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Das offizielle Mitteilungsmagazin des CDU-Kreisverbandes Rems-Murr

Das offizielle Mitteilungsmagazin des CDU-Kreisverbandes Rems-Murr Ausgabe 11, November 2011 >> intern E 10113
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Ausgabe 11, November 2011

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>>> Aus dem Kreisverband

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KREISTEIL

>>> Aus dem Kreisverband
>>> Aus dem Kreisverband Dr. Joachim Pfeiffer MdB „Wir sind FÜR Stuttgart 21 und sagen deshalb
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Dr. Joachim Pfeiffer MdB

„Wir sind FÜR Stuttgart 21 und sagen deshalb NEIN zum Kündigungsgesetz“

J etzt g eht es um Alles oder Nichts. Entweder wirft das Land 1,5 Milliarden Euro für nichts zum Fens-ter hinaus oder es zahlt rund 800 Millionen Euro für das Zukunftsprojekt S21. Daher gilt es, die Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, am 27. November an der Volksabstimmung teilzu- nehmen und FÜR die Zukunft un- seres Landes mit „NEIN“ zu stim- men. D enn wer mit „NEIN“ stimmt, ist gegen die Kündigung und FÜR den Weiterbau des Bahnprojekts. Ein Quorum von mindestens einem Drittel Nein- Stimmen reicht uns nicht. Wir wollen eine Mehrheit für Stuttgart 21 und eine Mehrheit von „Nein“-Stimmen! Bis jetzt haben die Grünen und vor allem der Verkehrs-Verhinde- rungsminister Hermann alles daran gesetzt, Stuttgart 21 zu stoppen. Der Schlichterspruch und der positive Stresstest wurden schlichtweg ignoriert. Die Volksabstimmung ist die letzte Aktion der Grünen. Denn die Bürgerinnen und Bürger lassen sich nicht von deren Lug und Trug blenden. Sie wissen, worum es eigentlich geht: Die Zukunft unse- res Landes! Wir müssen deshalb den Grünen endlich den Garaus ma- chen!

>>> Aus dem Kreisverband Dr. Joachim Pfeiffer MdB „Wir sind FÜR Stuttgart 21 und sagen deshalb
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Das bringt Stuttgart 21 den Menschen und der Region:

  • 1. Mit dem Bahnknoten Stuttgart und der Neubaustrecke nach Ulm wird das Reisen durch Europa komfortabler und schneller. Baden-Württemberg wird zentraler Knotenpunkt im europäischen Hochgeschwindigkeitsnetz und rückt in Europas Mitte.

  • 2. Großer Gewinner ist der Regionalverkehr: Fern- und Regio- nalverkehr werden durch den neuen Schienenring in Stutt- gart schneller und besser aufeinander abgestimmt. Die Fahrgäste profitieren von kürzeren Reisezeiten und mehr Direktverbindungen.

  • 3. Wissenschaftler haben errechnet, dass durch den Umbau des Bahnknotens Stuttgart rund 18 Millionen Pkw-Fahrten mit 350 Millionen Kilometern pro Jahr von der Straße auf die Schiene verlagert werden. Das erspart der Umwelt jähr- lich rund 70.000 Tonnen Kohlendioxid.

  • 4. Die heute mit Gleisen belegten Flächen werden als Bauland optimal genutzt, um der Nachfrage nach Wohnraum ge- recht zu werden. Damit können Flächen auf der „grünen Wiese“ geschont werden.

  • 5. Das neue Europaviertel schließt direkt an den Schlossgar- ten an. Die Stadt schafft Lebensraum in bester Lage, zum Wohnen und Arbeiten für mehr als 35.000 Menschen.

  • 6. Mit Stuttgart 21 entstehen Parkflächen in der Größe von rund 20 Fußballfeldern, die für bessere Luft sorgen. Die Grünanlagen mit ihren neu gepflanzten Bäumen werden zusätzlich Kohlendioxid binden.

  • 7. Der Umbau des Bahnknotens und die Investitionen in die

städtebauliche Entwicklung bringen die Bauwirtschaft in Schwung und schaffen rund 4000 neue Arbeitsplätze. Durch das Bahnprojekt werden Stadt, Region und Land Teil der wirtschaftlichen Entwicklungsachse im Herzen Europas. Der Wirtschaftsstandort wird in seiner Zentralität aufgewer- tet. Die verbesserte Verkehrsanbindung innerhalb Europas führt zu wirtschaftlichem Wachstum. Das investierte Geld wird langfristig hohe Zinsen abwerfen: für die Zukunft von Stadt, Region und Land sowie für die kommenden Generatio- nen. Daher stimme ich am 27. November beim Volksentscheid

mit „NEIN“ - für den Weiterbau von Stuttgart 21 und die Zu-

kunft unserer Region!

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Dr. Joachim Pfeiffer MdB und Kreisvorsitzender

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KREISTEIL

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Auf den PUNKT gebracht
Auf den
PUNKT
gebracht

Dr. Joachim Pfeiffer MdB

Bürgerversicherung ist nur ein Potemkinsches Dorf und löst keine Probleme

>>> Aus dem Kreisverband KREIS TEIL Auf den PUNKT gebracht Dr. Joachim Pfeiffer MdB Bürgerversicherung ist

Arbeitnehmer entlasten und dafür Unternehmen und Steuerzahler zur Kasse bitten. Auch für die privaten Krankenversicherung (PKV) soll es Adieu heißen - so sieht es der Leitantrag zur Gesundheitspolitik der SPD vor, den sie beim Gesundheitskongresses am 17.10.2011 vorstellte. Dieses Konzept ist per se nicht wirklich neu und auch nicht wirklich ausgereift. Nach den Plänen der SPD soll die Kran- kenversicherung in Deutschland zu einer „Bürgerversicherung“ umgebaut werden - zumindest verspricht dies der Name. Was da- hinter steckt, sind allerdings:

ausnahmslose Zwangsmitgliedschaft, mehr staatliche Bevormundung, beschränkter Leistungskatalog für alle, • weniger Selbstbestimmung und • weniger Wettbewerb. Keine Lösung bietet die „Bürgerversicherung“ der SPD dagegen für die eigentlichen Herausforderungen: die Sicherung einer gu- ten medizinischen Versorgung und die Bewältigung der steigen- den Kosten (bedingt durch den medizinischen Fortschritt und die alternde Gesellschaft). Stattdessen erhöht sie die Beiträge und Belastungen.

Warum die Bürgerversicherung nicht funktioniert:

  • 1. Die Bürgerversicherung kann das Versprechen nicht halten, alle Bürgerinnen und Bürger in die gesetzliche Krankenversiche- rung einzubeziehen. Dies wirft einerseits verfassungsrechtliche

Probleme auf, da das Grundgesetz keine Eingriffe in bestehende private Versicherungsverhältnisse zulässt. Anderer- seits bedarf es umfangreicher Übergangsreglungen, da private Versicherungen nicht von heute auf morgen abgeschafft wer- den können. Die Mehrkosten über Jahrzehnte hinweg tragen wiederum die Steuerzahler.

  • 2. Die SPD fordert, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer künftig die gleiche Summe in die Krankenversicherung einzahlen. Das bringt keine unmittelbare Entlastung, sondern führt zu einer Umverteilung der Belastungen. Die dafür geplante Abschaf- fung der Bemessungsgrenze für den Arbeitgeberanteil geht auf Kosten von qualifizierten, innovativen Arbeitsplätzen. Das ver- nichtet Arbeitsplätze und bremst die künftige Lohnentwick- lung, da die Kosten für den Arbeitgeber enorm steigen.

  • 3. Die Bürgerversicherung soll Jahr für Jahr Staatszuschüsse von

mehr als 15 Milliarden Euro erhalten. Das belastet den Steuer- zahler um das Sechsfache im Vergleich zu heute! Zudem erhöht eine zunehmend steuerfinanzierte Bürgerversicherung den Einfluss des Staates - damit droht eine Gesundheitsvorsorge nach Kassenlage. Das zeigt: Der Weg in die Einheitskasse und ein staatlich zentra- listisches Gesundheitssystem gehen in die falsche Richtung. Nur der Wettbewerb der Krankenversicherungen gewährleistet Viel- falt, Effizienz und Qualität der Versorgung. Dafür setzt sich die

christlich-liberale Koalition ein.

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Norbert Barthle MdB

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Zur Volksabstimmung zu Stuttgart 21:

Die Gegner müssen bei der Wahrheit bleiben!

Liebe Freundinnen und Freunde,

die Volksabstimmung am 27. November zu Stuttgart 21 wird uns die nächsten Wo- chen begleiten. Wie wir sicher fast alle, setze ich mich ausdrücklich für Stuttgart 21 ein und muss daher, etwas irritierend, bei der Abstimmung mit „Nein“ stimmen. Ich bin ziemlich sicher, dass wir von der Union nicht allein so abstimmen, sondern die große Mehrheit der Baden-Württember- ger ebenso denkt und votiert. Zu deutlich sind in den letzten Monaten die Alternativen geworden: Entweder wir investieren rd. 800 Mio. Euro Landesanteil in ein Jahrhundertprojekt, ermöglichen unserer Landeshauptstadt eine Riesen- chance für Verkehr, Wirtschaft und Stadt- entwicklung - und bekommen den Rest der I n v estitionskost en vom Bund und der Bahn. Oder wir lehnen diese Mittel ab, ha- ben im Endeffekt nichts in der Hand außer einem überalterten und sanierungsbedürf- tigen Kopfbahnhof - und zahlen dafür auch

noch bis zu 1,5 Milliarden Euro Strafe. Man muss kein Schwabe sein, um zu erkennen, was hier vernünftig ist. Zwei Sorgen treiben mich in diesem Zu- sammenhang aber noch um: Zum einen fürchte ich ernsthaft, dass die Grünen in Baden-Württemberg ihr gefährliches Spiel mit Halb- und Unwahrheiten bis zur Ab- stimmung fortsetzen werden. Trotz des klaren Schlichterspruchs von Heiner Geiß- ler, trotz des bestandenen Stresstests ha- ben die Grünen keine Hemmungen, die Bürger zu verunsichern und Äpfel und Bir- nen munter in einen Topf zu werfen. Das komplette Neubauprojekt steht z.B. gera- de nicht in Konkurrenz zu anderen Bahn- projekten, sondern ist geradezu die Vor- aussetzung für bessere Verbindungen im Südwesten. Zum anderen habe ich ernste Probleme damit, die Haltung der Sozialdemokraten nachzuvollziehen. Das ganze Herumgeeie- re erinnert mich stark an ein Zitat von Karl Valentin: „Mögen hätt’ ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut.“

Die SPD ist mehr heitlich für S t uttg ar t 21, darf das aber nicht laut sagen, um den Koalitionspartner nicht zu verärgern. Erst recht darf man sich nicht in einem breitem gesellschaftlichen Bündnis für die eigene Überzeugung beteiligen, das hat der Ministerpräsident verboten. Für dessen Partei, die Grünen, gilt das selbstverständlich nicht, die kämpfen in ei- nem Bündnis mit der Linkspartei, dem DGB, Umweltverbänden und dem Stutt- garter Aktionsbündnis munter gegen das Jahrhundertprojekt. Die CDU wird sich an vielen lokalen Bündnissen für Stuttgart 21 beteiligen und ich kann die SPD nur ein- dringlich auffordern, sich dem Diktat der Grünen nicht zu unterwerfen, sondern für die ei g enen, richti g en Überzeugungen auch zu kämpfen!

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>>> Aus der CDU-Landtagsfraktion / Kreisverband

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Wir sind FÜR Stuttgart 21 und sagen ‚NEIN’ zur Kündigung am 27. November!

