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Trends | Meinungen | News

Ausgabe Frühjahr 01/2012

Diese Ausgabe im Überblick
Zahlen – Daten – Fakten | Niedersachsen besitzt hohe Kompetenz als Radland | Seite 7 Zahlen – Daten – Fakten | Gute Aussichten für Niedersachsen im Sommer 2012 | Seite 8 TMN aktuell | Das Reiseland Niedersachsen auf der Messe Vakantiebeurs Utrecht | Seite 13 KinderFerienLand | Interview: Im Gespräch mit Elke Boggasch und Uwe Carli | Seite 16

EInmalIg
AdidAs | Apriori | Atelier torino | BAsler | Bruno BAnAni | BugAtti | CAlvin Klein underweAr | CAlvin Klein wAtChes & Jewelry | CentA stAr | Cinque | desiguAl diesel | doCKers | dyrBerg/Kern | emiliA lAy | esCAdA | esCAdA sport | Fossil gAnt | gArCiA | g.K. mAyer shoes | hutsChenreuther | lACoste | lAurèl le Creuset | levi’s® | lieBesKind | lindt | mAC | mAdeleine | mArC o’polo | mArC piCArd | mArvelis | mexx | niKe FACtory store | oAKley | olsen | pArK Avenue polo rAlph lAuren | pumA | rosenthAl | roy roBson | sArAr | speers strenesse | swAtCh | thomAs | tom tAilor | tom tAilor denim | tom tAilor Kids | tommy hilFiger | vAn lAACK | wilvorst | FAshion Bistro | CAFÉ Couture

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News-Ticker der TMN

Ausgabe Frühjahr 01/12 | Seite 3

Ein Hotel speziell für Biker
Motorradfahrer finden im Weserbergland nicht nur zahlreiche Kurven, sondern auch ein Hotel, das sich speziell auf die Bedürfnisse von Bikern eingestellt hat: das Bikerhaus.de in Bevern. Insgesamt 19 Betten stehen den Gästen in Gästezimmern und – seit rund einem Jahr – in modernen Smarthäusern zur Verfügung. Bei den sogenannten Smarthäusern handelt es sich um kleine freistehende Design-Wohneinheiten, die besonders wenig Energie verbrauchen. „Die kurvenreiche Landschaft des Weserberglandes ist stark von Motorradfahrern frequentiert“, erläutert die Betreiberfamilie Schmidts, „daher ist unser Hotelkonzept mit in die Natur integrierten, komfortablen Design-Wohneinheiten speziell für diese Gästegruppe entwickelt worden.“ Die neuen Zimmer sind wie das gesamte Hotelgelände besonders auf die Bedürfnisse von Motorradfahrern ausgerichtet. So gibt es unter anderem spezielle Garderoben mit ausreichend Platz für Motorradjacke, Helm und Motorrad-Koffer. Außerdem stehen Trockenraum und Werkzeug ebenso zur Verfügung wie ein Carport und standsichere Parkplätze für die Motorräder. www.bikerhaus.de

Deutscher Naturschutzpreis 2012
Das Bundesamt für Naturschutz und der Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin loben erneut 250.000 Euro für die Umsetzung origineller Projektideen zu Naturerlebnis, Naturbildung und Naturschutz aus. Schwerpunktthema 2012 ist „Stadt braucht Natur – gemeinsam für Vielfalt, Naturerfahrung und Lebensqualität“. Neben dem Förder- sowie einem Ehrenpreis wird in diesem Jahr erstmals ein Bürgerpreis für die Arbeit lokaler Initiativen verliehen. Die Teilnahme ist ab sofort möglich. www.deutscher-naturschutzpreis.de

Was ist eigentlich … Pinterest ? ... Der neue Liebling unter den Social Networks
Pinterest zählt schon jetzt zu den Top10 unter den Social Networks weltweit. Brian Solis zeigt auf (www.briansolis.com), wie stark das beliebte Netzwerk auch den Social Commerce verändern könnte. Thomas Hendele zeigt anschaulich, wie sich dieser Foto-Pinboard-Service für die Tourismusund Hotelbranche nutzen lässt (www.hotel-newsroom.de/ social-bookmarks/). www.pinterest.com

Erfolgreiches Live-Erschrecker-Casting mit TV-Star Ross Antony
Mittels eines ErschreckerCastings suchte das Heide Park Resort geeignete Live-Akteure, die im neuen multidimensionalen Horrorkabinett KRAKE lebt! für Schockmomente sorgen. Über 30 Bewerber wagten das Abenteuer und stellten ihre erschreckend guten Fähigkeiten vor der Jury um TV-Star Ross Antony unter Beweis. 13 Teilnehmer konnten überzeugen und treten ab 31. März den wohl gruseligsten Job Deutschlands an. In einer Gitterbox aus vollem Hals schreien, während ein Dezibelmesser die erreichte Lautstärke misst, oder mit verdunkelter Sicht sowie musikalischer Beschallung Wissensfragen lösen – mit diesen und zahlreichen weiteren Aufgaben testete die Jury aus TVStar Ross Antony, Hit-Radio-Antenne-Moderatorin Denise Haarstrick-Rump und Heide-Park-Entertainment-Manager Ingo Reichstein die Jobanwärter auf Herz und Nieren. In mindestens zwei Kategorien, die auf die sieben thematisierten Räume des Horrorkabinetts KRAKE lebt! abgestimmt sind, gingen vom Freak mit langem Rastazopf über einen Mittfünfziger mit Rauschebart bis zum extra aus Bochum angereisten Schüler die unterschiedlichsten Kandidaten an den Start. www.heide-park.de

Seite 4

Tourismus aktuell

Das neue Planungstool für Niedersachsenreisende bei der TMN
Im April wird auf dem Portal www.reiselandniedersachsen.de der TMN eine neue Funktion integriert. Das neue Inspirations- und Planungstool soll Regionen und Besuchern des Reiselands die Möglichkeit geben, für sie unbekannte Sehenswürdigkeiten und Reiseanlässe zu entdecken. Dazu werden regionale oder thematische Vorschläge gemacht, wie für den Nutzer eine optimale Niedersachsenreise aussehen kann. Die Besucher der Seite können je nach Interesse Angebote, Veranstaltungen und Artikel auf einem Sammeltisch (Foto) zusammentragen und sich anschließend eine Unterkunft hinzufügen lassen. Es besteht die Möglichkeit, dass sich die Besucher entweder ein eigenes Profil auf dem Reiseland anlegen können, damit Sie angefangene Touren beim nächsten Besuch weiterplanen können, oder sich direkt mit Ihrem FacebookAccount einloggen. Damit besteht die Möglichkeit eigene Touren im Social Web zu teilen und ihrer Community bekannt zu machen. Gleiches gilt auch für die Regionen. Die TMN erhofft sich mit diesem Tool mittelfristig tiefere Einblicke in das Nutzerverhalten der Reisenden in Niedersachsen und möchte auf diesem Weg auch weniger bekannten Sehenswürdigkeiten eine Plattform bieten.

