Rede: Frank Stronach “Eine geistige Revolution für Österreich”

Mittwoch, 21. März 2012, 17 Uhr Wirtschaftsuniversität Wien

Es freut mich, dass ich heute Abend hier sein kann. Ich kann mich noch erinnern, als ich mit meiner Lehre fertig war. Das war ungefähr 1949/50. Ich war damals mit meiner Lehre bei der Firma ELIN in Weiz in der Steiermark fertig und hatte öfter die Möglichkeit, nach Wien zu kommen. Ich glaube, damals war die Wirtschaftsuniversität noch im 18. Bezirk. Das war ein imposantes Gebäude und ich bin da ehrfurchtsvoll vorbeigegangen und habe gehofft, dort eines Tages studieren zu können. Aber ich sage immer: Das ganze Leben ist wirklich eine Frage der Umstände des Schicksals. Wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Platz ist, dann kann sehr viel passieren. Wie können wir zu Geld kommen? Bevor ich eigentlich in die Hauptthemen rein gehe, möchte ich ein paar Tipps geben, die vielleicht für Studenten hilfreich sind. Ich habe früher sehr viel auf Universitäten unterrichtet. Ich habe zu den Studenten immer gesagt: Der Erfolg des Lebens kann nur daran gemessen werden, wie glücklich man ist. Zur gleichen Zeit habe ich aus meiner Erfahrung gesagt, dass es leichter ist, glücklich zu sein, wenn man das Geld hat. Die Studenten haben gefragt: “Wie können wir zu Geld kommen?” Ich habe geantwortet: “Wenn man so um die Anfang 20 ist, dann kennt man sich selbst noch gar nicht so richtig. Da müsst ihr selbst etwas experimentieren und irgendetwas machen, dass ihr gerne macht. Und wenn ihr etwas gerne macht, dann werdet ihr gut darin. Und wenn ihr noch einen besonderen Einsatz darin zeigt, dann könnt ihr der oder die Beste in dem Gebiet sein. Und wenn man einer der Besten ist, ist Geld immer ein Beiprodukt. Und Geld muss man immer als Bei-Paket sehen. Die Einstellung ist sehr wichtig.” Jobinserat: 5-Millionen-Dollar Jahresgehalt Ich kann mich an ein Inserat eines Geschäftsmannes erinnern. Darin wurden Manager für ein Jahresgehalt von fünf Millionen Dollar gesucht. Daraufhin haben sich viele vorgestellt. Ein Bewerber fragte: "Stimmt es, dass das Jahresgehalt fünf Millionen Dollar ist?" Der Geschäftsführer sagt: "Ja, fünf Millionen Dollar. Ich muss ihnen sagen, dass ich ihnen die fünf Millionen zahle. Ich brauche jemanden, der mir alle Sorgen
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abnimmt. "Gut”, sagte die Person, die sich vorgestellt hat und fragte, “ob er denn bezahlt werde." Der Geschäftsmann antwortete: "Das ist deine erste Sorge." Bei einem Vorstellungsgespräch ist es wichtig, eine gute Einstellung zu haben und die Sorgen der Vorgesetzten abzunehmen. Dadurch kann man sehr viel Erfahrung sammeln, aufsteigen und gut Geld verdienen. Oder seine eigene Firma gründen. Kommen wir zurück, warum ich eigentlich hier bin. Ich schreibe gerade ein Buch und ich hoffe, dass ich es dieses Jahr noch herausgeben kann. Ich habe auch sehr viel Erfahrungen gesammelt und es ist nicht selbstverständlich, dass meine Firma von einer Garage aus aufgebaut wurde. Wir sind Nummer 1 in Bezug auf Autobestandteile, -systeme und produzieren auch ganze Autos. Ich bin darauf stolz, dass wir sind schon seit vielen Jahren für viele eine Weltkonkurrenz sind und, dass wir eine sehr gute Firma haben. Ich glaube, in diesem Vorgang habe ich sehr viel Erfahrung gesammelt. Ich habe vorher schon erwähnt, dass ich in Aufsichtsräten in Universitäten, Banken, New-Yorker-Börse und auch in Spitälern und sozialen Organisationen engagiert bin. Sorgen um Österreich’s Zukunft Ich mache mir große Sorgen um Österreich. Um Österreich's Zukunft. Warum mache ich mir Sorgen? Ich glaube, wir alle haben ein Gewissen. Ich versuche mich immer zivilisiert auszudrücken, wenn ich glaube, dass etwas nicht richtig ist. Ich hoffe und glaube, dass ich keine radikalen Ansätze habe, seien es Linke, Rechte oder jene in der Mitte. Ich möchte betonen: In einer zivilisierten Gesellschaft soll niemand der Sündenbock sein. Die Säulen einer Gesellschaft sind: Regierungen, Firmen, Wirtschaft, Akademiker, Gewerkschaften und die Medien. Ich glaube, wir müssen uns alle verändern und darüber nachdenken. Wo sehe ich die größten Probleme in Österreich? Erstens einmal sind es die großen Schulden. Wir haben jetzt schon ein 220 Milliarden Schulden. Wir zahlen ungefähr 10 Milliarden an Zinsen. Das muss man sich erst einmal vorstellen, was man damit machen könnte. Und dann kommt die Frage: Wieso haben wir eigentlich Schulden? Wieso hat ein Staat Schulden? Man muss verstehen, in der Historie kann man Generationen zurück gehen, dass Banken schon immer einen großen Einfluss auf Regierungen gehabt haben. In vielen Fällen, haben meistens Banken die Regierungen bestimmt. Banken waren nie so
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begeistert, dass sie in Firmen investieren, da diese Investition ein Risiko darstellt. Staatsanleihen dagegen bieten weniger Risiko. Man muss darüber einmal nachdenken, denn alles hat einen Grund. Wenn wir korrigieren wollen, dann müssen wir schauen, was die Hintergründe sind. Wenn wir ein Problem haben, sei es persönlich, in der Familie, sei es in der Firma, sei es auf der Universität, sollte man wissen, dass man ein Problem hat. Wenn wir nicht wissen, dass wir ein Problem haben, dann haben wir wirklich ein Problem. Probleme sind wie Krebs. Das muss behandelt werden. Als Problem sehe ich die großen Schulden. Es ist auch wichtig, dass man die Umstände oder die Probleme aufzeigen kann und auch soll. Aber es ist auch ganz wichtig: Die Welt ist voller Kritiker. Ich sage immer: Die Schildkröte macht nur Fortschritte, wenn sie den Kopf raussteckt. Da kann auch die Schildkröte manchmal den Kopf verlieren, aber wir sind jetzt schon in einer sehr zivilisierten Gesellschaft und da braucht man keine Angst mehr haben. Wichtig ist, dass wir auch zivilisierte Kritik ausüben, also Lösungen anbieten. Natürlich ist es so, wenn man Lösungen vorschlägt, kann man sehr stark kritisiert werden. Ich werde heute Lösungen vorschlagen und es würde mich freuen, wenn ich darüber befragt werde, damit ich entsprechende Antworten geben kann. Mein Vorschlag ist: 1. Österreich darf keine Schulden mehr machen. Wir haben schon so viele Schulden und es ist kaum mehr möglich, sie zurück zu zahlen. Wenn wir noch mehr Schulden machen, dann ist es rechnerisch überhaupt nicht mehr möglich. Daher: keine Schulden machen, sogar einen kleinen Überschuss, damit wir damit anfangen können, die Schulden zurück zu bezahlen, bis wir keine Schulden mehr haben. Das soll in der Verfassung verankert werden, damit es keine Schulden gibt. Das ist das eine Kapitel.

