Elisabeth Rieping (Libeth) – Forum (anonymer Erfahrungsaustausch) AHB, Interleukin-2, Beta-Interferon gegen Metastasen (http://www.

erieping.de/forum/showthread.php?t=121) Weitere Stichworte: Interleukin 2, Interleukine, „Pisaner Immuntherapie“, Immunsystem [Bearbeitung: rot: wichtige Hinweise, türkis: Bezug zu Libeths eigenen Therapien, Nicknamen aus Datenschutzgründen verkürzt]

Libeth
AHB, Interleukin-2, Beta-Interferon gegen Metastasen Eine Arbeit, in der von lebensverlängernder Behandlung bei Brustkrebs mit Metastasen berichtet wird. http://www.erieping.de/beta-interfer...metastasen.htm

15.09.2006 15:41

Ich weiß auch, dass das nicht traumhaft ist. Aber es sind grob geschätzt fünf Jahre mehr, die man sonst eben nicht hat. Und für einen Teil eben noch mehr. Libeth

Gast
Jane A.Plant Milch freie Ernährung Aber dann hat Jane Plant mit ihrer milchlosen Ernährung noch länger überlebt. 1992 Metastasen und jetzt ist es 2006.

23.09.2006 21:01

Libeth

23.09.2006 21:14

In der Milch sind die insulinähnlichen Wachstumsfaktoren, Östrogene und Progesterone, weil die Milch heute hauptsächlich von schwangeren Kühen kommt. Das kann wirklich sehr gefährlich sein. Hunde, die auf erhöhte Wachstumsfaktorenproduktion gezüchtet wurden, haben sehr viel Brustkrebs

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und Brusttumoren. Noch mehr als der Mensch. Meiner Ansicht nach sind es zwar nicht die Hormone in der Milch, die den Brustkrebs auslösen. Aber dass die Hormone und Wachstumsfaktoren das Wachstum der Brustkrebszellen und Metastasen fördern, scheint mir möglich. Meines Erachtens kann man die Diät versuchen. Vielleicht wirkt sie nicht bei allen. Aber schon die Situation beim Hund spricht dafür, dass Wachstumsfaktoren Brusttumore fördern. Milchfreie Diät ist natürlich sehr schwierig. Aber man kann es versuchen. Wenn man das Buch von Maria Rollinger liest, wird es einem leichter fallen. Libeth

Gast
Kann man das nicht kombinieren?

23.09.2006 22:15

Libeth
Valproate zur Aktivierung von unterdrückten Viren Klar kann man das kombinieren.

18.10.2006 17:03

Aber ich habe noch etwas Gutes gefunden, was man versuchen kann, wenn man Metastasen hat. Das ist die Arbeit. Aber um zu verstehen welche Möglichkeiten die bietet. Muss ich das länger erklären. Aber es ist vielleicht etwas für Frauen mit epidemischen Brustkrebs, falls der, was ich stark annehme, durch die BLV Infektion hervorgerufen wird. Proc Natl Acad Sci U S A. 2005 Jul 19;102(29):10309-14. Epub 2005 Jul 8. Valproate activates bovine leukemia virus gene expression, triggers apoptosis, and induces leukemia/lymphoma regression in vivo. Achachi A,… http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&cmd=Retrieve&dopt=AbstractPlu s&list_uids=16006517&query_hl=8&itool=pubmed_docsu m

Libeth

18.10.2006 17:18

Wie gut es ist, ist die Frage. Aber man kann es nehmen. Valproat ist nämlich als Medikament zugelassen, und zwar zum Beispiel bei Kopfschmerzen und bei den heute bipolare Störungen genannten Stimmungsschwankungen. Bei Wikipedia sind zahllose Nebenwirkungen

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aufgezählt, wenn man die bekommt muss man das Zeug absetzen. http://de.wikipedia.org/wiki/Valproat Aber als nächstes erst mal wie es wirkt, was man in der oben genanten Arbeit nachsehen kann, aber schwer verständlich und auf Englisch. Aber ich versuche mal, es zu erklären. Libeth

Libeth

18.10.2006 17:21

Jetzt zur Wirkungsweise. Die Schafe bekommen, wenn sie mit dem Rindervirus BLV, der vermutlich auch Brustkrebs macht, infiziert werden, fast alle eine Leukämie, also einen sehr bösartigen Tumor, an dem sie zugrunde gehen. Und das funkioiert so. Erst kommt die Infektion. Dann werden das Schaf-Antikörper gebildet. Diese Antikörper vernichten alle Zellen, die Virusproteine bilden. Übrig bleiben wenige Zellen, in denen sich das Virus versteckt und keine Proteine bildet. Diese Zellen werden deshalb vom Immunsystem nicht vernichtet und das Virus kann darin versteckt bleiben. Manchmal entwickelt sich in diesen Zellen eine Leukämie. Durch Valpronat wird die Ruhigstellung des Virus aufgehoben. Es werden wieder Virusproteine von den infizierten Zellen produziert. Die Virusproteine schwimmen zur Zelloberfläche. Dort werden sie vom Immunsystem erkannt und die Zelle wird vom Immunsystem umgebracht. Bei den Schafen verschwindet die Leukämie. Das Brustkrebsvirus ist beim Menschen auch in bestimmten Blutzellen, nämlich den Monozyten, vorhanden und auch in Brustkrebszellen. Es bildet auch keine Proteine, so dass die Zellen nicht vom Immunsystem vernichtet werden können. Aber vielleicht könnte man es auch im Menschen durch die Valpronatsäure wieder aktivieren. Damit das Immunsystem die infizierten Zellen und auch infizierte Brustkrebszellen abtöten kann. Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn man den nicht erblichen, epidemischen Brustkrebs hat, ein paar Wochen Valpronat einzunehmen, um dem Immunsystem die Gelegenheit zu geben, die infizierten Zellen zu vernichten. Das Valproat ist als Kopfschmerzmittel im Handel. Ich kann versuchen, die nötige Dosis zu berechnen. Hier Bezugsquellen des Medikaments. Ich weiß aber nicht, ob das Medikament beim Menschen nicht zu sehr dämpfend wirkt. Es wird gegen Clusterkopfschmerz eingesetzt.

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Burny behandelt Schafe. Da spielt es keine Rolle, wenn sie ruhiger sind. Aber der Mensch? Also das muss man selber wissen. Ich versuche aber mehr über die Nebenwirkungen des Medikaments herauszufinden. http://www.dooyoo.de/epilepsie/valpr...istent-200-st/ Und das ist die Seite auf der ich Valproat im Auge behalten werde: http://www.erieping.de/valproat_gegen_brustkrebs.htm Libeth [Cave: Evidenzbasierung in der Brustkrebstherapie fehlt!]

M.

18.10.2006 19:06

Was mir daran auffällt, ist, dass das sehr billig ist. Es kommt ja darauf an, wie viel man pro Tag nehmen muss. Aber das ganz Paket 200 Tabletten für Euro 35. In Deutschland braucht man ja ein Rezept. Aber vielleicht kann man es in Belgien oder in der Schweiz auch so kaufen. Da wird man als Patient ja nicht so entmündigt. M.

R.
WX-671 gegen Metastasierung von Krebszellen Hier ein Artikel zu einem neuen nichttoxischen Ansatz in der Krebstherapie: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=1573 Auszug / Zitat daraus:

06.01.2007 22:48

"31.07.2006 Phase Ib Studienprogramme mit dem Krebsmedikament WX-UK1 abgeschlossen Zwei klinische Studien der Phase Ib mit s WX-UK1 bei Krebspatienten wurde erfolgreich abgeschlossen. WX-UK1 ist ein intravenös verabreichter Serin-Proteasen-Inhibitor zur Hemmung des uPA (Urokinase Plasminogen Aktivator) Systems. Das uPA System spielt eine zentrale Rolle bei der Metastasierung und dem Primärtumorwachstum bei Brustkrebs und verschiedenen anderen soliden Tumoren...." (den zitierten Auszug habe ich z.T. gelöscht wg. Copyright/ bitte Link folgen / R.)

