TRR 100 Bauvorschriften Rohrleitungen aus metallischen Werkstoffen1 2

(bisher ZH 1/624) Ausgabe Mai 1993 in der Fassung vom September 2002

Technische Regeln zur Druckbehälterverordnung – Rohrleitungen –
Die Technischen Regeln zur Druckbehälterverordnung – Rohrleitungen/TRR – enthalten den vom Fachausschuß "Druckbehälter" (FAD) bei der Berufsgenossenschaftlichen Zentrale für Sicherheit und Gesundheit – BGZ – des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften ermittelten Stand der Technik für Werkstoffe, Herstellung, Berechnung, Ausrüstung, Verlegung, Prüfung und Betrieb von Rohrleitungen. Die Technischen Regeln zur Druckbehälterverordnung werden herausgegeben vom Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften e.V., Berufsgenossenschaftliche Zentrale für Sicherheit und Gesundheit – BGZ –, Sankt Augustin.

Vorbemerkung
Die vorliegende TRR 100 “Bauvorschriften – Rohrleitungen aus metallischen Werkstoffen" gilt für die Berechnung, die Konstruktion, den Werkstoff und den Bau von Rohrleitungen nach § 3 Abs. 9 DruckbehV. Bis zum Inkrafttreten einer TRR 001 – Aufbau und Anwendung der TRR sowie einer TRR 002 – Erläuterungen zu Begriffen der Druckbehälterverordnung sind die z.Zt. geltende TRB 001 und TRB 002 sinngemäß auf Rohrleitungen anzuwenden. Die in dieser Technischen Regel beispielhaft angeführten DIN-Normen oder andere Technische Regeln geben an, wie die festgelegten Anforderungen erfüllt werden können. Damit werden andere, mindestens ebenso sichere Lösungen nicht ausgeschlossen, die auch in Normen und Technischen Regeln anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft ihren Niederschlag gefunden haben können.

1 Auf § 4 Absatz 3 der Druckbehälterverordnung wird hingewiesen (EG-Gleichwertigkeitsklausel). 2 Die Verpflichtungen aus der Richtlinie 83/189/EWG des Rates vom 28. März 1983 über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften (ABl. EG Nr. L 109 S. 8), zuletzt geändert durch die Richtlinie 94/10/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. März 1994 (ABl. EG Nr. L 100 S. 30) sind beachtet worden.

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1
1.1

Geltungsbereich
Diese TRR gilt für die Berechnung, die Konstruktion, den Werkstoff und den Bau von Rohrleitungen nach § 3 Abs. 9 DruckbehV aus metallischen Werkstoffen.

2
2.1

Begriffe
Verordnungstext

2.1.1 § 3 Abs. 9
Rohrleitungen im Sinne dieser Verordnung sind Leitungen mit mehr als 0,1 bar Betriebsüberdruck zur Fortleitung brennbarer, ätzender oder giftiger Gase, Dämpfe oder Flüssigkeiten. Zu den Rohrleitungen gehören auch solche Leitungen, die Druckbehälter miteinander oder mit sonstigen der Druckerzeugung dienenden Anlageteilen verbinden. Zu den Rohrleitungen gehören auch deren Ausrüstungsteile.

2.1.2 § 3 Abs. 10
Gase, Dämpfe oder Flüssigkeiten sind brennbar, ätzend oder giftig, wenn sie hochentzündliche, leichtentzündliche, entzündliche, ätzende, sehr giftige oder giftige Stoffe oder Zubereitungen im Sinne von § 3 Nr. 3 des Chemikaliengesetzes sind. Die vorgenannten Begriffsbestimmungen waren bisher im § 3 Nr. 3 Chemikaliengesetz enthalten. Nach der Änderung des Chemikaliengesetzes durch das Erste Gesetz zur Änderung des Chemikaliengesetzes vom 14. März 1990 (BGBI. I S. 521) finden sich diese Begriffe in § 3a Abs. 1 Chemikaliengesetz.

2.1.3 § 3 Abs. 11
Ausrüstungsteile von Rohrleitungen im Sinne dieser Verordnung sind die sicherheitstechnisch erforderlichen Ausrüstungsteile und die dem Betrieb der Rohrleitung dienenden sonstigen Armaturen, Meß- und Regeleinrichtungen, soweit sie die Sicherheit der Rohrleitung oder die Funktion der sicherheitstechnisch erforderlichen Ausrüstungsteile beeinflussen können.

2.2
2.2.1

Erläuterungen
Ein Rohrleitungssystem kann als eine einzige Rohrleitung betrachtet werden, wenn – es von Stoffen gleicher Stoffeigenschaften (brennbar, ätzend, giftig) durchströmt ist und – es über die ganze Ausdehnung für den gleichen zulässigen Betriebsüberdruck vorgesehen ist.

Unterbrechungen durch verschiedene Anlageteile, wie Pumpen, Maschinen, Behälter etc., stehen einer Zusammenfassung zu einer einzigen Rohrleitung nicht entgegen. Ist es z.B. aus organisatorischen Gründen erforderlich oder zweckdienlich, kann eine Rohrleitung in mehrere Abschnitte aufgeteilt werden.

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2.2.2

Oberirdische Rohrleitungen sind solche, die in Räumen oder im Freien ohne Erd- oder Sanddeckung verlegt sind. Dazu zählen auch solche Rohrleitungen, die in nicht verfüllten Gräben oder Kanälen verlegt sind. Erdgedeckte Rohrleitungen sind solche, die ganz oder teilweise mit Erde oder Sand bedeckt sind, und zwar auch dann, wenn sie ganz oder teilweise oberhalb der Erdoberfläche liegen. Unter dem Begriff nach § 30a DruckbehV “Nenndurchmesser D in mm" ist die Nennweite DN nach DIN EN ISO 6708 zu verstehen. Nach dieser Begriffsbestimmung bestehen Rohrleitungen mit einem "Nenndurchmesser D von mehr als 25 mm" aus Rohren größer DN 25 mit einem Außendurchmesser von mehr als 33,7 mm. Kälteanlagen einschließlich Wärmepumpen sind Anlagen, die unter Anwendung von Kältemitteln einem Stoff oder Raum Wärme entziehen und kühlen oder die entzogene Wärme nutzen.

2.2.3

2.2.4

3
3.1 3.2

Allgemeines
Erläuterungen zu Anhang I Abschnitt 4 DruckbehV Rohrleitungen müssen so beschaffen sein, daß sie den auf Grund der vorgesehenen Betriebsweise zu erwartenden mechanischen, chemischen und thermischen Beanspruchungen sicher genügen und dicht bleiben. Sie müssen insbesondere 1. so ausgeführt sein, daß sie den zulässigen Betriebsüberdruck und die zulässige Betriebstemperatur sicher aufnehmen, 2. aus Werkstoffen hergestellt sein, die a) die am fertigen Bauteil erforderlichen mechanischen Eigenschaften haben, b) von dem Beschickungsgut in gefährlicher Weise nicht angegriffen werden und mit diesem keine gefährlichen Verbindungen eingehen, sofern die Werkstoffe dem Beschickungsgut ausgesetzt sind und c) korrosionsbeständig oder gegen Korrosion geschützt sind, sofern sie korrosiven Einflüssen unterliegen, 3. mit den für einen sicheren Betrieb erforderlichen Einrichtungen ausgerüstet sein, die ihrer Aufgabe sicher genügen.

3.2.1 3.3 3.4

Unter korrosiven Einflüssen nach Ziffer 2c) sind hier nur von außen einwirkende zu verstehen. Rohrleitungen müssen so verlegt und betrieben werden, daß Beschäftigte oder Dritte nicht gefährdet werden. Rohrleitungen sind nach dem Stand der Technik auszulegen. Bei Rohrleitungen in Kälteanlagen ist dies insbesondere erfüllt bei Einhaltung der UVV "Kälteanlagen, Wärmepumpen und Kühleinrichtungen" (VBG 20), DIN 8975 Teil 1, 2, 6, 7 und 8, DIN 3158.

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Der Hersteller/Errichter von Rohrleitungen muß die schweißtechnischen Qualitätsanforderungen nach DIN EN 729-3 erfüllen Kommt Fremdpersonal zum Einsatz.2 erfüllen.2 4.de . Es können auch Einrichtungen anderer Stellen.1 Anforderungen an Werkstoffe Anforderungen bei tiefen Temperaturen Bei Temperaturen des Beschickungsgutes unter -10 °C sind zusätzlich zu den Anforderungen der Abschnitte 5.4 4. 5 5.1 und 4. die Erzeugnisse nach einem geeigneten Verfahren herstellen und durch Güteüberwachung mit entsprechenden Aufzeichnungen die sachgemäße Herstellung der Erzeugnisse sowie die Einhaltung der in der Werkstoffspezifikation genannten Anforderungen sicherstellen. um die Rohrleitungsteile sachgemäß verarbeiten und die notwendigen Prüfungen durchführen zu können.3 Werden Fertigungsarbeiten ganz oder teilweise anderen Unternehmen übertragen. es können auch Einrichtungen anderer Stellen. Muttern. Formstücke.1 Anforderungen an Hersteller oder Errichter Anforderungen an Hersteller von Rohrleitungsteilen Der Hersteller von Rohrleitungsteilen. – – – Dies gilt auch für die Hersteller von Vormaterial. . müssen auch diese für die auszuführenden Arbeiten die Bedingungen nach den Abschnitten 4. über sachkundige Personen für das Herstellen und Prüfen der Erzeugnisse verfügen sowie eine Prüfaufsicht für die zerstörungsfreien Prüfungen haben. die die Voraussetzungen erfüllen.2.2. Flansche. Quelle: www. die die Voraussetzungen erfüllen.2 4.5 die Festlegungen des AD-Merkblattes W 10 zu berücksichtigen.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten.2. in Anspruch genommen werden.arbeitssicherheit. Schrauben.2 bis 5. muß – über Einrichtungen für ein sachgemäßes Herstellen und Prüfen der Erzeugnisse verfügen. 4. soweit solche in der Werkstoffspezifikation festgelegt sind. Die Hersteller oder Errichter müssen eigenes verantwortliches Aufsichtspersonal und sachkundige Personen für die Fertigung haben. 4.2. Armaturen oder deren Komponenten. wie Rohre. muß sich der Hersteller oder Errichter von dessen Sachkunde und der sachgerechten Herstellung oder Errichtung überzeugen.1 Anforderungen an Hersteller oder Errichter von Rohrleitungen Die Hersteller oder Errichter müssen über Einrichtungen verfügen.2. in Anspruch genommen werden.

