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Kapitel 1 Die Welt des Einen
Wer ist Gott? 1. Ist Gott der Allmächtige Gott oder nur ein teilmächtiger Gott? Ist Er der Eine, der Seinen Sohn geboren hat, durch den Er das Universum erschaffen hat? Oder wurde Sein Sohn nie geboren oder von Ihm erschaffen? 2. Ist der Sohn Gottes der Allmächtige Vater selbst oder ist der Vater der Sohn, oder sind beide eins; und wie sind Sie eins? 3. Ein Mann und seine Frau sind ein Fleisch, und dennoch sind sie getrennt. Kann Gottes Geist an einem bestimmten Ort lokalisiert werden? 4. Gott hat keinen Anfang und kein Ende. Er schuf das Universum. Gott schuf die Zeit, die ihren Ausdruck in der Materie, in der Zeit, in Raum und Licht fand. 5. Keine Zeit - kein Raum - kein Licht, bedeutet hier soviel wie das Nichts, aber nicht so in Gottes Gedanken. 6. In Zeit und Raum bewegen sich die Objekte. In der Zeitlosigkeit muss sich nichts irgendwohin bewegen. Alles ist!

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Ewigkeit 7. Ewigkeit ist weder eine unendliche Zeitspanne noch ist sie eine an die Zeit orientierte Dimension. Ewigkeit ist jetzt, sie wurde nicht geboren oder erschaffen. 8. Wir kamen von der Ewigkeit und gehören für immer zu ihr. 9. Das physische Gehirn verarbeitet nicht die Zeitlosigkeit, unser Geist tut das. Geist und Leben 10. Der Geist des Lebens ist der Geist über den die Bibel spricht. Er ist nicht ein hocus-pocus Geist, er ist das Leben selbst. 11. Das Leben existiert in seiner reinsten Bedeutung des Wortes. 12. Es ist nicht eine Idee oder eine Form, es durchdringt alle Lebensformen. Es ist. Punktum. 13. Mehr Leben bedeutet mehr Ewigkeit. Mehr Geist bedeutet mehr Gesundheit, Energie und Bewegung. 14. Weniger Leben bedeutet weniger Geist und Verfall (Zerfall des Lebens), schwindende Kraft und Tod des Stofflichen. 15. Übergang oder Umwandlung von einer Form in die andere Form ist eigentlich keine Umwandlung. Jede Form für sich ist einzigartig. 16. Leben geht nicht von einer Lebensform in die andere über, sondern es bleibt als ein Ganzes. 17. Formen erlangen Leben wenn sie es brauchen oder danach rufen. 18. Leben dient jedem, der

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es braucht. 19. Eine Form muss nicht sterben, sie kann verwandelt werden in eine vollendete Form, welche aufhört eine Form zu sein im physischen Sinn dieser Welt. 20. Daher können diese Formen geistige Wesenheiten werden, übernatürlich und ewig. Aber, weil sie einmal Formen waren, tragen sie das Element der früheren irdischen Identität in sich. 21. Alle himmlischen Formen haben ihre Identitäten übernommen von etwas ortsgebundenem, berührbarem mit den Augen wahrnehmbarem. 22. Alles materiell wahrnehmbare kann kontrolliert werden. 23. Geist kann nicht kontrolliert werden, darum wird er mit dem Wind verglichen. 24. Menschliche Autorität kann das Leben behüten und bewahren, aber wenn diese Autorität missbraucht wird, zieht sich dieses Leben zurück und verharrt gänzlich unbeweglich im Reich des Lebens, so als ob es darauf warten würde von einer anderen Lebensform angezogen zu werden. 25. Der Tod ist der Dieb, nicht das Leben. 26. Der Tod existiert im Reich der Materie. 27. Leben dient und nimmt niemals, so wie die Liebe immer gibt und teilt. Gottes Liebe 28. Liebe ist der Geist des Lebens, stimuliert es und bewirkt seine Kraft. 29. Die Sehnsucht zu erschaffen ist an

