You are on page 1of 14

Konzentrationslager Sachsenhausen

Inhaltsverzeichnis

1.Entstehung und Aufbau des Konzentrationslagers Sachsenhausen...........................2
1.1 Das KZ Oranienburg.......................................................................................................2 1.2 Planung und Vorbereitung für den Aufbau des KZ Sachsenhausen............................4

2. Bauliche Entwicklung des Konzentrationslagers bis 1940.........................................4 3. Lebensbedingungen der KZ-Häftlinge .......................................................................6
3.1 Häftlingsunterkünfte........................................................................................................6 3.2 Folter und Strafmaßnahmen...........................................................................................7 3.3 Hilfsaktionen....................................................................................................................7 3.4 Kleidung............................................................................................................................7

4. Die wichtigsten Einrichtungen des KZ Sachsenhausen.............................................8
4.1 Stabsgebäude ...................................................................................................................8 4.2 Station Z ...........................................................................................................................8 4.3 Krankenstation.................................................................................................................9 4.4 Klinkerwerk......................................................................................................................9 4.5 Fälscherwerkstatt...........................................................................................................10 4.6 Schuhprüfstelle des Reichsamtes für Wirtschaftsausbau ...........................................11

5. Auflösung des Konzentrationslagers.........................................................................11
5.1 Massenmord zur Vorbereitung der Lagerräumung....................................................11 5.2 Räumung des KZ Sachsenhausen und Todesmarsch..................................................12 5.3 Befreiung.........................................................................................................................12

6. Das Speziallager Nr. 7................................................................................................12 7. Zusammenfassung.....................................................................................................13 8. Literaturverzeichnis....................................................................................................14

1

sondern als Lager der SA-Standarte 208. 2 . Den Zenit der Belegung erreichte das KZ im August 1933 mit über 900 Insassen.108. Damit einhergehend entstanden auch einige Werkstätten und eine Gärtnerei.3 Alte..2 Die Leitung und Überwachung wurde von zu Hilfspolizisten ernannten SAMitgliedern übernommen. Schnittpunkt von KZ-System. sowie erniedrigende Qual und Foltermethoden der SA-Angehörigen. Inhaftierte nach unterschiedlich langer Haftdauer oft wieder entlassen. Im Verlauf des Sommers 1934 wurden neue Insassen nach Oranienburg gebracht. H. Aufl. Mehrere Inhaftierte verloren im KZ Oranienburg unter ungeklärten Umständen ihr Leben..Entstehung und Aufbau des Konzentrationslagers Sachsenhausen 1.: a. welche vorher in anderen. Berlin 2006.1 Das KZ Oranienburg Im März 1933 wurde das KZ Oranienburg auf dem Gelände einer einstigen Brauerei unweit des Stadtzentrums an der Berliner Straße eingerichtet.1 Diese mussten in den folgenden Wochen unter Zwang das Gebäude und das Areal zur Aufnahme einer immer größeren Zahl von Inhaftieren herrichten. Das Lager wurde häufig für Propagandazwecke der SA benutzt.109 2 . Waffen-SS und Judenmord. Im KZ Oranienburg waren hauptsächlich politische Gegner des Regimes inhaftiert. Es entstand jedoch nicht auf Initiative der dominierenden Stellen der Berliner Polizei.107. indem sie ihr ein Darlehen bei der Stadtsparkasse vermittelte.a. Vgl.und Wirtschaftskomplex der SS im KZ-Standort Sachsenhau sen-Oranienburg. Finanzielle Unterstützung erhielt die SA durch die Stadt Oranienburg.O. Kaienburg. März 1933 40 Gefangene dort ein. besonders jüdische. Außerdem organisierte die SA Führungen durch das Lager. Kaienburg. Ansässige Händler verdienten vor allem an der Lebensmittelversorgung für die Häftlinge und die 1 1 Vgl. Die Unterkünfte und die sanitären Umstände waren notdürftig und entsprachen keinesfalls den damals geltenden Bestimmungen für den Strafvollzug. Die Insassen. Für die Stadt besaß das Lager in den Jahren 1933 und 1934 einen nicht unbedeutenden Wirtschaftsfaktor. Hermann: Der Militär.1. Der III. Das KZ Oranienburg war das erste nationalsozialistische Konzentrationslager in Preußen. Sturmbann der Standarte sperrte nach einer Festnahmeaktion im Kreis Niederbarnim am Abend des 21. waren von Anfang an Gewalt und willkürlichen Strafen. 3 Vgl. ausgesetzt. In den Jahren 1933/34 wurden im Gegensatz zur späteren Zeit. kleineren Konzentrationslagern im Regierungsbezirk inhaftiert waren. ausgemusterte Polizeiuniformen dienten als Kleidung für die Häftlinge. 1. Weiter wurde das Lager auch durch die Arbeit der Häftlinge finanziert. welche nun jedoch geschlossen wurden. S. S. ebd..S.

