DIE WIRTSCHAFT

Z E I T U N G D E R W I RTS C H A F TS K A M M E R V O R A R L B E R G
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Freitag, 9. Dezember 2011

Nr. 49 / 66. Jahrgang

LH-Wechsel: Kontinuität wird gewahrt
Am Mittwoch übernahm Markus Wallner das Amt des Landeshauptmanns von Herbert Sausgruber. Wallner im Interview und Sausgruber-Bilanz.
Seiten 2 und 3

Skigebiete sind für Saison gerüstet
70 Millionen Euro haben Vorarlbergs Seilbahnen in Modernisierung und Optimierung des Angebots investiert. Der Winter kann kommen.
Seite 5

Energieeffizienz am Beispiel der Firma Blum
Die Wirtschaftskammer lud die Energiesprecher der Landtags-Parteien zum Betriebsbesuch. Ungefiltert sollen Vorhaben im Bereich Energieeinsparung gezeigt Seite 10 werden.

WIRTSCHAFT
STATEMENTS
1) Herbert Sausgruber war 14 Jahre Landeshauptmann Vorarlbergs. Welches sind für Sie seine entscheidenden wirtschaftspolitischen Entscheidungen? Wenn jemand ein Ziel erreichen will, dann muss er auch bereit sein, den Weg zu gehen. Es ist nicht eine einzelne Entscheidungen sondern der kontinuierlich, konsequente Weg, der als große Unterstützung erfahren wurde, sei es z.B.. bei der Wohnbauförderung,der regionalen Vergabe oder der therm. Sanierung uvm. 2) Markus Wallner übernimmt das Amt des Landeshauptmannes in einer wirtschaftlich turbulenten Zeit. Welche Weichen muss er stellen, damit der Standort Vorarlberg weiterhin erfolgreich ist? Die regionale Verankerung von Handwerk und Gewerbe, geprägt von Eigenverantwortung und Eigenständigkeit getrieben von Leistungsbereitschaft und Innovationskraft ist selbst in turbulenten Zeiten ein starker und nachhaltiger Stabilitätsfaktor. Entsprechende Rahmenbedingungen müssen ein echtes Anliegen der Politik sein. Bernhard Feigl, Obmann der Sparte Gewerbe und Handel in der WKV Zu Frage 1) Dass Vorarlberg heute, in einer zugegebenermaßen schwierigen Zeit, wirtschaftlich gut dasteht, ist zu großen Teilen der Erfolg von Landeshauptmann Sausgruber. Herbert Sausgruber stand für mich vor allem für eine Finanz- und Budgetpolitik mit Hausverstand, die nachhaltig ausgerichtet war. Zu Frage 2) Vorarlberg muss sich weiterhin als attraktiver Ausbildungsstandort auf allen Ebenen präsentieren: Bildung, Fachkräfte, Förderung von jungen Menschen sind Schlüsselfaktoren für einen zukünftig erfolgreichen Standort Vorarlberg. Aber auch Konzepte zur Sicherstellung einer flächendeckenden Ganztages-Kinderbetreuung sind notwendiger denn je. Stefanie Walser, Vorstandsmitglied der Jungen Wirtschaft
Markus Wallner im Gespräch mit einem Doppelmayr-Lehrling. Herbert Sausgruber zu Besuch in Thüringer Handwerksbetrieben.

Markus Wallner folgt Vorarlberg alle an einem
Am Mittwoch konzentrierte sich das Land auf ein Ereignis: Die Amtsübergabe von Herbert Sausgruber an den bisherigen Statthalter Markus Wallner. „Die Wirtschaft“ zieht Bilanz: Das hat Sausgruber in seiner Amtszeit erreicht. Mit dem neuen Landeshauptmann sprachen wir über seine wirtschaftspolitischen Pläne.

E

ine ganz große Stärke des nunmehrigen Landeshauptmannes war seine Nähe zum Bürger: Er war viel unterwegs, hat viele Menschen getroffen, bei seinen Betriebsbesuchen hatte er das Ohr am Puls der Wirtschaft , er hat die Anliegen ernst genommen und umgesetzt. Die Eigenständigkeit des Landes war Sausgruber wichtig: der Erhalt der Wohnbauförderung ist ein ganz wichtiges Verdienst Sausgrubers, das direkt auf die Bauwirtschaft reflektierte, dass die Illwerke heute ein starkes Vorarlberger Unternehmen sind, ist ihm zu verdanken. Von 18 unter seiner Verantwortung erstellten Budgets (1995 bis 2012) waren im Endeffekt 15 ohne Netto-Neuverschuldung. In den Jahren 2006, 2010 und 2011 war jeweils eine

Netto-Neuverschuldung notwendig. Das Prinzip „Keine Neuverschuldung“ gilt seit dem Jahr 1985. Kooperation und Zusammenarbeit prägten die Ära Sausgruber: gute und verlässliche Partnerschaft mit Gemeinden, Sozialpartnern, Nachbarn sowie mit dem Bund ( in den Bereichen Verkehrsverbund, ÖBB oder Wildbach- und Lawinenverbauung); Handschlagqualität und parteiübergreifende Zusammenarbeit in wichtigen Fragen, z. B. bei Integration (von allen politischen Parteien gemeinsam getragenes Integrationsleitbild) sind hier die Stichworte.

Arbeit und Wirtschaft
Die Jugendbeschäftigung wurde durch wirksame Maßnahmenpakete gemeinsam mit AMS, Sozialpart-

nern und Gemeinden gesichert. Eine schlanke Verwaltung sowie schnelle und unbürokratische Behördenverfahren wurden in den vergangenen Jahren forciert. Durch ein Konjunkturpaket wurden in der Krise Arbeitsplätze erhalten. Vorarlberg ist „Exportweltmeister“. Investitionen in Bildung und Ausbildung, Forschung und Entwicklung sowie das Nutzen der EU-Förderprogramme brachten den Standort in zahlreichen Bechmarks an die europäische Spitze. Zum Nutzen aller: Die Steuerleistungen ermöglichten und ermöglichen es Vorarlberg eine Gesundheitspolitik zu machen, die allen Vorarlbergern nützt. Und dasselbe gilt auch für den Sozialbereich, der allen Vorarlbergern zur Verfügung steht.

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THEMA
Sausgruber: „Dass wir in Strang ziehen, hat sich bewährt“
Die Wirtschaft: Sehr geehrter Herr Landeshauptmann, Sie haben vorgestern die Regierungsgeschäfte übernommen. Ihr Amtsantritt fällt in eine unruhige Zeit. Worauf muss sich unsere Wirtschaft einstellen? Landeshauptmann Markus Wallner: Vorarlbergs Unternehmen wissen sehr genau, was erforderlich ist um weiter erfolgreich zu bleiben. Sie haben das notwendige Rüstzeug, besitzen die Erfahrung und das Knowhow und verfügen über die Flexibilität und die Fähigkeit, sich den Herausforderungen vorausschauend und gestaltend zu stellen. Aufgabe der Politik ist es, für gute Rahmenbedingungen zu sorgen. Dazu gehört etwa der Bereich Bildung und Ausbildung oder Investitionen in die Infrastruktur. Vorarlberg hat sich seit dem Beitritt zur Europäischen Union mit einer weitsichtigen Wirtschaftspolitik im Lande zu einem sehr erfolgreichen Wirtschaftsstandort entwickelt. Wie sehen die Pläne für die Zukunft aus? International erfolgreich kann unser Wirtschaftsstandort auf Dauer nur bleiben, wenn es gelingt, neben wirtschaftlichem Erfolg eine hohe Umwelt- und Lebensraumqualität die Vernetzung der Unternehmen mit den Forschungseinrichtungen ist gewährleistet, dass die mittelständische Wirtschaft unseres Landes Zugang zu den wichtigsten Technologiequellen hat. Mit der Verlängerung der Schwellenwertverordnung ist auch dank Ihrem Engagement ein wichtiger Erfolg für die heimische Wirtschaft gelungen. Kann es – trotz vieler EU-Vorschriften – auch künftig Lösungen geben, die die regionale Wirtschaft stärken? Ganz entscheidend für eine positive Landesentwicklung ist der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Rahmen. Die großen Hebel dazu liegen auf europäischer und nationaler Ebene, aber auch im Land werden wir weitere Impulse für Arbeit und Wirtschaft setzen. Die Wachstumschancen der kommenden Jahre hängen stark am Exporterfolg unserer Industrieunternehmen, aber auch an der Fähigkeit zur Produktion hier am Standort Vorarlberg. Der Industrie- und Wirtschaftsstandort Vorarlberg soll auch in Zukunft ein Produktionsstandort sein. Wie stellen Sie sich konkret die Arbeit mit der Wirtschaftskammer und den Sozialpartnern im Lande vor. Was kann man zusammen auf den Weg bringen, wie kann man zusammen Probleme lösen? Die langjährige Praxis von Land, Gemeinden, AMS und Sozialpartnern „an einem Strang zu ziehen“, hat sich ausgezeichnet bewährt. Daran gilt es unbedingt festzuhalten. Kernziel ist die Stärkung der Wirtschaftskraft als Voraussetzung für die nachhaltige Sicherung und Steigerung der Beschäftigung. Es geht darum, im Rahmen der vertrauensvollen Zusammenarbeit aller Partner die Spielräume, die sich regional ergeben, aktiv und engagiert zu nutzen. Daraus entstehen neue Entwicklungschancen und Perspektiven, die uns im Wettbewerb mit anderen Regionen den erforderlichen Vorsprung verschaffen.

„Wirtschaftlicher Erfolg und hohe Lebensraumqualität sind für den Standort wichtig.“
Mag. Markus Wallner, Landeshauptmann

sowie funktionsfähige Sozialstrukturen zu gewährleisten. Das bedeutet nicht quantitatives Wachstum um jeden Preis; vielmehr geht es darum, die im Bereich zukunftsfähiger Produkte und Dienstleistungen liegenden Marktchancen konsequent zu nutzen und so ein zukunftsverträgliches Wachstum anzustreben. Dazu gehört auch, innovative Prozesse zu fördern. Durch

Die Ausbildung liegt Wallner am Herzen. Hier mit Schüler der Berufsschule Bludenz.

Stolz auf die Vorarlberger Unternehmen: Sausgruber im Stahlbaubetrieb Bitschnau.

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WIRTSCHAFTSPOLITIK

„Kein geeignetes Mittel zur Gleichstellung von Mann und Frau“
Lohn- und Gehaltsangaben in Stelleninseraten der Vorarlberger Industrie - Formulierungen ab dem Jahreswechsel. Bei Nichtbeachtung sind Bundesförderungen in Gefahr.

N

ach den Bestimmungen des Gleichbehandlungsgesetzes haben Stelleninserate die Angabe des kollektivvertraglichen Mindestentgelts zu enthalten. Obwohl die Regelung in der Praxis kein Mittel zur Förderung der Gleichberechtigung darstellt, werden die Unternehmen der Vorarlberger Industrie ordnungsgemäß ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen.

Untaugliches Mittel
Untauglich ist das Mittel der Lohn- und Gehaltsangaben vor allem aus zwei Gründen. Einerseits sind die Inhalte eines Kollektivvertrages ohnehin Bewerberinnen und Bewerbern z.B. über das Internet zugänglich, andererseits sind die Löhne und Gehälter in der Vorarlberger Industrie in aller Regel höher als die kollektivvertraglich garantierten. Birnleitner: „Die tatsächliche Lohn– und Gehaltshöhe hängt aber ganz wesentlich von Qualifikation und relevanter Berufserfahrung einer Bewerberin oder eines Bewerbers ab – und nicht vom Geschlecht. Für beide Faktoren können Stelleninserate aber nur Wunschprofile vorgeben, die meist vom tatsächlichen Profil abweichen. Abhängig von der Situation am Arbeitsmarkt und von der Lohn- und Gehaltsstruktur des jeweiligen Unternehmens ergeben sich zusätzliche Parameter für die Entlohnung. Somit ist die im Stelleninserat geforderte Mindestent-

Dr. Brigitte Birnleitner, Vorsitzende des Arbeitskreises Personalwesen 600: „Selbstverständlich bekennen wir uns alle zu den Zielen des Gleichbehandlungsgesetzes. Unserer Meinung nach ist die Angabe des Dr. Brigitte Birnleitner kollektivvertraglichen Mindestentgelts in Stelleninseraten dazu aber kein taugliches Mittel.“

geltangabe nicht sehr aussagekräftig und für Bewerberinnen und Bewerber nur wenig hilfreich.“ Die Unternehmen der Vorarlberger Industrie werden deshalb ihre Stelleninserate spätestens ab dem Jahreswechsel um Formulierungen nach dem folgenden Muster ergänzen: • Jahresbruttogehalt ab EUR ... abhängig von beruflicher Qualifikation und Erfahrung. • Das jährliche KV-Mindestentgelt beträgt EUR ... Das tatsächliche

Gehalt (liegt über KV und) orientiert sich am Vorarlberger Arbeitsmarkt. Gleichzeitig wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bereits jetzt laut aktueller Gesetzeslage (§ 14 GlBG) Bundesfördermittel nur jenen Unternehmen zu gewähren sind, die die Bestimmungen des Gleichbehandlungsgesetzes (1. Teil) und somit auch die verpflichtenden Mindestangaben in Stelleninseraten beachten.

WIRTSCHAFTSKAMMER FÖRDERSERVICE

Förderungen: Großes Interesse bei Firmen und Banken
Großes Interesse. Bankmitarbeiter informierten sich bei den Experten.

Der Fördersprechtag der Wirtschaftskammer Vorarlberg versammelte Fachleute des Austria Wirtschaftsservices, des ERP-Fonds, der Kommunalkredit, der Wirtschaftsabteilung des Landes Vorarlberg und der Wirtschaftskammer Vorarlberg in Feldkirch. Bei den individuellen Beratungen konnten rund 30 Unternehmer zu ihren ganz konkreten Projekten beraten werden, so die Wirtschaftskammer-Förderexpertin Dr. Heike Müller, die den Fördersprechtag und die darauffolgende Veranstaltung für Bankenmitarbeiter organisierte.

Auch diese Veranstaltung, die am Nachmittag über die Bühne ging, stieß auf großes Interesse. Ca. 45 Förderfachleute aus den Vorarlberger Banken nutzten die Gelegenheit, um sich bei den Vorträgen von Anton Neunteufl (Austria Wirtschaftsservice), Mag. Christine Micheler (ERPFonds) und Dr. Thomas Wirthensohn von der Kommunalkredit, über die Themen „Kooperative und effiziente Förderabwicklung“, „Optimierung der Förderabwicklung für ERP-Kredite“ und „Do’s and Don’ts bei der Förderabwicklung“ zu informieren.

