assistenten/innen, Edisonstr. 8, 68309 Mannheim, Germany, Tel. 0049 621 728 02 40, Berthold Welle Training as office clerk and personal assistant, 3 years, 01 AUG 1984 – 6 JUL 1987, RVD Verlags-GmbH (Publishing House), Kutschergasse 18-19, D 67342 Speyer am Rhein, Germany Gerd Rothaug, Berufsbildende Schule Speyer am Rhein (School for office clerks and administration) Josef-Schmitt-Str. 28, D 67346 Speyer am Rhein, Germany Tel. 0049 6232 13 05 0 155

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Professional Courses and Seminars: Moving and Handling, JUNE 2006, EXPIRY: JUNE 2007 IV Therapy, JUNE 2006, EXPIRY, JUNE 2007 Infection Control, MAY 2006, EXPIRY, MAY 2007 Professional Memberships: • • • • NMC Registration, PIN No. 06E0089C , NMC Nursing Midwifery Council, London, England, United Kingdom, EXPIRY 05/07, RN1 (www.nmc-uk.org ) Member of Deutscher Berufsverband fuer Pflegeberufe (German Nursing Association), ICN International Council of Nurses) Stuttgart, Germany (www.dbfk.de ) Member of Deutscher Presse-Verband (German-Press Association) Hamburg, Germany ( www.dpv.org ) Deutsches Rotes Kreuz, German Red Cross (www.drk.de )

Work Experience
START DATE 15 MAY 2006 Name, Company of Employer, Fulltime Employment Clementine Churchill Hospital, Harrow, Middlesex, HA1 3RX, London, England, United Kingdom, Tel. 0044 208 872 3872, Mary Curran, Abigail Boatgen MPL Medizinische Personal Leasing GmbH, P 5,7, D 68161 Mannheim, Germany, Elke Pertsch, Tel. 0049 621 1227740 Casana mobile, Ambulanter Pflegedienst (Healthcare), Spelzenstr. 10, D 68167 Mannheim, Claudia Berkemer, Germany, Tel. 0049 621 33 93 126 Lebensbaum Ambulanter Pflegedienst, Kurzzeitpflegestation, Ernst-Brandström-Str. 1, D 67227 Frankenthal, Germany, Tel. 0049 POSITION Nurse, RGN, ITU END DATE 08 AUG 2006

1 MAR 2006

Nurse, RGN, ITU and other nursing wards Community, District Nurse, RGN Nurse, RGN, internal medicine and ETN ward

10 MAY 2006

1 DEC 2004

31 OCT 2005

1 JUL 2003

31 DEC 2003

156

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

1 MAY 2001

1 APR 2001

6233 771 3512, Heike Rödel, ErnstBarlach-Str. 3, D 67277 Frankenthal, Germany, Tel. 0 62 33 667 114 Regenbogen (Healthcare), Aura Nurse , RGN Pflegedienst GmbH, Lagerhausstr. 19, D 67061 Ludwigshafen am Rhein, Germany, Tel. 0049 621 58 64 33 00, Klaus Hirschmann Regenbogen (Healthcare), Aura Nurse, RGN, Pflegedienst GmbH, Lagerhausstr. Training 19, D 67061 Ludwigshafen am Rhein, Germany, Tel. 0049 621 58 64 33 00, Klaus Hirschmann Name, Company of Employer, Fulltime Employment Pond Security Service GmbH, Rueckinger Str. 12, D 63526 Erlensee, Tel. 0049 6183 8060, Germany, US ARMED FORCES, Mannheim, Stuttgart, Chris Redmond Heinrich Lanz Krankenhaus Mannheim GmbH, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Heidelberg, Feldbergstr. 68-70, D 68163 Mannheim, Germany, Tel. 0 621 81 06 0, Wilma Lange St. Marien- und St. AnnastiftsKrankenhaus, Salzburgerstr. 15, D 67067 Ludwigshafen am Rhein, Germany, Tel. 0049 621 550 10 Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Chirugische Universtitätsklinik, Schnarrenberg, Hoppe-Seyler-Str. 3, D 72076 Tuebingen, Germany, Tel. 07071 29 6627 Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirugie, Langenbeckstr. 1, D 55051 Mainz, Germany, Tel. 0 POSITION INSTALLATION Security Guard

31 MAR 2003

30 APR 2001

START DATE 01 MAY 1999

END DATE 31 DEC 1999

15 MAY 1996

Nurse, RGN, 31 DEC wards for internal 1998 medicine, surgical wards, Theatre Nurse, RGN, ITU 29 FEB 1996

1 JAN 1996

1 JAN 1994

Nurse, RGN, ITU, 31 DEC Heart-thoracic1995 surgical ward

1 OCT 1993

Nurse , RGN, ITU, Heartthoracic-surgical ward

31 DEC 1993

157

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

1 Jan 1990

61 31 171 SUEWE Vertriebs- und Journalist Dienstleistungs-Gesellschaft mbH & Co. KG, Amtsstr. 5-11, D 67059 Ludwigshafen am Rhein, Germany, Wochenblatt Mannheim, Tel. 0621 5902 01, Chef-Redakteurin Anneliese Donner

31 MAR 1990

START DATE 1 OCT 1990

TRAINING – Fulltime Employment Krankenpflege-Schule am Kreiskrankenhaus Reutlingen, Klinikum am Steinenberg, Steinenbergstr. 31 , D 72764 Reutlingen, Germany, Tel. 07121 200-3780

POSITION

END DATE

01 MAR 2003 Protestant University of Applied Science, Nursing Management, Maxstr. 29, D 67059 Ludwigshafen am Rhein, Germany Tel. 0049 621 591130 03 FEB 2003 Arbeiter Samariter Bund Mannheim, Ausbildungsabteilung, Franz-Anton-Mai-Schule, staatlich anerkannte Schule fuer RettungsAssistenten/innen, Edisonstr. 8, 68309 Mannheim, Germany, Tel. 0049 621 728 02 40, Berthold Welle 01 AUG 1984 RVD Verlags-GmbH, Kutschergasse 18-19, D 67342 Speyer am Rhein, Germany Gerd Rothaug 01 AUG 1984 Berufsbildende Schule Speyer am Rhein, Josef-Schmitt-Str. 28, D 67346 Speyer am Rhein, Germany

Student Nurse, 1 OCT 1993 internal medicine, ETN, surgical ward, oncology, ITU, psychiatric ward, endocrinology and other nursing wards Nurse, RGN, 31 MAR Student Nurse in 2004 Nursing Management Training as Paramedic 25 APR 2003

Student as Office Clerk and Administration Student as Office Clerk and Administration

6 JUL 1987

6 JUL 1987

158

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Tel. 0049 6232 13 05 0 START DATE 1 FEB 2000 Employment Part-Time Aura Pflegedienst GmbH Landau, Lagerhausstr. 19, D 67061 Ludwigshafen am Rhein, Germany, Tel. 0049 621 58 64 33 00, Klaus Hirschmann P.I.U.S Hauskrankenpflege (Healthcare), Schwester Birgit Adam, Im Winkelrain 56, D 72076 Tuebingen, Germany, Tel. 0049 7071 64 00 64 Speyerer Morgenpost, Zeitung fuer die Vorderpfalz, Speyerer Zeitung, Schustergasse 7, D 67346 Speyer am Rhein, Tel. 0049 6232 60 110, Chef-Redakteurin Ulrike van Weelden ddp Nachrichtenagentur GmbH, Panaromastr. 1 a, D 10178 Berlin, Germany, Tel. 0049 30 23 122 114, ddp Nachrichtenagentur, Medienallee 7, D 85774 Unterföhring, Germany, Wolfgang Leifheit, Sabine Meuter, Michael Mailinger, Speyer Tagespost, Zeitung fuer Speyer, Am Koenigsplatz 1, D 67346 Speyer am Rhein, ChefRedakteur, Peter Schmidt, Journalist Juergen Mueller, Juergen Gruler Publisher and managing editor of IFN International Family Network d734, British Newsflash Magazine, 3 m news wire service www.ifnd734.de, www.britishnewsflash.co.uk MILITARY SERVICE – POSITION Nurse, RGN, HDU, High Dependency Unit Mobile HDU High Dependency Unit, Community Nurse, Nurse, RGN Journalist, Freelancing END DATE 1 MAY 2000

1 MAY 1995

1 JUL 1995

1 JAN 2002

31 DEC 2005

1 NOV 2001

Journalist, Freelancing

1 MAR 1984

Journalist, Freelancing

31 DEC 2002

1 JAN 1984

Journalist, publisher, editor

START

END DATE 159

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

DATE 05 APR 1988

Fulltime Employment Luftwaffe (Airforce), LWMATDP Soldier, Staff 42, Luftwaffen-Material-Depot 42, Crew, Luftwaffen-Ausbildungs-Regiment, Accountant Graf-Sponeck-Kaserne, D 72 726 Germersheim, Germany

30 JUN 1989

Description of previous positions held
• Clementine Churchill Hospital, Harrow, Middlesex, HA1 3RX, London, England, United Kingdom, Tel. 0044 208 872 3872, Marry Curran, Abigail Boatgen, 15 MAY 2006 – 08 AUG 2006 Nurse RGN, ITU nurse The Clementine Churchill Hospital is a well known very nice and good hospital in the private and independent health care sector, with about 60 beds for patients and 4 beds on CCU Critical Care Unit (HDU High Dependency Unit / ITU). For the hospital I have been working on CCU. Working as ITU nurse. Administration of medication. Maintaining accurate fluid balance monitoring, administering medications, caring for urinary catheters. Care of intravenous infusions and blood transfusions. Assessing and implementing appropriate patient care. Administration of premedication and accompany patients to theatre. Collecting post-op patients and performing observations. Woundcare and management. Care of and removal of surgical drains, such as epidural catheter and others. Isolation precautions (MRSA) – barrier. Administration of IV antibiotics. Assistance with patient controlled analgesia using syringe driver i.e. PCA. Insertion and care of naso-gastric tubes including feeds. Administer intramuscular and sub-cutaneous injections. Administer oxygen as needed. Admission of internal emergency patients, outreaching, MEWS-Score, GCS-score, Waterloo scale, maintaining accurate ITU chart monitoring. Blood gas analysis, BM (measuring of blood glucose levels), ect. Administration of controlled drugs such as Postassium, Fentanyl, Morphine, ect. , different pain relief medication, moving and handling of chronic ill and seriously sick patients. Monitoring blood results, keeping consultants updated with current results of any kind. Helping on other wards even helping in the recovery room, care for post-op patients. Transfer of emergency patients from normal ward to CCU / HDU (Critical Care Unit, High Dependency Unit). Performing 12 hour shifts. The MPL Medizinische Personal Leasing GmbH, P 5,7, D 68161 Mannheim, Germany, Elke Pertsch, Tel. 0049 621 1227740 is a huge and great agency for nurses, 160

• •

• •

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

working nation-wide in the country of Germany. 1 MAR 2006 – 10 MAY 2006. • • Working as nurse RGN , ITU nurse (St. Marien-Krankenhaus Lampertheim, Germany (160 beds, 8 ITU beds) , St. Elisabethen-Krankenhaus, Darmstadt, Germany, 400 beds ) Care for patients on the ventilator. Administration of medication. Maintaining accurate fluid balance monitoring, administering medications, caring for urinary catheters. Care of intravenous infusions and blood transfusions. Assessing and implementing appropriate patient care. Administration of pre-medication and accompany patients to theatre. Collecting post-op patients and performing observations. Woundcare and management. Care of and removal of surgical drains, such as epidural catheter and others. Isolation precautions (MRSA) – barrier and reverse-barrier nursing. Administration of IV antibiotics. Assistance with patient controlled analgesia using syringe driver i.e. PCA. Insertion and care of naso-gastric tubes including feeds. Administer intramuscular, intradermal and sub-cutaneous injections. Administer oxygen as needed. Admission of internal emergency patients, outreaching, GCS-score, maintaining accurate chart monitoring. Resuscitation of patients. Assisting in intubation (providing airway and tube) of patients in emergency cases. Blood gas analysis, BM (measuring of blood glucose levels), ect., wound care for surgical patients. Administration of controlled drugs such as Fentanyl, Morphine, ect. , different pain relief medication, moving and handling of chronic ill and seriously sick patients. Monitoring blood results, keeping consultants updated with current results of any kind. Administration of emergency transfer of seriously ill patients to bigger hospitals. Writing of electrocardiogram (ECG). Intra-arterial blood pressure monitoring. Replace fluid and electrolytes. Maintain patent airway. With the St. Marien Hospital (160 beds, 8 ITU beds) for the nurse agency MPL Medizinische Personal Leasing GmbH, P 5,7, D 68161 Mannheim, Germany, I did many night shifts to get some extra money before leaving Germany, to have a chance to start to work in the United Kingdom.

The Casana mobile, Ambulanter Pflegedienst (Healthcare), Spelzenstr. 10, D 68167 Mannheim, Claudia Berkemer, Germany, Tel. 0049 621 33 93 126 is a regional health care provider in Germany. 1 DEC 2004 – 31 OCT 2005. Working as Community / District nurse for 12 up to 20 patients, visiting them at home. Administration of medication. Maintaining accurate fluid balance monitoring, administering medications, caring for urinary catheters. Care of intravenous infusions. Assessing and implementing appropriate patient care. Woundcare and management. Pressure care. Isolation precautions (MRSA) – barrier and reverse-barrier nursing. Administration of antibiotics. Insertion and care of naso-gastric tubes including feeds. Administer intramuscular, intradermal and sub-cutaneous injections. Administer oxygen as needed. 161

• •

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Ordering of scheduled drugs. Assisting different consultants and doctors with regular and specific procedures: Treatment in crisis of hypoglycemia, special wound therapy treatment with infectious wounds (like abscesses). As a district nurse I have been on duty as single person caring for patients with different serious kinds of disorders, such as multiple sclerosis, ulcera vascularis, heart disease, Alzheimer disease, diabetes mellitus (type II), ulcer, abscesses, abdominal pain, nausea, vomiting and jaundice, arterial insufficiency. • • Instruction of student nurses and new employees of the company. The Lebensbaum Ambulanter Pflegedienst, Kurzzeitpflegestation, Ernst-BrandströmStr. 1, D 67227 Frankenthal, Germany, Tel. 0049 6233 771 3512, Heike Rödel, Ernst-BarlachStr. 3, D 67277 Frankenthal, Germany, Tel. 0 62 33 667 114 is an independent and private health care provider co-operating with national public healthcare services in Germany with the regional community hospital in the city of Frankenthal, Germany. Working as nurse R.N., on ward for internal medicine and ETN ward with acute post-op patients in the private health care section and the the ETN ward of the public health care section (Community hospital of Frankenthal, Germany, 400 beds).