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Gruß R.

Libeth
Warum Interleukin-2 und Beta-Interferon gegen Brustkrebs wirken könnten

08.03.2007 21:05

Zu R.s Beitrag oben habe ich einen neuen Strang gemacht. Das ist nämlich ebenfalls eine Möglichkeit gegen Metastasierung noch etwas zu unternehmen. Aber eine andere als hier beschrieben. Also um Ordnung hier rein zu bringen, steht das jetzt da: http://www.erieping.de/forum/showthread.php?t=271 -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Warum Beta-Interferon und Interleukin-2 gegen Brustkrebs wirken könnten, habe ich mich sehr gefragt, als ich den obigen Behandlungsvorschlag gefunden hatte. Denn diese Botenstoffe wirken ja eher gegen Blutzellen als gegen Brustkrebszellen. Auf dem AEK Kongress in Frankfurt 2007 kam dazu eine Erklärung: Jeff Pollard aus New York zeigte an einem speziellen Brustkrebsmodell auf, dass beim Fortschreiten der Krankheit nicht nur die Krebszelle selbst eine Rolle spielt, sondern dass die Krebszelle eine kooperierende Blutzelle, in seinem Modell sind es Makrophagen, braucht. Das heißt, dass es in seinem Model dem PYMT Modell gelingt, die Krebsentwicklung aufzuhalten, in dem man nicht die Krebszellen, sondern die zuarbeitenden Makrophagen (eine bestimmte Sorte Blutzellen) durch geeignete Hemmer von Makrophagen spezifischen Wachstumsfaktoren beeinflusst. Das erinnert an die Situation in menschlichen Tumoren, wo erfolgreich eine ähnlich Vorgehensweise bei metastasierendem Brustkrebs angewendet wird und zwar die Behandlung mit Interleukin-2 und beta-Interferon kombiniert mit einer Antihormonbehandlung, die zu einer erstaunlichen Lebensverlängerung bei metastasierendem Brustkrebs mit Metastasen führt. Bei Interferonen und Interleukinen erwartet man ja eine Wirkung auf Blutzellen und weniger auf Brustkrebszellen. In der Beziehung könnte das Modell von Jeff Pollard die Heilungserfolge erklären.

Libeth
Brustkrebs durch ein HTLV-I Protein

16.03.2007 20:35

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http://cancerres.aacrjournals.org/cg...int/55/12/2524 Das ist auch noch eine schwer verständliche Arbeit, in der Brustkrebs bei Mäusen mit einem Protein aus dem HTLV-I Virus verursacht wird. Die so entstehenden Tumorzellen produzieren Cytokine, also so etwas wie Homone, die auf Blutzellen wirken. Das ist nicht das gleiche wie der menschliche Brustkrebs. Es ist ja auch ein anderes Virus. Aber es bietet eine Möglichkeit, zu verstehen, warum die am Anfang stehende Behandlung Erfolge haben könnte. nämlich weil sie kooperierende Blutzellen stört. Libeth

Libeth

17.03.2007 10:22

Dass das Immunsystem bei Brustkrebspatientinnen auch eine fördernde Rolle spielt, kann man vermuten, da wie hier berichtet, das Auftreten von Brustkrebs unter der Immunsupression, wie sie im Anschluss an Transplantation notwendig ist, um 40% zurückgehen kann. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&cmd=Retrieve&dopt=AbstractPlu s&list_uids=10646903&query_hl=1&itool=pubmed_docsu m Das Immunsystem ist natürlich sehr vielfältig. Wahrscheinlich spielt da nicht das ganze System eine Rolle, sondern einzelne Untergruppen von Zellen, die dann vielleicht ganz spezifisch hemmbar sind. Aber man kann hier weiter überlegen. Libeth

M.
Immunsuppression und Brustkrebs

17.03.2007 11:54

Aber wie passt das dazu, dass Cyclosporin, was man bei Transplantionen zur Unterdrückung der Immunantwort bekommt, zu Fibroadenomen führt? Fibroadenome sind doch gutartige Brusttumore. M.

Libeth
T-Lymphozyten und Brustkrebs

17.03.2007 13:21

Ich rätsel’ da auch dran rum. Cyclosporin macht Fibroadenome und Brustvergrößerung. Obwohl es dafür nicht eingesetzt wird. Und es ist ein Gegenspieler von Interleukin-2.

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http://www.erieping.de/cyclosporin_a.htm (s. http://www.scribd.com/doc/49967885/Cyclosporin-A) Aber es scheint auch auf bestimmte T-Lymphozyten hemmend zu wirken und was es da macht, ist die Frage. Welche Blutzellen es sind, die beim natürlichen Brustkrebs mit der Brustkrebszelle zwecks Metastasierung zusammenarbeiten ist die Frage. Das PYMT System ist ja sehr künstlich. Aber es bringt einen auf Ideen. Wenn eine natürliche Blutzelle durch Cyclosporin A gehemmt würde, könnte dieser Einfluss des Cyclosporin A bei Brustkrebs der wichtigere sein. Deshalb suche ich nach einer Blutzelle, die durch Interleukin-2, Beta-Interferon und Cyclosporin A gehemmt wird. Wenn es sie gibt, ist sie vielleicht interessant, um etwas gegen den natürlichen Brustkrebs zu machen.

Libeth

17.03.2007 15:32

Also mit dem oben bin ich nicht weitergekommen. Aber ich habe was anderes Interessantes gefunden. Bei der Infektion mit dem Rinderleukämievirus, den ich ja für den Brustkrebsvirus halte, wird weniger Interleukin-2 gebildet. Vielleicht weil es kooperierende Blutzellen stört. http://www.erieping.de/interleukin_stat5_brustkrebs.htm s. http://www.scribd.com/doc/37924196/Interleukin-2-STAT5-und-Brustkrebs unten auf der Seite. Das könnte ein Grund sein, dass das Interleukin-2 bei Brustkrebsmetastasen erfolg hat. Das ist ja jetzt vorwiegend für Frauen mit Metastasen interessant, die so eine Behandlung wie hier machen wollen. http://www.erieping.de/beta-interfer...erleukin-2.htm s. http://www.scribd.com/doc/26812737/Uberleben-mit-Metastasen-Baustelleexperimentelle-Inhalte Aber um irgendetwas zu versuchen, ist es ja gut, wenn man verstehen kann, wie es wirkt. Libeth

Libeth
Strohhalme der Brustkrebsbeahndlung http://breast-cancer-research.com/content/9/1/R15 Das ist noch mal eine englische Arbeit über die Interleukine, besonders beim Brustkrebs ohne Östrogenrezeptoren.

10.06.2007 14:19

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Einfach so kann man damit nicht viel anfangen. Aber es macht mir wahrscheinlich, dass an der Arbeit von Jeff Pollard, das weiße Blut- und Krebszellen zusammenarbeiten, um das Krebswachtum zu fördern, etwas dran ist. Was kann uns das nützen? Nun, man kann versuchen, nicht nur auf die Krebszellen einzuwirken, sonders auch auf die Blutzellen. Das ist ein zweiter Ansatz, wie in der am Anfang stehen Behandlung beschrieben, und vielleicht ein Chance. Ein Strohhalm oder mehr?