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BRANCHEN
Noch mehr Komfort am Walmendingerhorn im Skigebiet Kleinwalsertal - nur ein Beispiel für die Optimierung der bestehenden Skigebiete.

10 SEITEN NEUIGKEITEN UND INFORMATIONEN AUS DEN SPARTEN INNUNGEN UND BERUFSGRUPPEN

LändleSkigebiete optimieren ihre Infrastruktur
Foto: Winterbergbahnen

280 Bergbahnen und Lifte sowie 1.200 Pistenkilometer garantieren in den Vorarlberger Tourismusgebieten Skigenuss in höchster Vollendung.
Neuer Onlineauftritt der Winterbergbahnen
In Kooperation mit Vorarlberg Tourismus haben die Seilbahnen ein in dieser Form einmaliges Onlineportal geschaffen. Mit einem Klick können die Besucher einen Überblick über die Angebote, Pisten und den Liftbetrieb aller Vorarlberger Skigebiete abrufen. Alle aktuellen Details und Informationen finden Sie unter www.winterbergbahnen.at.

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nfänger wie Könner schätzen die weltbekannten Skiorte Lech und Zürs am Arlberg, die weitläufige Skiregion Montafon, das Klostertal mit dem Sonnenkopf, das freundliche Brandnertal, die modernen Skiregionen im Kleinwalsertal, die familiären Gebiete im Bregenzerwald, im Großwalsertal und an den Sonnenhängen des Rheintals.

der Vorarlberger Winterbergbahnen und dem Landesschulrat für Vorarlberg einen Gratisskitag erleben. Mehr als 250 Klassen haben sich für das Projekt angemeldet. In den letz-

Der Vorarlberger Familienskitag
Bereits zur Tradition geworden ist der Familienskitag, der in der heurigen Saison am 22. Jänner 2012 stattfindet,und in Kooperation mit Vorarlberg bewegt stattfindet. Gegen Vorlage des Vorarlberger Familienpasses gibt es für alle Familien den Familientagesskipass um 20 Euro. Das ist ein einzigartiges Angebot der Skigebiete für die Vorarlberger Bevölkerung.

Hohe Investitionen
Für die kommende Wintersaison haben die Vorarlberger Seilbahnen rund 70 Mio. Euro in neueste Steilbahntechnik und die Erweiterung der gastronomischen Angebote investiert. Insbesondere wurden aber auch bestehende Anlagen mit neuen technischen Anlagen zum Energie sparen umgerüstet (siehe Factbox unten).

„Auch heuer werden wieder über 6000 Kinder an den Schulskitagen teilnehmen.“
Wolfgang Beck, Fachgruppen-Obmann

AKTIVE SEILBAHNEN

Über 6.000 Kinder bei den Schulskitagen
Auch in diesem Winter werden wieder über 6.000 Schulkinder mit ihren Begleitpersonen auf Einladung

ten 20 Jahren waren bereits mehr als 100.000 Schulkinder mit dabei. Die Schulskitage werden von den Vorarlberger Skilehrern, den Instruktoren des VSV, den Gastronomiebetrieben in den Skigebieten sowie dem Sportartikelhandel und dem Sportreferat im Amt der Vorarlberger Landesregierung unterstützt. Mehr Informationen unter www.winterbergbahnen.at/schulschitage.

Investitionen der Vorarlberger Seilbahnen für den Winter 2011/2012
Seilbahntechnik Gastronomie Pistenoptimierung Sicherheit Sonstiges Umweltschutz 58,0 % 6,8 % 13,3 % 1,5 % 17,4 % 3,0 % EUR EUR EUR EUR EUR EUR 40.000.000 4.700.000 9.200.000 1.000.000 12.000.000 2.100.000

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BRANCHEN

Persönliche Weihnachtsgeschenke für aktive Mitarbeiter

Vorarlbergs Farb-, Typund Stilberaterinnen

Optimieren Sie den persönlichen Auftritt und das äußere Erscheinungsbild Ihrer Mitarbeiter durch Einzelberatungen von professionellen Farb- und Typberaterinnen. TIPP: Gutscheine Text: Elvira Freuis, Marliese Martin/Fotos: Elvira Freuis sind eine persönliche, besondere Geschenksidee!

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as Image eines Unternehmens hängt maßgebend vom Erscheinungsbild jedes einzelnen Mitarbeiters ab. Der erste Eindruck entsteht in 7 Sekunden, Geschäftserfolg wird zu 60 % über Auftreten, Kleidung, Körpersprache, Stil und Umgang beeinflusst. Eine persönliche Stilberatung und Farbanalyse gibt Ihnen mehr Sicherheit und stärkt Ihr Selbstwertgefühl. Sie ist effizienter als der Besuch eines Seminars, da auf die individuellen Bedürfnisse eingegangen werden kann.

Farb-, Typ- und Stilberaterinnen in Vorarlberg
Bindel Raquel, Rankweil T 0699/1149347, www.colorcoaching.at Freidl Judith, Rankweil T 0664/73810120 Freuis Elvira, Vision der Farbe, Feldkirch und Alberschwende, T 0664/ 1620546, www.vision-der-farbe.at Hubmann-Kniely Elke, SichtPunkt, Feldkirch, T 0664/1868688 www.sichtpunkt.at Kuhn Eveline, Hard T 0650/7434742 Martin Marliese, Die Inspiration der Farben, Altach, T 0650/7990200 www.typberatung.at.tf Schütte Karin, Feldkirch T 05522/73522 Schwarz Renate, Riezlern T 05517/5196 Tusch Monika, Style you up, Lauterach, T 0664/4229800 www.styleyouup.at

Individuelle Farbberatung
Farben können einen Menschen dynamischer und frischer aussehen lassen, aber auch - wenn sie nicht zum Typ passen - den gegenteiligen Effekt verursachen. Erleben Sie selbst, welche Farben optimal zu Ihnen passen. Bei der Farbberatung unterscheiden vier Grundtypen (Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintertyp) mit den dazugehörigen Mischtypen.
Schwarz/Weiß Kombinationen sind für Astrid zu hart und nehmen ihr die positive Ausstrahlung. rechts: ihr Ausdruck wird lebendig, die kräftigen Farben stehen Astrid besonders gut.

Stilberatung Kleidung und Persönlichkeit
Machen Sie Eindruck mit ihrem

Ausdruck durch die Wahl der richtigen Kleidung. Wer einmal herausgefunden hat, welche Farben zu einem passen, der hat bereits den ersten großen Schritt in Richtung persönlichen Stil getan. Farben, Formen, Schnitte und Stoffe unterstreichen Ihren Typ. Körpergröße, Statur und Ihre ganze Erscheinung geben uns wichtige Hinweise über Ihren persönlichen

Bekleidungsstil. Sie erhalten wichtige Tipps zur Erstellung einer Grundgarderobe, zum Brillenkauf, Frisur , Haarfarbe und Accessoires. Ein farb-typgerechtes Make-up unterstreicht die Persönlichkeit jeder Frau. Eine Farbanalyse und eine Gesichtsvermessung geben Aufschluss über die richtige Schminktechnik.

Meisterprüfung im Doppelpack
Insgesamt 16 Kandidaten unterzogen sich der Meisterprüfung für Metalltechniker. Eine besondere Leistung erbrachte Markus Pack aus Lustenau, der zu zwei Meisterprüfungen gleichzeitig antrat. Er legte innerhalb von vier Wochen die sechs fachliGünter Kennerknecht chen Module der Meister- Vorsitzender Wolfgang Bartl (r.) undfreuten sich mit dem (l.) als Meisterprüfungsstellenleiter prüfung für MetalltechniAbsolventen über seinen großartigen Erfolg. ker für Metall- und Maschinenbau sowie Mechatroniker für Maschinen- und Fertigungstechnik ab. Fünf davon sogar mit Auszeichnung. Neben einer umfangreichen Kursvorbereitung im WIFI betrug allein der Prüfungsumfang für diese beiden Handwerksberufe 70 Stunden.
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Innovation ist Erfolgsmotor für heimische IT-Unternehmen

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er IT-Expertentag des Fachverbandes Unternehmensberatung und IT (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich holte heuer erfolgreiche heimische IT-Unternehmen vor den Vorhang. „Zwei Drittel des BIP-Wachstums in Österreich basieren auf Forschung, neuen Technologien und Innovationen. Diese Entwicklung haben wir vor allem unseren IT-Unternehmen zu verdanken“, lobt UBIT-Obmann Alfred Harl die Innovationskraft heimischer IT-Betriebe. Egal, ob mit Venture Capital, Forschungsmitteln oder aus eigener Kraft, „zahlreiche heimi-

sche Start-ups haben sich in den letzten Jahren zu Marktführern etabliert und sind mit ihren Lösungen auf der ganzen Welt erfolgreich“, unterstreicht IT-Berufsgruppensprecher Wilfried Seyruck die Bedeutung der IT-Branche. Obwohl Österreich und Deutschland bei den Patenten in den 2000er Jahren Weltmeister sind, werden weniger als 1 Prozent der Ideen zu Innovationen. Mehr als 128 heimische Hidden Champions, die als Weltmarktführer in der Nische erfolgreich sind, haben, so Alfred Harl, diesen Schritt bereits geschafft.

WIRTSCHAFTSKAMMER AKTIV

Für Sie erreicht: Erfolge für Österreichs Wirtschaft 2011
Rot-Weiß-Rot-Karte: Kriteriengeleitetes Zuwanderungssystem eingeführt Thermische Gebäudesanierung: 400 Millionen Euro zusätzlich Kreditvertragsgebühr: Abschaffung senkt Kreditkosten

Erster Mitarbeiter: Lohnnebenkostenförderung ausgeweitet

Export: Fortsetzung der Internationalisierungsoffensive

Forschung & Entwicklung: Starke Impulse für KMU und Großbetriebe

AGES: Belastungen für Betriebe abgewendet

SchwellenwerteVerordnung: Öffentliche Auftragsvergabe bleibt unbürokratisch und fair

Auslandsmontagen: Steuererleichterungen für mehr Unternehmen

Gemeinden: Interkommunale Zusammenarbeit gestärkt

Weitere Informationen zu den Erfolgen der WKO finden Sie unter: wko.at/erfolge Geht‘s der Wirtschaft gut, geht‘s uns allen gut.

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BRANCHEN

„Achtung vor voreiligen Unterschriften“
Die Fachgruppe der Garagen-, Tankstellen- und Servicestationsunternehmungen sowie die Fachgruppe des Energiehandels der Wirtschaftskammer Vorarlberg luden zu einer Informationsveranstaltung in die Mohrenbrauerei Dornbirn.

A

usgleichsanspruch, Eurodata-Analyse und Argumentationshilfen im Umgang mit Gebietsleitern sowie der optimale Versicherungsschutz standen im Mittelpunkt der Veranstaltung, bei der rund 50 Tankstellenpächter den Impulsreferaten und der anschließenden Diskussion rege folgten. Immer wieder kommt es nach Auflösung von Pachtverträgen zu Streitigkeiten zwischen Pächtern und Mineralölgesellschaften, so der Tankstellenanwalt Dr. Clemens Pichler. Ursache ist meist die differente Auffassung betreffend Höhe und Grund für Ausgleichszahlungen. Nach Vertragsbeendigung profitiert nämlich der Mineralölkonzern von den neuen Stammkunden und den vom Pächter aufgebauten Geschäftsbeziehungen. Daraus resultiert der Ausgleichsanspruch für den Pächter. Die Höhe des Ausgleichsanspruchs beträgt maximal eine Jahresbruttoprovision bzw. Jahreshandelsspanne aus dem Treibstoffvertrieb, des Shop-Geschäfts und des Waschgeschäfts.

Rund 50 Tankstellenpächter waren zum Branchentreff in die Mohrenbrauerei gekommen.

Nach Möglichkeit soll eine einvernehmliche Vertragsbeendigung angestrebt werden, empfahl eindringlich Dr. Pichler und warnte die Tankstellenpächter vor unachtsam und voreilig gegebenen Unterschriften. „Lieber zuerst abklären“. Die Wirtschaftskammer bietet im Übrigen in Zusammenarbeit mit Zürich Versicherung eine maßgeschneiderte Rechtsschutzversicherung für Tankstellenbetreiber an. Dr. Pichler:

„... In solchen Fällen hat eine Rechtschutzversicherung schon zahlreichen Tankstellenpächtern wertvolle Hilfe geleistet.” Im anschließenden Vortrag gab Harald Igerz, Pro West BuchhaltungsGmbH, den interessierten Zuhörern wichtige Argumentationshilfen in Bezug zur Eurodata-Analyse und den Umgang mit den Konzernen mit auf dem Weg. Eine diesbezügliche Veranstaltung wird von der Wirtschaftskammer Vorarlberg für die

Tankstellenpächter nächstes Jahr angeboten werden. Mag. iur. Wäger, Makler und Berater in Versicherungsangelegenheiten, beleuchtete die besonderen Risiken im Tankstellenbereich aus dem Blickwinkel des Versicherungsfachmannes und riet den Anwesenden, die Versicherung stetig zu überprüfen und bei einer Änderung sofort den Makler zu informieren. Dies vor allem bei einem Wechsel zu einem anderen Konzern. Mitunter seien alte Vertragsgegenstände bereits durch den neuen Mineralkonzern versichert, andere wiederrum nicht. Das Muss der versicherten Gegenstände hängt eben stark mit dem Vertrag des Mineralkonzerns zusammen. Der neue Fachgruppen-Obmann Erich Willam, der sein Amt im Herbst dieses Jahres von Günter Kuchler übernahm, appellierte das bestehende Informationsangebot der Wirtschaftskammer zu nutzen: „Viel zu wenige Mitglieder nutzen unser Informationsangebot. Die meisten kommen erst nach geleisteter Unterschrift und bei Problemen.”