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sich ein Akt der Liebe. 30. Wir sind aufgrund von Liebe. 31. Ich schreibe aufgrund dieser Liebe und ich liebe es diese Worte zu schreiben. 32. Ich kümmere mich darum, weil Er sich darum kümmert. 33. Ich rege an, weil Er mich angeregt hat. 34. Aus der Liebe wird alle Schöpfungskraft geboren. 35. Liebe kann niemals korrupt werden. Liebe triumphiert über Materie und über alle Lebensumstände. 36. Liebe verlässt jede materielle Form wenn sie missachtet und missbraucht wird. 37. Liebe besitzt keine Selbstidentität. 38. Liebe kann nicht besessen und kontrolliert werden, noch kontrolliert sie irgendjemanden. 39. Liebe und Freiheit sind gleichbedeutend, sie sind das vollkommene Paar. 40. Wenn die Freiheit durch Selbstsucht eingeschränkt wird, hört die Liebe auf. 41. Selbstsucht ist physisch, Besitz ergreifend und kontrollierend und darum nicht vereinbar mit Liebe. 42. Ohne Liebe würden wir nicht existieren, so wie jede physische Lebensform nicht in das Sein kommen würde ohne Liebe. 43. Liebe brachte alle Formen ins Sein um sich zu teilen und fortzupflanzen. 44. Liebe ist immer eine Handlung. 45. Liebe spornte die Schöpfung an und brachte Adam und Eva in Eden hervor. 46. Liebe gab ihnen die Freiheit das Gebot zu übertreten. 47. Liebe kann wieder zurückgerufen werden wenn „ihre“ (hebräisch AHAVA, weiblich) Voraussetzungen erfüllt und ihr Umfeld wiederhergestellt ist. 48. Reue und Buße kann alles ändern sogar die Uhr zurückstellen. 49. Liebe

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kann sehr stark sein, wenn das Umfeld attraktiv vorbereitet ist. 50. Je besser das Umfeld um so stärker wird die Liebe. 51. Ein Raum der schön geschmückt, sauber und wohlriechend ist, gibt uns die Freiheit auszuwählen, so ist es wenn die Liebessalbung fließt. Engel 52. Engel sind Flammen, Winde und dienende Geister. 53. Engel handeln nicht aus eigenem Willen, weil sie keinen haben. 54. Sie haben keine Selbstidentität auf Grund der Tatsache, weil sie tatsächlich Flammen, Winde und Geister sind. Ihre Identität ist in Gott der sie erschuf. 55. Gott hat keine Selbstidentität, nur in dem was Er schuf. Was Er erschuf deutet auf Ihn und bezieht sich auf Ihn. 56. Nichts Geistiges kann durch Physisches kontrolliert werden. 57. Der Schöpfer machte die Dinge nicht aus dem Nichts. Die Materie spielt keine Rolle in seinen Gedanken. 58. Materie kam um verfeinert zu werden, diese Verfeinerung ist der Triumph über die Materie. 59. Ruhm und Herrlichkeit kommen nach dem Sieg. 60. Wenn das Reich des Lebens in das Reich der Materie eintritt, triumphiert das Reich des Lebens über die Materie, niemals anders herum. 61. Niemand kann einen Engel beherrschen, noch können Engel uns beherrschen. 62. Gott herrscht über die

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Engel durch die reinste Form (Ausprägung und Ausdruck) Seiner Liebe. 63. Das Wort Form gehört nicht in dieses Reich, es ist nur eine Beschreibung Seines geistigen Reiches.

64. Wenn Seine Liebe gequält wird, sendet Er Seine Engel um die Übeltäter zu bestrafen. 65. Der Missetäter ist immer ein selbstsüchtiges Wesen. 66. Geist kann nicht einen anderen Geist verletzen, nur physische Ziele können verletzt werden. 67. Nur physische Objekte können verletzt werden. 68. Winde, Flammen und dienende Geister sind niemals das Ziel. 69. Sie erfahren niemals Verletzungen. 70. Engel verstehen uns nicht, noch sind sie dazu fähig. 71. Sie sind niemals dazu gesandt uns zu lehren, sondern nur das Wort Gottes zu überbringen. 72. Engel sympathisieren nicht und zeigen kein Einfühlungsvermögen. Sie argumentieren nicht und ergreifen keine Partei. 73. Sie empfinden keine Barmherzigkeit noch können sie heilen. 74. Engel sind auch nicht fähig von sich selbst zu sprechen weil ihre Identität in Gott ist. 75. Kein Engel kam zum Teich zu Bethesda um das Wasser aufzuwirbeln, noch heilten sie jemanden. 76. Gott selbst heilt und erweckt die Toten durch den Heiligen Geist. Gott ist betrübt unseretwegen, wenn wir Seine Gesetze

