Robert A.

Monroe Der Mann mit den zwei Leben
Die seltsamen Exkursionen des Mr. Monroe

Econ Verlag • Düsseldorf • Wien

Aus dem Amerikanischen übersetzt von

Jutta und Theodor Knust Titel der bei Doubleday & Company, Inc., Garden City, New York, erschienenen Originalausgabe JOURNEYS OUT OF THE BODY Copyright © 1971 by Robert A. Monroe

1. Auflage 1972 Copyright © 1972 by Econ Verlag Düsseldorf und Wien Alle Rechte der Verbreitung in deutscher Sprache, auch durch Film, Funk, Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger jeder Art und auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten Gesetzt aus der 10 Punkt Garamond der Linotype GmbH Gesamtherstellung Ebner, Ulm Printed in Germany ISBN 3 430 16784 1

Inhalt

1. Nicht mit dem Zauberstab 7 2. Suchen und Forschen 20 3. Zum Beweis 34 4. Das Hier und Jetzt 48 5. Unendlichkeit und Ewigkeit 62 6. Das Gegenbild 76 7. Nach dem Tode 91 8. Weil es die Bibel sagt 106 9. Engel und Archetypen 117 10. Intelligente Tiere 125 11. Gabe oder Last 134 12. Runde Löcher und Quadratische Pflöcke 144 13. Der zweite Körper 155 14. Geist und Übergeist 168 15. Sexualität im Zweiten Zustand 179 16. Vorübungen 192 17. Der Trennungsprozeß 206 18. Analyse der Ereignisse 218 19. Statistische Einordnung 232 20. Ohne Beweiskraft 245 21. Prämissen: Eine Erklärung? 255 Nachwort 268 Glossar 284 Bibliographie 286

1. Nicht mit dem Zauberstab

Gewöhnlich erscheint das, was hier folgt, in einem Vorwort oder einer Einführung. Doch da die meisten Leser solche Einführungen überblättern, um gleich zum springenden Punkt zu kommen, wird es hier gebracht. Denn das folgende ist tatsächlich der springende Punkt. Daß ich das zusammengetragene Material veröffentliche, hat vor allem den Zweck, daß r. durch die möglichst weite Verbreitung irgendein anderer Mensch - vielleicht nur ein einziger - vor der Qual und dem Entsetzen des Ausprobierens auf einem Gebiet bewahrt bleiben kann, wo es keine konkreten Antworten gibt; daß er Trost in dem Wissen von den gleichen Erlebnissen anderer finden kann; daß er das Phänomen bei sich selbst erkennt und so das Trauma der Psychotherapie oder - noch schlimmer — einen geistigen Zusammenbruch und Einweisung in eine psychiatrische Anstalt vermeidet; und daß 2. morgen oder in den kommenden Jahren die formellen anerkannten Wissenschaften unserer Kultur ihren Horizont, ihre Vorstellungen, Postulat und Forschungsmethoden so erweitern, daß sich die hier angedeuteten Wege und Tore öffnen zur Wissensbereicherung des Menschen und zur Vertiefung des Verständnisses seiner selbst und seiner gesamten Umwelt. Wenn einem oder gar beiden dieser Ziele gedient würde, wann und wo das auch sein mag, dann wäre das ausreichender Lohn für mich. Die Darbietung dieses Materials ist nicht für irgendeine besondere wissenschaftliche Gruppe bestimmt. Mein Hauptbemühen geht vielmehr dahin, in einer sowohl Wissenschaftlern als auch Laien verständlichen Sprache so präzis wie möglich zu sein und unklare Verallgemeinerungen zu vermeiden. Ein Physiker, Chemiker, Biologe, Psychiater oder Philosoph würde jeweils eine mehr methodische oder spezialisierte Terminologie verwenden, um das gleiche auszudrücken. Die hier benutzte Darstellungsweise wird zeigen,

daß eine Verständigung möglich ist, daß die »einfache« Sprache tatsächlich einer breiten Basis - nicht nur dem schmalen Gipfel von Spezialisten — die richtige Bedeutung vermittelt. Es ist anzunehmen, daß viele Interpretationen widersprüchlicher Natur sind. Schließlich ist der schwierigste Prozeß der, eine Konzeption objektiv zu betrachten, die, falls sie als Tatsache anerkannt wäre, Ausbildung und Erfahrung eines ganzen Lebens hinfällig machen würde. Doch es ist aufgrund weit geringeren Beweismaterials, als es hier vorgelegt wird, schon vieles anerkannt worden und ist nun »anerkannt«. Es steht zu hoffen, daß das gleiche für die hier gegebenen Daten gilt. Es ist tatsächlich der schwierigste geistige Prozeß, solche Dinge objektiv zu betrachten. Schließlich will niemand gern seine Ansichten korrigieren. Es ist nicht leicht, einen Anfang für diesen aufrichtigen Bericht über eine höchst persönliche Erfahrung zu finden. Im Frühjahr 1958 führte ich ein einigermaßen normales Leben in einer einigermaßen normalen Familie. Weil wir die Natur und die Ruhe schätzen, lebten wir in einer ländlichen Umgebung. Die einzige unorthodoxe Tätigkeit waren meine Experimente mit Methoden des Datenlernens während des Schlafs - wobei ich die Hauptversuchsperson war. Die erste Abweichung von der Norm ereignete sich an einem Sonntagnachmittag. Während die übrigen Familienmitglieder vormittags zur Kirche gegangen waren, führte ich ein Experiment durch, indem ich in ganz isolierter Umgebung eine bestimmte Tonbandaufzeichnung abhörte. Es war ein einfacher Versuch, die Konzentration auf eine einzige Signalquelle - über das Ohr - zu zwingen und den Signalzugang durch die ändern Sinne zu senken. Der Grad der Aufnahme und der Erinnerung sollte den Erfolg des Verfahrens bestimmen. Von ändern Bildern und Klängen abgeschlossen hörte ich auf das Band. Es enthielt keine ungewöhnliche oder eingestreute Suggestion. Wenn ich darauf zurückblicke, war das Bedeutsamste der dringende Rat, sich alles, was während der Entspannungsübung stattfand, zu merken und ins Gedächtnis einzuprägen. Das Band lief ohne ungewöhnliche Ergebnisse ab. Meine Erinnerung daran war gründlich und vollständig, weil ich das Band selbst entworfen

Ich kam auf den Gedanken. Alle Ärzte am Ort waren weg oder spielten Golf. . Kein Hausmittel brachte Linderung. Bei Tisch kam es zu einer unwichtigen Auseinandersetzung über eine Angelegenheit. da in meinem Fall die Aufnahme und Erinnerung originellen oder neuen Materials nicht möglich war. Aber auch nicht besser. anzuerkennen. jede unbewußte Suggestion. In meiner Verzweiflung bemühte ich mich. weil ich nun annahm. Gleichzeitig bemühte ich mich. Ich schwitzte nicht und verspürte auch keinerlei sonstigen Symptome — hur die harte. die vielleicht auf dem Band enthalten gewesen war. daß vielleicht irgendein Faktor bei der Tonbandaufzeichnung der Grund sein könnte. aßen wir Eier und Speck als kombiniertes Frühstück und Mittagessen und tranken Kaffee dazu. und es wurde auch nicht schlimmer. zeigten keine Spuren von Krankheit oder Unbehagen. es handele sich um einen verkrampften Unterleibsmuskel. überprüfte. zu erbrechen. Ich konnte trotz der Schmerzen richtig atmen. es sei eine Lebensmittelvergiftung vom Essen. Kurz nach Mitternacht schlief ich aus schierer Erschöpfung ein. Die Methode würde mit einer ändern Versuchsperson ausprobiert werden müssen. Zuerst glaubte ic h. da mir der Blinddarmfortsatz bereits herausgenommen worden war. und mein Herzschlag erschien mir normal. gespannte. Von halb zwei Uhr nachmittags bis gegen Mitternacht hielten Krampf und Schmerzen an. Immer noch keine Erleichterung. Vielleicht hätte ich sofort einen Arzt anrufen sollen. Welche Suggestion darin auch sein mochte. die das gleiche gegessen hatten. die mit dem Problem nichts zu tun hatte. Eine reichliche Stunde später überkam mich ein heftiger. Schließlich telefonierten wir um Hilfe. der sich über mein Zwerchfell oder das Gebiet des Solarplexus genau unter dem Brustkasten hinzog. doch mein Magen war leer. Es war ein festes Band von nicht nachlassendem Schmerz. ich stimmte mit ihr ü berein. Appendizitis konnte es nicht sein. nach dem es angefertigt worden war. Als meine Angehörigen zurückkamen. fand ich nichts Ungewöhnliches. Vielleicht zu bekannt. Als ich das Tonband und den schriftlichen Text. So ernst erschien es mir jedoch nicht. eisenharter Krampf. unbewegliche Starre eines Muskelbandes im oberen Unterleib. Meine Familienangehörigen. Ich versuchte es mit Bewegungen und mit Gehen.hatte und mir sein Inhalt also vertraut war.

falls wirklich einer dagewesen sein sollte. obwohl das auf der Nordseite des Hauses unmöglich war.Ich wachte frühmorgens auf. und ich konnte mich wieder ungezwungen bewegen. Was den Krampf in diesem Gebiet hervorgerufen hat. weil ich stark den Verdacht hatte. während es im Haus still war. um eine Weile zu schlafen. Schockiert und von Furcht erfüllt zwang ich mich zu einer Bewegung. In der Rückschau könnte es die Berührung eines Zauberstabes gewesen sein . was das Ereignis äußerlich hätte auslösen können. Ich hatte während der ganzen Episode die Augen nicht geschlossen. und Krampf und Schmerzen waren verschwunden. Doch in dem ganzen Gebiet hatte ich Muskelkater. weil er das erste physische oder sonstige außergewöhnliche Ereignis war. als ob ich mich gegen unsichtbare Fesseln wehrte. das stattfand. es sei wirklich Sonnenlicht. Als ich mich langsam auf der Couch aufsetzte. Er wird hier nur erwähnt. daß nur wenige Sekunden verstrichen waren. vergingen das Zittern und das Vibrieren allmählich. Ich war völlig unfähig. Einen Bewußtseinsverlust hatte ich nicht bemerkt. Ich hatte die Tonbandexperimente nicht fortgesetzt. Zuerst dachte ich. als ob ich in einen Schraubstock eingespannt wäre. Es war. Als der Strahl meinen ganzen Körper traf. und die Familienmitglieder waren am Vormittag in der Kirche gewesen.oder auch eines Vorschlaghammers. als wäre ich von einem warmen Licht getroffen worden. daß der Krampf irgendwie in Beziehung damit stand. Ich stand auf und ging umher. wenn ich es damals auch noch nicht wußte. Es war. und die Uhr zeigte. ist noch immer unbekannt. als ein Strahl oder Strahlenbündel vom Norden her aus dem Himmel zu kommen schien. Ich hatte mich gerade hingelegt (den Kopf zum Norden. Nur daß es heller Tag und kein Strahl sichtbar war. . mehr aber nicht. wenn man zuviel gehustet hat. Es gab also nichts. Etwa drei Wochen später wurde das Bild um ein weiteres größeres Vorkommnis bereichert. so. daß dieser heftig zitterte oder »vibrierte«. ähnlich wie man ihn spürt. falls das irgendwelche Bedeutung hat). Ich lag im Wohnzimmer auf der Couch. seit ich mich auf der Couch ausgestreckt hatte. bewirkte er. mich zu bewegen. etwa 30° über dem Horizont. Wieder war es Sonntagnachmittag.

aber ich weiß nicht. Sobald es stattfand. Über die Möglichkeit eines Hirntumors oder einer Epilepsie lachte er nur. er konnte nichts Physisches bei mir finden. mußte es. daß es begann. daß Epilepsie erblich ist und sich bereits im frühen Alter bemerkbar macht. ich hätte wohl zu schwer gearbeitet. um über diese seltsame Sache nachzudenken. hatte ich keinen sichtbaren Beweis dafür. Alles sah normal und ruhig aus. Nach einer gründlichen Untersuchung meinte Dr. glaubte jedoch. Kurz. Ich dachte an Epilepsie. Ich ging hinaus und machte einen Spaziergang. beides traf auf mich nicht zu.hatte das Zimmer gesehen und die Geräusche vor dem Haus gehört. und das »Zittern« verging. Ich schaute aus dem Fenster. und erklärte ihm die Symptome. Pflichtschuldigst stellte er sich am gleichen Abend ein. Er kannte auch meine Krankengeschichte. mehr zu schlafen und ein wenig abzunehmen. Voller Angst ging ich zu unserm Hausarzt. Gordon. zwang ich mic h in sitzende Stellung. Dr. Als Internist und Diagnostiker mußte er die Antworten zur Hand haben. die sich da ereignet hatte. aber das konnte es sein. Obwohl ich das »Gefühl« hatte. kurz nachdem ich mich zur Ruhe oder zum Schlaf hingelegt hatte. vor allem nach Norden. Richard Gordon. und der einzige gemeinsame Faktor war der. die es möglicherweise gab. und schlug vor. Doch auch dafür waren die Symptome nicht typisch. daß mein Körper geschüttelt wurde. Das zweite war die Möglichkeit einer Störung im Gehirn. Ich verließ mich auf sein Wort und ging erleichtert nach Hause. so objektiv wie möglich beobachten. falls er wieder auftrat. Wenn es keine physische Basis für das Phänomen gab. Ferner glaubte ich. warum und was ich zu sehen erwartete. halluzinatorisch sein. Während der folgenden sechs Wochen trat der gleiche merkwürdige Zustand neunmal auf. daß Epileptiker keine Erinnerung an solche Anfälle hatten oder sie spürten. Deshalb wollte ich den Zustand. daß es tatsächlich so war. etwa ein Tumor oder Gewächs. Mit meinen begrenzten medizinischen Kenntnissen stellte ich mir viele Möglichkeiten als Ursache vor. eine Form des Träumens. nachdem ich mich zum Schlafen hingelegt . soweit man davon sprechen konnte. Er begann zwei Minuten. wie ich meinte. Er ereignete sich zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten.

konnte ich diesen Ring tatsächlich sehen. strömte das »Gefühl« in meinen Kopf und ergoß sich über meinen ganzen Körper.hatte. statt mich herauszukämpfen. Der Ring begann am Kopf und kreiste langsam zu meinen Zehen hinunter. Es wirkte wie ein elektrischer Schock. Wenn ich die Augen schloß. Ich sah keinen Grund. sie zu beunruhigen oder besorgt zu machen. dabei behielt er seine regelmäßige Schwingungsperiode. der durch den ganzen Körper lief. Ich fragte mich. Während der Ring über meinen Körper wanderte. wobei die Achse meines Körpers im Mittelpunkt des Ringes lag. wo ich . Bei diesem Ergebnis verlor ich einen großen Teil meiner Furcht vor diesem Zustand. nur ohne die sonst damit verbundenen Schmerzen. das die Vibrationen verursachten. daß die Schwingungen wie ein Band durch jeden Teil meines Körpers schnitten. danach zurück zum Kopf. Ich konnte das Zimmer um mich her noch sehen. Ich versuchte diesen flammenden. Allerdings zog ich einen Freund. entdeckte ich ein wenig mehr. rauschte ein großes Brausen auf. was sich ereignete. Nach etwa fünf Minuten verging die Sensation allmählich. stetig und von unveränderlicher Frequenz. der etwa sechzig Zentimeter Durchmesser hatte. den bekannten Psychologen Dr. fünf Malen. in diesem Zustand zu bleiben und zu sehen. Mindestens einmal schien es sich zu einem Ring von Funken zu entwickeln. sondern eher ein »Vibrieren«. Als ich da lag. Ängstlich unterwarf ich mich und versuchte ruhig zu bleiben. ins Vertrauen. Wenn er nicht gewesen wäre. und ich stand auf. was nun wohl kommen werde. solange nicht etwas Endgültiges darüber bekannt war. Es war kein Zittern. fühlte ich. als das Vibrieren wieder auftrat. doch nur wenig hören wegen des Brausens. elektrisch wirkenden Ring zu studie ren. wobei ich mich völlig normal fühlte. Bei den nächste n vier. konnte jedoch weder einen Grund dafür noch seine Natur entdecken. Dies alles blieb meiner Frau und den Kindern verborgen. doch sonst war nichts zu bemerken. Mein Puls war beschleunigt. offenbar infolge der Aufregung. Außerdem schien die Frequenz unter dem Puls von sechzig Schwingungen zu liegen etwa halb so viel. weiß ich nicht. Nichts kam. Wenn der Ring über meinen Kopf wanderte. und ich empfand die Schwingungen im Gehirn. Fester Bradshaw. Diesmal war ich entschlossen.

Es vergingen mehrere Monate. Die Schwingungen kamen. Vielleicht in einer psychiatrischen Anstalt. es könne eine Art Halluzination sein. und er war sehr interessiert. Seine Antwort werde ich nie vergessen. »Jedenfalls scheint es nicht. drückte ich die Fingerspitzen gegen den Teppich. Bradshaw passierte. als ob meine Finger durch den Teppich durchgriffen und den Fußboden darunter berührten. Gordon kannte er mich gut. und da waren ein kleines dreieckiges Stück Holz. würde ich irgendwohin in einen Wald gehen und mich so lange darum bemühen. Ich fragte ihn. Er meinte. damit ich einschlafen konnte. daß ich mich im Anfangsstadium einer Schizophrenie oder ähnlichen Krankheit befände. und die Finger streiften gerade den Teppich.« Der Unterschied war aber gerade der. bis ich die Lösung gefunden habe. Müßig versuchte ich die Finger zu bewegen und stellte fest. als es zu untersuchen und zu sehen. was ich seiner Ansicht nach tun solle. daß ich über den Teppich kratzen konnte. Infolgedessen lachte er bei der Vorstellung.mich zu dieser Zeit befände. daß mein ganzer Arm durch den Fußboden hindurchgedrungen . als ob Sie eine andere Wahl hätten. und die Vibrationen traten weiter auf. was es ist« . daß ich die Finger während der Vibration bewegen konnte. Bradshaw. entgegnete Dr. »Nun. in den Wald zu gehen. Meine Finger gingen durch den Fußboden und berührten die rauhe Oberseite der Decke des Zimmers darunter. Als ich da so lag. Ich tastete umher. Mit leichter Neugier drückte ich die Hand weiter abwärts. und ich wartete geduldig. Und ich konnte es mir nicht leisten. daß es mir und nicht Dr. Ohne darüber nachzudenken oder auch nur aufzunehmen. daß sie vorübergingen. Ich gelangte durch die Decke des Erdgeschosses und hatte das Gefühl. Es wurde schon fast langweilig . Nur mäßig an dieser tagtraumähnlichen Sensation interessiert.bis ich eines Abends abgespannt im Bett lag und kurz vor dem Einschlafen war. hing mein Arm über die rechte Seite des Bettes. Ich sprach die Angelegenheit mit ihm durch. Sie können nicht viel anderes tun. Ich hatte unter anderem für eine Familie zu sorgen. Nach kurzem Widerstand schien es. schob ich die Hand noch tiefer. Wie Dr. Wenn mir so etwas passierte. ein verbogener Nagel und Sägemehl.

die Brust mit dem Atem sich hebend und senkend. Bradshaw von dieser Episode. um einschlafen zu können. ob ich ein Loch in den Fußboden sägen und nachsehen sollte. Ich war bestimmt hellwach. die Decke über dem Körper. was ich ertastet hatte. meine Hand in einem Wassertümpel. und in meinem Arm hatte ich das Gefühl. daß mein Arm durch den Fußboden gedrungen sei? Die Vibrationen ließen nach. könnte sich der Fußboden vielleicht schließen. alles schien in bester Ordnung. Wenn sie verschwanden.das dreieckige Stückchen Holz. und die Sensation war immer noch da. und kurz darauf endeten die Schwingungen. wirklich in der Zwischendecke befand . Vielleicht hatten die Vibrationen vorübergehend ein Loch in den Boden gemacht. so unmöglich es war. Ich sah die mondhelle Landschaft durchs Fenster. zog ihn ins Bett. Doch damals konnte ich mich nicht entschließen. Weder im Teppich noch im Fußboden war ein Loch. Wie konnte ich in jeder Hinsicht wach sein und dennoch »träumen«. doch weniger stark. er sei durch den Fußboden geschoben. das Kissen unter dem Kopf. Und doch spielte. Ich fühlte. und ich würde den Arm verlieren. daß es ein recht überzeugender Tagtraum sei. ein . Ich riß meinen Arm aus dem Boden. wie sie immer gewesen waren. Am nächsten Tag überlegte ich tatsächlich. der verbogene Nagel und das Sägemehl. Sie waren genauso. und aus irgendeinem Grund meinte ich. und er stimmte mir zu.wäre. wie ich auf dem Bett lag. Ich dachte lange über die Halluzination nach. Die Vibrationen waren noch da. ich suchte sogar nach Wasser an meiner Hand. Ich stand auf. Es war keins da. Er war dafür. daß eine Beziehung zwischen meinem durch den Fußboden gedrungenen Arm und diesen Schwingungen bestehe. und mein Arm wirkte völlig normal. Ich sah mich im Zimmer um. Ich betrachtete meine Hand und den Arm. ehe ich meinen Arm »heraus« hatte. Plötzlich wurde ich mir der Situation bewußt. Ich war hellwach. Meine Frau schlief ruhig im Bett. den Fußboden wegen einer wilden Halluzination zu beschädigen. Ich erzählte Dr. ob sich das. Ohne Aufregung verspritzte ich mit den Fingern von dem Wasser. Meine Hand berührte Wasser. Über das Wie dabei dachte ich nicht nach. ehe ich ruhig genug war. knipste das Licht an und betrachtete die Stelle neben dem Bett.

und rasch verbreitete sich der Zustand durch meinen ganzen Körper. Es war spät nachts. Ich hatte für einen Laien eine überdurchschnittliche wissenschaftliche. Als sich etwa vier Wochen später die »Vibrationen« wieder einstellten. Ohne an irgendwelche Konsequenzen zu denken . wenn ich am nächsten Tag mit dem Segelflugzeug einen kleinen Flug unternehmen könnte (mein Steckenpferd zu jener Zeit). Nun sah ich mich einer Sache gegenüber. Meine Hand stieß an eine glatte Wandung. die sich glatt und ununterbrochen fortsetzte. daß ich die Angelegenheit irgendwann hätte auf sich beruhen lassen können. In meinem Kopf schien etwas aufzuwallen. Wolberg gegenüber beiläufig das Vibrationsphänomen. einem berühmten Psychiater. offenbar nicht in Stimmung für »berufliche Fragen«. dann nur. Es wurde einigermaßen verwirrend. was ich ihm nicht übelnehmen konnte. Meine Frau neben mir war schon eingeschlafen. Er war nur höflich interessiert. um festzustellen.ohne auch nur zu wissen. von der modernen Technik eine Art von Antworten oder doch mindestens verheißungsvolle Urteile zu erwarten. Wenn ich zu diesem Zeitpunkt glaube. Halb neugierig griff ich hin. Nach einer Weile wurde ich mir bewußt. Bei einer Gesellschaft erwähnte ich Dr. das der Flug mit sich bringen würde. Er machte mich mit Dr. Als ich dalag und noch über legte. ihn wegen des Armes im Fußboden zu fragen. was es sei. fiel mir plötzlich ein. Alles schien wieder das gleiche zu sein. war ich entsprechend vorsichtig mit meinen Versuchen. wie nett es wäre. wie ich die Sache auf andere Weise analysieren könnte. wo Antworten oder doch wenigstens Annäherungen nicht rasch zur Verfügung standen. . was da lag. daß es welche geben könnte -. Ich hatte nicht den Mut. technische und medizinische Ausbildung genossen.Loch in den Fußboden zu sägen und nachzusehen. was noch kommen sollte. dachte ich an das Vergnügen. weil ich nicht wußte. Lewis Wolberg bekannt. und ich befand mich kurz vor dem Einschlafen. widersinnigen Dingen gegenüberzustehen. einen Arm oder ein Bein zu bewegen. Ich strich mit der Hand auf Armeslänge über die Wand. Meine Umgebung und meine persönliche Erfahrung hatten mich veranlaßt. In der Rückschau erscheint es mir immer noch unmöglich. daß etwas gegen meine Schulter drückte.

aber nicht ungewöhnlich rasch. Und doch war sie mir irgendwie vertraut. und als ich die Augen öffnete. fand ich. Er untersuchte mich sorgfältig. Röntgenaufnahmen. und verblüfft wie ich war. ich sei eingeschlafen und aus dem Bett gefallen (Das war zwar noch nie geschehen. Alles schien normal. dort war mein Körper. bis ich den Mut aufbrachte. Ich rollte in der Luft. Dann fühlte ich das Bett und die Decke. Was war geschehen? War ich wirklich beinah gestorben? Mein Herz schlug rasch. Dann kam plötzlich das Erkennen. blickte ich abwärts. und es standen auch keine Möbel daran. Es dauerte lange. Das war der Tod. Diese Wand hatte keine Fenster. machte ein Blutbild. und aus dem Bett zu fallen war durchaus möglich. und ich lag mit der Schulter daran. Verzweifelt schoß ich wie ein Taucher zu meinem Körper hinab und tauchte hinein. mich hinzulegen und zu versuchen zu schlafen. daß ich beunruhigt war. Wer lag in meinem Traum neben meiner Frau im Bett? Ich schaute genauer hin.) Dann schaute ich mich wieder um. eine Senkung. Ich war der Jemand da im Bett! Die Reaktion kam fast augenblicklich. Es war wirklich eine Wandung. aber er merkte. ins Bett zurückzukehren.Mit völlig wachen Sinnen versuchte ich bei dem matten Licht zu sehen. Ich sagte mir sofort. sah ich das Zimmer aus der Perspektive von meinem Bett aus. Die Vibrationen waren vergangen. Es war keine Wand aus meinem Schlafzimmer. Beide schienen zu schlafen. Neben ihr lag jemand anders. Rechts war meine Frau. Dort in dem matten Licht stand unter mir das Bett. es war die Zimmerdecke. sobald ich mich bewegte. Und ich war noch nicht bereit zu sterben. Ich stand auf und ging durchs Zimmer. Irgend etwas war falsch. . Das war ein merkwürdiger Traum. Ich starb. aber schließlich ereigneten sich seltsame Dinge aller Art. keine Türen. schaute aus dem Fenster. Ich schwebte unter der Decke und stieß sanft dagegen. In der folgenden Woche ging ich zu Dr. Ich bewegte Arme und Beine. rauchte eine Zigarette. Ich war neugierig. Gordon zu einer abermaligen Untersuchung. Irgendwie brachten mich die Vibrationen um. Es war keine Wand. Ich sagte ihm den Grund für den Besuch nicht. Hier war ich. und der Schock war heftig. Es lagen zwei Gestalten darin.

w enn ich ein Problem hätte. sie könnten überall hingehen. daß er das getan hätte. Bradshaw ruhig. Ich erwiderte. Versuchen Sie's und stellen Sie fest. das Erlebnis zu wiederholen. ganz so sicher wäre ich da nicht«. dann betrachtete er mich. dann sei es nicht physischer Natur. wenn ich das könne.Elektrokardiogramme. Er nützte mir noch weniger. behaupten. soweit ich mich noch erinnern konnte. ich solle versuchen. »Vielleicht haben Sie nicht den richtigen Philosophieprofessor gehabt. das scheint's zu sein. weniger zu rauchen. Haben Sie nicht Philosophie studiert?« Ich bejahte das. das offensichtlich nichts Ungewöhnliches ergab. Er spürte sorgfältig allen Hinweisen auf eine Hirnläsion nach und stellte mir zahlreiche Fragen nach dem motorischen Verhalten verschiedener Körperteile. Das müßten Sie mal versuchen. mehr zu ruhen . erwiderte Dr. tastete alle Körperhöhlen ab. abzunehmen.« Dr. Dr.« Ich fragte ihn. »Sie sollten mal etwas über die Hindus lesen. drehen Sie den Kopf! Und wenn Sie blind auf beid en Augen sind. Ich verabredete mich mit meinem Freund Dr. Gordon gab mir ein Beruhigungsmittel und schickte mich nach Haus mit der Anordnung. und ich bin überzeugt. Wenigstens sagte er mir nie etwas davon. wenn sie es wünschten. die Yoga und diese orientalischen Religionen praktizieren. das sei lächerlich. »Seien Sie doch nicht so zurückhaltend. sie könnten es immer tun.und sagte. nahm eine Urinanalyse vor und alles. »Na. daß Sie das dabei tun würden«. Er meinte. erklärte Dr. Bradshaw steckte sich eine Zigarre an. Bradshaw. entgegnete er. für eine Weile den physischen Leib verlassen«. Er ließ ein Elektroenzephalogramm aufzeichnen. dann sperren Sie die Ohren auf und lauschen Sie!<« . Niemand könne ohne seinen physischen Leib herumreisen. »Na. »Einige von diesen Burschen. ich glaube nicht. Außerdem war er keineswegs mitfühlend. was ihm sonst noch einfiel. Bradshaw gelassen. als ich ihm die Geschichte erzählte.« Ich sagte. »Sie behaupten. dem Psychologen. aber da gab es nichts von Reisen ohne den Körper. was sie »tun« könnten. ich sei nicht bereit zu sterben. »Ach. was es ist! Wie mein alter Philosophieprofessor sagte: >Wenn Sie blind auf einem Auge sind.

Es hatte keine Unterbrechung des Bewußtseins von dem Moment an gegeben. was ich zu tun hätte. . wo mein physischer Leib lag. hörte es auf. wo das Wachen aufhörte und das Träumen begann.nur eine Halluzination oder ein Traum —. das Erlebnis zu wiederholen. als ich mich ins Bett legte. Erst nach etwa fünf weiteren Erlebnissen entdeckte ich das Geheimnis einer solchen Beherrschung. nicht ihm! Ich weiß nicht. Dann fehlte mir die Möglichkeit zu erkennen. In den Irrenhäusern gibt es Tausende von Leuten. Es passierte mir. aber ich war nervös. Nach einigen Sekunden dachte ich mich abwärts.Ich fragte.und ich tat's. daß es aufhörte. mich absichtlich zu dissoziieren. dann war ich in Schwierigkeiten. Es war ganz und gar kein unangenehmes Gefühl. Doch diesmal hatte ich ein überwältigend starkes sexuelles Bedürfnis und konnte an nichts anderes denken. Die Vibrationen kamen und gingen noch sechsmal. kehrte ich in meinen physischen Leib zurück. ehe ich den Mut aufbrachte. Als die Vibrationen in voller Kraft waren. die genau dieses Problem haben. daß ich plötzlich herunterfallen könnte. und ich schwebte mitten in der Luft. Wenn es nicht real war . Ich schwebte glatt über dem Bett aufwärts. daß sie später ausführlich behandelt werden soll. Peinlich berührt und ärgerlich über mich selbst. dachte ich. Die Bedeutung der Sexualität bei dieser ganzen Angelegenheit ist so groß. als ich versuchte. Als ich es dann tat. Natürlich hatte Dr. ich wolle aufwärtsschweben . Diese Schuld werde ich niemals begleichen können. falls ich auch taub wäre. Wieder schwebte ich bis zur Decke hinauf. was ich ohne seine pragmatische Einstellung getan hätte -und ohne seinen wundervollen Humor. und als ich wollte. war es beinah eine Enttäuschung. Zu jener Zeit war sie eine sehr ärgerliche geistige Blockierung. weil ich diese Flut von Emotionen nicht zu beherrschen vermochte. und einen Augenblick später fühlte ich mich wieder im Bett. bis zu dem Augenblick. als ich aufstand. Das zweite Mal. und alle physischen Sinne arbeiteten voll und normal. Bradshaw allen Grund. die mich in dem Zimmer eingesperrt hielt. hatte ich Erfolg. nachdem die Vibrationen verklu ngen waren. gelassen in dieser Angelegenheit zu sein. erhielt aber keine Antwort.

hielt ich diese Vorfälle für alles andere als Tagträume.Da mir keine andere Terminologie zur Verfügung stand. den Zweiten Körper. an eine neurotische Abweichung. Es könnte wirklich eine Berührung mit dem Zauberstab und das Geschenk einer Begabung gewesen sein. Oder doch die meisten. Ich war überzeugt gewesen. den wir anscheinend besitzen. das nachgeprüft werden konnte. oder an noch schlimmere Dinge.evident war. dann mußte ich auch ablehnen. Ich weiß es bis heute noch nicht. Das war das Dilemma. ich dachte an Halluzinationen. durch Autohypnose verursacht. was ich so hoch einschätzte: daß die Emanzipation der Menschheit und ihr aufwärts gerichtetes Streben vor allem von der Übersetzung des Unbekannten ins Bekannte abhängen. Wenn ich umgekehrt ablehnen wollte. nannte ich diese Lage den Zweiten Zustand und den ändern. dann war das ein harter Schlag für all meine Lebenserfahrung bis zu jenem Tag. für meine Ausbildung. . an Anfänge einer Schizophrenie. Jenes erste nachprüfbare Erlebnis war tatsächlich ein Schlag mit dem Schmiedehammer. Doch vor allem zerstörte es meinen Glauben an die Totalität und Gewißheit der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse in unserer Kultur. den nichtphysischen Leib. Wenn ich die Daten als Tatsache nehmen wollte. Bis jetzt hat sich diese Terminologie als ebenso geeignet erwiesen wie jede andere. Bis zu dem ersten überzeugenden Erlebnis. daß unsere Wissenschaftler alle Lösungen besaßen. an Phantasien.wenn vielleicht auch noch keinem ändern . wozu ihr der Intellekt und die wissenschaftlic hen Prinzipien dienen. meine Vorstellungen und Wertmaßstäbe. was mir .

die im Gegensatz zu ihrer religiösen Erziehung standen. so wurde sie zur beunruhigten Zeugin von Vorfällen und Ereignissen. weil ihr keine andere Wahl blieb. Ich hielt es für überflüssig. was mir zustoßen könnte. wenn man sich einer unbekannten Sache gegenübergestellt sieht? Sich abwenden und die Angelegenheit vergessen? In meinem Fall machten zwei Faktoren diesen Weg unmöglich. Die Kinder waren damals noch . und nur. Ich würde als übergeschnappt oder als nervenleidend abgestempelt werden. seltsame Handlungen zu rechtfertigen.2. Ich hatte genug Psychologie studiert und hatte genug Psychologen und Psychiater als Freunde. Es handelte sich nicht darum. falls dieser »Zustand« anhielt. um solche Befürchtungen begründet erscheinen zu lassen. die Angelegenheit mit diesen Freunden zu besprechen. Der zweite: Wie könnte man einen Elefanten im Wohnzimmer vergessen oder übersehen? Oder spezieller: ein Gespenst im Schlafzimmer? In der ändern Waagschale lagen die Konflikte und Ängste. Überdies scheute ich mich. Bei den Nichtwissenschaftlern unter meinen Bekannten aus dem Beruf und der Wohngemeinde wäre es noch schlimmer. Weit mehr Sorge als eine physische Schädigung machte mir die Möglichkeit einer zunehmenden Geisteskrankheit. und das konnte mein Leben und das meiner Angehörigen ernstlich beeinträchtigen. Ich fürchtete. Sie fand sich zögernd damit ab. die Sache auch meiner Familie gegenüber verschweigen zu müssen. mich meiner Frau mitzuteilen. Suchen und forschen Was tut man. daß sie sich mit mir zusammen Sorgen machten. die Gleichheit (Normalität) mit sich bringt. zwang mich dazu. sehr real. sehr beunruhigend. dadurch hätte ich die enge Freundschaft verloren. daß ich voller Furcht wegen der Frage gewesen wäre. Schließlich meinte ich. daß sie mich dann unter ihre »Patienten« einordnen würden. Erst die unumgängliche Notwendigkeit. Der eine war schlichte Neugier.

wenn du jetzt verschwindest. Einiges erschien mir jedoch . (Später wurde die Sache etwas Alltägliches für sie. wenn du hier bist. Seit dem Kirchgang als Kind hatten Gott. ein Leiden oder eine Mißbildung. die ich bisher in meinem Leben vernachlässigt hatte. mit dieser seltsamen Abweichung zu experimentieren. wobei ich mir für jeden Einzelfall Notizen machte. In meiner oberflächlichen Lektüre von Werken früherer und heutiger abendländischer Philosophien und Religionen fand ich nur unklare Bezüge und Allgemeinheiten. Doch ein Jahr (oder fünf oder zehn) mit täglichen Sitzungen. vergingen die Befürchtungen nicht. damit aufzuhören. Wir wollen uns ausziehen und ins Bett gehen. Schließlich fing ich an.« Tatsächlich war ich zu jener Zeit sowohl physisch als auch sonst zweihundert Meilen entfernt. um etwas davon zu begreifen. Ich hatte eigentlich nie darüber nachgedacht. nachdem ihre Zimmergefährtin und sie sich eines Abends in dem leeren Schlafraum des Wohnheims umgesehen hatten. berichtete sie. die man »normalen« Leuten gegenüber verschweigen mußte. Bradshaw. in deren Schriften und Erkenntnissen ich nach Lösungen suchen konnte. daß sie. Mit niemandem konnte ich darüber reden außer mit Dr. daß es keine physiologische Ursache dafür gab und daß ich um nichts mehr verrückt war als die meisten meiner Mitmenschen. In einigen Fällen war mir diese Angelegenheit tatsächlich zur Hilfe geworden. Ich war in jener ersten Zeit sehr einsam. sagte: »Daddy. dem ich jedoch nur gelegentlich begegnete. Kirche und Religion wenig für mich bedeutet. ist es wohl besser. Die einzige andere Lösung schien irgendeine Form von Psychotherapie zu sein. nun schien es jedoch. die Bewegungen zu steuern.zu jung. da es mir einfach an Interesse dafür fehlte. Ich wäre nicht mehr ohne weiteres bereit gewesen. Doch auch als ich schon zu dem Ergebnis gekommen war. das erschien mir nicht sehr zweckmäßig. die Tausende von Dollar kosteten und bei denen niemand Ergebnisse garantieren wollte. Das Geheimnisvolle hatte meine Neugier erregt. Als meine ältere Tochter im College war. Ich las nun auch Bücher aus Wissensgebieten. Es gelang mir immer besser.) Allmählich gewöhnte ich mich an diese seltsame Erweiterung meines Lebens. Die Religion hatte mein Denken nicht stark beeinflußt. Es war ein Defekt. daß dies die einzige Stelle war.

Sekten. den man dort finden konnte.wie der Versuch irgendwelcher Menschen. doch spezifische Ursachen oder Heilmittel wurden nie angegeben. Die Einsamkeit wurde bedenklich. was oder wer war ich dann? Bestimmt zu alt. ihren physischen Leib zeitweilig zu verlassen. d. zum Allgemeinwissen gehörten. eine »Gabe«. Falls diese neue Sache aber »böse« war. Ich fand weder Einzelheiten noch pragmatische Erklärungen dafür. h. und exorziert werden müßte. der versuchte. Dort wurde viel von der Existenz eines nichtphysischen Leibes gesprochen. die Dreifaltigkeit anerkennen. Offenbar gab es keine Lösungen. Wenigstens in unserer Kultur nicht. um unbeschreibliche mystische Einblicke zu erlangen. daß ich in ihren Augen gefährlich und häretisch war. Doch auch dort war ein solcher Seinszustand das Ergebnis hoher spiritueller Entwicklung. daß solche Einzelheiten in den Praktiken von Geheimkulten. akzeptierten letztere Ansicht. Gurus und andere lange ausgebildete heilige Männer besaßen die Fähigkeit. als ich die Existenz eines Untergrunds . dann war sie das Werk des Teufels oder mindestens das eines Dämonen. mit denen ich gesellschaftlich in Berührung kam. Sohn und Heiligen Geist glauben. Bradshaw bereits angedeutet hatte. Deutlich war jedoch. was unter spiritueller Entwicklung zu verstehen sei. Sie mußten auf der Hut sein. meditieren. Wenn das zutraf. Die orthodoxen Geistlichen organisierter Religionen. Nur Meister. Biblische und christliche Schriften boten manches dieser Art. Besitz von mir zu ergreifen. mehr Anerkennung. So weit war ich gekommen. wenn auch mit Gradunterschieden. ähnliche Vorfälle zu beschreiben oder zu erklären. Dies alles verschärfte den Konflikt nur noch. Der beste Rat. um in einem tibetischen Kloster ein neues Leben anzufangen. Doch ich hatte den Eindruck. zur Kirche gehen. daß jede Qualifikation zur Heiligkeit bestimmt fern von mir und über mir lag. fasten. an den Vater. schien beten. war. wie Dr. dann gehörte es nach der Religionsgeschichte zu den Heiligen oder wenigstens zu den heiligmäßigen Gestalten. In den östlichen Religionen fand ich. die Sünden beichten. Lamaklöstern usw. Ich gewann den Eindruck. dem Bösen widerstehen oder ihm nicht widerstehen und sich Gott hingeben. Wenn diese neue Sache in meinem Leben »gut«.

Geschäftsleute. Aber bis zu einem gewissen Grad haben sich alle emotionell und intellektuell einer Sache geweiht.in den Vereinigten Staaten entdeckte. Sie finden sich in allen Berufen: Wissenschaftler. Falls man sie fragt. daß es ihnen Kritik einträgt. wenn sie sich offen äußern — von Geistlichen. daß ihr Gesprächspartner diesem Klub ebenfalls angehört. daß die Mitgliedszahl in die Millionen geht . (Die Versammlungen werden zwar oft öffentlich bekanntgemacht. Backfische und mindestens einige Geistliche etablierter Religionen. von Kunden. Politik.) Die Teilnehmer erörtern gewöhnlich die Angelegenheiten des Untergrunds nur mit ändern Mitgliedern. Und schließlich besitzt . daß sie diese Beziehung haben.wenn alle es zugeben würden. solange sie nicht genau wissen. Hausfrauen. Denn eins ist ziemlich sicher: Mitglieder dieses Untergrunds. würden sie diese Mitgliedschaft abstreiten. Ärzte. aber man muß »dazugehören«. weil sie oft nicht einmal erkennen. Ich vermute. sondern infiltriert die gesamte abendländische Zivilisation. um die Ankündigung zu verstehen. von Arbeitgebern. Dieser Untergrund vermischt sich nur gelegentlich und auch dann nur zum Teil mit der Welt der Geschäfte. Die Mitglieder versammeln sich in kleinen Gruppen. Diese Gruppe erfüllt alle Vorbedingungen für eine Untergrundbewegung. sie tun es ruhig und häufig halb geheim. Ferner ist er keineswegs auf die Vereinigten Staaten beschränkt. der Wissenschaft. Psychiater. die in ihren Gemeinden geachtet sind. die sie für diese Mitgliedschaft qualifizieren. ist der. Sie haben aus Erfahrung gelernt. Außer Familienangehörigen oder engen Freunden (die wahrscheinlich ebenfalls Mitglieder sind) erfährt die Gesellschaft nichts von diesem geheimen Interesse und Leben der Untergrundmitglieder. Viele Menschen mögen schon Unklares darüber gehört haben oder vielleicht auch beiläufig mit Mitgliedern dieses Untergrunds in Berührung gekommen sein. der Akademiker und der sogenannten Künste. reden nicht über die Interessen und Überzeugungen. daß es keine Gesetze gegen sein Funktionieren gibt und daß er nicht strafrechtlich verfolgt wird. Studenten. sogar von Freunden. der ihn von ändern Untergrundbewegungen unterscheidet. Der einzige Faktor. doch sie lehnen sie ab als Leute mit wunderlichen Ideen.

Wer gehört zu diesem Untergrund? Zuerst die Professionellen. Technik und in gewissem Maß auch seine eigenen Halbgötter. der frühere Direktor des parapsychologischen Laboratoriums an der DukeUniversität. J. Aber es ist hier wie bei ändern Untergrundbewegungen: wenn man Mitglied geworden ist und eine andere Stadt besucht. Im üblichen Sinn des Wortes gibt es überhaupt keine Organisation. Robert Crookall. aber regelmäßige Versammlungen. sind einem diese Namen vertraut. Dennoch betrachtet die Mehrzahl der Psychologen und Psychiater in den Vereinigten Staaten seine Ergebnisse mit Zweifeln und hält sie für unannehmbar. Im Augenblick ist dieser Untergrund in hohem Grad desorganisiert. Das ist nicht geplant. Die Interessengebiete sind recht verschieden. Diese Gruppe von einzelnen tastet im Dunkeln und scheint viele verschiedene Wege einzuschlagen. Der bekannteste von diesen ist Professor Dr. die ganz legitim an anerkannten Universitäten promoviert haben und durchaus öffentlich Forschungen auf dem Gebiet der außersinnlichen Wahrnehmungen (ESP) betreiben. daß ESP auf Tatsachen beruht. B. sich einen Titel oder Namen zuzulegen. Es »ergibt« sich nur. Fast dreißig Jahre lang hat er einfache Kartenversuche zur statistischen Wahrscheinlichkeit zusammengestellt und durchgeführt. doch das Ziel ist für alle das gleiche. J. Hornell Hart und Gardner Murphy. im Sitzungssaal einer Bank oder möglicherweise auch im Pfarrhaus einer Kirche stattfinden. Zur glei chen Kategorie gehören Andrija Puharich. Zigeuner oder Inder zu sein und fünf Dollar für ein rasches »Handlinienlesen« von fünf Minuten mit lauter Gemeinplätzen verlangt. der behauptet. Pratt. Das sind Männer. Rhine. Da stehen am einen Ende die Parapsychologen. die im Wohnzimmer eines Mitglieds. G. Sprache. Wenn man Mit glied des Untergrunds ist. Die Masse des Untergrundes erwartet von den Professionellen .der Untergrund seine eigene Literatur. begegnet man unausweichlich ändern Mitgliedern. doch alle sind auf irgendeine Weise durch gemeinsame Überzeugungen miteinander verbunden. Die berufliche Stufenleiter führt abwärts vom Parapsychologen bis zu dem Jahrmarktchiromanten. Einstweilen sind es einfach kleine. sehr gering an Zahl. Zu seiner Befriedigung konnte er statistisch nachweisen. Nur ganz selten gehen die örtlichen Gruppen so weit.

die ohne Beziehung zu ihrem eigenen Spezialgebiet sind. Sie sind wirklich eine faszinierende und beachtenswerte Gruppe von Menschen. Forschung betreibt. Ihr gemeinsames Interesse erzwingt es. Doch wider Willen werden die Professionellen zueinander hingezogen. welche das auch sein mag.der ist Professioneller. der ein Buch schreibt. die außerhalb ihrer eigenen Tätigkeit vorgetragen werden. Die grundlegende Reaktion der Öffentlichkeit lautet: »Sie glauben doch nicht etwa an dieses Zeug. Buchklubs (jedes Jahr werden mindestens fünfzig neue Untergrundbücher verlegt. Jeder von ihnen sucht auf seine Weise. Geistlicher der göttlichen Erkenntnis oder einer spiritistischen Kirche. überlegener Belustigung auf Ergebnisse herabschauen. Anhänger der Fliegenden Untertassen. viele von den führenden Verlagshäusern) und sogar Fernseh. die offenbar von übereifrigen Mitgliedern zusammengestellt werden. Für den Konsumenten aus dem Untergrund gibt es Magazine. in Geistes.und Seelenentwicklung unterrichtet. sind nicht erfolgreich gewesen. Trance-Medium. dafür bringt es ihnen etwas wie Heldenverehrung entgegen. anerkannter Astrologe. Die meisten beziehen ihr gesamtes oder einen Teil ihres Einkommens aus dieser Tätigkeit. Viele hegen tiefe berufliche Eifersucht gegeneinander und sind zu Argwohn gegen Methoden und Theorien geneigt. Diese Bemerkung soll die Professionellen keineswegs anschwärzen oder verdächtigen.und Rundfunkprogramme. wie?« Wer bildet denn nun die Masse dieses Untergrunds? Im Gegensatz . Jeder. wenn man erst einmal Mitglied dieses Untergrunds geworden ist. nach der Wahrheit. eine Stiftung organisiert.Informationen und Führung. Es gibt keine ändern. ein größeres paranormales Erlebnis hat. Hypnotiseur ist . bei einem großen Professionellen ausgebildet worden ist. Wie stumpfsinnig wäre die Welt ohne sie. keine Organisation im Untergrund gibt. Letztere. wie es jetzt der Fall ist. weshalb es. Vorträge. Zeitungen. Sie können sogar mit leiser Verachtung oder mit toleranter. mit denen sie ihre Gedanken und Erfahrungen als Gleichberechtigte austauschen und dabei auf Verständnis stoßen können. Vorträge über Parapsychologie hält. Das könnte durchaus erklären. durch den Glauben heilt. weil der Untergrund immer noch eine kleine Minderheitengruppe ist.

einige von dieser Art sind darunter. wie es der modernen Wissenschaft völlig unbekannt und unerkennbar ist. dieses innere Ich die Fähigkeiten besitzt. ist einfach. Aber mindestens gibt es Menschen. die sie verbindet. weil ich keine andere Informationsquelle fand. die ich suchte. darüber zu lesen. Bald wurde deutlich. Alle sind überzeugt. eine Erklärung zu finden. wirklich sehr spärlich. Bei diesen Säuberungsbestrebungen wurde alles. der schließlich Mitglied wird. an allem teilzunehmen. daß 1. ungebildeten. nicht von der Vernunft geprüftem »Wissen« zu befreien. das innere Ich des Menschen in unserer heutigen Gesellschaft weder verstanden noch völlig ausgedrückt wird und daß 2. würde sich wahrscheinlich feststellen lassen. das mit den modernen naturwissenschaftlichen. abergläubischen und unvernünftigen Käuzen oder Unangepaßten. daß sie ein Phänomen erlebt haben oder daran beteiligt gewesen sind. was der Prüfung durch die empirische Methode nicht standhielt. Es sind Menschen. geistig und materiell in einem Maße tätig zu sein und Leistungen zu erbringen. Leider ist die Information. selbst in dieser alt-neuen Welt. Das gemeinsame Band oder die Sache. kehrt es unter den Teppich und vergißt es. Gewiß. Vielleicht gehören Sie dem Klub ebenfalls an und wissen es nur nicht. daß der Untergrund bereits vor über hundert Jahren oder noch früher begann. nachzudenken und zu diskutieren.zu dem. Wenn man es nachprüfen könnte. von der intellektuellen Führerschaft unbarmherzig über Bord . deren Hauptinteresse dahin geht. versucht. als nämlich die heutige Naturwissenschaft anfing. Der eine Personentyp tut so etwas mit einem Achselzucken ab. Ich bewarb mich um die Mitgliedschaft. daß der Intelligenzgrad dieser Leute weit über dem eines Querschnitts der westlichen Menschheit liegt. die Vorstellungen des Menschen zu organisieren und sie von ungestütztem. philosophischen oder religiösen Lehren nicht zu erklären ist. aber der Anteil ist nicht größer als in der Gesamtbevölkerung. ist das nicht nur ein Gemisch aus törichten. was man annehmen könnte. Wie »werden« solche Leute so? Meist lautet die Antwort. daß der Zweite Zustand eintreten könne und es auch tut. Mehr ist für die Mitgliedschaft nicht nötig. zu sprechen. was »übersinnlich« oder »spiritistisch« ist. die die Möglichkeit. Der andere. ernstlich in Erwägung ziehen.

Ich bin ihnen in Klein. die bei ihren Mitmenschen als Befürworter der Parapsychologie oder ähnlicher Dinge bekannt sind. Es kann kein Zufall sein. eine solche Täuschung zu begehen. während sie in der Öffentlichkeit ein anderes Image von sich aufbauten. den ich kennengelernt habe. Psychiatrie oder Physik ist. wenn sie daran auch keine Schuld tragen. Jeder hat seine eigene Fassung der Wahrheit. waren für mich reine Ausflüchte. die an irgendwelchen von den aufgegebenen Überzeugungen festhielten. die in den zur Verfügung stehenden »übersinnlichen« Schriften enthüllt worden sind. Diejenigen. die ich erhielt. wenn nötig. in der Gesellschaft tätig und anerkannt zu sein. alle fünf kennengelernt zu haben. Blieben sie dennoch bei ihren Ansichten und wünschten weiterhin. Es ist eine glückliche Gruppe. gerieten in Verruf. die. wurden Märtyrer. Psychologie. Am meisten Gefallen finde ich an den Menschen. die ich im Untergrund kennengelernt habe. in der Geschäftswelt. Sie sind fröhlich und besitzen einen herzlichen Humor. als mit ihren heimlichen Ideen in den Untergrund zu gehen.und Großstädten.geworfen. noch öffentlich bewundert und geachtet werden. Ich habe an Seancen mit Trancemedien teilgenommen und präzise Fragen gestellt. ihre Mitglieder sind der altruistischste und einfühlsamste Quer schnitt durch die Menschheit. Sie wissen einfach nicht viel über den Zweiten Zustand oder den Zweiten Körper. die in ihrem Beruf. ob es Medizin. gibt es vielleicht fünf. Viele. und vielleicht gibt es wirklich viele Wahrheiten. wo eine aufrichtige Erwiderung so viel für mich bedeutet . Bedauerlicherweise bin ich nur wenig klüger geworden. an Universitäten und sogar in der Vereinigung der amerikanischen Psychiater begegnet! In der Regel sind es wirklich liebenswürdige Menschen. Ob sie es beabsichtigen oder nicht. daß sie die religiösesten Menschen im eigentlichen Sinn des Wortes sind. die sich weigerten. auch auf Kosten ihrer eigenen ernsten Interessen lachen kann. Bis heute glaube ich. Wenn das wie eine schroffe Ablehnung aller ändern Quellen und Materialien wirkt. in kirchlichen Gruppen. In unserer aufgeklärten Gesellschaft ist die gleiche Einstellung noch in hohem Maße vorhanden. dann ist es jedenfalls nicht so gemeint. doch die unbestimmten Antworten. dann blieb ihnen keine andere Wahl. Von den Professionellen.

Und so sind Cayce-Übersetzer (Geistliche?) hervorgetreten. an dem er starb. ist nicht mehr darüber bekannt. doch vom Standpunkt der heutigen Naturwissenschaft und Medizin unglaubhaft. Sie enthielten breite Verallgemeinerungen. Hier ist die Wahrheit wahrlich ein Geheimnis! Das Werk von Edgar Cayce. war zweifellos am beweiskräftigsten und am besten erforscht. doch die Geschichte wird vielleicht nichts davon vermelden. Sie überzeugten mic h jedoch unbedingt vom Wert ihrer Fähigkeit. die o ffensichtlich ähnliche Leistungen wie Cayce erbringen. das (mir und ändern) die Authentizität der Fähigkeiten dieses Mediums bestätigte.hätte. Ich weiß wohl abzuschätzen. ungefähr zwanzig Jahre nach seinem Tod. Ganz entschieden entfaltete sich hier die Wahrheit. oder sie haben Schwierigkeiten bei der Übersetzung von Symbolen in artikulierte Äußerungen. wie diese Übertragung vor sich gehen kann. die weder aufhellend noch beweisbar waren. Eine Frau gab ganz genaue physische Berichte über mich und lieferte einige allgemeine Angaben über meine Tätigkeiten im Zweiten Zustand. Wenn diese Medien echt waren (und kann ich entscheiden. doch direkte. da sie sich auf das Dasein im Zweiten Zustand beziehen. dem wirklich letzten Heiligen in der übersinnlichen Welt. wie seine Fähigkeiten wirkten. Heute. aber keine direkten Antworten. Er bestätigte dieses Dasein. Cayces Vorträge waren nützlich. deshalb muß man es interpretieren. die eine solche Vermittlung liefern. Verschiedene »Medien« führten »Lebenslesungen« für mich durch. sie seien es nicht?). Entweder ist es dies. die beteiligt waren). das Werk wird in irgendwelchen düsteren Archiven verstauben. Doch später nahm ich in einem solchen Fall zu meinem Erstaunen an einem Experiment mit dem Zweiten Körper teil. erläuterte es jedoch nicht. dann müssen sie in ihrer spezifischen Wahrnehmung entschieden beschränkt sein. als an dem Tag. offene Antworten auf einfache Fragen konnte ich nicht erhalten. Es gibt auch heute noch Menschen. In meiner Lektüre und in den Begegnungen mit diesem Zweig des . Abermals eine andere Wahrheit (für mich und andere. Ein großer Teil seines Materials über dieses Gebiet ist getrübt von dem Nebel einer starken religiösen Konditionierung. doch sind sie außerordentlich schwer in konkreter Form darstellbar. die vor einem Gericht hätten verwendet werden können.

Da nie der Versuch unternommen wurde. die der moderne Mensch als albernen und abergläubischen Unsinn betrachtet. beschreibt eine Astralwelt. ohne dadurch etwas an Kraft oder Gesundheit einzubüßen. dorthin gehen die Menschen. den ich liebevoll den Untergrund nenne. was das Wort »astral« bedeutet. was mir geschah. an Tätigkeiten »dort« teilnehmen und zu ihrem physischen Leib zurückkehren. wenn sie »sterben«. wenigstens erklärten das die Okkultisten.menschlichen Denkens. Dr. der immer noch floriert. daß der Ausdruck Astralprojektion verwendet wird für eine Methode. In der dunklen Menschheitsgeschichte liegt die Angelegenheit völlig anders. obwohl er selbst nur flüchtig von solchen Dingen gehört hatte. dieses Gebiet gründlich zu erforschen. die in ihrem Astralleib umherreist. Für den Uneingeweihten will ich hier anmerken. Es hat Gelegenheiten gegeben. seinen physischen Leib vorübergehend zu verlassen und sich in einem nichtmateriellen oder »astralen« Leib zu bewegen. Um diese wunderbare Leistung zu vollbringen. die sich aus vielen Ebenen zusammensetzt. Und gleichzeitig bedeutete es einen Trost für mich. Beschwörungen und andere scheinbare Narrheiten gehören. als ich feststellte. ich vollbrachte »Astralprojektion«. kann diesen Orten kurze Besuche abstatten. Solche Lehren sind angeblich insgeheim durch die Geschichte weiterüber- . Dieser Literaturtyp. weiß ich heute immer noch nicht. Deshalb bleibe ich lieber bei den Ausdrücken »Zweiter Körper« und »Zweiter Zustand«. daß letzteres zutreffen möge. Eine Person.besser noch . wo ich inbrünstig gehofft (gebetet!) habe.»spirituell entwickelt« sein. was ich vorfand. weil die moderne wissenschaftliche Welt — mindestens im Westen-weder die Möglichkeit solcher Dinge einsieht noch sich dieser Dinge überhaupt bewußt ist. Zauberei. Das Wort »astral« hat seine fernen Ursprünge in frühen mystischen und okkulten Ereignissen. so hätte ich nicht geglaubt. fand ich schließlich mehr als nur einen Schimmer von dem. daß ich nicht der einzige war. mit »Toten« sprechen. Bradshaw gab mir den Hinweis. Wäre ich nicht selbst beteiligt. mußte man ausdauernd trainiert haben oder . Das Wort »wissenschaftlich« ist mit Vorsicht aufzunehmen. Worum ging es denn überhaupt? Ganz einfach. Das Wort »astral« hat viele Bedeutungen und viele Interpretationen erhalten. ebenso wissenschaftliche als auch andere. zu denen Hexerei.

um jene aufzuklären. diese okkulte Einstellung zum Thema . Zweifellos gab es von Zeit zu Zeit Menschen. In der katholischen Kirche finden sich übereinstimmende Berichte über Heilige und andere religiöse Gestalten. Nach der Literatur des parapsychologischen Untergrunds bezieht sich die religiös mystische Geschichte des Menschen ständig auf diesen Zweiten Körper. die weit genug fortgeschritten waren. und es gibt zahlreiche Untergrundbücher und -fachleute für orientalische Kulturen.einschließlich der Tätigkeit des Zweiten Körpers .was ein erheblicher Schock für mich war. Mönche. die in völligem Widerspruch zu den heutigen . wenn ich auch den Grund dafür nicht weiß. einige von ihnen sogar willentlich.betätigen. Doch das wäre eine ganze Studie für sich. dann wird die Überzeugung häufig sowohl im Alten wie im Neuen Testament bestätigt. Lange bevor Christentum und Bibel erschienen. Das läßt in meinem Fall die Zukunft nicht allzu verheißungsvoll erscheinen. Gurus und dergleichen geben. Lamas. die in meinen Aufzeichnungen enthalten sind. Historiker haben diese Bezüge immer wieder gefunden. Benutzte ich eine liberale Interpretation und übersetzte ich sie in die moderne Ausdrucksweise. getadelt. In der Vergangenheit wurden sie wegen solcher öffentlicher Enthüllungen heiliggesprochen. sie aber offenbar der Mythologie jener Zeiten zugeschrieben.liefert worden. Paradoxerweise bestätigt ein großer Teil der Daten. Liest man die Bibel von diesem Gesichtspunkt aus. Aber es blieb auch vieles ungesagt. Es soll heute noch jene Eingeweihten. Im Orient hat der Begriff eines Zweiten Körpers lange selbstverständliche und anerkannte Realität besessen. die die Konzeption eines Zweiten Körpers bestätigen. aufgenommen zu werden. die solche Erlebnisse hatten. verbrannt. betrachteten Kulturen in Ägypten. die das Geheimnis offenbarten oder die Methoden zufällig lernten. die Vorstellung vom Zweiten Körper als ein wichtiges Instrument. um nur einige zu nennen. dann ordnete sich vieles ganz überzeugend. die geistige und physische Kräfte . Selbst im Protestantismus haben fromme Anhänger über das Erlebnis außerhalb des Körpers während irgendeiner Form religiöser Ekstase berichtet. ausgelacht oder eingesperrt. Indien und China.

Solche Berichte reichen mindestens hundert Jahre zurück. die meisten sind im Grunde referierend. Falls noch andere diesen Akt ausgeführt haben und ihn weiter ausführen. Die Schwäche all dieser Berichte ist deutlich. wenn der Betreffende entweder physisch krank oder geschwächt war. Der erste dieser beiden. Es mag mehr geben. was sich auf unmittelbare Untersuchungen oder Experimente stützt. In den Akten verschiedener Organisationen für parapsychologische Forschung in den USA und im Ausland finden sich Hunderte von Berichten über Fallgeschichten von Erlebnissen außerhalb des Körpers. In unserer materialistischen Gesellschaft werden sie weithin ignoriert. oder während einer schweren emotioneilen Krise. Warum nicht? Offensichtlich sind solche soliden Untersuchungen nicht vorgenommen worden. haben sie die Ergebnisse für sich behalten. Doch er versuchte entschieden. wenn man sich mit diesem Thema beschäftigen will. die nur einmal im Leben geschehen. und in Schriften der Vergangenheit finden sich noch weit mehr. Es gibt nur wenige veröffentlichte Berichte von einzelnen. Alle scheinen höchst subjektiv zu sein. Gewöhnlich sind sie aufgetreten. die bewußt und willentlich den Zweiten Zustand herbeiführen und sich in ihrem Zweiten Körper umherbewegen konnten. seine Erfahrungen in den Rahmen des Verständnisses seiner Zeit einzuordnen. ist Oliver Fox. um diesen Zustand zu erreichen. der das Phänomen untersuchen will. der sich in der Erforschung und Ausübung parapsychologischer Phänomene betätigte. Nahezu sämtliche Erlebnisse. weil sie sich im Laboratorium nicht wiederholen lassen. Nichts präzis Spezifisches. Jeder. sind spontane Ereignisse. kann sie lesen. doch die große Menge dieser Berichte ist an sich schon beweiskräftig. ein Engländer. Er veröffentlichte einigermaßen eingehende Berichte über Erlebnisse außerhalb des Körpers und berichtete über Methoden. doch nur zwei ragen in der jüngsten Geschichte hervor.naturwissenschaftlichen Kenntnissen stehen. die darüber berichten. ergänzt durch Mutmaßungen. Während dieses Jahrhunderts sind mehrere eindrucksvolle Sammlungen von Berichten über solche Erlebnisse veröffentlicht worden und sollten unbedingt gelesen werden. Der zweite und bekannteste war Sylvan Muldoon. der gemeinsam . über die berichtet wird. Außerhalb des Untergrunds von 1920 stieß sein Werk nur auf geringes Interesse.

Bei meiner nachträglichen Untersuchung wunderte ich mich wieder. wieviel in den Berichten ganz offensichtlich weggelassen worden ist. wenn man mit dem Untergrund zu tun hat. Bis heute gelten ihre Bücher als Klassiker auf dem Gebiet und bieten eine interessante Lektüre.mit Hereward Carrington in der Zeit von 1938 bis 1951 mehrere Werke veröffentlichte. daß der Mensch glaubte. den Blitz und das Feuer als Gott. die sich in einem so großen Teil der Untergrundliteratur finden. Aber wie könnte man auch Experimente diskutieren. Bedeutsame Versuche zur wissenschaftlichen Erforschung und Bewertung sind kürzlich von solchen bemerkenswerten Männern wie Hornell Hart. ist es. Nandor Fodor. aber nur wenig eindeutige Antworten auf Fra- . ihre Titel sind zusammen mit ändern neuen Veröffentlichungen in der Bibliographie aufgeführt. zu vermeiden. den Quantensprung liefern. daß die analytische Einstellung in dem grenzenlosen Sumpf theologischen Denkens und religiöser Überzeugungen untergeht. um einem ernsthaften und dennoch objektiven Forscher Daten zu liefern. davor betrachtete man die Sonne. Muldoon war der »Projektionist« und Carrington konsequenter Forscher auf dem Gebiet parapsychologischer Erscheinungen. die nicht stattgefunden haben? Das entscheidenste Problem. Alle bestätigen das Vorhandensein des Zweiten Körpers. Außerdem wurden nur wenige oder gar keine experimentellen Tests gemacht. Auch dieses bietet mehrere Hinweise. Robert Crookall und ändern mit guter akademischer Ausbildung unternommen worden. Dann wird es keinen Untergrund mehr geben. dem man begegnet. Der Untergrund der parapsychologisch Interessierten brachte mir viele neue Freunde. um Gott empirisch zu beweisen. die Elektrizität sei Gott. Die meisten davon sind verhältnismäßig frei von den verzerrenden Faktoren. der im Zweiten Zustand wirksam ist. Vielleicht kann der Zweite Körper. und versuchte. doch keine solide Kontinuität. bringen jedoch wenige oder gar keine konkreten Daten auf experimenteller. die in Beziehung zu meinem Fall steht. es uns durch Experimente zu verdeutlichen. daß solche Vorstellungen lächerlich seien. Es ist noch gar nicht so lange her. Das allerneueste ist ein Buch von dem Autor Yram (eine Frau? Mary rückwärts gelesen?). nichtphilosophischer Ebene. Unsere Naturwissenschaft erklärte uns.

gen wie: Was fange ich nun an? Zu meiner Überraschung erwarteten die Mitglieder des Untergrunds von mir Antworten. Hunderte von Experimenten. die zwar unausweichlich zu sein schienen. . aber mir meiner Prägung durch die Umwelt wegen dennoch fremd blieben. In dem hier folgenden Material werden Sie das zu prüfen haben. die sich über einen Zeitraum von zwölf Jahren verteilen und jetzt noch weitergehen. Es blieb anscheinend nur noch ein einziger Weg. den ich einschlagen konnte. haben mich zu Schlüssen veranlaßt.

denjenigen. Etwa die Hälfte erklärte ihre Bereitwilligkeit teilzunehmen. kam ich selbst an die Reihe. die zu so einer ungewöhnlichen Tätigkeit bei Ihnen selbst führen würden?« Hier veränderte sich das Schema ein wenig. Sie setzte sich zusammen aus einigen zwanzig Psychiatern. ich solle zum nächsten Psychiater rennen. (Doch keiner von den anwesenden Psychiatern bot mir seine Dienste an. weil man hoffen dürfe. Natürlich gab mir das Gelegenheit. Merkwürdigerweise befanden sich in dieser Gruppe mehrere. Psychologen. Zum Beweis Im Herbst 1964 fand eines Abends eine interessante Versammlung in Los Angeles statt. Es war ein sehr lohnender Abend. leise Rippenstöße zu versetzen. wie ich es erlebe?« Die Mehrzahl . Wenn es dazu kam. Naturwissenschaftlern und anderen und mir selbst. die in diesem Buch aufgezeichnet sind. dadurch das Wissen des Menschen über sich selbst zu erweitern und ihn besser unterrichten zu können. war es besser. nicht nur gehen. Ich stellte jedem einzelnen von ihnen zwei einfache Fragen: »Was würden Sie tun.3. um diese Experimente fortzusetzen. wenn Sie so etwas durchmachen würden. Und in mancher Hinsicht nehme ich es ihnen nicht einmal übel. daß alles getan werden sollte. das einen ändern tun zu lassen. die besonders skeptisch im Hinblick auf die Realität solcher Erlebnisse waren.) Die zweite Frage: »Würden Sie persönlich an Experimenten teilnehmen. daß man in kaltes.vertrat entschieden die Ansicht. unbekanntes Wasser tauchen sollte. Wäre mir vor zwölf Jahren . die für eine Fortsetzung der Experimente waren. Einige erklärten. Nachdem ich mehrere Stunden lang von der Gruppe befragt worden war. Bei der Versammlung sollten aufrichtig und ernsthaft die Erlebnisse und Experimente untersucht werden.über zwei Drittel .

Sie schienen guter Laune und gingen. als ob jemand eine Hand unter jeden meiner beiden Arme legte und mich anhöbe. ich würde es nicht schaffen. Bradshaw wohnen in einem Haus etwa 8 km von meinem Büro entfernt auf einem Hügel).58 Nachmittag. Dr. Ich schwebte abermals aufwärts mit der Absicht. die Arme im Schoß.9. und Mrs. auf ein kleineres Gebäude zu. bevor ich zum Haus gekommen war. und Mrs. diesen Raum in seinem Haus hatte ich noch nicht gesehen. und ich hatte das Gefühl. Dann stieß ich auf Dr. und wenn ich ihn nachher beschreiben konnte. Bradshaw an einer Erkältung erkrankt war und im Bett lag. vielleicht eine Garage. Dr. daß die Kraft nachließ. ich meinte. Wieder kam das Drehen in der Luft. . deshalb hielt ich an. dann verblaßte es. Da ich wußte. war damit mein Besuch dokumentiert. das Eintauchen in den Tunnel und diesmal das Empfinden bergauf zu schweben (Dr. seine Frau mit dunklem Mantel und dunklen Kleidern. Ich befand mich über Bäumen und darüber stand ein heller Himmel. dabei blieb Brad etwas zurück. vielleicht mit gekreuzten Beinen wie Buddha. das inzwischen zusammengetragen worden war. Kurze Zeit sah ich (am Himmel?) die Gestalt einer runden menschlichen Form. Sie befanden sich außerhalb des Hauses. eine Bedeckung auf dem Kopf (ein Eindruck von Orientalischem bleibt zurück). Sie kamen auf mich zu. Bradshaw und seine Frau zu besuchen. Nach einer Weile wurde die Reise bergauf schwierig. Bei diesem Gedanken passierte etwas Erstaunliches. wollte ich ihn im Schlafzimmer aufsuchen. was es zu bedeuten hat. Aber es könnte auch etwas von dem Beweismaterial gewesen sein. da Dr. und einen Augenblick war ich verwirrt. 10. die ihr Interesse erregten. Deshalb hatte sich die Gruppe die Mühe gemacht zusammenzukommen? Vielleicht aus Neugier. daß letzteres der Grund gewesen ist. ohne mich zu sehen. Bradshaw. Es war gerade. dann zweifle ich doch. Hier folgen einige der entscheidenden Berichte aus den Aufzeichnungen. Ich weiß nicht. anscheinend in wallende Gewänder gekleidet. ob ich mich freiwillig gemeldet hätte. da ich sie erreicht hatte. an mir vorüber. Ich spürte die anhebende Kraft und schwebte rasch den Hügel hinauf.die gleiche Frage vorgelegt worden. daß Dr. Bradshaw war mit hellem Überzieher und Hut bekleidet. dasitzend. Ich hoffe. Bradshaw im Bett liegen sollte. Das verstand ich nicht.

Ich war von meiner Reise zu ihnen etwa um 4. Mrs. für einen Tag genug zu haben. Es war nicht wichtig. das irgendeinem ändern zu beweisen. daß sie etwa gegen 4. zu mir sagte: »Nun. ein Trauma oder eine Halluzination —. es könne nicht möglich sein. und Dr. Bradshaw entgegnete. Dr.27 Uhr zurückgekommen.) Mrs. Kontakt bekommen zu haben. Die Vibration war noch da. Bradshaw zu hören. daß ich erwartet hatte. kehrte ins Büro zurück. Bradshaw hatte gemeint.« Da ich glaubte. ich sehe. Es beweist mir — wirklich zum erstenmal —. Wichtiger Nachtrag: Wir riefen am gleichen Abend Dr. einen roten Pullover und einen kurzen schwarzen Mantel angehabt und Dr. Bradshaw an.zurückrechnen könne. Bradshaw doch zu Haus krank im Bett liege. aber ich hatte den Eindruck. Bradshaw hellen Hut und hellen Überzieher.mehr als eine Abweichung. Dann glaubte ich. tauchte ich in den Boden (?). vielleicht würde ihm ein wenig frische Luft guttun. ohne den Kopf zu wenden. Doch keiner von beiden hatte mich »gesehen« oder war sich meiner Gegenwart irgendwie bewußt geworden. als die normale Naturwissenschaft. sie habe schwarze Hosen.zwanzig vor fünf . Die Zeit wisse sie. Bradshaw war am Telefon. was sie angehabt hätten. Psychologie und Psychiatrie zulassen . wie ich es verlassen hatte. und daß das nicht der Fall war. drehte mich in den Körper und schlug die Augen auf. das sei nicht möglich. Ich fragte. da Dr. (Als meine Frau von meinem Besuch hörte. ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Ich äußerte mich nicht und fragte lediglich. Sie erwiderte. weil sie von ihrer Ankunft im Postbüro . ihn im Bett zu finden. Bradshaw konnte sich nicht erinnern. Sie brauchen keine Hilfe mehr. winkte und versuchte vergeblich. Alles war genau. sagte sie rundheraus.25 Uhr vom Haus zur Garage gegangen seien. Man braucht von ihrem Haus mit dem Wagen etwa eine Viertelstunde bis zum Postbüro. und ich stellte die einfache Frage. und ich brauchte irgend etwas wie einen Beweis dringender als irgend . und Mrs. Sie wollte zum Postbüro fahren. wo sie an diesem Nachmittag zwischen vier und fünf gewesen seien. Hätte es sich hier um Zufälle gehandelt. dann wären es zu viele gewesen. der. Das Entscheidende ist jedoch. Nur mir selbst. Dr.Ich schwebte vor ihnen herum. daß tatsächlich mehr daran sein könnte. so hatte er sich angezogen und war mitgegangen. irgend etwas zu mir gesagt zu haben.

Unbestimmt. Kurz danach hielt ich an. Bekleidung der beiden. Zu 2. das ich für ein kleines Auto mit Rädern und Elektromotor hielt. Zu 4. Unbestimmt. Zu 3. Negativ. kehrte gegen halb neun in mein Zimmer zurück und legte mich hin.jemand sonst. unvergeßlich. Bradshaw im Haus im Bett zu finden. ich konnte nicht vorher wissen. einer großen Limousine. dann der Eindruck einer Bewegung. und ich sah einen Mann. Das Ding war ein häßlich aussehendes Gerät. mindestens bewußt ist mir unbekannt. Bradshaw und seiner Frau fällt die Besuchszeit mit dem physischen Ereignis zusammen. zu verstauen. und zwar in Bettbekleidung. Der Mann schob und drehte das Ding. Aufenthaltsort von Dr. Es ist ein einfaches Ereignis. Als ich mich entspannte. Bradshaw) zu finden. etwas auf dem Rücksitz eines Wagens. Bradshaw und Frau. Bei diesem Besuch bei Dr. 59 Morgen. fand ihn jedoch nicht dort und war verwirrt wegen dieser Unvereinbarkeit. der versuchte. 3. ich hatte keine Informationen von den Änderungen ihrer Pläne oder ihrer zeitlichen Gewohnheiten bei Besuchen im Postbüro. Möglichkeit des unbewußten Vorherwissens durch frühere Beobachtung des obigen: Zu 1. wer als erster geht. einen Baseball in die Luft warf und wieder auffing. um zu frühstücken. Ich erwartete. bekam es schließlich auf den . 3. der dahinschlenderte. kamen die Vibrationen. und als erstes sah ich einen Jungen. davon bin ich überzeugt. In einem Motel in Winston-Salem: Ich wachte früh auf und ging um halb acht hinaus. Negativ. 4. Dr. 5. ich könnte beide in solcher Kleidung gesehen haben. daß sie auf diese Weise zur Garage hinübergehen. Rascher Wechsel. Der Faktor autosuggestive Halluzination ist negativ. aber ich erwartete nur einen (Dr. Völlige Übereinstimmung mit den Einzelheiten der tatsächlichen Ereignisse: 1. 2. Das Tun der beiden. Position der beiden im Verhältnis zueinander.

Als er eingehender gefragt wurde. Mr. und ich befand mich über Großstadtstraßen. nach der Beladung des Wagens zu fragen. während sie die Post sortierte. die Morgenpost an den Frühstückstisch gebracht und die Briefe verteilt. Sie wußten ein wenig über meine »Tätigkeiten«. Darüber war seine Frau nun erregt. Wieder eine rasche ür Veränderung. Genau zu dieser Zeit. Wichtiger Nachtrag: Am gleichen Abend besuchte ich Freunde. auf dem Geschirr stand. berichtete er mir. daß das morgendliche Ereignis etwas mit ihnen zu tun hatte. einem Elektromotor und einer Plattform. weil sie an diesem Morgen alle zu spät aufgestanden waren. Dann erblickte ich den Funkturm und erinnerte mich. Eine Person teilte an die ändern am Tisch etwas aus. Ich fragte nach ihrem Sohn. und sie riefen ihn ins Zimmer und erkundigten sich. was wie große weiße Spielkarten aussah.Rücksitz des Wagens und schlug die T zu. und ich stand neben einem Tisch. habe er einen van de Graaff-Bandbeschleuniger auf dem Rücksitz seines Wagens verstaut. etwas zu betrachten. an einem so mit Geschirr vollgestellten Tisch Karten zu spielen. er sei zur Schule gegangen. sagte er. was er zwischen halb neun und neun Uhr an diesem Morgen getan habe. Mr. Er zeigte mir den Apparat. Bahnson war erstaunt. was er auf dem Weg getan habe. daß sie mir nicht nach dem Munde redeten. Ich fand es seltsam. wußte ich nicht. etwa hundertfünfzig Meter hoch. Leute saßen um den Tisch. Abermals eine rasche Veränderung. Ich setzte mich auf und sah mich um. er habe seinen Baseball in die Luft geworfen und ihn wieder aufgefangen. wenn man das auch voraussetzen durfte. (Es war unheimlich. und wunderte mich über die Übergröße und die weiße Farbe der Karten. in ihrem Haus. daß er an Baseball interessiert war. daß das Motel ganz in der Nähe des Funkturms stand. und Mrs. .) Danach beschloß ich. Bahnson.) Danach erzählte ich von dem Tisch und den großen weißen Karten. und ich bin überzeugt. Anscheinend hatte sie zum erstenmal seit zwei Jahren. Alles schien normal. (Obwohl ich den Jungen gut kannte. was man vorher nur mit dem Zweiten Körper wahrgenommen hatte. und plötzlich kam mir der Gedanke. und hielt Ausschau nach »zu Hause«. fast sofort war ich wieder in meinem Körper. Er erwiderte. Große weiße Spielkarten! Sie waren sehr aufgeregt über das Ereig nis. Dieser Beschleuniger sei ein häßliches Gerät mit Rädern.

wußte nichts von Mr. keine Erinnerung durch vorherige Beobachtung möglich. keine bewußte Besuchsabsicht. Bahnson diese Tätigkeit nicht zur Gewohnheit hatte. ohne Kenntnis von dem Interesse des Sohnes an Baseball und von seinen Tätigkeiten überhaupt. Negativ. Negativ. vorherige Beobachtung könnte hier im Hinblick auf die Familie Bahnson eingewirkt haben. Zu 4. 4. 3. Zu 3.Bei diesem Morgenbesuch bei Mr. Mrs. da der Schreiber dort bereits mehrmals gefrühstückt hat. wie schon bemerkt. Negativ aus den eben angegebenen Gründen. Bahnson und seiner Familie fällt die Zeit des Besuchs mit den tatsächlichen Ereignissen zusammen. Völlige Übereinstimmung mit den Einzelheiten der tatsächlichen Ereignisse: 1. das heißt das Beladen des Wagens. da Mrs. aber nicht an diesem Ort. Kartengröße und weiße Farbe. Bahnsons Tätigkeit am Wagen an diesem Morgen. Autosuggestive Halluzination negativ. Bahnsons Hantieren am Wagen. Gerät. Bahnsons Tun bei Tisch. das er beim Wagen hatte. Bahnson am Wagen. Negativ. waren solche Handlungen nicht alltäglich. Zu 5. Mr. 7. Zu 7. Zu 6. Sohn wandert die Straße hinunter und wirft Ball in die Luft. das Verteilen der »Karten«. daß Gerät bereits vorher beobachtet. bei Tisch die Post zu sortieren. . 5. möglich. Möglichkeit des unbewußten Vorherwissens durch frühere Beobachtung: Zu 1. Negativ. Geschirr auf dem Tisch. hinzu kommt die Mißdeutung des Tuns selbst. Unbestimmt. dazu fehlen solche Gewohnheiten auch im eigenen Lebensschema. die Post bei Tisch zu sortieren war ein ungewöhnliches Ereignis. Zu 2. Bahnsons gehören. 2. Mr. wenn auch unbewußte Motivierung möglich. Unbestimmt. die geschilderte Tätigkeit gehörte nicht zu den täglichen Gewohnheiten. 6. konnten also nicht zu vorher beobachteten Gewohnheitsschemata Mr.

