Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen

innenministerium NRW, 40190 Düsseldorf Haroldstraße 5, 40213 Düsseldorf Bearbeitung: ORR In Strube vera.strube@im.nrw.cie Durchwahl (0211)871 2336 Fax (0211)871 2340 Aktenzeichen 15-39.23.00 - 4 - VS-NfD 1 1 . Juli 2007

An die Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster

VS - Nur für den Dienstgebrauch

Überprüfung von Sicherhertsbedenken Aufenthaltsgesetz (AufenthG) Anlagen: 3

bei

Aufenthalten

nach

dem

Die Ausländerbehörden haben bei ihren Entscheidungen über Aufenthalte nach dem AufenthG u.a. zu prüfen, ob Sicherheftserwägungen dem (weiteren) Aufenthaft entgegenstehen.

Nach § 5 Abs. 4 AufenthG ist die Erteilung eines Aufenthaltstitels zu versagen, wenn

-

Tatsachen die Schlussfolgerung rechtfertigen, dass der Ausländer einer Vereinigung angehört oder angehört hat, die den Terrorismus unterstützt oder oder eine derartige Vereinigung unterstützt oder untenstützt hat und dies eine gegenwärtige Gefährlichkeit begründet (§ 54 Nr. 5 AufenthG),

-

der Ausländer die freiheitliche demokratische

Grundordnung

oder die

Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland gefährdet oder sich bei der Verfolgung politischer Ziele an Gewalttätigkeiten beteiligt oder öffentlich zur Gewaltanwendung aufruft oder mit Gewaltanwendung droht (§ 54 Nr. 5a AufenthG). 1/13

10

VS - Nur für den Dienstgabrauch

Entscheidend ist, dass einer dieser Ausweisungsgründe objektiv vorliegt Eine hypothetische Prüfung, ob unter Beachtung von Schutzvorschriften tatsächlich eine Ausweisung erfolgen könnte oder würde, findet in diesem Zusammenhang nicht statt.

Darüber

hinaus

führen

Sicherheitsbedenken

zu

einer

Versagung

des

Aufenthaltstitels, wenn vorliegende sicherheitsrelevante Erkenntnisse zwar nicht einen Regelausweisungsgrund nach § 54 Nr. 5 oder 5a AufenthG begründen, aber dennoch so schwerwiegend sind, dass sie einer Erteilung bzw. Verlängerung des beantragten Aufenthaltstitels entgegenstehen.

Zur Feststellung von Versagungsgründen nach § 5 Abs. 4 AufenthG sowie zur Prüfung bzw. Klärung sonstiger folgenden Maßgaben zu verfahren: Sicherheitsbedenken bitte ich künftig nach

1. Sicherheitsanfragen

Nach § 73 Abs. 2 Satz 1 AufenthG kommen die Ausländerbehörden zur Feststellung von Versagungsgründen gemäß § 5 Abs. 4 AufenthG oder zur Prüfung von Stcherheitsbedenken vor der Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels den dort genannten Sicherheitsbehörden und Nachrichtendiensten die bei ihnen

gespeicherten personenbezogenen Daten der betroffenen Person übermitteln. Vor Erteilung einer Niederlassungserlaubnis sind die Daten zu übermitteln, wenn dies zur Feststellung von Versagungsgründen gemäß § 5 Abs. 4 AufenthG oder zur Prüfung von Sicherhertsbedenken geboten ist.

1.1

Anwendungsfälle

Auf dieser Grundlage bitte ich.Sicherheitsanfragen für alle ausländerrechtlich handlungsfähigen Personen (§ 80 Abs. 1 AufenthG) regelmäßig durchzuführen

1.1.1 vor Erteilung einer Niederlassungserlaubnis,

2/13

VS - Nur fur den Dienstgebrauch

1.1.2 vor jeder Erteilung oder Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis in folgenden Fällen:

1.1.2.1

bei allen Staatsangehörigen der Herkunftsländer, für die auch im Visumverfahren eine Sicherhefeabfrage vorgesehen i s t .

Derzeit sind dies die folgenden Staaten

Afghanistan

Kolumbien Kuwait Libanon Libyen Marokko Nordkorea

Somalia Sudan Surinam Syrien Tunesien Vereinigte Arabische Emirate

Ägypten
Algerien Bahrein Indonesien Irak Iran Jemen Jordanien Katar

Oman
Pakistan Philippinen Saudi-Arabien

1.1.2.2

bei Personen mit ungeklärter Staatsangehörigkeit, soweit sie im Besitz eines Reisedokumentes der unter 1.1.2.1 genannten Staaten sind oder wenn Anhaltspunkte vorliegen, dass sie aus einem dieser Staaten stammen oder eingereist sind,

1.1.2.3

bei allen Personen mit Reisedokumenten der palästinensischen Autonomiebehörde,

bei Staatenlosen,

* Verwaltungsvorschrift d e s B M I zu § 73 A b s . 1 AufenthG u n d § 31 A b s . 1 N r . 3 A u f e n t h V - VS-NfD in der jeweils geltenden Fassung (vergl. zuletzt Runderlass v o m 2 1 . 0 7 . 2 0 0 5 - 1 5 - 4 3 - 1 5 1 -vs~Nfr>)

3/13

VS - Nur für den Dienstgebrauch 1.1.2.5 bei sonstigen Personen, wenn Anhaltspunkte Anlass für die Durchführung einer Sicherheitsanfrage geben.

Solche Anhaltspunkte können sich u.a. ergeben aus • Mitteilungen nach § 87 Abs. 2 AufenthG, Hinweisen auf Verbindungen zu einer der in Anlage 3 (Teil E) genannten Organisationen, • dem als Anlage 1 zum beigefügten Erkennen BKA-Merkblatt von für

Ausländerbehörden

potenziellen

islamistischen Gewalttätern, • • • • • Identitätsverschleierungen, der Verwendung von Aliasnamen, der Verwendung von Falschdokumenten, wiederholtem Passverlust, auffälligen Reisebewegungen.