Nach wie vor günstige Entwicklung am Vbg. Arbeitsmarkt
Wieder ist Vorarlberg das einzige Bundesland, in dem die Arbeitslosigkeit im Jahresabstand geringer ausgefallen ist. Ende November 2011 waren beim AMS Vorarlberg insgesamt 9.558 Personen (4.723 Männer und 4.835 Frauen) arbeitslos vorgemerkt, um 760 bzw. 7,4% weniger als im November des Vorjahres. 2.606 Personen befanden sich Ende November 2011 in Schulungsprogrammen. Das sind um 28 oder 1,1% mehr als im Vorjahr. Bundesweit hat die Arbeitslosigkeit gegenüber dem November 2010 um 9.076 oder 3,7% auf jetzt 253.422 zugenommen. Während die Zuwächse in Oberösterreich (+0,8%) noch relativ gering ausgefallen sind, betragen sie in Niederösterreich schon 2,0%, in Tirol 2,4%, in Kärnten 2,6%, in der Steiermark aber schon 4,6%, in Wien 6,5%, in Salzburg 6,6% und im Burgenland gar 9,5%.

TAG DER OFFENEN TÜR

HTL Dornbirn präsentierte sich einer breiten Öffentlichkeit
Bereits am Donnerstag lud die Schule zu einem Empfang unter dem Motto „Netzwerk HTL Dornbirn – Schule – Wirtschaft – Politik“. Bei dieser Veranstaltung standen die Absolventen der HTL Dornbirn im Mittelpunkt und Direktor Herbert Hug konnte eine Vielzahl von ehemaligen Schülern begrüßen, die allesamt ihren Platz in der Wirtschaft Europas gefunden haben. Fünf dieser erfolgreichen Absolventen gaben in einer Gesprächsrunde nicht nur Einblicke in ihren beruflichen Werdegang, sondern sie enthüllten für die anwesenden Maturanten auch die Geheimnisse ihres Erfolges. Das Wochenende stand dann ganz im Zeichen der Präsentation der vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten einer modernen Schule. Der Ausbildungszweig Wirtschaftsingenieurwesen informierte in Messeform über die Welt der Informatik und Logistik. In der Abteilung Chemie gab es nicht nur die traditionelle und großartige Zaubershow, sondern die Besucher konnten selbst in den Labors tätig werden und chemi-

Absolventen der Schule erzählten Geschichten aus ihrem erfolgreichen Leben in der Wirtschaft.

sche Prozesse hautnah miterleben. Für die Abteilung Textil und Mode machte die Modeschau 2011 in der Choreographie von Dipl. Ing. Annemarie Prirsch beste Werbung. Insgesamt wurden 3400 Besucher von Schülern kompetent durch die Werkstätten und Sonderräume geführt und über die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten informiert.

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2012 wird alles anders!
, Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg, ist das Medium, um sich in unserem Bundesland über wirtschaftlich relevante Themen zu informieren. Über 80 Prozent der Unternehmer und der weitaus größte Teil der leitenden Mitarbeiter lesen in „ Die Wirtschaft“ wöchentlich, welche wirtschaftspolitischen Vorschläge von den Parteien kommen, welche neuen Gesetze das Arbeiten erleichtern oder erschweren und – ganz interessant – , was die Mitbewerber und andere Firmen tun. Ab 2012 wird unsere Zeitung noch attraktiver – mit großen redaktionellen Schwerpunkten und neuem Layout kommt die Zeitung der Wirtschaftskammer den veränderten Informationsbedürfnissen entgegen. Für Sie bedeutet das: Mehr Themen, kompakte Information, mehr Service und bessere Übersicht. Ab 13. Jänner 2012 in Ihrem Briefkasten!

Aktuelle Informationen aus der Wirtschaftskammer auch unter: wko.at/vlbg www.facebook.com/W KVorarlberg

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ENERGIEEFFIZIENZ
RICHTIG INVESTIEREN FÜR NACHHALTIGEN NUTZEN

Blum: Verantwortung für Mensch und Umwelt
Wirtschaftskammer lud zum Betriebsbesuch der politischen Energiesprecher bei Blum. Realistisches Bild von Energieeffizienz soll gezeigt werden.
Kontrolle des Energieverbrauchs, mögliche Einsparungspotenziale zu evaluieren. In den letzten 18 Jahren hat sich der Energieverbrauch zwar aufgrund erhöhter Produktion und zunehmender Automatisierung vervierfacht. Im Vergleich zum gestiegenen Rohmaterialeinsatz konnte der Energieverbrauch aber nahezu konsant gehalten werden. „Die Kunden und der Markt verlangen immer komplexere Produkte. Komplexer bedeutet Montage von immer mehr Einzelteilen, das wiederum heißt mehr Energieaufwand. Einsparungen sind daher physikalische und auch technologische Grenzen gesetzt“, erklärt der Umweltverantwortliche von Blum, Thomas Rimmele. Was an Einsparungen möglich ist, wird von Blum konsequent umgesetzt. So geht etwa die Gebäudeisolierung weit über den üblichen Standard von Gewerbebauten hinaus. Energietechnische Maßnahmen wie Wärmerückgewinnung (95 % aller Lüftungsanlagen sind damit bereits ausgestattet), Leitsysteme, Grundwasserkühlung, Beleuchtungsoptimierung etc. werden seit Jahrzehnten berücksichtigt. „Wir werden die Besuche mit den Energiesprechern der Landtagsparteien weiterführen. Das Interesse ist auf beiden Seiten vorhanden. Unsere Unternehmen können so erstmals direkt und ungefiltert zeigen, was realistischerweise bereits alles in Sachen Energieeffizienz unternommen wird. Den Energiesprechern werden somit wichtige Informationen für zukünftige Entscheidungen geliefert“, so Mag. Marco Tittler, Energiepolitischer Sprecher der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

Mit energiesparender Beleuchtung und einer intelligenten Lichtsteuerung können bis zu 85 t CO2 eingespart werden.

N

ach dem Besuch bei der Firma Rondo Ganahl AG und dem Fruchtsafthersteller Rauch im Frühjahr 2011 konnten sich die Energiesprecher der Vorarlberger Landtagsparteien vergangene Woche auf Einladung der Wirtschaftskammer Vorarlberg bei der Firma Blum ein Bild von energieeffizientem Wirtschaften machen.

Auf Einladung der WKV (vertreten durch Präs. Manfred Rein und Marco Tittler) konnten sich die Energiesprecher der Landtagsparteien Thomas Winsauer (ÖVP), Daniel Allgäuer (FPÖ) und Bernd Bösch (Grüne) ein realistisches Bild der Energie-Einsparungspotenziale beim Beschlägehersteller Blum machen.

Praxis aufzeigen
„Uns ist es ein Anliegen, den politisch handelnden Personen die Praxis zu zeigen, mögliche Potenziale der Vorarlberger Wirtschaft im Bereich der Energieeffizienz aufzuzeigen und realistische Zukunftsszenarien zu besprechen“, erklärt Wirtschaftskammer-Präsident Manfred Rein die Idee hinter den Betriebsbesuchen mit den Energiesprechern. Ein Unternehmen, das sich schon seit vielen Jahrzehnten Mensch und Umwelt verantwortlich fühlt ist der Beschlägehersteller Blum. „Wir sind davon überzeugt, dass sinnvolles ökologisches Verhalten langfristig auch wirtschaftlich ist“, betont GF Herbert Blum. Bereits 1985 hat Blum begonnen, mit der Installation von Gebäudeleitsystemen und laufender

Im Werk 6 wird seit Sommer 2011 Solarenergie im Produktionsprozess eingesetzt.

Ab 2013 soll im Werk 3 eine Photovoltaikanlage Strom für die Beleuchtung liefern.

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WERBUNG

Bruder und Schwester in Not

Bildung für eine sichere Zukunft
Zwei ehemalige Straßenkinder aus dem Mukuru-Slum in Nairobi erzählen aus ihrem Leben.

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as Leben auf der Straße ist demütigend und schwer. Niemand wählt diesen Weg freiwillig. Gründe, die uns auf die Straße bringen sind die Armut der Familie und der Tod der Eltern durch AIDS. Die Kinder bleiben verlassen und mittellos zurück.

Wirtschaft aus erster Hand. Jeden Freitag.

Alle Ausgaben zum Nachlesen und Downloaden im Internet: wko.at/vlbg

Auf Müllhalden und in Abfalltonnen suchen wir nach Essen oder etwas Brauchbarem, das noch verkauft werden kann. Viele von uns sind ständig krank und leiden an Unterernährung. Wegen der schmutzigen und zerrissenen Kleidung werden wir von der Gesellschaft gehasst und als Diebe angesehen. Doch der seelische Schmerz, nicht gewünscht und verlassen zu sein, ist weit schlimmer zu ertragen. Unser größter Wunsch ist es, die Straßen zu verlassen und ein normales Leben führen zu können. Dank der Unterstützung der Schwestern vom Kostbaren Blut können wir jetzt in die Armani Pri-

mary School gehen. Hier konnten wir wieder Hoffnung schöpfen, weil eine sichere Zukunft nur mit einer entsprechenden Schulbildung möglich ist.“ Die Sicherung von Menschenrechten wie Bildung, Ernährung, Trinkwasserversorgung, Gesundheit, ... sind die Ziele von „Bruder und Schwester in Not”. Wir brauchen Ihre Mithilfe für unsere Hilfsprojekte wie z.B. das erwähnte Straßenkinderprojekt in Nairobi, Kenia, das Waisenhaus in Katete, Malawi, Brunnenprojekte in Burkina Faso, Selbsthilfeprojekte für Frauen in Kerala, Indien, und das medizinische Grundversorgungsprojekt in Malambo, Malawi. Wenn Sie uns unterstützen möchten, erreicht uns Ihre Spende auf dem Konto der Sparkasse Feldkirch (BLZ 20604), Konto Nr. 35600. Ihre Spende ist beim Finanzamt absetzbar. Vielen herzlichen Dank.

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IBET 2011

ibet: Experten und Politiker diskutierten über Lösungsansätze der Daseinsvorsorge
Forum mit zahlreichen neuen Impulsen für Gemeindekooperationen, Strukturreformen im Gesundheitswesen und Privatinitiativen beim Bau und Verwaltung öffentlicher Gebäude.

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ie alternde Bevölkerung, ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein und der sich wandelnde regionale Bedarf an Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern. Diese Herausforderungen sind nur ein kleiner Ausschnitt aus drängenden Ansprüchen an Land und Gemeinde, die den herrschenden Kostendruck auf Seiten der öffentlichen Hand noch weiter verstärken. Wie wichtig zur Bewältigung dieser Anforderungen zügige Reformen und die Öffnung für öffentlich-private Kooperationsmodelle sind, trat auf dem diesjährigen Impulsforum ibet deutlich zu Tage, das heute mit rund 200 Teilnehmern im Festspielhaus Bregenz stattfand. Unter dem Titel „Die Zukunft der Daseinsvorsorge“ wurden die Entwicklung von Gemeindekooperationen, der Reformbedarf im Gesundheitswesen sowie die Optionen für Public Privat Partnership-Modelle beim Bau und Management öffentlicher Gebäude eingehend erörtert.

v.l. Johannes Ortner, Raiffeisenlandesbank Vorarlberg; LR Karlheinz Rüdisser; Harald Sonderegger, Vorarlberger Gemeindeverband; Dieter Bitschnau, wiko (Veranstalter ibet).

LR Karlheinz Rüdisser zu den Herausforderungen von Land und Gemeinden.

betrachten. Zudem könne nur bedingt auf die Erfahrungen anderer Länder wie der Schweiz zurückgegriffen werden. Hier führten Zusammenschlüsse zwar meist zu mehr Dienstleistungsqualität und -quantität, aber oftmals auch zu wachsender Verschuldung.

Public Private Partnership (PPP) auf dem Vormarsch
Um PPP im Hoch- und Straßenbau zu gestalten und weiterzuentwickeln, setzt Bayern auf ein eigens geschaffenes Public Private Partnership-Kooperationsmodell, das auch der Bera-

Gemeindekooperationen weiter forcieren
Ob Verbände im öffentlichen Personennahverkehr, neue Destinationen im Tourismus oder die Zusammenarbeit im Bereich des Abfallwesens – Gemeindekooperationen haben sich in Vorarlberg bereits auf vielen Sektoren bewährt. Jetzt gehe es darum, die Zusammenarbeit auf verschiedene Bereiche der Verwaltung und eine bedarfsgerechte Kinder-, Schüler- und Altenbetreuung auszuweiten, so das Resümee von Gemeindeverbandspräsident Harald Sonderegger. Auch der Fachhochschuldozent und Leiter des ISK-Instituts Gerald Mathis sprach sich für eine Ausweitung der Zusammenarbeit aus, riet beim Stichwort Gemeindefusionen jedoch, jeden Fall einzeln zu

tung der Kommunen dient und das Gabriele Engel von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern präsentierte. Zu den Vorteilen von PPP zählt die Ministerialrätin einen verringerten Verwaltungs- und Vergabeaufwand, die höhere Kostensicherheit, die Risikoverteilung sowie die optimierte Bauzeit. Allerdings seien auch PPP-Modelle mit Kosten verbunden und daher kein Ersatz für fehlende Haushaltsmittel. Zudem sei die Einzelfallbetrachtung wichtig: „Die Wirtschaftlichkeit ist auf jeden Fall nachzuweisen und viele Projekte müssen sich in

der Betriebsphase erst noch bewähren“, wusste Engel zu berichten. Johannes Ortner von der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg erörterte das Genossenschaftsmodell PSG. Es setze einen Standortentwicklungsprozess in Gang, in dessen Verlauf sich die Vorarlberger Gemeinden mit eigenen Stärken und Schwächen auseinandersetzen und parteiübergreifend wichtige Handlungsfelder in Angriff nehmen sollen. Zu diesen zählte das Vorstandsmitglied professionelles Flächenmanagement und verbesserte Rahmenbedingungen für die Ansiedlung von Betrieben.

Einigkeit über Reformbedarf im Gesundheitssystem
Die Finanzierbarkeit des Gesundheitssystems lasse sich nur durch beherzte Strukturreformen sicherstellen, so der Tenor der Referenten im Themenblock „Neue Strukturen im Gesundheitswesen“. Die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion mit Gesundheitsexperten und Politikern zur Modellregion Vorarlberg waren sich zudem einig, dass die vom Land Vorarlberg angeregte Initiative hier ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung sei. Das Land strebt an, die diversen Versicherungsträger in einer Länderkasse zusammenzuführen und ein System zu etablieren, das nur noch zwischen ambulanter und stationärer Versorgung unterscheidet. Hierdurch ließen sich Doppelgleisigkeit bei den Zuständigkeiten und uneinheitliche Abrechnungssysteme beseitigen und letztendlich Kosten reduzieren. Der Gesundheitsökonom Ernest Pichlbauer beklagte ebenfalls die existierende Fragmentierung der Kompetenzen und viele Schnittstellen zwischen einzelnen Sektoren, was unnötig Kosten in die Höhe treibe. Das Patientenwohl müsse im Fokus stehen, nicht der Selbsterhalt des tradierten Systems. Auch der Geschäftsführer der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft, Gerald Fleisch, plädierte in seinem Vortrag für eine bessere Koordination zwischen Ambulanzen und niedergelassenen Ärzten. Bei der Neustrukturierung der heimischen Spitäler setzt Fleisch im Sinne von Kostenstabilität und Einsparungen zudem darauf, die Basisversorgung in den einzelnen Regionen zu gewährleisten, während Schwerpunkte und Disziplinen an einzelnen Standorten zusammengefasst werden.