Das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm ist das zentrale Zukunftsprojekt für unser Land. Dabei bilden die Neubaustrecke Stuttgart- Ulm und die unter dem Titel „Stuttgart 21“ begonnen Maßnahmen im Raum Stuttgart eine Einheit. In den vergangenen Monaten konnte - auch durch den Schlichtungspro- zess - nochmals deutlich gemacht werden, warum eine zügige Verwirklichung des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm für die Zu- kunft des Fern- und Regionalverkehrs in Baden-Württemberg notwendig ist. Dabei geht es aber vor allem um die Zukunftsfä- higkeit unseres Landes und um Rechts- staatlichkeit, Vertragstreue und Verläss- lichkeit. Eigentlich müsste man jetzt davon aus- gehen, dass zu Stuttgart 21 alles bespro- chen ist und die Bahn ihr rechtmäßiges Baurecht nun ausüben kann und den Bau schnell und zügig fortsetzt. Bis Ende des Jahres werden über 50 Prozent der Bauver- gaben abgeschlossen sein, alles wäre auf einem guten Weg - wenn da nicht die Grü- nen in der Landesregierung wären. Die Grünen haben ihre Protesthaltung noch immer nicht aufgegeben und sie versu- chen mit ihrem Verkehrsverhinderungsmi- nister an der Spitze noch immer, Stuttgart 21 zu verhindern. Ihr letzter Strohhalm - die Regierung brachte in den Landtag ein Gesetz ein, dass es dem Land ermöglichen soll, die Verträge zu Stuttgart 21 zu kündi- gen. In den Verträgen gibt es aber kein Kündigungsrecht, das Land würde bei ei- ner Kündigung rechtswidrig handeln, das Land muss also bei einem Ausstieg Scha- densersatz bezahlen. Dieser kann sich auf bis zu 2,5 Milliarden Euro belaufen. Das Gesetz wurde im Landtag abgelehnt, die Volksabstimmung kommt. Viele unserer Mitglieder stellen sich die Frage, warum hat die CDU-Fraktion nicht geklagt? Nach Abwägung aller juristischen und politi- schen Argumente haben wir uns gefragt - was hätte eine Klage gebracht? Sie hätte den Focus auf die CDU als Verhinderungs- partei gelenkt, den Konflikt verlängert und eine wirkliche Befriedung wäre nie einge- treten. Deshalb sind wir der Meinung, kein Ur t eil eines Richters kann dieses Un- rechtsbewusstsein der Menschen aufwie- gen, die Einzigen, die den Grünen jetzt Ein- halt gebieten können sind Sie, die Men- schen von Baden-Württemberg. Die CDU vertraut auf Ihr Rechtsbewusstsein und auf Ihr Urteilsvermögen. Um am 27. November richtig urteilen zu können und um ein klares Signal für Stutt- gart 21 zu setzen, müssen sie die Fakten kennen. Die Menschen im Land müssen er- fahren, dass Sie bei der Volksabstimmung

nicht ‚Für’ oder ‚Gegen’ Stuttgart 21 stim- men, Sie entscheiden darüber, ob das Land vertragsbrüchig wird und aus der Finanzie- rung für Stuttgart 21 aussteigt. Die Men- schen müssen wissen, dass sie darüber entscheiden, ob wir 824 Millionen Euro für den Bau von Stuttgart 21 bezahlen oder bis zu 2,5 Milliarden Schadenersatz für den Ausstieg aus Stuttgart 21. Und die Men- schen müssen wissen, dass der Minister- präsident die Volksabstimmung nur des- halb wollte, weil er zu schwach ist, eine klare Entscheidung zu treffen und damit einzu gestehen, dass Stuttgart 21 nicht mehr zu stoppen ist und er den Wählern vor der Wahl nicht die Wahrheit gesagt hat. Mit einer verwirrenden und undurch- sichtigen Fragestellung wird versucht die Menschen am 27. November auf Glatteis zu führen, das lassen wir nicht zu!

Deshalb ist es wichtig, dass wir alle ge- meinsam die Menschen überzeugen, am 27. November zur Volksabstimmung zu ge- hen und mit ‚NEIN’ gegen die Kündigung zu Stuttgart 21 stimmen. Auch die Überle- gung vieler nicht zur Wahl zu gehen, wäre falsch! Das Quorum in Baden-Württem- berg bedeutet, dass ein Drittel der Wahl- berechtigten (ca. 2,6 Millionen Menschen) mit Ja für die Kündigung stimmen müssen, damit das Gesetz gültig wird und das Land aus Stuttgart 21 austeigen kann. Eine nied- rige Wahlbeteiligung von den Befürwor- tern erhöht die Chancen der Gegner. Des- halb helfen Sie mit, die Menschen zu mobi- lisieren und dafür zu sorgen, dass sie an der Volksabstimmung teilnehmen, ihre de- mokratischen Rechte nutzen und Schluss mit den Spielchen der Grünen im Land ma- chen!

Gehen Sie am 27. November zur Volksabstimmung! Stimmen Sie mit NEIN und setzen Sie damit ein Zeichen!!!

Bündnis „Rems und Murr für Stuttgart 21“

>>> Aus der CDU-Landtagsfraktion / Kreisverband Wir sind FÜR Stuttgart 21 und sagen ‚NEIN’ zur Kündigung

V.l.n.r.: Joachim Rapp, Matthias Pröfrock, Christoph Palm, Claus Paal, Hans Ilg, Jochen Haußmann, Karin Ebinger, Hartfrid Wolff, Reinhold Sczuka, Hans-Martin Gayer, Harald Raß, und Karl-Heinrich Lebherz.

In einer Pressekonferenz haben Vertreter des Bündnisses Rems und Murr für Stutt- gart 21 ihre Kampagne zur Volksabstim- mung am 27.11.2011 vorgestellt. Das Bünd- nis im Rems-Murr-Kreis setzt sich aus Ver- tretern der CDU, SPD, FDP und Freien Wählern aus Bund, Land Region und Kreis zusammen. Oberbürgermeister und Bür- germeister sind ebenso vertreten wie die IHK und die Handwerkskammer. Zu den Unterstützern gehören auch viele Privat-

pers onen und Unt ernehmer. Ziel des Bündnisses ist es, alle Bürgerinnen und Bürger vor der Volksabstimmung noch- mals über die Vorteile von Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm aufzu- klären. Auch sol len die Konsequenzen aufge- zeigt werden, die entstehen werden, wenn sich ein Land a us unt ers chriebenen, rechtsgültigen und nicht kündbaren Ver- trägen herausstehlen will.

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KREISTEIL

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FFAAKKTTEENNCCHHEECCKK ......

zur Volksabstimmung!

Termin: Sonntag, 27. November 2011

Wer kann abstimmen?

Alle wahlberechtigten Baden-Württembergerinnen und Baden-

Württemberger

Wie erhalte ich meine Wahlunterlagen?

Die Volksabstimmung läuft vergleichbar mit einer Landtagswahl. Sie erhalten rechtzeitig vorab Ihre Stimmbenachrichtigung. Die Wahl erfolgt am Tag der Volksabstimmung in dem Ihnen zuge- wiesen Wahllokal. Sie haben aber auch die Möglichkeit per Brief abzustimmen!

Worüber stimme ich ab?

Sie entscheiden mit Ihrer Stimme, ob das Land die Finanzie- rungsverträge zu Stuttgart 21 kündigen soll. Da in den Verträgen kein Kündigungsrecht vorgesehen ist, wird das Land bei einer Kündigung schadenersatzpflichtig- das bedeutet – die Steuer-

zahler bezahlen bis zu 2,5 Milliarden Euro für eine Kündigung!

Wie lautet die Frage bei der Abstimmung?

„Stimmen Sie der Gesetzesvorlage ‚Gesetz über die Ausübung von Kündigungsrechten bei den vertraglichen Vereinbarungen für das Bahnprojekt Stuttgart 21 (S-21 Kündigungsgesetz) zu?“

Die Frage ist - wie auch die Regierung - trickreich und verwir- rend, deshalb ACHTUNG!!!

Wer FÜR Stuttgart 21 ist, der muss mit NEIN abstimmen!!! Infos der Fraktion zur Volksabstimmung:

www.cdu.landtag-bw.de

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Das Bündnis tritt mit drei Kernaussagen an, die plakatiert werden sollen:

Die erste Aussage ist ein Hinweis auf die dr ohenden Schadenersatzforderungen, die mittlerweile auf eine Gesamtsumme von bis zu 1,5 Milliarden Euro oder sogar

noch mehr errechnet wurden und lautet:

„1,5 Milliarden für den Ausstieg ver- schwenden?“. Die zweite Aussage bittet alle Bürgerin- nen und Bürger, am 27.11.2011 zur Abstim- mung zu gehen. Viele Menschen sind des

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Themas überdrüssig und aktuelle Umfra- gen zeigen, dass die deutliche Mehrheit möchte, dass das Projekt realisiert wird. „Nur müssen die Menschen jetzt auch zur Abstimmung gehen“ so ein Sprecher des Bündnisses. Die Aussage auf den Plakaten lautet deshalb: „Weiter ärgern oder fertig bauen?“ Die dritte Aussage auf den Plakaten er- klär t die komplizier t e Fr a ge auf den

Stimmzetteln. Denn wer für Stuttgart 21 ist muss mit NEIN zum Kündigungsgesetz

stimmen. „Für Stuttgart 21 heißt: NEIN beim Volksentscheid.“ lautet deshalb die Plakataussage.

Die Kampagne wird neben der Plakatie- rung von zahlreichen Standaktionen be-

gleitet. Das S21 Infomobil wird ebenfalls wieder

auf dem Schorndorfer Marktplatz sein. Weitere Infos zum Bündnis im Internet unter www.RemsMurrProS21.de oder un- ter www.facebook.de/RemsMurrProS21.

BBiittttee hheellffeenn SSiiee mmiitt!! IInnffooss bbeeii RRoollaanndd MMiisscchhkkee::

TTeell..

0077115511--3366 0055 5566..

SSppeennddeennkkoonnttoo::

CDU Kreisverband Rems-Murr

Kreissparkasse Waiblingen

BLZ 602 500 10/Konto 346 50 Kennwort „remsmurrPROS21“

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KREISTEIL

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Claus Paal MdL

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Das Beste für unsere Kinder und Jugendlichen

Schebesta kritisiert neue Landesregierung und ihre Bildungspolitik

Claus Paal, Abgeordneter des Wahlkrei- ses Schorndorf, führte am 10. Oktober 2011 seine Veranstaltungsreihe „Claus Paal in- formiert“ in der Freien Christlichen Schule Unteres Remstal in Weinstadt mit dem Thema „Das Beste für unsere Kinder und Jugendlichen“ fort. Zu diesem Anlass hatte er den stellvertretenden Fraktionsvorsit- zenden und bildungspolitischen Experten der CDU-Landtagsfraktion Volker Schebe- sta MdL nach Weinstadt eingeladen. Auch

>>> Aus dem Kreisverband Claus Paal MdL Das Beste für unsere Kinder und Jugendlichen Schebesta kritisiert

Landtagskollegin Viktoria Schmid aus dem Enzkreis, Mitglied des Ausschusses Kultus, Schule und Sport, war bei diesem Termin zugegen. Volker Schebesta berichtete, dass die CDU-Landtagsfraktion sich auch in Zu- kunft für ein differenziertes Bildungsange- bot für eine vielfältige Gesellschaft einset- zen werde. Allen Kindern und Jugendli- chen soll eine individuelle Entwicklung im schulischen Bereich angeboten werden. Dieses Erfolgsmodell könne zum Nutzen unserer Kinder nicht aufgegeben werden. Kontinuität und Verlässlichkeit sind die G rundp feiler der Bildung spolitik . Dies kann nur durch eine individuelle Förde- rung der Kinder, bei der die Begabungen, Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützt und entfaltet werden, geschehen. Die Er- kenntnisse der Empirischen Forschung be- legen, dass CDU-geführte Länder eine Spitzenposition im Bildungsbereich ein- nehmen, die es noch auszubauen und nicht zu gefährden gelte. Ganz im Gegen- satz dazu stehen die Planungen der neuen grün-roten Landesregierung. Die Einführung einer Einheitsschule bzw. die bloße Zusammenlegung verschiedener Schularten in einen Klassenverband könne den individuellen Bedürfnissen der jungen Menschen nicht gerecht werden. Bega- bungen wie auch Schwächen der einzelnen Schüler blieben dabei auf der Strecke. Die- ser eminente Mangel am Schulprojekt der grün-roten Landesregierung kann durch eine so genannte „Binnendifferenzierung“ des Unterrichts nicht aufgehoben werden.