Care for patients on a 12 bedded ETN ward. Caring for patients with acute bleeding postop, in many cases. Care for patient with different kind of diseases in the area of internal medicine, i. e. Diabetes, ulcer, lung and breathing problems, such as Asthma, etc. Maintaining accurate fluid balance monitoring, administering medications, caring for urinary catheters. Care of intravenous infusions and blood transfusions. Assessing and implementing appropriate patient care. Administration of pre-medication and accompany patients to theatre. Collecting post-op patients and performing observations. Woundcare and management. Care of and removal of surgical drains, such as epidural catheter and others. Isolation precautions (MRSA) – barrier and reverse-barrier nursing. Administration of IV antibiotics. Assistance with patient controlled analgesia using syringe driver i.e. PCA. Insertion and care of naso-gastric tubes including feeds. Administer intramuscular, intradermal and sub-cutaneous injections. Administer oxygen as needed. Collecting post-op patients and performing observations. Woundcare and management. Care of and removal of surgical drains, such as epidural catheter and others. I have been working for the independent private health care company with a 24 bedded unit health care center and on 12 bedded ETN war in the hospital while I have been a student nurse with the Protestant University of Applied science in Ludwigshafen, Germany, 1 MAR 2003 – 31 MAR 2004. While attending all the classes during the day, I almost only night shift to earn the money to study with the university. In the past I have been working also as ITU nurse on ITU intensive therapy units for the 162

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

University Hospital of Mainz, Germany and the University Hospital of Tuebingen, Germany on 20 bedded heart thoracic surgical wards with 4 up to 8 ITU beds. • Since 1984 on the side-line I am working for news wire services, radio, television independent providers, newspapers. I have been working many times as a freelancing journalist, host, moderator, television and radio programme producer. For some of my television and film productions I have got awards and promotions in the past and good written references in the recent past (even last year). In many cases I have been cooperating with many governmental institutions in the country of Germany, which I still continue on the side-line, as a creative part of my life to find some relief from my duties as a nurse and to relax from the sometimes quite hard medical field, working as a nurse. See also in the section, “Work experience…”. In 1996 I have founded a publishing house and marketing company and started on the side-line running an own company, which was registered with the Council of the city of Ludwighafen am Rhein, Germany, but does not exists any more. I had to close the company in the year of 1998 and to deal with the aftermath of the closure of the publishing house and marketing company. For many charity organisations I have created dozens of websites, writing articles and have been doing the media and marketing duties as a volunteer, offering my professional experience as a journalist, television programme, radio programme producer, moderator, publisher. For the charity organisations I have been working as a volunteer.

Hobbies / Interests
Swimming, reading books, dancing

References
Clementine Churchill Hospital, Harrow, Middlesex, HA1 3RX, London, England, United Kingdom, Tel. 0044 208 872 3872, Marry Curran, Abigail Boatgen (independent private hospital) MPL Medizinische Personal Leasing GmbH, agency for nurse, nationwide, Germany, P 5,7, D 68161 Mannheim, Germany, Elke Pertsch, Tel. 0049 621 1227740 Lebensbaum Ambulanter Pflegedienst, independent health care provider, Kurzzeitpflegestation, Ernst-Brandström-Str. 1, D 67227 Frankenthal, Germany, Tel. 0049 6233 771 3512, Heike Rödel, Ernst-Barlach-Str. 3, D 67277 Frankenthal, Germany, Tel. 0 62 33 667 114 Andreas Klamm, nurse R.N. (RGN) More information on the internet: www.britishnewsflash.co.uk/jobinfo 163

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Kapitel 5

Christiane Philipp
Künstlerin, Komponistin, Autorin, Übersetzerin

Christiane Philipp hatte bereits als Kind Gesangs- und Klavier-Unterricht. Im Rahmen von HausKonzerten hofft sie jetzt mit Musik von Johann Sebastian Bach auf Hilfe. Foto: cp

Übersetzerin und Künstlerin droht zu verhungern:

Eine Frau in Not versucht mit Musik von Johann Sebastian Bach Hilfe zu finden
von Andreas Klamm Ettlingen / Karlsruhe. 20. März 2008. In Ettlingen in der Nähe von Karlsruhe befindet sich offenbar eine Übersetzerin und Künstlerin in schwerster Not. Die Frau befindet sich in der Gefahr, zu verhungern. Christiane Philipp (50) aus Ettlingen hat in ihrem Leben viel Liebe, Hilfe und Zuwendung für neun Jahre an ihre geliebte und schwer kranke Mutter geschenkt. 164

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Aufgrund von schwerster Not droht in der Nähe der Stadt Karlsruhe eine talentierte und hochbegabte Übersetzerin und Künstlerin zu verhungern. „Ich habe nur noch 5 Euro im Geldbeutel, 10 Euro auf dem Konto und bei den Stadtwerken muss ich eine Rechnung von 80 Euro bezahlen.“, klagt Christiane Philipp, ihr Leid. Sie weiß kaum noch, wie sie genügend Essen kaufen kann, um ohne Schaden die bevorstehenden Feiertage zu überleben. In den vergangenen Monaten ist sie extrem stark abgemagert. Bereits seit Monaten kämpft die begabte Frau um das Überleben. Vor rund zwei Wochen wurde ihr von den Sozialbehörden die Leistungen nach dem Arbeitslosengeld aus bislang nicht bekannten Gründen auf Null Euro gestrichen. Später wurden die finanziellen Sozialleistungen nach Arbeitslosengeld / Hartz IV wieder aufgenommen und die Frau erhielt mit Verspätung etwas Geld, das kaum zum Leben genügt. Die Frau ist, wie sie selbst beschreibt, in ihren „seelischen, geistigen und körperlichen Kräften“ stark erschöpft. Dennoch versucht sie jetzt mit einer sehr kreativen Idee um ihr Überleben zu kämpfen und plant schon nach den Feiertagen Haus-Konzerte mit Musik von Johann Sebastian Bach an Kunst interessierte Menschen und Freunde der klassischen Musik dar zu bieten. Ein junger Mann aus Afrika gemeinsam mit einem Mann, beide ebenso in schwerster Not, aus der Nähe von Ludwigshafen am Rhein, hatten Mitleid und schenkten der seit Wochen hungernden Frau, das Wenige was beide noch aufbringen konnten: 15 Euro, damit Christiane nicht verhungern muss. Die Hilfe kam gerade noch rechtzeitig vor rund einer Woche, als die Frau bereits nichts mehr hatte, um wenigstens etwas Essen und Getränke zu kaufen. Wie Christiane in schwerste Not geraten konnte, ist kaum für einen Menschen nachvollziehbar. Die Frau ist hoch intelligent. Ihr Vater, der ehemalige oberste Strafrichter und Senats-Präsident an einem Oberlandesgericht (OLG) in Schleswig, Günter Philipp, wäre vor kurzem im März, 98 Jahre alt geworden. Er kann allerdings seiner Tochter in Not nicht mehr direkt in dieser Welt helfen. Er starb bereits im Jahr 1974 und hinterließ damals seine junge Frau und Tochter. Christiane ist Übersetzerin für die Sprachen Französisch-Deutsch, Englisch-Deutsch, studierte Verfahrenstechnik, Romanistik, die Sprachen Französisch und Latein an der Fachhochschule in Offenburg und an der Technischen Universität in Karlsruhe. Bereits als Kind und junge Frau hatte sie Gesangs- und Klavierunterricht. Es ist für keinen der außen stehenden Beobachter zu verstehen, aus welchen Gründen die hochqualifizierte Frau, bei bestehendem Fachkräftemangel in Deutschland, laut Auskunft von politischen Sprechern, keinen Arbeitsplatz mit Bezahlung finden kann. Not macht bekanntlich erfinderisch und Christiane muss um ihr Überleben kämpfen: Seit Jahren liebt und spielt die hochgebildete und intellektuelle Frau Musik von Bach auf einem Klavier und das könnte jetzt vielleicht eine Art „Rettungsanker“ für sie in schwerster Not sein. Die Liebe zur Musik brachte Christiane zur Idee individuell gestaltete Haus-Konzerte mit erstklassigen Darbietungen mit Musik des Künstlers Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750) für Gruppen von bis zu fünf Personen in ihrer schön eingerichteten, wenn auch kleinen Wohnung in der Nähe von Karlsruhe dar zu bieten. Mit den Haus-Konzerten will sie zumindest soviel Geld erwirtschaften können, um offen stehende Rechnungen bezahlen zu können. Zumindest hofft sie 165

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

darauf, dass sie an Kunst interessierte Menschen finden kann, die mit ihrem Interesse an Kunst auch Hilfe für eine wahrlich begnadete Künstlerin leisten können. Eine Eintrittskarte für ein individuelles Haus-Konzert mit Musik von Bach für bis zu fünf Zuhörer kostet 200 Euro. Die Künstlerin Christiane Philipp hat keineswegs „nur“ Musik von Bach zu bieten. Sie komponierte auch „ein deutsch-französisches und weltumfassendes Friedenskonzert auf Bach-Niveau, die Eingaben aufgegriffen...“Bach Et Au-Dela“ - von Bach bis darüber hinaus.“, erklärt die Künstlerin ihre Kompositionen. Zudem schreibt die begabte Frau Gedichte und Geschichten zum Gedenken an ihre Mutter und an die Zeit, in der sie für fast nahezu neun Jahre ihre Mutter versorgte und betreute. Damit die Frau noch in der Lage sein wird, das kreative Musik-Projekt in Form von „HausKonzerten mit Musik von Johann Sebastian Bach“ realisieren zu können, ist sie jetzt allerdings dringend auf etwas Hilfe und Unterstützung durch Förderer der Kunst und Musik sowie Gönnern angewiesen. Ein Unfall der Mutter veränderte das Leben von Christiane von einem Tag auf den anderen. Ein Fahrradfahrer schleuderte die Mutter mit dem Kopf auf eine Bordsteinkante. Noch vor wenigen Jahren, bis zum 6. Dezember im Jahr 2004, war Christiane Philipp selbst in der Lage über mehrere Jahre Hilfe zu leisten. Nachdem ihre Mutter im Jahr 1996 einen tragischen, schweren Unfall hatte und in ein Coma vigile, das meint in ein Wachkoma fiel, pflegte die talentierte und engagierte Frau mit viel Bereitschaft für Opfer für nahezu neun Jahre liebevoll ihre schwer kranke Mutter Irmgard, solange bis diese an den Folgen einer Aspirationspneumonie (Lungenentzündung in der Folge des Verschluckens von Speichel oder Flüssigkeiten, die in die Bronchien bzw. Lunge fehlgeleitet werden) starb. Von dieser beispielhaften Zuwendung und Fürsorge war ein Chefarzt und Professor eines angesehenen Krankenhauses so sehr beeindruckt, dass er der engagierten und hilfsbereiten Frau, die jetzt selbst in Not geraten ist, schriftlich im einem Attest bescheinigte: „Frau Christiane Philipp war in einem übergroßen Maß mit viel Liebe und Zuwendung engagiert und hat sich eingesetzt. Beeindruckend war auch für unsere Station, wie Christiane Philipp für ihre aufgrund eines Wachkomas dringendst pflegebedürftigen Mutter bis zuletzt immer wieder Lieder vorgespielt und vorgesungen hat.“ „Das einzige was bleibt ist die Liebe, die wir empfangen und geben konnten.“, ist sich Christiane Philipp sicher. Eintrittskarten für die Hauskonzerte mit Musik von Johann Sebastian Bach können ab sofort via email bei traductiones@deutschfranzoesisch.de bestellt werden. Die Konzerte finden nach Vereinbarung mit Freunden der klassischen Musik statt. Wer der begabten Frau in Not helfen will und kann, hat die Möglichkeit auch finanzielle Hilfen auf 166

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

das Konto von Christiane Philipp bei der Commerzbank Ettlingen, Konto-Nummer 46 18 963, Bankleitzahl 660 400 18 zu überweisen. Kommentar von Christiane Philiip zu diesem Beitrag bei „JesusLovesYou.infopartner.net“ -- Nachdruck mit freundlicher Genehmigung von Christiane Philipp und Hans-Jürgen Graf: “Auch wenn hier keiner antwortet oder handelt möchte ich mich selbst dann doch jedenfalls bei Andreas Klamm für seinen Einsatz und für seine Bemühung bedanken, mir auf diese ausdrucksvolle Weise behilflich zu sein. Es ist traurig, dass denen, die soviel Zerstörung und Unwahrheit und Lüge und Ungerechtigkeit und Hässlichkeit und Protz produzieren auf dem Boden der unbegnadeten unschöpferischen Leere, welcher ihren Neid schürt auf die begnadeten und schöpferischen, soviel Aufmerksamkeit gezollt wird, dass über sie soviel geschrieben wird, dass ihnen noch immer das grosse Rampenlicht des Lobes und der Kritik gegönnt wird, in welchem sie sich so genussvoll baden……. dass dieses in christlichen Foren der Fall ist, dass reiche schöne Pfunde trotz aller Bemühungen immer noch TOTGESCHWIEGEN werden und den geistlosen Hässlichkeiten der Arm-Seeligen so hoffiert werden, ins Rampenlicht gerückt werden…… das ist trauriger als traurig……… und dass denen, die den Hass mit den Werken und Taten der LIEBE beantworten, die die Finsternis mit den Werken und Taten des LICHTES beantworten, keinerlei Aufmerksamkeit gezollt wird, nicht einmal eine Antwort, nicht einmal das…………… dieses macht jegliche treue Lippenbekenntnisse mehr als UNGLAUBWÜRDIG………. Kritik ist ja so schön…Krieg ist ja auch so schön…….. der FRIEDEN ist viel schwieriger……. LOB, ANERKENUNG auszusprechen ist offenbar viel schwieriger als alles nur zu verreissen……… Es ist traurig, dass dieser Zustand, diese Geisteshaltung die ganze Welt so erfasst hat…… in die ENGELSBURG ist trotz langjähriger Bemühungen NIEMAND gekommen……….. alle kritisieren nur den status quo aber das was besser und schöner ist das dorren sie aus… da stimmt irgendetwas nicht……. Andreas Klamm auf jeden Fall an dieser Stelle Dank für seine Bemühungen………. trauriges Resultat………. DIE ZEIT DRÄNGT…… Christiane Philipp.” Kapitel 6