Wenn Sie sich Ihre eigene Reise zusammenstellen möchten, freuen wir uns auf Ihren Besuch und Ihre Anregungen auf w w w.reiselandniedersachsen.de ANSPRECHPARTNER: Leif Giesenbauer giesenbauer@tourismusniedersachsen.de

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Tourismus aktuell

Ausgabe Frühjahr 01/12 | Seite 5

„Genießen Sie sich.“ – Kooperation mit La mer
Im Frühjahr 2012 wird die TMN gemeinsam mit dem Kooperationspartner La mer den Schwerpunkt der Kampagnenkommunikation auf das Thema „Hautgesundheit an der Nordsee“ legen. In den Fokus rücken damit Urlaubsangebote, die das Erlebnis Weltnaturerbe Wattenmeer und Anwendungen mit den aus Meeressschlick gewonnenen Kosmetikprodukten von La mer beinhalten. Für diese Aktion wird im Reiseland-Portal eine spezielle Themenseite erstellt, auf welcher neben allgemeinen Informationen zu den Themen Heilkräfte der Nordsee, Weltnaturerbe Wattenmeer und den Anwendungsmöglichkeiten der La merProdukte auch die neu entwickelten, passenden Angebote ausgewählter Kampagnenpartner prominent dargestellt werden. Die Themenseite wird in besonderem Maße über Display Ads beworben, welche mittels Regio- und Alterstargeting in zielgruppenaffinen Portalen ausgespielt werden. Darüber hinaus werden redaktionelle Anzeigen in Publikumszeitschriften und überregionalen Tageszeitungen geschaltet sowie ein SonderNewsletter zu dem Themenschwerpunkt versandt. ANSPRECHPARTNER: Frederike Walter | walter@tourismusniedersachsen.de

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„Wo ist Ihr Leibgericht?“ – Themenschwerpunkt regionale Produkte
Gemeinsam mit den 17 Kampagnenpartnern wurde die Broschüre „niedersachsen … einfach lecker!“ produziert. Auf einer kulinarische Rundreise von Osnabrück bis Göttingen lässt Sie den Leser regionale Köstlichkeiten in und aus Niedersachsens Städten entdecken und stellt Ausflugstipps, Rezeptideen und Angebots-Highlights rund um das Thema vor. Die Broschüre wurde in einer Gesamtauflage von 285.000 Stück produziert und unter anderem über eine Beilage in der Märzausgabe der „essen&trinken“ und in der Ausgabe 02/2012 (Erscheinungstermin 4. April 2012) der „HÖRZU Heimat“ vertrieben. Weiterhin wird die Broschüre auf der ITB und über die Tourist-Informationen der Kampagnenpartner verteilt. Flankierend wird das Thema „regionale Köstlichkeiten in Niedersachsens Städten“ online über umfangreiche, mittels Regio- und Alterstargeting ausgesteuerte Display Ads beworben. ANSPRECHPARTNER: Frederike Walter | walter@tourismusniedersachsen.de

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Zahlen – Daten – Fakten

10 Millionen Deutsche verbringen Urlaub in Niedersachsen
Ein Rückblick auf das vergangene Jahr zeigt ein differenziertes Bild: Auf der einen Seite zeigten sich die deutschen Verbraucher wegen der anhaltenden Währungskrise und drohender Rezession im Euroraum verunsichert. Auf der anderen Seite war die Verbraucher- und Konsumstimmung in Deutschland 2011 laut der monatlichen GfK-Konsumklimastudien auf einem hohen Niveau. Hierzu hat sicherlich auch die anhaltend positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt beigetragen. Zahl der Urlaubsreisen steigt erneut – Kurztrips liegen im Trend Nachdem bereits im Tourismusjahr 2009/2010 (November 2009 – Oktober 2010) ein deutlicher Anstieg der Urlaubsreisen der Deutschen auf 129 Millionen zu verzeichnen war, stieg die Zahl der Reisen im Tourismusjahr 2010/2011 noch einmal um 2,2 % auf über 131 Millionen (vgl. Abb. 1). Dieses Wachstum der Urlaubsreisen wurde fast ausschließlich im Kurzreisesegment (+ 4,6 %), d. h. Reisen mit einer Dauer von 2 – 4 Tagen erzielt. Nach einem Rückgang der längeren Urlaubsreisen ab 5 Tagen in den vergangen Jahren, konnte im TJ 2011 zumindest das Vorjahresniveau gehalten werden. Wieder mehr Deutsche verzichten komplett auf Urlaubsreisen Die gute Verbraucherstimmung hat jedoch nicht alle Menschen zu mehr Reisen bewogen. Im vergangen Jahr haben weniger Deutsche (65 %) als im Vorjahr (67 %) eine Reise oder einen Kurztrip unternommen. Die Anzahl der reiseaktiven Haushalte, d. h. die Anzahl der Menschen in Deutschland, die im Laufe des Jahres eine Urlaubsreise ab einer Übernachtung unternehmen, ist demnach im vergangenen Jahr wieder leicht gesunken, nachdem 2010 die rückläufige Tendenz gestoppt werden konnte (vgl. Abb. 1).
Abb. 1 Alle Reisen ab einer Übernachtung TJ 05/06 – TJ 10/11
120 115 110 105 100 95 90 85 TJ 05/06 TJ 06/07 TJ 07/08 TJ 08/09 TJ 09/10 TJ 10/11

Index TJ 10/11 116 96 104 99

Absolut TJ 10/11 55,9 Mio. 75,9 Mio. 131,8 Mio. 22,8 Mio.

VR in % zu TJ 09/10 (+ 4,6 %) (+ 0,4 %) (+ 2,2 %) ( -2,6 %)

kurze Reisen lange Reisen Reisen insgesamt Reisende Haushalte

Quelle: TMN nach GfK TravelScope 2005 – 2012

Zahlen – Daten – Fakten

Ausgabe Frühjahr 01/12 | Seite 7

Inlandstourismus nimmt weiter zu Auch im vergangenen Tourismusjahr haben erneut mehr Deutsche ihren Urlaub im eigenen Land verbracht. Mit rund 76 Millionen Reisen ab einer Übernachtung zwischen November 2010 und Oktober 2011 konnte das Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum noch einmal um 2,7 % bzw. 2 Millionen Reisen gesteigert werden (vgl. Abb. 2).
Abb. 2 Urlaubsreisen der Deutschen im TJ 2011
alle Reisen Deutschlandreisen 5,1 Niedersachsenreisen 0 + 7,1 % 4,8 20 40 60 80 100 120 140 160 Mio. 55,9 45,7 30,3 75,9 + 2,7 % + 2,2 %

sen übertroffen werden. Damit belegt Niedersachsen weiterhin den zweiten Platz im Ranking der Bundesländer. Der Badeurlaub war auch im vergangen Jahr die beliebteste Urlaubsart in Niedersachsen, trotz des verregneten Sommers verreisten 2,24 Millionen Gäste (- 1,3 %) in diesem Segment. Vor allem die kurzen Aufenthalte im Reiseland erfreuen sich wachsender Beliebtheit (vgl. Abb. 3). Vor allem die Städtereisen (+ 28,5 %) und der gesundheitsorientierte Urlaub (+ 25 %) können deutlich zulegen.
Abb. 3 Entwicklung der Urlaubsreisen in Niedersachsen
Mio. 12,0 10,0 8,0 6,0 4,0 2,0 0,0 4,1 7,8 4,3 8,1 4,6 9,3 4,8 9,9 Urlaubsreisen in Mio. 3,7 3,8 4,7 5,1 TJ 07/08 TJ 08/09 TJ 09/10 TJ 10/11 2 – 4 Tage 5 und mehr Tage

2 – 4 Tage

5 und mehr Tage

Quelle: TMN nach GfK TravelScope 2011 – 2012

Rund 10 Millionen Deutsche verbringen ihren Urlaub in Niedersachsen Das Reiseland Niedersachsen kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Mit 9,9 Millionen deutschen Gästen konnte das gute Vorjahresergebnis noch einmal um 7,1 % bzw. 664.000 Rei-

Quelle: TMN nach GfK TravelScope 2007 – 2012, Urlaubsreisen ab einer Übernachtung Quelle: TMN nach GfK TravelScope 2007 – 2012

ANSPRECHPARTNER: Jan Matysiak | matysiak@tourismusniedersachsen.de

Deutsche bescheinigen Niedersachsen eine hohe Kompetenz als Radland
22,5 Mio. Deutsche am Thema Rad interessiert Gut 38% der Deutschen (22,5 Mio.) haben großes oder sehr großes Interesse am Radfahren im Urlaub innerhalb Deutschlands. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Destination Brand 10 des Instituts für Management und Tourismus (IMT) an der FH Westküste, die im Auftrag der TMN rund 8.200 Deutsche im Alter zwischen 14 und 74 Jahren zu ihren Urlaubsinteressen befragt hat. Dies entspricht einem Gesamtpotenzial von 22,5 Mio. Personen. Damit gehört Radfahren zu den 10 beliebtesten Urlaubsarten/-aktivitäten der Deutschen.
Abb. 1 Themeneignung Radfahren Destination Niedersachsen
Top-Two-Box auf Skala „5 = sehr gut geeignet“ bis 1 = „gar nicht geeignet“ (in % der Fälle) Hochrechnung* alle Befragten (n = 1000) Themen-Interessenten (n = 414) Besucher in der Vergangenheit (n = 376) Themen-Interessenten mit Destinationserfahrung (n = 183) 0 10 Wert „5“ 20 30 40 Wert „4“ 50 60 70 80 47 % 59 % 77 % 86 % 90 % 27,6 Mio. 14,3 Mio. 17,0 Mio. 9,3 Mio.