Mrs. die Freitagabend (also am vergangenen Abend) in einer New Yorker Wohnung abgehalten werden sollte. Ich war überzeugt. M.12.« Doch damals erschien mir das nur als ein bequemer Weg. an denen wir teilnahmen. was in der vergangenen Nacht geschah. gewann ich den entschiedenen Eindruck. M. Die Ergebnisse stehen in so starkem Widerspruch zu dem. daß ich deutlich auf meine tiefe Skepsis Mrs.. ausweichende Antworten erhielt. die durch sie sprachen. irgendwo Antworten zu finden. Ich sagte halb und halb zu. eine Freundin von Mrs. Das ganze war nämlich nicht sehr überzeugend. etwas »vorzutäuschen«. und ihren Führern gegenüber hinweise. Die »Führer«. selbst wirklich nicht wußte. 10. da ich. die auf andere Weise hätte verifiziert werden können. M. obwohl sie vollkommen aufrichtig war. ob es möglich sein werde. M. daß ich versuchen solle. waren für mich nicht mehr oder weniger als Manifestationen davon. die Seance vergessen (mindestens bewußt). daß ich geglaubt hätte. die angeblich Fähigkeiten als Medium besaß. wenn sie sich in Trance versetzte.. M. Folgendes fand statt: nach einem normalen Abend zu Haus gingen meine Frau und ich gegen halb zwölf ins Schlafzimmer hinauf. Doch das. Doch nach zwei »Sitzungen«. einer Seance »beizuwohnen«. keineswegs versuchte. Die beste davon war noch: »Sie werden das über Ihre eigenen Quellen entdecken. einer Antwort auszuweichen. daß der Bericht ausführlich sein muß. in Verbindung gekommen. sondern daß sie als Ergebnis eines selbstinduzierten hypnotischen Zustandes auftrat und daß Mrs. erklärte jedoch. gewisse Fragen gestellt hatte. 60 Nacht. Als Menschen von großer Güte und Integrität habe ich noch immer die höchste Achtung vor ihr. hatte vorgeschlagen.. R. Das bedeutet nicht. waren wir mit Mrs. schüfe diese Illusion absichtlich. als ich ihren Führern — ihrem verstorbenen Ehemann und einem Indianer —. was vor sich ging. Bei unseren Bemühungen. M. Es ist wichtig. und der heutige Rapport bringen mich völlig aus der Fassung. M. daß Mrs. ich wisse nicht genau. G. was ich vorher angenommen hatte. . als der Freitagabend kam. die ihren Körper (?) übernahmen und mit ihren Stimmbändern sprachen. Offengestanden hatte ich. etwas wie Persönlichkeitsspaltung aufführte. Solch ein Mensch war sie nicht und ist sie auch heute nicht. daß Mrs.

daß sich mir Hände über die Augen legten. fließender. vielleicht Anfang zwanzig. daß ich das . Sofort danach fühlte ich. auf jeder Seite einer) befanden uns plötzlich über einem kleinen Zimmer. daß es zwei waren. was ich erwartete. und wir (ich hatte mittlerweile den Eindruck. was es war. aber aufs äußerste gebannt. als ob wir von der Decke darauf hinabblickten. Eine große kräftige Frau in dunklem Kostüm saß mir gegenüber. Sie lächelten mir zu. was es auch sein mochte. fuhr ich entsetzt zusammen und verspürte gleichzeitig das Bedürfnis festzustellen. sie müßten Nachsicht mit mir haben. Eine Hand war ausgestreckt und stützte sich gegen den Türrahmen. spürte ich plötzlich jene »Grabeskälte«. da ich nicht sicher sei. bis die geisterhafte Gestalt schließlich neben dem Bett war. was ich täte. bettuchähnlicher Stoff verhüllte sie vom Kopf bis zum Boden. In dem Augenblick. das andere dunkelhaarig. und meine Nackenhaare richteten sich auf. ob ich mich erinnern Würde. und ich sah nichts mehr. Ich weiß nicht. In dem Zimmer unter mir waren vier Frauen. furchtsam. Beide schienen ziemlich jung zu sein. Dabei beruhigte ich mich. die Gestalt mit irgend etwas in Verbindung zu bringen. Die beiden ändern Waren undeutlich. Ich betrachtete die beiden Wesen zu meinen Seiten. offenbar tief entspannt und möglicherweise bereits im Halbschlaf. fast orientalisch. und ich bewegte mich aus dem Bett aufwärts. daß es. doch in der für zum Korridor stand eine weiße geisterhafte Gestalt. als sie sich auf mich zubewegte.Meine Frau schlief fast sofort ein. Eine Frauenstimme fragte. Immer wieder schob ich die Hände trotz meiner Furcht weg. was ich getan hatte. Dann schwebte ich zu dem einzigen freien Stuhl hinab und setzte mich darauf. saß neben mir. freundlich war. und es gelang mir nicht. Dann ergriff mich jemand sanft an den Oberarmen. in einem knöchellangen weißen Gewand. Das eine war ein blonder Mann. Als ich dalag. keinen halben Meter von mir entfernt. daß ich da gewesen sei. Sie sah tatsächlich aus wie die traditionelle Gestalt eines Geistes . Ich sprach zu ihnen und sagte. Ich hatte schreckliche Angst. Ich wehrte oder sträubte mich nicht. Unverzüglich kam das Gefühl rascher Bewegung. Ich schaute durch den halbdunklen Raum. Eine Frau.gut einsachtzig groß stand sie da. und ich versicherte ihr. wie ich ihren regelmäßigen Atemzügen entnehmen konnte. offenbar weil ich den Eindruck hatte.

wie ich sie gesehen hatte. Eine der andern Frauen hatte einen langen weißen Hausmantel angehabt. Auf meine Bitte hatten sie sich in der gleichen Wohnung (sehr kleines Wohnzimmer) versammelt und trugen die gleiche Kleidung. weigerte mich aber nicht. Meine Frau war aufgeregt und besorgt. waren nicht ausgesprochen worden (wieder diese Übergeist*-Kommunikation?). Die Frau in dem dunklen Kostüm sah wirklich so aus. an und stellte einige Dinge fest. als die Seance schon längst vorbei war und die vier nur noch zusammensaßen und sich unterhielten. Eine andere Frau sagte etwas über Krebs. besser. die sich auf mich gesetzt hatte. Die große Frau war aus »meinem« Sessel aufgesprungen. Es gab Gelächter. ob ich gehen oder bleiben wollte. Sofort danach lag ich wieder in meinem Bett. Ich bin überzeugt. aber mein Geist war mit ändern Dingen beschäftigt. und dann schien mein Atem ganz oder fast auszusetzen. nach halb zwölf. es waren vier Frauen auf der Seance. doch aus irgendeinem Grund stand sie plötzlich auf. aber das war alles. Außer diesem hatte sie nichts gesehen oder bemerkt. ob ich mich erinnern würde. und »setzte« sich versehentlich auf den für mich »reservierten« Sessel. Das war im späteren Verlauf des Abends geschehen. aber eine der Frauen hatte erwähnt. Zunächst.bestimmt tun würde.nur daß meine Frau während der ganzen Zeit wach gewesen war. was ich verstehen konnte. daß es mir im umgekehrten Fall ebenso ergangen wäre. Anscheinend hatte der Kontakt mit der Frau. Genau in dem Moment hörte ich eine männliche Stimme sagen: »Ich glaube. Die Worte darüber. G. alles verändert. Sie berichtete. daß ich abwechselnd gekeucht. deshalb rief ich R. als die übrigen riefen: »Setz dich nicht auf Bob!« Sie lachten über den Scherz.« Ich konnte mich nicht entscheiden. nur daß unsere im Zimmer schlafende Katze aufgewacht und äußerst nervös gewesen sei. und damit war's vorbei . wir bringen ihn zurück. er ist lange genug weggewesen. gestöhnt und gewimmert hätte. * siehe Glossar . Die »Begegnung« mußte unbedingt nachgeprüft werden. dabei setzte sie sich direkt auf mich! Ich fühlte ihr Gewicht nicht. Dann kam eine der Frauen (die in dem dunklen Kostüm) herüber und schwang sich über die Armlehne meines Sessels.

Negativ. M. das Sitzen auf mir und das Aufspringen. 6. Kleidung von zwei Frauen. Zu 2. doch die beiden hier beschriebenen waren mir damals noch fremd.das sind selbst für mich zu viele Zufälle. M. und R. das kleine Zimmer. Negativ. Zu 3. der Gedanke. sie richtig zu halluzinieren. 7. 2. aus den eben genannte n Gründen. Möglichkeit des unbewußten Vorherwissens durch frühere Beobachtung: Zu 1. Zu 4. 4. R. das Sitzen im Sessel. der »Krebs«-Bezug . gegenüber weniger skeptisch und offener sein. Aber die beiden Männer. Vier Frauen. Negativ. Konnte nichts . und das übersteigt meine Fähigkeit. die Gestalt von giner. wirklich mit ihrem toten Ehemann und einem Indianer? Ich erfuhr erst später. Den beiden andern Frauen war ich vorher schon begegnet. die Kleidung von zweien. könnte Zahl der Anwesenden vorher erwähnt haben. G. kam der Gruppe erst im Lauf des Abends. M. Leerer Sessel. Mrs. Erwähnung des »Krebses«. hatte auch ihre Kleidung nicht gesehen. Bei dem Besuch in der Wohnung fällt die Zeit mit dem tatsächlichen Ereignis zusammen.daß sie am nächsten Tag im Krebshospital arbeiten werde. keine früheren Besuche oder Beschreibungen der Wohnung. einen Stuhl freizulassen. Verhalten der sich in den Sessel setzenden Frau. Völlige Obereinstimmung mit den Einzelheiten der tatsächlichen Ereignisse in folgenden Punkten: 1. 3. Zahl der anwesenden Frauen — vier. Ich bin überzeugt. Autosuggestive Halluzination unbestimmt. Gelächter der Gruppe. daß ihr Mann blond gewesen war! Ich muß Mrs. 5. war den Frauen vorher nie begegnet. Kommuniziert Mrs. Zu 5. das Gelächter. wenn auch bewußt kein Versuch gemacht wurde. Unbestimmt. Negativ. G. da Vorstellung der Reise unbewußt gemerkt worden sein könnte. Größe des Zimmers.

wo zwei Mädchen (etwa siebzehn bis achtzehn. und entschloß mich. ich weiß. weil ich erst heute (Samstag) daran gedacht habe. da sie sich weiter mit den beiden Mädchen unterhielt). dann befand ich mich in einem Raum.8. Heute nachmittag legte ich mich hin. die ich durch lange Arbeitsbeziehungen recht gut kenne. Sie schaute nach links . jede ein Glas in der Hand. wo sie Urlaub macht. daß ich da sei. unmittelbar von vorn.von mir betrachtet -. doch ich konnte ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. 15. wenn ich zu einem Menschen gehe. erwiderte sie (geistig oder mit dieser überbewußten Kommunikation. was sie sagten. Zu 6. zu »besuchen«. W. Dann wandte ich mich R. Ein ergiebiges Experiment nach langer Unterbrechung! R. Ich weiß nicht genau. fühlte die Wärme (Vibrationen hoher Ordnung) und dachte nun angestrengt an den Wunsch zu R. Reaktion der ändern war spontan.) Ich legte mich gegen drei Uhr nachmittags im Schlafzimmer hin. ich konnte jedoch nicht hören. die von meiner »Aktivität« weiß (aber noch etwas skeptisch ist trotz recht widerwilliger Mitwirkung). daß Sie da sind«. unterzog mich einem Entspannungsschema*. Negativ. ist diese Woche in Urlaub. eine blond und eine brünett) ebenfalls saßen. Zu 7. R. der anscheinend eine Küche war. »O ja. um R. wo sie auch sein mochte. zu und fragte. Ich habe sie auch nicht von dem geplanten Experiment unterrichtet.. * siehe Glossar . W. oben an der Küste von New Jersey.63 Nachmittag. Die drei unterhielten sich. Sie hielt ein Glas in der Hand. Es kam das vertraute Empfinden der Bewegung durch ein hellblaues verschwommenes Gebiet. saß auf einem Stuhl auf der rechten Seite.von der Arbeit der unbekannten Frau im Krebs-Hospital wissen. W. W. den ich gut kenne . um die Experimente wiederaufzunehmen. ob sie wisse.und die Gelegenheit ergibt sich nicht allzuoft. W. Negativ. Handeln war ungeplant. daß ich den ehesten Erfolg habe. (Regel eins in meinem Fall ist immer die. Ich näherte mich zuerst den beiden Mädchen. eine Geschäftsfrau. alles zu tun. zu »gehen«. und eine nahe Freundin. und etwas tranken.

Ich werde mich erinnern. weil ich ein bißchen überrascht war.. Ich erklärte. W. hastig. lautete die Erwiderung. R. . daß sie sich erinnere. wie ich glaubte. und ich fragte sie. dachte an den physischen Leib und war sofort darauf wieder zurück. Folgendes berichtete sie heute: Am Samstag war die Stunde zwischen drei und vier die einzige Zeit. Ich sagte. R. ich müsse unbedingt dafür sorgen. in dem sie wohnte. sie zu kneifen. Zum erstenmal war sie allein mit ihrer Nichte (dunkelhaarig. daß ich in der Lage sein könnte. streckte die Hand aus und kniff sie. ich müsse sichergehen. und ich trat zurück.15 bis 4 Uhr auf. Sie taten nichts. Ich kniff sie in die Seite. kam gestern zur Arbeit zurück. sanft. ich werde mich bestimmt erinnern«. was sie am Samstagnachmittag zwischen drei und vier getan habe. erwiderte sie. Wichtiger Nachtrag: Es ist Dienstag nach dem Samstag des Experiments. wird erst am Montag zurückkommen. ob sie sich bestimmt erinnern würde. Ich hatte gar nicht erwartet. die Mädchen Coca Cola. W. Sie rief laut au. »Oh. Zeit der Rückkehr 3. W. sie nahm einen Drink zu sich. deshalb wolle ich sie kneifen.35 Uhr. wo ich jetzt sitze. immer noch gleichzeitig im physischen Gespräch mit den ändern. das brauchen Sie nicht zu tun. Sie hielten sich in der Eßküche des Cottage von etwa 3. drehte ich mich um und ging. saßen nur da und unterhielten sich. daß ich wenigstens einen gewissen Eindruck hinterlassen hatte.Ich fragte. zu der sich nicht viele Menschen in dem Strand-Cottage drängten. ich werde mich erinnern«. Zufrieden. »Oh. sie müsse darüber nachdenken und wolle mir am Dienstag (heute) Bescheid geben. daß ich da gewesen sei. das werde ich bestimmt tun«. sagte R. blond). daß ich diesmal dafür sorgen würde. daß sie sich wirklich erinnere. Da sie den Grund für meine Frage kannte. und dann kann ich erfahren. Ich sagte wieder. sagte R. ob ich den Kontakt hergestellt habe oder ob es wieder ein nicht identifizierbarer Fehlschlag war. unmittelbar über den Hüften und unter dem Brustkasten. Ich stand auf (physisch) und ging zur Schreibmaschine. W. etwa achtzehn) und der Freundin der Nichte (etwa gleiches Alter.

4. aber da war keiner. und sie erhielt das Versprechen von mir. statt so kräftig zu kneifen. Autosuggestive Halluzination unbestimmt. daß ich. 2. da ich R. falls ich so etwas noch einmal versuchte. Ich glaubte. 3. »als ich plötzlich dieses entsetzliche Kneifen spürte. Tätigkeiten der anwesenden Personen. W. »Ich saß da und sprach mit den Mädchen«. Beschreibung der Mädchen. wo ich sie gekniffen hatte. 5. Schließlich fragte ich sie ungeduldig.. Ich muß ein ganzes Stück hochgesprungen sein. ob sie sich noch an etwas anderes erinnern könne. daß Sie das waren! Es hat weh getan!« Ich entschuldigte mich. Vorherwissen bezog sich eher auf Tätigkeit im Freien als auf solche im Haus. und sie sagte nein. . drehte sich um und hob (nur ganz wenig!) den Rand ihres Pullovers auf der linken Seite über dem Rockbund. Ein Zug völliger Verblüffung zog über ihr Gesicht. Physische Flecken vom Kneifen. dann ging sie in mein Büro. weil ich so fest gekniffen hatte. Ich fuhr herum. mein Schwager sei zurückgekommen und habe sich hinter mich geschlichen.. W. Die Bestätigung des Kneifens. ob sie sich nicht des Kneifens erinnere. aufsuchen wollte und die allgemeine Lage ihres Aufenthaltsortes zu jener Zeit mir ungefähr bekannt war. etwas anderes probieren wolle. Bei dieser Episode fällt die Zeit mit den tatsächlichen Ereignissen zusammen. Ich habe gar nicht geahnt. doch sie konnte sich an nichts weiter erinnern. Negativ. 6. »Sie waren das?« Sie starrte mich einen Augenblick an. Dort waren zwei braune und blaue Flecken genau an der Stelle. Völlige Übereinstimmung mit den Einzelheiten der tatsächlichen Ereignisse in folgenden Punkten: 1. W. Möglichkeit des unbewuß ten Vorherwissens durch frühere Beobachtung: Zu 1. Ich erkundigte mich genauer.Ich fragte R. sagte R. Zahl der anwesenden Menschen. Ort (mehr das Innere als außen).

R. Zu 6. W. Es gibt weitere beweiskräftige Rapporte. . R. soweit es die Freundin der Nichte. negativ. Zu 4. Vorherwissen forderte Erwachsene in der Gruppe. wo sie vielleicht dazu beitragen können. Die Vorfälle an sich sind vielleicht belanglos und unbedeutend.Zu 2. Das durch kurze Blicke auf das Ganze allmählich entstehende Muster wurde nur durch Hunderte solcher Beweisfetzchen glaubhaft und annehmbar für mich. W. von der Nichte und ihrer Haarfarbe irgendwann vorher durch R. W. Zu 3. da R. von denen einige an andern Stellen in dieses Buch aufgenommen worden sind. W. kein Vorherwissen von dem gar nicht vorhandenen Verhaltensschema für diesen besonderen Augenblick am Tag. ihre Haarfarbe und ihr Alter betrifft. Negativ. R. Negativ. Vielleicht ergeht es Ihnen ebenso. Negativ. da ein solcher Versuch bisher noch nicht unter nommen worden war. Zu 5. zu kneifen. Schwester und Schwager besuchte. überdies hatte Experimentator nicht die Gewohnheit. doch als winzige Steinchen in einem Mosaik sind sie entscheidend wichtig. erfahren zu haben. wo die blauen Flecke vom Kneifen auftreten mußten. Einige wenige sind unter Laborbedingen versucht worden. Negativ. wußte vorher nichts von dem experimentellen Versuch. Möglichkeit. W. um mit der im Bericht aufgezeichneten Stelle des Kneifens übereinzustimmen. konnte unmöglich gewußt haben. hatte es noch nie getan. Negativ bis unbestimmt. gewisse Gebiete von »Theorie und Praxis« zu veranschaulichen.

Besuche auf dem Schauplatz I. da es an einer besseren Nomenklatur fehlt. Zweckmäßiger könnte man es das »Hier und Jetzt« nennen. worauf man in den physischen Leib zurückkehrt und darüber berichtet. und wenn ein Problem erst erkannt ist. Nichts davon! Wenn es nur so einfach wäre! Aber die Faktoren. aber nicht fremdartig und unkenntlich. Es ist die Welt. während man sich im Zweiten Körper befindet. Das erste davon wurde als Schauplatz I bezeichnet. die uns von unsern physischen Sinnen vorgestellt wird und von der die meisten von uns einigermaßen überzeugt sind. die durch Standardmethoden beweisbar sind. Das Hier und Jetzt Eine der häufigsten Fragen. Er besteht aus Menschen und Orten. wohlbekannten Welt im Augenblick des Experiments tatsächlich existieren. Wenn das der Fall ist.4. während ich mich im Zweiten Körper auf dem Schauplatz I bewegte. Die einzigen Ergebnisse. Alle Experimente im vorigen Kapitel fanden auf Schauplatz I statt. lautet: Wohin gehen Sie? Wenn man alle Experimente bewertet. dann ist die Wahrnehmung gestört. Oberflächlich betrachtet erscheint das ganz einfach: Man steigt aus seinem physischen Leib in den Zweiten Körper um. daß sie wirklich vorhanden ist. daß auf irgendeine Art schließlich doch . haben stattgefunden. Dennoch gehören diese und andere der gleichen Kategorie zu einer kläglich geringen Zahl im Verhältnis zu allen aufgezeichneten Experimenten. sind erkennbar. Schauplatz I ist der glaubhafteste. Ereignisse oder Orte zeigen. die es schwierig machen. dann macht man seinem Freund George einen Besuch. die sich bei jeder Diskussion über den Zweiten Körper und den Zweiten Zustand ergibt. sollten keine fremdartigen Wesen. scheint es drei Milieus für den Zweiten Zustand zu geben. Unbekannt vielleicht. die in der materiellen. darf man darauf hoffen.

Meistens blicken wir gewohnheitsmäßig geradeaus oder abwärts. Sehen wir uns zuerst die Faktoren Richtung und Identifizierung an.man geht also nicht zu Fuß über die Erde oder fährt im Auto. und es würde Ihnen nichts helfen. bis Sie Ihr eigenes Haus erkennen. wenn irgend etwas unsere Aufmerksamkeit fesselt. Nehmen wir beispielsweise einmal an. Sie möchten Landmarken erkennen. quer über die Stadt zu reisen und die bekannten Gebäude und Straßen als Wegweiser zu benutzen. Man hat diese Fähigkeit entdeckt und entschließt sich nun. Da Sie unsicher sind. selbst das eigene Haus auf kurze Entfernung wiederzufinden. Das Vertraute ist plötzlich unbekannt geworden. zu Georges Haus hinüberzufliegen. vielleicht dreißig Meter über dem Boden. die vielleicht von fünfzehnhundert Meter Höhe schwer zu sehen sind. wenn Sie sie hätten. Vielleicht ist es auf diesem Gebiet auch so.eine Lösung gefunden wird. und es fällt Ihnen schwer. Sie sind den ganzen Weg ja oft genug mit dem Wagen gefahren. sie müßten ihn also leicht finden. Man ist an die Erde gebunden gewesen. Natürlich erheben Sie sich hoch in die Luft. Doch selbst eine nach oben gehende Blickrichtung hat wenig mit dem Hinunterschauen aus einer Höhe von dreißig Metern zu schaffen. Deshalb bleiben Sie tiefer. wie es funktioniert. Ihre Wohnung oder Ihr Labor befindet sich in den Außenbezirken einer großen Stadt. An einem sonnigen Nachmittag brechen Sie auf. Wie lange würde es dauern. gehen Sie jedoch nicht allzu hoch. George wohnt in einem Viertel auf der ändern Seite der Stadt. Sie fliegen also los über Häuser und Straßen. man wäre völlig bei Bewußtsein und befände sich in seinem physischen Leib und könne durch die Luft schweben . Man braucht eine Weile. das genau von oben fotografiert worden ist? Das gleiche gilt von . um zu demonstrieren. Sie schauen zurück. um Hindernisse wie Bäume. Sie haben keine Kompaßrichtung zu Georges Haus. Nur gelegentlich schauen wir doch mal aufwärts. bis man begreift. Unerschrocken nehmen Sie sich vor. Sie habe ja keinen Kompaß. Und in diesem Augenblick beginnt die Schwierigkeit. Gebäude und so weiter zu vermeiden. die Augen immer weniger als zwei Meter hoch. Wohin sollen Sie nun gehen? Sie sehen sich nach vertrauten Punkten um. weshalb das so ist. und schon sind Sie verwirrt. wenn es Ihnen auf einem Bild gezeigt wird.

Kopf voran. sondern an eine Person . Es gibt einen besseren.und benutzt die vorgeschriebene Methode. diesmal ohne physischen Leib. aber Ihr »Sehvermögen« ist ein wenig behindert. wenn Ihr Freund George in einer anderen Stadt in einiger Entfernung wohnt. wo Sie ihn noch nie besucht und von der Sie auch noch kein Bild gesehen haben. Das Falls ist der springende Punkt. wenn sie bei hellem Tageslicht niedrig geflogen sind. »wie« Sie sehen. und nun kommen Sie von hinten. Sie können sich auf dem Weg von ihrem Haus zu dem Haus Georges langsam vorarbeiten. »denkt« man an die Person am Ziel niemals an einen Ort. Einen Augenblick ist alles da unten völlig unbekannt. falls man ihre Anwendung beherrscht. wenn man das wünscht. wenn man so. aber es ist ein wenig beunruhigend. Städten und Menschen.allen »vertrauten« Umgebungen. wie sich die Landschaft unter einem dahinbewegt. was Sie sehen. auf ein Gebäude oder einen Baum . aber es dauert lange. weil Sie nur die Front seines H auses kennen. Sie sind noch nicht ganz an die Technik. In wenigen Augenblicken ist man da. Das ist kein Versagen. Flieger haben sich. gewöhnt. Falls er jedoch ein gelb fluoreszierendes X aufs Dach malte und einen Lichtstrahl von zehn Millionen Watt anzündete. Vielleicht erkennen Sie es nicht einmal. dazu ähnliche Markierungen an den Straßen und Autobahnen auf dem Weg. wie Sie es tun würden. das sich auf Sie beschränkt. Wie an einer ändern Stelle vermerkt. wenn ihre Aufmerksamkeit für einen Augenblick abgelenkt war. Man kann beobachten. Nur Navigationsinstrumente können einem die notwendige Orientierung rasch wiedergeben. innerhalb von drei Kilometer Entfernung vom Flugplatz »verflogen«. Gebäuden. Straßen. Glücklicherweise scheint es eingebaute Richtungssinne zu geben. dann könnten Sie es vielleicht gerade eben noch schaffen. schnelleren Weg. Sie schweben abermals dreißig Meter hoch in der Luft. wenn Sie in Ihrem physischen Körper dort schwebten. wenn Sie nur noch fünfzehn Meter davon entfernt sind. Infolgedessen ist das. Es ist ein heller sonniger Tag. Es wäre der gleiche langsame Vorgang unter weniger günstigen Sehbedingungen. Nun lassen Sie uns die gleiche Reise im Zweiten Körper unternehmen und sie entsprechend untersuchen. Die Schwierigkeit steigert sich zweifellos. Vielleicht gelangen Sie zu Georges Haus. irgendwie verzerrt.

mit Fehlschlägen endeten. verzichtet man während der Reise lieber auf das Sehen. dann fängt man an zu begreifen. den Entfernungen nicht beeinträchtigen. Trennung leicht. daß das automatische Navigationssystem zu genau ist. woran man gerade denkt. Ganz kann man sich nie von der physischen Erfahrung frei machen. das durch einen störenden Gedanken hervorgerufen wurde: 12. Nimmt man dazu noch die Tatsache.zubraust und glatt durchfliegt. Wenn ein kleiner verirrter Gedanke auch nur für eine Mikrosekunde dominierend wird. wenn mein Zweiter Körper durch den Türknopf gegangen ist. Barometerstand hoch. Versuchen Sie als Experiment nur einmal. Manchmal muß man sich wirklich wundern. Es funktioniert danach. das Sie emotionell und intellektuell »nicht mögen« (wobei das Uberbewußte seinen Willen äußert). wie es überhaupt zu Ergebnissen kommen konnte. ohne daß dabei irgendein sachfremder Gedanke dazwischenkommt. Im Zusammenhang mit diesem günstigen Heimfindeinstinkt. Temperatur 6°. Ärgerlich über mich selber tauche ich dann durch die nächste Wand statt durch eine Tür zu gehen. die Beweismaterial für Erlebnisse auf dem Schauplatz I erbringen sollten. um mein Wissen von den Merkmalen des Zweiten Körpers zu vertiefen. daß der bewußte Geist im Hinblick auf das Ziel im Widerspruch zum Überbewußten stehen kann. und begreife die Situation erst wieder. steht man einem weiteren Problem gegenüber. nämlich dem. Wärmeempfindung wallte bei 31 auf. weicht man vom Kurs ab. weshalb so viele Experimente. Plan. Hier einige Beispiele aus meinen Aufzeichnungen für das Verfehlen der Richtung. sich für eine einzige Minute auf eine einzelne Handlung oder ein einzelnes Ereignis oder ein Ding zu konzentrieren. wenn man die Schwierigkeiten berücksichtigt. einen * siehe Glossar . Luftfeuchtigkeit gering. Dazu braucht man mehr als nur Praxis. 63 Spätnachmittag. Ich verspüre immer noch die Neigung. mich auf die Tür hin zu bewegen. Um ein solches Trauma zu vermeiden. wenn ich weg will. daß solc he Dinge massiv sind. Benutzte Countdown -Technik*. 4. wie Sie bald entdecken werden. Mir ist es jedenfalls nicht gelungen.

Weshalb erregt meine Anwesenheit solche Furcht? * siehe Glossar . hielt dann an. Rückkehr in den physischen Leib ohne besondere Vorkomnisse. weil ich sie nicht stören wollte. Sieben Minuten zehn Sekunden unterwegs. . einen Besen in der Hand. zu blicken. daß ich auf dem Dachrand eines zweistöckigen Hauses saß. Ich schaute mich um. unter mir anscheinend der Hinterhof. es war mir peinlich. Ich fragte abermals. Barometerstand Durchschnitt. Dann hielt ich an. Ich entschuldigte mich wegen meiner Nervosität und erklärte. Ich benutzte das Rückkehrsignal der physischen Bewegung*. Auf meine Erkundigung kam keine Antwort. Puharich. 60 später Abend. veranlagte irgend etwas sie. und der Junge wandte sich um und war offenbar im Begriff zu antworten. Dr. Vier Leute saßen um einen Tisch. Sie fuhr erschrocken zusammen. drehte um und verschwand. und ich spürte Vorsicht oder Mißtrauen bei den Leuten. Auf dem Hof arbeitete eine Frau. Puharichs Tätigkeiten zu der Zeit. ich sei noch neu in dieser Angelegenheit ohne den physischen Leib. wenn nicht ganz ungewöhnliche Situation. Andrija Puharich irgendwo in Kalifornien zu besuchen. Reise schien ungewöhnlich lang für Weg von 8 km . und stellte fest. Wieder falsches Ziel. als einer der Männer sagte: »Verrats ihm nicht!« Offensichtlich fürchteten sie sich aus irgendeinem Grund vor mir. Blutzustrom* kam am Wachhaltepunkt* mit dem Plan. physisch müde. keine Bewertung möglich. 6. kehrte leicht und ohne Schwierigkeiten in den physischen Leib zurück. Offenbar nicht Dr. in die Tür zu treten. 29. Kommentar: Kein Zusammenhang mit Dr. Achtzehn Minuten unterwegs. hier verschwinden zu sollen. drei Männer und ein Junge von etwa elf Jahren. . wie er berichtet. Temperatur 22°. direkt auf mich. wo sie seien. Bewegte mich kurze Zeit blind. Während ich zusah. was sie da auf der Dachrinne hat sitzen sehen. Und weshalb dieses Ziel? Offenbar wieder Konzentrationsversagen. Als sie eben im Begriff war.Freund zu besuchen. aufwärts. Ich hatte den Eindruck. Luftfeuchtigkeit mittel. Ich fragte. wo ich war. welcher Ort und Staat. lief ins Haus und schlug die Tür zu. drehte sie sich um und wollte ins Haus gehen. daß ich die Frau erschreckt hatte. Kommentar: Ich wüßte gern. Benutzte Ausstreck-Methode*.

Schlafzimmer. fünf bis sechs. Begann Exkursion langsam. ist und bleibt das Haupthindernis für die Wiederholbarkeit und das Schaffen von Übereinstimmung. physisch ausgeruht. dann in ein anderes Zimmer. saß auf dem Fußboden links neben dem Bett. zu Agnew Bahnson zu reisen.Das Unvermögen. Bahnson. um sie nicht zu erschrecken. Das kleine Mädchen sah mich direkt an und sagte aufgeregt: »Ich weiß. 11. alle unbesetzt. hielt schließlich an. wie ich konnte. was du bist!« Ich wandte mich ihr zu. drei Menschen darin. um möglichst viel von der Umgebung zu beobachten. benutzt haben. Bei solchen Versuchen habe ich häufig andere Leute gestört. um die Vorbedingungen zu schaffen. benutzte Sex-Schema* mit Mundatmung*. als Wohnzimmer möbliert. so sanft und freundlich. wie es oben geschehen ist. nur verschwommenes Schwarzgrau. Plan war. und Geschwindigkeit nahm zu. und erwiderte: »Weiß t du das? Gut! Was bin ich?» Sie fürchtete sich nicht im geringsten. Drang langsam durch Westwand.) Ich fragte sie. so als ob die Außenschicht des physischen Leibes entfernt würde. abermals Wohnzimmer. Rechts ein großes Bett. Ein kleines Mädchen. wo sie wohne und welches Jahr es sei. als sie sagte: »Du bist eine Astralprojektion!« (Sie könnte auch einen ändern Ausdruck. in dem zwei Erwachsene lagen. Ich bemühte mich sorgfältig. aber welches Wort sie auch benutzt hat. der Beweismaterial erbracht hat. Temperatur um 6°. dann frei schwebend im Zimmer. auf ähnliche Weise. fühlte Struktur jeder Materialschicht in der Wand. obwohl die beteiligten Personen nichts von ihrer Beteiligung wissen: 27. Ich fragte * siehe Glossar . deshalb wandte ich mich an die beiden im Bett. War in Zimmer normaler Größe. vielleicht »Geist«. mittlere Luftfeuchtigkeit. Ging in Entspannungs-Countdown. 62 Morgen. Nichts war sichtbar. Barometer unter Durchschnitt. Gelangte durch Ausschälen* aus dem Körper. Aber offenbar erschraken sie dennoch. Hier ist ein Fall. Viele Fälle haben das gleiche Schema. aber sie konnte mir keine Antwort geben. auf den Bestimmungsort zuzusteuern. sie nicht zu erschrecken oder nervös zu machen. Konzentrierte mich immer noch auf Mr. sie hatte den Vorgang genau verstanden. darauf in ein drittes Zimmer.

in den physischen Leib zurückkehren. Vielleicht ließe sich viel gewinnen. und wandte mich wieder zu den drei Leuten. sie unter irgendeinem Vorwand physisch zu besuchen? Hieraus ergibt sich. Dahinter eine Straße mit vielen Bäumen und einem Grasstreifen in der Mitte. Ich spürte ein Bedürfnis. Zweiundvierzig Minuten unterwegs. Außerdem wäre es interessant. daß unerwartete Besuche bei unvorbereiteten Personen in diesem Stadium der Kontrollmöglichkeiten nicht zu vermeiden sind.sie nach der Jahreszahl. diese Leute wiederzufinden. daß weit extensivere und besser organisierte Bemühungen für eine ausreichende Bewertung von Betätigungen des Zweiten Körpers auf dem Schauplatz I erforderlich wären. Am Bordstein parkte ein Wagen. um den besuchten Ort zu identifizieren. Ich benutzte die Ausstrecktechnik. schoß aufwärts durch die Decke und kehrte ohne Schwierigkeiten in den physischen Leib zurück. Eine Versuchsperson und mehrere Naturwissenschaftler und Psychiater reichen dazu nicht aus. die der Mann mir gegeben hatte. aber sie schienen es nicht zu verstehen (kein Zeitbegriff im Überbewußten?). Als er stärker verwirrt schien. Er antwortete nervös. festzustellen. Die Schwierigkeit liegt darin. welche Widersprüche sich bei der Beobachtung von Tätigkeiten im Zweiten Zustand auf Schauplatz I ergeben . die beiden Erwachsenen schienen erleichtert. bewegte ich mich von ihm weg und schaute aus dem Fenster. ob sie gern sehen möchten. wie ich »abflöge«. und das kleine Mädchen war begeistert. Wäre es richtig. Grund für den Rückruf: Kehle von der Mundatmung ausgetrocknet. was sie bei dem unberufenen Eindringen gesehen und empfunden haben. wenn man solche Leute darüber interviewen könnte. Außerdem kann vermerkt werden. Ich fragte. Ich konzentrierte mich auf den Mann und fragte ihn nach Namen und Wohnort. Es ist eine Ausnahme. Kommentar: Durch einen Anruf konnte ich diese Familie unter der Anschrift lokalisieren. daß . Außer in ungewöhnlichen Fällen war der größte Teil der »visuellen« Aufnahme . Vor dem Fenster ein kleines Dach wie über einer Veranda. eine dunkle Limousine.soweit möglich. um die Wohngegend zu erkennen.wie oben genügend Daten gesammelt werden können.

er sei nicht schwarz. verspürte dann einen unbehaglichen Drang.in Schattierungen von Schwarz und Weiß registriert. daß ich vorsichtig sein wolle. abgesehen von der berichteten »Unterhaltung«. er wolle mehr Zeit an unser Projekt verwenden und bat um Entschuldigung. Beispielweise erweckt starkes Licht. Puharich. Benutzte Atemtechnik zur Entspannung. Dr. Kam ohne Schwierigkeiten hinein. Temperatur 17°. und ich wendete mich um und gelangte rasch zum physischen Leib zurück. Puharich zu besuchen. Puharich ergab. ich müsse weg. Dr. war aber heller oder blonder. Nach Tisch am frühen Abend wollte ich versuchen. weil er so nachlässig sei. mittlerer Barometerstand. An dem Tisch saß ein Mann und schrieb auf Papier. Er erwiderte. Das scheint für alle Beleuchtungsverhältnisse zu gelten. ihn zu »besuchen«. hohe Luftfeuchtigkeit. in den physischen Leib zurückzukehren. den Eindruck. 5. und er blickte auf und lächelte. Ich sagte. ich verstände das. Puharich. das vom schwarzen Haar eines Mannes reflektiert wird. Kommentar: Nachprüfung bei Dr. Da standen ein langer schmaler Tisch mit mehreren Stühlen und Bücherregale. 61. weil ich ungeschickt darauf gelegen hatte. Starkes Licht von oben könnte die Reflexion »blond« hervorgerufen haben. Er ähnelte Dr. Doch starkes Licht und starker Schatten rufen falsche Wahrnehmungen hervor. physisch neutral. der wach war und wußte. offensichtlich der Grund für den Rückruf. darauf erklärte er. erlangte nach einigen Schwierigkeiten über 90°-Ausgreif-Technik* Vibrationszustand. Das Vorstehende veranschaulicht auch das Kommunikationsproblem. * siehe Glossar . Ein Beispiel aus den Aufzeichnungen: 5. Alle ändern überprüften Faktoren stimmten genau. Ich begrüßte ihn. rechter Arm eingeschlafen. Puharich einen Besuch abzustatten. daß der Ort und sein Tun stimmten. daß er sich jedoch des Besuchs nicht erinnerte. Dr. er begreife. Nach kurzer Reise hielt ich in einem Zimmer an. hatte keine bewußte Erinnerung an eine solche Begegnung. sondern blond. daß Versuche unternommen wurden. Wendete einfaches geistiges Herausheben* an und konzentrierte mich auf den Wunsch. und erklärte.

Zuerst wurde angedeutet. häufig nur unzureichend. über die berichtet werden konnte. diese Zeit auszunutzen. getan haben. normalerweise unwichtigen Handlungen. und die Trennung vollzieht sich viel rascher. daß ich mir diese Kommunikationen einbildete. die so notwendig für Erreichung des Zweiten Zustands ist. die nur dem ändern bekannt waren. die späten Nachtstunden besonders geeignet. die diesen Zustand herbeiführen hilft. daß es Anlaß für zahlreiche Diskussionen wurde. sagen wir dreiundzwanzig Minuten nach drei. beschäftigten sich die meisten Beteiligten mit ihren gewöhnlichen Angelegenheiten. sich genau zu erinnern. daß ich mich lediglich auf meine Kenntnis von dem Besuchten . Ungünstigerweise sind für eine tiefe Entspannung. mit einem Fehlschlag endeten. ist nicht vorhersagbar und nicht völlig bekannt. was Sie gestern nachmittag. um eine »authentische« Unterhaltung zu schaffen. Deshalb ist es nur natürlich. die beweiskräftige Daten erbringen sollten. Solche Fälle wurden als Beweismaterial völlig außer acht gelassen. Einzelheiten von alltäglichen Handlungen im Leben rasch zu vergessen. Man hielt es für wahrscheinlich. Das kann sich jeder selbst beweisen. der kleinen.stützte. wenn sie um Bestätigung gebeten wurden. Infolgedessen erinnerten sich die Besuchten. Diese Veränderlichkeit führte häufig dazu. Die zu besuchende Person übte keine andere Tätigkeit aus. Wenn es eine all- . Versuchen Sie nur einmal. wenn irgend möglich. Doch die physische und psychische Konditionierung. Diese Theorie erwies sich als unhaltbar. Wenn der »Kontakt« nicht zu einer bestimmten Stunde und Minute verabredet worden war. Aber die meisten Menschen üben diese »Tätig« keit« eben jede Nacht aus. die man bei solchen Besuchen beobachten konnte.auf unbewußter Ebene . als eine Anzahl solcher Kommunikationen Daten zutage brachte. Wenn man also solche »Besuche« machte. als daß sie im Bett lag und fest schlief. daß Experimente. Eine weitere Schwierigkeit bei Reisen auf dem Schauplatz I liegt im Zeitfaktor. Es ist dann weniger Anstrengung erforderlich.Das ist in solchen Fällen schon so oft geschehen. wurden die Leute nicht unbedingt bei einer einzigartigen oder ungewöhnlichen Tätigkeit oder unter ungewöhnlichen Bedingungen vorgefunden. Wir neigen sehr dazu. Auch Versuche der Bestätigung während der hellen Tagesstunden brachten eine Menge Komplikationen mit sich.

benutzte Kopfkissen und Decke. die der einzige anwesende Mensch war.tägliche Angelegenheit war. im Augenblick vielleicht wichtiger als alles andere. Kein besonderes Müdigkeitsgefühl. Juli 1966. werden sie sich nur der Ausführung erinnern. Genauere Einzelheiten haben Sie vergessen. Als »Seitenschläfer«. Genügend. der sich auf Grunderkenntnisse über den Menschen auswirken würde. Denn nur durch Besuche an Orten des Schauplatzes I lassen sich genügend beweiskräftige Daten über den Zweiten Körper und den Zweiten Zustand beschaffen. Bis halb zehn Uhr abends waren alle Elektroden von der Assistentin angebracht worden. Hatte die übliche Schwierigkeit. wenn überhaupt. Seit halb sieben Uhr morgens stark beschäftigt. als ich ankam. bequeme Stellung für den Kopf zu finden. Doch die Experimente der Besuche auf dem Schauplatz I sind äußerst wichtig. hatte aber nicht geruht. Aus diesem Grund ist das immer wiederkehrende Thema in diesen Experimentalberichten: Bring beweiskräftige Daten! Hier folgt deshalb ein späteres Experiment auf dem Schauplatz im Laboratorium für Elektroenzephalographie an einer größeren Universität. kein Hemd. ließ aber Hosen an. Traf im EEG-Labor des Krankenhauses um 21 Uhr ein. daß dadurch ernsthafte Untersuchungen durch maßgebliche Wissenschaftlergruppen unserer Zeit ausgelöst werden. nachdem ich 120 km von Richmond gefahren war. Ich legte mich auf ein Feldbett in einem halbverdunkelten Raum. das heißt. besonders das Ohr drückte auf dem Kissen. Nur durch ein solches konzentriertes und extensives Studium ließe sich ein revolutionärer Durchbruch im Hinblick auf den Zweiten Körper erzielen. Gegen 13 Uhr war ich schläfrig gewesen. welche Seite es ist. was man sonst noch versuchen könnte. wobei es keine Rolle spielt. Ist es weniger. EXPERIMENT EEG -5 19. . dann bleibt bestenfalls ein ungelöstes Rätsel und schlimmstenfalls ein lächerliches unannehmbares Wahngebilde für den Philosophen wie für den Naturwissenschaftler. so viele.

Als ich etwa in der Mitte des Verfahrens war. konzentrierte ich mich auf das Ohr. Ich rückte vom physischen Leib ab und bewegte mich durch ein verdunkeltes Gebiet. dann traf ich auf zwei Männer und eine Frau. wobei das volle Bewußtsein erhalten blieb (wenigstens schien es so). Nach nur scheinbarer Erleichterung des Unbehagens versuchte ich. durch die ich keine volle Entspannung erreichte. Die Frau. die Methode des »Herausrollens« zu versuchen (d. groß. und dachte schon. Ich entschloß mich. als ob ich anfinge. begann also noch einmal von vorn. Ich hatte das Gefühl. h. Dann wieder Methode der fraktionellen Entspannung. wurde jedoch besser. erschien das Wärmegefühl.waren mir beide Seiten gleich unbehaglich wegen der an meinen Ohren angebrachten Elektroden. Rechts von ih r saß der eine Mann. mich natürlic h zu entspannen. setzte mich halb auf und rief die Assistentin. um es »taub« zu machen. über den Rand des Feldbetts zu rollen. bei den Füßen anfangend. rauchte eine Zigarette und redete mit der Assistentin fünf bis acht Minuten lang. saß auf einem kleinen Sofa oder einer Couch. Ich saß halb aufgerichtet. in den Vierzigern (?). eine Pause einzulegen. Alle waren * siehe Glossar . als ich näher kam. ich bewege wirklich den physischen Leib. Nach etwa fünfundvierzig Minuten dieser Bemühungen. es noch einmal zu versuchen. dabei jede Zahl mit einem Körperteil in Beziehung setzen. dunkelhaarig. entschloß ich mich. hatte jedoch keinen Erfolg. Ihr gegenüber. Durchlief die ganze Folge ohne völlige Entspannung. wußte ich. Als ich jedoch nicht sofort aufschlug. und bereitete mich schon auf den Fall vor. Ich hatte das Gefühl. so als ob man sich mit dem physischen Leib im Bett umwendet. Erlebte das übliche geistige Abtreiben* an verschiedenen Punkten und zwang die Aufmerksamkeit zurück auf die Entspannungstechnik. Teilerfolg. daß ich mich getrennt hatte. die ich damit verbrachte. Schließlich benutzte ich die Methode der fraktionellen Entspannung* (von eins an zählen. Das »Sehen« war nicht allzugut. dann entschloß ich mich. Nach einiger Zeit. mich zu drehen. der andere. etwas weiter links. die Unbequemlichkeit mit der Ohrelektrode zu verringern. dazu die geschlossenen Augen auf Körperteil als Zahl richten und geistigen Befehl zum Entspannen geben). mich sanft umzudrehen.

und plötzlich war sie da. in den physischen Leib zurückzukehren. Ich schaute nach allen Richtungen. und bewegte mich durch die Tür. das durch die offene Tür zu den äußeren Räumen des EEG-Labors kam. alles war in bester Ordnung. Ich fiel langsam und spürte. So schwebte ich in horizontaler Lage. aber immer noch keine Kommunikation hervorzurufen.mir fremd und führten ein Gespräch. das ich nicht hören konnte. Sie befand sich nicht in dem Zimmer zur Rechten (Schalttafelraum). daß es mir endlich gelungen war. konnte sie jedoch nicht finden. ihre Aufmerksamkeit zu erregen. was aber nicht gelang. Sie wurde auch nicht versucht. um in dieser Lage zu bleiben. eine auf jede Wange. er stand zu ihrer Linken. mit den Fingerspitzen den Boden berührend. Ich versuchte. Doch es bestand keine direkte gedankliche objektive Kommunikation mit ihr. während ich abwärts sank. ihre Aufmerksamkeit zu erregen. daß ich endlich das erreicht hatte. nur die oben genannte. und dankte ihr für ihre Hilfe. um die trockene Kehle zu befeuchten. legte sanft meine Hände um ihr Gesicht. Ein Mann war bei ihr. schwebte ich unter das Feldbett und blieb in leichter Berührung mit dem Fußboden. Sie war wirklich aufgeregt und umarmte mich glücklich und erregt. wie ich durch die verschiedenen EEG-Kabel ging. In den physischen Leib zu gelangen war leicht. ließ die Wärme wieder aufwallen und benutzte die gleiche Ausroll-Technik. . Ich schluckte. Doch sie war nicht allein. Ich berührte leicht den Fußboden. wofür wir gearbeitet hatten. und ich schwebte in das hellerleuchtete äußere Zimmer. während sie mich ansah. »am Ort« zu bleiben. Das schien eine Reaktion. die ich fast unbeachtet lassen konnte. Nach einem Augenblick zog ich mich zurück. mich zu orientieren und noch einmal anzufangen. da ich zu aufgeregt war. Ich suchte die Assistentin. und wurde sofort mit einem Ausbruch herzlicher Freude und Glück dafür belohnt. mich vom physischen Körper zu trennen und »am Ort« zu bleiben. Darauf bedacht. und es waren nur leichte sexuelle Assoziationen damit verbunden. Ich öffnete die physischen Augen. Ich entschloß mich. dann »sah« ich das Licht. ich brauchte nur an die Rückkehr zu denken. Diesmal schwebte ich auf den Boden neben dem Feldbett. Schließlich griff ich hinüber und kniff die Frau (sehr sanft!) unmittelbar unter dem Brustkorb in die linke Seite. Ich erwiderte die Umarmung. schloß die Augen. Ich versuchte.

daß die Wahrheit in diesem Fall wichtiger ist. Ich fragte. daß sie sich nicht im Schaltraum befand. falls es eine Anordnung gibt. Nachdem ich sichergestellt hatte. daß es wirklich der Mann war. . Ich fragte. Diese Tatsache kann von der Assistentin verifiziert werden. jedoch mit einem Mann. liegt in der Anwesenheit ihres Ehemannes. daß kein Außenseiter Versuchspersonen oder Patienten sehen dürfe. er komme. was sie gesehen. daß ich es endlich geschafft und sie auch gesehen hätte. was mir jedoch nicht gelang. daß die Integration vollständig war und daß ich mich in allen Körperteilen »normal« fühlte. wo sie mit ihm stand. schwang ich mich herum. Sie erwiderte. der etwa ebenso groß war wie sie und lockiges Haar hatte. die ich bemerkt hätte. Das mag schwer zu bestätigen sein. Sie kam herein. nach einigen freundlichen Worten ging ich. daß es ihr Ehemann sei. was vielleicht auf dem EEG erscheint. Grund des Unbehagens: trockene Kehle und klopfendes Ohr. Ich befragte weder die Assistentin noch ihren Mann nach irgend etwas. daß etwas nach meiner Rückkehr in den physischen Leib rief. mit dem ich sie während der nichtphysischen Tätigkeit beobachtet hatte. setzte mich auf und rief die Assistentin. und sie erwiderte. Ich äußerte den Wunsch. gespürt oder bemerkt hätten. Es rief jedoch keine Reaktion hervor. und sie bejahte das. und ich sagte ihr. Doch mein Eindruck war der. Das einzige zusätzliche Beweisma terial außer dem. was sie erlaubte. daß die Assistentin stets am Schaltpult bleiben soll. sondern in einem ändern Raum. was ich tat. seine Aufmerksamkeit zu erregen. öffnete ich die Augen. Ich versuchte. ließe sich vielleicht dieser zweite Aspekt bestätigen. und ich ging mit ihr hinaus und wurde mit ihrem Mann bekannt gemacht. verschwand durch die Tür und glitt einfach in den physischen Leib zurück. als ich sie besuchte. um während der späten Stunden bei ihr zu sein. die Assistentin zu kneifen. Die Assistentin entfernte die Elektroden. Mein zweiter Eindruck war der. ihn kennenzulernen. weshalb ich ihn vorher noch nicht gesehen hätte. Zögernd entschloß ich mich abermals.Dann wandte ich mich dem Mann zu. es sei »Politik«. das ihm seitlich in die Stirn fiel. Da ich fühlte. Er war etwa ebenso groß wie sie und hatte lockiges Haar. wovon ich vor dem Experiment nichts wußte. ob er noch draußen sei. Doch wenn sie davon überzeugt werden kann.

Wichtiger Nachtrag: In einem Bericht an Dr. daß das EEG entschieden ungewöhnliche und einzigartige Aufzeichnungen während der Zeit der Tätigkeit aufweist. daß sie sich mit ihrem Ehemann in der äußeren Halle befand. daß ich von seiner Anwesenheit nichts wußte und ihn vorher noch nicht kennengelernt hatte. als sich die »Trennung« abzeichnete. Sie bestätigte ferner. Tart erklärt. Dr. . Tart bestätigte die Assistentin.

Kap. Wenn dreiundsechzigmal A plus B gleich C ist. 8). besonders. da sich diese Besuche nicht leicht zur Überprüfung benutzen lassen. Wie in der Prozentanalyse in einem späteren Kapitel vermerkt wird. Schauplatz II ist eine nichtmaterielle Welt. deren Bewegungsund Materiengesetze nur in entfernter Verbindung mit denen der sinnlich wahrnehmbaren Welt stehen. deren Grenzen unbekannt sind (dem berichtenden Experimentator) und deren Tiefe und Dimension dem endlichen bewußten Geist unverständlich bleiben.« Wenn es schon ein unbehagliches Erlebnis war. so ist Schauplatz II wohl noch schwerer zu verkraften. die nur einen Teil von Schauplatz II bilden. dann besteht ein hoher Grad von Wahrscheinlichkeit. In dieser Grenzenlosigkeit liegen all die Aspekte. Es ist eine Unermeßlichkeit. Deshalb ist ein großer Teil des Materials vom Schauplatz II vorsichtig extrapoliert. Ferner werden viele von unsern religiösen Lehren und deren Erklärungen fragwürdig. die wir Himmel und Hölle zuschreiben (vgl. was wir als Wirklichkeit anerkannt haben. mit denen Kommunikation möglich ist. Er ist bewohnt (wenn das das rechte Wort ist) von Wesen mit Intelligenz verschiedenen Grades. sind die Grundprinzipien in Schauplatz II andere. sich einen Raum vorzustellen. daß auch beim vierundsechzigsten Mal A plus B gleich C sein wird. bei dem ein Schild über der Tür sagt: »Bitte überprüfen Sie hier alle physischen Begriffe. Die Zeit nach den Maßstäben der sinnlich wahrnehmbaren Welt ist nicht .5. Dennoch haben mehrere hundert Experimente auf diesem besonderen Gebiet entschiedene Übereinstimmung erbracht. sich an den Gedanken eines Zweiten Körpers zu gewöhnen. Unendlichkeit und Ewigkeit Die beste Einführung in den Schauplatz II ist es. da die Vorstellung davon allem widerspricht. Nur ein kleiner Teil der Besuche auf dem Schauplatz II brachte über den Zweiten Körper beweiskräftige Daten.

daß es eine solche Regel gibt. eine Vergangenheit und Zukunft. die so spezifisch wirkt. Materiestruktur . Es ist die lebenswichtige schöpferische Kraft. »Bloßes« Denken ist die Kraft. Man denkt die Bewegung. daß das Selbst oder die Seele auf dem Schauplatz II nicht mehr ist als ein organisierter Wirbel oder eine Windung in diesem Grundprinzip. die Religion und Philosophie durch die Jahrtausende zu verkünden versucht haben. »Materie« zu Form zusammensetzt und Wege zur Wahrnehmung und Kommunikation bietet. Für mich war es nicht mehr als eine Abstraktion gewesen. Weder Telefon. aber das ist ungewiß.das alles bleibt von denen noch zu beweisen. Kraftfeldtheorien. so ist man.falls sie sich wirklich verbraucht -. und sie ist Tatsache. Flugzeuge oder Raketen sind für den Transport notwendig. Keine Autos. Bei all meinen experimentellen Besuchen gab es keinen Hinweis auf irgendwelche Nahrungsbedürfnisse. Keine Bauernhöfe. Schiffe. dann beginnt man die unendlichen Variationen abzuschätzen. Ich hatte nic ht begriffen. Fernsehen noch sonstige Kommunikationshilfen werden gebraucht. die Energie erzeugt. Wellenmechanik. Wie die Energie ersetzt wird . die jedes Bedürfnis. Das ist im wesentlichen die Botschaft. Verarbeitungsbetriebe oder Verkaufsstellen sind zu finden. den ich in diesem Medium des Denkens gelernt habe. Radio. Die Gesetze der Erhaltung der Energie. Es gibt eine Folge der Ereignisse. der Urquell des Daseins ist. Ein Aspekt. Ein Hauptgesetz scheint allen ändern übergeordnet zu sein. Andere Maßeinheiten könnten vielleicht diese Faktoren im abstrakten Rechnen darstellen. erklärt vieles: Gleiches zieht Gleiches an. die auf diesen Gebieten beschlagener sind. der Situation und der Position in dieser größeren Wirklichkeit. wenn vielleicht auch weniger offen und meistens verzerrt. Messungen von Mikrosekunden bis zu Jahrtausenden sind sinnlos. ist die Matrix des Tuns. Die Kommunikation ist augenblicklich da. Wie man denkt. In dieser Umgebung gibt es keine mechanischen Ergänzungen. aber keine zyklische Trennung. was wir als Denken bezeichnen. Ich vermute. wo das. Viehranchen. Schauplatz II ist ein Seinszustand. Projiziert man dies nach außen. die sich auf Schau- . jeden Wunsch befriedigt. ist unbekannt.vorhanden. Gärten. und was man denkt. Schwerkraft. Beide dauern an und fallen zeitlich mit dem »Jetzt« zusammen.

um Traumata und Schocks für die »Neuankömmlinge« zu vermindern. Der Zweite Körper gehört im Grunde dieser physischen Welt nicht an. Die seinen Handlungen.zugunsten jener zu simulieren. Das geschieht. Das wird ganz automatisch erreicht. Der Schauplatz II ist die natürliche Umwelt des Zweiten Körpers. Vielleicht will man nicht bewußt dorthin »gehen«. Gleiches zieht Gleiches an. die einmal in der physischen Welt gelebt haben und deren Bilder und Muster erhalten bleiben. daß man sowohl das wahrnimmt. Der interessante Aspekt dieser Gedankenwelt (oder dieser Denkwelten) des Schauplatzes II ist. Deshalb führte mich die Mehrzahl meiner experimentellen Exkursionen ohne meinen Willen irgendwohin auf dem Schauplatz II. Die zweite Quelle sind jene. die sich ihrer Umgebung auf dem Schauplatz II stärker bewußt sind als die meisten Bewohner. was solide Materie zu sein scheint.mindestens zeitweilig . eine höhere Ordnung intelligenter Wesen. ohne bewußte Absicht. aber man hat keine Wahl. die physische Umwelt . wie ich vermute. die nach dem »Tode« gerade aus der physischen Welt herüberkommen. Diese werden offenbar von drei Quellen zur »Existenz« gebracht. als auch die in der physischen Welt üblichen Artefakte. Ihr Ziel dabei scheint es zu sein. ohne Atemgerät und Taucheranzug zum Meeresgrund hinunterzuschwimmen. seiner Zusammensetzung. Der Ubergeist (die Seele?) des einzelnen ist stärker und trifft die Entscheidungen für ihn. die gewisse materielle Dinge in der physischen Welt gern hatten und die sie anscheinend nachgeschaffen haben. Das Schicksal des einzelnen scheint völlig im Rahmen seiner innersten konstanten Motivierungen. aber nicht für lange und . Wenn man so weit ist. Emotionen und Wünsche begründet zu sein. um ihre Umgebung auf dem Schauplatz II zu verschönern.platz II finden lassen. Wahrnehmungsfähigkeit und Kontrolle zugrundeliegenden Prinzipien entsprechen sämtlich denen auf Schauplatz II. als ob man von einem Taucher verlangen wollte. Ihn zu Besuchen im Haus von George oder zu Reisen nach ändern materiellen Bestimmungsorten zu verwenden ist etwa so. Erstens sind sie das Produkt des Denkens jener. Die dritte Quelle ist. Er kann's machen. kann man bereits etwas von dem Verhältnis des Zweiten Körpers zum Schauplatz II begreifen. indem vertraute Formen und Umgebungen in den frühen Wandlungsstadien eingeführt werden.

die sie erzeugten. eine annehmbarere Theorie zu formulieren. die deren Erweiterungen sind.nicht sehr oft. Im Lauf der Jahrtausende sind viele Theorien darüber. wenn sie auf Schauplatz II angewendet werden. in der Literatur vorgetragen worden. dieses Potential wahrzunehmen und aufzuzeichnen. entdeckten und maßen. daß es Töne oberhalb des menschlichen Hörvermögens gab. die behaupteten. Die akzeptabelste ist noch die Vorstellung der Wellenschwingung. ohne daß es ihm etwas schadet. Alle Experimentalbesuche in diesem Gebiet haben wenig dazu beigetragen. dann ist die Frage nach dem Wo sauber beantwortet. vollkommen unfähig. Bis zum letzten Jahrhundert konnten wir das elektromagnetische Spektrum lediglich als Wärme und Licht wahrnehmen. die unser Fassungsvermögen überschreiten. Dagegen kann er jeden Tag einige Meilen ins Geschäft marschieren. Wenn wir diese Prämisse berücksichtigen. die die Existenz einer endlosen Zahl von Welten voraussetzt.eine davon ist unsere physische Welt. bis wir Instrumente schufen. als wahnsinnig betrachtet oder als Hexen und Zauberer verbrannt. Reisen zu Punkten in der sinnlich wahrnehmbaren Welt ist also im Zustand des Zweiten Körpers ein »erzwungener« Prozeß. so könnte die Welt oder die Welten von Schauplatz II in unsere physische Materienwelt eingefügt sein. Dieser Schauplatz scheint bis in unsere physische Welt hineinzudringen. Außer bei seltenen oder ungewöhnlichen Verhältnissen sind unsere »natürlichen« Sinne und unsere Instrumente. die alle auf verschiedenen Frequenzen operieren . »wo« dieser Schauplatz liegt. hören zu können. Bis vor verhältnismäßig kurzer Zeit wurden Menschen. Unsere traditionellen Raumvorstellungen versagen kläglich. Die Geschichte der Naturwissenschaften stützt diese Prämisse. Genau wie verschiedene Wellenfrequenzen im elektromagnetischen Spektrum den Raum gleichzeitig einnehmen können und sich dabei kaum nennenswert stören. Wir hatten keine Ahnung. erstreckt sich jedoch über grenzenlose Weiten. was andere nicht hörten. . Bei der geringsten geistigen Entspannung wird das Uberbewußtsein die Gelegenheit benutzen und einen im Zweiten Körper auf den Schauplatz II entführen. doch nur wenige sprechen den modernen naturwissenschaftlichen Geist an. Das Wo ist hier. Das ist nur »natürlich«.

in ein Gebiet einzudringen. vor dem »Tod«. Auf dem Schauplatz II setzt sich die Realität aus tiefsten Begierden und rasendsten Ängsten zusammen. wenn man dort einen Besuch macht.Wir kennen noch immer nicht die Kapazität des menschlichen Gehirns. daß ich völlig fassungslos und in peinlicher Verlegenheit über ihre Ungeheuerlichkeit und meine Unfähigkeit.Angst vor dem Unbekannten. läßt sich leicht verstehen. vor dem Durchbrechen der Ordnung. sie zu beherrschen. vor fremdartigen (nichtphysischen) Wesen. daß es sie überhaupt gab. Da diese Lücke noch nicht ausgefüllt ist. um nur einiges zu nennen. Und dieser Unterschied schafft die großen Anpassungsprobleme. aber wir haben wenigstens einen Anfang. Erst die Summierung dieser Erlebnisse wird das Bild in den Brennpunkt rücken und Fragen aufwerfen. Solche Ängste waren stär- . Besuche auf dem Schauplatz II bilden den größten Teil der Berichte in den folgenden Kapiteln. überhaupt in Betracht zu ziehen. unmittelbar aus den Hunderten von aufgezeichneten Seiten zu zitieren. die Fähigkeit des menschlichen Geistes. die sic h darauf beziehen. vor dem Entdecktwerden und vor Strafen. für das noch keine ernsthafte Theorie vorgelegt worden ist. eines elektromechanischen Orga nismus. Die in unserer Zivilisation so sorgfältig verdrängte natürliche Emotion ist in voller Kraft entfesselt. vor Gott. Unter diesen Maßstäben ist die Existenz natürlich anders. Denken ist Handeln. Angst war das dominierende Thema .dazu viele. weshalb die moderne Naturwissenschaft noch nicht begonnen hat. die Antworten verlangen. daß ich sie besaß . und keine verhüllenden Schichten der Konditionierung oder der Hemmung schirmen das innere Ich von den ändern ab. Für jede Antwort wird es zwar wieder tausend Fragen geben. daß es nicht ratsam wäre. Im bewußten physischen Leben würde man einen solchen Zustand als psychotisch bezeichnen. zurückkehrte. von denen ich nicht einmal wußte. Über Schauplatz II gibt es so viel zu berichten. selbst wenn man sich im Zweiten Körper befindet. der elektromagne tische Strahlen aussendet und empfängt. Sie beherrschten meine Handlungen so sehr. dabei ist Ehrlichkeit die beste Politik. von denen ich nie auch nur im entferntesten ahnte. Meine ersten Besuche auf dem Schauplatz II brachten alle verdrängten emotioneilen Strukturen zutage.

Ich weiß nicht. oder von Drogen berauscht im Zweiten Körper unterwegs sind. wie schon erwähnt. die »tot« sind. Falls es dort einen Schutzmechanismus für die Neophyten gibt. und sehr wahrscheinlich auch die jenigen. Hier begegnet man aus den Fugen geratenen Persönlichkeiten und Lebewesen aller Art. begannen die Emotionen aufs neue. und die zweite ist wahrscheinlich. daß die Gebiete von Schauplatz II. braucht dazu die ganze Zeit von frühester Kindheit bis zum Erwachsensein. ganz überwiegend von wahnsinnigen oder nahezu wahnsinnigen. Es ist eine Ebene oder ein Niveau. Ich vermute. von Emotionen getriebenen Wesen bevölkert sind. Vielleicht bleiben sie für immer dort. Das bedeutet. bis man es besser gelernt hat. der. die nicht lernen. Solange das nicht erreicht war. . aber immer noch von Emotionen getrieben werden. Ein Kind. so habe ich ihn nicht bemerkt.ker als der sexuelle Drang nach Vereinigung. Dieses nahe Gebiet ist verständlicherweise kein angenehmer Aufenthaltsort. Ein unbeherrschter Ausbruch nach dem ändern mußte unter Qualen und Mühen gezügelt werden. Ich bin mir nicht über alle Einzelheiten in diesem Lernprozeß klar und lege deshalb nur die einleuchtenden vor. Zu ihnen gehören auch diejenigen. wo man sich mit Hilfe des Zweiten Körpers vom physischen Leib trennt. war kein vernünftiges Denken möglich. die noch am Leben sind. Nur durch vorsichtiges und manchmal erschreckendes Experimentieren konnte ich die Kunst o den Trick lernen. Welches dieser Prozeß auch sein mag. der durch dieses Gebiet hindurchzugelangen. In dem Augenblick. Wenn es nicht während des physischen Lebens geschieht. selbst auch ein enormes Hindernis war. sich »zivilisiert« zu verhalten. wird es nach dem Tode zur Aufgabe erster Ordnung. Für die erste Annahme liegt Beweismaterial vor. die der physischen Welt am »nächsten« liegen (in der Schwingungsfrequenz?). Es ist ein langsamer Lernprozeß. was denen geschieht. das lernt. aber schlafen. Ließ die Energie auch nur einen Augenblick nach. der vom Wahnsinn zur ruhigen objektiven Überlegung führt. wohin man »gehört«. zumindest scheint es meistens so zu sein. glücklicherweise bin ich seit mehreren Jahren nicht mehr auf besondere Schwierigkeiten bei dem »Durchbruch« gestoßen. daß genau das gleiche noch einmal in der Anpassung an Schauplatz II vor sich geht. befindet man sich am Rand dieser nahen Abschnitte von Schauplatz II.

dann ist das Verlangen nach Befreiung von der Repression dieses Grundbedürfnisses nicht schwer zu verstehen. dabei war diese nun schon vertraute innere »Identitätswahrnehmung« am Werk. ist die Hauptmotivation bei den Bewohnern dieser nahen Bezirke sexuelle Befriedigung in jeder Form.Abgesehen von den Peinigern und den ausgesprochenen Konflikten. kurze Entfernung zurück und hielt plötzlich in einem Schlafzimmer an.was sowohl für die »Lebenden. »irgendwohin« zu gehen. Gleiches zieht Gleiches an. wie er sich in ferneren Teile n des Schauplatzes II manifestiert. befand sich allein im Raum. weniger ein »Sehen«. sich der Teilnahme zu entziehen. Bei einer Gelegenheit verspürte ich. Man muß hoffen. nachdem ich ihm versprochen hatte wiederzukommen. wie ich sie mit übereinstimmendem Inhalt im Lauf der letzten zwölf Jahre gehabt habe. Dort weiß man noch nichts von dem Geschlechtstrieb. Bei der nachwirkenden Konditionierung unserer eigenen Gesellschaft war es bisweilen schwierig. als ich den physischen Leib gerade verlassen hatte. wie es schien. Ein Junge. Der Schlüssel dafür ist. Bis heute habe ich den Todesprozeß bei keinem Experiment beobachtet. daß auf die Lebensvorgänge in der bekannten sinnlich wahrnehmbaren Welt irgendeine Daseinsform auf dem Schauplatz II folgt. lassen sich vielleicht auch durch eine andere Konzeption erklären. Die Reise zurück war physisch ohne besondere Vorkommnisse. Doch bis heute paßt keine andere auch nur annähernd so gut. ist mehr als nur eine Mutmaßung. daß man diesen Faktor zu beherrsche n lernt. und ich ahnte nicht. wo ich gewesen war. als er ruhiger wurde. Erlebnisse. versuchte ihn zu trösten und verließ ihn schließlich. die in den folgenden Berichten aufgezeichnet sind. der im Bett lag. da die Reaktion automatisch geschah. Ich gab dem beharrlichen Drang nach und legte eine. Betrachtet man es als Ergebnis der heutigen Zivilisationen . Doch der Schluß. aber Schlafenden« als auch für die »Toten« gilt -. Er schien zehn bis elf Jahre alt zu sein. daß sich alle in diesem nahen Bezirk um Sexualität im Sinne des physischen Körpers bemühen. ein dringendes Bedürfnis. Ich blieb einige Zeit bei ihm. Der Junge war einsam und ängstlich und schien krank zu sein. Einige Wochen später verließ ich den physischen Leib und war im .

aber doch noch mit menschlichen (verständlichen) Attributen. Er war fort — oder wenigstens konnte ich ihn nicht finden. Am wichtigsten ist wohl. mir einen akzeptablen Vorwand auszudenken. und ich hielt ihn noch eine Weile im Arm. daß ich in einem anscheinend so entscheidenden Augenblick Anweisungen oder Belehrungen geben könnte? Der Junge wurde durch meine Anwesenheit sicherer und entspannte sich. um seine Eltern aufzusuchen und weitere Bestätigung zu finden und vielleicht ihren Kummer zu lindern. fand ich. daß mein Hals steif geworden war. Wie schon in vergangenen Jahrhunderten erklärt worden ist. Nachdem ich mich zurechtgelegt hatte. weil ich schlecht gelegen hatte. deshalb legte ich ihm den Arm um die Schulter und drückte sie beruhigend. wohin er solle. Als ich in den physischen Leib zurückkehrte. kurz bevor ich mein Experiment begonnen hatte.Begriff. noch einmal in den Zweiten Körper umzusteigen. Er war verblüfft. wo er sei. Er blickte zu mir auf und fragte: »Was mache ich nun?« Mir fiel nicht gleich eine passende Antwort ein. Ein interessantes Streiflicht: Am nächsten Tag brachte die Zeitung die Anzeige vom Tod eines zehnjährigen Jungen nach langer Krankheit. um nach dem Jungen zu schauen. Er war am Nachmittag gestorben. Erst wenn man das Stadium der »wilden Emotion« hinter sich gelassen hat. Das schien ihn zu befriedigen. aber offensichtlich organisierten Tätigkeitsgruppen des Schauplatzes II. midi auf ein bestimmtes Ziel zu konzentrieren. Dann wurde ich infolge eines Signals vom physischen Leib nervös. er solle warten. gelang es mir. Es ist unmöglich. Zwar in der verwandelten Umgebung anders. Ich dachte: Wer bin ich. Ich riet ihm. klopfte ihm auf die Schulter und verließ ihn. gelangt man in die verschiedenen. . man muß sie erleben. doch ich fand keinen. daß an vielen der besuchten Orte die Bewohner »noch« menschlich sind. als der gleiche Junge in mein Gesichtsfeld kam. »Wohin gehe ich?« Er fragte es ganz nüchtern. Ich bemühte mich. einem ändern die »Realität« dieser nichtphysischen Ewigkeit deutlich zu machen. Er sah mich und bewegte sich näher. aber nicht furchtsam. es würden bald Freunde von ihm kommen und ihn dorthin mitnehmen.

Er sah mich an. wohin er »gehörte«.« Er lächelte freundlich. lieben Freund getroffen hätte. als er das sagte. »Ja. so als ob sie nicht wüßten. An den Wegen standen Bänke. erwiderte der Mann. Dort befanden sich Männer und Frauen in knöchellangen dunklen Gewändern. Ich war in einem engen Tal. kreuz und quer von Wegen durchzogen. . Ich wandte mich an einen Mann in Mönchskleidung. was sie tun sollten oder was wohl geschehen würde. und Hunderte von Männern und Frauen schlenderten vorüber oder saßen auf den Bänken. ob ich denn selber wisse. andere ein wenig ängstlich. Bäumen und Rasenplätzen. Aus irgendeinem Grund entschloß ich mich diesmal zu einem ändern Vorgehen. verneinten meine Frage jedoch. Von diesem Ort der Begegnung würden die Freunde jeden Neuankömmling zu dem Platz bringen. und viele sahen verwirrt oder schockiert aus. Ich fragte ihn. Schließlich hielt ich an. eine bestimmte Antwort zu finden. Als ich mich getrennt hatte. wo neu Eingetroffene auf Freunde oder Verwandte warteten. ich kenne Sie«. der mir unheimlich bekannt vorkam. begann ich mich mit Hilfe des Zweiten Körpers rasch zu bewegen. und stellte ihm die gleiche Frage. »Sie werden es wissen. weil ich hoffte. Manche waren ganz ruhig. daß dies ein Ort der Begegnung war. Ein andermal machte ich mich bewußt daran. länger dort zu bleiben — es war niemand in der Nähe. der das Gedächtnis verloren hat. wo sich die höheren Intelligenzen befanden. die ich mit zurücknehmen konnte. Aus seinem Verhalten sprach viel Verständnis und Freundschaft. Sie wirkten unsicher. Irgendwie begriff ich. Ich konnte keinen Grund finden. das in jeder Hinsicht normal wirkte. deshalb kehrte ich ohne Zwischenfall in den physischen Leib zurück. den Schauplatz zu erforschen. wer ich sei. Ich konzentrierte mich weiter. den ich erkannte -. wer ich sei. als ob er einen alten. weil ihnen anscheinend die Orientierung fehlte. ob sie wüßten. während ich mich auf den Gedanken konzentrierte.Bei einem Besuch gelangte ich schließlich in eine parkähnliche Gegend mit sorgfältig gepflegten Blumen. daß ich dorthin zu gelangen wünschte. ganz ähnlich einer großen Promenade. während ich eine endlos erscheinende Leere durcheilte. Alle waren recht höflich und behandelten mich mit großer Achtung. Ich näherte mich mehreren Frauen und fragte sie.

doch die Zeit (der Mut?) fehlte mir. »Zuletzt waren Sie Mönch in Coshocton. ich verließ ihn mit einer Entschuldigung und kehrte in den physischen Körper zurück. Da hat es Besuche bei einer Gruppe gegeben. die Uniform zu tragen schien. daß Schauplatz II nicht lediglich ein Ort der Heiterkeit und Konfliktlosigkeit ist.weglaufen. erwiderte er. »Kennen Sie Arrosio LeFranco oder erinnern Sie sich seiner?« Er stellte die Frage sehr schroff. »Sie werden sich seiner bestimmt erinnern.Ich fragte ihn. Ich erwiderte. Auf unmittelbarere Art bestätigte das Auftreten sehr aggressiver Aktionen wieder. und blieb auf der Hut. Ich könnte noch sehr viel mehr von diesen Erlebnissen berichten. Nun wurde mir unbehaglich zumute. wer ich zuletzt gewesen sei. Kürzlich machte sich ein befreundeter katholischer Priester die Mühe nachzuforschen. Ich weiß nicht. Auf einer ändern Reise wurde ich von einem konventionell gekleideten Mann angeredet. ob er wisse. Vie lleicht später . Ein weiterer Besuch führte mich in eine gut organisierte Stadt. Er bot mir an. sagte der Mann fest. wo meine Anwesenheit sofort als feindlich ausgelegt wurde. daß ich mich bestimmt keines Menschen dieses Namens erinnerte. Wachsam wartete ich ab. Sein Verhalten drückte leichte Herausforderung aus. ohne Umfang und Ausmaße des Schauplatzes II völlig zu beschreiben. Pennsylvanien«. Ihr Zweck wurde nicht enthüllt. ob diese Möglichkeit meines Mönchtums in einem früheren Leben bestanden haben könnte. die mir Unbehagen verursachte.. Es waren Hunderte. wenn Sie zurückdenken«. . was er tun würde. welche Bedrohung ich für sie bedeutete. Zu meiner Überraschung und seinem Vergnügen gibt es in der Nähe von Coshocton tatsächlich ein wenig bekanntes Kloster. daß das nicht der Fall sei..konnte ich der »Gefangennahme« entgehen. was sie sagten). einmal mit mir einen Besuch dort zu machen. Ich wollte damit erreichen. Nur durch Fluchtverhalten . diese Männer bedienten technische Geräte und bezeichneten sich selbst als die »Zielarmee« (so interpretierte mein Geist das. daß er meinen Namen aussprach. die alle auf »Kommandos« warteten. Ich entgegnete. verstecken und schließlich senkrecht hochfliegen .

fuhr er fort. und seine Stimme wurde laut vor Ärger. Ein wieder anderer Trip hatte »menschliche« Attribute. wie sich sein Ärger abreagieren würde. Es klang. und kehrte ohne Zwischenfälle in den physischen Leib zurück. wer er denn sei. »Ich hoffe. der keine Beziehung zu dem Minister Cotton Mather aus dem achtzehnten Jahrhundert zu haben scheint.« Das übrige hörte ich nicht.»Kennen Sie denn überhaupt jemanden dort unten?« fragte er. hielt mich jedoch zurück. »Albert Mather!« Er schrie es fast.hatte er mich mit einem ändern verwechselt. Andere Erlebnisse auf dem Schauplatz II waren freundlicher. daß die .. als ich daran dachte. fand ich nichts historisch Bedeutsames über Albert Mather (mit langem a). aus der heftiger Sarkasmus klang. . Er »sprach« mit einer Stimme. »Nun. da ich nicht glaubte. Ich bewegte mich von ihm fort. der zusah.. als ich noch dort drüben war. . »weil sich niemand die Mühe machte. um Ihnen zu helfen«. und ich spürte sofort die weibliche Anziehungs kraft. »Ich bin von der . und die beiden fingen an. Ich hatte gerade erwidert. sagte sie ruhig. daß ein anderer den zweiten Arm packte. wo drei helle Lichtflecke zu sein schienen. was zu tun sei. Überdies hatte ich den Eindruck. Ich bewegte mich rasch davon. die Geheimnisse des Universums zu erfahren?« Ich tarnte meine Verlegenheit mit der Frage. als ob eine laute Rundfunkstörung anfing. mich in eine Richtung zu ziehen. Ich wehrte mich und riß mich schließlich los. das Signal »Zurück in den physischen Leib« zu benutzen. Als ich nachprüfte. daß Sie bereit sind«. sind Sie jetzt bereit. ohne zu wissen. als ich plötzlich schlaff wurde und der Mann mich packte. Da bemerkte ich einen Mann in der Nähe. und nach kurzer Zeit war ich wieder in meinem Büro und im physischen Leib. Sie kam näher. Er griff nach einem meiner Arme. Kirche und bin hier. Ich war an keinen eigentlichen Ort gelang t. Nach einer Weile dankte ich ihr und wandte mich um. mir etwas zu sagen. Bei . daß das nicht der Fall sei.ich will es hoffen . Offenbar . Kirche diese Art Hilfe beabsichtigte. daß er mich mit diesem Namen meinte. Ich täuschte mich. als sich mir eine Frau näherte. nahm nur Grau wahr und über legte gerade. und ich fühlte.

damit bis in alle Ewigkeit jeder. unterbrochen worden. Vielleicht kommt diese Erkenntnis aber schließlich doch noch. eines Hauses und algebraischer Gleichungen. durch einen. doch der Sohn kam nicht in den Himmel. Man kann diese Strömung nicht identifizieren. sie wirkt aber. von der Unehrlichkeit und Schurkerei dieser bestimmten Kirche erfuhr. Jeder. willkürlich herumgeschleudert und wie ein Blatt von einem Windstoß umhergewirbelt würde. muß diese Schranke umgehen. ihres Sohnes und der Kirche sind im Dunkel der Zeiten verlorengegan- . vorausgesetzt. man muß sich von ihm mitreißen lassen. so gut mein »Sehvermögen« sie bestimmen konnte. diese Zeichen am Himmel aufric hten zu lassen. heftigen orkanähnlichen Sturm im Raum. Es ist. Gegen diesen Sturm kann man nicht an. daß sie der Kirche eine gewaltige Geldsumme zahle (sic!). durch den man sich bewegt. als ob sie natürlich wäre. wie mir schien. nach welchen Maßstäben reich) Frau sicherzustellen. was mich in fremdartige Situationen hineinzog. ihr das zu garantieren. Eine Kirche erbot sich. Das zweite ist das Zeichen am Himmel. sechsmal. Die Symbole waren. In ihrer Wut und Rachsucht benutzte sie ihr ganzes verbleibendes Vermögen und ihre Macht dazu. als ich von den »Helfern« geleitet wurde. einer älteren Frau. Die Zeichen zeugten von solider Arbeit. die gewöhnlich rasch und glatt geht. fast so. stockähnliche Darstellungen eines Mannes. nicht künstlich geschaffen. der sie sah. Ich beobachtete es fünf-. die sich im Bogen über ein Gebiet des Schauplatzes II zieht. Zwei ungewöhnliche wiederkehrende Zustände müssen dem Bericht über dieses Gebiet jedoch noch hinzugefügt werden. Er erzählte sie mit einigem Humor. daß ihr Sohn in den Himmel komme. Die Namen der Frau. als ob man von dieser unkontrollierten Kraft weggeblasen. Schließlich wird man an den Außenrand der Strömung geworfen und fällt unbeschädigt heraus. als ob er sich dafür entschuldigen wollte.den meisten läßt sich jedoch nicht erkennen. Es ist eine Reihe unglaublich roher Symbole. der sich durch dieses Gebiet bewegt. Die Frau zahlte. Mehrmals ist die Reisebewegung. Anscheinend wünschte vor einer fast unermeßlichen Zeit eine sehr reiche (es ist nicht bekannt. da sie massiv. Von einem der >Helfer« erfuhr ich die Geschichte der Zeichen. unbeweglich und undurchdringlich ist.

müßten Studenten der Astronomie ihn als Tatsache in ihre Arbeit aufnehmen. daß jeder Traum das Ergebnis eines Besuchs auf dem Schauplatz II wäre. daß es das Bemühen des Bewußtseins ist.auslöscht. die Existenz dieses unendlichen Schauplatzes II zu akzeptieren. Das soll nicht heißen. müßte man unbedingt dieses »seltsame« Element mitstudieren. der sich senkt. weil es nicht die Fähigkeit besitzt. der in einer physikalisch-materiellen Welt geschult und konditioniert worden ist.und Meßinstrumente keinerlei Beweismaterial dafür. Unsere jungen westlichen Geisteswissenschaften neigen dazu. Wenn man Chemie studiert. Die größte Schwierigkeit ist die Unfähigkeit des bewußten Geistes. wie sie mir erzählt wurde. Das ist die Geschichte. getrotzt. sich zu entschuldigen. Unsere Religionen bejahen ihn in einer entstellten Abstraktion. die Zeichen wegzunehmen! Infolgedessen müssen sich alle wissenschaftlichen Studien in diesem Teil von Schauplatz II auch mit diesen Zeichen beschä ftigen. wenn man aus dem Schlaf erwacht und den letzten Traum .die Symbolisierung des Erlebens auf dem Schauplatz II . Außerdem gibt es die Schranke. wenn irgend jemand künstlich ein Element zwischen Kobald und Kupfer schüfe. überbewußte Ereignisse vom Schauplatz II zu interpretieren. Es ist der gleiche Vorhang. seine Existenz zu bestreiten. Es scheint eher. sie zu verstehen oder zu veranschaulichen. jahrhundertelang haben sie den Bemühungen von Wissenschaftlern. sondern auf die Unfähigkeit aller.oder die Erinnerung an einen Besuch auf dem Schauplatz II . Übersetzung . Die leichte Verlegenheit und das Bedürfnis. ihn herunterzuholen. Oder wenn ein riesiger künstlicher Mond geschaffen würde und unsere Wissenschaft nicht in der Lage wäre. Aber die Zeichen sind geblieben. weiß niemand recht. mindestens in der westlichen Welt nicht.gen. Es wäre ebenso. Doch einige könnten sehr gut die Übersetzung von Erlebnissen auf Schauplatz II sein. sie herunterzuholen oder zu zerstören. sind nicht auf die Perfidie irgendeiner obskuren Sekte zurückzuführen.ist nicht unbedingt Teil der Schranke. Die anerkannten Naturwissenschaften lehnen eine solche Möglichkeit ab und finden mit Hilfe ihrer Forschungs. Die Beobachtungen mit Hilfe des Zweiten Körpers auf dem Schauplatz I (Hier . Weshalb sie vorhanden ist.