167

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Magazin-Themen,

Sonder-Veröffentlichungen British Newsflash Magazine est. 1986
Bundesaußenminister Steinmeier zum Thema Menschenrechte:

"Werte im Kampf gegen Terrorismus nicht opfern"
Dank an Menschen, die sich für die Menschenrechte einsetzen "Nicht wegsehen bei Menschenrechtsverletzungen" VON ANDREAS KLAMM Genf / Berlin. 12. März 2007/Gesellschaft/Menschenrechte/-- Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier wies in einer Rede vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen daraufhin, "dass eine wirksame Umsetzung und ein effektiver Schutz der Menschenrechte nur möglich ist, wenn Grundprinzipien beachtet werden und, dass die Werte, um deren Verbreitung wir kämpfen, nicht im Kampf gegen den Terrorismus geopfert werden dürfen." Als weitere Grundprinizpien, die beachtet werden müssten, nannte der deutsche Bundesaußenminister in seiner Rede: "Menschenrechte sind allgemein gültig, unteilbar und bedingen einander. Es kann keinen Vorrang zwischen bürgerlichen und politischen Freiheitsrechten und einerseits wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten andererseits geben. Achtung und Schutz von Menschenrechten sind nur in einem Umfeld möglich, in dem Sicherheit organisiert und gewährleistet ist." Das in langen Jahren gewachsene und bewährte System der Sonderberichterstatter dürfe keine Schwächung erfahren. Im Gegenteil: Die Europäische Union werde weiterhin für eine Verbesserung und Stärkung dieses Systems - den "Augen und Ohren" des Rates - eintreten, erklärte Steinmeier. Der Außenminister: "Wir schulden den Sonderberichterstattern Dank für ihren oft unter schweren Bedingungen geleisteten Einsatz für die Menschenrechte." Steinmeier dankte den Menschen, die sich für die Menschenrechte einsetzen. In einem lebendigen und relevanten Menschenrechtsrat dürfe die Stimme derer nicht fehlen, die sich für die Menschenrechte einsetzen und oft für die Opfer von Menschenrechts-Verletzungen sprechen. Ohne die Arbeit von Menschenrechtsverteidigern, seien es Individuen ebenso wie Nichtregierungsorganisationen, die sich häufig unter großen Risiken für die tatsächliche Gewährung 168

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

der Menschenrechte einsetzen, sei ein effektiver Menschenrechtsschutz nicht möglich. "Das ist ein wesentlicher Baustein für die "Kultur der Zusammenarbeit", wie sie in der Gründungsresolution des Rats verankert ist. Die Europäische Union tritt daher mit Nachdruck für ein weitgehendes Anwesenheits- und Rederecht von Vertretern der Zivilgesellschaft bei den Debatten des Rats ein.", versicherte Steinmeier.

Schwerste Menschenrechtsverletzungen
Zum Thema schwerste Menschenrechtsverletzungen sagte Steinmeier: "Es kann nicht angehen, dass schwerste Menschenrechtsverletzungen nicht - oder nicht mit der gebotenen Deutlichkeit angesprochen werden können, weil regionale oder weltanschaulich bedingte Solidarität die Bereitschaft zu vorurteilsloser Wahrnehmung von kritischen Situationen überstrahlt. Die einzige Solidarität, die es in diesem Gremium geben sollte, ist die Solidarität mit der Sache der Menschenrechte selbst ! In Fällen extremer Menschenrechtsverletzungen sind wir es den Menschen und der Weltgemeinschaft schuldig, nicht zu schweigen und nicht wegzusehen." In diesem Zusammenhang werde, so der deutsche Außenminister, die EU ihr Augenmerk insbesondere auf die Situation in Darfur und damit einen der schlimmsten Fälle anhaltender und schwerster Verletzungen der Menschenrechte und die Behandlung des Berichts und die Empfehlungen der Hochrangigen Evaluierungsmission richten. Die vierte reguläre Sitzung des Menschenrechtsrats findet während der deutschen EURatspräsidentschaft statt. Bundesaußenminister Steinmeier sprach am 12. März für die Präsidentschaft vor dem Menschenrechtsrat. Schwerpunkte der Sitzung werden die Berichte von rund 30 Sonderberichterstattern und der Hochkommissarin für Menschenrechte sein. Der Rat wird sich zudem mit dem Bericht einer von ihm im Dezember 2006 mandatierten Evaluierungsmission nach Darfur auseinandersetzen. Ebenso werden Fragen im Zusammenhang mit der weiteren institutionellen Ausgestaltung des Rats, die bis Juni abzuschließen ist, im Mittelpunkt der Sitzung stehen. (Quelle: Auswärtiges Amt, Berlin). 3mnewswire.org ::3mnewswire.org::Politik-Info-Dienst::

Die ausführliche und ganze Rede im Original
169

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

(Quelle: Auswärtiges Amt, Berlin). Berlin. (red) 12. März 2007 / 3mnewswire.org/ Rede-Dienst/--

Rede von Bundesaußenminister Steinmeier vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen
"Herr Präsident, werte Kolleginnen, Kollegen, meine Damen und Herren, es ist mir eine besondere Ehre, heute im Namen der Europäischen Union sowie der Kandidatenländer zu Ihnen zu sprechen. Ich erinnere mich sehr gut, als wir uns im Juni des vergangenen Jahres anlässlich der Gründung des Menschenrechtsrates hier in Genf versammelten, da war uns klar, dass wir lediglich den ersten Schritt in einem komplexen und ehrgeizigen Unterfangen hinter uns gebracht hatten. Denn der Menschenrechtsrat war von der Generalversammlung der Vereinten Nationen aufgefordert worden, im Laufe eines Jahres die bestehenden Instrumente und Verfahren der Vereinten Nationen zum Schutz und zur Förderung der Menschenrechte zu überprüfen und zu verbessern. Noch ist dieser Prozess nicht abgeschlossen. Uns allen ist klar: Das Ergebnis wird von entscheidender Bedeutung dafür sein, ob der Rat in Zukunft die ihm zugewiesene Verantwortung angemessen wahrnehmen kann. Förderung und Schutz der Menschenrechte sind ein Kernanliegen der Vereinten Nationen, von gleicher Bedeutung wie die Gewährleistung von Sicherheit und Frieden und die Förderung nachhaltiger Entwicklung. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich immer wieder gezeigt, dass eine wirksame Umsetzung und ein effektiver Schutz der Menschenrechte nur möglich ist, wenn wir folgende Grundprinzipien beachten: :: dass Menschenrechte allgemein gültig und unteilbar sind und einander bedingen, :: dass es keinen Vorrang zwischen bürgerlichen und politischen Freiheitsrechten einerseits und wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten andererseits geben kann, ::dass Achtung und Schutz von Menschenrechten nur in einem Umfeld möglich sind, in dem Sicherheit organisiert und gewährleistet ist, :: dass dabei gleichzeitig die Werte, um deren Verbreitung wir kämpfen, nicht im Kampf gegen den Terrorismus geopfert werden dürfen.

170

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Dieses Erbe zu bewahren, es uns für die Zukunft neu anzueignen, darum geht es letztlich bei dem so technisch anmutenden Projekt des "institution building" im Menschenrechtsrat. Erlauben Sie mir, im Namen der Europäischen Union vier Prioritäten für die Verhandlungen in den kommenden Wochen und Monaten zu formulieren: Erstens: Die Europäische Union befürwortet mit Nachdruck die Schaffung eines glaubwürdigen und wirksamen "Universal Periodic Review". Dieser Mechanismus soll dem immer wieder erhobenen Vorwurf der Selektivität und Politisierung der Menschenrechtsarbeit im Rahmen der Vereinten Nationen entgegenwirken. Es geht um universale Akzeptanz, universale Anwendung und universale Umsetzung seiner Ergebnisse. Zweitens: Das in langen Jahren gewachsene und bewährte System der Sonderberichterstatter darf keine Schwächung erfahren. Im Gegenteil: die Europäische Union wird weiterhin für eine Verbesserung und Stärkung dieses Systems - den "Augen und Ohren" des Rates - eintreten. Wir schulden den Sonderberichterstattern Dank für ihren oft unter schweren Bedingungen geleisteten Einsatz für die Menschenrechte. Drittens: In einem lebendigen und relevanten Menschenrechtsrat darf die Stimme derer nicht fehlen, die sich für die Menschenrechte einsetzen und oft für die Opfer von Menschenrechts-Verletzungen sprechen. Ohne die Arbeit von Menschenrechtsverteidigern, seien es Individuen ebenso wie Nichtregierungsorganisationen, die sich häufig unter großen Risiken für die tatsächliche Gewährung der Menschenrechte einsetzen - ist effektiver Menschenrechtsschutz nicht möglich. Das ist ein wesentlicher Baustein für die "Kultur der Zusammenarbeit", wie sie in der Gründungsresolution des Rats verankert ist. Die Europäische Union tritt daher mit Nachdruck für ein weitgehendes Anwesenheits- und Rederecht von Vertretern der Zivilgesellschaft bei den Debatten des Rats ein. Viertens: Handeln und Denken des Rats und seiner Mitglieder sind oft - leider nur allzu oft - von der Zugehörigkeit zu regionalen Blöcken und Interessengemeinschaften bestimmt. Wir alle müssen die Bereitschaft aufbringen, das Blockdenken zu überwinden, wenn wir unserer Verantwortung und den in den Rat gesetzten Erwartungen gerecht werden wollen.

Es kann nicht angehen, dass schwerste Menschenrechtsverletzungen nicht - oder nicht mit der gebotenen Deutlichkeit - angesprochen werden können, weil regionale oder weltanschaulich bedingte Solidarität die Bereitschaft zu vorurteilsloser 171

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Wahrnehmung von kritischen Situationen überstrahlt. Die einzige Solidarität, die es in diesem Gremium geben sollte, ist die Solidarität mit der Sache der Menschenrechte selbst ! In diesem Zusammenhang wird die EU ihr Augenmerk insbesondere auf die Situation in Darfur und damit einen der schlimmsten Fälle anhaltender und schwerster Verletzungen der Menschenrechte und die Behandlung des Berichts und die Empfehlungen der Hochrangigen Evaluierungsmission richten. Die klare Unterstützung des Rates für diese Mission und den von ihr vorgelegten Bericht ist auch wichtig, um zu demonstrieren, dass der Rat zur Verteidigung der von ihm selbst eingesetzten Instrumente entschlossen ist. In Fällen extremer Menschenrechtsverletzungen sind wir es den Menschen und der Weltgemeinschaft schuldig, nicht zu schweigen und nicht wegzusehen. Die weltweite Abschaffung der Todesstrafe ist seit Jahren eines der Kernanliegen der europäischen Menschenrechtspolitik. Unser Einsatz gegen die Todesstrafe ist dabei kein Kampf entlang regionaler oder kultureller Grenzen, sondern ein globales Engagement gegen eine grausame und unmenschliche Strafe, die erwiesenermaßen nicht zur Abschreckung von Straftaten beiträgt. Wichtig ist, dass die Unterstützung für die Abschaffung der Todesstrafe weltweit wächst. So hat die Zahl der Staaten, welche die Todesstrafe vollständig abgeschafft haben, weiter zugenommen. Im Dezember 2006 ist es erstmals gelungen, in der Generalversammlung im Namen von 85 Staaten eine Erklärung gegen die Todesstrafe zu verlesen. Diese positiven Signale zeigen, dass das Thema weiter auf der Tagesordnung der Vereinten Nationen bleiben muss. Die Europäische Union hat die Einrichtung des Menschenrechtsrats von Anbeginn an entschlossen unterstützt. Doch ein erfolgreicher Menschenrechtsrat setzt die Kooperation und Unterstützung a l l e r Staaten voraus, auch jener, die ihm derzeit nicht oder noch nicht angehören. Denn Schutz und Förderung von Menschenrechten sind und bleiben Anliegen der g e s a m t e n Staatengemeinschaft. Ich möchte es zum Schluss nicht versäumen, Ihnen auch persönlich Dank und Anerkennung für die Ausübung Ihres Amtes während des ersten Jahres des Menschenrechtsrats auszusprechen. Nicht zuletzt Ihrem unermüdlichen Einsatz haben wir es zu verdanken, dass wir beim Prozess des "institution building" im Menschenrechtsrat Fortschritte gemacht haben. Auch möchte ich den sechs Fazilitatoren danken, die mit großer Umsicht und persönlichem Engagement die bisherige Arbeit in diesem Bereich begleitet haben. Ich wünsche Ihnen auf den letzten Metern dieses Weges Kraft, Zuversicht, und eine glückliche 172

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Hand. Die Europäische Union steht bereit, Sie dabei nach Kräften zu unterstützen." so Steinmeier. 3mnewswire.org

DIE MENSCHENRECHTS-REPORTER
:: Hintergrund-Informationen zum Thema Schreiben für die Menschenrechte::MenschenrechtsReporter:: "Es ist nicht unsere Absicht, noch liegt es in unserem Interesse, ein schlechtes oder falsches Bild von Deutschland zu erzeugen. Doch wir Menschen in Deutschland müssen die Wahrheit sehen. In Deutschland gibt es nicht nur den Aufschwung, die heile Welt, die Sonnenseiten, sondern leider auch große Nöte und Schattenseiten. Deshalb engagiere ich mich. Wir müssen die Verletzung von Menschenrechten, gleich ob in Deutschland, Afrika, Asien oder an anderen Orten mit der gebotenen Deutlichkeit ansprechen, prüfen und noch wichtiger, wenn möglich Lösungen zeigen, wie Probleme mit dem Guten überwunden werden können. Dazu sind die Menschen in Deutschland und in anderen Ländern in der Lage. Wer helfen will, der kann.", so Andreas Klamm zum Engagement und Einsatz für die Menschenrechte. Im Projekt "Menschenrechts-Reporter" arbeiten Menschen mit den unterschiedlichsten religiösen, weltanschaulichen, sozialen und kulturellen Lebens-Hintergründen zusammen um ein Ziel zu erreichen: Die Einhaltung der Menschenrechte in Deutschland und in anderen Ländern dieser Welt. Hans-Jürgen Graf, Autor und Gesundheits- & Krankenpfleger und Andreas Klamm, Journalist, Redaktionsleitung, Herausgeber von 3mnewswire.org --Nachrichten-Agentur, Gesundheits- & Krankenpfleger schreiben beide engagiert für die Menschenrechte und deren Einhaltung -- auch in Deutschland. Auch dann wenn Recherchen nicht ganz so einfach und die Sachverhalte schwierig sind. Ihr gemeinsames Ziel ist es sich für Menschen einzusetzen, deren Menschenrechte verletzt werden, die Einhaltung von Menschenrechten zu unterstützen und Lösungen zu zeigen, wie Menschenrechtsverletzungen verhindert werden können. Die beiden Autoren sind der Meinung, dass man sich engagieren müsse und bei schwersten Menschenrechtsverletzungen nicht wegsehen dürfe, gleich ob in China, Afrika, Asien oder in Deutschland -- "Wer zuschaut, macht mit...!" Foto: 3mnewswire.org Erst-Veröffentlichung: IFN d734 News, 3mnewswire.org - Nachrichtenagentur, British Newsflash Magazine, 12. März 2007 Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007 Ein Ehrenbürger wird 75:

Prof. Dr. Bernhard Vogel: „Gott schütze Rheinland-Pfalz“
173

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Es lohnt sich, ein Leben für die Politik zu leben – Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel würdigt den engagierten Politiker im Editorial von Andreas Klamm Mit Leib und Seele: „Politiker“:

Ein Geburtstags-Portrait zum 75. Geburtstag des ehemaligen Ministerpräsidenten
Mainz/Speyer am Rhein. 19. Dezember 2007. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat den Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Professor Dr. Bernhard Vogel, als "herausragenden Politiker" gewürdigt. Anlässlich seines 75. Geburtstags am heutigen Mittwoch, betonte Merkel in ihrem Editorial für die Dezember-Ausgabe der "Politischen Meinung", Vogel sei "stets ein unabhängiger und intellektueller Politiker geblieben, der fest zu seinen Grundsätzen und Überzeugungen" stehe. Als Ministerpräsident habe er sich "mit Leib und Seele" der gedeihlichen Entwicklung der von ihm regierten Bundesländer Rheinland-Pfalz und Thüringen gewidmet. Vogel selbst sagte: "Es lohnt sich, ein Leben für die Politik zu leben.“ Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz Christian Baldauf gratulierte Ministerpräsident a. D. Bernhard Vogel ebenso herzlich zu seinem 75. Geburtstag. Vogel sei einer der bedeutendsten Ministerpräsidenten in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, so Baldauf. Kein anderer Politiker sei in zwei Bundesländern zum Ministerpräsidenten gewählt worden. Bernhard Vogel habe insgesamt sieben Mal den Amtseid als Ministerpräsident geleistet - in Rheinland-Pfalz und in Thüringen. Bernhard Vogel habe während einer schwierigen Aufbauphase in den neuen Bundesländern Thüringen in die Spitzengruppe der neuen Bundesländer geführt. Heute ist ein ganz besonderer Tag für einen wahrlich besonderen Menschen und Politiker: Professor Doktor Bernhard Vogel, Ehrenbürger der Dom- und Kaiserstadt Speyer am Rhein feiert seinen 75jährigen Geburtstag. Es ist richtig Dr. Bernhard Vogel als Inbegriff eines Menschen zu bezeichnen, der mit Leib und Seele Politiker ist und dafür lebt. Bislang ist Prof. Dr. Bernhard Vogel der einzige deutsche Politiker, der Ministerpräsident von zwei Ländern war, im Land Rheinland-Pfalz und im Freistaat Thüringen. Heute schreibe ich ein Geburtstags-Portrait für einen ganz besonderen Mann, der in einem Beitrag von 80 bis 120 Zeilen, dem üblichen Standard-Format eines Beitrages für die Zeitung nun wahrlich in Worte kaum fassbar 174

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

ist. Daher erscheint zur Würdigung eines Teils der Verdienste von Prof. Dr. Bernhard Vogel zu seinem Geburtstag eine Sonder-Edition von British Newsflash Magazine. Bernhard Vogel wurde am 19. Dezember 1932 in Göttingen geboren und ist immer noch mit 75 Jahren als deutscher Politiker in der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands (CDU) aktiv. Von 1976 bis 1988 war der Bernhard Vogel Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und in den Jahren 1992 bis 2003 Ministerpräsident des Freistaates Thüringen. Er ist damit der bislang einzige Politiker in Deutschland, der in zwei deutschen Bundesländern Ministerpräsident war. Der Vater von Prof. Dr. Vogel stammt ursprünglich aus München und war Diplomlandwirt. Später habilitierte sein Vater in Biologie an der Universität Göttingen, ehe er Ordinarius für Tierzucht und Milchwirtschaft an der Universität Gießen wurde. Der Vater des Mannes, der sein Leben für die Politik lebt, wurde zudem Professor in Gießen und München. Sein rund fünf Jahre älterer Bruder, Hans-Jochen Vogel, (geboren am 3. Februar 1926 in Göttingen) ist ebenso Politiker in der „Gegen“Partei, der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) und hat drei Kinder. Politisch waren sich beide Politiker nicht „grün“. Die Mutter des ehemaligen Ministerpräsidenten und heutigen Ehrenbürgers der Stadt Speyer am Rhein war in zahlreichen römisch-katholischen Sozialorganisationen tätig. Sie wünschte sich, dass Bernhard Vogel Jurist wird. Der beliebte Berufs-Politiker ist nicht verheiratet, hat keine Kinder und wohnt in der Dom- und Kaiserstadt Speyer am Rhein seit 1965. In Gießen besuchte Prof. Dr. Bernhard Vogel die Volksschule, wechselte an Gymnasien (LandgrafLudwig-Gymnasium) mit humanistischer Ausrichtung in Gießen und nach der Rückkehr der Familie nach München an das Maximilians-Gymnasium, welches er 1953 mit dem bestandenen Abitur erfolgreich besuchte. In den folgenden Jahre studierte der Politiker und Ehrenbürger Politologie, Geschichte, Soziologie und Volkswirtschaft an Universität in München und in Heidelberg. Seine Promotion erfolgte 1960 zum Doktor der Philosophie mit einer Arbeit „Die Unabhängigen in den Kommunalwahlen westdeutscher Länder.“ Für vier Jahre war Bernhard Vogel als wissenschaftlicher Assistent und ab 1961 als Lehrbeauftragter am Institut für Politische Wissenschaft in Heidelberg tätig. Der Ehrenbürger strebte eine wissenschaftliche Laufbahn an. Dr. Bernhard Vogel ist seit seinem 30. Lebensjahr politisch seit 45 Jahren engagiert und machte sich in den verschiedensten Funktionen in seinem Heimatland verdient. Bereit seit 1976 wurde er mit zahlreichen Ehrungen bedacht, darunter das Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Das Wirken des CDU-Mitglieds brachte ihm große Beliebtheit bei der Bevölkerung und den Respekt seiner Kollegen über die Parteigrenzen hinweg ein. Die Popularität des CDU-Politikers begründet sich auch mit dem Verhältnis zu seinem älteren Bruder Hans-Jochen, der für die SPD wichtige Ämter bekleidet hat, unter anderem als Justizminister und Bundes-Parteivorsitzender. Gemeinsam haben die Brüder im Jahr 2007 das Buch „Deutschland aus der Vogelperspektive“ geschrieben und veröffentlicht. In dem Werk wird 175

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

„Eine kleine Geschichte der Bundesrepublik“ beschrieben. .

Ein Auszug aus der politischen Laufbahn
Im Jahr 1967 wurde der Berufspolitiker, Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes Pfalz, im Jahr 1974 wurde er zum Landesvorsitzenden der CDU in Rheinland-Pfalz gewählt. In den Jahren 1975 bis 2006 war er Mitglied im Bundesvorstand der CDU. Nach einem heftigen innerparteilichen Streit auf dem Landesparteitag in Koblenz wurde am 11. November 1988 anstelle von Bernhard Vogel der Politiker Hans-Otto Wilhelm zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Vogel stellte daraufhin auch sein Amt als Ministerpräsident zur Verfügung. In den Jahren von 1983 bis 1993 war und seit dem Jahr 2001 ist Bernhard Vogel erneut Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin bei Bonn. Zum Landesvorsitzenden der CDU in Rheinland-Pfalz wurde Vogel in den Jahren 1974 bis 1988, bei der CDU in Thüringen in den Jahren 1993 bis 1999 gewählt. Von 1963 bis 1965 gehörte er dem Stadtrat von Heidelberg an. Mit einem Direktmandat im Wahlkreis Neustadt-Speyer erreichte der heutige Ehrenbürger von Speyer im Jahr 1965, 48,1 Prozent der abgegebenen Wähler-Stimmen. Ein Rekord-Ergebnis das sich heute mancher Politiker und Partei nur noch wünschen können. Am 17. Juli 1967 legte er dieses Mandat nieder. In den Jahren 1971 bis 1988 war der Professor Mitglied des Landtages von Rheinland-Pfalz, in den Jahren 1994 bis 2004, Mitglied des Landtages von Thüringen. Noch unter der Regierung des Ministerpräsidenten Peter Altmeier wurde Dr. Bernhard Vogel am 18. Mai 1967 zum Kultusminister in die Landesregierung von Rheinland-Pfalz berufen. Das Amt als Kultusminister des Landes behielt er auch unter dem Nachfolger von Peter Altmeier, Dr. Helmut Kohl. Als im Jahr 1976 Helmut Kohl als Führer der Opposition in den Bundestag gewechselt war, wurde Bernhard Vogel am 2. Dezember 1976 zum Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz gewählt. Zugleich war er in dieser Funktion und in diesem Amt der Präsident des Bundesrates. In den Jahren 1981 bis 1983 war er zudem Vorsitzender der Ministerpräsidenten-Konferenz und vom 1. November 1987 bis 31. Oktober 1988 wurde der engagierte Politiker erneut Präsident des Bundesrates. Nach dem Rücktritt von Josef Duchač wurde der heute 75jährige am 5. Februar 1992 Nachfolger und zum Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen gewählt. Von seinem Amt als Ministerpräsident in Thüringen trat er am 5. Juni 2003 aus Altersgründen zurück. Sein Nachfolger wurde Dieter Althaus. Vogel nahm auch zahlreiche Ämter in förderalen Funktionen wie etwa das Amt des Präsidenten des Bundesrates, den Vorsitz der Ministerpräsidenten-Konferenz und als Mitglied im Rundfunkrat des 176

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) wahr. Bereits nach zweijähriger Mitgliedschaft im Stadtrat von Heidelberg mit 32 Jahren errang Bernhard Vogel im Direktmandant des Wahlkreise Neustadt-Stadt ein überzeugendes Ergebnis von mehr als 48 Prozent der Wählerstimmen. Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl war ein Studienkommilitone in Heidelberg. Bereits als Minister für Unterricht und Kultus erlangte Bernhard Vogel bundesweite Anerkennung für sein Wirken über die Parteigrenzen hinweg. Vogel wurde Kultusminister im Alter von 35 Jahren. Zu einer der wichtigsten Entscheidungen, die Vogel in diesem Wirken zugerechnet werden, zählt die Entscheidung für die Gründung der Universität Trier-Kaiserslautern, die später in die Universität Trier und in die Technische Universität Kaiserslautern geteilt wurde. Im Jahr 1973/74 setzte sich der Politiker Vogel auf einem Landespartei-Tag der CDU gegen Kohls damaligen Wunschkandidaten Dr. Heiner Geißler aus der Südpfalz bei der Wahl zum Landesvorsitzenden durch, ein Jahr später wurde der Ministerpräsident Mitglied im CDUBundesvorstand. Auf einem Landesparteitag der CDU, Ende 1988 kam es zu einem heftigen innerparteilichen Streit in der rheinland-pfälzischen CDU. Auslöser für den Streit waren unter anderem Vogels Begnadigungen der RAF-Terroristen Manfred Grashof und Klaus Jünschke. Zudem gab es Auseinandersetzungen der Delegierten darüber, dass die CDU bei der Landtagswahl 1987 ihre absolute Mehrheit verloren hatte und mit der FDP koalieren musste. Dabei kam es zu Forderungen wie die des Umweltminister Hans-Otto Wilhelm, der öffentlich verlangt hatte, das Amt des Ministerpräsidenten von dem des CDU-Landesvorsitzenden zu trennen. Das ist eine für die CDU ungewöhnliche Forderung. Vogel kündigte an, dass er nur beide Ämter gleichzeitig behalten wolle. Als er dann Wilhelm bei der Wahl zum Landesvorsitzenden deutlich unterlag, stellte Vogel sein Amt als Ministerpräsident mit den Worten „Gott schütze Rheinland-Pfalz!“ zur Verfügung. Außerdem legte er sein Landtagsmandat nieder. Sein Nachfolger als Ministerpräsident wurde am 8. Dezember 1988 Carl-Ludwig Wagner. Bei der folgenden Landtagswahl 1991 fiel die CDU hinter die SPD zurück, woraufhin die FDP einen Koalitionswechsel hin zur SPD vollzog. Mit Rudolf Scharping wurde ein SPD-Politiker zum neuen Ministerpräsidenten in Rheinland-Pfalz gewählt und eine 40 Jahre dauernde „CDU-Herrschaft“ in Rheinland-Pfalz ging zu Ende. Nach seinem Rücktritt in Thüringen konzentrierte sich Bernhard Vogel auf die Leitung der KonradAdenauer-Stiftung, deren Vorsitzender er schon 1983 war. Seit 2001 steht Vogel wieder der Konrad-Adenauer-Stiftung vor.

177

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Besondere politische Umstände
Als im Jahr 1994 die FDP als Koalitionspartner von Dr. Bernhard Vogel und der CDU an der FünfProzent-Hürde scheiterte, ging der Ministerpräsident mit der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands eine Große Koalition ein. Mit 51 Prozent der abgegebenen Stimmen erreichte die CDU die absolute Mehrheit.

Gesellschaftliches Engagement
Von 1980 bis 1984 war Vogel Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). Im Juni 2007 hat Bernhard Vogel die Schirmherrschaft über eine Aktion für den Bau eines Kinder- und Jugendzentrums in Nyagatare, Ruanda übernommen.