* Hochrechnung des absoluten Volumens der zugesprochenen Themeneignung (Anzahl der Personen). Im Falle von Fallzahlen von unter 100 ist eine höhere statistische Unsicherheit zu berücksichtigen. Basis: Deutsche zwischen 14 – 74 Jahren, 1000 Befragte (Destination Niedersachsen) Quelle: Destination Brand 10, Institut für Management und Tourismus (IMT) der FH

86 % der niedersächsischen Radurlauber halten Niedersachsen für ein hervorragendes Radreiseziel Neben dem Interesse am Thema Radfahren wurde auch die Eignungsbeurteilung von über 100 deutschen Destinationen aus Kundensicht in Destination Brand 10 ermittelt. Die Eignungsbeurteilung erfolgte jeweils durch diejenigen Befragten, denen die jeweilige Destination bekannt ist – wenn auch nur dem Namen nach („Gestützte Themenkompetenz“). Gemessen wurde der „Eignungszuspruch“ anhand des Anteils der Top-Two-Box auf einer mehrstufigen Skala von „5 = sehr gut geeignet“ bis „1 = gar nicht geeignet“. Rund 47 % der Deutschen halten das Reiseland Niedersachsen für besonders geeignet zum Radfahren. Bei den radinteressierten Niedersachsenurlaubern sind es sogar 86 % bzw. 9,3 Millionen der deutschsprachigen Bevölkerung zwischen 14 und 74 Jahren.

Seite 8

Zahlen – Daten – Fakten

Niedersachsen bei der Themeneignung in den Top-3 im Bundesvergleich Mit einer „Themeneignung Radfahren“ von 47 % (alle Befragten) belegt Niedersachsen bei der gestützten Themenkompetenz Platz 21 von 103 untersuchten Destinationen. Bei den Themeninteressierten, d. h. denjenigen, die sich für das Thema Rad interessieren, kann das Reiseland noch einmal 3 Plätze gut machen und belegt den 18. Rang. Damit gehört Niedersachsen zu den Top-3 der untersuchten Bundesländer (hinter Mecklenburg-Vorpommern und SchleswigHolstein) in Bezug auf die Themenkompetenz als „Radurlaubsziel“. 42 % der Niedersachsenurlauber fahren Rad im Reiseland Laut Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e. V. (FUR) ist gut jeder fünfte Deutsche (20,9 %) in den vergangenen drei Jahren häufig oder sehr häufig Rad im Urlaub gefahren, unabhängig vom gewählten Reiseziel. Bei Deutschlandurlaubern liegt der Anteil bei knapp einem Drittel (32,4 %). Gut doppelt so hoch wie im Allgemeinen ist der Anteil der radfahrenden Urlauber im Reiseland Niedersachsen (41,7 %). Damit belegt das Reiseland den zweiten Platz hinter Mecklenburg-Vorpommern.

Abb. 2 Aktivität Radfahren im Bundesvergleich (Reiseziele)
Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Schleswig-Holstein Sachsen-Anhalt Nordrhein-Westfalen Brandenburg Berlin Bayern Thüringen Baden-Württemberg Hessen Rheinland Pfalz / Saarland Sachsen Hamburg Bremen 0 5 7% 10 15 20 25 30 35 40 45 50 % 30 % 30 % 29 % 27 % 26 % 25 % 24 % 21 % 19 % 16 % 34 % 45 % 42 % 40 % Basis: Deutsche ab 14 Jahre, 7500 Befragte Quelle: RA 2010

Radfahren in den letzten 3 Jahren „sehr häufig/häufig“ ausgeübt

ANSPRECHPARTNER: Jan Matysiak | matysiak@tourismusniedersachsen.de

Gute Aussichten für Niedersachsen im Sommer 2012
Während die Stimmung in Bezug auf die wirtschaftliche Gesamtentwicklung Deutschlands eher düster erscheint, fallen die Meldungen für die Tourismuswirtschaft 2012 weitaus positiver aus. Laut einer Online-Befragung der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e. V. (FUR) im November 2011 haben sich 4 von 5 Deutschen bereits mit der Urlaubsplanung beschäftigt, was einem plus von 1 % (gegenüber 2010) entspricht. Trotz einer von 53 % der Befragten erwarteten Verschlechterung der allgemeinen Wirtschaftslage (2010 rechneten nur 28 % mit einer Verschlechterung; Abb.1) wollen 24 % der Deutschen 2012 mehr reisen und 29 % mehr Geld ausgeben (Abb.2).
Abb. 1 Erwartungen an die ...
... allgemeine wirtschaftliche Lage in einem Jahr % 100 80 60 40 20 0 33 % 11 % besser gleich schlechter 39 % 37 % 28 % 53 % ... persönliche wirtschaftliche Situation in einem Jahr % 100 80 60 40 20 0 28 % 23 % 50 % 51 % 22 % 26 %

verbessern

gleich bleiben

verschlechtern

November 2010

November 2011

Basis: deutschsprachige Bevölkerung 14 – 70 Jahre, 2011: n = 2515; 60,3 Mio. Quelle: FUR, RA online 11/2010 & 11/2011

Diese Tendenz spiegelt sich auch in der auf GfK-Daten gestützten Analyse der geplanten Niedersachsenreisen wider. Im November 2011 wurden 20.000 deutsche Haushalte zu Ihren Reiseabsichten im Tourismusjahr 2012 (November 2011 bis Oktober 2012) befragt. Während die Deutschen für den Sommer 2012 demnach etwas weniger Inlandsreisen planen, kann Niedersachsen auf einen guten Sommer 2012 hoffen. Ca. 2,1 Mio. Deutsche wollen ihren Sommer- und 1,3 Mio. ihren Winterurlaub im Reiseland Niedersachsen verbringen. Dies entspricht einem plus von 4,4 % bei den Sommerreisen, sowie einem Zuwachs von 28,9 % bei den Winterreisen gegenüber dem Vorjahr. 23,3 % dieser Reisen sind bereits gebucht.

