You are on page 1of 11

(

(

z
Gesellschaft
für die Analyse unserer Gesellschaft

I

,~
~~<;;.i
1/,,·'1

Ir:

. Schichten in der postindustriellen
Die Bedeutung des Schichtbegriffs

~li

Von Rainer Geißler
sind Krücken der Erkennt uis. Krücken aber sollen vor allem handlich sein." (G('i,~"" ],)(,4, S. 126f.) "Definitionen

I. Das Problem: Welche Struktur

hat die Sozialstruktur?

Vor genau 40 Jahren veröffentlichte Theodor Geige ill der dänischen Elllit~rJti()1l sein Buch mit dem programmatischen Titel "Die Klassengesellschaft im Schmelztiegel". Mit polemischer Feder konfrontiert er darin die sche Klassclltheurie mit den sozialstrukturellcn Entwicklungen der Industriegesellschaft in der erstell Halhc dieses Jahrhunderts und unterzieht die Marx'schen Begriffe, Theorien und Prognosen einer vernichtenden Kritik. Seine engagierte und T. auch überzeugende Attacke gegen und die Neomarxisten gipfelt jedoch nicht in einem begrifflichen oder theoretischen Gegenentwurf zur Sozialstruktur der modernen Industriegesellschah. Geig stellt vielmehr resignierend fest: "Alles scheint im Gleiten zu sein, eine klar sich abzeichnende Struktur ist kaum zu finden." (Geig 1949, S. 147) Weitere 40 Jahre Klassenanalyse. Schichtungssoziologie und Unglcichhcirslorschung hauen diese Ratlosigkeit bei der Analyse der modernen Sozialstrukrur nicht beseitigen können. Spätere Versuche, die wesentlichen Entwicklungen und Merkmale der sozialen Gliederung der modernen Gesellschaft auf den Begriff zu bringen, hielten der antimarxistisches Konzept der "niwlwissenschaftlichen Kritik nicht stand. h~ lierten Mittelstandsgesellschalt" welkte unter dCII Einwanden der Experten g,l'llauso schnell dahin wie die Versuche der Neomarxisten, hinter Geig zurückzugehen lind die Wirklichkeit der Bundesrepublik in das Korsett der Mal'x'schcn Theorie 7.lIzwiingen. Klasscurhcoric und Schichtkonzept fielen in Ungnade. Die derzeitige Sozialstrukturanalyse bietet ein u u es In einigen Studien lebt die Kiassentheorie in revidierter Furm (1 ight 1985) oder mit starken Einschränkungen 1986, 1986) fort. Andere Vertreter der U ngleichheitsfol'schllng versuchen dagegen, aus der Kritik an den traditionellen Bcgriffcn Klasse lind Schicht neue alternative Instrumente der Analyse zu entwerfen, so B, das theoretisch un! el spruchsvolle. politiksoziologisch orientierte "Zentrum-P~ripherie-Modell" 1983) oder die deskriptiven, von handlungstheoretischen Uberlegungen ausgehenden und 1987). Wieder Modelle der "sozialen Lagen" und "sozialen Milieus" (H dil198 andere begnügen sich mit der Feststellung, daß Stände, Klassen und Schichten dahingeschmolzen seien und sprechen von einer "Nachklassengesellschaft", deren Struktur allerdings nirgends so recht deutlich gemacht wird lind im Nebel schöner Formulie1983, 1986).1) rungen verschwimmt Einigkeit besieht darin, daß wirtschaftlicher und sozialer Fortschritt, der Anstieg von Einkouuucn, Lebensstandard und Bildungsniveau und eine Fülle sozialpolit.ischer Maßnahl11cnllicht in der Lage waren, soziale Ungleichheiten zu beseitigen. lnsulern ist die ncuere Kritik an den Klassen- lind Schiehrkonzepten sozialkritischer als die Nivcllierungsidcologie Helmut chels s. Einigkeit besteht auch darin, daß die moderne Sozialstruktur in den-letzten Jahrzehnten lind damit leider auch ') Vd.
~l1(h f\r,.n1,~/Sl·häl1"l~ ]lJMX.

t) 2. Schichtungsund Klassentheoretiker liefern sich nicht nur Gefechte um den besseren Weg zur Diagnose der bundesdeutschen Wirklichkeit. auf die ich noch kurz. Bisher ist noch kein Soziologe auf die Idee gekonunen. der Anstieg von Woh lstnnd ~und ßildungsni veau. Seitdem werden im tertiären Sektor größere Anteil. Jahrhunderts sucht. Gruppen und Rollen oder sozialer Macht in Zweifel zu ziehen. lche die so i le Ungleichheit Struktur ist kaum zu finden" .liches zur Analyse wichriger Aspekte der bundesdeutschen Sozinlsuuktur. sondern auch um einen Streit über Instrumente um ein Gegeneinander von Ideologien und politischen Programmen: Die politischen und ideologischen Auseinandersetzungen um die Deutung und zukünftige Gestaltung der Gesellschaft setzten sich in die Wissenschaft hinein fort. die Existenz. das ZUIll konzeprucllen Schema der "nachindustridlen Gesellschaft ". sondern an die deutsche Tradition der ihren herausragenden Vertreter hat. sozialer Normen. wenn man mit Begriffeuarbeirer. die Eingriffe des Wohl[ahrtsstaatcs in die Verteilung knapper begehrter Güter.. ') Man kann sir h darüber streiten. paßt.·hdifferenzierten Gcgcnwartsgcsellschaftcn eingesetzt wird.( 82 unü hiticbe ine» geworden ist. .sofern sie vorhanden sind .ialer U nglcichheitcn". wie es Danicl B c II (1 '179) ent wickelt hat. und es wäre verwunderlich. Das macht zunächst skeptisch.diese resignierende noch Aluualitätswert. ihn . 346). S.postindusu icll" zu nennen. Ich halte es insbesondere deshalb [[ir sinnvoll. Die Diskussion in der deutschen Nachkriegssoziologie dagegen ist weitgehend von den politischen und ideologischen Auseinandersetzungen abgekoppelt. In den 20er und 30er Jahren wurden die Auseinandersetzungen zwischen den Anhangern der neomarxistischen Zweiklassenthcorie und den Verfechtern der antimarxistischen Dreiklassentheorie nicht nur in Hörsälen oder auf wissenschaftlichen Konferenzen ausgetragen. Das war nicht immer so bei diesem Streit.1. Der Schichtbegriff ist weiterhin ein t 1llp. Ausdruck setzung um die Struktur der deutschen Sozialstruktur jedoch hat sich weitgehend von einem politischen Streit in einen Gelehrtensrreir verwandeh.11 präzisieren und dahci nicht an amerikanische Traditionen der Schichtungssoziologie anzukulipfcn. zu neh mcrule Individualisierung oder die Pluralisierung der Lebensstile hätten nicht nur die Klasscu eingeschmolzen . die westdeutsche Sozialstruktur . Wer in der Bundesrepublik 19.· Gesellschaft" eiu ßl'eiJ. unterscheidet sich daher in seinem Inhalt und in seinem methodelogischen Charakter von Schiehrbegriffen. Das Konzept taucht bei Soziologen strukturanalysen Geige s auf. mit Tbcodor Geiget der Schichtungssoziologie ansehen. das Auftauchen "lIcuer sov.' des ßruttosozinlprodukts erwirtschaftet lind sind im Dienstleistungsbereich griißere Anteile der ErwerhsiäAudl die 'Icchnisicruug. und dennoch hat? An der derzeitigen Diskussion um die Struktur der Sozialstruktur auf. Es ist allerdings erforderlich. "Eine klar sich abzeichnende Feststellung hat auch heute chichten in Lehrbüchern Gesellschaft postindust llen auftaucht eingebüßt Gesellsch seine Tauglichkeit bei der Analyse der modernen U3 Frage.ein s iologisch Gnuulbegn!Jin die Diskussion geraten. So haben sich z. 1986). hten in d postindu cllcn Ge . Ein Schidllhq.lliirlidl kommt man schnell zu diesem Ergebnis. wie es die IHIIIdesdeutschen Soziologen überwiegend getan haben. Mit dem ol17. Es handelt sich um einen sc l Disput. abgeschottet vom Strom der öffentlichen Meinung und der politischen Debatten. Die allgemeine Auseinander. Uneinigkeit dagegen herrscht bei der Antwort auf die ist. ob Ja B~briff "pmli"duslricll. die au] andere Gescllschaltsfonnationcn angewendet werden. die früher mit der soziologischen Diskussion verquickt war.. Hellte ist die Frage nach der Struktur und der sozialen Gliederung der deutschen Gesellschaft kaum noch in der Lage.cpt ist . B.Dreiviertelgesellschafr" treffender!) fort.1 7.ebrachl. entsch t. Reste von gesellschaftspolitischer Brisanz leben lediglich in der Problematik der sog. der die deutsche Sozioloin mehr oder weniger regelmäßigen Abständen imgie seit ßegiuu dcsjahrhunderts mer wieder heimsucht. da zur Analyse vnn h". Sollte die Soziologie hier einem Irrtum aufgesessen sein und sich einen Grundbegriff zurcchtgeschmiedet haben. "die in jedem Sozialsystem Schichtung verursachen" (D isI e 1967. wenn sie auf die heutige Sozialnach Klassen und Ständen des struktur paßten. eingehen möchte: lallen zwei Eigen- 1. die Verwissenschaftlichung. die allerdings nicht mehr in dem Maße in den politischen Bereich hineinragen wie noch in den Zirkeln können sich die Ncom.nclcs moderner Cesellschalrcn ist und ob die BundesKonzept zur Bezeichnung hochcnrwickcher republik diesem Idealtypus cutspricht. die in Theodor Gei 2. 11. von Klassen oder Siiindcn.c· scllschahstype». zweierlei 1. wird vergeblich suchen (z.irxisten eher Ge20er Jahren. sozialen Handelns. Jahrhunderts Sozialstruktur von Industriegesellschaften des 19. so daß im Jahre 1961 eine "recht deutliche Entpolirisierung der Diskussion des Klassenbegriffs" konstatiert 1968. In den akademischen hör verschaffen als in der politischen Öffentlichkeit..B.rirl. der zwar in den meisten Das Hauptargument der Kritiker arn Schichtbegriff ist ein hist is Der Wandel auf dem Weg zur postindustriellen Gesellschaft habe zu qualitativen Veränderungen in der Sozialstruktur geführt. Auch das Phänomen sozialer Schichtung wurde bisher meist als gesellschaftliche Universalie angesehen.• lls c unterscheiden ~id.1. Er findet im Elfenbeinturm der Universität statt. "Randgruppen" oder im Begriff "Zweidrittelgesellschaft" (für die Bundesrepublik wäre der . hten in posti iellen Gesellsch l) müssen .soweit ich sehe erstmals .andere Konturen aufweisen als die Stände der Feudalgesellschaft oder die Klassen der hoch industriellen Gesellschaft. VOllSchielneu in andt'l'cn (. Einsatz moderner lnformarionsrcchniken. die Funktionalistcn "um eine Erklärung der universalen Notwendigkeiten" bemüht. Ahschuiu 4. 401).l~igclI: I. die Ausbreitung theoretischen Wissens haben ein Allsmaß erreicht.\ Dei' Schichtbegriff ist keine Erfindung und Sozialwissenschaftlern bereits vor den SlJzinl· der Klassenbegriff auch vor Kar! bereits Ver- 2) Zur Deutung oiescr Erschcinung vgl. der tigen bcschältig: als in der indusu icllcn WarcnproJuklion. Es handelte sich nicht nur der wissenschaftlichen Analyse.diese Idee ist nicht allzu originell (vgl. Die zweite Hälfte der 60er Jahre bringt dann eine gewisse Repolitisierung der Debatte. S. 1983. oder beginnenden zugeschnitten sind. sondern mit den wissenschaftlichen Positionen sind deutliche politische und ideologische Standpunkte verbunden. N. die auf die 20. Sozialstrukturanalyse. weil sich seit etwa einein Jahrzchnt der Schwerpunkt der I'rodukriun vom industr iellcn ßercich auf den Dienstleistungssckior verlagert hat. Er untersucht die Gesellschaft von heute mit Konzepten von gestern und vorgestern. Zunehmende Differenzierung. Der Schichtbegriff bei Theodor Geiger Mit Kar! Marx fand der Grundbegriffe. Kar! und Max \liebe haben ihre Kategorien an vergangenen Gesellschaften entwickelt. die Gemüter der Politiker in Wallung zu versetzen: Wohlstandsexplosion und Bildungsexpa/lSion haben die "Sl>ziale Frage". kh werde im folgcnoclI den Versuch uuteruehmen. so wie l beg Eingang in die Geschichte soziologischer der e Man kann Geiget als den I . sondern auch die Schichten Will Verschwinden I. die Analyse Thcodor von 1949) -.

