Aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen

- Eine Veröffentlichung im Rahmen des sozialen Projekts "iSLING™" -

Wozu braucht man Information?

Bild von Anfang August 2011 - ParteiInfoStelle beim Rathaus (Ausschnitt)

+ FaktenCheck "Geschwister Braun"

04.10.2011

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Eslarn, 04. Oktober 2011 Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
es fand wieder einmal eine Marktratssitzung statt, und so können wir auch wieder einmal davon berichten! Entsprechende Anfragen, ob es in der Marktgemeinde Eslarn regelmässig eine "Zweiteilung" in öffentlichen und nichtöffentlichen Sitzungs-Teil gibt, können wir nur zustimmend beantworten. Scheinbar gibt es in der Marktgemeinde Eslarn immer etwas zu besprechen/ zu diskutieren, was "mit Rücksichten auf das Wohl der Allgemeinheit oder auf berichtigte Ansprüche einzelner" (Art. 52 Abs. 2 S. 1 BayGO) nichtöffentlich besprochen/ diskutiert werden muss. Gem. Art. 52 Abs. 3 BayGO (Bayerische Gemeindeordnung) sind die in nichtöffentlicher Sitzung gefassten Beschlüsse der Öffentlichkeit bekanntzugeben, sobald die Gründe für die Geheimhaltung weggefallen sind. Da uns aber unlängst auch jemand davon überzeugen wollte, dass es nahezu "eine Ehre wäre", an einer Gemeinderatssitzung teilnehmen zu dürfen, fühlen wir uns schon genötigt drauf hinzuweisen, dass es der demokratischen Grundlegung unseres Staatswesens entspricht, dass Gemeinderatssitzungen "öffentlich" sind. Diese haben gem. Bayerischer Gemeindeordnung (BayGO) in einem "der Allgemeinheit frei zugänglichem Raum" stattzufinden. Da in der BayGo aber leider nicht geregelt ist, wieviele Sitzplätze prozentual zur Zahl der wahlberechtigten EinwohnerInnen vorgehalten werden müssen, stehen im Eslarner Sitzungszimmer im EG also nur knapp 20 Stühle. Es kann also mit Verlaub keine besonders engagierte Teilnahme durch Bürgerinnen und Bürger zu erwarten sein/ erwartet werden. Bestenfalls 1 % der Bevölkerung könnte hier - wenn sie denn wollte - an einer Gemeinderatssitzung teilnehmen. Für diverse Festivitäten dagegen stehen ausreichend Plätze in der neu sanierten "Alten Turnhalle", oder demnächst mit gut 40 Plätzen im "Zoigl-Informationszentrum" zur Verfügung. Demokratie ist eben auch eine Frage des Engagements der/ des Einzelnen. Die Redaktion

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Eingeheiratete zählen nicht?
Soziale Wertungen in der Marktgemeinde Eslarn, und deren Zukunftsfähigkeit.
Scheinbar ist es nicht nur uns, sondern mittlerweile auch vielen unserer sozusagen "auswärtigen" LeserInnen aufgefallen, dass hier am aktuellen Fall der "Geschwister Braun", als Erblasser zweier Grundstücke etwas mehr als nur eine "Wohltat gegenüber der Marktgemeinde Eslarn" zu erkennen ist. Über Jahre hinweg hört man hier als Erblasser nur die "Geschwister Braun", ohne dass auch nur ein einziges Mal betont worden wäre, dass Herr Justin Braun bis zu seinem Ableben mit einer Frau namens Anna Griffel (aus Legau, Bezirk Memmingen stammend) ordnungsgemäss verheiratet gewesen ist. Geldscheine bei sich hat, obwohl diese Dinge wohl ebenso dem anderen Ehepartner gehören dürften.

Bis dass der Tod Euch scheidet!
Nun könnte man auch sagen, dass Frau Braun (geb. Griffel) ja bereits im November 1 971 verstorben war, man diese also aus diesem Grund nicht mehr erwähnen müsste. Muss man wirklich nicht? Eine streitige Frage, welche nicht zuletzt mit der Werteorientierung zusammenhängt, welche sich eine Gesellschaft gibt. Christkatholisch heisst es zwar "bis dass der Tod Euch scheidet", aber dennoch gedenkt man auch weiterhin seines Ehepartners, mit dem man oftmals Jahrzehnte gemeinsam verbracht, mit dem man das gemeinsame Hab und Gut geschaffen hat

nach dem Tod des Ehepartners eine/n neue/n Lebensgefährtin/ -gefährten sucht. Dies ist eben der "Zeitgeist", und auch wenn wir - wie gerade in einer traditionell katholischen Region üblich - uns als "christgläubig" bezeichnen, darf uns dieser "Christus" und dürfen uns, seine über die von ihm eingesetzte Kirche übermittelten Weisungen nicht allzu sehr in unsere "geldwerten Planungen" eingreifen. So jedenfalls sieht es aus, und man sollte es gerade als "Fremde/r" wissen, wenn man "Provinz" irrtümlich mit einer Bewahrung "alter Sitten und Gebräuche", auch des Glaubens an sich gleichsetzen möchte. Wie sagte uns einmal jemand, der sich als sog. "Atheist" bezeichnete: "Wer von Euch immer nur zum Beichten und in die Messe rennt, seinen Glauben derart an die Öffentlichkeit drängt, der scheint es besonders nötig zu haben!" Möglicherweise hatte diese Person nicht so ganz Unrecht, denn "wenns ums Geld geht" werden mitunter doch alle "guten Vorsätze" über Bord geworfen, auch wenn - wie wir glauben - vorsätzlich begangenes Unrecht dieser Art auch bei u. E. "scheinheiliger Umkehr" keinen sog. "Segen" nach sich ziehen kann. [mwz]