2.2.1. 5.arbeitssicherheit.2. 5. wenn Rohre aus Werkstoffen nach den Abschnitten 5. 5.4 nachgewiesen werden. Löteignung oder Schweißeignung zu stellenden Anforderungen genügen.2. 5. DIN 17 179.1.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten. DIN 17 173. DIN EN 754-2 und DIN EN 755-2.2. 5.1.1 Rohre aus unlegierten oder legierten Stählen: – nahtlose Rohre nach DIN 1629.1 gilt bei den Werkstoffen nach den Abschnitten 5.2 Rohre aus nichtrostenden austenitischen Stählen nach DIN 17 457. so gilt diese entsprechend.2. DIN EN 10208-2.2.1.2.5 Rohre aus sonstigen metallischen Werkstoffen. Quelle: www.2.2. 5. DIN 17 175. wenn ihre Eignung vor deren Verwendung festgestellt worden ist und zwar – für Rohrleitungen nach § 30a (2) und (3) DruckbehV durch den Sachverständigen.2 Abschnitt 5.2. Die Feststellungen können anhand von Prüfungen oder Betriebsbewährungen getroffen werden. wenn auch deren Eignung nach Abschnitt 5.2.de .2. die für geschweißte oder gelötete Rohrleitungen verwendet werden.3 Rohre aus Kupfer nahtlos gezogen nach DIN EN 12449 und Installationsrohre aus Kupfer nahtlos gezogen nach DIN EN 1057.1 bis 5. Wenn die Eignung des Werkstoffes für Druckbehälter festgestellt ist. 5. DIN 17 177. – für Rohrleitungen nach § 30a (1) DruckbehV durch den Hersteller.1. DIN 1628. müssen auch den an die Verarbeitung.1.2.2.1. Werkstoff SF-Cu nach DIN 1787 in den Festigkeitszuständen nach DIN EN 12449. im Gutachten des Sachverständigen angegebenen Anwendungsbereiche verwendet und ihre Güteeigenschaften nach Abschnitt 5.5 im Rahmen der in den Normen und soweit zutreffend der in den AD-Merkblättern der Reihe W angegebenen Grenzen bzw. DIN 1630.1 bis 5. .2.2.2. DIN EN 10208-2.5 miteinbezogen worden ist.1.2 Anforderungen an Werkstoffe für Rohre 5. DIN 17 174.1.2 Ziffer 1 und Ziffer 2a) gelten insbesondere als erfüllt.2. 5.2 Besondere Anforderungen an Rohre für geschweißte oder gelötete Rohrleitungen 5. DIN 17 458 und SEW 400.2. – geschweißte Rohre nach DIN 1626.4 Rohre aus Aluminium nach DIN EN 754-1.1 Werkstoffe für Rohre.3 Sonstige metallische Werkstoffe dürfen für geschweißte oder gelötete Rohrleitungen verwendet werden.4 als erfüllt.1 Werkstoffe Die Anforderungen an die Werkstoffe nach Abschnitt 3.5. DIN 17 178.2.1.

1.arbeitssicherheit. – die nach § 30a (2) und (3) DruckbehV durch den Sachverständigen zu prüfen sind. Als zähe Werkstoffe gelten die Werkstoffe nach den Abschnitten 5.3 Anforderungen an metallische Werkstoffe für Formstücke Wenn beim Versagen eines Formstückes eine Gefährdung eintreten kann.2. abweichend von Abschnitt 5. wenn das Formstück gegenüber der auftretenden Beanspruchung überdimensioniert ist.3.5. Quelle: www. wenn die in den dort erwähnten DINNormen festgelegten Mindestanforderungen an die Bruchdehnung und an die Kerbschlagzähigkeit erfüllt sind.1. In solchen Fällen können jedoch bei Drücken bis 10 bar und Temperaturen bis 200 °C Formstücke aus Gußeisen mit Lamellengraphit verwendet werden.4 Nachweis der Güteeigenschaften 5.1. Dies gilt in der Regel als erfüllt.1.1 bis 5.1 Bei Werkstoffen nach den Abschnitten 5.3 Der Nachweis der Güteeigenschaften für Rohre nach Abschnitt 5.1 bis 5.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten. 5.2.1.2. wenn bei der Berechnung des Formstückes der Sicherheitsbeiwert um den Faktor 1.2.4 genannten Werkstoffnormen oder Werkstoffblatt.2. nach den in den Abschnitten 5.4.5 richtet sich der Prüfumfang nach den Festlegungen bei der Feststellung der Eignung. 5.1 die Inbezugnahme der Gütenachweise in der Dokumentation oder als Gütenachweis die Stempelung mit Werkstoffsorte und Herstellerzeichen bzw.4. – die nach § 30a (1) DruckbehV zu prüfen sind.3.3 Prüfung der Werkstoffe 5.1. mindestens jedoch nach DIN EN 10 204 Abschnitt 2.2 Bei Werkstoffen nach Abschnitt 5.2.3 mit Ausnahme solcher nach AD-Merkblatt W 3/1.2. ist in sinngemäßer Anwendung der AD-Merkblätter der Reihe W zu erbringen.4. wenn die Rohrleitungen durch den Hersteller oder Errichter zu prüfen sind.4 richtet sich der Prüfumfang bei Rohren für Rohrleitungen.5 erhöht wird.2 Bei Rohren mit einem Durchmesser bis DN 100 genügt.de .2. sind Formstücke aus zähem Werkstoff zu verwenden.2. Bei Gasen in flüssigem Zustand ist für das Formstück zäher Werkstoff zu verwenden. nach den AD-Merkblättern der Reihe W.2. bei Kupferrohren nach DIN EN 1057 mit dem Zeichen DIN EN 1057 und dem Gütezeichen. . – die nach § 30a (2) und (3) DruckbehV zu prüfen sind.2. – die nach § 30a (1) DruckbehV durch den Hersteller oder Errichter zu prüfen sind.5 ist entsprechend den Festlegungen in der Feststellung der Eignung zu erbringen. 5. 5.4.2.1 Der Nachweis der Güteeigenschaften bei Rohren für Rohrleitungen. im Einvernehmen mit dem Sachverständigen können bei Rohrleitungen die Anforderungen bezüglich Dokumentation und Kennzeichnung bei der Weiterverarbeitung unter sinngemäßer Anwendung der AD-Merkblätter der Reihen HP und W festgelegt werden.1.1 bis 5. ist nach den Anforderungen in den entsprechenden Normen zu erbringen. 5.2.3.3.2.2.

3.2.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten.3. Formstücke aus Rohren Werkstoffe nach Abschnitt 5. wenn ein Gutachten des Sachverständigen über die Verwendbarkeit vorliegt. 4 und 5 sowie für Formstücke aus Stahlguß nach Abschnitt 5. gilt: Formstücke in Rohrleitungen aus Werkstoffen nach Abschnitt 5.2 auszustellen.In Abhängigkeit von den zu erwartenden betrieblichen Beanspruchungen können auch andere Werkstoffe als den besonderen Anforderungen an die Zähigkeit genügend bezeichnet werden.1 Für Formstücke in Rohrleitungen.3.3. 5. 5. .3.1. Abweichend hiervon genügt bei Formstücken bis DN 100 als Gütenachweis die Stempelung mit Werkstoffsorte und Herstellerzeichen.3. wenn für 1. die nach § 30a (2) und (3) DruckbehV zu prüfen sind.1 Ziffer 1 bis Ziffer 5 sind vom Herstellerwerk zu prüfen. die nach § 30a (1) DruckbehV zu prüfen sind.5 ist sinngemäß anzuwenden. 4.arbeitssicherheit.3. geschmiedete Formstücke aus Werkstoffen nach AD-Merkblatt W 2 und W 13 verwendet werden.1. Formstücke aus Blechen Werkstoffe nach AD-Merkblättern W 1.1 Ziffer 3 gilt die Verarbeitbarkeit und Schweißeignung als nachgewiesen.3 Nachweis der Güteeigenschaften 5. Gußeisen Werkstoffe nach AD-Merkblättern W 3 bzw.2 Ziffer 1 und Ziffer 2a) gelten insbesondere als erfüllt.1.2 Für Formstücke aus Werkstoffen nach Abschnitt 5.3. 2.1.1 Ziffer 1. Quelle: www. Über die Prüfung ist ein Werkszeugnis nach DIN EN 10 204 Abschnitt 2. Auf VdTÜV-Merkblatt 1252 wird hingewiesen. 5.3.3.2 Für Formstücke in Rohrleitungen. 3. W 2 und W 6/1.1.2 Prüfung Formstücke sind nach DIN 2609 unter sinngemäßer Beachtung der AD-Merkblätter der Reihe HP zu prüfen.1.2.1. ist der Nachweis der Güteeigenschaften unter sinngemäßer Anwendung der ADMerkblätter der Reihe W zu erbringen. Formstücke aus Kupferwerkstoffen – – Kapillarlötfittings nach DIN 2856 Rohrbogen aus Kupfer in Verbindung mit AD-Merkblatt W 6/2 oder 5.3.de . W 5. 5. Formstücke aus Stahlguß bzw.3.1 Werkstoffe 5. 2. 5.1 Die Anforderungen an die Werkstoffe nach Abschnitt 3.3 Abschnitt 5. 5.3.