Als historischer Begriff dient er zur Charakterisierung der Sozialstruktur hoch. die "Sozialpsychologische Zuständlichkeiten.) verwendet. das die Uberschrift "Stände. 1932. Klassen und Religion" trägt. 1932. S.9). Die Soziallage ist suzuumständen. hunderts angemessen erfaßt. 5. Lebensstile und gesellschotftspolitische Antriebe stehen in positivem Bezug zu sozialen Lagen" 1933b. der nur in bestimmten Gesellschaften oder . B. zitiert hei Geiger 1932. Die geschichtete Gesellschaft folgt historisch der vorgelagenen Klassengesellschelt (z. das es an Komplexität fast mit dem Ma/'x'schen Klas. \J 1).U.. 9). näher erläu- In der Sozialstrukturanal yse lassen sich drei unterscheiden: historische Begriffe.~i~rr . Grundl11ann u.. S.und Schichuheorcrikcrn ungewöhnlich.. bei 1985. teils als allgemeiner Begriff neben Klasse'). Seine außergewöhnliche Bedeutung liegt darin. 1914. Gliederung der Gesellschaft nach dem typischen Status (den Soziallagen) ihrer Mitglieder . Seit macht der Schichtbegriff dem Klassenbegriff Konkurrenz. nur in besrimmren Phasen der gesellschaftlichen Entwicklung auhaucht. selbst benutzt den Schiehrbegriff l. Heute wird der Schichtbq. ( in mutet. auf das Prestige fixierten Schichtkonzepten amerikanischer Provinienz. "ob und inwieweit Personen in gewissen sozial bedingten Daseinsumständen typischerweise geneigt sind. S. Und ist es nicht {. So bezeichnet er das "Lumpenproletariat" als die "passive Verfaulung der untersten Schichten der alten Gesellschaft" 1977. S.•. dafür aber umso häufiger von "Schichten" 1976. In zum Zustand und zum ständiger' Auseinandersetzung mit empirischen Materialien W. 198 f. Kasten und Klassen sind für ihn da['. 126).eitlicht·lndustrialismus zu Urbildern drcier Typen erhoben werden . Es gibt keinen Typ. während Stände Berufsschichten sind" Hauptfragen der modernen Kultur.. Sein relig!onssoziologisches Kapitel aus dem Werk "Wirtschaft und Gesellschaft".insbesondere denen amerikanischer Herkunft .I. allgemeine Begriffe und allgemeine Oberbegriffe.1 ['I1'x) oder als allgemeiner Oberbq.. dazu auch Geißlei 1985). oder er spricht von "den schlechtbezahlten Schichten der britischen industriellen Arbeiterklasse" oder von den "fleißigsten Arbeiterschichten" verwendet Schicht als Oberbegriff für Klassen und 1973. den berühmten Exkurs Gei ge r s über "Die Mittelstände im Zeichen des National. S. Auitüden und Willensrkht\lngcn lassen sich Zusammenhänge zwischen der Sozialstruktur und den ldeulogien bzw. "Standortt)'pische 1932. soziale Haltungen. Gleichzeitig setzt das Schichtkonzept zur empirischen Analyse der Sozialstruktur ein. I\ul dieseIl Mangel weist nachdrücklich hin: weis! eine faslunüberschbarc Mannigfaltit. der bis dahin bei der Sozialstrukturanalyse eher umgangssprachlich amorph benutzt wurde. und die "Schichtung heißt .. 109ff.B. I. uude[inierter Terminus. warum gerade das indische Kastenwesen. S. Beruf. Meinungen.egen lediglich der Schichtgefüge 1930.. berücksichrigten und eher den Charakter einer so') So B. S.1. 5.chichtspczifischc Mentalitäten. Adam Stände und unterscheidet eine "Klassenschichtung" nach Besitz und eine "Stalldesschichtung" nach Berufen 1896. das europäische Miue]alier und der neu7. und und Schichtung gehören bei stets zwei miteinander verknüpfte Aspekte: die später benutzt Geigerdaflir auch synonym den Terminus Status .427). ä. Dem Klassenkonzept steht der Schichtbegriff näher als den engen.92). sagen der Aspekt der Schichtstruktur.machen die Seite der Schicht aus. "Die Cesellschaftsgeschicbre und es ist schwer einzusehen. der die Besonderheiten der sozialen Schichtung der Industriegesellschaft des 20. I) Vgl. Ubcr s. 1930. vgl. diese Lücke zu s(hlicl~en.). daß er den zu einer erhebt. die ausschlielilich "äußerliche" Kriterien wie Einkommen. Er hcst imrnt die Stände. Der SchichtbegriH gliedert also eine Bevölkerung zunächst nach unterschiedlichen Lehens11Iildenen unterschiedliche Lebenschancen verknüpft sind..lndcl der Struktur moderner Gesellschaften und mit der MlI1'x'schcn Klassentheorie entwickelt er ein Schichtkonzept.kcit der Formen auf.1. 1986. ab und zu. wcnn er mit dem Schichtbegriff arbeitet. hätte er eigentlich mit "Schichtung und Religion" betiteln müssen. und grenzt ihn gegen das beliebtere Konzept der Klasse ab. 191). 111).') Mit der Analyse des lind sieht in der Tradit iön ~on John und Kar! Er grenzt sich damit einerseits gcgen "objektivistische" Gliederungen der Gcsellschaft ab. Rang und öffentli~hes Ansehen" 1955. der Orgnnisntiun von lmcressen im Macht.~er Schichtmentalität ist auch das zur politischen Schichtbegriffs. S. S.. Am scluucrzlichsteu ist die Lücke im Hinblick auf die moderne Gesellschaft. das nach der bundesdeutschen Kontroverse zwisehen Klassen. S. bei DDR·Soziulogen. S. Ilegen dienen zur Analyse aller Sozialstrukturen in allen Stadien ihrer Entwicklung.oder postindustrieller Gesellschaften und ergänzt damit.""".. wem: nicht sogar widersprüchlich an- . aber auch Privilegien und Diskriminationen.77). Zum Phänomen des Im folgenden sollen sechs tert werden (vgl. ist unmittelbare Prägung des Menschen durch seine soziale Lebenswelt und die von ihr ausstrahlenden. B. die historische Typologie.). Glücksmöglichkeiten. sozusagen "auf den BCl\riff bringt".ln seiner Schicheungsarulyse der Gesellschaft der Weimarer Republik faßt den psychischen Aspekt der Sozialstruktur mit dem Begriff der Schicht mentalität zusammen: "Die Mentalität . 207. 53. S. S. Werdcn sie als verwendet. kennzeichnen einen historisch bestimmten Typ von Sozialstruktur. 151). 1985.. Chancen und Risiken. Bei findet sich der Schichtbegriff in derselben Bedeutung: "Klassen sind Besitzschichten. Merualitaten machen Bevölkerungsmassen zu Schichten" des Das Konzept . 19. Der Geiger'sche Schichtbegriff umlaßt jedoch auch "psychische Faktoren" (Gl'iger 1939. 285 H. 1939. S. 1981. an ihr gemachten Erfahrungen" 1932. Folgericluig spricht er auch von "Klassenschidltllllg" (z. Jahr. Theodor schließt sich also durchaus den Usancen einiger Soziologen an. 1976. S. S. Auch Max bedient sich fleißig des Schichtbegriffs.. Unhefriedigend H5 bleibt die historische 1ypologie der Schirh!lIll~s~oziol()gic. ß.riff Il>tb". In dieser Tradition steht auch Geiger." i n (.S. Dort beschränkt er sich auf die Präzisierung der Konzepte und Schicht bleibt für ein unscharfer. Besitz. denn darin ist nur äußerst selten von "Ständen" und "Klassen" die Rede.( B4 wendung gefunden hatte.einem Wongebilde..rirf sehr ulllerschiedlich verwendet: teils als allgemeiner Oberbegriff (z. Daher hat der Schichtungssoziologe danach zu fragen. 54. 8). 684).an theoretischer Fassungskraft und heuristischem Wert überlegen ist. Schicht wurde vor Geiger als allgemeiner l\t'f~riff (. soziale Willensrichtungen an den Tag zu legen" 1955a.. Durch definitorische Arbeit präzisiert er in den 30er Jahren (insbes. S.c1un· gell. 1939) einen Begriff. 186).und I:'(crrschaftssystem herstellen. für eine Klassifizierunl\ der historisch beobachrbarcn Schichtstrukturen ist die übliche Trias der '1)'pen unzulänglich" (Geiger 195501. Bildung u. a. dann sind ihnen die historischen Begriffe logisch untergeordnet. 140). B.. ist geistig-seelische Disposition. obwohl er ihn in seiner soziologischen Kategorienlehre nicht berücksichtigt. S. 2. um seine Hauptklassen in Untergruppen zu untergliedern. den er sowohl auf Stände als auch auf Klassen anwendet. aber auch als historischer Begriff. senbegriff aufnehmen kann und anderen Schichtbegriffen . 54. gewisse Haltungen. Der Begriff des Status umfaßr Lebensstandard.