Rechtlich korrekt, aber ...
gesellschaftlich vielleicht doch etwas "frag-würdig" ist dieses Verschweigen der Ehefrau, welche noch dazu jede Menge Geld in die Ehe miteingebracht haben soll, jedoch wie es bis in die 1 970er Jahre üblich war, dafür nicht zugleich das üblicherweise hälftige Eigentum des Ehemannes für jedermann öffentlich sichtbar eingefordert hatte. Da ist es dann "rechtlich korrekt", als Erblasser nur diejenige Person zu nennen, welche im Grundbuch eingetragen ist, oder auch die

Wenns ums Geld geht, wirds modern!
Dennoch unterscheidet sich die Provinz, nicht von dem, was allerorten von sehr konservativen Kreisen sogar als "Sittenverfall" angeprangert wird. Kein Geistlicher, gleich welcher Konfession auch immer, dürfte etwas als "unmöglich" hinstellen, wenn sich eine Witwe/ ein Witwer bereits wenige Wochen

Daten aus: Hanauer, Josef, Häusergeschichte der Marktgemeinde Eslarn, hrsg. vom Markt Eslarn, Eslarn 1 985, S. 1 86 (Kirchenstrasse), S. 296.

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FaktenCheck zum "Justl-Erbe"
Weil man es Erblassern, welche einer Gemeinde als Gesamtheit etwas "vermachen" einfach schuldig ist, diese komplett korrekt zu erwähnen, erlauben Sie uns hier einen kleinen "FaktenCheck", welchen wir der sog. "Häusergeschichte der Marktgemeinde Eslarn" entnommen haben. Dieses Buch wurde 1 985 durch den gebürtigen Eslarner Dr. Josef Hanauer, einen für seinen Ort auch als Heimatchronisten tätigen (röm.-kath.) Geistlichen verfasst. Für die Geschwister Braun (Anm.: Der Name "Justl" hat sich bezugnehmend auf den Vornamen des Herrn Justin Braun eingebürgert! Am Anwesen "Kirchenstrasse 1 " war bis zur Übernahme des Gebäudes und Grundstücks durch die Marktgemeinde Eslarn giebelmittig in grossen Lettern der Schriftzug "Justin Braun" angebracht!) waren in der Gemarkung Eslarn bis zum Erbfall zwei Gebäude eingetragen: 1 . Moosbacher Strasse, Hausnr. 25 Das Elternhaus des Geschwisterpaares, welches zuletzt Frau Maria Margareta Schmidt (geb. Braun) gehörte. Diese hatte am 11 .06.1 921 einen Eslarner namens Johann Schmidt geheiratet, welcher am 1 5.11 .1 968 geschieden verstarb. 2. Kirchenstrasse, Hausnr. 1 Anwesen des Ehemannes von Frau Maria Margareta Braun (verheiratete Schmidt), welches vor der Heirat Herrn Johann Schmidt, urspr. dessen Eltern gehörte (Anm.: Den Eltern gehörten auch die Anwesen "Malergasse 2" und "Brennerstrasse 3"). Dieses Grundstück samt Anwesen erhielt - so haben wir erfahren - nach einer rechtkräftigen, aber mit Komplikationen auf Seite des Ehemannes versehenen Scheidung die geschiedene Ehefrau Maria Margareta Schmit (geb. Braun). Justin Braun eröffnete dort - nachdem es diesem am 1 4.03.1 930 grundbuchrechtlich übertragen worden war - wenig später ein Ladengeschäft mit Schreibwaren, Handarbeitsartikeln, und sonstigen "Dingen des täglichen Bedarfs". Das Anwesen "Kirchenstrasse 1 " erhielt die Marktgemeinde Eslarn im Jahr 1 984, das Anwesen "Moosbacher Str. 25" im Jahr 1 980. Letzteres dient u. W. derzeit als Unterkunft für Bedürftige, sozialen Zwecken. Im "Vorbeifahren" an der Moosbacher Strasse erkennen Sie das Grundstück an der, seit gut eineinhalb Jahren darauf befindlichen "Orts-Veranstaltungstafel", die einem sofort ins Auge fällt. Zusatz: Auch die Kath. Pfarrgemeinde Eslarn soll von Herrn Justin Braun ein hübsches Geldvermächtnis erhalten haben, weshalb profane und Kath. Gemeinde - so uns berichtet wurde - im Wechsel die Grabpflege übernehmen sollten.
Daten aus: Hanauer, Josef, Häusergeschichte der Marktgemeinde Eslarn, hrsg. vom Markt Eslarn, Eslarn 1 985, S. 1 86 (Kirchenstrasse), S. 296.