5 ist sinngemäß anzuwenden.1 Anforderungen an Werkstoffe für Schneid. Schrauben und Muttern Die Anforderungen an die Werkstoffe gelten als erfüllt.2 Ziffer 1 und Ziffer 2a gelten für die Gehäuse der Armaturen von Rohrleitungen insbesondere als erfüllt.1 Anforderungen an Werkstoffe für Armaturen Abschnitt 3. Der Nachweis der Güteeigenschaften der einzelnen Bauteile muß mindestens mit Werksbescheinigung 2. Für die Nachweise der Güteeigenschaften gilt Abschnitt 5.3 sinngemäß.2 nach DIN EN 10 204 erfolgen. 5. 3 Anmerkung des Herausgebers: Liegt als Entwurf 8.3.6. . Die Kennzeichnung muß folgende Angaben enthalten: – – – Herstellerkennzeichen Baureihe (Angabe entsprechend DIN 2353) Werkstoffgruppe.2 5. Abschnitt 5. Quelle: www. unter Einbeziehung der Betreibererfahrung nachzuweisen.1. Bei Rohrleitungen nach § 30a (1) hat sich abweichend davon der Hersteller oder Errichter von der Eignung der Werkstoffe zu überzeugen. wenn die AD-Merkblätter W 2.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten.5.2. W 9 und W 13 eingehalten sind.arbeitssicherheit.5 ist sinngemäß anzuwenden.5 5. daß die Verschraubung der DIN 2353 entspricht und die geforderten Werkstoffnachweise vorliegen.92/11. W 7.94 vor.1.und Klemmringverschraubungen Für Schneidringverschraubungen nach DIN 2353 sind Werkstoffe nach DIN 3859 zulässig. W 6/1. W 6/2.de . 45 “Gehäuse von Ausrüstungsteilen"3 verwendet werden oder wenn die Armaturen hinsichtlich Prüfung und Gütenachweis DIN 3230 Teil 5 und Teil 6 entsprechen. Abschnitt 5.4 5.4. Cu-Legierungen oder nichtrostender Stahl verwendet wird.6.2 Für andere Schneidringverschraubungen und für Klemmringverschraubungen ist die Eignung der Werkstoffe im Rahmen einer Bauteilprüfung in Anlehnung an das VdTÜVMerkblatt 1065 oder durch Sachverständigengutachten ggf. 5. wenn Gehäuse nach TRB 801 Nr. sofern nach DIN 3859 Cu.5.6 5. 5.4.5. Der Hersteller der Verschraubung hat durch eine Kennzeichnung zu bestätigen.1 Anforderungen an Werkstoffe für Flansche.2 5.2.

Die überlagerten Beanspruchungen werden nach den in den allgemein anerkannten Regeln der Technik festgelegten Kriterien mit den zulässigen Werten verglichen. Außendruck und Zusatzbelastungen. DIN 2413 Teil 1 und Teil 2 und AD-Merkblätter der Reihe B. z.1 können die Beanspruchungen aus Innendruck.1 Rohre Für Rohre gilt Abschnitt 6. z. Die nachfolgend aufgeführten Punkte gelten im wesentlichen für nicht erdverlegte Rohrleitungen. Ist die Berechnung der Rohrleitung nicht oder nur mit einem nichtvertretbaren Aufwand möglich. wenn das Wanddicken-Durchmesserverhältnis (se – c1 – c2)/da bei p ⋅ S/K nach Anlage 1 mindestens eingehalten wird. Quelle: www.2.2. Die Sicherheitsbeiwerte sind DIN 2413 Teil 1 und Teil 2 bzw.1 bzw.arbeitssicherheit.1 bis 6.B.2. Kappen Bei Rohrbogen nach DIN 2605 Teil 2. im Einzelfall festzulegen. Reduzierstücken nach DIN 2616 Teil 2 und Kappen nach DIN 2617 ist eine Berechnung gegen Innendruck nicht erforderlich. vgl. nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik.2 Rohrbogen. insbesondere unter Berücksichtigung von Innendruck. . Bergsenkungseinflüsse.1.2 Vereinfachte Vorgehensweise Abweichend von Abschnitt 6. zu berechnen. Massenkräften und Temperaturzwängungen zu Lastfällen kombiniert. Die Voraussetzungen von Anlage 1 sind dabei zu beachten. soweit diese die Auslegung der Rohrleitungen wesentlich beeinflussen.2. AD-Merkblatt B 0 zu entnehmen. 6. Formstücke und anderer Bauteile gegen Innenoder Außendruck Der Nachweis für Beanspruchungen aus Innendruck erfolgt nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik. Reduzierstücke. oder durch Berstversuche.de . ANSI B 31.1 gewählt wird. belegt werden. Massenkräften und Temperaturzwängungen vereinfacht jeweils unabhängig von den übrigen Belastungen nach den Abschnitten 6.1 Berechnung Allgemeines Rohre. wie z. oder durch einschlägige Betriebserfahrung.B. ggf.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten. Abschnitt 6. kann die ausreichende Dimensionierung der Rohrleitung auch durch Dehnungsmessung am Bauteil festgestellt. behindertes Dehnverhalten im Erdreich.2. Bei erdverlegten Rohrleitungen sind die erforderlichen Zusatzbetrachtungen. 6. Dabei werden alle maßgeblichen Belastungen. Formstücke und andere Bauteile sind gegen Innendruck. 6. Armaturengehäuse können beispielsweise nach DIN 3840 gegen Innendruck berechnet werden.1 als erfüllt. 6. hinsichtlich Erdauflast.3 erfaßt werden.2.1.2.3.6 6.2. wenn die Anschlußwanddicke der Formstücke entsprechend der erforderlichen Rohrwanddicke se nach Abschnitt 6. AD-Merkblatt S 3/0.1.1 Berechnung der Rohre.B.

3. so daß eine getrennte Behandlung von Innendruck und Massenkräften möglich wird. Dabei wird vorausgesetzt. andere Werkstoffe.1. Bei 90°-Abzweigen und 45°-Abzweigen ist eine Berechnung nicht erforderlich.de . der Anlage 3 enthalten. Bei T-Stücken nach DIN 2615 Teil 1 muß der zulässige Betriebsüberdruck entsprechend dem zulässigen Ausnutzungsgrad dieser T-Stücke gegenüber dem geraden Rohr reduziert werden.1 bzw.2.2. 6.1 ist eine Berechnung der Elastizität nicht erforderlich. I 158 des Deutschen Kupfer-Institutes Stand 02/1990 erfolgen.1 gewählt wird.2. z. wenn das Wanddicken-Durchmesserverhältnis (se – c1 -c2)/da bei p ⋅ S/K mindestens eingehalten ist. Der Nachweis der Zulässigkeit der Stützweiten gilt als erbracht. Die Beurteilung der Elastizität für Cu-Rohre kann auch nach dem DKI-Informationsdruck Nr.2 Festlegung der zulässigen Stützweiten Durch die Festlegung der zulässigen Stützweiten werden die Auswirkungen der Massenkräfte auf die Durchbiegung bzw. I 158 des Deutschen Kupfer-Institutes Stand 02/1990 erfolgen. 6. 6. wenn für die Stahlrohre die Stützweiten nach Tabelle Anlage 2 eingehalten und die Erläuterungen zur Festlegung der Stützweite beachtet werden. Dies wird im Regelfall durch entsprechende Verlegung erreicht.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten. kann die Tabelle Anlage 2 nach den in den Erläuterungen enthaltenen Angaben umgerechnet werden.Bei Rohrbogen nach DIN 2605 Teil 1 und Reduzierstücken nach DIN 2616 Teil 1 muß der zulässige Betriebsüberdruck entsprechend dem zulässigen Ausnutzungsgrad dieser Formstücke gegenüber dem geraden Rohr reduziert werden. Quelle: www.3. daß aufgrund der Verlegung die Torsionsspannungen von untergeordneter Bedeutung sind.1. Die Festlegung der zulässigen Stützweiten für Cu-Rohre kann auch nach dem DKIInformationsdruck Nr.3 Formstücke Bei Formstücken nach DIN EN 1254 Teil 1 und Teil 4 ist eine Berechnung gegen Innendruck nicht erforderlich.3 Elastizitätskontrolle 6. . z.1 Zur Sicherstellung einer ausreichenden Elastizität. muß ein Rohrleitungssystem über ausreichende Möglichkeiten der Biegeverformung oder Torsionsverformung verfügen.2. 6. Bei T-Stücken nach DIN 2615 Teil 2 ist eine Berechnung gegen Innendruck nicht erforderlich. Abschnitt 6. wenn die in dieser Norm angegebenen Betriebsüberdrücke nicht überschritten werden.arbeitssicherheit. Beispiele zur Anwendung von Anlage 3 und Erläuterungen sind auf den Seiten 15ff.2. wenn die Schenkellängen den Bedingungen nach Anlage 3 genügen. wenn die Anschlußwanddicke der Formstücke entsprechend der erforderlichen Rohrwanddicke se nach Abschnitt 6.B. auf die Spannungen begrenzt. Für andere Parameter. bei behinderter Wärmedehnung der Rohrleitung oder bei der Wärmedehnung anschließender Behälter.2. Die Voraussetzungen von Anlage 1 sind dabei zu beachten.2.B.2 Abweichend von Abschnitt 6.

