Grundlagen: Festplattentechnik

Grundlagen: Festplattentechnik
› Die Entwicklung bei Festplatten drückt die Preise und steigert die Datenraten auf bis zu 80 MByte/s. Wir werfen einen Blick in das Innere der rotierenden Massenspeicher und zeigen, warum sich die Technik so rasant entwickelt hat.
Von Hermann Strass (31.01.2001, Update: 18.06.2003) Die Entwicklung der Festplattentechnologie geht weiterhin in Riesenschritten voran. Waren noch vor sieben Jahren Größen von 1,6 GByte das Maß aller Dinge, beginnen heutige Modelle mit der 100fachen Kapazität. Aber nicht nur die Kapazitäten steigen. Die Produkte sind auch technisch ausgefeilter und zuverlässiger und werden darüber hinaus immer günstiger (bezogen auf den Preis pro MByte). Warum ist das so? Der technische Erfindergeist wird von keinerlei Vorschriften gebremst. Eine Festplatte hat eine bestimmte geometrische Form und wenige spezifizierte Schnittstellen. Die eigentliche Technik aber sitzt unsichtbar für den Anwender im Inneren des Gehäuses und ist in ihren Parametern Leistung, Stromverbrauch und Preis von Interesse. Die Hersteller können also die Festplatten nach Belieben verbessern und optimieren. Wir werfen einen Blick in das Innere der rotierenden Massenspeicher und zeigen, warum sich die Festplattentechnik so rasant entwickelt hat. Ein Ende dieser Entwicklungen ist auch mittelfristig nicht abzusehen. Soweit nicht anders angegeben, gelten Aussagen und Parameter für 3,5-Zoll-Laufwerke.

› Geschichte
Bereits im Jahr 1878 versuchte der Amerikaner Oberlin Smith elektrische Daten auf einem magnetisierten Draht zu speichern. Im Jahre 1888 entschied er sich, seine Erfindung nicht zu patentieren, sondern der Öffentlichkeit zu schenken. Etwa zur gleichen Zeit hatte Valdemar Poulsen in Dänemark die Idee, Daten magnetisch aufzuzeichnen. Daraus wurde ein um eine Trommel gewickelter Stahldraht, der schon 1889 als Telefonanrufbeantworter diente. Danach konzentrierten sich die Entwickler lange Zeit auf die serielle Aufzeichnung mit Drähten und später auf Band. Bereits in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts gab es dann vereinzelt Trommelspeicher. Doch die eigentliche Geburtsstunde der Festplatte wird auf den 13. September 1956 datiert. An diesem Tag hat IBM (http://www.ibm.com/us/) die erste Festplatte mit der Bezeichnung 305 RAMAC und einer Kapazität von 5 MByte vorgestellt. Diese Kapazität verteilte sich auf 50 Scheiben mit je 24 Zoll (60 cm) Durchmesser. Der Mietpreis betrug 150 US-Dollar je Monat und MByte. Ein Jahr später führte IBM das Konzept "breit schreiben, schmal lesen" ein, wie es heutzutage bei den MR- und GMR -Techniken eingesetzt wird. Seagate (http://www.seagate.com/) baute im Jahr 1979 die erste Festplatte im 5,25-Zoll-Format. 1981 kam SCSI , und 1982 gab es die ST506-Schnittstelle von Seagate, aus der sich IDE, E-IDE , ATA und ATAPI entwickelt haben. Das Seagate-ST506-Laufwerk, nach dem die Schnittstelle benannt wurde, hatte wie das RAMAC-Laufwerk aus dem Jahre 1956 eine Kapazität von 5 MByte. Die Fibre-Channel-Entwicklung begann 1988. Seagate hat 1996 mit der Cheetah-Serie erste Festplatten mit 10.000 U/min präsentiert. 1998 bot die Barracuda-Serie von Seagate eine Maximalkapazität von 50 GByte. Und nur zwei Jahre später waren es schon 183 GByte. Dies übertraf die bis dahin übliche Steigerung von 60 Prozent in einem Jahr oder die Verdoppelung innerhalb von 18 Monaten bei weitem. Zwischen 1957 und 1990 lag die Steigerungsrate noch bei etwa 25 Prozent im Jahr. Die Flächendichte auf den Festplattenscheiben stieg von 2000 Bit/inch2 im Jahr 1957 auf über 1 GBit/inch2 in den Jahren 1995 bis 1997. Heutige Werte liegen bei 30 bis 60 GBit/inch2. Werte von 100 GBit/inch2 sind in naher Zukunft auch für Serienlaufwerke zu erwarten.

