Sperrvermerk: Vorliegende Presseveröffentlichung und ihre Inhalte darf frühestens am Freitag, den 25.11.

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IMC – India meets Classic startet in Berlin mit neuem Radioformat ... eine mediale Fortführung des Projekts der Aufklärung.
(Hamburg –22/11/2011) – Das neue Sendeprogramm 2012 und der

Sendestart von IMC – India meets Classic beim Weltkulturradio multicult.fm werden in Berlin (Friedrichshain-Kreuzberg) vorgestellt. Wie im Oktober per Pressemitteilung bereits vorangekündigt, geht die Förderinitiative IMC – India meets Classic mit einem erweiterten Programm als „Weltkulturradio“ in Berlin auf Sendung, ab Dezember 2011 bei „multicult.fm“ mit sechs Sendestunden monatlich. In einer Pressekonferenz am Freitag, den 25.11.2011 (13:00) wird das neue Jahresprogramm 2012 in den Redaktionsräumen von multicult.fm und der Chefredakteurin Brigitta Gabrin präsentiert, neben der Einweihung des neuen Radio-Cafes.

Gedankenexperiment(e) …
Seit März 2006 besteht das Gesamtkonzept „IMC - India meets Classic“ mit monaltichen Sendungen zur indischen Musikkultur unverändert. Am 01.12.2011 geht in Berlin ein neues IMC-Format als „Weltkulturradio“an den Start. Es trägt den Titel: Gedankenexperiment(e). Das Motto: Vor-Denken durch Nach-Denken. In „Gedankenexperiment(e)“ können theoretische Überlegungen (Hypothesen) mit Bezug auf empirische Nachweise auf gesellschaftliche Situationen zur Anwendung gebracht werden, ohne deren Überprüfbarkeit einzufordern. Der logische Irrtum als mögliches Risiko ist Bestandteil des Konzepts. Der Anspruch von „absoluter Wahrheit“ wird nicht eingefordert. Im Sanskrit, der alten indischen Wissenschaftssprache heisst

Gedankenexperiment „Vichintana pratisamVedan“ und bezieht sich auf die vedische Zeit. Das Wort „Veda“ wird in Indien in der Bedeutung „Wissen“ verwendet. Dazu gehören die vedischen Schriften, ebenso das religiöse und weltliche Wissen.

Themen…
Die IMC-Sendung „Gedankenexperiment(e)“ wird seinen Schwerpunkt legen auf Themen rund um die Musik als Naturphänomen (Klang), als Handwerk, als Gegenstand der Wissenschaften und in der Pädagogik. Im Focus steht die Begegnung von Denk- und Erfahrungswelten eines südasiatischen/indischen Verständnisses über Musik (indische Klassik Nord- und Südindiens) mit denen eines westlichen/europäischen Kulturbewusstseins.
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Gedankenexperiment(e) zielt mit einem transdisziplinärem Ansatz auf Selbstreflektion und Bewusstseinserweiterung (im Sinne der indischen Philosophie). Das neue Format wird von der Förderinitiative IMC – India meets Classic in Hamburg im eigenen Radiostudio produziert und reiht sich in die Tradition von Sendungen des Öffentlich-Rechtlichen ein, wie das im ZDF seit 1997 bestehende „nachtstudio“ (mit Volker Panzer).

Tradition: Fortführung des „Projekts der Aufklärung“…
So wie der deutsche Soziologe und Philosph Jürgen Habermas es als „Unvollendetes Projekt der Moderne“ bezeichnete, befürwortet der Philosoph Arnim Regenbogen (Osnabrück) die Weiterentwicklung des Projektes der Aufklärung, aber mit veränderten Zielen und Inhalten. „Gedankenexperiment(e)“ unternimmt den Versuch einer Fortführung der Aufklärung als Medienformat, d.h. die Weiterführung und Weiterentwicklung der Erkenntnisse aus der Aufklärung. Dazu der Gründer der Förderinitiative IMC – India meets Classic, zugleich Moderator und Kulturjournalist Lothar J.R. Maier: „Beleuchtet man den Begriff „Aufklärung“ in seinem historischen Context, stellt man erstaulicherweise viele Parallelen zu unserem heutigen Gesellschaftszustand in einer globalisierten Welt fest... seit dem 17. Jahrhundert hat sich in der Kernsubstanz nichts Wesentliches erscheinen am nahezu Menschsein und im die verändert. um die auch Die wenn Bemühungen die im Überlebenskampf Bestreben Gleichen, Lebensverbesserungen damaligen