Entscheidend ist die Gesamtschau des bekannten Sachverhaltes-

12

Ausnahmen

Von einer Sicherheitsanfrage kann abgesehen werden, 1.2.1 wenn erstmals ein Aufenthaltstitel im Inland beantragt wird und eine Sicherheitsüberprüfung im Rahmen des Visumverfahrens (§ 73 Abs. 1 AufenthG) unmittelbar vorausgegangen ist,

1.2.2

wenn die letzte Anfrage nicht länger als 12 Monate zurückliegt und keine Sicherheitsbedenken ergeben hat,

1.2.3

wenn aufgrund der bekannten Lebensumslände (z.B. schwere Erkrankung, hohes Lebensalter o.ä.) nicht mit sicherheitsrelevanten Erkenntnissen zu rechnen ist, so dass sich ein Verzicht auf die Anfrage aufdrängt,

1.2.4

wenn der Aufenthalt im öffentlichen Interesse liegt oder die Person aus sonstigen Gründen als besonders vertrauenswürdig einzustufen ist,
4/13

VS - Nur für den Dienstgebrauch

1.2.5

wenn die Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels bereits wegen des Vorliegens anderer Versagungsgründe abzulehnen ist.

1.3

Verfahren

1.3.1 Die Ausländerbehörden richten ihre Sicherheitsanfragen (ausschließlich) an das Innenministerium NRW Abteilung 6 - Verfassungsschutz 40190 Düsseldorf Telefax: 0211 - 871 -2980 oder 2897 Landeskriminalamt NRW Völkiinger Straße 49 40221 Düsseidorf Telefax: 0211 -939-4119 13.2 Die in Ziffer 1.3.1 genannten Stellen klären je nach Einzelfall die

Erkenntnislage auch mit weiteren der in § 73 Abs. 2 Satz 1 AufenthG angeführten Behörden ab und berücksichtigen diese in ihrer Stellungnahme. Eine unmittelbare Anfrage durch die Ausländerbehörde erfolgt insofern nicht 1.3.3 Hat die Ausländerbehörde aus eigener Kenntnis Hinweise auf

sicherheitsrelevante Sachverhalte, weist sie in ihrer Anfrage hierauf hin (vergl. im Übrigen Ziffern 4.1, 4.2).

1.3.4 Eine Musteranfrage ist als Anlage 2 beigefügt. 1.3.5 Die Verfassungsschutzbehörde und das Ausländerbehörde nach § 5 Abs. Landeskriminalamt teilen mit, ob oder 4 AufenthG der

anfragenden

unverzüglich

mögliche sonstige

Versagungsgründe

Sicherheitsbedenken vorliegen, 5/13

VS - Nur für den Dienstgebrauch

1.3.6 Es gilt eine Verschweigensfrist von 22 Arbeitstagen ab Versendung der Anfrage durch die Ausländerbehörde. Die Ausländerbehörde gibt das Datum des Fristablaufs in ihrer Anfrage an.

Erfolgt innerhalb der Verschweigensfrist keine Reaktion auf die Anfrage oder wird mitgeteilt, dass keine Sicherheitsbedenken geltend gemacht werden, kann die Auslanderbehörde den beantragten Aufenthaltstitel erteilen bzw. verlängern, soweit die Übrigen Erteilungsvoraussetzungen vorliegen.

Die Frist kann von der beteiligten Stelle

durch schriftliche Mitteilung

unterbrochen werden, wenn sie für ihre Stellungnahme einen längeren Zeitraum benötigt.

Ausgenommen von der Verschweigensfrist sind Sicherheitsanfragen, die gemeinsam mit einem ausgefüllten Sicherheitsfragebogen übersandt werden (siehe Ziffer 2.3.6). In diesen Fällen ist regelmäßig die Rückäußerung abzuwarten.

1.3.7 Werden

Erkenntnisse

mitgeteilt

prüft

die

Ausländerbehörde,

ob

ein

Versagungsgrund nach § 5 Abs. 4 AufenthG vorliegt oder ob der beantragte Aufenthaltstitel wegen sonstiger Sicherheitsbedenken zu versagen ist. Soweit erforderlich, trifft sie Maßnahmen zur weiteren Sachverhaltsaufklärung.

1.3.8 Beabsichtigt die Ausländerbehörde,

den beantragten Aufenthaltstitel zu

erteilen, obwohl nach Auffassung einer nach Ziffer 1.3.1 beteiligten Stelle ein Versagungsgrund nach § 5 Abs. 4 AufenthG vorliegt, so legt die

Ausländerbehörde mir den Vorgang auf dem Dienstweg unter der Anschrift

Innenministerium NRW Abteilung 1 / Referat 15.4 40190 Düsseldorf zur Entscheidung vor. 6/13

VS - Nur für den Dienstgebrauch

2.

Sicherheitsbefragungen

Geben der Herkunftsstaat oder andere Anhaltspunkte (siehe Ziffer 1.1.2) Anlass für eine nähere sicherheitsrechtliche Prüfung, hat die Ausländerbehörde die Betroffenen zu sicherheitsrelevanten Hintergründen zu befragen. Die Befragung gibt der Ausländerbehörde die Möglichkeit zu weiterer Sachverhaltsaufklärung sowie den ausländischen Staatsangehörigen die Gelegenheit, bestehende Sicherheitsbedenken auszuräumen.

Im Rahmen ihrer allgemeinen Mitwirkungspflichten (§§ 49, 82 AufenthG) sind die Antragstellerinnen und Antragsteller verpflichtet die entsprechenden Auskünfte zu erteilen.