Zahlen – Daten – Fakten

Ausgabe Frühjahr 01/12 | Seite 9

Abb. 2 Urlaubsreisen 2012 – Trendindikatoren II
% 30 20 10 0 10 20 30 -21 % -22 % -17 % -16 % 22 % 22 % 23 % 24 % % 30 20 10 0 10 20 30 -24 % -25 % geplant geplant für für 2010 2009 -19 % -18 % 25 % 24 % 26 % 29 %

Abb. 3 Anzahl der Urlaubsplanungen nach Reisedauer
2.500.000 2.000.000 1.500.000 1.000.000 500.000 0 4–7 Nächte TJ 2010/2011 TJ 2011/2012 Quelle: TMN nach GfK TravelScope 2011 +7% - 16 % 8 – 11 Nächte 12 – 14 Nächte 15 – 21 Nächte - 26 % 22 Nächte und mehr +5% + 23 %

geplant geplant für für 2010 2009

geplant geplant für für 2012 2011

geplant geplant für für 2012 2011

mehr Reisen machen als im Vorjahr weniger Reisen machen als im Vorjahr

mehr Geld ausgeben als im Vorjahr weniger Geld ausgeben als im Vorjahr

Basis: Bevölkerung 14 – 70 Jahre, 2011: n = 2516; 60,3 Mio. | Quelle: FUR, RA online 11/2011

Familienurlaube nehmen zu Im Segment der Familien-Urlauber ist für den kommenden Sommerurlaub mit 895.000 geplanten Reisen ein plus von 11 % und damit ein Bedeutungsgewinn zu beobachten. Die Nicht-Familien-Urlauber überwiegen beim Sommerurlaub mit 1,2 Millionen Planungen zwar noch, haben aber im Gegensatz zu 2011 - 0,1 % verloren. Im Allgemeinen ist das Urlaubsziel Niedersachsen nach den vorliegenden Daten bei Haushalten ab 3 Personen beliebter geworden. 55 % aller Urlaubsplanungen für den kommenden Sommer, und damit 112.000 geplante Reisen mehr als 2011, stammen aktuell aus dieser Gruppe. Im Jahr zuvor waren es noch 51 %. Urlaubsplanungen in der Altersgruppe 65+ rückläufig In fast allen Altersgruppen können bei den Planungen für die nächsten Urlaube Zuwächse verzeichnet werden. Nur bei den Urlaubsreisenden ab 65 Jahren hat sich ein starker Rückgang von -10,3 % gegenüber 2010/11 eingestellt. Dies zeigt sich vor allem mit 71.000 weniger Planungen und damit -13,6 % beim Sommerurlaub 2012. Die Gruppe der 50- bis 65-Jährigen hingegen möchte dieses Jahr deutlich öfter verreisen als im Vorjahr. Mit einem plus von 30,7 % und damit insgesamt 814.000 geplanten Reisen hat sie sich neben den 35- bis 49-Jährigen zur zweitstärksten Gruppe entwickelt. Norddeutschland und NRW bleiben wichtigste Quellmärkte Innerhalb Deutschlands stellen die größten Quellmärkte nach wie vor Norddeutschland und Nordrhein-Westfalen, was sich auch mit 2.168.000 geplanten Reisen und einem Marktanteil von ca. 63 % in dieser Befragung widerspiegelt. Bei der prozentualen Entwicklung führen jedoch Süd- und Ostdeutschland die Statistik an, somit sind 2012 13,4 % mehr Sommergäste aus Süd- und 9,7 % aus Ostdeutschland zu erwarten. Diese Entwicklung lässt Rückschlüsse auf eine langsame aber dennoch zunehmende Bedeutung dieser Märkte zu. Kürzere Reisen immer beliebter Die Zahlen für die geplante Reisedauer bestätigen deutlich den Trend hin zu kürzeren Reisen. Reisen mit einer Dauer von 4 – 7 Tagen tragen mit ca. 2 Mio. Planungen einen Anteil von 58,6 % aller geplanten Reisen. Das ist ein Plus von 369.000 Reisenden gegenüber dem Vorjahr. Abb.3 zeigt dabei deutlich, dass hingegen Reisen ab einer Dauer von 14 Tagen rückläufig sind. Laut der Befragung ist dabei mit einem Rückgang von 36.000 Gästen zu rechnen.
Quelle: TMN nach GfK TravelScope, Reiseabsichten TJ 2011/2012 (Abfrage November 2011), FUR, RA Online 11/2010 und 11/2011

ANSPRECHPARTNER: Jan Matysiak | matysiak@tourismusniedersachsen.de

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PR aktuell

Sieben gute Tipps und Tricks zum Thema PR
OH du gROSSARTigE PRESSEARbEiT Pressemitteilungen können wirklich großartig sein – wenn sie professionell gestaltet sind. Mit dieser Meinung sind wir nicht allein. Kerstin Hoffmann hat sieben wichtige Aspekte in ihrem Blog dazu zusammengefasst.

1

NEwSfEEdS AlS bASiSkOmPETENz Warum und wie jeder PR-Profi und PRNachwuchs mit RSS Feeds umgehen sollte, beschreibt Heinz Wittenbrink in einem Blog-Post. Und hat man die News-Ströme einmal sorgfältig installiert, erleichtern diese Abläufe den Informationskonsum doch ganz erheblich.

2

http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/ 2011/11/17/pressearbeit-kann-so-grosartig-sein/

http://heinz.typepad.com/lostandfound/2011/11/mitnewsfeeds-umgehen-könneneine-basiskompetenz.html

EmPfEHluNgSmARkETiNg Online wichtiger als Offline: Online-Quellen spielen bei Kaufakten inzwischen eine größere Rolle als Offline-Quellen, obwohl im Internet nur 25 % der Werbebudgets in Deutschland ausgegeben werden und 10 % des Einzelhandelsumsatzes getätigt werden. Aber gerade die Deutschen informieren sich im Netz besonders gründlich, sagt uns eine neue Studie von TNS Infratest.

3

STudiE: 85 % dER zEiTuNgEN iN SOCiAl mEdiA AkTiV Viele Zeitungen nutzen bereits soziale Netzwerke, aber die Möglichkeiten von Facebook, Twitter und Co. sind noch längst nicht ausgeschöpft. Das ist das Ergebnis einer Studie, die der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Berlin vorstellte.

4

http://www.pbs-business.de/news/9101-Social_Web_ beeinflusst_Kaufentscheidungen/

http://www.focus.de/digital/computer/medienstudie-85-prozent-der-zeitungen-in-social-mediaaktiv_aid_680229.html

ÜbER dAS VERHälTNiS zu AgENTuREN „Sechs Dinge, die PR-Agenturen verschweigen“ nennt das PR-Agentur-Blog den Beitrag. Man könnte ihn besser „Sechs Dinge, weswegen sich Unternehmen vor Kontaktaufnahme über Agenturen informieren sollten“ nennen. Das Ergebnis wäre aber ähnlich.

5

VERSCHwENdETE TwEETS Die meisten Medien benutzen Twitter weiterhin als Linkschleuder. Dies ist das Fazit einer Studie des Pew Research Centers. Auch wenn diese für den US-Nachrichtenmarkt erstellt wurde, lassen sich die Ergebnisse – leider – auch auf den deutschen Markt übertragen.

6

http://www.pr-agentur-blog.de/sechs-dinge-diepr-agenturen-verschweigen-3874.html

http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/ archive/2011/11/14/medien-nutzen-twitter-immernoch-als-linkschleuder.aspx

wiki zum SOCiAl mEdiA mONiTORiNg Der Dschungel an Social Media Monitoring Tools ist nur schwer durchschaubar. Stefanie Aßmann vom Social Media Monitoring Blog (http://social-media-monitoring.blogspot.com) hat mit Twingly jetzt ein Wiki aufgebaut, um die wachsende Anzahl von Tools hier vorzustellen. Schön wäre es jetzt nur noch, wenn die Beschreibung auch Hinweise auf die Kosten enthielte.