Juli traf der damalige SSBrigadeführer Theodor Eicke mit einer Einheit von ca. das Ziel einer weitgehend eigenständigen Bewirtschaftung.SA-Mannschaft. da Oranienburg einen S-Bahnanschluss nach Berlin besaß. bis man begann das neue Lager zu errichten.111 3 . waldreichen Umgebung lag. das noch von SA-Angehörigen geleitet und beaufsichtigt wurde. weitestgehend wirtschaftlich autark zu sein und zudem als Ausgangspunkt für den Ausbau der Totenkopfverbände zu dienen. H. ebd Kaienburg. Denn die Schließung des KZ war ohne Zweifel wirtschaftlich spürbar in der Stadt. Offenbar gab es in der SS-Führung schon früh den Plan. noch über ein Jahr. Jedoch dauerte es.. denn Eicke konnte die Gegenwart seiner Verbände nur durch die KZ-Bewachung rechtfertigen. 150 SS-Männern ein. Am 4.. aber auch an der Belieferung mit Baustoffen. da es schon zu dieser Zeit Pläne für die Stationierung von SS-Wachtruppen in Oranienburg gab. die ein Lager zu erfüllen hatte. dass die Entscheidung mithilfe der Stadt Oranienburg zu Stande kam. Es blieb nur noch eine siebenköpfige Bewachungsgruppe auf dem Areal. dennoch blieb die SS in Oranienburg. es ist allerdings anzunehmen. in der Umgebung ein völlig neues. das Himmler realisieren wollte. den Auffassungen der SS-Führung genügendes Konzentrationslager zu errichten. in Oranienburg anwesend zu bleiben. Am 13. die ausreichend Möglichkeiten für die militärische Geländeausbildung bot.: a. Auch genügten die baulichen Anlagen des KZ Oranienburgs diesen Ansprüchen nicht.Juli wurden die Inhaftierten in das KZ Lichtenburg gebracht.O. um es als „Reservelager für Berlin für etwa eintretenden Bedarf“5 zu bewahren. Allerdings konnte man 4 5 Vgl. entließ die SA-Angehörigen und setzte einen vorübergehenden neuen Kommandanten ein. jedoch in einer ländlichen. S. Das einzige in Berlin verbliebene Konzentrationslager Columbia entsprach nicht dem Konzept des KZ-Systems. dass die Entscheidung zum Fortbestand der SS in Oranienburg bereits im zweiten Halbjahr 1934 fiel.6 Außerdem gab es Überlegungen. In der Nacht vom 1. wie später die SS.4 Im Frühjahr 1934 war das KZ Oranienburg das einzige Konzentrationslager in Deutschland. war eine gute Isolation gegenüber der Öffentlichkeit. weil Eicke Ende 1934 nach Berlin versetzt wurde. wahrscheinlich aufgrund der ungeklärten Finanzierungsfrage.S. wahrscheinlich auch. größeren Lagers somit attraktiv. Juli 1934 wurde die SA-Wachmannschaft von einer Hundertschaft der Landespolizeigruppe Göring entwaffnet. das KZ Oranienburg somit aufgelöst. Die SA besaß nicht. Warum ist unbekannt. Von der Mordaktion gegen die SA-Führung Mitte 1934 war das Lager daher direkt betroffen. Man kann davon ausgehen. Wichtige Voraussetzungen. ebd. zum 2.110 6 Vgl. die Chance auf die Entstehung eines neuen. Aus Betrachtung Eickes war der Standort Oranienburg gewiss attraktiv.a.