Auf den

im Strafprozessrecht verankerten Grundsatz, dass niemand gezwungen

werden darf, sich selbst einer Straftat zu bezichtigen und damit zu seiner Überführung beizutragen („nemo tenetur se ipsum accusare"), können die

Betroffenen sich nicht berufen. Die Ausländerbehörde hat keine Möglichkeit die Befragten etwa mit Zwangsmitteln zu einer entsprechenden Mitwirkung zu zwingen {„tenetur"). Bei der Befragung geht es im Übrigen um die (ordnungsrechtliche) Prüfung der Voraussetzungen für den beantragten Aufenthaltstitel und nicht um die Ahndung kriminellen Unrechts.

Eine Verweigerung der Mitwirkung ist bei der Entscheidung über den beantragten Aufenthaltsitel zu würdigen. Sie stellt grundsätzlich einen Ausweisungsgrund nach § 55 Abs. 2 Nr. 1 AufenthG dar.

2.1

Fragebogen

Identitätsverschleierungen, das Verschweigen von Aufenthalten im In- und Ausland sowie das Geheimhalten von Kontakten in extemistische Kreise gehören zu den Verhaltensmustern, die gerade bei Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland sicherheitsgefährdende Aktivitäten entfalten, immer wieder festgestellt werden.

7/13

VS - Nur für den Dienstgebrauch Sie bleiben ausländerrechtlich in der Regel folgenlos, wenn der Ausländer hierzu nicht (möglichst frühzeitig) in einem formalisierten Verfahren mit vorausgehender Belehrung über die Rechtsfolgen falscher oder unvollständiger Angaben befragt worden ist. Denn nur in diesem Fall kann eine Ausweisung auf die Vorschrift des § 54 Nr. 6 AufenthG oder des § 55 Abs. 2 Nr. 1 AufenthG gestützt werden.

Die unter Ziffer 1.1.2

genannten Personen sind deshalb künftig anlässlich Ihres

Antrages auf Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels verpflichtet, den als Anlage 3 beigefügten Standardfragebogen auszufüllen,

2.1.1 wenn es sich um den ersten Antrag auf Erteilung eines-Aufenthaltstitels im Inland handelt,

2.1.2 wenn in anderen Fällen bislang noch kein Standardfragebogen nach Anlage 3 ausgefüllt wurde,

2.1.3 wenn eine der nach Ziffer 1.3 beteiligten Stellen das (erneute) Ausfüllen des Standardfragebogens anregt,

2.1.4 wenn

aus

sonstigen

Gründen

das

(erneute)

Ausfüllen

des

Standardfragebogens geboten erscheint

2.2

Ausnahmen

Auf das Ausfüllen des Standardfragebogens kann verachtet werden,

2.2.1 wenn ein den Ziffern 1.2.3 bis 1.2.5 entsprechender Ausnahmetatbestand vorliegt,

2.2.2 wenn in Abstimmung mit mir besondere Umstände des Einzelfalles festgestellt werden, die den Verzicht rechtfertigen.

Der Fragebogen wird ergänzend in folgenden Sprachen zur Verfügung g e s t e l l t Arabisch, Dari, Englisch, Französisch, Indonesisch, P a s c h t u , Persisch, Sorani, S p a n i s c h

8/13

VS - Nur für den Dienstgebrauch 2,3 Verfahren

2.3-1 Der Standardfragebogen ist von den Antragstellerinnen und Antragstellern in Anwesenheit mindestens einer bzw. eines Bediensteten der

Ausländerbehörde auszufüllen.

2.3.2 Vorab sind die Betroffenen über Anlass und Zweck der Befragung sowie über die Rechtsfolgen falscher oder unvollständiger Angaben förmlich zu belehren (siehe Anlage 3 - Teil A Belehrung

2.3.3 Die antragstellende Person bestätigt durch ihre Unterschrift, dass sie die Fragestellungen verstanden und wahrheitsgemäß beantwortet hat Soweit die Hinzuziehung einer Dolmetscherin oder eines Dolmetschers erforderlich war, bestätigt diese/r durch Unterschrift die ordnungsgemäße Übersetzung (siehe Anlage 3 - Teil C Erklärung -).

2.3.4 Die Ausländerbehörde prüft, ob die Fragen vollständig und schlüssig beantwortet wurden und fordert ggf. entsprechende Ergänzungen oder Erläuterungen. Die Rahmenbedingungen der Befragung werden in einem Vermerk

festgehalten (siehe Anlage 3 - Teil D Bearbeitungsvermerk

2.3.5 Die Ausländerbehörde überprüft, ob sich aus den im Fragebogen gemachten Angaben Anhaltspunkte für einen Versagungsgrund nach § 5 Abs. 4 AufenthG oder für sonstige Sicherheitsbedenken ergeben.

2.3.6 Ergeben

sich

Anhaltspunkte,

so

fügt

die

Ausländerbehörde

ihren

Sicherheitsanfragen nach Ziffer 1.3.1 eine Kopie des ausgefüllten und ggf. rückübersetzten Fragebogens bei. Soweit erforderlich, ergänzt sie die

Unterlagen um ihre eigene Einschätzung und / oder nähere Erläuterungen. Die beteiligten Stellen bewerten das Ergebnis der Sicherheitsbefragung im Rahmen ihrer Stellungnahme.

9/13

VS - Nur für den Dienstgebrauch 2.3.7 Ergeben sich keine solchen Anhaltspunkte, nimmt die Ausländerbehörde den Fragebogen zur Ausländerakte und führt lediglich eine Standard anfrage nach Ziffer 1 durch. 2.3.8 Der Fragebogen und seine Anlagen lassen Rückschlüsse auf Einschätzungen der Sicherheitslage zu, so dass sie für eine Veröffentlichung bzw. Verbreitung nicht geeignet sind. Eine Bekanntgabe würde sie im Übrigen als Instrument der sicherheitsrechtlichen Prüfung weitgehend entwerten, im Rahmen des allgemeinen Rechts auf Akteneinsicht nach § 29 Abs. 1 VwVfG NRW können die Betroffenen jederzeit Einsicht in den Fragebogen nehmen. Die Fertigung von Kopien oder Abschriften ist jedoch unter Hinweis auf § 29 Abs. 2 VwVfG NRW zu verwehren.