Libeth
Interleukin-2, Killerzellen der Immunabwehr, Curry Wieso könnte Interleukin-2 gegen Brustkrebs wirken, wie oben beschrieben. Dazu habe ich mehr gefunden:

19.07.2007 20:14

Und unter auf die Seite http://www.erieping.de/beta-interfer...erleukin-2.htm s. http://www.scribd.com/doc/26812737/Uberleben-mitMetastasen-Baustelle-experimentelle-Inhalte Hier eine Kopie: Eine Aktivität von Interleukin-2, die für Brustkrebs wichtig sein könnte, ist die Aktivierung der Killerzellen der Immunabwehr. Diese Aktivierung ist bei Brustkrebszellen oft gestört, weil von Brustkrebs ausgehende Exosomen die Interleukin-2 bedingte Aktivierung der Killerzellen stören. Durch das Spritzen von Interleukin-2 kann man versuchen, dem entgegen zu wirken. Abgesehen von Interleukin-2 wirkt auch das Curcumin, das unter dem Namen Curry bekannt ist, und das man als Gewürz zu sich nehmen kann, gegen die Tumor fördernde Wirkung der Exosomen auf die Abwehr. (Zhang HG 2007) Ob man durch das Würzen mit Curry ausreichende Konzentrationen erreichen kann, ist aber nicht bekannt, es wäre aber wichtig zu untersuchen. Denn die Preisunterschiede von Interleukin-2 und Curry sind erheblich und Curry braucht man auch nicht spritzen, was ein großer Vorteil ist. Wenn man keinen Zugang zu Interleukin-2 hat, kann man versuchen, mit Curry was zu machen. Libeth

Libeth
Nicolini Carpi und Rossi

31.07.2007 11:02

Ich habe mir jetzt das Update von der Arbeit von Nicolini Carpi und Rossi geholt. Da ist noch mehr über die am Anfang beschriebene

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Behandlung mit Tamoxifen, Interleukin-2 und Beta Inteferon zu lesen. Also die besten Chancen damit hatten die Frauen mit Östrogenrezeptoren. Die habe ich ja jetzt sehr stark und insofern verspreche ich mir etwas davon. Ich werde mich jetzt da rein vertiefen und das auf der Seite http://www.erieping.de/beta-interfer...erleukin-2.htm s. http://www.scribd.com/doc/26812737/Uberleben-mit-MetastasenBaustelle-experimentelle-Inhalte nachtragen. Der Anfang ist ja leicht. 2 Monate Tamoxifen, und wenn die Krankheit in der Zeit nicht weiter fortschreitet, dann geht man zu den weiteren Medikamenten über und erhöht die Tamoxifendosis auf 30 statt 20 mg. Das andere muss man spritzen. Aber ich habe eine Frreundin, die Diabetikerin ist und das seit Jahren macht. Ich frage die mal, ob wir das üben können. Sonst versuche ich es so. Wenn es funktioniert, heißt das natürlich lebenslange Behandlung. Eure gebeutelte Libeth

B.
Hallo Libeth,:)

31.07.2007 15:34

ich habe vor ein paar Tagen erfahren, dass Tamoxifen in USA seit fünf Jahren nicht mehr verschrieben wird, eben wegen der so starken Nebenwirkungen.Was sagst du dazu? Ich verstehe nicht, wie man das dann bei uns immer noch als Standardbehandlung anwenden kann.Als ich mit der AHT anfing, hat mich der Onkologe noch in der Praxis gleich mit 6 Schachteln eingedeckt, mit den Worten, da nehmen Sie die mit, dann sparen Sie die Rezeptgebühren. Wie gönnerhaft er das sagte...................ich glaube, er dachte wenn ich mir das selber hole, lese ich vielleicht den Beipackzettel ... aber den brauchte ich gar nicht lesen, denn mein Bauchgefühl hat mir auch so gesagt, dass ich das Zeug besser nicht nehmen sollte. Ich möchte keine bösen Gewächse im Unterleib.Bin froh, dass meine Knoten so zurückgegangen sind!!! Liebe Grüße, s´B..

Libeth
Pharmaindustrie und Tamoxifen

31.07.2007 19:26

Hallo B., was hast du denn als AHB bekommen? Vielleicht ist es ja wirklich besser als Tamoxifen. Aber wenn Tamoxifen in Amerika nicht mehr verschrieben wird, liegt das vielleicht nicht an den Nebenwirkungen, sondern daran, dass Tamoxifen so viel billiger ist. In Amerika ist die Pharmaindustrie sehr stark und versucht vielleicht, die neuen Medikamente zu vertreiben, an denen sich wesentlich mehr verdienen lässt. Besonders die Ärzte werden da durch die Pharmavertreter sehr bekniet. Die Nebenwirkungen der neuen Medikamente sind wesentlich stärker als die von Tamoxifen. Besonders der Haarausfall und die Knochenbrüche. Eine wichtige Nebenwirkung von Tamoxifen sind Veränderungen

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der Gebärmutterschleimhaut. Aber die habe ich mir mitsamt den Eierstöcken rausnehmen lassen und deshalb sorge ich mich darum nicht. Wenn man sie noch hat, kann man sie von Zeit zu Zeit untersuchen lassen. Die neueren Antihormonmittel sind wesentlich teurer und werden deshalb mit aller Macht in den Markt gedrückt. Deshalb glaube ich nicht alles, was jetzt über Tamoxifen herausgekramt wird. Viele Nebenwirkungen von Tamoxifen merkt man auch und dann kann man es absetzen. Ich glaube, dass das Hauptargument gegen Tamoxifen der niedrige Preis ist. Und den finde ich gerade recht angenehm. Wenn ich mit Tamoxifen Probleme habe, werde ich etwas anderes nehmen. Aber nicht aus Jux und Dollerei. Ich bin aber heute mit der ganzen Behandlung oben sehr viel weiter gekommen. Das was die Leute in Pisa machen, hat Hand und Fuß und verdreifacht die Überlebenszeit von Menschen mit Östrogen sensiblen Metastasen und ich hoffe sehr, dass ich die Chance nutzen kann. Ich versuche morgen noch mehr darüber herauszufinden. Dass deine Knoten nur durch Antihormonbehandlung verschwunden sind, hat mich sehr motiviert. Ich habe wieder etwas Hoffnung. Ich hoffe du auch. Bis dann Libeth

Libeth
Rapamycin Interleukin-10 Brustkrebs

04.08.2007 15:30

Wenn die Zellen gegen die hier beschriebene Therapie resistent werden, dann steigt die Ausschüttung von Interleukin-10. Man kann das schon messen, bevor die Metastasen wieder wachsen. Es ist sozusagen ein frühes Anzeichen für Metastasenwachstum. Ob es etwas bringt, das Interleukin zu stoppen, weiß ich nicht. Aber ich habe einen Interleukin-10-Stopper gefunden, das Rapamycin. Und das Interessante am Rapamycin ist, dass seine Wirkung gegen Tumoren bereits aufgefallen ist. An der Uni Regensburg wird daran gearbeitet. Und Rapamycin wird bei Transplantationen bereits eingesetzt, ist also im Handel. Wenn man Metastasen hat, könnte man versuchen, seinen Interleukin-10 Spiegel untersuchen zu lassen. Und sich im Falle, dass er zu hoch ist, Rapamycin verschreiben lassen. Hier der Bericht über die Forschung an der Uni Regensburg auf Deutsch http://www.innovations-report.de/htm...icht-7722.html

Y.
Ibuprofen Resistenz

04.08.2007 20:25

Hallo Julchen, vielleicht wird man auch gegen Ibuprofen so schnell resistent, wenn man erst mehrere Chemos hinter sich hat. Wie hier in dem Link von R. beschrieben. Vielleicht ist das die Erklärung: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2068

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Ich wünsche dir sehr, dass noch irgendwas klappt. Allen mit Metastasen. Y.