Lebensbedingungen (Ernährung, Bildung, medizinische Versorgung etc.) aus unserer heutigen (westlichen) Sicht als härter empfunden werden. Statt Buchdruck sind es heute Tablet-PCs, statt freie Meinungsäusserung und Versammlungsfreiheit sind es heute Blogsysteme und Social Networks. Trotz HiTech ist vieles von dem Alten in neuer Verpackung. Der Mensch ist Mensch gelieben ohne merkliche, genetische Veränderung / Weiterentwicklung in einem Zeitraum von nur 300 Jahren. Eine Hybridisierung findet aktuell nur auf technischer Basis und funktional statt. Mit der Fortführung der Aufklärung handelt es sich in „Gedankenexperiment(e)“ nicht um eine Modeerscheinung im Sinne einer nostalgischen Sehnsucht nach Alt-Bewährtem. Vielmehr ist es eine logische Konsequenz, dort anzuknüpfen, wo die Europäische Aufklärung im 19./20. Jahrhundert aufgehört hat, zu wirken.“
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Geschichte muss nicht zwangsläufig neu erfunden werden, doch von den nachfolgenden Generationen immer wieder neu erfahren und unter den gegebenen Lebensbedingungen individuell erlernt werden. Es ist u.a. die Aufgabe moderner Medien, diese Übersetzung alter Sprach- u. Bildformen in neue Formate zu leisten. Gedankenexperiment(e) leistet dazu einen Beitrag.

Ansatz: Ein Streifzug durch kritische Systemtheorien…
Gedankenexperiment(e) soll nicht unverrückbare Positionen aus spezifischen Erkenntnissen oder Theorien (Aufklärung, Bedürfnissen der der Naturwissenschaften oder Gesellschaftstheorien Kontext mit den Naturalismus, uns Existenzialismus, Umwelt des

Humanismus, Nihilismus etc. …) einnehmen, vielmehr in dem aktuellen gegebenen 21. Jahrhunderts stehen. Auch eine Nabelschau ist nicht genug; aktuelle Misstände und neues Leid beleuchten, den Finger in die Wunde legen, dieser voyeuristische Journalismus ist für die überwiegende Mehrzahl der Massenmedien täglich Brot. Wo bleiben die Perspektiven zum Guten, die Erfahrbarkeit praktikabler Lösungswege? - Für o.g. Übersetzungsarbeit sind medienseitig Instrumente hilfreich, wie wir sie aus der „kritischen Analyse“ kennen, mit der Ideologien aufgespürt werden und den Menschen in der Fassung als „kritische Theorien“ (z.B. durch Theodor W. Adorno, Walter Benjamin, Jürgen Habermas, Alfred Lorenzer, Erich Fromm u.a.) zu ihrer Mündigkeit und einer vernunft-orientierten Gesellschaft verhelfen können.