2.4

Sicherheitsgespräche

Soweit dies nach dem Ergebnis der Sicherheitsanfrage geboten erscheint, führt die Ausländerbehörde in Abstimmung mit den nach Ziffer 1.3.1 beteiligten Stellen ein individuelles Sicherheitsgespräch.

2.4.1 Auch zu Beginn des Sicherheitsgespräches sind die betroffenen Personen über Anlass und Zweck des Gespräches sowie über die Rechtsfolgen

falscher oder unvollständiger Angaben förmlich zu belehren. Teil A Belehrung - der Anlage 3 kann hierbei Verwendung finden.

2.4.2 Die Fragestellungen sind jeweils auf der Grundlage der bestehenden Erkenntnislage individuell vorzubereiten. Im Gesprächsverlauf auftretende Widersprüche oder Unklarheiten sind möglichst unmittelbar zu hinterfragen,

2.4.3 Das Gespräch ist zu protokollieren und der Inhalt von den Teilnehmern unterschriftlich Dolmetscher Übersetzung. zu bestätigen. Wurde bestätigt eine Dolmetscherin die oder ein

hinzugezogen,

diese/r

ordnungsgemäße

10/13

VS - Nur für den Dienstgebrauch 2.4.4 Auf Wunsch wird der befragten Person und / oder deren Rechtsbeistand eine Kopie des Gesprächsprotokolls ausgehändigt.

2.4.5 Die Ausländerbehörde leitet das Protokoll des Sicherhertsgespräches in Kopie den nach Ziffer 1.3.1 beteiligten Stellen mit ihrer eigenen Bewertung und unter Darlegung des beabsichtigten werteren ausländerrechtlichen Vorgehens zur Stellungnahme zu. 2.4.6 Die Ausländerbehörde trifft ihre Entscheidung unter Berücksichtigung dieser Stellungnahmen. Macht eine nach Ziffer 2.4.5 beteiligte Stelle erhebliche Bedenken gegen das beabsichtigte wertere ausländerrechtliche Vorgehen geltend und vermag die Ausländerbehörde diesen nicht abzuhelfen, so findet Ziffer 1.3.8 sinngemäß Anwendung.

Im Gegensatz zu den Sicherheitsanfragen nach Ziffer 1 kann die Ausländerbehörde Sicherheitsbefragungen darüber hinaus auch unabhängig von einem Antrag auf Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels durchfuhren, wenn vorliegende Erkenntnisse, z.B. aufgrund von Mitteilungen nach § 87 Abs. 2 AufenthG, hierzu Anlass geben.

3.

Sicherheitskonferenz NRW

Die in meinem Hause eingerichtete „Sicherheitskonferenz N R W " * * * hat die Aufgabe, durch beenden. systematische den Zusammenarbeit von Sicherheitsbehörden und Ausländerbehörden Aufenthalt ausländischer islamistischer Gefährder zu

3.1

Lassen vorliegende Erkenntnisse den Schluss zu,

dass eine

Person

islamistisch-extremistische Zielsetzungen verfolgt, so sind Entscheidungen über den (weiteren) Aufenthalt in enger Abstimmung mft meinem Hause zu treffen.

*** siehe mein Runderlass vom 2 5 . September 2006 - 1 5 - 3 9 . 1 5 1 -4 / 42-62.07.07 -

11/13

VS - Nur für den Dienstgebrauch in Zweifelsfällen sollte hierzu eine formlose Vorabklärung erfolgen.

Besteht ein islamistisch-extremistischer Hintergrund, so ist mir der Vorgang unter Darlegung des Sachverhaltes auf dem Dienstweg unter der Anschrfft

Innenministerium NRW Abteilung 1 / Referat 15.4 40190 Düsseldorf

zur Prüfung vorzulegen. Im Rahmen der Prüfung wird entschieden, ob der Fall der Sicherheitskonferenz NRW zur weiteren Beratung zugeleitet wird.

Kommt die Sicherheitskonferenz NRW zu dem Ergebnis, dass nach Erkenntnislage eine Aufenthaltsbeendigung geboten ist stimmt in

der die

Ausländerbehörde das weitere ausländerrechtliche Vorgehen Zusammenarbeit mit der Sicherheitskonferenz NRW ab.

enger

Informationsübermittlungen durch die Auslanderbehörden

Nach § 16 Abs. 1 des Gesetzes über den Verfassungsschutz in NordrheinWestfaien (VSG NRW) sind die Ausländerbehörden verpflichtet, ihnen bekannt gewordene Informationen über Bestrebungen oder Tätigkeiten nach § 3 Abs. 1 VSG NRW der Verfassungsschutzbehörde zu übermitteln, wenn tatsächliche Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass diese Informationen für die Erfüllung der Aufgaben der Verfassungsschutzbehörde erforderlich sind.

Die Anhaltspunkte

können sich

auf extremistische oder terroristische Inland beziehen und auch solche

Bestrebungen durch Ausländer im

Bestrebungen betreffen, durch die auswärtige Belange der Bundesrepublik Deutschland gefährdet werden oder die gegen den Gedanken der

Völkerverständigung gerichtet sind.