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"Erbschleichen" scheint wieder modern zu sein!
Viele ältere Leute auf dem Land scheinen die Gesellschaft "über Gebühr" zu motivieren. Es ist schön, ein gewisses Lebensalter erreicht zu haben, und noch Rente zu bekommen, die es wohl für die jetzt Vierzigjährigen sowieso nicht mehr in dieser Füllen geben wird. Mit dem Älterwerden und dem immer grösser werdenden sozialen Gefälle von Stadt und Land, scheinen aber auch hier "auf dem Land" die Sitten immer rauher zu werden. So dürften die Justiz viel damit zu tun zu haben, sich gegen eine Vielzahl sog. "Betreuungsanregungen" zu wehren, welche letztlich immer wieder auch Ausdruck eines "günstigen Erlangens des Vemögens Dritter" sein könnten. Niemand ist davor gefeit, dass ihm nicht beste Freude, ja die eigene Verwandtschaft sein "Hab und Gut" streitig macht, weil solche Instrumente wie Städtebausanierung oder Leerstandsoffensiven auch dazu anregen könnten, anderer Leute Eigentum (vorschnell) verplanen zu wollen. Viele ältere Leute haben plötzlich "so viele gute Freunde und Bekannte", wie diese Zeit deren Lebens nicht erleben durften. Auch kümmert man sich im Gegensatz zu früher immer häufiger auch auf Vereinsbasis um ältere Leute, besorgt diesen sogar Rollatoren und damit um die 400.-Euro zusätzlicher Staatsleistungen. Alles Dinge, die für sich genommen wirklich ein gesundes Mass an Miteinander widerspiegeln, wäre da nicht der Umstand, dass alle diese Zuneigungsbezeigungen gerade diejenigen älteren Leute nahezu "treffen", welche Haus- und/ oder landwirtschaftliche Grundstücke deren Eigen nennen. Wie sagte einmal ein politischer Funktionär in Bezug auf alle die vielen Zahlungen, die auf Eslarn zukommen könnten: Wenn die älteren Leute dies nicht mehr zahlen können, dann muss eben die Gemeinde deren Haus nehmen, und sie müssen in ein Altenheim gehen. Würden wir hier den Namen der/ des sich so Äussernden nennen, was gäbe es für ein Geschrei, dabei hat diese Person nur ausgesprochen, was sich möglicherweise sehr viele andere Leute denken. Wie, wenn nicht über alleinstehende ältere Leute mit Haus-/ Grundeigentum kommt man gerade in der heutigen Zeit gerade auf dem Land schneller an günstige Häuser oder Grundstücke? Möglicherweise auch der jeweiligen kommunalen Politik geschuldet, wurde durch das Ausweisen diverser Neubaugebiete bestehendes Grund- und Wohneigentum drastisch im Wert gemindert. Jetzt sitzen viele Neu-Häuslebauer nicht nur auf einem Berg von Schulden, auch die "eingesessenen BürgerInnen" dürfen mitbezahlen, was hier nahezu unbedingt fabriziert wurde. Die Unterbringung älterer Leute in Wohnheimen ist zudem nirgends so kostengünstig wie "auf dem Land", denn hier fehlt das, was anderswo in Form von Internetanschlüssen, Bibliotheken etc. zum Basisinventar eines Seniorenwohnheimes gehört. "Erbschleichen" könnte also durchaus wieder an Modernität gewinnen!. Aber Vorsicht, denn alle Menschen werden irgendwann älter!

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Tagesordnung zur Marktgemeinderatssitzung am 4. Oktober 2011
(lt. Publikation unter www.eslarn.de - 28.09.2011 )

1 v2

1. 2.

Marktgemeinderat: Genehmigung der Niederschriften über die öffentlichen
Teile der Sitzungen vom 21 .07. und 02.08.11

Liegenschaften:
2.1 2.2

Bauhof, Mittlere Bachgasse: Antrag der Energiebauern Eslarn GmbH & Co. KG auf Errichtung eines Blockheizkraftwerkes auf dem Grundstück Flst.Nr. 36 der Gemarkung Eslarn, Bauhof: Aktualisierung des Konzeptes für die Gestaltung des neuen Bauhofes

3.

Straßen:

Antrag der Energiebauern Eslarn GmbH & Co. KG auf Verlegung von Fernwärmeleitungen, Stromkabeln und einer Biogasleitung in Grundstücken und Straßen der Gemeinde

4.

Bauanträge
4.1 4.2 4.3

Martin Kraus, Bauvoranfrage zur Errichtung und zum Betrieb einer Kleinwindanlage auf dem Grundstück Flst.Nr. 420/2 Gem. Gmeinsrieth, Roßtränk Energiebauern Eslarn GmbH & Co. KG; Bau eines Betriebsgebäudes auf dem Grundstück Flst.Nr. 36 Gem. Eslarn, Marktplatz 1 Erich Schmid, Errichtung einer Biogasanlage mit Biomasselager auf den Grundstücken Flst.Nrn. 270, 2069 und 2069/2 Gem. Schönsee, Polster 6

5. 6. 7. 8. 9.

Wasserrecht:

Antrag auf Festsetzung eines Wasserschutzgebietes für die Tiefbrunnen I und II der Wasserversorgung Eslarn: Stellungnahme

Regionalplanung:
Jahresantrag 201 2

Überprüfung der räumlichen Abgrenzung der Planungsregionen

Städtebauförderung: Wasserwerk:
Errichtung einer Photovoltaikanlage auf der Aufbereitungsanlage der Tiefbrunnen

Volksschule - Schulsporthalle:

Vergabe Gewerk Putzinstandsetzung und Wärmedämmverbundsystem ../ 2

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Tagesordnung zur Marktgemeinderatssitzung am 4. Oktober 2011
(lt. Publikation unter www.eslarn.de - 28.09.2011 )

2v2

1 0. 11 . 1 2. 1 3. 1 4.

Qualitätsoffensive Paneuropa-Radweg: Freizeitanlage Atzmannsee: Kommunbrauhaus: Bekanntgaben Mitteilungen und Anfragen TIPP:

Einrichtung einer Rast- und Informationsstelle im ehemaligen Grenzabfertigungsgebäude Tillyschanz: Vertrag mit den Bayerischen Staatsforsten AöR Erneuerung des Kiosks, der Umkleidekabinen und der sanitären Anlagen (Antrag SPDFraktion) Umbau, Sanierung und Einrichtung eines Zoiglmuseums mit Schankstube

Informationen zum Sachstand im kommunalen Bauhof der Marktgemeinde Eslarn finden Sie in der "Durchgeblickt 1 0.2011 /1 ".