andere Strukturen als Erdschichten. S... S.n·x'sche Klassenbegriff. Beim Transfer eines Konzepts von einer Wissenschaft in eine andere muß allerdings darauf geachtet werden. Nicht alle Menschen in ähnlicher Soziallage entwickeln eine ähnliche Mentalität. S. S.ein Begriff. während eine einzelne Differen7.19. haben einige nur begrenzte Iledeulllng. 6.dieses Marxsche Theorem trifft das Verhältnis von Soziallagen und psychischen Verfassungen nicht. dis- . entwickelt die Vorstellung eines dessen Dimensionen sich nicht decken.chheitsfors~hung ~at ~?rsteJlun. nach Menralitäts. und auch soziale Schichten haben z. von der Philosophie (vgl. dadurch aus. Den Wandel der Schichtstruktur bezeichnet als . J. 17). S. die es in einer historischen Gesamtgesellschaft gibt. Die Idee der Dominanz einer oder mehrerer Schichtungen fordert dazu heraus. B. Die Präz. Besitzschichten und Altersschichten überlagern. das unübersichtliehe Schichtgefüge zu vereinfachen und auf wesentliche Strukturen zu reduzieren. die ethnische Zuge.. die dem ~~J~crschen !(onzept des mehrcltmenslOnalen Schlchtgefuges ahneln. ohne sich gänzlich zu decken. The variety that frequently occurs in those and such other particulars must have a prodigious influence upon the great body of people.!. Fluktuation und die beiden ersten Varianten von Umschichtung sind nach eng miteinander verknüpft. _ . 113). Schiehranalysen können sich daher nicht mit dem Einsatz statistischer und empirischer Methoden begnügen. die Berufsposition. 4.8) Soweit einige Besonderheiten des Geiger'schen Schichtlwnzepts. von der Sprachwissenschaft.. daß entstehen. G) John Mi Il a r unterscheidet in seiner Schrift "Observations Concerning the Diseinetion of Ranks in Society" (1771) "differences of situations. 10ff. 139ff. S. 677 ff. 117ff. daß sie die Hauptzüge in der Gescllschaftsstruktur deshalb zwischen den sub 0 r d in i c rt e n SdlichlUn~cn und der d 0 11\ in" n t e n Schichtung.ichtcn verschwinden.__" . Später venlclitlidll er nocluunls den Unterschied dieser Konzeption zur Marx'scheii Klassenrheorie: . 8.a. 59H. "Das Sein bestimmt das Bewußtsein" . entwickelt in seiner "Sociologi" das Konzept der "Unter den vielen Schichtungen.!'. nicht statisch. Soziallagen.psychische Antwort auf die Lage' verstehbar" 1932. m. Wieviele und welche " Schichtdeterminanten vorliegen. J-/mdilI987. So können sich z. die Bevölkerung gruppiert sich nach anderen Merkmalen. S. 1987b.en entwicl:elt. nennt diese Faktoren Es handelt sich dabei um Merkmale von "gesells~haftlicher Signifikanz" 1955a. 1939. S. daß viele Individuen des Schichigefüges ihre Positionen wechseln bezeichnet diesen Aspekt der Dynamik als _. Es handelt sich vielmehr um ein "Verhältnis typischer (nicht strikter) Entsprechung" 1932. 5). 40. SIe unterscheidet "vertikale von "honzonralen" Ungleichheiten.(" gesetz. 5). daß es gibt. und Verständnis von Schichten ist. Vor einem Denken in schichtspezifischen Stereotypen hat sich stets gehütet. Geiger warnt immer wieder vor deterministischen Deutungen dieser Zusammenhänge. 191).1US der Mikroperspektive der Individuen. 15). das Einkommen.( 86 zialsraristischen Klassifikation haben..1 angeonl· net sein. Umschichtung aus der Makmperspektive der Gl'sall1tge· sellschaft. Was ihn interessiert.!eh rechne nun allerdings VOI11 Marxismus abweichend damit. Das Schichtgefüge komplexer Gesellschaften zeichnet sich 1I. von der Psychologie.eigt. das Verhältnis zu den Produktionsmitteln. 45). Wir unterscheiden weist. B. 1I H. IHL)..: H. 1955b. Zwischen Soziallage und Mentalität besteht ein "verstehbarer psychologischer Motivzusammenhang" 1932. so daß eine bisher subordinierte Schichtung dominant.17).) und auch von der Soziologie auf andere Gegcnst3ndshereiehe übertragen.n 100 •• c.: 0 c. Mentalitäten und Lebensstile werden durch besrimmte "äußere" Faktoren wesentlich beeinflußt. Der Begriff stammt ursprünglich aus der Geologie und bezeichnet dort Erdschichten Später wird er VOll historischen Wissenschaften. Schichtbegriff ist also in dieser Hinsicht als der Jl1. der Besitz u. 12). Umschichtungen können in drei Varianten auftauchen: als rein bungen _ Schichten wachsen oder schrumpfen: als . und schließlich als dominante Schichtungen verlieren an Bedeutung. 5. bei dem das Produkrionsverhältnis stets der dominierende Faktor ist. ist das von und Diese Fragestellung der Schichtungssoziologie steht für in engem Zusammenhang mit den Fragestellungen der Wissenssoziologie und Ideologiekritik. So unterscheidet sich z.".196).t hat. "Mit einem mehrdimensionalen Schichtmodell hat man die Gesellschaft als ein in mehreren einander kreuzenden Richtungen gegliedertes Ganzes erkannt" 1955a. ') Geiger 1933a. f in ( 87 postilUlltst Die neucre ~. Bildungsschichten. which have suggested different views and motives of action . "Die Mentalität ist als . müssen es aber nicht sein. "daß verschiedene Differenzierungen innerhalb einer historischen Gesamtgesellschaft miteinander konkurrieren" 1939. daß im Geschichtsverlauf der Schwerpunkt sich von einer S<:hiehtungsebene nach einer anderen hin verschiebt. sondern auch solche der Art. Sie können durchaus liegen. 1972. der soziale Organismus vom biologischen Organisl1lus. wie B. 1951a. die eine Bevölkerung ausschließlich nach "innerlichen" Kriterien. utul Damit der Schichtungssoziologe in der Komplexität und Mehrdimensionalität moderner Sozialstrukturen nicht untergeht und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. kann von Gesellschaft zu Gesellschaft verschieden sein und sich auch im Verlaufe der Entwicklung von Gesellschaften verändern. it must be productive of corresponding habits. 1969.. Die moderne empirische Sozialforschung würde sagen: es geht nicht um deterministische. Erdschichtenlage~r. deren Verteilung "quer" zu den vertikalen liegt u.ierung sich als so dominierend erder Zeit bestimmt. sondern bedürfen auch der Anwendung hermeneutischer Verfahren...Jnglei. und daß dabei die dominante nicht notwendig immer in den wirtschaftlichen Zuständen wurzeln müsse" 1949. 1951b.und Bewußtseinsunterschieden oder nach Unterschieden in den Lebensstilen. 5. aber bestimmte Mentalitäten tauchen bei bestimmten Soziallagen aufgrund ähnlicher Lebenserfahrungen häufiger auf als bei anderen Soziallagen. wo es um den Einfluß von Realfaktoren auf Bewußtsein und Denken geht. Die Schichtstruktur wird verglichen mit einem Raum. sondern zutiefst den sich in einem Zustand Nicht nur.. S. nach psychischen Merkmalen gliedern. hörigkeit. a. Die Gliederung der Bevölkerung nach Soziallagen und damit zusammenhängenden Mel1talit~ten lind Lebensstilen berücksichtigt nicht nur soziale Unterschiede des Ranges. S. S. in dem sich mehrere Schichtungen überschneiden. Heide 13egriffe beziehen sich T. S. auf dieselben Vorgänge aus unterschiedlichen Perspektiven: Fluktuation . Der Schichtungssoziologe behält dabei jedoch stets die und ihre Untergliederung in Schichten im Auge 1939. S. sondern um Zusammenhänge.ff· l'l'i'ih. das Ausbildungsniveau. sondern das selbst verandert seine Gestalt. S. subordinierte Schichtungen gewinnen an He· deurung. soziale Schichten dagegen können vertik. Das Zusammenspiel zwischen objektiven lind subjektiven Schichtmerkmalen wird zudem von gedeutet. a. S. T.19. S. 5. neue Schichten tauchen auf. Um diese Strukturen angemessen zu erfassen. dic nicht zu allen Zeiten die gleiche ist" (Gcigc.isierung des SchichtbegriHs zur soziologischen Grundkategorie bricht in vier wichtigen Punkten aus der geologischen Me· tapher aus: l. wie das Zitatllber die Verlagerung dominanter Schiehund Schichtungs~efiige brlintungen1. die bislang dominante aber subordiniert wird. S.alte Sd. 169ff. die Konfession. as by giving a particular direction to their inclinations and pursuits. auf der anderen Seite wendet er sich aber auch gegen "subjektivistische" Analysen. der siechleider nicht durchvl:1'lc!. S. "daß verschiedene äußere Merkmale zu verschiedenen Zeiten schichtbildend wirken" 1939.lets übereinander. das Alter. Es wird in Rechnung ge· stellt.