Die Infomiationsübermittlungspflicht bezieht sich insbesondere auf Ausländer, bei denen tatsächliche Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass sie einer der in 12/13

VS - Nur für den Dienstgebrauch Anlage 3 (Teil E) aufgeführten Organisation oder Gruppe angehören oder diese unterstützen. Sie erstreckt sich vor allem auf Ausländer, die aus einem der in Anlage 3 (Teil F -Staatenliste-) genannten Herkunftsland stammen.

Die tatsächlichen Anhaltspunkte sind der Verfassungsschutzbehörde (s. Ziffer 1.3.1) mit den Grund Informationen zu der betroffenen Person unverzüglich zu übermitteln.

4.2

Nach § 30 Abs. 1 des Polizeigesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen (PolG NRW) können öffentliche Stellen, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist, von sich aus personenbezogene Daten an die Polizei übermitteln, wenn dies zur Erfüllung polizeilicher Aufgaben erforderlich erscheint

Soweit Ihnen im Rahmen Ihrer Aufgabenwahrnehmung insofern maßgebliche Sachverhalte bekannt werden, bitte ich um Unterrichtung des

Landeskriminalamtes NRW. Dies gilt insbesondere, wenn nach den Kriterien des BKA-Merkblattes für Ausländerbehörden zum Erkennen von potenziellen islamistischen Gewalttätern (siehe Anlage 1) eine Information angezeigt ist

4.3

Mit

Artikel

9a

des

Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetzes Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG) geändert

vom Im

05.01.2007

wurde

das

Zusammenhang mit den Zuverlässigkeftsprüfungen nach § 7 LuftSiG obliegt den Ausländerbehörden nunmehr eine Nachberichtspflicht gegenüber der Luftsicherheitsbehörde (§ 7 Abs. 9 i.V.m. Abs. 3 Satz 1 Nr. 5 LuftSiG). Die Änderung ist am 24.01.2007 in Kraft getreten. Auf meinen Runderlass vom 01.02.2007- 15-39.23.00-4-TerrBekErgG - nehme ich Bezug.

Meinen Runderlass vom 29. August 2003 -14/43.151 VS-NfD - hebe ich auf.

Ich bitte um Weiterleitung dieses Erlasses an die Ausländerbehörden Ihres Bezirks.

Im Auftrag

13/13

Sicherheitsrechtliche Befragung der/des
Ausländerbehörde

vom

A n l a g e 3 (Teil A)

Ort. Datum

Sicherheitsrechtliche Befragung zur Klärung von Bedenken gegen den weiteren Aufenthalt im Bundesgebiet

A. Belehrung über die Rechtsfolgen falscher oder unvollständiger Angaben
Frau/Herr
Name Akademische Grade/Titel

Vorname(n)

Geburtsdatum

Geburtsort/kreis/staat

erklärt durch Unterschrift, dass sie/er über folgende Punkte belehrt worden ist:

1.

Diese Befragung dient der Feststellung, ob gegen meinen weiteren Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland Bedenken bestehen. Sollte ich in dieser Befragung frühere Aufenthalte im Bundesgebiet oder in anderen Staaten verheimlichen oder in wesentlichen Punkten falsche oder unvollständige Angaben über Verbindungen zu Personen oder Organisationen machen, die der Unterstützung des internationalen Terrorismus verdächtig sind, wird dies in der Regel zu meiner Ausweisung führen (§ 54 Nr. 6 AufenthG). Sollte ich im Übrigen falsche oder unvollständige Angaben machen, um einen Aufenthaltstitel zu erlangen, kann dies ebenso meine Ausweisung nach sich ziehen. Dies gilt auch, wenn ich an Maßnahmen der Ausländerbehörde nicht mitwirke, obwohl ich hierzu rechtlich verpflichtet bin (§ 55 Abs. 2 Nr. 1 Aufenthaltsgesetz). Meine nachfolgenden personenbezogenen Daten können gemäß § 73 Abs. 2 AufenthG den zuständigen Sicherheitsbehörden zur Prüfung von Versagungsgründen gemäß § 5 Abs. 4 AufenthG i.V.m. § 54 Nr. 5 oder 5a AufenthG oder zur Prüfung von Sicherheitsbedenken übermittelt werden.

2.

3.

4.

Ich wurde in einer mir verständlichen Sprache belehrt und habe die Belehrung verstanden.

Unterschrift

1

Sicherheitsrechtliche Befragung der/des

vom A n l a g e 3 (Teil B)

B. Auskünfte
(Bitte Zutreffendes ankreuzen und ggf. Zusatzfragen beantworten - für weitere Angaben kann auch ein gesondertes Blatt verwendet werden) 1.1 Haben Sie sich in Deutschland jemals an politisch, ideologisch oder religiös motivierten Gewalttätigkeiten beteiligt oder dazu aufgerufen? • • 1.1.1 nein ja

Wenn ja: Wann und wo haben Sie sich daran beteiligt bzw. dazu aufgerufen?

1.1.2

Wenn ja: In welcher Weise haben Sie sich daran beteiligt bzw. dazu aufgerufen?

1.2

Haben Sie sich außerhalb Deutschlands jemals an politisch, ideologisch oder religiös motivierten Gewalttätigkeiten beteiligt oder dazu aufgerufen? • • nein ja

1.2.1

Wenn ja: Wann und wo haben Sie sich daran beteiligt bzw. dazu aufgerufen?

1.2.2

Wenn ja: In welcher Weise haben Sie sich daran beteiligt bzw. dazu aufgerufen?

1.3

W u r d e n Sie w e g e n Ihrer politischen, ideologischen oder religiösen Einstellung jemals verfolgt? • • nein Ja

1.31

Wenn ja: Nennen Sie ggf. die Organisationen oder Gruppierungen, in der Sie tätig waren und ihre Funktion darin

2

Sicherheitsrechtliche Befragung der/des

,

vom

5.1 Haben Sie eine der in Teil E genannten Gruppe oder Organisation jemals unterstützt oder sind Sie für sie tätig geworden? • • 5.1.1 nein ja

Wenn ja: Welche Gruppe/Organisation? Bitte lfd. Nr. aus Teil E eintragen:

5.1.2

Wenn ja: Welcher Art waren diese Unterstützungshandlungen oder Tätigkeiten (z.B. Spenden)?

