Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen

REFRIGERATION AND AIR CONDITIONING

Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen
Dieses Handbuch zeigt einige Anwendungsbeispiele für Danfoss automatische Regelgeräte für gewerbliche Kälteanlagen. Als Ausgangsbasis dient eine einfache, von Hand geregelte Anlage. Die Automatisierung erfolgt schrittweise mit einer kurzen Beschreibung der Funktion der eingesetzten Geräte.
Für weitere Unterrichtsmaterialien siehe bitte http://rc.danfoss.com/SW/RC_Training/En/Index.htm

Handbuch

Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen

Inhalt

Seite

Manuell geregelte Kälteanlage mit wasser gekühltem Verflüssiger ....................................................................................................................................... 2 Kälteanlage mit thermostatischem Expansionsventil und luftgekühltem Verflüssiger ................................................................................................... 3 Kälteanlage mit Lamellenverdampfer (Luftkühler)........................................................................................................................................................................ 4 Thermostatisches Expansionsventil............................................................................................................................................................................................. 5 Thermostatisches Expansionsventil mit Verteiler ................................................................................................................................................................... 5 Expansionsventile mit innerem oder äußerem Druckausgleich ....................................................................................................................................... 6 Wirkungsweise des thermostatischen Expansionsventils ................................................................................................................................................... 7 Thermostatisches Expansionsventil mit MOP-Füllung.......................................................................................................................................................... 8 Kombinierter Hoch- und Niederdruckpressostat .................................................................................................................................................................. 9 Niederdruckpressostat und Hochdruckpressostat................................................................................................................................................................. 9 Wirkungsweise des Hochdruckpressostats.............................................................................................................................................................................10 Thermostat..........................................................................................................................................................................................................................................11 Trockenfilter........................................................................................................................................................................................................................................11 Schauglas.............................................................................................................................................................................................................................................11 Automatisches Wasserventil.........................................................................................................................................................................................................12 Lamellenverdampfer .......................................................................................................................................................................................................................13 Kälteanlage mit Ölabscheider und Wärmeaustauscher.............................................................................................................................................................14 Ölabscheider ......................................................................................................................................................................................................................................15 Wärmeaustauscher...........................................................................................................................................................................................................................15 Kälteanlage für größere Kühlräume ..................................................................................................................................................................................................16 Magnetventil ......................................................................................................................................................................................................................................17 Absperrventil......................................................................................................................................................................................................................................17 Stromlaufplan für den Steuerstrom zur Kälteanlage Fig. 20.............................................................................................................................................18 Schaltplan............................................................................................................................................................................................................................................19 Zentralkälteanlage für Kühlraumtemperaturen über dem Gefrierpunkt ...........................................................................................................................20 Verdampfungsdruckregler ............................................................................................................................................................................................................21 Rückschlagventil ...............................................................................................................................................................................................................................21 Stromlaufplan für den Steuerstrom zur Kälteanlage Fig. 25.............................................................................................................................................22 Kälteanlage für Gefriermöbel ..............................................................................................................................................................................................................23 Differenzpressostat ..........................................................................................................................................................................................................................24 Startregler............................................................................................................................................................................................................................................25 Verflüssigerdruckregler ..................................................................................................................................................................................................................25 Differenzdruckventil ........................................................................................................................................................................................................................26 Verdampferthermostat...................................................................................................................................................................................................................26 Stromlaufplan für Kälteanlage für Gefriermöbel Fig. 29 ....................................................................................................................................................27 Hauptschaltplan für Schütze ........................................................................................................................................................................................................28 Anlagen zur Kühlung von Ventilationsluft .....................................................................................................................................................................................29

© Danfoss A/S (RC-CMS / MWA), 01 - 2004

RG00A503

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Im Schnittpunkt der C.B.und der E-Kurve für Winter.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Manuell geregelte Kälteanlage mit wasser gekühltem Verflüssiger Fig. 2 RG00A503 © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). Wie aus dem Bild zu erkennen ist. 01 . Die CKurven geben die Leistung des Kompressors an. weil bei Änderungen in der Belastung des Verdampfers und des Verflüssigers mit schwankendem Kältebedarf gerechnet werden muss. Die durchgezogenen Linien zeigen den Sommerbetrieb und die gestrichelten Linien den Winterbetrieb. Beispielsweise wird die Anlage mit fest eingestellten Regelventilen und konstant arbeitendem Kompressor nicht imstande sein. 1 Manuell geregelte Kälteanlage mit folgenden Komponenten: Kompresssor (1) Verflüssiger Verdampfer (2) (3) Um die Kühlraumtemperatur tr auf einem gewünschten Niveau zu halten.to zwischen der Raumtemperatur tr und der Verdampfungstemperatur to zunimmt.B. ist es notwendig. im Winter +25°C. wird die Raumtemperatur bei einem von Qo im Sommer auf Qo' im Winter abfallenden Kältebedarf von tr auf tr' abfallen. Zur Kompensation dieses Temperaturabfalls muss eine Anpassung der Leistungen des Kompressors. des Verflüssigers und des Verdampfers. z. die Anlage mit regelbaren Ventilen (4) und (5) zu versehen. die bekanntlich mit ansteigender Verdampfungstemperatur to zunimmt. des Verflüssigers sowie des Verdampfers vorgenommen werden. durch Regelung des Kompressorlaufs sowie Drosselung der Wasserzufuhr zum Verflüssiger und der Kältemittelzufuhr zum Verdampfer.bzw. (Verflüssigungstemperatur z.2004 . die mit ansteigendem Temperaturunterschied tr . Siehe dazu die graphische Darstellung auf der Abb. im Sommer +35°C). die gleiche Raumtemperatur im Sommer und Winter aufrechtzuerhalten. Die EKurven geben die Leistung des Verdampfers an. Sommerbetrieb besteht Gleichgewicht zwischen den Leistungen des Kompressors.

ist gewährleistet. 1) ersetzt.2004 RG00A503 3 .a. wie dieser verdampfen kann. Wird das Handventil vor dem Verdampfer durch ein thermostatisches Expansionsventil (Pos. dass das gewählte Expansionsventil dem gegebenen Verdampfer entspricht. Näheres betreffend Überhitzung siehe Seite 7. Das heißt u. wenn kein Kühlwasser zur Verfügung steht oder dessen Nutzung nicht zugelassen ist.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Kälteanlage mit thermostatischem Expansionsventil und luftgekühltem Verflüssiger Fig. Luftgekühlte Verflüssiger kommen normalerweise zum Einsatz. dass das Expansionsventil bei Spitzenbelastung dem Verdampfer soviel Kältemittelflüssigkeit zuführt. 1 wurde der wassergekühlte Verflüssiger gegen einen luftgekühlten ersetzt.. 01 . die erforderlich ist. dass der Verdampfer ständig mit der Kältemittelmenge versorgt wird. 2 Thermostatisches Expansionsventil Automatisches Expansionsventil An der Kälteanlage nach Fig. © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). Als Vergleichsdruck gilt der Druck am Verdampferaustritt. Unter Überhitzung versteht man die Differenz zwischen der tatsächlichen Sauggastemperatur am Verdampferaustritt (Fühlerstelle des E-Ventils) und der über Manometer gemessenen Verdampfungstemperatur (Sättigungstemperatur bei dem gemessenen Verdampfungsdruck) des in der Anlage enthaltenen Kältemittels. Diese Differenz wird vom E-Ventil als Maß für die Verdampferfüllung gemessen und ausgeregelt. obwohl in der Praxis meist der Druck am Saugabsperrventil des Kompressors gemessen wird. Das setzt natürlich voraus. um die Überhitzung lastunabhängig konstant zu halten. Außerdem muss die Überhitzungseinstellung des Ventils zu den betreffenden Verdampfer passen. Dies kann je nach Verdampferbauart unterschiedlich sein.

und Niederdruckpressostats Typ KP 15* (5) ein.B. wenn ein Lüfter defekt ist oder der Luftstrom blockiert (Verschmutzung))..Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Kälteanlage mit Lamellenverdampfer (Luftkühler) Fig.2004 . 3 Der Thermostat Typ KP 61 (1) schaltet die Ventilatoren (2) in Abhängigkeit von der Raumtemperatur ein und aus. Bei zu hohem Feuchtigkeitsgehalt schlägt die Farbe des Anzeigers um. Das thermostatische Expansionsventil Typ TE (3) mit äußerem Druckausgleich regelt die Flüssigkeitseinspritzung in den Verdampfer in Abhängigkeit von der Überhitzung des Kältemittels. falls es notwendig wird (z.B. Ferner sichert die Hochdruckseite dieses Pressostats vor zu hohem Verflüssigungsdruck. Der Flüssigkeitsverteiler Typ 69G (4) verteilt die Kältemittelflüssigkeit gleichmäßig auf die einzelnen Verdampfersektionen. ungenügende Unterkühlung oder teilweise Verstopfung des Filters bedeuten. 01 . indem er den Kompressor ausschaltet. fehlende Füllung. Das Schauglas Typ SGN (6) dient zur Anzeige eines zu hohen Feuchtigkeitsgehalts im Kältemittel sowie fehlender Kältemittelflüssigkeit zum thermostatischen Expansionsventil. unabhängig vom Druckabfall über den Verdampfer. * In der BRD Typ KP 17W 4 RG00A503 © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA).und ausgeschaltet. Dampfbläschen im Schauglas können z. Der Kompressor wird in Abhängigkeit vom Saugdruck von der Niederdruckseite des kombinierten Hoch.