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verletzen. 77. Er kann Seinen Geist und Seine Engel von uns zurückziehen und uns unseren eigenen Wünschen übergeben wenn die physischen, leiblichen Triebe die Oberhand gewinnen. 78. Gott befriedigt letztendlich das Verlangen jener, die es lieben in sich selbst zu sein um dadurch selber ein eigenständiger Gott zu sein. 79. Der Allmächtige erlaubt es Göttern aus Fleisch und Blut wie den Pharaonen, Nebuchadnezzars und Cäsaren ihr Eigenes zu haben. 80. Engel sind weder gut noch böse, sie sind nur Engel. 81. Gott ist weder gut noch böse, Er ist Gott. Wie auch immer, Er wählte gut zu sein unseretwegen. 82. Dieselbe Wahl gab Er uns und in dieser Wahl haben wir Gemeinschaft mit dem guten Gott. 83. Die Erkenntnis von Gut und Böse wurde nur für diese Erde gegeben. 84. Heilung geschieht, wenn jemand Gottes mit-fühlendes Herz berührt. 85. Wir werden wie Engel sein, wie sie geschlechtslos. 86. Nicht Mann oder Frau, nicht Sklave oder Freier aber wie Gottes Engel. 87. Im Himmelreich wird unser Wille Sein Wille sein. 88. Unsere Liebe ist Seine Liebe, von Ihm und wieder zurück zu Ihm, was uns wiederum mit seiner Liebe umschließt und alle Seine Geschöpfe am Leben hält. 89. Der Allmächtige sendet manchmal quälende Engel um uns aus der Zwickmühle der Selbstsucht herauszuholen. 90. Keiner Seiner Engel ist böse, aber kann so erscheinen wenn seine Mission nachteilig ist.

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Kapitel 2 Unnötige Komplikation
Satan 1. Satan ist kein ein gefallener Engel und er ist nicht böse. Er ist Gottes anklagender Engel und steht unter dem allwissenden, allgegenwärtigen Willen des Allmächtigen. 2. Menschen betrachten den Ankläger und Fehlersucher als ihren Feind aber nur von ihrer Sicht aus, von unten her. 3. Wer unter der Souveränität Gottes also von oben her Satan betrachtet, macht seinen Job. 4. Kein Engel ist frei und kein Engel durchwandert die Erde ohne Gottes Erlaubnis. 5. Gott bezieht sich auf die Engel als Seine Söhne und deshalb als Seine Familie. 6. Gottes Vertrautheit durch die Beziehung mit den Engeln veranschaulicht, ist nur uns gegeben zu verstehen. Gott gebraucht nicht lange Reden Seine Gedanken zu übermitteln. 7. Das Wesen Seiner Liebe ist die unmittelbare Sprache der geistigen Welt. 8. Im Himmel gibt es keine Dunkelheit, keinen Bedarf für Sonne, Mond und Sterne. Gott ist das Licht und Sein Licht wird Wahrheit genannt. 9. Wahrheit setzt uns frei, während Dunkelheit uns erblinden lässt und uns bindet. 10. Dunkelheit ist nur für diese materielle Welt. 11. Licht füllt die Himmel und die Ewigkeit. 12. Nichts kann sich in diesem Licht verbergen.