vor allem.und Jetzt) bewiesen. eine Umgebung. bietet also entsprechend mehr Gelegenheit zu solchen Fehlinterpretationen. Weshalb solche Besuche notwendig sind. die dem Bewußtsein in keiner Weise vertraut ist. . Damit würde eine völlig neue Naturwissenschaft beginnen. wenn sie zusammenhanglos beobachtet wurden. die meisten oder alle Menschen den Schauplatz II irgendwann einmal während des Schlafens besuchen. daß viele. Wie sich ableiten läßt. vermute ich. und für die Menschheit beginnt eine neue Ära. die sich auf Daten vom Schauplatz II und unsere Beziehungen zu dieser Wunderwelt stützt. Falls die Menschheit noch so lange warten kann. Eines Tages. daß die gewöhnlichsten Funktionen oder Tätigkeiten fehlinterpretiert werden konnten. Schauplatz II. Vielleicht werden unsere Biologen eines Tages irgendwann diese Fragen entwirren. weiß ich nicht.

hatte jedoch keinen Erfolg. Zyklotronen. wo ich war. mit Schauplatz III bekannt zu werden. Welchen Gedanken oder welche Verbindung ich auch probierte. entgegengesetzte Polarität) erreichte. Die Schwingungen kamen rasch und leicht und waren keineswegs unangenehm. (All dieses Tasten geschah mit den nichtphysischen Händen. Es war nicht die . Als sie stark waren. Das ist die einzige Möglichkeit. die er in seinen Experimenten mit Beschleunigern. das sich dann nach allen Richtungen erstreckte (in der vertikalen Ebene). 5. mich aus dem physischen Leib zu heben. als ich diese 18o°-Position (Gegenphase. Warum? Weil sie seinen letzten Entdeckungen in der Physik entspricht. Das Gegenbild Paradoxerweise kann sich der heutige Wissenschaftler die Möglichkeit des hier als Schauplatz III bezeichneten Gebiets viel eher vorstellen als die von Schauplatz II. der Beschießung der Materie usw.) Dahinter . In dem Augenblick. ist der. als ob man sich im Bett umdrehte. daß sich der physische Leib nicht »mitdrehte. Ich berührte die Wand. ich blieb eingesperrt. 11. sie fühlte sich glatt und hart an. es zu beschreiben. jenen winzigen Beweisstückchen. war da ein Loch. Der Rand des Loches hatte genau die Gestalt meines physischen Leibes. Ich begann die Drehung und erkannte. die dorthin führten. Ich bewegte mich langsam und lag nach einem Augenblick mit dem »Gesicht abwärts« oder genau entgegengesetzt zu meinem physischen Leib. Meiner Wahrnehmung nach war es ein Loch in einer Wand. Dann erinnerte ich mich des Drehtricks. etwa 60 Zentimeter weit. Der beste Weg.6. die bedeutsamen Experimente. entdeckt hat. versuchte ich. 58 Nachmittag.jenseits des Loches — war nichts als Schwärze. Die Ränder des Loches waren verhältnismäßig rauh. gleich aus den Auf zeichnungen hier aufzunehmen. der genauso funktioniert.

als ob ich durch ein Fenster in das ferne Weltall blickte. Ich zog mich wegen dieser völligen Fremdartigkeit eilig wieder zurück. daß mein Sehvermögen ausreichend gut war. 11. 12. Ich zog die Hand zurück und »sah« mir die Karte an. Ich gab die Karte durch das Loch zurück. 5. was nur wenige Minuten her zu sein schien. als ich aufgebrochen war. in unglaublicher Entfernung.Schwärze eines dunklen Zimmers. Es funktionierte. als eine Hand meine ergriff und schüttelte! Sie fühlte sich wie eine menschliche Hand an. Ich werde diese Anschrift am Broadway nachprüfen müssen. falls es sich um New York handelt. Ich hatte den Eindruck. nichts Materielles. Ich drehte mich wieder und fand abermals das Loch. weit. so daß ich nahe Sterne und Planeten wahrscheinlich hätte sehen können. drehte mich in die Normallage und verband mich mit dem physischen Leib. Diesmal war ich vorsichtiger. Es war heller Tag. wie ich wieder in den physischen Leib eindrang und setzte mich auf. normal warm. 58 Nacht. Sorgsam schob ich eine Hand durch das Loch in die Schwärze. und ich drehte mich langsam in die 18o°-Lage. Nichts als Schwärze. Ich drehte mich um 180° zurück. Die Schwingungen setzten stark ein. Abermals wollte ich es mit dem Drehen versuchen. schüttelte wieder die Hand. 58 Morgen. Sie gab eine bestimmte Adresse an. genau wie in dem Augenblick. sondern erweckte den Eindruck unendlicher Entfernung und grenzenlosen Raumes. zog meine Hand zurück. Danach setzte ich mich auf. Sofort wurden beide von zwei Händen ergriffen. Da war die Wand. spürte. jenseits des Sonnensystems. Ganz ungewöhnlich. Deshalb war mein Eindruck der des tiefen Weltaußenraums. Nichts. Nach dem Händeschütteln zog ich meine Hand rasch zurück. das Loch und die Schwärze hinter dem Loch. Noch immer vorsichtig näherte ich mich dem Loch und griff diesmal mit beiden Händen hindurch. Dann wurde zum erstenmal in all meinen . Die Hand schüttelte abermals die meine und schob eine Karte hinein. Langsam griff ich noch einmal in das Loch. indem ich mich am Rand festhielt und den Kopf behutsam durchschob. Verstrichene Zeit: eine Stunde fünf Minuten! 18. Ich war erstaunt. doch sonst nichts. Ich bewegte mich vorsichtig durch das Loch. Keine Menschen.

körperliches Sehen lenkt ab). und ich drehte mich. In dem Augenblick. dann faßte ich mich und fragte: »Wie ist Ihr Name?« (Ständig auf der Suche nach Beweismaterial!) Als ich diese Worte »sagte«. und ich wiederholte meine Frage. dagegen rief die Stimme wieder . tief und drängend (gerade als ob jemand versuchte. 59 Nachmittag. 12. 27. d. daß ich völlig bei Bewußtsein war und die Worte tatsächlich richtig sprach. Der andere schien nicht zu kommen. mich aus dem Schlaf zu wecken. Keine Antwort. den man in einen stillen See oder Teich wirft . ohne mich allzusehr zu erschrecken) . fand ich das Loch wie erwartet wieder. daß die Schwingungen schwächer wurden und ich wußte. h.Kräuseln der Wasserfläche. um die Wirkung der Schwingungen aufrechtzuerhalten.dringend und erregt. 1. . Ich nahm all meinen Mut zusammen und schob meinen Kopf langsam durch das Loch. daß ich den Zustand nicht länger beibehalten konnte. Dann drehte ich mich in den physischen Leib und die Normalität zurück.rief: »Bob! Bob!« Zuerst war ich erschrocken. Klatschen. hörte ich eine Stimme in äußerster Erregung und Überraschung sagen: »Komm rasch her! Sieh mal!« Ich sah niemanden (das konnte daran liegen. daß ich die Augen geschlossen hatte. Die Schwärze war immer noch da. Die Schwingungen kamen endlich. 15. 58 Nacht. schien es starke Bewegung oder Aktivität zu geben. zog ich die Hände zurück.weiblich. drehte mich um 18o0 . Eine Stimme . Nachdem ich die Schwingungen eingeleitet hatte. so zog ich mich aus dem Loch heraus und drehte mich ohne Zwischenfall zurück in den physischen Leib. Plätschern usw.Experimenten mein Name gerufen. Befriedigt legte ich mich zurück. Ich versuchte es immer wieder. drehte mich und rief die Frage abermals durch das Loch. bis ich spürte. setzte mich physisch auf und rief die Frage noch einmal mit meiner physischen Stimme. als ich es tat. Da war es. als ob meine Worte etwa die Wirkung gehabt hätten wie ein Stein. leise. um das Loch noch einmal zu untersuchen. Um sicher zu gehen. vereinigte mich mit dem physischen Leib. Die Schwingungen schienen nachzulassen. während der ganzen Zeit hielten die beiden Hände meine Hände. Die Stimme wiederholte meinen Namen.

griff in das Loch und fühlte zunächst nichts. Ich benutzte die übliche Vorbereitung. Dann lächelte ich im Geist und entspannte mich. 21. weder Krampf in Armen oder Beinen noch Geräusche. nachdem die Schwingungen begonnen hatten. Da waren keine Wunden. 59 Nacht. In meiner Aufregung hatte ich sowohl das Signal für das Drehen als auch das für die Rückkehr zum Normalen vergessen. 2. als ich mit einer Hand hindurch griff. Ich kehrte nach einer kleinen Schwierigkeit durch Rollen zum physischen Leib zurück. 59 Nacht. Als ich auch mit der ändern hineingriff. Vermutlich hat ein flüchtiger Laut die Rückkehr ausgelöst.« Sofort griff eine H and nach der meinen und drückte sie. Langsam ließ ich diese zweite Hand los und tastete aufwärts. etwas wie ein Haken. Dann gab die Hand meine Hand an eine zweite Hand weiter. Die Drehung war glatt verlaufen.bei 180°. als die Schwingungen nachzulassen schienen und ich meinen Arm zurückzog und in den physischen Leib zurückkehrte. Ich verspürte deutlich die Freundschaftlichkeit von der andern Seite. Vielleicht ist mein Interesse an dem Loch gerechtfertigt. die Hand zurückzuziehen. in den physischen Leib zurückzukehren. 5. 59 Nachmittag. Schwingungen und 18o0 . 25. Ich drehte mich in den physischen Leib hinein und betrachtete die physische rechte Hand. als ob der »Haken« durch die ganze Hand gegangen wäre. 1. Es war ein Gefühl. ob es eine Hand. ich will freundlich sein. Ich erwiderte den Händedruck. Klaue oder Tatze ist. Ein weiteres Lochexperiment mit der gleichen Art von Schwingungen und 180°. Als Vorspiel untersuchte ich das Loch noch einmal. An der Hand befand sich entschieden ein Arm und eine Schulter. Schließlich zog ich sie doch zurück. Dort fand ich allerdings kein Anzeichen für die Notwendigkeit. als ob ich meine Hand in . der sich noch tiefer grub als ich versuchte. Ich war im Begriff weiterzutasten. Abermals ergriff eine Hand die meine und hielt si e fest (kein Haken!). 1. Ich war ein wenig nervös. Ich griff tiefer und hatte plötzlich das Empfinden. und ich schob einen Arm tief in das Loch. Abermals griff ich vorsichtig in das Loch. keine Schmerzen (wenn ich auch noch die Nachwirkung einer Durchbohrung verspürte). schien sich etwas Scharfes in meine Handfläche zu graben. Es war nicht eigentlich schmerzhaft. dabei sagte ich mir: »Ganz gleich. aber doch störend in der Wirkung.

elektrisch geladenes heißes Wasser getaucht hätte (die genaueste Beschreibung, die möglich ist). Ich zog sie sehr schnell zurück, drehte mich und setzte mich physisch auf. Ein taubes, kribbelndes Gefühl in meiner physischen Hand. Nach der Lage meines Körpers ließ nichts auf schlechte Blutzirkulation schließen. Die Taubheit und das Kribbeln vergingen nach etwa zwanzig Minuten. 1 5 . 2 . 5 9 Nachmittag. Ich experimentierte mit senkrechtem Hinaus- und Hereingehen, dann drehte ich mich, um zu dem Loch zu gelangen. Ich nahm meinen Mut zusammen und schob mich in einer stoßenden Anstrengung hindurch, genau wie sich vielleicht ein Schwimmer durch ein Loch unter Wasser stößt. Ich betastete die andere Seite der Wand, und sie fühlte sich ähnlich an wie »meine« Seite. Ich versuchte zu »sehen«, doch es war immer noch nichts anderes als tiefe Schwärze. Ich entschloß mich, die Angelegenheit ein für allemal zu regeln. Ich schob mich von dem Loch fort und schwebte nach der Ausstreck-Methode in eine Richtung davon, die genau in der Linie weg vom Loch lag. Ich bewegte mich zunächst langsam, beschleunigte jedoch bald stark. Ich bewegte mich immer rascher, doch nur mit einem Gefühl sehr leichter Reibung an meinem Körper. Während ich mich mit anscheinend sehr hoher Geschwindigkeit weiterbewegte, erwartete ich, irgendwohin zu gelangen. Nach anscheinend sehr langer Zeit begann ich mir Sorgen zu machen. Ich »sah« immer noch nichts und fühlte auch nichts. Schließlich wurde ich nervös. Befürchtungen, mich zu verirren, kamen dazu. Ich wurde langsamer, hielt an, drehte mich um und streckte mich in Richtung auf das Loch zu aus. Es dauerte ebenso lange zurückzuschweben, wie es in der ändern Richtung gedauert hatte. Ich war sehr beunruhigt, bis ich schließlich das Licht durch das Loch vor mir sah. Ich tauchte hinein, gelangte hindurch, drehte mich und setzte mich physisch auf. Ich war drei Stunden und fünfzehn Minuten unterwegs! 23. 2. 59 Nacht. Das Loch ist bevölkert! Heute abend (sieben Uhr dreißig) drehte ich bei den Schwingungen um 180° und schob mich, diesmal ohne langes Zögern, hindurch und stand auf. Sofort spürte ich, daß jemand dort stand. Ich empfand seine Gegenwart mehr, als daß ich ihn sah (Eindruck, männlich). Aus irgendeinem unerklärli-

chen Grund, den ich noch immer nicht verstehe, obwohl ich jetzt gefaßt und vollkommen gelassen bin, sank ich dankbar vor ihm nieder und schluchzte. Nach einem Augenblick beruhigte ich mich, trat vorsichtig zurück, ging durch das Loch, drehte mich in den physischen Leib zurück und setzte mich auf. Wer war das? Und warum habe ich mich so emotionell benommen? 27. 2. 59 Nacht. Entschlossen, einige weitere Antworten (oder wenigstens eine!) auf die Fragen im Hinblick auf das Loch zu finden, ging ich nach dem Schema Schwingungen und Drehung um 180° vor und bewegte mich bewußt durch das Loch. Es war immer noch schwarz und dunkel, doch nicht unangenehm — keine Hände, niemand anwesend. Ich konnte etwas Festes unter mir fühlen, deshalb versuchte ich gewaltsam, die Augen zu öffnen und zu »sehen«. Das geschah, und alles kam in Sicht. Ich stand in der Nähe eines Gebäudes (eher eine Scheune als ein Haus) in einem weiten wiesenähnlichen Gebiet. Ich dachte, ich wolle versuchen, zum Himmel hinaufzuschweben (tiefes klares Blau, keine Wolken), doch anscheinend kam ich nicht vom Boden los. Vielleicht hatte ich hier Gewicht. Etwa dreißig Meter entfernt war etwas, was wie eine Leiter aussah. Ich ging hin und stellte fest, daß es ein Turm irgendwelcher Art war, etwa drei Meter hoch. Wie ein Vogel, der einen Abflugplatz braucht, kletterte ich auf die Turmspitze, sprang zum Start los — und fiel prompt auf den Boden; es gab einen tüchtigen Bums! Ich war ebenso überrascht, wie ein Vogel, der mit frisch beschnittenen Flügeln zum Flug ansetzt. Ich erhob mich und merkte, wie närrisch ich mich verhielt. Ich befolgte die angemessenen Verfahrensregeln nicht. Sie mußten jedoch auch »hier« befolgt werden. Ich streckte Hände und Arme entsprechend der Ausstreck-Methode aus und erhob mich leicht. Ich schwebte langsam über die Wiese, genoß die Aussicht und die Erkundung, als plötzlich etwas an mir vorüberflog. Ich wandte mich gerade noch rechtzeitig um, um zu sehen, wie es auf die Wand und das Loch zuflog. Aus irgendeinem Grund fürchtete ich, daß es durch das Loch gehen und in meinen Körper eindringen wollte, deshalb schlug ich im Flug einen Bogen und tauchte in das Loch. Zu spät bemerkte ich, daß das, was ich für das Loch gehalten hatte, ein Fenster in der Seite des Gebäudes war - und dann war ich durch

das Fenster geflogen und befand mich im Finstern. Ich tastete in der Schwärze herum, und da war das Loch. Ich schwebte durch, drehte mich und setzte mich im physischen Leib auf. Alles wirkte normal, und ich befand mich am rechten Platz, die verstrichene 2eit war in Ordnung, deshalb ging ich abermals fort! Die Schwingungen waren noch stark, ich drehte mich um 180°, schwebte durch das Loch und hinaus in die Helle. Bei dieser Reise beobachtete ich genauer und bemerkte zwei Leute, einen Mann und eine Frau, die auf Stühlen vor dem Gebäude saßen. Mit dem Mann konnte ich keinen Kontakt finden, doch die Frau (keine weitere physische Identifizierung) schien zu wissen, daß ich da war. Ich fragte sie, ob sie wisse, wer ich sei, doch ich erhielt nichts als ein Gefühl, daß sie sich meiner bewußt war. Die Schwingen wurden schwächer, so kehrte ich zurück, tauchte in das Loch, drehte mich und setzte mich auf. Zeit der gesamten Episode: vierzig Minuten.
Was kann man aus diesen Experimenten ersehen? Auf den ersten Blick bilden sie gemeinsam mindestens eine ungewöhnliche Halluzination. Im Höchstfall zeigt sich bei den Beobachtungen eine Entwicklung. Erstens scheint es in der geschichtlichen Zeit keine Berichte zu geben, die sich mit meinen Experimenten vergleichen ließen. Denn es waren keine spontanen Zwischenfälle, sondern bewußt geplante und sys tematisch wiederholte Reisen. Als solche scheinen sie einzigartig zu sein. Zweitens war das Experiment wiederholbar nach der Formel: Auslösung des Schwingungszustands, gefolgt von einer Drehung um 180° und dem Erscheinen des »Loches«. Das Experiment wurde nicht einmal, sondern mindestens elfmal ausgeführt. Die Drehung um 180° gibt Anlaß zu interessanten Überlegungen. Die Bezugnahme auf die »Gegenphase« und die anscheinend identische Verschiebung ins genaue Gegenteil verdient die Aufmerksamkeit des Physikers. Wellenformstudien von Phasenbeziehungen, auf diesen Fall angewandt, könnten eine fruchtbare Theorie liefern. Die Schwärze des Loches war offenbar eine Angelegenheit meines beschränkten »Sehvermögens«. Beim früheren Experimentieren hatte ich mir diese Sehbeschränkung selbst auferlegt, da ich den

Eindruck hatte, daß sie nötig sei, um den Schwingungszustand aufrechtzuerhalten. Das Beweismaterial scheint darauf hinzudeuten, weil es mir stets gelang, zu sehen, wenn ich mich dazu entschloß oder es versuchte. Es wäre wirklich interessant gewesen, wenn ich mein Sehvermögen während des langen »Erkundungsfluges« angewendet hätte. Vielleicht hätte ich dann viel erfahren. Das Erlebnis mit den »Händen« widersetzt sich einer Erklärung. Nichts weist darauf hin, daß ich zur ersten Entdeckung der Hand konditioniert gewesen oder daß sie mir suggeriert worden wäre. Das zweite und die späteren Erlebnisse könnten allerdings durchaus darauf zurückzuführen sein. Aber damit ist der erste dieser Eindrücke keineswegs entwertet. Die Karte mit der Adresse ließe sich - in Verbindung mit dem Händeschütteln einer früheren Begegnung - vielleicht als Erinnerung klassifizieren. Unerklärt ist ferner das »Eingraben« des »Hakens« in meine Hand. Das Beim-Namen-Gerufenwerden ist unter ändern Bedingungen nicht ungewöhnlich. Es gibt zahllose Berichte über solche ursprungslosen Stimmen, sowohl im Wach- wie im Schlafzustand. Es sind verschiedene physiologische Theorien - mit Teilerfolgen — formuliert worden, um dieses Ereignis zu erklären. Am interessantesten ist der Bericht darüber, daß offensichtlich ein anderer mein Eindringen durch das Loch entdeckt hatte. Übereinstimmend mit veröffentlichten Berichten anderer Experimentatoren war das Passieren des Loches für eine Person oder eine Intelligenz sichtbar, soweit diese sich nicht an einem Ort der unmittelbaren Nachbarschaft befand. Wenn mein Erlebnis dem Schema der Erlebnisse in ändern solchen Berichten entsprochen hat, dann wäre das Zeitelement das gleiche gewesen. Dies irgendwie zu verifizieren ist jedoch völlig unmöglich. Meine emotionelle Reaktion auf die Begegnung mit dem »Jemand« wies viele Aspekte eines mystischen Erlebnisses auf. Es ist bedeutsam, daß ich etwas wie ekstatische Demut empfand, die eine emotionelle Enthemmung auslöste. Das war der Anfang. Eine Reihe von Experimenten folgte, die in der Übereinstimmung der Daten bemerkenswert war und jeder historischen Erklärung Trotz boten. Der wißbegier ige Intellekt kann diese gesammelten Erfahrungen nicht als Halluzination abtun.

Insgesamt erwies sich Schauplatz III als eine physikalisch-materielle Welt, die der unsern fast gleich ist. Die natürliche Umgebung ist dieselbe. Es gibt Bäume, Häuser, Städte, Leute, Geräte und all das Zubehör einer einigermaßen zivilisierten Gesellschaft. Da sind Wohnungen, Familien, Geschäfte, und Menschen arbeiten für ihren Lebensunterhalt. Es gibt Straßen, auf denen Fahrzeuge verkehren. Es gibt Schienen und Züge. Aber nur »fast«. Zuerst meinte ich, Schauplatz III sei einfach ein mir und ändern Beteiligten unbekannter Teil unserer Welt. Er wirkte ganz so. Doch sorgfältigere Untersuchung ergab, daß er weder die Gegenwart noch die Vergangenheit unserer physikalischmateriellen Welt sein kann. Die naturwissenschaftliche Entwicklung ist in sich widersprüchlich. Es gibt keinerlei elektrische Geräte. Elektrizität, Elektromagnetik und alles damit Zusammenhängende sind nicht vorhanden. Keine elektrischen Lampen, Telefone, Radioapparate, kein Fernsehen und kein elektrischer Kraftstrom. Keine Motoren mit innerer Verbrennung, kein Benzin oder Erdöl wurden als Kraftquellen gefunden. Doch es wird mechanische Kraft verwendet. Die sorgfältige Untersuchung einer der Lokomotiven, die eine Reihe von altmodisch wirkenden Personenwagen zog, ergab, daß sie von einer Dampfmaschine angetrieben wurde. Die Wagen schienen aus Holz zu bestehen, die Lokomotive aus Metall; sie war jedoch von anderer Gestalt als unsere jetzt unmodernen Typen. Die Spurweite war viel geringer als unsere, ja sogar geringer als unsere Schmalspur-Bergbahnen. Ich konnte die Bedienung einer Lokomotive in allen Einzelheiten beobachten. Als Wärmequelle für die Dampferzeugung wurde weder Holz noch Kohle benutzt. Statt dessen wurden große faßähnliche Behälter sorgfältig unter dem Dampfkessel hervorgezogen, abmontiert und mit einem kleinen Karren in ein Gebäude mit dicken massiven Wänden gerollt. Oben ragten Röhren aus den Behältern heraus. Die Männer, die sie abmontierten, arbeiteten hinter Schutzschilden; dabei wirkten sie bei den Vorsichtsmaßnahmen gleichgültig, ließen jedoch diese mechanische Vorsicht nicht eher außer acht, als bis die Behälter in dem Gebäude und die Türen sicher geschlossen waren. Der Inhalt war »heiß«, entweder infolge von Wärme oder von Strahlung. Das Verhalten der Techniker schien auf letzteres hinzudeuten.

Stadt- und Landstraßen sind anders, vor allem wieder im Hinblick auf die Größe. Die »Fahrbahn«, auf der die Fahrzeuge verkehren, ist annähernd doppelt so breit wie bei uns. Die Automobile sind weit größer als unsere. Selbst das kleinste Auto hat eine Sitzbank, auf der fünf bis sechs Leute nebeneinander sitzen können. Die Standardausführung hat jedoch nur einen einzigen festen Sitz, den des Fahrers. Andere sehen fast aus wie Wohnzimmersessel, die in einem Abteil von fast fünf mal sieben Metern stehen. Räder werden verwendet, aber keine aufgepumpten Reifen. Gesteuert wird mit einer einzigen waagerechten Stange. Die Antriebskraft befindet sich irgendwo hinten. Die Geschwindigkeit ist nicht sehr groß, vielleicht zwanzig bis dreißig Kilometer die Stunde. Der Verkehr ist nicht dicht. Mit eigenem Antrieb fahrende Wagen gibt es auch in Form einer vierrädrigen Plattform, die mit den Füßen so gesteuert werden, daß unmittelbar auf die Vorderräder eingewirkt wird. Ein von den Armen betätigter Mechanismus überträgt die Energie auf die Hinterräder, ganz ähnlich den Holländern der Kinder, die es vor einiger Zeit gab. Diese werden für kurze Entfernungen benutzt. Sitten und Bräuche sind nicht wie die unsern. Die geringen Einblicke deuten auf eine geschichtliche Vergangenheit mit ändern Ereignissen, Namen, Orten und Daten hin. Während die menschliche Evolution (der bewußte Geist bezeichnet die Bewohner als Menschen) die gleiche zu sein scheint, sind technische und soziale Entwicklung nicht völlig gleich. Die Hauptentdeckung machte ich bald, nachdem ich den Mut zu ausgedehnten Expeditionen innerhalb des Schauplatzes III aufgebracht hatte. Trotz einiger früherer Hinweise waren sich die Leute dort meiner Anwesenheit nicht bewußt, bis ich einem begegnete und zeitweise und unfreiwillig mit ihm »verschmolz«, der nur bezeichnet werden kann als das »Ich«, das »dort« lebt. Die einzige Erklärung, die ich mir denken kann, ist die, daß ich, völlig bewußt, »hier« zu leben und zu sein, zum Körper einer mir ähnlichen Person »dort« hingezogen wurde und vorübergehend Besitz von ihr nahm. Als das stattfand - und es wurde zu einem automatischen Vorgang, wenn ich den Schauplatz III aufsuchte —, übernahm ich einfach »seinen« Körper. Wenn ich ihn zeitweilig aus seinem Körper

verdrängte, war ich mir seiner geistigen Gegenwart nicht bewußt. Was ich von ihm, seiner Tätigkeit und seiner Vergangenheit wußte, stammte von seinen Angehörigen und von dem, was offenbar seine Gedächtnisbank im Gehirn war. Obwohl ich wußte, daß ich nicht er war, konnte ich objektiv das emotionelle Zustandsbild seiner Vergangenheit fühlen. Ich habe mich schon gefragt, welche Verlegenheiten ich ihm durch die Perioden von Gedächtnisverlust bereitet habe, die durch mein Eindringen hervorgerufen wurden. Einige müssen ihm viel Kummer bereitet haben. Hier sein Leben: »Ich-Dort« - beim ersten Eindringen - war ein recht einsamer Mensch. Er war auf seinem Arbeitsgebiet (Architekt und Bauunternehmer) nicht besonders erfolgreich, und er war nicht sehr gesellig. Er gehörte einer Gruppe mit niedrigem Einkommen an, wie man es wohl nennen könnte, und hatte eine Schule, die bei uns einem kleineren College entsprechen würde, besucht. Einen großen Teil seiner beruflichen Anfänge verbrachte er in einer großen Stadt auf einem kleinen Posten. Er wohnte im zweiten Stockwerk eines Apartmenthauses und fuhr mit dem Bus zur Arbeit. Die Großstadt war ihm fremd, und er schloß nur mit wenigen Leuten Freundschaft. (Der Bus war übrigens sehr breit; acht Personen fanden in jeder Reihe Platz, und die Sitze stiegen hinter dem Fahrer allmählich an, so daß alle Fahrgäste die vor ihnen liegende Straße sehen konnten.) Als ich das erstemal in ihn eindrang, stieg er gerade aus dem Bus. Der Fahrer sah ihn mißtrauisch an, als ich versuchte, Fahrgeld zu zahlen. Anscheinend wird dort keins erhoben. Das nächste Eindringen kam bei einer emotioneilen Krise. »IchDort« lernte Lea kennen, eine reiche junge Frau mit zwei Kindern, einem Jungen und einem Mädchen, beide unter vier Jahren. Lea war eine traurige, sehnsuchtsvolle und in Gedanken vertiefte Person, die eine große Tragödie erlebt zu haben schien. Das mußte etwas mit ihrem früheren Ehemann zu tun haben, wurde jedoch nicht klar. »Ich-Dort« lernte sie ganz zufällig kennen und fühlte sich stark zu ihr hingezogen. Die beiden Kinder fanden einen guten Freund in ihm. Lea schien bei der ersten Begegnung dagegen nur geringes Interesse zu haben. Ihre stärkste Reaktion wurde hervorgerufen durch seine Aufmerksamkeit für die Kinder und seine Herzlichkeit ihnen gegenüber. Ein Eindringen kurze Zeit später fand statt, als Lea und »Ich-

die Schienen kamen in gerader Linie von rechts und bogen dann nach links. »Die Männer. sagte sie.Dort« gerade ihren Freunden mitgeteilt hatten. sagte ich. wo er arbeitete. als Lea und »Ich-Dort« in einem Haus in halb ländlicher Umgebung wohnten. um hinter dem Hügel zu verschwinden. vor allem. es arbeiteten doch gar keine Männer auf der Straße. ein einräumiges Gebäude. Während eines solchen Experiments verdrängte ich ihn aus seinem Körper. deshalb verließ ich seinen Körper und kehrte durch das Loch zurück. was ich sagen sollte. Von den Stufen des Hauses führte sattgrünes Gras den Hügel abwärts.« Sie hatte noch nichts Ungewöhnliches bemerkt. daß sie heiraten wollten (das Heiraten hat offenbar eine etwas andere Bedeutung). Ein anderes ereignisreiches Eindringen fand statt. Tod des Ehemannes oder eine physische Schwäche) vergangen waren. Ehe ich mir klar machte. als »Ich-Dort« sein Laboratorium eingerichtet hatte. Darauf sah sie mich durchdringend und mit wachsendem Argwohn an. fast wie bei einer Pagode. was ich nun tun sollte. was nun als nächstes beim Ablauf . als ich gerade den »Ich-Dort« ersetzt hatte. innen in kleine Räume unterteilt und führte nun darin eine Art von Experimenten durch. und Lea war immer noch traurig und nach innen gekehrt. was das für Arbeiter seien. Bei dieser Gelegenheit trat Lea in das Büro und kam zum Schreibtisch. Leas Freunde waren recht bestürzt. Ich sah sie verständnislos an. einige neue Entdeckungen zu machen. Etwa hundert Meter entfernt bog die Eisenbahn um den Hügel. Ich wußte gar nicht mehr. aber er war zu der Ansicht gekommen. deshalb fragte ich. Ich wußte nicht recht. daß er in der Lage sei. Ein späteres Eindringen erfolgte. Er hatte (vielleicht mit Hilfe von Leas Reichtum) ein riesiges Speichergebäude übernommen. hatte lange rechteckige Fenster und einen sehr breiten Dachüberstand. was für eine Wirkung das haben mußte. »Die Arbeiter wollen etwas von dein em Werkzeug geliehen haben«. natürlich. Er war eigentlich nicht für ein Forschungsvorhaben qualifiziert. konnte jedoch nicht abschätzen. weil erst dreißig Tage(?) seit einem großen Ereignis in Leas Leben (Scheidung. die an der Straße arbeiten. Hinter dem Haus hatte »Ich-Dort« ein Büro. »Ich-Dort« fühlte sich immer noch sehr zu ihr hingezogen. Das Haus stand auf einem flachen Hügel.

damit ich ihm das Leben nicht noch komplizierter machte. Doch ich fand nur. Lea und die beiden Kinder fuhren eine gewundene Bergstraße hinauf. Ich blieb zurück. ich versuchte es den Hang hinaufzufahren. Ein wenig verlegen führte Lea die beiden Besucher in einen ändern Raum.des Experiments hätte getan werden müssen. daß ich es damit nur noch schlimmer machte. Da ich nur diesen Teilerfolg in seinem Gedächtnis fand. es gebe wirklich bessere Möglichkeiten herumzufahren als diese. verließ ich seinen Körper. sie zu besuchen. dann begriff ich. Gerade in dem Augenblick kam Lea herein. alles in der Absicht. Das löste etwas in Lea aus. um Besuchern die Arbeit zu zeigen. Die ändern warteten. sie solle ihm erlauben. dabei brummte ich. das Zusehen bei einem Stück zu einem stärker subjektiven Erlebnis zu machen. für den sie mich hielt. Er begegnete ihr zufällig einmal in der großen Stadt und flehte sie an. »Ich-Dort«. doch sein Verhalten hatte ihn ihr entfremdet. Ich bemühte mich. Ich stand (im Körper von »Ich-Dort«) da und vermochte nicht zu reden. . als sie die Talsohle erreicht hatten und nun den nächsten Hügel hinauffuhren. als mich Lea bat. wieder auf die Straße zu gelangen. daß ich nicht der sei. jeder auf einem der schon beschriebenen Selbstfahrer. Den Grund weiß ich nicht. Das Fahrzeug war mir unbekannt. dachte er ständig an sie und bedauerte tief seine Schwäche. Beleuchtungsmöglichkeiten und Kulissen entworfen. seinen Arbeitsablauf innerlich zu »erfühlen«. als ich Lea mit den Besuchern zurückkommen hörte. kehrte zum Loch und in den physischen Leib zurück. Als er wieder allein war.) Ich versuchte ihr klarzumachen. den Besuchern über meine Arbeit zu berichten. und sie wurde plötzlich schweigsam. rollte jedoch bald von der Straße herunter in einen kleinen Erdhaufen. Ich »verließ« sie. Er hatte es zu einigem Erfolg gebracht. die er in dem umgebauten Speichergebäude geleistet hatte. daß er versucht hatte. Bei einem abermaligen Eindringen befand sich die Familie zum Urlaub im Gebirge. obwohl »Ich-Dort« wohl mitgegangen wäre. die ihr Mißfallen erregt hatte. daß »Ich-Dort« den Grund weiß. l dazu hatte er Bühnen. (Ich bin überzeugt. während ich versuchte. Bei späteren Fällen des Eindringens lebten »Ich-Dort« und Lea nicht mehr zusammen. Ich übernahm das Fahrzeug unklugerweise gerade in dem Augenblick. neue Formen der Theaterunterhaltung zu entwickeln.

Sie erklärte sich einverstanden. Lea und die Kinder zu suchen. Die wichtigste Annahme ist. eher weniger. Es könnte eine andere erdenähnliche Welt sein. ist er auch nicht. Professor für Physik an der Columbia . wie sich die Dinge entwickelten. als Gleichgültigkeit und als weiteres Beispiel für seine Labilität auslegen. als es Einheit für Einheit durch eine Kraft zusammengehalten ist. Leon M. wie man es sich als Stellvertreter zu führen aussuchen würde. In unserer Geschichte gibt es keine Zeit. Er war überzeugt. und solche Vermutungen müssen Vorstellungen berücksichtigen. Lederman. aber insofern anders. wo nur das Denken nötig ist und gebraucht wird. Es könnte ein Antimaterie-Duplikat dieser physischen Erdenwelt sein. die für die heutige Naturwissenschaft unannehmbar sind. und als ich das letztemal in ihn eindrang. war er ein einsamer und frustrierter Mensch. Doch das »parallele. Er versprach zu kommen. Sie wohnte im dritten Stock eines Mietshauses (nach unsern Vorstellungen). Dr. Schauplatz III ist nicht weiter fortgeschritten. die der bekannten Geschichte vorausgegangen ist. Es ist auch kein Leben. Aber was ist der Schauplatz III. wenn er weder die bekannte Vergangenheit noch die Gegenwart und auch nicht die vermutliche Zukunft von Schauplatz I ist? Ein Teil von Schauplatz II. sie wollte sehen. die sie ihm gegeben hatte. in der sich die Wissenschaft im Stadium von Schauplatz III befand. benutzte seine freie Zeit jedoch dazu. Diese Annahme gründet sich auf den Unterschied in der wissenschaftlichen Entwicklung. auf der wir uns befinden. daß Schauplatz III und Schauplatz I (Hier und Jetzt) nicht dasselbe sind. Man kann nur Vermutungen anstellen. wenn auch andere« Leben könnte einen Fingerzeig im Hinblick auf das Wo des Schauplatzes III geben. daß er ihre Adresse verloren hatte. Er arbeitete. Was ist von alldem zu halten? In Anbetracht der keineswegs idyllischen Umstände kann es sich kaum um eine Flucht aus der Realität mit Hilfe des Unbewußten handeln. die in einem ändern Teil des Universums liegt und durch geistige Manipulation irgendwie erreichbar ist. Leider verlor oder vergaß »Ich-Dort« die Adresse. Lea würde die Tatsache. Es könnte eine rassische oder sonstige Erinnerung an eine physische Erdzivilisation sein. die unsere heutige Verständnisfähigkeit übersteigt.

Wir können uns jetzt den faszinierenden Gedanken vorstellen.« . deren Antiwissenschaftler vielleicht gerade jetzt erregt sind über die Entdeckung der Materie. hat erklärt: »Die Grundlagen der Physik sind durchaus vereinbar mit der kosmologischen Konzeption einer buchstäblichen Antiweit von Sternen und Planete n. daß diese Antiweiten bevölkert sind von Antimenschen. das heißt von negativen Kernen. die aus Atomen von Antimaterie zusammengesetzt sind.Universität. umgeben von positiven Elektronen.

ich habe ihn also als jungen Mann nicht gekannt. Er war Facharzt für innere Medizin. über die im Grunde subjektiven Erlebnisse so objektiv und nüchtern wie möglich zu berichten. zum Teufel. lange zu leben. war er ein Mann in den Fünfzigern. wie sie sich bisweilen ohne logischen Grund ergibt. was ich dabei tun kann. Er starrte nur. Als wir uns kennenlernten. ist. Er sagte nicht Hallo. ist das nicht genug. und er wurde unser Hausarzt. Gordon und ich eine sehr herzliche und enge Beziehung zueinander. Er hatte ich im Lauf der Jahre eine blühende Praxis aufgebaut und besaß einen zynisch-sarkastischen Humor. nickte nicht und winkte nicht. über die der Mensch nachsinnt.7. Gordon hatte zwei auffällige Eigentümlichkeiten. Er war klein und dünn. da sie zu einem unausweichlichen Schluß führen. dann erhebt sich unmittelbar die Frage. brauchbar. wenn es unumgänglich notwendig war. so. die so klar sind. hatte glattes weißes Haar und neigte zur Kahlheit. Vielleicht sind meine Prämissen für Sie. Wir wurden Freunde. hatten Dr. aus der Tür zu schauen und den Patienten durchdringend anzustarren. Alles. Er lief nur. und verhielt sich deshalb in allem bewußt maßvoll. Wir hatten nicht allzuviel gemein- . Sonst schlenderte er mit gekonnter Lässigkeit umher. Richard Gordon im Jahr 1942 in New York kennen. Dr. Ich lernte Dr. Nach dem Tode Erkennt man die Existenz des Zweiten Körpers an. der Sie sie lesen. ist denn mit dem los!« Ohne es je auszusprechen. Zum ändern pflegte er. Er hatte sich offenbar vorgenommen. seit er zu denken gelernt hat: Leben wir weiter? Gibt es ein Leben nach dem Tode? Unsere Religionen sagen: Glaube und habe Vertrauen! Für den logischen Denker. med. der Prämissen sucht. als ob er sagen wollte: »Was. wenn ihn jemand in der Sprechstunde aufsuchte. Er war ein nüchterner Realist mit der Klugheit der Erfahrung.

die wir bisher nicht besucht haben. Portugal und Ägypten gewesen?« Ich verneinte. er solle was dagegen unternehmen. Bist du schon in Griechenland. »Gefällt mir nicht. daß er weitersprach. sagte er vorsichtig. dann wieder wach wie sonst: »Aber vorher fahre ich nach Europa.« Ich entgegnete. Er sah müde und abwesend aus. fuhr er fort.sam. Der Doktor war in Europa krank geworden. »Fahr. »Mein Zustand gefällt mir nicht«. »Das solltest du dir aber alles anseh en«. außer daß wir etwa im gleichen Augenblick der Geschichte eine Lebenserfahrung durchmachten. Sechs Wochen später rief mich Mrs.. was ich könne.« Ich erwiderte. Im Frühjahr 1961 suchte ich Dr. »Bob. erwiderte er. Es kam keine Zeile. wie ich ihn kannte. Etwa eine Woche später fuhren Dr. in Spanien. Könntest du nicht mit deiner Frau zusammen mit uns nach Europa fahren?« Ich wünschte. der Türkei. wir hätten es getan. »Hab schon die Fahrkarten«. »Was ist denn los. »Ich fühle mich nicht allzugut«.. all diese Gegenden zu sehen! Ich werde meine Chance jedenfalls nicht verpassen. die auf meine Rückkehr warten würde.« Ich wartete. »Wir sind schon mehrmals dort gewesen. Er hatte sich nicht im Ausland behandeln lassen wollen und . daß ich aber nicht so eine einträgliche Praxis hätte. »Das werde ich tun«. daß ich tun wolle. Gordon und Frau nach Spa nien ab. Gordon an. dann brauste er auf und wirkte wieder so. wenn du die Gelegenheit hast! Du wirst es dir doch nicht entgehen lassen wollen. Aber er war schon wieder ernst. daß das eine gute Sache sei.. sagte er abwesend. aber diesmal möchte ich viele Orte sehen. sagte er und schob den Teller zurück. Gordon in seiner Sprechstunde auf und aß mit ihm ein Lunch. daß sie sich irgendwo am Mittelmeer sonnten. das seine langjährige Sprechstundenschwester über dem Bunsenbrenner bereitete. und ich machte eine Bemerkung darüber. etwa seinen Hausarzt zu Rate ziehen.. kann ein Arzt nicht auch hin und wieder mal krank sein!« Ich lachte und schlug vor. und sie hatten die Reise abbrechen müssen. ich nahm also an.

Er wollte seine letzte Chance keinesfalls verpassen! Und das tat er auch nicht.darauf bestanden. doch man ließ nur seine Frau zu ihm. mir behilflich zu sein. daß er den größten Teil der Zeit unter schweren Sedativen stehe und nur sehr selten bei Bewußtsein sei. Schließlich bat ich Mrs. In all unsern Gesprächen hatte ich meine »phantastische Gabe«. mit Dr. als ihm Erleichterung zu verschaffen. daß er den Kopf zurückwerfen und lachen und mich dann zu seinem Sohn. Ich bin überzeugt. ich hätte ihm etwas Wichtiges zu berichten. Gordon zu sprechen. Ich glaube. Ich sagte ihr. Die kleine Operation ergab. einem Psychiater. um eine Gewebsentnahme vornehmen zu lassen. Er war schließlich Internist. die über den Trostbesuch eines Freundes hinausging. schicken würde. Oder genauer. Das war der Grund für die plötzliche Reise nach Europa. Selbst in ihrem Kummer schien sie zu erkennen. wie es bei den meisten Dingen der Fall ist. Jedenfalls nicht lebendig. Gordon. nach Haus zu fahren. physisch lebendig. Gewöhnlich erkenne er sie am frühen Morgen. oder das. doch selbst das sei nicht jeden Tag der Fall. Er hatte große Schmerzen und war sofort in ein Krankenhaus gegangen. daß er an einem nicht mehr heilbaren Darmkrebs litt. wie ihm das. Es konnte nicht mehr getan werden. daß ich ihm eine Botschaft bringen wollte. daß ihr Mann so starke Schmerzen habe. Dr. »Schreiben Sie ihm doch einen Brief«. »Ich nehme ihn mit. ich hatte Angst davor. bei der vielleicht zur Abwechslung ich ihm einmal helfen konnte. Gordon zu besuchen. damit ich ihn sehen könne. Er stand einer Sache gegenüber. Er mußte die Zeichen und Symptome verstanden haben. nie erwähnt. Gordon zu sprechen. Es erschien mir immer dringender. was ich um jene Zeit durchmachte. Sie erklärte mir jedoch. erläuterte das jedoch nicht näher. Dr. war aber fest überzeugt. helfen konnte. Er würde das Krankenhaus nicht mehr verlassen. daß es so sein würde. Doch nun war es etwas anderes. Ich wußte zwar nicht. Jetzt ist mir alles ganz klar. wurde aber von seiner Frau auf dem laufenden gehalten. wenn man sie in der Rückschau betrachtet. daß er an jenem Tag in der Sprechstunde über seinen Zustand Bescheid wußte. was ich erlebt hatte. Ich konnte ihn nicht im Krankenhaus besuchen. Immer wieder versuchte ich. schlug sie vor.« . Die intuitive Frau fand eine Lösung. Nach dieser Nachricht hatte ich das Bedürfnis.

ob Du ebenfalls die Fähigkeit entwickeln kannst. denk doch mal ernsthaft darüber nach. die Du bei mir vorgenommen hast. Doch solange Du jetzt ans Bett gefesselt bist. und ich hoffe. daß Du handeln. Deinen physischen Leib zu >verlassen<. mit ihm von meinen »Exkursionen« zu sprechen. und Du erinnerst Dich gewiß all der Tests und Untersuchungen. daß dieses wiederholte Vorlesen seinem Wunsch entsprochen habe und nicht von ihr vorgeschlagen worden sei. dieses Thema zur Sprache zu bringen. daß ich mir über irgend etwas Sorgen machte. Dick. um dieses Problem zu lösen. Man braucht mehr als Freud. könntest Du es vielleicht ausprobieren und selbst herausfinden. . dem Psychiater. Vielleicht könnte es physische Schmerzen lindern. damals hat es angefangen. Ich weiß es nicht.so fern sie Deiner Erfahrung auch liegen mag — anerkennen.« Und das taten wir. daß er ihn verstehen kann. während Du Dich erholst.. sagte sie. Nun. sobald er so weit bei Bewußtsein ist. Wir hätten viel mehr gemeinsam haben können. denken und existieren kannst ohne die Beschränkung eines physischen Körpers. Sie las Dr. schicken. Zunächst mußt du die Möglichkeit .Ich erwiderte. wenn ich nur den Mut aufgebracht hätte. daß er ihn nicht lesen könne. Es hängt alles davon ab. könntest Du feststellen. Gordon den Brief immer wieder vor. Hier folgen einige Auszüge aus dem Brief an Dr. Auf diese Weise brauchst Du Dich nicht nur auf mein Wort zu verlassen. Es könnte später nützlich für Dich sein. Solange Du jetzt für eine Weile im Krankenhaus liegst. . die ich übersehen habe. darüber nachzuden- . Versuch es selbst. Vielleicht hätte er den Kopf doch nicht zurückgelegt und gelacht. Gordon: ». sobald er bei Bewußtsein war. daß es auf mancherlei Weise nützlich ist. solange Du in diesem Krankenhausbett herumliegst. daß Du ein paar Dinge daran entdeckst. In aller Aufrichtigkeit bitte ich Dich. ich fürchtete. was er sich fest einprägen wollte? Als ich das hörte. Und sag Deiner Frau nic ht. Und Du hast etwas zu tun. sie soll mich zu Deinem Sohn. . »Wenn Sie ihm schreiben«. »werde ich ihm den Brief vorlesen. Stand etwas in dem Brief. In all unsern Gesprächen schien es nicht angebracht.. Und außerdem verdient er schon Geld genug. weil Du wußtest. Später erzählte sie mir. verspürte ich tiefes Bedauern. Wenn das gelingt.

Mehrere Monate lang überlegte ich. Ich war persönlich und wissenschaftlich . Aber ich würde lieber später von Dir selbst darüber hören. Dein zweiter. Es ist etwas Natürliches. Ich wäre schon jetzt selbst einmal gekommen. Vielleicht unterstützen sie die Technik. Wenn Du Deiner Frau von irgendwelchen Versuchen erzählst. Dein Mangel an bewußter Erfahrung damit muß nicht unbedingt bedeuten. aber Du weißt ja. Sie war viel zu bekümmert. die ich Dir hier aufgeschrieben habe.. Aber versuch es trotzdem. Aber die braucht nicht zu sein.. Wenn Du das erst einmal erreicht hast. daß mein Brief als Vorschlag. für den Tod zu trainieren. der gestorben war. Wenn Du Dir das klarmachst. Dann . kann ich vielleicht mal hinüberkommen und die ganze Sache in allen Einzelheiten mit Dir besprechen. Gordon zu »gehen«. zu Dr. daß es etwas Furchteinflößendes ist. wie verschroben die Krankenhäuser mit den Vorschriften sind. . Das erstemal kann es funktionieren. daß dieser. Ich kann noch heute nicht entscheiden. die Du vielleicht nimmst.und nur dann . deshalb in sie zu dringen. daß sie mich davon unterrichten wird. ohne das Bewußtsein wiedererlangt zu haben.. Unbekannte Dinge flößen uns nur solange Furcht ein. Gewöhne Dich an diese Idee. Er starb friedlich. Gordon in anhaltende Bewußtlosigkeit. Gib mir nur Bescheid . ob ich versuchen sollte.ken.. nichtphysischer Körper vielleicht tatsächlich existieren könnte. Er war seit der Entwicklung meiner »phantastischen Gabe« der erste mir nahestehende Mensch. ob er es tatsächlich versucht hat. aufgefaßt werden konnte. Ich hielt es damals für völlig unangebracht. wie Du damit vorankommst. es kann auch fehlschlagen. ist Deine einzige Schranke noch die Furcht. wo er auch sein mochte. nichts Fremdartiges. bin ich überzeugt. weil sie wußte. ob sie begriff. Ich kenne die Wirkung irgendwelcher Medikamente nicht. Aber vor allem laß mich wissen. Ebensogut könntest Du Dich vor Deinem Schatten fürchten oder vor Dir selbst.versuch die Formel. brauchst Du keine Furcht zu haben. Gordon unterrichtete mich nicht. Einige Wochen später fiel Dr. Wenn es Dir etwas besser geht. als sie unbekannt bleiben. Du wirst einen entscheidenden Meilenstein erreichen. wenn Du auch nur die Idee anerkennst. vielleicht stören sie dabei. daß es mit ihrem Mann zu Ende ging.« Mrs.

meinte ich. Nach einer scheinbar endlosen Reise hielt ich plötzlich an (oder wurde angehalten). Es war die erste solche Gelegenheit.zugleich daran interessiert. Ich war überzeugt. daß es Dr. Tatsächlich hatte ich den Eindruck. Gordon nicht stören würde . Ich wußte nicht. es nicht mehr lange aushaken zu können. Gordon sehen!« Nach einem Augenblick begann eine rasche Aufwärtsbewegung.« Ich nickte. dorthin zu gelangen. daß ich es nicht mehr lange ertrug. Da ich über solche Dinge nichts wußte. Eine männliche Stimme sprach fast unmittelbar in mein linkes Ohr: »Wenn Sie sich hierhin stellen. daß mir der Schweiß in Strömen übers Gesicht lief. während ich im Geist rief: »Ich möchte Dr. das ich noch nicht versucht hatte. und blieb wartend stehen. Mein Eindruck war. was er nun auch tun mochte. Ich sah Dr. und schließlich schwang ich mich aus meinem Körper auf. Ich konnte die . Drei oder vier hörten einem jungen Mann von etwa zweiundzwanzig Jahren zu. dest wärmer wurde mir. wird der Doktor Sie in einer Minute sehen. der ihnen aufgeregt und mit lebhaften Gesten etwas berichtete. ehe ich den Schwingungszustand erreichte. Jemand half mir. Dann unternahm ich eines Samstagsnachmittags den Versuch. daß ich mich äußerst unbehaglich fühlte. ihn jeden Augenblick erscheinen zu sehen. wo ich in das benachbarte Zimmer blicken konnte. Außerdem mußte ich selbst erst noch einigen Mut sammeln. ein wenig betäubt. Die Hand unter meinem Arm führte mich zu einer offenen Tür und hielt mich vor dieser Tür an. in einem großen Raum. und glaubte. Schließlich wurde mir so heiß. Es könnte tatsächlich gefährlich sein. Das war ein Experiment. Ich stand. ehe ich mich in das einmischte. Je länger ich wartete. und bald sah ich nur noch das Verschwommene der Bewegung und fühlte das Rauschen anscheinend sehr dünner Luft. Ich wußte. Eine Gruppe von Männern befand sich in dem Nebenzimmer. daß es sich um eine Anstalt irgendwelcher Art handle.falls er wirklich weiterexistierte. um mein Einverständnis zu bekunden. er werde wahrscheinlich erst einige Ruhe brauchen. Gordon nicht und erwartete ständig. Außerdem spürte ich eine Hand unter meinem linken Ellbogen. Es dauerte etwa eine Stunde. was dieses Hitzegefühl hervorrief.

bewegte mich rasch aufwärts und weg von dem Zimmer. mußte ich. Gordon rufen wollte. als ich den physischen Körper verließ und nach Dr. Gordon fragen solle. Und da war's. zurück. Ich sah meine Aufzeichnung über den »letzten Samstag« durch. Es war mir nicht gelungen. die ich gelernt hatte. es noch einmal zu versuchen. Ich fühlte mich kalt und ein wenig steif. Ich dachte daran. blickte wie der auf die Gruppe von Männern und überlegte. Ich war zwei Stunden von meinem physischen Leib abwesend gewesen. Gordon zu finden. daß ich sofort in den physischen Leib zurückfiel. und am nächsten Samstag versuchte ich es wieder. Ich drehte mich um. »Der Doktor wird Sie in einer Minute sehen. Nachdem ich in den physischen Leib zurückgekehrt war. überprüfte ich diesen. Niemand befand sich im Zimmer. sprach eine Stimme unmittelbar neben mir. Der letzte Samstag hatte nichts von Bedeutung gebracht. Wenn Dr. Ich konnte nicht auf Dr. Gordon nicht bald kam. Nach dem kurzen Blick wandte er sich wieder zu den ändern Männern und setzte die lebhafte Diskussion fort. Ich benutzte eine Bewegung. Aus irgendeinem Grund hatte ich versagt. Bestimmt lief mir der Schweiß nicht über die Wangen. und ich entschloß mich aufzubrechen. Es wurde eine lange Rückreise. Ich neige zu einer gewissen Hartnäckigkeit. Enttäuscht setzte ich mich auf und machte Aufzeichnungen von der Exkursion. Die Hitze wurde unerträglich. fast gereizt: »Weshalb wollen Sie ihn schon wieder sehen? Sie haben ihn erst letzten Samstag gesehen!« Ich war so überrascht.« Und es konnte wirklich eine Minute später gewesen sein. dünne junge Mann mit dem dichten Haarschopf umgewandt und mich durchdringend angesehen hatte. ohne ihn zu sehen. Ich setzte mich auf und sah mich in meinem Büro um. Gordon warten.Hitze einfach nicht aushaken. Alles war normal. ob ich sie vielleicht nach Dr. Genau in dem Augenblick. dünne junge Mann mit dem dichten Haarschopf mitten in der Rede inne und sah mich einen Moment intensiv an. als sich der kleine. es sei zu spät für einen zweiten Versuch an diesem Tag. ohne ein . meinte dann jedoch. Es hatte nicht funktioniert. Er hatte mich angeschaut. Dr. Genau in diesem Augenblick hielt der kleine.

. Wir mieteten das Haus durch einen Makler und kamen mit dem Eigentümer gar nicht in Berührung. wie die vertrauten Schwingungen anfingen. Ich hatte erwartet. Gordons Witwe gelang es mir. weil er meiner Erwartung nicht entsprach. und erkannte ihn nicht. weshalb ich das Bild sehen wollte. und überlegte. ob es richtig wäre. den physischen Leib zu verlassen. wie er mit zweiundzwanzig ausgesehen haben mußte. Immer in Eile — und er besaß einen dichten Schöpf blondes Haar. Unser Bett stand an der Nordwand. dann wäre ich wohl dem siebzigjährigen Dr. Gordon. Gordon einen Besuch abzustatten. in Gestalt und Größe einem Menschen ähnlich. Für das Jahr bis zu unserem Umzug mieteten wir ein Haus. Meine Frau und ich nahmen das große Schlafzimmer im Hauptstockwerk. der sich plötzlich dafür interessierte. Hätte ich angenommen. als ich an der Tür etwas bemerkte. die Exkursionen auch in der neuen Wohnung vorzunehmen. Zu einer ändern Zeit. abends ins Bett gingen. als wir einen Umzug über die Staatsgrenzen hinweg planten. einen Mann von siebzig zu sehen. Es war ein interessanter Bau. schlief meine Frau unverzüglich ein. Bei einem späteren Besuch im Haus von Dr. Gordon nicht. verkauften wir unser Haus an jemanden. etwa eine Woche nach dem Einzug. als er zweiundzwanzig Jahre alt war. als ob er nachdächte. den ich gesehen und der mich »dort« gesehen hatte. dies sei eine Halluzination. Das schien dem Erlebnis mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen als irgend etwas anderes. Ohne es hervorzurufen. Gordon begegnet. war Dr. Was ich erblickt hatte. daß er in diesem Alter sehr aktiv und eifrig gewesen sei. spürte ich. Ich lag im Halbdunkel und blickte durch die vom Boden bis zur Decke reichenden Fenster zum Nachthimmel. Gordon erwähnte auch. Rechts vom Bett befand sich die Tür zum Flur. Eines Tages will ich wieder versuchen. ein altes Foto von Dr. Es gab den Mann. genau wieder. zu sehen. Ich war gerade im Begriff. Als wir. Es war eine weiße Gestalt.Wort zu sagen. Gordon. Mrs. Dr. auf einer Felsspitze unmittelbar über einem kleinen Fluß errichtet. Natürlich sagte ich Mrs. Links die Tür zum Hauptbadezimmer.

wartete ich ab. dann kam sie heraus und ging abermals ums Bett. und ich sah.Da ich im Hinblick auf »Fremde« äußerst vorsichtig geworden war. Samuel Kahn (so beiläufig traf ich ständig mit Psychiatern zusammen). weder jung noch alt. »Was werden Sie wegen des Gemäldes unternehmen?« Es war eine Frauenstimme. Dr. verstehen Sie«. ich wollte wissen. ob er die Leute gekannt habe. Die Weiße Gestalt bewegte sich ins Zimmer herein. Dann streckte sie beide Arme aus. Ich ging durch alle Räume im Obergeschoß und fand nichts. in dem Sie schlafen. mit glattem dunklem Haar und ziemlich tiefliegenden Augen war. denen das Haus gehöre. nahm meine Hand in ihre beiden Hände und umklammerte sie.sicher nicht physisch . um sie zu berühren. Dann machte ich meine Aufzeichnungen.« Ich sagte. sie solle sich nur keine Sorgen machen. Er zog einfach aus und kam nie wieder. Obwohl ich nicht wußte. bewegte sich ums Bett und durch die Tür hinaus.« . Ich sah. Sie hielt sich nur wenige Sekunden im Badezimmer auf. Als sie sprach. ja. Ich legte mich hin. ob ich das wirklich konnte. ging um das Bett herum und auf Armeslänge von meiner Bettseite entfernt ins Bad. entgegnete Dr. »Sie ist übrigens in dem Haus gestorben. Ich sah die Fenster und Gardinen hinter ihr und durch sie hindurch. in dem wir wohnten. Ich wartete. Ich ging zur Flurtür und schaute in die ändern Zimmer. Danach wollte Mr. Ich sagte. »Mrs. nicht mehr in dem Haus bleiben. W. wie sich ihre Lippen bewegten.und griff hinüber. Kahn. Dort war niemand. Als sie die Bewegung sah. in dem Zimmer. ist vor etwa einem Jahr gestorben. »Ja. ließ sie sanft los. was geschehen würde. blieb sie stehen und sah mich an. Die Hände fühlten sich wirklich normal warm und lebendig an. das sei doch schade. bemühte ich mich doch. Sie drückte leicht meine Hand. was ich sagen sollte. Ich setzte mich auf . Wenige Tage später lernte ich den Psychiater kennen. da es so ein schönes Haus sei. Kahn. W. »Es war nämlich ihr Haus. ich würde mich darum kümmern. sagte Dr. weckte den physischen Leib auf und verließ das Bett. daß es eine Frau von mittlerer Größe. Darauf lächelte sie leicht. der im Nebenhaus wohnte. die kenne ich ganz gut«. eine befriedigende Antwort zu geben. Ich fragte ihn. hörte ich sie ganz deutlich. doch sie kehrte nicht zurück. ging wieder ins Bett und schlief ein.

Agnew Bahnson. erwiderte er. sei. das sei sehr interessant. das wir im Klub aufgenommen haben. »Nein. so sei es. Kahn kam wenige Minuten später zurück. Hilft Ihnen das weiter?« Es half. Kahn. W. da sie in Reihen hintereinanderstanden.« Ich bedankte mich bei ihm und wollte eben gehen. Ein sehr naher Freund. Sie müsse das Haus sehr geliebt haben. war etwa in mei nem Alter.« Ich fragte ihn. Sie haben sicher ein Bild von ihr irgendwo im Haus gefunden. ob er zufällig ein Foto von Mrs. da war etwas«. Ganz beiläufig fragte ich ihn.« Ich sagte. wenn sie glücklich oder dankbar war.« Er sah mich interessiert an. zeigte fünfzig bis sechzig Männer und Frauen. Ich kannte ihn seit etwa acht Jahren. W. ob Mrs. irgendeine ungewöhnliche Eigentümlichkeit gehabt habe. Ich fragte. was es gewesen sei. daß ich mich erinnern könnte«. ich glaube. nicht. ob dies Mrs. »Ach. »Ach ja. »Ja. »Ja. und wir hatten viel gemeinsam. Er überlegte einen Augenblick. habe. »Hatte viel für Gemälde übrig. davon bin ich überzeugt.« Dr. Ich zeigte mit dem Finger darauf und fragte. Als er mir nachrief. sie muß dabei sein. Das Foto. daß ich selbst in wirklich unbekannten Gebieten schon einiges wagen durfte. Überall im Haus hingen welche und das Haus bedeutete ihr alles. drehte ich mich um. W. nahm sie die Hand ihres Gegenübers in ihre beiden Hände und drückte sie ein wenig. das er in der Hand hielt.« Ich schaute ihm über die Schulter und sah mir das Bild an. Kahn betrachtete das Bild. ob ich was finden kann. ja. »Aber ich werde darüber nachdenken. das hat sie getan«. ja. Mit zunehmender Erfahrung wuchs auch die Überzeugung. sagte Dr. »Einen Augenblick noch. Irgend etwas wird es sicher gegeben haben. Von den meisten waren nur die Köpfe zu sehen. das ist Mrs. In der zweiten Reihe war ein bekanntes Gesicht. »Ja. erwiderte er. »Ja. W. dann glaubte er die Lösung gefunden zu haben. Dr. Er war unter anderem Pilot und flog häufig die .Ich sagte. Ich will sehen. sie ist auf einem Gruppenbild.

erwiderte sie. Bahnsons Stimme in diesem Traum so real klingen? Ich blickte auf die Uhr neben dem Bett. als er versuchte. deshalb stand ich auf und ging aus. Ich fragte sie. wo er Experimente auf diesem Feld vornahm. war meine Frau sehr still. über die wir häufig miteinander sprachen. In dem Zusammenhang mit seinen Schwerkraftstudien. Ich war jetzt zu wach. zu der Zeit ist es geschehen. Ich fragte meine Frau. es zu versuchen. Doch wie konnte Mr.« Mir fiel Mr. Ich entschloß mich.Maschine seiner Gesellschaft. und du bist dafür träniert. Du brauchst sie nur selbst zu demonstrieren. ob der Unfall vor zwei Tagen gegen drei Uhr fünfzehn nachmittags gewesen sei. Eins der Forschungsgebiete. als ich Mr. »aber Agnew Bahnson ist tot.15 Uhr. . Als ich zwei Tage später nach Hause zurückkam. ob einzelne Menschen überhaupt irgendwelche brauchbare Ergebnisse in der Antischwerkraft demonstrieren können. Über solche Fragen war sie längst hinaus. es war ungefähr 15. ein wenig zu schlafen. die Antischwerkraft zu beweisen. wo doch heute große Forschungsteams und ungemein teures Instrumentarium die Regel seien. zu Mr. Auf einer Geschäftsreise im Jahre 1964 nach New York befand ich mich in meinem Hotelzimmer und hatte am Nachmittag eine Stunde freie Zeit. woher ich das wisse. Meine Frau sah mich lange an. Bahnson zu »reisen«. mit seinem Flugzeug auf einem kleinen Feld draußen in Ohio notzulanden. wovon die Stimme sprach. nahm ich an. Ich wußte. die wir oft miteinander besprachen. »Wir wollten dich nicht beunruhigen bei allem. es zu tun. Bahnsons Stimme in New York wieder ein. für die er besonderes Interesse hatte. Ich legte mich aufs Bett und war gerade im Begriff einzuschlafen.« Sie fragte nicht. Ohne einen Grund dafür zu haben. Mehrere Monate lang unternahm ich keinen Versuch.« Ich setzte mich auf und war plötzlich hellwach. Er ist verunglückt. aber ich hatte nicht den Mut gehabt. was geschehen sei. ehe sie sagte: »Ja. war die Antischwerkraft. was du in New York zu tun hattest«. um noch zu schlafen. Er hatte ein eigenes Laboratorium. gehörte auch die Frage. Bahnsons Stimme hörte: »Es gibt einen Weg.

Die Wolke nahm Gestalt an. Nach Vorbereitungen von etwa einer Stunde konnte ich mich endlich aus dem physischen Leib befreien und reiste rasch durch nichts als Dunkelheit. einfach nicht glauben!« Mehr kam nicht. schien eine Wolke weißes Gas durch ein kleines Loch im Fußboden heraufzukommen. Er begann sofort glücklich und erregt zu sprechen. Im Jahr 1964 starb mein Vater im Alter von zweiundachtzig Jahren. die geschehen sind. das sei Mr. ob es richtig war. »Bob. bis heute weiß ich noch immer nicht. Mr. So hätte sich Mr.daß er zunächst einmal Ruhe brauche. Auf das Zeichen von irgend jemandem verlor die Wolke aus weißem Gas ihre menschliche Gestalt und schien in das Loch im Fußboden zurückzuweichen. Genau wie Dr. Im Geist rief ich während der Exkursion immer wieder: Edgar Bahnson! Plötzlich hielt ich an oder wurde angehalten. du wirst all die Dinge. war sie wenigstens original. Und ich bin überzeugt. Mehrere Monate vorher hatte er einen Schlaganfall gehabt. Bahnson aufzusuchen. daß ich ihm ebenfalls sehr nahestand. Meine Ahnung hatte etwas mit dem gewaltsamen Tod zu tun. Obwohl ich in jungen Jahren gegen die väterliche Autorität rebelliert habe. seit ich hier bin. Ich befand mich in einem ziemlich dunkeln Raum. wenn ich ihn auch nicht allzugut sehen oder seine Züge erkennen konnte. Jemand hielt mich völlig unbeweglich in stehender Position. Erklärt sich daraus das zeitliche Zusammentreffen in dem New Yorker Hotelzimmer? Noch ein weiterer Vorfall. Ich habe niemals etwas Ähnliches gelesen. zu warten. Eines Sonntagnachmittags legte ich mich mit der Absicht hin. und ich kehrte in den physischen Leib zurück. Die Hände an meinen Ellbogen schoben mich weg. Bahnson. fühlte ich mich meinem Vater in späteren Jahren doch sehr verbunden. Bahnson verhalten . als daß er Zeit an das »Damals« oder die Vergangenheit verschwendet hätte. Falls es eine selbstinduzierte Halluzination gewesen sein wollte.zu interessiert an neuen Dingen und neuen Erlebnissen. Gordon. und irgend etwas sagte mir. Nachdem ich einen Augenblick gewartet hatte. der ihn . Schließlich wurde ich ungeduldig.

und in unsere Trauer mischte sich ein Gefühl der Erlösung. daß ich es versuchen könnte. Ich wußte nicht einmal. Ich bewegte mich rasch durch die Dunkelheit. die ich von meinem Vater übernommen hatte. Ich konzentrierte mich auf die Persönlichkeit meines Vaters und »griff aus« nach dorthin. wie wichtig viele von den nüchternen Überzeugungen und Vorstellungen waren. Drängende Angelegenheiten in meinem persönlichen und beruflichen Leben schienen die notwendige Fähigkeit. ob er meine Worte aufnahm. Plötzlich hörte die Bewegung auf. Ich konnte zwar nichts sehen. Ich erinnere mich nicht. Dies muß für ihn sehr quälend gewesen sein. Es hat viel Ähnlichkeit mit der Bewegung durch das Wasser nach einem Sprung. Diesmal benutzte ich nicht den geistigen Ruf. mit mir zu sprechen. machte er verzweifelte. Seine Augen flehten. wo er sich befand. Er hatte ein erfülltes glückliches Leben gehabt. Wenn ich ihn während dieser Zeit besuchte. etwas weniger Vorsicht und mehr Zuversicht hervor. herabzusetzen. daß ich ihn verstehen möge. aber da war das unverkennbare Gefühl der Bewegung gekoppelt mit dem Widerstand dichter. die an meinem Körper vorbeirauschte. Oder vielleicht rief die Vertrautheit. flüssigkeitsähnlicher Luft. In wenigen Augenblicken löste ich mich mühelos und schwebte hoch oben in der Dunkelheit. Doch an einem Wochenende wachte ich gegen drei Uhr morgens auf und fühlte. Diesmal verspürte ich bei einem Toten. der mir so nahestand.völlig lahmte und ihm die Sprache nahm. Ich versuchte ihn zu trösten und sprach zu ihm. Immer wieder habe ich erkannt. Der einzige Grund. daß mich diesmal . waren die Umstände. was er vermochte. mir etwas zu erzählen. meinen Vater zu besuchen. Doch nur leises Stöhnen kam über seine Lippen. und die Schwingungen kamen leicht und rasch. während er schlief. herzzerreiß ende Versuche. sehr viel weniger nervöse Unruhe als sonst. Ich werde ihm mein Leben lang dankbar sein. Mein Vater starb eines Nachmittags ganz friedlich. mindestens das Gefühl der Vertrautheit. Er tat. Ich vollführte mein Ritual. um zu antworten. da er sich als Sprachwissenschaftler sein Leben lang dem Studium und der Lehre von Sprachen gewidmet hatte. weshalb ich mehrere Monate wartete. mich zu entspannen.

Dann drehte er sich um und erblickte mich. und ich war zuversichtlich genug zu sprechen. wie er sich fühle. daß es sich um etwas wie ein Krankenhaus oder Genesungsheim handelte. wie wir sie kennen. Ich sah nur seinen Rücken. der um die halbe Erde gereist ist und plötzlich einen Bekannten trifft. Er sah dünner aus.irgend jemand angehalten hätte. Von dem Hauptraum. schien er vergessen zu haben. Anscheinend wußte ich. und in jedem befanden sich mehrere Leute. Im Augenblick konnte es nicht mehr sein. gingen mehrere kleine Zimmer ab. Ich wußte nicht. Sein Gesicht zeigte äußerstes Erstaunen. was ich zu erwarten hatte. Sie kam sofort. von dem er sich zu Haus gerade erst verabschiedet hat.« Es war fast. Ich fragte ihn. was er vergessen wollte. »Was machst du denn hier?« Er sagte es genau wie ein Mensch. »Viel besser jetzt«. Ich fragte mich schon. doch hier wurde keine Behandlung vorgenommen. Ich befand mich in einem halbdunklen großen Raum. Ich spürte. die wenig Interesse für mich bekundeten. in dem ich stand. daß ich da war. aber ich erhoffte eine freudige Begegnung. etwa fünfzig Jahre alt. wenn ich nach den Bildern aus dieser Zeit urteilte. Schweigend zog ich mich aus dem Zimmer . Das dritte Zimmer war nicht größer als eine Mönchszelle und hatte gegenüber der Tür ein kleines Fenster etwa in Schulterhöhe. Er stellte mich wieder auf die Füße. ich stand nur da und hoffte auf die freudige Vereinigung. Ich sah mich nach meinem Vater um. Mein Vater streckte die Arme aus. Noch während ich ihn beobachtete. als ich eintrat. ich fühlte auch keine Hand am Ellbogen. daß die Begegnung vorüber war. faßte mich unter den Armen und schwang mich fröhlich hoch über den Kopf. »Die Schmerzen sind vergangen. Ich schaute in zwei davon hinein. um sprechen zu können. ob ich vielleicht an den falschen Ort gekommen war. Ich war zu erregt. genau wie er es oft in meiner Kindheit mit mir getan hatte und wie es die meisten Väter mit ihren kleinen Söhnen tun. als hätte ich ihn an etwas erinnert. erwiderte er. und mein »toter« Vater sprach mich an. An der Wand neben dem Fenster lehnte ein Mann und schaute hinaus. er wirkte müde und wandte sich ab. die ich erwartet hatte. Die Energie schien ihn zu verlassen.

Einsamkeit und Enttäuschung rechtfertigte. die sich zwar vielleicht als unverständlich für den bewußten menschlichen Geist erweisen könnte. nicht so persönliche. Es gibt noch viele andere Erlebnisse. War es so? Waren die Schmerzen in jenen letzten Tagen. so heftig gewesen? Wenn es so war. Sie alle haben mich zu einem unausweichlichen empirischen Schluß geführt. drehte mich um und »griff aus« und kehrte in den physischen Leib zurück. Für die Rückreise benötigte ich erheblich weniger Zeit. ob ich es tun soll. daß die menschliche Persönlichkeit getrennt vom physischen Körper wirken kann und auch wirkt. ihn noch einmal zu »sehen«? Ich weiß nicht. .zurück. vielen Stunden der Angst. die jedoch die Wißbegierigen weiter quälen und die Intellektuellen anklagen wird. welch schreckliches Gefängnis muß der Körper damals für ihn gewesen sein! Der Tod war tatsächlich ein Segen. Furcht. dann kann man nur zu diesem Schluß kommen. Ungewißheit. Ist das meine Antwort? Nimmt man zu diesen Erlebnissen noch das Wissen. als er sich nicht verständlich machen und Hilfe bekommen konnte. aber ebenso eindrucksvolle. Soll ich versuchen. der Ansatzpunkt dieses Schlusses ist. eine Stunde oder ein Jahr in einer Unendlichkeit des Daseins?). der allein die vielen. was manche den Quantensprung im Denken und den Anfang einer neuen Betrachtungsweise und Perspektive nennen. er öffnet einer Realität die Tür. dieser Schluß bringt die Schmerzen und Freuden des Hier und Jetzt in die ihnen gemäße Bedeutungskategorie (was ist eine Minute.

Der alte. In diesen Fällen ist es dem Wiederentdecker nur selten gelungen.8. Unsere gesamte Zivilisation ist angefüllt mit solchen irrationalen Gewohnheiten. das eine unmittelbare Kommunikation mit Gott sein soll. die eine Antwort fordert. wie unsere Kinder singen »In London brennt es«. Oder so.was dann? Wieder eine uralte Frage. Vielleicht habe ich es doch gefunden und einfach nicht erkannt. So. Irgendwo verstand irgend jemand zu beten. bis sie periodisch im Lauf der Jahrhunderte zufällig (?) wiederentdeckt wurde. ohne daß man etwas von der ursprünglichen Absicht oder der Bedeutung der einzelnen Inhalte weiß. Das ist alles. ohne etwas von dem ursprünglichen Sinn des Liedes zu ahnen. Andererseits könnten viele Dinge. es den ändern beizubringen. als ob eine chemische Formel rezitiert wird. was wir Tod nennen. daß der alte. Allmählich ging auch die Technik verloren. und wenn außerdem Persönlichkeit und Charakter in dieser neu-alten Form weiterexistieren . Offenbar ist das Gebet eine davon. die die biblischen Vorstellungen von Gott und einem Fortleben in einem als Himmel genannten Ort begründet. andere davon zu überzeugen. und die Worte selbst wurden im Lauf der Jahre verwandelt und geändert. Beginnen wir mit dem Gebet. Einige wenige lernten die Methode. wie wir heute zu beten gelehrt werden. Weil es die Bibel sagt Wenn der Mensch einen Zweiten Körper hat und wenn dieser Zweite Körper das überlebt. eingeschlagene Weg nicht der beste ist. Andere nahmen lediglich die Worte auf. Grundlagen bilden. Das ist durchaus möglich. daß ich nicht »qualifiziert« bin. schon immer . die nur im Lauf der Jahrhunderte entstellt worden sind. Es mag sein. was ich berichten kann. ist es. die ich gefunden habe. Er versuchte. Bisher habe ich in zwölf Jahren meiner übernormalen Tätigkeit keine Beweise gefunden.

daß mein physischer Leib hinter dieser Sperre lag.mindestens wollte ich es nicht. zurückkehrte. Ich war zwar nicht verletzt. an die kalte harte Wand gedrückt. Hier ein Beispiel: Bei einer nichtphysischen Exkursion eilte ich durch das Nichts zurück in den physischen Leib. Ich fühlte mich verloren. Vor Jahren hatten ein Freund und ich ein Flugzeug gekauft. Schlimmer noch. daß es billig und in gutem Zustand war. lag da und ruhte mich aus. Aber sie kehrte zurück. weil ich erschöpft war. Als sich das alles als nutzlos erwies. ehe die Fähigkeit. Ich versuchte durchzustoßen. abwärts. dessen Flugeigenschaften wir nicht kannten. Ich hämmerte. Jede Platte war leicht gekrümmt. Ohne etwas zu ahnen. weshalb wir gerade dieses Flugzeug erworben hatten. eine Stunde an dieser Stahlwand gekratzt. rechts und links. gehämmert und geschoben hatte. prallte ich gegen eine massive Wand aus irgendwelchem undurchdringlichem Material. Ich weiß nicht. wie mir schien. Wo hatte ich mich schon einmal in einer scheinbar ausweglosen Situation befunden? Ich erinnerte mich. Nachdem ich. Das Material war hart und fest. daß meine Gebetsausbildung unzureichend oder unangemessen war. Nach mehreren Übungsflügen um das Flugfeld beschlossen wir. doch es gelang nicht. schrie und schluchzte. objektiv zu denken. Ich hing noch immer vor diesem Hindernis und konnte nicht in meinen physischen Leib zurück. aber bis ins tiefste erschrocken. Wir starteten mit geliehenen Fallschirmen und stiegen bis etwa dreitausend Meter.benutzte Weg führt nicht zum Ziel. Ich befand mich in panischer Angst. Ich konnte nicht ewig fortbleiben . Der einzige Grund. und alles schien in bester Ordnung zu sein. das ich gelernt hatte. Ich benutzte jedes Gebet. es könnte sein. so als ob sie Teil einer Kugel wäre. beruhigte ich mich schließlich. Oder vielleicht bin ich. . Und mir war jedes Wort so ernst wie noch nie in meinem Leben. die Maschine zum Kunstflug hochzuziehen. Nichts geschah. betete ich. nicht qualifiziert. wie ich es ausdrücke. Jedenfalls wirkte es bei mir nicht. Die Situation schien ausweglos. riesige Stahlplatten schienen sich zu überlappen und zusammengeschweißt zu sein. Ich war völlig überzeugt. Ich suchte aufwärts. wie lange ich dort hing. und erfand noch viele hinzu. Solche Angst hatte ich. war.

nach unten. kurzes Aufdrehen des Motors. während ich da keuchend an der Sperre hing. Doch kaum daß wir uns versahen. drückten wir die Nase der Maschine leicht abwärts und rissen Knüppel und Ruder an. was diese Sperre war. geschweige denn selbst erlebt. war der Verlust des Flugzeugs. Mir fiel dieses außergewöhnliche Trudeln ein. wurde das Trudeln schlimmer. nach links . Nachdem wir wieder hoch genug gestiegen waren. . wo sie hingehörte. das Gesicht weiß. wenn man trudelt. Wir landeten sicher. Bill blickte sich vom Cockpit aus um. wenn ich es mit ihr versuchte. Warum es funktionierte. nach rechts. wenn mir mein Wissen auch entschieden sagte. Keiner von uns hatte so etwas schon einmal gesehen. Schlimmer konnte es nicht werden. Das einzige. Wir waren in ein Trudeln nach außen gerutscht. Doch diesmal nicht. krochen zitternd heraus und setzten uns auf die Erde. V orher hatte sie ausgezeichnet gewirkt. Ich versuchte anzuwenden. Welchen Weg hatte ich gewählt? In der Rückschau war es ganz selbstverständlich: weg von der Sperre. um in eine schnelle Rolle zu kommen. das gegen die Regeln ist. und wenige Sekunden darauf war ich wieder in meinem physischen Leib. trudelten wir.die beste Methode zur Stabilisierung. es sei die falsche. zurück in die Richtung. Ich weiß auch nicht. und der Boden kam uns rasch entgegen. Alles schien in Ordnung. ein paar schiefe Loopings und trudelten mehrmals. Betätigung des entgegengesetzten Ruders. nichts half gegen das Trudeln. aus der ich gekommen war. zitternd. rascher und entwickelte sich zu einer peitschenähnlichen Bewegung. Er schrie mir über das Brüllen des Windes zu: »Jetzt steigen wir besser aus!« Ich war auch bereit dazu. nach oben. Nur eine Richtung blieb. Ich überlegte: Wir hatten alles versucht außer dem Vorgehen. dem einzigen. Vorwärts. Wir brachten Knüppel und Pedale in Mittellage . Ich ließ das Flugzeug rollen. bis die Erde wieder dort war. was mich noch ein paar Sekunden länger auf meinem Platz hielt. aber sicher. was man nicht tut. Ich tat es also. das weiß ich nicht. was ich dabei gelernt hatte.alles zwecklos. Das Trudeln wurde flacher. Die Maschine hörte sofort auf zu trudeln und gewann Flugbeschleunigung.Wir flogen ein paar krumme Achten. Zurück mit dem Knüppel! Was hatte ich schließlich zu verlieren? Ich riß den Knüppel also zurück. für das ich so lange gespart hatte. Wenn überhaupt.

daß das Gebet doch gewirkt habe. das Kopfende meines Bettes stand an der Wand. »Hört euch das an!« Ich glaube. So betete ich. Das Ergebnis: Meine Peiniger lachten laut und bearbeiteten mich nur noch begeisterter. wie es mich die Religion gelehrt hat. Es kam kein helfender Engel herbeigeeilt. da wurde ich ein wenig zornig. um mir Hilfe und Trost zu bringen. an mir zu ziehen. Das Weinen kam aus dem Zimmer jenseits der Wand. aber ich war nicht mehr passiv geblieben. Ich wußte nicht recht. Ich versuchte es auch mit einigen Heiligen. aber absichtlich. hörte ich ein Kind weinen. Ich bat Gott. Kurz nachdem ich mich ins Gästezimmer zurückgezogen hatte. rückte nahe zu meinem physischen Leib und tauchte hinein. aber schließlich waren es drei. In dem Augenblick. Ich blieb vorsichtig in der Nähe meines physischen Körpers. um . die Katholikin ist. weil ich annahm. Wieder benutzte ich jedes Gebet. sehr erleichtert. Und während ich mich aufrichtete. »Hört nur. von denen ich durch meine Frau. Sie begannen. falls sie mich wegzogen. so als ob sie ausprobieren wollten. nur um diesen Zustand zu erproben. Ich setzte mich auf. mir zu helfen. die mein Zimmer von dem meiner vierjährigen Nichte trennte. gehört hatte. nahm ich drei Wesen im Zimmer wahr. Als ich mich im Dunkeln ausstreckte. das ich kannte. Ich bemühte mich ruhig zu bleiben.Vielleicht könnte man nun rationalistisch erklären. meine Schwägerin werde kommen. Ihr Bett stand an der gleichen Wand. Falls es von irgendwelcher Wichtigkeit ist. wieder zurück zu sein. ging ich ins Bett. als sie herankamen. Ich betete im Namen Jesu Christi um Hilfe. wie er zu seinen Göttern betet!« kicherte der eine fast verächtlich. Ich wartete mehrere Minuten. nicht fest. als ich den physischen Körper verließ. ob ich rasch genug in den physischen Leib zurückkehren konnte. Schließlich bin ich zurückgekommen. während ich nicht zu Hause war. Sie hatten viel Spaß dabei. Man kann eigentlich nicht sagen. daß ich mich kämpferisch gewehrt hätte. dann jedenfalls nicht in der Art. was ich wohl tun würde. kamen die vertrauten Schwingungen. und ich entschloß mich zu einer kurzen Exkursion. Ich begann mich zu Wehren. Ein andermal besuchte ich meinen Bruder und seine Familie und blieb über Nacht. nicht wahr? Falls das Gebet gewirkt hat.