2. Steuerreform Aber, ich mache mir Sorgen, denn wir sprechen viel zu wenig über Verteilungen und wie wir Kapital verteilen können. Es gibt nichts zu verteilen, wenn wir es nicht vorher schaffen. Das ist eines der wichtigsten Aspekte einer Regierung eines Landes: Was müssen wir tun, damit wir Wirtschaftswachstum haben. Eine Wirtschaft von drei Kräften getrieben: Kluge Manager, fleißige Arbeiter und Kapital.
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Das heißt auch, dass diese drei treibende Kräfte auch einen moralischen Anspruch an das Wirtschaftswachstum haben. Daher möchte ich, dass Arbeiter ein moralisches Recht für einen Teil des Profits, den sie für ihre fleißige Arbeit mit erwirtschaftet haben, bekommen. Und das kann man in ein Steuergesetz integrieren. Eine Steuerreform kann einen gewaltigen Einfluss auf die Wirtschaft eines Landes haben. Wenn die Wirtschaft nicht funktioniert, dann funktioniert gar nichts. Nur wenn die Wirtschaft funktioniert, werden Universitäten gebaut, Kulturhäuser, Sport, Kunst. Also, die Wirtschaft muß funktionieren. Beim derzeitigen Steuersystem kennt sich keiner aus. Ich würde jeden challengen, ob er sich dabei auskennt. Ich glaube, ich bin einigermaßen intelligent, habe gescheitere Finanzleute in meiner Firma, die davon mehr verstehen als ich. Manchmal sage ich zu meinen Finanzleuten: “Wie würde die Steuer bei gewissen Themen aussehen?” Danach sehen sie sich Unterlagen an und nach zwei Tagen sagen sie, dass das zu kompliziert ist und sie sich dabei nicht auskennen. Aber es gibt Experten in der Stadt dafür. Dieses Thema wird dann von den Steuerexperten behandelt und nach einer Woche kommt eine große Rechnung und ein Bescheid, der sagt, dass kann so oder so sein. Das kann ja nicht sein! Korruption und alles füttert daran und lebt davon, wenn alles zu kompliziert ist und wenn sich keiner auskennt. Eine Gesellschaft braucht klare Regeln. Wir brauchen ein Steuergesetz, das einfach zu verstehen ist. Jeder, der die Hauptschule absolviert hat, soll es verstehen und auf einer Postkarte erklären und aufschreiben können und zum Finanzamt schicken. Wir brauchen ein Steuersystem mit keinen Privilegien und keinen Schlupflöchern. Eine Flat-Tax, also eine einheitliche Steuer, könnte man auch sehr leicht einführen. So wie es allerdings jetzt ist... Ich habe erwähnt, ich brauche von niemandem etwas, ich kann der Bank Geld borgen. Meine Fabriken sind in Österreich, weil ich Österreicher bin. Wir würden ein bisschen mehr verdienen, wenn wir wo anders sein würden. Und ich kann und soll mich auch so ausdrücken, dass mich die Leute verstehen. Das Steuergesetz ist ganz, ganz wichtig, das wir das verändern. Die Steuerbehörde wird immer etwas finden, weil es eben nicht genau definiert ist. Das kann nicht sein, dass ein Gewerbetreibender oder Geschäftsmann Angst vor der Steuerprüfung hat. Der Staat soll da sein, um zu helfen. Und nicht um mit Angst einzuschüchtern. Wir müssen, wir müssen da durchgreifen. Sonst kommen wir vom Thema Korruption nie weg.