Der Verteiler sollte stets so angeordnet werden. die Überhitzung. abhängig von der gewünschten Leistung.h. Die Druckdifferenz. weil dadurch die Schwerkraft die Verteilung der Flüssigkeit nur minimal beeinflusst. so öffnet das Ventil (und umgekehrt). direkt am thermostatischen Expansionsventil oder in der Rohrleitung unmittelbar hinter diesem montiert werden. das Ventil gegen die entgegengesetzt gerichtete Federkraft (2) zu öffnen. Für Verdampfer mit großem Druckabfall müssen stets thermostatische Expansionsventile mit äußerem Druckausgleich verwendet werden. Der Verteiler kann entweder. d. wie gezeigt. 01 .2004 RG00A503 5 . Der Düseneinsatz mit Düse (3) und Ventilkegel (4) ist auswechselbar. gewählt werden. Thermostatisches Expansionsventil mit Verteiler Fig. deshalb hier stets äußeren Druckausgleich verwenden! © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). dass der Flüssigkeitsstrom durch die Düse in die Verteilerrohre hinein senkrecht verläuft.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Thermostatisches Expansionsventil Fig. öffnet bei ansteigender Überhitzung. Es kann unter Acht verschiedenen Größen. größer als die Federkraft. 4 T2 Das thermostatische Expansionsventil Typ T2. Der Druck über der Membrane (1) steigt mit ansteigender Fühlertemperatur an. bewirkt eine Kraft. die der Überhitzung des Kältemittels entspricht. der Druck unter der Membrane steigt mit ansteigender Verdampfungstemperatur an. Verdampfer mit Flüssigkeitsverteiler werden immer großen Druckabfall haben. 5 TE 5 + 69G Der Verteiler Typ 69G sichert eine gleichmäßige Verteilung des Kältemittels auf die parallelen Sektionen des Verdampfers. die versuchen wird. dessen Fühler unmittelbar hinter dem Verdampfer anzubringen ist. Sämtliche Verteilerrohre müssen genau gleich lang sein und hinsichtlich Länge und Durchmesser nach der Leistung pro Einspritzstrang bemessen werden. Wird die Druckdifferenz.

der auf die Unterseite der Membrane wirkt und von Hand einstellbar ist. Der Druck po im Austrittstutzen des Ventils. dass der Druckabfall ∆p im Verdampfer 5 K und der Federdruck ps im Ventil 4 K Kältemitteldruck entspricht. da ein kleinerer Teil der Verdampferoberfläche zur Überhitzung verwendet wird. der auf die Oberseite der Membrane wirkt und von der Fühlertemperatur bestimmt wird. der auf die Oberseite der Membrane wirkt und von der Fühlertemperatur bestimmt wird (gemessene Sauggastemperatur). deshalb hier stets äußeren Druckausgleich verwenden! 6 RG00A503 © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). dass die Ventilfeder von Hand auf einen Druck ps entsprechend 4 K eingestellt ist. ergibt sich jetzt pb = po – ∆p + ps ~ –15 – 5 + 4 = –16K. Wird wie oben vorausgesetzt. Zur Regelung des Öffnungsgrads des Ventils dienen: Der Druck pb in Fühler und Kapillarrohr. dass pb = po + ps ~ –15 + 4 = –11 K. Das Kältemittel muss also in diesem Falle nur um –16 – (–20) = 4 K überhitzt werden. gespeist. Der Füllungsgrad des Verdampfers und damit seine Leistung werden größer. Für Verdampfer mit großem Druckabfall müssen stets thermostatische Expansionsventile mit äußerem Druckausgleich verwendet werden. bevor das Ventil zu öffnen beginnt. der auf die Unterseite der Membrane wirkt und von Hand einstellbar ist. bevor das Ventil zu öffnen beginnt. der auf die Unterseite der Membrane wirkt und von der Verdampfungstemperatur bestimmt wird. Der Federdruck ps. der auf die Unterseite der Membrane wirkt und von der Verdampfungstemperatur und vom Druckabfall im Verdampfer bestimmt wird. Verdampfer mit Flüssigkeitsverteiler werden immer großen Druckabfall haben. Der Federdruck ps. der an die Saugleitung hinter dem Fühler angeschlossen ist. Unten: Gleiche Verdampferschlange. Unter der Voraussetzung. Das heißt. 6 Oben: Prinzipskizze eines Verdampfers.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Expansionsventile mit innerem oder äußerem Druckausgleich Fig. der von einem thermostatischen Expansionsventil mit innerem Druckausgleich gespeist wird. Zur Regelung des Öffnungsgrads des Ventils dienen jetzt: Der Druck pb in Fühler und Kapillarrohr.2004 . 01 . Im gezeigten Beispiel ist der Druckabfall ∆p im Verdampfer in K gemessen und beträgt –15 – (–20) = 5 K. Der Druck po – ∆p im Austritt des Verdampfers. ergibt sich zur Erreichung des Gleichgewichts zwischen den Kräften über und unter der Membrane. dass das Kältemittel um –11 – (–20) = 9 K überhitzt werden muss. aber diesmal wird sie von einem thermostatischen Expansionsventil mit äußerem Druckausgleich.

Das Ventil öffnet bei steigendem Temperaturdifferenzial. der Fühlertemperatur tb. Die Differenz tb – to = ∆t . d. ist das Ventil geschlossen (tb – to < ∆t. Die strichpunktierte Kurve Po + Ps ist die mit einem konstanten Federdruck Ps. Werkseinstellung.B. 6). das Ventil zu öffnen.h.2004 RG00A503 7 . Bei einer gegebenen Verdampfungstemperatur to wirkt auf die Unterseite der Membrane des Ventils ein Druck Po + Ps ein. ist das Ventil unmittelbar am Öffnungsbeginn (tb – to = ∆t. gehalten wird. der versuchen wird. das Ventil zu schließen. Wenn die Differenz zwischen der Fühlertemperatur tb und der Verdampfungstemperatur to größer ist als die statische Überhitzung ∆t. 01 .to = ∆t. bei steigender Kältemittelüberhitzung ist der Öffnungsgrad des Ventils größer (vgl. Pb < Po + Ps).Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Wirkungsweise des thermostatischen Expansionsventils Fig. dass die Überhitzung des Kältemittels hinter dem Verdampfer auf einem gewünschten.. vom Federdruck Ps bestimmten Wert. tb . Die durchgezogene Kurve Po und die gestrichelte Kurve Pb sind die Dampfdruckkurven des Kältemittels bzw. ist das Ventil geöffnet (tb – to > ∆t. der Fühlerfüllung. Wenn die Differenz zwischen der Fühlertemperatur tb und der Verdampfungstemperatur to kleiner ist als die statische Überhitzung ∆t. 7 Das thermostatische Expansionsventil wird von der Temperaturdifferenz zwischen der Fühlertemperatur tb und der Verdampfungstemperatur to gesteuert. Pb > Po + Ps).h. Abb. Wenn die Differenz zwischen der Fühlertemperatur tb und der Verdampfungstemperatur to der statischen Überhitzung ∆t gleichkommt. Pb = Po + Ps) © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). der versuchen wird. Auf die Oberseite der Membrane wirkt der Druck Pb ein.die statische Überhitzung . das thermostatische Expansionsventil wird die Flüssigkeitseinspritzung so regeln. Das Bild zeigt Gleichgewicht zwischen Po + Ps und Pb bei der Verdampfungstemperatur to bzw. d.ist praktisch die selbe im ganzen Arbeitsbereich von to' bis to " des Ventils. z. parallelverschobene Dampfdruckkurve Po. egal mit welcher Verdampfungstemperatur im Arbeitsbereich gearbeitet wird.