Hradil1983a. soziale Schichten dagegen befinden sich . auch Kap. 10 13 13 15 14 14 14 27 35 33 37 31 33 38 und 15 24 22 25 22 19 22 11 21 19 18 25 h ji. . Erdschichten sind verfestigte Ablagerungen.I. S.. Da es in modernen Gesellschaften lediglich aber keine deterministischen Zusammenhänge zwischen Soziallagen und Mentalitäten bzw. S.•. 186) und neueren Versioneri'P) des Klassen-.in lind ..<) lagen. 1983.") Struktur. 1955a. die Frage nach der sozialen Schichtung auf das Problem der zuzuspitzen.lind chen 9) Vgl. soziale Schichten können dagegen inehund Dabei kann es dominante I: Studienchancen nach Berufsgruppen der Väter Anteil der Studien anfänger an Wissenschaftlichen Hochschulen Gleichaltrigen der jeweiligen Herkunftsgruppe (in %) an Jen Hi.egeneinander abgct. soziale Schichten können derartige klare Grenzen aufweisen wie 1. 11... S.11 •• rr •. 618. sondern teilweise noch verstärkt. Bahrdt 1984. erstarrtes Ergebnis eines beenderen Prozesses.. Lebensstilen gibt. sind geronnenes. in Kasten.. 1987. S.:t.. III.". Welche Schichtungen 3.. S. die sich und untergeordnete Strukturen geben. im Sinne einer Verlagerung der Dominanzkriterien sich die Bevölkerung nach neuen sozial relevanten Merkmalen? Schiclugefiige im Vergleich statt? 2: Sdlldwahillilch Berufsstat L1S der Väter Berufsstatus der Väter (1983/34) (in %) Schul wahl n 129 431 Hauptschule 30 Real- 4. 101.. 1 IIl1d 2). S. 531. /r.• I..oder Ungleichheitsbegriffs als zentrale Komponenten auf. t.( RH 2. S. 741. In der Bundesrepublik lind und Beruf und Bildung sind also weiterhin schiedlichen Angelernte Arbeiter Facharbeiter Vorarbeiter/Meister Arbeiter gesamt einfache Angestellte mittlere Angestellte leitende Angestellte Angestellte gesamt einfache/mittlere Beamte gehobene Beamte höhere Beamte Beamte gesamt 22 17 22 18 7 8 8 14 <I 102 761 100 532 415 1047 205 228 182 615 127 359 IQR7 c. Lassen sich sammenhängenden chancen wesentlich 2. die in einer Gesellschaft im allgemeinen als erstrebenswert angesehen werden" 1987a. haben eine eindimensionale aufweisen. 110. sind und lypischell Leben- . Die Übergänge sind vielmehr lind 3. 101.l . 1:. . sie müssen sie aber nicht aufweisen.L •..3. 68f. B.oder Ständegesellschaften.. 4. Enlschiclucu /11 ( p..ren. 132f. Welche weist das gegenwärtige Phasen der Entwicklung auf? zu früheren schule 36 38 36 37 31 36 20 26 32 18 8 Gyrnnasium 14 21 29 Gesamt schule 19 19 17 1. Sie lassen sich grob definieren als "Chancen auf die Verwirklichung von Lebenszielen. Landwirte Selbständige . :\1. beeinflussen? sind Theodor formulieren: lassen sich die folgenden 1. Schichten in der post industriellen Bundesrepublik Deutschland In Anlehnung an das Schichtkonzept Gesellschaft am Beispiel der gen die bundesdeutsche Haltungen.. C' . 22 33 52 61 53 40 68 82 Es ist sinnvoll. Lebenschancen tauchen in älteren 1976.. 3).11) Lebenschancen verweisen sowohl auf die objektiven als auch auf die subjektiven Seiten der sozialen Schichtung: Sie entstehen aus dem --_. t ' ~"n. S. Herz '1\ Der typische Zusammenhang von Sozial- J 7 46 9 20 28 28 63 25 53 1972. S. Mayntz S. können notwendigerweise keine klaren Grenzlinien gezogen werden.4. 1989 a.. Zwanzig Jahre Bildungsrcformen haben die gravierenden in den bei Kindern aus verschiedenen Berufsschichten nicht beseitigen können. 10) Z. Verhaltensmuster und Lebens- 1969 1979 1980 1982 1984 1986 1988 1990. die primär dun:h Beruf und/oder Bildung geprägt schancen wird an den drei folgenden Beispielen deutlich. die die Soziallagen und die damit zuMentalitäten."" ~n . Krecke11982. Geißler 1.. 13 18 11 11 12 13 10 5 9 1 9 Einstellungs. Enisclucluen sind durch scharfe Linien t. Finden Gliedert ausmachen.B. Giddens 1979.•. S..insbesondere in modernen dynamischen Gesellschaften ... S. Schicht. 159.

Frauen-Bonus" vor Gericht ist bisher lediglich für Jugendliche bzw.! ebenfalls von erheblicher Bedeutung. So konnte die Benachteiligung der Mädchen im Bildungswesen teilweise beseitigt werden 1986.) Die bundesdeutsehe Gesellschaft verteilt nicht nur ihre Privilegien.61 (nach Ernnid). aber sie sind nicht überall und durchgehend in nahezu allen Bereichen menschlicher Existenz so ausgeprägt wie llie Unterschiede nach Bildung und Beruf.ifische Unterschiede in den Bildungschancen zeigten sich gegenüber Reformbemühungen weniger resistent als Unterschiede.. sondern auch ihre 5). I) Diese Stichprobe umfallt 444 Männer ab 40J. geschlechtsspe7. 11) Der . Kapitalbesitzer gehören durchaus zu den besonders privilegierten Gruppen der kapitalistischen Gesellschaft.oder Bildungsgruppen verwendet. .) mittlere Beamteund Angestellte Arbeiter u. Es ist allgemein bekannt. Sie werden weitaus selte(j~tkriminell als Männer und vor Gericht für die gleichen Delikte tendenziell milder bestraft.. sehr mangelhaft. 19ß7e.und Bildungsschichten abhängig 4: SozialeHerkunft und Ausbildung der deutschen Eliten (1981) (N = 1744) Beruf des Vaters Großunternehmer (mindest.. . halten und Mä1I1WI'/l sind ein mißliches Auch die Chanccnunterschiedc Kennzeichen der gegenwärtigen Sozialstruktur. 1987) oder im Bereich der gesellschaftlichen Bestrafungen. ") Wegen zu niedriger Zahlen wurden die Großunternehmer der Gruppe der Selbständigen und die Spitzenbearnten und -augesiellten der Gruppe der höheren Beamten und leitenden Angestellten zugeschlagen.so B. Intensivere politische Partizipation erheblich nach Berufs. nach Region. .und Bildungsschichtung herrühren. Neomarxistische Klassenanalysen. 20 15 6 Ich habt! hier lediglich das statistische Rohmaterial zur Chancenstruktur IIJC!J Berufs. Den Sanktionen der staatlichen Sozialkontrolle sind die Frauen weitgehend entzogen. N 1987 c. . Ihr Sozialprofil weicht deutlich von der Berufsgruppenstruktur der Gesamtbevölkerung ab. leitende Angestellte mittlere u. Universität Mittlere Schulbildung Volksschule lOH. S. 1989). nach Alter. Auch die Aufstiegschancen in die Herrschaftspositionen der Machteliten sind in hohem 4). 1987d. :". schichtspezifischen Haltungen und Verhaltensweisen und gesellschaftlichen Reaktionen auf Schichtzugehörigkeit sichtbar machen und die rohen Zusammenhänge verfeinern und theoretisch deutcn. in ( 'JI Das Prinzip der politischen Gleichheit. Krankheit 1985. Maße von der Zugehörigkeit zu ßcrufs. 10 und 16. junge Frauen ernniritrh 3 99 hple.sind nachgeordnet und verlieren T.uf Alter und Geschlecht den Eliten vergleichbar.13) Mannern bevölkert 12) Vgl. dag Frauen im Berufsleben weiterhin stark benachteiligt sind und auch erhebliche Defizite bei der Teilnahme an Herrschaft aufweisen.und Bildungsschichten J). vondenen 1744 ausgewertet werden konnten. erfassen. gehen an wichtigen Teilen der Chancenstruktur in der bundesdeutsehen Gesellschaft vorbei. Dennoch erreichen die Unterschiede nach Geschlecht nicht das Ausmaß an Ubiquitär und Beharrungsvermögen wie die Unterschiede nach Beruf und Bildung.P) 2.. 2086 6 ohne Schulabschluß Hauptschulabschluß Realsch ulabschluß Abitur 24 56 16 26 45 23 100 Schichtgefüge der Bundesrepublik die Andere Schichtungen B.17t. der Sozialisationsforschung. Weitere Analysen mit Hilfe von Ergebnissen der Erziehungssoziologie. nach Geschlecht oder nach ethnischer Zugehörigkeit . die sich relativ eng am Marx'schen Klassenbegriff orientieren und eine Klassenstruktur nach dem Verhältnis zu den Produktionsmitteln entwerfen. Sie i•• also unllinlilick .. . kleine Selbständige(0-9 Beschäft. nach Generation. 3: Teilnahme an Bürgerinitiativen nach Beruf und Bildungsniveau(1984) An Bürgerinitiativen haben bereits aktiv teilgenommen % Bildungsniveau 25 13 % Berufsgruppe Beamte Angestellte Selbständige Arbeiter Bevölkerung 11 7 = Abitur.hren. der gleichen Chancen auf Teilnahme an Herrschaft. der Zugang zur Machtelite ist für sie noch stärker verschlossen als für die Arbeiter. 10 Beschäftigte) Spitzenbeamte und -angestellte höhere Beamteu. 5. im Bereich von Gesundheit bzw. aber der neomarxistische Ansatz ist nicht in der Lage. zu den drei Beispielen die ausführliche Darstellung bei Ge iß l e r 1987c.~ 5: Junge Angeklagte nach Bildungsniveau(1987/88) (in %) deutsche Angeklagtevor· Jugendgerichten 1987/88 N = alle deutschen Schulabgänger 1987/88 Srutrg. Chancen unterschiede zwischen und sina. kleine Angestellte Arbeiter Hochschulabschluß Abitur Eliten') 9 Bevölkerung') _J) _J) 4 22 14 60 7 27 20 24 15 JI 85 57 12 69 6 ') Der Fragebogen wurdc an 3165 Inhaber VOll Spitzeupcsirionen in verschiedenen Funktionsbereichen verschickt. ist in der Bundesrepublik nur bei Wahlen annäherungsweise verwirklicht. . nach und Produktionsmittelbesitz. wichtige Differenzen der immer größer gewordenen Gruppe der "Lohnabhängigen" angemessen zu. die die realen Chancenunterschiede nicht so recht zum Vorschein bringen und eher verdecken. an Gewicht. Die deutschen Gefängnisse sind fast ausschlic!~lich von / 1988).und Bildungsschichten wiedergegeben. die von der Berufs.( 90 b. Zusammengestellt nach 1984.. Die Datenlage zu den schichtspezifischen Lebenschancen ist leider T.. Und in anderen Bereichen ist die Chancenstruktur zwischen Frauen und Männern ausgeglichen bzw invers . der Partizipationsforschung oder der Kriminalsoziologie können auch Einzelheiten des Wirkungsgefüges von Faktoren der Soziallage. Häufig werden nur sehr grobe Indikatoren zur Unterteilung der Bevölkerung in Berufs. Die Im mehrdimensionalen und der Bundesrepublik ab 16 Jahre.