5.1.3

Wenn ja: Wann haben Sie diese Unterstützungshandlung bzw. Tätigkeit geleistet?

6.1

Hatten Sie j e m a l s Kontakt zu einer Person, von der Sie wissen, dass sie einer in Teil E genannten Gruppe oder Organisation nahe stand, nahe steht oder angehört? • • nein ja

6.1.1

Wenn ja: Zu welcher Person haben bzw. hatten Sie Kontakt?

6.1.2

Wenn ja: Um welche Gruppe/Organisation geht es? Bitte lfd Nr. aus Teil E eintragen:

6.1.3

Wenn ja: Welcher Art ist/war dieser Kontakt?

6. l .4 wenn ja: Seit wann oder in welchem Zeitraum haben hatten Sie diesen Kontakt?

Sicherheitsrechtliche Befragung der/des

vom

9.1

Halten Sie sich seit Ihrer Einreise ununterbrochen im Bundesgebiet auf? • • ja nein

9.1.1 Wenn nein: In welchen Staaten haben Sie sich während dieser Unterbrechungen aufgehalten? (anzugeben sind nur Auslandsaufenthalte in den letzten 10 J

9.1.2

Wenn nein: Wann und zu welchem Zweck haben Sie sich in diesen Staaten autgehalten?

10.1

Haben Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt, d.h. vor der bei Frage 8.1 angegebenen Einreise, in Deutschland aufgehalten (ggf. auch unter einem anderen Namen oder einer anderen Identität) ? • • nein ja

10.1.1 Wenn ja: In welchem Zeitraum und zu welchem Zweck?

10.1.2 Wenn ja: Ggf. unter welchem anderen Namen bzw. welcher anderen Identität?

11.1

Sind Sie jemals aus Deutschland oder einem anderen Schengen-Staat' ausgewiesen oder abgeschoben worden? • • nein ja

11.1.1 Wenn ja: Aus welchem Staat?

11.1.2 Wenn ja: Wann und warum?

' Schengen-Staaten sind neben Deutschland Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, L u x e m b u r g , Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden und Spanien. 6

Sicherheitsrechtliche Befragung der/des

,

vom

12.1

Besitzen Sie eine weitere Staatsangehörigkeit? • • nein ja

12.1.1 Wenn ja: Welche Staatsangehörigkeit(en)?

12.2

Besaßen Sie früher jemals eine andere Staatsangehörigkeit? • • nein ja

12.2.1 Wenn ja: Welche Staatsangehörigkeit(en)?

13.1 •

Besitzen Sie Reisedokumente eines Staates, dessen Staatsangehöriger Sie nicht oder nicht mehr sind? nein ja

13.1.1 Wenn ja: Weiche Reisedokumente?

14.1 Haben sie sich schon einmal in einem der in Teil F genannten Staaten - Ihr Herkunftsstaat ausgenommen aufgehalten? • • nein ja

14.1.1 Wenn ja: In welchem Staat/welchen Staaten

14.1.2

Wenn ja: In welchem Zeitraum und zu welchem Zweck?

Sicherheitsrechtliche Befragung der/des

vom

15.1

Haben Sie j e m a l s gefälschte oder ungültige Papiere verwendet? • • nein ja

15.1.1 Wenn ja: Wann und ggf. unter welchem Namen?

16.1

W a r e n Sie jemals in Forschungszentren oder anderen Einrichtungen in Deutschland oder im Ausland tätig, die mit der Entwicklung oder Erforschung von ABC-Waffen oder Kampfstoffen befasst sind? • • nein ja

16.1.1 Wenn ja: Wann oder in welchem Zeitraum?

16.1.2 Wenn ja: Wo?

17.1

Haben Sie Militärdienst in Ihrem Heimatland oder in einem Drittstaat geleistet?

• •

nein ja

17.1.1 Wenn ja: In welchem Zeitraum

17.1.2 Wenn ja: Wo und bei welcher Einheit?

8

Sicherheitsrechtliche Befragung der/des

vom

18.1

Haben Sie an einer Spezialausbildung (Gebrauch von Sprengstoffen oder Chemikalien, Kampfausbildung, Flugausbildung, Lizenz für Gefahrguttransporte usw.) teilgenommen?
• nein

ja

18.1.1 Wenn ja: Welche Ausbildung?

18.1.2 Wenn ja: Wo und in welchem Zeitraum?

19.1

Haben Sie je für einen Nachrichtendienst gearbeitet oder hatten Sie Kontakt zu einem Nachrichtendienst? • • nein ja

19.1.1 Wenn ja: Welcher Nachrichtendienst?

19.1.

Wenn ja: Wo und wann?

20

Die Beantwortung der folgenden Frage ist freigestellt: Möchten Sie unmittelbaren Kontakt mit den Sicherheitsbehörden (Polizeibehörden oder Verfassungsschutzbehörden von Bund und Land) aufnehmen? • • • nein ja Keine Angaben

Sicherheitsrechtliche Befragung der/des

vom

A n l a g e 3 (Teil C)

C. Erklärung

Ich bin der deutschen Sprache • • mächtig und habe die Belehrung und die mir gestellten Fragen verstanden. nicht oder nicht ausreichend mächtig. Die Beiziehung eines Dolmetschers war notwendig.

Ich b e s t ä t i g e , • • d a s s der Fragebogen sowie die Anlagen v o n mir eigenhändig wahrheitsgemäß ausgefüllt w u r d e n . D a s s i c h g e g e n ü b e r der D o l m e t s c h e r i n / d e m D o l m e t s c h e r w a h r h e i t s g e m ä ß e A n g a b e n g e m a c h t h a b e .