Dadurch wird die statische Überhitzung ∆t bei Verdampfungstem peraturen. bei der ein Herunter-Kühlen von einem Volt oder teilweise temperaturausgeglichenem Zustand nur ausnahmsweise vorkommt (nach einer Reparatur oder Abtauung). Für solche Anlagen kann es kostengünstiger sein. 01 . auf die Belastung nach dem Herunter-Kühlen bemessen. z. Das Ventil wirkt dann praktisch wie ein Druckbegrenzer. d. sehr groß. tMOP. 8 Mitunter kann es wünschenswert sein. einen kleineren Kompressormotor. die über tMOP liegen.2004 . ein thermostatisches Expansionsventil mit begrenztem Arbeitsbereich zu verwenden. dass der Elektromotor nicht überlastet wird. Dieses druckbegrenzte Ventil wird erst bei einer niedrigen Verdampfungstemperatur. dass das Ventil in der Praxis geschlossen bleibt. 8 RG00A503 © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). Zur Beseitigung dieser Gefahr kann ein thermostatisches Expansionsventil mit MOP (Maximum Operating Pressure) -Füllung verwendet werden.h. da die Füllung mit einem Knick an der Dampfdruckkurve pb angepasst ist.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Thermostatisches Expansionsventil mit MOP-Füllung Fig.B. zu öffnen beginnen. Allerdings wird ein solcher Motor während des Abkühlens überlastet und vom thermischen Überlastschutz abgeschaltet. in Kälteanlagen mit nur einer Kühlstelle. bis der Kompressor den Saugdruck so weit gesenkt hat. zu verwenden.

Wellrohr.Wellrohrelement (9) d. Der Hochdruckpressostat Typ KP 5** ist gleicher- maßen aufgebaut. d. bei ansteigendem Verflüssigerdruck. versehen das die Verbindung zwischen Klemme 1 und 4 bei abfallendem Druck im Niederdruck. Bei ansteigendem Druck auf der Hochdruckseite wird die Verbindung zwischen Klemme A und C unterbrochen. Fig. Durch Rechtsdrehen (im Uhrzeigersinn) der LP-Spindel (1) wird das Gerät zum Ausschalten (Öffnen der Verbindung zwischen Klemme A und C) bei einem höheren Druck eingestellt. Die Differenz ist fest eingestellt.bei einer kleineren Differenz eingestellt. Der Niederdruckpressostat Typ KP 1 ist mit einem einpoligen Wechselkontaktsystem. ** In der BRD Typ KP 7W Bauteilgeprüft als Druckwächter nach VGB 20. Durch Rechtsdrehen (im Uhrzeigersinn) der Differenzspingel (2) wird das Gerät zum Wiedereinschalten .Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Kombinierter Hoch.bei einem höheren Druck eingestellt. LP-Signalfunktion zwischen Klemmen A und B.h.bei einem höheren Druck eingestellt. SPDT.und Niederdruckpressostat Typ KP 15* ist mit einem einpoligen Wechselkontaktsystem (12) ausgerüstet. Durch Rechtsdrehen (im Uhrzeigersinn) der Berichspindel (1) wird das Gerät zum inschalten Schließen der Verbindung zwischen Klemme 1 und 4 . bei abfallendem Saugdruck. Ausschaltdruck = Einschaltdruck + Differenz.Schließen der Verbindung zwischen Klemme 2 und 1 .2004 RG00A503 9 . 01 . Ausschaltdruck = Einschaltdruck + Differenz. Niederdruckseite (LP): Der LP-Stutzen (10) ist an die Saugseite des Kompressors anzuschießen.und Niederdruckpressostat Fig. da der Anschlussstutzen (10) mit der Saugseite des Kompressors verbunden sein muss. Durch Rechtsdrehen (im Uhrzeigersinn) der HP-Spindel (5) wird das Gerät zum Ausschalten (Öffnen der Verbindung zwischen Klemme A und C) bei einem höheren Druck eingestellt. Durch Rechtsdrehen (im Uhrzeigersinn) der Bereichspindel (1) wird das Gerät zum Ausschalten Öffnen der Verbindung zwischen Klemme 2 und 1 . Durch Rechtsdrehen (im Uhrzeigersinn) der Differenzspindel (2) wird das Gerät zum Wiederreinschalten (Schließen der Verbindung zwischen Klemme A und C) bei einer kleineren Differenz eingestellt. unterbricht. Durch Rechtsdrehen (im Uhrzeigersinn) der Differenzspingel (2) wird das Gerät zum Wiederausschalten Öffnen der Verbindung zwischen Klemme 1 und 4 -bei kleineren Differenz eingestellt. Einschaltdruck = Ausschaltdruck + Differenz. Einschaltdruck = Ausschaltdruck + Differenz. Bei abnehmen dem Druck auf der Neiderdruckseite wird die Verbindung zwischen Klemme A und C unterbrochen. Feder und Skala sind natürlich den hohen Betriebsdrücken angepasst. 9 KP 15 Der kombinierte Hoch. Das Kontaktsystem unterbricht in diesem Fall die Verbindung zwischen Klemme 2 und 1 bei ansteigendem Druck im Wellrohrelement (9). Niederdruckpressostat und Hochdruckpressostat Hochdruckseite (HP): Der HP-Stutzen (11) ist an die Druckseite des Kompressors anzuschließen. 10 * In der BRD Typ KP 17W mit bauteilgeprüftem Hochdruckteil. da der Anschlussstutzen vor dem Absperrventil mit der Saugseite des Kompressors verbunden sein muss. © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA).h.

dass der schließende Kontakt mit der Anfangsgeschwindigkeit des Schnappsystems zur Berührung mit dem festen Kontakt an diesen herangeführt wird. In der eine Stellung wird er an jedem Hebelende von einer Kraft beeinflusst. Die Kontakte (20) werden also mit einer geringeren Kraft eingeschaltet als ausgeschaltet. Darauf ändert der Tumbler (16) seine Stellung. Damit wird der Rückschlag (Kontaktprellen) während des Einschaltvorgangs in der Praxis beseitigt. sobald das Gegenmoment der Differenzfeder überwunden ist. die am Angelpunkt (23) (siehe Prinzipzeichnung A) entgegengesetzt wirkende Kraftmomente entwickelt. dass die Haltekraft bis zuletzt hundertprozentig aufrechterhalten werden kann. einpoligen Wechselkontakt SPDT ausgestattet. Wenn der Wellrohrdruck abnimmt. 10 RG00A503 © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). die man mit Hilfe der Spindel (2) durch Änderung der von der Differenzfeder (8) ausgeübter Zugkraft justieren kann. Der Tumbler wird im Haupthebel von einer Druckkraft festgehalten. Gleichzeitig wurde eine momentane Ausschaltfunktion erreicht. B gezeigte Stellung. Der Haupthebel (3) kann nur zwei Stellungen einnehmen. bevor das Schnappsystem in seine Ausgangsstellung zurückgehen kann.2004 . Umgekehrt bewegt sich der Haupthebel von der Stellung auf Fig. Die nach unten gerichtete Kraftresultierende zwischen diesen beiden Druckkräften wird über einen Bügel (21) auf den Haupthebel (3) übertragen. In der Praxis sind daher auch verglichen mit herkömmlichen Konstruktionen ungewöhnlich gute Ergebnisse erzielt worden. dass sie gegenüber dem Wellrohr einen passenden Gegendruck ausübt. 11 Der Hochdruckpressostat Typ KP 5. wenn die Kräfte aufgrund der Änderung des Wellrohrdrucks. Dabei wird das Gegenmoment der Differenzfeder auf beinahe Null reduziert (siehe Fig. A. Dieser Schaltablauf wurde mit Hilfe eines kleinen Hammers (19) sowie präzise abgestimmten Kontaktfedern erreicht. um die Druckkraft der Hauptfeder aufzuheben. Das Kontaktsystem kann daher mit hoher Stromstärke arbeiten und die Funktion wird nicht durch Erschütterungen gestört. Der Wellrohrdruck muss jetzt ansteigen. 01 . 9 und 10 betr. und den Kompressor bei zu hohem Verflüssigungsdruck ausschaltet. der kippt. d. wird die Hauptfeder mit zunehmender Kraft auf den Haupthebel einwirken. B in die Stellung auf Fig. der an die Hochdruckseite der Kälteanlage angeschlossen wird. wogegen der öffnende Kontakt mit der Maximalgeschwindigkeit des Schnappsystems vom festen Kontakt getrennt wird. A) bewegt sich der Haupthebel also in die auf Fig. B). Das speziell entwickelte Kontaktsystem bewirkt. Hauptfeder und Differenzfeder werden also auf den Tumbler (16) übertragen. da deren Moment am Angelpunkt (23) auch auf Null abfallen muss. Die Kräfte von Wellrohrdruck. so dass die von der Differenzfeder auf ihn ausgeübte Druckkraft nahe einer durch den Angelpunkt des Haupthebels verlaufende Linie zu liegen kommt. ist mit einem druckgesteuerten. Bei fallendem Wellrohrdruck (siehe Fig. an dem am anderen Ende ein Tumbler (16) angeordnet ist.h. bis dieser schließlich kippt. Mit Hilfe der Einstellspindel (1) kann die Hauptfeder (7) so eingestellt werden. des Verflüssigerdrucks aus dem Gleichgewicht geraten sind. wenn der Wellrohrdruck auf den Ausschaltdruck minus den eingestellten Differenzdruck reduziert ist. die bewirkt. Justierung von Typ KP).Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Wirkungsweise des Hochdruckpressostats Fig. wenn der Wellrohrdruck auf den Ausschaltdruck = Einschaltdruck + Differenzdruck angestiegen ist (siehe den übrigen Text zu Fig. Die Haltekraft ist in eingeschaltetem Zustand ungewöhnlich groß. dessen Kontaktstellung von dem im Wellrohr (9) herrschenden Druck abhängig ist (siehe Prinzipzeichnungen A und B).

