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Hallo Nick und Phil, schön, dass ihr euch die Zeit genommen habt und ein paar

Fragen rund um Return to the Disco beantwortet. Zunächst einmal wäre es Interessant zu erfahren: „Wie seht ihr selbst eure Rolle bei Return to the Disco?“ Nick: In erster Linie sehe ich mich als Gitarrist und Sänger. Ich arbeite aber ei gentlich fast noch viel mehr hinter den Kulissen. Ich nehme die meisten der Song s auf und mische sie auch für die Alben ab und entwerfe die Designs für die Alben. A usserdem vertrete ich die gesamte Onlinepräsenz und entwerfe dort sämtliche Designs und Inhalte. Phil: Ich sehe meine Rolle bei RTTD aus verschiedenen Blickwinkeln. Zunächst einma l als Bassist. Hier ist es wichtig, dass du weißt, wo die Grenzen liegen, da der B ass nach wie vor eine rhythmische und nicht vordergründige Rolle spielt. Dann gibt es da die zweite Rolle, welche den Gesang abbildet. Hier kann ich am ehesten da s wiedergeben, was unsere Songs aussagen. Das Ganze ist eine eher emotionaler Pa rt, bei dem du mehr nach vorne gehen kannst und somit auch etwas präsenter im LIVE -Bild wirkst. Dein Resümee zu „St. Valentines Beatclub“? Nick: Es war eine geniale Erfahrung mit Roman und Phil diese Scheibe zu produzie ren. Wir steckten alle RTTD-Mäßig noch in den Kinderschuhen aber wir haben da echt w as geiles Entwickelt. Phil: Aus heutiger Sicht ist das ganze Album vom Sound her noch etwas unausgerei ft. Wohin gegen die Songwritingqualität ein fettes Potenzial bietet. Alles in allem war es für mich ein absolut ungewohnter Prozess. Neue Mucke, neue S ounds, die andere Art aufzunehmen und erst im Nachgang die Songs LIVE-Tauglich z u machen… Wie war es für dich mit RTTD Live zu spielen – besonders in Bezug auf die vom Band k ommenden Synthesizer? Phil: Das war und ist eine superspannende Erfahrung. Weil du absolut tight sein musst. Das Band verspielt sich nämlich nicht. Wie seht ihr die Entwicklung der Band seit dem Release vom ersten Album? Phil: Was das Songwriting betrifft, so gibt es einen deutlichen Sprung nach vorn e in Sachen Gesang, was meiner Meinung nach auf die stimmlichen Entwicklungen je des einzelnen von uns zurückzuführen ist. Des Weiteren haben die Gitarren eine nicht mehr ganz so untergeordnete Rolle dem Synthesizer gegenüber. Dadurch hat sich auch die Intensität der einzelnen Songs und Riffs gesteigert. Nick: Wir haben uns um mehrere 100 Prozent gesteigert. Die Songs sind wesentlich dynamischer und ausgefeilter. Wir arbeiten nun viel enger zusammen und lassen u ns für alles etwas mehr Zeit. Wir überarbeiten Songs immer wieder und wieder bis wir alle drei zu 100 Prozent zufrieden sind. In welche musikalische Richtung wird das neue Album gehen? Nick: In die Richtung „Electro and Rock“. Wir haben dieses mal ein paar mehr Rock So ngs eingebaut mit vielen Synthesizern und auch ein paar ruhigere Songs. Der Styl e des 1sten Albums ist hier auch wieder vorhanden, aber deutlich gereifter. Es w ird eine fette Mischung aus House, Rock und Acid Pop. Phil: Das neue Album ist wesentlich roher, kerniger gehalten. Bedingt vor allem durch die Verwendung von nicht programmierten Drums und dem immer häufigeren Einsa tz von verzerrten Gitarren. Im Allgemeinen ist es so, dass wir weiterhin noch de n Partyfaktor aufrechterhalten wollen, die Themen für die einzelnen Songs aber deu tlich an Aussagekraft gewonnen haben. Somit liegt das Augenmerk nicht ausschließli ch auf den Beats, sondern auf der Stimmung, die die Lyrics vermitteln.

