Kirchen

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Träume

Kirchenträume
Eine Aktion der Jugendseelsorge im Bistum Erfurt und des BDKJ Thüringen zum Besuch von Papst Benedikt XVI.

Erfurt 2011

Lieber Papst Benedikt! Liebe Leser und Leserinnen!
Kirchenträume - Mit dieser Aktion wurden im Frühjahr und Sommer 2011 Jugendliche und junge Erwachsene bei verschiedenen Veranstaltungen aufgefordert, ihre Visionen der katholischen Kirche im Jahre 2025 zu Papier zu bringen. Den Auftakt bildetete die alljährliche Jugendwallfahrt, die diesmal unter dem Motto „Wo 2 oder 3...“ stand und sich mit Kirche-Sein im gottesdienstlichen, dienenden, Zeugnis gebenden und gemeinschaftlichen Handeln beschäftigte. Dort wurden die Jugendlichen aufgefordert, sich an ihre Erfahrungen mit Menschen, Feiern und Räumen der Kirche zu erinnern und zu berichten, was ihnen besonders wichtig ist, an der Kirche und konkret an der römisch-katholischen. Sie wurden gefragt, was sich in ihrer Vorstellung in der Zukunft verändert haben wird und was nicht verloren gehen darf. Zuletzt wurden sie gebeten, die Säulen zu benennen, auf denen ihrer Meinung nach die Kirche ruht oder ruhen sollte. Auch bei nachfolgenden Veranstaltungen, z. B. Firmkursen oder während des Weltjugendtages, und sogar zuhause, wurden Jugendliche nicht müde, ihre Visionen festzuhalten. So entstand eine Sammlung von Glaubenszeugnissen junger Christen und Christinnen, denen die Kirche wichtig ist. Sie haben konkrete Wünsche, was in dieser Kirche erhalten bleiben soll und wo sie Veränderung braucht. Diese Wünsche sind durchaus verschieden und spiegeln so sehr gut wieder, wie junge Menschen in Thüringen ihr Christ-Sein verstehen und (er-)leben. Wir wünschen Ihnen, Heiliger Vater, und allen Lesern und Leserinnen dieses kleinen Buches viel Freude beim Erkunden der jugendlichen Meinungen. Wir hoffen, dass Sie so einen persönlichen Eindruck der Jugendlichen des Bistums Erfurt gewinnen können. Im Glauben daran, dass in jedem und jeder Getauften der Heilige Geist wirksam ist, legen wir Ihnen diese Glaubenszeugnisse auch als Impulse für Ihr Amt als höchster Entscheidungsträger der römisch-katholischen Kirche an Herz!

Birgit Kläden
Jugendbildungsreferentin für das Team der Jugendseelsorge des Bistums Erfurt

Rechte Seite: Kirche jetzt Kirche ist… … Gemeinschaft … Anbetung … Freundschaft … menschlich … Liebe

Kirchenträume ----------------------------------------------> … … … … …

Kirche in Zukunft

Rückhalt Heimat Hilfe manchmal sehr jung und modern aber manchmal auch sehr alt und konservativ

Die Bedeutung des römisch-katholischen Glaubens ist für mich eine starke Symbolkraft, feierliche Gottesdienste und schöne musikalische Ausgestaltung. Ich hoffe, dass die Kirche bis 2025 offener wird. Dass sie auch Frauen im Wunsch Priester zu werden, offen gegenüber steht. Dass sie Priestern die Möglichkeit lässt in Ehe und Familie zu leben. Dass sie die Zeichen der Zeit, wie z.B. dieses Buch, erkennt und beherzigt. Dass sie sich mehr den Menschen zuwendet, denn genau Diese sind Kirche, alles andere wird leider manchmal zu wichtig genommen. Die Kirche sollten die o. g. Eigenschaften behalten. Sie ruht meinem Kirchentraum nach auf jedem Einzelnen, der sich zu ihr zählt und mit einbringt. Ich weiß, dass diese Veränderungen für dieses kurze Zeitfenster zu tiefgreifend sind, aber ein Anfang wäre für mich ein Schritt in die richtige Richtung.

Rechte Seite: Für mich ist das Schönste, Wertvollste und Beste, was ich durch die Kirche erfahren habe diese Wahnsinns-Gemeinschaft, die man in Häusern, wie zum Beispiel dem MarcelCallo-Haus oder St.-Sebastianhaus, erlebt. So offen, wie diese tollen Menschen einen empfangen, erlebt man [es] nur selten. Ein herzliches Dankeschön dafür. Wenn ich in die Zukunft der katholischen Kirche blicke, hoffe ich, dass sich viel verändert hat, um ehrlich zu sein. Sie sollte modernisiert werden. Angefangen bei den ImmerGleichen-Kirchenliedern im alltäglichen Sonntagsgottesdienst. Wichtig finde ich auch die Abschaffung völlig veralteter „Gesetze“, wie zum Beispiel dem Zölibat. Die Kirche sollte mehr mit der Zeit gehen, nur dabei den meiner Meinung nach wichtigsten Punkt nicht verlieren – die Gemeinschaft. Für mich ist Kirche ein Ort der Zuflucht, in dem alle willkommen sind. Ein Trost. Ein Ausbrechen aus dem Alltag. Deswegen spielt für mich ein Gottesdienst zum Beispiel keine wichtige Rolle. Durch Gemeinschaft fühle ich mich mit Gott verbunden. Im Gottesdienst finde ich nicht wirklich viel Gemeinschaft. Ich hoffe, dass es in Zukunft mehr Jugend- oder Erwachsenenhäuser gibt. Diese Gemeinschaft sollte jeder erleben. Ich bin dankbar, dass ich es darf. Und ich bewunder die Menschen die dieses Miteinander möglich machen, indem sie Wochenenden planen, sich Spiele ausdenken… usw. So. Das wärs.