Die neue "nicht Kleckern, sondern Klotzen!" (1 0.2011 ) bietet Ihnen Informationen zum "Apotheken-Ersatz", und natürlich auch zu einem "immerwährenden Eslarner Missverständnis" in Bezug auf das LAG-Projekt "LeerstandsOffensive". Ja, wenn Sie uns nicht hätten, dann wüssten Sie vielleicht nie, wofür Ihre Steuergelder verwendet werden können.

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Kommentierte Mitschrift des öffentlichen Teils der Sitzung vom 04.10.2011
Heute hätten wir es beinahe nicht mehr geschafft, an der Sitzung des Marktgemeinderates teilzunehmen. Man glaubt ja gar nicht wie langsam manche PKW-Fahrer in unserer Gegend "dahinkriechen" können, wenn es einem selbst pressiert. Aber genug dieser Nebensächlichkeiten, denn die Tagesordnung der heutigen Sitzung (öffentlicher Teil) umfasste jede Menge Punkte. Herr Marktrat Illing (CSU) liess sich krankheitsbedingt entschuldigen, aber sonst waren alle Mitglieder des Marktrates vollzählig vorhanden. Heute gab uns neben dem ebenfalls anwesenden Gemeindebeamten Herrn VAR Würfl sogar Herrm VAM Helm, der Marktkämmerer die Ehre der Anwesenheit. Dabei ging es - zumindest im öffentlichen Teil - um keinerlei derart finanzrelevanten Dinge.
zu Punkt 1 : Genehmigung der Niederschriften Wie zu erwarten, wurden die Niederschriften der Sitzungen vom 21 .07. und 02.08.2011 ohne Gegenstimme(n) genehmigt.

zu Punkt 3: Strassen: Antrag der Energiebau-

ern Eslarn GmbH & Co. KG auf Verlegung von Fernwärmeleitungen, Stromkabeln und einer Biogasleitung in Grundstücken und Straßen der Gemeinde Hier erwähnte der durch die Sitzung führende Erste Bürgermeister, dass im Ort mehrere Gebäude mit Fernwärme versorgt werden sollen. Die genaue Trassenführung sei noch nicht bekannt. Teile der Trasse liegen auf Grundstücken, für welche das Staatliche Strassenbauamt anzufragen und zu beteiligen ist. Hinsichtlich der zukünftig einmal mit Fernwärme zu versorgenden Gebäude wurde neben dem Schulareal, die beiden Turnhallen, das Rathaus, das Betriebsgebäude des kommunalen Bauhofes, die Bäckerei Landgraf, aber auch der Kath. Kindergarten, das Pfarrheim und der Komplex "Arztpraxis mit Betreu tem Wohnen" genannt. Aktuell ging es um einen Grundsatzbeschluss, dass die Energiebauern Eslarn GmbH & Co. KG überhaupt mit den Baumassnahmen beginnen können. Alle die genaue Trassenführung, aber auch Verhandlungen bzgl. des Nutzungsentgelts für die Trassenführung sollen zusammen mit den Verhandlungen über den Energieliefervertrag stattfinden. Marktrat Baumann (CSU) merkte an, dass man auch das Gästehaus in der Schulstrasse mit in die Fernwärmeversorgung einbeziehen sollte. Der Erste Bürgermeister wies darauf hin, dass hier die zu erstellende Fernwärmeleitung, aber auch die produzierbare Menge der Fernwärme Probleme aufwerfen könnten. Die Verlegekosten wie auch die Haftung für etwaige Schäden sollen jedoch - so Erster Bürgermeister Gäbl - die Energiebauern Eslarn GmbH & Co. KG tragen müssen. Auch dies ist noch vertraglich festzulegen. Mit drei Gegenstimmen wurde der Antrag genehmigt!

zu Punkt 2: Liegenschaften 2.1 Antrag der Energiebauern Eslarn GmbH & Co. KG auf Errichtung eines Blockheizkraftwerkes auf dem Grundstück FlstNr. 36 der Gemarkung Eslarn. Den BHKW-Standort im gemeindlichen Bauhof bezeichnete der Erste Bürgermeister aufgrund des nahegelegenen Einspeisepunktes, der mit der Trafostation beim Bauhof gegeben ist, als "ideal". Der heutigen Mitteilung waren - wie der Erste Bürgermeister erwähnte - Diskussionen im Bauauschuss, wie auch in den vorherigen Gemeinderatssitzungen vorausgegangen. Der Antrag wurde mit einer Gegenstimme genehmigt.

2.2. Bauhof: Aktualisierung des Konzeptes für
die Gestaltung des neuen Bauhofes. Sehen Sie hier bitte bei "Bauanträge" nach.

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Kommentierte Mitschrift des öffentlichen Teils der Sitzung vom 04.10.2011

zu Punkt 4: Bauanträge 4.1 Bauvoranfrage Martin Kraus auf Errichtung einer Kleinwindanlage (Höhe: 20 m, Leistung: 1 5 kW, Rotor-Durchmesser: 1 0 m, drei Rotorblätter). Es wurde durch die Marktverwaltung festgestellt, dass die eingereichten Unterlagen nicht den Anforderungen der sog. "BauvorlagenVerordnung" an Bauvoranfragen genügt. Mit einer Gesamthöhe von 1 0m ist diese Kleinwindanlage jedoch nicht genehmigungsfrei, wenngleich diese gem. § 35 Nr. 5 BauGB als sog. "privilegiertes Vorhaben" möglicherweise zu ge nehmigen wäre. Der Erste Bürgermeister wies auf eine, am 1 0. Oktober stattfindende Bürgermeisterdienstversammlung hin, be iwelcher auch dei Entscheidung des Regionalen Planungsverbandes, welcher neben der Kreisfreien Stadt Weiden/ Opf., auch die Landkreise Neustadt/ Wn., Tirschenreuth und Schwandorf umfasst, bekannt gegeben wird. Gäbl schlug vor, die Entscheidung des Regionalen Planungsverbandes im Hinblick auf die weitere Verfahrensweise bzgl. Windkraftanlagen abzuwarten. Marktrat Forster (FWG) schlug ebenfalls vor, den 1 0. Oktober abzuwarten und die Fa. Kraus auf die unvollständigen Planungsunterlagen, sowie auf die Planungsverbandssitzung hinzuweisen. Dies wurde einstimmig so beschlossen!