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3. Verwaltung Wir sind überverwaltet. Ich möchte nochmal betonen: In einer zivilisierten Gesellschaft soll niemand der Sündenbock sein. Es ist nicht die Schuld der Staatsangestellten. In einem zivilisierten Land hat jeder Bürger das Recht, eine Arbeit zu finden, die seinen Fähigkeiten und Umständen entspricht. Wir können die Verwaltung zivilisiert reduzieren. Meine Vorstellung ist: Es gibt viele, die ihr gewisses Alter haben und sagen, wenn ich eine faire Abfertigung finde, würde ich in den Ruhestand gehen. Das nächste würde sein, wenn wir trotzdem noch zu viele Angestellte haben und wir Staatsangestellte entlassen oder in den Ruhestand schicken: Du bekommst jetzt 5 % weniger pro Jahr und wenn du Arbeit findest, bekommt du einen Bonus. Das kann ein Ansporn sein. Und damit können wir sicherlich bis zu 50 % in der Verwaltung sparen. Weil wir, ob wir es wollen oder nicht, leben in einer globalen Ökonomie. Und Österreich ist dabei ein ganz ein kleiner Spieler. Wir müssen effizient, effizient, effizient sein. Und das kann man auch. Das heißt nicht, dass wir soziale Sicherheitsnetze wegreisen. Wir können trotzdem noch ein gutes soziales Land sein, wo wir Leute helfen können, die aus irgendwelchen Umständen nicht sich selbst helfen können, ob sie behindert oder was auch immer sind. Da sind wir als Menschen verpflichtet, dabei zu helfen. Aber, das Sicherheitsnetz soll nicht so abgefedert sein, dass sich viele gesunde Leute darin ausruhen und sagen, "Warum soll ich arbeiten gehen, bekomme ich vielleicht 5 % mehr oder gehe privat irgendwo noch ein bisschen...". Wir müssen schauen, dass wir die Verwaltung reduzieren. Und da gibt es Formulare, Formulare und es geht soviel Energie hinein, wie man etwas verhindern kann. Und es kann nicht sein, wenn man eine Schuhmacherei starten möchte, dass man durch viele Stellen gehen muss. Wenn die Schuhe nicht passen, kauft sie keiner ab. Oder es kauft sie einer ab, der Hühneraugen hat oder bekommt und in Krankenstand gehen kann. Formulare, Formulare, Formulare. Als ich mit meiner Firma begonnen habe, gab es noch gar keine Formulare. Ich bin zur Bank gegangen, habe Geld investiert, einige alte Maschinen gekauft. Ich habe gesagt: “Ich glaube, ich bin gut im Probleme-lösen. Wenn ich keine Probleme lösen kann, dann brauchen sie mich nicht zu bezahlen.” Ich habe keine Formulare gebraucht. Natürlich verstehen wir, wenn man Architekt oder im Baugewerbe tätig ist, dass wir sichere Gebäude brauchen. Wir können keine Wolkenkratzer oder Hochhäuser, die zusammenfallen. Dabei müssen wir streng sein. Wir brauchen auch unsere