Ehrungen des Würdenträgers Professor Doktor Bernhard Vogel
Bereits 1976 erhielt Bernhard Vogel mit der Verleihung des Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland eine bedeutende Auszeichnung in Deutschland, gefolgt 1984 mit der Verleihung des Bambi-Preises und der Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Speyer im Jahr 1998. Am 14. November 2002 wird Bernhard Vogel das Ehrenbürgerrecht der Stadt Speyer am Rhein verliehen. Am 17. Mai 2004 verleiht ihm der Direktor der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften, Professor Dr. R. Fisch die Ehrendoktorwürde. Von Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Erwin Teufel, wird Bernhard Vogel der Titel Professor verliehen, im Jahr 2005 erhielt er den „Peter Wust Preis“, gefolgt vom Verdienstorden des Freistaates Thüringen. In diesem Jahr, 2007, wurde Bernhard Vogel gemeinsam mit seinem Bruder Hans-Jochen-Vogel der Leibniz-Ring-Hannover verliehen.

Literatur
Im Herder Verlag, Freiburg erschien im Jahr 2007 das gemeinsame Werk von Hans-Jochen Vogel und Bernhard Vogel „Deutschland aus der Vogelperspektive. Eine kleine Geschichte der Bundesrepublik“. Die ISBN Nummer lautet: ISBN 3-4512-9280-7

Bedeutende Zitate

Wollte man alle bedeutende Zitate von Bernhard Vogel auszugsweise wiedergeben oder zumindest dokumentieren, müsste man wohl sicher ein neues Buch schreiben. Zu einem seiner wichtigen Zitate wird der Ausspruch "Gott schütze Rheinland-Pfalz!", nach seiner Wahlniederlage bei der Wiederwahl als CDU-Landesvorsitzender im Landeshauptarchiv von Rheinland-Pfalz zitiert. Welcher Bürger und Bürgerin von Rheinland-Pfalz nimmt dieses Zitat nicht gerne mit großer Freude auf !

178

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Sonnen- und Schattenseiten im politischen Leben:

Große politische Reformen in der Zeit des engagierten Wirkens
Studienkommilitonen, die sich aus ihrer Studien-Zeit in Heidelberg kennen: Dr. Helmut Kohl (Ludwigshafen am Rhein) und Dr. Bernhard Vogel (Speyer am Rhein) Fotos: and Wie im Leben vieler politischer Persönlichkeiten erlebte auch Ministerpräsident a. D und der Berufspolitiker Dr. Bernhard Vogel politische Sonnen- und Schattenseiten im Laufe seines rund 45jährigen Wirkens und erfolgreicher Arbeit in der Politik. Wenn auf einen Politiker der Ausspruch „Mit Leib und Seele Politiker“ zutreffen kann, dann ist es sicherlich Professor Doktor Bernhard Vogel. Nach dem Wechsel von Dr. Helmut Kohl nach Bonn wurde Bernhard Vogel (CDU) am 2. Dezember 1976 zum neuen Ministerpräsidenten gewählt. Wie das vorhergehende Wirken stand auch die Regierungszeit von Bernhard Vogel noch unter dem Zeichen zahlreicher Reformen. In Ludwigshafen am Rhein wurde das erste Kabelpilotprojekt ins Leben gerufen, der sogenannte „Medien-politischen Urknall“. Mit dem das Zeitalter des dualen Systems in der Medienlandschaft begann das Nebeneinander von öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk in Deutschland. Im Jahr 1984 begann ich als damals 16jähriger Schüler für die in Speyer erscheinende „Speyerer Tagespost“ zu schreiben. Der Beginn des privaten Rundfunks, 1984 in Ludwigshafen am Rhein führte mich kurze Zeit später direkt zum damaligen Ministerpräsidenten des Landes RheinlandPfalz, Dr. Bernhard Vogel. Im Alter von 16 Jahren, 1984, gründete ich gemeinsam mit dem Grund- und Hauptschul-Rektor, Michael Harling, das Radio-Magazin „Vorderpfalz aktuell“, wenig später gefolgt, 1984 vom RadioMagazin „Stadtmagazin Ludwigshafen“. Aus beiden Magazinen wurden auch Fernseh-Magazine, Print (Druck)– und Internet-Magazine. Sei es zu wichtigen Entscheidungen im Kabelpilotprojekt Ludwigshafen-Vorderpfalz oder zum Jubiläum der CDU in Dannstadt-Schauernheim: Mein Weg in meiner journalistischen Laufbahn, die ich als Seiteneinsteiger, als Schüler, 1984 mit dem Schreiben für die Tageszeitung „Speyerer Tagespost“ und dem Erstellen, redaktionellen Aus-Arbeiten und Produzieren von Radio-MagazinSendungen im Jahr 1984 mit Beginn des privaten Rundfunks in Deutschland, kurze Zeit später auch mit Fernseh-Magazinen, noch minderjährig begann, führte unweigerlich auch zum Ministerpräsidenten des Landes, Dr. Bernhard Vogel. Den Ministerpräsidenten Dr. Bernhard Vogel erlebte ich als Redakteur, Moderator und Produzent von Radio- und Fernseh-Sendungen kompetent und auch den früher als „neue Medien“ bezeichneten privaten Rundfunk-Dienstleistungen gegenüber, als sehr aufgeschlossen. In den Jahren 1984 bis 2007 entstanden nicht nur journalistische Arbeiten in der Tageszeitung „Speyerer 179

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Tagespost“ den Ministerpräsidenten Dr. Bernhard Vogel betreffend sondern auch mehrere Radiound Fernseh-Interviews. Zuletzt konnte ich ein Fernseh-Interview im Jahr 2004, vor drei Jahren in Speyer am Rhein zu Deutschland-politischen und Welt-politischen Fragen mit Professor Doktor Bernhard Vogel produzieren. Bernhard Vogel ist Vollprofi in seinem Fachgebiet und so hat er es schon immer gut verstanden mit Journalisten, konventionellen und neuen Medien umzugehen und diese auch für sein politisches Wirken zu nutzen. Gerade volljährig geworden, erhielt ich in der Zusammenarbeit mit dem damaligen Vorsitzenden des Dachverbandes der deutschen Jugendpresse und heutigen CDU-Politikers, Markus Bachen, bereits in den Jahren 1986 und 1987 meine ersten Preise von der Landeszentrale für politische Bildung und vom Landesfilmdienst in Rheinland-Pfalz unter der Regierung von Dr. Bernhard Vogel in einer CDU-FDP-Koalition. Es dauerte nicht lange, bis der Ministerpräsident auch von der Gründung meines Magazines British Newsflash Magazine in der englischen Stadt Leeds, in West Yorkshire, in England im Jahr 1986 erfuhr. Bereits damals war ich im Presseverteiler der Landesregierung Im letzten Amtsjahr als Dr. Bernhard Vogel Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz war, 1988, erhielt ich einen weiteren Preis und Auszeichnung für die FernsehProduktion „TV-Talk über die Möglichkeiten eines Journalisten in Deutschland“. Für die Preise und Auszeichnungen bin ich noch heute sehr dankbar. Der Ministerpräsident, Professor, Doktor und Mensch Bernhard Vogel ist gegenüber der Arbeit auch von behinderten Journalisten nicht abgeneigt. So entstand 2004 ein weiteres FernsehInterview mit Bernhard Vogel. Nach drei Unfällen und resultierenden Erkrankungen in den Jahren 1994, 1995 und 1996 bin ich chronisch krank, behindert und mit schwerbehinderten Menschen gleichgestellt. Meine Arbeit als Journalist, die ich bereits 1984 begann, eben kurze Zeit vor und mit der Einführung privater Medien in Deutschland will und muss ich fortsetzen. Daher bin ich sehr dankbar, dass auch ein Würdenträger, wie Dr. Bernhard Vogel diese Arbeit oft indirekt und ab und auch direkt unterstützt, bereits seit 1984. Der CDU-Politiker Christian Baldauf beschreibt den Ehrenbürger Bernhard Vogel mit folgenden Worten: „Bernhard Vogel war ein „Landesvater par exellence“. Er war von 1976 bis 1988 Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und von 1992 bis 2003 Ministerpräsident von Thüringen. Bis heute verbinden die Menschen in beiden Ländern mit ihm eine zupackende Wesensart, eine weitblickende Persönlichkeit, die nicht nur die jeweiligen Landespolitiken maßgeblich geprägt hat. Bernhard Vogel hat gerade auch auf der Bühne der Bundespolitik im besten Sinne des Wortes tiefe Spuren hinterlassen. Tief verwurzelt im Glauben hat Bernhard Vogel seit jeher nie sich selbst in den Vordergrund gestellt. Es ging und es geht ihm immer um die Sache und vor allem um die Menschen. Dies ist der Grund dafür, dass er in beiden Bundesländer überaus beliebt ist und auch über Parteigrenzen hinweg hohe Wertschätzung genießt. Die CDU Rheinland-Pfalz hat Bernhard Vogel viel zu verdanken. Stellvertretend für vieles, das hier zu nennen wäre, möchte ich nur hervorheben, dass er ganz aktuell für unseren Landesverband am neuen Grundsatzprogramm der CDU mitgewirkt und dort maßgeblich das Kapitel über das Menschenbild der CDU gestaltet hat. Zu seinem Geburtstag wünsche ich ihm alles erdenklich 180

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Gute, viel Glück und vor allem Gesundheit.“ Was wünscht man einem Ehrenbürger zum 75. Geburtstag der bereits mit den höchsten Auszeichnungen im Land gewürdigt wurde? Was würden sich viele Menschen an so einem Tag wünschen? Mir bleibt DANKE zu sagen an einen „Landesvater par exellence“, Menschen und Professor Dr. Bernhard Vogel, wie auch allen weiteren Geburtstags-Kindern des Tages, wünsche ich, Glück, Freude, Hoffnung, Zuversicht, ein langes und gutes Leben und vor allem Gesundheit !

Partnerschaften mit Städten und Ländern
Bemerkenswert in dem Wirken von Dr. Bernhard Vogel ist zweifelsohne seine Arbeit und sein Engagement für beginnende Partnerschaften mit anderen europäischen und außereuropäischen Ländern und zwischen rheinland-pfälzischen Städten einerseits und den vielen Partnerstädten im Ausland andererseits. Die Grenzlage des Landes begünstigte schon früh die unter Altmeier 1956 begründete, intensive Partnerschaft mit Burgund, die sich zu über 150 Städtepartnerschaften ausweitete, und den Regionen des sogenannten Saar-Lor-Lux-Raums. Rheinland-Pfalz verstand es sehr früh weit über diese engen nachbarschaftlichen Beziehungen hinauszublicken. Dies belegen einerseits die 1982 vereinbarte Partnerschaft mit Ruanda und die mit der Städtepartnerschaft Mainz-Erfurt initiierten Verbindungen von Städten des Landes zu Partnergemeinden in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR). In die Regierungszeit von Dr. Bernhard Vogel fällt auch die Einrichtung der seit 1984 regelmäßig in jedem Jahr durchgeführten Rheinland-Pfalz-Tage, die zur Identitätsfindung der Menschen in Rheinland-Pfalz beitragen. Für die Wirtschaft des Landes sind in den 80er Jahren zwei wichtige Ereignisse besonders erwähnenswert: Die Inbetriebnahme des Kernkraftwerkes Mülheim-Kärlich im Jahr 1986, das jedoch auf Grund verschiedener Schadensfälle nur kurze Zeit am Netz blieb und zwei Jahre später in Folge der Aufhebung der ersten Teilgenehmigung durch das Bundesverwaltungsgericht abgeschaltet werden musste. Für einen erheblichen Rückschlag, den von viele Winzer als Chance zum Neubeginn wahrgenommen haben, sorgte der Weinskandal des Jahres 1985, als auch in rheinland-pfälzischen Weinen Diäthylenglykol nachgewiesen wurde. Ins Blickfeld der Weltöffentlichkeit trat Rheinland-Pfalz 1985 durch den Besuch des US-Präsidenten Ronald Reagan auf dem Soldatenfriedhof in Bitburg. Auf dem Soldatenfriedhof sind mehrere Angehörige der Waffen-SS bestattet. Dies führte nicht nur in der Weltöffentlichkeit zu Protesten, sondern war auch Auslöser für Gegendemonstrationen vor Ort.

181

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Seit den Studentenunruhen, heute bekannt mit der Begrifflichkeit der "68er"-Bewegung, musste die Politik lernen mit Bürgerbewegungen und Bürgerprotesten (Bürgerinitiativen) zu arbeiten. In Rheinland-Pfalz fanden im Oktober 1986 bundesweit beachtete friedliche Demonstrationen gegen die Stationierung von US-Marschflugkörpern statt. Diese Demonstrationen waren friedlich, zugleich sehr engagiert und leidenschaftlich. Traurigstes Kapitel in der jüngsten Geschichte von Rheinland-Pfalz ist ohne Zweifel die FlugtagKatastrophe am 28. August 1988 in Ramstein. Bei einer Kunstflugvorführung stürzte eine Maschine in die Besuchermassen. Die schlimme Bilanz: Offiziellen Angaben zufolge, starben 34 Menschen sofort und weitere Menschen wurden auf das Schwerste verletzt. Noch im Vorfeld zum Flugtag in Ramstein der US-Streitkräfte war es in der Bevölkerung zu massiven Protesten gegen den Flugtag gekommen, die auch im rheinland-pfälzischen Landtag kontrovers diskutiert wurden. Seit dem Unglück von Ramstein finden in Rheinland-Pfalz keine Flugtage mit Kunstflugvorführungen mehr statt. Die Vereinbarung der Weltmächte aus dem Jahr 1987, ihr Waffenpotential zu verringern, führte auch in Rheinland-Pfalz zu ersten Erfolgen: Die in Rheinland-Pfalz lagernden amerikanischen Giftgasgranaten wurden abgezogen. Bei der Landtagswahl am 17. Mai.1987 zogen erstmals DIE GRÜNEN in das Parlament ein, und die CDU verlor nach 16 Jahren die absolute Mehrheit. Nach der Wahl Hans-Otto Wilhelms zum Vorsitzenden der rheinland-pfälzischen CDU auf dem Landesparteitag am 11. November 1988 in Koblenz kündigte Bernhard Vogel zum 2. Dezember 1989 seinen Rücktritt als Ministerpräsident an und verließ den Parteitag mit den berühmt gewordenen Worten "Gott schütze Rheinland-Pfalz". Gekennzeichnet waren die Jahre seiner Regierung durch den kontinuierlichen Ausbau der technisch-wirtschaftlichen und sozialen Infrastruktur, die Trennung der Universität TrierKaiserslautern zu zwei selbständigen Hochschulen, die Gründung der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung als erster privater Stiftungs-Universität der Bundesrepublik Deutschland in Koblenz, die Bildung der Universität Koblenz-Landau sowie die Schaffung der Fachhochschule, die aktive Kulturpolitik mit Stichworten wie Philharmonische Orchester, Villa Ludwigshöhe, Bahnhof Rolandseck, den Ausbau der Museen und die führende Rolle des Landes in der Medienpolitik, deutlich erkennbar an dem seit 1984 durchgeführten Kabelpilotprojekt in Ludwigshafen am Rhein, welches als Kabelpilotprojekt Ludwigshafen-Vorderpfalz bekannt wurde. Nachfolger von Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel wurde am 8. Dezember 1988 Dr. Carl-Ludwig Wagner. . Nach der Öffnung der inner-deutschen Grenzen und Beendigung der Teilung Deutschlands am 3. Oktober 1990 half das Land Rheinland-Pfalz dem Land Thüringen im Rahmen einer Partnerschaft auf vielfältige Weise beim Aufbau neuer Wirtschafts- und Verwaltungsstrukturen. Eine besondere Art von Hilfestellung war die Tatsache, daß der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel ab dem 5. Februar 1992 als Ministerpräsident den Aufbau von Thüringen 182