Rechte Seite oben: Ich denke, dass die Kirche im Jahr 2025 moderner und abstrakter ist als die Kirche die es momentan hier gibt. Das mehr Technik und Hightech verwendet wird die es bis dahin gibt. Es sollte aber nicht der katholische Glauben verloren gehen wie die Kreuzigung Jesu. Es dürfen auch nicht die ganzen wichtigen Tage im Jahr verloren gehen wie z. B: Auferstehung Christi, Geburt Christi, Himmelfahrt usw. . Die Kirche sollte sich der Jugend anpassen. Mir bedeutet persönlich der römische – katholische Glaube sehr viel. Man sollte neue Kirche der modernen Kunst anpassen und modernere Musik für manche Lieder benutzen. Es sollte auch mehr Licht in die Kirche rein kommen nicht immer diese abgedunkelten Fenster. Für die Messdiener und Pfarrer sollten neue schöne Gewänder zum Anziehen da sein. Auch neue Bücher oder neue Orgeln oder neue lautere Kirchenglocken mit einem helleren Klang.

Nächste und übernächste Seite: Auf dem Weg nicht alleine sein, zusammen gehen. Mit mir doch eigentlich wildfremden Menschen in Geheimnis teilen, nach dem ich selbst auch noch suche, das ich vielleicht selbst noch nicht verstanden habe. Ich denke, Kirche lebt durch Offenheit. Offenheit im Bewusstsein eines meinen Verstand übersteigenden Geheimnisses. Ein Gotteshaus, eine Kapelle/eine Kirche, egal, wo und sie steht offen. Ein geöffnetes Tor, eine offenstehende Tür. Wir müssen lernen, uns zu öffnen, offen für Neues zu sein, Neues zuzulassen und nicht unseren Geist verschließen, zu lassen… Ich denke, da muss jeder Einzelne beginnen. Toleranz, Akzeptanz, aber auch Freude & Zustimmung zu Neuem, Unbekanntem. Neues kann erst einmal schockieren, abschrecken. Aber in einer so großen Kirche, einem so festen Felsen: Auf einem so unglaublichen Geheimnis bauend, kann die Kirche, kann ich, können wir vertrauen – wir müssen nur Mut haben! Offenheit. Offenheit lebt auch von dem, was uns umgibt. Wenn ich mich nicht wohlfühle, kann ich mich nicht öffnen. Ich selbst bin oft enttäuscht von Hauptamtlichen, von Klerikern, von Verantwortlichen. Es verärgert mich, dass Entscheidungen, Vorschläge, Inhalte, Formen häufig so personalisiert werden; dass Menschen sich nicht öffnen, weil sie sich angegriffen fühlen. Ich denke, alle Amtsträger der Kirche sollten mehr Offenheit haben. Nicht nur Offenheit auf [für] andere, um deren Anliegen zu verstehen, sondern auch Offenheit sich selbst und der Welt gegenüber. Es geht mir darum, dass wir alle verstehen, dass wir alle lernen, offen & ehrlich mit Kritik umzugehen, vor allem Priester. Genauso, dass diese sich öffnen lernen: Auf andere zugehen, sich selbst zurücknehmen, so wie wir alle es für eine gute Gemeinschaft tun müssen. Es ist Pflicht jedes Christen, in dem Sinne Verantwortung zu übernehmen, dass wir auch Ideen & Formen, Neues akzeptieren, weil es uns weiter bringen kann. Das eine Geheimnis bleibt doch. Wenn wir uns öffnen, können auch in Zukunft eigentlich Wildfremde mit mir verbunden sin, und ich mit ihnen.

ICH TRÄUME
ICH TRÄUME VON EINER KIRCHE, DIE LACHT UND WINKT VON EINER KIRCHE, DIE NICHT IN TRAUER VERSINKT VON MENSCHEN, DIE DIE LIEBE LEBEN UND SICH FÜR CHRISTUS SELBST HINGEBEN ICH TRÄUME VON FRIEDENSSTIFTERN, DIE HINSCHAUN NICHT WEGSEHEN, VON HÄNDEN, DIE TUN, WAS SIE VON IHM VERSTEHEN VON LITURGIE, DIE AUCH UNGELÄUBIGE ERGREIFT, UND VON EINER LEHRE, DIE SICH NICHT NUR AUF ALTEINGESESSENES VERSTEIFT. KIRCHE STEHT OFT IN GROßER KRITIK, MACHT TROTZDEM NICHT JEDE MODE MIT ORIENTIERUNG AN CHRISTUS, DEM HERRN, KANN NICHT ZUM VERHÄNGNIS WERDEN. ICH HOFFE, WIE VIELE, AUF ÖKUMENE UND FRIEDEN, ICH TRÄUME VON MENSCHEN, DIE WISSEN WOVON SIE SPRECHEN. ICH BITTE GOTT UM DIESE EBEN UND WERDE MEINEN TRAUM LEBEN!

Vorherige Seiten (Fortsetzung nächste Seite) Kirchenträume: Das der niemals enden wollende Wettkampf, zwischen protestantischer & katholischer Kirche, ein für beide „Seiten“ akzeptables Ende nimmt. Wir hören aus der Bibel immer wieder über Nächstenliebe & bekommen es nicht auf die Reihe mit unseren engsten Brüder[n] & Schwestern zu leben, in Frieden?! Dasselbe gilt auch für unsere orthodoxen Brüder & Schwester[n]. Dem Schein nach vertragen sich alle & sind die besten Freunde, aber man darf nicht hinter die Kulissen sehen. Wir sagen ständig, dass sich die Anzahl der Priester & Gläubigen verringert, doch mit gleich gesandten Brüder[n] & Schwestern (der ebenfalls geschwächten Gemeinden) wollen wir keine Ökumene bilden? Es müsste sich was v[er]ändern oder man müsste Kompromisse schließen. Doch wir alle verharren auf unseren Ansichten, denn Veränderungen machen uns Angst, weil wir nicht wissen was danach kommt. Es könnte[n], mit Sicherheit, nicht ALLE Seiten zu 100% befriedigt werden, aber man kann versuchen eine Lösung zu finden, die den Anforderungen ALLER am nächsten kommt. Doch das geht auch nicht nur mit 3 Personen. Es müssten von jeder „Partei” genug Anhänger vertreten sein. Wobei man auch keinen bevorzugt oder benachteiligt. Eine zufriedenstellende diplomatische Lösung wäre für den Anfang z. B. die prot. & kath. Kirche wieder zu vereinigen (da es von Martin Luther auch nicht die Absicht war, die Kirche überhaupt zu spalten, sondern nur zu revolutionieren). Aber es ist auch wichtig, das die Kirche über Fehler, die einmal vor langer Zeit begangen wurden nicht einfach sagt, es sei ja nichts gewesen. Sondern [, dass sie] dazu steht & auch einräumt. Was ich ebenfalls als wichtig empfinde, ist das die Kirche mit der Zeit wächst. (Die Übersetzung zur Jungfrau z. B. heißt auch junge Frau.) Da auch die Biologie mit der Zeit wächst, würde ich letzteres „bevorzugen”, da man ja spätestens mit der Geburt eines Kindes keine Jungfrau mehr ist, da das Jungfernhäutchen (was als unbeschädigt der Beweis für Unberührtheit & Reinheit & Unversehrtheit ist) ja nun als endgültig gerissen gilt (zumindest gibt es in der Bibel keine Berichte über einen Kaiserschnitt.) Womit die Rolle