Dieser Faktor ist es.1viercnden sozialen Unterschiede um die Unterschiede im geistigen Niveau der Arbeit. .pi~se . Auf lange Sicht dürfte die Soziallage und die damit zusammenhängenden Mentalitäten. Das Beispiel der sozialen Unterschiede zwischen Männern und Frauen macht deutlich. Da reiche die Soziallagen und Lebenschancen über den Beruf mit dem ökonomischen System verknüpft sind. Interessen und Aktivitäten richten sich daher immer stärker auf Daseinsbe.11/ i it 1/1/(1 Der Schicht begriff versucht. Wenn dies hier dennoch getan wird. de DD zu fol~cnde\ll . der im allgemeinsten Sinne als .esellschalt ein Struktureffekt herausgebildet.lnte wirkt. . sondern auch ein neues chic von hoher Relevanz auf ." IUits 1985."} 4_ esonde iten se Die Schichten ichten in ellen Gesellsc in der post industriellen Gesellschaft zeichnen sich im Vergleich zu den Klassen und Ständen zurückliegender Gesellschaftsfonnationcn durch drei Besonderheiten aus: sie haben an gesellschaftlicher Totalität und damit an gesellschaftlicher lebens eltlichen Obe 1/IIe! Rele- _ sie ZII vanz eingebüßt inden en d d gcscllsc (/ «oenlen en 5 t . sondern eine langsame e g on Einstellungs. IIl'sitz IIlid lin I.icrtlnl. dann deshalb. Stichworte zu diesem Wandel sind: die Ausdehnung der Ausbildungsphase. 11_Unterschiede kOlTlmen. eines weiteren wichtigcn Elements der Soziallage (vgL .r.1 Die .)_ Das Bildungsniveau ist mit anderen individuellen Persönlichkeilsmcrkmalcn und Eihigkeilcn verknüpft und dadurch ein Indikator dafür. · / c t•. da die soziale Sensibilität der Gesellschaft gerade gegenüber Ungleichheiten dieser Art größer geworden ist. S_27 f. . Folge der zunehmenden Freiräume menschlichen Verhaltens dürfte allerdings nicht eine amorphe Individualisierung und Pluralisicrung von Lebens. weil die Frage nach der dominanten Schichtung stets die Gesamtgesellschaft im Auge behalten muß. S_ 49) von Bedeutung."ilh~l"l"id. der schon heute und in der Zukunft noch eindeutil-\er als Different. die Verlängerung der Altersphase durch zunehmendes Lebensalter und früheren Ausstieg aus dem Erwerbsleben.Ausdehnung der "Freizonen" im Freizeitbereich und in der Altersphase. sondern lediglich zu einer Umgruppierung von Teilen der Bevölkerung von unteren auf mittlere und höhere Niveaus. Der durchschnittliche Ausländer hat nicht nur im Vergleich zum deutschen Arbeitnehmer. elld (verscliwonuncnc o trennbaren '[l:ilSicht miteinan- _ die Übergänge Grenzen). über das nach individuellem bzw. Menschen verbringen immer kleinere Anteile ihrer Lebenszeit im beruflichen Alltag. der Gewinn an Freizeit durch Verkürzung der Arbeitszeit. Unterschiede in den ßerufspositionen und den damit zusammenhängenden Arbeitsqualitäten werden weiterhin wesentlich von Unterschieden im Bildungsniveau bestimmt (vgl. gelangen des für die aber nicht völlig zur Deckung. Die Bildungsexpansion hat nicht zu einer Nivellierung der Bildungsunterschiede in der Bevölkerungder Bundesrepublik gdiihrt. Ihre Orientierungen. Sowohl zwischen der Klasse und der Schicht als auch innerhalb der Klasse gruppieren sich die !. 71). hereichen der gcsellsrhttftlichcn Differenzierungen aus vier nualytiscl: 'li1lalität aus gcsamtgcscllscllaftlit:her der zu verkniipfen: _ Dillcrcnzicrongcn im _ )li. Und die ethnischen tistisches undes Unterschiede sind nur für etwa 7-8% der Wohnbevölkerung 1987.ialisationslnr~chunl\ in der DDR.und Konsumstilen sein. theoretischen Resümce ihrer empirischcn Studien: "Längst hat sich in der sozialisrischen C. im Prestige.. neben und n ch E ui s auf Ausbildung.Verlagerung der Difkrenzierungsdominantcn von traditionellen auf neue Hauptfaktorcn' deliniert werden kann.hat jed?~h die können. S. gewinnt. Bildungsniveau). die dirckt mit Qualifik.dsln lt. ist offenbar eine all!. die (1975.Eintrittspreise" in die Berufssondern lediglich neu geordnet: die bildungsmäßigen I~~fbah~en ~u_rden erh~ht. 124 C) aus den Ergcbnisscn der soziabtrukturcllcn S07.Ent nonusie n und l de ichtdete te Langfristig gesehen verliert die Schichtung nach Beruf an Gewicht. Die Ges gssl icli ll11le sind in den letzten Jahrzehnten erweitert worden. S. daß die politische Brisanz dieser Problematik eher zugenommen hat. H bich 1984)_ Bildung ist auch der wichtigste Bestill1mungsfaktor des Einkommens.'domin.ist in diesem Zusammenhang ein weiteres Stichwort 7. (z.lI nennen: Die Lösung aus materiellen Bindungen durch zunehmenden Wohlstand vergrößert die Masse des "Frei'~Geldes.Unt schichtung bestehenden Sozialstruktur bezeichnet hat.die ethnische ge g eit_ Angesichts der großen Chancenunterschiede zwischen Deutschen und Ausländern sowie innerhalb der Ausländer verschiedener Nationalität zögert man. wie Menschen auf ihre Soziallage reagieren können. wie sie ihr Leben und ihre Lebenswelt gestalten können. J.emeine systemübergreifende Erscheinung auf dem Wege zur pustindustriellcn Gcsellschaft_ So kommen B_ die i. all Geinicht ge inllt_ chichtung 9 ldung während die Berufsschichtung und Bildungsschichtung überlagern sich zunehmend. familialem Ermessen verfügt werden kann. sondern auch im Vergleich zum deutschen Arbeiter in allen Bereichen erheblich schlechtere Lebenschancen (vgL I nn 1987)_ Mit den Ausländern taucht nicht nur eine neue Schicht.ulil 1987. wo die individuellen Gcstaltungsmiiglichkeiten grüßer sind als in der Arbeitswelt .'} Eine ähnliche Schlußfolgerung zieht Kr c t s c h In a r (1985. . .und bei der die Determinante Beruf an Bedeutung verliert und die Determinante Bildungsniveau als Grobindikator für einen Komplex von Persönlichkeitsmerkmalen und Fähigkeiten an Bedeutung gewinnt.Entiue g ~e ßildl!71~ bschlüs~e . Freizeit und Alter. daß Lebensbereiche außerhalb der Berufsarbeit an Gewicht gewinnen. Umschicluuug in dem Sinne. die ethnische Zugehörigkeit als "nachgeordnetes" Merkmal einzustufen.llionsul1lcrschicden und vermittelt mit Bildungsunterschieden kurreliercn. zwischen ihnen sind in der Regel 4. Lebensstile und Lebenschancen UI_ Ökonomische. kann man diese Umscliichtungstendenzen auch als ö nl11g" des g bezeichnen oder als weiteren Abbau von Strukturmerkmalen der Klassengesellschaft im Sinne von Max I\lebel "Gewinner" dieser Eilt wicklung ist die Schichtdeterminante .( 92 i Geißl ( ichten in de pCl5tindllst cllclI Gesellsch Der Zustrom l sche e und ihrer Familien hat zu Umschichtunder gen geführt. ob hl die geschlechtsspezifischen Ungleichheiten gemildert wurden. daß der Komplex Qualifikation/Uildung an Bcdcurun]. daß sich politische Konflikte nicht auch an Ungleichheiten im Bereich der nachgeordneten Schichtungen entzünden können. Die These VOll der Dominanz der Berufs. Neben den bereits erwähnten Entwicklungen . während die Chancenunterschiede innerhalb der restlichen 92-93 % der deutschen Bevölkerung VOll diesem Kriterium nicht berührt werden. Auch die Zusammenhänge von Bildungsniveau und Beschäftigungssystem wurden nicht enrkoppelt. soziale und demographische Entwicklungen führen dazu.deHli.und Bildungsschichten besagt nicht. S_ 74) zutreffend als .