› Festplattenaufbau
Festplatten unterscheiden sich äußerlich meist nur durch ihre Bauform, wobei meist die Frontbreite und die unteren sowie seitlichen Befestigungspunkte definiert sind. Die Bauhöhe kann variieren. Die Gehäusetiefe ist auf eine maximale Größe begrenzt. Die Art und geometrische Position der Schnittstellensteckverbinder © TecChannel http://www.tecchannel.de/index.cfm?webcode=401602

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auch Blöcke genannt. Der innere Aufbau und die technische Ausstattung sind hingegen in keiner Weise festgelegt. (Quelle: Western Digital) Festplatten enthalten fest eingebaute. Teilweise gilt das auch für die Stromversorgungssteckverbinder. wobei gilt: je schneller. So können die Hersteller im Laufe der Zeit auch optische Technologien in diese vorwiegend elektromagnetisch arbeitenden Geräte integrieren. Ein besonderes Problem bei Festplatten ist die Abfuhr der entstehenden Wärme.000 und sogar 15. um Reibungsverluste zu verringern. der Kopf schreibt eine Spur neben der Ideallinie oder er wird beim Lesen neben die geschriebene Spur positioniert. 7200.Das schützt vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit. Scheiben und Köpfe befinden sich in einer hermetisch versiegelten Kammer. Diese Anordnung ist früher als Winchester-Technik bezeichnet worden. › Beengte Verhältnisse Im Inneren einer Festplatte dreht ein Elektromotor eine oder mehrere Scheiben (bis zu zwölf) auf einer Achse (Spindel) mit möglichst hohen Drehzahlen. die diese zwischen dem inneren und äußeren nutzbaren Durchmesser über die jeweils aktuelle Spur positionieren. rotierende Platten. unterteilt. 10. › Anordnung der Daten Die Spuren sind als konzentrische Kreise auf den Plattern angeordnet. Elektromagnetische Effekte wie Induktion oder magnetische Flusswechsel entstehen durch die relative Bewegung zwischen elektrischen und magnetischen Komponenten. Daher sind alle Hersteller bemüht.cfm?webcode=401602 2 . Dies geschieht am einfachsten mit einer rotierenden Bewegung. Der Platz für den Motor im Festplattengehäuse ist eng begrenzt. desto größer der induzierte Strom und damit auch das Signal. Denn je schneller eine magnetische Flussänderung beispielsweise in einer Spule erfolgt. Die Hersteller testen bereits höhere Drehzahlen. 5400.000 U/min sind üblich. Das heißt. Die Scheiben sind mit einer magnetischen Oberfläche versehen. Die Sektoren/Blöcke sind in PC-Anwendungen meist für 512 Datenbyte © TecChannel http://www.tecchannel. Das gilt zum Beispiel für die Größe oder die logische Funktion der Zwischenspeicher (Cache) im Laufwerk. desto effektiver. Dadurch wird die geometrische Position des Kopfes am Arm (Aktuator ) verändert. soweit sie nicht in die Schnittstellensteckverbinder integriert sind. Darüber schweben die Schreib-/Leseköpfe an Armen. Daher muss die zu bewegende Masse der Scheiben möglichst gering sein. Auch die Lager erfahren eine Weiterentwicklung. Temperaturänderungen zwischen Ruhephasen und Volllastbetrieb sorgen für Längenänderung im Material. Jeder Kreis ist in mehrere Sektoren.Grundlagen: Festplattentechnik (E-IDE oder SCSI ) ist spezifiziert. mit neuesten Herstellungstechnologien den Strombedarf von Motor und Chips möglichst gering zu halten.de/index. deren elektromagnetisch präparierte Oberfläche als Datenspeicher dient. Plattendominanz: Bei einer Festplatte dominieren die Magnetscheiben und die Arme zur Aufnahme der Schreib-/Leseköpfe.

Grundlagen: Festplattentechnik eingerichtet.tecchannel. auch wenn lediglich ein Teil der darauf befindlichen Daten tatsächlich genutzt wird. In Schreib-/Leserichtung sind die Bits daher sehr kurz. also das Schleifen des Kopfes auf der Oberfläche. wie es bei © TecChannel http://www. Die Länge der konzentrischen Spuren ist in der Nähe der Achse kürzer als in den Außenbereichen. Damit nimmt auch die relative Geschwindigkeit zwischen Kopf und Spur nach außen zu.cfm?webcode=401602 3 . wenn eine Spur mindestens so viel länger ist. Daher befinden sich auf den längeren. äußeren Spuren mehr Sektoren als auf den inneren. komplexe Gebilde am Ende des Aktuators . Dabei ist in einem Sektor noch zusätzlicher Platz für Verwaltungsinformationen erforderlich. Die Köpfe müssen im Betrieb in einer Flughöhe von etwa 25 nm ohne Berührung und Flattern über der sich drehenden Scheibe schweben. Die bislang niedrigste erreichte Flughöhe liegt bei 15 nm .000 bis 70. Die Positionierung des Kopfes erfolgt über den Aktuator. Bei diesen Dichten werden etwa 30. Bei Festplatten mit mehreren Plattern bilden die geometrisch übereinander liegenden Spuren einen Zylinder. sind auf diese Weise höhere Übertragungsraten möglich. als hätte man Streichhölzer quer zur Flugrichtung auf die Spur gelegt. Bei Zwischengrößen wird entweder ein Kopf eingespart oder nicht genutzt. weil