7

Besuchen Sie unseren PresseTwitter und verfolgen und kommentieren Sie die Tweets: www.twitter.com/ pressepool

http://www.medienbewachen.de/index.php/Hauptseite

ANSPRECHPARTNER: Sara Honerkamp | honerkamp@tourismusniedersachsen.de

TMN aktuell

Ausgabe Frühjahr 01/12 | Seite 11

Länderübergreifender Ausbau als Premium-Radroute erfolgreich
Das engagierte Ziel von Initiatoren und Förderern beim Start des Pilotprojektes D-Route 3 war kein geringeres als mit dem Ausbau der 960 Kilometer langen Radroute neue Qualitätsstandards in Infrastruktur und Marketing für deutsche Radfernwege zu setzen. Mit ausgezeichneter Streckenqualität, Infrastruktur und Vermarktung und dank eines Qualitätsmanagements, das alle Partner mit einbezieht, erreicht die D-Route 3/Europaradweg R1 nun verdient Premium-Status mit 3 Sternen als ADFCQualitätsradroute. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie haben sich seit Sommer 2008 die beteiligten Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, SachsenAnhalt, Brandenburg und Berlin zusammen mit dem Deutschen Tourismusverband für den Ausbau der D-Route 3 eingesetzt. www.radnetz-deutschland.de

Das Radland Niedersachsen startet in das zweite Jahr
Radwanderk arte-Bookl et_dt 11.01.2012 10:38 Uhr Seite 1

Pünktlich zum Start in das zweite Jahr des Radlands Niedersachsen ist die Radkarte „jedermann-tour – Ihr Urlaub im Radland Niedersachsen“ erschienen. In der Karte sind die Verläufe der Radfernwege und die Lage der Mountainbikeregionen Niedersachsens abgebildet. Im begleitenden Booklet stellen sich alle Radfernwege und Mountainbikeregionen mit kurzen Texten vor. Kontaktdaten und buchbare Angebote runden diese Informationen ab. Auf der Rückseite der Karte finden Radurlauber nützliche Informationen zum Radurlaub in Niedersachsen.

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Die Radkarte hat die TMN gemeinsam mit den Projektpartnern aus dem Radprojekt umgesetzt. Die Radkarte wurde in einer Auflage von knapp 75.000 Exemplaren in Deutsch (60.000 Exemplare), Niederländisch (knapp 9.000 Exemplare) und Englisch (knapp 6.000 Exemplare) gedruckt. Die Partner des Radprojektes vertreiben z. B. über eigene Messeauftritte über 46.000 Exemplare der Karte. Die Radkarte ist damit ein gutes Beispiel für gemeinsame Aktivitäten von TMN und Regionen.
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Die TMN vertreibt die Radkarte über Messeauftritte auf folgenden Radmessen: • Fiets-en Wandelbeurs, Amsterdam (11. – 12. Februar 2012) • f.re.e., München (22. – 26. Februar 2012) • ADFC-Radreisemesse Bonn (25. März 2012) – Niedersachsen ist auf der Radreisemesse 2012 Partnerland Zusät zlich werd en Radkar t e und das Radp or tal www.radland-niedersachsen.de im Jahr 2012 mit einem Marketingmix aus Anzeigen, Beilagen, Online-Werbung und Maßnahmen im Radfachhandel und in Fitnessstudios beworben. Die Maßnahmen haben einen Schwerpunkt in den Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern. Im Laufe des Jahres werden wir im niedersachsen kompass über die Maßnahmen berichten. ANSPRECHPARTNER: Karin Proell | proell@tourismusniedersachsen.de

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TMN aktuell

Baustelle Zukunft! Das Ortsbild und die Museumslandschaft des Künstlerdorfs Worpswede werden erneuert
Worpswede schaut nach vorn – und das mit gutem Grund: Denn in zwei Jahren, 2014, feiert die Gemeinde den 125. Geburtstag der Künstlerkolonie. Mit Blick auf dieses Datum hat Worpswede sich vorgenommen, sich im Jubiläumsjahr neu und von seiner besten Seite zu präsentieren. Zwei große Projekte geben dem Künstlerdorf die Gelegenheit, dies in die Tat umzusetzen: eine grundlegende Modernisierung und Aufwertung der Worpsweder Museen sowie die Umgestaltung des Worpsweder Ortskerns zu einer Flanier-, Kunst- und Kulturmeile. Beide Vorhaben werden mit EU-Mitteln in Millionenhöhe gefördert, und sie sind so mit einander verzahnt, dass sie zusammen einen ganzheitlichen Zukunftsentwurf für das Künstlerdorf am Weyerberg bilden. Die »Baustelle Zukunft«, an der in Worpswede seit knapp zwei Jahren intensiv gearbeitet wird, folgt dem Motto »Nur wer sich wandelt, bleibt sich treu!«. Für das heutige und zukünftige Publikum wird durch einen behutsamen Wandel neu erlebbar gemacht, was das Künstlerdorf Worpswede seit über einhundert Jahren zu einem einzigartigen Ort und »Kult-Dorf« mit internationalem Renommee macht. Im Mai 2011 wurde ein erster wichtiger Meilenstein in der Erneuerung der Worpsweder Museumslandschaft erreicht: Das größte Haus, die 1927 von Bernhard Hoetger gebaute »Große Kunstschau Worpswede«, konnte nach einjähriger Bauzeit wiedereröffnet werden. Die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Frau Prof. Dr. Johanna Wanka, unterstrich bei der Pressevorstellung der um eine große Halle erweiterten Ausstellungsräume die Bedeutung dieses Meilensteins: »Mit der Wiedereröffnung der Großen Kunstschau haben wir einen wichtigen ersten Abschnitt des Masterplans umgesetzt. Worpswede erfährt eine beachtliche Aufwertung, die mit dem heutigen Tag greifbar wird. Mit der Erweiterung der Großen Kunstschau können wieder bedeutende Ausstellungen in Worpswede gezeigt werden.« Und Kulturstaatsminister Bernd Neumann betonte anlässlich der Eröffnung der ersten Ausstellung in den neu geschaffenen Räumen: »Mit der Wiedereröffnung der neu gestalteten Großen Kunstschau Worpswede ist auch ein wichtiger Teil des ehrgeizigen Sanierungsprojektes der Museumslandschaft Worpswede abgeschlossen.« Inzwischen läuft bereits die dritte erfolgreiche Ausstellung in der jetzt noch größeren Großen Kunstschau. Die weiteren drei Museen werden zurzeit modernisiert, der Ortskern Worpswedes umgestaltet. Während die Ortskern-Erneuerung noch bis 2013 andauert, öffnen die Museen bereits am 26. Mai 2012 mit einer großen Gemeinschaftsausstellung wieder ihre Pforten. Die Ausstellung »Heinrich Vogeler. Künstler, Träumer, Visionär« stellt in den vier beteiligten Häusern so umfassend wie nie zuvor den Mitbegründer der Künstlerkolonie Worpswede vor. Zahlreiche touristische Angebote wie Atelierbesuche bei den heute noch in Worpswede lebenden Künstlern und Torfkahnfahrten sowie ein vielfältiges Rahmenprogramm runden die große Sommerausstellung ab und machen einen Besuch Worpswedes besonders lohnend. Das Künstlerdorf hat also viel zu bieten – 2012 ebenso wie in den kommenden Jahren!
Autor Matthias Jäger

ANSPRECHPARTNER: Matthias Jäger jaeger@worpswede-museen.de www.worpswede-museen.de