Mit der geplanten Abschaffung einzelner Schularten wie z.B. der Hauptschule, wer- de nicht gleichzeitig der Förderbedarf ein- zelner Kinder und Jugendlicher abge- schafft. Vernünftige und zielführende Bildungs- politik zeichnet sich durch Verlässlichkeit aus. Das bedeutet, jedem Schüler wird durch das differenzierte Bildungsangebot von Förderschulen, Haupt- und Werkreal- schulen, Realschulen, Gymnasien und be- ruflichen Schulen immer das Beste für sei- nen momentanen Bedarf angeboten. Auch das Motto „kein Abschluss ohne An- schluss“ hat sich in den vergangenen Jah- ren bewährt. Damit können die Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer persönli- chen Bedürfnisse gefördert und qualifi-

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ziert werden. Beide Landtags- abgeordnete wa- ren sich in ihrer Bewertung einig, dass das Abschie- ben der Verantwortung für die Bildungs- politik auf die kommunale Ebene den Be- dürfnissen der Menschen vor Ort nicht ge- recht werde. An den Vortrag von Volker Schebesta MdL schloss sich eine spannende Diskussi- on mit den 40 Gästen der Veranstaltung an. Ihnen wurde ausführlich die Gelegen- heit gegeben, ihre Fragen und Bedenken vorzutragen und aus eigener Erfahrung zu berichten. Ein herzliches Dankeschön geht noch- mals an den Referenten Volker Schebesta für seinen höchst informativen Impulsvor- trag sowie an die Freie Christliche Schule Unteres Remstal für die Zurverfügungstel- lung ihres Veranstaltungsraumes. Die Veranstaltungsreihe „Claus Paal in- formiert“ wird im nächsten Jahr mit einem interessanten Thema fortgesetzt. Wenn Sie zu den zukünftigen Veranstal- tungen eingeladen werden möchten, sen- den Sie bitte eine kurze E-Mail an cdu@claus-paal.de. <<<

Der Arbeitskreis Integration der CDU Landtagsfraktion auf Klausurtagung in Karlsruhe

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Neben intensiven Diskussionen und in- haltlicher Arbeit wurde am 6. Oktober 2011 die Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge beim Regierungspräsidium in Karlsruhe besichtigt.

Der Leiter erläuterte das gesamte Flücht- lingsprogramm der Bundesrepublik und des Landes und die dort bestehenden Her- ausforderungen.

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KREISTEIL

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Wilfried Klenk MdL

„Klarmachen zum Ändern?“

so lautet der Wahlslogan der

... Piratenpartei - damit haben sie es doch tatsächlich ins Berliner Lan- desparlament geschafft. Für die junge Partei, die 2006 gegründet wurde, geht es derzeit steil berg- auf, so die neuesten Umfragen. Solche Meldungen erschüttern mich zutiefst, vor allem deshalb, weil ich als Landespolitiker natürlich auch hinter die Fassade der mar- kigen Sprüche und Themen schaue, die of- fenbar viele Menschen faszinieren und dort eine Heimat suchen und finden. Nie- mand kennt sie und trotzdem erreichen sie plötzlich mehr als 5 Prozent Sympathie? Ich finde keine Antwort, keine die mir wirklich einleuchtet. Eine Partei, die freies Internet, die Freiheit an sich, Legalisierung von Drogen, Wahlrecht für 14jährige und Ausländer und „Schluss mit der Privilegie- rung der Ehe“, kostenlose Verkehrsmittel oder ein bedingungsloses Grundeinkom- men fordert. Sie setzt sich in der Berliner Gesellschaft zwischen multikultureller Munterkeit und sozioökonomischen Span- nungen durch und ist als Kleinstpartei auf ein äußerst geneigtes Echo getroffen. Die

gesellschaftlichen Strukturen ändern - da- für treten sie mehrheitlich an. Das Kon- zept, das zuallererst die Gleichberechti- gung aller Menschen zum Ziel hat, ist vie- len Piraten nichts anderes als fiese Zensur. Die Überwindung der Geschlechtergren- zen hat sich die Männerpartei auf die Fah- nen geschrieben, deren Fraktion aus 14 Männern und einer Frau besteht. Für sie ist die Unterscheidung zwischen Frauen und Männern nicht mehr zeitgemäß, da sie jeden Menschen abseits von seinem Ge- schlechtsmerkmal als gleichwertig anse- hen. Aber heißt das denn nicht auch, dass sie vier Jahrzehnte Kampf um Gleichbe- rechtigung für erledigt erklären? Für Frau- en sollte das ein Weckruf sein! Was die etablierten Parteien unseres Landes in jahrelangem Ringen um Lösun- gen für die gesamtgesellschaftliche Ent- wicklung erreicht haben, wird alles mit ei- nem Satz von der Agenda gestrichen? Angesichts der ak tuellen Entwicklung frage ich mich ernsthaft, welche Gründe Menschen dazu bewegen, auf dieser Welle der Oberflächlichkeit zu surfen und Politik den Politiklosen ohne Wertefundament zu überantworten? Piraten, welche für Bür- gerrechte, gegen Datenspeicherung, für das Recht auf kostenlose Privatkopien, ge- gen Kopierschutz, für transparente Behör- den und gegen Patente auf Software oder Gene sind. Das ist alles. Zu Themen wie Gesundheit, Haushalt, Wirtschaft Energie-

>>> Aus dem Kreisverband Wilfried Klenk MdL „Klarmachen zum Ändern?“ so lautet der Wahlslogan der ...

politik oder Hartz IV ma- chen sie sich keine Gedan- ken. Finden sie genau des- h alb so viele Anhänger? Genügt der Zauber der Ge- meinschaft im Netz, dass die Anonymen aus der vir- tuellen Welt hinaustreten und Anonyme auf die Par- lamentsbänke setzen? Si- cher spielen im Wahlver- halten auch immer politi- sche Haltungen und Faktoren eine Rolle, z.B. dass viele Wählerinnen und Wähler auch vom monatelangen Zögern der Poli- tik bei wichtigen Entscheidungen die Nase voll hatten und einer Protestpartei ihre Stimme gaben? Ähnlich wie die baden- württembergische Landtagswahl teilweise von aktuellen Ereignissen bestimmt war? Meine Haltung zum unserem Wahlsy- stem in Deutschland wird deshalb immer

kritischer: beim geltenden Verhältniswahl- recht gibt es ab 5 Prozent Stimmenanteil einen Sitz im Parlament, was dazu führen kann, dass eben nicht die Partei mit der Mehrheit der Stimmen auch die Regierung bildet und dies im Ergebnis dann nicht den Willen der Mehrheit der Bevölkerung spie- gelt. 39 Prozent der Wählerinnen und Wähler wollten, dass die CDU in Baden- Württemberg auch in Zukunft Verantwor- tung in der Landesregierung übernimmt, welche nun mit der Mehrheit der Wähle- rinnen und Wähler auf der Oppositions- bank Platz nimmt. In Großbritannien, wo das Mehrheits- wahlrecht und das „The-winner-takes-it- all-Prinzip“ gilt, entstehen klare Mehrhei- ten. Damit es diese wieder auch bei uns gibt, müssen die etablierten Parteien sich für die Wähler jetzt bewegen, damit das Phänomen der Stadt Berlin eine Eintags-

fliege bleibt.

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Matthias Pröfrock MdL

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Alkoholkonsumverbot auf öffentlichen Plätzen

Erfahrungen aus dem Rems-Murr-Kreis fließen in die Gesetzgebung ein

Der erste Gesetzesentwurf, den der neue Landtag von Baden-Württemberg in dieser Wahlperiode beriet, kam nicht von der grün-roten Landesregierung, sondern wur- de von der CDU-Fraktion eingebracht. Mit diesem Gesetz sollen die Städte und Ge- meinden im Land die Möglichkeit haben, den Alkoholkonsum auf öffentlichen Plät- zen zu unterbinden. Damit entsprechen wir dem Wunsch vieler Städte und Ge- meinden, an öffentlichen Brennpunkten gegen Saufgelage vorgehen zu können.

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Die Oberbürger- meister im Rems- Murr-Kreis hat- ten dies bereits im vergangenen Jahr ge- fordert. Auf Vermittlung des Landtagsab- geordneten aus Korb nahm auch der Bür- germeister Müller der Gemeinde Korb an einer öffentlichen Anhörung zum Geset- zesentwurf teil, die die CDU-Fraktion be- antragt hat. „Für Korb wäre solch eine rechtliche Ermächtigung wichtig und sinn- voll. Wenn es zu Gewalt im öffentlichen Raum kommt, spielt der Alkohol leider fast immer eine entscheidende Rolle“, fasst Pröfrock die Ergebnisse der Anhörung zu- sammen. „Wir geben durch ein zeitlich und örtlich begrenztes Verbot von Alkoholkon- sum den Kommunen ein notwendiges Handlungsinstrument an die Hand.“ Die Erfolgsaussichten sind leider nicht allzu hoch: Wie bei Stuttgart 21 ist auch hier die Landesregierung gespalten. Die SPD ist inhaltlich mit uns einer Meinung, die Grünen bewähren sich als „Dagegen- Partei“. „Als Innenpolitiker der Union wol- len wir mit diesem Gesetz den vernünfti- gen Kräften in der Koalition den Rücken stärken. Noch haben wir die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich der Minister- präsident nicht nur um seine neu ange- schaffte Bienenzucht im Staatsministeri- um, sondern auch um die realen Probleme im Land kümmert“, so das Mitglied im In- nenausschuss, Matthias Pröfrock MdL. <<<

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Rainer Wieland MdEP

Eine erste Antwort auf die Schuldenkrise: Europäisches Parlament setzt Verschärfung des Stabilitätspaktes durch

Das Europäische Parla- ment hat am 28. Septem- ber in Straßburg die Re- form des Wachstums- und Stabilitätspakt sowie Maßnahmen für eine bes- s ere wirtschaftspoliti- sche Koordinierung zwi- schen den EU-Mitglied- staaten beschlossen. Gegen den hartnäcki- gen Widerstand einzelner Mitgliedstaaten hat das Parlament wichti- ge Änderungen durchgesetzt, welche dafür sorgen, dass die Mitgliedstaaten in Zu- kunft zu einer wesentlich strengeren Haus- haltsdisziplin gezwungen sind. Für das Ge- setzespaket aus fünf EU-Verordnungen und einer EU-Richtlinie („Sixpack“) stimm- te eine Mehrheit aus Abgeordneten der Christdemokraten (EVP) und Liberalen (ALDE), wohingegen sich die Abgeordne- ten der Mitte-Links-Fraktionen enthielten oder dagegen stimmten.

>>> Aus dem Kreisverband Rainer Wieland MdEP Eine erste Antwort auf die Schuldenkrise: Europäisches Parlament setzt

tricht-Kriterien verstoßen hatte, d.h. wenn Neuverschuldung und Schul- denstand bereits zu hoch waren. Zum anderen mussten Sanktionen durch eine de facto unerreichbare Zwei- Drittel-Mehrheit im Rat beschlossen werden. Außerdem hatten einzelne Mitgliedstaaten - darunter die rot- grüne Bundesregierung - 2005 eine Aufweichung der Maastricht-Krite- rien erreicht. In ihrer Ablehnung des „Sixpacks“ greifen die Mitte-Links- Fraktionen im Europäischen Parlament nun auf jene Begründung zurück, die auch die deutsche rot-grüne Bundesregierung bei der Aufweichung des Stabilitätspaktes be- nutzt hatte. Sie fordern unter anderem, dass eine höhere Neuverschuldung als 3% des BIP erlaubt sein sollte um Investitionen der öffentlichen Hand zu ermöglichen. Wo- hin eine solche Politik führt, sehen wir an der gegenwärtigen Krise.