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

organisierte. Die Periode, die von Dr. Bernhard Vogel und Dr. Carl-Ludwig Wagner geprägt wurde, galt einerseits weiterhin der Reform der bestehenden Institutionen, andererseits der wirtschaftlichen Weiterentwicklung des Landes im Herzen Europas. Der wirtschaftliche Aufschwung fand seine Grenzen, bedingt durch globale Krisen, allgemeine und lokale Strukturveränderungen. . Nachdem die SPD bereits bei den Kommunalwahlen von 1989 die stärkste Partei im Land geworden war, büßte die CDU bei den Landtagswahlen vom 21. April 1991 ihre seit 1947 behauptete Stellung als stärkste politische Kraft im Lande ein. Die SPD konnte gemeinsam mit der FDP eine regierungsfähige Mehrheit bilden, und am 21. Mai wurde Rudolf Scharping, seit 1985 Landesvorsitzender und Fraktionsvorsitzender seiner Partei, zum Ministerpräsidenten einer SPD/FDP Regierung im Land Rheinland-Pfalz gewählt. Mit ihm stellte die SPD erstmals den Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz seit 1947. Der politische "Machtwechsel" von 40 Jahren CDU-"Herrschaft" zu einer SPD-Regierung brachte keine radikale Änderung der Landespolitik. Dies insbesondere deshalb nicht, weil besondere Vereinbarungen mit dem Koalitionspartner FDP eine Kontinuität, wenn auch mit neuen Akzenten, garantiert wurden. Ein wichtiges Ziel sowohl der Regierung unter Rudolf Scharping wie auch von dessen Nachfolger Ministerpräsident Kurt Beck ist es vor allem, auch die wirtschaftlichen und sozialen Folgen, die sich nach dem Abzug der alliierten Truppen ergeben, durch Maßnahmen der Konversion zu mildern und neue Gewerbe in den betroffenen Regionen anzusiedeln. Ein solches Projekt ist mit dem Flughafen Frankfurt-Hahn als Vorzeige-Modell von Rheinland-Pfalz beispielhaft gelungen.

Veröffentlichungen von Dr. Bernhard Vogel oder unter Beteiligung des Politikers – ein Auszug Nicht nur Politiker sondern auch Autor zahlreicher Publikationen: Dr. Bernhard Vogel. Foto: and 1. Zukunft der Gewerkschaften in einer sich wandelnden Arbeitswelt Sankt Augustin : Konrad-Adenauer-Stiftung, 2007 2. Sozial ist, was Arbeit schafft? Vogel, Bernhard. - Köln : Bachem, 2007 3. Parteien und Demokratie Sankt Augustin : Konrad-Adenauer-Stiftung, 2007 4. Zukunft gemeinsam gestalten Sankt Augustin : Konrad-Adenauer-Stiftung, 2007

183

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

5. Politik, Kommunikation, Kultur Paderborn : Schöningh, 2007 6. Deutschland aus der Vogelperspektive Freiburg, Br. : Herder, 2007, 2. Aufl. 7. Halbzeitbilanz Baden-Baden : Nomos, 2006, 1. Aufl. 8. Im Zentrum: Menschenwürde [Sankt Augustin] : Konrad-Adenauer-Stiftung, 2006 9. Ein Leben für Deutschland und Europa Düsseldorf : Droste, 2005 10. Globalisierung Vogel, Bernhard. - Sankt Augustin : Konrad-Adenauer-Stiftung, Zentralabt. Kommunikation und Medien, 2005 Der Lebenslauf eines Mannes der für die Politik lebt:

Prof. Dr. Bernhard Vogel
Ministerpräsident a.D., Professor Dr. Bernhard Vogel Geboren am 19. Dezember 1932 in Göttingen Volksschule in Gießen Humanistisches Gymnasium in Gießen und München 1953, Abitur in München Studium der Politischen Wissenschaft, Geschichte, Soziologie und Volkswirtschaft in Heidelberg und München 1960, Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit zum Thema "Die Unabhängigen in den Kommunalwahlen westdeutscher Länder" bei Dolf Sternberger Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Politische Wissenschaft an der Universität Heidelberg 1961 - 1967. Lehrbeauftragter am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg Gleichzeitig Arbeit in der Erwachsenenbildung 1967 - 1976, Kultusminister von Rheinland-Pfalz 1970 - 1976, Im jährlichen Wechsel Vorsitzender oder Stellvertretender Vorsitzender der BundLänder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) 1972 - 1976, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) 1976 - 1988, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz 1981 - 1982,Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz 184

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

1976/1977 und 1987/1988, Präsident des Bundesrates 1976 - 1988,Vorsitzender der Rundfunkkommission der Ministerpräsidenten 1979 - 1982, Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit seit 1979 Vorsitzender, 1992 - 2007 stellv.Vorsitzender des Verwaltungsrates des Zweiten Deutschen Fernsehens 1989 - 1995,Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung 1996 - 1997,Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz 1992 - 2003, Thüringer Ministerpräsident seit 2001, (ehrenamtlicher) Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung Parlaments- bzw. Ratstätigkeit: 1963 - 1965, Mitglied des Heidelberger Stadtrates 1965 - 1967, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Neustadt/Speyer 1971 - 1988, Mitglied des Landtags von Rheinland-Pfalz 1994 - 2004, Mitglied des Thüringer Landtags Parteiämter: 1965 - 1967, Beisitzer im Bezirksvorstand der CDU Pfalz 1967 - 1975,Vorsitzender des Bezirksverbandes der CDU Pfalz (1967 - 1969), später RheinhessenPfalz (1969 - 1975) 1974 - 1988, Landesvorsitzender der CDU-Rheinland-Pfalz seit 1975, Mitglied des Bundesvorstandes der CDU Deutschlands seit 1981,Vorsitzender des Ausschusses "Europäische Politik" der EDU seit 1985,Vizepräsident der Europäischen Demokratischen Union (EDU) 1993 – 2000, Landesvorsitzender der CDU Thüringens, seit 2004 Ehrenvorsitzender Ehrungen: 1976, Verleihung des Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland 2002, Ehrendoktor der Catholic University of America, Washington 2003, Ehrendoktor der Katholischen Universität Lublin 2003, Ernennung zum Professor durch den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg 2004, Ehrendoktor der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften, Speyer 2005, Verleihung des Thüringer Verdienstordens 2007, Auszeichnung mit dem Leibniz-Ring-Hannover 2007 Zusammenfassung in der Übersicht: Bernhard Vogel, Professor, Doktor, Ministerpräsident a. D. am 19.12. 1932 in Göttingen geboren 1953–1960, Studium der Politischen Wissenschaften, Geschichte, Soziologie und Volkswirtschaft in München und Heidelberg mit anschließender Promotion 1961, Lehrbeauftragter am Institut für Politische Wissenschaft an der Universität Heidelberg 185

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

1965–1977, Abgeordneter des Wahlkreises Speyer–Neustadt im Deutschen Bundestag seit 1965, Wohnsitz in Speyer 1967–1976, Kultusminister in Rheinland–Pfalz 1974, Landesvorsitzender der CDU in Rheinland-Pfalz 1976–1988, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz 1988, Ehrenmedaille der Stadt Speyer Verleihung des Speyerer Ehrenbürgerrechts am 21. Dezember 2002 anlässlich seines 70. Geburtstages „weil er sich in unterschiedlichen politischen Ämtern in herausragender Weise für die Belange der Domstadt eingesetzt hat.“ 1992–2003, Ministerpräsident in Thüringen Hintergrund-Info:

Kurzes Portrait Rheinland-Pfalz
Rheinland-Pfalz ist ein Land im Südwesten Deutschlands. Die Landeshauptstadt ist Mainz. Rheinland-Pfalz wurde nach dem Zweiten Weltkrieg am 30. August 1946 gebildet. Hervorgegangen ist das Land hauptsächlich aus den ehemaligen Gebieten der preußischen Rheinprovinz (Regierungsbezirke Koblenz und Trier), Rheinhessen und dem linksrheinischen Kernland der Kurpfalz. Gültige Abkürzungen sind RLP, RPF bzw. RP. Bei RP handelt es sich um das im Jahr 2005 neu eingeführte Autokennzeichen RP des Rhein-Pfalz-Kreises, früher bekannt als Landkreis Ludwigshafen. Es lohnt sich, ein Leben für die Politik zu leben:

Dr. Angela Merkel würdigt Bernhard Vogel zum 75. Geburtstag
Dr. Angela Merkel würdigte Dr. Bernhard Vogel zu seinem 75. Geburtstag als „herausragenden, unabhängigen und intellektuellen Politiker“, der fest zu seinen Grundsätzen und Überzeugungen stehe. Berlin. (red). 19. Dezember 2007. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Bernhard Vogel, als "herausragenden Politiker" gewürdigt. Anlässlich seines 75. Geburtstags an diesem Mittwoch (19. Dezember) betonte Merkel in ihrem Editorial für die Dezember-Ausgabe der "Politischen Meinung", Vogel sei "stets ein unabhängiger und intellektueller Politiker geblieben, der fest zu seinen Grundsätzen und Überzeugungen" stehe. Als Ministerpräsident habe er sich "mit Leib und Seele" der gedeihlichen Entwicklung der von ihm regierten Bundesländer Rheinland-Pfalz und Thüringen gewidmet. Bernhard Vogel sagte: "Es lohnt sich, ein Leben für die Politik zu leben". In ihrem Editorial schrieb Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel: 186

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

"Es lohnt sich, ein Leben für die Politik zu leben", sagt Bernhard Vogel und blickt auf sein einzigartiges politisches Lebenswerk. Ihm zu seinem 75. Geburtstag zu gratulieren ist deshalb eine große Freude. Er wirkt weiterhin prägend für die politische Kultur in unserem Land durch Worte und Taten, die uns Inspiration und Ansporn sind. Meine herzlichsten Glückwünsche gelten einem herausragenden Politiker, der in ganz besonderer Weise eine gesellschaftliche Mitte in unserem Land zu verkörpern vermag. Seine eigentliche politische Zeit begann im Jahre 1963, als er in den Heidelberger Stadtrat einzog. Seitdem dient er uns in den verschiedensten Ämtern und Funktionen auf allen politischen Ebenen, derzeit als Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung. Dabei ist er stets ein unabhängiger und intellektueller Politiker geblieben, der fest zu seinen Grundsätzen und Überzeugungen steht. Mit Leib und Seele verschrieb er sich der gedeihlichen Entwicklung der beiden Länder, die er regierte - zuerst Rheinland-Pfalz, später Thüringen. Diese historische Einmaligkeit als Ministerpräsident zweier deutscher Länder wird wohl von niemand anderem zu erreichen sein. Fest verwurzelt in der katholischen Soziallehre und geformt vom liberalen Geist seines akademischen Lehrers Dolf Sternberger, treibt es ihn immer wieder an, sich mit den Grundwerten unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen, geistige Brücken zu schlagen und Dialoge zu eröffnen: zwischen Kirche und Politik, Kultur und Wissenschaft, vor allem aber seit 1989 zwischen Ost und West. Seine gestalterische Kraft hat ihre Wurzel in einer gedanklichen Tiefe und vollendeten Sprache. Die großen Themen unserer Zeit auf verständliche Wahrheiten zu pointieren ist gewiss eine seiner überragenden Fähigkeiten, die er oft und gern auch in den Dienst seiner Partei stellt. Bernhard Vogel ist überzeugt von dem, was er tut. Seine ganz besondere Gabe ist es aber, andere ebenfalls davon zu überzeugen, andere zu begeistern und mitzureißen. Nie hat er die Möglichkeit ausgeschlossen, dass andere auch recht haben könnten. So entstand sein ganz eigener Politik- und Regierungsstil: Er geht nicht einfach drauflos. Er fragt zunächst, wohin es gehen soll, er definiert die Schritte vom Ziel her, getreu seinem Leitspruch: "Was du tust, das tue klug und bedenke das Ende." Er nimmt sich dabei Zeit, hört zu, argumentiert, moderiert, integriert und führt. Mit großem Verantwortungsbewusstsein für das Öffentliche sowie einer achtsamen Ferne zur Hektik der Tagespolitik ist er immer mehr als nur ein Wegbegleiter gewesen; vielmehr wirkt er bis heute orientierungsstiftend als hohe moralische Instanz für unsere Partei und darüber hinaus. Wer in Zeiten des Wandels Halt und Orientierung geben will, braucht die Nähe zu den Menschen. Kaum jemand hat diesen Anspruch so leidenschaftlich zur Handlungsmaxime erklärt wie Bernhard Vogel. Wegen seiner hohen Sachkompetenz, freiheitlichen Gesinnung und persönlichen Ausstrahlung wird er von den Menschen in Deutschland geschätzt und verehrt. Stets stand das Bestreben, für die Menschen etwas zum Guten zu bewirken, im Mittelpunkt seines Wirkens. Deutlich wurde diese Haltung bei seinem Abschied von Rheinland-Pfalz nach zwölf überaus erfolgreichen Jahren. Noch deutlicher wurde sie, als er 1992 dem Ruf der Thüringer CDU 187