Fortsetzung der vorherigen Seite: der Jungfrau Maria ja ausscheidet. Was nicht heißt, dass sie weder unberührt noch unrein oder ihre Unversehrtheit verloren hat. Es ist bloß das Wissen der unwesentlichsten Dinge, die Menschen in einen Glaubenskonflikt bringen. Und es ist schade um jeden der sich wegen solcher Kleinigkeiten vom Glauben abbringen lässt. Wir müssen uns alle auf Kompromisse einlassen, um auch in naher oder ferner Zukunft noch als Weltkirche zu gelten. Die Säulen der Kirche wurden bei mir mit meiner Geburt gebaut, da ich in einer kath. Fam. groß geworden bin & so denke ich, dass eine Veränderung nicht in zwei Tagen stattfinden [kann], denn es muss sich jeder erst mal an das Neue gewöhnen & somit kann es Jahre bei manchen auch Generationen lang dauern bis man sich anpasst. Aber der Mensch musste sich schon mehr als einmal anpassen & leben tun wir ja immer noch. Wir müssen los lassen. Uns auf Veränderungen einlassen. Mein Traum wäre, dass die eine christliche Kirche es schafft, Weltkirche zu bleiben & somit zeigt, dass wir uns auch durch die Zeit nicht vom Weg abbringen lassen. Zeit heilt ja bekanntlich Wunden, doch wenn Narben zurückbleiben, so möchte ich bitten, dass wir durch diese an unsere Fehler erinnert werden & nicht wieder so viele Menschen erst Narben bekommen müssen, damit wir verstehen, dass wir dieselben Fehler schon einmal getan haben. Ich bete darum, dass ich (& auch kein anderer) jemals [vergesse/]vergisst, dass wir alle an einen Gott glauben. Nur dass jede Kultur eine andere Art hat ihn zu ehren. (Es ist wie mit Speisen, die von Kultur zu Kultur anders sind.) Ich bete darum, dass niemand mehr Zeit verschwendet & somit vermieden wird, dass die Kirche noch mehr geschwächt wird. Ich bete darum, dass NIEMAND JEMALA vergisst, dass wir alle gleich sind vor Gott.

Ich wünsche mir, dass die Jugend weiterhin motiviert wird im Glauben zusammen zu kommen. Das dafür viele spannende Events veranstaltet werden, denn die Jugend ist die Zukunft. Ich hoffe auf eine große Ökumene, überspringen der Barrieren. Rechte Seite, oberer Text: Im Jahr 2025 könnte sich vielleicht nicht [viel] verändert haben. Aber ich denke, dass die Gottesdienste etwas lockerer werden und sich mehr um die Jugend gekümmert wird, sie sozusagen modernisiert wird. Aber auf keinen Fall sollten sich die Sitten und Bräuche der Kirche nicht ändern. Es wäre auch schön, wenn die Menschen selbst für ein bisschen Lockerheit sorgen.

Die Säulen der Kirche bestehen für mich aus dem Nachwuchs, jungen Familien, die sich für Gott entscheiden. Sie bestehen für mich auch aus Frieden und weniger Krieg

Diese Seite: Ich wünsche mir mehr Menschlichkeit, dass wir wieder den wahren Sinn Christi Botschaft erkennen, dass wir es schaffen, Grenzen, die Jesus nie wollte, zu überwinden: Grenzen zwischen Konfessionen, Glaube heißt immer Vielfalt. Wenn wir uns zurück auf Jesus orientieren wird auch seine tiefe Menschlichkeit klar: Kein Priester muss aus „Menschlichkeit“ heraus auf Frau & Kinder verzichten – Jesus zeigt sie gerade in der Familie. Mein Prediger, Vermittler und Vorbeter soll auch Menschlichkeit erfahren &

Rechte Seite: Ich habe die Angst, dass die Kirche bis ins Jahr 2025 viele Mitglieder verlieren wird, wenn sie nicht gestützt wird durch gewisse Entscheidungen der Kirche. Hierzu gehört neben der Abschaffung des Zölibats [im Original: Cylebats] auch generell die Modernisierung der Kirche und auch eine gemeinschaftliche christliche Kirche. Ich meine doch viele Sachen unterscheiden sich gar nicht. Und man [wird/kann] sich in Sachen von Führung auch noch einig werden. Der Herr wird uns dabei beistehen! Und als kleine Nebenhilfe, ein jüngerer Papst könnte auch schon helfen… Neue Ideen braucht nicht nur das Land sondern auch die Kirche. Ich würde Sie/dich bitten, da die Kirche am Abgrund steht, überdenken Sie Sachen wie das Zölibat, da sie der Kirche mehr schaden wie helfen. Wäre es so schlimm ein Vatikanisches Konzil einzuberufen, welches [sich] mit den wichtigsten und neuesten Fragen beschäftigt: Wie finden weniger Menschen zum Glauben? Weshalb steht die Kirche meist nicht in dem besten Licht? Oder: Wie muss Kirche heute aussehen? Ich bitte Sie, denken Sie daran bei allen wichtigen Entscheidungen und schließen Sie nicht von Ihrem Denken auf den Plan Gottes sondern vertreten Sie seine Meinung. Und ich wünsche mir, dass dieses Buch solange dem nächsten Papst überreicht wird, bis alle Briefe gelesen und angeschaut wurden oder bis es keine Päpste mehr gibt. Und falls Sie manches nicht lesen konnten dann hier noch mal das Wichtigste: Denkt an den Mensch und an Gott, denn ohne Mensch kein Gott und ohne Gott kein Mensch!!!