Sie ist sonst gar nicht so. wie ich es schon erwähnt habe. gelangt man ohne besondere Zwischenfälle hindurch. falls es noch einmal nötig würde. Ich fragte. wenn ich die konventionelle und anerkannte Methode zu beten benutzte. was geschehen sei und ob ich helfen könne. und ging dann in mein Zimmer zurück. War der trancehafte Alptraum meiner Nichte ein Zufall? Oder vielleicht brauche ich eine neue Gebetstechnik. Könnten das die Grenzen der Hölle sein? Man kommt leicht zu dem Schluß. zerren. Es scheint der dem Hier und Jetzt am nächsten liegende und irgendwie am engsten verwandte Teil von Schauplatz II zu sein. Bewegt man sich jedoch heftig und wehrt sich. immer noch nicht aufgehört. Ich stand auf und ging in das Nachbarzimmer. Nach etwa zehn Minuten hatte das kleine Mädchen J. wie lange die Kleine denn schon weine. befinden sie sich irgendwo auf dem Schauplatz II. Es ist ein schwarzgrauer gieriger Ozean. wo die leichteste Bewegung nagende und peinigende Wesen anlockt. »Sie muß einen Alptraum gehabt haben.« Ich erbot mich zu helfen. Gewöhnlich schläft sie sehr gut. aber sie zeigten alle den gleichen Ablauf. Meine Schwägerin hatte das kleine Mädchen. daß ein kurzes Eindringen in diese nahe Schicht an . erwiderte meine Schwägerin. nur wenige Minuten. das man durchqueren muß. Es ist.« Ich fragte. und ich bekomme sie nicht wach. In nichtphysischen Exkursionen zum Schauplatz II gibt es häufig eine »Schicht« oder ein Gebiet. als ob man der Köder wäre. und schlief offenbar wieder ein. Wenn es sie gibt. Solche Zwischenfälle waren nicht selten. dann stürmen gereiztere Bewohner herbei und beißen. »Sie wird wohl bald wieder ruhig sein«.das kleine Mädchen zu beruhigen und wieder zum Einschlafen zu bringen. Dagegen sind positivere Aussichten im Hinblick auf Himmel und Hölle zu berichten. Bewegt man sich langsam und reagiert nicht auf die neugierigen »Fische«. Einige Zeit darauf beruhigte sich die kleine J. in den Armen und versuchte es zu trösten. »Ach. schieben und stoßen einen. die untersuchend näher kommen. das noch immer tief schluchzte. der in diesem riesigen Meer hängt. bevor du hereinkamst.

lange genug dort zu bleiben. das Ereignis ist stets das gleiche. Ist man ein mitleidloser Mörder. In diesen Welten. Wenn der Schauplatz II also höllische Teile aufweist und unsere Vorstellungen vom Himmel nicht ganz erreicht. man selbst eingeschlossen. Emotionen und Trieben dieses einzelnen abzuhängen. wo auf dem Schauplatz II ich mich befinde. denn dort gäbe es keine unschuldigen. sondern alles sind. wenn man in dieses Reich eintritt. Sie wirken unmenschlich. Das wäre für solche Leute tatsächlich die Hölle.»Dämonen« und »Teufel« als Hauptbewohner denken läßt. was einem zu Elend oder zur Vollendung führt. Die stärksten und beharrlichsten davon wirken als »Heimfinde«-Vorrichtung. dann kann man sich die zahllosen Variationen vorstellen. deren ich mir gar nicht bewußt war. . Das Schicksal des einzelnen im Himmel oder in der Hölle von Schauplatz II scheint völlig von den tiefsten konstanten (und vielleicht unbewußten) Motivationen. die wir anbeten? Habe ich etwas verpaßt? Und doch. Es spielt keine Rolle. einigermaßen ungestört durchzukommen. Einige der Ankunftsorte. und einige unterscheiden sich praktisch kaum von unsern Tätigkeiten im Hier und Jetzt. wenn ich nichtphysisch durch den Schauplatz II gereist bin. Das weiß ich genau. dann endet man vielleicht in jenem Teil von Schauplatz II. wo Gedanken nicht nur Dinge. Wer und was sind sie? Ich weiß es nicht. von einem selbst. die sich so ergaben. wehrlosen Opfer. stammt das. Ich habe mir nicht die Mühe gemacht. wenn ich den Schauplatz II aufsuche. unabhängig zu handeln und zu denken. Es wirkt so. findet gelegentlich immer wieder einmal ein sehr ungewöhnliches Ereignis statt. Projeziert man dies nach außen. wo alle von gleicher Art sind. weil es stets auf diese Weise wirkt. lenkt meine Reise in die entsprechende (die »gleiche«) Richtung ab. Die geringste zufällige Begierde zur falschen Zeit oder eine tiefreichende Emotion. Nur durch ängstliches Ausprobieren fand ich schließlich ein Verfahren. Andere könnte man vielleicht als Himmel auffassen. was dann? Wo suchen wir nach dem Wegweiser? Wo sind Gott und der Himmel. ob ich es wünsche oder nicht. hatten alle Aspekte der Hölle für mich. haben jedoch offensichtlich die Fähigkeit. um es festzustellen.

Wenn Er vorübergeht. tönt ein fernes Signal. fast wie von Heroldstrompeten. welche das auch sein mag. die eines vorübergehenden Besuchers. Es gibt kein ehrfürchtiges Niederfallen oder Hinknien. nicht einmal Denken. Der Zweck scheint zu sein. und eine strahlende. damit man ihn nicht sieht. daß es nicht der Fall war. über die Er ziehen kann. den Körper bogenförmig hochgewölbt. entdeckte. eine lebende Straße zu bilden. daß Er (oder sind es mehrere?) durch Sein Reich kommt. Der Gedanke. Ich habe dies mehrmals erlebt und mich mit den ändern niedergelegt. etwas anderes zu tun. unwiderstehliche Lebenskraft von höchster Stärke steigt zu einem Gipfel an und verschwindet in der Ferne. geht allem ändern vor. Alles ist vorübergehend zum Stillstand gekommen. von dieser Person hört und sieht man nie wieder etwas. Nach Seinem Vorübergehen erheben sich alle und nehmen ihre Tätigkeit wieder auf. solange Er vorüberzieht. was mir wohl geschehen würde. Wenn Er vorübergeht. aber große Unterschied. falls Er meine Anwesenheit. Bei dem Signal legt sich jedes Lebewesen hin . ihm nachzukommen. Ich war froh. an das alle gewöhnt sind. so daß der Bauch (nicht etwa die Genitalien) exponiert ist.meinem Eindruck nach auf den Rücken. man ist nicht interessiert und verspürt dennoch einen unausgespro- .Mitten in die normale Tätigkeit. Es gibt keine Ausnahmen. der Kopf wird zur Seite gewendet. erklingt ein brausender musikalischer Ton. und das ist der feine. Es ist ein Tun. ebenso beiläufig. wie man an einer verkehrsreichen Straßenkreuzung vor der Ampel wartet oder an einem Eisenbahnübergang. Die Haltung ist weit nüchterner. man denkt auch nicht weiter daran. Es ist ein Geschehnis. Die Preisgabe des Bauches ist ein Ausdruck des Vertrauens und der völligen Unterwerfung. Alle nehmen dieses Signal ruhig auf. Das Ereignis wird als gewöhnlicher Teil des Lebens völlig anerkannt. wenn Er vorüberkommt. Ich erinnere mich. Es ist das Signal. einmal darüber nachgedacht zu haben. da der Bauch der verletzbarste Teil des Körpers ist und am leichtesten Schaden nehmen kann. Der Vorfall wird nicht erwähnt. gibt es keine Bewegung. daß Er gelegentlich einen aus dieser lebenden Brücke auswählt. ist in diesem Augenblick unvorstellbar. zum völligen Stillstand. Ich habe erfahren. stellen das Sprechen und jede Tätigkeit ein. wenn das Signal einen nahenden Zug meldet.

die man aus unserer Welt kennt. die einen ewig glühenden Sonnenuntergang umgeben. Es gibt rubinrote Lichtstrahlen. sie gehört einem und durchdringt einen. diese Interpretation. Hier ist man zu Haus. die unser Licht weit übertreffen. die der vorüberfahrende Zug repräsentiert. Ist dies Gott? Oder Gottes Sohn? Oder Sein Vertreter? Dreimal bin ich an einen Ort gereist. die wir während der Menschheitsgeschichte so oft gehört haben. die zarten und dynami- . niemals hart. der zeitweilige Besuch an diesem »Ort« oder in diesem Seinszustand. und jeder ist gut. und mit jedem sich verändernden Muster lebendiger Farbe verwandelt man sich selbst auch. Ich bin überzeugt.ebenen Respekt vor der Macht. wo keine Materie für sich selbst existiert. Die Wärme umgibt einen nicht nur. Das Ereignis ist ebenso unpersönlich. Für mich war es ein Ort oder Zustand des reinen Friedens und des hohen Glücksgefühls. und man inhaliert sie. Die Musik ist immer da. wenn man darin badet und wenn er über einem dahinzieht. Die Wolke. als schwebe man in warmen weichen Wolken. und jede bringt eine andere Beruhigung oder friedliches Glück. der vom einzelnen sehr wahrscheinlich auf viele verschiedene Arten interpretiert wird. den genau zu beschreiben ich keine Worte finde. Wenn man sich langsam und mühelos durch die Wolken bewegt. Hierher gehört man. Alle sind einem innig vertraut. Doch es ist diese Vision. grünen und roten Tönen und auf die vielfältigen Mischfarben. wo es kein oben und kein unten gibt. wie ihn unsere Religionen darstellen. Doch auch dies ist mehr als die Musik. über das uns die Mystiker aller Zeiten berichten. gelben. in der man schwebt. die sich ständig ändern. hört man Musik rund um sich her. Dort haben die Harmonien. als ob man ein Teil der Wolken wäre. wird durchdrungen von Lichtstrahlen in Formen und Tönen. das höchste Erlebnis sein. Man reagiert auf die Ewigkeit von blauen. Er muß außerdem das Nirwana. Es ist wirklich ein Seinszustand. Doch man wird sich ihrer kaum bewußt. Es war. weil man Licht niemals vorher als etwas so Bedeutungsvolles gefühlt hat. Alle Farben des Spektrums kommen und gehen ständig. der die Botschaft bringt. und man schwingt in Harmonie mit ihr. Es ist. Die Wahrnehmung ist von der »vollkommenen Umgebung« geblendet und überwältigt. daß dieser Ort Teil des letzten Himmels sein kann.

eng verbunden mit einem sind andere. der vielstimmige Kontrapunkt. Man ist. das man auf der Erde verspürte. Wo man immer schon hätte sein sollen. die man hier bei uns gekostet hat. Und das Wichtigste . sich wiegenden Bäumen eines schweigenden Waldes stand. überall um einen her. mit dem sich keine Erinnerung verband. Es ist die Reinheit einer Wahrheit. hoffen ließen. Dies ist das große Festmahl. Nur hier bedarf das Gefühl keiner Schaustellung oder Demonstration. Es ist nichts. aber man kennt sie. man ist selbst Musik. Der Austausch fließt natürlich. Man gibt und empfängt. auf das einen die winzigen Bissen. Unendlich weitgeschwungene Motive von Saiteninstrumenten jeder Art verweben sich in köstlichen Harmonien zu zyklischen und sich dennoch entwickelnden Themen. und man ist mit ihnen durch die große gemeinsame Erkenntnis verbunden. als ob es ein automatisches Tun wäre. Nation oder Familie ist . wohin man gehört. die reinen Obertöne nur eine tiefe. Man ist zu Haus.dies alles ist nun erfüllt. Man fühlt mit ihnen. vollkommene Liebe. zu dem keine bewußte Mühe gehört. nur Ausschnitte und winzige Teile sind. neben einem.sehen Melodiepassagen. ob es Großstadt.man ist nicht allein. Dorf. die man vorher erlebt hatte. Man selbst ist als Teil des . oder wenn man sich nach dem Ort sehnte. das Verlangen. und wie man selbst sind sie das Zuhause. Sie sind genau wie man selbst. Man ist selbst Teil davon. von der alle Facetten. wohin man gehört. Das merkwürdige Ziehen. Man ist sich keiner geschlechtlichen Unterschiede bewußt. sie sind man selbst. wenn man auf den wolkenumschichteten Sonnenuntergang in Hawaii starrte. man wird sich ihrer auch nicht als Gestalten bewußt. was man braucht oder was einen braucht. Bei einem selbst. als ob sanfte elektrische Wellen zwischen einem selbst und ihnen hin und her gingen. Die Musik kommt nicht aus einer bestimmten Quelle. Sie haben keine Namen. Doch hier fehlt alles Weltliche. von der man vorher nur einen flüchtigen Schimmer erhascht hatte. Heimweh und Schicksalsgefühl. Chöre menschlich klingender Stimmen hallen wider in wortlosem Gesang. wenn ein Musikstück oder ein Lied Erinnerungen an die Vergangenheit heraufbeschwor oder ein Verlangen weckte. zusammenhanglose Emotion hervorgerufen. wenn man still unter den hohen. in einem. Das »Ausgreifen-Müssen« ist vorbei. die in einem widerklingen. Sie ist da.

Aber es erreichte das Dort nicht im entferntesten. wo die Dinge nicht »richtig« sind. Des wahren Vaters. daß ich als Kind einmal in einem Becken geschwommen war. in dessen Wänden sich unter Wasser tiefgetönte bunte Lampen befanden. Das war so stark. ich machte mich also an die Arbeit. ohne doch Teil dieser Quelle zu sein. deren ich mich erinnerte. Man ist in vollendetem Gleichgewicht. Man ist einfach glücklich. Wir installierten Unterwasserlampen. Bittere Einsamkeit. weil man am rechten Platz weilt. Das ist auch nicht wichtig.alles spielt in weichen Wellen um einen her. daß ich danach nicht wieder versuchte. Man selbst ist eine seiner zahllosen Schöpfungen. Jemand hat mir bei der Rückkehr geholfen. Innerhalb dieses Rahmens ist man sich der Quelle der ganzen Spannweite des eigenen Erlebens. Idol und Idyll und Ideal . . Elektron wie Proton. Außerdem brachten wir unter Wasser einen Lautsprecher an. wohin man gehört. an dem Platz. ich erzielte die tiefen Töne nicht. Ich fühlte mich wie ein Fremder in einem Land. des Schöpfers aller Dinge. in einem. Doch was ich auch tun mochte. Geschwister. Eltern. Kind. wahrzunehmen und sich vorzustellen. Dreimal bin ich dorthin gereist. und ich färbte die Lampen. Das funktionierte ganz gut. wenn man sie mit dem Ort vergleicht. Ich bin traurig und zögernd zurückgekommen. Dazu wären zu starke Scheinwerfer nötig gewesen. Des Vaters. dorthin zu reisen.Ganzen männlich wie weiblich. Ich erinnerte mich. durch einen. weil man dort ist. Unser Landhaus hatte ein Schwimmbecken. positiv wie negativ. Hier erkennt man das Dasein des Vaters und erkennt es gern an. Verlangen und Heimweh. und nicht einmal bin ich freiwillig zurückgekehrt. wohin man gehört. das weiß man nicht.auf dieser Welt. so daß man im Wasser mit untergetauchten Ohren liegen und Musik hören konnte. das solche Lichter besessen hatte. Und jedesmal habe ich tagelang unter intensivem Heimweh und unter Einsamkeit gelitten. auf den man wirklich gehört. Wie oder weshalb. Ich erinnerte mich genau an das Schwimmbecken. bewußt. die sind oder waren. Man ist zu Haus. wo alles und alle so anders und so »falsch« sind. War dies der Himmel? Einmal versuchte ich. das Dort zu simulieren . Mann-weibliche Liebe strömt einem zu und von einem aus. des eigenen Seins. der riesigen Weite jenseits der eigenen Fähigkeit.

fand ich das Schwimmbecken. Realität. dessen ich mich erinnert hatte — aber es besaß keine bunten Lampen unter Wasser. Als ich den Ort meiner Kindheit besuchte. Realität! . auch die alten Freunde nicht. die mit mir in dem Becken geschwommen waren. konnten sich an bunte Lampen in diesem Becken erinnern.Eine eigentümliche Sache war da noch. Niemand.

Häufiger helfen sie mir. daß sie die Absicht haben. Beispielsweise wollten mir die »Hände«. wer mir Beistand geleistet hat. Ganz gewiß wirken sie nicht wie Schutzengel. Ich weiß nicht. Ich habe nicht gesehen. wenn auch ein etwas konventioneller eingestellter Mensch sie als solche auffassen könnte. daß mir einer oder mehrere von Zeit zu Zeit bei meinen Experimenten geholfen haben. wenn ich Hilfe brauche. die mich den Hügel zu Dr. zeigte wenig Interesse für meine Not.oder richtiger. als ich mich von den »Quälgeistern« zu befreien versuchte. der in Kapitel 10 auf mein ängstliches Flehen reagierte. Geistige Angst und geistiges Schreien haben einen von ihnen bisweilen herbeigerufen. Er kam wegen meines Problems. Ihr Beistand scheint mehr von ihrer Entscheidung und Überlegung abzuhängen als von meiner.9. Ich habe nie das Gefühl. mir zu schaden. Sie melden sich nicht immer. in dem wir diesen Ausdruck verstehen. und bringe ihren Anweisungen Vertrauen entgegen. Engel und Archetypen Eins der größten Rätsel bei dieser ganzen Angelegenheit ist. . Sie sind kaum »freundschaftlich« in dem Sinn. wenn ich mir einer solchen Bitte nicht bewußt bin. und ich nehme sie nur nicht wahr. Doch kurz vor dieser Hilfe sah ich jemanden in Joga-Art mit Gewändern und Kopfschmuck dasitzen. und sie reagieren nicht immer auf Gebete. Dennoch war er mir offensichtlich zu Hilfe gekommen. was ich wollte. Ein großer Teil der Hilfe ist recht klug angewendet worden. wenn ich nicht um Hilfe bitte . War das der »Helfer«? Der mit dem langen Gewand bekleidete Mann mit den quälend vertrauten Augen. Bradshaws Haus hinaufschoben. wer diese Helfer sind oder weshalb sie mir helfen. Vielleicht sind diese Helfer ständig bei mir. Doch beweisen sie Verständnis. Wissen und Zielbewußtheit in ihrem Verhalten mir gegenüber. offensichtlich helfen und erreichen.

kam keine Hilfe. daß ich ihn sehen konnte. Die Hilfe wirkte völlig natürlich. wann sie helfen und wann sie mich allein lassen? Ich weiß es nicht. Als ich von den Wesen so grausam angegriffen wurde. Oder genauer: falls Hilfe kam. Ich fühlte seine Hände und hörte seine Stimme. Die beiden jungen Männer. daß ich in den physischen Leib zurückkehrte. Dasselbe gilt für den Helfer. wie man einen Blinden steuert. Gordon auf dem Schauplatz II geleitete. Den »Gastgeber« (Kapitel 12) ordne ich nicht unter die Helfer ein. wer war das. Man nimmt die Hilfe ohne zu fragen an. kam keine Hilfe. die ich ohne Schwierigkeit wiedererkennen würde. der mir eine Woche später. Als ich in panischer Angst auf dem Rückweg an der Sperre hing. etwa so. die gleiche Exkursion noch einmal zu machen. von sanften. Die gleic hen Hände. hätten gar nicht lebendiger sein können. scheinen nicht in diese Kategorie zu gehören. als ich versuchte. ob ich dankbar oder traurig wegen dieser Hilfe sein soll. schrie und betete. Doch vor allem.hatte indessen kein tröstendes Wort für mich übrig und versuchte auch nicht. Das Gefühl. Was ist der Unterschied? Wie entscheiden »sie«. nahm ich sie nicht wahr. daß sie zu diesem besonderen Zweck kamen und zu keinem ändern. konnte ich nur einen zum zweitenmal identifizieren. die mich herumdrehten. mich zu beruhigen. falls ich ihn . als ich in dieser scheinbar ewigen Glückseligkeit schwebte? Ich weiß nicht. erklärte. kam keine Hilfe. von denen ich eine für das Wiedererkennen ausreichende Identifizierung erhalten habe. mich umzuwenden und den Helfer zu identifizieren. Bei meinem Besuch bei Agnew Bahnson auf dem Schauplatz II hielt mich jemand in einer Stellung. ich hätte die Reise doch schon gemacht. weil ich gehen sollte. der auf einen besonderen Wunsch von mir reagierte. Von all den Helfern. der mich auf der Reise zu Dr. Damit ist die nächste Eigentümlichkeit zur Sprache gebracht. Als ich von den Wesen geneckt und gepeinigt wurde. aber er kann durchaus dazu gehört haben. die mich nach der Seance zur Wohnung führten. Er ist einer von denen. der so ruhig darauf bestand. mehr nicht. Das war ein weiterer Fall von einem Helfer. Den Helfer. habe ich nicht gesehen. Ich bin selten auf den Gedanken gekommen. Ich hatte ganz entschieden das Gefühl. aber festen Händen zu beiden Seiten von mir war sehr stark.

mit niemanden vorher gesprochen und keinerlei Erinnerungen an das Vorkommnis habe. Experimentierte mit schneller Trennung und Rückkehr in den physischen Leib. und eine Stimme sprach mir fast über die Schulter: »Wenn Sie meinen. Sie müßten es wissen. Aus den Aufzeichnungen geht nichts anderes hervor. daß er sofort eingeschlafen sei. aber er war in gewisser Weise nicht ganz der gleiche wie ich — er war älter und berufener auf einem ändern Gebiet. Einmal hatte ich Schwierigkeit zurückzukehren. Sofortige Hochfrequenz-Schwingungen. etwas mit einem ändern bespräche. Hier folgen einige der vielen Berichte aus meinen Aufzeichnungen.) Unmittelbar nachdem ich diese gedämpfte Unterhaltung gehört hatte. ihn physisch mit einer ändern Person auf dem Flur vor der Tür reden zu hören. 61 Nachmittag. weiß aber nicht. Es gibt also bis jetzt noch kein erkennbares Schema. wo ich dringend Hilfe brauchte. daß ich bei ihm das Gefühl von herzlicher Freundlichkeit und Kameradschaft hatte. 9. wer es war. In den ändern Fällen. erschien merkwürdigerweise niemand .etwa bei den wilden Erlebnissen. es klang. Zwei Hände ergriffen meine Hüften und rollten mich in die richtige Stellung. als daß ich mich völlig allein befreite. Er unterschied sich auch darin. 14. und wir beide beschlossen. vor dem Dinner zu ruhen — das war gegen fünf Uhr nachmittags. Das war eins der wenigen Male. als ob E. verließ ich meinen Körper. 58. Geistig sagte ich danke. W.« Mit diesen Worten ergriff mich jemand am Arm. Ich glaubte. (E. Auf den ersten Blick scheint das eine sehr ernste Situation gewesen zu sein. E. daß er vortrat und seine Hilfe anbot. besuchte uns. W. Entspannungsschema. 3. 18. die sofortiger Hilfe bedurfte. berichtete. die vielleicht verborgene Einzelheiten über die Helfer veranschaulichen.wiedersähe. auf der Veranda. als ich Stimmen hörte. W. und ich ging . Wir gingen in benachbarte Zimmer. wo ich mich offenbar im physischen Körper eines ändern befand (Kapitel 12). Früher Abend. Er unterschied sich darin. wo mir die Wahl blieb. werden wir es Ihnen wohl erzählen müssen. Kaum hatte ich mich hingelegt.

das Gefühl eines ähnlichen Erlebnisses. weite Entfernung und gelangten in ein verdunkeltes Haus. kehrte ich zurück und drang leicht in meinen Körper ein. Ich tastete ständig nach dem Rückwärtsschalter. eine Studentenverbindung oder einen ähnlichen Ort handele. Das erregte mich. was ich las. als ich an ihm herumprobierte. Das Buch wurde rasch durchgeblättert. als mir zwei Hände ein Buch vor die geschlossenen Augen hielten. Als ich wartend dastand.) Dann sah ich etwas. und ich schien zu wissen. den Körper zu verlassen. daß andere Leute irgendwo im oberen Geschoß waren.bereitwillig mit. das in der Vergangenheit stattgefunden hatte (d. konnte ihn jedoch nicht finden. um mich zu vergewissern. Ich war im Begriff. um ihn zurücklaufen zu lassen. wie es schien. war folgende Nachricht zu lesen: Für rein psychische Ergebnisse nimm sechs Tropfen von einer Chemikalie in einem Glas Wasser. ob ich richtig gelesen hatte. 60 Nachmittag. war. und nach allen Seiten gewendet. der sich auf dem Fußboden ausrollte. damit ich sehen konnte. daß man an das »Gefühl« und nicht an die Einzelheiten des Vorfalles . und um Schwierigkeiten zu vermeiden. und ich sah einen weißen Lichtrahmen auf einer Wand oder einer Leinwand. daß es wirklich ein Buch war. das aussah wie ein Schmalfilmprojektor. Wir reisten über eine. (Das Bild war inzwischen verschwunden. und ich begann zu lesen. Mein deutlicher Eindruck war der. wiederbeleben müsse. um absichtlich einen Zustand zurückzurufen. Augen geschlossen. was wie ein Film aussah. ich hätte den Apparat beschädigt. die Schwingungen beschleunigten sich. Dann wurde es aufgeschlagen. und glaubte schon. fing ein Gerät an zu arbeiten. daß es sich um einen Klub. Ich faßte das so auf. 3. damit ich die Nachricht noch einmal sehen konnte. 5. ergaben jedoch nur ein Wärmegefühl. Handschriftlich. Ich lag bei vollem Bewußtsein da. Teil der Erinnerung geworden war). In einem Zimmer zur Rechten befanden sich schweigsame Menschen. Das machte mich nervös. in der Form ganz ähnlich wie bei einem Film. daß man. und ich ging zu dem Projektor hinüber.h. Die Essenz dessen. schwarz auf weiß.

»Bist du stark genug. Eine kräftige tiefe Stimme . was damit gemeint sei. schien ein kleiner Berggipfel zu wachsen. »Bitte deinen Vater. »Willst du es wirklich wissen?« Es kam aus dem weißen Lichtstrahl. Ich war noch zu Haus und bei vollem Bewußtsein. die wahren Antworten zu ertragen?« Es war kaum Modulation und kein Gefühl in der Stimme. Als ich bei starken Schwingungen im Dunkeln lag. (Ich hörte noch die Geräusche der Tätigkeiten meiner Angehörigen im Haus und war mir des Raumes und der Zeit noch völlig bewußt. ehe die Stimme wieder sprach. als ob sich Wolken teilten. während die Schwingungen nachließen. daß es mir ernst sei. weshalb ich es tat. Und ich konnte mich noch so bemühen. Ich entgegnete. In der Mitte des weißen Strahls.doch wieder keine Stimme und ganz gewiß nicht mein bewußter Geist. und die Wolken verwandelten sich von Grau zu Schwarz. in diesem besonderen schwarzen Dunkel. im physischen Leib zu bleiben. doch eins der Kinder kam lärmend die Treppe herauf und schaltete das Licht im Flur vor meinem Zimmer an. Ich nahm allen Mut zusammen und bat um die fundamentale Antwort auf meine grundlegenden Fragen. Ich wartete. 9. zurückwichen und sich auflösten. ihn festzuhalten. Beim Aufleuchten der Lampe verblaßte der weiße Lichtstrahl. gerade dort. und schließlich kam ein weißer Lichtstrahl von irgendwoher über meinem Kopf durch. 59 Nacht. wurde das Dunkel an einer Stelle heller. da ich hoffnungsvoll wartete . daß ich das glaubte. Ich weiß nicht. 3.denken solle. aber ich hatte den Eindruck.antwortete. und die Zeit kam mir sehr lang vor. Schließlich setzte ich mich physisch auf und machte mir Notizen. wie sehr ich mich auch bemühte. Ich erwiderte. dann wurde das Buch allmählich unscharf. ich müsse es tun. das ich mit geschlossenen Augen »sehen« konnte. ich vermochte nicht weiterzulesen. öffnete ich die Augen. Es wurden mehrere Illustrationen gegeben.) Ich wurde aufgeregt. wo er die Wolken berührte. brachte es jedoch fertig. dir von dem großen Geheimnis zu erzählen!« Ich wollte eben fragen. Als die Wolken völlig vergangen waren. (Es gab absolut keinen Übergang von der »Vision« zum Schlafen oder Wachen. Ich war nach allen Anzeichen während der ganzen Zeit .

Wir traten in einen großen gepflasterten Hof. Ich stellte ihm die Frage. wurde aber nicht als außerhalb des Körpers eingeordnet. Er schrieb mir eine ausweichende Antwort. sag mir das große Geheimnis!" Nach mehreren Minuten gab es eine kurze Blockierung. sie könnte aus dem Nahen Osten oder Ägypten gewesen sein. 59 Nacht. fand folgendes statt. es gebe vielleicht ein halbes Hundert Antworten.wach gewesen. ebenmäßigen Zügen. Bei meinem Versuch.) Sie erklärte mir. 15. und fragte. und es war genau. Jemand hatte nach mir gerufen. als ob wir einen dreidimensionalen Farbfilm in Lebensgröße ansähen. leite mich. dann blieb ich stehen und wandte mich um. Damit setzten wir uns in Bewegung und gingen um die Ecke eines großen Gebäudes. welche ich wünsche. wiederholte ich im Geist die Worte: »Vater. Vater. sie habe etwas falsch gemacht. wobei er erklärte.) Es war wirklich ein bewegendes Erlebnis. Rechts lag ein kleines dunkelhaariges Mädchen auf dem Hof. aber nicht orienta lisch. Ich verließ das Haus und bewegte mich über eine Plattform zu einer Art Wartegelegenheit (wie ein Bahnsteig). ziemlich dunkelhäutige Frau in einem langen glatten Kleid oder einer Robe stand fast neben mir. (In der Rückschau meine ich. die den Eindruck von Autorität in mir hervorriefen. sie wolle es mir zeigen. Eine große. Der andere »Vater« hat mir die Antwort ebenfalls noch zu geben. Mein erster Eindruck war: eine Negerin mit kleinem Gesicht. Zweitens schrieb ich an meinen leiblichen Vater. Als ich mich zur Entspannungsmethode hinlegte. das zwölf bis dreizehn Jahre alt zu sein . das Erlebnis fortzuführen. schlanke. worum es sich handele. und sie erwiderte. dem Gehalt nach schien es eher ein Fehler als etwas Böses zu sein. Links stand eine Gruppe von Menschen. Wir blieben stehen. Ich fragte sie. Ich habe ohne Erfolg versucht. wie wir Wachsein definieren. dunklem glattem Haar und gleichmäßig geschnittenem Pony über der Stirn. und ich stand in einem Raum mit hoher Balkendecke. Seither habe ich es nach zwei Richtungen erforscht. der damals noch lebte und sich sehr für diese Ereignisse interessierte. das Erlebnis noch einmal hervorzurufen. 3. da mir dann die Form der Augen aufgefallen wäre. ohne ihm die Quelle zu nennen.

was ich tun sollte. Die Autoritätspersonen erklärten dem »Ich« in der Szene. es zu erkennen. fing ich an. Wieder die Hände und das Buch. um z urückzukehren. völlig bei Bewußtsein und wach. für das Mädchen sei es viel besser. was ich für normal hielt. wenn das »Ich« die Tätigkeit (religiöser Art?) nicht vornehmen wolle. Da ich nicht wußte. daß ich es nicht verstände. jede Emotion. Ich spürte jede Aktion des »Ichs« in der Szene. Zögernd wandte sich das »Ich« in der Szene um und befolgte die Befehle der Autoritätsträger. daß es gewisse verderbliche Tätigkeiten an dem Mädchen vornehmen müsse.schien. und wir standen wieder auf der Plattform oder dem Bahnsteig. dann wandte sie sich ab. Abermals hielten die Hände das Buch vor meine geschlossenen . und drang schließlich in meinen Körper ein. die es statt dessen tun würden. und sie sah mich fest und ziemlich traurig an. Diesmal im Büro. indem ich die physischen Augen mehrmals öffnete und nach der Uhr sah. als ob sie gefesselt oder sonst irgendwie hilflos wäre.) »Verstehen Sie nun?« fragte sie. Ich erwiderte betäubt. Ich setzte mich auf und dachte lange über dies nach. dann kämen bald andere. weil es ihre Befehle nicht ausführen wollte. Das »Ich« war der Ansicht. (Den Kontakt mit dem »Ich« in der Szene verlor ich in dem Augenblick. 61 Nachmittag. Ich befand mich mitten in der Szene und stand gleichzeitig neben der Frau zusehend da. Sie setzten hinzu. falls das Bedeutung hat. Wenige Augenblicke später führte mich die Frau aus dem Hof. 18. Das »Ich« drehte sich zu den Autoritätsträgern um. Sie sah aus. feuchtes Wetter. daß es das nicht tun wolle. Ich prüfte das. besonders gegenüber den Tränen des Mädchens. Der Zeitablauf entsprach dem. wenn das »Ich« diesen Akt beginge. Drei Uhr nachmittags. regnerisches. Schwingungen vorhanden. Sie erklärten. Wer war die Frau? Was war das große Geheimnis? Als ich hier meine eigene Lebensgeschichte betrachtete. brauchte lange Zeit. als wir uns abwandten. es nicht zu tun. Die Autoritätsträger verhielten sich sehr gleichgültig in der ganzen Angelegenheit. 8. dachte ich an den physischen Leib. da das weniger verderblich für das Mädchen wäre. und das Mädchen flehte das »Ich« an.

und ich sah ihn kaum. das zu unruhig ist. da es nur immer schwieriger wurde. und das lenkte mich ab. durchgeblättert und in viele Stellungen gebracht. Soviel ich mich auch bemühte.) Eines Tages werden sich die Helfer vielleicht zu erkennen geben. Ich vermute. daß die Antwort eine Überraschung sein wird. aber es war unscharf. Schließlich gab ich es auf. Ich überlegte. genau wie ich sie erlebt hatte. daß ich es vielleicht lesen könne. fühlte mich wunderbar zwischen den Wolken und kehrte ohne Zwischenfall zurück. amüsierter und freundlicher Gedanke schoß mir durch den Sinn: »Wenn das Schweben so gut ist. allerdings war es bereits bewölkt gewesen. als ich mit dem Experiment begann. als er vorüberflog. Ich bemerkte die großen. Ich wollte hinausgehen und zu den Bergen und Tälern am Himmel hinaufschweben. weißen bauchigen Wolken über mir. dann tu's nur!« Es war. nahmen es weg. . . doch offenbar konzentrierte ich mich zu stark. und ich sah beide bedruckten Seiten. den Titel am Ende des Buches zu sehen. Die Hände schlössen das Buch. sich zu konzentrieren. . und das Buch wurde aufgeschlagen. Schließlich erklärte ich im Geist. wenn ich Buchstaben für Buchstaben nehme. Damit begann ich mich langsam zu heben. Ich schwebte durch die Tür hinaus. als ob ein Lehrer es für den Augenblick aufgegeben hätte. Das Buch wurde hin und her gewendet.« Immer wieder versuchte ich mehr zu lesen. (Die Wolken waren tatsächlich da. und sofort wurde mir das Ende hingehalten. als ich mich physisch aufsetzte. ich konnte den Titel nicht lesen. daß ich versuchen wollte. aber die Typen waren zu klein oder ich zu kurzsichtig. Der Regen hatte aufgehört. Abermals versuchte ich zu lesen.Augen. Es klä rte sich auf. Darauf sprang ein Buchstabe aus der Zeile. damit ich es auch bestimmt als Buch erkenne. das Interesse eines Kindes zu fesseln. und ein toleranter. Mühsam und sorgfältig prüfte ich die folgende und vermochte vier Wörter zu lesen: »Beschwöre unglückliche Wesen durch . in den Himmel hinauf.

Neben meinem Körper trat ein menschlich erscheinender Körper (ich konnte nur die untere Hälfte sehen. Meine Zeitorientierung war . Ich legte mich gegen zehn auf die Couch und begann mit der fraktionellen Entspannung*. Ich entschloß mich. Er war nackt. Intelligente Tiere Während der ganzen Menschheitsgeschichte stimmen die Berichte überein: Es gibt Dämonen. ob die Schwingungen dann fortdauern würden. Sind das Mythen? Halluzinationen? Wir wollen das Thema einmal nicht beiseite schieben. Sie taten es. mit geöffneten physischen Augen das »Ausheben« zu versuchen. was mit meinem Sehvermögen geschah. als ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung bemerkte. aus welcher Quelle beschwört die Phantasie diese Wesen? Die folgenden Auszüge aus meinen Aufzeichnungen bieten mehrere Möglic hkeiten.nach dem Sekundenzeiger . wenig Schamhaar. Ich befand mich etwa zwanzig Zentimeter über dem physischen Körper. Geister. dünne Beine.normal. begannen die Schwingungen. 4. indem ich bei seitlich liegendem Kopf die Augen nach rechts wandte). Der Größe nach schien er etwa zehn Jahre alt zu sein. um zu sehen. 18. Vielleicht stammen all diese Dinge tatsächlich aus der Phantasie.10. knapp einen Meter groß. um ihnen das Leben schwer zu machen. ehe wir es uns genau angesehen haben. unentwickelte Genitalien. Als ich etwa die Hälfte der zweiten Runde erreicht hatte. Das Zimmer lag im betten Morgenlicht. Elfen und Kobolde und weitere untermenschliche Wesen. Nach einem Augenblick der »Einstimmung« (mit dem Mund) öffnete ich die physischen Augen. Die Frage ist. 60 Morgen. Die Uhr war gut zu sehen. * siehe Glossar . ohne Kleider und männlich. um festzustellen. die sich ständig um die Menschen drängen.

und die Schwingungen kamen wunschgemäß. »Er« schien sich überhaupt nicht bewußt zu sein.30 Uhr im Büro benutzte ich die Countdown -Technik. Ich fühlte mich verletzt von der völligen Sicherheit. Ich löste mich sorgfältig — und spürte. deshalb kehrte ich rasch in den physischen Leib zurück. machte er sich nichts daraus. oder wenn er es merkte. nicht entdeckt zu werden. Ich schwebte immer noch unmittelbar bei meinem physischen Leib und überlegte. Ich begriff. Gegen 19.Ruhig. daß ich einfach den Mut nicht hatte. mit der er kam und auf meinen Rücken stieg. ließ die Schwingungen vergehen und begann diese Notizen zu schreiben. In der Form war es bestimmt menschenähnlich. aber wenn ich nun darüber nachdenke. wer oder was dies sein mochte. der sich auf sein Lieblingspferd schwingt -. in der er offensichtlich mehr zu Haus war als ich. mich umzuwenden und »ihn« genau zu betrachten (falls ich das überhaupt gekonnt hätte). Es (er) wirkte eher tierisch oder wie ein Mittelding von beiden. ich wollte ihm nicht die Stirn bieten in dieser Umgebung. Ich ließ die . daß ich gar nicht dazu kam. 60 Abend. 28. konnte ich sein rechtes Bein sehen. als oh es sich um ein alltägliches Vorkommnis handelte wie ein Junge. während er mir auf dem Rücken hing. und wenn ich meine Augen nach rechts rollte. vielleicht durch seinen langen Umgang mit Menschen. Es sah aus wie ein ganz normales Bein eines zehnjährigen Jungen. mich zu fürchten (vielleicht lag das an seiner Größe)! Ich wartete erstarrt. das keinen halben Meter weg über meinem Körper hing. Ich spürte seine Beine um meine Taille. was es war. wie mir etwas auf den Rücken kletterte! Ich erinnerte mich des kleinen Kerls von vor einigen Tagen und wollte gewiß keine Exkursion irgendwohin unternehmen. hatte ich nicht den Eindruck menschlicher Intelligenz. Ich weiß nicht. dann wäre das eine sehr reale Einbildung — bei hellem Tageslicht. daß ich von seiner Anwesenheit wußte. Ich war so vollkommen überrascht. schwang er ein Bein über meinen Rücken und kletterte auf mich. Er schien zuversichtlich zu glauben. für die er unsichtbar war. während der Sekundenzeiger der Uhr seine Runde zog und zwei meiner Sinneswerkzeuge ständig Meldung erstatteten. sein kleiner Körper drückte sich auf meinen Rücken. Doch wer er auch sein mochte. 4. Falls er eine Halluzination war.

und ich mußte es abwehren. doch leicht war das nicht. wobei ich mir noch gar nicht klar war. daß er auf meinen Rücken kletterte. wieder auf mich draufzuklettern).wie ich glaubte . Und als ich dann versuchte. Es schien sich zu dehnen. schienen die bei- .) Es schien zu versuchen. es zu verbrennen. mich wieder zu besteigen. Endlich zog ich alles . damit ich ihnen weiterhin nichts antat. Es gab einen richtigen Kampf (ohne Bosheit von seiner Seite. so schrie ich um Hilfe. Nachdem ich diese Episode mit einigen anderen Menschen später besprochen hatte. das unter meinem Körper zu liegen schien. ob meine nichtphysischen Hände nicht durch ihn hindurchgehen würden. irgend etwas. griff mit der ändern nach dem ändern und riß den zweiten von mir herunter. doch auch das hielt ihn nicht im Schach. Ich sah mir jeden der beiden genau an. Streichhölzer anzustecken und zu versuchen. etwas zu unternehmen. In dem Augenblick. Dann schrie ich um Hilfe. desto mehr dehnte es sich. kletterte mir ein zweiter auf den Rücken! Mit der einen Hand hielt ich den einen zurück. in dem ich den Trick begriff. um sein Bein zu fassen. und ich wurde ein bißchen nervös. nur das Bemühen. daß dies bewußte Tarnung der kleinen Wesen war. bis ich in den physischen Leib zurückkehrte. und während ich sie betrachtete. (Es wirkte immer noch sehr lebendig. Es schien einfach keine Möglichkeit zu geben. Ich war ganz überrascht. Ich bemühte mich ruhig zu bleiben. befolgte ich ihre verschiedenen Anweisungen. dann schwebte ich in die Mitte des Büros. Ich bekreuzigte mich mehrmals. Da war es über meinen Kopf auf den Rücken gestiegen! Ich dachte schon daran. Ich zog.Schwingungen andauern und griff an meiner Seite abwärts. um in mir emotionelle Verwirrung zu stiften. sie setzten auf meine Liebe zu meinen Töchtern. als meine Hände tatsächlich etwas packten! Die Konsistenz war ganz wie Fleisch.ganz von meinem Rücken herunter außer einem Bein. den ersten abzuwehren. Ich sprach mehrmals inbrünstig Gebete. Schließlich bekam ich auch das hervor und schob die ganze Masse auf das Regal neben der Couch. ihn daran zu hindern. und je mehr ich zog. doch ohne Erfolg. normal körperwarm und etwas gummiähnlich. wurden sie zu Ebenbildern meiner beiden Töchter (die Psychiater werden ihre Freude daran haben)! Anscheinend wußte ich sofort. einen in jeder Hand.

stellte ich meinen Kampf ein.den nicht mehr wie meine Töchter. Ich sah ihn mir genau an. Sie erinnerten mich an die eines Vetters väterlicherseits. es sei ein weiteres von diesen Wesen. Seine Füße konnte ich nicht sehen. daß sie sich beide amüsierten. Als er näher kam. fast kahl. der sich meinem vollen Bewußtsein überlagerte. auf dem Scheitel kurz. als ob ich ihnen gar nichts Böses antun könnte. Zuerst dachte ich. hell von Farbe. Ich lag mit ausgestreckten Armen auf den Knien und hielt die beiden kleinen Wesen von mir ab. dann ist es recht offensichtlich. einschließlich des Ponys auf der Stirn. was Realität ist. wobei ich die Schwingungen immer noch spürte. bewegte mich zur Couch hinüber. er sei gekommen. Dann setzte ich mich körperlich auf und sah mich um. Dann sah ich aus dem Augenwinkel jemanden anders näher kommen. Wenn das der Fall sein sollte. Der Mann war sehr ernst. Er schenkte mir noch immer keinen Blick. sank auf den Boden und bat um Hilfe. Das Zimmer war leer. In meiner verzweifelten Suche nach einer Lösung dachte ich an Feuer. schien nicht einmal zu mir herüberzublicken. sprach nicht ein Wort zu mir. Wenn es aber Symbole sein sollten. sich zu entscheiden. um den »Wesen« zu helfen. was da vor sich ging. nahm die beiden kleinen Wesen auf. Während er sie trug. als er sich uns langsam näherte. Glieder und Hals sanken herab. Ich schluchzte immer noch. Er hatte das Haar gleichmäßig rund um den Kopf geschnitten. jedes in einen Arm. glitt in den physischen Leib. daß das Ganze eine Halluzination oder ein Traum gewesen sein könnte. und das ängstigte mich noch mehr. Ich schluchzte meinen Dank. Er trug eine dunkle Robe bis zu den Knöcheln. Doch ich gewann den Eindruck. Erst glaubte ich. schienen sie sich zu entspannen und schlaff zu werden. Nachdem ich vierundzwanzig Stunden über das Ereignis nachgedacht habe. was für große Schwierigkeiten Paranoiker haben. ein wenig tiefliegend. dann sehe ich ein. und das schien ein wenig zu helfen. und schaute auf sie hinunter. Zuerst waren mir seine Augen unheimlich vertraut. doch dies war entschieden ein Mann. Mittlerweile schluchzte ich um Hilfe. Die »Wesen« rund um mich . Er blieb einfach in kurzer Entfernung von mir stehen und sah mit einem sehr ernsten Ausdruck auf dem Gesicht zu. scheint es mir immerhin möglich.

daß der anschaulich vorgestellte Gedanke an Feuer zwar nicht viel genutzt. D eshalb gehören sie zu mir und sind weder gut noch böse. er kam nicht zurück. falls es eins gibt. langsam an dem Ding zu ziehen. aber doch ein wenig geholfen hatte. hob behutsam den Körper an und schob ihn von meinem weg. daß der kleine Körper auf meinem Rücken hing. Objektivität zu wahren. Da ich mein Glück nicht allzusehr auf die Probe stellen wollte. versuchte auch nicht. setzte mich auf und machte diese Aufzeichnung. 60 Nacht. Die Schwingungen begannen gleichmäßig. indem ich gewohnheitsmäßig Denkschemata beibehalte? Was mache ich mit ihnen? Wen repräsentiert der Mann in der Robe? Um das zu verstehen. kehrte ich in den physischen Leib zurück. weniger Furcht zu haben und analytisch an die Sache heranzugehen. Ich lag tief entspannt am späten Abend im Schlafzimmer. braucht man länger als vierundzwanzig Stunden. Das nächstemal. 5. Ich wartete. 21. läßt sich beim besten Willen kaum anders interpretieren. Nachdem ich mich aus dem Körper gehoben hatte. nur der kleine Körper. Vorsichtig griff ich nach hinten (nichtphysisch?) und ertastete den schmalen Rücken. 60 Nacht. die theologischer veranlagt sind als ich). Abermals wurde das Ding länger. als daß mir klargemacht werden sollte. Ich stellte mir zwei Kabelenden mit hoher Spannung und . Sind Sie abgelöste Teile von mir oder Gedankenwesen. und ich bemerkte das rasch über meinen Körper geschwungene Bein (nichtphysisch. doch es kam nicht ganz herunter. sich zu nähern. sie seien mein (ich habe sie geschaffen: meine Kinder). Daß sie sich als meine Kinder zeigten. die ich geschaffen habe. will ich bestimmt versuchen. 5.her sind ein Produkt von mir. Ich weiß immer noch nicht. Ich klopfte sanft die kleine Schulter (um Verständnis werbend). kein Tun. Ich erinnerte mich. Diesmal versuchte ich an Elektrizität zu denken. Kein Wort. nehme ich an). der über meinem lag. Ich zog und rief zu Gott um Hilfe (auf nachdrückliche Empfehlung von mehreren Leuten. Diesmal wurde ich nicht allzu ängstlich und brachte es fertig. was sie sind. Ich spürte. spürte ich abermals eins dieser gummiartigen Wesen auf meinem Rucken. 27. der sich warm an meinen Rücken klammerte. während ich dran zog.

wurde schlaff und schien zu sterben. als wäre ich ein Köder in einem Ozean von Fischen. als ich mich auf den Weg machte. Ich empfand tiefe Erleichterung. Manchmal passiert man diese Schicht. den ich schon heruntergezogen hatte. Im Hotelzimmer in Durham mit meiner Frau neben mir im Bett. Sofort sank die Masse zusammen. aber das war alles. Und dann stieg ich aufwärts und weiter zu den anderen Orten. wartete ich nur völlig unbeweglich. 7. wartete. so gut es mir gelang. 60 Nacht. Ohne mir . Dann war nichts mehr da. Statt wie vorher zu reagieren. kehrte in den physischen Leib zurück und setzte mich (physisch) auf. 11.Stromstärke vor. Ich riß sie ab und warf sie fort. 61 Nacht. Im Geist steckte ich sie in den Teil des Wesens. 60 Nacht. Nach wenigen Minute n lösten sie sich von mir und bewegten sich davon. fünfundzwanzig Zentimeter lang. Gerade. meistens aber nicht. oder man bewegt sich so rasch hin durch. Diesmal hielt ich gerade in der Mitte der Schicht an. Ich war im Begriff einzuschlafen. und hängten sich an mich wie es die Schiffshalter genannten Fische im Ozean bei Schiffen tun. als sich die »Fische« um mich sammelten. 25. Dies muß berichtet werden. etwa zwanzig. Während das geschah. Bei dieser Exkursion geschah es wieder. Ich sage »Dinger«. Ein oder zwei kamen zurück. quiekte ein fledermausähnliches Geschöpf an meinem Kopf und flog aus dem Fenster. 3. da es vielleicht irgendwie nützen kann. und wieder verließen sie mich. gesiegt zu haben. und schon kamen sie wieder! Ich hielt an. 13. nur Schwärze. Sie wirkten fast wie kleine Fische. als ich jemanden oder etwas im Zimer spürte. Ich bewegte mich. Es war. um mich von ihnen zu befreien. aber sie (oder andere) kamen unverzüglich zurück. Sie waren nicht boshaft. Ich hatte den Eindruck. 8. nur störend. spät nachts. daß es nicht bemerkt wird. Es gibt geradezu eine Schicht von ihnen. Schließlich kehrte ich in den physischen Leib zurück. Diesmal bewegte ich mich langsam. weil es völlig dunkel war und ich nicht sehen wollte oder konnte. Ich entdeckte etwas Neues an den »Saugern«. hefteten sich mehrere »Dinger« an verschiedene Teile meines Körpers (des nichtphysischen).

gegen halb zwei. sprang ich aus dem Bett. ich versuchte zu beißen und zu kratzen. und durch reine Entschlossenheit drängte ich das Wesen Schritt um Schritt zum Fenster hinüber und schleuderte es hinaus. und eine Ewigkeit. was geschehen war. schreck- . Ich blickte auf die Uhr auf dem Nachttisch. Es war ein Kampf. schwebte hinüber. 27. daß ich neben dem Nachttisch lag. und nahm mir geistig vor. daß ich nicht im physischen Leib war. Ich bewegte mich nahe zu der Uhr auf dem Nachttisch und sah an dem Leuchtzifferblatt. Ich konnte in dem verdunkelten Zimmer nichts sehen (oder waren meine Augen geschlossen?). rotierte und war wieder »drin». in dem alle Griffe erlaubt waren. Ich kämpfte auf animalischer Ebene. daß es zwei Uhr fünfunddreißig war. Gerade als ich zu schlafen begann (keine bewußte Lücke in der Geschehensfolge. nur kurz zuvor ein Empfinden von Befreiung). (Meine Hand steckte in dem geschlossenen Fenster!) Ich schwebte zum Bett hinüber. Doch ich wußte. Dieser Kampf war nicht so. schweigend. Sofort wurde ich von etwas angegriffen. was mir gehörte. etwa eins zwanzig lang. legte mich hin. das die Fähigkeit besitzt. wurde ich von etwas angegriffen. und merkte jetzt zum erstenmal. wie es schien. Es wirkte rein tierisch. und da lagen zwei Körper unter den Decken. keine »Tätigkeiten« zu unternehmen. um mich und meine Frau zu verteidigen. Am Fenster wandte ich mich um. unabhängig von der Physis zu handeln). 60 Nacht. Ich erinnerte mich. kämpften wir in allen drei Dimensionen des ganzen Zimmers.zunächst klarzuwerden. Es hatte keine deutliche Individualität. dunkel und leer. nachdem ich das Wesen hinausgeschleudert hatte. 10. und das Zimmer war still. Es war zwei Uhr achtunddreißig. wozu nötig war. was ich in der Dunkelheit nicht sehen konnte. Ich setzte mich physisch auf. Ging müde und spät zu Bett. keine Trennung vom physischen Leib bemerkbar. sondern das »Ich«. daß das Wesen zunächst »mich« loswurde (nicht unbedingt das physische »Ich«. es zu sehen. als ob man ein Tier abwehrte. das heißt. daß dieses Wesen unglaublich boshaft war und die Absicht hatte. wie ein großer Hund. etwas »wegzunehmen«. ich war auch nicht in der Lage. Offenbar hatte es keine menschlichen oder intelligenten Merkmale.

Als wir unmittelbar darüber waren. daß ich. ging ich wieder ins Bett. das mich angriff. Das Zimmer war still und leer. daß dies nicht immer so weitergehen konnte. Das Bettzeug war nicht verschoben. (Ich habe seit langem gelernt. daß ich irgendwie außerhalb des physischen Leibes war. die die Spannungen des Tages oder seit längerer Zeit empfundene innere Befürchtungen widerspiegeln und die man mit vielfacher Rückkopplung vergleichen kann. sank ich in den Körper zurück. Ich spürte. Immer noch kämpfend zog ich mich in Richtung auf meinen Körper zurück. Ich war nicht in der Lage. Ich wollte nicht. und allmählich gewann ich den Eindruck.lieh schnell. dazu die bewußte Steuerung der Aktion sprechen eher gegen die Vorstellung eines Traumes. daß ich wirklich verlieren würde. kannte jede weiche Stelle und nutzte sie aus. Ich versuche es mit der. Zunächst kämpfte ich nicht besonders heftig. die es anwandte.) Die Überlagerung des Zimmers als vollkommener Hintergrund für die Aktion. grausam und voller Verzweiflung. Doch das »Ding«. Falls es das war. Dann wehrte ich mich mit gleicher Intensität. ohne ihn zu verlieren. ging durchs Zimmer und schaute hinaus auf den Flur. mich zu verteidigen. schien von einem Nervenzentrum zum ändern zu gehen. waren entsetzlich. und das schien ebenso lebensentscheidend zu sein wie die Existenz zu verlieren. und begriff. den Kampf zu beenden. Es konnte ein Traum gewesen sein. einzigen Möglichkeit. wenn ich nicht ebenso kämpfte. Nachdem ich mich zwanzig Minuten lang beruhigt hatte. die mir einfiel. die ich sonst habe. wie mir schien. war er überaus lebhaft und entsprach bestimmt nicht dem üblichen Muster der Träume. offensichtlich hatte es bei dem Kampf also keine physische Bewegung gegeben. das mich angriff. Ich versuchte nur. Ich wußte. und einige der Griffe und Würgegriffe. reine Befreiungsträume zu erkennen. Natürlich mochte ich nicht sofort wieder einschlafen. Es war die einzige Möglichkeit. Ich stand auf. Das Ding. ihn zu verhindern. Alles wirkte normal. die ganze Nacht wachzubleiben. weil ich bestürzt war. daß dieser Kampf noch einmal anfing. (Die andere wäre gewesen. und dazu war ich viel zu müde. Der Kampf schien stundenlang zu dauern. Ich öffnete (physisch) die Augen und setzte mich auf. verlieren mußte. Meine Frau schlief ungestört neben mir.) Ich . und der andere suchte jede meiner Schwächen auszunutzen.

sehe ich noch keine. hatte ich diesen Satz wohl zwanzigmal wiederholt. sich jemandem oder etwas zu ergeben. keine Droge oder irgend etwas sonst aus meinem Wissens. der sich auf die Prämisse gründet. mit dem. wie bedrückt und besorgt ich damals war. Man ist angegriffen worden. Mitten im Kampf hält man nicht inne. um sich zu retten. die mich gut kennen. Es war also nichts anderes als Notwehr. was man gerade hat. Man hört auch nicht auf. daß das. was einen angreift. In Wirklichkeit gab es übrigens keine andere Möglichkeit. ohne einen ändern Gedanken als den an das Überleben. denn üblicherweise habe ich nicht das Bedürfnis.und Erfahrungsschatz. . nicht gut sein kann. auf solche Weise Hilfe und Schutz zu suchen. Person oder religiöse Übung (deren ich sicher wäre). was mir unbedingt Schutz vor dem mich angreifenden Wesen hätte garantieren können. wenn man nachts im Dschungel von einem Tier angegriffen würde. daß es falsch ist. Und auch. ausruhsamen Schlaf. was einen angreift.« Das tat ich und wachte am ändern Morgen zur üblichen Zeit auf. Ehe der Schlaf kam. dessen Art (unprovozierter Angriff.lag da und wiederholte immer wieder: »Mein Geist und Körper sind nur konstruktiven Kräften geöffnet. den man anwenden würde. um festzustellen. werden das bestätigen können. Die Verteidigung ist automatisch. ich kenne auch keine Methode. wenn ich heute darauf zurückblicke. und der unprovozierte Angriff allein schon scheint darauf hinzuweisen. Menschen. im Namen Gottes und des Guten überlasse ich mich nun einem normalen. sonst würde es nicht auf diese Weise kämpfen. keinen Ort. der gleiche Verteidigungsmechanismus. Die Benutzung solcher Formulierungen zeigt. instinktiv. wie man kämpfen sollte. blinder Wunsch zu töten) man verabscheut. warum man kämpft und gegen wen man kämpft. Man kämpft verzweifelt und denkt zu der Zeit nicht. um zu überlegen. Man kämpft. wie man kämpfen soll.

Es ist wichtig genug. nur daß ich mein volles Bewußtsein und die Aufnahmefähigkeit der Sinne behielt. es fand vielmehr statt in Zuständen tiefer Entspannung. Ich war im Begriff. 59. Der Traum überlagerte unmittelbar äußere Reize. Ich konnte beide gut wahrnehmen. Es kam ein zischender Laut. den ich seit über zehn Jahren kenne. der im Vorderhirn lokalisiert war. Dabei wurde ein vollkommen rundes Loch sichtbar. da ich die Traumbilder der Freisetzung von Material aus dem Unbewußten zuschrieb. Doch ein entscheidendes Ereignis weckte plötzlich mein Interesse.D. Zuerst schenkte ich dem Phänomen keine besondere Aufmerksamkeit. An der Tür des Flugzeugs stand wartend D.11. Wenn ich mich hinlegte der Geist beruhigt und der Körper entspannt -. Ich stieg in die Maschine und setzte mich auf einen Platz. daß noch viele Plätze frei waren. dann trat ohne meinen Willen die »Vision« auf. Während des frühen Morgens öffnete sich die »Klappe« wieder. Er geschah nur oder wurde von einem unbewußten Mechanismus ausgelöst. 7. Es handelte sich nicht um eine Tätigkeit außerhalb des Körpers. 5. weil es so lebendig war. Gabe oder Last? Schon früh zeigte sich bei meinem Experiment eine Nebenwirkung. ein Mann. Ich bemerkte. Unmittelbar dahinter sah ich (oder erlebte ich fast) ein Ereignis oder einen Vorfall wie einen Traum. um es direkt aus den Aufzeichnungen zu übernehmen. ein Verkehrsflugzeug zu besteigen. interessierte mich nur. und was ich da sah. Offenbar wird es von den Eingeweihten »Vorherwissen« (Prophetie) genannt. die an einem Ende eingehängt war und in einem Winkel von etwa 45° abwärtsschwang. Diesen Effekt konnte ich nicht willentlich hervorrufen und kann es auch jetzt nicht.. und ich hatte die Sensation einer kleinen rechteckigen Tür. die jeder Trennung vorausgehen. .

und ich geriet ein wenig in Spannung. an Bord zu kommen.und da die Maschine sehr bald starten sollte. wirkte ihre Stimme ein wenig zu sorglos und Zu beiläufig. um zu sehen. an mir vorbei. Das Flugzeug kam näher und flog unter den Drähten weg. Dann sah ich oben vor uns das Ende der Drähte. Ich beugte mich vor. war ich überzeugt. weil es aussah. daß wir die Route »unter dem Draht« nahmen. dabei blieb es sehr niedrig. ob mein Freund kam. Ich entspannte mich ein wenig. durch die wir aufsteigen konnten. Die Maschine rollte die Bahn entlang. als ob wir es schaffen wüßten. Ich bemerkte eine Gruppe. und die Maschine stieg nur sehr wenig. und nahmen ihre Plätze ein. daß der junge Neger mitflog. und ich spürte darin auch eine leichte Spannung. bis sie abhob. und als ich das tat. ehe die Hosteß wieder sprach. einem älteren Weißen und dem jungen Neger. Ich schaute aus dem Fenster und sah das Gebiet vor uns. der eben durch die Tür gekommen war. welche von zwei Routen er fliegen werde. und es schien lange zu dauern. daß mein Freund es noch schaffen würde. über das sich Drähte nach allen Richtungen erstreckten. Ich wollte eben aufstehen und zu ihm hinübergehen. daß das Flugzeug im Begriff war abzufliegen. Als das geschah. die vorn in der Nähe der Tür redete. ob ich Öffnungen zwischen den Drähten sähe. daß der Pilot in wenigen Minuten die Entscheidung treffen werde. deshalb gingen alle durch den Mittelgang. und die Leute traten zu einem jungen Neger. Nach einigen Augenblicken hörte ich die Stewardeß über das Lautsprechersystem der Maschine sprechen. Als die Hosteß es verkündete. daß die Frau vor mir aufgeregt war. Gerade als die Maschine startete. als das Flugzeug zu rollen begann und ich mich wieder hinsetzte. Sie sagte. Wir blieben niedrig. mit Kleeblattkreuzungen). Die Gruppe bestand nun aus zwei älteren männlichen Negern. Sie bemerkten. brach ganz in meiner . Schließlich hoben wir ab und flogen über Autostraßen (gewunden. Sie waren sehr munter und freuten sich. Ich war sehr gespannt und beobachtete. daß das Flugzeug einen bestimmten Punkt passierte (niedrig über einer Stadt). wurde mir bewußt. In diesem Augenblick sackte die Maschine plötzlich durch und schlug auf die Straße. Nach wenigen Augenblicken des Wartens bemerkte ich. und dahinter schien die Sonne. kam mein Freund an Bord und setzte sich auf einen Platz. die eine nach links (Umweg) oder die Route »unter dem Draht«. und begriff.

wenn ein solcher Unfall zu Anfang einer der ändern Flugreisen passiert eine genaue Parallele zu dem vom 5. Die zweite war. Ich weiß ehrlich nicht. daß es viele sind -. wo ich hingefallen war. 7. wie das Flugzeug aufwärts und von mir wegflog. wie es wohl jedem geht. daß auf dem Flug nach North Carolina etwas passieren wird. dann tauchte es nach rechts weg und stürzte auf einen leeren Zwischenraum zwischen zwei Gebäuden. warum ausgerechnet ich von all seinen Passagieren als einziger ausgewählt worden sei. was ich tun soll. daß ich mit diesem Flugzeug gereist war. daß es . Gott für das Wunder zu danken. Ich glaube zwar nicht. 59 berichtete Erlebnis nach. das mich gerettet hatte. daß ich zu dem Flugzeugwrack hinüberlaufen solle. und daß ich sie verständigen müsse. Die erste soll nach North Carolina führen. Meine erste Reaktion nach dem Unglück war. Bei dem Gedanken an den Flug fühle ich mich sehr unsicher. sah mich ziemlich betäubt an und fragte. Und was mache ich. zu unternehmen. um zu versuchen. 59? Steige ich dann vorher aus der Maschine aus? Oder ist es unmöglich. 7. Ich stellte mir diese Frage auch selbst. Das veranlaßt mich zum Nachdenken. aber ich kann den falschen Eindruck haben. weil sie wußte. und im Hinblick auf andere Zwischenfälle lese ich auch noch einmal das unter dem 5. gerettet zu werden. eine Bitte für den Fall. Ich beobachtete von dem Platz. 7. wenn ich auch wußte. Die dritte war. wenn ich mit dem Flugzeug reise. einige der ändern zu retten. Riesige Rauchwolken verdunkelten teilweise den Absturz. dann schloß sich die »Klappe«. Der Pilot (in Lederjacke und -haube) kam mir entgegen. und ich sprang (oder fiel) auf die Straße. die mich lieben und ich hoffe. Ich habe immer leichte Furcht. daß es keinen Sinn hatte. Ich stand auf und lief zu dem Flugzeugwrack hinüber. die zwei bis zweieinhalb Meter unter mir lag.Nähe etwas von der Maschine ab. Ich bin im Begriff. sah ich Flammen durch den Rauchschleier. sondern auch danach noch »am Leben« bin. insgesamt vier. aber Überleben könnte in diesem Fall Durchgang durch den Tod bedeuten — oder daß ich den Tod nicht als Tod ansehe. Doch an alle. und als ich näher kam. daß sich meine Familie Sorgen machen würde. die Gesetzmäßigkeit zu durchbrechen? Meine Interpretation geht dahin. mehrere Flugreisen. 24. 59. daß ich das Unglück überleben werde.

Deshalb wird. »bereit« zu sein. Zum Vergleich mit dem »Traum« folgt hier. 23. 59. der Körper nichts mehr bedeuten.10. daß diejenigen. auf die Reise nach . Denn mehr als je glaube ich. und vielleicht bin ich diese Tage allzu sensibel. das »Ich« versuchen. Deshalb sollte. ich habe im Innern das sichere Gefühl. da durchzugehen. und vielleicht gibt es dort bedeutendere Fragen. keine Schwierigkeiten haben werden. das ich hier auf stümpernde Weise zu erfüllen suchte. daß ein tiefes Sehnen. damit andere doch ein wenig unterrichtet sind. Doch man darf versichert sein. und wegen der Definition des Überlebens. Kommunikationen mit denen herzustellen. »Ich« bin dort nicht. die mich kennen. daß der physische Körper nur eine Maschine für den Gebrauch des »Ich« ist. Aber der Reihe nach. wenn ich »heimgehe«. Vier von diesen zwölf Wochen habe ich im Krankenhaus verbracht. und sosehr ich die vielen Dinge vermissen werde.ein solches Unglück gibt und daß die richtige Interpretation bedeutet. Das ist nicht im geringsten morbid gemeint. macht mich sehr nachdenklich und nüchtern. (Was dies verhindern könnte. daß es ein Übergang ist. ein großes Verlangen. vergleich 1: Ich begab mich. die genau wie ich daran interessiert sind. Ich kann es nicht versprechen. aber ich möchte es einfach aufgezeichnet wissen. daß ich den Durchgang durch den Tod erlebe und nicht das Leben hier fortsetze. wie bereits gesagt. Denn ehrlich. das anscheinend mit einem Vorzeichen etwas zu tun hatte. ist. der »andere Ort« vielleicht die gleichen Fragen aufwirft wie das Hier. daß es geschieht.) Ich weiß es nicht. Aber ich bin wenigstens teilweise darauf vorbereitet. die ich dann nicht mehr tun kann. Bei der vorigen Aufzeichnung war ich besorgt wegen eines Problems. falls ein solches Ereignis eintreten sollte. daß die »andere Ebene«. eine tatsächliche Kommunikation als solche zu erkennen. wenn »Ich« erst abgeschieden bin. und der Gedanke. Ich möchte nicht. Wirklichkeit werden wird. Es soll keiner unglücklich darüber sein. so glaube ich doch. falls es so kommt. Dies ist etwa zwölf Wochen nach der vorigen Eintragung geschrieben. wie es ausging. der Körper als solcher ist unwichtig. den Rest zur Genesung zu Haus. ich habe nicht den Eindruck. kein Gewölbe. und diese Möglichkeit besteht gewiß. Kein Grab.

Die Autostraße führt über die meisten Stadt. (Siehe den früheren Vergleich mit der Interpretation als Neger und einen Weißen. Es war nicht das Flugzeug. Das machte mich wachsam. über die wir fuhren. lachend und scherzend. daß er »tief und langsam fliegt«. dann wählt er das seiner Erfahrung nächstliegende. sie hätten Brüder sein können. (Wenn der Geist nicht in der Lage ist. Es war mein Platz im Bezug auf die Tür.und Landstraßen der Umgebung hinweg. schloß die Tür und rutschte auf den Fahrerplatz. drei in dunklen Anzügen.. sondern der Bus. Sie fühlte sich recht unbehaglich und war gereizt. Vergleich 6: Am Flughafen war ich besonders wachsam nach den . Als ich nach den sich öffnenden Straßen und Autobahnen blickte.North Carolina. wartend an der Tür stand und als letzter einstieg. Vergleich 2: Vier Männer kamen in den Bus. Als ich dort saß. Doch das war nicht meinetwegen. kam sofort wieder das Gefühl der Vertrautheit und des Wiedererkennen. so könnte wenigstens der Eindruck sein. mir fast genau gegenüber. sondern wegen der Behandlung eines ihrer Gepäckstücke durch den Gepäckträger draußen. die Art der Türanbringung und des Türschutzes. Nur daß es nicht das Flugzeug (die von vornherein irrige Vorstellung) war.) Dann stieg als letzter der Fahrer ein. Vergleich 4: Der Eindruck. es war der Bus zum Flughafen. Ich blickte hinaus und sah den Busfahrer neben der Tür auf einen etwa in letzter Minute ein treffenden Passagier warten. Das sollte noch durch Fotos verifiziert werden.) Vergleich 3: Eine Frau nahm den Platz unmittelbar vor mir ein. als ich in den Bus stieg. was ich in der Präkognition (dem »Voraussehen«) als das Flugzeug interpretiert hatte. wenn man es mit Fliegen vergleicht. habe ich das Gefühl. einer im hellen. daß mein Freund D. überwältigte mich ein Gefühl der Bekanntheit. Sein Gesicht und sein Körperbau erin nerten mich sofort an meinen Freund. da ich diese »Plazierung« genau als das wiedererkannte. der Passagiere vom New Yorker Flughafen zum Flughafen Newark bringt. Vergleich 5: Als der Bus die Autobahn nach Jersey entlangfährt. Ich stieg ein und setzte mich auf der rechten Seite auf den zweiten Sitz von vorn. D. Das erste Anzeichen der Gleichartigkeit ergab sich. richtig zu identifizieren.

an einem Montagmorgen. und zwar aus einem wichtigen Grund. Deshalb . Bei der Landung war ich überzeugt. Dann teilte die Hosteß mit. darunter zwei in der Woche zuvor durch zwei verschiedene Versicherungsärzte. bei einem ruhigen freundschaftlichen Gespräch im Büro hatte ich einen Anfall. hörte ich eine Frauenstimme. »Über Ihr Herz werden Sie sich niemals Sorgen zu machen brauchen«. Die Maschine kam mit Verspätung. und ich vergaß die ganze Sache. daß wir in zweitausend Meter Höhe fliegen würden. war ich einen Augenblick im Zweifel. Vergleich 7: Als das Flugzeug schließlich beladen wurde.und Westroute sprach (Ost und West gleich links und rechts). ein Symbol. Vier Tage später.bisherigen Zeichen. das ich seit langem wiedererkenne. die ich erlebt hatte. Damit wurde mein Eindruck von einem Flug unter den Drähten (Elektrizität) bestätigt. die Höhe zu verändern (das wurde nicht mitgeteilt). Schließlich kam ich zu der Erkenntnis. hieß es dann oder: »An einem werden Sie bestimmt nicht sterben. Als ich auf einer Bank saß. Ich weigerte mich auch dann zunächst noch. es zu glauben. daß meine Interpretation des Unfalls falsch war. Das bestätigte die »niedrige Höhe«. Die schien unmöglich. der später als Koronarverschluß diagnostiziert wurde. Der hohle Klang war wieder stark vertraut. weniger aus Furcht als wegen der Ungewißheit. wurde mein Herz immer als sehr gesund bezeichnet. Ich glaubte nicht. und wurde ins Krankenhaus gebracht. und wir rollten auf die Startbahn. Wir hoben schließlich ab und gerieten gleich darauf in ein Gewitter mit viel Blitzen. Anscheinend wollte mein Verstand deshalb die Präkognition eines Herzanfalls nicht akzeptieren. an einer Herzsache. Während des Gewitters entschloß sich der Pilot. so wartete ich in der Halle. daß es wohl unvermeidlich sei und daß ich. ob ich es nehmen solle oder nicht. nur den Zwischenfall hinausschöbe. Bei jeder bisherigen Untersuchung. was in meinem Fall »Überleben« dann bedeuten würde. die im Lautsprecher von der Ost. bis ich nach der Untersuchung im Krankenhaus davon unterrichtet wurde. und wir flogen aus dem Gewitter und landeten ohne Zwischenfall in North Carolina. wenn ich auf die nächste Maschine wartete.« Ich war geistig völlig gegen diese Möglichkeit voreingenommen. daß es ein Herzanfall sei. Ich stieg sehr wachsam in die Maschine.

die Tage. die ich alle drei Stunden erhielt. wenn sich die »Klappe« wieder einmal öffnete. um den man sich Sorgen macht. ich gelangte schließlich zu dem Ergebnis. daß dies auf die Sedative (Barbitursäureverbindungen) zurückzuführen sei. Alles. die Wunder bei meiner seelischen Verfassung wirkte und meine Genesung zu beschleunigen schien. daß wir zur Zeit dieser Präkognition (Prophetie) keine Pläne oder Absichten hatten. was ihm wahrscheinlich ist. daß ich danach sehr genau hinschaute. die ich zwei Jahre zuvor gemacht hatte. Monate oder Jahre später eintraten. (Der Verstand wählt immer das nächstliegende. Zu diesen Visionen gehört eine visuelle Darstellung des Inneren eines Hauses einschließlich des Anstrichs und der Einrichtung. wie das Band scharf abriß und die Spulen wild rotierten. Außerdem hatte ich alle redaktionellen Verbindungen des Magnetbands selbst vorgenommen und wußte. Es versteht sich von selbst.wählte er eine Katastrophe aus. in den Süden zu ziehen. daß sie fest waren. und ich »sah«. es handelte sich also nicht um einen üblichen Zwischenfall. In einem ändern Fall öffnete sich fünf Minuten vor der Sendung eines auf Magnetband aufgenommenen Programms die Klappe. die nach den Erfahrungen seiner Erinnerung möglich war. Die vier Wochen im Krankenhaus wurden mir durch die Anwendung einer Suggestivtherapie auf Tonband erleichtert. Gut zehn Minuten später riß bei der Sendung das Band tatsächlich und wurde hastig repariert. Ich erkannte es sofort wieder. was die Vision bot. der . paßte genau zu Ereignissen. das. nämlich einen Flugzeugabsturz. was als Möglichkeit akzeptabel war. Zu Erlebnissen außersinnlicher Natur kam es im Krankenhaus nicht. Der Riß erfolgte an einer Verbindung. Besonders ungewöhnlich war die Tatsache. die von einem ändern. und Rückfallssympotme sind bis zur Stunde nicht aufgetreten. Ein solcher Riß war bisher noch niemals bei einer Sendung vorgekommen.) Deshalb zeichnete sich der Herzanfall als Flugzeugunglück ab. und es entsprach genau der Beschreibung in den Aufzeichnungen. Zu Hause erfolgte meine Wiederherstellung nach einer der üblichen Behandlungsmethoden. die meine Frau in einer Stadt des Südens für uns ausgesucht hatte.

nach Norden zu aufgerissene Wolkendecke. hatte keine fünfhundert Meilen herunter und kam gerade von der Inspektion. Bis heute hat sich ein festes Schema eingestellt: Z (zischender Laut) + K (Eindruck der Klappenöffnung) = V (Vision des künftigen Ereignisses). Es gibt achtzehn weitere Fälle. 30.das Magnetband vorher benutzt hatte. 8. um zu helfen. flammte das rote Ölwarnlicht auf. genau darüber. Luftzischen/Klappe: Ich stehe allein vor meinem Haus. brennt das Flugzeug mit tiefroter Glut. und ich bemerke. 61. 5. wo das Vorhergesehene noch nicht eingetreten ist? Ohne weiteren Kommentar gebe ich hier einige Fälle. 11. was habe ich dann von den ändern Fällen in meinen Aufzeichnungen zu halten. Der Wagen war neu. Ein drittes Beispiel: Im Büro öffnete sich die »Klappe«.von kleineren Interpretationsfehlern abgesehen genauso. damit sie nicht davon verletzt werden. wie ich sie aufgezeichnet hatte.das erwartet man bei einem neuen Auto nicht und macht sich auch keine Sorgen deshalb. Landeklappen und Fahrgestell ausgefahren. und meine Familie und ich laufen hin. Ich erkenne die Glut und das langsame Brennen als etwas anderes als gewöhnliches Benzin feuer und warne die ändern. Der Himmel ist überwiegend klar. gemacht worden war. daß es keine typischen Flugzeuge oder Raketen . und es wurde ein rotes Licht mit dem Wort »Öldruck« sichtbar. Als wir hinkommen. lauter persönliche Vorfälle verschiedener Größenordnung. Die Maschinen kommen näher. Als ich eine Stunde später in einem fast neuen Wagen nach Haus fuhr. wo die Formel bisher noch nicht bewiesen ist. da wir für die toten Insassen nichts tun können. eintrafen. 60. die ich durch die »Klappe« vorhersah und die später . Luftzischen/Klappe: Ein Flugzeug fliegt hoch vorüber. Es stürzt hinter einem nahen Hügel ab. weiterzugehen. daß diese Formel zweiundzwanzigmal anwendbar gewesen und eingetroffen ist. Doch er hatte tatsächlich eine Ölleckstelle . Wenn ich als Voraussetzung nehme. offensichtlich in Schwierigkeiten. Ich sehe eine Gruppe Flugzeuge aus der Wolkendecke auftauchen. Auch dies war keine unbewußte Befürchtung.

-was soeben stattgefunden hat. auf etwas Folgenschweres zurückgeführt werden muß. Alle spüren ein Verhängnis. Im wesentlichen handelt es sich um ein Gefühl des Untergangs. . Luftzischen/Klappe: Ich befinde mich mit ändern Menschen auf einer Vorortstraße. V-förmig. 10. 20. und der offenbar von etwas anderem angetrieben wird als von Propellern oder Strahltriebwerken (der Eindruck spricht für eine einzigartige Form von Raketen. sondern von etwas. und ich spüre wie Ehrfurcht vor der gewaltigen Kraft. Luftzischen/Klappe: Meine Familie und ich befinden uns in einer Situation. und die Maschinen sind riesig. jede etwa tausend Meter groß. 6. Benzin ist nicht erhältlich. doch nicht von Bomben. doch keine richtigen Tragflächen.sind. Die drei ziehen eine tiefe Kurve über eine nahe Straße. Und dieser Faktor liegt außerhalb der menschlichen Kontrolle. das. daß ich diesen Flugzeugtyp noch nie gesehen habe. Häuser und andere Gebäude stürzen hinter ihnen zusammen. daß sie schwarze Seiten und w eiße quadratische Fenster haben. wegzugehen versucht. Es sind keine Tragflächen sichtbar. die sie darstellen. Ich schaue genauer hin und erkenne. sehe ich durch einen großen Riß in den Wolken etwas. Sie haben die Gestalt einer Pfeilspitze. Als ich aufblicke. Hinter der ersten Reihe kommt eine Reihe nach der ändern von diesen seltamen Maschinen. was wie Flugzeuge aussieht. des Zusammenbrechens der Zivilisation. Wir alle werfen uns in einen Graben. Majestätisch segeln sie über mir dahin. Es scheint sich nicht um das Ergebnis eines Atomkrieges zu handeln. die Stromversorgung ist abgeschaltet. jedoch nicht chemischer Art). 12. daß sie nicht vom Menschen gemacht sind. 63. wie wir wissen. Ich verspüre auch Furcht. in der wir wohnen. und ich sehe. buchstäblich Hunderte. und es herrschen keine Befürchtungen im Hinblick auf radioaktiven Niederschlag. weil ich irgendwie weiß. Solche Flugzeuge habe ich noch nie gesehen. sondern beherbergt die Insassen in zwei oder drei Decks. wo die Bevölkerung der ganzen Stadt. doch ohne den Rumpf unserer Delta-Flugzeuge. was von den Maschinen selbst ausgestrahlt wird. Drei von den Flugzeugen kommen in einer Schleife tiefer. Die V-Form ist nicht die tragende Fläche. 62.

lokaler Art und solche. Auf den Straßen der ganzen Stadt herrscht Aufruhr und Panik. spezieller. Ich hoffe. wie wir aufs Land hinauskommen können. allgemeiner. die die ganze Welt betreffen.11. Luftzischen/ Klappe: Meine Familie und ich sind in einer Großstadt. . Nur die Zeit kann die Bestätigung bringen. wo große Schwierigkeiten zu herrschen scheinen. Etagenwohnung. wie es scheint. 64. daß einige dieser Visionen wirklich Halluzinationen sind. Autos sind gegeneinander. Alle wollen weg. Es gibt noch viel mehr Visionen: persönlicher.und aufeinandergefahren. Es wirkt wie ein Ameisenhaufen. Ich verlasse eine. 4. um eine Möglichkeit für uns zu suchen. der aufgestört worden ist.

geräuschlose Explosion. Runde Löcher und Quadratische Pflöcke Unter den vielen Geheimnissen. fürchtete . das elektrischen Schlägen nicht unähnlich war (völlig anders als die Schwingungen. gab es eine ungeheure. als ob ein riesiger Kurzschluß in der Verkabelung stattgefunden habe. nicht. die anscheinend nicht auf den Schauplätzen II oder III spielen. Mein physischer Leib lag noch entspannt auf der Couch. Mein erster Gedanke war.12. die anscheinend zufällig und doch sehr inhaltsschwer sind. Ich war von der Explosion noch ein wenig betäubt. da die Lichtleitungen über mir blaue Funken zu verspritzen und dann zu schmelzen schienen. nachdem ich die Augen geschlossen hatte. wo ich auf den Fußboden rutschte. (Die Lampen waren. die ich hier so oft erwähnte). daß andere. sind einige. Die Explosion ereignete sich etwa zwei Sekunden. das Zimmer lag im Halbdunkel. Ich legte mich sieben Uhr siebzehn auf die Couch. Die Explosion blies mich quer durchs Zimmer und in der gegenüberliegenden Ecke an die Wand. Da erst überlegte ich ernsthaft eine andere Möglichkeit.) Mir schien. um eine Exkursion zu unternehmen. um ein wenig auszuruhen. als ich mich waagerecht ausstreckte und die Augen schloß. Vielleicht war ich gestorben und mein Herz stehengeblieben. 8. den ich nicht finden kann. 63 Abend. nicht nur eins der typischen Erlebnisse außerhalb des Körpers. Meine einzige Hoffnung ist. Dies könnte der Tod sein. 23. Hier folgen einige Erlebnisse. ausgeschaltet. denen ich begegnet bin. Die Situation war ganz ungewöhnlich. einen Sinn darin erkennen. Ich konnte ihn deutlich sehen. Ich verspürte ein Kribbeln. In dem Augenblick. der wirkliche Tod. als ich mich hinlegte. Dann sah ich mich im Zimmer um. naturwissenschaftlich oder philosophisch besser Ausgebildete. daß es tatsächlich irgendeine Explosion im Haus gegeben habe.