. Etwa 1 Hektar davon gehörte der Stadt Oranienburg. Im Häftlingslager sollten fast alle Baracken in konzentrischen Halbkreisen um den Appellplatz herum angeordnet werden. einen Truppenverband aufzubauen und zu trainieren. H. Beste Voraussetzungen dafür bot das umliegende Waldgebiet. Kaienburg.: a. Darin war das KZ. S.132 4 . Bauliche Entwicklung des Konzentrationslagers bis 1940 Das gesamte Grundstücksgelände glich annähernd der Form eines gleichseitigen Dreiecks.130 9 Vgl. das etwa 10 Hektar groß war. diesen stellte sie der SS kostenlos zur Verfügung..anfangs auch ohne das Vorhandensein eines Konzentrationslagers in Oranienburg das Ziel verfolgen. zur anderen Hälfte für die KZ-Kommandantur. Die SS-Führung wollte seit längerem in der Nähe der Reichshauptstadt ein großes Konzentrationslager errichten.2 Planung und Vorbereitung für den Aufbau des KZ Sachsenhausen Seit März 1936 sind erste Anstrengungen der SS um ein neues KZ. Praktischen Nutzen hatte davon niemand. Juni 1936 erschien Eicke wiederholt im Forstamt Sachsenhausen und forderte nun eine viel größere Fläche von insgesamt ca.129 Vgl. ebd. wenn es zu außergewöhnlichen Ereignissen (Kriegsfall) kommen würde. dass das Lager darauf abzielte.8 Am 16.. daraus lässt sich schlussfolgern. Anscheinend war von Anfang an geplant.O. So konnte fast das gesamte Lager von einem 7 8 Vgl. besichtigt. ein möglichst repräsentatives Lager zu errichten. S. April habe Eicke das bezügliche Gelände. 82 Hektar. Die übrige Fläche des Gesamtdreiecks war zur Hälfte für die Kasernen der Totenkopfverbände.S. ebd. Am 9. dass das zuvor betrachtete Gelände viel zu klein war. einen Exerzierplatz und Dienstwohnungen vorgesehen. andererseits sollte das KZ möglichst gegen Einsicht von außen geschützt werden.und Truppengebäude im Nordosten der Stadt Oranienburg belegbar.9 2. 1.a. warum sich die SS anfangs für dieses Areal interessierte. um Staatsfeinde sofort in Schutzhaft nehmen zu können. da klar wurde. Die Lage im Randgebiet der Stadt war Lösung für zwei konträre Anliegen: Einerseits sollte die S-Bahn nach Berlin erreichbar sein. die Betrachter durch Form und Größe zu beeindrucken.Häftlingslager ebenfalls als beinahe gleichseitiges Dreieck in der Nordspitze eingezeichnet.7 Das war jedoch nicht der einzige Grund.

Darüber hinaus gab es den 10 11 Vgl. später wurden stattdessen dreistöckige Betten aufgestellt. fertig erstellt. Eine Baracke reichte somit für bis zu 150 Inhaftierte. Außerdem wurden 1937 erstmals Massivbauten.139 Vgl.O. Die Lagerinhaftierten.einzigen Ausgangspunkt aus. Die Gebäude des Häftlingslagers und der KZ-Kommandantur wurden im Laufe des Jahres 1937 fertig gestellt. Die ersten 50 KZ. S.149 5 . zu denen ab September 1936 auch alle übrigen Häftlinge aus Esterwegen zählten. 1937 begann die Bebauung der östlichen Hälfte im des Kasernengeländes für die Unterbringung weiterer Totenkopfverbände. zusammen mit weiteren aus Esterwegen stammenden Häftlingen. welche am Ende des Jahres fertig gestellt wurden. waren normalerweise Doppelstockbetten vorgesehen. Bekleidungskammern. ebd. das Lager war also für ca.: a. Bis zum Jahresende entstanden auch 15 Behausungen der SS-Verbände Kasernenbereich.. überblickt und von Maschinengewehren erreicht werden. Auch im östlichen Kasernengelände war der Bau der Unterkünfte und Versorgungseinrichtungen beendet. Im Jahre 1939 bzw. 36 eine weitere als Isolierungsblock. Die Hundertschaftsgebäude der Totenkopfverbände wurden als baulich abgeschlossene Einheiten mit kleinen Innenhöfen angelegt. Bad und Werkstätten eingerichtet. Entlang der Mauer verlief innen ein elektrisch geladener Stacheldraht. Lagerbüro. Im Kasernengelände entschied man sich indessen für eine völlig andere Bauweise. Seit 1938 war das Lagerdreieck von einer Mauer umgeben. Vorbereitungsarbeiten für den Bau des Lagers. Hinzu kamen weitere Gebäue in der Westhälfte des Kasernengeländes wie das Wirtschaftsgebäude.und Fernheizungsgebäude. wurden zunächst mithilfe eines einfachen Stacheldrahtzauns eingesperrt. In der Westhälfte des Kasernengeländes standen seit April 1938 eine Turnhalle und zwei Baracken für das Krankenrevier. Dazwischen patrouillierten SS-Wachen. die beiden zweistöckigen Eingangsgebäude an der Kaserneneinfahrt. Krankenrevier. die mit Wachtürmen an den Seiten versehen wurde. 6000 Häftlinge gebaut. Juli 1936 aus dem KZ Esterwegen ein und verrichteten. 1940 wurden auf dem Kasernengelände zwei dreistöckige Massivbauten für SSTruppen errichtet. Kaienburg.a. Küche. In der Nordostecke des Geländes entstand 1937/38 ein Bad.11 In den übrigen Baracken waren Wäscherei. dem Turm A über dem Eingangstor. Im April 1938 wurden insgesamt 41 der 53 bogenförmig angeordneten Baracken Es als Häftlingsunterkünfte pro Flügel genutzt. die den ersten Halbkreis um den Appellplatz herum bildeten. H. errichtet.Häftlinge trafen am 12.. ein Pferdestall sowie eine Reithalle.10 Am Ende des Jahres waren 18 Unterkunftsblöcke.S.