Libeth
Anstieg von Interleukin 10 bei aktiven Brustkrebsmetastasen und EBV

06.08.2007 14:37

Der Anstieg von Interleukin 10, den man findet, wenn die Metastasierung von Brustkrebs trotz der Therapie oben weitergeht, der soll typisch für EBV Infektionen sein: http://borna-borreliose-herpes.de/He...psteinBarr.htm EBV ist ein sehr großes Virus, das anders als die kleinen RNA-Viren zu denen das Rinderleukämievirus gehört, viele Gene hat. Vielleicht auch ein Interleukin-10-Gen.

Libeth
Rapamycin gegen Brustkrebs

06.08.2007 21:35

Also der Interleukin-10 Anstieg ist für bösartigen metastasierenden Brustkrebs typisch und das Rapamycin wirkt dagegen. Man kann sein eigenes Interleukin-10 messen lassen und wenn es zu hoch ist, weiß man, dass man keine Zeit zu verlieren hat. Nach Transplantationen wird Rapamycin in einer Dosis von 2mg pro Tag gegeben, man soll es aber etwas einschleichen. http://www.erieping.de/rapamycin_gegen_brustkrebs.htm s. http://www.scribd.com/doc/32667091/Rapamycin-gegen-Brustkrebs Ich habe alles über Rapamycin, ein Pilzgift, auf der Rapamycin-Seite gesammelt und werde die noch erweitern. Libeth

M.
Rapamycin Heilpilz Pilzgift

07.08.2007 10:34

Ob das Rapamycin auch in den chinesischen Heilpilzen vorkommt? Ist ja vermutlich nicht untersucht. Aber auch die Pflanzengifte wie Quercetin kommen ja nicht nur in einer Pflanze vor, sondern in einigen. M.

M.

13.09.2007 11:07

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Gestern war in der FAZ ein langer Artikel darüber, wie Viren die Interferon-Produktion von befallenen Zellen unterdrücken und welche entscheidende Rolle die Interferone bei der Abwehr virusinfzierter Zellen spielen. Vielleicht nützt die Beta-Interferongabe, wie sie bei dieser Behandlung vorgesehen ist. In dem Artikel werden die verschiedenen Strategien der Viren, die sie nutzen, um die Interferonproduktion zu beeinträchtigen, besprochen. Aber vielleicht nützt es, das Interferon-Zeug zu spritzen, egal wie die zelleigene Produktion gestört wird. Bist du für dich weiter gekommen mit dieser Behandlung?

T.
Code:

15.09.2007 23:21

vielleicht wird man auch gegen Ibuprofen so schnell resistent wenn man erst mehrere Chemos hinter sich hat. Meine Onkologin hat mir gesagt, dass man gegen Ibuprofen schnell resistent wird, wenn man es regelmäßig einnimmt. Deshalb soll man zwischendurch die Schmerzmittel wechseln. Ich nehme dann zwischendurch auch mal Diclo..... u.a.

Libeth
Pisa Resveratrol flüssig

16.09.2007 09:52

Das mit der Resitenz gegen die Antischmerzwirkung ist sicher ein Problem und da ist das Abwechseln gut. Wie das in Bezug auf die Antitumorwirkung ist, ist ja nicht untersucht. Aber es ist sicher gut, dass Dein Onkologe Ibuprofen mit einbezieht, denn bei manchen Leuten wirkt es. Sicher nicht absolut. Aber vielleicht verzögert es einfach und das ist ja ein großer Vorteil. Das Thema mcare, von dem hier die Rede ist, finde ich auch interessant gegen Schmerzen, weil es vielleicht lokal so wirkt wie die Hyperthermie. http://www.erieping.de/forum/showthr...spirin+W%E4rme Hast Du so was mal überlegt? Ich war ganz überrascht, dass Ibuprofen bei Frauen, die es adjuvant, gleich nach der Operation bekommen, stärker wirkt als die Chemotherapie und finde es schade, dass es da nicht genutzt wird. Aber Nebenwirkungen hat es bestimmt auch. Ich nehme jetzt etwas ganz Merkwürdiges zusätzlich. Das Coenzym Q10 und seitdem ist meine ganze Armsymptomatik weg, die allerdings vorher auch nur leicht war. Und sonst arbeite ich an der Therapie gegen Metastasen, um die es hier geht. Sie muss sehr teuer sein und ich versuche gerade herauszufinden, ob es da keine billigeren Präparate gibt. Denn sonst komme ich schon durch das Fiblaferon, dass ich dabei dreimal im Jahr einen Monat nehmen muss, auf kosten von 22000 Euro. Das finde ich grässlich, wie Herceptin. Mich stört das einfach, wenn etwas so teuer ist. Aber wenn es meine Lebenerwartung so stark erhöhen sollte, dann muss ich wohl in den saueren Apfel beißen. Aber es ärgert mich schwarz. Ich weiß nicht, ob Ihr das verstehen könnt. Aber mich ärgert es. Ich frage mich, warum dieser Stoff so teuer ist, und was man da

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machen kann. Bis jetzt ist mir noch nichts eingefallen und aus Ärger habe ich meine Tumorzellen mit flüssigem Resveratrol aus Rotwein bekämpft. Vergleichsweise billig. Und ich frage mich, wie die das in Pisa finanzieren oder ob sie den Stoff als Chemikalie kaufen und selber abfüllen? Fragen über Fragen. Na ja, ich hoffe es geht euch besser, so gut, dass ihr nicht so viel Resveratrol flüssig braucht wie ich gerade! Libeth

Libeth
Billiges Beta-Interferon gefunden

17.09.2007 11:34

Ich habe ein billiges Beta-Interferon gefunden. Und zwar das Rebif von Merck-Serono. 12 mal 6 Millionen Einheiten kosten um die Tausend Euro. Da ich 12 Mal 3 Millionen Einheiten brauche, müsste ich jeweils die Hälfte wegschmeißen. Aber es wären trotzdem ca. 6000 Euro im Monat gespart. In der Elektrophores läuft das Zeug genauso wie Fiblaferon und geht auch an den gleichen Rezeptor. Ich hoffe sehr, dass das klappt. Libeth

M.
Pisaner Immuntherapie Trotzdem Preis zum Schlottern. Vielleicht ist Rebif in Belgien auch billiger. M.

24.09.2007 23:03

T.
Wenn ich billigere Medikamente über’s Internet suche, guck ich erst immer hier nach: www.medizinfuchs.de

27.09.2007 00:55

Libeth

27.09.2007 16:26

Danke T., ich kämpfe nämlich sehr mit den Kosten, um alles im Griff zu halten. Und wenn ich die Behandlung hier mache, dann läuft das ja mein restliches Leben und deshalb versuche ich das möglichst bezahlbar hinzubekommen. Denn auch die anderen Nahrungsergänzungsmittel Conezym Q10, Kurkumin, Resveratrol sind ja nicht im Einzelnen so teuer, wenn man sie mal nimmt. Aber auf die Dauer summiert sich das eben. Und gerade bei dem Beta-Interferon ist der Unterschied ja riesig, Fiblaferon 7000 Euro und Rebif 1200 Euro. Nachdem ich dann herausgefunden habe, dass sie ziemlich gleichwertig sind, war ich regelrecht glücklich.

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Also danke für den Tipp und ich hoffe, dass sich deine Ausgaben auch in Grenzen halten. Libeth

Libeth
Pisaner Immunbehandlung von Brustkrebs mit Metastasen

06.10.2007 21:07

Habe gerade meinen Brief wegen der Behandlung fertig, in dem meine ganzen Fragen drin sind. Ich hoffe, es sind nicht zu viele Fehler drin und auch dass ich bald was höre. Morgen gucke ich noch mal drauf und dann los damit.

Elisabeth Rieping Gemünder Straße 15 50937 Köln 06th oct 2007 Germany

Dr. Andrea Nicolini Department of Internal Medicine University of Pisa Via Roma 67 56126 Pisa, Italy Dear Dr. Nicolini, I followed your work concerning immunotherapy of antihormone responsive metastatic breast cancer with great interest. Especially I am interested in the interleukin-10 increase before treatment failure. You may have heard that interleukin-10 can go up by viral actions, especially of Epstein Barr Virus EBV, which often resides in breast cancer cells treated with taxanes before and immortalizing them.