Diese Seite: Kirche ist Ruhe und Geborgenheit. Das nicht jede Gemeinde mehr einen Pfarrer hat. Das es nur noch eine große Pfarrgemeinde gibt. In der Kirche kann man abschalten und an was andres denken. Das die Priester auch eine Frau haben können und jeder Priester werden kann. Das der Zusammenhalt zwischen Nicht-Christen und Christen größer wird. Das man auch die Messen auch zu Hause verfolgen kann.

Unten: Kirche bedeutet für mich, dass Gott im Mittelpunkt steht und nicht die Institution. Ich wünsche mir mehr Gleichberechtigung zwischen den Religionen und Institutionen. Mein Eindruck ist, die Institution Kirche nimmt sich selbst viel zu wichtig. 2025 sehe ich die Kirche als größte Reformation aller Zeiten, was meinerseits ein großer Wunsch von mir ist. In den vergangenen Jahren musste ich leider feststellen, dass ich von der Institution Kirche nicht zu viel zu erwarten habe. Ein enttäuschter Katholik

Diese und vorherige Seite, Fortsetzung nächste Seite: Ich wünsche mir eine Kirche, die als Gebäude auffällt, die einen Kontrast darstellt, d.h. groß ist, wo kleine Gebäude sie umgeben, klein, wo „Wolkenkratzer“ dominieren. Sie muss ein „ups“ bewirken, dass hier irgendwie irgendwas anders ist. Ich wünsche mir eine Kirche, die einladend ist, weil z. B. ihre Türen offen stehen, weil z. B. aus ihr Helligkeit leuchtet, weil z. B. angenehme Klänge nach außen dringen, weil vor allem jemand da ist, der mich anspricht, der mich einlädt u. das auch hartnäckiger gegen meine Ausreden „Ich habe gar keine Zeit”, der mich willkommen heißt und hinein begleitet. Ich wünsche mir eine Kirche, in der so manch‘ Befremdliches erklärt wird, in deren Gottesdiensten eine klare Sprache gesprochen wird, die sich um Verständlichkeit bemüht, die einen Bezug zu meinem Leben herzustellen versucht. Immerhin ist so was doch bei

Fortsetzung von vorheriger Seite: Kindergottesdiensten möglich und diese werden wohl auch deshalb so gerne von Erwachsenen besucht… Ich wünsche mir eine Kirche, in der Agape wieder eine bedeutendere Rolle spielt, in der Gemeinschaft nicht nur für Ausgewählte im Abendmahl stattfindet. Ich wünsche mir eine Kirche, in der wir länger verweilen und einander begegnen mögen als nur die eine Stunde am Sonntag zum Gottesdienst. Bin ich bei Freunden zum Essen eingeladen, gehe ich doch auch nicht sofort, wenn das Essen gegessen und der Tisch abgedeckt ist, sondern verweile zum Erzählen, um zu lachen, freue mich des Beisammenseins… Ich wünsche mir eine Kirche, die mit der Zeit geht, die aber auch Traditionen aufrecht erhält und wach hält, auf dass gerade junge Menschen sich daran reiben können, weil Reibung physikalisch Wärme erzeugt und menschlich Nähe schafft, Orientierung anbietet, Identifikation ermöglicht. Ich wünsche mir eine Kirche mit Arbeitern im Weinberg, die helfen, Kirche zu verstehen und das, was „Kirchenfürsten” ins Wort heben oder zu Papier bringen. Noch besser sind natürlich Worte, die keiner Übersetzung bedürfen. Und ich wünsche mir eine Kirche mit echter Barmherzigkeit, in der Menschen mit Biografiebrüchen nicht ausgegrenzt oder nachrangig behandelt werden, da sie eh schon unter der Last des Scheiterns leiden, damit leben müssen, wenn z. B. JA-Worte als Eheleute, Priester oder Ordensmenschen Veränderung erfuhren. Sie müssen weiterhin einen guten Platz in Kirche haben können, i. S. v. wertvoll als Täter, ohne damit eine Tat zu negieren. Ich wünsche mir eine Kirche, an der ich weiterhin mitbauen kann!

- ich denke es wird sich nicht viel ändern, da der Kirchenaufbau [und] -ablauf immer noch ähnlich sind wie früher - trotzdem vielleicht kinderfreundlicher, bunter - Kirche mehr fröhlicher, nicht so streng - Predigt, Fürbitten halten andere Leute (nicht Pfarrer) - bei Predigt Nachrichten aus aller Welt

Vorherige Seite: 2025 Sich in der Gesellschaft als Christ zu beweisen wird immer schwerer -> sinkende Toleranz Es werden immer weniger Katholiken. Die Meisten entscheiden sich gegen die Kirche Priestermangel Großgemeinden – dadurch, dass immer weniger zur Kirche gehen und es immer weniger Priester gibt, werden immer mehr Großgemeinden entstehen Durch sinkende Mitgliederzahlen werden Kirchen geschlossen Jugend minimiert sich immer mehr Wozu in die Kirche gehen? Nur noch vereinzelt Christen??? Kirchenträume Gemütliche Kirchen -> einladender Es werden Lösungen gefunden, um weite Fahrwege zur Kirche zu verringern (minimieren) -> Gemeindereferenten Größere Akzeptanz in der Gesellschaft Wieder mehr Priester Die „Mitgliederzahlen“ steigen -> mehr Leute lassen sich taufen Mehr auf die Jugend angepasst, mit aktuellen Themen (Pille, Kondome etc.) Mehr jugendliches Engagement Frauen im Priesteramt Auflockerung des Gottesdienstes -> trotzdem noch die typischen Schemata Säulen zum stützen Vertrauen, Toleranz, Nächstenliebe, Akzeptanz, sich gegen helfen, zuhören, den Anderen begleiten