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13. Im Himmel existiert keine Zeit, dort sind lange Erklärungen nicht nötig. 14. Sein Wort reist nicht auf den Wellen des Klanges und des Lichts, es ist. 15. Die physische Geschwindigkeit des Klanges und des Lichts so wie wir sie in diesem Bereich der Welt kennen, brauchen wie dort nicht um transportiert zu werden. 16. Die Geistige Welt ist unmittelbar und augenblicklich. 17. Ehe wir einen Gedanken fassen, kennt Gott diesen Gedanken in der Ewigkeit schon. 18. Nicht eine Million oder eine Milliarde Jahre kann Gott oder Seine Hemisphäre ermessen. 19. Satan hatte keine Zeit zu sündigen. 20. Satan hat keine Engel unter sich, weil alle durch Gott erschaffenen Engel Gottes Eigentum sind. 21. Es gibt keine Hierarchien im Himmel nur die Gottesherrschaft. 22. Engel kämpfen nicht unter sich um Positionen oder um die Gunst Gottes. 23. Anders als Menschen haben Engel keine Minder-wertigkeitskomplexe. 24. Gott macht keine Fehler noch ist Er kurzsichtig. 25. Er offenbart Seinen Propheten Zeiten und Epochen da vor Ihm alle Zeiten und Epochen eins sind. Alle fragmentierten Zeitabschnitte unten sind oben immer eins. Aber unten müssen sie ihren Kurs einhalten. 26. Dämonen sind nicht gefallene Engel, sondern tote Seelen und Spiegelbilder des Todes. 27. Die beendeten Lebensenergien, die durch verbotene Praktiken und Wege wieder zurückgerufen wurden, nahmen jeden in Besitz, der die Tür zu ihnen öffnete. 28. Böse Verstorbene,

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gewalttätige Verstorbene und perverse Verstorbene, wenn sie durch okkulte Praktiken wieder zurückgeholt wurden, sowie Hexerei und spiritistische Sitzungen können Macht über die Lebenden bekommen. 29. Diese Dämonen wirken nur durch die Präsenz des Lebens in den Lebendigen. 30. Tote Geister sind unreine Geister, darum sind die Verstorbenen unrein für die noch Lebenden. 31. Teufel sind nicht Satans gefallene Engel. Die jüdischen Verbannten brachten diese Ideen aus dem Exil Babylons und Persien und spielten damit eine Weile. 32. Viele schrieben ihre fantastischen und sensationsgeladenen Bücher. 33. Entlehnte Namen wie Enoch, daher das „Buch Enoch,“ wurden nur aus rein wirtschaftlichen Gründen genutzt. 34. Griechische Mythologie fachte das Feuer des antiken Geistes an. 35. Die biblische Wahrheit konnte nicht Fuß fassen im hellenistischen Geist. 36. Dogmatischer Geist entwickelte sich um die Massen zu kontrollieren und die Anzahl der furchtsamen Gläubigen zu erhöhen. 37. Himmel und Hölle wurden überbetont um die Menschen vor der Hölle abzuschrecken und sie im Himmel zu sammeln, so als würde Gott angstvolle Seelen im Himmel brauchen. 38. Satan wurde der Feind der „Heiligen Kirche“ und des alleinig guten Gottes. 39. Gott war nicht mehr länger der Allmächtige, sondern ein theologischer Gott. 40. Die duale Auffassung, guter Gottes gegen bösen Satan, do-

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minierte die Theologie. 41. Um die Aufmerksamkeit der Menschen zu erlangen, mussten die damals populären Glauben in Erinnerung gehalten werden, ansonsten wäre der Gott Abrahams, Isaacs und Israels im Verborgenen und Dunkeln geblieben. Über Religion 42. Die heidnischen Nationen rings um Israel praktizierten mysteriöse Rituale, die, die Israeliten sehr attraktiv fanden. 43. Einfache Kenntnis von Gott, dem Einen der liebt und handelt hätte ihnen genügt. 44. Die Zehn Gebote drücken Seine Liebe zu uns und unseren Mitmenschen aus und waren ausreichend. 45. Behandle andere nicht so wie du auch nicht behandelt werden möchtest. 46. Liebe und du wirst auch geliebt werden. 47. Stehle nicht, denn du willst auch nicht bestohlen werden. 48. Begehe nicht Ehebruch, du möchtest auch nicht, dass ein Fremder bei deiner Frau liegt. 49. Gib kein falsches Zeugnis, du möchtest auch nicht, dass jemand über dich lügt im Gerichtssaal. 50. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. 51. Siebzig nach Christus wurde der Tempel in Jerusalem zerstört und die Juden wurden wieder ins Exil geführt. 52. Eine andere zeremonielle und institutionelle Religion löste sie ab. 53. Persönliche Beziehung mit Gott war geächtet. 54. Erzwungene Bekehrungen an von Menschen gemachten Glauben und Volksglauben waren alltäglich. 55. Andersgläubige wurden getötet. 56. Kriege