von denen aus die KZHäftlinge mit Maschinengewehren beaufsichtigt wurden. politische Gegner des Nationalsozialismus.a.S. A(Hrsg. eine Wirtschaftsbaracke und eine Wohnbaracke für Kommandanturangehörige. H.: a.G.. Ley. insbesondere in den Jahren 1944/45 als tausende KZ-Häftlinge aus den Lagern im Osten nach Sachsenhausen verlegt worden. Lebensbedingungen der KZ-Häftlinge Das KZ Sachsenhausen war in den Jahren 1936 bis 1945 für insgesamt ca. Ley.1 Häftlingsunterkünfte Die KZ-Häftlinge lebten in simplen Holzbaracken. Mitten im Hof waren ein Tiergehege und ein kleiner Pferdestall eingerichtet. S.15 Krankheiten und Seuchen waren allgegenwärtig. trotz doppelter Belegung der dreistöckigen Betten. Der Tagesraum der Baracken enthielt sechs Reihen mit Spinden. 12 3.a.O. Bänke und Schemel sowie einen Ofen. zudem fünf Tische.Turm A über dem Eingangsgebäude und sieben weitere Türme.)/Morsch. eine Schneiderei.J. eine Tischlerei.59 15 Vgl.G. später Kammern und Bad. 200000 Häftlinge ein Ort von Terror. Die Baracken waren überfüllt und in einigen Baracken mussten die Häftlinge eng aneinander gedrängt auf dem Fußboden schlafen.: a. 14 Vgl.149 Vgl. Die in der Nacht Verstorbenen wurden auf den Boden der Toiletten gelegt.A. die lediglich zwei Flügeln mit Schlafund Tagesräumen waren.. verschlechterten sich die Bedingungen immer mehr. aus religiösen Gründen Verfolgte.. eine Funkstation sowie ein Garagenbau. Im Kommandanturbereich entstanden bis April 1938 Baracken für die Kommandantur und ihre Verwaltung. darunter eine Schlosserei. welche nach NSDefinition Personen waren.500 Häftlinge sich waschen und essen.): Das Konzentrationslager Sachsenhausen 1936-1945. Homosexuelle. S.O.S. eine Schlachterei und eine Bäckerei. In kürzester Zeit mussten jeden Morgen 300 . Kaienburg. Unter den Häftlingen befanden sich unter anderem Juden. „die sich nicht in die Volksgemeinschaft einfügen“13 wollten 3. Am östlichen Ende des Kommandanturbereichs waren 1936 Werkstätten für die Lagerbewirtschaftung vorgesehen.(Hrsg. 12 13 Vgl. ebd.)/Morsch.(Hrsg. Berlin o.63 6 . Misshandlungen und Tod.14 Bedingt durch Masseneinlieferungen von Häftlingen.). Sinti und Roma und “Asoziale“.(Hrsg. Ereignisse und Entwicklungen.50. Die Waschund Toilettenräume befanden sich dazwischen.

19 „Kuhle“ wurde die Scheibe Brot genannt. Rainer: Konzentrationslager Sachsenhausen.50.).)/Morsch.2 Folter und Strafmaßnahmen Die SS wollte die Gefangenen nicht umerziehen. Die Essensrationen wurden mehrfach gekürzt.Insassen zu Hilfsaktionen wie im Winter 1941/42. Vgl..112 Vgl. 3. 3. S. dass im Oktober 1942 Himmler zunächst Angehörigen und später auch dem Roten Kreuz gestattete. 2..O. A(Hrsg. die die Häftlinge aus Solidarität von ihrer notdürftigen Ration spendeten. ohne zusätzliche Kosten für die Ernährung zu haben. Lebensmittelpakete an KZ-Häftlinge zu verschicken. Berlin 1990. Dies begann schon mit Grausamkeiten bei der Einlieferung ins Lager. Aufl. sondern in ihrer Persönlichkeit zerstören.3 Hilfsaktionen Nach Kriegsbeginn verschlimmerte sich aufgrund der Masseneinlieferungen die Lage der zunehmend. die während des Morgenappells die Hinrichtung vollstrecken mussten..S.: a. S.. Die neuen KZInsassen mussten stundenlang auf dem Appellplatz stramm stehen oder im sogenannten „Sachsengruß“ mit erhobenen Armen in der Hocke sitzen. ebd.17 Dauerappell in eisiger Kälte und Strafexerzieren. Ley. ebd. Kühn. Es waren immer KZ-Insassen. Die ersten Erhängungen wurden im Mai 1942 durchgeführt.S.a. unter der Parole „Rote Kuhle“ heimlich Nahrungsmittel organisierten.3. Die Farbe des einen oder der zwei Dreiecke und die Nationalitäten-Kennbuchstabens 16 17 Vgl. Essensentzug oder willkürliche Strafverhängungen wie auf dem Bock aufgrund Auspeitschen geringfügiger „Vergehen“ waren an der Tagesordnung. den sogenannte „Arbeitsrussen“. der zu Weihnachten durch einen Weihnachtsbaum ersetzt wurde.G. So kam es.(Hrsg. Es kam aber auch unter den KZ. die Einsatzfähigkeit der Häftlinge in der kriegswichtigen Produktion zu erhöhen.18 Jedoch ging es dabei lediglich darum.102 18 19 7 .4 Kleidung Die Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen trugen gestreifte Häftlingskleidung mit farbigen Dreiecken und der Häftlingsnummer auf der Brust.16 Auf dem Appellplatz stand auch der Galgen.106 Vgl. als vor allem deutsche und polnische KZ-Häftlinge sowjetischen Kriegsgefangenen.