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Lebensmittelindustrie. Wenn wir Speisen essen, sollen wir wissen, dass es dabei strenge Kontrollen gibt. Es gibt viele Dinge, die nicht wichtig sind und wo wir eine Bürokratie haben. 4. Demokratie Jetzt noch zur Demokratie: Zur Zeit haben wir eine Schein-Demokratie. Die SPÖ setzt sich mit der Gewerkschaft zusammen, bereiten eine Liste mit ihren Interessen vor. Dann setzt sich die ÖVP mit der Raiffeisenbank zusammen und machen ebenso eine Liste. Ich bin nicht gegen die Gewerkschaft, ich möchte nur die Umstände, die derzeit in Österreich sind, ändern. Wir alle müssen uns ändern: Die Gewerkschaft und die Firmen. Und das sind die Leute, die uns vertreten. Da haben die Führungen gar nichts zu reden. Das ist eine Vererbung und eine Inzucht. Das kann nicht sein. Und der größte Fehler ist: Wenn man weiß, dass man Fehler macht und sie trotzdem noch weiter macht. Manchmal frage ich mich, ob sie nur auf Macherhaltung aus sind oder sind sie so dumm. Ich zweifle darüber, vielleicht ist es eine Kombination von beiden. Aber, ich benutze stärkere Worte. Weil, wenn man in Österreich eine Firma hast, dann kann man das nicht sagen, werden die Behörden sagen. Denen werden wir's zeigen, wo der Bartl den Most holt. Es ist wichtig, ich glaube, die Nationalrats-Abgeordneten sollen gewählt werden. Ein Land wird in Wahlkreise aufgeteilt und die Abgeordneten müssen aus den Wahlkreisen kommen, wo sie auch leben. Und da sollte Konkurrenz vorhanden sein. Jetzt ist keine Konkurrenz vorhanden. Jetzt gibt es Listen und auf diese Listen kommt man nicht drauf, wenn man nicht die gleiche Formel, das gleiche System weiterverbreitest. Sonst kommst du auf die Liste nie drauf.

Gorbatschov, Magna und die Autoindustrie Es muss Konkurrenz sein, auch unter der Politik. Ein kurzes Beispiel zur Konkurrenz: Magna war die erste westliche Firma, die eine neue Fabrik in Russland gebaut hat. Gorbatschov hat mich in Moskau eingeladen und mich gefragt, ob ich die AutoindustrieAnzeigen für ihn anschauen könne. Ich bin ein paar Tage herumgefahren und als ich wieder zurück nach Moskau gekommen bin, fragte er mich, was ich von ihrer Autoindustrie halte. Ich antwortete: "Nicht sehr viel. So wie ihr strukturiert seid, könnt ihr keine Qualitätsautos machen und schon gar nicht genug Autos produzieren, um

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die Masse zu befriedigen." Das war vor 15 oder 20 Jahren. Damals hat man für ein Auto ungefähr 10 Jahre warten müssen und die Farbe hat man bekommen, die eben gerade vorhanden war. Auf alle Fälle hat er gefragt, wieso sie das nicht machen können. "Euer Problem ist", habe ich geantwortet, "ihr habt keine Konkurrenzstruktur." "Weißt Du, wieso euer Land so gut im Sport ist?", habe ich ihn gefragt. "Weil ihr sehr viel Konkurrenz habt. Wenn ihr nur einen Läufer auf der Rennbahn habt, würde Zeit keine Rolle spielen." Also: ● ● ● ●

Keine Schulden. Schulden zurückbezahlen Mehr Demokratie Vereinfachtes Steuergesetz Zivilisierter Verwaltungsabbau

Gesundheits- und Schulreform Natürlich sind andere Themen wie Gesundheits- oder Schulreform , Umwelt, Sicherheit sehr wichtig. Das kann die Politik aber nicht alleine lösen. Man kann es bei einer Schulreform machen, vielleicht mit 10 netten Leuten ausbalanciert und nicht radikal machen. Und da bekommt man manchmal zehn verschiedene Meinungen. Bei der Gesundheitspflege gibt es 22 Kassen und 22 Präsidenten, 22 Vizepräsidenten, 22 Direktorien und viele, viele Dienstautos und gewaltige Verwaltungsgebäude. Brauchen wir das? Dabei gibt es Monopolstellungen. Es ist schrecklich, schrecklich. Und die ganzen Kammern. Wie kann die Demokratie ein Zwangsmitglied sein. Wo kommen wir denn da hin? Was ist das für eine Demokratie? Bürgerliste als Schöffensenat Die Regierung sollte wie ein Schöffensenat in gewissen Themen eine Bürgerliste, die schon mit einem Zufallsgenerator herausgezogen wird, dass die dann mit dabei sind und das das dann von den Bürgern kommt. Und so sollte die Schulreform sein. So sollte die Gesundheitsreform sein. Schule: Ernährung und Wirtschaft Mich wundert es nur, dass nicht schon in der ersten Klasse gelehrt wird, wie wichtig die Ernährung ist. Das ist eines der obersten Dinge. Die Kosten steigen so enorm, warum machen wir das nicht. Wir müssen schon in den ersten Klassen erklären, wie wichtig die Wirtschaft ist. Jetzt wird in den Schulklassen gelernt, dass Profit nicht möglich ist, wenn sie nicht jemanden ausnützen. Es ist wichtig, dass von den jungen Leuten verstanden wird, wie wichtig Wirtschaft ist.