der Kopf damit stärkere Signale lesen und schreiben kann. Dieser und die Kopfplattform sind nach aerodynamischen Kriterien geformt. In Unix. Denn eine neue Zone lässt sich frühestens dann einrichten.000 tpi geschrieben. die wie Ausschnitte aus spiralförmigen Kurven aussehen und alle vom Mittelpunkt der Achse ausgehen. › Schreib-/Leseköpfe im Tiefflug Derzeit sind Kapazitäten von 40 bis 80 GByte je Magnetscheibe üblich. Die Kopfeinheiten sind extrem kleine. Das so genannte Contact Recording. Bei einer solchen Zoneneinteilung entstehen Strukturen. dass diese nicht nacheinander auf verschiedene Spuren einer Platte gespeichert werden. Innerhalb der Spur werden 400 bis 600 KBit/Zoll aufgezeichnet. Derzeit liegen die Bitdichten zwischen 30 und 60 GBit/inch2.allerdings nur für kurze Strecken.oder Mainframe-Systemen sind die Blöcke auch größer. So entstehen Zonen mit jeweils gleich vielen Sektoren je Spur. Wären die Sektoren hingegen Segmente gleichen Winkels. die Flughöhe so niedrig wie möglich zu halten. Da die elektrischen Umschaltzeiten zur Ansteuerung der Köpfe wesentlich kürzer sind als die für eine mechanische Neupositionierung. aber besonders breit. wenn dieser defekt ist. hätte dies eine Verschwendung von Speicherkapazität in den äußeren Spuren zur Folge. sondern gleichzeitig auf die jeweils gleichen Spuren der unterschiedlichen Scheiben. Es wird versucht. wobei die Nord-/Süd-Orientierung in Bewegungsrichtung auch die Bitwertigkeit EINS oder NULL symbolisiert.de/index. Dabei werden die Köpfe gemeinsam auf die jeweils anzusprechende Spur positioniert. Daher gibt es kaum noch Laufwerke mit geringeren Kapazitäten. Ordnung: Geometrische Aufteilung der Magnetscheibe in Sektoren und Spuren. dass ein weiterer kompletter Sektor für 512 Datenbyte Platz findet. Das sieht dann so aus. Beim Schreiben großer Datenmengen hat dies den Vorteil. Zur leichteren Adressierung fasst man häufig mehrere Sektoren logisch zu so genannten Clustern zusammen. In der Regel besteht eine Plattenoberfläche aus 15 bis 25 Zonen. Schreiben und Lesen geschieht immer nur auf einem ganzen Sektor.

Die Referenz (100 Prozent) bezieht sich auf einen Kopf einer IBM-Festplatte aus dem Jahre 1983. der mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit im Abstand von etwa 1 bis 2 Metern über den Erdboden rast. Heute sind Kopfgrößen von 30 Prozent und weniger üblich. Der Induktiv-Kopf zum Schreiben hat eine Spule mit einigen Windungen aus einer Leiterbahn auf einem Halbleiterplättchen. Der schmalere MR. so entspricht dies einem Jumbojet. Bei den um mehrere Potenzen niedrigeren Drehzahlen im Floppy-Laufwerk ist dies wesentlich leichter zu bewerkstelligen als bei schnell drehenden Festplatten. die einen großen Rauschanteil aufweist. Deshalb gibt es über Kopfgrößen und Formen nur Vermutungen. Bis vor vier Jahren waren bei Datendichten von 700 MBit/inch2 zum Teil auch für den Lesekanal noch Induktiv-Technologien üblich. wenn man bedenkt.86) mm³.und GMR-Technologien Eine Kopfeinheit besteht heute aus zwei Teilen.oder GMR-Kopf liest zuverlässig auch noch schwache Signale in der Mitte der geschriebenen Spur. Vergleicht man Flughöhen und Drehgeschwindigkeit mit realen Größen. › MR. dass die Entwicklungszeit eigener MR-Technologien bis zu zehn Jahre in Anspruch nimmt. Dieser hatte die Abmessungen (4 x 3. © TecChannel http://www. (Quelle: Fujitsu) Das Innere eines Laufwerks ist Betriebsgeheimnis des Herstellers.tecchannel. Flugobjekte: Relatives Größenverhältnis zwischen der Flughöhe eines Kopfes und verschiedenen Objekten. Dazu bedarf es besonderer Oberflächenschutzschichten auf dem Medium und am Kopf. Dies wird verständlich.Grundlagen: Festplattentechnik Floppy-Laufwerken eingesetzt wird. konnte sich bisher nicht durchsetzen. Stattdessen wird der Bitstrom so kodiert. ob gemäß dem bekannten Bitmuster an einer bestimmten Stelle ein signifikantes Bit oder Rauschen detektiert wurde.de/index. obwohl bereits 1996 die ersten Festplatten mit MR-Leseköpfen erhältlich waren. Letzteres wird dann ausgefiltert. Western Digital hat beispielsweise erst 1998 im Zuge eines Abkommens mit IBM auf die MR-Technologie umgestellt und dabei die Köpfe von IBM bezogen. Statt mit Abmessungen kennzeichnet man Kopfgrößen mit einem Prozentwert.2 x 0.cfm?webcode=401602 4 . dass die Bits beim Lesen auch dann noch erkannt werden. Damit ist die früher übliche Einzelerkennung eines Bits (peak detection) nicht mehr möglich. Diese PRML-Technik erkennt aus der Regelmäßigkeit von Flankenwechseln. wenn sie faktisch lediglich den gleichen Signalpegel erzeugen wie das Rauschen. Wegen der heutzutage üblichen hohen Bitdichte und den daraus resultierenden kleinen Signalen entstehen hohe Rauschanteile sowie Überlagerungen der Einzelsignale. Der Induktiv-Kopf schreibt eine breite kräftige Spur.