Unterschrift

Erklärung der Dolmetscherin/des Dolmetschers:
Name. Vorname Anschrift

Die o r d n u n g s g e m ä ß e Ü b e r s e t z u n g d e r B e l e h r u n g , der F r a g e n u n d A n t w o r t e n s o w i e der v o n mir n a c h A n gaben der/des Befragten vorgenommene Eintragungen werden bestätigt

Unterschrift Dolmetscherin/Dolmetscher

10

- 15 Anlage 3 (Teil E)

GRUPPEN UND ORGANISATIONEN 1. Abu Nidal Organisation - ANO (alias Fatah Revolutionary Council/Fatah-Revolutionsrat, alias Arab Revolutionary Brigades/Arabische Revolutionäre Brigaden, alias Black September/Schwarzer September, Revolutionary Organisation of Socialist Muslims/Revolutionäre Organisation der Sozialistischen Moslems), Palästina 2. Abu Sayaf, alias Abu Sayyaf, alias Abu Sayaf Group (ASG); Indonesien, Malaysia, Philippinen 3. Al-Aqsa e.V., Aachen 4. Ai-Aqsa-Martyr's Brigade (Al Aksa Märtyrerbrigade), Palästina 5. Albanische Nationalarmee (Armata Kombetare Shqiptare - AKSh) 6. Al-Takfir wal-Hidjra - TWH (Bewegung der Exkommunikation und der Auswanderung) 7. Al-Qa'ida, auch: Al Qaida, Al Qaeda und Al Kaida; Abu Hafs Al Masri-Brigaden inbegriffen 8. Al Tawhid (Glaube an die Einheit Gottes) 9. Ansar al Islam - AAI (Unterstützer des Islam): vormals: Djund al-lslam; auch: Ansar al-Suna, vormals: Jaish Ansar al-Suna; Irak 10. Continuity Irish Republican Army (CIRA) 11. Wahre IRA (Real IRA) 15

-16-

12. Arbeiterpartei Kurdistans (Partiya Karkeren Kurdistan - PKK), umbenannt in Freiheits- und Demokratiekongress Kurdistans (Kongreya Azadi u Demokrasiya Kurdistan - KADEK), umbenannt in Volkskongress Kurdistans (Kongra Gete Kurdistan - KONGRAGEL) 13. Armee Islamique du Salut - AIS (Islamische Heilsarmee), Algerien 14. Aum Shinrikyo (alias AUM, alias Aum Supreme Truth, alias Aleph), Japan 15. Babbar Khalsa, Indien 16. Baskisches Vaterland und Freiheit (Euskadi Ta Askatasuna/Tierra Vasca y Libertad-E.T.A.) 17. En Nahda (Bewegung der Erneuerung), Tunesien 18. Freie Jugendbegegnung Kurdistans (Tergera Ciwanen Azad a Kurdistan-TECAK) umbenannt in Demokratischer Jugendkonföderalismus Kurdistans (Koma Komalen Ciwanen Demokratik a Kurdistan-KOMALEN CIWAN) 19. Freiheitsfalken Kurdistans (Teyrebazen Azadiye Kurdistan - TAK) 20. Front der Kämpfer des islamischen Großen Ostens - IBDA-C (Islami Büyük Dogu Akincilar - Cephesi), Türkei 2 1 . Front für nationale Vereinigung (Fronti per Bashkim Kombetar Shqipta - FBKSh) 22. Front Islamique du Salut - FIS (Islamische Heilsfront), Algerien 23. Fuerzas armadas revolucionarias de Columbia - FARC (Revolutionäre Armee von Kolumbien) 24. Gama'a al-Islamiyya (islamische Gemeinschaft) (alias Al-Gama'a al-Islamiyya, Gl), Ägypten 25. Groupes Islamiques Armes - GIA (Bewaffnete Islamische Gruppen). Algerien 26. Groupe Islamique Combattant Marocain GICM, Marokko
16

I

- 17 -

27. Groupe Salafiste pour la Predication et le Combat (Salafistische Gruppe für Predigt und Kampf), Algerien 28. HAMAS - Harakat al-Muqawama al-Islamiyya (Islamische Widerstandsbewegung); Hamas-Izz al-Din al-Qassem inbegriffen; Palästina 29. Hezb-e Islami (HIA) - Afghanistan 30. Hizb Ai-Da'wa Al-Islamiya (Partei des islamischen Rufes) - DA'WA; Irak 3 1 . Hizb Allah (Partei Gottes); auch: Hisbollah und Hisbullah; Libanon 32. Hisbollah-Mudschaheddin (HM) 33. Hizb ut-Tahrir - HuT (Islamische Befreiungspartei;) auch: Hizb ut -Tahrir al-Islami 34, Internationaler Sikh-Jugendverband (International Sikh Youth Federation - ISYF ), Indien 35. Islami Hareket (Islamische Bewegung) - IH; Türkei 36. Islamischer Bund Palästina - IBP 37. Islamische Wohlfahrtsorganisation Herne e.V. - IWO 38. Jemaah Islamiyah - JI (Islamische Gemeinschaft), Indonesien 39. Jihad Islami - JI (Islamischer Jihad); auch: Al-Jihad al-lslami, Ägypten