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über offizielle Dogmen der Kirche dauerten über Jahrhunderte an. 57. Der Besitzanspruch an Gott und dem Richtigen und Falschen Glauben erzeugte Angst. 58. Generationen um Generationen wurden nicht durch die Liebe Gottes kontrolliert, sondern durch die Angst vor der Hölle und ewiger Verdammnis. 59. Neugeborene werden getauft, Eltern werden gedrängt der Kirche Treue zu schwören. 60. Ein selbst auferlegter Terrorismus wurde zur Religion des Menschen. 61. Menschliche Gene tragen diese generations-bedingte Elemente der Angst die immer dann auftauchen wenn jemand die Freiheit ausruft. 62. Gott hasst Bedrückung und Einschüchterung. 63. Gott erhöht Befreier. 64. „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil der Herr mich gesalbt hat, die gute Nachricht den Betrübten zu bringen. Er hat mich gesandt die Zerbrochenen in Freiheit hinzu senden, die Gefangenen zu befreien. 65. „Wo der Geist des Herrn Jesus ist, da ist Freiheit.“ 66. So sagte Jesus zu den Juden die an Ihn glaubten, „Wenn ihr meinen Worten folgt, dann seid ihr wirklich meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit kennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ 67. Gott befreit uns nicht aus Seiner Hand aber aus der unterdrückenden Hand des Menschen. 68. Gott befreit uns nicht von der Macht Satans, aber alle sieben Jahre befreit Er uns von Seinem Zorn, den Er durch Satan ausdrückt. 69. Alle fünfzig Jahre erlässt Er uns alle Schulden und Sünden. 70. Er wäscht Seine Hände in

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Unschuld über jene die nicht mehr willig sind sich an Ihn zu hängen. 71. Er überlässt einige sich selbst und zieht Seinen Geist zurück. 72. Wenn NESHAMAH (Der Atem der Seele - Lebenshauch) entzogen wird, gibt es keine Wiederherstellung mehr. 73. Jene, die sich zum Atheismus bekennen, tun es nur der Religion wegen. 74. Nachdem man erleuchtet, aufgeklärt und befreit ist, hat man die Wahl. 75. Man hält sich fest an den Herrn oder hält fest an seinen eigenen Wegen. 76. Erfahrung mit Schmerz und Enttäuschungen durch Religion lässt einen nach Heilung suchen. 77. Ein selbstbezogenes Denken führt zur Selbstbesessenheit, welches wiederum ein schwarzes Loch erzeugt. 78. Implosion ist dann das Ende dieser Selbstsucht. 79. Gesegnet sind jene, die mit der befreienden Wahrheit in Berührung kommen. 80. Gesegnet sind jene, welche die befreiende Stimme der Wahrheit erkennen. 81. Wenn sie fortfahren die Worte Jesus zu studieren, werden sie schließlich sogar so wie Er selbst werden. 82. „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn jemand meine Worte hält, wird er niemals den Tod sehen.“ - aber Jesus das Leben.