nutzen, und auf die ansonsten notwendige Aus schreibung verzichten. Eine Nachfrage von Marktrat Forster (FWG), wie es um die entsprechenden Kosten/ die Kostenverteilung stehe, beantwortete der Erste Bürgermeister unter Verweis auf den noch zu schliessenden Energieliefervertrag und die hier bereits genannten weiteren in diesem Zusammenhang zu diskutierenden Angelegenheiten. Der Erste Bürgermeister regte an die Angelegenheit in den Bauausschuss zu verweisen, da eine solche Angelegenheit für eine Diskussion in grosser Runde zu umfangreich sei. Er erwähnte aber noch, dass die Errichtung des BHKW gesondert beantragt wird, da hier u. a. Belange des BImSchG (Bundesimmissions schutzgesetzes) zu beachten sind. Der Antrag der Energiebeauern wurde einstim mig verbeschieden.

Hier ging es um eine Anfrage des zuständigen Landratsamtes Schwandorf, welches nach einer Nutzungsmöglichkeit der Gemeindeverbindungsstrasse "Kreuth - Polster" für die Beschickung der zu errichtenden Biogas-Anlage angefragt hatte. Die PI Oberviechtach hatte - so der Erste Bürgermeister - mit Schreiben vom 1 5.09.2011 mitgeteilt, dass diese keine verkehrsrechtliche Prüfung vorgenommen habe. Die Stellungnahme der Eslarner Gemeindeverwaltung lautete dahingehend, dass ein Teil 4.2 Betriebsgebäude für das BHKW der hier für die Beschickung der Biogas-Anlage vorgesehenen Gemeindeverbindungsstrasse Auch hier verwies Erster Bürgermeister Gäbl erst vor kurzer Zeit mit einer wassergebundeauf die Besprechungen im (nichtöffentlichen) nen Oberfläche versehen wurde, welche sich Bauausschuss. Er erwähnte jedoch, dass man nicht für Schwerlastverkehr eignet. die für das BHKW geplante Halle von gemeindlicher Seite um weitere drei Hallen für Maschi- Einstimmig wurde beschlossen, dem Landratnen und Geräte erweitern will. Die Pläne hierfür samt Schwandorf mitzuteilen, dass über diese waren bereits in den Fraktionen, und die Ener- Gemeindeverbindungsstrasse, welche über giebauern Eslarn GmbH & Co. KG sollen hier Lindau befahren werden soll, für Schwerlastfür die gesamte Baumassnahme als Antragstel- verkehr der benötigten Art nicht geeignet ist. ler auftreten. Somit könnte man Synergieeffekte

4.3: Schmid - Biogasanlage

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zu Punkt 5: Wasserschutzgebiet
Die Unterlagen wurden gem. letztmaliger Sitzung an das Landratsamt Neustadt/ Wn. weitergeleitet, welches einen Verordnungsentwurf gefertigt und öffentlich ausgelegt hatte. Anmerkung: Die Unterlagen können noch bis zum 1 9.01 .2011 bei der Gemeinde Eslarn oder dem Landratsamt Neustadt/ Wn. eingesehen, sowie Anregungen oder Einwände vorgebracht werden. Am 1 3.1 0.2011 hat der Bayerische Bauernverband als Interessenvertretung betroffener Landwirte eine Informationsveranstaltung festgesetzt. Diese wird in der "Alten Turnhalle" stattfinden. Je nach Anzahl und Qualität der vorgebrachten Einwendungen wird das Landratsamt Neustadt/ Wn. nach Ablauf der Auslegungsfrist ein Anhö rungsverfahren durchführen. Marktrat Baumann (CSU) brachte den Vorschlag, gegenüber dem Landratsamt Neustadt/ Wn. anzuregen, die beiden dem geplanten Schutzbereich nahegelegenen landwirtschaftlichen Anwesen aus dem Schutzbereich herauszunehmen. Unter Hinweis auf alle bisherigen, in umfangreicher Weise auch mit mehrfachen Salzungsversuchen vorgenommenen Massnahmen sprach sich Marktrat und Zweiter Bürgermeister Zierer (SPD) gegen diesen Vorschlag aus. Mit 5:1 0 Gegenstimmen wurde beschlossen, die Entscheidung dem Landratsamt Neustadt/ Wn. zu überlassen. Der Erste Bürgermeister enthielt sich dieser Abstimmung wegen persönlicher Beteiligung.

weiterung der umfassten Planungsregion nach gefragt werden. Man war sich hier einig, dass die Grenzen der Planungsregion Oberpfalz Nord bestehen bleiben sollen, und sich deshalb eine Stellungnah me erübrigt. Dies wurde dann auch einstimmig beschlossen.