22 Hier haben die Schreibtischtäter maßgeblich den Völkermord der europäischen Juden und Sinti und Roma geplant.S.G. 21 Hier befanden sich seit August 1938 die „Inspektion der Konzentrationslager“ und die Führung der SS-Totenkopfverbände.(Hrsg. A(Hrsg. H. Finn.G.. heute befinden sich Einrichtungen der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und das Finanzamt Oranienburg in dem ehemaligen Stabsgebäude.25 Die im Industriehof gelegene 20 Vgl. Die Inspektion bestimmte die Haftbestimmungen und koordinierte die Zwangsarbeit der KZ-Häftlinge für die deutsche Rüstungsindustrie. Bad Münstereifel 1988.. In den kommenden Jahren diente das Gebäude obendrein für weitere SS-Einrichtungen wie zum Beispiel die „Kriegsgeschichtliche Forschungsabteilung der Waffen-SS“.O. Kaienburg. 23 Vgl. Die sogenannte „Station Z“ war mit einer Genickschussanlage ausgestattet. ebd. gezwungen ein rotes Dreieck zu tragen.20 4.104.).2 Station Z 1941 wurde von der SS eine bisher für Exekutionen genutzte Sandgrube zu einem Erschießungsgraben ausgebaut.). Die Inspektion wurde von 1934 bis 1939 von Theodor Eicke und hinterher bis April 1945 von Richard Glücks geleitet. die Herkunft des Häftlings. Auch an der Koordination des Massenmordes an den sowjetischen Kriegsgefangenen war die Inspektion beteiligt.24 4. außerdem gab es seit 1941 vier Krematorien zur Verbrennung der Ermordeten sowie eine Gaskammer. Politischen Häftlinge wurden z. 24 Vgl. Ley. das Stabsgebäude errichtet. 8 . Aufl.S. 22 Vgl.).S.1 Stabsgebäude In den Jahren 1937 und 1938 wurden von KZ-Häftlingen rund 200 Meter vom westlichen Ende der Lagerstraße entfernt.44/45. Ley. Die wichtigsten Einrichtungen des KZ Sachsenhausen 4.a..(Hrsg.)/Morsch. jüdische Häftlinge außerdem ein gelbes.standen für die Schuld bzw. Von 1945 bis 1990 nutzen die Rote Armee und anschließend die NVA der DDR das Gebäude. 3.G.B. Gerhard: Sachsenhausen 1936.182.: a. 25 Vgl. Jeder einzelne tote Häftling wurde im Stabsgebäude registriert.146.44.. 23 Die zentrale und effiziente Bürokratie in der Inspektion der Konzentrationslager ergänzte die Gewalt und Willkür in den Lagern und bildeten zusammen das System des nationalsozialistischen Terrors.1950: Geschichte eines Lagers. A(Hrsg.O. S.: a.)/Morsch.: a.O.a.)/Morsch. Dieses wurde im Jahre 1939 um einen Quertrakt ergänzt.S.a.O.(Hrsg. 21 Vgl.: a. A(Hrsg. welcher dem Gebäude die Grundrissform eines „T“ verlieh und somit auch den Namen T-Gebäude. Ley..a.