12 DIE WIRTSCHAFT Freitag, 9. Dezember 2011

SERVICE

Wirtschaftsförderungen des Landes Vorarlberg:

05522/305 Dw.

Vorarlberg unterstützt Ihre Pläne!
Unternehmerische Investitionen müssen finanziert werden. Durch gezielte Förderungen greift die öffentliche Hand helfend ein. Das Land Vorarlberg unterstützt heimische Unternehmer in den verschiedensten Bereichen.

Rechtsservice

1122 1133 1144 1155

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ie wichtigsten Förderungen des Landes Vorarlberg im Überblick:

bindung mit einer erstmaligen, ausländischen Markterschließung. Und zwar mit einem Zuschuss in

vestitionen zwischen €25.000 und € 250.000 gibt es einen 10%igen Zuschuss.

Dr. Werner Fellner Andrea Fend Mag. Sebastian Knall Dr. Christoph Jenny (Leiter) Dr. Markus Kecht Andrea Monschein Christl Sandholzer-Marte Mag. Christian Sailer Damaris Hann Recht 05522/305-1122 Fax 05522/305- 119

Kleingewerbeförderung
Investitionen kleiner Unternehmen werden unter gewissen Voraussetzungen für Investitionen zwischen € 25.000 und € 100.000 mit einem einmaligen Zuschuss von 7,5 % bzw. 10 % unterstützt.

Aktion zur Stärkung der Wirtschaftsstruktur
Durch diese Förderaktion werden ausschließlich Vorarlberger Produktionsbetriebe und produktionsnahe Dienstleistungsunternehmen gefördert. Grundsätzlich wird die Förderung in Form eines Zuschusses in Höhe von 2 % p.a. auf die Dauer von fünf Jahren gewährt. Werden zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, gibt es statt des jährlichen Zuschusses einen Einmalzuschuss in Höhe von 10 % bei max. förderbaren Kosten von € 750.000,--.

„Mit gezielten Förderungen unterstützt das Land Vorarlberg unternehmerische Vorhaben.“
Dr. Heike Müller, Förderservice der WKV

Beratungsförderung
Oft ist es nützlich, sich von Experten beraten zu lassen. Es werden Zuschüsse für externe Beratungsleistungen gewährt, die in Zusammenhang mit neuen Technologien und Prozessen, Marktstrategien oder einer strategische Unternehmensplanung stehen.

Förderservice
Dr. Heike Müller Förderung 05522/305-1133 Fax 05522/305- 119

Gründerservice
Mag. Miriam Bitschnau Mag.(FH) Manuel Zelzer Peter Flatscher Nadine Sonderegger Mag. Christoph Mathis (Leiter) Melanie Hefel Telefon 05522/305-1144 Fax 05522/305- 108

Jungunternehmerförderung
Höhe von 30 %, maximal jedoch mit EUR 20.000 für 2 Jahre. Der Start in die Selbständigkeit ist oft mit finanziellen Risiken verbunden. Das Land Vorarlberg gewährt Jungunternehmern für Investitionen zwischen € 10.000 und € 50.000 eine Starthilfe in Höhe von 10 %.

Tourismusförderung
Auch Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe erhalten vom Land eine Unterstützung, wenn sie in ihren Betrieb investieren. Für In-

Nachfolgeservice
Mag. Christoph Mathis Telefon 05522/305-1155 Fax 05522/305- 108

Wir helfen Ihnen

Mehr Informationen
Dr. Heike Müller Förderservice der Wirtschaftskammer Vorarlberg, T 05522-305-1133, E mueller.heike@wkv.at, www.wko.at/vlbg/foerderservice

Internationalisierung
Um Unternehmen den Schritt ins Ausland zu erleichtern, fördert das Land Vorarlberg externe und interne Projektleistungen in Ver-

Die Vergabe von Fördergeldern ist allerdings immer an gewisse Voraussetzungen geknüpft. Erkundigen Sie sich daher rechtzeitig beim Förderservice der Wirtschaftskammer - und zwar bevor Sie investieren. Förderanträge müssen immer im Vorhinein gestellt werden. Danach ist es zu spät.

Service im Internet
wko.at/vlbg wko.at/vlbg/gruenderservice wko.at/foerderungen wko.at/nachfolgeservice

Freitag, 9. Dezember 2011 DIE WIRTSCHAFT 13

Sie haben es in der Hand.
Wissen Ist Für Immer.
Der Europäische Computerführerschein (ECDL)
Komplettausbildung inklusive Zertifizierungsmöglichkeit Der ECDL bescheinigt Ihnen umfassende praktische und theoretische Kenntnisse der Microsoft Office-Produkte. Ziel Umfassende und praxisorientierte Vorbereitung auf das internationale Zertifikat. Zielgruppe EDV Einsteiger/innen, Büroumsteiger/innen und Wiedereinsteiger/innen Hinweis Für Neueinsteiger/innen empfehlen wir den Kurs „PC-Einsteiger/innen" als Vorbereitung auf diesen Kurs. Die Kosten werden angerechnet! Inhalt Modul 1: Grundlagen der Informationstechnologie Modul 2: EDV-Einführung mit Windows 7 Modul 3: Word Grundlagen Modul 4: Excel Grundlagen Modul 5: Access Grundlagen Modul 6: PowerPoint Modul 7: Outlook, Internet Prüfung Vorbereitung auf die 7 ECDL Prüfungen Beitrag: € 1.460,- (inkl. Skills-Card und 7 Tests im Gesamtwert von € 197,-) eLearning: € 1.278,Dauer: 112 Stunden Ort: WIFI Dornbirn Termin 9.1. – 12.3.2012 Mo + Do 8:00 – 16:00 Uhr Kursnummer: 80110.03 Infos bei Tatjana Gasser T 05572/3894-462 E gasser.tatjana@vlbg.wifi.at

Family Support piccolo® Kinderbetreuungskurs
Qualifizierung zur Kinderbetreuung gem. § 34 Abs. 9 des Einkommenssteuergesetzes für Personen über 21 Jahre Ziel Sie bauen eine liebevolle Beziehung zum betreuten Kind auf. n Sie helfen mit, ein Kind in seiner Entwicklung zu fördern und Verhaltensauffälligkeiten vorzubeugen. n Sie respektieren die Eltern als die Personen, die Ihnen ihr Kind anvertrauen. n Sie ermöglichen es Eltern, ihre Dienste steuerlich absetzen zu können.
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English for Sales and Purchasing
Sprachlevel B2 Ihr Nutzen Sie lernen, selbstbewusst und erfolgreich mit Kunden und Lieferanten auf Englisch zu kommunizieren. Inhalt Giving and taking orders n Building relationships n Assessing client needs n Discussing offers and benefits n Client documentation n Effective selling n Tenders and negotiations n Contact at trade fairs n Visiting clients and suppliers n Customer care and after sales
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Fachausbildung von Fachkräften für die Arbeitssicherheit
Teilnehmer/innen Sicherheitsvertrauenspersonen, Anwärter/innen zur betriebsinternen Sicherheitsfachkraft, Brandschutztechniker/innen, Sachverständige… Voraussetzungen Werkmeister/in mit Praxis, Meister/in, Absolventen und Absolventinnen einer höheren technischen Lehranstalt oder Universität bzw. gleiche Qualifikationen. Bei Interessent/innen ohne Matura oder obigen Voraussetzungen bitten wir um tel. Rücksprache mit dem Kursleiter Herrn DI Doppler (Gerichtlich beeideter und Zertifizierter Sachverständiger für den Arbeitsschutz, T 0676/4643925). Inhalt Einführung und Grundlagen der Arbeitssicherheit n Rechtliche Grundlagen n Grundsätze der Organisation und Methoden des betrieblichen Arbeitnehmer/innenschutzes n Sicherheit von Arbeitssystemen n Ergonomie, Schadstoffe n Einbindung sicherheitstechnischer Erkenntnisse in die betrieblichen Entscheidungen n Kosten-Nutzen-Analyse n Psychologische Grundlagen des Arbeitnehmer/innenschutzes
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Inhalt entwicklungspsychologische Grundlagen n Bindungstheorie n Kommunikation mit Baby/Kleinkind/Kind n Kommunikation und Vereinbarungen mit den Eltern des Kindes n praktisches Erziehungstraining n Grundhaltungen liebevoller Erziehung n spezielle Themen wie Schlafen, Ernährung, Sicherheit im Haushalt…
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Voraussetzungen Ab Sprachlevel B2, Einstufungstest unter www.wifi.at/sprachentests Kursleitung: Penelope Robertson Beitrag: € 346,- + Buch Dauer: 24 Stunden Ort: WIFI Dornbirn Termin 13.1. – 17.2.2012 Fr 18:00 – 22:00 Uhr Kursnummer: 15154.03 Infos bei Eva Schönherr T 05572/3894-472 E schoenherr.eva@vlbg.wifi.at

Gesetzlicher Hintergrund Kinderbetreuung kann nach einem Erlass des Finanzministeriums steuerlich abgesetzt werden. Dafür muss sich die betreuende Person pädagogisch qualifizieren und eine einschlägige Qualifikation im Umfang von mindestens 8 Stunden (unter 21 Jahren: mindestens 16 Stunden) an einer staatlich anerkannten Bildungsinstitution absolvieren. Referentin: MMag. Manuela Oberlechner Beitrag: € 149,Dauer: 8 Stunden Ort: WIFI Dornbirn Termin 1.2.2012 Mi 9:00 – 17:00 Uhr Kursnummer: 13112.03 Infos bei Susanne Söllner, B.A. T 05572/3894-459 E soellner.susanne@vlbg.wifi.at

Lehrgangsleitung: (gem. § 4 BGBI 277/95) DI Bernd Doppler Beitrag: € 3.550,Dauer: ca. 280 Stunden Ort: WIFI Dornbirn, Praxis extern Termin 18.1. – 7.7.2012 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 61102.03 Infos bei Martina Köb T 05572/3894-469 E koeb.martina@vlbg.wifi.at

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14 DIE WIRTSCHAFT Freitag, 9. Dezember 2011

WIFI Vorarlberg

Freitag, 9. Dezember 2011 DIE WIRTSCHAFT 15

Unternehmer der Woche folgt nachmittags

GELBE SEITEN

18 DIE WIRTSCHAFT Freitag, 9. Dezember 2011

GELBE SEITEN

Freitag, 9. Dezember 2011 DIE WIRTSCHAFT 19

GELBE SEITEN

20 DIE WIRTSCHAFT Freitag, 9. Dezember 2011

SOZIALPOLITIK/BRANCHEN

SVA-Selbstbehalt vor Halbierung
Durchbruch in den Verhandlungen zwischen der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) und Ärztekammer: Ab Jänner kommt ein neues Vorsorgemodell zur Anwendung, das den Unternehmern künftig bares Geld spart.

VORARLBERGER BESTSELLER

Belletristik
1 Umberto Eco: DER FRIEDHOF IN PRAG; Hanser 2 Charlotte Roche: SCHOSSGEBETE; Piper 3 Jo Nesbø: DIE LARVE; Ullstein 4 Christian Mähr: DAS UNSAGBAR GUTE; Deuticke 5 Edmund de Wal: DER HASE MIT DEN BERNSTEIN- AUGEN; Zsolnay 6 Arno Geiger: DER ALTE KÖNIG IN SEINEM EXIL; Hanser 7 Cecelia Ahern: EIN MOMENT FÜRS LEBEN; Krueger 8 Michael Köhlmeier: SONNTAGSKIND; Deuticke 9 Mario Vargas Llosa DER TRAUM DES KELTEN Suhrkamp 10 P.C. + Kristin Cast: GEWECKT; Fischer

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er Besuch beim Arzt wird vielen gewerblich Versicherten künftig vielleicht ein wenig mehr Freude machen. Denn ab 1. Jänner 2012 kommt ein neues Modell zur Anwendung, das den Einsatz für die eigene Gesundheit belohnt. Konkret wird es zwei Programme für Unternehmer geben: „Gesundheit erhalten“ und „Gesundheit verbessern“. In der Praxis bedeutet das: Der Versicherte macht bei seinem Haus- oder Vertrauensarzt eine Vorsorgeuntersuchung und legt mit ihm gemeinsam seine Gesundheitsziele für die kommenden Monate bzw. Jahre fest. Für diese Ziele sind fünf Parameter wichtig: Blutdruck, Gewicht, Bewegung, Tabak- sowie Alkoholkonsum. Ein Beispiel: Menschen mit

Übergewicht vereinbaren mit ihrem Arzt, bis wann sie wie viel loswerden wollen - und bekommen durch den Arzt eine Beratung, wie dieses Ziel am besten erreicht wird. Ein halbes Jahr später folgt der „Recall” - also eine neuerliche Untersuchung, die die Zielerreichung feststellt. Wer erfolgreich war, stellt einen Antrag bei der SVA auf Halbierung des Selbstbehalts auf 10 Prozent. Ab dem Folgemonat gilt der neue Tarif.

Leitl: Vorzeichen ändern
Eine Grundsatzeinigung zu diesem Modell wurde bereits im Juni letzten Jahres vereinbart - nach dem Konflikt zwischen SVA und Ärztekammer, der im vorübergehenden vertragslosen Zustand gegipfelt war. Die konkrete Umsetzung wurde nun

geregelt. „Wenn zwei sich einigen, freut sich der Dritte”, sagte dazu SVA-Obmann Christoph Leitl bei der Vorstellung des neuen Programms mit Ärztekammer-Chef Walter Dorner. „Wir schaffen damit ein völlig neues Anreizsystem, bei dem Versicherte an der Beseitigung von Risikofaktoren aktiv mitwirken können“, so Leitl. Dorner zeigte sich überzeugt, dass damit der Arzt als Gesundheitscoach gestärkt und das Modell Schule machen wird. Die Halbierung des Selbstbehalts wird für die Leistungen von Vertragsärzten gelten. Vorsorgeuntersuchungen kann man aber auch bei Wahlärzten machen. Die SVA rechnet damit, dass sich die Versicherten allein im nächsten Jahr in Summe 2,5 Millionen Euro ersparen.