cfm?webcode=401602 5 . dass sich der Widerstand von bestimmten Materialien wie Nickel-Eisen-Verbindungen im Magnetfeld ändert. wie die Magnetfelder der Speicherzellen orientiert sind. die folgende Bezeichnungen tragen: Sensing Layer. (Quelle: Quantum. Ein Auslösesignal von halber Stärke genügt also für ein kräftiges Vollsignal. Er macht sich zunutze. Der MR. Die heutigen weiterentwickelten GMR -Leseelemente kommen mit Datendichten bis 20 Gbit/inch2 zurecht. Weitere Effekte wie geringeres Grundrauschen und eine kleine Bauform sind zusätzliche positive Eigenschaften dieser Technik. Das magneto-resistive Element besteht aus mehreren. gibt es zwei Zustände im GMR-Element. für ein Signal ist keine zeitlich abhängige Flussänderung wie bei Induktiv-Köpfen erforderlich. können beispielsweise Elektronen mit positivem Spin ungehindert das Element passieren. Elektronen mit einem negativen Spin werden im Pinned Layer und im Sensing Layer so abgelenkt. Die magnetischen Lagen des MR-Kopfes sind unterschiedlich vormagnetisiert. jetzt Maxtor) Standard-MR-Köpfe sind für Datendichten bis 1500 Mbit/inch2 geeignet. Pinned Layer und Exchange Layer (siehe Abbildung unten). Ein magnetischer Impuls (Bitsignal von der Scheibenoberfläche) kippt je nach 0. Wenn das gesamte GMR-Element einheitlich magnetisiert ist. © TecChannel http://www. Die ersten drei Schichten sind dabei so dünn. › GMR-Technik im Detail GMR-Köpfe sind noch effektiver und nutzen Quanteneffekte der Elektronen.Grundlagen: Festplattentechnik Magnetwiderstand: Prinzipieller Aufbau eines MR-Kopfes in der Seitenansicht. Der Widerstand ist direkt abhängig von der Stärke des Magnetfelds.oder 1-Orientierung die erste magnetische Schicht und erzeugt dadurch mit der Magnetschicht in der nächsten Lage zusammen ein relativ kräftiges Signal. Je nachdem.de/index.oder GMR-Kopf zum Lesen besteht aus mehreren übereinander gelegten Schichten mit unmagnetischen Zwischenlagen. Die magnetische Vorzugsrichtung des Pinned Layer ist dabei fest vorgegeben und wird durch den im Bild nicht eingezeichneten Exchange Layer gefestigt.tecchannel. Conducting Spacer. dass sich die Leitungselektronen über den Conducting Spacer ungehindert zwischen den einzelnen Schichten bewegen können. zum Teil nur wenige Atomlagen (5 bis 15) dicken Schichten. dass diese nicht zum Stromfluss beitragen.

Das GMR-Element besitzt in diesem Fall einen sehr hohen Widerstand. mit dem Versuch. Quanteneffekte: GMR-Köpfe nutzen quantenmechanische Eigenschaften der Elektronen. (Quelle: Read-Rite Corp.) Weisen bei einem Flusswechsel die beiden Layer eine unterschiedliche Magnetisierung auf.de/index. Den GMR-Effekt entdeckten Ende der 1980er Jahre unabhängig voneinander Peter Grünberg an der KFA in Jülich und Albert Fert an der Universität in Paris. › Das Plattenmaterial Die Scheiben mit der magnetischen Oberfläche bestehen auch heutzutage noch aus Aluminium. Stabilere Materialien wie beispielsweise Glas oder Keramik konnten sich im Massenmarkt noch nicht durchsetzen. Scheiben aus Glas wurden zunächst hauptsächlich für kleine Platten in mobilen Systemen eingesetzt. 1997 erhielten die drei genannten Forscher gemeinsam den EuroPhysik-Preis für die GMR-Entwicklung. Bei beiden Entdeckungen wurden extrem niedrige Temperaturen und starke magnetische Felder zur Erzeugung des Effekts benötigt. Kalifornien. © TecChannel http://www.000 unterschiedliche Multilayer-Materialkombinationen.cfm?webcode=401602 6 . den Effekt bei Normaltemperatur und mit weniger exotischen Materialzusammensetzungen für die Massenfertigung weiterzuentwickeln. In den kommenden Jahren soll allerdings der Übergang von Aluminium auf Glas und Glaskeramik erfolgen. Sie benötigten dazu viele Jahre und erforschten mehr als 30. die je nach Magnetfeld und Spin unterschiedlich gestreut werden. weil sie zu teuer sind und ungelöste technische Probleme bereiten. Einige Zeit nach diesen Arbeiten begannen Stuart Parkin und andere Forscher im Almaden-Forschungszentrum von IBM in San Jose.tecchannel. tragen weder die Elektronen mit positivem noch mit negativem Spin zum Stromfluss bei.Grundlagen: Festplattentechnik Verfeinerung: Prinzipieller Aufbau eines GMR-Kopfes in der Seitenansicht. Alle Leitungselektronen können sich in beiden Schichten befinden und gestreut werden.