Gibt es bereits einen offiziellen Release-Termin für das neue Album? Nick: Den gibt es noch nicht, aber wir rechnen ganz fest damit, dass es im erste n Quartal 2012 rauskommt. Einige Testhörer durften das neue Album teilweise schon hören. Die Reaktionen waren alle samt nur positiv. Die auf eurer Internetseite aufgelisteten und verlinkten „B-Sides“ klingen alle samt toll. Warum haben es diese Songs nicht auf das 1ste oder 2te Album geschafft? Phil: B-Sides sind meisten Ideensammlungen bei denen du nicht unterscheiden kann st, ob Sie nun wirklich geil oder grottig sind. Das diese „auserwählten“ Songs es früher nur auf die zweite Seite des Vinyls geschafft h aben hat denke ich den gleichen Grund wie heute. Es sind einfach nicht die Songs , die du deinem Hörer zuerst entgegen schmeißt. Ich hatte bereits die Gelegenheit in die neuen Songs reinzuhören und mir viel auf, dass es viel „reifer“ und etwas „weiter“ klingt als das 1ste Album. Besonders gut gefie l mir die Mischung aus den Elektro-Pop Songs und den etwas ruhigeren Songs. Wohe r kommt dieser „Mix“?! Nick: Die ruhigeren Songs beruhen ja auch alle auf dem Prinzip „Hauptsache fette S ynthesizer“. Wir hatten so viele Synthesizer Ideen und diese waren nicht alle „rocki g“ oder „fetzig“ sondern teilweise auch mehr „emotionaler“. Weil besonders diese Synthesiz er so genial klingen haben wir uns dazu entschieden neben unseren Party Rock Son gs eben auch etwas emotionalere und ruhigere Songs auf zunehmen. Diese haben uns so sehr gefallen, dass es eindeutig war, dass sie auf das neue Album mit musste n. Phil: Ich weiß nicht, ob man gezielt von Balladen sprechen kann. Im Grunde ist all es sehr viele emotionaler geworden, wie Nick schon gesagt hat. Es steckt einfach mittlerweile mehr als nur die fixe Idee vom elektronischen Rock dahinter. Das hör t man den Songs auch an. Hast du einen Lieblingssong vom neuen Return to the Disco Album? Und wenn „JA“, welc her? Phil: „Flash lights“ und „Sun is Rising“. Die haben so fette Gesangsparts. Nick: Puh das ist schwer. Mir gefallen sehr viele. Sollte ich mich entscheiden müs sen, würde ich zwischen „Robotic Love“, „Pimp my Pants“ und „Sun is Rising“ entscheiden. Welchen Song spielst du am liebsten Live? Wo spürst du am meisten Energie und gibs t so richtig alles? Phil: „Nearly killing me“. Das sind in der Regel die Songs, bei denen ich Shouten ka nn. Also zum Beispiel auch „It’s my life“. Der zieht im Mittelpart alle Register. Nick: Ganz klar bei den Party-AcidPop-Songs. Solche wie „Make you dance“ welchen wir bisher nur einmal Live gespielt haben. Das war bei einer Pre Listening Tour die sen Sommer, wo wir das neue Material stellenweise Live testen wollten. Da kam „Mak e you dance“ genau richtig. Und was man definitiv nicht vergessen darf ist „Sun is r ising“. Diesen haben wir ebenfalls diesen Sommer bei der Pre Listening Tour getest et. Persönlich habe ich bei diesem Song das meite Publikums Feadback bekommen und das war einfach nur der reine Wahnsinn. Welche Ziele verfolgst du mit Return to the Disco? Nick: Viele Jahrtausende noch die geilste Party meines Lebens zu feiern. Es mach t einfach nur unheimlich viel Spaß. Das ist alles was zählt. Egal was kommt – RTTD 4 L IFE. Phil: Songs schreiben, aufnehmen und gemeinsam abfeiern. Immer wieder aufs Neue.

Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen und uns die Fragen beantworten habt . Die Leute da draußen dürfen gespannt sein, was auf sie zukommt. Das war’s mit dem Interview. Vielen Dank fürs lesen – Eure RTTD Crew.