TMN aktuell

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Das Reiseland Niedersachsen auf der Messe Vakantiebeurs Utrecht
Die Messe Vakantiebeurs Utrecht ist die jährlich publikumsstärkste Reisemesse in den Niederlanden mit rund 126.000 Besuchern. Bereits im siebten Jahr nutzt die TMN gemeinsam mit Partnern die Messe zur Präsentation des Urlaubsangebotes im Reiseland Niedersachsen. Der Markt Niederlande gehört dabei mit über 1 Million Übernachtungen (Basis Daten 2011) zu den wichtigsten Volumenmärkten für das niedersächsische Incoming. Im Jahr 2012 fand die Vakantiebeurs Utrecht vom 10. – 15. Januar 2012 statt. Der erste Messetag ist dabei Fachbesuchern aus der Reiseindustrie vorbehalten. Mittwoch bis Sonntag folgen Publikumstage. Die TMN präsentierte sich an allen Tagen auf einer 40-m²Standfläche gemeinsam mit den Partnern Weserbergland Tourismus e. V., die_9 Städte in Niedersachsen und die Kur- und Tourismusgesellschaft Staatsbad Nenndorf mbH.Weiterhin ergänzten die niedersächsischen Aussteller Harzer Tourismusverband e. V., Geheim over de grens/EUREGIO e. V. sowie die Autostadt GmbH das Informationsangebot aus Niedersachsen. Das Reiseland Niedersachsen hat bereits einen hohen Bekanntheitsgrad in den Niederlanden und wird vermehrt – sowohl von den Zielgruppen 45+ als auch Familien – als Destination für einen Kurzurlaub sowie Zweit- und Dritturlaub genutzt. Insbesondere die Themen Natur- und Aktivurlaub (Radfahren und Wandern) sowie Unterkunftsmöglichkeiten in Ferienparks, Campingplätzen und Hotels sind wichtige Nachfrageschwerpunkte. 2013 findet die Messe vom 08. – 13. Januar statt. Die TMN bietet Partnern sowohl Anschließerplätze am Gemeinschaftsstand als auch einen Prospektservice an. ANSPRECHPARTNER: Frederike Müller | mueller@tourismusniedersachsen.de

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Vom 13. – 15. Mai 2012 richtet die Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT) gemeinsam mit der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH den 38. GTM Germany Travel Mart™ aus. Die TMN wird als Anschließer am GTM teilnehmen. Bei Interesse an einer Beteiligung mit einem Prospektservice (Kosten: 150,00 EUR) freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme bis zum 15. April 2012 per E-Mail an heinemann@ tourismusniedersachsen.de.

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ServiceQualität DEUTSCHLAND in Niedersachsen

Seminartermine 2012
STufE i „AUSBILDUNG ZUM QUALITäTS-COACH“ 16. – 17. APRil 2012
Einzelhandelsverband Hannover Dozent: Andreas Pauly

Die neuen Seminare beginnen
Auch in diesem Jahr bieten wir wieder zahlreiche offene Seminare „Ausbildung zum Qualitäts-Coach“ und „Ausbildung zum Qualitäts-Trainer“ an unterschiedlichen Standorten in Niedersachsen an. Die Ausbildung zum Qualitäts-Coach vermittelt die Voraussetzungen und das notwendige Basiswissen zur Einführung eines systematischen Qualitätsmanagements. Sie hilft den Teilnehmern, die Erwartungen Ihrer Kunden und Gäste sowie den Wert von Qualitätsservice kennenzulernen und die Schwächen ihres Produktes und Lücken in der Angebotspalette zu erkennen. Zudem erfahren die Teilnehmer, wie Beschwerden adäquat zu behandeln sind und lernen die Bedeutung von Arbeitsabläufen, die sich an Kundenwünschen orientieren. Im Anschluss an die Seminarteilnahme kann das Erlernte im Betrieb umgesetzt und das Qualitätssiegel ServiceQualität Deutschland, gültig für drei Jahre, beantragt werden. Qualitäts-Coachs haben die Möglichkeit, sich im Anschluss zum QualitätsTrainer weiterzubilden. Nähere Informationen zu den Seminarinhalten, -zeiten und -abläufen finden Sie auf unserer Internetseite unter www.servicequalitätniedersachsen.de. Eine Anmeldung ist hierüber ebenfalls möglich. In allen Seminaren sind zur Zeit noch Plätze frei!

24. – 25. mAi 2012
Landidyll Hotel „Zum Freden“, Bad Iburg Dozent: Oliver Becker

25. – 26. JuNi 2012
Parkhotel Luisenhöhe, Bomlitz Dozent: Björn Grimm

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10. – 11. SEPTEmbER 2012
Hotel Altes Land, Jork Dozent: Björn Grimm

08. – 09. OkTObER 2012
Best Western Vital Hotel, Bad Sachsa Dozent: Andreas Pauly

08. – 09. NOVEmbER 2012
Hotel Loccumer Hof, Hannover Dozent: Andreas Pauly

04. – 05. dEzEmbER 2012
Hotel Reichshof, Norden Dozent: Oliver Becker

Neue Anzeigenkampagne der ServiceQualität Deutschland
Bereits im Sommer vergangenen Jahres warb die Kooperationsgemeinschaft ServiceQualität Deutschland über vier Wochen auf verschiedenen Titeln des Lesezirkels in acht deutschen Großstädten mit der Kampagne „lieber q“. Passend zur Frauen-Fußball-WM konnte damals die Fußballnationalspielerin Alexandra Popp als Testimonial gewonnen werden. Aufgrund der positiven Resonanz der Kampagne wird „lieber q“ jetzt mit drei neuen Anzeigenmotiven fortgesetzt. Um eine möglichst breite Masse an Q-Betrieben repräsentieren zu können, entstanden Aufnahmen in einem Café, im Einzelhandel und in einem Handwerksbetrieb. Die Kampagne „lieber q“ richtet sich in Ihrer Ansprache an Endkunden und soll zur Steigerung des Bekanntheitsgrades der Initiative sowie der zertifizierten Betriebe beitragen. Dem Kunden wird signalisiert, dass er in einem Q-Betrieb besser aufgehoben ist und einen umfassenderen Service erwarten kann als in anderen Betrieben. Daher entscheidet er sich bei der Wahl einer Dienstleistung lieber für einen Q-Betrieb. Wenn auch Sie Interesse haben, die Anzeigenmotive in Ihr Marketing mit einzubeziehen und damit zur Steigerung des Bekanntheitsgrades der Initiative beizutragen, fordern Sie diese gerne bei uns an!

STufE i i „AUSBILDUNG ZUM QUALITäTS-TRAINER“ 19. – 20. APRil 2012
IHK für Ostfriesland und Papenburg, Emden Dozent: Oliver Becker

05. – 06. JuNi 2012
Mercure Hotel Walsrode Dozent: Oliver Becker

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28. – 29. NOVEmbER 2012
Hotel Ascona, Bad Bevensen Dozent: Björn Grimm

In allen Seminaren sind zurzeit noch Plätze frei! Weitere Informationen und Seminaranmeldungen unter: www.servicequalitätniedersachsen.de

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Träger:

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Stufe QIII der Initiative ServiceQualität Deutschland erfolgreich eingeführt
Auf der Internationalen Tourismus-Börse viceoptimierung“, erklärt Claudia Gilles. ITB Berlin 2012 wurde die neue Stufe III „Die Betriebe durchlaufen die Stufen wie des Q-Siegels der bundesweiten Initia- Lehrjahre und können sich kontinuierlich tive ServiceQualität Deutschland verlie- steigern.“ hen. 17 Pilotbetriebe der Tourismus- und Freizeitbranche aus ganz Deutschland Vor Einführung der von der Koopeerhalten die Auszeichnung für Quali- rationsgemeinschaft ServiceQualität tätsverbesserungen im Service. Deutschland entwickelten Stufe III konnten Betriebe die Zertifizierung mit QIII Gerade kleine Betriebe profitieren durch Anerkennung eines anderen ganzvom Stufensystem heitlichen Qualitätsmanagementsystems, Der DTV koordiniert auf Bundesebene zum Beispiel nach DIN EN ISO 9001, die länderübergreifende Initiative Ser- erlangen. „Gerade kleinere UnternehviceQualität Deutschland. Insbesondere men können jedoch die hohen Anforklein- und mittelständische Unternehmen derungen herkömmlicher Systeme nicht profitieren vom Qualitätsmanagement- auf Anhieb erfüllen und müssen an das system in drei Stufen. „Es bietet einen Thema Servicequalität schrittweise heniedrigschwelligen Einstieg in die Ser- rangeführt werden“, sagt Claudia Gilles. Weitere Informationen: Kooperationsgemeinschaft ServiceQualität Deutschland c/o Deutscher Tourismusverband e.V. Mandy Hermann | hermann@ deutschertourismusverband.de