( 'H II/c Geißle / !Il. Ij) Vgl..1b und 1987.~st'lIul1telxhiedc und die enge Verknüpfung vori Differcnz. B... für Kar! der der gesamtgcsellschaftlichcll Dynamik.ierungen im ö o/ chen Teilbereich (ulll. S. Auch Theodor Ge ging noch davon aus. Gesellschaft.. Klassenbewußtsein und politischem Klassenhandeln sind den Strukturen der ständischen Gesellschaft entlehnt und übersehen die inzwischen eingetretenen Ausdiffercnzierungen und Lockerungen. 177llulld 5J21l hnt die Verandcrungcn der Ungleichheitsstrukturen in tihcrzcugcud als z uncluucrulc DiffcrCIlZ. die in der Realität nicht in dieser Form zusammenhängen und die sich auf dem Wege zu einer fortschreitenden Ernkopplung befinden. • . daß Schichten die bewegenden Kriittc des gesellschaftlichen Geschehens sind. rn.Einbußen an gesellschaftlicher Totalitat und Relevanz hinnehmen rnüsscn.lCIIII c! p 1stilldlls el!ell Gesell. Oder anders ausgedrückt: die relative Autonomie der vier 'Icilbereiehe nimmt im Zuge der sozialen Ausdifferenzierung zu..1.tt'I1'X in seiner Klasst'lllheorie richtig l'rfallt. zu "Volksparteien") und Iür Differenzierungen in das Wahl verhalten).•.und IlHeraktionsnlustcr. Die soziale Ausdifferenzierung. 1.1 polit iscl» Institutioncns tcin (I . 1. Herrschaft und Bewußtsein bzw. die in einigen Elementen eher den Strukturen der ständischen Gesellschaft entsprechen. Differenzierungen hängiger voneinander werden.ierungen in diesen vier Teilbereichen In der stdndischcn Gesellsch e 1·% .lfL) der Geschichte der Bundesrepublik ti.crsrhiedlidll' Positionen im System gesellschaftlicher Organisation der Erwcrbsarbeirj. also eng mit dem ökonol1lisrhen Teilbereich verLebensstil u.-. die dicsen Wandel begleitet.1:. Wirtschaftsund Arbeitssoziologie oder von der politischen Soziologie. !\ cllgcsc!ls lji Der Wandel von der ständischen Gesellschaft zur illdllsl ic lockert die Zusammenhänge zwischen den 'Teilbereichen des Vierecks. . ~!L_. ~•.. die von der Marx'schen Klassentheorie ignoriert wurden. sorgen für koppelt.icl·llllf. Subl\lllturcn).l'I'l'ich iikOlloJl1ischer TeilbelTich / kultureller Teilbereich cllgen Zusnmmenhange von Produkrionsvcrhaltnis.."". oben) diese Entwicklung deuten. C. Kollektivgebilde. J. Die in erster Linie dem sozialen Teilbercich zugehörigen Stände sind meist "ßerufs'!Stände. Lebensstile. . "Gesellschaftsschichten sind überpersönlirhc Träger von Entwicklungstendenzen.lft. und e ltHte/ de (z. litischen Bereich.") Fatal wirkt aus: sich dieser Irrturn bei der Prognose zukünftiger gesellschaftlicher Entwicklungen Marx s~gt eine weitere Reduktion der existierenden Vielfalt auf die klaren Klassensrrukuucn in \XIirt. Verhaltens.it.t sich dieser Lockerungsprozcß im sozialen Bereich verlieren zwischen den vier Teilbereichen fort. Man kann diesen Mangel als den s ndischen l tu der schen Klassentheorie bezeichnen: deutet die kapitalistische Industriegesellschaft mit Kategorien. 1. die Vcrknüpfung der Teilbereiche hat sich uieitc gelo en. dazu Kap. Ehrerbietung. Diese enge Verknüpfung der vier abgesichcrt. DeI' SchichtbegriH Visier. hat zur Folge.ch I 1 » ~i Diffcrenz.l.ierungen in Wirtsch. intcrpre- . Gesellschaft.•. Lebenslage.oliliJef. Feste. Differenzierungen kulturellen und poweiterhin an Bedeutung für Differenzierungen im ökonomischen. hat also das Viereck Gescllschaft-Wirtschaft-Politik_Kultur Einstellungsim politische. Differenz. edeutungs e de so i len chichtung e eins.indc haben also große gesellschaftliche Relevanz.••• 1 I f/. Die Klassenschichtung der Industriegesellschaft hat . eng 2." Klassenkampfe waren TI . 5t. ~.") die Lösung der Individuen aus materiellen.. Auf dCITl Weg zur postindus Gesellsc t setz.J 1 Im Zentrum der Aufmerksamkeit der Schichtungssoziologie stehen jedoch die Difso eilbe Durch diesen Brennpunkt unterscheidet sich die ferenzierungen Schichtungssoziologie von der Kultursoziologie und der Lebensstilforschung. Die Lockerung der in der gesellschaftlichen Bewegung auftreten" Zusammenhänge zwischen den vier Teilbereichen und die Kornplizierung der Kortf1iktlinien haben die Rolle der Schichten als Triebkräfte der gesellschaftlichen Fntwicklung geschwächt Neben den Schichten sind weitere Zentren cntst andeu. B.. Allerdings sind seine Vorstellungen über die scharfen AusprägungclI der Kla. für jedermann gut sichtbar Teilbereiche ist durch Recht und KOllvention und bewußt und daher auch prägend für die Lebenswelt. 14). ständische Schichtdifferenzierungcn erfassen große Bereiche der gesellschaftlichen "[<){alit. S. die als Spieler und Gegenspieler (Geige 1939. von der Sozialökonomie.und Freizeitverhalten. Klasseninteressen bzw. Differenz. ·1~·il[.im Vergleich zur ständischen Schichtung .ierungen im lll elle/l Teilbereich (unterschiedliche muster. 111._ .und Herrschaftsstrul. auch di~ Kritik Max Wl·bers H') Hrad ii (198. die dann im revolutionären Akt des Proletariats gipfeln soll.~dl"ft.. edcut un ilus! de so den Wandel von "Klassenparteien" der politischen Kultur [z.3). :.-I" •. sozialer kilhlTeich _ .cll Tcilbercich (untcrschiedliche Positionen in der Macht. in Webn 1976. B. von denen Impulse für die gesellschaftliche Dynamik ausgehen.U dieser Entwicklung lauten: r L 1 -. bzw.. daß die Teilbereiche unab/. die ihre Aufmerksamkeit primär auf jeweils andere Teilbereiche lenken. S. Vorschriften über Kleidung. Die Differenzierung der Soziallagen. als Symptom hichlllngjih ". die Prägekraft der Soziallagen auf die Persönlichkeit gt'schw~dlt.... ß. Die Stichworte 7. tu r)i Mentalitäten. Politik und Kultur -•.dS weiter verschwommen. mehr werden weniger durch Recht und Konvention und stärller von dcn ökonomischen Prozessen bestjmrnr. für Lebensstile). Dadurch zwingt er gesellschaftliche Teilbereiche theoretisch zusammen. Dc fal'l<> sind die Konturen der Klassenstrukturen im fortschreitenden Differcnzierungsprnz.. Diese Verlagerung der ordnenden Kriifte hin zu Kapitalverwertung und Markt hat K:lrl. für Unterschiede im Konsum. Die Entpolitisierung der wisdie Struktur der sozialen Ungleichheit (vgl. und abgestufte polidie Verzahnung mit den Unterschieden im kulturellen tische Rechte und ständische politische Repräsentation stellen die Verbindung zu den Differenzierungen im politischen leilbereich her. sind Differen.lIi utono ie gewinnen. zeitlichen und konventionellen Zwängen hat die Bindungen der Melischen an Soziallagen gclnckert 3. für senschaftlichen Diskussion um für läßt sich z.ierungen im /.Entoleononiisi ng der sozialen Schichtung (vgl. Teilbereich. pol irischer Aktiou voraus. _1'\ .