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

und Helmut Kohls folgte und nach Thüringen wechselte. Damals war es keineswegs so, dass alle Thüringer nur auf ihn als Ministerpräsidenten aus dem Westen gewartet hätten. Doch Bernhard Vogel ist auf dieses Land, seine Menschen und die vor ihm liegenden Aufgaben pflichtbewusst und offen zugegangen. Schnell öffneten ihm die Thüringer ihre Herzen. Wenn er ein Ziel vor Augen hat, nimmt er die Menschen mit auf den Weg dorthin. Dann sagt er ihnen, was das gute Ende eines langen, schweren Weges ist. Vielleicht ist es gerade diese Eigenschaft Bernhard Vogels, die bei politisch Handelnden in unserer Zeit immer weniger ausgeprägt ist. Die Menschen spüren, dass sich sehr viel um sie herum verändert, aber sie wissen nicht genau, was das für jeden Einzelnen persönlich bedeutet. Umso mehr sind sie auf Persönlichkeiten angewiesen, die redlich mit ihnen darüber sprechen, was notwendig ist und daher getan werden muss. Genauso begegnete Bernhard Vogel den Menschen in Thüringen. Anknüpfend an die heimatverbundenen Traditionen, wanderte er so gerne am Rennsteig und weitere Hunderte Kilometer durch Thüringer Landschaften, verteilte Volksliedbücher und half mit, das Land zwischen Werra und Pleiße nach dem Ende des Sozialismus neu aufzubauen. Zugleich half er den Thüringern, ihr Selbstgefühl wiederzuentdecken. Mit Mut und Fleiß nutzten sie so die Chance der wiedergewonnenen Freiheit. Thüringen ist zur starken Mitte Deutschlands geworden, selbstbewusst und weltoffen. Sein besonderes Verdienst ist es aber auch, durch persönliche Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit das in vierzig Jahren Sozialismus verloren gegangene Vertrauen in staatliches Handeln wieder zu stärken. Wirksam genutzt hat er seine besondere Begabung, Menschen auch ganz unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen und das zu formulieren, was über den Tag hinausweist. Mit dieser Fähigkeit lebt Bernhard Vogel den Gründungsimpuls der CDU wie kaum ein anderer in unserer Partei. Immer wieder hat er ihn in die Gegenwart übertragen - in mehr als zwei Jahrzehnten Zugehörigkeit zum Präsidium und einunddreißig Jahren zum Bundesvorstand: für eine Überwindung konfessioneller Grenzen, für eine gemeinsame Anstrengung von Katholiken und Protestanten und für eine auf christlichen Wertvorstellungen gegründete Politik. Dass sich Bernhard Vogel am 24. April 1960 für die CDU entschied und nicht wie sein älterer Bruder für die andere große Volkspartei, hat laut seiner Mutter einen ganz einfachen Grund: Ihr Bernhard hätte gar nicht in die SPD gehen können, soll sie gesagt haben, denn dafür sei er viel zu fröhlich. Ohne dem zu widersprechen, lässt er uns in seinem Rückblick Deutschland aus der VogelPerspektive an den damaligen Beweggründen teilhaben, die sein Engagement in der Union begründeten: neben der Verankerung in der katholischen Jugendbewegung allen voran die faszinierende Gestalt Adenauers, die ihn schon als Schüler am Münchner Maximiliansgymnasium in den Bann gezogen hatte. Im März 1946 hielt Adenauer eine wegweisende Rede über die "Freiheitliche Demokratie auf christlicher Grundlage". Diese Rede ersetzte nahezu dreiunddreißig Jahre lang das Grundsatzprogramm der CDU. Darin erläuterte Adenauer unser Selbstverständnis als Christliche Demokraten mit den Worten: "Der Fundamentalsatz des Programms der CDU, der Satz, von dem alle Forderungen unseres Programms ausgehen, ist ein Kerngedanke der christlichen Ethik: Die menschliche Person hat eine einzigartige Würde, und der Wert jedes einzelnen Menschen ist unersetzlich. Nach dieser Auffassung ist weder der Staat noch die Wirtschaft, noch die Kultur 188

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Selbstzweck; sie haben eine dienende Funktion gegenüber der Person." Was heute in unserem Grundsatzprogramm zu Menschenbild und Menschenwürde niedergelegt ist und jetzt unser neues Grundsatzprogramm trägt, ist geschöpft aus dem Geist dieser Rede. Gepflegt und bewahrt vor allem auch von Bernhard Vogel, der an allen drei Grundsatzprogrammen in der Geschichte der CDU maßgeblich mitgewirkt und ihnen seine Handschrift gegeben hat. Aus den Reden und Schriften Bernhard Vogels spricht, was ihm am wichtigsten ist: das christliche Menschenbild als das Fundament unserer wertorientierten Politik. Dieses Menschenbild ist geprägt von der Idee des zur Freiheit geschaffenen Menschen, der seine Freiheit verantworten muss. Diese Idee wurde zum identitätsstiftenden Kern der CDU. Mit dieser Idee ist die CDU die erfolgreichste politische Kraft nach dem Zweiten Weltkrieg geworden. Sie gilt für uns unverändert bis heute und auch in Zukunft. Über unser neues Grundsatzprogramm schreibt Bernhard Vogel: "Wenn es die Union zu ihrer Grundlage macht, fortschrittlich zu sein, aber betont, den Fortschritt einer großen Tradition zu verdanken, dann muss uns nicht bange sein." Natürlich hängt dies letztlich nicht vom Programm allein ab, wie er zu Recht hinzufügt, sondern auch von den Männern und Frauen, die nach diesem Programm die Politik der CDU gestalten. In diesem Sinne wünsche ich ihm persönlich wie auch im Namen der gesamten Christlich Demokratischen Union viele weitere glückliche Jahre voller Tatendrang, vor allem eine gute Gesundheit und Gottes Segen.“ schrieb Dr. Angela Merkel im Editorial für den Monat Dezember 2007 zum 75jährigen Geburtstag von Professor Doktor Bernhard Vogel in Speyer am Rhein. 75. Geburtstag von Bernhard Vogel am 19. Dezember 2007

Christian Baldauf: „Ein Landesvater par exellence“
Mainz. (red). 19. Dezember 2007. Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz Christian Baldauf hat Ministerpräsident a. D. Bernhard Vogel ganz herzlich zu seinem 75. Geburtstag gratuliert. Vogel sei einer der bedeutendsten Ministerpräsidenten in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, so Baldauf. Kein anderer Politiker sei in zwei Bundesländern zum Ministerpräsidenten gewählt worden. Bernhard Vogel habe insgesamt sieben Mal den Amtseid als Ministerpräsident ablegt - in RheinlandPfalz und in Thüringen. Bernhard Vogel habe während einer schwierigen Aufbauphase in den neuen Bundesländern Thüringen in die Spitzengruppe der neuen Bundesländer geführt. „Bernhard Vogel war ein „Landesvater par exellence“. Er war von 1976 bis 1988 Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und von 1992 bis 2003 Ministerpräsident von Thüringen. Bis heute verbinden die Menschen in beiden Ländern mit ihm eine zupackende Wesensart, eine weitblickende Persönlichkeit, die nicht nur die jeweiligen Landespolitiken maßgeblich geprägt hat. Bernhard Vogel hat gerade auch auf der Bühne der Bundespolitik im besten Sinne des Wortes tiefe Spuren 189

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

hinterlassen. Tief verwurzelt im Glauben hat Bernhard Vogel seit jeher nie sich selbst in den Vordergrund gestellt. Es ging und es geht ihm immer um die Sache und vor allem um die Menschen. Dies ist der Grund dafür, dass er in beiden Bundesländer überaus beliebt ist und auch über Parteigrenzen hinweg hohe Wertschätzung genießt. Die CDU Rheinland-Pfalz hat Bernhard Vogel viel zu verdanken. Stellvertretend für vieles, das hier zu nennen wäre, möchte ich nur hervorheben, dass er ganz aktuell für unseren Landesverband am neuen Grundsatzprogramm der CDU mitgewirkt und dort maßgeblich das Kapitel über das Menschenbild der CDU gestaltet hat. Zu seinem Geburtstag wünsche ich ihm alles erdenklich Gute, viel Glück und vor allem Gesundheit.“ Kritik an den USA:

Dr. Bernhard Vogel zur EU-Erweiterung und zum Krieg im Irak
Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel (CDU) und der Journalist Andreas Klamm bei einem Fernseh-Interview im Jahr 2004 in Speyer am Rhein. Foto: 3mnewswire.org Von Andreas Klamm Speyer. (IFN Television/3mnewswire.org). Dr. Bernhard Vogel (CDU) erklärte bei einem Besuch heute Vormittag in Speyer gegenüber IFN Television und IFN d734 News zur EU-Erweiterung und zum Krieg im Irak. Wie denken Sie über die EU-Erweiterung? Dr. Bernhard Vogel: "Wie bei der Wiederveinigung: Die Wiedervereinigung war eine große Freude. Aber die Beseitigung der Schäden der Teilung hat uns sehr viel abverlangt. Auch jetzt, das ist ja eine Art Wiedervereinigung Europas, die vollzogen wurde, besteht grosse Freude und eine sehr gute Zukunftsperspektive - aber es wird auch Probleme geben." Sehen Sie die Gefahr, dass die Ost-Erweiterung zu mehr Arbeitslosigkeit im Westen führen wird? Dr. Bernhard Vogel: "Nein, erstens einmal gibt es relativ lange Übergangsfristen bis volle Freizügigkeit herrscht und ausserdem verspreche ich mir eine wirtschaftliche Entwicklung im Osten Europas, die Arbeitsplätze schafft - auch hier bei uns. Weil der Bedarf natürlich in den neuen Mitgliedsländern ganz erheblich ist."

190

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Wie denken Sie über die Situation im Irak? Dr. Bernhard Vogel: "Ich beklage, dass Europa nicht gemeinsam mehr getan hat, um diesen Krieg zu verhindern. Europa hat gestritten. Die Meinungen gehen weit auseinander. Die einen haben den Krieg unterstützt. Die anderen haben nicht einmal reden wollen, wie der Krieg verhinderbar ist. Jetzt haben wir die Erfahrung gemacht, dass zwar eben der Krieg gewonnen worden ist, von den Amerikanern, aber deswegen noch nicht die Stabilität dort gesichert ist. Das muss das eigentliche Ziel sein. Das kann, glaube ich, nur erreicht werden, wenn sich die Vereinten Nationen an dieser Aufgabe beteiligen". Deutschland hofft auf ein Wirtschafts-Wunder. Wie würden Sie versuchen die Wirtschaft innovativ zu stärken? Dr. Bernhard Vogel: "Wunder sind selten und in der Politik kommen Sie so gut wie nie vor und auch das, was wir als Wirtschafts-Wunder bezeichnen, war ja in Wirklichkeit ein Konzept, dass zu diesem Aufschwung führte. Genau das ist jetzt auch notwendig. Man darf nicht warten, bis ein Wunder kommt und die Schlechtigkeit der Lage beklagen, sondern es muss angepackt werden: Im Steuerbereich, im Arbeitsmarkt-Bereich, bei den Lohn-Nebenkosten, bei den sozialen Sicherungssystemen. Es muss deutlich werden, diese Anstrengung zum Ziel hat, dass es wieder aufwärts geht - nicht zum Ziel, dass noch weitere Belastungen dadurch entstehen." Sie waren lange Zeit Ministerpräsident auch des Landes Rheinland-Pfalz. Wie schätzen sie die Situation des Landes ein? Dr. Bernhard Vogel: "Die Situation ist 2004 anders als in den Jahren meiner Ministerpräsidentschaft. Damals war Rheinland-Pfalz in der Mitte der damaligen westeuropäischen Union. Inzwischen hat sich die Achse Deutschlands verschoben und es wird notwendig sein, dass Rheinland-Pfalz für die Zukunft die veränderte Situation ernst nimmt und entsprechende Konzepte entwickelt. Das sehe ich bisher noch nicht in geeignetem Maße." Welche Chancen sehen sie in der Anäherung Europas zur Türkei und umgekehrt? Dr. Bernhard Vogel: "Die Türkei ist ein sehr wichtiger Partner. In Sonderheit durch ihre Mitgliedschaft in der NATO. Es ist ein stabilisierender Faktor in dieser unruhigen Region der Welt. Die Türkei ist sehr wichtig und es ist sehr erfreulich, dass eine neue Regierung dort sich ganz offensichtlich ernsthaft um Reformen bemüht. Dennoch von dem Erreichen der Kriterien, die notwendig sind, zum Beitritt in der europäischen Union, ist die Türkei noch ein ganzes Stück weg. Auch wir sollten nach der letzten EU-Erweiterung ein bisschen langsam tun mit Aufnahme weiterer Staaten, damit wir uns nicht übernehmen. Wir sollten zuerst einmal dieses Europa gut in Ordnung 191

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

bringen." Erst-Veröffentlichung: IFN Television, IBS Television Leeds, British Newsflash Magazine, 3mnewswire.org - Nachrichtenagentur, Fernseh-Interview mit Dr. Bernhard Vogel (CDU) in Speyer mit Andreas Klamm, Journalist, 2004, transscript

DANKSAGUNG
Der Autor und Journalist dieser Sonder-Ausgabe von British Newsflash Magazine est. 1986 am 19. Dezember 2007 bedankt sich ausdrücklich bei allen Menschen, die an der Realisierung dieser Sonder-Edition von British Newsflash Magazine est. 1986 zur Würdigung von Dr. Bernhard Vogel zum 75. Geburtstag mitgewirkt haben. Redaktion und Fotos: Andreas Klamm, Journalist British Newsflash Magazine est. 1986 19. Dezember 2007 Quellen: 1. Wikipedia Deutschland, http://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Vogel 2. Konrad-Adennauer-Stiftung, Sankt Augustin, http://www.kas.de 3. Presse Club Hannover, www.presse-club-hannover.de/magazin/artikel.php? artikel=180&type=&menuid=3 4. Deutsche Nationalbibliothek, http://www.d-nb.de/ 5. Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz, http://www.landeshauptarchiv.de/geschichte/landesregierungen.html 6. CDU Rheinland-Pfalz, http://www.cdurlp.de 7. CDU Bundestagsfraktion, http://www.cdu.de , http://www.cdu.de/home/index_21739.htm 8. British Newsflash Magazine, IFN International Family Network, http://www.ifnd734.org/drbernhardvogel 9. Fernseh-Interview, IBS Independent Broadcasting Service Leeds, IBS Television, IFN Television, http://www.youtube.com/watch?v=0AXSj4vE-qk 10. Geburtstagsseite der Konrad-Adenauer-Stiftung: http://www.kas.de/wf/de/71.5426/

192

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Kapitel 7

British Newsflash Magazine est. 1986
Leeds, West Yorkshire, England, United Kingdom

Medien-Daten Media Data
Grace MedCare Ltd. London, England United Kingdom British Newsflash Magazine, est. 1986 Andreas Klamm, journalist, founder and editor

British Newsflash Magazine

193

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Auszug aus dem STAMM-Verlag (Essen), 1986, British Newsflash Magazin, Gründer, Herausgeber, Verleger, deutsche und englische Ausgabe, seit 1986: Andreas Klamm, Journalist

British Newsflash Magazine was founded in 1986. The international news and travel magazine is associated with Leeds, West Yorkshire, England in the United Kingdom. Founder and editor is journalist Andreas Klamm. British Newsflash Magazine was listed already in 1986 in the public STAMM directory for publications on page 66, chapter 3a. The first illustration of the title design was illustrated by Kim Trujillo, West Yorkshire, England, United Kingdom 194

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

British Newsflash Magazine provides different editions in the English and German language. British Newsflash Magazine is a part of IBS Independent Broadcasting Service Leeds (IBS Television Leeds, Radio IBS Leeds) which supports international understanding and disabled journalists and media producers. The subscription fee for 12 editions (printed editions) each year is 48 GBP (British Pounds). There also issued different editions on the internet.