Sachbücher
1 Hugo Portisch: WAS JETZT; Ecowin 2 Walter Isaacson: STEVE JOBS; Bertelsmann 3 GUINNESS WORLD RECORDS 2012; Bibliographisches Institut 4 Markus Barnay: VORARLBERG: VOM ERSTEN WELTKRIEG BIS ZUR GEGENWART Haymon 5 Rita Bertolini: LANDPARTIE; Bertolini 6 Susanne Emerich (Hg): HÄTTE ICH NICHT EINE INNERE KRAFT; Tyrolia 7 Hubert Gaisbauer: RUHIG UND FROH LEBE ICH WEITER; Wiener Dom Verlag 8 Philipp Blom: BÖSE PHILOSOPHEN; Hanser 9 Alfons Schuhbeck: MEINE REISE IN DIE WELT DER GEWÜRZE; ZS Verlag 10 Robert Pfaller; WOFÜR ES SICH ZU LEBEN LOHNT; S. Fischer

Netzwerken zwischen gusseisernen Juwelen

Z

u einer Netzwerkveranstaltung im besonderen Rahmen lud die Fachgruppe der Handelsagenten ein. Ziel war die Privatsammlung an auserlesenen 2- und 4rädrigen Besonderheiten des AlplaBegründers Alwin Lehner. Alpla ist einer der globalen Big Player im Verpackungsbereich. Vom Stammhaus in Hard werden die Geschicke von zwischenzeitlich weltweit 139 Werken mit knapp 15.000 MitarbeiterInnen und einem Umsatz von nahe 3 Milliarden Euro geleitet. Alpla hat auf Grund der Technologieführerschaft im Bereich von Kunststoffflaschen weltweit in jedem Haushalt Einzug gehalten. Procter & Gamble, Coca Cola, Unilever, Nestle etc. sind die Hauptkunden, denen an ihren weltweiten Niederlassungen Inhouse-Lösungen angeboten werden. Dem Firmengründer und Tüftler

Alwin Lehner ist für seinen „Ruhestand“ nach einem Leben im Hightech-Bereich der Wunsch und Traum nach einfacher Technik und Schwermetall wahr geworden. Nach der Restauration eines alten Traktors in Zusammenarbeit mit einem ebenfalls zwischenzeitlich pensionierten Entwicklungs-Mitarbeiter der ersten Stunde entstand eine komplette Sammlung sämtlicher jemals hergestellter Modelle der raren LanzBulldog-Traktoren. Dazu zahllose Indian- und Harley-Davidson-Motorräder und einige Mercedes-Pretiosen. Verblüfft und begeistert zeigten sich die teilnehmenden Handelsvertreter, wie aus scheinbar undefinierbaren Haufen von Schrott fahrbereite Schmuckstücke in neuwertigem Zustand entstehen können. Hier zeigte sich auch, dass nur, wer mit ganzem Herzen für eine Idee und ein

Ziel arbeitet, überdurchschnittlich erfolgreich sein kann. Wilfried Stadelmann, der Wegbegleiter des Sammlers, konnte mit viel Insiderwissen über die Firmengeschichte und -strategien fesseln und reichlich Gesprächsstoff für den Ausklang dieses „HV-Treffs“ liefern.

Teilnehmende Buchhandlungen:
Buchhandlungen Brunner, Bregenz, Dornbirn, Höchst und Lustenau; Buchhandlung Cervantes & Co Buch und Wein, Feldkirch; Buchhandlung DAS BUCH, Dornbirn; Buchhandlung Eggler, Feldkirch; Buchhandlung Lingenhöle, Bregenz; Buchhandlung M&M, Maria Dünser, Klaus. Erstellungszeitraum: November 2011

FGO Peter Amann konnte zu einem beeindruckenden „HV-Treff“ begrüßen – in der Oldtimersammlung von Alpla-Gründer Alwin Lehner in Hard.

Freitag, 9. Dezember 2011 DIE WIRTSCHAFT 21

AKTION
AUSGEZEICHNET!

Kleinbetriebe (bis 10 Beschäftigte)
Architekturbüro Nikolussi Hänsler ZT OG; Bludenz C3 - IT Service GmbH; Bregenz HAK-Café/Verpflegungsservice; Bregenz ikp Vorarlberg PR & Lobbying GmbH; Dornbirn Ingrid, Haus des Haares; Hohenems Kurt Micheluzzi GmbH & Co KG, Cocolori und Die Hochzeitsfeen; Bregenz Media Team Kommunikationsberatung; Röthis Monacor Electronic Vertriebs-GmbH; Muntlix Piepmatz Gebraucht- & Neuwarenhandel für Kinder; Feldkirch Rechtsanwaltskanzlei Kinz; Bregenz

Mittelgroße Betriebe (11 bis 100 Beschäftigte)
3P Geotechnik ZT GmbH; Bregenz BayWa Vorarlberg Handels GmbH; Lauterach Buchdruckerei Lustenau GmbH; Lustenau Consolidate Software GmbH & Co KG; Dornbirn drexel und weiss energieeffiziente haustechniksysteme GmbH; Wolfurt ENJO International GmbH; Altach Gasthof Hotel Post; Au Glatz Stempel GmbH; Bregenz Harder Sport- und Freizeitanlagen BetriebsgesmbH; Hard Josef Feuerstein Ges.m.b.H. & Co. KG.; Nüziders Kur- und Sporthotel Post GmbH & Co KG; Bezau Meier Verpackungen GmbH; Hohenems Müller Bau GmbH & Co KG; Altach Niggbus GmbH; Rankweil Raiffeisenbank Walgau-Großwalsertal reg. Gen.mbH; Nenzing Rehaklinik Montafon Betriebs-GmbH; Schruns Thurnher Druckerei GmbH; Rankweil Walser KG; Meiningen
LR Greti Schmid mit Martin Dechand (ikp Vorarlberg PR & Lobbying GmbH) und den Töchtern Julia und Maja.

58 familienfreundliche Betriebe ausgezeichnet
Schon zum achten Mal seit 1998 wurden heuer Vorarlbergs „Ausgezeichnete familienfreundliche Betriebe“ gekürt. Erfreulich: Immer mehr Unternehmen erkennen den Wert familienfreundlicher Maßnahmen.

Großbetriebe (ab 101 Beschäftigte)
Carcoustics Austria Ges.mbH; Klaus Dorf-Installationstechnik GmbH; Götzis Dornbirner Sparkasse Bank AG; Dornbirn Etiketten CARINI GmbH; Lustenau INHAUS Handels GmbH; Hohenems InterSky Luffahrt GmbH & Seewald Leasing GmbH; Bregenz Julius Blum GmbH, Beschlägefabrik; Höchst OMICRON electronic GmbH; Klaus Raiffeisenlandesbank Vorarlberg; Bregenz Rhomberg Bau GmbH; Bregenz Sparkasse Bregenz Bank AG; Bregenz Sutterlüty Handels GmbH; Egg Versluis Restaurant GmbH; Rankweil Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG; Bregenz

L

Öffentlichrechtliche Institutionen
Arbeitsmarktservice Vorarlberg; Bregenz Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, Landesstelle Vorarlberg; Feldkirch Vorarlberger Gebietskrankenkasse; Dornbirn.

andesrätin Greti Schmid überreichte am Donnerstag, 1. Dezember 2011, im Landhaus die Zertifikate an 58 Betriebe – fast doppelt so viele wie bei der letzten Auszeichnung vor zwei Jahren. „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist in der modernen Arbeitswelt ein wichtiger Faktor. Wenn Job und Familienleben in Einklang gebracht werden können, dann zahlt sich das für alle aus – für den Arbeitgeber und für die Beschäftigten“, sagte Landesrätin Schmid. Dass sich immer mehr Vorarlberger Betriebe mit konkreten Taten und Leistungen zu einer familienfreundlichen Unternehmenskultur bekennen, sei ein starkes Signal. „Unternehmen mit dem Gütesiegel 'Ausgezeichneter familienfreundlicher Betrieb' bieten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beste Rahmenbedingungen für Erwerbstätigkeit

und ein erfülltes Familienleben“, so Schmid. Fast 60 Prozent der am Bewerb teilnehmenden Betriebe waren heuer das erste Mal dabei. Insgesamt arbeiten fast 11.000 Menschen in Vorarlberg in einem Unternehmen, welches das Gütesiegel „Ausgezeichneter familienfreundlicher Betrieb 2011“ trägt. Die Auszeichnung wurde in fünf Kategorien verliehen.

AUSZEICHNUNG

Non-Profit-Unternehmen
aqua mühle frastanz soziale Dienste gGmbH; Frastanz Arbeitsinitiative für den Bezirk Feldkirch; Feldkirch Caritas der Diözese FeldkirchIntegra Arbeitsinitiative Regio Bodensee gGmbH; Wolfurt Krankenpflegeverein und Mobiler Hilfsdienst Bludenz; Bludenz Lebensraum Bregenz; Bregenz Mädchenzentrum Amazone; Bregenz SeneCura Sozialzentrum Haus Bludenz gGmbH; Bludenz Sozialzentrum Altach gGmbH; Altach Stiftung Jupident; Schlins Verein Familie & Beruf Vorderland; Röthis Vorarlberger Familienverband; Bregenz Vorarlberger Kinderdorf gemeinnützige GmbH; Bregenz

LR Schmid mit Manuela Nigsch und Johanna Raiser von der Fa. Julius Blum.

22 DIE WIRTSCHAFT Freitag, 9. Dezember 2011

WIFI
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ie Schnelllebigkeit des Marktes verlangt nach hoher Flexibilität - gut durchdachte, strukturierte Prozesse machen dies erst möglich. Ein Prozessmanagement ist Voraussetzung, um Veränderungen proaktiv entgegentreten und diese systematisch ins Unternehmen integrieren zu können. Praxisnah werden die Lehrinhalte von Experten aus der Praxis vermittelt. Das Trainerteam (procon Unternehmensberatung GmbH) verfügt über eine langjährige Beratungserfahrung in der Einführung von Prozessmanagementsystemen. Begleitend wird die für die Zertifizierung auszuarbeitende Projektarbeit erstellt. Das WIFI bietet die Zertifizierung zum/zur Senior Process Manager/in (SPcM) an. Aufgrund der Gestaltung der Zertifizierungsprogramme gemäß EN ISO/IEC 17024 ist dieses Zertifikat ein international anerkannter Nachweis. Modul 1: Grundlagen und Methoden Modul 2: Veränderungen im Unternehmen Modul 3: Prozessmanagement Life-Cycle und Normen

NEUIGKEITEN UND INFORMATIONEN AUS DEM WIFI VORARLBERG.

Wer prozessorientiert denkt, ist anderen einen Schritt voraus
WIFI-Zertifizierung zum Senior Process Manager/in.

WIFI VORARLBERG

Pneumatik
Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung Teilnehmer: Lehrlinge aus den Lehrberufen Maschinenbautechnik, Maschinenfertigungstechnik, Metalltechnik für Fahrzeugbautechnik, Metallbautechnik und Stahlbautechnik Die Lehrlinge erlernen die elektropneumatischen Grundlagen zur Bewältigung der bei der Lehrabschlussprüfung geforderten Steuerungsaufgaben. Inhalte: Kenntnisse der pneumatischen Komponenten, Erstellung von Pneumatikschemas, Installation und Inbetriebnahme versch. Steuerungsaufgaben. Beitrag: € 195,- Ort: WIFI Dornbirn Termin: 9. + 10.2.2012 (Do 8:00 17:00 Uhr, Fr 8:00 - 12:00 Uhr) Infos bei Eva Kohler: T 05572/3894451, E kohler.eva@vlbg.wifi.at

Senior Process Manager sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt.

Kostenloser Info-Abend: 23.2.2012, 18:00 – 20:00 Uhr WIFI Dornbirn, Anmeldung erforderlich Lehrgang: 22.3. – 5.6.2012 Infos & Anmeldung bei Bianca Stopinski: T 05572/ 3894-453, E stopinski.bianca@vlbg.wifi.at

Ausbildung zum Arbeitssicherheit- und Gesundheitsschutzbeauftragten Ausbildung zum Umweltbeauftragten
Sie erlernen in beiden Lehrgängen das notwendige Wissen, um Führungsprozesse managen zu können. Die Inhalte und Normen werden analysiert und bezüglich ihrer Umsetzung in der Praxis detailliert erläutert. Workshops und Fallbeispiele geben Hilfestellungen bei der Umsetzung. Modul 1 - Management der Führungsprozesse (Grundlagenmodul) Modul 2 - Grundlagen und Rahmenbedingungen Modul 3 - Umsetzung in der betrieblichen Praxis Die Abschlussprüfung besteht aus einer theoretischen (Multiple Choice Test und Fachgespräch) und einer praktischen Prüfung (Projektarbeit/Präsentation). Die Zertifizierung wird von der akkreditierten WIFI Zertifizierungsstelle nach den Anforderungen der EN/ISO/IEC 17024 durchgeführt. Ausbildung zum Arbeitssicherheit- und Gesundheitsschutzbeauftragten ISO 9001/ ISO 14001 und OHSAS 18001 Teilnehmer: Qualitätsbeauftragte, Qualitätsmanager, Personen mit Kenntnissen im Lehrgangsleitung: procon Unternehmensberatung GmbH Beitrag: € 1.985,- +€ 280,- Prüfungsgebühr Dauer: 88 Stunden, Ort: WIFI Dornbirn Infos bei Martina Köb: T 05572/3894-469 E koeb.martina@vlbg.wifi.at Qualitätsmanagement, Sicherheitsmanagement, Gesundheitsmanagement, ISO 9001und Managementsystem-Erfahrung, Umweltbeauftragte, Auditoren, Sicherheitsfachkräfte, Sicherheitsvertrauenspersonen. Termin: 23.2.2012 - 20.4.2012 Ausbildung zum Umweltbeauftragten EMAS Verordnung und ISO 14001 Teilnehmer: Abfallwirtschaftsbeauftragte, Qualitätsbeauftragte, Qualitätsmanager, Personen mit Kenntnissen im Qualitätsmanagement, Arbeitssicherheits- / Gesundheitsmanager, Sicherheitsfachkräfte und Sicherheitsvertrauenspersonen, Personen mit Managementsystem-Erfahrung, Auditoren, Personen, die ein Umweltmanagementsystem implementieren oder warten sollen. Termin: 23.2.2012 - 18.4.2012

Praxisbezogene Werkstoff- und Wärmebehandlung
Teilnehmer: Lehrlinge aus metallverarbeitenden Betrieben, die die Grundlagen der Werkstoff- und Wärmebehandlung kennen lernen wollen. Inhalte: Grundlagen, Werkstoffprüfung, Wärmebehandlung, Laborübungen, Verfahrenstechnik. Beitrag: € 195,- Ort: WIFI Dornbirn/Exkursion Firma Lingenhöle Termin: 9. + 10.2.2012 (Do 8:00 - 17:00 Uhr, Fr 8:00 - 12:00 Uhr) Infos bei Eva Kohler: T 05572/3894451, E kohler.eva@vlbg.wifi.at

Sprachen Betriebswirtschaft Technik Management Branchen WIFI Vorarlberg Unternehmensführung Persönlichkeit EDV Informatik Schule/Ausbildung/Studium. Mehr Infos: www.wifi.at/vlbg

Freitag, 9. Dezember 2011 DIE WIRTSCHAFT 23

AUSSENWIRTSCHAFT

Schweiz: Deklarationspflicht für Holz und Holzprodukte
Neue Vorschriften ab 1. Jänner 2012 sind strenger als EU-Regeln.
Bei Produkten mit Bauteilen aus unterschiedlichen Holzarten müssen Holzart und Holzherkunft dem entsprechenden Bauteil zugeordnet werden. Die Wegleitung gibt folgendes Beispiel: Die Angaben müssen durch Anschrift am Produkt selbst, unmittelbar daneben oder auf seiner Verpackung angegeben werden. Wenn dies aus technischen Gründen nicht zweckmäßig ist, können die Angaben auch am Verkaufsregal oder in Katalogen gemacht werden.