17

- 18 40. Kahane Chai (Kach), Israel 4 1 . Kalifatsstaat (Hiiafet Devleti); vormals: Verband der islamischen Vereine und Gemeinden e.V. - ICCB, sc genannter KaplanVerband 42. Khalistan Zindabad Force (KZF), Indien 43. Kommunistische Partei der Philippinen; einschließlich der New People's Army - NPA (Neue Volksarmee), verknüpft mit Sison Jose Maria C. (alias Armando Liwanag, alias Joma, NPA-Führer der Kommunistische Partei der Philippinen; einschließlich der NPA) 44. Lashkar-e Tayyba - LET (Armee der Guten), Pakistan 45. Leuchtender Pfad (Sendero Luminoso - SL), Peru 46. Libyan Islamic Fighting Group - LIFG (Al-Jama'a al-Islamiyya al-Mugatila); Libyen 47. Maoistische Kommunistische Partei (Maoist Kommunist Parti - MKP), früher TKP (ML) bzw. Ostanatolisches Gebietskomitee (DABK), Türkei 48. Marxistisch-Leninistische Kommunistische Partei (Marksist-Leninist Komünist Partisi - MLKP), Türkei 49. Moro Islamic Liberation Front - MILF, Philippinen 50. Mujahedin-e Khalq Organisation (MEK oder MKO) (außer National Council of Resistance of Iran/Nationaler Widerstandsrat von Iran - NCRI), (alias National Liberation Army of Iran/ Nationale Befreiungsarmee Iran (NLA, militanter Flügel der MEK), People's Mujahidin of Iran / Volksmudschaheddin Iran (PMOI), Muslim Iranian Students Society/Islamisch-Iranischer Studentenverband) 5 1 . Muslimbruderschaft - MB (Jama'at al-Ikhwan al-Muslimin) 52. Nationale Befreiungsarmee (Ejército de Liberación Nacional), Kolumbien

18

1953. Nationale Befreiungsfront Kurdistans (Eniya Rizgariya Netewa Kurdistan - ERNK), umbe-nannt in Kurdisch Demokratische Volksunion (Yekitiya demokratik a geie kurd - YDK), umbenannt in Kurdische Demokratische Union Civata Demokratik Kurdistan CDK)

19

- 20 -

54. Palestine Liberation Front - PLF (Palästinensische Befreiungsfront) 55. Palestinian Islamic Jihad - PIJ (Palästinensischer Islamischer Dschihad ); auch: Harakat al-Jihad al-Islami al-Filastini; 56. Partei der freien Frau (Partiya Jinen Azad -PJA), umbenannt in Freiheitspartei der Frauen Kurdistans (Partiya Azadiya Jina KurdistanPAJK) und Union der freien Frauen (Yekiniyen Jina Azad - YJA) 57. Pasban-e Khatm-e Nabuwat - PKN (Bewahrer/ Wächter des Siegels des Prophetentums), Pakistan 58. Popular Front for the Liberation of Palestine - PFLP (Volksfront für die Befreiung Palästinas) 59. Popular Front for the Liberation of Palestine - General Command (Generalkommando der Volksfront für die Befreiung Palästinas) (alias PFLP-General Command, alias PFLP-GC)

60. Revolutionary People's Liberation Army/Front/Party - DHKP/C ( RevolutionäreVolksbefreiungsarmee/-front/-partei, Devrimci Sol/Revolutionäre Linke - Dev Sol), Türkei 6 1 . Stichting Al Aqsa (Al-Aksa-Stiftung); alias Stichting Al Aqsa Nederland, alias Al Aqsa Nederland 62. Tabligh-i Jama'at -TJ (Gemeinschaft zur Verkündung) 63. Tamilische Befreiungstiger (Liberation Tigers of Tamil Eelam-LTTE) 64. Tawhid wa'l Jihad (Monotheismus und Heiliger Krieg) - TWJ 65. Türkische Arbeiter- und Bauernbefreiungsarmee (Türkiye isci Köylü Kurtulus Ordusu -TIKKO) 66. Türkische Hizbullah - TH

- 21 -

67. Türkische Kommunistische Partei /Marxisten-Leninisten (Türkiye Komünist Partisi/Marksist-Leninist - TKP/ML) 68. Vereinte Selbstverteidigungsgruppen von Kolumbien (Autodefensas Unidas de Colombia - AUC) 69. Rote Brigaden für den Aufbau der kämpfenden kommunistischen Partei (Brigate-Rosso per la Costruzione del Partito Cominista Combattente) 70. Yatim Kinderhilfe e.V., Essen 71. Revolutionäre Organisation 17. November (Dekati Evdomi Noemvri)

21

Anlage 3 (Teil F) Staatenliste 1. Afghanistan 2. Albanien 3. Algerien 4. Aserbeidschan 5. Ägypten 6. Bahrain 7. Bangladesh 8. Benin 9. Bosnien-Herzegowina 10. Brunei 11. Burkina Faso 12. Dschibuti 13. Elfenbeinküste 14. Eritrea 15. Gabun 16. Gambia 17. Guinea 18. Guinea-Bissau 19. Guyana 20. Indien (einschließlich Sikkim) 21. Indonesien 22. Irak 23. Iran 24. Israel 25. Jemen 26. Jordanien 27. Kamerun 28. Kasachstan
29. Katar

36. Malediven 37. Mali 38. Marokko 39. Mauretanien 40. Mazedonien 41. Mosambik 42. Niger 43. Nigeria 44. Oman 45. Pakistan 46. Palästina 47. Philippinen 48. Russische Föderation (nur Dagestan, Inguschetien und Tschetschenien) 49. Saudi-Arabien 50. Senegal 51. Serbien (nur Kosovo) 52. Sierra Leone 53. Somalia 54. Sir Lanka 55. Sudan 56. Surinam 57. Syrien 58. Tadschikistan 59. Togo 60. Tschad 61. Tschetschenien 62. Tunesien 63. Türkei 64. Turkmenistan 65. Uganda 66. Usbekistan 67. Vereinigte Arabische Emirate

30. Kirgisistan 31. Komoren 32. Kuwait 33. Libanon 34. Libyen 35. Malaysia