Heute erfuhr ich von einem seltsamen Gerät. emo tionalen oder geistigen Zustand. Ich tastete unter mir herum und meinte. War es eine Explosion nichtphysischer Art? War es ein psychischer Affekt in mir. Einen Augenblick später war ich wieder »ganz«. Mit großer Willensanspannung schwebte ich aufwärts und zur Couch hinüber. um die Hand in den Handschuh zu stecken.mich jedoch nicht und wurde auch nicht nervös. 59 Nachmittag. genauso. Dann entschloß ich mich zu dem Versuch. Ich verspürte einen Torsionseffekt und befand mich zur Hälfte in meinem physischen Körper. W enigstens war es etwas Festes. Ich bemerkte das. 5. auch der Körper normal. h. was es hervorgerufen und wie es sich zugetragen hat. gewinne ich den Eindruck. dadurch wurde ich aus dem physischen Leib heraus-»gesprengt«. das auf dreierlei verschiedene Weise funktionieren soll. daß der Strahl das Produkt irgendeines experimentellen Gerätes war. Der Vorfall erinnert mich an das Erlebnis mit dem Dreifach-Gerät. drehte und wendete mich. in den physischen Leib zurückzukehren. das die damit arbeitenden Experimentatoren noch nicht vollständig entwickelt hatten — d. Wenn ich mir den Augenblick der Explosion wieder ins Gedächtnis zurückrufe und genau darüber nachdenke. Ich setzte mich auf (physisch) und knipste die Lampe an. eine Formel für den Zustand . dann sollte es so sein. Doch ich weiß heute noch nicht. 5. Gegen fünf Uhr versuchte ich. was ich unter mir spürte. selbst wenn es mir nicht gelingen sollte. war mir jedoch nicht ganz sicher. außer daß ich eine Gänsehaut hatte und von dem Erlebnis ziemlich mitgenommen war. den Teppich zu fahlen. das Haus ruhig. Ich konnte bei dem Versuch nichts verlieren. oder war es die Einwirkung einer äußeren Kraft? In der Rückschau war zu jener Zeit anscheinend nichts Ungewöhnliches in einem physischen. Ich lag eine Weile dort in der Ecke und versuchte mich zu sammeln. es waren ihnen noch nicht alle Wirkungen bekannt. Alles schien normal. Wenn dies der Tod war. war es so. was sie hätte auslösen können. als ob irgendein verirrter Strahl durch das Zimmer gefegt wäre und mich ganz zufällig auf seinem Weg getroffen hätte. dann abwärts. wie man es tut. Wenn ich diesen Gedankengang weiterverfolge.

dann experimentierte ich damit. wie ich es erwartet hatte. Einen Augenblick lang hörte ich eine Band spielen (so als ob man an einem Sender im Radio vorbeidreht). Ich nahm das Gerät neugierig auf. als sollte ich kein Ergebnis erzielen. zunächst schwach. je nach meiner Lage. wenn sie über die untere rechte Seite wanderten. Es schien dort nur zeitweilig abgelegt worden zu sein. da ich noch nie etwas dieser * Glossar . Schließlich entschloß ich mich. entweder in der Leber. Die Schwingungen waren stark im Kopf. und ich schloß die Augen und legte mich zurück. Bäume und Felder. und ich wandte den Kopf.(1-20/LQ)* zu erproben. dann stand ich in einem noch nicht beendeten Haus. der Niere oder rechts unten im Dickdarm (befand sich dort ein Fremdkörper oder ein chemischer Stoff?). Ich benutzte die Methode der Unterkieferbewegung. das noch keine Fenster hatte und in dem Baumaterial und Reste auf dem rauhen Fußboden herumlagen. und die Schwingungen schienen. das heißt. ich machte sie jeweils in einem bestimmten Teil stärker. und das Fenster ging nach Westen). der es bediente. hatte ich ein brennendes Gefühl. Die Augen geöffnet. schaute ich durchs Fenster nach der Sonne (der Tag war sonnig. Ich schaute auf den Fußboden. Das war auch früher schon geschehen. Jedesmal. wenn ich mich auch nicht erinnere. »zu Tisch gegangen« war. während der. Ich »wünschte« mich im Geist aufwärts und schwebte nach oben. sie in verschiedene Teile meines Körpers zu verlegen. es bereits erwähnt zu haben. die stärkste Einstimmungsstellung meiner Kiefer zu probieren (besser kann ich es nicht beschreiben). Sofort setzten die Schwingungen ein. Das Haus stand offenbar am Hang eines Hügels und blickte in ein flaches Tal und auf einen niedrigen Hügel auf der ändern Seite. deshalb »schob« ich sie hinunter in die Brust. und da lag ein etwa fünfundvierzig Zentimeter langes Gerät. Die Schwingungen zeigten sich in einem Kribbeln im Hinterkopf. dachte an das Kraftfelddiagramm und begann dann das Zählen bis zwanzig. Es schien. Ich legte mich aufs Bett. weil ich mich plötzlich in der Luft überschlug und durch den Fußboden tauchte. Irgendein abschweifender Gedanke muß mir durch den Kopf gegangen sein. stärker oder schwächer zu werden. ein wenig zu stark. Durch die Fensteröffnung war eine ländliche Gegend zu sehen.

erschrocken und ängstlich. Es hatte Ähnlichkeit mit einem Stab. Es geschah nichts. Doch der Mann draußen sank sofort in seinem Stuhl zusammen. nun solle ich das Gerät noch einmal auf den Bewußtlosen (?) draußen richten. ich solle den Zylinder vorwärtsschieben. oder daß Zeit verstrichen sei. wie man die »Brennweite« des Geräts einstellt. gab er mir zu verstehen. als ob nichts passiert wäre. Ich fragte ihn. daß er mir zeigen wolle. die das Tal überblickte. eingeschlafen zu sein. Ich tat es. um einen schmal gebündelten Strahl zu bekommen. wandte sich ab und führte sein Gespräch fort. sah mich verblüfft an und sagte. und ich fragte den zweiten Mann. auf sich zu. Ich hob den Stab. Ich drehte mich zu meinem Gastgeber um. Der Gastgeber lächelte mir zu und sagte. Er wies auf die Röhre (einen Zylinder mit offenen Enden). und der Bewußtlose setzte sich auf und nahm sein Gespräch wieder auf. Darauf führte mich mein Gastgeber nach draußen. als ob er tot wäre. Ich tat es und zielte mit dem Gerät wie mit einem Gewehr auf den Mann draußen. Dann sagte er mir. der lebhaft auf eine Person einredete. abermals verneinte er. wie man es benutzt. diesmal die Brennweiteneinstellung jedoch zurückziehen. um einen breiten. ob er sich erinnere.Art gesehen hatte.oder rückwärts bewegt. der vor dem offenen Fenster in einem Innenhof stand. indem man das Rohr oder den Zylinder vor. Ich sah keinen Strahl von dem Gerät ausgehen. die nicht zu sehen war. anscheinend sanfteren Strahl zu erhalten und von sich weg. Er bewegte sich für einen Augenblick an einen Ort. kam dann durch eine Tür rechts von mir und zu mir herüber. die vorn saß. weil ich unbeabsichtigt den Mann dort getötet hatte. ich solle durch eine andere Fensteröffnung auf einen zweiten Mann draußen zielen. dann wandte sich der Mann um und sah mich. und zeigte mir. und gab mir . Mein Gastgeber sah mich lächelnd an. doch waren in Abständen drei Dinge daran angebracht. Er unterbrach sein Gespräch. Er lächelte und wirkte meiner Erinnerung nach völlig normal. um einen schmalen Strahl zu erhalten. nein. um einen breiten Strahl zu erzeugen. Als er das Gerät in meiner Hand sah. Er sagte. dann nahm er mich mit auf die andere Seite des Hauses. das sei nicht der Fall. wo ich ihn nicht mehr erblicken konnte. ich hatte den Mann vorher nicht bemerkt. blickte daran entlang und zielte damit versehentlich auf einen Mann. ob er irgend etwas gespürt habe.

dankte ich ihm für all seine Informationen. nicht länger bleiben zu können. drei Stockwerke. der Rauch stieg in Spiralen zum Himmel auf. Ich erwiderte. und ich begriff. Cadena Azul.) Mein Gastgeber wollte schon nickend bejahen. Staub auf Fußboden und Fenster . Hinter der Kraftquelle saßen drei flossenähnliche Platten (ähnlich denen. In der Mitte befand sich eine Spiralspule. was ich verstand. um den Benutzer zu schützen. Er fragte mich. daß ich noch weiter »hinauf« müsse. er werde mich in (den Namen des Ortes verstand ich nicht) wiedersehen. wie er sagte. Er rieb mit dem Daumen darüber. Doch mein Geist erkannte den Ort anscheinend. dann sah er mich verständnislos an. (Das war ein Ergebnis meines Besuches in Südamerika und schien ganz natürlich das auszudrücken. wie es schien. Dann ging ich zu dem unfertigen Zimmer zurück und »verschwand« aufwärts mit einem Strecksprung. um dorthin zu gelangen. als ob sie ganz plötzlich ausgelöscht worden wäre.und kein physischer Leib! Ich begriff. Der Raum wirkte wie mein Büro. wie man sie bei Gleichrichtern findet). Das tat er gern. daß er aber nicht Spanisch verstand. ob ich das auch wirklich verstanden hätte. und sofort ging das Feuer aus. dann hielt ich an. wie er sagte. Der Zylinder sei ein Gerät zur Einstellung der Brennweite. daß dies der falsche »Ort« (die falsche Zeit?) sei. Keine Möbel. ich solle den schmalen Strahl einstellen und auf das Feuer zielen. und ich sagte: Ja. nicht allzu wichtig seien. Es sei aus drei Teilen zusammengesetzt. Ein kleines Feuer brannte hell am Hügelhang etwa dreihundert Meter entfernt. daß das Ding aussehe wie eine große Triode (Tripolröhre). sie waren also flexibel. Ich stieg etwa zwei. und sie bogen sich. dann war auch er verschwunden. was ich sagen wollte — Blaues Sendernetz. Ich war sehr aufgeregt wegen dieses Geräts und bat meinen Gastgeber. die. Ich . Das tat ich.zu verstehen. Die Flamme sank zusammen. sagte er. Er nickte aufgeregt und erwiderte: »Ja! Eine Triode!* Da ich das Gefühl hatte. daß mein Eindruck zwar richtig war. Er sagte. weil sie nur als Schilde dienten. daß er mir noch etwas anderes zeigen wolle. als Kraftquelle. wozu das Gerät auch in der Lage sei. wohin ich wollte. Der Rauch war noch einen Augenblick länger zu sehen. er solle es mir erklären. keine Couch. Er wies in die Ferne. und er sagte. war jedoch leer.

Ich skizzierte das Gerät. Nichts geschah. ich sei normal in den physischen Körper zurückgekehrt. für die sie mich hielten. Ich fragte. daß ich nicht die Person war. daß ich nicht länger dort bleiben konnte. daß ich mich noch in einer Art Delirium befände. Sie äußerte. doch sie heiterten mich nur auf und glaubten anscheinend. dieses Gerät zu bauen. Ich gewann den Eindruck. 61 Nacht. Ich versuchte abzureisen. sie aufweckt und Feuer löscht. und sie lächelten nur verständnisvoll. sie sei glücklich. 3. Eines Tages werde ich versuchen. Ich war überzeugt. nun aber bald wie der gesund sein werde. das Leute einschlafen läßt. daß es besser sei. das u-förmig war. 11. und ging trotz ihrer starken Einwendungen durch eine Tür ins Freie. dann kam ich zu der Ansicht. durch die Decke und gelangte nach acht bis zehn Stockwerken in mein Büro. Ich versuchte ihnen das zu erklären. Ich stieg langsam auf. Eine fremde Frau stand neben dem Bett und lächelte. welcher Tag es sei.schwebte wieder aufwärts. während mir die Bekleidung der Frauen normal erschien).. sank in meinen physischen Körper (wobei ich einige Schwierigkeiten mit einem Arm hatte) und verschmolz schließlich vollkommen. Ich öffnete die Augen und befand mich in einem fremden Bett. als ob ich nicht ganz im Bilde sei (das war ich auch nicht!). . daß ich lange krank gewesen sei. doch sie klammerten sich an mich. sehr weit noch oben. und ich glaubte. und ich wurde mit einer Art Robe bekleidet (wie ein Morgenrock. Ich setzte mich auf und öffnete die Augen. und ich wurde besorgt. Hinter ihr stand eine ältere Frau. Ich fragte die jüngere Frau. daß ich am falschen Ort war. Die Uhr zeigte an. daß ich endlich zu mir gekommen sei. nur das Jahr festzustellen. die Zeit zu berechnen. daß eine Stunde und fünf Minuten vergangen waren. Sie halfen mir aus dem Bett. Dann erinnerte ich mich des Atemtricks und begann durch halbgeschlossene Lippen keuchend zu atmen. . dann begann ich mit diesen Aufzeichnungen. Dort stand ich und versuchte mich aufwärts zu bewegen. Ich wollte sie um einen Kalender bitten. Ich wußte. als sie mich aufwachen sah. es sei 1924 entsprechend der griechischen (?) Methode. Ein Gerät. und sie erwiderte. die meine Frau (oder die Frau meines Körpers) zu sein schien. und spürte immer . daß ich aufwärts mußte. über das Gebäude. ich wußte genau.

wenigstens glaubte ich das. 11. Ein großer rundschultriger Mann stützte mich links. und seine Schultern schienen zu blitzen. Ich benutzte die Methode I-20/LQ. ehe ich es fertigbrachte. benutzte die Ausstreckmethode und schoß aufwärts davon. Es war gegen halb zwölf. ehe ich mich bewegte. Agnew Bahnson zu besuchen. und ich glaubte. und das ist noch viel zu wenig gesagt. Ich hörte. wie sie versuchten. Sie waren nicht unfreundlich. nach wenigen Augenblicken verschmolz ich abermals mit einem physischen Körper. im Zimmer herumzugehen. in meinem Schlafzimmer. Dies war ein fehlgelenkter Versuch. Er war viel größer als ich. nun wieder ganz. und mir bereitete das Gehen Schwierigkeiten. und ich weiß nicht. Doch ich kehrte fast sofort zum physischen Leib zurück . Plötzlich hielt ich an und war hoch in der Luft über einer Landschaft mit verstreuten ländlichen Häusern. Ich lag nicht im Bett. Es kam mir bekannt vor. Glücklicherweise verlor ich nicht den Kopf. Das Zimmer war nicht mein Zimmer. Ich senkte mich zu dem Haus hinab und verschmolz im nächsten Augenblick mit dem physischen Leib. gegen zwei . auf den Weg und begann eine Exkursion vom stürmischen Typ. wie sie Bemerkungen über meine Hände machten. Ich setzte mich auf. Ich war wieder in meinem eigenen physischen Leib. Auf der rechten Seite hielt mich ein junges Mädchen. 8. Ich sah mich vorsichtig um (physisch). Ich ging sehr müde und spät ins Bett. mich zurückzuhalten. Es dauerte sehr lange. und schaute mich dankbar um. daß irgend etwas ungewöhnlich oder nicht in Ordnung damit sei. Ich atmete laut und immer hastiger und bewegte mich schneller. 23. unser Haus und die N achbargebäude zwischen Straße und Fluß zu sehen. Ich machte mich mit dem Gedanken. mich umzudrehen und einzuschlafen. 60 Nacht. ich stand. Dies war ein ganz ungewöhnliches und sehr lebhaftes Erlebnis. ob ich so etwas noch einmal erleben möchte. deshalb stützten sie mich unter den Armen. bis überall um mich her das vertraute verschwimmende Blau war.noch. Ich war im richtigen Zimmer! 17. und ich befand mich im Schlafzimmer. daß ich mich am falschen Ort befand. 60 Nacht. Sie zwangen mich. wo und was ich auch sein mochte. aber ich wußte sofort.

Ich mußte etwas unternehmen. glänzenden Augen an. Trotz meines Entsetzens wußte ich. Das wurde noch schlimmer. daß etwas nicht stimmte. Doch auch das schien noch nicht ganz richtig zu sein. Doch rasch merkte ich. und die Frau (Krankenschwester) ging aus dem Zimmer. Die Schwingungen kamen prompt und ohne Mühe. die Bettdecke meinen Beinen fernzuhalten. während sich der Mann dem Bett näherte. während er sein Gesicht immer näher dem meinen brachte. als ob jeder Muskel meines Körpers gelähmt wäre. was er tun wollte. Das Glänzen der Augen kam von Tränen. ich spürte tatsächlich seinen Bart. da ich mich erinnerte. weil ich mich bemühte wegzukommen. Die Krankenschwester. das offenbar dazu bestimmt war. zum physischen Leib zurückzukehren. meine Frau habe mich in einer Art Koma im Bett gefunden und mich eilig ins Krankenhaus gebracht. In geringer Entfernung vom Bett unterhielten sie sich leise.Uhr morgens. Nachdem ich mich leicht aus dem Körper gelöst und rasch hintereinander mehrere Orte erreicht hatte. Am allerschlimmsten . daß dieser Mann ein Fremder war und daß ich mich wieder an einem völlig falschen Ort befand. und ich entschloß mich. wie dringend ich Schlaf brauchte. versuchte ich. Es war. weil ich nicht wußte. Mein erster Gedanke war. ein Mann und eine weißgekleidete Frau. aber fest an beiden Oberarmen ergriff. doch aller Wille. es sei etwas geschehen. Ich wurde sehr nervös.ich versuchte mich zu bewegen und konnte es nicht. Über meinen Füßen befand sich ein kastenähnliches Ding. Im Zimmer waren zwei Menschen. Dann richtete sich der Mann auf. Ich dachte an meinen im Bett liegenden Körper und lag unmittelbar darauf tatsächlich im Bett. ließ meine Arme los und ging langsam aus dem Zimmer. Nach einer Weile unterbrachen die beiden ihr Gespräch. die ich als Krankenschwester erkannte. daß mich meine Frau nicht ins Krankenhaus gebracht hatte. Dann beugte er sich zu meinem höchsten Erstaunen noch tiefer und küßte mich auf beide Wangen. dabei sah er mich mit hervorquellenden. Innerlich krümmte ich mich in panischer Angst. den ich aufzubringen . die sterile Atmosphäre des Zimmers und das Bett sprachen dafür. als er sich über das Bett beugte und mich sanft. trotz des Schlafbedürfnisses »etwas zu unternehmen«.

daß er sich um mich kümmern wolle. damit sich das Universum (oder die Menschheit) entwickeln und verbessern könne. Ich fragte abermals. die ebenfalls »flog«. und sofort sagte ein Mann (freundlich. hineinzugelangen (wohin. wenn ich auch wegen dem Sprechzimmer in Verwirrung geriet. als ich die Augen aufschlug. Im Innern trennten wir uns. weshalb (damit meinte ich. mich aus dem Körper zu heben. Ich knipste das Licht an und seufzte vor tiefer. übte keine Wirkung aus. konzentrierte ich mich auf dieses Zischen und fing an. aber er gab mir keine Antwort. Das tat ich. 6. und er erwiderte. d. es leise und laut zu modulieren. Dann versuchte ich. und innerhalb weniger Augenblicke hatte es sich zu einer hochfrequenten Schwingung beschleunigt. weil in jedem mehrere Menschen in tiefen Gesprächen waren und ich unbemerkt blieb. Arzttyp). und sie erinnerte mich daran. die bis zu 1500 ccm ansteigen und danach wieder auf normal absinken werde (was immer das auch bedeuten mag). ohne sie erst zu öffnen. Einige Augenblicke danach stieß ich mit einem andern physischen Leib zusammen. Ich ließ das Pulsieren immer rascher frequentieren. untersuchte mich und erklärte.vermochte. es pulsieren zu lassen. das weiß ich nicht). dadurch entgingen wir dem wartenden Portier (und einer Bettenkontrolle oder einer verspäteten Rückmeldung. 7. Doch ich wartete im zweiten. und er war da. Das Zimmer war dunkel. Ich war zurückgekehrt. schließlich kam der Mann herein. Ich fragte. Ich betastete das Bett. Dann näherten wir uns einem großen Gebäude. tiefer Erleichterung. wo der Lichtschalter sein mußte. 63 Nacht. Nach einiger Zeit brach ich auf und begegnete vor dem Haus einer Frau. weshalb verbessern). daß wir erst spät zurückkommen würden und daß wir vielleicht Mühe hätten. Allmählich wurde ich mir eines Zischens im Kopf bewußt. Weil ich irgend etwas davon zu wissen schien. fast wie ein starkes Zischen -von Luft oder Dampf. Ich hatte ein . Ich griff nach der Stelle. h. Diesmal war ich vorsichtig. ich könne im zweiten Sprechzimmer rechts warten. wofür es Strafe gegeben hätte). Ich hörte vertraute Laute außerhalb des Zimmers. anscheinend einer Anstalt (Krankenhaus?) und flogen direkt durch eine Tür. Dann sprach er von Titration und einer Behandlung. weshalb die Behandlung notwendig sei. ich bedürfte einer Behandlung. was mir mühelos gelang.

bellte er aufgeregt. zu meinem physischen Leib zurückzukehren. weil ich wirklich nicht den Wunsch hatte. Dann kam ich auf den Gedanken. Dann fragte er: »Wie können wir davon überzeugt sein. wurde mir erst klar. was ich tun solle. und als er mich bemerkte. daß Eisenhower ja gar nicht mehr Präsident war. und tat es ohne Zwischenfall. 7. Ich schwebte über mehrere Häuser. zog eine Pistole heraus und zielte damit auf mich. um mich auszuruhen. kam das Wogen wieder und ich trieb hinaus. doch ich entwarf rasch einen Entwurf für einen Friedensplan und berichtete dem großen Mann davon. 13. und ich fand mich wieder. daß Kennedy einen außersinnlichen Leibwächter habe (oder richtiger: Geistwächter). 61 Nachmittag . Als ich an diesem Abend ins Bett ging. Ich kehrte zurück. Er strahlte ruhige Kraft aus. Kurz darauf verspürte ich das Bedürfnis. Eisenhower zu sprechen (den Namen verband mein Geist mit dem Begriff Präsident). Ich verzog mich eilig. weshalb ich den Präsidenten sprechen wolle. Ein Mann kam um die Ecke des Hauses. Und plötzlich erschien derselbe große Mann vor mir und hielt mich einfach dadurch an. Bei einem Besuch am Cape Cod traf ich leicht ermüdet in Hyannis ein und legte mich nachmittags hin. Als ich im Bett lag und darüber nachdachte. Im Hof lag ein Hund (ein großes Tier vom Typ des deutschen Schäferhundes). lag im Bett und glaubte. ehe ich daran dachte. gewiß lägen die notwendigen Informationen über mich in Washington. ich konnte mich an nichts erinnern als daran. zu dieser Zeit könne ich den Präsidenten nicht sprechen. daß der Mann anscheinend sehr groß gewesen war. Ich stimmte ihm freundlich zu und kehrte zurück. Nach einem Augenblick sagte er. daß Sie den Vereinigten Staaten gegenüber loyal sind?« Ich erwiderte. daß Kugeln mir vielleicht gar nichts anhaben konnten.Nacht. während ich versuchte. Nach der Entspannung ereignete sich der übliche Trennungsprozeß. Und plötzlich war ich vollkommen davon überzeugt. daß er mir im Weg war. daß Kennedy vielleicht dieses Wochenende tatsächlich in Hyannis sein .wenig Furcht vor der Behandlung. es sei vorüber. Er fragte mich. Zunächst war ich überrascht. mich zu entscheiden. immer noch verwirrt. wie ich über den hinteren Teil des Hauses in der Nähe der Garage schwebte.

ging hinunter.) Das sind einige Beispiele für die vielen »Ereignisse«. Ich hoffe. Ich stand auf. daß jedes einzelne nur ein Fragment aus einem lebendigen Wandgemälde ist. das eines Tages in seiner Gesamtheit sichtbar wird. (In den letzten beiden Tagen hatte ich keine Zeitung zu Gesicht bekommen. daß Kennedy an diesem Nachmittag in Hyannis eintreffe. suchte die Lokalzeitung und fand auf der ersten Seite tatsächlich die Meldung. . Es mag sein.könnte. die sich nicht klassifizieren lassen. um den Gesamtüberblick zu erlangen. besonders nicht als einfache. alltägliche Träume. daß man nicht zu »sterben« braucht.

Ich kann mir nicht vorstellen. 11. Nur durch solche einigermaßen sorgfältig durchgeführten Experimente. Wenn er existiert. als der Rest von mir. 58 Nachmittag. und die Schwingungen waren noch da. auf dem Rücken liegend. 6. und streckte sie. Der Zweite Körper Der stärkste Beweis für das Vorhandensein irgendeines besonderen Phänomens ist Gleichförmigkeit bei wiederholter Beobachtung. Sie fühlten sich auch ausgestreckt lebendig an. Anscheinend hatte ich immer noch Gewicht.13. daß wir alle einen solchen Zweiten Körper haben. über die Mitte des Zimmers. Ich nehme an. als ob mein Kopf mehr Gewicht hätte. aufwärts. so gering es auch war. Dann bewegte ich die Arme. Es war. dann sehr sanft abwärts wie eine fallende Feder. Ich entschloß mich. daß ich so einzigartig sein sollte. 58 Nachmittag. Ich öffnete die Augen und sah mich um. und Kopf und Schultern schienen auf dem Teppich zu liegen. kam ich zu dem Schluß. Ich öffnete die Augen wieder. mehr Schwerkraft. die übergeschlagen waren. daß der Zweite Körper fraglos existiert. und ich war überrascht (über den . 19. Ich schloß die Augen. 7. doch mein ganzes Ich wurde sanft zur Erde gezogen. und alles schien normal . wenigstens soweit ich sie durchführen konnte. wie ist er? Welches sind seine Merkmale? Hier folgen Auszüge aus meinen Aufzeichnungen über mehrere hundert Tests. und beides nahm an Stärke zu. alles wirkte normal. während Hüften und Füße in der Luft angelten. Ich lag wieder auf der Couch und verspürte sehr weite Schwingungen.außer den Schwingungen und dem dröhnenden Poltern in meinem Kopf. das Aufsteigen zu versuchen und schwebte von der Couch aufwärts. Ich berührte den Fußboden.

Ich bewegte eine Umrißhand zu dem Regal neben dem Lager. und vielleicht will ich das gar nicht genau wissen.Gebrauch des Wortes »erstaunt« bin ich hinaus). Ich wollte nicht außerhalb gefaßt werden . Die Schwingungen wurden schwächer. und ich spürte. wenn ich das Gefühl hatte. und dann konnte ich meine physischen Arme bewegen. Ich wackelte mit den Fingern. die leuchtenden Armumrisse zu bewegen. und ich konnte das Regal nicht fühlen! Meine Umrißhand griff einfach hindurch. um nichts anders. Unterschiede festzustellen. mit meinen physischen Armen zu fühlen. wo ich die Arme fühlte. wenn die Schwingungen aufhörten. daß sie wackelten. denn da lagen meine Arme noch übergeschlagen auf der Brust. Es war wie ein hellschimmernder Umriß. Visuell sah ich meine Arme übergeschlagen auf der Brust. was dann geschehen würde. . Ich hatte genau das Gefühl. konnte jedoch keinerlei Empfindung feststellen. Mit den leuchtenden Umriß armen legte ich die Hände zusammen. Gleichzeitig sah ich die schimmernden Umrisse meiner Hände und Arme. der sich bewegte. daß sich die Arme bewegten oder ich sie willentlich bewegte. Fast zehn Minuten lang lag ich dort und versuchte diese seltsamen Beweise zu vergleichen. dann auf den leuchtenden Schatten der ausgestreckten. und sah die schwach glänzenden Umrisse meiner Arme und Hände genau dort. die sich über mir ausstreckten. und sie »funktionierten« vollendet. als ich hinschaute. Ich weiß nicht. Sie fühlten sich genau wie gewöhnliche Hände an. Ich versuchte. und die Arme fühlten sich normal fest an. die physischen Arme zu bewegen. und ich fühlte. Ich rieb mit den Umrißhänden über die beiden Umrißunterarme. Ich versuchte.nicht einmal die Arme -. und die leuchtenden Finger wackelten. Ich legte meine Hände zusammen. und die leuchtenden Hände kamen zusammen. und ich bewegte rasch die leuchtenden Umrißhände und -arme zurück zu meiner Brust. Ich versuchte. wo ich sie fühlte! Ich schaute wieder auf die übergeschlagenen Arme. als ob ich langärmelige Handschuhe anzöge. und sie fühlten sich völlig normal an. Ich blickte nach oben. Ich konnte durch sie hindurch die Bücherregale dahinter sehen. wie sich die Hände umfaßten. falls überhaupt etwas passiert. vermochte es jedoch nicht.

Ich war besonnen. Außerdem hörte ich seinen keuchenden Atem unmittelbar im Ohr. es war nicht eigentlich Prüderie. Als ich das tat. lebendigen Körper gegen meinen Rücken gepreßt gefühlt . Ich muß ihn wegbringen von meinem Rücken. Die Furcht verstärkte sich. Mehrmals hatte ich einen warmen. Das war kein sanftes Gedankenkind. kehrte ich rasch in den physischen Leib zurück. daß es wieder »Gedankenkinder« waren oder vielleicht irgendein sexuell gestörte s Wesen. wenn ich dieses »Wesen« auf meinem Rücken fühlte. Das war ein erwachsener Mann. gegen meinen Rücken gepreßt. wenn ich den physischen Leib verließ.5. also kehrte ich in die Physis zurück. Ich war überzeugt. vor Leidenschaft keuchend. und die waren sehr real. Er ist noch da. obwohl ich keine sexuellen Anklänge entdeckt hatte. Das Keuchen hielt an. damit die Bewegung nicht als feindselig aufgefaßt wurde. ausgesucht? Hätte ich ein anderes Gefühl gehabt. sexuell völlig abartig. aber ich weiß. der Körper blieb da. strich ich mir nachdenklich mit der Hand übers Kinn. ein bißchen mehr Mut. wenn es weibliche Formen gewesen wären? In aller Ehrlichkeit. 5. Behutsam. Der Bart war der Schlüssel! Ich brauche mir keine Sorgen mehr zu machen wegen des »Mannes« auf meinem Rücken. 5. Ich glitt ganz langsam ein kleines Stück aus dem physischen Körper und spürte genau wie vorher den Körper auf meinem Rücken. 22. den bärtigen Kopf auf meinem Nacken. oder warum hätte er sonst mich. Nach meinem Erlebnis mit den »Gedankengebilden« und den ä ndern war ich natürlich sehr vorsichtig geworden. nachdem ich aus Angst fünfmal in den physischen Leib zurückgekehrt war. das Keuchen im Ohr. als ich bemerkte. bestimmt war es jedoch Furcht. Es hatte Stoppeln. daß das Gesicht. dann hielt ich inne. Ich rieb mir wieder das Kinn. dachte ich abwesend. einen Bart hatte! So wie ein Mann. 60 Nacht. Das Gefühl war zu ver- . Ich setzte mich physisch auf und dachte über die Angelegenheit nach. griff ich nach hinten und strich mit der Handfläche über das Gesicht hinter mir. 60 Nacht. wer er ist. Diesmal faßte ich. der sich drin gend rasieren müßte. ich bin überzeugt davon. einen ändern Mann. Jedesmal. das auf dem Nacken meines nichtphysischen Leibes lag. Ich muß mich rasieren.genau in dem Augenblick.

bis ich sie nur noch als Wärme empfand). den Körper langsam zu verlassen. Der »Körper« hinter mir keuchte genau im gleichen Takt. und nach einer Weile gelang es mir. Nachdem ich mich hingelegt und die Zählmethode angewandt hatte.. Beine und Huf- . als sich die Frequenz erhöhte (sie begannen. die Schwingungen zu erzeugen. setzte mich auf und dachte darüber nach. und das »Ich« da vorn war das geistige oder wirkliche »Ich«. wallten die Schwingungen stark und grob auf und wurden glatter. Ich verbrachte die ganze Zeit damit. Ich nahm ein anderes interessantes Experiment vor. das Keuchen im Ohr. wenn ich dieses Empfinden erlebte. Genauso war es. wenn . Ich hielt den Atem an . schien es so. Ich versuchte es. Das war sehr seltsam. Und da spricht man von Menschen. das war ich! Ich kehrte in die Physis zurück. Ich legte mich hin. Langsam schob ich mich aus dem physischen Körper heraus. die sich vor ihrem eigenen Schatten fürchten! 8.. als ich über das Kinn von dem da strich . der sich an mich klammerte. Ich entschloß mich. Der arme Körper. um den Prozeß zu untersuchen. wie man es tut. es zu tun -. aber durchaus real. Ja. Ich nehme das deshalb an. 60 Nachmittag. als ob ich durch den offenen Mund geatmet hätte.. Ich griff behutsam nach hinten und betastete das Gesicht mit den Stoppeln. sosehr ich mich auch bemühte. Es war genauso wie mein eigenes. Da war wieder der Körper. daß der dahinten — der. dann die Hüften. daß ich eine trockene Kehle hatte. soweit ich es bestimmen kann. dann hielt ich den Atem abermals an. das Denken dagegen in dem vorderen »Ich«. einmal. war das möglich? Dann bemerkte ich. die Stoppeln in meinem Nacken.oder ich dachte daran. und das Keuchen in meinem Ohr hörte auf. 8. Von jetzt an hatte ich keine Schwierigkeiten mehr. weil die physischen Sensationen und die damit zusammenhängende Tätigkeit in dem hinteren Körper waren. Es gab eine Möglichkeit es festzustellen. zweimal. den ich hören und fühlen konnte — das physische »Ich« war. Ich atmete wieder. mit etwa 30 Perioden je Sekunde und beschleunigten sich. Die Frage lautete: »Wer war welcher?« Als ich es mir überlegte. . aber mehr nicht! Brust und Schultern bekam ich nicht heraus. Verwirrend. da spürte ich es.traut. und zuerst kamen die leuchtenden Beine heraus.

Mehrmals versuchte ich. Dann schob ich die Hand ständig weiter vor.ten aufwärts und abwärts zu bewegen. 60 Nachmittag. Nachwirkungen waren nicht zu bemerken. Ich befand mich. Sie bogen sich über den Couchrand. kam der Arm zurück und schien wieder normal. R. an die man . die Beine aus dem physischen Körper aufwärts zu bewegen. 10. berührten die Seite der Couch und legten sich dann auf den Fußboden. und plötzlich spürte ich die Wand an der Handfläche. diese Form an. 9.gerade denkt. das im Zeitlupentempo langsam heruntersinkt und sich zusammenlegt. »wie man aussieht. gegen halb acht wollte ich versuchen. außerhalb des physischen Körpers und versuchte im gleichen Raum zu bleiben. W. die astigmatisch zu sein schienen. wie ich vermute. die etwa zweieinhalb Meter entfernt war. Wieder bemerkte ich die seltsam gummiartige Elastizität dieses ändern Körpers. als ich in den physischen Leib zurückkehrte und mich aufsetzte. Ich habe einen ändern Hinweis darauf gefunden. Wenn ich aufhörte. als ob sie keine Knochen hätten. Zunächst kam mein Arm längst nicht bis in die Nähe der Wand. Nur durch das Ausstrecken war mein Arm doppelt so lang wie normal geworden. 62 Abend. Ich konnte mitten im Zimmer stehen. den Arm ausstrecken und die Wand erreichen. schwebten sie langsam abwärts. ihn zu recken. Der Zeitablauf: zweiundzwanzig Minuten. genau wie ein Stück Stoff. wenn man nicht im physischen Leib ist«. daß ich es ausprobieren möchte. in ihrer etwa dreizehn Kilometer entfernten Wohnung einen Besuch . daß man ihn zu nahezu jeder Form bringen kann.bewußt oder unbewußt . wenn ich das tat. 10. Man könnte sich selbst vielleicht zeitweilig in die Gestalt eines Hundes oder einer Katze verwandeln. nimmt er. ohne daß ich irgendeine Änderung empfand. wo es auf einen festen Gegenstand stößt. 16. Könnte das den Mythen vom Werwolf und vom Vampir zugrunde liegen? Ich glaube nicht. leb beobachtete sie visuell mit den physischen Augen. dann nach rechts und sie darauf fallenzulassen. Am frühen Abend. Wenn man bewußt an eine bestimmte Form für ihn denkt. Das bestätigt die andere Erscheinung. kehrt er zur normalen menschlichen Form zurück. Läßt man ihn in Ruhe. abermals an einem Samstag.

doch irgend etwas zog mich zum physischen Leih zurück. Diesmal entschloß ich mich. Der Grund für den Rückruf war der. und sie erklärte: »Ich saß gestern nach dem Abendessen im Wohnzimmer und las die Zeitung. Dann fragte ich wieder. wenn du es seiest. »damit ich weiß. wie es denn ausgesehen habe. entgegnete sie. 21. daß du's bist«. eine rein »lokale« Exkursion zu unternehmen. Ich ging zurück und versuchte zu sprechen. Ich hatte Angst und dachte. Ich war überzeugt. daß sie wach sein würde. Da saß eine Frau. Ich fing damit an. Am nächsten Tag fragte mich R. das könne wohl sein. W. was ich am Abend zuvor getan hätte. »Ich konnte die Wand und den Stuhl dahinter sehen. und ich erwiderte. Dann meinte ich.abzustatten. die Schwingungen wurden schwächer. 62 Nacht. solltest du doch bitte nach Haus gehen und mich nicht belästigen. entgegnete sie. in einem Sessel neben einer bellen Lampe. Ich lag schlecht darauf. du könntest es sein. und sagte. doch sie schien sich zu fürchten.. daß sie mich sah.« Ich fragte. sagte sie. hielt. daß mir ein Arm eingeschlafen war und wegen der mangelnden Blutzirkulation kribbelte. mitten in der Luft und bewegte sich leise. Wenigstens bin ich kein sehr leuchtender Geist und habe keine menschliche Gestalt manchmal. »Es war wie ein durchsichtiges Stück grauer Chiffon«. Es gibt einen ganz ungewöhnlichen Nachtrag zu berichten. Da zog es sich zurück und verschwand rasch. Ich fragte. doch sie schien mich überhaupt nicht zu beachten. und da hing auf der ändern Seite des Zimmers etwas und bewegte sich in der Luft. ob ich es wirklich gewesen sei. und es kam auf mich zu. 11. Irgend etwas veranlagte mich aufzublicken. Sie fragte. ob du es seiest. W. »Dann sag das nächstemal irgend etwas«. bist du das?« Aber es hing einfach da. daß ich es tun wolle. die ich für R. daß ich durch das . deshalb fragte ich: »Bob.« Ich versicherte ihr. Ich bewegte mich auf sie zu. »und ich nicht solche Angst habe. Ich hatte keine Schwierigkeiten und fand mich sofort in einem Wohnzimmer. weshalb sie das wissen wolle.

daß ich unter diesen Umständen keine Türen brauchte. der auf dem Bett zurückgeblieben war. Weshalb der ungewöhnliche Widerstand beim ersten Versuch? 15. gegen die man mit den physischen Händen drückt. brachte ich schließlich den Mut auf. Einen Augenblick verspürte ich Widerstand. den Putzträger. Ich tastete langsam den Körper aufwärts. vielleicht war das nur gut. Während ich hindurchging nach draußen. und meine Hände berührten die Füße! Zuerst dachte ich. fühlte und identifizierte ich jede Materialschicht in der Wand . Meine . der vor langer Zeit einmal von einem fallenden Holzklotz zerschmettert worden war. daß etwas nicht in Ordnung sein müsse. Es war ganz ähnlich wie damals. und fühlte nach den Zehen. Dieser Unke große Zeh hatte das nicht! Ich tastete mit den Händen nach dem rechten Fuß. als ob die Wand aus Wasser wäre. Der große Zeh am rechten Fuß hatte den verdickten Nagel.Zimmer auf die Tü r zu schwebte. doch dann gelangte ich hindurch. Nachdem ich leicht »ausgehoben« hatte und beobachtend im gleichen Zimmer blieb. zurückzugehen und den physischen Körper. den eigenen physischen Körper zu betrachten. Ich hätte auch jetzt hindurchkommen müssen. Ich bin früher leicht durch Wände geschwebt. Das Entscheidende dabei: Ich konnte den physischen Leib betasten. 63 Abend. sie sofort zu durchdringen. um meinen physischen Kopf zu berühren. Ich bog ab und schwebte direkt auf die Wand zu und erwartete. ob er seitenverkehrt war oder nicht.die Farbe. als ich die Hand durch den Fußboden schob. Das geschah nicht! Als ich an die Wand kam. ebenso leicht. doch vom Zeh an konnte ich nicht sagen. Sie fühlte sich genauso an wie eine Wand. den Putz. (Es kam nur Licht von dem Zwielicht draußen durch die Fenster. Dies war ein ganz ungewöhnliches Experiment. Alles war umgekehrt wie in einem Spiegelbild. Mein linker großer Zeh hat einen verdickten Nagel. Doch etwas war anders. die Verschalung und schließlich die Schindeln an der Außenseite. ich sei woandershin getrieben. konnte ich nicht durch. Ich überlegte. und ich konnte nicht viel sehen. 2. Ich griff behutsam nach unten. Also drückte ich mit ausgestreckten Armen gegen die Wand. sorgfältig zu untersuchen. Ich senkte mich langsam hinab und tastete im Halbdunkel vor mir umher. dann erinnerte ich mich.) Es besteht eine gewisse Abneigung dagegen.

mein Gesicht mit den geschlossenen Augen zu betasten. daß ich das Gesicht tatsächlich sehen konnte. mich durch den Käfig zu bewegen. aber ein wenig verzerrt. Ich trennte mich vom physischen Leib mit Hilfe der »Baumstammroll«-Methode. könnte ich die Orientierung verloren haben. aber für ein bißchen besser aussehend doch! Merkwürdig.3. Da war Haut mit Gänsehaut. Nachdem ich mich getrennt hatte und noch in der Nähe war. 2. von dem ich inzwischen gelesen habe? 7. Ich setzte mich physisch auf. um seine Frage zu beantworten. Ich habe mich nie für gutaussehend gehalten. Gleichstrom 50 KV). Es war sehr unheimlich. 61 Abend. aber keine Kleider. Bradshaw veranlagte mich zu diesem Versuch. dann bewegte ich mich durchs Zimmer. als mein Ego und mein Stolz zugeben wollen. Entweder war es das. diese Umkehrung. und kehrte in die Physis zurück. Ich versuchte. Plötzlich war ein Ziehen an meinem Rücken (nicht schmerzhaft). Was hatte mich so entschieden zurückgezogen? Das »Band*. 23. Bisher hatte ich mir die Mühe nie gemacht. oder ich sehe sehr viel weniger annehmbar aus. in einem Bogen. als ob ich versuchte.Hände gingen anscheinend nicht einfach durch ihn hindurch. 7. über dem Boden. Ich kam gut aus . nichtphysischen Körper. wirklich. Es war. und jemand klopfte an die Tür (meine Tochter). mit Armen und Beinen zu schieben und nirgendwohin zu kommen. Aber der verdickte Nagel war am rechten. Wenigstens diesmal nicht. und ich schlug einen Purzelbaum rückwärts. Ich war es. Etwas schien mich zurückzuhalten. Ich war in dem geladenen Faradayschen Käfig (Gitterdraht aus Kupfer. Ich muß dies weiter untersuchen. statt am linken Fuß. 18. das ich nicht wiederholen möchte. wahrscheinlich weil ich mich mit Kleidung nicht viel beschäftige. Eine Anfrage von Dr. 60 Nachmittag. die Füße über dem Kopf. Dies war ein Experiment. Ich näherte mich so weit. Sie interessiert mich hauptsächlich der Behaglichkeit und der Wärme wegen. ich wolle einmal feststellen.60 Nacht. als ob es ein anderer Mensch wäre. meinte ich. ob ich im nichtphysischen Zustand Kleider trage. langsam durch Wasser zu gehen. Als ich da im Halbdunkel schwebte. Ich befühlte meinen Zweiten.

was ohne Zwischenfall geschah. in seinem Haus. Gegen drei Uhr fünfzehn legte ich mich mit der Absicht hin. daß ich nicht zu E. 60 Nachmittag. was ich gesehen hatte. aber flexibler ist. so war es ganz offensichtlich nicht der Draht selbst. Wenn ich es jetzt durchdenke. Ich erreichte dieselbe Ecke der Hauptstraße. wie hoch ich etwa über dem Bürgersteig gewesen war.dem physischen Leib heraus. ich sollte die Fahrt wenigstens dazu benutzen. und da stand der weiße Wagen vor den beiden geöffneten Torflügeln. wo ich hinwollte. wo ein weißer Wagen. 10. sondern das elektrische Feld. etwa acht Kilometer entfernt. zu überprüfen. führten Hauptleitungen über den Bürgersteig. Geistig auf E. meinem Ziel. dann schien ich in einem großen Sack aus flexiblen Drähten verstrickt zu sein. Einem Impuls folgend. wenn ich dagegen andrängte. Ich dachte. Kleine Beweiseinzelheiten wie diese helfen! Ich schaute hinauf. weg vom physischen Leib. Der Sack gab nach. weshalb ich nicht dorthin gelangt war. E. stand ich auf. gelangt war. W. acht Meter über dem Bürgersteig (etwa über dem oberen Rand der Fenster im zweiten Stockwerk). begann ich die Exkursion und bewegte mich (verhältnismäßig) langsam. W. und erlebte eine Überraschung. die ziemlich hochgespannten . Ich befand mich plötzlich über einer Geschäftsstraße und schwebte langsam etwa sieben. ausgerichtet. Da ich sonst nichts von Interesse erblickte. vor den beiden Flügeln eines Tores stand. Nach einigen Schwierigkeiten gelangte ich in den Schwingungszustand. Vielleicht könnte das zur Grundlage für eine »Geisterfalle« werden! 30. Etwa in der Höhe. zu besuchen. ging zur Garage hinunter und fuhr die acht Kilometer bis zu seiner Kleinstadt. Nach der Rückkehr setzte ich mich auf und versuchte zu analysieren. W. entschloß ich mich. dann ins Zimmer hinaus. Ich trieb mehrere Minuten über den Bürgersteig dahin und bemerkte eine Tankstelle an der Ecke. das im Grunde die gleiche Gestalt hat wie der Drahtkäfig. Ich erkannte die Straße als Hauptstraße der Kleinstadt und erkannte auch den Häuserblock und die Ecke. in der ich geschwebt war. über die ich kam. zum physischen Leib zurückzukehren.. Ich kämpfte wie ein gefangenes Tier in einer Schlinge und ging schließlich zurück in den physischen Leib. Ich war enttäuscht. aber ich konnte nicht durch. dem beide Hinterräder abmontiert waren.

und ich folgte unmittelbar über ihm. Als ich zum Hinterkopf griff. Ziehen elektrische Felder diesen Zweiten Körper an? Ist dies das Medium. die Hauptstraße entlang. falls es eins gab. endlich zu Haus. wie wir es uns nur vorstellen können. Ich arbeitete mich mit Hilfe der Achsendrehung aus dem physischen Körper heraus und blieb etwa einen Meter hoch und ein Stück vom physischen Leib entfernt. daß ich gar nicht so weit von meinem Ziel entfernt gewesen war. die sich vom Stamm eines Baumes aus verzweigen. Auf eine Frage hin. daß es tatsächlich vorhanden war. weil ich nach dem Band schauen wollte. ob es wirklich ein »Band« zwischen dem physischen und dem Zweiten Körper gab. Dies im Geist eingeprägt. es führte von einem Punkt zwischen den Schulterblättern aus weiter. wollte ich nachsehen. was vorn. ob ich etwas fühlen konnte. Bradshaw aufgebracht wurde. 1. Dann griff ich hinter meinen Kopf. wie ich erwartet hatte. durch das er reist? Am Abend erreichte ich E. entweder weil es zu dunkel war oder weil es keins gab. W. berührte meine Hand etwas. aber nicht spiralig gewunden oder gedreht waren. wenn man ein fünf Zentimeter dickes Kabel ein »Band« nennen kann. wendete ich am späten Nachmittag zu Beginn der Dämmerung die Gedächtnismethode an. und ich griff mit beiden Händen hin. die in einem Gespräch von Mrs. Es war körperwarm und schien aus Hunderten (Tausenden?) von sehnenähnlichen Fasern zusammengesetzt zu sein. machte ich mich auf den Weg. Etwa um drei Uhr fünfundzwanzig ging E. Ich ertastete den Anfang. die ordentlich zusammengepackt. jedenfalls soweit ich es bestimmen konnte. im Zimmer. Bisher hatte ich noch keins bemerkt. nur bisweilen ein seltsames Zupfen. 9. Was es auch war. Dann bildete sich daraus das »Band«. 61 Abend. jedoch nicht vom Kopf aus. so nahe. Das »Band« war flexibel und schien nicht von Haut bedeckt zu sein. Ich drehte mich um. Es scheint. oben oder hinten aus meinem Kopf herauskam. Es hing locker herab. . um festzustellen. Diese Wurzeln reichten bis zur Mitte meines Rückens. Zufrieden. zum Nacken und zu beiden Seiten zu den Schultern. und er fühlte sich genau an wie Wurzeln.Strom leiteten. W. und ich konnte seine Struktur genau fühlen. doch es war nicht sichtbar für mich.

was wir bisher erfahren haben. außer durch das persönliche Erlebnis und die Beobachtung durch andere. wie eine Feder fallen würde. daß es durch die Räume zwischen der molekularen Materiestruktur durchsickern kann. es sei eine Frage der Masse. und alles. bei künstlichem Licht und bei vollem Bewußtsein gesehen hat. Der Physiker könnte das natürlich erklären. Vielleicht wird auch diese mit der Zeit kommen.hervorgerufen worden sein. die solches Beweismaterial gültig macht. was in eine Wand eindringen kann. Dieser Zweite Körper ist unter gewissen Bedingungen sichtbar. die. Wenn ich mich auf den Bericht über das Experiment mit Armen und Beinen stütze. doch lediglich um die Umrisse der Körperform herum. den R. dürfte wieder etwas anderes gewesen sein. Vielleicht kommt ein spekulativer Physiker von hier aus weiter. Wir wollen deshalb einmal zusammenfassen. die Masse von geringer Dichte zwischen den Molekülen der Wand durchdringen läßt. W. wie wir es verstehen.und sensorischen Mechanismen in irgendeinem erhöhten oder veränderten Zustand gewesen sein können oder müssen. Eine so geringe Dichte bedeutet sehr geringe Masse .aber es könnte immer noch Materie sein. dann scheint es so. muß er Licht im bekannten Spektrum entweder reflektieren oder aussenden (oder das Licht muß mindestens eine Oberwelle zu diesem Spektrum sein). 1. wo ich mich nur halb vom physischen Leib trennte und wo die Beine und Hüften abwärts sanken und sich über das Bett drapierten. Der ursprüngliche Widerstand könnte von irgendeiner Form von Oberflächenspannung . Das wird weiter durch das Experiment unterstützt. Doch es scheint keine Methode zu geben.die Schwingungen betreffend .Die verzeichneten Grundmerkmale sind auf verschiedene Weise bei vielen Gelegenheiten bestätigt worden. der dieses »Sehen« erst ermöglichte. wenn sie einmal aufgehoben ist. Der Zweite Körper besitzt Gewicht. 2. daß meine Wahrnehmungs. Um sichtbar zu sein. muß so geringe Dichte haben. wenn auch viel weniger als der physische Körper. Das übrige war bei Tageslicht unsichtbar. als ob ich ausgestrahltes Licht gesehen hätte. Die Masse von geringerer Dichte fiel. Dabei muß jedoch auch berücksichtigt werden. Der »graue Chiffon«. Der Beschreibung nach könnte es in die Kategorie reflektierten . Er ist der Schwerkraft unterworfen. indem er sagt. Das Durchdringen einer Wand könnte ebenfalls ein Beispiel sein.

widersetzt sich bis heute jeder Analyse. und das auch mit ändern Körperteilen als nur den Händen. beweist. Diese Ansicht wird gestützt . dann könnte man sich die ganze nichtphysische Exkursion vorstellen als das unglaubliche Strecken einer Substanz. Der Tastsinn im Zweiten Körper scheint dem im physischen Körper sehr ähnlich zu sein.wie das Experiment mit der Rückkehr zur unmittelbaren Untersuchung. Das »Zurückschnellen« zum physischen Leib. und nach den Sinnesrezeptoren war es Fleisch. daß im sogenannten »lokalen Zustand« der Zweite Körper auch physische Objekte wahrnehmen und ertasten kann. könnte jedoch ebenfalls auf Plastizität hindeuten. unter denen ein vollbewußter Beobachter die Anwesenheit des Zweiten Körpers visuell wahrnehmen kann. 4. daß der Zweite Körper eine direkte Umkehrung des physischen Körpers ist. Glaubt man den Berichten. die vom physischen Körper emaniert. Was das für Bedingungen sind. Es besteht die Möglichkeit. wenn der Wunsch oder Wille »draußen zu bleiben« erloschen ist. Das ergibt sich ferner aus dem Erlebnis mit dem »Mann auf dem Rücken«. daß die nichtphysischen Hände den physischen Körper mit völlig dem gleichen Ergebnis ertasten können . Die Hände konnten das nichtphysische Ich fühlen und berühren. daß die vertraute menschliche Gestalt durch irgendeine automatisch wirkende Denkgewohnheit beibehalten wird. bei den Zehen beginnend. 3. dann gibt es offensichtlich Bedingungen. Wenn der Geist oder Wille nicht zu einer bestimmten Zeit eine besondere Form verlangt. das heißt wenn sich die Hände berührten.Lichtes fallen. verleiht dieser Idee Glaubwürdigkeit. schien die Empfindung völlig die gleiche zu sein. die dem einzelnen geeignet scheint oder erwünscht ist. 5. Ebenso gibt es Hinweise darauf. Daß der Zweite Körper aussieht wie ein sich bewegendes Stück durchsichtiger Stoff. wo ich den physischen Körper in unmittelbarer Berührung mit dem nichtphysischen fühlte. Dasselbe gilt anscheinend für den Bericht über die Suche nach dem »Band«. weist auf diese Elastizität hin. Es scheint. Der Zweite Körper ist sehr plastisch und kann jede Form annehmen. dürfen wir annehmen. das Fleisch berührte mit Ausnahme der Hautprotuberanzen vom Typ der Haarfollikeln. Extrapoliert man das. weiß ich nicht. den Arm bis zum Dreifachen seiner normalen Länge »auszustrecken«. Die Fähigkeit.

um sich über die anscheinend endlosen Entfernungen zu spannen. muß sie wirklich aus einer höchst elastischen Substanz bestehen — wie der Zweite Körper selbst -. Da war die Entdeckung. in dem ich den physischen Körper untersuchte. was sich durch Fehlorientierung infolge des Halbdunkels erklären ließe. Die direkte Untersuchung scheint die Prämisse von einem Verbindungs-»Band« zwischen dem physischen und dem Zweiten Körper zu stützen. wie es der Ruf zur Rückkehr wegen der schlechten Durchblutung des verkrampften Armes und wegen des Klopfens an der Tür beweist. Wenn die Verbindung aufrechterhalten wird. die ursprüngliche Fehlorientierungen und rein subjektiven Reaktionen zugeschrieben wurden. . Ähnliches wird auch in ändern Berichten angedeutet. Aber zusammen mit der Vertauschung der großen Zehen verdient sie doch einige Aufmerksamkeit. Das Experiment in dem Faradayschen Käfig weist ebenso darauf hin wie die Steuerung des Zweiten Körpers über die Straße in oder nahe dem Feld. ist zur Zeit unbekannt. Welchem Zweck diese Verbindung dient. 6. das von der elektrischen Hauptleitung gebildet worden war. daß die Füße an der Stelle des Kopfes lagen. als er bewegungslos auf der Couch lag. 7. wie sie im Lauf der Jahrhunderte sehr häufig in der esoterischen Literatur beschrieben worden ist. Wahrscheinlich fließen auf diesem Weg auch Nachrichten vom physischen Leib zum Zweiten Körper. daß der Zweite Körper und die ihn bewohnende Intelligenz noch immer Kontrolle über den physischen Leib mit Hilfe dieser Verbindung ausüben.durch die »Herausroll«-Trennung und durch das Experiment. Die Umkehrvorstellung könnte auf irgendeine Weise mit der Antimaterie -Theorie in Zusammenhang stehen. Man könnte daran denken. oder sogar in dem elektrischen Strom selbst. Die Beziehung zwischen dem Zweiten Körper und der Elektrizität sowie elektromagnetischen Feldern ist recht bedeutsam.

und 5. Ich hoffe vielmehr.14. Entwicklung der Ereignisse in einer gewissen Zeitspanne. daß diese Erlebnisse tatsächlich Träume oder Halluzinationen waren. Vielseitige Wahrnehmung durch Sinnesaufnahme oder etwas Gleichwertiges. Die Erlebnisse unterscheiden sich von dem typischen Traumzustand vor allem durch folgendes: 1. bin ich in der ersten Zeit lange überzeugt gewesen. Als etwas mehr betrachtete ich sie erst.wie auch der vorhergehende . daß sie nicht träumen. 4.für alle Wissenschaften und alle wissenschaftlich eingestellten Menschen von Bedeutung ist und als Brücke zu einer künftigen Erforschung allgemeines Interesse erregen wird. Psychiater und Psychologen werden vielleicht die hier benutzte Terminologie ablehnen. daß das. 2. Geist und Übergeist Nachdem ich die »physischen« Aspekte des Zweiten Körpers beschrieben habe. als sich das Beweismaterial zu häufen begann. psychologisch oder physiologisch darzustellen. . das Phänomen psychiatrisch. Nichtwiederkehr identischer Schemata. zu untersuchen. ob meine Erlebnisse im Wachzustand real sind?« Wie ich bereits berichtet habe. da gar nicht der Versuch gemacht wurde. 3. was Sie erleben. daß dieser Abschnitt . erscheint es am wichtigsten. Fortbestehen der bewußten Wahrnehmung auf irgendeine Art. nicht nur ein lebhafter Traum oder eine Halluzination irgendwelcher Art ist?« Das verdient eine Antwort. die über die Gegenfrage hinausgeht: »Wie kann ich wissen. Die am häufigsten gestellte Frage lautet: »Woher wissen Sie. wie der Geist auf Erlebnisse des Zweiten Körpers reagiert. Intellektuelle oder emotioneile Entscheidungen (oder Entscheidungen beider Art zugleich) werden während dieser Erlebnisse getroffen.

könnte ein Teil des Aktivierungsprozesses sein. Die Hypnose ist aber selbst ein Phänomen. die sich gegenseitig völlig wahrnehmen. »Suggestion«. Wenn sie sich in die physische Umgebung fortsetzt. Versuche des rationalen Verstehens scheinen in einem Erdrutsch emotioneller Reaktionen verschüttet zu werden. Handelt es sich um ein Produkt der Selbsthypnose mit nachfolgender posthypnotischer Suggestion? Sehr wahrscheinlich ähnelt die Methode. den Zustand herbeizuführen und beizubehalten. worin liegt dann der Unterschied? Im allgemeinen scheint es. daß der bewußte Geist (oder die Gesamtheit des Individuums) allmählich einen Lernprozeß durchläuft. Falls der Geist in diesem Zustand anders funktioniert. Das machte die ersten Experimente so verwirrend. die bei der Hypnose beteiligt sind. Bei dem anfänglichen Eindringen in den Zweiten Zustand werden Denken und Handeln fast völlig von dem unbewußten subjektiven Geist beherrscht. die ein halluziniertes Erlebnis induzieren könnten. von denen man . die ich abgeben kann. wird diese Wirkung nur in begrenztem Maße bemerkbar. beachtet und befriedigt zu werden. Die Dualität der Existenz widerspricht der gesamten naturwissenschaftlichen Ausbildung und menschlichen Erfahrung. dann könnten sich Wechselbeziehungen mit den hier hereinspielenden Praktiken erweisen. Alle subjektiven Primärtriebe erreichen einen hohen Grad und fordern. In der Rückschau ist die Wirkung eine sich entwickelnde Anpassung und die Aufnahme des bewußten Geistes in den verdrängten Teilen eines Ganzen. Grundlegende Ängste. Das Gesamtergebnis ist eine gleichmäßige Mischung von Bewußtem. daß man sich in diesem Zustand des »Nicht-Träumens« ebenso bewußt ist wie beim Wachsein. ihr Vorhandensein zu leugnen. Wenn mehr über die Faktoren bekannt ist. auf mancherlei Weise der Hypnose. Doch man muß sehr vorsichtig sein. ist. Doch diese Amalgamierung wird nur im Zweiten Zustand wirksam. wie sie in der Hypnose angewendet wird.Die zuverlässigste Erklärung. von dem wir nur sehr wenig wissen. Unbewußtem und Übergeist (übersinnliches Ich?). Alle Maßstäbe des Wachseins gelten hier ebenfalls. um jede mittelbare Suggestion und alle Reize zu vermeiden. Sich selbst in diesem Seinszustand zu erleben ist jedoch der beste Beweis für eine derartige Behauptung. Es ist unmöglich.

unlogischen Zustand einzuwirken. Da gibt es keine mechanische Übersetzung des Denkens in die Tat. Man muß wissen. Das soll nicht heißen. Primär ist es eine emotionale Denkkraft. Langsam beginnt der bewußte Geist auf diesen offensichtlich ungeordneten. welche auch in der Umwelt des Zweiten Zustands gelten. daß sie eine so entscheidende Rolle im Zweiten Zustand spielen. In den späteren Stadien entwickelt der bewußte Geist ein symbiotisches Verhältnis zu ihr. um Ordnung und objektive Wahrnehmung hineinzubringen. die allmählich zu zusammenhängendem Tun . nicht mehr nur als Auslöser oder Katalysator. daß der bewußte Geist automatisch auf Befehle des Meisters reagiert.der ebenso starke Trieb zur sexuellen Betätigung. Im Zweiten Zustand ist es das natürliche Geschehen. daß der bewußte Geist im Zweiten Zustand die Steuerung völlig übernehmen kann. der in einem ändern Kapitel untersucht wird. Der Übergeist weiß fraglos.das Etikett ist unwichtig. sind sie hier ein und dasselbe. was »recht« ist. Gleichzeitigkeit von Denken und Tat. von denen die meisten außerhalb der Wahrnehmungswelt unseres bewußten Geistes zu liegen scheinen. Er ist eher der Modulator einer beherrschenden oder treibenden Kraft. treten als erste zutage. Zu Anfang scheint es eine unerfüllbare Aufgabe zu sein. Nur selten sprengen die Dinge jedes Maß. Gemeinsam bilden sie einen massiven Schlag gegen die anhaltende Weiterentwicklung des Zweiten Zustands.oder vereinigt sich mit ihnen . Während im physischen Zustand die Tat dem Denken folgt. Dabei ist Vererbung noch die annehmbarste . Wer ist der Meister? Ob man ihn nun Übergeist. Seele. wenn sich der bewußte Geist störrisch weigert. Es ist deshalb verständlich.glaubte. Man erkennt allmählich das Denken als eine Kraft für sich. sie seien längst ausgelöscht.und die unzureichendste. Während der gesamten Menschheitsgeschichte sind Angst und Sexualität die großen motivierenden und steuernden Merkmale aller Formen der gesellschaftlichen Ordnung gewesen. Im physischen Zustand sind wir uns dessen anscheinend nur unklar bewußt. ohne Fragen zu stellen. die zu Schlüssen führen. dieses höhere Wissen anzuerkennen. Die Quelle des Wissens des Übergeistes führt durch viele Kanäle. können wir gewisse Prämissen deduzieren. Ihnen folgt . Solange diese Anpassung stetig fortschreitet. und Probleme ergeben sich nur. das größere Ich nennt .

63 Nacht. so treten doch ärgerliche kleinere Denkschemata und Konditionierungen auf. Rauchen) als solche anscheinend nicht mit herübergenommen werden. Um sie zu überwinden. und selbst dieser wird von den künstlichen sozialen Maßstäben und von den durch diese hervorgerufenen Gewohnheiten negativ beeinflußt. damit sie mir nicht weggenommen wurde. daß man unter den Massen der Großstadt lebt! Kleine Angewohnheiten wie diese stören erheblich. die die Aufmerksamkeit verwirren und ablenken. Obwohl rein physische Gewohnheiten. Bedürfnisse oder Begierden (z. fuhr meine Hand nach der rechten Brusttasche. das die Aktion schafft. Schmerz. die die Bewegung in unbekannte Gebiete schaffen. beeinflussen stark die Reaktionen in diesem Zweiten Zustand der Existenz. ob die Wölbung von der Brieftasche noch zu fühlen sei. die mich führten. Es ist das Denken an Bewegung. die aus den physischen Tätigkeiten mit herübergenommen werden. Hat man sie erst identifiziert. ehe ich begriff. Die Ausnahme bei alldem ist der Sexualtrieb. stören sie nicht mehr so sehr. ebensowenig bestand bei den beiden. zu entdecken. 11. Es ist das Denken an die zu besuchende Person.geformt wird. und man verfällt immer wieder darein. wie viele kleine Denkgewohnheiten man sich zugelegt hat und wie verlegen man sich oft wegen ihres automatischen Auftretens fühlt. mir die nicht vorhandene Brieftasche wegzunehmen. Es dauerte einige Augenblicke. irgendwelche Absicht. . Nacktheit sofort als auf- . häufig ohne daß einem die motivierenden Kräfte unmittelbar bewußt werden. daß da keine Brieftasche war (vielleicht nicht einmal eine Jacke). muß man sie eine nach der ändern erkennen. . Es ist erstaunlich. um festzustellen. ah sie sich näherten und jeder von ihnen einen meiner Arme faßte. Ebenso sind es die Bedürfnisse des Übergeists. Denkschemata. Das ist der Preis dafür. Hunger. das den Zielort bestimmt. die im Zusammenhang mit der Gestalt des physischen Körpers stehen. um mich durch das Gebiet zu führen. Hier eine Veranschaulichung der Hinübernahme einer Angewohnheit (nach meinen Aufzeichnungen).6. . Ist man beispielsweise konditioniert worden. B. Das gleiche gilt für die Gedanken.

Das ist das Gebiet der bedeutsamsten. die von den fünf physischen Sinnen erfaßt werden können. Oder es ergeben sich Fabelwesen. Erst später entdeckt man empirisch. die einem besonders zusagt. könnten einem Werwolf begegnen. kann man jede Form annehmen. Veränderungen der Wahrnehmung. Oder um es anders auszudrücken. könnte der Zweite Körper zeitweise in einen großen Hund verwandelt werden. Weil wir keinen ändern Weg gelernt haben. Die Form des physischen Körpers wird ganz genau bis zur letzten Narbe und zu dem einzelnen Haarfollikel hinübergetragen.und dann ist man es. die Zweiten Körper anderer wahrzunehmen (wahrscheinlich gibt es viele solche Leute). Wenn man d Dasein eines Vierfüßlers zu erleben as wünschte. die man wünscht. die Sie hervorrufen. dann fällt der Zweite Körper in seine übliche menschenähnliche Form zurück. Es ist ganz und gar kein physisches . in dieser einem unvertrauten Gestalt zu »sehen«. Ich vermute. Wenn man beispielsweise anfängt. was das Denken in diesem neu-alten Leben nicht produzieren kann. zunächst in solche Begriffe und Bedeutungen übersetzt. wird alles. und Menschen. daß dieses »Sehen« genau das gleiche sei wie die optische Wahrnehmung durch die physischen Augen. wenn man nicht bewußt etwas anderes denkt. halb Ziegenbock oder Pferd. Wird das Denken darüber eingestellt. Wenn dagegen die Denkgewohnheiten in anderen Richtungen liefen. daß dies nicht der Fall ist. es scheint nichts zu geben. damit umzugehen. bewußt oder unbewußt. Man könnte sich Schwingen »denken« und fliegen und augenblicklich in einen Vampir verwandelt werden.fällig wahrzunehmen. doch unverständlichsten Veränderungen. erscheint das keineswegs unmöglich. Wenn man mit der Kraft des Denkens im Zweiten Zustand experimentiert. dann wird man automatisch denken. Und hier ist eine Warntafel in großen roten Buchstaben notwendig: Vergewissern Sie sich immer genau der Ergebnisse. dann gewinnt man den Eindruck. daß man den Zweiten Körper in jede Form verwandeln kann. halb Mensch. was die Sinneswerkzeuge aufnehmen. Das gibt Anlaß zu allerlei interessanten Überlegungen im Hinblick auf die Mythologie des Menschen. und kontrollieren Sie stets die Gedanken. daß man angezogen ist . die Sie wünschen. die die Fähigkeit besitzen.

ohne den Kopf zu wenden. mit ändern auf einer Ebene zu kommunizieren. Eine weitere ist die Fähigkeit. wie sie »aussehen«. daß man je nach dem Denken sieht oder nicht sieht und daß es. Geruchs. Im Zweiten Zustand ist sie spezifisch und vollkommen natürlich. daß kein »Ohr« eine Sinnesnachricht empfangen hat. Diese Kommunikation ist mit lebenden Personen sowohl im Schlaf als auch im Wachzustand durchgeführt worden. die höher liegt als die der bewußten Wahrnehmung.»Sehen«. während sich die andere Person in einer bewußten physischen Unterhaltung mit einem Dritten befindet. Das gleiche gilt für andere physische Sinne. man »höre« Menschen zu einem »sprechen«. das innerste Ich abzuschirmen und vor der Wahrnehmung durch andere zu verstecken. daß man nach allen Richtungen zugleich »sehen« kann. Das ist überaus bemerkenswert. tot?) nicht danach.und Geschmackssinn haben bisher auffallend gefehlt. wenn man es objektiv untersucht. Man glaubt zunächst. Der Tastsinn scheint die entschiedenste Beziehung zu seinem physischen Gegenstück zu haben. Man lernt. daß keine dieser Wahrnehmungsarten völlig automatisch funktioniert. Es ist durchaus möglich. sondern durch eine unverhüllte Wahrnehmung ihrer wesentlichen Gewohnheiten und Gedanken. Eine ist die Identifizierung anderer menschlicher Wesen (lebend. In den Aufzeichnungen sind viele Beispiele für eine solche Kommunikation vermerkt. Sehr bald begreift man. Es ist gerade. daß der einzelne solche Emanationen nicht verhindern kann. die sich dessen gar nicht bewußt werden. eher der Eindruck einer Strahlung als der der Reflexion von Lichtwellen ist. Außerdem scheint es einige neue Wege der sin nlichen Aufnahme zu geben. Ich nehme an. daß diese Kommunikation auch zwischen lebenden Menschen im physischen Zustand stattfindet. Man hat die Nachricht (Denken) auf eine andere Weise empfangen. so daß es keine Möglichkeit gibt. . weil dieses Erkennen anscheinend unfehlbar ist. ähnlich wie man die Zusammensetzung eines Sternes oder eines Stückes Metall durch sein Spektrogramm analysieren kann. und der Geist hat sie in begreifliche Worte umgesetzt. vermutlich strahlt das innerste Ich Strukturbilder aus. als ob man sie nach Belieben »ein«oder »aus«-schalten könnte. Am interessantesten ist.

und verzichtet dabei wohl auf jede Modifizierung und Ausflucht. Person. und deshalb also nicht einzigartig ist. als die Berichte vermuten lassen. dann meldet er die ähnlichste Erinnerung und erklärt: »Dies ist der Gegenstand oder das Tun. einem solchen Ort oder Gegenstand begegnet. Deshalb findet der Geist. wenn man einer unbekannten oder scheinbar unmöglichen Situation. in die Erinnerung zurückrufen. die vor diesem Augenblick unbekannt waren und nicht wahrgenommen worden sind. Freie Assoziationen oder rückwirkende hypnotische Methoden müßten solche Kommunikationen. Die Lösung nimmt die Form einer Rationalisierung an. daß es auch bei der Wahrnehmung auf physischen Wegen häufiger vorkommt. ans Licht. Der Geist. statt gar keine Lösung anzubieten. Bei der Wahrnehmung im Zweiten Zustand stößt man immer wie der auf ein Problem. unter der der Gegenstand oder das Tun wahrgenommen wird. Auf der Suche nach beweiskräftigen Daten und nach Orientierung reagiert der Geist vermutlich stark auf jeden ungeformten Gedankenbefehl. Eine der besten ist der Besuch in Mr. als ob man diese Person aus einem tiefen gesunden Schlaf aufwecken müßte.Das Enttäuschendste daran ist. Ich meine die Frage der geistigen Identifizierung von Personen. Der Geist vergleicht die Situation. Es gibt viele gute Veranschaulichungen dieses Phänomens. Es mag sein. einen solchen Kontakt mit einer physisch wachenden Person aufzunehmen.« Erst nach kritischer Analyse kommt etwas wie ein Abbild von dem. Orten und Dingen. was tatsächlich wahrgenommen wurde. eine Lösung irgendwelcher Art. um die korrekte Identifizie rung herzustellen. wenn man es so nennen kann. der in seiner Erinnerung keine Referenz für den Gegenstand hatte. Außerdem gelingt es nur schwer. Es mag sein. das du siehst. Findet sich dort nichts. daß der die Mitteilung Empfangende so selten eine Erinnerung daran behält. wenn nötig. was genau mit den beobachteten Daten übereinstimmt. mit der persönlichen Erfahrung der Vergangenheit. der hinten in den Wagen gelegt wurde (van de Graaff- . Es ist so. Bahnsons Haus am Vormittag. sich zurechtzufinden. daß dieser kommunizierende Teil des Geistes während der Zeiten physischen Bewußtseins tatsächlich schläft. oder häufiger wird unter Erinnerungen und Erlebnissen der Vergangenheit gesucht.

die wiederum durch die Assoziationen des Geistes aus der Vergangenheit gefiltert wurden. die mit vielen Daten der Sinneswahrnehmung gefüllt waren. weil diese Teil der Daten in seiner Gedächtnisbank gespeichert waren. bemerkenswert war. Beim Einsteigen in den Bus nahm der Geist den neben der Tür wartenden Fahrer wahr. daß auf einem Tisch voller Geschirr mit großen weißen Karten (Briefen) gespielt wurde. Das darauffolgende Fliegen tief über Straßen war eine zutreffende Beschreibung des Ereignisses . daß es sich um ein Kinderauto handele. .der Bus fuhr die Hochstraße zum Flughafen entlang -. Der Eindruck. als Mrs. so daß die zeitliche Folge der Ereignisse die Verwirrung noch vermehrte. Der Geist hatte die Ursache des Ärgers der Frau nicht bestimmt und deshalb dem hinter ihr Sitzenden zugeschrieben. Die Vorstellung des »Kartenspielens« war das am wenigsten unmögliche. Ebenso interessant war das Erlebnis mit dem Flugzeugabsturz. aber der Geist sah sich der Inkonsequenz gegenüber. daß erst eine Busfahrt zum Flughafen kam. so daß diese Einzelheit gemerkt wurde. Der Geist identifizierte richtig den Jungen und den Baseball. eine Flugreise zu unternehmen.D. nur daß der Geist immer noch auf die Vorstellung des Fliegens im Flugzeug fixiert war. identifizierte richtig die annähernde Größe. Doch gab es für ihn wieder Schwierigkeiten.).D. daß die physische Ähnlichkeit zwischen dem Busfahrer und D. In dem Versuch. war durchaus richtig. Das Unbehagen oder der Ärger war richtig. der Grund falsch. ähnliche Ereignis unter den Assoziationen des Geistes. Dazu kam die rasche Ubereinanderschichtung der Informationen. die runde. als ob es sich beim Besteigen des Busses bereits um das Flugzeug handelte. über das in Kapitel n berichtet wurde. Doch der Geist »vergaß«.Bandbeschleuniger). (Bei einem späteren Vergleich stellte sich heraus. den Mann zu identifizieren. Bahnson die Morgenpost verteilte. Infolgedessen ergab sich der Eindruck. wurde das Gedächtnis durchsucht und die ähnlichste Person aus der früheren Erfahrung ausgewählt (D. Das wurde als »Verteilen von Karten« gemeldet.) Die Rekognition (das Wiedererkennen) der Frau auf dem Platz vor mir und ihr Unbehagen war ein w eiterer Fall von falscher Interpretation. Hier handelt es sich um eine ganze Reihe von Ereignissen. radähnliche Protuberanz auf einem Ständer und die flache Plattform und meldete irrigerweise. da irgendein Grund angegeben werden mußte.

Deshalb wählte der Geist einen Flugzeugabsturz als Ereignis. daß diese Träume nur Erinnerungen an Erlebnisse im Zweiten Zustand sind.entsprechend der in sei- . Er »sah«. wenn das. Wenn das schon für Berichte über diesen Komplex in vertrauter Umgebung gilt. berichtete der Geist. was wahrgenommen wird. Das war eine unglaubliche Situation. Als das Flugzeug in das Gewitter geriet. keinerlei Beziehung zu bisherigen Erfahrungen aufweist. Diese Daten zeigen. was geschieht. Deshalb ist es unerläßlich. weil er die Auswirkung des Gewitters nicht direkt übersetzen konnte.Der Geist hielt an der »Tatsache« fest. befinden sich die »Fall«.und Telefonleitungen dahingeflogen sei. daß die beobachtete Katastrophe (das Herzversagen) nicht möglich sei. Am bedeutsamsten war die Interpretation des »Unglücks« oder der Katastrophe durch den Geist. genau über Beobachtungen an unbekanntem Material zu berichten. wie schwer es ist. Unter den wenigen Berichten. was eine Unterbrechung der Herztätigkeit zu sein schien. Der Geist. sobald ich mir das Ereignis bewußt machte. daß der Flug bereits begonnen habe.und »Flug«-Träume. und diese stimmen vielleicht nicht alle mit der Interpretation durch andere überein. der sich weigert. die ausreichend untersucht worden sind. Nur durch mühsames Ausprobieren konnten einige wenige Fakten zusammengetragen werden. daß ich tatsächlich im Zweiten Körper draußen geschwebt hatte. sich nur nicht daran erinnern. die über andere Erfahrungen verfügen. Erst mit Hilfe solcher weiteren Berichte könnte dann das gesamte Bild klarwerden. Ich bin fest überzeugt. Angesichts dieser Daten aus der Vergangenheit wurde der Geist gezwungen zu »identifizieren«. Ich habe im Schlaf häufig den Flugtraum erlebt und dann entdeckt. das glaubwürdig und als Möglichkeit annehmbar war. daß viele Menschen dieses Erlebnis tatsächlich während des Schlafs haben. die Möglichkeit des Fliegens ohne mechanische Hilfe zu akzeptieren . ein unvorstellbares Ereignis im Hinblick auf seine Erfahrung. Die Erfahrung sagte. dann kann man sich wohl vorstellen. Es kann durchaus sein. daß die Maschine unter Strom. Für Träume vom Fahren oder vom Fliegen im Flugzeug gilt das gleiche. Diese unfreiwillige Aktion findet meistens ohne jede bewußte Bemühung statt. daß andere unter gleichen Bedingungen Erfahrungen sammeln.

nem Gedächtnis gespeicherten Erfahrung -, beschwört ein Flugzeug, um das Ereignis zu rationalisieren. Auch hier verschwindet das »Flugzeug«, wenn man Bewußtsein und volle Wahrnehmung ins Spiel bringt. Dann befindet man sich ohne ein logisch überzeugendes Transportmittel hoch in der Luft. Das ist recht beunruhigend, bis man sich an die Vorstellung gewöhnt hat. Fallträume wurden in meinen frühen Experimenten ebenfalls wiederholt untersucht. Es ist ein ganz normales »Gefühl« bei der raschen Wiedervereinigung des Zweiten Körpers mit dem physischen. Offensichtlich wird der physische Leib durch die Nähe des Zweiten Körpers veranlaßt, Sinnessignale aufzunehmen, wenn dieser in den physischen Leib »fällt«. Auf ähnliche Weise ruft der Vorgang des In-Schlaf-»Fallens« häufig ein Empfinden des »Sinkens« hervor. Wenn man es immer wieder versucht, wird die Wirkung durch die Trennung des Zweiten vom physischen Körper hervorgerufen, und die Sinneseindrücke werden zwischen diesen beiden aufgespalten. Vielleicht hat man das gleiche Gefühl des Sinkens, wenn man aus ändern Ursachen das Bewußtsein verliert etwa, wenn man ohnmächtig oder narkotisiert wird usw. Intelligenzmessung. Abgesehen von der eben besprochenen Erweiterung der Sinnesfähigkeiten scheinen sich, oberflächlich betrachtet, keine neuen Möglichkeiten im Hinblick auf Wissen und Information abzuzeichnen. Es gibt kein Hochschnellen des Intelligenzquotienten nach den Maßstäben, die in der physischen Welt angelegt werden. Es ist zwar eine neue Art von Intelligenz am Werk, doch in einer Form, die anscheinend unverständlich ist. Dieser zusammengesetzte Geist benutzt die Erfahrungen aus dem Leben im physischen Leib, wendet sie jedoch nur dann an, wenn sie zu dem Ereignis oder Vorfall »passen«. Manchmal finden Aktionen statt, die dem bewußten Geist wie völliger Unsinn erscheinen, und ihre Gültigkeit wird erst später erkannt. Nach einer nennenswerten Zahl von Experimenten wird einem klar, daß der bewußte Geist an sich - selbst mit seinem Mechanismus, Erinnerungsbilder aus dem Gedächtnis abzurufen — für das volle Verstehen nicht ausreicht. Es ist viel zuviel zu bewerten, was über den Bereich der bewußten persönlichen Erfahrung hinausgeht. Auch dies spricht wieder für die unbedingte Notwendigkeit, die

verfügbaren Daten in verständlicher Form zu ordnen und ihnen sämtliche, durch die Erfahrung anderer bewußter Geister erlangten Erkenntnisse hinzuzufügen. Mein bewußter Geist hat seine Grenzen erkannt. Strukturbilder der Erinnerung. Wenn auch der bewußte Intellekt nicht verbessert worden zu sein scheint, so steht es doch mit dem Gedächtnisspeicher anders. Eine der frühen Veränderungen ist die allmähliche Überflutung des Gedächtnisses mit Ereignissen, Orten, Menschen und Dingen, die keinerlei Beziehung zu den gegenwärtigen Tätigkeiten des physischen Lebens oder zu den Erfahrungen der Vergangenheit eines Menschen haben. Sie haben offenbar auch nichts mit den Besuchen auf den Schauplätzen II und III zu tun. Die Quelle dieser Erinnerungen ist immer noch ein Geheimnis. Sie werden gespürt und erinnert, während man sich im Zweiten Zustand befindet. Beispielsweise habe ich eine lebhafte Erinnerung an einen Ort, in dem ich einmal gelebt habe - die Straßen, die hinführen, seine Lage im Verhältnis zur Straße und die ihn umgebende Landschaft. Es ist kein gutes Stück Land, aber ich habe anscheinend schwer dafür gearbeitet, und es war der einzige Erfolg, den es brachte. Ich hatte vor, eines Tages einmal ein Haus darauf zu bauen. Dann ist da die Erinnerung an drei miteinander verbundene Gebäude an einer Großstadtstraße - alte Gebäude, etwa acht Stockwerke hoch. Die obersten Geschosse dieser Gebäude (ähnlich alten Etagenhäusern) sind zu einem großen Wohnbereich mit weiten hohen Zimmern zusammengezogen worden. Man muß, um von einem Zimmer ins andere zu gelangen, einige Stufen hinauf- oder hinuntersteigen, weil die Stockwerksebenen verschieden hoch lie gen. Das war eine Wohnung, die ich besucht habe, nicht allzuoft, irgendwo, zu irgendeiner Zeit. Es gibt noch viel mehr Gedankensplitter, die aber wohl im Verhältnis zum Ganzen unwichtig sind. Es ist jedoch wichtig zu wissen, daß diese Erinnerungen ein unmittelbares Ergebnis der Experimente im Zweiten Zustand sind. Welchen Wert sie haben - außer zu verwirren -, das muß ich noch erfahren.