Zumindest sinkt durch die hohe Drehzahl die Zugriffszeit. Eine derartige Störung kann die Elektronik nicht mehr korrigieren. Dadurch entsteht eine besonders große und langdauernde Widerstands. dass bei hohen Drehzahlen durch die Fliehkräfte eine Materialwanderung und damit eine geometrische Verzerrung entstehen kann. So weisen die Scheiben der mit 15. die nur noch eine Rauheit etwa in der Dicke eines Atoms aufweisen. Sie verkürzt die so genannte Latency. da Höhenunterschiede die Aerodynamik zwischen Kopf und Scheibenoberfläche beeinträchtigen. Bei den geringen Flughöhen der Köpfe von etwa 25 nm ist die Stoßsicherung des Laufwerks beim Transport und im Betrieb besonders wichtig. und zwar unterschiedlich für den Datenbereich und für die Landezone. Kommen Glasscheiben zum Einsatz. Bei schnell drehenden Festplatten ist daher der Scheibendurchmesser meist kleiner als der dem Gehäuse entsprechende Formfaktor. Die Oberflächenrauheit sollte dabei nicht mehr als 0. Mit Glaskeramik-Substraten (links) sind deutlich glattere Oberflächen möglich. das heißt gezielt aufgeraut.tecchannel. Bei heutigen Festplatten liegt diese noch etwa doppelt so hoch.2 bis 0.cfm?webcode=401602 7 .5 Zoll auf. Hier müssen die Hersteller abwiegen. befinden sich aber in einem Gehäuse im 3.Grundlagen: Festplattentechnik Oberflächlich: Rechts die Rauheit herkömmlich hergestellter Plattern. Sie wurde texturiert.5-Zoll-Formfaktor.und somit Signaländerung im Lesekanal. Bei der geringsten Berührung am MR. um Verformungen durch die Fliehkraft zu vermeiden. © TecChannel http://www. (Quelle: Fujitsu) Die Aluminiumscheiben sind so dünn (etwa 1 Millimeter). Zudem muss die Oberfläche der Scheiben besonders eben sein.de/index. Dies hat nicht nur Kapazitätseinbußen zur Folge. Bei zu glatter Oberfläche würden die Köpfe in der Landezone auf Grund der Adhäsion an der Oberfläche "kleben". Über der Magnetschicht liegt ein Überzug (zirka 2 bis 5 nm) sowie eine Gleitschicht (0. die wiederum zu einem Head-Crash führt.3 nm betragen. Allerdings durfte bisher die Oberfläche nicht ganz glatt sein. Der Motor könnte dann nicht anlaufen. also die Zeit.5 nm). Jede eintretende Verformung führt zu Unwucht und zu einer möglichen Kopf-Platte-Berührung.de/index.tecchannel. Infolge von Stößen oder Vibrationen können zum Beispiel winzige Teilchen im Inneren des Laufwerks abbrechen. › Montage und Oberfläche der Plattern Eine weitere Herausforderung bei hohen Drehzahlen und den geringen Flughöhen der Köpfe ist die Montage der Scheiben auf die Motorachse. ob eine erhöhte Drehzahl dennoch höhere Datenraten bietet. Auch die maximalen Datenraten in den Außenbereichen sind geringer als bei einer Platte mit größerem Durchmesser.5 bis 1. Bei Aluminiumscheiben befindet sich die Magnetschicht von etwa 15 nm Dicke direkt auf dem Aluminium. die im Mittel für eine halbe Umdrehung erforderlich ist.000 Touren drehenden Seagate Cheetah X15 (http://www. ist noch eine Zwischenschicht erforderlich.cfm?webcode=401417) lediglich einen Durchmesser von 2. Heute beherrschen die Hersteller die Technik mit glatten Oberflächen.oder GMR -Kopf erwärmt sich dieser.

wenn der Strom abgeschaltet ist. (Quelle: IBM) Die Köpfe werden im Bereich nahe der Drehachse geparkt. da diese nie ideal rund sind. Es gibt verschiedene Ansätze. Dadurch werden die Laufgeräusche und Vibrationen reduziert und die Lebensdauer sowie die Stoßfestigkeit erhöht. So wird ein Head-Crash im Ruhezustand grundsätzlich vermieden.insbesondere mit Metallkugeln. Außerdem wird der Kopfarm automatisch blockiert. IBM und andere Hersteller nutzen heute bei einigen Modellen eine Rampe.cfm?webcode=401602 8 .de/index. Missklänge: Geräuschpegel mit Kugellager (oben) und © TecChannel http://www. Damit wird er gegen mechanische Beschädigungen beim Transport gesichert. Kugellager mit Metall. auf der der Schreib-/Lesekopf im Ruhezustand parkt. Seagate verwendet bei einigen Modellen einen Motor mit einem Lager in FDB -Technik. und zwar bereits in der dritten Generation seit 1996. die im ausgeschalteten Zustand als sicherer mechanischer Ankerplatz für die Kopfarme dient.oder Keramikkugeln sind preisgünstiger als Flüssigkeitslager.tecchannel. Sie landen bei niedrigen Drehzahlen sanft auf der Oberfläche.Grundlagen: Festplattentechnik Parkposition: IBM verwendet bei einigen Festplatten eine spezielle Rampe. › Geräusche vermindern Bei den hohen Drehzahlen gelten die Lager als besonders kritische Bauteile. Die Köpfe und der Kopfarm werden dabei über den äußeren Plattenrand hinaus auf die Rampe positioniert und dort festgehalten. das Problem zu lösen. aber lauter .