die für ihre Tötung extra nach Sachsenhausen gebracht wurden. 400 Häftlinge untersuchte. Besonders kennzeichnend war die „Aktion 14f13“. verlagerte man in spezielle „Euthanasieanstalten“. die von den Ärzten als „lebensunwert“ ausgesondert wurden. Denn die Ärzte billigten bei den Versuchen physische und psychische Schädigungen der Häftlinge. Die Häftlinge. ebd. sondern auch Menschen. Über 550 Häftlinge des KZ Sachsenhausen wurden bei dieser Aktion ermordet. Man entschied sich für modernste Ausstattung. Das Werk sollte 150 Millionen Steine pro Jahr produzieren. bei der 15000 vermeintlich oder tatsächlich kranke KZ-Häftlinge ihr Leben ließen. Vorgesehen waren 48 Kollergänge zur Aufbereitung des Tones. Die experimentierenden Ärzte waren aus der SS. um sie dort durch Gas zu töten. bis zum 8. um den Repräsentationsbedürfnissen der SS-Führung Rechung zu tragen.94. Es gab Versuche aus den verschiedensten Bereichen. 36 Pressen zur Formgebung und 24 Tunnelöfen zum Brennen der Steine.3 Krankenstation In fast allen Konzentrationslagern wurden seit Kriegsbeginn an Menschen Versuche durchgeführt.4 Klinkerwerk 1938 begann die SS-Führung KZ-Häftlinge in eigens gegründeten SS-Unternehmen unter der Administration des SS-Verwaltungschefs einzusetzen. Die Experimente an den KZ-Häftlingen waren medizinische Verbrechen. Auch in den Baracken des Krankenreviers des KZ Sachsenhausen gab es viele Experimente mit mehr als 20 verschiedenen Versuchsreihen. als vom 4. Hier ermordete die SS nicht nur KZ-Häftlinge. Sogenannte „Rassenforscher“ führten vor allem an Sinti und Roma Untersuchungen durch. 12 Öfen zur Tontrocknung. Der benötigte Ton kam aus dem Vorkommen bei Zehlendorf. April 1941 eine Ärztekommission im KZ Sachsenhausen ca. S. 4. somit waren die Arbeitskräfte und der günstige Transport der Steine auf dem Wasserweg gesichert. somit wäre es 26 Vgl. wie der Wehrmedizin und der Bakteriologie. um ihre angebliche „Minderwertigkeit“ zu beweisen. Es war der Beginn der reichsweiten „Aktion 14f13“. In manchen Fällen war der Tod eines Häftlings sogar geplanter Teil des Experimentes. zum Teil auch den Tod ihrer Versuchspersonen. 9 .Anlage war durch die Lagermauer vom restlichen KZ-Gelände abgeschottet. Als Standort für das große SS-Ziegelwerk wurde ein Waldstreifen am Oder-HavelKanal unweit des KZ Sachsenhausen gewählt. der Wehrmacht sowie von zivilen Forschungseinrichtungen.26 4. Eines der wichtigsten und größten Projekte war das Klinkerwerk in Oranienburg.

29 Vgl. dass das Werk einen sinnvollen Beitrag zur Kriegsproduktion leistete. da der vorhandene Ton bei dem verwendeten Trockenpressverfahren keine ausreichende Festigkeit erhielt und die Steine zerfielen. Ende Mai 1939 erkannte man nach einigen Probeläufen.a. Die technisch und fachlich anspruchsvolleren Aufgaben sollten also nicht KZ-Häftlingen übertragen werden.27 Als Arbeiter waren anfänglich neben 1000 KZ-Gefangenen ca.363. 100 zivile Facharbeiter vorgesehen.S. Bis zum September 1942 wurden zwischen 100 und 200 Häftlinge von der SS durch sadistische Aktionen und mit Absicht herbeigeführte Unfälle oder durch Erschießung „auf der Flucht“ getötet.. wurde das Klinkerwerk zu einem finanziellen Fiasko. 4. 1500 KZ-Gefangene auf der Baustelle und bei den ersten Produktionsabläufen tätig.S..Sicherheitsdienst der SS begann 1939/40 wegen der schlechten Devisenlage mit Vorkehrungen zur geheimen Produktion britischer Banknoten.. Kaienburg.: a.184. da man ihnen misstraute. ihre Arbeitszeit betrug durchschnittlich 60 Stunden pro Woche. Vgl.a. Gerhard. Wasserzeichen.:a. die das KZ Sachsenhausen durch die Isolierung der Häftlinge bot. holte das Amt II der KZ-Inspektion Grafiker. H. Finn.29 Bei den inhaftierten Experten handelte es sich ausschließlich 27 28 Vgl. Am 10. Nummerierungssystem und andere Schwierigkeiten beseitigt waren. Druckqualität.O. 10 . Im Juni 1942 verlegte man zahlreiche homosexuelle KZ-Gefangene aus dem Hauptlager in das Außenlager Klinkerwerk. Dabei kamen auch mehrere hundert Häftlinge ums Leben.wahrscheinlich das größte Ziegelwerk der Weltgeschichte geworden. Nachdem 1942 alle Schwierigkeiten wie Papierart.O. April 1945 zerstörte massives Bombardement der Alliierten das Werk. Es dauerte einige Monate bis man durch Nasspressanlagen mit dem vorhandenen Ton brauchbare Mauersteine herstellen konnte. Kaienburg. wurde bei der Ziegelei im ersten Halbjahr 1944 eine neue Produktionsstätte für Wurfgranaten aufgebaut. In der ersten Bauphase von August 1938 bis Dezember 1939 waren durchschnittlich ca.28 Das Klinkerwerk wurde nicht nur wegen der „Vernichtung durch Arbeit“ Schauplatz des Verbrechens der Nationalsozialisten. Nicht nur aufgrund der Fehlplanung. Papierfachleute. ehemalige Bankangestellte und andere inhaftierte Experten aus verschiedenen Konzentrationslagern zusammen.5 Fälscherwerkstatt Auch das Reichssicherheitshauptamt nutzte die Geheimhaltungsmöglichkeiten. um das Projekt zu realisieren.S.O.44. dass die Anlage keine brauchbaren Ziegel herstellte. sondern auch wegen der Produktivität weit unter der geplanten Kapazität. Um nachzuweisen. für seine Zwecke. H. Der Auslands.: a. sondern auch aufgrund einer gezielten Mordaktion an homosexuelle KZ-Häftlinge ab Juni 1942.a.