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So I am very interested in the question: Do you have an idea whether the increase of interleukin-10 which you watch on progression is an increase in viral Il-10 or in cellular Il-10? The viral Il-10 increase can become antagonized with rapamycin* which is available under the name sirolimus against EBV related diseases in patients under immune suppression. And I have some other question. Is it of concern where to inject beta-interferon and interleukin-2. I suppose that you use Fiblaferon. I want to try Rebif, because it ist much cheaper. It is grown in Chinese Hamster Ovary cells and from electrophoresis it seems to be the same. Do you see a problem in this connection? And which Interleukin-2 do you use? Is it Proleukin by Chiron or another? And if I understand you correctly you wait between 2 and 7 month until you start with beta-interferon injections. On what does the time depend? Dear Dr. Nicolini I hope I do not consume to much of your time! Yours sincerely Elisabeth Rieping * Rapamycin inhibits the interleukin 10 signal transduction pathway and the growth of Epstein Barr virus B-cell lymphomas. Ronald R. Nepomuceno, Cynthia E. Balatoni, Yaso Natkunam, Andrew L. Snow, Sheri M. Krams and Olivia M. Martinez Cancer Research 63, 4472-4480, August 1, 2003

Libeth
Sport Brustkrebs und Natural Killerzellen

06.10.2007 22:07

Ha S., leider nur in der Theorie und als ich gerade gelesen habe, das man die Natural Killerzellen, die die Brustkrebszellen ermorden, auch mit Sport anregen kann, so wie R. das macht, statt mit Interleukin-2, da dachte ich, warum versuche ich das nicht, oder wenigstens mit dem Trampolin wie B. Aber ich bin so schwer in Bewegung zu bekommen. Jetzt habe ich meinen neuen Badeanzug, und kein mal gebraucht. Jahrelang habe ich mir mich geärgert, dass ich nichts hatte, was mir noch passt und jetzt ist dieses Problem behoben. Aber ich kriege mich nicht hoch. Wie ist das denn bei Dir? Wenn ich daran denke, dass das wirklich was bringen kann. Da darf ich gar nicht dran denken. Und wenn ich dann noch daran denke, was das Interleukin-2 kostet. Zum Mäusemelken. Libeth

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M.
Interleukin-10 Anstieg Rapamycin Brustkrebs

07.10.2007 10:02

Den Interleukin-10-Anstieg willst Du durch Rapamycin verhindern. Ich habe gesucht, wie er zustande kommt: Und hier ist es. Auch eine Arbeit aus Italien. Sie sagen das erst Interleukin-6 erhöht ist, das erhöht das Cortisol und das Cortisol erhöht das Interleukin-10, das die Tumorabwehr dann endgültig ausschaltet, so dass es zum unkontrollierten Tumorwachstum und Tod kommt. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/en...ubmed_RVDocSum a) bei epidemischem Virusbrustkrebs Das Interleukin-6 steigt durch den Rinderleukämievirus an. Interleukin-6 führt zu einer Unterdrückung wichtiger Antigene auf den infizierten Tumorzellen (dagegen wirkt Valproinsäure) und erhöht den Cortisolspiegel (Cortisol ist das Körper eigene Kortison) besonders um vier Uhr morgens. Durch nächtliches Licht wird dieser Prozess verstärkt. Deshalb haben Frauen, die nachts arbeiten, mehr Brustkrebs, denn ihnen fehlt das Melatonin, das dem Cortisol entgegenwirkt. Und Blinde, für die es immer dunkel ist, so viel weniger. Ähnlich wie das Cortisol könnte das Progesteron, das dem Cortisol ja sehr ähnlich ist und durch Milchprodukte, Pillen oder die eigene Schwangerschaft stark erhöht wird, auf den Interleukin-10 Spiegel wirken. Gegenmaßnahmen: Nachts Licht aus. Milchprodukte meiden, Mifegyne. Cortison meiden. Das Kortisol (und vielleicht auch das Progesteron) bewirken eine Erhöhung des Interleukin-10 Spiegels. Der hohe Interleukin-10 Spiegel schaltet die Tumorabwehr dann so ziemlich ganz ab. (Das Progesteron wirkt ähnlich, weil die Schwangerschaft ja auch eine Art Fremdkörper ist, deshalb wird auch da die Abstoßung von Fremdzellen gestört.) b) Bei Frauen mit BRCA Mutationen sammelt sich der Progesteronrezeptor alpha an, der normalerweise nicht gemessen wird. (Nur der Progesteronrezeptor beta wird bestimmt, deshalb heißt es oft, dass die Progesteronrezeptoren negativ sind.) Wenn so viel Progesteronrezeptor alpha da ist, könnte sich das Gleichgewicht zwischen Rezeptor und dem dazu passenden Molekül so verschieben, dass schon kleinere Mengen Cortisol oder Progesteron ausreichen, um zum Interleukin-10 Anstieg zu führen (Spekulation). Hiergegen könnte Mifegyne wirken, zusätzlich nächtliche Dunkelheit. 3) Bei beiden Brustkrebsarten: Nach Chemo bleiben die Herpes infizierten Brustkrebszellen übrig, die wie andere Viren in der Brust sind, um von dort in den nächsten Wirt zu gelangen. Auch diese durch die Chemo in den Brustkrebszellen angereicherten Herpesviren können ihr eigenes Virus-Interleukin-10 produzieren und so die Tumorabwehr ausschalten. Hiergegen könnte das Rapamycin wirken.

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Was haltet Ihr davon? M.

Libeth

07.10.2007 11:43

Es hat was. Es erklärt einiges. Die Östrogene hast Du weggelassen, weil sie nur das Zellwachstum fördern, also den Prozess beschleunigen. Aber das Progesteron / Cortisol ist das Gefährliche wegen der Wirkung auf die Tumorabwehr. Libeth

Libeth
Fatigue Brustkrebs Interleukin-6

07.10.2007 12:38

Die Interleukin-6-Ausschüttung hat auch mit dem Tagesrythmus zu tun. Wenn man tagsüber zuviel Interleukin-6 hat, merkt man Fatigue. Kommt uns doch bekannt vor. Libeth http://jcem.endojournals.org/cgi/content/full/84/8/2603

Libeth
Das Coenzym Q10 zusammen mit Tamoxifen und den beiden dort erwähnten Vitaminen senkt den Interleukin-6 Spiegel http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez?Db=pubmed&Cmd=ShowDetailView&TermToSearch=1 7516992&ordinalpos=12&itool=EntrezSystem2.PEntrez. Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum oder sagen wir, verhindert den Anstieg. Und die COX-2 Inhibitoren verhindern den Interleukin-6 Anstieg. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez?Db=pubmed&Cmd=ShowDetailView&TermToSearch=1 7673806&ordinalpos=12&itool=EntrezSystem2.PEntrez. Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum ist hier bei Melanomen untersucht.

07.10.2007 12:59

Mein Interleukin-6 Spiegel ist noch im grünen Bereich. Aber ich habe ja wahrscheinlich den BRCA2 Brustkrebs. Kann ja sein, dass der Interleukin-6 Anstieg da nicht die Rolle spielt. An anderer Stelle habe ich noch gefunden, dass besonders Östrogen abhängige Tumoren durch Interleukin-6 im Wachstum gefördert werden.Also gibt es zwei Dinge, die man gegen den Interleukin-6 Anstieg versuchen kann. Coenzym Q10 und COX-2-Hemmer.