Diese Seite: - ein großer Altar - mehr Geld für die Kirchen vom Staat - viele Sitzplätze für viele Reisende und Gemeindemitglieder - gut bezahlte Pfarrer und Ausbildung - sehr große Kirchen - Segnung des Papstes oder des Bischofs für eine Kirche - viele Menschen die eine Kirche besichtigen - echtes Brot keine Oblaten - Orgelspieler die pünktlich erscheinen - man sollte viel Ruhe und Geborgenheit während eines Gottesdienstes haben/fühlen - viele heilige als Bilder oder 3D Menschen an der [ Wand] sehen - viele bereitstehende Priester falls mal einer krank wird oder im schlimmsten Fall sterben muss - früher gewählte Päpste - Wein für alle

Vorherige und diese Seite: Kirche in meinem Alltag Viele Menschen in meinem Umfeld können mit dem Thema Kirche nicht (mehr) viel anfangen. Einige haben Glaube, christliche Gemeinschaft und Kirche nie kennen gelernt, andere haben sich aus unterschiedlichen Gründen von ihr abgewendet. Und doch merke ich an ihren neugierigen als auch kritischen Fragen über meinen Glauben und meine Kirche, dass sie selber auf der Suche sind: Nach Antworten auf Fragen wie „Warum bin ich?”, „Wohin soll es gehen?”, „Was hat das für einen Sinn?” Nach Gemeinschaft, Rückhalt und Hilfe in ihrem Denken und ihren Sehnsüchten. Nach einem Wesen oder einer Kraft, die irgendwie und irgendwo ist. Für mich hält die Kirche für all diese Fragen eine Antwort bereit: JAHWE, Ich Bin Da Ich wünsche mir eine Kirche, die sich mehr den konkreten Fragen, Problemen und Sehnsüchten der Menschen annimmt. Die auch für (noch) nicht Gläubige eine Anlaufstelle und Zufluchtsort darstellt. Ich wünsche mir eine Kirche, die ihrem Namen „Katholisch”, „Allumfassend” gerecht wird und die Menschen dort abholt, wo sie im Leben stehen. Ich wünsche mir eine Kirche, die den Menschen dient, zur Ehre Gottes des Vaters, den Schöpfer der Welt. Nächste Seite: - Jugendarbeit in der Kirche ist wichtig, da so früh eine Gemeinschaft gebildet werden kann Ich habe solche Gemeinschaften und eine wunderbare Offenheit zwischen Jugendlichen (verschiedener Religionen) im WJT [Weltjugendtag] / Taize erlebt - Die Gottesdienste sollten lockerer und moderner werden neuere Lieder, selber Fürbitten, (Taizegebete), da die Menschen nicht mehr zuhören und wie in einer Sekte nur noch „ja” und „Amen” sagen. - Priester sollten die Chance haben auch das Sakrament der Ehe eingehen zu können so würden vielleicht mehr Menschen als Priester berufen. 2025: Eine Kirche, in der viele junge Menschen Hand in Hand zusammenarbeiten, in der Priester die Möglichkeit einer Ehe Bekommen und in der Priester zusammenarbeiten ohne Neid und nicht gegeneinander. 2025 eine große Gemeinschaft Hand in Hand für einen Glauben Mfg =)

Vorherige und diese Seite: Die Kirche ist nur Kirche, wenn sie ihre Ursprünge nicht vergisst. Sie ist von oben her, von Gott her, vom Geist her gelenkt und aus der Tiefe der Geschichte in unsere Zeit gepilgert. Warum sind wir so geschichtslos geworden? Die Gegenwart hat ungeahnte Möglichkeiten in Archive zurück zu blicken, aber sie vergisst immer schneller. Die Macht des Augenblicks und des Faktischen ist fast erdrückend. Soll man doch den stets wiederholten Forderungen nach Abschaffung nachgeben? Es fällt schwer, den Menschen eine sakramentale Wirklichkeit zu vermitteln. Dass die Dinge mehr sind als was sie scheinen; Gegenwart Christi und nicht bloße Versammlung, neuer Bund und nicht nur Familienfest. Ohne Bewusstsein für das Sakramentale trocknet Kirche aus und reduziert sich aufs Funktionale. Strukturreformen sind dafür alarmierende Zeichen, die für Thüringen 2025 eine weithin abgewickelte Kirchenlandschaft zurück lassen [wird]. Vielleicht hat meine Generation zu zögerlich eine neue Sehnsucht nach Entschiedenheit aufgegriffen. Doch jeder neuen Jugendgeneration liegt der Zauber inne, die Kirche wieder zu entdecken und zu beleben. Ich erhoffe und sehe eine neue Zeit der Orden. Ob die Jugend 2025, die in diesen Tagen in den Kindergarten, den kirchlichen, geschickt wird, schon bereit dafür ist? Aber warum machen wir eigentlich nicht selbst, was wir von nachfolgenden Generationen erhoffen? Sollte es 2025 Menschen geben, die nach einer lebendigen Tradition von Kirche in Thüringen fragen, finden sie hoffentlich Klöster, die durch Sein und weniger durch Tun Antworten bereithalten. Wie wäre es mit einer Zeit der Stille für die Kirche? Vertrauen auf ihr Sein und Jesu lebendiges Wort in ihr, und nicht geschwätzige Magd der Oberflächlichkeit, die aus Angst, nicht beachtet zu werden die schrillsten Töne anschlägt und der Lächerlichkeit anheimfällt. Gehe in deine Zelle und bete im Verborgenen und aus dem Schweigen erwächst neues Leben.