Auflösung des Konzentrationslagers 5.). Briefmarken 4. 10 % Schlackeweg.31 Diese Prüfstrecke war Teil eines Programms. Himmlers Plan war es. Ein Sonderkommando unter der Leitung vom früheren Leiter der Krematorien in Auschwitz-Birkenau tötete mindestens weitere 30 31 Vgl.(Hrsg.um jüdische Häftlinge verschiedener Nationalität. 12 % Sandgruben.1 Massenmord zur Vorbereitung der Lagerräumung Schon Ende 1944 begann die SS mit den ersten Vorbereitungen zur Evakuierung des Lagers. seit dem Frühjahr 1940 im Namen des Reichsamtes für Wirtschaftsbau.a.6 Schuhprüfstelle des Reichsamtes für Wirtschaftsausbau Die KZ-Gefangenen mussten immer wieder Arbeiten zum öffentlichen Nutzen verrichten. die täglich morgens bis abends in schnellem Tempo. Die rings um den Appellplatz verlaufende 700 Meter lange Bahn bestand aus Strecken mit verschiedenen Straßenbelägen.. 5. mussten die KZ-Gefangenen gefälschte Ausweise und Propagandazwecken herstellen. die völlig isoliert arbeiteten. Vgl.O. 80-120 Häftlinge. 11 . 32 Vgl.)/Morsch. ebd. 4 % Splitt-. Fast täglich brachen mehrere zusammen.G. gebrauchte Banknoten wirkten. Damit die Scheine wie echte. ebd. Es wurden viele Million Britischer Pfund und eine kleinere Menge USDoller sowie Geld anderer Staaten gedruckt und in Umlauf gebracht. Zum Schuhläuferkommando gehörten bis 1943 ca. 8 % Lehmweg. Es waren oftmals Angehörige der Strafkompanie. Im Sommer 1942 wurden in den Blocks 18 und 19 des KZ Sachsenhausen unter dem Decknamen „Bernhard“ die zur Produktion erforderlichen Werkstätten eingerichtet. 58 % waren Betonpiste.: a. aßen und schliefen. Eines dieser Projekte war die Schuhprüfstrecke in Sachsenhausen.4 % Schotter und 4 % Pflasterstrecke. auf der KZInsassen. alle KZ-Häftlinge zu töten.126. Diese 30-40 km waren für die ausgehungerten KZInsassen eine unglaubliche Qual. S. Ley.355. A(Hrsg. 30 Der Druck der gefälschten Banknoten begann im Januar 1943. beladen mit einem schweren sandbefüllten Rucksack. etwa 50 Runden bei jedem Wetter zurücklegen mussten. durchliefen die Scheine mehrere Außerdem zu Arbeitsprozesse. neuartiges Schuhwerk für die Wehrmacht testen mussten. das Ersatzstoffe für Leder in Schuhen testete.S.32 Aus diesem Grund verlegte die SS Anfang 1945 tausende Kranke in „Sterbelager“ wie Bergen-Belsen. Jedoch ließ sich dieser Plan nicht verwirklichen.