British Newsflash Magazine
British Newsflash Magazine wurde 1986 gegründet. Das internationale Nachrichten- und ReiseMagazine ist verbunden mit Leeds, West Yorkshire, England, United Kingdom. Gründer,Verleger und Herausgeber ist der Journalist Andreas Klamm. British Newsflash Magazine war bereits im Jahr 1986 im öffentlichen STAMM-Verlagsverzeichnis für Publikationen eingetragen, zu prüfen und zu lesen auf Seite 66, Kapitel / Abschnitt 3 a. Die erste Titel-Illustration stammt von Kim Trujillo in Leeds, West Yorkshire, England, Vereinigtes Königreich. Im Angebot von British Newsflash Magazine erscheinen verschiedene Ausgaben in englischer und in deutscher Sprache. British Newsflash Magazine ist ein Teil von IBS Independent Broadcasting Service Leeds (IBS Television Leeds, Radio IBS Leeds), was soviel bedeutet wie unabhängiger Rundfunk-Dienst Leeds und unterstützt internationale Völkerverständigung und behinderte Journalisten und MedienProduzenten. Der Jahres-Bezugspreis für 12 Ausgaben (Druck-Ausgaben) im Jahr beträgt zur Zeit 74 Euro. Zudem gibt es verschiedene Ausgaben im Internet. To order your subscription / Abonnement-Bestellung: Andreas Klamm, Journalist, British Newsflash Magazine Schillerstr. 31, D 671414 Neuhofen, Germany, Tel. 0049 6236 416802 email: editors@britishnewsflash.net , andreasklamm@hotmail.com Contact / Kontakt: Andreas Klamm, Journalist British Newsflash Magazine Schillerstr. 31 D 67141 Neuhofen Deutschland Germany Tel. 0049 6236 416 802

195

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Andreas Klamm, Journalist British Newsflash Magazine c/o 160 Greenford Road Sudbury Hill, HA 1 3QS London Middlesex England, United Kingdom email: editors@britishnewsflash.net email: andreasklamm@hotmail.com British Newsflash Magzaine on the internet: http://www.britishnewsflash.net http://www.britishnewsflash.org http://www.britishnewsflash.de http://www.britishnewsflash.net/index.php http://www.britishnewsflash.net/index.html http://www.britishnewsflash.blog.co.uk http://britishnewsflash.co.uk Werbung möglich. Gültige Anzeigenpreisliste No. 3/2007. Advertisement possible. Auflage: Print on demand, Circulation: Print on demand February 1986 :: December 2007 :: April 2008

Allgemeine Informationen aus dem Online-Impressum und Impressum der Print-Ausgabe von British Newsflash Magazine:: est. 1986
Impressum :: Imprint :: Editorial BRITISH NEWSFLASH MAGAZINE est. 1986
IFN International Family Network d734 , BNM British Newsflash Magazine, Blickpunkt Neuhofen Vorderpfalz aktuell, XXL-info. , XXL-info. Gesundheit , XXL-info. EmmanueL, XXL-info. Pflege & Soziales XXL-info. News, XXL-info. Das Magazin für Rhein-Main-Neckar, XXL-info. Events, XXL-info. Reitsport XXL-info. Reitsport extra, KunterbuntRadio, Joy, Love & Peace, SL Stadtmagazin Ludwigshafen IFN Television, IFN d734 Television , IFN d734 GospelRadio, IFN d734 NewsRadio IFN d734 InfoRadio, IBS Leeds, Independent Broadcasting Services Leeds, IBS Television Leeds, Radio IBS Leeds, Radio

196

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

IBS London,

IBS Television London 3 m newswire 3 m news - Die Nachrichten
These publications, magazines, monthly periodicals, weekly periodicals, internet presentations, printed services, radio programmes and television programmes and service are an authorized unofficial publication for members of BRITISH NEWSFLASH MAGAZINE, IBS Independent Broadcasting Service Leeds, IFN International Family Network d734 & christians, friends and people which want to have access to news which make a difference. The responsible managing editor and publisher for content of these websites, publications, radio programmes and television programmes is: Managing Editors & Publishers Andreas ( Andrew ) Klamm, Journalist, nurse (RGN, R.N.) - (and) Andrew P. Harrod - (aph) Andrew Joy* (artist name) - (aj) IBS Independent Broadcasting Service Leeds was found in 1986 in Leeds West Yorkshire and is operated as international media association to support disabled people, journalists, media producers and international understanding. IFN International Family Network d734 is operated as christian charity ministry, which publishes in different countries, printed publications, publications on the internet, radio, television, CD, DVD and other media tools. IFN International Family Network d734 is not a company but a christian charity ministry. IBS Independent Broadcasting Service Leeds / IFN International Family Network d734 / British Newsflash Magazine and all publications and media releases of this organizations are registered ® / Copyrights © 1984 - 2008 IFN International Family Network d734 IBS Independent Broadcasting Service Leeds British Newsflash Magazine Andreas Klamm, Journalist All rights reserved. Printed + Produced in the United States of America, in the United Kingdom, Great Britain, Germany, Denmark and Belgium. Without limiting the rights under copyright reserved above, no part of these publications may be reproduced, stored in or introduced into a retrieval system, or transmitted, in any form, or by any means (electronic, mechanical, photocopying, recording, or otherwise), without the prior written permission of both the copyright owner and the above publisher of the magazines and services. The appearance of advertising in our publications and our extented services, including inserts and supplements, does not constitute endorsement by of the products or services advertised. First published + printed June 1984/2000/2003/2005/2006/2007/2008 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 Stuff Crew/ The Editors/ Freelancing Editors, Executive Producers, Supervising Producers, Sound Editors, Director, Camera Operators, Script Writers, Music Editors, Supervisiors, Multimedia Operators, Videographers, Photographers, nurses,

197

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

medical doctors and all others. The area is the process of being updated. Andreas Klamm - (and) Andrew P. Harrod - (aph) Tina Green - (teen) IFN International Family Network d734 IBS Independent Broadcasting Service Leeds (l) = Liberty to use or (F) = Free(dom) to use ::MAILING ADRESS:: Germany: Andreas Klamm, Journalist British Newsflash Magazine Schillerstr, 31 D 67141 Neuhofen Germany United Kingdom: Telephone 0049 48 90 44 Fax 001 503 212 6883 (USA) VERY SPECIAL THANKS to Kim Trujillo, from United Kingdom (UK) for helping me in Leeds, United Kingdom, in 1987, making British Newsflash Magazine (BNM) more interesting and nice. ::SPECIAL NOTE:: Because of financial difficulties http://www.britishnewsflash.co.uk is temporarily not available. This is a special edition for the friends of BRITISH NEWSFLASH MAGAZINE est. 1986. BRITISH NEWSFLASH MAGAZINE was founded as an independent, free and non-commercial international magazine in 1986 in Leeds by journalist Andreas Klamm and friends in Leeds, West Yorkshire, England, United Kingdom. The magazine provides special coverages on the issues of social activities, international understanding and support of disabled people worldwide, both in the English and the German language. BRITISH NEWSFLASH MAGAZINE is an independent, free, international media project in association with IBS Independent Broadcasting Service Leeds (BRITISH NEWSFLASH MAGAZINE / IBS Television Leeds / Radio IBS Leeds) operated by disabled journalists and free media producers from different countries, founded in 1986 by journalist Andreas Klamm, which got after three accidents disabled (or handicapped). * disabled = handicapped ::IMPRESSUM für Deutschland:: ::Ergänzung:: Verantwortlich im Sinne des Presse- Medienrechtes-

198

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

und Teledienst-Gesetzes Andreas Klamm, Journalist Schillerstr. 31 D 67141 Neuhofen Deutschland Tel. 0 6236 416802 Tel. 0 6236 48 90 44 Fax 001 503 212 6883 email: andreasklamm@hotmail.com Steuernummer::Ust-ID-Nr.: DE258678726, Finanzamt Ludwigshafen am Rhein, Deutschland (Germany) Urheberrecht Die Veröffentlichungen auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen, englischen, amerikanischem und internationalem Urheberrecht. Beiträge Dritter sind als solche gekennzeichnet. Vervielfältigung, Bearbeitung und jede Art der Verwertung ausserhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung von Andreas Klamm, IFN International Family Network d734, christian charity ministry, British Newsflash Magazine oder des jeweiligen Verfassers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nichtkommerziellen Gebrauch gestattet. Haftung für Inhalte Die Inhalte dieser Seiten werden mit größter Sorgfalt erstellt. Für Richtigkeit,Vollständigkeit und Aktualität dieser Inhalte kann jedoch keine Haftung übernommen werden. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. Schutzrechtsverletzung: Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt! Falls Sie vermuten, dass von dieser Website aus eines Ihrer Schutzrechte verletzt wird, teilen Sie das bitte umgehend mit, damit zügig Abhilfe geschafft werden kann. Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen. Andreas Klamm, Journalist, Berlin, Juli 2007, Deutschland London, August 2007, England, United Kingdom New York, July 2007, USA United States of America aktualisiert und ergänzt: Andreas Klamm, Journalist Berlin, April 2008 London, England, United Kingdom, April 2008 New York, United States of America, April 2008 British Newsflash Magazine 3mnewswire.org IBS Independent Broadcasting Service Leeds IFN International Family Network d734 © 1986 - 2008 by Andreas Klamm, Journalist, editor and founder of BRITISH NEWSFLASH MAGAZINE (Leeds, West Yorkshire, United Kingdom)

199

British Newsflash Magazine est. 1986 :: Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008

Impressum für das Magazin-Buch DANKSAGUNG
Mein besonderer Dank gilt allen Menschen, die die Veröffentlichung dieser Buch-Reihe unterstützen. Um keinen Menschen zu vergessen, DANKE ich an dieser Stelle ganz besonders allen Menschen, die die Magazin-Buch-Reihe von British Newsflash Magazine est. 1986, die internationale Völkerverständigung und die Arbeit behinderter Journalisten und Menschen auch im Medienprojekt IBS Independent Broadcasting Service Leeds (Radio IBS Leeds, IBS Television Leeds, Online Ausgaben) fördern und unterstützen. Die Buch-Reihe soll noch im Jahr 2008 mehrfach fortgesetzt werden. Andreas Klamm, Journalist und Autor British Newsflash Magazine, Magazin-Buch, Buch-Reihe London, Juni 2008
British Newsflash Magazine est. 1986, News And Travel Magazine Editorial, Imprint, Impressum: British Newsflash Magazine est. 1986 (Leeds, West Yorkshire, England, United Kingdom) (c)1984- 2008 by Andreas Klamm, Journalist email: andreasklamm@hotmail.com , Internet: www.andreasklamm.de.be . Germany: Andreas Klamm, Journalist, British Newsflash Magazine, Schillerstr. 31, D 67141 Neuhofen, Deutschland / Germany. United Kingdom: Andreas Klamm, Journalist, British Newsflash Magazine, c/o 160 Greenford Road, Sudbury Hill, HA1 3QS, London, Middlesex, England. Jahrgang Nr. 22 / Issue 22 (Gründungsjahr / year of foundation: 1986), First illustration of Logo: Kim Trujillo, Leeds, England, United Kingdom. Erscheint seit / founded and published since 1986, in Deutschland, England, Frankreich,Vereinigte Staaten von Amerika (USA) / in the United Kingdom, France, United States of America and Germany. Verlag / Publishing house center: Grace Med Care Ltd., London, United Kingdom , akc Andreas Klamm Journalist Communications, London, United Kingdom, Redaktion / Managing editors: Andreas Klamm, Journalist, Andrew P. Harrod Internet: www.britishnewsflash.org, www.britishnewsflash.blog.co.uk, www.britishnewsflash.de London, England, United Kingdom Tel. 0044 791 863 5148, Neuhofen, Germany, Tel. 0049 6236 48 90 44. Fax, USA: 001 503 212 6883. All rights reserved. NAMENSBEITRÄGE einzelner Autoren und deren Veröffentlichungen bei British Newsflash Magazine müssen NICHT der Meinung von Herausgeber, Verleger oder Redaktion entsprechen.Vielmehr geben die Beiträge die allein-verantwortliche Ansichten, Einschätzungen, Meinungen,Veröffentlichungen, Beiträge der Autoren von Namensbeiträgen wieder. Gültige Anzeigen-Preisliste No. 1/2008, Gültige Bezugs-Preisliste No. 1/2008. Andreas Klamm, Journalist ist Mitglied / is member of bei dju.verdi Deutsche Journalisten Union Verdi, DPV Deutscher PresseVerband, Hamburg, IFJ International Federations of Journalists und weiteren Órganisationen / and other national and international press associations.

Buch-Reihe „British Newsflash Magazine est. 1986“, Magazin-Buch, Edition D, No 1 / 2008 (Juni): ISBN-13: 9783837046007 Herstellung und Verlag: Books on Demand GmbH, Norderstedt

200