Vorherige und diese Seite: 2025 ist die Kirche im Bistum Erfurt eine Gemeinschaft, die von Gebet getragen und zusammengehalten wird. Die Gemeinden sind dahingehend durch die Seelsorger (in Gemeindeabenden etc.) befähigt, selbst das Stundengebet und verschiedene Andachten zu vollziehen; Die Hauptamtlichen tragen nicht mehr Sorge dafür, dass „es läuft“, sondern den verschiedenen Gemeindemitgliedern wird zugetraut, dass auch in ihnen Gottes Geist weht! Die Seelsorger kümmern sich wirklich nur um die Seelsorge als ihre einzige Aufgabe – sie sind Männer Gottes und widmen ihr ganzes Leben den ihnen anvertrauten Gemeinden, das Pfarrhaus hat offene Türen. [Einschub *1:] Die Kluft zwischen Pfarrer und Gemeinde ist verschwunden, weil er sich der Gemeinde voll und ganz widmen kann und daher die Gemeindemitglieder persönlich kennt. Um die Gemeindeverwaltung kümmern sich Verwaltungsangestellt, weil sie in dieser Hinsicht mehr Ahnung haben als die Pfarrer. Die Struktur ist nicht mehr zentralistisch, sodass überall die Verteilung der Pfarrer gleich ist; und nicht in einer Gemeinde konzelebriert wird, während in einer anderen die Messe ausfällt. [Einschub *2:] Keine Gemeinde wird bei der Zuteilung mit Pfarrern vergessen; in jeder Kirche ibt es mindestens 1x monatlich eine Messe. Die Gemeinde wird vierteljährlich vom Bischof besuch, sodass er die spezifischen Probleme kennt und Ideen zur Lösung besteuern kann. Dadurch, dass es kaum Hauptamtlich mehr gibt, haben die Gemeindemitglieder erkannt, dass sich jeder nach seinen Fähigkeiten einsetzen muss, damit die Vielfalt der gottesdienstlichen Formen und der Traditionen erhalten bleiben kann. Dadurch, dass die Gemeinden das erkannt haben und entsprechend handeln, braucht es nur noch wenige Hauptamtliche.

Vorherige Seite: Ich bin froh röm.-kath. zu sein. Diese Kirche hat feste Struktur. Man lernt viele Leute [kennen], die es auch sind. Trotzdem wurde sie geschichtlich auch angegriffen. Aber die Menschen von heute können nichts dafür, sie können nur daraus lernen und es besser machen. Man gehört zu einer der größten Religionen. Das rote Licht als Zeichen [von] etwas höherem. Ich glaube, dass die Kirche bis 2025 kleiner und „älter“ wird. Viele jungen Menschen wollen nichts von ihr wissen. Allerdings glaube ich, dass die die da sind, egal ob jung oder alt einen tieferen Glauben haben werden als vielleicht andere Generationen, wo halt alle in die Kirche gingen. Sie kriegt einen festen Grund aus Menschen. Kirche kann ein Fundament im Leben sein, wenn man sich darauf einlässt. Die Kirchenräume werden schlichter und können individueller gestaltet werden. Der Raum wird lebendiger durch seine Schlichtheit. Kirche lebt und stirbt mit den Menschen, die da sind. Die Kirche wird ein Ort d. Gemeinschaft, in einer Welt wo sich manchmal alles nur um Macht und „einen selbst“ zu drehen scheint. Wo Menschen nur an sich denken. Die Kirche wird Halt geben in einer Zeit, die unberechenbar ist. Befreit von Stress. Hilft einen sich auf die Wesentlichen und wichtigen Dinge zu konzentrieren wie z. B. Familie oder Freunde, denn jeder braucht andere. Kirche ist ein Ort an dem jeder Kraft, Geborgenheit und Ruhe finden kann. Trotzdem ist Kirche nur lebendig, wenn es auch eine Gemeinde gibt. Sie trägt die Kirche und ermöglicht anderen Menschen etwas zu entdecken, was man nicht gut beschreiben kann. Einen Glauben von dem eine unfassbare Kraft ausgehen kann, dass man es nicht glauben kann. Aber auch Hoffnung und Zuversicht im Leben und nach dem Tod Ich finde Traditionen in der Kirche mit einem Hintergrund wichtig. Sie sollen an nachfolgende Generationen weitergegeben werden. Sie sollen jeden Sonntag feiern, wenn auch mal nur für sich. Sie sollen mehr Feste kennen als Oster und Weihnachten. Die Ordnung der röm.-kath. Kirche sollte beibehalten werden. So gibt es z. B. mehr Treffen von Jugendlichen oder Gläubigen aus der ganzen Welt. Hier erfolgt eine dichtere Verknüpfung als in anderen Religionen. Diese hilft einem auch als Minderheit an einem Ort als Christ zu leben. Es zeigt du bist nicht allein. Im Papst läuft alles zusammen. Wallfahrten finde ich wichtig. Immer wieder wird durch sie ein Aufbruch verdeutlicht. Diesen Aufbruch muss es geben, sonst kann es sein, dass der Glaube einschläft.

Rechte Seite: Ich finde unsere Kirche ist schon jetzt fast perfekt. Ich finde nur, dass man Christi Botschaft auch mehr der Öffentlichkeit „zugänglich“ machen sollte, damit es wieder mehr Christen gibt. Damit Menschen vor allem Jugendliche mit dem Geheimnis des Todes und der Auferstehung in Kontakt kommen. Es [ist] wichtig das Geheimnis der Osternacht jedem zu vermitteln. Denn das Ostergeheimnis ist heute nur noch bei christlichen Familien da, andere sehen nur die Ferien bzw. Feiertage. Genauso ist es mit Weihnachten. Keiner weiß heute mehr was genau eig. los war, außer Christen. Niemand kann mit den Begriffen Pfingsten, Karfreitag, Gründonnerstag, Palmsonntag oder Himmelfahrt etwas anfangen, außer Kirchgänger. Mein Kirchentraum ist, mehr Leute der Kirche nahe zu bringen, damit auch Christen nicht mehr verspottet oder gehasst werden. Frauen mehr einzubinden wäre auch ein guter Anfang. Mein Kirchentraum beruht vor allem auf der gesamten christlichen Gemeinschaft. In meinem Leben spiel die römisch-katholische Kirche eine sehr große Rolle, durch sie kann ich Gott näher kommen, seine Botschaft hören und damit Jesus in mein Herz lassen, und damit die vollkommene Freude am Leben.