zu Punkt 7: Jahresantrag Städtebauförderung 201 2
Mit Schreiben der Bezirksregierung wurde die Marktgemeinde Eslarn gebeten, baldmöglichst die Planungsunterlgen für das kommende Jahr einzureichen. Dies wurde - so Bürgermeister Gäbl - auch im Bauauschuss ausgiebig diskutiert. Da das Einzelprojekt "Kommunbrauhaus" aber bereits in der Städtebauförderung sei, möglicherweise auch noch ein Einzelprojekt "Seniorenzentrum am Tillyplatz" mit hineingenommen werden könnte, aber die Marktgemeinde Eslarn noch kein ISEK (Integriertes StädtebaulichesEntwicklungsKonzept) vorweisen kann, wurde für 201 2 die Erstellung eines ISEK beantragt, um dann mit diesem planerischen Schritt die Entwicklungsstufen der Gemeinde in 8, 1 0 - 1 5 Jahren aufzeigen zu können. Architekt Schönberger soll mit der Fertigung der Unterlagen beauftragt werden. Dies wurde einstimmig beschlossen.

zu Punkt 8: Wasserwerk
Der Erste Bürgermeister weis darauf hin, dass auch der zweite Tiefbrunnen mittlerweile in Betrieb ist, und noch im Herbst im Rahmen eines "Tages der offenen Tür" von der Bevölkerung begutachtet werden kann. Die hier geplante, auf dem gesamten Dach anzubringende PVAnlage würde gem. Nachfragen bei einem Fachunternehmen eine Leitung von 5,76 KWP bringen. Es soll eine beschränkte Ausschreibung in Bezug auf fünf Anbieter vorge nommen werden.

zu Punkt 6: Regionalplanung
Gem. Schreiben des Landrates, Herrn Simon Wittmann als Vorsitzender des Regionalen Planungsverbandes Oberpfalz Nord, soll vor der Ausarbeitung des Landesentwicklungsplanes bei den Kommunen nach einer möglichen Er-

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Dies wurde einstimmig beschlossen, wobei Marktrat und Zweiter Bürgermeister Zierer (SPD) darauf hinwies, dass man diese Anlage bestenfalls noch in 2011 realisieren sollte. Bürgermeister Gäbl betonte, dass in der Tillyschanz keinerlei personelle Besetzung der Informationsstelle geplant wäre, man aber mit einer Integration der Informationsstelle in das Kommunbrauhausdie Möglichkeit verpassen könnte, auch die ehem. Grenze hinreichend zu dokumentieren. Letztlich kam man zu dem erweiterten Antrag, den Vertrag mit den Bayerischen Staatsforsten abzulehnen, und im Bereich des Kommunbrauhauses eine Grenzdokumentationsstelle vorzusehen. Aufgrund eines unentschiedenen Abstimmungsergebnisses (8:8 Stimmen) wird aber wohl dennoch weiterverhandelt werden.

zu Punkt 9: Schulsporthalle
Da im Anbau zur Schulsporthalle aufgrund unterschiedlicher Lastverteilung der Baukörper Risse entstanden sind, welche nicht durch einfaches Überputzen beseitigt werden können, hat man sich von drei möglichen Methoden für die Sanierung mit zusätzlichem Wärmedämmverbundsystem entschieden. Die durch das Architekturbüro Schönberger vorgenommene beschränkte Ausschreibung an sieben Firmen brachte drei Angebote, von welchen gegenüber den Firmen Dietz und Pfeiffer das Angebot der Fa. Gallitzendörfer, Pleystein mit 1 6.781 ,98 Euro das günstige Angebot darstellte. Es wurde einstimmig beschlossen, die Ausführung dieser Firma zu übertragen.

zu Punkt 11 : Kiosk am Atzmannsee
Hier will man gem. Antrag der SPD-Fraktion einen zweckmässigen Neubau erstellen, für welchen bereits eingestellte Haushaltsmittel wie auch Eigenleistungen der am Atzmannsee "ansässigen" Vereine verwendet werden sollen. Gäbl schlug vor, dass sich der Fischereiverein Eslarn und der Wintersportverein Eslarn mit dem Bauausschuss und einem Architekten zusammensetzen soll. Als Architekt wurde das Architekturbüro Schönberger vorgeschlagen. Marktrat Gollwitzer (FWG) wies darauf hin, dass man bei den Planungen auch den Campingplatz einbeziehen soll, weil man auch für diesen sanitäre Anlagen benötigt. Einstimmig wurde beschlossen, dass die Marktgemeindeverwaltung beim Architekturbüro Schönberger zwecks Übernahme der Pla nungsleistungen nachfragen soll.

zu Punkt 1 0: Qualitätsoffensive PaneuropaRadweg
Hier konnte man sich mit dem Vertragsentwurf der Bayerischen Staatsforsten nicht so ganz einig erklären, da bestimmte, die Erschliessungskosten, den Bauunterhalt, aber auch das Verbot einer gewerblichen Nutzung des Gebäude betreffende Punkt gem. Ersten Bürgermeister ei ner weiteren Diskussion bedürfen. Marktrat Baumann (CSU) wies darauf hin, dass bereits für das Kommunbrauhaus erhebliche Aufwendungen getätigt würden, und man diese Informationsstelle lieber dort, als derart weit vom Ort entfernt einrichten soll. Marktrat Forster (FWG) stimmte dem zu, und verwies auf bisherige Diskussionen, dass der Bocklradweg zukünftig einmal über den Kurpark bis zum Kommunbrauhaus führen soll. Er regte deshalb an, dort die Infostelle einzurichten, weil diese letztich irgendwann einmal personell besetzt werden muss. Auch ERster

Punkt 1 2: Kommunbrauhaus
Der Erste Bürgermeister gab bekannt, dass vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schwandorf (Nabburg) ein Zuwendungsbescheid für den Innenausbau in Höhe von 1 23.679.-- Euro, also 50% der veranschlagten Kosten zugegangen ist.