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Ich hoffe, ich habe mich einigermaßen kultiviert ausgedrückt und bin jetzt gerne bereit, Fragen zu beantworten. Danke.

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Fragen aus dem Publikum
Publikum: Wen sprechen Sie an, Herr Stronach? Sprechen sie alle Bürger an und wo soll das Ganze alles losgehen? Beim Stronach-Institut, oder... Frank Stronach: Das Stronach-Institut macht keine Partei. Wir wollen konstruktive Kritik und Lösungen vorschlagen. Ich hoffe, dass Leute vortreten. Mit Hilfe neuer Medien und einer Website werden wir versuchen uns zu verständigen, zuzuhören sowie Vorschläge und Diskussionen aufzubereiten. In den nächsten Wochen werden wir Broschüren mit den wichtigsten Prinzipien veröffentlichen. Ich hoffe, dass daraus etwas entsteht. Ich habe immer gesagt, wenn sich Leute vorwärts bewegen, einen guten Charakter haben... Arbeitslose würden da genug sein, die da... Aber, wenn gestandene Bürger mitmachen und sagen... Aber, das muß von Innen kommen. Publikum: Wird das eine Partei werden? Frank Stronach: Ich hoffe, weil die jetzigen Parteien das nicht schaffen werden . Ich würde Geld beisteuern. Ich brauche keine Auszeichnung mehr, keinen Titel, gar nichts mehr. Aber, ich habe ein Gewissen. Und deshalb, versuche ich, zu einer besseren Zukunft Österreichs beizutragen. Publikum: Ich möchte ganz kurz aufstehen. Ich habe primär ein Anliegen, nämlich, ich wollte ich bei Ihnen ganz herzlich bedanken, dass sie sich in dieser Form einsetzen und stark machen. Fast alle in der Position, die Geld haben, würden in der jetzigen Situation, in der sie sind, ihr Geld für Spekulationen verwenden. Und, sie sind einer von uns, und dafür bedanke ich mich sehr herzlich bei Ihnen. Sie sagen, dass sie für eine Weiterentwicklung, was Parteien und Politiker in Österreich betrifft, eine große Gefahr auf uns zukommen sehen, weil alle die, die jetzt unzufrieden sind, verschiedene Positionen beziehen. Ich kenne vielleicht zwei Dutzend an Gruppierungen, die auch bei der nächsten Wahl kandidieren wollen. Wenn das so stattfindet, dann werden die einzigen, die sich darüber freuen, die sein, die jetzt schon in den Positionen sitzen, weil dann ändert sich überhaupt nichts. Und ich wollte Sie bitten, Ihren Einfluss geltend zu machen dahingehend, dass sich möglichst viele dieser zersplitterten Gruppen einigen und als möglichst eine starke Kraft tritt um den etablierten Parteien Paroli zu bieten.

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Frank Stronach: Ich werde es versuchen. Publikum: Sie sagen, und das bewundere ich, die Wirtschaft muss stark sein. Ich habe den Eindruck, dass die Wirtschaft zwar gut ist, aber auch unsere Lebensgrundlagen kaputt macht. Und ich würde sie bitten und ich würde sie fragen, ob es eine Wirtschaft gibt, die das wieder gut macht, was an Schäden an der Umwelt entstanden ist. Und dass eine Wirtschaft existiert, die nicht nur Arbeitspätze zur Verfügung stellt, sondern auch Lebensqualität. Frank Stronach: Das ist eine sehr wichtige Frage. Wir müsse uns damit beschäftigen: Haben wir Überproduktion, erzeugen wir so viel Abfall, Plastik, etc. Was würde die Struktur einer idealen Gesellschaft sein. Wir müssen darüber nachdenken. Das sind alles wichtige Themen. Ich habe vorhin erwähnt: Der Erfolg des Lebens kann nur gemessen werden, wie glücklich man ist. Es gibt wenig Unternehmen, die eine Firma aufgebaut haben und eigentlich das Sagen haben. Die meisten sind Technokraten bei den großen Firmen und sie könnten sich nie äußern. Ich habe das Glück, wenn wir Shareholder-Meeting gehabt haben, habe ich zu einem Shareholder gesagt: "Pass auf, das ist ein freies Land. Wenn es Dir nicht passt, wie ich die Firma führe, dann verkauf es." Und am nächsten Tag hat er noch mehr Aktien gekauft. Ich war offen, wie eine Firma geführt werden soll. Aber, wir gehen in eine Phase hinein, in der wir wirklich darüber nachdenken sollen, ob wir nicht den Planeten ruinieren oder nicht. Ich hoffe, dass diese Themen, auch an Universitäten auch von der praktischen Seite mit dabei ist. Publikum: Herr Stronach, ich möchte mit einer Frage beginnen: Wissen sie, wieviele Parteien und politisch aktive Gruppen es in Österreich gibt? Frank Stronach: Ja, ich hoffe, dass es viele geben wird, aber hier wurde eine praktische Frage aufgeworfen. Das kann sich so zersplittern, dass dann die alten Parteien trotzdem die Mehrheit haben. Da muss man drüber reden und ich hoffe, dass es genug kluge Köpfe gibt und dass man sich hier untereinander koordiniert. Ich will kein Bundeskanzler, kein Bundespräsident oder irgendeine Funktion haben. Ich stelle Geld und meine Erfahrung zur Verfügung. Publikum: Es gibt in Österreich mindestens 700 politisch aktive Gruppen. Die meisten sind nicht bekannt. Das Hauptproblem ist doch, dass das Establishment gar kein Interesse hat, etwas an dieser Situation zu ändern. Wir brauchen gar nicht so weit mit unseren Vorstellungen gehen, was man denn alles tun könnte programmatisch. Wir haben einen Nachbarn, wo alles ziemlich gut