iiisehen Fernsehverhaltens dürfte die Vermutung bestäti~cn. Schichtdifferenzierungen prägen nicht mehr in "ständischem Ausmaß" oder in der von der en Klassentheorie unterstellten Stärke das wirtschaftliche. die solidarisch und geschlossen eine sozialistische Partei wählt. des Wahlverhaltens._. Auch der gellauere Beobachter des lebensweltlichen Alltags kann hinter den Einebnungen und Mischungen die Differenzierungen entdecken.•. Bereits die sehr grobe Frage nach dem Zeitaufwand für das Fernsehen läßt schichtspezifische Muster des Kommunikationsverhaltens deutlich hervortreten (T.haben g e .u. S. h. Die in Kap. daß sie überhaupt nicht mehr direkt wahrnehmbar wären. Sie haben jedoch ihre tl/tliche eit o en. an ihrer ärmlichen Kleidung und ihrem Slang auch außerhalb ihres Wohnbezirks sofort erkenntlich ist. dag die oberen Schichten eher in der Lage sind als die unteren Schichten. Freizeitforscher oder Wahlforscher über die mangelhafte theoreusche Erklärungskraft des Schichtkonzepts rührt von falschen. S. 158).•. sich selbständig mit dem Prograll1mangcbllt 3uscin.. Fast jeder Bundesbürger verfügt z. zur Erklärung von Verhaltensu nterschieden einzusetzen. ß.. 179.•~"""n.kll Arbeitervierteln von Altona wohnen.und Chancenstrukturen nicht eh b geworden. B. wird deutliche Unterschiede im Wobnmilicu. die nicht individuell beliebig gen sich jedoch oder "pluralisiert" sind.tk"n·1.. 4. Moritz \'erhringen.). nicht in ..rllcell: Die Botschaften der Massenkommunikationsmedien sind vordergründig betrachtet Iür jeden zugänglich. muß zunehmend neben den dominanten. nach stellung zu politischen Sachfragen zu strukturieren" 1987.cn vom Vorhandcuscin der schichtspezifischen Chanccusrrukturen Zeugnis ab. in der Analyse der Bundestagswahl von 1980 liest: "Die Position in der Klassenstruktur hat allein nicht die Kraft. I')UB.. in der Kleidung. politische und gesellschaftliche Lege ben. Von diesem Typ einer Schichtstruktur. sie z._ .. an Universitäten oder im Militär.. zit. wird er feststellen. die sich mit dem Schicht konzept nicht erfassen lassen. Man kann natürlich die Frage stellen. Wer von Blankenese über die Hamburger Elbchaussee in die Arbeiterviertel von Altona wandert. die Verhaltensunterschiede bzw. so ist diese Feststellung nicht gerade originell. die in den ßoutiqucn amjungfernst icg einkaufen und die neben dem Sommerurlaub in Kampcn einen zweiten Winlrrurlaub in Sl. daß Schichten im Verlauf fortschreitender sozialer Differenzierung und Ausdifferenzierung an gesellschaftlicher Totalität und gesellschaftlicher Relevanz einbüßen.1 angeführten Beispiele zu den schichtspezifischen ßildungschancen. mit möglichst komplexen. Ähnliches hatte Max bereits vor 80 Jahren in der Auseinandersetzung mit der Marx'schen Klassentheorie konstatiert e 1976. ob es angesichts der Bedeutungseinbulle der Schichtstruktur und damit auch des Schichtbegriffs überhaupt noch sinnvoll ist. daß sie "dahingeschmolzen" sind. Wer an "Theorien" interessiert ist... die Ein/ g 1983. .· 1. Insbesondere die WohlGesamtgesellschaft starken standsexplosion und die Bildungsexpansion haben in der Bundesrepublik dazu beige• _.. Das Wort "Schicht" zeigt die auch heute noch vorhandene soziale Relevanz.. Betrachten wir zusätzlich das folgende ßeispid aus delll Kornplex f{0I111111lIllk. die sich deutlich an der lebenstueltlieben che widerspiegelt. Nun haben die NivelIierungsprozesse die Schichtstrukturen nicht so weit zuge· schüttet. Dennoch sind die schichtspezifischen Verhaltens.daß diejenigen.. sie sind nicht Der skizzierte soziale Wandel hat tbodologischc nseqncn cn Die Einbußen der Schichtung an gesellschaftlicher Relevanz sind glcichbedeutcnd mit Eil/hußen ichtdc in ntcn theo sch wenn man versucht. und wenn er sich mit den Bewohnern der verschiedenen Gegenden unterhält. S. S.2 VOll de c ZU1' e enscbicbtung Die Vorstellung einer Arbeiterschicht. Wenn man z. rensweisen "dcmokratisiert" und die sozialen Verkehrskreise stärker vermischt wurden. in Behörden. geuorden. insbesondere in der Ar· beirswelt . von denen die Schichtzugehiirigkcit sich immer wieder als das entscheidende erwivsen hat" nn/ iI / s 1988.. 52). um ihre Konturen aufzudecken und zu quantifizieren. oder die ihre Kinder fast aUSSl:hlicßlich aufs Gymnasium schil'kcn. Warum sollte man Gruppen mit unrerschiedlichcn Berufen oder Bildungsabschlüssen nicht einfach und unverfänglich "Berllfsgrllppen" bzw. -------------------------_ N = 304 Familien Quelle: /-lurrr/llldllldNowiIZki/ltJsshcrg .hi •. in den Automarken.. •••••• • •• .• . daß Beruf und Bil· dung strukturelle Bedeutung für die ungleiche Verteilung von Lebenschancen haben. hat sich die Gesellschaft im Laufe ihrer Entwicklung immer weiter entfernt.1I1dcr/. Die Enttäuschung der Sozialisarionsrheoreuker. "demokratisiert"."t·verliert immer mehr den Charakter eines empiri- .._ _ . im Arbeitersportverein turnt und ihre Kinder ausschließlich auf eine schlecht ausgestattete Volksschule schickt. Hinter derartigen äußerlichen Gleichhcitcn verherschiede mit dem Fernsehangebot. man möchte fast sagen naiven Vorstellungen über die komplexe Ungleichheirsstruktur moderner Gesellschaften her.. das sich nie völlig mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit gedeckt hat. Es bedarf der längeverschwunden.ttilJl1scb.. es macht dem soziologisch geschulten Leser oder Hörer deutlich. icl/e/l GC5CI/ 97 Die Feststellung. Teilunhmechancen um! Bestrafungcn lq. •• t ~ • I • 1 " 1 I Schichtunterschiede sind also T. in der ieje einer Gesellschaft leben sie jcdot:h weiter. . vieldirnonsionalen Schicht modellen arbeiten und darüber hinaus auch zusätzliche Variablen beriicksichtigen.os ldll. zuhause über ein l-crnschgerin . der Markeringfachleure. U nterschiede im Ablauf sozialer Prozesse möglichst voll umfänglich erklären sollen.lIl. 156. des Einkommens oder des Freizeitverhaltens. den genuin soziologischen Terminus "Schicht" durch die genannten statisusch-klassifikatorischen Termini zu ersetzen. von Beruf und Bildung an. d.ibeflc 6). sie sind lediglich sch e ren systematischen Beobachtung oder der empirisch-theoretischen Arbeit des Sozialwissenschaftlers. an dem Terminus "Schicht" festzuhalten. in Minuten) Vater Mutter 137 9B 81 erstes Kind zweites Kind untere Mittclschicht obere Mittelschicht obere Schicht 149 108 84 84 62 37 60 56 34 . heißt jedoch nicht. im Verhalten und in der Sprache entdecken. Ihre Strukturen können durch empirische Kommunikationsforschung sichtbar gemacht werden. des Konsumentenverhaltcns. .(' ( 'J6 inc ( Geiß/Cf hl tu de /. die in heruntergekommenen gettoartigen Vierteln lebt. von der Oberfläche des sozialen Lebens verschwunden. setzen und sich der Suggestionskraft dieses Mediums zu entziehen. ß.in Wirtschaftsunternehmen. .I.. wie die Theoretiker der Sozialisation. Klassenstrukturen oder auch ständische Strukturen finden wir heute noch deutlich wahrnehmbar in (Groß-)Organisatiom:n._--------------_ . Eine Peinanalyse des schichtspcz. 532 f. "Bildungsgruppen" nennen? Ich halte es nicht für notwendig und auch nicht für sinnvoll. Auch die hier skizzierten Veränderungen . direkt beobachtbare Oberfläche der en ausgesetzt. belle 6: Fernsehdauer (Haushalte nach Schichtwgehörigkeit ohne Kabelfernsehen. "Höherer Fernsehkonsum ist strukturell mir einem ganzen Bündel von Familicnl11alumll'1l verknüpft.das allmähliche Zurückdrängen der SchichtuI1lcrschiede aus der lcbensweltlichen Oberfläche . und fast jeder schaltet es auch häufiger ein. "vertikalen" Schichtfaktoren auch subordinierte Schichtfaktoren beachten. dürfte schon immer ein idealtypisches Klassenkonzept gewesen sein. aber sie sind nicht verschwunden. Außerhalb dieser Großorganisationen ist die lebensweltliche. S.