15. Sexualität im Zweiten Zustand

Während des gesamten Experimentierens häufte sich allmählich das Beweismaterial für einen Faktor, der ganz entscheidend für den Zweiten Zustand ist. Doch in der gesamten esoterischen Literatur des Untergrunds wird dieser niemals erwähnt; man findet nicht einen einzigen Gedanken oder gar eine Erklärung. Dieser Faktor ist die Sexualität und der physische Sexualtrieb. Wenn man die bisherigen Daten aus dem Zweiten Zustand als Fakten betrachtet, dann ist diese Sache mit dem Sex unter den Menschen irgendwie völlig verworren, entstellt und ganz und gar mißverstanden worden. In einem Land, wo über 90 Prozent der praktizierenden Psychiater Freud-Anhänger sind, wird der sexuelle Faktor häufig erwähnt. Wenn wir uns dieser Theorie voll anschließen wollen, dann wäre überhaupt kein Gedanke, keine Tat auf irgendwelche andere Motivation zurückzuführen. Da das Thema lange Zeit als »böse« abgestempelt wurde, ignoriert es der Untergrund vermutlich als etwas grob »Materialistisches«, unwürdig, in irgendeine Beziehung zur spirituellen Entwicklung gebracht zu werden. Das gleiche gilt übrigens für die Religionen. Wie die Nahrungsaufnahme wurde dieses Bedürfnis in der Menschheitsgeschichte immer wieder durch künstliche Regeln und Tabus manipuliert, um Kontrolle über die Massen ausüben zu können. In hohem Maße gilt das auch heute noch - als grundlegende Kontrolle über unsere Begierden und Handlungen. Fast in jeder Werbesendung der amerikanischen Fernsehgesellschaften kann man irgendeine Facette davon beobachten. Hört man sich einen der Höllen-und-Verdammungs-Prediger an, dann erkennt man eine weitere Facette. Studiert man jedoch die unzensierte Geschichte irgendeiner größeren Zivilisation oder Religion, dann bekommt man einen tieferen Einblick.

Im Untergrund gingen Gerüchte, die sich auf schwaches Beweismaterial stützten, daß viele recht bekannte »Medien« oder andere für übersinnliche Einflüsse besonders empfängliche Personen hoch sexuelle Individuen seien. Die kultivierteren Gruppen behaupteten, von dieser Parallele zu wissen; doch es wurde nichts davon abgeleitet. Gurdijeff, der berühmte Mystiker des frühen zwanzigsten Jahrhunderts, soll erklärt haben, daß er, falls bei der Erreichung des mystischen Zustands außer dem sexuellen ein zweites Hindernis dieser Art zu überwinden gewesen wäre, diesen Zustand niemals erreicht hätte. Es ist einfach unmöglich zu beschreiben, wie sehr ich Gurdijeffs Bemerkung jetzt verstehen kann. Denn ich bin den gleichen Milieuvorstellungen, der gleichen Konditionierung unterworfen gewesen wie jeder Amerikaner. Noch heute, nach diesem entgegengesetzten Konditionierungsprozeß, verspüre ich einen Widerhall von Schuld und Sünde, wenn ich versuche, diesen Abschnitt mit einiger Unvoreingenommenheit zu behandeln. Doch ich weiß, ohne diesen wäre mein Bericht unvollständig. Hier Auszüge aus den Aufzeichnungen über frühe Experimente. 7. 5. 58. Späte Nacht, Schlafzimmer, geringe Luftfeuchtigkeit, kein Mond. Ich war körperlich müde, geistig ausgeglichen. Ich legte mich hin, um zu schlafen, und etwa fünf Minuten später kamen die Schwingungen. Ich faßte Mut, an das »Herausheben« zu denken, und bewegte mich aus dem physischen Leib langsam und stetig aufwärts, bis ich etwa anderhalb Meter über dem Bett schwebte. Ich wollte gerade einen Entschluß fassen, was ich tun sollte, als mich heftige Begierde nach sexueller Befriedigung überkam. Sie war so stark, daß ich alles andere vergaß. Ich schaute mich um und entdeckte meine Frau, die unter mir im Bett lag. Ich senkte mich hinab und versuchte sie zu wecken, damit wir Geschlechtsverkehr haben konnten, hatte jedoch keinen Erfolg - sie wachte nicht auf. Ich hatte den Eindruck, der einzige Weg, wie ich zu Ergebnissen kommen konnte, sei im physischen Leib, so kehrte ich in den Körper zurück. Die Schwingungen ließen fast unverzüglich nach. Bis ich mich physisch aufgesetzt hatte, waren die sexuellen Wünsche völlig vergangen. Dies ist sehr merkwürdig; ich wußte nicht, daß die Begierde bei mir so stark sein konnte.

1.6.58. Spät nachts, Schlafzimmer, durchschnittliche Luftfeuchtigkeit, bewölkt. Ich war schläfrig, geistig jedoch munter. Die Schwingungen setzten etwa zwei Minuten, nachdem ich mich zum Schlafen hingelegt hatte, ein. Ich hob mich mit Hilfe der »Denk«Methode ohne Schwierigkeit aus dem Körper empor; abermals wurde ich vom Sexualtrieb überwältigt, zum viertenmal hinterein ander. Ich kann ihn nicht verdrängen, wie hart ich mich auch bemühe. Voller Abscheu vor mir selbst kehrte ich in den physischen Leib zurück. Die Schwingungen waren nicht mehr zu spüren, als ich mich aufsetzte. Es muß doch einen Weg geben, damit fertigzuwerden! 29. 7. 58. Spät nachts, Büro, durchschnittliche Luftfeuchtigkeit. Ich war ein wenig müde, aber geistig munter. Ich glaube, ich habe eine Lösung für diesen Sexbesessenen in mir gefunden - diesmal wirkte es mit erstaunlichen Ergebnissen! Die Schwingungen kamen sanft, und ich wartete, bis sie stark genug wurden, dann »dachte« ich aufwärts und befand mich wieder über der Couch. Abermals suchte ich im ganzen Büro nach einem weiblichen Wesen. Wie in der Vergangenheit hielt mich jedesmal, wenn ich versuchte zu denken, daß ich mich auch nur drei Meter vom physischen Leib entfernen wollte, die Sexualvorstellung zurück. Die neue Methode sollte sein, die Vorstellung des Sexuellen nicht zu bekämpfen, zu ignorieren oder ihr Vorhandensein zu leugnen, sondern zu denken, jawohl, diese sexuelle Sache ist ganz ausgezeichnet, und wir (ich) müssen etwas dafür tun. Und das wird in kurzer Zeit auch geschehen, doch vorher möchte ich noch woandershin. Ich schoß aufwärts durch die Decke und befand mich nach wenigen Sekunden in einem ändern Zimmer. Leute saßen an einem Tisch, auf dem ein langes weißes Buch lag. Ich war aufgeregt, machte mir aber bald Sorgen wegen der Rückkehr und dachte deshalb dringend an meinen physischen Leib. Ich spürte, wie ich mich stürmisch in meinen Körper hineinschob. Ich setzte mich auf der Couch physisch auf, sah mich um, und alles schien normal, ich selbst eingeschlossen. Aber ich hatte wenigstens die unmittelbare Nachbarschaft verlassen. Ich fragte mich, wer die beiden Leute waren.

und prüfen Sie dann genau ohne jede emotioneile Voreingenommenheit. statt ihn völlig zu leugnen. das ist ein sehr unzureichender Ausdruck. ehe es soweit kam. während ich doch immer seine Existenz völlig anerkannte und billigte. das zu tun. wie man sie früher nannte. Der Trieb blieb natürlich weiter vorhanden und ist es immer noch. Dort trat er dicht zu ihr und machte Bemerkungen darüber. denen Sie ausgesetzt gewesen sind. sie zu küssen —. für den Augenblick übertönt. Die Idee. Diese Gelegenheiten ergeben sich im Zweiten Zustand. ohne jedoch dabei die konditionierenden Faktoren zu vergessen. Die sexuelle Aktion und Reaktion im physischen Leib wirkt wie ein blasser Abklatsch oder ein schwacher Versuch. In dem Augenblic k. die ganz und gar nicht »sexuell« ist. nun werde er sie küssen — ja selbst wenn das Mädchen ihn aufgefordert hatte. Statt dessen wurde er zur Seite geschoben. Nach dem Song küßte er das Mädchen nie. dann versuchen Sie. und führte dieses dann an das Gatter des Viehhofs. Ihre eigenen sexuellen Begierden objektiv zu untersuchen. daß der Sexualtrieb nie wirklich überwunden wurde.genau wie bei seinem Fuchs. sich von der Beherrschung durch den Sexualtrieb zu befreien. sobald er die geringste Gelegenheit dazu erhält. wenn auch in anderer Form. pflegte Gene Autry zu sagen: »Das werde ich gewiß tun. wie wir den Ausdruck verstehen. Susy Jane — doch erst möchte ich dir ein Ständchen bringen. »Anders«. in dem man (auch das Mädchen) überzeugt war. das zu akzeptieren.« Und aus dem Nichts brachte er eine Gitarre zum Vorschein und sang etwas von Pferden. Im physischen Leib ist der Drang nach sexueller Vereinigung so. Nehmen Sie alle Regeln und Tabus weg. Es ist möglich. Liebe in den Augen. den Trieb nur zu verzögern. rückte das Mädchen näher. der sich zwischen Menschen im Zweiten Zustand ereignet. weil der Film beendet war. als ob wir uns irgendwie dunkel des emotionellen Höhepunkts erinnerten. Wenn es Ihnen schwerfällt. um das Mädchen zu retten. Vielleicht werden auch Sie sich wundern. erwies sich als gutes Mittel. . und diesen in einen Geschlechtsakt übersetzten. eine sehr innige Form der Kommunion und Kommunikation im Zweiten Zustand nachzuahmen. und er wird wiederkehren. In seinen typischen Westernfilmen pflegte Gene Autry mit den Schurken zu kämpfen.Hieraus ergibt sich. Der Gedanke kam mir übrigens von der »Gene-Autry-Liebesszene«. wie die Menschheit so stark in die Irre geführt werden konnte. wie schön ihr Haar sei .

Zunächst wurden diese Schranken auch in den Zweiten Zustand mitübernommen. die es verhindern kann. Das Büro war matt erleuchtet. So normal und natürlich ist das. waren die konditionierten Reaktionen. Doch viele Tests stützen übereinstimmend diese Prämisse. Wenn die entgegengesetzt geladenen Pole der Elektrostatik »fühlen« könnten.9. je näher sie sich kommen. Das »Bedürfnis« nimmt immer mehr zu. Nachdem ich mich entschlossen hatte. während sich die ungleichnamigen Pole einander nähern. eine vergleichende Darstellung des Erlebnisses im Zweiten Zustand. und ich befand mich über dem Tisch. friedlich gesättigtes Gleichgewicht wird hergestellt. etwa zweieinhalb Meter von der Couch entfernt. dennoch vergeht dabei eine Ewigkeit. 59. zu »sehen«. In einem bestimmten Punkt der Nähe wird das »Bedürfnis« unwiderstehlich. jenseits eines bestimmten Nähepunktes übt das Anziehungs-Bedürfnis einen gewaltigen Zug aus. dann würden sie »das Bedürfnis haben« zusammenzukommen. wo ich meinen physischen Leib halb sichtbar im Dunkeln erkennen konnte. Ich war noch vorsichtig. der trotz aller Willensbemühungen stärker wurde. und die beiden Ungleichen stürzen aufeinander zu und umfangen sich. da fast unübersteigbare Schranken zu überwinden waren. Dann nahm ich in der Nähe der Tür eine Gestalt war. Sofort »wußte« ich. Es mag schwierig sein. durch Regeln und Tabus unserer Gesellschaft aufgerichtet und dann verinnerlicht. Die ersten dieser Schranken. . sehr nahe ist es allumfassend. Es gibt keine Schranke. daß diese Person weiblich war. wurde ich mir meiner Position im Zimmer bewußt. Hier ein treffendes Beispiel aus den Aufzeichnungen. bekämpfte jedoch den Sexualtrieb. 16. Das Destillat dieses Schlusses kam nicht leicht.(seelen-?) erschütternden Austausch von Elektronen von einem zum ändern. und beide sind neubelebt. Ladungen gleichen sich aus. Nachher gibt es eine ruhige und heitere Trennung. auch nicht mehr und nicht weniger als die Anwendung eines physikalischen Gesetzes auf einer ändern Ebene. bestimmt menschlich. von dem die physische Sexualität lediglich ein Schatten ist.Hier folgt. diese vitale funktionelle Emotion auf ein einfaches und wahrhaft natürliches Bedürfnis zurückzuführen. soweit das überhaupt möglich ist. Sofort gibt es einen geist. All dies geschieht in einem einzigen Augenblick. die sich auf mich zubewegte.

soweit sind jedenfalls die bisherigen wissenschaftlichen Untersuchungen vorgedrungen. Schließlich siegte die Furcht vor möglichen unbekannten Folgen über die Begierde. Es schien eine direkte Beziehung zwischen dem. die ich dann als »Schwingungen« empfand? Oder war es umgekehrt? War das sexuelle Begehren eine zeitweilige und emotioneile Manifestierung der »Kraft«? Vielleicht gibt es eine Möglichkeit.»Ich bin eine Frau. Auch nichtsexuelle Träume riefen diese Reaktion hervor. daß während des REM-Schlafs (Schlaf mit »raschen Augenbewegungen«) männliche Versuchspersonen eine Peniserektion aufwiesen. Vielleicht bin ich ein Feigling! Es bedurfte einer ganzen Anzahl solcher Begegnungen von wechselnder Intensität. In dem Augenblick. hin und her gerissen von Begehren und Furcht vor dem. Das "Zimmer war leer. die Experimente zu unternehmen. mich aus dem physischen Leib zu lösen. falls ich es im Zweiten Zustand tatsächlich zu einem sexuellen Verhältnis kommen ließe. Die sexuellen Obertöne in ihrer Stimme waren unverkennbar.das heißt. ich wisse. das »Böse« daran. was ich als Sexualtrieb interpretierte. Unsere ist es bestimmt nicht. Und es wird hier nur deshalb erwähnt. Ich trat zurück. mich zurückzuhalten. die es mir erlaubte. Diese zeigte sich unabhängig vom Trauminhalt. falls eine Gesellschaft reif genug sein sollte. das mich zurückhielt. daß sie tatsächlich eine Frau war. Alles. als ich an das Ereignis dachte. ehe ich zurückkam und diese Aufzeichnungen machte. und jener »Kraft« zu bestehen. War es eine Art Umstimmung dieses Grundtriebes.« Es klang wie eine leise Frauenstimme. dazu ein Muster sexueller Attraktivitä t. ehe ich damit begann. Ich ging zu einem Spaziergang aus. Ich erwid erte. reagierte mein physischer Körper und war stimuliert. ist der Versuch. dies unter sehr streng kontrollierten Bedingungen zu untersuchen . weil die stets auf- . Ich sah mich um. und ich kehrte hastig in den physischen Körper zurück und setzte mich auf. einige Punkte nachzuprüfen. und gab mir Mühe. Mein Geist übersetzte. daß sie das sei. was geschehen könnte. und der möglichen »Treulosigkeit« meiner Frau gegenüber. Kürzlich wurde bei wissenschaftlichen Untersuchungen von Träumen und Schlaf festgestellt. was hier getan werden kann. abzuschätzen. Sie kam noch näher.

Über eine lange Zeit hinweg wird der Geist zunächst einmal die Folge von Anziehung. das ist mehr als nur körperliche Proportionen. Aktion und Reaktion so übersetzen. das einer fühlt. den ganzen Zweiten Körper erfassend. (Man definiere einmal. sondern ein unbeweglicher. Ob durch Umstimmung oder durch Läuterung. selbst wenn einmal die Gewohnheiten und Vorurteile der letzteren aufgegeben würden. von der physischen Form des Sexuellen hervorgerufen. sind nur ein Teil. es gibt nichts. Diese Anziehung wechselt bei verschiedenen »weiblichen Personen« in Intensität. dann wirkt das in der Rückschau rührend naiv. Atom für Atom.) Der Reiz kann magnetischen Strömungslinien ähnlich sein. die Sexualität im Zweiten Zustand ist nicht das gleiche wie ihr physisches Abbild. was die eine Person sexuell attraktiver als eine andere macht. Ausgleich. sondern im vollen Ausmaß. als ob im Nichtphysischen die gleiche Funktion aufträte. Der Augenblick führt zu einer unerträglichen Ekstase. Es gibt einen kurzen ununterbrochenen Elektronen (?)-Fluß von einem zum ändern. Der >Akt« selbst ist ganz und gar kein Akt. Als erstes . Als nächstes. die wie Sonnenstrahlung (was sie tatsächlich sein könnte) wirkt oder wie ein Feuer.und Auffälligstes -. nicht nur oberflächlich und an ein oder zwei besonderen Körperstellen. und es ist vorüber. fehlt völlig. Man nimmt scharf eine »Andersartigkeit« wahr. die durch die soziale Konditionierung geschaffen und ständig verstärkt werden. werden die Unterschiede deutlicher. Enttäuscht entdeckt man. das Bedürfnis auf so funktioneile Weise auszudrücken. daß es im Zweiten Zustand eben nicht so vor sich geht. der vor Kälte zittert. Sie ist ein Hinweis. Es gibt keine visuell oder durch den Tastsinn zu unterscheidende physische Gestalt. mehr nicht. starrer Schockzustand. . die Sinnlichkeit. wo sich die beiden tatsächlich vermischen. Die physisch-mechanischen Elemente selber scheinen nicht mehr zu gelten. Aber wie denn dann? Was denn sonst? Das Gleichnis von den entgegengesetzten Magnetpolen gilt noch immer. Wenn man versucht. Sie ist dynamisch anziehend und unausweichlich.tretende physische Reaktion bei der Rückkehr aus dem Zweiten Zustand die Penisreaktion ist. dann Beruhigung. was dem mannweiblichen Eindringen entspricht. Die Schranken. Erst wenn sich Wahrnehmung und Steuerung verschärfen.

Anscheinend waren sie nicht besonders überrascht. Ich bewegte mich aufwärts. festzustellen. das weiß ich nicht. als die Person mir sehr nahe kam. Ich war überrascht und ein wenig schockiert. wer ich sei. die Hand auszustrecken. die ich deutlich als Frau erkannte. Ich verstehe es ebensowenig. und ich hatte den Eindruck. doch sie verhielten sich keineswegs feindselig. jeder einzelne aus der ganzen Gruppe. als sie es sagte. wie der Nordpol eines Magnets sein »Bedürfnis« nach dem Südpol eines ändern Magneten versteht. Doch anders als der Magnet können wir objektiv wahrnehmen und fragen »weshalb«. einem Fremden gegenüber freundlich zu sein. Ich begegnete aus nicht erkennbaren Gründen in einem Gebiet im Freien sieben oder acht Leuten. oder waren die Leute bemüht. . Nach einigen Augenblicken und einigen Versuchen der Gruppe. Schließlich trat die letzte vor. War die Begrüßung in Form einer sexuellen Entladung dort ein typischer Brauch. Sie wirkte weit älter als die ändern oder als ich. blitzhafte sexuelle Entladung.Weshalb dies stattfindet. »Na. indem sie einen Brauch übernahmen.« Sie lachte. und wir hatten gemeinsam eine kurze und keineswegs schwache sexuelle Entladung. falls sie . »Aber ich bin bereit. wie sie mich behandeln oder begrüßen sollten. Sie schien Freundlichkeit und gute Stimmung zu äußern. mich zu sehen. Hier ein Auszug aus den Aufzeichnungen. Die Leute zögerten ein wenig. Ein Faktum ist sicher: Dieser Akt ist im Zweiten Zustand ebenso notwendig wie im physischen. als ob sie mir freundlich die Hand schütteln wollte. ich hab's ja lange nicht mehr getan . Schließlich trat eine Person vor. und plötzlich gab es die kurze. In einem bestimmten Teil des Schauplatzes II ist er ebenso üblich wie das Händeschütteln. es zu versuchen!« Damit kam sie ganz nahe. Sie trat zurück. . ich müsse zurückkehren. Dann trat eine Person nach der ändern vor und begrüßte mich auf diese Weise — so einfach wie mit einem Händedruck —. lachte vergnügt und mischte sich wieder unter die ändern. 12. 63. die einzige übrigens. als ob sie nicht recht wüßten. weshalb es nötig ist. die alle in einer zwanglosen Gruppe zusammenstanden. Ich war schon im Begriff. ich war jedoch wie gewöhnlich auf der Hut. der in seiner Heimat üblich zu sein schien? Das könnte sein. dachte an den physischen Leib und kehrte ohne Zwischenfall zurück. 9. wurde mir unbehaglich.

Weiterhin glaubte ich. Das Zimmer war dunkel. weil es kein Mittel gibt. im Schlafzimmer der Kinder zu sein. Spät nachts im Arbeitszimmer Erdgeschoß. Ich war im Begriff woandershin zu schwe- . Ich war übermüdet und geistig munter. und dies ist Sonntag nachmittag geschrieben aufgrund von Notizen. zu bestimmen. daß es irgend etwas anderes ist? Obigen Bericht kann man nicht beweisen. Ich leitete bewußt die Schwingungen ein mit Hilfe der Countdown -Methode. Sexuelle Traumphantasien. ob sie uns besuchen und über Nacht bleiben könne.das nahm ich wenigstens an. daß ich Schwingungen hervorrufen konnte und meine Frau keinesfalls im Schlaf stören wollte. das länglich rechteckig ist und unmittelbar über dem Arbeitszimmer liegt. die ich während der Nacht und der späteren Ereignisse gemacht habe.) an. 3. lieber im Arbeitszimmer zu schlafen. da ich spürte. konnte jedoch niemanden sehen. Ich entschloß mich. F. Sie kam rechtzeitig zum Abendessen. 4. daß unsere beiden Kinder in ihrem eigenen Zimmer schliefen. Nach vielen Vorbereitungen kamen die Schwingungen kräftig und beschleunigten sich zu einer Frequenz. und ich war überzeugt. Unser Gast ging hinauf in das kleine quadratische Fremdenzimmer vorn im Haus . Ich hob mich leicht aus dem physischen Leib und schwebte mit einem starken Gefühl der Befreiung und Kontrolle aufwärts durch die Decke und den Fußboden oben und gelangte in ein rechteckiges Zimmer. »wo« sich der Vorfall zugetragen hat. Welche Beweise gibt es. bei der das Pulsieren nicht mehr wahrzunehmen war. verursacht durch irgendwelche frühe sexuelle Repression? Das könnte die Freudsche Lösung sein und auch der »leichte« Ausweg. und nach einem ruhigen und angenehmen Abend zogen wir uns zurück. Einige einführende Informationen: Am Samstagnachmittag (gestern) rief eine Freundin meiner Frau (J. statt mit meiner Frau im Schlafzimmer. Es war Samstag abend.das geheimgehaltene innere Ich von uns Menschen in »physischer« Knechtschaft betrachtet haben. 61. um nicht unerforschten Möglichkeiten gegenüberstehen zu müssen. Wie steht es mit ändern Fällen? Wieder aus den Aufzeichnungen.

Ich setzte mich auf und schaltete das Licht an. tauchte durch den Fußboden und kehrte bald in den physischen Leib zurück. befand. Als ich mich näherte. und dann trennten wir uns. mit mir zu »sein«. und wir kamen rasch zusammen. Beiläufig erwähnte sie. ging mir ein Licht auf. Dieser letztere Eindruck regte meinen Sexualtrieb an. aber enttäuscht. dazu eine Reihe von Liebesaffären).ben. im Kinderzimmer und nicht im Fremdenzimmer geschlafen habe (wahrscheinlich war das Bett da besser). wenn die erste Frau schon nicht wolle. Wie schon erwähnt. Das rief in mir keine Reaktion hervor. Die zweite Frau näherte sich und erbot sich. für den Kirchgang wecken sollte. F. Im Haus war alles still. die sich im Zimmer. gern dazu bereit sei. Ich brauchte keine weitere Einladung in jenem Stadium. doch als sie bemerkte. daß sie Mitte Dreißig und eine Frau von beträchtlicher sexueller Erfahrung war (die vertraute »Ausstrahlung« der Merkmale?). womit gemeint schien. Ich rauchte eine Zigarette und legte mich danach hin. Ich konnte ihre Züge nicht erkennen. F. weil sie sehr müde sei. in den Vierzigern. und meine Frau kam gegen zehn zum Kaffee in die Küche. Sie überlegte. Dann bemerkte ich eine zweite Frau etwas zur Rechten im Hintergrund. als ich mir einer Frau bewußt wurde. ich schlief die Nacht ohne weiteren Zwischenfall durch. Ich dankte ihr. da sie so müde gewesen sei. hoffentlich gut geschlafen habe. . und sie wirkte ruhig und befriedigt. Sie schien dankbar. daß sie sehr müde war. Ich respektierte ihre Wünsche. elektrisch wirkenden Schock. wandte ich mich um. nicht allzu weit von mir entfernt. so als ob sie sagte: »Ich will«. daß sie. und ich war taktvoll. F. zog mich zurück und deutete an. Dazu nehme man die Tatsache. während die Kinder ins Fremdenzimmer gezogen seien. daß J. Heute morgen (Sonntag) war ich wie üblich früh auf. ob sie hinaufgehen und J. daß J. Da ich den Ein druck hatte. das sei genug für eine Nacht. Sängerin von Beruf und bestimmt eine Frau mit viel sexuelle r Erfahrung (zwei Ehemänner. und ich wurde zu ihr hingezogen. sie »möchte lieber nicht«. aber ebenfalls eine Frau mit großer sexueller Erfahrung. sagte (?) sie. Diese zweite Frau war älter als die erste. Es gab den schwindelerregenden. doch sie machte den Eindruck. daß es durchaus in Ordnung sei. ist das Kinderzimmer rechteckig und liegt unmittelbar über dem Arbeitszimmer. Mitte Dreißig. F. Ferner ist J.

zum Frühstück herunter. daß sie es feststellen könne und daß es für mich wichtig sei. zu wecken. aber ich mußte es wissen. Aber wer war die andere. was ihr aber nicht gelang. R. daß mir dieses plötzliche Interesse aufgefallen war. zu fragen. die J. um J. hinaufzugehen und ]. Sie sah mich gespannt an. Heute ertappte ich sie dabei.Ich brauchte mehrere Minuten. Ich ließ sie nicht merken. Üblicherweise behandelte mich J. weshalb sie angerufen und gefragt hat. Meine Frau hatte ihr natürlich von meinem Interesse für ihre Situation erzählt. Sie erzählte mir. sie habe Samstag nacht von mir geträumt.. ich sei überzeugt. was die ältere Frau zu bedeuten hatte. »Woher hast du das gewußt?« Gott sei Dank klang kein Mißtrauen in ihrer Frage. daß eine gemeinsame Freundin. noch stark an physischen sexuellen Beziehungen interessiert. F. Dann wollte sie natü rlich wissen. sie sei einfach zu müde und hätte noch eine solche Nacht nicht ertragen. nicht fragen. F. Ich erwiderte. 61. als ob sie sich an etwas zu erinnern versuchte. nur um deren sexuelle Betätigungen stellvertretend mitzuerleben. was ich damit meinte. Sie fuhr fort: »Das ist nämlich der Grund. die Frage zu stellen. Dann sprach gestern zufällig ein Freund bei mir im Büro vor. wie sie mich immer wieder gespannt ansah. F. gewesen sein könne. ob sie sexuell »müde« sei. ob sie herauskommen kann. und schließlich kam meine Frau allein herunter. Das war eine recht gute Identifizierung. daß es eine nichtlebende Person. Ich war zu dem Ergebnis gekommen. . was mit mir zusammenhing. und ich erklärte es ihr. Ich bat also meine Frau. Die ganze Woche hat sie eine heftige Liebesaffäre gehabt .« Kurze Zeit später kam J. Ich wartete lange. Es ist jetzt Mittwoch abend. falls so etwas möglich ist. ihm berichtet habe. ehe ich genügend Mut gesammelt hatte.eben ausschließlich als den Ehemann einer alten Freundin. F. Im Lauf der Unterhaltung erwähnte er. W. weshalb ich das fragte. und sagte. F. 3. Während der letzten Tage hatte ich versucht herauszufinden. ältere Frau? Ein paar Tage später: 7. Schließlich erklärte sie sich bereit und ging hinauf.jede Nacht Sex. Sie fragte mich. folgte. sehr beiläufig . Sie wirkte den ganzen Tag völlig normal bis auf einen Punkt. Meine Frau ist mittlerweile ziemlich gut unterrichtet. so etwas könne sie J. F.

die Merkmale besitzt. Aber daß sie so etwas in der gleichen Samstagnacht geträumt hatte. so ist es mir doch nie zu Bewußtsein gekommen. Was bisher geboten worden ist. daß sich diese beiden noch unter den »Lebenden« befinden. daß es sich um eine Intimität irgendwelcher Art handelte. Es bedeutet einen gewissen Trost zu wissen. die »Höhe« der von mir besuchten Ebene bestimme . hatte unserm gemein samen Freund den Traum nicht näher beschrieben.Als die Samstagnacht genannt wurde. war ich sofort voller Interesse. R. Auf mein sanftes Drängen erklärte sie. Das würde von der Definition abhängen. Darüber hinaus wollte sie keine Einzelheiten nennen. da anscheinend sowohl auf dem Schauplatz I als auch auf dem Schauplatz II Typen aller Art vorhanden sind. Heute konnte ich sie endlich telefonisch erreichen. denen ich begegnet bin. wird. nur ganz unbestimmt auf den Trauminhalt ein. und daß R. oder es war zu persönlich. Wir . als daß ich hier darüber berichten möchte. wie ich selbst habe beobachten (wenn auch nicht miterleben) können.wobei »Qualität« Intensität oder Entartung oder aber Ausschaltung des sexuellen Erlebnisses bedeute. W. Obwohl sie verheiratet war. R. daß es Erlebnisse aller Art gegeben hat. gehörte sie entschieden zu den Frauen mit umfassender sexueller Erfahrung. daß es ihr wichtig genug erschien. Entweder erinnerte sie sich keiner weiteren Geschehnisse. daß ich sie im Traum eingehend »körperlich untersucht« hätte. daß die »Qualität« derer. Es mag genügen. könnten ihn wohl immer noch dem des physischen Leibes gleichsetzen — vielleicht ohne die Hemmungen und Schranken der »zivilisierten« physischen Gesellschaft. Zunächst ging R. und R. W. W. Viele von den Experimenten in meinen Aufzeichnungen sind auch für mich »zu persönlich«. gegenüber verspürt haben sollte. deshalb beschloß ich. war eine berufstätige Frau in den Vierzigern. W. Die Anhänger der Vorstellung von den »Astralebenen« würden sagen. als daß sie es mir hätte sagen mögen. F. die ich vorher aufgezeichnet hatte — das alles läßt sich schwerlich als Zufall bezeichnen. W. zu einem ändern davon zu sprechen. das festzustellen. Falls ich je irgendwelches sexuelles Begehren J. wie ich annehme. Diejenigen. ausreichende Hinweise bieten. die die Verhältnisse im Zweiten Zustand (»lebend« oder »tot«) noch nicht annähernd verstehen.

Aber keineswegs ist der Sexualtrieb im Zweiten Zustand etwas Böses. wie es unter den verschiedenen. daß wir in unserm eigenen Raum-Zeit-Kontinuum das Sexualverhalten nicht mit den sozialen Regeln in Einklang zu bringen vermögen. Wie falsch dieser Standpunkt ist. heute vorhandenen Sozialordnungen gehandhabt wird. . ebensowenig können wir über dieses Thema. zu einer Übereinstimmung gelangen. er ist wie ein überschwengliches Kind.bewerten die Sexualität nach solchen Hemmungen. Doch es ist eine heikle Sache damit. das ständig die leitende Autorität herausfordert und droht. selbst die Leitung zu übernehmen und in eine andere Richtung zu laufen. Der Sexualtrieb an sich kann ein Katalysator für die Schwingungen sein. zeigt sich darin. die selbst wieder das Tor zum Zweiten Zustand bilden. Einschränkungen und nach der Gesellschaftsstruktur weiter als gut oder schlecht.

spontan und nur einmal statt. das geht weit über meine Entscheidungsbefugnis hinaus. und zwar dadurch. daß jeder das Dasein im Zweiten Körper erleben kann. aber doch häufig genug. Ob man es tun sollte. Ich vermute. daß nur angeborene Wißbegier Menschen befähigen kann. Vorübungen In diesem Buch habe ich häufig auf etwas angespielt. Das Beweismaterial hat mich zu der Überzeugung gebracht.vielleicht nicht jedesmal. willentliche Verlassen des physischen Leibes dem natürlichen Modell entgegen. Wenn das eine richtige Prämisse ist. Der Experimentator wünscht so vorzugehen. was auf der Hand liegt: der einzelne hat nur eine einzige Möglichkeit. daß er es selbst erlebt. daß diese Idee in der Menschheitsgeschichte Jahrtausende alt ist. Wir sprechen jedoch von etwas völlig anderm. fanden sie doch meistens mindestens in der westlichen Welt .16. daß übereinstimmende Ergebnisse erzielt werden . dann wäre sie natürlich schon weitverbreitet. mindestens könnte es nach den begrenzten. Wenn das eine leichte Aufgabe wäre. dann ist der Zustand selbst nicht unnatürlich. wenn nicht gar alle Menschen während des Schlafs ihren physischen Körper in verschiedenem Ausmaß verlassen. Meine Lektüre hat mir bewiesen. Ich glaube. zur Verfügung stehenden Daten so scheinen. daß die meisten. die Hindernisse auf dem Wege zu dieser Leistung zu überwinden. die Realität dieses Zweiten Körpers und das Dasein im Zweiten Zustand richtig einzuschätzen. Schädliche physische Wirkungen einer solchen Tätigkeit sind nicht . was objektiv untersucht werden kann. Anderseits steht das bewußte. wenn der Wunsch groß genug ist. Obwohl es viele Fälle von Erlebnissen außerhalb des physischen Leibes gibt. und zwar meist in Augenblicken von Streß oder physischer Schwächung. um zur eigenen Überzeugung schlüssiges Beweismaterial zu erhalten.

erkennen Sie das überdeutlich.festgestellt worden. wenn Sie trotz größter Bemühungen zu keiner Aktivität gelangen. in der wir leben. von denen man sagt: »Man kann nicht mit ihnen und auch nicht ohne sie leben. von den großen Dingen ausgeschlossen. daß sie Nonkonformisten waren. daß sie nachteilig gewesen wären. Dennoch würde Ihnen etwas äußerst Entscheidendes fehlen. Ich habe keinerlei physische Veränderun gen — gute wie schlechte — entdeckt (und ebensowenig irgendwelche Ärzte). dann läßt sich jetzt auch nicht mehr viel daran tun. und vermutlich viele weitere. In den unberechenbaren »Tiefperioden«. nichtphysische Erlebnisse hervorzurufen. die ich selbst erkenne. dann läßt sie sich nicht wieder schließen. Oder richtiger ausgedrückt. oder schlimmer noch. die Beschreibung der Technik. Die Geschichte berichtet massenhaft von Märtyrern. Hier folgt deshalb. der Religion und den Sitten der Gesellschaft. Doch selbst meine Freunde aus dem psychiatrischen Fach haben nicht behauptet. die man unmittelbar den Exkursionen zuschreiben könnte. die an Experimenten interessiert sind. geächtet zu werden. denn wenn die Tür erst einmal geöffnet worden ist. Meine allmähliche Revision grundlegender Begriffe und Überzeugungen geht auf verschiedene Weise deutlich aus vorliegendem Buch hervor. so gut es mir gelingt. als wunderlicher Mensch oder als Schwindler abgestempelt. Doch ein Rat zur Vorsicht soll hier für diejenigen eingeflochten werden. . Es hat viele psychische Veränderungen gegeben.« Die Aktivität und die sich daraus ergebende Bewußtheit sind völlig unvereinbar mit der Naturwissenschaft. es ist eines jener Dinge. deren ich mir nicht bewußt bin. wenn Sie nicht weiter forschen und untersuchen würden. deren einziges Ver brechen darin bestand. von einer für das Leben sehr bedeutungsvollen Quelle abgeschnitten zu werden. Sie haben dann das Gefühl. laufen Sie Gefahr. Wenn Ihr Interesse und Ihr Forschen allgemein bekannt werden sollte. Falls diese Persönlichkeitsveränderungen wirklich schädlich sein sollten.

der jenseits unseres Bewußtseins steht. Die Schranke der Furcht hat viele Facetten. daß von vielen diese Schranke unbewußt jede Nacht überschritten wird. doch selbst wenn man diese abträgt. im physischen Leib! Tauch wieder hinein!« Diese Reaktionen treten ohne Rücksicht auf alles intellektuelle und emotionelle Trainieren auf. dann haben Sie einen Meilenstein in Ihrer Forschung erreicht. wenn er auch durch das Denken und Handeln des bewußten Geistes beeinflußt zu werden scheint. zu unserer großen Überraschung. bis wir ihr. im Wege. Der Forschungsprozeß im Hinblick auf den Zweiten Körper und seine Umgebung ist anscheinend ein Ineinanderübergehen oder eine Mischung des bewußten Geistes mit diesem Übergeist. Man denkt: »Geh zurück in den physischen Leib. Sie scheint ausnahmslos bei allen Menschen vorhanden zu sein. Ist diese Mischung gelungen. sie sei gar nicht vorhanden. Wenn Sie die Schranke der Furcht bewußt überschritten haben. Die Furchtlosesten unter uns meinen. Wenn der bewußte Geist für die Nacht schließt. Sie mag von Schichten der Hemmung und Konditionierung überdeckt sein. Zu allererst ist da die Todesfurcht. Vielleicht ist es die einzige große Schranke. Ich bin überzeugt. brachte ich endlich genügend Mut .bis zwanzigmal wiederholt hatte. unvernünftigen Furcht. bleibt das Hindernis immer noch. im eigenen Innern begegnen. Es ist die Schranke einer blinden. dann übernimmt der Übergeist (Seele?) die Leitung. Wenn dieser Teil von uns. Erst als ich den Prozeß achtzehn.DIE SCHRANKE DER FURCHT Ein großes Hindernis steht der Erforschung des Zweiten Körpers und der Umgebung. sind die frühen Reaktionen auf dieses Erlebnis automatisch. was man beim Tod erwartet. und versteht die Daseinsregeln in dieser ändern Welt besser. jenseits der Furchtschranke zu agieren. in der er wirkt. dann ist die Schranke der Furcht überwunden. die Führung übernimmt. Beim leisesten Anstoß wird sie zu panischer Angst und dann zu Entsetzen. Weil die Trennung vom physischen Leib viel Ähnlichkeit mit dem hat. dann wird er nicht von der Furcht gehemmt. rasch! Du stirbst! Das Leben ist dort. Anscheinend ist er gewöhnt.

daß diese dritte Furcht bei mir auch heute noch gelegentlich auftaucht. die Furcht vor diesem ersten Aspekt der Schranke zu überwinden. kein Buch mit Regeln vom guten Benehmen. So mancher Missionar ist in einem fernen Land genau wegen dieser Dinge getötet worden! Ich muß gestehen. Reflexe aufzubauen. Andere. Die Todesfurcht wurde entweder sublimiert oder durch die Vertrautheit beschwichtigt. bis ich eine einfache Lösung fand. Eine weitere Furcht gilt den Auswirkungen auf den physischen . daß ich die Exkursionen überstanden habe.(und Neugier) auf. und mit einiger Berechtigung. keine Straßenkarte. und vieles mehr. was meine Fähigkeiten weit übersteigt. und haben deshalb nach dem ersten oder zweiten Erlebnis aufgehört. und die Beweise sprachen dafür. Mir gelang es mit Hilfe der Rationalisierung. die jedesmal funktionierte. Deshalb würde ich nach aller Wahrscheinlichkeit auch beim nächsten Mal sicher zurückkehren. die diese Technik ausprobiert haben. Wir haben unser Leben damit verbracht. Und nun plötzlich stehen wir einem völlig andersartigen System von Regeln gegenüber. keine brauchbare Ausbildung in Physik und Chemie. zum physischen Leib zurückzukehren und mich wieder mit ihm zu vereinigen? Ohne Anhaltspunkte oder spezifische Anweisungen blieb das für mich mehrere Jahre lang eine entscheidende Furcht. daß ich auf die eine oder andere Weise sicher zurückkehren konnte. und Sie kennen keine unbestrittene Autorität. die Sie um Rat und um Lösungen fragen können. einer ändern Welt von völlig andersartigen Möglichkeiten. Ich war mehrere hundertmal »aus« gewesen. Der zweite Aspekt der Furchtschranke hat ebenfalls etwas mit der Todesfurcht zu tun: wird es mir gelingen. länger als wenige Sekunden draußen zu bleiben und objektiv zu beobachten. Mein Eindringen hat mir bedauerlich wenig unveränderliche und feste Regeln eingebracht. Die Regeln und Gefahren unserer physischen Umgebung lassen sich einigermaßen bestimmen. bevölkert von Wesen. sind nicht in der Lage gewesen. Sie haben keine Anleitungen. Bisher kann ich nur sagen. was ich nicht begreife oder verstehe. die sie alle zu kennen scheinen. Das Unbekannte ist immer noch weitgehend unbekannt. Die dritte grundlegende Furcht war die vor dem Unbekannten. Es gibt da so vieles. um mit ihnen fertig zu werden.

die bei Ihnen am besten funktioniert. Ich hoffe. Alkoholismus. Anscheinend gibt es drei allgemeine Methoden. Mit diesem Entspannungszustand muß die Befreiung von jeder zeitlichen Verpflichtung zusammengehen. Auto. da unsere Geschichte . Im folgenden werden die notwendigen Entwicklungen des Verfahrens dargestellt. Viruskrankheiten usw.oder Selbsthypnose. daß dieses Buch in seiner Gesamtheit den psychischen »Schritt« über die Schranke liefert.Leib wie auch auf den bewußten Geist. vielleicht sogar schon der erste Schritt. Schlafkrankheit.. Auch hier kommt es darauf an. als mindestens ein Mensch ähnliche Erlebnisse hatte und am Leben blieb. Weder bevorstehende Verabredungen noch zu erwartende telefonische Anrufe dürfen die Aufmerksamkeit ablenken. Ich weiß nicht. Epileps ie. daß man Bedingungen und Schemata erkennt. wie man die Furchtschranke anders umgehen könnte als durch anfänglich vorsichtige Schritte. sich zu entspannen. und eine Reihe guter Bücher behandeln dieses Thema. während man sich mit diesem neuen Dasein beschäftigt. Auch dies ist sehr real. die allmählich Vertrautheit vermitteln. Sie wird bewußt erzeugt und ist sowohl physischer als auch geistiger Natur.wenigstens meines Wissens . Es stehen viele Techniken zur Verfügung. von denen zwei bei diesen Übungen anw endbar sind. um diese Art von Entspannung zu erzielen. Ungeduld irgendwelcher Art kann die Aussichten auf Erfolg tatsächlich ersticken. wenn ich an Experimenten dieser Art teilnehme. was für den einzelnen am geeignetsten . über Phobien. Vielleicht trägt es auch dazu bei. Wir besitzen Studien über Paranoia. Die meisten Bücher zum Selbststudium bieten diese Methode in verschiedenen Abwandlungen an. ENTSPANNUNG Die Fähigkeit. Man darf nicht in Eile sein. Akne. 1. Wählen Sie einfach die Methode. die funktionieren.keine genauen Berichte aus diesem Gebiet enthält. Schizophrenie. doch es fehlen die objektiven Daten über die Pathologie des Zweiten Körpers. die insofern vertraut sind. ist die erste Vorbedingung.

daß man Erfolg hat. Verantwortliche Praktiker sind selten und Neophyten zahlreich. Man ist eben einfach nicht in der Stimmung. Es ist jedoch ganz normal. sollte man die Entspannung unterbrechen. und erwartet. die er während des Wachseins hat. . hat man das erste Stadium überschritten. wenn es einem langweilig wird. Es ist kein Prozeß. das Denkbild. als durch Übung. daß etwas mehr geschieht. irgend etwas. Der bewußte Geist verabscheut es anscheinend. in ihn hinein und durch ihn hindurch zum Ziel bringen. im Grenzzustand zu bleiben. dann ist auch dies eine normale Reaktion. zu teilen. Man weiß. Allzuoft schläft man einfach ein — und damit ist das Experiment für den Augenblick beendet. Durch Übung kann man das Bewußtsein bis zu diesem Grenzzustand. Wenn das geschieht. ohne einzuschlafen. und schließt die Augen. nervös machen. den man an einem Abend zu beherrschen lernt.ist. im Lauf dieser Bewußtseinsvertiefung immer wieder einmal einzuschlafen. die unverzüglich Ergebnisse bringen. die Selbsthypnose bei einem ausgebildeten Hypnotiseur zu lernen. heftet man die geistige Aufmerksamkeit auf etwas. dies zu erreichen. wenn man müde und schläfrig ist. davongleitet. deshalb muß man seinen Lehrer sorgfältig wählen. Wenn man diesen Grenzzustand endlos beibehalten kann. Auch Formen der Meditation können zur wirksamen Entspannung benutzt werden. Grenzland Schlafzustand. daß man an etwas anderes denkt. Falls dies die Nervosität nicht bessert. Wenn einen die Versuche. Das ist vielleicht die einfachste und natürlichste Methode und bringt gewöhnlich gleichzeitig die Entspannung von Körper und Geist. Die Technik ist folgende: Man legt sich hin. Wenn das »Fixativ«. körperliche Übungen machen und sich wieder hinlegen. das man festgehalten hat. doch davon darf man sich nicht entmutigen lassen. aufstehen und umhergehen. Man kann es einfach nicht ändern. und man feststellt. Hier liegt die Schwierigkeit in der Aufrechterhaltung jenes schmalen »Randes« zwischen Schlaf und vollständigem Wachen. Er kann posthypnotische Suggestionen einschalten. Ich kenne keinen ändern Weg. sollte man einschlafen und es ein andermal versuchen. die Autorität. ist man der Vollendung von Kondit ion A nahe. am besten. Der wirksamste und rascheste Weg ist. Sobald man sich entspannt hat und einzuschlafen beginnt.

Es dauerte mindestens eine halbe Stunde.Hat man Kondition A erst erreicht . was ich sah. endlos im Grenzzustand zu bleiben. diese Vertiefung des Bewußtseins gradweise vorzunehmen. endlos dazuliegen. liegt vermutlich daran. daß die Übung den Gebrauch des Sehens erfordert.die Fähigkeit. doch die Konzentration fällt nun weg. den Geist ruhig auf einen einzigen Gedanken geheftet -. Das erreicht man dadurch. daß die verschiedenen Sinnesorgane nacheinander abschalten und nichts mehr aufnehmen. ehe die Bilder verblaßten. diesen Zustand zu erreichen. Schauen Sie einfach durch die geschlossenen Augen auf die Schwärze vor Ihnen. während man sich in Kondition B befindet. Man lernt es. Das Tastgefühl hört anscheinend zuerst auf. die Eindrücke zu löschen. und als letztes verschwindet das Sehvermögen. (Bei den beiden letzten wechselt manchmal die Reihenfolge. daß ich versuchte. Die Hörsignale sind die nächsten. desto länger scheint es zu dauern. ohne Nervosität zu verspüren und nichts anderes zu sehen als Schwärze. sich zuspielten usw. die angriffen. waren geistige Bilder von Fußballspielern. Ich erinnere mich beispielsweise. nachdem ich im Fernsehen mehrere Stunden lang einem Fußballspiel zugeschaut hatte. Man erkennt diese Grade daran. Sie haben Kondition B erreicht. daß man sorgfältig das starre Festhalten am Rand der Schlafgrenze lockert und bei jeder Übung ein klein wenig tiefer sinkt. Geruch und Geschmack folgen bald. vielleicht sind es lediglich Formen von Nervenentladungen. Es ist. nachdem die Eindrücke verblaßt sind. Je intensiver die Konzentration. Nach einer Reihe dieser Übungen kann es sein. daß das Sehvermögen als letztes aussetzt. Denken Sie an gar nichts. wenn Sie in der Lage sind. daß Sie »geistige Bilder« oder Lichtmuster halluzinieren. ist man für den nächsten Schritt bereit. aber bleiben Sie trotzdem schwebend zwischen Wachsein und Schlaf.) . Diese scheinen keine besondere Bedeutung zu haben. Diese geistigen Bilder haben offensichtlich etwas mit der eigenen visuellen Konzentration während der letzten acht bis zehn Stunden zu tun. Kondition C ist die systematische Vertiefung des Bewußtseins. Tun Sie weiter nichts. als hätte man in keinem Körperteil mehr Gefühl. Alles. wenn es auch im Tief dunkeln ist. liefen. indem man bis zu einer bestimmten Ebene »absinkt« und willentlich zurückkehrt. Kondition B ist ähnlich.

Fangen Sie mit der Übung an. Ich habe nicht genügend Erfahrungen mit diesen oder entsprechende Kontakte. nicht müde und schläfrig. Barbiturate bringen einen Verlust der bewußten Kontrolle mit sich und erzeugen bei tieferem Bewußtsein lediglich einen Zustand der Verworrenheit. die leicht erhältlich sind. Mir scheint.mögen produktiver sein. Bei den ersten Versuchen. der hypnotischen Induktion. Das gleiche gilt. um ein Urteil oder auch nur eine brauchbare Schätzung abzugeben. Exotischere Zusammensetzungen . ist. Alkohol in jeder Form ruft ähnliche Wirkungen hervor. unmittelbar nach einem Mittags. Das ist sehr wichtig und nicht annähernd so leicht zu erreichen. Induktion durch Drogen. Trotz des schwierig klingenden Verfahrens ist es für mich die natürlichste Methode. da sie sowohl zu starken Verlusten bei der bewußten Kontrolle als auch zu Verzerrungen der Wahrnehmung führten.etwa Alkaloide und Halluzinogene . dann brauchen Sie die Blase nicht unmittelbar nach dem Aufwachen zu entleeren. Bei der ersten Technik. wenn man völlig ausgeruht und erfrischt. Ich habe alle drei Methoden benutzt und die Entspannung durch Drogen bereits sehr früh aufgegeben.Kondition D ist die Vollendung von C. wenn auch in geringerem Maße. ehe man die Übung beginnt. wurden eigene Tonbänder für die Experimente vorbereitet. Kondition D zu üben. von Tranquilizern. ist es am besten. Trinken Sie vor dem Einschlafen nicht zuviel Flüssigkeit. während Ihr Körper noch entspannt vom Schlaf und Ihr Geist völlig wach ist.oder Nachtschlaf damit zu beginnen. daß für diese Drogen zunächst umfangreiche Untersuchungen notwendig sind. Entspannung wird zwar erreic ht. aber auf Kosten der Wahrnehmung. Die GrenzlandSchlafzustands-Techniken sind am häufigsten angewendet worden. wie sich darüber schreiben läßt. Den Entspannungszustand aus voller Energie und Munterkeit zu erlangen ist eine gute Gewähr dafür. . daß man die Bewußtseinskontrolle behält. ehe Sie sich physisch im Bett bewegen. Sie waren recht nützlich und wirksam. Anscheinend hilft keine der Entspannung erzeugenden Drogen.

da Sie dann keinen visuellen Bezugspunkt finden. die Ihre Haut berühren oder ihr nahe sind. um Licht zu bekommen. die für Ihren Entspannungszustand am günstigsten ist. als Sie normalerweise angenehm finden. zu sagen. Kopf zum magnetischen Norden. daß Sie auf keine Weise gestört werden. die Sie mit dem Experiment verbringen. wie es möglich ist. Bedecken Sie sich so. Alles. was der Schalter tut. in der sich Wolframfäden befinden. der dabei hervorgerufen wird. Legen Sie sich in der Stellung hin. Der subjektive Sinneseindruck.dem Schreiber dieses Buches . können Sie anderswo nicht wert- . Nach den gegenwärtigen Erkenntnissen ist nicht bekannt. Sorgen Sie dafür.oder Metallsachen. Abgesehen von dem menschlichen Hauptlaboratorium . SCHWINGUNGSZUSTAND Die Erzeugung dieses Effekts ist am allerkritischsten. Die Zeit. Sorgen Sie unbedingt dafür. Hilfen zum Erreichen des Schwingungszustands. woher die Elektrizität kommt oder weshalb und wie sie auf eine Glühbirne einwirkt. in der die Blutzirkulation nicht behindert wird. Wählen Sie kein völlig verdunkeltes Zimmer. Entfernen Sie alle Schmuck. Absolute Erfordernisse. Es ist. Beine und Hals in einer Lage entspannt sind. daß Sie kein Licht durch die geschlossenen Lider wahrnehmen können. ist schon beschrieben worden. Verdunkeln Sie das Zimmer so weit. Das hier zusammengetragene Material ist empirisch so gut begründet. weshalb diese Dinge so funktionieren. ohne daß man ahnt. daß sie positive Ergebnisse erzielt haben.2. weder durch unmittelbar physisches Eingreifen noch durch Telefonklingeln oder andere störende Geräusche. sind Fingerzeige. braucht Ihnen niemand mehr zu sagen. daß sich Ihr Körper in der Nord-Süd-Achse befindet. Setzen Sie sich keine zeitliche Grenze. Ist der Schwingungszustand erst einmal erreicht. Lockern Sie alle Kleidungsstücke.haben mehrere andere das Schema versucht. als ob man an einem Schalter dreht. Hier mag es genügen. daß Ihnen etwas wärmer wird. Damit ist eine weitere entscheidende Hürde überwunden. die Sie vielleicht beengen. daß Arme. was hier gegeben werden kann. daß Sie Erfolg gehabt haben. sorgen Sie dabei aber dafür.

Arbeiten Sie sich bis Kondition D oder ihrem Äquivalent vor. Induzieren Sie die Schwingungswellen. Erzielen Sie den Entspannungszustand.etwa die Länge Ihres ausgestreckten Armes. und es sollte nichts so nahe bevorstehen. Dann greifen Sie über den Kopf. Wenn Sie sie gefunden haben. der etwa dreißig Zentimeter von Ihrer Stirn entfernt ist. Darauf zwei Meter. konzentrieren Sie sich auf die Schwärze vor Ihren geschlossenen Augen. Diese einfache Beschreibung muß viele Fragen aufwerfen. Nun rücken Sie diesen Konzentrationspunkt etwa auf einen Meter weiter. daß Sie an einem Punkt. wenn sich diese beiden Linien begegnen. zusammentreffen. Wenn Sie sich soviel Zeit genommen haben. und bleiben Sie auf der tiefstmöglichen Entspannungsebene.voller verbringen. Tun Sie das mit der Methode. als ob zwei stromführende elektrische Drähte verbunden oder Pole eines Magneten zusammengezwungen würden. Womit greifen? Was in den Kopf zurückziehen? Lassen Sie uns eine andere Art der Erklärung versuchen. Während Sie weiter durch den halb geöffneten Mund atmen. wie Sie brauchen. ziehen Sie sie geistig zurück in den Kopf. ohne Ihr Bewußtsein zu vermindern. bis er deutlich fixiert ist. Nun drehen Sie den Punkt um 90° nach oben. Infolge des ändern Winkels ist auch . liegt. Stellen Sie sich einen Widerstand oder einen Druck vor. der dreißig Zentimeter von Ihrer Stirn entfernt ist. Nun schieben Sie diese Verbindung bis auf einen Meter nach außen . Wenn ich wieder völlig wach bin. um dies wirklich zu erreichen. Dann beginnen Sie durch den halb geöffneten Mund zu atmen. als ob sich zwei Linien von den Außenwinkeln Ihrer geschlossenen Augen erstreckten. Beginnen Sie mit einer geistigen Konzentration so.« Sagen Sie das im Geist fünfmal. Schauen Sie zunächst in die Schwärze auf einen imaginären Punkt. bis er auf einer Linie. daß es Ihre Tätigkeit bei dem Experiment unterbrechen könnte. die für mein physisches und geistiges Sein wohltuend sind. parallel zur Körperachse. was mir in dieser Entspannungsperiode begegnet. dann wiederholen sie im Geist: »Ich werde all das bewußt wahrnehmen und erinnern. die nach Ihren Feststellungen für Ihren Fall die geeignetste ist. Versuchen Sie die Schwingungen an dieser Stelle zu erreichen. werde ich mich nur der Dinge in allen Einzelheiten erinnern. Halten Sie den Punkt eine Weile fest. Denken Sie sie sich so.

Aber die Technik »funktioniert« häufig genug. die stören können und die nun isoliert und identifiziert werden müssen. und sie werden entstehen. desto wahrscheinlicher wird man positive Ergebnisse erzielen. wie er aussieht. wenn Sie sich im Zustand der Entspannung befinden. rhythmisch pulsierende Welle von glühenden Funken in Ihren Kopf rauscht. wenn man es wünscht. bis Sie eine Reaktion spüren. um das Zueinanderstreben aufrechtzuerhalten. Strecken Sie diesen Schnittpunkt immer weiter. Aber auch dann. Wenn Sie diesen Prozeß oder diese Vorstellung gelernt haben. zischende. wenn Sie sie erzielen. Es ist. Sie werden merken. Es ist ein konditionierter oder bedingter Reflex entstanden oder ein Neuronenpfad. einen Winkel von 30° mit Hilfe eines Winkelmessers aufs Papier zu zeichnen und zu lernen. Mit diesem Schnittpunkt »greifen« oder »reichen« Sie.das ergibt 30°. (Damit Sie sich den Winkel von genau 30° vorstellen können. Die Wahrscheinlichkeit eines Erfolges erhöht sich mit jedem erfolgreichen Bemühen. wird es nicht mehr notwendig sein. das ganze Verfahren durchzuarbeiten. . doch parallel zur Achse Ihres Körpers. Je häufiger man diese Technik anwendet. Nachdem der Abstand von einem Meter gesichert und gehalten worden ist. dann biegen Sie den Schnittpunkt um 90° (in L -Form) aufwärts in die Richtung Ihres Kopfes. Es muß sich eine Komprimierung des Raumes (Kräfte?) zwischen den aufeinander zulaufenden Linien ergeben.) Wenn es Ihnen gelungen ist. dem man immer wie der folgen kann.das Druckverhältnis verändert. schieben Sie den Schnittpunkt bis auf zwei Meter von Ihrem Kopf weg . als ob eine aufwallende. tritt der Erfolg nicht unbedingt jedesmal ein. wenn es zum erstenmal gelungen ist. den Winkel von 30° nach außen zu schieben und dort zu halten (in einer Entfernung von etwa zwei Metern). die man schon beim ersten Versuch beherrscht. ist es angebracht. Es gibt immer noch zahlreiche Variablen. und der Druck muß sich deshalb erhöhen. Aber es ist keine Technik. um fortlaufende Studien zu ermöglichen. Dann brauchen Sie nur noch an die Schwingungen zu denken. Von dort aus scheint sie durch den ganzen Körper zu brausen und macht ihn starr und unbeweglich.

Damit will ich sagen. womit Sie diese Lähmung durchbrechen wollen. sobald man Wellen wie einen elektrischen Schock spürt. wenn Sie es tun. Akklimatisierung und Anpassung. fünf aufwärts -. daß Sie nicht durch elektrischen Strom hingerichtet werden. Liegen Sie still und analysieren Sie sie objektiv. aber Sie werden über sich selbst enttäuscht sein. Zunächst »lenken« Sie geistig die Schwingungen zu einem Ring. die systematisch angewendet werden können. Manipulierung und Modulierung. Schließlich erleben Sie ja das. Das findet gewöhnlich nach etwa fünf Minuten statt. Sobald Sie die Furchtreaktionen ausgeschaltet haben.3. danach wieder hinauf zum Kopf. bis sie verschwindet. daß sie rhythmisch in einer Welle vom Kopf bis zu den Zehen und wieder zurück ü ber Ihren Körper fegen. oder Sie zwingen sie alle in Ihren Kopf. sind Sie zu Kontrollschritten bereit. was zu erreichen Sie sich bemüht haben. muß man feststehende Regeln befolgen. bei denen sie ausprobiert wurden. Nach mehreren solcher Erlebnisse werden Sie erkennen.fünf abwärts. Nachdem Sie der Welle Schwung verliehen haben. bis sie von selbst verschwinden. Versuchen Sie panikartige Bewegungen zu vermeiden. Alle Furcht und Angst müssen ausgeschaltet werden. lassen Sie sie gewähren. Um es zu erreichen. Die Ausnutzung dieses Zustands unter bewußter Kontrolle ist das erstrebte Ziel. Sie sind das Destillat von buchstäblich Hunderten von Experimenten. KONTROLLE DER SCHWIN GUNGEN Wenn man den Schwingungszustand erreicht hat. Sie können Sie durchbrechen. Dann schieben Sie sie geistig an Ihrem Körper entlang nach unten bis zu den Zehen. Es müßte ungefähr zehn Sekunden dauern . Bringen Sie sie dazu. sind bestimmte Verfahren in der dargebotenen Reihenfolge sorgfältig zu beachten. die schmerzlos den Körper durchdringen. Hier einige der Verfahren. wenn sie auftreten. nichts zu tun. Die beste Methode scheint die zu sein. Nichts weist darauf hin. bis die Welle den vollen Kreislauf von Kopf bis zu den Zehen und wieder . indem Sie sich mit großer Willensanspannung aufsetzen. daß dieser Schwingungszustand schädliche Auswirkungen auf Geist oder physischen Körper hat. daß man sich erst an diesen ungewöhnlichen Zustand gewöhnen muß.

Üben Sie dies. Das Schwingungsbild reagiert zunächst sehr gering und langsam auf diesen Pulsierungsbefehl. Die schnellere Schwingungswirkung ist die Form. nicht die Frequenz des Kreisens vom Kopf bis zu den Zehen). Der Druck materieller Angelegenheiten mag sie für eine Weile . leicht kribbelnd. Dieses Stadium gleichmäßig erreichen zu können. so als ob Ihr Körper so heftig durchgeschüttelt würde. bis die Frequenz so hoch ist. wie ich glaube. Überschreiten Sie diesen Punkt. wenn die Schwingungen nicht mehr grob und ungleichmäßig wirken. ist das Zeichen dafür. und man empfindet den Wunsch. Mittlerweile werden Sie manchmal beobachtet haben. Erfolg zeichnet sich ab. Dann werden Sie sich der Realität dieser ändern Existenz verpflichtet fühlen. sie zu »glätten«. können Sie sie nie wieder ganz aussperren. das liegt völlig bei Ihnen selbst. daß man für die ersten Experimente der Trennung vom physischen Leib bereit ist. Ihr ursprüngliches Schwingungstempo scheint bei etwa siebenundzwanzig Perioden je Sekunde zu liegen (das ist die Zeitdauer der einzelnen Schwingung. Das mag etwas unbehaglich sein. Ihre Zukunft und Ihre Philosophie beeinflussen wird. Schließlich verspürt man die Schwingungen vielleicht nur noch. wenn Sie eine stetige gleichmäßige Wirkung erzeugen. wenn sie beginnen. Denn wenn Sie sich dieser ändern Realität einmal »geöffnet« haben. jedoch nicht übermäßig. sie zu kontrollieren. dann scheint die Beschleunigung automatisch vor sich zu gehen. bis die Schwingungswelle auf Ihren geistigen Befehl augenblicklich beginnt und sich stetig bewegt. Wie das Ihre Persönlichkeit. Sie sind auf dem besten Weg. Ihr Alltagsleben. um ihre Frequenz zu erhöhen. nicht mehr umkehren. wie »grob« die Schwingungen sein können. Hat man den Schwung erst einmal zustandegebracht. wie sehr Sie sich auch bemühen mögen. die die Trennung vom physischen Leib ermöglicht.zurück vollbracht hat. dann können Sie. In dieser Phase ist die Sinneswirkung körperliche Wärme. daß er sofort auf die molekulare oder atomistische Ebene zurückkehrt. Es ist wichtig für Sie. bis sie verschwindet. daß man sie gar nicht mehr wahrnimmt. Hier ist ein weiteres warnendes Wort angebracht. diesen Beschleunigungsprozeß zu lernen und anzuwenden. Sie erhöhen ihre Frequenz .wie ein sich beschleunigender Motor -. daß man sie geistig »pulsiert«. Das erreicht man dadurch.

wenn Sie sich nur entspannen.um den Preis einer gut durchschlafenen Nacht! . sich die Mühe zu machen . daß Sie gegen sich selbst kämpfen. Natürlich können Sie ihn beenden. aber sie kehrt wieder. aber schließlich werden Sie es müde. Sie können nicht ständig gegen ihren Wiederbeginn auf Wache stehen.und schon sind Sie unterwegs zu einer neuen Exkursion. Sie spüren.sublimieren. kann der Schwingungszustand eintreten. ohne daß Sie ihn rufen. Und wer möchte gegen das eigene Ich kämpfen . Wenn Sie einschlafen oder aufwachen.

damit die Trennung in Zukunft ohne Angst oder Furcht vor sich geht. mit der man sich orientiert und mit dem neuen Zustand vertraut macht. muß noch ein weiterer Faktor berücksichtigt werden. die ich nicht kenne. sollten die ersten Übungen der Trennung des Zweiten Körpers vom physischen der Zeit und dem Umfang nach begrenzt werden. der Ihnen in den Sinn kommt. Sie scheinen durch Gedanken und Ideen ausgelöst zu werden. daß ich sie hatte. Im Schwingungszustand sind Sie scheinbar jedem Gedanken unterworfen. Wahrscheinlich ist er Ihnen bereits bekannt. und die unter der Bewußtseinsschwelle liegen. Ich bin es wenigstens nicht gewesen. Das ist wichtig. Sie mit der Empfindung des Zweiten Körpers bekanntzumachen. Sie müssen also dem »Nichtdenken« oder dem »einzelnen Gedanken« (Konzentration) so nahe wie möglich kommen.17. Was hier folgt. das erklärt vielleicht die zahlreichen unerklärlichen Exkursionen zu Personen und nach Orten. dann reagiert man unverzüglich und bisweilen auf unerwünschte Weise. Loslösung der Gliedmaßen. daß man von solcher Irreführung nie ganz frei ist. von denen ich nicht wußte. ohne daß Sie sich schon voll verpflichten müssen. Dieser Faktor ist die Gedankenkontrolle. da er gewöhnlich ein Ergebnis meiner bisherigen Übungen ist. dem willentlichen wie dem unfreiwilligen. Ich vermute. weil es sich um die erste Bestätigung der Realität Ihres . ist vor allem als Technik gemeint. Der Trennungsprozeß Nachdem Sie den Schwingungsprozeß und einige Kontrolle über Ihr Entspannungsstadium erreicht haben. Das dient dazu. Doch er soll eigens betont werden. Nach Entspannung und Erzeugung des Schwingungszustands arbeiten Sie entweder mit der rechten oder mit der linken Hand. Geht einem eine verirrte Idee durch den Sinn. doch nur mit einer auf einmal. Wenn man sich dies eingeprägt hat.

Eine Abwandlung ist. bis Ihre Hand völlig durch den Gegenstand hindurchgegangen ist und auf irgendeinen ändern physischen Gegenstand trifft. Und hier nun der erste Test. Tasten Sie nach Rissen.Zweiten Körpers handelt. als ob Sie den Arm ausstreckten. Ihre Sinnesmechanismen werden Ihnen sagen. die Sie später identifizieren können. Greifen Sie dabei nicht nach oben oder unten.dem Fußboden. Die beste Art. Häufig ist letztere Methode besser. der Tür oder was es auch sei -. Wenn die Schwingungen funktionieren. Zunächst werden Sie auf Widerstand stoßen. daß er nicht in Reichweite Ihres physischen Armes liegt. Greifen Sie mit einer Hand nach irgendeinem Gegenstand . Dann ziehen Sie vorsichtig die Hand zurück. und öffnen Sie die . Denken Sie an den physischen Leib. Greifen Sie nach diesem Gegenstand. bei dem Sie sich erinnern. Danach lassen Sie die Schwingungen verschwinden. und drücken Sie mit den Fingerspitzen auf den Gegenstand. Bis hierher wird Ihnen nichts ungewöhnlich erscheinen. Greifen Sie aus. Identifizieren Sie den zweiten Gegenstand durch den Tastsinn. einfach mit der Hand und dem Arm auszugreifen. was Sie »fühlen« werden. da Sie dann keine vorgefaßte Vorstellung von dem haben. Wenn Sie das tut. durch das erste Objekt hindurch und langsam zum Normalen zurück. Wenn Sie auf diese Weise ausgreifen und nichts fühlen. daß Sie langsam versuchen. den physischen Leib zu bewegen. wohin sie »gehört«. das zu tun. Nachdem Sie sich mit Hilfe der ausgestreckten Hand mit dem Gegenstand vertraut gemacht haben. der Wand. dann untersuchen Sie mit Ihrem Tastgefühl die physischen Einzelheiten des Gegenstandes. Vertiefungen oder ungewöhnlichen Einzelheiten. und Ihre Hand wird schließlich etwas fühlen oder berühren. den Sie fühlen. ohne ein bestimmtes Objekt im Sinn zu haben. Nun scheint es. sondern in die Richtung. schieben Sie Ihre Hand ein bißchen weiter. bis Ihre Hand auf irgendein materielles Objekt trifft. als ob Sie den Arm ausstreckten. ohne ihn zu heben oder zu senken. daß die Hand dort ist. Drücken Sie weiter. funktioniert das auch. Sie berührten das Objekt mit der physischen Hand. so daß Sie das Gefühl haben. und überwinden Sie sanft den Widerstand. strecken Sie die Hand weiter aus. als ob Ihre Hand gerade durch den Gegenstand hindurchgin ge. in der Ihr Arm zeigt. ist. Schieben Sie sanft weiter. Drücken Sie ein wenig stärker.

Prüfen Sie die Richtung von dem Platz. liegen Sie noch einige Minuten still. Vielleicht haben Sie vor dem Experiment weder sein Vorhandensein noch seine Lage bewußt wahrgenommen. Wenn die Schwingungen völlig vergangen sind. Betasten Sie physisch den Gegenstand. Tun Sie das ganz beiläufig. durch den ersten Gegenstand und bis zu dem zweiten. dann versuchen Sie's an einem ändern Tag noch einmal. und erinnern Sie sich dann der Sinneseindrücke. Ist es eine gerade Linie? Überprüfen Sie Ihre Ergebnisse. die ohne physische Ortsveränderung unmöglich zu erreichen gewesen wäre? Stimmen die Einzelheiten des Gegenstandes . um das Gefühl mit dem im Schwingungszustand zu vergleichen. Auch das ist wichtig. physisch in einer Entfernung. ohne sie anzusehen. Wenn Sie sich leicht genug bewegt . haben Sie Ihren ersten Erfolg zu verzeichnen. schauen Sie zunächst mit geschlossenen Augen hin. vergleichen Sie Ihre Beschreibung mit dem wirklichen ersten Gegenstand. Dann stehen Sie auf und machen sich Notizen über den Gegenstand. damit Sie vollständig zurückkehren. Untersuchen Sie das zweite Objekt auf gleiche Weise. und legen die Finger zusammen. Wenn Sie das getan haben. Stimmen die Tatsachen nicht mit den Notizen überein. Nachdem Sie den Schwingungszustand erreicht haben. lokalisieren Sie ihn im Verhältnis zur Position Ihrer Hand und Ihres Armes. Wenn Ihre Antworten bejahend ausfallen. liegen Sie auf dem Rücken und haben die Arme entweder an den Seiten des Körpers oder auf der Brust. Bringen Sie bewußt Ihre physischen Sinne zurück. den Sie »gefühlt« haben. den Sie berührten. Notieren Sie besonders kleine Einzelheiten. wo Ihre physische Hand lag. die Sie sich gemacht haben? Stellen Sie denselben Vergleich für den zweiten Gegenstand an. die Sie gefühlt haben. als Sie lagen. Nachdem Sie Ihre Hände auf der Brust zusammengelegt haben. Notieren Sie die Einzelheiten des ersten und des zweiten Gegenstandes.physischen Augen. nun heben Sie die Arme. Wenn Sie in den Schwingungszustand gelangt sind. War der erste Gegenstand. Auch folgendes können Sie ganz leicht machen.besonders die winzigen Details . unaufmerksam. können Sie die Übung ohne weitere Vorbereitungen vornehmen.mit den Notizen überein. die Sie aus einer gewissen Entfernung nicht gesehen haben können.

Trennungstechnik. Zur besseren Orientierung ist es ratsam. Aber ganz bestimmt wird es Ihnen gelingen. falls das nicht getan wird. daß Sie nicht Ihre physischen A rme bewegen. Es ist wichtig. sondern etwas anderes. diese ersten Übungen der vollständigen Trennung bei Tageslicht vorzunehmen. und behalten Sie volle Kontrolle über Ihre Denkprozesse. Sie bleiben ja in den Grenzen des Ihnen vertrauten Zimmers. Hier noch nicht in der Absicht. Tun Sie es auf jede nur mögliche Art. Wenn möglich vermeiden Sie elektrisches Licht. in vertrauter Umgebung bekannt zu werden. Der Grund dafür ist. Versuchen Sie. Eine zweite Methode ist die »Rotations«-Technik. in der Sie möchten. sich nach Erfüllung der vorgeschrie- .haben. Die einfachste Methode bei der Trennung vom physischen Leib ist das Verfahren des »Heraushebens«. daß Ihre nichtphysischen Arme voll in ihre physischen Gegenstücke zurückkehren. Wenn es vielleicht auch keine ernsten Folgen hat. damit Sie völlig überzeugt von dieser Realität sind. sehen Sie jetzt die physischen und die nichtphysischen Arme. nach oben zu schweben. Erproben Sie selbst. Beweisen Sie sich selbst. aufwärts zu schweben. wenn Sie die vorhergehenden Übungen absolviert haben. Sie sollten dieses Phänomen so häufig prüfen. Denken Sie unbedingt. wie nett es wäre. leichter zu werden. wieviel Licht im Zimmer Sie brauchen. wie Sie es wünschen. daß das erste wahre Erlebnis dann mit ident ifizierbaren Bezugspunkten überprüft und erforscht werden kann. um zu fernen Orten zu reisen. solche Dinge nicht schon zu Anfang auszuprobieren. die bereits erwähnt wurde. werden Sie sich trennen und sanft aus Ihrem physischen Leib aufwärtsschweben. Die Sinneseindrücke kommen von den nichtphysischen Armen und Händen über ihrem physischen Leib. Erreichen Sie den Schwingungszustand. durch die Erwartung. sondern um mit den Empfindungen im eigenen Zimmer. Ihre physischen Arme ruhen an den Seiten oder auf der Brust. da der subjektive Gedanke dabei besonders wichtig ist und Sie auf diesen Gedanken emotionell reagieren werden. Wenn Sie nur diese Gedanken festhalten. Denken Sie. vielleicht auch beim zweiten Mal noch nic ht. Sie reagieren sogar schon vor der Trennung. ehe Sie den Schwingungszustand »abschalten«. in jeder Art. halte ich es doch für besser. wie nett es wäre. Vielleicht gelingt es Ihnen nicht gleich beim ersten Mal.

Diese Mahnung spreche ich nicht aus. sondern damit Sie sich Schritt für Schritt an den Zustand gewöhnen.benen Bedingungen langsam umzudrehen. und üben Sie sanften. die man auch ohne Orientierungshilfe leicht spürt. Auch hier wieder wird diese Methode gewiß Ergebnisse erzielen. örtliche Experimente und Gewöhnung. indem Sie zuerst Oberkörper. indem Sie das einfach nur denken. wenn Sie den Schwingungszustand erreicht hatten. ehe Sie den Druck ändern können. Wenn das geschieht. Sie hätten sich um 180° gewendet (d. aber festen Druck aus. weil Sie jede Orientierung verlieren könnten und gezwungen wären. um eine bequemere Lage zu finden. Der einzige Weg scheint der zu sein. die benutzt werden. dann wissen Sie. Was Sie emotionell auch verspüren mögen. die einem am bequemsten erscheint. sich den Rückweg durch sorgfältiges Zurückrollen zu suchen. daß man in der ersten Zeit dem physischen Leib nahe bleibt. Es ist erstaunlich. weil mir irgendwelche Gefahren bekannt wären. h. Wenn Ihnen der Trennungsprozeß erst gelungen ist. bis Sie den Eindruck haben. könnten Sie sich völlig lösen und wie ein im Wasser rollender Baumstamm trudeln. sich nun Ihrem physischen Leib gegenüber befinden). Wenn die Wendung leicht vor sich geht. Bewegen Sie sich dabei unbedingt langsam. sollten Sie unbedingt die volle Kontrolle behalten. das ist für die objektive Kontinuität in Ihrem eigenen Interesse besonders wichtig. bleiben Sie Ihrem physischen Leib nahe. Sobald Sie sich in dieser 180°-Lage befinden. wie leicht Sie diese Stellung erkennen werden. sich zu trennen. Von den beiden Trennungstechniken sollte man die erste vor der zweiten versuchen. mit dem Rücken nach oben von Ihrem physischen Leib. Das ist allerdings nur deshalb verwirrend. Helfen Sie sich bei diesem Umdrehen nicht mit Armen oder Beinen. sich damit vertraut machen und . genauso als ob sie sich im Bett umdrehten. Diese Kehrtwendung um 180° sind lediglich zwei 9O°-Wendungen. halten Sie die Drehung an. Ohne Zögern denken Sie an Aufwärtsschweben. Wenn Sie das nicht tun. Kopf und Schultern drehen. nachdem beide geprüft und erprobt worden sind. Beginnen Sie die Wendung. Danach sollte. daß Sie begonnen haben. drehen Sie sich langsam weiter. ohne Reibung oder das Gefühl von Gewicht.

was stattfindet. daß Sie »ganz zurückgekehrt« sind. diese Versicherung ist unbe dingt notwendig. In diesem Stadium könnten wilde. und daß sie sich vor allem des ständigen Kontakts mit der materiellen Welt versichern. daß Sie es denken. Jedesmal. vier Übungen tun Sie weiter nichts als »aus« dem physischen Leib herausgehen und in ihn zurückkehren. die Sie zwingen. lassen Sie sie einstweilen geschlossen. Haben Sie die erste Trennungsmethode gewählt. daß Sie Ihrer Orientierung sicher werden. vielleicht vieles von dem neu zu lernen. Der Prozeß der geistigen Akklimatisierung unterscheidet sich völlig von allem. werden Sie jeden Teil des physischen Körpers richtig bewegen und die einzelnen Sinne nacheinander oder alle auf einmal reaktivieren können. unkontrollierte Reisen durchaus unbehagliche Situationen und Umstände hervorrufen. wieder dadurch. was Sie bereits erreicht hatten. dann bewegen Sie sich langsam zum physischen Leib zurück. Haben Sie die Rotationsmethode angewendet. Zu dieser Zeit ist die Hauptübung das Zurüc kkehren. Machen Sie in diesem Stadium nie den Versuch. jederzeit zurückkehren zu können. was Sie bisher bewußt erlebt haben.selbst genau wahrnehmen können. Wie können Sie feststellen. daß Sie Vertrauen gewinnen. und bleiben Sie schwebend über ihm. Sie haben sich daran gewöhnt. und Sie kehren zurück. Bei den nächsten drei. wenn sie es wollen. Um unter diesen Umständen zurückzukehren. daß Sie vollen Kontakt erzielt . damit Sie erkennen. dann ist die Rückkehr und das Wiedereindringen verhältnismäßig einfach. brauchen Sie sich nur in den physischen Leib »zurückzudenken«. wie weit Sie sich entfernt haben? Auch dies spüren Sie. und wenn Sie spüren. sich seitwärts zu bewegen oder höher »aufwärts« zu gehen. die Augen nicht zu öffnen. Die allmähliche Anpassung wird Ihrem psychischen Frieden und Ihrer Zuversicht zugutekommen. Wenn Sie genau in der entsprechenden Lage sind. Die geistige Vorstellung von dieser Nähe wird Sie in der angemessenen Entfernung halten. Bleiben Sie dem physischen Leib nahe. Was Sie auch glauben mögen. Das soll dazu dienen. Entfernen Sie sich zunächst nie weiter als einen Meter von dem physischen Leib. öffnen Sie die physischen Augen und setzen sich physisch auf. in d Sie ja ie gehören. Ihr Sehvermögen ist jetzt gleich null. wenn Sie zurückgekehrt sind.

. sobald Sie wieder mit dem physischen Leib vereinigt sind. Jede Entfernung bis zu drei Meter wird genügen. Zunächst sehen Sie vielleicht nur wie im Zwielicht. auch wenn Sie zwischendurch in der nichtphysischen Umgebung experimentieren. besonders bei diesen erweiterten Übungen. Die Schwärze wird nur plötzlich verschwinden. undeutlich oder kurzsichtig. alles ohne Verlust des Empfindens für die bewußte Kontinuität. aber Sie werden sie bestimmt erkennen. Es wird dabei nicht das Empfinden des Augenöffnens geben. sich vom physischen Leib zu trennen. Konzentrieren Sie sich ständig auf ein einzelnes geistiges Ziel ohne abirrende Gedanken. sich aufzusetzen und die Zeit festzustellen. Es scheint keinen Unterschied zu machen. Der physische Akt des Aufsetzens beweist die Kontinuität in nachprüfbarer Form. Warten Sie immer einige Sekunden. ob Sie die Umdrehung zum vollen Kreis fortsetzen oder sich umgekehrt zu der ursprünglichen Richtung drehen. daß Sie sehen können. daß Sie in einer physischen Bewegung bewußt und willentlich handeln können. gewöhnt haben. sich mit Hilfe der gleichen Methoden zu trennen und eine etwas weitere Entfernung aufzusuchen. sagen Sie sich im Geist. Statt dessen denken Sie an das Sehen und daß Sie sehen können .und Sie werden sehen. Lassen Sie sich ein wenig Zeit. Das Aufzeichnen der Uhrzeit wird das unterstützen.haben. weiter entfernt und mehr »getrennt« zu sein. in ihn zurückzukehren. Sie wissen dann. den Trennungsprozeß noch einmal zu beginnen und ein zweitesmal in den physischen Leib zurückzukehren. um sich der physischen Umgebung wieder anzupassen. weshalb das so ist. beginnen Sie die Rückdrehung um 180° zur Vereinigung mit dem physischen Leib. Es ist bisher noch nicht bekannt. da Sie das sehr leicht in den physischen Leib zurückbringen und den Schwingungszustand vermindern könnte. wenn Sie in der Lage sind. Denken Sie dabei nicht an den Akt des Augenöffnens. Eine genaue Beschreibung dieser Empfindung ist recht schwierig. Bei beiden Methoden scheint es einen leichten »einklickenden« Ruck zu geben. aber bei längerem Gebrauch wird Ihr Sehvermögen schärfer. Der nächste Schritt zur Gewöhnung ist. und daß Sie während des ganzen Prozesses Bewußtsein und Wahrnehmungsfähigkeit behalten. um etwaige Unbehaglichkeit zu vermeiden. Nachdem Sie sich an das Gefühl. vor allem. ehe Sie sich nach der Rückkehr aufsetzen. Sie haben den Zyklus vollendet.