Parlament zwingt Mitgliedsstaaten zu mehr Haushaltsdisziplin

Der Status Quo:

Ein zahnloses Instrument

Die Europäische Union befindet sich ge- genwärtig in einer Schuldenkrise, weil die Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten, darun- ter auch Deutschland, sich nicht an den Stabilitätspakt mit den Maastricht-Krite- rien gehalten haben. Aktuell befinden sich alle EU-Mitgliedstaaten außer Estland, Lu- xemburg und Schweden in einem Defizit- verfahren: Der alte Stabilitätspakt sah zwar bereits Sanktionen für Defizitsünder vor, hatte aber zwei entscheidende Probleme. Zum einen konnten Sanktionen erst grei- fen, wenn ein Land bereits gegen die Maas-

>>> Aus dem Kreisverband Rainer Wieland MdEP Eine erste Antwort auf die Schuldenkrise: Europäisches Parlament setzt

Mit den jüngsten Beschlüssen erhält der St abilitätspak t mehr „Biss “. Sein neuer „präventiver Arm“ sorgt dafür, dass haus- haltspolitische Fehlentwicklungen frühzei- tig erkannt und korrigiert werden. Steuert ein Staat auf eine zu hohe Verschuldung zu und ergreift keine Gegenmaßnahmen, er- hält er deswegen auf Vorschlag der Kom- mission eine Warnung oder kann sogar sanktioniert werden. Hier hat das Europäi- sche Parlament gegenüber den Mitglied- staaten eine entscheidende Verbesserung durchgesetzt: Künftig gilt sowohl in der präventiven als auch der korrektiven Phase das Prinzip der „umgekehrten qualifizier- ten Mehrheit“. In der präventiven Phase müssen die Re- gierungen der Eurozone eine Mehrheit im Rat aufbringen, um eine Warnung an ein Mitgliedsland zu blockieren. Eine Warnung ergeht in jedem Falle, wenn die Abstim- mung nicht binnen zehn Tagen nach Kom- missionsvorschlag erfolgt. Damit kann sich eine Regierung auch nicht fürs Nichtstun entscheiden. Sollten die Regierungen ge- gen die Aussendung einer Warnung stim- men, müssen sie sich im Europäischen Par- lament öffentlich dafür rechtfertigen. In diesem Punkt hatte es bis zuletzt heftigen Widerstand der Mitgliedstaaten gegeben. Mit dem „korrektiven Arm“ des Paktes, dem sogenannten Defizitverfahren, wird die Überschreitung des Drei-Prozent-Ziels bei der Neuverschuldung oder ein Schul- denstand von mehr als 60% des BIP geahn- det. Auch in diesem Fall können die Finanz-

minister Sanktionsvorschläge der Kommis- sion nur noch mit qualifizierter Mehrheit zurückweisen. Während Defizitsünder bis- her Sanktionen mit einer kleinen Sperrmi- norität verhindert konnten, wird die Sank- tionierung jetzt also „quasi-automatisch“. Im Klartext heißt das: Mitgliedstaaten werden nicht mehr wie bisher die Warnun- gen der Kommission ignorieren oder Sank- tionen durch einen politischen „Kuhhan- del“ im Rat blockieren können. Dies wird die Haushaltsdisziplin in Zukunft erheblich verbindlicher machen.

Wirtschaftspolitische Koordinierung und transparentere Verfahren

Die Mitgliedsstaaten werden in Zukunft auch ihre Wirtschafts- und Finanzpolitik besser koordinieren, um damit negative Auswirkungen auf Währung und Finanzsta- bilität schon im Vorfeld zu verhindern. Die Europäische Kommission wird mit ei- nem Frühwarnsystem die Wettbewerbsfä- higkeit der Volkswirtschaften verfolgen und g eg ebenenfalls einem betroffenen Land vorschreiben, Leistungsbilanzdefizite abzubauen. Wenn die Gesundheit der Wirtschaft von makroökonomischen Un- gleichgewichten bedroht ist, müssen die Mitgliedstaaten auch hier künftig schnell handeln, denn im Ernstfall kommen Sank- tionen zum Einsatz. Das Europäische Parla- ment hat darüber hinaus dafür gesorgt, dass das „Sixpack“ mehr Transparenz, de- mokratische Kontrolle und mehr Befugnis- se für die Europäische Kommission bringt. Beispielsweise werden Statistiken künftig genauer erfasst. Die Kommission hat das Recht, mehr Informationen anzufordern oder Kontrollen durchzuführen. Gefälschte Statistiken im Bezug auf Staatsdefizite und -schulden können bestraft werden. Doku- mente und Diskussionen sollen öffentlich gemacht werden. Das Europäische Parla- ment hat zum Beispiel das Recht, die Fi- nanzminister von verwarnten Ländern zu öffentlichen Anhörungen einzuladen. Insgesamt ist das Gesetzespaket zur wirt- schaftspolitischen Steuerung die bisher größte Re form im gemeinsamen Wäh- rungsgebiet. Die Reform ist eine wichtige Reaktion auf die aktuelle Schuldenkrise. Sie ist aber nur ein erster Schritt auf dem Weg zu einer umfassenden wirtschaftspoli- tischen Steuerung in der Europäischen Union und der Stabilisierung der Eurozone, zu der auch der bestehende Euro-Ret- tungsfonds EFSF und der geplante perma- nente Krisenmechanismus ESM gehören. <<<

>>> Aus dem Kreisverband

>>> Aus dem Kreisverband

KREISTEIL

>>> Aus dem Kreisverband

Wahl der 3 Delegierten für den Bundesparteitag

 
  • 6 Schenk, Roswitha

31

30,10%

  • 7 Härer, Beate

29

28,16%

abgegebene Stimmzettel:

127

  • 8 Junge, Patrick

29

28,16%

ungültige Stimmzettel:

0

  • 9 Mai, Erik

29

28,16%

zzäähhlleennddee SSttiimmmmzzeetttteell::

112277

  • 10 Müller, David

28

27,18%

 
  • 11 Dr. von Pollern, Hans-Ingo

25

24,27%

PPllaattzz

KKaannddiiddaatt

SSttiimmmmeenn

PPrroozzeenntt

  • 12 Huber, Angela

24

23,30%

Dr. Pfeiffer, Joachim

  • 1 73

57,48%

  • 13 Härer, Matthias

24

23,30%

Jeutter, Lion

  • 2 44

34,65%

  • 14 Bux, Marvin

23

22,33%

Schweizer, Rosely

  • 3 42

33,07%

  • 15 Nopper, Dr. Frank

21

20,39%

Sombrutzki, Ingo

  • 4 39

30,71%

  • 16 Pröfrock, Matthias

21

20,39%

Schenk, Roswitha

  • 5 38

29,92%

  • 17 Schätzle, Sabine

20

19,42%

Bux, Marvin

  • 6 35

27,56%

  • 18 Beerkircher, Ingrid

19

18,45%

Huber, Angela

  • 7 27

21,26%

  • 19 Ebert, Jan

17

16,50%

Junge, Patrick

  • 8 27

21,26%

  • 20 Feller, Sebastian

17

16,50%

Mayer, Roland

  • 9 19

14,96%

  • 21 Sombrutzki, Gabriele

16

15,53%

 
  • 22 Odak, Ivo

13

12,62%

Wahl der 7 Delegierten für den Landesparteitag

  • 23 Mischke, Roland

13

12,62%

  • 24 Schrodt, Wolfgang

10

9,71%

Frauenquorum im 1. Wahlgang NICHT errreicht!

 
  • 25 Breiter, Stefan

9

8,74%

abgegebene Stimmzettel:

130

  • 26 Mayer, Roland

9

8,74%

ungültige Stimmzettel:

2

  • 27 Hahn, Edmund

8

7,77%

zzäähhlleennddee SSttiimmmmzzeetttteell::

112288

  • 28 Kölle, Ralf

6

5,83%

 

Patrick Junge und Erik Mai haben aufgrund von Stimmengleichheit

PPllaattzz

KKaannddiiddaatt

SSttiimmmmeenn

PPrroozzeenntt

verzichtet und sind deshalb die ersten beiden Ersatzdelegierten.

Dr. Pfeiffer, Joachim

  • 1 64

50,00%

 

Jeutter, Lion

  • 2 43

33,59%

 

Wahl der 26 Bezirksparteitagsdelegierten

 

Nopper, Dr. Frank

  • 3 43

33,59%

Müller, David

  • 4 41

32,03%

abgegebene Stimmzettel:

129

Sombrutzki, Ingo

  • 5 40

31,25%

ungültige Stimmzettel:

1

Mai, Erik

  • 6 39

30,47%

zzäähhlleennddee SSttiimmmmzzeetttteell::

112288

Schenk, Roswitha

  • 7 38

29,69%

 
  • 7 Schweizer, Rosely

38

29,69%

 

PPllaattzz

KKaannddiiddaatt

SSttiimmmmeenn

PPrroozzeenntt

Scheurer, Ulrich

33

25,78%

Fischer, Richard

  • 1 95

74,22%

Bux, Marvin

31

24,22%

Dr. Pfeiffer, Joachim

  • 2 77

60,16%

Huber, Angela

31

24,22%

Schweizer, Rosely

  • 3 66

51,56%

Pröfrock, Matthias

31

24,22%

Jeutter, Lion

  • 4 65

50,78%

Dr. von Pollern, Hans-Ingo

30

23,44%

Härer, Beate

  • 5 59

46,09%

Sombrutzki, Gabriele

29

22,66%

Mai, Erik

  • 6 59

46,09%

Härer, Beate

28

21,88%

Scheurer, Ulrich

  • 7 58

45,31%

Schätzle, Sabine

28

21,88%

Sombrutzki, Ingo

  • 8 58

45,31%

Junge, Patrick

27

21,09%

Schenk, Roswitha

  • 9 55

42,97%

Ebert, Jan

25

19,53%

 

Fortsetzung auf Seite 10

Beerkircher, Ingrid

24

18,75%

 

Odak, Ivo

21

16,41%

   

Härer, Matthias

15

11,72%

Härer, Matthias 15 11,72%

Breiter, Stefan

14

10,94%

Mayer, Roland

13

10,16%

Schrodt, Wolfgang

13

10,16%

Feller, Sebastian

10

7,81%

Mischke, Roland

9

7,03%

Hahn, Edmund

6

4,69%

Kölle, Ralf

2

1,56%

Wahl der 7 Delegierten für den Landesparteitag 2. Wahlgang

abgegebene Stimmzettel:

104

ungültige Stimmzettel:

1

zzäähhlleennddee SSttiimmmmzzeetttteell::

110033

PPllaattzz

KKaannddiiddaatt

SSttiimmmmeenn

PPrroozzeenntt

Dr. Pfeiffer, Joachim

  • 1 41

39,81%

Schweizer, Rosely

  • 2 34

33,01%

Scheurer, Ulrich

  • 3 33

32,04%

Sombrutzki, Ingo

  • 4 32

31,07%

Jeutter, Lion

  • 5 31

30,10%

 
>>> Aus dem Kreisverband

>>> Aus dem Kreisverband

KREISTEIL

>>> Aus dem Kreisverband
  • 10 Sombrutzki, Gabriele

55

42,97%

  • 5 Schenk, Roswitha

 

51

39,84%

  • 11 Winter, Gerhard

53

41,41%

  • 6 Scheurer, Ulrich

48

37,50%

  • 12 Huber, Angela

50

39,06%

  • 7 Dr. von Pollern, Hans-Ingo

45

35,16%

  • 13 Dr. von Pollern, Hans-Ingo

49

38,28%

  • 8 Pröfrock, Matthias

 