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Libeth

07.10.2007 14:08

Es gibt auch einen Antikörper gegen den Interleukin-6 Rezeptor. Bestimmt sehr teuer. Aber wenn der Interleukin-6 Spiegel im Blut nachgewiesen hoch ist. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez?Db=pubmed&Cmd=ShowDetailView&TermToSearch=1 7214583&ordinalpos=87&itool=EntrezSystem2.PEntrez. Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum Er wird gegen rheumatische Arthritis gegeben, wenn da der Interleukin-6 Spiegel hoch ist und heißt Tocilizumab.

Libeth
Pitavastatin nicht mehr bei Novartis.

07.10.2007 14:24

Und dann ist da noch ein Medikament, ein Cholesterinsenker namens Pitavastatin, der auch den Interleukin-6 Spiegel senkt. Und den man deshalb gegen Brustkrebs einsetzen könnte http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez?Db=pubmed&Cmd=ShowDetailView&TermToSearch=1 7390058&ordinalpos=15&itool=EntrezSystem2.PEntrez. Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum Aber Novartis, die die Rechte haben, wollen es nicht mehr vermarkten, weil der Patentschutz abläuft. http://www.finanznachrichten.de/nach...el-5750540.asp So ist das Leben. Ich bin erstaunt, wie spezifisch man mittlerweile gegen Brustkrebs vorgehen könnte. Wäre sehr schön, wenn unsere Brustkrebszentren da in die Gänge kämen. Aber wenn sie total auf die Drittmittel angewiesen sind, wird da wohl einiges dran scheitern. Ein trauriges Lieschen, aber trotzdem voller Hoffnung, weil es soviel gibt, was man bloß ausgraben muss.

Libeth
Gruesse aus Pisa

08.10.2007 11:25

Hallo nach Deutschland. Ich bin gerade in Pisa. Und es sieht ganz gut aus. Man koennte mich auch hier behandeln. Denn in Italien ist die Behandlung von Krebspatienten kostenlos. Glaubt man gar nicht. Das ist ja wichtig, weil die Medikamente ja teuer sind. Außerdem habe ich

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alle Fragen beantwortet bekommen. Dazu spaeter mehr. Hier ist schwer schreiben, weil die Buchstaben anders belegt sind. Ein gutes Gefuehl gibt mir auch, dass der Mann Ahnung hat und sich für das Rapamycin und Conenzym Q10 interessierte. Er hat das auch verstanden, dass sich durch die Chemo die EBV infizierten Zellen ansammeln. Pisa ist schoen. Klein, man kann alles zu Fuss machen und die Uni ist mitten in der Innenstadt. Alles voller Kirchen. Trotzdem bin ich froh, wenn ich wieder zu Hause an meinem Computer mit oes und ues bin. Liebe Gruesse Libeth Wenn man hier ins Internet geht, wird der Ausweis kopiert.

Libeth
Pisaner Immuntherapie Also ich habe meine Pisaner Immuntherapie, von der in diesem Strang die Rede ist, durch, und fange damit an.

20.10.2007 22:25

Scheinbar kann das sogar über die normalen Krankenkassen gehen, wenn man das Formular für Auslandsbehandlungen ausfüllt. Jetzt fühle ich mich etwas besser und habe das Gefühl, dass ich wenigstens noch ein paar Jahre habe. Vielleicht mehr. Sie haben ja ein paar Leute, die trotz Metastasen schon lange Leben. Ich habe auch so ein Gefühl, als sollte ich noch mal eine Radiojodbehandlung machen und die auf andere Weise stimulieren. Dass mein Tumor jetzt sowieso kleiner wird, stimmt mich zuversichtlich. Ich denke, ihr könnt euch das alle vorstellen. Als käme ich aus der Todeszelle. Libeth

Libeth

30.10.2007 16:14

Bin in Pisa und habe mir heute Morgen alles erklaeren lassen. Jetzt muss ich noch auf italienisch eine Kuehltache fuer Medikamente kaufen. Aber das werde ich auch noch hinkriegen und dann geht es los. Mein Tumor in der Achselhoehle ist noch kleiner geworden. Und den Riesenlymphknoten in der Schluesselbeingrube konnten weder der Arzt, noch ich finden. Ich hoffe, er ist weg. Aber das Beste, mir ist heute Nacht ein Ansatzpunkt fuer J.s Behandlung eingefallen. Deshalb konnte ich gar nicht mehr schlafen. Die Idee kam mir durch A.s, K.s, R.s und Ks Krankengeschichte und dadurch, dass J. erzaehlte, dass sie eine verstaerkte Steifigkeit durch ihren Parki merkt. Da habe ich verstanden, was da ablaeuft. Aber das spaeter, muss auf Kuehltaschenjagd, bevor die Geschaefte zu sind. Bis dann Libeth

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Libeth
Keine Kuehltasche in ganz Pisa. Morgen bastel’ ich mir selbst eine. Ich hoffe ihr habt weniger Stress. Sonst sieht es gut aus. Eure Libeth

30.10.2007 21:08

K.
Kühltasche auf italienisch Moin Libeth, vielleicht hilft Dir das italienische Wort für Kühltasche weiter: borsa termica. Viel Erfolg K.

31.10.2007 09:21

Libeth

31.10.2007 11:25

Danke K., es hat mir geholfen. Denn damit habe ich rausgefunden, dass es um diese Jahreszeit in Pisa keine borsa termica gibt. Vorher habe ich immer gedacht, die Leute haetten mich nicht verstanden. Aber ich habe mir dann gestern Abend noch selbst eine Kuehlbox gebaut und im Moment kuehlt sie in der Tiefkueltruhe vom Hotelrestaurant ein. Ich muss dann nur darauf achten, dass es nicht zu kalt wird und dass ich damit durch die Kontrollen komme. Es laeuft alles gut, trotzdem bin ich froh, dass ich gleich wieder zu Hause bin. An meinen eigenen computer mit aes und ues, die mir selten so gefehlt haben. Bis dann Libeth

R.
Problem Kühltasche Hallo, liebe Libeth,

31.10.2007 14:24

in den meisten Lebensmittel-Supermärkten (...jedenfalls hier in D ) gibt es Isoliertaschen, in denen man die gekaufte Tiefkühlkost ohne Unterbrechung der Kühlkette nach Hause transportieren kann. Wenn Du davon zwei nimmst, in die innere Deine Medis packst, und diese zusammen mit einigen Kühlaggregaten (oder schlimmstenfalls Eiswürfeln aus dem Hotel-Restaurant) in die zweite packst, müßte doch über eine relativ lange Zeit ein schönes kühles Klima herstellbar sein, damit Du alles transportieren kannst.

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Vielleicht bist Du ja in Deinem Dir eigenen Erfindergeist auch schon selber darauf gekommen und hast Dir genau das gebastelt...:D Coole Grüße und ich drück Dir ganz fest die Daumen für eine erfolgreiche Therapie R.

Libeth
Hallo R., ja ich habe mir was aus Karton und Zeitungspapier gebastelt.