B.h. das Schauglas. schließt die Verbindung zwischen Klemme 1 und 4 bei ansteigender Fühlertemperatur. Typ SGN. wenn der Feuchtigkeitsgehalt des Kältemittels den kritischen Wert überschreitet. Der Einsatz wird von der Feder (2) gegen die Polyestermatte (4) und das gewellte Lochblech gedrückt (5). 12 KP 61 Der Thermostat Typ KP 61. Durch Rechtsdrehen Trockenfilter der Einstellspindel (1) werden die Ein. z. Typ SGI. bei ansteigender Raumtemperatur. für FCKW und H-FCKW (R 22). Fig.und Ausschalttemperaturen des Geräts erhöht. 01 . 13 DML / DCL Das Trockenfilter Typ DML / DCL enthält eine gesinterte Füllung. die Feuchtigkeit. schädliche Säuren. Fig. d. © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). Das Schauglas.2004 RG00A503 11 . ist für FCKW geeignet. Schauglas Die Füllungen oder Einsätze der Trockenfilter bestehen aus Stoffen. 14 SGI Das Schauglas Typ SGI / SGN ist mit einem Farbanzeiger (1) versehen. einen sogenannten Feststoffeinsatz (3). die Farbe wechselt wieder von gelb zu grün. der mit einem einpoligen Wechselkontaktsystem (12) versehen ist.und Ausschalttemperatur vermindert. wenn die Anlage getrocknet wird. Schlamm und Ölabbauprodukte effektiv entfernen. d.h. durch Austausch des Trockenfilters. der von grün zu gelb wechselt. Fremdkörper. und durch Rechtsdrehen der Differenzspindel (2) wird die Differenz zwischen der Einschalt. Die Farbanzeige ist umkehrbar.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Thermostat Fig.

bei ansteigendem Verflüssigungsdruck. 01 . bekommt die Feder etwas größere Vorspannung. d. Wenn das Handrad (2) links herum gedreht wird. Wenn das Handrad rechts herum gedreht wird.h. öffnet das Ventil bei einem niedrigeren Verflüssigungsdruck.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Automatisches Wasserventil Fig. da der Stutzen der Wellrohrkapsel mit der Kältemittelseite des Verflüssigers verbunden ist. d. 12 RG00A503 © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA).2004 .h. 15 WVFX Das automatische Wasserventil Typ WVFX öffnet bei ansteigendem Druck im Wellrohrelement (1). dass das Ventil bei einem höheren Verflüssigungsdruck öffnen wird.

Anders ausgedrückt wird die Kältemittelüberhitzung ∆t schnell von Änderungen in der Eingangslufttemperatur (der Last) beeinflusst und daher dem thermostatischen Expansionsventil schnell signalisieren. Hier wurde ein thermostatisches Expansionsventil mit äußerem Druckausgleich verwendet. wie auf dem Bild oben dargestellt. Die hintersten Verdampferschlangen werden am wenigsten belastet und werden deshalb den Öffnungsgrad des thermostatischen Expansionsventils bestimmen. wegen lebhafterer Verdampfung. Es ist wichtig. nicht dem Luftstrom. 16 Der aus parallelen Verdampferschlangen aufgebaute Lamellenverdampfer mit Zwangsumwälzung der Luft sollte stets nach dem Gegenstromprinzip angeordnet werden. d.2004 RG00A503 13 . obwohl die vordersten Schlangen wegen größerer Belastung.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Lamellenverdampfer Fig. Kältemittelzufuhr benötigen. ausgesetzt werden. dass die Verdampferschlangen gleichmäßig belastet werden. muss die Kugel isoliert werden. die Flüssigkeitseinspritzung zu ändern. Der Fühler ist deshalb an der Saugleitung außerhalb dieses Luftstroms zu montieren. Auf diese Weise (vgl. so dass die Verdampferschlangen gleichmäßig belastet werden. Bild links) wird der größte Temperaturunterschied zwischen der Luft tI und der Oberfläche des Verdampfers tf beim Kältemittelaustritt des Verdampfers gesichert. Der Fühler des thermostatischen Expansionsventils darf nicht von falschen Impulsen beeinflusst werden. 01 . Sofern wenig Kältemittelflüssigkeit aus den hintersten Verdampferschlangen die Stelle passiert.B. an der der Fühler angebracht ist. Bei einem senkrechten Luftstrom durch den Verdampfer wird die Eintrittsluft die ersten Verdampferschlangen kräftiger betasten als die nächstfolgenden. wird das Ventil schließen. Ist dies nicht möglich. Der Luftstrom sollte also im Verhältnis zum Kältemittelstrom so verlaufen. © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). darf also z.h. der durch den Verdampfer geht.

Draußen in der Anlage wird es mehr Schaden als Nutzen bringen. 01 . Mit dem Einbau eines wirksamen Ölabscheiders Typ OUB (1) lässt sich das verhindern.2004 . 14 RG00A503 © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). Zugleich kann die Gefahr einer mangelhaften Schmierung des Kompressors entstehen. weil die Leistung des Verdampfers und des Verflüssigers verringert wird. 17 In einer Kälteanlage sollte das ÖI grundsätzlich im Kompressor verbleiben. Die Wirtschaftlichkeit der Anlage wird oft verbessert werden können. Unterkühlung der Kältemittelflüssigkeit wirkt Dampfbildungen entgegen. Ferner bietet ein Wärmeaustauscher Typ HE (2) folgende Vorteile: Überhitzung des Sauggases bietet größere Sicherheit vor Flüssigkeitsschlägen im Kompressor und wirkt der Bildung von Kondenswasser oder Eis an der Oberfläche unisolierter Leitungen entgegen. falls der Ölstand im Kurbelgehäuse zu niedrig wird. weil Verlustquellen wie unverdampfte Kältemitteltropfen im Sauggas und mangelhafte Unterkühlung der Kältemittelflüssigkeit ganz oder teilweise beseitigt werden. die die Leistung des thermostatischen Expansionsventils herabsetzen würden.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Kälteanlage mit Ölabscheider und Wärmeaustauscher Fig.

