Herausgegeben von Dr.

John Matherly

31 Leitsätze zum erfolgreichen Golfspiel
1. Ein Mensch mit grossen Träumen kann Grossartiges erzielen. 2. Der Mensch ist das, was er von sich selber hält. 3. Golfpotential hängt in erster Linie von der Einstellung, dem Umgang mit Wedge und Putter und wie gut ein Golfer denkt ab. Gute Golfspieler sind gewöhnliche Leute, die Aussergewöhnliches denken und umsetzen. 4. Der freie Wille ist die wichtigste Quelle eines Golfspielers für Kraft und Stärke. Die Wahl der Denkweise ist ausschlaggebend. 5. Golfspieler, die ihr Potential wahrnehmen, verkörpern für gewöhnlich Selbstvertrauen und Siegeswillen, Durchhaltevermögen und Disziplin, Gemütsruhe und Geduld. Hinzu kommen noch Übung, Entschlossenheit und Konzentration. 6. Der Zufallsschlag existiert nicht. Ein guter Schlag ist nichts anderes, als das Aufblitzen des wahren Potentials eines Golfspielers. 7. Ein Golfspieler muss zuerst eine Technik üben und dann lernen, dem Gelernten zu vertrauen. 8. Vor jedem Schlag muss der Spieler seine Augen und seine Aufmerksamkeit auf das kleinstmögliche Ziel fixieren. 9. Konstante Resultate erfordern konstantes Denken. Ein Ritual vor jedem Schwung macht dies einfacher. 10. Der Zusammenhang zwischen richtiger Denkweise und erfolgreichem Spiel ist nicht eins zu eins. Auf der anderen Seite ist der Zusammenhang zwischen negativem Denken und schlechtem Spiel sehr hoch. 11. Golfspieler müssen lernen, klar zu denken, in der Gegenwart zu bleiben und sich nur auf den nächsten Schlag zu konzentrieren. 12. Ein Konzentrationsverlust bei vier oder fünf Löchern pro Spiel macht den Unterschied zwischen einem grossartigen und einem mittelmässigen Spieler aus. 13. Der Spieler muss lernen, das Streben zu geniessen, um sein Kurzspiel zu verbessern.

14. Die Einstellung macht den guten Puttspieler. 15. Je besser die Fähigkeiten werden „zu schlagen“, desto grösser wird die Herausforderung, Putten und das Kurzspiel zu lieben und diesem Teil des Spiels gegenüber eine positive Einstellung zu bewahren. 16. Es ist wichtiger, entschlossen zu sein als korrekt – vor allem beim Putten. 17. Selbstvertrauen ist ausschlaggebend für gutes Golf. Selbstvertrauen ist das Aggregat der Gedanken, die man von sich selber hat. 18. Ein Spieler darf nicht zulassen, dass die ersten paar Löcher – die Schläge und Putts – seine Einstellung für den Rest der Partie bestimmen. 19. Der Spieler sollte Loch um Loch immer lockerer, freier und sicherer werden, um der Tendenz immer verkrampfter, vorsichtiger und zweifelnder zu werden, entgegenzuwirken. 20. Golfspieler brauchen ein selektives Gedächtnis, welches Erinnerungen an gute Schläge bewahrt und schlechte Schläge vergisst. Ein selektives Gedächtnis hilft dem Spieler an Selbstvertrauen zu gewinnen. 21. Golf wird von Menschen gespielt. Es ist deswegen auch ein Spiel mit Fehlern. Erfolgreiche Golfspieler wissen, wie man mit Fehlern umgeht. 22. Golfspieler müssen lernen die Herausforderung zu lieben, wenn der Ball im Rough, neben einem Baum oder im Sand liegt. Die Alternativen – Angst, Furcht, Jammern und Betrügen – führen zu nichts. 23. Geduld ist eine Kardinaltugend im Golf. Um besser zu werden, muss ein Golfspieler lernen zu warten, bis die Früchte von gutem Denken und fortwährendem Üben geerntet werden können. 24. Ein Golfspieler kann seinen Kopf über Nacht mit hohen Erwartungen füllen, aber er muss sie dann wieder vergessen, bevor er zum ersten Abschlag ansetzt. 25. Am ersten Tee sollte der Spieler nur zwei Erwartungen haben: Freude am Spiel und Konzentration vor jedem Schlag. 26. Ein guter Wettkämpfer lässt wahre Unsympathie zu anderen Spielern nie aufkommen. Er könnte eines Tages bei einem wichtigen Turnier mit ihm im gleichen Flight sein. 27. Die Qualität der Übungen eines Golfspielers ist wichtiger als die Quantität; dies gilt vor allem für fortgeschrittenere Golfspieler.

28. Entscheidet sich ein Spieler für einen Wettkampf, muss er sich auch dafür entscheiden an einen Sieg zu glauben. Sieg und Niederlage im Leben sind selbstbestimmt, aber nur Sieger können sich dies auch sagen. 29. Mut ist eine wichtige Eigenschaft aller Sieger, aber ein Athlet kann nicht mutig sein, ohne anfangs Furcht zu empfinden. 30. Im Sport ist die schlechte Nachricht für den gegenwärtigen Titelhalter, dass morgen ein neuer Tag ist und das Spiel wieder von vorne beginnt. Für alle anderen Spieler hingegen ist genau dies die gute Nachricht. 31. Auf dem Platz muss ein Golfspieler die Zuversicht eines Siegers haben. Neben dem Platz muss allerdings auch ein erfolgreicher Spieler sich daran erinnern, dass er nicht wichtiger ist als die anderen.