und Rücksprung oder besonderer Dichtungen. daß eine sichere Verbindung und technische Dichtheit gewährleistet sind. Aluminium. Andere Werkstoffe sind entsprechend ihren Eigenschaften sinngemäß zuzuordnen.1 Die Prüfung der Schweißer erfolgt bei Stahl. Flansche mit Nut und Feder oder Vor. z.2. Die Hersteller müssen über sachkundiges Aufsichtspersonal verfügen. Die Schweißaufsicht hat dafür zu sorgen. wie metallarmierte oder Metalldichtungen.2.2 Herstellung und Verlegung Allgemeines Beim Zusammenfügen einer Rohrleitung dürfen die einzelnen Rohre nicht unzulässig beansprucht oder verformt werden. Bei Rohrleitungen für Stoffe mit besonderem Gefahrenpotential.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten.1 Grundsätze für Schweißarbeiten Die Schweißnähte an Rohrleitungen müssen unter Verwendung geeigneter Arbeitsmittel und Zusatzwerkstoffe ausgeführt und so hergestellt sein. Verbindungselemente zwischen einzelnen Rohren müssen so beschaffen sein. daß die üblicherweise angewandten. die die Sicherheit der Rohrleitung beeinträchtigen können. 7.1 gilt als erfüllt.3. Die Aufgaben und die Verantwortung der Schweißaufsicht ergeben sich aus DIN EN 719.2 7. Quelle: www.3 7. z.arbeitssicherheit.oder Warmumformung.1. wenn z. .3 7. die vom Hersteller nachweislich beherrscht werden und die die Gleichmäßigkeit der Schweißnähte gewährleisten.2 ist für Rohrleitungen nach § 30a (2) und (3) DruckbehV dem Sachverständigen durch eine entsprechende Verfahrensprüfung unter sinngemäßer Anwendung von AD-Merkblatt HP 2/1 zu erbringen.3. daß eine einwandfreie Verschweißung gewährleistet ist und Eigenspannungen begrenzt bleiben. Abschnitt 7.1. dem Stand der Technik entsprechenden Regelungen eingehalten werden.2. Richtarbeiten oder durch das Biegen der Rohre. daß Spannungen und Verformungen.2 7.2. die Güteeigenschaften des Werkstoffes nicht unzulässig beeinträchtigt und die einzelnen Rohre so zusammengefügt worden sind.1. Bei der Herstellung von geschweißten Rohrleitungen sind Verfahren anzuwenden. ausgeschlossen sind. Montageanweisungen sind zu beachten. verwendet werden. Die Hersteller dürfen nur geprüfte Schweißer einsetzen.1.2 Der Nachweis über die Erfüllung der Voraussetzungen nach Abschnitt 7. sind diese Forderungen erfüllt. Die Anzahl der Flanschverbindungen ist möglichst gering zu halten. verflüssigten brennbaren Gasen.B. Auf DIN EN 12732 wird hingewiesen. 7.1 7.1 7. Die Kehlnahtprüfstücke können auch aus Blechen angefertigt werden.de .B. Nickel und deren Legierungen nach AD-Merkblatt HP 3. 7.2.B.2.7 7. wenn durch Kalt.

2 stützen. . 7. erfolgt die Feststellung der Eignung durch den Hersteller. in Kombination mit Schweißhilfsstoffen. 11 Einbrandkerbe (Durchlaufend nicht zulässig! Dies gilt auch für Kehlnähte.. Für Schweißzusätze und Schweißhilfsstoffe.2. ggf. 7.arbeitssicherheit.2.1 Die Schweißzusätze.3. Bild B. Abweichend hiervon genügt die Bewertungsgruppe CS nach DIN EN 25817 für die Unregelmäßigkeiten: Nr. Quelle: www.5 Stumpf. d. 13 Nr. 7. Unregelmäßige Ungleichschenkligkeit bei Kehlnähten. 18 Nr.). 16 Nr.2. Zu große Nahtüberhöhung. die durch den Sachverständigen zu prüfen sind.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten.3. Zu große Wurzelüberhöhung.4.2. müssen für die Herstellung von Rohrleitungen geeignet sein.und Kehlnähte als Schweißnähte an drucktragenden Teilen sind so auszuführen. und nach DIN EN 30042 für die Unregelmäßigkeiten Hinsichtlich des inneren Befundes gelten die üblicherweise angewandten.2. muß die Eignung der Schweißzusätze und Schweißhilfsstoffe festgestellt sein.2.B. 7 Nr.3 Für Rohrleitungen. Decklagenunterwölbung.2. Zu große Wurzelüberhöhung. Oberflächenpore. das Schweißgut muß auf die Grundwerkstoffe abgestimmt und die hierfür erforderlichen Güteeigenschaften müssen z.4.2 und 7.2. in einer Schweißzusatzspezifikation festgelegt sein.2.2 Für Rohrleitungen.1. soweit eine solche vorliegt.4 Schweißzusätze und Schweißhilfsstoffe 7.4.7. kann die Eignung für einen bestimmten bzw.4 genügt die Entnahme objektgebundener Arbeitsprüfungen.1. die durch Sachkundige zu prüfen sind. gilt für einen vergleichbaren Anwendungsfall die Eignung als festgestellt. 19 Nr. Kantenversatz h bei beidseitig geschweißten Rundnähten.2.3 bei Rohrleitungen mit einer Nennweite bis DN 150 aus Werkstoffen nach den Abschnitten 5. 7. 21 Nr. für die Betriebsbewährung vorliegt.2.1 bis 5. daß sie hinsichtlich ihres äußeren Befundes der Bewertungsgruppe B nach DIN EN 25817 (Stahl) und DIN EN 30042 (Aluminium) entsprechen. Siehe hierzu auch VdTÜVMerkblatt 1153. 20 Nr. Wurzelrückfall. 7. Er kann sich dabei auf die Eignungsfeststellung nach Abschnitt 7. Für die im VdTÜV-Kennblatt 1000 genannten Schweißzusätze und Schweißhilfsstoffe ist die Eignung innerhalb der dort genannten Anwendungsgrenzen festgestellt.2.4 Abweichend von den Abschnitten 7.4. Nr.2 einhält. daß er die Anforderungen nach Abschnitt 7. 15 Nr. Liegt eine Eignungsfeststellung nicht vor.3 Bei Rohrleitungen nach § 30a (1) DruckbehV hat sich der Hersteller oder Errichter in einer auf den Werkstoff und das Verbindungsverfahren abgestimmten Weise zu vergewissern. dem Stand der Technik entsprechenden Regelungen.3.3.2. gleichartigen Anwendungsfall im Rahmen einer erweiterten Verfahrensprüfung erfolgen.h.de . 19 Zu große Nahtüberhöhung (Kehlnähte).

die durch Falt.oder MSGSchweißverfahren hergestellt sind. bei weniger als 50 % zu vierteln. Werden die Ausführungen der Schweißarbeiten sowie die Schweißer besonders überwacht.oder US-Prüfung – für Rohrleitungen in % der Anzahl der Rundnähte Werkstoffe nach AD-HP 0 Tafel 1 und 2 Gruppe DruckbehV § 30a (1) § 30a (2) + (3) Gr. Tafel 1 Umfang der zerstörungsfreien Prüfung – Röntgen. im Rahmen einer werkstattmäßigen Vorfertigung.4/7/Al 2 10 25 Gr. deren Nähte nach dem Gas. aber einer dieser Werkstoffgruppen zuordenbar sind.2/5.2 aus der Betrachtung gegen Innendruck. 7. Bei Werkstoffen. die in dieser Tafel nicht enthalten.2. z.1/ 6/Al 1 2 10 Gruppe 2/4. bei der Beurteilung nach Abschnitt 6.bzw.arbeitssicherheit. 3/4.B. Bei Rohrleitungen.3 und DVGW-Arbeitsblatt GW 392) sowie Formstücken nach DIN 2856 (siehe Abschnitt 5. Bei abweichenden Maßen ist der Nachweis zu erbringen.1 Abs. Art der zerstörungsfreien Prüfung und die Beurteilung der Befunde werden in Anlehnung an das AD-Merkblatt HP 5.2/ 5. Die Auswahl der zu prüfenden Nähte (Stichproben) erfolgt in Abhängigkeit vom Schwierigkeitsgrad beim Schweißen und in Abhängigkeit vom Schweißverfahren.1 aus der Vergleichsspannung. daß eine einwandfreie Lötung gewährleistet ist.7. daß die Lötverbindungen geeignet sind.6 Rohrleitungen sind nach Tafel 1 zerstörungsfrei zu prüfen.3 7.de . 4) zulässig. Der Ausnutzungsgrad ergibt sich bei der Beurteilung nach Abschnitt 6.1.1 Löten Lötverbindungen an Rohrleitungen müssen unter Verwendung geeigneter Arbeitsmittel als Hartlötverbindungen durch Spaltlötung (Kapillarlötung) so ausgeführt und hergestellt werden. kann im Einvernehmen mit dem Sachverständigen ein Teil der Prüfungen nach Tafel 1 nicht objektgebunden durchgeführt werden. Quelle: www. Hartlötverbindungen durch Spaltlötung sind nur unter Verwendung von Installationsrohren aus Kupfer mit Maßen nach DIN EN 1057 (siehe Abschnitt 5. ist zusätzlich eine Arbeitsprüfung zu entnehmen.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten. Lötverbindungen sind zulässig bis DN 32.3.3 geregelt. .3. Bruch-Proben je Schweißer und Werkstoffgruppe im Umfang nach ADMerkblatt HP 0 zu untersuchen ist.3/Cu 25 100 Bei Ausnutzung der Festigkeitskennwerte von 50-85 % sind die Werte zu halbieren. 1/5. jedoch nicht weniger als 2 %.1/ 5.2. kann der Prüfumfang entsprechend festgelegt werden.1.