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funktioniert. Wir haben die Schweiz: Direkte Demokratie, ein sehr schlankes Verwaltungssystem, niedrige und transparente Steuern und vorallem haben sie Mitbestimmung des Bürgers, der weiß, dass seine Stimme in der Sache zählt. Was halten Sie davon? Frank Stronach: Das Schöne ist - und jetzt kommen wir zur EU. Ich sage immer: Es ist gut, dass es viele Kirchen in der Welt gibt. Wenn es nur eine Kirche geben würde, dann ist es OK, wenn sie in Oberwaltersdorf neben meinem Bürogebäude steht. Aber, das ist schlecht für die Menschheit. Monopole, egal ob staatliche oder private, sind das Schlimmste für die Gesellschaft. Also, mit einem Wort: Die EU will ein Management und gleiche Regeln für alle. Wenn wir es aber besser machen können, dann wollen wir sehen, wieso und warum und Gutes wollen wir eben kopieren. Das ist das Gute dabei. Der Grundgedanke der EU ist gut. Ich glaube an ein starkes Europa. Was wollen aber die Menschen in Europa? Die Menschen sind durch Kriege und sehr viel Unheil gegangen. Menschen wollen Frieden. Die Menschen in Europa wollen sich frei bewegen können, freier Güterverkehr, freier Finanzverkehr. Das hätten wir sehr leicht machen können, wenn sich der Wirtschaftsminister mit dem Außenminister trifft. Dann hätten wir kein Brüsse. Das Schöne daran ist, dass es immer wieder kreative Lösungen gibt, die weiter vorsteigen. Wenn man sie alle "runterzieht", dann kann das nie funktionieren. Ich sage nicht, dass der eine besser ist als der andere. Aber wir haben tief verwurzelte Kulturen. Was macht Griechenland? Zu den Griechen haben wir gesagt: Pass auf, ihr müsst Geld nehmen, damit ihr euch verbessert und produktiver wird. Die Griechen waren tausende Jahre OK. Wenn wir sie alleine gelassen hätte, würden sie OK sein. Was sagen die Banken? Die Banken haben das Geld reingepushed, weil es Staatsanleihen waren. Die Reichen haben es abkassiert, nach London oder wo sonst noch hin weiter gebracht und die Arbeiter sind da und müssen das nun auslöffeln. Das wird Jahre dauern: 50 Jahre, mehrere Generationen, bis sie da rauskommen. Da ist das Unheil, was unser Bankenund Finanzsystem angerichtet hat. Es ist ein Unheil... Wir haben das Problem, dass wir immer weiter weg von einer Realwirtschaft in Richtung Finanzwirtschaft sind, wo nur Papiere hin und her gehen. Das macht keinen Wohlstand. Wohlstand macht man, wenn man Produkte erzeugt, wenn man Handel betreibt. Dass manche Produkte gekauft werden. Damit macht man Wohlstand. Das andere ist alles - das ist ein Casino-Denken. Das ist sehr schlecht. Die Schweiz ist ein gutes Beispiel und sie behauptet sich. Jeder möchte gerne in der Schweiz wohnen und leben, jeder kann sehr viel davon lernen. Und das ist ja auch