31.10.2007 21:47

Und jetzt bin ich so froh, dass ich wieder zu Hause bin. Obwohl alles gut lief, ich wusste ja nicht, ob alles klappen würde, die Flughafenkontrollen und so weiter. Ich dachte, was mir jetzt noch fehlt, ist, dass das Gepäck woanders landet. Besonders froh bin ich, dass weder Nicolini noch ich meinen Riesenlymphkoten in der linken Schlüsselbeingrube finden konnte. Früher nannte man ihn das Virchowsche Zeichen, dass man nicht mehr behandeln muss, weil der Mensch bald stirbt. Und dieses traurige Zeichen scheint sich zurückgezogen haben. Und es war gut, dass ich dahin gefahren bin, weil sie einiges am Behandlungsschema geändert haben und die genaue Technik des Spritzens von dem Proleukin, das ist das Interleukin-2, und noch so ein paar Tricks. Also jetzt weiß ich einfach besser Bescheid. Am Montag fange ich mit der Behandlung an. Mit Tamoxifen 30 mg, 20 morgens und 10 abends und dann abends auch das Beta-Interferon und zwar Rebif in den Armmuskel. Ich soll das Rebif abends nehmen, weil wenn ich dann Nebenwirkungen haben sollte, würde ich sie verschlafen. Ich lasse mich überraschen. Und wie ist es bei Dir? Mit dem Sportprogamm machst Du ja das Richtige. Morgen gehe ich auch wieder auf’s Fahrrad. Das ist natürlich bis jetzt ausgefallen ... Genau wie J. vermutete. Aber morgen mache ich weiter. ich hoffe so konsequent wie Du! Gute Nacht Libeth

Libeth
Kein Kortison bei Pisaner Immuntherapie

31.10.2007 22:03

Ach und noch was, bei der Behandlung darf man kein Kortison nehmen. Ich wurde extra gefragt, ob ich Kortison brauchen würde, denn wenn, dann würde die Behandlung nicht funktionieren. Also die wissen das auch. Ich fand das beruhigend zu wissen. Dadurch habe ich das

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Gefühl, mit kompetenten Leuten zu tun zu haben, die auch was über Brustkrebs lesen. Libeth

R.
Hallo, liebe Libeth, schön, dass Du wohlbehalten (samt Deiner Medis) wieder "im Lande" bist; gut, dass Du so zuversichtlich bist!! :)

31.10.2007 22:14

ja, mir geht's soweit ganz gut - gestern hab ich die letzten drei Stunden Arbeit "geschwänzt" :p , weil ich mich nicht gut fühlte; eigentlich hatte ich mich zuhause auf's Sofa legen wollen, dann aber - in Anbetracht des wunderschönen Herbstwetters bin ich eine gute Stunde gelaufen (mit "Stöckern"); hat unendlich gut getan und heute bin ich einfach noch mal 'ne Stunde durch den Herbstwald spaziert - welche Wohltat. Liebe Grüße an Dich - und ruh' Dich erst mal schön aus (bevor Du wieder in die Pedale trittst ;) ) R. P.S.: ... ich freu mich so für Dich, dass Du dort in so kompetenten Händen bist und dich gut aufgehoben fühlst

I.

31.10.2007 23:23

Liebe Libeth!!!!!!!!! Das sind mal wieder gute Nachrichten!!! Ich freue mich für Dich und mit Dir!!! Dann hat sich doch die Reise gelohnt! :D Wäre ja sehr schön, wenn Du dadurch auch J. ein paar neue Impulse geben könntest. Ich drück' Dir auch weiterhin die Daumen!!!! Meine frühere Schulkollegin, von der ich erzählt habe, hat leider Pech - sie wurde gestern ein zweites Mal operiert - jetzt muss sie wieder eine Woche auf das Ergebnis warten.... aber sie ist ein sehr positiv denkender Mensch und hält sich ganz tapfer. R. hat absolut Recht! Das Wetter gestern und auch heute Nachmittag war einfach traumhaft! Viieel zu schade zum Arbeiten! Ich war leider sehr beschäftigt, aber dafür heute Abend beim Sport "Problemzonengymnastik".... nun, ja.... davon habe ich jede Menge - und nicht wirklich das Gefühl, dass es weniger werden - ich glaube ein strammer Spaziergang an der frischen Luft, im schönen, bunten Herbstwald hätte mir mehr gebracht - auch für die Seele! Liebe Grüße und alle Daumen gedrückt!! I.

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Libeth
Hallo R. , K. und I. und alle zusammen!

05.11.2007 17:15

Gerade habe ich meine erste Beta-interferonspritze in meinen Oberarm gejagt. Es war sehr einfach. und ich hatte auch keinen Blutdruckabfall oder sonst was. Also ich denke, ich könnte das auch morgens nehmen und wäre dann mit meiner Behandlung für den Tag frei. Denn Nebenwirkungen, die ich überschlafen müsste, merke ich auch nicht. Also es geht mir gut. Und Deiner Freundin, I.? Hat sie es auch überstanden? Manchmal denke ich, das Tablettenschlucken oder Spritzen ist einfacher als die Bewegung, ob gegen Problemzonen oder zur Aktivierung der Killerzellen. Also heute Abend mach ich noch was an Bewegung. Was macht eure? Ich habe immer das Gefühl, dass R. die Einzige ist, die das gut hinbekommt. Ich noch nicht. Aber die Spritzerei lag mir auch auf der Seele. Da das jetzt gut geklappt hat, habe ich den Kopf wieder für mehr frei. J. hat heute angerufen, aber sie hat den Kopf nicht frei. Die Radijodbehandlung kann bei ihr nicht mehr gehen, weil der Hals voll mit Lymphknoten ist und da wird sich kein Arzt mehr trauen, die Schilddrüse herauszunehmen, weil er Angst haben wird, dass er die Wunde nicht mehr zubekommt. Der Onkologe hat ihr noch ein anderes Medikament in Aussicht gestellt, das sie nehmen kann. Also eine weitere Chemo. Ich habe versucht, ihr zu erklären, dass die Chemos fast alle nur mit Kortison gegeben werden können und das dann weder Mifegyne, noch die Valproinsäure wirken können. Aber sie hat den Kopf nicht frei. Also sie kann laut Onkologe noch was nehmen. Aber mit Erfolg? Nehmen kann man ja Vieles. Immerhin will ihre Tochter ihr jetzt die Arbeit abnehmen, und sie will sich eine Wohnung suchen. Ich hoffe sehr, dass sie es schafft. Libeth

Libeth
Schöne Nacht mit Beta-Interferon

06.11.2007 11:09

Jetzt was Gutes von mir. Ich habe das Gefühl, dass das Beta-Interferon wirkt. Ich habe ja erst gar keine Wirkung und Nebenwirkung gemerkt. Aber als ich nach ein paar Stunden im Bett lag. Die typischen leichten Gliederschmerzen und die Zerschlagenheit, die man fühlt, wenn man so gerade noch an einer Grippe vorbeischrammt. Dabei vernichtet das Immunsystem ja auch Virus infizierte Tumorzellen. Und das gleiche Gefühl hatte ich gestern Nacht. Es machte mich sehr glücklich. Ich hatte das Gefühl, es geht diesen Zellen an den Kragen und zwar

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auf eine dem Körper angemessene Weise. Und ich war auch froh zu merken, dass das Zeug so wirkt, weil ich dachte, dann hat die Kühlung geklappt und der Transport und so weiter. Leider war ich so aufgeregt, dass ich kein Auge zugemacht habe. Aber es war sozusagen eine schöne Nacht und ich wünsche mir nur mehr davon! Libeth

K.
Zitat:

06.11.2007 21:09

Zitat von Libeth Jetzt was Gutes von mir. Ich habe das Gefühl, dass das Beta-Interferon wirkt. ... es war sozusagen eine schöne Nacht und ich wünsche mir nur mehr davon! Libeth Liebe Libeth, das ist so schön, das von Dir zu lesen! Und ich wünsche Dir noch weitere 10000 Nächte! Und für J. finde ich es toll, dass sie jetzt erstmal ein eigenes Reich bezieht - ich finde, dass diese Entscheidung doch vorrangig war - das Weitere wird sich so eher finden, denn im eigenen Reich kann man sich viel besser Gedanken um sein Wohl machen! Ganz liebe Grüße und die besten Wünsche K.

M.