(1984): i le Ungleichheit 111 d u ules cpublit Deutschl.a. (19. Bec k .auf die materielle l. ProbleBenachteiligung von Frauen me von Randgruppen. Dic tatsachliche C. per Gesetz festgelegt. wird immer häufiger von unt scbe Lagen und untypischen Einstellungslind Verhaltensmustern durchkreuzt. K.SI/zi. Be c k . ihre Konturen teilweise verschwommen. 12. Übersetzung des § 34 aus (jeit. H.. S. 69. (1986): Entst tu e sengesells senbildung lind t Cl i. S. S. Mariner und Frauen.C in eill(· /1 c . Das Charakteristikum der fließenden Übergänge ist kein Spezifikum der postindustriellen Schichten. Stuugart 1932 (Nachdruck 1972).cud. h sich auf Phänomene bezieht. Stuugarr. aber keine Auflösung der Schichten Langfristiger sozialstruktureller Wandel hat die Schichtstruktur verändert. Schichten haben an gesellschaftlicher Bedeutung verloren. P. U. Bad Honnef 1989.ehcuslngc ~ah es crhchlichc Uhcrl. 31-58.cs so lIilcl de ..c. Für eine Feinanalyse bestimmter Aspekte der sozialen Ungleichheit .t! . und Sozialpolitik. (Hrsg. R . Sonderband 2 der Sozialen Welt.cr: Soci. in: o Geigel en zur ogie. 347-357. T. Auch in der postindustriellen Gesellschaft stellt ein komplexer Schichtbegriff in Anlehnung an die Konzeption Theodor Geigen ein geeignetes Instrument dar. Zu/' i des senische es. 946). C. J. Gei g e r . sondern Merkmal aller Gruppierungen. als es der ßrobc rechtliche Rahmen erkennen läßt. oder Generationen. uaß auch die ständische Gesellschaft der vorindustriellcn Zeit ein differenziertes Gebilde war.aufgrund biologischer.t M 0 0 r e . (Hrsg. II 0 I t e . K. W. T. Auch das Lebensstil-Konzept hat diesen Typus-Charakter ohne scharfe reale Abgrcuzungen. 67-87. "statistische K lassen" oder "statistische Quasi-Gruppen" lassen sich fein säuberlich voneinander trennen. /2.): ode ei sche e. Generationen. zu untergliedern. Das Schichtgefüge hat sich chichtunumgeschichtet und zeigt auch gewisse Tendenzen zur "Entschiclnung". München.): lpit lis lls o d iegesellsch Sruttgart .z.liIlCI Geißl ( chichteil in de postin llen Gescllscb 99 sehen Begriffs.t/I· UII/ . Gei gc r . Fa u s er. S. .~ialwissenscha].lll. Göttingen. Literaturverzeichnis Ba h r d t . P.und Stadtbevölkerung oder Konfessionsgruppen lassen sich nur aufgrund "nichtsoziologischer" Merkmale . . i le cbichtuug und d.1('//· tctno .11 sich mannigfaltig zwiabgestuft. pisehe Lebenschancen zusammenhängen. (1930): I he ie des ssellb s und p olet ischen l sse (1930).18 . Folgen der Dauerarbeitslosigkeit. Opladen. Typische Chancenunterschiede nach Beruf und Bildung sind für das Ganze der Gesellschaft weiterhin strukturprägend. (1939): ie htl/Ilg de Ge e/lscb · Oe. c i ger. E. Schichtdeterminanten haben ihr Gewicht verändert.schichtiger". um die Ges g ob nach Gruppen mit t ischen en. . mit denen typische Subkulturen zusammenhängen.. Opladen. hdltnis lind chic in: A d () r n o . (1'15Ia): .I Rod a x .]: (. 17) Auf die ständische Schichtung paßt die geologische Metapher noch <111\ ehesten: Stände haben vergleichsweise klare Crcnzlinicn. Th.llldic. Zur Makroanalyse der sozialen Ungleichheirsstruktur. "die als existent bezeichnet werden. c Kölnl Hagen (zucrst diillisdl 19411). <.c i ger..11 5.3 sch ene G n n und ließende Übel giinge In der Schichtung der ständischen Gesellschaft sind die Grenzen zwischen den Ständen genau markiert lind z. W. Altersgruppen. T. ß erg 111a n n . so daß die Grenzlinien immer undeutlicher werden. obwohl sie als solche vorläufig nicht vollständig beobachtbar sind" (H llli 1987.bedarf es anderer oder zusätzlicher Instrumente. 159-133.): D s in ip de e . der sich auf direkt beobachtbare Sachverhalte bezieht.l. (Hrsg.. H. Be r ge r . T r . U. Da v i s . (1969): He . Die i li tion on eite inde ü den e ll Bonn 1987. (1987): 4 e lind c blentscheidungen in e i 11: Bol der. Bell. 4. ch ll7eg in eine ode e.· logi.sau her voneinander trennen.T. (Hrsg. S. Analysen von Faktorenkombinationen. P. dann die klaren Grenzljnieu.. ls i l du n g und Wissenschaft (Hrsl~') (19RlJa): ). und in bC7. sind wenig dynamisch. T (1949): Die .lt in: An. (1979): Die chindus elle Gescllsch .dcn hichtung in: Ha r t m a 1111. Fazit: Umschicluungcn. Stößt man jedoch weiter in den eigentlichen Bereich der sozialen Ungleichheit vor und analysiert die uuterschiedlichen Soziallagen und Subkulturen dieser Gruppierungen. (1986): tische und politisches tespiel. (1932): Die i le chichtung des deutschen . (1983): s on sse lind in: Kr eck e IR. T. c i gl' r ... Reinbell bei Harnburg. Opladen. . IIII!!. U. Die Lockerung der Zusammenhänge zwischen den Differenzierungen in den vier Teilbereichen sowie das Zurückdrängen der Schichge zwischen den tung aus der lebensweltlichen Oberfläche haben ießende Übe Schichten geschaffen. Neuwied / ßerlin.ll. neue nachgeordnete Schichtungen sind aufgetaucht.~ des Deutseben 11. die zudem noch recht handlich ist. S. "Die einzelnen Srändc waren i. (1967): Eilligc ipien de so i.I pp e . (1984): elbeg e de iologie. Statistisch läßt sich eine Bevölkerung exakt in verschiedene Gruppierungen einteilen. die sich in einer komplexen Struktur sozialer Ungleichheit ausfindig machen lassen.I. ß u n d e s m i n i s t e r für . das mer stärker den Charakter eines theo schen b ). ll iche llslese. (1986): Be eile r . demographischer Merkmale . die auf das Ganze der Gesellschaft zielt. 206·--259. Die Struktur typischer Soziallagen. genlllld Entscbichtungstenden n sind jed( ch nicht gleichbedcutelld it IIjlÖ Ullg chten. die besondere Privilegierungen oder Benachteiligungen zur Folge haben . D.I H rad iI. S. i. und nimmt imhetischen st an. 151-18ß.d Ungleicbheit ndel. (.' S ehr ei b er." ". c i ge 1'. Kopcnhagcn. mit denen ") Bei der idealtypischen Gegcnüberstellung der Sozialstrukturen '1US verschiedenen Epochen darf nicht übersehen werden. T. S. u.ll1.Ub): d e Gliede de deutschen eit in: Archiv fiir S(l.. Land..·hll<: r "'lr\ . lii r Bildung und Wissenschaft (1')89): ll1l l· u ! ll/ llunJcslllinistcr 1989/90.): Ungjeicbheitcn. S. geographischer.ippuugcn I '1 •• In 1 " 1 I' I . und statistische Klassifikarioncn verwandeln sich in "Typen" mit fließenden Übergängen. le de Gene tiuncn Ce i g e r . sie sind weniger gut sichtbar. Auf dem Weg zur postindustriellen Gesellschaft brechen die Schichten immer stärker aus der geologischen Metaphorik aus. religiöser. war vicl-i. H. Frankfurt am Muin. (Hrsg. K. 35-74.___ n '" ( '... N. A.liedcrunl. T. (1933a): in: Kölner Vierteljahreshefte [ilr Soziologie. ist der Schichtbegriff dagegen eine nützliche "Krücke der Erkenntnis".

Auf!. M a rx. Ungleichheite/l in: Kr e c k e I. (1987c). Siegen 1990 (Publikation in Vorbereitung).): . in tbe eines w o t ny. (Hrsg. Band 3. K. Sc h e l s k y . (1987): S. 741-743. R...: Band 1. S. in Frankfurt arn Main I New y•••./ Goi cl t h 0 r p e Jh. S. (1987): S. i • I •• " I . lind I Gcscl/sch. Geißler.): ll des 21. H r a cl i I . 227-300. U. Hoff man n-N 0 in: A r n 0 I d. R.). S. Frankfurt lind 1-1abi eh. Mühlmann. des R. Geiger. T. 1-4. (1964): Gei ß I er.. (1955a): eTl ~'Mt. völlig neu bearb. (Hrsg. Weber. (1984): blic Unveröf]. Gei ger. W. Auf!. W.114-150. 162-182. 946. (1983a): I • ". (1985): bedeutet lIeo lind heißt in in: S tr a s se r. . !/· in: M a t t h es. W. (1968): des die Gese in: und Darmstadt. (1985): gessenen S. F. B. N. S./ En ge Is. J.): Srutrgart.. S. 119-162. Re i m 3 n nl R e i man n (Hrsg. (Hrsg. R. (Hrsg.): Statistisches Bundesamt (Hrsg. in: Geißler. Auf!. (1975): und H rad i I. R.L a n gc.): r .]. K. (1990): Ms.• in: Kr e c k e I. S. R. (1987a): in: Geißler. S. (1987): Geißler. (1976): und Tübingcn. Marx. (1990): und und in Deutschen gleich und in Bonn 1990. Rod a x I H u r r e 1111 a n n . 189-205. R. (1972): in: Be r n s d 11 rf. . M. (Hrsg. (1987b). 79-110. [(arl und sie 60.1"\' •• " UII· . (1984): in in: GI atz er.): (1955b). (1985): Berlin. Göttingen. R. (1977): in: M a r x .) (1987): Dateureport 1967. S. (1984): und in: Cl a t ze r. R.A. (1987): Band 2. Herz. 85-114 (im Druck). Sc h ä fe r s . lind . (1987e). Stuttgart. A. (Hrsg. Gei ß Ier. und in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsycheund Gei ß I er. 34. Weber.lBrachd. R. H rad iI. T. (Hrsg. (1951 b): " · Sociologia. W. (Hrsg. S. 186-205. S. U.ein Imlib· in: Zeitschrift für Sozialisationsforschllng und Erziehungssoziologie. S. (1982): in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Freiburg 1987. R 0 d 0lX. in: Ncuwied/lleriin 1962. P. 152-165. (1986): . M a y n t z . J)I. (1988): jenseits cen und Eine Stuttgarr. lo· in 1982. (1981): und 3. (1972): in: Bernsdorf. T.( 100 Gei ger. in: R. 51·-68. R.. 9. überarb. o. (Hrsg.I Z a p f.387-410.4i 10 I Gei ge r . 50-78. A. R.) (1987): Geißler. Opladen. 3-12.]. (Hrsg. L ö t s chi L ö t s c h (1985): und e en und in Deutschen Protokolle und Informationen des Wissenschaftlichen Rates für Sozialpolitik und Dcrnografie. Manuskript. S. S.): · und in Deutschen De- Gei ß Ier. X. für Soziologie und lind Sozialpsychologie. 2. H. (1896): und des Tübingen 2.. S. Frankfurt ZUI· und ische der Sektion "Soziologische Theorien" der DGS. (1987): in Gesellsch. R. (1979): Die G r u n d 111 a 11 in ö t s chi W e id i g. Gei ß I er. 40.): Svuugart. u. des in: Kölner Zeitschrift Neuwiedl Berlin.. R.-10. (1989): 1950-/985.. (1985): Vortrag auf der Arbeitstagung men.. (1987): (1987d). R.). T. (Hrsg. R. (1983b): in . 415-451. Heft 3. Geißler. W.): Dil Geschichte Idee. W r i g h t .I Seh ä u b Ie . S. u. . Opladcn. Berlin.): Kr e c k e I. 4/1985.. 343-365. Frankfurt arn Main. Darmsladl. H a n n i . S. / M a riß e n (1988): und logie. I I in: Kali fm an n. (1983): Sonderband 2 der Sozialen Welt. (Hrsg. Bonn. S. Opladen. S. N. (Hrsg. Band. 37. I-. (1955b): Trappe. (Hrsg.5-24. R. N.): Die Ungleichheit. (I Irsg. F. K. S. (1985): iegesel/sch. (1983): Hoff man n . H. S. I/nd all Gei ß Ier. 138-161. F. und in: Geißler. K. (1973): I. A. W. Opladen. K rau s e . ( in (1955) in: Trappe.( Elite Mannheim. 677-680. Brearn Main. se in eine politische Kr e c k e I. (1988): und l in: Media Perspektiven. R. Frankfurt arn Main. ~I r a J i I . (1985): in: L II h man n . 238-266. S. A. (1976): Berlin.) (1987): lind eines Pn» . (Hrsg. T.a.E.): s .lE n ge I s . H u r re I ma n n 0 w i t z k i I Poss b e r g. S. S. (Hrsg. 506-526. und lind .): S. (1987). Sturegart. Ger h n r d r . erw. G. S.). 398-446. 6. E. D.tji. O. Gi d d e n s. M a riß e n.): Band 3. (Hrsg. Opladen. 5 c h ä ffl e . 72-81.• I •./ Za p f. Ungleichheit I •. (Hrsg. I. R. (1987): S. in Gei ß Ier. in: Gei ß I er. Neuwicd I Berlin 1962. in in: An we i Ier. Oktober 1985. S. in: Geißler. R. (1987). H . 617-648. 138-146. Kr e t z s c h m a r. S. R. Lu h man n.tji in: Hradil. S. W.): arn Main. Frankfurt 3111 Main. Zapf. 9. Sei d e l1 Jen k n e r (Hrsg. Berlin.- I in: Revisra lntcrnacio nal de P. (Hrsg.): 0.