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Kapitel 3 Geistig eingeschlafen
1. Geistig erweckte Menschen sind inspiriert und tun etwas. 2. Geistig schlafende Menschen vermissen diese Inspiration und können nichts aus sich selbst tun. 3. Eine schlafende Person tut nichts. 4. Eine erwachte Person steht auf und macht sich bereit für den Tag. 5. Tätigkeit ist ein Zeichen einer erwachten Person. 6. Religion brachte die Menschen an diesen Ort der Untätigkeit, der Ort des geistigen Schlagfes. 7. Die Zugehörigkeit zu einer Kirche, eine Predigt anzuhören, ein Opfer zu geben um dann heimzugehen, beendet den Gottesdienst. 8. Aber am letzten Tag wird jeder persönlich vor Gott stehen und für sich selbst verantwortlich sein, nicht für seine Zugehörigkeit zu einer Religion. 9. Römer 14,12 Also wird nun ein jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben. 10. Hosea 9,7 Gekommen sind die Tage der Heimsuchung, gekommen die Tage der Vergeltung; Israel wird es erfahren. Der Prophet wird närrisch, der Mann des Geistes wahnsinnig, wegen der Größe deiner Ungerechtigkeit und der großen Feindseligkeit. Verständnis und Erkenntnis 11. Hosea 9,7 Wegen der Größe deiner Ungerechtigkeit und dem Glauben dass Prophezeiungen aufgehört haben und die Inspiration durch den Heiligen Geist der Vergangenheit angehört und wegen deiner großen Feindse-

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ligkeit das Frische und Neue anzunehmen, hast du dich selbst verblendet. 12. Dein Unglaube und deine Herzensverhärtung haben dadurch ernste Folgen für dich, wenn du Gottes Propheten für falsch, inspirierte Menschen für verrückt erklärst. 13. Darum hast du Gott aus deinem Leben verbannt. Aber für Ihn und durch Ihn Leben und Weben und existieren wir. 14. Du hast Ihm und dem Lebendigen keinen Raum gegeben, deswegen ist alles tot und verharrt in der Vergangenheit. 15. Die Gegenwart lebt, bewegt sich und ist neu und frisch wie die Ewigkeit. 16. Du hast den lebendigen und sich bewegenden Gott getötet und Ihn eingerahmt in ein Bild. 17. Dieses Bild ist dein geliebter Gott genannt Theologie, erstarrt und still. 18. Du hast Seine Hände gebunden und Ihm keinen Raum gegeben das frische Wort zu sprechen und den Neuen Wein einzuschenken. 19. Bist du ausgestattet mit den alten Weinschläuchen und dem alten Wein? 20. Wie kann Er dich dann leiten zu den grünen Weiden und lebendigen Wassern. 21. Propheten werden nicht respektiert. 22. Die Begnadeten und durch Seinen Heiligen Geist gesalbten, sogar jene, die, die Stiftshütte Moses und den Tempel Salomons bauten, wurden niedergeschlagen und respektlos behandelt. 23. Sie scheinen zu talentiert für dich zu sein. In deiner Eifersucht nimmst du es ihnen übel. 24.

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Sie sind ja so begabt und machen zu schöne Dinge, welche du nicht mehr fähig bist selber zu tun. 25. „Durch eure unbeugsame selbstsüchtige Religiosität, in eurer Selbstgerechtigkeit, habt ihr meine lebendige Gegenwart in eurer Mitte getötet.“ 26. „Bald werdet ihr euch selbst übergeben, und selbst dieses Wort werdet ihr auch verschweigen. Meine Stimme werdet ihr nicht mehr hören,“ sagt der Herr. 27. „Schlagt weiter auf das tote Pferd ein. 28. O ihr Menschenfischer, während die Ozeane vor Überfluss wimmeln, haltet ihr euch immer noch an den über räucherten Fisch. 29. Verkauft weiter eurer trockenes, altbackenes und Brot. 30. Versperrt weiterhin eure Felder vor der neuen Saat. 31. Füllt eure Scheunen mit den faulen Produkten von gestern und esst was die Würmer nicht aufgefressen haben. 32. Er wird nicht unseren Willen missachten. Bevor wir Ihm keinen Raum in uns schaffen, wird Er uns nicht dazu drängen, uns nach Ihm auszustrecken.