h. das mit eingebauten. Das abgeschiedene Öl wird auf diese Weise in warmem Zustand. Wärmeaustauscher Das abgeschiedene Öl wird auf dem Boden des Ölbehälters (2) angesammelt. der aus Messing und Kupfer hergestellt ist. 01 .2004 RG00A503 15 . 18 OUB Das heiße Hochdruckgas wird dem Ölabscheider Typ OUB durch den unteren Anschluss (1) zugeführt und fließt danach um den Ölbehälter (2) herum und durch das Filter (3). äußere Raum (4) zwingt die warme Kältemittelflüssigkeit über die gesamte wärmeübertragende Fläche hinaus und verhindert Kondensniederschläge am äußeren Mantel. hat sehr kleine Abmessungen im Verhältnis zu seiner Wärmeübertragungsfähigkeit. in dem das Öl abgeschieden wird. Fig. gegenseitig versetzten Flossensektionen im inneren Rohr (3) bewirken eine turbulente Strömung des Kältemitteldampfers. der vom eintretenden Dampf konstant erwärmt wird. mit einem Mindestmass an Kältemittelgehalt. Die warme Kältemittelflüssigkeit wird durch das äußere spiralförmiges Rohr (4) entgegengesetzt dem kalten Kältemitteldampf im inneren Rohr (3) geleitet. © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). Der Wärmeübergang von Flüssigkeit in Dampf ist somit sehr effektiv.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Ölabscheider Fig. aufbewahrt. Die eingebauten. Die ölarmen Dämpfe treten danach durch den oberen Anschluss (4) aus dem Ölabscheider aus. 19 HE Der Wärmeaustauscher Typ HE ist im Hinblick auf die maximal erreichbare Wärmeübertragung beim geringstmöglichen Druckabfall entwickelt worden. gleichzeitig wird der Druckverlust auf einem angemessenen Niveau gehalten. Ein Schwimmerventil (5) regelt die Ölrückführung zum Kompressor. gegenseitig versetzten Flossensektionen versehen ist. Der Wärmeaustauscher Typ HE. d. Der spiralförmige.

16 RG00A503 © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). 01 . die das Auswechseln des Trockenfilters erleichtern. Die Flüssigkeitsleitung ist mit Handabsperrventilen Typ GBC (2) oder BML versehen. Die Manometer sind mit T-Ventilen Typ BMT (3) absperrbar. Wenn man das Magnetventil gleichzeitig mit dem Abstellen des Kompressors schließen lässt. weil die Fühlertemperatur des Expansionsventils rascher als die Verdampfungstemperatur ansteigen kann und das thermostatische Expansionsventil zum Öffnen bringen würde.2004 .und Niederdruckseite des Kompressors herrschender Druckverhältnisse können an den dargestellten Manometern abgelesen werden. wird ein Überfüllen des Verdampfers während des Stillstandes verhindert. Die an der Hoch. 20 Eine komplette Kälteanlage für einen größeren Kühlraum mit Temperaturen über dem Gefrierpunkt Zur Sicherung einer wirksamen Absperrung der Flüssigkeitsleitung während der Standzeiten des Kompressors wurde ein Magnetventil Typ EVR (1) eingebaut.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Kälteanlage für größere Kühlräume Fig.

während der Durchfluss über die Endstutzen immer frei sein wird. 21 EVR Das Magnetventil Typ EVR ist ein servogesteuertes. Die Ventile sind in Durchgangsund 1/4" Eckhausführung sowie in T-Ausführung lieferbar. Der Gegensitz im Deckel (5) sichert vor Eindringen von Feuchtigkeit. Absperrventil Der Druck über der Membrane wird durch Ausströmen durch die Pilotdüse zur Austrittseite des Ventils vermindert. © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). Ein Druckschuh (2) verhindert direkten Kontakt mit der Spindel (3). Bei der letzteren kann der Durchfluss über die Seitenstutzen abgesperrt werden. 01 . Bei stromloser Spule wird die Pilotdüse geschlossen und die Membrane gegen den Ventilsitz gedrückt. Wird die Spule (3) an Strom gelegt. 22 BM Die Absperrventile Typ BM haben eine dreifache Membrandichtung (1) die aus rostfreiem Stahl besteht. da der Druck über der Membrane jetzt durch die Ausgleichsbohrungen erhöht wird. elektromagnetisches Absperrventil. Die Feder (4) kann gemeinschaftlich mit den vorgespannten Membranen das Ventil bei Betriebsdrücken bis zu –1 bar (pe) herab geöffnet halten.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Magnetventil Fig.2004 RG00A503 17 . und die Membrane wird vom größeren Eintrittsdruck auf die Unterseite angehoben. Fig. so wird die Pilotdüse (4) die einen größeren Strömungsquerschnitt als die Ausgleichsbohrungen zusammen hat. freigegeben. Der Druck auf die Oberseite der Membrane (1) ist durch die Ausgleichsbohrungen (2) mit dem auf ihre Unterseite wirkenden Eintrittsdruck des Ventils ausgeglichen.

und Niederdruckpressostat Typ KP15 zwischen den Klemmen 2 und 3 geschlossen und der Schalter S3 eingeschaltet ist. Die Bezeichnungen 13. ziehen die Relais K1 und K2 in den Motorschutzschaltern Typ CIT an (wenn die Schalter S1 und S2 eingeschaltet sind). Das Relais K3 im Motorschutzschalter Typ CIT für den Kompressor zieht an. Das Stromlaufbild ist wie folgt zu lesen: Wenn der Thermostat Typ KP 61 bei ansteigender Kühlraumtemperatur zwischen den Klemmen 2 und 3 geschlossen ist.2004 . 14. 20 Fig. angebracht. Die Einspritzung wird von einem thermostatischen Expansionsventil Typ TE geregelt. Unter dem 0-Leiter ist unter jeder Relaisspule außerdem angegeben. entsprechen den in den Danfoss Informationsschriften für Schütze und Motorschutzschalter benutzten Bezeichnungen. 01 . 18 RG00A503 © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). Die Hilfskontakte K der Relais zwischen Klemme 13 und 14 sind ganz oben im Schaltbild gezeigt. Die Hilfskontakte sind in der Stellung bei stromloser Relaisspule gezeichnet. Die einzelnen Stromkreise sind so gezeichnet. Gleichzeitig schließen die zugehörenden Hilfskontakte in den Stromkreisen 3 und 4. Die Relaisspulen K1 bedienen die Hilfskontakte zwischen den Klemmen 13 und 14. Die Thermosicherungen der Motorschutzschalter F sind bei den Kontakten zwischen Klemme 95 und 96 gezeigt. 95.m. sofern der kombinierte Hoch. während die Klemmenbezeichnung 11-12 immer ein Öffner (NC) ist. dass sich keine Leitungen überkreuzen. außerdem sind die Handschalter S zu sehen.a. Die Klemmenbezeichnung 13-14 ist definitionsgemäß immer ein Schließer (NO). und die Verdampferventilatoren werden eingeschaltet. Das Magnetventil öffnet und Kältemittelflüssigkeit wird in den Verdampfer eingespritzt. 23 Das Schaltbild ist von oben nach unten sowie von links nach rechts zu lesen.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Stromlaufplan für den Steuerstrom zur Kälteanlage Fig. Der Kompressor wird eingeschaltet und gleichzeitig schließt der Hilfskontakt im Stromkreis 5 den Strom zur Spule E im Magnetventil Typ EVR in der Flüssigkeitsleitung. in welchem Stromkreis die zum Relais gehörige Hilfskontakte zu finden sind. Unten im Schaltbild sind die energiefordernden Komponenten wie Relaisspulen in Motorschutzschaltern und Schützen sowie Spulen in Magnetventilen und Stellmotoren u. 96 usw.

h. © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). die von einem Thermostat.und Hilfskontakte sind aus einer speziellen Silberlegierung hergestellt. Die Motorschutzschalter sind in mehreren verschiedenen Ausführungen lieferbar. 01 . je nach Bedarf. dass bis zu 35°C für einen etwaigen Temperaturanstieg der Umgebung. Der Anlasschalter (Typ CB-S) hat die Klemmenbezeichnung 13-14. Sie sind aus Thermoplast (CI) und Bakelit/Thermoplast (TI) aufgebaut. Typ CTI. d. 4 Stück Hilfskontaktblöcke (Typ CB-) sowie eine Reihe Thermoauslöser (Typ TI) angeklemmt werden können. Der Schaltplan auf der rechten Seite zeigt einen Motorschutzschalter mit Aus/Wiedereinschalt Funktion. Es besteht aus einem Grundmodul (Schütz Typ CI) an das.2004 RG00A503 19 . Die Motorschutzschalter sind mit einem Thermoauslöser mit 3 indirekt beheizten Bimetallen. und Leistungsschalter.. alle Haupt. Bei jeder größeren Stromasymmetrie zwischen den drei Motorphasen wird ein eingebauter Differentialauslöser betätigt. d. 24 Das Motorschutzschalterprogramm von Danfoss bis zu 420A ist ein aus Modulen aufgebautes Programm. Alle Eisenteile sind außerdem wirkungsvoll vor Rost geschützt. der zum Unterschied von einer normalsymmetrischen Überlastung eine beschleunigte Auslösung sichert.h. Bei den hier gezeigten Beispielen sind sie mit arretierbarem Abstellknopf und manuellem Reset des Thermoauslösers versehen. Der Auslöser ist teilweise temperaturkompensiert. Danfoss liefert auch Softstarter. kompensiert wird. versehen. der nicht von einer Überlastung herrührt. dass die Motorschutzschalter nach einer thermischen Auslösung von Hand wieder eingeschaltet werden müssen. Typ MCII.. die durch eine Auslösevorrichtung das prellfreie Kontaktsystem zwischen Klemme 95 und 96 im Falle einer Überlastung unterbrechen.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Schaltplan Fig. Der Schaltplan auf der linken Seite zeigt einen Motorschutzschalter mit Ein-Aus/Wiedereinschalt Funktion. Pressostat oder ähnlichem gesteuert wird.