Diese Seite: - Kirche als heiliger Ort ->Tabernakel = das Verborgene, Geheimnisvolle, Wichtigste, und doch nicht in der Mitte - genauso bietet die Kirche – (als Raum) und als Gemeinschaft – Platz, um das Wesentliche im Geschützen zu finden -> Die Möglichkeit des Betens, ein Kontakt zu Gott selbst - dass hier schon so viele Menschen zu Gott gesprochen haben und noch werden, erzeugt ein Gefühl der Signifikanz, der Bedeutung auf ganz menschlicher Ebene. -> Erhabenheit der Kirche gibt Gefühl für die Großartigkeit Gottes -> Auch Menschen sollten das tun, durch Vielfalt des Geistes, streben zu (nach) Gott, charakterliche Tiefe und Verwurzelung, um ungeahnte Höhen zu erreichen (Fundament der Kirche, Krypta) - Ort der Ruhe, des Friedens (Kühle), Befreiung (Weite), Träumerei Beichte↑

Kirche. Ws ist Kirche? Eine trockene Institution? Ein Haus voller naiver, (aber-)gläubiger Menschen? Eine große, in sich zusammenfallende Halle? Oder doch die lebendige Gemeinschaft der Christenheit? Wenn es diese Gemeinschaft ist, ist sie dann wirklich eine Gemeinschaft? Die Kirche ist gespalten, vielfach. Die röm.-katholische, die orthodoxe, die vielen evangelischen Zweige und noch viele mehr. Doch wir glauben doch alle an den einen Gott und seinen Sohn Jesus Christus. Das einigt uns doch. Eine lebendige Gemeinschaft, aktiv. Sie ist vorhanden, sie überwindet die Spaltungen, sie zeigt die wahre Gemeinschaft der Christenheit. Diese eine Gemeinschaft ist die Zukunft der Kirche. „Die Kirche ist schon sein 2000 Jahren mit diesem Programm unterwegs, als Dauerbrenner, immer noch erfolgreich.“ Noch. Das Grundprogramm ist gut, nur scheint die Umsetzung etwas veraltet. Da eröffnet sich mir eine Kausalkette: „Veraltete“ Kirche führt zu Gläubigenmangel, führt zu Priestermangel, führt zu Raumüberschuss, führt zu Kirchenverkäufen. Kirchenverkäufe sind das erste Indiz für das Ende der Kirche. Denn wenn Kirchen verkauft werden, zeigt das, dass die Kirche schwächelt und schwächelnde Personen und Institutionen haben in der heutigen, immer härter werdenden Gesellschaft keine Chance. Also müssen Lösungen her, doch wie? Ich denke, dass der Schlüssel zum Erhalt der Kirche die Jugend ist. Die Jugend, wie soll man sie erreichen. Es gibt viele Angebote für Jugendliche in der Kirche. Jedoch sind sie zu großen Teilen unbekannt. Viele christliche Jugendliche wissen nicht mal, dass es im Bistum Erfurt zwei christliche Jugendhäuser gibt. Wenn auf diesem Sektor mehr Werbung gemacht würde, könnte man möglicherweise Kirchenaustritte junger Erwachsener vermeiden. Ein weiteres Problem ist die konfessionelle Spaltung. Viele „Einzelkämpfer“ können nur schwer überleben. Wenn sie sich jedoch zusammen tun, steigen ihre Überlebenschancen um ein vielfaches. Auch hier könnte die Jugend überlebenswichtig sein. Konfessionsübergreifende Jugendarbeit. So könnte man einander näher kommen und dann möglicherweise die Spaltungen überwinden. Wenn sich die vielen kleinen Zweige der Kirche vereinen, wäre erst mal der Untergang abgewendet. Denn mit dem Vereinen der Kirche würde sie Stärke beweisen, die größer ist als alle Kräfte, die gegen die Kirche arbeiten. Jugend, also, ist immer der Faktor des Lebens. [Zeichnung] Die Jugend ist der Stützpfeiler der Kirche, ohne die Jugend zerbricht die Kirche, sie stirbt aus.

Diese Seite: Es sollte daran gearbeitet werden, dass die Kirche wieder Werte vermittelt und nicht als Institution von Außen angesehen wird. Kirche 2025 sollte moderner und jugendlicher gestaltet werden um dem „Mangel“ an Christen wieder entgegen zu wirken. Es ist schwierig als junger Christ in der heutigen Zeit überzeugt von seinem Glauben zu sein. Dafür ist der WYD [ World Youth Day = Weltjugendtag , WJD] ein tolles Ereignis, was länderabhängig öfter geschehen sollte, um das Gemeinschaftsgefühl der Jugendlichen zu stärken!