44

34,38%

  • 14 Pröfrock, Matthias

46

35,94%

  • 9 Beerkircher, Ingrid

43

33,59%

  • 15 Elzer, Wiebke

45

35,16%

  • 10 Bux, Marvin

37

28,91%

  • 16 Häußer, Manuel

43

33,59%

  • 11 Junge, Patrick

34

26,56%

  • 17 Beerkircher, Ingrid

41

32,03%

  • 12 Röger, Brigitte

34

26,56%

  • 18 Junge, Patrick

41

32,03%

  • 13 von Hennigs, Ursula

33

25,78%

  • 19 Schätzle, Sabine

41

32,03%

  • 14 Kaufmann, Ingeborg

33

25,78%

  • 20 Andreas, Viktor

38

29,69%

  • 15 Layher, Matthias

29

22,66%

  • 21 Beutel, Hermann

35

27,34%

  • 16 Schmidt, Jan

29

22,66%

  • 22 Hilkert, Simon

35

27,34%

  • 17 Schrodt, Wolfgang

29

22,66%

  • 23 Niederle, Andreas

35

27,34%

  • 18 Niederle, Andreas

28

21,88%

  • 24 Härer, Matthias

34

26,56%

  • 19 Rommel, Manfred

27

21,09%

  • 25 von Hennigs, Ursula

33

25,78%

  • 20 Hilkert, Simon

26

20,31%

  • 26 Seibold, Friedrich

33

25,78%

  • 21 Beutel, Hermann

23

17,97%

  • 27 Müller, David

63

49,22%

  • 22 Krüger, Willtrud

23

17,97%

  • 28 Kaufmann, Ingeborg

32

25,00%

  • 23 Rueff, Alexander

23

17,97%

  • 29 Layher, Matthias

32

25,00%

  • 24 Amberger, Johannes

22

17,19%

  • 30 Schrodt, Wolfgang

32

25,00%

  • 25 Diegel, Simon

22

17,19%

  • 31 von Hennigs,

  • 26 Mayer, Roland

22

17,19%

Wolff-Eberhard

31

24,22%

  • 27 Mischke, Roland

22

17,19%

  • 32 Odak, Ivo

31

24,22%

  • 28 Kramer, Markus

18

14,06%

  • 33 Schmidt, Jan

31

24,22%

  • 29 Sloninka, Michael

15

11,72%

  • 34 Feller, Sebastian

30

23,44%

  • 30 Alscher, Reinhard

13

10,16%

  • 35 Rommel, Manfred

30

23,44%

  • 31 Breiter, Stefan

12

9,38%

  • 36 Prof. Dr. Kohl, Wolfgang

29

22,66%

  • 32 Burkhardt, Rüdiger

12

9,38%

  • 37 Krüger, Willtrud

27

21,09%

  • 33 Hahn, Edmund

11

8,59%

  • 38 Rueff, Alexander

26

20,31%

  • 34 Friedrich, Benjamin

9

7,03%

  • 39 Diegel, Simon

25

19,53%

  • 35 Kölle, Ralf

9

7,03%

  • 40 Früh, Johannes

24

18,75%

  • 36 Schmidt, Alexander

9

7,03%

  • 41 Heidrich, Benjamin

24

18,75%

 
  • 42 Treiber, Benjamin

24

18,75%

  • 43 Beller, Philipp

23

17,97%

Kreisparteitag am 13. Oktober 2011

  • 44 Mayer, Roland

23

17,97%

  • 45 Kramer, Markus

22

17,19%

in Berglen-Steinach

  • 46 Mischke, Roland

22

17,19%

  • 47 Pauli, Thomas

22

17,19%

Anwesenheitsliste

 
  • 48 Amberger, Johannes

21

16,41%

 
  • 49 Franz, Hermann

18

14,06%

OOVV--NNrr CCDDUU--VVeerrbbaanndd

MMiittgglliieeddeerr

AAnnwweesseenndd

iinn %%

  • 50 Friedrich, Benjamin

18

14,06%

0100

Alfdorf

23

1

4,3

  • 51 Sloninka, Michael

18

14,06%

0400

Aspach

27

5

18,5

  • 52 Breiter, Stefan

16

12,50%

0500

Auenwald-Althütte

26

0

0,0

  • 53 Alscher, Reinhard

15

11,72%

0600

Backnang

152

13

8,6

  • 54 Burkhardt, Rüdiger

15

11,72%

0700

Berglen

15

3

20,0

  • 55 Frieß, Jörg

15

11,72%

0800

Burgstetten-Kirchberg

28

5

17,9

  • 56 Hahn, Edmund

14

10,94%

0900

Fellbach

225

3

1,3

  • 57 Kölle, Ralf

14

10,94%

1200

Kernen i.R.

49

6

12,2

  • 58 Hammel, Alois

13

10,16%

1400

Korb

39

4

10,3

  • 59 Schmidt, Alexander

10

7,81%

1500

Leutenbach

46

3

6,5

  • 60 Widmann, Rüdiger

10

7,81%

1600

Murrhardt

50

3

6,0

Aufgrund von Stimmengleichheit auf Platz 26 hat David Müller

1700

Oppenweiler

30

2

6,7

(Platz 5) verzichtet und ist deshalb der erste Ersatzdelegierte.

1800

Plüderhausen

62

6

9,7

1900

Remshalden

64

4

6,3

Wahl der 12 Delegierten

2000

Rudersberg

46

5

10,9

für die Regionalkonferenz

 

2100

Schorndorf

233

19

8,2

2200

Schwaikheim

30

1

3,3

abgegebene Stimmzettel:

129

2400

Sulzbach/Murr

35

0

0,0

ungültige Stimmzettel:

1

2500

Urbach

40

3

7,5

zzäähhlleennddee SSttiimmmmzzeetttteell::

112288

2600

Waiblingen

135

16

11,9

 

2700

Weinstadt

115

6

5,2

PPllaattzz

KKaannddiiddaatt

SSttiimmmmeenn

PPrroozzeenntt

2800

Weissach-Auenwald

34

2

5,9

Fischer, Richard

  • 1 76

59,38%

2900

Welzheim

38

3

7,9

Schweizer, Rosely

  • 2 55

42,97%

3000

Winnenden

101

9

8,9

Müller, David

  • 3 53

41,41%

3100

Winterbach

56

9

16,1

Jeutter, Lion

  • 4 52

40,63%

CCDDUU--KKVV RReemmss--MMuurrrr

11669999

113311

77,,77

>>> Aus dem Kreisverband

>>> Aus dem Kreisverband

KREISTEIL

>>> Aus dem Kreisverband

Anträge an den CDU-Kreisparteitag am 13. Oktober 2011

Befürwortung des Leitantrags „Bildungsrepublik Deutschland“ der Bundes-CDU am Bundesparteitag

Antragsteller: Arbeitsgruppe Bildung der CDU Rems-Murr

DDeerr KKrreeiissppaarrtteeiittaagg bbeeffüürrwwoorrtteett iimm KKeerrnn ddeenn LLeeiittaannttrraagg ddeess BBuunn --

ddeessvvoorrssttaannddss BBiilldduunnggssrreeppuubblliikk

DDeeuuttsscchhllaanndd..

WWiirr bbeeggrrüüßßeenn,, ddaassss

nneebbeenn ddeemm ZZwweeii--WWeeggee--MMooddeellll mmiitt OObbeerrsscchhuullee uunndd GGyymmnnaassiiuumm aauucchh iinntteeggrraattiivvee SSyysstteemmee uunndd ffuunnkkttiioonniieerreennddee HHaauupptt-- uunndd RReeaall -- sscchhuulleenn rreessppeekkttiieerrtt wweerrddeenn.. BBeeggrrüünndduunngg:: Die AG Bildung nimmt die bildungspolitische Wirk- lichkeit zur Kenntnis und stellt sich dieser. Dazu gehört, dass die Hauptschule trotz qualitativ guter Arbeit für die Eltern keine für das Kind zu wählende Option darstellt. Der Hauptschulabschluss ist ein Minderheitenabschluss geworden. Lediglich 3% der Grund- schuleltern der Klasse vier wünschen den Besuch der Hauptschu- le. Jedes Jahr sind Tausende von Eltern mit der Grundschulempfeh- lung „Hauptschule“ nicht einverstanden. Ein Schulsystem kann je- doch so gut sein, wie es will, es muss von den Eltern akzeptiert und getragen sein. Die letzte Landesregierung hat in der vergangenen Legislaturperiode darauf reagiert und mit der Einführung der Werkrealschule neuen Typs für die Weiterentwicklung der Haupt- schule entsprechende Weichen gestellt. Die Werkrealschule neu- en Typs ermöglicht allen Schülern den mittleren Bildungsab- schluss als Regelabschluss von Anfang an. Das föderale System hat eine Vielzahl von Schularten, Schulstufen, Jahrgängen und Fächern in 16 Bundesländern hervorgebracht. Es gibt u.a. große Unterschiede in den Lernständen der Schüler, in der Ausbildung der Lehrkräfte und in der Ressourcenzuweisung. Wir leben in einer Zeit, in der Flexibilität und Mobilität eine selbst- verständliche Anforderung an jeden Arbeitnehmer geworden sind. Gleichzeitig hat die erfolgreiche Beschulung der Kinder in den Fa- milien und in der Gesellschaft einen sehr hohen Stellenwert. Für Familien mit Kindern ist ein Umzug wegen des damit verbundenen Schulwechsels besonders belastend. Schulwechsel stellen in unse- rem föderalen System aus Sicht der AG ein großes, nicht mehr zeitgemäßes Hemmnis für die erfolgreiche Beschulung von Kin- dern ohne Brüche dar. Die als mangelhaft wahrgenommene Durchlässigkeit im föderalen System verursacht nicht nur bei den betroffenen Eltern Verärgerung und Unverständnis. Eine Harmo- nisierung der Systeme fördert die Durchlässigkeit, schafft besse- rer Anschlussfähigkeit, Vergleichbarkeit und Entlastung. DDeerr AAnnttrraagg wwuurrddee iinn ggeeäännddeerrtteerr FFoorrmm aannggeennoommmmeenn..

Qualität und den Erhalt von unterschiedlichen Abschlüssen

Antragsteller: Arbeitsgruppe Bildung der CDU Rems-Murr

Die AG Bildung beantragt, folgende Änderungen des Leitantrags „Bildungsrepublik Deutschland“ beim CDU-Bundesparteitag am 14./15.November 2011 einzubringen:

II. Die Grundsätze unserer Bildungspolitik ZZeeiillee 5511 bbiiss 5588 äännddeerrnn bisher: „Qualität und Gerechtigkeit sind die Maßstäbe, an denen sich unsere Bildungspolitik orientiert. Die Qualität bemisst sich am Leistungsniveau, das erreicht wird, die Gerechtigkeit an den tatsächlichen Chancen, die ein Bildungssystem bietet. In einer of- fenen Gesellschaft bedeutet Gerechtigkeit, dass Leistung ent- scheidet und nicht Herkunft, Besitz oder Beziehungen. Deshalb wollen wir gute Start- und Aufstiegschancen für alle.“ neu: „Beste Qualität und Chancengerechtigkeit sind die Maßstä- be, an denen sich unsere Bildungspolitik orientiert. Die Orientie- rung an hohen Bildungsstandards verbunden mit individueller und differenzierter Förderung ist Voraussetzung für das Erreichen ei- nes ebenso hohen Leistungsniveaus, der Entwicklung der Persön- lichkeit und der Fähigkeiten, die für das verantwortliche Miteinan-

der in einer demokratischen Gesellschaft unentbehrlich sind. In ei- ner offenen Gesellschaft ermöglicht ein gutes Bildungssystem je- dem Kind und Jugendlichen gleich welcher Herkunft gute Start- und Aufstiegschancen.“ DDeerr AAnnttrraagg wwuurrddee aannggeennoommmmeenn.. ZZeeiillee 5599 bbiiss 6633 äännddeerrnn bisher: „Zu guter Bildung gehören Wissen und Können, Einsicht und Erfahrung, Urteilskraft und Wertebewusstsein. Bildung stärkt Menschen, ihre vielfältigen Begabungen zu entfalten und ihre Per- sönlichkeit zu entwickeln. Dieses ganzheitliche Bildungsverständ- nis prägt unsere Bildungspolitik.“ neu: „Zu guter Bildung gehören Wissen und Können, Einsicht und Erfahrung, Urteilskraft und Wertebewusstsein und die Fähigkeit zu lebenslangem Lernen. Bildung stärkt Menschen. Dieses ganz- heitliche Bildungsverständnis prägt unsere Bildungspolitik.“ DDeerr AAnnttrraagg wwuurrddee aannggeennoommmmeenn.. ZZeeiillee 9966 uunndd 9977 äännddeerrnn

bisher: „Jedes Kind und jeder Jugendliche verdient es, bestmöglich individuell gefördert zu werden.“ neu: „Die Potenziale aller Kinder und Jugendlichen müssen best- möglich geweckt und entwickelt werden. Eine Anerkennungskul- tur für Erfolg und gute Leistungen befördert Lernen und Motivati- on jedes Einzelnen.“ DDeerr AAnnttrraagg wwuurrddee aabbggeelleehhnntt.. ZZeeiillee 550011 ssttrreeiicchheenn uunndd eerrsseettzzeenn bisher: „Unser Ziel sind gemeinsame schulische Abschlussprüfun- gen, wie zum Beispiel das Länderabitur.“ neu: „Die Beibehaltung von unterschiedlichen Abschlüssen stellt die Anschlussfähigkeit der Jugendlichen mit ihrer jeweiligen Bil- dungsbiographie sicher. Ziel müssen gemeinsame Schulabschlüsse sein, die sich an hohen Bildungsstandards orientieren und die Lei- stungsfähigkeit unseres Bildungssystems zum Ausdruck bringen. Als Beispiel für einen Schulabschluss sei das gemeinsame Lände- rabitur genannt.“ DDeerr AAnnttrraagg wwuurrddee aannggeennoommmmeenn.. BBeeggrrüünndduunngg:: Baden-Württemberg ist ein ausgesprochen erfolg- reich arbeitendes Bildungsland mit hoher Qualität und hohem Qualitätsanspruch. Entsprechende Studien und Kennzahlen bele- gen dies nachdrücklich. Bei nationalen und internationalen Ver-

Fortsetzung auf Seite 12

>>> Aus dem Kreisverband Anträge an den CDU-Kreisparteitag am 13. Oktober 2011 Befürwortung des Leitantrags „Bildungsrepublik
>>> Aus dem Kreisverband Anträge an den CDU-Kreisparteitag am 13. Oktober 2011 Befürwortung des Leitantrags „Bildungsrepublik
>>> Aus dem Kreisverband Anträge an den CDU-Kreisparteitag am 13. Oktober 2011 Befürwortung des Leitantrags „Bildungsrepublik
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KREISTEIL

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gleichsstudien schneiden baden-württembergische Schulen gut ab. Die Quote der Schüler ohne Schulabschluss liegt bei 5,4%, bun- desweit der niedrigste Wert. Nur rund 3% der 15- bis unter 25-Jäh- rigen sind arbeitslos, europaweit ist das ein absoluter Spitzenwert. Mehr als 50% eines durchschnittlichen Altersjahrgangs erwirbt die Hochschulzugangsberechtigung. Die Orientierung an höchsten Qualitätsstandards muss bei der Entwicklung zum Zwei-Wege-Modell handlungsleitend sein. Eine Nivellierung nach unten verbietet sich und wird den Anforderun- gen einer zukunftsorientierten, erfolgreichen Wirtschaftsnation nicht gerecht.