und Spuradressen setzen manche Hersteller den so genannten Grey-Code ein. entsprechend einem tatsächlichen Bitstrom von mehr als einer Milliarde Bits je Sekunde. Früher mussten auf Grund der langen Umschaltzeiten zwangsweise ein oder mehrere Folgesektoren übersprungen werden.oder Sektor. Die Fehlerkorrektur kann normalerweise Büschelfehler über etwa 200 bis 300 Bit hinweg im laufenden Betrieb korrigieren. welche Kopfbewegungen mit dem geringsten Zeitaufwand ausgeführt werden können. Gehen viele Leseoder Schreibanforderungen ein.Grundlagen: Festplattentechnik Flüssigkeitslager (unten). auch wenn der gewünschte Sektor innerhalb der Spur noch nicht erreicht wurde. Weniger und kürzere Bewegungsvorgänge verringern den Strombedarf und damit die Wärmeentwicklung. Auch ist auf diese Weise ein niedrigerer Geräuschpegel garantiert. Früher waren feste Sequenzen üblich. ihre Geräusche nehmen nach längerem Betrieb zu. Durch dieses Akustik-Management (http://www. intelligente Verwaltung des Pufferspeichers. › Fehlerkorrektur und Zuverlässigkeit Sämtliche modernen Laufwerke sind in der Lage.tecchannel. An der Schnittstelle nach außen können Daten mit etwa 100 MByte/s (UltraDMA/100. Heute kann die Elektronik schnell genug zwischen den Sektoren umschalten und sofort weiter Daten lesen oder schreiben.tecchannel. › Datenverwaltung Die großen Speichermengen auf den Festplatten müssen verwaltet werden. In diesem Fall wechseln alle vier Bits gleichzeitig. wenn zudem Daten auf der gleichen Spur benötigt werden. Die Größen der Pufferspeicher liegen inzwischen für Standardfestplatten bei 512 KByte. beginnt er sofort mit dem Lesen.oder Fibre-Channel-Schnittstellen. Das Laufwerk puffert die Daten vom Rechner zunächst. Suchwegoptimierung. das heißt. die jedoch in Bewegungsrichtung vor dem zunächst angeforderten Sektor liegen. Da gab es Paternoster-Bewegungen (erst sämtliche Bewegungen zum Beispiel von außen nach innen und dann wieder zurück) oder Butterfly-Sequenzen.de/index. dass benachbarte Daten nach kurzer Zeit ebenfalls benötigt werden. Damit wird ein kurzzeitiger Stromanstieg vermieden. um diese dann so schnell wie möglich auf die Platte zu schreiben. (Quelle: Fujitsu) Mit der Optimierung von Suchalgorithmen versuchen die Hersteller. 1000er Basis) bis 320 MByte/s (Ultra320-SCSI) übertragen werden. schneller drehenden Platten kommen mit 2 MByte.cfm?webcode=401602 9 . Denn es ist anzunehmen. So vermeiden die Hersteller die Wartezeit für eine ganze Umdrehung. bis die Elektronik umgeschaltet hatte. Dazu gehören Zugriffsmethoden und -optimierungen. High-End-SCSI-Geräte sind mit bis zu 16 MByte großen Cache-Speichern ausgestattet. Die gelesenen Daten landen zunächst im Cache und werden dann in der richtigen Reihenfolge auf den Bus geschrieben. SCSI .de/index. Die Verteilung der Kapazität des Cache auf Lesen und Schreiben sowie das Vorauslesen passt die Elektronik bedarfsgerecht im laufenden Betrieb ständig an. Die mittlere Zugriffszeit auf die Daten beträgt zirka 3. › Vom Medium auf den Bus Die Datenrate zwischen Medium und dem ersten Pufferspeicher beträgt heute zwischen 500 und 800 MBit/s. die deutlich lauteren Geräusche bei Kopfbewegungen zu reduzieren. Kugellager sind generell lauter. die Kommunikation über E-IDE -. fehlerhafte Sektoren automatisch auszublenden und Ersatzsektoren bereitzustellen.und Latenzzeiten.cfm?webcode=401486) sollen die Kopfarme so auf "sanfte" Bewegungsabläufe programmiert werden. Diese sind als Mittelwert zusammengesetzt aus Zeiten für den Spurwechsel und für die durchschnittliche Wartezeit innerhalb der Spur. Bei diesem Code wechselt immer nur ein Bit bei einer sequentiellen Adressänderung. Für die Block. dann wird von der internen Software ermittelt. Ist der Kopf beim Lesevorgang auf der gewünschten Spur angekommen.5 bis 10 ms. wie er im Binärcode beim Wechsel von 7 (0111) auf 8 (1000) auftritt. © TecChannel http://www. abwechselnd die nächste angeforderte Spur rechts und dann die nächste links vom Ausgangsort anfahren. Ein intelligenter Suchalgorithmus verkürzt auch die effektiven Zugriffs. Beim Lesen werden üblicherweise mehr Daten gelesen als angefordert wurden. Das früher übliche Interleave wird nicht mehr benötigt beziehungsweise auf 1:1 gesetzt.