3 Der Nachweis der Anforderungen nach Abschnitt 7.2 Die Forderungen nach Abschnitt 7.3. 7.oder Flanschverbindungen ausgeführt.3. wenn bei Rohrleitungen nach § 30a (2) und (3) DruckbehV – für die Lötungen eine Verfahrensprüfung vorliegt. Schneidringverschraubungen dürfen Quelle: www. Die Verfahrensprüfung ist in Anlehnung an VdTÜV-Merkblatt 1160 durchzuführen.arbeitssicherheit. oder wenn im Rahmen der erstmaligen Prüfung an den Lötverbindungen systematische Fehler festgestellt werden.oder Ultraschallprüfung) beträgt bei – – Rohrleitungen nach § 30a (2) + (3) Rohrleitungen nach § 30a (1) 10 % 2% der Lötverbindungen.7. 811 durchgeführt wird und – nur Löter eingesetzt werden.4 Der Nachweis der Anforderungen nach Abschnitt 7. wenn die Durchstrahlungsprüfung nach 8. die Mindest-Überlappungslänge muß das 3fache der Wanddicke. so daß der Spaltfüllgrad (Benetzungsgrad) beurteilbar ist. daß alle erforderlichen Proben entnommen werden können. . 7. Es sollen möglichst wenige lösbare Verbindungen verwendet werden.3.4. daß die Qualifikation von Verfahren und der Löter vorhanden ist. Muffen-. Es ist jedoch darauf zu achten.1 gilt als erbracht.3. Die 2 %ige Prüfung an Rohrleitungen nach § 30a (1) kann nicht objektgebunden erfolgen. Der Benetzungsgrad muß mindestens 80 % der MindestÜberlappungslänge.1 für Hartlöten gelten als erfüllt. Alternativ zu diesen zerstörungsfreien Prüfungen können auch Arbeitsprüfungen im vergleichbaren Umfang objektgebunden im Labor zerstörend oder zerstörungsfrei geprüft werden.1 Verlegung der Rohrleitungen Rohrleitungen sind grundsätzlich oberirdisch. 4 oder 5) erbracht haben. die im Rahmen einer Verfahrensprüfung in Anlehnung an VdTÜV-Merkblatt 1160 ihre Qualifikation nachgewiesen oder diesen Nachweis in Anlehnung an DIN 65 228 (an den Prüfstücken 3.2 des VdTÜVMerkblattes 1160 entsprechend DKI-Werkstoffblatt Nr.3.1. Eine Wiederholungsprüfung ist nach mehr als 6-monatiger Unterbrechung der Tätigkeit als Löter erforderlich.1 gilt als erbracht. Flächenhafte Fehler sind mittels zweier um 90° versetzter Aufnahmen am fertigen Bauteil feststellbar. Art der zerstörungsfreien Prüfung und Beurteilung der Prüfbefunde erfolgt in Anlehnung an AD-Merkblatt HP 5/3.3. außerhalb der Verkehrsbereiche zu verlegen und müssen leicht zugänglich sein. mindestens aber 5 mm betragen. 7. Schraub. wobei Anzahl und Größe der Prüfstücke nach Abschnitt 6 des VdTÜV-Merkblattes 1160 so zu wählen sind. Auf den Warmausziehversuch nach Abschnitt 8.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten.4 7. daß alle Löter erfaßt werden. wenn die Bestimmungen des DVGW-Arbeitsblattes GW 2 für das Hartlöten eingehalten sind.de . Hartlöt-. wenn bei Rohrleitungen nach § 30a (1) DruckbehV sich Hersteller oder Errichter durch Prüfungen vergewissert haben. Der Umfang der zerstörungsfreien Prüfung (Röntgen. Verbindungsstellen in Rohrleitungen werden in der Regel als Schweiß-.4 des VdTÜV-Merkblattes 1160 kann verzichtet werden.

daß die Wirkung von Korrosionsschutzmaßnahmen nicht beeinträchtigt wird. durch geeignete Anordnung der Rohrhalterungen. z. Undichtheiten der Rohrwände müssen durch ein zugelassenes Leckanzeigegerät angezeigt werden.B. Lösbare Verbindungen sind so anzuordnen. 7.arbeitssicherheit. Sie müssen damit allseitig mit einer Schichtdicke von mindestens 10 cm umgeben sein. Schlacke und anderen bodenfremden und aggressiven Stoffen sind.4.und anderen Schneidringverschraubungen ist bei Rohrleitungen nach § 30a (2) und (3) entweder durch ausreichende Erfahrungen des Betreibers oder durch eine Bauteilprüfung in Anlehnung an VdTÜV-Merkblatt 1065 nachzuweisen. wenn für die Vorbereitung der Sohle und zum Verfüllen der Rohrgräben oder -kanäle Sand (Korngröße ≤ 2 mm) oder andere Bodenstoffe verwendet worden sind. Bei Rohrleitungen nach § 30a (1) hat sich der Hersteller oder Errichter von der Eignung der Verbindungen zu überzeugen. Lösbare Verbindungen sind in erdgedeckten Abschnitten von Rohrleitungen nicht zulässig. daß sie gut überprüfbar sind.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten. Insbesondere bei Schneid. Die Eignung von Klemmring. . Bei nicht korrodierend wirkenden Stoffen.3 Erdgedeckte Rohrleitungen müssen so verlegt sein. müssen sie hinsichtlich ihres technischen Aufbaus einer der folgenden Anforderungen entsprechen: – sie müssen doppelwandig sein. – – sie müssen als Saugleitungen ausgebildet sein. Kann aus Sicherheitsgründen keine dieser Anforderungen erfüllt werden. Unter Erdgleiche außerhalb von Gebäuden verlegte Rohrleitungen für brennbare Stoffe müssen vollständig vom Verfüllmaterial umgeben sein. auslaufende Stoffe müssen in einer Kontrolleinrichtung sichtbar werden.de .nur bis DN 32 und nur zur Verbindung von Präzisionsstahlrohren mit Abmessungen nach DIN 2391 und DIN 2393. in denen die Flüssigkeitssäule bei Undichtheiten abreißt. daß sie. Dies gilt in der Regel als erfüllt. DIN 30 671 und DIN 30 673 in Verbindung mit TRB 601 zulässig. Edelstahlrohren mit Abmessungen nach DIN EN ISO 1127 in den Toleranzklassen D 4 und T 4 sowie Kupferrohren mit Abmessungen nach DIN EN 1057 verwendet werden. darf nur ein gleichwertiger technischer Aufbau verwendet werden.4 Quelle: www. 7. nach DIN 30 670. Es dürfen keine Hohlräume vorhanden sein.4.4. Asche.2 Werden Rohrleitungen erdgedeckt verlegt.B.und Klemmringverschraubungen ist darauf zu achten. die allgemein nicht wassergefährdend sind (WGK 0) sind auch Umhüllungen z. sie müssen mit einem Schutzrohr versehen oder in einem Kanal verlegt sein. in Bereichen geringer Beanspruchung eingesetzt werden. die frei von scharfkantigen Gegenständen. Steinen. 7. in diesem Fall dürfen die Rohrleitungen keine brennbaren Flüssigkeiten im Sinne der Verordnung über brennbare Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt bis 55 °C führen.