Faktencheck statt Flickenteppich - klare Regeln im Bildungssystem des Landes

Antragsteller: Arbeitsgruppe Bildung der CDU Rems-Murr

Der Kreisparteitag der CDU Rems-Murr fordert die Landesregie- rung auf, ein klar strukturiertes Bildungssystem und keinen klein- teiligen, uneinheitlichen „Flickenteppich“ unterschiedlichster Schularten und Bildungsstrukturen im Land entstehen zu lassen. Ferner fordert der Kreisparteitag einen öffentlichen Faktencheck, bei dem die von der Landesregierung bevorzugte Gemeinschafts- schule dem gegliederten Schulsystem gegenübergestellt wird. Dafür soll sich die Landes-CDU bei jeder sich bietenden Gelegen- heit einsetzen. BBeeggrrüünndduunngg:: Im vergangenen Monat hat die neue Landesregie- rung in Person der Kultusministerin ihre Vorstellungen von der zu- künftigen Bildungspolitik im Land in groben Zügen der Öffentlich- keit vorgestellt. Es soll eine Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen „per Dekret“, zumindest ohne öffentliche Teilhabemöglichkeiten um- und durchgesetzt werden. Andererseits sollen wichtige Strukturfragen von der jeweiligen örtlichen Gemeinschaft entschieden werden, was zu einer Vielzahl unterschiedlicher Bildungslandschaften füh- ren würde. Die Abschaffung der Grundschulempfehlung ist vom Landeskabi- nett bereits beschlossen. Die Einführung der sogenannten Ge- meinschaftsschule oder die parallele Einführung von G8 und G9 an Gymnasien stehen im Raum. Mit Gesetzesentwürfen ist vor dem Frühjahr 2012 nicht zu rechnen, obwohl die Regelungen bereits zum Schuljahr 2012/2013 in Kraft treten sollen. Eine nicht hinzu- nehmende Verunsicherung bei Schülerinnen und Schülern, Lehre- rinnen und Lehrern, Beamten der Schulverwaltung, Eltern und Schulträgern ist die logische Folge.

>>> Aus dem Kreisverband gleichsstudien schneiden baden-württembergische Schulen gut a b. Die Quote der Schüler ohne

Dass sich ein Bildungssystem permanent weiterentwickeln und gesellschaftlichen sowie wissenschaftlichen Anforderungen ge- recht werden muss, ist für uns selbstverständlich. Das war auch die gängige Praxis der CDU-geführten Landesregierung. Wir ver- schließen uns einer inhaltlichen Diskussion in keinem Punkt. Wir wehren uns jedoch dagegen, die Zukunft unserer Kinder für wenig fundierte, soziologische Experimente aufs Spiel zu setzen. Man opfert kein gut funktionierendes Schulsystem ohne die Gewiss- heit, dass das neue nicht zumindest gleichwertig oder vielmehr besser ist. Diesen Nachweis hat die neue Landesregierung bis dato nicht erbracht. Stattdessen will sie es den Menschen vor Ort überlassen, für wel- che Art von Schule man sich entscheidet. Vom bisherigen geglie- derten Schulsystem bis hin zur zehnjährigen Gemeinschaftsschule soll alles möglich sein. Damit wird u. a. Kindern und Jugendlichen der Schulwechsel, z. B. bei einem Umzug, deutlich erschwert. Wer auf der föderalen Ebene im Bund oder im europäischen Kontext eine Harmonisierung möchte, darf eine Zersplitterung im Land nicht zulassen. Unsere Hauptforderungen sind daher die Weiterentwicklung des bestehenden, gut funktionierenden Bildungssystems statt einem ideologisch motivierten „Plattmachen“ bestehender, erfolgreicher Strukturen. Diese Weiterentwicklung muss unter Einbeziehung al- ler am Bildungssystem beteiligten Gruppen geschehen. Gerade eine Landesregierung, die sich eine „Politik des Zuhörens“ und der Bürgerbeteiligung in Entscheidungsprozessen auf die Fahnen ge- schrieben und somit selbst in besonderem Maß verordnet hat, darf beim größten Reformprojekt, das sie sich und den Menschen im Land aufbürden möchte, die Bürgerinnen und Bürger nicht au- ßen vor lassen. Außerdem ist es unserer Ansicht nach nicht erwiesen, dass die Ge- meinschaftsschule dem gegliederten Schulsystem überlegen ist. Wir fordern daher einen öffentlichen Faktencheck, bei dem die Gemeinschaftsschule dem gegliederten Schulsystem gegenüber gestellt und unter besonderer Berücksichtigung der Parameter Lernerfolg, Ressourceneinsatz und gesellschaftliche Akzeptanz von unabhängigen Fachleuten bewertet wird. Am Ende eines sol- chen Faktenchecks kann für unsere Begriffe durchaus ein Volks- entscheid stehen. Dies muss natürlich rechtzeitig vor einer Befas- sung des Landtags mit dem Thema geschehen. Jedenfalls plädie- ren wir für ein transparentes, einheitliches, qualitätvolles Bil- dungssystem, das die individuelle Förderung der Schwächeren ge- nauso möglich macht, wie die der Leistungsstarken.

>>> Aus dem Kreisverband gleichsstudien schneiden baden-württembergische Schulen gut a b. Die Quote der Schüler ohne
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KREISTEIL

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Vorschlag der Antragskommission:

Ergänzung nach dem ersten Satz („

..

entstehen zu lassen.“): „Er for-

dert die Landesregierung auf, im Sinne ihres eigenen Anspruchs auf „Bürgerdemokratie“ ihre Planungen zur künftigen Bildungspo- litik mit allen Beteiligten (Eltern, Lehrer, Schüler, Kommunen, Ver- bänden) und mit den Bürgern intensiv und ergebnisoffen zu disku- tieren und abzustimmen.“

DDeerr AAnnttrraagg iinn ddeerr ggeeäännddeerrtteenn FFoorrmm ddeerr AAnnttrraaggsskkoommmmiissssiioonn wwuurr -- ddee aabbggeelleehhnntt.. DDeerr uurrsspprrüünngglliicchhee AAnnttrraagg wwuurrddee eebbeennffaallllss aabbggeelleehhnntt..

Betreuungsgeld für selbst betreuende Eltern

Antragsteller: Evangelischer Arbeitskreises (EAK) der CDU Rems-Murr

Der Evangelische Arbeitskreis der CDU Rems-Murr beantragt, fol- genden Antrag beim CDU-Bundesparteitag am 14./15.November 2011 einzubringen:

Das zu Beginn der Legislaturperiode 2009/2013 in der Koalitions- vereinbarung von CDU, CSU und FDP vereinbarte Betreuungsgeld ab 2013 wird an die Eltern, die ihr Kind/ihre Kinder selbst betreuen und erziehen, grundsätzlich direkt und bar ausbezahlt. BBeeggrrüünndduunngg:: Dem Menschenbild unseres Grundgesetzes und dem christlichen Menschenbild als Wertegrundlage der Christlich De- mokratischen Union entspricht es, Eltern wirkliche Freiheit in der Entscheidung möglich zu machen, ob sie ihr Kind selbst betreuen oder in eine Fremdbetreuung geben wollen. „Es ist nicht Aufgabe des Staates, den Familien vorzuschreiben, wie sie die Betreuung ihrer Kinder organisieren wollen“, so Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder. Eine Bevormundung der Eltern, beispielsweise durch eine Bevor- zugung der Fremdbetreuung oder durch eine Gutscheinlösung beim Betreuungsgeld, widerspricht dieser grundsätzlichen Einstel- lung. „Eltern dürfen nicht unter den Generalverdacht gestellt wer- den, ihre Erziehungs- und Betreuungsaufgabe nicht wahrnehmen zu können“, so Dr. Kristina Schröder. Für Problemfamilien verfügt im Übrigen die Kinder- und Jugend- hilfe über ein breites Leistungsspektrum, das am konkreten Unter- stützungsbedarf ansetzt und gezielt hilft. DDeerr AAnnttrraagg wwuurrddee aabbggeelleehhnntt..

Lohnuntergrenze festschreiben

Antragsteller: Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) CDU Rems-Murr

Der CDA-Kreisvorstand beantragt, folgenden Antrag beim CDU- Bundesparteitag am 14./15.November 2011 einzubringen:

Die CDU Rems-Murr fordert den CDU-Bundesparteitag auf, zu be- schließen, Bundesregierung und CDU/CSU-Bundestagsfraktion aufzufordern, auf eine dem Mindestlohn in der Zeitarbeit entspre- chende allgemeine und verbindliche Lohnuntergrenze hinzuwir- ken. BBeeggrrüünndduunngg:: Über 20% der Beschäftigten sind heute dem Niedrig- lohnsektor zuzurechnen. 1,15 Millionen Arbeitnehmer verdienten 2008 weniger als fünf Euro pro Stunde. Niedriglöhne werden in Bereichen bezahlt, in welchen es keine funktionierende Tarifpart- nerschaft gibt. In diesen tarifvertragsfreien Zonen können Arbeit- geber die Löhne einseitig festlegen.

Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz gibt die Möglichkeit, auf Vorschlag der Tarifparteien über eine Rechtsverordnung eine Lohnuntergrenze in der Zeitarbeit in Kraft zu setzen. Da Zeitarbeit branchenübergreifend stattfindet, ist der dort gültige Mindest- lohn ein geeigneter Maßstab für eine allgemeine Lohnuntergren- ze. Ein solcher Mindestlohn schützt vor allem auch den Mittelstand gegen Dumping-Wettbewerb. Ein Mindestlohn wäre darüber hinaus ein schon heute möglicher Beitrag zur Vermeidung späterer Altersarmut. DDeerr AAnnttrraagg wwuurrddee vveerrsscchhoobbeenn..

Befristete Beschäftigung einschränken

Antragsteller: Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) CDU Rems-Murr

Der CDA-Kreisvorstand Rems-Murr beantragt, folgenden Antrag beim CDU-Bundesparteitag am 14./15.November 2011 einzubrin- gen:

Die CDU Rems-Murr fordert den CDU-Bundesparteitag auf, zu be- schließen, im Teilzeit- und Befristungsgesetz die Möglichkeiten für sachgrundlos befristete Beschäftigungen einzuschränken. BBeeggrrüünndduunngg:: Alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland sollen die Chance auf stabile Beschäftigungsverhältnisse haben. Mit ih- rer Erwerbsarbeit sollen sie ihr Auskommen und ihre Lebensper- spektiven sichern können. Dies gilt vor allem auch für junge Mit- bürgerinnen und Mitbürger. Gesicherte Lebensumstände sind für sie Voraussetzung dafür, feste Bindungen eingehen und eine Fami- lie gründen zu können. In den vergangenen 15 Jahren hat sich die Anzahl befristeter Be- schäftigungsverhältnisse fast verdoppelt. Sie lag 2010 bei 2,5 Mil- lionen. Vor allem im Handel ist ein hoher Anteil der Beschäftigun- gen sachgrundlos befristet. 2009 erfolgten Neueinstellungen zu 47% in befristeter Form. Unter den 20-25-jährigen war 2008 jeder vierte nur befristet beschäftigt. DDeerr AAnnttrraagg wwuurrddee vveerrsscchhoobbeenn..