Das Rückschlagventil Typ NRV (4) sichert vor Kältemittelkondensation im Ölabscheider und im Deckel des Kompressors. d. 01 .und Niederdruckpressostat Typ KP 15* (2) schaltet den Kompressor in Übereinstimmung mit passend niedrigen Saugdrücken ein und aus. dass nicht nur die Raumtemperaturen. Es werden deshalb Kühlräume mit unterschiedlichen Temperaturen und Feuchtigkeitsgehalten benötigt. 25 Da die Temperatur und die relative Luftfeuchtigkeit für die Haltbarkeit vieler Lebensmittel eine wesentliche Rolle spielen. Im gezeigten Beispiel wären somit folgende Temperaturen denkbar: Raumtemp. 20 RG00A503 © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). Die Raumtemperatur in allen 3 Kühlräumen wird mit KP-62-Thermostaten geregelt. wird sehr oft gewünscht. so dass die Verdampfungstemperatur im Raum für 0°C auf –10°C gehalten wird. die die EVRMagnetventile öffnen und schließen. –5°C gehalten werden..h. sofern diese Komponenten während der Standzeiten der Anlage kälter als der Verflüssiger werden. so dass die Verdampfungstemperaturen auf +3°C bzw.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Zentralkälteanlage für Kühlraumtemperaturen über dem Gefrierpunkt Fig. +8°C +5°C 0°C Verdampfungstemp. Das Rückschlagventil Typ NRV (3) verhindert während der Standzeit des Kompressors eine Kondensation des Kältemittels aus den Verdampfern der Räume für +8°C und +5°C in den kältesten Verdampfer des Raums für 0°C. dass die verschiedenen Warengattungen unter den günstigsten Bedingungen aufbewahrt werden.2004 . sondern auch die Verdampfungstemperaturen unter Kontrolle sein müssen. Gemüseraum Raum für Salate und Aufschnitt Fleischraum * In der Bundesrepublik Deutschland müssen gemäss VBG 20 vom TÜV zugelassene Geräte Typ KP 17W verwendet werden. +3°C –5°C –10°C Die beiden Verdampfungsdruckregler Typ KVP (1) drosseln in der Saugleitung hinter den Verdampfern in den Räumen für +8°C und +5°C. Der kombinierte Hoch.

2004 RG00A503 21 . Wenn man die Einstellschraube (1) rechts herum dreht. wenn sich der Druck im Verdampfer erhöht (zunehmende Last). öffnet bei steigendem Druck auf der Eingangsseite.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Verdampfungsdruckregler Fig. NRD Durchgangsausführung: Der Ventilteller ist an einem Dämpfkolben (1) montiert. bekommt die Feder (5) größere Vorspannung.h. und der Öffnungsdruck wird erhöht. d.oder Lötanschluss lieferbar. 27 NRV Das Rückschlagventil Typ NRV ist in Durchgangsoder Eckausführung mit Bördel. Typ KVP. © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). Der Regler ist mit einem Wellrohr (10) gleichen Durchmessers wie für den Ventilteller (2) versehen. ist er mit einem speziellen Manometeranschluss (9) versehen. 01 . 26 KVP Der Verdampfungsdruckregler. Der Regler ist außerdem mit einer Dämpfvorrichtung (11) versehen. Rückschlagventil Fig. da der Druck auf die Oberseite des Ventiltellers mit dem Druck auf das Wellrohr im Gleichgewicht steht. der von einer schwachen Feder (2) gegen den Ventilsitz gedrückt wird. Die Funktion des Ventils wird ausschließlich vom Druckabfall im Ventil gesteuert. dass Druckabweichungen auf der Austrittseite des Reglers kleinen Einfluss auf die automatische Regelung des Öffnungsgrads haben. d. in denen Druckwellen auftreten können. Dadurch wird erreicht.h. der die Montage und Demontage eines Manometers ohne vorausgehende Entleerung von Saugleitung und Verdampfer ermöglicht. so dass Druckpulsationen in der Anlage die Regelfunktion nicht stören. Bei Öffnen des Ventils wird das Volumen hinter dem Dämpfkolben vermindert. Durch eine Ausgleichsrille kann das Kältemittel zur Austrittseite des Ventils entweichen. Diese Anordnung macht die Rückschlagventile für die Verwendung in Rohrleitungen geeignet. Um die Justierung des Reglers zu erleichtern. die Verdampfungstemperatur gesteigert. Dadurch werden die Bewegungen des Kolbens gedämpft.

dass die manuellen Schalter S1. bewirkt dieser verminderte Füllungsgrad. wird diese Steuerform eine Nachverdampfung bewirken. nachdem alle Thermostate ausgeschaltet haben. 01 . und er wird z. * In der Bundesrepublik Deutschland müssen gemäss VBG 20 vom TÜV zugelassene Geräte Typ KP17W verwendet werden. S2. Wenn ein Raumthermostat ausschaltet. im Hinblick auf die Beendigung der Kühlung aber ein Nachteil ist. während 2 Thermostate Typ KP 62 in den Räumen für +5°C bzw. noch eine Weile arbeiten können.2004 .Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Stromlaufplan für den Steuerstrom zur Kälteanlage Fig. 22 RG00A503 © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA).B. 0°C die Motorschutzschalter K1 und K3 Typ CIT der Verdampferventilatoren sowie die Magnetventile E2 und E3 Typ EVR in den Flüssigkeitsleitungen steuern. die zur Verhinderung von Flüssigkeitsschlägen im Kompressor ein Vorteil sein kann. Wenn der Raumthermostat wieder schließt. Da die Raumthermostate außerdem kaum gleichzeitig ausschalten werden. wird fortwährend eine kleine Nachverdampfung erfolgen.und Niederdruckpressostat Typ KP15* steuert den Motorschutzschalter K4 Typ CIT des Kompressormotors. 28 Der Thermostat Typ KP 62 in Raum für +8°C steuert das Magnetventil E1 Typ EVR in der Flüssigkeitsleitung. Eine Bedingung für die Funktion ist. dass während des plötzlichen Aufschäumens des Kältemittels am Anfang der Betriebsperiode des Verdampfers weniger unverdampfte Kältemittelflüssigkeit in die Saugleitung eindringt. 25 Fig. S3 und S4 eingeschaltet sind. wobei der Füllungsgrad des betreffenden Verdampfers vermindert wird. Der kombinierte Hoch. Der Kompressormotor wird also nur von den Raumthermostaten indirekt gesteuert.