06.11.2007 21:32

Hallo K., das denke ich auch. Wenn man im totalen Stress lebt, ist es unmöglich zur Ruhe zu kommen. Ich als Rentnerin habe da natürlich gut Reden. Wenn man arbeiten muss usw. oder für eine Familie sorgen muss, dann sieht es anders aus. Dann gehen andere und anderes vor. Ich frage mich oft wie andere, denen es oft gar nicht viel besser geht als mir, das schaffen. Und wenn ich an J. denke, dann sehe ich, dass vieles eben nicht zuschaffen ist. Über allem anderen vergisst man sich selbst. Ich selber habe vieles reduziert. Aber ein paar Dinge, die mir wirklich wichtig sind, halte ich aufrecht. Zum Beispiel tiefer in den Brustkrebs einzusteigen. Aber anderes lasse ich eben und mich auf die Dinge zu beschränken, die mir wichtig sind, tut ganz gut. Aber das geht eben nur, wenn man ganz alleinstehend ist und nicht mehr so viele Verpflichtungen hat. Die andere Seite ist eben eine gewisse Einsamkeit. Bla bla, jetzt ist es genug. Von da aus Eure M.

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Libeth
Alkohol Interleukin-2 Proleukin NK-Zellen

16.01.2008 21:22

Alkohol verhindert, daas die Natürlichen Killerzellen ihre Abwehrfunktion ausüben. Hier untersucht bei HIV - also Aids infizierten Zellen. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16205356?ordinalpos=10&itool=EntrezSystem2.PEntrez .Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum Die mangelnde Reaktion gegen Virus infizierte Zellen bewirkt dann eine ebenfalls mangelnde Reaktion wahrscheinlich gegen Tumorzellen. Also gezeigt wurde hier, dass der Alkohol die Abwehrunfunktion von Killerzellen beeinträchtigen kann. Alcohol, through the inhibition of IL-2-induced NF-kappaB p65 protein expression and intracellular calcium mobilization, suppressed NK cell production of CC chemokines. Das könnte also der Grund sein, das Alkohol die Abwehr schwächt. Libeth Bei der Pisaner Immunbehandlung gegen Brustkrebs wird ja Interleukin-2 gespritzt um die natürlichen Killerzellen wieder zu aktivieren. Man sollte dann also darauf achten, keinen Alkohol zu trinken. Denn dann kann das ja nicht funktionieren.

Libeth
Interleukin-2 Prostatakrebs Mistel

30.01.2008 21:36

Gegen Prostatakrebs scheint Interleukin-2 auch zu wirken, und es hat nicht die toxischen Nebenwirkungen der Chemotherapie. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10470215?ordinalpos=5&itool=EntrezSystem2.PEntrez. Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum Das Problem ist wie immer, Interleukin-2 ist ein Naturstoff und kann nicht patentiert werden. Deshalb ist es für Pharmafirmen nicht interessant und hat in der Behandlung keine wirkliche Chance. Interleukin-2 ist der Stoff, der auch durch die Misteltherapie gebildet wird. Wenn man die Interleukin-2-Produktion über die Misteltherapie stimuliert, sollte man kontrollieren lassen, ob es klappt. Das heißt, ob man ein Mistelpräparat erwischt hat, das bei einem funktioniert. Dazu kann man den Interleukin-2 Spiegel vor und während der Behandlung kontrollieren lassen. http://www.erieping.de/mistel_gegen_brustkrebs.htm s. http://www.scribd.com/doc/35548492/Mistel-gegenBrustkrebs

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Das ist wichtig. Denn wenn man zum Beispiel ein Mistel-Präparat erwischt, das bei einem selbst nicht wirkt, kann man versuchen, es zu wechseln. Libeth

Libeth
Interleukin-2 Melatonin Chemotherapie Cisplatin

01.02.2008 12:50

Hier hat eine Gruppe die Chemotherapie mit Platinsalzen und Etoposid gegen eine Behandlung mit Interleukin-2 und Melatonin getestet. Und das Ergebnis ist sehr interessant. Der Tumor ging durch die Interleukin-2 und Melatonin-Behandlung lange nicht so gut zurück, wie durch die Chemotherapie. Aber die Leute mit Melatonin und Interleukin-2-Behandlung lebten länger und hatten nicht die Nebenwirkungen der Chemo. Bei den Platinsalzen besonders grässlich. Das ist doch mal was! Libeth http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7900237?ordinalpos=1&itool=EntrezSystem2.PEntrez.P ubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVAbstractPlusDru gs1 Habe ich alles durch K.s Links zu HiLife e.V. gefunden. Danke! Kennt Hier eine HiLife e.V. Würde mich interessieren! http://www.hilifeev.com/site/5/

Libeth
Interleukin-6 Quinagolide SLE

10.04.2008 10:59

In Pisa wollen sie jetzt versuchen, ob die Behandlung auch bei Frauen deren Tumor nicht mehr auf Antihormonbehandlung reagiert, Erfolg haben könnte. Und ich habe mich heute wieder mit der Frage befasst, was kann man noch machen, wenn diese Behandlung nicht mehr funktioniert. Man sieht das ja am Anstieg des Interleukin-6, das sozusagen ein schlechtes Zeichen ist. In dem Strang „Was tun gegen Knochenmetastasen“, hatten wir herausgefunden, dass das Glutamin aus der Asiatischen Küche die Interleukine-6 und 8 senken kann und so vielleicht auch gegen deren böse Folgen eingesetzt werden kann. Heute habe ich ein Medikament gefunden, das bei Lupus Erythematodes mit Erfolg gegen den Anstieg von Interleukin-6 und Prolaktin, die auch bei dieser Krankheit vorkommen, eingesetzt werden kann: Das Quinagolide Hrycek A 2007. Ob es besser und ungefährlicher ist, als das billige Glutamin, das man pfundweise in Asia-Shops bekommt, weiß ich natürlich nicht. Vielleicht hat es auch massenhaft Nebenwirkungen oder ist wieder sauteuer. Libeth

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Zu der Pisaner Immuntherapie gibt es noch einen neuen Strang. Ich habe ja jetzt mehr Erfahrung damit als vorher und insofern ist das vielleicht verständlicher, weil auch ich mehr verstehe. http://www.erieping.de/forum/showthread.php?t=620

Libeth
Quinagolide SLE Brustkrebs Interleukin-6

10.04.2008 11:10

Zu hohes Interleukin-6 im Verlauf der Brustkrebserkrankung ist ein ganz böses Zeichen. Es wird durch die vielen Brustkrebsviren in den Brustzellen bewirkt und wenn man das im Blut misst, hat man keine Zeit zu verlieren. Nicht bei Brustkrebs, aber bei vielen Autoimmunkrankheiten, die ja auch bei Frauen so häufig sind, wird daran gearbeitet, was man gegen den Interleukin-6 Anstieg machen kann. Ich nehme die Autoimmunkrankheiten ja gerade unter die Lupe. Veilleicht läuft mir da ja noch etwas Nutzbares über den Weg. Quinagolide ist wohl kein Wundermittel. Es soll nur bei mittelschwerem Lupus Erythematodes wirken. Libeth Das ist hier über die Rolle des Interleukin-6, das bei Brustkrebs und Lungenkrebs spielt. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/u....1172/JCI34237 Aber schwierig geschrieben und nur was für Leute, die eine große Leidenschaft für Biochemie haben. Libeth

M.
Quinagolid Norprolac Brustkrebs Quinagolid ist als Norprolac auf dem Markt gegen zuviel Prolaktin. http://www.chirurgie-portal.de/medik...uinagolid.html

10.04.2008 11:39

Aber der Prolaktinhemmer Bromocriptin ist schon oft gegen Brustkrebs eingesetzt worden und hatte nur selten Erfolg. Wenn Norprolac genauso wirkt wie Bromocriptin, dann wird es nicht viel bringen. M. Quinagolid (Oktahydroenzoquinolin) ist ein selektiver D2-Rezeptoragonist. Also Norprolac wirkt auf den D2-Rezeptor. Ist das der Dopamin-2 Rezeptor oder? Und was macht Bromocriptin?

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