2012: Bestandserhalt des IMC-Konzeptes…
Mit dem neuen IMC-Format „Gedankenexperiment(e)“ wird der bis dato beschrittene Weg nicht verlassen; vielmehr ist es ein Ergebnis von sechs (6) Jahren Medienproduktion mit mehr als 115 Sendeterminen und 95 Produktionsstunden. Dem Konzept des Bildungsformates (InfoEduTainment) bleibt „Gedankenexperiment(e)“ weiterhin treu. Das bestehende Format „Raga CDs des Monats“ wird auch in 2012 fortgeführt, als 2-stündiges Format (anstatt 1x58 min.). Dazu Brigitte Gabrin, Chefredakteurin von multicult.fm: "Die internationale Kulturszene in Berlin macht multicult.fm zur zentralen Drehscheibe für ein breites Spektrum musikalischer Genres, von populärer Folklore über Jazz bis zu moderner Clubkultur. Sendungen zur indischen Musikkultur haben bisher gefehlt und IMC besetzt dieses Themenfeld genau in der von uns angestrebten Qualität! - Deshalb freuen wir uns sehr auf diese Bereicherung unseres Programmes durch Ragas und elektronische Musik."
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Nachhaltige Medienproduktion...
Erst kürzlich, im Oktober 2011 wurde mit dem DRA – Deutschen Rundfunkarchiv ein Vertrag geschlossen, auf dessen Grundlage der gesamte Archivbestand (2006-2011) unter das Dach der ARD-Stiftung überstellt wird und langfristig für neue Programmentwicklungen und wissenschaftliche Arbeiten erhalten bleibt. Kurzlebigkeit, in der Welt des Medien-Entertainments ist und bleibt für die Förderinitiative IMC – India meets Classic ein Fremdwort.

Indian E-music… Electronics from South Asia.
Das Berliner Hörpublikum wird ab Dezember 2012 auch in den Genuss der indisch-elektronischen Musik kommen. „Indian E-music“ ist das zweite, eigenständige Format aus dem Produktionsstudio von IMC – India meets Classic in Hamburg. „Indian Electronics“ ist der jüngste, musikalische Sproß auf dem Fundament der indisch-klassischen Musik. 1996/1997 hat sich dieses Genre in London als „Asian Underground“ entfaltet. Das traditionelle Handwerk, die Musiktheorie der indischen Klassik und die Klangexperimente in der indisch-elektronischen Musik schliessen sich nicht zwangsweise aus. Die Zeitspanne zwischen Tradition und Moderne mit den Formaten zur indischen Klassik und zur indisch-elektronischen Musik, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Tide 96.0 (Hamburg), multicult.fm (Berlin), Radio FRO (Bad Ischl) und Radio RaSA (Schaffhausen) ausgestrahlt werden, sind auch dem neuen Format „Gedankenexperiment(e)“ zweckdienlich. Der Blick wird geschärft für ein Traditionsbewusstsein gleichermassen wie für neueste Zeitströmungen im Ausdruck der elektronischen Musikwelten eines modernen Indiens. ______________________________________ +++

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Radio MultiCult.FM im Kurzprofil: Weltkultur in lokaler Vielfalt
Historische Vorgeschichte von MultiCult.FM: Am 31.12.08 um 22:00 Uhr wurde vom RBB (Radio Berlin-Brandenburg) das Radio Multikulti abgeschaltet. Eine bundesweite Protestwelle konnte die Schließung von Radio MultiKulti nicht verhindern. Der RBB selbst ging am 1. Mai 2003 aus der Fusion des Senders Freies Berlin (SFB) und des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg (ORB, Potsdam) her, ein Kind der deutschen Wiedervereinigung. Quasi zeitgleich mit der Schließung von Radio MultiKulti ging MultiCult 2.0 an den Start, so berichtet Wolfgang König, ehemaliger Radioredakteur, Moderator und Mitbegründer von Radio Multicult 2.0 (Quelle: Songclub.de). Seitdem sendet ein Bruchteil der ehemaligen Macher als Radio multicult.fm weiter: täglich 4- 6 Stunden auf UKW 88,4 und 24 Stunden lang im Netz als Webradio - www.multicult.fm . Im September 2009 wurde der Stifterverein für Interkulturelle Medienförderung (InKuM) gegründet. Er dient den Unterstützern von multicult.fm als Netzwerk. Zudem gibt es den Freundeskreis multikulti e.V. mit dem Migrationswissenschaftler Klaus Bade als Vorsitzenden. Das multiprofessionelle Team und seine vielen Freiwilligen schauen hinter die vordergründigen Schablonen des „Migrationshintergrundes“, bilden die kulturelle Vielfalt als Normalität im Programm ab und zeigen die Chancen einer Einwanderungsgesellschaft auf. Der Radiobetrieb wird von der gemeinnützigen Unternehmergesellschaft „multicult Radio & Medien- produktionen gUG (haftungsbeschränkt)“ getragen, die im Dezember 2009 gegründet wurde. Der Standortvorteil im kulturellen Zentrum der Stadt ermöglicht ein partizipatives Konzept. Seit März 2011 sendet multicult.fm aus einem „gläsernen Studio“ in der Marheineke Markthalle (Kreuzberg) 24x7 als Internetradio und täglich auf den UKW-Ferquenzen 88,4 u. 90,7 MHz (Montag-Freitag: 06:00 - 10:00, Samstag u. Sonntag: 06:00 - 12:00 Uhr). 88vier ist ein nicht-kommerzielles Radioprojekt, welches seit Mai 2010 für Berlin-Potsdam auf UKW-Frequenzen (88,4 u. 90,7) sendet www.88vier.de .