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ANSPRECHPARTNER: Agnetha Gläß glaess@tourismusniedersachsen.de

Die Qualitätsoffensive

Eine Tasse Service?
Guter Service lässt sich nicht bestellen – aber erleben.
Achten Sie auf das Qualitätssiegel für ServiceQualität. www.lieber-q.de

Werden Sie Fan unter facebook.com/ServiceQualitaetDeutschland

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KinderFerienLand

Interview: KinderFerienLand Niedersachsen – Qualitätsinitiative für familienfreundliche Betriebe in Niedersachsen
Wie in der letzten Ausgabe des Niedersachsen Kompass berichtet, bietet die TMN in Zusammenarbeit mit den Reiseregionen in Niedersachsen sowie der AG Urlaub und Freizeit auf dem Lande e. V. eine neue Zertifizierung für Anbieter von kinderund familienfreundlichen Unterkünften, gastronomischen Einrichtungen sowie Freizeit und Erlebnisparks an. Bislang haben sich knapp 60 Betriebe erfolgreich den Anforderungen der Zertifizierung gestellt und tragen seitdem das Logo „KinderFerienLand Niedersachsen“. Eine Übersicht aller zertifizierten Betriebe finden Sie unter www.reiseland-niedersachsen.de/ kinderferienland-niedersachsen-3 In einem Interview standen uns Elke Boggasch, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Urlaub und Freizeit auf dem Lande e. V. und Uwe Carli, Geschäftsführer der Emsland Touristik GmbH für Fragen rund um die Zertifizierung zur Verfügung. Sterneklassifizierungen, „Land-Sichten“, ServiceQualität … warum jetzt noch eine Zertifizierung für die Leistungsträger? Herr Carli: Die Sterneklassifizierung dient der objektiven und zugleich allgemein ausgerichteten Bewertung von Beherbergungsangeboten. Mit Ausnahme der ServiceQualität, durch die vor allem innerbetriebliche Abläufe optimiert werden sollen, sind alle anderen angebotenen Zertifizierungen eher zielgruppenspezifisch ausgerichtet. Eine flächendeckende Klassifizierung von familienfreundlichen Angeboten fehlte bislang in Niedersachsen. Hinzu kommt, dass fast alle angebotenen Klassifizierungen etwas einseitig nur das Beherbergungsgewerbe berücksichtigen. „KinderFerienLand Niedersachsen“ hingegen bewertet auch Gastronomie-, Kultur- und Freizeitangebote. Frau Boggasch: Bauernhofferien waren schon immer ein klassischer Familienurlaub mit Kindern. Trotz der bisherigen Zertifizierungen wurde in den letzten Jahren immer mehr der Wunsch von Gästen geäußert, besonders kinderfreundliche und kindgerechte Urlaubsund Tagesangebote zu kennzeichnen, um diese einfacher finden zu können. Diesem Gästewunsch haben wir gerne entsprochen und uns daraufhin an die Umsetzung gemacht, Qualitätskriterien aufgestellt, Höfe geprüft, … mit dem Ergebnis einer Zertifizierung. Stiftet ein weiteres Logo nicht auch bei den Gästen Verwirrung? Frau Boggasch: Nein, da das Logo eine „selbstredende“ Wort-Bild-Marke ist, können Gäste auf einen Blick erkennen, für welche Zielgruppe der entsprechende Betrieb geeignet ist. Herr Carli: Genau, Familien mit Kindern sind vielmehr dankbar, wenn ihnen über eine offizielle Klassifizierung die Auswahl erleichtert wird und sie vor der Buchung geprüfte Anhaltspunkte dafür erhalten, ob das von ihnen gewählte Angebot auf ihre speziellen Bedürfnisse hin ausgerichtet ist. auch in Niedersachsen schon seit langem eingestellt. Die neue Zertifizierung hilft, die Nachfrage nach Familienurlauben in diese Betriebe zu lenken. Oft erhalten die Betriebe im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens auch wertvolle Hinweise, wie sie ihr Angebot noch besser auf diese von ihnen besonders umworbene Zielgruppe ausrichten können. Frau Boggasch: Die Zertifizierung trägt dazu bei, dass die „passenden“ Gäste auf den „passenden Betrieb“ kommen. Es gibt eine hohe Gästezufriedenheit und dadurch eine große Mund-zu-MundEmpfehlung. Außerdem sind besonders bei Familien mit Kleinkindern, die außerhalb der Ferienzeiten reisen, Saisonverlängerungen möglich. Welche Voraussetzungen muss ein Betrieb erfüllen, um die Zertifizierung zu bestehen? Frau Boggasch: Grundsätzlich muss ein Betrieb besonders kinderfreundlich sein. Die Kindersicherheit spielt insgesamt eine große Rolle, wie z. B. kindersichere Steckdosen und Gefahrenquellen müssen ausgeschlossen werden. Aber auch Annehmlichkeiten wie Bereitstellung von Kinderbett, Kinderhochstuhl, Wickelkommode, Kinderbesteck und ausreichend Platz für Bewegung oder Unterstellung von Kinderwagen etc. werden überprüft. Insbesondere bei Bauernhofferien schauen wir auch auf Lern- und Mitmachangebote. Herr Carli: Die rund 30 Kriterien, die der Betrieb erfüllen muss, sind in einem entsprechenden Anforderungskatalog zusammengefasst und stellen einen Mindeststandard für einen gelungenen Familienaufenthalt dar. Unterschieden wird

Elke Boggasch, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Urlaub und Freizeit auf dem Lande e. V.

Worin liegen die Vorteile der Zertifizierung als kinder- und familienfreundlicher Betrieb für die Leistungsanbieter? Herr Carli: Demografische Entwicklung hin oder her – Familien mit Kindern sind und bleiben „Trotz der bisherigen Zertifizierungen wurde in eine der Hauptzielgruppen den letzten Jahren immer mehr der Wunsch von im Deutschlandtourismus. Gästen geäußert, besonders kinderfreundliche Viele Leistungsanbieter setund kindgerechte Urlaubs- und Tagesangebote zu zen daher auf diese Zielkennzeichnen, um diese einfacher zu finden.“ gruppe und sind auf diese

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dabei zwischen Beherbergungs-, Gastronomie- sowie Freizeit- und Kulturangeboten. Hauptknackpunkte sind bei allen genannten Betriebsarten oft die Ausstattung der Spielbereiche und das Thema Sicherheit. Wie läuft die Zertifizierung im Einzelnen ab? Herr Carli: ähnlich, wie bei der Sterneklassifizierung: Zunächst ist der Fragebogen mit den Kriterien im Rahmen einer Selbsteinschätzung durch den Betrieb auszufüllen. Nach einer Auswertung erfolgt abschließend eine Vor-Ort-Besichtigung durch einen unabhängigen und spezialisierten Prüfer. Die Überprüfungen haben dabei oft den Charakter eines Beratungsgespräches. Falls notwendig, erhalten die Betriebe die Gelegenheit, innerhalb einer angemessenen Frist Nachbesserungen durchzuführen. Frau Boggasch, in den letzten Monaten haben Sie bereits einige Höfe besichtigt und daraufhin die Zertifizierung KinderFerienLand Niedersachsen vergeben. Welche Reaktionen auf das Qualitätssiegel haben Sie seitdem von den Anbietern und Gästen sammeln können? Frau Boggasch: Von den Anbietern wissen wir, dass sie Hinweise und Informationen für sich und ihren Betrieb als Bereicherung empfunden haben. Das Gefühl, alles getan zu haben für kindgerechten Urlaub und Sicherheit im Gästebereich bestärkt sie für diese Zielgruppe. Von Gästen haben wir starkes Interesse und Nachfrage nach Angeboten bekommen. Die erste Kinderlanderlebniskarte mit den ersten zertifizierten Betrieben ist schon nach 3 Monaten fast vergriffen. Welche Chancen und Möglichkeiten sehen Sie in der Vermarktung der zertifizierten Betriebe? Frau Boggasch: Eine mögliche Saisonverlängerung habe ich bereits angesprochen und zusätzlich können neue Zielgruppen geworben werden, wie z. B. vermehrt Großeltern und Enkel. Herr Carli: Mit Deutschlands größtem Ferienzentrum, Schloss Dankern, sowie zahlreichen Ferien- und Reiterhöfen und kinderfreundlichen Freizeitangeboten ist der Familienurlaub ein touristisches Kerngeschäft des Emslandes. Durch die Einführung der Familienmarke vor fast vier Jahren ist es uns erstmals möglich

