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Karin Evers-Meyer

Mitglied des Deutschen Bundestages Abgeordnete des Wahlkreises Friesland Wilhelmshaven Wittmund

Zugang für Menschen mit Behinderung gefordert: Ehemalige Behindertenbeauftragte Karin Evers-Meyer MdB unterstützt Antrag ihrer Fraktion
"Verständliche Sprache sollte in Politik und Verwaltung selbstverständlich werden."
Berlin, 09. Februar 2012 - "Mit unserem Antrag „Kultur für alle“ schreiben wir ein kleines Stück Bundestagsgeschichte. Wir fordern kulturelle Teilhabe für Menschen mit Behinderung. Barrieren bei Medienangeboten, Informationen und kulturellen Aktivitäten müssen fallen. Wir fordern aber nicht nur, wir zeigen auch, wie es geht", so die ehemalige Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Karin Evers-Meyer MdB. Erstmals in der Geschichte des Bundestages, so Evers-Meyer weiter, wurde ein Antrag im Deutschen Bundestag in leicht verständliche Sprache übersetzt. Evers-Meyer: "Kurze Sätze, einfache Wörter und Bilder zeigen, worum es geht. Nicht nur Experten, sondern alle Menschen sollen verstehen, wie wir den kulturellen Zusammenhalt und das Miteinander in unserer Gesellschaft stärken wollen. Und das gilt nicht nur für behinderte Menschen. Das Ziel "verständliche Sprache" ist etwas, das Politik und Verwaltung sich grundsätzlich setzen sollten, nicht nur dann wenn es um die Belange von Menschen mit Behinderungen geht. In ihrem Antrag fordert die SPD-Bundestagsfraktion, dass künftig bei allen Ausschreibungen und kulturellen Förderprogrammen des Bundes barrierefreie Zugänge zur kulturellen und medialen Infrastruktur gewährleistet werden. Dies solle auch für die Kommunikationsangebote des Bundes selbst gelten. Menschen mit Behinderung sollen künftig in Gremien vertreten sein, die über die Vergabe von Fördermitteln und Medieninhalte entscheiden. Auch öffentlich-rechtliche Fernsehsender sollen Barrierefreiheit verwirklichen. Kultur- und Medienunternehmer müssen verpflichtet werden, mehr barrierefreie Zugänge zu ihren Angeboten zu schaffen. Kritik übte Karin Evers-Meyer hingegen am Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Evers-Meyer: "Der Aktionsplan gleicht eher einer Situationsbeschreibung als einem wirklichen Aktionsplan. Auch zum Thema kulturelle und mediale Teilhabe sage der Aktionsplan nichts wirklich Neues.“

PRESSEMITTEILUNG

Karin Evers-Meyer MdB - 11011 Berlin - Platz der Republik 1 Tel: (030) 227 – 77 785 Fax: (030) 227 – 76 785 karin.evers-meyer@bundestag.de - www.evers-meyer.de

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Karin Evers-Meyer

Mitglied des Deutschen Bundestages Abgeordnete des Wahlkreises Friesland Wilhelmshaven Wittmund

Pressemitteilung in leichter Sprache:
Karin Evers-Meyer sagt: "Menschen mit Behinderung sollen alles verstehen können."

PRESSEMITTEILUNG

Berlin, 09. Februar 2012 - Die ehemalige Behinderten-Beauftragte Karin Evers-Meyer will, dass Politiker eine leichte Sprache sprechen. Als Beauftragte hat sie sich bis 2009 um Menschen mit Behinderungen gekümmert. Sie hat gesagt, was wichtig für behinderte Menschen ist. Sie hat versucht, dass es ihnen besser geht. Das ist auch noch heute so. Karin Evers-Meyer ist Politikerin im Deutschen Bundes-Tag. Der Deutsche Bundes-Tag ist eine große Gruppe von Politikerinnen und Politikern. Aus vielen verschiedenen Parteien. Eine Partei ist eine Gruppe von Menschen, die alle dieselbe Politik machen wollen. Sie werden von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt. Diese Politikerinnen und Politiker sind für die Bürgerinnen und Bürger von Deutschland da. Jede und jeder soll verstehen können, was Politiker sagen. Aber sie sagen viel. Das ist nicht immer einfach. Das soll anders werden. Karin Evers-Meyer will, dass auch Menschen mit Behinderung überall mitmachen können. So wie alle anderen Menschen auch. KulturAngebote sind wichtig. Museen, Theater, Kinos und viele andere Sachen machen Spaß. Jede und jeder soll die Wahl haben, was er sehen oder machen will. Karin Evers-Meyer will auch, dass es Fernseh-Sendungen in Gebärden-Sprache für gehörlose Menschen gibt. Die Partei SPD hat einen Antrag an den Deutschen Bundestag gegeben. Wenn viele Politikerinnen und Politiker sich einig sind, kann sich etwas ändern. Genau das soll passieren. Der Antrag ist in leichter Sprache geschrieben. Das ist das erste Mal, dass jemand in einem Antrag leichte Sprache benutzt. Karin Evers-Meyer sagt: "Unseren Antrag kann jeder verstehen. Das sollte immer so sein." Den Antrag „Kultur für alle“ gibt es im Internet unter: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/084/1708485.pdf Mehr Informationen zu leichter Sprache gibt es im Internet: http://www.lebenshilfe-bremen.de/html/content.php?mainID=3&subID=23

Karin Evers-Meyer MdB - 11011 Berlin - Platz der Republik 1 Tel: (030) 227 – 77 785 Fax: (030) 227 – 76 785 karin.evers-meyer@bundestag.de - www.evers-meyer.de