ebd. ebd.:a. 5. Kühn.S. Tausende Insassen kamen bei Massenmordaktionen der LagerSS ums Leben. S. 1“). Häftlinge. Das Speziallager Nr.26.. zumeist kranke.. Juden sowie Mitwisser von SS-Verbrechen. und 23. In der Nacht zum 21. Unter den Gefangenen im Internierungslager Sachsenhausen befanden sich verurteilte NS-Verbrecher. S.a. 5. der sowjetischen Geheimpolizei. aber auch Unschuldige. kriegsgefangene Wehrmachtoffiziere und Personen denen man vorwarf.34 Die meisten der 33000 sich auf dem Todesmarsch befindenden Häftlinge wurden Anfang Mai 1945 von den Alliierten befreit. die nicht Schritt halten konnten. Eine sowjetische Untersuchungskommission begann mit der Dokumentation der im KZ Sachsenhausen begangenen SS-Verbrechen.142..:a. Deutsche gefangen nehmen. Vgl.. April 1945 befreiten sowjetische und polnische Streitkräfte das Hauptlager. Aus Außenlagern kamen viele Transporte in das völlig überfüllte Hauptlager. Feind des stalinistischen Systems zu sein. Mehrere tausend Häftlinge überstanden den Todesmarsch nicht. Seit 1946 waren die Neuinhaftierten immer mehr politische Gegner der neuen Machthaber. Die Tagesmärsche von 20 – 40 km ohne Verpflegung wurden zur Qual. unter ihnen vor allem Kranke.3 Befreiung Am 22. Diesmal für das „Speziallager Nr. R. 7 des MWD“( ab 1948 „Speziallager Nr.O.a. 7 Schon im August 1945 wurde das Gelände wieder von Gefangenen hergerichtet. Oktober 1945. von denen manche nicht einmal wussten. weshalb sie im Lager waren. Trotz mancher Ähnlichkeiten kann man das Speziallager keinesfalls dem 33 34 Vgl.2 Räumung des KZ Sachsenhausen und Todesmarsch Die Vorbereitungen zur Evakuierung der Häftlinge gingen mit dem Vorrücken der sowjetischen Armee einher.33 Die Häftlinge. 35 Vgl.April1945 begannen die ersten Abtransporte der über 33000 Häftlinge in Richtung Ostsee. Trotz massiver Versorgung durch Militärärzte und ehemalige Mithäftlinge starben im Lager noch mindestens 300 Kranke an den Folgen der KZ-Haft. ehemals aktive Nationalsozialisten. die sie für gefährlich hielten.O. 3400.S. Gerhard.35 Laut dem Alliierte Kontrollrat durften die Besatzungsmächte.2000 Häftlinge im Industriehof. wurden von der SS am Wegesrand erschossen. 36 Vgl. Finn. 6. Die Soldaten trafen dort auf ca. seit dem 12.136.34 12 .36 Die Insassen waren Schuldige.

Als letztes wurde das Gelände von der Kasernierten Volkspolizei der DDR genutzt. S. S. Zusammenfassung Als Modell.NS-KZ gleichsetzen. Die SS siedelte im großen Umfang Einrichtungen an. dann auch Anhänger der von den Nazis als rassisch oder biologisch minderwertig erklärten Gruppen und ab 1939 zunehmend Bürger der besetzten europäischen Länder. Nach der politischen Wende in der DDR und der Widervereinigung gehört die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen seit 1993 zur Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und wird jährlich von einer großen Anzahl von Besuchern besichtigt. es gab keine Arbeit. Zwangsarbeit und Misshandlungen um oder wurden Opfer von systematischen Vernichtungsaktionen der SS. Zum Beispiel kam es zwar zu Übergriffen.000 Menschen waren inhaftiert.38 7. die der Schikane und Ausbeutung diente und es kam auch zu keinen Experimenten an Gefangenen.36 Vgl.37 13 . 37 38 Vgl. Viele der Einrichtungen waren in den Massenmord an KZ-Insassen verwickelt. Trotzdem herrschte im Lager Willkür und es verstieß gegen die Menschenrechte. Zehntausende kamen durch Hunger.. die nichts mit der eigentlichen Funktion des Konzentrationslagers als Repressionsinstrument zu tun hatten. sondern vielmehr der Realisierung von anderen Zielen und Projekten dienten. März verließen die letzten Häftlinge das Lager. Von 1961 bis 1990 . jedoch nicht zu systematischen Grausamkeiten und Morden. nach jahrelanger Nutzung des Areals durch die sowjetische Armee.und Schulungslager in direkter Nähe der Reichshauptstadt besaß das KZ Sachsenhausen eine Sonderstellung im System der nationalsozialistischen Konzentrationslager. andere wurden in die DDRZuchthäuser Hoheneck und Torgauverlegt. der Kasernierten Volkspolizei und der Nationalen Volksarmee der DDR entstand auf dem Gelände die Nationale Mahn. 137 Insassen brachte man in die UdSSR.und Gedenkstätte Sachsenhausen. Mehr als 200. anfangs politische Regime-Gegner.. ebd. Krankheit. ebd.37 Im Januar 1950 wurde ein Teil der Insassen freigelassen. Am 10. nachdem das Gelände zuvor kurzzeitig zur Internierung sowjetischer Strafgefangener und für militärische Übungen genutzt wurde.

.(Hrsg.(Hrsg.)/Morsch. Berlin 2006.): Das Konzentrationslager Sachsenhausen 1936-1945.. Ley.A. Aufl.8. Ereignisse und Entwicklungen.. 2. 14 . Bad Münstereifel 1988.1950: Geschichte eines Lagers.J. Hermann: Der Militär. Kaienburg. • • Kühn. 3.. Schnittpunkt von KZ-System. Aufl. WaffenSS und Judenmord.G. Literaturverzeichnis • • Finn. Berlin o. 1.und Wirtschaftskomplex der SS im KZStandort Sachsenhausen-Oranienburg. Gerhard: Sachsenhausen 1936. Aufl. Rainer: Konzentrationslager Sachsenhausen. Berlin 1990.