Möglichkeit mit Link zur Holzdatenbank Beine: Eiche; Herkunft: Frankreich, Deutschland Tischplatte: Amerikanischer Nussbaum; Herkunft: Amerika Die wissenschaftlichen Namen können unter https://www.konsum.admin.ch/holzdeklaration/suche/index.html?lang= de abgefragt werden.

Tischlereien
Eine Person, die Kleinserien abgibt (maximal 50 Stück), kann die Konsumenten über Art und Herkunft des Holzes auch mittels eines Geschäftspapiers informieren, das die Offerte begleitet. In diesem Geschäftspapier werden pro Holzart die Herkunftsländer, bezogen auf die Einkäufe des Vorjahres, angegeben.

M

it 1. Jänner 2012 tritt in der Schweiz die Verordnung des Bundesrates über die Deklaration von Holz in Kraft. Grundsätzlich sind Holz und Holzprodukte zu deklarieren, die an Konsumenten abgeben werden. Die Information hat bei AbgaHINWEIS DER AUSSENWIRTSCHAFT

be des Produktes zu erfolgen. Auszuweisen sind die Holzart (Handelsname UND Angabe, die es Konsumenten ermöglicht, den wissenschaftlichen Namen des Holzes zu ermitteln (Link ist in diesem Fall ausreichend)) sowie die Holzherkunft.

Möglichkeit mit wissenschaftlichem Namen Beine: Eiche (Quercus robur) Herkunft: Frankreich, Deutschland Tischplatte: Amerikanischer Nussbaum (Juglnas nigra) Herkunft: Amerika

Infos und Fragen
Bei Fragen zu Details stehen Ihnen die Ansprechpartner der AußenwirtschaftsCenter in Bern (0041-31 305 10 73) und Zürich (0041-44 215 30 40) jederzeit gerne zur Verfügung.

Information zu ungültiger UID-Nummer in Italien
Anfang 2011 wurde das italienische Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UID-Nummer) System geändert. Das bedeutet, dass die italienische MwSt.-Nummer (partita IVA) nicht mehr automatisch als Identifikationsnummer (ID-Nummer) für innergemeinschaftliche Umsätze gilt. Die erforderliche Voraussetzung zur Durchführung von steuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferungen und Erwerben ist die Eintragung in die VIES-Datenbank (auch MIAS-Datei oder MwSt.-Informations-Austausch-System genannt). Somit ist es nun notwendig, dass jeder MwSt.-Nummern-Inhaber in Italien (Ausnahmen siehe unten angeführt) ein Genehmigungsverfahren einleiten muss, um in die genannte Datenbank eingetragen zu werden, was viele italienische Unternehmen bis dato noch nicht veranlasst haben. Ausnahmen: Unternehmen, die ihre Tätigkeit nach dem 31.05.2010 aufgenommen und die entsprechenden Angaben bereits bei Tätigkeitsbeginn gemeldet haben. l Unternehmen, die in den Jahren 2009 und 2010 innergemeinschaftliche Ein- oder Verkäufe getätigt und eine Intrastat-Erklärung abgegeben haben.
l

Bei bereits bestehenden MwSt.-Nummern muss der Antrag an die Agentur für Einnahmen gestellt werden. Dieser wird innerhalb von 30 Tagen angenommen oder abgelehnt. Wenn sich die Agentur nicht innerhalb der Frist meldet, gilt der Antrag als angenommen. Alle MwSt.-Nummern-Inhaber in Italien, die bis 28. Februar 2011 keinen Antrag gestellt hatten, wurden aus der MIAS-Datenbank ausgeschlossen. Diese Firmen müssen die Aufnahme in die aktualisierte MIAS-Datenbank wie oben beschrieben neu beantragen, um weiterhin innergemeinschaftliche Umsätze durchführen zu können. Ohne Eintragung in die MIAS-Datenbank können keine innergemeinschaftlichen Lieferungen ohne MWSt. durchgeführt werden! Einige Finanzämter kommen der Antragsflut nicht nach, wodurch die italienischen UID-Nummern zum Teil als scheinbar ungültig aufscheinen.

24 DIE WIRTSCHAFT Freitag, 9. Dezember 2011

MAGAZIN
Wolfurter Seilbahnhersteller ist weiterhin die klare Nr. 1 auf dem Weltseilbahnmarkt.

6 SEITEN NEUIGKEITEN UND INFORMATIONEN AUS DEN VORARLBERGER UNTERNEHMEN UND INSTITUTIONEN

Doppelmayr Gruppe mit gutem Ergebnis
Erfolgreiche Anstrengungen in Forschung und Entwicklung
Absolutes Qualitätsdenken, Produktinnovationen, Kompetenz und vertrauensvolle Partnerschaft mit Mitarbeitern und Kunden sind die Säulen der Doppelmayr-Unternehmenskultur und Basis für die Technologie- und Innovationsführerschaft des Unternehmens. Beispiele für die dynamische Innovationskraft der Unternehmen der Doppelmayr Gruppe sind u.a. die 3S-Bahnen für die Bundesgartenschau in Koblenz und das Skigebiet Sölden oder die Kombibahn Penken in Mayrhofen. Mit der Penken-Bahn realisierte Doppelmayr erstmals eine Kombination aus 8erSessel- und 10er-Gondelbahn.

NEWS

Zumtobel refinanziert bestehenden Kreditvertrag bis 2016
Die Zumtobel Gruppe hat einen neuen Konsortialkreditvertrag mit einem maximal ausnutzbaren Rahmen von 500 Mio EUR und einer fünfjährigen Laufzeit bis 28. Oktober 2016 abgeschlossen. Der Vertrag wurde bei einem Syndikat von sieben Banken unter Führung der Commerzbank AG, Raiffeisen Bank International AG und der UniCredit Bank Austria AG platziert. Mit diesem neuen Kreditvertrag löst die Zumtobel Gruppe ihren bisherigen Konsortialkreditvertrag über 480 Mio EUR aus dem Jahr 2008 ab, der im Juni 2013 fällig geworden wäre. „Mit diesem neuen Kreditvertrag haben wir uns frühzeitig refinanziert. Damit verfügen wir in Zeiten gestiegener Unsicherheit CFO Mathias Dähn. auf den Kapitalmärkten über die notwendige langfristige finanzielle Sicherheit. Dieser Schritt war aufgrund unserer soliden Finanzkennzahlen und dem erfolgreichen, langfristig ausgerichteten Geschäftsmodell der Zumtobel Gruppe möglich,“ so CFO Mathias Dähn. Mitglieder des Bankensyndikats: Commerzbank AG l Raiffeisen Bank International AG l UniCredit Bank Austria AG l Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft l Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft l SEB AG l Vorarlberger Landes- und Hypothekenbanken Aktiengesellschaft
l

Funifor Bezau, Vorarlberg, Foto: Doppelmayr Gruppe London Cable Car, Fertigstellung 2012, Foto: TFL, Transport for London

Weiterhin positives Ergebnis erwartet
Doppelmayr rechnet für 2011/12 in Europa, Lateinamerika und China mit einer zufriedenstellenden Marktentwicklung. In diesen Märkten und im Bereich der wachsenden Produktgruppen wird zügig in den Aufbau von Know-how, den Ausbau von Kapazitäten und die Stärkung der Marktposition investiert. Da aber der große Preisdruck anhält und eine negative gesamtwirtschaftliche Entwicklung in wichtigen Märkten nicht auszuschließen ist, werden bei Doppelmayr sämtliche Prozesse strategisch ausgerichtet und kontinuierlich optimiert. Die raschen Anpassungen an Veränderungen, eine gute Liquidität, ein stabiler Cashflow sowie die Erhaltung einer hohen Produktivität haben große Priorität. Dank dieser Maßnahmen ist aus heutiger Sicht auch für das Geschäftsjahr 2011/2012 mit einem positiven und zufriedenstellenden Betriebsergebnis zu rechnen.

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ie Doppelmayr Gruppe errichtete im Geschäftsjahr 2010/11 126 Seilbahnen und erzielte einen Jahresumsatz von 618,2 Mio. Euro. Dies bedeutet eine Steigerung um 2,5 %. Damit ist die Doppelmayr Gruppe nach wie vor klarer Weltmarktführer bei Seilbahnsystemen und konnte bis zum heutigen Tag Anlagen für Kunden in 86 Ländern weltweit installieren. Dabei vertraut Doppelmayr auf 2.214 Mitarbeiter in 33 Ländern der Welt, die sich durch absolutes Qualitätsdenken, hohe Innovationskraft und umfangreiche Fachkenntnis aus-

zeichnen. Die Doppelmayr Gruppe ist der einzige Seilbahnhersteller, der alle bekannten Seilbahnsysteme für den Personentransport anbietet und auch realisiert hat. Der Großteil des Umsatzes wird nach wie vor im wichtigsten Markt der Gruppe – Seilbahnen für den Wintertourismus – erwirtschaftet. Aber auch Seilbahnen für den urbanen Raum gewinnen an Bedeutung. Das künftige Potenzial wird in diesem Markt als sehr hoch eingeschätzt. Zudem steigt die Nachfrage nach Doppelmayr Transportsystemen für den industriellen Schüttund Stückguttransport.

Freitag, 9. Dezember 2011 DIE WIRTSCHAFT 25

MAGAZIN Brian Neil Robertson neuer CEO von Identec Solutions
Martin Zumtobel, Vorsitzender der Identec Group freut sich über die Bestellung von Brian Neil Robertson als neuen CEO von Identec Solutions. Der EnglänNeuer CEO: Brian der Robertson kann Neil Robertson. auf eine erfolgreiche 20-jährige Karriere im Technologiesektor zurückblicken, in der er weltweit hochprofitable Märkte entwickelt hat. Bis vor kurzem war Robertson President der DSP Group Inc., einem an der NASDAQ gelisteten Wireless Chip Set Anbieters, bei dem er strategisch dafür verantwortlich zeichnete, die Marktanteile weiter auszubauen. Gleichzeitig war er für die erfolgreiche Integration von einem von der NXP Semiconductors übernommenen Geschäftsbereiche verantwortlich. Robertson folgt auf den langjährigen Vorstand und CEO, Gerhard Schedler, der Ende Jahr aus dem Unternehmen ausscheidet.

Das Montafon einmal neu entdecken

„Tapetenwechsel“ ist im Buchhandel, den Tourismusbüros und Montafoner Museen erhätlich.

„Tapetenwechsel – Ausflüge im Montafon“ heißt eine neue Sammlung von mehr als 40 Ausflugstipps quer durch das Montafon und bietet eine breitgefächerte Palette an Freizeittipps - von Sport, Kultur, Gesundheit, Geschichte, Kurioses über Gemütliches und Spaß für die Familie.

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on Wanderungen, Radausflügen oder Klettermöglichkeiten über Kulturerlebnisse und Einkaufstipps bis hin zu altem Brauchtum, historischen „Leckerbissen“ oder Forscherpfaden für Jung und Alt ist für jeden etwas dabei. Auch Kinder und Familien kommen nicht zu kurz. Die Sammlung ist im Buchhandel, den Touris-

musbüros und Montafoner Museen erhältlich. Aber nicht nur der Inhalt der Sammlung, sondern auch die Verpackung ist neu: Jeder Ausflug ist auf einer eigenen Faltkarte beschrieben, die mit der beigelegten Klarsichthülle gut geschützt mit auf den Weg genommen werden kann. Vier Einlagefächer in der Sammelbox erleichtern das Sortieren der

Karten nach Bedürfnissen und Vorlieben. Piktogramme geben einen Überblick über die Ausflugstipps und lassen beispielsweise erkennen, ob eine Route kinderwagentauglich ist, zu welcher Jahreszeit der Ausflug empfehlenswert ist oder ob Einkehrmöglichkeiten bestehen. Fotos und Landkartenausschnitte ergänzen die Informationen.

AUSZEICHNUNG

EHRUNG

Gaulhofer ehrt langjährige Jubilare
Das Unternehmen Gaulhofer legt großen Wert auf loyale langjährige Mitarbeitende. 4 Mitarbeiter, davon zwei mit 10 Jahren, einer mit 15 Jahren und ein Mitarbeiter mit 25 Jahren Zugehörigkeit, wurden im Werk Mäder anlässlich ihrer Jubiläen geehrt. Geschäftsleiter Helmut König bedankte sich bei den Jubilaren im festlichen Rahmen für ihre langjährige Treue, Mitarbeit und die guten Leistungen, die sie im Laufe der vielen Jahre für Gaulhofer erbracht haben. Die kompetenten Mitarbeiter, bilden die wichtigste Ressource für das Unternehmen, welches rund 500 Mitarbeiter in allen Werken beschäftigt.