Das ist das größte Problem. untersuchen Sie visuell das Zimmer von Ihrer Stellung aus. den man nicht »wegdenken« kann. Diese Begierden. tief unter dem Oberflächenbewußtsein.Der erste Anblick des unter Ihnen liegenden physischen Körpers sollte Sie nicht nervös machen. sind Sie nicht in der Lage. Nachdem Sie sich überzeugt haben. die grundlegend für Ihren Charakter und Ihre Persönlichkeit geworden sind. weil Sie nicht mehr einfach ein bewußtes. bleiben Sie dabei aber stets in der vorgeschriebenen Entfernung vom physischen Leib. dem Sie im Augenblick gegenüberstehen. Sie sind einfach vorhanden. daß Sie es verstehen. wenn Sie das wünschen. eine Ganzheit. Solange Sie das nämlich tun. integrierenden Teil von Ihnen. vielleicht zum erstenmal. damit fertigzuwerden. daß »Sie« es sind. dann auf rein sinnlicher Ebene) und religiöse Ekstase (sehr wechselnd je nach der Stärke der bisherigen Einstellung) und andere. die unangemeldet und unerwartet auftreten. sind subjektiv und emotioneil und können leicht die rational abgeleitete Position überfluten. um sich Ihrer Bewegungsfähigkeit zu versichern. diese Regungen nicht als böse oder unrecht abzustempeln. die aus ungewöhnlichen Umwelterlebnissen des einzelnen stammen können. das sind die Elemente. die fast überwältigend sein können. tauchen diese Elemente auf. Bewegen Sie sich geistig ein wenig in die eine oder andere Richtung. sie zu kontrollieren. Die Vorschrift lautet: Negieren Sie das Vorhandensein dieser Begierden nicht! Erkennen Sie sie als tiefen. Meiner Überzeugung nach wird jeder trotz strengster Disziplin und Selbstanalyse diese subjektiven Begierden haben. Zu diesen Begierden gehören Freiheit (in dem Freisein von physischen Beschränkungen und Schwerkraftwirkungen zu schwelgen). intellektuelles Ich sind. sexueller Kontakt (zunächst mit einem geliebten Wesen. wenn Sie die vorhergehenden Übungen ausgeführt haben. langsam und niemals heftig. In diesem Stadium sind Sie möglicherweise von starken Begierden erfüllt. Bewegen Sie Arme und Beine. das Sie unternehmen. will und muß jeder . die Sie so sorgsam aufgebaut haben. Bei jedem Tun. Wie schon früher erläutert wurde. und schlagen Sie einen Purzelbaum in Ihrem neuen Element. und Sie müssen lernen. Rollen Sie herum. der da unten liegt. Das Wichtigste ist nun. Sie sind vielmehr. Wovon wir hier sprechen.

am häufigsten davon ab. daß Sie das bewußte. dann wiederholen Sie diejenigen Übungen. da sie ihnen ja ausgesetzt sind. Entsetzen macht die Situation nur schlimmer. Dabei wird immer vorausgesetzt.bis siebenmal zu Ihrer eigenen Befriedigung beim Aufenthalt im gleichen Zimmer und in nicht zu großer Entfernung nach der Trennung demonstriert haben. Sie können die Triebe nicht auslöschen. nicht in den physischen Leib zurückkehren zu können. dann sind Sie für weitere und speziellere Exkursionen gerüstet. das Ich zu leugnen. aber sie können sie für einen Augenblick beiseite schieben. solange Sie leben! Wenn Sie mit diesen ändern Teilen Ihres Ich einigermaßen fertiggeworden sind und das fünf. ist allerdings die. Deshalb werden Sie auf Probleme stoßen. daß sie bei mir stets wirkt. Ist das nicht der Fall. wenn Sie versuchen. daß Ihre rationalen Gedankenprozesse dominierend bleiben. Diese Bedürfnisse verstehen Ablenkungsmanöver. Nach sorgfältiger Analyse von Hunderten von Versuchen wurde eine unfehlbare Technik entwickelt. was sie sind . bis die Vertrautheit mit ihnen die Furcht beseitigt. denen Sie bisher begegnet sind. Glücklicherweise fand sich jedesmal eine Lösung. den Körper zu verlassen.Teil von Ihnen gehört und berücksichtigt werden. die Furcht hervorrufen. Wenn Sie Schwierigkeiten begegnen. geraten Sie vor allem nicht in panische Angst. hält einen die Furcht. Wie bereits bemerkt. Die einzige Garantie. Verinnerlichen Sie folgende einfache Formel und verlassen Sie sich auf sie: Um in den physischen Leib zurückzukehren. Sie müssen vielmehr diese manchmal überraschenden Triebe als das hinnehmen. überlegende Ich (das für die physische Welt kompetenteste) in dominierender Stellung halten. die ich geben kann. wenn sich das Problem stellte. Sorgen Sie vielmehr dafür. Unfehlbares Rückkehrsignal. wo Sie auch sein mögen.ein Teil von Ihnen ~. Der Trick dabei ist der. Bei meinen frühen Experimenten sah ich mich diesem Problem sehr oft gegenüber. dann werden Sie nicht auf Widerstand stoßen. denken Sie an diesen physischen Leib. daß Sie die meisten Ängste und Befürchtungen überwunden haben. und mit Ihren Übungen fortfahren. Bieten Sie das Versprechen späterer Erfüllung an. Bewegen Sie im Geist irgendeinen Teil Ihres physischen Kör- .

sind Sie für den bedeutendsten Schritt von allen bereit: zu einem fernen Punkt zu »reisen« und zurückzukehren. Sie kehren in den physischen Leib zurück. doch bisher haben die Experimente in dieser Richtung wenig Erfolg erbracht. Setzen Sie sich zunächst ein »Ziel«. Man sollte diese Methode also nur als Reservemaßnahme für den Notfall benutzen. auch letzteres zu erreichen. Bringt der eine nicht unmittelbar ein Ergebnis. Reaktivieren Sie Ihre fünf körperlichen Sinne oder einen davon. Bewegen Sie einen Finger oder einen Zeh. dann versuchen Sie es mit einem ändern. wie wichtig es ist. diese Übung absichtlich zu versuchen. Wenn das der Fall ist. Haben Sie sie einmal angewendet. Es könnte möglich sein. Schlucken Sie oder bewegen Sie die Zunge. Sie ist ein automatisches Zielgerät. dann geht die Rückkehr praktisch augenblicklich vor sich. Jeder Akt. Wenn sie benutzt wird. einschließlich des Rückkehrsignals für den Notfall. freiwilliger Weise dorthin zurückkehren. Unter gewöhnlichen Umständen sollten Sie Richtung und Ort Ihres physischen Körpers denken oder fühlen. Die Mechanismen der Bewegung. ehe Sie alle früheren Tests abgelegt haben und mit Ihnen vertraut sind. daß Sie schon während der frühen Stadien versehentlich zu einem entfernten Punkt gereist sind. Doch diese Methode der sofortigen Rückkehr nimmt Ihnen die Fähigkeit der Wahl und Entscheidung. an dem physische Bewegung oder der Einsatz physischer Energie beteiligt sein muß. ohne die Gelegenheit zu haben. Es ist nur die Frage. Es ist entschieden nicht ratsam. dann können Sie sie nicht mehr unterbrechen. wird wirken. dann wissen Sie. Atmen Sie physisch tief und bewußt ein. kombiniert mit einem Raketenmotor. welche davon bei Ihnen am besten funktioniert. wenn Sie eine tiefe emotionale Bindung an den Ort haben.pers. aufgebaut haben. Es ist durchaus möglich. Dann können Sie ohne Drängen in ruhiger. was geschieht und wie es geschieht. Bewegen Sie den Unterkiefer. Denken Sie an die Regel: Sie müssen zu einer Person. . zu erfahren. nicht zu einem Ort reisen. Das mag natürlich an der Persönlichkeit des Verfassers liegen. einem bestimmten Verfahren zu folgen. Wenn Sie diese Technik anwenden. Fraglos wird Sie irgendeine solche Denkaktion in den physischen Leib zurückbringen. geht die Rückkehr in den Körper sofort vor sich. Da Sie nun die notwendigen Kontrollen.

Sie können schnell oder langsam reisen. . Je kräftiger Sie sich »strecken«. und kehren Sie dann zu ihm zurück. Wieder werden Sie die Anziehung stark empfinden. sich ein physisches Wesen visuell vorzustellen. und fangen Sie an zu sehen. die Sie anzieht. die Sie besuchen wollen. Halten Sie an. Drehen Sie sich über diesen Punkt hinweg. An Ihrem Zielort werden Sie automatisch aufhören. den Sie sehr gut kennen. das »Ausstrecken«. das Sie früher mit Hand und Arm geübt haben. Die Arme in dieser Stellung. sich auszustrecken. damit Sie jegliche Suggestion von dieser Seite ausschließen können. Benutzen Sie die gewählte Trennungsmethode. Um in Bewegung auf Ihr Ziel zu gelangen. Während Ihr Sehvermögen noch auf »Schwärze« eingestellt ist. daß Sie sehen können. drehen Sie sich langsam um 360 Grad um sich selbst. ins Wasser zu springen. Bewegen Sie sich nur über eine kurze Entfernung. desto rascher reisen Sie. nicht die physischen Merkmale. ja schon ehe Sie mit dem Entspannungsprozeß beginnen. je nach der Energie dieser Streck-Aktion. Erzeugen Sie Entspannung und Schwingungszustand. eine Sicherheit.Wählen Sie die (lebende) Person. doch diesmal mit dem ganzen Zweiten Körper. der sich anschickt. zwei bis zweieinhalb Meter von Ihrem physischen Leib entfernt. Entscheiden Sie sich für einen Menschen. ohne es zu bemerken. die Sie wie ein sanfter Magnet anzieht. die Sie besuchen wollen. benutzen Sie das Ausgreifen. denn es ist die Reflexion der inneren Person. Denken Sie nicht nur an den Namen. Irgendwo in diesem Kreis werden Sie die rechte Richtung »fühlen«. sondern an die Persönlichkeit und den Charakter dieses Menschen. die Sie besuchen wollen. Wenn Sie dieses Denkschema erreicht haben. daß Sie den Test unternehmen wollen. Es ist eine intuitive Sache. »denken« Sie vorsichtig an die Person. Versuchen Sie nicht. Das ist deshalb wichtig. Denken Sie. und drehen Sie sich in diese Richtung. Unterrichten Sie diese Person nicht davon. denken Sie an die Person. Trotzdem können Sie es überprüfen. Das einfachste Verfahren ist. Treffen Sie die Wahl. ehe Sie den Schwingungszustand erreichen. die nichtphysischen Arme über den Kopf zu heben und die Daumen zusammenzulegen wie ein Taucher. und strecken Sie Ihren Körper in diese Richtung.

doch es ist nicht so gemeint. als wenn man sie an die Seiten legt. heben Sie die Arme über den Kopf und strecken Sie sich aus. Die einzige Möglichkeit.Zur Rückkehr benutzen Sie die gleiche Methode. daß diese Haltung einen Weg bahnen oder irgendwelche Objekte beiseite schieben würde. Bis zum heutigen Tag gibt es keine Erklärungen. ist. Wenn sich genügend Menschen finden. Doch inzwischen können auch für Sie die Grenzen schon verschwinden. wenn Sie Mut und Geduld haben. so werden Sie prompt zurückkehren. warum die Technik funktioniert. Denken Sie an Ihren physischen Leib. was besser mit den Händen als mit dem Kopf geschieht. Chemiker. Doch die vorgereckten Arme unterstützen die Streck-Aktion gewiß besser. dann wird sich daraus vielleicht eine neue Wissenschaft ergeben. Das war's. Vielleicht wirken sie nicht besser als Zauberformeln des Mittelalters. Diese Anweisungen klingen vielleicht ein bißchen ritualistisch. Vielleicht werden in künftigen Jahren interessierte und wißbegierige Physiker. Es ist nicht ganz sicher. ob man die Arme unbedingt in der Taucherhaltung lassen muß. Viel Glück! . sie selbst zu erleben. wie Sie diese erweiterte Realität erkennen und akzeptieren können. Ursprünglich nahm man an. um diese Exkursionen abzusichern. Neurologen und andere Naturwissenschaftler brauchbare Theorien entwickeln. Gewöhnlich ist nicht mehr als dies nötig. die sie empirisch untersuchen.

die mir nicht viel nützen konnten. die widersprüchlichen Daten. Ich berichtete meinen Eltern einen Traum. der bereits beschrieben wurde. die für diese Forschung erheblich zu sein scheinen. bei dessen Berichten es sich jedoch zum großen Teil um verschwommene Allgemeinheiten handelte. die ich sammelte. Symptomen und Ergebnissen. daß es doch einen Weg geben müsse. in dem ich in einem mit rot- . Aus meiner Jugend gibt es zwei unerklärte paradoxe Fälle. einen Sinn darin zu finden? Die einzige Antwort schien mir die Datenanalyse zu liefern. was bekannt war. Die Summe meiner Erlebnisse und Experimente ließ sich leicht in vier zeitlich aufeinanderfolgende Stadien eintei len. Der erste Vorfall ereignete sich. Die bekannten Daten waren Folgen von Ereignissen. Die anerkannte Methode dazu ist die. brauchbare Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten aus dem abzuleiten. Analyse der Ereignisse Wie ist es zu alldem gekommen? Gab es einen Weg oder eine Möglichkeit. der zwar als einziger mein »Problem« als etwas anderes als Halluzinationen betrachtete und akzeptierte. da ich spezifische Angaben haben wollte. So begann ich also. Das schloß die Benutzung des Untergrundes aus. zu ordnen. als ich acht Jahre alt war. Ich überlegte.18. daß man einen Fuß im Licht und auf zuverlässigem Fels behält. während man mit dem ändern vorsichtig auf dunklem Treibsandboden tritt. EINLEITENDES STADIUM Dieses umfaßt alle Ereignisse und Tätigkeiten vor dem Symptom des Solarplexus-Krampfes.

hatte ich das sehr lebhafte und überzeugende Gefühl. Während der ganzen Woche hatte es keine Arbeitsmöglichkeiten gegeben. was die Leute im Fenster zu sagen schienen. Aus irgendeinem Grund konnte ich mich nicht an meine Eltern wenden. aus dem Musik und Stimmen kamen. das draußen neben dem Haus auf dem Boden lag. Es sah unverändert aus. eine Quelle für diese zwei Dollar zu entdecken. wo das Brett auf der Erde lag. Doch ich schob den Gedanken als Wunschtraum beiseite und ging zum Frühstück hinunter. Für Arbeitsmöglichkeiten am Samstag bestanden keinerlei Aussichten. hinaus und ums Haus. Es war unmöglich. sie waren nicht auf der Leinwand zu lesen. daß irgend jemand versehentlich Geld »verloren« oder es unter dieses Brett gelegt haben könnte. In einer Ecke befand sich ein Schrank. daß sich zwei Dollar unter einem alten Brett befänden. Ich ging Freitag abend voller Unruhe wegen dieses Problems ins Bett. hatte ich in dem Alter. (Dreißig Jahre später saß ich in einem mahagonigetäfelten Raum und sah zum erstenmal Farbfernsehen). Doch wo ich nun einmal . als ich mit etwa fünfzehn Jahren auf der höheren Schule war. in dem der Traum stattfand. um das Geld zu verdienen. ehe der Samstagabend kam. und ich dachte wieder an das Brett und die zwei Dollar darunter. Als ich am Samstagmorgen aufwachte. Das zweite ungewöhnliche Ereignis fand statt. Die Stimmen aus dem Schrank paßten zu dem. Müßig ging ich. Außerdem war der Film genauso bunt. Nach dem Essen beschäftigte mich das schwierige Finanzproblem immer noch.braunem Holz getäfelten Zimmer saß. halb mit Erde und Laub bedeckt. die am nächsten Abend stattfinden sollte. die wir damals in der Schule sahen. um diese Vorstellung loszuwerden. und in dem Fenster lief ein Film. Alles schien den Filmen ähnlich zu sein. Das Problem war. An einem bestimmten Freitagabend hatte ich voller Erwartung an eine Party gedacht. wie es Menschen und Dinge wirklich sind. nur daß man die Worte der Leute hörte. Ich wußte von der Existenz des Brettes. es sah aus wie ein Grammophonschrank. dorthin. Ich hatte geschätzt. noch nie einen Farbfilm gesehen. daß sich meine finanziellen Verpflichtungen bei diesem Fest auf zwei Dollar belaufen würden. Dem Schrank gegenüber befand sich ein Fenster. da es schon eine ganze Zeit da lag. Soweit ich mich erinnern kann.

nur um den Druck loszuwerden. Während dieses Jahres ließ ich mir in einer recht langwierigen zahnärztlichen Behandlung sieben Zähne im Unterkiefer mit Kronen überkappen. Das wurde eingehend untersucht im Hinblick auf das spätere Symptom. wo das Brett gelegen hatte. und es sind andere solcher Vorfälle gemeldet worden. Mehr war da nicht. Ebenfalls auf der feuchten Erde. bis ich mich seiner bei der Durchforstung meiner persönlichen Geschichte erinnerte. daß die Stückchen verschiedener Metalle. befanden sich zwei gefaltete. Es ist möglich. das dem ersten Vorfall unmittelbar vorausging. daß jemand das Geld als seins beanspruchen könnte. Hunderttausende von Menschen laufen mit Metallstückchen in den Zähnen herum.außer einem Freund. Auf der feuchten Erde darunter waren Hunderte von Ameisen und andere Insekten. da ich mich auf den Zweiten Zustand durch Bewegungen des Unterkiefers »einstimmte«. wenn man einmal nachsah.da war. Ich erwähnte den Vorfall auch keinem Menschen gegenüber . in der Mitte des Platzes. Ängste oder Phobien. Ich hatte zu große Angst. Physiologen und Elektronikfachleute haben keine hierauf bezügliche Theorie. In dem Jahr. nur die amerikanische Erziehung in einer Gelehrtenfamilie. die wild nach allen Seiten rannten. Da es sich um ein »mentales« Problem zu handeln schien. elektrisch oder auf irgendeine sonstige Weise auf das Gehirn einwirkten. Physiker. konnte es ja nichts schaden. Den Vorfall hatte ich völlig vergessen. die Teile der Zahnkappen bildeten. war wohl der Weg zum Psychiater der geeignete. Doch es ergaben sich keine äußeren Beweise für starke Repressionen. die Berücksichtigung verdienen. bringt mehrere Faktoren zutage. die zu dem ersten Exkursions-Symptom (den schweren Krämpfen) führten. Ich überlegte nicht. trockene Ein-Dollar-Scheine. die normalerweise bei psychischen Erkrankungen zu finden sind. Die genaue Untersuchung der Ereignisse. Entsprechende Forschung könnte die Hypothese beweisen oder ad absurdum führen. Das Problem für den Abend war gelöst. Keine großen Traumata. . gab es nur eine einzige relativ ungewöhnliche physiologische Veränderung. neue. Ich zerrte an dem Brett und hob es hoch. Eine Untersuchung könnte sich als interessant erweisen. Zwänge. wie das Geld unter das Brett gekommen sein könnte. Das ist eine bislang noch nicht erforschte Möglichkeit.

könnte als Anästhesie-Episode bezeichnet werden. dazu Mineraltabletten. Ich war gerade dabei. so ist viel zu berichten. Neugierig geworden. die das LSD-Erlebnis gehabt haben. die über die von mir bis dahin gemachten hinausgingen. und ich hatte angenommen. Es begann damit. unmittelbar bevor man »weg ist«. Davon abgesehen war seit mindestens fünf Jahren eine normale Ernährung ohne nennenswerte Veränderungen bei uns die Regel. als ich die Wirkung spürte. Es ist durchaus vorstellbar. Was die psychische und die physische Aktivität betrifft. Da meine Frau es mit der Ernährung sehr genau nahm. Die überaus belebenden und keineswegs unangenehmen Wirkungen könnten sehr wohl ein inneres Begehren oder ein Bedürfnis nach Erfahrungen ausgelöst haben. Auch hier wieder könnte ein kumulativer Effekt die Ursache gewesen sein. doch weder Berichte noch Forschungsstudien wiesen auf irgendwelche dem Zweiten Zustand ähnelnde Faktoren hin. die wichtig genug gewesen wären. daß ich mich ihrer bewußt erinnert hätte. »zu Kopf steigende« Wirkung der Dämpfe eines schnell abbindenden Zements bemerkte. B Komplex. Nachdem ich erfahren hatte. . daß hier die Ursachen für das Phänomen liegen. Auf dem Deckel der Büchse stand deutlich. Im Hinblick auf die Ernährung war das einzige. die etwa sechs Monate vor dem ersten Symptom stattfand. gab es nicht. verabreichte sie uns täglich Vitamin A. was über die übliche Kost hinausging. experimentierte ich in dem folgenden Monat mehrmals mit der Wirkung dieser Dämpfe und hatte recht bedeutsame Ergebnisse. daß die Agenzien der Dämpfe Toluol (ein übliches kommerzielles Kohlenwasserstoff-Reinigungsmittel) und Aceton (früher einmal als Anästhetikum verwendet) seien. machte ich mehrere Experimente mit dem subjektiven Effekt einer leichten Anästhesie. die Einnahme von Vitamintabletten. daß ich eine ungewöhnliche. C und E. was geschah. Die Wirkung der Dämpfe war ähnlich wie die bei einer Narkose. daß der Zement nur bei guter Belüftung benutzt werden dürfe. Das erste. wobei ich das weniger flüchtige und relativ unschädliche Inhalationspräparat Trilene benutzte. In der Rückschau scheinen die Ergebnisse dieser Experimente den Berichten von Menschen ganz ähnlich zu sein. daß dies eine Warnung vor Feuergefährlichkeit sei.Andere physische Veränderungen. in einer Nische des Schlafzimmers das Oberteil eines Schreibsekretärs einzubauen.

Ärzte haben berichtet. sie verteilen den Äther jeden Morgen auf der Straße. wie es heißt. In Irland wurde früher. dann ist die Entfernung bis zum Endpunkt sehr viel kürzer. bis man sie bewußtlos neben einem Tankraumventilator findet. in dem ich offenbar experimentiert hatte). In früheren Zeiten hatten Medizinstudenten häufig »Ätherparties«. Die Periode der Bewußtheit. Ist aber tiefe Bewußtlosigkeit erreicht. sehr wohl den Tod verursachen kann. das ich entdeckte. Die Aufgabe des Anästhesisten ist es. daß archäologische und geologische Untersuchungen mehrerer alter griechischer und ägypti- . da schädliche physische Nebenwirkungen nicht auszuschließen waren. der schon bewußtlos ist. und die Bewußtlosigkeit ist ein sehr lange währender Zustand. Obwohl ich strenge Kontrollen errichtet hatte. Doch ich fand einige interessante Fakten über die Anästhesie heraus. Ferner lernte ich einiges über die Beziehung zwischen Alkohol und ändern Anästhetika. daß Äthersucht in jenen Jahren recht verbreitet war. merkt man ihnen nichts an. ist recht kurz. ist.Zögernd hörte ich mit den Experimenten auf. falls ich sie fortsetzte. Der Abstand ist so schmal. Wenn diese Männer anheuern. Für die Kapitäne von Benzintankern sind die seefahrenden Gegenstücke der Brennspiritussäufer ein Problem. die meine Neugier befriedigten. Die Kunst dabei ist. Jedes Anästhetikum erzeugt einen Pfad von der Bewußtheit zum Zustand der Bewußtlosigkeit. den bewußtlosen Patienten eben oberhalb des Todes zu halten. war es nicht sicher. Ein weiteres Faktum. Äther von Hausierern löffelweise verkauft. Ich hörte. daß weitere Verabreichung von Alkohol an einen Patienten. daß er weniger Nebenwirkungen hatte als Alkohol und eine bessere Kontrolle des Grades der Bewußtlosigkeit erlaubte. Dagegen ist die bewußte Periode nach der Anwendung von Alkohol recht lang. daß man sie als »Schnüffler« bezeichnet. Der Hauptvorteil des Äthers bei seiner ersten Verwendung war. den Patienten so schnell wie möglich in tiefe Bewußtlosigkeit zu versetzen und dabei jeden schädlichen Zwischenzustand zu vermeiden (der das Gebiet darstellt. die der Anwendung von Äther folgt. daß sie immer funktionieren würden. hinter dem der Tod liegt. ehe der Endpunkt (Tod) erreicht ist. ganz ähnlich wie die Parties mit dem LSD vom schwarzen Markt heutzutage.

Vielleicht war es eine natürliche Folge meiner früheren akademischen Ausbildung. darauf hinweisen. bestärkt durch meine Beobachtung der Lehrmethoden. Um die Möglichkeiten dieser Sache zu erforschen. sobald diese nötig wurde. befaßte ich mich mit früheren und heutigen Auffassungen vom wachend-unbewußten Geist. verständliche und geordnete Daten während des Schlafes einzuspeisen und für bewußte Erinnerung zu sorgen. wo viele Visionen und Wunder stattgefunden haben. Ebensowenig waren Versuche unternommen worden. weshalb ic h Tonbandaufzeichnungen benutzte. um mit Hilfe verschiedener Methoden eine funktionierende Technik zu finden. Das schien mir deshalb ein logischer Schritt zu sein. das zur Verfügung stand. daß dort vermutlich unterirdische Gase ausgeströmt sind. mit Hilfe eines bedingten Reflexes Pawlowscher Art einen Schlafzustand mit besonders großer Aufnahmefähigkeit und willensbedingter Erinnerung danach zu schaffen. Um diese Forschung in einem angemessenen Rahmen vorzunehmen. war das Bemühen. Vergleichende Studien zwischen der Einspeisung während des tiefen (Delta-)Schlafs und der im Traumzustand (jetzt als REM-Schlaf bezeichnet) waren nicht vorgenommen worden. Der Grund. . Das Problem war.scher Tempelstätten. das ich mittlerweile fast vergessen hatte. die in den unteren Klassen bei meinen eigenen Kindern angewandt wurden. darunter auch Lachgas. machte ich autohypnotische Tonbandaufzeichnungen. fand ich Interesse am Datenlernen während des Schlafs. daß das Unbewußte sowohl während des Wachseins als auch während des Schlafens alle über die Sinne eingespeisten Daten speicherte. weil man auf ähnlichen Gebieten im hypnotischen Schlaf bessere Ergebnisse erzielt hatte als im natürlichen Schlafzustand. Und das geruch. Etwa ein Vierteljahr nach diesem »Drogenerlebnis«. was dieses Interesse auslöste. Das begrenzte formelle Forschungsmaterial. Ich fand Beweise dafür. Das einfache Vorlesen von Daten vor einer schlafenden Versuchsperson erbrachte nur fragmentarische und ungeordnete Ergebnisse. wies widersprüchliche Schlußfolgerungen auf.und geschmacklose Lachgas gehört zu den heute beliebten Anästhetika. Ich weiß nicht mehr.

die im Alter von sieben bis fünfzig Jahren standen. Sie enthielten eine Einleitung zur Herbeiführung des hypnotischen Schlafs. Es wurden zwar keine Einzelheiten suggeriert. die Daten vollständig ins Gedächtnis aufzunehmen.als auch die Erinnerungssuggestionen wurden also mit jeder Wiederholung des Bandabspielens verstärkt. . Jedes Experimentalband wurde sorgfältig mit Anmerkungen versehen. Die Bänder schlössen mit einem einheitlichen Schema. Der Inhalt der benutzten Bänder war bewußt einfach gehalten. Diese wurden ständig von Suggestionen begleitet. Hier war die Suggestion äußerst einfach und wirksam. jedes gesprochene Wort folgte genau dem vorbereiteten Skript und dem gleichen Schema.und Verdauungssystem sollen nach den der Versuchsperson erteilten Anweisungen völlig »normal« sein. Jede Tonbandaufzeichnung enthielt außerdem eine Suggestion. Danach war eine Reihe von Anweisungselementen aufgenommen. die von der Versuchsperson mißverstanden werden konnten. und von der posthypnotischen Suggestion. Das Datenlernen beschränkte ich beispielsweise auf das Einmaleins (von zwölf bis vierundzwanzig) und auf spanische und französische Vokabeln und Redewendungen.das Nerven-. Diese Anweisungen wechselten je nach dem Test und den erwünschten Ergebnissen. Diese Erklärung war mehr als eine allgemeine Bemerkung. daß die Erinnerung durch ein geistig-physisches Schlüsselwort (beispielsweise sollte man im bewußten Zustand an die Zahl 5 5 5 denken und gleichzeitig fünfmal mit den Fingern auf den Tisch klopfen) geweckt werden könne. daß es der Versuchsperson sowohl physisch als auch geistig besser gehen werde. Aber jedes funktioneile Gebiet des Körpers . Die Bänder wurden etwa elf Versuchspersonen vorgespielt. Im Hinblick auf spätere Vorfälle könnte dies wichtig geworden sein.die Technik zu entpersönlichen und identische Testmöglichkeiten für verschiedene Versuchspersonen zu sichern. ohne schwierige Wörter. um die Versuchsperson zum vollen und normalen Wachzustand zurückzubringen. Drüsen. die ein fortlaufendes Schema bildeten. wie diese Besserung vor sich gehen würde. Kreislauf-. Die Bänder waren zur Verwendung in einer gegen Licht und Geräusche isolierten Kabine bestimmt. Sowohl die Gesundheits.

ANFANGSSTADIUM (September 1958 . Solche Fingerzeige wurden nicht gefunden. daß ich die Bänder experimentell zuerst und am häufigsten bei mir selbst anwendete. Damit gerieten sie natürlich in den stärksten Verdacht im Hinblick auf die Experimente mit den Exkursionen. Theorien und Schlußfolgerungen wurde ein Sortierprozeß eingeleitet. doch der Verdacht bleibt bestehen. Sowohl der »Anfang« als auch der Endpunkt des Anfangsstadiums sind ziemlich deutlich. auch die leisen Hintergrundgeräusche. Gelegentlich wird er noch in Gesprächen des »Untergrunds« erwähnt. Vorsichtiges Experimentieren brachte die Wahrnehmung des Schwingungszustands. Alle Bänder sind Wort für Wort. Der Schwingungseffekt war das einzig gleichble ibende Symptom während des Anfangsstadiums. Später entdeckte ich.Juli 1959) In der Hoffnung auf irgendwelche Wechselbeziehungen zwischen Ereignissen. Ich muß hier erklären. Merkmalen. Einige Wochen danach folgte ihm die Sensation eines »Strahls« von Norden. daß in dieser Periode drei Stadien zu unterscheiden waren. Bald wurde deutlich.Die Ergebnisse erwiesen einen entschiedenen potentiellen Wert und ermöglichten eine Verbesserung der Methoden. Die Frequenz betrug etwa zehn Perioden je Sekunde . der zu einer Katalepsie führte. daß über diesen Sinneseindruck übereinstimmend in den Erlebnissen von Spiritisten. manchmal begleitet von dem sichtbaren Bild eines Ringes elektrischer »Funken«. Effekten. Ton für Ton untersucht worden. Es mag außer diesen drei noch weitere Stadien gegeben haben. von dem bereits berichtet wurde. Die frühen Schwingungen wirkten grob. doch diese sind mir dann verschlossen geblieben. Die erste unerklärliche Auswirkung war der Krampf.nach der . Die Experimente mit den Bändern wurden beim Auftreten des ersten Symptoms beendet. ob sie Fingerzeige für etwaige »Nachwirkungen« böten. Okkultisten und ändern im späten neunzehnten Jahrhundert berichtet worden war. Auswirkungen. Doch schien er entwicklungsfähig zu sein.

Uhr verglichen. etwa nach drei Monaten im Anfangsstadium statt. Die Trennung geschah nur. Der darauf folgende Hauptfaktor war Neugier. Davon abgesehen war das Hören normal. In diesem Stadium zeigten sich noch gelegentlich physische Nebenwirkungen in Form von Erregung und Stimulation. Im Laufe des Stadiums wurde es leichter. durch mögliche Kritik von Bekannten und Familienangehörigen. und durch die Furcht. Dazu gehörten erhöhter Puls. wenn der Schwingungseffekt vorhanden war. Diese Befürchtungen wurden durch Konsultationen und Untersuchungen von medizinischen und psychiatrischen Fachärzten erheblich gemildert. Trennung vom physischen Leib fand. diesen Effekt hervorzurufen. das erste Mal unabsichtlich. Ein Facharzt diagnostizierte das als »Hören des Blutstroms in den Adern«. das bereitete dem Körper erheblich weniger Unbehagen. Andere ausgesprochene oder sich wiederholende Wirkungen wurden nicht beobachtet. In physischer Hinsicht schienen sich die Folgen eher angenehm als entnervend oder schädigend auszuwirken. geschwächt durch starke Unterströmungen von Angst im Hinblick auf die Erforschung des Unbekannten ohne Anweisungen und Ratschläge von Vorgängern. nicht in den physischen Körper zurückkehren zu können. Die zweite Auswirkung war die Wahrnehmung eines hohen »Zischens« in den Hörzentren. Nach dem ersten Erlebnis außerhalb des Körpers (Exkursion) führten die Experimente vom allmählichen Vertrautwerden durch »lokale« Trennung (drei Meter oder weniger) zur objektiven Untersuchung durch Teiltrennung und schließlich zu Besuchen in fernerliegende Gebiete des Schauplatzes I (das jetzige Raum-Zeit-Kontinuum). Aufeinanderfolge der Experimente. das leise war. aber ununterbrochen anhielt. aber nicht übertrieben stark waren. Schwitzen und sexuelle Reaktionen. Dieser Effekt wurde im späteren Teil dieses Stadiums in etwa 59 Prozent der Fälle willentlich induziert. die deutlich. Affekte. In der ersten Hälfte dieses Stadiums dominierten Befürchtungen wegen geistiger und körperlicher Schädigung. . Die meisten folgenden Fälle wurden absichtlich induziert. Am Schluß des Anfangsstadiums hatte sich die Frequenz auf etwa 18 Perioden je Sekunde beschleunigt.

Die Probleme der kontrollierten Bewegung zu vorher bestimmten Orten und der ungehinderten sofortigen Rückkehr zum physischen Körper blieben ungelöst. daß jede nichtphysische Bewegung im Zweiten Körper allein durch Wünschen oder Denken ausgelöst werden konnte.Methodik.hervorgerufen.Hauptvoraussetzung für den Schwingungszustand . daß es nur während des Schwingungszustands zur Trennung kam. wie sie bereits beschrieben wurden. Nachfolgende Tests deuteten darauf hin. Die Technik der Trennung entwickelte sich zu einem einfachen ungestörten Denken: »aufwärts« oder »weg«. 2. Manche Sinneswahrnehmungen des Zweiten Körpers werden ebenso registriert wie die des physischen. Diese Bewegungen und Handlungen können teilweise unter Kontrolle durch den bewußten Geist vorgenommen werden. Der Zweite Körper kann unabhängig vom physischen Leib handeln und sich bewegen. »Einstimmen« des Schwingungszustands durch winzige Bewegungen des physischen Unterkiefers erwies sich als wirksames Verfahren. Möglichkeiten zur Induzierung des Schwingungszustands wurden erforscht. Es existiert tatsächlich innerhalb des physischen Leibes oder in Verbindung mit diesem ein Zweiter Körper. Einige Bewegungen im Zweiten Körper vollziehen sich in derselben Raumzeit wie die des physischen Leibes. vor allem durch Tonbandaufzeichnungen. Es wurde festgestellt. 3. daß der Schwingungszustand verhältnismäßig leicht zu erreichen war. 1. andere entziehen sich dieser Übertragung. Die Bedeutung der Mundatmung als Vorbedingung wurde bestätigt. Schlußfolgerungen. . 4. Es zeigte sich. 5. Die folgenden Schlüsse wurden während dieses Stadiums erzielt. wenn Entspannung bei vollem Bewußtsein erzielt wurde. außerdem wurde durch andere Methoden die Entspannung bei Erhaltung des vollen Bewußtseins .

manchmal Stimulierung.September 1962) Auswirkungen. Dieses Stadium beginnt mit einem leichten Herzkranzgefäßversagen. Ausgedehnte Besuche auf dem Schauplatz I wurden weniger häufig und wurden ersetzt durch zunächst irrtümliche Exkursionen zum Schauplatz II. Im letzten Teil dieser Periode wurde der Zugang zu Schauplatz III entdeckt . Die Unfähigkeit. Wahrnehmbare physische Auswirkungen blieben die gleichen: keine Entnervung oder Schwächung. die sich jedoch um die Mitte der Periode beträchtlich verminderten. Diese Veränderung ergab sich aus einer allmählichen »Beschleunigung« der Frequenz. Das Phänomen des »Luftzischens«. Der Schwingungszustand entwickelte sich so weit. bis die einzelnen Pulsierungen nicht mehr wahrnehmbar waren. wobei sich nur selten Probleme bei der Wiedervereinigung ergaben. Der Schwingungszustand konnte absichtlich während der Tagesstunden induziert werden und trat spontan spät nachts ein. Die Trennung vom physischen Leib ging nicht mehr so verfahrensmäßig. das Erlebnis völlig nach Belieben steuern zu können. Affekte. Immer noch vorhanden waren Besorgnisse im Hinblick auf die Kontrolle der Rückkehr in den physischen Leib und auf die Möglichkeit schwerer Fehler wegen mangelnder Kenntnis in unbekannten Gebieten. Zu Anfang dieses Stadiums gab es einige Besorgnis wege n etwaiger physiologischer Auswirkungen. vor allem. setzte sich unverändert durch diese ganze Periode fort. Es gab keine Beweise für einen Zusammenhang zwischen den Experimenten und der Krankheit. Diese Erscheinungen wurden wegen des Herzkranzgefäßversagens sorgfältig beobachtet. sondern natürlicher vor sich. daß er sich in den späteren Abschnitten dieses Stadiums nur noch als Wärmegefühl manifestierte.MITTLERES STADIUM (August 1959 . weil es an entsprechenden Hinweisen fehlte und die Zuversicht wuchs. wenn das Fehlen von Beweisen diese Möglichkeit auch nicht unbedingt ausschließen muß. das hörbar war. Aufeinanderfolge der Experimente. trug zu diesen Befürchtungen bei.

als auch im Schlafzustand und im Zweiten Zustand. Bei den Tests am Tage wurden »Countdown-Techniken zur Entspannung angewendet. 6. Menschliche Persönlichkeit überlebt den Übergang des Todes und lebt auf Schauplatz II fort. vor allem wegen mangelnder Gelegenheit. Schlußfolgerungen. entwickelte sich zunächst zu Wärme. Beschäftigung mit materiellen Angelegenheiten ging vor. Der Grund dafür ist nicht bekannt. Spät nachts wurden Grenzschlafzustände in die nun erkennbare Schwingungswärme verwandelt. SPÄTERES STADIUM (Oktober 1962 . Methodik. 5. dazu kamen weitere Experimente mit der »Einstimmung mit Hilfe des Unterkiefers«. abweichend von denen des Schauplatzes I. Merkmale wiesen Ähnlichkeit mit Schauplatz I auf. Auswirkungen. 4. Trennung vom physischen Leib war nur in diesem »Seins«-Zustand . Existenz des Zweiten Körpers wurde abermals bestätigt. Einige (oder die meisten?) physisch lebenden menschlichen Wesen trennen sich während des Schlafs vom physischen Körper. wurde entdeckt. Schauplatz II mit spezifischen Merkmalen.und danach erforscht. dazu kam die Auswertung bisheriger Arbeiten. Die Existenz von Schauplatz III wurde hypothetisch angenommen. dann zu einem undefinierbaren »Sein«. sowohl im Wach. Trennung vom physischen Leib mit der 180°-Methode (Gegenphase) erwies sich als wirksamster und zuverlässigster Weg. 3. Konsequente Technik der zuverlässigen Rückkehr zum physischen Leib (K-Rückruf) wurde erprobt und in die Praxis umgesetzt. Kommunikation zwischen Menschen kann oberhalb der verbalen Ebene stattfinden. doch anderes Stadium der wissenschaftlichen Entwicklung. 1. 2. Der Zustand zwischen der Zeit wurde erst spät in dieser Periode entdeckt. Das Gefühl der Schwingungen verschwand während dieser Zeit völlig.Oktober 1970) Das Experimentieren war während dieser Zeit beschränkt. Mundatmung wurde zu einer automatischen Funktion.

Die einzige physische Auswirkung. die bemerkt wurde. Die einzige andere bedeutsame Auswirkung war die zweimal auftretende Wahrnehmung. erzwang er sich sein Recht. Es handelte sich nicht um irgendwelche besonderen Experimente. Wachbleiben rief physische und geistige Schwächung hervor. Gleichzeitig nahmen die Besorgnisse im Hinblick auf die fortdauernde Existenz im physischen Körper erheblich ab. Der Grund dafür ist nicht bekannt. Die i den früheren Stadien verspürten Befürchtungen n waren jetzt völlig verschwunden. Bei vollem Bewußtsein blieb die sinnliche Wahrnehmung der physischen Umgebung völlig aktiv. Doch schon fünf Minuten Schlaf brachten eine große Erholung.möglich. Affekte. dann Leere im Kopf und schließlich ein leises Unbehagen. Der wichtigste Grund dafür war das volle Vertrauen. Aufeinanderfolge der Experimente. was auf die Dringlichkeit anderer Angelegenheiten zurückzuführen ist. Diese physische Erscheinung trat zum erstenmal auf. dann jedoch mit geringster Mühe. Während dieser Zeit wurde keine vorgeplante Experimentalreihe begonnen. Das Geräusch des »Luftzischens« hielt an. Welche Auswirkung das Verbleiben in der »eine Stufe entfernten« Umgebung hat. Ferner ließ die Auswertung früherer Daten eher auf eine Verbesserung als auf eine Verschlechterung der Kondition schließen. sich wieder ganz in die physische Umgebung zu inte grieren. war zunächst ein leichtes Gefühl der Orientierungslosigkeit. gleichzeitig an zwei verschiedenen Orten zu sein. und die Gründe für diese Auswirkungen sind unbekannt. wenn sich gerade die Zeit dafür ergab. während das »Ich« eine Stufe entfernt war. ist unbekannt. In der Mitte dieser Zeit litt ich an einem Hämorrhoidalthrombus. In beiden Fällen bedurfte es einer bewußten Entscheidung. mit Hilfe meiner Methoden jederzeit sofort zum physischen Leib zurückkehren zu können. das etwa neun Stunden lang nach einem Experiment anhielt. Das Schlafbedürfnis verringerte sich in dieser Zeit. Es wurde nur gelegentlich experimentiert. den man einem Erlebnis während eines Experiments vier Tage zuvor zuschrieb. Aber wenn der Schlaf notwendig wurde. Deshalb wurde etwaigen physischen Gefahren in diesem Stadium weniger Beachtung geschenkt. .

Die meisten Exkursionen führten auf den Schauplatz II. die nicht mehr so leicht erreicht wurde. die alle unsichere Ergebnisse hatten. wenn beide in voller Kapazität funktionieren. Im Zweiten Zustand ist das Überbewußte das stärker bestimmende Element. Die entscheidende Schwierigkeit liegt hier in den Widersprüchen zwischen den Wünschen des bewußten Geistes und des Überbewußten. z. Das erste Problem war die Entwicklung von Methoden zur tiefen Entspannung. sie erbrachten starkes Beweismaterial.Mehrere Besuche wurden den Schauplätzen II und III abgestattet. Das zweite war das chronische Problem. da zwei Hauptprobleme ungelöst blieben. die völlig außerhalb des Fassungsvermögens des bewußten Geistes des Experimentators liegen. Schlußfolgerungen. den Bestimmungspunkt zu erreichen. blieben jedoch ohne spezifische Ergebnisse im Hinblick auf die physische Welt (Schauplatz I). Methodik. Diesem Gebiet wurde geringe Aufmerksamkeit zugewandt. Es gibt immer umfangreichere Gebiete von Erkenntnissen und Begriffen. . 1. eine physische Wirkung auf einen physisch lebenden Menschen auszuüben. Es wurden verschiedene Verfahren angewendet. der wach ist. ist es möglich. Während man sich im Zweiten Körper befindet. Experimente auf streng wissenschaftlicher Grundlage unter kontrollierten Laboratoriumsbedingungen begann erst spät in dieser Periode.

psychologischen und physischen Untersuchung im Interesse der Beschaffung weiterer hierhergehöriger Daten zu unterziehen. Deshalb wurden Voraussetzungen oder Prämissen aufgestellt. Bei meinen Experimenten bin ich bereit. daß nur wenige von den üblichen Maßstäben angewendet werden konnten. um ein befriedigendes Maß an intellektueller Vertretbarkeit zu sichern.19. Wie aufrichtig der Experimentator auch sein mag. Hier die Hauptvoraussetzungen. ein wenig Sinn in diese Masse unverarbeiteter Daten zu bringen. Nach mehreren Versuchen zeigte sich deutlich. auf denen sie beruhen. bestand darin. 1. Maßstäbe für Vergleich und Analyse aufzustellen. die Glaubwürdigkeit muß aus der Tiefe seiner Persönlichkeit kommen. sondern um die Einschätzung grundlegender Eigenschaften des betreffenden einzelnen. EIGENSCHAFTEN DES EXPERIMENTATORS IN ÜBE REINSTIMMUNG MIT DER WIRKLICHKEIT Hier geht es nicht um den Status des Experimentators in unserer Gesellschaft. Statistische Einordnung Der erste Schritt. die eine Identifizierung im Ordnungsprozeß erlaubten. und die sich ergebenden Schlüsse sind immer nur soweit gültig wie die Prämissen. . mich jeder zusätzlichen psychiatrischen. Dies allein dürfte schon genügen.

was einem begegnet. daß das. wenn auch offensichtlich von anderer Natur. man muß unterstellen. Man muß unterstellen. während man sich im Zweiten Körper befindet. GLEICHE DINGE SIND ANALOG Einfach ausgedrückt bedeutet das. Es muß angenommen werden. daß der beobachtete Zustand oder die unternommene Aktion nach den gleichen Maßstäben. vom Intelligenzquotienten und der emotionalen Veranlagung. wie sie für ihre physische Entsprechung im Hier und Jetzt gelten. Die objektive Analyse der Struktur. wie sie für den physischen Wachzustand normal sind.2. als korrekt unterstellt. wenn sie den Bedingungen der Wahrnehmung und Interpretation. WAHRNEHMUNG UND INTERPRETATION Ihre Genauigkeit wird innerhalb der Grenzen der gleichen fehlerproduzierenden Faktoren. sich ihnen nähert oder ihnen genügend ähnlich ist. dem gleichen Überlegungsund rational-interpretativen Prozeß unterworfen sind. physischen Wachzustand finden. genau wie im physisch normalen Wachzustand.und Gestaltidentifizierung. . Diese Faktoren sind abhängig von Umwelterfahrung und Ausbildung. Klassifizierung und Handhabung erfolgt im Verhältnis zur Erfahrung und Ausbildung des einzelnen. statt das Dasein einer unbekannten Existenz oder eines unbekannten Faktums zu akzeptieren. daß sensorische Einspeisungen im Zweiten Zustand. Im Gehorsam diesem unzweideutigen Befehl gegenüber identifiziert er innerhalb der Grenzen der Erfahrung. die sich im normalen. Ohne Rücksicht auf eine scheinbare Unvereinbarkeit mit den jetzigen Erkenntnissen und Vorstellungen der Menschheit ist die Realität des Erlebnisses akzeptierbar. der Qualifizierung. gleicht. 3. Realität besitzt. daß der Experimentator wahrheitsgemäß berichtet. Überdies handelt der Geist im Zweiten Zustand bei der Wahrnehmung von Daten jenseits solcher Erfahrung und Ausbildung unter dem strengen Befehl zu identifizieren. Mit anderen Worten.

genau wie es der Wachzustand ist. Affekte sind in größerem Umfang vorhanden als im bewußten physischen Zustand. Man muß unterstellen. sie kann also auch nicht eingesetzt werden. Man muß unterstellen. Falls irgendein experimentelles Erlebnis nicht die Mehrzahl der in der Kategorie des Zweiten Zustands aufgeführten Bedingungen . Die Anerkennung des »Ich-ich«-Bewußtseins ist vorhanden. können jedoch im gleichen Maß gesteuert und kontrolliert werden. Entscheidungen werden getroffen und Aktionen unternommen. Man muß unterstellen.real ist.und Interpretationsfehler vorhanden sind. ist nicht tätig. Unter diesen Voraussetzungen wird die Ordnung und Klassifizierung von etwa 589 Experimenten in einer Zeit von zwölf Jahren etwas leichter. Die sensorische Aufnahme beschränkt sich nicht auf ein oder zwei Quellen. wie der Ausdruck verstanden wird. die Wahrnehmung auf genau die gleiche Weise zu handhaben. oder der Träumende ist überhaupt nicht beteiligt. selbst wenn er unrichtig identifiziert. Entweder findet die Teilnahme an Ereignissen auf der rein reaktiven oder unkontrollierbaren Ebene statt. Das Bewußtsein. und sie gründen sich auf Wahrnehmung und Überlegung. daß die gleichen Eigenschaften menschlicher Wahrnehmungs. Der Geist bemüht sich. daß der Geist im Zweiten Zustand kein unbekanntes Element akzeptiert. Hörens und Fühlens und dazu einige neue Sinne benutzt. sondern unbeweglicher Zuschauer. Die Verifizierung der Wahrnehmung kann durch bewußte und systematisch wiederholte Aktion erreicht werden. wie er es bei vollem physischen Bewußtsein tut. Der Zweite Zustand ist die Antithese zum Träumen. Assoziative Falschinterpretationen treten im Rahmen der gesamten Wahrnehmung auf und werden als solche mit in das bewußte Gedächtnis hinübergenommen. Die Wahrnehmung ist auf einen »Sinn«. falls es den in der wachen physischen Welt geltenden Realitätsbedingungen entspricht. Die Teilnahme ist ebenso grundlegend wie im physischen Wachzustand. unfähig zu absichtlicher Aktion. Es ist keine Fähigkeit zur unmittelbaren Analyse vorhanden. Hier folgen einige weitere Schlußfolgerungen. In Träumen ist der überlegende intellektuelle Prozeß nicht vorhanden. höchstfalls auf zwei beschränkt. daß der Geist im Zweiten Körper ähnlich arbeitet. wenn er auch andere Mittel des Sehens.

Luftfeuchtigkeit.aufwies. (Siehe Tabelle nächste Seite oben. war es doch sehr wenig klar.2 18.2 3.und Planetenstellung (keine Wirkung feststellbar) In Prozenten (vorhandene Kondition) 42.) .8 96. Ort des physischen Körpers oder die Schwerkrafteinflüsse des Mondes rufen keine wahrnehmbare Wirkung hervor. was den Zustand verursachte. Falls es dabei etwas gegeben haben sollte.4 -- Erfolgreiche Ergebnisse wurden vor allem bei Wärme.0 0.8 --100. ausgestreckter Lage in nordsüdlicher Richtung erzielt. Verfeinerte Umgebungsstudien sind möglich.0 62. Luftdruckveränderungen. da die meisten Aufzeichnungen darauf Bezug nahmen. die bei spontanen Trennungen vom physischen Körper so oft zu finden ist.2 57. Physische Bedingungen (bei gelungenen Experimenten) Tag Nacht Warm Kalt Feuchtigkeit (keine Wirkung feststellbar) Luftdruck (keine Wirkung feststellbar) Liegend Aufrecht Nord-Süd (Kopf nach Norden) Ost-West (Kopf nach Osten) Lage unbekannt Mond. bisher sind jedoch keine vorgenommen worden. Danach wurde bei der Suche nach den Ursachen die Umgebung als nächster Punkt analysiert. wurde er als Traum betrachtet. und medikamentöse oder chemische Stimulanzien spielen keine entscheidende Rolle. daß physische Krankheit. Sonnenlicht.4 19. Das deutet darauf hin. Am häufigsten erfolgt die Trennung bei leichter Müdigkeit. Die Auswertung des physischen Zustands war etwas leichter. wie die Tabelle veranschaulicht. kein signifikanter Punkt sein kann. Die verbleibenden Erlebnisse wurden abermals geordnet. nicht unmittelbar nach dem Essen.

5 18.0 Bei der Einordnung des psychischen Zustands scheint.7 17.7 2.9 3.9 64.8 34.Physischer Zustand (bei gelungenen Experimenten) Normale Gesundheit Geringe Schwächung Krankheit oder Verletzung Müde Ausgeruht Dazwischenliegend Vor dem Essen Nach dem Essen Dazwischenliegend Möglicher katalytischer Faktor (Drogen. andere Mittel) In Prozenten (vorhandene Kondition) 78. daß unter »Ängstlich« verschiedene Grade von Furcht zusammengefaßt sind.4 46.5 0. Es muß darauf hingewiesen werden. vor allem wenn Experimente ein bestürzendes .0 6.2 8.5 47.4 Psychischer Zustand (zu Beginn erfolgreicher Experimente) Gelassen Mißgestimmt Gedankenverloren Erwartungsvoll Unruhig Emotioneil stimuliert Intellektuell stimuliert Erregt Ängstlich Unbekannt In Prozenten (vorhandene Kondition) 3.4 21. eine gewisse Ruhe mit einigen Obertönen von Emotion und Innenschau erforderlich zu sein.2 0. wenn man von dem einzelnen menschlichen »Laboratorium« ausgeht.0 11.5 35. von denen die meisten in den frühen Stadien des Experimentierens bemerkt wurden.7 30.7 9.0 12.

6 27.7 4.7 1.0 3.4 30.5 12.9 In Prozenten 58.9 4. Ursprung der Kondition (bei gelungenen Experimenten) Willentlich induziert Spontan Unentschieden Experimente mit bewußter Induktion Erfolgreiche Ergebnisse Schlaf hervorrufend Unwirksam Angewandte Methode Induktion durch Tonband Countdown-Entspannung Rückruf-Technik Gemischt Auftretende Symptome (bei gelungenen Experimenten) Luftzisch-Geräusch Physische Katalepsie Schwingungseffekt Wärmegefühl Verschiedenes Erfolgr.2 14.9 33.2 11. Hier folgt die Analyse der Kontrollelemente.1 24. Das Gefühl der Erwartung verschiedenen Grades trat häufig zugleich mit »Gelassen« auf.7 13.9 44. das heißt dieser Zustand zeigte sich während .7 In Prozenten (vorhandene Kondition) 45. daß diese Experimente »willentlich« wurden.2 66. nachdem der Zweite Zustand erreicht war.9 In Prozenten 40.7 5.7 13.5 1.8 Bei der Bezeichnung »Spontan« muß berücksichtigt werden.7 Schlaf Unwirksam hervorrufend 5.oder gewaltsames Erlebnis hervorriefen. Ergebnis 17.6 4.

Wahrnehmungsmittel Sehen Hören Tasten Schmecken Riechen Bewegen Andere Prozent der Gesamtheit (vorhandene Kondition) 67. hatte jedoch ihrer Natur nach Grenzen und e rlegte der freien Selbstbestimmung Beschränkungen auf.3 94. bei denen ich einfach eingeschlafen bin. Physische Katalepsie wurde nur in den frühen Stadien beobachtet. »Unentschieden« waren solche Fälle. »Unwirksam« bezieht sich auf Fälle.2 73. und ich benutzte die Gelegenheit.normaler Entspannung. Die Induktion durch Tonband erwies sich beispielsweise als ganz wirksam. Aus diesem Grund wurde die Countdown-Technik am häufigsten benutzt. Unter »Angewandte Methode« ist die Wirksamkeit der verschiedenen benutzten Verfahren veranschaulicht.8 0. »Symptome« müssen von der Entwicklung des gesamten Experimentalverlaufs her untersucht werden. die sich auf einfaches Ausprobieren der einzelnen Möglichkeiten gründet. Das gilt auch für den Schwingungseffekt. wo zwei oder mehr Symptome erzeugt wurden und ein Teil oder der ganze Zweite Körper hervorgebracht wurde. in denen kein wahrnehmbares Ergebnis erzielt und keins der Symptome induziert wurde. wo nur die Neigung spontan eintrat und die Entwicklung des Zweiten Zustands dann absichtlich herbeigeführt wurde. »Erfolgreiches Ergebnis« schließt auch solche Fälle ein.0 . der sich überwiegend zum Wärmegefühl entwickelte und im mittleren und späteren Stadium nur noch gelegentlich beobachtet wurde. Das Luftzisch-Geräusch trat früh beim Experimentieren auf und hielt mit Unterbrechungen an.7 0. Die Verfahren selbst sind an einer ändern Stelle beschrieben und stellen eine Entwicklung dar.7 69.2 82. Zu »Schlaf hervorrufend« gehören auch die.

das heißt jedoch nicht. etwa so wie die Gleichgewichtsmechanismen des physischen Körpers unabhängig von bestätigenden oder widersprüchlichen Signalen anderer Sinne Meldungen an das Gehirn senden. Unter dem Punkt »Andere« sind Wahrnehmungsquellen zusammengefaßt. daß dieser auf der Basis irgendwelcher Art von Strahlungswahrnehmungen funktioniert oder daß er beim einzelnen stärker ausgeprägt ist als Geschmacks . bei dem man meinen sollte.oder zu beweisen.durch direkte Magnetfelder. daß die oben angegebenen Wahrnehmungsarten den physischen nur annähernd entsprechen. Im physischen Körper könnte sich dieser Mechanismus auf die Einflüsse von Schwerkraft und Trägheit gründen. oder durch eine Kraft oder ein Feld. »Bewegung« ist in die Aufstellung aufgenommen worden. und das könnte im Zweiten Zustand ebenso der Fall sein. Die Wahrnehmungsmöglichkeiten im Zweiten Zustand gehen über das heutige Wissen und die heutige Theorie hinaus. das noch identifiziert werden muß. Der Grund dafür könnte sein. weil sie eher Aktivität als Passivität bedeutet und tatsächlich eine Quelle der Sinnesaufnahme über die traditionellen fünf Sinne hinaus zu sein scheint. Doch das ließe sich nur durch empirisches Studium in weiten und vielfältigen Quellenuntersuchungen bestimmen. die keine physische Entsprechung haben. Dagegen erscheint der Tastsinn.und Geruchssinn. Gegenwärtig gibt es keine Möglichkeit. als daß beide einen physischen Kontakt mit Materie oder Materieteilchen voraussetzen. Für die in der Tabelle so niedrigen Prozentzahlen über Schmecken und Riechen gibt es einstweilen keine andere Erklärung. . daß für ihn die gleiche Einschränkung gelten müßte. sondern über irgendeine Kraft im elektromagnetischen Spektrum erreicht wird . die entweder empfangen oder induziert sind. daß etwa entsprechende nichtphysische Nervensysteme benutzt worden sind. Die überzeugendste Vermutung ist wohl die. daß die gesamte Wahrnehmung im Zweiten Zustand nicht durch Entsprechungen der physischen Mechanismen. als eine der Hauptwahrnehmungsquellen. solche Strukturen im zweiten Körper zu beweisen . daß sie nicht vorhanden sind.Es muß darauf hingewiesen werden.

4 30.8 19.1 62.6 24.3 50.7 8.6 Ereignis/ Aktion Beobachtet Teilgenommen Analog Aus dieser Aufstellung läßt sich ablesen.2 75.7 81.7 39. daß vieles meine Erfahrung und mein Wissen überstieg.1 37.2 62.0 31.6 -21.1 27.2 55. die in vertrauter oder ähnlicher Umgebung operierten und identifizierbare Objekte benutzten.0 -- 44.0 -46.ANALYSE UND KLASSIFIZIERUNG Einer der entscheidenden Punkte im Phänomen des Zweiten Zustands ist. Die ser Trend kehrt sich jedoch um.4 35.4 7. daß die Mehrzahl der Tätigkeiten im Zweiten Körper mit Intelligenzen vom menschen ähnlichen Typ zu tun hatten.7 1.9 19. wie aktiv und genau der Geist wahrgenommene Daten aufnimmt und wie rationell er auf solche Informationen reagiert.9 32.4 65.2 37.3 23.7 17.8 I7.4 43. .2 80.8 18.9 25.2 32. Das Identifizierungsmaterial wurde auf folgende Weise aufgezeichnet: Prozent der gesamten Wahrnehmungen Vertraut Ähnlich Unbekannt Gestalt (oder Form) Struktur Bauelemente Belebt Intelligent Subhuman Artefakt Unbekannt Unbelebt Abstrakt Artefakt 20.4 41. wenn man das Ereignis selbst oder die Tätigkeit dabei untersucht.8 18.4 43. Hier zeigt sich.

7 2.0 17.9 Heutige Sozia lvorstellungen Gemeinschaftsordnung 22.0 Historisch/ Religiös Technische Entwicklung Politische Geschichte Theologische Prämissen 27.8 2. naturwissenschaftliche.2 83.4 Verhältnis Mann-Frau 11.2 5.4 52.5 30.4 37.6 45.7 61.4 Familieneinheit 33.2 26.4 90.1 Kulturelle Antriebe 2.8 29.9 Obiger Einordnungsprozeß muß im Licht der sich entwickelnden Technik und Erfahrung im ZweitenZustand gesehen werden.8 Genetisches Zusammenleben 3.1 39.6 27.0 61.1 41.7 Grundmotivationen 28.1 37.0 25.7 49.2 38.8 3.7 5.0 70.0 11.7 28.0 27.8 18.4 95.1 Symbiotische Beziehungen 8.5 91. Die Kategorie »Zeit« bezieht sich auf das Gefühl für den Zeitablauf. .1 50. bekannte physische.3 25.3 46.8 Reife/Altern 0. historische und soziale Strukturen auf die Erlebnisse im Zweiten Körper anzuwenden.RELEVANZ FÜR DEN ZWEITEN ZUSTAND Im Hinblick auf die wahrgenommenen Daten zeigte sich die größte Schwäche bei dem Versuch.3 41.2 39. Die Tabellen werden das Problem veranschaulichen: Prozent der gesamten gelungenen Experimente Regeln der physikalischen Gleich Anders oder Unbekannt Wissenschaften nicht anwendbar Zeit Materieaufbau Energieerhaltung Feldkräfte (Interaktion) Wellenmechanik Schwerkraft Aktion-Reaktion Strahlung 45.8 52.1 2.0 4.6 12.4 50.7 50.3 44.0 26.9 72.5 64.8 47.2 Lernprozeß 0.7 19.2 3.9 7.

In der Analyse der historisch-religiösen Vorstellungen sind die unter »Gleich« verzeichneten Ereignisse in allen drei Unterkategorien vor allem das Ergebnis von Exkursionen im »Hier und Jetzt«. Es liegt auf der Hand. Die verstrichene Zeit im physischen Zustand ist nicht angegeben. bei denen ein Bewußtsein für das Verstreichen der Zeit bestand.entweder beschleunigt. Die frühere Wahrnehmung ergab vor allem Daten in der ersten Spalte. und ist nicht auf eine physikalische Zeitmessung bezogen. während die Ziffern in der zweiten und dritten Spalte Versuche in den mittleren und späteren Stadien darstellen. wo sich in den Aufzeichnungen keine Daten fanden. daß diese späteren Ergebnisse nur durch die Anwendung ganz neuer Begriffe in Beziehung zu »bekannten« Bereichen gesetzt werden können. Über Nichtübereinstimmung und Unverständlichkeiten wurde bereits berichtet. In der zweiten Spalte scheinen so gut wie alle Erlebnisse in ändern Gebieten als dem gegenwärtigen Raum-Zeit-Kontinuum stattgefunden zu haben. Im Lauf der sich entwickelnden Experimentabläufe fanden ständig Veränderungen in der Wahrnehmung statt. Handeln und Emotionen überaus schwer zu verstehen. Bei so ungeheuren Unterschieden sind Denken. . wenn diese auch nicht unbedingt die E xperimente des Zweiten Körpers beeinflußten. sich der Umgebung des Zweiten Zustands anzupassen. bei denen der Zeitablauf anders erschien . In der Spalte »Gleich« sind die Ereignisse verzeichnet. Die dritte Spalte gibt nicht interpretierbare oder nicht aufgezeichnete Daten wieder. Die Analyse der Sozialvorstellungen zeigt das verwirrende Problem. wie bereits im vorigen Kapitel vermerkt wurde. Die übrigen wissenschaftlichen Begriffe beziehen sich lediglich auf Konditionen. Letztere folgten sämtlich den Naturgesetzen. Die Klassifizierung nach Gleichheit und Ähnlichkeit erbrachte ein neues Schema der Schauplätze.während ich mich im Zweiten Körper befand. retardiert oder nicht vorhanden. da sie nichts mit der Aktualität im Zweiten Zustand zu tun hat. Aktionen und Milieus während des Zweiten Zustands. nicht jedoch auf »örtliche« Experimente und Besuche bei Menschen und Orten im Hier und Jetzt. »Unbekannt« zeigt. Unter »Anders oder nicht anwendbar« sind die Ereignisse aufgenommen.

Prozent der Experimente, bei denen Merkmal vorhanden war Verteilung bei gelungenen Schauplatz I II III Experimenten Zeit Materiestruktur Energieerhaltung Schwerkraft Aktion/Reaktion Strahlung Gemeinschaftsorganisation Verhältnis Mann-Frau Lernprozeß Reife/Altern Genetisches Zusammenleben Symbiotische Beziehungen Kulturelle Antriebe Grundmotivationen Technische Entwicklung Politische Geschichte Theologische Prämissen 31,6 85,8 75,4 58,3 54,0 60,2 73,5 31,1 24,2 1,9 1,4 5,2 12,8 5,2 43,1 68,2 68,3 13,7 59,5 -52,5 33,9 23,3 20,7 91,9 -39,4 ---------8,9 88,7 75,8 91,9 87,11 67,3 42,1 29,0 33,9 0,2 0,3 11,3 33,9 0,8 71,0 24,2 ---

Ein weiterer Erfahrensbereich, bei der keine Bewegung stattfand, wurde nicht aufgenommen, da er keinem der obigen Schauplätze zuzuordnen war. Dieser ist in Kapitel 12 beschrieben. Schauplatz I entspricht in jeder Hinsicht genau der physischen materiellen Welt. Schauplatz II ist vielgesichtig, weist jedoch nur wenige der auf Schauplatz I üblichen Modelle auf. Er ist ein Gebiet von sowohl vertrauten als auch fremden Kraftfeldern, wo es keine Schwerkraft gibt, wo jedoch bedeutsamerweise mehrere der entscheidenden Gesetze der Physik dennoch gelten. Soziologisch, historisch und philosophisch gibt es sehr wenig Ähnlichkeit mit Schauplat z I. Schauplatz III wirft unergründliche Fragen auf. Seine Merkmale sind denen von Schauplatz I fast gleich, abgesehen von einigen ent schiedenen Abweichungen, die unerklärlich sind. Diese erscheinen unter »Technische Entwicklung«, »Politische Geschichte« und »Theologische Prämissen«.

Nur ausgedehnte Erforschung des Phänomens des Zweiten Körpers durch eine größere Forschungsgruppe kann wirklich vergleichende Studien dieser Gebiete erbringen. Alles, was dazu nötig wäre, ist Motivation.

20. Ohne Beweiskraft

Nach all diesen Jahren weiß ich immer noch nicht, wie und weshalb diese Abweichung von der »Norm« stattfand. Oberflächlich betrachtet gibt es keine leicht zu bestimmende Ursache. Medizin, Psychiatrie und Psychologie bieten keine gesicherten Antworten, was mich abwechselnd ärgerlich, traurig und dankbar gemacht hat: ärgerlich deshalb, weil dadurch mein Vertrauen in das Ausmaß der modernen naturwissenschaftlichen Leistungen schwer erschüttert worden ist; traurig, weil die breite Entwicklung des unmittelbar hiermit zusammenhängenden Wissens zu meiner physischen Lebenszeit vermutlich nicht mehr kommen wird; und dankbar den wenigen Wissenschaftlern unserer Zeit gegenüber, die mutig genug sind, Vorstellungen objektiv zu betrachten, die möglicherweise sowohl die langen Studienjahre als auch eingewurzelte religiöse und sittliche Überzeugungen für unnütz und unsinnig erklären könnten. Wenn also keine der heutigen wissenschaftlichen Theorien ohne unangemessenes Schieben, Ziehen, Drehen und Drücken passen will, ist es wohl vernünftig, eine Hypothese vorzulegen, die möglicherweise doch paßt. Schließlich läßt sich auch beweisen, daß der Mensch nicht mehr ist als ein paar Eimer schmutzigen Wassers. Man braucht nur hohen Druck, um das Phänomen der Theorie anzupassen. Die folgende Hypothese verdient, so unannehmbar sie bei unserem gegenwärtigen Unterrichtungsstand auch scheinen mag, Beachtung. Keine andere bietet mehr Erklärungen und läßt weniger Fragen unbeantwortet. Das soll nicht heißen, daß sie unbedingt zutreffend sein muß; das können nur künftige Ereignisse entscheiden. Umgekehrt gibt es keine bisher bekannte Theorie, die sie als falsch erweisen könnte. Die Grundlage der Hypothese ist hier gewiß nicht einmalig, doch ihre Anwendung ist es. Frage: Was geschieht mit dem Labor-Versuchstier, wenn das Experiment abgeschlossen ist?

In einem von fühlenden Wesen großer Vielfalt bevölkerten Universum verlangt die planetarische U mwelt, um Leben zu erzeugen, ein typisches Modell. Das erste Erfordernis ist ein zerstreuender und abwehrender Schutzschirm, der den ganzen Planeten einhüllt. Wenn sich dieser Schirm während der normalen Evolution der Planetenmaterie gebildet hat, ist das Grunderfordernis für beseeltes Leben vorhanden. Die Hülle setzt sich zusammen aus Gasen und Flüssigkeiten von genügender Dichte, um 1. die Strahlung von dem Ursprungsstern und von nahen ändern Sternen bis zu einer Toleranz abzulenken, zu filtern und zu verwandeln, wie sie für die Entstehung von Leben notwendig ist, und um 2. die intern erzeugte Planetenwärme auf einer Durchschnittsebene innerhalb der Grenzen zu halten, die für den biochemischen Prozeß erforderlich ist. Hat sich die Hülle einmal entwickelt, dann erlaubt sie nur gefiltertem Licht und verminderter Strahlung, die Oberfläche des Planeten zu erreichen. Die Sicht beschränkt sich ganz auf nahe Objekte auf der Oberfläche und nach oben auf weniger als ein Zehntel des Planetendurchmessers. Keine fernen Sterne, Monde oder andere Planeten sind zu sehen. Höchstens wird vielleicht gelegentlich das undeutliche Glühen der Ursprungssonne wahrgenommen, wie sie sich von Horizont zu Horizont bewegt, während der Planet rotiert. In solcher Umwelt entsteht physisches Leben und entwickelt sich in einem immer weiteren Kreis. Wo sich keine solche Hülle gebildet hat oder wo sie nicht für eine erhebliche Zeit vorhanden bleibt, gibt es kein physisches Leben. Wo die Hülle zerfallen oder in den Raum hinaus abgezogen worden ist, entartete das Leben und starb, es sei denn, daß das geistige Wissen ausreichte, eine künstliche Umwelt zu entwickeln und einzurichten. Die anerkannte Prämisse lautet also, daß alle Planeten in zwei Kategorien fallen: die abgeschirmten und die schirmlosen. Auf den lichtdurchlässig abgeschirmten Planeten kann sich physisches Leben entwickeln. Die schirmlosen Planeten bleiben leer; dort gibt es nichts als anorganische Materie. Nur in sehr seltenen Fällen finden sich Abweichungen von dieser Regel. Das sich unter diesen Bedingungen entwickelnde fühlende Leben wird sich zunächst derjenigen Naturkräfte bewußt und nutzt sie,

die es unmittelbar wahrnimmt. Diese Kräfte sind in der Reihenfolge der Wahrnehmung und Anwendung 1. psionische (kreative Denkenergie), 2. biochemische, 3. nukleare, 4. solche der Schwerkraft. Elektromagnetismus wird nur sparsam benutzt und bleibt eher ein Nebenprodukt bei der Anwendung anderer Kräfte — wie der Rauch von einem nützlichen Feuer. Die ersten Bedürfnisse dieser sich entwickelnden Lebensformen werden durch die Psi-Kraft befriedigt. Das Hauptbedürfnis, die Kommunikation, ist ein automatisches Geburtsrecht. Übertragung und Aufnahme der Informationen von Individuum zu Individuum oder von einer Gruppe zur ändern kennt keine Raum-Zeitlichkeit. Durch Erfahrung und Erziehung wird die Fertigkeit in ändern Anwendungen der Psi-Kraft, etwa Bewegung und Materieumwandlung, Direktion und Kontrolle über niedere Spezies und Kommunikation und Verkehr mit denen in den Bereichen der nicht physischen Materie, gewonnen. Während sich die intelligenten Lebensformen zu Gesellschaften und Zivilisationen entwickeln, gelangen sie ganz natürlich zu Verständnis und Wissen von den übrigen zur Verfügung stehenden Kräften. Normalerweise sind sie das Ergebnis der Wünsche des einzelnen - und der Gesellschaft —, von der Umständlichkeit des ständigen und anhaltenden Gebrauchs der Psi-Kraft befreit zu werden. So werden mechanische Mittel geschaffen, um Ernährung für den Körper zu produzieren, die Umwelt auf dem Planeten zu meistern und zu beherrschen, Materie zu transportieren, die Bewegung zu vermehren und sogar die Psi-Kraft zu modulieren und zu erweitern. Durch die nichtmaterielle Wahrnehmungsfähigkeit der Psi-Kraft werden die übrigen Kräfte rasch angepaßt und für diese Bedürfnisse eingesetzt. Wahrscheinlich erzielt die Gesellschaft in diesem Stadium den ersten rationalen Kontakt mit ändern Gesellschaften jenseits der Grenzen ihres heimischen Planeten und mit den Bewohnern der nichtphysischen Welten. Mit diesem letzten Schritt zur Reife wird die soziale Organisation in das unendlich viel größere Ganze der intergalaktischen Gesellschaft eingeordnet. Es ist kein Zufall, daß die unbestreitbare Erkenntnis der Beziehung der Gesamtheit zum Schöpfer das Hauptergebnis dieser Vereinigung ist. Sofort sind irregeführte

Zuerst weckte dieses Phänomen nur geringes Interesse. Erregt von der Entdeckung eines so ungewöhnlichen Ereignisses. die jeweils im Schatten lag. ergaben Messungen und Beobachtung. entfaltete sich dort die Geburt einer neuen Gesellschaft. Wie er vermutete. nach denen sich intelligentes Leben entwickeln und ausbreiten kann. Hier mußte es sich um eine ganz seltene Erscheinung handeln. Qualitativ wie quantitativ schien es sich um nicht mehr als um subintelligente animalische Übertragungen zu handeln. Doch ein müßiger Techniker ließ aus Neugier und Langeweile zufällig das unverarbeitete Psi-Geräusch durch einen Stichproben-Ausleser laufen. Dadurch konnten offenbar ungewöhnlich große Strahlungsmengen die Oberfläche des Planeten erreichen. Das ging so weit. Die Forscher entdeckten. In der fernen Vergangenheit hatten viele von diesen Sozialorganisationen Emanationen von Psi-Kräften niederer Ordnung wahrgenommen. wurde die Standard-Psi-Kommunikation für neue Gesellschaften ausgestrahlt. die vom äußeren Rand einer dunklen Galaxie stammen. . Ferner zog sich infolge hoher Rotationsgeschwindigkeit und anderer Faktoren ein Magnetfeld von großer Intensität um den gesamten Planeten. daß die Sonne von der Oberfläche aus deutlich zu sehen war. sind unlösbar eingebunden in die Energieregeln und -gesetze und werden mit gleicher Strenge angewendet. Seltsamerweise erhielt man keine Antwort. Als sie den Planeten selbst umkreisten. Dieses schien zusammen mit dem ungewöhnlichen Strahlungsfaktor tiefe Einflüsse auf die junge Gesellschaft auszuüben. ebenso auch ferne Planeten und Sterne von der Seite des Planeten aus. Ein Team von Ökologen wurde abgesandt. Spätere Ausstrahlungen brachten das gleiche Ergebnis. und zu seiner Überraschung erschienen seltene Signale von angewandtem Psi auf seinem Zählschirm. Die Maßstäbe. diese Anomalie physisch zu untersuchen. Die gasförmige Planetenhülle besaß nicht die üblichen ungebrochenen Merkmale der hohen Filtrierung. daß er nicht der Norm für die Verbreitung intelligenten Lebens folgte.Phantasien und Mutmaßungen verschwunden. Er war angeregt durch dieses merkwürdige Phänomen und ließ eine Psi-Untersuchung von diesem Gebiet vornehmen. daß die Quelle der dritte Planet in einem Sternsystem der Klasse 10 war.

Kurze Zeit später kehrte er mit allen Zeichen geistiger Erschöpfung zurück. Der Besuch erwies. Der Eindruck von der Psi-Situation war der roher. besser ausgerüstete Forscher von Zeit zu Zeit dieses ringende intelligente Leben. Das geschah. flohen die Bewohner entweder in panischer Angst oder warfen sich zu Boden. jedoch nur . während die ändern geduldig in einem Schutzraum auf dem öden und brüchigen Satelliten des Planeten warteten. durchaus dem Plan entsprach. Doch die visuelle Beobachtung zeigte Anfänge sozialer Gruppierungen. die für die junge Gesellschaft galten. Als er Psi-Kommunikation versuchte. die darauf schließen ließen. ungelenkter Irrationalität. Kontakte an verschiedenen Punkten rund um die Oberfläche aufzunehmen. Alle Besuche wurden unter Beachtung der Regeln vorgenommen. physischen Kontakt auf dem Planeten selbst aufzunehmen. Es bildete sich da eine neue Gesellschaft. Glücklicherweise hatte ein Mitglied des besuchenden Teams intensiv an der Kunst der individuellen Psi-Abschirmung gearbeitet. die zur Dominanz einer Kultur über die andere hätte führen können. aber unter unvorstellbaren Beschränkungen. wobei sie starke PsiReaktionen emanierten. Hin und wieder wurde intelligente Anwendung der Psi-Kraft gefunden. Mit dieser Erkenntnis kehrte das Forschungsteam zu seiner eigenen Gesellschaft zurück. ohne Rücksicht auf die Umwelt. daß auch bei ihnen die Saat gesät worden war. wie unzureichend die Ausbildung des Forschers für extreme Psi-Bedingungen war. Es traf zu. Materie-Artefakte und Eroberung der Umwelt. ungesteuert und nichtobjektiv. daß sich hier eine Sozialstruktur entwickeln sollte. Ohne Ausrüstung zur Abschirmung oder Aussiebung konnte die Forschergruppe nicht auf dem Planeten landen.Bei der geringeren Entfernung war das Psi-Geräusch geradezu unerträglich. Er erbot sich deshalb. Verständnis oder Nutzung der Psi-Kraft. Es gab dort keinerlei Wissen. daß sie sich in der Gegenwart des Schöpfers glaubten. Es war ihm jedoch gelungen. so daß ihr keine unmittelbare Unterstützung gegeben wurde. der schlüssig bewies. um dort über das Problem nachzudenken. In späteren Perioden besuchten andere. die. um es zu beobachten. Paradoxerweise fanden sorgfältige Psi-Untersuchungen im Geist dieser Individuen gelegentlich doch einen Schimmer von den Universalgesetzen.

Die routinemäßigen Psi-Uberwachungen. verlieren immer noch ihre Fähigkeit. Bei dieser Aussicht haben Forschungsgruppen ihre Bemühungen verstärkt. In jüngerer Zeit hat sich die Situation bedeutsam verändert. die in Kontakt mit Psi-Sonden gekommen sind. Doch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen wurde zweifelsfrei festgestellt. Jedes längere Zeit verfolgte Modell der Psi-Kommunikation wird gewöhnlich etikettiert als Unwirklichkeit oder Traum (unter Traum versteht diese Gesellschaft unkoordinierte Psi-Aktivität während der Aufladeperioden ähnlich der. einer historischen Ablehnung aller Phänomene der Psi-Kraft und der Unfähigkeit. Die Forschung behauptet. ohne damit jedoch nennenswerte Wirkungen auf ihre Dynamik zu erzielen.auf individueller Ebene. Sie sind ausnahmslos erfolglos verlaufen. obwohl sie sich noch im biochemischen befindet. und diese wurde regelmäßig ermutigt. zeigen. die von den Sensoren für Licht. daß die fragliche Gesellschaft überraschenderweise in das nukleare Stadium eingetreten ist. Am enttäuschendsten sind Versuche. daß die Besuche lediglich die Mythen und Legenden verstärkten. Falls physische interstellare Reisen ermöglicht werden. Einige Individuen. die auf baldige interstellare Reisen schließen läßt. das sei das Ergebnis einer ausschließlichen Konzentration auf das Stadium der Materie. die als Folge früherer Kontakte entstanden waren. Kontakt mit der neuen Gesellschaft aufzunehmen. deren Interpretierung sich nicht ändert. vernünftig zu denken. mit den intellektuellen Führern zu kommunizieren. Die Anwendung der Nuklearkräfte führt unausweichlich zur Gravitik. Es bleibt ständig bei der Gottheits-Orientierung. Nur in seltenen Ausnahmefällen wurde bei einem Individuum mit Hilfe einer Psi-Sonde eine objektive Reaktion festgestellt. Ohne das vollständige Verständnis für Psi-Kraft-Felder könnte der Kontakt mit ändern Sozialorganisationen durch diese neue Nicht-Psi-Gesellschaft katastrophal verlaufen. Es zeigen sich immer die gleichen Hindernisse. und werden isoliert wie Patienten mit ansteckenden Krankheiten. dazu die gutachterlichen Beratungen von materielosen Intelligenzen. irgendwelche ändern Kommunikationen zu verstehen als diejenigen. Doch keine dieser Reaktionen hatte eine allgemeine Praxis zur Folge. sind solche Kontakte eine Gewißheit. die man unter Kleinkindern in normalen Sozialkulturen findet). Klang (Schwingung der gas- .

Das steht in Übereinstimmung mit den Regeln zur Erhaltung. die solche unausgebildete Geister den erhaltenen Daten geben. wie sie allen niedrigeren sozialen Organisationen gegenüber gelten. Falls eine solche Kommunikation oder Versuchsreihe angestrebt worden ist und vielleicht noch durchgeführt wird. um getestet und auf Hinweise auf eine mögliche Lösung des Problems untersucht zu werden. überaus geringe Erfolg zeigte sich bei Individuen ohne eine hemmende »wissenschaftliche« Bildung. Die Einzelheiten dieser Hypothese mögen falsch. ist es zu einem produktiven Austausch rationaler Gedanken gekommen. wenn der Kontakt mit der fortgeschritteneren Gesellschaft aufgenommen wird. Alle Individuen. die wenig umzulernen und keinen Prestigeverlust zu befürchten hatten. Ausrüstungen zur Ausstrahlung von Psi-Kraft in hoher Stärke werden eingesetzt in der Hoffnung. häufig stark verzerrt. Bei mehreren dieser verhältnismäßig ungebildeten Bewohnern. daß solche Subklassen-Eigenschaften verlorengehen. die einen gewissen Grad von Intellekt. in den Grundlagen der Psi-Kraft-Technik unterwiesen. Andere werden zeitweise aus ihrer Umgebung herausgenommen. aber nicht viel mehr. Unglücklicherweise ist die Interpretation. Es ist eine immer wieder erwiesene Tatsache. Der einzige. bisweilen schmerzhaft. gepaart mit objektiver Wißbegier besitzen. Überdies gehen die führenden Autoritäten der jungen Gesellschaft über Zeugnis und Behauptungen solcher Menschen auf Grund ihres Unwissens hinweg. entweder als dichte Teilchenmaterie oder als Psi-Wesen. die Motivationen anderer Art sein. doch die Grundlage entfernt sich vielleicht gar nicht so weit von der Wirklichkeit. einen Durchbruch bei den Mitgliedern der Gesellschaft während ihres aktiven Wachzustands zu erzielen. nützlich für mancherlei Experimente.förmigen Hülle) und über Veränderungen in der elektromagnetischen Strahlung (mechanisch erzeugt und übertragen) wahrgenommen werden. werden. Möglicherweise sind wir für »sie« nicht mehr als interessante Versuchstiere. könnte das vieles von dem erklären. Die Arbeit geht immer noch weiter. was in unserer irdischen Geschichte ungelöst . Direkte Aktionen sollen nicht unternommen werden.