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die Idee, das man unter den Völkern lernt. Wenn wir alle die gleichen Regeln hat und wenn wir so einer theoretischen Superbürokratie und Supertechnokratie unterliegt, dann ist es schwer zum Rauskommen. Beim Bankensystem gehört ein Regelwerk her. Die Zentralbanken drucken hunderte Milliarden von Euro, wie kann denn das sein? Hier 10 Milliarden rein, dort wieder 10 Milliarden, auch hier in Österreich. Wie kann das sein? Das sind Leute, denen das Geld gar nicht gehört. Die wollen nur Macht erhalten und Zuckerln verteilen. Und die Anweisungen sind, dass die Banken Geld machen wollen, gehen wieder zum Staat und sagen "Helft uns". Das kann doch nicht sein. Peter Schmied: Herr Stronach, ich habe großen Respekt vor ihrer Lebensleistung, weil sie gezeigt haben, dass man auch aus der Steiermark einen Weltkonzern aufbauen kann. Es gibt eine große Hoffnung für uns, sie sind noch gut im Safte und ich denke, sie habe noch einige Jahre und das ist eine wunderschöne Hoffnung für uns alle. Für die jungen Kollegen, die hier sind, ein großes Vorbild. Man kann, wenn man studiert hat, eine Firma gründen und versuchen, die Welt zu erobern. Diese Möglichkeit ist da. Leider haben sie auch im österreichischen Fussball sehr viel Geld investiert, und es hat nicht so funktioniert, wie wir uns das alle gewünscht haben. Die Politik ist in Österreich ein besonders schweres Thema. Und ich denke, wir haben nächstes Jahr Wahlen und es haben noch nie so viele Leute gegeben, die so sauer und so entsetzt über unser System sind. Ich glaube, wir müssen einen Plan machen. Wir brauchen - im Fussball haben sie viele Millionen investiert müssen - wir brauchen 50, 100, 150 Millionen. Sie haben Milliardärsfreunde, sie haben Kollegen, mit denen sie auf Augenhöhe sprechen können. Sprechen sie diese Leute an, lassen sie uns eine Plattform bieten und lasst uns dieses Land wieder sauber machen. Für mich heute die Schlagzeile: Ein Polizist erschießt eine Raiffeisenangestellte, die Goldwäschen wacht. In welchen Land sind wir bitte? Ich bin stolzer Österreicher und ich bin entsetzt, wie tief wir gefallen sind. Bitte, Herr Stronach, helfen Sie uns, sie haben von dem Land viel bekommen, geben es sie es bitte zurück. Danke schön. Frank Stronach: Ich verspreche hier, dass ich sehr viel helfen werde. Noch einmal: Ich sage nie, dass meine Vorschläge die einzige Lösung sind. Das werden sie nie hören. Aber es ist wichtig, dass wir Lösungen haben. Lösungen können natürlich kritisiert werden. Ich möchte nur nocheinmal betonen: Ich werde nie sagen, dass ich alle Lösungen habe. Für die Zukunft Österreichs ist es wichtig zu sehen, dass koordiniert wird und ich bin bereit, mich zur Verfügung zu stellen mit der Erfahrung und mit Geld. Leider braucht man auch immer Geld für diese Sachen. Ich wurde von der Kronen Zeitung interviewt, die Reporterin hat mich gefragt, "Herr Stronach, jetzt im Herbst, da kommt die große Zahl. Da haben sie Geburtstag. Wie sehen sie das entgegen?" Ich habe gesagt: "Ich fühle mich noch wie ein junger Bub, aber ich hab die Erfahrenheit eines älteren Herrens. Ich freue mich drauf." Ich

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verspreche hier, dass ich mich mit Geld und Erfahrenheit zur Verfügung stelle. Aber ihr müsst mit dabei sein. Ihr müsst euch auf einen Nenner bringen, ihr müsst euch über die wichtigsten Themen klar werden. Ich kann - nocheinmal - nur vorgeben, dass Schuldenmachen eines der schlimmsten Dinge ist, die man machen kann. Jeder Bauer weiß: Wenn er mehr ausgibt, als reinkommt, verliert er seinen Hof. Der Großvater sagt zum Bub:"Pass auf, Bua, keine Schulden machen. Die sind verwurzelt, haben einen Stolz, wie wichtig das ist." Jede Hausfrau weiß, dass wenn man mehr ausgibt, als hereinkommt kommt die Familie ins Armenhaus. Jeder Gewerbetreibende weiß es. Unsere Politiker wissen es nicht. Es ist ein Machterhaltungssystem.