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Weiterhin sei von der Bezirksregierung für den Ankauf des Grundstücks über das Bund-Länder-Programm "Kleinere Städte und Gemeinden" ebenfalls ein Zuschuss in Höhe von 31 .200.-- Euro, also von 60% der förderfähigen Kosten zugegangen. Bürgermeister Gäbl betonte, dass es wirklich gar nicht üblich sei, dass sogar der Ankauf von Grundstücken aus diesem Bund-Länder-Programm gefördert wird. Damit könne nunmehr der bislang nur als Vorvertrag geschlossene Kaufvertrag mit der Raiffeisenbank Neustadt unter Dach und Fach gebracht werden, und es könne als symbolische Massnahme derdem ehem. Lagerhaus vorgelagerte, ehem. Tankstellenshop abgebrochen werden. Auch könne man durch diese Zuschüsse gebäuderhaltend tätig werden. Marktrat Baumann (CSU) fragte in diesem Zusammenhang nach dem Sachstand bzgl. des Neubaus der Aussegnungshalle. Hier - so Erste Bürgermeister Gäbl - habe ihm der Landrat telefonisch Hilfe zugesagt. Die Stellungnahme der Denkmalschutzbehörde soll bereits beim Landratsamt liegen, jedoch sei hier noch keine Ent scheidung ergangen. Marktrat Baumann (CSU) regte an, noch einmal nachzufragen, damit noch dieses Jahr mit der Bauausführung begonnen werden kann. dieses Sitzweil ausrichten. E.ON Bayern Vertrieb GmbH teilte in Bezug auf die Wartungspauschale für die Strassenbeleuchtung eine Erhöhung dieser Pauschale um 2,95% mit. Dies heisst, dass die Marktgemeinde Eslarn künftig 41 0.95 Euro mehr pro Jahr aufbringen muss. Der Erste Bürgermeister Gäbl verwies noch auf die mittlerweile eingerichtete Rezeptsammelstelle bei der örtlichen Arztpraxis. Diese wird im jährlichen Wechsel von den drei nächstgelegenen Apotheken in Moosbach, Waidhaus und Schönsee betrieben. Für dieses (Kalender?) Jahr übernimmt dies die Apotheke in Moosbach. So, dass war jetzt die (erste) OktoberGemeinderatssitzung, und wie es für uns aussieht, wird hier mindestens noch eine Sitzung im Oktober folgen. Wir nennen jetzt keine Namen, aber vor Beginn der Sitzung haben sich so viele Personen rund ums Rathaus herumgetrieben, die dann plötzlich doch nicht im Sitzungszimmer aufgetaucht sind. Auch hatte - da Sie ja immer unsere persönliche Meinung wissen wollen - die heutige Sitzung irgendwas von "Unvollständigkeit", so als ob man - wie schon seit über einem Jahr - Dinge besprechen wollte, die man öffentlich besprechen muss, aber aus uns verständlichen Gründen nicht derart besprechen kann. Das ISEK wäre unseres Erachtens schon längst überfällig gewesen, und wurde gem. unseren Wahrnehmungen bereits in 201 0 beim Architekten Schönberger in Auftrag gegeben. Aber natürlich kann mann keine Städtebausanierung vornehmen, wenn man - so unsere Meinung - noch nicht alle benötigen Gebäude und Grundstücke erhalten hat, weil ebenfalls unsere Privatmeinung - manche Dinge hier nicht so einfach notariell zu

zu Punkt 1 3: Bekanntgaben
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zu Punkt 1 4: Mitteilungen und Anfragen
Die Arbeitsgemeinschaft "Oberpfälzer in München" lädt für dieses Jahr zur Sitzweil ein. Da diese - wie der Erste Bürgermeister mitteilte - jedoch am Volkstrauertag stattfindet, wird niemand von der Gemeinde Eslarn daran teilnehmen können. Im nächsten Jahr - so Zweiter Bürgermeister Zierer (SPD) - wird die Marktgemeinde Eslarn

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Kommentierte Mitschrift des öffentlichen Teils der Sitzung vom 04.10.2011
bewerkstelligen sind. Wir sind höchst gespannt, wie man bei einer Mitteilungsfrist von mindestens drei Tagen vor einer Gemeinderatssitzung noch hinbekommen will, dass möglicherweise nur die "passenden" ZuhörerInnen vorhanden sind, und dies noch bis spätestens Ende des Monats Oktober. Jedenfalls ist mit dieser Gemeinderatssitzung sicher, dass die Marktgemeinde Eslarn unseres Erachtens wohl erst dann mit der Realisierung einer Wiederbelebung des Ortskerns am Tillyplatz beginnen wird, wenn alle dort befindlichen Gebäude in das Eigentum einer bestimmten Gruppe von Personen/ Organisation gebracht sind. Sonst nämlich hätte man das bereits in einer Bürgerversammlung Ende 2009 angekündigte ISEK, welches u. E. längst fertiggestellt ist, aber eben Gebäude im Eigentum ursprünglicher InhaberInnen umfasst, längst realisiert und nicht auf die Fördermittelanträge verzichtet. Hier scheinen Dinge "im Laufen zu sein", um die sich - da können Sie als Nicht-EslarnerIn beruhigt sein - u. W. mittlerweile eine Menge Stellen kümmern. Haben wir nicht unlängst wieder Feststellungen gemacht, welche es dringenst notwendig erscheinen lassen, dass hier noch näher "nachgeschaut" wird. Übrigens: Bestimmte Personen eignen sich qua einer bestimmten früheren "Mitgliedschaft" einfach nicht, in der heutigen Zeit "Ehrenmitglied" eines qua Bestimmung höchst demokratisch verfassten Vereins zu sein. Hier ist in Verbindung mit einer früheren, bis Mitte der 1 980er Jahre zurück verfolgbaren Angelegenheit u. E. der Grund für diese "zögerliche" Haltung in Sachen "Städtebausanierung" zu sehen. Wir hoffen nur, dass wir uns wenigstens in einigen Punkten irren, sondern könnte - nicht nur weil die EU wohl künftig kaum noch Geldmittel ausschütten wird - Eslarns Zukunft in Sachen Städtebausanierung derart im Sande verlaufen, dass in Eslarn bereits in fünf Jahren kein menschenwürdiges Existieren mehr möglich ist, weil Eslarn aufgrund bestimmter Feststellungen als nicht mehr akzeptabel gelten kann. Insgesamt aber war es wieder einmal eine "echte Eslarner Gemeinderatssitzung", welche man so auch gewohnt ist, wenn man Eslarn kennt! Schade nur, dass sich zwar immerhin 1 5 ZuhörerInnen und ein Pressevertreter, aber sonst niemand für diese Sitzungen interessiert. [mwz]