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Kapitel 4 Warum schuf der Mensch die Theologie?
1. Warum stopft man seinen oder ihren Verstand voll mit zeitlich erstarrten Bildern. 2. Ist Gott tot, in einem Eiswürfel, fertiggemacht für den Versand an einen anderen Ort? 3. „Das haben sie mit Mir gemacht,“ sagt der Herr. 4. „Sie hassen Mich, weil sie annehmen, ich hätte ihnen die Hölle, Satan, die Teufel und Dämonen, den Feuersee und die ewige Verdammnis gegeben.“ 5. Ich bin kein rachsüchtiger Gott. Ich bin euer Vater. 6. Ich gab euch Leben und Ich liebe euch wie ihr seid. 7. Unabhängig davon wie der Mensch entscheidet zu handeln, anders als bei Kain, der seinen eigenen Weg wählte, habe Ich euch nicht aufgegeben. Ich habe euch noch nicht euch selbst übergeben.“ 8. „Dennoch strecke Ich meine Arme nach euch aus und rufe euch zurück zu Mir. Kommt zu mir. Ich habe euch nicht frei und eigenverantwortlich gemacht, damit ihr dort hinausgeht und euch selbst verletzt. 9. Warum verletzt ihr euch selbst? 10. Warum trinkt ihr bis zur Besinnungslosigkeit und erbrecht euch, wo doch eure Körper all die Gifte nicht verarbeiten können, die ihr in sie hinein gebt? 11. Warum injiziert ihr euch Drogen und versucht davonzulaufen in die unbekannte Welt der Illusion? 12. Bin Ich so schlecht und grausam, dass ihr vor Meinen heilenden Händen davonlauft? Bin Ich denn nicht fähig euch zu erlösen und zu lieben?“

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13. „Ich weiß dass ihr verletzt seid, doch nicht Ich habe euch verletzt. 14. Ich habe euch nicht ängstlich und Not leidend gemacht. 15. Ich habe euch den freien Willen und die freie Wahl gegeben. Warum habt ihr nicht Mich erwählt? 16. Ich bin nicht Religion. 17. Ich bin nicht so wie ihr von Mir gehört habt. 18. Ich bin nicht rachsüchtig oder nachtragend. 19. Ich bin liebevoll und mit Eifer Besitz ergreifend mit dem was Mein ist. 20. Gebt euch Mir hin und ihr werdet erkennen, wer Ich wirklich bin. 21. Ich bin euer Vater, euer Schöpfer die Liebe eurer Seele. 22. Ich brachte euch hervor und wünsche, dass ihr fruchtbar seid. 23. Ich wünsche, dass ihr wunderschöne Personen seid. 24. Ich möchte euch segnen und euch überfließendes Leben geben, Freude und vollkommene Glückseligkeit. 25. Kehrt um zu Mir dem lebendigen Gott.“

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Kapitel 5 Veränderung, um den Unveränderlichen zu verstehen
Gott, rette mich vor der Religiosität! 1. Religiosität ist Ritualismus, Aberglaube, Beschwörungen, aus Gebetsbüchern vorlesen, den vorgeschriebenen Wegen der Anbetung und des Gebetes zu folgen. Rette mich davor! 2. Ständig formulierende und begründende Gedanken über den Allmächtigen ist auch Religion. 3. Alles was sich bewegt, lebt. Was immer unbeweglich steht ist tot. 4. Stillstehendes Wasser enthält kein Leben. 5. Ein regungsloser Leichnam verrottet und züchtet tödliche Krankheiten. 6. So wie der Tod den Tod hervorbringt, bringt das Leben mehr Leben hervor. 7. Stolz hält viele Menschen davon ab sich selbst zu korrigieren, wenn sie Fehler machen. 8. Ein nicht religiöser Mensch begegnet nicht solchen Problemen, weil er fähig ist sich zu verändern und sich nach den Wegen Gottes auszurichten. 9. Neue Offenbarung ist nur neu aufgrund des Alten. 10. Das Alte muss immer Raum schaffen für das Neue, das Neue muss das Alte überwinden. Wie auch immer, das Neue wird eines Tages alt sein. 11. Anders als die Menschen steckt Gott nicht fest in der Zeit. 12. Endloser Lebensquell ist die Natur Gottes. 13. Unerschöpfliches Verständnis, unerschöpfliche Kenntnis und Weisheit ist