8.de . die korrosiven Einflüssen von außen unterliegen und deren Werkstoffe nicht hinreichend korrosionsbeständig sind.4. Entsprechendes gilt für die Isolierung von Rohren gegen Halterungen. 8. so daß eine unzulässige Durchbiegung vermieden wird.1 Äußerer Korrosionsschutz Allgemeines Rohrleitungen. sofern sie nicht kathodisch geschützt sind. nicht vom Verfüllmaterial umgeben sein.8 8 8. Sicherheitsrelevante Absperreinrichtungen sollen leicht zu bedienen sein. Wasser.2 Oberirdische Rohrleitungen Oberirdische Rohrleitungen. und 3. oberirdische Rohrleitungen auf Stützen in ausreichender Anzahl aufliegen.6 gehören insbesondere Gas-. um eine gegenseitige sicherheitstechnisch bedenkliche Beeinflussung zu verhindern. bei denen wegen einer galvanischen Elementbildung Korrosionen zu befürchten sind. müssen gegen Korrosion geschützt sein.4.und Abwasserleitungen. so müssen sie durch Isolierstücke voneinander elektrisch getrennt werden.1 Erdgedeckte Rohrleitungen Ist ein mit einer erdgedeckt verlegten Rohrleitung verbundener Druckbehälter mit einem kathodischen Korrosionsschutz ausgerüstet.4.5 Rohrleitungen müssen so verlegt sein. die oben offen sind oder mit Gitterrosten abgedeckt sind. Werden Rohre oder Anlageteile aus unterschiedlichen Metallen. miteinander verbunden. daß sie gleichmäßig aufliegen.2 Quelle: www. müssen mit einer geeigneten Beschichtung (Korrosionsschutzanstrich) versehen sein. die durch Korrosion von außen gefährdet sind.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten.6 Erdgedeckte Rohrleitungen müssen so verlegt sein.3 8. 8. Zu den öffentlichen Versorgungsleitungen nach Abschnitt 7. 7. 7. daß ein Abstand von mindestens 1 m zu öffentlichen Versorgungsleitungen vorhanden oder die Sicherheit auf andere Weise gewährleistet ist.4. Dies gilt als erfüllt. erdgedeckte Rohrleitungen in Rohrgräben so verlegt sind.4. .Dies gilt auch für einwandige Rohrleitungen in nicht begehbaren Rohrkanälen. und sie so befestigt sind. 7. ist auch die erdgedeckt verlegte Rohrleitung stets kathodisch zu schützen. wenn 1. soweit nicht die Rohrführung ausreichende Dehnung ermöglicht. daß sie ihre Lage nicht unzulässig verändern. Abweichend von Absatz 2 brauchen Rohrleitungen in flachen Kanälen.3. elektrische Leitungen und Leitungen von Fernmeldeanlagen. 2. auf TRB 601 wird hingewiesen. temperaturbedingte Dehnungen bei der Verlegung berücksichtigt und längere Rohrleitungen mit elastischen Zwischenstücken ausgerüstet sind.7 7. daß gefährliche Lageveränderungen nicht eintreten können.arbeitssicherheit.3.

6 Quelle: www.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten.4 9.1. ist die berufsgenossenschaftliche Richtlinie ZH 1/200 zu beachten. staubenden oder sublimierenden Beschickungsgutes in ihrer Wirkungsweise beeinträchtig werden können. oder die Rohrstücke sind getrennt zu erden. Die Sicherheitseinrichtungen gegen Drucküberschreitung müssen an geeigneter Stelle eingebaut werden und sind nach den AD-Merkblättern A 1. wenn eine Überschreitung des zulässigen Betriebsüberdruckes nicht auszuschließen ist. . sind auch organisatorische Maßnahmen.1 Sicherheitstechnische Ausrüstungsteile Rohrleitungen müssen mit den für einen sicheren Betrieb erforderlichen und geeigneten Ausrüstungsteilen versehen sein. A 2 bzw. daß sie ihrer Aufgabe sicher genügen.2 10. die in einer Betriebsanweisung festgelegt sein müssen.4 10.3 10. wenn Sicherheitsventile infolge korrodierenden. Zur Verhinderung von unzulässigen Drücken infolge Erwärmung der flüssigen Medien. wenn in diesen Behältern oder ähnlichen Apparateteilen explosionsgefährdete Bereiche vorliegen. daß betriebsmäßige Vorgänge gefährliche elektrostatische Aufladungen nicht hervorrufen können.B.1 gilt als erfüllt. durch Sonneneinstrahlung. Dies kann durch den Innenwiderstand der benutzten Schutzstromquelle (Schutzstromgerät oder galvanische Anode) sichergestellt werden.3 Vermeidung von Gefahren infolge elektrostatischer Aufladungen Rohrleitungen müssen so beschaffen sein.B. z. z.9 9. Die aus Sicherheitseinrichtungen gegen Drucküberschreitung austretenden Stoffe müssen gefahrlos abgeleitet werden. Übliche Flanschverbindungen gelten als ausreichend leitfähig. Der Widerstand gegen Erde darf nicht mehr als 106 Ω betragen. Abschnitt 9. Sind geeignete Einrichtungen nach Abschnitt 10. soweit zutreffend.arbeitssicherheit. 9. Isolierende Rohrverbindungen oder Zwischenstücke mit einem Widerstand von mehr als 106 Ω sind mit einer leitfähigen Verbindung zu überbrücken. sofern nicht durch die Verlegeart eine ausreichende Erdung gewährleistet ist. sinngemäß angewendet werden. eignen sich z. wenn die berufsgenossenschaftliche Richtlinie ZH 1/200 berücksichtigt ist. auch Überströmventile. klebenden. Bei Verlegung im Erdreich erübrigen sich im allgemeinen die genannten Maßnahmen. Rohrleitungen sind zu erden. die so beschaffen sind.5 10.de . A 6 auszulegen.1 nicht möglich oder zweckdienlich. Rohrleitungen müssen gegen Drucküberschreitung durch geeignete Einrichtungen gesichert sein. Enden die Rohrleitungen in Behältern oder ähnlichen Apparateteilen.B.2 9. zulässig. Bei Anwendung des kathodischen Korrosionsschutzes ist im Hinblick auf etwa in die Rohrleitung eingebaute Isolierstücke die Ableitung der Aufladungen von den leitfähigen Teilen auf andere Weise als durch direkte Erdung sicherzustellen.1 9. 10.5 10 10. Dabei sollen die TRB der Reihe 400.

Bei oberirdisch verlegten Rohrleitungen muß.B.B. Der Verlauf erdgedeckt verlegter Rohrleitungen muß in Rohrleitungsplänen erfaßt sein.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten. in einem RJ-Fließbild. 11 Kennzeichnung Rohrleitungen sind zu kennzeichnen. Quelle: www. Das kann erfolgen durch: – – eine Kennzeichnung der Rohrleitung selbst eine eindeutige Darstellung z. ätzend oder giftig) erkennbar sein.10. vor Erreichen des zulässigen Betriebsüberdruckes einen Alarm auszulösen.arbeitssicherheit. können diese dazu verwendet werden. bei Erreichen des zulässigen Betriebsüberdruckes den Druckerzeuger abzuschalten bzw. . die Eigenschaft des Durchflußstoffes (brennbar. Auf die Gefahrstoffverordnung wird hingewiesen. so daß die Rohrleitung in der Anlage zweifelsfrei identifiziert werden kann.de . durch Farbanstrich oder Beschriftung. z.7 Ist eine Rohrleitung mit Einrichtungen zur Anzeige oder Registrierung des Betriebsüberdruckes versehen.

de .arbeitssicherheit. AD B 9 TRD 301 Quelle: www. .Anlage 1 Diagramm “Beurteilung von T-Stücken” Bezogener zul.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten. Betriebsdruck von Rohrleitungen in Abhängigkeit vom Wanddicken-Durchmesserverhältnis (se – c1 – c2)/da Kurven gelten für v=1 Wanddickenverhältnis Durchmesserverhältnis Berechnung Rohr Berechnung mit 90° Abzweig Berechnung mit 45° Abzweig Formelzeichen p = Betriebsüberdruck S = Sicherheitsbeiwert K = Festigkeitskennwert da = Rohraußendurchmesser se = ausgeführte Wanddicke c1 = Herstellungstoleranz c2 = Abnutzungszuschlag [N/mm2] [mm] [mm] [mm] [mm] [bar] Rohr/Abzweig 1:1 Rohr/Abzweig 1:1 AD B 1 TRD 301 bzw.

arbeitssicherheit. .de .Anlage 2 Zulässige Stützweiten für Stahlrohre Randbedingungen: siehe Erläuterungen zu Anlage 2 Quelle: www.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten.

arbeitssicherheit.Erläuterungen zu Anlage 2 L1 fzul = 3 mm DN ≤ 50 fzul = 5 mm DN > 50 L2 σmax = 40 N/mm2 L3 σmax = 40 N/mm2 i nach Anlage 2 Quelle: www.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten.de . .

Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten. .de .L4 σmax = 40 N/mm2 i nach Anlage 2 L5 σmax = 40 N/mm2 L6 σmax = 40 N/mm2 i nach Anlage 2 Voraussetzungen: Gepreßtes bzw. geschweißtes T-Stück mit waagerechtem Abzweig. Spannung aus Innendruck unberücksichtigt. Quelle: www.arbeitssicherheit. Toleranzen und Zuschläge (c1 und c2) unberücksichtigt.

de .Quelle: www.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten. .arbeitssicherheit.