Die Wissenschaften vom Leben. der Persönlichkeit und den Nervenfunktionen beschäftigen. es würde früheren und heutigen theologischen Überzeugungen heftig gegen den Strich gehen. 9. vor allem diejenigen. 60 Nacht.als auch körperliche Krankheiten würden dann vielleicht aus genauem Wissen heraus verstanden werden. in welcher Form das auch immer geschehen sein mag. mich in Gegenwart einer gewaltigen Kraft zu befinden in persönlichem Kontakt mit ihr. Auf persönlicher Ebene könnte die oben dargestellte Hypothese eine vernünftige Lösung für einen großen Teil meiner eigenen Erfahrungen bringen. Sowohl Geistes.geblieben ist. zu kommen schien. die Gott und seinen Helfern zugeschrieben worden sind. Hier wären Experimente und Forschungen eine verhältnismäßig einfache Sache. welches an die Stelle der vagen Annahmen tritt. Sie fanden in der frühen Periode meiner Experimente statt und werden hier fast wörtlich aus meinen Aufzeichnungen übernommen. der Psychiater und mancher andere. da die neuen Informationen und Theorien auf recht soliden Grundlagen stehen. Gewiß. . die sich mit dem Geist. Doch die folgenden Erlebnisse können nicht völlig ignoriert werden. Ich war völlig kraftlos. würde ich ungern noch einmal den Kurs wechseln. Es wäre eine neue Überprüfung Punkt für Punkt notwendig. die mein Fassungsvermögen überstieg. der viele Jahre an Experimente. Doch wie der Philosoph. hatte keinen eigenen Willen und das Gefühl. Ich lag in Nord-Süd-Position. Ausbildung und Fortkommen in einer bestimmten Richtung von Vorstellungen verwendet hat. 9. dann eine nüchternere Erklärung finden würden. der von Norden. und kam unmittelbar (über den Strahl?) in meinen Kopf. Am anpassungsfähigsten wären wohl die physikalischen Wissenschaften. Sie besaß Intelligenz von einer Form. etwa 30° über dem Horizont. würden sich einer tiefgreifenden Revision unterziehen müssen. um in jedem einzelnen Fall das richtige Verhältnis scharf in den Blick zu bekommen. da Ereignisse. die heute noch vorherrschen. als ich mich plötzlich in einen sehr starken Strahl getaucht und von ihm gelähmt fühlte.

Auch diesmal verließ mich die Intelligenzkraft rasch. aber ich war mit ihr betraut worden.wo sie jede Erinnerung in meinem Geist zu durchsuchen schien. daß ich eine »Tankstelle« zu besetzen hätte. Das ging schon seit unvordenklichen Zeiten so. Doch diesmal gewann ich den festen Eindruck. und ich war mit ihr beauftragt. Die Aufgabe mußte nicht unbedingt nach meinem Gefallen sein. stand wankend auf und ging hinaus. ich müsse mir die Hände nach der Arbeit waschen. eilig und entschieden nach etwas Bestimmtem in meinem Geist. aber es war von weit höherer Energie als öl und woanders dringend benötigt und wertvoll (Annahme: nicht auf diesem materialistischen Planeten). gewöhnliche Arbeit sei. Der Eindruck war. was für Wesen. Ich stand nach einer Weile auf. und der Besuch endete. sehr wertvoll war. daß sie mit Rost und dickem Staub bedeckt waren. Das gleiche unpersönliche Sondieren. und es gab hier noch andere Kraftgruppen. daß dies eine schmutzige. obwohl sie sauber waren. Es lief etwas wie öl hindurch. aber es war meine Aufgabe. . und nichts. immer an sie gebunden gewesen sei und daß ich hier auf Erden eine Aufgabe zu erfüllen hätte. um frische Luft zu schöpfen. 9. die weit über meinem Begriffsvermögen standen. und das Material war an irgendeinem fernen Punkt oder in einer völlig ändern Zivilisation eintauschbar gegen etwas. 60 Nacht. Ich gewann den Eindruck von riesigen Rohren. daß ich durch Loyalität unerschütterlich an diese Intelligenzkraft gebunden. weil ich einfach nichts gegen dieses Eindringen zu tun vermochte. absolut nichts konnte diese Situation ändern. und ich kehrte in meinen physischen Leib zurück. 16. fühlte mich deprimiert und ging ins Badezimmer in unserm Haus. Ich war wirklich voller Furcht. Sie suchte unpersönlich. die das gleiche Material auf höchster Wettbewerbsbasis ausgaben. Und ich hatte tatsächlich den Eindruck. Nach einer Weile (vielleicht waren es nur Sekunden) verließ sie meinen Kopf. die gleiche Kraft aus dem gleichen Winkel. Diese Intelligenzkraft drang direkt über der Stirn in meinen Kopf ein und beruhigte mich weder durch Gedanken noch durch Worte. Sie schien sich ganz und gar nicht um meine Regungen und Gefühle zu kümmern. so uralt.

und darauf stand: »So atmen wir jetzt. die Durchsuchung meines Geistes. und ich setzte mich hin und weinte in tiefen Schluchzern. daß ihre Mentalität und Intelligenz mein Verständnis weit überschritten. eine wirkliche Kommunikation zu versuchen. ohne jede Hoffnung für die Zukunft wußte. Mittlerweile wurde es hell. der Kirchen. und ich bat sie um ein greifbares Zeichen dafür. daß der Gott meiner Kindheit.30. sie hing an einem Gürtel an der Hüfte. das Näherkommen des Wesens. die ihr das Atmen in der irdischen Atmosphäre erlauben würde. weil ich nun ohne jede Einschränkung. wurde jedoch nur mit väterlicher Belustigung belohnt. dennoch könnte es jene Allmacht sein. daß sie dagewesen seien. Der gleiche Ablauf wie am 19. 9. wie ich noch niemals geweint hatte. die ich weder verstehen noch übersetzen konnte. Sind wir also nur übrig gebliebene Laborversuchstiere? Oder ist das Experiment vielleicht noch »im Gange«? . die wir so hoch achten. wie wir ihn verehrten — daß ich für den ganzen Rest meines Lebens unter dem Verlust dieser Illusion »leiden« würde. die wir Gott nennen. Es ist eine unpersönliche kalte Intelligenz ohne die Gefühle der Liebe oder des Mitleids. und erhielt eine Antwort. daß das Wesen nach irgendeiner Substanz suchte. 60 Nacht. und (im Geist) wurde mir das Bild einer Tasche gezeigt. und unser heutiges Wissen könnte keine besseren Antworten liefern als vor tausend Jahren. der Tankwart zu sein. Ich fragte im Geist (auch verbal?). Dann spürte ich. und 16. Wieder das Gefühl. mich zu verlassen. Besuche wie diese könnten sehr wohl die Grundlage für all unsere religiösen Überzeugungen gebildet haben. wie sie sich anschickten. Danach war ich überzeugt. Dann schienen sie in den Himmel hinaufzuschweben. was mein Atemsystem steuere. vielleicht fünf mal acht Zentimeter und zweieinhalb Zentimeter dick.« Das gab mir den Mut. der Religion auf der ganzen Welt nicht so war. während ich ihnen flehentlich nachrief. Anscheinend verstand ich. der Strahl (?). diesmal sogar um festzustellen. wer sie denn seien.

Deshalb: die Peripherie des lebenden menschlichen Wesens — der Rand jenes Gebiets. PRÄMISSE: DER HORIZONT DES JETZIGEN MENSCHEN Zum Teil infolge unserer überaus materialistischen Gesellschaft haben wir uns an die Vorstellung gewöhnt. der ebenso groß oder gar noch größer wäre als die Kopernikanische Wende. könnte das in diesem Buch enthaltene Material wie die Fortsetzung einer philosophischen Richtung erscheinen. daß das Wesen des Menschen in den Fesseln des physischen Körpers liegt. dann ist es möglich. sondern aus Denken und Emotion. Es könnte der Riß sein. Der Vergleich kam erst nachher.21. daß die moderne Technik durch ernsthafte und geordnete Untersuchung und Forschung im Hinblick auf das Postulat des Zweiten Körpers der Menschheit einen Quantensprung bescheren könnte. Prämissen: Eine Erklärung? Denjenigen meiner Leser. Und so ist es auch. daß dieses Material nicht aus der Lektüre oder dem Studium der Vergangenheit stammt. Dieses Gebiet setzt sich nicht aus Material und Motor zusammen. in dessen zweiter Hälfte diese Dinge stattfinden. der zu einer Tür wird. Es handelt sich vielmehr um das zwanzigste Jahrhundert. die in den Wissenschaften vom Menschen bewandert sind. Und weshalb wird diese Richtung jetzt plötzlich wichtig? Die erste Antwort darauf lautet. Die Übertragung . das es beeinflußt und von dem es beeinflußt wird erstreckt sich über den physischen Leib und den bewußten Geist hinaus. die wiederum zu einem Tor wird. Wenn es hier wirklich um etwas Stichhaltiges geht. das in eine neue Ära in der Menschheitsgeschichte führt. die sich durch Jahrtausende erhalten hat.

je nach der Interpretation. und zwar in jedem Augenblick während des Lebens. diese Tatsache in einem abstrakten Gleichnis zu erklären. gut .und der Empfang entscheidender Daten geht ständig vor sich und wirkt sowohl auf der bewußten als auf der unbewußten Ebene. durch »feedback« zu Ihnen zurückkehrt. ob bewußt oder nicht. ist die Bürde unberechenbar. Versuchen Sie sich ein unsichtbares Nervensystem vorzustellen. Freund und Feind auf Sie übertragen werden. ohne daß eine damit im Zusammenhang stehende Erinnerung die Reaktion nahelegt oder auslöst. das sich von Ihnen zu jedem Menschen erstreckt. beeinflussen Ihr geistiges Ich und werden auf diesem Weg im physischen Körper widerspiegelt. welch eine Masse und Verschiedenartigkeit von Daten man empfängt. Ihre Gedanken. Der Freund denkt an Sie . daß das. sowohl im Wachzustand wie im Schlaf. Signale (Gedanken) wandern ständig durch dieses System zu Ihnen und von Ihnen weg. die seinen Erfahrungen direkt proportional sind. Beispielsweise mag sich die Peripherie bis zu einem fernen Freund erstrecken. Die christliche Ethik scheint ein Versuch zu sein. die das menschliche Wesen auf diese Weise empfängt. erstreckt sich ein starker. ihn beeinflussende Einspeisungen erlebt. den Sie jemals kennengelernt haben. daß wir uns der Bedeutung gar nicht bewußt sind.objektiv oder emotionell. die der Einspeisung von Millionen ausgesetzt sind. Von denen. Für die führenden Männer der Welt. Das findet so beiläufig und so oft statt. können wohltätig oder zerstörerisch sein. die der nichtbewußte Geist ihnen gibt. mit entweder wohlwollenden oder bösartigen Emotionen beladen. Reaktionen auf diese ständige Dateneinspeisung können sich in den verschiedenen geistigen und physischen Zuständen des einzelnen finden. die von Nachbar. die häufig an Sie denken. Berücksichtigen Sie überdies. Erst dann kann man zu begreifen anfangen. daß der einzelne mit weiten und ständigen Erfahrungen auf dem Gebiet der menschlichen Beziehungen größere. was Sie in andern erzeugen. Daten. Auf unerklärliche Weise kommt er in demselben Augenblick in Ihre Gedanken. Es wird auch verständlich. Nehmen Sie dazu die fast unendlichen Kompliziertheiten und Vielfältigkeiten der gegenwärtigen und vergangenen menschlichen Beziehungen eines einzelnen Menschen.

die fast völlig auf nichtbewußter Ebene stattfinden und ihrer Natur nach überwiegend emotional und subjektiv sind. an die Sie denken. Doch letzterer Fall bietet einige verblüffende Aussicht en. in denen die Trennung mit bewußter Absicht erzielt wird. die vielleicht einmal im Jahr an Sie denken. »Denken« bezieht sich hier auf diejenigen geistigen Betätigungen. Prüfen Sie die Gesamtheit der einzelnen Individuen. Erhöhen sich Empfang und Übertragung während des Schlafs um das Zehnfache? Hört die Wirkung auf. die Sie kennengelernt haben. Je intensiver die Emotion. Noch weit seltener sind die Fälle. beeinflußt haben. Es ist . Die Frage »gut« oder »schlecht« verändert die Qualität der Übertragung nicht. Am ändern Ende der Frequenz stehen diejenigen. wenn nicht sogar alle Menschen besitzen einen Zweiten Körper. bezeichnet man sie als Telepathie. Die Art der Signale wechselt anscheinend stark je nach der Art der während der Übertragung vorhandenen Emotion. was Sie denken. PRÄMISSE : DIE WIRKLICHKEIT DER EXISTENZ IM ZWEITEN ZUSTAND Viele. dazu die vielen. die Sie. die Sie in jedem Augenblick beeinflussen. ohne es zu wissen. beeinflußt.gebahnter Kommunikationspfad. desto intensiver das Signal. Wenn diese Art von Übertragung und Empfang bewußt und willentlich vorgenommen wird. wenn nicht alle Menschen mit Hilfe dieses Zweiten Körpers während des Schlafes von ihrem physischen Leib. Das Umgekehrte geht auf genau die gleiche Weise vor sich. Sie übertragen an die. Doch dies ist der erste Schritt. Das geschieht außer in seltenen Fällen ohne bewußte Erinnerung. Aus bis jetzt noch unbekannten Gründen trennen sich viele. dann beginnen Sie vielleicht allmählich einen Eindruck von den vermutlichen Quellen der vielen abstrakten Signale zu bekommen. Vieles ist noch unbekannt. und diese werden von dem. wenn ein Mensch »stirbt«? Erstreckt sich diese Erscheinung auch auf Tiere? Auf jede Antwort kommen hundert unbeantwortete Fragen. die Erfahrung des physischen Lebens zu erweitern.

daß es möglich ist. Ferner kann eine Person. Nach den Daten scheint es. das ist noch unbekannt. Doch die Experimente zeigen. Es bedarf nur geringer Phantasie. daß nichts weiter erforderlich ist als eine Verbesserung der Methoden. Neurosen oder irrationalen Handlungen führen. Eine solche Gruppe könnte. wenn sie organisiert wäre. Dazu ist nichts weiter nötig als die Fähigkeit und die Absicht. Solche Auswirkungen äußern sich vielleicht in nichts weiter als in Schlafstörungen. die das ebenfalls können. geistig auf andere Menschen einwirken. Vielleicht ist auch dies bereits getan worden.unvorstellbar. Die willentliche Benutzung des Zweiten Körpers verleiht potentiell . vermutlich besser als ich. Falls es Beschränkungen oder Abschreckungsmittel für solche eventuellen Taten gibt. um das nach Belieben hervorrufen zu können. das Geschick der Menschheit kontrollieren. Aber wie viele andere? Kann es ein Mensch unter tausend? Unter zehntausend? Unter hunderttausend? Unter einer Million? Wir wollen einmal annehmen. dann muß es andere heute Lebende geben. daß nur ein Mensch unter einer Million bewußt und konsequent im Zweiten Körper experimentieren kann. Wie stark und auf welche Weise. daß irgendeine experimentelle »Fähigkeit« einzigartig ist. Sie könnten jedoch auch zu unerklärlichen Zwängen. die sich ihres Zweiten Körpers bedienen können. erinnern Sie sich bitte. daß es im Augenblick über dreitausendfünfhundert jetzt lebende Menschen gibt. Ängsten. daß ich auf einen ändern Menschen physisch einwirken konnte . um sich solch ein Kneifen bei einer Hirnarterie im Kopf eines Weltführers als Ursache für einen Schlaganfall vorzustellen. Nicht mehr als so ein Kneifen zur rechten Zeit am rechten Ort des physischen Körpers eines ändern Menschen könnte die Welt verändern. vermutlich sogar besser. Das führt zu einer Frage: Sind einige von ihnen vielleicht jetzt schon organisiert und kontrollieren sie jetzt unser Geschick? Ehe Sie das als widersinnig abtun und sich darüber hinwegsetzen. Das bedeutet. Wenn einer das kann. dann können es auch andere. Wenn ein Mensch diese Trennung erreichen kann. die im Zweiten Körper agiert. Oder ein lebensrettendes Abklemmen einer bereits blutenden Ader im Hirn eines ändern Weltführers. so sind sie nicht bekannt.in der »Kneif«-Episode.

daß jede Gruppe ihren Platz auf dem Schauplatz II hat. Seine Stellung in der Natur und im Universum wird unzweideutiges Wissen sein. daß dies der Fall ist. Menschen. Wenn man nach der Geschichte urteilen darf. wie dies möglich ist und daß es unzählige Variationen des Spektrums gibt. Wir können nur hoffen. Dann würde sich der Mensch systematisch auf sein Leben auf dem Schauplatz II vorbereiten. die unkonstruktive Anwendung verhindern. daß kultivierte Menschen ernste Forschungen im Hinblick auf den Zweiten Körper betreiben. könnten durchaus imstande sein. Dabei mag er sich Tatsachen gebenübersehen. und die Realität wird allgemein anerkannt. Wir wollen also einmal annehmen. Buddhisten und andere noch viel von ihrer Individualität behalten. Einer nach dem ändern lernt die Technik. da sie wissen. die diese Macht ausüben.könnte den Gottesdienst entscheidend verändern. Er wird wissen — nicht nur glauben -. Jeder wird rationalisieren. indem er sagt: »Das sagen wir euch doch schon so lange!« Gebetstechniken werden möglicherweise neu entdeckt. Andererseits könnte die Nutzung solcher Macht unter der Kontrolle und Leitung beseelter. Höchstwahrscheinlich werden Katholiken. die sowohl unangenehm als auch widerwärtig . Mit solchem Wissen und erweiterter Erfahrung werden religiöse Konflikte unmöglich.so große Macht. Es gibt einige Hinweise dafür. intelligenter oder auch objektiver Regulatoren stehen. Was dann? Zunächst wird der Mensch von aller Unsicherheit über sein Verhältnis zu Gott befreit. Hindus. Doch jeder wird mindestens verstehen. jede ernstliche Forschung auf diesem Wissensgebiet zu unterdrücken oder zu behindern. Dann kam ein Schleier des Aberglaubens. befreit von falschen Interpretationen verzerrter Visionen. die von ungebildeten und verhältnismäßig ungehobelten Fanatikern vor vielen Jahrhunderten erlebt oder beobachtet worden sind. ob der Tod ein Übergang oder eine Endgültigkeit ist. Heute ist eine doppelte Sperre vorhanden: der Argwohn der organisierten Religion und der Hohn der anerkannten Wissenschaft. Juden. dann hat bereits irgend etwas das Wachsen in dieser Richtung verzögert. daß es so ist. Protestanten. daß andere Mittel dagegen versagen. Wissen — im Gegensatz zu Glauben . Zuerst war es eine Wand des Unwissens.

richtig und falsch werden zweifellos einer radikalen Neudefinition unterzogen werden müssen. tatsächlich unfähig sein. der infolge irgendeiner Schwäche oder einer sonstigen bisher unbekannten Ursache Eindrücke vom Schauplatz II empfängt. Katatonie könnte die einfache Auswirkung einer Trennung des Zweiten Körpers auf Grund einer außergewöhnlichen Ursache sein — etwa so. daß viele. Die Ausübung der Medizin würde ernstlich beeinflußt werden. Es ist ermutigend. in dem alle Elektrogeräte in Betrieb sind.sein könnten. »Die Stimmen«. daß die Ursachen von Geisteskrankheiten tatsächlich entdeckt werden könnten. Das Verhältnis des Zweiten Körpers zum physischen ist jetzt nicht genau bekannt. die heute als Schizophrene bezeichnet werden. des Unbewußten. Die Wahrheit könnte tatsächlich eine Generation lang recht schmerzlich sein. aber man kann manches vermuten. Über-Ich und des Es könnten revidiert oder müßten sogar aufgegeben werden. sich wissenschaftliche Präzision auf diesen Gebieten vorzustellen. und dann vergißt zurückzukommen. Die traditionellen Vorstellungen von gut und schlecht. Dieses Gebiet der Erkenntnisse vom Menschen würde sogar noch stärker beeinflußt werden als die Religion. Die Definitionen der Neurosen. Psychosen. Schon frühe Hinweis e lassen vermuten. Die zunehmenden Erfolge der psychosomatischen Medizin liefern einen weiteren Hinweis. könnte ein physisch bewußter und wacher Mensch. als ob man sein Haus verläßt. Die Anerkenntnis möglicher Beziehungen zwischen physischer Gesundheit und Zweitem Körper würde große Auswirkungen auf die rein mechanische Methode von Diagnose und Behandlung haben. sind vielleicht sehr real. statt daß man sie weiter wie heute auf Grund unzureichender Theorien diagnostiziert. die den Berichten nach so viele »Psychosekranke« hören. an irgendeiner Krankheit ihres Zweiten Körpers leiden. Unter der Einwirkung der Daten über den Zweiten Zustand wären Psychologie und Psychiatrie bald nicht mehr wiederzuerkennen. Es könnte durchaus sein. Vom Standpunkt des Zweiten Zustands aus betrachtet. Die Verfolgungshalluzinationen des Paranoikers könnten sehr reale Einmischungen subhumaner Spezies aus der Grenzschicht auf Schauplatz II sein. diese Einspeisung einer doppelten Realität zu ertragen. was vielleicht in diesem besonderen Fall auf .

die der Zweite Körper im befreiten Zustand auf seinen Reisen aufgenommen hat.einen unbeabsichtigten Durchbruch durch die Schranke zurückzuführen ist. Erstens wäre das verschlafene Drittel unseres vierundzwanzigstündigen Lebensschemas nicht mehr unauslotbar. Es mag noch viele andere Unterarten geben. das alles könnte unter der neuen Konzeption zum Allgemeinwissen werden. Nach den begrenzten Beweisen ist der Schlaf in erster Linie ein Aufladeprozeß. was sie wirklich ist. All diese Möglichkeiten sind gering im Vergleich zu der Umwälzung. während andere in der Nähe ihres physischen Leibes bleiben. Zweitens werden lebhaft erinnerte Erlebnisse jetzt Träume genannt. . die Beziehung zum Überbewußten oder der Seele. Vielleicht bezeichneten wir es immer noch als Schlaf. ist bisher noch nicht bekannt. wenn die Konzeption des Zweiten Körpers allgemein anerkannte Tatsache würde. die es wünschen oder die sie herbeiführen können. wie sie von Mystikern. um kürzlich aufgenommene Daten zu sortieren. weshalb die einen weite »Exkursionen« oder Besuche unternehmen. die Hirnfunktionen. Philosophen und den »Exkursionen« Unternehmenden verkündet worden sind. der sich ganz automatisch in verschiedene Entfernungen begibt. Das läßt sich nur durch Forschungen in dieser Richtung bestimmen. Das Arbeiten des Geistes selbst. In jedem Fall wird die schwelgerische oder beängstigende Periode. was wir jetzt Träume nennen. Wie eine solche Trennung als Regenerationsmittel wirken kann. Ebensowenig ist bekannt. Für das. die im täglichen Leben eines jeden Menschen vor sich gehen könnte. Erstens könnte der gewöhnliche Traum eine computerähnliche Aktion des Unbewußten sein. Vorgeschrittene Bewußtseinszustände. Das könnte durch eine Trennung des Zweiten Körpers vor sic h gehen. die wir Schlaf nennen. die wir erst noch lernen müssen. was wir tun. In ändern Fällen könnten es nach physikalischen Maßstäben grenzenlose Entfernungen sein. der automatische Ablauf des Zentralnervensystems. als das erkannt werden. aber wir würden dann wenigstens wissen. Im einen Fall entfernt er sich vielleicht nur um wenige Zentimeter. könnten zu einer täglichen Möglichkeit für alle die werden. die in Wirklichkeit Eindrücke sein könnten. scheint es zwei Erklärungen zu geben.

Diese Kraft hat jedoch einige beachtenswerte Merkmale. Sie weist ein deutliches Verhältnis zu Elektrizität und Magnetismus auf. die zyklisch ist. wenn sich dieses neue Verständnis durchgesetzt hat. Bis heute ist dies in der westlichen Welt jedoch noch nicht in einem ernsthaften konsequenten Forschungsvorhaben versucht worden. . Setzt man eine solche Wechselwirkung mit Elektrizität und Magnetismus voraus. Die Dreieinigkeit unserer Theologien könnte begonnen haben. diese dritte Kraft nutzen. die nicht von mir stammt. Daher die Bezeichnung »dritte Kraft«. wenn wir denken. auf irgendeine Weise von diesen Wesen moduliert. Vielleicht sind nur zwei von vierundzwanzig Stunden nötig. PRÄMISSE : DIE EXISTENZ EINER DRITTEN KRAFT Das ist das Energiemittel. daß wir. mit dessen Hilfe der Zweite Körper operiert und das sehr wahrscheinlich entscheidend für den Denkprozeß ist. daß fünf Minuten bewußter Schlaf in jeder Stunde eine sehr viel wirksamere Auflademethode ist. Es ist anzunehmen. dann schafft vermutlich die Existenz eines Drittels der Dreiergruppe sekundäre oder tertiäre Strukturmodelle unter den beiden ändern. daß das Wirken dieser dritten Kraft mit Hilfe bereits entwickelter Instrumente entdeckt und gemessen werden kann. Es mag also sein. Die Elektrizität verhält sich zum Magnetismus wie der Magnetismus zu Kraft X wie Kraft X zur Elektrizität. Untersuchungen des Zweiten Zustands müßten solche Fragen beantworten. ob diese Kraft von Lebewesen erzeugt wird oder eine stets vorhandene Feldkraft darstellt. Man könnte sie sich als dritte einer Dreiergruppe vorstellen.Das Ergebnis könnte eine Anpassung an unsere Schlafbedürfnisse sein. als dies in längst vergangenen Zeitaltern allgemeine Kenntnis war. die dann nur leicht in elektrischer oder magnetischer Form repräsentiert wird. die erst später durch die Überlieferung entstellt wurde. Es ist nicht bekannt. Der nächtliche Acht-Stunden-Zyklus braucht nichts anderes zu sein als eine durch die Umwelt erzeugte Gewohnheit. Neue Untersuchungen könnten vielleicht sogar zeigen.

die Entfernung vom physischen Leib zu vergrößern. solange ich mich im Zweiten Körper befand.zeigen. Wie berichtet. Sie scheinen jedoch auf letztere ganz so einzuwirken wie auf Licht.dem menschlichen Geist . Funken. diese Freile itungen hatten viel Ähnlichkeit mit denen. die man noch in vielen älteren Straßen von großen und kleinen Städten findet. diese dritte Kraft in Begriffen aus Elektrizität und Schwingungslehre darzustellen. weitere Entfernungen im Zweiten Körper zurückzulegen. Als die Barriere erst einmal identifiziert war. Als der Strom abgeschaltet wurde. der in Richtung des Magnetfeldes einer Hochspannungsleitung über der Straße schwebte. daß ich die Natur dieser Barriere und ihrer Beziehungen zur elektromagnetischen Strahlung erkannte. daß die Bewegung durch die geladenen Wände des Käfigs unmöglich war. bot sie meinen Bewegungen nur noch geringe Hindernisse. Das Bewußtsein »sieht« und »fühlt« elektrische Konduktoren. diese dritte Kraft zu . durch eine. Der Geist. Es zeigte sich. Bis heute gibt es noch keine erprobte Methode. interpretierte sie als »Drähte«. Barriere aus Kraftstrom.später durch physische Inspektion bestätigt -. wo der physische Körper völlig von einem starken Gleichstromfeld umgeben war. In den ersten Stadien meiner Experimente wurden die Versuche. Die Korrelation zeigt sich auch in dem berichteten Erlebnis des über der Straße befindlichen Zweiten Körpers . der diese Kräfte zum erstenmal wahrnahm. habe ich sie zunächst als Elektrizität wahrgenommen und interpretiert.und anderen Leitungen über mir eingeschränkt. wurde bei einem Test eine Trennung und Reise im Zweiten Körper aus einem geladenen Faraday'sehen Käfig heraus versucht. Blitze und häufig tatsächlichen physischen Schock bei dem Versuch. lag darin. daß die Anwendung starker elektrischer oder magnetischer Felder — oder irgendwelche Kombinationen von elektromagnetischer Strahlung .nennenswerte Mengen der dritten Kraft erzeugen.Anderseits gibt es keine Beweise dafür. daß das Bewußtsein ständig versucht. Jedesmal. wie es schien. wenn ich während des Zweiten Zustands Manifestationen der dritten Kraft begegnete. Eine der Möglichkeiten. Experimente mit dem einzig bekannten Energieumwandler . dieses Kraftfeld in die bekannte Erfahrung zu übertragen. gab es kein Problem.

ob jeder einzelne.wenn auch nicht für immer . Vielleicht ist das »Leben« in diesem ändern Daseinszustand um so länger. Der wichtigste Faktor scheint der zu sein. den Schauplatz II als Gegenstand der Träume und Betrachtungen des Menschen während des gesamten Ablaufs der Geschichte wiederzuerkennen. Aus den Experimenten geht bisher nicht hervor. die für den bewußten menschlichen Geist unvorstellbar sind. PRÄMISSE : DIE EXISTENZ VON SCHAUPLATZ II Diese Realität ist eine Konzeption von Ausmaßen. und sie wird sich auch nicht finden lassen. daß die Anwesenheit der menschlichen Persönlichkeit auf dem Schauplatz II von Dauer ist.überleben. Ebensowenig ist es schwer. genau wie es unsere hiesige Umwelt sein kann. daß der größere Teil von Schauplatz II tatsächlich weder das eine noch das andere ist. weil wir das Grab . Weite und Tiefe dieses fremden. Unter den bisher angetroffenen Bedingungen scheint es keine Möglichkeit zu geben. Die Ausdehnung von Schauplatz II scheint grenzenlos zu sein. ehe man ihr Vorhandensein in der Dreieinigkeit nicht ernstlich für möglich hält. Es ist nicht schwer. nachdem wir Schauplatz I (Hier und Jetzt) erst einmal verlassen haben. daß das Ergebnis dieses Prozesses deshalb als Unsterblichkeit betrachtet werden mußte. der stirbt. Es ist vorstellbar. dieses große Unbekannte in faßliche Ausdrücke zu übersetzen. Nach dem jetzigen Beweismaterial kann der Schauplatz II wirklich sowohl Himmel als auch Hölle sein. die verschiedenen Abbilder zu begreifen.entdecken oder zu messen. je stärker die Persönlichkeit ausgeformt ist. vertrauten Platzes zu messen oder zu errechnen. Diese Bewegung von einem . automatisch zum Schauplatz II »kommt«. Es mag durchaus sein. daß das Fortleben zugleich Wirklichkeit und Illusion ist. daß wir wie ein Wirbel oder Strudel allmählich an Kraft verlieren und uns schließlich in dem Medium von Schauplatz II auflösen. die sich in den zahllosen Versuchen zeigen. Ebensowenig gibt es Beweismaterial darüber. So könnte es also sein. Doch alle Experimente weisen unausweichlich auf diesen Schluß hin.

das Unbewußte. um diese Realität zu erkennen und zu akzeptieren. auf der wir leben. Viele behaupten. In diesem Stadium halte ich es für unmöglich. daß keinerlei Schätzungen möglich sind. Doch bestimmt hat dieser nichtmaterielle Bereich nicht die Erde. an einem Analogon zu arbeiten. daß das Unterbewußtsein. besteht keinerlei Gemeinsamkeit zwischen Orten auf dem Schauplatz II und unserem physischen Universum.im allgemeinen durchaus von Schauplatz II weiß und mit ihm vertraut ist. Ob sie sich örtlich decken. die Seele . ebensowenig kann man dabei die räumliche Lage des einen Gebiets im Verhältnis zum ändern beobachten. daß es unsere Handlungen im Wachzustand beherrsche. Das Bewußtsein.oder wie unser nichtmaterielles Nichtbewußtsein nun genannt wird . der dieses personale Ich anzieht (Gleiches zieht Gleiches an). daß ein solches Bewußtsein nicht entstehen könnte oder würde. für das er nicht programmiert ist. Zweifellos beschäftigen sich die meisten von ihnen auch mit jenem Teil. läßt sich nicht sagen. Es liegen buchstäblich Hunderte von Seiten Experimentalaufzeichnungen über Besuche auf dem Schauplatz II vor. das wir bisher entwickelt haben. Das soll jedoch nicht heißen. Wieweit dieses Wissen unser bewußtes Denken beeinflußt. . Anderseits bin ich fest überzeugt. daß ein sehr kleiner Teil davon unsere physische Welt umhüllt und dadurch unsern »Einlaufhafen« bildet. Soweit man darüber urteilen kann. Durch die Ausbildung in heute dunklen oder noch zu formulierenden Techniken könnte das Bewußtsein durchaus vertieft oder erweitert werden. als ob man von einem Computer erwarten würde. Eher scheint es. Die Berichte über die Experimente scheinen das zu bestätigen. das Überbewußte. Unsere Handlungen auf dem Schauplatz II könnten machtvoll auf unsere täglichen Tätigkeiten einwirken und dabei vom bewußten Ich völlig unerkannt bleiben. daß das menschliche Bewußtsein die Realität des Schauplatzes II völlig begreift. das nur ein Bruchteil des ganzen ist.Abschnitt zum ändern geht so augenblicklich vor sich. Das wäre etwa das gleiche. Wir sind unsere eigenen Herren. ist nicht für ein Verständnis dieser Art vorbereitet. als Mittelpunkt. ist von unsern am meisten verehrten Philosophen durchdacht worden. das Über-Ich. jedoch nicht auf bewußter Ebene. von denen sich die meisten immer noch völlig einer Übersetzung in Denkmodelle aus dem Jetzt und Hier entziehen.

PRÄMISSE : DIE EXISTENZ EINES WIDERSPRUCHS Mit den Tieren und allen lebenden Dingen teilen wir ein unumstößliches Gebot. das uns im Augenblick unserer Empfängnis gegeben wurde. und der Tod kann als das äußerste Versagen. stellt eine ausgesprochene Verletzung von Gottes Hauptgebot an die gesamte Natur dar. essen wir. ohne unmittelbaren Nutzen daraus zu ziehen. Der Mann. Wir übersetzen das Gebot in das Ansammeln und die Verteidigung materiellen Besitzes. Wir essen oft zwanghaft. lautet: Überlebe! Diese Dynamik war es. das unauslöschlich in unser Wesen eingegraben ist. ist dem Tode ganz ähnlich. Jede Gefahr für das Ich setzt die automatischen Mechanismen der Verteidigung oder des Ausweichens in Gang. ehe eine willentliche Trennung stattfinden konnte. Überleben als Hauptgebot bedeutet. dem Gebot zu gehorchen. der um den Preis eines frühen Todes für seine Familie sorgt. die überwunden werden mußte. daß die entscheidenden idealistischen Vorstellungen vom Menschen. Denn eine Exkursion. das Gebot zu befolgen. ohne den Selbsterhaltungstrieb in seiner grundlegenden Gestalt völlig zu unterjochen und zu überwinden. Es beherrscht jeden ändern Instinkt. den Zweiten Zustand zu erreichen. ein Erlebnis außerhalb des Körpers. der sich selbst für die Gemeinde und das Land opfert. die nach unsern Maßstäben göttlichste Tat. den großen Taten sämtlich die Verleugnung oder Ablehnung dieses Hauptgebots zur Grundlage haben. irgendwo sind deine Fäden hier durcheinandergeraten. Das Rechte zu tun. die die Schranke der Furcht schuf. Ein Widerspruch ist es. hat das Rechte getan. auch wenn wir von etwas anderem als dem Verhungern bedroht sind. der sein Leben für andere gefährdet und möglicherweise hingibt. der einem ändern sein Brot gibt. Der Fortpflanzungstrieb entspricht dem Gebot auf eine weitere Weise. am Leben zu bleiben. weil es ein Weg ist. es ist unmöglich. . bezeichnet werden. von den edlen Tugenden. Das Gebot. Das vertraute Wort: »Kämpfe oder flieh!« bezeichnet die physische Reaktion auf die Überlebens-Prägung. daß man dem Tod durch jede nur verfügbare Methode ausweicht. die am höchsten geachtete menschliche Tat. Und was den Widerspruch noch verschärft. zu befriedigen. DNS. Um den Trieb.

Aus diesen grundlegenden Punkten steigen tausend sekundäre Prämissen an die Oberfläche wie Blasen aus der urtümlichen Masse unter dem organischen Abfall auf dem Boden der Ozeane. das Beweismaterial zu ver brennen. das einem tragbaren Radioapparat ganz ähnlich sieht. »He du. es zu ignorieren? Oder sollten wir nicht alle vorhandenen Möglichkeiten benutzen. Ist es also besser. Ich nehme das Signal wahr und wende ihm meine Aufmerksamkeit zu. und mein Ururenkel lächelt. weil er meine Stimme erkennt. Durch zahllose Schichten von Sedimenten solcher Mißverständnisse sickern sie aufwärts und kommen ans Licht. . um das Tor zu erweitern? Täten wir das letztere. mein Junge!« begrüßte ich ihn herzlich. dann träte eins wahrscheinlich ein: Im Jahr 2025 drückt ein Junge auf dem Schauplatz I auf einen Knopf an einem Gerät.

ist er »ausgeschaltet«. »produktiv denken« noch irgend etwas »Signifikantes« tun. ihre Träume zu vergessen. in dem es die Ereignisse des Tages sind. während des Schlafes oder während anderer Formen der Bewußtlosigkeit Erlebnisse gehabt zu haben. durch die Luft über eine große Stadt zu fliegen. Psychologen und Psychiater betrachten die Träume der Patienten als nützliche Hinweise auf das mangelhafte Funktionieren ihrer Persönlichkeit. Es gibt einige wichtige Ausnahmen von dieser allgemeinen Abwertung der Träume. Er wird sechs bis acht Stunden dort liegenbleiben. daß Menschen träumen.Nachwort Wenn sich in unserer aktionsorientierten Gesellschaft ein Mensch hinlegt und schläft. sondern lediglich als eine Art innerer Datenverarbeitung durch den menschlichen Computer betrachtet. der behauptet. die er bald als New York erkannte. So gewöhnen sich die meisten Leute daran. erziehen unsere Kinder jedoch dazu. Weiterhin erzählt er uns. er habe in der vergangenen Nacht das Erlebnis gehabt. Was sollen wir von einem Menschen halten. Wir wissen alle. die nicht nur starken Eindruck auf ihn gemacht haben. Träume und andere Erlebnisse während des Schlafes als unwichtig. mit denen sich ernsthafte Leute nicht beschäftigen. der sich über diese allgemeine Ansicht hinwegsetzt. dieser Mensch behauptet. und wenn sie sich ihrer doch einmal erinnern. doch für die weit überwiegende Mehrheit der Menschen in unserer heutigen Gesellschaft gehören die Träume zu den Dingen. sich weder »verhalten«. dieser »Traum« sei nicht nur äußerst lebendig gewesen. sondern er habe zu jener Zeit gewußt. sondern die seiner Überzeugung nach real gewesen sind? Angenommen. als nicht real in dem Sinn zu betrachten. betrachten sie sie als bloße Absonderlichkeiten. doch selbst bei dieser Anwendung werden Träume und andere nächtliche Erlebnisse im allgemeinen nicht als irgendwie real. daß es kein Traum . Gewiß.

sehr bald lernen. ihm unbekannte Leute im Gespräch gesehen. was es vielleicht bedeuten könnte. werden wir. daß er sich vielleicht selber Sorgen macht. der einen solchen Bericht gibt. daß er in eine psychiatrische Klinik gebracht wird. wenn er auch noch andere seltsame Erlebnisse hat. Dann ist. Nehmen wir weiterhin an. da man aber wisse. Um der Klarheit willen wollen wir die Angelegenheit mit unserm »Reisenden« noch ein bißchen schwieriger machen. einen Psychotherapeuten aufzusuchen. indem man seine Zuflucht zu dem Wort »Zufall« nimmt. »Unser Reisender« dagegen wird. Und diese Überzeugung. ein wunderbares Wort. sondern daß er sich wirklich in der Luft über der Stadt New York befinde. Was dann? Die übliche Reaktion auf eine hypothetische Situation wie diese ist die. Und falls er weiter auf der Realität seines Erlebnisses beharrt. Dort habe er Sie und zwei andere. wenn er gescheit ist. auch wenn wir ihn darauf hinweisen. er habe ferner gesagt. daß er. in der er anwesend war. Zum Unglück für unsere Gemütsruhe gibt es aber Tausende von . daß ein schlafender Mann allein von sich aus wirklich nicht in der Luft über die Stadt New York fliegen könnte. vor allem. Vermutlich würden wir einen Menschen. und ihm raten. auf die seine Beschreibung paßt. behält er sein ganzes ferneres Leben. als unser »Reisender« sein Erlebnis hatte. »Zufall«. brauche man nicht ernsthaft darüber nachzudenken. daß so etwas unmöglich ist. gar nicht beachten oder ihn mehr oder weniger höflich darauf hinweisen. das Sie gerade in der Minute behandelten. für ihn das einzige Problem. nachdem er eine Weile über die Stadt New York geflogen sei. das einem über jede Verwirrung hinweghilft. nicht über seine Erlebnisse zu sprechen. daß er wohl ein bißchen labil oder verrückt sei. dafür sorgen. daß man sagt. wirklich dort gewesen zu sein. Oder man beschwichtigt sich selbst. daß seine Angaben richtig sind und daß Sie zu der Zeit. das sei ja alles recht interessant. vielleicht mit den besten Absichten. tatsächlich ein Gespräch über das von ihm erwähnte Thema mit zwei Leuten führten. ob er verrückt wird. wie ich im Gespräch mit vielen solchen Leuten festgestellt habe.gewesen sei. Ihrer Wohnung einen Besuch abgestattet habe. Er beschreibt die beiden Leute in allen Einzelheiten und erwähnt einige Punkte aus dem Gesprächsthema. Nehmen wir an.

sind keineswegs auf Wissenschaftler beschränkt. und selbst wenn er vielleicht zu dem Urteil gelangt.oder Telekinese sind im Rahmen des heutigen physikalischen Weltbildes »unmöglich«. zu der Zeit weiß. machen sich die meisten Wissenschaftler nicht die Mühe. der von dem Punkt aus. daß er nicht träumt. Hellsehen. einen Teil irgendeiner Umgebung wahrzunehmen scheint. als »Erlebnisse außerhalb des Körpers« (OOBE nach dem englischen »out-of-the-body experiences«) bezeichnet worden. ein OOBE. Zirkelschlüsse dieser Art. . daß er nicht träumt oder phantasiert. »Astralprojektion« oder. formal definieren als ein Ereignis. daß sie dennoch vorkommen. Im Hinblick auf die wissenschaftliche Literatur ist die Situation der bei der außersinnlichen Wahrnehmung (ESP nach dem englischen »extrasensory perception«) ganz ähnlich. überhaupt nicht wahrgenommen werden kann. um das eigene bequeme System von Überzeugungen zu stützen. daß im Hinblick auf ESP und OOBE* sehr wenig wissenschaftliche Forschung betrieben wird. aber sie haben dazu geführt. Da es sie gar nicht geben kann. Wir können ein Erlebnis außerhalb des Körpers. finden wir praktisch überhaupt nichts. Solche Vorgänge sind als »reisendes Hellsehen«. und 2. mit einem etwas wissenschaftlicheren Ausdruck. über den man bei uns in der Lit eratur weit weniger findet als über die anderen außersinnlichen Wahrnehmungen. bei dem der Erlebende 1. die von ganz normalen Leuten berichtet werden. Und da sie das Beweismaterial nicht gelesen haben. und weiß deshalb. daß dies gar nicht möglich sein kann. das Beweismaterial zu lesen. * Die deutsche Wissenschaft benutzt statt OOBE den Ausdruck »Exkursion«. Erscheinungen wie Telepathie.Beispielen dieser Art. Die Wissenschaftler haben im großen und ganzen diesen Phänomenen einfach keinerlei Interesse entgegengebracht. Wie können wir dieses seltsame Phänomen also erklären? Wenn wir uns nach wissenschaftlichen Informationen über OOBE umsehen. an dem sich sein physischer Leib zu der Zeit befindet. daß all seine kritischen Fähigkeiten vorhanden sind. Wir haben es hier nicht mit einer rein hypothetischen Situation zu tun. das drauf hinweist. hat er doch den Eindruck. wird ihre Überzeugung von der Unmöglichkeit solcher Phänomene verstärkt. Vorherwissen (Prophetie) und Psycho. Der Erlebende scheint zu der Zeit sein normales Bewußtsein zu besitzen.

scheinbar durch »Zufall«. Erstens. sie könnte also immerhin doch von dem physischen Leib abhängig sein. ohne daß wir die geringste Ahnung haben. die den Tod des Körpers überleben wird. die im Hinblick auf ihre kulturelle Herkunft starke Unterschiede aufweisen. denn selbst wenn eine Exkursion auch mehr ist als nur ein interessanter Traum oder eine Halluzination. nicht in dem Sinn. daß es sich um ein Erlebnis handelt. Das ergibt sich nicht logisch.« Der Mensch hat den Eindruck. sondern weil sie während der gesamten aufgezeichneten Geschichte geschehen sind. erfolgte sie doch. Dieses Argument macht aber nicht den geringsten Eindruck auf Menschen. besonders solche mit fast tödlichem Ausgang. Manchmal bringen es Krankheiten zustande. daß ich den Tod überleben werde. OOBE oder Exkursionen sind eine allgemeinmenschliche Erfahrung. und weiß deshalb.Trotz des Fehlens »unumstößlicher« wissenschaftlicher Daten kann man doch immerhin eine Reihe entscheidender Schlüsse aus der Lektüre des vorhandenen Materials ziehen. während der physische Leib lebendig war und funktionierte. Drittens. Manchmal wird es auch von schwerem emotionellem Streß hervorgerufen. ich weiß. eine Exkursion ist im allgemeinen ein Erlebnis. eine Exkursion ist gewöhnlich eins der tiefsten Erlebnisse im Leben eines Menschen und verändert seine Überzeugungen von Grund auf. Nur in sehr seltenen Fällen scheint es absichtlich zustande gebracht worden zu sein. es ist nicht zu verkennen. er habe unmittelbar erfahren. In vielen Fällen ereignet es sich einfach während des Schlafes. das gründlicher psychologischer Untersu- . Gewöhnlich wird das etwa folgendermaßen ausgedrückt: »Ich glaube nicht mehr an ein Fortleben nach dem Tode oder an die Unsterblichkeit der Seele. daß er etwas wie eine Seele besitzt. Zweitens. daß eine große Anzahl von Menschen sie erleben. die Berichten über Exkursionen aus altägyptischen oder orientalischen Quellen sehr ähnlich sind. das man nur einmal im Leben erfährt. die tatsächlich eine Exkursion erlebt haben. Überdies bestehen ausgeprägte Übereinstimmungen in diesem Erlebnis bei Menschen. Welchen Standpunkt man also auch im Hinblick auf die »Realität« der Exkursion einnehmen mag. Man findet Berichte über Exkursionen von Hausfrauen aus Kansas. ohne seinen physischen Leib lebendig und bei Bewußtsein zu sein. was die Ursache sein könnte.

daß die Wissenschaft so leicht bereit war. daß die meisten Menschen eine Exkursion nicht unternehmen können. Fünftens. deshalb kann man sie nicht unter den strengen Laboratoriumsbedingungen untersuchen. die eine Exkursion unternommen haben. dieses Problem unter den Teppich zu fegen. während 5% heftig davon erschreckt worden sind. daß ein Mensch. Der zweite Nachteil ist der. als es bei einem Zufall möglich wäre. Nahezu jedesmal. die Exkursion ist im allgemeinen äußerst erfreulich für den. Grob geschätzt sind wahrscheinlich 90 bis 95% der Menschen. konnten es sich aber nicht erklären und machten sich nun Sorgen. während es sich ereignete.chung bedarf. Um diese zu erklären. mit der Fremdartigkeit fertigzuwerden. der sie erlebt. kommt nachher jemand zu mir und bedankt sich. Berücksichtigt man die Wichtigkeit der Seele für die meisten unserer Religionen und die Bedeutung der Religion im Leben der Menschen. Solche Menschen hatten das Erlebnis einige Zeit vorher gehabt. als daß sie im Sterben lägen. weil ich darüber gesprochen habe. weil sie sich dieses Erlebnis. Daß der größte Teil unserer Kenntnisse über Exkursionen aus Berichten über einmalige Erlebnisse stammt. nicht anders erklären konnten. richtig und genauer. Er ist zu erregt und zu sehr damit beschäftigt. dann erscheint es unglaublich. Keineswegs immer. daß die »halluzinatorische« Exkursion mit dem Wirken außersinnlicher Wahrnehmung verknüpft gewesen ist oder daß die Person auf irgendeine Weise »dort« war. wenn sie es möchten. der sich plötzlich für einen kurzen Zeitabschnitt in eine ganz neue Umgebung geworfen sieht. in einigen Fällen ist die Beschreibung dessen. die Exkursionen erlebt haben. müssen wir entweder annehmen. Ich bin überzeugt. wenn ich einen Vortrag über dieses Thema halte. vielleicht nicht der beste Beobachter ist. »verrückt« zu werden. ist für uns aus zweierlei Gründen entschieden von Nachteil. Viertens. hierüber angenehm berührt und finden sie beglückend. Dann wird die Exkursion tatsächlich sehr real. aber doch in einigen Fällen. Der erste ist der. daß unsere Vorste llung über die Existenz der Seele aus frühen Erfahrungen von Menschen stammt. was bei Exkursionen zu einem fernen Platz vor sich ging. Deshalb sind unsere Berichte von Menschen mit nur einem solchen Erlebnis recht . Auch können die Reaktionen auf eine Exkursion oft recht negativ sein.

Für das Studium der Exkursionen wäre es von großem Vorteil. etwa folgendes erzählen: »Meine unsterbliche Seele wurde durch die Gnade Gottes vergangene Nacht aus dem Grab meines Leibes herausgehoben. Robert A. Als Zeichen für Gottes Huld zeigte mir der Engel ein Symbol der Ganzheit. der vor mehr als einem Jahrzehnt ganz unerwartet Exkursionen erlebte. Monroe ist ein erfolgreicher Geschäftsmann. was sie selbst für bedeutungsvoll an dem Erlebnis hielten. nimmt er eine schattenhaft verschwommene Gestalt am Ende des Zimmers wahr. besonders eins von religiöser Tragweite haben. und ein Engel erschien. was sich tatsächlich ereignet hat. Es ist ein Bericht aus erster Hand über Hunderte von Exkursionen von einem Menschen. Da er aus einer Akademikerfamilie stammt und selbst eine überdurchschnittliche intellektuelle Ausbildung genossen hat. Seit vielen Jahren ist nichts Ähnliches veröffentlicht worden. Das Buch. Bei den meisten Menschen. ein Mensch erlebt wirklich.grob. ergibt eine sorgfältige Befragung gewöhnlich. daß sich die . und machte von Anfang an systematisch Aufzeichnungen. die meisten veröffentlichten Exkursions-Erlebnisse sind einer solchen Untersuchung jedoch nicht unterzogen worden. durchaus in gutem Glauben.« Verzerrungen von diesem Ausmaß habe ich oft erlebt. Dann verliert unser »Reisender« das Bewußtsein. die dieses Erlebnis nach Belieben hervorrufen können und im allgemeinen gute Berichterstatter sind. wacht später auf und befindet sich wieder in seinem Körper. Die Angaben. daß er sich mitten in der Nacht über seinem Körper in der Luft schweben sieht. wie ungewöhnlich diese Erlebnisse waren. dokumentiert einen seltenen Fall. Nehmen wir als Beispiel einmal an. sondern darüber. daß Gottes Wille die Exkursion verursacht. der. erkannte er. wenn es mir gelang. Ein guter Berichterstatter wird im wesentlichen diese Szene beschreiben. Während er darüber noch ganz bestürzt ist. ein guter Berichterstatter ist. das Sie hier gelesen haben. Viele andere dagegen werden. die ein tiefes Erlebnis. wenn uns ausgebildete »Reisende« zur Verfügung ständen. einen einzelnen nach dem genauen Hergang der Ereignisse zu befragen. daß sie nicht so sehr über das berichten. wie ich meine. Danach schwebt ein blauer Lichtkreis von links nach rechts an der Gestalt vorbei.

wie es ist. um sie den vertrauten Schemata anzupassen. hinzusetzen zu müssen. die physiologische Funktionen aufzeichneten. Diese Experimente sind einstweilen erst ein bescheidener Anfang. wenn irgend möglich seine Bewegungen während der Exkursion ins Nachbarzimmer zu richten und dort die Tätigkeit der Assistentin zu beobachten. Deshalb sind seine Berichte besonders wertvoll. Gemessen wurden Mr. wie sie sich zugetragen haben.« Eine weitere der seltenen Eigenschaften Mr. Achtmal wurde Mr. Es tut mir leid. und ferner eine fünfstellige Zahl zu lesen. eine Exkursion zu »unternehmen«. nicht Teil ihres Erlebnisses. wie stark sein Geist die Erlebnisse zu interpretieren sucht. als ich die Einrichtungen des Laboratoriums für Elektroenzephalographie (Hirnaktionsströme) der Medizinischen Fakultät an der Staatsuniversiät von Virginia benutzen konnte. die über wiederholte Exkursionen geschrieben haben. daß er erkennt. sind Interpretationen dieser Person.verschwommene Gestalt in einen Engel verwandelt habe und daß der blaue Kreis ein Symbol der Ganzheit sei. die auf einem Regal gut 1. sich zu bemühen. Monroes ist die Bereitschaft. fanden im Lauf mehrerer Monate zwischen September 1965 und August 1966 statt. die wir gemeinsam vornehmen konnten. in welchem Ausmaß ihr Geist die Dinge ganz automatisch interpretiert. Er wurde außerdem gebeten. während er an verschiedene Instrumente angeschlossen war. die wir vornehmen konnten. Die erste Reihe von Laboratoriumsuntersuchungen. »zu erzählen. Sie glauben. Die meisten Menschen sind sich gar nicht bewußt. darin einzigartig. Monroes Hirnaktionsströme (Elektroen- . Robert Monroe ist unter der kleinen Zahl von Menschen. der sich die Zeit genommen hat. seine Erlebnisse von ändern kritisch untersuchen zu lassen und mit Wissenschaftlern bei der Erforschung seiner Fähigkeiten zusammenzuarbeiten. die die Aufzeichnungen der Instrumente überwachte. denn er bemüht sich sehr darum. um etwas über die physiologischen wie auch über die parapsychologischen Aspekte seiner Exkursionen zu erfahren. mit ihm zu arbeiten. Monroe gebeten. daß seine Bereitschaft überwiegend einseitig geblieben ist: ich bin der einzige Wissenschaftler. sie berichteten die Ereignisse so.80 m über dem Fußboden angebracht war. Ich werde die ersten Experimente beschreiben. liefern jedoch schon einige nützliche Informationen.

daß die Laborassistentin nicht in diesem Zimmer saß. eine Exkursion zu unternehmen. sondern mit einem Mann (später als ihr Ehemann identifiziert) auf einem Korridor stand. wie sie gewöhnlich beim Träumen im Schlaf auftreten. Solche Augenbewegungen sind meistens ebenfalls beim gewöhnlichen Träumen im Schlaf zu verzeichnen. Die Herzaktionsströme waren bei fünfundsechzig bis siebzig Schlägen die Minute bei beiden Exkursionen völlig normal. war einer von jenen Clips. Über die zweite kurze Exkursion berichtete Mr. an denen Mr. die das Ohr stark reizen. Es scheint sich dabei um ein Überblicken der Traumbilder zu handeln. er nannte die Prüfzahl im Nachbarraum also nicht. das im Gehirn lediglich während der Träume besteht. damit sei »bewiesen«. die er nicht kannte und die an einem unbekannten Ort miteinander sprachen. h. Auf . was sich in einiger Entfernung abspielte: es läßt sich nachher schwer abschätzen. daß man dort längere Zeit ruhig liegen konnte. Dazu kamen einige rasche Augenbewegungen (REM). An den ersten sieben Abenden. die als Stadium 1 bezeichnet werden. Die beiden kurzen Exkursionen traten gemeinsam mit Hirnaktionsströmen auf. Augenbewegungen (REM) und die Aktionsströme des Herzens (Elektrokardiogramm). ob ein solches Resultat unwahrscheinlich ist oder nicht. die sich in einiger Entfernung abspielten. Einer der Anschlüsse des Elektroenzephalographen. Dadurch wurde das Entspannen ein wenig schwierig. Bei der ersten kurzen Exkursion sah er zwei Leute. ob es »Phantasie« oder tatsächlich die Wahrnehmung von Ereignissen war. daß er seine Bewegungen nicht gut habe steuern können. und wir mußten erst ein Feldbett in den Aufnahmeraum bringen. d. die Augen verfolgen ständig ein Bild. Monroe. die Ohr-Elektrode. Das Laboratorium war leider nicht dafür eingerichtet. Es gab also keine Möglichkeit nachzuprüfen. Als Parapsychologe kann ich nicht sagen. Dagegen beschrieb er richtig.zephalogramm). Monroe wirklich wußte. ein so ungewöhnliches Phänomen im Laboratorium zu untersuchen. Monroe versuchte. Trotzdem fand ic h dieses Ergebnis recht ermutigend für einen der ersten Versuche. daß Mr. Am achten Abend konnte er zwei sehr kurze Exkursionen zustandebringen. da es keine Liegemöglichkeit gab. Das sind Ströme. die er auf den Seiten 57-61 eingehend beschrieben hat. blieb der Erfolg aus.

Seite 251-58. während jede Periode des Traumstadiums 1 ungefähr drei Minuten währt. nämlich in den Instrumentenraum herüberzukommen und sich diesen anzusehen sowie eine Prüfnummer auf * C. Tart. wie er den Arm ein wenig von der Kehle wegschob. Mr. Monroe berichtete über sein Erlebnis (vgl. wobei möglicherweise eine einzelne rasche Augenbewegung (REM) während dieser Zeit auftrat. Wir hatten dort eine einzige Laborsitzung unter sehr viel bequemeren Umständen: ein normales Bett stand zur Verfügung. 9. nicht nur ein Feldbett. daß sie acht bis zehn Sekunden gedauert habe. sich für einige Sekunden in dem Gang befand. daß Mr. Monroe zu arbeiten. ehe er aufwachte und sich meldete. Weitere Einzelheiten finden sich in meiner Originalveröffentlichung*. die physisch nicht unangenehm war. Die Hirnstromaufzeichnung erbrachte unmittelbar vor seinem Aufwachen ein Muster nach Stadium 1. weil er Atemschwierigkeiten hatte. als er mich im Sommer 1968 in Kalifornien besuchte. Monroe bemühte sich. mit Mr. Monroes Exkursionen in dem gleichen Hirnzustand vor sich gingen. Mr. . Die nächste Gelegenheit. den man gewöhnlich dem Träumen im Stadium 1 zuschreibt. die nach den Anforderungen der ESP (extrasensory perception) beweiskräftig wäre.body expericnces in a gifted subject«. kam. daß jede Exkursion etwa dreißig Sekunden dauerte. »A second psychophysiological study of out -of-the. und dann das Bedürfnis verspürte. daß Mr. das acht Sekunden dauerte. ein gleichmäßiges Tief. daß er sich aus seinem Körper »heraus rollte«. und ich hatten ihn auf dem laboreigenen Fernsehapparat während dieser Zeit beobachtet und gesehen. Joan Crawford. Eine Assistentin. Monroe zwei kurze Exkursionen produzieren. Der Blutdruck zeigte ein plötzliches Absinken. eine weitere Exkursion zu unternehmen.den ersten Blick scheint es also. der sein Zimmer vom Instrumentenraum trennte. auch die Beschreibung seiner Technik). 1967. Unter diesen Umständen konnte Mr. International Journal of Parapsychology. in seinen Körper zurückzukehren. Monroe schätzte. Bd. Der Hauptwiderspruch dabei ist nur der. Er wachte fast unmittelbar nach Beendigung der ersten Exkursion auf und schätzte. und ein plötzliches Ansteigen auf normal. und wir benutzten für die Messung der Hirnaktionsströme eine Elektrode.

sich aber seiner Orientie rung nicht sicher sei.einem Regal in diesem Raum zu lesen. die er. da er mich im Lauf des Tages in meinem Büro besucht hatte. den er bei der Exkursion tatsächlich finden mußte. die man normalerweise mit dem nächtlichen Träumen in Zusammenhang bringt. daß seine Exkursionen Träume seien. Oberflächlich betrachtet scheint bei Mr. Monroes Gehirn und Körper bei vier kurzen Exkursionen aufgezeichnet wurde. wenn man zu dem Schluß gelangen wollte. wenn bei ändern Menschen gewöhnliche Träume auftreten. niemals vorher gesehen hatte. Das sind also die Resultate im Laboratorium. die er einschlagen sollte. die in einem Teil der älteren Literatur als notwendig für Exkursionen bezeichnet wurde. Deshalb ist dieses Erlebnis kein schlüssiger Beweis für eine paranormale Komponente bei der Exkursion. Es ist nicht unbedingt sicher. daß er diesen Innenhof nicht kannte. Sein Elektroenzephalogramm zeigte überwiegend leichten Schlaf. Bestimmt habe ich nichts von einer »totenähnlichen Trance« beobachtet. Seine Beschreibung von dieser örtlichkeit paßte auf einen Innenhof des Gebäudes. nicht jedoch eine Veränderung des Pulsschlags zu verzeichnen ist. deshalb rief ich ihm nach dreiviertel Stunden über die Gegensprechanlage zu. und kehrte zu seinem Körper zurück. Doch statt dessen fand er sich draußen in einer fremden Umgebung. völlig in die Irre »gewandert« zu sein. daß dabei Hirnaktionsströme auftreten. Er kam zu dem Schluß. wie er glaubte. daß er eine Exkursion erlebt habe. Eine Weile später berichtete er. Erstens unterscheidet Mr. wenn eine solche »Trance« vielleicht auch für längere Exkursionen bezeichnend sein könnte. Monroe selbst scharf zwischen seinem . Monroe also eine Exkursion stattzufinden. weil er einem Kabel folgte. daß er doch eine Exkursion unternehmen wolle. Was die physiologischen Veränderungen angeht. so zeigte er wie der das Traumschema von Stadium 1 mit lediglich zwei raschen Augenbewegungen während der ganzen Periode und diesmal kein deutliches Absinken des Blutdrucks. Es wäre jedoch gegenwärtig eine allzu große Vereinfachung. und daß manchmal ein Absinken des Blutdrucks. es führe in den Instrumentenraum. von dem er glaubte. als der Zustand von Mr. Das allgemeine Bild scheint das zu sein. wenn er in genau entgegengesetzter Richtung zu der ging. und zwar aus mehreren Gründen.

Eine eingehendere Darstellung findet sich in einem Artikel »A psychophysiological . h. eine Prüfzahl. Monroe. eine willkürlich gewählte fünfstellige Zahl korrekt zu lesen. die ich untersuchte. Hier könnte die Exkursion an die Stelle des gewöhnlichen Träumens getreten sein. Sie war jedoch in der Lage. um die zweite Aufgabe zu erfüllen. während ich maß. D. daß viele seiner Exkursionen fast unmittelbar nach dem Ins-Bett-Gehen stattgefunden hätten. Eine junge Dame. Ihre Hirnaktionsströme unterschieden sich dem Stadium nach von denen Mr. Viertens berichtet Mr. war übrigens dazu in der Lage*. diese auf andere Weise herbeizuführen und dadurch das gleiche Erlebnis auch bei ändern auszulösen. Monroes Exkursionen eine besondere A des Träumens seien. daß ich das nicht nur verstehen würde. die in einem ändern Raum lag. dann scheint rt das übliche Verhältnis zwischen Augenbewegungen und Traumbildern nicht recht zu stimmen. sondern daß es mir. die bei einer Gelegenheit auf ein Regal über ihrer Sichthöhe gelegt worden war. er habe seine Bewegungen nicht ausreichend steuern können. eine Exkursion zu unternehmen. annehmen. Monroe erfolgte stets in aller Offenheit. da bei ihr die Exkursionen stets zufällig. Er erwartet jedoch. seit seine Exkursionen begannen. Drittens würde ich. wenn die Schläfer nicht bereits achtzig bis neunzig Minuten Schlaf ohne Träume hinter sich haben. daß es weit mehr rasche Augenbewegungen gäbe. Dabei hoffte ich. daß gewöhnliche Träume bei Stadium 1 auftreten. Ich habe ihn gebeten. Die gesamte Laborarbeit mit Mr. wenn wir annehmen wollten. wenn wir es mit den physiologischen Erscheinungen eines gewöhnlichen Traumzustandes zu tun hätten. daß seine Wahrnehmungsfähigkeit auf irgendeine Weise »dort« und nicht in seinem physischen Leib eingesperrt war. Er berichtete. Monroes faszinierendes Buch * Diese junge Dame war ein völlig anderer Fall als Mr. Monroes. Zweitens erinnert er sich. auch gelingen würde. Monroe. Was die parapsychologische Seite betraf. wenn auch häufig auftraten. als wir feststellten. es ist jedoch äußerst selten. wenn dazu vielleicht auch der gleiche oder ein ähnlicher physiologischer Zustand ausgenutzt worden ist. wenn ich wußte. welches die geeigneten körperlichen Bedingungen waren. wenn Sie Mr. als schlüssigen Beweis dafür zu ermitteln. der Traumerlebnisse kaum noch. bat ich ihn. was in seinem Körper vor sich ging. daß ihm das unter Laborbedingungen noch einmal gelingen werde.Erleben von Träumen und einer Exkursion. Wie Sie jedoch. daß Mr.

lesen. wir wollten versuchen. Mr. es ist aber auch an sich sehr interessant. doch nach unsern üblichen wissenschaftlichen Kriterien sind sie recht schwer zu bewerten. Dort findet sich Material über solch »deutliche« Träume . eine genaue Zeit für den Abend gaben wir ihm ebensowenig an wie sonstige Einzelheiten. von d ich er glaubte. Kurz nach Beendigung der ersten Reihe von Laborversuchen zog ich von der Ostküste nach Kalifornien. die ich mit Mr. Vgl. werden vielleicht nicht so gelingen. sie würde erheblich nach Mr. S. Um 23 Uhr begannen meine Frau und ich unsere Konzentration. 62. An diesem Abend wählte ich willkürlich eine Zeit. Daß man sich bewußt wird. ist als Verfahren zur Auslösung einer Exkursion benutzt worden. daß sie auf brauchbare Weise vor sich gehen. Journal of the American Society for Psychical Research. mein Buch Altered States of Consciousness: A Book of Readings. Meine Versuche und die anderer Forscher. Ich möchte hier zwei Beispiele für »Experimente« geben. daß unsere heutige physikalische Auffassung von der Welt sehr beschränkt ist und daß die Dimensionen der Wirklichkeit viel weiter reichen als unsere gegenwärtigen Vorstellungen. Wenige Monate nach dem Umzug beschlossen meine Frau und ich. Monroes Erlebnisse und die vieler berühmter Mystiker aller Zeiten sowie sämtliche Daten der außersinnlichen Wahrnehmung (ESP) deuten darauf hin. ihn quer durch das Land zu unserer Wohnung zu dirigieren. Bd. wie wir es uns wünschten. ein Experiment durchzuführen. Monroe angestellt habe. New York 1969. Fünf Minuten darauf klingelte das Telefon und study of out -of-the-body experiences in a selected subject«. diese Erlebnisse so zu steuern. würde das gute Daten für die parapsychologischen Aspekte seiner Exkursion ergeben. Ich wählte 23 Uhr kalifornischer Zeit oder 2 Uhr morgens nach Ostküstenzeit. Wenn er dann in der Lage war. 3-27. Ich rief Mr. eine Exkursion zu unternehmen und dabei in unsere Wohnung zu kommen. daß man träumt. um Mr. Wir wollten uns an einem bestimmten Abend eine halbe Stunde lang intensiv konzentrieren. Monroe an jenem Nachmittag an und sagte ihm nur. Für mich persönlich waren sie sehr eindrucksvoll. Monroes Einschlafen liegen. unser Haus zu beschreiben. Monroe behilflich zu sein. selbst feststellen werden. sind »Beweise« vielleicht gar nicht so einfach. 1968.

und es gelang mir endlich. Noch immer voll Vertrauen und ein wenig aufgeregt äußerte ich meine Bereitschaft. in der ich meinen Geist beruhigte. empfand ich die übliche Vorsicht (Fremden gegenüber) nicht. unsere Konzentration bis 23. Ich hörte auch einmal. Monroe an und sagte ihm nur. überlief ein Wärmegefühl meinen Körper. die er mir geschickt hat: »Abend verlief ohne Vorkommnisse. kein Schlaf vorher. muskulös. Dann sank ich abwärts. wer zu dem Arm gehörte.. noch hell wach (Nord-Süd-Lage). falls er (es) mich dorthin zu führen wünsche. den man spä ter mit unserem ebenso unabhängigen Bericht vergleichen könne. das ich nach den Aufzeichnungen zitiere.unterbrach uns. männlich). Nach einer langen Zeit. ich hob ihn und tastete im Dunkeln herum.« .40 Uhr ins Bett. zu Charlie zu gehen. und da ich volles Vertrauen hatte. dann an meinen Füßen zog! (Ich hörte die Katze klagend aufschreien. einen Arm meines zweiten Körpers abzulösen.. Am nächsten Morgen rief ich Mr. Dann begannen wir uns fortzubewegen mit dem vertrauten Gefühl. Es herrschte völliges Schweigen und Dunkelheit. er solle einen unabhängigen Bericht über seine Erlebnisse niederschreiben. Die Antwort kam und lautete bejahend (wenn es dabei auch kein Gefühl einer Persönlichkeit gab. als ob etwas wie Luft um den Körper rauschte. und zog mich leicht aus dem physischen Leib.30 Uhr durchzuhalten. Fast sofort spürte ich. Nach einer Weile hörte das Zerren auf. in ein Zimmer. sehr fest. es war sehr geschäftsmäßig). daß mein Name gerufen wurde. Wir meldeten uns nicht am Apparat und bemühten uns. konnte ich einen Teil des Armes ertasten. Die Katze lag bei mir im Bett. daß dies etwas mit Charlies [C. Nach einer kurzen Reise (es schien etwa fünf Sekunden zu dauern) hielten wir an. Am Abend des Experiments hatte Mr.) Ich begriff sofort. wie mir schien . Das Ziehen an den Beinen hielt an. wie etwas (oder jemand) meinen Körper hin und her schüttelte. Monroe folgendes Erlebnis. Tart] Experiment zu tun haben mußte. erst sanft. dann sehr. daß die Ergebnisse ermutigend gewesen seien. und ich ging schließlich gegen 1. Aber ich konnte nicht »sehen«. und die Hand ließ mein Handgelenk los. und eine Hand ergriff mein Handgelenk. ohne Unterbrechung des Bewußtseins. der zu der Hand gehörte (leicht behaart. Da sich die Hand sehr fest um mein Handgelenk schloß.

2. Monroe beschreibt in seinem Buch eine Reihe solcher gemischter Erlebnisse. die ich nicht tat. Was habe i h hiervon zu halten? Es ist eins dieser frustrierenden c Ereignisse. die (für uns gewöhnliche Beobachter) nicht da waren oder sich nicht ereigneten. Mr. Dagegen war seine folgende Beschreibung vom Aussehen unseres Hauses und davon. und dennoch ist es schwer. es sei fraglos ein paranormaler Effekt. Zeitlich paßt es also außerordentlich gut mit dem Beginn der Konzentration zusammen: Mr. uns zu konzentrieren. er »nahm wahr«. damit ich dieses Erlebnis auch haben könnte. zu sagen. und daß ein Mensch (oder seine Sinnesorgane) entweder an einem bestimmten Platz lokalisiert ist und diesen beobachten kann oder nicht. Monroe kurz in Virginia besuchte. Es ist nicht beweiskräftig genug. Ich blieb über Nacht bei ihm und forderte ihn auf. während ich auf dem Weg zu einer Konferenz in Washington war. daß ich Dinge tat.nach seiner Zeit. sich an die vernünftigen Annahmen zu halten. was meine Frau und ich gerade taten. die sich dieser »Kommunikation« jedoch nicht erinnern. es sei gar nichts geschehen. als er diese kurze Reise beendete und aus dem Bett aufstand. alles andere als gut: er »nahm« zu viele Leute im Zimmer »wahr«. was sie zu sein scheint. denen Parapsychologen begegnen. Monroe verspürte den Zug. der ihn aus seinem Körper herausholte etwa innerhalb einer Minute. Monroes Notizen zu zitieren. Es wurde mir zu jener Zeit klar. aus Mr. in mein Schlafzimmer zu kommen und zu versuchen. über die in der Literatur berichtet wird. besonders seine »Kommunikation« mit Leuten während seiner Exkursion. daß es. falls er in dieser Nacht eine Exkursion unternehmen könne. daß ich diese Aufforderung mit gemischten Gefühlen machte: ich . als ich Mr. Es ist bequem. mich aus meinem Körper herauszuziehen. während bei ändern über eine verwirrende Mischung von richtigen Wahrnehmungen der physischen Situation mit »Wahrnehmungen« von Dingen berichtet wird. wenn sie mit ungenügend kontrollierten Erscheinungen arbeiten. um mich anzurufen. Das zweite verwirrende »Experiment« fand im Herbst 1970 statt. und seine Beschreibung des Zimmers selbst war sehr verschwommen. Einige Exkursionen. und will nur noch hinzusetzen.Hier höre ich auf. um zu sagen. daß die physikalische Welt genau das ist. scheinen zu dieser Ansicht zu passen. nachdem meine Frau und ich begonnen hatten.05 Uhr war .

Dagegen finde ich es immer sehr angenehm. meinte ich doch. Dieser Vorfall veranschaulicht eine Einstellung zu Exkursionen. eine Weile später aufgewacht zu sein mit dem Empfinden. als ich meinen Traum hatte. daß das Experiment fehlgeschlagen sei. eine Exkursion zu unternehmen (es ist mir meines Wissens niemals gelungen). daß ich mich an der Ostküste befand. Carie und ihre Familie zu besuchen. ich täte es also auch sicher nicht bei einer Exkursion. Darüber später mehr. daß ich nie den Wunsch verspüren würde. Ein Teil von mir ist wissenschaftlich sehr an dem Phänomen . die das hervorrief. Das muß etwa zu der Zeit gewesen sein. daß ich bewußt versuchte. und wenn ich auch keine Erinnerung an die Exkursion habe. in ein New Yorker Restaurant zu gehen. Trotz der Furcht. doch ein anderer Teil von mir wollte das nicht. und nun fragte ich mich. mich aus meinem Körper zu ziehen. ich solle versuchen. Krippner schrieb mir von einem Erlebnis. das seine Stieftochter Carie. sie h abe mich an jenem Morgen auf dem Schulweg in einem New Yorker Restaurant gesehen. Noch verwirrender daran ist. Ich war teilweise bei Bewußtsein. ob es wirklich fehlgeschlagen war. Was habe ich hiervon zu halten? Es war das erstemal seit Jahren. Zufall? Aber auch das ist etwas. während ich in der Traumwelt blieb. daß ich ein wenig Furcht davor habe. eine Exkursion zu unternehmen. Dr. Einige Zeit nach Morgengrauen (ich hatte unruhig geschlafen. und dennoch kann man es nicht als bedeutungslos abtun. daß er Erfolg hatte. was man nie als wissenschaftliches Beweismaterial für irgend etwas vorlegen könnte. als mir einfiel. Monroe versuchen sollte. die ich sehr gern mag. und das Licht hatte mich gelegentlich geweckt) träumte ich gerade. Eine Woche später erhielt ich einen Brief von einem Kollegen in New York. berichtete doch eine Bekannte. und spürte in der Traumwelt rund um mich her ein »Vibrieren«. an dem gleichen Morgen hatte wie ich meinen »Traum«. mit dem eine gewisse undefinierbare Bedrohung verbunden war. doch hier verlor ich den Bewußtseinsfaden und erinnere mich nur. Carie berichtete ihrem Vater spontan.wollte. die ich bei mir selbst beobachtet habe (wenn ich sie auch nicht gern zugebe) und die darauf hinausläuft. mich in einem New Yorker Restaurant gesehen zu haben. daß Mr. Stanley Krippner. dem bekannten Parapsychologen Dr. solche Lokale sind mir geradezu verhaßt. Weder sie noch ihr Vater wußte.

Und das ist unbehaglich. Mr. wovon Psychologen ziemlich fest überzeugt sind. manche Gedanken.interessiert. Davis. und dieser dritte Teil hat ganz und gar nicht den Wunsch. Wir haben es lieber. wir witzeln gelegentlich darüber. 10. nicht als eine interessante Art von Phantasie oder Traum abgetan werden können. In diesem Nachwort habe ich mich bemüht. werden Ihnen sicher nicht gefallen haben. doch nun kommen wir zu einem anderen Aspekt des Themas. über den Tod nachzudenken. und Sterben ist in unserer Gesellschaft kein schicklicher Gesprächsgegenstand. ist. tröstliche Worte dazu zu sagen. wie wir sie uns vorstellen. Monroes Erlebnisse sind furchteinflößend. Eins. Wir überlassen es den Geistlichen. dann verändert sich unsere Weltanschauung radikal. und wir haben eine Menge aggressiver Phantasien über das Sterben anderer Leute. Januar 1971 Charles T. Manches von dem. was darin gesagt worden ist. Kalifornien. Dieses Buch wird Sie veranlassen. Er spricht über Sterben. Ein dritter Teil von mir weiß. selbst wenn wir sie für unangenehm halten. daß eine Exkursion etwas wie Sterben oder das öffnen des Geistes für ein unbekanntes Reich ist. kann Ihnen dieses Euch helfen. hauptsächlich über streng wissenschaftliche Untersuchungen des Phänomens »Exkursion« zu sprechen. wenn die Welt so ist. ein anderer Teil von mir ist erschrocken bei der Aussicht. Tart . die Mr. Monroe beschreibt. Falls Exkursionen »real« sind. daß sich die menschliche Natur Veränderungen widersetzt. er persönlich zu erleben. sich nun weniger zu fürchten oder gar Ihre Fähigkeiten für dieses Erlebnis zu einem wertvollen Talent zu entwickeln. dabei mitzutun. falls die Dinge. Wenn Sie selbst eine Exkursion erlebt haben. die es ausgelöst hat.

desto rascher die Bewegung. Einfachste und wirksamste Methode. dann »eingerollt«. Phänomen. Ausstreck-Methode. durch die jedem Körperteil nacheinander die geistige Anweisung erteilt wurde. Beschrieben in Kapitel 17. Geistiges Abtreiben. Angewendet. Einrollen. ganz so wie ein Baumstamm ins Wasser rollt. das während des Entspannungsschemas oder am Wachhaltepunkt häufig stattfand. bei der man sich. entweder völlige Entspannung oder den Schwingungszustand zu erreichen. sich zu entspannen. wenn man ausgestreckt daliegt. Methode. Der Zweite Körper wird in die gleiche Achse wie der physische gebracht. Wenn man in einem dieser beiden Verfahren die einzelnen Schritte durchging. und die Bewegung ist erreicht. bis die entsprechende Verbindung erreicht ist. um Bewegung von einem Ort zum ändern hervorzurufen. . indem man sich eines ähnlichen früheren Zustands erinnert und ihn empfindet. um physische Entspannung zu erzielen. gerade wenn der Schwingungszustand begann. Technik der Trennung vom physischen Leib. völlige Entspannung mit Hilfe von konditionierenden Tonbändern zu erreichen. Mittel. langsam umwendet und den physischen Leib hinter sich läßt. Entspannungsschema. aus großer Nähe wieder in den physischen Leib zurückzukehren. Mittel.Glossar Ausschälen. Countdown-Technik. Eine von mehreren Methoden. Je größer die Anspannung beim Ausstrecken. Blutzustrom: Plötzliche Empfindung eines heftigen Vordringens von »etwas« in den Geist. Erinnerungsverfahren. Nach konzentriertem Denken an den Zielort werden Oberkörper und Arme in die gewünschte Richtung »gestreckt« oder geschoben.

die benutzt wurde. . Eine Technik zur Entspannung. Zuverlässigste Methode der prompten Rückkehr in den physischen Leib. die dem bewußten Geist gewöhnlich nicht voll zur Verfügung stehen oder von ihm nicht vollständig wahrgenommen werden. war der Buchstabe K das geistige Signal. den Schwingungszustand zu fördern. Rückruftechnik. Wachhaltepunkt. Wenn die Rückkehr gewünscht wird. I-20/LQ. den Schwingungszustand zu erreichen. Übergeist. genügt im allgemeinen der Gedanke an den physischen Leib. doch der bewußte Geist bleibt vollkommen wach. Wenn sofortige Rückkehr notwendig ist. bei der von eins bis zwanzig gezählt wird. um den Schwingungszustand zu verstärken. in Kapitel 16 beschrieben. indem der Geschlechtstrieb in andere Körperbereiche abgelenkt wurde. Technik des Atmens durch halbgeschlossene Lippen. bei dem man noch nicht einschläft. weil es der Punkt ist. irgendeinen Teil des physischen Leibes (etwa einen Finger oder Fuß) zu bewegen. So benannt. um zurückzukehren und wieder in den physischen Leib einzudringen. sondern gerade eben wach bleibt. Sex-Schema. 90°-Ausgreif-Technik. und wieder »auf den Kurs« zurückgebracht werden mußte. K-Rückruf. das zur prompten und leichten Rückkehr in den physischen Körper beiträgt. Rückkehrsignal durch physische Bewegung. Beschrieben in Kapitel 14. Ergebnis konditionierender Tonbänder. Eine der hier beschriebenen Methoden. das bewußt gegeben wurde.führte eine kurze Konzentrationslücke dazu. sofortige Rückkehr aus. löst der Versuch. Frühe Methode. Bei ihm ist die Kondition völliger physischer Entspannung erreicht. aber nicht etwa träumte. Mundatmung. daß der Geist an etwas völlig anderes dachte. Unerklärbare Methode. In Kapitel 16 beschrieben. Wenn die Rückkehr gewünscht wurde. Die Gedankenprozesse und der Teil vom Ich.

Chicago 1936. New York 1969. vergriffen. Sylvan. Robert: Study and Practice of Astral Projection. New York 1968. Muldoon. Gardner: Challenge of Psychical Research: A Primer of Parapsychology. Murphy. 111. Oxenham. Tart. C. Ralph: Mystery of the Human Double. und Hereward Carrington: The Projection of Astral Body. New York 1957. Aufl. Fodor. Sylvan. Zürich 1967. 4. Crookall. und D. Charles T.: Altered States of Consciousness: A Book of Readings. John: Out of the Body. Payne Phoebe: The Psychic Sense.Bibliographie Bendit. New York 1965. New York 1970. v. New York 1962. Nandor: The Haunted Mind. Hornell: Beyond the Five Senses. New York. und Hereward Carrington: The Case for Astral Projection. Sylvan. G. Aufgezeichnet und herausgeg. New York. Hart. . Wheaton. Crookall. Aniela Joffe. Muldoon. Jung. Fox. Traume. Gedanken. Oliver: Astral Projection.: Erinnerungen. Robert: Out-of-the-Body Experiences: A Fourth Analysis. New York 1961. und Hereward Carrington: The Phenomena of Astral Projection. New York 1966. Laurence J. vergriffen. London 1941Shirley. Muldon.

A. Stuttgart 1962.v. Sigmund: Traum und Okkultismus. C. Hans: Parapsychologie. Hans: Alltagsrätsel des Seelenlebens.DIE ÜBERSETZER BENUTZTEN: Bender. G. Werke XV. Driesch. London 1949. Schrenck-Notzing. Jung. . Driesch. Darmstadt 1966. Ges. Freud. Zürich 1958.: Grundfragen der Parapsychologie. München 1967. München 1968.: Synchronizität als ein Prinzip akausaler Zusammenhänge. Hans: Parapsycbologie. In Naturerklärung und Psyche.

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