IMC – India meets Classic im Kurzprofil: Enjoy listening to good music!
Als am 28.11. 2005 die Förderinitiative IMC – India meets Classic für ein „radio special“ erstmals auf Sendung ging, gab es keine Vorstellung darüber, dass 6 Jahre später, mit dann insgesamt 115 Sendeterminen (als Premieren) und nach 95 Produktionsstunden (5.684 Sendeminuten) der Weg von Deutschlands zweitgrößter Großstadt, der Freien und Hansestadt Hamburg (ca. 1,8 Mio. auf 755,25 km² Fläche in 2010) nach Berlin (mit ca. 3,46 Mio. auf 891,02 km² Fläche in 2010), in die Hauptstadt Deutschlands geebnet sein und beschritten werden könnte. Jedoch ist die Entwicklung für IMCRadio.Net von einem Medienproduzenten, angebunden an einen Sendebetrieb eines Ausbildungs- u. Bürgerradios auf einem jungen Mediencampus in Nähe der Außenalster (HMS – Hamburg Media School / Tide 96.0 (Radio + TV)) hin zu einem unabhängigen Produzenten kein Zufall.
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Sendeplätze in Österreich, der Schweiz und den zwei größten Städten Deutschlands (Berlin, Hamburg) sind das Ergebnis einer beständigen Professionalisierung und eines progressiven Konzeptes mit sozialem Charakter, das traditionelle Werte in Zeiten von Schnellebigkeit u. Oberflächlichkeit nicht über Bord wirft. Der Gründer Lothar J.R. Maier der Förderinitiative IMC – India meets Classic selbst ist zu 25% polnischer Herkunft, und versteht sich als Weltbürger. Er wurde in Bayern geboren, ist im Schwabenland aufgewachsen, und stand selbst sieben Jahre in einer Mischehe mit einer Peruanerin. In den 90er Jahren war er in der Seefahrt tätig, im internationalen Sportsponsoring (Segelrennsport) und Consulting für strategisches Marketing. Der Großvater mütterlicherseits wurde in Berlin geboren und war als Maskenbildner an der Staatsoper Berlin und als Violinist im Opernorchester tätig; dessen Eltern stammen aus Südwest-Polen. Kontakt… Förderinitiative "IMC - India meets Classic" c/o Lothar J.R. Maier Sootboern 7 D-22453 Hamburg (Germany) Tel.: +49-(0)40-41431-2872 (Intern.: -2892) Mobile: +49-(0)170-8828176 eMail: press-services@imcradio.net Presse-Archiv: http://www.imcradio.net/pressreleases Weitere Details…. IMC - India meets Classic presents… www.imcradio.net Indian E-music – The right mix of Indian Vibes! www.imcradio.net/emusic IMC’s Internet-Archiv: http://ia.india-meets-classic.net IMC’s policy – www.imcradio.net/policy Förderinitiative & die soziale Idee – www.imcradio.net/about +++

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