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Antragsteller: Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) CDU Rems-Murr

Der CDA-Kreisvorstand Rems-Murr beantragt, folgenden Antrag der CDU Rems-Murr beim CDU-Bundesparteitag am 14./15.No- vember einzubringen:

Die CDU Rems-Murr fordert den CDU-Bundesparteitag auf, zu be- schließen, im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz die Möglichkeit zu streichen, über Tarifverträge vom Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ abzuweichen. Unterschiedliche Entlohnung soll nur für eine kurze Einarbeitungszeit zulässig sein. BBee gg rrüü nndd uunn gg :: Nach der EU-Richtlinie zur Leiharbeit müssen Stammbelegschaften und Leiharbeiter gleich behandelt werden, auch beim Entgelt. Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz sieht im Grundsatz diese Entgeltgleichheit vor. Über Tarifverträge kann aber eine abweichende Entlohnung vereinbart werden. In der Pra- xis tritt dies häufig ein. Zwischen Stammbelegschaft und Leihar- beitnehmern können dauerhaft Einkommensunterschiede von bis zu 50% bestehen. DDeerr AAnnttrraagg wwuurrddee vveerrsscchhoobbeenn..

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>>> Aus dem Kreisverband Vorschlag der Antragskommission: Ergänzung nach dem ersten Satz („ .. entstehen zu
>>> Aus dem Kreisverband Vorschlag der Antragskommission: Ergänzung nach dem ersten Satz („ .. entstehen zu
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KREISTEIL

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CDU Murrhardt

Armin Mößner als neuer Bürgermeister in Murrhardt vereidigt und verpflichtet

Der 27-jährige aus Urbach ist nun jüng- ster Bürgermeister im Rems-Murr-Kreis. Er ist Mitglied der CDU und stellvertretender Vorsitzender der JU Schorndorf. Armin Mößner, Diplom-Verwaltungswirt(FH) und Kämmerer der Gemeinde Oppenweiler, hatte am 17. Juli mit 66,42% der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 49,39% den bisherigen Amtsinhaber bereits im 1. Wahl- gang klar geschlagen. Vor der offiziellen Vereidigung wurde der junge Bürgermeister in einem ökumeni- schen Gottesdienst den Kirchengemein- den vorgestellt.

In einer mit festlichem Rahmen abgehal- tenen Gemeinderatssitzung in der voll be- setzten Murrhardter Festhalle wurde Ar- min Mößner von Stadtrat Andreas Winkle, dem ehrenamtlichen Stellvertreter des Bürgermeisters und Fraktionsvorsitzenden der CDU/FWV im Murrhardter Gemeinde- rat, vereidigt und verpflichtet. Neben zahl- reichen Murrhardter Bürgern waren viele Ehrengäste erschienen, darunter, neben anderen, auch MdB Norbert Barthle und MdL Wilfried Klenk mit seiner Frau, Regio- nalrätin Sigrun Klenk, Oberbürgermeister Dr. Nopper, Bürgermeister Reinhold Szuka.

>>> Aus dem Kreisverband CDU Murrhardt Armin Mößner als neuer Bürgermeister in Murrhardt vereidigt und verpflichtet
>>> Aus dem Kreisverband CDU Murrhardt Armin Mößner als neuer Bürgermeister in Murrhardt vereidigt und verpflichtet

Landrat Johannes Fuchs begrüßte Armin Mößner in der Riege der Rems-Murr-Bür- germeister und erinnerte ihn daran, dass der Vertrauensvorschuss seiner Wähler als Startkapital zu betrachten sei, welches er er halten und gewinnbringend anlegen müsse. Im Anschluss an die zahlreichen Gruß- w orte versprach der neu eingesetzte Murrhardter Bürgermeister in seinem Schlusswort, dass er all sein Wissen, seine Kraft und sein Können einsetzen werde, um das Wohl der Stadt zu fördern. Der Abend wurde durch Musikstücke der Stadtkapelle, des Musikvereins Fornsbach und der Jugendmusikschule sowie durch Liedbeiträge des Liederkranzes mitgestal- tet. Zum würdigen Abschluss wurde unter Begleitung des Musikvereins Fornsbach die Nationalhymne gesungen. Wir alle wünschen dem jungen Bürger- meister viel Glück und Erfolg in seinem neuen Amt.

Günter Richter, Pressesprecher

CDU Korb

Großes Interesse an historischer Führung durch Korb

Jank. „Wer ißt, der schwätzt schon nicht dazwischen“, sagte er mit einem Augenzwinkern. Vom Rathaus und der evangelischen Kirche ging es in Richtung Alte Kelter, einem Gebäude von 1814, das 1985 aufwändig saniert wurde und heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Im oberen Stockwerk befindet sich das Bauamt der Gemeinde. Zwischen Alter Kelter und Rathaus konnte spontan sogar noch ein historischer Keller aus dem 16. Jahrhundert besichtigt werden.

Die CDU Korb hatte am 17. September zu ei- ner historischen Führung durch Korb gela- den. Etwa 40 Interessierte sind dieser Einla- dung gefolgt und haben sich von dem frühe- ren Berufsschullehrer Karl Jank durch den Ort führen lassen, dessen erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1270 stammt. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Korber CDU-Landtagsabgeordneten Matthi- as Pröfrock MdL, führte Jank mit viel Witz und fundiertem Wissen durch Korb und konnte auch langjährigen Korbern noch in- teressante und bisher unbekannte Einblicke in die jahrhundertelange Ortsgeschichte ge- ben. Zunächst gab es von Jank für jeden Teil- nehmer ein paar Walnüsse in die Hand. Mit diesem Knabberangebot habe er gute Erfah- rungen gemacht, erzählte der Wahlkorber

>>> Aus dem Kreisverband CDU Murrhardt Armin Mößner als neuer Bürgermeister in Murrhardt vereidigt und verpflichtet
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KREISTEIL

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>>> Aus dem Kreisverband Das Weingärtnerhaus in der Kirchstraße 3, zu dem der Keller ge- hört,

Das Weingärtnerhaus in der Kirchstraße 3, zu dem der Keller ge- hört, ist ein typisches schwäbisches Bauernhaus und ist eines der ältesten Gebäude in Korb. Da es sich in Privatbesitz befindet, ist eine Besichtigung normalerweise nicht möglich.

Der Eigentümer, auf den die Gruppe um Karl Jank bei ihrer Füh- rung stieß, gestattete jedoch einen exklusiven Blick in das alte Ge- mäuer des Weingärtnerhauses. Der Weinbau spielte schon früh in der Korber Ortsgeschichte eine große Rolle und fand gemeinsam mit der zweiten wichtigen Erwerbsquelle, der Bienenzucht, Eingang in das 1935 verliehene Ortswappen, das im zweigeteilten Schild links auf goldenem Grund eine blaue Trollingertraube, rechts auf blauem Grund einen gelben Bienenkorb zeigt. Über den Fleckenbrunnen, den die Gemeinde demnächst denk- malgerecht sanieren wird, ging es zum Seeplatz. Beide waren einst verbunden durch ein kleines Bächle, das entlang der Winnender Straße verlief und der Gegend an der oberen Winnender Straße Richtung Ortsausgang einst den Namen „Sumpf“ gab. Auch am Ende des etwa zweistündigen ortsgeschichtlichen Rundgangs durch Korb sollte die Weinbautradition der Remstalge- meinde nicht zu kurz kommen. Die Ortsführung klang im Weingut Zimmerle bei Brezeln und Korber Weinen aus. Bürgermeister Jo- chen Müller nahm sich dann sogar spontan noch die Zeit, sich dem gemütlichen Ausklang der Führung anzuschließen.

Martin Hannig, Pressesprecher

CDU Kernen i. R.

Visionen für die Or tsmitte Stetten

Ideen entwickeln, Visionen Raum geben. Wo gelingt dies besser als vor Ort? Deshalb trafen sich am 16. September 2011 in der Orts- mitte von Stetten Mitglieder des CDU-Gemeindeverbandes Ker- nen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu einem Gedan- kenaustausch mit Horst Schaal, dem Leiter des Bauamtes der Ge- meinde Kernen. Prof. Dr. Wolfgang Kohl, Vorsitzender des Gemeindeverbandes Kernen, lobte denn auch die Bereitschaft von Horst Schaal, die Vi- sionen ohne Denkverbot zu entwerfen und sich den kritischen Fra- gen der Zuhörer zu stellen. „Wir brauchen keine Planung von oben, sondern den Dialog mit den Betroffenen, sonst kommen wir nicht voran“, ermutigte Kohl die Verantwortlichen ausdrücklich, den von der Verwaltung initiierten Runden Tisch mit den Beteiligten fortzuführen. In einem zweistündigen Rundgang durch Kloster-, Hindenburg-, Kirch- und Steigstraße legte Horst Schaal anhand von Handskiz- zen das Entwicklungspotenzial für eine innerörtliche Bebauung

>>> Aus dem Kreisverband Das Weingärtnerhaus in der Kirchstraße 3, zu dem der Keller ge- hört,

und die Neugestaltung von Straßen- und Aufenthaltsflächen dar. Seine vielseitigen Ideen, manche mit einfachen Mitteln realisier- bar, verleihen das Ambiente einer Fußgängerzone, die zum Flanie- ren einladen und eine Belebung und Attraktivität der Ortsmitte erwarten lassen. Wolfgang Kohl appelliert an die Verwaltung, zü- gig mit der Anhörung und der Planung fortzufahren, damit zur Verfügung stehende Landesmittel genutzt werden: „Die Gemein-

de muss voran gehen, dann werden die privaten Investoren fol-

gen.

Volker Simon, Mitglied im Vorstand der CDU Kernen i.R.

CDU Fellbach

Georg Wacker findet in Fellbach deutliche Worte

Georg Wacker kommt gerne nach Fell- bach. Dorthin, wo sein Freund aus gemein- s amen A bgeordnetentagen, Christoph Palm, Oberbürgermeister ist. Am Diens- tag, den 20. September, kam der bildungs- politische Sprecher der Landtagsfraktion in die Aula des Maiklerschulzentrums um über das Thema „Unsicherheit überall - muss unser Schulsystem komplett umge-

>>> Aus dem Kreisverband Das Weingärtnerhaus in der Kirchstraße 3, zu dem der Keller ge- hört,

krempelt werden?“ zu referieren. Im Rah- men der Sommeraktionstage der CDU Rems-Murr ist der Weinheimer Georg Wacker MdL der Einladung des Stadtver- bandsvorsitzenden Harald Rienth gefolgt. Dabei sprach der ehemalige Staatssekretär im Kult usminist erium s o wohl die Bil- dungsdiskussion in der eigenen Partei als auch die gravierenden Fehler und unsinni- gen Vorhaben der Landesregierung an. Wacker lobte die sehr erfolgreiche Bil- dungspolitik der ehemaligen Landesregie- rung und die wertvolle pädagogische Ar- beit, die es im Land seit vielen Jahren gibt. Im Bildungsmonitor der deutschen Wirt- schaft belegt Baden-Württemberg den dritten Platz. Lediglich die ebenfalls CDU-

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KREISTEIL

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regierten Länder Sachsen und Thüringen liegen in der Statistik vor unserem Land, „jedoch findet man dort andere Rahmen- bedingungen vor, wie zum Beispiel den ge- ringeren Anteil an Migranten, sodass die Statistik in diesem Punkt nicht vergleich- bar ist“, so Wacker. Die Schulabbrecher- quote ist erneut gesunken und die Hoch- schulversorgung ist verbessert worden, wobei die Hochschulabbrecherquote die niedrigste aller Zeiten ist. Ein differenzier- tes Bildungssystem, bei dem es keine Bil- dungsverlierer gibt, sei zukunftsfähig, das Gegenteil davon unternimmt Grün-Rot. Während 42% der Hauptschüler die Mitt- lere Reife und 30% der Realschüler die All- gemeine Hochschulreife erlangen, bastelt die Landesregierung an dem Projekt Ge- samtschule. Hierbei setzt sie auf freiwilli- ge Mitwirkung der Kommunen und möch- te erst einmal mit 30 Modellversuchen im ganzen Land starten. Wacker kritisierte die Gemeinschaftsschule auf Antrag scharf:

„Das ist unguter Wettbewerb und zeugt von nichtvorhandener Planungskompe- tenz. Für Planungssicherheit muss die Po- litik Leitplanken vorgeben. Kein Beschluss der Landesregierung hinterlässt feste Spu- ren.“ In diesem, individuelle Förderung nicht zulassenden, Modell ist der Aufwand

für die Ausbildung der neuen „Einheitsleh- rer“ weiterhin unklar. Ebenso verwirrend sind die Aussagen der Kultusministerin zum Thema Klassenteiler, den sie bei der neuen Schulform auf 25 senken will, bei den bisherigen Schularten soll er jedoch bei 30 stagnieren. Während sich die CDU immer für einen kleineren Klassenteiler eingesetzt hat, unterstützt sie Neuinvesti- tionen in die Bildung nur bei sinnvoller Schülerzahl. Die Argumentation der zurückgehenden Schülerzahlen verwenden auch die Befür- worter der Oberschule. Diesen Begriff je- doch lehnt Wacker für die Landes-CDU ab:

„Hauptschule und Realschule müssen inte- grative Wege behutsam gehen und Ant- worten auf Entwicklungen, wie beispiels- weise den demografischen Wandel, ge- ben“, sagt Wacker. Dies bedeutet eine en- gere Zusammenarbeit, zum Beispiel ge- meinsamen Unterricht in der Kernfächern, aber keine Zusammenlegung. So ist auch der Hauptschulabschluss nach der Kultus- ministerkonferenz nicht abzuschaffen. Eine Stärkung der Werkrealschulen wäre infolgedessen wünschenswert. Doch hier erweist sich die Landesregierung als Brem- ser. Wacker ist zuversichtlich in Hinblick auf einen gemeinsam getragenen Kompro-

miss der Landes-CDU nach dem Sonder- parteitag am 15. Oktober bezüglich der Hauptschulfrage. Unbestritten bleibt das bildungspoliti- sche Chaos, welches die Landesregierung durch ihre Ideologie vom „längeren ge- meinsamen Lernen“ heraufbeschworen hat. Die Wahlmöglichkeit zwischen G8 und G9, die Abschaffung der Grundschulemp- fehlung und die Tatsache, dass Schüler nach der zehnjährigen Gemeinschafts- schule die zehnte Klasse des Gymnasiums wiederholen müssten, um zum Abitur zu gelangen. Bei der frühkindlichen Bildung kann die Landesregierung durchaus mit Unterstützung der Opposition rechnen, wenn die Finanzierung geklärt ist, stellte Wacker klar. Im Anschluss an den Vortrag fand eine Diskussion unter der Leitung von Matthias Pröfrock MdL statt, an der sich auch Fell- bacher Schulleiter beteiligten. Ebenfalls gekommen waren Claus Paal MdL und Christoph Palm, der in seinen Abschluss- worten die Landesregierung zu einem Fak- tencheck für die Gesamtschule aufrief und die Bedeutung eines Systems für die Bil- dung unterstrich.

Fabian Zahlecker, Pressereferent

CDU Burgstetten-Kirchberg

Herbstfest verzeichnet Besucherrekord Glückwunsch für Steffen Bilger zum Bezirksvorsitz

Auch im 21. Jahr der deutschen Wieder- vereinigung feierte die CDU Burgstetten- Kirchberg ihr traditionelles Herbstfest am 3. Oktober. Bei goldenem Herbstwetter fanden so viele Freunde der CDU wie noch nie den Weg in die Besenwirtschaft nach Kirch- berg-Zwingelhausen. Der Ehrenvorsitzen- de Manfred Rommel und der Vorsitzende Jan Ebert rätselten noch lange ob die Besu- cher dieses Jahr insbesondere wegen des schönen Wetters oder der erstmals ser- vierten Schnitzel mit Kartoffelsalat ge- kommen waren oder doch weil die gemüt- liche Atmosphäre des Fests mittlerweile bis weit über die Gemeinden Burgstetten

>>> Aus dem Kreisverband regierten Länder Sachsen und Thüringen l iegen in der Statistik vor unserem

V.l.n.r.: Kreisrat Erhard Häußermann, Vor- sitzender CDU Burgstetten-Kirchberg Jan Ebert, Wilfried Klenk MdL, Vorsitzender der CDU Nordwürttemberg Steffen Bilger MdB.

und Kirchberg hinaus bekannt ist. Dem- entsprechend waren in diesem Jahr auch viele Mandatsträger aus dem ganzen Kreis gekommen - Bürgermeister der Gemein- den und Nachbargemeinden, über Kreisrä- te und natürlich der Landtagsabgeordnete Wilfried Klenk. Noch dazu hat der Kreis- verband der Jungen Union das traditionel- le Treffen der Jungunionisten zur Wieder- vereinigung mit dem Landtagsabgeordne- ten Matthias Pröfrock ebenfalls nach Kirchberg verlegt. In diesem Jahr verzich- tete Wilfried Klenk auf einen Vortrag und nahm sich die Zeit, um an jedem einzelnen Tisch mit den Gästen ins Gespräch zu kom- men und sich den Sorgen und Wünschen

>>> Aus dem Kreisverband regierten Länder Sachsen und Thüringen l iegen in der Statistik vor unserem
>>> Aus dem Kreisverband

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KREISTEIL

>>> Aus dem Kreisverband
>>> Aus dem Kreisverband Der Kreisvorstand der Jungen Union traf sich zusammen mit Matthias Pröfrock MdL

Der Kreisvorstand der Jungen Union traf sich zusammen mit Matthias Pröfrock MdL in diesem Jahr ebenfalls auf dem Herbstfest der CDU Burgstetten-Kirchberg.

der Bürger direkt anzunehmen. Ein be- stimmendes Thema war dabei Stuttgart 21 und Wilfried Klenk informierte über den aktuellen Status und warb dafür, zur Volks- abstimmung zu gehen, um den Weiterbau dieses zukunftsweisenden Infrastruktur- projekts sicher zu stellen. Ein besonderes Highlight war der Besuch von Steffen Bil- ger, frisch gewählter, neuer Bezirksvorsit- zender der CDU Nordwürttemberg. Dieser ließ es ich nicht nehmen, nur zwei Tage nach seinem herausragenden Wahlerfolg, d ie alten Parteifreunde im Großraum Backnang zu besuchen und von den Her- ausforderungen des neuen Amtes zu be- richten. Schließlich war Bilger bis zu sei- nem Einzug in den Bundestag Zweitkandi- dat im Landtagswahlkreis Backnang. <<<

CDU Plüderhausen

Mit der Plüderhäuser CDU zur Stuttgarter Straßenbahnwelt

>>> Aus dem Kreisverband Der Kreisvorstand der Jungen Union traf sich zusammen mit Matthias Pröfrock MdL

Ein einmaliges Ziehen durch den Stra- ßenbahnschaffner am Lederriemen, der die Straßenbahnklingel auslöste, bedeute- te damals für den Fahrer, er kann abfahren. Zweimal klingeln hieß, dass ein Fahrgast an der nächsten Bedarfshaltestelle aus- steigen möchte. Und dann gab es da noch das zweimalige Doppelsignal, das soge- nannte Volksfestklingeln, welches immer dann ausgelöst wurde, wenn es einem Mit- fahrenden plötzlich so speiübel geworden war, dass dieser noch vor der nächsten Haltestelle dringend ins Freie musste ...

Dieses und vieles andere, Technisches und Menschliches, heitere und ernste An- ekdoten rund um die Welt der Straßenbah- nen erfuhren all diejenigen, die mit dem Vorsitzenden des CDU-Ortsverbandes Plüderhausen, Ulrich Scheurer, an einem spätsommerlichen, sonnigen Sonntag- nachmittag mit dem Regionalexpress in die Landeshauptstadt gefahren waren. Von der ersten Stuttgarter Pferdebahn, über die „Plattenwagen“ in Holzbauweise der Nachkriegszeit bis hin zum meterspu- rigen weiß-gelben Gelenktriebwagen GT4,

dem legendären Vorläufer der heutigen modernen Stadtbahn, ging die Zeitreise - begleitet von einem freundlichen, sach- kundigen Museumsführer. Da gab es Straßenbahnwagen, in denen noch ein Unterschied zwischen „Rau- chern“ (rotes Schild) und „Nichtrauchern“ (weißes Schild) gemacht wurde, die nackte Glühbirnen an der Decke und ungepolster- te Holzbänke hatten und Schiebetüren, die bei schönem Wetter im Sommer offen blei- ben durften und die Fahrgäste lediglich durch ein niedriges Holzgitter gegen das Herausfallen sicherten. Die Plüderhäuser erfuhren, dass bei ei- nem Fahrtrichtungswechsel an der Endsta- tion der Rollenstromabnehmer des Steuer- wagens von der Oberleitung mittels einer Schnur gelöst, per Handarbeit um 180 Grad gedreht und dann wieder an den stromführenden Fahrdraht angelegt wer- den musste. Den Museumsbesuchern wurde erklärt, dass die Straßenbahnführer anfangs unge- schützt im Freien auf dem Wagen standen (weil es für Glasscheiben noch keine Schei- benwischer gab) und dass das Abbremsen eines Straßenbahnwagens mittels Kurbel richtig Kraft gekostet hatte - und das bei einem Arbeitstag, der damals noch zehn Stunden dauerte. Die Teilnehmer der CDU-Infofahrt durf- ten sich schon nach wesentlich kürzerer Zeit von den „Strapazen“ des Museumsbe-

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KREISTEIL

>>> Aus dem Kreisverband

suchs erholen. Sie ließen sich im Café „Alte Achse“, in einem weiß-blauen Oldtimer- straßenbahnbeiwagen der Linie Esslingen- Nellingen-Denkendorf aus dem Jahr 1926 - stilecht auf blitzsauberen Holzbänken sit- zend - mit Kaffee, Kuchen und Erfri- schungsgetränken aus der heutigen Zeit bewirten. Der eine oder andere Plüderhäuser Mu- seumsbesucher kaufte sich als Erinnerung noch ein paar Ansichtskarten mit Motiven der historischen Straßenbahnwagen; Lieb-

haber von Miniaturen erstanden für ihre M odellsammlung eine Straßenbahn im Maßstab 1:87 (H0), die es in verschiedenen Ausführungen mit und ohne Motor zu kau- fen gab. Erst nachdem die Gruppe wieder in Plü- derhausen angekommen war, ging der für diesen Tag vom Wetterdienst angekündig- te Gewitterregen runter. Ulrich Scheurer hatte mal wieder ein glückliches Händchen gehabt.

Michael Gomolzig

JU Schorndorf

Aktion Ausgeklebt! - Junge Union für ein „bäbberfreies“ Schorndorf

Die Junge Union Schorndorf (JU) zeigt Einsatz für ein sauberes und neutrales Ge- sicht der Stadt Schorndorf. Ganz nach dem Motto „Putzen und Politik - eine saubere

>>> Aus dem Kreisverband suchs erholen. Sie ließen sich im Café „Alte Achse“, in einem weiß-blauen

Robert Steiner, Simon Hilkert, Hendrik Sponagel und Lisa Vitovec (v.l.n.r.).

Sache“ zog sie am 06. Oktober 2011 in mehre- ren Gruppen durch die Straßen der Innenstadt und entfernte illegal an- gebrachte Aufkleber im öffentlichen Raum. Ob an Ampeln, M ast en,

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Vorher ...

Mülleimern und Ver- kehrsschildern - überall sind seit geraumer Zeit zunehmend mehr Sticker zu finden, die das Stadtbild verunstalten. Diese „Bäb- ber “ zu entfernen ist nun das Anliegen der

JU. Das Spektrum der illegalen Aufkleber ist groß. Neben Anti-S21 Aufklebern domi- nieren vor allem links- sowie rechtsradika- le Motive die Innenstadt von Schorndorf. „Wir kratzen und rubbeln für ein „bäbber-

freies“ Schorndorf und Baden-Württem- berg“, so der Vorsitzende der JU Schorn- dorf Simon Hilkert. „Mit unserer Reine- machaktion, die derzeit landesweit läuft, wollen wir die Bürgerinnen und Bürger da- für sensibilisieren, auch selbst die illegal angebrachten Aufkleber zu beseitigen. Wir bekommen viel positive Resonanz für un- sere Arbeit.“ Das erklärte Ziel der Aktion sei es, die Neutralität des öffentlichen Raumes wieder herzustellen. Denn Befür- worter und Gegner bestimmter State- ments und politischer Richtungen pfla- stern mittlerweile den öffentlichen Raum mit ihren jeweiligen Aufklebern regelrecht zu, um an Stelle von Argumenten Sympa- thisanten für sich zu gewinnen. Die Illega- lität ihres Handelns schreckt sie dabei nicht zurück. Dieses Vorgehen stellt sich für die Junge Union als unvereinbar mit ih- rer Vorstellung von poli- tischer Kultur und Mei- nungsbildung dar. „Eine illegale Verschandelung des Stadtbildes darf nicht als gängige Ver- mittlung politischer

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...

nachher!

Überzeugungen gewer-