geworden, dieses wichtige Angebotssegment vollständig derart in das Regionalmarketing zu integrieren, wie wir es im radtouristischen Bereich schon seit über zehn Jahren erfolgreich praktizieren. Die Zertifizierung war der einzige Weg, für unsere gesamte Region auch ein familienfreundliches Image aufbauen zu können.

Uwe Carli, Geschäftsführer Emsland Touristik GmbH

Herr Carli, welche Reaktionen haben Sie seit der Einführung des „Familienland Emsland“ vor vier Jahren von Gästen und Anbietern sammeln können? „Oft erhalten die Betriebe im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens auch wertvolle Herr Carli: Durchweg positive: UnHinweise, wie sie ihr Angebot noch besser sere familienfreundlichen Anbieter auf diese von ihnen besonders umworbene begrüßen es, dass ihre jahrelanZielgruppe ausrichten können.“ gen Anstrengungen im Rahmen des touristischen Regionalmarketings eine besondere Berücksichtigung erfahren. Gäste hingegen besonders Kinder sich aufhalten. Ein sehr wichtiger Punkt ist jedoch auch schätzen die durch die Zertifizierung geleistete verbesserte Information vor die Sicherheit und der größtmögliche der Buchung und die erhaltenen Empfeh- Ausschluss von Gefahrenquellen. lungen während des Aufenthaltes. Was müssen interessierte Anbieter tun, Bieten Sie den Betrieben, die sich zerti- wenn sie an der Zertifizierung teilnehfizieren lassen, zusätzliche Marketing- men möchten? anreize? Welche? Herr Carli: Ganz einfach zu ihrem reFrau Boggasch: Zertifizierte Betriebe ha- gionalen Tourismusverband Kontakt aufben eine Möglichkeit sich im Internet bei nehmen. In einem ersten Gespräch kann www.kinderlanderlebnis.de zu präsen- dann sehr schnell erfasst werden, ob tieren, sind auf der Kinderlanderlebnis- eine Zertifizierung möglich und sinnvoll Karte zu finden und werden im neuen erscheint. Merian-Heft mit aufgeführt. Frau Boggasch: Ferienhöfe müssen sich Herr Carli: Mit unserem Prospekt „Fa- bei uns, AG Urlaub und Freizeit auf dem milienland Emsland“ präsentieren wir Lande e. V. Niedersachsen, melden, Tel. die gesamte Bandbreite eines Famili- +49 (0) 4231 96650, oder bei info@ enurlaubs im Emsland und heben die bauernhofferien.de, dann versenden wir zertifizierten Betriebe besonders her- die Zertifizierungsbroschüre und planen vor. Gleichermaßen verfahren wir auf die Betriebe für die Überprüfung ein. unserer Internetseite. Und mit der nun eingeführten landesweiten Initiative wird Vielen Dank für das Interview! unseren Betrieben ein weiterer Marketingkanal geöffnet. Vor diesem Hintergrund begrüße ich das diesbezügliche Engagement der TMN ganz besonders und wünsche ihm einen großen Erfolg. Wenn auch Sie Interesse Frau Boggasch, Sie bieten den landhaben, Ihren Betrieb zertiwirtschaftlichen Betrieben die Möglichfizieren zu lassen, dann nehkeit einer freiwilligen Zusatzprüfung. men Sie direkt Kontakt mit Ihrem reWelches sind die Inhalte und Vorteile gionalen Tourismusverband auf. Alle dieser Prüfung? Betriebe, die bis Ende März 2012 Frau Boggasch: Bei der Überprüfung erfolgreich die Zertifizierung durchwird der gesamte Gästebereich in Aulaufen, werden in dem im Sommer genschein genommen. Auch gehen wir erscheinenden Merian extra zum Kinin die Stallungen und auf das HofgederFerienLand Niedersachsen aufgelände, überall dorthin, wo Gäste und führt!

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Tourismus aktuell

Merian Extra „Niedersachsen mit Kindern“ – Erscheinungstermin: 5. Juli 2012
Eine Anzeigenschaltung ist noch bis zum 7. Mai 2012 möglich. Anzeigenpreise* 1/4 Seite 1/3 Seite 1/2 Seite 2/3 Seite 1/1 Seite 1/1 Seite 2.oder 4.US Nutzen Sie die Möglichkeit für eine Bestellung einer größeren Heftauflage für Ihre Betriebe und Unternehmen. Bei Interesse an einer rabattierten Heftbestellung melden Sie sich bitte bei Ihrem ANSPRECHPARTNER: Sara Honerkamp | honerkamp@tourismusniedersachsen.de 5.960,00 EUR 7.450,00 EUR 10.430,00 EUR 11.920,00 EUR 14.900,00 EUR 16.900,00 EUR

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Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an den Jahreszeitenverlag: ANSPRECHPARTNER: Sven Reimers | Tel. +49 (0) 40 27172496 sven.reimers@bm-brandmedia.de

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News für die B2B-Branche – aktuell bestellen
Eine Zertifizierungsinitiative für kinderfreundlichen Urlaub in Niedersachsen

Der Presse- und Mediaservice der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH
Angebote für Journalisten, Medienvertreter und andere Interessierte

1102/21

12/2011

www.presse-niedersachsen.de ed.neshcasredein - esserp.w w w

Eine Übersicht und Kurzanleitung für Betriebe, die sich zertifizieren lassen möchten. ANSPRECHPARTNER: Agnetha Gläß glaess@tourismusniedersachsen.de
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Eine aktuelle Übersicht auch für Regionen und Partner über das Leistungsspektrum des presse-pools niedersachsen. ANSPRECHPARTNER: Sara Honerkamp honerkamp@tourismusniedersachsen.de
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Impressum
Herausgeber TourismusMarketing Niedersachsen GmbH Essener Straße 1, 30173 Hannover Tel. +49 (0) 511 2704880 Fax +49 (0) 511 27048888 info@tourismusniedersachsen.de www.reiseland-niedersachsen.de www.tourismuspartner-niedersachsen.de Redaktion Kathrin Bente (V. i. S. d. P.), Leif Giesenbauer, Agnetha Gläß, Joana Heinemann, Frederike Müller, Anna Naber, Karin Proell, Babette Schwerdtner, Christian Stühring, Friederike Thele, Frederike Walter Gestaltung genese werbeagentur gmbh www.genese-md.de Druck BWH GmbH Beckstraße 10, 30457 Hannover Bildnachweise Die Urheber- und/oder Nutzungsrechte an den Bildern liegen bei der TMN.

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KinderFerienLand Niedersachsen – Eine Zertifizierungsinitiative für kinderfreundlichen Urlaub in Niedersachsen

Der Presse- und Medienservice der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH – Angebote für Journalisten, Medienvertreter und andere Interessierte
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