Andreas Czach: Vielen Dank für Ihre Interessanten Ausführungen. Sie sind ein Vorbild für viele. Was kann man tun, damit Forschungsergebnisse wirklich in reale Ergebnisse umsetzen können? Frank Stronach: Ein Land oder eine Firma, dass in Forschung investiert. Forschung ist das Fundament für die Zukunft. Wir haben eine verweichlichte Gesellschaft. Jeder hofft, dass es seinen Kindern besser geht. Wir müssen aufpassen, dass sie nicht verweichtlicht sind. Sie sind alle mit der Staatsmilch aufgezogen worden. Und sie müssen verstehen, dass ihnen der Staat nichts geben kann, was er ihnen vorher wegnimmt. Ich möchte, das Denken der jungen Leute provozieren. Es soll die "geistige Revolution sein", keine zerstörende. Und das ist die ganze Idee davon. Jetzt ist noch Zeit. In Griechenland ist die Zeit vergangen. Und ich sehe schon, 2008, das war milde, was die nächsten Jahren passieren wird. Weil wir an den Strukturen nichts ändern. Man müsste eine Delegation nach Korea, nach Seoul, schicken. Wenn wir da die Studenten sieht, da ist ein Spirit drinnen. Nocheinmal: Der Staat kann dir nichts geben. Wir könnten konkurrieren, wenn wir das System wechseln. Da können die Arbeiter in der Halle noch so fleißig arbeiten. Wenn die Verwaltung in den Büros vorne zu groß ist in den Büros, können Firmen nie konkurrenzfähig sein. Auch wenn unsere Firmen konkurrenzfähig sind, nimmt der Staat so viel weg. Und wenn etwas nicht funktioniert, wenn Leute mit der Diskussion nicht mehr weiterkommen, dann werden abfällige Worte verwendet, dann geht es unter den Gürtel. Und dann geht es um Schuldige: Und die Schuldigen sind, die Reichen, die viel verdienen. Wir müssen verstehen, ich glaube, die 10 % von den Reichen, zahlen ungefähr 50 % von den Steuern. Was man wirklich verstehen muss, ist, dass gescheite Manager überall auf der Welt gefragt sind. Wenn wir in Österreich so besteuern, dann kann ich auch wo anders hingehen und muss nicht da bleiben. Wenn diese Kräfte noch verlieren, dann haben wir wirklich ein Problem. Nocheinmal: Wir brauchen mehr Spirit, die jungen Leute gehen, wenn es keine Systemänderung gibt. Der Staat wird euch aufnehmen und nach 10 Jahren ist der Euro vielleicht 5 oder 10 Cent wert. Das ist die Zukunft. Aber wir könnten es machen. Und wir könnten es machen, wenn Arbeiter an der Firma mitbeteiligt sind, sie müssen ja die Philosophie einer Firma verstehen. Wenn man miteinander offen ist, man muss das Herz der Arbeiter gewinnen. Und das kannst du, wenn alles offen ist, wenn sie wissen,

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dass sie mitbeteiligt sind. Wenn sie wissen, wohin das ganze Geld geht, dann werden die Mitarbeiter mit anziehen und dann sind wir konkurrenzfähig. Wenn die Verwaltung abgebaut wird, die Flat-Tax kommt, wir auf 20 oder 15 % runterkommen... Wenn Firmen im Ausland investieren, dann können sie das heute von der Steuer abschreiben. Wie kann denn sowas sein. Was heißt denn das eigentlich? Das heißt, Firmen hier werden meistens zugesperrt und dadurch vernichten wir Arbeitsplätze. Firmen, die in Österreich investieren, sollen überhaupt keine Steuer zahlen, dass heißt Arbeitsplätze. Wir sind komplett verkehrt und das macht überhaupt keinen Sinn. Das sind meine Sorgen und ich möchte dieses Denken hier übertragen. Aber nocheinmal: Zivilisiert und keine zerstörende Revolution.

Publikum: Ich mache den Anfang für die Studenten: Es tut gut und es ist sehr motivierend, wenn man hört, was man tun kann und soll. Nun fehlt der konkrete Ansatz wo wir beginnen und wo wir selbst beginnen. Ich möchte die Frage in den Raum stellen: Zwangsmitgliedschaft in Kammern passt nicht ganz zum demokratischen Gedanken. Als Student habe ich eine Zwansmitgliedschaft bei der ÖH. Da fängt es eigentlich schon an. Wir haben die Vertreter da und vielleicht können wir es auch gleich beschließen, dass man das in dem Sinn nicht mehr brauchen. Frank Stronach: Man muß dazu sagen, wenn's so gut ist, dann muß man die Leute zwingen, dabei zu sein. Also, in die Politik gehört kein Zwang hinein. Man kann es steuern. Es macht einen Unterschied ob es ein Staat oder eine Firma ist. Der Staat hat die Verpflichtung, Lehrstätten zur Verfügug zu stellen. Die Frage ist, wie wir effizienter werden können. Die Frage ist, wo wir als Gesellschaft hingehen. Gibt es eine Überproduktion. Das ist alles in dem Rahmen. Für mich ist Zwangsmitgliedschaft kein Thema. Ich glaube, das ist nicht so schön. Wenn es gut ist, dann gehen die Leute von selbst hin.

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