Das ganze Team von Bitsche Optik in Bludenz freut sich über den Erfolg. Foto: Bitsche

Ausgezeichnetes Service bei Optik Bitsche
Herausragender Erfolg für das Optik-Team von Bitsche in Bludenz: Bei einer österreichweiten Untersuchung der Kundenfreundlichkeit im Bereich Augenoptik wurde der erste Platz erreicht. Seit vielen Jahren testet die Opticon-Gruppe die Leistungsfähigkeit ihrer Mitgliedsbetriebe, die unter der Marke „augen auf!“ firmieren. Auch heuer wurden im Rahmen der regelmäßigen Mystery-Shopping-Aktion alle 170 Optik- und Hörakustik-Geschäfte Österreichs detailliert unter die Lupe genommen. Wochenlang waren die anonymen Tester in ganz Österreich unterwegs und stellten die Service-Qualitäten sowie das Engagement der 55 Hörakustikstudios und 115 Optik-Geschäfte auf die Probe. „Wir waren bisher bereits zweimal unter den Top Ten und heuer haben wir es ganz an die Spitze geschafft“, freut sich Firmeninhaber Thomas Bitsche.

Geschäftsleiter Helmut König mit den Jubilaren und deren Vorgesetztem.

26 DIE WIRTSCHAFT Freitag, 9. Dezember 2011

MAGAZIN

Vorarlberger Know-how für Tiroler Fachkräfte
Angehende Tiroler Karosseriebautechnik-Meister absolvieren Intensivkurs in der Alberschwender Karosserie Akademie.

VERANSTALTUNG

Oktemberfest bei Haberkorn Ulmer

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das in einem hochmodernen Um5 Anwärter der Meisterklasse feld. Das ist gerade in einer Branche „Karosseriebautechnik“ des wie der Automobilindustrie, die WIFI Innsbruck waren für sich rasant entwickelt, sehr gefragt“, eine Woche in Alberschwende, informiert Wilfried Mennel, Geum dort einen Intensivkurs der Kaschäftsführer der Karosserie Akaderosserie Akademie zu absolvieren. mie. Dieser Vorarlberg-Aufenthalt ist Die Trainer lehrten den 15 angeseit vier Jahren Fixpunkt der drei henden Karosseriebautechnik-MeiMonate dauernden Meisterausbilstern erst die Theorie, beispielsweidung. Damit stellt das WIFI eine Die 15 Tiroler Anwärter auf die Meisterprüfung. Ausbildung auf höchstem Niveau sicher. „Unsere hoch- se in den Bereichen Unfallinstandhaltung, Schadensdiaqualifizierten Trainer vermitteln theoretisches Fachwis- gnose und Crash-Verhalten und überprüften das Erlernsen als auch praktisches Arbeiten am Zielobjekt Auto und te in der Praxis.

180 Vorarlberger Tischler waren der Einladung gefolgt.

Aus S-Immobilien wird vplus
Nach dem Ausstieg der Sparkasse firmiert die ehemalige S-Immobilien GmbH seit kurzem unter dem Namen vplus GmbH am Standort Rhomberg’s Fabrik in Dornbirn. Als Rundum-Anbieter für professionelles, aktives Immobilienmanagement wollen sich die beiden Geschäftsführer, DI (FH) Andrea Moosbrugger und Mag. Markus Eder, mit ihrem Team vor allem an Wohnungseigentumsanlagen, Unternehmen mit umfassendem Immobilienbestand und Investoren richten. Schon jetzt betreut die Gesellschaft 380 Wohnund Gewerbeobjekte in ganz Vorarlberg. „Unser AnDI (FH) Andrea Moosbrugger. spruch ist es, die Häuser unserer Kunden ganz genau zu kennen – und auch tatsächlich vor Ort aktiv zu gestalten, anstatt vom Büro aus zu verwalten“, so Moosbrugger. „Es geht um mehr“, lautet auch der Slogan zum Marktauftritt. Ein besonderes Augenmerk legt vplus auf die Tatsache, dass sich die Immobilie bei gewerblichen aber auch privaten Anlegern immer stärker als Wertanlage manifestiert: „Eben diesen Wert einer Immobilie zu erhalten und ihre Langlebigkeit sicher zu stellen, ist unser Kernanliegen“, so Moosbrugger.

Ein Oktoberfest im November, ein sogenanntes Oktemberfest, konnten die Vorarlberger Tischler in Wolfurt feiern. Neben dem gemütlichen Rahmen hatten die Besucher auch Gelegenheit, die neuesten Entwicklungen auf dem Beschlägesektor kennen zu lernen. Auf Einladung von Haberkorn Ulmer fanden sich 180 Tischler zu einem

Staatspreis für Maischön-Lehrlinge
Schönheitsunternehmen gehört zu den Top Ten Lehrbetrieben Österreichs.

Joachim Leissing und Karl Baliko nahmen den Fassanstich vor.

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aischön Frisör und Kosmetik ist mit dem österreichischen Staatspreis „Beste Lehrbetriebe – Fit for Future“ ausgezeichnet worden. In der Kategorie 20 bis 249 Mitarbeiter zählt das Bregenzerwälder Schönheitsunternehmen zu den Top Ten Lehrbetrieben Österreichs. Maischön beschäftigt in den WK-Präsident Manfred Rein überreicht dem Team den Staatspreis. (Foto: Manfred Barta) beiden Salons in Bregenz und Sulzberg insgesamt zwölf Lehrlinge. „Die Lehrlinge erar- haberin Birgit Nöckl. Bei der Adventfeier im neu gebeiten in einem Rotationssystem alle Bereiche in der stalteten Geschäft in Sulzberg überreichte WK-PräsiPraxis, sie lernen dadurch neben dem Fachlichen auch dent Manfred Rein den Staatspreis an das MaischönSelbstbewusstsein und Persönlichkeitsbildung“, so In- Team.

zünftigen und gemütlichen Abend mit bayrischem Flair ein. Zum Auftakt konnte jeder seine Kräfte beim „Hau den Lukas!“ zeigen. Der Fassanstich mit dem darauffolgenden „o’zapft is“ wurde von Karl Baliko, Landesinnungsmeister der Tischler Vorarlbergs und Joachim Leissing, Mitglied der Geschäftsleitung bei Haberkorn Ulmer durchgeführt. Ralf Andres, Vertriebsleiter Tischler bei Haberkorn Ulmer, zeigte sich über den Ablauf sehr zurfrieden: „Es war die passende Mischung zwischen Information durch unsere Hauptlieferanten und einem gemütlichen Fest, das wir heuer schon zum dritten Mal durchgeführt haben.“

Freitag, 9. Dezember 2011 DIE WIRTSCHAFT 27

MAGAZIN
GASTRONOMIE-EVENT

Alte Schweinerasse, Literatur und Musik
Ein vorzüglich schmeckendes und dunkleres Fleisch als das anderer Rassen liefert das langsamer wachsende und weniger Ferkel werfende Mangaliza-Schwein. Das erfuhren beim speziellen Schlachtfest im Eichenberger Hotel-Restaurant Schönblick von Karlheinz und Monika Hehle zahrleiche Gourmets und Kulturfreunde. Ein opulentes Vorspeisenbuffet und drei an die Tische

VOGEWOSI – Gebot der Stunde: Wohnbedarf sozial verträglich abdecken
Die Nachfrage nach Mietwohnungen steigt stetig an. Diesen Wohnbedarf gilt es sozial verträglich abzudecken. Im Geschäftsjahr 2010 verzeichnete die VOGEWOSI mit 221 fertiggestellten Wohnungen die weitaus stärkste Bautätigkeit in den letzten zehn Jahren.

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Karlheinz Hehle (Mi.) u. sein Kochteam.

servierte Gänge, bei denen drei auf einer Eichenberger Wiese artgerecht gemästete Mangaliza-Schweine auf die Teller kamen, waren ein erster Höhepunkt dieses schönen Abends. Gemäß dem Motto „Speis, Wort und Spiel“ trugen im Laufe des Abends die Autoren Daniela Egger , Wolfgang Mörth und Raimund Jäger eigene Texte vor. Jäger lieferte darüber hinaus eine SprechgesangsDarbietung. Den durch einen hohen Anteil an einfachen ungesättigten sowie Omega 3-Fettsäuren gar nicht einmal so ungesunden „Lardo“Speck, das Rahmgulasch von der Schulter sowie den saftigen Schopfbraten mit knusprigen Keulenschnitten, ließen sich, zur Unterhaltungsmusik von Maria und Otto Jäger, zahlreiche Gäste aus Vorarlberg und dem nahen Ausland schmecken.

er Jahresabschluss 2010, der am 1. Dezember im Rahmen der Generalversammlung der VOGEWOSI vorgelegt wurde, weist einen Bilanzgewinn von 3,37 Mio. Euro auf. „Gewinne sind die Voraussetzung für das erfolgreiche Wirtschaften der VOGEWOSI. Nur so haben wir Finanzierungsmöglichkeiten, die den Bewohnern direkt zugute kommen“, so Geschäftsführer Hans-Peter Lorenz bei der BilanzPressekonferenz. Er unterstreicht damit einmal mehr, dass der gesamte Bilanzgewinn in Neubauund Sanierungsprojekte sowie in neue Grundstücke reinvestiert wird. 2010 verzeichnete die VOGEWOSI so gut wie keine Wohnungsleerstände, Mietausfälle sowie Fluktuation gingen merklich zurück und bei neuen Anlagen gab es jeweils doppelt so viele Bewerbungen wie verfügbare Wohnungen. Diese vier Kennzahlen zeigen, dass sich die soziale Sicherheit auch in unserem Land im Wandel befinde und der wahre Wert einer Wohnung mit hohem Standard und leistbaren Mieten deutlich gestiegen sei, so VOGEWOSI-Aufsichtsratsvorsit-

zender Günter Lampert: „Es ist ein Gebot der Stunde, kostengünstigen Wohnraum für sozial und finanziell schwächere Gruppen zu schaffen und dadurch die Lebensqualität unserer Bewohner zu erhöhen.“ Leistbares Entgelt und Bilanzgewinn sind bei der VOGEWOSI auf die sorgfältige Finanzpolitik, den Weitblick der Gesellschafter und eine optimale Kombination aus öffentlichen Mitteln und zinsgünstigem Eigenkapital zurückzuführen. Die Wohnsituation für sozial schwächere Menschen werde sich

in den nächsten Jahren wohl weiter verschärfen, so Günter Lampert: „Um den gesellschaftlichen Entwicklungen gerecht zu werden, arbeiten wir noch enger mit Land und Kommunen zusammen und erbauen wie bisher dort Wohnungen, wo Bedarf besteht.“ Das Bauvolumen 2011 befindet sich auf ähnlich hohem Niveau wie in den letzten beiden Geschäftsjahren. Dabei fließen rund 24 Mio. Euro in den Bau von 13 neuen Anlagen mit insgesamt 265 Wohnungen und circa sieben Mio. Euro in den Sanierungsbereich.

In Schruns wurde 2010 ein Wohnhaus realisiert, in dem sich neben fünf von der VOGEWOSI verwalteten Einheiten die Wohngemeinschaft „Benjamin“ der Caritas Vorarlberg befindet.

Eine erfolgreiche Zusammenarbeit: Martin Platzgummer (Sägenvier Designkommunikation), Wolfgang Humml, (1zu1 Prototypen), Sigi Ramoser (Sägenvier Designkommunikation), Hannes Hämmerle (1zu1 Prototypen) und Thomas Raggl (Atelier Raggl).

Sägenvier: Zweiter Designpreis für Orientierungssystem

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ie Kommunikationsagentur Sägenvier bekommt für das Orientierungssystem bei 1zu1 Prototypen bereits den zweiten Designpreis. Nach dem European Design Award im Frühjahr freuen sich die Kreativen aus Dornbirn jetzt über einen IIIDaward. Zusätz-

lich ist die Arbeit aktuell für den Deutschen Designpreis 2011 nominiert. Mit dem IIIDaward werden jedes Jahr weltweit die besten Designarbeiten aus dem Bereich Informationsvermittlung ausgezeichnet.

28 DIE WIRTSCHAFT Freitag, 9. Dezember 2011

MAGAZIN

Die „Quadratur der Kommunikation“

Über 100 Fach- und Führungskräfte aus 13 Collini Standorten trafen sich zur Jahrestagung in Hohenems.

NEWS

Volksbank Vorarlberg: Ausgezeichnete Beratung in der Krise

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irigent Martin Kerschbaum und eine Formation des Vorarlberger Symphonieorchesters sorgten mit einer live vorgetragenen Orchesterprobe für einen gleichermaßen ungewöhnlichen wie beeindruckenden Auftakt der diesjährige Collini Jahrestagung. Im Rahmen der heurigen Collini Tagung unter dem Titel „Die Quadratur der Kommunikation“ mit über 100 Fachund Führungskräften aus den 13 Collini Standorten stand das Kommunizieren in ganz unterschiedlichen Facetten im Mittelpunkt. In einem weiteren Impulsreferat ging der bekannte Historiker Wolfgang Meixner unter dem Motto „Sempre schaffa“ auf die durchaus wechselvolle 113jährige Geschichte des Unternehmens Collini ein. Hanno Loewy, Direktor des Jüdischen Museums in Hohenems, sprach schließlich über die Urform aller Kommunikation, das Erzählen. Rund 300 Interessierte lockte am Freitagabend der öffentliche Vortrag des bekannten österreichischen Mathematikers Rudolf Taschner in die übervolle Rudolf Taschner (l.) und Johannes Lusser. Otten Gravour. Er refe-

Collini-Jahrestagung mit über 100 Führungskräften.