Formelzeichen: dAm dm da di f l* i l m q s v x Y DN E F I K L S W ρ σ g [kN/mm2] [N] = m ⋅ g [mm4] [N/mm2] [m] [–] [mm3] [kg/m3] [N/mm2] [m/s2] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [m] = m/q* [–] [m] [kg] [kg/m] [mm] [–] [–] = l/L [–] = l*/L mittlerer Durchmesser des Abzweiges mittlerer Rohrdurchmesser Außendurchmesser der Rohrleitung Innendurchmesser der Rohrleitung Durchbiegung äquivalente Länge Spannungserhöhungsfaktor Stützweite.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten. D. B.arbeitssicherheit. . S * – Bezug auf Fälle in Anlage 2 Bezug auf Kriterium Durchbiegung/Spannung von Tabelle Anlage 2 abweichende Parameter auf Durchlaufträger bezogen Quelle: www. E F. C.de . Kraglänge (allgemein) Zusatz (einzel) -Masse auf die Länge bezogene Masse Nennwanddicke Schweißnahtwertigkeit Verhältnis der Länge mit/ohne Zusatzmasse Verhältnis äquivalente Länge/Länge ohne Zusatzmasse Nennweite Elastizitätsmodul Einzellast Trägheitsmoment Festigkeitskennwert Länge ohne Zusatzmasse Sicherheitsbeiwert Widerstandsmoment Dichte Spannung Erdbeschleunigung Indices fL von Anlage 2 A.

arbeitssicherheit. L4 und L6 in einer Rohrleitung mit TStück (gepreßt bzw.de .2 Begrenzung der Spannung – L2 bis L6 Die Stützweiten L2 bis L6 wurden nach dem Kriterium “Begrenzung der Spannung" festgelegt. m = 0. 1.Erläuterungen zu 6. Für L3 wurde in Feldmitte ein gepreßtes T-Stück nach Anlage 2 mit Quelle: www. Für den Elastizitätsmodul wurde ein mittlerer Wert von E ≈ 200 kN/mm2 angenommen.2. Bei Einhaltung der Stützweiten L2 bis L6 sind die Spannungen infolge q bei L2 und L5 in der ungestörten Rohrleitung und bei L3. E ⋅ I) 1. E ⋅ I) = LAF (f.1 Begrenzung der Durchbiegung – L1 Die Stützweiten L1 wurden nach dem Kriterium “Begrenzung der Durchbiegung" festgelegt.2 "Festlegung der zulässigen Stützweiten" 1 Allgemeines Die Stützweiten in Tabelle Anlage 2 wurden auf der Grundlage der Gleichungen in Anlage 2 ermittelt.U. q. q. Die versteifende Wirkung des Blechmantels wurde nicht in Ansatz gebracht. erheblich sein kann.2.1 Gelenkig gelagerter Einfeldträger – L2 bis L4 Die Stützweiten in Anlage 2 wurden nach der Gleichung für lAS in Anlage 2 ermittelt. L1 = lAF (f. Zusatzbelastungen F = m ⋅ g sind bei den Stützweiten der Tabelle Anlage 2 nicht berücksichtigt. Dabei wurde für L2 eine ungestörte Rohrleitung mit einem Spannungserhöhungsfaktor i = 1 angenommen.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten. . 1. Die Grenzdurchbiegung f wurde dabei im Hinblick auf die Vermeidung möglicher "Pfützenbildung" wie folgt angenommen: für DN ≤ 50 für DN > 50 f = 3 mm f = 5 mm Berechnungsmodell für L1 ist der beiderseits gelenkig gelagerte Einfeldträger (Zeile A in Anlage 2). geschweißt) an der Stelle des maximalen Momentes auf σ = 40 N/mm begrenzt. Bei der auf die Länge bezogene Masse q wurden die folgenden Daten berücksichtigt: Medium Rohrwerkstoff Wärmedämmung Blechmantel ρM ρR ρD ρB ⋅ sB = = = = 1000 kg/m3 7900 kg/m3 120 kg/m3 10 kg/m2 Überlappungen und Befestigungsmaterial sind darin berücksichtigt. obwohl sie u.

q. i = 0. i = 0. Quelle: www.9 / (2 ⋅ s/dm)2/3 angenommen. können die zulässigen Stützweiten bzw. W. W.de . L5 = lBS (σ. die Vorgabewerte f* und σ* oder der Spannungserhöhungsfaktor i* nach Anlage 2 von den Werten in Anlage 2 wesentlich abweichen. m = 0.einem Spannungserhöhungsfaktor i = 0. Für L4 wurde in Feldmitte ein geschweißtes T-Stück nach Anlage 2 mit einem Spannungserhöhungsfaktor i = 0. Für diese Lagerungsbedingung können die zulässigen Stützweiten L1 bis L4 wie folgt aus bis abgeleitet werden. i = 1) = LBS (σ. q.9/(2s/dm)2/3) 2 2. m = 0. i = 0. i = 1) = LAS (σ.2. q. Für L6 wurde an der Einspannstelle ein geschweißtes T-Stück nach Anlage 2 mit i = 0. W.9 / (8. m = 0. L2 = lAS (σ. m = 0. m = 0. der Elastizitätsmodul E*. W. q. W. i = 1) L3 = lAS (σ. W. i = 0.9 / (2 ⋅ s/dm)2/3) 1. Häufig wird die Annahme eines Mittelfeldes eines Durchlaufträgers realistischer sein. q. W. i = 0.arbeitssicherheit.2 Kragträger – L5 und L6 Die Kragträgerlängen in Anlage 2 wurden nach der Gleichung für lBS in Anlage 2 ermittelt. q. q. q. q.8 ⋅ s/dm)2/3 angenommen.8 ⋅ s/dm)2/3) L4 = lAS (σ. Kragträgerlängen aus den Längen der Anlage 2 abgeleitet werden. i = 1) L6 = lBS (σ. Dabei wurde für L5 eine ungestörte Rohrleitung mit i = 1 angenommen. 2. i = 0.2 Andere Parameter Wenn das Trägheitsmoment I* und das Widerstandsmoment W* die Streckenlast q*.9 / (2 s/dm)2/3 angenommen.9 / (8.9 / (2s/dm)2/3) = lBS (σ. W. q.9 / (2 ⋅ s/dm)2/3) = lAS (σ. W.8 ⋅ s/dm)2/3) = lAS (σ. W.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten.1 Umrechnung der zulässigen Längen aus der Anlage 2 Andere Lagerungsbedingungen Die Stützweiten bis gehen von dem Fall des gelenkig gelagerten Einfeldträgers aus. .9 / (8.

Das Abzweigformstück sei geschmiedet.2 m abgelesen. Aus der Stützweitentabelle wird bei q = 57. Dann wird die zutreffende Stützweite bzw. Abhängig vom Wert y = l*/L wird der Wert x = l/L aus Anlage 2 abgelesen. Wegen der hohen Betriebstemperaturen soll die Spannung auf σ* = 30 N/mm2 begrenzt werden. Kragträgerlänge ohne Einzellast aus der Anlage 2 oder nach den zutreffenden Gleichungen der Anlage 2 ermittelt.arbeitssicherheit. Dazu wird die Einzellast mit l* = m/q* in eine äquivalente Länge l* umgerechnet. ist zunächst diese Abweichung nach Abschnitt 2. . In einem Mittelfeld zweigt eine Rohrleitung ab.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten.7 ist. können in den Fällen L1 bis L6 nach den in Anlage 2 genannten Gleichungen berücksichtigt werden.8 [kg/m] eine Stützweite L4 = 4. 3 Zusätzliche Einzellasten Einzellasten. Die Stützweiten bzw. so daß i/i* ≈ 2.1 umgerechnet werden. so daß eine Zusatzmasse m = 250 kg auf dieses Feld wirkt. Die Metermasse der Rohrleitung mit Füllung beträgt q* = 60 kg/m. Beispiel: Eine Rohrleitung DN 150 mit s = 7. danach wird nach den Abschnitten 1 und 2 der Einfluß der Einzellast betrachtet.de .2 zu berücksichtigen.Bei Begrenzung der Durchbiegung gilt: Bei Begrenzung der Spannung gilt: Entsprechend können bei anderen Lagerungsbedingungen die zulässigen Längen L* aus den Längen L nach Abschnitt 2. die zusätzlich zu den in der Anlage 2 angegebenen Streckenlasten in Ansatz zu bringen sind.1 mm ist als Durchlaufträger über mehrere Stützen ausgeführt. Kragträgerlängen können für das Kriterium “Spannungsbegrenzungen" auch mit Hilfe der Anlage 2 und Anlage 2 ermittelt werden. Quelle: www. Die zulässige Stützweite bei zusätzlicher Berücksichtigung der Einzellast F = m ⋅ g ergibt sich zu l=x⋅L Weichen die Parameter von denen der in Anlage 2 zugrunde gelegten ab.

.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten.65 ⋅ 7.58 mit Kurve 2 ein Wert x = 0.7 [m] Die Durchbiegung kann nach Anlage 2 Zeile E mit lEF = l = 4. Quelle: www.de . Die zulässige Stützweite beträgt l = x ⋅ L = 0.7 m und q = q* ermittelt werden.arbeitssicherheit.→ Kurve 2 aus Anlage 2 Aus Anlage 2 wird für y = 0.2 = 4.65 abgelesen.

. Spannungserhöhungsfaktoren und Widerstandsmomente Quelle: www.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten.Form-.arbeitssicherheit. Flexibilitäts-.de .

arbeitssicherheit.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten.de . . ausgehend von der zulässigen Spannung Quelle: www.Diagramm zur Berücksichtigung von Einzellasten.

arbeitssicherheit.de .8 : 168.85 : 1. .0 (E ⋅ S) ⋅ ix / (K ⋅ v) : 1577 Verbinde Leiter (E ⋅ S) ⋅ ix / (K ⋅ v) mit Leiter da dann Schnittpunkt Leiter A mit Leiter f.Anlage 3 Dehnungsaufnahme von Rohrschenkeln Beispiel: Werkstoff da ∆t f E 20 °C K 20 °C S v ix : St 35.3 mm : 20 °C : 10 mm : 210 000 N/mm2) : 235 N/mm2 : 1. Leiter L ergibt eine erforderliche Rohrschenkellänge von 2.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten.5 : 0.8 m Quelle: www.