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Zusatzinformationen - Bildmaterial

Seit Jahren notwendig: Eine "Kiosksanierung"!

Traditionell "Gemeinde-Eigentum"

Damit sollte über den Tourismus für die Gemeinde Geld verdient werden.

Damit wird für den Fischereiverein Eslarn Geld verdient.

Traditionell "Vereins-Eigentum"
www.fischereiverein-eslarn.de

Bild oben: Nicht verwechseln: Linksseitig (das braune Holzgebäude) ist der sog. "AtzmansseeKiosk" zu sehen. Das rechtsseitige Gebäude dagegen ist das "Fischerhäusl" des hiessigen Fischereivereins. Das Bildmaterial stammt vom April 201 0, die erst neulich vorgefundene Lage ist aber mit diesen Bildern nahezu identisch.

Sagen Sie mal ehrlich: In dieses Etablissement konnte sich doch kein Tourist verirren? Vor allem wenn man seit dem Jahrtausendwechsel am "Fischerhäusl" sah, dass es auch anders geht.

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Zusatzinformationen - Bildmaterial

Seit Jahren notwendig: Eine "Kiosksanierung"!

Bild oben: Linksseitig der "Kiosk-Sitzbereich". Bild unten: Eingang zu den Umkleidekabinen. Zeitgemäss sieht seit gut 20 Jahren anders aus. Kein Wunder, dass hier - unbeachtlich des Karpfenbesatzes im Weiher - noch nicht einmal EslarnerInnen baden wollten und wollen.

Dieses Bild in einem der ansonsten nur "Natur" zeigenden Werbeprospekte von Eslarn, und manche/r TouristIn hätte sich sogar einen Kurzaufenthalt erspart. Deshalb fand das "Heimatfest 201 0" wohl auch am anderen Ende des Atzmannsee-Areals statt.

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Zusatzinformationen - Bildmaterial

Seit Jahren notwendig: Eine "Kiosksanierung"!

Holz kann man nur bis zu einem bestimmten Punkt pflegen, so sieht ist das in den 1 980er Jahren aus Holz erbaute Gebäude eben "in die Jahre gekommen". Bild unten: Eingang zu den sanitären Anlagen.

Als "Ortsfremde/r" wissen Sie mit Sicherheit nicht, was sie hinter einer dieser beiden Türen erwartet könnte. Dies sind übrigens auch die "Örtchen" für Camping-/ Zeltplatznutzer, die nur bei Tageslicht die "Wanderung" von der anderen Seite des "Atzmannsees" hierher antreten konnten, denn beleuchtet ist der Weg nicht.

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Vorschau:

"Arztpraxis mit Betreutem Wohnen" vor der Fertigstellung

Bevor es dunkel geworden ist, konnten wir heute noch schnell ein Bild vom Neubau "Arztpraxis mit Betreutem Wohnen" machen. Damit ist Dank der Familie Hammerl aus Eslarn ein "Eslarner Traum" wahr geworden. Noch vor gut zwei Jahren hatten wir anhand des Prospektfotos einer "Werbeinitiative" der SPD-Ortsgruppe eine 3D-Visualisierung in Auftrag gegeben. Ganz so modern, also mit Aussenbalkonen ist es nun nicht geworden, aber wenigstens hat Eslarn jetzt trotz zweier gegensätzlicher Bürgerentscheide, ein eigenes "Betreutes Wohnen". Einfach weghören, wenn Ihnen jemand sagen sollte, dass sich mit dem massgeblichen Bürgerentscheid gegen ein Projekt "Betreutes Wohnen" ausgefallen war. Schliessich muss man dann nur Bürgerinnen ursprünglich abgelehnt hatte. Dann spricht abwarten, bis die entsprechende man nicht von "echter", sondern von "realer Demokratie". Bindungsfrist abgelaufen ist, und man kann und darf trotzdem über eine privat investierende Familie bauen, was die Mehrheit der

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Impressum

IMPRESSUM/ IMPRINT

Herausgeberin: Theresia M. Zach, Ludwig-Müller-Str. 2, D-92693 Eslarn. V.i.S.d.P.: Michael W. Zach, Ludwig-Müller-Str. 2, D-92693 Eslarn. "Aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen" erscheint seit Anfang 2010 monatlich, und berichtet - je nach vorgefundener Stimmung - mehr oder weniger unterhaltsam aus den öffentlichen Teilen der Sitzungen des Eslarner Marktrates. "Aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen" ist Teil des sozialen Projektes "iSLING™", einer Initiative gegen Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im bayerischtschechischen Grenzland.

Rev. 1 .0 vom 07.09.2011 , mit Ergänzungen zur geplanten BiogasEnergievesorgung über den Eslarner "Bauhof", sowie Fehlerkorrekturen.

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