rechtsextreme
äuser
in
hürin
en
Broschüre
rst llt
anläßlich
der
antifaschistischen
Kaffeefahrt
am
0 5 . 0 7 . 2 0 0 3 v
eranstaltet
von:
Landesarbeitsgemeinschaft
Antirassismus/Antifaschismus
LAG)
unterstützt
durch
lokale
antifaschistische
und
antirassistische
Initiativen
ech
t
Zentren
Häuser
Läden
in
Thüringen
Re
chtsextreme
und
rassistische
Einstellungen
sind
in
Thüringen
mehr
heitsfähig,
dies belegt die jährlich stattfmdende Umfrage
Thü-
ri
n
gen-Monitor .
Rechte Strukturen
und
Ideologien sind fest veran-kert, Anschläge
und
Übergriffe
auf
alles vermeintlich Undeutsche sind trauriger Alltag.
Und
doch
befindet sich die Neonaziszene
im
Umbruch. Vorbei sind die Zeiten, in denen sich die Nazis jeden Sams-
tag
landauf landab zu Aufmärschen versammelt haben, zu gering war der
Zuspruch
der
Anhänger dem
Wanderzirkus
von
Ort
zu
Ort
zu folgen.
Der
Spitzeleinsatz des Verfassungsschutzes
und
das
NPD-
Verbotsverfahren
haben
auch ihr übriges dazu getan, die Szene zu verunsichern.
Die
Nazis setzen
nun auf
eine neue Strategie. Die rechts-extreme Infrastruktur wird ausgebaut; extrem rechte Orientierungen finden ihren Ausdruck in einem eigenen Lifestyle, der besonders un-ter den Jugendlichen Anklang fmdet; die bereits gewonnenen Anhän-ger werden ideologisch geschult.
azu bedarf es
einem
veränderten
Netzes
an Infra
und
Unter-stützungsstrukturen:
Rechte
Zentren
und
Häuser reihen sich in das
Konzept
der National Befreiten
Zonen
ein.
0-Ton
Steffen Hupka in der Deutschen Stim-me
11
/1999:
Das
Objekt muss unsere Nachschubbasis
und
unsere
Heimatfront
sein. (
..
) Steht das
Objekt auf
relativ sicheren Füßen, kann
man darangehen,
weitere Freiräume zu erobern.
Der
Privatbe-sitz soll zudem vor
dem
staatlichen Zugriff schützen.
In
den neuen Ländern liegt ein-deutig der Schwerpunkt dieser Entwicklung. Hier sind die Immobilienpreise günstig
und
die Käufer hoffen
auf
eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung.
Antifaschistinnen haben
von
Anfang an
auf
diese Entwicklung hinge-wiesen
und
gegen diese Zentren
und
Häuser mobilisiert.
In
den wenig-sten Fällen sind
sie
hierbei
von
und in den betroffenen Kommunen
und
Städten unterstützt worden.
Ä
hnli
ch
es
gilt auch für Rechte Läden
und
den Versandhandel. Die
Zu-
nahme der Bedeutung
von
rechten Symbolen, Codes
und
Lifestyle ge-rade in der J ugendkultur, aber nicht
nur
dort, ist deutlich
zu
beobach-ten. Die Träger dieser Kultur verfügen nicht zwangsläufig über ein ge-festigtes Weltbild. Deshalb sind sie
noch
lange nicht unpolitisch -ihre Ideologie setzt sich oftmals aus autoritären, rassistischen und nationali-stischen Versatzstücken zusammen: Rechte Läden
und
Versandhandel bedienen diesen Trend erfolgreich.
Daneben
ist der Handel mit Rech-ter Musik, Klamotten, Fanzines, Accessoires die ökonomische Stütze der nicht parteilich gebundenen rechtsextremistischen Szene.
Der
Internethandel
darf
nicht vergessen werden. Dieser vollzieht sich nicht
nur
in einer virtuellen Welt. Auch
für
diesen Handel gilt:
Es
gibt Betrei-ber, Büros, Lager, Versandstrukturen. Auch diese wollen
w r
benen-nen. Soll diese Entwicklung gestoppt werden, müssen wir die Akteure
vor
Ort
stärken, das Thema einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen
und Druck
aufbauen. Die Ruhe der Rechten Hausherren
und
Ladenbe-sitzer zu stören war Ziel verschiedener Demonstrationen, Kampagnen
und
Aktivitäten
vor
Ort. Die Antifaschistische Bustour am
5.
Juli will diese ausdrücklich unterstützen. Diese Broschüre dokumentiert einige dieser Rechten Zentren, Häuser
und
Läden, beileibe aber nicht
alle.
Es
fehlen u.a. Läden
und
Treff-
punkte in
Weimar,
Altenburg
und
Nord-
hausen.
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