0 für Rohrbogen mit R ≥1.5 x D ix = 2.Erläuterungen zu Anlage 3 Bestimmung der Rohrschenkellänge zur Aufnahme der Dehnung durch Temperatur für den Nennweitenbereich von DN 10 – DN 500 mit Nomogramm Variablen E.3 berücksichtigt.arbeitssicherheit. E K ix = Elastizitätsmodul = Festigkeitskennwert = Abminderungsfaktor ix = 1. v und da Nomogramm-Aufbau: Beidseitig eingespanntes Rohr ohne Bogen Dem Nomogramm liegt das beidseitig eingespannte Rohr als statisches System zugrunde. S. Abzweige können mit dem Nomogramm erfaßt werden.de . indem das Verhältnis der Spannungserhöhungsfaktoren Rohrbogen/Abzweig – es wird als Abminderungsfaktor ix bezeichnet – in die Betrachtung eingebracht wird.1 für geschweißte Rohrabzweige mit gleichem Wanddicken-Durchmesserverhältnis S v f L α ∆t da di DN = Sicherheitsbeiwert = Schweißnahtwertigkeit = aufzunehmende Dehnung f = 103 ⋅ L ⋅ α ⋅ ∆t = Rohrschenkellänge = Längenausdehnungskoeffizient = Temperaturdifferenz = Rohraußendurchmesser = Rohrinnendurchmesser = Nenndurchmesser [m] [K-1] [K] [mm] [mm] [mm] [N/mm2] [N/mm2] Quelle: www. Das Nomogramm gilt auch für Flanschverbindungen im Rohrschenkel. wenn Fz = FRP (n. Der Einfluß von Rohrbogen auf die Spannung wurde über den Spannungserhöhungsfaktor nach ANSI B 31. Er ist in das Nomogramm eingearbeitet. DIN 2505) und die Wanddicke des Rohres entsprechend FR ausgelegt ist. . K.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten.

. sind die vorhandenen Rohrschenkellängen L1. . System 13 Wird eine Dehnung f von mehr als einem Rohrschenkel aufgenommen.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten.FRP FR Fz = Rohrlängskraft infolge Innendruck = Rohrkraft = Rohrzusatzkraft [N] [N] [N] [1] [1] Literaturhinweis: Stahl im Hochbau 14. Auflage. . . Band 1/Teil 2 Nr. Li für die Anwendung des Nomogrammes Anlage 3 zu einer äquivalenten Rohrschenkellänge L* wie folgt zusammenzufassen: Diese Vorgehensweise wird nachfolgend in den Beispielen 2 und 3 näher erläutert.de .arbeitssicherheit. 154. L2.. 6. S.5.. Quelle: www.1.

5 m.Erläuterungen zu Anlage 3 – Beispiele – Beispiel 1: Rohrleitungsdehnung in zwei Richtungen Bestimmung der Rohrschenkellängen Werkstoff: da: ∆t: L: f 1: E 200 °C: K 200 °C S: v: (E ⋅ S) ⋅ ix / (K ⋅ v): α: ix FP = Festpunkt FL = Führungslager LL = Loslager f = 103 ⋅ L ⋅ α ⋅ ∆t St 35.arbeitssicherheit. .3 m 30 mm aus L2 191000 N/mm2 185 N/mm2 1.0 Erforderliche Rohrschenkellänge L1 für f 1 aus Nomogramm Verbinde Leiter (E ⋅ S) ⋅ ix / (K ⋅ v) mit Leiter da. Erforderliche Rohrschenkellänge L2 für f 2 aus Nomogramm Dehnung f 2 = 13 mm aus L1 Verbinde Schnittpunkt Leiter A mit Leiter f. Quelle: www.85 1822 12.de .3 m.5 0.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten. Leiter L ergibt eine erforderliche Rohrschenkellänge von L2 = 3. Leiter L ergibt eine erforderliche Rohrschenkellänge von L1 = 5.2 ⋅ 10-6 ⋅ K-1 1. dann Schnittpunkt Leiter A mit Leiter f.3 mm 200 °C 12.8 168.

4 m 191000 N/mm2 185 N/mm2 1.8 168.2 ⋅ 10-6 ⋅ K-1 Quelle: www.5 m 3.3 mm aus L2 7.de .3 mm 200 °C 9.4 m 23 mm aus L1 3m 7.5 m 3.Beispiel 2: Rohrleitungsgeometrie in drei Richtungen Nachprüfung der vorhandenen Rohrschenkellängen Werkstoff: da: ∆t: L1: f 1: L2: f 2: L3: f 3: f 4: L4: L5: L6: E 200 °C: K 200 °C: S: v: (E ⋅ S) ⋅ ix / (K ⋅ v): ix: α: FP = Festpunkt FL = Führungslager LL = Loslager f = 103 ⋅ L ⋅ α ⋅ ∆t St 35. 2.5 m 18 mm aus L3 12 mm aus Dehnung App.85 1822 1.arbeitssicherheit. .Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten.5 0.0 12.

de . Erforderliche Rohrschenkellänge für f 3 aus Nomogramm Verbinde Schnittpunkt Leiter A mit Leiter f (f 3). Erforderliche Rohrschenkellänge für f 2 aus Nomogramm Verbinde Schnittpunkt Leiter A mit Leiter f (f 2). . = 2.6 m. Leiter L ergibt eine erforderliche Rohrschenkellänge von Lerf. Quelle: www. Leiter L ergibt eine erforderliche Rohrschenkellänge von Lerf.4 m = Lerf. = 4.arbeitssicherheit.6 m.Erforderliche Rohrschenkellänge für f 1 aus Nomogramm Verbinde Leiter (E ⋅ S) ⋅ ix /(K ⋅ v) mit Leiter da. Leiter L ergibt eine erforderliche Rohrschenkellänge von Lerf.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten. = 4 m. dann Schnittpunkt Leiter A mit Leiter f (f 1). Erforderliche Rohrschenkellänge für f 4 aus Nomogramm Verbinde Schnittpunkt Leiter A mit Leiter f (f 4). = 3. Lvorh. Leiter L ergibt eine erforderliche Rohrschenkellänge von Lerf.4 m. = 3.

de .5 mm aus L2 7m 17 mm aus L3 5m 12 mm aus L4 5m 12 mm aus L5 4.Beispiel 3: Rohrleitungsführung in drei Richtungen mit Rohrabzweig Nachprüfung der vorhandenen Rohrschenkellängen Werkstoff: da: ∆t: L1: f 1: L2: f2 L3: f 3: L4: f 4: L5: f 5: L6: L7: E 200 °C K 200 °C α: ix: S: v: (E ⋅ S) ⋅ ix / (K ⋅ v) FP = Festpunkt FL = Führungslager LL = Loslager f = 103 ⋅ L ⋅ α ⋅ ∆t St 35. .85 3826 Quelle: www.2 ⋅ 10-6 ⋅ K-1 2.Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten.5 0.8 168.5 m 8.0 m 191000 N/mm2 185 N/mm2 12.1 1.arbeitssicherheit.5 m 5.3 mm 200 °C 7m 17 mm aus L1 3.

Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten. Die abzweigende Leitung L4. daß die erforderliche Elastizität für die Auslenkung f 1 gegeben ist.1 m.Erforderliche Rohrschenkellänge für f 1 aus Nomogramm Verbinde Leiter (E ⋅ S) ⋅ ix / (K ⋅ v) mit Leiter da. . dann Schnittpunkt Leiter A mit Leiter f (f 1). Die Biegesteifigkeit hängt etwa zur dritten Potenz von der Rohrlänge ab. L5 stellt aufgrund der großen Längen keine nennenswerte Dehnungsbehinderung für f 2 dar. Für das Beispiel von f 1 ergibt sich damit. Leiter L ergibt eine erforderliche Rohrschenkellänge von Lerf. Quelle: www. Leiter L ergibt eine erforderliche Rohrschenkellänge von Lerf.7 m. = 5. Damit kann die Forderung als erfüllt gelten. Erforderliche Rohrschenkellänge für f 3 aus Nomogramm Verbinde Schnittpunkt Leiter A mit Leiter f (f 3).de . wenn zusätzlich zu L7 die gesamte Länge L2 wirksam wird. Leiter L ergibt eine erforderliche Rohrschenkellänge von Lerf.7 m. Das kann erreicht werden durch eine möglichst geringe Biegesteifigkeit von L5 gegenüber L2. Erforderliche Rohrschenkellänge für f 2 aus Nomogramm Verbinde Schnittpunkt Leiter A mit Leiter f (f 2).arbeitssicherheit. = 5. Im vorliegenden Fall hat damit der Schenkel L5 nur 1/3 der Biegesteifigkeit von Schenkel L2. = 4.

8 m. = 4. = L4 = 5 m > Lerf.arbeitssicherheit. Leiter L ergibt eine erforderliche Rohrschenkellänge von Lerf. Quelle: www. . = 4. Leiter L ergibt eine erforderliche Rohrschenkellänge von Lerf. Erforderliche Rohrschenkellänge für f 5 aus Nomogramm Verbinde Schnittpunkt Leiter A mit Leiter f (f 5).Zur Entkoppelung der abzweigenden Leitung gelten hier sinngemäß die Erläuterungen zu f 1.de .Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005 Unberechtigte Vervielfältigung verboten. Erforderliche Rohrschenkellänge für f 4 aus Nomogramm Verbinde Schnittpunkt Leiter A mit Leiter f (f 4). Lvorh. Lvorh.8 m. = L5 = 5 m > Lerf.

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