Die Geschwindigkeit der Kopfbewegung wird entsprechend der Differenz zwischen dem Ausgangs. So sind auch Parameter wie beispielsweise Blockgröße oder Fehlerstrategie dynamisch zu ändern.de/index. Daher sollen am Kopfarm-Ende in der Nähe der Köpfe Mikro-Aktuatoren für die Verbesserung der Feinpositionierung eingesetzt werden. Lüfterdrehzahl oder Laufwerksausfall über den SCSI.000 Spuren/cm (500. Heute verwenden alle Hersteller sie.000 tpi bei einer linearen Bitdichte von etwa 552 KByte/inch2. Dazu werden andere Lagen in dem Multilayer-Kopf eingesetzt. dass bei der Spurbreite und dem Spurabstand noch erhebliche Verbesserungen möglich sein müssten. Die Deck. Diese Flächendichte erreichte man mit einer Spurdichte von knapp 91.000. Positioniersysteme für 100. Aktive Dämpfung. jetzt scheint es deutliche Fortschritte bei dieser Technik zu geben.Grundlagen: Festplattentechnik Moderne Laufwerke verwenden die so genannte SMART -Technik für die Fehleranalyse und -behebung sowie für Rückmeldungen an das Betriebssystem.000 tpi) und 800. SES ist Teil eines ANSI -Standards. Sehr oft wird das superparamagnetische Limit als Grenze für die Flächendichte genannt. Inzwischen gibt es Erkenntnisse. dass Kapazitätssteigerungen auch über die nächsten Jahre weiterhin möglich sind. › Weitere Entwicklungen Vor drei Jahren hat der Disk-Hersteller Komag (http://www.000 bpi) der Fall sein. Das müsste aus heutiger Sicht bei einer Spurdichte von 200. da dies wohl für das Ziel 1 Tbit/inch2 erforderlich sein wird.cfm?webcode=401914) . dass der Kopf gerade noch rechtzeitig über dem gewünschten Zielpunkt (Spur/Sektor) zum Halten kommt.und Gleitschichten auf der Platte und auf dem Kopf dürfen dann nur noch etwa 1 nm dick sein. breit und kurz in Bewegungsrichtung (Verhältnis etwa 8:1). Dabei wurden Datendichten von 50 GBit/inch2 mit Köpfen von Read-Rite (http://www. Beim Schrankeinbau und in RAID -Systemen benutzt man auch noch die SCSI Enclosure Services (SES). ist ersichtlich. Dabei könnten optische statt magnetische Servospuren für die präzisere Spurführung zum Einsatz kommen. Die Firmware im Laufwerk kann meistens über die Schnittstelle geladen oder erneuert werden.de/index. Heute sind MTBF s von 1. Durch Materialauswahl. Fernziel ist es. Dadurch und mit HAMR -Unterstützung lassen sich die hart-magnetischen Materialien mit vertretbarem Aufwand beschreiben.000 tpi sind bereits seit einiger Zeit verfügbar.tecchannel.com/) geschrieben und gelesen. eine Flächendichte von 1 Tbit/ inch2 zu erreichen.und dem Zielort automatisch angepasst (just-in-time seek).oder FC-Kanal an das Betriebssystem gemeldet. also die programmierte Anpassung der Kopfbewegungsgeschwindigkeit und Gegensteuerung sollen für leisere und genauere Positionierung sorgen. Diese Technik wurde von Compaq eingeführt.000 Bit/cm (2. wenn die Bewegung lediglich so schnell erfolgt. Die Versuche.5 nm zu reduzieren. › Optimierungen Aus der Form der magnetischen Bitzellen. Herstellungsverfahren und andere physikalische Effekte wurde diese Grenze der Selbstauflösung immer wieder hinausgeschoben. Werden die magnetischen Zellen senkrecht gestellt. Durch die thermodynamische Bewegung verlieren im Laufe der Zeit einige Partikel spontan ihre magnetische Orientierung und das Bit löst sich selbst auf. dann passen mehr davon in eine gegebene Fläche.com/) mit einer preisgünstigen Scheibe aus Glas (LCG = Low Cost Glass Substrate) einen neuen Anlauf mit dieser Technik unternommen. Die Kopfpositionierung über einen langen Arm wird in Zukunft nicht mehr genau genug sein. Werden die Bitzellen immer kleiner. Auf Grund der bisher zahlreich vorhandenen Magnetpartikel je Bitzelle würde dies aber Tausende von Jahren dauern. Das könnten dann auch MEMS (Micro Electro Mechanical Systems) sein. Dies ist bereits 2002 eingetroffen. Es wird also Strom gespart. dass zum Beispiel durch © TecChannel http://www. dass mit dieser Technik eine Flächendichte bis 100 Gbit/inch2 möglich ist.2 Million Stunden üblich.komag. dann stehen nur noch wenige magnetische Partikel zur Verfügung. Insgesamt sind moderne Festplatten nicht nur kleiner und bieten höhere Kapazitäten.cfm?webcode=401602 10 . Dabei werden hauptsächlich Umweltparameter wie Temperatur. Die Flughöhe der Köpfe sollte dann nur 5 nm betragen. Komag rechnete damit. laufen weiter. die Flughöhe auf 3. Einen gesonderten Artikel zum Thema Zuverlässigkeit von Festplatten finden Sie hier (http://www. Bei der GMR -Technik sollen "tunneling GMR"oder "spin-dependent tunneling GMR" weitere Verbesserungen bringen. Die Hersteller sind zuversichtlich.readrite. Dies entspricht einem mehr als 100 Jahre andauernden Betrieb. Bei schräg gestellten Magnetbits ist die benötigte Schreibenergie im Vergleich zu senkrechten um bis zu 50 Prozent geringer. ohne dass ein Fehler auftritt.tecchannel. Diesen Effekt gibt es bei jeder Bitzellengröße. Seit vielen Jahren wird an "vertical recording" geforscht. sie sind auch zuverlässiger. Feuchte.