Elite Report 2012, Preisverleihung in München (v.l): Dirk Urban (Volksbank Vbg.), Katja Hessel (Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium), Gerhard Hamel (Volksbank Vorarlberg, Vorstandsdirektor), Hans-Kaspar von Schönfels (Elite Report).

rierte zum Thema „Mathematik als Denksprache“: Mathematik ist nützlich. Vordergründig für das Bewältigen unseres Alltags. Darüber hinaus lehrt uns die Mathematik ein tieferes Verständnis unserer Welt. „Wir sind stolz darauf, dass wir immer wieder renommierte Wissenschaftler für Vorträge in Hohenems gewinnen können“, meint dazu Collini Vorstand Johannes Lusser. „Neben der Behandlung von Fachthemen, ist für uns vor allem auch die Auseinandersetzung mit Fragen von gesellschaftspolitischer Relevanz ein wertvoller Aspekt der Jahrestagung.“

Dornbirner Sparkasse ehrt ihre Jubilare
Kontinuität und Sicherheit bietet die Dornbirner Sparkasse nicht nur ihren Kunden, sondern auch ihren Mitarbeitern. Lange Dienstzugehörigkeit ist deshalb der Regelfall. Am 18. November ehrte die Sparkasse ihre Jubilare und bedankte sich für ihr Engagement: Othmar Witzemann und Peter Geiger feierten das 40jährige, Günther Hasenburger, Egon Feurstein, Kurt Ellensohn und Silvia Wolfgang das 35jährige sowie Josef Wurm, Carmen Loretz, Gerlinde Deutsch und Ruth Schurnig-Plangger das 25jährige Dienstjubiläum. Gleichzeitig wurden Renate Geiger, Isolde Hammerschmidt, Helene Böhler, Herbert Giesinger, Ingrid Müller und Werner Spiegel in den Ruhestand verabschiedet. Auch 2011 fand die Ehrung in ganz besonders feierlichen Rahmen im Dornbirner Hotel Krone statt.

Jubilare der Dornbirner Sparkasse 2011.
Foto: Dornbirner Sparkasse Bank AG

Die Volksbank Vorarlberg überzeugte mit ihrer Beratungskompetenz sowohl beim Elite Report 2012 als auch beim diesjährigen Fuchsbriefe-Test. Dabei setzte sie sich in den vergangenen Monaten gegen Banken und unabhängige Vermögensverwalter in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Liechtenstein und Luxemburg durch und erhielt zum dritten Mal in Folge die Bestnote „summa cum laude“. „Unter dem Namen Kompass-Beratung ist die Vermögensverwaltung dieser Bank bekannt. Die Tester waren von der Beratung überzeugt und lobten den Dialog mit den Kunden. Die Verwalter konnten regelmäßig eine überdurchschnittliche Performance erzielen“, heißt es im diesjährigen Elite Report, dem größten Bankentest im deutschsprachigen Raum und Luxemburg. Die Volksbank Vorarlberg wurde auch bei dem vom Wirtschaftsund Finanzverlag „Fuchsbriefe“ durchgeführten Test „Top Berater für die Krise“ aus 100 Vermögensverwaltern in die TopFünf Österreichs gewählt.

Blum ehrte langjährige Mitarbeiter

Beim Höchster Beschlagshersteller Blum setzt man auf Beständigkeit. Das tun auch die Mitarbeiter, wie die Anzahl der Jubilare heuer wieder beweist. Diesmal wurden 73 Jubilare geehrt, die bereits 25 Jahre für Blum im Einsatz sind. 14 halten schon 35 Jahre dem Unternehmen die Treue. Bei einem festlichen Abend bedankte sich Geschäftsführer Herbert Blum bei den Jubilaren und deren Familien, die eine wesentliche Stütze dieser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihrer Arbeit für Blum sind.
Bei Blum ist man stolz auf treue Mitarbeiter: 73 konnten diesmal für ihren Einsatz für das Unternehmen geehrt werden.

Freitag, 9. Dezember 2011 DIE WIRTSCHAFT 29

MAGAZIN
MESSE

Forstner präsentiert Neuheiten auf der Dach & Holz

Mittelschule Nenzing: Schüler realisieren Projekt mit Hilti
Einer der Unterrichtsgrundsätze des Schwerpunktes „Natur und Technik“ an der Mittelschule Nenzing ist es, die Türen der Schule zu öffnen und den Kontakt zu den umliegenden Firmen zu suchen.

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Die KA-TS 1250 ist eine Kompaktanlage zum Richten, Spalten und Ablängen für Blechstärken bis 1,5 mm.

Auch dieses Jahr ist die Forstner Maschinenbau GmbH wieder mit einem großzügigen Messestand und mehreren Ausstellungsmaschinen auf der Dach & Holz in Stuttgart vertreten. Als Spezialist in Sachen Ein- und Mehrfach-Abcoilanlagen für Blechstärken von 0,40 mm bis 2,00 mm präsentiert Forstner eine aktuelle Neuheit auf der diesjährigen Messe. Das einseitig gelagerte Aufwickelgerät AUG 200 ist mit einer Klemmleiste ausgestattet und verfügt über eine Drehmomentregelung. Dieses Gerät ist für Bleche ab 100 mm Breite und einer Blechdicke bis max. 0,75 mm konzipiert. Standardmäßig werden fünf Separierscheiben mitgeliefert. Weitere Ausstellungsstücke sind die in der Branche bestens bekannten und durchwegs bewährten Maschinen für den Bauspengler sowie den Hallen – und Fassadenbauer. Eine Längs- und Querteilanlage MST-AL 1250, ausgestattet mit einer Mehrfachstreifenschere in Kombination mit einer Ablängschere für die Bearbeitung von Blechstärken bis 1mm. Ein einseitig gelagertes Abwickelgerät 2000kg für einfachste Beladung der Blechcoils ergänzt diese Anlage. Eine Richt-, Längsund Querteilanlage KA-TS 1250, ausgestattet mit einer Kompaktanlage (Richten und Spalten) kombiniert mit einer Tafelschere für Blechstärken bis 1,5mm. Mit Hilfe dieser Anlage kann das Material ohne zusätzlichen Platzbedarf auch gerichtet werden, d.h. die Coilkrümmung wird an Ort und Stelle mit der notwendigen Toleranz für die Folgebearbeitung entfernt. In Ergänzung hierzu ein beidseitig gelagertes Abwickelgerät 8000kg für universelle Anwendungen.

ieses Jahr durften vier Schülerinnen und Schüler das Projekt „RoboCup“ mit der Hilti-Berufsausbildung in Thüringen durchführen. Der „RoboCup“ ist ein Bewerb, für den Roboter konstruiert und programmiert werden, die ganz bestimmte Aufgaben zu lösen haben. Mitte November war es soweit: Das Projektteam besuchte die Firma Hilti mit dem Ziel, an den Robotern, die von der „Robotics-Gruppe“ des Vorjahres übernommen wurden, Verbesserungen vorzunehmen. Daniel Luger, Konstruktions-Lehrling aus dem vierten Lehrjahr bei Hilti, leitete die Arbeitsgruppe. Zuerst wurde eine Liste mit Funktionsproblemen, die im Vorjahr aufgetaucht waren und eine mit den neuen Anforderungen an den Roboter, erstellt. „In einem zweiten Schritt begannen wir systematisch mit der Neupla-

Die Projektgruppe der Mittelschule Nenzing zu Besuch bei Hilti.

nung unserer Roboter. Bereits im Vorfeld hatten wir Lösungsansätze ausgearbeitet, die nun gemeinsam mit Daniel konkretisiert oder abgeändert wurden. Das Ergebnis wurde in mehreren Detailskizzen festgehal-

ten“, erklärt Schülerin Sara Mark. Obwohl der Nachmittag anstrengend war und allen sehr viel Konzentration abverlangte, machte die Arbeit Spaß und alle freuen sich auf das Weiterarbeiten mit Daniel.

FEIERLICHKEITEN

Liebherr ehrt 90 Jubilare

Kürzlich konnten 90 MitarbeiterInnen der Liebherr-Werk Nenzing GmbH im Rahmen der traditionellen Jubilar-Feier für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt werden. Geschäftsführer Anton Grass würdigte in seiner Ansprache die hervorragenden Leistungen, die Flexibilität und die Innovationskraft seiner MitarbeiterInnen, die signifikant zu den Erfolgen in den letzten Jahren beigetragen haben. Der Dank galt insgesamt 73 Jubilaren mit 10 Jahren, 9 Jubilaren mit 25 Jahren und 8 Jubilaren mit 35 Jahren Betriebszugehörigkeit. Letztere traten im Gründungsjahr 1976 der Liebherr-Werk Nenzing GmbH bei und feierten somit in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum. Neben den Jubilaren nahmen auch 21 Pensionisten, die heuer den wohlverdienten Ruhestand antraten, an der Jubilar-Feier teil.

30 DIE WIRTSCHAFT Freitag, 9. Dezember 2011

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HARDWARE

Gut besuchter Weihnachtsmarkt
Vergangenes Wochenende lockte der Lustenauer Christkindlemarkt am Kirchplatz Groß und Klein aus den Häusern. Bei angenehmen Temperaturen besuchten mehrere tausend Gäste den dreitägigen Markt mit angeschlossener Krippenausstellung im Herzen der Marktgemeinde. Die insgesamt 35 Stände – großteils von Lustenauer Händlerinnen und Händlern – waren weihnachtlich geschmückt und präsentierten ein traditionell gehaltenes Angebot. Zahlreiche Christbäume und eine stimmungsvolle Beleuchtung brachten

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zusätzlich weihnachtliches Ambiente auf den Platz. Großes Interesse zeigten die Besucher am Handwerk des Glasbläsers Hilmar Zschiedrich, der direkt vor Ort bunte Glaskugeln zauberte (siehe Bild). Außerdem gab es stimmungsvolle Bläserkonzerte des Musikvereins Concordia und zahlreiche Auftritte von verschiedenen Lustenauer Chören. Kinderzelt begeisterte. Das liebevoll dekorierte Kinderzelt war auch heuer wieder ein Highlight am Christkindlemarkt. Unter Anleitung von der CaféKonditorei König konnten die Kleinen ihrer Kreativität freien Lauf lassen und hausgemachte Lebkuchen verzieren. Das Lädili-Team bastelte mit den Kindern festliche Weihnachtsdekoration. Außerdem gab es Schafe zum Streicheln, kostenlose Kutschenfahrten und der Nikolaus besuchte den Markt an allen drei Tagen. Die Volksschulkinder liefen – wie es in Lustenau Tradition ist – mit „Klôôsoscheälla“ durch den Markt. Erstmals wurde heuer vom Frauenbund ein Postamt fürs Christkindle eingerichtet, bei dem die selbst gestalteten Wunschzettel abgestempelt und abgeschickt werden konnten. Verantwortlich für die Organisation des Markts waren Gebhard Hämmerle (Marktgemeinde), Verena Riedl und Sabine Simon (Lustenau Marketing). Tatkräftig unterstützt wurden sie vom Bauhof, den Saalmitarbeitern und Dekorateurin Patricia Hämmerle.

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Impressum
Herausgeber, Medieninhaber (Verleger) Wirtschaftskammer Vorarlberg, Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, Telefon (0 55 22) 305, Fax Dw. 125. – Verantwortlicher Redakteur: Andreas Scalet (email: scalet.andreas@wkv.at), Redaktion: Mag. Herbert Motter, Mag. Hanna Reiner, Mag. Julia Schmid. Drucker: Eugen Ruß Vorarlberger Zeitungsverlag und Druckerei Gesellschaft mbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. – Anzeigenverwaltung: MEDIA TEAM Gesellschaft mbH, Interpark FOCUS 3, 6832 Röthis, Telefon: (0 55 23) 5 23 92, Fax Dw. 9. Dz. Anzeigenpreisliste Nr. 37 gültig. Aufl age 19.400. – Entgeltliche Anzeigen im Textteil sind mit „Werbung“, „Promotion“ oder „Firmenportrait“ gekennzeichnet. Zl. Nr.: 01Z020406 I – Die in „Die Wirtschaft“ - Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg verwendeten personenbezogenen Bezeichnungen gelten jeweils auch in ihrer weiblichen Form.

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Freitag, 9. Dezember 2011 DIE WIRTSCHAFT 31

WERBUNG

Vonblon Wintertechnik im Vormarsch
Mit einem stark vergrößerten Team, dem neu adaptierten Werkstatt-Zubau und weiterer Lagerkapazität startet die Firma Vonblon Maschinen GmbH in den Winter 2011/12.

D

ie Umsatzsteigerung um mehr als 25% gegenüber dem Vorjahr wurde vom Familienunternehmen Vonblon in kürzester Zeit personell und logistisch umgesetzt. Das 20 Mann starke Team hat auch für diesen Winter genügend Aufträge für POLARIS Raupenfahrzeuge gesammelt und kann auch mit neuen Schneefräsen des europäischen Herstellers ELIET aufwarten.

Eliet Snowbob Raupenschneefräse

Polaris Raupenfahrzeuge

POLARIS derzeit als Rückgrat
Vor allem die POLARIS Ranger Fahrzeuge mit Kabinenausstattung, Heizung und Winterraupen bilden derzeit das Rückgrat des gut ausgelasteten Wintergerätebetriebes aus dem Vorarlberger Oberland. Die POLARIS Ranger Winterraupentransporter werden als Hüttentaxis für drei oder sechs Personen genauso genutzt wie von Jägern, Seilbahnen

und Bergrettungsdiensten als AllTerrain Fahrzeuge auf Schnee und im aperen Bereich, dafür wird auch eine Straßentypisierung angeboten. Die POLARIS Fahrzeuge werden zwischenzeitlich im gesamten Alpenraum angeboten. Durch spezielle Aufbauten, ein großes Fahrzeug-, Zubehör- und Ersatzteil-Lager und kurzfristige Serviceintervalle für Kunden, konnte sich die Firma Vonblon Maschinen in den letzten

Jahren einen sehr guten Namen in der Wintergerätetechnik aufbauen.

Die Profi-Schneefräsenpalette bietet Raupenschneefräsen von 7 PS bis 44 PS (Diesel). Auch hier bietet der Wintergerätebetrieb Vonblon ein einzigartiges Programm im Alpenraum: Von YAMATSU über YANMAR und ELIET die besten Hersteller im Programm. Weitere Informationen finden Sie unter: www.vonblon.cc. Gerne verschicken wir auch den neuen Kundenkatalog: Vonblon News, Winterkatalog 2012 (ist auch als Blätterkatalog im Internet einsehbar).

Wintermietprogramm für Profikunden
Vor allem das Wintermietprogramm wird von Profikunden immer mehr in Anspruch genommen, so bietet Vonblon zwischenzeitlich den größten Wintermietpark an POLARIS Raupenquads, Winterfahrzeugen, Motorschlitten und Schneefräsen an.

Kontakt:
VONBLON Maschinen GmbH Landstrasse 28 6714 Nüziders T +43(0)5552 63868 E offi ce@vonblon.cc I www.vonblon.cc

32 DIE WIRTSCHAFT Freitag, 9. Dezember 2011

P. b. b. Erscheinungsort und Verlagspostamt 6800 Feldkirch / Z.Nr.: GZ 02Z031953 M