Vorherige Seite: Gedanken zum Thema Kirche in Zukunft ICH DENKE Wir sollten in die Zukunft sehen Und mit dem Blick nicht zurückgehen Vergangenes ist Vergangenheit Daraus zu lernen braucht bei viele seine Zeit ICH TRÄUME Davon, dass ein Nichtchrist weiß wenn ich frag ; Warum er sooft im Jahr frei hat, nicht nur am Sonntag Ostern, Pfingsten, Weihnachten hat das einen tieferen Sinn? Warum gehen da viele zur Kirche hin? ICH GLAUBE Wir sollten vor allem zu Fronleichnam durch unseren Ort gehen. Mit einer Prozession, als Gemeinschaft, können andere als Christ mich sehen. Es sollte uns nicht peinlich sein als Christ. Wir brauchen uns nicht zu verstecken. Jesus selbst und viele Christen zeigten sich – kauerten nicht in irgendwelchen Ecken ICH WÜNSCHE Mir, dass in der römisch katholischen Kirche lateinische Gebete und Lieder gepflegt werden. Aber auch altes Liedgut aus Mittelalter und Gotteslob erhalten werden. Es ist mir auch wichtig neue Lieder oder wenig bekannte z.B. mit Kindern zu singen Und damit in die Gemeinden zu Eltern und Alter zu bringen. ICH STELLE MIR VOR es gibt auch in Zukunft Angebote für Kinder, Jugend, Ministranten, Familien und Senioren. Vielleicht werden dafür sogar neue Ideen in Gemeinden und Bistümern geboren? Bleiben sollten aber auch Traditionen wie Ferienfreizeiten und Wallfahrten - über Glaube und Erfahrung austauschen, Freundschaften pflegen- Sachen worauf Wir zuhause gerne warten. ICH HOFFE darauf, dass alle Christen einander akzeptieren und verstehen. Mit körperlich oder geistig Behinderten scheint das inzwischen etwas zu gehen. Doch was ist mit denen – ich hab nichts dagegen – die jemanden des gleichen Geschlechts lieben. Werden die Christen sie akzeptieren, verstehen? Oder einfach aussieben? Rechte Seite: Wenn ich von Kirche träume, dann denke ich an eine Liturgie, die jeder Gläubige aus tiefstem Herzen mitfeiern kann, weil er sie versteht, weil ihre Symbole und Handlungen ihm nicht fremd sind. Ich träume davon, dass die Christen diese Liturgie mitnehmen, aus der Messe, dem Gottesdienst heraus in ihren Alltag; dass sie damit sich und Stück für Stück ihr Leben verändern. Ich träume von einer Kirche, die nicht nur beim Friedensgruß eine Gemeinschaft ist, sondern die nach außen zeigt, dass jeder, der zu ihr gehört, gehalten ist. Ich habe den Traum von Christen, die ihr Leben miteinander teilen und für die ihre Gemeinschaft zu einem Ort der Begegnung mit Gott wird. Ich träume von einer Kirche, in der sich alle erlöst fühlen und dieses Gefühl nach außen tragen, damit es auch andere begeistert und ansteckt. Mein Traum ist es, dass Kirche Barmherzigkeit und Nächstenliebe, Vergebung und Frieden lebt und vor-lebt. Eine Kirche, in der nicht nur der Gemeindepfarrer das Sagen hat, sondern auch die Gemeindemitglieder über alle Belange entscheiden können, eine solche Kirche wäre wunderbar. Die Zerrissenheit zwischen Konservativen und Liberalen, Laien und Priestern, Diaspora und Volkskirche würde es in dieser Kirche nicht mehr geben; denn alle wären eins. Die Christen dieser Kirche würden sich jederzeit offen u. mutig zu ihrem Glauben bekennen und hätten keinerlei Scheu, sich über Glaubensfragen zu unterhalten.

Rechte Seite: 1. Denkt man an Kirche, so denkt man an Messen, an Gottesverehrung und den dogmatischen Christ‘, doch viele Menschen können nicht fassen, was Kirche-Sein in Wirklichkeit ist. 2. Die Hochfeste des Herrn, von Geburt bis Auferstehung, kennen auch Atheisten sehr gut, sie freuen sich und feiern und wissen doch meist nicht, weshalb man an solchen Tagen Gebet anstatt Arbeit tut. Hat sie auch viele Feste im Jahr, die Selige Jungfrau man schnell mal vergisst, doch sollten wir nie aufhören, sie zu verehren, denn sie ist unsere Mutter und die des Herrn Jesus Christ. Wer kennt und betet den Rosenkranz? Ein solches Gebet gibt Kraft, Ruhe und neuen Mut. Es ist so einfach, für Jung und für Alt, es spricht aus dem Herzen, macht frei und tut gut. Eine Einheit im Glauben soll Kirche auch sein und Ökumene ist gut und tut Not, denn alle Glauben an denselben Herrn, er starb für alle, brach für alle das Brot. Der Zölibat ist ein Faktum, heiß diskutiert Und doch mit Sinn und Gewand. KIRCHE, erwehre dich aller Kritik! Wer Verzicht für Gott übt, ist in seiner Hand. Die 7 Sakramente sollten nie verloren gehn, sie sind das Fundament, auf dem wir gebaut und GLAUBE, HOFFNUNG und LIEBE sind die Säulen, die die Kirche halten, wenn man auf Kirche schaut.

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Diese Seite, Fortsetzung rechts: - modernere Musik - nicht so lange - nicht immer um den Punkt reden, sondern direkt auf den Punkt kommen - Massagestühle für jeden (dann würden auch mehr kommen )

Linke Seite: - gute Heizung - hellere und klare Fenster - Wein für alle - schönere und neuere Gewänder - Dach zum öffnen (falls es sehr warm im Sommer ist) - (neue Orgel) siehe modernere Musik - Kirche sollte sich der neune Jugend anpassen

Linke Seite: Was ist mir wichtig? Wenn ich an Kirche denke, dann ist mir wichtig: - Familie - Freunde - Die Gemeinschaft mit allen Gläubigen in meiner Gemeinde (egal ob alt oder jung: alle bereichern den Glauben!) - Gebete und Musik, Zeit der Ruhe, des Innehaltens Was bedeutet mir das römisch-katholische? - Durch die Spendung der Sakramente erfahre ich Heilung in den Sorgen und Nöten meines Alltags - In Maria erfahren wir/bekommen wir vorgelebt, auf Gottes heilbringende Botschaft zu vertrauen. (Sie vertraut auf Gott!) - Ich weiß, mit meinem Glauben stehe ich nicht alleine da, ich bin mit dem Papst in einer Weltkirche mit den Gläubigen verbunden Wie sieht die Kirche im Jahr 2025 aus? ->sie wird definitiv noch da sein!!! - Was wird sich verändert haben? - Die Pfarrgemeinden sind noch größer geworden - Es wird weniger Priester geben - Wahrer gelebter Glaube wird schwieriger zu finden sein - Menschen mit Gott in Verbindung bringen wird das Ziel der Kirche sein (was es auch bisher war und auch noch immer ist) - Was darf nicht verloren gehen? - Die Kinder & Jugendlichen zu einem gelebten Glauben führen Säulen meines Kirchentraums? - Gebet / Musik + Gesang / Gemeinschaft / Freude, mit Christus ins Gespräch kommen zu wollen und zu können

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