Bisher sind aber mit magnetischen Techniken höhere Dichten preiswerter zu erreichen. Hierzu gibt es immer wieder Meldungen über einzelne interessante Laborergebnisse. aber noch lange nicht marktreif sind Bemühungen. die unterschiedliche Reflexionswerte zur Folge haben.de/tecinside. Die Datenscheibe kann bei dieser Art von Datenspeicher zum Transport.Grundlagen: Festplattentechnik Selbstorganisation der Materieteilchen (SOMA) diese vermeintliche Grenze zu überwinden ist. Fachartikeln und organisiert Seminare. Die Redaktion übernimmt keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte. Festplatten sollen damit bis zu 1024 GByte auf einer Scheibe fassen. Die Normierung dazu erfolgt im ANSI/SCSI-Komitee. Darüber hinaus sind optische Medien zu langsam beim Zugriff und bei der Übertragung der Daten. Auf einem Siliziumchip befindet sich ein gekreuztes. Einige dieser Technologien müssen in wenigen Jahren Serienreife erlangen. › Zukünftige Speichertechnologien Neben Festplatten gibt es auch Wechselplatten für kleinere Kapazitäten. dürfte allerdings noch etwas Zeit verstreichen. insbesondere für Bus-Architekturen. Mitglied in nationalen und internationalen Normungsgremien. IDG Business Media GmbH Alle Rechte vorbehalten. (mje/fkh (http://www.cfm?webcode=401602 11 . kommt eine Haftung nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlages oder seiner Mitarbeiter in Betracht. Halbleiterspeicher. Für Inhalte externer Seiten.tecchannel. DPA-Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt und dürfen weder reproduziert noch wiederverwendet oder für gewerbliche Zwecke verwendet werden. Massenspeicher und industrielle Netzwerke. Objektorientierte Laufwerke sollen selbstständig das Inhaltsverzeichnis verwalten. höhere Speicherdichten zu erreichen. dass in TecChannel unzutreffende Informationen veröffentlicht oder in Programmen oder Datenbanken Fehler enthalten sein sollten. © TecChannel http://www. zur Datensicherung oder zum Archivieren verwendet werden. in der IEEE Computer Society sowie Technical Coordinator der VITA in Europa. Fotos und Illustrationen. da mit der heutigen Technik die Erreichung der physikalischen Grenze absehbar ist. übernimmt die IDG Business Media GmbH keine Verantwortung. In dem Versuch. wurde schon öfter über optische Plattenlaufwerke als Ersatz für magnetische Festplatten nachgedacht. Damit könnte die Speicherdichte bei dreidimensionaler Speicherung erheblich erhöht werden. auf die von TecChannel aus gelinkt wird.html) ) Der Autor Hermann Strass ist Berater für neue Technologien. An den Kreuzungspunkten dieser Platindrähte bilden ein oder mehrere Moleküle (derzeit sind es etwa 1000) das nicht flüchtige Datenbit. Viel versprechend. Aus den HP-Laboren kam im September 2002 die Nachricht eines gedruckten Speichers. Diese reversiblen Zustandsänderungen dauern deutlich länger als eine Ummagnetisierung der Bitzellen auf einem magnetischen Medium.de/index.tecchannel. die wie Festplatten angesteuert werden. Es wird zudem daran gearbeitet. Auf optischen Medien werden stoffliche Veränderungen (amorphe und kristalline Zustände wie bei einer CD-RW) genutzt. holografische Effekte für die Speicherung zu nutzen. in Zukunft möglichst viel Intelligenz in die Laufwerke zu integrieren. Bis aus den 64 Bit die heute üblichen 256 Mbit je Chip geworden sind. Jegliche Vervielfältigung oder Weiterverbreitung in jedem Medium in Teilen oder als Ganzes bedarf der schriftlichen Zustimmung der IDG Business Media GmbH. Für den Fall. Daneben ist er Autor von Büchern. in zwei Schichten gedrucktes Grabenmuster. dienen zur Beschleunigung von Transaktionen beispielsweise in Flugreservierungssystemen. Für die horizontale und longitudinale Aufzeichnung steht diese Grenze bei etwa 100 bis 200 Gbit/ inch2 an. So berichtete IBM beispielsweise schon Ende 1999 von einer Zusammenarbeit mit Bayer auf dem Feld holografischer Speichertechnologien. Der vorgestellte Chip vereinte 64 Speicherzellen auf einer Fläche von 1 µm. Das Betriebssystem im Rechner könnte dadurch entlastet werden.