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Ungarn

Notwendige Heiratspapiere für eine ledige Braut / für einen ledigen Bräutigam  vollständige Geburtsurkunde (születési anyakönyvi kivonat), nicht älter als 6 Monate, ausgestellt durch das Zivilstandsamt des Geburtsortes. Auszug aus dem Einwohnerregister (kivonat a személyiadat- és lakcímnyilvántartásból), nicht älter als 6 Monate, ausgestellt durch die Gemeindeverwaltung des gegenwärtigen / letzten Wohnsitzes. Der Einwohnerregisterauszug gilt als Zivilstand- und Wohnsitzbescheinigung. (Nur bei Wohnsitz in Ungarn verlangen). Bei Wohnsitz in der Schweiz: Kopie des Ausländerausweises und Wohnsitzbescheinigung, nicht älter als 2 Monate. Vom Zivilstandsamt beglaubigte Passkopie und, falls daraus die Staatsangehörigkeit nicht hervorgeht, einen Staatsangehörigkeitsnachweis (állampolgársági bizonyitvány), ausgestellt durch die zuständige Gemeindeverwaltung, nicht älter als 6 Monate.

Wenn geschieden, sind zusätzlich folgende Papiere notwendig  Scheidungsurteil (bontóperi itéletet) mit Rechtskraftvermerk

Wenn verwitwet, sind zusätzlich folgende Papiere notwendig  Todesurkunde (halotti anyakönyvi kivonat) der früheren Ehefrau / des früheren Ehemannes

Besonderes Ungarische Zivilstandspapiere sind durch das ungarische Aussenministerium (Nagy Imre tér, Budapest) mit einer Apostille beglaubigen zu lassen. Ungarische Ehefähigkeitszeugnisse (tanusítvány) werden als Zivilstandsbescheinigung akzeptiert, sind aber nicht Voraussetzung für eine Eheschliessung in der Schweiz. Die Frau kann nach ungarischem Recht bei der Eheschliessung unter den folgenden Möglichkeiten ihren Vorund Familiennamen wählen: 1. den vollen Namen (Familien- und Vornamen) des Mannes mit dem auf die Ehe hinweisenden, am Vornamen des Mannes angehängten Zusatz „né“ (entspricht der früheren üblichen Namensführung), 2. den vollen Namen des Mannes (inkl. Zusatz „né“) unter Beifügung ihres vollen Vor- und Familiennamens, 3. den Familiennamen des Mannes (inkl. Zusatz „né“) und ihren vollen Geburtsnamen, 4. den Familiennamen des Mannes und ihren Vornamen, 5. ihren Familien- und Vornamen beibehalten, 6. den Familiennamen des Mannes mit ihrem Geburtsnamen mit Bindestrich verbinden und ihrem Vornamen, 7. Ihren Geburtsnamen mit dem Familiennamen des Mannes mit Bindestrich verbinden und ihrem Vornamen. Beispiele nach ungarischem Recht: zu 1: Karsai János Pálné zu 2: Karsai János Pálné Basta, Gizella Magdolna zu 3: Karsainé Basta, Gizella Magdolna zu 4: Karsai, Gizella Magdolna zu 5: Basta, Gizella Magdolna zu 6: Karsai-Basta, Gizella Magdolna zu 7: Basta-Karsai, Gizella Magdolna Nach der Scheidung kann die Frau den während der Ehe geführten Namen (z.B. Karsai János Pálné) weiterführen. Bei einer erneuten Heirat in der Schweiz mit Hans Muster, wird sie wieder mit den Geburtsnamen (z.B. Basta Gizella Magdolna) beurkundet (unabhängig davon, dass sie im Ehevorbereitungsverfahren den vollen Namen des geschiedenen Ehemannes führt). Die üblichen Optionsmöglichkeiten stehen ihr offen. Der auf die Ehe hinweisende, am Vornamen bzw. Familiennamen des Ehemannes angehängte Zusatz „-né“ (Frau) wird in der Schweiz nicht registriert. Er ist demzufolge wegzulassen. Beispiel: ungarischer Pass: Nagy Ferencné Kiss Erzsébet Registrierung in der Schweiz: Nagy Ferenc Kiss geb. Kiss, Erzsébet Je nach den konkreten Umständen bleibt die Einforderung weiterer Dokumente vorbehalten.

12/09© Gemeindeamt des Kantons Zürich, Abteilung Zivilstandswesen