Bei Sommerbetrieb.h. wird KVR mit einem Differenzdruckventil NRD kombiniert. Typ MP 55 (4). beträgt der gesamte Druckabfall über den Verflüssiger und KVR weniger als 1. Wenn der Verflüssigerdruck fällt. Dadurch wird der Verflüssiger teilweise mit Flüssigkeit gefüllt. Der Regler stoppt den Verdichter. 29 Da diese Kälteanlage mit Ausnahme von täglich ein oder zwei Unterbrechungen für eine automatische Abtauung bei niedrigen Verdampfungstemperaturen arbeiten soll. KVR kann ausserdem als Entlastungsventil zwischen der Hochdruck. wenn der Druck unter den eingestellten Wert abfällt. 01 . um die Hochdruckseite gegen zu hohen Druck zu schützen (Sicherheitsfunktion). so dass die wirksame Verflüssigerfläche vermindert und der gewünschte Verflüssigungsdruck wieder aufgebaut wird.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Kälteanlage für Gefriermöbel Fig.2004 RG00A503 23 .4 bar erreicht. den Sammlerdruck auf einen geeigneten hohen Wert zu halten.und der Saugseite des Ventils verwendet werden. Nach einer Abtauung wäre dieser kleine Motor jedoch einer Überlastung ausgesetzt mit der folgenden Gefahr dass die Wicklung durchbrennt. NRD beginnt bei einem Differenzdruck von 1. KVR regelt in Abhängigkeit vom Eintrittsdruck und beginnt zu drosseln.4 bar zu öffnen. beginnt KVR zu drosseln.4 bar. Als Sicherung hiergegen ist ein Startregler Typ KVL (1) montiert. Wenn dieser Druckabfall 1. der erst öffnet. der den Kompressormotor nicht überlasten wird. beginnt NRD zu öffnen und gewährleistet damit die Aufrechterhaltung des Sammlerdrucks. d. Steigt die Temperatur über den eingestellten Wert an. bei dem KVR ganz geöffnet ist. wenn der Saugdruck vor dem Kompressor auf einen Druck gesenkt worden ist. © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). vor Ölausfall geschützt. Der druckgeschmierte Verdichter mit Ölpumpe wird vom Differenzdruckregler. sollte der Elektromotor des Kompressors für die normalen Betriebsbedingungen. Das Reglersystem KVR (2) + NRD (3) wird zur Aufrechterhaltung eines konstanten und genügend hohen Verflüssigungs. dass der Druck im Sammler gleich dem eingestellten Druck von KVR minus 1 bar ist. für die verhältnismäßige kleine Belastung bei niedrigen Saugdrücken. sobald die Differenz zwischen Öldruck und Saugdruck im Kurbelgehäuse zu klein wird. während der Fühler im gekühlten Raum angebracht ist. bemessen werden. Die Füllung kann bei Sommerbetrieb im Sammler gesammelt werden. Als Faustregel gilt. NRD ist deshalb geschlossen.und Sammlerdrucks im Sammler an luftgekühlten Verflüssigern mit niedrigen Umgebungstemperaturen verwendet. das in die gezeigte Bypass-Leitung montiert wird. Ein Thermostat Typ 077B ist im Gefriermöbel montiert. Dadurch wird der gesamte Druckabfall über den Verflüssiger + KVR erhöht. Bei Winterbetrieb sinkt die Umgebungstemperatur und damit der Verflüssigungsdruck des luftgekühlten Verflüssigers. Da die eigentliche Regelungsaufgabe bei Winterbetrieb darin besteht. schaltet sich eine Signallampe ein. Deshalb muss die Anlage mit einem genügend großen Sammler versehen sein.

Siehe Stromlaufplan Fig.2004 . unterbricht das Zeitrelais den Steuerstrom zum Motorschutzschalter des Kompressors (der Kontakt des Zeitrelais wechselt von A nach B und unterbricht dabei den Steuerstrom zwischen L und M). bei dem der Differenzpressostat bei normalem Betrieb den Strom zum Zeitrelais (Verbindung zwischen T1 – T2 geöffnet) unterbrochen halten kann. 01 . Die Verbindung zwischen den Kontakten T1 – T2 muss so schnell nach dem Kompressoranlauf unterbrochen werden. dass dem Kontakt des Zeitrelais keine Zeit bleibt. 24 RG00A503 © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). da das Gerät nach einer bestimmten Zeitverzögerung den Kompressor im Falle eines Versagens der Ölschmierung ausschaltet.2 bar größer als der minimal zulässige Differenzdruck ist. d.vor Ablauf der Zeitverzögerung .h. den minimalen Öldruck. Wenn die Verbindung zwischen den Kontakten T1 – T2 wegen versagenden Überdruckes gegenüber dem Druck im Kurbelgehäuse (dem Saugdruck) für längere Zeit geschlossen bleibt.den Öldruck um 0. 35. d. Wenn der Differenzdruck zwischen dem Öldruck und dem Druck im Kurbelgehäuse unter dem Sollwert am Pressostat ist. Die Kontaktdifferenz ist fest auf 0. wenn der Öldruck um 0. Die Ölpumpe muss also beim Kompressoranlauf imstande sein . Der minimal zulässige Differenzdruck. wird an der Druckeinstellscheibe (3) eingestellt. siehe Anschlussdiagramm).2 bar eingestellt. bei dem der Kompressor gerade noch weiterarbeiten kann. Das Öldruckelement "OIL" (1) ist an den Austritt der Ölpumpe und das Niederdruckelement "LP" (2) an das Kurbelgehäuse des Kompressors anzuschließen. . Durch Rechtsdrehen erhöht man die Differenz. der minimale Öldruck. von A nach B zu wechseln und so die Verbindung zwischen L und M zu unterbrechen. 30 MP 55 Der Differenzpressostat Typ MP 55 wird als Sicherheitspressostat an Kältekompressoren mit Druckschmierung verwendet.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Differenzpressostat Fig.2 bar über den eingestellten minimal zulässigen Öldruck zu erhöhen.h. und der Strom zum Zeitrelais wird daher beim Anlauf erst dann unterbrochen. wird der Strom zum Zeitrelais geschlossen (die Verbindung zwischen T1 und T2 wird geschlossen.

h. Alle Regler sind wie der Verdampfungsdruckregler Typ KVP mit einem Druckausgleichswellrohr (10) zum Ausgleichen von Druckänderungen auf der Eintrittseite des Typs KVL sowie der Austrittseite des Typs KVL ausgestattet. d. bei abfallendem Saugdruck vor dem Kompressor. und die Regler beginnen erst bei höherem Druck an der Austrittseite zu regeln. bei ansteigendem Verflüssigerdruck. d.. Fig.2004 RG00A503 25 . © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA).h. 32 KVR Der Verflüssigerdruckregler Typ KVR öffnet bei ansteigendem Druck auf der Eintrittseite des Reglers.h. d. 01 . so dass der Öffnungsdruck erhöht.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Startregler Fig. der Verflüssigerdruck gesteigert wird. Ebenfalls sind alle Regler mit einer Dämpfvorrichtung (11) versehen. so dass Druckpulsationen in der Anlage die Regelfunktionen nicht stören. 31 KVL Startregler KVL öffnet bei abfallendem Druck an der Austrittseite. Durch Drehen der Spindel (1) im Verflüssigerdruckregler Uhrzeigersinn (rechts herum) wird die Feder (5) gespannt. Durch Rechtsdrehen der Spindel (1) gibt man der Feder (2) größere Vorspannung.

34 077B Der Verdampferthermostat Typ 077B unterbricht das Kontaktsystem bei ansteigender Temperatur. Die Aufrechterhaltung des Sammlerdrucks ist gewährleistet. Verdampferthermostat Fig. bei der die Signallampe eingeschaltet wird. die Temperatur.. d.2004 . 01 .4 bar zu öffnen und ist ganz geöffnet bei 3 bar.h.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Differenzdruckventil Fig. wird die Ausschalttemperatur des Thermostats angehoben. 33 NRD Das Differenzdruckventil Typ NRD beginnt bei einem Druckabfall von 1. Durch Drehen der Bereichsspindel nach rechts. wenn das Ventil als by-pass montiert ist. 26 RG00A503 © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA).