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das Wesen des Himmels. 14. Der Mensch denkt begrenzte Gedanken, daher interpretiert er nur das Begrenzte. 15. Erweitere deine Vorstellungskraft und umarme das unendlich Erhabene. 16. Mache nicht alles Mögliche zu einer festen Idee, so etwas gibt es nicht. 17. Zwei plus zwei entspricht nicht immer vier. 18. Die Zahl Zwei trifft auch zu auf Zwanzig, Zweihundert und eine Zahl mit unendlichen Nullen. 19. Die Nullen repräsentieren die Ewigkeit. 20. Nichts ist endgültig. 21. Wir sind geboren, ausgestattet mit Verstand, die Unendlichkeit zu verarbeiten. 22. Anhänglichkeit zum Materiellen schafft eine Geistes-verfassung, die sehr einschränkt. 23. Die Mischung aus Geist und Materie erzeugt Religion. 24. Kein Rahmen kann jemals das lebendige Bild festhalten. 25. Gott ist das lebendige Bild und Religion kann Ihn niemals umfassen. 26. Theologie kann Gott niemals zusammenfalten wie eine Zeitung um Ihn dann unter den Arm zu nehmen. 27. Lass Freiheit herrschen und die unerschöpflichen Lagerhäuser der Erkenntnis überfließen. 28. Hasse die Bedrückung und lass dich selbst von niemanden kontrollieren. 29. Meide jene, die vorschnell urteilen und dir einen Irrtum anhängen. 30. Ihre Gedanken sind gefüllt mit Irrtümern, Ängsten und mit der begrenzten, vergehenden Materie. 31. Erweitere deinen Horizont und betrachte deine Gedanken nicht als absolut. 32. Genau so wie Bildung das

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Niveau des Verständnisses erhöht, ist es mit der Kenntnis Gottes jenseits der von Menschen gemachten Theologie. 33. Jene die gedacht hatten, dass die Erde flach sei, gaben dir auch eine art Theologie. 34. Es sind die, die Kerzen anzündeten und das himmlische Licht nicht sehen konnten. 35. Elektrizität war unbekannt, ganz zu schweigen von den Computern und dem heutige Verständnis. 36. Anordnungen und Rituale, festgelegte Zeiten des Gebetes haben keinen Raum für Gottes Heimsuchung gelassen. 37. Propheten wurden verbannt und von ihren Aufträgen ferngehalten. 38. Freie Denker wurden verbannt und inspirierte Menschen für verrückt gehalten. 39. Respekteinflößende und autoritäre Hierarchien verhielten sich genauso wie das Göttliche. 40. Menschen bauten sich selbst Monumente aus ihren Schriften, und mit Steinen und Farbe. 41. Ihre Werke und Abbilder überdauerten sie. Das war das Ausmaß ihrer Unsterblichkeit. 42. Anders, wie der kurze biblische Bericht von Enoch: „Er wandelte mit Gott und Gott nahm ihn zu sich“ produzierte die Theologie endlose Bibliotheken. 43. Skulpturen, Bücher und Gemälde werden nicht ins Himmelreich kommen. 44. Warum unsere Vorgänger verehren? 45. Warum sie inniger umarmen als den lebendigen Gott? 46. Warum sind wir ängstlich anders zu sein. 47. Hingegen hat die Selbstverherrlichung veraltete in der Zeit feststeckende Ideen erzeugt. 48. Alles Veraltete hat seine Langlebigkeit ausgeschöpft, und so wie es einmal eine gewisse Wahr-

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heit enthielt, wurde es zu einer Lüge. 49. Was gestern wahr war, ist heute eine Lüge. 50. Was nicht in das Heute gehört, kann nicht wirklich passend genannt werden. 51. Deine Kinderkleidung werden dir nicht mehr passen. 52. Das Wasser unter der Brücke ist nicht dasselbe wie im Ozean. 53. Aber das Wasser der Quelle ist immer frisch und lebendig. AMEN. Dr. Joseph Luxum

„Ein Gott Namens Theologie“ Übersetzung: Ronald Wartbichler. Linz, Österreich.

Schlussbemerkung für meine Leser Wenn dieses Büchlein deine Sehnsucht erweckt im Verstand, Geist, Seele und sogar in deinem leidenden Körper frei zu sein, dann sei dir gewiss, dass die Kraft der Wahrheit heilt. Wahrheit macht uns frei, sogar von allem, wie die Wissenschaft sagt, Unheilbaren. Alles ist heilbar, nichts ist endgültig.

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