Typ CIT ist ausgeschaltet. für den Verflüssigerventilator vom Hilfskontakt (Öffner zwischen 21 und 22) im Stromkreis 4 ausgeschaltet und eine Signallampe H1 vom Hilfskontakt (Schließer zwischen 13 und 14) im Stromkreis 6 eingeschaltet. dass er bei ansteigendem Druck ausschaltet. Gleichzeitig erlischt die Signallampe H1 über den Kontakt zwischen 13 und 14 im Stromkreis 6 und die Signallampe H2 wird vom Hilfskontakt (Schließer zwischen 13 und 14) im Stromkreis 7 eingeschaltet. die Verdampferventilatoren sind während der Abtauperiode abgestellt. dass kein Eis mehr am Verdampfer vorhanden ist. bevor die Verdampferventilatoren eingeschaltet werden. Der Niederdruckpressostat Typ KP 1 (II) ist elektrisch verbunden. Typ CI. Der Pressostat Typ KP 1 (I). aber nicht den Verflüssigerventilator. 01 . (Voraussetzung: Kontakte S1 und S2 sind eingeschaltet). Die Signallampe sind an eine 12V Akkumulatoranlage angeschlossen. Wenn der Motorschutzschalter K3 ausgeschaltet ist. Wenn K2 eingeschaltet ist. unterbricht den Abtauvorgang. 35 Eine Schaltuhr P steuert einen Wechselschalter im Stromkreis 2. Typ CI. für einige elektrische Abtauheizungen unter den Verdampfern bzw.2004 RG00A503 27 . Wenn das Schütz K2 ausgeschaltet wird. Ein Thermostat Typ 077B schaltet eine Signallampe H3 ein.. werden der Motorschutzschalter K3 und damit der Motorschutzschalter K4 von den Hilfskontakten (Öffner zwischen 21 und 22) im Stromkreis 4 und dem Hilfskontakt (Schließer zwischen 13 und 14) im Stromkreis 5 eingeschaltet. ist K1 ausgeschaltet. der den Steuerstrom zu den Schützen K1 und K2. Die Verdampferventilatoren werden von der Schaltuhr P durch Einschalten von K1 zeitverzögert in Betrieb gesetzt. © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). Der Kompressor ist also auch ausgeschaltet. der elektrisch so verbunden ist. Gleichzeitig wird der Motorschutzschalter K3. ist der Hilfskontakt (Schließer zwischen 13 und 14) im Stromkreis 5 unterbrochen.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Stromlaufplan für Kälteanlage für Gefriermöbel Fig. so dass die Alarmlampe H3 auch dann funktionieren kann. ab. sobald der Saugdruck so weit angestiegen ist. Aufgrund dieser Verzögerung kann der Kompressor die während der Abtauperiode in den Verdampfern gespeicherte Wärme abführen.h. d. 29 Fig. Der Verflüssigerventilator und der Kompressor laufen an. wenn die Temperatur in der Vitrine –18°C überschreitet. so dass er die Kälteanlage während des Normalbetriebs steuert. Der Hochdruckpressostat Typ KP 5 schaltet bei zu hohem Verflüssigungsdruck den Kompressor. einige Verdampferventilatoren schließt oder unterbricht. und der Motorschutzschalter K4. wenn der Strom vom Hauptnetz ausfallen sollte.

2004 . 28 RG00A503 © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA).Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Hauptschaltplan für Schütze Fig. Die Hauptkontakte 1-2 und 3-4 des Schützes K2 sind an je eine elektrische Abtauheizung angeschlossen. Das Schütz K1 ist mit 4 Hauptkontakten versehen. 29 (Stromlaufplan. 35). dass das eine eingeschaltet ist. von denen jeder an einen einphasigen Ventilator angeschlossen ist (1-2. siehe Fig. Die Schütze werden von einem Wechselschalter von der Kontaktuhr P so gesteuert. 01 . während das andere ausgeschaltet ist. 3-4. 5-6 und 13-14). 36 Hauptstromschaltbild für die Schütze K1 und K2 Typ CI für die Kälteanlage für Gefriermöbel Fig.

wodurch sich die Kühlleistung vermindert. dessen Ventilationsluft gekühlt werden soll. Typ KSV (1). da die Verdampfungstemperatur fällt und der Saugdruck steigt. einer SPS. erhöht sich die Verkokungsgefahr des Öls in den Verdichterdruckventilen. Dabei ist das KVC-Ventil so eingestellt.Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Anlagen zur Kühlung von Ventilationsluft Fig. ist unmittelbar vor dem thermostatischen Expansionsventil (3) angebracht. eingebaut. 01 . Typ KVC (2). angebracht ist. um ein Überschreiten der oben erwähnten Begrenzungen zu verhindern.und Verdichterleistung. dass der Saugdruck so weit abfällt. deren Temperaturfühler wiederum in der Rückluft des Raums. Bei steigender Fühlertemperatur öffnet sich das Ventil etwas mehr. Gleichzeitig erhöht sich der Druckabfall über dem Ventil. Um dem entgegen zu wirken..B. eingebaut. Bei fallender Fühlertemperatur schließt sich das Ventil etwas mehr. da die Verdampfertemperatur steigt und sich der Saugdruck vermindert. und die Absaugung vom Verdampfer wird reduziert. Da derartige Anlagen unabhängig vom Belastungszustand zu betreiben sind. Dazu kann ein Leistungsregler. Da als Folge davon die Druckgastemperatur ansteigt. Gleichzeitig vermindert sich der Druckabfall über dem Ventil. Der elektronische Regler erhält sein Steuersignal von einer zentralen Steuerung. 37 In die Saugleitung ist ein elektronisch gesteuerter Saugdruckregler. ist in einem Bypass von der Flüssigkeitsleitung zur Saugleitung ein thermostatisches Expansionsventil. Wird die Überhitzung an dieser Stelle zu groß. der verhindert. dass entweder der © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). wobei etwas Flüssigkeit in die Saugleitung eingespritzt wird. und die Absaugung vom Verdampfer wird erhöht. Beim Verdampfen dieser Flüssigkeit reduziert sich die Überhitzung und damit die Druckgastemperatur. eingesetzt werden. muss eine Leistungsregelung des Verdichters möglich sein. dass es zu Beginn öffnet. Die Fühler dieses Ventils sind in der Saugleitung unmittelbar vor dem Verdichter angebracht. Typ EVR (4).. Typ T (3).2004 Verdichter abgeschaltet wird oder der minimale zulässige Saugdruck unterschritten wird. wird fortgesetzt. Ein Magnetventil. Das KVS-Ventil öffnet bei steigender Temperatur der Rückluft.und Verdichterleistung. Dadurch erhöht sich die Verdampfer. öffnet das Ventil. z. Über diesen Heißgas-Bypass wird ein Teil des Druckgases von der Druckseite der Anlage zur Saugseite abgeleitet. Dadurch reduziert sich die Verdampfer. dass bei gestoppter Kälteanlage flüssiges Kältemittel in die Saugleitung eindringt. Diese Form der Leistungsregelung bewirkt eine teilweise Überhitzung des Sauggases. 29 RG00A503 . um zu verhindern.

39 KVS KVC Elektronisch gesteuerter Saugdruckregler KVS (1) ist ein von einem Schrittmotor aktivierter Saugdruckregler. öffnet bei fallendem Druck auf der Ausgangsseite. der seinen Öffnungsgrad gemäß den Signalen des EKC-368-Reglers ändert. um mehr oder weniger zu öffnen oder zu schließen. d. wobei der Ventilmotor durch die Impulse je nach Bedarf in die eine oder andere Drehrichtung rotiert.2004 . bei fallendem Saugdruck vor dem Verdichter. Leistungsregler Der Leistungsregler. 38 Fig.h. 30 RG00A503 © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA).Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen Fig. 01 . Typ KVC.

2004 RG00A503 31 .Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA). 01 .

2004 . 01 .Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen 32 RG00A503 © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA).

2004 RG00A503 33 . 01 .Handbuch Automatisierung gewerblicher Kälteanlagen © Danfoss A/S (RC-CMS / MWA).

Wasserkühler und gewerbliche Kälteanlagen. Ebenfalls angeboten werden Verdichter für Wärmepumpen und 12 und 24 V Verdichter für Kühlschränke und Tiefkühlgeräte in gewerblichen Fahrzeugen und Booten.Das Danfoss Produktprogramm für die Kälte.MWA . RG00A503 Produced by Danfoss RC-CMS. Anlagenschutz. wie Flaschenkühler und Getränkespender.und Klimaanlagenbereich ihren Einsatz. Typische Anwendungen sind Klimaaggregate.und Verflüssigeraggregate Dieser Teil des Programms umfasst hermetische Verdichter und lüftergekühlte Verflüssigeraggregate für Haushaltskühlschränke und -tiefkühlgeräte und für gewerbliche Aggregate. Verdichter.2004.und Klimaanlagenindustrie: Verdichter für Kälte. Kälte.und Überwach ungsanforderungen in mechanisch und elektronisch geregelten Kälte. 01.und Klimaanlagenregler Unser umfangreiches Produktprogramm deckt alle Regel-. Geräteregler Danfoss bietet ein Programm von kundenspezifischen elektromechanischenThermostaten für Kühlschränke und Tiefkühlgeräte. Sicherheits-.und Klimaanlagen.und Klimaanlagen Diese Produkte umfassen hermetische Kolbenverdichter. elektronischen Temperatur-reglern mit oder ohne Display und Servicethermostaten für das Warten von Kühlschränken und Tiefkühlgeräten an. Scrollverdichter und lüftergekühlte Verflüssigeraggregate. Die Produkte finden in zahllosen Anwendungen im gewerblichen und industriellen Kälte.